'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


21. Kalenderwoche: Montag, 18. - Sonntag, 24. Mai 2026

Badeverbot in Duisburg: Lebensgefahr in Seen und im Rhein
Vor dem Hintergrund der in den kommenden Tagen zu erwartenden sommerlichen Temperaturen steigt auch der Wunsch nach Abkühlung – doch die Stadt Duisburg warnt: Das Baden in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein ist verboten. Ausgenommen sind die drei Freibäder.

Wer sich nicht an die Regelung hält, kann mit einer Geldbuße belegt werden. An den Gewässern haben sich bereits zahlreiche Unfälle ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang. Gefährlich sind unter anderem einstürzende Uferböschungen, Untiefen, starke Strömungen, extreme Temperaturschwankungen im Wasser sowie mangelnde rettungsdienstliche Infrastruktur.

Auch die Wasserqualität kann Gesundheitsrisiken bergen. Besonders der Rhein wird häufig unterschätzt. Ins Wasser ragende Kiesflächen und der trügerische Eindruck eines niedrigen Wasserstandes verleiten zum Waten oder Baden. Die Fließgeschwindigkeit ist vor allem in der Flussmitte hoch, Sog und Strömungen machen das Wasser unberechenbar, und Rückwellen vorbeifahrender Schiffe können insbesondere Kinder leicht mitreißen.

Wer Personen in Not im Rhein sieht, sollte nicht selbst ins Wasser springen, sondern sofort Rettungskräfte bzw. die Feuerwehr alarmieren. Für ein ungefährdetes Badevergnügen gibt es im gesamten Stadtgebiet öffentliche Schwimmstätten. Informationen zu den städtischen Bädern gibt es online unter www.baederportal-duisburg.de und telefonisch bei der Hotline (0203/283-4444).

Für sicheres Baden stehen in Duisburg zudem drei Seen zur Verfügung: Dabei handelt es sich um den Kruppsee (www.sv-rheinhausen.de), den Wolfssee (www.freibad-wolfssee.de) und den Großenbaumer See (www.freibad-grossenbaum.de). Dort wird auch regelmäßig die Wasserqualität untersucht.

Die Ergebnisse sind auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz unter www.badegewaesser.nrw.de nachzulesen. Öffnungszeiten der Freibäder und Badegewässer können auf den jeweiligen Webseiten eingesehen werden. Alle anderen Seen sind nicht als Badegewässer zugelassen.

Gesundheitsamt der Stadt Duisburg informiert: Beratungs- und Therapiezentrum unter einem Dach im Medical Center in Ruhrort

Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg bündelt ab sofort verschiedene medizinische und beratende Angebote unter einem Dach und unter ärztlicher Begleitung.

Im Medical Center an der Ruhrorter Straße 195 in Ruhrort sind nun die kostenlosen Beratungs-, Test- und Therapieangebote zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen, die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie die Beratung nach dem Prostituiertenschutzgesetz zusammengefasst.

Beratung zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen Das Team der Beratungsstelle zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen, bestehend aus einer Ärztin, zwei Sozialarbeiterinnen und einer medizinischen Fachangestellten, bietet ein umfangreiches Beratungs- und Testangebot für verschiedene sexuell übertragbare Infektionen (wie beispielsweise HIV oder Syphilis) an.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Diese Angebote erfolgen anonym, vertraulich und sind kostenfrei. Für die Beratung und Testung ist ein Termin notwendig. Dieser kann telefonisch unter (0203) 283-983145, per E-Mail an aids-std-beratung@stadt-duisburg.de oder online auf www.duisburg.de/termine vereinbart werden.

Herzenslust-Checkpoint
Für Männer, die (auch) Sex mit Männern haben, steht im Gesundheitsamt ergänzend jeden ersten und dritten Dienstag im Monat jeweils von 16 bis 18 Uhr ein Herzenslust-Checkpoint in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V. mit oder ohne Termin zur Verfügung.

Die Terminvereinbarung ist über die Webseite der AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V. unter www.aidshilfe-duisburg-kreis-wesel.de möglich. Beratung für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter Die offene Sprechstunde für Personen in der Sexarbeit findet kostenfrei und ohne Terminvereinbarung immer dienstags von 9 bis 13 Uhr statt.

Die Beratungsstelle bietet Testungen, Beratung und Hilfe zu Themen wie gesundheitlichen Fragen, Umgang mit Behörden, Ausstiegshilfen oder sozialen Problemen an. Zusätzlich gibt es ein wöchentliches Angebot, bei dem Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter auf dem Straßenstrich und im Bordellviertel aufgesucht werden, um ihnen Zugang zu qualitativ hochwertiger Beratung und weiterer Unterstützung zu ermöglichen.

Beratungsangebote für Schwangere Die Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung bietet Unterstützung und Therapien für Einzelpersonen, Paare und Familien in unterschiedlichen Situationen an. Termine können online unter www.duisburg.de/termine vereinbart werden.


Ehrentag am 23. Mai: Viele Menschen engagieren sich mit Zeit und Geld
Zwei Drittel der ehrenamtlich engagierten Menschen in Deutschland spenden zusätzlich Geld. Wie der Deutsche Spendenmonitor des Deutschen Fundraising Verbands (DFRV) zeigt, unterstützen viele Menschen gesellschaftliche Anliegen sowohl mit Zeit als auch mit Geld. Zum Ehrentag am 23. Mai hebt der Verband diesen Zusammenhang besonders hervor.

Die rund 27 Millionen Ehrenamtlichen in Deutschland leisten jährlich etwa 4,5 Milliarden Stunden freiwilliges Engagement und spenden zusätzlich fast vier Milliarden Euro. Grundlage sind Berechnungen auf Basis des Sechsten Deutschen Freiwilligensurveys und des Deutschen Spendenmonitors.

„Menschen engagieren sich auf unterschiedliche Weise – je nach Lebensphase und den verfügbaren zeitlichen oder finanziellen Ressourcen“, so Larissa Probst, Geschäftsführerin des DFRV. „Viele erleben durch ihr eigenes Ehrenamt auch unmittelbar, dass gemeinnützige Organisationen ebenso finanzielle Unterstützung benötigen und dass Spenden dort gesellschaftlich sehr gut investiert sind.“

Der Deutsche Fundraising Verband setzt sich für eine Kultur des Gebens ein, zu der auch Anerkennung und Dank gegenüber den Engagierten gehören. „Engagement ist nicht selbstverständlich. Engagement braucht Anerkennung und Dank – wie eine Pflanze Wasser. Ehrenamt ist freiwillig, dessen Wertschätzung sollte aber selbstverständlich sein“, so Tom Neukirchen, Beirat des DFRV.

Der Deutsche Fundraising Verband e.V. stärkt die Kultur des Gebens und vertritt die Interessen der einzelnen Fundraiserinnen, der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister*innen in Deutschland. Er fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung von Transparenz und ethischen Prinzipien in der Branche. Ihm gehören rund 2.000 Mitglieder an.

Helge Schneider wird Ehrenbürger der Stadt Mülheim
Die Stadt Mülheim verleiht Helge Schneider das Ehrenbürgerrecht. Das hat der Rat jetzt nach dem Vorschlag der Ehrungskommission beschlossen. Das Multitalent habe mit "Kreativität, Leidenschaft und einer engen Verbundenheit zur Stadt das kulturelle Leben bereichert und den Namen Mülheims weithin sichtbar gemacht", heißt es in der Begründung.

Helge Schneider, "Die singende Herrentorte", hat sich als Musiker, Komiker, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler einen Namen gemacht. Bekannt wurde er durch Bühnenauftritte, in denen er Klamauk mit Jazzmusik verbindet. idr

KI im Vorschulalter Früh lernen, kritisch zu hinterfragen
Alexa erzählt Gute-Nacht-Geschichten, YouTube schlägt neue Videos vor und Lern-Apps passen Aufgaben an das Verhalten der Kinder an: Künstliche Intelligenz (KI) begegnet den Jüngsten alltäglich. Oft wissen weder Kinder noch Erwachsene, welche Entscheidungen dabei im Hintergrund von KI-Systemen getroffen werden.

KIKI* unter Leitung der Universität Duisburg-Essen möchte Kinder frühzeitig dabei unterstützen, digitale Anwendungen sicher, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert das dreijährige Projekt mit rund 926.000 Euro. Studien zeigen: Bereits 41 Prozent der Zwei- bis Fünfjährigen haben Zugang zu Sprachassistenten, 21 Prozent besitzen ein eigenes Tablet und zehn Prozent ein eigenes Smartphone.

Dabei begleiten Erwachsene die Nutzung häufig nicht direkt. Das birgt Risiken. Viele Kinder halten KI-Systeme für menschenähnlich, vertrauen ihnen persönliche Informationen an oder erkennen nicht, dass KI fehlerhafte Inhalte erzeugen und persönliche Daten sammeln kann. Das Projekt KIKI der Universität Duisburg-Essen (UDE) setzt an diesen Herausforderungen an.

„Wir möchten Kinder frühzeitig dazu befähigen, KI-Anwendungen sicher, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen“, sagt Natalia Szymczyk, Wissenschaftlerin am Lehrstuhl Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation der UDE. Unter Leitung von Prof. Dr. Nicole Krämer entwickelt das Forschungsteam gemeinsam mit Vorschulkindern im Alter von vier bis sechs Jahren analoge und digitale Lernangebote, die grundlegende KI-Konzepte altersgerecht vermitteln.

Die Kinder bringen dabei ihre eigenen Erfahrungen und Ideen ein. Zum Einsatz kommen unter anderem Holzbausteine, Bildkarten, haptische Spiele und kindgerechte digitale Anwendungen, mit denen Kinder abstrakte Konzepte wie Algorithmen oder maschinelles Lernen spielerisch kennenlernen.

 „Wir wollen klar vermitteln: KI ist kein Mensch, KI macht Fehler und KI sammelt Daten“, erklärt Szymczyk weiter. Das Team entwickelt dafür bestehende Spiele und Konzepte für jüngere Kinder weiter und ergänzt sie um digitale Angebote. Grundlage hierfür ist ein bereits bestehendes Spiel, das von den Informatiker:innen der FELI-Forschungsstelle Elementarinformatik entwickelt wurde, die ebenfalls am Projekt beteiligt sind.

Anschließend untersuchen die Forschenden, wie wirksam die Materialien sind und welche Unterschiede zwischen analogen und digitalen Lernformaten bestehen. Langfristig sollen die Ergebnisse bundesweit verbreitet werden – unter anderem sollen Schulungskonzepte für Kinder, Eltern und Kita-Personal angeboten werden.

Neben dem Teilprojekt Sozialpsychologie an der UDE sind das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen und aus dem Bereich Kognitive Systeme und Informatik in der Elementarbildung die Universität Bamberg beteiligt. Als Praxispartner unterstützen zudem die Caritas sowie das Katholisch-Soziale Institut (KSI) das Vorhaben.


Ruhrgebiet feiert die ExtraSchicht mit Feuer, Akrobatik und Humor
Die ExtraSchicht macht am 27. Juni wieder die Nacht zum Tag und öffnet Hallen, Parks und Quartiere für Musik, Akrobatik, Lichtinszenierungen und Humor. An 40 Orten in 18  Städten zeigen Künstlerinnen und Künstler, wie eng Tradition und neue Ideen im Ruhrgebiet zusammengehören.

Heute (21. Mai) wurde das Programm in Gelsenkirchen vorgestellt. Bei der langen Nacht der Industriekultur zeigt sich die Region von ihrer spektakulären Seite - etwa im Landschaftspark Duisburg-Nord mit der Flic Flac Motorbike-Show und mit dem Feuerzirkus Relight my Fire im BernePark Bottrop.

Auch der Humor kommt bei der ExtraSchicht 2026 nicht zu kurz: Im LWL-Museum Zeche Hannover bestreiten Helmut Sanftenschneider, René Steinberg und Kevin O’Neil das Comedyprogramm, auf Rheinpreußen Schacht IV in Moers treffen Chöre und das Comedy-Duo Emmi & Willnowsky aufeinander . Lichtkunst und Pyroshows locken z. B. ins Deutsche Bergbau-Museum Bochum, ins Dorstener CreativQuartier Fürst Leopold und zum LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund.

Das Welterbe Zeche Zollverein in Essen verwandelt sich mit dem Videomapping "Glow!" in eine begehbare Lichtinstallation. Die ExtraSchicht 2026 gewinnt mit vier neuen Standorten weitere Facetten hinzu. Das sind die Galerie Ruttkowski;68 in Bochum, der Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen, die Gelsenkirchener Heilig Kreuz Kirche und das Theater Oberhausen.

Nach einer Pause kehren sieben Spielorte zurück, die die ExtraSchicht über viele Jahre mitgeprägt haben: der Zechenbahnhof Mooskamp in Dortmund, die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck, der Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort sowie Schlägel & Eisen in Herten.

In Mülheim feiern gleich drei Orte ihr Comeback: die Stadthalle, die Wolfsburg und das Theater an der Ruhr. Der Vorverkauf startet am 21. Mai 2026. Die Tickets kosten vorab 22 Euro, ermäßigt 17 Euro. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) ist Projektträger der ExtraSchicht. Die Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). idr - Informationen: http://www.extraschicht.de

Thematischer Salvator-Gottesdienst zur nächsten Mercator-Matinee
Zu manchen Mercator-Matineen im Kultur- und Stadthistorischen Museum gibt es im Vorfeld der Vorträge am gleichen Tag Gottesdienste in der Salvatorkirche, in denen Pfarrer Martin Winterberg (Foto: www.ekadu.de) das jeweilige Thema der Matinee in seiner Predigt aufgreift.

So auch am Sonntag, 31. Mai, wenn Prof. Dr. Jan Pieper vom Lehrstuhl für Architekturgeschichte der RWTH Aachen über die Entstehung des Idealstadtgedankens der italienischen Renaissance spricht und die städtebauliche Umsetzung aufzeigt.  Im Gottesdienst um 10 Uhr in der benachbarten Salvatorkirche predigt Pfarrer Winterberg zum Thema „Die Stadt – Gestern, Heute, Morgen“ und verweist auch auf Ideale aus der Bibel, wie Menschen zusammenleben können. 

Nach der geistlichen Einstimmung sind die Gottesdienstbesuchenden, die Lust haben, herzlich eingeladen, die wenigen Schritte zur folgenden Mercator-Matinee im Stadthistorischen Museum gemeinsam zu gehen. Der Vortrag dort kostet sechs Euro; das Museum empfiehlt Kartenreservierungen - unter (0203) 283-2640 oder ksm@stadt-duisburg.de. Infos zur Salvatorkirche gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de, Infos zu den Matineen unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de.  



Einbürgerungen in NRW auf höchstem Stand seit 25 Jahren
* 76.156 Einbürgerungen im Jahr 2025 – Anstieg um 10,8% zum Vorjahr
* Menschen aus Syrien wurden am häufigsten eingebürgert
* Köln und Hochsauerlandkreis mit höchstem prozentualem Anstieg

Im Jahr 2025 haben in NRW insgesamt 76.156 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist die Zahl der Einbürgerungen damit um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2024: 68.703) und hat somit einen neuen Höchststand seit dem Jahr 2000 erreicht.

Wie die Statistikerinnen und Statistiker erläutern, sind die gestiegenen Einbürgerungszahlen weiter vor dem Hintergrund der rechtlichen Änderungen an den Einbürgerungsvoraussetzungen zu interpretieren, die mit dem Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts (StARModG) am 27. Juni 2024 in Kraft getreten waren.

Neben einer Absenkung der notwendigen Aufenthaltsdauer in Deutschland ermöglicht die neue Rechtsgrundlage den eingebürgerten Personen generell den Beibehalt der bisherigen Staatsangehörigkeit.



Syrisch weiterhin häufigste Staatsangehörigkeit der Eingebürgerten
2025 bekamen in NRW insgesamt 18.567 Syrerinnen und Syrer eine Einbürgerungsurkunde überreicht – dies entspricht 24,4 % aller Einbürgerungsfälle. Damit war die syrische Staatsangehörigkeit das fünfte Jahr in Folge die am häufigsten vertretene Staatsangehörigkeit unter den Eingebürgerten.

Danach folgten Personen mit türkischer (11.179), irakischer (4.445), russischer (3.841) und iranischer (2.755) Staatsangehörigkeit. Die Top 5 der am häufigsten eingebürgerten Staatsangehörigkeiten hat sich 2025 gegenüber 2024 nicht verändert. Top 5: Zunahme von Einbürgerungen türkischer Staatangehöriger stieg prozentual am stärksten an.

Unter den Top 5 stieg die Zahl der Einbürgerungen von Türkinnen und Türken gegenüber 2024 mit +75,7 % prozentual am stärksten, gefolgt von Personen mit russischer (+67,4 %) und iranischer Staatsangehörigkeit (+21,0 %). Dagegen war die Zahl der Einbürgerungen von syrischen Staatangehörigen in 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 23,7 % gesunken. Auch die Zahl eingebürgerter Personen mit irakischer Staatsangehörigkeit war in diesem Zeitraum rückläufig (−11,9 %).



Steigende Einbürgerungszahlen in 32 kreisfreien Städten und Kreisen
Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in 32 kreisfreien Städten und Kreisen mehr Ausländer/-innen eingebürgert als in 2024. Den größten prozentualen und gleichzeitig absoluten Anstieg gab es in Köln (+119,7 % bzw. +3.433 auf 6.302). Hohe prozentuale Zunahmen der Einbürgerungszahlen gab es zudem im Hochsauerlandkreis (+82,8 % auf 872) und in Herne (+73,8 % auf 1430).

