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Badeverbot in Duisburg:
Lebensgefahr in Seen und im Rhein Vor dem Hintergrund
der in den kommenden Tagen zu erwartenden sommerlichen Temperaturen
steigt auch der Wunsch nach Abkühlung – doch die Stadt Duisburg
warnt: Das Baden in allen öffentlich zugänglichen Seen,
Baggerlöchern und im Rhein ist verboten. Ausgenommen sind die drei
Freibäder.
Wer sich nicht an die Regelung hält, kann mit
einer Geldbuße belegt werden. An den Gewässern haben sich bereits
zahlreiche Unfälle ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang.
Gefährlich sind unter anderem einstürzende Uferböschungen, Untiefen,
starke Strömungen, extreme Temperaturschwankungen im Wasser sowie
mangelnde rettungsdienstliche Infrastruktur.
Auch die
Wasserqualität kann Gesundheitsrisiken bergen. Besonders der Rhein
wird häufig unterschätzt. Ins Wasser ragende Kiesflächen und der
trügerische Eindruck eines niedrigen Wasserstandes verleiten zum
Waten oder Baden. Die Fließgeschwindigkeit ist vor allem in der
Flussmitte hoch, Sog und Strömungen machen das Wasser unberechenbar,
und Rückwellen vorbeifahrender Schiffe können insbesondere Kinder
leicht mitreißen.
Wer Personen in Not im Rhein sieht, sollte
nicht selbst ins Wasser springen, sondern sofort Rettungskräfte bzw.
die Feuerwehr alarmieren. Für ein ungefährdetes Badevergnügen gibt
es im gesamten Stadtgebiet öffentliche Schwimmstätten. Informationen
zu den städtischen Bädern gibt es online unter
www.baederportal-duisburg.de und telefonisch bei der Hotline
(0203/283-4444).
Für sicheres Baden stehen in Duisburg zudem
drei Seen zur Verfügung: Dabei handelt es sich um den Kruppsee
(www.sv-rheinhausen.de), den Wolfssee (www.freibad-wolfssee.de) und
den Großenbaumer See (www.freibad-grossenbaum.de). Dort wird auch
regelmäßig die Wasserqualität untersucht.
Die Ergebnisse
sind auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt- und
Verbraucherschutz unter www.badegewaesser.nrw.de nachzulesen.
Öffnungszeiten der Freibäder und Badegewässer können auf den
jeweiligen Webseiten eingesehen werden. Alle anderen Seen sind nicht
als Badegewässer zugelassen.
Gesundheitsamt der
Stadt Duisburg informiert: Beratungs- und Therapiezentrum unter
einem Dach im Medical Center in Ruhrort Das
Gesundheitsamt der Stadt Duisburg bündelt ab sofort verschiedene
medizinische und beratende Angebote unter einem Dach und unter
ärztlicher Begleitung.
Im Medical Center an der Ruhrorter
Straße 195 in Ruhrort sind nun die kostenlosen Beratungs-, Test- und
Therapieangebote zu HIV und anderen sexuell übertragbaren
Infektionen, die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
sowie die Beratung nach dem Prostituiertenschutzgesetz
zusammengefasst.
Beratung zu HIV und anderen sexuell
übertragbaren Infektionen Das Team der Beratungsstelle zu HIV und
anderen sexuell übertragbaren Infektionen, bestehend aus einer
Ärztin, zwei Sozialarbeiterinnen und einer medizinischen
Fachangestellten, bietet ein umfangreiches Beratungs- und
Testangebot für verschiedene sexuell übertragbare Infektionen (wie
beispielsweise HIV oder Syphilis) an.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Diese Angebote erfolgen
anonym, vertraulich und sind kostenfrei. Für die Beratung und
Testung ist ein Termin notwendig. Dieser kann telefonisch unter
(0203) 283-983145, per E-Mail an aids-std-beratung@stadt-duisburg.de
oder online auf www.duisburg.de/termine vereinbart werden.
Herzenslust-Checkpoint Für Männer, die (auch) Sex mit Männern
haben, steht im Gesundheitsamt ergänzend jeden ersten und dritten
Dienstag im Monat jeweils von 16 bis 18 Uhr ein
Herzenslust-Checkpoint in Kooperation mit der AIDS-Hilfe
Duisburg/Kreis Wesel e.V. mit oder ohne Termin zur Verfügung.
Die Terminvereinbarung ist über die Webseite der AIDS-Hilfe
Duisburg/Kreis Wesel e.V. unter
www.aidshilfe-duisburg-kreis-wesel.de möglich. Beratung für
Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter Die offene Sprechstunde für
Personen in der Sexarbeit findet kostenfrei und ohne
Terminvereinbarung immer dienstags von 9 bis 13 Uhr statt.
Die Beratungsstelle bietet Testungen, Beratung und Hilfe zu Themen
wie gesundheitlichen Fragen, Umgang mit Behörden, Ausstiegshilfen
oder sozialen Problemen an. Zusätzlich gibt es ein wöchentliches
Angebot, bei dem Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter auf dem
Straßenstrich und im Bordellviertel aufgesucht werden, um ihnen
Zugang zu qualitativ hochwertiger Beratung und weiterer
Unterstützung zu ermöglichen.
Beratungsangebote für
Schwangere Die Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung bietet
Unterstützung und Therapien für Einzelpersonen, Paare und Familien
in unterschiedlichen Situationen an. Termine können online unter
www.duisburg.de/termine vereinbart werden.

Ehrentag am 23. Mai: Viele Menschen engagieren sich mit Zeit und
Geld Zwei Drittel der ehrenamtlich engagierten Menschen
in Deutschland spenden zusätzlich Geld. Wie der Deutsche
Spendenmonitor des Deutschen Fundraising Verbands (DFRV) zeigt,
unterstützen viele Menschen gesellschaftliche Anliegen sowohl mit
Zeit als auch mit Geld. Zum Ehrentag am 23. Mai hebt der Verband
diesen Zusammenhang besonders hervor.
Die rund 27 Millionen
Ehrenamtlichen in Deutschland leisten jährlich etwa 4,5 Milliarden
Stunden freiwilliges Engagement und spenden zusätzlich fast vier
Milliarden Euro. Grundlage sind Berechnungen auf Basis des Sechsten
Deutschen Freiwilligensurveys und des Deutschen Spendenmonitors.
„Menschen engagieren sich auf unterschiedliche Weise – je nach
Lebensphase und den verfügbaren zeitlichen oder finanziellen
Ressourcen“, so Larissa Probst, Geschäftsführerin des DFRV. „Viele
erleben durch ihr eigenes Ehrenamt auch unmittelbar, dass
gemeinnützige Organisationen ebenso finanzielle Unterstützung
benötigen und dass Spenden dort gesellschaftlich sehr gut investiert
sind.“
Der Deutsche Fundraising Verband setzt sich für eine
Kultur des Gebens ein, zu der auch Anerkennung und Dank gegenüber
den Engagierten gehören. „Engagement ist nicht selbstverständlich.
Engagement braucht Anerkennung und Dank – wie eine Pflanze Wasser.
Ehrenamt ist freiwillig, dessen Wertschätzung sollte aber
selbstverständlich sein“, so Tom Neukirchen, Beirat des DFRV.
Der Deutsche Fundraising Verband e.V. stärkt die Kultur des
Gebens und vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiserinnen,
der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der
sie unterstützenden Dienstleister*innen in Deutschland. Er fördert
die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung von
Transparenz und ethischen Prinzipien in der Branche. Ihm gehören
rund 2.000 Mitglieder an.
Helge Schneider wird
Ehrenbürger der Stadt Mülheim Die Stadt Mülheim
verleiht Helge Schneider das Ehrenbürgerrecht. Das hat der Rat jetzt
nach dem Vorschlag der Ehrungskommission beschlossen. Das
Multitalent habe mit "Kreativität, Leidenschaft und einer engen
Verbundenheit zur Stadt das kulturelle Leben bereichert und den
Namen Mülheims weithin sichtbar gemacht", heißt es in der
Begründung.
Helge Schneider, "Die singende Herrentorte", hat
sich als Musiker, Komiker, Schriftsteller, Regisseur und
Schauspieler einen Namen gemacht. Bekannt wurde er durch
Bühnenauftritte, in denen er Klamauk mit Jazzmusik verbindet. idr
KI im Vorschulalter Früh lernen, kritisch zu hinterfragen
Alexa erzählt Gute-Nacht-Geschichten, YouTube schlägt neue Videos
vor und Lern-Apps passen Aufgaben an das Verhalten der Kinder an:
Künstliche Intelligenz (KI) begegnet den Jüngsten alltäglich. Oft
wissen weder Kinder noch Erwachsene, welche Entscheidungen dabei im
Hintergrund von KI-Systemen getroffen werden.
KIKI* unter Leitung der
Universität Duisburg-Essen möchte Kinder frühzeitig dabei
unterstützen, digitale Anwendungen sicher, kritisch und
selbstbestimmt zu nutzen. Das Bundesministerium für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert das dreijährige Projekt
mit rund 926.000 Euro. Studien zeigen: Bereits 41 Prozent der Zwei-
bis Fünfjährigen haben Zugang zu Sprachassistenten, 21 Prozent
besitzen ein eigenes Tablet und zehn Prozent ein eigenes Smartphone.
Dabei begleiten Erwachsene die Nutzung häufig nicht direkt.
Das birgt Risiken. Viele Kinder halten KI-Systeme für
menschenähnlich, vertrauen ihnen persönliche Informationen an oder
erkennen nicht, dass KI fehlerhafte Inhalte erzeugen und persönliche
Daten sammeln kann. Das Projekt KIKI der Universität Duisburg-Essen
(UDE) setzt an diesen Herausforderungen an.
„Wir möchten
Kinder frühzeitig dazu befähigen, KI-Anwendungen sicher, kritisch
und selbstbestimmt zu nutzen“, sagt Natalia Szymczyk,
Wissenschaftlerin am Lehrstuhl Sozialpsychologie: Medien und
Kommunikation der UDE. Unter Leitung von Prof. Dr. Nicole Krämer
entwickelt das Forschungsteam gemeinsam mit Vorschulkindern im Alter
von vier bis sechs Jahren analoge und digitale Lernangebote, die
grundlegende KI-Konzepte altersgerecht vermitteln.
Die
Kinder bringen dabei ihre eigenen Erfahrungen und Ideen ein. Zum
Einsatz kommen unter anderem Holzbausteine, Bildkarten, haptische
Spiele und kindgerechte digitale Anwendungen, mit denen Kinder
abstrakte Konzepte wie Algorithmen oder maschinelles Lernen
spielerisch kennenlernen.
„Wir wollen klar vermitteln:
KI ist kein Mensch, KI macht Fehler und KI sammelt Daten“, erklärt
Szymczyk weiter. Das Team entwickelt dafür bestehende Spiele und
Konzepte für jüngere Kinder weiter und ergänzt sie um digitale
Angebote. Grundlage hierfür ist ein bereits bestehendes Spiel, das
von den Informatiker:innen der FELI-Forschungsstelle
Elementarinformatik entwickelt wurde, die ebenfalls am Projekt
beteiligt sind.
Anschließend untersuchen die Forschenden,
wie wirksam die Materialien sind und welche Unterschiede zwischen
analogen und digitalen Lernformaten bestehen. Langfristig sollen die
Ergebnisse bundesweit verbreitet werden – unter anderem sollen
Schulungskonzepte für Kinder, Eltern und Kita-Personal angeboten
werden.
Neben dem Teilprojekt Sozialpsychologie
an der UDE sind das Internationale Zentrum für Ethik in den
Wissenschaften der Universität Tübingen und aus dem Bereich
Kognitive Systeme und Informatik in der Elementarbildung die
Universität Bamberg beteiligt. Als Praxispartner unterstützen zudem
die Caritas sowie das Katholisch-Soziale Institut (KSI) das
Vorhaben.
Ruhrgebiet feiert die ExtraSchicht mit Feuer, Akrobatik und
Humor Die ExtraSchicht macht am 27. Juni wieder die
Nacht zum Tag und öffnet Hallen, Parks und Quartiere für Musik,
Akrobatik, Lichtinszenierungen und Humor. An 40 Orten in 18 Städten
zeigen Künstlerinnen und Künstler, wie eng Tradition und neue Ideen
im Ruhrgebiet zusammengehören.
Heute (21. Mai) wurde das
Programm in Gelsenkirchen vorgestellt. Bei der langen Nacht der
Industriekultur zeigt sich die Region von ihrer spektakulären Seite
- etwa im Landschaftspark Duisburg-Nord mit der Flic Flac
Motorbike-Show und mit dem Feuerzirkus Relight my Fire im
BernePark Bottrop.
Auch der Humor kommt bei der
ExtraSchicht 2026 nicht zu kurz: Im LWL-Museum Zeche Hannover
bestreiten Helmut Sanftenschneider, René Steinberg und Kevin O’Neil
das Comedyprogramm, auf Rheinpreußen Schacht IV in Moers treffen
Chöre und das Comedy-Duo Emmi & Willnowsky aufeinander . Lichtkunst
und Pyroshows locken z. B. ins Deutsche Bergbau-Museum Bochum, ins
Dorstener CreativQuartier Fürst Leopold und zum
LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund.
Das Welterbe
Zeche Zollverein in Essen verwandelt sich mit dem Videomapping
"Glow!" in eine begehbare Lichtinstallation. Die ExtraSchicht 2026
gewinnt mit vier neuen Standorten weitere Facetten hinzu. Das sind
die Galerie Ruttkowski;68 in Bochum, der Campus Duisburg der
Universität Duisburg-Essen, die Gelsenkirchener Heilig Kreuz Kirche
und das Theater Oberhausen.
Nach einer Pause kehren sieben
Spielorte zurück, die die ExtraSchicht über viele Jahre mitgeprägt
haben: der Zechenbahnhof Mooskamp in Dortmund, die
Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck, der Zechenpark Friedrich
Heinrich in Kamp-Lintfort sowie Schlägel & Eisen in Herten.
In Mülheim feiern gleich drei Orte ihr Comeback: die Stadthalle, die
Wolfsburg und das Theater an der Ruhr. Der Vorverkauf startet am 21.
Mai 2026. Die Tickets kosten vorab 22 Euro, ermäßigt 17 Euro. Die
Ruhr Tourismus GmbH (RTG) ist Projektträger der ExtraSchicht. Die
Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR) und der
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). idr - Informationen:
http://www.extraschicht.de
Thematischer Salvator-Gottesdienst zur nächsten
Mercator-Matinee Zu manchen Mercator-Matineen im Kultur-
und Stadthistorischen Museum gibt es im Vorfeld der Vorträge am
gleichen Tag Gottesdienste in der Salvatorkirche, in denen Pfarrer
Martin Winterberg (Foto: www.ekadu.de) das jeweilige Thema der
Matinee in seiner Predigt aufgreift.

So auch am Sonntag, 31. Mai, wenn Prof. Dr. Jan Pieper vom Lehrstuhl
für Architekturgeschichte der RWTH Aachen über die Entstehung des
Idealstadtgedankens der italienischen Renaissance spricht und die
städtebauliche Umsetzung aufzeigt. Im Gottesdienst um 10 Uhr in der
benachbarten Salvatorkirche predigt Pfarrer Winterberg zum Thema
„Die Stadt – Gestern, Heute, Morgen“ und verweist auch auf Ideale
aus der Bibel, wie Menschen zusammenleben können.
Nach der
geistlichen Einstimmung sind die Gottesdienstbesuchenden, die Lust
haben, herzlich eingeladen, die wenigen Schritte zur folgenden
Mercator-Matinee im Stadthistorischen Museum gemeinsam zu gehen. Der
Vortrag dort kostet sechs Euro; das Museum empfiehlt
Kartenreservierungen - unter (0203) 283-2640 oder
ksm@stadt-duisburg.de. Infos zur Salvatorkirche gibt es im Netz
unter www.salvatorkirche.de, Infos zu den Matineen unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de.

Einbürgerungen in NRW auf höchstem Stand seit 25 Jahren
* 76.156 Einbürgerungen im Jahr 2025 – Anstieg um 10,8% zum Vorjahr
* Menschen aus Syrien wurden am häufigsten eingebürgert *
Köln und Hochsauerlandkreis mit höchstem prozentualem Anstieg
Im Jahr 2025 haben in NRW insgesamt 76.156
Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft
erworben. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist die Zahl der
Einbürgerungen damit um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen
(2024: 68.703) und hat somit einen neuen Höchststand seit dem Jahr
2000 erreicht.
Wie die Statistikerinnen und Statistiker
erläutern, sind die gestiegenen Einbürgerungszahlen weiter vor dem
Hintergrund der rechtlichen Änderungen an den
Einbürgerungsvoraussetzungen zu interpretieren, die mit dem Gesetz
zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts (StARModG) am
27. Juni 2024 in Kraft getreten waren.
Neben einer Absenkung
der notwendigen Aufenthaltsdauer in Deutschland ermöglicht die neue
Rechtsgrundlage den eingebürgerten Personen generell den Beibehalt
der bisherigen Staatsangehörigkeit.

Syrisch weiterhin häufigste Staatsangehörigkeit der
Eingebürgerten 2025 bekamen in NRW insgesamt 18.567 Syrerinnen
und Syrer eine Einbürgerungsurkunde überreicht – dies entspricht
24,4 % aller Einbürgerungsfälle. Damit war die syrische
Staatsangehörigkeit das fünfte Jahr in Folge die am häufigsten
vertretene Staatsangehörigkeit unter den Eingebürgerten.
Danach folgten Personen
mit türkischer (11.179), irakischer (4.445), russischer (3.841)
und iranischer (2.755) Staatsangehörigkeit. Die Top 5 der am
häufigsten eingebürgerten Staatsangehörigkeiten hat sich 2025
gegenüber 2024 nicht verändert. Top 5: Zunahme von Einbürgerungen
türkischer Staatangehöriger stieg prozentual am stärksten an.
Unter den Top 5 stieg die Zahl der Einbürgerungen von Türkinnen
und Türken gegenüber 2024 mit +75,7 % prozentual am stärksten,
gefolgt von Personen mit russischer (+67,4 %) und iranischer
Staatsangehörigkeit (+21,0 %). Dagegen war die Zahl der
Einbürgerungen von syrischen Staatangehörigen in 2025 im Vergleich
zum Vorjahr um 23,7 % gesunken. Auch die Zahl eingebürgerter
Personen mit irakischer Staatsangehörigkeit war in diesem Zeitraum
rückläufig (−11,9 %).

