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Pfingstmontag: Änderungen bei
Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen Rund um Pfingsten
kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung.
Aufgrund des Feiertags am Montag, 25. Mai 2026, verschieben sich die
Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.
Die Terminverschiebungen im Überblick: Dienstag, 26. Mai
2026, statt Montag, 25. Mai 2026 Mittwoch, 27. Mai 2026, statt
Dienstag, 26. Mai 2026 Donnerstag, 28. Mai 2026, statt Mittwoch,
27. Mai 2026 Freitag, 29. Mai 2026 statt Donnerstag, 28. Mai 2026
Samstag, 30. Mai 2026 statt Freitag, 29. Mai 2026
Wer seinen
persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der
Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer
rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt.
Recyclinghöfe bleiben
geschlossen Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Montag,
den 25. Mai 2026, geschlossen. Ab Dienstag, 26. Mai 2026, gelten
wieder die regulären Öffnungszeiten.
Kundenservicecenter
Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag,
30. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort
von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den
übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von
montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.
Appell zum „Welt-Trinkgeld-Tag“: „Nicht in den Sparmodus schalten“
NGG rät: „Wer Trinkgeld gibt, sollte beim Personal ruhig mal
nachfragen“ „Der Rest ist für Sie!“ – Ein Satz, den
jeder Kellner im Restaurant oder Biergarten in Duisburg gerne hört.
„Denn Trinkgeld kommt immer gut an. Vor allem, wenn es bei dem
‚Rest‘ nicht nur um 20 oder 50 Cent geht“, sagt Adnan Kandemir von
der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Zum
„Welt-Trinkgeld-Tag“ am kommenden Donnerstag (Hinweis f.d. Red.: 21.
Mai) appelliert die Gastro-Gewerkschaft, beim Trinkgeld „nicht zu
knausrig zu sein“. Immerhin gibt es nach Angaben der NGG Nordrhein
in Duisburg rund 7.060 Beschäftigte in Biergärten, Gaststätten,
Restaurants und Hotels, für die das Trinkgeld ein wichtiger
„Portemonnaie-Füller“ ist.

Feste „Tarife für den Tip“ gebe es allerdings nicht. Trotzdem
gelte die Faustregel: „10 Prozent von dem Betrag, der auf der
Rechnung steht, sind üblich. 15 Prozent dürfen es aber auch sein.
Denn Trinkgeld ist für alle Kellnerinnen und Köche in Duisburg
wichtig. Immerhin verdienen sie nicht wirklich üppig“, so Adnan
Kandemir. Etwas sparsam blickt der Geschäftsführer der NGG Nordrhein
auf Gäste, die ihr Portemonnaie lieber zuhalten: „Klar,
Pfennigfuchser gibt es auch. Die sind dann mit 5 Prozent dabei. Und
oft genug geben echte Geizkragen auch gar nichts – leider.“
Wichtig ist der Gastronomie-Gewerkschaft, dass es das Trinkgeld
zusätzlich zum Lohn gibt. „Als Bonus für prompten und freundlichen
Service und für professionell und lecker gemachtes Essen. Trinkgeld
ist Wertschätzung“, so Kandemir. Die NGG Nordrhein zeigt deshalb
auch allen Gastronomen die Rote Karte, die das Trinkgeld mit dem
Lohn verrechnen wollen: „Das ist absolut tabu. Denn Lohn ist Lohn.
Und Tip ist Tip“, macht Adnan Kandemir deutlich. Gängige Praxis sei,
dass das Trinkgeld im Team gerecht geteilt werde. „Auch Küchenhilfen
und Minijobber, die im Biergarten aushelfen, sollten nicht leer
ausgehen“, so der NGG-Geschäftsführer.
Er rät Gästen, beim
Trinkgeld auch nachzufragen. Vor allem bei Kartenzahlung. „Gerade
dann sollte man sich beim Personal erkundigen, ob das eingezogene
Trinkgeld auch tatsächlich beim Service und in der Küche ankommt“,
sagt Adnan Kandemir. Insgesamt sieht er dabei Kartenlesegeräte, die
das Trinkgeld schon auf dem Display vorschlagen, kritisch: „Es gibt
die Auswahl zwischen 5, 10, 15 und manchmal sogar 20 Prozent. Davon
sind viele Gäste genervt oder sogar überfordert. Sie drücken dann
oft die ‚Kein Trinkgeld‘-Taste.“ Das wiederum habe weder eine gute
Küche noch ein guter Service verdient.
