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Hauptbahnhof, Vorplatz
1930 - 1958 - heute
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Abellio


 
 






Sanierung und Geschichte Duisburger Hauptbahnhofs

Redaktion Harald Jeschke


Emmerich – Oberhausen: Bahn bündelt im Februar zahlreiche Bauarbeiten für den dreigleisigen Ausbau

• Bauarbeiten vom 10. bis 24. Februar
• Fachexpert:innen führen Kampfmittelsondierungen, Vegetationsarbeiten, Verlegearbeiten sowie Brückenarbeiten durch
• Änderungen im Nah- und Fernverkehr  

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet auch in diesem Jahr weiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: In der Zeit von Freitag, 10. Februar bis Freitag, 24. Februar bündeln Baufachleute entlang der 73 Kilometer langen Strecke zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet zahlreiche Baumaßnahmen. Auf dem umfangreichen Bauprogramm stehen diesmal vor allem Kampfmittelsondierungen, Vegetationsarbeiten, Verlegarbeiten sowie Brückenarbeiten.  

Die Bauarbeiten im Detail  
In Oberhausen führen die Bauexpert:innen mehr als 140 Bohrungen für Kampfmittelsondierungen durch. Darüber hinaus verlegen sie hier auf einer Länge von 25 Metern Fernwärmerohrleitungen um, stellen elf Oberleitungsmasten auf und bauen Kabelkanäle auf einer Länge von rund 500 Metern. Außerdem führen die Fachleute auch Vegetationsarbeiten durch. Die Arbeiten finden außerhalb der Brut- und Setzzeiten statt und stehen im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben aus der Lärmverordnung sowie dem Umwelt- und Naturschutz.  

- In Dinslaken und Voerde führen die Expert:innen ebenfalls Vegetationsarbeiten und Kampfmittelsondierungen durch. Außerdem verlegen sie im Bahnhof Dinslaken auf einer Länge von 1.000 Metern Kabel um und führen Vermessungsarbeiten durch. Bis zum 20. Februar 2023 finden zwischen Dinslaken und Voerde zudem Gründungsarbeiten für die neue Oberleitungsanlage in Tages- und Nachtschichten statt. Im Anschluss tauschen die Baufachleute das sogenannte Kettenwerk auf mehr als 5.000 Metern aus.
 
- Im Bereich Wesel führen die Baufachleute neben Kampfmittelsondierungen auch Oberleitungsarbeiten entlang der Straßenüberführung (SÜ) Willy-Brandt-Straße und im Bereich der Lippe durch. Außerdem verlegen sie einen mehr als 5.000 Meter langen Kabelkanal.  

- In Mehrhoog, Empel-Rees und Praest finden ebenfalls Kampfmittelsondierungen statt. Pro Tag werden dabei bis zu 100 Löcher mit Hilfe von Spezialgeräten gebohrt.  

- In Rees-Haldern finden unter anderem Brückenarbeiten statt: An der Straßenüberführung „Antonieweg“ heben die Fachexpert:innen die Träger für den Überbau ein. An der Eisenbahnüberführung „Sonsfeld“ führen die Fachleute Arbeiten für die künftigen Rampenanschlüsse durch. Zusätzlich finden am Haltepunkt in Haldern weitere Arbeiten für den neuen Bahnsteig 2 statt. Außerdem arbeiten die Baufachleute zwischen der Straßenüberführung „Brahmelsgraben“ und der Blankenburgstraße für die künftige Lärmschutzwand. Darüber hinaus finden in Haldern Kabeltiefbauarbeiten sowie Erdarbeiten für das dritte Gleis statt.  

Um die Gleissperrungen optimal zu nutzen, finden an den Wochenenden zudem in vereinzelten Abschnitten entlang der Strecke verschiedene Instandhaltungsarbeiten statt. Hierzu zählen beispielsweise Schienenwechsel- und Schienenschweißarbeiten.  

Für die umfangreichen Bauarbeiten muss der Streckenabschnitt zwischen Emmerich und Oberhausen teil- bzw. vollgesperrt werden. Unter der Woche, montags bis freitags in der Zeit vom 13. bis 17. Februar sowie vom 20. bis 24. Februar ist die Strecke eingleisig befahrbar. An den Wochenenden 10. bis 12. Februar sowie 17. bis 19. Februar ist die Strecke voll gesperrt. Es kommt zu folgenden Auswirkungen auf den Zugverkehr:  

Nahverkehr
RE 5 (RRX, National Express): Die Züge fallen über den gesamten Bauzeitraum zwischen Oberhausen Hbf und Wesel (im Berufsverkehr ab/bis Emmerich) aus. Als Ersatz verkehren Busse. Zusätzlich sind jeweils zwischen Duisburg und Dinslaken bzw. Oberhausen und Wesel Schnellbusse (ohne Halt) im Einsatz.  

