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Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus
Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl Die Duisburger
Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und
erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis
zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20.
Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10
bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße
104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der
Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.
Die Kinder
erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie
spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet
sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich,
Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht
regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge
Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.
Für
die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der
Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je
Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis
17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus
Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue
Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.
Eine
schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent
zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche
vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte
Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen
einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.
Weitere
Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter
0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus
Neumühl) sowie per E-Mail an
buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.
Einweihung des neuen Regattahauses im Vorfeld der
Eröffnungsfeier der U23-Ruder-Weltmeisterschaften Nach
intensiver Bauzeit ist das neue Regattahaus an der Regattabahn
Duisburg fertiggestellt. Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft
der traditionsreichen Sportstätte im Sportpark Duisburg. Die
offizielle Einweihung erfolgt am Mittwoch, 22. Juli, um 17 Uhr.
Als Gesprächspartner stehen unter anderem Oberbürgermeister
Sören Link, Sportdezernent Martin Linne und Johannes Michels,
Betriebsleiter DuisburgSport, zur Verfügung. Auch Vertreter des
Landes NRW, der Bezirksregierung und des Duisburger Sports werden
anwesend sein. Nach Abschluss des offiziellen Teils erfolgt die
Eröffnungsfeier der U23- Ruder-Weltmeisterschaften. Eine
Akkreditierung ist für diesen Tag nicht erforderlich. Die
Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Für den Zugang zu den
Wettkampftagen der U23-Ruder- Weltmeisterschaften ab dem 23. Juli
ist allerdings eine gesonderte Medienakkreditierung erforderlich.
Kostenloses Ferienangebot der Bezirksverwaltung Homberg/
Ruhrort/Baerl: Aktiv im Quartier – Das Sportmobil kommt
Bürgerinnen und Bürger erwartet in den Sommerferien vom 22. Juli
bis 26. August auf dem Bismarckplatz in Duisburg-Homberg ein
besonderes Bewegungs- und Freizeitangebot. Jeden Mittwoch von 13 bis
17 Uhr macht dort das Sportmobil des Stadtsportbundes Duisburg
Station. Das Angebot wird von der Bezirksverwaltung organisiert und
richtet sich an Menschen jeden Alters.
Ziel des Angebots ist
es, Begegnungen zu fördern, gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen,
Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sportlichen
Vorkenntnissen zusammenzubringen und eine weitere Ferienaktivität
anzubieten. Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Bewegungs-
und Spielangebote kostenlos ausprobieren.
Zur Ausstattung
gehören unter anderem Badminton-Sets, Bälle, Balancierbretter, ein
Schwungtuch, Jongliermaterialien, Krocket, Seilchen, Slackline,
Sommerski, Tauziehseile, Tennis- und Unihockey-Ausrüstung sowie
viele weitere Spiel- und Sportgeräte. Das offene Angebot lädt
Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dazu ein, sich
gemeinsam zu bewegen, neue Sportarten kennenzulernen und den
öffentlichen Raum aktiv zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und
ohne Anmeldung möglich.
Für Rückfragen steht Annika
Illerhaus telefonisch unter 0203 987892 oder per E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Die
Bezirksverwaltung freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und
Besucher und auf bewegte Sommernachmittage auf dem Bismarckplatz.
Escape-Spiel in der Zentralbibliothek: Einbruch im Museum –
jetzt wird ermittelt! In den Sommerferien lädt die
Duisburger Zentralbibliothek vom 23. Juli bis 28. August zu
insgesamt fünf Terminen des spannenden Escape-Spiels „Einbruch im
Museum – jetzt wird ermittelt!“ ein. Das interaktive Angebot richtet
sich an Erwachsene und Familien mit Kindern und Jugendlichen ab zehn
Jahren. Worum geht’s?
Nach einem nächtlichen Einbruch in ein
Museum stehen die Teilnehmenden vor einer kniffligen Aufgabe: Ist
eine wertvolle Münze echt oder gefälscht? Und welcher von zwei
Verdächtigen sagt die Wahrheit? Als Detektivinnen und Detektive
müssen sie Hinweise auswerten, Aussagen überprüfen und den Fall
lösen.
Im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Tilly- Box
mit ihren versteckten Fächern, Knöpfen und zahlreichen Rätseln.
Durch geschicktes Kombinieren, Drehen, Knobeln und Untersuchen
entschlüsseln die Spielenden Schritt für Schritt neue Hinweise. Ziel
