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Neue Grillflächen in Duisburg: Kostenlose Testphase für
Buchungssystem startet
Die Stadt Duisburg startet ab sofort mit einem
neuen Buchungssystem für ausgewiesene Grillflächen an fünf
Standorten. Bis zum 31. Dezember können die Flächen kostenlos
reserviert werden. Die Stadt nutzt diesen Zeitraum als Testphase, um
erste Erfahrungen mit dem neuen System zu sammeln und die Abläufe
gemeinsam mit den Nutzern zu erproben.
Ab dem 1. Januar 2027
wird für die Reservierung einer Grillfläche ein Entgelt von 15 Euro
erhoben. Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung Anfang Mai
beschlossen, ein Bewirtschaftungssystem für die Grillzonen zu
entwickeln, vor allem, um Lärm- , Verkehrs- und Umweltbelastungen
für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie das Umfeld zu reduzieren.
Das neue Angebot gilt für Grillflächen am Uettelsheimer See,
am Lohheider See, im Stadtpark Meiderich, am Toeppersee und im
Biegerpark. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben dort in den
vergangenen Wochen gepflasterte Grillplätze eingerichtet. Ergänzend
informieren neue Schilder vor Ort über die ausgewiesenen Bereiche
und die geltenden Regeln.
Eine Grillfläche bietet Platz für
bis zu zwölf Personen und muss vorab online reserviert werden:
http://www.duisburg.de/grillen. Das geht auch noch direkt vor Ort:
Ein QR-Code auf den Schildern führt direkt zum Buchungssystem. Die
Buchungsbestätigung muss am Nutzungstag mitgeführt werden und dient
bei Kontrollen als Nachweis der Reservierung. Auf jeder gebuchten
Fläche darf jeweils nur ein Grill aufgestellt werden.
Flüssigbrennstoffe und Brandbeschleuniger sind verboten. Der Grill
muss durchgehend beaufsichtigt werden. Die Grillstelle darf erst
verlassen werden, wenn die Glut vollständig gelöscht ist. Abfälle
sind ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht am Grillplatz
zurückbleiben. Grillen in Duisburg In städtischen Parks und auf
städtischen Grünflächen darf ausschließlich an den dafür
ausgewiesenen Stellen gegrillt werden.
Das Grillen auf
Straßen und Gehwegen sowie an Rhein- und Ruhrufern ist nicht
erlaubt. Auf Waldflächen gilt grundsätzlich ein Grill- und
Feuerverbot. Ab einem Graslandfeuerindex der Stufe 4 ist das Grillen
aus Brandschutzgründen im öffentlichen Raum – also auch auf
ausgewiesenen Grillflächen – untersagt. Weitere Informationen zu den
Grillflächen, den geltenden Regeln und zur Reservierung gibt es
unter
http://www.duisburg.de/grillen.
Warnung vor
falschen Mitarbeitenden des Jugendamtes Die Stadt
Duisburg warnt erneut vor kriminellen Personen, welche vorgeben,
Mitarbeitende des Jugendamtes zu sein. In den vergangenen Tagen
verlangten so zwei unbekannte Männer im Stadtteil Marxloh bei einer
Familie die Herausgabe der Kinder. Die Eltern haben richtigerweise
sowohl den Einlass als auch die Herausgabe der Kinder verweigert.
Es wurde stattdessen das Jugendamt und die Polizei
informiert. Aufgrund dieser Vorkommnisse weist die Stadt Duisburg
nochmals eindringlich darauf hin, keine fremden Personen in die
Wohnung zu lassen. Alle Mitarbeitenden des Jugendamtes führen einen
Dienstausweis mit städtischem Siegel bei sich, der stets vorzulegen
ist. Sofern Zweifel über die Identität und die Autorisierung der
Personen besteht, sollte zudem umgehend telefonisch Kontakt mit dem
Jugendamt der Stadt Duisburg oder der Polizei aufgenommen werden.
Planänderungen für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) bei Duisburg
Beim Ausbau der Schieneninfrastruktur für den
Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Duisburg gibt es Änderungen: Die DB
InfraGO AG hat als Vorgabenträgerin überarbeitete Planunterlagen für
den Planfeststellungsabschnitt 3.2 von Düsseldorf Angermund bis zum
Haltepunkt Duisburg Schlenk vorgelegt.
Die Unterlagen
werden vom 14. September 2026, bis einschließlich zum 13. Oktober
2026 digital auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg
veröffentlicht. Betroffene können bis Montag, 26. Oktober 2026,
Einwendungen gegen die Planänderungen erheben.
Die jetzt
vorgelegten Änderungen sind das Ergebnis des bisherigen
Planfeststellungsverfahrens und der dabei eingegangenen Einwendungen
und Stellungnahmen sowie des Erörterungstermins im Oktober 2020.
Dabei sollen für einen besseren Lärmschutz unter anderem die
Schallschutzwände an diversen Abschnitten auf fünf Meter erhöht
werden.
Weitere Änderungen betreffen die Entwässerung, die
Baugrundgutachten sowie Anpassungen bei der Planung von
Baustelleneinrichtungsflächen und Baustraßen. Auch die Zuwegung zum
Haltepunkt Duisburg-Rahm wurde angepasst. Dort ist außerdem ein
Bahnsteigdach über der Zugangstreppe vorgesehen.
Die Unterlagen können im vorgenannten Zeitraum
unter dem Link
https://www.bra.nrw.de/-6265 eingesehen werden. Einwendungen
können elektronisch über Beteiligung NRW
https://beteiligung.nrw.de/k/1030960, per Mail an
Planfeststellungstrasse25@bra.nrw.de oder postalisch an die
Bezirksregierung Arnsberg (Dezernat 25, Seibertzstraße 1, 59821
Arnsberg) eingereicht werden.
Zum Hintergrund Bereits im
April 2019 hatte die damalige Vorhabenträgerin DB Netz AG beim
Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Durchführung des
Planfeststellungsverfahrens für das Bauvorhaben beantragt. Die
Planunterlagen wurden anschließend vom 16. September 2019 bis zum
15. Oktober 2019 öffentlich ausgelegt.
Bürgerinnen und
Bürger sowie weitere Betroffene hatten bis zum 29. Oktober 2019 die
Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planung vorzubringen. Zuständig
für das Anhörungsverfahren war zunächst die Bezirksregierung
Düsseldorf.
Im März 2020 wurde die Zuständigkeit durch das zuständige
NRW-Verkehrsministerium auf die Bezirksregierung Arnsberg
übertragen. Der Planfeststellungabschnitt 3.2 reicht von Düsseldorf
Angermund bis zum Haltepunkt Duisburg Schlenk. Er ist Teil des
RRX-Ausbaus, mit dem die Leistungsfähigkeit der Schienenverbindung
zwischen Köln und dem östlichen Ruhrgebiet erhöht und bestehende
Kapazitätsengpässe beseitigt werden sollen.
Dieser soll
künftig mit sechs Gleisen ausgestattet werden. Darüber sind
zahlreiche weitere Infrastrukturmaßnahmen wie zum Beispiel die
Erweiterungen beziehungsweise Erneuerungen der
Eisenbahnüberführungen Winkelhauser Weg, Rahmer Bach, Wedauer Straße
und Im Schlenk geplant.
Dagobert Duck und das Geld: Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen
Museum
Was können wir von Dagobert Duck über den Umgang mit Geld lernen? Am
Sonntag, 13. September, lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum um
15 Uhr zu einem ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Vortrag mit dem
FAZ-Redakteur und Donaldisten Patrick Bahners in die Räumlichkeiten am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. „Leute, die Geld ausgeben,
verstehen nichts von den wahren Freuden eines Kapitalisten.“
Wer wüsste dies besser als Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt?
Schließlich kennt kaum jemand die Freuden des Geldbesitzes so gut wie
der sparsame Fantastilliardär aus Entenhausen, der am liebsten wie ein
Seehund in seine Taler hineinspringt, wie ein Maulwurf in ihnen
herumwühlt und sie in die Luft schmeißt, dass sie ihm auf die Glatze
prasseln…
Doch was steckt hinter Dagoberts Finanzweisheiten? Dieser Frage geht
Patrick Bahners nach. Der langjährige Leiter des Feuilletons der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nicht nur ausgewiesener Kenner der
Welt der Ducks, sondern auch „Ehrenpräsidente“ der Deutschen
Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren Donaldismus
(D.O.N.A.L.D.).
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50
Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.
Besonderer Workshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 13. September,
von 13 bis 17 Uhr zum Workshop „Farben der Natur – Tataki-zomé
ausprobieren“ in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen ein. Parallel zur Veranstaltung läuft an diesem Tag der
Marina- Markt.
Unter Anleitung von Sabine Kemper können Teilnehmende eigene Kunstwerke
mit natürlichen Farben gestalten. Beim Tataki-zomé werden Blätter und
Blüten auf Stoff oder Papier gelegt und ihre natürlichen Farbpigmente
durch Klopfen übertragen. So entstehen individuelle Muster und
Pflanzenabdrücke.
Der Workshop richtet sich an Besucher aller Altersgruppen. Die Teilnahme
am Workshop sowie der Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung
sind kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet
heiße und kalte Getränke sowie Kuchen. Das gesamte Programm ist online
unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.
Strampeln für die Kleinen im
Strampler
Seit fast 25 Jahren begleitet der Bunte Kreis
Duisburg e.V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet Familien mit
zu früh geborenen, schwerkranken und behinderten Kindern von der
Entlassung aus der Klinik in ein gut organisiertes Leben zuhause.
Als der Hobby-Radler Rainer Esperschidt hörte, dass es immer
schwieriger wird, Spenden für diese wichtige Arbeit aufzutreiben,
zögerte er nicht lange und rief seine Aktion „Spenden für die
Kleinen im Strampler“ ins Leben.
Er nahm sich vor, von
Duisburg bis nach Venedig zu radeln und damit den gemeinnützigen
Verein zu unterstützen. Er informierte Familie, Freunde, und seinen
Arbeitgeber von seinem sportlichen Einsatz und rief zu Spenden auf.
Die Gedanken an die kranken Kinder und ihre Familien trugen ihn über
die Strecke von 1.250 Kilometern mit insgesamt 7.000 Höhenmeter.
„Aufgeben war für mich keine Option“ erzählt er, „die Familien
können auch nicht einfach aus ihrer schwierigen Situation
aussteigen, wenn es zu anstrengend wird“. So schaffte er nicht nur
den kräftezehrenden Weg über die Alpen, sondern konnte auch eine
große hilfreiche Summe sammeln. Die Sparkasse Duisburg verdoppelte
den Betrag sogar noch zugunsten der bei der Spendenplattform
WirWunder laufenden Spendenaktion „Begleitung von Familien mit
schwerkranken Kindern von der Klinik nach Hause“.

von links nach rechts: Dr. Sassa von Roehl (Bunter Kreis
Öffentlichkeitsarbeit), Rainer Esperschidt, Antje Bandemer (Bunter
Kreis Leitung)
So konnte Rainer Esperschidt stolz und
strahlend über 4.000 Euro an den Bunten Kreis übergeben. Dr. Sassa
von Roehl (Öffentlichkeitsarbeit) und Antje Bandemer (Leitung)
bewundern nicht nur so viel körperlichen und mentalen Einsatz,
sondern freuen sich natürlich sehr über das persönliche Engagement
des Sportlers.
Der Bunte Kreis bedankt sich im Namen der
kranken Kinder und ihren Familien besonders bei Rainer Esperschidt
für seine tolle sportliche Leistung und seine perfekte Organisation,
bei der Sparkasse Duisburg und bei allen Spenderinnen und Spendern.
Plünderfest schenkte Kindern
Freude und setzte Zeichen für Nachhaltigkeit
Beim Spielzeugverschenketag „Plünderfest“ im
Zoo Duisburg freuten sich in diesem Jahr mehr als 35 Kinder aus
sozial benachteiligten Familien über gut erhaltenes Spielzeug und
einen besonderen Nachmittag im Zoo. Seit 2008 ist das Plünderfest
fester Bestandteil des sozialen Engagements in Duisburg.

Gemeinsam getragen wird die Aktion von der Gesellschaft für
Beschäftigungsförderung (GfB), dem Diakoniewerk Duisburg, dem Zoo
Duisburg, dem Jobcenter Duisburg und den Wirtschaftsbetrieben
Duisburg. Die Idee hinter dem Plünderfest ist ebenso einfach wie
wirkungsvoll. Gut erhaltenes Spielzeug erhält ein zweites Leben und
bereitet Kindern neue Freude.

Fotos Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Duisburgerinnen und Duisburger können das ganze Jahr über nicht mehr
benötigtes Spielzeug an den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg und in den Jobcentern Duisburg abgeben.

Die gespendeten Spielsachen werden von der GfB sorgfältig geprüft,
gereinigt und bei Bedarf repariert, bevor sie beim Plünderfest an
die Kinder weitergegeben werden.

In tierisch schöner Atmosphäre durften sich die eingeladenen Kinder
im Zoo Duisburg ihr Spielzeug aussuchen und anschließend mit nach
Hause nehmen. Rund um die Spielzeugausgabe erwartete die Kinder und
ihre Familien ein abwechslungsreicher Nachmittag, bei dem neben den
Geschenken auch das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt stand.

Vor Ort begleitete Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn die Aktion und
begrüßte die Kinder. „Das Plünderfest ist eine besondere Aktion, die
Kindern Freude schenkt und gleichzeitig zeigt, wie wichtig
Zusammenhalt und Nachhaltigkeit in unserer Stadt sind. Es ist schön
zu sehen, wie viele Menschen mit ihren Spielzeugspenden dazu
beitragen, anderen eine Freude zu machen“, sagte Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn.

Auch Dr. Carolin Bunert, stellvertretende Zoologische Leiterin des
Zoos Duisburg, freute sich über die besondere Veranstaltung: „Für
uns ist es jedes Jahr ein ganz besonderer Moment zu erleben, mit
welcher Begeisterung die Kinder ihre Spielsachen aussuchen und
gemeinsam mit ihren Familien einen unbeschwerten Tag im Zoo
verbringen. Das Plünderfest verbindet soziale Verantwortung mit
einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Wir freuen uns sehr,
dieser wertvollen Aktion auch in diesem Jahr wieder einen besonderen
Rahmen geben zu dürfen.“

NRW-Krankenhäuser: 4,3 Millionen Patienten wurden im Jahr 2025
vollstationär behandelt
* Anstieg bei den Patienten (+ 1,0 %) – weniger
Betten (–1,2 %) standen zur Verfügung * Mehr Beschäftigte in
Krankenhäusern – überdurchschnittlicher Anstieg beim Pflegedienst
* Leichter Anstieg der Behandlungsfälle in Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen (+0,4 %)
Im Jahr 2025 wurden in den 305
nordrhein-westfälischen Krankenhäusern mit insgesamt 110.208 Betten
rund 4,3 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär
behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,0 % mehr Menschen als
ein Jahr zuvor.
Die Zahl der vollstationären Behandlungen
stieg somit das dritte Jahr in Folge, blieb aber weiterhin um 7,6 %
niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Die Anzahl der Betten
verringerte sich im vergangenen Jahr um 1,2 %. Im Zeitraum von 2015
bis 2019 war die Zahl der vollstationären Behandlungsfälle von
4,5 Millionen auf 4,7 Millionen nahezu kontinuierlich angestiegen
und fiel dann im ersten Pandemiejahr 2020 um 13,9 % auf
4,0 Millionen.
Im Zehnjahresvergleich lag die Zahl im Jahr
2025 um 5,3 % niedriger. Die durchschnittliche Bettenauslastung
stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr zwar um 0,8 Prozentpunkte auf
72,7 %, blieb aber trotz der geringeren Gesamtbettenzahl deutlich
unter dem Niveau des Jahres 2019 von 76,6 %.

Größter Anstieg der Beschäftigten im
Pflegedienst 50.460 Ärztinnen und Ärzte waren 2025 hauptamtlich
in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens beschäftigt. Das waren
1,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst
war 2025 mit 135.565 Personen um 3,7 % höher als im Vorjahr.
Mit 130.606 Beschäftigten in den übrigen nichtärztlichen
Diensten (wie medizinisch-technischer Dienst, Funktionsdienst oder
Wirtschaft und Versorgung sowie Verwaltung) waren 1,5 % mehr in
diesen Bereichen beschäftigt als 2024. Die Anzahl des
nichtärztlichen Personals insgesamt stieg damit im Jahr 2025 um
2,6 % auf 266.171 Personen.
Knapp ein Drittel des ärztlichen
Personals in Krankenhäusern arbeitete in Teilzeit Der Anteil
Teilzeitbeschäftigter in den Krankenhäusern blieb 2025 gegenüber
2024 unverändert bei 47,2 %. Beim ärztlichen Personal waren im Jahr
2025 insgesamt 30,2 % in Teilzeit beschäftigt, im Pflegedienst waren
es mit 51,7 % mehr als die Hälfte der Beschäftigten.
Insgesamt arbeiteten im Krankenhaus angestellte Frauen häufiger in
Teilzeit als dort tätige Männer. Ein Viertel der Krankenhäuser
verfügte über 11 oder mehr Fachabteilungen 101 bzw. ein Drittel der
insgesamt 305 Krankenhäuser hatte maximal 3 Fachabteilungen. Weitere
119 Krankenhäuser (39,0 %) hatten zwischen 4 und 10 Fachabteilungen.
Knapp ein Viertel, also 75 Krankenhäuser, verfügte über 11
oder mehr Fachabteilungen. Darüber hinaus bestanden 10 Tageskliniken
ohne eigene Fachabteilungen. Jeweils etwa ein Drittel der
Krankenhäuser in NRW hatte zwischen 100 und 249 beziehungsweise
zwischen 250 und 499 Betten. Mit 500 oder mehr Betten waren 69
Krankenhäuser ausgestattet. Das entspricht einem Anteil von 22,6 %.
Lediglich 39 Einrichtungen (12,8 %) hatten weniger als 100 Betten.

