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Duisburger SC Kaiserberg 1947 - Duisburger SV 87 - Duisburger Cracks seit 1971
Die ersten 1000 EVD-Spiele (1992 - 2007) - Ergebnissee,Tore, Pkte Spiele 1001 -1501
Das EVD-Zahlenwerk   EVD-Spiele 1500 bis...Aktualisierung   30 Jahre Füchse



Füchse - Kobras 8:1 (1:1 4:0 3:0) Zweites 3-Punkte-Geschenk zum 30. Bestehen
Drei Tore in weniger als vier Minuten

Spiele gegen Dinslaken
Duisburg, 28. November 2021 - Nach dem Aswärtssieg in Ratingen ließen die Füchse auch gegen Dinslaken nichts anbrennen - auch wenn die Gäste dem Favoriten ein Remis im Anfangsdrittel abtrotzten. Binnen vier Minuen trafen die Füchse nach dem Wechsel gleich dreimal in Folge und stellten die Weichen erneut klar auf Sieg. Es war das zweite 3-Punkte-Geschenk zum 30. Bestehen des EVD am 27. November.

Füchse Duisburg - Dinslakener Kobras 8:1 (1:1 4:0 3:0)

Tore:
1:0 (02:09) Neumann (Wilson/PP1)
1:1 (04:54) Malinsky (Benes, Hüsken)
2:1 (20:42) Schmitz (Brett Mecrones, Cohut)
3:1 (21:52) Zirnow (Hauptig)
4:1 (23:09) Brett Mecrones (Derek Mecrones)
5:1 (29:07) Brett Mecrones /SH1 - Strafe Taraschewski)
6:1 (54:03) Stroh (Zaslavski)
7:1 (55:50) Schmitz (Brett Mecrones, Neumann)
8:1 (58:31) Schmitz (Brett Mecrones, Derek Mecrones/PP1)
Strafen: Duisburg 12 - Dinslaken 16. Zuschauer: 703

Füchse: G Renkewitz, Schwarte
1. Reihe: Neumann, Cohut - Brett Mecrones, Derek Mecrones, Schmitz
2. Reihe:  Zirnow, Günter - Wilson. Hauptig, Krämer

3.. Reihe: Zaslavski, Siebenmorgen - Stroh, Taraschewski, Vaskovskiy
4. Reihe: Cornelißen, Mariaux - Hasenpusch, Fischer

Das EVD-Zahlenwerk

3-Punkte-Geschenk zum 30. Bestehen des EVD
Ratinger Ice Aliens - Füchse Duisburg 1:5 (0:1 0:1 1:3)

Alle Duisburger Spiele gegen Ratingen
Ratingen/Duisburg, 26. November 2021 - Das erste Spiel einer Duisburger Mannschaft gegen Ratingen fand am 09. September 1984 am Sandbach in Ratingen statt. Der Duisburger SV 87 testete den EC Ratingen. Am Ende stand ein 18:3-Sieg. Ab 1991 ging es dann als EV Duisburg gegen die Ratinger Ice Aliens. Dieter Jansen wurde am 27. November 1991 als Vorsitzender gewählt und gab an Ralf Pape ab, der die Füchse in die DEL führte. Heute lebt der ehemalige Vorsitzende am Tegernsee. "Man hängt einfach immer am Verein. Ich habe das sehr gern gemacht", sagt Dieter Jansen auch heute noch mit voller Überzeugung. In einigen Tagen wird er 80 Jahre alt. "Aufgrund der Corona-Pandemie habe ich auf eine größere Feier verzichtet."

Ratinger Ice Aliens - Füchse Duisburg 1:5 (0:1 0:1 1:3)

Tore: 0:1 (01:01) Brett Mecrones (Schmitz, Cohut)
0:2 (29:31.) Brett Mecrones (Neumann, Derek Mecrones)
1:2 (41:22) Migas (Bleyer)
1:3 (44:46) Schmitz (Zirnow, Stroh)
1:4 (48:37) Wilson (Brett Mecrones/PP1 - Strafe Traut)
1:5 (58:35) Neumann (Taraschewski, Stroh)
Strafen: Ratingen 18 - Duisburg 16 (+5+Spieldauerstrafe Behlau). Zuschauer: 361

Füchse: G Renkewitz, Schwarte
1. Reihe: Zirnow, Günter -  Behlau, Hauptig, Krämer
2. Reihe: Neumann, Cohut - Brett Mecrones, Derek Mecrones, Schmitz

3.. Reihe: Zaslavski, Siebenmorgen - Wilson, Hasenpusch, Taraschewski
4. Reihe: Cornelißen, Mariaux - Vaskovskiy, Stroh, Fischer

Das EVD-Zahlenwerk


Hauptrunde: Zuerst geht es zu den Ratinger Aliens, dann kommen die Kobras

Duisburg, Sonntag, 21. November 2021 - Am Freitag, 26. November, also einen Tag vor dem Gründungstag des EVD am 27. November 1991, starten die Füchse am Ratinger Sandbach bei den dort heimischen Aliens. Am Sonntag, 28. November steigt das erste Hauptrundenheimspiel gegen die Dinslakener Kobras. In der Doippelrunde geht es um die ersten vier Plätze, die zur Halbfinalteilnahme (wie das Finale im Modus "best of five") berechtigen. Noch soll es anschließend eine Oberliga- Aufstiegsrunde aus den Siegern der drei Regionalligen Nord, Ost und West geben. Ob dies die saich zuspitzende Corona-Lage das zuläßt ist sehr fraglich.
Aktualisiert am 24. November 2021:
ab1991 Datum Zeit Heim Gast
  So. 27.02.2022 18:30 Füchse Neusser EV
  So. 20.02.2022 19:00 EHC Neuwied Füchse
  Fr. 18.02.2022 19:30 Füchse Eisadler Dortmund
  Fr. 11.02.2022 20:00 EHC Neuwied Füchse
  Fr. 04.02.2022 19:30 Füchse Ratinger Ice Aliens
  So. 30.01.2022 18:30 Füchse Ratinger Ice Aliens
  Fr. 28.01.2022 20:00 Neusser EV Füchse
  Fr. 21.01.2022 20:00 Eisadler Dortmund Füchse
  So. 16.01.2022 18:30 Füchse Dinslakener Kobras
  Fr. 14.01.2022 20:00 Ratinger Ice Aliens Füchse
  So. 09.01.2022 19:00 Dinslakener Kobras Füchse
  Fr. 07.01.2022 19:30 Füchse Neusser EV
  Do. 30.12.2021 20:00 Füchse EHC Neuwied
  So. 26.12.2021 18:00 Dinslakener Kobras Füchse
  So. 19.12.2021 18:30 Füchse Eisadler Dortmund
  Fr. 17.12.2021 20:00 Neusser EV Füchse
  So. 05.12.2021 18:30 Füchse EHC Neuwied
  Fr. 03.12.2021 20:00 Eisadler Dortmund Füchse
1765 So. 28.11.2021 18:30 Füchse Dinslakener Kobras
1764 Fr. 26.11.2021 20:00 Ratinger Ice Aliens Füchse
ab1991 Datum Zeit Heim Gast