ist es, den Safe auf der Oberseite der Box zu öffnen und den Fall
aufzuklären.
Das Escape Game vermittelt auf spielerische
Weise wichtige Kompetenzen im Umgang mit Informationen. Die
Teilnehmenden lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen,
Desinformation zu erkennen und Quellen sorgfältig zu prüfen. So wird
das Thema „Fake News“ spannend, verständlich und praxisnah erlebbar.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen ist
erforderlich.
Bezirksbibliothek Walsum: Schreib- und Malworkshop
„Fabelwesen“ Die Bezirksbibliothek Walsum veranstaltet
am Mittwoch, 22. Juli, von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Zweigstelle am
Kometenplatz 32 einen Schreib- und Mal- Workshop für Kinder und
Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden
entwickeln unter der Leitung von Autorin Angela Litschev eigene
Fabelwesen, beschreiben deren Eigenschaften sowie ihre Freunde und
Feinde und verfassen dazu kurze Geschichten.
Ergänzend
setzen sie ihre Ideen zeichnerisch um. Dabei erhalten sie Einblicke
in Techniken des kreativen Schreibens und Gestaltens. Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich, alle können mitmachen. Die Teilnahme ist
kostenlos. Die Veranstaltung ist Teil des Programms Kulturrucksack
NRW. Anmeldungen sind ab sofort unter
http://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Kultur- und Stadthistorisches Museum: Sommerferienprogramm
unter dem Motto „Wilde Tiere in der Stadt und im Wald“
Das Stadtmuseum bietet in den
bevorstehenden Sommerferien wieder ein abwechslungsreiches
Ferienprogramm für Kinder ab sechs Jahren an. Ziel der Workshops ist
es, mit verschiedenen Bau- und Bastelmaterialienunsere tierischen
Stadtbewohner kennenzulernen und ihr Leben ein bisschen besser zu
machen – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel
Kreativität, Spiel und Spaß.
Das Programm startet erstmals
mit dem Workshop „Zwischen Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß“
am Freitag, 24. Juli, von 11 bis 15 Uhr im Kultur- und
Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Duisburger
Innenhafen. Anmeldungen für alle Termine sind ab sofort per E-Mail
an ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-2640 möglich.
Eine schnelle Reservierung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt
sind. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Allerdings
kostet der Eintritt pro Kind zwei Euro und es entstehen pro Kind
Materialkosten in Höhe von fünf Euro. Mit dem Ferienpass der Stadt
Duisburg entfällt der Eintritt, und ein Elternteil kann die
Ausstellungen kostenfrei besuchen.
Kinder sollten dem Wetter
angemessene Kleidung anziehen und für die Mittagspause ein
Lunchpaket und Getränke mitbringen. Für einen gemeinsamen Ausflug
für die ganze Familie eignet sich die Workshopreihe
„WerkStadtMuseum“. Weitere Infos sind online unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Weitere Termine: Mittwoch, 29. Juli, 11 bis 15 Uhr Zwischen
Wald und Wiese – Kleine Tiere ganz groß Dienstag, 4. August, 11
bis 15 Uhr Böser Lieber Wolf – Zwischen Märchen und Wirklichkeit
Donnerstag, 13. August, 11 bis 15 Uhr Wildtiere – Unsere
heimlichen Nachbarn vor der Haustür Freitag, 14. August, 11 bis
15 Uhr Wildtiere – Unsere heimlichen Nachbarn vor der Haustür
Dienstag, 18. August, 11 bis 15 Uhr Herzenssache Tauben – Liebe
statt Vorurteile Freitag, 21. August, 11 bis 15 Uhr Sauberwald
– Wenn der Wald seinen Zauber zurückbekommt Dienstag, 25. August,
11 bis 15 Uhr Sauberwald – Wenn der Wald seinen Zauber
zurückbekommt
Stadt Duisburg setzt Zeichen für
Vielfalt: Regenbogenflagge wird anlässlich des diesjährigen
Christopher-Street-Day vor dem Rathaus gehisst Der
diesjährige CSD (Christopher-Street-Day) findet am Samstag, 25.
Juli, in Duisburg unter dem Motto „DUISBUNT - Stadt der Vielfalt?!“
statt. Zum Auftakt wird auch in diesem Jahr die Regenbogenflagge um
12 Uhr vor dem Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Innenstadt
durch Bürgermeisterin Sylvia Linn, die CSD-Veranstalter von „DUPride
e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ sowie zahlreichen
weiteren Gästen gehisst.
Nachdem die Regenbogenflagge vor
dem Rathaus in der Stadtmitte gehisst wurde, setzt sich der
Demonstrationszug durch die Duisburger Innenstadt in Bewegung. Nach
einer Zwischenkundgebung vor dem LehmbruckMuseum endet dieser auf
dem Straßenfestgelände am Averdunkplatz. Auf der Bühne erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm.
Auf dem Straßenfestgelände, nahe dem
Duisburger Hauptbahnhof, stellen sich zahlreiche unterschiedliche
Vereine, Verbände aus dem queeren Spektrum vor und bieten
Möglichkeiten, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen: Das
städtische Jugendamt hat vor Ort einen Stand mit seinem Arbeitskreis
Queer Kinder und Jugend in Duisburg und ist mit unterschiedlichen
Institutionen (Institut für Jugendhilfe, Suchthilfeverbund, Jungs
e.V., Mabilda, Schulsozialarbeit, uvm.) vertreten.
Auch das
städtische Kinder- und Jugendzentrum „Die Insel“ als offizielle
Kontaktstelle der Vielfalt im Rahmen des Netzwerkes der NRW
Fachberatungsstelle „gerne anders!“ ist dabei. Die Beratungsstelle
zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des
Gesundheitsamtes hat in Kooperation mit dem Verein Lebenslust e.V.
ebenfalls einen Aktionsstand auf dem Averdunkplatz.