In 21 kreisfreien Städten und Kreisen waren die Einbürgerungszahlen in 2025 rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden die größten prozentualen Rückgänge im Kreis Warendorf (−40,4 % auf 387) und im Kreis Gütersloh (−33,0 % auf 778) ermittelt.

NRW: Preise für Molkereiprodukte innerhalb der letzten 5 Jahre um fast 40 % gestiegen
* Milch verteuerte sich zwischen April 2021 und April 2026 um 26,2 % –Nahrungsmittel stiegen im selben Zeitraum um 35,6 %
* Sinkende Preise für Milch seit Oktober 2025
* Käse und Quark 42,3 % teurer als noch vor 5 Jahren

Zwischen April 2021 und April 2026 sind die Preise für Molkereiprodukte in Nordrhein-Westfalen um 39,1 % gestiegen (Basis 2020 = 100). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, verteuerte sich Milch in den letzten 5 Jahren um 26,2 %. Darunter zeigten sich bei der Preisentwicklung von Voll- und teilentrahmter Milch nur geringe Unterschiede: Vollmilch verteuerte sich im genannten Zeitraum um 26,8 %, teilentrahmte Milch um 25,6 %.

Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um 35,6 %. Milchpreise zuletzt gesunken, aber weiterhin auf hohem Niveau Zwischen Januar 2022 und April 2023 stiegen die Preise für Milch mit 38,4 % besonders stark an. Grund hierfür waren u.a. die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine – dazu zählten steigende Kosten in Produktion, Transport sowie der Kühlung.

Ab Mai 2023 begann sich die Preissituation langsam zu stabilisieren, sodass die Milchpreise zunächst leicht sanken. Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte 2024 stiegen diese dann wieder leicht an. Seit Oktober 2025, sind sinkende Preise zu beobachten. So wurde Milch im April 2026 um 10,4 % günstiger angeboten als im Oktober 2025, dennoch lagen die Milchpreise nach wie vor deutlich über dem Niveau von vor dem Krieg in der Ukraine.



Käse und Quark innerhalb der letzten 5 Jahre um 42,3 % gestiegen Stärkere Preisanstiege waren bei weiteren Molkereiprodukten zu beobachten: Die Preise für Käse und Quark stiegen im Zeitraum von April 2021 bis April 2026 um 42,3 %. Auch bei diesen Molkereiprodukten zeigten sich besonders seit Januar 2022 bis zum Ende des ersten Quartals 2023 starke Preisanstiege.

Käse und Quark verteuerte sich in diesem Zeitraum um 45,6 %, darunter erhöhte sich insbesondere Quark um 76,7 % und Schnittkäse um 47,2 %. Während sich die Preise für Käse seitdem auf einem nahezu konstanten Niveau bewegen, sind die Preise für Quark zwischen Mai 2023 und April 2026 wieder gesunken (–25,1 %).

Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026: -0,7 % gegenüber Februar 2025
Verbraucherinsolvenzen im Februar 2026: +0,6 % gegenüber Februar 2025
Im Februar 2026 haben die deutschen Amtsgerichte nach vorläufigen Ergebnissen 2 053 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,7 % weniger als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen.

Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Zudem lagen für Februar 2026 keine Daten aus Rheinland-Pfalz vor. Für die Berechnung des Bundesergebnisses wurden für Rheinland-Pfalz daher die Vorjahreswerte verwendet.



Die Forderungen der Gläubiger aus den im Februar 2026 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 2,5 Milliarden Euro. Im Februar 2025 hatten die Forderungen bei rund 9,0 Milliarden Euro gelegen.

Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten
Bezogen auf 10 000 Unternehmen gab es im Februar 2026 insgesamt 5,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 11,1 Fällen je 10 000 Unternehmen.

Danach folgte das Gastgewerbe mit 9,7 Fällen und das Baugewerbe mit 8,8 Insolvenzen. 0,6 % mehr Verbraucherinsolvenzen im Februar 2026 als im Vorjahresmonat Im Januar 2026 gab es 6 112 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 0,6 % mehr als im Vorjahresmonat.

18,0 % weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025
• Insgesamt 206 600 Wohnungen fertiggestellt – niedrigster Wert seit 2012
• Bauüberhang mit 760 700 genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen Ende 2025 auf Vorjahresniveau, davon 307 200 bereits im Bau
• Durchschnittliche Dauer zwischen Baugenehmigung und Fertigstellung eines Wohngebäudes seit 2020 um 7 Monate verlängert

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 206 600 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 18,0 % oder 45 400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich (2024: -14,4 % zum Vorjahr), nachdem sie in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils bei rund 294 000 gelegen hatte.

Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159 000 im Jahr 2009 auf den Höchststand von 306 400 im Jahr 2020 gestiegen. Niedriger als im Jahr 2025 war die Zahl neuer Wohnungen zuletzt im Jahr 2012 (200 500). In den Ergebnissen sind sowohl Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.



Rückgänge bei allen Wohngebäudearten In neu errichteten Wohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt 172 600 Wohnungen fertiggestellt. Das waren 20,0 % oder 43 300 Neubauwohnungen weniger als im Vorjahr. Rückgänge gab es sowohl bei den meist von Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern als auch bei den vor allem von Unternehmen gebauten Mehrfamilienhäusern: Mit 41 800 Einfamilienhäusern wurden 23,3 % oder 12 700 weniger fertiggestellt als im Vorjahr.

Die Zahl neuer Wohnungen in Zweifamilienhäusern fiel um 21,4 % oder 3 800 auf 13 800. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, wurden 109 800 Neubauwohnungen geschaffen, das waren 18,9 % oder 25 500 weniger als im Jahr 2024. In neu errichteten Wohnheimen sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen um 15,1 % oder 1 300 auf 7 200.

In neuen Nichtwohngebäuden entstanden im Jahr 2025 insgesamt 3 300 Wohnungen und damit 31,8 % oder 1 500 weniger als im Vorjahr. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt 30 700 Wohnungen fertiggestellt, das waren 1,8 % oder 600 weniger als im Vorjahr.

Zahl fertiggestellter Neubauwohnungen sinkt im Osten doppelt so stark wie im Westen In der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass die Zahl der fertiggestellten Neubauwohnungen in Wohngebäuden im Jahr 2025 im Osten prozentual mehr als doppelt so stark zurückging wie im Westen.

 Während die Zahl der fertiggestellten Neubauwohnungen im Westen gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % (-29 200 auf 145 700) abnahm, sank die Zahl im Osten um 34,3 % (-14 000 auf 26 900). Besonders deutlich war der Unterschied bei Mehrfamilienhäusern: Während im Jahr 2025 im Westen 13,9 % oder 15 000 weniger Wohnungen in neuen Mehrfamilienhäusern fertiggestellt wurden, waren es im Osten 38,3 % oder 10 600 Wohnungen weniger als im Vorjahr.

Rückgang bei Bauvorhaben von Privatpersonen besonders deutlich Nach Bauherrengruppen betrachtet entfielen von den im Jahr 2025 fertiggestellten Neubauwohnungen 89 500 auf Unternehmen (-17,8 % oder -19 400 zum Vorjahr) und 72 300 auf Privatpersonen (-23,7 % oder -22 400). Von Trägern der öffentlichen Hand wurden 7 900 Neubauwohnungen fertiggestellt (-15,6 % oder -1 500), von Organisationen ohne Erwerbszweck 2 900 (+1,7 % oder +50).

Durchschnittlich 27 Monate von der Genehmigung bis zur Fertigstellung im Neubau Die durchschnittliche Abwicklungsdauer von Neubauwohnungen in Wohngebäuden, also die Zeit von der Genehmigungserteilung bis zur Fertigstellung, hat sich bei den im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäuden auf 27 Monate verlängert.

Im Jahr 2024 hatte der Bau einer Wohnung noch durchschnittlich 26 Monate gedauert, im Jahr 2020 lediglich 20 Monate. Neubauwohnungen mit durchschnittlich 95,2 Quadratmetern Wohnfläche Eine Neubauwohnung hatte im Jahr 2025 eine durchschnittliche Wohnfläche von 95,2 Quadratmetern. Damit hielt der Trend zu kleineren Wohnungen an.

Die bisher größte durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung war im Jahr 2007 mit 116,4 Quadratmetern gemessen worden, seitdem nahm die durchschnittliche Wohnungsgröße ab.

Bauüberhang auf Vorjahresniveau
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 10,6 % auf 238 100 und war damit höher als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen.
Der Bauüberhang, das sind bereits genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Wohnungen, bewegte sich zum Jahresende 2025 mit 760 700 Wohnungen auf Vorjahresniveau (2024: 759 700). Davon befanden sich 307 200 Wohnungen bereits im Bau (158 600 Wohnungen davon waren im Rohbau fertiggestellt).

35 700 erloschene Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 Im Jahr 2025 erloschen 35 700 Baugenehmigungen, das war der höchste Wert seit 2002 und ein Anstieg um rund ein Viertel gegenüber 2024 und um etwa die Hälfte gegenüber den Jahren 2022 und 2023 (2024: 29 000; 2023: 22 700; 2022: 22 800).

Zur Zahl der im Bauüberhang enthaltenen Bauvorhaben, deren Genehmigung zwar noch nicht erloschen sind, die aber nicht mehr weiterverfolgt werden, liegen keine Informationen vor. 3,8 % weniger umbauter Raum bei Nichtwohngebäuden Auch die Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist im Jahr 2025 erneut zurückgegangen. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude.

Der zentrale Indikator für die Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute Raum. Bei den im Jahr 2025 fertiggestellten Nichtwohngebäuden verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr 2024 um 3,8 % auf 170,9 Millionen Kubikmeter. Besonders stark war der Rückgang bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden mit -19,5 %.


Tag der offenen Tür beim Johanniter-Stift Duisburg & Tagespflege 29. Mai
Sie möchten das Johanniter-Stift und die Tagespflege näher kennenlernen? Wir öffnen unsere Türen – schauen Sie vorbei!
• Führung durch Einrichtung & Garten
• Besichtigung einer Musterwohnung im „Betreuten Wohnen“ oder Einzelzimmer im vollstationären Bereich
• Allgemeine Informationen zu den Wohnformen
• Vereinbarung von persönlichen Beratungsterminen
Die Cafeteria hat ab 14.30 Uhr regulär geöffnet Freuen Sie sich auf eine Auswahl an Getränken, Kuchen, Eis und frisch gebackenen Waffeln & begleitender Klaviermusik 29. Mai 2026 14.00 – 17.00 Uhr Treffpunkt: Foyer Wildstraße 10, 47057 Duisburg

Digitale Maut: Europäisches Verbraucherzentrum fordert Nachbesserungen bei Regeln und Sanktionen
Wer mit dem Auto ins europäische Ausland reist, rechnet meist mit klar erkennbaren Mautstationen. Schranke, Kasse, Ticket. Die Realität sieht vielerorts anders aus: digitale Vignetten und Kennzeichenerfassung per Kamera.

Verbraucher schildern dem Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland regelmäßig Fälle, in denen sie zahlen wollten – und trotzdem Wochen später mit hohen Forderungen konfrontiert werden. Nicht wegen Vorsatz, sondern wegen formeller, ungewollter Fehler.

Aus Sicht des EVZ zeigt sich dabei ein grundlegendes Problem: Mautsysteme werden in vielen Ländern ohne Schranken oder Personal betrieben. Die Kontrolle erfolgt lückenlos per Kamera – jeder formelle Verstoß wird automatisch erfasst und sanktioniert, selbst wenn die Betroffenen die Maut korrekt bezahlen wollten. Für Verbraucher entsteht so ein deutliches Ungleichgewicht zwischen einfacher Kontrolle auf Betreiberseite und hohem Haftungsrisiko auf Kundenseite.

Wenn ein Zahlendreher zur „Fahrt ohne Maut“ wird
Beim Online-Kauf einer digitalen Vignette reichen Kleinigkeiten, um zu Problemen zu führen. Zum Beispiel:
Ein Zahlen- oder Buchstabendreher im Kennzeichen
Der Bindestrich im Kennzeichen wird an der falschen Stelle eingegeben
Versehentlich der falsche Gültigkeitszeitraum für die Fahrt ausgewählt
Der Bezahlvorgang wird technisch nicht korrekt abgeschlossen (etwa weil der Kauf nicht final bestätigt wurde oder ein technischer Fehler bei der Online-Zahlung auftritt). Ohne Bestätigungsmail sollte die Fahrt keinesfalls begonnen werden.

Die Betroffenen gehen davon aus, korrekt bezahlt zu haben. Formal gilt die Fahrt jedoch als mautpflichtig ohne gültige Registrierung.

Nicht bei Drittanbietern bestellen
Neben diesen systembedingten Fehlerquellen kommt ein weiteres Problem hinzu. Viele Reisende kaufen Vignetten unbeabsichtigt bei Drittanbietern. Diese erscheinen bei Suchmaschinen oft ganz oben. Dort sind die Preise deutlich höher als bei den offiziellen Verkaufsstellen der Länder.

Zusätzlich kommt es immer wieder vor, dass der Drittanbieter die Fahrzeug- oder Personendaten fehlerhaft an das offizielle Mautsystem weiterleitet. Verbraucher haben keinen Einblick in dieses System und können die Angaben weder kontrollieren noch korrigieren. Die Folge: Trotz Bezahlung liegt keine gültige Registrierung vor.

Tipp: Vignetten ausschließlich bei den offiziellen Stellen des jeweiligen Landes erwerben.
Hartes Durchgreifen: Das Beispiel Österreich und die Ersatzmaut
Wie drastisch die Folgen rein formeller Fehler sein können, zeigt sich in Österreich besonders deutlich.

Wer dort aufgrund eines Eingabefehlers bei der Vignettenregistrierung ohne gültige Vignette auf der Autobahn unterwegs ist, muss seit Anfang 2026 eine Ersatzmaut von 200 Euro zahlen (vormals 120 Euro). Diese steht in keinem Verhältnis zum eigentlichen Vignettenpreis (Tagesvignette Pkw: 9,60 Euro, Jahresvignette Pkw: 106,80 Euro).

Wird die Ersatzmaut nicht fristgerecht beglichen, wird mit einem Verwaltungsstrafverfahren gedroht, bei dem die Strafe bis auf 3000 Euro ansteigen kann.
„Diese Androhung sorgt dafür, dass die meisten Verbraucher – selbst bei guten Chancen im Verwaltungsverfahren – lieber zahlen, obwohl sie die Maut ursprünglich korrekt entrichten wollten und lediglich ein formeller Fehler vorlag“, sagt Malina Garcia, Juristin beim EVZ Deutschland.
„Hier zeigt sich ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den Interessen der Mautbetreiber und denen der Verbraucher. Im Sinne des Verbraucherschutzes wäre es wünschenswert, die Regelungen zu digitalen Mautsystemen und Sanktionen in Europa nachzubessern und zu vereinheitlichen.“

Nähere Informationen zu Bußgeldern und Mautnachforderungen aus dem Ausland auf der Webseite des EVZ Deutschland.

Internationaler Tag der Biologischen Vielfalt: Neue Fördermöglichkeiten sichern Schutz des Naturerbes
Land unterstützt 2026 die Realisierung größerer Projekte im Natur- und Artenschutz wie den Flächenkauf für Moor-Renaturierungen
Am 22. Mai erinnern die Vereinten Nationen mit dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt an den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Als dicht besiedeltes und industriell geprägtes Land kommt Nordrhein-Westfalen dieser Verantwortung in diesem Jahr mit mehr Fördermitteln für Projekte im Artenschutz nach: Rund 8,8 Millionen Euro fließen zusätzlich in Maßnahmen für mehr Biodiversität – davon 5,2 Millionen Euro vom Land und 3,6 Millionen Euro vom Bund. Das ermöglichen diese Programme:

Sonderaufruf Landesprogramm Biologische Vielfalt: Mit dem Landesprogramm Biologische Vielfalt stellt das Land einmalig 2026 als Sonderaufruf rund 2,8 Millionen Euro für Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt zur Verfügung.

Grüne Bänder in der Landschaft: Die „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) ist ein großes Förderinstrument von Bund und Ländern. Darüber werden Maßnahmen finanziert, die insbesondere die ländlichen Räume stärken. Hecken, Baumreihen und Feldgehölze sind dabei die „Hotspots“ der Artenvielfalt. Der Bund und das Land stellen in NRW in diesem Jahr gemeinsam 500.000 Euro dafür zur Verfügung.

Konkrete Hilfe für gefährdete Arten: Durch einen neuen Förderbereich im Rahmen der GAK werden zudem investive Maßnahmen zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von Lebensräumen sowie Lebensstätten wildlebender Arten gefördert, wie das Anlegen kleiner Biotope, die Wiedervernässung von Mooren oder der Schutz der genetischen Vielfalt von Wildpflanzen. Dafür stehen in diesem Jahr rund 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Umweltminister Oliver Krischer: „Der Kampf gegen das weltweite Artensterben ist kein ‚Nice-to-have‘, sondern hat für uns Priorität. Dort, wo wir gezielt mit Schutzprogrammen helfen, können wir messbare Erfolge erzielen. Dadurch siedeln sich längst verschwundene Arten wie die Wildkatze oder der Fischotter wieder bei uns an. Wir setzen auch in Zukunft auf die enge Zusammenarbeit mit allen Partnern vor Ort.“

Vielfältige Lebensräume sind Kern des Schutzes
In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 43.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Gleichzeitig gelten rund 44 Prozent der bewerteten Arten inzwischen als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden. Das Land verfügt mit über 3.300 Naturschutzgebieten, 546 Gebieten des europäischen Schutzgebietssystems „NATURA 2000“, dem Nationalpark Eifel, rund 100 Wildnisentwicklungsgebieten und zwölf Naturparken über ein vielseitiges und wertvolles Naturerbe.

