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Hauptrunde 2016/17


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Oberliga Nord Plan, Erg. undTabelle Hauptrunde 2016/17
Oberliga Nord Plan, Erg und Tabelle Meisterrunde
Füchse retten drei Punkte: 97 Sekunden vor dem Ende gelang Lucky Punch

Wedemark Scorpions - Füchse Duisburg 4:5 (2:1 2:3 0:1)

Duisburg, 15. Januar 2017 - Kamen die Füchse schlecht aus dem Bus oder steckte die Heimschlappe gegen die Moskitos noch in den Knochen? Wie dem auch sei, erst gegen Ende des Drittels gab es das erste Tor für die Schwarz-Roten.

In 194 Sekunden gab es dann im zweiten Abschnitt einige Turbulenzen mit zwei Toren für die Hausherren und einer Bude für den EVD. Am Ende des Drittels hatten die Füchse eien Zwei-Tore-Rückstand egalisiert.

 

Tore:
1:0 (11:43) Michael Budd (Dennis Schütt, Andreas Morczinietz/5-4 - Strafe Cornelius Krämer),
2:0 (14:18) Thomas Pape (Charlie Adams, Michael Budd),
2:1 (17:36) Manuel Neumann (Raphael Joly/5-3),

3:1 (23:44) Andreas Morczinietz (Dennis Schütt, Sebastian Lehmann),
3:2 (25:15) Patrick Klöpper (Norman Martens),
4:2 (26:58) Charlie Adams (Sebastian Lehmann),

in der 31. Minute gab es eine Strafe (Halten) gegen Maik Klingsporn und einen Penalty für die Scorpions, der nichts brachte.

4:3 (35:29) Björn Barta (Viktor Beck, Patrick Klöpper),
4:4 (37:15) Patrick Klöpper (Jari Neugebauer),

4:5 (58:27) Raphael Joly (Andre Huebscher, Lars Grözinger)

 

Strafminuten: Wedemark Scorpions 12 - Füchse 6 . Zuschauer: 401

  Meisterrunde Sp S SnV N NnV Tore GT +/- Pte
neu
Pte
alt
Pte
ges.
 
1. Herner EV 2 1 0 1 0 9 8 1 3 78 81 40
2. Füchse Duisburg 2 1 0 1 0 6 6 0 3 68 71 36
3. Tilburg Trappers 2 1 0 1 0 4 5 -1 3 68 71 35
4. Moskitos Essen 2 2 0 0 0 6 3 3 6 61 67 32
5. Crocodiles Hamb. 2 1 0 1 0 11 11 0 3 62 65 31
6. MEC Halle 04 2 1 0 1 0 8 4 4 3 54 57 31
7. Icefighters Leipzig 2 1 0 1 0 7 7 0 3 52 55 30
8. Wedemark Scorp. 2 0 0 2 0 4 11 -7 0 47 47 27
                           

Füchse:

Torhüter
30 Peter Holmgren
96 Lucas di Berado

Verteidiger:
33 Manuel Neumann
9 Normann Martens
95 Mike Schmitz
57 Maik Klingsporn
18 Yannis Walch
14 Finn Walkowski
97 Tom Schmitz

Stürmer:
11 Barta Björn
13 Lars Grözinger
17 Jari Neugebauer
61 Andre Huebscher
71 Viktor Beck
77 Cornelius Krämer
91 Raphael Joly
92 Chris St. Jaques suspendiert
50 Philip Kuhnekath
94 Patrick Klöpper
21 Dominik Ochmann

24 Lois Spitzner
20 Ricco Ratajczyk (FL Löwen Frankfurt)

 

 

Kein guter Start der Füchse in die Meisterrunde - Chris St. Jacques suspendiert! EVD will zwei neue Kanadier

Füchse Duisburg - Moskitos Essen 1:2 (0:1 0:0 1:1)

Das war kein gelungener Meisterrunden-Auftakt der Füchse. Nach gutem Beginn war die Konzentration weg, auch der "Wachmacher" zwischen Manuel Neumann und Veit Holzmann mit dem Versuch eine andere Sportart

ins Spiel zu bringen half nicht.
Danach waren die Verantwortlichen das aus ihrer Sicht zu oft etwas lustlose Spiel von Chris St. Jaques leid und sie suspendierten den als Leistungsträger geholten Stürmer.

