BZ-Home    Sitemap DBI Duisburg Business & Innovation 2020     Redaktion Harald Jeschke 

WBDuisburg Stadtwerke Duisburger Unternehmen  

Archiv DBI  2024/2023 2022 2021
GFW 2020 07. - 12.2019  01. - 06.2019 07 - 12.2018  01 - 06 2018  07-12 2018 07-12 2017  01-06 2017  01-12 2016
 

Stahlproduktion in Deutschland – ein Bestandteil
unserer Daseinsvorsorge - Strategiepapier

Duisburg, 10. März 2025 - Die Stahlindustrie in Duisburg ist von essenzieller Bedeutung für die industriellen Wertschöpfungsketten und die wirtschaftliche Resilienz Deutschlands sowie Europas. Dies unterstreicht das neu vorgestellte Strategiepapier „Stahlproduktion in Deutschland – ein Bestandteil unserer Daseinsvorsorge“.


In einem parteiübergreifenden Prozess, an dem Abgeordnete aus NRW (Sarah Philipp, MdL), dem Bundestag (Felix Banaszak, MdB) und dem Europäischen Parlament (Dennis Radtke, MdEP) beteiligt waren, entstand das Strategiepapier in enger Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, und der IG Metall. Initiiert und moderiert wurde das Vorhaben durch die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) sowie die Brost-Stiftung, die zukunftsweisende Kooperationsprojekte für das Ruhrgebiet unterstützt.


Die Autoren des Strategiepapiers adressieren die akuten Herausforderungen, denen sich die Stahlproduktion in Deutschland, insbesondere in Duisburg, gegenübersieht. Sie verstehen sich als Impulsgeber für die laufenden Debatten zur Industriepolitik und unterstreichen die Notwendigkeit, den Standort Duisburg auch in Zukunft als Schlüsselregion für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Stahlproduktion zu sichern.


Die Autoren benennen konkrete Handlungsfelder und schlagen nachhaltige, strategische Maßnahmen vor, um die Zukunft der Stahlindustrie zu sichern und ihre Rolle als Klimaschutz- sowie Innovationsmotor für Duisburg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa zu stärken. Das sind die Kernforderungen des Strategiepapiers: Stahl bildet den essenziellen Werkstoff für Deutschlands Infrastruktur – von der Bahn und der Autoindustrie über Stromnetze und den Ausbau der Erneuerbaren bis hin zu Verteidigung und Sicherheit. Die Stahlproduktion in Duisburg ist hier von entscheidender Bedeutung und bildet einen Pfeiler der Daseinsvorsorge.

Mit einer Jahresproduktion von 2.000 Spezialstählen aus 13 Millionen Tonnen Rohstahl ist Duisburg der größte Stahlstandort Europas und trägt zur Sicherung von Zehntausenden direkten Arbeitsplätzen und einer sicheren Versorgung der metallverarbeitenden Industrie in Europa bei.

Die in Duisburg gefertigten Spezialstähle sind die Grundlage für Schlüsselbranchen wie den Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau sowie das Bau- und Verteidigungswesen und genießen weltweit hohe Anerkennung. Aber der zunehmende Importdruck aus Ländern mit Überkapazitäten, ungleiche Wettbewerbsbedingungen durch Stahl-Dumping sowie offene und verdeckte staatliche Beihilfen, beispielsweise in China, verstärken internationale Wettbewerbsnachteile und gefährden den Fortbestand der heimischen Stahlproduktion.


Die grüne Transformation zur Klimaneutralität in der Stahlindustrie ist sinnvoll und unumgänglich – jedoch ist sie nur dann erfolgreich, wenn CO₂-arme Stahlprodukte auch wettbewerbsfähig bleiben. Um eine weitere kritische Produktionsdrosselung der deutschen Stahlproduzenten zu vermeiden, sind jetzt konkrete Zwischenschritte und ein umfassendes Investitionspaket zur Unterstützung der Dekarbonisierung dringend erforderlich.

Das Strategiepapier identifiziert die drängendsten Herausforderungen:
• Ein wettbewerbsfähiger Energiemarkt: Temporär reduzierte Strompreise, die Deckelung der Netzentgelte und der Ausbau der Erneuerbaren Energien sind nötig, um die hohen Stahlproduktionskosten zu senken.
• Effektiver Handelsschutz: Der Ausbau des EU Steel Safeguard und eine stärkere Sanktionierung von Verstößen muss vollzogen werden, um die Industrie vor unfairem globalen Wettbewerb zu schützen.
• Förderung grüner Leitmärkte: Verbindliche Standards und ein klarer Pfad für CO2- arme Stahlprodukte und ein globaler Handel mit Wasserstoff müssen etabliert werden. • Zielgerichtete Dekarbonisierung: Investitionen sollten auf erreichbare Ziele fokussieren, die eine maximale CO2-Reduzierung pro investiertem Euro ermöglichen. • Stärkung regionaler Produktion: Der Erhalt und die Modernisierung heimischer Produktionskapazitäten sind essenziell, um Abhängigkeiten zu vermeiden.

