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Redaktion Harald Jeschke 
Make up Duisburg – Sieger des 46. Duisburger Fassadenwettbewerbs

Update 3: Corona-Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung für Unternehmen

Duisburg, 26. März 2020 - Mit dem dritten Update des GFW-Corona-Sondernewsletters
(
https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin/Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/DU-business-Newsletter_Sonderausgabe_Update__3.pdf?fbclid=IwAR1c2r-cbYo93pkJasFAsLieLD433otW6wX6QICTktKovIaZMuLaI9LB6cQ)
informieren die Duisburger Wirtschaftsförderer über das vom Bund beschlossene Soforthilfeprogramm, das vom Land inhaltlich noch ergänzt wird. Die Unterstützung kann ab Freitag, den 27. März 2020, ab 12:00 Uhr beantragt werden.

 

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein „Soforthilfeprogramm Corona“ aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Firmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

 

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Beschäftigtenzahl und beträgt für drei Monate:

·       9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu fünf Beschäftigten,

·       15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu zehn Beschäftigten,

·       25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten 

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich im Online-Verfahren.

 

Weitere Informationen (Wer wird gefördert? Was wird gefördert? etc.) finden Solo-Selbstständige und Unternehmer/-innen hier:

https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 

Die GFW-Corona-Sondernewsletter-Serie der Duisburger Wirtschaftsförderung ist abrufbar unter: https://www.gfw-duisburg.de/aktuelles/downloads/



Update 2: Corona-Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung für Unternehmen

Duisburg, 23. März 2020 - „Um unser Leben und das unserer Nächsten zu schützen, ist Distanz das Gebot der Stunde. Zeigen auch Sie Nähe durch physische Entfernung! Umso schneller werden wir hoffentlich wieder in einen (Unternehmens-)Alltag zurückfinden, der es ermöglicht, dass auch die Konjunktur unter Zuhilfenahme aller Kräfte wird gesunden können“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).

 

In Update 2 erfahren die Leserinnen und Leser des GFW-Corona-Sondernewsletters mehr zum Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen, der neben Kurzarbeitergeld auch Erleichterungen im Bereich des Steuerrechts und Liquiditätshilfen für Unternehmen vorsieht. Um die Nutzer nicht mit Informationen zu überfrachten, welche die GFW Duisburg diesen bereits hat zukommen lassen, beschränken sich die Wirtschaftsförderer ganz bewusst auf Ergänzungen und Aktualisierungen der bereits übermittelten GFW-Corona-Sondernewsletter. Diese stehen alle unter www.gfw-duisburg.de weiterhin zum Download bereit, auch wenn sich inzwischen bei einigen Angaben Änderungen ergeben haben können. Update 2 ist abrufbar unter:

https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin/Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/DU.business-Newsletter_Sonderausgabe_Update__2.pdf

 

Beim GFW-Corona-Sondernewsletter handelt es sich um eine Kurzinformation – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere ist das Angebot der GFW Duisburg nicht als Rechtsberatung zu verstehen, weil hierzu eine konkrete Einzelfallbetrachtung unerlässlich ist und die Wirtschaftsförderer keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Die Haftung ist somit ausgeschlossen. „Sie auch darauf hinzuweisen, ist für uns selbstverständlich“, betont Meurer und ermuntert: „Nutzen Sie uns daher als das, was wir gerne für Sie sind und auch sein können: als Vernetzer, Informations-Mittler und Kümmerer! Und sehen Sie es uns nach, wenn manche Informationen einfach noch zu unbestimmt  sind, weil daran mit Hochdruck gearbeitet wird.“

 

Darüber hinaus ist das Team der GFW Duisburg gerade dabei, eine Übersicht über Lieferdienste verschiedener Branchen – vom klassischen Pizzabringdienst bis hin zu Taxen für Wein und Bücher – zusammenzustellen.

 

Die Akteure der Duisburger Wirtschaftsförderung wollen damit auf die Duisburger Geschäftsleute und Gastronomen aufmerksam machen, die in Duisburg und Umgebung ihre Produkte via Liefer- oder Abholdienst anbieten und damit ihr Geschäft wenigstens eingeschränkt aufrechterhalten.

 

Geschäftsleute und Gastronomen werden gebeten, sich bei der GFW Duisburg zu melden – unter der  eigens eingerichteten E-Mail: lieferdienste-duisburg@gfw-duisburg.de. Dabei sollen diese angeben, welche Waren/Dienstleistungen sie anbieten, wie (E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer) bestellt werden kann und ob geliefert wird oder abgeholt werden kann.

Update 1: Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung

Duisburg, 18. März 2020 - „So wie sich Covid-19 dynamisch entwickelt, so dynamisch entwickeln sich auch die Hilfeangebote. Vieles ist noch nicht spruchreif und wird gerade noch auf den Weg gebracht, andere Mittel sind schon abrufbar. Manche orientieren sich an zurückliegenden Krisen, doch haben wir eine derart massive, einschneidende und (Berufs-)Leben verändernde bislang noch nicht erfahren“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und verweist auf das Update des GFW-Corona-Sondernewsletters.
Dieser ist im Internet als Download abrufbar unter:  
https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin/Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/DU.business-Newsletter_Sonderausgabe_Update 1.pdf  
Mit der eigens eingerichteten E-Mail-Hotline, die in den letzten Tagen schon sehr viele Unternehmer unterschiedlicher Branchen in Anspruch genommen haben, ist das Team der GFW  Duisburg für Unternehmerinnen und Unternehmer da. Unter der E-Mail: corona-info@gfw-duisburg.de erhalten Gewerbetreibende, Freiberufler und Existenzgründer Antwort auf ihre Fragen und sei es, dass sie mit weiterführenden, passgenauen Ansprechpartnern vernetzt werden.
Aufgrund der Vielzahl der aktuell eingehenden Anfragen bitten die Duisburger Wirtschaftsförderer darum, zur Kontaktaufnahme ausschließlich die E-Mail-Adresse zu nutzen.

Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung

Duisburg, 17. März 2020 - „Der Corona-Virus bestimmt derzeit massiv unser privates wie wirtschaftliches Handeln. Jede Branche ist davon betroffen. Noch sind die Folgen schwer abzusehen. Dass sie gravierend sein werden, steht schon jetzt fest. Wir als Wirtschaftsförderung verstehen uns seit jeher als Kümmerer und Mittler für kleine und mittlere Unternehmen. Das gilt in Zeiten wie diesen mehr denn je“, positioniert sich Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).  

Mit der eigens eingerichteten E-Mail-Hotline ist das Team der GFW unter corona-info@gfw-duisburg.de für Unternehmerinnen und Unternehmer da und wird sich bei Anfragen telefonisch oder per E-Mail bei den ratsuchenden Unternehmen melden. Darüber hinaus vermitteln die Firmenbetreuer und Fördermittelberater an weiterführende, passgenaue Ansprechpartner und fungieren dabei als Lotse durch den Informationsdschungel.
Ein Sondernewsletter zum Thema „Wirtschaft & Corona“ informiert strukturiert und unterstützend, wenn auch nicht mit dem Anspruch auf Vollständigkeit, über hilfreiche Tipps und Anlaufstellen.
Gegliedert in die Bereiche „Finanzen & Liquidität“, „Homeoffice & Quarantäne“ sowie „Außenhandel“ gibt er eine Übersicht über die Handlungsfelder, die jetzt bedacht werden müssen, um einen Workflow in außergewöhnlicher Zeit bestmöglich aufrechterhalten zu können.  
„Die GFW Duisburg ist ihr Partner in allen Unternehmensphasen, in guten wie in schlechten. Die momentane ist wohl die unberechenbarste, die es für die jetzige Generation von Gewerbetreibenden je gab. Wir werden alles dafür tun, dass wir unserer Vernetzer-Rolle so gut es geht gerecht werden“, betont Meurer, „ohne damit eine zu hohe Erwartungshaltung zu wecken.“  
Der GFW-Newsletter: https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin//Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/
Sonderausgabe_Du.business-Newsletter.pdf
 

GFW-Newsletter „DU.business“

Duisburger Wirtschaftsförderung informiert Zielgruppe monatlich über ihre Aktivitäten

Duisburg, 18. Februar 2020 - „Aus der Wirtschaft. Für die Wirtschaft. Monat für Monat“, genau darauf setzen Annegret Angerhausen-Reuter und Wolfgang Srowig, die den Newsletter der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) „DU.business“ redaktionell mit Leben füllen.  
„Damit halten wir die Akteure aus kleinen und mittleren Unternehmen, von großen Playern und Institutionen auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen unserer Duisburger Wirtschaftsförderung, aber auch die unserer Partner“, skizziert GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer die Intention.  

Neben einer Zahl des Monats findet sich im GFW-Newsletter „DU.business“ eine Auflistung interessanter Veranstaltungen, Workshops und Netzwerktreffen für Gewerbetreibende. Aktuelle Meldungen beleuchten beispielsweise neue Förderangebote. Thematisch geht´s darüber hinaus um aktuelle Meldungen, Existenzgründungswettbewerbe, Jubiläen, Positionierungen und Nachberichte. Last, but not least, sind unter der Rubrik „GFW and friends“ interessante Angebote von Kooperationspartnern der Duisburger Wirtschaftsförderung zu finden.

„Vernetzung ist heute alles; aufgrund der Informationsflut ist es daher wichtiger denn je, die wirklich relevanten Termine für die Zielgruppe herauszufiltern, aufzubereiten und zusammenzustellen. Und genau dafür braucht man den Blick über den eigenen Tellerrand“, so GFW-Kommunikationsleiterin Angerhausen-Reuter.   Wer thematisch passende, zielgruppengerechte Informationen beisteuern möchte, die sich zur Veröffentlichung eignen, der wendet sich an GFW-Projektmanager Wolfgang Srowig, Telefon: 0203 / 36 39-363, E-Mail: srowig@gfw-duisburg.de  

Das DU.business-Redaktionsteam: Wolfgang Srowig und Annegret Angerhausen-Reuter, Urheberin: Elke Spiller, Nutzungsrechte: GFW Duisburg  

 

zdi-Roboterwettbewerb: Galaktisch gute Stimmung beim spannenden lokalen Vorentscheid 

Team vom städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium hat Nase vorn

Duisburg, 31. Januar 2020 - Gemeinsam mit dem zdi-Netzwerk DU.MINT Duisburg-Niederrhein, getragen von der Universität Duisburg-Essen, organisiert die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) den lokalen Vorentscheid des zdi -Roboterwettbewerbs. Das Kürzel „zdi“ steht dabei für die Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“. Deren Aktivitäten zielen darauf ab, möglichst viele junge Leute für eine Ausbildung und/oder ein Studium im MINT-Bereich, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu begeistern und aufzuzeigen, welche verschiedenen Möglichkeiten und Angebote dorthin führen.  

Jetzt war es wieder soweit. Austragungsort des Contests war diesmal das Stadtfenster der Volkshochschule Duisburg, die ebenfalls mit vielfältigen Angeboten rund um den MINT-Bereich wie den „Makerday“ aufwartet.   Sieben Teams aus vier Schulen gingen mit ihren selbstgebauten und -programmierten Robotern an den Start, um knifflige Aufgaben rund um das Thema "Raumfahrt- und Satellitentechnik" zu lösen.
Die meisten Pluspunkte fuhr dabei das Team der „MMG-Robots 6" des städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums ein, gefolgt von den Teams "Horki 2" und "Horki 1" des Gymnasiums Horkesgath Krefeld. Für die beiden Erstplatzierten geht´s jetzt zum Regionalentscheid nach Neuss. Wer dort die Nase vorn hat, der darf beim großen NRW-Finale am 25. April 2020 in Mülheim an der Ruhr antreten. „Wir drücken die Daumen und wünschen weiterhin viel Erfolg!“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH.

Gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Andree Haack, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Andrés Kecskeméthy vom Lehrstuhl „Mechanik und Robotik“ der Fakultät für Ingenieurswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Kirsten Dunkhorst, zdi-Koordinatorin, und Volker Heckner, Leiter der Volkshochschule Duisburg überreichten diese den engagierten Nachwuchstalenten Urkunden, Medaillen und Pokale.
Prof. Kecskeméthy betonte auch noch einmal den Stellenwert der Naturwissenschaften. Nur unter deren Zuhilfenahme könnten beispielsweise die Herausforderungen des Klimawandels wirkungsvoll angegangen werden.  

Die Erstplatzierten des Teams „MMG-Robots 6“ vom städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium mit Laudatoren und Organisatoren des lokalen Vorentscheids zum zdi-Roboterwettbewerb, Urheber: Josip Sosic, Nutzungsrechte: VHS Duisburg

ASINCO GmbH: Vom Ein-Mann-Betrieb zum etablierten High End-Technologieunternehmen 

Ingenieure entwickeln am Wirtschaftsstandort Duisburg „intelligente“  Sensoren für Industrie 4.0


Duisburg, 31. Januar 2020 - Was vor acht Jahren als Ein-Mann-Beratungsbetrieb im heimischen Wohnzimmer des Unternehmensgründers Prof. Dr. Mohieddine Jelali in Duisburg-Rahm begann, hat sich zum 25-köpfigen High End-Technologieunternehmen mit Sitz in Duisburg-Großenbaum gemausert: die ASINCO GmbH, die bereits mittelfristig bis zu 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen will. Grund genug für Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Wirtschaftsdezernent Andree Haack und Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), die Akteure von ASINCO zu besuchen und sich über deren Portfolio zu informieren.  

„Ich bin absolut begeistert, was hier an Ingenieurleistungen zu finden ist. Ob intelligente Anlagen, hochpräzise Sensorsysteme oder 3D-druckfähige Implantate aus Silikon, bei ASINCO werden wesentliche Innovationen geboren. Diese Innovationskraft passt zum Duisburg der Gegenwart und Zukunft“, zeigt sich Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link beeindruckt. Die „smarten“ Anlagen und Geräte, die im Bereich der Mess-, Sicherheits- und Medizintechnik eingesetzt werden, haben es „in sich“.  

„Wir knüpfen unmittelbar an das an, was den Köpfen der Forscher entspringt. Die in Forschung und Entwicklung gesammelten Erkenntnisse, überführen wir in Produkte. Das sind dann Prototypen für bestmögliche Lösungen. Diese Applikationen installieren wir abschließend in der Produktion der betreffenden Unternehmen. ASINCO schafft somit die fertige Technologie für skalierbare Produkte. Unsere Dienstleistung endet mit dem Verkauf von Lizenzen für neueste Technologien. Den Vertrieb und alles andere übernehmen dann die Unternehmen, für die wir tätig sind“, bringt Dr. Dirk Zander das Geschäftsmodell auf den Punkt. Der Experte für Automatisierungstechnik kann auf eine 15-jährige Berufserfahrung im Flugzeugbau und in der Stahlindustrie ebenso zurückgreifen wie auf ein stattliches Know-how in der Medizintechnik.  
Die Referenzliste des Unternehmens liest sich schon heute wie das „Who is who“ der heimischen Stahlindustrie sowie der Elektro- und Automatisierungstechnik: Thyssenkrupp, ArcelorMittal, Salzgitter Flachstahl, Bilstein, Andritz Sundwig sowie Turck, iba, und MAN Diesel & Turbo gehören unter anderen zu den Kunden, die auf das Know-how des Ingenieursteams von ASINCO setzen.

„Der Wirtschaftsstandort Duisburg ist dabei für uns von großer Bedeutung, schließlich ist er trotz aller Diversifizierung weiterhin Stahlstandort Nummer 1. Die Nähe unseres Unternehmenssitzes zu den Branchengrößen ist nachweisbar vorteilhaft. Aber auch die zentrale Mittellage Duisburgs, das Ballungsgebiet in der Metropole Ruhr mit seiner Hochschul- und Forschungsdichte gehören zu den Standortvorteilen, die wir schätzen und auf die wir bauen“, berichtet Prof. Dr.-Ing. Mohieddine Jelali. Der promovierte Maschinenbauer, zugleich Professor für Regelungstechnik und Mechatronik, begann seinen beruflichen Werdegang in der Stahlbranche bei der früheren Mannesmann Demag.
Der technische Geschäftsführer weiß: „Heute haben sich die Bedarfe von Fachkräften gewandelt. War früher der Firmenwagen ab einer bestimmten Funktion ein Muss, so sind heute Faktoren wie Freude an der Arbeit, Homeoffice und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr spielentscheidend.“  

Auch sonst haben die Macher von ASINCO die Zeichen der Zeit erkannt: „Bei der Zusammenstellung unseres Teams achten wir auf eine bunte Mischung: Vier Frauen arbeiten bei uns ebenso wie diverse Mitarbeiter aus aller Welt und aus diversen Disziplinen (Maschinenbau, Mechatronik, Elektronik und Elektrotechnik, Mathematik und Informatik). Nur durch diese Diversität können wir weltweite Innovationen wie unsere smarten Radarsensoren schaffen. “, berichtet Dr. Zander und ergänzt: „Ausschlaggebend ist für uns, fachlich die Besten zu bekommen, die dann in Projektgruppen miteinander arbeiten.“
Und zwar in drei Bereichen: Forschung & Entwicklung, im Bereich der Sensorentwicklung zum Prototypenbau und in der Applikationsentwicklung, bei der es darum geht, die „smarten“ Geräte und Anlagen im Unternehmen zu installieren. „ASINCO ist Pionier der Inline-Radarmesstechnik und bislang das einzige Unternehmen weltweit, das hochpräzise und robuste Radarmesssysteme für rauste Betriebsbedingungen wie in Warmwalzwerken, komplett vom Radarsensor bis zum Schutzgehäuse entwickelt und produziert“, ist Prof. Jelali überzeugt.  

„Die ASINCO GmbH macht ihr Wissen rund um ‚Industrie 4.0‘ und ‚Künstliche Intelligenz‘ nicht nur für Player neuer Boombranchen aus der Sicherheits- und Medizintechnik nutzbar, sondern auch für tradierte Produktionsunternehmen. So zeigt beispielsweise die von ihnen entwickelte Radar-Reflexschranke für Stahlschopfscheren, wie Ressourceneffizienz und Kosteneinsparung Hand in Hand gehen“, betont Wirtschaftsdezernent Andree Haack.

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer ergänzt: „Unternehmen wie ASINCO stehen für zukunftsweisende Produkte und Arbeitsplätze. Das Produktportfolio ist dabei hoch diversifiziert und reicht von der Entwicklung über neuartige Implantate und Beatmungsmasken bis hin zu Lösungen, wie Menschen vor Anschlägen bewahrt werden können. Wir freuen uns, ein solches Unternehmen im Wachstum begleiten zu können und beraten in Expansions- und Fördermittelfragen.


V.l.: Prof. Mohieddine Jelali, Andree Haack, Dr. Dirk Zander, OB Sören Link und Ralf Meurer - Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

Intel-Schließung: Wirtschaftsförderung mit Intel Duisburg im Gespräch

Duisburg, 19. Dezember 2019 - Vernetzung mit internationalen Kommunikationskonzernen zu Bereich, Standort und Beschäftigten Zur heutigen Berichterstattung über die Intel-Schließung am Standort Duisburg positioniert sich die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg).

„Bereits seit einiger Zeit sind wir mit den Akteuren in Huckingen im Gespräch. Seither haben wir versucht, für den dortigen Bereich, der die Entwicklung von Modem-Chips und Software für Smartphones umfasst, andere Branchenplayer zu gewinnen. Hierzu haben wir diverse Gespräche geführt und Kontakte zu Entscheidern von unterschiedlichen, international tätigen Kommunikationskonzernen aus Europa, (Süd-) Asien und den USA hergestellt. Dabei ging es zunächst um die potenzielle Übernahme des Duisburger Unternehmensbereiches, später auch um die Immobilie sowie die Vermittlung der hochqualifizierten Experten, die dort arbeiten“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.
Dabei hat die GFW Duisburg von Beginn an mit NRW.Invest – der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen – sowie der NRW.Bank zusammengearbeitet, die ihrerseits zusätzliche Interessenten vermittelt haben. „Darüber hinaus sind wir proaktiv auf die Wirtschaftsförderung des ‚Mobilfunkstandortes‘ Düsseldorf zugegangen, um weitere Kontakte herzustellen. Diese Gespräche haben dazu geführt, dass einige der in Huckingen tätigen IT-Spezialisten bereits gute Aussichten auf eine Anstellung in anderen Unternehmen haben“, betont Meurer.


Duisburg als tragender Pfeiler der „Innovationsbrücke“ nach China

Noch engere Verzahnung der wirtschaftlichen Bande zwischen dem Ruhrgebiet und Fernost  

Duisburg, 18. Dezember 2019 -  Weltweit gilt China als Innovationstreiber in Sachen „Digitalisierung“. Bei den Xceleration Days, einer bedeutenden Start-up-Messe in China, die Anfang Dezember 2019 in Shenzhen stattgefunden hat, wurde die so genannte „Innovation Bridge“ zwischen dem Ruhrgebiet und der „Außenhandelskammer (AHK) Greater China“ vorgestellt. Diese „Brücke der Innovationen“ eröffnet Konzernen, mittelständischen Unternehmen, Start-ups sowie den Kommunen der Metropole Ruhr neue Zugänge zum chinesischen Markt.  
 
Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und Mit-Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, gab anlässlich der Messe die neue Form der Kooperation bekannt – gemeinsam mit Rasmus Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr, Dr. Stephan Wöllenstein, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen-Gruppe China, Jens Hildebrandt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China für Nordchina, sowie Marcel Abel, Geschäftsführer von Jones Lang LaSalle. Deutschland.  

Da sich das „Reich der Mitte“ zur größten digitalen Weltwirtschaft entwickelt und eine Vielzahl disruptiver Geschäftsmodelle hervorbringt, die das Potenzial dazu haben, alte Technologien zu verändern und damit auch den europäischen Markt neu aufzurollen, ist ein Auf- und Ausbau der Kontakte nach China ein wichtiges wie lohnenswertes Unterfangen – sowohl für die Akteure aus Kommunen, Wirtschaft und von Institutionen. Das gilt umso mehr, als dass der Wirtschaftsstandort „Duisburg“ auf chinesischen Landkarten mehr denn je als „gesetzt“ gilt, liegt hier doch einer der zentralen Knotenpunkte der „Neuen Seidenstraße“.