hristopher Street Day 2023. Auch das Bürogebäude Five Boats im
Innenhafen erstrahlte in Regenbogenfarben. Bild Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Die Mitarbeitenden stehen für kurze Informations-
bzw. Beratungsgespräche zur Verfügung, verteilen zum Beispiel
Kondome und Sonnencreme und informieren über kostenlose
Testungsangebote. Zur Entschleunigung bietet die Zentralbibliothek
von 13 bis 15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 ein
alternatives Kreativprogramm an: „Bilder in Murmeltechnik, Plotten
und mehr!“.

Christopher Street Day 2023. Am Stadttheater wehte die
Regenbogenflagge. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Außerdem stellt das Bibliotheksteam um 14 Uhr bei einer Führung das
Angebot an queerer Literatur vor. Weitere Informationen unter
http://www.stadtbibliothek- duisburg.de. Weitere Informationen zum
CSD 2026 und dem umfangreichen Begleitprogramm gibt es beim Verein
„DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ unter
http://www.dupride.de.
Stadtwerketurm erstrahlt in Regenbogenfarben
Auch in diesem Jahr erstrahlt der Stadtwerketurm am Abend des
25. Juli wieder in den Regenbogenfarben, ebenso die Five Boats im
Duisburger Innenhafen. Auch in der Innenstadt wehen
Regenbogenfahnen.

Foto Ilja Höpping
In Duisburg spielt das Thema
Queer/Vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige
Rolle zur Vermittlung und Vernetzung innerhalb der queeren Community
durch das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit.
Weitere Informationen, Anlaufstellen und Angebote gibt online unter:
http://www.duisburg.de/queer.
Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in der
Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen. Wie lassen sich
Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus
natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein
Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr
in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.
Gemeinsam
mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die
Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten
alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen
Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit
Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert
selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den
Veranstaltern bereitgestellt.
Die selbst hergestellten
Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus
Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene
saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind
Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine
Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine
Honiggläser für den Lippenbalsam.