 

Tore:
0:1 (10:28) Werner Hartmann (Michal Velecky, Leonhard Niederberger),

0:2 (56:50) Julian Lautenschlager (Michal Velecky),
1:2 (57:20) Tom Schmitz (Viktor Beck).

 

Strafminuten: Füchse 16+2+10 Manuel Neumann (Diszipl.)
- Moskitos 14+2+10 Veit Holzmann (Diszipl.) . Zuschauer: 2065


  Meisterrunde
Sp
S
SnV
N
NnV
Tore
GT
+/-
Pte
neu
Pte
alt
Pte
ges.
 
1. Herner EV 1 0 0 1 0 0 2 -2 0 78 78 40
2. Tilburg Trappers 1 1 0 0 0 2 0 2 3 68 71 36
3. Füchse Duisburg 1 0 0 1 0 1 2 -1 0 68 68 35
4. Crocodiles Hamb. 1 1 0 0 0 5 2 3 3 62 65 32
5. Moskitos Essen 1 1 0 0 0 2 1 1 3 61 64 31
6. MEC Halle 04 1 1 0 0 0 6 0 6 3 54 57 31
7. Icefighters Leipzig 1 0 0 1 0 2 5 -3 0 52 52 30
8. Wedemark Scorp. 1 0 0 1 0 0 6 -6 0 47 47 27
                           


Füchse:

Torhüter
30 Peter Holmgren
96 Lucas di Berado

Verteidiger:
33 Manuel Neumann
9 Normann Martens
95 Mike Schmitz
57 Maik Klingsporn
18 Yannis Walch
14 Finn Walkowski
97 Tom Schmitz

Stürmer:
11 Barta Björn
13 Lars Grözinger
17 Jari Neugebauer
61 Andre Huebscher
71 Viktor Beck
77 Cornelius Krämer
91 Raphael Joly
92 Chris St. Jaques
50 Philip Kuhnekath
94 Patrick Klöpper
21 Dominik Ochmann

24 Lois Spitzner
20 Ricco Ratajczyk (FL Löwen Frankfurt)

 

 

Duisburg, Freitag, 13. Januar 2017 - Das 300. Füchse-Tor half nicht.
Vergleiche der Füchse mit den Moskitos aus mit Essen
Der 71. Vergleich ging an die Moskitos. Es bleibt bei 46 Siege der Füchse und nun 25 der Essener. Das Torverhältnis dieser Spiele lautet 300:226 aus Sicht der Füchse. Hinzu kommt ein Duisburger 4:1-Testsieg am 10. 09.2016 in Essen.

 

Nicht ganz neu gemischte Karten in der "Meisterrrunde"

Duisburg, 11. Januar 2017 - Die besten Teams der vorherigen Hauptrunde und ihre bisher erkämpften Punkte, die in die neue Runde mitgenommen wurden. Ein Ruhekissen ist das nicht, da vom Zweiten bis zum Siebten die Punktedifferenz nicht so üppig ist. Ein erfolgreicher Start in eine neue Runde ist also für Füche und Moskitos schon wichtig, von Bedeutung ist ein Sieg über den Uralt-Kontrahenten sowieso, zumal es in der alten Runde ja genug Zündstoff gab.
 

Spielplan Meisterrunde 2016/17

München/Duisburg, 08. Januar 2017 - Nachdem sich die Wedemark Scorpions heute am frühen Abend mit einem Sieg gegen den ECC Preussen Berlin den letzten freien Platz für die Meisterrunde gesichert haben, steht nun das komplette Teilnehmerfeld fest. 
Neben den Wedemark Scorpions haben sich außerdem noch die Hamburg Crocodiles, die Icefighters Leipzip, der MEC Halle 04, die ESC Wohnbau Moskitos Essen, die Füchse Duisburg, die Tilburg Trappers und der Herner EV für die Meisterrunde der Oberliga Nord qualifiziert.
Diese acht Mannschaften werden unter Mitnahme ihrer Punkte aus der Vorrunde ab dem 13.01.2017 in einer Einfachrunde gegeneinander antreten. Die besten sechs Teams werden nach Ende der Meisterrunde in den Play-offs stehen. Die Platzierten Sieben und Acht werden in den Pre-Playoffs (Best-of-Three) auf die beiden Erstplatzierten der Qualifikationsrunde treffen. 