Doch der Druck auf die Natur wächst: Intensive Flächennutzung, der Klimawandel und Umweltverschmutzung zehren an der Vielfalt. „Wir erleben weltweit und auch bei uns einen bedrohlichen Rückgang der Arten. Wir müssen jetzt entschlossen gegensteuern, um die Vielfalt der Natur für kommende Generationen zu erhalten“, sagt Oliver Krischer.

Strategie und Beratung
Neben der Finanzierung setzt das Land auf bessere Planung und Beratung. Die Biodiversitätsstrategie NRW wird derzeit grundlegend überarbeitet und fortgeschrieben. Nach einer breiten Konsultationsphase mit externen Fachleuten (September 2025 bis Februar 2026) entwickelt eine Arbeitsgruppe aktuell praxistaugliche Maßnahmen für die kommenden Jahre.

Seeadler © Christian Falk

Zusätzlich bietet das neue Regionalbüro des „Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz“ (ANK) beim Landesumweltamt (LANUK) seit Oktober 2025 direkte Unterstützung an. Es hilft Kommunen und Verbänden dabei, Anträge zu stellen und Projekte für gesunde Ökosysteme voranzutreiben. Das ANK ist das größte Programm dieser Art in Deutschland und verzahnt Klimaschutz systematisch mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt.
Neue Fördermöglichkeiten in der Naturschutzförderung: "Sonderaufruf Landesprogramm Biologische Vielfalt"
Mehr Informationen zu den Artenhilfsprogrammen des Landes

Vorsicht vor Hitze im Auto - Fahrzeuge heizen in der Sonne besonders schnell auf / ADAC Experten messen Temperaturen von fast 60 Grad im Innenraum / Scheibe einschlagen nur im Notfall erlaubt
Die ersten sommerlichen Tage stehen bevor, daher warnt der ADAC vor den Folgen von Hitze im Auto. Denn im Wageninneren entwickeln hohe Außentemperaturen und direkte Sonnenstrahlen eine oft viel stärkere Wirkung. In einer Versuchsreihe haben Experten des Mobilitätsclubs ein Fahrzeug in der prallen Sonne abgestellt und die Temperaturen im Innenraum dokumentiert.

Die Außentemperatur lag dauerhaft unter 30 Grad. Ganz andere Werte ergaben sich im Innenraum: Bereits nach einer halben Stunde stieg die Temperatur auf über 50 Grad – nach eineinhalb Stunden wurde ein Höchstwert von 59,1 Grad festgestellt. Für Kleinkinder oder Tiere herrscht bei diesen Bedingungen absolute Lebensgefahr. Auch ohne hochsommerliche Temperaturen kann sich ein Auto innerhalb kürzester Zeit stark aufheizen.

Entscheidend sind nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die Sonneneinstrahlung. Bei direkter Sonne wird ein Auto nahezu zum Treibhaus: Strahlung dringt durch die Scheiben ein, wird im Innenraum gespeichert und heizt diesen massiv auf. Auch Oberflächen wie Lenkrad, Gurtschlösser oder Kindersitze können Temperaturen von bis zu 80 Grad erreichen und Verbrennungen verursachen.

Der ADAC appelliert daher an Autofahrer, auch für vermeintlich kurze Stopps niemanden im Fahrzeug zu lassen – auch dann nicht, wenn die Fenster einen Spalt weit geöffnet sind. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass leicht geöffnete Fenster nur einen sehr geringen Einfluss auf die Innenraumtemperatur haben. Auch temperaturempfindliche Gegenstände wie z.B. Handys oder Feuerzeuge sollten aus dem Auto mitgenommen werden, wenn es in der Sonne abgestellt wird. In der Versuchsreihe wurde auch untersucht, welche Hilfsmittel das Aufheizen des Innenraums wirksam unterbinden können.

Am effektivsten war eine sogenannte Halbgarage, die wie eine Abdeckplane über das Auto gelegt wird: Sie machte eine Temperaturdifferenz von zehn Grad aus. Ebenfalls gut funktioniert eine silberne Schutzfolie, die auch im Winter auf vielen Windschutzscheiben zu finden ist; hier lag die Temperaturdifferenz bei acht Grad. Ein weißes Tuch auf dem Armaturenbrett dagegen schaffte nur drei Grad Differenz.

Entdeckt man ein Kind oder Tier in einem Auto, das in der Sonne abgestellt ist, sollte man handeln: Zunächst kann man zum Beispiel durch Klopfen an die Scheibe prüfen, ob es den Insassen gut geht. Gibt es merkliche Anzeichen für Überhitzung – etwa Apathie oder starkes Schwitzen respektive Hecheln bei einem Hund – sollten Polizei oder Feuerwehr verständigt werden.

Das Einschlagen der Scheibe ist nur in einer akuten Notsituation beziehungsweise bei Gefahr für Leib und Leben gerechtfertigt. Für diesen Fall sollte man sich dringend Zeugen suchen und nach Möglichkeit nochmals die Rettungskräfte über das Vorgehen informieren. Mehr zu den Untersuchungen des ADAC lesen Sie hier.


ACV begrüßt mehr Transparenz und digitale Modernisierung, mahnt aber klare Qualitätsstandards bei Theorieunterricht, Sonderfahrten und privaten Übungsfahrten an
Der ACV Automobil-Club Verkehr bewertet die heute vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Pläne zur Führerscheinreform differenziert. Ziel der Reform ist es, den Erwerb des Pkw-Führerscheins moderner, digitaler und bezahlbarer zu machen. Vorgesehen sind unter anderem mehr Transparenz bei Fahrschulpreisen und Bestehensquoten, digitale Lernangebote in der Theorieausbildung, eine Flexibilisierung der Sonderfahrten, kürzere praktische Prüfungen sowie eine Experimentierklausel für private Übungsfahrten mit nahestehenden Personen.

Der ACV unterstützt ausdrücklich das Ziel, die Kosten für den Führerscheinerwerb zu senken. Gerade für junge Menschen, Auszubildende und Menschen im ländlichen Raum ist der Führerschein häufig Voraussetzung für Mobilität, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig warnt der Club davor, notwendige Ausbildungsqualität zugunsten kurzfristiger Kostensenkungen zu schwächen.

„Der Führerschein darf kein Luxusgut werden. Deshalb ist es richtig, Kostenstrukturen zu überprüfen, Bürokratie abzubauen und Fahrschülern mehr Orientierung zu geben“, erklärt ACV Geschäftsführer Holger Küster. „Bezahlbarkeit und Verkehrssicherheit dürfen aber nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wer am Ende weniger zahlt, aber schlechter vorbereitet in den Straßenverkehr startet, hat nichts gewonnen.“

Positiv bewertet der ACV insbesondere die vorgesehene Veröffentlichung von Fahrschulpreisen und Bestehensquoten. Eine zentrale, transparente Darstellung der Kostenbestandteile kann Fahrschülern helfen, Angebote besser zu vergleichen und realistische Gesamtkosten einzuschätzen. Auch statistische Angaben zu Erfolgsquoten können aus Sicht des ACV eine sinnvolle Orientierung bieten, sofern sie sachgerecht eingeordnet werden.

„Mehr Preistransparenz schafft Vergleichbarkeit und stärkt die Position der Verbraucher“, so Küster. „Wer sich für eine Fahrschule entscheidet, muss Preise nachvollziehen und Leistungen realistisch bewerten können. Wichtig ist aber: Erfolgsquoten dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Regionale Unterschiede, Ausbildungsprofile und individuelle Lernvoraussetzungen müssen berücksichtigt werden.“

Kritisch sieht der ACV die Möglichkeit, den Theorieunterricht künftig weitgehend oder vollständig digital zu absolvieren. Digitale Lernangebote können die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen und flexibler machen. Sie dürfen jedoch nicht dazu führen, dass Austausch, pädagogische Begleitung und die Vermittlung von Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr an Bedeutung verlieren.

„Fahrausbildung ist mehr als das Bestehen einer Prüfung“, betont Küster. „Verkehrsregeln lassen sich digital lernen. Rücksichtnahme, Gefahrenbewusstsein und verantwortungsvolles Verhalten entstehen aber auch durch Diskussion, Rückfragen und direkte Rückmeldung – und lassen sich aus Sicht des ACV besonders wirksam im persönlichen Austausch in Präsenz vermitteln.

Deshalb braucht es auch bei digitalen Lernwegen verbindliche Qualitätsstandards und wirksame Lernstandskontrollen.“Die geplante Flexibilisierung der Sonderfahrten bewertet der ACV mit Zurückhaltung. Fahrten bei Nacht, auf Autobahnen und Landstraßen vermitteln zentrale Erfahrungen, die für Fahranfänger besonders wichtig sind. Eine flexiblere Gestaltung der Ausbildung kann sinnvoll sein, darf aber nicht dazu führen, dass essenzielle Fahrsituationen seltener praktisch geübt werden. Der ACV plädiert dafür, die Auswirkungen dieser Anpassung genau zu beobachten und bei negativen Effekten nachzusteuern.

„Der Straßenverkehr ist komplexer denn je. Sonderfahrten bereiten auf Situationen vor, die Fahranfänger nicht erst allein erleben sollten“, sagt Küster. „Wenn feste Vorgaben zur Anzahl der Sonderfahrten flexibilisiert werden, muss sichergestellt bleiben, dass die notwendige Fahrpraxis tatsächlich erreicht wird.“

Die vorgesehene Experimentierklausel für private Übungsfahrten mit Angehörigen oder anderen nahestehenden Personen sieht der ACV in diesem Kontext unter klaren Voraussetzungen als sinnvoll an. Voraussetzung müssen eine ausreichende professionelle Grundausbildung, eine bestandene Theorieprüfung, klare Anforderungen an Begleitpersonen sowie eine strukturierte Dokumentation der Übungsfahrten sein.

„Zusätzliche Fahrpraxis kann helfen – aber sie braucht einen sicheren Rahmen“, erklärt Küster. „Private Übungsfahrten dürfen professionelle Fahrausbildung nicht ersetzen. Sie können nur ergänzen, wenn Begleitpersonen geeignet sind, die Grundlagen bereits sitzen und die Fahrschule weiterhin die Ausbildungsqualität steuert.“

Aus Sicht des ACV braucht es im weiteren Verfahren zudem verbindliche und standardisierte Lernstandskontrollen. Wenn Theorie stärker digitalisiert, Präsenzpflichten reduziert und Ausbildungswege flexibilisiert werden, müssen verlässliche Verfahren sicherstellen, dass Fahrschüler tatsächlich prüfungsreif sind.

„Wer gut vorbereitet in die Prüfung geht, besteht häufiger beim ersten Mal. Das spart Zeit, Geld und Frustration“, so Küster. „Deshalb sollte die Reform nicht nur auf günstigere Zugänge setzen, sondern auch auf verbindliche Qualitätssicherung. Eine moderne Fahrausbildung muss digitaler und bezahlbarer werden – aber vor allem sicher bleiben.“

Duisburg: Rund 4.040 Bau-Beschäftigte arbeiten in 376 Betrieben
Dickere Lohntüte: Bauarbeiter in Duisburg sollen „Lohn-Check“ machen  
Dickere Lohntüte für Bauarbeiter: Wer in Duisburg auf dem Bau arbeitet, soll einen genauen Blick auf seine aktuelle Lohnabrechnung werfen. Das rät die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Der Lohn-Check lohnt sich. Denn der Tariflohn für Fachkräfte ist im April um knapp 1 Euro pro Stunde gestiegen. Das ist ein Plus von 3,9 Prozent.

Auf dem Bau locken bessere Löhne: Bauarbeiter verdienen jetzt 3,9 Prozent mehr. Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen.

Damit müssen vom Beton- und Straßenbauer über den Maurer und Kranführer bis zur Bürokraft ab jetzt bei jedem, der einen Vollzeitjob hat, knapp 168 Euro pro Monat mehr auf dem Lohnkonto sein“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Der aktuelle Stundenlohn für eine Fachkraft liege nun bei 26,05 Euro. Insgesamt arbeiten in Duisburg nach Angaben der IG BAU rund 4.040 Beschäftigte in 376 Baubetrieben. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.



Daten zur Rentendebatte
Die Bevölkerung im Rentenalter nimmt zu. 16,7 Millionen Personen im Rentenalter ab 67 Jahren gab es im Jahr 2024 in Deutschland. Nach der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wächst diese Zahl – je nach Entwicklung der Lebenserwartung – bis Ende der 2030er- Jahre um weitere vier bis fünf Millionen auf mindestens 20,5 Millionen. Der Anteil der Personen im Rentenalter an der Gesamtbevölkerung wird je nach Berechnungsvariante in diesem Zeitraum von 20 % auf 25 bis 27 % zunehmen.

Ein Grund dafür ist der Übergang der Generation der Babyboomer vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Auf sie folgen deutlich kleinere Jahrgänge. Mit Hilfe der animierten Bevölkerungspyramide lässt sich zudem ablesen, wie viele Menschen der Vorausberechnung zufolge beispielsweise im Jahr 2060 im Erwerbsalter sein werden – und wie viele mindestens 70 Jahre alt.
(https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!)

Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig als früher. 2025 waren nach Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der 67-Jährigen erwerbstätig, 2015 lag die Quote in der Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor gehen viele von ihnen vorzeitig in den Ruhestand: 2025 waren 60,9 % der 63-Jährigen erwerbstätig. Allerdings ist die Quote in der Altersgruppe gestiegen: 2015 lag sie noch bei 38,9 %.

Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von gesundheitlichen Einschränkungen über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie langjährige Beitragszahlungen oder Frühverrentungsangeboten von Unternehmen bis hin zum Wunsch nach mehr Freizeit.

18 % der Staatsausgaben für die gesetzliche Rentenversicherung
Für die Geldleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung gab der Staat im Jahr 2024 knapp 394,7 Milliarden Euro aus. Das waren 18,4 % der Staatsausgaben insgesamt. Der Anteil ist im Zehn-Jahres-Vergleich gesunken: 2014 hatte er noch bei 19,7 % gelegen (261,2 Milliarden Euro).

Exportüberschuss im Handel mit den USA im 1. Quartal 2026 um 30,5 % geringer als im Vorjahresquartal
• Deutsche Exporte in die USA sinken deutlich, Importe steigen leicht
• Trotz 28,4 % weniger Exporten haben Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile den größten Anteil am Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten
• Importüberschuss bei mineralischen Brennstoffen

Seit mehr als drei Jahrzehnten verzeichnet Deutschland Exportüberschüsse im Außenhandel mit den USA. Nachdem die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 hohe Einfuhrzölle unter anderem auf Importe von Kraftfahrzeugen aus Europa in Kraft setzten, schrumpfte der deutsche Exportüberschuss deutlich.

Im 1. Quartal 2026 erzielte Deutschland im Warenhandel mit den USA einen Exportüberschuss von 12,4 Milliarden Euro. Damit verringerte sich der Überschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30,5 % (1. Quartal 2025: +17,8 Milliarden Euro). Insgesamt wurden im 1. Quartal 2026 Waren im Wert von 36,2 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA exportiert und Waren im Wert von 23,8 Milliarden Euro von dort importiert.

Die Exporte in die USA sanken damit binnen Jahresfrist um 12,1 %, während die Importe um 1,9 % stiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, trug der Rückgang der Exporte von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen maßgeblich zum geringeren Außenhandelssaldo im 1. Quartal 2026 bei.

Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile mit größtem Anteil am Exportüberschuss in die USA
Der Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen machte im 1. Quartal 2026 mit einem Saldo von +5,0 Milliarden Euro den größten Anteil am deutschen Exportüberschuss mit den USA aus. Der Überschuss war allerdings um 35,5 % geringer als im 1. Quartal 2025, als er noch bei +7,8 Milliarden Euro gelegen hatte.

Insgesamt exportierte Deutschland im 1. Quartal 2026 Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile im Wert von 6,5 Milliarden Euro in die USA, das waren 28,4 % weniger als im Vorjahresquartal. Demgegenüber stiegen die Importe aus den USA in dieser Warengruppe im selben Zeitraum um 13,2 % auf 1,5 Milliarden Euro.

Bei Neufahrzeugen mit Verbrennermotoren (ohne Hybride) betrug der Exportüberschuss 2,0 Milliarden Euro (Export: 2,6 Milliarden Euro, -17,6 %; Import: 0,6 Milliarden Euro, +4,9 %), bei Hybridfahrzeugen lag er bei 0,5 Milliarden Euro (Export: 0,9 Milliarden Euro, -25,4 %; Import: 0,3 Milliarden Euro, +47,7 %) und bei reinen Elektroautos bei 0,4 Milliarden Euro (Export: 0,6 Milliarden Euro, -65,7 %; Import: 0,2 Milliarden Euro, +34,3 %).

Rückläufige Exportüberschüsse auch bei Maschinen und anderen Warengruppen
 Einen positiven Außenhandelssaldo mit den USA gab es im 1. Quartal 2026 auch bei Maschinen mit einem Exportüberschuss von 4,9 Milliarden Euro (Export: 6,5 Milliarden Euro, -6,4 % zum Vorjahresquartal; Import: 1,6 Milliarden Euro, -11,0).

Gegenüber dem 1. Quartal 2025 nahm der Exportüberschuss hier um 4,8 % ab. Weitere Warengruppen mit einem deutschen Exportüberschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten waren im 1. Quartal 2026 unter anderem Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Saldo von 3,4 Milliarden Euro (-18,7 % zum Vorjahresquartal) sowie elektrische Ausrüstungen mit einem Saldo von 1,9 Milliarden Euro (-5,3 %).