Besonders häufig
würden Gäste von Fast-Food-Restaurants in den „Trinkgeld-Sparmodus“
schalten: „Rund um Burger, Pizza, Pommes, Hotdog, Chicken Wings,
Döner, Currywurst & Co. fällt extrem wenig Trinkgeld fürs Personal
ab. Dabei werden gerade die Beschäftigten dort oft alles andere als
gut bezahlt“, so Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der
Gastro-Gewerkschaft macht allerdings deutlich: „Trinkgeld hat null
Einfluss auf die Rente. Daher lieber Lohn rauf: Am Tariflohn führt
schon deshalb kein Weg vorbei.“
Und beim Lohn soll sich für
die Beschäftigten schon bald etwas tun: Die NGG will ein Plus von 6
Prozent erreichen. „Das ist genau die Hälfte von dem, was die
Gastronomen durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer – von 19 auf 7
Prozent – seit Jahresbeginn mehr für sich in der Kasse haben. Und
genau diese Hälfte muss den Gastro-Beschäftigten gehören: den Köchen
und Kellnern genauso wie den Rezeptionistinnen, Barkeepern und
Azubis“, sagt Adnan Kandemir. Dafür werde sich die NGG bei der
nächsten Tarifverhandlung mit dem Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband (DEHOGA) Mitte Juni stark machen.
Jörg Kachelmann produziert Avatar-Wettervideos für Bayer Agrar
mit NewsHub von STUDIO 47 KI-Produktionspipeline für
tägliche Wettervideos in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Täglich aktuelle Wettervideos für die gesamte DACH-Region,
automatisch produziert mit einem KI-Avatar von Jörg Kachelmann:
Gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Meteologix AG / Kachelmann
GmbH, das auch das Wetterportal www.kachelmannwetter.com produziert,
hat STUDIO 47 seine KI-Produktionsplattform NewsHub für Bayer Agrar
umfassend angepasst. Es ist damit eines der bislang größten
KI-gestützten Wettervideo-Projekte im deutschsprachigen Raum.
Die Videos werden täglich für die digitalen Plattformen von
Bayer Agrar produziert und veröffentlicht. Sie bieten Landwirten
Informationen rund um Wetter, Pflanzenbau und Landwirtschaft. Die
regionalisierten Wettervideos sind unter anderem über Bayer Agrar TV
(agrar.bayer.de/Agrar TV) abrufbar.
Im Zentrum des Projekts
steht NewsHub, die von STUDIO 47 entwickelte Plattform für
KI-gestützte Broadcast- und Videoproduktion. Das System wurde
gemeinsam mit Meteologix auf die Anforderungen des Projekts
zugeschnitten und verbindet Wetterdaten, Textproduktion,
Avatar-Technologie, Grafiken, regionale Varianten und automatisierte
Distribution in einem durchgängigen Workflow.
Moderator der
täglichen Wettervideos ist ein KI-Avatar von Jörg Kachelmann, der
gemeinsam mit STUDIO 47 produziert wurde. Die Partnerschaft zwischen
dem bekannten Wetterexperten und dem Duisburger TV-Sender besteht
bereits seit Anfang des Jahres: Seit Februar präsentiert der
Kachelmann-Avatar täglich die Wettervorhersage im Programm von
STUDIO 47.
„Wir zeigen gemeinsam mit Meteologix und Bayer,
dass KI-gestützte Medienproduktion längst im realen täglichen
Einsatz angekommen ist“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von
STUDIO 47. „Das System produziert jeden Tag zahlreiche regionale
Wettervideos, automatisiert, skalierbar und redaktionell
kontrolliert.“
Auch Jörg Kachelmann sieht in dem Projekt
einen wichtigen Entwicklungsschritt für digitale
Wetterkommunikation: „Wetterinformationen müssen schnell, präzise
und verlässlich verfügbar sein. Mit der Kombination aus
meteorologischer Expertise, aktuellen Daten und automatisierter
Produktion schaffen wir ein Videoformat, das täglich in hoher
Qualität und in großer regionaler Tiefe produziert werden kann. Und
ich muss dazu nicht einmal ins TV-Studio gehen.“
Für STUDIO
47 ist das Projekt zugleich ein Showcase für die eigenen
KI-Entwicklungen. Der Sender entwickelt seit mehreren Jahren Systeme
für automatisierte Nachrichten- und Videoproduktion, darunter
BotCast, ClipSense und NewsHub. Erst kürzlich wurde STUDIO 47 dafür
mit dem NRW-Innovationspreis des Netzwerks ZENIT ausgezeichnet.
Zudem stellt STUDIO 47 die Technologie auch anderen
Medienhäusern und Unternehmen zur Verfügung, etwa Regional- und
Lokalsendern, digitalen Publishern oder
Corporate-Communications-Abteilungen.

