'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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37. Kalenderwoche
Montag, 7. - Sonntag, 13. September 2026

Neue Grillflächen in Duisburg: Kostenlose Testphase für Buchungssystem startet
Die Stadt Duisburg startet ab sofort mit einem neuen Buchungssystem für ausgewiesene Grillflächen an fünf Standorten. Bis zum 31. Dezember können die Flächen kostenlos reserviert werden. Die Stadt nutzt diesen Zeitraum als Testphase, um erste Erfahrungen mit dem neuen System zu sammeln und die Abläufe gemeinsam mit den Nutzern zu erproben.

Ab dem 1. Januar 2027 wird für die Reservierung einer Grillfläche ein Entgelt von 15 Euro erhoben. Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung Anfang Mai beschlossen, ein Bewirtschaftungssystem für die Grillzonen zu entwickeln, vor allem, um Lärm- , Verkehrs- und Umweltbelastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie das Umfeld zu reduzieren.

Das neue Angebot gilt für Grillflächen am Uettelsheimer See, am Lohheider See, im Stadtpark Meiderich, am Toeppersee und im Biegerpark. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben dort in den vergangenen Wochen gepflasterte Grillplätze eingerichtet. Ergänzend informieren neue Schilder vor Ort über die ausgewiesenen Bereiche und die geltenden Regeln.

Eine Grillfläche bietet Platz für bis zu zwölf Personen und muss vorab online reserviert werden: http://www.duisburg.de/grillen. Das geht auch noch direkt vor Ort: Ein QR-Code auf den Schildern führt direkt zum Buchungssystem. Die Buchungsbestätigung muss am Nutzungstag mitgeführt werden und dient bei Kontrollen als Nachweis der Reservierung. Auf jeder gebuchten Fläche darf jeweils nur ein Grill aufgestellt werden.

Flüssigbrennstoffe und Brandbeschleuniger sind verboten. Der Grill muss durchgehend beaufsichtigt werden. Die Grillstelle darf erst verlassen werden, wenn die Glut vollständig gelöscht ist. Abfälle sind ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht am Grillplatz zurückbleiben. Grillen in Duisburg In städtischen Parks und auf städtischen Grünflächen darf ausschließlich an den dafür ausgewiesenen Stellen gegrillt werden.

Das Grillen auf Straßen und Gehwegen sowie an Rhein- und Ruhrufern ist nicht erlaubt. Auf Waldflächen gilt grundsätzlich ein Grill- und Feuerverbot. Ab einem Graslandfeuerindex der Stufe 4 ist das Grillen aus Brandschutzgründen im öffentlichen Raum – also auch auf ausgewiesenen Grillflächen – untersagt. Weitere Informationen zu den Grillflächen, den geltenden Regeln und zur Reservierung gibt es unter http://www.duisburg.de/grillen.

Warnung vor falschen Mitarbeitenden des Jugendamtes
Die Stadt Duisburg warnt erneut vor kriminellen Personen, welche vorgeben, Mitarbeitende des Jugendamtes zu sein. In den vergangenen Tagen verlangten so zwei unbekannte Männer im Stadtteil Marxloh bei einer Familie die Herausgabe der Kinder. Die Eltern haben richtigerweise sowohl den Einlass als auch die Herausgabe der Kinder verweigert.

Es wurde stattdessen das Jugendamt und die Polizei informiert. Aufgrund dieser Vorkommnisse weist die Stadt Duisburg nochmals eindringlich darauf hin, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Alle Mitarbeitenden des Jugendamtes führen einen Dienstausweis mit städtischem Siegel bei sich, der stets vorzulegen ist. Sofern Zweifel über die Identität und die Autorisierung der Personen besteht, sollte zudem umgehend telefonisch Kontakt mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg oder der Polizei aufgenommen werden.

Planänderungen für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) bei Duisburg  
Beim Ausbau der Schieneninfrastruktur für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Duisburg gibt es Änderungen: Die DB InfraGO AG hat als Vorgabenträgerin überarbeitete Planunterlagen für den Planfeststellungsabschnitt 3.2 von Düsseldorf Angermund bis zum Haltepunkt Duisburg Schlenk vorgelegt.

 Die Unterlagen werden vom 14. September 2026, bis einschließlich zum 13. Oktober 2026 digital auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg veröffentlicht. Betroffene können bis Montag, 26. Oktober 2026, Einwendungen gegen die Planänderungen erheben.  

Die jetzt vorgelegten Änderungen sind das Ergebnis des bisherigen Planfeststellungsverfahrens und der dabei eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen sowie des Erörterungstermins im Oktober 2020. Dabei sollen für einen besseren Lärmschutz unter anderem die Schallschutzwände an diversen Abschnitten auf fünf Meter erhöht werden.

Weitere Änderungen betreffen die Entwässerung, die Baugrundgutachten sowie Anpassungen bei der Planung von Baustelleneinrichtungsflächen und Baustraßen. Auch die Zuwegung zum Haltepunkt Duisburg-Rahm wurde angepasst. Dort ist außerdem ein Bahnsteigdach über der Zugangstreppe vorgesehen.  

Die Unterlagen können im vorgenannten Zeitraum unter dem Link https://www.bra.nrw.de/-6265 eingesehen werden. Einwendungen können elektronisch über Beteiligung NRW https://beteiligung.nrw.de/k/1030960, per Mail an Planfeststellungstrasse25@bra.nrw.de oder postalisch an die Bezirksregierung Arnsberg (Dezernat 25, Seibertzstraße 1, 59821 Arnsberg) eingereicht werden.

Zum Hintergrund Bereits im April 2019 hatte die damalige Vorhabenträgerin DB Netz AG beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für das Bauvorhaben beantragt. Die Planunterlagen wurden anschließend vom 16. September 2019 bis zum 15. Oktober 2019 öffentlich ausgelegt.

Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Betroffene hatten bis zum 29. Oktober 2019 die Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planung vorzubringen. Zuständig für das Anhörungsverfahren war zunächst die Bezirksregierung Düsseldorf.

Im März 2020 wurde die Zuständigkeit durch das zuständige NRW-Verkehrsministerium auf die Bezirksregierung Arnsberg übertragen. Der Planfeststellungabschnitt 3.2 reicht von Düsseldorf Angermund bis zum Haltepunkt Duisburg Schlenk. Er ist Teil des RRX-Ausbaus, mit dem die Leistungsfähigkeit der Schienenverbindung zwischen Köln und dem östlichen Ruhrgebiet erhöht und bestehende Kapazitätsengpässe beseitigt werden sollen.

Dieser soll künftig mit sechs Gleisen ausgestattet werden. Darüber sind zahlreiche weitere Infrastrukturmaßnahmen wie zum Beispiel die Erweiterungen beziehungsweise Erneuerungen der Eisenbahnüberführungen Winkelhauser Weg, Rahmer Bach, Wedauer Straße und Im Schlenk geplant.

Dagobert Duck und das Geld: Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Was können wir von Dagobert Duck über den Umgang mit Geld lernen? Am Sonntag, 13. September, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum um 15 Uhr zu einem ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Vortrag mit dem FAZ-Redakteur und Donaldisten Patrick Bahners in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. „Leute, die Geld ausgeben, verstehen nichts von den wahren Freuden eines Kapitalisten.“

Wer wüsste dies besser als Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt? Schließlich kennt kaum jemand die Freuden des Geldbesitzes so gut wie der sparsame Fantastilliardär aus Entenhausen, der am liebsten wie ein Seehund in seine Taler hineinspringt, wie ein Maulwurf in ihnen herumwühlt und sie in die Luft schmeißt, dass sie ihm auf die Glatze prasseln…

Doch was steckt hinter Dagoberts Finanzweisheiten? Dieser Frage geht Patrick Bahners nach. Der langjährige Leiter des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nicht nur ausgewiesener Kenner der Welt der Ducks, sondern auch „Ehrenpräsidente“ der Deutschen Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren Donaldismus (D.O.N.A.L.D.).

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.

Besonderer Workshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 13. September, von 13 bis 17 Uhr zum Workshop „Farben der Natur – Tataki-zomé ausprobieren“ in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Parallel zur Veranstaltung läuft an diesem Tag der Marina- Markt.

Unter Anleitung von Sabine Kemper können Teilnehmende eigene Kunstwerke mit natürlichen Farben gestalten. Beim Tataki-zomé werden Blätter und Blüten auf Stoff oder Papier gelegt und ihre natürlichen Farbpigmente durch Klopfen übertragen. So entstehen individuelle Muster und Pflanzenabdrücke.

Der Workshop richtet sich an Besucher aller Altersgruppen. Die Teilnahme am Workshop sowie der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung sind kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und kalte Getränke sowie Kuchen. Das gesamte Programm ist online unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.


Strampeln für die Kleinen im Strampler
Seit fast 25 Jahren begleitet der Bunte Kreis Duisburg e.V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet Familien mit zu früh geborenen, schwerkranken und behinderten Kindern von der Entlassung aus der Klinik in ein gut organisiertes Leben zuhause. Als der Hobby-Radler Rainer Esperschidt hörte, dass es immer schwieriger wird, Spenden für diese wichtige Arbeit aufzutreiben, zögerte er nicht lange und rief seine Aktion „Spenden für die Kleinen im Strampler“ ins Leben.

Er nahm sich vor, von Duisburg bis nach Venedig zu radeln und damit den gemeinnützigen Verein zu unterstützen. Er informierte Familie, Freunde, und seinen Arbeitgeber von seinem sportlichen Einsatz und rief zu Spenden auf. Die Gedanken an die kranken Kinder und ihre Familien trugen ihn über die Strecke von 1.250 Kilometern mit insgesamt 7.000 Höhenmeter.

„Aufgeben war für mich keine Option“ erzählt er, „die Familien können auch nicht einfach aus ihrer schwierigen Situation aussteigen, wenn es zu anstrengend wird“. So schaffte er nicht nur den kräftezehrenden Weg über die Alpen, sondern konnte auch eine große hilfreiche Summe sammeln. Die Sparkasse Duisburg verdoppelte den Betrag sogar noch zugunsten der bei der Spendenplattform WirWunder laufenden Spendenaktion „Begleitung von Familien mit schwerkranken Kindern von der Klinik nach Hause“.

von links nach rechts: Dr. Sassa von Roehl (Bunter Kreis Öffentlichkeitsarbeit), Rainer Esperschidt, Antje Bandemer (Bunter Kreis Leitung)

So konnte Rainer Esperschidt stolz und strahlend über 4.000 Euro an den Bunten Kreis übergeben. Dr. Sassa von Roehl (Öffentlichkeitsarbeit) und Antje Bandemer (Leitung) bewundern nicht nur so viel körperlichen und mentalen Einsatz, sondern freuen sich natürlich sehr über das persönliche Engagement des Sportlers.

Der Bunte Kreis bedankt sich im Namen der kranken Kinder und ihren Familien besonders bei Rainer Esperschidt für seine tolle sportliche Leistung und seine perfekte Organisation, bei der Sparkasse Duisburg und bei allen Spenderinnen und Spendern.


Plünderfest schenkte Kindern Freude und setzte Zeichen für Nachhaltigkeit
Beim Spielzeugverschenketag „Plünderfest“ im Zoo Duisburg freuten sich in diesem Jahr mehr als 35 Kinder aus sozial benachteiligten Familien über gut erhaltenes Spielzeug und einen besonderen Nachmittag im Zoo. Seit 2008 ist das Plünderfest fester Bestandteil des sozialen Engagements in Duisburg.

Gemeinsam getragen wird die Aktion von der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB), dem Diakoniewerk Duisburg, dem Zoo Duisburg, dem Jobcenter Duisburg und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. Die Idee hinter dem Plünderfest ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Gut erhaltenes Spielzeug erhält ein zweites Leben und bereitet Kindern neue Freude.

Fotos  Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Duisburgerinnen und Duisburger können das ganze Jahr über nicht mehr benötigtes Spielzeug an den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und in den Jobcentern Duisburg abgeben.

Die gespendeten Spielsachen werden von der GfB sorgfältig geprüft, gereinigt und bei Bedarf repariert, bevor sie beim Plünderfest an die Kinder weitergegeben werden.

In tierisch schöner Atmosphäre durften sich die eingeladenen Kinder im Zoo Duisburg ihr Spielzeug aussuchen und anschließend mit nach Hause nehmen. Rund um die Spielzeugausgabe erwartete die Kinder und ihre Familien ein abwechslungsreicher Nachmittag, bei dem neben den Geschenken auch das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt stand.

Vor Ort begleitete Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn die Aktion und begrüßte die Kinder. „Das Plünderfest ist eine besondere Aktion, die Kindern Freude schenkt und gleichzeitig zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Nachhaltigkeit in unserer Stadt sind. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen mit ihren Spielzeugspenden dazu beitragen, anderen eine Freude zu machen“, sagte Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn.

Auch Dr. Carolin Bunert, stellvertretende Zoologische Leiterin des Zoos Duisburg, freute sich über die besondere Veranstaltung: „Für uns ist es jedes Jahr ein ganz besonderer Moment zu erleben, mit welcher Begeisterung die Kinder ihre Spielsachen aussuchen und gemeinsam mit ihren Familien einen unbeschwerten Tag im Zoo verbringen. Das Plünderfest verbindet soziale Verantwortung mit einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Wir freuen uns sehr, dieser wertvollen Aktion auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Rahmen geben zu dürfen.“



NRW-Krankenhäuser: 4,3 Millionen Patienten wurden im Jahr 2025 vollstationär behandelt
* Anstieg bei den Patienten (+ 1,0 %) – weniger Betten (–1,2 %) standen zur Verfügung
* Mehr Beschäftigte in Krankenhäusern – überdurchschnittlicher Anstieg beim Pflegedienst
* Leichter Anstieg der Behandlungsfälle in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (+0,4 %)

Im Jahr 2025 wurden in den 305 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern mit insgesamt 110.208 Betten rund 4,3 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,0 % mehr Menschen als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der vollstationären Behandlungen stieg somit das dritte Jahr in Folge, blieb aber weiterhin um 7,6 % niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Die Anzahl der Betten verringerte sich im vergangenen Jahr um 1,2 %. Im Zeitraum von 2015 bis 2019 war die Zahl der vollstationären Behandlungsfälle von 4,5 Millionen auf 4,7 Millionen nahezu kontinuierlich angestiegen und fiel dann im ersten Pandemiejahr 2020 um 13,9 % auf 4,0 Millionen.

Im Zehnjahresvergleich lag die Zahl im Jahr 2025 um 5,3 % niedriger. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr zwar um 0,8 Prozentpunkte auf 72,7 %, blieb aber trotz der geringeren Gesamtbettenzahl deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019 von 76,6 %.



Größter Anstieg der Beschäftigten im Pflegedienst
50.460 Ärztinnen und Ärzte waren 2025 hauptamtlich in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens beschäftigt. Das waren 1,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst war 2025 mit 135.565 Personen um 3,7 % höher als im Vorjahr.

Mit 130.606 Beschäftigten in den übrigen nichtärztlichen Diensten (wie medizinisch-technischer Dienst, Funktionsdienst oder Wirtschaft und Versorgung sowie Verwaltung) waren 1,5 % mehr in diesen Bereichen beschäftigt als 2024. Die Anzahl des nichtärztlichen Personals insgesamt stieg damit im Jahr 2025 um 2,6 % auf 266.171 Personen.

Knapp ein Drittel des ärztlichen Personals in Krankenhäusern arbeitete in Teilzeit Der Anteil Teilzeitbeschäftigter in den Krankenhäusern blieb 2025 gegenüber 2024 unverändert bei 47,2 %. Beim ärztlichen Personal waren im Jahr 2025 insgesamt 30,2 % in Teilzeit beschäftigt, im Pflegedienst waren es mit 51,7 % mehr als die Hälfte der Beschäftigten.