Mehr Behandlungsfälle in Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen Im Jahr 2025 wurden in den 125
nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
229.832 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Damit
war die Patientenzahl um 0,4 % höher als 2024, jedoch um 2,4 %
niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Im Zehnjahresvergleich
sank die Zahl um 1,7 %.
Kreativworkshop „Seasons of Imladris“ in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek Duisburg lädt Kinder und
Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einem ganz
besonderen Kulturprojekt ein. Unter dem Titel „Seasons of
Imladris“ können die Teilnehmenden gemeinsam mit der Band
Faelend in die faszinierende Welt von J. R. R. Tolkien
eintauchen und eine eigene Musiktheater-Performance entwickeln.
Der Workshop startet am Samstag, 12. September, in der
Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
und erstreckt sich über insgesamt sieben Termine. Die
Teilnehmenden lernen unterschiedliche künstlerische
Ausdrucksformen kennen und gestalten daraus gemeinsam ein
Bühnenprogramm.
Im Mittelpunkt steht der Song „Seasons of Imladris“ der Band
Faelend, der als kreative Grundlage für das Projekt dient.
Während der Workshopreihe gibt es Einblicke in Gesang,
Trommeltechniken, Harfen- und Lautenspiel, Tanz, Schauspiel
sowie Kostümgestaltung und die Grundlagen von Bühnentechnik.
Höhepunkt ist die Aufführung des Ergebnisses am Samstag, 17.
Oktober, für Familien, Freundinnen und Freunde. Der Workshop
beginnt am Samstag, 12. September, von 12 bis 15 Uhr. Die
weiteren Termine finden jeweils an den Freitagen 18. September,
25. September, 2. Oktober, 9. Oktober und 16. Oktober von 15.30
bis 18 Uhr statt.
Die Abschlussaufführung startet am Samstag, 17. Oktober, um 12
Uhr. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Kulturrucksack NRW
gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen ist
erforderlich.
VHS: Die geheime Welt heimischer Wildtiere entdecken
Die VHS lädt am Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr
zu einer Exkursion ins Waldgebiet Grindsmark im Duisburger Süden
ein. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über die
Biologie, Lebensweise und Anpassungen heimischer Tierarten. So
wird die Natur vor der eigenen Haustür aus einer neuen
Perspektive erlebbar.
Christian Elberg zeigt, wie sich Spuren und andere Hinweise
heimischer Wildtiere im Wald erkennen und deuten lassen. Dabei
lernen die Teilnehmenden, die Natur bewusster wahrzunehmen und
ihren Blick für die kleinen Details zu schärfen. So wird
zugleich das Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertieft,
aber auch anschaulich vermittelt, wie eng Tiere und ihre
Lebensräume miteinander verbunden sind.
Treffpunkt für die Exkursion ist die Waldwegkreuzung
Neuenbaumsweg/ Fichtenstraße in Duisburg-Rahm. Die Kursgebühr
beträgt 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS,
telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail
(m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich für den Kurs
anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner
(n.huebner@stadt-duisburg.de).
VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in
Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt
verbessern? Welche Möglichkeiten bietet Urban Gardening für
nachhaltiges und gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese
und viele weitere Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour
der Volkshochschule Duisburg in Kooperation mit dem ADFC
Duisburg und dem IGA-2027-Projektbüro.
Anlässlich des Tags der offenen Gärten am Samstag, 12.
September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16 Uhr als
vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen und
Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre
privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen,
Anregungen mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur
kennenzulernen.
In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils ein
Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert
Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie
verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht
dabei das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren
die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte,
Anbaumethoden und Erfahrungen.
Die Teilnehmenden erhalten so praxisnahe Einblicke in Themen wie
nachhaltige Stadtentwicklung, ökologische Gartengestaltung,
Artenvielfalt und bürgerschaftliches Engagement. Die Tour hat
eine Länge von rund 30 Kilometern und dauert etwa sechseinhalb
Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine gemeinsame Einkehr
vorgesehen.
Teilnehmende zahlen zehn Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an
n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203
283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.
Positive Bilanz zum Bundesweiten Warntag 2026
Am heutigen sechsten Bundesweiten Warntag
wurden in ganz Deutschland die Warnsysteme für Krisen- und
Katastrophenfälle auf den Prüfstand gestellt. Die erste Bilanz des
Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fällt
positiv aus.
Die Warnungen erreichten die Bürgerinnen und
Bürger bundesweit zuverlässig über die verschiedenen Kanäle. Dazu
gehörten Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell Broadcast, Warn-Apps
und digitale Stadtinformationstafeln. Auch Sirenen und andere lokale
Warnkanäle wie Lautsprecherwagen kamen zum Einsatz.
Alexander
Dobrindt, Bundesminister des Innern: „Der heutige Bundesweite
Warntag zeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig,
erreichen unsere Bevölkerung auf den unterschiedlichsten Wegen und
sind wichtiger Teil unseres leistungsstarken Bevölkerungsschutzes.“
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Wir blicken auf einen
erfolgreichen sechsten Bundesweiten Warntag. Dabei konnten wir
zeigen, dass unser Bundeswarnsystem und die daran angeschlossenen
Warnkanäle zuverlässig funktionieren und im Ernstfall Millionen von
Bürgerinnen und Bürgern warnen. Mein Dank gilt allen, die am
heutigen Bundesweiten Warntag mitgewirkt haben: den Bundesländern,
Kommunen, Warnmultiplikatoren sowie allen Partnern, von den
Mobilfunkanbietern bis hin zu technischen Dienstleistern.“
Online-Umfrage für Bevölkerung läuft Auch in diesem Jahr bittet
das BBK die Bevölkerung, ihre Erfahrungen bis zum 17. September 2026
unter www.warntag-umfrage.de mitzuteilen. Die Ergebnisse werden
wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die weitere Optimierung
der Warnsysteme ein.
Hintergrund Der Bundesweite Warntag
findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt und hat zum
Ziel, die verschiedenen Warnkanäle in Deutschland zu testen und die
Bevölkerung für Warnung und Eigenvorsorge zu sensibilisieren.
Otfried-Preußler-Grundschule aus Meiderich als „NRW-
Sportgrundschule“ ausgezeichnet
Sport, Spiel und Motorik gehören zum Alltag der
Otfried-Preußler- Grundschule in Duisburg-Meiderich. In der
Sporthalle, auf dem Schulhof und im Schulgebäude sind Bewegung und
Sport fester Bestandteil des Schullebens der 382 Schülerinnen und
Schüler. Das würdigte jetzt auch die NRW-Landesregierung und
zeichnete in Düsseldorf die Otfried-Preußler- Grundschule als
„NRW-Sportgrundschule“ aus.
Sie gehört damit zu den ersten
14 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen, die dieses Label tragen.
Oberbürgermeister Sören Link gratuliert zur Auszeichnung: „Wir sind
als Sportstadt Duisburg stolz darauf, dass die
Otfried-Preußler-Grundschule diese Anerkennung absolut verdient
erhält. Sie ist das Ergebnis des herausragenden Engagements des
Teams um Schulleiter René Wittinghofer für die Kinder und den
Sport.“
Die Otfried-Preußler-Grundschule kooperiert bereits
seit längerem mit der benachbarten Gesamtschule Meiderich – eine der
18 „NRW-Sportschulen“. Die Zusammenarbeit ermöglicht die frühzeitige
Sichtung und Entwicklung von Sporttalenten. Diese Förderung kann
beim Übergang auf die weiterführende Schule nahtlos fortgeführt und
weiter ausgebaut werden.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
So begleitet ein
Sichtungstrainer talentierte Kinder beispielsweise zu
Trainingseinheiten in Sportvereinen und unterstützt den
Sportunterricht an der Grundschule. Astrid Neese, Bildungs- und
Sozialdezernentin der Stadt Duisburg, betont die Bedeutung von
Bewegungsangeboten im Schulalltag: „Bewegung und Sport sind weit
mehr als ein Ausgleich zum Lernen – sie sind eine wichtige Grundlage
für erfolgreiches Lernen. Wer sich bewegt, stärkt nicht nur Körper
und Gesundheit, sondern auch Konzentration, Leistungsfähigkeit und
Wohlbefinden. Schon in der Schule werden damit die Grundlagen für
eine aktive, gesunde und bewusste Lebensführung gelegt.“

Die Schule setzt auf eine gezielte Sportförderung in
unterschiedlichen Bereichen. Mitglieder des Schulteams gründeten
gemeinsam mit Schulleiter René Wittinghofer einen eigenen
Sportverein für Jiu-Jitsu („Bonsaido“), der sich speziell an die
Kinder der Grundschule richtet.
Im Mittelpunkt steht eine
vielseitige motorische Grundausbildung. Kraft, Ausdauer,
Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten sollen gestärkt werden
und zugleich eine Grundlage für die spätere leistungsorientierte
Förderung in unterschiedlichen Sportarten bilden.
„Neben den
körperlichen und motorischen Fähigkeiten fördert der gemeinsame
Sport auch soziale Kompetenzen. Werte wie Respekt, Rücksichtnahme,
Teamgeist und Fairness werden im gemeinsamen Bewegen vermittelt und
bei uns im Schulalltag gelebt“, sagt Schulleiter Wittinghofer. Die
Zertifizierung als „NRW-Sportgrundschule“ würdigt das bisherige
Engagement der Otfried-Preußler-Grundschule und gibt zugleich
wichtige Impuls für die weitere Entwicklung der Schule.
224.000 Euro für die Duisburger „Nikolausburg“:
Regierungspräsident Schürmann übergibt Förderbescheid
Die denkmalgeschützte „Nikolausburg“ in
Duisburg-Ruhrort verbindet Stadtgeschichte mit einer wichtigen
sozialen Aufgabe: Das ehemalige Schifferkinderheim wird heute vom
Caritasverband Duisburg als Einrichtung der Jugendhilfe für Kinder,
Jugendliche und ihre Familien genutzt.
Mit 224.000
Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen die Sicherung und
Instandsetzung des markanten Turms. Tragende Bauteile und die
Dachkonstruktion weisen Schäden auf; Teile der Außenanlagen können
derzeit wegen der Gefahr herabfallender Ziersteine nicht genutzt
werden.
Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt dem
Caritasverband Duisburg den Förderbescheid für die Bezirksregierung
Düsseldorf am Sonntag, 13. September 2026, 14.30 Uhr an der:
Nikolausburg in der Fürst-Bismarck-Straße 34–42 Duisburg-Ruhrort,
dem Tag des offenen Denkmals persönlich.
Zukunftsoffensive NRW: Rund 230 Millionen Euro für
Sanierungsprojekte im Ruhrgebiet
In die Städte und Kreise des Ruhrgebiets
fließen rund 230 Millionen Euro aus dem neuen
NRW‑Sanierungsprogramm. Das geht aus der neuen Maßnahmenliste des
NRW-Finanzministeriums hervor. Die Mittel stammen aus zwei Linien
der Zukunftsoffensive NRW: dem NRW‑Plan, der landesweit 400
Millionen Euro bereitstellt, und dem Klimaprogramm des Bau- und
Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW, durch das landesweit 600 Millionen
Euro investiert werden.
Das Programm erstreckt sich über
Landes-Liegenschaften in ganz NRW. Zu den größten Projekten im
Ruhrgebiet zählen die energetische Sanierung des Land- und
Amtsgerichts Essen (62 Millionen Euro), der
Wasserschutzpolizeiwache Duisburg (25 Millionen Euro) und
des dortigen Polizeipräsidiums (24 Millionen Euro),
die technische Optimierung der Akademie Mont-Cenis in Herne (20
Millionen Euro) sowie energetische Optimierungen am Finanzamt
Mülheim an der Ruhr (18 Millionen Euro). idr - Infos:
https://www.finanzverwaltung.nrw.de/uebersicht-rubrik-aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/nordrhein-westfalen-macht-tempo-bei
Goldener Anker vor IHK frisch saniert: Wahrzeichen der
Wirtschaft sprudelt wieder
Der Brunnen mit dem goldenen Anker vor dem
IHK-Gebäude strahlt wieder. Er empfängt Besucher Duisburgs auf dem
Weg vom Hauptbahnhof in die Stadt, ist Foto-Hotspot und zeigt die
starke Verbindung zur Binnenschifffahrt und zum internationalen
Handel. In den vergangenen Monaten wurde er aufwendig saniert.
Gemeinsam mit der Stadt Duisburg und den Wirtschaftsbetrieben
Duisburg hat die Niederrheinische IHK den traditionsreichen Brunnen
wieder in Betrieb genommen.

IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Oberbürgermeister Sören Link
und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger spenden dem
frisch sanierten Brunnen den ersten Schwung Wasser. Foto:
Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
„Der Anker erinnert an
das, was Duisburg seit jeher prägt: Schifffahrt, Handel und
Unternehmergeist. Er symbolisiert Stabilität und Partnerschaft. So
wie unsere Unternehmer und die Stadt verlässlich miteinander
verbunden sind. Wir freuen uns, dass unser Brunnen wieder in vollem
Glanz vor unserem Haus erstrahlt“, würdigt IHK-Präsident Werner
Schaurte-Küppers die fertiggestellten Arbeiten.
Der
Düsseldorfer Bildhauer Prof. Zoltan von Szekessy schuf den Brunnen
1956 zum 125-jährigen Bestehen der Niederrheinischen IHK. Der
Auftrag kam aus der Duisburger Unternehmerschaft. Diese stiftete den
Brunnen am 18. September 1956 der Stadt. Der sechs Meter lange,
vergoldete Anker bildet das Herzstück des Ensembles. Er steht für
die Rheinschifffahrt und die Wirtschaftskraft der Region. Bereits
bei der Planung des IHK-Gebäudes war der Brunnen als Blickfang für
den Bahnhofsplatz vorgesehen. Heute gehört er fest zum Stadtbild.
„Der Ankerbrunnen vor der IHK ist längst ein fester Bestandteil
der Duisburger Identität. Viele Menschen verbinden persönliche
Erinnerungen mit diesem besonderen Ort“, sagt Oberbürgermeister
Sören Link. „Umso mehr freut es mich, dass dieses Wahrzeichen nun
wieder sprudelt und Besucherinnen und Besucher im Herzen unserer
Stadt willkommen heißt.“
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
kümmern sich um Pflege und Betrieb des Brunnens. Thomas Patermann,
Sprecher des Vorstands, ist überzeugt: „Die Instandsetzung hat sich
gelohnt. Kunst im öffentlichen Raum gibt Städten ihren
unverwechselbaren Charakter. Obwohl die Gestaltung des Brunnens 1956
öffentlich diskutiert wurde, ist er längst nicht mehr aus Duisburgs
Stadtbild wegzudenken.“
VHS-Vortrag über den Weg zur
konstruktiven Streitkultur
Medienethiker Professor Dr. Christian Schicha
hält am Montag, 14. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im
Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen
Vortrag mit einer genauen Situationsanalyse unserer gespaltenen
Gesellschaft.

Gleichzeitig macht er angesichts der Schwierigkeit vieler Menschen,
gegenteilige Meinungen anzuhören, Vorschläge zur Überwindung
gesellschaftlicher Gräben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um eine
vorherige Anmeldung bei der VHS wird gebeten.
Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift St.
Hedwig Demenz, und was nun?
Am 24. September findet in der Tagespflege am
Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die
Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken,
stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist
unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell.
Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den
Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert
sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung
der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.
Die Tagespflege
ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell
veränderter Seniorinnen und Senioren. Bei der Infoveranstaltung
am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der
Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str.
37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre
Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie
können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit
Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.
Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt
„Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen
und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht
bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das
Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad
besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und
unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt
werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten
anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten
Pflegeleistungen.
Angehörige wenden sich heute, anders
als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf
der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge,
dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen.
„Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen
stark belastet“, sagt Oyen.
Das Angebot richtet sich vor
allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich
beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der
Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut
betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische
Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege.
„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die
Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige.
Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig,
sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres
Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt
die Leitung der Tagespflege.
Anmeldungen zur
Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja
Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne
bei Fragen zur Finanzierung.