 

30 Jahre Füchse Duisburg im November

50 Jahre Eissport in Duisburg im Oktober
Duisburg, 14. Oktober 2021 - Es ist ein Jahr der Jubiläen. In der nächsten Woche Samstag, 23. Oktober) kann Duisburg das 50-jähriges Bestehen in Sachen Pucksport blicken.
Und vor 25 Jahren gab es am 29.12.1996 ein denkwürdiges Spiel zwischen dem EVD und Wilhelmshaven-Stickhausen.
 

Deshalb ist der Start der Füchse in die Regionalliga 2021-22 am Samstag um 20 Uhr in Grefrathein ganz besonderer Auftakt in ein Jubiläumsjahr. Kader

In der Gruppe B spielen: EHC Neuwied, Ratinger Ice Aliens, Neusser EV, EC Bergisch Land, EHC Troisdorf und ESV Bergisch Gladbach.

 

Modus 2021/22:

Die Vereine der Regionalliga West und der Landesliga NRW haben sich auf einen teilweise gemeinsamen Spielmodus für die Saison 2021/22 geeinigt. Ab dem 22.10.2021 spielen 11 Teams der 12 Vereine der RL West und der Landesliga in zwei regionalen Qualifikationsgruppen in einer Einfachrunde die Teilnehmer an den jeweiligen Hauptrunden aus.

Gruppe A
EV Duisburg
Dinslakener Kobras
Eisadler Dortmund
TuS Wiehl
Moskitos Essen U23

Gruppe B
EHC Neuwied
Ratinger Ice Aliens
Neusser EV
EC Bergisch Land
ESV Bergisch Gladbach
EHC Troisdorf

Die ersten drei Vereine jeder Gruppe spielen in der Regionalliga West eine Doppelrunde mit anschließendem Play-off-Halbfinale und Play-off-Finale (jeweils als Best-of-Five). Die restlichen Vereine spielen zusammen mit der Grefrather EG in einer Einfachrunde den Meister der NRW Landesliga 2021/22 aus. Die Terminierung und Ausgestaltung dieser Endrunden wird noch kurzfristig festgelegt.

50 Jahre Eissport in Duisburg

Der Ligenstart war unglaublich: Am 23. Oktober 1971 gab es gegen den HTSV Bremen einen 16:0-Sieg).

30 Jahre Füchse oder Eissportverein Duisburg

Nach Einstellung des Spielbetriebs des Zweitbundesligisten Duisburger SV 1987
nach Rückstufung  Aufnahme des Spielbetriebs in der Landesliga NRW

Geschichte des EV Duisburg  


Am Freitag, 27. November 2020 wird der Eissportverein Duisburg 30 Jahre alt.
Für den in Konkurs (heute Insolvenz) geschlitterten Duisburger SV 87 übernahmen Dieter Jansen, Jürgen Schmitz (beide ab 1995 auch Eishallenbetreiber, als das damalige Sportamt - ab 2007 DuisburgSport - dies mit den beiden Machern aushandelte. Mit in der Verantwortung für den Verein gingen am Abend des 27. November beim Landessportbund an der Friedrich-Alfred-Straße im Sportpark Ulrich Roth (Presse und Jugend), später Ulrich Grupe und Franz Renczikowski.

Qualifikation zur Landesliga NRW 1991/92

 

02/02/1992

TSVE Bielefeld - EV Duisburg

 

1

:

11

(1:5 / 0:3 / 0:3)

07/02/1992

EV Duisburg - TSVE Bielefeld

 

5

:

0

Wertung

09/02/1992

EC Bergkamener Bären - EV Duisburg

 

0

:

12

(0:4 / 0:5 / 0:3)

21/02/1992

EV Duisburg - EC Bergkamener Bären

 

11

:

0

(5:0 / 2:0 / 4:0)

06/03/1992

EC Siegerland - EV Duisburg

 

6

:

7

(1:1 / 2:4 / 3:2)

13/03/1992

EV Duisburg - EC Siegerland

 

4

:

7

(2:2 / 2:3 / 0:2)

27/03/1992

1. HEC Bonn 1b - EV Duisburg

 

2

:

9

(0:1 / 2:5 / 0:3)

10/04/1992

EV Duisburg - 1. HEC Bonn 1b

 

15

:

2

(3:0 / 8:2 / 4:0)

12/04/1992

ESC Iserlohn - EV Duisburg

 

4

:

20

(2:6 / 1:8 / 1:6)

24/04/1992

EV Duisburg - ESC Iserlohn

 

15

:

3

(3:2 / 6:0 / 6:1


Zur Historie

Nachdem die Politik 1968 die Weichen zum Bau der Eissporthalle an der Wedau gestellt hatte, traten die Planer in Aktion. Im Jahr 1969 wurden die letzten bürokratischen Hürden genommen und am 23. Oktober 1969 war es NRW-Kultusminister Fritz Holthoff, ein gebürtiger Duisburger (HUckingen), der gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten aus Duisburg-Bissingheim Hermann Spillecke und dem Direktor der IBACO Dr. Krieger den Grundstein zum Bau der Eissporthalle legte.
Mit dem Fanfarenkorps der "Roten Funken", einem überdimensionalen Schlittschuh an einem Kran und viel Prominenz wurde der zweite und symbolische Akt zum Bau der Eissporthalle angegangen. Im Dezember 1970 stieg der dritte Akt des neuen Duisburger Kindes Eissporthalle. Die Halle stand, das erste "Eis wurde gekocht". Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.
Um 15 Uhr war draußen leichter Schneefall, drinnen war der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber die ersten Duisburger wagten sich auf das gefrorene Gebiet. Darunter auch das spätere Ehepaar Ute und Günter Michel, die Jahre später Funktionen im Duisburger Eishockey übernehmen sollten. Am Mittwoch, den 27. Januar 1971 nahm das Bauordnungsamt die Eissporthalle ab und gab die Eisfläche frei.