Steigende Einbürgerungszahlen in 32 kreisfreien Städten
und Kreisen Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in 32
kreisfreien Städten und Kreisen mehr Ausländer/-innen eingebürgert
als in 2024. Den größten prozentualen und gleichzeitig absoluten
Anstieg gab es in Köln (+119,7 % bzw. +3.433 auf 6.302). Hohe
prozentuale Zunahmen der Einbürgerungszahlen gab es zudem im
Hochsauerlandkreis (+82,8 % auf 872) und in Herne (+73,8 % auf
1430).
In 21 kreisfreien Städten und Kreisen waren die
Einbürgerungszahlen in 2025 rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Dabei
wurden die größten prozentualen Rückgänge im Kreis Warendorf
(−40,4 % auf 387) und im Kreis Gütersloh (−33,0 % auf 778)
ermittelt.
NRW: Preise für Molkereiprodukte innerhalb der letzten 5
Jahre um fast 40 % gestiegen * Milch verteuerte sich
zwischen April 2021 und April 2026 um 26,2 % –Nahrungsmittel stiegen
im selben Zeitraum um 35,6 % * Sinkende Preise für Milch seit
Oktober 2025 * Käse und Quark 42,3 % teurer als noch vor 5
Jahren
Zwischen April 2021 und April 2026 sind die Preise
für Molkereiprodukte in Nordrhein-Westfalen um 39,1 % gestiegen
(Basis 2020 = 100). Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
verteuerte sich Milch in den letzten 5 Jahren um 26,2 %. Darunter
zeigten sich bei der Preisentwicklung von Voll- und teilentrahmter
Milch nur geringe Unterschiede: Vollmilch verteuerte sich im
genannten Zeitraum um 26,8 %, teilentrahmte Milch um 25,6 %.
Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um
35,6 %. Milchpreise zuletzt gesunken, aber weiterhin auf hohem
Niveau Zwischen Januar 2022 und April 2023 stiegen die Preise für
Milch mit 38,4 % besonders stark an. Grund hierfür waren u.a. die
Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine – dazu zählten steigende
Kosten in Produktion, Transport sowie der Kühlung.
Ab Mai
2023 begann sich die Preissituation langsam zu stabilisieren, sodass
die Milchpreise zunächst leicht sanken. Mit Beginn der zweiten
Jahreshälfte 2024 stiegen diese dann wieder leicht an. Seit Oktober
2025, sind sinkende Preise zu beobachten. So wurde Milch im April
2026 um 10,4 % günstiger angeboten als im Oktober 2025, dennoch
lagen die Milchpreise nach wie vor deutlich über dem Niveau von vor
dem Krieg in der Ukraine.

Käse und Quark innerhalb der letzten 5 Jahre um 42,3 %
gestiegen Stärkere Preisanstiege waren bei weiteren
Molkereiprodukten zu beobachten: Die Preise für Käse und
Quark stiegen im Zeitraum von April 2021 bis April 2026 um 42,3 %.
Auch bei diesen Molkereiprodukten zeigten sich besonders seit Januar
2022 bis zum Ende des ersten Quartals 2023 starke Preisanstiege.
Käse und Quark verteuerte sich in diesem Zeitraum um 45,6 %,
darunter erhöhte sich insbesondere Quark um 76,7 %
und Schnittkäse um 47,2 %. Während sich die Preise für Käse seitdem
auf einem nahezu konstanten Niveau bewegen, sind die Preise
für Quark zwischen Mai 2023 und April 2026 wieder gesunken
(–25,1 %).
Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026: -0,7 % gegenüber
Februar 2025 Verbraucherinsolvenzen im Februar 2026: +0,6 %
gegenüber Februar 2025 Im Februar 2026 haben die
deutschen Amtsgerichte nach vorläufigen Ergebnissen 2 053 beantragte
Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 0,7 % weniger als im Vorjahresmonat.
Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst
nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik
einfließen.
Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in
vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Zudem lagen für Februar
2026 keine Daten aus Rheinland-Pfalz vor. Für die Berechnung des
Bundesergebnisses wurden für Rheinland-Pfalz daher die
Vorjahreswerte verwendet.

Die Forderungen der Gläubiger aus den im Februar 2026
gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf
rund 2,5 Milliarden Euro. Im Februar 2025 hatten die Forderungen bei
rund 9,0 Milliarden Euro gelegen.
Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten Bezogen auf
10 000 Unternehmen gab es im Februar 2026 insgesamt
5,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit
im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 11,1 Fällen je
10 000 Unternehmen.
Danach folgte das Gastgewerbe mit
9,7 Fällen und das Baugewerbe mit 8,8 Insolvenzen. 0,6 % mehr
Verbraucherinsolvenzen im Februar 2026 als im Vorjahresmonat Im
Januar 2026 gab es 6 112 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 0,6 %
mehr als im Vorjahresmonat.
18,0 % weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025
• Insgesamt 206 600 Wohnungen fertiggestellt – niedrigster Wert seit
2012 • Bauüberhang mit 760 700 genehmigten, aber noch nicht
fertiggestellten Wohnungen Ende 2025 auf Vorjahresniveau, davon 307
200 bereits im Bau • Durchschnittliche Dauer zwischen
Baugenehmigung und Fertigstellung eines Wohngebäudes seit 2020 um 7
Monate verlängert
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 206 600
Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das 18,0 % oder 45 400 Wohnungen weniger als im
Vorjahr. Damit sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten
Jahr in Folge deutlich (2024: -14,4 % zum Vorjahr), nachdem sie in
den Jahren 2021 bis 2023 jeweils bei rund 294 000 gelegen hatte.
Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159
000 im Jahr 2009 auf den Höchststand von 306 400 im Jahr 2020
gestiegen. Niedriger als im Jahr 2025 war die Zahl neuer Wohnungen
zuletzt im Jahr 2012 (200 500). In den Ergebnissen sind sowohl
Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch neue
Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

Rückgänge bei allen Wohngebäudearten In neu errichteten
Wohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt 172 600 Wohnungen
fertiggestellt. Das waren 20,0 % oder 43 300 Neubauwohnungen weniger
als im Vorjahr. Rückgänge gab es sowohl bei den meist von
Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern als auch bei
den vor allem von Unternehmen gebauten Mehrfamilienhäusern: Mit
41 800 Einfamilienhäusern wurden 23,3 % oder 12 700 weniger
fertiggestellt als im Vorjahr.
Die Zahl neuer Wohnungen in
Zweifamilienhäusern fiel um 21,4 % oder 3 800 auf 13 800. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, wurden
109 800 Neubauwohnungen geschaffen, das waren 18,9 % oder 25 500
weniger als im Jahr 2024. In neu errichteten Wohnheimen sank die
Zahl fertiggestellter Wohnungen um 15,1 % oder 1 300 auf 7 200.
In neuen Nichtwohngebäuden entstanden im Jahr 2025 insgesamt
3 300 Wohnungen und damit 31,8 % oder 1 500 weniger als im Vorjahr.
Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden
oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als
Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im
Jahr 2025 insgesamt 30 700 Wohnungen fertiggestellt, das waren 1,8 %
oder 600 weniger als im Vorjahr.
Zahl fertiggestellter
Neubauwohnungen sinkt im Osten doppelt so stark wie im Westen In der
regionalen Betrachtung zeigt sich, dass die Zahl der
fertiggestellten Neubauwohnungen in Wohngebäuden im Jahr 2025 im
Osten prozentual mehr als doppelt so stark zurückging wie im Westen.
Während die Zahl der fertiggestellten Neubauwohnungen im
Westen gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % (-29 200 auf 145 700) abnahm,
sank die Zahl im Osten um 34,3 % (-14 000 auf 26 900). Besonders
deutlich war der Unterschied bei Mehrfamilienhäusern: Während im
Jahr 2025 im Westen 13,9 % oder 15 000 weniger Wohnungen in neuen
Mehrfamilienhäusern fertiggestellt wurden, waren es im Osten 38,3 %
oder 10 600 Wohnungen weniger als im Vorjahr.
Rückgang bei
Bauvorhaben von Privatpersonen besonders deutlich Nach
Bauherrengruppen betrachtet entfielen von den im Jahr 2025
fertiggestellten Neubauwohnungen 89 500 auf Unternehmen
(-17,8 % oder -19 400 zum Vorjahr) und 72 300 auf Privatpersonen
(-23,7 % oder -22 400). Von Trägern der öffentlichen Hand wurden
7 900 Neubauwohnungen fertiggestellt (-15,6 % oder -1 500), von
Organisationen ohne Erwerbszweck 2 900 (+1,7 % oder +50).
Durchschnittlich 27 Monate von der Genehmigung bis zur
Fertigstellung im Neubau Die durchschnittliche Abwicklungsdauer von
Neubauwohnungen in Wohngebäuden, also die Zeit von der
Genehmigungserteilung bis zur Fertigstellung, hat sich bei den im
Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäuden auf 27 Monate verlängert.
Im Jahr 2024 hatte der Bau einer Wohnung noch
durchschnittlich 26 Monate gedauert, im Jahr 2020 lediglich
20 Monate. Neubauwohnungen mit durchschnittlich 95,2 Quadratmetern
Wohnfläche Eine Neubauwohnung hatte im Jahr 2025 eine
durchschnittliche Wohnfläche von 95,2 Quadratmetern. Damit hielt der
Trend zu kleineren Wohnungen an.
Die bisher größte
durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung war im Jahr 2007 mit
116,4 Quadratmetern gemessen worden, seitdem nahm die
durchschnittliche Wohnungsgröße ab.
Bauüberhang auf
Vorjahresniveau Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen
stieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 10,6 % auf 238 100 und
war damit höher als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen. Der
Bauüberhang, das sind bereits genehmigte, aber noch nicht
fertiggestellte Wohnungen, bewegte sich zum Jahresende 2025 mit
760 700 Wohnungen auf Vorjahresniveau (2024: 759 700). Davon
befanden sich 307 200 Wohnungen bereits im Bau (158 600 Wohnungen
davon waren im Rohbau fertiggestellt).
35 700 erloschene
Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 Im Jahr 2025 erloschen
35 700 Baugenehmigungen, das war der höchste Wert seit 2002 und ein
Anstieg um rund ein Viertel gegenüber 2024 und um etwa die Hälfte
gegenüber den Jahren 2022 und 2023 (2024: 29 000; 2023: 22 700;
2022: 22 800).
Zur Zahl der im Bauüberhang enthaltenen
Bauvorhaben, deren Genehmigung zwar noch nicht erloschen sind, die
aber nicht mehr weiterverfolgt werden, liegen keine Informationen
vor. 3,8 % weniger umbauter Raum bei Nichtwohngebäuden Auch die
Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist im Jahr 2025 erneut
zurückgegangen. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und
Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche
Betriebsgebäude.
Der zentrale Indikator für die Bauaktivität
bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute Raum. Bei den im Jahr 2025
fertiggestellten Nichtwohngebäuden verringerte sich der umbaute Raum
gegenüber dem Jahr 2024 um 3,8 % auf 170,9 Millionen Kubikmeter.
Besonders stark war der Rückgang bei den Büro- und
Verwaltungsgebäuden mit -19,5 %.
Tag der offenen Tür beim Johanniter-Stift Duisburg &
Tagespflege 29. Mai Sie möchten das Johanniter-Stift und
die Tagespflege näher kennenlernen? Wir öffnen unsere Türen –
schauen Sie vorbei! • Führung durch Einrichtung & Garten •
Besichtigung einer Musterwohnung im „Betreuten Wohnen“ oder
Einzelzimmer im vollstationären Bereich • Allgemeine
Informationen zu den Wohnformen • Vereinbarung von persönlichen
Beratungsterminen Die Cafeteria hat ab 14.30 Uhr regulär
geöffnet Freuen Sie sich auf eine Auswahl an Getränken, Kuchen, Eis
und frisch gebackenen Waffeln & begleitender Klaviermusik 29. Mai
2026 14.00 – 17.00 Uhr Treffpunkt: Foyer Wildstraße 10, 47057
Duisburg
Digitale Maut: Europäisches
Verbraucherzentrum fordert Nachbesserungen bei Regeln und Sanktionen
Wer mit dem Auto ins europäische Ausland reist, rechnet meist mit
klar erkennbaren Mautstationen. Schranke, Kasse, Ticket. Die
Realität sieht vielerorts anders aus: digitale Vignetten und
Kennzeichenerfassung per Kamera.
Verbraucher schildern dem
Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland regelmäßig Fälle,
in denen sie zahlen wollten – und trotzdem Wochen später mit hohen
Forderungen konfrontiert werden. Nicht wegen Vorsatz, sondern wegen
formeller, ungewollter Fehler.
Aus Sicht des EVZ zeigt sich
dabei ein grundlegendes Problem: Mautsysteme werden in vielen
Ländern ohne Schranken oder Personal betrieben. Die Kontrolle
erfolgt lückenlos per Kamera – jeder formelle Verstoß wird
automatisch erfasst und sanktioniert, selbst wenn die Betroffenen
die Maut korrekt bezahlen wollten. Für Verbraucher entsteht so ein
deutliches Ungleichgewicht zwischen einfacher Kontrolle auf
Betreiberseite und hohem Haftungsrisiko auf Kundenseite.
Wenn
ein Zahlendreher zur „Fahrt ohne Maut“ wird Beim Online-Kauf
einer digitalen Vignette reichen Kleinigkeiten, um zu Problemen zu
führen. Zum Beispiel: Ein Zahlen- oder Buchstabendreher im
Kennzeichen Der Bindestrich im Kennzeichen wird an der falschen
Stelle eingegeben Versehentlich der falsche Gültigkeitszeitraum
für die Fahrt ausgewählt Der Bezahlvorgang wird technisch nicht
korrekt abgeschlossen (etwa weil der Kauf nicht final bestätigt
wurde oder ein technischer Fehler bei der Online-Zahlung auftritt).
Ohne Bestätigungsmail sollte die Fahrt keinesfalls begonnen werden.
Die Betroffenen gehen davon aus, korrekt bezahlt zu haben.
Formal gilt die Fahrt jedoch als mautpflichtig ohne gültige
Registrierung.
Nicht bei Drittanbietern bestellen Neben
diesen systembedingten Fehlerquellen kommt ein weiteres Problem
hinzu. Viele Reisende kaufen Vignetten unbeabsichtigt bei
Drittanbietern. Diese erscheinen bei Suchmaschinen oft ganz oben.
Dort sind die Preise deutlich höher als bei den offiziellen
Verkaufsstellen der Länder.
Zusätzlich kommt es immer wieder
vor, dass der Drittanbieter die Fahrzeug- oder Personendaten
fehlerhaft an das offizielle Mautsystem weiterleitet. Verbraucher
haben keinen Einblick in dieses System und können die Angaben weder
kontrollieren noch korrigieren. Die Folge: Trotz Bezahlung liegt
keine gültige Registrierung vor.
Tipp: Vignetten
ausschließlich bei den offiziellen Stellen des jeweiligen Landes
erwerben. Hartes Durchgreifen: Das Beispiel Österreich und die
Ersatzmaut Wie drastisch die Folgen rein formeller Fehler sein
können, zeigt sich in Österreich besonders deutlich.
Wer dort
aufgrund eines Eingabefehlers bei der Vignettenregistrierung ohne
gültige Vignette auf der Autobahn unterwegs ist, muss seit Anfang
2026 eine Ersatzmaut von 200 Euro zahlen (vormals 120 Euro). Diese
steht in keinem Verhältnis zum eigentlichen Vignettenpreis
(Tagesvignette Pkw: 9,60 Euro, Jahresvignette Pkw: 106,80 Euro).
Wird die Ersatzmaut nicht fristgerecht beglichen, wird mit einem
Verwaltungsstrafverfahren gedroht, bei dem die Strafe bis auf 3000
Euro ansteigen kann. „Diese Androhung sorgt dafür, dass die
meisten Verbraucher – selbst bei guten Chancen im
Verwaltungsverfahren – lieber zahlen, obwohl sie die Maut
ursprünglich korrekt entrichten wollten und lediglich ein formeller
Fehler vorlag“, sagt Malina Garcia, Juristin beim EVZ Deutschland.
„Hier zeigt sich ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den
Interessen der Mautbetreiber und denen der Verbraucher. Im Sinne des
Verbraucherschutzes wäre es wünschenswert, die Regelungen zu
digitalen Mautsystemen und Sanktionen in Europa nachzubessern und zu
vereinheitlichen.“
Nähere Informationen zu
Bußgeldern und Mautnachforderungen aus dem Ausland auf der
Webseite des EVZ Deutschland.
Internationaler Tag
der Biologischen Vielfalt: Neue Fördermöglichkeiten sichern Schutz
des Naturerbes Land unterstützt 2026 die Realisierung
größerer Projekte im Natur- und Artenschutz wie den Flächenkauf für
Moor-Renaturierungen Am 22. Mai erinnern die Vereinten Nationen
mit dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt an den Schutz
unserer Lebensgrundlagen. Als dicht besiedeltes und industriell
geprägtes Land kommt Nordrhein-Westfalen dieser Verantwortung in
diesem Jahr mit mehr Fördermitteln für Projekte im Artenschutz nach:
Rund 8,8 Millionen Euro fließen zusätzlich in Maßnahmen für mehr
Biodiversität – davon 5,2 Millionen Euro vom Land und 3,6 Millionen
Euro vom Bund. Das ermöglichen diese Programme:
Sonderaufruf
Landesprogramm Biologische Vielfalt: Mit dem Landesprogramm
Biologische Vielfalt stellt das Land einmalig 2026 als Sonderaufruf
rund 2,8 Millionen Euro für Maßnahmen für den Erhalt der
Artenvielfalt zur Verfügung.
Grüne Bänder in der Landschaft:
Die „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes“ (GAK) ist ein großes Förderinstrument von Bund und
Ländern. Darüber werden Maßnahmen finanziert, die insbesondere die
ländlichen Räume stärken. Hecken, Baumreihen und Feldgehölze sind
dabei die „Hotspots“ der Artenvielfalt. Der Bund und das Land
stellen in NRW in diesem Jahr gemeinsam 500.000 Euro dafür zur
Verfügung.
Konkrete Hilfe für gefährdete Arten: Durch einen
neuen Förderbereich im Rahmen der GAK werden zudem investive
Maßnahmen zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von
Lebensräumen sowie Lebensstätten wildlebender Arten gefördert, wie
das Anlegen kleiner Biotope, die Wiedervernässung von Mooren oder
der Schutz der genetischen Vielfalt von Wildpflanzen. Dafür stehen
in diesem Jahr rund 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Umweltminister Oliver Krischer: „Der Kampf gegen das weltweite
Artensterben ist kein ‚Nice-to-have‘, sondern hat für uns Priorität.
Dort, wo wir gezielt mit Schutzprogrammen helfen, können wir
messbare Erfolge erzielen. Dadurch siedeln sich längst verschwundene
Arten wie die Wildkatze oder der Fischotter wieder bei uns an. Wir
setzen auch in Zukunft auf die enge Zusammenarbeit mit allen
Partnern vor Ort.“
Vielfältige Lebensräume sind Kern des
Schutzes In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 43.000 Tier-,
Pflanzen- und Pilzarten. Gleichzeitig gelten rund 44 Prozent der
bewerteten Arten inzwischen als gefährdet, vom Aussterben bedroht
oder bereits verschwunden. Das Land verfügt mit über 3.300
Naturschutzgebieten, 546 Gebieten des europäischen
Schutzgebietssystems „NATURA 2000“, dem Nationalpark Eifel, rund 100
Wildnisentwicklungsgebieten und zwölf Naturparken über ein
vielseitiges und wertvolles Naturerbe.
Doch der Druck auf die
Natur wächst: Intensive Flächennutzung, der Klimawandel und
Umweltverschmutzung zehren an der Vielfalt. „Wir erleben weltweit
und auch bei uns einen bedrohlichen Rückgang der Arten. Wir müssen
jetzt entschlossen gegensteuern, um die Vielfalt der Natur für
kommende Generationen zu erhalten“, sagt Oliver Krischer.
Strategie und Beratung Neben der Finanzierung setzt das Land auf
bessere Planung und Beratung. Die Biodiversitätsstrategie NRW wird
derzeit grundlegend überarbeitet und fortgeschrieben. Nach einer
breiten Konsultationsphase mit externen Fachleuten (September 2025
bis Februar 2026) entwickelt eine Arbeitsgruppe aktuell
praxistaugliche Maßnahmen für die kommenden Jahre.