Die Stimmen der Beteiligten
Felix Banaszak
, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Wer will, dass unser Land ein Industrieland bleibt und gleichzeitig die Lebensgrundlagen für uns und unsere Kinder erhalten werden, der stärkt die Transformation der Industrie. Die Märkte der Zukunft sind klimaneutral. Damit ist klar: Entweder wir bauen um – oder die Industrie baut sich ab.

Die Transformation zum grünen Stahl muss weitergehen, allein aus Gründen der Resilienz unseres Wirtschaftsstandortes. Das Papier zeigt das gemeinsame Anliegen der demokratischen Mitte, diese Ziele voranzutreiben. Es ist auch eine parteiübergreifende Aufforderung der Region an die Verhandlerinnen und Verhandler der sich bildenden Koalition, diese Ziele im Koalitionsvertrag zu verankern – im Interesse der Unternehmen, ihrer Beschäftigten und des Industriestandorts.“


Sarah Philipp, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der SPD in NRW: „Eine aktive Industrie- und Standortpolitik muss in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit für Bund, Länder und Europa höchste Priorität haben. Das gilt gerade für die Stahlindustrie, die für die deutsche Wirtschaft besonders wichtig ist. Es geht um eine Schlüsselindustrie und die Sicherung von hunderttausenden Arbeitsplätzen.

Das haben die vielen Industriebeschäftigten und ihre Familien verdient, die besorgt in eine ungewisse Zukunft blicken. Deshalb muss der Staat auch bereit sein, die Stahlbranche temporär zu stützen – notfalls auch mit einer Staatsbeteiligung.“

Dennis Radtke, Europaabgeordneter (CDU) und Bundesvorsitzender der ChristlichDemokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA): „Die Zukunft der deutschen Stahlindustrie muss eines der Top-Themen für die neue Bundesregierung sein. Wir müssen verlässlich runter mit den Energiekosten, wir brauchen Offenheit bei der Farbenlehre mit Blick auf den Umbau Richtung Wasserstoff und wir brauchen eine klare Haltung der Bundesregierung mit Blick auf Brüssel. Handelsschutzinstrumente müssen dort endlich auf die Tagesordnung gesetzt werden.“

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg: „Die geopolitische Lage verändert sich im Rekordtempo. Globale Handelsströme geraten ins Stocken, willkürliche Zölle machen Importe von heute auf morgen nahezu unerschwinglich. Der Erhalt und die Modernisierung unserer heimischen Stahlproduktion ist deshalb von extrem großer Bedeutung – für die Menschen, die hier arbeiten, für Ihre Familien, aber auch für die Sicherheit Deutschlands und Europas.
In Duisburg schlägt das Herz der Stahlindustrie und wir müssen gemeinsam alles dafür tun, dass das auf Jahre hinweg so bleibt.“

Karsten Kaus, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Duisburg-Dinslaken: „Wer nicht an grünen Stahl glaubt, befördert das Ende der Stahlindustrie in Deutschland. Wir brauchen eine faire Handels- und Industriepolitik und keine Debatte über die Schließung von Stahlwerken oder die Einstellung der Förderung zur CO2-Reduktion der deutschen Stahlindustrie.“


Strategiepapier-Autoren
Felix Banaszak, MdB & Bundesvorsitzender (Bündnis 90/Die Grünen) Sarah Philipp, MdL & Landesvorsitzende NRW (SPD) Dennis Radtke, MdEP & Bundesvorsitzender CDA (CDU) Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg

Die Stahlproduktion in Duisburg ist von entscheidender Bedeutung für die deutsche und europäische Industrie und bildet einen Pfeiler unserer Daseinsvorsorge.
Mit einer Jahresproduktion von 2.000 Spezialstählen aus 13 Millionen Tonnen Rohstahl ist Duisburg der größte Stahlstandort Europas und trägt so zur Sicherung von Tausenden Arbeitsplätzen in der Branche  sowie Zehntausenden in der Industrie bei.