Wirtschaftsdezernent Haack betont daher voller Zuversicht: „Die „Innovation Bridge“ wird künftig einen branchenorientierten Austausch zwischen Duisburger Unternehmen und der chinesischen Start-up-Szene ermöglichen. Davon verspreche ich mir einen wertvollen Beitrag zur Digitalisierung unserer heimischen Wirtschaft.“


Andree Haack (Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer), Rasmus Beck (Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr), Dr. Stephan Wöllenstein (Vorstandsvorsitzender der Volkswagen-Gruppe China), Jens Hildebrandt (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China für Nordchina) und Marcel Abel (Geschäftsführer von Jones Lang LaSalle Deutschland); Nutzungsrechte: BMR

Neuausrichtung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg – mehr als ein Facelift

Weichenstellung Richtung Zukunft mit neuer Geschäftsführung


Duisburg, 10. Dezember 2019 - Wie soll sich die Wirtschaftsförderung neu ausrichten, um künftige Herausforderungen zu meistern und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups ein starker Partner zu sein? Genau damit beschäftigt sich derzeit die Beratungsgesellschaft MODULDREI, die im Laufe der nächsten Monate konzeptionell und rechtlich die Share- wie Stakeholder-Interessen ausarbeitet und in eine passgenaue Struktur transformiert. Im Blick sind hierbei besonders die Interessen potenzieller neuer Gesellschafter auch aus dem Konzern „Stadt Duisburg“.  
„Daher wird Ralf Meurer - Foto Friedhelm Krischer - im nächsten Jahr dafür eingesetzt, die Vermarktung der städtischen Flächen und damit die Optimierung des städtischen Immobilienvermögens zu übernehmen“, so Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mitgeschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und konkretisiert: „Das bedeutet auch, dass nach Abschluss der Neuausrichtung ein neuer Kopf für das Team gesucht wird. Dieser Posten wird im Laufe des kommenden Jahres bundesweit ausgeschrieben.“  

Haack hebt hervor: „Ralf Meurer, der seit Gründung der GFW Duisburg im Jahr 1988 für diese tätig ist, stand 22 Jahre an der Spitze der Duisburger Wirtschaftsförderung. Er hat ein Team von langjährig tätigen Experten geformt, die ein immenses Wissen und valide Netzwerke hier am Standort haben. Zudem sind die Fachkräfte hochmotiviert. Daher bin ich sicher, dass die Persönlichkeit, die nachfolgen wird, auf ein gut bestelltes Haus zurückgreifen kann.“     

China Railway Container Transport Corp. Ltd setzt auf Lagegunst und Binnenhafen

Neu in Duisburg: einer der wichtigsten chinesischen Logistikdienstleister


Duisburg, 03. Dezember 2019 - Die internationalen Schienenverbindungen zwischen Duisburg und China – mehr als 35 Züge wöchentlich – der weltgrößte Binnenhafen und das immense Einzugsgebiet im Herzen Europas sind es, die ausschlaggebend waren, für die Ansiedlung der China Railway Container Transport Corp. Ltd, kurz: CRCT.  
Ende November 2019 hat das große staatliche Unternehmen sein europäisches Headquarter in Duisburg eröffnet. „Damit ist uns ein weiterer Erfolg im Hinblick auf den Ausbau chinesischer Infrastruktur in unserer Stadt gelungen“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und berichtet: „Wir haben den Kontakt zum Unternehmen aufgenommen und das Unternehmen bei seiner Ansiedlung und den relevanten Behördengängen unterstützt. Meine Mitarbeiterin Kai Yu begleitet die Akteure der CRCT seit März dieses Jahres. Dabei arbeiten wir intensiv mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen NRW.Invest, der Stadt Duisburg, dem Generalkonsulat und den Netzwerkpartnern des ‚China Business Network‘ zusammen.“  
Mit der Ansiedlung des repräsentativen Schlüsselunternehmens haben die Duisburger gute Karten, weitere chinesische Zulieferer und Kunden an den Standort zu binden. Während China als optimales Verkehrszentrum für den Containertransport gilt, ist Duisburg attraktiver Knotenpunkt der Neuen Seidenstraße. Seit dem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping im Jahr 2014 ist das Interesse chinesischer Investoren am Wirtschaftsstandort Duisburg sukzessive gewachsen.  
Über 80 Gäste aus Politik und Wirtschaft gaben sich in der Mercatorhalle bei der Eröffnungszeremonie ihr Stelldichein. Dazu zählten unter anderen neben Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Zhang Jiyi (Vorstandsvorsitzender der CRCT), Fran Huang Ying (Vize-Konsulin der Volksrepublik China), Petra Wassner (Geschäftsführerin von NRW.Invest) sowie Ralf Meurer (GFW-Geschäftsführer).  

Bei der Eröffnungszeremonie – die Akteure des Ansiedlungserfolgs: Wang Dezhang, Zhang Jiyi, Petra Wassner, Ralf Meurer und Kai Yu; Urheber: Jiasuns

Rund 100 Gründungsinteressierte beim Start-up Afternoon im Tectrum

Ab Mitte 2020 winken 15.000 Euro für die Gewinner des neuen Existenzgründerwettbewerbs

Duisburg, 28. November 2019 - Rund 100 Gründungsinteressierte waren es, die sich beim Start-up Afternoon im Tectrum -  soll für Anfang des Jahres 2020 an das Duisburger Immobilienunternehmen "cosimo Investment Group GmbH", Sitz Stapeltor) verkauft sein - über den 21. Durchgang des small business management (sbm)-Lehrgangs der Universität Duisburg-Essen (UDE) ebenso informierten wie über den im nächsten Jahr startenden, neu aufgelegten Existenzgründerwettbewerb „Gründung und Innovation in Duisburg“, kurz: GRIID.

Rund um GRIID gab es das ein oder andere Novum zu vermelden. So dürfen sich die drei Erstplatzierten in 2020 auf rund 15.000 Euro Siegprämie freuen. Dem Ersten winken 10.000 Euro, für die aus Jurorensicht zweitbeste Geschäftsidee gibt´s 4.000 Euro und dem Dritten wird der Start in die berufliche Selbstständigkeit mit 1.000 Euro „versüßt“. Antreten können Einzelpersonen oder Teams.  

„Duisburg ist gründerfreundlich. Noch mehr Infrastruktur für Start-ups in unserer Stadt zu schaffen, ist unser erklärtes Ziel – gemeinsam mit allen Akteuren der Szene, darunter startport, Impact Factory und Ruhr.HUB“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).
Auch ein Webportal, das die Duisburger Wirtschaftsförderung derzeit erarbeitet, soll Gründern zusätzliche Transparenz über passgenaue Serviceangebote und Ansprechpartner ermöglichen.  
Nachdem die Akteure der Universität Duisburg-Essen und der Wirtschaftsförderung den Interessierten gemeinsam mit den Initialpartnern – Sparkasse Duisburg, Volksbank Rhein-Ruhr und Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve – eine Teilnahme am sbm-Lehrgang schmackhaft gemacht haben, können sich die Interessenten bis Mitte Dezember 2019 anmelden.

Mehr Informationen dazu unter: www.sbm-duisburg.de/kurse-1. Ansprechpartnerin ist Jennifer Raab, E-Mail: sbm@uni-due.de, Telefon: 0203 / 379 – 26 39.

Wer dabei sein möchte, der kann wählen zwischen dem „Orientierungskurs Unternehmertum“, der Lehrveranstaltung „sbm goes hightech“, dem Intensivkurs „Betriebliches Rechnungswesen“ und dem Blockseminar „Unternehmensnachfolge“. „Damit tragen wir den sehr individuellen Bedarfen und unterschiedlichen Geschäftsideen der Gründer Rechnung. Sie können alle vier Seminar-Angebote wählen oder eben einzelne Module“, bringt es Professor Dr. Volker Breithecker, sbm-Projektleiter der Universität Duisburg-Essen, auf den Punkt.  

Großes Interesse zeigten die Besucherinnen und Besucher der Informationsveranstaltung auch an dem von der GFW Duisburg und der UDE organisierten Messe-Marktplatz, bei der die künftigen Start-ups wichtige Gründungsakteure und -unterstützer kennenlernten und mit diesen ins Gespräch kamen.    

„Trommeln“ für die Neuauflage von „GRIID“ – Christian Luley (Sparkasse Duisburg), Andree Haack (Stadt Duisburg, GFW Duisburg), Andree Schäfer (GFW Duisburg), Prof. Dr. Volker Breithecker (UDE) und Michael Reimann (Volksbank Rhein-Ruhr); Urheber: Angel Alava-Pons, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

CSR-Netzwerktreffen bei den RheinfelsQuellen

Gesellschaftliche Unternehmensverantwortung in Duisburgs Wirtschaft

Duisburg, 27. November 2019 - Die RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG hatte eingeladen in die Räume des Walsumer Firmenmuseums. Hier drehte sich alles um „gesellschaftliche Unternehmensverantwortung“, kurz: CSR (Corporate Social Responsibility). Organisiert von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve in Kooperation mit Conversio findet das CSR-Frühstück zweimal jährlich statt.  

Ralf Meurer, Geschäftsführer der GFW Duisburg, weiß, dass das Thema in vielen Betrieben angekommen ist und dort eine immer größere Bedeutung einnimmt: „Gleichzeitig steigt der Bedarf einer professionellen Durchführung und Umsetzung. CSR hat viele Gesichter. Das Netzwerktreffen beleuchtet die Materie und gibt Anregungen zur praktischen Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen.“  

Nachhaltigkeit gehört zur gelebten Unternehmensphilosophie der RheinfelsQuellen, die CSR in vielfältiger Weise praktizieren. Davon konnten sich die 60 Gäste der Veranstaltung vor Ort bei einem Podiumsgespräch überzeugen. Im hauseigenen Museum erlebten sie darüber hinaus über einhundert Jahre Firmengeschichte sowie den Wandel der Produktpalette anhand von Fotos, Werbeplakaten und anderen Ausstellungsstücken.  

In den letzten Jahren haben die RheinfelsQuellen durch umfangreiche Investitionen sowohl deutliche Energieeinsparungen als auch Effizienzsteigerungen erreicht. Vom kaufmännischen Geschäftsführer Edmund Skopyrla erfuhren die Besucher, dass ein vollautomatisches Hochregallager 2017 in Betrieb genommen wurde. Dieses erbringt – durch den stark reduzierten Staplereinsatz sowie durch die Vermeidung von Wärmeverlusten der Produktionshallen – eine Energieeinsparung von 34 Prozent.

Ein eigenes Blockheizkraftwerk, das 7.000 Stunden pro Jahr im Einsatz ist, deckt 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der RheinfelsQuellen und erspart durch seinen hohen Wirkungsgrad der Umwelt jährlich etwa 3000 Tonnen klimaschädliches CO2.  
„Schon lange legen wir sehr großen Wert auf einen nachhaltigen, verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Mineralwasserquellen: Wir wirtschaften ressourcenschonend. Dank modernster Technik reduzieren wir den Einsatz von Gas, Wasser, Reinigungsmitteln und Strom permanent. Auch bei Events setzen wir auf ökologisch sinnvolle Alternativen. So verzichten wir größtenteils auf den Einsatz von Plastik und verwenden komplett kompostierbare Getränkebecher aus nachwachsenden Rohstoffen“, fasst Skopyrla zusammen.  
Um den internen Dialog zu fördern und das Expertenwissen aus den verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen zu bündeln, sammelt ein Nachhaltigkeitsteam regelmäßig alle Ideen und treibt Projekte voran, die ein nachhaltiges Handeln und Arbeiten optimieren, um die RheinfelsQuellen mittelfristig zu einem konsequent und umfassend nachhaltig agierenden Unternehmen weiter zu entwickeln.  

Lena Harmes, Nachhaltigkeitsbeauftragte der RheinfelsQuellen, sieht darin eine Querschnittsaufgabe und ergänzt: „Ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander ist im Unternehmensalltag genauso wichtig, wie zielgerichtetes und nachhaltiges Arbeiten. Wir sind stolz auf die tiefe Verbundenheit zwischen Unternehmen und Belegschaft. 75 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mehr als zehn Jahre hier beschäftigt.“  

Auf ihrem Weg zur ganzheitlich nachhaltigen Unternehmensführung haben die RheinfelsQuellen jetzt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Zertifizierungsverfahren nach den anspruchsvollen Kriterien der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. wurde ebenso erfolgreich absolviert wie die Prüfung zur Vergabe des EU-Bio-Siegels.  
Die Akteure des Familienunternehmens, das seit 1905 in Walsum ansässig ist, sind dem Wirtschaftsstandort Duisburg eng verbunden. So werden auch caritative Einrichtungen wie „Die Tafel“ sowie ausgewählte Sportvereine und -verbände unterstützt.  

Gastgeber und Initiatoren des CSR-Frühstücks: Torsten Schneider, Wiebke Doktor, Edmund Skopyrla, Ralf Meurer, Lena Harmes und Dr. Frank Rieger (v.l.n.r.); Urheberin: Jacqueline Wardeski, Nutzungsrechte: Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve


Internationales Team engagiert sich mit Wirtschaftsförderung für Gründergeist am Standort 

Weltweites Veranstaltungsformat jetzt erstmals auch in Duisburg

Duisburg, 15. November 2019 - Ende Mai war´s soweit: das erste Techstars Startup Weekend Duisburg, veranstaltet von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg), ging unter dem Motto „Quellen-Reiter gesucht!“ an den Start. Im Fraunhofer-Inhaus-Zentrum wurden bis in den Abend hinein von bis dato einander Unbekannten teamweise Businesspläne geschmiedet und genetzwerkt. „Das war die Initialzündung für weitere gemeinsame Aktivitäten von Gleichgesinnten aus aller Welt, die den Gründergeist in dieser Stadt beflügeln sollen“, zeigt sich GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer begeistert.  

Vier der Techstars-Teilnehmer – den Duisburger Ranjan Jinka Ramakrishna, dessen 24-jährige Ehefrau Sushmitha Kumar, die Biomedizin-Ingenieurin Kunj Vora sowie den 21-jährigen Studenten Gautam Sanmugam – hatte das Thema „Existenzgründung“ dann so „gepackt“, dass sie sich gleich daran machten, ein neues, monatlich stattfindendes Netzwerktreffen für Duisburg zu initiieren.

Dabei herausgekommen ist das Startup Grind Chapter Duisburg. Ähnliche Formate gibt es bereits in Aachen, Düsseldorf und Köln – insgesamt in über 600 Städten und rund 125 Ländern. Das weltumspannende Netzwerk wurde bei Google in Palo Alto in Kalifornien von Derek Andersen ins Leben gerufen. „Dieser Idee folgen weltweit immer mehr, die sich gegenseitig inspirieren, verbinden und voneinander lernen, wenn´s um Fragen der beruflichen Selbstständigkeit geht“, so der als SAP Berater beschäftigte Ramakrishna, der zugleich Chapter Director des neue gegründeten Startup Grind Duisburg ist, das von der GFW Duisburg unterstützt wird.

Im Tec-Tower des Duisburger Technologiezentrums Tectrum, Bismarckstraße 142 in 47057 Duisburg, findet am 20. November 2019 ab 17 Uhr das erste „Startup Grind Duisburg“ statt. Bis 18 Uhr steht Networking auf dem Programm, danach folgt ein Austausch mit den GFW-Existenzgründungsberatern Angel Alava-Pons und Andrée Schäfer. Mitmachen kann, wer grundsätzlich an einer Existenzgründung interessiert ist.
Die Teilnahmekosten, die auch an der Abendkasse bezahlt werden können, betragen fünf Euro. Getränke und Snacks sind inbegriffen. Die Veranstaltung wird während der bundesweiten Gründerwoche durchgeführt.   Wer mehr über den Ablauf der Veranstaltung wissen möchte, der erfährt mehr dazu unter: ww.startupgrind.com/duisburg

Angel Alava-Pons, Ranjan Jinka Ramakrishna und Andrée Schäfer „trommeln“ für das erste Startup Grind Duisburg, Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Gewerbeimmobilienmesse GIMDU 2019: Spannend, bunt und abwechslungsreich

Duisburg, 12. November 2019 - Die dritte Gewerbeimmobilienmesse Duisburg war ein voller Erfolg. „Es hat sich ausgezahlt, nach einjähriger Messe-Pause mit einem modifizierten Konzept zu starten. Insbesondere die Immobilienauktion am zweiten Messetag war der sprichwörtliche Hammer“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), dem Veranstalter der GIMDU. Über 300 Messebesucher sprechen für sich; allein der Tagungsraum, durch den bei der Versteigerung ein Hauch von Sotheby´s wehte, war bis auf den letzten Platz gefüllt.  
Nachdem Oberbürgermeister Sören Link die Messe gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Andree Haack, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Michael Rüscher, Geschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, eröffnet hatte, präsentierte Michael Buchholz, Leiter der Region West der Aurelis Real Estate Service GmbH, vor großem Publikum das Modell des Aurelis-UnternehmerParks, dessen Prototyp in Duisburg-Hochfeld „Am Wasserturm“ an der Heerstraße entstehen soll.  
Neu im Programm war auch eine Workshopreihe für chinesischsprachige Investoren in Mandarin, durchgeführt von GFW-Projektmanagerin Kai Yu. Hierbei ging es unter anderem um den notariellen Rechtsverkehr mit chinesischen Gesellschaften beim Erwerb von Gewerbe-immobilien in Deutschland. Dem deutschsprachigen Publikum stellten die 19 Aussteller der GIMDU in Kurzvorträgen aktuelle Bauprojekte und Wissenswertes rund um Gewerbeimmobilien vor. Neben der Immobilienauktion gab es 120 ausgestellte Exposes von Duisburger Objekten.  
„Ohne unsere Sponsoren hätten wir die Messe nicht derart mit Leben füllen können. Daher gilt ihnen – insbesondere der Aurelis Real Estate Service GmbH, der Armin Quester Immobilien GmbH, der CUBION Immobilien AG, der Fokus Development AG, der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH sowie der Selektive Immobilien Service GmbH – unser Dank“, betont Meurer, und ergänzt: „Die Messe zum Erfolg geführt haben schlussendlich auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, Bieterinnen und Bieter sowie Immobilienverkäuferinnen und Verkäufer sowie die Vorstände Matthias Knake und René Silva von der Auktionshaus Karhausen AG.“  

Von 18 Objekten, die bei der Versteigerung „unter den Hammer kamen“, wechselten elf noch am selben Tag den Eigentümer. Für ein Wohn- und Geschäftshaus in Hochfeld, für das vorab zwei schriftliche Gebote eingegangen waren, wurde der Höchstpreis von 755.000 Euro erzielt; unzählige Schaulustige verfolgten die Versteigerung auch dieses Objektes, bei der sich zwei Telefonbieter einen Zweikampf lieferten. Spannung lag in der Luft, als sich zwei im Saal Anwesende ein Rennen um ein Mehrfamilienhaus mit Grundstück an der Amtsgerichtsstraße in Ruhrort lieferten. Ebenfalls einen wahren Run gab´s auf ein leerstehendes Gewerbeobjekt an der Werthauser Straße 160 in Hochfeld. Lag das Mindestgebot noch bei 195.000 Euro, so erfolgte der Zuschlag erst bei stattlichen 390.000 Euro.
„Dabei handelt es sich um ein absolut klassisches Gewerbeobjekt. Das zeigt einmal mehr, dass ein großer Bedarf und ein hohes Interesse an solchen Objekten in Duisburg besteht, die sich optimal für einen kleinen oder mittleren Handwerksbetrieb eignen“, so GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski.   Das Organisations-Team der GIMDU – Manuela Kaminski, Christian Felix Hendel und Annegret Angerhausen-Reuter – freuen sich auf eine Neuauflage der Messe, die konzeptionell stetig weiterentwickelt werden soll.  

Alle diejenigen, die sich während der Messetage noch für keines der ausgestellten Objekte entscheiden konnten oder im Nachgang noch Interesse an einem der noch zu ersteigernden Objekte wie dem Grundstücksareal haben, auf dem sich der „Steinbruch“ befindet, können sich bei der GFW Duisburg melden. Die Duisburger Wirtschaftsförderer stellen dann den Kontakt zur Auktionshaus Karhausen AG her.
Interessenten melden sich bei: Manuela Kaminski, Telefon: 0203 / 36 39 – 375, E-Mail: kaminski@gfw-duisburg.de oder bei Christian Felix Hendel, Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail: hendel@gfw-duisburg.de     
 

Erste Duisburger Immobilienauktion GIMDU als Messe-Highlight

Am zweiten Tag der kommen rund 19 Objekte „unter den Hammer“

Neudorfer Steinbruch-Areal fand keinen Interessenten

Duisburg, 07. November 2019 - Am zweiten Tag der Duisburger Gewerbeimmobilienmesse, kurz: GIMDU, weht ein Hauch von Sotheby´s durch das CityPalais: Dann, wenn der Hammer fällt und eines der 19 Objekte, vorrangig aus Duisburg, einen neuen Eigentümer gefunden hat.
„Da an benachbarten A-Standorten wie Düsseldorf der Markt leergefegt ist, bin ich sehr zuversichtlich, dass unser Angebot auf eine relevante Nachfrage bei Unternehmerinnen und Unternehmern sowie gewerblichen Investoren stoßen wird“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und GFW-Mitgeschäftsführer. Das gilt umso mehr, da die Bandbreite der zu ersteigernden Objekte von der Szenegastronomie über Wohninvestments bis hin zum klassischen Gewerbeobjekt, das insbesondere für Handwerksbetriebe geeignet ist, alles dabei ist.  
Routiniers in punkto Versteigerungen sind Matthias Knake und René Silva, Vorstände der Auktionshaus Karhausen AG. Während sie in Berlin viermal jährlich Immobilienauktionen durchführen, ist Duisburg „Neuland“ für sie. „Nicht aber der Markt, da ich hier in der Region vor meinem Wechsel nach Berlin bis 2016 über 20 Jahre lang in der Immobilienbranche tätig war“, so der Grundstücksauktionator René Silva, Vorstand der Auktionshaus Karhausen AG.  

Objekte, die sich für solche Auktionen besonders anbieten, sind so genannte Revitalisierungsobjekte, lange leer stehende Objekte, Immobilien von Erbengemeinschaften oder aus einer Insolvenzmasse. Selbst Immobilien mit Altlasten oder komplexem Baurecht können versteigert werden. Erfahrungsgemäß werden 80 Prozent der Immobilien verkauft; der Eigentümerwechsel geht sofort vonstatten. Darüber hinaus werden auch im Nachgang zur Auktion noch einige Immobilien veräußert. Die Preissteigerung zum Mindestgebot ist bei den Objekten sehr unterschiedlich, wichtig für die Auftraggeber ist die geringe Rückabwicklungsquote, die bei bei unter einem Prozent liegt. „Das macht solche Versteigerungen absolut attraktiv, da alle Beteiligten gewinnen“, so GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski.  

Ein Mindestangebot für das Neudorfer Steinbruch-Areal nebst Gebäude (Wohnhaus, Gewerbehalle) für erwünschte 1,26 Millionen gab es nicht.

Zum Procedere der Auktion: Wer mitbieten will, hatte in den vergangenen Wochen die Wahl zwischen drei Optionen: persönlich erscheinen, schriftlich qua Bietungsauftrag oder mittels Freischaltung zum live-Telefongebot in den Saal. Egal auf welchem Weg geboten wird, der Auktionator berücksichtigt alle Gebote. „Erst wenn das Objekt rechtskräftig versteigert wird, fallen ‚Aufgelder‘ an, und wenn es keine Gebote gibt, entstehen auch dem Verkäufer keine Kosten“, so GIMDU-Projektkoordinator Christian Felix Hendel.  

„Im Vorfeld zur GIMDU haben wir die eingelieferten 19 Objekte soweit möglich auch im Detail geprüft, bewertet und fotografiert. Daraufhin wurde differenzierte Exposés der jeweiligen Immobilie angefertigt, die dann über den Auktionskatalog und die führenden Immobilienportale bundesweit beworben wurde. Darüber hinaus haben wir mit aufmerksamkeitsstarken Werbeschildern am Objekt darauf hingewiesen, dass dieses dem Markt zur Verfügung steht und Nutzungsempfehlungen ausgesprochen. Dadurch haben wir jetzt ein sehr gutes Bild vom hiesigen Immobilienmarkt und wissen, dass die Renditechancen in Duisburg beachtlich sind“, erklärt der öffentlich bestellte Grundstücksauktionator Matthias Knake, ebenfalls Vorstand der Auktionshaus Karhausen AG.