Seeadler
© Christian Falk
Zusätzlich bietet das neue
Regionalbüro des „Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz“ (ANK)
beim Landesumweltamt (LANUK) seit Oktober 2025 direkte Unterstützung
an. Es hilft Kommunen und Verbänden dabei, Anträge zu stellen und
Projekte für gesunde Ökosysteme voranzutreiben. Das ANK ist das
größte Programm dieser Art in Deutschland und verzahnt Klimaschutz
systematisch mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt.
Neue Fördermöglichkeiten in der Naturschutzförderung: "Sonderaufruf
Landesprogramm Biologische Vielfalt" Mehr Informationen zu
den Artenhilfsprogrammen des Landes
Vorsicht vor
Hitze im Auto - Fahrzeuge heizen in der Sonne besonders schnell auf
/ ADAC Experten messen Temperaturen von fast 60 Grad im Innenraum /
Scheibe einschlagen nur im Notfall erlaubt Die ersten
sommerlichen Tage stehen bevor, daher warnt der ADAC vor den Folgen
von Hitze im Auto. Denn im Wageninneren entwickeln hohe
Außentemperaturen und direkte Sonnenstrahlen eine oft viel stärkere
Wirkung. In einer Versuchsreihe haben Experten des Mobilitätsclubs
ein Fahrzeug in der prallen Sonne abgestellt und die Temperaturen im
Innenraum dokumentiert.
Die Außentemperatur lag dauerhaft
unter 30 Grad. Ganz andere Werte ergaben sich im Innenraum: Bereits
nach einer halben Stunde stieg die Temperatur auf über 50 Grad –
nach eineinhalb Stunden wurde ein Höchstwert von 59,1 Grad
festgestellt. Für Kleinkinder oder Tiere herrscht bei diesen
Bedingungen absolute Lebensgefahr. Auch ohne hochsommerliche
Temperaturen kann sich ein Auto innerhalb kürzester Zeit stark
aufheizen.
Entscheidend sind nicht nur die Lufttemperatur,
sondern auch die Sonneneinstrahlung. Bei direkter Sonne wird ein
Auto nahezu zum Treibhaus: Strahlung dringt durch die Scheiben ein,
wird im Innenraum gespeichert und heizt diesen massiv auf. Auch
Oberflächen wie Lenkrad, Gurtschlösser oder Kindersitze können
Temperaturen von bis zu 80 Grad erreichen und Verbrennungen
verursachen.
Der ADAC appelliert daher an Autofahrer, auch
für vermeintlich kurze Stopps niemanden im Fahrzeug zu lassen – auch
dann nicht, wenn die Fenster einen Spalt weit geöffnet sind. Die
Untersuchungsergebnisse zeigen, dass leicht geöffnete Fenster nur
einen sehr geringen Einfluss auf die Innenraumtemperatur haben. Auch
temperaturempfindliche Gegenstände wie z.B. Handys oder Feuerzeuge
sollten aus dem Auto mitgenommen werden, wenn es in der Sonne
abgestellt wird. In der Versuchsreihe wurde auch untersucht, welche
Hilfsmittel das Aufheizen des Innenraums wirksam unterbinden können.
Am effektivsten war eine sogenannte Halbgarage, die wie eine
Abdeckplane über das Auto gelegt wird: Sie machte eine
Temperaturdifferenz von zehn Grad aus. Ebenfalls gut funktioniert
eine silberne Schutzfolie, die auch im Winter auf vielen
Windschutzscheiben zu finden ist; hier lag die Temperaturdifferenz
bei acht Grad. Ein weißes Tuch auf dem Armaturenbrett dagegen
schaffte nur drei Grad Differenz.
Entdeckt man ein Kind oder
Tier in einem Auto, das in der Sonne abgestellt ist, sollte man
handeln: Zunächst kann man zum Beispiel durch Klopfen an die Scheibe
prüfen, ob es den Insassen gut geht. Gibt es merkliche Anzeichen für
Überhitzung – etwa Apathie oder starkes Schwitzen respektive Hecheln
bei einem Hund – sollten Polizei oder Feuerwehr verständigt werden.
Das Einschlagen der Scheibe ist nur in einer akuten
Notsituation beziehungsweise bei Gefahr für Leib und Leben
gerechtfertigt. Für diesen Fall sollte man sich dringend Zeugen
suchen und nach Möglichkeit nochmals die Rettungskräfte über das
Vorgehen informieren. Mehr zu den Untersuchungen des ADAC lesen
Sie hier.
ACV begrüßt mehr Transparenz und
digitale Modernisierung, mahnt aber klare Qualitätsstandards bei
Theorieunterricht, Sonderfahrten und privaten Übungsfahrten an
Der ACV Automobil-Club Verkehr bewertet die heute vom Bundeskabinett
auf den Weg gebrachten Pläne zur Führerscheinreform differenziert.
Ziel der Reform ist es, den Erwerb des Pkw-Führerscheins moderner,
digitaler und bezahlbarer zu machen. Vorgesehen sind unter anderem
mehr Transparenz bei Fahrschulpreisen und Bestehensquoten, digitale
Lernangebote in der Theorieausbildung, eine Flexibilisierung der
Sonderfahrten, kürzere praktische Prüfungen sowie eine
Experimentierklausel für private Übungsfahrten mit nahestehenden
Personen.
Der ACV unterstützt ausdrücklich das Ziel, die
Kosten für den Führerscheinerwerb zu senken. Gerade für junge
Menschen, Auszubildende und Menschen im ländlichen Raum ist der
Führerschein häufig Voraussetzung für Mobilität, Ausbildung und
gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig warnt der Club davor,
notwendige Ausbildungsqualität zugunsten kurzfristiger
Kostensenkungen zu schwächen.
„Der Führerschein darf kein
Luxusgut werden. Deshalb ist es richtig, Kostenstrukturen zu
überprüfen, Bürokratie abzubauen und Fahrschülern mehr Orientierung
zu geben“, erklärt ACV Geschäftsführer Holger Küster. „Bezahlbarkeit
und Verkehrssicherheit dürfen aber nicht gegeneinander ausgespielt
werden. Wer am Ende weniger zahlt, aber schlechter vorbereitet in
den Straßenverkehr startet, hat nichts gewonnen.“
Positiv
bewertet der ACV insbesondere die vorgesehene Veröffentlichung von
Fahrschulpreisen und Bestehensquoten. Eine zentrale, transparente
Darstellung der Kostenbestandteile kann Fahrschülern helfen,
Angebote besser zu vergleichen und realistische Gesamtkosten
einzuschätzen. Auch statistische Angaben zu Erfolgsquoten können aus
Sicht des ACV eine sinnvolle Orientierung bieten, sofern sie
sachgerecht eingeordnet werden.
„Mehr Preistransparenz
schafft Vergleichbarkeit und stärkt die Position der Verbraucher“,
so Küster. „Wer sich für eine Fahrschule entscheidet, muss Preise
nachvollziehen und Leistungen realistisch bewerten können. Wichtig
ist aber: Erfolgsquoten dürfen nicht isoliert betrachtet werden.
Regionale Unterschiede, Ausbildungsprofile und individuelle
Lernvoraussetzungen müssen berücksichtigt werden.“
Kritisch
sieht der ACV die Möglichkeit, den Theorieunterricht künftig
weitgehend oder vollständig digital zu absolvieren. Digitale
Lernangebote können die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen und
flexibler machen. Sie dürfen jedoch nicht dazu führen, dass
Austausch, pädagogische Begleitung und die Vermittlung von
Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr an Bedeutung verlieren.
„Fahrausbildung ist mehr als das Bestehen einer Prüfung“, betont
Küster. „Verkehrsregeln lassen sich digital lernen. Rücksichtnahme,
Gefahrenbewusstsein und verantwortungsvolles Verhalten entstehen
aber auch durch Diskussion, Rückfragen und direkte Rückmeldung – und
lassen sich aus Sicht des ACV besonders wirksam im persönlichen
Austausch in Präsenz vermitteln.
Deshalb braucht es auch bei digitalen
Lernwegen verbindliche Qualitätsstandards und wirksame
Lernstandskontrollen.“Die geplante Flexibilisierung der
Sonderfahrten bewertet der ACV mit Zurückhaltung. Fahrten bei Nacht,
auf Autobahnen und Landstraßen vermitteln zentrale Erfahrungen, die
für Fahranfänger besonders wichtig sind. Eine flexiblere Gestaltung
der Ausbildung kann sinnvoll sein, darf aber nicht dazu führen, dass
essenzielle Fahrsituationen seltener praktisch geübt werden. Der ACV
plädiert dafür, die Auswirkungen dieser Anpassung genau zu
beobachten und bei negativen Effekten nachzusteuern.
„Der
Straßenverkehr ist komplexer denn je. Sonderfahrten bereiten auf
Situationen vor, die Fahranfänger nicht erst allein erleben
sollten“, sagt Küster. „Wenn feste Vorgaben zur Anzahl der
Sonderfahrten flexibilisiert werden, muss sichergestellt bleiben,
dass die notwendige Fahrpraxis tatsächlich erreicht wird.“
Die vorgesehene Experimentierklausel für private Übungsfahrten mit
Angehörigen oder anderen nahestehenden Personen sieht der ACV in
diesem Kontext unter klaren Voraussetzungen als sinnvoll an.
Voraussetzung müssen eine ausreichende professionelle
Grundausbildung, eine bestandene Theorieprüfung, klare Anforderungen
an Begleitpersonen sowie eine strukturierte Dokumentation der
Übungsfahrten sein.
„Zusätzliche Fahrpraxis kann helfen –
aber sie braucht einen sicheren Rahmen“, erklärt Küster. „Private
Übungsfahrten dürfen professionelle Fahrausbildung nicht ersetzen.
Sie können nur ergänzen, wenn Begleitpersonen geeignet sind, die
Grundlagen bereits sitzen und die Fahrschule weiterhin die
Ausbildungsqualität steuert.“
Aus Sicht des ACV braucht es im
weiteren Verfahren zudem verbindliche und standardisierte
Lernstandskontrollen. Wenn Theorie stärker digitalisiert,
Präsenzpflichten reduziert und Ausbildungswege flexibilisiert
werden, müssen verlässliche Verfahren sicherstellen, dass
Fahrschüler tatsächlich prüfungsreif sind.
„Wer gut
vorbereitet in die Prüfung geht, besteht häufiger beim ersten Mal.
Das spart Zeit, Geld und Frustration“, so Küster. „Deshalb sollte
die Reform nicht nur auf günstigere Zugänge setzen, sondern auch auf
verbindliche Qualitätssicherung. Eine moderne Fahrausbildung muss
digitaler und bezahlbarer werden – aber vor allem sicher bleiben.“
Duisburg: Rund 4.040 Bau-Beschäftigte arbeiten in 376 Betrieben
Dickere Lohntüte: Bauarbeiter in Duisburg sollen „Lohn-Check“
machen Dickere Lohntüte für Bauarbeiter: Wer in
Duisburg auf dem Bau arbeitet, soll einen genauen Blick auf seine
aktuelle Lohnabrechnung werfen. Das rät die Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Der Lohn-Check lohnt sich. Denn der
Tariflohn für Fachkräfte ist im April um knapp 1 Euro pro Stunde
gestiegen. Das ist ein Plus von 3,9 Prozent.

Auf dem Bau locken bessere Löhne: Bauarbeiter verdienen jetzt 3,9
Prozent mehr. Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein
hingewiesen.
Damit müssen vom Beton- und Straßenbauer über
den Maurer und Kranführer bis zur Bürokraft ab jetzt bei jedem, der
einen Vollzeitjob hat, knapp 168 Euro pro Monat mehr auf dem
Lohnkonto sein“, sagt Karina Pfau von der IG BAU
Duisburg-Niederrhein. Der aktuelle Stundenlohn für eine Fachkraft
liege nun bei 26,05 Euro. Insgesamt arbeiten in Duisburg nach
Angaben der IG BAU rund 4.040 Beschäftigte in 376 Baubetrieben. Die
Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Daten zur Rentendebatte
Die Bevölkerung im Rentenalter nimmt zu. 16,7 Millionen Personen
im Rentenalter ab 67 Jahren gab es im Jahr 2024 in Deutschland. Nach
der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wächst diese Zahl
– je nach Entwicklung der Lebenserwartung – bis Ende der 2030er-
Jahre um weitere vier bis fünf Millionen auf mindestens 20,5
Millionen. Der Anteil der Personen im Rentenalter an der
Gesamtbevölkerung wird je nach Berechnungsvariante in diesem
Zeitraum von 20 % auf 25 bis 27 % zunehmen.
Ein Grund dafür
ist der Übergang der Generation der Babyboomer vom Erwerbsleben in
den Ruhestand. Auf sie folgen deutlich kleinere Jahrgänge. Mit Hilfe
der animierten Bevölkerungspyramide lässt sich zudem ablesen, wie
viele Menschen der Vorausberechnung zufolge beispielsweise im Jahr
2060 im Erwerbsalter sein werden – und wie viele mindestens 70 Jahre
alt. (https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!)
Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig Ältere Menschen
sind häufiger erwerbstätig als früher. 2025 waren nach
Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der 67-Jährigen erwerbstätig,
2015 lag die Quote in der Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor
gehen viele von ihnen vorzeitig in den Ruhestand: 2025 waren 60,9 %
der 63-Jährigen erwerbstätig. Allerdings ist die Quote in der
Altersgruppe gestiegen: 2015 lag sie noch bei 38,9 %.
Die
Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von gesundheitlichen
Einschränkungen über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie
langjährige Beitragszahlungen oder Frühverrentungsangeboten von
Unternehmen bis hin zum Wunsch nach mehr Freizeit.
18 % der
Staatsausgaben für die gesetzliche Rentenversicherung Für die
Geldleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung gab der Staat im
Jahr 2024 knapp 394,7 Milliarden Euro aus. Das waren 18,4 % der
Staatsausgaben insgesamt. Der Anteil ist im Zehn-Jahres-Vergleich
gesunken: 2014 hatte er noch bei 19,7 % gelegen (261,2 Milliarden
Euro).
Exportüberschuss im Handel mit den USA im 1.
Quartal 2026 um 30,5 % geringer als im Vorjahresquartal
• Deutsche Exporte in die USA sinken deutlich, Importe steigen
leicht • Trotz 28,4 % weniger Exporten haben Kraftfahrzeuge und
Kraftfahrzeugteile den größten Anteil am Exportüberschuss mit den
Vereinigten Staaten • Importüberschuss bei mineralischen
Brennstoffen
Seit mehr als drei Jahrzehnten
verzeichnet Deutschland Exportüberschüsse im Außenhandel mit den
USA. Nachdem die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 hohe Einfuhrzölle
unter anderem auf Importe von Kraftfahrzeugen aus Europa in Kraft
setzten, schrumpfte der deutsche Exportüberschuss deutlich.
Im 1. Quartal 2026 erzielte Deutschland im Warenhandel mit den USA
einen Exportüberschuss von 12,4 Milliarden Euro. Damit verringerte
sich der Überschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30,5 % (1.
Quartal 2025: +17,8 Milliarden Euro). Insgesamt wurden im 1. Quartal
2026 Waren im Wert von 36,2 Milliarden Euro aus Deutschland in die
USA exportiert und Waren im Wert von 23,8 Milliarden Euro von dort
importiert.
Die Exporte in die USA sanken damit binnen
Jahresfrist um 12,1 %, während die Importe um 1,9 % stiegen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, trug der Rückgang
der Exporte von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen maßgeblich
zum geringeren Außenhandelssaldo im 1. Quartal 2026 bei.
Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile mit größtem Anteil am Exportüberschuss
in die USA Der Handel mit Kraftfahrzeugen und
Kraftfahrzeugteilen machte im 1. Quartal 2026 mit einem Saldo von
+5,0 Milliarden Euro den größten Anteil am deutschen
Exportüberschuss mit den USA aus. Der Überschuss war allerdings um
35,5 % geringer als im 1. Quartal 2025, als er noch bei
+7,8 Milliarden Euro gelegen hatte.
Insgesamt exportierte
Deutschland im 1. Quartal 2026 Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile
im Wert von 6,5 Milliarden Euro in die USA, das waren 28,4 % weniger
als im Vorjahresquartal. Demgegenüber stiegen die Importe aus den
USA in dieser Warengruppe im selben Zeitraum um 13,2 % auf
1,5 Milliarden Euro.
Bei Neufahrzeugen mit Verbrennermotoren
(ohne Hybride) betrug der Exportüberschuss 2,0 Milliarden Euro
(Export: 2,6 Milliarden Euro, -17,6 %; Import: 0,6 Milliarden Euro,
+4,9 %), bei Hybridfahrzeugen lag er bei 0,5 Milliarden Euro
(Export: 0,9 Milliarden Euro, -25,4 %; Import: 0,3 Milliarden Euro,
+47,7 %) und bei reinen Elektroautos bei 0,4 Milliarden Euro
(Export: 0,6 Milliarden Euro, -65,7 %; Import: 0,2 Milliarden Euro,
+34,3 %).
Rückläufige Exportüberschüsse auch bei Maschinen
und anderen Warengruppen Einen positiven Außenhandelssaldo
mit den USA gab es im 1. Quartal 2026 auch bei Maschinen mit einem
Exportüberschuss von 4,9 Milliarden Euro (Export:
6,5 Milliarden Euro, -6,4 % zum Vorjahresquartal;
Import: 1,6 Milliarden Euro, -11,0).
Gegenüber dem
1. Quartal 2025 nahm der Exportüberschuss hier um 4,8 % ab. Weitere
Warengruppen mit einem deutschen Exportüberschuss im Handel mit den
Vereinigten Staaten waren im 1. Quartal 2026 unter anderem
Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Saldo von 3,4 Milliarden Euro
(-18,7 % zum Vorjahresquartal) sowie elektrische Ausrüstungen mit
einem Saldo von 1,9 Milliarden Euro (-5,3 %).
Importüberschuss bei mineralischen Brennstoffen
Importüberschüsse mit den USA ergaben sich im 1. Quartal 2026 vor
allem bei mineralischen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und flüssigem
Erdgas. Den größten Anteil daran hatten Erdöl und Erdgas mit einem
Außenhandelssaldo von -3,0 Milliarden Euro. Auch im Handel mit Kohle
und Kokereierzeugnissen war der Außenhandelssaldo mit den
Vereinigten Staaten im 1. Quartal 2026 negativ (jeweils
-0,3 Milliarden Euro).
Akkordeon zu Gast beim
Orgelcafé in der Hamborner Friedenskirche In der
Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, öffnet am
Sonntag, 31. Mai um 16 Uhr das Orgelcafé. Das Konzept, auf der
Empore ganz nah an der Orgel der Musik und den Erklärungen zu
lauschen und danach Kaffee und Kuchen zu genießen, kommt gut an.
Diesmal sitzt neben Organistin Tiina Henke auch Musiker Silvester
Pece.
Beide spielen wunderbar Orgel, aber auch mit gleicher
Leidenschaft Akkordeon. Zu hören ist das im Orgelcafé, wenn sie
Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Alexander Borodin
sowie ungarische und finnische Volksweisen spielen. Wieder dabei ist
die Videoübertragung. Sie ermöglicht es, auf großer Leinwand den
virtuosen Einsatz der Finger beim Musizieren genau zu verfolgen.