KI-Wetter für die DACH-Region: Der digitale Avatar von Jörg
Kachelmann präsentiert die Wettervideos für Bayer Agrar - umgesetzt
mit der KI-Plattform NewsHub von STUDIO 47. (Foto: STUDIO 47)

Baugenehmigungen für Wohnungen im März 2026
+11,5 % zum Vorjahresmonat Baugenehmigungen
im Neubau von Januar bis März 2026 zum Vorjahreszeitraum: +14,0
% bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt +13,7 % bei
Einfamilienhäusern +23,2 % bei Zweifamilienhäusern +14,9 %
bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Im März 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2
200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der
genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1 300 auf 17 600. Die
Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude
entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 %
oder 900 auf 4 200.

Januar bis März 2026: Aufwärtstrend bei neuen
Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 63 500 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 % oder
8 100 Wohnungen mehr als von Januar bis März 2025.
In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt
51 700 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder
6 300 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die
Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 % (+1 500)
auf 12 100.
Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl
genehmigter Wohnungen um 23,2 % (+700) auf 3 600 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33 100 Neubauwohnungen. Das war
ein Anstieg um 14,9 % (+4 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % (-100) auf 2 800 Wohnungen
zurück. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026
insgesamt 1 400 Wohnungen (+73,7 %; +600) genehmigt.
Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden
oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als
Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von
Januar bis März 2026 insgesamt 10 500 Wohnungen genehmigt, das waren
12,3 % oder 1 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des
Jahres 2025.
Einkommensunterschiede in NRW: Erstmals
kleinräumige Auswertung zu steuerpflichtigen Einkünften möglich
* Interaktive Karte mit 1x1 km Rasterung zeigt regionale
Einkommensstrukturen * Autobahn 40 trennt Gebiete mit hohen und
niedrigen Einkünften * Flüsse Rhein und Wupper prägen
Einkommensniveaus in Köln und Wuppertal
Die Einkünfte der
Steuerpflichtigen in Nordrhein-Westfalen unterscheiden sich deutlich
in Abhängigkeit von der Wohnortlage. Wie das Statistische Landesamt
anhand einer jetzt vorliegenden kleinräumigen Karte zur Lohn- und
Einkommensteuerstatistik 2021 mitteilt, bildet etwa der Verlauf der
Autobahn 40 eine markante Trennlinie der Einkommensebenen im
Ruhrgebiet.
Die georeferenzierte Auswertung stellt erstmals
Einkünfte unterhalb der Gemeindeebene dar. Sie ermöglicht mit einer
1x1 Kilometer Rasterung innerhalb von Gemeinden, teilweise
Stadtbezirke oder andere kleinräumige Gebiete zu betrachten. A40
trennt Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften Auf Ebene der
kreisfreien Städte weisen die Kommunen im Ruhrgebiet im Vergleich
eher mittlere und niedrige Einkommensniveaus auf.
Bei
kleinräumiger Betrachtung in der veröffentlichten Karte werden nun
noch genauere Strukturen sichtbar: So sind südlich der Autobahn A40
Areale mit einem Medianeinkommen von über 50.000 Euro zu sehen, was
in der Darstellung die höchste Kategorie für das Land NRW ist. Beim
Median erzielt eine Hälfte der Steuerpflichtigen mehr oder genau
diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger Einkünfte hat.
Große Gebiete im Norden des Ruhrgebiets weisen Einkünfte in der
niedrigsten Kategorie mit weniger als 30.000 Euro im Median auf.
Auch in anderen Regionen von NRW werden in der
kleinräumigen Darstellung Unterschiede nach Wohnortlage deutlich. So
sind etwa in Köln hohe Einkommensniveaus linksrheinisch von über
40.000 Euro, in Teilen über 50.000 Euro und rechtsrheinisch
niedrigere Medianeinkommen von unter 30.000 Euro erkennbar. In
Wuppertal prägen Wupper und Autobahn 46 die Einkommensniveaus. Der
neu veröffentlichte Artikel „Wohnortlage
- Eine Frage der Einkünfte“ analysiert diese und weitere
regionale Strukturen der Einkünfte der Steuerpflichtigen in NRW.
„Wohnortlage – Eine Frage der Einkünfte“
Erich Kästner Gesamtschule
Duisburg freut sich auf „Sterneküche macht Schule“ mit Stefan
Marquard und der KNAPPSCHAFT Gesundes, gemeinsames und
zukunftsfähiges Essen als Teil des pädagogischen Konzepts. Die Erich
Kästner Gesamtschule Duisburg freut sich sehr auf den Besuch von
Sterne- und TV-Koch Stefan Marquard und seinem Team im Rahmen des
Präventionsprojekts „Sterneküche macht Schule“ der KNAPPSCHAFT.
Das bundesweite Projekt unterstützt Schulen und Kitas dabei,
Schulverpflegung gesünder, frischer, nachhaltiger und
wirtschaftlicher zu gestalten. Nach Angaben der KNAPPSCHAFT wurden
bereits über 200 Schulen und Kitas begleitet; im Mittelpunkt stehen
die Optimierung von Abläufen, Einkaufsplanung, Lagerung, Zubereitung
und Anrichten der Speisen.