Importüberschuss bei mineralischen Brennstoffen
Importüberschüsse mit den USA ergaben sich im 1. Quartal 2026 vor allem bei mineralischen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und flüssigem Erdgas. Den größten Anteil daran hatten Erdöl und Erdgas mit einem Außenhandelssaldo von -3,0 Milliarden Euro. Auch im Handel mit Kohle und Kokereierzeugnissen war der Außenhandelssaldo mit den Vereinigten Staaten im 1. Quartal 2026 negativ (jeweils -0,3 Milliarden Euro).


Akkordeon zu Gast beim Orgelcafé in der Hamborner Friedenskirche
In der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, öffnet am Sonntag, 31. Mai um 16 Uhr das Orgelcafé. Das Konzept, auf der Empore ganz nah an der Orgel der Musik und den Erklärungen zu lauschen und danach Kaffee und Kuchen zu genießen, kommt gut an. Diesmal sitzt neben Organistin Tiina Henke auch Musiker Silvester Pece.

Beide spielen wunderbar Orgel, aber auch mit gleicher Leidenschaft Akkordeon. Zu hören ist das im Orgelcafé, wenn sie Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Alexander Borodin sowie ungarische und finnische Volksweisen spielen. Wieder dabei ist die Videoübertragung. Sie ermöglicht es, auf großer Leinwand den virtuosen Einsatz der Finger beim Musizieren genau zu verfolgen.

Im Anschluss sind alle herzlich zu Kaffee und Kuchen in die Sakristei eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik nimmt die Gemeinde gerne an.  Silvester Pece - in seinem Element  (Foto: Bartosz Galus).

Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 31. Mai kommen um 12 Uhr Hähnchenkeulen mit Bulgursalat sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 

Handelsabkommen zwischen der EU und den USA
Das Europäische Parlament und der Rat der EU haben eine politische Einigung über zwei Verordnungen zur Umsetzung des Handelsabkommens zwischen der EU und den USA erzielt. Die EU-Kommission begrüßte die Entscheidung mit der sichergestellt wird, dass die wichtigsten Ziele der Gemeinsamen Erklärung EU-USA vom 21. August 2025 erreicht werden.

Konkret geht es um die Verordnungen zur Abschaffung der Zölle auf alle US-Industriegüter und zur Gewährung eines präferenziellen Marktzugangs für bestimmte US-amerikanische Agrar- und Meeresfrüchteerzeugnisse im Einklang mit den in der Gemeinsamen Erklärung eingegangenen Verpflichtungen der EU. Die vereinbarten endgültigen Texte werden nun dem Europäischen Parlament und dem Rat in den kommenden Wochen zur förmlichen Annahme vorgelegt, damit sie rasch in Kraft treten können.

Liberalisierter Marktzugang für US-Ausfuhren
Der liberalisierte Marktzugang, der den US-Ausfuhren durch die Verordnungen gewährt wird, wird sicherstellen, dass die von der EU-Industrie und den Verbrauchern benötigten Waren billiger und leichter verfügbar sind, ohne die Empfindlichkeiten der EU zu beeinträchtigen. Schutzklausel für mögliche Handelsstörungen Gleichzeitig bieten die Verordnungen im Einklang mit der üblichen Praxis in EU-Handelsabkommen der Industrie der EU durch eine Schutzklausel starke Garantien gegen mögliche Handelsstörungen.

Eine regelmäßige Überwachung der Handelsströme wird es ermöglichen, im Falle eines schädigenden oder potenziell schädigenden Anstiegs der Ausfuhren aus den USA rasch zu handeln. Aussetzung der Zollzugeständnisse möglich Die Verordnungen geben der EU auch die erforderlichen Instrumente an die Hand, um die in der Gemeinsamen Erklärung EU-USA eingegangenen Verpflichtungen durchzusetzen. Unter genau festgelegten Umständen würden die Verordnungen es der EU ermöglichen, zu reagieren, indem sie ihre Zollzugeständnisse ganz oder teilweise aussetzt.

Förderung des transatlantischen Handels
Mit der Einigung wird sichergestellt, dass die Aufrechterhaltung eines stabilen, fairen, berechenbaren und für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Handels und transatlantischer Investitionen erreicht wird. Zudem wird der Weg zur Förderung des transatlantischen Handels geebnet, indem weitere Bereiche zur Senkung der Zölle für EU-Ausfuhren ausgelotet werden.

Nächste Schritte
Die vereinbarten Verordnungstexte werden nun in den kommenden Wochen vom Europäischen Parlament und vom Rat förmlich angenommen, um ihr rasches Inkrafttreten zu gewährleisten. Nach der Genehmigung würde der liberalisierte Marktzugang bis Ende 2029 bestehen, mit der Möglichkeit einer weiteren Ausweitung.

Universität Duisburg-Essen sucht Dialog mit der Öffentlichkeit
Von wegen Wissenschaft im Elfenbeinturm: Das Rektorat und Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen gehen am 23. Mai in die Innenstädte und wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen. Anlass für die Aktion sind der Tag des Grundgesetzes und der Ehrentag des Bundespräsidenten.

Die Universität will damit zeigen, dass Wissenschaft und Hochschule ein wichtiger Teil der demokratischen Gesellschaft sind. Es geht um den Wert von Wissenschaft und den Einfluss von Bildung und Diskurs auf das gesellschaftliche Leben. Jeder kann mitdiskutieren. idr

Zusätzliche Busse zum Niederrheinpokalfinale: MSV Duisburg – SC St. Tönis
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen SC St. Tönis am Samstag, 23. Mai, um 15.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 13.36, 13.46, 13.56 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 13.41, 13.51 und 14.01 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 13.45 bis 14.10 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 14.20 und 14.35 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 13.20 bis 13.53 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 13.32 bis 15.05 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 14.03 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

Am 20. Mai 2016 in der BZ: Zebrafohlen drückt dem MSV Duisburg die Hufe  
Vor einem Monat glaubten nur noch eingefleischte Fans und das Zebrakel KILWA daran, dass der MSV noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga hat. Damals sagte die Zebrastute aus dem Zoo Duisburg einen Heimsieg gegen die Münchner Löwen voraus. E

ine einzigartige Aufholjagd begann, und der Glaube an die Fußball-Zebras wurde von Spieltag zu Spieltag wieder größer. Gleichzeitig mit dem Aufwind beim MSV brachte die Zebrastute TABORA mit der Geburt eines gesunden Zebrafohlens frischen Wind in die Herde.

Foto Zoo Duisburg

Das fünf Wochen alte Jungtier erkundet nun mit kindlicher Neugierde das Außengehege, nachdem es die ersten Lebenswochen im vor Wind und Wetter geschützten Stall verbracht hat. Noch hat es keinen Namen, wird aber auf dem Papier als „Nr. 193“ geführt – denn so viele Jungtiere kamen in den letzten Jahrzehnten in der Duisburger Damara-Steppenzebraherde zur Welt!

Für die wichtigen Spiele gegen die Würzburger Kickers am 20. und 24.5. drückt das kleine Zebra dem MSV Duisburg jetzt als Maskottchen fest alle vier Hufe. Natürlich fiebert auch die menschliche Mannschaft des Zoo Duisburg mit und sendet zusammen mit Nr. 193 die besten Wünsche auf den Rasen!

Wenn Sodbrennen zum Dauerproblem wird
Informationsveranstaltung im Evangelischen Klinikum Niederrhein klärt über Ursachen und moderne Therapien auf
Wiederkehrendes Sodbrennen ist mehr als eine lästige Alltagsbeschwerde. Wenn Brennen hinter dem Brustbein oder saures Aufstoßen regelmäßig auftreten, kann eine behandlungsbedürftige Refluxerkrankung dahinterstecken. Das Refluxzentrum Duisburg-Niederrhein lädt deshalb am 27. Mai um 16 Uhr zu einer Patientenveranstaltung ins Evangelische Klinikum Niederrhein ein.

Sodbrennen verstehen und gezielt behandeln
Bei der Refluxkrankheit fließt Magensäure zurück in die Speiseröhre, weil der natürliche Schließmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig funktioniert. Typische Beschwerden sind Sodbrennen, Hustenreiz oder ein Brennen hinter dem Brustbein. Die Symptome verstärken sich häufig nach dem Essen oder beim Liegen.

Im Rahmen der Veranstaltung am 27. Mai geben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Innere Medizin und Gastroenterologie sowie der Ernährungsberatung einen verständlichen Einblick in das Krankheitsbild. Sie zeigen auf, welche Rolle Ernährung und Lebensstil bei Refluxbeschwerden spielen, welche medikamentösen Therapien zur Verfügung stehen und wann auch ein operativer Eingriff sinnvoll sein kann.

Besucherinnen und Besucher haben zudem Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung klingt bei einem kleinen Imbiss aus.

Der Eintritt ist frei. Für eine bessere Planung werden alle Interessierten gebeten, sich bis zum 26. Mai 2026 über das Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Evangelischen Klinikum Niederrhein anzumelden. Anmeldungen sind möglich bei Frau Ulrike Baumeister, entweder telefonisch unter 0203/508-1141 oder per E-Mail (ulrike.baumeister@evkln.de).

Details zur Veranstaltung: „Wenn Sodbrennen zum Dauerproblem wird“
Termin: 27. Mai 2026, 16 Uhr

Ort: Evangelisches Klinikum Niederrhein, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude Raum CE.01 (Gebäude unter dem Hubschrauberlandeplatz), Fahrner Str. 133, 47169 Duisburg
Eintritt frei. Mit Anmeldung bis zum 26. Mai 2026 bei Frau Ulrike Baumeister, entweder telefonisch unter 0203/508-1141 oder per E-Mail (ulrike.baumeister@evkln.de).

Vicky Kerzmann ist neue Bezirksdienstmitarbeiterin für den Bezirk Walsum
Vicky Kerzmann ist die Neue im Bezirksdienst-Team. Die 34-Jährige ist ab sofort für den Bezirk Walsum zuständig. In ihrem Bezirk leben über 50.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 22 Quadratkilometern.

Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat Verstärkung bekommen. Vicky Kerzmann ist für den Bezirk Walsum zuständig, hier ist sie unterwegs am Franz-Lenze-Platz. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Ich freue mich sehr auf viele interessante Gespräche mit den Bürgern und Bürgerinnen von Walsum. Als Ansprechpartnerin will ich bei lokalen Problemen schnell und pragmatisch helfen – immer lösungsorientiert und ohne Umwege“, kündigt Vicky Kerzmann an und gibt als Ziel aus, „in Walsum positive Veränderungen zu bewirken und das subjektive Sicherheitsgefühl in den einzelnen Stadtteilen zu steigern“.

Das Vertrauen ins Bürger- und Ordnungsamt stärken und zeigen, dass Behörden nahbar und hilfsbereit sind – so stellt sich Kerzmann ihre neue Aufgabe vor und möchte dabei transparent, einfach, nachvollziehbar und auf Augenhöhe kommunizieren-. Duisburg, findet die neue Bezirksdienstlerin, sei sehr vielseitig und werde oft unterschätzt.

„Besonders gefällt mir die Offenheit im Alltag und der weitläufig ausgeprägte Pragmatismus. Diese ehrliche Art fördert den großartigen Zusammenhalt hier in Duisburg.“ Und an Walsum mag sie die Rheinlage und die vielen Grünflächen. „Dadurch entsteht ein Dorfgefühl trotz der Großstadt. Es wirkt alles sehr familiär und herzlich.

Die lokale Identität in Walsum ist stark ausgeprägt und mir gefällt besonders gut das aktive Gemeinschaftsleben wie die Straßenfeste sowie die vielen Schützen- und Sportvereine im Bezirk.“ Vicky Kerzmann hat 2023 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten erfolgreich abgeschlossen und zuletzt wertvolle Erfahrungen bei der Stadt Wesel gesammelt.

In ihrer Freizeit geht sie gerne reiten oder ins Fitnessstudio und ist oft in der Natur unterwegs. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.

Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Vicky Kerzmann kann – genau wie ihre Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter https://www.duisburg.de/bezirksdienst.

„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 15 Uhr zu einer Führung mit Harald Küst ein. Unter dem Titel „Duisburg im Wandel – Kulturtransfer durch Migration“ geht es um die Frage, wie Migration, internationale Einflüsse und technische Entwicklungen das Leben in Duisburg geprägt haben.

Die Führung findet im Rahmen des „Aktionstags der Vielfalt“ statt und beleuchtet anhand verschiedener Beispiele den Einfluss von Migration auf Alltag und Stadtkultur. Themen sind unter anderem technische Innovationen, Fußball, Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.

Am Donnerstag gilt im Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das Prinzip „Pay what you want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.


Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“ lädt am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird an der Filiale des Discounters Penny an der Ecke Essenberger Straße/Javastraße das Elektroauto vorgestellt, das den Bewohnerinnen und Bewohnern künftig als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.

„Mit dem Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“, sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann
ein wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“

Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts „Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der Stadt Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste Standort des Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke Duisburg an der Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden Ladepunkte ist dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht für öffentliches Laden zur Verfügung.

Während der Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das Elektroauto kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und Fragen rund um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es auch Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit Straßenmalkreide austoben.

„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt, Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren umzusetzen.
Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu gestalten.

Vor 10 Jahren im Mai in der BZ:

Es gibt in NRW kein Gesetz, das die Städte und Kommunen zwingen würde, Terrassengebühren für die Nutzung öffentlicher Flächen zu erheben
.
Der Bund der Steuerzahler NRW fordert deshalb, dem positiven Beispiel von Herten und Iserlohn zu folgen und auf Terrassengebühren zu verzichten.

Sondernutzungsgebühren* für das Aufstellen von Tischen und Stühlen, absteigend sortiert:


Konzertmatinée: „Eine musikalische Reise durch Europa“

In Rheinhausens Erlöserkirche auf der Beethovenstraße 18a findet am
Sonntag, 14. Juni, um 12 Uhr die Konzertmatinée „Eine musikalische Reise
durch Europa“ statt. Das Publikum erwartet ein farbenreiches Konzert voller
musikalischer Höhepunkte: die Sopranistin Anna Moog und die kanadische
Pianistin Meghan Behiel präsentieren ein abwechslungsreiches Programm
mit berühmten Melodien aus Oper, Operette, Musical und internationaler
klassischer Musik.

Von gefühlvollen, melancholischen Momenten bis hin zu
virtuosen und mitreißenden Finalstücken entsteht ein musikalisches
Feuerwerk voller Emotionen, Eleganz und Unterhaltung, das von Anna Moog
persönlich moderiert wird.

Anna Moog ist eine vielseitige Sopranistin mit internationalem Profil.
Engagements führten sie nach Deutschland, Georgien, Estland, Russland, in
die Niederlande, nach Österreich, Italien und in die USA. Ihre Stimme, von
der Presse als „glänzend“ und „saalfüllend“ beschrieben, verbindet
emotionale Ausdruckskraft mit technischer Präzision. Sie tritt regelmäßig in
Konzerten und Liederabenden auf und überzeugt mit ausdrucksstarker
Stimme sowie großer musikalischer Vielseitigkeit – von der klassischen
Opernliteratur bis hin zu Operette und Musical.

Meghan Behiel ist eine kanadische Pianistin mit umfangreicher
internationaler Konzerterfahrung. Als gefragte Solistin und Liedbegleiterin
konzertiert sie auf bedeutenden Bühnen Europas und Nordamerikas,
darunter die Tonhalle Zürich und das Yehudi Menuhin Forum. Sie ist offizielle
Künstlerin von Kawai Europa sowie musikalische Leiterin der Düsseldorf Lyric
Opera.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei, eine
vorherige Anmeldung aber erforderlich: entweder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-
8392. Unter dieser Rufnummer beantwortet Herr Doris auch Rückfragen zu
der Veranstaltung.

Erster Duisburger Orgelspaziergang
Die beiden Organisten der Innenstadt, Dominik Susteck und Marcus Strümpe, laden am Samstag, 30. Mai zum ersten Duisburger Orgelspaziergang ein. Es gibt Wissenswertes über die Orgeln und die jeweiligen Kirchen und natürlich Kurzkonzerte live zu hören. Start ist um 12 Uhr an der Marienkirche, der dann nach einem Spaziergang gegen 13 Uhr die Salvatorkirche folgt. Gegen 14 Uhr erreicht der Spaziergang die Karmelkirche und gegen 15 Uhr St. Ludger.

Man kann sich zusammenschließen, laufen, mit dem Fahrrad oder dem E-Bike die jeweiligen Kirchen ansteuern - die Zeit, von einer Kirche zur anderen zu kommen, ist ausreichend, sagen die beiden Organisatoren. Höhepunkt ist um 16 Uhr das Konzert mit der Starorganistin Iveta Apkalna in der Mercatorhalle, wo es anschließend eine kurze Orgelführung gibt.

Karten für dieses Konzert können direkt an der Konzertkasse der Mercatorhalle oder vorab im Internet unter www.mercatorhalle.de erworben werden, sonst entstehen keine Kosten. Der Nachmittag klingt dann im Citypalais aus. Mehr Infos dazu gibt es unter salvatorkirche.de. 

Hamborner Gemeinde lädt zum Bilder-Tauschtag in die Friedenskirche ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt zum Bilder-Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag, 29. Mai von 15 bis 17 Uhr für ein eigenes Bildmotiv - ob gerahmt oder nicht - im Tausch das anderer erhalten.

Erwartet werden Aquarelle, Ölbilder, Scherenschnitte, Grafiken, Zeichnungen oder Fotografien - alle mit dem Zweck, neuen Besitzerinnen und Besitzern beim Anschauen Freude zu machen. 

