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Geschichte der Eissporthalle
Duisburgs Eishockey-Geschichte: Wie alles begann








ehv-nrw.de        Regionalliga EV 'Füchse' Duisburg         RL West  GAMEPITC

Spielpläne Oberliga Nord: https://www.gamepitch.de/deb/oberliga/oberliga-nord/

Oberliga Süd: https://www.gamepitch.de/deb/oberliga/oberliga-sued/

27. November 2021: 30 Jahre Füchse!

Nach Einstellung des Spielbetriebs des Zweitbundesligisten Duisburger SV 1987
nach Rückstufung  Aufnahme des Spielbetriebs in der
Landesliga NRW

Geschichte des EV Duisburg  
Gesamtbilanz  1991/92 bis 1997/98

Sommer-Schlagzeilen-Testspielansetzungen

Duisburg, Juli 2021:

Testpiele der Füchse 2021/2022:
ab 1991 Datum Testspiele 2021-2022 T GT n S N Tore
  So.03.10.2021-18:00 Salzgitter Icefighters EVD            
  Fr.01.10.2021-20:00
In Wesel oder Duisburg
EVD Heerenveen Flyers            
  So.26.09.2021 - 18:00
In Wesel oder Duisburg
EVD Salzgitter Icefighters            
  So.19.09.2021-17:00 Heerenveen Flyers EVD            
  So.12.09.2021-18:00
In Wesel oder Duisburg
EVD Neusser EV            
  Fr.10.09.2021 -20:00 EHC Troisdorf              
1732 So.05.09.2021 - 18:00
in Wesel?
EVD Zusch: EHC Troisdorf            
EVD  Heim  Ø EVD-Tore:            



- Peter Zirnow (hatte 2013/14 22 Oberligaspiele für den EVD) und Verteidiger Paul Gebel (gebürtiger Duisburger)
- Die 19-Jährigen Finn Mariau und Samuel Hasenpusch werden zum erweiterten Regionalligakader und dem DNL3-Team angehören.
- Kevin Wilson (#20) - auch schon beim Skaterklub Duisburg Ducks aktiv - wird weiterhin für die Füchse stürmen.
- Cornelius "Coco" Krämer bleibt auch 2021-22 bei den Füchsen
Verteidiger Tobias Fischer - zuvor U20 und 1 Regionalligaspiel - wird mit der Trikot-Numer 14 auflaufen, das gilt auch für Verteidiger-Kollege aus der U20-Zeit Lukas Siebenmorgen (21 Regionalligaspiele für Neuss).
Die Spieler Pawel Kuszka, David Kristofic, Tjaard Jansen, Nikolai Kulik sowie Noah Kalinowski werden den Füchsen nicht mehr zur Verfügung stehen.
- Coach Alexander Jacobs bleibt Trainer der Füchse in der Regionalligasaison 2021/2022.
- Verteidger David Cespiva beendet nach insgesamt 138 Spielen (10 Tore, 51 Assists und 145 Strafminuten) für die Füchse seine erfolgreiche und langjährige Karriere.
- Die Grefrather EG wird in der  Gruppe B der Regionaliga West antreten.

In dieser Gruppe treffen die Füchse dann auf die Grefrather EG, die Kobras aus Dinslaken, die Eisadeler aus Dortmund und den TuS Wiehl.

Aus anderen Regionen
Leipzig will "Kohlrabizirkus" kaufen und entwickeln
Die Stadt Leipzig will den "Kohlrabizirkus" kaufen. Bis Ende Juli verhandle die Vicus Group darüber exklusiv mit der Stadt; der Kaufpreis liege "derzeit bei 12,55 Mio. Euro", heißt es in einer Mitteilung. Anschließend wolle man ein langfristig ausgelegtes Nutzungskonzept erarbeiten. Dabei sollen die denkmalgeschützten Bestandsbauten der ehemaligen Großmarkthalle für Sport, Kultur, Freizeit und Gastronomie genutzt werden.  2018 wurde ein 1.700 m² großes Eissportzentrum eröffnet.
 

DEB erteilt 26 Oberligisten die Zulassung zur Saison 2021/22

Moskitos Essen kehren zurück

München/Rosenheim/Hannover, 11 Juli 2021 - Alle 26 antragstellenden Vereine haben die Zulassung für die Oberliga-Saison 2021/22 erhalten. Rückkehrer in die Oberliga Nord ist dabei der ESC Wohnbau Moskitos Essen, der vor der zurückliegenden Saison um den Rückzug aus finanziellen Gründen ersucht hatte. Somit weist die Oberliga Nord in der kommenden Spielzeit eine Stärke von 14 Clubs auf, während in der Oberliga Süd aktuell 12 Teams spielen werden. Auch die Selber Wölfe als sportlich aufstiegsberechtigter Oberliga-Meister haben formal eine Meldung für den Oberliga-Spielbetrieb abgegeben.

Bei den Ligentagungen der Oberligen (Nord am 9. Juli in Hannover/ Süd am 10. Juli in Rosenheim) wurde in der Rückschau auf die vergangene Saison ersichtlich, dass diese ohne die staatliche Unterstützung durch die Coronahilfen nicht durchführbar gewesen wäre. Außerdem blickten der Deutsche Eishockey-Bund e.V. und die Oberligisten bei den Versammlungen auf den geplanten Saisonablauf 21/22 voraus. mehr...