Duisburgs erste Eishockeyteam sorgte im Anfangsjahr 1971 mit Kantersiegen für Furore. Am Ende der Saison 1971/72 war das Team Regionalligameister und Aufsteiger in die Oberliga. V.L. stehend:
Werner Kadow, Manfred Schlemmer, Leo Priedigkeit, Jürgen Volland, Ivars Weide, Dieter Hilger, Volker Kaiser, Dieter König, Bernd Elberg, Hubert Just.
Sitzend: Frieder Brase, Peter Schmitz, Claudius Lott, Rolf Dentges, Paul Hotstegs, Heiner Bayer, Jochen Schmidt und Trainer Rudi Weide.

Aufstiegsteam in die Bundesliga 1978/79


Aufstieg in die DEL 2005

Spielzeiten SZ Sp S U N T GT Pte DEL-Zeit
DEL-Füchse 4 212 58 0 154 509 847 171 2005–2009

Die erste DEL-Saison mit Dieter "Didi" Hegen:

Tag

Datum

Zeit

Scania-Arena

Gast

Erg.

EVD-Tore

Zusch.

So.

04.09.2005

 Pokal

Landshut Cannibals 

 EV Duisburg

 0:2
(0:1, 0:0, 0:1)

0:1 (15:39) Steve Brule (Trond Magnussen, Torsten Kienass), 0:2 (59:27) Steve Brule (ENGl)

 1700

Fr.

09.09.2005

19:30

Kassel Huskies 

Füchse Duisburg 

2:1 n. P.
(1:0, 0:1, 0:0)

1:1 (24.) Trond Magnussen (Steve Brule, Markus Schmidt)

 4528

So.

11.09.2005

18:30

Füchse Duisburg 

Nürnberg Ice Tigers 

3:2
(0:1, 2:1 1:0)

1:1 (28:27) Bader (McNeil, Robitaille/5-3), 2:1 (30:18) Bader (McNeil, Robitaille/5-4),  3:2 (42:04) Francz (Teljukin, McNeil)

 2250

Fr.

16.09.2005

19:30

Hamburg Freezers 

Füchse Duisburg 

 6:4
(1:2, 3:2, 2:0)

1:1 (5:18) Francz (Bader, McNeil/5-4), 1:2 (11:52) Darche (Magnussen, Brulé/5-4),  2:3 (31:16) Magnussen (Brulé, Groleau), 2:4 (31:53) Brulé (Groleau)

 8673

So.

18.09.2005

14:30

Füchse Duisburg 

Frankfurt Lions 

2:4 (0:0 1:3 1:1)

 1:1 (28:40) Kujala (Puhakka, Sundblad), 2:4 (54:17) Sundblad, Francz)

 1916

Fr.

23.09.2005

19:30

Adler Mannheim

Füchse Duisburg 

 5:2 (0:1 2:1 3:0)

 0:1 (15:34) Trond Magnussen (Francois Groleau, Torsten Kienass/5-4), 1:2 (28:40) Steve Brulé (Mathieu Darche, Francois Groleau/5-3)

 7700

So.

25.09.2005

14:30

Füchse Duisburg 

DEG Metro Stars 

 5:2 (0:1 3:1 2:0)

 1:2 (31:18) Magnussen (Brulé, Grand-Pierre) 2:2 (32:06) Vit (Francz, Kujala)
3:2 (32:21) Magnussen (Sundblad, Brulé)
4:2 (45:48) Magnussen ( Brulé)
5:2 (57:38) Vit (Francz)

 3251

Fr.

30.09.2005

19:30

Füchse Duisburg 

Augsburger Panther 

 2:1 n.P.

1:1 (27:55)  Waginger (Darche,

 McNeil) 5-4 PP 
 2:1 (60.)  Francz Penalty

 2033

So.

02.10.2005

14:30

Kölner Haie 

Füchse Duisburg 

 3:1 (1:0 2:1 0:0)

 2:1 (23:12) Magnussen (Robitaille, Sundblad)

 10535

Fr.

07.10.2005

19:30

Füchse Duisburg 

Krefeld Pinguine 

 3:4
 
(2:0 1:1 0:3)

1:0 (00:33) Brulé (Henrich)
2:0 (8:23) Grand-Pierre (Teljukin/5-4 PP),3:1 (30:49) Brulé (Magnussen)

 4013

So.

09.10.2005

18:30

Iserlohn Roosters 

Füchse Duisburg 

 6:2 (2:0 3:2 1:0)

2:1 (22.) McNeil (Bosvert)
5:2 (38.) McNeil (Bader) 5-4 PP

 4002

Di. 11.10.2005 19:30 DEG Metro Stars Füchse Duisburg  Pokalspiel Abbruch beim Stand von 3:0  

Fr.

14.10.2005

19:30

Füchse Duisburg

Hannover Scorpions 

 5:4 (2:2 1:2 2:0)

1:2 (10:20) Brulé (Magnussen) 5-4 PP, 2:2 (11:38) Boisvert (Groleau) 5-4 PP 3:3 (29:41) Magnussen 5-4 PP,4:4 (45:47) Grand-Pierre (Brulé,Teljukin), 5:4 (48:23) Darche (Groleau, Robitaille)

 2021

So.

16.10.2005

14:30

Eisbären Berlin

Füchse Duisburg 

 1:0 (0:0 1:0 0:0)

 

 4100

Fr.

21.10.2005

19:30

ERC Ingolstadt

Füchse Duisburg 

 9:2 (5:0 1:2 3:0)

 5:1 (32:06) Trond Magnussen (Steve Brulé, Mathieu Darche/5-3)
5:2 (33:16) Michael Waginger (Torsten Kienass, Francois Groleau/5-4)

 

So.

23.10.2005

18:30

Füchse Duisburg

Kassel Huskies 

4:3 (2:0 1:0 0:3) n.P.

1:0 (06:22) McNeil (Groleau, Boisvert) PP2 2:0 (07:53) Henrich (Kienass)

3:0 (20:30) Teljukin (Darche, Brulé) PP14:3 (65.) Francz (Penylty)

 2078

Fr.

28.10.2005

19:30

Füchse Duisburg

Hamburg Freezers 

3:1  (0:0 1:1 2:0)

1:0 (25:43) Mathieu Darche (Jean-Luc Grand-Pierre, Stephane Robitaille /PP 5-3) 2:1 (52:47) Rober Francz (Michael Henrich/SH 1 - Francois Groleau saß Strafe ab) 3:1 (59:56)Mathieu Darche (Stephane Robitaille)

 2014

Sa.

29.10.2005

20:00

Frankfurt Lions 

Füchse Duisburg 

 0:4 (0:2 0:1 0:1)

0:1 (1:42) Hugo Boisvert (Shawn McNeil, Michael Waginger)
 0:2 (26:06) Steve Brulé (Stephan Robitaille, Trond Magnussen/5-4)
 0:3 (38:05) Shawn McNeil (Jean-Luc Grand-Pierre, Francois Groleau/4-5)
 0:4 (46:24) Michael Waginger (Jean-Luc Grand-Pierre/5-4)

 6400

Di.