Die GIMDU-Akteure mit Auktionshammer: Matthias Knake (Auktionshaus Karhausen AG), Christian Felix Hendel, Annegret Angerhausen-Reuter (beide: GFW Duisburg), Andree Haack (Stadt Duisburg, GFW Duisburg), Ralf Meurer und Manuela Kaminski (beide: GFW Duisburg); Urheberin: Sabrina Blinkert; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Auktionsimmobilie Wohn-/Geschäftshaus - auf der Bachstraße 34  wechselte für 755 000 Euro den Eigentümer - Urheber: Harun Sahin, Nutzungsrechte: Auktionshaus Karhausen AG

 

GIMDU 2019 am 6. und 7. November 2019 im CityPalais 

Duisburg, 28. Oktober 2019 - Der Countdown läuft; die dritte GIMDU 2019 naht: Diesjährig findet diese vom 6. bis 7. November 2019 von jeweils 15 bis 19 Uhr im Foyer der Mercatorhalle des CityPalais statt. Das Netzwerken rund um die Gewerbeimmobile steht dabei hoch im Kurs und spiegelt sich auch im Messeprogramm wider.
Alles Wissenswerte rund um die GIMDU einschließlich des Programms und der Informationen über die Objekte, die versteigert werden, findet sich unter: www.gimdu.de  
Neu an der GIMDU ist das modifizierte Konzept, das am zweiten Tag die Versteigerung von Immobilien à la Sotheby´s vorsieht, die durch die Auktionshaus Karhausen AG aus Berlin durchgeführt wird. „So wollen wir einen lebendigen Markt der Möglichkeiten schaffen, der von allen interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern kostenlos besucht werden kann“, ermuntert Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, zum Besuch.

Matthias Knake und René Silva von der Karhausen AG freuen sich auf die GIMDU 2019; Urheber: Andreas Schmelzer; Nutzungsrechte: Karhausen AG

Versteigert werden können Wohn- und Geschäftshäuser, Hallen, Gewerbe- und Brachgrundstücke, Restgrundstücke sowie Gartenland – aus Duisburg oder der Region. Manuela Kaminski und Christian Felix Hendel, beide GIMDU-Projektkoordinatoren, haben die Erfahrung gemacht, dass einige Immobilieneigentümer ganz bewusst den Weg der Auktion wählen, weil hier gewährleistet ist, dass die Immobilien schnell „unter den Hammer kommen“ und langwieriges Feilschen mit den Interessenten entfällt.  


Immobilie mit Halle und Wohnhaus, Lotharstraße 318-320
   Foto: Harun Sahin, Auktionshaus Karhausen AG, Nutzungsrechte: GFW Duisburg



Zum Ersten, zum Zweiten ... GIMDU-Auktionskatalog ist erschienen Interessierte erhalten Überblick über Versteigerungsobjekte: im Print und Netz   Duisburg. Spannung liegt in der Luft. 19 Immobilien aus Duisburg und Umgebung können am 7. November 2019 im CityPalais bei der Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, ersteigert werden. Und das ganz ohne Voranmeldung.   „Ohne gewisse Spielregeln ist ein derartiges Procedere trotzdem nicht möglich“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, dem Veranstalter der GIMDU.
Welche Formalitäten zu beachten sind, erfahren potenzielle Käufer auf den ersten Katalogseiten, der dieser Tage druckfrisch erschienen ist. Hier gibt´s beispielsweise näher Informationen rund um die Möglichkeiten der Gebotsabgabe – ob persönlich, per Auftrag oder telefonisch.  
Interessierte können den Auktionskatalog bei der Duisburger Wirtschaftsförderung, Düsseldorfer Straße 42 in 47051 Duisburg abholen oder diesen unter http://bit.ly/2lZNLYM herunterladen. Die Bandbreite der Objekte, die unter den Hammer kommen, reicht vom Kleingartengrundstück über Szene-Gastronomie mit Wohnhaus und Halle bis zum klassischen Gewerbeobjekt.  
Darüber hinaus bietet die GIMDU 2019 am 6. und 7. November 2019 allen, die auf der Suche nach einer geeigneten Gewerbeimmobilie in Duisburg sind, die Gelegenheit dazu, sich einen Überblick über die Angebotssituation am Wirtschaftsstandort zu verschaffen. Der Eintritt zur Messe ist frei.  

Auktionskatalog zur GIMDU 2019, Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Duisburgs Wirtschaftsförderung bringt als Messe-Initiator Eigentümer und Nutzer zusammen

Duisburg, 11. Oktober 2019 - Im November 2016 feierte die lokale Gewerbeimmobilienmesse in Duisburg, kurz: GIMDU, ihre Premiere. Seinerzeit präsentierten der Ausrichter, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), gemeinsam mit Alexander Kranki von Krankikom das Digitalkontor am Schwanentor-Ufer, das am 2. Oktober 2019 bezogen wurde. Ein Jahr später stand Torsten Toellers „Mercator One“, das Anfang Oktober 2019 Richtfest feierte, im Mittelpunkt des Geschehens.

„Das zeigt: Was auf der GIMDU vorgestellt wird, ist kein Lippenbekenntnis, sondern nimmt Gestalt an“, betont GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer. Dessen Team organisiert, nach einjähriger Pause, bereits zum dritten Mal die GIMDU. Diesjährig findet diese vom 6. bis 7. November 2019 von jeweils 15 bis 19 Uhr im Foyer der Mercatorhalle des CityPalais statt.  
Neu an der GIMDU ist das modifizierte Konzept, dass an Tag 2 auch eine Versteigerung von Immobilien à la Sotheby´s vorsieht, die durch die Auktionshaus Karhausen AG aus Berlin durchgeführt wird. „So wollen wir einen lebendigen Markt der Möglichkeiten schaffen, der von allen interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern kostenlos besucht werden kann“, ermuntert Meurer zum Besuch.  

„Rund 300 Objekte werden präsentiert. Von Gewerbeflächen über Hallen und Ladenlokalen bis hin zu Büroimmobilien ist alles dabei. Da der Nutzer grundsätzlich lokal unterwegs ist, ergänzt das Format der GIMDU optimal unsere Messeauftritte und belegt, dass Musik drin ist – am und unmittelbar um den Wirtschaftsstandort Duisburg. Das gilt umso mehr, da die Märkte an A-Standorten wie dem unserer Düsseldorfer Nachbarn gesättigt sind“, bekräftigt Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer Andree Haack, und fährt fort: „Was die Objekte anbetrifft, die neue Eigentümer, Pächter oder Mieter suchen, haben wir uns auf den Kammerbezirk der Niederrheinischen Industrie – und Handelskammer fokussiert und den Angebots-Kreis neben Duisburg auf Wesel und Kleve erweitert.“  

Starke Partner sind es, die die Duisburger Messe ermöglichen. Dazu zählen die Aurelis Real Estate GmbH, die Armin Quester Immobilien GmbH, die Fokus Development AG, die Volksbank Rhein-Ruhr eG sowie die Selektive Immobilien Service GmH. So stellt beispielsweise Michael Buchholz, Leiter Region West der Aurelis Real Estate Service GmbH, beim Auftakt-Presse-Gespräch zur GIMDU ein neues Produkt des Unternehmensportfolios vor. „Das wird die Anzahl wertiger Gewerbeflächen in Duisburg maximieren und Mietern diverse Services und damit Zusatznutzen bieten“, macht Buchholz Geschmack auf mehr.
 Auch GFW-Gesellschafter Axel Quester, Geschäftsführer der Armin Quester Immobilien GmbH, blickt optimistisch auf die GIMDU: „Wir sind von Beginn an dabei und insbesondere von dem neuen, veränderten Konzept überzeugt. Duisburg als B-Standort hat mehr denn je großes Immobilienpotenzial. Bei der GIMDU wird das sichtbar gemacht. Nun müssen nur noch reichlich Besucher kommen, die gewillt sind, eine neue Fläche, Halle oder Immobilie für sich und Ihren Gewerbebetrieb oder als Anlageobjekt zu finden“, so Quester.  
Andrej Pomtow, Mitglied des Vorstands der Fokus Development AG, weiß: „Duisburg hat sich gerade in den letzten Jahren unglaublich entwickelt. Dazu tragen auch Wohnbauprojekte wie das ehemalige St. Vincenz-Krankenhaus bei, das wir gerade vermarkten. Die GIMDU bietet die Gelegenheit, den lokalen Nutzer anzusprechen, der nicht bei Fachmessen wie der Expo Real in München zugegen ist.“  

Auch die hiesigen Kreditinstitute wie die Volksbank Rhein-Ruhr eG werden bei der GIMDU mit von der Partie sein: „Das ist für uns als lokal ansässiger Genossenschaftsbank eine Herzensangelegenheit, sind wir doch für kleine und mittlere Unternehmen da, die immer stärker das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden“, erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr eG. Und Klaus-P. Lindenmann, Geschäftsführer der Selektive Immobilien Service GmH, schließt: „Ich finde es gut, dass die Duisburger Wirtschaftsförderung eine solche Messe zum wiederholten Male initiiert. Auch wir sind von Anfang an dabei gewesen und merken, der Bedarf für eine solche Messe ist einfach da. Wir betrachten die GIMDU als wichtige Plattform, um mit lokalen und regionalen Investoren, Mietern und Immobilienbesitzern engeren Kontakt zu pflegen. Duisburg ist einer der interessantesten Immobilienstandorte, wenn es um Rendite und noch weiter zu entwickelnde Potenziale geht. Nun heißt es: Hingehen, sich informieren und zugreifen!“

Organisatoren und Kooperationspartner der GIMDU 2019 (v.l.n.r.): Christian Felix Hendel (GFW), Axel Quester (Armin Quester Immobilien GmbH), Annegret Angerhausen-Reuter, Ralf Meurer, Manuela Kaminski (alle GFW), Klaus-P. Lindenmann (Selektive Immobilien Service GmbH), Michael Buchholz (Aurelis Real Estate Service GmbH) und Andree Haack (Stadt Duisburg und GFW); Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Erfolgreicher Messeauftritt

Stadt, städtischen Institutionen und lokaler Wirtschaft Duisburg steht bei Immobilienanlegern hoch im Kurs

München/Duisburg, 10. Oktober 2019 - „Wer A sagt, muss jetzt B sagen“ und „Wir haben Platz“. Unter dieser Losung ging´s für die Akteure von „Metropole Ruhr“ und „Duisburg plus“ zur Expo Real 2019 nach München.  
„Die gewählten Claims waren absolut richtig. Weil wir die Botschaften in Duisburg leben. Das zeigt sich an Neubauten wie dem Digitalkontor am Schwanentorufer und dem Mercator One. Auch die insgesamt rund 120 Hektar Entwicklungsfläche für das Areal am alten Güterbahnhof und 6-Seen-Wedau sprechen für sich“, zeigt sich Oberbürgermeister Sören Link mit der Duisburger Präsentation auf der Expo Real 2019 überaus zufrieden: „Viele Projekte sind jetzt auf der Zielgeraden, stehen kurz vor der notariellen Beurkundung. Wir sind ein B-Standort mit absolut attraktiven Renditepotenzialen. Darüber haben wir in den letzten Tagen mit zahlreichen Investoren und Entwicklern gesprochen. Und darauf bin ich stolz. Damit können wir ebenso selbstbewusst auftreten wie die großen Metropolstädte.“  
 Auch Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne war begeistert davon, dass die Projektplanungen jetzt Früchte tragen und wusste von einem großen Interesse der Immobilienbranche am Wirtschaftsstandort Duisburg zu berichten. „Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Mittlerweile positionieren wir uns aber richtig gut. Das wird wahrgenommen und honoriert.“
Die Erwartungen von GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, dessen Team den Duisburger Auftritt auf der Expo Real federführend koordiniert, sind ebenfalls übertroffen worden: „Wir reisen mit einem vollen Koffer an To do´s zurück, die sich aus den Gesprächen mit Investoren ergeben haben. Viel Aufmerksamkeit in der Branche gab´s auch für unsere Präsentationen gemeinsam mit den Projektbeteiligten von ‚GreenView‘ und ‚RheinOrt‘“.
Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, betont, dass beides Projekte seien, die die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg von Beginn an intensiv begleite und für GreenView sogar ursächlich sei. „Unser diesjähriger Messeauftritt war ein super Standortmarketing für Duisburg. Wir bieten Lagegunst, Platz und eine sichere und schnelle Bauordnung, auf die Verlass ist“, resümiert Haack.      
Am meisten Beachtung fand das Standmodell von „6-Seen-Wedau“. Bei Thomas Küppers, Leiter der Flächenentwicklungsgesellschaft der GEBAG, gaben sich die Interessenten die Klinke in die Hand; ein Anbahnungsgespräch ‚jagte‘ das andere und der Andrang war groß. „Hier auf der Expo Real wurde mir immer wieder attestiert, wie echt und authentisch Duisburg ist. Neben dem Platz, den wir haben, ist das ein weiterer Pluspunkt“, bekräftigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH.  

V.l.: Bernd Wortmeyer, Andree Haack, Ralf Meurer, Martin Linne, OB Sören Link und Annegret Angerhausen-Reuter beim Fazit-Pressegespräch, Urheber: Martin Kazimierski, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Visionen für die „Neue Freiheit Duisburg“

IHK übergibt Handlungsempfehlungen an die Stadt

 

München/Duisburg, 8. Oktober 2019 - Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für das ehemalige Güterbahnhofgelände entwickelten Unternehmer und Fachexperten bei einer Ideenwerkstatt der Niederrheinischen IHK. Mit drei Ideenskizzen bringt sich die Wirtschaft in das Beteiligungsverfahren der Gebag und der Stadt Duisburg ein. Diese übergab IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger auf der Münchener Immobilienmesse Expo Real an Oberbürgermeister Sören Link und Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.

 

Die Handlungsempfehlungen für das Gelände, das bislang auch als „Duisburger Freiheit“ bekannt ist, behandeln Leitthemen wie Nutzungsstruktur, Mobilität und Klimaschutz. Dazu entstanden drei Ideenmodelle mit den Titeln „Boulevard“, „CentralPark“ und „OpenSpace“. Sie verdeutlichen, wie man die städtebaulichen Strukturen, den Freiraum und auch die verkehrliche Anbindung auf unterschiedliche Weise interpretieren kann.

 

Zentrales Element aller Ideen ist die Integration der Gedenk-stätte zum Love-Parade-Unglück in die Gesamtkonzeption. Auch die Verknüpfung des Areals mit dem Bahnhof im Nor-den, dem Sportpark Wedau im Süden und der Innenstadt findet sich gleichermaßen in allen Varianten. Dietzfelbinger unterstrich: „Uns und unseren Unternehmern ist es wichtig, dass das Gelände in die Stadt eingebunden wird. Wir wünschen uns ein lebendiges Quartier mit Arbeiten, Wohnen und Leben. Wir sehen die Chance, hochwertige Büroflächen zu entwickeln.“

 

Wünsche der Wirtschaft

Die Ideen der Wirtschaft für die Entwicklung der Neuen Freiheit Duisburg sind gebündelt in einer Broschüre mit anschaulichen Skizzen des Geländes. Darin wird deutlich, dass sich die Wirtschaft ein neues Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen wünscht, welches aufgrund seiner exponierten Lage städtebauliche Strahlkraft entfaltet, aber auch Vorbildfunktion für künftige Mobilität und den Klimaschutz übernimmt.

 

Diese Wünsche teilt auch Bernd Wortmeyer. Der Geschäfts-führer der Gebag, die Eigentümerin der Fläche ist. Er betonte bei der Übergabe die besondere Bedeutung des Geländes für die Stadt: „Die zentrale Lage mitten in Duisburg mit den viel-fältigen verkehrlichen Anbindungen ist einzigartig in NRW und gibt uns die Chance, ein Quartier mit Vorbildcharakter zu entwickeln.“

 

Offener Planungsprozess

Oberbürgermeister Sören Link bedankte sich für die Initiative der Duisburger Wirtschaft und sagte zu, die Handlungsempfehlungen in das städtische Beteiligungsverfahren einfließen zu lassen. „Wir halten es für wichtig, dass sowohl die Bürge-rinnen und Bürger als auch Duisburger Unternehmen an der Entwicklung dieser für die Stadt so wichtigen Fläche teilhaben. Das ganze Ruhrgebiet beneidet uns um diesen zentralen Standort mit seinen Entwicklungsmöglichkeiten.“

 

Die Stadt wird zusammen mit der Gebag nach den Herbstferien das offizielle Beteiligungsverfahren starten.

 

Übergabe der Handlungsempfehlungen für die „Neue Freiheit Duisburg“ auf der Expo Real in München (v. l.): IHK-Geschäftsführer Michael Rüscher, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger und Wirtschaftsdezernent Andree Haack.


Der neue Stadtteil RheinOrt entsteht
Vom ehemaligen Drahtwalzwerk zum modernen Stadtquartier

Duisburg-Hochfeld war bis in die 1970er Jahre ein gründerzeitlicher Arbeiterstadtteil und zeichnete sich durch eine besonders enge Verzahnung von Arbeit und Wohnen aus. Die wirtschaftliche Entwicklung mit dem Niedergang der Schwerindustrie führte in den 1970er und 1980er Jahren zu einem Verlust von rund 20.000 Arbeitsplätzen.
„Mit der schrittweisen Verlagerung der Schwerindustrie vom Rheinufer weg, haben die Stadt Duisburg und die Wirtschaft die Chance ergriffen, ein seit mehr als 150 Jahren genutztes Industriegelände zu einem hochwertigen Standort für zukunftsorientierte Nutzungen zu entwickeln“, betont Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.  
„ArcelorMittal hat vor einem Jahr auf der ExpoReal begonnen, einen potentiellen Kooperationspartner und Investor für die weitere Entwicklung des Grundstück in RheinOrt zu suchen“, erklärt Sonia Chivite, Geschäftsführerin der ArcelorMittal Grundstücksentwicklungsgesellschaft und Mario Dittmer, Head of Real Estate Luxemburg & Germany, setzt fort: „Der Auswahlprozess war sehr umfangreich, wir haben mit verschiedensten potentiellen Investoren gesprochen. Dieses Projekt erfordert nicht nur einen gewissen finanziellen Hintergrund, sondern auch einen fachlich kompetenten Experten. Heute freuen wir uns mit Ferraro Group einen vertrauensvollen Partner gefunden zu haben.“  
„Die FERRARO Group freut sich, Teil des Projektes zu sein und bei der Weiterentwicklung Duisburgs mitwirken zu können. Gemeinsam mit ArcelorMittal und der Stadt Duisburg werden wir das bereits erarbeitete Bebauungsplankonzept weiter vorantreiben und die neue Nutzung des Standortes als Stadtquartier umsetzen.
Die FERRARO Group setzt dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz. Im Mittelpunkt der Firmentätigkeit stehen nicht nur der Rückbau und das Recycling, sondern gleichermaßen auch die Projektentwicklung, Finanzierung und Planung“, erklärt Diplom-Ingenieur Harald Full, Geschäftsleitung der Ferraro Group.  
„Das beschlossene Stadtentwicklungsziel ‚Duisburg an den Rhein‘ ermöglicht mit dem Projekt ‚RheinPark‘ ein neues Erleben der Stadt und perspektivisch mit dem Stadtquartier ‚RheinOrt‘ eine neue Beziehung der Innenstadt zum Rhein mit hoher Qualität“, ist Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne überzeugt. 60 Hektar groß, liegt der neue Standort im Südwesten der Duisburger City – direkt am rechten Hochufer des Rheins in Hochfeld.  
Etwa 27 Hektar des Gesamtareals, auf dem heute noch alte Industrieanlagen stehen, ist als Baufläche für das gemischt genutzte Stadtquartier ‚RheinOrt‘ vorgesehen. „Das schafft Raum zum Arbeiten und Leben für rund 4.500 Menschen und bietet beachtliches Potenzial auch für die Ansiedlung von Unternehmen“, hebt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mitgeschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, hervor. „Die notwendige Infrastruktur, eine Grundschule, eigene Kindertagesstätten sowie weitere Quartiersplätze werden integriert“, stellt Beigeordneter Linne in Aussicht.
Zudem wird der RheinPark einer der drei geplanten Zukunftsgärten für die Internationale Gartenschau IGA 2027 in der Metropole Ruhr und somit zentraler Bestandteil der Gartenbauausstellung. „Das Gesamtprojekt zählt zu bedeutendsten Entwicklungsmaßnahmen der kommenden Jahre für Duisburg und die Region. Hier nimmt sichtbarer Strukturwandel Kurs auf die Zukunft. Wo einst ein ehemaliges Drahtwalzwerk war, entsteht ein modernes Stadtquartier mit zeitgemäßen Arbeitsplätzen für Fachkräfte. Und genau das wird weiteren Rückenwind für Duisburg entfachen“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer optimistisch.  
Gemeinsam mit dem Eigentümer und Betreiber des Drahtwalzwerks, dem Stahlkonzern ArcelorMittal, und der Stadt Duisburg schiebt die FERRARO GROUP aktuell Planungen für das Stadtquartier an. Planungsrecht wird für das Jahr 2021 angestrebt. Ziel aller Kooperationspartner ist es, den Stadtteil Hochfeld zu beleben und durch die Entwicklung des Rheinufers einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung Duisburgs beizutragen.  
„RheinOrt zeigt, dass eine Vision nur durch gemeinsames Wirken aller Akteure Wirklichkeit werden kann. Durch die Konversion der Industriefläche wird den Menschen ein Stück Lebensraum zurückgegeben. In vielen unserer Quartiersentwicklungen hat sich gezeigt, dass das Wohnen am Wasser eine hohe Anziehungskraft ausübt“, erklärt Mustafa Kösebay, Geschäftsführer von Drees & Sommer.  
Zu den Projektbeteiligten von ‚RheinOrt‘ zählen neben der FERRARO GROUP und Drees & Sommer das Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, NIEMANN+STEEGE Gesellschaft für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Städtebau, Städtebaurecht mbH und KomCon GmbH Public Private Partnership.

Thyssenkrupp untersucht Optionen für Produktion und Einsatz von klimafreundlichem Wasserstoff
Thyssenkrupp will die Produktion von klimafreundlichem Wasserstoff fördern. Gemeinsam mit dem norwegische Energieunternehmen Equinor und Erdgasfernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe startet der Stahlkonzern jetzt eine Machbarkeitsstudie, die die Herstellung des Stoffs auf der Basis von Erdgas und seinen Einsatz in der Versorgung des größten deutschen Stahlwerks in Duisburg prüfen soll.
In der Studie werden mehrere Optionen für die Gewinnung und den Transport von Wasserstoff zum Thyssenkrupp-Standort sowie für den Transport und die Speicherung von Kohlendioxid untersucht. Langfristiges Ziel sei es, die Nutzung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu erhöhen. Bis 2050 will Thyssenkrupp ein klimaneutrales Unternehmen werden. Infos unter www.thyssenkrupp-steel.com idr 


Expo Real: Ruhrgebiet wirbt mit großen Immobilienprojekten

Duisburg, 7. Oktober 2019 - "Wer A sagt, muss jetzt B sagen." Unter dieses Motto stellt die Metropole Ruhr ihren Auftritt bei der Expo Real in München. Bei der internationalen Immobilienmesse präsentiert sich die Region als Invest-Alternative mit großem Potenzial und einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil. Konzipiert wird der Messeauftritt des Ruhrgebiets von der Business Metropole Ruhr (BMR) GmbH.