Kein Ligenspielbetrieb - Eis abgetaut

Duisburg, 18. Januar 2021 - Was der Passskandal 1980/1981 und die beiden Insolvenzen (früher Konkurs genannt) 1987 und 1991 für Duisburger Teams nicht geschafft haben - Corona zwang den Spielbetrieb in die Knie. In der angedachten Saison 2020/2021 gab es lediglich Testspiele. Die waren auch gegen höherklassige Teams vielversprechend in Hinblick auf eine gute Saison in der Regionalliga des Westens.
Nun wird kein Ligenspielbetrieb mehr stattfinden. Ein echtes Novum in der Eishockey-Geschichte Deutschlands. Vor exakt 50 Jahren startete ein erstes Eishockey-Tam in einen Ligenspielbetrieb. Auch 1971 begann alles in der Regionalliga.
Dem Vorstand des EVD sei im Jubiläumsjahr für den Neustart 2021/2022 erneut ein glückliches Händchen und weiterhin verständnisvolle Sponsoren und Fans zu wünschen.

 

29:12.1996: Tollhaus Eishalle! Nach furiosem 8:1-Sieg gegen Wilhelmshaven schaffte der EVD buchstäblich in letzter Sekunde den Einzug in die Meisterrunde

Duisburg, Dezember 2020 - Neben den Aufstiegsspielen zur DEL war der Einzug in die Meisterrunde der Saison 1996/1997 ein denkwürdiges Ereignis. Der EVD-Schlachtruf "Suomi, Suomi" war fortan tonangebend - und erfolgreich.

EV Duisburg - EC Wilhelmshaven 8:1 (2:0, 2:1, 4:0)
Drei Tore in den beiden letzten Spielminten brachten den erhoggten Sieg mit 7-Tore-Vorsprung und die Meisterrunde


Duisburg, 29. Dezember 1996 - Es geschah in den letzten beiden Spielminuten, der "Doch-noch-Einzug" in die Meisterunde der Oberliga Nord. 
Nach dem zweiten Treffer von Jay Mazur zu 3:0-Führung keimte Hoffnung auf, dess der EVD den 7-Tore-Rückstand vielleicht doch noch packen könnte, um am besser postierten Gast in der Tabelle der 1. Liga Nord vorbeizusziehen und in der Meisterrunde mit Erzrivalen Essen mitmischen zu können.
Der Anschlusstreffer zum 1:3 (37.) der Gäste durch Vaclav Drobny sorgte für Grabesstille in der zuvor kochenden Eishalle.

Aber das 4:1 vom läuferisch und technisch genialen Tero Toivola kurz vor der zweiten Pausensirene war ein echter Hoffungsschimmer. Fortan gesellte sich zu den "Suomi"-Rufen die lautstarke Forderung der Fans "Nur noch sieben" hinzu.

Das hörte gar nicht mehr auf, als der unglaublich kämpfende Jay Mazur in der 51. Minute zum 5:1 traf , Was geht noch? Kann der EVD es doch noch schaffen?
EVD-Vorsitzender Dieter Jansen weilte in Spanien und rief bei mir laufend an, was Sache ist. Wie die Fans wurde auch das Oberhaupt der Füchse nun so richtig rappelig.
Die Duisburger Zuschauer veranstalteten einen Heidenlärm und auf beiden Spielerbänken brach Hektik ohne Ende aus. Beide Trainer versuchten das Mögliche aus den Cracks herauszuholen, der eine um das Ergebnis zu halten, der andere (Kochtas)um  zum finalen Spurt anzusetzen. Die Finnen im Verbund mit Jay Mazur rissen alle mit. Ein kluger Nationalspieler Thomas Werner brachte Routine ein und hinten wurde Lars Tannhof zum ruhenden Pol in der Schlacht.

Der Ansturm der Füchse auf das Gehäuse von Gästekeeper Alexander Purschel wurde zusehends stärker, aber nicht überhastet. Das 6:1 (59.) erneut durch Mazur und das 7:1 nur 21 Sekunden später  durch Udo Schmid nach feiner Vorarbeit von Thomas Imdahl und Thomas Werner ließ um die Statik der Halle fürchten. Ein Tor fehlte noch. Die Spannung wurde unerträglich. EVD-Coach Jiri Kochta setzte jetzt nur noch auf Routine und brachte nur noch zwei Reihen.
14 Sekunden vor dem Schusssiren gab es das so sehnlichst erhoffte Wunsch-Ereignis: "Big Daddy" Jay Mazur - wer sonst? - erlöste alle Duisburger mit dem 8:1-Endstand. Es war tatsächlich gelungen. Die Eissporthale wurde zum echten Tollhaus und draußen schneite es.

Tore: 1:0 (01:51) Toivola (Leistola), 2:0 (14:00) Mazur (Toivola, Schulz), 3:0 (22:01) Mazur (Leistola), 3:1 (36:08)Vaclav Drobny (Piechutta, Vozar), 4:1 (39:24) Toivola (Mazur), 5:1 (50:13) Mazur (Schulz), 6:1 (58:10) Mazur (Leistola), 7:1 (58:31) Schmid (Werner, Imdahl), 8:1 (59:46 Mazur (Toivola, Werner)

Die EVD-Aufstellung:
Tor: Lars Tannhof, Carsten Gossmann
Abwehr: Jürgen Schulz, Jan Raspel, Jochem Hecker, Michael Schmitz, Layne Le Bel, Sami leinonen, Christian Althoff.
Angriff: Gilbert Schröder Thomas Werner, Mirko Morpoder, Thomas Imdahl, Tero Toivola, Arno Brux, Ron Noack,Udo Schmid,  Jay Mazur, Max Bänder, Tommi Leistola, und Oliver Wälde. Trainer: Jiri Kochta.