Für die Erich Kästner
Gesamtschule ist der Projekttag weit mehr als ein besonderes
Koch-Event. Er fügt sich unmittelbar in die Weiterentwicklung des
schulischen Essenskonzeptes ein. Die Schule arbeitet daran,
Mahlzeiten stärker als gemeinschaftliches, soziales und
gesundheitsförderndes Element des Ganztags zu gestalten.
Geplant ist, gemeinsames Essen an Tischen als festen Bestandteil des
Schulalltags weiterzuentwickeln und im kommenden Schuljahr zunächst
in einer Modellklasse zu erproben. „Essen ist für uns nicht nur
Versorgung, sondern Teil unseres Bildungs- und Erziehungskonzeptes“,
erklärt die Schulleitung der Erich Kästner Gesamtschule.
„Gemeinsame
Mahlzeiten schaffen Begegnung, stärken Gemeinschaft und fördern
Verantwortung füreinander. Deshalb freuen wir uns sehr, mit Stefan
Marquard und seinem Team fachliche Impulse für eine hochwertige,
frische und nachhaltige Schulverpflegung zu erhalten.“
Die
Auswahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfolgt über
einen kleinen schulinternen Wettbewerb. So wird das Projekt bereits
im Vorfeld in die Schulgemeinschaft getragen und mit Beteiligung,
Kreativität und Wertschätzung verbunden. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt zudem auf der Zukunftsperspektive der Schule. Im Zusammenhang
mit dem geplanten Schulneubau befasst sich die Erich Kästner
Gesamtschule intensiv mit der Frage, wie Schulverpflegung künftig
organisiert werden kann.
Dabei geht es auch um Alternativen
zum vorgesehenen Cook-and-Chill-Konzept und um die Frage, wie
frische, gesunde und wirtschaftliche Essensangebote im Neubau
nachhaltig umgesetzt werden können.
„Wir sehen im Projekt
eine große Chance, pädagogische, gesundheitliche und bauliche Fragen
miteinander zu verbinden“, so die Schulleitung. „Gerade mit Blick
auf unseren Neubau möchten wir gemeinsam mit allen Beteiligten
prüfen, welche Lösungen für unsere Schule langfristig tragfähig
sind.“ Auch am Folgetag steht das gemeinsame Essen im Mittelpunkt:
Geplant ist ein großes Mittagessen mit rund 210 Personen. Die Presse
ist eingeladen, das Projekt zu begleiten — sowohl beim Showkochen
und Beratungsgespräch als auch beim gemeinsamen Mittagessen.
Das Projekt „Sterneküche macht Schule“ verfolgt nach Darstellung
der KNAPPSCHAFT das Ziel, gesunde Schulverpflegung praktisch
umsetzbar zu machen. Die KNAPPSCHAFT verweist dabei auf eine
Evaluation der Universität Flensburg, nach der Frischküche nach
Marquards Konzept nicht nur geschmacklich attraktiver, sondern auch
wirtschaftlicher sein kann als viele Convenience-Angebote.
Für
die Erich Kästner Gesamtschule ist der Besuch daher ein weiterer
Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Ganztagsschule, in
der Lernen, Gesundheit, Gemeinschaft und Verantwortung Hand in Hand
gehen.
Hochfeld: Immendaler Parkfest startet wieder
Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein erwartet die
Besucherinnen und Besucher beim 12. Immendaler Parkfest am Dienstag,
19. Mai, rund um das Blaue Haus an der Sedanstraße 64 in Hochfeld.
Unter dem Motto „Hochfeld verbindet“ laden in der Zeit von 15 bis 19
Uhr zahlreiche Einrichtungen aus dem Quartier zu einem bunten
Stadtteilfest ein.
Besonders Kinder dürfen sich auf ein
breites Angebot an Mitmachaktionen freuen: Von kreativen
Bastelstationen über Spiel- und Bewegungsangebote wie Dosenwerfen
und Rollenrutsche bis hin zu Stockbrotbacken und Kinderschminken ist
für jeden etwas dabei. Ziel ist es, die Freude am Ausprobieren und
Entdecken der eigenen Fähigkeiten zu fördern und zugleich die
vielfältigen Angebote im Stadtteil kennenzulernen.
Auch
auf der Bühne wird einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Programm
mit Vorführungen von lokalen Sport- und Akrobatikgruppen sowie Musik
sorgt während des Festes für Unterhaltung. Eine Neuheit in diesem
Jahr ist das Format „Hochfelder Talente“: Von 16 bis 17 Uhr haben
Hochfelder Jugendliche die Möglichkeit, ihr Können - ob z.B. Tanz,
Sprache oder Gesang - dem Publikum zu präsentieren.