Mit am Messestand vertreten sind die Städte Essen und Bottrop sowie die RAG Montan Immobilien GmbH, die heute bei der Expo Real ihr Dekadenprojekt "Freiheit Emscher" vorstellten. Bis 2030 wollen sie öffentliche und private Investitionen von über 1,3 Milliarden Euro anstoßen. Investiert werden soll in Straßen, Autobahnanschlussstellen an A42 und A52, Entwässerungsmaßnahmen sowie in ein Freiraum- und Mobilitätskonzept.
Herzstück des Projektes sind fünf ehemals bergbaulich genutzte Flächen von insgesamt 150 Hektar Größe, die von 2020 bis 2026 schrittweise aus der Bergaufsicht gelöst werden. Für die Flächensanierung, Erschließung und Baureifmachung dieser Areale werden RAG und RAG Montan Immobilien rund 100 Millionen Euro investieren.
Als größtes Stadtentwicklungsprojekt im Ruhrgebiet soll "Freiheit Emscher" auch durch Klimaschutzmaßnahmen und klimaangepasste Planung modellhaft sein. Bei einem weiteren Pressegespräch in der Messe München stellten die Städte Duisburg, Bochum und Dortmund gemeinsam mit der BMR heute weitere herausragende Neubauprojekte vor.
Duisburg wirbt mit Leuchtturmprojekten wie "Mercator One" und dem "Digitalkontor am Schwanentorufer". Fast 160 Hektar Fläche entwickelt die Stadt in Eigenregie. 50 bis 60 Hektar davon sind für gewerbliche Nutzungen vorgesehen. Im Zentrum von Bochum entsteht mit dem Viktoria Karree ein Geschäftsquartier, das für die Neugestaltung der Innenstadt prägend sein soll. Der Baustart ist für 2020 geplant.
Der Dortmunder Hafen wird mit der Entwicklung der nördlichen und südlichen Speicherstraße und der damit verbundenen städtebaulichen Öffnung des Quartiers um urbane Nutzungen erweitert. Bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze können dort entstehen. Der gewerbliche Immobilien-Investmentmarkt im Ruhrgebiet erwirtschaftete 2018 insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro. Die Spitzenmiete für 1a-Einzelhandelslagen von 212 Euro je Quadratmeter liegt deutlich über dem Durchschnitt der B-Standorte mit 134 Euro/Quadratmeter.

Duisburg und die Expo Real 2019

Montag, 7. Oktober 2019 - Mit vielen Projekten im Gepäck geht´s an die Isar: Duisburg-Delegation auf Expo Real Vom modernen Bürohaus im Duisburger Süden bis hin zu neuem Quartier „RheinOrt“. Leuchtturm-Projekte wie „6-Seen-Wedau“ oder „Am Alten Güterbahnhof“ werden weiterhin hoch im Kurs stehen, wenn nächste Woche die Expo Real 2019 in München beginnt. Aber auch Neues hat die Delegation von Duisburg plus in petto: So beispielsweise das GreenView, ein geplantes modernes Bürogebäude im Duisburger Süden, und die aktuellen Entwicklungen zum „RheinOrt“.
Diese werden gemeinsam von Oberbürgermeister Sören Link, Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne, Wirtschaftsdezernent Andree Haack, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, Hendrik Trappmann, Leiter des Stadtentwicklungsamtes, den Repräsentanten der FERRARO Group, Damiano Ferraro und Harald Full, vorgestellt. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH hat auch diesjährig die Federführung des Duisburger Messeauftritts inne.  
Darüber hinaus erwartet die Fachbesucher der Messe die Vorstellung des Immobilienberichts Ruhr, der unter dem Motto steht: „Wer A sagt, muss jetzt B sagen“. Duisburgs Oberbürgermeister Link wird gemeinsam mit Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr), Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Ergebnisse der Bulwien Gesa-Untersuchung mit konkreten Beispielen belegen. Dass in Duisburg nicht nur angekündigt, sondern realisiert wird, zeigen die Baufortschritte beziehungsweise Fertigstellung von MercatorOne und dem Digitalkontor am Innenhafen.  
Wer sich über die aktuellen Duisburger Bauprojekte einen Überblick verschaffen will, sei es als Branchenakteur, Projektentwickler, Investor oder sonstig Interessierter, der findet alles auf einen Blick unter: www.duisburg-update.de   Zu den diesjährigen Standpartnern von „Duisburg plus“, die am Teilstand der Business Metropole Ruhr vertreten sind, zählen: aib GmbH, Aurelis Real Estate Service GmbH, Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V., dd Planquadrat Architekten GmbH, Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH DVV, Duisport Duisburger Hafen AG, GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, Sparkasse Duisburg, Volksbank Rhein-Ruhr eG, Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Wir4 Wirtschaftsförderung für Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg.    

Ab Montag geht´s wieder los: Die Expo Real in München, Urheber: Frank Elschner, Nutzungsrechte: BMR  

 

Expo Real 2019 von Tag zu Tag 

11:00 – 11:30 Uhr     Enthüllung Wohnprojekt, ehemaliges St. Vincenz-Krankenhaus von Fokus Development mit Axel Funke, Vorstand, Fokus Development (Halle B1, Stand 530 Fokus Development)

 

11:30 – 12:00 Uhr     Auftakt „Erwartungen an die Expo Real 2019“

mit Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Martin Linne (Stadtentwicklungsdezernent, Stadt Duisburg), Andree Haack (Wirtschaftsdezernent, Stadt Duisburg und GFW-Mitgeschäftsführer), Ralf Meurer (Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH) und Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer, GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH)

Halle B1, Stand 330 (Stand Metropole Ruhr, Teilstand Duisburg)

 

13:00 – 14:00 Uhr    „Vorstellung Immobilienbericht Ruhr:

                             Wer A sagt, muss jetzt B sagen: Best Practice-Beispiele aus der Metropole Ruhr
mit Rasmus C. Beck (Geschäftsführer, Business Metropole Ruhr), Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Thomas Eiskirch (Oberbürgermeister, Stadt Bochum), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister, Stadt Dortmund) und Oliver Rohr (Projektmanager, Bulwien Gesa AG)
vor Halle B1, Konferenzraum B 13

 

14:00 – 15:00 Uhr   Talk der Business Metropole Ruhr (BMR) Duisburg-Dortmund
mit Dr. Jan Heinisch (Staatssekretär, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg) und Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer, GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH)

                             Halle B1, Stand 330 (Stand Metropole Ruhr, Teilstand Duisburg)

 

Dienstag, 8. Oktober 2019: 

10:15 – 11:00 Uhr     „GreenView“

mit Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Andree Haack (Wirtschaftsdezernent, Stadt Duisburg und GFW-Mitgeschäftsführer), Ralf Meurer (Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH) und Dr. Andreas Martin (Geschäftsführender Gesellschafter, CONCEPTA)
Halle B1, Stand 330 (Stand Metropole Ruhr, Teilstand Duisburg)                                  

 

12:00 – 12:30 Uhr     „Perfect Match: Expo und GIMDU“

mit Matthias Knake (Vorstand, Auktionshaus Karhausen AG), René Silva (Vorstand, Auktionshaus Karhausen AG), Ralf Meurer (Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH), Andree Haack (Mitgeschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH),
Halle B1, Stand 330 (Stand Metropole Ruhr, Teilstand Duisburg)

 

13:00 – 14:00 Uhr   „Aktuelle Entwicklungen RheinOrt”

mit Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Martin Linne (Stadtentwicklungsdezernent, Stadt Duisburg), Andree Haack (GFW-Mitgeschäftsführer und Wirtschaftsdezernent, Stadt Duisburg), Ralf Meurer (Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH), Hendrik Trappmann (Leiter Stadtentwicklungsamt, Stadt Duisburg), Guiseppe Ferraro (Geschäftsführer, Ferraro Group), Harald Full (Geschäftsleitung, F&R Industriedemontage und Abbruch GmbH), Mustafa Kösebay (Geschäftsführer, Drees & Sommer)
Halle B1, Stand 330 (Stand Metropole Ruhr, Teilstand Duisburg)

 

14:15 – 14:45 Uhr     Fazit von Tag 1 und 2 der Expo Real 2019

mit Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Martin Linne (Stadtentwicklungsdezernent, Stadt Duisburg), Andree Haack (Wirtschaftsdezernent, Stadt Duisburg und GFW-Mitgeschäftsführer), Ralf Meurer (Geschäftsführer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH) und Bernd Wortmeyer (Geschäftsführer, GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH)

Halle B1, Stand 330 (Stand Metropole Ruhr, Teilstand Duisburg)

Junges Start-up schenkt Zeit und sorgt für Frische im Warenkorb

Duisburg, 23. September 2019 - „Das Leben ist ein Picknick!“ Davon sind zumindest Frederic Knaudt und Manuel Stellmann, die zum Gründerteam von Picnic Deutschland gehören, überzeugt. Unter dem knackigen Slogan 2015 in den Niederlanden gegründet, gibt es Picnic in Deutschland seit 2018. Seitdem sie in Neuss gestartet sind, hat sich einiges getan: mittlerweile liefert Picnic schon in neun Städte und ist seither auf Expansionskurs. 50.000 Kunden allein in Deutschland sprechen für sich.  

Die Akteure des jungen Start-ups wollen ihren Kunden Zeit schenken und für Frische im Warenkorb sorgen. „Wie wissen, dass Einkaufen auch anders geht: nämlich schneller, einfacher, kostengünstiger und obendrein nachhaltiger. Die Idee ist simpel. Wir machen Für dich den Einkauf und Du hast mehr Zeit für schöne Dinge“, bringt Stellmann die Geschäftsidee auf den Punkt.  
„Picnic zeigt beispielhaft Kompass und Werte, von denen eine neue Existenzgründergeneration geleitet wird. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in der Lieferkette sind dabei tonangebend. Soziale und ökologische Unternehmensverantwortung sind hier bereits fester Bestandteil des Geschäftsmodells“, so Meurer.
Auf Picnic bezogen bedeutet das konkret: Die E-Autos, die die Ware von A nach B zum Kunden bringen, wurden speziell für die Lebensmittellieferung entwickelt. Mit 1,35 Meter ist es extrem schmal, wendig und effizient. Aufgrund der Liefermethode nach einem modernen ‚Milchmann-Modell‘ sparen die Picnic-Kunden erhebliche Strecken an Autokilometern ein.
„Das erreichte Weniger an Individual-Verkehr führt zu einem Mehr an CO2-Reduktion. Darüber hinaus bestellt das Unternehmen bei seinen Zulieferern mengengenau, was die Kunden nachfragen. Dadurch entfallen beim Unternehmen Lebensmittelabfälle. Zusätzlich nutzt das Unternehmen selbstentwickelte Bio-Tüten, die die Kunden immer wieder für ihre Picnic-Einkäufe verwenden können. Diese Tüten werden dann wieder an den Zulieferer übermittelt und recycelt“, fasst Meurer die Vorteile zusammen.  
Für den Wirtschaftsstandort Duisburg als Ruhrgebiets-Hub haben sich die Existenzgründer entschieden, weil die größte Nachfrage in der Region aus Duisburg kam. „Dort haben sich einfach die meisten Leute die App runtergeladen und sind schon bei Picnic registriert. Duisburg hat ein riesengroßes Einzugsgebiet; außerdem wohnen hier viele Familien. Das passt perfekt zu uns“, ist Knaudt überzeugt. Auch sei das Ruhrgebiet generell für das Unternehmen interessant, da Picnic hier der erste Anbieter in der Branche sei, der gratis liefere.
„Wir haben recht schnell gemerkt, dass man sich für unsere Dienstleistung auch außerhalb vom Niederrhein und eben außerhalb unseres Liefergebiets interessiert. Und das Gute an Duisburg ist eben, dass es an Rhein und Ruhr liegt“, so Stellmann und fährt fort: „Außerdem hat uns das Team der Wirtschaftsförderung Duisburg den Markteintritt hier sehr erleichtert. Angefangen von der Vermittlung der Räumlichkeiten auf der Kulturstraße in Hochfeld bis hin zu der wichtigen Vernetzung mit wesentlichen Playern und Institutionen.“
GFW-Projektmanagerin Manuela Kaminski betont: „Start-ups haben andere Bedarfe als Unternehmen klassischer Branchen. Hier ist es wichtig, einen Rundum-Service zu bieten. Neue Netzwerkformate zur Findung von Kooperationspartnern spielen hierbei eine zentrale Rolle.“  
Wer picknicken will, braucht die Picnic-App. „Sobald Du bestellen kannst, kannst Du durch die App stöbern und Dir alles, was Du brauchst, ganz individuell in Deinen Warenkorb legen. Such Dir einen Liefermoment aus und das war´s auch schon. Mit uns zu Picknicken ist Kinderleicht“, skizziert Knaudt die nutzerfreundliche, selbst erklärende Funktionsweise. Wer eine Bestellung für den Folgetag wünscht, muss lediglich bis 22 Uhr am Vortag bestellen. Ab einem Mindestbestellwert von 25 Euro kann´s losgehen.  
Sobald das Picnic-Team die Bestellungen für den nächsten Tag erhalten hat, werden diese an Bäcker, Bauern und sonstige Zulieferer weitergeleitet. Diese bringen dann alles frisch am Morgen zum Distributionszentrum mit „Liefer-Drehkreuz“-Funktion, neudeutsch: Verteiler-Hub. Dort packen die so genannten „Shopper“ dann sorgfältig die Einkäufe ein. Frische Produkte werden vor und während der Auslieferung gekühlt. Mit E-Autos geht´s dann zum Bestimmungsort an die einzelnen Lieferadressen in der Nachbarschaft. „Dabei folgen wir intelligenter Streckenplanung, damit wir so effizient wie möglich fahren. Unsere Runner bringen dann den Einkauf vorbei – pünktlich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht“, schließt Knaudt.

V.l.: Manuel Stellmann (Picnic), Manuela Kaminski (GFW Duisburg), Frederic Knaudt (Picnic) und Ralf Meurer (GFW Duisburg), Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Zum Ersten, zum Zweiten ... GIMDU-Auktionskatalog ist erschienen

Duisburg, 17. September 2019 - Interessierte erhalten Überblick über Versteigerungsobjekte: im Print und Netz   Duisburg. Spannung liegt in der Luft. 19 Immobilien aus Duisburg und Umgebung können am 7. November 2019 im CityPalais bei der Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, ersteigert werden. Und das ganz ohne Voranmeldung.   „Ohne gewisse Spielregeln ist ein derartiges Procedere trotzdem nicht möglich“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, dem Veranstalter der GIMDU.
Welche Formalitäten zu beachten sind, erfahren potenzielle Käufer auf den ersten Katalogseiten, der dieser Tage druckfrisch erschienen ist. Hier gibt´s beispielsweise näher Informationen rund um die Möglichkeiten der Gebotsabgabe – ob persönlich, per Auftrag oder telefonisch.  
Interessierte können den Auktionskatalog bei der Duisburger Wirtschaftsförderung, Düsseldorfer Straße 42 in 47051 Duisburg abholen oder diesen unter http://bit.ly/2lZNLYM herunterladen. Die Bandbreite der Objekte, die unter den Hammer kommen, reicht vom Kleingartengrundstück über Szene-Gastronomie mit Wohnhaus und Halle bis zum klassischen Gewerbeobjekt.  
Darüber hinaus bietet die GIMDU 2019 am 6. und 7. November 2019 allen, die auf der Suche nach einer geeigneten Gewerbeimmobilie in Duisburg sind, die Gelegenheit dazu, sich einen Überblick über die Angebotssituation am Wirtschaftsstandort zu verschaffen. Der Eintritt zur Messe ist frei.  

Auktionskatalog zur GIMDU 2019, Nutzungsrechte: GFW Duisburg


BREXIT-Theater schadet der Wirtschaft: Wirtschaftsförderung sieht spürbare wirtschaftliche Folgen auch für Duisburger Unternehmen

Duisburg, 6. September 2019 - Die Diskussion der britischen Regierung über den BREXIT belastet die Wirtschaft in Europa, in Deutschland und damit auch in Duisburg. „Es ist nicht nur inhaltlich schwer nachvollziehbar, was im britischen Parlament diskutiert wird, sondern es ist vor allem dieses politische Theater, welches das Vertrauen der Wirtschaft in die Politik stark erschüttert“, sagt Andree Haack, Duisburgs Wirtschaftsdezernent.  

Die Investitionen in Großbritannien sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen und das britische Pfund hat erheblich an Wert verloren. Großbritannien steuert geradewegs auf eine Rezession zu. „Auch wenn Großbritannien nicht der wichtigste Exportpartner der deutschen Wirtschaft ist, so hat diese Entwicklung doch auch Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft“, meint der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH Ralf Meurer.
„Der Anteil der Exporte der Duisburger Wirtschaft nach Großbritannien liegt insgesamt bei weniger als fünf Prozent und daher scheint das Thema auf den ersten Blick nicht so relevant“, so der GFW-Geschäftsführer, „aber zum einen ist die Betroffenheit sehr unterschiedlich und für einige namhafte Unternehmen aus Duisburg ist das Geschäft mit England sehr wohl relevant. Dies sind vor allem Logistiker, die Waren aus oder nach England transportieren, als auch Unternehmen, deren Konzernzentrale in England ansässig ist. Zum anderen wirkt sich der BREXIT auf die Wirtschaftslage in Europa insgesamt aus und in Verbindung mit der Krise der Automobilindustrie und dem amerikanisch-chinesischen Handelsstreit führt dies zu einer besorgniserregenden Situation.“  

„Die Signale einer Abkühlung der Wirtschaft sind nicht nur bundesweit, sondern auch in Duisburg bereits zu spüren“, erläutert Haack. „Natürlich kann der wirtschaftliche Höhenflug der letzten Jahre nicht ewig weitergehen, aber man kann schon den Eindruck gewinnen, dass die internationale Politik es darauf anlegt, die Wirtschaft aktiv zu bremsen“, zeigt er sich besorgt. Der globale Trend zur Digitalisierung der Wirtschaft und die „Ökologisierung“ von Industrie und Logistik sind wichtige Zukunftsaufgaben, die von einer starken Wirtschaft leichter anzunehmen sind als von einer kriselnden.
„Insofern schadet die BREXIT-Diskussion – stärker als zunächst anzunehmen – auch der Wirtschaft in Duisburg“, sind sich Meurer und Haack einig. Sie wünschen sich daher, dass es schnell eine Entscheidung gibt, denn jegliche Verlängerung der Hängepartie in London sei eine große Belastung für die Wirtschaft.

V.r.: Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, sowie GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer; Urheberin: Jacqueline Wardeski; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Neues Center für digitale Qualität hilft Duisburger Unternehmen bei der digitalen Transformation

Duisburg, 28. August 2019 - Dass Duisburg auch IT „kann“, das zeigt sich immer wieder. Und IT hat viele Gesichter. Hochspezialisierte Leistungen für sichere und zuverlässige Softwareentwicklung sind es, die das noch zu gründende Center für digitale Qualität im Technologiezentrum an der Bismarckstraße in Duisburg anbieten wird. Dahinter steht eine geplante Allianz von sechs Hightech-Unternehmen und der Universität Duisburg-Essen (UDE), genauer: dem Lehrstuhl für „Embedded Systems“ (Eingebettete Systeme) der Informatik.  

Zu den Firmenpartnern zählen die Albellus AG, die bridge4IT e.K., die ITQ GmbH sowie die QiTASC GmbH. Hinzu kommen TIOBE B.V. und the tean GmbH & Co. KG. Neben Niederlassungen in Duisburg (-mit Ausnahme von bridge4IT e.K.-) sind die Unternehmen grundsätzlich auch im Ausland ansässig – in Österreich, der Schweiz, Spanien und den Niederlanden. Jedes dieser Unternehmen ist dabei auf einen anderen Aspekt digitaler Qualität  spezialisiert – von der Softwareentwicklung über „Automatisiertes Testen“ bis hin zu Datensicherheit und -analyse.

Schon heute wird auf diese Weise de facto europäische IT-Expertise aus fünf Ländern gebündelt. Cendiq ist eine Marke der INTEON GmbH, die als „Klammer“ fungiert und das Know-how bündelt.  
„Als Versorgungszentrum für digitale Qualität ähnelt Cendiq, bildlich gesprochen, strukturell einem Ärztehaus mit mehreren Fachrichtungen. Als Centrum für digitale Qualität will Cendiq von Duisburg aus den vielen Industriekunden an Rhein und Ruhr helfen, die schnell steigenden Anforderungen an die Entwicklung zuverlässiger Software zu bewältigen. So werden diese fit für die Zukunft, da Cendiq bei der komplexen digitalen Transformation mit Rat und Tat zur Seite steht“, zeigt sich Duisburgs Oberbürgermeister begeistert. Initiator von Cendiq ist Alfred Kamper, Geschäftsführer der INTEON GmbH mit Sitz im Duisburger Technologiezentrum Tectrum.

Der Experte war es auch, der die Unternehmen untereinander vernetzte und die Synergieeffekte erkannte, die verschiedenen „Fachärzte“ zusammenzuführen. „Die Kunden können das benötigte Wissen in der Regel nicht selbst vorhalten, vielmehr muss die Expertise extern eingekauft werden. Hier setzen wir an, erhalten die Kunden bei uns doch ein Rund-um-Sorglos-Paket, nachdem wir durch sorgfältige ‚Anamnese‘ feststellen, wo digital ‚der Schuh drückt‘. Ist das ‚Leiden‘ anhand der ‚Symptome‘ erkannt, machen wir ein Angebot für die ‚Heilung‘“, so Kamper. Manchmal hapert´s an fehlenden oder unzuverlässigen Softwareprogrammen, mal an der ausreichenden Verfügbarkeit guten Fachpersonals. Schwerpunkt der Akteure von Cendiq ist die Testautomatisierung zur Minimierung so genannter Fehler „im Feld“, damit beim Softwarenutzer weniger Störungen auftreten. Dazu gehören auch die Verbesserung der Datensicherheit und das „Heben des Datenschatzes“ durch Big Data-Experten.  

Das Dienstleistungsspektrum der Cendiq-Partner richtet sich branchenübergreifend an Unternehmen, die Engpässe beim Forschen und Entwickeln, Programmieren, Testen und Auswerten haben. „In der Region kommen damit einige hundert Firmenkunden in Betracht, die bei der digitalen Transformation Unterstützung suchen. „Auch wir als ‚Konzern Stadt‘ haben Player wie Cendiq im Blick, wenn es darum geht, mit lokalem Know-how smarter zu werden“, betont Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.  
Beim Zusammenschluss zum Center für digitale Qualität werden die Vorteile eines Technologiezentrums sichtbar: Zentral und verkehrsgünstig gelegen, punktet es darüber hinaus mit einem flexiblen Raumangebot auch für Veranstaltungen.
„Die Repräsentanz mehrerer Nischenanbieter und hochspezialisierter Firmen im Technologiezentrum erleichtert den fachlichen Austausch und die wirtschaftliche Zusammenarbeit untereinander, macht es aber auch für den Kunden einfacher, das gewünschte Leistungsspektrum zu finden. Und die Nähe zur Universität ermöglicht die Einbindung der Lehrstühle aus Maschinenbau und Informatik bei innovativen Projekten. Dadurch hat Cendiq bereits 25 engagierte Studierende für sich gewinnen können, die hochmotiviert frische Ideen und Know-how beisteuern“, benennt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer die vielfältigen Standortvorteile.  

Das sieht auch Cendiq-Initiator Kamper so: „Ein großer Pluspunkt ist auch die Außenstelle der GFW Duisburg im Tectrum. Die ständige Vertretung vor Ort hilft bei der pragmatischen Kontaktvermittlung, der Öffentlichkeitsarbeit, der Organisation von Veranstaltungen und der Antragstellung für Förderprojekte. Auch wirken sich die guten Verbindungen zur Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve am Standort vorteilhaft aus.  
Danach gefragt, warum sich die sechs Unternehmenspartner plus UDE zu dieser innovativen Allianz entschlossen haben, kommen diese auf die Vorteile des Schulterschlusses zu sprechen. Durch Cendiq werde das Angebot von einer größeren Zahl an Interessenten wahrgenommen; durch gegenseitige Empfehlung gebe man sich oft bei einem Kunden „die Klinke in die Hand“. Außerdem könne jeder einzelne Cendiq-Partner auf diese Weise auf gemeinsame Ressourcen zurückgreifen: Mitarbeiter „ausleihen“, Teilaufträge als Subunternehmer durchführen und zusammen größere Marketingaktivitäten realisieren. Auch das ständige Gespräch untereinander sei Gold wert.  