Die hier gefertigten Spezialstähle sind die Grundlage für Schlüsselbranchen wie den Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau sowie das Bauwesen und genießen weltweit hohe Anerkennung. Dennoch gibt es drängende Herausforderungen:
 Ein wettbewerbsfähiger Energiemarkt: Temporär reduzierte Strompreise, die Deckelung der Netzentgelte und der Ausbau der Erneuerbaren Energien sind nötig, um die hohen Stahlproduktionskosten zu senken.

 Effektiver Handelsschutz: Der Ausbau des EU Steel Safeguard und eine stärkere Sanktionierung von Verstößen muss vollzogen werden, um die Industrie vor unfairem globalen Wettbewerb zu schützen.
 Förderung grüner Leitmärkte: Verbindliche Standards und ein klarer Pfad für CO2-arme
Stahlprodukte und ein globaler Handel mit Wasserstoff sind noch nicht etabliert.
 Zielgerichtete Dekarbonisierung: Investitionen sollten auf erreichbare Ziele fokussieren, die eine maximale CO2-Reduzierung pro investiertem Euro ermöglichen.
 Stärkung regionaler Produktion: Der Erhalt und die Modernisierung heimischer Produktionskapazitäten sind essenziell, um Abhängigkeiten zu vermeiden.


Diese Herausforderungen müssen bewältigt werden und sind durch politische Vorgaben stark geprägt, die den Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 einbetten. Die Transformationsziele müssen für die Stahlindustrie erreichbar sein und dürfen deren Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährden.
Das vorliegende Strategiepapier präsentiert dazu konkrete Fakten und Handlungsfelder. Es werden nachhaltige, strategische Maßnahmen vorgeschlagen, um die Zukunft der Stahlindustrie zu sichern und ihre Rolle als Klimaschutz- sowie Innovationsmotor für Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa zu stärken.



1. Ohne Stahlproduktion drohen massive Arbeitsplatzverluste und regionale Ungleichheiten
In Deutschland sind 3,47 Millionen Personen in stahlintensiven Betrieben tätig, was einem Anteil von 10 % aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze entspricht. Hinzu kommen 5,5
Millionen Arbeitsplätze bei Zulieferern und Kunden. Die Stahlindustrie ist somit von strategischer Bedeutung für die industriellen Wertschöpfungsketten.
 Die größten Stahlproduzenten Deutschlands haben ihren Standort in Duisburg. Die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets ist eng mit der Branche verbunden, was seit
jeher Identifikationspotenziale, aber auch Risiken für Strukturkrisen birgt.
 In Duisburg droht sich die Stahlkrise jetzt zuzuspitzen. 44 % der Industriebeschäftigten
(18.860 Beschäftigte) in der Metallerzeugung und -bearbeitung sind dort tätig, wobei
allein bei thyssenkrupp Steel bis 2030 rund 11.000 Stellen bedroht sind. Auch bei HKM
und ArcelorMittal in Duisburg sowie in Zuliefererbetrieben sind viele Arbeitsplätze gefährdet.
 Die möglichen Arbeitsplatzverluste in der Stahlbranche und deren Umfeld könnten regionale Disparitäten weit über die Region hinaus verschärfen.

2. Stahl ist ein wichtiger Faktor für die Resilienz
der deutschen Wirtschaft
Stahl ist ein essenzieller Bestandteil systemrelevanter Industriebereiche und Werkstoff und Baustein für Deutschlands Infrastruktur – von der Bahn, in der Autoindustrie über Stromnetze und den Ausbau der Erneuerbaren bis zu Verteidigung und Sicherheit. Aktuelle Herausforderungen wie die Erhöhung von Resilienz und die Erneuerung der kritischen Infrastrukturen rücken ihn noch stärker in den Fokus.

 Stahl ist für Deutschland nicht nur ein Werkstoff, sondern ein elementarer Baustein für
Resilienz, Stabilität und Fortschritt in einer zunehmend komplexen und durch Handelsblöcke geprägten Weltwirtschaft.
 Es ist jedoch zu beachten, dass die Qualität des Stahls je nach Herkunftsland unterschiedlich sein kann. Es gibt erhebliche Qualitätsunterschiede bei den ca. 5.000 auf dem Markt verfügbaren Stahlsorten.


 Die deutschen und europäischen Kunden fordern für ihre High-Tech-Produkte normierte Qualität. Allein in Duisburg werden mehr als 2.000 verschiedene Spezialstähle gefertigt, die für einen hoch differenzierten und regionalen Markt bestimmt sind.
 Die Herstellung vieler Stahlsorten ist in anderen Ländern nicht in der gleichen Qualität möglich. Ausschlaggebend sind in der Regel Materialeigenschaften wie Zugfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Wärmeleitfähigkeit, die eine präzise Arbeitsteilung zwischen Stahlproduzenten und verarbeitenden Unternehmen erfordern.