Das
Parkfest wird gemeinschaftlich von verschiedenen Einrichtungen rund
um den Immendal organisiert. Dazu gehört die
Jugendfreizeiteinrichtung „Blaues Haus“ (Verein für Kinderhilfe
e.V.), der Stadtteiltreff Hochfeld (Stadt Duisburg), „Mittendrin in
Hochfeld“ (Diakoniewerk Duisburg GmbH), die AWO-Tagesgruppe, das
städtische Familienzentrum Immendal, die städtischen
Streetworkerinnen und Streetworker sowie das Stadtteilbüro Hochfeld.
Die Angebote sind kostenfrei. Zähl mit: Wie viele
Wildbienen summen in deinem Garten?
Wildbiene +
Partner ruft am Weltbienentag zur ersten App-basierten
Wildbienen-Zählung auf. Wer gerade aufmerksam durch den
Garten geht, hört es überall summen und brummen: Mauerbienen
schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben
ihre Brutröhren. Wie viele dieser Insekten tatsächlich in privaten
Gärten und auf Balkonen leben, ist schwer zu sagen, denn
verlässliche Zahlen für Siedlungsräume fehlen fast vollständig. Zum
Weltbienentag wollen Wildbiene + Partner sowie tausende
Naturfreundinnen und Naturfreunde das ändern: Am 20. Mai findet die
erste App-gestützte Wildbienen-Zählung in Europa statt.

Citizen Science im Garten: Die MyBeeHome-App macht jede Nisthilfe
zur Forschungsstation. (Quelle: Wildbiene + Partner) Foto-Quelle:
Wildbiene - Partner GmbH
Schwarmintelligenz für Wildbienen
Wer ein Bienenhotel oder eine andere Nisthilfe mit Hohlräumen
besitzt, fotografiert sie am 20. Mai mit der MyBeeHome App von
Wildbiene + Partner. Die integrierte Bilderkennung wertet aus, wie
viele Nistgänge bereits verschlossen sind und gibt einen
zuverlässigen Hinweis auf erfolgreiche Bruten. Das Prinzip dahinter
heißt "Citizen Science": Tausende Bürgerinnen und Bürger liefern
gemeinsam Daten, die kein Forschungsteam allein erheben könnte. Die
anonymisierten Ergebnisse fließen in einen Wildbienen-Report ein,
der nach der Zählung erstmals ein möglichst flächendeckendes Bild
der Situation in Siedlungsräumen der Schweiz und Deutschland
zeichnen soll.
„Jedes fotografierte Bienenhotel ist ein
wichtiges Puzzleteil. Wenn viele Menschen zeitgleich mitmachen,
erhalten wir eine großflächige Momentaufnahme der verschiedenen
Wildbienenpopulationen. Richtig spannend wird es, wenn wir diese
Daten standardisiert über einen längeren Zeitraum erfassen: Dann
können wir die Entwicklung der Populationen direkt mit externen
Faktoren wie dem Klima, Lebensraumveränderungen oder dem lokalen
Blütenangebot in Zusammenhang bringen“. sagt Tom Strobl, Biologe bei
Wildbiene + Partner.
Jeder Garten zählt Von den rund 585
in Deutschland heimischen Wildbienenarten gilt etwa die Hälfte als
gefährdet. Wissenschaftliche Erhebungen finden meist in
Schutzgebieten oder auf landwirtschaftlichen Flächen statt – über
ihr Leben in Gärten, auf Balkonen und im Stadtgrün ist wenig
bekannt. Dabei werden genau diese Räume immer wichtiger: Viele Arten
haben einen Aktionsradius von nur 200 bis 300 Metern. Ob sie dort
Nahrung und Nistplätze finden, entscheidet über ihr Überleben.
„Ein Garten ist heute für viele Arten kein Nebenschauplatz mehr,
sondern ein wichtiges Rückzugsgebiet. Umso wichtiger ist es zu
wissen, was dort wirklich passiert", so Strobl.
Jedes
Bienenhotel, jede Blühfläche und jeder unversiegelte Quadratmeter
zählt. Wildbienen brauchen Nahrung in unmittelbarer Nähe ihres
Nistplatzes, und das von März bis in den Herbst hinein. Reihen sich
naturnahe Gärten und Balkone aneinander, entstehen sogenannte
Trittsteine: ein Netz aus Lebensräumen, zwischen denen Wildbienen
sich bewegen, Nahrung finden und neue Nistplätze besiedeln können.
So wird aus vielen kleinen Bienen-Oasen ein zusammenhängender
Lebensraum.