 

27. November 2020: 29 Jahre EVD
Am 2. Weihnachstag vor 50. Jahren: Die ersten Tage im Leben der Duisburger Eissporthalle
Von Harald Jeschke

Am Freitag, 27. November 2020 wird der Eissportverein Duisburg 29 Jahre alt.
Für den in Konkurs (heute Insolvenz) geschlitterten Duisburger SV 87 übernahmen Dieter Jansen, Jürgen Schmitz (beide ab 1995 auch Eishallenbetreiber, als das damalige Sportamt - ab 2007 DuisburgSport - dies mit den beiden Machern aushandelte. Mit in der Verantwortung für den Verein gingen am Abend des 27. November beim Landessportbund an der Friedrich-Alfred-Straße im Sportpark Ulrich Roth (Presse und Jugend), später Ulrich Grupe und Franz Renczikowski.

Die jetzigen Betreiber der Eissporthalle Duisburg können - vielleicht mit Besuchern?
Weihnachten 2020: 50 Jahre Eissport in Duisburg

Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.

Nachdem die Politik 1968 die Weichen zum Bau der Eissporthalle an der Wedau gestellt hatte, traten die Planer in Aktion. Im Jahr 1969 wurden die letzten bürokratischen Hürden genommen und am 23. Oktober 1969 war es NRW-Kultusminister Fritz Holthoff, ein gebürtiger Duisburger (HUckingen), der gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten aus Duisburg-Bissingheim Hermann Spillecke und dem Direktor der IBACO Dr. Krieger den Grundstein zum Bau der Eissporthalle legte.
Mit dem Fanfarenkorps der "Roten Funken", einem überdimensionalen Schlittschuh an einem Kran und viel Prominenz wurde der zweite und symbolische Akt zum Bau der Eissporthalle angegangen. Im Dezember 1970 stieg der dritte Akt des neuen Duisburger Kindes Eissporthalle. Die Halle stand, das erste "Eis wurde gekocht". Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.
Um 15 Uhr war draußen leichter Schneefall, drinnen war der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber die ersten Duisburger wagten sich auf das gefrorene Gebiet. Darunter auch das spätere Ehepaar Ute und Günter Michel, die Jahre später Funktionen im Duisburger Eishockey übernehmen sollten. Am Mittwoch, den 27. Januar 1971 nahm das Bauordnungsamt die Eissporthalle ab und gab die Eisfläche frei.

Als das deutsche Traumpaar der 60er und 70er Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler die Duisburger entzückte
Die erste öffentliche Laufzeit gab es dann tags darauf, am Donnerstag, den 28. Januar 1971. Ab 13.30 Uhr wurde die Eisfläche für die erste öffentliche Laufzeit freigegeben. Von da an ging es sozusagen Schlag auf Schlag mit neuen Höhepunkten weiter. Am 16. Februar wurde der Aufbau für das Deutsche Eistheater Berlin mit dem Stück "Maske in Blau" begonnen. Vom 17. bis zum 24. Februar gab es rauschende Vorstellungen.
Es war der erste Veranstaltungshöhepunkt im jungen Leben der Eishalle, als in der proppevollen Halle das Duisburger Publikum dem damaligen deutschen Traumpaar auf dem Eis Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler sowie Manfred Schnelldorfer zujubelte.
Alle waren entzückt und 50 000 Besucher gaben den Veranstaltungen einen würdigen Rahmen, so dass der damalige Eistheater-Direktor Willy Schilling den Duisburgern ein hohes Lob zollte: "Das haben wir nicht erwartet, es war ein phantastisches Publikum." Das Lob nahm auch der erste Hallendirektor Rudi Weide freudestrahlend entgegen. Er sollte später noch für viel Furore in Duisburg sorgen.

25.12.1970 Erste Laufzeit - Test
28.1.1971 Erste öffentliche  Laufzeit
30.01.1971 Erstes Spiel - Duisburger SC - Kanadische Militärauswahl
21.11.1972 Länderspiel Deutschland - Schweiz vor 5000 Besuchern

Von Harald Jeschke

Eishallenbau

Kapitel I  Von der Idee bis zur Fertigstellung

Duisburger Eissporthallen-Geschehen – von Oktober 1968 bis November 2020 gibt es viele Geschichten rund um den Puck in der Eissporthalle.

Erste Planungen - ob in der Politik oder im Sport - die berühmte Zeit des Jahres 1968 ist in vielerlei Hinsicht (siehe neuer Außenminister der Bundesrepublik: Joschka Fischer) ein aktuelles Thema. Dies gilt auch in Duisburg für die Wedau-Eissporthalle, die ab der Saison 203/2004 den Namen Scania-Arena erhielt..


Am 15. Oktober 1968 meinte der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende und spätere Oberbürgermeister der Stadt Arnold Masselter: "Wenn wir uns nicht auf die Hinterbeine stellen, dann ist es bald nicht mehr weit her mit Duisburgs traditionell gutem Ruf als Sportstadt des Reviers. Andere Städte bauen eine Eissporthalle, und wir sollten ein solches Projekt ernsthaft prüfen, da immer mehr Duisburger nach Düsseldorf und Krefeld fahren, um dort die Schlittschuhe anzuziehen."