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig
erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine
abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen
ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das
Zusammengehörigkeitsgefühl.
Großes Familienfest
am 30. Weltkindertag im Duisburger Innenhafen
Unter dem Motto „Bleibt frech, wild und
wunderbar!“ lädt das Jugendamt der Stadt Duisburg am Sonntag, den
20. September 2026 zum großen Familienfest anlässlich des 30.
Weltkindertags in Duisburg ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich
der Innenhafen in eine bunte Erlebniswelt für Kinder, Familien und
alle, die mitfeiern möchten.

Von kreativen Workshops bis zu sportlichen Herausforderungen ist für
jede Menge Abwechslung gesorgt. An mehr als 100 Ständen können
Kinder Neues ausprobieren, ihre Talente entdecken und sich nach
Herzenslust austoben. Bungee-Trampoline, ein Kletterberg, Hüpfburgen
und ein Graffiti-Angebot gehören ebenso zum Programm wie
verschiedene Informations- und Mitmachangebote sowie spannende
Aufführungen.
Das Stadtwerke Bühnenprogramm Den ganzen Tag
über findet ein buntes Programm statt. Das Programm mit den
Auftrittszeiten wird auf dem Fest bekanntgegeben. Um 12:00 Uhr wird
das Familienfest durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Direkt
im Anschluss folgt die feierliche Eröffnung des Platz der
Kinderrechte und die Enthüllung der Stele als Symbol der
Kinderrechte.
Mit dabei sind diesmal: VKM Duisburg e.V.
Kulturverein T.K.M. e.V. Suryoye Ruhrgebiet e.V. Bahtalo e.V.
Musical Kids Rheinhausen Zirkus Zipfel Sandra Faryna Buddy
Ollie Zirkus StandArt Unsere Highlights
Die
Stadtwerkebühne mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm
für jung und alt Der Kletterberg Das Wikingerschiff
Kistenklettern Clown Pepe Das Spielmobil „Schnelle Schnecke“
Das Bungeetrampolin „Blauer Hai“ Graffiti-Workshops
Die
Jugendzentren der Stadt Duisburg mit verschiedenen Mitmachaktionen
Das Zirkustheater StandArt Die Formel1-Rutsche verschiedenste
gastronomische Angebote und vieles mehr Das Gewinnerkunstwerk
des Malwettbewerbs Die Vorbereitungen für den 30. Weltkindertag
am 20. September 2026 hier in Duisburg laufen auf Hochtouren. Es
wird schon fleißig an verschiedenen Highlights gearbeitet.
Das Motto dieses Jahr lautet: „30 Jahre Weltkindertag Duisburg -
Bleibt frech, wild und wunderbar!“ Das Motto greift das Recht
des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der
UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern,
ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln –
ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen. „Frech, wild und
wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und
Selbstwirksamkeit. Auch in diesem Jahr richtete das Jugendamt
Duisburg einen Malwettbewerb für alle Kinder zwischen fünf und zehn
Jahren aus.
Das schönste Bild wurde von einer Jury aus
Grafikerinnen und Grafikern, Pädagoginnen und Pädagogen im Mai
ausgewählt. Das Gewinnerkunstwerk schmückt nun die Plakate und
Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag
aufmerksam gemacht wird. Mit einer Auswahl weiterer Bilder soll eine
Ausstellung gestaltet werden, die auf dem Kinderfest zu sehen sein
wird. Wir bedanken uns herzlich für Eure vielen tollen Einsendungen!

Das Bild von Maya schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in
der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird.ift
„Der Weltkindertag ist eine Einladung an alle Generationen,
gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und einfach Spaß
zu haben. Unser Familienfest zeigt, wie vielfältig die Angebote für
Kinder und Familien in Duisburg sind. Gleichzeitig erinnert uns der
Tag daran, dass Kinder gehört werden wollen, mitgestalten können und
ihre Rechte zählen.“
Freibad Homberg zieht eine
positive Bilanz
Die Saison im Freibad Homberg ist zu Ende. Am
Sonntag, 6. September, öffnete es zum letzten Mal in diesem Jahr für
Badegäste. DuisburgSport zieht eine positive Bilanz. Trotz des
verspäteten Starts durch die Sanierung besuchten insgesamt 18.240
Badegäste das Freibad Homberg.
Im vergleichbaren Zeitraum
des Vorjahres waren es 13.557 Gäste. Damit stieg die Besucherzahl um
4.683 beziehungsweise rund 34,5 Prozent. „Natürlich spielt bei einem
Freibad das Wetter immer eine wichtige Rolle. Die Entwicklung zeigt
für uns aber auch, dass sich die Investitionen in den Standort
auszahlen.
Durch die Sanierung konnten wir die Qualität und
Attraktivität des Freibades weiter steigern – und die sehr positive
Resonanz der Badegäste bestätigt uns darin“, betont Sportdezernent
Martin Linne. Wie groß das Interesse war, zeigte sich bereits wenige
Tage nach der Eröffnung. Am 29. Juli wurde mit 1.908 Badegästen der
besucherstärkste Tag der Saison verzeichnet.
Das stärkste
Wochenende folgte am 8. und 9. August mit insgesamt 2.059 Besuchern.
Bei Temperaturen von 28 Grad am Samstag kamen 572 und am Sonntag bei
31 Grad 1.487 Gäste. Ganz ruhig wird es im Freibad Homberg nach dem
Saisonende jedoch noch nicht.
Am 26. und 27. September
finden dort die 2. Duisburger Hundeschwimmtage statt. Jeweils von 11
bis 17 Uhr gehört das Becken den Vierbeinern. Nach der erfolgreichen
Premiere im vergangenen Jahr führt DuisburgSport die Veranstaltung
erneut gemeinsam mit dem Hundeschulzentrum Niederrhein durch.
Mit dem Südbad in Großenbaum, dem Rhein-Ruhr-Bad in Hamborn, dem
Allwetterbad Walsum, dem Toepperbad in Rheinhausen und dem Hallenbad
Neudorf stehen auch in der kälteren Jahreszeit städtische
Schwimmangebote zur Verfügung. Weitere Informationen zu den
städtischen Bädern gibt es online unter
https://www.baederportal-duisburg.de/.
Verkehrsbehinderungen aufgrund des 24. Lichterlaufs Duisburg
Kruppstraße im Sportpark am Samstag von 16:30 Uhr bis 22 Uhr
gesperrt
(Fahr-)Bahn frei für den 24. Lichterlauf am
Samstag, 12. September, im Sportpark Duisburg. Der Benefizlauf
zugunsten der Beleuchtung entlang der Regattastrecke bringt
Verkehrsbeschränkungen mit sich: Die Kruppstraße in
Wedau/Neudorf-Süd ist am Samstag von 16:30 Uhr bis ca. 22 Uhr für
den Auto- und Busverkehr gesperrt. Hier befindet sich der Start- und
Zielbereich für die Läufe.
Die Sperrung erfolgt zwischen
Kalkweg und Masurenallee, wobei die Zufahrt vom Kalkweg zur
Bertaallee frei ist. Die Bertaallee im Sportpark ist jedoch von
19:45 Uhr bis 20:15 Uhr gesperrt. Auf die Verkehrsbeschränkungen hat
auch die DVG reagiert. Betroffen ist am Samstagabend die Buslinie
939 zwischen Oberhausen, Anne-Frank-Realschule und dem Klinikum
Duisburg.
Die Busse zum und vom „Klinikum Duisburg“ werden
zwischen den Haltestellen „Sportpark“ und „MSV Arena“ in beiden
Fahrtrichtungen umgeleitet. Die Haltestellen „Bertaallee“ und
„Regattabahn“ entfallen. Die Fahrgäste können die Haltestellen
„Sportpark“ und „MSV Arena“ nutzen. Am Lichterlauf nehmen am
Samstagabend mehr als 1.500 Läuferinnen und Läufer teil. Start und
Ziel der Läufe über fünf und zehn Kilometer liegen auf der
Kruppstraße.
Der Fünf-Kilometer-Lauf startet um 18:30 Uhr,
der Zehn-Kilometer-Lauf um 20 Uhr. Nachmeldungen sind am
Veranstaltungstag im Zelt des veranstaltenden Stadtsportbundes
Duisburg auf der Klönnewiese im Sportpark möglich. Die Startgebühr
beträgt 19 Euro. Weitere Informationen:
www.lichterlauf.bunert.de
VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon
Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen
Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September
immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.
An gleicher Stelle
findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11
bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im
Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und
Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie
dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.
Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben
integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden
belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder
durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die
Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg: DVG setzt Shuttlebusse
ein
Für Gäste des Fußballspiels Fortuna Düsseldorf
gegen MSV Duisburg am Samstag, 12. September, um 14 Uhr in der
Merkur Spiel-Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) Shuttlebusse ein.
Ab der Haltestelle
„Düsseldorf-Wittlaer“ fahren in der Zeit von 10 bis circa 12.30 Uhr
Shuttlebusse ohne Zwischenhalt zur Merkur Spiel-Arena. Da es keinen
festen Fahrplan gibt, kann es zwischenzeitlich zu Wartezeiten
kommen.
Von der Haltestelle „Düsseldorf Flughafen Bahnhof“
fahren ebenfalls in der Zeit von 10 bis circa 12.30 Uhr Shuttlebusse
ohne Zwischenhalt zur Merkur Spiel-Arena. Nach dem Spiel stehen für
die Rückfahrt Shuttlebusse bereit, die zur Haltestelle „Düsseldorf
Flughafen Bahnhof“ fahren.
Verkehrsinformationen zu Bus und
Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der
DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der
myDVG Bus&Bahn-App. Die myDVG Bus&Bahn-App steht für die gängigen
iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos
zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch bei
Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Instagram unter
instagram.com/dvg_duisburg.
Unfallrisiko E-Scooter
ADAC Studie wertet Unfallursachen und
Verletzungsmuster aus / Kinder und Jugendliche immer häufiger
betroffen / Helme schützen vor schweren Verletzungen

Schon eine Bordsteinkante kann ausreichen, um einen Sturz mit einem
E-Scooter zu erleiden. Fotos ©ADAC/ABGEDREHT
In ganz Europa
nehmen immer mehr E-Scooter am Straßenverkehr teil – und damit
steigen auch die Unfallzahlen. Aus diesem Grund hat die ADAC
Unfallforschung Daten zu Ursachen und Verletzungsmustern
ausgewertet, um auf mögliche Risiken hinzuweisen.
Im
vergangenen Jahr kam es laut dem Statistischen Bundesamt in
Deutschland zu mehr als 16.000 Unfällen mit Beteiligung eines
E-Scooters, wobei in fast 15.000 Fällen Verletzungen registriert
wurden. Binnen vier Jahren hat sich die Zahl der Verunglückten damit
verdreifacht. Die Daten zeigen zudem einen Anstieg der Verletzten
insbesondere in der Altersgruppe zwischen zehn und 18 Jahren. Die
Hauptursachen für Unfälle sind die falsche Nutzung von Fahrbahnen,
Alkoholeinfluss und unangepasste Geschwindigkeit.
Für eine
bessere Bewertbarkeit hat die ADAC Unfallforschung zudem klinische
Studien ausgewertet. Diese zeigen, dass bei Stürzen mit dem
E-Scooter zwei wesentliche Verletzungsmuster auftreten: Verletzungen
der oberen Extremitäten wie Arme, Schultern oder Hände sowie Kopf-
und Gesichtsverletzungen. Diese können in unterschiedlichen
Szenarien passieren: Oberkörperverletzungen treten besonders dann
auf, wenn es zu einem seitlichen Sturz mit einem E-Scooter kommt,
etwa weil dieser wegrutscht.
In diesem Fall sind häufig
Verletzungen von Schultern oder Armen zu verzeichnen. Ein weiteres
Szenario sind Frontalunfälle mit dem E-Scooter, zum Beispiel wenn
dieser an einer Bordsteinkante hängen bleibt. In diesen Fällen kann
es passieren, dass der Fahrer nach vorne über den Lenker
geschleudert wird.
Die Daten, die dem ADAC vorliegen, zeigen
dabei: Ist der Fahrer nüchtern, kann er den Sturz oft reflexartig
abfangen, und es treten vermehrt Verletzungen an Händen oder Armen
auf. Ganz anders ist das Bild bei erhöhtem Alkoholeinfluss, der die
Reflexe hemmen kann: In diesen Fällen können mitunter schwere Kopf-
und Gesichtsverletzungen die Folge sein.
Aus Sicht des ADAC
sind E-Scooter inzwischen ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität
in Deutschland geworden und können besonders im Stadtgebiet eine
Möglichkeit darstellen, ohne Stau oder andere Verzögerungen schnell
ans Ziel zu kommen. Gleichzeitig sollten sich alle Nutzer aber
bewusst sein, dass ein E-Scooter bauartbedingt kaum Fahrfehler
verzeiht und Stürze meist Verletzungen nach sich ziehen.
Dennoch haben Fahrer einen großen Teil der Sicherheit selbst in der
Hand: So sollte mit einem E-Scooter nur auf zugelassenen Strecken
und an die jeweilige Situation angepasst gefahren werden. Der ADAC
empfiehlt zudem, immer einen Helm zu tragen. Ein Test des Schweizer
Automobilclubs TCS hat ergeben, dass dieser nachweislich die
Wahrscheinlichkeit schwerer Kopfverletzungen bei einem Sturz
reduzieren kann.

Ein weiterer Risikofaktor sind Fahrten, bei denen sich zwei oder
sogar mehr Personen auf einem E-Scooter befinden. Die Unfallgefahr
steigt durch die veränderte Fahrdynamik stark an. Die Daten des
Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Zahl der sogenannten
Mitfahrer-Unfälle im vergangenen Jahr um 60 Prozent angestiegen ist
– vorwiegend mit Beteiligung Jugendlicher oder junger Erwachsener.
Gleichzeitig können auch Kommunen ihren Teil dazu beitragen,
sichere Bedingungen für E-Scooter zu schaffen. Gut ausgebaute
Radwege reduzieren das Risiko für Nutzungskonflikte zwischen den
Verkehrsteilnehmern.