Insgesamt arbeiteten im Krankenhaus angestellte Frauen häufiger in Teilzeit als dort tätige Männer. Ein Viertel der Krankenhäuser verfügte über 11 oder mehr Fachabteilungen 101 bzw. ein Drittel der insgesamt 305 Krankenhäuser hatte maximal 3 Fachabteilungen. Weitere 119 Krankenhäuser (39,0 %) hatten zwischen 4 und 10 Fachabteilungen.

Knapp ein Viertel, also 75 Krankenhäuser, verfügte über 11 oder mehr Fachabteilungen. Darüber hinaus bestanden 10 Tageskliniken ohne eigene Fachabteilungen. Jeweils etwa ein Drittel der Krankenhäuser in NRW hatte zwischen 100 und 249 beziehungsweise zwischen 250 und 499 Betten. Mit 500 oder mehr Betten waren 69 Krankenhäuser ausgestattet. Das entspricht einem Anteil von 22,6 %. Lediglich 39 Einrichtungen (12,8 %) hatten weniger als 100 Betten.



Mehr Behandlungsfälle in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
Im Jahr 2025 wurden in den 125 nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 229.832 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Damit war die Patientenzahl um 0,4 % höher als 2024, jedoch um 2,4 % niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Im Zehnjahresvergleich sank die Zahl um 1,7 %.

Kreativworkshop „Seasons of Imladris“ in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einem ganz besonderen Kulturprojekt ein. Unter dem Titel „Seasons of Imladris“ können die Teilnehmenden gemeinsam mit der Band Faelend in die faszinierende Welt von J. R. R. Tolkien eintauchen und eine eigene Musiktheater-Performance entwickeln.

Der Workshop startet am Samstag, 12. September, in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt und erstreckt sich über insgesamt sieben Termine. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen kennen und gestalten daraus gemeinsam ein Bühnenprogramm.

Im Mittelpunkt steht der Song „Seasons of Imladris“ der Band Faelend, der als kreative Grundlage für das Projekt dient. Während der Workshopreihe gibt es Einblicke in Gesang, Trommeltechniken, Harfen- und Lautenspiel, Tanz, Schauspiel sowie Kostümgestaltung und die Grundlagen von Bühnentechnik.

Höhepunkt ist die Aufführung des Ergebnisses am Samstag, 17. Oktober, für Familien, Freundinnen und Freunde. Der Workshop beginnt am Samstag, 12. September, von 12 bis 15 Uhr. Die weiteren Termine finden jeweils an den Freitagen 18. September, 25. September, 2. Oktober, 9. Oktober und 16. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr statt.

Die Abschlussaufführung startet am Samstag, 17. Oktober, um 12 Uhr. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Kulturrucksack NRW gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen ist erforderlich.


VHS: Die geheime Welt heimischer Wildtiere entdecken
Die VHS lädt am Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr zu einer Exkursion ins Waldgebiet Grindsmark im Duisburger Süden ein. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über die Biologie, Lebensweise und Anpassungen heimischer Tierarten. So wird die Natur vor der eigenen Haustür aus einer neuen Perspektive erlebbar.

Christian Elberg zeigt, wie sich Spuren und andere Hinweise heimischer Wildtiere im Wald erkennen und deuten lassen. Dabei lernen die Teilnehmenden, die Natur bewusster wahrzunehmen und ihren Blick für die kleinen Details zu schärfen. So wird zugleich das Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertieft, aber auch anschaulich vermittelt, wie eng Tiere und ihre Lebensräume miteinander verbunden sind.

Treffpunkt für die Exkursion ist die Waldwegkreuzung Neuenbaumsweg/ Fichtenstraße in Duisburg-Rahm. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail (m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich für den Kurs anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner (n.huebner@stadt-duisburg.de).

VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem IGA-2027-Projektbüro.

Anlässlich des Tags der offenen Gärten am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16 Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.

In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte, Anbaumethoden und Erfahrungen.

Die Teilnehmenden erhalten so praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung, ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine gemeinsame Einkehr vorgesehen.

Teilnehmende zahlen zehn Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Positive Bilanz zum Bundesweiten Warntag 2026
Am heutigen sechsten Bundesweiten Warntag wurden in ganz Deutschland die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle auf den Prüfstand gestellt. Die erste Bilanz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fällt positiv aus.

Die Warnungen erreichten die Bürgerinnen und Bürger bundesweit zuverlässig über die verschiedenen Kanäle. Dazu gehörten Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell Broadcast, Warn-Apps und digitale Stadtinformationstafeln. Auch Sirenen und andere lokale Warnkanäle wie Lautsprecherwagen kamen zum Einsatz.

Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern:
„Der heutige Bundesweite Warntag zeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig, erreichen unsere Bevölkerung auf den unterschiedlichsten Wegen und sind wichtiger Teil unseres leistungsstarken Bevölkerungsschutzes.“

BBK-Präsidentin Grit Tüngler:
„Wir blicken auf einen erfolgreichen sechsten Bundesweiten Warntag. Dabei konnten wir zeigen, dass unser Bundeswarnsystem und die daran angeschlossenen Warnkanäle zuverlässig funktionieren und im Ernstfall Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warnen. Mein Dank gilt allen, die am heutigen Bundesweiten Warntag mitgewirkt haben: den Bundesländern, Kommunen, Warnmultiplikatoren sowie allen Partnern, von den Mobilfunkanbietern bis hin zu technischen Dienstleistern.“

Online-Umfrage für Bevölkerung läuft
Auch in diesem Jahr bittet das BBK die Bevölkerung, ihre Erfahrungen bis zum 17. September 2026 unter www.warntag-umfrage.de mitzuteilen. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die weitere Optimierung der Warnsysteme ein.

Hintergrund
Der Bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt und hat zum Ziel, die verschiedenen Warnkanäle in Deutschland zu testen und die Bevölkerung für Warnung und Eigenvorsorge zu sensibilisieren.

Otfried-Preußler-Grundschule aus Meiderich als „NRW- Sportgrundschule“ ausgezeichnet
Sport, Spiel und Motorik gehören zum Alltag der Otfried-Preußler- Grundschule in Duisburg-Meiderich. In der Sporthalle, auf dem Schulhof und im Schulgebäude sind Bewegung und Sport fester Bestandteil des Schullebens der 382 Schülerinnen und Schüler. Das würdigte jetzt auch die NRW-Landesregierung und zeichnete in Düsseldorf die Otfried-Preußler- Grundschule als „NRW-Sportgrundschule“ aus.

Sie gehört damit zu den ersten 14 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen, die dieses Label tragen. Oberbürgermeister Sören Link gratuliert zur Auszeichnung: „Wir sind als Sportstadt Duisburg stolz darauf, dass die Otfried-Preußler-Grundschule diese Anerkennung absolut verdient erhält. Sie ist das Ergebnis des herausragenden Engagements des Teams um Schulleiter René Wittinghofer für die Kinder und den Sport.“

Die Otfried-Preußler-Grundschule kooperiert bereits seit längerem mit der benachbarten Gesamtschule Meiderich – eine der 18 „NRW-Sportschulen“. Die Zusammenarbeit ermöglicht die frühzeitige Sichtung und Entwicklung von Sporttalenten. Diese Förderung kann beim Übergang auf die weiterführende Schule nahtlos fortgeführt und weiter ausgebaut werden.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

So begleitet ein Sichtungstrainer talentierte Kinder beispielsweise zu Trainingseinheiten in Sportvereinen und unterstützt den Sportunterricht an der Grundschule. Astrid Neese, Bildungs- und Sozialdezernentin der Stadt Duisburg, betont die Bedeutung von Bewegungsangeboten im Schulalltag: „Bewegung und Sport sind weit mehr als ein Ausgleich zum Lernen – sie sind eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen. Wer sich bewegt, stärkt nicht nur Körper und Gesundheit, sondern auch Konzentration, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Schon in der Schule werden damit die Grundlagen für eine aktive, gesunde und bewusste Lebensführung gelegt.“

Die Schule setzt auf eine gezielte Sportförderung in unterschiedlichen Bereichen. Mitglieder des Schulteams gründeten gemeinsam mit Schulleiter René Wittinghofer einen eigenen Sportverein für Jiu-Jitsu („Bonsaido“), der sich speziell an die Kinder der Grundschule richtet.

Im Mittelpunkt steht eine vielseitige motorische Grundausbildung. Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten sollen gestärkt werden und zugleich eine Grundlage für die spätere leistungsorientierte Förderung in unterschiedlichen Sportarten bilden.

„Neben den körperlichen und motorischen Fähigkeiten fördert der gemeinsame Sport auch soziale Kompetenzen. Werte wie Respekt, Rücksichtnahme, Teamgeist und Fairness werden im gemeinsamen Bewegen vermittelt und bei uns im Schulalltag gelebt“, sagt Schulleiter Wittinghofer. Die Zertifizierung als „NRW-Sportgrundschule“ würdigt das bisherige Engagement der Otfried-Preußler-Grundschule und gibt zugleich wichtige Impuls für die weitere Entwicklung der Schule.

224.000 Euro für die Duisburger „Nikolausburg“: Regierungspräsident Schürmann übergibt Förderbescheid  
Die denkmalgeschützte „Nikolausburg“ in Duisburg-Ruhrort verbindet Stadtgeschichte mit einer wichtigen sozialen Aufgabe: Das ehemalige Schifferkinderheim wird heute vom Caritasverband Duisburg als Einrichtung der Jugendhilfe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien genutzt.  

 Mit 224.000 Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen die Sicherung und Instandsetzung des markanten Turms. Tragende Bauteile und die Dachkonstruktion weisen Schäden auf; Teile der Außenanlagen können derzeit wegen der Gefahr herabfallender Ziersteine nicht genutzt werden.  

Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt dem Caritasverband Duisburg den Förderbescheid für die Bezirksregierung Düsseldorf am Sonntag, 13. September 2026, 14.30 Uhr an der: Nikolausburg in der Fürst-Bismarck-Straße 34–42 Duisburg-Ruhrort, dem Tag des offenen Denkmals persönlich.

Zukunftsoffensive NRW: Rund 230 Millionen Euro für Sanierungsprojekte im Ruhrgebiet
In die Städte und Kreise des Ruhrgebiets fließen rund 230 Millionen Euro aus dem neuen NRW‑Sanierungsprogramm. Das geht aus der neuen Maßnahmenliste des NRW-Finanzministeriums hervor. Die Mittel stammen aus zwei Linien der Zukunftsoffensive NRW: dem NRW‑Plan, der landesweit 400 Millionen Euro bereitstellt, und dem Klimaprogramm des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW, durch das landesweit 600 Millionen Euro investiert werden.

Das Programm erstreckt sich über Landes-Liegenschaften in ganz NRW. Zu den größten Projekten im Ruhrgebiet zählen die energetische Sanierung des Land- und Amtsgerichts Essen (62 Millionen Euro), der Wasserschutzpolizeiwache Duisburg (25 Millionen Euro) und des dortigen Polizeipräsidiums (24 Millionen Euro), die technische Optimierung der Akademie Mont-Cenis in Herne (20 Millionen Euro) sowie energetische Optimierungen am Finanzamt Mülheim an der Ruhr (18 Millionen Euro). idr -  Infos: https://www.finanzverwaltung.nrw.de/uebersicht-rubrik-aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/nordrhein-westfalen-macht-tempo-bei

Goldener Anker vor IHK frisch saniert: Wahrzeichen der Wirtschaft sprudelt wieder
Der Brunnen mit dem goldenen Anker vor dem IHK-Gebäude strahlt wieder. Er empfängt Besucher Duisburgs auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Stadt, ist Foto-Hotspot und zeigt die starke Verbindung zur Binnenschifffahrt und zum internationalen Handel. In den vergangenen Monaten wurde er aufwendig saniert. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg hat die Niederrheinische IHK den traditionsreichen Brunnen wieder in Betrieb genommen.

IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger spenden dem frisch sanierten Brunnen den ersten Schwung Wasser. Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov

„Der Anker erinnert an das, was Duisburg seit jeher prägt: Schifffahrt, Handel und Unternehmergeist. Er symbolisiert Stabilität und Partnerschaft. So wie unsere Unternehmer und die Stadt verlässlich miteinander verbunden sind. Wir freuen uns, dass unser Brunnen wieder in vollem Glanz vor unserem Haus erstrahlt“, würdigt IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers die fertiggestellten Arbeiten.

Der Düsseldorfer Bildhauer Prof. Zoltan von Szekessy schuf den Brunnen 1956 zum 125-jährigen Bestehen der Niederrheinischen IHK. Der Auftrag kam aus der Duisburger Unternehmerschaft. Diese stiftete den Brunnen am 18. September 1956 der Stadt. Der sechs Meter lange, vergoldete Anker bildet das Herzstück des Ensembles. Er steht für die Rheinschifffahrt und die Wirtschaftskraft der Region. Bereits bei der Planung des IHK-Gebäudes war der Brunnen als Blickfang für den Bahnhofsplatz vorgesehen. Heute gehört er fest zum Stadtbild.

„Der Ankerbrunnen vor der IHK ist längst ein fester Bestandteil der Duisburger Identität. Viele Menschen verbinden persönliche Erinnerungen mit diesem besonderen Ort“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Umso mehr freut es mich, dass dieses Wahrzeichen nun wieder sprudelt und Besucherinnen und Besucher im Herzen unserer Stadt willkommen heißt.“

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg kümmern sich um Pflege und Betrieb des Brunnens. Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands, ist überzeugt: „Die Instandsetzung hat sich gelohnt. Kunst im öffentlichen Raum gibt Städten ihren unverwechselbaren Charakter. Obwohl die Gestaltung des Brunnens 1956 öffentlich diskutiert wurde, ist er längst nicht mehr aus Duisburgs Stadtbild wegzudenken.“

VHS-Vortrag über den Weg zur konstruktiven Streitkultur
Medienethiker Professor Dr. Christian Schicha hält am Montag, 14. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen Vortrag mit einer genauen Situationsanalyse unserer gespaltenen Gesellschaft.

Gleichzeitig macht er angesichts der Schwierigkeit vieler Menschen, gegenteilige Meinungen anzuhören, Vorschläge zur Überwindung gesellschaftlicher Gräben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um eine vorherige Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig  Demenz, und was nun?   
Am 24. September findet in der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.    

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken, stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell. Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.

Die Tagespflege ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell veränderter Seniorinnen und Senioren.  Bei der Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str. 37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.    

Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt  „Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten Pflegeleistungen.   

Angehörige wenden sich heute, anders als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge, dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen. „Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen stark belastet“, sagt Oyen.   

Das Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege. 

„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige. Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig, sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt die Leitung der Tagespflege.   

Anmeldungen zur Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne bei Fragen zur Finanzierung.    

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.


Großes Familienfest am 30. Weltkindertag im Duisburger Innenhafen
Unter dem Motto „Bleibt frech, wild und wunderbar!“ lädt das Jugendamt der Stadt Duisburg am Sonntag, den 20. September 2026 zum großen Familienfest anlässlich des 30. Weltkindertags in Duisburg ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der Innenhafen in eine bunte Erlebniswelt für Kinder, Familien und alle, die mitfeiern möchten.

Von kreativen Workshops bis zu sportlichen Herausforderungen ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. An mehr als 100 Ständen können Kinder Neues ausprobieren, ihre Talente entdecken und sich nach Herzenslust austoben. Bungee-Trampoline, ein Kletterberg, Hüpfburgen und ein Graffiti-Angebot gehören ebenso zum Programm wie verschiedene Informations- und Mitmachangebote sowie spannende Aufführungen.

Das Stadtwerke Bühnenprogramm
Den ganzen Tag über findet ein buntes Programm statt. Das Programm mit den Auftrittszeiten wird auf dem Fest bekanntgegeben. Um 12:00 Uhr wird das Familienfest durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Direkt im Anschluss folgt die feierliche Eröffnung des Platz der Kinderrechte und die Enthüllung der Stele als Symbol der Kinderrechte.