Was Wildbienen jetzt am meisten hilft Aktuell
sind besonders viele Arten unterwegs auf der Suche nach Pollen,
Nektar und Brutplätzen. Schon kleine Maßnahmen können viel bewirken:
Vielfalt statt Einheitsgrün: Eine Mischung aus Früh-, Sommer-
und Spätblühern versorgt unterschiedliche Arten über die ganze
Saison. Heimische Wildstauden wie Glockenblume, Natternkopf oder
Wiesensalbei sind besonders wertvoll. Gefüllte Zierblüten, Geranien
oder Rhododendron sehen schön aus, bieten den Bienen aber kaum
Pollen.
Nistplätze zulassen: Rund 70 Prozent der Wildbienen
nisten im Boden. Offene, sandige Stellen, Totholz oder vertrocknete
Pflanzenstängel vom Vorjahr sind wertvoll. Für die übrigen Arten
eignen sich Wildbienenhäuser mit sauber gebohrten Niströhren. Auf
Pestizide verzichten: Schon der Verzicht auf chemische
Pflanzenschutzmittel im eigenen Garten schafft Lebensraum.
Das Citizen Science Projekt am 20. Mai soll zeigen, wo das Netz aus
Gärten, Balkonen und Grünflächen bereits trägt und wo es noch Lücken
gibt. „Die Bilder der Bienenhotels helfen uns die Entwicklung der
Wildbienenpopulationen im Siedlungsraum besser zu verstehen und zu
erkennen wo es noch Handlungsbedarf hat", erklärt Strobl und
ergänzt: „Der Weltbienentag ist eine gute Gelegenheit, einmal genau
hinzuschauen. Mit der MyBeeHome App kann man dabei nicht nur
wertvolle Daten beitragen, sondern auch selbst entdecken, wer sich
in den Niströhren des eigenen Bienenhäuschens verbirgt.
Mitmachen Lade die kostenlose MyBeeHome App herunter, öffne sie
am 20. Mai und fotografier dein Bienenhotel oder deine Nisthilfe.
Die App übernimmt die Analyse. In den Folgetagen können Nutzer:innen
die Artvorschläge prüfen und so die Genauigkeit des abschließenden
Reports verbessern.
Nach der Zählung veröffentlicht Wildbiene
+ Partner einen ausführlichen Bericht in der App, der zeigt, welche
Arten nachgewiesen wurden, wie viele Nester dokumentiert wurden und
wie das Gesamtbild in Deutschland und der Schweiz aussieht.
MyBeeHome ist kostenlos im App Store und bei Google Play
erhältlich.Weitere Informationen finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de
Frühe Hilfen Duisburg: Projekt
„Chance.DU“ stellt sich vor Die Frühen Hilfen Duisburg
laden am Freitag, 22. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum
Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße
5 bis 7 in der Duisburger Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich
an der Steinschen Gasse 2.
Die Frühen Hilfen Duisburg bieten
ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um
Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren
Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an. Inhaltlich geht es dieses
Mal um das Projekt „Chance.DU“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für
Beschäftigungsförderung (GFB) Duisburg.
Ziel des Projektes
ist die ganzheitliche Unterstützung von Familien im Leistungsbezug
(ausgenommen Asylleistungen) bei der Entwicklung einer beruflichen
Perspektive. Im Zuge der familienorientierten Beratung bekommt jede
Familie eine individuelle Beratung entsprechend ihrer persönlichen
Situation.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in
Duisburg sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet auf
www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der
Frühen Hilfen telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.
60 Jahre Wal im Rhein
Derzeit ist ja Wal „Timmy“ in aller Munde und es droht eine
tragische Geschichte zu werden. Wir wollen eine Geschichte mit positivem
Ausgang, die sich 2026 zum 60ten Male jährt, auf vielfältige Art und
Weise erzählen: Wir erinnern mit drei Projektteilen an die Reise von
„Willi de Waal“, wie der im Jahr 1966 im Rhein gesichtete weiße Wal bei
unseren Niederländischen Nachbarn genannt wurde.

Stadtarchiv Duisburg
Der in Deutschland als „Moby Dick“ benannte Meeressäuger versetzte die
deutschen Medien und Rheinanwohner in eine mehrwöchigen Rausch, der
sogar in einer Waljagd durch den damaligen Duisburger Zoodirektor Dr.
Wolfgang Gewalt mündete.

Am Jahrestag der ersten Sichtung, dem 18. Mai entern wir gemeinsam mit
der Stadtbibliothek die MS Rheinfels und fahren an Orte, an denen der
Wal gesichtet wurde. Literarische und musikalische Beiträgen zum Thema
regen die Erinnerung an, oder regen zur Neuentdeckung des vielfältigen
Themas an.

Der Wal und der Fluss
Pfingstsonntag, 19 Uhr und Pfingstmontag, 16 Uhr wird das Theater „Blaues
Haus“ aus Krefeld im Lokal Harmonie beim Puppentheaterstück „Der Wal im
Rhein“ eine lange vergangene Zeit lebendig erfahrbar machen. Das
multimediale Stück „Der Wal und der Fluss“ wird von Saskia Lippolt und
Tom Liwa am Sonntag, 14. Juni um 11 Uhr auf der MS Herrmann im Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt inszeniert.