In der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord treffen der EHC Timmendorfer Strand 06, die Hannover Indians, die Hannover Scorpions, die Black Dragons Erfurt, FASS Berlin, die Harzer Falken, der ECC Preussen Berlin und die Rostock Piranhas aufeinander.
Während die Tabellenplätze Eins und Zwei in der Relegation noch eine Chance auf die Playoffs haben und die Plätze Drei bis Sechs automatisch für die kommende Oberliga Saison qualifiziert sind, spielen die Plätze Sieben und Acht in der Relegation mit den Regionalligisten um die weiteren Teilnahmeplätze an der Oberliga-Nord Saison 2017/2018.

 

Füchse starten mit Heimspiel gegen Moskitos in die Meisterrunde

Duisburg, 6. Januar 2017 - Auch wenn der offizielle Spielplan der Meisterrunde der DEB Oberliga Nord erst am Wochenende vorgestellt wird, dürfen sich die Eishockey-Fans bereits auf folgendes freuen: Die Füchse Duisburg werden zum Auftakt der Meisterrunde am Freitag, den 13.01.2017 gleich die Moskitos aus Essen zum Ruhr-Derby empfangen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
Für Emotionen wird nach den ereignisreichen Spielen zwischen den Mannschaften aus der Vorrunde sicherlich gesorgt sein.
Wer seine Tickets für das Essen-Spiel im Vorverkauf erwerben will, kann dies bereits im Rahmen des heutigen Spiels gegen Rostock oder zu den regulären Öffnungszeiten der Geschäftsstelle an der SCANIA-Arena am kommenden Dienstag oder Donnerstag (jeweils 19.30 Uhr – 21.30 Uhr) tun. Ein Online-Verkauf findet nicht statt. Selbstverständlich werden auch an der Tageskasse ausreichend Tickets vorhanden sein.

 

Allgemeine Anmerkung

Heute veröffentlichen die Funke Medien im Zuge der Handball-WM eine Erhebung der zehn beliebetesten Sportarten im deutschen Fernsehen - Eishockey war nicht darunter. Das im Vorfeld einer Eishockey WM im eigenen (und französischem) Land ist erschreckend für alle Eishockey-Fans.

Derbies wie die der Füchse gegen Essen (bitte ohne Nebengeräusche) und Herne tragen dazu bei, auch in der Wahrnehmung der lokalen Medien zu gelangen. Es muss ehrlich darüber nachgedacht werden, was der heimische Sender WDR so berichtet und was nicht. Ob da Schreiben an WDR-Intendant Tom Buhro helfen? Harald Jeschke

 

Duisburgs kanadische Eishockey-Legende Ken Baird ist tot

Duisburg, 02. Januar 2017 - Duisburgs Eishockeyfans der älteren Jahrgänge trauern. Einer der kanadischen Legenden, die den Duisburger SC in die höchste Klasse, 1978 die Bundesliga, schossen, lebt nicht mehr. Ken Baird starb in seiner Heimat am 18. Dezember 2016 im Alter von 65. Jahren.
 

Der 2. Bundesliga gehörte der DSC Kaiserberg lange Jahre mit wechselndem Erfolg an, ehe ihm in der Saison 1978/79 sogar der Sprung in die Eliteliga gelang. Entscheidend dafür war die Verpflichtung vom damaligen Manager und Eishallen-Gastronom Fritz Hesselmann von Ken Baird, Lynn Powis und Gerald Hangsleben. Sie schafften den Aufstieg mit Toren und Strafminuten.
Ken Baird beim Schußtraining (im Hintergrund Otto Schneitberger)
Ken Baird im Bild beim Schlagschuss und Trainer Otto Schneitberger  sah zu.