Trotz der auch damals vorherrschenden Finanzprobleme sollte in Duisburg neben dem Schwimmstadion am Westufer des Margaretensees ein solches Projekt entstehen.
Das städtische Sportamt hatte schon vor der Forderung Masselters in einer Vorlage dem Projekt Eissporthalle ein größeres Kapitel gewidmet. Weiterhin gab es ein Bauangebot der Firma IBACO aus Velbert. In dieser Firma war der spätere Eishockey-Vorsitzende des ersten Duisburger Eishockey-Klubs DSC Kaiserberg 1947 Abteilung Eishockey und auch spätere Funktionär des Deutschen Eishockeybundes Wilfred Wegmann die treibende Kraft zum Bau der Halle. Die IBACO hatte im Jahr 1968 schon den Bau der Hallenbäder in Duisburg-Süd und Duisburg-Meiderich in Angriff genommen (beide existieren heute nicht mehr, fielen dem Rotstift und der Abrissbirne zum Opfer), die dann 1969 fertig gestellt wurden. Die IBACO plante auch in vielen Nachbarstädten Eisarenen mit einer Kapazität von mehr als 4000 Zuschauern.
In diesen Hallen sollte auch im Sommer Rollschuh gelaufen oder Handball gespielt werden können. Die Baukosten wurden damals mit dreieinhalb Millionen Mark veranschlagt, wobei der Stadt keinerlei Finanzbeteiligung aufgebürdet werden sollte. Sie sollte lediglich das Grundstück mit angrenzenden Parkmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Die Halle in Duisburg wurde gebaut und gibt es in gleicher Ausfertigung auch in den Städten Essen, Herne, Soest und Iserlohn.

Die ersten Tage im Leben der Eissporthalle
Als das deutsche Traumpaar der 60er und 70er Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler die Duisburger entzückte

Nachdem die Politik 1968 die Weichen zum Bau der Eissporthalle an der Wedau gestellt hatte, traten die Planer in Aktion. Im Jahr 1969 wurden die letzten bürokratischen Hürden genommen und am 23. Oktober 1969 war es NRW-Kultusminister Fritz Holthoff, ein gebürtiger Duisburger, der gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten aus Bissingheim Hermann Spillecke und dem Direktor der IBACO Dr. Krieger den Grundstein zum Bau der Eissporthalle legte.
Mit dem Fanfarenkorps der "Roten Funken", einem überdimensionalen Schlittschuh an einem Kran und viel Prominenz wurde der zweite und symbolische Akt zum Bau der Eissporthalle angegangen. Im Dezember 1970 stieg der dritte Akt des neuen Duisburger Kindes Eissporthalle. Die Halle stand, das erste "Eis wurde gekocht". Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.
Um 15 Uhr war draußen leichter Schneefall, drinnen war der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber die ersten Duisburger wagten sich auf das gefrorene Gebiet. Darunter auch das spätere Ehepaar Ute und Günter Michel, die Jahre später Funktionen im Duisburger Eishockey übernehmen sollten. Am Mittwoch, den 27. Januar 1971 nahm das Bauordnungsamt die Eissporthalle ab und gab die Eisfläche frei.

Die erste öffentliche Laufzeit gab es dann tags darauf, am Donnerstag, den 28. Januar 1971. Ab 13.30 Uhr wurde die Eisfläche für die erste öffentliche Laufzeit freigegeben. Von da an ging es sozusagen Schlag auf Schlag mit neuen Höhepunkten weiter. Am 16. Februar wurde der Aufbau für das Deutsche Eistheater Berlin mit dem Stück "Maske in Blau" begonnen. Vom 17. bis zum 24. Februar gab es rauschende Vorstellungen.
Es war der erste Veranstaltungshöhepunkt im jungen Leben der Eishalle, als in der proppevollen Halle das Duisburger Publikum dem damaligen deutschen Traumpaar auf dem Eis Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler sowie Manfred Schnelldorfer zujubelte. Alle waren entzückt und 50 000 Besucher gaben den Veranstaltungen einen würdigen Rahmen, so dass der damalige Eistheater-Direktor Willy Schilling den Duisburgern ein hohes Lob zollte: "Das haben wir nicht erwartet, es war ein phantastisches Publikum." Das Lob nahm auch der erste Hallendirektor Rudi Weide freudestrahlend entgegen. Er sollte später noch für viel Furore in Duisburg sorgen.


Kapitel III 

Eishallen-Veranstaltungen waren im ersten Jahr der absolute Hit

Die Eissporthalle wurde so etwas wie die gute Stube Duisburgs in Sachen Eissport. Aber auch andere Ereignisse rund um den Sport oder das moderne Entertainment kamen in dem neuen Duisburger Eistempel Anfang der 70er zu Ehren. Immerhin bot die Halle an der Margaretenstraße eine rund 60x30 Meter große Eisfläche, die mit dem Kältesystem der Ammoniak-Verdampfung eine Eisaufbereitung auch
zu sommerlichen Temperaturen möglich werden ließ, Platz für rund 1500 Sitz- und 2500 Stehplätze.
Der erste Eismeister hieß Wolfgang Daumann, der das damalige 70 000 Mark teure Gefährt namens "Zamboni" (die norditalienische Familie Zamboni war Vorreiter in Sachen fahrbare Technik zur Eisaufbereitung, dem Eishobeln und Waschen des Eises mit heißem Wasser), das aus Kalifornien geordert worden war. Das Panorama-Restaurant mit knapp 100 Plätzen lud viele neugierige Duisburger zum Verweilen ein. Ein Glas Bier kostete damals 80 Pfennig, das der erste Pächter Hans Werner, ehemals Klubwirt des Eintracht-Klubhauses, ausschenkte. Speisen gab es aus der Küche für 5 bis 15 Mark. Eine Kegelbahn mit vier Bahnen gab es zum sportlichen Part neben dem Eis. Nach einem Jahr verschlug die Besucherzahl so manchem Optimisten und auch dem ersten Hallendirektor Rudi Weide fast die Sprache.