01.11.2005

18:30

Füchse Duisburg 

Adler Mannheim 

 3:2 (1:1 2:0 0:1)

 1:1 (13:44) Niklas Sundblad (Robert Francz)2:1 (24:27) Mika Puhakka (Petri Kujala) 3:1 (34:16) Stephane Robitaille (Shawn McNeil, Francois Groleau)

2515

Fr.

04.11.2005

19:30

Füchse Duisburg 

Kölner Haie 

 0:1 n.P.

 

 3107

So.

06.11.2005

18:30

Augsburger Panther

Füchse Duisburg 

2:5  (1:2 1:2 0:1)

0:1 (02:03) Michael Henrich (Stephane Robitaille) 4-5
1:2 (11:06) Robert Francz (Niklas Sundblad, Michael Henrich)
2:3 (38:21) Steve Brulé (Mathieu Darche, Trond Magnussen) 5-4
2:4 (39:00) Jean-Luc Grand-Pierre (Stephane Robitaille, Trond Magnussen) 5-4
2:5 (49:31) Jean-Luc Grand-Pierre (Shawn McNeil, Hugo Boisvert) 5-4

 3073

Di.

15.11.2005

19:30

DEG Metro Stars

Füchse Duisburg 

5:4  (3:2 1:2 0:0)n.P.

 0:1 (06:22) Mathieu Darche, (Trond Magnussen, Steve Brulé)
2:2 (12:41) Niklas Sundblad
3:3 (23:13) Mathieu Darche, (TrondMagnussen
4:4 (26:55) Shawn McNeil (Andrej Teljukin, Hugo Boisvert)

 5682

Fr.

18.11.2005

19:30

Krefeld Pinguine 

Füchse Duisburg 

 5:2 (2:0 2:2 1:0)

 2:1 (20:09) Trond Magnussen  (Mathieu Darche, Jean-Luc Grand-Pierre) 3:2 (30:13) Jean-Luc Grand-Pierre (Michael, Waginger) 5-4

 5648

So.

20.11.2005

18:30

Füchse Duisburg 

Iserlohn Roosters 

 4:5 (2:1 2:3 0:1)

 1:1 (03:14) Michael Waginger (Shawn McNeil, Stephane Robitaille) 5-4
2:1 (12:47) Francois Groleau (Michael Waginger) 5-4
3:1 (25:31) Jean-Luc Grand-Pierre (Trond Magnussen, Stephane Robitaille)
4:3 (37:15) Trond Magnussen (Hugo Boisvert) 4-5

 2770

Fr.

25.11.2005

19:30

Hannover Scorpions 

Füchse Duisburg 

 2:3 (0:1 2:0 0:1) n.P.

0:1 (07:30) Mathieu Darche (Steve Brulé, Trond Magnussen)
2:2 (47:46) Trond Magnussen (Steve Brulé, Mathieu Darche)2:3 Henrich Pen.

 4918

So.

27.11.2005

18:30

Füchse Duisburg 

Eisbären Berlin 

 4:7 (1:4 2:3 1:0)

1:1 (12:52) Michael Waginger (Jean-Luc Grand-Pierre)
2:4 (24:26) Hugo Boisvert (Michael Waginger)
3:5 (27:49 Michael Henrich (Niklas Sundblad)
4:7 (47:55) Jean-Luc Grand-Pierre (Francois Groleau, Mathieu Darche)

 2014

Fr.

02.12.2005

19:30

Füchse Duisburg 

ERC Ingolstadt 

 2:1 (1:0 0:1 1:0)

1:0 (14:08) Hugo Boisvert
2:1 (54:17) Trond Magnussen (Mathieu Darche, Michael Waginger)

 1439

So.

04.12.2005

18:30

Nürnberg Ice Tigers 

Füchse Duisburg 

 3:0 (0:0 2:0 1:0)

 

 3537

Di.

06.12.2005

19:30

Füchse Duisburg 

Nürnberg Ice Tigers 

 1:2 (1:0 0:2 0:0)

1:0 (09:55) Steve Brulé (Stephane Robitaille, Shawn McNeil) 5:3-Überzahl

 1390

Fr.

09.12.2005

19:30

Füchse Duisburg

DEG Metro Stars 

 1:7 (0:1 0:4 1:2)

1:5 (44:22) Michael Henrich (Andrej Teljukin, Mika Puhakka)

 2841

So.

11.12.2005

18:30

Adler Mannheim

Füchse Duisburg 

 4:2 (2:0 2:2 0:0)

 3:1 (31:47) Anton Bader (Francois Groleau, Andrej Teljukin) 4:2 (38:15) Michael Henrich (Francois Groleau)

 9663

So.

18.12.2005

18:30

Füchse Duisburg

Augsburger Panther 

 2:3 (1:1 0:1  1:0) n.P.

1:1 (17:00) Andrej Teljukin (Radek Vit) 2:2 (59:18) Mathieu Darche (Steve Brule, Jean-Luc Grand-Pierre)

 2015

Di.

20.12.2005

19:30

Kassel Huskies

Füchse Duisburg 

 3:2 (1:1 1:1 1:0)

1:1 (09:47) Stephane Robitaille (Hugo Boisvert) 2:2 (33:13) Hugo Boisvert

 4450

Fr.

23.12.2005

19:30

Füchse Duisburg 

Frankfurt Lions 

 3:2 (0:0 0:1 2:1) n.P.

1:2 (55:02) Stephane Robitaille (Michael Waginger, Andrej Teljukin) 2:2 (56:51) Stephane Robitaille (Michael Waginger, Hugo Boisvert) - 5:4-Überzahl
3:2 (60:00) Waginger GWG

 1881

Mo.

26.12.2005

14:30

Hamburg Freezers  

Füchse Duisburg 

 1:0 (0:0 m1:0 0:0)

 

 12 654

Mi.

28.12.2005

19:30

EV Duisburg

Kassel Huskies 

 2:4 (1:0 0:2 1:2)

1:0 (19:07) Shawn McNeil (Stephane Robitaille, Anton Bader)  5:4-Überzahl 2:4 (59:32) Hugo Boisvert (Sgawn McNeil) 4:5-Unterzahl

 2615

Fr.