 Wenn Spezialstähle nicht mehr in ausreichendem Maße aus eigener Produktion zur
Verfügung stehen, sind Branchen wie die Bauwirtschaft, die chemische Industrie, die
Energiewirtschaft, die Rüstungsindustrie oder der Maschinenbau gezwungen, ihren Bedarf an Stahl als „global Commodity“ zu ordern. Dies kann jedoch mit unkalkulierbaren Unsicherheiten und Abhängigkeiten verbunden sein.

Zahlreiche weiterverarbeitende Industrien sind auf den hochwertigen Stahl aus Duisburg angewiesen, damit ihre Produkte weltweit führend bleiben.


3. Stahl hat eine hohe strategische und geopolitische Bedeutung für Deutschland und Europa
Die Erwartung, Stahl in Zukunft auf globaler Ebene zuverlässig ordern zu können, ist nicht realistisch. Wenn globale Handelsströme aufgrund von Krisen ins Stocken geraten oder gar abreißen, kann dies zu einer Kettenreaktion bis hin zum Stillstand in der heimischen Industrieproduktion führen. Eingeschränkte Verfügbarkeiten, hohe Preisschwankungen und Qualitätsprobleme sind die Folge.


 Die Zahlen sind eindeutig: 54 % des weltweiten Rohstahls werden in China produziert, zusammen mit Indien und Russland über 65 %. Eine unzureichende Stahlproduktion in Deutschland kann zu einer gefährlichen Abhängigkeit von diesen Staaten führen.

 Schlüsselindustrien und Wertschöpfungsketten vor Ort dürfen nicht in einseitige Abhängigkeiten geraten (siehe die Gaskrise durch den russischen Angriffskrieg).
 Die EU und insbesondere Deutschland sollten ihre eigene Stahlproduktion stärken, miteinander besser verzahnen und insgesamt resilienter aufstellen.
 Die Zukunft des Stahls ist damit nicht nur eine Frage wirtschaftlicher Zukunftskraft,
guter Beschäftigung in Deutschland und Europa, des Klimaschutzes, sondern eine
Frage nationaler und europäischer Krisen- sowie Sicherheitsarchitektur und Resilienz.


4. Steigender Handelsdruck durch Überkapazitäten und unfaire Handelspraktiken
Der Importdruck aus Ländern mit Überkapazitäten nimmt massiv zu. Faktoren wie Stahl-Dumping, offene und verdeckte Beihilfen wie in China und die Umgehung von Handelsschutzmaßnahmen erzeugen ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Importierter Stahl aus Ländern mit niedrigeren Umweltstandards weist einen deutlich höheren ökologischen Fußabdruck auf.

Trotz weltweiter Klimaneutralitätsziele und der damit verbundenen Dekarbonisierungsziele der
Produktion wird global die Kapazität für Stahl aus mit Koks befeuerten Hochöfen ausgebaut.
 Der von der EU geschaffene CO2-Grenzausgleichsmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) bietet in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung einen noch nicht ausreichenden Schutz vor Carbon-Leakage (Emissionsverlagerung).
 Auch die Strategie von Stahlproduzenten aus Drittstaaten, die Fertigungstiefe zu erhöhen, um Grenzausgleichszahlungen zu vermeiden, kann nur durch eine Ausweitung des CBAM-Anwendungsbereichs eingedämmt werden.

 Daher ist es unerlässlich, dass die Gesamtemissionen der Hersteller im Herkunftsland bei der Berechnung der CBAM-Abgabe auf Importe anrechenbar sind.
 Zudem ist eine konsequente Anwendung und inhaltliche Ausweitung des EU Steel
Safeguard in der Zukunft nötig. Verstöße gegen seine Mechanismen müssen spürbar
sanktioniert werden.

5. Deutsche Stahlbranche als Teil der grünen Transformation
Die Transformation zur Klimaneutralität ist in der Stahlindustrie langfristig unumgänglich. Allerdings ist dies nur zu erreichen, wenn CO2-arme Produkte auch wettbewerbsfähig sind. Hier sind Anpassungen in Form von Zwischenschritten erforderlich, um eine kritische Produktionsdrosselung in Deutschland zu vermeiden. Dies muss durch ein Investitionspaket zur Unterstützung der Dekarbonisierung der Industrie begleitet werden.