Mit dabei sind diesmal:
VKM Duisburg e.V.
Kulturverein T.K.M. e.V.
Suryoye Ruhrgebiet e.V.
Bahtalo e.V.
Musical Kids Rheinhausen
Zirkus Zipfel
Sandra Faryna
Buddy Ollie
Zirkus StandArt
Unsere Highlights

Die Stadtwerkebühne mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm für jung und alt
Der Kletterberg
Das Wikingerschiff
Kistenklettern
Clown Pepe
Das Spielmobil „Schnelle Schnecke“
Das Bungeetrampolin
„Blauer Hai“
Graffiti-Workshops

Die Jugendzentren der Stadt Duisburg mit verschiedenen Mitmachaktionen
Das Zirkustheater StandArt
Die Formel1-Rutsche
verschiedenste gastronomische Angebote
und vieles mehr
Das Gewinnerkunstwerk des Malwettbewerbs
Die Vorbereitungen für den 30. Weltkindertag am 20. September 2026 hier in Duisburg laufen auf Hochtouren. Es wird schon fleißig an verschiedenen Highlights gearbeitet.

Das Motto dieses Jahr lautet: „30 Jahre Weltkindertag Duisburg - Bleibt frech, wild und wunderbar!“
Das Motto greift das Recht des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern, ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln – ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen.
„Frech, wild und wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und Selbstwirksamkeit. Auch in diesem Jahr richtete das Jugendamt Duisburg einen Malwettbewerb für alle Kinder zwischen fünf und zehn Jahren aus.

Das schönste Bild wurde von einer Jury aus Grafikerinnen und Grafikern, Pädagoginnen und Pädagogen im Mai ausgewählt. Das Gewinnerkunstwerk schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird. Mit einer Auswahl weiterer Bilder soll eine Ausstellung gestaltet werden, die auf dem Kinderfest zu sehen sein wird. Wir bedanken uns herzlich für Eure vielen tollen Einsendungen!

Das Bild von Maya schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird.ift
„Der Weltkindertag ist eine Einladung an alle Generationen, gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und einfach Spaß zu haben. Unser Familienfest zeigt, wie vielfältig die Angebote für Kinder und Familien in Duisburg sind. Gleichzeitig erinnert uns der Tag daran, dass Kinder gehört werden wollen, mitgestalten können und ihre Rechte zählen.“

Freibad Homberg zieht eine positive Bilanz
Die Saison im Freibad Homberg ist zu Ende. Am Sonntag, 6. September, öffnete es zum letzten Mal in diesem Jahr für Badegäste. DuisburgSport zieht eine positive Bilanz. Trotz des verspäteten Starts durch die Sanierung besuchten insgesamt 18.240 Badegäste das Freibad Homberg.

Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres waren es 13.557 Gäste. Damit stieg die Besucherzahl um 4.683 beziehungsweise rund 34,5 Prozent. „Natürlich spielt bei einem Freibad das Wetter immer eine wichtige Rolle. Die Entwicklung zeigt für uns aber auch, dass sich die Investitionen in den Standort auszahlen.

Durch die Sanierung konnten wir die Qualität und Attraktivität des Freibades weiter steigern – und die sehr positive Resonanz der Badegäste bestätigt uns darin“, betont Sportdezernent Martin Linne. Wie groß das Interesse war, zeigte sich bereits wenige Tage nach der Eröffnung. Am 29. Juli wurde mit 1.908 Badegästen der besucherstärkste Tag der Saison verzeichnet.

Das stärkste Wochenende folgte am 8. und 9. August mit insgesamt 2.059 Besuchern. Bei Temperaturen von 28 Grad am Samstag kamen 572 und am Sonntag bei 31 Grad 1.487 Gäste. Ganz ruhig wird es im Freibad Homberg nach dem Saisonende jedoch noch nicht.

Am 26. und 27. September finden dort die 2. Duisburger Hundeschwimmtage statt. Jeweils von 11 bis 17 Uhr gehört das Becken den Vierbeinern. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr führt DuisburgSport die Veranstaltung erneut gemeinsam mit dem Hundeschulzentrum Niederrhein durch.

Mit dem Südbad in Großenbaum, dem Rhein-Ruhr-Bad in Hamborn, dem Allwetterbad Walsum, dem Toepperbad in Rheinhausen und dem Hallenbad Neudorf stehen auch in der kälteren Jahreszeit städtische Schwimmangebote zur Verfügung. Weitere Informationen zu den städtischen Bädern gibt es online unter https://www.baederportal-duisburg.de/.


Verkehrsbehinderungen aufgrund des 24. Lichterlaufs Duisburg Kruppstraße im Sportpark am Samstag von 16:30 Uhr bis 22 Uhr gesperrt
(Fahr-)Bahn frei für den 24. Lichterlauf am Samstag, 12. September, im Sportpark Duisburg. Der Benefizlauf zugunsten der Beleuchtung entlang der Regattastrecke bringt Verkehrsbeschränkungen mit sich: Die Kruppstraße in Wedau/Neudorf-Süd ist am Samstag von 16:30 Uhr bis ca. 22 Uhr für den Auto- und Busverkehr gesperrt. Hier befindet sich der Start- und Zielbereich für die Läufe.

Die Sperrung erfolgt zwischen Kalkweg und Masurenallee, wobei die Zufahrt vom Kalkweg zur Bertaallee frei ist. Die Bertaallee im Sportpark ist jedoch von 19:45 Uhr bis 20:15 Uhr gesperrt. Auf die Verkehrsbeschränkungen hat auch die DVG reagiert. Betroffen ist am Samstagabend die Buslinie 939 zwischen Oberhausen, Anne-Frank-Realschule und dem Klinikum Duisburg.

Die Busse zum und vom „Klinikum Duisburg“ werden zwischen den Haltestellen „Sportpark“ und „MSV Arena“ in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet. Die Haltestellen „Bertaallee“ und „Regattabahn“ entfallen. Die Fahrgäste können die Haltestellen „Sportpark“ und „MSV Arena“ nutzen. Am Lichterlauf nehmen am Samstagabend mehr als 1.500 Läuferinnen und Läufer teil. Start und Ziel der Läufe über fünf und zehn Kilometer liegen auf der Kruppstraße.

Der Fünf-Kilometer-Lauf startet um 18:30 Uhr, der Zehn-Kilometer-Lauf um 20 Uhr. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag im Zelt des veranstaltenden Stadtsportbundes Duisburg auf der Klönnewiese im Sportpark möglich. Die Startgebühr beträgt 19 Euro. Weitere Informationen: www.lichterlauf.bunert.de

VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.

An gleicher Stelle findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11 bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.

Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.

Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg: DVG setzt Shuttlebusse ein
Für Gäste des Fußballspiels Fortuna Düsseldorf gegen MSV Duisburg am Samstag, 12. September, um 14 Uhr in der Merkur Spiel-Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) Shuttlebusse ein.

Ab der Haltestelle „Düsseldorf-Wittlaer“ fahren in der Zeit von 10 bis circa 12.30 Uhr Shuttlebusse ohne Zwischenhalt zur Merkur Spiel-Arena. Da es keinen festen Fahrplan gibt, kann es zwischenzeitlich zu Wartezeiten kommen.

Von der Haltestelle „Düsseldorf Flughafen Bahnhof“ fahren ebenfalls in der Zeit von 10 bis circa 12.30 Uhr Shuttlebusse ohne Zwischenhalt zur Merkur Spiel-Arena. Nach dem Spiel stehen für die Rückfahrt Shuttlebusse bereit, die zur Haltestelle „Düsseldorf Flughafen Bahnhof“ fahren.

Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App. Die myDVG Bus&Bahn-App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Instagram unter instagram.com/dvg_duisburg.

Unfallrisiko E-Scooter
ADAC Studie wertet Unfallursachen und Verletzungsmuster aus / Kinder und Jugendliche immer häufiger betroffen / Helme schützen vor schweren Verletzungen

Schon eine Bordsteinkante kann ausreichen, um einen Sturz mit einem E-Scooter zu erleiden. Fotos ©ADAC/ABGEDREHT

In ganz Europa nehmen immer mehr E-Scooter am Straßenverkehr teil – und damit steigen auch die Unfallzahlen. Aus diesem Grund hat die ADAC Unfallforschung Daten zu Ursachen und Verletzungsmustern ausgewertet, um auf mögliche Risiken hinzuweisen.

Im vergangenen Jahr kam es laut dem Statistischen Bundesamt in Deutschland zu mehr als 16.000 Unfällen mit Beteiligung eines E-Scooters, wobei in fast 15.000 Fällen Verletzungen registriert wurden. Binnen vier Jahren hat sich die Zahl der Verunglückten damit verdreifacht. Die Daten zeigen zudem einen Anstieg der Verletzten insbesondere in der Altersgruppe zwischen zehn und 18 Jahren. Die Hauptursachen für Unfälle sind die falsche Nutzung von Fahrbahnen, Alkoholeinfluss und unangepasste Geschwindigkeit.

Für eine bessere Bewertbarkeit hat die ADAC Unfallforschung zudem klinische Studien ausgewertet. Diese zeigen, dass bei Stürzen mit dem E-Scooter zwei wesentliche Verletzungsmuster auftreten: Verletzungen der oberen Extremitäten wie Arme, Schultern oder Hände sowie Kopf- und Gesichtsverletzungen. Diese können in unterschiedlichen Szenarien passieren: Oberkörperverletzungen treten besonders dann auf, wenn es zu einem seitlichen Sturz mit einem E-Scooter kommt, etwa weil dieser wegrutscht.

In diesem Fall sind häufig Verletzungen von Schultern oder Armen zu verzeichnen. Ein weiteres Szenario sind Frontalunfälle mit dem E-Scooter, zum Beispiel wenn dieser an einer Bordsteinkante hängen bleibt. In diesen Fällen kann es passieren, dass der Fahrer nach vorne über den Lenker geschleudert wird.

Die Daten, die dem ADAC vorliegen, zeigen dabei: Ist der Fahrer nüchtern, kann er den Sturz oft reflexartig abfangen, und es treten vermehrt Verletzungen an Händen oder Armen auf. Ganz anders ist das Bild bei erhöhtem Alkoholeinfluss, der die Reflexe hemmen kann: In diesen Fällen können mitunter schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen die Folge sein.

Aus Sicht des ADAC sind E-Scooter inzwischen ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität in Deutschland geworden und können besonders im Stadtgebiet eine Möglichkeit darstellen, ohne Stau oder andere Verzögerungen schnell ans Ziel zu kommen. Gleichzeitig sollten sich alle Nutzer aber bewusst sein, dass ein E-Scooter bauartbedingt kaum Fahrfehler verzeiht und Stürze meist Verletzungen nach sich ziehen.

Dennoch haben Fahrer einen großen Teil der Sicherheit selbst in der Hand: So sollte mit einem E-Scooter nur auf zugelassenen Strecken und an die jeweilige Situation angepasst gefahren werden. Der ADAC empfiehlt zudem, immer einen Helm zu tragen. Ein Test des Schweizer Automobilclubs TCS hat ergeben, dass dieser nachweislich die Wahrscheinlichkeit schwerer Kopfverletzungen bei einem Sturz reduzieren kann.

Ein weiterer Risikofaktor sind Fahrten, bei denen sich zwei oder sogar mehr Personen auf einem E-Scooter befinden. Die Unfallgefahr steigt durch die veränderte Fahrdynamik stark an. Die Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Zahl der sogenannten Mitfahrer-Unfälle im vergangenen Jahr um 60 Prozent angestiegen ist – vorwiegend mit Beteiligung Jugendlicher oder junger Erwachsener.

Gleichzeitig können auch Kommunen ihren Teil dazu beitragen, sichere Bedingungen für E-Scooter zu schaffen. Gut ausgebaute Radwege reduzieren das Risiko für Nutzungskonflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern.




Inflationsrate im August 2026 bei +2,9 %
Weiter steigende Kraftstoffpreise treiben die Inflationsrate Verbraucherpreisindex, August 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im August 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise erneut leicht verstärkt, nachdem sie im Juli 2026 bei +2,8 % und im Juni 2026 bei +2,3 % gelegen hatte.

"Auch im August waren gestiegene Energiepreise hauptverantwortlich für die Gesamtteuerung", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). "Besonders deutlich hat sich die vor allem durch den Iran-Krieg verursachte Teuerung der Energie bei den Kraftstoffen gezeigt", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im August 2026 um 0,2 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 10,5 % gegenüber August 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im August 2026 um 10,5 % höher als im August 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut deutlich (Juli 2026: +8,3 %; Juni 2026: +3,4 %.

Dies war der höchste Anstieg der Energiepreise seit über drei Jahren (Februar 2023: +19,1 % gegenüber Februar 2022). Die seit dem Beginn des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete Preisentwicklung machte sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher auch im August 2026 an den Tankstellen bemerkbar.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich Kraftstoffe um 27,7 % (Juli 2026: +23,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich von August 2025 bis August 2026 mit +49,6 % noch stärker.

Da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für Haushaltsenergie hat und die Preise für Strom (-5,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-1,0 %) im Vorjahresvergleich gleichzeitig sanken, war Haushaltsenergie insgesamt um 0,7 % günstiger als im Vorjahresmonat.

Die rückläufigen Preisentwicklungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme sind teilweise auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,1 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel blieben im August 2026 mit +0,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu unverändert, nach jeweils +0,4 % im Juli, Juni und Mai 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im August 2026 dennoch einige Nahrungsmittel deutlich teurer, unter anderem Eier (+15,2 %), frisches Gemüse (+5,2 %) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+4,4 %).
Günstiger binnen Jahresfrist waren hingegen vor allem Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter: -29,9 %), frisches Obst (-5,6 %) und Molkereiprodukte (-5,5 %).

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 %
Im August 2026 betrug die Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +2,0 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im August 2026 bei +2,4 % und damit unter der Gesamtteuerung.

Waren verteuerten sich gegenüber August 2025 um 3,0 %
Die Preise für Waren lagen im August 2026 um 3,0 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 4,2 %, insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung (+10,5 %), während sich die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten.

Besonders stark stiegen binnen Jahresfrist zum Beispiel die Preise für Informationsverarbeitungsgeräte (+9,0 %) und Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge verzeichneten hingegen unter anderem Haushaltsgeräte (-1,9 %) und Geräte der Unterhaltungselektronik (-2,8 %).



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,8 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im August 2026 um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Teuerung für Dienstleistungen hat sich damit erneut leicht abgeschwächt und lag knapp unterhalb der Gesamtteuerung.

Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,3 %), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %) sowie Pauschalreisen (+3,2 %). Auch die Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung sowie Gaststättendienstleistungen (jeweils +3,1 %) waren im August 2026 teurer als ein Jahr zuvor.

Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im August 2026 die Nettokaltmieten mit +1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (+0,1 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, Kraftstoffe um 3,1 %
Gegenüber Juli 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im August 2026 um 0,2 %. Obwohl der sogenannte Tankrabatt bereits am 30. Juni 2026 ausgelaufen war, wurden Kraftstoffe im August 2026 gegenüber dem Vormonat erneut teurer (+3,1 %, darunter Dieselkraftstoff: +6,4 %, Superbenzin: +2,1 %).

Die Energiepreise insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 1,7 %, neben Kraftstoffen trug dazu auch leichtes Heizöl mit +6,5 % bei. Teurer binnen Monatsfrist wurden unter anderem auch Spiele, Spielzeug und Hobbywaren (+3,0 %) sowie Bekleidungsartikel (+1,8 %).

Zudem blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt nahezu unverändert (-0,1 %). Hier gingen vor allem saisonbedingt die Preise für frisches Obst (-1,6 %) zurück. Ebenfalls günstiger binnen Monatsfrist wurden beispielsweise Flugtickets (-8,0 %).

NRW: Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2026 auf Zehnjahreshoch
* Unternehmensinsolvenzen stiegen um +7,5 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr an
* Insolvenzhäufigkeit pro 10.000 Unternehmen im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am höchsten
* Deutliche Rückgänge bei den betroffenen Beschäftigten (-34,9 %) und den voraussichtlichen Forderungen (-16,3 %)

Im 1. Halbjahr 2026 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 3.428 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das +7,5 % mehr als im 1. Halbjahr 2025. Damals hatte es 3.190 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Halbjahr 2026 den höchsten Stand seit dem 1. Halbjahr 2016 mit 3.427 Insolvenzen. Bis zum 1. Halbjahr 2022 waren die halbjährlichen Insolvenzzahlen auf 1.805 gesunken; ab diesem Zeitpunkt stiegen sie dann wieder kontinuierlich an.




Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am höchsten
Im 1. Halbjahr 2026 wurden, bezogen auf jeweils 10.000 Unternehmen, durchschnittlich 46 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste Insolvenzquote verzeichnete dabei der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 105 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen.

Es folgten das „Baugewerbe” mit 82 Verfahren und das „Gastgewerbe” mit 82 Verfahren je 10.000 Unternehmen. Rückgänge bei den betroffenen Beschäftigten und den voraussichtlichen Forderungen Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im 1. Halbjahr 2026 mit 13.853 Beschäftigten um −34,9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Damals hatte es 21.274 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben. Nach ersten Auswertungen war im 1. Halbjahr 2026 der Großteil der betroffenen Beschäftigten im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe” beschäftigt.

Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Halbjahr 2026 auf 3,7 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um −16,3 % niedriger als im 1. Halbjahr 2025. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei 4,4 Milliarden Euro gelegen.

Gesamtzahl der Insolvenzen um fast 8 % höher als im 1. Halbjahr 2025
Die Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im 1. Halbjahr 2026 mit 16.698 Verfahren um +7,8 % höher als im 1. Halbjahr 2025 mit 15.491 Verfahren.

Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 10.322 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um +10,1 % gestiegen ist. Im 1. Halbjahr 2025 waren es 9.374 Verfahren gewesen. Weitere Ergebnisse finden sich auf unserer Statistikseite.


Bezahlbarer Wohnraum: Kommission will EU-Staaten und Kommunen unterstützen
Die Europäische Kommission will Kommunen und Mitgliedstaaten unterstützen, die Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum auf den Weg bringen wollen. Ein heute vorgelegter Gesetzesentwurf hat zum Ziel, Behörden Rechtssicherheit zu geben, wenn sie sich entscheiden, auf der Grundlage lokaler Gegebenheiten zu handeln.

Laut der jüngsten Eurobarometer-Umfrage ist für mehr als 50 Prozent der Menschen, die in Städten wohnen, das Thema Wohnraum ein unmittelbares und dringendes Anliegen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte: „Vor einem Jahr habe ich versprochen, die Erschwinglichkeit von Wohnraum in Europa anzugehen.

Heute machen wir einen Schritt in diese Richtung. Durch mehr Klarheit und Unterstützung für lokale Behörden und Gemeinschaften, verankert in den Realitäten vor Ort. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist eine Angelegenheit, die für so viele unserer europäischen Bürgerinnen und Bürger Anlass zur Sorge gibt. Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Studierende können sich nicht leisten, dort zu leben, wo sie arbeiten und studieren. Vor allem geht es um Fairness.“

Mehr Klarheit für Kommunen
In vielen Städten und beliebten Reisezielen steigt der Druck auf den Wohnungsmarkt. Einige Mitgliedstaaten haben Maßnahmen ergriffen, um diesen Druck abzubauen, standen dabei jedoch vor Herausforderungen in Bezug auf die Vereinbarkeit mit dem EU-Recht.

Der Affordable Housing Act gibt den EU-Staaten und Kommunen mehr Klarheit, wie sie im Rahmen des EU-Binnenmarkts handeln können. Dabei geht es beispielsweise um eine gemeinsame Methodik, um Gegenden zu identifizieren, die unter besonderem Druck auf den Wohnungsmarkt leiden und um Kriterien zum Umgang mit Kurzzeitvermietungen.

 Keine neuen EU-Zuständigkeiten
Der Vorschlag überlässt die Entscheidung darüber, ob und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, den zuständigen Behörden. Wohnungspolitische Entscheidungen bleiben auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene.

RRX-Ausbau: Bürger:innen können Planänderungen für Duisburger Süden ab nächster Woche einsehen
Elektronische Offenlage der Unterlagen durch die Bezirksregierung Arnsberg ab Montag, 14. September 2026
• Änderungen betreffen u.a. Höhe der Schallschutzwände in diversen Bereichen
• DB InfraGO informiert Interessierte am Donnerstag, 17. September digital über Änderungen und Verfahren

Wichtiger Zwischenschritt für den RRX-Ausbau im Duisburger Süden: Die DB InfraGO hat die Ausbaupläne für den Planfeststellungsabschnitt (PFA) 3.2 zwischen Düsseldorf Angermund und Duisburg Schlenk überarbeitet. Das Projektteam hat dabei zahlreiche Einwendungen berücksichtigt und u.a. die Höhe der Schallschutzwände in diversen Schutzabschnitten angepasst sowie die Planung weiter vertieft. Betroffene Bürger:innen und Interessensverbände haben nun die Möglichkeit, die geänderten Pläne einzusehen und Einwände bei der Bezirksregierung Arnsberg vorzubringen.

Elektronische Offenlage der Unterlagen ab Montag, 14. September
Die überarbeiteten Planungen (das so genannte „Deckblatt“) sind in der Zeit von Montag, 14. September bis einschließlich Dienstag, 13. Oktober 2026 auf der Homepage der Bezirksregierung Arnsberg (https://www.bra.nrw.de/-6265) sowie auf dem zentralen UVP-Portal des Bundes (https://www.uvp-portal.de/de) einsehbar.

Das sogenannte Deckblattverfahren kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich Änderungen in der Planung ergeben, die von den ursprünglich eingereichten Planfeststellungsunterlagen abweichen.

Auf Verlangen von Beteiligten kann die Anhörungsbehörde eine leicht zu erreichende Zugangsmöglichkeit zur Verfügung stellen. Betroffene können sich hierfür während der Dauer der Veröffentlichung per Mail an Planfeststellungstrasse25@bra.nrw.de wenden.

Die betroffene Öffentlichkeit kann bis zu sechs Wochen ab der Auslegung des Plans – bis einschließlich 26. Oktober 2026 – bei der Bezirksregierung Arnsberg Einwendungen gegen die Planänderung erheben. Einwendungen sind elektronisch über Beteiligung NRW (https://beteiligung.nrw.de/k/1030960) zu erheben.

Zudem besteht die Möglichkeit diese in schriftlicher Form an die Bezirksregierung Arnsberg (Dezernat 25, Seibertzstr. 1, 59821 Arnsberg) oder per E-Mail an Planfeststellungstrasse25@bra.nrw.de zu richten.

Digitale Bürgerinformationsveranstaltung der DB InfraGO am 17. September
Für interessierte Bürger:innen bietet die DB InfraGO vorab eine digitale Informationsveranstaltung an. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. September 2026 um 18 Uhr statt. Das Projektteam stellt im Rahmen der Veranstaltung die wesentlichen Planungsänderungen vor und erläutert außerdem das Deckblattverfahren. Bürger:innen haben die Möglichkeit, Fragen über einen Live-Chat zu stellen.

Interessent:innen benötigen lediglich ein internetfähiges Gerät mit Lautsprecher und Tastatur zur Teilnahme am Chat. Der Zugang ist über folgenden Link möglich:  https://www.db-buergerdialog.de/rrx-duisburg

Darüber hinaus bietet das Projektteam während der Offenlage Bürgersprechstunden für individuelle Fragen und Anliegen an. Informationen zu den Terminen sowie eine Buchungsmöglichkeit finden Sie online unter https://www.rheinruhrexpress.de/home.html

Foto DB-Sicherheit GmbH

Der RRX-Ausbau im Duisburger Süden im Überblick
Damit der Rhein-Ruhr-Express zukünftig im 15-Minuten-Takt zwischen Köln und Dortmund verkehren kann, sind auch auf Duisburger Stadtgebiet umfangreiche Bauarbeiten notwendig. Zwischen Düsseldorf-Angermund und dem Duisburger Hauptbahnhof plant die DB InfraGO die vorhandene Infrastruktur durchgängig auf sechs Gleise zu erweitern. Die zwei neuen Gleise werden westlich der bereits bestehenden vier Gleise gebaut.

Der sechsgleisige Ausbau wird aus Richtung Düsseldorf bis zum Haltepunkt Duisburg-Großenbaum fortgesetzt. Weitere Maßnahmen zwischen Duisburg Großenbaum und Duisburg Buchholz sind nicht erforderlich, da die Strecke dort bereits sechsgleisig ausgebaut ist. Zwischen Duisburg Buchholz und Duisburg Schlenk ist die Strecke heute fünfgleisig.

Hier wird die DB InfraGO ein sechstes Gleis in die bestehende Infrastruktur einpassen, um möglichst wenig zusätzliche Flächen zu beanspruchen. Dafür passt das Projektteam auch die bestehenden Gleise an und baut unter anderem eine Eisenbahnkreuzung im Bereich der Wedauer Straße. Zudem steht die Erweiterung der Eisenbahnbrücken über den Winkelhauser Weg, den Rahmer Bach, die Wedauer Straße und die Straße Im Schlenk auf dem Plan.

Damit es für Anwohnende entlang der Strecke deutlich leiser wird, plant die DB InfraGO auch den Neubau zahlreicher Schallschutzmaßnahmen. Im PFA 3.2 ist im Ausbaubereich eine Kombination aus aktivem und passivem Schallschutz vorgesehen. Als aktive Maßnahmen sind Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 6,2 Kilometern und einer Höhe von bis zu fünf Metern geplant.

Zudem wird das Besonders überwachte Gleis (BüG) auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern eingesetzt. Hier sorgt ein Schleifzug für glatte Schienen, die weniger Lärm verursachen. Überall dort, wo diese sogenannten aktiven Schallschutzmaßnahmen nicht ausreichen, um die Grenzwerte einzuhalten, haben Anwohner:innen zusätzlich Anspruch auf passive Schallschutzmaßnahmen, wie z.B. Schallschutzfenster oder -lüfter.

Allgemeine Informationen zum RRX-Ausbau
Mit dem RRX-Ausbau setzt die DB eines der wichtigsten Pendlerprojekte in Nordrhein-Westfalen um. Mit jeder neuen Weiche und jedem zusätzlichen Kilometer neuem Gleis sorgt die DB für mehr Kapazität auf der Schiene. Nach dem Abschluss des Gesamtprojekts dürfen sich Fahrgäste auf weitere umsteigefreie Verbindungen auf der Hauptstrecke zwischen Köln und Dortmund freuen.

Zukünftig sollen sieben Linien die Rhein-Ruhr-Region im 15-Minuten-Takt verbinden. Pendler:innen profitieren u. a. von modernen Zügen mit deutlich mehr Platz sowie mehr Direktverbindungen zwischen Rhein und Ruhr. Für Anwohner:innen wird es mit dem Ausbau auch deutlich leiser: In den betroffenen Bereichen baut die DB wo immer nötig Lärmschutzwände und setzt passive Lärmschutzmaßnahmen – durch den Einbau von Schallschutzfenstern oder -lüftern – um.
Weitere Informationen finden Sie online unter www.rheinruhrexpress.de

Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren 1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen, Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des „totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.

Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten „tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.

Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894.

Im Ruhrgebiet sind rund 16.000 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht
Zum Stichtag 31. Januar 2026 wurden im Ruhrgebiet 16.040 wegen Wohnungslosigkeit untergebrachte Menschen erfasst – ein Rückgang von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Das geht aus Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. NRW-weit waren es 104.665 Menschen.

Ein Großteil der untergebrachten Personen hatte eine ausländische Staatsangehörigkeit – ihr Anteil liegt im Ruhrgebiet mit 13.005 Menschen bei etwa 81 Prozent. Zudem waren 4.075 (rund 25,4 Prozent) der im Ruhrgebiet wegen Wohnungslosigkeit untergebrachten Personen Kinder und Jugendliche. idr

VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an. Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt, dass Honig unterschiedliche Aromen hat.

Die Führung richtet sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.

Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im Smart City Index 2026 um zwölf Plätze
Die Stadt Duisburg hat sich im Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom deutlich verbessert und erreicht mit 76,4 Punkten Rang 35 unter den deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Sprung um zwölf Plätze.

Damit bestätigt die Stadt ihren Kurs bei der digitalen Transformation und baut ihre Stärken weiter aus. Für Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack ist das Ergebnis eine Bestätigung der bisherigen Digitalisierungsstrategie: „Platz 35 im Smart City Index 2026 ist ein positives Signal für Duisburg. Die Ergebnisse zeigen, dass wir insbesondere bei digitaler Verwaltung, Mobilität und datengetriebener Stadtentwicklung gut aufgestellt sind.

Gleichzeitig sehen wir, in welchen Bereichen wir noch stärker werden müssen. Unser Anspruch ist es, die Digitalisierung konsequent zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft und der gesamten Stadtgesellschaft weiter voranzutreiben.“

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Platzierung allein nur bedingt aussagekräftig ist:
Jahr Platz
2026 35
2025 47
2024 35
2023 47
2022 41
2021 37
2020 19
2019 33
Zwar erreichte Duisburg 2020 mit Rang 19 seine bislang beste Platzierung, jedoch hat sich der Wettbewerb zwischen den deutschen Großstädten seitdem deutlich verschärft. Bitkom weist darauf hin, dass die Durchschnittswerte kontinuierlich steigen und die Abstände zwischen den Städten immer kleiner werden.

Städte müssen daher nicht nur Fortschritte erzielen, sondern sich oftmals schneller entwickeln als ihre Wettbewerber, um ihre Position im Ranking zu verbessern. Duisburg hat seine Digitalisierung in den vergangenen Jahren kontinuierlich vorangetrieben und konnte sich 2026 wieder deutlich verbessern.

Die Platzierung zeigt deshalb weniger einen Stillstand als vielmehr die hohe Dynamik im bundesweiten Vergleich. Duisburg gehört im Smart City Index 2026 zum oberen Mittelfeld der deutschen Großstädte und überzeugt insbesondere durch seine digitale Verwaltung und moderne Mobilitätsangebote.

Mit 84,6 Punkten in der Verwaltung und 84,8 Punkten im Bereich Mobilität zählen diese beiden Handlungsfelder zu den klaren Stärken der Stadt. Besonders gute Bewertungen erzielt Duisburg bei digitalen Verwaltungsleistungen, Online-Services, Bürgeranliegen, Serviceportalen, intelligentem Verkehrsmanagement, multimodalen Mobilitätsangeboten sowie bei Open Data und digitalen Geodatenplattformen. Auch bei der 5G- Versorgung erreicht Duisburg Höchstwerte.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Investitionen in digitale Infrastruktur, moderne Verwaltungsangebote und smarte Mobilitätslösungen Wirkung entfalten und die Lebensqualität sowie die Standortattraktivität nachhaltig stärken. Trotz der positiven Entwicklung sieht die Stadt weiterhin Handlungsbedarf.

Die größten Entwicklungspotenziale liegen im Bereich Energie und Umwelt, der mit 64,3 Punkten den schwächsten Themenbereich im Duisburger Gesamtergebnis darstellt. Darüber hinaus besteht weiteres Verbesserungspotenzial beim Glasfaserausbau, bei der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie bei der Stärkung des Innovations- und Start-up- Ökosystems.

Gerade diese Themen gewinnen im Wettbewerb der Smart Citys zunehmend an Bedeutung und werden maßgeblich darüber entscheiden, ob Duisburg künftig dauerhaft den Sprung in die Spitzengruppe der digitalsten Großstädte Deutschlands schaffen kann.

„Die Verbesserung im Smart City Index bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist sie Ansporn, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen. Unser Ziel bleibt es, Duisburg als digitalen, nachhaltigen und lebenswerten Standort konsequent weiterzuentwickeln“, so Martin Murrack.

Faire Woche 2026: Duisburg setzt ein Zeichen für gerechten Handel und Vielfalt
Die diesjährige Faire Woche unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ findet bundesweit vom 11. bis 25. September statt. Auch in Duisburg gibt es im September verschiedene Möglichkeiten, den Fairen Handel kennenzulernen und selbst aktiv zu werden.