Jörn Linke, Niederlassungsleiter der ITQ GmbH in Duisburg, macht bei Cendiq mit, weil sich „durch den stetig steigenden Softwareanteil in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen, eine immer höhere Softwarekomplexität ergibt. Daher ist es wichtig, komplexe Projekte ganzheitlich zu betrachten.“ Und Can Davutoglu, Chief Marketing Officer bei der QiTASC GmbH, ergänzt: „Die Chemie stimmte bei uns auf Anhieb. Wir haben festgestellt, dass jedes Unternehmen für sich einen wichtigen Puzzlestein mitbringt, um in Projekten sowohl die Qualität als auch die Transparenz und Nachhaltigkeit zu optimieren.“  

Abschließend erklärt Dr. Michael Prohaska aus Wien, Geschäftsführer von the tean GmbH & Co. KG: „Als internationale Digitalisierungsberatung verstehen wir unter digitaler Qualität, den Unternehmen zu helfen, sowohl den ökonomischen Nutzen als auch die betriebliche Transformation von Digitalisierungsprojekten zu erreichen. Und genau dieses Ziel ist es, dass wir gemeinsam mit Cendiq im Wirtschaftsraum NRW umsetzen werden.“  



Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Stadtdirektor Martin Murrack und GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und die Cendiq-Partner im Dialog. (Urheber des Fotos: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg)  

GFW Duisburg präsentiert erstes Highlight der GIMDU-Immobilien-Auktion 2019

Cafe Steinbruch wird versteigert
Duisburg, 13. August 2019 - Die Immobilie, in der sich die bekannte Location „Steinbruch“ befindet, steht zum Verkauf. Der Eigentümer hat sich entschieden, dass das Objekt bei der Immobilienauktion der Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, versteigert werden soll. Diese findet statt am 6. und 7. November 2019 in der Mercatorhalle im CityPalais. Nach öffentlicher Versteigerung erfolgt sofort die notarielle Beurkundung.  

„Gerade Objekte mit gemischten Nutzungen bieten sich dafür an, Entwicklungen anzustoßen“, bekräftigt Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).
Das Team der Duisburger Wirtschaftsförderung will durch die Auktion viele „Dornröschen“ wecken und Investitionen in den Immobilienbestand anregen. Die eingelieferten Objekte erzeugen bundesweit Aufmerksamkeit, wird die Versteigerung doch durch das in Berlin ansässige und bekannte Auktionshaus Karhausen AG durchgeführt. „Schließlich haben die Auktionatoren ihr Handwerk unter anderen beim renommierten Sotheby´s erlernt. Ihr Können stellen sie nun erstmals in Duisburg unter Beweis“, so Meurer.  

Versteigert werden können Wohn- und Geschäftshäuser, Hallen, Gewerbe- und Brachgrundstücke, Restgrundstücke sowie Gartenland – aus Duisburg oder der Region. Manuela Kaminski und Christian Felix Hendel, beide GIMDU-Projektkoordinatoren, haben die Erfahrung gemacht, dass einige Immobilieneigentümer ganz bewusst den Weg der Auktion wählen, weil hier gewährleistet ist, dass die Immobilien schnell „unter den Hammer kommen“ und langwieriges Feilschen mit den Interessenten entfällt.  

Der Auktionskatalog erscheint Ende August 2019. Bis zum 28. August 2019 können Eigentümer ihre Immobilie zur Versteigerung anmelden. „Je schneller, desto besser“, betont Hendel. Nur bei erfolgreicher Versteigerung fallen Kosten an. Informationen zur GIMDU und zur Auktion erhalten Interessierte bei Christian Felix Hendel, E-Mail:
hendel@gfw-duisburg.de, - Telefon: 0203 / 36 39 – 366.  

Immobilie mit Halle und Wohnhaus, Lotharstraße 318-320
   Foto: Harun Sahin, Auktionshaus Karhausen AG, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Anmerkung der Redaktion:

Der Name Steinbruch erscheint bereits im Jahre 1129 in der ältesten im Stadtarchiv Duisburg vorhandenen Urkunde, in der vor dem Gericht König Lothars III. ein Streit zwischen den Einwohnern Duisburgs und dem Verwalter des königlichen Forstes, dem Herzog Walram von Limburg, geschlichtet und entschieden wird, daß die Duisburger Bürger nach Belieben dort entsprechend ihrem Bedarf Steine brechen könnten, „soviel sie zu ihren Häusern und sonstigen Anlagen nötig hätten“. Angelehnt dazu wurde  1879 erstmals im Adreßbuch der Stadt die Steinbruchstraße erwähnt, die „von der Coloniestraße bis zum Steinbruch“ führe.

In den 1930er Jahren erteilte die Verwaltunsgbehörde in Düsseldorf erstmals die Erlaubnis für den Restaurations- und Cafebetrieb im Gebäude an der Lotharstraße - die Neudorfer sprechen hier von der "alten Lotharstraße ". Das heutige Cafe Steinbruch ist über die Grenzen Neudorfs und Duisburgs hinaus bekannt und beliebt als Ausflugsziel und Treff für Musiker, Biker, Fußball- und Eishockeystars. Im Januar 2020 wirkt Rolf Stanietzki 30 Jahre als Pächter des Betriebs vor allem durch die familienfreundliche Gastronomie und ist zudem als Kulkturschaffender hoch geachtet.

Eigentümer des oben aufgeführten Areals mit den Gebäuden ist der Neudorfer Klaus Stukovnik. Harald Jeschke

 
Geoportal der Stadt als weiterer Schritt auf dem Weg zur „Smart City“
Duisburg, 31. Juli 2019 - Was hat ein Standortinformationssystem für Gewerbegebiete mit einer smarten City zu tun? „Eine ganze Menge“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mitgeschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und erläutert: „Schließlich kam der Vorschlag, einen digitalen Überblick über die Duisburger Gewerbegebiete mit den dazugehörigen Ansprechpartnern zu realisieren, aus der Smart-City-Initiative.

Diesen hat das Amt für Bodenordnung, Geomanagement und Kataster gerne aufgegriffen, um Duisburgs Ziel der hochdigitalisierten Stadt noch näherzukommen. Und so können wir jetzt unser Informationsangebot für Unternehmen und Investoren auf der Homepage der GFW verbessern. Das steht dem Wirtschaftsstandort Duisburg gut zu Gesicht.“  
Unter www.duisburg.de/stadtentwicklung in der Rubrik „Planen/Bauen“ finden Entscheider aus kleinen und mittleren Unternehmen, Investoren, Architekten, Projektentwickler und sonstig Interessierte „auf einen Klick“ unterschiedliche Gewerbegebiete.
Anhand der digitalen Karte erfährt der Nutzer mehr über den Status quo des Bebauungs-Plans, dessen Zielsetzung, die Lage und den Gebietstypen des Areals. Darüber hinaus gibt es Informationen zur Fläche, der verkehrlichen Erschließung, der Erreichbarkeit und Entfernung sowie zum Ansprechpartner bei der GFW Duisburg. Ist der Erstkontakt erfolgt, kann das Team der Duisburger Wirtschaftsförderung konkrete Fragen zum Mikrostandort beantworten oder mit anderen Stellen vernetzen – beispielsweise mit Invest Support, anderen städtischen Ämtern oder Grundstückseigentümern.  
Haack sieht in dem neuen Geoportal eine „sinnvolle Ergänzung des bestehenden Angebots. Wirtschafts- und bürgerfreundlich, jederzeit als Orientierungshilfe für jeden. Schnell, einfach und zielführend.“
Auch sei dies ein Beleg für eine produktive dezernatsübergreifende Zusammenarbeit. Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne kann dem nur beipflichten: „Wenn alle an einem Strang ziehen, kommt eben auch etwas Gutes für Duisburg und die Duisburger dabei raus. Das Geoportal ist das Ergebnis konstruktiver Schnittstellenarbeit und stellt einen echten Mehrwert dar.“  

Andree Haack und Martin Linne (v.l.n.r.) freuen sich über einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Smart City Duisburg; Urheberin: Petra Knoche; Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

Duisburger Wirtschaftsförderung lädt ein zum nächsten Gründergespräch

Duisburg, 31. Juli 2019 - Im Tectrum geht´s am 6. August 2019 um das Thema „Gut gefunden werden – Online und offline erfolgreich verbinden“   Duisburg. „Gut gefunden werden – Online und Offline erfolgreich verbinden“.

Wie das funktionieren kann, verrät Vertriebsexperte Guido Hofmann von der Sellwerk – Schwann Verlag KG beim nächsten Gründergespräch am 6. August 2019 um 17 Uhr im Tec Tower des Duisburger Technologiezentrums, Bismarckstraße 142 in Neudorf.   Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei; für Getränke ist gesorgt. Existenzgründer und Start-ups mit Interesse am Thema können sich auf der Internetseite der GFW (unter Veranstaltungen) direkt anmelden: www.gfw-duisburg.de   
Das Thema des Gründergesprächs setzt bei interessanten Untersuchungsergebnissen der Gesellschaft für Konsumforschung, kurz: GfK, an: So vertrauen trotz aller Digitalisierung rund 30 Millionen Deutsche auf die gedruckte Version von „Das Örtliche“, „Das Telefonbuch“ oder auf „Die Gelben Seiten“, um einen von ihnen gewünschten Dienstleister oder das gesuchte Produkt zu finden. Dabei werden die jeweiligen Online-Ausgaben von bis zu 18 Millionen Menschen genutzt.  
Hinzu komme, so ein Ergebnis der Studie, dass jede zweite Kontaktaufnahme über die „Gelben Seiten“ zu einem Vertragsabschluss führe. Außerdem sorge ein solcher Eintrag für ein besseres Ranking bei Google-Suchergebnissen.   An diese Erkenntnisse knüpft das Gründergespräch an. Dabei geht es auch um die mögliche Verbindung zwischen den verschiedenen Kommunikationskanälen – von Print-und Online-Versionen über Unternehmens-Webseiten bis hin zu Social-Media-Kanälen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Online- und Offline-„Welt“ so verknüpfen lassen, dass die eigenen Firmendaten stets überall aktuell sind.

 „Das ist mittlerweile wichtiger denn je, um heute und in Zukunft gut aufgestellt zu sein. Schließlich sind Daten die neue Währung im Zeitalter von Wirtschaft 4.0“, weiß GFW-Projektmanager Andree Schäfer und konkretisiert: „Daher sind die vielen Praxistipps, die der Referent geben wird, Gold wert, wird er dabei doch auch fokussiert auf die einzelnen Tools und Kanäle mit ihren jeweiligen Erfolgschancen eingehen.“  
Vertriebsexperte Guido Hofmann von der Sellwerk – Schwann Verlag KG referiert beim nächsten Gründergespräch; Urheber: Jan Petricek; Nutzungsrechte: Sellwerk – Schwann Verlag KG



Gewerbeimmobilienmesse verlängert Annahmefrist Objekteinlieferung

GIMDU verlängert Annahmefrist Objekteinlieferung
Duisburg, 22. Juli 2019 - Die GFW Duisburg sucht weiterhin lokale Immobilienobjekte für die Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU. Diese findet am 6. und 7. November 2019 in der Mercatorhalle des CityPalais Duisburg statt – jeweils von 15 bis 19 Uhr.  
Nach wie vor ist die Mitwirkung aller lokalen und regionalen Immobilienbesitzer gefragt, die ihr Objekt veräußern wollen – sei es, weil sie sich altersbedingt von der Immobilie trennen wollen oder das Immobilienmanagement in Eigenregie als zu aufwändig empfinden. Revitalisierungsobjekte, lange leerstehende Gebäude sowie solche von Erbengemeinschaften oder aus einer Insolvenzmasse eignen sich.
 
Damit den Besuchern eine Bandbreite an zu ersteigernden Objekten in Duisburg und Umgebung geboten werden kann, verlängert die GFW Duisburg die Frist zur Objekteinlieferung bis Mitte August 2019. Damit die Objekte bei der Auktion „unter den Hammer“ kommen können, ist es erforderlich, diese bei der GFW Duisburg oder der Karhausen AG verbindlich einzuliefern.

Nähere Informationen dazu finden Interessierte zum Download unter www.gimdu.de. Darüber hinaus findet sich hier eine Liste mit häufig gestellten Fragen – sowohl für potenzielle Immobilien-Käufer wie für -Verkäufer.  
Für die Verkäufer entstehen im Vorfeld keine Kosten. Erst wenn das Objekt tatsächlich verkauft wird, fallen 1,5 Prozent des Kaufpreises als Provision an. Die Auktionatoren Matthias Knake und René Silva von der Karhausen AG haben in zahlreichen Versteigerungen die Erfahrung gemacht, dass 80 Prozent der dort angebotenen Objekte den Eigentümer wechseln und auch im Nachgang dazu noch einige Objekte verkauft werden. Im Schnitt erzielen die Objekte rund 50 Prozent Preisaufschlag auf das Mindestgebot.  

Neben den Sonderkonditionen wird das Objekt über den Auktionskatalog bundesweit vermarktet – über Immobilienportale wie Immoscout ebenso wie über Mailings und aufmerksamkeitsstarke Werbeschilder am Objekt. Alles das ist für den Verkäufer kostenlos und wird von der Duisburger Wirtschaftsförderung ermöglicht. Nach der Auktion erfolgt an beiden Messetagen eine rechtskräftige Beurkundung durch den anwesenden Notar.  
Wer sein Objekt veräußern will, der wendet sich an: Manuela Kaminski (Telefon: 0203 / 36 39–375, E-Mail: kaminski@gfw-duisburg.de) oder Christian Felix Hendel (Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail: hendel@gfw-duisburg.de).
V.l.: Auktionator Matthias Knake, GIMDU-Koordinator Christian Felix Hendel, GFW-Kommunikationsleiterin Annegret Angerhausen-Reuter, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer Andree Haack, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski - Foto: Sabrina Blinkert, Nutzungsrechte: GFW Duisburg  

Bündnis für Familie vergibt Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen Duisburg“ an die Indunorm Bewegungstechnik GmbH

Duisburg, 19. Juli 2019 - Das Lokale Bündnis für Familie Duisburg hat die Indunorm Bewegungstechnik GmbH am 19. Juli im Rahmen einer offiziellen Feierstunde als „Familienfreundliches Unternehmen Duisburg“ ausgezeichnet. Das Vertriebs- und Produktionsunternehmen mit Sitz im Stadtteil Wanheim hat die Jury mit überzeugenden Angeboten und individuellen Maßnahmen für die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugt.  

Indunorm punktet mit zahlreichen familienfreundlichen Angeboten: Damit die Betreuung gesichert und die Erreichbarkeit gewährleistet ist, kann ein Home-Office eingerichtet werden. Auch können sich die Beschäftigten ihre Arbeitszeit flexibel einteilen, um so auf Betreuungssituationen reagieren zu können. Wenn es morgens mal knapp wird, gibt es sogar einen Frühstücksservice direkt im Betrieb.  

Oberbürgermeister Sören Link befürwortet die Entscheidung der Jury: „Indunorm schafft für seine Beschäftigten und deren Familien optimale Arbeitsbedingungen und bietet individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Damit geht das Unternehmen mit gutem Beispiel voran.“  
„Duisburg und seine hier ansässigen Unternehmen können durchaus mit Familienfreundlichkeit punkten. Das sichert unseren Standort und zieht neue Fachkräfte an, die dieser Stadt gut tun. Und Sie engagieren sich, in dem Sie junge Menschen ausbilden“, betonte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Wulfert.  

Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, freute sich besonders, dass die Auszeichnung an einen produzierenden Betrieb geht. „Die Maschinen, auf denen Sie Ihre Produkte für die Automatisierung fertigen, kann man nun mal nicht so leicht wie einen Laptop für das Homeoffice unter den Arm klemmen.“ Trotzdem schaffe es Indunorm laut Schmitz, auch diese Arbeitsplätze familienfreundlicher zu machen. Als Stichworte nannte er Elternzeit, Gesundheitsschutz und das Mitmachen bei „Erlebnis Maschinenbau“.  

Die Indunorm Bewegungstechnik GmbH ist ein Vertriebs- und Produktionsunternehmen, das seit über 40 Jahren technisch anspruchsvolle Lösungen und Produkte für den Maschinenbau und die Automatisierungstechnik herstellt und vertreibt. Als größter europäischer Vertriebspartner von THK entwickelt und vertreibt Indunorm mit über 140 Mitarbeitern an drei Standorten hochpräzise Produkte der Lineartechnik.

„Die Entwicklung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur ist neben der Bereitstellung sicherer und zukunftsorientierter Arbeitsplätze für uns ein wichtiger Baustein der Unternehmensführung und des Personalmanagements“, so Thomas Droste, Geschäftsführer von Indunorm.

Das Jahr 2018 hat Indunorm zudem ganz dem Thema Kommunikation gewidmet. Gemeinsame Ausflüge mit Abendprogramm, Übernachtung und Workshops mit einer Kommunikationstrainerin haben den Austausch und Zusammenhalt innerhalb des Unternehmens gestärkt.  
Die Auszeichnung vergibt das „Bündnis für Familie“ seit 2014 zum nunmehr zehnten Mal. Bündnispartner sind die Stadt Duisburg, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, der Unternehmerverband sowie weitere Institutionen und Firmen.   Ausgezeichnete „Familienfreundliche Unternehmen Duisburg“ seit 2014 Evertz Goßrau Heidberg Steuerberatungsgesellschaft PartGmbB Commerz Direktservice GmbH ThyssenKrupp Steel Europe AG Haeger & Schmidt International GmbH Kindernothilfe e. V. Franz Haniel & Cie. GmbH TARGO Dienstleistungs GmbH KROHNE Messtechnik GmbH Niederlassung West der DEUTAG GmbH & Co. KG.

Die Jury für diese Auszeichnung bilden Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke und  Mitarbeiter Nico Rituper, Christian Kleff, Leiter Kommunikation & Marketing im Unternehmerverband, und Judith Hemeier, Referentin für Bildung und Technologie bei der IHK.  

Das „Bündnis für Familie“ wurde 2014 gemeinsam von der Stadt Duisburg, dem Unternehmerverband und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve gegründet. Neben den drei Initiatoren engagieren sich von Beginn an die Wirtschaftsjunioren Duisburg e. V., der DGB Deutscher Gewerkschaftsbund Region Niederrhein, die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg, das Jobcenter Duisburg und die Agentur für Arbeit Duisburg.
Neu hinzugekommen sind einige der bereits ausgezeichneten Firmen. Weitere neue Mitglieder sind herzlich willkommen, also z. B. Unternehmen, die an Familienfreundlichkeit Interesse haben, hier bereits vorbildlich agieren oder neue Ideen für ihren Betrieb suchen. Neben der Auszeichnung findet zweimal jährlich ein „Netzwerk-Frühstück Familienfreundlichkeit“ statt, bei dem Firmen voneinander lernen und sich vernetzen. Infos:
www.buendnisfamilie.duisburg.de  

V.li.: Matthias Wulfert, OB Sören Link, Thomas Droste, Ulrike Dornbusch-Pleiser (kfm. Leiterin), Wolfgang Schmitz)

GFW-Mittelstands-Forum im Villenpark Rheinperle: „Hotspot“ lebhaften Netzwerkens

Duisburg. „Hot town summer in the city“. Der Hochsommer, den einst Rockbarde Joe Cocker besang, hat auch in Duisburg Einzug gehalten. Pünktlich zum Mittelstands-Forum der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) nahm das Thermometer an Fahrt auf. Den Temperaturen zum Trotz fanden sich dazu etwa 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Institutionen und Wirtschaft ein – im imposant geschmückten Villenpark Rheinperle in Bliersheim. Dieser ist ein Musterbeispiel dafür, wie Revitalisierung gelingen kann.   Nach der Eröffnung des 44. GFW-Mittelstands-Forums durch Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer Andree Haack, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Michael Rüscher, Geschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, begannen Besucher wie Aussteller lebhaft zu netzwerken, Kontakte auf- und auszubauen und Kooperationen auszuloten. Im und um das Zwei-Mast-Zelt wurde bis in die Abendstunden die außergewöhnliche Location genutzt, um sich in chilliger Atmosphäre branchenübergreifend über wirtschaftliche und stadtentwicklerische Aktivitäten in Duisburg auszutauschen. „Dabei haben wir die Gelegenheit genutzt, um auch auf die tollen Veranstaltungen und aktuellen Projekte wie die Ruhr Games, die Duisburger Freiheit und Sechs Seen Wedau aufmerksam zu machen“, so Haack, der „ein dickes Dankeschön“ auch an alle Aussteller richtete, „bei der Hitze“ präsent gewesen zu sein, um Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.  

Beim diesjährigen GFW-Mittelstands-Forum gab´s erstmals eine „Gründer-Area“, in der junge, dynamische Start-ups mit etablierten Playern ins Gespräch kamen.
Den Start-ups eine aufmerksamkeitsstarke Bühne zu bereiten, ist der GFW Duisburg wichtig, begleitet diese doch intensiv (insbesondere technologieorientierte) Start-ups. Gemeinsam mit Akteuren wie startport, der Impact Factory und der Niederrheinischen IHK schaffen die Duisburger Wirtschaftsförderer so maßgeschneiderte Starthilfen, damit sich eine vitale Gründerszene am Standort etabliert. Zu den 40 Ausstellern beim Mittelstands-Forum gehörten daher unter anderen auch die von den GFW-Existenzgründungsberatern unterstützten Macher von cinehype, Unverpackt Duisburg, Immobilien Hempel und RE:Charge.  

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer wies noch einmal auf das „Making of“ des Mittelstands-Forums hin: „Die Idee wurde seinerzeit aus der Mitte der Unternehmerschaft an uns herangetragen. Und so haben wir damit begonnen, diese branchenübergreifende Plattform, die an unterschiedlichen, aber immer außergewöhnlichen Örtlichkeiten Duisburgs Halt macht, ins Leben zu rufen. Im Laufe der Jahre hat sie sich etabliert. Die Resonanz darauf kann sich nach wie vor sehen lassen. Das bestätigt uns darin, einmal jährlich diesen Event mit Leben zu füllen.“  

IHK-Geschäftsführer Michael Rüscher, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer sowie Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer Andree Haack eröffneten das 44. GFW-Mittelstands-Forum im Villenpark Rheinperle in Bliersheim; Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


 
Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog bei icho systems

Ein Ball fürs Leben (re-)aktiviert Spaß und Lebensfreude bei Menschen mit Handycap  
Duisburg, 19. Juni 2019 -  ichó, das ist ein Ball an Erinnerungen. Sein Erfinder, der 33-jährige Duisburger Eleftherios Efthimiadis, vermarktet ihn jetzt gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Alkje Stuhlmann, Steffen Preuß und Mario Kascholke – und zwar überaus erfolgreich. Das von ihnen gegründete Unternehmen zeigt auf, wie Menschen mit Handycap von der Digitalisierung profitieren können, schließlich steckt ihr Ball voller Elektronik.
Das führt dazu, dass von der Kugel ichó eine magische Anziehungskraft auf den Nutzer ausgeht – sie kann leuchten, die Farben wechseln, Geschichten erzählen, Musik machen, Tierstimmen von sich geben und vieles mehr. Auch ist eine individuelle „Bespielung“ möglich. Beispielsweise mit Stimmen von Angehörigen oder der Lieblingsmusik des Patienten.
Zunächst ausschließlich für Menschen mit demenzieller Erkrankung entwickelt, werden die Anwendungsmöglichkeiten der Therapiekugel immer vielfältiger: Gemeinsam mit Therapeuten, Pflegefachkräften, Ärzten und Wissenschaftlern (weiter-)entwickelt, eignet sich der Ball für alle Menschen mit kognitiven Erkrankungen – gleich welchen Alters und welcher Ursache.