Inflationsrate im August 2026 bei +2,9 % Weiter steigende
Kraftstoffpreise treiben die Inflationsrate
Verbraucherpreisindex, August 2026: +2,9 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,2 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, August 2026: +2,9 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,2 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung
des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im August
2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise
erneut leicht verstärkt, nachdem sie im Juli 2026 bei +2,8 % und im
Juni 2026 bei +2,3 % gelegen hatte.
"Auch im August waren
gestiegene Energiepreise hauptverantwortlich für die
Gesamtteuerung", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen
Bundesamtes (Destatis). "Besonders deutlich hat sich die vor allem
durch den Iran-Krieg verursachte Teuerung der Energie bei den
Kraftstoffen gezeigt", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2026
stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im August 2026 um 0,2 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 10,5 %
gegenüber August 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im August 2026 um 10,5 %
höher als im August 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für
Energie im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut deutlich
(Juli 2026: +8,3 %; Juni 2026: +3,4 %.
Dies war der höchste
Anstieg der Energiepreise seit über drei Jahren
(Februar 2023: +19,1 % gegenüber Februar 2022). Die seit dem Beginn
des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete
Preisentwicklung machte sich für die Verbraucherinnen und
Verbraucher auch im August 2026 an den Tankstellen bemerkbar.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich Kraftstoffe um
27,7 % (Juli 2026: +23,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der
Haushaltsenergie, verteuerte sich von August 2025 bis August 2026
mit +49,6 % noch stärker.
Da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben
für Haushaltsenergie hat und die Preise für Strom (-5,5 %), Erdgas
einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-1,0 %) im
Vorjahresvergleich gleichzeitig sanken, war Haushaltsenergie
insgesamt um 0,7 % günstiger als im Vorjahresmonat.
Die
rückläufigen Preisentwicklungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme sind
teilweise auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen
Jahresfrist mit +0,1 % unterdurchschnittlich Die Preise für
Nahrungsmittel blieben im August 2026 mit +0,1 % gegenüber dem
Vorjahresmonat nahezu unverändert, nach jeweils +0,4 % im Juli, Juni
und Mai 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im August 2026
dennoch einige Nahrungsmittel deutlich teurer, unter anderem Eier (+15,2 %),
frisches Gemüse (+5,2 %) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte
(+4,4 %). Günstiger binnen Jahresfrist waren hingegen vor allem
Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter: -29,9 %),
frisches Obst (-5,6 %) und Molkereiprodukte (-5,5 %).
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 % Im
August 2026 betrug die Inflationsrate
ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und
Kraftstoffe +2,0 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von
Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lag im August 2026 bei +2,4 % und damit unter der
Gesamtteuerung.
Waren verteuerten sich gegenüber August 2025
um 3,0 % Die Preise für Waren lagen im August 2026 um 3,0 % über
dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich
dabei um 4,2 %, insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung
(+10,5 %), während sich die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 %
erhöhten.
Besonders stark stiegen binnen Jahresfrist zum
Beispiel die Preise für Informationsverarbeitungsgeräte (+9,0 %) und
Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge verzeichneten hingegen unter
anderem Haushaltsgeräte (-1,9 %) und Geräte der
Unterhaltungselektronik (-2,8 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen
Jahresfrist um 2,8 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt stiegen im August 2026 um 2,8 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Die Teuerung für Dienstleistungen hat sich damit
erneut leicht abgeschwächt und lag knapp unterhalb der
Gesamtteuerung.
Besonders stark verteuerten sich im
Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer
Einrichtungen (+6,3 %), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen
(+4,7 %) sowie Pauschalreisen (+3,2 %). Auch die Wasserversorgung
und andere Dienstleistungen für die Wohnung sowie
Gaststättendienstleistungen (jeweils +3,1 %) waren im August 2026
teurer als ein Jahr zuvor.
Bedeutsam für die
Preisentwicklung insgesamt blieben im August 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für
Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich
nahezu unverändert (+0,1 %).
Preise insgesamt stiegen
gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, Kraftstoffe um 3,1 % Gegenüber
Juli 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im August 2026
um 0,2 %. Obwohl der sogenannte Tankrabatt bereits am 30. Juni 2026
ausgelaufen war, wurden Kraftstoffe im August 2026 gegenüber dem
Vormonat erneut teurer (+3,1 %, darunter Dieselkraftstoff: +6,4 %,
Superbenzin: +2,1 %).
Die Energiepreise insgesamt stiegen
binnen Monatsfrist um 1,7 %, neben Kraftstoffen trug dazu auch
leichtes Heizöl mit +6,5 % bei. Teurer binnen Monatsfrist wurden
unter anderem auch Spiele, Spielzeug und Hobbywaren (+3,0 %) sowie
Bekleidungsartikel (+1,8 %).
Zudem blieben die Preise für
Nahrungsmittel insgesamt nahezu unverändert (-0,1 %). Hier gingen
vor allem saisonbedingt die Preise für frisches Obst (-1,6 %)
zurück. Ebenfalls günstiger binnen Monatsfrist wurden beispielsweise
Flugtickets (-8,0 %).
NRW: Unternehmensinsolvenzen
im 1. Halbjahr 2026 auf Zehnjahreshoch
* Unternehmensinsolvenzen stiegen um +7,5 %
gegenüber dem Vorjahreshalbjahr an * Insolvenzhäufigkeit pro
10.000 Unternehmen im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am
höchsten * Deutliche Rückgänge bei den betroffenen Beschäftigten
(-34,9 %) und den voraussichtlichen Forderungen (-16,3 %)
Im 1. Halbjahr 2026 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen
3.428 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, waren das +7,5 % mehr als im
1. Halbjahr 2025. Damals hatte es 3.190 gemeldete
Unternehmensinsolvenzen gegeben.
Die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Halbjahr 2026 den höchsten
Stand seit dem 1. Halbjahr 2016 mit 3.427 Insolvenzen. Bis zum
1. Halbjahr 2022 waren die halbjährlichen Insolvenzzahlen auf 1.805
gesunken; ab diesem Zeitpunkt stiegen sie dann wieder kontinuierlich
an.

Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsbereich
„Verkehr und Lagerei“ am höchsten Im 1. Halbjahr 2026 wurden,
bezogen auf jeweils 10.000 Unternehmen, durchschnittlich 46
Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste Insolvenzquote
verzeichnete dabei der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit
105 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen.
Es
folgten das „Baugewerbe” mit 82 Verfahren und das „Gastgewerbe” mit
82 Verfahren je 10.000 Unternehmen. Rückgänge bei den betroffenen
Beschäftigten und den voraussichtlichen Forderungen Die Zahl der
insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im 1. Halbjahr 2026 mit
13.853 Beschäftigten um −34,9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Damals hatte es 21.274 betroffene Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer gegeben. Nach ersten Auswertungen war im 1. Halbjahr
2026 der Großteil der betroffenen Beschäftigten im
Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe” beschäftigt.
Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Halbjahr 2026 auf
3,7 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um −16,3 %
niedriger als im 1. Halbjahr 2025. Damals hatte die Höhe der
summierten Forderungen bei 4,4 Milliarden Euro gelegen.
Gesamtzahl der Insolvenzen um fast 8 % höher als im 1. Halbjahr 2025
Die Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW
(Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im 1. Halbjahr 2026 mit
16.698 Verfahren um +7,8 % höher als im 1. Halbjahr 2025 mit 15.491
Verfahren.
Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter
anderem 10.322 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um +10,1 %
gestiegen ist. Im 1. Halbjahr 2025 waren es 9.374 Verfahren gewesen.
Weitere Ergebnisse finden sich auf unserer Statistikseite.
Bezahlbarer Wohnraum:
Kommission will EU-Staaten und Kommunen unterstützen
Die Europäische Kommission will Kommunen und
Mitgliedstaaten unterstützen, die Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum
auf den Weg bringen wollen. Ein heute vorgelegter Gesetzesentwurf
hat zum Ziel, Behörden Rechtssicherheit zu geben, wenn sie sich
entscheiden, auf der Grundlage lokaler Gegebenheiten zu handeln.
Laut der jüngsten Eurobarometer-Umfrage ist für mehr als 50
Prozent der Menschen, die in Städten wohnen, das Thema Wohnraum ein
unmittelbares und dringendes Anliegen. EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen erklärte: „Vor einem Jahr habe ich versprochen,
die Erschwinglichkeit von Wohnraum in Europa anzugehen.
Heute machen wir einen Schritt in diese Richtung. Durch mehr
Klarheit und Unterstützung für lokale Behörden und Gemeinschaften,
verankert in den Realitäten vor Ort. Der Mangel an bezahlbarem
Wohnraum ist eine Angelegenheit, die für so viele unserer
europäischen Bürgerinnen und Bürger Anlass zur Sorge gibt.
Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Studierende können sich
nicht leisten, dort zu leben, wo sie arbeiten und studieren. Vor
allem geht es um Fairness.“
Mehr Klarheit für Kommunen In vielen
Städten und beliebten Reisezielen steigt der Druck auf den
Wohnungsmarkt. Einige Mitgliedstaaten haben Maßnahmen ergriffen, um
diesen Druck abzubauen, standen dabei jedoch vor Herausforderungen
in Bezug auf die Vereinbarkeit mit dem EU-Recht.
Der
Affordable Housing Act gibt den EU-Staaten und Kommunen mehr
Klarheit, wie sie im Rahmen des EU-Binnenmarkts handeln können.
Dabei geht es beispielsweise um eine gemeinsame Methodik, um
Gegenden zu identifizieren, die unter besonderem Druck auf den
Wohnungsmarkt leiden und um Kriterien zum Umgang mit
Kurzzeitvermietungen.
Keine neuen EU-Zuständigkeiten
Der Vorschlag überlässt die Entscheidung darüber, ob und welche
Maßnahmen zu ergreifen sind, den zuständigen Behörden.
Wohnungspolitische Entscheidungen bleiben auf nationaler, regionaler
und lokaler Ebene.
RRX-Ausbau: Bürger:innen können Planänderungen für
Duisburger Süden ab nächster Woche einsehen
Elektronische Offenlage der Unterlagen durch
die Bezirksregierung Arnsberg ab Montag, 14. September 2026 •
Änderungen betreffen u.a. Höhe der Schallschutzwände in diversen
Bereichen • DB InfraGO informiert Interessierte am Donnerstag,
17. September digital über Änderungen und Verfahren
Wichtiger
Zwischenschritt für den RRX-Ausbau im Duisburger Süden: Die DB
InfraGO hat die Ausbaupläne für den Planfeststellungsabschnitt (PFA)
3.2 zwischen Düsseldorf Angermund und Duisburg Schlenk überarbeitet.
Das Projektteam hat dabei zahlreiche Einwendungen berücksichtigt und
u.a. die Höhe der Schallschutzwände in diversen Schutzabschnitten
angepasst sowie die Planung weiter vertieft. Betroffene Bürger:innen
und Interessensverbände haben nun die Möglichkeit, die geänderten
Pläne einzusehen und Einwände bei der Bezirksregierung Arnsberg
vorzubringen.
Elektronische Offenlage der Unterlagen ab
Montag, 14. September Die überarbeiteten Planungen (das so
genannte „Deckblatt“) sind in der Zeit von Montag, 14. September bis
einschließlich Dienstag, 13. Oktober 2026 auf der Homepage der
Bezirksregierung Arnsberg (https://www.bra.nrw.de/-6265) sowie auf
dem zentralen UVP-Portal des Bundes (https://www.uvp-portal.de/de)
einsehbar.
Das sogenannte Deckblattverfahren kommt immer
dann zum Einsatz, wenn sich Änderungen in der Planung ergeben, die
von den ursprünglich eingereichten Planfeststellungsunterlagen
abweichen.
Auf Verlangen von Beteiligten kann die
Anhörungsbehörde eine leicht zu erreichende Zugangsmöglichkeit zur
Verfügung stellen. Betroffene können sich hierfür während der Dauer
der Veröffentlichung per Mail an
Planfeststellungstrasse25@bra.nrw.de wenden.
Die betroffene
Öffentlichkeit kann bis zu sechs Wochen ab der Auslegung des Plans –
bis einschließlich 26. Oktober 2026 – bei der Bezirksregierung
Arnsberg Einwendungen gegen die Planänderung erheben. Einwendungen
sind elektronisch über Beteiligung NRW
(https://beteiligung.nrw.de/k/1030960) zu erheben.
Zudem
besteht die Möglichkeit diese in schriftlicher Form an die
Bezirksregierung Arnsberg (Dezernat 25, Seibertzstr. 1, 59821
Arnsberg) oder per E-Mail an Planfeststellungstrasse25@bra.nrw.de zu
richten.
Digitale Bürgerinformationsveranstaltung der DB
InfraGO am 17. September Für interessierte Bürger:innen bietet
die DB InfraGO vorab eine digitale Informationsveranstaltung an. Die
Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. September 2026 um 18 Uhr
statt. Das Projektteam stellt im Rahmen der Veranstaltung die
wesentlichen Planungsänderungen vor und erläutert außerdem das
Deckblattverfahren. Bürger:innen haben die Möglichkeit, Fragen über
einen Live-Chat zu stellen.
Interessent:innen benötigen
lediglich ein internetfähiges Gerät mit Lautsprecher und Tastatur
zur Teilnahme am Chat. Der Zugang ist über folgenden Link möglich:
https://www.db-buergerdialog.de/rrx-duisburg
Darüber hinaus
bietet das Projektteam während der Offenlage Bürgersprechstunden für
individuelle Fragen und Anliegen an. Informationen zu den Terminen
sowie eine Buchungsmöglichkeit finden Sie online unter
https://www.rheinruhrexpress.de/home.html