RE 19 (VIAS): Die Züge verkehren montags bis freitags zwischen Düsseldorf und Arnhem bzw. Bocholt weiterhin. Nur die zusätzlichen Züge im Berufsverkehr fallen aus. Für die ausfallenden Züge im Berufsverkehr verkehren Busse mit allen Halten zwischen Wesel und Emmerich.  

- An den Wochenenden (samstags & sonntags) fallen die Züge zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem bzw. Bocholt aus. Als Ersatz sind Busse im Einsatz: Zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem verkehren Expressbusse mit Halt in Wesel und Emmerich sowie an allen Halten zwischen Emmerich und Arnhem Centraal. Zusätzlich fahren auch Lokalbusse zwischen Oberhausen Hbf und Emmerich mit Halt an allen Stationen und Anschluss in Emmerich an den Expressbus in Richtung Arnhem Centraal.

Darüber hinaus sind auch zwischen Wesel und Bocholt Lokalbusse mit Halt an allen Stationen und Anschluss in Wesel an den Schienenersatzverkehr des RE 5 im Einsatz.  


- RE 44 (RheinRuhrBahn): Die Züge fallen an den Wochenenden 10. bis 12. Februar sowie 17. bis 19. Februar zwischen Bottrop und Oberhausen aus. Als Ersatz verkehren Busse.   RE 49 (DB Regio NRW): Die Züge fallen ebenfalls über den gesamten Bauzeitraum zwischen Oberhausen und Wesel aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr. Zusätzlich verkehren jeweils Schnellbusse ohne Halt zwischen Duisburg und Dinslaken sowie zwischen Oberhausen und Wesel.  

Fernverkehr  
Die Züge der zweistündlich verkehrenden ICE-Linie Amsterdam–Utrecht–Düsseldorf–Köln–Frankfurt werden über den gesamten Bauzeitraum zwischen Utrecht und Köln umgeleitet, die Halte in Arnhem, Oberhausen, Duisburg und Düsseldorf entfallen. Ersatzweise halten die Züge in s-Hertogenbosch, Venlo und Mönchengladbach. Die Fahrzeit zwischen Amsterdam und Köln verlängert sich infolge der Umleitung um rund 30 Minuten.  


Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie über zuginfo.nrw abrufbar.   Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen  - www.emmerich-oberhausen.de

Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Weiterer Vorteil des Ausbauvorhabens ist die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen.

Eurostar Group stellt neue Marke vor

· Beförderung von 30 Millionen Fahrgästen pro Jahr bis 2030
· Neues Zeitalter für den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr
· Neues Logo auf Thalys und Eurostar Zügen  


Brüssel, 24. Januar 2023. Seit Mai 2022 sind die beiden internationalen Hochgeschwindigkeitszugunternehmen Thalys und Eurostar unter dem Dach der Eurostar Group vereint. Heute stellte diese die neue Marke „Eurostar“ und ihre Zukunftsvision in Brüssel vor. Als Vorreiter für nachhaltiges Reisen in Europa sollen bis 2030 jährlich 30 Millionen Fahrgäste befördert werden.  

Ab Ende 2023 tragen alle Kundenkontaktstellen, einschließlich der 51 Züge des Unternehmens, unter dem Markennamen „Eurostar“ einen neuen, eleganten Look. Die Entscheidung für den Namen „Eurostar“ fiel aufgrund des hohen Bekanntheitsgrads sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene, einschließlich Übersee - der weiterhin ein wachsender Markt für Hochgeschwindigkeitszüge ist.  

Inspiriert von dem ursprünglichen Zug Étoile du Nord, der Paris, Brüssel und Amsterdam verband, entschied sich die Eurostar Group für den ikonischen Stern als Markenlogo und Symbol. Dieser gilt zugleich als Hommage an das erste Eurostar-Logo. Eine animierte Grafik aus Funken, die als Kompass dient, symbolisiert das Ziel der Marke, neue Möglichkeiten zu schaffen sowie Menschen, Orte, Unternehmen und Kulturen über Grenzen hinweg zu verbinden.  