Von Demenz- über Schlaganfallpatienten bis hin zu an Parkinson- und Rheumatismus-Erkrankten reichen die Einsatzfelder. „Auch Traumata-Betroffenen kann der Ball dabei helfen, (wieder) Spaß und Lebensfreude zu aktivieren und zu fördern“, betont Gründerin Stuhlmann.
„Alles begann mit der Erkrankung meiner Großeltern und der Großeltern von Eleftherios. Diesen zu helfen, positive Erinnerungen wachzuhalten und daraus Kraft und Lebensfreude zu schöpfen, stand am Anfang unserer Überlegungen. Auch die Motorik sollte gefördert werden, weil zwischen Geist und Motorik eine wesentliche Wechselwirkung besteht. Was anfänglich gar keine Geschäftsidee werden sollte, ist dann dazu gereift – und gleichzeitig ein Tribut an unsere Großeltern“, erklärt der 30-jährige Preuß.
Nach der Herkunft des klangvollen Unternehmens- und Produktnamens ichó gefragt, erzählt Efthimiadis von dessen Entstehungsgeschichte: „Ich habe griechische Wurzeln, daher die Verbundenheit zur Sprache der Götter. Ichó bedeutet so viel wie ‚Echo‘. Zugleich ist es der Name einer Nymphe der griechischen Götterwelt.
Diese war Zeus zu Diensten und wurde deshalb von Hera, der Göttermutter, damit bestraft, indem sie nur noch die letzten gesagten Worte eines anderen wiederholen durfte. Unser ichó ist aber im Gegensatz zur griechischen Mythologie rundum positiv. Es soll bei den Patienten eine nachhallende Wirkung erzeugen, die Interaktionen möglich macht.“
Viele der Patienten sind nämlich in ihrer eigenen Gedanken- und Gefühlswelt regelrecht gefangen. Diese Isolation zu durchbrechen und, wenn auch zeitlich begrenzt, Teilhabe zu ermöglichen, ist Sinn und Zweck von ichó. „Und genau das haben meinen Bruder Martin Rütter und mich dazu bewogen, das Gründertrio als Business Angels zu unterstützen“, so Astrid Frank, Geschäftsführerin von Mina Business.
Die gebürtige Hombergerin, die jetzt als Geschäftsfrau in Bonn tätig ist und zugleich Kommunikationsleiterin bei icho systems, gibt Einblick: „Auch aufgrund eigener familiärer Betroffenheit ist es uns ein echtes Herzensanliegen, dass sich im Bereich der Demenztherapie einiges verbessert. Schließlich werden die Menschen immer älter und das Krankheitsbild dadurch immer häufiger. Gleichzeitig sind derzeit Therapiemodelle überaus kostenintensiv und zu wenige Pflegefachkräfte verfügbar. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.“ „

ichó kann sowohl in Pflegeeinrichtungen als auch im häuslichen Bereich relativ kostengünstig gute Dienste erweisen. Das haben Universitäten, das Bundeswirtschaftsministerium und Großkonzerne erkannt und die Macher hinter icho systems mit Preisen ausgezeichnet. Als Stadtoberhaupt bin ich stolz darauf, dass wir solche Gründer für den Wirtschaftsstandort Duisburg begeistern können. Unternehmen wie icho zeigen eindrucksvoll, wie mit dem Einsatz von Digitalisierung soziale Herausforderungen gemeistert werden können. Hier wollen wir auch zukünftig gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und weiteren Partnern bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen“, so Oberbürgermeister Sören Link.

„Elektronik und künstliche Intelligenz können helfen, den Herausforderungen in der Pflege zu begegnen, damit die wenigen Fachkräfte mehr Zeit für den einzelnen Patienten oder Heimbewohner haben. Wenn wir Smart City werden wollen, ist es nur folgerichtig, dass das für alle Einrichtungen in einer Stadt gilt und damit auch für den immer wichtiger werdenden Gesundheitssektor“, bekräftigt Wirtschaftsdezernent Andree Haack.

 „Die GFW Duisburg hat erst kürzlich einen ersten Branchentreff der Sozialwirtschaft ins Leben gerufen, dessen Akteure im Herbst erneut zusammenkommen werden. Das Team der Duisburger Wirtschaftsförderung hat icho systems bereits mit einigen wichtigen Partnern am Standort vernetzt; das wollen wir nach und nach ausbauen“, betont GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.  

Die Existenzgründungsberater der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) haben Stuhlmann, Efthimiadis, Preuß und Kascholke bislang unterstützt, indem sie ihnen den entscheidenden Kontakt zum Leiter vom Fraunhofer Inhaus hergestellt haben. Dieser war überaus zielführend, haben sie jetzt doch ihr Büro genau dort. Darüber hinaus haben die GFW-Projektmanager die Akteure von icho systems in Förderfragen beraten und bei der Antragstellung unterstützt.
Als nächster Schritt ist geplant, die bislang eingesetzten Prototypen dahingehend weiterzuentwickeln, dass sie als Heil- und Hilfsmittel anerkannt werden. Da die derzeit im Test befindlichen Prototypen insoweit ausgereift und weiterentwickelt sind, folgt als nächster Schritt die Markteinführung – voraussichtlich im Oktober 2019. Hierfür hat das junge Unternehmen bereits einen Spritzgusshersteller und Formbauer gefunden, der auch Chargengrößen produziert, die für Startups passgenau sind. Wer sich für den Ball gegen das Vergessen interessiert, erfährt mehr dazu unter: www.icho-systems.de


Beim Wirtschaftsdialog: Andree Haack, Astrid Frank, Mario Kascholke, Eleftherios Efthimiadis, Oberbürgermeister Sören Link, Steffen Preuß, Ralf Meurer, Alkje Stuhlmann und Angel Alava-Pons  (v.l.n.r.) Urheber: Uwe Köppen; Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

 

Beachtliche Resonanz: Erstes „Techstars Startup Weekend Duisburg

Quellen-Reiter gesucht!“ 30 internationale Nachwuchstalente begeisterten Jury mit ausgefeilten Geschäftsideen und Teamgeist    
Duisburg, 28. Mai 2019 - „Faszinierend, was hier innerhalb eines Wochenendes an Geschäftsideen im Team entwickelt wurde. Das kann sich sehen lassen“, zeigt sich Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, begeistert. Gemeinsam mit Wolfgang Gröting vom Fraunhofer inHaus-Zentrum und dem atelier Manfred Heise hatte ein Projektteam der hiesigen Wirtschaftsförderung, Annegret Angerhausen-Reuter und Andree Schäfer, sich auf die Suche nach Nachwuchstalenten gemacht.

„30 Quellen-Reiter haben wir gefunden, die hochmotiviert und intensiv an ihren Businessplänen gearbeitet haben. Die Teilnehmer kamen aus aller Welt: aus Deutschland ebenso wie aus der Türkei, Japan, China, Malaysia und Indien“, stellt Schäfer fest. Die Business-Modelle, die zum Leben erweckt wurden, reichen von Zeiterfassungssystemen, einem internationalen Food Truck-Konzept über intelligente Kleidung für die Regulierung der Körpertemperatur bis hin zu virtuellen Systemen für die Erlernung neuer Sprachen sowie Apps für Reisende zur Vernetzung mit Einheimischen.  

Fünf Teams stellten zum Abschluss ihre Businesspläne in einer fünfminütigen Präsentation, einem so genannten „Pitch“, vor. Danach hatten die Juroren Prof. Dr. Volker Breithecker von der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre an der Mercator School of Management und small business management-Projektleiter, Oliver Kuschel – Managing Partner und Co-Founder der Anthropia gGmbH – und Alexander Kranki, Geschäftsführer der Digitalagentur KRANKIKOM – Alexander Kranki Kommunikation GmbH, weitere drei Minuten Zeit, um die Idee der Teilnehmer „auf Herz und Nieren“ zu prüfen.  

Das Rennen machte schließlich die Gruppe „Shift Watch“, gefolgt von „XELP“ und dem „OM Food Truck“. Während sich die Erstplatzierten über einen Stand bei der nächsten WestVisions freuen dürfen, steht für die Zweiten ein Workshop zur Innovations- und Geschäftsmodellgenerierung“ im Fraunhofer inHaus-Zentrum auf dem Programm. Die Akteure, die das Konzept rund um den internationalen Food Truck ausgearbeitet haben, werden schon alsbald mit Bianca Klug und Manfred Heise in dessen gleichnamigem Atelier an einem kreativen Corporate Design feilen. Für die beiden anderen Teams „Tribe of Travelers“ und „Kinabalu“ gab es jeweils RUHR.TOPCARDs.  

„Gewonnen haben schlussendlich alle: neue Erfahrungen, Kontakte und Netzwerke. Wir sind gespannt darauf, was die Zukunft für die Teams bringen wird und ob sie ihre Ideen gemeinschaftlich verwirklichen werden. Wo immer wir können, stehen wir gerne weiterhin mit unseren Dienstleistungen und Matching-Angeboten begleitend zur Seite“, so Angerhausen-Reuter.  
Ein besonderes Highlight war auch der Einblick von Martin Haltermann, Leiter Kommunikation & Medien bei der MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA, der am Abschlusstag in einem kurzen Impuls-Beitrag vom Gewinnen und Verlieren sowie der Kraft des Wiederaufstehens im Team sprach. Auch Moderator Christian Jantz wusste davon zu berichten, dass der Teamgeist ausschlaggebend für den Erfolg eines Startups ist.  
„Wir freuen uns auf die Fortsetzung im nächsten Jahr und danken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das Wochenende mit Ideen, Überzeugungskraft und Teamgeist belebt haben sowie den Unterstützern, die ein Event in diesem Rahmen erst ermöglicht haben“, betont GFW-Geschäftsführer Meurer.  
Zu den diesjährigen Unterstützern des „Techstars Startup Weekends Duisburg – Quellenreiter gesucht!“ gehören als „Wellen-Brecher“ die tecRacer Consult GmbH, die Techniker Krankenkasse, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, atelier Manfred Heise, die Rheinschafe, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, die Deutsche Bank, der ruhr:Hub und die Impact Factory der Anthropia gGmbH.  

Mit Spaß an zukunftsweisenden Ideen: Teilnehmer, Unterstützer und Organisatoren des ersten „Techstars Startup Weekends Duisburg – Quellen-Reiter gesucht!“, Urheber: Heinrich Altmiks, Nutzungsrechte: GFW Duisburg


 

Bilanz der GFW Duisburg - Aktivitäten in 2018, Status quo und Ausblick

Bilanz
Duisburg, 22. Mai 2019 - 402 Immobilienanfragen – mehrheitlich nach unbebauten Grundstücken, 32 Ansiedlungserfolge und 171 Objekte, die noch in der Angebotsphase sind, zeigen, dass die Nachfrage nach dem Wirtschaftsstandort Duisburg ungebrochen ist.
Dabei gehören der Immobilienservice – konkret: die Ansiedlung neuer Betriebe – ebenso wie der Firmenservice – die Dienstleistungen für bereits am Standort ansässige Unternehmen – zum Kern der klassischen Tätigkeitsfelder der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Hinzu kommen 63 Netzwerk-Veranstaltungen mit rund 3725 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, drei Gewerbeimmobilienmessen (MIPIM, POLIS, Expo Real), außenwirtschaftliche Aktivitäten und über 420 Veröffentlichungen in Text und Bild.

Zu den Ansiedlungen und Erweiterungen in 2018, die die GFW Duisburg aktiv angestoßen hat, gehören unter anderen die CSG GmbH im Gewerbepark Rheinpreußen mit 50 Arbeitsplätzen. Darüber hinaus ist der Gewerbepark Hohenbudberg ein Erfolgsbeispiel, da die dortigen Flächen bereits fast vollständig an kleine und mittlere Unternehmen vergeben sind – und zwar an Betriebe beispielsweise aus den Bereichen Stahlverarbeitung, Lebensmittelproduktion und LKW-Gewerbe.
Gleiches gilt für den Zebrapark in Duisburgs Norden. „Hier haben sieben Unternehmen, mehrheitlich bereits in Duisburg ansässig, adäquate Erweiterungsmöglichkeiten gefunden, um auch perspektivisch am Standort entwicklungsfähig zu bleiben“, bringt es GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer auf den Punkt. Beide Gewerbeparks können den starken Flächenmangel am Wirtschaftsstandort Duisburg zwar nicht beheben, haben diesen aber zumindest teilweise etwas abmildern können. Außerdem zeigt es die aktuell besonders hohe Nachfrage im Segment kleiner Kaufgrundstücke, die kurzfristig bedient werden will.“  
Im „Businesscenter Rheinhausen“ konnten durch die Vermittlungsaktivitäten der GFW Duisburg allein in 2018 zehn kleinere chinesische Unternehmen neu angesiedelt werden. Dass dort ein neuer Investor das Objekt aus dem Dornröschenschlaf erweckt und revitalisiert hat, ist auf die intensive Eigentümerbetreuung im Büromarktbereich der Duisburger Wirtschaftsförderung zurückzuführen.
Mit der Eszett GmbH, einem Start-up von 2003, hat ein Hidden Champion im letzten Jahr einen neuen, größeren Standort innerhalb der Stadt gefunden, namentlich an der Kulturstraße. Und mit der ícho systems GmbH hat ein weiteres preisgekröntes, technologieorientiertes Start-up seine neue berufliche Wirkungsstätte im Fraunhofer inHaus-Zentrum in Duisburg gefunden.
Die thyssenkrupp Steel Europe AG hat darüber hinaus rund 3.400 Quadratmeter Büro im Innenhafen auf Vermittlung der GFW Duisburg angemietet. Auf die Frage, warum so viele Anfragen noch in der Angebotsphase seien, antwortet Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer Andree Haack: „Die Entscheidungswege, nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den Unternehmen brauchen ihre Zeit. Da ticken wir hier interkulturell anders als beispielsweise chinesische Investoren, die sich nicht selten innerhalb von zwei Tagen für Objekte in stattlicher Größenordnung und Preisklasse entscheiden. Darüber hinaus spielen aber zweifelsohne auch Genehmigungswege, Aufenthaltserlaubnis und mehr eine Rolle.“  

GFW-Geschäftsführer Meurer weiß aus langjähriger Erfahrung: „Häufig ist es die Ernte der Früchte, die ein oder zwei Jahre zuvor ‚gesät‘ worden sind, wenn man über Ergebnisse wie heute spricht.“ Wirtschaftsdezernent Haack betont: „Vor diesem Hintergrund ist es auch so wichtig, ein strategisches Flächenmanagement zu betreiben, dass auf kurzfristige Bedarfe mit passgenauem Angebot reagiert werden kann. Momentan können lediglich 65.000 Quadratmeter Gewerbeflächen zum Kauf angeboten werden, die teilweise auch noch erheblichen Restriktionen unterliegen.
Auch Gewerbeflächen zur Miete sind aktuell ein knappes Gut: Lediglich 195.000 Quadratmeter sind in Duisburg aktuell verfügbar. Umso mehr Potenzial versprechen wir uns dagegen mittel- und langfristig: Hier stehen dann 428.000 Quadratmeter respektive 696.000 Quadratmeter bereit, wobei in letztgenannter Summe die Entwicklungsflächen in Wedau und am Güterbahnhof noch nicht mit eingerechnet sind.“  
Aus Wirtschaftsförderungssicht ist dabei insbesondere Wedau-Nord interessant, sollen hier doch neben universitären Einrichtungen auch fokussiert technologieorientierte, universitätsnahe Start-ups ihr berufliches Zuhause finden und Wedau-Nord als Cross Innovation Campus zum Inkubator für Forschung und Entwicklung avancieren.
In 2018 hat die GFW Duisburg 61 Absolventen der Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID) begleitet; 28 Businesspläne sind aus dem Ideen-Wettbewerb, den die GFW Duisburg und die Universität Duisburg-Essen vor neun Jahren mit Initialpartnern ins Leben gerufen haben, hervorgegangen. Drei Gründungen wurden davon bislang vollzogen. Seit Bestehen von GRIID konnten so 358 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
„Momentan arbeiten wir an einem Mehr an Innovation und Gründung, da wir wissen, dass gerade technologieorientierte Gründerinnen und Gründer höchst individuelle Bedarfe haben. Existenzgründungsbegleitung umfasst heute neben dem Scouting die Vermittlung adäquater Räumlichkeiten und das Angebot spezieller Existenzgründungswettbewerbe und -formate wie Hackathons, Elevator-Pitches und Start-up-Weekends“, so Meurer.
„Um die Gründer da abzuholen, wo sie ganz individuell stehen, hat die GFW Duisburg mit ihrem digitalen Gründungsportal ein weiteres Instrument auf den Weg gebracht, um die Zielgruppe möglichst maßgeschneidert anzusprechen und passgenaue Angebote transparent zu machen. Dabei ist und bleibt es der direkte Kontakt mit den Selbstständigen in spe, der die nachhaltige Bindung an den Standort ermöglicht“, erklärt Haack.  

Außenwirtschaftlich liegt das Hauptaugenmerk nach wie vor auf dem chinesischen Markt: Die bestehende Infrastruktur wurde in 2018 gepflegt und ausgebaut. Dazu gehören das China Business Network, die eigene Präsenz auf dem Social Media Kanal WeChat, der Existenzgründerwettbewerb für Chinesinnen und Chinesen in Deutschland „ESCID“, das Deutsch-Chinesische Businesscenter sowie die Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut. 23 Delegationen aus China wurden allein in 2018 von der GFW Duisburg betreut.  

Auf Stadtteil-Ebene im Quartiersbüro Altstadt ging es gleichermaßen facettenreich zu: Vom Verfügungsfonds über die Vermarktung von Altstadthonig bis hin zur Aufstellung von „Pollermonstern“ war eine Menge los. Hervorzuheben ist insbesondere der vegane Wintermarkt „Anis & Zauber“, der sogar überregional für Furore sorgte und sich gleich bei der Premiere großer Resonanz erfreut hat.   Gefragt nach den besonderen Herausforderungen im laufen Jahr, antwortet GFW-Mitgeschäftsführer Haack: „Das ist ein bunter Strauß: Von nachhaltigen Projekten zur Ressourceneffizienz über die Schaffung weiterer qualitativ hochwertiger Gewerbeflächen bis hin zu probaten Konzepten im Hinblick auf geparkte LKWs in Gewerbegebieten steht einiges auf der Agenda.
Hinzu kommt die Neuausrichtung unserer Gründungsaktivitäten ebenso wie eine digitale Plattform für Arbeitgeber zum erfolgreichen Fachkräftemarketing. Last, but not least, bleibt an oberster Stelle die Begleitung von ‚kleinen‘ und ‚großen‘ Unternehmensanfragen bei deren Entscheidungsprozessen.“    

 
Erstes Netzwerktreffen Duisburger Online-Händler

Duisburger Wirtschaftsförderung startet neues Veranstaltungsformat   
Duisburg, 12. April 2019 - Die Bedeutung des Online-Handels wächst seit einigen Jahren kontinuierlich. Im letzten Jahr erreichte dieser in Deutschland ein Volumen von knapp 49 Milliarden Euro, heißt es vom Handelsverband Deutschland. Die Digitalisierung des Handels ist Herausforderung und Chance zugleich.
 
„Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, alle die Händler einzuladen, die ihre Waren auch oder ausschließlich online anbieten“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung. Er betont: „Das Kaufverhalten der Verbraucher hat sich in den letzten Jahren geändert. Multi-Channel-Handel, also die sinnvolle Verknüpfung beider Einkaufswelten – der Händler im Geschäft, der auch eine Online-Präsenz hat – ist heute die wichtigste Vertriebsform im Einzelhandel.“

Die Ideengeberin des neuen Veranstaltungsformates Ulrike Brinkmann, Bartienes Textilmanufaktur, freut sich über die neue Plattform und bekräftigt: „Google, Amazon und Co. setzen schon heute hohe Maßstäbe, denen alle Onlinehändler gerecht werden müssen. Um bei steigenden Kundenansprüchen auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtig, eigene Erfahrungen innerhalb der Branche zu teilen und sich zu vernetzen.“   Deshalb lud die GFW Duisburg kürzlich die Duisburger Online-Händler ein, und zwar in das Café im „Knüllermarkt“.
Rund zwei Dutzend interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten das Angebot. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Der Wettbewerbsdruck ist die größte Herausforderung. Online-Shops sind technisch schnell erstellt, aber die Produkte erfolgreich zu verkaufen, das ist eine andere Sache. Da ist es vor allem auch wichtig, dass ich weiß, wie ich meine potenziellen Kunden erreichen kann“, schlussfolgert Elisabeth Evertz von der Buchhandlung Scheuermann.  

Damit dies immer besser gelingt, informierte Stefan Grimm über wichtige Marktentwicklungen im E-Commerce unter dem markigen Titel „Der Handel dreht durch!“ Grimm ist Mitbegründer und Geschäftsführer von „RESTPOSTEN.de“, der führenden deutschsprachigen Großhandelsplattform für Überhänge und Aktionswaren im Konsumgüterbereich.
Im Mittelpunkt seiner Präsentation stand die aktuelle Studie „Vitale Innenstädte 2018“ des Instituts für Handelsforschung aus Köln (IFH). Die Studie beantwortet insbesondere die Frage, warum im digitalen Zeitalter Besucher noch in die Innenstadt kommen und was ihnen bei ihrem Besuch in der City besonders wichtig ist. Bundesweit wurden dafür an 116 Standorten Innenstadtbesucher befragt.

„Erfolgreiche Händler sind stark im lokalen Wettbewerb, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen, sich in einer Koalition der „Willigen & Fähigen“ organisieren und gemeinsam ihre Kräfte in Vertriebs- und Marketingaktionen bündeln. Schnellen lokalen Bündnissen mit Entscheidungsfreude kommt eine Schlüsselposition zu, denn gemeinsam ist man stärker und erreicht ein Vielfaches“, appellierte Grimm an die anwesenden Händler.  

Künftig sollen die Treffen verstetigt werden. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die beim nächsten Netzwerktreffen dabei sein wollen, wenden sich an GFW-Projektmanagerin Sabrina Hölscher, Telefon 0203 / 36 39 – 341, E-Mail: hoelscher@gfw-duisburg.de.  

V.l.: Die Akteure des ersten Netzwerktreffens im Café vom „Knüllermarkt“ Ulrike Brinkmann, Petra Manoah, Stefan Grimm, Elisabeth Evertz und Ralf Meurer; Urheberin: Sabrina Hölscher, Nutzungsrechte: GFW Duisburg  

 
Duisburgs Verwaltungsspitze im Dialog bei KROHNE Messtechnik

4.000 Fachkräfte in über 50 Ländern aktiv für innovativen Mittelständler mit Heimat in Duisburg  
Duisburg, 10. ASpril 2019 -  Der KROHNE Konzern steht für komplexe Messlösungen im prozessindustriellen Bereich: von der Durchflussmessung bei der Trinkwassergewinnung in Sanddünen über die Schlammspiegelmessung in einer Grundwasseraufbereitungsanlage bis hin zur Biogas-Messung für die Versorgung eines Blockheizkraftwerks.  

In über 50 Ländern aktiv, zählt der inhabergeführte Mittelständler, der im Jahr 2020 / 2021 auf eine 100-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken kann, insgesamt circa 4.000 Mitarbeiter, davon rund 800 allein am Wirtschaftsstandort Duisburg. Die meisten sind Ingenieure, doch ohne gut ausgebildete Kaufleute, Techniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Fachinformatiker oder gar Glasbläser stunde der Konzern nicht da, wo er heute ist: an der Spitze. Allein im Jahr 2018 steigerte der Nischenanbieter sein Wachstum um 15 Prozent und alle zehn Jahre erreichte das innovative Traditionsunternehmen eine Verdoppelung der Umsätze.  

„Auf das Know-how unserer Mitarbeiter können wir ebenso setzen wie auf deren Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Roboter werden auch künftig nicht das übernehmen können, was unsere Fachkräfte leisten, werden bei uns doch mehr oder weniger Einzelanfertigungen durchgeführt. Während Robotik auf die Massenproduktion abzielt, benötigen unsere Kunden Unikate oder maximal Kleinserien“, so Ingo Wald, Managing Director bei der KROHNE Messtechnik GmbH. Bezahlte Englischkurse, berufsbegleitende Studienoptionen, Gesundheitsmanagement und flexible Arbeitszeiten sind für KROHNE selbstverständlich, um Mitarbeiter zu rekrutieren und zu binden.