Im Anschluss sind alle herzlich zu Kaffee und Kuchen in die
Sakristei eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die
Kirchenmusik nimmt die Gemeinde gerne an. Silvester Pece - in
seinem Element (Foto: Bartosz Galus).
Gemeinde
Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor
zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle
Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem
weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem
Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach
dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis,
Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten
Mittagstisch, am 31. Mai kommen um 12 Uhr Hähnchenkeulen mit
Bulgursalat sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit
Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der
Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen
alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und
um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und
unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele
guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils
Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“
sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter
dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Handelsabkommen zwischen der EU
und den USA Das Europäische Parlament und der Rat der EU
haben eine politische Einigung über zwei Verordnungen zur Umsetzung
des Handelsabkommens zwischen der EU und den USA erzielt. Die
EU-Kommission begrüßte die Entscheidung mit der sichergestellt wird,
dass die wichtigsten Ziele der Gemeinsamen Erklärung EU-USA vom 21.
August 2025 erreicht werden.
Konkret geht es um die
Verordnungen zur Abschaffung der Zölle auf alle US-Industriegüter
und zur Gewährung eines präferenziellen Marktzugangs für bestimmte
US-amerikanische Agrar- und Meeresfrüchteerzeugnisse im Einklang mit
den in der Gemeinsamen Erklärung eingegangenen Verpflichtungen der
EU. Die vereinbarten endgültigen Texte werden nun dem Europäischen
Parlament und dem Rat in den kommenden Wochen zur förmlichen Annahme
vorgelegt, damit sie rasch in Kraft treten können.
Liberalisierter Marktzugang für US-Ausfuhren Der liberalisierte
Marktzugang, der den US-Ausfuhren durch die Verordnungen gewährt
wird, wird sicherstellen, dass die von der EU-Industrie und den
Verbrauchern benötigten Waren billiger und leichter verfügbar sind,
ohne die Empfindlichkeiten der EU zu beeinträchtigen. Schutzklausel
für mögliche Handelsstörungen Gleichzeitig bieten die Verordnungen
im Einklang mit der üblichen Praxis in EU-Handelsabkommen der
Industrie der EU durch eine Schutzklausel starke Garantien gegen
mögliche Handelsstörungen.
Eine regelmäßige Überwachung der
Handelsströme wird es ermöglichen, im Falle eines schädigenden oder
potenziell schädigenden Anstiegs der Ausfuhren aus den USA rasch zu
handeln. Aussetzung der Zollzugeständnisse möglich Die Verordnungen
geben der EU auch die erforderlichen Instrumente an die Hand, um die
in der Gemeinsamen Erklärung EU-USA eingegangenen Verpflichtungen
durchzusetzen. Unter genau festgelegten Umständen würden die
Verordnungen es der EU ermöglichen, zu reagieren, indem sie ihre
Zollzugeständnisse ganz oder teilweise aussetzt.
Förderung
des transatlantischen Handels Mit der Einigung wird
sichergestellt, dass die Aufrechterhaltung eines stabilen, fairen,
berechenbaren und für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen
Handels und transatlantischer Investitionen erreicht wird. Zudem
wird der Weg zur Förderung des transatlantischen Handels geebnet,
indem weitere Bereiche zur Senkung der Zölle für EU-Ausfuhren
ausgelotet werden.
Nächste Schritte Die vereinbarten
Verordnungstexte werden nun in den kommenden Wochen vom Europäischen
Parlament und vom Rat förmlich angenommen, um ihr rasches
Inkrafttreten zu gewährleisten. Nach der Genehmigung würde der
liberalisierte Marktzugang bis Ende 2029 bestehen, mit der
Möglichkeit einer weiteren Ausweitung.
Universität
Duisburg-Essen sucht Dialog mit der Öffentlichkeit Von
wegen Wissenschaft im Elfenbeinturm: Das Rektorat und
Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen gehen am 23. Mai in
die Innenstädte und wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen.
Anlass für die Aktion sind der Tag des Grundgesetzes und der
Ehrentag des Bundespräsidenten.
Die Universität will damit
zeigen, dass Wissenschaft und Hochschule ein wichtiger Teil der
demokratischen Gesellschaft sind. Es geht um den Wert von
Wissenschaft und den Einfluss von Bildung und Diskurs auf das
gesellschaftliche Leben. Jeder kann mitdiskutieren. idr
Zusätzliche Busse zum Niederrheinpokalfinale: MSV Duisburg – SC
St. Tönis Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
SC St. Tönis am Samstag, 23. Mai, um 15.30 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945
Richtung MSV Arena: · ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um
13.36, 13.46, 13.56 Uhr · ab „Bergstraße“ um 13.41, 13.51 und
14.01 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 13.45 bis 14.10 Uhr alle
fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 14.20 und 14.35 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 13.20 bis 13.53 Uhr alle fünf
Minuten · ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 13.32 bis
15.05 Uhr alle fünf Minuten · ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen)
um 14.03 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die
Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende)
komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“.
Am 20. Mai 2016 in der BZ: Zebrafohlen drückt dem MSV Duisburg die Hufe
Vor einem Monat glaubten nur noch eingefleischte Fans
und das Zebrakel KILWA daran, dass der MSV noch eine Chance
auf den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga hat. Damals
sagte die Zebrastute aus dem Zoo Duisburg einen Heimsieg
gegen die Münchner Löwen voraus. E
ine einzigartige Aufholjagd
begann, und der Glaube an die Fußball-Zebras wurde von
Spieltag zu Spieltag wieder größer. Gleichzeitig mit dem
Aufwind beim MSV brachte die Zebrastute TABORA mit der Geburt
eines gesunden Zebrafohlens frischen Wind in die Herde.

Foto Zoo Duisburg
Das fünf Wochen alte Jungtier erkundet nun mit kindlicher
Neugierde das Außengehege, nachdem es die ersten Lebenswochen
im vor Wind und Wetter geschützten Stall verbracht hat. Noch
hat es keinen Namen, wird aber auf dem Papier als „Nr. 193“
geführt – denn so viele Jungtiere kamen in den letzten
Jahrzehnten in der Duisburger Damara-Steppenzebraherde zur
Welt!
Für die wichtigen Spiele gegen die Würzburger Kickers
am 20. und 24.5. drückt das kleine Zebra dem MSV Duisburg
jetzt als Maskottchen fest alle vier Hufe. Natürlich fiebert
auch die menschliche Mannschaft des Zoo Duisburg mit und
sendet zusammen mit Nr. 193 die besten Wünsche auf den Rasen!
Wenn Sodbrennen
zum Dauerproblem wird Informationsveranstaltung
im Evangelischen Klinikum Niederrhein klärt über Ursachen und
moderne Therapien auf Wiederkehrendes Sodbrennen ist mehr
als eine lästige Alltagsbeschwerde. Wenn Brennen hinter dem
Brustbein oder saures Aufstoßen regelmäßig auftreten, kann
eine behandlungsbedürftige Refluxerkrankung dahinterstecken.
Das Refluxzentrum Duisburg-Niederrhein lädt deshalb am 27.
Mai um 16 Uhr zu einer Patientenveranstaltung ins
Evangelische Klinikum Niederrhein ein.
Sodbrennen
verstehen und gezielt behandeln Bei der Refluxkrankheit
fließt Magensäure zurück in die Speiseröhre, weil der
natürliche Schließmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre
nicht richtig funktioniert. Typische Beschwerden sind
Sodbrennen, Hustenreiz oder ein Brennen hinter dem Brustbein.
Die Symptome verstärken sich häufig nach dem Essen oder beim
Liegen.
Im Rahmen der Veranstaltung am 27. Mai geben
Expertinnen und Experten aus den Bereichen Allgemein- und
Viszeralchirurgie, Innere Medizin und Gastroenterologie sowie
der Ernährungsberatung einen verständlichen Einblick in das
Krankheitsbild. Sie zeigen auf, welche Rolle Ernährung und
Lebensstil bei Refluxbeschwerden spielen, welche
medikamentösen Therapien zur Verfügung stehen und wann auch
ein operativer Eingriff sinnvoll sein kann.
Besucherinnen und Besucher haben zudem Gelegenheit, Fragen zu
stellen und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die
Veranstaltung klingt bei einem kleinen Imbiss aus.
Der Eintritt ist frei. Für eine bessere Planung werden alle
Interessierten gebeten, sich bis zum 26. Mai 2026 über das
Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
im Evangelischen Klinikum Niederrhein anzumelden. Anmeldungen
sind möglich bei Frau Ulrike Baumeister, entweder telefonisch
unter 0203/508-1141 oder per E-Mail
(ulrike.baumeister@evkln.de).
Details zur
Veranstaltung: „Wenn Sodbrennen zum Dauerproblem wird“
Termin: 27. Mai 2026, 16 Uhr
Ort: Evangelisches
Klinikum Niederrhein, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude
Raum CE.01 (Gebäude unter dem Hubschrauberlandeplatz),
Fahrner Str. 133, 47169 Duisburg Eintritt frei. Mit
Anmeldung bis zum 26. Mai 2026 bei Frau Ulrike Baumeister,
entweder telefonisch unter 0203/508-1141 oder per E-Mail
(ulrike.baumeister@evkln.de).
Vicky Kerzmann
ist neue Bezirksdienstmitarbeiterin für den Bezirk Walsum
Vicky Kerzmann ist die Neue im Bezirksdienst-Team. Die
34-Jährige ist ab sofort für den Bezirk Walsum zuständig. In
ihrem Bezirk leben über 50.000 Menschen (Stand: 31.12.2025)
auf circa 22 Quadratkilometern.

Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger-
und Ordnungsamtes hat Verstärkung bekommen. Vicky Kerzmann
ist für den Bezirk Walsum zuständig, hier ist sie unterwegs
am Franz-Lenze-Platz. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Ich freue mich sehr auf viele interessante Gespräche
mit den Bürgern und Bürgerinnen von Walsum. Als
Ansprechpartnerin will ich bei lokalen Problemen schnell und
pragmatisch helfen – immer lösungsorientiert und ohne
Umwege“, kündigt Vicky Kerzmann an und gibt als Ziel aus, „in
Walsum positive Veränderungen zu bewirken und das subjektive
Sicherheitsgefühl in den einzelnen Stadtteilen zu steigern“.
Das Vertrauen ins Bürger- und Ordnungsamt stärken und
zeigen, dass Behörden nahbar und hilfsbereit sind – so stellt
sich Kerzmann ihre neue Aufgabe vor und möchte dabei
transparent, einfach, nachvollziehbar und auf Augenhöhe
kommunizieren-. Duisburg, findet die neue Bezirksdienstlerin,
sei sehr vielseitig und werde oft unterschätzt.

„Besonders gefällt mir die Offenheit im Alltag und der
weitläufig ausgeprägte Pragmatismus. Diese ehrliche Art
fördert den großartigen Zusammenhalt hier in Duisburg.“ Und
an Walsum mag sie die Rheinlage und die vielen Grünflächen.
„Dadurch entsteht ein Dorfgefühl trotz der Großstadt. Es
wirkt alles sehr familiär und herzlich.
Die lokale
Identität in Walsum ist stark ausgeprägt und mir gefällt
besonders gut das aktive Gemeinschaftsleben wie die
Straßenfeste sowie die vielen Schützen- und Sportvereine im
Bezirk.“ Vicky Kerzmann hat 2023 ihre Ausbildung zur
Verwaltungsfachangestellten erfolgreich abgeschlossen und
zuletzt wertvolle Erfahrungen bei der Stadt Wesel gesammelt.
In ihrer Freizeit geht sie gerne reiten oder ins
Fitnessstudio und ist oft in der Natur unterwegs. Der
städtische Bezirksdienst Die neuen
Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß
und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf
Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende
zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei
Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.
Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie
Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger
können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll
die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame
Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut
werden.
Vicky Kerzmann kann – genau wie ihre
Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den
Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem
Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de
oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und
Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich
Weitere Informationen online unter
https://www.duisburg.de/bezirksdienst.
„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21.
Mai 2026, um 15 Uhr zu einer Führung mit Harald Küst ein. Unter dem
Titel „Duisburg im Wandel – Kulturtransfer durch Migration“ geht es um
die Frage, wie Migration, internationale Einflüsse und technische
Entwicklungen das Leben in Duisburg geprägt haben.
Die Führung findet im Rahmen des „Aktionstags der Vielfalt“ statt und
beleuchtet anhand verschiedener Beispiele den Einfluss von Migration auf
Alltag und Stadtkultur. Themen sind unter anderem technische
Innovationen, Fußball, Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die
Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.
Am Donnerstag gilt im Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das
Prinzip „Pay what you want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige
Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“ lädt
am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen Carsharing-Angebots im
Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird an der
Filiale des Discounters Penny an der Ecke Essenberger Straße/Javastraße
das Elektroauto vorgestellt, das den Bewohnerinnen und Bewohnern künftig
als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.
„Mit dem Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche
Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“, sagt
Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit,
Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann
ein wichtiger Baustein
sein, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig flexible Mobilität
für alle zu ermöglichen.“
Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der Stadt
Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste Standort des
Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke Duisburg an der
Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden Ladepunkte ist
dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht für öffentliches
Laden zur Verfügung.
Während der Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das
Elektroauto kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und
Fragen rund um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es
auch Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt
das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer
Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das
Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit
Straßenmalkreide austoben.
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil des Projekts
„Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt, Klimaschutz und
Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu machen und
gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren umzusetzen.
Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden hierfür konkrete Maßnahmen
entwickelt und begleitet – von nachhaltiger Mobilität über energetische
Sanierung bis hin zu Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist
es, das Quartier langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und
zukunftssicher zu gestalten.
Vor 10 Jahren im Mai in der BZ:
Es gibt in NRW kein
Gesetz, das die Städte und Kommunen zwingen würde,
Terrassengebühren für die Nutzung öffentlicher Flächen zu
erheben. Der Bund der Steuerzahler NRW
fordert deshalb, dem positiven Beispiel von Herten und
Iserlohn zu folgen und auf Terrassengebühren zu verzichten.
Sondernutzungsgebühren* für das Aufstellen
von Tischen und Stühlen, absteigend sortiert:

Konzertmatinée: „Eine
musikalische Reise durch Europa“
In Rheinhausens Erlöserkirche auf der
Beethovenstraße 18a findet am Sonntag, 14. Juni, um 12 Uhr die
Konzertmatinée „Eine musikalische Reise durch Europa“ statt. Das
Publikum erwartet ein farbenreiches Konzert voller musikalischer
Höhepunkte: die Sopranistin Anna Moog und die kanadische
Pianistin Meghan Behiel präsentieren ein abwechslungsreiches
Programm mit berühmten Melodien aus Oper, Operette, Musical und
internationaler klassischer Musik.
Von gefühlvollen, melancholischen
Momenten bis hin zu virtuosen und mitreißenden Finalstücken
entsteht ein musikalisches Feuerwerk voller Emotionen, Eleganz und
Unterhaltung, das von Anna Moog persönlich moderiert wird.
Anna Moog ist eine vielseitige Sopranistin mit internationalem
Profil. Engagements führten sie nach Deutschland, Georgien,
Estland, Russland, in die Niederlande, nach Österreich, Italien
und in die USA. Ihre Stimme, von der Presse als „glänzend“ und
„saalfüllend“ beschrieben, verbindet emotionale Ausdruckskraft mit
technischer Präzision. Sie tritt regelmäßig in Konzerten und
Liederabenden auf und überzeugt mit ausdrucksstarker Stimme sowie
großer musikalischer Vielseitigkeit – von der klassischen
Opernliteratur bis hin zu Operette und Musical.
Meghan Behiel
ist eine kanadische Pianistin mit umfangreicher internationaler
Konzerterfahrung. Als gefragte Solistin und Liedbegleiterin
konzertiert sie auf bedeutenden Bühnen Europas und Nordamerikas,
darunter die Tonhalle Zürich und das Yehudi Menuhin Forum. Sie ist
offizielle Künstlerin von Kawai Europa sowie musikalische Leiterin
der Düsseldorf Lyric Opera. Die Veranstaltung ist barrierefrei
zugänglich. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung aber
erforderlich: entweder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-
8392. Unter dieser Rufnummer beantwortet Herr Doris auch Rückfragen
zu der Veranstaltung.
Erster Duisburger
Orgelspaziergang Die beiden Organisten der Innenstadt,
Dominik Susteck und Marcus Strümpe, laden am Samstag, 30. Mai zum
ersten Duisburger Orgelspaziergang ein. Es gibt Wissenswertes über
die Orgeln und die jeweiligen Kirchen und natürlich Kurzkonzerte live
zu hören. Start ist um 12 Uhr an der Marienkirche, der dann nach
einem Spaziergang gegen 13 Uhr die Salvatorkirche folgt. Gegen 14 Uhr
erreicht der Spaziergang die Karmelkirche und gegen 15 Uhr St.
Ludger.
Man kann sich zusammenschließen, laufen, mit dem
Fahrrad oder dem E-Bike die jeweiligen Kirchen ansteuern - die Zeit,
von einer Kirche zur anderen zu kommen, ist ausreichend, sagen die
beiden Organisatoren. Höhepunkt ist um 16 Uhr das Konzert mit der
Starorganistin Iveta Apkalna in der Mercatorhalle, wo es anschließend
eine kurze Orgelführung gibt.
Karten für dieses Konzert
können direkt an der Konzertkasse der Mercatorhalle oder vorab im
Internet unter www.mercatorhalle.de erworben werden, sonst entstehen
keine Kosten. Der Nachmittag klingt dann im Citypalais aus. Mehr
Infos dazu gibt es unter salvatorkirche.de.
Hamborner Gemeinde lädt zum
Bilder-Tauschtag in die Friedenskirche ein Die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt zum
Bilder-Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche, Duisburger
Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag, 29. Mai von
15 bis 17 Uhr für ein eigenes Bildmotiv - ob gerahmt oder nicht - im
Tausch das anderer erhalten.
Erwartet werden Aquarelle,
Ölbilder, Scherenschnitte, Grafiken, Zeichnungen oder Fotografien -
alle mit dem Zweck, neuen Besitzerinnen und Besitzern beim Anschauen
Freude zu machen.
Die Idee zu dem Tauschtag - es ging auch
schon um Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe - hatten Engagierte der
Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade
finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach
entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203
554460) jetzt zum Bilder-Tausch ein. Der Eintritt ist frei.