Um die Kandier gab es Geschichten ohne Ende. Ken Baird war Diabetiker und hatte schon einmal Probleme mit der Umstellung. Trotzdem galt er bei sehr vielen Sportjournalisten in seiner Zeit in Deutschland als einer der wirklich besten Verteidiger. Wie später bei Frantisek Kaberle - Verteidger und  tschechische Legende - gelang es kaum einen Gegenspieler an ihm vorbei zu kommen. Dafür war er an der blauen Linie im Angriffsdrittel des Gegner ungemein gefürchtet. Seine äußerst präzisen und sehr harten Schlagschüsse brachten die Torhüter zur Verzweiflung und die Zuschauer zum Staunen, in Duisburg reichlich zum Jubeln.
Sein Körperspiel in der Defensive beim "Trichterfahren" war bei allen gegnerischen Angreifer gefürchtet. Wenn es zum Bully ging war klar, wer dieses gewann. "Mach Du doch," meinten Gegenspieler zu ihren Teamgefährten. "Nee, gegen den hast man sowieso keine Chanvce, also mach`s selber."
Selbst Deutschlands Legende Erich Kühnhackl hatte da so seine Probleme und ging meistens ohne Scorepunkt vom Eis. "Der sollte bei uns spielen", maulte er auf der Strafbank ihn Duisburg. Selbst Füssens kantiger Georg Holzmann legte es nicht unbedingt darauf an, mit ihm in den Clinch zu geraten. Bei Lynn Powis war es später schon anders. Er lieferte sich mit dem Duisburger Torjäger in Füssen einen heute noch legendären Faustkampf. "Ich lass mir doch nicht alles gefallen", meinte er noch Jahre später mit einem Grinsen im Gesicht.

 Schiedsrichter der damaligen Zeit oft nicht in der Lage, kanadische Härte von stockstechenden Individien zu unterscheiden. Der Effekt: Strafzeiten en masse für den optisch aktiveren Eishockeyspieler, sprich z.B. Ken Baird.  Wenn es ehrlich darauf an kam, wurden die Handschuhe ausgezogen. So wie bei der berühmten Massenkeilerei auch außerhalb der Bande in Düsseldorf an der Brehmstraße, als Duisburger Spieler und Offizielle immer wüst beschimpft und auch attakiert wurden. Das kam bei einem Ken Baird und Mike Ford nicht gut an, was mit einer "entsprechenden Reaktion" endete.  

 

Pos Nr Name Vorname Nat. Saison Liga Sp. T V P Strafen
V 7 Baird Ken KAN 1978/1979 2. Bundesliga 39 45 37 82 209
V 7 Baird Ken KAN 1979/1980 1. Bundesliga 47 32 28 60 141
V 7 Baird Ken KAN 1980/1981 1. Bundesliga 45 33 46 79 131
S 7 Baird Ken KAN 1981/1982 2. Bundesliga Nord 24 43 34 77 68
S 7 Baird Ken KAN 1981/1982 2. Bundesliga Endr. 14 18 19 37 35
S 7 Baird Ken KAN 1981/1982 Qualif zur 1. BL 10 8 13 21 12
S 7 Baird Ken KAN GESAMT 179 179 177 356 596

 

Im Sommer betrieb Ken Baird in der kanadischen Heimat ein Camp für Kanuten und Angler. Das geriet bei einem schlimmen Flächenbrand so in Gefahr, dass man ihn ganz zuletzt aus dem Camp mit einem Hubschrauber holen musste. An Training im Sommer war deshalb nicht zu denken, also gab es das sehr intensiv nach seiner Ankunft. Das reichte aber, in der 2. Bundesliga allemal. Er lebte mit Uschi, seiner aus Duisburg stammenden Frau, im kanadischen Snow Lake in der Provinz Manitoba.

Duisburger Fans werden ihn stets in Erinnergung behalten. Vielleicht gelingt es ja, seine Trikotnummer "7" zu seinem Gedenken nicht mehr zu vergeben.

Ich persönlich habe ihn schon zu meiner Zeit als Strafzeitnehmer, später als Journalist beim Sportkurier absolut geschätzt. Ken Baird ging keinen Zweikampf aus dem Weg, suchte ihn aber auch nicht. Gute Körperangriffe schätzte er und beim Training war ich oft genug dabei um zu sehen, wie er den jüngeren Spielern wie beispielsweise dem sehr talentierten Stürmer Stephan Philip so manchen Trick beibrachte. Eines mochte er gar nicht: Üble Stockstiche und Schiedsrichter, die nur das zweite Vergehen ahndeten.
RIP Ken! Harald Jeschke