„Jeder von ihnen hat in seinem Arbeitsbereich eine große Eigenverantwortung, die es produktiv mit Leben zu füllen gilt. Für uns ist ein guter Zerspanungsmechaniker, der sein Handwerk versteht, Gold wert, bedient er doch High Tech-Maschinen, die im Anschaffungspreis sechsstellig sind. Aber auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir bei der Suche nach Auszubildenden mittlerweile unsere Erwartungshaltung zurückschrauben müssen. 30 Auszubildende haben wir jährlich – bei rückläufiger Bewerberanzahl. Dies stellt uns vor neue Herausforderungen, die wir aber bislang gekonnt meistern. Unsere flache Hierarchie hilft dabei, sich pragmatisch und schnell auf neue Rahmenbedingungen einzustellen“, betont Dr. Ing. Attila M. Bilgic, der gemeinsam mit seinem Counterpart Wald die Erfahrung gemacht hat: „Innerhalb eines Jahres entscheidet sich, ob ein Arbeitnehmer uns verlässt oder für quasi für immer bleibt.“ Eine sehr geringe Fluktuation und eine durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit von über 25 Jahren geben ihnen Recht.  

„Das Unternehmen KROHNE macht vor, wie Innovation und Tradition ineinandergreifen können. Großgeworden in der Stahlindustrie mit der Überwachung von Hochöfen und Kraftwerken, sind die Geschäftsmodelle im Laufe der Jahre immer vielfältiger geworden und die Absatzmärkte immer größer. Die Verbundenheit zu Duisburg und die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung im sozialen und ökologischen Bereich sind vorbildlich. Dafür ein großes Dankeschön. Sie sind eine ausgezeichnete Visitenkarte unseres Wirtschaftsstandortes“, so Duisburgs Stadtoberhaupt Sören Link beim Wirtschaftsdialog.  

„Vom Kundenauftrag bis zum Versand des Frachtguts, kann bei KROHNE alles digital abgewickelt werden. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter/-innen hier auf dem Weg der Digitalisierung mitgenommen, damit sie sich auch in neue Technologien hineindenken. Lehrgänge und Seminare, aber auch die Unternehmensführung, bei der Wissenstransfer großgeschrieben wird, helfen, auch diesen Strukturwandel zu schultern“, zeigt sich Martin Murrack, Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent, vor Ort beeindruckt.  
Im Laufe der Jahrzehnte sind die Messlösungen immer komplexer geworden, der Output an Zahlen größer und deren Qualität besser. Das führt zu einem echten Mehrwert für den Kunden, von denen KROHNE rund 4.000 allein in Deutschland hat: entweder der Kunde generiert und verkauft auf diese Weise neue Produkte und Dienstleistungen oder er stellt, durch die aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse, seine eigenen Prozesse schlanker und effizienter auf.  

„KROHNE hat es geschafft, organisch zu wachsen. Dass sie jeweils dort produzieren, wo auch ihre Kunden sitzen, zeugt nicht nur von unternehmerischer Expertise, sondern auch von interkulturellem Denken und sozialer wie ökologischer Nachhaltigkeit. Trotz ihrer weltweiten Standorte – unter anderen in Indien, China, Frankreich, Schweden, den USA und Russland – haben sie nie ihre Verbundenheit zum Heimatstandort Duisburg verloren“, betont GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.  

„Wir von KROHNE gehören zum Kreis der engagierten privatwirtschaftlichen Akteure, die gemeinsam mit der Stadt Duisburg, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, der Niederrheinischen IHK, anderen Institutionen und sonstigen Multiplikatoren Ideen für den Masterplan Duisburg auf den Weg gebracht haben“, so Michael Rademacher-Dubbick, Geschäftsführender Gesellschafter der Ludwig Krohne GmbH & Co KG, „und genau dieses Prinzip ;über den Tellerrand zu schauen‘, ist seit jeher Teil unserer Unternehmensphilosophie. Ansonsten sind es Grundwerte wie Autarkie, Loyalität und soziale Verantwortung, auf die wir im Umgang mit einander bauen.“


Im Wirtschaftsdialog – Stadtdirektor Martin Murrack, Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Attila Bilgic, Ingo Wald, Michael Rademacher-Dubbick, Andree Schäfer und Ralf Meurer (v.l.n.r.), Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

 
GfW-Baustammtisch und Bauindustrieverband unterwegs in  Duisburg

GfW-Baustammtisch und Bauindustrieverband unterwegs in  Duisburg

Duisburg, 8. April 2019 - Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Baustammtischs, einem Netzwerk-Format von Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V., staunten nicht schlecht über die Vielfalt und Menge der Entwicklungsprojekte, die am Wirtschaftsstandort kurz- und mittelfristig in Angriff genommen werden.  

Während einer Rundfahrt durch Duisburg präsentierten GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer gemeinsam mit Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, den Branchenakteuren – darunter Bauunternehmer, Projektentwickler, Architekten und Diplom-Ingenieure – dass sich im gesamten Stadtgebiet die Kräne drehen.
Neben detaillierten Erläuterungen, unter anderen zu dem Digitalkontor am Schwanentorufer, dem Mercatorquartier, der Duisburger Freiheit, dem Quartier 1 mit LANUV und Parkhaus sowie der Baustelle von Mercator One, war ausreichend Zeit, um sich auszutauschen und Kontakte auf- und auszubauen. Abschließend gab es einen informellen Ausklang im Intercity-Hotel am Hauptbahnhof.
 
Fand der vorherige Baustammtisch im Juni 2018 auf dem zu entwickelnden Areal von Sechs-Seen-Wedau stattfand, entschied man sich diesmal für eine informative Rundfahrt zu anderen aktuellen Immobilienprojekten in der Duisburger Innenstadt. „Ebenso wie der Baustammtisch in Wedau war auch dieser wieder von großer Resonanz geprägt. Das hat uns darin bestärkt, an dem veränderten Format – weg von einem einzigen Veranstaltungsort und hin zu wechselnden Bauprojekten und Locations – festzuhalten“, betont GFW-Geschäftsführer Meurer.
„Vor Ort zu sein und mobil, das passt zur Zielgruppe und kommt an!“, bekräftigt Wirtschaftsdezernent Haack. Die GFW Duisburg und der Bauindustrieverband NRW e.V., Verbandsbezirk Münsterland, laden seit 19 Jahren zum Stammtisch für die Duisburger Bauwirtschaft ein.  

Positive Resonanz der Teilnehmer des Baustammtischs auf aktuelle Entwicklungsprojekte wie das Digitalkontor am Schwanentorufer der Firma Krankikom Urheberin: Jacqueline Wardeski, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

 
„Spielregeln“ für die Immobilienauktion während der GIMDU 2019

Duisburg, 5. April 2019 - „Lokale Immobilienobjekte sind es, die wir jetzt für die Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, suchen“, skizziert Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, den Stand der Dinge. Die GIMDU findet wie in den Vorjahren zwar erst im November 2019 statt, genauer gesagt am 6. und 7. in der Mercatorhalle des CityPalais Duisburg.
„Dennoch brauchen wir diesmal einen größeren Vorlauf, gehört zum Herzstück der diesjährigen lokalen Gewerbeimmobilienmesse doch erstmals die Immobilienauktion des Berliner Auktionshauses Karhausen AG“, berichtet GIMDU-Koordinatorin und GFW-Projektmanagerin Manuela Kaminski.  
Jetzt ist die Mitwirkung aller lokalen und regionalen Immobilienbesitzer gefragt, die ihr Objekt veräußern wollen – sei es, weil sie sich altersbedingt von der Immobilie trennen wollen oder das Immobilienmanagement in Eigenregie als zu aufwändig empfunden wird. Revitalisierungsobjekte, lange leerstehende Gebäude sowie solche von Erbengemeinschaften oder aus einer Insolvenzmasse eignen sich. Damit die Objekte bei der Auktion „unter den Hammer“ kommen können, ist es erforderlich, diese bis einschließlich 30. Juni 2019 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH oder der Karhausen AG einzuliefern.
Nähere Informationen dazu finden Interessierte zum Download unter www.gimdu.de. Darüber hinaus findet sich hier eine Liste mit häufig gestellten Fragen – sowohl für potenzielle Immobilien-Käufer wie für -Verkäufer.  
Für die Verkäufer entstehen im Vorfeld keine Kosten. Erst wenn das Objekt tatsächlich verkauft wird, fallen 1,5 Prozent des Kaufpreises als Provision an. „Das ist ein attraktiver Sonderpreis, mit dem wir bei der GIMDU aufwarten können. Erst recht vor dem Hintergrund eines intensiven Marketings, das lokal und bundesweit für große Aufmerksamkeit sorgt. Auch im Hinblick auf die Chance hoher Verkaufspreise steht diese rein erfolgsabhängige Provision in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“, betont GIMDU-Koordinator und GFW-Projektmanager Christian Felix Hendel.
Die Auktionatoren Matthias Knake und René Silva von der Karhausen AG haben in zahlreichen Versteigerungen die Erfahrung gemacht, dass 80 Prozent der dort angebotenen Objekte den Eigentümer wechseln und auch im Nachgang dazu noch einige Objekte verkauft werden. Im Schnitt erzielen die Objekte rund 50 Prozent Preisaufschlag auf das Mindestgebot. „Eine Rückabwicklungsquote von unter einem Prozent kann sich ebenfalls sehen lassen“, so die Experten aus der Bundeshauptstadt.  
„So eine Auktion, die für uns in Duisburg Premiere sein wird, hat zahlreiche Vorteile für die lokalen Immobilieneigentümer: Neben den Sonderkonditionen wird das Objekt über den Auktionskatalog bundesweit vermarktet – über Immobilienportale wie Immobscout ebenso wie über Mailings und aufmerksamkeitsstarke Werbeschilder am Objekt. Alles das ist für den Verkäufer kostenlos und wird von der Wirtschaftsförderung ermöglicht. Nach der Auktion erfolgt an beiden Messetagen eine rechtskräftige Beurkundung durch den anwesenden Notar. Besser, einfacher und schneller geht es nicht“, bringt es Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der GFW Duisburg, auf den Punkt.  
Immobilieneigentümer „mit Trennungsgedanken“ können ihre Objekte bis 30. Juni 2019 für die Auktion benennen: bei Manuela Kaminski (Telefon: 0203 / 36 39 – 375, E-Mail: kaminski@gfw-duisburg.de) und bei Christian Felix Hendel (Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail: hendel@gfw-duisburg.de).    


GfW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Andree Haack mit dem GIMDU-Team  Manuela Kaminski und Annegret Angerhausen-Reuter; Foto: Elke Spiller, Nutzungsrechte: GfW Duisburg  

 
ESCID – Existenzgründung in Deutschland für chinesische Gründungsinteressierte

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg und FOM führen Wettbewerb zum dritten Mal durch    
Duisburg, 1. April 2019 - Seit nunmehr drei Jahren gibt es ESCID: Das kostenlose Existenzgründungsprogramm für chinesische Gründungsinteressierte. Zur Zielgruppe gehören unter anderen die (künftigen) chinesischen Absolventinnen und Absolventen hiesiger Hochschulen und Universitäten, die nach ihrem Abschluss in Deutschland, idealerweise in Duisburg, ihr Business starten wollen. Das Format wurde von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) initiiert.  

Ab dem 6. April 2019 beginnt der dritte ESCID-Durchgang. Der erste Block startet mit einem unverbindlichen „Schnupperangebot“. Dieses beinhaltet die Grundzüge des gesamten Seminars und besteht aus sechs Modulen, die allesamt kostenfrei sind. Gelehrt und gelernt wird an neun Samstagen von 10 bis 16 Uhr im Neudorfer Technologiezentrum Tectrum. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn; maximal 25 Plätze sind zu vergeben. Unterrichtet wird ausschließlich in deutscher Sprache.

Die Vermittlung betriebswirtschaftlichen Rüstzeugs und interkultureller Besonderheiten sind das Ziel. Kurzum, alles das, was chinesische Existenzgründer brauchen, um in Deutschland, idealerweise in Duisburg, in die berufliche Selbstständigkeit zu starten.  
Zu den erfolgreichen Absolventen des Vorjahres gehört beispielsweise der Jurist Jinheng Feng. Dieser hat bereits im Jahr 2017 seine eigene Firma, die Trouver Consulting GmbH, in Duisburg gegründet.
Trouver Consulting ist eine Investitions- und Managementberatungsgesellschaft, deren Dienstleistungsschwerpunkt auf der Betreuung chinesischer Investoren in Duisburg liegt. Der Unternehmenssitz ist mittlerweile im Business Center Rheinhausen. „Wir haben eine Brückenfunktion für Unternehmen aus China, die bereits hier ansässig sind oder sich noch in Duisburg niederlassen wollen.
Die Kontakte zu lokalen und regionalen Institutionen wie der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve sind für uns sehr wertvoll. Darüber hinaus beraten wir den Eigentümer des Business Centers Rheinhausen exklusiv als strategischen Partner für den asiatischen Markt.“
Gefragt danach, wo Trouver Consulting in den nächsten Jahren stehen soll, antwortet der in Duissern wohnhafte Feng: „Wir hoffen, dass unsere Firma dann im Bereich der Managementberatung für insbesondere chinesische Investoren eine marktführende Position hat – zumindest in Duisburg. Gleichzeitig möchten wir mit unserem Partner des Business Centers Rheinhausen ein Deutsch-Chinesisches-Business-Center aufgebaut und etabliert haben.“  
Unternehmer Feng, der durch die sozialen Medien auf ESCID aufmerksam wurde, kann seinen Landsleuten das Existenzgründerformat nur empfehlen: „Trotz meines juristischen Hintergrunds – ich habe zuvor in Göttingen und München Erfahrungen gesammelt – konnte ich noch Vieles bei ESCID lernen. Insbesondere im Bereich von Recht und Steuern. Bei ESCID erhält man einen Überblick über Wissenswertes zur Firmengründung und zwar in kürzester Zeit.“  

Auch halte er Duisburg für ein gutes Pflaster für chinesische Investoren und Existenzgründer: „Als ich nach Duisburg gekommen bin, haben mir die Akteure der GFW Duisburg den Wirtschaftsstandort nahe gebracht. Dadurch habe ich noch mehr Interesse daran gehabt und das Potenzial dieser Stadt gespürt. Unser Unternehmen will mit einer Stadt gemeinsam wachsen und daher habe ich mich für Duisburg entschieden. Auch hatte ich vorher schon in zahlreichen Berichten von der neuen Seidenstraße ‚One Belt, One Road‘ gelesen, so dass mir Duisburg dadurch ziemlich bekannt war.“
Er sieht Duisburg als Knotenpunkt der neuen Seidenstraße, die großes Potenzial für den europäisch-chinesischen Handel habe. „Die Stadt wird sich meines Erachtens in den nächsten Jahren zu einem Zentrum der chinesischen Investoren entwickeln. Daher sehe ich viele Business-Chancen für Start ups und Dienstleister verschiedener Branchen. Aus meiner Sicht ist die Anbindung an die GFW Duisburg ein Muss für jeden Investor, der nach Duisburg kommt“, schließt Feng.  

„Das hören wir gerne und zeigt, dass wir auf einem guten Weg mit den von uns offerierten Angeboten für die chinesische Community sind“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer. Mit und dank ESCID wächst die Zahl der chinesischen Unternehmen in Duisburg nachhaltig.“  
„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Duisburger Wirtschaftsförderung ein Projekt auf den Weg gebracht zu haben, das in wirtschaftlicher wie interkultureller Hinsicht überaus spannend und dynamisch ist“, betont Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule für Oekonomie und Management.  

Die ESCID-Akteure Angel Alava-Pons, Kai Yu, Ralf Meurer, Dr. Harald Beschorner, Jinheng Feng und Sandra Seidler (v.l.n.r.) Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter/GFW Duisburg

 
Diversifizierung der Wirtschaft nimmt in Duisburg durch anhaltenden Strukturwandel Fahrt auf

GFW Duisburg mit passgenauen Beratungsdienstleistungen
Duisburg, 19. März 2019 - „Die Diversifizierung der hiesigen Wirtschaft nimmt durch den anhaltenden Strukturwandel in Duisburg an Fahrt auf. Dies ist eine der Botschaften, die sich aus den aktuellen Zahlen des Wirtschaftsberichts Ruhr 2018, der jüngst durch die Business Metropole Ruhr veröffentlicht wurde, ableiten lässt. Das zeigt, dass wir schon viel geschafft haben und der Weg richtig ist, den wir eingeschlagen haben“, bekräftigt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.   In Duisburg waren im vergangenen Jahr rund 173.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Zahl um 2.798 gestiegen. „Das macht ein Plus von 1,6 Prozent und ist für die Duisburger Wirtschaft ein gutes Signal. Denn solche Jobs sind im Hinblick auf die Erwerbsbiographie von Bedeutung, beugen sie doch Altersarmut und damit Drittalimentation vor“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Auch ein Blick auf die Zukunftsbranchen „Gesundheit“, „Bauen und Wohnen“ sowie „Mobilität“ ist aufschlussreich.
In diesen Segmenten stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 2.303. Vorreiter war hier der Bereich der Gesundheit mit 976 neuen Arbeitsplätzen, gefolgt von dem Leitmarkt „Mobilität“ mit 773 Arbeitsplätzen. Platz 3 belegt der Bereich „Urbanes Bauen und Wohnen“ mit 554 neuen Arbeitsplätzen. „Das zeigt, dass wir die Beratungsleistungen und Netzwerktreffen der GFW Duisburg bedarfsorientiert ausgebaut haben, fand hier doch unlängst der erste Branchengipfel der Sozialwirtschaft statt, der im Herbst dieses Jahres fortgesetzt wird“, betont Meurer.  

Bedeutsam ist auch der Blick auf den Zuwachs der digitalen Kommunikation: 192 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr machen ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zu den Zahlen aus 2017 aus. „Bezogen auf den Beschäftigtenanteil an der Gesamtwirtschaft Duisburgs ist dieser noch ausbaufähig, zeigt aber, wohin die Entwicklung geht“, erklärt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der GFW Duisburg, „deshalb fokussieren wir unsere Aktivitäten bei der Begleitung von technologieorientierten Start-ups und bieten hier auch gänzlich neue Unterstützungsmöglichkeiten an: von der Suche und Vernetzung mit Business Angels, also Geldgebern, bis hin zu „Hackathons“, das heißt kollaborativen Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltungen.  

Mit annährend 46.000 Beschäftigten am Wirtschaftsstandort „Duisburg“ spiegelt sich die ökonomische Bedeutung des historisch gewachsenen Bereichs „Industrieller Kern und Unternehmerische Dienste“ wider. Unter letztgenannten Oberbegriff fallen Teilmärkte wie „Maschinen und Prozesse“ sowie „Werkstoffe und Materialien“ – kurzum: auch die „Industrie 4.0“.
„Der ‚Industrielle Kern‘ einer Stadt wie Duisburg, bezogen auf die Gesamtwirtschaft, liegt damit weit über dem Durchschnitt – sowohl dem des Bundes als auch der Metropole Ruhr. „Das ist ein Abbild der Wurzeln Duisburgs. Hier kommen wir her. Damit hat die vielfach zitierte „Stadt Montan“ noch immer eine Berechtigung, wenn auch nicht in dieser Ausschließlichkeit wie in früheren Jahren“, bringt es Haack auf den Punkt und ist sich sicher: „Es ist eine gute Basis, dass in Duisburg die klassischen Industriezweige stark beheimatet sind. Diese können sich durch die gezielte Kooperation mit neuen Start-ups zukunftsfähig wandeln. In Duisburg kann Neues auf Basis eines soliden Fundaments weiterentwickelt werden. Und genau das ist der Motor für einen nachhaltigen Strukturwandel.“  

 
Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog

Duisburg, 18. März 2019 - Die Finanztechnologie, Neudeutsch: „Fintech“, ist seit vier Jahren die Leidenschaft der Gründer Kevin Kalde und Dominik Schmidt. Diese wurden jetzt in der Reihe „Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog“ von der Verwaltungsspitze – Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack – sowie Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, besucht.

Der Auftrag eines Kunden aus dem Bereich „Banken und Versicherungen“ wurde zur Initialzündung. Seither liegt der Schwerpunkt von fintory auf diesem Bereich.  
Die „Keimzelle“ des Unternehmens war überschaubare 40 Quadratmeter groß; heute offeriert das mittlerweile 20-köpfige Team finanztechnologische Dienstleistungen auf stattlichen 780 Quadratmetern. Und das in einer Immobilie, die früher eine Großküche mit Traglastaufzug war und heute eine hippe Denkfabrik ist. „Anfänglich hießen wir ‚Kreativgebiet‘. Aufgrund der vielen ausländischen Kunden und der fortschreitenden Globalisierung fanden wir „fintory“ passender und prägnanter: als Zusammensetzung von Finance und Factory, also Fabrik“, erklärt Dominik Schmidt, Leiter „Technologie & Entwicklung“. „Wer auch immer in der Welt digitale Finanzprodukte ‚bauen‘ will, dem soll fintory als Erstes einfallen“, ergänzt Geschäftsführer Kalde.  
Wo sich einst eine Großküche befand, in der es rustikal zuging, kommt jetzt in der Mittagpause gesunde Kost auf den Tisch. Mittlerweile hat das Unternehmen einen eigenen Koch eingestellt, denn das gemeinsame Essen ist Teil der Firmenphilosophie.
„Wer nicht beim Kunden ist, der kommt dazu. Dieser Austausch ist uns wichtig – gerade, weil wir so schnell gewachsen sind. Da ist es elementar, hin- und zuzuhören, damit der Teamspirit nicht auf der Strecke bleibt. Auch deshalb haben wir mittlerweile eine eigene Personalleiterin. Als Wirtschaftspsychologin ist sie bei uns quasi auch Feel-Good-Managerin. Denn nur wenn sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl fühlen, können sie die Höchstleistungen vollbringen, für die wir stehen und die unsere Kunden von uns erwarten“, so Kalde. Und die Kundenwünsche sind vielfältig: Sie reichen vom Optimieren bestehender oder der Kreation neuer Digitalprodukte bis hin zum Prototypen-Bau.
 „Was lohnt sich zu digitalisieren? Was könnte auf dem digitalen Markt laufen? Welche Dienstleistungen sind in einer App abbildbar?“ All das sind Fragen, die man gemeinsam mit dem Kunden beantworten muss. Manchmal ist das passende Produkt schon da, das dem Konsumenten lediglich noch anders zugänglich gemacht werden muss“, beschreibt Chris Krüger, Leiter „Operatives Geschäft“, das Tätigkeitsfeld von fintory.  
Stadtspitze Sören Link betont: „Wir haben in unserer Stadt unglaublich viel Know-how im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Deshalb ist es nicht nur überaus spannend, Unternehmen wie fintory zu besuchen, sondern auch zielführend: Firmen wie fintory tragen dazu bei, dass Duisburg zur Smart City wird.“

Martin Murrack, Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent, berichtet: „Wir sind gerade dabei, Duisburg zur smarten City zu formen. Damit das gelingt, müssen Technologie und stadtplanerische Tätigkeiten intelligent miteinander verknüpft, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmensakteure mit einbezogen werden. Die Projekte, an denen wir arbeiten, reichen vom digitalen Genehmigungsverfahren über ein smartes Baustellenmanagement bis hin zur intelligenten Straßenbeleuchtung.
Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, findet die Zusammenarbeit mit fintory schon jetzt inspirierend: „Mein Team und ich arbeiten mit dem agilen Start-up schon eine Weile zusammen. Wenn etablierte Institutionen mit jahrzehntelangem Know-how auf frischen Gründergeist treffen, dann ist das immer eine Chancenverdopplung. Da können nämlich beide Seiten voneinander lernen.“  

Für die Macher von fintory bedeutet Digitalisierung weitaus mehr als „bloßes Geldverdienen“. „Digitalisierung ist für uns Vision und Passion zugleich. Sie ist aber auch mit einem Wertewandel verbunden. Wir wollen Firmen dabei helfen, sich der digitalen Welt anzupassen und sehen uns als ‚Entwicklungshelfer‘. Das ist der Stoff, der uns antreibt“, betont Schmidt und skizziert: „Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter achten wir grundsätzlich nicht auf Schulnoten, sondern auf die Qualität der Leistung. Brennt jemand für seine Arbeit und ist ‚heiß‘ darauf, smarte Apps zu bauen, dann ist er oder sie bei uns richtig.“  

Trotz oder gerade wegen der Digitalisierung ist es aber immer noch der Vis-à-Vis-Kontakt, der zu Beginn einer Geschäftsbeziehung am bedeutsamsten ist: „Während der Erstkontakt der Auftraggeber digital erfolgt, ist es uns wichtig, diese vor Ort persönlich kennenzulernen, um eine gute Basis zur Zusammenarbeit zu legen“, so Kalde. Dafür scheuen die Unternehmenslenker von fintory weder Mühen noch Meilen. So machten sie sich erst kürzlich auf den Weg nach Toronto in Kanada, um einen neuen Kunden kennenzulernen.