Haushaltsmodellrechnung NRW: Fast 400.000 Haushalte weniger im
Jahr 2070 * Für 2070 werden 4,7 % weniger
Privathaushalte als 2023 erwartet * Stärkster Rückgang von fast
10 % bei Dreipersonenhaushalten * Bis 2050 in 52 Kreisen und
kreisfreien Städten Rückgang von Haushalten mit drei und mehr
Personen – 30 mit Zunahme von Einpersonenhaushalten
Die Ergebnisse der Haushaltsmodellrechnung wurden am 20. Mai 2026
insgesamt korrigiert. Hintergrund ist, dass für die zugrundeliegende
Bevölkerungszahl nun die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften
explizit ausgeschlossen ist, da diese nicht zu den Privathaushalten
zählen. In der Veröffentlichung vom 17. November 2025 war diese noch
miteinbezogen.
Im Jahr 2023 gab es in NRW rund 8,7 Millionen
Privathaushalte. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, wird laut aktueller
Haushaltsmodellrechnung bis 2070 ein Rückgang um 4,7 % auf 8,3
Millionen Haushalte erwartet. Damit werden in weniger als 50 Jahren
mehr als 400.000 Haushalte in NRW wegfallen.
Mit einem Minus
von 9,9 % wird bei Dreipersonenhaushalten für das Jahr 2070 der
stärkste Rückgang gegenüber 2023 erwartet. Bei Vier- und
Mehrpersonenhaushalten ist von einer Verringerung um 9,0 %
auszugehen. Für die Zahl der Einpersonenhaushalte wird ein Absinken
um 2,3 % und für die Zweipersonenhaushalte um 4,0 % erwartet.

Rückgänge von größeren Haushalten in beinahe allen
Regionen – Anstieg nur in Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Herne
In fast allen Kreisen und kreisfreien Städten wird bis zum Jahr 2050
ein Rückgang von Haushalten mit drei und vier oder mehr Personen
erwartet.
Mit Anstiegen ist bei den
Dreipersonenhaushalten in Mönchengladbach und bei den Vier- und
Mehrpersonenhaushalten in Gelsenkirchen, Herne und ebenfalls
in Mönchengladbach zu rechnen. Bei Einpersonenhaushalten ist in 30
kreisfreien Städten und Kreisen, also bei mehr als der Hälfte, von
einer Zunahme bis 2050 auszugehen.
Bei den
Zweipersonenhaushalten trifft das mit 17 kreisfreien Städten und
Kreisen lediglich auf etwa ein Drittel zu. Weitere regionale
Ergebnisse sowie methodische Erläuterungen zur aktuellen
Haushaltsmodellrechnung finden Sie in der Veröffentlichung Statistik
kompakt „Haushaltsmodellrechnung
für NRW 2024 bis 2050/2070".
Privathaushalte in
NRW: Renten- und kapitalbildende Lebensversicherungen verlieren an
Bedeutung * Größtes Plus bei zusätzlichen privaten
Krankenversicherungen (+15,6 Prozentpunkte) * Größter Rückgang
bei kapitalbildenden Lebensversicherungen (–6,3 Prozentpunkte) *
Private Haftpflichtversicherung bleibt die am weitesten verbreitete
Versicherung und wächst weiter (+6,4 Prozentpunkte)
Im Jahr 2023 verfügten 88,6 % der privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen über eine private Haftpflichtversicherung. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, ist sie damit die verbreitetste
Versicherungsform.
Es folgten Kfz-Versicherungen mit 82,1 %,
Hausratversicherungen mit 78,6 % sowie Rechtsschutzversicherungen
mit 48,7 %. Fast die Hälfte bzw. 48,5 % der Haushalte war 2023 zudem
mit einer zusätzlichen privaten Krankenversicherung abgesichert.

Größtes Plus bei zusätzlichen privaten
Krankenversicherungen – größter Rückgang bei kapitalbildenden
Lebensversicherungen Bei den Versicherungsarten zeigen sich im
Vergleich zum Jahr 2018 unterschiedliche Entwicklungen. Die
zusätzliche private Krankenversicherung verzeichnete mit
+15,6 Prozentpunkten den deutlichsten Zuwachs.
Die private
Haftpflichtversicherung (+6,4 Prozentpunkte),
die Rechtsschutzversicherung (+2,9 Prozentpunkte) sowie
die Hausratversicherung (+2,1 Prozentpunkte) legten ebenso zu. Auch
die Anteile der Kfz-Versicherung, der zusätzlich private Kranken-
und Pflegeversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie
der Risikolebensversicherung entwickelten sich positiv.
Rückläufig war hingegen die Verbreitung klassischer
Altersvorsorgeprodukte: So sank der Anteil der Haushalte
mit kapitalbildenden Lebensversicherungen von 33,1 % im Jahr 2018
auf 26,8 % im Jahr 2023 (&−6,3 Prozentpunkte). Auch private
Rentenversicherungen sowie Riester-, Basis- bzw.
Rürup-Rentenversicherungen verloren an Bedeutung.
Die
Ausstattung mit privaten Unfallversicherungen ging ebenfalls leicht
zurück. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) auf einen Strukturwandel im
Versicherungsverhalten der Haushalte hin: Während klassische,
langfristig angelegte Vorsorgeprodukte seltener genutzt werden,
steigt die Nachfrage nach ergänzenden Absicherungen im Gesundheits-
und Risikobereich.
Neuer EU-Aktionsplan zur
Sicherung der Düngemittelversorgung und Ernährungssicherheit in
Europa Die Europäische Kommission hat den
Düngemittel-Aktionsplan verabschiedet: eine Initiative zur
Unterstützung von Landwirten, die mit steigenden Düngemittelkosten
und -knappheit konfrontiert sind, zur Stärkung der heimischen
Produktion und zur Verringerung der Abhängigkeit Europas von
Importen.
Der Plan wird unmittelbar dazu beitragen, die
Ernährungssicherheit zu gewährleisten und die strategische Autonomie
Europas zu stärken, während gleichzeitig hohe Klima- und Umweltziele
verfolgt werden.
Verbesserung der Versorgungssicherheit
Die jüngsten Versorgungsengpässe und Preisschwankungen haben
Landwirte in ganz Europa unter zunehmenden Druck gesetzt und Europas
Anfälligkeit gegenüber externen Schocks bei der
Düngemittelversorgung offenbart.
Aufbauend auf der 2022
verabschiedeten Mitteilung zu Düngemitteln kombiniert der heutige
Aktionsplan für Düngemittel sofortige Unterstützungsmaßnahmen, die
auf die Erschwinglichkeit und Versorgungssicherheit abzielen, mit
längerfristigen Maßnahmen zur Stärkung der heimischen
Düngemittelproduktion, zur Verbesserung der Versorgungssicherheit
und zur Beschleunigung des Übergangs zu biobasierten,
kohlenstoffarmen und kreislauffähigen Düngemitteln.
Der
Aktionsplan soll: - Landwirte unterstützen und ihren Zugang zu
Düngemitteln verbessern - Die heimische Produktion stärken, die
Kreislaufwirtschaft fördern und die Dekarbonisierung vorantreiben
- Die Markttransparenz und die Vorsorge stärken sowie den Dialog
zwischen den Interessengruppen verbessern
Ehrentag und Social Day 2026: Städtische Azubis packen im
Damwildgehege in Rheinhausen mit an Am 23. Mai ist zum
ersten Mal bundesweiter Ehrentag: Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier hat ihn gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für
Engagement und Ehrenamt ins Leben gerufen. Bürgerinnen und Bürger
sind unter dem Motto „Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.“
eingeladen, sich vor Ort oder digital zu beteiligen und gemeinsam
anzupacken.

Azubis der Stadt Duisburg helfen beim Social Day im Damwildgehege im
Volkspark Rheinhausen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Ehrensache, dass auch die Stadt Duisburg mitmacht und ihren
traditionellen „Social Day“ dem Ehrentag widmet. Überall in
Deutschland bereichern Vereine, Organisationen, Unternehmen oder
Einzelpersonen die Zeit rund um den Ehrentag mit kleinen Aktionen,
großen Events, aber immer mit viel Herzblut. Auch Auszubildende der
Stadtverwaltung Duisburg sind mit von der Partie.

Zehn Azubis unterstützten diesen Dienstag das Team des Freundes-
und Förderkreises Damwildgehege-Rheinhausen e. V. Die Kolleginnen
und Kollegen halfen bei der Gehege-Pflege, beim Hochbeet-Bau, in der
Küche sowie beim Streichen der Holz-Pfähle. Der kleine Tiergarten in
Rheinhausen wird seit 26 Jahren von einem gemeinnützigen Verein auf
ehrenamtlicher Basis betrieben.
Der Eintritt ist kostenfrei.
„Einsatzbereitschaft und Engagement für andere sind zentrale Werte
unserer Demokratie. In Duisburg leben das viele Menschen vor und
tragen so zu einem harmonischen Miteinander bei. Ihnen allen gebührt
mein aufrichtiger Dank“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
 Marie Tottleben
hilfe bei der Zubereitung des Mittagessens.
Auch Lea-Marie Tottleben, die eine Ausbildung zur
Verwaltungsfachangestellten macht, war sofort bereit, ihren üblichen
Arbeitsplatz auf Zeit einzutauschen: „Gerade in der Woche des 77.
Geburtstages des Grundgesetzes ist das ein schönes Projekt, weil man
sich neuen Herausforderungen stellen kann und somit die Bedeutung
unseres Grundgesetzes nochmal verdeutlicht wird.“
Reparieren statt Wegwerfen: Wirtschaftsbetriebe Duisburg laden zum
Repair-Café ein Kaputte Elektrokleingeräte, wackelige
Kleinmöbel oder andere defekte Alltagsgegenstände können mit
Unterstützung erfahrener Reparaturexpertinnen und -experten beim
nächsten Repair-Café wieder instand gesetzt werden. Der nächste
Termin findet am Freitag, 22. Mai 2026, von 14 bis 17 Uhr im
Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt.
Ziel des Angebots ist es, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu
vermeiden und die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen zu
verlängern. Die Teilnahme ist kostenlos. Möglich wird das
Repair-Café durch das Engagement freiwilliger Helferinnen und Helfer
sowie der Expertinnen und Experten des Vereins DUISentrieb, die ihr
Fachwissen und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.
Datum: Freitag, 22. Mai 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das
Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden
Zwei weitere Termine stehen bereits fest: Die
nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 17. Juni 2026, von 14 bis
17 Uhr im Recyclingzentrum Nord und am Freitag, 19. Juni 2026,
ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere
Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung unter
abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
„Cash!“: Führung
im Kultur- und Stadthistorischen Museum Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 24. Mai, um 15 Uhr
zu einer Themenführung durch die Ausstellung „Cash!“ ein. Geld ist
so allgegenwärtig wie magisch zugleich. Es funktioniert, weil wir
alle daran glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine
Wirkmacht vertrauen. Ob man es liebt oder verachtet: Wir alle
brauchen Geld. Aber was ist Geld überhaupt? Und warum ist etwas
wertvoll?
Die Führung durch die Dauerausstellung gewährt
Einblicke in den Zauber des Geldes. Wer mag, darf bei dieser
Gelegenheit etwas für das Tauschregal mitbringen – und sich im
Gegenzug eines der Mitbringsel der anderen Gäste aussuchen. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21.
Mai 2026, um 15 Uhr zu einer Führung mit Harald Küst ein. Unter dem
Titel „Duisburg im Wandel – Kulturtransfer durch Migration“ geht es um
die Frage, wie Migration, internationale Einflüsse und technische
Entwicklungen das Leben in Duisburg geprägt haben.
Die Führung findet im Rahmen des „Aktionstags der Vielfalt“ statt und
beleuchtet anhand verschiedener Beispiele den Einfluss von Migration auf
Alltag und Stadtkultur. Themen sind unter anderem technische
Innovationen, Fußball, Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die
Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.
Am Donnerstag gilt im Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das
Prinzip „Pay what you want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige
Programm und weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Der Wal
im Rhein | Gastspiel Figurentheater „Blaues Haus“ Die
Sichtung eines Belugawals im Rhein ist in diesem Jahr genau 60 Jahre
her. Das Theaterstück spielt in der fiktiven Duisburger
Hafenkneipe „Zum Rheinblick“. Wirtin Ilse und ihre Gäste erleben den
Trubel um den weißen Wal im Rhein, der ihren Alltag zu verändern
beginnt. Nachgespielte O-Töne und Werbefilme, Fernsehausschnitte und
Begegnungen realer Personen ermöglichen einen Rückblick in eine
Zeit, die nun noch einmal lebendig wird.
Am 18. Mai 1966,
auf dem Höhepunkt des deutschen Wirtschaftswunders, taucht bei
Duisburg-Neuenkamp – 300 km vom Meer entfernt – ein mächtiges Tier
aus der stinkenden Kloake „Rhein“ auf, um Luft zu holen: Ein weißer
Wal! Die Meldung wird erst mal für einen Aprilscherz gehalten, doch
schnell entsteht die Frage: Was macht man mit dem Tier? Gerne geben
die Bürokraten ihre Befugnisse an den jungen Duisburger Zoodirektor
Dr. Gewalt weiter. Der wittert die Chance seines Lebens. Er will den
Wal, der in Deutschland mit dem Namen „Moby Dick“ bezeichnet wurde
für sein neues Delphinarium fangen. Aber wie?
Eine obskure
Jagd beginnt, in deren Verlauf die Menschen immer mehr Mitgefühl für
das Tier zeigen… der erste Medienrummel der deutschen
Nachkriegsgeschichte nimmt Fahrt auf. Jedoch kommt alles immer
wieder anders als gedacht. Verfolgt der Wal einen ganz eigenen Weg?
Diese unglaubliche Walfahrt eines einsamen Belugas hat Massen von
Menschen bewegt – nicht nur am Rheinufer, sondern auch jenseits der
Grenze zu den Niederlanden am Waalufer, wie der Hauptzweigarm des
Flusses ab der Grenze heißt.
Hier nannten die Menschen den
verirrten Meeressäuger „Willi de Waal“. Figurentheater für
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren gespielt vom Ensemble
„Theater Blaues Haus“ aus Krefeld.
Der Wal im Rhein -
Figurentheater Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, 19 Uhr; Pfingstmontag,
25. Mai 2026, 16 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119
Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) – solidarische
Hutveranstaltungen
 Foto
© Dietmar Schörner
Ein Projekt im Rahmen des Programms
Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom
Regionalverband Ruhr.
Theaterspielzeit in
Rheinhausen: Tickets und Abonnements ab sofort erhältlich
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 der Konzertdirektion
Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen unter dem Motto
„Theater im Rampenlicht“ steht in den Startlöchern. Interessierte
können das Theater-Abonnement für die Veranstaltungen in der
Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 ab sofort erwerben.
Ebenso können sie jetzt auch Karten für die einzelnen Theaterstücke
reservieren.
Zum Saisonauftakt erwartet die Zuschauerinnen
und Zuschauer am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus
dem Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, der bestens bekannt
aus früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle ist. Mit großer
Liebe zu seiner Heimat bringt Glup jene unverwechselbare Mischung
aus Witz, Beobachtungsgabe und echter Ruhrgebiets-Seele mit, die
seine Arbeiten so besonders macht.
Am Donnerstag, 22.
Oktober, geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter
Quilter. Auf der Bühne stehen Mona Seefried und Peter E. Funck.
Diese Komödie zeigt überaus erheiternd, wie viel Menschlichkeit in
unerwarteten Situationen stecken kann. Mit fröhlicher Neugier
offenbart der Autor Peter Quilter die kleinen und größeren Marotten
eines ungleichen Pärchens, die einer Annäherung aber letztlich nicht
im Wege stehen.
Nach dem großen Erfolg in der vergangenen
Saison wurde ein weiterer Teil der Krimi-Komödie „Achtsam morden“
nach der Bestseller-Reihe von Karsten Dusse ins Programm genommen.
Mit „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24.
November, sorgt Björn Diemel, alias Martin Lindow, erneut für
fulminante und brüllend komische Unterhaltung.
Das neue Jahr
startet am Donnerstag, 14. Januar, mit dem Schauspiel „Der Wal“ von
Samuel D. Hunter. Präsentiert wird eine tief bewegende Geschichte
über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung. Die Rheinische
Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März, von
Stefan Keim und Martin Bross, lässt die Zuschauenden weiter an das
Unmögliche glauben. Nichts ist hier sicher vor ihrem satirischen
Witz und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen
Kalauern angereicherten Dialogen.
Den Abschluss der
Spielzeit 2026/2027 bildet das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder
das Ende der Humanisten“ von Moritz Rinke am Freitag, 30. April
2027. Dieses Schauspiel richtet den Blick nach vorn und fragt, wie
unser Menschsein in einer zunehmend technischen Welt bestehen kann.
Die Stücke starten jeweils um 20 Uhr, der Einlass bereits um 19 Uhr.
Einzelkarten für die Veranstaltungen gibt es für 17, 22 und
27 Euro; sechs Stücke im Abonnement in drei Preisklassen für 84, 108
und 132 Euro. Weitere Informationen zu den Tickets und mehr gibt es
per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de sowie telefonisch in der Zeit
von 8.30 bis 12.30 Uhr unter 0203 283-987889.
VHS: Lesung und Talk über ADHS ADHS ist das
Thema einer Lesung und eines Talks, die am Dienstag, 2. Juni, um
19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in
der Duisburger Innenstadt stattfinden. ADHS ist weder eine
Modekrankheit noch das „Zappelphilipp-Syndrom“. ADHS betrifft nur
etwa fünf Prozent der Kinder – und doch sorgt die Diagnose für
zahlreiche Diskussionen, Missverständnisse und Vorurteile. Warum ist
das so? Und was bedeutet ADHS wirklich für betroffene Familien?
Autorin Ursula Frühe liest aus ihrem
Buch „Neuronengewitter” und berichtet offen von ihrem Alltag mit
zwei betroffenen Kindern. Sie weiß, wie belastend und nervenraubend
es ist, ein oder mehrere Kinder mit ADHS zu erziehen. Sie kennt den
Kampf um die täglichen Hausaufgaben, die Gespräche mit Lehrerinnen
und Lehrern, die gesellschaftlichen Vorurteile und
Schuldzuweisungen. Sie weiß aber auch, dass es Hilfe und
Unterstützung geben kann.
Gemeinsam mit dem Publikum räumt
Ursula Frühe mit Mythen auf, beantwortet Fragen und möchte vor allem
eines: betroffene Familien stärken. Auch Interessierte ohne
persönliche Betroffenheit sind herzlich willkommen. Die Teilnahme
kostet fünf Euro. Anmeldungen werden online über
https://www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an
h.pieper@stadt-duisburg.de erbeten. Weitere Informationen gibt es
unter 0203 283-984609.
ADAC Stauprognose: 22. Bis 25.
Mai - Pfingstferienstart in drei Bundesländern / Eines der
staureichsten Reisewochenenden des Jahres Der ADAC
rechnet zum langen Pfingstwochenende mit einer der höchsten
Verkehrsbelastungen des Jahres. Aufgrund des Feiertags am
Pfingstmontag, dem 25. Mai, beginnen viele Urlauber ihren Kurzurlaub
bereits am Freitagnachmittag, dem 22. Mai.
Zusätzlich
beginnen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt die Ferien,
in Baden-Württemberg und Bayern sogar die zweiwöchigen
Pfingstferien. Besonders gefragt sind Reiseziele im Süden Europas,
zum Beispiel Österreich, Italien, Kroatien und Südfrankreich.
Der Freitag vor Pfingsten gehörte im vergangenen Jahr bereits zu
den staureichsten Tagen des gesamten Jahres. Die größte Staugefahr
besteht daher am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr. Auch am Samstag ist
zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit dichtem Reiseverkehr
zu rechnen. Deutlich ruhiger wird es am Pfingstsonntag. Am
Pfingstmontag erwartet der ADAC ab Mittag ersten Rückreiseverkehr.
Auch am Dienstag dürfte es auf den Autobahnen zwischen 7 und 18 Uhr
voll werden, da sich der Rückreiseverkehr mit dem Berufsverkehr
mischt.
Besonders stark belastet sind die Fernstraßen
Richtung Süden, in die Alpen sowie an die Nord- und Ostseeküste.
Besonders staugefährdet sind folgende Fernreiserouten: A1
Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund
– Köln A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig –
Magdeburg A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz –
Passau A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden –
Görlitz A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel A6 Mannheim
– Heilbronn – Nürnberg A7 Flensburg – Hamburg – Hannover –
Kassel; Ulm – Füssen/Reutte A8 Karlsruhe – Stuttgart – München –
Salzburg A9 Berlin – Halle/Leipzig A10 Berliner Ring A23
Hamburg – Heide A24 Hamburg – Schwerin A27 Bremen –
Bremerhaven A99 Autobahnring München
Der ADAC rechnet auch
auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland mit langen
Verzögerungen. In Österreich sind insbesondere die A1, die A9, die
Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn
A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Dort sorgt die
Sanierung der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. Ebenfalls
staugefährdet sind die A14, die Fernpassstraße B179 und die
Arlbergstraße B197.
Auf der Tauernautobahn gelten von Freitag
bis einschließlich Montag, ganztägige Abfahrtssperren. In Tirol
bestehen zudem an Samstagen, Sonn- und Feiertagen Fahrverbote auf
zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in den Bezirken
Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte.
In der Schweiz
bleibt die Verkehrslage auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St.
Margrethen angespannt. Ebenfalls stark belastet sind die
Gotthard-Route A2, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die
San-Bernardino-Route A13 in Richtung Chiasso.
In Italien
müssen Reisende insbesondere auf der Brennerroute A22 sowie auf der
Verbindung Schweiz–Mailand–Genua über die Autobahnen A9 und A7 mit
dichtem Reiseverkehr und längeren Verzögerungen rechnen.
Sonderinformation: Brennerroute stark beeinträchtigt Reisende in
Richtung Italien bzw. zurück sollten besonders den Samstag, den 30.
Mai, im Blick haben. Aufgrund einer Demonstration wird die
Brennerautobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner
von 11 bis 19 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Auch die parallel
verlaufenden Ausweichstrecken sind betroffen.
Da die
Sperrung in die Pfingstreisezeit fällt, muss mit erheblichen
Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden. Das Land
Tirol empfiehlt deshalb, den Brennerraum großräumig zu umfahren und
nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden. Auch alternative Routen
dürften stark belastet sein. Weitere Informationen auf www.adac.de.
Pfingstmontag: Änderungen bei
Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen Rund um Pfingsten
kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung.
Aufgrund des Feiertags am Montag, 25. Mai 2026, verschieben sich die
Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.
Die Terminverschiebungen im Überblick: Dienstag, 26. Mai
2026, statt Montag, 25. Mai 2026 Mittwoch, 27. Mai 2026, statt
Dienstag, 26. Mai 2026 Donnerstag, 28. Mai 2026, statt Mittwoch,
27. Mai 2026 Freitag, 29. Mai 2026 statt Donnerstag, 28. Mai 2026
Samstag, 30. Mai 2026 statt Freitag, 29. Mai 2026
Wer seinen
persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der
Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer
rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt.
Recyclinghöfe bleiben
geschlossen Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Montag,
den 25. Mai 2026, geschlossen. Ab Dienstag, 26. Mai 2026, gelten
wieder die regulären Öffnungszeiten.
Kundenservicecenter
Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag,
30. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort
von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den
übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von
montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.
Taizé-Gebet zur Wochenmitte in Alt-Duisburg Am
Mittwoch, 27. Mai 2026 feiert die Evangelische Kirchengemeinde
Alt-Duisburg um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche an der Martinstr.
35 ein „Taizé-Gebet zur Wochenmitte“. So heißt das
Gottesdienstformat, das Dagmar Brans, Pfarrer Stefan Korn, Helmut
Becker und Kirchenmusiker Andreas Lüken vorbereitet haben und zu dem
sie herzlich einladen.
Für das Taizé-Team liegt der Reiz an der
predigtlosen Gottesdienstform in der Erfahrung der sinn- und
kraftstiftenden Gemeinschaft von singenden, schweigenden und
betenden Menschen. Die einfachen, berührenden Gesänge von Taizé
werden mehrmals gesungen, sie schaffen die meditative Atmosphäre
dieser Andachtsform und führen in die Stille.
„Und die
Stille bereitet den Menschen auf eine neue Begegnung mit Gott vor“
heißt es in der Einladung zum Taizé-Gebet zur Wochenmitte im
Gemeindebrief von Alt-Duisburg. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.ekadu.de. Zum Thema Taizé: In der „Communité de Taizé“,
gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben
Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die
Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam
für diese Gottesdienste.
Nicht zuletzt durch die einfachen
Gesänge, die mit wenigen Worten auskommen und sich wiederholen,
wurde die Gemeinschaft von Taizé weltweit bekannt und verfügt bis
heute über eine große Ausstrahlungskraft in der gesamten
Christenheit. Die meditativen Gesänge von Taizé laden dazu ein, zur
Ruhe zu kommen und bei Gesang, Gebet, Stille und persönlichem
Nachdenken sich der Gegenwart Gottes im eigenen Leben zu öffnen und
neu Kraft zu schöpfen.
Pfarrer Muthmann am nächsten
Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es
werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über
die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den Kircheneintritt
gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben
bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich
zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der
Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17
Uhr. Am Freitag, 22. Mai 2026 heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen
in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich
willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