Foto DB-Sicherheit GmbH
Der RRX-Ausbau im Duisburger Süden im
Überblick Damit der Rhein-Ruhr-Express zukünftig im
15-Minuten-Takt zwischen Köln und Dortmund verkehren kann, sind auch
auf Duisburger Stadtgebiet umfangreiche Bauarbeiten notwendig.
Zwischen Düsseldorf-Angermund und dem Duisburger Hauptbahnhof plant
die DB InfraGO die vorhandene Infrastruktur durchgängig auf sechs
Gleise zu erweitern. Die zwei neuen Gleise werden westlich der
bereits bestehenden vier Gleise gebaut.
Der sechsgleisige
Ausbau wird aus Richtung Düsseldorf bis zum Haltepunkt
Duisburg-Großenbaum fortgesetzt. Weitere Maßnahmen zwischen Duisburg
Großenbaum und Duisburg Buchholz sind nicht erforderlich, da die
Strecke dort bereits sechsgleisig ausgebaut ist. Zwischen Duisburg
Buchholz und Duisburg Schlenk ist die Strecke heute fünfgleisig.
Hier wird die DB InfraGO ein sechstes Gleis in die bestehende
Infrastruktur einpassen, um möglichst wenig zusätzliche Flächen zu
beanspruchen. Dafür passt das Projektteam auch die bestehenden
Gleise an und baut unter anderem eine Eisenbahnkreuzung im Bereich
der Wedauer Straße. Zudem steht die Erweiterung der Eisenbahnbrücken
über den Winkelhauser Weg, den Rahmer Bach, die Wedauer Straße und
die Straße Im Schlenk auf dem Plan.
Damit es für Anwohnende
entlang der Strecke deutlich leiser wird, plant die DB InfraGO auch
den Neubau zahlreicher Schallschutzmaßnahmen. Im PFA 3.2 ist im
Ausbaubereich eine Kombination aus aktivem und passivem Schallschutz
vorgesehen. Als aktive Maßnahmen sind Schallschutzwände mit einer
Gesamtlänge von rund 6,2 Kilometern und einer Höhe von bis zu fünf
Metern geplant.
Zudem wird das Besonders überwachte Gleis
(BüG) auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern eingesetzt. Hier sorgt
ein Schleifzug für glatte Schienen, die weniger Lärm verursachen.
Überall dort, wo diese sogenannten aktiven Schallschutzmaßnahmen
nicht ausreichen, um die Grenzwerte einzuhalten, haben
Anwohner:innen zusätzlich Anspruch auf passive
Schallschutzmaßnahmen, wie z.B. Schallschutzfenster oder -lüfter.
Allgemeine Informationen zum RRX-Ausbau Mit dem RRX-Ausbau
setzt die DB eines der wichtigsten Pendlerprojekte in
Nordrhein-Westfalen um. Mit jeder neuen Weiche und jedem
zusätzlichen Kilometer neuem Gleis sorgt die DB für mehr Kapazität
auf der Schiene. Nach dem Abschluss des Gesamtprojekts dürfen sich
Fahrgäste auf weitere umsteigefreie Verbindungen auf der
Hauptstrecke zwischen Köln und Dortmund freuen.
Zukünftig
sollen sieben Linien die Rhein-Ruhr-Region im 15-Minuten-Takt
verbinden. Pendler:innen profitieren u. a. von modernen Zügen mit
deutlich mehr Platz sowie mehr Direktverbindungen zwischen Rhein und
Ruhr. Für Anwohner:innen wird es mit dem Ausbau auch deutlich
leiser: In den betroffenen Bereichen baut die DB wo immer nötig
Lärmschutzwände und setzt passive Lärmschutzmaßnahmen – durch den
Einbau von Schallschutzfenstern oder -lüftern – um. Weitere
Informationen finden Sie online unter
www.rheinruhrexpress.de
Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren
1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am
Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung
Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael
Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen,
Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des
„totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.
Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten
„tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil
Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das
sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt
hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.
Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den
Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden
Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt
ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet
Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie
telefonisch unter 0203 283-987894.
Im Ruhrgebiet
sind rund 16.000 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht
Zum Stichtag 31. Januar 2026 wurden im Ruhrgebiet
16.040 wegen Wohnungslosigkeit untergebrachte Menschen erfasst – ein
Rückgang von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Das
geht aus Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. NRW-weit
waren es 104.665 Menschen.
Ein Großteil der untergebrachten
Personen hatte eine ausländische Staatsangehörigkeit – ihr Anteil
liegt im Ruhrgebiet mit 13.005 Menschen bei etwa 81 Prozent. Zudem
waren 4.075 (rund 25,4 Prozent) der im Ruhrgebiet wegen
Wohnungslosigkeit untergebrachten Personen Kinder und Jugendliche.
idr
VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in
Rumeln Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27.
September, um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch
das Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an.
Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische
Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt,
dass Honig unterschiedliche Aromen hat.
Die Führung richtet
sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen
möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme
kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann
online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle
der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.
Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im Smart City
Index 2026 um zwölf Plätze
Die Stadt Duisburg hat sich im Smart City Index
2026 des Digitalverbands Bitkom deutlich verbessert und erreicht mit
76,4 Punkten Rang 35 unter den deutschen Großstädten mit mehr als
100.000 Einwohnern. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Sprung
um zwölf Plätze.
Damit bestätigt die Stadt ihren Kurs bei
der digitalen Transformation und baut ihre Stärken weiter aus. Für
Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack ist das
Ergebnis eine Bestätigung der bisherigen Digitalisierungsstrategie:
„Platz 35 im Smart City Index 2026 ist ein positives Signal für
Duisburg. Die Ergebnisse zeigen, dass wir insbesondere bei digitaler
Verwaltung, Mobilität und datengetriebener Stadtentwicklung gut
aufgestellt sind.
Gleichzeitig sehen wir, in welchen
Bereichen wir noch stärker werden müssen. Unser Anspruch ist es, die
Digitalisierung konsequent zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger,
der Wirtschaft und der gesamten Stadtgesellschaft weiter
voranzutreiben.“
Ein Blick auf die Entwicklung der
vergangenen Jahre zeigt, dass die Platzierung allein nur bedingt
aussagekräftig ist: Jahr Platz 2026 35 2025 47 2024 35
2023 47 2022 41 2021 37 2020 19 2019 33 Zwar
erreichte Duisburg 2020 mit Rang 19 seine bislang beste Platzierung,
jedoch hat sich der Wettbewerb zwischen den deutschen Großstädten
seitdem deutlich verschärft. Bitkom weist darauf hin, dass die
Durchschnittswerte kontinuierlich steigen und die Abstände zwischen
den Städten immer kleiner werden.
Städte müssen daher nicht
nur Fortschritte erzielen, sondern sich oftmals schneller entwickeln
als ihre Wettbewerber, um ihre Position im Ranking zu verbessern.
Duisburg hat seine Digitalisierung in den vergangenen Jahren
kontinuierlich vorangetrieben und konnte sich 2026 wieder deutlich
verbessern.
Die Platzierung zeigt deshalb weniger einen
Stillstand als vielmehr die hohe Dynamik im bundesweiten Vergleich.
Duisburg gehört im Smart City Index 2026 zum oberen Mittelfeld der
deutschen Großstädte und überzeugt insbesondere durch seine digitale
Verwaltung und moderne Mobilitätsangebote.
Mit 84,6 Punkten
in der Verwaltung und 84,8 Punkten im Bereich Mobilität zählen diese
beiden Handlungsfelder zu den klaren Stärken der Stadt. Besonders
gute Bewertungen erzielt Duisburg bei digitalen
Verwaltungsleistungen, Online-Services, Bürgeranliegen,
Serviceportalen, intelligentem Verkehrsmanagement, multimodalen
Mobilitätsangeboten sowie bei Open Data und digitalen
Geodatenplattformen. Auch bei der 5G- Versorgung erreicht Duisburg
Höchstwerte.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Investitionen
in digitale Infrastruktur, moderne Verwaltungsangebote und smarte
Mobilitätslösungen Wirkung entfalten und die Lebensqualität sowie
die Standortattraktivität nachhaltig stärken. Trotz der positiven
Entwicklung sieht die Stadt weiterhin Handlungsbedarf.
Die
größten Entwicklungspotenziale liegen im Bereich Energie und Umwelt,
der mit 64,3 Punkten den schwächsten Themenbereich im Duisburger
Gesamtergebnis darstellt. Darüber hinaus besteht weiteres
Verbesserungspotenzial beim Glasfaserausbau, bei der
Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie bei der Stärkung des
Innovations- und Start-up- Ökosystems.
Gerade diese Themen
gewinnen im Wettbewerb der Smart Citys zunehmend an Bedeutung und
werden maßgeblich darüber entscheiden, ob Duisburg künftig dauerhaft
den Sprung in die Spitzengruppe der digitalsten Großstädte
Deutschlands schaffen kann.
„Die Verbesserung im Smart City
Index bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig
ist sie Ansporn, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen.
Unser Ziel bleibt es, Duisburg als digitalen, nachhaltigen und
lebenswerten Standort konsequent weiterzuentwickeln“, so Martin
Murrack.
Faire Woche 2026: Duisburg setzt ein
Zeichen für gerechten Handel und Vielfalt Die
diesjährige Faire Woche unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt
erleben!“ findet bundesweit vom 11. bis 25. September statt. Auch in
Duisburg gibt es im September verschiedene Möglichkeiten, den Fairen
Handel kennenzulernen und selbst aktiv zu werden.
„Fairer
Handel beginnt im Alltag. Mit unserem Einkauf und unserem Konsum
können wir dazu beitragen, bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere
Handelsstrukturen zu unterstützen. Wir laden alle Bürgerinnen und
Bürger ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, lokale Angebote
zu nutzen und eigene Ideen für eine faire und gute Zukunft
einzubringen“, sagt Koordinator André Spans vom Umweltamt.
So bietet zum Beispiel der Weltladen Duisburg am Donnerstag, 24.
September, die Aktion „Kochen mit dem Weltladen – Die Vielfalt
fairer Produkte“ an. Interessierte können zudem am Sonntag, 27.
September, am Fairen Brunch in Duisburg-Neudorf teilnehmen. Am
Mittwoch, 30. September, folgt ein zweistündiger Stadtrundgang mit
dem Titel „Walk & Talk Duisburg – Der fairen Schokolade auf der
Spur“.
An verschiedenen interaktiven Stationen in der
Duisburger Innenstadt geht es um die Themen Kakaoanbau und Fairer
Handel. Im Anschluss an den Stadtrundgang wird fair gehandelte
Schokolade verkostet. Organisiert wird der Rundgang von der
Duisburger Fairtrade-Stadt Steuerungsgruppe. Als Fairtrade-Stadt
setzt sich Duisburg gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und
Akteuren aus Vereinen, Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel, Kirchen,
Verwaltung und weiteren Initiativen für den Fairen Handel ein.
Ein Schwerpunkt des Engagements liegt 2026 auf dem Thema „Kakao
und fairer Handel“. Alle Veranstaltungen sind im Kalender
http://www.faire-woche.de/kalender abrufbar. Weitere Informationen
gibt es auch auf der städtischen Website unter
http://www.duisburg.de/fairtradestadt. Mit den Aktionswochen wird
auf gerechte Handelsbeziehungen, nachhaltigen Konsum und die
Vielfalt des Engagements für eine gerechtere Welt aufmerksam
gemacht.
Gemeinsame Sonderkontrolle von DVG und NIAG: 114
Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen
vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt
die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf
Schwerpunktkontrollen.
Dabei werden über mehrere Stunden
konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem
gültigen Ticket unterwegs sind. Die DVG führte eine solche
Kontrolle erneut gemeinsam mit der Niederrheinische Verkehrsbetriebe
Aktiengesellschaft (NIAG) durch. So kontrollierte das Prüfpersonal
von DVG und NIAG am Dienstag, 8. September, an der Haltestelle
„Moers Bahnhof“ in Moers insgesamt 2.556 Fahrgäste.
DVG und
NIAG stärken damit ihre Zusammenarbeit und gehen gemeinsam gegen das
Fahren ohne Ticket vor. Das Ergebnis: 114 Fahrgäste wurden ohne
gültiges Ticket angetroffen. Fahren ohne Ticket ist kein
Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.
Fahrgäste, die
wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten
daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten
Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu
einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten
diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen
angetroffen wurden.
Repair-Café im Recyclingzentrum
Mitte: Defekte Alltagsgegenstände erhalten eine zweite Chance
Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung
sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte
unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des
Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte
Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.
Am Freitag, 18.
September 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte,
kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam
repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe
zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die
Teilnehmenden selbst aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und
praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Mit dem monatlichen Repair-Café möchten die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und
zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder
reparierte Gegenstand trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und
wertvolle Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig
bietet das Angebot die Möglichkeit zum Austausch mit anderen
Interessierten und fördert das Bewusstsein für einen
verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 18. September 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00
Uhr Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Der nächste Termin findet am Freitag, 16. Oktober
2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung
der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch
unter (0203) 283-3000.
Kabarettistische Komödie
„Glückauf“ von und mit Thomas Glup in der Rheinhausen-Halle
Der Saisonauftakt der Theaterspielreihe in der Rheinhausen-Halle
beginnt am Dienstag, 22. September, um 20 Uhr (Einlass bereits ab 19
Uhr) an der Beethovenstraße 20 mit einem ganz besonderen
Theaterereignis: dem neuen Stück „Glückauf“ aus dem Revier – für das
Revier, eine Mischung aus Einpersonenstück und Kabarett. Thomas
Glup, den man aus Komödien-Produktionen wie „Beamte sind auch nur
Menschen“ oder „Der Ferienkönig“ kennt und für seinen ebenso
warmherzigen wie treffsicheren Humor schätzt, hat sein neues
außergewöhnliches Projekt im Mai erstmals in Essen auf die Bühne
gebracht.
„Glückauf“ ist damit so aktuell wie keine andere Produktion der
Saison. Glup wird in einer Doppelrolle auf der Bühne stehen und sich
liebevoll der Sprache im Allgemeinen und der des Ruhrgebiets im
Besonderen widmen. Wo sonst spricht man von „Nuckelpinnen“ und
„Krösken“, gönnt sich „Lungenbrötchen“ und speist „Klümkes vonne
Bude“? Nur im Ruhrgebiet konnten schon immer Pläuschken auffe Straße
so kurz und prägnant sein: „Wo gehsse?“ – „Konsum.“ – „Holsse?“ –
„Käse!“.

Kabarettistische Komödie „Glückauf“ von und mit Thomas Glup - C
Konzertdirektion Landgraf
Mit großer Liebe zu seiner Heimat
bringt Glup jene unverwechselbare Mischung aus Witz,
Beobachtungsgabe und echter Ruhrgebiets-Seele mit, die seine
Arbeiten so besonders macht. Ein Abend voller Charme, Herz und
echter Verbundenheit mit dem Revier, den man sich nicht entgehen
lassen sollte. Einzelkarten sind in drei Preiskategorien für 27
Euro, 22 Euro sowie 17 Euro bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen
erhältlich.
Weitere Informationen gibt es montags bis
freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter (0203) 283- 987889
oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de oder online unter
https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/90/kulturprogramm-
rheinhausen. Bei der Aufführung handelt es sich um eine
Veranstaltung der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf
und der Bezirksverwaltung Rheinhausen.
Duisburg-Premiere: Masud mit "Playlist" am 10.
September 2026 im BORA (Comedy)
Masud Akbarzadeh hat alles gesehen, alles gesagt – und ist noch
lange nicht fertig. Mit „Playlist" bringt er eine rohe,
ungeschönte Live-Show auf die Bühne. Neues Material trifft auf
legendäre Bits aus seinen früheren Programmen: „Fame", „Fucking
Famous" und Zeug von davor – alles kommt nochmal raus, aber
anders. Ehrlicher. Härter. Lustiger.

Foto Marvin Ruppert
Masud ist kein „Newcomer“. Er ist OG. Stand-up gelernt in den
USA, gefeiert bei ProSieben, Amazon Prime, Comedy Central – und
auf so ziemlich jeder Bühne, die zählt. Er macht das nicht
„nebenbei“. Er macht das besser als die meisten.
„Playlist" ist keine glattgebügelte Show. Sie ist dreckig,
direkt, unfertig – und genau deswegen echt. Masud liefert,
stolpert, explodiert – live und ohne Skript. Wer wissen will,
wie Stand-up sich anfühlen soll, muss Masud live erleben.
Mit dem neuen Live-Programm "Playlist" gastiert Masud am 10.
September erstmalig in Duisburg (BORA | Duisburg-Premiere).
Termin: Donnerstag, 10. September 2026
Ort: BORA, Dellplatz 16a, 47051 Duisburg
Beginn: 20.00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0761 88849999 (Reservix Tickethotline)
| https://bora.reservix.de, www.reservix.de &
www.eventim.de/artist/masud
Eintrittspreis: VVK 30,40 € inkl. MwSt. und Vorverkaufsgebühr,
ggf. zzgl. Versandkosten
Sicherheit 360° - Gesundheit, Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis
18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine
Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG
statt. Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen
Arbeitsschutz, Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung,
Brandschutz, Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen
der Themenmesse, in Vorträgen und Workshops aktuelle
Anforderungen und Innovationen praxisnah vermittelt.
Im Rahmen der Workshops können Produkte direkt ausprobiert
werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie
Betriebe Sicherheit künftig einfacher, verlässlicher und
digitaler organisieren können. Teilnehmende profitieren von
frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.
Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter
jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine
vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten.
Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis
18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119
Duisburg.
Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt kostenfrei
Über mekontor GmbH & Co. KG
Unter der Marke jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem
Schwesterunternehmen jedeminute Akademie GmbH & Co. KG
Defibrillatoren und Dienstleistungen rund um die betriebliche
Erste-Hilfe und Brandschutz an.
Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von AED-Systemen,
Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und
Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und
digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.
Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich.
Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem
Workshop „Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.
Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter
fachkundiger Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze
ihren eigenen liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen
Blumen, Gräsern und weiteren Naturmaterialien entstehen
einzigartige Dekorationen für Haus und Garten.
Erlernt werden dabei unter anderem handwerkliche Techniken zum
Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle
Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf der Anmeldefrist
erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen. Die Plätze
sind auf 15 Personen begrenzt.
Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich.
Eine Anmeldung
ist bis 1. September erforderlich. Wann: 10. September in der
Zeit von 17 bis 21 Uhr
Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn, Duisburger Str.
213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung:
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon:
0203 / 283 987894
IGA 2027 Ruhrgebiet lädt zum nächsten Tag der Offenen
Gartenpforte ein
Der Tag der Offenen Gartenpforte der
Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet geht in die
nächste Runde: Am 12. und 13. September 2026 lädt die IGA erneut zu
Entdeckungstouren durch die vielfältige Gartenlandschaft der Region
ein.
Jeweils von 11 bis 17 Uhr öffnen 63 Gärten in 21
Städten ihre Tore – kostenlos und für alle, die Lust auf grüne
Inspiration, Gespräche und besondere Gartenorte haben. Nach dem
großen Andrang im Juni, als über 13.000 Menschen mehr als 110 Gärten
besuchten, zeigt sich auch die September‑Ausgabe der Offenen
Gartenpforte Ruhrgebiet wieder mit einer bunten Bandbreite: vom
historischen Garten über Kunst‑Oasen bis zu Natur‑, Nutz‑ und
Gemeinschaftsgärten.
Besonders viele offene Gärten gibt es
diesmal in Dortmund (13) und Duisburg (12). idr Informationen:
https://www.iga2027.ruhr/offene-gartenpforte-ruhrgebiet-2026/

NRW: 2025 verunglückten fast 20 Kinder und Jugendliche täglich
im Straßenverkehr
* Insgesamt verunglückten 7.194 Kinder und
Jugendliche 2025 im Straßenverkehr - 17,1 % mehr als 2015 * Mehr
als die Hälfte von ihnen war im Alter von 10 bis 14 Jahren *
Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad
Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen 7.194
Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Straßenverkehr
verunglückt. Das waren 8,5 % mehr als ein Jahr zuvor (2024: 6.632)
und 17,1 % mehr als vor 10 Jahren (2015: 6.145). Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, gab es damit im vergangenen Jahr im
Durchschnitt täglich fast 20 verletzte und getötete Kinder oder
Jugendliche.
6.524 von ihnen erlitten leichte
Verletzungen, 658 wurden schwer verletzt und 12 von ihnen wurden
getötet. Mit 53,9 % war über die Hälfte der in NRW verunglückten
Kinder und Jugendlichen 10 bis einschließlich 14 Jahre alt. 26,8 %
der Verunglückten waren zum Zeitpunkt des Unfalls 6 bis
einschließlich 9 Jahre und 19,3 % waren jünger als 6 Jahre.

Deutschlandweit sind im Jahr 2025 insgesamt
29.273 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Straßenverkehr
verunglückt. Ein Viertel von ihnen (24,6 %) allein in NRW. Im Jahr
2015 lag die Anzahl der verunglückten Kinder und Jugendlichen noch
bei 28.235, wobei NRW einen Anteil von 21,8 % ausmachte.
Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad
Die meisten Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren verunglückten
2025 mit dem Fahrrad (2.125), gefolgt von Pkw-Insassen (2.003) und
denen, die zu Fuß (1.540) unterwegs waren. Jede(r) Zweite unter
6 Jahren verunglückte als Mitfahrerin oder Mitfahrer eines Pkws
(55,1 %).
Bei den 6- bis einschließlich 9-Jährigen lag der
Pkw- (31,8 %), Fußgänger- (29,1 %) sowie Fahrradanteil (28,3 %) bei
jeweils fast einem Drittel. Kinder und Jugendliche im Alter von 10
bis einschließlich 14 Jahren verunglückten am häufigsten mit dem
Fahrrad (38,1 %), gefolgt von Elektrokleinstfahrzeugen wie z. B.
E-Scootern (16,2 %), Pkws (16,1 %) sowie zu Fuß (16,0 %).