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12
Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche
Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag,
25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die
kostenlose Teilnahme über die Webseite:
www.du-bist-rheinhausen.de/termine/
Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt zur
Rathausführung Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt
interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 25. Juli, von 14
bis 17 Uhr zu einer Führung durch das Bezirksrathaus am Körnerplatz
ein. Bei der Führung gibt es Einblicke hinter die Türen des
Bezirksrathauses, Wissenswertes rund um die besondere Geschichte des
Gebäudes und mehr.
Im Anschluss daran gibt es im
Sitzungssaal der Bezirksverwaltung die Möglichkeit zum Austausch mit
Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß. Der Eintritt ist frei und die
Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung per E-Mail
an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-987818 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Kreativ-Workshop: Insekten entdecken und schützen
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg,
Johannes-Corputius- Platz 1 am Duisburger Innenhafen, können Kinder
und Erwachsene am Samstag, 25. Juli, von 14 bis 16 Uhr in die Welt
von Käfer, Wildbiene & Co. eintauchen. Dabei erfahren sie Spannendes
über ihre Lebensweise, ihre Bedeutung für die Umwelt und
Möglichkeiten zu ihrem Schutz im Alltag. Denn Insekten sind
unverzichtbar für die Natur – und doch bedroht.
Neben dem
Naturwissen steht das praktische Tun im Mittelpunkt: In kleinen Bau-
und Mitmachprojekten gestalten die Teilnehmenden gemeinsam einfache
Maßnahmen zum Insektenschutz. Dabei wird gebaut, gebastelt und
ausprobiert – immer mit dem Ziel, Insekten in der eigenen Umgebung
besser zu unterstützen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe
„WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat
stattfindet.

Foto einer Hornissenschwebfliege von Farina Graßmann
Kinder
unter sechs Jahren sollen bitte von einer Begleitperson betreut
werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet
für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Mit der
Familienkarte kann zusätzlich gespart werden.
Eine Anmeldung
per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter
0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das
vollständige Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseum-
duisburg.de abrufbar.
Gartensaison verpasst? Was du jetzt noch
tun kannst Tipps vom Gartenbauexperten: So holen
Hobbygärtner auch im Juli noch das Beste aus ihrem grünen Reich
heraus

Viele Gemüsearten wie Mangold und Rucola eignen sich hervorragend
für eine späte Aussaat. (Quelle: BLGL)
Der heiße Juni hat
vielen Gärten ordentlich zugesetzt und so manche Hobbygärtner und
-gärtnerinnen mussten möglicherweise auch einige Verluste im Beet
hinnehmen. Wer denkt, dass es im Juli für weitere Saaten und
Pflanzungen bereits zu spät ist, der irrt sich. „Im Juli laufen
Pflege und Nachsaat parallel – deshalb ist er für Hobbygärtnerinnen
und Hobbygärtner so interessant“, erklärt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und
Landespflege e.V. (BLGL). Auch jetzt lässt sich im Garten noch
einiges bewegen und etwas für die Ernte im Herbst und Winter tun.
Welche Aussaaten und Pflanzungen jetzt noch möglich sind
Viele Gemüsearten können in einem zweiten Satz angebaut werden.
Buschbohnen z. B. lassen sich direkt ins Beet säen. Auch
Möhrensorten mit kurzer Kulturzeit sowie verschiedene Salate,
Spinat, Mangold und Rucola eignen sich hervorragend für eine späte
Aussaat.
So kann man auch im Spätsommer oder Herbst noch
eine gute Ernte genießen. „Nutzen Sie jetzt die freien Lücken im
Beet, die durch die erste Ernte entstanden sind“, rät Dr. Popp.
„Schnell wachsende Gemüse- und Salatarten füllen die Reihen rasch
auf, unterdrücken unerwünschtes Beikraut und bescheren uns bis weit
in den Herbst hinein frische Vitamine.“
Auch Beerenfreunde
kommen auf ihre Kosten, denn der Juli ist ein wichtiges Zeitfenster
für die Neuanlage von Erdbeerbeeten, damit sich die Jungpflanzen vor
dem Winter gut verwurzeln. Im Ziergarten beginnt jetzt die Zeit
der zweijährigen Blumen: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder
Bartnelken werden im Juli ausgesät, um im kommenden Frühjahr zu
blühen.
Wo der Juli-Garten Aufmerksamkeit braucht Bereits
stehende Kulturen brauchen jetzt gezielte Pflege. Tomaten müssen
regelmäßig ausgegeizt werden, damit der Bestand gut durchlüftet
bleibt. Das mindert das Risiko von Pilzerkrankungen wie der Kraut-
und Braunfäule. Gurken sollten an Rankhilfen aufgeleitet werden, um
Platz zu sparen und die Früchte sauber zu halten.
Eine
tragende Rolle spielt das Mulchen: Offene Beetflächen und
Zwischenräume sollten dünn mit Grasschnitt oder anderem organischen
Material abgedeckt werden. Dr. Popp betont: „Eine dünne Mulchschicht
verhindert, dass die Erde verkrustet, reduziert die Verdunstung
deutlich und spart Gießwasser.“
Wasser ist jetzt besonders
während der Fruchtansatz- oder Kopfbildungsphase
entscheidend.Gegossen werden sollte durchdringend und bevorzugt am
frühen Morgen, da die Verdunstung dann am geringsten ist und die
Blätter zügig abtrocknen können.
Urlaub im eigenen Garten –
oder im Urlaub den Garten sich selbst überlassen Mit einem
farbenfrohen Garten schaffen Hobbygärtner das ultimative
Saisonerlebnis direkt vor der eigenen Terrassentür. Während kurzer
Abwesenheiten können einfache, bewährte Alltagshilfen, wie mit
Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die Erde gesteckt werden,
die Pflanzen bewässern. Ein gründliches Wässern unmittelbar vor der
Abreise sowie eine frische Mulchschicht halten den Boden mehrere
Tage feucht.
„Ein Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein,
um uns Erholung zu schenken“, erklärt Dr. Popp. „Lassen Sie im
Urlaub ruhig mal die Natur die Arbeit machen. Wilde Ecken und
verblühte Stauden stören die Entspannung keineswegs – im Gegenteil,
sie sind wertvolle Lebensräume für Insekten und nehmen uns den
Druck, ständig korrigierend eingreifen zu müssen.“