„Fairer Handel beginnt im Alltag. Mit unserem Einkauf und unserem Konsum können wir dazu beitragen, bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Handelsstrukturen zu unterstützen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, lokale Angebote zu nutzen und eigene Ideen für eine faire und gute Zukunft einzubringen“, sagt Koordinator André Spans vom Umweltamt.

So bietet zum Beispiel der Weltladen Duisburg am Donnerstag, 24. September, die Aktion „Kochen mit dem Weltladen – Die Vielfalt fairer Produkte“ an. Interessierte können zudem am Sonntag, 27. September, am Fairen Brunch in Duisburg-Neudorf teilnehmen. Am Mittwoch, 30. September, folgt ein zweistündiger Stadtrundgang mit dem Titel „Walk & Talk Duisburg – Der fairen Schokolade auf der Spur“.

An verschiedenen interaktiven Stationen in der Duisburger Innenstadt geht es um die Themen Kakaoanbau und Fairer Handel. Im Anschluss an den Stadtrundgang wird fair gehandelte Schokolade verkostet. Organisiert wird der Rundgang von der Duisburger Fairtrade-Stadt Steuerungsgruppe. Als Fairtrade-Stadt setzt sich Duisburg gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Vereinen, Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel, Kirchen, Verwaltung und weiteren Initiativen für den Fairen Handel ein.

Ein Schwerpunkt des Engagements liegt 2026 auf dem Thema „Kakao und fairer Handel“. Alle Veranstaltungen sind im Kalender http://www.faire-woche.de/kalender abrufbar. Weitere Informationen gibt es auch auf der städtischen Website unter http://www.duisburg.de/fairtradestadt. Mit den Aktionswochen wird auf gerechte Handelsbeziehungen, nachhaltigen Konsum und die Vielfalt des Engagements für eine gerechtere Welt aufmerksam gemacht.

Gemeinsame Sonderkontrolle von DVG und NIAG: 114 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen.

Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Die DVG führte eine solche Kontrolle erneut gemeinsam mit der Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) durch. So kontrollierte das Prüfpersonal von DVG und NIAG am Dienstag, 8. September, an der Haltestelle „Moers Bahnhof“ in Moers insgesamt 2.556 Fahrgäste.

DVG und NIAG stärken damit ihre Zusammenarbeit und gehen gemeinsam gegen das Fahren ohne Ticket vor. Das Ergebnis: 114 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen. Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.

Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Defekte Alltagsgegenstände erhalten eine zweite Chance
Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.

Am Freitag, 18. September 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte, kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die Teilnehmenden selbst aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Mit dem monatlichen Repair-Café möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig bietet das Angebot die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Interessierten und fördert das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 18. September 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der nächste Termin findet am Freitag, 16. Oktober 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-3000.

Kabarettistische Komödie „Glückauf“ von und mit Thomas Glup in der Rheinhausen-Halle
Der Saisonauftakt der Theaterspielreihe in der Rheinhausen-Halle beginnt am Dienstag, 22. September, um 20 Uhr (Einlass bereits ab 19 Uhr) an der Beethovenstraße 20 mit einem ganz besonderen Theaterereignis: dem neuen Stück „Glückauf“ aus dem Revier – für das Revier, eine Mischung aus Einpersonenstück und Kabarett. Thomas Glup, den man aus Komödien-Produktionen wie „Beamte sind auch nur Menschen“ oder „Der Ferienkönig“ kennt und für seinen ebenso warmherzigen wie treffsicheren Humor schätzt, hat sein neues außergewöhnliches Projekt im Mai erstmals in Essen auf die Bühne gebracht.

„Glückauf“ ist damit so aktuell wie keine andere Produktion der Saison. Glup wird in einer Doppelrolle auf der Bühne stehen und sich liebevoll der Sprache im Allgemeinen und der des Ruhrgebiets im Besonderen widmen. Wo sonst spricht man von „Nuckelpinnen“ und „Krösken“, gönnt sich „Lungenbrötchen“ und speist „Klümkes vonne Bude“? Nur im Ruhrgebiet konnten schon immer Pläuschken auffe Straße so kurz und prägnant sein: „Wo gehsse?“ – „Konsum.“ – „Holsse?“ – „Käse!“.

Kabarettistische Komödie „Glückauf“ von und mit Thomas Glup - C Konzertdirektion Landgraf

Mit großer Liebe zu seiner Heimat bringt Glup jene unverwechselbare Mischung aus Witz, Beobachtungsgabe und echter Ruhrgebiets-Seele mit, die seine Arbeiten so besonders macht. Ein Abend voller Charme, Herz und echter Verbundenheit mit dem Revier, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Einzelkarten sind in drei Preiskategorien für 27 Euro, 22 Euro sowie 17 Euro bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen erhältlich.

Weitere Informationen gibt es montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter (0203) 283- 987889 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de oder online unter https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/90/kulturprogramm- rheinhausen. Bei der Aufführung handelt es sich um eine Veranstaltung der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen.

Duisburg-Premiere: Masud mit "Playlist" am 10. September 2026 im BORA (Comedy)
Masud Akbarzadeh hat alles gesehen, alles gesagt – und ist noch lange nicht fertig. Mit „Playlist" bringt er eine rohe, ungeschönte Live-Show auf die Bühne. Neues Material trifft auf legendäre Bits aus seinen früheren Programmen: „Fame", „Fucking Famous" und Zeug von davor – alles kommt nochmal raus, aber anders. Ehrlicher. Härter. Lustiger.

Foto Marvin Ruppert

Masud ist kein „Newcomer“. Er ist OG. Stand-up gelernt in den USA, gefeiert bei ProSieben, Amazon Prime, Comedy Central – und auf so ziemlich jeder Bühne, die zählt. Er macht das nicht „nebenbei“. Er macht das besser als die meisten.

„Playlist" ist keine glattgebügelte Show. Sie ist dreckig, direkt, unfertig – und genau deswegen echt. Masud liefert, stolpert, explodiert – live und ohne Skript. Wer wissen will, wie Stand-up sich anfühlen soll, muss Masud live erleben.

Mit dem neuen Live-Programm "Playlist" gastiert Masud am 10. September erstmalig in Duisburg (BORA | Duisburg-Premiere).

Termin: Donnerstag, 10. September 2026
Ort: BORA, Dellplatz 16a, 47051 Duisburg
Beginn: 20.00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0761 88849999 (Reservix Tickethotline) | https://bora.reservix.de, www.reservix.de & www.eventim.de/artist/masud
Eintrittspreis: VVK 30,40 € inkl. MwSt. und Vorverkaufsgebühr, ggf. zzgl. Versandkosten

Sicherheit 360° - Gesundheit, Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis 18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG statt. Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen Arbeitsschutz, Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung, Brandschutz, Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen der Themenmesse, in Vorträgen und Workshops aktuelle Anforderungen und Innovationen praxisnah vermittelt.

Im Rahmen der Workshops können Produkte direkt ausprobiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Betriebe Sicherheit künftig einfacher, verlässlicher und digitaler organisieren können. Teilnehmende profitieren von frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.

Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten. Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg.
Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt kostenfrei

Über mekontor GmbH & Co. KG
Unter der Marke jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen jedeminute Akademie GmbH & Co. KG Defibrillatoren und Dienstleistungen rund um die betriebliche Erste-Hilfe und Brandschutz an.
Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von AED-Systemen, Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.



Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop „Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.
Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für Haus und Garten.

Erlernt werden dabei unter anderem handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen. Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung
ist bis 1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17 bis 21 Uhr
Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn, Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung: kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon:
0203 / 283 987894



IGA 2027 Ruhrgebiet lädt zum nächsten Tag der Offenen Gartenpforte ein
Der Tag der Offenen Gartenpforte der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet geht in die nächste Runde: Am 12. und 13. September 2026 lädt die IGA erneut zu Entdeckungstouren durch die vielfältige Gartenlandschaft der Region ein.

Jeweils von 11 bis 17 Uhr öffnen 63 Gärten in 21 Städten ihre Tore – kostenlos und für alle, die Lust auf grüne Inspiration, Gespräche und besondere Gartenorte haben. Nach dem großen Andrang im Juni, als über 13.000 Menschen mehr als 110 Gärten besuchten, zeigt sich auch die September‑Ausgabe der Offenen Gartenpforte Ruhrgebiet wieder mit einer bunten Bandbreite: vom historischen Garten über Kunst‑Oasen bis zu Natur‑, Nutz‑ und Gemeinschaftsgärten.

Besonders viele offene Gärten gibt es diesmal in Dortmund (13) und Duisburg (12). idr Informationen: https://www.iga2027.ruhr/offene-gartenpforte-ruhrgebiet-2026/



NRW: 2025 verunglückten fast 20 Kinder und Jugendliche täglich im Straßenverkehr
* Insgesamt verunglückten 7.194 Kinder und Jugendliche 2025 im Straßenverkehr - 17,1 % mehr als 2015
* Mehr als die Hälfte von ihnen war im Alter von 10 bis 14 Jahren
* Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad

Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen 7.194 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt. Das waren 8,5 % mehr als ein Jahr zuvor (2024: 6.632) und 17,1 % mehr als vor 10 Jahren (2015: 6.145). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es damit im vergangenen Jahr im Durchschnitt täglich fast 20 verletzte und getötete Kinder oder Jugendliche.

 6.524 von ihnen erlitten leichte Verletzungen, 658 wurden schwer verletzt und 12 von ihnen wurden getötet. Mit 53,9 % war über die Hälfte der in NRW verunglückten Kinder und Jugendlichen 10 bis einschließlich 14 Jahre alt. 26,8 % der Verunglückten waren zum Zeitpunkt des Unfalls 6 bis einschließlich 9 Jahre und 19,3 % waren jünger als 6 Jahre.



Deutschlandweit sind im Jahr 2025 insgesamt 29.273 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt. Ein Viertel von ihnen (24,6 %) allein in NRW. Im Jahr 2015 lag die Anzahl der verunglückten Kinder und Jugendlichen noch bei 28.235, wobei NRW einen Anteil von 21,8 % ausmachte.

Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad Die meisten Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren verunglückten 2025 mit dem Fahrrad (2.125), gefolgt von Pkw-Insassen (2.003) und denen, die zu Fuß (1.540) unterwegs waren. Jede(r) Zweite unter 6 Jahren verunglückte als Mitfahrerin oder Mitfahrer eines Pkws (55,1 %).

Bei den 6- bis einschließlich 9-Jährigen lag der Pkw- (31,8 %), Fußgänger- (29,1 %) sowie Fahrradanteil (28,3 %) bei jeweils fast einem Drittel. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis einschließlich 14 Jahren verunglückten am häufigsten mit dem Fahrrad (38,1 %), gefolgt von Elektrokleinstfahrzeugen wie z. B. E-Scootern (16,2 %), Pkws (16,1 %) sowie zu Fuß (16,0 %).



NRW: Regionale Wirtschaftsleistung 2024 in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen
* Wirtschaftsleistung in NRW blieb 2024 knapp unter dem Bundesschnitt von +2,6 %
* Kreis Recklinghausen verzeichnet mit +7,3 % höchstes Wirtschaftswachstum in NRW
* Rückgang der Wirtschaftsleistung im Kreis Mettmann, Kreis Gütersloh, Gelsenkirchen, Kreis Olpe und Solingen

Im Jahr 2024 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, belief sich der Wert der Wirtschaftsleistung insgesamt auf rund 880 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von +2,5 % (in jeweiligen Preisen, d. h. nicht preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr.

Zur Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Kennzahlen um nominale Werte handelt. Die ausgewiesenen Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt und bilden somit nicht die realen Entwicklungen ab. Aussagen zur realen wirtschaftlichen Entwicklung können daher aus den nominalen Veränderungsraten nur eingeschränkt abgeleitet werden.

Als Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW insgesamt dienen, das 2024 einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −0,5 % (nominal +2,5 %) aufwies. Kreis Recklinghausen verzeichnete höchstes Wirtschaftswachstum in NRW Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, erreichte der Kreis Recklinghausen mit einem Anstieg von +7,3 % die höchste Zuwachsrate in NRW gegenüber dem Vorjahr.

Darauf folgten Bochum mit einem Anstieg von +5,2 % und Duisburg mit +5,1 %. Maßgebliche Wachstumsimpulse für den Kreis Recklinghausen kamen aus dem Produzierenden Gewerbe und für Bochum und Duisburg aus den Dienstleistungsbereichen. Der höchste Rückgang in NRW wurde im Kreis Mettmann mit −5,0 % verzeichnet.

Darüber hinaus wurde für den Kreis Gütersloh (−2,0 %), Gelsenkirchen (−1,4 %), Kreis Olpe (−1,2 %) und Solingen (−0,8 %) ein Rückgang ermittelt. Im Kreis Mettmann und in Solingen trugen die Dienstleistungsbereiche zum negativen Ergebnis bei. Im Gegensatz dazu trug im Kreis Olpe, in Gelsenkirchen und im Kreis Gütersloh das Verarbeitende Gewerbe zum negativen Ergebnis bei.

Rheinschiene als Spitzenreiter bei der Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person
Mit 115.513 Euro erreichte Düsseldorf die höchste Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person in NRW (+2,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Auf den weiteren Plätzen folgten Leverkusen mit 108.028 Euro (−0,9 % im Vergleich zum Vorjahr) und Bonn mit 106.718 Euro (+4,1 % im Vergleich zum Vorjahr).

Die niedrigsten Werte ergaben sich für den Kreis Heinsberg (77.435 Euro), Kreis Höxter (74.712 Euro) und Bottrop (74.054 Euro). NRW erzielte einen durchschnittlichen Wert von 89.556 Euro je erwerbstätige Person (+2,4 % im Vergleich zum Vorjahr).



Köln und Düsseldorf trugen ein Sechstel zur Wirtschaftskraft von NRW bei Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief sich im Jahr 2024 auf rund 880 Milliarden Euro, das waren +2,5 % mehr als im Jahr 2023. Köln trug 9,3 % und Düsseldorf 7,7 % zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei – diese beiden Städte stellten damit etwa ein Sechstel der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens.
Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen – sie sind also nicht preisbereinigt.


UDE-Experiment bei Großer Maus-Show- Im Rhythmus der Glühwürmchen
Wie schaffen es Glühwürmchen, plötzlich zu Hunderten gemeinsam im gleichen Takt zu blinken? Mit diesem faszinierenden Naturphänomen beschäftigt sich Dr. Thorsten Kimmeskamp aus der Fakultät für Informatik der Universität Duisburg-Essen. Die Antwort präsentiert er bald einem Millionenpublikum: In der „Großen Maus-Show“ am Samstag, 12. September, um 20:15 Uhr in der ARD.

Dr. Thorsten Kimmeskamp bei der Großen Maus-Show/WDR/Ben Knabe

In der Show wird das Publikum selbst Teil eines digitalen „Glühwürmchen-Schwarms“: Rund 100 kleine Einplatinen-Computer vom Typ Calliope mini werden verteilt und beginnen zunächst zufällig zu blinken. Doch nach kurzer Zeit synchronisieren sich die Geräte, bis schließlich alle gemeinsam im gleichen Rhythmus leuchten. Aber wie gelingt dies?

Zurück zur Natur: Das in Nordamerika und Südostasien beobachtbare Verhalten erstaunte Reisende bereits im 19. Jahrhundert. Lange war sich die Forschung nicht sicher, ob es sich lediglich um eine optische Täuschung handelt. Erst mathematische Modelle konnten erklären, wie die Synchronisation entsteht.

Dieses Prinzip hat der UDE-Wissenschaftler in einen Algorithmus übersetzt und für die kleinen Computer programmiert. Wie sie es schaffen, sich zu synchronisieren und welche Mathematik dahintersteckt, will Kimmeskamp noch nicht verraten. Das erfahren die Zuschauer am 12. September in der „Großen Maus-Show“.

