'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv29. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


30. Kalenderwoche
Montag, 20. - Sonntag, 26. Juli 2026

Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl
Die Duisburger Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10 bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße 104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.

Die Kinder erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich, Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.

Für die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.

Eine schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.

Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter 0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus Neumühl) sowie per E-Mail an buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.


Einweihung des neuen Regattahauses im Vorfeld der Eröffnungsfeier der U23-Ruder-Weltmeisterschaften
Nach intensiver Bauzeit ist das neue Regattahaus an der Regattabahn Duisburg fertiggestellt. Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der traditionsreichen Sportstätte im Sportpark Duisburg. Die offizielle Einweihung erfolgt am Mittwoch, 22. Juli, um 17 Uhr.

Als Gesprächspartner stehen unter anderem Oberbürgermeister Sören Link, Sportdezernent Martin Linne und Johannes Michels, Betriebsleiter DuisburgSport, zur Verfügung. Auch Vertreter des Landes NRW, der Bezirksregierung und des Duisburger Sports werden anwesend sein. Nach Abschluss des offiziellen Teils erfolgt die Eröffnungsfeier der U23- Ruder-Weltmeisterschaften. Eine Akkreditierung ist für diesen Tag nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Für den Zugang zu den Wettkampftagen der U23-Ruder- Weltmeisterschaften ab dem 23. Juli ist allerdings eine gesonderte Medienakkreditierung erforderlich.

Kostenloses Ferienangebot der Bezirksverwaltung Homberg/ Ruhrort/Baerl: Aktiv im Quartier – Das Sportmobil kommt
Bürgerinnen und Bürger erwartet in den Sommerferien vom 22. Juli bis 26. August auf dem Bismarckplatz in Duisburg-Homberg ein besonderes Bewegungs- und Freizeitangebot. Jeden Mittwoch von 13 bis 17 Uhr macht dort das Sportmobil des Stadtsportbundes Duisburg Station. Das Angebot wird von der Bezirksverwaltung organisiert und richtet sich an Menschen jeden Alters.

Ziel des Angebots ist es, Begegnungen zu fördern, gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen, Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sportlichen Vorkenntnissen zusammenzubringen und eine weitere Ferienaktivität anzubieten. Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Bewegungs- und Spielangebote kostenlos ausprobieren.

Zur Ausstattung gehören unter anderem Badminton-Sets, Bälle, Balancierbretter, ein Schwungtuch, Jongliermaterialien, Krocket, Seilchen, Slackline, Sommerski, Tauziehseile, Tennis- und Unihockey-Ausrüstung sowie viele weitere Spiel- und Sportgeräte.
Das offene Angebot lädt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dazu ein, sich gemeinsam zu bewegen, neue Sportarten kennenzulernen und den öffentlichen Raum aktiv zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Für Rückfragen steht Annika Illerhaus telefonisch unter 0203 987892 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Die Bezirksverwaltung freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf bewegte Sommernachmittage auf dem Bismarckplatz.


Escape-Spiel in der Zentralbibliothek: Einbruch im Museum – jetzt wird ermittelt!
In den Sommerferien lädt die Duisburger Zentralbibliothek vom 23. Juli bis 28. August zu insgesamt fünf Terminen des spannenden Escape-Spiels „Einbruch im Museum – jetzt wird ermittelt!“ ein. Das interaktive Angebot richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren. Worum geht’s?

Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Museum stehen die Teilnehmenden vor einer kniffligen Aufgabe: Ist eine wertvolle Münze echt oder gefälscht? Und welcher von zwei Verdächtigen sagt die Wahrheit? Als Detektivinnen und Detektive müssen sie Hinweise auswerten, Aussagen überprüfen und den Fall lösen.

Im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Tilly- Box mit ihren versteckten Fächern, Knöpfen und zahlreichen Rätseln. Durch geschicktes Kombinieren, Drehen, Knobeln und Untersuchen entschlüsseln die Spielenden Schritt für Schritt neue Hinweise. Ziel ist es, den Safe auf der Oberseite der Box zu öffnen und den Fall aufzuklären.

Das Escape Game vermittelt auf spielerische Weise wichtige Kompetenzen im Umgang mit Informationen. Die Teilnehmenden lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen, Desinformation zu erkennen und Quellen sorgfältig zu prüfen. So wird das Thema „Fake News“ spannend, verständlich und praxisnah erlebbar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen ist erforderlich.