NRW: Regionale Wirtschaftsleistung 2024 in fast allen Kreisen
und kreisfreien Städten gestiegen
* Wirtschaftsleistung in NRW blieb 2024 knapp
unter dem Bundesschnitt von +2,6 % * Kreis Recklinghausen
verzeichnet mit +7,3 % höchstes Wirtschaftswachstum in NRW *
Rückgang der Wirtschaftsleistung im Kreis Mettmann, Kreis Gütersloh,
Gelsenkirchen, Kreis Olpe und Solingen
Im Jahr 2024 ist die Wirtschaftsleistung
(gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen
nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, belief sich der Wert der
Wirtschaftsleistung insgesamt auf rund 880 Milliarden Euro. Das
entspricht einem Anstieg von +2,5 % (in jeweiligen Preisen, d. h.
nicht preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr.
Zur
Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den
dargestellten Kennzahlen um nominale Werte handelt. Die
ausgewiesenen Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt und bilden
somit nicht die realen Entwicklungen ab. Aussagen zur realen
wirtschaftlichen Entwicklung können daher aus den nominalen
Veränderungsraten nur eingeschränkt abgeleitet werden.
Als
Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW insgesamt dienen, das 2024
einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −0,5 %
(nominal +2,5 %) aufwies. Kreis Recklinghausen verzeichnete höchstes
Wirtschaftswachstum in NRW Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, erreichte der Kreis Recklinghausen mit einem Anstieg von
+7,3 % die höchste Zuwachsrate in NRW gegenüber dem Vorjahr.
Darauf folgten Bochum mit einem Anstieg von +5,2 %
und Duisburg mit +5,1 %. Maßgebliche Wachstumsimpulse für den Kreis
Recklinghausen kamen aus dem Produzierenden Gewerbe und
für Bochum und Duisburg aus den Dienstleistungsbereichen.
Der höchste Rückgang in NRW wurde im Kreis Mettmann mit −5,0 %
verzeichnet.
Darüber hinaus wurde für den Kreis
Gütersloh (−2,0 %), Gelsenkirchen (−1,4 %), Kreis Olpe (−1,2 %)
und Solingen (−0,8 %) ein Rückgang ermittelt. Im Kreis Mettmann und
in Solingen trugen die Dienstleistungsbereiche zum negativen
Ergebnis bei. Im Gegensatz dazu trug im Kreis Olpe, in Gelsenkirchen
und im Kreis Gütersloh das Verarbeitende Gewerbe zum negativen
Ergebnis bei.
Rheinschiene als Spitzenreiter bei der
Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person Mit 115.513 Euro
erreichte Düsseldorf die höchste Wirtschaftsleistung je
erwerbstätige Person in NRW (+2,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Auf
den weiteren Plätzen folgten Leverkusen mit 108.028 Euro (−0,9 % im
Vergleich zum Vorjahr) und Bonn mit 106.718 Euro (+4,1 % im
Vergleich zum Vorjahr).
Die niedrigsten Werte ergaben sich
für den Kreis Heinsberg (77.435 Euro), Kreis Höxter (74.712 Euro)
und Bottrop (74.054 Euro). NRW erzielte einen durchschnittlichen
Wert von 89.556 Euro je erwerbstätige Person (+2,4 % im Vergleich
zum Vorjahr).

Köln und Düsseldorf trugen ein Sechstel zur
Wirtschaftskraft von NRW bei Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief
sich im Jahr 2024 auf rund 880 Milliarden Euro, das waren +2,5 %
mehr als im Jahr 2023. Köln trug 9,3 % und Düsseldorf 7,7 % zum
Bruttoinlandsprodukt des Landes bei – diese beiden Städte stellten
damit etwa ein Sechstel der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens.
Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das
Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen – sie sind also nicht
preisbereinigt.
UDE-Experiment bei Großer Maus-Show- Im Rhythmus der
Glühwürmchen
Wie schaffen es Glühwürmchen, plötzlich zu
Hunderten gemeinsam im gleichen Takt zu blinken? Mit diesem
faszinierenden Naturphänomen beschäftigt sich Dr. Thorsten
Kimmeskamp aus der Fakultät für Informatik der Universität
Duisburg-Essen. Die Antwort präsentiert er bald einem
Millionenpublikum: In der „Großen Maus-Show“ am Samstag, 12.
September, um 20:15 Uhr in der ARD.

Dr. Thorsten Kimmeskamp bei der Großen Maus-Show/WDR/Ben Knabe
In der Show wird das Publikum selbst Teil eines digitalen
„Glühwürmchen-Schwarms“: Rund 100 kleine Einplatinen-Computer vom
Typ Calliope mini werden verteilt und beginnen zunächst zufällig zu
blinken. Doch nach kurzer Zeit synchronisieren sich die Geräte, bis
schließlich alle gemeinsam im gleichen Rhythmus leuchten. Aber wie
gelingt dies?
Zurück zur Natur: Das in Nordamerika und
Südostasien beobachtbare Verhalten erstaunte Reisende bereits im 19.
Jahrhundert. Lange war sich die Forschung nicht sicher, ob es sich
lediglich um eine optische Täuschung handelt. Erst mathematische
Modelle konnten erklären, wie die Synchronisation entsteht.
Dieses Prinzip hat der UDE-Wissenschaftler in einen Algorithmus
übersetzt und für die kleinen Computer programmiert. Wie sie es
schaffen, sich zu synchronisieren und welche Mathematik
dahintersteckt, will Kimmeskamp noch nicht verraten. Das erfahren
die Zuschauer am 12. September in der „Großen Maus-Show“.
„Was mich daran begeistert, ist, es wirkt wie Zauberei – doch
letztlich stecken Mathematik und Informatik dahinter. Sie machen das
Geheimnis der Glühwürmchen verstehbar. Gleichzeitig ist es aber vor
allem der Zauber, der im Gedächtnis bleibt – auch wenn man den
Trick‘ kennt“, erklärt Kimmeskamp.
Das Projekt nutzt der
Informatiker seit 2021 für Schulbesuche, Workshops und
Veranstaltungen der Junior-Uni – unter anderem bereits vor rund 800
Grundschulkindern in der Essener Lichtburg. Sein Ziel ist es, mit
dem Beispiel aus der Natur Informatik anschaulich erlebbar zu machen
und Berührungsängste abzubauen. „Kinder sind sofort Feuer und
Flamme, und sie merken schnell: Wenn man programmieren kann, öffnen
sich einem quasi unendlich viele kreative Möglichkeiten.“
Kimmeskamp engagiert sich seit vielen Jahren in der Studien- und
Nachwuchsförderung an der UDE. Im von ihm geleiteten
Mentoring-Programm der Fakultät begleitet er Studierende vom
Studienstart bis in den Beruf und organisiert Workshops, Exkursionen
und Mitmachformate rund um die Informatik.
Zu seinen
Projekten zählt auch ein Experiment auf der Internationalen
Raumstation ISS im Jahr 2021. Weitere Beiträge lieferte er bereits
zum Essener Wissenschaftssommer, den TalentTagenRuhr und der
Extraschicht – Nacht der Industriekultur. 2017 wurde er mit dem
Lehrpreis der UDE für hochschuldidaktische Innovationen
ausgezeichnet.
Der Auftritt bei der Maus ist für ihn auch
persönlich etwas Besonderes: „Mit der Sendung mit der Maus bin ich
selbst groß geworden. Sie hat mich immer geprägt in meiner Neugierde
und später in meinem Verständnis von gelingendem Lehren und Lernen.
Es ist wie die Erfüllung eines Traums, dass ich nun auch etwas dazu
beitragen konnte.“ Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/informatik/mentoring/
Gasthörerverzeichnis fürs Wintersemester
2026/2027
Mit der UDE durch den Wissens-Winter Wer
lebenslang lernt, bleibt am Puls der Zeit: Die Universität
Duisburg-Essen lädt Wissbegierige fürs Wintersemester wieder zu
zahlreichen Veranstaltungen ein. Wie wär’s mit einem analytischen
Blick auf Krimis? Oder auf Botanik, Genetik, Elektrotechnik? Weitere
Seminare informieren über französisch-, spanisch- und
türkischsprachige Literatur, blicken ins Alte Testament oder
diskutieren Grundzüge der Energiewissenschaft oder
Unternehmensbesteuerung.
Einige Veranstaltungen finden nicht
auf Deutsch oder mehrsprachig statt. Das aktuelle Programm gibt im
Wintersemester 2026/2027 Einblicke in das vielfältige Lehrprogramm
der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gedruckte Exemplare des
Gasthörerverzeichnisses gibt es kostenlos an beiden Campi im
Akademischen Beratungszentrum (ABZ), den Bibliotheken, in der
UDE-Pressestelle (Duisburg) und im Einschreibungswesen bei Jennifer
Peters.
Gasthörer:innen zahlen für die Teilnahme einmalig
100 Euro für das ganze Semester, bei Geflüchteten entfällt die
Gebühr. Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/2026/gasthoererverzeichnis-wise-26-27.pdf
Historisches Zentrum Duisburg: Podiumsgespräch „Mehr
Kultur wagen – die aktuelle Lage der Kultur in Duisburg“ im
Stadtarchiv
Das Historische Zentrum Duisburg lädt am
Donnerstag, 10. September, um 18 Uhr ins Stadtarchiv am Karmelplatz
5 am Innenhafen zum Auftakt der neuen Gesprächsreihe „Mehr Kultur
wagen!“ ein.
Im Fokus steht die Frage, welche Bedeutung
Erinnerung für eine Stadtgesellschaft hat und wie Geschichtskultur
und die zugehörige Infrastruktur gerade in Zeiten zunehmender
gesellschaftlicher Pluralisierung und knapper öffentlicher Kassen
bewahrt werden können.
Auf dem Podium diskutieren
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, Alexander Drehmann,
Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg, Martin Ahlers,
Redakteur der WAZ Duisburg, Anne Niezgodka vom Archiv für
alternatives Schrifttum (afas), Dr. Andreas Pilger, Leiter des
Stadtarchivs Duisburg sowie Dr. Andrea Gropp, kommissarische
Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg.

C krischerfotografie
Geschichte ist überall: in Gebäuden und
Straßen, in Archiven und Museen, in Familiengeschichten und
persönlichen Erinnerungen. Doch eine Stadtgesellschaft erinnert sich
nicht automatisch gemeinsam: „Welche Geschichten werden öffentlich
sichtbar, welche bleiben unerzählt? Und wie kann eine vielfältige
Stadt wie Duisburg unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven auf
ihre Vergangenheit zusammenbringen, um eine gemeinsame Identität zu
schaffen?“
Auch die Rolle von Museen und Archiven wird in
den Blick genommen: Können Orte, an denen Originale bewahrt, Quellen
geprüft und Geschichte kritisch diskutiert wird, in Zeiten von Fake
News, sozialen Medien und künstlicher Intelligenz einen Beitrag zu
Vertrauen und demokratischer Kultur leisten?
Die Diskussion
richtet den Blick zugleich nach vorn: „Wie soll Duisburgs
Erinnerungskultur in zehn Jahren aussehen? Was muss sich verändern
und was muss bleiben, damit die Stadt ihr kulturelles Gedächtnis
auch in Zukunft bewahren und weiterentwickeln kann?“
Die
Veranstaltung bildet den Auftakt der Reihe „Mehr Kultur wagen!“. Das
von städtischen und nichtstädtischen Kultureinrichtungen sowie
zivilgesellschaftlichen Akteuren getragene Gesprächsformat möchte
den Blick auf Kultur als Teil eines größeren Ganzen richten: auf
ihre Verbindungen zu Bildung, Wirtschaft, Demokratie,
Stadtentwicklung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und
Lebensqualität. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht
notwendig.
Tag des offenen Denkmals: Stadtwerke öffnen
Wasserwerk Bockum
Seit über 150 Jahren versorgen die Stadtwerke
Duisburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an Rhein und Ruhr
zuverlässig mit sauberem Trinkwasser. Am Sonntag, 13. September,
beteiligen sich die Stadtwerke Duisburg am deutschlandweiten Tag des
offenen Denkmals.

Fotos Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft (DVV)
Interessierte Besucherinnen
und Besucher können von 11 bis 17 Uhr das historische Wasserwerk
Bockum in Düsseldorf-Wittlaer besichtigen und eine Reise durch die
über 150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg
unternehmen. Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg bieten Führungen
durch das historische Gebäude an und informieren über Geschichte und
Architektur der Anlage sowie die Wassergewinnung.
Eine
Fotoshow mit Bildern des historischen Wasserwerks ist auf einer
Leinwand im Maschinenhaus zu sehen. Außerdem wird der „mobile
Trinkwasserbrunnen“, die elektrisch angetriebene Stadtwerke-Ape, zum
Einsatz kommen. Dort gibt es frisches Trinkwasser für Groß und
Klein. Besucher finden das Wasserwerk Bockum am Wasserwerksweg 60 in
40489 Düsseldorf-Wittlaer.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals gibt es im
Internet unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de Über das Denkmal Das
aufwändig sanierte historische Wasserwerk der Stadtwerke Duisburg
ist mittlerweile 116 Jahre alt. Der in den Jahren 1910 bis 1911 im
Stil der rheinischen Industriekultur entstandene Gebäudekomplex, mit
den noch im Original erhaltenen Dampfkolbenpumpen und
Wassergewinnungsanlagen, bietet den Besucher-/innen einen Einblick
in die Anfänge der Industriegeschichte.
Bis zur
Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks Bockum im Jahr 1989 pumpte die
Anlage noch Trinkwasser ins Duisburger Leitungsnetz. Die
rechtsrheinische Wassergewinnung für die Stadtwerke Duisburg umfasst
vier Anlagen: die Hebergalerie in Bockum, die Anlagen in Wittlaer
und auf dem Wittlaerer Werth sowie die Filterbrunnen in
Kaiserswerth.
Rund 35 Millionen Kubikmeter Wasser liefert
das Unternehmen im Jahr an Duisburger Haushalte und Unternehmen.
Geschichte des Trinkwassers: Dramatischer Beginn Im 19. Jahrhundert
versorgten sich die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs übrigens noch
über private und gemeinschaftliche Brunnen mit Wasser. Mit
zunehmender Industrialisierung und Bevölkerungsdichte
verschlechterte sich die Wasserqualität dramatisch.
Da es
keine Kanalisation gab, verschmutzten Abwässer aus Haushalten und
Betrieben das Grundwasser. Die Folgen waren gravierend: 1866 brach
die Cholera aus, 1870/71 folgte eine Pockenepidemie. Besonders
betroffen waren ärmere, dicht besiedelte Stadtteile. Diese Krisen
führten 1873 zum Entschluss der Duisburger Stadtverwaltung, eine
zentrale Wasserversorgung im städtischen Eigenbetrieb aufzubauen.
Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek
Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab
Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung
Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine –
Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im
Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich
die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.
Die
Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der
Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt
Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen
dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander
Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte
Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen
Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats
von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone
eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am
15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8.
Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu
einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch
unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an
stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in
Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann
während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.
7.060 Gastro-Beschäftigte in Duisburg warten auf 3.
Tarifrunde am Freitag
Für Gastro-Profis in Duisburg soll nicht einmal
ein trockenes Brötchen mehr rausspringen
Schlechte Stimmung in den Gaststätten und
Hotels in Duisburg: „Es gibt massiven Streit um den Lohn in der
Gastro-Branche. Und davon sind in Duisburg immerhin rund 7.060
Beschäftigte betroffen“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Wer in der Küche, an der Theke, im Service oder an der
Hotelrezeption arbeite, dem drohe künftig „ein dünneres Portemonnaie
als heute“. Grund sei ein „maximales Geiz-Angebot“ der Arbeitgeber
bei der laufenden Tarifrunde. So sei der Deutsche Hotel- und
Gaststättenverband in Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW) nicht einmal
bereit, die Inflation auszugleichen: „Ein Koch oder eine
Restaurantleiterin in Duisburg soll lediglich 1,9 Prozent mehr
bekommen. Wenn man das auf den Stundenlohn umrechnet, dann sind das
nicht einmal 31 Cent – also weniger, als ein trockenes Brötchen
kostet“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.
Noch
härter soll es nach Angaben der Gewerkschaft Beschäftigte treffen,
die keine Ausbildung in der Gastronomie haben: „Küchenhilfen zum
Beispiel wollen die Arbeitgeber künftig nur noch mit dem
gesetzlichen Mindestlohn abspeisen. Ich bin gespannt, wer sich dann
in Duisburg noch in die Küche stellt und Zwiebeln schält oder den
Geschirrspüler ausräumt. Da locken Dutzende Jobs, die besser bezahlt
werden und bei denen man nicht abends um 21 Uhr noch arbeiten muss“,
so Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert
zudem den Umgang mit den Auszubildenden im Gastgewerbe: „Azubis
sollen völlig leer ausgehen. Wer die Nachwuchsprobleme der Branche
kennt, kann da nur mit dem Kopf schütteln.“
Die
Gastro-Gewerkschaft hält dagegen an ihrer Forderung fest: Die NGG
will ein Lohn-Plus von 6 Prozent für alle Gastro-Beschäftigten –
egal, ob sie in der Küche oder im Service arbeiten. Für die
Auszubildenden der Branche soll es zusätzlich zu den 6 Prozent noch
ein Fahrgeld geben: „Und zwar exakt so viel, wie ein
Deutschland-Ticket kostet. Wer sich als Jugendlicher für den
Berufseinstieg in die Gastronomie entscheidet, würde damit eine
Ausbildung inklusive Mobilität mit den Öffis bekommen“, so Adnan
Kandemir.
Immerhin profitierten die Arbeitgeber bereits seit
Anfang des Jahres enorm von der Senkung der Mehrwertsteuer in der
Gastronomie von 19 auf 7 Prozent: „12 Prozentpunkte weniger Steuern
– das ist viel. Davon haben die Gäste in Duisburg in den
allermeisten Fällen aber nichts gemerkt. Und auch bei den
Beschäftigten ist davon bislang nichts angekommen. Und genau das
muss sich jetzt ändern“, fordert Kandemir.
Die
Gastro-Gewerkschaft warnt: „Wenn der Dehoga NRW jetzt nicht in
letzter Minute noch die Kurve kriegt, dann laufen den Gaststätten,
Restaurants und Hotels in Duisburg in den kommenden Monaten die
Leute weg. Und die kommen dann – wie schon nach der Corona-Pandemie
– auch nicht mehr zurück“, so Adnan Kandemir.
Der
Geschäftsführer der NGG Nordrhein übt dabei heftige Kritik am
Dehoga: „Die Inflation steigt weiter. Im August war das Leben 2,9
Prozent teurer. Unterm Strich bedeutet das Angebot, das die
Arbeitgeber bislang auf den Tisch gelegt haben, dass der reale Lohn
sinkt und Kaufkraft für die Gastro-Beschäftigten verlorengeht.
Köche und Kellnerinnen würden sich künftig also weniger von ihrem
Lohn leisten können. Genau da werden wir jetzt aber einen Riegel
vorschieben.“
Zur dritten und damit entscheidenden
Verhandlungsrunde kommen NGG und Dehoga NRW am kommenden Freitag
(Hinweis f.d. Red.: 11. September) zusammen.