Rund 150 000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen, über 800 000 Sporttreibende hatten sich auf dem Eis getummelt, was damals eine Einnahme von rund 1,5 Millionen Mark einbrachte. Rund 2500 Paar Schlittschuhe gingen an die Aktiven. Welch ein Erfolg. Und der Vereinssport in Sachen Eissport wurde auf die Beine gestellt. Beim DSC Kaiserberg wurden ruckzuck mehr als 500 Eissportfreunde gezählt – die Abteilung boomte.
Die Veranstaltungspalette reichte von der "Maske in Blau" über die "Heiße Nacht auf kühlem Eis", mit dem unvergessenen Fernsehlotterie-Star Hans Rosenthal (Dalli, Dalli), dem Eistheater "Weißes Rößl" mit Manfred Schnelldorfer bis zu dem Angebot, bei den mehrfachen deutschen Meistern im Paarlaufen Margret Göbl und Franz Ningel die hohe Kunst des Paarlaufens zu lernen. Und dann war es mehr als nur nahe liegend, eine schlagkräftige Eishockeymannschaft aus dem Boden zu stampfen.

Mit Hallendirektor Rudi Weide hatte man ja einen Mann, der in seiner Heimatstadt Riga das Eishockey-ABC gelernt und es bis zum Nationalspieler Lettlands gebracht hatte. Über Augsburg, Krefeld, Dortmund, Essen, erneut Krefeld (wurde 1951 mit den legendären Preußen aus Krefeld Deutscher Meister, 18facher deutscher Nationalspieler und zweifacher WM-Teilnehmer) kam er in den Westen und 1970 nach Duisburg. Er wurde zusammen mit Wilfred Wegmann zu dem Mann, der das Duisburger Eishockey ans Laufen brachte.
 

Kapitel IV  
Oktober 1998

Nachdem die Eissporthalle stand und ihr erstes Jahr mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen unter einem mehr als guten Stern gestanden hatte, machte sich der damalige IBACO-Vertreter Wilfred Wegmann mit dem ersten Eissporthallen-Direktor Rudi Weide ans Werk, eine So fing es an: Sie gründeten den ersten Duisburger Eishockeyverein :: Stehend: Gründungsvater Wilfred Wegmann Eishockeymannschaft aus der Taufe zu heben. Nach ersten Gehversuchen des Duisburger SC Kaiserberg mit vielen ehemaligen Krefelder Spielern und dem ersten Testsieg (14:0) über die Pokalmannschaft von Preußen Krefeld vor 2000 Fans folgte ein 23:2 über eine Soldatenmannschaft aus Soest. Weitere Tests mit ersten Niederlagen gegen den KEV und Bad Nauheim folgten bis zum Frühjahr 1971.
Ab dem Herbst 1971 ging es in der Regionalliga erstmals offiziell los. In den folgenden Monaten staunten Duisburger Fans in immer größerer Zahl über die Künste und Erfolge von Heiner Bayer und Kameraden. Der DSC wurde Meister der Regionalliga und stieg durch einen 9:1-Erfolg im letzten Qualifikationsspiel über Eintracht Frankfurt vor 4000 begeisterten Duisburgern in die Oberliga auf. Die Cracks waren irgendwie bei der IBACO beschäftigt und bekamen so rund 40 Mark pro Spiel. Das war es auch schon neben dem riesigen Spaß.

Am 27. November gab es ein Eishockey-Länderspiel in der Eissporthalle.
Deutschland gewann gegen die Schweiz mit 6:4 mit Erich Kühnhackl, Alois Schloder und Udo Kießling vor 5000 Duisburgern. Der DSC Kaiserberg sorgte weiterhin für Furore und schaffte auch aus der Oberliga 1972/73 den Aufstieg. Als Neuling wurde der DSC Kaiserberg Neunter und schaffte damit den Sprung in die neu gegründete zweite Bundesliga.
Eine gravierende Entscheidung fiel August 1974. Die Eissporthalle ging in den Besitz der Stadt Duisburg über. Die IBACO war in finanziell schweres Fahrwasser geraten und die im Vertrag mit der Stadt geregelte "Heimfall-Klausel" sorgte dafür, dass die Stadt die Halle übernehmen konnte, Kämmerer Dr. Wolfgang Dumas dafür aber nichts zu bezahlen hatte. Die Duisburger Betriebsgesellschaft übernahm die Regie. Später kam auch mit Fritz Hesselmann ein neuer Gastronom ins Restaurant, der auch später im Duisburger Eishockey führend und zur bekanntesten Person wurde, aber auch mit für den Passskandal 1980 verantwortlich war.

Im Eishockey ging es beim DSC in der 2. Bundesliga weiter. Dieser Liga gehörte der Klub lange Jahre mit wechselndem Erfolg an, ehe ihm in der Saison 1978/79 sogar der Sprung in
die Eliteliga gelang. Die damaligen Kanadier, die dies mit Toren und Fäusten schafften, hießen Lynn Powis (linkes Bild unten) , Ken Baird (mittleres Bild beim Schlagschuss) und Gerald Hangsleben (rechts),
 die zu Duisburger Legenden wurden.