30.12.2005

19:30

ERC Ingolstadt

Füchse Duisburg 

 4:5 (2:2 0:2 2:1)

2:1 (07:11) Hugo Boisvert (Stephane Robitaille) 5:4-Überzahl
2:2 (14:12) Jean-Luc Grand-Pierre (Michael Waginger, Kari iHaakana) 5:4-Überzahl2:3 (36:00) Jean-Luc Grand-Pierre (Andrej Teljukin, Kari iHaakana)
2:4 (38:29) Michael Waginger (Shawn McNeil, Kari iHaakana)
3:5 (53:09) Trond Magnussen (Mathie Darche)

 4681

Di.

03.01.2006

19:30

Füchse Duisburg

Hamburg Freezers 

 7:5 (1:0 4:2 2:3)

1:0 (16:44) Anton Bader (Radek Vit) 2:0 (21:02) Niklas Sundblad (Kari Haakana, Trondi Magnussen) 5:4-Überzahl
3:0 (22:41) Radek Vit (Michael Henrich, Petri Kujala)
4:1 (29:13) Niklas Sundblad (Mathieu Darche, Trond Magnussen)
5:2 (39:56) Shawn McNeil (Michael Waginger) 5:3-Überzahl
6:2 (40:53) Anton Bader (Stephane Robitaille) 5:4-Überzahl
7:2 (43:38) Mathieu Darche (Jean-Luc Grand-Pierre, Trondi Magnussen)

 2136

Fr.

06.01.2006

19:30

Iserlohn Roosters 

Füchse Duisburg 

 5:4 (2:1 2:1 1:2)

2:1 (17:59) Robert Francz (Andrej Teljukin) 4:4l 3:2 (33:49) Hugo Boisvert (Stephane Robitaille, Shwan McNeil ) 5:4-Überzahl5:3 (56:39) Radek Vit (Stephane Robitaille, Anton Bader) 5:4-Überzahl5:4 (58:30) Trond Magnussen 5:4-Überzahl

 4500

So.

08.01.2006

18:30

Füchse Duisburg

Krefeld Pinguine 

 4:3 (1:3 0:0 3:0)

1:2 (18:54) Shawn McNei (Hugo Boisvert) 5:3-Überzahl
2:3 (43:49) Anton Bader (Stephane Robitaille) 5:3-Überzahl
3:3 (58:15) Stephane Robitaille (Anton Bader) 5:4-Überzahl
4:3 (59:58) Michael Henrich (Andrej Teljukin, Shawn McNeil)

 3642

Di.

10.01.2006

19:30

Köln  

Füchse Duisburg 

 7:1 (2:0 1:1 4:0)

 2:1 (24:09) Shawn McNeil

 9001

Fr.

13.01.2006

19:30

Berlin 

Füchse Duisburg 

 6:4 (2:1 1:3 3:0)

 2:1 (16:17) Mathieu Darche (Anton Bader, Trond Magnussen) 5:4-Überzahl2:2 (25:09) Trond Magnussen
3:3 (29:53) Michael Waginger (Shawn McNeil, Anton Bader) 5:4-Überzahl
3:4 (34:49) Mathieu Darche (Trond Magnussen, Anton Bader)

 3800

So.

15.01.2006

18:30

Duisburg

Hannover Scorpions 

 1:2 (1:1 0:1 0:0)

 1:1 (19:09) Robert Francz (Hugo Boisvert)

 2037

Di.

17.01.2006

19:30

Frankfurt

Füchse Duisburg 

 7:1 (2:1 3:0 2:0)

 2:1 (18:27) Torsten Kienass (Hugo Boisvert)

 5021

Do.

19.01.2006

19:30

Hannover

Füchse Duisburg 

 5:2 (1:0 3:0 1:2)

5:1 (50:47) Trond Magnussen (Stephane Robitaille, Shawn McNeil) 5:3-Überzahl
5:2 (55:42) Petri Kujala (Miachel Henrich) 4:5-Unterzahl

 4815

So.

22.01.2006

18:30

Duisburg

Eisbären Berlin 

 4:3 (1:0 0:1 3:2)

1:0 (07:37) Shawn McNeil (Stephane Robitaille, Michael Waginger) 5:4-Überzahl2:1 (41:04) Anton Bader ((Stephane Robitaille, Shawn McNeil) 5:4-Überzahl
3:1 (46:13) Robert Francz (Torsten Kienass, Michael Waginger)
4:1 (54:41) Michael Waginger - 4:5-Unterzahl

 3010

Fr.

27.01.2006

19:30

Düsseldorf 

Füchse Duisburg 

 5:3 (1:0 4:3 0:0)

3:1 (26:37) Mathieu Darche (Robert Francz, Jean-Luc Grand-Pierre)
3:2 (27:23) Hugo Boisvert (Micahel Henrich) 3:3 (34:43) Jean-Luc Grand-Pierre (Trond Magnussen, Kari Hakanaa)

 6961

So.

29.01.2006

18:30

Duisburg

Adler Mannheim 

 2:3 (0:0 2:2 0:1)

1:0 (25:36) Stephane Robitaille (Shawn McNeil, Anton Bader) 5:4-Überzahl / nach Videobeweis
2:0 (30:08) Anton Bader (Shawn McNeil) 5:4-Überzahl

 2110

Fr.

03.02.2006

19:30

Duisburg

ERC Ingolstadt 

 2:1 n.P.

 1:1 (37:48) Michael Henrich (Petri Kujala, Niklas Sundblad)
2:1 (60:00) Waginger GWG

 2093

Di.

28.02.2006

19:30

Nürnberg 

Duisburg 

 3:1

 1:1 (15:30) Robert Francz (Torsten Kienass, Niklas Sundblad) 4:5-Unterzahl

 4850

Fr.

03.03.2006

19:30

Duisburg

Kölner Haie 

 4:5 n.P.

1:3 (33:43) Niklas Sundblad - 5:4-Überzahl - bei Strafe Stephane Julien
2:4 (45:13) Anton Bader (Stephane Robitaille, Shawn McNeil) 5:3-Überzahl - bei Strafe Renz+McLlwain
3:4 (56:38) Radek Vit
4:4 (59:00) Hugo Boisvert (Shawn  McNeil, Stephane Robitaille)

 3889

So.

05.03.2006

18:30

Augsburg

Füchse Duisburg 

 7:0 (3:0 3:0 1:0)

 

 3464.

Fr.

10.03.2006

19:30

Duisburg

Iserlohn Roosters 

 2:3 (0:1 0:2 2:0)

1:3 (42:46) Shawn McNeil (Hugo Boisvert, Mathieu Darche)
2:3 (53:05) Michael Henrich (Robert Francz, Radek Vit)

 3040

So.