NRW: 4,1 Millionen Menschen konnten sich 2025 keine
Woche Urlaub leisten Beschreibung: * NRW-Anteil mit 23,1 %
der Bevölkerung über dem Deutschlandwert * Alleinerziehende,
Alleinlebende und Geringqualifizierte besonders betroffen *
Hochqualifizierte mussten vergleichsweise selten auf Urlaub
verzichten
Im Jahr 2025 wohnten in Nordrhein-Westfalen
rund 4,1 Millionen Menschen in Haushalten, die es sich nach eigener
Angabe finanziell nicht leisten konnten, eine Woche im Jahr
außerhalb der eigenen vier Wände Urlaub zu machen. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis von Ergebnissen der europäischen
Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen mitteilt, entspricht
dies einem Anteil von 23,1 % der Gesamtbevölkerung.
Damit
lag NRW über dem deutschlandweiten Wert von 20,9 %.
Alleinerziehende, Alleinlebende und Geringqualifizierte waren
besonders betroffen Besonders für Alleinerziehende ist die
Finanzierung einer Urlaubsreise oft schwierig: 2025 war es fast der
Hälfte von ihnen und ihren Kindern (46,8 %) nicht möglich für eine
Woche in den Urlaub zu verreisen. Ein überdurchschnittlich hoher
Wert zeigte sich auch bei den Alleinlebenden: Bei fast einem Drittel
(32,3 %) von ihnen fehlte 2025 ein ausreichendes Budget für eine
Urlaubsreise.

Bei der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren variierte die Möglichkeit,
eine Woche Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen,
stark mit dem jeweiligen Bildungsstand.Unter
den Geringqualifizierten ab 16 Jahren lebten 39,9 % in Haushalten,
die sich keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten.
Hochqualifizierte dagegen, mussten mit 10,5 % vergleichweise selten
auf Urlaub. verzichten. Bei Personen mit mittlerem
Bildungsniveau lag dieser Anteil mit 21,3 % leicht unter dem
Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Weitere Ergebnisse rund um das
Thema „materielle und soziale Entbehrung” finden Sie in unserem
Schwerpunktartikel auf der Themenseite
Armut.

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