„Was mich daran begeistert, ist, es wirkt wie Zauberei – doch letztlich stecken Mathematik und Informatik dahinter. Sie machen das Geheimnis der Glühwürmchen verstehbar. Gleichzeitig ist es aber vor allem der Zauber, der im Gedächtnis bleibt – auch wenn man den Trick‘ kennt“, erklärt Kimmeskamp.

Das Projekt nutzt der Informatiker seit 2021 für Schulbesuche, Workshops und Veranstaltungen der Junior-Uni – unter anderem bereits vor rund 800 Grundschulkindern in der Essener Lichtburg. Sein Ziel ist es, mit dem Beispiel aus der Natur Informatik anschaulich erlebbar zu machen und Berührungsängste abzubauen. „Kinder sind sofort Feuer und Flamme, und sie merken schnell: Wenn man programmieren kann, öffnen sich einem quasi unendlich viele kreative Möglichkeiten.“

Kimmeskamp engagiert sich seit vielen Jahren in der Studien- und Nachwuchsförderung an der UDE. Im von ihm geleiteten Mentoring-Programm der Fakultät begleitet er Studierende vom Studienstart bis in den Beruf und organisiert Workshops, Exkursionen und Mitmachformate rund um die Informatik.

Zu seinen Projekten zählt auch ein Experiment auf der Internationalen Raumstation ISS im Jahr 2021. Weitere Beiträge lieferte er bereits zum Essener Wissenschaftssommer, den TalentTagenRuhr und der Extraschicht – Nacht der Industriekultur. 2017 wurde er mit dem Lehrpreis der UDE für hochschuldidaktische Innovationen ausgezeichnet.

Der Auftritt bei der Maus ist für ihn auch persönlich etwas Besonderes: „Mit der Sendung mit der Maus bin ich selbst groß geworden. Sie hat mich immer geprägt in meiner Neugierde und später in meinem Verständnis von gelingendem Lehren und Lernen. Es ist wie die Erfüllung eines Traums, dass ich nun auch etwas dazu beitragen konnte.“ Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/informatik/mentoring/


Gasthörerverzeichnis fürs Wintersemester 2026/2027
Mit der UDE durch den Wissens-Winter Wer lebenslang lernt, bleibt am Puls der Zeit: Die Universität Duisburg-Essen lädt Wissbegierige fürs Wintersemester wieder zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Wie wär’s mit einem analytischen Blick auf Krimis? Oder auf Botanik, Genetik, Elektrotechnik? Weitere Seminare informieren über französisch-, spanisch- und türkischsprachige Literatur, blicken ins Alte Testament oder diskutieren Grundzüge der Energiewissenschaft oder Unternehmensbesteuerung.

Einige Veranstaltungen finden nicht auf Deutsch oder mehrsprachig statt. Das aktuelle Programm gibt im Wintersemester 2026/2027 Einblicke in das vielfältige Lehrprogramm der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gedruckte Exemplare des Gasthörerverzeichnisses gibt es kostenlos an beiden Campi im Akademischen Beratungszentrum (ABZ), den Bibliotheken, in der UDE-Pressestelle (Duisburg) und im Einschreibungswesen bei Jennifer Peters.

Gasthörer:innen zahlen für die Teilnahme einmalig 100 Euro für das ganze Semester, bei Geflüchteten entfällt die Gebühr. Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/2026/gasthoererverzeichnis-wise-26-27.pdf


Historisches Zentrum Duisburg: Podiumsgespräch „Mehr Kultur wagen – die aktuelle Lage der Kultur in Duisburg“ im Stadtarchiv
Das Historische Zentrum Duisburg lädt am Donnerstag, 10. September, um 18 Uhr ins Stadtarchiv am Karmelplatz 5 am Innenhafen zum Auftakt der neuen Gesprächsreihe „Mehr Kultur wagen!“ ein.

Im Fokus steht die Frage, welche Bedeutung Erinnerung für eine Stadtgesellschaft hat und wie Geschichtskultur und die zugehörige Infrastruktur gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Pluralisierung und knapper öffentlicher Kassen bewahrt werden können.

Auf dem Podium diskutieren Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, Alexander Drehmann, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg, Martin Ahlers, Redakteur der WAZ Duisburg, Anne Niezgodka vom Archiv für alternatives Schrifttum (afas), Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg sowie Dr. Andrea Gropp, kommissarische Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg.

C krischerfotografie

Geschichte ist überall: in Gebäuden und Straßen, in Archiven und Museen, in Familiengeschichten und persönlichen Erinnerungen. Doch eine Stadtgesellschaft erinnert sich nicht automatisch gemeinsam: „Welche Geschichten werden öffentlich sichtbar, welche bleiben unerzählt? Und wie kann eine vielfältige Stadt wie Duisburg unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven auf ihre Vergangenheit zusammenbringen, um eine gemeinsame Identität zu schaffen?“

Auch die Rolle von Museen und Archiven wird in den Blick genommen: Können Orte, an denen Originale bewahrt, Quellen geprüft und Geschichte kritisch diskutiert wird, in Zeiten von Fake News, sozialen Medien und künstlicher Intelligenz einen Beitrag zu Vertrauen und demokratischer Kultur leisten?

Die Diskussion richtet den Blick zugleich nach vorn: „Wie soll Duisburgs Erinnerungskultur in zehn Jahren aussehen? Was muss sich verändern und was muss bleiben, damit die Stadt ihr kulturelles Gedächtnis auch in Zukunft bewahren und weiterentwickeln kann?“

Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Reihe „Mehr Kultur wagen!“. Das von städtischen und nichtstädtischen Kultureinrichtungen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren getragene Gesprächsformat möchte den Blick auf Kultur als Teil eines größeren Ganzen richten: auf ihre Verbindungen zu Bildung, Wirtschaft, Demokratie, Stadtentwicklung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Lebensqualität. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


Tag des offenen Denkmals: Stadtwerke öffnen Wasserwerk Bockum
Seit über 150 Jahren versorgen die Stadtwerke Duisburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser. Am Sonntag, 13. September, beteiligen sich die Stadtwerke Duisburg am deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals.

Fotos Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)

Interessierte Besucherinnen und Besucher können von 11 bis 17 Uhr das historische Wasserwerk Bockum in Düsseldorf-Wittlaer besichtigen und eine Reise durch die über 150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg unternehmen. Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg bieten Führungen durch das historische Gebäude an und informieren über Geschichte und Architektur der Anlage sowie die Wassergewinnung.

Eine Fotoshow mit Bildern des historischen Wasserwerks ist auf einer Leinwand im Maschinenhaus zu sehen. Außerdem wird der „mobile Trinkwasserbrunnen“, die elektrisch angetriebene Stadtwerke-Ape, zum Einsatz kommen. Dort gibt es frisches Trinkwasser für Groß und Klein. Besucher finden das Wasserwerk Bockum am Wasserwerksweg 60 in 40489 Düsseldorf-Wittlaer.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals gibt es im Internet unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de Über das Denkmal Das aufwändig sanierte historische Wasserwerk der Stadtwerke Duisburg ist mittlerweile 116 Jahre alt. Der in den Jahren 1910 bis 1911 im Stil der rheinischen Industriekultur entstandene Gebäudekomplex, mit den noch im Original erhaltenen Dampfkolbenpumpen und Wassergewinnungsanlagen, bietet den Besucher-/innen einen Einblick in die Anfänge der Industriegeschichte.

Bis zur Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks Bockum im Jahr 1989 pumpte die Anlage noch Trinkwasser ins Duisburger Leitungsnetz. Die rechtsrheinische Wassergewinnung für die Stadtwerke Duisburg umfasst vier Anlagen: die Hebergalerie in Bockum, die Anlagen in Wittlaer und auf dem Wittlaerer Werth sowie die Filterbrunnen in Kaiserswerth.

Rund 35 Millionen Kubikmeter Wasser liefert das Unternehmen im Jahr an Duisburger Haushalte und Unternehmen. Geschichte des Trinkwassers: Dramatischer Beginn Im 19. Jahrhundert versorgten sich die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs übrigens noch über private und gemeinschaftliche Brunnen mit Wasser. Mit zunehmender Industrialisierung und Bevölkerungsdichte verschlechterte sich die Wasserqualität dramatisch.

Da es keine Kanalisation gab, verschmutzten Abwässer aus Haushalten und Betrieben das Grundwasser. Die Folgen waren gravierend: 1866 brach die Cholera aus, 1870/71 folgte eine Pockenepidemie. Besonders betroffen waren ärmere, dicht besiedelte Stadtteile. Diese Krisen führten 1873 zum Entschluss der Duisburger Stadtverwaltung, eine zentrale Wasserversorgung im städtischen Eigenbetrieb aufzubauen.


Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.

Die Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.

Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am 15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.

7.060 Gastro-Beschäftigte in Duisburg warten auf 3. Tarifrunde am Freitag
Für Gastro-Profis in Duisburg soll nicht einmal ein trockenes Brötchen mehr rausspringen
Schlechte Stimmung in den Gaststätten und Hotels in Duisburg: „Es gibt massiven Streit um den Lohn in der Gastro-Branche. Und davon sind in Duisburg immerhin rund 7.060 Beschäftigte betroffen“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Wer in der Küche, an der Theke, im Service oder an der Hotelrezeption arbeite, dem drohe künftig „ein dünneres Portemonnaie als heute“. Grund sei ein „maximales Geiz-Angebot“ der Arbeitgeber bei der laufenden Tarifrunde. So sei der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW) nicht einmal bereit, die Inflation auszugleichen: „Ein Koch oder eine Restaurantleiterin in Duisburg soll lediglich 1,9 Prozent mehr bekommen. Wenn man das auf den Stundenlohn umrechnet, dann sind das nicht einmal 31 Cent – also weniger, als ein trockenes Brötchen kostet“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.

Noch härter soll es nach Angaben der Gewerkschaft Beschäftigte treffen, die keine Ausbildung in der Gastronomie haben: „Küchenhilfen zum Beispiel wollen die Arbeitgeber künftig nur noch mit dem gesetzlichen Mindestlohn abspeisen. Ich bin gespannt, wer sich dann in Duisburg noch in die Küche stellt und Zwiebeln schält oder den Geschirrspüler ausräumt. Da locken Dutzende Jobs, die besser bezahlt werden und bei denen man nicht abends um 21 Uhr noch arbeiten muss“, so Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert zudem den Umgang mit den Auszubildenden im Gastgewerbe: „Azubis sollen völlig leer ausgehen. Wer die Nachwuchsprobleme der Branche kennt, kann da nur mit dem Kopf schütteln.“

Die Gastro-Gewerkschaft hält dagegen an ihrer Forderung fest: Die NGG will ein Lohn-Plus von 6 Prozent für alle Gastro-Beschäftigten – egal, ob sie in der Küche oder im Service arbeiten. Für die Auszubildenden der Branche soll es zusätzlich zu den 6 Prozent noch ein Fahrgeld geben: „Und zwar exakt so viel, wie ein Deutschland-Ticket kostet. Wer sich als Jugendlicher für den Berufseinstieg in die Gastronomie entscheidet, würde damit eine Ausbildung inklusive Mobilität mit den Öffis bekommen“, so Adnan Kandemir.

Immerhin profitierten die Arbeitgeber bereits seit Anfang des Jahres enorm von der Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent: „12 Prozentpunkte weniger Steuern – das ist viel. Davon haben die Gäste in Duisburg in den allermeisten Fällen aber nichts gemerkt. Und auch bei den Beschäftigten ist davon bislang nichts angekommen. Und genau das muss sich jetzt ändern“, fordert Kandemir.

Die Gastro-Gewerkschaft warnt: „Wenn der Dehoga NRW jetzt nicht in letzter Minute noch die Kurve kriegt, dann laufen den Gaststätten, Restaurants und Hotels in Duisburg in den kommenden Monaten die Leute weg. Und die kommen dann – wie schon nach der Corona-Pandemie – auch nicht mehr zurück“, so Adnan Kandemir.

Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein übt dabei heftige Kritik am Dehoga: „Die Inflation steigt weiter. Im August war das Leben 2,9 Prozent teurer. Unterm Strich bedeutet das Angebot, das die Arbeitgeber bislang auf den Tisch gelegt haben, dass der reale Lohn sinkt und Kaufkraft für die Gastro-Beschäftigten verlorengeht.
Köche und Kellnerinnen würden sich künftig also weniger von ihrem Lohn leisten können. Genau da werden wir jetzt aber einen Riegel vorschieben.“

Zur dritten und damit entscheidenden Verhandlungsrunde kommen NGG und Dehoga NRW am kommenden Freitag (Hinweis f.d. Red.: 11. September) zusammen.



NRW: Ende Januar 2026 waren 104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht
* 54 % von ihnen waren seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum
* Zahl der untergebrachten Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken
* Mehr als ein Viertel der untergebrachten Wohnungslosen waren Kinder und Jugendliche

Zum Stichtag 31. Januar 2026 waren in NRW 104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der wohnungslosen Menschen am 11. September 2026 mitteilt, lebten zum Stichtag mit 54 % mehr als die Hälfte der Untergebrachten bereits seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum in der jeweiligen Unterbringung.

Zahl der untergebrachten Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gesunken
Die Zahl der erfassten untergebrachten Wohnungslosen ist gegenüber dem Vorjahr um 11 % bzw. 13.220 Menschen gesunken. Dabei lag die Zahl der Wohnungslosen mit deutscher Staatsangehörigkeit zum Stichtag 2026 mit 14.490 um 4 % höher als im Vorjahr. Dagegen war die Zahl der Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken.

Ende Januar 2026 wurden 90.175 untergebrachte Wohnungslose ohne deutsche Staatsangehörigkeit gezählt – das waren 86 % der insgesamt erfassten Wohnungslosen Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den Ukrainerinnen und Ukrainern mit −22 % und bei den Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit mit −21 % aus.



27 % der untergebrachten Wohnungslosen waren Ukrainerinnen und Ukrainer, 18 % Syrierinnen und Syrer. Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 14 % der untergebrachten Wohnungslosen.

Mehr als ein Viertel der untergebrachten Wohnungslosen waren Kinder und Jugendliche Ende Januar 2026 waren 27.485 Minderjährige wegen Wohnungslosigkeit untergebracht; das waren mit 26 % gut ein Viertel der insgesamt erfassten Wohnungslosen. Mit 97 % waren die meisten von ihnen mit ihren Familien bzw. in Mehrpersonenhaushalten untergebracht. Lediglich 0,3 % waren alleinstehend. Bei 3 % der minderjährigen Wohnungslosen lagen keine Informationen zum Haushaltstyp vor.



13 % der untergebrachten Wohnungslosen waren im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, 55 % im Alter von 25 bis unter 65 Jahren und 6 % waren 65 Jahre und älter.
Bei den unter 25-jährigen Erwachsenen waren Männer mit 66 % in der Mehrheit sowie auch bei den 25 bis unter 65-Jährigen mit 62 %. Bei den älteren untergebrachten Wohnungslosen waren dagegen die Frauen mit 52 % in der Überzahl.

Bei 63 % der Paare in Deutschland haben Frau und Mann den gleichen Bildungsstand -  Bildungsunterschiede bei jüngeren Paaren geringer als bei älteren
Die meisten Menschen in Deutschland wählen eine Partnerin oder einen Partner mit dem gleichen Bildungsniveau wie sie selbst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage des Mikrozensus mitteilt, hatten 2025 bei 63 % der gemischtgeschlechtlichen Paare beide Personen den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss.

Unterscheidet sich das Bildungsniveau, dann hat meistens der Mann den höheren Abschluss. Im letzten Jahr traf das auf ein Viertel (25 %) der Paare zu. Der umgekehrte Fall tritt seltener ein: Bei 13 % der Paare war die Frau im Vergleich zu ihrem Partner formal höher gebildet.



Bei gleichgeschlechtlichen Paaren hatten ebenfalls 63 % den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss. Bei Frauen-Paaren (65 %) war der Anteil etwas größer als bei Männer-Paaren (61 %).