Unter einer einheitlichen Marke möchte die Eurostar Group ein neues goldenes Zeitalter für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Europa einläuten. In einer Zeit wachsender Nachfrage nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln, sollen zukünftig mehr Reisen vom Flug- und Straßenverkehr auf die Schiene verlagert werden. Der CO2-Fußabdruck eines Passagiers bei einem Flug von London nach Amsterdam entspricht dem von sieben Eurostar-Reisen*.


Als größtes internationales Hochgeschwindigkeitsnetz in Westeuropa, das fünf Länder durchquert und 245 Millionen Menschen miteinander verbindet, bietet die Eurostar Group ein großes Potenzial, nachhaltiges Reisen in Europa voranzutreiben. Fahrgäste der Eurostar Group werden Europa hautnah erleben können und profitieren von einem Kundenbindungsprogramm, das alle Zielorte im derzeitigen Eurostar- und Thalys-Netz abdeckt.

Ab Oktober 2023 wird die Ticketbuchung von einer gemeinsamen Website und einem gemeinsamen Buchungssystem möglich sein. Dies erleichtert die Buchung von Direkt- und Anschlussverbindungen für Reisende vom europäischen Festland nach London. Für Passagiere aus dem Vereinigten Königreich wird es nahtlose Verbindungen zwischen London und deutschen Zielen wie beispielsweise Köln geben.  

Nach dem rechtlichen Abschluss der Fusion am 1. Mai 2022 markiert die Vorstellung der neuen Marke in Brüssel, durch Gwendoline Cazenave, einen Meilenstein in der Zusammenführung der beiden Unternehmen Eurostar und Thalys. Gwendoline Cazenave übernahm im Oktober 2022 die Rolle der Geschäftsführerin der Eurostar Group, verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Schienenverkehr und setzt sich mit Leidenschaft für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Zukunft des Unternehmens ein.  


Gwendoline Cazenave, CEO der Eurostar Group, verkündet: "Wir freuen uns, heute unsere neue Marke vorzustellen. Diese soll uns dabei helfen, unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, die Zahl der Fahrgäste in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln und das Rückgrat des nachhaltigen Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa zu werden. Auch zukünftig erleben unsere Kunden bei ihren Geschäfts- und Freizeitreisen durch fünf europäische Länder die gleiche Servicequalität, die sie bereits kennen und schätzen.
Als Eurostar Group sind wir in der einzigartigen Position, das nächste Kapitel im Bahnverkehr aufzuschlagen und die Verlagerung von der Straße sowie dem Flugzeug auf die Schiene weiter voranzutreiben."  


Christophe Fanichet, CEO von SNCF Voyageurs, bekräftigt: "Wir sind stolz darauf, an der Eurostar Group, dem weltweit führenden Hochgeschwindigkeitszugunternehmen, beteiligt zu sein. Die neue Marke Eurostar mit ihrem einheitlichen Netz ist das Herzstück unseres Bestrebens, die internationale Entwicklung des Schienenverkehrs zu fördern und deren Anteil am Verkehrsaufkommen bis 2030 zu verdoppeln. Wir haben alles, was wir brauchen, um diese großartige Herausforderung zu meistern!"  


Alain Kraikovitch, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Eurostar Group, sagt: "Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl der Fahrgäste von 19 Millionen im Jahr 2019 auf 30 Millionen im Jahr 2030 zu steigern. Und die Verlagerung von Flug- und Straßenverkehr auf die Schiene durch das kombinierte Netz von Eurostar und Thalys zu beschleunigen. Wir sind uns bewusst, dass die Herausforderung des Klimawandels und die damit verbundene steigende Nachfrage zu nachhaltigem Reisen in Europa eine große Chance für die langfristige Entwicklung beider Unternehmen darstellt."  

Basierend auf dem Erbe von Eurostar und Thalys wurde die neue Markenidentität von DesignStudio entworfen. Sie ist bereit für das digitale Zeitalter und soll das Wachstum des Unternehmens unterstützen. Das Design besteht aus einer Palette von zehn Farben mit wärmeren Farbtönen, die für die Marke Thalys typisch sind, und soll ab Oktober 2023 eingeführt werden.  