NRW: Ende Januar 2026 waren 104.665 Menschen wegen
Wohnungslosigkeit untergebracht
* 54 % von ihnen waren seit mindestens zwei
Jahren ohne eigenen Wohnraum * Zahl der untergebrachten
Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken
* Mehr als ein Viertel der untergebrachten Wohnungslosen waren
Kinder und Jugendliche
Zum Stichtag 31. Januar 2026 waren in NRW
104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Tages der wohnungslosen
Menschen am 11. September 2026 mitteilt, lebten zum Stichtag mit
54 % mehr als die Hälfte der Untergebrachten bereits seit mindestens
zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum in der jeweiligen Unterbringung.
Zahl der untergebrachten Wohnungslosen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit gesunken Die Zahl der erfassten
untergebrachten Wohnungslosen ist gegenüber dem Vorjahr um 11 % bzw.
13.220 Menschen gesunken. Dabei lag die Zahl der Wohnungslosen mit
deutscher Staatsangehörigkeit zum Stichtag 2026 mit 14.490 um 4 %
höher als im Vorjahr. Dagegen war die Zahl der Wohnungslosen ohne
deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken.
Ende Januar
2026 wurden 90.175 untergebrachte Wohnungslose ohne deutsche
Staatsangehörigkeit gezählt – das waren 86 % der insgesamt erfassten
Wohnungslosen Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den
Ukrainerinnen und Ukrainern mit −22 % und bei den Personen mit
syrischer Staatsangehörigkeit mit −21 % aus.

27 % der untergebrachten Wohnungslosen waren
Ukrainerinnen und Ukrainer, 18 % Syrierinnen und Syrer. Die deutsche
Staatsangehörigkeit hatten 14 % der untergebrachten Wohnungslosen.
Mehr als ein Viertel der untergebrachten Wohnungslosen waren
Kinder und Jugendliche Ende Januar 2026 waren
27.485 Minderjährige wegen Wohnungslosigkeit untergebracht; das
waren mit 26 % gut ein Viertel der insgesamt erfassten
Wohnungslosen. Mit 97 % waren die meisten von ihnen mit ihren
Familien bzw. in Mehrpersonenhaushalten untergebracht. Lediglich
0,3 % waren alleinstehend. Bei 3 % der minderjährigen Wohnungslosen
lagen keine Informationen zum Haushaltstyp vor.

13 % der untergebrachten Wohnungslosen waren im
Alter von 18 bis unter 25 Jahren, 55 % im Alter von 25 bis unter
65 Jahren und 6 % waren 65 Jahre und älter. Bei den unter
25-jährigen Erwachsenen waren Männer mit 66 % in der Mehrheit sowie
auch bei den 25 bis unter 65-Jährigen mit 62 %. Bei den älteren
untergebrachten Wohnungslosen waren dagegen die Frauen mit 52 % in
der Überzahl.
Bei 63 % der Paare in Deutschland haben Frau und
Mann den gleichen Bildungsstand - Bildungsunterschiede bei
jüngeren Paaren geringer als bei älteren
Die meisten Menschen in Deutschland wählen eine
Partnerin oder einen Partner mit dem gleichen Bildungsniveau wie sie
selbst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage des
Mikrozensus mitteilt, hatten 2025 bei 63 % der
gemischtgeschlechtlichen Paare beide Personen den gleichen oder
einen ähnlichen Bildungsabschluss.
Unterscheidet sich das
Bildungsniveau, dann hat meistens der Mann den höheren Abschluss. Im
letzten Jahr traf das auf ein Viertel (25 %) der Paare zu. Der
umgekehrte Fall tritt seltener ein: Bei 13 % der Paare war die Frau
im Vergleich zu ihrem Partner formal höher gebildet.

Bei gleichgeschlechtlichen Paaren hatten
ebenfalls 63 % den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss.
Bei Frauen-Paaren (65 %) war der Anteil etwas größer als bei
Männer-Paaren (61 %).
Bildungsunterschiede zwischen Frau und
Mann bei jüngeren Paaren geringer Bei jüngeren Paaren sind die
Bildungsunterschiede zwischen Frau und Mann geringer als bei
älteren. So hatten 65 % der gemischtgeschlechtlichen Paare im Alter
von 18 bis 44 Jahren das gleiche Bildungsniveau, bei Paaren ab
45 Jahren lag der Anteil bei 62 %.
Auch beim Blick auf die
Person mit dem höheren Bildungsabschluss ist das
Geschlechterverhältnis bei jüngeren Paaren ausgeglichener. Bei 18 %
von ihnen war der Mann höher gebildet, bei 17 % war es die Frau. Bei
Paaren ab 45 Jahren mit ungleichem Bildungsniveau hatte der Mann
(28 %) deutlich häufiger die formal höhere Bildung als die Frau
(11 %).
Unterbrechung der Fernwärmeversorgung in Homberg und
Hochheide Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz in
Duisburg-Homberg bringen für Kundinnen und Kunden der Fernwärme
Duisburg GmbH zwei nächtliche Versorgungsunterbrechungen mit sich.
Von Mittwochabend, 16. September, bis Freitagnacht, 18. September,
wird jeweils in der Zeit von 18 Uhr bis 3 Uhr die Fernwärme für
Duisburg-Homberg und Hochheide abgestellt.
Die Fernwärme
Duisburg bittet die Kundinnen und Kunden in den genannten
Versorgungsgebieten, sich auf die Unterbrechungen einzustellen.
Sollte die Warmwasserbereitung in den Häusern mit Fernwärme
erfolgen, ist diese ebenfalls von der Unterbrechung betroffen.
Die Sanierungsarbeiten sind erforderlich, um die
Betriebssicherheit und langfristige Zuverlässigkeit der
Fernwärmeversorgung zu gewährleisten. Die Fernwärme Duisburg bittet
ihre Kundinnen und Kunden deshalb um Verständnis für die
vorübergehenden Einschränkungen.
Ruhrpitch: Bühne
frei für neue Geschäftsideen Gründerinnen im Fokus
Die Wirtschaftsjunioren Duisburg laden am 21. September zum
Ruhrpitch ein. Bei dem Ideenwettbewerb präsentieren Start-ups ihre
Geschäftspläne, stellen sich den Fragen einer Fachjury und erhalten
direktes Feedback. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf
Gründerinnen.
„Der Ruhrpitch gibt Start-ups eine Bühne für
Ihre Ideen. Beim anschließenden Austausch profitieren sie von der
Erfahrung der Jury und anderer Unternehmerinnen und Unternehmer. So
entstehen neue Kontakte und Partnerschaften. In diesem Jahr stehen
vor allem Gründerinnen im Mittelpunkt. Damit setzen wir ein Zeichen
für Vielfalt und neue Impulse in der Region“, erklärt Lisa Weiß,
Sprecherin der Wirtschaftsjunioren Duisburg.
Aus
zahlreichen Bewerbungen wurden sechs Teams ausgewählt, die ihre
Geschäftsideen in Duisburg präsentieren. Alle teilnehmenden
Unternehmen haben mindestens eine Frau im Team oder werden von
Frauen geführt. Die Jury ist ebenfalls ausschließlich mit
Expertinnen aus Wirtschaft und Start-up-Szene besetzt.
Anmeldung ab sofort möglich Die Veranstaltung findet am 21.
September um 18:00 Uhr im Haus der Unternehmer statt. Die Teilnahme
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist online möglich. Weitere
Informationen sowie die Anmeldung finden Sie unter:
www.ruhrpitch.de.
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kleve sind eine Vereinigung von jungen
Unternehmern und Führungskräften mit Mitgliedern aus allen Bereichen
der Wirtschaft. Die WJ Kleve gehören den Wirtschaftsjunioren
Deutschland (WJD) an, die mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern
den größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40
Jahren bilden.
Bundesweit verantworten die
Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 290 Mrd.
Euro Umsatz rund 1,2 Millionen Arbeits- und 34.000
Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der
mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber
International (JCI).
Die Niederrheinische IHK vertritt das
Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie,
Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und
Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und
engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
Neue Fördermittel für E-Ladepunkte: Jetzt Zuschüsse
nutzen Wer eine Lademöglichkeit für ein Elektrofahrzeug
schaffen möchte, kann dafür in Nordrhein-Westfalen wieder auf
finanzielle Unterstützung zurückgreifen. Das Land NRW hat die
Fördermittel für Ladeinfrastruktur aufgestockt. Über das Programm
„progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ stehen für die Jahre 2026
und 2027 zusätzliche Mittel zur Verfügung.
Davon profitieren
insbesondere Bewohner und Eigentümer von Mehrparteienhäusern sowie
kleine und mittlere Unternehmen der Logistikbranche. Die Stadtwerke
Duisburg geben einen Überblick, für wen sich ein Blick auf die
Fördermöglichkeiten jetzt lohnt. Für Mieterinnen und Mieter kann die
Förderung vor allem dann interessant sein, wenn am Mehrparteienhaus
bislang keine geeignete Lademöglichkeit vorhanden ist.
Gefördert werden nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte an
Mehrparteienhäusern ab zwei Wohneinheiten, sofern das Gebäude über
maximal fünf Stellplätze verfügt. Die Förderung beträgt bis zu 1.500
Euro je Ladepunkt. Je nach Konstellation können unter anderem
Vermieter, Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften von
der Förderung profitieren.
Wer zur Miete wohnt und sich eine
Lademöglichkeit wünscht, sollte daher auch das Gespräch mit dem
Vermieter oder der Hausverwaltung suchen und auf das Förderprogramm
hinweisen. Für Vermieter und kleine Wohnungseigentümergemeinschaften
bietet die Förderung die Möglichkeit, die Kosten für die Nachrüstung
von Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern zu reduzieren. Auch
hier sind Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt möglich.
Gerade wenn ohnehin Arbeiten an Stellplätzen oder der
Elektroinstallation geplant sind, kann es sich lohnen, die
Voraussetzungen für eine Förderung zu prüfen. Zusätzliche
Fördermöglichkeiten gibt es für kleine und mittlere Unternehmen der
Logistikbranche. Für Schnellladepunkte an Logistikdepots stellt das
Land im Jahr 2026 rund sieben Millionen Euro bereit.
Unternehmen können eine Förderung von bis zu 30.000 Euro je
Ladepunkt erhalten; die Förderquote beträgt 30 Prozent. Damit soll
insbesondere mittelständischen Logistikunternehmen der Aufbau der
benötigten Ladeinfrastruktur für den Umstieg auf elektrische
Nutzfahrzeuge erleichtert werden. Auch Arbeitgeber, die Ladepunkte
errichten, können weiterhin von Fördermitteln profitieren. Für
entsprechende Ladeinfrastruktur sowie für öffentlich zugängliche
Ladepunkte sind Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt
möglich.
Wer die Installation einer Ladeeinrichtung plant,
sollte sich möglichst frühzeitig über die konkreten Voraussetzungen
informieren. Insbesondere sollte vor der Beauftragung
beziehungsweise dem Beginn einer Maßnahme geprüft werden, zu welchem
Zeitpunkt der Förderantrag gestellt werden muss.
Die Anträge
können ab sofort bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.
Dort finden Interessierte im Förderprogramm „progres.nrw –
Emissionsarme Mobilität“ auch die jeweils aktuellen
Förderbedingungen und weitere Informationen. Die Energieberaterinnen
und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen
Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur
heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter
0203-604 1111 zur Verfügung.
Auch bei der Beantragung von
Fördermitteln für ein Projekt helfen die Energieberaterinnen und
-berater. Hierfür steht das entsprechende Kontaktformular
unkompliziert im Internet zur Verfügung:
swdu.de/privatkunden/elektromobilitaet/kontaktformular-elektromobilitaet.
Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität gibt es ebenfalls
im Internet auf
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p
für
Privatkunden. Für Geschäftskunden gibt es die Informationen unter
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.
34. Freizeit- und
Westernreitturnier auf der Robinson Abenteuerfarm Die
städtische Abenteuerfarm Robinson lädt gemeinsam mit dem Robinson
BSP-Förderverein e.V. am Wochenende vom 26. bis 27. September zum
34. Freizeit- und Westernreitturnier ein. Das Turnier startet am
Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr auf dem
Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf der Saarstraße 9 in
Duisburg-Friemersheim.
Freizeitreiterinnen und
Freizeitreiter aus Duisburg und den umliegenden Städten stellen vor
Ort ihr Können mit ihren Pferden unter Beweis. Zuschauerinnen und
Zuschauer sind eingeladen, das Turnier live zu verfolgen. Der
Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl sorgt der
Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Getränken und einem Grillstand.
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstagabend ab
19 Uhr, wenn Live-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt.
Weitere Informationen zum Turnier finden Sie auf der Internetseite
des Fördervereins unter http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen
stehen die Mitarbeitenden der Robinson Abenteuerfarm telefonisch
unter 02065 22623 zur Verfügung.
Bodyshaping-Kurs in der Volkshochschule
Rheinhausen
Die VHS Duisburg West bietet ab dem 8. September immer
dienstags von 16 bis 17 Uhr den Sportkurs „Bodyshaping“
in der Turnhalle Borgschenhof in Duisburg-Rheinhausen
an. Es sind noch Plätze frei. Im Kurs erfahren
Interessierte, wie sie ihren Körper gelenkschonend und
dynamisierend in Form bringen können.
Die Teilnehmenden starten mit Schrittfolgen, kräftigen
ihre Muskulatur und gewinnen Ausdauer. Der Kurs ist auch
für sportungewohnte Personen geeignet. Die Kosten für
den 13-wöchigen Kurs belaufen sich auf 49 Euro. Auch in
vielen weiteren Bewegungskursen der Volkshochschule über
das gesamte Stadtgebiet sind noch Plätze frei.
Eine vorherige Anmeldung für den Kurs ist notwendig und
kann über die Homepage der VHS unter http://www.vhs-
duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West
telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.
Auf kolonialen Spuren: Feierabendführung durch die
Ausstellung „ÜBERSEeHEN“
Das Zentrum für Erinnerungskultur im
Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt,
lädt am Dienstag, 8. September, um 17 Uhr zu einer
kostenlosen Feierabendführung durch die Ausstellung
„ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in
Duisburg“ ein. Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen
durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte und zeigen,
welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg
hinterlassen hat.
Von Handel und Mission über Straßennamen bis hin zu
Kinderbüchern: Die Kolonialzeit wirkt nach, das
koloniale Erbe begegnet uns bis heute. Die Ausstellung
ist noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist
kostenlos. Anmeldungen gerne per E-Mail an zfe@stadt-
duisburg.de.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch die
Ausstellung - Krischer/Zentrum für Erinnerungskultur
Besonderer Workshop im Kultur- und
Stadthistorischen Museum Das Kultur- und
Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 13. September, von 13 bis
17 Uhr zum Workshop „Farben der Natur – Tataki-zomé ausprobieren“ in
die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein.
Parallel zur Veranstaltung läuft an diesem Tag der Marina- Markt.
Unter Anleitung von Sabine Kemper können Teilnehmende eigene
Kunstwerke mit natürlichen Farben gestalten. Beim Tataki-zomé werden
Blätter und Blüten auf Stoff oder Papier gelegt und ihre natürlichen
Farbpigmente durch Klopfen übertragen. So entstehen individuelle
Muster und Pflanzenabdrücke.
Der Workshop richtet sich an
Besucher aller Altersgruppen. Die Teilnahme am Workshop sowie der
Besuch der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung sind kostenfrei.
Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und
kalte Getränke sowie Kuchen. Das gesamte Programm ist online unter
https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.
Dagobert Duck und das Geld: Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen
Museum Was können wir von Dagobert Duck über den Umgang
mit Geld lernen? Am Sonntag, 13. September, lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum um 15 Uhr zu einem ebenso unterhaltsamen wie
lehrreichen Vortrag mit dem FAZ-Redakteur und Donaldisten Patrick
Bahners in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Innenhafen ein. „Leute, die Geld ausgeben, verstehen nichts von den
wahren Freuden eines Kapitalisten.“
Wer wüsste dies besser
als Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt? Schließlich kennt
kaum jemand die Freuden des Geldbesitzes so gut wie der sparsame
Fantastilliardär aus Entenhausen, der am liebsten wie ein Seehund in
seine Taler hineinspringt, wie ein Maulwurf in ihnen herumwühlt und
sie in die Luft schmeißt, dass sie ihm auf die Glatze prasseln…
Doch was steckt hinter Dagoberts Finanzweisheiten? Dieser Frage
geht Patrick Bahners nach. Der langjährige Leiter des Feuilletons
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nicht nur ausgewiesener
Kenner der Welt der Ducks, sondern auch „Ehrenpräsidente“ der
Deutschen Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren
Donaldismus (D.O.N.A.L.D.).
Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet regulär 4,50 Euro, ermäßigt 2
Euro. Das gesamte Programm ist unter
https://www.stadtmuseum-duisburg.de/ einsehbar.
Die
Stauprognose vom 11. bis 13. September 2026
Deutschlandweit gibt es weiterhin rund 1.000 Autobahnbaustellen.
Zusätzliche Verkehrsspitzen sind durch zahlreiche Volksfeste, das
Basketball-WM-Turnier der Frauen in Berlin sowie die DTM am
Sachsenring bei Zwickau zu erwarten. Insbesondere rund um den
Sachsenring muss mit Störungen bei An- und Abreise gerechnet werden.
• A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg • A3
Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau • A4
Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz • A5
Kassel – Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel • A6 Mannheim
– Heilbronn • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda
– Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte • A8 Karlsruhe – Stuttgart –
München – Salzburg • A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg –
München • A10 Berliner Ring • A17 Dresden – Prag • A44
Kassel – Dortmund • A45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen • A81 Singen –
Stuttgart • A95 München – Garmisch-Partenkirchen • A96 Lindau
– München • A99 Autobahnring München
Auch in Österreich
bleibt die Verkehrslage auf den Hauptreiserouten angespannt.
Betroffen sind die West- (A1), die Tauern- (A10), die Karawanken-
(A11), die Inntal- (A12) und die A13 Brenner Autobahn zwischen
Innsbruck und Brenner. Auf der A13 sorgt insbesondere die Sanierung
der Luegbrücke für zusätzliche Behinderungen. Auch auf der Fernpass
Bundesstraße, der B179, ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu
rechnen.
In der Schweiz sind insbesondere die A1 Bern –
Zürich – St. Margrethen, A2 Basel – Luzern – Chiasso
(Gotthardroute), A3 Basel – Zürich – Chur sowie A13 Bregenz –
Chiasso (San-Bernardino-Route) staugefährdet.
In Italien sind
insbesondere die Verbindungen von der Schweizer Grenze über Mailand
nach Genua (A9/A7) sowie die Brennerroute (A22) betroffen. Bei
der Einreise nach Deutschland können aufgrund der Grenzkontrollen
Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf
www.adac.de.
Interne Veranstaltung: geänderte
Öffnungszeit im DVG-Kundencenter Das Kundencenter der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) am Duisburger Hauptbahnhof
bleibt am Freitag, 11. September, ab 12 Uhr den ganzen Tag aufgrund
einer internen Veranstaltung geschlossen. Der telefonische
Kundenservice ist wie sonst auch von montags bis freitags von 7 bis
18 Uhr erreichbar. Die DVG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis.
TÜV-Verband fordert Modernisierung der Notstromversorgung in
Deutschland
Der TÜV-Verband hat angesichts der anhaltenden
hybriden Angriffe auf Stromnetze, Flughäfen und andere Einrichtungen
eine Modernisierungsoffensive für die sicherheitstechnische
Infrastruktur in Deutschland gefordert.
„Hybride Angriffe
auf die Energieversorgung, das Verkehrssystem oder unsere
Kommunikationsnetze sind inzwischen an der Tagesordnung“, sagt Dr.
Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Deutschland muss
seine Hausaufgaben machen und massiv in die sicherheitstechnische
Infrastruktur investieren. Das Ziel muss sein, Risiken frühzeitig zu
erkennen, den Betrieb im Krisenfall aufrechtzuerhalten und Systeme
nach Ausfällen geordnet wiederherzustellen.“
Dringender
Handlungsbedarf bestehe im Gebäudesektor. Laut dem
„TÜV-Baurechtsreport 2026“ weist mehr als jede dritte Notstromanlage
(35 Prozent) in Sonderbauten wie Krankenhäusern, Schulen,
Hochhäusern oder Einkaufszentren wesentliche Mängel auf. Im
Vergleich zum Jahr 2022 hat sich der Anteil der Anlagen mit
erheblichen Mängeln um 9 Prozentpunkte erhöht. Typische Probleme
sind nicht startende Notstromaggregate, veralteter Kraftstoff oder
defekte Speicherbatterien.
„Im Fall eines Stromausfalls ist
die Notversorgung ein kritischer Faktor, um relevante Systeme
aufrecht zu erhalten oder Menschen rechtzeitig evakuieren zu
können“, sagt Bühler. Der Negativtrend bei den Mängelzahlen müsse
gestoppt werden.
„Das Sondervermögen des Bundes sollte auch dafür genutzt werden, die
sicherheitstechnische Infrastruktur zu ertüchtigen“, sagt Bühler.
Gleichzeitig seien private Akteure gefordert, in die Sicherheit und
Widerstandsfähigkeit ihrer Gebäude und Anlagen zu investieren. Ein
weiterer kritischer Bereich ist die die digitale Sicherheit.
In der „TÜV Cybersecurity Studie“ melden 15 Prozent der
Unternehmen, im Jahr vor der Befragung von einem Cyberangriff
betroffen gewesen zu sein. Dabei treten zunehmend staatliche Hacker
als Angreifer auf. „Eine besondere Herausforderung ist die immer
stärkere Vernetzung physischer und digitaler Systeme“, sagt Bühler.
Das betreffe beispielsweise die Energieversorgung, Gebäudetechnik
oder Verkehrsinfrastruktur. Daher müsse der Schutz vor
Cyberangriffen über die digitale Welt hinaus verstärkt werden.
Die aktuellen Mängelzahlen zum Brandschutz von Sonderbauten sind
abrufbar im
„TÜV Baurechtsreport 2026“.
Leseclub für junge Mütter: Bildung, Begegnung und
persönliche Auszeit in der Volkshochschule Duisburg
Mit dem Leseclub „Reading Moms“ schafft die
Volkshochschule ab Montag, 7. September, von 16.30 bis
19.30 Uhr im Stadtteilbüro „Stark im Norden“ am
Hamborner Altmarkt 8 in Duisburg-Hamborn an fünf
Terminen einen Bildungs- und Begegnungsort speziell für
junge Mütter und junge Frauen.
Der Leseclub verbindet Literatur, persönliche
Weiterentwicklung und sozialen Austausch. In gemütlicher
Atmosphäre erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit,
sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, neue Bücher
kennenzulernen und mit anderen leseinteressierten
Müttern und jungen Frauen ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam werden Werke aus unterschiedlichen Genres
gelesen und diskutiert.
Dabei stehen Meinungen, Gedanken und individuelle
Interpretationen im Mittelpunkt. Lesen eröffnet neue
Perspektiven, stärkt die Sprach- und Lesekompetenz und
fördert den Austausch über gesellschaftliche, kulturelle
und persönliche Themen. Gerade für junge Mütter bietet
der Kurs die Möglichkeit, persönliche Interessen
weiterzuentwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern
und neue Kontakte zu knüpfen.
Die Teilnehmerinnen sind zudem eingeladen, ihre Ideen
aktiv einzubringen und bei der Gestaltung des Leseclubs
mitzuwirken. So entsteht ein lebendiger Lernort, der
Bildung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander
verbindet. Das Entgelt beträgt 72,50 Euro. Eine
Anmeldung unter http://www.vhs- duisburg.de ist
erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa
Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder
per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.
Vortrag in der VHS:
Michelangelo und der verborgene Tempel
War Michelangelo Buonarroti
mehr als ein genialer Künstler der Renaissance? Der
Vortrag des Kunsthistorikers und Symbolforschers Axel
Voss am Montag, 7. September, um 18 Uhr im Saal der VHS,
Steinsche Gasse 26 in der Stadtmitte, zeigt sein Werk
aus einer neuen Perspektive und fragt nach den
symbolischen Strukturen hinter seinen Bildern.
Im Mittelpunkt stehen Motive wie der Mensch als „rauer
Stein“, das innere Licht der Erkenntnis und die Kunst
als Prozess der Selbstverwandlung. Von der „Erschaffung
Adams“ in der Sixtinischen Kapelle bis zum Spätwerk der
„Gefangenen“ entfaltet sich eine Bildwelt, die als Weg
von Dunkelheit zu Licht gelesen werden kann.
Der Vortrag zeigt, wie spätere Erkenntnissuchende
Michelangelo als einen Eingeweihten sahen und daraus
folgerten, Michelangelo sei ein „Proto- Initiator der
Moderne“, der den Menschen als werdendes Wesen ins
Zentrum stellt. Teilnehmende zahlen fünf Euro; eine
Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt
es bei Axel Voss, telefonisch unter 0203 283-984627.
Bundesweiter Warntagam am Donnerstag, den 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste
Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an
diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und
Katastrophenfälle. Sie finden die entsprechenden Informationen in
der beigefügten Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle: BBK) zu
Ihrer Verwendung.
Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare
Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle
verbundenen Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender, digitale
Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und
erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich
testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie Sirenen oder
Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wird eine bundesweite Entwarnung
gegeben.
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel ist es,
die Menschen auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam zu machen.
Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind
daher für uns entscheidend bei der Auswertung. Nur durch ihre
Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen können wir das
Warnsystem gezielt verbessern und für den Ernstfall noch
verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir freuen uns deshalb
sehr, wenn sich auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen wie
möglich an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre Erfahrungen
mit uns teilen.“
Auf kolonialen Spuren: Feierabendführung durch die
Ausstellung „ÜBERSEeHEN“ Das Zentrum für
Erinnerungskultur im Stadtarchiv, Karmelplatz 5 in der Duisburger
Innenstadt, lädt am Dienstag, 8. September, um 17 Uhr zu einer
kostenlosen Feierabendführung durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf
(post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“ ein. Miriam Monsemvula und
Marie Vetter führen durch zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte und
zeigen, welche Spuren die deutsche Kolonialzeit in Duisburg
hinterlassen hat.
Von Handel und Mission über Straßennamen
bis hin zu Kinderbüchern: Die Kolonialzeit wirkt nach, das koloniale
Erbe begegnet uns bis heute. Die Ausstellung ist noch bis Januar
2027 zu sehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen gerne per
E-Mail an zfe@stadt- duisburg.de.