 Ein industrieller Strommarkt muss Versorgungs- und Kostensicherheit gewährleisten.
Hierzu gehören auch temporär reduzierte Strompreise, wie die Fortführung der Strompreiskompensation oder die Etablierung eines temporären Industriestrompreises.

 Auch beim Umstieg von Koks auf Wasserstoff als Energieträger ist eine Nachsteuerung erforderlich. Derzeit liegt der Preis für grünen Wasserstoff bei rund 11 € pro kg und damit fast dreimal über dem ursprünglich veranschlagten Preis. Es mangelt daher bisher an industriell skalierbaren Geschäftsmodellen und Infrastrukturen für den Wasserstoffhochlauf.

 Daher sollten jetzt Zwischenschritte mit einem rationalen Kosten-Nutzen-Ansatz umgesetzt werden, bei denen die maximale CO2-Reduzierung pro investiertem Euro politisch im Vordergrund steht. Hierzu muss politisch ermöglicht werden, dass bei bestehenden Hochöfen sowie bei den im Aufbau befindlichen Direktreduktionsanlagen die technologischen Potenziale zur CO2-Einsparung erwägt werden können.

Bis grüner Wasserstoff in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, ist blauer Wasserstoff über Importe als Übergangstechnologie notwendig. Dadurch werden Investitionen in DRI-Anlagen angereizt und der Aufbau einer klimaneutralen Stahlindustrie unterstützt.

 Auch das konsequente Recycling von Stahlschrott kann kurzfristig stark zur Dekarbonisierung beitragen (pro Tonne Schrott ca. 1,67 Tonnen CO2-Einsparung).

 Die Elektrolysekapazität in Deutschland ist mittelfristig nicht ausreichend, um den zukünftigen Bedarf an Wasserstoff zu decken. Daher sind Importe von vorrangig grünem Wasserstoff aus europäischen Ländern wie Dänemark, Norwegen und den Niederlanden erforderlich.

 Auf nationaler und europäischer Ebene sind verbindliche Standards für Wasserstoff
und seine Derivate zu etablieren. Es muss angestrebt werden, den globalen Handel mit Wasserstoff und seinen Derivaten durch Anreize eines europäischen Lieferregimes im Einklang mit den Dekarbonisierungszielen zu fördern.

 Da die erforderlichen Mindestmengen an perspektivisch grünem – oder übergangsweise blauem – Wasserstoff nicht durch einzelne Unternehmen gewährleistet werden können, wäre die Schaffung eines staatlichen „Midstreamers“ zudem sinnvoll. Dieser sollte Verträge bündeln, das Abnahmerisiko tragen, als zentraler Ansprechpartner für Pipeline-Projekte fungieren und die Infrastruktur synchron zur Nachfrage entwickeln.

 Als Vorbild kann hier das „Ruhrgas-Modell“ aus den 1960er und 1970er Jahren dienen, das den Aufbau einer stabilen Erdgas-Infrastruktur maßgeblich beschleunigt hat, indem es die Nachfrage bündelte.
 Mit Leitmärkten für grünen Stahl, beispielsweise durch die Sanierung und den Ausbau des Schienennetzes, sollten Planbarkeit und der Erfolg einer integrierten Industriestrategie in Europa hergestellt und gesichert werden.


6. Fazit: Nur eine wettbewerbsfähige Stahlindustrie hilft bei der Transformation
Die Stahlproduktion in Deutschland, insbesondere in Duisburg, ist von entscheidender Bedeutung für die industrielle Wertschöpfungskette. Sie hat das Potenzial, eine globale Vorreiterrolle in der klimafreundlichen Produktion einzunehmen.

In Deutschland werden bereits heute signifikant geringere CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion erreicht als in vielen anderen Ländern. Durch weitere Effizienzsteigerungen bei Hochöfen und die Einführung der Direktreduktion kann Deutschland weltweit Standards für nachhaltige Produktionstechnologien und -prozesse setzen.


Immobilienmarkt-Jahresbericht: Duisburg behauptet sich als Investitionsstandort

• Duisburg bleibt Logistik-Hotspot: 81.700 m² Flächenumsatz (+40 % gegen-über Vorjahr), Spitzenmieten steigen auf 8,00 €/m².
• Investmentmarkt erholt sich dynamisch: 203 Mio. Euro Transaktionsvolumen (+147 %), 14 % des Ruhrgebietsmarkts.
• Wohnen wird wertiger: Neubaumieten +2 % (11,20 €/m²), Bestandsmieten +7,1 % (7,50 €/m²), Preise für Neubau-Eigentumswohnungen jetzt bei 4.400 €/m².