 

Die Welle rollt: Neubau der Gleishalle des Duisburger Hauptbahnhof offiziell gestartet

Größtes Bahnhofsprojekt in Nordrhein-Westfalen
• Gleishalle erhält ein lichtdurchströmtes, wellenförmiges Dach und sechs neue Bahnsteige
• Investition von rund 260 Millionen Euro


V.l.: Werner J. Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW; Gabriele Matz, Vorstandssprecherin des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr; Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr; Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg) (Quelle: Lukas Staab / DB AG)


Duisburg, 22. August 2022 - Eine ganze Region wartet auf diesen Startschuss. Die Deutsche Bahn (DB) hat mit der Modernisierung der Gleishalle des Duisburger Hauptbahnhofs begonnen. Beim symbolischen Baubeginn haben Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Gabriele Matz, Vorstandssprecherin des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr,  Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, und Werner J. Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW, den Auftakt der Rund-um-Erneuerung gefeiert.



Mit dem Neubau der Gleishalle erhält Duisburg ein repräsentatives und modernes Tor zur Stadt. Der Umbau des Duisburger Hauptbahnhofs ist das größte und umfangreichste Bahnhofsprojekt der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt investieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die DB rund 260 Millionen Euro in die moderne, architektonisch attraktive Gleishalle mit einem geschwungenen, wellenförmigen Glasdach und sechs neuen Bahnsteigen. Seit dem 5. August laufen die Arbeiten am östlichsten Bahnsteig an Gleis 12/13.


Für jeden Bahnsteig und Dachabschnitt benötigen die Fachleute rund ein Jahr. Sobald der Bahnsteig und das wellenförmige Glasdach an einem Bahnsteig fertiggestellt sind, rollen die Arbeiten zum nächsten Bahnsteig weiter. Zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird der überwiegende Teil des Bahnhofs bereits umgebaut sein – im Jahr 2028 sollen die Arbeiten dann abgeschlossen werden.

Werner J. Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW: „Ein Bahnhof ist mehr als ein Verkehrshalt. Er liegt im Herzen der Städte und prägt ganz nachhaltig die regionale Identiät. Deshalb wollen wir in Duisburg etwas ganz Besonderes bauen. Mit der Modernisierung bieten wir den Reisenden einen hochmodernen, attraktiven Bahnhof auf unserer Hauptstrecke mitten im Ruhrgebiet. Ganz klar: Damit schaffen wir weitere Gründe, um Menschen von der Schiene zu überzeugen und die Verkehrswende voranzutreiben.“


Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr: „Jede Zugfahrt beginnt und endet am Bahnhof – Bahnhöfe sind Begegnungsorte und prägen das Bild einer Stadt. Vor allem sind sie aber auch Teil der Entscheidung, ob sich Menschen für die Nutzung der Bahn entscheiden oder nicht. Wenn wir also mehr Menschen vom Bahnfahren überzeugen wollen, müssen wir in attraktive Bahnhöfe investieren. Und das machen wir – hier in Duisburg übernimmt der Bund mit insgesamt 212 Millionen Euro über 80 Prozent der Kosten für den Umbau."


Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg: „Es ist ein gutes Signal,  dass die Deutsche Bahn nun mit der Modernisierung begonnen hat. Damit entsteht ein attraktives Bahnhofsgebäude mit einer ausgefallenen Architektur, das den heutigen Ansprüchen gerecht wird und mit der städtebaulichen Entwicklung unserer City gleichzieht.“  


Gabriele Matz, Vorstandssprecherin des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr: „Der Duisburger Hauptbahnhof entspricht in seiner wichtigen Funktion als großer Knotenbahnhof in NRW nicht mehr den modernen verkehrlichen, baulichen und gesellschaftlichen Anforderungen. Insofern freuen wir uns, heute den ersten Spatenstich für eine, aus Sicht des Landes und aus Sicht des VRR als Aufgabenträger, wichtige Baumaßnahme zu tätigen. Die Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs kann nun nach intensiver Vorbereitung und Abstimmung zwischen allen Beteiligten und nach einigen planerischen Rückschlägen begonnen werden.

Insbesondere für Knotenbahnhöfe mit erheblichem Modernisierungsbedarf, wie beispielsweise die Hauptbahnhöfe in Dortmund und Duisburg, haben DB Station&Service, Bund, Land und die Aufgabenträger Großprojekte mit gemeinsamer finanzieller Beteiligung vereinbart. Allein für die beiden genannten Großbahnhöfe in Dortmund und Duisburg investiert das Land rund 110 Millionen Euro und deckt damit einen erheblichen Teil der anfallenden Kosten ab. Wenn gegen Ende des Jahrzehnts die Arbeiten abgeschlossen sind, wird sich der Hauptbahnhof positiv auf die verkehrliche Gesamtsituation in Duisburg und in der Region auswirken."