Die Idee zu dem Tauschtag - es ging auch schon um Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe - hatten Engagierte der Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203 554460) jetzt zum Bilder-Tausch ein. Der Eintritt ist frei.



Haushaltsmodellrechnung NRW: Fast 400.000 Haushalte weniger im Jahr 2070
* Für 2070 werden 4,7 % weniger Privathaushalte als 2023 erwartet
* Stärkster Rückgang von fast 10 % bei Dreipersonenhaushalten
* Bis 2050 in 52 Kreisen und kreisfreien Städten Rückgang von Haushalten mit drei und mehr Personen – 30 mit Zunahme von Einpersonenhaushalten

Die Ergebnisse der Haushaltsmodellrechnung wurden am 20. Mai 2026 insgesamt korrigiert. Hintergrund ist, dass für die zugrundeliegende Bevölkerungszahl nun die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften explizit ausgeschlossen ist, da diese nicht zu den Privathaushalten zählen. In der Veröffentlichung vom 17. November 2025 war diese noch miteinbezogen.

Im Jahr 2023 gab es in NRW rund 8,7 Millionen Privathaushalte. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird laut aktueller Haushaltsmodellrechnung bis 2070 ein Rückgang um 4,7 % auf 8,3 Millionen Haushalte erwartet. Damit werden in weniger als 50 Jahren mehr als 400.000 Haushalte in NRW wegfallen.

Mit einem Minus von 9,9 % wird bei Dreipersonenhaushalten für das Jahr 2070 der stärkste Rückgang gegenüber 2023 erwartet. Bei Vier- und Mehrpersonenhaushalten ist von einer Verringerung um 9,0 % auszugehen. Für die Zahl der Einpersonenhaushalte wird ein Absinken um 2,3 % und für die Zweipersonenhaushalte um 4,0 % erwartet.



Rückgänge von größeren Haushalten in beinahe allen Regionen – Anstieg nur in Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Herne In fast allen Kreisen und kreisfreien Städten wird bis zum Jahr 2050 ein Rückgang von Haushalten mit drei und vier oder mehr Personen erwartet.

Mit Anstiegen ist bei den Dreipersonenhaushalten in Mönchengladbach und bei den Vier- und Mehrpersonenhaushalten in Gelsenkirchen, Herne und ebenfalls in Mönchengladbach zu rechnen. Bei Einpersonenhaushalten ist in 30 kreisfreien Städten und Kreisen, also bei mehr als der Hälfte, von einer Zunahme bis 2050 auszugehen.

Bei den Zweipersonenhaushalten trifft das mit 17 kreisfreien Städten und Kreisen lediglich auf etwa ein Drittel zu. Weitere regionale Ergebnisse sowie methodische Erläuterungen zur aktuellen Haushaltsmodellrechnung finden Sie in der Veröffentlichung Statistik kompakt „Haushaltsmodellrechnung für NRW 2024 bis 2050/2070".

Privathaushalte in NRW: Renten- und kapitalbildende Lebensversicherungen verlieren an Bedeutung
* Größtes Plus bei zusätzlichen privaten Krankenversicherungen (+15,6 Prozentpunkte)
* Größter Rückgang bei kapitalbildenden Lebensversicherungen (–6,3 Prozentpunkte)
* Private Haftpflichtversicherung bleibt die am weitesten verbreitete Versicherung und wächst weiter (+6,4 Prozentpunkte)

Im Jahr 2023 verfügten 88,6 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen über eine private Haftpflichtversicherung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist sie damit die verbreitetste Versicherungsform.

Es folgten Kfz-Versicherungen mit 82,1 %, Hausratversicherungen mit 78,6 % sowie Rechtsschutzversicherungen mit 48,7 %. Fast die Hälfte bzw. 48,5 % der Haushalte war 2023 zudem mit einer zusätzlichen privaten Krankenversicherung abgesichert.



Größtes Plus bei zusätzlichen privaten Krankenversicherungen – größter Rückgang bei kapitalbildenden Lebensversicherungen Bei den Versicherungsarten zeigen sich im Vergleich zum Jahr 2018 unterschiedliche Entwicklungen. Die zusätzliche private Krankenversicherung verzeichnete mit +15,6 Prozentpunkten den deutlichsten Zuwachs.

Die private Haftpflichtversicherung (+6,4 Prozentpunkte), die Rechtsschutzversicherung (+2,9 Prozentpunkte) sowie die Hausratversicherung (+2,1 Prozentpunkte) legten ebenso zu. Auch die Anteile der Kfz-Versicherung, der zusätzlich private Kranken- und Pflegeversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie der Risikolebensversicherung entwickelten sich positiv.

Rückläufig war hingegen die Verbreitung klassischer Altersvorsorgeprodukte: So sank der Anteil der Haushalte mit kapitalbildenden Lebensversicherungen von 33,1 % im Jahr 2018 auf 26,8 % im Jahr 2023 (&−6,3 Prozentpunkte). Auch private Rentenversicherungen sowie Riester-, Basis- bzw. Rürup-Rentenversicherungen verloren an Bedeutung.

Die Ausstattung mit privaten Unfallversicherungen ging ebenfalls leicht zurück. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) auf einen Strukturwandel im Versicherungsverhalten der Haushalte hin: Während klassische, langfristig angelegte Vorsorgeprodukte seltener genutzt werden, steigt die Nachfrage nach ergänzenden Absicherungen im Gesundheits- und Risikobereich.

Neuer EU-Aktionsplan zur Sicherung der Düngemittelversorgung und Ernährungssicherheit in Europa
Die Europäische Kommission hat den Düngemittel-Aktionsplan verabschiedet: eine Initiative zur Unterstützung von Landwirten, die mit steigenden Düngemittelkosten und -knappheit konfrontiert sind, zur Stärkung der heimischen Produktion und zur Verringerung der Abhängigkeit Europas von Importen.

Der Plan wird unmittelbar dazu beitragen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und die strategische Autonomie Europas zu stärken, während gleichzeitig hohe Klima- und Umweltziele verfolgt werden.

Verbesserung der Versorgungssicherheit
Die jüngsten Versorgungsengpässe und Preisschwankungen haben Landwirte in ganz Europa unter zunehmenden Druck gesetzt und Europas Anfälligkeit gegenüber externen Schocks bei der Düngemittelversorgung offenbart.

Aufbauend auf der 2022 verabschiedeten Mitteilung zu Düngemitteln kombiniert der heutige Aktionsplan für Düngemittel sofortige Unterstützungsmaßnahmen, die auf die Erschwinglichkeit und Versorgungssicherheit abzielen, mit längerfristigen Maßnahmen zur Stärkung der heimischen Düngemittelproduktion, zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Beschleunigung des Übergangs zu biobasierten, kohlenstoffarmen und kreislauffähigen Düngemitteln.

Der Aktionsplan soll:
- Landwirte unterstützen und ihren Zugang zu Düngemitteln verbessern
- Die heimische Produktion stärken, die Kreislaufwirtschaft fördern und die Dekarbonisierung vorantreiben
- Die Markttransparenz und die Vorsorge stärken sowie den Dialog zwischen den Interessengruppen verbessern


Ehrentag und Social Day 2026: Städtische Azubis packen im Damwildgehege in Rheinhausen mit an
Am 23. Mai ist zum ersten Mal bundesweiter Ehrentag: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ihn gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ins Leben gerufen. Bürgerinnen und Bürger sind unter dem Motto „Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.“ eingeladen, sich vor Ort oder digital zu beteiligen und gemeinsam anzupacken.

Azubis der Stadt Duisburg helfen beim Social Day im Damwildgehege im Volkspark Rheinhausen. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Ehrensache, dass auch die Stadt Duisburg mitmacht und ihren traditionellen „Social Day“ dem Ehrentag widmet. Überall in Deutschland bereichern Vereine, Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen die Zeit rund um den Ehrentag mit kleinen Aktionen, großen Events, aber immer mit viel Herzblut. Auch Auszubildende der Stadtverwaltung Duisburg sind mit von der Partie.


Zehn Azubis unterstützten diesen Dienstag das Team des Freundes- und Förderkreises Damwildgehege-Rheinhausen e. V. Die Kolleginnen und Kollegen halfen bei der Gehege-Pflege, beim Hochbeet-Bau, in der Küche sowie beim Streichen der Holz-Pfähle. Der kleine Tiergarten in Rheinhausen wird seit 26 Jahren von einem gemeinnützigen Verein auf ehrenamtlicher Basis betrieben.

Der Eintritt ist kostenfrei. „Einsatzbereitschaft und Engagement für andere sind zentrale Werte unserer Demokratie. In Duisburg leben das viele Menschen vor und tragen so zu einem harmonischen Miteinander bei. Ihnen allen gebührt mein aufrichtiger Dank“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Marie Tottleben hilfe bei der Zubereitung des Mittagessens.

Auch Lea-Marie Tottleben, die eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten macht, war sofort bereit, ihren üblichen Arbeitsplatz auf Zeit einzutauschen: „Gerade in der Woche des 77. Geburtstages des Grundgesetzes ist das ein schönes Projekt, weil man sich neuen Herausforderungen stellen kann und somit die Bedeutung unseres Grundgesetzes nochmal verdeutlicht wird.“

Reparieren statt Wegwerfen: Wirtschaftsbetriebe Duisburg laden zum Repair-Café ein
Kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel oder andere defekte Alltagsgegenstände können mit Unterstützung erfahrener Reparaturexpertinnen und -experten beim nächsten Repair-Café wieder instand gesetzt werden. Der nächste Termin findet am Freitag, 22. Mai 2026, von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg statt.

Ziel des Angebots ist es, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen zu verlängern. Die Teilnahme ist kostenlos. Möglich wird das Repair-Café durch das Engagement freiwilliger Helferinnen und Helfer sowie der Expertinnen und Experten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.

Datum: Freitag, 22. Mai 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden

Zwei weitere Termine stehen bereits fest: Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 17. Juni 2026, von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Nord und am Freitag, 19. Juni 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung unter abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

„Cash!“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 24. Mai, um 15 Uhr zu einer Themenführung durch die Ausstellung „Cash!“ ein. Geld ist so allgegenwärtig wie magisch zugleich. Es funktioniert, weil wir alle daran glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine Wirkmacht vertrauen. Ob man es liebt oder verachtet: Wir alle brauchen Geld. Aber was ist Geld überhaupt? Und warum ist etwas wertvoll?

Die Führung durch die Dauerausstellung gewährt Einblicke in den Zauber des Geldes. Wer mag, darf bei dieser Gelegenheit etwas für das Tauschregal mitbringen – und sich im Gegenzug eines der Mitbringsel der anderen Gäste aussuchen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 15 Uhr zu einer Führung mit Harald Küst ein. Unter dem Titel „Duisburg im Wandel – Kulturtransfer durch Migration“ geht es um die Frage, wie Migration, internationale Einflüsse und technische Entwicklungen das Leben in Duisburg geprägt haben.

Die Führung findet im Rahmen des „Aktionstags der Vielfalt“ statt und beleuchtet anhand verschiedener Beispiele den Einfluss von Migration auf Alltag und Stadtkultur. Themen sind unter anderem technische Innovationen, Fußball, Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.

Am Donnerstag gilt im Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das Prinzip „Pay what you want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

Der Wal im Rhein | Gastspiel Figurentheater „Blaues Haus“
Die Sichtung eines Belugawals im Rhein ist in diesem Jahr genau 60 Jahre her.   Das Theaterstück spielt in der fiktiven Duisburger Hafenkneipe „Zum Rheinblick“. Wirtin Ilse und ihre Gäste erleben den Trubel um den weißen Wal im Rhein, der ihren Alltag zu verändern beginnt. Nachgespielte O-Töne und Werbefilme, Fernsehausschnitte und Begegnungen realer Personen ermöglichen einen Rückblick in eine Zeit, die nun noch einmal lebendig wird.  

Am 18. Mai 1966, auf dem Höhepunkt des deutschen Wirtschaftswunders, taucht bei Duisburg-Neuenkamp – 300 km vom Meer entfernt – ein mächtiges Tier aus der stinkenden Kloake „Rhein“ auf, um Luft zu holen: Ein weißer Wal! Die Meldung wird erst mal für einen Aprilscherz gehalten, doch schnell entsteht die Frage: Was macht man mit dem Tier? Gerne geben die Bürokraten ihre Befugnisse an den jungen Duisburger Zoodirektor Dr. Gewalt weiter. Der wittert die Chance seines Lebens. Er will den Wal, der in Deutschland mit dem Namen „Moby Dick“ bezeichnet wurde für sein neues Delphinarium fangen. Aber wie?

Eine obskure Jagd beginnt, in deren Verlauf die Menschen immer mehr Mitgefühl für das Tier zeigen… der erste Medienrummel der deutschen Nachkriegsgeschichte nimmt Fahrt auf. Jedoch kommt alles immer wieder anders als gedacht. Verfolgt der Wal einen ganz eigenen Weg? Diese unglaubliche Walfahrt eines einsamen Belugas hat Massen von Menschen bewegt – nicht nur am Rheinufer, sondern auch jenseits der Grenze zu den Niederlanden am Waalufer, wie der Hauptzweigarm des Flusses ab der Grenze heißt.

Hier nannten die Menschen den verirrten Meeressäuger „Willi de Waal“.   Figurentheater für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren gespielt vom Ensemble „Theater Blaues Haus“ aus Krefeld.  

 Der Wal im Rhein - Figurentheater Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, 19 Uhr; Pfingstmontag, 25. Mai 2026, 16 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) – solidarische Hutveranstaltungen  

 Foto © Dietmar Schörner  

Ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.

Theaterspielzeit in Rheinhausen: Tickets und Abonnements ab sofort erhältlich
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 der Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen unter dem Motto „Theater im Rampenlicht“ steht in den Startlöchern. Interessierte können das Theater-Abonnement für die Veranstaltungen in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 ab sofort erwerben. Ebenso können sie jetzt auch Karten für die einzelnen Theaterstücke reservieren.

Zum Saisonauftakt erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus dem Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, der bestens bekannt aus früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle ist. Mit großer Liebe zu seiner Heimat bringt Glup jene unverwechselbare Mischung aus Witz, Beobachtungsgabe und echter Ruhrgebiets-Seele mit, die seine Arbeiten so besonders macht.

Am Donnerstag, 22. Oktober, geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter Quilter. Auf der Bühne stehen Mona Seefried und Peter E. Funck. Diese Komödie zeigt überaus erheiternd, wie viel Menschlichkeit in unerwarteten Situationen stecken kann. Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor Peter Quilter die kleinen und größeren Marotten eines ungleichen Pärchens, die einer Annäherung aber letztlich nicht im Wege stehen.

Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Saison wurde ein weiterer Teil der Krimi-Komödie „Achtsam morden“ nach der Bestseller-Reihe von Karsten Dusse ins Programm genommen. Mit „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24. November, sorgt Björn Diemel, alias Martin Lindow, erneut für fulminante und brüllend komische Unterhaltung.

Das neue Jahr startet am Donnerstag, 14. Januar, mit dem Schauspiel „Der Wal“ von Samuel D. Hunter. Präsentiert wird eine tief bewegende Geschichte über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung. Die Rheinische Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März, von Stefan Keim und Martin Bross, lässt die Zuschauenden weiter an das Unmögliche glauben. Nichts ist hier sicher vor ihrem satirischen Witz und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen Kalauern angereicherten Dialogen.

Den Abschluss der Spielzeit 2026/2027 bildet das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder das Ende der Humanisten“ von Moritz Rinke am Freitag, 30. April 2027. Dieses Schauspiel richtet den Blick nach vorn und fragt, wie unser Menschsein in einer zunehmend technischen Welt bestehen kann. Die Stücke starten jeweils um 20 Uhr, der Einlass bereits um 19 Uhr.

Einzelkarten für die Veranstaltungen gibt es für 17, 22 und 27 Euro; sechs Stücke im Abonnement in drei Preisklassen für 84, 108 und 132 Euro. Weitere Informationen zu den Tickets und mehr gibt es per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de sowie telefonisch in der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr unter 0203 283-987889.


VHS: Lesung und Talk über ADHS
ADHS ist das Thema einer Lesung und eines Talks, die am Dienstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt stattfinden. ADHS ist weder eine Modekrankheit noch das „Zappelphilipp-Syndrom“. ADHS betrifft nur etwa fünf Prozent der Kinder – und doch sorgt die Diagnose für zahlreiche Diskussionen, Missverständnisse und Vorurteile. Warum ist das so? Und was bedeutet ADHS wirklich für betroffene Familien?

Autorin Ursula Frühe liest aus ihrem Buch „Neuronengewitter” und berichtet offen von ihrem Alltag mit zwei betroffenen Kindern. Sie weiß, wie belastend und nervenraubend es ist, ein oder mehrere Kinder mit ADHS zu erziehen. Sie kennt den Kampf um die täglichen Hausaufgaben, die Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern, die gesellschaftlichen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Sie weiß aber auch, dass es Hilfe und Unterstützung geben kann.

Gemeinsam mit dem Publikum räumt Ursula Frühe mit Mythen auf, beantwortet Fragen und möchte vor allem eines: betroffene Familien stärken. Auch Interessierte ohne persönliche Betroffenheit sind herzlich willkommen. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldungen werden online über https://www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de erbeten. Weitere Informationen gibt es unter 0203 283-984609.

ADAC Stauprognose: 22. Bis 25. Mai - Pfingstferienstart in drei Bundesländern / Eines der staureichsten Reisewochenenden des Jahres

Der ADAC rechnet zum langen Pfingstwochenende mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres. Aufgrund des Feiertags am Pfingstmontag, dem 25. Mai, beginnen viele Urlauber ihren Kurzurlaub bereits am Freitagnachmittag, dem 22. Mai.