Bezirksbibliothek Walsum: Schreib- und Malworkshop „Fabelwesen“
Die Bezirksbibliothek Walsum veranstaltet am Mittwoch, 22. Juli, von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 einen Schreib- und Mal- Workshop für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden entwickeln unter der Leitung von Autorin Angela Litschev eigene Fabelwesen, beschreiben deren Eigenschaften sowie ihre Freunde und Feinde und verfassen dazu kurze Geschichten.

Ergänzend setzen sie ihre Ideen zeichnerisch um. Dabei erhalten sie Einblicke in Techniken des kreativen Schreibens und Gestaltens. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, alle können mitmachen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist Teil des Programms Kulturrucksack NRW. Anmeldungen sind ab sofort unter http://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Sommerferienprogramm unter dem Motto „Wilde Tiere in der Stadt und im Wald“
Das Stadtmuseum bietet in den bevorstehenden Sommerferien wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder ab sechs Jahren an. Ziel der Workshops ist es, mit verschiedenen Bau- und Bastelmaterialienunsere tierischen Stadtbewohner kennenzulernen und ihr Leben ein bisschen besser zu machen – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Kreativität, Spiel und Spaß.

Das Programm startet erstmals mit dem Workshop „Zwischen Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß“ am Freitag, 24. Juli, von 11 bis 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Duisburger Innenhafen. Anmeldungen für alle Termine sind ab sofort per E-Mail an ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.

Eine schnelle Reservierung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Allerdings kostet der Eintritt pro Kind zwei Euro und es entstehen pro Kind Materialkosten in Höhe von fünf Euro. Mit dem Ferienpass der Stadt Duisburg entfällt der Eintritt, und ein Elternteil kann die Ausstellungen kostenfrei besuchen.

Kinder sollten dem Wetter angemessene Kleidung anziehen und für die Mittagspause ein Lunchpaket und Getränke mitbringen. Für einen gemeinsamen Ausflug für die ganze Familie eignet sich die Workshopreihe „WerkStadtMuseum“. Weitere Infos sind online unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Weitere Termine:
Mittwoch, 29. Juli, 11 bis 15 Uhr
Zwischen Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß
Dienstag, 4. August, 11 bis 15 Uhr
Böser Lieber Wolf – Zwischen Märchen und Wirklichkeit
Donnerstag, 13. August, 11 bis 15 Uhr
Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Freitag, 14. August, 11 bis 15 Uhr
Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Dienstag, 18. August, 11 bis 15 Uhr
Herzenssache Tauben – Liebe statt Vorurteile
Freitag, 21. August, 11 bis 15 Uhr
Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt
Dienstag, 25. August, 11 bis 15 Uhr
Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt


Stadt Duisburg setzt Zeichen für Vielfalt: Regenbogenflagge wird anlässlich des diesjährigen Christopher-Street-Day vor dem Rathaus gehisst
Der diesjährige CSD (Christopher-Street-Day) findet am Samstag, 25. Juli, in Duisburg unter dem Motto „DUISBUNT - Stadt der Vielfalt?!“ statt. Zum Auftakt wird auch in diesem Jahr die Regenbogenflagge um 12 Uhr vor dem Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Innenstadt durch Bürgermeisterin Sylvia Linn, die CSD-Veranstalter von „DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ sowie zahlreichen weiteren Gästen gehisst.

Nachdem die Regenbogenflagge vor dem Rathaus in der Stadtmitte gehisst wurde, setzt sich der Demonstrationszug durch die Duisburger Innenstadt in Bewegung. Nach einer Zwischenkundgebung vor dem LehmbruckMuseum endet dieser auf dem Straßenfestgelände am Averdunkplatz. Auf der Bühne erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm.

Auf dem Straßenfestgelände, nahe dem Duisburger Hauptbahnhof, stellen sich zahlreiche unterschiedliche Vereine, Verbände aus dem queeren Spektrum vor und bieten Möglichkeiten, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen: Das städtische Jugendamt hat vor Ort einen Stand mit seinem Arbeitskreis Queer Kinder und Jugend in Duisburg und ist mit unterschiedlichen Institutionen (Institut für Jugendhilfe, Suchthilfeverbund, Jungs e.V., Mabilda, Schulsozialarbeit, uvm.) vertreten.