Bildungsunterschiede zwischen Frau und Mann bei jüngeren Paaren geringer Bei jüngeren Paaren sind die Bildungsunterschiede zwischen Frau und Mann geringer als bei älteren. So hatten 65 % der gemischtgeschlechtlichen Paare im Alter von 18 bis 44 Jahren das gleiche Bildungsniveau, bei Paaren ab 45 Jahren lag der Anteil bei 62 %.

Auch beim Blick auf die Person mit dem höheren Bildungsabschluss ist das Geschlechterverhältnis bei jüngeren Paaren ausgeglichener. Bei 18 % von ihnen war der Mann höher gebildet, bei 17 % war es die Frau. Bei Paaren ab 45 Jahren mit ungleichem Bildungsniveau hatte der Mann (28 %) deutlich häufiger die formal höhere Bildung als die Frau (11 %).

Unterbrechung der Fernwärmeversorgung in Homberg und Hochheide
 
Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz in Duisburg-Homberg bringen für Kundinnen und Kunden der Fernwärme Duisburg GmbH zwei nächtliche Versorgungsunterbrechungen mit sich. Von Mittwochabend, 16. September, bis Freitagnacht, 18. September, wird jeweils in der Zeit von 18 Uhr bis 3 Uhr die Fernwärme für Duisburg-Homberg und Hochheide abgestellt.

Die Fernwärme Duisburg bittet die Kundinnen und Kunden in den genannten Versorgungsgebieten, sich auf die Unterbrechungen einzustellen. Sollte die Warmwasserbereitung in den Häusern mit Fernwärme erfolgen, ist diese ebenfalls von der Unterbrechung betroffen.

Die Sanierungsarbeiten sind erforderlich, um die Betriebssicherheit und langfristige Zuverlässigkeit der Fernwärmeversorgung zu gewährleisten. Die Fernwärme Duisburg bittet ihre Kundinnen und Kunden deshalb um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Ruhrpitch: Bühne frei für neue Geschäftsideen Gründerinnen im Fokus  
Die Wirtschaftsjunioren Duisburg laden am 21. September zum Ruhrpitch ein. Bei dem Ideenwettbewerb präsentieren Start-ups ihre Geschäftspläne, stellen sich den Fragen einer Fachjury und erhalten direktes Feedback. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Gründerinnen.  

„Der Ruhrpitch gibt Start-ups eine Bühne für Ihre Ideen. Beim anschließenden Austausch profitieren sie von der Erfahrung der Jury und anderer Unternehmerinnen und Unternehmer. So entstehen neue Kontakte und Partnerschaften. In diesem Jahr stehen vor allem Gründerinnen im Mittelpunkt. Damit setzen wir ein Zeichen für Vielfalt und neue Impulse in der Region“, erklärt Lisa Weiß, Sprecherin der Wirtschaftsjunioren Duisburg.  

Aus zahlreichen Bewerbungen wurden sechs Teams ausgewählt, die ihre Geschäftsideen in Duisburg präsentieren. Alle teilnehmenden Unternehmen haben mindestens eine Frau im Team oder werden von Frauen geführt. Die Jury ist ebenfalls ausschließlich mit Expertinnen aus Wirtschaft und Start-up-Szene besetzt.  

Anmeldung ab sofort möglich Die Veranstaltung findet am 21. September um 18:00 Uhr im Haus der Unternehmer statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist online möglich. Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie unter: www.ruhrpitch.de.  

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kleve sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften mit Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die WJ Kleve gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an, die mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern den größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren bilden.

Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 290 Mrd. Euro Umsatz rund 1,2 Millionen Arbeits- und 34.000 Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).  

Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.

Neue Fördermittel für E-Ladepunkte: Jetzt Zuschüsse nutzen
Wer eine Lademöglichkeit für ein Elektrofahrzeug schaffen möchte, kann dafür in Nordrhein-Westfalen wieder auf finanzielle Unterstützung zurückgreifen. Das Land NRW hat die Fördermittel für Ladeinfrastruktur aufgestockt. Über das Programm „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ stehen für die Jahre 2026 und 2027 zusätzliche Mittel zur Verfügung.

Davon profitieren insbesondere Bewohner und Eigentümer von Mehrparteienhäusern sowie kleine und mittlere Unternehmen der Logistikbranche. Die Stadtwerke Duisburg geben einen Überblick, für wen sich ein Blick auf die Fördermöglichkeiten jetzt lohnt. Für Mieterinnen und Mieter kann die Förderung vor allem dann interessant sein, wenn am Mehrparteienhaus bislang keine geeignete Lademöglichkeit vorhanden ist.

Gefördert werden nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte an Mehrparteienhäusern ab zwei Wohneinheiten, sofern das Gebäude über maximal fünf Stellplätze verfügt. Die Förderung beträgt bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt. Je nach Konstellation können unter anderem Vermieter, Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften von der Förderung profitieren.

Wer zur Miete wohnt und sich eine Lademöglichkeit wünscht, sollte daher auch das Gespräch mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung suchen und auf das Förderprogramm hinweisen. Für Vermieter und kleine Wohnungseigentümergemeinschaften bietet die Förderung die Möglichkeit, die Kosten für die Nachrüstung von Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern zu reduzieren. Auch hier sind Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt möglich.

Gerade wenn ohnehin Arbeiten an Stellplätzen oder der Elektroinstallation geplant sind, kann es sich lohnen, die Voraussetzungen für eine Förderung zu prüfen. Zusätzliche Fördermöglichkeiten gibt es für kleine und mittlere Unternehmen der Logistikbranche. Für Schnellladepunkte an Logistikdepots stellt das Land im Jahr 2026 rund sieben Millionen Euro bereit.

Unternehmen können eine Förderung von bis zu 30.000 Euro je Ladepunkt erhalten; die Förderquote beträgt 30 Prozent. Damit soll insbesondere mittelständischen Logistikunternehmen der Aufbau der benötigten Ladeinfrastruktur für den Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge erleichtert werden. Auch Arbeitgeber, die Ladepunkte errichten, können weiterhin von Fördermitteln profitieren. Für entsprechende Ladeinfrastruktur sowie für öffentlich zugängliche Ladepunkte sind Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt möglich.

Wer die Installation einer Ladeeinrichtung plant, sollte sich möglichst frühzeitig über die konkreten Voraussetzungen informieren. Insbesondere sollte vor der Beauftragung beziehungsweise dem Beginn einer Maßnahme geprüft werden, zu welchem Zeitpunkt der Förderantrag gestellt werden muss.

Die Anträge können ab sofort bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Dort finden Interessierte im Förderprogramm „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ auch die jeweils aktuellen Förderbedingungen und weitere Informationen. Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111 zur Verfügung.

Auch bei der Beantragung von Fördermitteln für ein Projekt helfen die Energieberaterinnen und -berater. Hierfür steht das entsprechende Kontaktformular unkompliziert im Internet zur Verfügung: swdu.de/privatkunden/elektromobilitaet/kontaktformular-elektromobilitaet. Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität gibt es ebenfalls im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p

für Privatkunden. Für Geschäftskunden gibt es die Informationen unter https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.  

34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson Abenteuerfarm
Die städtische Abenteuerfarm Robinson lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.

Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Getränken und einem Grillstand.

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur Verfügung.


Bodyshaping-Kurs in der Volkshochschule Rheinhausen
Die VHS Duisburg West bietet ab dem 8. September immer dienstags von 16 bis 17 Uhr den Sportkurs „Bodyshaping“ in der Turnhalle Borgschenhof in Duisburg-Rheinhausen an. Es sind noch Plätze frei. Im Kurs erfahren Interessierte, wie sie ihren Körper gelenkschonend und dynamisierend in Form bringen können.

Die Teilnehmenden starten mit Schrittfolgen, kräftigen ihre Muskulatur und gewinnen Ausdauer. Der Kurs ist auch für sportungewohnte Personen geeignet. Die Kosten für den 13-wöchigen Kurs belaufen sich auf 49 Euro. Auch in vielen weiteren Bewegungskursen der Volkshochschule über das gesamte Stadtgebiet sind noch Plätze frei.

Eine vorherige Anmeldung für den Kurs ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter http://www.vhs- duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.

Auf kolonialen Spuren: Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Das Zentrum für Erinnerungskultur im Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Dienstag, 8. September, um 17 Uhr zu einer kostenlosen Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ ein. Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat.

Von Handel und Mission über Straßennamen bis hin zu Kinderbüchern: Die Kolonialzeit wirkt nach, das koloniale Erbe begegnet uns bis heute. Die Ausstellung ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen gerne per E-Mail an zfe@stadt- duisburg.de.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch die Ausstellung - Krischer/Zentrum für Erinnerungskultur

Besonderer Workshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 13. September, von 13 bis 17 Uhr zum Workshop „Farben der Natur – Tataki-zomé ausprobieren“ in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Parallel zur Veranstaltung läuft an diesem Tag der Marina- Markt.

Unter Anleitung von Sabine Kemper können Teilnehmende eigene Kunstwerke mit natürlichen Farben gestalten. Beim Tataki-zomé werden Blätter und Blüten auf Stoff oder Papier gelegt und ihre natürlichen Farbpigmente durch Klopfen übertragen. So entstehen individuelle Muster und Pflanzenabdrücke.

Der Workshop richtet sich an Besucher aller Altersgruppen. Die Teilnahme am Workshop sowie der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung sind kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und kalte Getränke sowie Kuchen. Das gesamte Programm ist online unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.

Dagobert Duck und das Geld: Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Was können wir von Dagobert Duck über den Umgang mit Geld lernen? Am Sonntag, 13. September, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum um 15 Uhr zu einem ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Vortrag mit dem FAZ-Redakteur und Donaldisten Patrick Bahners in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. „Leute, die Geld ausgeben, verstehen nichts von den wahren Freuden eines Kapitalisten.“

Wer wüsste dies besser als Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt? Schließlich kennt kaum jemand die Freuden des Geldbesitzes so gut wie der sparsame Fantastilliardär aus Entenhausen, der am liebsten wie ein Seehund in seine Taler hineinspringt, wie ein Maulwurf in ihnen herumwühlt und sie in die Luft schmeißt, dass sie ihm auf die Glatze prasseln…

Doch was steckt hinter Dagoberts Finanzweisheiten? Dieser Frage geht Patrick Bahners nach. Der langjährige Leiter des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nicht nur ausgewiesener Kenner der Welt der Ducks, sondern auch „Ehrenpräsidente“ der Deutschen Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren Donaldismus (D.O.N.A.L.D.).

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.

Die Stauprognose vom 11. bis 13. September 2026
Deutschlandweit gibt es weiterhin rund 1.000 Autobahnbaustellen. Zusätzliche Verkehrsspitzen sind durch zahlreiche Volksfeste, das Basketball-WM-Turnier der Frauen in Berlin sowie die DTM am Sachsenring bei Zwickau zu erwarten. Insbesondere rund um den Sachsenring muss mit Störungen bei An- und Abreise gerechnet werden.

• A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
• A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4 Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5 Kassel – Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
• A6 Mannheim – Heilbronn
• A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
• A10 Berliner Ring
• A17 Dresden – Prag
• A44 Kassel – Dortmund
• A45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A81 Singen – Stuttgart
• A95 München – Garmisch-Partenkirchen
• A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München

Auch in Österreich bleibt die Verkehrslage auf den Hauptreiserouten angespannt. Betroffen sind die West- (A1), die Tauern- (A10), die Karawanken- (A11), die Inntal- (A12) und die A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner. Auf der A13 sorgt insbesondere die Sanierung der Luegbrücke für zusätzliche Behinderungen. Auch auf der Fernpass Bundesstraße, der B179, ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

In der Schweiz sind insbesondere die A1 Bern – Zürich – St. Margrethen, A2 Basel – Luzern – Chiasso (Gotthardroute), A3 Basel – Zürich – Chur sowie A13 Bregenz – Chiasso (San-Bernardino-Route) staugefährdet.

In Italien sind insbesondere die Verbindungen von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie die Brennerroute (A22) betroffen.
Bei der Einreise nach Deutschland können aufgrund der Grenzkontrollen Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.

Interne Veranstaltung: geänderte Öffnungszeit im DVG-Kundencenter  
Das Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Duisburger Hauptbahnhof bleibt am Freitag, 11. September, ab 12 Uhr den ganzen Tag aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen.
Der telefonische Kundenservice ist wie sonst auch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.   Die DVG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis.  


TÜV-Verband fordert Modernisierung der Notstromversorgung in Deutschland
Der TÜV-Verband hat angesichts der anhaltenden hybriden Angriffe auf Stromnetze, Flughäfen und andere Einrichtungen eine Modernisierungsoffensive für die sicherheitstechnische Infrastruktur in Deutschland gefordert.

„Hybride Angriffe auf die Energieversorgung, das Verkehrssystem oder unsere Kommunikationsnetze sind inzwischen an der Tagesordnung“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Deutschland muss seine Hausaufgaben machen und massiv in die sicherheitstechnische Infrastruktur investieren. Das Ziel muss sein, Risiken frühzeitig zu erkennen, den Betrieb im Krisenfall aufrechtzuerhalten und Systeme nach Ausfällen geordnet wiederherzustellen.“

Dringender Handlungsbedarf bestehe im Gebäudesektor. Laut dem „TÜV-Baurechtsreport 2026“ weist mehr als jede dritte Notstromanlage (35 Prozent) in Sonderbauten wie Krankenhäusern, Schulen, Hochhäusern oder Einkaufszentren wesentliche Mängel auf. Im Vergleich zum Jahr 2022 hat sich der Anteil der Anlagen mit erheblichen Mängeln um 9 Prozentpunkte erhöht. Typische Probleme sind nicht startende Notstromaggregate, veralteter Kraftstoff oder defekte Speicherbatterien.

„Im Fall eines Stromausfalls ist die Notversorgung ein kritischer Faktor, um relevante Systeme aufrecht zu erhalten oder Menschen rechtzeitig evakuieren zu können“, sagt Bühler. Der Negativtrend bei den Mängelzahlen müsse gestoppt werden.

„Das Sondervermögen des Bundes sollte auch dafür genutzt werden, die sicherheitstechnische Infrastruktur zu ertüchtigen“, sagt Bühler. Gleichzeitig seien private Akteure gefordert, in die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit ihrer Gebäude und Anlagen zu investieren. Ein weiterer kritischer Bereich ist die die digitale Sicherheit.

In der „TÜV Cybersecurity Studie“ melden 15 Prozent der Unternehmen, im Jahr vor der Befragung von einem Cyberangriff betroffen gewesen zu sein. Dabei treten zunehmend staatliche Hacker als Angreifer auf. „Eine besondere Herausforderung ist die immer stärkere Vernetzung physischer und digitaler Systeme“, sagt Bühler.

Das betreffe beispielsweise die Energieversorgung, Gebäudetechnik oder Verkehrsinfrastruktur. Daher müsse der Schutz vor Cyberangriffen über die digitale Welt hinaus verstärkt werden.  Die aktuellen Mängelzahlen zum Brandschutz von Sonderbauten sind abrufbar im „TÜV Baurechtsreport 2026“.

Leseclub für junge Mütter: Bildung, Begegnung und persönliche Auszeit in der Volkshochschule Duisburg
Mit dem Leseclub „Reading Moms“ schafft die Volkshochschule ab Montag, 7. September, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Stadtteilbüro „Stark im Norden“ am Hamborner Altmarkt 8 in Duisburg-Hamborn an fünf Terminen einen Bildungs- und Begegnungsort speziell für junge Mütter und junge Frauen.

Der Leseclub verbindet Literatur, persönliche Weiterentwicklung und sozialen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, neue Bücher kennenzulernen und mit anderen leseinteressierten Müttern und jungen Frauen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam werden Werke aus unterschiedlichen Genres gelesen und diskutiert.