Zusätzlich beginnen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt die Ferien, in Baden-Württemberg und Bayern sogar die zweiwöchigen Pfingstferien. Besonders gefragt sind Reiseziele im Süden Europas, zum Beispiel Österreich, Italien, Kroatien und Südfrankreich.

Der Freitag vor Pfingsten gehörte im vergangenen Jahr bereits zu den staureichsten Tagen des gesamten Jahres. Die größte Staugefahr besteht daher am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr. Auch am Samstag ist zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit dichtem Reiseverkehr zu rechnen. Deutlich ruhiger wird es am Pfingstsonntag. Am Pfingstmontag erwartet der ADAC ab Mittag ersten Rückreiseverkehr. Auch am Dienstag dürfte es auf den Autobahnen zwischen 7 und 18 Uhr voll werden, da sich der Rückreiseverkehr mit dem Berufsverkehr mischt.

Besonders stark belastet sind die Fernstraßen Richtung Süden, in die Alpen sowie an die Nord- und Ostseeküste.

Besonders staugefährdet sind folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A10 Berliner Ring
A23 Hamburg – Heide
A24 Hamburg – Schwerin
A27 Bremen – Bremerhaven
A99 Autobahnring München

Der ADAC rechnet auch auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland mit langen Verzögerungen. In Österreich sind insbesondere die A1, die A9, die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Dort sorgt die Sanierung der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. Ebenfalls staugefährdet sind die A14, die Fernpassstraße B179 und die Arlbergstraße B197.

Auf der Tauernautobahn gelten von Freitag bis einschließlich Montag, ganztägige Abfahrtssperren. In Tirol bestehen zudem an Samstagen, Sonn- und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte.

In der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen angespannt. Ebenfalls stark belastet sind die Gotthard-Route A2, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die San-Bernardino-Route A13 in Richtung Chiasso.

In Italien müssen Reisende insbesondere auf der Brennerroute A22 sowie auf der Verbindung Schweiz–Mailand–Genua über die Autobahnen A9 und A7 mit dichtem Reiseverkehr und längeren Verzögerungen rechnen.

Sonderinformation: Brennerroute stark beeinträchtigt
Reisende in Richtung Italien bzw. zurück sollten besonders den Samstag, den 30. Mai, im Blick haben. Aufgrund einer Demonstration wird die Brennerautobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner von 11 bis 19 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Auch die parallel verlaufenden Ausweichstrecken sind betroffen.

Da die Sperrung in die Pfingstreisezeit fällt, muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden. Das Land Tirol empfiehlt deshalb, den Brennerraum großräumig zu umfahren und nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden. Auch alternative Routen dürften stark belastet sein. Weitere Informationen auf www.adac.de.

Pfingstmontag: Änderungen bei Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen
Rund um Pfingsten kommt es in Duisburg zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Aufgrund des Feiertags am Montag, 25. Mai 2026, verschieben sich die Leerungstermine jeweils um einen Tag nach hinten. Die Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bleiben am Feiertag geschlossen.

Die Terminverschiebungen im Überblick:
Dienstag, 26. Mai 2026, statt Montag, 25. Mai 2026
Mittwoch, 27. Mai 2026, statt Dienstag, 26. Mai 2026
Donnerstag, 28. Mai 2026, statt Mittwoch, 27. Mai 2026
Freitag, 29. Mai 2026 statt Donnerstag, 28. Mai 2026
Samstag, 30. Mai 2026 statt Freitag, 29. Mai 2026

Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. Dank der Erinnerungsfunktion in der App werden Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig über alle Terminänderungen informiert. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt.

Recyclinghöfe bleiben geschlossen
Alle vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Montag, den 25. Mai 2026, geschlossen. Ab Dienstag, 26. Mai 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Kundenservicecenter
Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 30. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.

Taizé-Gebet zur Wochenmitte in Alt-Duisburg
Am Mittwoch, 27. Mai 2026 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche an der Martinstr. 35 ein „Taizé-Gebet zur Wochenmitte“. So heißt das Gottesdienstformat, das Dagmar Brans, Pfarrer Stefan Korn, Helmut Becker und Kirchenmusiker Andreas Lüken vorbereitet haben und zu dem sie herzlich einladen.

 

Für das Taizé-Team liegt der Reiz an der predigtlosen Gottesdienstform in der Erfahrung der sinn- und kraftstiftenden Gemeinschaft von singenden, schweigenden und betenden Menschen. Die einfachen, berührenden Gesänge von Taizé werden mehrmals gesungen, sie schaffen die meditative Atmosphäre dieser Andachtsform und führen in die Stille.

„Und die Stille bereitet den Menschen auf eine neue Begegnung mit Gott vor“ heißt es in der Einladung zum Taizé-Gebet zur Wochenmitte im Gemeindebrief von Alt-Duisburg. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  Zum Thema Taizé: In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für diese Gottesdienste.

Nicht zuletzt durch die einfachen Gesänge, die mit wenigen Worten auskommen und sich wiederholen, wurde die Gemeinschaft von Taizé weltweit bekannt und verfügt bis heute über eine große Ausstrahlungskraft in der gesamten Christenheit. Die meditativen Gesänge von Taizé laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und bei Gesang, Gebet, Stille und persönlichem Nachdenken sich der Gegenwart Gottes im eigenen Leben zu öffnen und neu Kraft zu schöpfen.

Pfarrer Muthmann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 22. Mai 2026 heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.



NRW: Fast 50 % mehr Verunglückte bei Straßenverkehrsunfällen mit E-Scootern
* 4.456 Personen verunglückten 2025 mit einem E-Scooter; 11,2 % erlitten schwere Verletzungen
* 11,1 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 % Schwerverletzte
* Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war jünger als 25 Jahre


Im Jahr 2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen 4.456 Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr zuvor.

Dies steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der ansteigenden Nutzung von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten erlitten leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich schwer und 0,1 % (sechs Personen) wurden getötet. Rund 11 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen Die Zahl der verunglückten Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem Jahr 2024.

Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 % der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer verletzt und 0,7 % der Personen starben. Die Anzahl der verunglückten Personen bei allen Fahrradunfällen (inkl. Pedelecs) lag 2025 bei 21.487 und hat im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % zugenommen.

Der Anteil der Verunglückten mit Pedelecs an allen bei Fahrradunfällen Verunglückten lag bei 37,1 % und hat im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % zugenommen (2024: 35,8 %). Mit Motorrädern verunglückten im Jahr 2025 insgesamt 5.731 Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrende und somit 8,6 % mehr Personen als noch ein Jahr zuvor. Dabei wurden 73,7 % der Personen leicht und weitere 25,2 % schwer verletzt. 1,0 % der verunglückten Motorradfahrenden bzw. -mitfahrenden wurden tödlich verletzt.


Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war unter 25 Jahre alt E-Scooter sind Verkehrsmittel, die vor allem von jüngeren Personen genutzt werden: Über die Hälfte der im Jahr 2025 mit einem E-Scooter verunglückten Personen (54,8 %) waren jünger als 25 Jahre und lediglich 2,5 % waren 65 Jahre und älter.

Bei den Pedelec-Unfällen lag der Anteil der unter 25-Jährigen bei 12,4 %; 28,2 % der verunglückten Personen waren 65 Jahre und älter. Bei den übrigen Fahrradunfällen ohne Pedelecs entfielen 27,7 % der Verunglückten auf unter 25-Jährige und 15,5 % auf Personen die 65 Jahre und älter waren. Bei den Verunglückten mit Motorrädern handelte es sich in über einem Drittel der Fälle um Personen unter 25 Jahren (34,8 %); 65 Jahre und älter waren hingegen etwa 10,3 % der Verunglückten.



NRW-Industrie: Produktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen seit 2020 um fast ein Fünftel gestiegen
* Absatzwert seit 2020 um 45 % gestiegen
* Schwerpunkt lag 2025 bei Mehl aus Weizen oder Mischgetreide
* Fast 20 % des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW

Im Jahr 2025 sind in 28 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 2,6 Millionen Tonnen Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse wie zum Beispiel Mehl, Schrot oder Grieß im Wert von 1,1 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des „Deutschen Mühlentages“ am 25. Mai 2026 weiter mitteilt, lag die Menge damit um 0,8 % und der Absatzwert nominal um 2,1 % unter dem Vorjahr.

Damit sank die produzierte Menge nach Anstiegen in den letzten drei Jahren erstmalig wieder leicht. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg die Absatzmenge um 18,4 %. Damit wurden 2025 fast ein Fünftel mehr Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse industriell hergestellt. Im gleichen Zeitraum stieg der nominale Absatzwert mit 45,1 % deutlich stärker an als die Absatzmenge. Im Zeitvergleich mit dem Jahr 2015 nahm die Absatzmenge um 18,1 % und der Absatzwert um 36,3 % zu.



2025 wurde überwiegend Mehl aus Weizen oder Mischgetreide produziert Im vergangenen Jahr wurden in NRW u. a. 1,7 Millionen Tonnen Mehl aus Weizen oder Mischgetreide mit Weizen (Mengkorn) hergestellt; das waren fast zwei Drittel der Produktionsmenge an Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse. Gegenüber dem Vorjahr war die produzierte Menge um 0,9 % rückläufig.

Im gleichen Zeitraum stieg hingegen die Absatzmenge von Mehl aus anderem Getreide, hierzu zählen Roggen, Mais, Reis, Gerste oder Hafer, um 3,2 % auf 132.600 Tonnen. Die Menge von Kleie und anderen Rückständen blieb mit 509.900 Tonnen und einen Anstieg von 0,1 % nahezu unverändert. 

NRW-Betriebe erwirtschafteten fast ein Fünftel des bundesweiten Absatzwertes Bundesweit blieb der Absatzwert der Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse 2025 nahezu unverändert, mit nominal 5,7 Milliarden Euro lag dieser um 0,2 % unter dem Vorjahr. Der Anteil der nordrhein-westfälischen Betriebe am Wert der bundesweiten Produktion betrug im letzten Jahr 19,6 % (2024: 19,9 %).

Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster mit größten Anteilen an der NRW - Produktion 87,4 % der Absatzmenge und 76,0 % des Absatzwertes der Gesamtproduktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen stammten 2025 aus Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster.

124 900 Tonnen Fleischersatzprodukte im Wert von 632,6 Millionen Euro produziert
Ob Veggie-Burger, Tofuwurst oder Seitanmortadella: Die Produktion von vegetarischen oder veganen Fleischalternativen in Deutschland ist im letzten Jahr leicht gesunken – nachdem sie in den Jahren zuvor stetig gewachsen war. Im Jahr 2025 wurden hierzulande mit 124 900 Tonnen Fleischersatzprodukte 1,2 % weniger als im Vorjahr produziert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

2024 lag die Produktion bei 126 500 Tonnen. Der Wert der Fleischersatzproduktion sank mit 632,6 Millionen Euro im Jahr 2025 um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr, als es 647,1 Millionen Euro waren. Binnen sechs Jahren hat sich die Produktion mehr als verdoppelt (+107,0 %): 2019 wurden 60 400 Tonnen Fleischersatzprodukte hergestellt.



Wert des produzierten Fleisches gut 70-mal so hoch wie der von Fleischersatz
Im vergangenen Jahr wurden Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von gut 45,2 Milliarden Euro in Deutschland produziert. Das entsprach einem Zuwachs von 2,0 % gegenüber den 44,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Herstellung von Fleisch übersteigt die der Fleischalternativen um ein Vielfaches: Wertmäßig fiel die Fleischproduktion 2025 gut 70-mal größer aus als die von Fleischersatzprodukten.

Im Jahr 2019 waren Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von gut 40,1 Milliarden Euro in Deutschland produziert worden. Das entsprach in etwa dem 150-Fachen des damaligen Werts der Fleischersatzprodukte von knapp 0,3 Milliarden Euro.

Fleischkonsum in Deutschland 2025 leicht gestiegen
Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zuletzt leicht gestiegen. Mit durchschnittlich 54,9 Kilogramm pro Person lag der rechnerische Fleischverzehr in Deutschland 2025 leicht über dem der beiden Vorjahre 2023 (52,9 Kilogramm) und 2024 (53,5 Kilogramm).

Bürgerservice der Stadt Duisburg informiert: Ausweisdokumente rechtzeitig vor den Sommerferien auf Gültigkeit überprüfen
In wenigen Wochen, am 20. Juli, beginnen die Sommerferien in Nordrhein- Westfalen. Der Bürgerservice der Stadt Duisburg empfiehlt daher, sich frühzeitig um die Neubeantragung von Ausweisdokumenten zu kümmern. Bürgerinnen und Bürger sollten ihre eigenen Ausweisdokumente und ganz besonders die der Kinder überprüfen.

Seit dem 1. Januar 2024 dürfen keine Kinderreisepässe sowie Verlängerungen mehr ausgestellt werden. Es gibt nur noch die Möglichkeit, einen Personalausweis oder Reisepass für Kinder zu beantragen. Die Gültigkeitsdauer von derzeit noch ausgestellten Kinderreisepässen bleibt jedoch weiterhin bestehen.

In Notfällen und bei kurzfristigen Reisen können vorläufige Personalausweise bzw. Reisepässe beantragt werden. Für Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU) reicht ein Personalausweis. Soll das Reiseziel hingegen außerhalb der EU liegen, benötigt man für Kinder einen Reisepass. Auskunft über das jeweils benötigte Reisedokument geben die Reise- und Sicherheitshinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de/de/.

Weitere Informationen, welche Dokumente für die Beantragung eines Personalausweises bzw. Reisepasses benötigt werden, sind online abrufbar unter www.duisburg.de (Stichwort: „Personalausweis“ bzw. „Reisepass“). Die Kosten für einen Personalausweis betragen für Personen unter 24 Jahren 27,60Euro und für Personen ab 24 Jahren 46,00 Euro.

Der Reisepass kostet für Personen unter 24 Jahren 37,50 Euro und für Personen ab 24 Jahren 70 Euro. Aktuell können ausreichend zeitnahe und kurzfristige Termine angeboten werden. Der Besuch ist nur mit einem vorher gebuchten Online-Termin unter www.duisburg.de/termine möglich.

Die Ausweisdokumente werden durch die Bundesdruckerei gefertigt. Aufgrund der bundesweit hohen Nachfrage ist mit einer mehrwöchigen Bearbeitungszeit, in der Regel etwa sechs Wochen, zu rechnen.

Nachbarschaftstag in der Stadtteilbibliothek Beeck
Unter dem Motto „Frau Beeck lädt ein“ findet am Freitag, 29. Mai, von 14 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek Beeck am Lange Kamp 5 der Tag der Nachbarschaft statt. Ein buntes Programm sorgt für Unterhaltung und Mitmach-Spaß für alle Interessierten.

Die kleinen und großen Gäste können unter anderem die Angebote der Bibliothek kennenlernen und ausprobieren oder an verschiedenen Aktionen teilnehmen, bei denen kleine Preise gewonnen werden können. So besteht die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Tag der Nachbarschaft möchte die Stadtteilbibliothek Beeck ein Zeichen für Begegnung und Zusammenhalt im Stadtteil setzen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Duisburg im Wandel“: Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 15 Uhr zu einer Führung mit Harald Küst ein. Unter dem Titel „Duisburg im Wandel – Kulturtransfer durch Migration“ geht es um die Frage, wie Migration, internationale Einflüsse und technische Entwicklungen das Leben in Duisburg geprägt haben.

Die Führung findet im Rahmen des „Aktionstags der Vielfalt“ statt und beleuchtet anhand verschiedener Beispiele den Einfluss von Migration auf Alltag und Stadtkultur. Themen sind unter anderem technische Innovationen, Fußball, Popmusik, Esskultur und soziale Medien. Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.

Am Donnerstag gilt im Kultur- und Stadthistorischen Museum zudem das Prinzip „Pay what you want“ („Bezahl, was du willst“). Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ abrufbar.

Appell zum „Welt-Trinkgeld-Tag“: „Nicht in den Sparmodus schalten“
NGG rät: „Wer Trinkgeld gibt, sollte beim Personal ruhig mal nachfragen“

„Der Rest ist für Sie!“ – Ein Satz, den jeder Kellner im Restaurant oder Biergarten in Duisburg gerne hört. „Denn Trinkgeld kommt immer gut an. Vor allem, wenn es bei dem ‚Rest‘ nicht nur um 20 oder 50 Cent geht“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Zum „Welt-Trinkgeld-Tag“ am kommenden Donnerstag (Hinweis f.d. Red.: 21. Mai) appelliert die Gastro-Gewerkschaft, beim Trinkgeld „nicht zu knausrig zu sein“. Immerhin gibt es nach Angaben der NGG Nordrhein in Duisburg rund 7.060 Beschäftigte in Biergärten, Gaststätten, Restaurants und Hotels, für die das Trinkgeld ein wichtiger „Portemonnaie-Füller“ ist.


Feste „Tarife für den Tip“ gebe es allerdings nicht. Trotzdem gelte die Faustregel: „10 Prozent von dem Betrag, der auf der Rechnung steht, sind üblich. 15 Prozent dürfen es aber auch sein. Denn Trinkgeld ist für alle Kellnerinnen und Köche in Duisburg wichtig. Immerhin verdienen sie nicht wirklich üppig“, so Adnan Kandemir. Etwas sparsam blickt der Geschäftsführer der NGG Nordrhein auf Gäste, die ihr Portemonnaie lieber zuhalten: „Klar, Pfennigfuchser gibt es auch. Die sind dann mit 5 Prozent dabei. Und oft genug geben echte Geizkragen auch gar nichts – leider.“

Wichtig ist der Gastronomie-Gewerkschaft, dass es das Trinkgeld zusätzlich zum Lohn gibt. „Als Bonus für prompten und freundlichen Service und für professionell und lecker gemachtes Essen. Trinkgeld ist Wertschätzung“, so Kandemir. Die NGG Nordrhein zeigt deshalb auch allen Gastronomen die Rote Karte, die das Trinkgeld mit dem Lohn verrechnen wollen: „Das ist absolut tabu. Denn Lohn ist Lohn. Und Tip ist Tip“, macht Adnan Kandemir deutlich. Gängige Praxis sei, dass das Trinkgeld im Team gerecht geteilt werde. „Auch Küchenhilfen und Minijobber, die im Biergarten aushelfen, sollten nicht leer ausgehen“, so der NGG-Geschäftsführer.