Auch das städtische Kinder- und Jugendzentrum „Die Insel“ als offizielle Kontaktstelle der Vielfalt im Rahmen des Netzwerkes der NRW Fachberatungsstelle „gerne anders!“ ist dabei. Die Beratungsstelle zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des Gesundheitsamtes hat in Kooperation mit dem Verein Lebenslust e.V. ebenfalls einen Aktionsstand auf dem Averdunkplatz.

hristopher Street Day 2023. Auch das Bürogebäude Five Boats im Innenhafen erstrahlte in Regenbogenfarben. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Die Mitarbeitenden stehen für kurze Informations- bzw. Beratungsgespräche zur Verfügung, verteilen zum Beispiel Kondome und Sonnencreme und informieren über kostenlose Testungsangebote. Zur Entschleunigung bietet die Zentralbibliothek von 13 bis 15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 ein alternatives Kreativprogramm an: „Bilder in Murmeltechnik, Plotten und mehr!“.

Christopher Street Day 2023. Am Stadttheater wehte die Regenbogenflagge. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Außerdem stellt das Bibliotheksteam um 14 Uhr bei einer Führung das Angebot an queerer Literatur vor. Weitere Informationen unter http://www.stadtbibliothek- duisburg.de. Weitere Informationen zum CSD 2026 und dem umfangreichen Begleitprogramm gibt es beim Verein „DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ unter http://www.dupride.de.

Stadtwerketurm erstrahlt in Regenbogenfarben
Auch in diesem Jahr erstrahlt der Stadtwerketurm am Abend des 25. Juli wieder in den Regenbogenfarben, ebenso die Five Boats im Duisburger Innenhafen. Auch in der Innenstadt wehen Regenbogenfahnen.

Foto Ilja Höpping

In Duisburg spielt das Thema Queer/Vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle zur Vermittlung und Vernetzung innerhalb der queeren Community durch das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Weitere Informationen, Anlaufstellen und Angebote gibt online unter: http://www.duisburg.de/queer.


Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in der Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen.
Wie lassen sich Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.

Gemeinsam mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den Veranstaltern bereitgestellt.

Die selbst hergestellten Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine Honiggläser für den Lippenbalsam.


Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12 Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die kostenlose Teilnahme über die Webseite: www.du-bist-rheinhausen.de/termine/


Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur Rathausführung
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz ein. Bei der Führung gibt es Einblicke hinter die Türen des Bezirksrathauses, Wissenswertes rund um die besondere Geschichte des Gebäudes und mehr.

Im Anschluss daran gibt es im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die Möglichkeit zum Austausch mit Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Kreativ-Workshop: Insekten entdecken und schützen
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, können Kinder und Erwachsene am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 16 Uhr in die Welt von Käfer, Wildbiene & Co. eintauchen. Dabei erfahren sie Spannendes über ihre Lebensweise, ihre Bedeutung für die Umwelt und Möglichkeiten zu ihrem Schutz im Alltag. Denn Insekten sind unverzichtbar für die Natur – und doch bedroht.

Neben dem Naturwissen steht das praktische Tun im Mittelpunkt: In kleinen Bau- und Mitmachprojekten gestalten die Teilnehmenden gemeinsam einfache Maßnahmen zum Insektenschutz. Dabei wird gebaut, gebastelt und ausprobiert – immer mit dem Ziel, Insekten in der eigenen Umgebung besser zu unterstützen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

Foto einer Hornissenschwebfliege von Farina Graßmann

Kinder unter sechs Jahren sollen bitte von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Mit der Familienkarte kann zusätzlich gespart werden.

Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Gartensaison verpasst? Was du jetzt noch tun kannst
Tipps vom Gartenbauexperten: So holen Hobbygärtner auch im Juli noch das Beste aus ihrem grünen Reich heraus


Viele Gemüsearten wie Mangold und Rucola eignen sich hervorragend für eine späte Aussaat. (Quelle: BLGL)

Der heiße Juni hat vielen Gärten ordentlich zugesetzt und so manche Hobbygärtner und -gärtnerinnen mussten möglicherweise auch einige Verluste im Beet hinnehmen. Wer denkt, dass es im Juli für weitere Saaten und Pflanzungen bereits zu spät ist, der irrt sich. „Im Juli laufen Pflege und Nachsaat parallel – deshalb ist er für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner so interessant“, erklärt Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. (BLGL). Auch jetzt lässt sich im Garten noch einiges bewegen und etwas für die Ernte im Herbst und Winter tun.

Welche Aussaaten und Pflanzungen jetzt noch möglich sind
Viele Gemüsearten können in einem zweiten Satz angebaut werden. Buschbohnen z. B. lassen sich direkt ins Beet säen. Auch Möhrensorten mit kurzer Kulturzeit sowie verschiedene Salate, Spinat, Mangold und Rucola eignen sich hervorragend für eine späte Aussaat.