12.03.2006

14:30

Krefeld

Füchse Duisburg 

 5:1 (1:1 2:0 2:0)

1:1 (14:47) Robert Francz (Michael Henrich)

 620



Als das deutsche Traumpaar der 60er und 70er Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler die Duisburger entzückte
Die erste öffentliche Laufzeit gab es dann tags darauf, am Donnerstag, den 28. Januar 1971. Ab 13.30 Uhr wurde die Eisfläche für die erste öffentliche Laufzeit freigegeben. Von da an ging es sozusagen Schlag auf Schlag mit neuen Höhepunkten weiter. Am 16. Februar wurde der Aufbau für das Deutsche Eistheater Berlin mit dem Stück "Maske in Blau" begonnen. Vom 17. bis zum 24. Februar gab es rauschende Vorstellungen.
Es war der erste Veranstaltungshöhepunkt im jungen Leben der Eishalle, als in der proppevollen Halle das Duisburger Publikum dem damaligen deutschen Traumpaar auf dem Eis Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler sowie Manfred Schnelldorfer zujubelte.
Alle waren entzückt und 50 000 Besucher gaben den Veranstaltungen einen würdigen Rahmen, so dass der damalige Eistheater-Direktor Willy Schilling den Duisburgern ein hohes Lob zollte: "Das haben wir nicht erwartet, es war ein phantastisches Publikum." Das Lob nahm auch der erste Hallendirektor Rudi Weide freudestrahlend entgegen. Er sollte später noch für viel Furore in Duisburg sorgen.

25.12.1970 Erste Laufzeit - Test
28.1.1971 Erste öffentliche  Laufzeit
30.01.1971 Erstes Spiel - Duisburger SC - Kanadische Militärauswahl
21.11.1972 Länderspiel Deutschland - Schweiz vor 5000 Besuchern

Von Harald Jeschke

Eishallenbau

Kapitel I  Von der Idee bis zur Fertigstellung

Duisburger Eissporthallen-Geschehen – von Oktober 1968 bis November 2020 gibt es viele Geschichten rund um den Puck in der Eissporthalle.

Erste Planungen - ob in der Politik oder im Sport - die berühmte Zeit des Jahres 1968 ist in vielerlei Hinsicht (siehe neuer Außenminister der Bundesrepublik: Joschka Fischer) ein aktuelles Thema. Dies gilt auch in Duisburg für die Wedau-Eissporthalle, die ab der Saison 203/2004 den Namen Scania-Arena erhielt..


Am 15. Oktober 1968 meinte der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende und spätere Oberbürgermeister der Stadt Arnold Masselter: "Wenn wir uns nicht auf die Hinterbeine stellen, dann ist es bald nicht mehr weit her mit Duisburgs traditionell gutem Ruf als Sportstadt des Reviers. Andere Städte bauen eine Eissporthalle, und wir sollten ein solches Projekt ernsthaft prüfen, da immer mehr Duisburger nach Düsseldorf und Krefeld fahren, um dort die Schlittschuhe anzuziehen."

Trotz der auch damals vorherrschenden Finanzprobleme sollte in Duisburg neben dem Schwimmstadion am Westufer des Margaretensees ein solches Projekt entstehen.
Das städtische Sportamt hatte schon vor der Forderung Masselters in einer Vorlage dem Projekt Eissporthalle ein größeres Kapitel gewidmet. Weiterhin gab es ein Bauangebot der Firma IBACO aus Velbert. In dieser Firma war der spätere Eishockey-Vorsitzende des ersten Duisburger Eishockey-Klubs DSC Kaiserberg 1947 Abteilung Eishockey und auch spätere Funktionär des Deutschen Eishockeybundes Wilfred Wegmann die treibende Kraft zum Bau der Halle. Die IBACO hatte im Jahr 1968 schon den Bau der Hallenbäder in Duisburg-Süd und Duisburg-Meiderich in Angriff genommen (beide existieren heute nicht mehr, fielen dem Rotstift und der Abrissbirne zum Opfer), die dann 1969 fertig gestellt wurden. Die IBACO plante auch in vielen Nachbarstädten Eisarenen mit einer Kapazität von mehr als 4000 Zuschauern.
In diesen Hallen sollte auch im Sommer Rollschuh gelaufen oder Handball gespielt werden können. Die Baukosten wurden damals mit dreieinhalb Millionen Mark veranschlagt, wobei der Stadt keinerlei Finanzbeteiligung aufgebürdet werden sollte. Sie sollte lediglich das Grundstück mit angrenzenden Parkmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Die Halle in Duisburg wurde gebaut und gibt es in gleicher Ausfertigung auch in den Städten Essen, Herne, Soest und Iserlohn.

Die ersten Tage im Leben der Eissporthalle
Als das deutsche Traumpaar der 60er und 70er Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler die Duisburger entzückte

Nachdem die Politik 1968 die Weichen zum Bau der Eissporthalle an der Wedau gestellt hatte, traten die Planer in Aktion. Im Jahr 1969 wurden die letzten bürokratischen Hürden genommen und am 23. Oktober 1969 war es NRW-Kultusminister Fritz Holthoff, ein gebürtiger Duisburger, der gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten aus Bissingheim Hermann Spillecke und dem Direktor der IBACO Dr. Krieger den Grundstein zum Bau der Eissporthalle legte.
Mit dem Fanfarenkorps der "Roten Funken", einem überdimensionalen Schlittschuh an einem Kran und viel Prominenz wurde der zweite und symbolische Akt zum Bau der Eissporthalle angegangen. Im Dezember 1970 stieg der dritte Akt des neuen Duisburger Kindes Eissporthalle. Die Halle stand, das erste "Eis wurde gekocht". Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.
Um 15 Uhr war draußen leichter Schneefall, drinnen war der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber die ersten Duisburger wagten sich auf das gefrorene Gebiet. Darunter auch das spätere Ehepaar Ute und Günter Michel, die Jahre später Funktionen im Duisburger Eishockey übernehmen sollten. Am Mittwoch, den 27. Januar 1971 nahm das Bauordnungsamt die Eissporthalle ab und gab die Eisfläche frei.

Die erste öffentliche Laufzeit gab es dann tags darauf, am Donnerstag, den 28. Januar 1971. Ab 13.30 Uhr wurde die Eisfläche für die erste öffentliche Laufzeit freigegeben. Von da an ging es sozusagen Schlag auf Schlag mit neuen Höhepunkten weiter. Am 16. Februar wurde der Aufbau für das Deutsche Eistheater Berlin mit dem Stück "Maske in Blau" begonnen. Vom 17. bis zum 24. Februar gab es rauschende Vorstellungen.
Es war der erste Veranstaltungshöhepunkt im jungen Leben der Eishalle, als in der proppevollen Halle das Duisburger Publikum dem damaligen deutschen Traumpaar auf dem Eis Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler sowie Manfred Schnelldorfer zujubelte. Alle waren entzückt und 50 000 Besucher gaben den Veranstaltungen einen würdigen Rahmen, so dass der damalige Eistheater-Direktor Willy Schilling den Duisburgern ein hohes Lob zollte: "Das haben wir nicht erwartet, es war ein phantastisches Publikum." Das Lob nahm auch der erste Hallendirektor Rudi Weide freudestrahlend entgegen. Er sollte später noch für viel Furore in Duisburg sorgen.