Zu den schon festen Veranstaltungen gibt es bereits Terminankündigungen.
Alle anderen
Veranstaltungen sind solidarische Hutveranstaltungen.

Highspeed-Internet für Baerl:
Infoveranstaltung der DCC am 19. Mai
Die Duisburg CityCom (DCC) veranstaltet
für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl am Dienstag, 19. Mai,
einen Infoabend zum Glasfaserausbau. Ab 18.30 Uhr werden in der
Glückauf-Halle, Doktor-Kolb-Straße 2, 47198 Duisburg, sowohl der
aktuelle Stand der Nachfragebündelung als auch die Bauplanung
vorgestellt sowie individuelle Fragen rund um das Thema
Glasfaseranschluss beantwortet.
An der Infoveranstaltung wird
auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg,
teilnehmen. Er gibt einen Überblick zur aktuellen Situation im
Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, der Deutsche
GigaNetz GmbH, und beantwortet ebenfalls die Fragen der
Teilnehmenden.
Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung
über www.glasfaserduisburg.de/info-baerl gebeten. Auf der
Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos
rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den
aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen erinnert die
DCC nochmals alle Haushalte in Baerl mit einem Infoflyer an die
Anmeldung zur Veranstaltung in der Glückauf-Halle.
Zuvor
hatte die DCC für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des
Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl bereits mit einem umfassenden
Infoschreiben um tatkräftige Beteiligung der Anwohnerinnen und
Anwohner gebeten. Interessentinnen und Interessenten können bis Ende
Juli 2026 einen Highspeed-Glasfasertarif buchen, um an der
Nachfragebündelung teilzunehmen und somit die erforderliche Quote
von 40 Prozent zu erreichen. Sobald genügend Haushalte in Baerl ihr
Interesse an einem Anschluss durch die Buchung bekunden, wird der
Glasfaserausbau durch die DCC geplant.
Im Rahmen dieser
Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und
Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro.
Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The
Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind
beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s
Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der
Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser
Nachfragebündelung kostenlos.
Weitere Informationen zu
Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es
im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und
Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden
Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer,
Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür
betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere
zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für
die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit
rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke
Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften
aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die
entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur
in Duisburg beitragen.
VHS-Vortrag: „Pflege – Möglichkeiten und
Ansprüche“
Wolfgang Voßkamp liefert mit seinem
Vortrag am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster
an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte wichtige Antworten zum
Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“. Pflege ist oft
kompliziert.
In dem Vortrag werden die wichtigsten Fragen
rund um die Themen „Wann übernimmt die Pflegeversicherung anfallende
Kosten? Was bezahlt die Krankenkasse? Wie beantrage ich einen
Pflegegrad? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflegegrad
und einer Pflegestufe? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch
auf Pflegeleistungen?“ erläutert.
Referent Wolfgang Voßkamp
ist Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der
Pflegebranche tätig. Er ist Referent der Bundesgeschäftsführung und
verfügt somit über langjährige Erfahrung und große Expertise zu
Pflegethemen. Der Vortrag liefert auch Informationen zur komplexen
Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung. Es wird
erläutert, was „Sachleistungen” sind, was unter dem
„Entlastungsbetrag” zu verstehen ist und wann Anspruch auf
Leistungen wie die „Tagespflege” besteht.
Das
Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Anmeldungen sind online unter
www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de
möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203
283-984609.
Stadt Duisburg beteiligt sich am bundesweiten Ehrentag 2026
Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai den bundesweiten
Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für
alle“. Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier. Auch in Duisburg soll der Mitmachtag zum Geburtstag des
Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen, sich mit eigenen Aktionen für
ihre Stadt und die Gemeinschaft zu engagieren.
„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher herzlich ein, diesen Tag
gemeinsam zu gestalten und das ehrenamtliche Engagement zu feiern. Denn
Demokratie lebt von Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen,
die nicht zögern, sondern anpacken“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für
Engagement und Ehrenamt. Überall in Deutschland gestalten Vereine,
Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen die Tage rund
um den offiziellen Ehrentag mit vielen Ideen.
Der Aktionszeitraum geht vom 16. bis 31. Mai. Auch die Stadtverwaltung
Duisburg beteiligt sich am deutschlandweiten Mitmachtag. Am Dienstag,
19. Mai, unterstützen die städtischen Auszubildenden an einem Social Day
das Damwildgehege im Volkspark Rheinhausen. Die Stadt stellt ihre
Auszubildenden dafür frei, damit sie das Gehege pflegen und aktiv einen
Beitrag für den Natur- und Tierschutz leisten können.