So kann man auch im Spätsommer oder Herbst noch eine gute Ernte genießen. „Nutzen Sie jetzt die freien Lücken im Beet, die durch die erste Ernte entstanden sind“, rät Dr. Popp. „Schnell wachsende Gemüse- und Salatarten füllen die Reihen rasch auf, unterdrücken unerwünschtes Beikraut und bescheren uns bis weit in den Herbst hinein frische Vitamine.“

Auch Beerenfreunde kommen auf ihre Kosten, denn der Juli ist ein wichtiges Zeitfenster für die Neuanlage von Erdbeerbeeten, damit sich die Jungpflanzen vor dem Winter gut verwurzeln.
Im Ziergarten beginnt jetzt die Zeit der zweijährigen Blumen: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder Bartnelken werden im Juli ausgesät, um im kommenden Frühjahr zu blühen.

Wo der Juli-Garten Aufmerksamkeit braucht
Bereits stehende Kulturen brauchen jetzt gezielte Pflege. Tomaten müssen regelmäßig ausgegeizt werden, damit der Bestand gut durchlüftet bleibt. Das mindert das Risiko von Pilzerkrankungen wie der Kraut- und Braunfäule. Gurken sollten an Rankhilfen aufgeleitet werden, um Platz zu sparen und die Früchte sauber zu halten.

Eine tragende Rolle spielt das Mulchen: Offene Beetflächen und Zwischenräume sollten dünn mit Grasschnitt oder anderem organischen Material abgedeckt werden. Dr. Popp betont: „Eine dünne Mulchschicht verhindert, dass die Erde verkrustet, reduziert die Verdunstung deutlich und spart Gießwasser.“

Wasser ist jetzt besonders während der Fruchtansatz- oder Kopfbildungsphase entscheidend.Gegossen werden sollte durchdringend und bevorzugt am frühen Morgen, da die Verdunstung dann am geringsten ist und die Blätter zügig abtrocknen können.

Urlaub im eigenen Garten – oder im Urlaub den Garten sich selbst überlassen
Mit einem farbenfrohen Garten schaffen Hobbygärtner das ultimative Saisonerlebnis direkt vor der eigenen Terrassentür. Während kurzer Abwesenheiten können einfache, bewährte Alltagshilfen, wie mit Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die Erde gesteckt werden, die Pflanzen bewässern. Ein gründliches Wässern unmittelbar vor der Abreise sowie eine frische Mulchschicht halten den Boden mehrere Tage feucht.

„Ein Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein, um uns Erholung zu schenken“, erklärt Dr. Popp. „Lassen Sie im Urlaub ruhig mal die Natur die Arbeit machen. Wilde Ecken und verblühte Stauden stören die Entspannung keineswegs – im Gegenteil, sie sind wertvolle Lebensräume für Insekten und nehmen uns den Druck, ständig korrigierend eingreifen zu müssen.“





NRW: 4,1 Millionen Menschen konnten sich 2025 keine Woche Urlaub leisten Beschreibung: * NRW-Anteil mit 23,1 % der Bevölkerung über dem Deutschlandwert * Alleinerziehende, Alleinlebende und Geringqualifizierte besonders betroffen * Hochqualifizierte mussten vergleichsweise selten auf Urlaub verzichten

Im Jahr 2025 wohnten in Nordrhein-Westfalen rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nach eigener Angabe finanziell nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von Ergebnissen der europäischen Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 23,1 % der Gesamtbevölkerung.

Damit lag NRW über dem deutschlandweiten Wert von 20,9 %. Alleinerziehende, Alleinlebende und Geringqualifizierte waren besonders betroffen Besonders für Alleinerziehende ist die Finanzierung einer Urlaubsreise  oft schwierig: 2025 war es fast der Hälfte von ihnen und ihren Kindern (46,8 %) nicht möglich für eine Woche in den Urlaub zu verreisen. Ein überdurchschnittlich hoher Wert zeigte sich auch bei den Alleinlebenden: Bei fast einem Drittel (32,3 %) von ihnen fehlte 2025 ein ausreichendes Budget für eine Urlaubsreise.



Bei der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren variierte die Möglichkeit, eine Woche Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände  zu verbringen, stark mit dem jeweiligen Bildungsstand.Unter den Geringqualifizierten ab 16 Jahren lebten 39,9 % in Haushalten, die sich keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. 

Hochqualifizierte dagegen,  mussten mit 10,5 % vergleichweise selten auf Urlaub. verzichten. Bei Personen mit mittlerem Bildungsniveau lag dieser Anteil mit 21,3 % leicht unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Weitere Ergebnisse rund um das Thema „materielle und soziale Entbehrung” finden Sie in unserem Schwerpunktartikel auf der Themenseite Armut.