NRW: Fast 50 % mehr Verunglückte bei Straßenverkehrsunfällen mit
E-Scootern
* 4.456 Personen verunglückten 2025 mit einem E-Scooter;
11,2 % erlitten schwere Verletzungen * 11,1 % mehr Verunglückte
bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 % Schwerverletzte * Jede
zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war jünger als 25
Jahre
Im Jahr 2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen
4.456 Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren,
verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr
zuvor.
Dies steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der
ansteigenden Nutzung von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der
Verunglückten erlitten leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich
schwer und 0,1 % (sechs Personen) wurden getötet. Rund 11 % mehr
Verunglückte bei Pedelec-Unfällen Die Zahl der verunglückten
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in
NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem
Jahr 2024.
Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der
Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 %
der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer
verletzt und 0,7 % der Personen starben. Die Anzahl der
verunglückten Personen bei allen Fahrradunfällen (inkl.
Pedelecs) lag 2025 bei 21.487 und hat im Vergleich zum Vorjahr um
7,3 % zugenommen.
Der Anteil der Verunglückten mit Pedelecs
an allen bei Fahrradunfällen Verunglückten lag bei 37,1 % und hat im
Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % zugenommen (2024: 35,8 %).
Mit Motorrädern verunglückten im Jahr 2025 insgesamt 5.731
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrende und somit 8,6 % mehr
Personen als noch ein Jahr zuvor. Dabei wurden 73,7 % der Personen
leicht und weitere 25,2 % schwer verletzt. 1,0 % der verunglückten
Motorradfahrenden bzw. -mitfahrenden wurden tödlich verletzt.

Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war unter 25
Jahre alt E-Scooter sind Verkehrsmittel, die vor allem von jüngeren
Personen genutzt werden: Über die Hälfte der im Jahr 2025 mit
einem E-Scooter verunglückten Personen (54,8 %) waren jünger als
25 Jahre und lediglich 2,5 % waren 65 Jahre und älter.
Bei den Pedelec-Unfällen lag der Anteil
der unter 25-Jährigen bei 12,4 %; 28,2 % der verunglückten Personen
waren 65 Jahre und älter. Bei den übrigen Fahrradunfällen ohne
Pedelecs entfielen 27,7 % der Verunglückten auf unter 25-Jährige und
15,5 % auf Personen die 65 Jahre und älter waren. Bei
den Verunglückten mit Motorrädern handelte es sich in über einem
Drittel der Fälle um Personen unter 25 Jahren (34,8 %); 65 Jahre und
älter waren hingegen etwa 10,3 % der Verunglückten.

NRW-Industrie: Produktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen
seit 2020 um fast ein Fünftel gestiegen
* Absatzwert seit 2020 um 45 % gestiegen * Schwerpunkt lag 2025
bei Mehl aus Weizen oder Mischgetreide * Fast 20 % des
bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW
Im Jahr 2025 sind in 28 nordrhein-westfälischen Betrieben des
Verarbeitenden Gewerbes 2,6 Millionen Tonnen Mahl- und
Schälmühlenerzeugnisse wie zum Beispiel Mehl, Schrot oder Grieß im
Wert von 1,1 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des „Deutschen Mühlentages“ am 25.
Mai 2026 weiter mitteilt, lag die Menge damit um 0,8 % und der
Absatzwert nominal um 2,1 % unter dem Vorjahr.
Damit sank
die produzierte Menge nach Anstiegen in den letzten drei Jahren
erstmalig wieder leicht. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg die
Absatzmenge um 18,4 %. Damit wurden 2025 fast ein Fünftel mehr Mahl-
und Schälmühlenerzeugnisse industriell hergestellt. Im gleichen
Zeitraum stieg der nominale Absatzwert mit 45,1 % deutlich stärker
an als die Absatzmenge. Im Zeitvergleich mit dem Jahr 2015 nahm die
Absatzmenge um 18,1 % und der Absatzwert um 36,3 % zu.

2025 wurde überwiegend Mehl aus Weizen oder Mischgetreide produziert
Im vergangenen Jahr wurden in NRW u. a. 1,7 Millionen Tonnen Mehl
aus Weizen oder Mischgetreide mit Weizen (Mengkorn) hergestellt; das
waren fast zwei Drittel der Produktionsmenge an Mahl- und
Schälmühlenerzeugnisse. Gegenüber dem Vorjahr war die produzierte
Menge um 0,9 % rückläufig.
Im gleichen Zeitraum stieg
hingegen die Absatzmenge von Mehl aus anderem Getreide, hierzu
zählen Roggen, Mais, Reis, Gerste oder Hafer, um 3,2 % auf 132.600
Tonnen. Die Menge von Kleie und anderen Rückständen blieb mit
509.900 Tonnen und einen Anstieg von 0,1 % nahezu unverändert.
NRW-Betriebe erwirtschafteten fast ein
Fünftel des bundesweiten Absatzwertes Bundesweit blieb der
Absatzwert der Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse 2025 nahezu
unverändert, mit nominal 5,7 Milliarden Euro lag dieser um 0,2 %
unter dem Vorjahr. Der Anteil der nordrhein-westfälischen Betriebe
am Wert der bundesweiten Produktion betrug im letzten Jahr 19,6 %
(2024: 19,9 %).
Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster mit
größten Anteilen an der NRW - Produktion 87,4 % der Absatzmenge und
76,0 % des Absatzwertes der Gesamtproduktion von Mahl- und
Schälmühlenerzeugnissen stammten 2025 aus Betrieben der
Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster.
124 900
Tonnen Fleischersatzprodukte im Wert von 632,6 Millionen Euro
produziert
Ob Veggie-Burger, Tofuwurst oder Seitanmortadella: Die Produktion
von vegetarischen oder veganen Fleischalternativen in Deutschland
ist im letzten Jahr leicht gesunken – nachdem sie in den Jahren
zuvor stetig gewachsen war. Im Jahr 2025 wurden hierzulande mit 124
900 Tonnen Fleischersatzprodukte 1,2 % weniger als im Vorjahr
produziert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
2024 lag die Produktion bei 126 500 Tonnen. Der Wert der
Fleischersatzproduktion sank mit 632,6 Millionen Euro im Jahr 2025
um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr, als es 647,1 Millionen Euro waren.
Binnen sechs Jahren hat sich die Produktion mehr als verdoppelt
(+107,0 %): 2019 wurden 60 400 Tonnen Fleischersatzprodukte
hergestellt.

Wert des produzierten Fleisches gut 70-mal so hoch wie
der von Fleischersatz Im vergangenen Jahr wurden Fleisch und
Fleischerzeugnisse im Wert von gut 45,2 Milliarden Euro in
Deutschland produziert. Das entsprach einem Zuwachs von 2,0 %
gegenüber den 44,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Herstellung von
Fleisch übersteigt die der Fleischalternativen um ein Vielfaches:
Wertmäßig fiel die Fleischproduktion 2025 gut 70-mal größer aus als
die von Fleischersatzprodukten.
Im Jahr 2019 waren Fleisch
und Fleischerzeugnisse im Wert von gut 40,1 Milliarden Euro in
Deutschland produziert worden. Das entsprach in etwa dem 150-Fachen
des damaligen Werts der Fleischersatzprodukte von knapp
0,3 Milliarden Euro.
Fleischkonsum in Deutschland 2025 leicht
gestiegen Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist nach vorläufigen
Angaben der Bundesanstalt
für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zuletzt leicht gestiegen.
Mit durchschnittlich 54,9 Kilogramm pro Person lag der rechnerische
Fleischverzehr in Deutschland 2025 leicht über dem der beiden
Vorjahre 2023 (52,9 Kilogramm) und 2024 (53,5 Kilogramm).
Bürgerservice der Stadt Duisburg informiert: Ausweisdokumente
rechtzeitig vor den Sommerferien auf Gültigkeit überprüfen
In wenigen Wochen, am 20. Juli, beginnen die Sommerferien in
Nordrhein- Westfalen. Der Bürgerservice der Stadt Duisburg empfiehlt
daher, sich frühzeitig um die Neubeantragung von Ausweisdokumenten
zu kümmern. Bürgerinnen und Bürger sollten ihre eigenen
Ausweisdokumente und ganz besonders die der Kinder überprüfen.
Seit dem 1. Januar 2024 dürfen keine Kinderreisepässe sowie
Verlängerungen mehr ausgestellt werden. Es gibt nur noch die
Möglichkeit, einen Personalausweis oder Reisepass für Kinder zu
beantragen. Die Gültigkeitsdauer von derzeit noch ausgestellten
Kinderreisepässen bleibt jedoch weiterhin bestehen.
In
Notfällen und bei kurzfristigen Reisen können vorläufige
Personalausweise bzw. Reisepässe beantragt werden. Für Reisen
innerhalb der Europäischen Union (EU) reicht ein Personalausweis.
Soll das Reiseziel hingegen außerhalb der EU liegen, benötigt man
für Kinder einen Reisepass. Auskunft über das jeweils benötigte
Reisedokument geben die Reise- und Sicherheitshinweise auf der
Internetseite des Auswärtigen Amtes:
www.auswaertiges-amt.de/de/.
Weitere Informationen,
welche Dokumente für die Beantragung eines Personalausweises bzw.
Reisepasses benötigt werden, sind online abrufbar unter
www.duisburg.de (Stichwort: „Personalausweis“ bzw. „Reisepass“). Die
Kosten für einen Personalausweis betragen für Personen unter 24
Jahren 27,60Euro und für Personen ab 24 Jahren 46,00 Euro.
Der Reisepass kostet für Personen unter 24 Jahren 37,50 Euro und für
Personen ab 24 Jahren 70 Euro. Aktuell können ausreichend zeitnahe
und kurzfristige Termine angeboten werden. Der Besuch ist nur mit
einem vorher gebuchten Online-Termin unter www.duisburg.de/termine
möglich.
Die Ausweisdokumente werden durch die
Bundesdruckerei gefertigt. Aufgrund der bundesweit hohen Nachfrage
ist mit einer mehrwöchigen Bearbeitungszeit, in der Regel etwa sechs
Wochen, zu rechnen.
Nachbarschaftstag in der
Stadtteilbibliothek Beeck Unter dem Motto „Frau Beeck
lädt ein“ findet am Freitag, 29. Mai, von 14 bis 17 Uhr in die
Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek Beeck am Lange Kamp 5 der Tag
der Nachbarschaft statt. Ein buntes Programm sorgt für Unterhaltung
und Mitmach-Spaß für alle Interessierten.
Die kleinen und
großen Gäste können unter anderem die Angebote der Bibliothek
kennenlernen und ausprobieren oder an verschiedenen Aktionen
teilnehmen, bei denen kleine Preise gewonnen werden können. So
besteht die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre und bei einer
Tasse Kaffee, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Mit dem
Tag der Nachbarschaft möchte die Stadtteilbibliothek Beeck ein
Zeichen für Begegnung und Zusammenhalt im Stadtteil setzen. Die
Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und
Stadthistorischen Museum Das Kultur- und Stadthistorische
Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 15 Uhr zu einer
Führung mit Harald Küst ein. Unter dem Titel „Duisburg im Wandel –
Kulturtransfer durch Migration“ geht es um die Frage, wie Migration,
internationale Einflüsse und technische Entwicklungen das Leben in
Duisburg geprägt haben.
Die Führung findet im Rahmen des
„Aktionstags der Vielfalt“ statt und beleuchtet anhand verschiedener
Beispiele den Einfluss von Migration auf Alltag und Stadtkultur.
Themen sind unter anderem technische Innovationen, Fußball,
Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die Teilnahme an der Führung
ist im Museumseintritt enthalten.
Am Donnerstag gilt im
Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das Prinzip „Pay what you
want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige Programm und
weitere Informationen sind unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.
Appell zum „Welt-Trinkgeld-Tag“: „Nicht in den Sparmodus schalten“
NGG rät: „Wer Trinkgeld gibt, sollte beim Personal ruhig mal
nachfragen“ „Der Rest ist für Sie!“ – Ein Satz, den
jeder Kellner im Restaurant oder Biergarten in Duisburg gerne hört.
„Denn Trinkgeld kommt immer gut an. Vor allem, wenn es bei dem
‚Rest‘ nicht nur um 20 oder 50 Cent geht“, sagt Adnan Kandemir von
der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Zum
„Welt-Trinkgeld-Tag“ am kommenden Donnerstag (Hinweis f.d. Red.: 21.
Mai) appelliert die Gastro-Gewerkschaft, beim Trinkgeld „nicht zu
knausrig zu sein“. Immerhin gibt es nach Angaben der NGG Nordrhein
in Duisburg rund 7.060 Beschäftigte in Biergärten, Gaststätten,
Restaurants und Hotels, für die das Trinkgeld ein wichtiger
„Portemonnaie-Füller“ ist.