Wer selbst eine Mitmach-Aktion zum Ehrentag organisieren möchte, kann
diese im sogenannten Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen.
Mai. Dort können Interessierte auch nach einer für sie passenden
Aktivität für den 23. Mai suchen und sich noch weiter über den Ehrentag
informieren.
Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“
lädt am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen
Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen
14 und 17 Uhr wird an der Filiale des Discounters Penny an der Ecke
Essenberger Straße/Javastraße das Elektroauto vorgestellt, das den
Bewohnerinnen und Bewohnern künftig als umweltfreundliche
Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.
„Mit dem
Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche
Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“,
sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz,
Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann ein
wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren und
gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“
Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der
Stadt Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste
Standort des Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke
Duisburg an der Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden
Ladepunkte ist dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht
für öffentliches Laden zur Verfügung.
Während der
Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das Elektroauto
kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und Fragen rund
um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es auch
Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt
das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer
Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das
Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit
Straßenmalkreide austoben.
„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil
des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt,
Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu
machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen
Akteuren umzusetzen. Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden
hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von
nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu
Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier
langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu
gestalten.
Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Der Kreativworkshop „Verschmutzt und doch
lebendig – Gewässer als Lebensraum unserer Stadt“ läuft am Samstag,
23. Mai, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum
am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen. Der Workshop ist Teil
der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im
Monat stattfindet.
In diesem Kurs widmen sich Kinder und
Erwachsene kreativ der faszinierenden Welt von Flüssen, Seen und
Bächen. Zwischen Verschmutzung und Artenvielfalt entdecken sie, wie
wichtig saubere Gewässer für den Schutz vieler Tiere und ihrer
Lebensräume sind. Mit Wasserfarben entstehen Werke, die zum
Hinschauen, Nachdenken und Staunen anregen.
Der Kurs
verbindet spielerisch Umweltbewusstsein mit kreativem Ausdruck und
lädt dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür bewusst
wahrzunehmen. Mitmachen können Kinder ab 6 Jahren – auch
interessierte Erwachsene sind willkommen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und Ermäßigte 2 Euro.
Mit Familienkarten kann zusätzlich
gespart werden. Eine Anmeldung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/283 2640
wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige
Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März
2026: -8,8 % gegenüber März 2025 Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März 2026 -8,8 % zum
Vorjahresmonat +2,1 % zum Vormonat Preise für pflanzliche
Erzeugnisse -8,0 % zum Vorjahresmonat Preise für Tiere und
tierische Erzeugnisse -9,3 % zum Vorjahresmonat
Die
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um
8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen,
im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um
2,1 %.

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im März 2026 um
8,0 % gegenüber März 2025. Die Preise für Tiere und tierische
Erzeugnisse verbilligten sich um 9,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im März 2026 sowohl
pflanzliche Erzeugnisse (+1,4 %) als auch Tiere und tierische
Produkte (+2,5 %).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält
an Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 8,0 % im
Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die
gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren
im März 2026 um 55,2 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026
hatte die Vorjahresveränderung bei -54,2 %, im Januar 2026 bei
-49,8 % gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen die
Speisekartoffelpreise (-2,3 %).
Preise für Obst gesunken,
für Gemüse und Wein gestiegen Die Erzeugerpreise für Obst waren
im März 2026 um 31,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen
gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,0 %. Die Preise für
Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 %, wobei unter anderem
Gurken (+31,9 %), Salat (+20,3 %) und Tomaten (+14,9 %) teurer
waren.
Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei
Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3 % billiger war. Bei Wein war im
März 2026 mit +1,8 % gegenüber März 2025 eine Preissteigerung zu
verzeichnen. Preise für Getreide und Futterpflanzen gesunken,
Handelsgewächse erstmals seit eineinhalb Jahren mit Preissteigerung
Getreide war im März 2026 im Vergleich zum März 2025 um 14,2 %
günstiger.
Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem
Rückgang von 6,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls
weiterhin rückläufig. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen
im März 2026 um 0,9 % höher als ein Jahr zuvor. Dies ist die erste
Preissteigerung seit September 2024 (+10,4 % gegenüber September
2023). Auch Raps verteuerte sich um 2,5 % zum Vorjahresmonat.
Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und
Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch Der Preisrückgang
für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,3 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch
zurückzuführen. Der Milchpreis lag im März 2026 um 27,0 % niedriger
als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Februar 2026
sanken die Preise für Milch (-0,7 %). Bei Eiern kam es binnen
Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 13,8 %.
Die Preise
für Tiere lagen im März 2026 um 3,6 % höher als im März 2025.
Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 13,3 %. Bei
Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 3,6 %. Die Preise
für Geflügel waren im März 2026 um 3,9 % höher als im März 2025.
Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem
Geflügel (Enten und Puten) um 9,7 %. Bei Hähnchen kam es zu einem
leichten Preisanstieg um 0,2 %.
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