Eine Legende: Lynn Powis

Ken Baird beim Schußtraining (im Hintergrund Otto Schneitberger)

Gerald Hangsleben

Sie sorgten mit dem damaligen Team für einen ungeheuren Boom und viele ausverkaufte Spiele. Die Karten wurden zum Teil wie Erbhöfe gehandelt. Ein dunkles Kapitel mit Passfälschungen folgte 1980/81, danach der Absturz und der Neuaufbau 1981/82 als
Duisburger SC Eishockey in der 2. Bundesliga – allerdings mit Schulden, die fast die Millionenhöhe erreichten. Der Konkurs ließ sich aber nur hinauszögern, zu groß war der finanzielle Schaden durch das Skandaljahr. Aber erst 1986/87 wurden die Schulden übermächtig und ein Schlussstrich gezogen.

Durch Satzungslücken wurde der totale Absturz in die untersten Klassen abgefedert und ab 1987 ging der Duisburger SV 87 ans Werk, bis ihm verblüffend schnell schon 1987 die Luft ausging.
Im November 1991 wurde dann der EV Duisburg aus der Taufe gehoben, der mit behutsamen Schritten und einem Neuaufbau von ganz unten.

Trainings- und Spielbetrieb der Füchse bis zum 30. November eingestellt.
EHV NRW: Regionalliga-Saisonstart wird verschoben

Duisburg, 31. Oktober 2020 - „Die im November geltenden  Corona-Schutzmaßnahmenverschärften treffen auch den Eishockeysport hart.

Die Politik will Mitte November eine erste Bilanz der neuerlichen Maßnahmen ziehen und dann ggf. notwendige Anpassungen beschließen. Aufgrund des immer kleiner werdenden Zeitfensters für einen Ligenbetrieb hat sich der EHV NRW dazu entschlossen die Senioren-Regionalliga West, die noch gar nicht gestartet sind, den Saisonstart auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Das konkrete weitere Vorgehen dieser Ligen wird in einer Video-Konferenz Anfang kommender Woche geklärt.  
Beim EVD werden Trainings- und Spielbetrieb bis zum 30. November eingestellt.

 

Klarer 6:0-Erfolg gegen Dortmund

Füchse Duisburg - Eisadler Dortmund 6:0 (1:0 2:0 3:0)

Sechsmal gab es Grund zum Jubel - Fotos Roland Christ

Henri Ruotsalainens Abschluss

Duisburg, 18. Oktober 2020 - Den Füchsen fehlten heute Abend Kristofic, Krämer, Jansen, Gebel, Behlau, Noah Bruns und Leonard Stroh. Dafür rücken aus der U20 Lukas Siebenmorgen und Tobias Fischer in den Kader. Eddy Renkewitz wurde heute geschont. Aufgund der neuen Allgemeinverfügung unter verschärften Bedingungen durften nach Anordnung der Stadt  nur 150 Zuschauer zugelassen werden. Frederike Trossdorff hütete das Tor und kam prompt zum ersten Shutout der Saison.
Tore: Henri Ruotsalainen, Kevin Wilson (je 2), Pawel Kuszka und Manuel Neumann trafen zum zweiten Sieg an diesem Wochenende.

Füchse Duisburg:
Torhüter: #30 TROSDORFF, Frederike, #35 RENKEWITZ, Etienne - #40 JANSEN, Tjaard
Abwehr:
#5 ZIRNOV, Peter
#9 KALINOWSKI, Noah
#14 FISCHER, Tobias
#17 COHUT, Marvin
#19 CORNELISSEN, Tim
#24 AVGERINOS, Achilles
#33 NEUMANN, Manuel
#49 CESPIVA, David
#92 SIEBENMORGEN, Lukas
#94 KULIK, Nikolai
#98 - ROBACH, Vincent

Angriff:
#3 SCHMITZ, Lennart - #6 BINESCHPAYOUH, David - #15 TARASCHEWSKI, Leon - #20 WILSON, Kevin - #44 RUOTSALAINEN, Henri - #72 - VASKOVSKIY, Vladimir - #88 HERZ, Maximilian - #91 AVGERINOS, Ares - #93 SCHRÖDER, Tim - #96 KUSZKA, Pawel, Robert Lachowicz
Coach JACOBS, Alexander

 

 

Essen - Duisburg: Erstes Aufeinandertreffen ging an die Füchse

Füchse gegen Eisadler am Sonntag in heimischer Arena

Moskitos Essen - Füchse Duisburg 1:4 (1:1 0:2 0:1)
Beim Uraltrivalen mit dem Ex-Duisburger Coach Frank Petrozza - und Ande Huebscher - gelang den Füchsen nach einem Rückstand ein Sieg, der am Ende auch klar verdient war.
Tore:
1:0 (07:15) Thomas Richter (McLeod, Huebscher/5-4), 1:1 (12:57) Manuel Neumann (Vaskovskiy, Stroh), 1:2 (24:04) Marvin Cohut (Vaskovskiy, Wilson), 1:3 (31:43) Leonardo Stroh (Taraschewski, Neumann/5-4), 1:4 (56:53) Robert Lachowicz (Wilson, Zirnov/5-4). Zuschauer: 250. Besonderheit: Matchtrafe gegen Essens Kreuzmann.