Duisburg, 4. März 2025 - Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen bleibt Duisburg ein robuster und gefragter Immobilienstandort. Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2024 von Duisburg Business & Innovation (DBI) zeigt eine positive Entwicklung in den Berei-chen Logistik- und Wohnimmobilien sowie im Investmentmarkt.

„Die Zahlen belegen: Duisburg behauptet sich als Immobilienmarkt mit Wachstumspotenzial. Besonders die Logistikbranche und der Investmentmarkt ziehen weiterhin Investitionen an“, erklärt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer von Duisburg Business & Innovation.


Logistik und Investmentmarkt treiben Wachstum an
Duisburg konnte seine Position als führender Logistikstandort im Ruhrgebiet weiter ausbauen. Der Flächenumsatz stieg auf 81.700 m² und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 58.200 m². Standortvorteile wie die hervorragende Infrastruktur und die multimodale Anbin-dung machen Duisburg weiterhin attraktiv für Logistikunternehmen – auch auf internationaler Ebene.


Der Investmentmarkt erholt sich schneller als im Bundestrend:
Das Transaktionsvolumen stieg auf 203 Mio. Euro (+147 %) und machte damit 14 % des Gesamtvolumens der Metropole Ruhr (1,43 Mrd. Euro, +10 %) aus. Auch Unternehmensimmobilien bleiben gefragt, insbesondere Flex Spaces und Flächen für Last-Mile-Logistik. Ein erweitertes Flächenangebot würde zusätzliche Ansiedlungen ermöglichen.

„Dass der Duisburger Investmentmarkt sich schneller stabilisiert, zeigt das wachsende Vertrauen von Investoren in den Standort. Mit gezielten Maßnahmen wie der Revitalisierung von Brachflächen schaffen wir attraktive Perspektiven für Kapitalanleger und Unternehmen“, betont Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.


Wohnungsmarkt: Hohe Nachfrage, geringe Neubautätigkeit
Duisburg bleibt für Entwickler und Mieter anziehend, die geringe Neubautätigkeit führte zu An-gebotsverknappungen und steigenden Mietpreisen. Die Neubaumieten erhöhten sich um 2 % auf 11,20 Euro/m², während die Bestandsmieten deutlich um 7,1 % auf 7,50 Euro/m² stiegen. Gleichzeitig stiegen die Preise für Neubau-Eigentumswohnungen um 2,3 % auf 4.400 Euro/m², während Bestandswohnungen leichte Preisrückgänge verzeichneten.


Büro- und Hotelimmobilien: Potenzial für neue Entwicklungen
Der Duisburger Büromarkt verzeichnete einen Umsatz von 45.500 m², während die Leerstands-quote mit 4,6 % (Vorjahr 3,3 %) weiterhin unter dem regionalen Durchschnitt liegt. Die Spitzenmiete ist weiter gestiegen auf ca. 22,00 Euro/m². Die Hotellerie in Duisburg hat das Vorkrisen-niveau fast erreicht. Bis November 2024 wurden 295.000 Übernachtungen verzeichnet.

Beim Pressetermin im Hotel Premier Inn Duisburg (v.l.) DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck, Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher, Projektleiter Jan Langhammer vom Premier Inn Duisburg und Managing Director Simon Behr vom Projektentwickler GBI Development GmbH. (Foto: Tanja Pickartz/Stadt Duisburg)

Neue Impulse setzt die Eröffnung des Premier Inn mit 219 Zimmern im Jahr 2025. „Die Standortwahl für unser Projekt fiel bewusst auf Duisburg, weil die Stadt wirtschaftliches Wachstum mit einer steigenden touristischen Attraktivität verbindet. Das belegt auch die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen“, erklärt Jan Langhammer als Projektleiter des Hotels.


Duisburg als zukunftsfähiger Immobilienstandort
Die Stadt Duisburg setzt weiter auf nachhaltige Stadtentwicklung, die Sanierung von Be-standsimmobilien, die Revitalisierung von Brachflächen, die Entwicklung energieeffizienter Gewerbeareale und Wohnquartiere. „Unsere Strategie setzt auf langfristige Investitionssicherheit. Duisburg bietet hier gute Chancen in den verschiedenen Assetklassen“, lautet das Fazit von Rasmus C. Beck.

Der vollständige Immobilienmarktbericht 2024 steht unter duisburg-business.de zum Down-load bereit. Hier finden Sie auch unseren interaktiven Immobilienmarktbericht.


Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog zu Gast bei der Firma BVS Crane Technologies GmbH

Wirtschaftsstandort Duisburg: BVS Cranes als Beispiel für die Attraktivität von internationalen Investments „Ich freue mich, ein so innovatives und weltweit tätiges Unternehmen in unserer Stadt zu haben.“ (Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, bei seinem Besuch bei BVS Cranes)  Folge 32:

Duisburg, 28. November 2024 - Im Rahmen der Reihe „OB im Wirtschaftsdialog“ hat Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link die Firma BVS Crane Technologies GmbH in DuisburgBeeck besucht. Gemeinsam mit Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Duisburger Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation (DBI), tauschte er sich mit Önder Bülbüloglu, Vorstandsvorsitzender BVS Holding und CEO BVS Crane Technologies GmbH Duisburg, über aktuelle Herausforderungen, Perspektiven und das Wachstumspotenzial des Unternehmens aus.

V.l.: Stephanie Komorowski, Buchhaltung BVS Crane Technologies GmbH Duisburg, Rasmus C. Beck, Geschäftsführer Duisburg Business & Innovation, Yüksel Kara, Betriebsleiter BVS Crane Technologies GmbH Duisburg, Alpaslan Karabulut, Niederlassungsleiter BVS Crane Technologies GmbH Duisburg, Önder Bülbüloglu, Vorstandsvorsitzender BVS Holding, CEO BVS Crane Technologies GmbH Duisburg, Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Tim Kleifeld, Leiter Maschinenbau BVS Crane Technologies GmbH Duisburg. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Das Dialogformat „OB im Wirtschaftsdialog“ wird organisiert von der DBI. BVS Crane Technologies, 1985 in Ankara gegründet, ist in mehr als 93 Ländern weltweit tätig und beschäftigt als größtes Unternehmen der türkischen Kranindustrie und eines der führenden in Europa rund 1.000 Mitarbeitende. Seit 2017 ist das Unternehmen auch in Duisburg vertreten und entwickelt mit einem lokalen Team von 30 Beschäftigten innovative Kranlösungen, darunter Brückenkrane, Serienhubwerke, Portalkrane und Prozesskrane.

Für das Jahr 2024 wird ein Umsatz von rund 7,3 Millionen Euro erwartet. Großkunden insbesondere bei den Themen Wartung und Instandhaltung sind u.a. die Deutsche Bahn sowie der Duisburger Hafen. „BVS Cranes ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich internationale Unternehmen in Duisburg erfolgreich ansiedeln und als Teil unserer Wirtschaftsgemeinschaft wachsen können. Ich freue mich, ein so innovatives und weltweit tätiges Unternehmen in unserer Stadt zu haben“, so Oberbürgermeister Sören Link.


Für Gastgeber Önder Bülbüloglu unterstreicht der Besuch des Oberbürgermeisters die gefestigten Beziehungen: „Duisburg ist für uns ein zentraler Standort mit großer strategischer Bedeutung. Die Nähe zu Kunden und die gute Infrastruktur unterstützen uns dabei, unsere hochwertigen Kranlösungen erfolgreich anzubieten. Der Austausch mit der Stadt und der Wirtschaftsförderung ist für uns ein wertvoller Beitrag, um unsere Ziele noch besser zu erreichen.“

DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck hob hervor, dass die Ansiedlung und Weiterentwicklung von Unternehmen wie BVS Cranes auf die DBI-Strategie der Internationalität einzahlt. Dazu gehört der Aufbau internationaler Netzwerke und der Transfer von Innovationen zwischen Duisburg und globalen Märkten. „Die Türkei gehört zu den gewachsenen Partnerländern, mit denen wir intensiv im Austausch sind“, so Beck.


„Es spricht sich herum: Duisburg ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort, an dem sich Unternehmen aus verschiedenen Branchen erfolgreich entwickeln können. Wir unterstützen diesen Erfolg mit unserem starken Netzwerk.“ Der Besuch bei BVS Cranes verdeutlicht, wie wichtig der Dialog zwischen Wirtschaft und Stadt ist, um gegenseitige Unterstützung zu fördern und gemeinsam die wirtschaftliche Entwicklung Duisburgs voranzutreiben. http://bvscranes.com


Erfolgreiche Demo Night der garage DU 2024 setzt starke Impulse für Klima-Innovationen

 ·        Über 400 Gäste erleben wegweisende Innovationen im ehemaligen Galeria Karstadt Kaufhof ·        Rekorde mit über 120 Bewerbungen aus ganz Europa und 80 Ausstellenden
·        Start-ups beeindrucken mit Lösungen für Herausforderungen des Klimaschutzes  

Duisburg, 13. November 2024. Die dritte Demo Night der garage DU hat eindrucksvoll gezeigt, wie nachhaltige Innovationen und Kooperationen den Wirtschaftsstandort Duisburg stärken. Das besondere Ambiente der ehemaligen Galeria Karstadt Kaufhof bot den Rahmen für eine Veranstaltung, die Maßstäbe gesetzt hat. Mit über 120 Bewerbungen und 80 Ausstellenden auf der Innovationsmesse wurden neue Bestmarken aufgestellt und eine inspirierende Plattform für Klima- und Zukunftslösungen geschaffen.  