V.l.: Ralf Meurer (GFW-Geschäftsführer), Kevin Kalde (Gründer und Geschäftsführer, fintory), Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Chris Krüger (Leiter „Operatives Geschäft“, fintory), Martin Murrack (Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent) und Susanne Kirches (GFW-Projektmanagerin) Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg   

NRW präsentiert sich auf der Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes

Acht NRW-Oberbürgermeister und ihre Zukunftsstrategien zu Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung

Cannes/Duisburg, 13. März 2019 – Unter dem Dach der Standortmarketingkampagne „Germany at its best: Nordrhein-Westfalen“ präsentieren sich NRW-Städte, Regionen und Immobilienunternehmen zum neunten Mal auf der internationalen Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes.
Organisiert von der Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST sind die Städte Aachen, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln, Mönchengladbach, Oberhausen, die Business Metropole Ruhr, die Metropolregion Rheinland sowie rund 30 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft am NRW-Gemeinschaftsstand vertreten.
Auf dem Programm steht heute ein „Speed Dating“ zwischen acht Oberbürgermeistern aus dem Rheinland und der Metropole Ruhr sowie Vertretern der internationalen Presse. „Die NRW-Städte an Rhein und Ruhr präsentieren auf der MIPIM innovative Stadt- und Quartiersentwicklung im digitalen Zeitalter“, sagt Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST. „Im Fokus stehen dabei insbesondere Smart-City-Projekte, der Wohnungsbau und die Umnutzung von Flächen.“
Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf betont: „Städtische Flächen sind ein knappes Gut. Wir entwickeln daher zahlreiche Grundstücke mit dem Ziel, die Ansprüche an Wohnen, Freizeit- und Grünflächen sowie Gewerbe im städtischen Raum unter einen Hut zu bringen. Städtische Verdichtung und Lebensqualität sind dabei kein Widerspruch: Die Menschen leben gern in urbanen Quartieren.“

Auf das Thema Wohnen fokussieren sich alle Städte ganz besonders. Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, berichtet: „Mit der Wohnungswirtschaft besteht grundlegende Übereinstimmung, dass Wohnungsbau – und dabei der bezahlbare Wohnraum – höchste Priorität haben muss.“
An die Immobilienwirtschaft appelliert sie: „Ich erwarte von Investorenseite ein gesundes Maß an sozialer Verantwortung bei der Projektausgestaltung im Wohnungsbau. Der Fokus darf nicht nur auf Renditemaximierung liegen, sondern muss vor allem Wert auf lebendige Quartiers-Durchmischung legen. Ergänzend sollen intelligente Mobilitätskonzepte und Klimaschutzaspekte Bestandteil jeder Projektentwicklung sein.“
Einen Schwerpunkt auf Wohnungsbau setzt auch die Stadt Bochum. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch sagt: „Die Stadt Bochum verfolgt das strategische Ziel, jedes Jahr 800 neue Wohnungen zu schaffen. Für Bochum ist dieses Ziel ehrgeizig und soll den Wachstumskurs unterstützen.“
Eiskirch wünscht sich „ein Engagement für die Realisierung von neuen Wohnformen mit vernetzten Mobilitätslösungen vor Ort“. Dazu gehöre es auch, die „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ auszubauen.

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, unterstreicht: „Wir wollen das Wachstum vergangener Jahre von ca. 1.500 Wohnungen pro Jahr festigen und noch weiter aufstocken auf ca. 2.000 Wohneinheiten pro Jahr. Wir haben die Flächen, die Geschwindigkeit in den Planverfahren und eine gute Kooperationskultur mit der Immobilienwirtschaft und insbesondere den Wohnungsunternehmen. Dabei haben wir den nötigen qualitativen Mut – siehe PHOENIX-See – und die früheste Form von Nachhaltigkeit: nämlich westfälische Dickschädeligkeit“.

Auch Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, erhofft sich „von der Immobilienwirtschaft viel mehr neue und innovative Ansätze“. Bonn ist Standort bedeutender UN-Organisationen. Als Präsident des internationalen Städtenetzwerks ICLEI Local Governments for Sustainability, das 1990 zum Abschluss des ersten Weltkongresses der Kommunen für nachhaltige Entwicklung in New York gegründet wurde und seinen Sitz in Bonn hat, setzt sich Sridharan „für eine weltumspannende Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit“ ein.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, verweist darauf, dass es „seit August 2018 den Green City Plan für Duisburg gibt, der Aspekte von Digitalisierung und Nachhaltigkeit vereint. Ein Herzensanliegen ist mir außerdem die Teilnahme an den jährlichen Investorenrundreisen, bei denen wir aktuelle Projekte einem Kreis ausgewählter Investoren vorstellen. Die Resonanz darauf kann sich sehen lassen; der ein oder andere Branchenakteur hat Duisburg dabei für sich entdeckt.“

„Stadtentwicklung kann nur erfolgreich sein, wenn alle Akteure gemeinsam und auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, betont Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Er richtet das Augenmerk auf die Dynamik: „Stadtentwicklung ist ein stetiger Prozess, der sich den verändernden Anforderungen von Bürgerinnen und Bürger und auch von Unternehmen anpassen muss und von der Digitalisierung noch schneller vorangetrieben wird. „Ziel sollte es deshalb sein, bereits bei der Festlegung des Anforderungsprofils alle relevanten Akteure zu beteiligen.“

So verfährt auch die Stadt Mönchengladbach. „Unternehmer und Vertreter der Immobilienwirtschaft initiierten 2010 einen Masterplan für Mönchengladbach, der vom weltbekannten Architekten Sir Nicholas Grimshaw umgesetzt wurde. Darauf aufbauend wurde 2016 die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt entwickelt“, erklärt Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach. „Mit der Reaktivierung von Brachflächen, Flächenumnutzungen, der Entwicklung neuer Wohngebiete und Wettbewerbsverfahren zur Qualitätssicherung machen wir Mönchengladbach zukunftsfähig.“

Die Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Ullrich Sierau, Sören Link, Thomas Kufen und Dr. Frank Dudda im Presse-Gespräch (v.l.n.r.) ; Urheber: Ralf Meurer; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

 
Sozialwirtschaft in Duisburg – ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg vernetzt Akteure eines wachsenden Wirtschaftszweiges    
Duisburg, 20. Februar 2019 -  Gesamtwirtschaftlich betrachtet, ist die Sozialwirtschaft in den letzten Jahren immer bedeutsamer geworden. Der Begriff umfasst dabei die unterschiedlichen Träger von Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser oder auch Altenheimen. Die Gründe für den Boom der Branche sind vielfältig: Sie hat deutlich an Arbeitsplätzen und Wirtschaftsleistung gewonnen. Auch gesellschaftspolitisch ist die Sozialwirtschaft im Fokus, wird die Bevölkerung hierzulande doch immer älter.  

„Jetzt war es an der Zeit, einen Branchentreff der Sozialwirtschaft in Duisburg ins Leben zu rufen und die wesentlichen Akteure an einen Tisch zu holen, um Wissen und Erfahrung auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten auszuloten“, so Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und GFW-Mitgeschäftsführer. Auch Ralf Meurer, GFW-Geschäftsführer, kann dem nur beipflichten: „Bereits in 2015 machte die Branche 7,7 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Deutschland aus. Tendenz steigend. Alleine in Duisburg sind es schätzungsweise bis zu 30.000 Beschäftigte, die im Bereich der caritativen Verbünde arbeiten. Das ist ein bedeutsamer Markt.“   

Die GFW-Geschäftsführer wollen mit dem Branchentreff, der gestern erstmals stattgefunden hat, dazu beitragen, dass die Sozialwirtschaft als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Stadt begriffen wird. Bisher habe sich die Branche bei wirtschaftlichen Themen eher bedeckt gehalten, aber das wolle man nun ändern. Anknüpfungspunkte gebe es dafür zahlreiche: vom Fachkräftemangel über die Digitalisierung bis hin zur Flächenknappheit. Darüber hinaus ist eine Einbindung der Vertreter der Sozialwirtschaft in die Netzwerkveranstaltungen der GFW Duisburg, beispielsweise dem Mittelstands-Forum, geplant und bei diesen auf großes Interesse gestoßen.

Zu den Teilnehmern der „ersten Stunde“ gehören unter anderen Repräsentanten des Evangelischen Christophoruswerks e.V., des Diakonischen Werks Duisburg, des Caritasverbands Duisburg e.V. und der AWOcura gGmbH. Künftig sollen die Treffen verstetigt werden, damit die Branchenakteure untereinander, aber auch im Zusammenspiel mit Politik und Wirtschaft, ihre Interessen bestmöglich realisieren können. Der nächste Branchentreff ist für den Herbst 2019 geplant.   Tatsächlich sind in Deutschland rund 11 Prozent aller Erwerbstätigen in der Sozialwirtschaft beschäftigt.
„Auch in Duisburg steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften, insbesondere in Gesundheits- und Pflegeberufen. Hier gilt es, abseits klassischer Pfade zu denken und ungewöhnliche Wege einzuschlagen, um akute Engpässe bei der Besetzung mit Pflegekräften zu vermeiden oder zumindest abzufedern“, weiß Meurer. Dies gilt umso mehr, als die Besetzung einer freien Stelle in der Altenpflege im Durchschnitt 170 Tage dauert, die einer Fachkrankenpflege sogar 194.
„Da hat sich ganz kräftig etwas verschoben und da müssen wir schauen, wo und wie Stadt und Wirtschaftsförderung effektiv unterstützen können, damit Duisburg weiterhin ein gutes Pflaster für die Sozialwirtschaft bleibt“, betont Haack.  

Die GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Andree Haack empfingen die Akteure der Duisburger Sozialwirtschaft zum Branchentreff; Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

IT-Dienstleister Cognizant Technology Solutions 

Duisburg, 07. Februar 2019 - Cognizant Technology Solutions ist ein weltumspannender US-amerikanischer IT-Dienstleister. Neben Standorten in den USA, Europa und Indien ist der globale Player seit 2006/2007 auch in Deutschland zu Hause. Und seit 2016 in Duisburg. „Wir freuen uns, dass ein Unternehmen von Weltruf mit gleich zwei Dependancen auf unseren Wirtschaftsstandort setzt, weil es von hier aus seine Schlüsselkunden in der Region bestmöglich bedienen kann“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

Stadtdirektor und Digitaldezernent Martin Murrack zeigt sich beim Wirtschaftdialog vor Ort ebenfalls ganz angetan vom „Sinnbild ‚Neuen Arbeitens‘ im Zeitalter der Digitalisierung.“ Er betont, wie wertvoll die High Tech-Beratungsdienstleistungen für Unternehmen, Stadt und Institutionen seien, um immer mehr zur smarten City werden zu können. Auf allen Ebenen und in allen Bereichen.  
 
Im Jahr 1994 gegründet, beschäftigt sich die Cognizant Technology Solutions GmbH mit der digitalen Transformation von Unternehmen vieler Branchen. Das Augenmerk der weltweit tätigen 274.200 Fachkräfte (Stand: 30. September 2018) liegt dabei darauf, Geschäftsprozesse der Kunden transparenter, schneller, effizienter und damit optimaler aufzustellen als vorher – beispielsweise bei Airlines, Automobilherstellern oder Filmstudios.

Das kann die Bedienerfreundlichkeit von Websites beispielsweise genauso umfassen wie eine intelligente Stammdatenpflege für den Vertrieb.   Aktuell ist es eine dreistellige Zahl von Mitarbeitern, die an den Standorten im Silberpalais und am Innenhafen mit sehr großer Expertise dafür sorgen, dass die von hier aus betreuten Kunden die Herausforderungen des digitalen Wandels meistern, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf das Know-how von Cognizant setzen führende Stahlhändler aus der Region ebenso wie renommierte Pharma- und Chemie-Mischkonzerne sowie große Telekommunikationsprovider.  

„Es gibt nur wenige IT-Unternehmen in der Welt, die in der Lage sind, alles das, was zur Informationstechnik gehört, aus einer Hand anzubieten. Diese ‚End-to-End-Digitalisierung‘ ist momentan absolute Spitze. Dass Unternehmen wie Amazon, Google, Adobe oder Microsoft auf Cognizant setzen, zeigt, in welcher Liga das Unternehmen spielt“, so Ralf Meurer.
Der GFW-Geschäftsführer, der die Unternehmensansiedlung federführend begleitet hat, führt fort: „Umgeben von einer Vielzahl von Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups finden sich in Duisburg zahlreiche smarte Köpfe im Bereich von Informationstechnik, Digitalisierung und Ingenieurwesen. Das führt zu einer dreifachen Win-Situation: für die Stadt, Cognizant und deren Businesskunden in der Region.“  

Dem Geschäftsführer von Cognizant Technology Solutions, Andreas Golze, ist das bewusst: „Wir wollen in Duisburg perspektivisch weiter wachsen. Dafür suchen wir Fachkräfte für unser international aufgestelltes, diversifiziertes und buntes Team, um unseren auch regional wachsenden Kundenkreis mit Hightech-Dienstleistungen zu unterstützen. Duisburg und das Ruhrgebiet sind ebenfalls Schmelztiegel vieler Kulturen; das passt zu uns einmal mehr.“  


Wirtschaftsdialog am Innenhafen – Sunil Mittal (Client Partner), Saibal Chakraborty (Delivery Head) und Andreas Golze (Geschäftsführer) von Cognizant Technology Solutions begrüßten vor Ort Oberbürgermeister Sören Link, Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack sowie GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer; Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

GIMDU 2019 mit Eventcharakter: Immobilien-Auktion als Highlight

Dritte lokale Immobilienmesse    
Duisburg, 30. Januar 2019 - Die dritte lokale Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, die von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) ausgerichtet wird, hat Strahlkraft bis in die Bundeshauptstadt: Vom optimierten Konzept der GIMDU überzeugt, haben sich René Silva und Matthias Knake, Vorstandsmitglieder des renommierten Berliner Auktionshauses Karhausen AG, dazu entschlossen, bei der GIMDU 2019 mitzuwirken. Diese findet am 6. und 7. November 2019 in der Mercatorhalle des CityPalais Duisburg statt. Highlight an beiden Messetagen wird eine Immobilien-Auktion mit regionalen Gewerbe- und Wohnimmobilien sein.  

„Wir freuen uns darüber, dass wir das in Berlin ansässige Unternehmen als Kooperationspartner gewinnen konnten. Die Immobilien-Auktion während unserer Messe stellt in dieser Form ein absolutes Novum in der Region dar. Ziel der Auktion ist es, die Attraktivität der Messe weiter zu stärken und diese zu einem lebendigen Marktplatz für Immobilien zu machen“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.  

Damit ist sowohl bei der Karhausen AG als auch bei der GFW Duisburg der Startschuss gefallen, geeignete Objekte für die Versteigerung zu akquirieren. „Dazu brauchen wir die Mitwirkung aller lokalen und regionalen Immobilienbesitzer, die sich mit dem Gedanken tragen, ihr Objekt zu veräußern. Aus welchem Grund auch immer: Sei es, weil man sich altersbedingt von einer zu großen Immobilie trennen möchte oder das Immobilienmanagement in Eigenregie als zu aufwändig empfindet“, betont GFW-Projektmanagerin und GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski.

„Herausfordernde Eigenschaften der Immobilien, wie beispielsweise unklare Altlasten, Erbbaurechte und komplexes Baurecht sind dabei keine Hindernisse, denn gerade solche Auktionen ziehen bundesweit problemerfahrene Käufer an“, wirbt GFW-Projektmanager und GIMDU-Koordinator Christian Felix Hendel.  

Interessierte Immobilienverkäufer haben bis Ende Juni 2019 die Gelegenheit, den Akteuren der GFW Duisburg ihre Objekte zu benennen. Sie erhalten weitere Informationen bei Manuela Kaminski (Telefon: 0203 / 36 39 – 375, E-Mail:
kaminski@gfw-duisburg.de) und Christian Felix Hendel (Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail: hendel@gfw-duisburg.de).                                                    

Matthias Knake und René Silva von der Karhausen AG freuen sich auf die GIMDU 2019; Urheber: Andreas Schmelzer; Nutzungsrechte: Karhausen AG

 


Positionierung GFW Duisburg zum Abschlussbericht der Kohlekommission

Resultat der Kohlekommission als ausgewogener Kompromiss zwischen Umwelt und Wirtschaft   
Duisburger Wirtschaftsförderung empfiehlt Strukturhilfen auch abseits des Rheinischen Reviers  

Duisburg, 28. Januar 2019 - Erst jüngst hat sich die „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, besser bekannt als: „Kohlekommission“, auf einen Abschlussbericht verständigt. Die Kommission ist mit 28 stimmberechtigten Mitgliedern besetzt; diese kommen unter anderem aus Politik, Verbänden und Bürgerinitiativen. Deren Abschlussbericht zeigt der Politik einen Weg auf, um aus der Kohleverstromung auszusteigen. Diese soll ab 2035 in Erwägung gezogen werden und bis spätestens 2038 erfolgen. Bis 2022 ist geplant, per Saldo 12,5 Gigawatt Braun- und Steinkohle vom Netz zu nehmen.  

Alle diese Ergebnisse werden durchweg positiv bewertet. „Wir als Wirtschaftsförderung sind der Auffassung, dass ein ausgewogener Kompromiss zwischen den Belangen des Umweltschutzes und der Energiewirtschaft ausgelotet werden konnte. Auch die Stadt Duisburg ist mit dem Kohlekraftwerk der Steag in Duisburg-Walsum betroffen“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).

Die Kohlekommission empfiehlt Strukturhilfen in einem Umfang von 40 Milliarden Euro für die vom Kohleausstieg besonders betroffenen Bundesländer. „Aussagen zum Ruhrgebiet oder gar zur Stadt Duisburg sind in den bisher bekannten Dokumenten aber noch nicht getroffen worden. Als Duisburger Wirtschaftsförderung ist es uns wichtig, zu betonen, dass sich der Fokus der Hilfen nicht ausschließlich auf das Rheinische Revier richten sollte. Auch die weiteren Standorte der Energiewirtschaft sind im Blick zu behalten. Künftige Maßnahmen der Strukturförderung sollten daher auch den Standort Duisburg berücksichtigen“, fordert Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und Mit-Geschäftsführer der GFW Duisburg.  

„Darüber hinaus bleibt bezahlbare Energie eine wesentlich Voraussetzung zur Sicherung der Industrieproduktion in Deutschland, Nordrhein-Westfalen und in Duisburg. Daher muss sehr genau beobachtet werden, wie sich der Strommarkt und damit die Strompreise verändern“, erklärt Meurer. „Denn wenn die Industrie in den Sog der Energiewende gezogen wird, reichen die vom Bund in Aussicht gestellten 40 Milliarden Euro nicht aus, um effektiv gegenzusteuern“, mahnt Haack.   

Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, sowie GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer; Urheberin: Jacqueline Wardeski; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

GFW Duisburg ist enttäuscht über „harten BREXIT"

Wirtschaftsförderung sieht spürbare wirtschaftliche Folgen auch für Duisburger Unternehmen    
London/Duisburg, 16. Januar 2019 - Mit großer Enttäuschung hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) die Entscheidung des britischen Parlaments für einen ungeregelten BREXIT aufgenommen. „Es ist nicht nur sehr bedauerlich, dass Großbritannien die Europäische Gemeinschaft unbedingt verlassen will, sondern noch bedauerlicher, dass man sich noch nicht einmal auf Regelungen des Zugangs zum europäischen Binnenmarkt einigen konnte“, kommentiert Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, die jüngsten Ereignisse aus London.
„Leider werden die wirtschaftlichen Folgen auch für die Duisburger Unternehmen spürbar sein, denn der Marktzugang zu Großbritannien wird erheblich schwerer als bisher“, stellt er enttäuscht fest. „Exporte nach Großbritannien stellten für Deutschland 6,7 Prozent des Auslandsgeschäfts dar. Und auch Duisburger Unternehmen sind von einem ‚harten‘ BREXIT direkt betroffen“, ergänzt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.

„Nun haben alle Marktakteure Zeit, sich auf die veränderten Rahmenbedingungen ihres Auslandsgeschäfts einzustellen“, betont Meurer und hofft, dass die Zeit ausreicht: „Ab März 2019 werden wir dann sehen, wie sehr die Regelungen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU wirklich belasten.“  
Vom BREXIT betroffen sind Firmen mit Konzernsitz „Großbritannien“, Unternehmen mit Import-Export-Beziehungen sowie die Logistik von und nach Großbritannien. Die Kontrollen an den neuen EU-Außengrenzen zu Großbritannien werden diese Unternehmen empfindlich treffen. Einzig positiv an einem BREXIT ist die Chance, das britische Unternehmen nach Europa verlagern. Auch Duisburg könnte dabei aufgrund seiner Lagegunst und Fachkräfteverfügbarkeit eine Rolle spielen. Dafür müssen dann allerdings auch zeitnah geeignete Flächen verfügbar sein.    

Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer - rechts -, sowie GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer enttäuscht über Entscheidung zum „harten“ BREXIT; Urheberin: Jacqueline Wardeski; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Wirtschaftsförderung: „Duisburger Gründergespräche“

Duisburg, 14. Januar 2019 - Welche Wege und Kommunikationskanäle führen zum Kunden? Wie können diese überhaupt erst einmal gewonnen werden? Und wie wird am besten auf die eigene Firma aufmerksam gemacht und Vertrauen in die Marke oder das Produkt aufgebaut?  
Diesen und weiteren Fragen geht der Geschäftsführer der Rheinschafe GmbH Kai Lehmkühler auf den Grund: am 17. Januar 2019 um 17:00 Uhr im WorkCafé des Neudorfer Technologiezentrums Tectrum (Tec-Tower), Bismarckstraße 142 in 47057 Duisburg.  

Die Veranstaltung ist Teil des Formats „Duisburger Gründergespräche“ und wird von der GFW Duisburg organisiert. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Da die Veranstaltung auf 20 Personen begrenzt ist, empfiehlt sich eine vorherige Anmeldung bei Andrée Schäfer, Projektmanager der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), Telefon: 0203 / 36 39 – 343, E-Mail: schaefer@gfw-duisburg.de  

Die „Duisburger Gründergespräche“ der Wirtschaftsförderung; Urheber: Andrée Schäfer; Nutzungsrechte: GFW Duisburg