Tor für die Füchse. Marvin Cohut registriert das Geschehen - Fotos Roland Christ

Sieh an, sieh an! Die Füchse ließen im 1730. Spiel seit der Gründung am 27. November 1991 auch am Westbahnhof in Essen nichts anbrennen und fuhren den dritten Sieg in der Testreihe ein. Neuzugang Robert Lachowicz war im ersten Match im neuen Dress mit einem Treffer erfolgreich.

Vier Mal waren Füchse-Attacken am Westbahnhof erfolgreich

Eddy Renkewitz im Füchse-Tor musste nur einmal hinter sich greifen

Duisburg, 16. Oktober 2020:
Bei den Füchsen fehlen heute um 20 Uhr in Essener Pascal Behlau (Handbruch), David Kristofic (Erkältung) und Tjaard Jansen (angeschlagen). Der britische Neuzugang Robert Lachowicz kann mitwirken. Was ist mit der Zulassung von Fans?

Können nur 150 oder 250 300 Zuschauer zugelassen werden oder bleibt es beim 300er Kontingent von Dauerkarteninhabern? Diese Fragen werden beim Gespräch zwischen Ministerpräsident Armin Laschet mit den Oberbürgermeistern der Städte angesprochen. Bei dem immer weiter steigenden Inzidenzwert in Duisburg auf heute 72,2 scheint die 300 kaum realistisch. 

Ein zufriedener Füchse-Chefcoach

Füchse Duisburg:
Torhüter: #30 TROSDORFF, Frederike
#35 RENKEWITZ, Etienne - #40 JANSEN, Tjaard
Abwehr:
#5 ZIRNOV, Peter
#9 KALINOWSKI, Noah
#14 FISCHER, Tobias
#17 COHUT, Marvin
#18 GEBEL, Pau
#19 CORNELISSEN, Tim
#24 AVGERINOS, Achilles
#33 NEUMANN, Manuel
#48 KRISTOFIC, David
#49 CESPIVA, David
#92 SIEBENMORGEN, Lukas
#94 KULIK, Nikolai
#98 - ROBACH, Vincent

Angriff:
#3 SCHMITZ, Lennart - #6 BINESCHPAYOUH, David - #8 BRUNS, Noah - #15 TARASCHEWSKI, Leon - #20 WILSON, Kevin - #23 STROH, Leonardo - #44 RUOTSALAINEN, Henri -#71 KRÄMER, Cornelius - #72 - VASKOVSKIY, Vladimir - #88 HERZ, Maximilian - #91 AVGERINOS, Ares -
#93 SCHRÖDER, Tim - #96 KUSZKA, Pawel, Robert Lachowicz
Coach JACOBS, Alexander
 

 

 

Erstes Testspiel der Füchse in heimischer Halle mit klarem 6:3-Erfolg

EV Duisburg - Hammer Eisbären 6:3 (2:1 2:0 2:2)
Duisburg, 10. Oktober 2020 um 18:30 Uhr:
Bei den Füchsen fehlten Pascal Behlau (Handbruch) und der britische Neuzugang Robert Lachowicz, der wohl erst beim Test gegen die Moskitos mitwirken kann. Leon Brunet hütete das Füchse-Gehäuse.
Vor reduzierter Kulisse gelang den Füchsen die direkte Revanche für die knappe Niederlage am Freitag in Hamm. Auch wen es zwei Pfostentreffer der Gäste gab - das Ergebnis stimmte in jeder Hinsicht gegen den Neu-Oberligisten aus Hamm.

Attacke der Füchse vor heimischer Kulisse - Fotos Roland Christ

Tore: 1:0 (1:35) Cornellißen (Neumann, Vaskovskyi/5-4 Strafe Ortwein), 2:0 (1:56) Wilson (Zirnov), 2:1 (9:57) Orendorz (Thau, Kraus/-5-4 - 2Min. Cornelißen), 3:1 (24:32) Ruotsalainen (Krämer, Cespiva), 4:1 (32:17) Zirnov (Wilson), 4:2 (46:03) Furda (Hoppe, Lorer), 5:2 (50:50) Cespiva (Krämer), 6:2 (52:24) Cespiva (Stroh/4-5 - bei Strafe Cornellißen), 6:3 (53:29) Thau (Dotter). Strafen: Duisburg 6 - Hamm 4. Zuschauer: 300

Torjubel der Füchse
Ein zufriedener Füchse-Chefcoach

Füchse Duisburg:
Torhüter: #30 TROSDORFF, Frederike
#35 RENKEWITZ, Etienne - #40 JANSEN, Tjaard, Leon Brunet
Abwehr:
#5 ZIRNOV, Peter
#9 KALINOWSKI, Noah
#14 FISCHER, Tobias
#17 COHUT, Marvin
#18 GEBEL, Pau
#19 CORNELISSEN, Tim
#24 AVGERINOS, Achilles
#33 NEUMANN, Manuel
#48 KRISTOFIC, David
#49 CESPIVA, David
#92 SIEBENMORGEN, Lukas
#94 KULIK, Nikolai
#98 - ROBACH, Vincent

Angriff:
#3 SCHMITZ, Lennart - #6 BINESCHPAYOUH, David - #8 BRUNS, Noah - #15 TARASCHEWSKI, Leon - #20 WILSON, Kevin - #23 STROH, Leonardo - #44 RUOTSALAINEN, Henri -#71 KRÄMER, Cornelius - #72 - VASKOVSKIY, Vladimir - #88 HERZ, Maximilian - #91 AVGERINOS, Ares -
#93 SCHRÖDER, Tim - #96 KUSZKA, Pawel
Coach JACOBS, Alexander
 

Überraschung: Britischer Nationalspieler zu den Füchsen - 3:4 Niederlage in Hamm

Duisburg, 07./08. Oktober 2020 - Nach einer ungewöhnlichen Abgangsmeldung des EV Landshut war dann schnel klar, dass Manuel Neumann tatsächlich zu den Füchsen zurückkehrt. Mit ihm wird die Füchse-Abwehr deutlich an Stabilität gewinnen. 133 Einsätze gab es vom Verteidger in den Spielzeiten von 2014/15 bis 2019/2020 bei den Füchsen. Manuel Neum,an wird ein Spottmanegement-Studium bie Vita-Sport absolsvieren und ist deshalb wieder zum Fuchs geworden.