Feste „Tarife für den Tip“ gebe es allerdings nicht. Trotzdem
gelte die Faustregel: „10 Prozent von dem Betrag, der auf der
Rechnung steht, sind üblich. 15 Prozent dürfen es aber auch sein.
Denn Trinkgeld ist für alle Kellnerinnen und Köche in Duisburg
wichtig. Immerhin verdienen sie nicht wirklich üppig“, so Adnan
Kandemir. Etwas sparsam blickt der Geschäftsführer der NGG Nordrhein
auf Gäste, die ihr Portemonnaie lieber zuhalten: „Klar,
Pfennigfuchser gibt es auch. Die sind dann mit 5 Prozent dabei. Und
oft genug geben echte Geizkragen auch gar nichts – leider.“
Wichtig ist der Gastronomie-Gewerkschaft, dass es das Trinkgeld
zusätzlich zum Lohn gibt. „Als Bonus für prompten und freundlichen
Service und für professionell und lecker gemachtes Essen. Trinkgeld
ist Wertschätzung“, so Kandemir. Die NGG Nordrhein zeigt deshalb
auch allen Gastronomen die Rote Karte, die das Trinkgeld mit dem
Lohn verrechnen wollen: „Das ist absolut tabu. Denn Lohn ist Lohn.
Und Tip ist Tip“, macht Adnan Kandemir deutlich. Gängige Praxis sei,
dass das Trinkgeld im Team gerecht geteilt werde. „Auch Küchenhilfen
und Minijobber, die im Biergarten aushelfen, sollten nicht leer
ausgehen“, so der NGG-Geschäftsführer.
Er rät Gästen, beim
Trinkgeld auch nachzufragen. Vor allem bei Kartenzahlung. „Gerade
dann sollte man sich beim Personal erkundigen, ob das eingezogene
Trinkgeld auch tatsächlich beim Service und in der Küche ankommt“,
sagt Adnan Kandemir. Insgesamt sieht er dabei Kartenlesegeräte, die
das Trinkgeld schon auf dem Display vorschlagen, kritisch: „Es gibt
die Auswahl zwischen 5, 10, 15 und manchmal sogar 20 Prozent. Davon
sind viele Gäste genervt oder sogar überfordert. Sie drücken dann
oft die ‚Kein Trinkgeld‘-Taste.“ Das wiederum habe weder eine gute
Küche noch ein guter Service verdient.
Besonders häufig
würden Gäste von Fast-Food-Restaurants in den „Trinkgeld-Sparmodus“
schalten: „Rund um Burger, Pizza, Pommes, Hotdog, Chicken Wings,
Döner, Currywurst & Co. fällt extrem wenig Trinkgeld fürs Personal
ab. Dabei werden gerade die Beschäftigten dort oft alles andere als
gut bezahlt“, so Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der
Gastro-Gewerkschaft macht allerdings deutlich: „Trinkgeld hat null
Einfluss auf die Rente. Daher lieber Lohn rauf: Am Tariflohn führt
schon deshalb kein Weg vorbei.“
Und beim Lohn soll sich für
die Beschäftigten schon bald etwas tun: Die NGG will ein Plus von 6
Prozent erreichen. „Das ist genau die Hälfte von dem, was die
Gastronomen durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer – von 19 auf 7
Prozent – seit Jahresbeginn mehr für sich in der Kasse haben. Und
genau diese Hälfte muss den Gastro-Beschäftigten gehören: den Köchen
und Kellnern genauso wie den Rezeptionistinnen, Barkeepern und
Azubis“, sagt Adnan Kandemir. Dafür werde sich die NGG bei der
nächsten Tarifverhandlung mit dem Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband (DEHOGA) Mitte Juni stark machen.
Parkkonzert am 24. Mai: Shanty Chor Duisburg-WSP NRW im
Jubiläumshain Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe im
Hamborner Jubiläumshain läuft wieder. Am Pfingstsonntag, 24. Mai,
kann sich das Publikum gemeinsam mit dem Shanty Chor Duisburg-WSP
NRW in die Ferne träumen. Ab 11 Uhr singt der Chor von harter
Arbeit auf See, unzähligen Häfen, Wellen, Wind und Meer. Bis
zum 19. Juli spielen wöchentlich jeweils sonntags um 11 Uhr
wechselnde Musikerinnen und Musiker an der Ziegelhorststraße bei
freiem Eintritt. Terminübersicht 31.05.2026 – BSW Musikcorps
Hohenbudberg 1973 07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V. 21.06.2026 –
Gitarrenduo Saitenweise 28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn 12.07.2026 –
Blasorchester Lohmühle e.V. 1964 19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
Duisburger Umweltwochen 2026: Veranstaltungsprogramm jetzt online
Die Duisburger Umweltwochen 2026 stehen in den Startlöchern: Am
Montag, 15. Juni, startet das Veranstaltungsprogramm mit dem
diesjährigen Schwerpunktthema „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu
denken“.
Bis zum 10. Juli können Kinder, Familien und
Erwachsene an zahlreichen umweltrelevanten Aktionen teilnehmen. Das
komplette Programm ist ab sofort online verfügbar.
„DUISBURG.NACHHALTIG – Die Umweltwochen 2026“ sind Mitmachwochen zu
den Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz. In diesem Jahr
ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft – sie zeigen, wie
Wiederverwenden, Reparieren und Recycling den Alltag
umweltfreundlicher und kosteneffizienter machen können.
Rund
50 Veranstaltungen gehören zum Programm, darunter Reparaturangebote,
Upcycling- und Müllsammelaktionen, Exkursionen, Radtouren,
Theaterstücke und Kunstausstellungen. Höhepunkte sind der
Umweltmarkt sowie der Eine-Welt-Basar am 20. Juni mit vielen
Aktionsständen auf der Königstraße in der Innenstadt, Das
Veranstaltungsprogramm der Duisburger Umweltwochen ist unter
https://www.duisburg.de/umweltwochen abrufbar.
Jörg Kachelmann produziert Avatar-Wettervideos für Bayer Agrar
mit NewsHub von STUDIO 47 KI-Produktionspipeline für
tägliche Wettervideos in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Täglich aktuelle Wettervideos für die gesamte DACH-Region,
automatisch produziert mit einem KI-Avatar von Jörg Kachelmann:
Gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Meteologix AG / Kachelmann
GmbH, das auch das Wetterportal www.kachelmannwetter.com produziert,
hat STUDIO 47 seine KI-Produktionsplattform NewsHub für Bayer Agrar
umfassend angepasst. Es ist damit eines der bislang größten
KI-gestützten Wettervideo-Projekte im deutschsprachigen Raum.
Die Videos werden täglich für die digitalen Plattformen von
Bayer Agrar produziert und veröffentlicht. Sie bieten Landwirten
Informationen rund um Wetter, Pflanzenbau und Landwirtschaft. Die
regionalisierten Wettervideos sind unter anderem über Bayer Agrar TV
(agrar.bayer.de/Agrar TV) abrufbar.
Im Zentrum des Projekts
steht NewsHub, die von STUDIO 47 entwickelte Plattform für
KI-gestützte Broadcast- und Videoproduktion. Das System wurde
gemeinsam mit Meteologix auf die Anforderungen des Projekts
zugeschnitten und verbindet Wetterdaten, Textproduktion,
Avatar-Technologie, Grafiken, regionale Varianten und automatisierte
Distribution in einem durchgängigen Workflow.
Moderator der
täglichen Wettervideos ist ein KI-Avatar von Jörg Kachelmann, der
gemeinsam mit STUDIO 47 produziert wurde. Die Partnerschaft zwischen
dem bekannten Wetterexperten und dem Duisburger TV-Sender besteht
bereits seit Anfang des Jahres: Seit Februar präsentiert der
Kachelmann-Avatar täglich die Wettervorhersage im Programm von
STUDIO 47.
„Wir zeigen gemeinsam mit Meteologix und Bayer,
dass KI-gestützte Medienproduktion längst im realen täglichen
Einsatz angekommen ist“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von
STUDIO 47. „Das System produziert jeden Tag zahlreiche regionale
Wettervideos, automatisiert, skalierbar und redaktionell
kontrolliert.“
Auch Jörg Kachelmann sieht in dem Projekt
einen wichtigen Entwicklungsschritt für digitale
Wetterkommunikation: „Wetterinformationen müssen schnell, präzise
und verlässlich verfügbar sein. Mit der Kombination aus
meteorologischer Expertise, aktuellen Daten und automatisierter
Produktion schaffen wir ein Videoformat, das täglich in hoher
Qualität und in großer regionaler Tiefe produziert werden kann. Und
ich muss dazu nicht einmal ins TV-Studio gehen.“
Für STUDIO
47 ist das Projekt zugleich ein Showcase für die eigenen
KI-Entwicklungen. Der Sender entwickelt seit mehreren Jahren Systeme
für automatisierte Nachrichten- und Videoproduktion, darunter
BotCast, ClipSense und NewsHub. Erst kürzlich wurde STUDIO 47 dafür
mit dem NRW-Innovationspreis des Netzwerks ZENIT ausgezeichnet.
Zudem stellt STUDIO 47 die Technologie auch anderen
Medienhäusern und Unternehmen zur Verfügung, etwa Regional- und
Lokalsendern, digitalen Publishern oder
Corporate-Communications-Abteilungen.

KI-Wetter für die DACH-Region: Der digitale Avatar von Jörg
Kachelmann präsentiert die Wettervideos für Bayer Agrar - umgesetzt
mit der KI-Plattform NewsHub von STUDIO 47. (Foto: STUDIO 47)

Baugenehmigungen für Wohnungen im März 2026
+11,5 % zum Vorjahresmonat Baugenehmigungen
im Neubau von Januar bis März 2026 zum Vorjahreszeitraum: +14,0
% bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt +13,7 % bei
Einfamilienhäusern +23,2 % bei Zweifamilienhäusern +14,9 %
bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Im März 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2
200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der
genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1 300 auf 17 600. Die
Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude
entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 %
oder 900 auf 4 200.

Januar bis März 2026: Aufwärtstrend bei neuen
Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 63 500 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 % oder
8 100 Wohnungen mehr als von Januar bis März 2025.
In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt
51 700 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder
6 300 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die
Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 % (+1 500)
auf 12 100.
Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl
genehmigter Wohnungen um 23,2 % (+700) auf 3 600 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33 100 Neubauwohnungen. Das war
ein Anstieg um 14,9 % (+4 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % (-100) auf 2 800 Wohnungen
zurück. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026
insgesamt 1 400 Wohnungen (+73,7 %; +600) genehmigt.
Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden
oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als
Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von
Januar bis März 2026 insgesamt 10 500 Wohnungen genehmigt, das waren
12,3 % oder 1 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des
Jahres 2025.
Einkommensunterschiede in NRW: Erstmals
kleinräumige Auswertung zu steuerpflichtigen Einkünften möglich
* Interaktive Karte mit 1x1 km Rasterung zeigt regionale
Einkommensstrukturen * Autobahn 40 trennt Gebiete mit hohen und
niedrigen Einkünften * Flüsse Rhein und Wupper prägen
Einkommensniveaus in Köln und Wuppertal
Die Einkünfte der
Steuerpflichtigen in Nordrhein-Westfalen unterscheiden sich deutlich
in Abhängigkeit von der Wohnortlage. Wie das Statistische Landesamt
anhand einer jetzt vorliegenden kleinräumigen Karte zur Lohn- und
Einkommensteuerstatistik 2021 mitteilt, bildet etwa der Verlauf der
Autobahn 40 eine markante Trennlinie der Einkommensebenen im
Ruhrgebiet.
Die georeferenzierte Auswertung stellt erstmals
Einkünfte unterhalb der Gemeindeebene dar. Sie ermöglicht mit einer
1x1 Kilometer Rasterung innerhalb von Gemeinden, teilweise
Stadtbezirke oder andere kleinräumige Gebiete zu betrachten. A40
trennt Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften Auf Ebene der
kreisfreien Städte weisen die Kommunen im Ruhrgebiet im Vergleich
eher mittlere und niedrige Einkommensniveaus auf.
Bei
kleinräumiger Betrachtung in der veröffentlichten Karte werden nun
noch genauere Strukturen sichtbar: So sind südlich der Autobahn A40
Areale mit einem Medianeinkommen von über 50.000 Euro zu sehen, was
in der Darstellung die höchste Kategorie für das Land NRW ist. Beim
Median erzielt eine Hälfte der Steuerpflichtigen mehr oder genau
diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger Einkünfte hat.
Große Gebiete im Norden des Ruhrgebiets weisen Einkünfte in der
niedrigsten Kategorie mit weniger als 30.000 Euro im Median auf.
Auch in anderen Regionen von NRW werden in der
kleinräumigen Darstellung Unterschiede nach Wohnortlage deutlich. So
sind etwa in Köln hohe Einkommensniveaus linksrheinisch von über
40.000 Euro, in Teilen über 50.000 Euro und rechtsrheinisch
niedrigere Medianeinkommen von unter 30.000 Euro erkennbar. In
Wuppertal prägen Wupper und Autobahn 46 die Einkommensniveaus. Der
neu veröffentlichte Artikel „Wohnortlage
- Eine Frage der Einkünfte“ analysiert diese und weitere
regionale Strukturen der Einkünfte der Steuerpflichtigen in NRW.
„Wohnortlage – Eine Frage der Einkünfte“
Erich Kästner Gesamtschule
Duisburg freut sich auf „Sterneküche macht Schule“ mit Stefan
Marquard und der KNAPPSCHAFT Gesundes, gemeinsames und
zukunftsfähiges Essen als Teil des pädagogischen Konzepts. Die Erich
Kästner Gesamtschule Duisburg freut sich sehr auf den Besuch von
Sterne- und TV-Koch Stefan Marquard und seinem Team im Rahmen des
Präventionsprojekts „Sterneküche macht Schule“ der KNAPPSCHAFT.
Das bundesweite Projekt unterstützt Schulen und Kitas dabei,
Schulverpflegung gesünder, frischer, nachhaltiger und
wirtschaftlicher zu gestalten. Nach Angaben der KNAPPSCHAFT wurden
bereits über 200 Schulen und Kitas begleitet; im Mittelpunkt stehen
die Optimierung von Abläufen, Einkaufsplanung, Lagerung, Zubereitung
und Anrichten der Speisen.
Für die Erich Kästner
Gesamtschule ist der Projekttag weit mehr als ein besonderes
Koch-Event. Er fügt sich unmittelbar in die Weiterentwicklung des
schulischen Essenskonzeptes ein. Die Schule arbeitet daran,
Mahlzeiten stärker als gemeinschaftliches, soziales und
gesundheitsförderndes Element des Ganztags zu gestalten.
Geplant ist, gemeinsames Essen an Tischen als festen Bestandteil des
Schulalltags weiterzuentwickeln und im kommenden Schuljahr zunächst
in einer Modellklasse zu erproben. „Essen ist für uns nicht nur
Versorgung, sondern Teil unseres Bildungs- und Erziehungskonzeptes“,
erklärt die Schulleitung der Erich Kästner Gesamtschule.
„Gemeinsame
Mahlzeiten schaffen Begegnung, stärken Gemeinschaft und fördern
Verantwortung füreinander. Deshalb freuen wir uns sehr, mit Stefan
Marquard und seinem Team fachliche Impulse für eine hochwertige,
frische und nachhaltige Schulverpflegung zu erhalten.“
Die
Auswahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfolgt über
einen kleinen schulinternen Wettbewerb. So wird das Projekt bereits
im Vorfeld in die Schulgemeinschaft getragen und mit Beteiligung,
Kreativität und Wertschätzung verbunden. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt zudem auf der Zukunftsperspektive der Schule. Im Zusammenhang
mit dem geplanten Schulneubau befasst sich die Erich Kästner
Gesamtschule intensiv mit der Frage, wie Schulverpflegung künftig
organisiert werden kann.
Dabei geht es auch um Alternativen
zum vorgesehenen Cook-and-Chill-Konzept und um die Frage, wie
frische, gesunde und wirtschaftliche Essensangebote im Neubau
nachhaltig umgesetzt werden können.
„Wir sehen im Projekt
eine große Chance, pädagogische, gesundheitliche und bauliche Fragen
miteinander zu verbinden“, so die Schulleitung. „Gerade mit Blick
auf unseren Neubau möchten wir gemeinsam mit allen Beteiligten
prüfen, welche Lösungen für unsere Schule langfristig tragfähig
sind.“ Auch am Folgetag steht das gemeinsame Essen im Mittelpunkt:
Geplant ist ein großes Mittagessen mit rund 210 Personen. Die Presse
ist eingeladen, das Projekt zu begleiten — sowohl beim Showkochen
und Beratungsgespräch als auch beim gemeinsamen Mittagessen.
Das Projekt „Sterneküche macht Schule“ verfolgt nach Darstellung
der KNAPPSCHAFT das Ziel, gesunde Schulverpflegung praktisch
umsetzbar zu machen. Die KNAPPSCHAFT verweist dabei auf eine
Evaluation der Universität Flensburg, nach der Frischküche nach
Marquards Konzept nicht nur geschmacklich attraktiver, sondern auch
wirtschaftlicher sein kann als viele Convenience-Angebote.
Für
die Erich Kästner Gesamtschule ist der Besuch daher ein weiterer
Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Ganztagsschule, in
der Lernen, Gesundheit, Gemeinschaft und Verantwortung Hand in Hand
gehen.
Hochfeld: Immendaler Parkfest startet wieder
Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein erwartet die
Besucherinnen und Besucher beim 12. Immendaler Parkfest am Dienstag,
19. Mai, rund um das Blaue Haus an der Sedanstraße 64 in Hochfeld.
Unter dem Motto „Hochfeld verbindet“ laden in der Zeit von 15 bis 19
Uhr zahlreiche Einrichtungen aus dem Quartier zu einem bunten
Stadtteilfest ein.
Besonders Kinder dürfen sich auf ein
breites Angebot an Mitmachaktionen freuen: Von kreativen
Bastelstationen über Spiel- und Bewegungsangebote wie Dosenwerfen
und Rollenrutsche bis hin zu Stockbrotbacken und Kinderschminken ist
für jeden etwas dabei. Ziel ist es, die Freude am Ausprobieren und
Entdecken der eigenen Fähigkeiten zu fördern und zugleich die
vielfältigen Angebote im Stadtteil kennenzulernen.
Auch
auf der Bühne wird einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Programm
mit Vorführungen von lokalen Sport- und Akrobatikgruppen sowie Musik
sorgt während des Festes für Unterhaltung. Eine Neuheit in diesem
Jahr ist das Format „Hochfelder Talente“: Von 16 bis 17 Uhr haben
Hochfelder Jugendliche die Möglichkeit, ihr Können - ob z.B. Tanz,
Sprache oder Gesang - dem Publikum zu präsentieren.
Das
Parkfest wird gemeinschaftlich von verschiedenen Einrichtungen rund
um den Immendal organisiert. Dazu gehört die
Jugendfreizeiteinrichtung „Blaues Haus“ (Verein für Kinderhilfe
e.V.), der Stadtteiltreff Hochfeld (Stadt Duisburg), „Mittendrin in
Hochfeld“ (Diakoniewerk Duisburg GmbH), die AWO-Tagesgruppe, das
städtische Familienzentrum Immendal, die städtischen
Streetworkerinnen und Streetworker sowie das Stadtteilbüro Hochfeld.
Die Angebote sind kostenfrei. Zähl mit: Wie viele
Wildbienen summen in deinem Garten?
Wildbiene +
Partner ruft am Weltbienentag zur ersten App-basierten
Wildbienen-Zählung auf. Wer gerade aufmerksam durch den
Garten geht, hört es überall summen und brummen: Mauerbienen
schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben
ihre Brutröhren. Wie viele dieser Insekten tatsächlich in privaten
Gärten und auf Balkonen leben, ist schwer zu sagen, denn
verlässliche Zahlen für Siedlungsräume fehlen fast vollständig. Zum
Weltbienentag wollen Wildbiene + Partner sowie tausende
Naturfreundinnen und Naturfreunde das ändern: Am 20. Mai findet die
erste App-gestützte Wildbienen-Zählung in Europa statt.