Dabei stehen Meinungen, Gedanken und individuelle Interpretationen im Mittelpunkt. Lesen eröffnet neue Perspektiven, stärkt die Sprach- und Lesekompetenz und fördert den Austausch über gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen. Gerade für junge Mütter bietet der Kurs die Möglichkeit, persönliche Interessen weiterzuentwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnehmerinnen sind zudem eingeladen, ihre Ideen aktiv einzubringen und bei der Gestaltung des Leseclubs mitzuwirken. So entsteht ein lebendiger Lernort, der Bildung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet. Das Entgelt beträgt 72,50 Euro. Eine Anmeldung unter http://www.vhs- duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Vortrag in der VHS: Michelangelo und der verborgene Tempel
War Michelangelo Buonarroti mehr als ein genialer Künstler der Renaissance? Der Vortrag des Kunsthistorikers und Symbolforschers Axel Voss am Montag, 7. September, um 18 Uhr im Saal der VHS, Steinsche Gasse 26 in der Stadtmitte, zeigt sein Werk aus einer neuen Perspektive und fragt nach den symbolischen Strukturen hinter seinen Bildern.

Im Mittelpunkt stehen Motive wie der Mensch als „rauer Stein“, das innere Licht der Erkenntnis und die Kunst als Prozess der Selbstverwandlung. Von der „Erschaffung Adams“ in der Sixtinischen Kapelle bis zum Spätwerk der „Gefangenen“ entfaltet sich eine Bildwelt, die als Weg von Dunkelheit zu Licht gelesen werden kann.

Der Vortrag zeigt, wie spätere Erkenntnissuchende Michelangelo als einen Eingeweihten sahen und daraus folgerten, Michelangelo sei ein „Proto- Initiator der Moderne“, der den Menschen als werdendes Wesen ins Zentrum stellt. Teilnehmende zahlen fünf Euro; eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Axel Voss, telefonisch unter 0203 283-984627.


Bundesweiter Warntagam am Donnerstag, den 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Sie finden die entsprechenden Informationen in der beigefügten Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle: BBK) zu Ihrer Verwendung.

Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle verbundenen Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wird eine bundesweite Entwarnung gegeben.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel ist es, die Menschen auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam zu machen. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind daher für uns entscheidend bei der Auswertung. Nur durch ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen können wir das Warnsystem gezielt verbessern und für den Ernstfall noch verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir freuen uns deshalb sehr, wenn sich auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen wie möglich an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre Erfahrungen mit uns teilen.“

Auf kolonialen Spuren: Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Das Zentrum für Erinnerungskultur im Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Dienstag, 8. September, um 17 Uhr zu einer kostenlosen Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ ein. Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte und zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg hinterlassen hat.

Von Handel und Mission über Straßennamen bis hin zu Kinderbüchern: Die Kolonialzeit wirkt nach, das koloniale Erbe begegnet uns bis heute. Die Ausstellung ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen gerne per E-Mail an zfe@stadt- duisburg.de.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch die Ausstellung - Krischer/Zentrum für Erinnerungskultur

Duisburg bietet Bühne für die Fußballliteratur
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur eröffnet am 9. September
Die dritte Ausgabe von NACHSPIELZEIT. Festival für Fußballliteratur eröffnet am 9. September um 19.02 Uhr im Duisburg-Ruhrorter Das Plus am Neumarkt. Der Schriftsteller Ralf Koss hat als Festivalleiter ein Programm voller fußballliterarischer Highlights zusammengestellt. König Boris, der Hiphop-Musiker von Fettes Brot, wird von seinem Fantum zum FC St. Pauli erzählen. Mehrfach preisgekrönte Sachbuchautoren wie Christoph Biermann sind zu Gast, ein Fußballpodcast hat seine Festivalpremiere.

Vom 9. bis 30. September 2026 geht es in Duisburgs Hafenstadtteil Ruhrort wieder um Geschichten und Debatten rund um den Fußball. NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur zeigt mit elf Veranstaltungen, was Autorinnen und Autoren über den Fußball zu sagen haben. Doch die Eröffnungsveranstaltung des NACHSPIELZEIT-Festivals steht seit jeher im Zeichen der schreibenden Fans.

Auf der Bühne der Feundschaft werden Fußballanhänger zu sehen sein mit ihren Texten über besondere Erlebnisse mit dem Fußball in ihrem Leben. Die Freude der MSV-Fans an ihrem Verein in den letzten Monaten wird die Eröffnung mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu einer Feier der Zebras machen.

Das weitere Programm zeigt wieder wie unterschiedlich über und vom Fußball geschrieben wird. Der Ex-Hiphoper von Fettes Brot König Boris erzählt von seinem Leben mit dem FC St. Pauli. Christoph Biermann zeigt, welche Rolle der Zufall bei allen Erfolgen spielt.

Beim Live-Podcast von Becker & Pfeiffer sprechen die beiden Journalistinnen über die Entwicklung des Frauenfußballs im Ruhrgebiet. Aber auch die Literatur spielt mit dem Roman von Daniela Boehle über Birgit Prinz und mit dem Abend vom Festivalleiter Ralf Koss zum Fußball in Gedichten eine besondere Rolle.

NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Umsetzung sorgen der Regionalverband Ruhr zusammen mit der Kreativquartier Ruhrort UG und der Stadt Duisburg.

Festivalleiter Ralf Koss kann verkünden: „In der Fußballkulturszene haben wir uns nach nur zwei Jahren als Ort für interessante Gespräche und unterhaltsame Veranstaltungen etabliert. Autorinnen und Autoren wissen, dass sie in Duisburg auf ein neugieriges Publikum treffen mit großem Interesse am Austausch.

Als Nebeneffekt erweist sich übrigens das Staunen von viele Autoren darüber, wie es in Duisburg aussieht. Das öffentliche Bild der Stadt hat offensichtlich weiter Luft nach oben. So trägt NACHSPIELZEIT seit drei Jahren in jeder Hinsicht zum Ruf der Stadt bei.“

Kontakt
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur
Ralf Koss – Festivalleitung
E-Mail: rk@kreativquartier-ruhrort.de
Tel.: 01578 23 60 452
Termine online https://dasplusamneumarkt.de/handverlesen26


Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zwei besondere Führungen zum Tag des offenen Denkmals
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) beteiligt sich am Sonntag, 13. September, am Tag des offenen Denkmals und lädt zu zwei kostenfreien Führungen ein. Um 10 Uhr geht es am Steiger in Hafenmund, Höhe Horst-Schimanski-Gasse, in Duisburg-Ruhrort an Bord des historischen Seitenradschleppdampfers Oscar Huber zu einer 60-minütigen Führung.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt, ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Im Anschluss um 12 Uhr steht im Museum an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort die Architektur der ehemaligen, denkmalgeschützten Ruhrorter Badeanstalt im Mittelpunkt, die zwischen 1908 und 1910 im Stil des Jugendstils und Späthistorismus errichtet wurde.

Die„Oscar Huber“ im Ruhrorter Hafen wir auf den Saisonstart vorbereitet..Der letzte original erhaltene Radschleppdampfer auf dem Rhein..Das einzigartige Kulturdenkmal aus dem Jahr 1922 steht für über 100 Jahre Rheinschifffahrtsgeschichte..Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Wir freuen uns, zum Tag des offenen Denkmals zwei besondere Perspektiven auf unser Museum anbieten zu können. Wer den Oscar Huber schon immer einmal im Rahmen einer Führung erkunden wollte, hat dazu nun Gelegenheit – und auch für eingefleischte Oscar-Fans gibt es sicher noch Neues zu hören.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt, ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Mit der Architekturführung ermöglichen wir außerdem erstmals einen ganz anderen Blick auf unser Museum“, sagt Museumsdirektor Dr. Dennis Niewerth. Die Führungen und der Eintritt ins Museum sind an diesem Tag kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist je Führung auf 25 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Neue Veranstaltungsreihe „Naturschutz im Dialog“ startet
Die Volkshochschule Duisburg und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer neuen gemeinsamen Veranstaltungsreihe fort. Unter dem Titel „Naturschutz im
Dialog“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Themen des Naturschutzes in Duisburg zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Die achtteilige Informations- und Bildungsreihe vermittelt zwischen September und Januar 2027 in den Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei stehen neben fachlichen Informationen auch der Austausch mit der Öffentlichkeit sowie die Sensibilisierung für den Schutz von Natur und Landschaft im urbanen Raum im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mehr über lokale Naturschutzthemen, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Lebensqualität in der Stadt zu erfahren. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Fragen, Diskussionen und den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten der Verwaltung.

Zum Auftakt der Reihe am Mittwoch, 9. September, steht das Thema „Naturschutzgebiete in Duisburg“ im Fokus. Die Teilnehmenden erfahren, welche Schutzgebiete es im Stadtgebiet gibt, welche Funktionen sie erfüllen und welche Herausforderungen mit ihrem Erhalt verbunden sind.

Die Veranstaltung läuft immer mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist per E-Mail an n.huebner@stadt- duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-
duisburg.de.

Graffiti-Workshop auf dem Kometenplatz
Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am Mittwoch, 9. September, von 16 bis 18 Uhr auf dem Kometenplatz zu einem kostenfreien Graffiti-Workshop ein. Unter fachkundiger Anleitung besteht hier die Möglichkeit, ein eigenes Graffiti-Kunstwerk auf einer Leinwand zu gestalten und umzusetzen. Mit dem Workshop soll unter anderem die Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden gefördert werden.

Zudem gibt es Wissenswertes rund um das Thema Graffiti und zu legal freigegebenen Flächen („Hall of Fame“) in Duisburg und den Nachbarstädten, die farbenfroh gestaltet werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger sowie Fortgeschrittene ab neun Jahren und ist auf 25 Personen begrenzt.

Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei Kerstin Keutel von der Bezirksverwaltung Walsum, telefonisch (0203/283- 987894) und per E-Mail (kultur.walsum@stadt-duisburg.de).


Sicherheit 360° - Gesundheit, Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis 18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG statt. Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen Arbeitsschutz, Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung, Brandschutz, Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen der Themenmesse, in Vorträgen und Workshops aktuelle Anforderungen und Innovationen praxisnah vermittelt.

Im Rahmen der Workshops können Produkte direkt ausprobiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Betriebe Sicherheit künftig einfacher, verlässlicher und digitaler organisieren können. Teilnehmende profitieren von frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.

Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten. Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg.  Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt kostenfrei

Über mekontor GmbH & Co. KG
Unter der Marke jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen jedeminute Akademie GmbH & Co. KG Defibrillatoren und Dienstleistungen rund um die betriebliche Erste-Hilfe und Brandschutz an.
Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von AED-Systemen, Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.


VHS: Die geheime Welt heimischer Wildtiere entdecken
Die VHS lädt am Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr zu einer Exkursion ins Waldgebiet Grindsmark im Duisburger Süden ein. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über die Biologie, Lebensweise und Anpassungen heimischer Tierarten. So wird die Natur vor der eigenen Haustür aus einer neuen Perspektive erlebbar.

Christian Elberg zeigt, wie sich Spuren und andere Hinweise heimischer Wildtiere im Wald erkennen und deuten lassen. Dabei lernen die Teilnehmenden, die Natur bewusster wahrzunehmen und ihren Blick für die kleinen Details zu schärfen. So wird zugleich das Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertieft, aber auch anschaulich vermittelt, wie eng Tiere und ihre Lebensräume miteinander verbunden sind.

Treffpunkt für die Exkursion ist die Waldwegkreuzung Neuenbaumsweg/ Fichtenstraße in Duisburg-Rahm. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail (m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich für den Kurs anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner (n.huebner@stadt-duisburg.de).



Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop „Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.

Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für Haus und Garten.

Erlernt werden dabei unter anderem handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen. Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung
ist bis 1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17 bis 21 Uhr
Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn, Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung: kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon:
0203 / 283 987894


VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem IGA-2027-Projektbüro.

Anlässlich des Tags der offenen Gärten am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16 Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.

In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte, Anbaumethoden und Erfahrungen.

Die Teilnehmenden erhalten so praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung, ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine gemeinsame Einkehr vorgesehen.

Teilnehmende zahlen zehn Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.


Bodyshaping-Kurs in der Volkshochschule Rheinhausen
Die VHS Duisburg West bietet ab dem 8. September immer dienstags von 16 bis 17 Uhr den Sportkurs „Bodyshaping“ in der Turnhalle Borgschenhof in Duisburg-Rheinhausen an. Es sind noch Plätze frei. Im Kurs erfahren Interessierte, wie sie ihren Körper gelenkschonend und dynamisierend in Form bringen können.

Die Teilnehmenden starten mit Schrittfolgen, kräftigen ihre Muskulatur und gewinnen Ausdauer. Der Kurs ist auch für sportungewohnte Personen geeignet. Die Kosten für den 13-wöchigen Kurs belaufen sich auf 49 Euro. Auch in vielen weiteren Bewegungskursen der Volkshochschule über das gesamte Stadtgebiet sind noch Plätze frei.

Eine vorherige Anmeldung für den Kurs ist notwendig und kann über die Homepage der VHS unter http://www.vhs- duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.

 

Duisburg-Premiere: Masud mit "Playlist" am 10. September 2026 im BORA (Comedy)
Masud Akbarzadeh hat alles gesehen, alles gesagt – und ist noch lange nicht fertig. Mit „Playlist" bringt er eine rohe, ungeschönte Live-Show auf die Bühne. Neues Material trifft auf legendäre Bits aus seinen früheren Programmen: „Fame", „Fucking Famous" und Zeug von davor – alles kommt nochmal raus, aber anders. Ehrlicher. Härter. Lustiger.

Foto Marvin Ruppert

Masud ist kein „Newcomer“. Er ist OG. Stand-up gelernt in den USA, gefeiert bei ProSieben, Amazon Prime, Comedy Central – und auf so ziemlich jeder Bühne, die zählt. Er macht das nicht „nebenbei“. Er macht das besser als die meisten.

„Playlist" ist keine glattgebügelte Show. Sie ist dreckig, direkt, unfertig – und genau deswegen echt. Masud liefert, stolpert, explodiert – live und ohne Skript. Wer wissen will, wie Stand-up sich anfühlen soll, muss Masud live erleben.

Mit dem neuen Live-Programm "Playlist" gastiert Masud am 10. September erstmalig in Duisburg (BORA | Duisburg-Premiere).

Termin: Donnerstag, 10. September 2026
Ort: BORA, Dellplatz 16a, 47051 Duisburg
Beginn: 20.00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0761 88849999 (Reservix Tickethotline) | https://bora.reservix.de, www.reservix.de & www.eventim.de/artist/masud
Eintrittspreis: VVK 30,40 € inkl. MwSt. und Vorverkaufsgebühr, ggf. zzgl. Versandkosten

Kreativworkshop „Seasons of Imladris“ in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einem ganz besonderen Kulturprojekt ein. Unter dem Titel „Seasons of Imladris“ können die Teilnehmenden gemeinsam mit der Band Faelend in die faszinierende Welt von J. R. R. Tolkien eintauchen und eine eigene Musiktheater-Performance entwickeln.

Der Workshop startet am Samstag, 12. September, in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt und erstreckt sich über insgesamt sieben Termine. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen kennen und gestalten daraus gemeinsam ein Bühnenprogramm.

Im Mittelpunkt steht der Song „Seasons of Imladris“ der Band Faelend, der als kreative Grundlage für das Projekt dient. Während der Workshopreihe gibt es Einblicke in Gesang, Trommeltechniken, Harfen- und Lautenspiel, Tanz, Schauspiel sowie Kostümgestaltung und die Grundlagen von Bühnentechnik.

Höhepunkt ist die Aufführung des Ergebnisses am Samstag, 17. Oktober, für Familien, Freundinnen und Freunde. Der Workshop beginnt am Samstag, 12. September, von 12 bis 15 Uhr. Die weiteren Termine finden jeweils an den Freitagen 18. September, 25. September, 2. Oktober, 9. Oktober und 16. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr statt.

Die Abschlussaufführung startet am Samstag, 17. Oktober, um 12 Uhr. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Kulturrucksack NRW gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen ist erforderlich.

Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 15. September um 19 Uhr Lothar Koopmann zu Gast.

Er liest aus seinem Buch „Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde“: Darin beschreibt er mit viel Humor und Selbstironie, wie er als unsportlicher Mensch seinen Weg zum Sport fand mit viel Anstrengung und Freude am Training und noch mehr Augenzwinkern.

Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.