Zwei Tage später gab es eine erneuet Überraschungs-Verpflichtung. Mit Robert Lachowicz heuerte ein britischer Nationalspieler aus Nottingham in Duisburg an. Der Ausfall der Saison 2021/2021 der Elite Hockey League durch Corona ist der Grund. Wie der EVD-Finne Henri Ruotsalainen wird auch der stürmende Brite bei den Füchsen im Nachwuchs aushelfen.
Lachowicz stürmte für die Panther aus seiner Heimatstadt Nottingham und für Phoenix Manchester, ansonsten nur noch für das Nationalteam. Und das bei herausragenden Turnieren, wie de A-WM 2018, wobei bei der WM in der Slowakei sogar sensationell der Klassenerhalt geschafft wurde. Er war auch beim Continentel-Cup 2014/2015 und 2017/2018 sogar an der Champion Hockey League dabei.
Lachowicz ist der 739. Spieler in Duisburg seit 1971. Sein erster Einsatz für Duisburg wird in der kommenden Woche erfolgen.

Hammer Eisbären - EV Duisburg 4:3 (0:0 1:2  3:1)

Das dritte Tespiel der Füchse gab es heute Abend in Hamm. Die Füchse boten eine starke Leistung, nur das Ergebnis passte nicht ganz. Am Sonntag erfolgt das Rückspiel gegen den neuen Oberligisten in Duisburg.
Eddy Renkewitz hütete in Hamm das Tor.
0:1 (31.) Ruotsalainen (Cespiva/4-5), 1:1 (34.), 1:2 (38.) Stroh (Cespiva/4-5) - 39. Pfostentreffer Vaskovskiy!, 2:2 (46.) 4-5 - bei Strafe Cohut, 3:2 (48.), 3:3 (58.) Taraschewski (Vaskovskiy), 4:3 (59.) - Für Hamm trafen Kevin Thau, Florian Kraus und Igor Furda

 

 

Sieg und Niederlage! 14:2-Testerfolg beim Ligakonkurrenten Neusser EV und 1:5-Niederlage in Krefeld

Duisburg, 02. Oktober 2020 - Zum ersten Test auf dem Eis treten die Füchse am Samstag beim Neusser EV an (Gästefans erlaubt). Fehlen werden Trainer Alexander Jacobs Pascal Behlau (Mittelhandbruch, Nikolai Kulik (Zerrung) und vielleicht auch David Bineschpayouh. Der zweite Test findet tags darauf gegen das U23-Tem in Krefeld statt.

Neusser EV - EV Duisburg
Mit 14:2 (!) (0:2 - 0:7 - 2:5) siegten die Füchse beim Jubiläumstag des REgionalliga-Konkurrenten Neusser EV (25-jähriges Bestehen). Füchse-Neuzugang Vladimir Vaskovskiy (Deutsch-Kasache/früher in Herne) hatte mit vier Toren einen auffällig starken Einstand. In Krefeld gab es eine 1:5 (0:1 - 1:2 - 0:2)-Niederlage


Tore: 0:1 (04:02) Krämer (Ruotsalainen), 0:2 (09:12) Wilson (Krämer, Ruotsalainen/5-4), 0:3 (20:39) Vaskovskiy (Taraschewski), 0:4 (22:37) Bruns (Cohut, Kristofic), 0:5 (23:22) Vaskovskiy (Cornelißen), 0:6 (25:24) Cornelißen (Taraschewski, Gebel/5-4), 0:7 (36:12) Vaskovskiy (Stroh), 0:8 (42:10) Wilson (Ruotsalainen, Krämer), 0:9 (42:30) Gebel (Stroh, Cornelißen), 0:10 (43:53) Kuszka (Cohut), 1:10 (46:29) Stein (Tom Sprengnöder), 1:11 (48:24) Kuszka (Cohut), 2:11 (49:43) Matthias Hornig (Marius Hornig), Varianov), 2:12 (50:25) Vaskovskiy (Cornelißen, Taraschewski), 2:13 (52:26) Wilson (Cespiva, Zimov/5-4), 2:14 (55:04) Ruotsalainen(Zimov).
Strafen: Neuss 8, Duisburg 6. Zuschauer 145

Krefelder EV - EV Duisburg 5:1 (1:0 - 2:1 - 2:0)
Tore: 1:0 (17:47) Kuhnekath (Postel/5-4), 2:0 (31:29) Schaaf (Prokurat, Blank), 2:1 (34:43) Ruotsalainen (Zimov, Cohut), 3:1 (37:52) Schmitz (Bauermeister, Kiedewicz), 4:1 (40:37) Kiedewicz (Grygiel, Blank), 5:1 (53:28) Blank ((Vogt).
Strafen: Krefeld 6, Duisburg 12+10 Taraschewski. Zuschauer: 181