Er rät Gästen, beim Trinkgeld auch nachzufragen. Vor allem bei Kartenzahlung. „Gerade dann sollte man sich beim Personal erkundigen, ob das eingezogene Trinkgeld auch tatsächlich beim Service und in der Küche ankommt“, sagt Adnan Kandemir. Insgesamt sieht er dabei Kartenlesegeräte, die das Trinkgeld schon auf dem Display vorschlagen, kritisch: „Es gibt die Auswahl zwischen 5, 10, 15 und manchmal sogar 20 Prozent. Davon sind viele Gäste genervt oder sogar überfordert. Sie drücken dann oft die ‚Kein Trinkgeld‘-Taste.“ Das wiederum habe weder eine gute Küche noch ein guter Service verdient.

Besonders häufig würden Gäste von Fast-Food-Restaurants in den „Trinkgeld-Sparmodus“ schalten: „Rund um Burger, Pizza, Pommes, Hotdog, Chicken Wings, Döner, Currywurst & Co. fällt extrem wenig Trinkgeld fürs Personal ab. Dabei werden gerade die Beschäftigten dort oft alles andere als gut bezahlt“, so Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der Gastro-Gewerkschaft macht allerdings deutlich: „Trinkgeld hat null Einfluss auf die Rente. Daher lieber Lohn rauf: Am Tariflohn führt schon deshalb kein Weg vorbei.“

Und beim Lohn soll sich für die Beschäftigten schon bald etwas tun: Die NGG will ein Plus von 6 Prozent erreichen. „Das ist genau die Hälfte von dem, was die Gastronomen durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer – von 19 auf 7 Prozent – seit Jahresbeginn mehr für sich in der Kasse haben. Und genau diese Hälfte muss den Gastro-Beschäftigten gehören: den Köchen und Kellnern genauso wie den Rezeptionistinnen, Barkeepern und Azubis“, sagt Adnan Kandemir. Dafür werde sich die NGG bei der nächsten Tarifverhandlung mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Mitte Juni stark machen.

Parkkonzert am 24. Mai: Shanty Chor Duisburg-WSP NRW im
Jubiläumshain
Die beliebte Open-Air-Parkkonzertreihe im Hamborner Jubiläumshain läuft
wieder. Am Pfingstsonntag, 24. Mai, kann sich das Publikum gemeinsam mit
dem Shanty Chor Duisburg-WSP NRW in die Ferne träumen. Ab 11 Uhr singt
der Chor von harter Arbeit auf See, unzähligen Häfen, Wellen, Wind und
Meer.
Bis zum 19. Juli spielen wöchentlich jeweils sonntags um 11 Uhr wechselnde
Musikerinnen und Musiker an der Ziegelhorststraße bei freiem Eintritt.
Terminübersicht
31.05.2026 – BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973
07.06.2026 – Bandonion Freunde Essen
14.06.2026 – Musikvereinigung Duisburg West DSB e.V.
21.06.2026 – Gitarrenduo Saitenweise
28.06.2026 – Musikgruppe „Wahre Freunde“
05.07.2026 – Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
12.07.2026 – Blasorchester Lohmühle e.V. 1964
19.07.2026 – Die Bergsteirer
Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn

Duisburger Umweltwochen 2026: Veranstaltungsprogramm jetzt online
Die Duisburger Umweltwochen 2026 stehen in den Startlöchern: Am Montag, 15. Juni, startet das Veranstaltungsprogramm mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“.

Bis zum 10. Juli können Kinder, Familien und Erwachsene an zahlreichen umweltrelevanten Aktionen teilnehmen. Das komplette Programm ist ab sofort online verfügbar. „DUISBURG.NACHHALTIG – Die Umweltwochen 2026“ sind Mitmachwochen zu den Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz. In diesem Jahr ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft – sie zeigen, wie Wiederverwenden, Reparieren und Recycling den Alltag umweltfreundlicher und kosteneffizienter machen können.

Rund 50 Veranstaltungen gehören zum Programm, darunter Reparaturangebote, Upcycling- und Müllsammelaktionen, Exkursionen, Radtouren, Theaterstücke und Kunstausstellungen. Höhepunkte sind der Umweltmarkt sowie der Eine-Welt-Basar am 20. Juni mit vielen Aktionsständen auf der Königstraße in der Innenstadt, Das Veranstaltungsprogramm der Duisburger Umweltwochen ist unter https://www.duisburg.de/umweltwochen abrufbar.

Jörg Kachelmann produziert Avatar-Wettervideos für Bayer Agrar mit NewsHub von STUDIO 47
KI-Produktionspipeline für tägliche Wettervideos in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Täglich aktuelle Wettervideos für die gesamte DACH-Region, automatisch produziert mit einem KI-Avatar von Jörg Kachelmann: Gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Meteologix AG / Kachelmann GmbH, das auch das Wetterportal www.kachelmannwetter.com produziert, hat STUDIO 47 seine KI-Produktionsplattform NewsHub für Bayer Agrar umfassend angepasst. Es ist damit eines der bislang größten KI-gestützten Wettervideo-Projekte im deutschsprachigen Raum.

Die Videos werden täglich für die digitalen Plattformen von Bayer Agrar produziert und veröffentlicht. Sie bieten Landwirten Informationen rund um Wetter, Pflanzenbau und Landwirtschaft. Die regionalisierten Wettervideos sind unter anderem über Bayer Agrar TV (agrar.bayer.de/Agrar TV) abrufbar.

Im Zentrum des Projekts steht NewsHub, die von STUDIO 47 entwickelte Plattform für KI-gestützte Broadcast- und Videoproduktion. Das System wurde gemeinsam mit Meteologix auf die Anforderungen des Projekts zugeschnitten und verbindet Wetterdaten, Textproduktion, Avatar-Technologie, Grafiken, regionale Varianten und automatisierte Distribution in einem durchgängigen Workflow.

Moderator der täglichen Wettervideos ist ein KI-Avatar von Jörg Kachelmann, der gemeinsam mit STUDIO 47 produziert wurde. Die Partnerschaft zwischen dem bekannten Wetterexperten und dem Duisburger TV-Sender besteht bereits seit Anfang des Jahres: Seit Februar präsentiert der Kachelmann-Avatar täglich die Wettervorhersage im Programm von STUDIO 47.

„Wir zeigen gemeinsam mit Meteologix und Bayer, dass KI-gestützte Medienproduktion längst im realen täglichen Einsatz angekommen ist“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von STUDIO 47. „Das System produziert jeden Tag zahlreiche regionale Wettervideos, automatisiert, skalierbar und redaktionell kontrolliert.“

Auch Jörg Kachelmann sieht in dem Projekt einen wichtigen Entwicklungsschritt für digitale Wetterkommunikation: „Wetterinformationen müssen schnell, präzise und verlässlich verfügbar sein. Mit der Kombination aus meteorologischer Expertise, aktuellen Daten und automatisierter Produktion schaffen wir ein Videoformat, das täglich in hoher Qualität und in großer regionaler Tiefe produziert werden kann. Und ich muss dazu nicht einmal ins TV-Studio gehen.“

Für STUDIO 47 ist das Projekt zugleich ein Showcase für die eigenen KI-Entwicklungen. Der Sender entwickelt seit mehreren Jahren Systeme für automatisierte Nachrichten- und Videoproduktion, darunter BotCast, ClipSense und NewsHub. Erst kürzlich wurde STUDIO 47 dafür mit dem NRW-Innovationspreis des Netzwerks ZENIT ausgezeichnet.

Zudem stellt STUDIO 47 die Technologie auch anderen Medienhäusern und Unternehmen zur Verfügung, etwa Regional- und Lokalsendern, digitalen Publishern oder Corporate-Communications-Abteilungen.

KI-Wetter für die DACH-Region: Der digitale Avatar von Jörg Kachelmann präsentiert die Wettervideos für Bayer Agrar - umgesetzt mit der KI-Plattform NewsHub von STUDIO 47. (Foto: STUDIO 47)




Baugenehmigungen für Wohnungen im März 2026
+11,5 % zum Vorjahresmonat
 Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis März 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+14,0 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+13,7 % bei Einfamilienhäusern
+23,2 % bei Zweifamilienhäusern
+14,9 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Im März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2 200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1 300 auf 17 600. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 % oder 900 auf 4 200.



Januar bis März 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 63 500 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 % oder 8 100 Wohnungen mehr als von Januar bis März 2025.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 51 700 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder 6 300 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 % (+1 500) auf 12 100.

Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 23,2 % (+700) auf 3 600 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 14,9 % (+4 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % (-100) auf 2 800 Wohnungen zurück. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 1 400 Wohnungen (+73,7 %; +600) genehmigt.

Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 10 500 Wohnungen genehmigt, das waren 12,3 % oder 1 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Einkommensunterschiede in NRW: Erstmals kleinräumige Auswertung zu steuerpflichtigen Einkünften möglich
* Interaktive Karte mit 1x1 km Rasterung zeigt regionale Einkommensstrukturen
* Autobahn 40 trennt Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften
* Flüsse Rhein und Wupper prägen Einkommensniveaus in Köln und Wuppertal 

Die Einkünfte der Steuerpflichtigen in Nordrhein-Westfalen unterscheiden sich deutlich in Abhängigkeit von der Wohnortlage. Wie das Statistische Landesamt anhand einer jetzt vorliegenden kleinräumigen Karte zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021 mitteilt, bildet etwa der Verlauf der Autobahn 40 eine markante Trennlinie der Einkommensebenen im Ruhrgebiet.

Die georeferenzierte Auswertung stellt erstmals Einkünfte unterhalb der Gemeindeebene dar. Sie ermöglicht mit einer 1x1 Kilometer Rasterung innerhalb von Gemeinden, teilweise Stadtbezirke oder andere kleinräumige Gebiete zu betrachten. A40 trennt Gebiete mit hohen und niedrigen Einkünften Auf Ebene der kreisfreien Städte weisen die Kommunen im Ruhrgebiet im Vergleich eher mittlere und niedrige Einkommensniveaus auf.

Bei kleinräumiger Betrachtung in der veröffentlichten Karte werden nun noch genauere Strukturen sichtbar: So sind südlich der Autobahn A40 Areale mit einem Medianeinkommen von über 50.000 Euro zu sehen, was in der Darstellung die höchste Kategorie für das Land NRW ist. Beim Median erzielt eine Hälfte der Steuerpflichtigen mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger Einkünfte hat. Große Gebiete im Norden des Ruhrgebiets weisen Einkünfte in der niedrigsten Kategorie mit weniger als 30.000 Euro im Median auf.

Auch in anderen Regionen von NRW werden in der kleinräumigen Darstellung Unterschiede nach Wohnortlage deutlich. So sind etwa in Köln hohe Einkommensniveaus linksrheinisch von über 40.000 Euro, in Teilen über 50.000 Euro und rechtsrheinisch niedrigere Medianeinkommen von unter 30.000 Euro erkennbar. In Wuppertal prägen Wupper und Autobahn 46 die Einkommensniveaus. Der neu veröffentlichte Artikel „Wohnortlage - Eine Frage der Einkünfte“ analysiert diese und weitere regionale Strukturen der Einkünfte der Steuerpflichtigen in NRW.
„Wohnortlage – Eine Frage der Einkünfte“

Erich Kästner Gesamtschule Duisburg freut sich auf „Sterneküche macht Schule“ mit Stefan Marquard und der KNAPPSCHAFT
Gesundes, gemeinsames und zukunftsfähiges Essen als Teil des pädagogischen Konzepts. Die Erich Kästner Gesamtschule Duisburg freut sich sehr auf den Besuch von Sterne- und TV-Koch Stefan Marquard und seinem Team im Rahmen des Präventionsprojekts „Sterneküche macht Schule“ der KNAPPSCHAFT.

Das bundesweite Projekt unterstützt Schulen und Kitas dabei, Schulverpflegung gesünder, frischer, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Nach Angaben der KNAPPSCHAFT wurden bereits über 200 Schulen und Kitas begleitet; im Mittelpunkt stehen die Optimierung von Abläufen, Einkaufsplanung, Lagerung, Zubereitung und Anrichten der Speisen.

Für die Erich Kästner Gesamtschule ist der Projekttag weit mehr als ein besonderes Koch-Event. Er fügt sich unmittelbar in die Weiterentwicklung des schulischen Essenskonzeptes ein. Die Schule arbeitet daran, Mahlzeiten stärker als gemeinschaftliches, soziales und gesundheitsförderndes Element des Ganztags zu gestalten.

Geplant ist, gemeinsames Essen an Tischen als festen Bestandteil des Schulalltags weiterzuentwickeln und im kommenden Schuljahr zunächst in einer Modellklasse zu erproben. „Essen ist für uns nicht nur Versorgung, sondern Teil unseres Bildungs- und Erziehungskonzeptes“, erklärt die Schulleitung der Erich Kästner Gesamtschule.

„Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Begegnung, stärken Gemeinschaft und fördern Verantwortung füreinander. Deshalb freuen wir uns sehr, mit Stefan Marquard und seinem Team fachliche Impulse für eine hochwertige, frische und nachhaltige Schulverpflegung zu erhalten.“

Die Auswahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfolgt über einen kleinen schulinternen Wettbewerb. So wird das Projekt bereits im Vorfeld in die Schulgemeinschaft getragen und mit Beteiligung, Kreativität und Wertschätzung verbunden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Zukunftsperspektive der Schule. Im Zusammenhang mit dem geplanten Schulneubau befasst sich die Erich Kästner Gesamtschule intensiv mit der Frage, wie Schulverpflegung künftig organisiert werden kann.

Dabei geht es auch um Alternativen zum vorgesehenen Cook-and-Chill-Konzept und um die Frage, wie frische, gesunde und wirtschaftliche Essensangebote im Neubau nachhaltig umgesetzt werden können.

„Wir sehen im Projekt eine große Chance, pädagogische, gesundheitliche und bauliche Fragen miteinander zu verbinden“, so die Schulleitung. „Gerade mit Blick auf unseren Neubau möchten wir gemeinsam mit allen Beteiligten prüfen, welche Lösungen für unsere Schule langfristig tragfähig sind.“ Auch am Folgetag steht das gemeinsame Essen im Mittelpunkt: Geplant ist ein großes Mittagessen mit rund 210 Personen. Die Presse ist eingeladen, das Projekt zu begleiten — sowohl beim Showkochen und Beratungsgespräch als auch beim gemeinsamen Mittagessen.

Das Projekt „Sterneküche macht Schule“ verfolgt nach Darstellung der KNAPPSCHAFT das Ziel, gesunde Schulverpflegung praktisch umsetzbar zu machen. Die KNAPPSCHAFT verweist dabei auf eine Evaluation der Universität Flensburg, nach der Frischküche nach Marquards Konzept nicht nur geschmacklich attraktiver, sondern auch wirtschaftlicher sein kann als viele Convenience-Angebote.

Für die Erich Kästner Gesamtschule ist der Besuch daher ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Ganztagsschule, in der Lernen, Gesundheit, Gemeinschaft und Verantwortung Hand in Hand gehen.

Hochfeld: Immendaler Parkfest startet wieder
Ein vielfältiges Programm für Groß und Klein erwartet die Besucherinnen und Besucher beim 12. Immendaler Parkfest am Dienstag, 19. Mai, rund um das Blaue Haus an der Sedanstraße 64 in Hochfeld. Unter dem Motto „Hochfeld verbindet“ laden in der Zeit von 15 bis 19 Uhr zahlreiche Einrichtungen aus dem Quartier zu einem bunten Stadtteilfest ein.

Besonders Kinder dürfen sich auf ein breites Angebot an Mitmachaktionen freuen: Von kreativen Bastelstationen über Spiel- und Bewegungsangebote wie Dosenwerfen und Rollenrutsche bis hin zu Stockbrotbacken und Kinderschminken ist für jeden etwas dabei. Ziel ist es, die Freude am Ausprobieren und Entdecken der eigenen Fähigkeiten zu fördern und zugleich die vielfältigen Angebote im Stadtteil kennenzulernen.

 Auch auf der Bühne wird einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen von lokalen Sport- und Akrobatikgruppen sowie Musik sorgt während des Festes für Unterhaltung. Eine Neuheit in diesem Jahr ist das Format „Hochfelder Talente“: Von 16 bis 17 Uhr haben Hochfelder Jugendliche die Möglichkeit, ihr Können - ob z.B. Tanz, Sprache oder Gesang - dem Publikum zu präsentieren.

Das Parkfest wird gemeinschaftlich von verschiedenen Einrichtungen rund um den Immendal organisiert. Dazu gehört die Jugendfreizeiteinrichtung „Blaues Haus“ (Verein für Kinderhilfe e.V.), der Stadtteiltreff Hochfeld (Stadt Duisburg), „Mittendrin in Hochfeld“ (Diakoniewerk Duisburg GmbH), die AWO-Tagesgruppe, das städtische Familienzentrum Immendal, die städtischen Streetworkerinnen und Streetworker sowie das Stadtteilbüro Hochfeld. Die Angebote sind kostenfrei. Zähl mit: Wie viele Wildbienen summen in deinem Garten?