„Die garage DU führt zusammen, was zusammengehört: aufstrebende Start-ups und erfahrene Unternehmen – eine Mischung, die Duisburg gut tut“, sagte Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. Fotos Bernd Thissen

 „Die Demo Night ist die perfekte Bühne für dieses Erfolgsmodell.“  „Die garage DU steht für Wandel und Wachstum unseres Wirtschaftsstandortes“, betonte Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der veranstaltenden Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI).

„Auf der Demo Night wurden sowohl nachhaltige Geschäftsmodelle ausgezeichnet als auch vielversprechende Partnerschaften initiiert. Mit unserer neuen Gründerberatung verstärken wir unser Engagement für den Gründungsstandort Duisburg.“  


Besondere Höhepunkte vor über 400 Gästen bildeten die Keynotes von Tech-Leaderin Annahita Esmailzadeh und Rapper und Unternehmer Eko Fresh, die durch inspirierende Perspektiven und Praxisbeispiele zeigten, wie Wirtschaftserfolg und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können. Talk-Panels zu innovativen Trends rundeten das Programm ab.        

(v.l.) Aerolight mit CEO & Founder Christoph Dworatzyk, R3leaf mit Gründer Tore Waldhausen, Kubion mit Co-Founder Anton Laukemper. Foto Bernd Thissen


Die Gewinner der begehrten garage DU-3D-Awards:  
Kategorie „Impact Local“: R3leaf aus Leipzig, die mit ihrer Software Nachhaltigkeitsanforderungen an Bestandsgebäude automatisieren – ausgezeichnet für den größten Mehrwert für Duisburg, in Kooperation mit duisport.

Kategorie „Impact Global“: Aerolight aus Duisburg, die eine besonders nachhaltige Fassadendämmung entwickelt haben – für den bedeutenden Nutzen für Duisburg und die Welt, unterstützt durch die GEBAG.

Kategorie „Big Foot“: Der Partner des Sieger-Start-ups Kubion  aus Osnabrück in der Kategorie „Big Foot“ sind die Wirtschaftsbetriebe Duisburg,V.

Foto Bernd Thissen

Stimmen der Partner: „Seit Jahren inspirieren uns Start-ups mit visionären Ideen. Auch in diesem Jahr begeistern sie uns mit bahnbrechenden Innovationen“, sagte Thomas Patermann, Sprecher der Geschäftsführung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.  

Marcus Wittig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), fügte hinzu: „In diesem Jahr haben wir vier Challenges in verschiedenen Bereichen der DVV angeboten und spannende Matches mit Start-ups erzielt.“  


Die Sparkasse Duisburg, erstmals mit eigenen Challenges vertreten, zog ebenfalls eine positive Bilanz. „Die starke Resonanz zeigt, dass die Sparkasse Duisburg ein attraktiver Partner für Start-ups ist“, so Joachim K. Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.  


„Die Rekordzahl an Bewerbungen zeigt, dass wir mit unseren Themen den Nerv der Zeit treffen“, ergänzte Winand Schneider, Geschäftsführer der GEBAG.  

Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG – duisport, fasste zusammen: „Herausforderungen annehmen. Ziele erreichen. Zukunft gestalten. Die Demo Night der garage DU, die wir gemeinsam mit unserer Tochter startport unterstützen, ist dafür der perfekte Ausgangspunkt.“  

Ein starkes Netzwerk für nachhaltige Wirtschaft und Innovation  
Die garage DU setzt auf die Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen und wirkungsorientierten Start-ups. Das Format stärkt die regionale Wirtschaft und treibt Innovationen voran. Ein besonderer Dank gilt den Partnern Sparkasse Duisburg, Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Wirtschaftsbetriebe Duisburg, GEBAG Duisburger Baugesellschaft und Duisburger Hafen (duisport) sowie den Unterstützern Stadt Duisburg, der Innovationsplattform startport, König Pilsener und Sinalco.