Citizen Science im Garten: Die MyBeeHome-App macht jede Nisthilfe
zur Forschungsstation. (Quelle: Wildbiene + Partner) Foto-Quelle:
Wildbiene - Partner GmbH
Schwarmintelligenz für Wildbienen
Wer ein Bienenhotel oder eine andere Nisthilfe mit Hohlräumen
besitzt, fotografiert sie am 20. Mai mit der MyBeeHome App von
Wildbiene + Partner. Die integrierte Bilderkennung wertet aus, wie
viele Nistgänge bereits verschlossen sind und gibt einen
zuverlässigen Hinweis auf erfolgreiche Bruten. Das Prinzip dahinter
heißt "Citizen Science": Tausende Bürgerinnen und Bürger liefern
gemeinsam Daten, die kein Forschungsteam allein erheben könnte. Die
anonymisierten Ergebnisse fließen in einen Wildbienen-Report ein,
der nach der Zählung erstmals ein möglichst flächendeckendes Bild
der Situation in Siedlungsräumen der Schweiz und Deutschland
zeichnen soll.
„Jedes fotografierte Bienenhotel ist ein
wichtiges Puzzleteil. Wenn viele Menschen zeitgleich mitmachen,
erhalten wir eine großflächige Momentaufnahme der verschiedenen
Wildbienenpopulationen. Richtig spannend wird es, wenn wir diese
Daten standardisiert über einen längeren Zeitraum erfassen: Dann
können wir die Entwicklung der Populationen direkt mit externen
Faktoren wie dem Klima, Lebensraumveränderungen oder dem lokalen
Blütenangebot in Zusammenhang bringen“. sagt Tom Strobl, Biologe bei
Wildbiene + Partner.
Jeder Garten zählt Von den rund 585
in Deutschland heimischen Wildbienenarten gilt etwa die Hälfte als
gefährdet. Wissenschaftliche Erhebungen finden meist in
Schutzgebieten oder auf landwirtschaftlichen Flächen statt – über
ihr Leben in Gärten, auf Balkonen und im Stadtgrün ist wenig
bekannt. Dabei werden genau diese Räume immer wichtiger: Viele Arten
haben einen Aktionsradius von nur 200 bis 300 Metern. Ob sie dort
Nahrung und Nistplätze finden, entscheidet über ihr Überleben.
„Ein Garten ist heute für viele Arten kein Nebenschauplatz mehr,
sondern ein wichtiges Rückzugsgebiet. Umso wichtiger ist es zu
wissen, was dort wirklich passiert", so Strobl.
Jedes
Bienenhotel, jede Blühfläche und jeder unversiegelte Quadratmeter
zählt. Wildbienen brauchen Nahrung in unmittelbarer Nähe ihres
Nistplatzes, und das von März bis in den Herbst hinein. Reihen sich
naturnahe Gärten und Balkone aneinander, entstehen sogenannte
Trittsteine: ein Netz aus Lebensräumen, zwischen denen Wildbienen
sich bewegen, Nahrung finden und neue Nistplätze besiedeln können.
So wird aus vielen kleinen Bienen-Oasen ein zusammenhängender
Lebensraum.
Was Wildbienen jetzt am meisten hilft Aktuell
sind besonders viele Arten unterwegs auf der Suche nach Pollen,
Nektar und Brutplätzen. Schon kleine Maßnahmen können viel bewirken:
Vielfalt statt Einheitsgrün: Eine Mischung aus Früh-, Sommer-
und Spätblühern versorgt unterschiedliche Arten über die ganze
Saison. Heimische Wildstauden wie Glockenblume, Natternkopf oder
Wiesensalbei sind besonders wertvoll. Gefüllte Zierblüten, Geranien
oder Rhododendron sehen schön aus, bieten den Bienen aber kaum
Pollen.
Nistplätze zulassen: Rund 70 Prozent der Wildbienen
nisten im Boden. Offene, sandige Stellen, Totholz oder vertrocknete
Pflanzenstängel vom Vorjahr sind wertvoll. Für die übrigen Arten
eignen sich Wildbienenhäuser mit sauber gebohrten Niströhren. Auf
Pestizide verzichten: Schon der Verzicht auf chemische
Pflanzenschutzmittel im eigenen Garten schafft Lebensraum.
Das Citizen Science Projekt am 20. Mai soll zeigen, wo das Netz aus
Gärten, Balkonen und Grünflächen bereits trägt und wo es noch Lücken
gibt. „Die Bilder der Bienenhotels helfen uns die Entwicklung der
Wildbienenpopulationen im Siedlungsraum besser zu verstehen und zu
erkennen wo es noch Handlungsbedarf hat", erklärt Strobl und
ergänzt: „Der Weltbienentag ist eine gute Gelegenheit, einmal genau
hinzuschauen. Mit der MyBeeHome App kann man dabei nicht nur
wertvolle Daten beitragen, sondern auch selbst entdecken, wer sich
in den Niströhren des eigenen Bienenhäuschens verbirgt.
Mitmachen Lade die kostenlose MyBeeHome App herunter, öffne sie
am 20. Mai und fotografier dein Bienenhotel oder deine Nisthilfe.
Die App übernimmt die Analyse. In den Folgetagen können Nutzer:innen
die Artvorschläge prüfen und so die Genauigkeit des abschließenden
Reports verbessern.
Nach der Zählung veröffentlicht Wildbiene
+ Partner einen ausführlichen Bericht in der App, der zeigt, welche
Arten nachgewiesen wurden, wie viele Nester dokumentiert wurden und
wie das Gesamtbild in Deutschland und der Schweiz aussieht.
MyBeeHome ist kostenlos im App Store und bei Google Play
erhältlich.Weitere Informationen finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de
Frühe Hilfen Duisburg: Projekt
„Chance.DU“ stellt sich vor Die Frühen Hilfen Duisburg
laden am Freitag, 22. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum
Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße
5 bis 7 in der Duisburger Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich
an der Steinschen Gasse 2.
Die Frühen Hilfen Duisburg bieten
ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um
Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren
Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an. Inhaltlich geht es dieses
Mal um das Projekt „Chance.DU“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für
Beschäftigungsförderung (GFB) Duisburg.
Ziel des Projektes
ist die ganzheitliche Unterstützung von Familien im Leistungsbezug
(ausgenommen Asylleistungen) bei der Entwicklung einer beruflichen
Perspektive. Im Zuge der familienorientierten Beratung bekommt jede
Familie eine individuelle Beratung entsprechend ihrer persönlichen
Situation.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in
Duisburg sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet auf
www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der
Frühen Hilfen telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.
60 Jahre Wal im Rhein
Derzeit ist ja Wal „Timmy“ in aller Munde und es droht eine
tragische Geschichte zu werden. Wir wollen eine Geschichte mit positivem
Ausgang, die sich 2026 zum 60ten Male jährt, auf vielfältige Art und
Weise erzählen: Wir erinnern mit drei Projektteilen an die Reise von
„Willi de Waal“, wie der im Jahr 1966 im Rhein gesichtete weiße Wal bei
unseren Niederländischen Nachbarn genannt wurde.

Stadtarchiv Duisburg
Der in Deutschland als „Moby Dick“ benannte Meeressäuger versetzte die
deutschen Medien und Rheinanwohner in eine mehrwöchigen Rausch, der
sogar in einer Waljagd durch den damaligen Duisburger Zoodirektor Dr.
Wolfgang Gewalt mündete.

Am Jahrestag der ersten Sichtung, dem 18. Mai entern wir gemeinsam mit
der Stadtbibliothek die MS Rheinfels und fahren an Orte, an denen der
Wal gesichtet wurde. Literarische und musikalische Beiträgen zum Thema
regen die Erinnerung an, oder regen zur Neuentdeckung des vielfältigen
Themas an.

Der Wal und der Fluss
Pfingstsonntag, 19 Uhr und Pfingstmontag, 16 Uhr wird das Theater „Blaues
Haus“ aus Krefeld im Lokal Harmonie beim Puppentheaterstück „Der Wal im
Rhein“ eine lange vergangene Zeit lebendig erfahrbar machen. Das
multimediale Stück „Der Wal und der Fluss“ wird von Saskia Lippolt und
Tom Liwa am Sonntag, 14. Juni um 11 Uhr auf der MS Herrmann im Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt inszeniert.

Zu den schon festen Veranstaltungen gibt es bereits Terminankündigungen.
Alle anderen
Veranstaltungen sind solidarische Hutveranstaltungen.

Highspeed-Internet für Baerl:
Infoveranstaltung der DCC am 19. Mai
Die Duisburg CityCom (DCC) veranstaltet
für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl am Dienstag, 19. Mai,
einen Infoabend zum Glasfaserausbau. Ab 18.30 Uhr werden in der
Glückauf-Halle, Doktor-Kolb-Straße 2, 47198 Duisburg, sowohl der
aktuelle Stand der Nachfragebündelung als auch die Bauplanung
vorgestellt sowie individuelle Fragen rund um das Thema
Glasfaseranschluss beantwortet.
An der Infoveranstaltung wird
auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg,
teilnehmen. Er gibt einen Überblick zur aktuellen Situation im
Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, der Deutsche
GigaNetz GmbH, und beantwortet ebenfalls die Fragen der
Teilnehmenden.
Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung
über www.glasfaserduisburg.de/info-baerl gebeten. Auf der
Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos
rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den
aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen erinnert die
DCC nochmals alle Haushalte in Baerl mit einem Infoflyer an die
Anmeldung zur Veranstaltung in der Glückauf-Halle.
Zuvor
hatte die DCC für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des
Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl bereits mit einem umfassenden
Infoschreiben um tatkräftige Beteiligung der Anwohnerinnen und
Anwohner gebeten. Interessentinnen und Interessenten können bis Ende
Juli 2026 einen Highspeed-Glasfasertarif buchen, um an der
Nachfragebündelung teilzunehmen und somit die erforderliche Quote
von 40 Prozent zu erreichen. Sobald genügend Haushalte in Baerl ihr
Interesse an einem Anschluss durch die Buchung bekunden, wird der
Glasfaserausbau durch die DCC geplant.
Im Rahmen dieser
Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und
Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro.
Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The
Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind
beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s
Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der
Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser
Nachfragebündelung kostenlos.
Weitere Informationen zu
Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es
im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und
Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden
Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer,
Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür
betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere
zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für
die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit
rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke
Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften
aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die
entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur
in Duisburg beitragen.
VHS-Vortrag: „Pflege – Möglichkeiten und
Ansprüche“
Wolfgang Voßkamp liefert mit seinem
Vortrag am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster
an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte wichtige Antworten zum
Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“. Pflege ist oft
kompliziert.
In dem Vortrag werden die wichtigsten Fragen
rund um die Themen „Wann übernimmt die Pflegeversicherung anfallende
Kosten? Was bezahlt die Krankenkasse? Wie beantrage ich einen
Pflegegrad? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflegegrad
und einer Pflegestufe? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch
auf Pflegeleistungen?“ erläutert.
Referent Wolfgang Voßkamp
ist Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der
Pflegebranche tätig. Er ist Referent der Bundesgeschäftsführung und
verfügt somit über langjährige Erfahrung und große Expertise zu
Pflegethemen. Der Vortrag liefert auch Informationen zur komplexen
Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung. Es wird
erläutert, was „Sachleistungen” sind, was unter dem
„Entlastungsbetrag” zu verstehen ist und wann Anspruch auf
Leistungen wie die „Tagespflege” besteht.
Das
Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Anmeldungen sind online unter
www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de
möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203
283-984609.
Stadt Duisburg beteiligt sich am bundesweiten Ehrentag 2026
Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai den bundesweiten
Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für
alle“. Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier. Auch in Duisburg soll der Mitmachtag zum Geburtstag des
Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen, sich mit eigenen Aktionen für
ihre Stadt und die Gemeinschaft zu engagieren.
„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher herzlich ein, diesen Tag
gemeinsam zu gestalten und das ehrenamtliche Engagement zu feiern. Denn
Demokratie lebt von Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen,
die nicht zögern, sondern anpacken“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für
Engagement und Ehrenamt. Überall in Deutschland gestalten Vereine,
Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen die Tage rund
um den offiziellen Ehrentag mit vielen Ideen.
Der Aktionszeitraum geht vom 16. bis 31. Mai. Auch die Stadtverwaltung
Duisburg beteiligt sich am deutschlandweiten Mitmachtag. Am Dienstag,
19. Mai, unterstützen die städtischen Auszubildenden an einem Social Day
das Damwildgehege im Volkspark Rheinhausen. Die Stadt stellt ihre
Auszubildenden dafür frei, damit sie das Gehege pflegen und aktiv einen
Beitrag für den Natur- und Tierschutz leisten können.
Wer selbst eine Mitmach-Aktion zum Ehrentag organisieren möchte, kann
diese im sogenannten Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen.
Mai. Dort können Interessierte auch nach einer für sie passenden
Aktivität für den 23. Mai suchen und sich noch weiter über den Ehrentag
informieren.
Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“
lädt am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen
Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen
14 und 17 Uhr wird an der Filiale des Discounters Penny an der Ecke
Essenberger Straße/Javastraße das Elektroauto vorgestellt, das den
Bewohnerinnen und Bewohnern künftig als umweltfreundliche
Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.
„Mit dem
Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche
Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“,
sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz,
Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann ein
wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren und
gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“
Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der
Stadt Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste
Standort des Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke
Duisburg an der Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden
Ladepunkte ist dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht
für öffentliches Laden zur Verfügung.
Während der
Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das Elektroauto
kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und Fragen rund
um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es auch
Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt
das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer
Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das
Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit
Straßenmalkreide austoben.
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil
des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt,
Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu
machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen
Akteuren umzusetzen. Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden
hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von
nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu
Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier
langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu
gestalten.
Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Der Kreativworkshop „Verschmutzt und doch
lebendig – Gewässer als Lebensraum unserer Stadt“ läuft am Samstag,
23. Mai, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum
am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen. Der Workshop ist Teil
der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im
Monat stattfindet.
In diesem Kurs widmen sich Kinder und
Erwachsene kreativ der faszinierenden Welt von Flüssen, Seen und
Bächen. Zwischen Verschmutzung und Artenvielfalt entdecken sie, wie
wichtig saubere Gewässer für den Schutz vieler Tiere und ihrer
Lebensräume sind. Mit Wasserfarben entstehen Werke, die zum
Hinschauen, Nachdenken und Staunen anregen.
Der Kurs
verbindet spielerisch Umweltbewusstsein mit kreativem Ausdruck und
lädt dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür bewusst
wahrzunehmen. Mitmachen können Kinder ab 6 Jahren – auch
interessierte Erwachsene sind willkommen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und Ermäßigte 2 Euro.
Mit Familienkarten kann zusätzlich
gespart werden. Eine Anmeldung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/283 2640
wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige
Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März
2026: -8,8 % gegenüber März 2025 Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März 2026 -8,8 % zum
Vorjahresmonat +2,1 % zum Vormonat Preise für pflanzliche
Erzeugnisse -8,0 % zum Vorjahresmonat Preise für Tiere und
tierische Erzeugnisse -9,3 % zum Vorjahresmonat
Die
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um
8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen,
im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um
2,1 %.

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im März 2026 um
8,0 % gegenüber März 2025. Die Preise für Tiere und tierische
Erzeugnisse verbilligten sich um 9,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im März 2026 sowohl
pflanzliche Erzeugnisse (+1,4 %) als auch Tiere und tierische
Produkte (+2,5 %).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält
an Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 8,0 % im
Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die
gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren
im März 2026 um 55,2 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026
hatte die Vorjahresveränderung bei -54,2 %, im Januar 2026 bei
-49,8 % gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen die
Speisekartoffelpreise (-2,3 %).
Preise für Obst gesunken,
für Gemüse und Wein gestiegen Die Erzeugerpreise für Obst waren
im März 2026 um 31,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen
gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,0 %. Die Preise für
Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 %, wobei unter anderem
Gurken (+31,9 %), Salat (+20,3 %) und Tomaten (+14,9 %) teurer
waren.
Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei
Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3 % billiger war. Bei Wein war im
März 2026 mit +1,8 % gegenüber März 2025 eine Preissteigerung zu
verzeichnen. Preise für Getreide und Futterpflanzen gesunken,
Handelsgewächse erstmals seit eineinhalb Jahren mit Preissteigerung
Getreide war im März 2026 im Vergleich zum März 2025 um 14,2 %
günstiger.
Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem
Rückgang von 6,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls
weiterhin rückläufig. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen
im März 2026 um 0,9 % höher als ein Jahr zuvor. Dies ist die erste
Preissteigerung seit September 2024 (+10,4 % gegenüber September
2023). Auch Raps verteuerte sich um 2,5 % zum Vorjahresmonat.
Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und
Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch Der Preisrückgang
für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,3 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch
zurückzuführen. Der Milchpreis lag im März 2026 um 27,0 % niedriger
als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Februar 2026
sanken die Preise für Milch (-0,7 %). Bei Eiern kam es binnen
Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 13,8 %.
Die Preise
für Tiere lagen im März 2026 um 3,6 % höher als im März 2025.
Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 13,3 %. Bei
Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 3,6 %. Die Preise
für Geflügel waren im März 2026 um 3,9 % höher als im März 2025.
Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem
Geflügel (Enten und Puten) um 9,7 %. Bei Hähnchen kam es zu einem
leichten Preisanstieg um 0,2 %.
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