Kapitel III 

Eishallen-Veranstaltungen waren im ersten Jahr der absolute Hit

Die Eissporthalle wurde so etwas wie die gute Stube Duisburgs in Sachen Eissport. Aber auch andere Ereignisse rund um den Sport oder das moderne Entertainment kamen in dem neuen Duisburger Eistempel Anfang der 70er zu Ehren. Immerhin bot die Halle an der Margaretenstraße eine rund 60x30 Meter große Eisfläche, die mit dem Kältesystem der Ammoniak-Verdampfung eine Eisaufbereitung auch
zu sommerlichen Temperaturen möglich werden ließ, Platz für rund 1500 Sitz- und 2500 Stehplätze.
Der erste Eismeister hieß Wolfgang Daumann, der das damalige 70 000 Mark teure Gefährt namens "Zamboni" (die norditalienische Familie Zamboni war Vorreiter in Sachen fahrbare Technik zur Eisaufbereitung, dem Eishobeln und Waschen des Eises mit heißem Wasser), das aus Kalifornien geordert worden war. Das Panorama-Restaurant mit knapp 100 Plätzen lud viele neugierige Duisburger zum Verweilen ein. Ein Glas Bier kostete damals 80 Pfennig, das der erste Pächter Hans Werner, ehemals Klubwirt des Eintracht-Klubhauses, ausschenkte. Speisen gab es aus der Küche für 5 bis 15 Mark. Eine Kegelbahn mit vier Bahnen gab es zum sportlichen Part neben dem Eis. Nach einem Jahr verschlug die Besucherzahl so manchem Optimisten und auch dem ersten Hallendirektor Rudi Weide fast die Sprache.

Rund 150 000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen, über 800 000 Sporttreibende hatten sich auf dem Eis getummelt, was damals eine Einnahme von rund 1,5 Millionen Mark einbrachte. Rund 2500 Paar Schlittschuhe gingen an die Aktiven. Welch ein Erfolg. Und der Vereinssport in Sachen Eissport wurde auf die Beine gestellt. Beim DSC Kaiserberg wurden ruckzuck mehr als 500 Eissportfreunde gezählt – die Abteilung boomte.
Die Veranstaltungspalette reichte von der "Maske in Blau" über die "Heiße Nacht auf kühlem Eis", mit dem unvergessenen Fernsehlotterie-Star Hans Rosenthal (Dalli, Dalli), dem Eistheater "Weißes Rößl" mit Manfred Schnelldorfer bis zu dem Angebot, bei den mehrfachen deutschen Meistern im Paarlaufen Margret Göbl und Franz Ningel die hohe Kunst des Paarlaufens zu lernen. Und dann war es mehr als nur nahe liegend, eine schlagkräftige Eishockeymannschaft aus dem Boden zu stampfen.

Mit Hallendirektor Rudi Weide hatte man ja einen Mann, der in seiner Heimatstadt Riga das Eishockey-ABC gelernt und es bis zum Nationalspieler Lettlands gebracht hatte. Über Augsburg, Krefeld, Dortmund, Essen, erneut Krefeld (wurde 1951 mit den legendären Preußen aus Krefeld Deutscher Meister, 18facher deutscher Nationalspieler und zweifacher WM-Teilnehmer) kam er in den Westen und 1970 nach Duisburg. Er wurde zusammen mit Wilfred Wegmann zu dem Mann, der das Duisburger Eishockey ans Laufen brachte.
 

Kapitel IV  
Oktober 1998

Nachdem die Eissporthalle stand und ihr erstes Jahr mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen unter einem mehr als guten Stern gestanden hatte, machte sich der damalige IBACO-Vertreter Wilfred Wegmann mit dem ersten Eissporthallen-Direktor Rudi Weide ans Werk, eine So fing es an: Sie gründeten den ersten Duisburger Eishockeyverein :: Stehend: Gründungsvater Wilfred Wegmann Eishockeymannschaft aus der Taufe zu heben. Nach ersten Gehversuchen des Duisburger SC Kaiserberg mit vielen ehemaligen Krefelder Spielern und dem ersten Testsieg (14:0) über die Pokalmannschaft von Preußen Krefeld vor 2000 Fans folgte ein 23:2 über eine Soldatenmannschaft aus Soest. Weitere Tests mit ersten Niederlagen gegen den KEV und Bad Nauheim folgten bis zum Frühjahr 1971.
Ab dem Herbst 1971 (23. Oktober 1971 gegen den HTSV Bremen mit einem 16:0-Sieg) ging es in der Regionalliga erstmals offiziell los. In den folgenden Monaten staunten Duisburger Fans in immer größerer Zahl über die Künste und Erfolge von Heiner Bayer und Kameraden. Der DSC wurde Meister der Regionalliga und stieg durch einen 9:1-Erfolg im letzten Qualifikationsspiel über Eintracht Frankfurt vor 4000 begeisterten Duisburgern in die Oberliga auf. Die Cracks waren irgendwie bei der IBACO beschäftigt und bekamen so rund 40 Mark pro Spiel. Das war es auch schon neben dem riesigen Spaß.

Am 27. November gab es ein Eishockey-Länderspiel in der Eissporthalle.
Deutschland gewann gegen die Schweiz mit 6:4 mit Erich Kühnhackl, Alois Schloder und Udo Kießling vor 5000 Duisburgern. Der DSC Kaiserberg sorgte weiterhin für Furore und schaffte auch aus der Oberliga 1972/73 den Aufstieg. Als Neuling wurde der DSC Kaiserberg Neunter und schaffte damit den Sprung in die neu gegründete zweite Bundesliga.
Eine gravierende Entscheidung fiel August 1974. Die Eissporthalle ging in den Besitz der Stadt Duisburg über. Die IBACO war in finanziell schweres Fahrwasser geraten und die im Vertrag mit der Stadt geregelte "Heimfall-Klausel" sorgte dafür, dass die Stadt die Halle übernehmen konnte, Kämmerer Dr. Wolfgang Dumas dafür aber nichts zu bezahlen hatte. Die Duisburger Betriebsgesellschaft übernahm die Regie. Später kam auch mit Fritz Hesselmann ein neuer Gastronom ins Restaurant, der auch später im Duisburger Eishockey führend und zur bekanntesten Person wurde, aber auch mit für den Passskandal 1980 verantwortlich war.