Wildbiene + Partner ruft am Weltbienentag zur ersten App-basierten Wildbienen-Zählung auf.
Wer gerade aufmerksam durch den Garten geht, hört es überall summen und brummen: Mauerbienen schlüpfen, Hummelköniginnen suchen Nistplätze, Sandbienen graben ihre Brutröhren. Wie viele dieser Insekten tatsächlich in privaten Gärten und auf Balkonen leben, ist schwer zu sagen, denn verlässliche Zahlen für Siedlungsräume fehlen fast vollständig. Zum Weltbienentag wollen Wildbiene + Partner sowie tausende Naturfreundinnen und Naturfreunde das ändern: Am 20. Mai findet die erste App-gestützte Wildbienen-Zählung in Europa statt.

Citizen Science im Garten: Die MyBeeHome-App macht jede Nisthilfe zur Forschungsstation. (Quelle: Wildbiene + Partner) Foto-Quelle: Wildbiene - Partner GmbH

Schwarmintelligenz für Wildbienen
Wer ein Bienenhotel oder eine andere Nisthilfe mit Hohlräumen besitzt, fotografiert sie am 20. Mai mit der MyBeeHome App von Wildbiene + Partner. Die integrierte Bilderkennung wertet aus, wie viele Nistgänge bereits verschlossen sind und gibt einen zuverlässigen Hinweis auf erfolgreiche Bruten. Das Prinzip dahinter heißt "Citizen Science": Tausende Bürgerinnen und Bürger liefern gemeinsam Daten, die kein Forschungsteam allein erheben könnte. Die anonymisierten Ergebnisse fließen in einen Wildbienen-Report ein, der nach der Zählung erstmals ein möglichst flächendeckendes Bild der Situation in Siedlungsräumen der Schweiz und Deutschland zeichnen soll.

„Jedes fotografierte Bienenhotel ist ein wichtiges Puzzleteil. Wenn viele Menschen zeitgleich mitmachen, erhalten wir eine großflächige Momentaufnahme der verschiedenen Wildbienenpopulationen. Richtig spannend wird es, wenn wir diese Daten standardisiert über einen längeren Zeitraum erfassen: Dann können wir die Entwicklung der Populationen direkt mit externen Faktoren wie dem Klima, Lebensraumveränderungen oder dem lokalen Blütenangebot in Zusammenhang bringen“. sagt Tom Strobl, Biologe bei Wildbiene + Partner.

Jeder Garten zählt
Von den rund 585 in Deutschland heimischen Wildbienenarten gilt etwa die Hälfte als gefährdet. Wissenschaftliche Erhebungen finden meist in Schutzgebieten oder auf landwirtschaftlichen Flächen statt – über ihr Leben in Gärten, auf Balkonen und im Stadtgrün ist wenig bekannt. Dabei werden genau diese Räume immer wichtiger: Viele Arten haben einen Aktionsradius von nur 200 bis 300 Metern. Ob sie dort Nahrung und Nistplätze finden, entscheidet über ihr Überleben.

„Ein Garten ist heute für viele Arten kein Nebenschauplatz mehr, sondern ein wichtiges Rückzugsgebiet. Umso wichtiger ist es zu wissen, was dort wirklich passiert", so Strobl.

Jedes Bienenhotel, jede Blühfläche und jeder unversiegelte Quadratmeter zählt. Wildbienen brauchen Nahrung in unmittelbarer Nähe ihres Nistplatzes, und das von März bis in den Herbst hinein. Reihen sich naturnahe Gärten und Balkone aneinander, entstehen sogenannte Trittsteine: ein Netz aus Lebensräumen, zwischen denen Wildbienen sich bewegen, Nahrung finden und neue Nistplätze besiedeln können. So wird aus vielen kleinen Bienen-Oasen ein zusammenhängender Lebensraum.

Was Wildbienen jetzt am meisten hilft
Aktuell sind besonders viele Arten unterwegs auf der Suche nach Pollen, Nektar und Brutplätzen. Schon kleine Maßnahmen können viel bewirken:

Vielfalt statt Einheitsgrün: Eine Mischung aus Früh-, Sommer- und Spätblühern versorgt unterschiedliche Arten über die ganze Saison. Heimische Wildstauden wie Glockenblume, Natternkopf oder Wiesensalbei sind besonders wertvoll. Gefüllte Zierblüten, Geranien oder Rhododendron sehen schön aus, bieten den Bienen aber kaum Pollen.

Nistplätze zulassen: Rund 70 Prozent der Wildbienen nisten im Boden. Offene, sandige Stellen, Totholz oder vertrocknete Pflanzenstängel vom Vorjahr sind wertvoll. Für die übrigen Arten eignen sich Wildbienenhäuser mit sauber gebohrten Niströhren.
Auf Pestizide verzichten: Schon der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel im eigenen Garten schafft Lebensraum.

Das Citizen Science Projekt am 20. Mai soll zeigen, wo das Netz aus Gärten, Balkonen und Grünflächen bereits trägt und wo es noch Lücken gibt. „Die Bilder der Bienenhotels helfen uns die Entwicklung der Wildbienenpopulationen im Siedlungsraum besser zu verstehen und zu erkennen wo es noch Handlungsbedarf hat", erklärt Strobl und ergänzt: „Der Weltbienentag ist eine gute Gelegenheit, einmal genau hinzuschauen. Mit der MyBeeHome App kann man dabei nicht nur wertvolle Daten beitragen, sondern auch selbst entdecken, wer sich in den Niströhren des eigenen Bienenhäuschens verbirgt.

Mitmachen
Lade die kostenlose MyBeeHome App herunter, öffne sie am 20. Mai und fotografier dein Bienenhotel oder deine Nisthilfe. Die App übernimmt die Analyse. In den Folgetagen können Nutzer:innen die Artvorschläge prüfen und so die Genauigkeit des abschließenden Reports verbessern.

Nach der Zählung veröffentlicht Wildbiene + Partner einen ausführlichen Bericht in der App, der zeigt, welche Arten nachgewiesen wurden, wie viele Nester dokumentiert wurden und wie das Gesamtbild in Deutschland und der Schweiz aussieht.
MyBeeHome ist kostenlos im App Store und bei Google Play erhältlich.Weitere Informationen finden Sie unter https://wildbieneundpartner.de


Frühe Hilfen Duisburg: Projekt „Chance.DU“ stellt sich vor
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 22. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Duisburger Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich an der Steinschen Gasse 2.

Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an. Inhaltlich geht es dieses Mal um das Projekt „Chance.DU“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GFB) Duisburg.

Ziel des Projektes ist die ganzheitliche Unterstützung von Familien im Leistungsbezug (ausgenommen Asylleistungen) bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive. Im Zuge der familienorientierten Beratung bekommt jede Familie eine individuelle Beratung entsprechend ihrer persönlichen Situation.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der Frühen Hilfen telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.


60 Jahre Wal im Rhein
Derzeit ist ja Wal „Timmy“ in aller Munde und es droht eine tragische Geschichte zu werden. Wir wollen eine Geschichte mit positivem Ausgang, die sich 2026 zum 60ten Male jährt, auf vielfältige Art und Weise erzählen:  Wir erinnern mit drei  Projektteilen an die Reise von „Willi de Waal“, wie der im Jahr 1966 im Rhein gesichtete weiße Wal bei unseren Niederländischen Nachbarn genannt wurde.

Stadtarchiv Duisburg

Der in Deutschland als „Moby Dick“ benannte Meeressäuger versetzte die deutschen Medien und Rheinanwohner in eine mehrwöchigen Rausch, der sogar in einer Waljagd durch den damaligen Duisburger Zoodirektor Dr. Wolfgang Gewalt mündete.  

Am Jahrestag der ersten Sichtung, dem 18. Mai entern wir gemeinsam mit der Stadtbibliothek die MS Rheinfels und fahren an Orte, an denen der Wal gesichtet wurde. Literarische und musikalische Beiträgen zum Thema regen die Erinnerung an, oder regen zur Neuentdeckung des vielfältigen Themas an.

Der Wal und der Fluss

Pfingstsonntag, 19 Uhr und Pfingstmontag, 16 Uhr wird das Theater „Blaues Haus“ aus Krefeld im Lokal Harmonie beim Puppentheaterstück „Der Wal im Rhein“ eine lange vergangene Zeit lebendig erfahrbar machen. Das multimediale Stück „Der Wal und der Fluss“ wird von Saskia Lippolt und Tom Liwa am Sonntag, 14. Juni um 11 Uhr auf der MS Herrmann im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt inszeniert.  

Zu den schon festen Veranstaltungen gibt es bereits Terminankündigungen. Alle anderen Veranstaltungen sind solidarische Hutveranstaltungen.



Highspeed-Internet für Baerl: Infoveranstaltung der DCC am 19. Mai
Die Duisburg CityCom (DCC) veranstaltet für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl am Dienstag, 19. Mai, einen Infoabend zum Glasfaserausbau. Ab 18.30 Uhr werden in der Glückauf-Halle, Doktor-Kolb-Straße 2, 47198 Duisburg, sowohl der aktuelle Stand der Nachfragebündelung als auch die Bauplanung vorgestellt sowie individuelle Fragen rund um das Thema Glasfaseranschluss beantwortet.

An der Infoveranstaltung wird auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg, teilnehmen. Er gibt einen Überblick zur aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, der Deutsche GigaNetz GmbH, und beantwortet ebenfalls die Fragen der Teilnehmenden.

Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung über www.glasfaserduisburg.de/info-baerl gebeten. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen erinnert die DCC nochmals alle Haushalte in Baerl mit einem Infoflyer an die Anmeldung zur Veranstaltung in der Glückauf-Halle.

Zuvor hatte die DCC für die Planung des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes im Stadtteil Baerl bereits mit einem umfassenden Infoschreiben um tatkräftige Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner gebeten. Interessentinnen und Interessenten können bis Ende Juli 2026 einen Highspeed-Glasfasertarif buchen, um an der Nachfragebündelung teilzunehmen und somit die erforderliche Quote von 40 Prozent zu erreichen. Sobald genügend Haushalte in Baerl ihr Interesse an einem Anschluss durch die Buchung bekunden, wird der Glasfaserausbau durch die DCC geplant.

Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV).
Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.


VHS-Vortrag: „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“
Wolfgang Voßkamp liefert mit seinem Vortrag am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte wichtige Antworten zum Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“. Pflege ist oft kompliziert.

In dem Vortrag werden die wichtigsten Fragen rund um die Themen „Wann übernimmt die Pflegeversicherung anfallende Kosten? Was bezahlt die Krankenkasse? Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflegegrad und einer Pflegestufe? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch auf Pflegeleistungen?“ erläutert.

Referent Wolfgang Voßkamp ist Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der Pflegebranche tätig. Er ist Referent der Bundesgeschäftsführung und verfügt somit über langjährige Erfahrung und große Expertise zu Pflegethemen. Der Vortrag liefert auch Informationen zur komplexen Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung. Es wird erläutert, was „Sachleistungen” sind, was unter dem „Entlastungsbetrag” zu verstehen ist und wann Anspruch auf Leistungen wie die „Tagespflege” besteht.

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Anmeldungen sind online unter www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.


Stadt Duisburg beteiligt sich am bundesweiten Ehrentag 2026
Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai den bundesweiten Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für alle“. Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch in Duisburg soll der Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen, sich mit eigenen Aktionen für ihre Stadt und die Gemeinschaft zu engagieren.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu gestalten und das ehrenamtliche Engagement zu feiern. Denn Demokratie lebt von Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die nicht zögern, sondern anpacken“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Überall in Deutschland gestalten Vereine, Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen die Tage rund um den offiziellen Ehrentag mit vielen Ideen.

Der Aktionszeitraum geht vom 16. bis 31. Mai. Auch die Stadtverwaltung Duisburg beteiligt sich am deutschlandweiten Mitmachtag. Am Dienstag, 19. Mai, unterstützen die städtischen Auszubildenden an einem Social Day das Damwildgehege im Volkspark Rheinhausen. Die Stadt stellt ihre Auszubildenden dafür frei, damit sie das Gehege pflegen und aktiv einen Beitrag für den Natur- und Tierschutz leisten können.

Wer selbst eine Mitmach-Aktion zum Ehrentag organisieren möchte, kann diese im sogenannten Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen. Mai. Dort können Interessierte auch nach einer für sie passenden Aktivität für den 23. Mai suchen und sich noch weiter über den Ehrentag informieren.

Prima.Klima.Neuenkamp.“ startet Carsharing-Angebot im Quartier
Das Projekt-Team „Prima.Klima.Neuenkamp.“ lädt am Freitag, 22. Mai, zur Eröffnung eines neuen Carsharing-Angebots im Duisburger Stadtteil Neuenkamp ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird an der Filiale des Discounters Penny an der Ecke Essenberger Straße/Javastraße das Elektroauto vorgestellt, das den Bewohnerinnen und Bewohnern künftig als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zur Verfügung steht.

„Mit dem Carsharing-Angebot in Neuenkamp möchten wir klimafreundliche Mobilität direkt ins Quartier bringen und alltagstauglich machen“, sagt Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. „Das E-Auto kann ein wichtiger Baustein sein, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig flexible Mobilität für alle zu ermöglichen.“

Das Angebot entsteht im Zuge des vom Land NRW geförderten Projekts „Prima.Klima.Neuenkamp.“ und ist eine Gemeinschaftsinitiative der Stadt Duisburg, der GEBAG und der Stadtwerke Duisburg. Der feste Standort des Quartiersautos wird an der Ladesäule der Stadtwerke Duisburg an der Essenberger Straße eingerichtet. Einer der beiden Ladepunkte ist dauerhaft für das Fahrzeug reserviert und steht nicht für öffentliches Laden zur Verfügung.

Während der Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, das Elektroauto kennenzulernen, sich über die Nutzung zu informieren und Fragen rund um das Angebot zu stellen. Bei Snacks und Getränken gibt es auch Raum für Austausch mit den Projektverantwortlichen. Außerdem stellt das Sanierungsmanagement zudem sein Beratungsangebot vor. Bei einer Verlosung können Besucherinnen und Besucher zudem Gutscheine für das Carsharing-Angebot gewinnen. Und Kinder können sich kreativ mit Straßenmalkreide austoben.

„Prima.Klima.Neuenkamp.“ ist Teil des Projekts „Prima.Klima.Ruhrmetropole.“, das darauf abzielt, Klimaschutz und Klimaanpassung direkt in den Stadtteilen erlebbar zu machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren umzusetzen.
Im KlimaQuartier Duisburg-Neuenkamp werden hierfür konkrete Maßnahmen entwickelt und begleitet – von nachhaltiger Mobilität über energetische Sanierung bis hin zu Informations- und Beteiligungsangeboten. Ziel ist es, das Quartier langfristig klimafreundlicher, lebenswerter und zukunftssicher zu gestalten.

Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Der Kreativworkshop „Verschmutzt und doch lebendig – Gewässer als Lebensraum unserer Stadt“ läuft am Samstag, 23. Mai, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen. Der Workshop ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

In diesem Kurs widmen sich Kinder und Erwachsene kreativ der faszinierenden Welt von Flüssen, Seen und Bächen. Zwischen Verschmutzung und Artenvielfalt entdecken sie, wie wichtig saubere Gewässer für den Schutz vieler Tiere und ihrer Lebensräume sind. Mit Wasserfarben entstehen Werke, die zum Hinschauen, Nachdenken und Staunen anregen.

Der Kurs verbindet spielerisch Umweltbewusstsein mit kreativem Ausdruck und lädt dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür bewusst wahrzunehmen. Mitmachen können Kinder ab 6 Jahren – auch interessierte Erwachsene sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro.

Mit Familienkarten kann zusätzlich gespart werden. Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/283 2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.



Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März 2025
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, März 2026
-8,8 % zum Vorjahresmonat
+2,1 % zum Vormonat
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-8,0 % zum Vorjahresmonat
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-9,3 % zum Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.



Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im März 2026 um 8,0 % gegenüber März 2025.
Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 9,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im März 2026 sowohl pflanzliche Erzeugnisse (+1,4 %) als auch Tiere und tierische Produkte (+2,5 %).

Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 8,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im März 2026 um 55,2 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -54,2 %, im Januar 2026 bei -49,8 % gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen die Speisekartoffelpreise (-2,3 %).

Preise für Obst gesunken, für Gemüse und Wein gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2026 um 31,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,0 %. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 %, wobei unter anderem Gurken (+31,9 %), Salat (+20,3 %) und Tomaten (+14,9 %) teurer waren.

Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3 % billiger war. Bei Wein war im März 2026 mit +1,8 % gegenüber März 2025 eine Preissteigerung zu verzeichnen. Preise für Getreide und Futterpflanzen gesunken, Handelsgewächse erstmals seit eineinhalb Jahren mit Preissteigerung Getreide war im März 2026 im Vergleich zum März 2025 um 14,2 % günstiger.

Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 6,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im März 2026 um 0,9 % höher als ein Jahr zuvor. Dies ist die erste Preissteigerung seit September 2024 (+10,4 % gegenüber September 2023). Auch Raps verteuerte sich um 2,5 % zum Vorjahresmonat.

Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch
Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im März 2026 um 27,0 % niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 sanken die Preise für Milch (-0,7 %). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 13,8 %.

Die Preise für Tiere lagen im März 2026 um 3,6 % höher als im März 2025. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 13,3 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 3,6 %. Die Preise für Geflügel waren im März 2026 um 3,9 % höher als im März 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 9,7 %. Bei Hähnchen kam es zu einem leichten Preisanstieg um 0,2 %.