Im Eishockey ging es beim DSC in der 2. Bundesliga weiter. Dieser Liga gehörte der Klub lange Jahre mit wechselndem Erfolg an, ehe ihm in der Saison 1978/79 sogar der Sprung in
die Eliteliga gelang. Die damaligen Kanadier, die dies mit Toren und Fäusten schafften, hießen Lynn Powis (linkes Bild unten) , Ken Baird (mittleres Bild beim Schlagschuss) und Gerald Hangsleben (rechts),
 die zu Duisburger Legenden wurden.

Eine Legende: Lynn Powis

Ken Baird beim Schußtraining (im Hintergrund Otto Schneitberger)

Gerald Hangsleben

Sie sorgten mit dem damaligen Team für einen ungeheuren Boom und viele ausverkaufte Spiele. Die Karten wurden zum Teil wie Erbhöfe gehandelt. Ein dunkles Kapitel mit Passfälschungen folgte 1980/81, danach der Absturz und der Neuaufbau 1981/82 als
Duisburger SC Eishockey in der 2. Bundesliga – allerdings mit Schulden, die fast die Millionenhöhe erreichten. Der Konkurs ließ sich aber nur hinauszögern, zu groß war der finanzielle Schaden durch das Skandaljahr. Aber erst 1986/87 wurden die Schulden übermächtig und ein Schlussstrich gezogen.

Durch Satzungslücken wurde der totale Absturz in die untersten Klassen abgefedert und ab 1987 ging der Duisburger SV 87 ans Werk, bis ihm verblüffend schnell schon 1987 die Luft ausging.
Im November 1991 wurde dann der EV Duisburg aus der Taufe gehoben, der mit behutsamen Schritten und einem Neuaufbau von ganz unten.

 

29.12.1996: Tollhaus Eishalle! Nach furiosem 8:1-Sieg gegen Wilhelmshaven schaffte der EVD buchstäblich in letzter Sekunde den Einzug in die Meisterrunde

Vor 25 Jahren
Neben den Aufstiegsspielen zur DEL war der Einzug in die Meisterrunde der Saison 1996/1997 ein denkwürdiges Ereignis. Der EVD-Schlachtruf "Suomi, Suomi" war fortan tonangebend - und erfolgreich.

EV Duisburg - EC Wilhelmshaven 8:1 (2:0, 2:1, 4:0)
Drei Tore in den beiden letzten Spielminten brachten den erhoggten Sieg mit 7-Tore-Vorsprung und die Meisterrunde


Duisburg, 29. Dezember 1996 - Es geschah in den letzten beiden Spielminuten, der "Doch-noch-Einzug" in die Meisterunde der Oberliga Nord. 
Nach dem zweiten Treffer von Jay Mazur zu 3:0-Führung keimte Hoffnung auf, dess der EVD den 7-Tore-Rückstand vielleicht doch noch packen könnte, um am besser postierten Gast in der Tabelle der 1. Liga Nord vorbeizusziehen und in der Meisterrunde mit Erzrivalen Essen mitmischen zu können.
Der Anschlusstreffer zum 1:3 (37.) der Gäste durch Vaclav Drobny sorgte für Grabesstille in der zuvor kochenden Eishalle.

Aber das 4:1 vom läuferisch und technisch genialen Tero Toivola kurz vor der zweiten Pausensirene war ein echter Hoffungsschimmer. Fortan gesellte sich zu den "Suomi"-Rufen die lautstarke Forderung der Fans "Nur noch sieben" hinzu.

Das hörte gar nicht mehr auf, als der unglaublich kämpfende Jay Mazur in der 51. Minute zum 5:1 traf , Was geht noch? Kann der EVD es doch noch schaffen?
EVD-Vorsitzender Dieter Jansen weilte in Spanien und rief bei mir laufend an, was Sache ist. Wie die Fans wurde auch das Oberhaupt der Füchse nun so richtig rappelig.
Die Duisburger Zuschauer veranstalteten einen Heidenlärm und auf beiden Spielerbänken brach Hektik ohne Ende aus. Beide Trainer versuchten das Mögliche aus den Cracks herauszuholen, der eine um das Ergebnis zu halten, der andere (Kochtas)um  zum finalen Spurt anzusetzen. Die Finnen im Verbund mit Jay Mazur rissen alle mit. Ein kluger Nationalspieler Thomas Werner brachte Routine ein und hinten wurde Lars Tannhof zum ruhenden Pol in der Schlacht.

Der Ansturm der Füchse auf das Gehäuse von Gästekeeper Alexander Purschel wurde zusehends stärker, aber nicht überhastet. Das 6:1 (59.) erneut durch Mazur und das 7:1 nur 21 Sekunden später  durch Udo Schmid nach feiner Vorarbeit von Thomas Imdahl und Thomas Werner ließ um die Statik der Halle fürchten. Ein Tor fehlte noch. Die Spannung wurde unerträglich. EVD-Coach Jiri Kochta setzte jetzt nur noch auf Routine und brachte nur noch zwei Reihen.
14 Sekunden vor dem Schusssiren gab es das so sehnlichst erhoffte Wunsch-Ereignis: "Big Daddy" Jay Mazur - wer sonst? - erlöste alle Duisburger mit dem 8:1-Endstand. Es war tatsächlich gelungen. Die Eissporthale wurde zum echten Tollhaus und draußen schneite es.

Tore: 1:0 (01:51) Toivola (Leistola), 2:0 (14:00) Mazur (Toivola, Schulz), 3:0 (22:01) Mazur (Leistola), 3:1 (36:08)Vaclav Drobny (Piechutta, Vozar), 4:1 (39:24) Toivola (Mazur), 5:1 (50:13) Mazur (Schulz), 6:1 (58:10) Mazur (Leistola), 7:1 (58:31) Schmid (Werner, Imdahl), 8:1 (59:46 Mazur (Toivola, Werner)

Die EVD-Aufstellung:
Tor: Lars Tannhof, Carsten Gossmann
Abwehr: Jürgen Schulz, Jan Raspel, Jochem Hecker, Michael Schmitz, Layne Le Bel, Sami leinonen, Christian Althoff.
Angriff: Gilbert Schröder Thomas Werner, Mirko Morpoder, Thomas Imdahl, Tero Toivola, Arno Brux, Ron Noack,Udo Schmid,  Jay Mazur, Max Bänder, Tommi Leistola, und Oliver Wälde. Trainer: Jiri Kochta.