Miriam Monsemvula und Marie Vetter führen durch die Ausstellung -
Krischer/Zentrum für Erinnerungskultur
Duisburg bietet Bühne für die Fußballliteratur
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur eröffnet am 9. September
Die dritte Ausgabe von NACHSPIELZEIT. Festival für
Fußballliteratur eröffnet am 9. September um 19.02 Uhr im
Duisburg-Ruhrorter Das Plus am Neumarkt. Der Schriftsteller Ralf
Koss hat als Festivalleiter ein Programm voller fußballliterarischer
Highlights zusammengestellt. König Boris, der Hiphop-Musiker von
Fettes Brot, wird von seinem Fantum zum FC St. Pauli erzählen.
Mehrfach preisgekrönte Sachbuchautoren wie Christoph Biermann sind
zu Gast, ein Fußballpodcast hat seine Festivalpremiere.
Vom
9. bis 30. September 2026 geht es in Duisburgs Hafenstadtteil
Ruhrort wieder um Geschichten und Debatten rund um den Fußball.
NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur zeigt mit elf
Veranstaltungen, was Autorinnen und Autoren über den Fußball zu
sagen haben. Doch die Eröffnungsveranstaltung des
NACHSPIELZEIT-Festivals steht seit jeher im Zeichen der schreibenden
Fans.
Auf der Bühne der Feundschaft werden Fußballanhänger
zu sehen sein mit ihren Texten über besondere Erlebnisse mit dem
Fußball in ihrem Leben. Die Freude der MSV-Fans an ihrem Verein in
den letzten Monaten wird die Eröffnung mit großer Wahrscheinlichkeit
auch zu einer Feier der Zebras machen.
Das weitere Programm
zeigt wieder wie unterschiedlich über und vom Fußball geschrieben
wird. Der Ex-Hiphoper von Fettes Brot König Boris erzählt von seinem
Leben mit dem FC St. Pauli. Christoph Biermann zeigt, welche Rolle
der Zufall bei allen Erfolgen spielt.
Beim Live-Podcast von
Becker & Pfeiffer sprechen die beiden Journalistinnen über die
Entwicklung des Frauenfußballs im Ruhrgebiet. Aber auch die
Literatur spielt mit dem Roman von Daniela Boehle über Birgit Prinz
und mit dem Abend vom Festivalleiter Ralf Koss zum Fußball in
Gedichten eine besondere Rolle.
NACHSPIELZEIT Festival für
Fußballliteratur ist ein Projekt im Rahmen des Programms
Kreativ.Quartiere Ruhr und wird gefördert vom Ministerium für Kultur
und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Umsetzung
sorgen der Regionalverband Ruhr zusammen mit der Kreativquartier
Ruhrort UG und der Stadt Duisburg.
Festivalleiter Ralf Koss
kann verkünden: „In der Fußballkulturszene haben wir uns nach nur
zwei Jahren als Ort für interessante Gespräche und unterhaltsame
Veranstaltungen etabliert. Autorinnen und Autoren wissen, dass sie
in Duisburg auf ein neugieriges Publikum treffen mit großem
Interesse am Austausch.
Als Nebeneffekt erweist sich
übrigens das Staunen von viele Autoren darüber, wie es in Duisburg
aussieht. Das öffentliche Bild der Stadt hat offensichtlich weiter
Luft nach oben. So trägt NACHSPIELZEIT seit drei Jahren in jeder
Hinsicht zum Ruf der Stadt bei.“

Kontakt NACHSPIELZEIT Festival für Fußballliteratur Ralf Koss
– Festivalleitung E-Mail: rk@kreativquartier-ruhrort.de Tel.:
01578 23 60 452 Termine online
https://dasplusamneumarkt.de/handverlesen26
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zwei besondere
Führungen zum Tag des offenen Denkmals Das Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) beteiligt sich am Sonntag, 13.
September, am Tag des offenen Denkmals und lädt zu zwei kostenfreien
Führungen ein. Um 10 Uhr geht es am Steiger in Hafenmund, Höhe
Horst-Schimanski-Gasse, in Duisburg-Ruhrort an Bord des historischen
Seitenradschleppdampfers Oscar Huber zu einer 60-minütigen Führung.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die
Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt
und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der
Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt,
ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Im Anschluss um 12 Uhr
steht im Museum an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort die
Architektur der ehemaligen, denkmalgeschützten Ruhrorter Badeanstalt
im Mittelpunkt, die zwischen 1908 und 1910 im Stil des Jugendstils
und Späthistorismus errichtet wurde.

Die„Oscar Huber“ im Ruhrorter Hafen wir auf den Saisonstart
vorbereitet..Der letzte original erhaltene Radschleppdampfer auf dem
Rhein..Das einzigartige Kulturdenkmal aus dem Jahr 1922 steht für
über 100 Jahre Rheinschifffahrtsgeschichte..Bild: Ilja Höpping /
Stadt Duisburg
„Wir freuen uns, zum Tag des offenen Denkmals
zwei besondere Perspektiven auf unser Museum anbieten zu können. Wer
den Oscar Huber schon immer einmal im Rahmen einer Führung erkunden
wollte, hat dazu nun Gelegenheit – und auch für eingefleischte
Oscar-Fans gibt es sicher noch Neues zu hören.

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt zahlreiche Exponate rund um die
Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt
und ist Deutschlands umfassendstes Museum für die Geschichte der
Binnenschifffahrt. Standort ist die ehemalige Ruhrorter Badeanstalt,
ein reizvolles Gebäude des Historismus mit Jugendstil-Elementen.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Mit der
Architekturführung ermöglichen wir außerdem erstmals einen ganz
anderen Blick auf unser Museum“, sagt Museumsdirektor Dr. Dennis
Niewerth. Die Führungen und der Eintritt ins Museum sind an diesem
Tag kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die
Teilnehmerzahl ist je Führung auf 25 Personen begrenzt. Weitere
Informationen gibt es im Internet unter
http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Neue
Veranstaltungsreihe „Naturschutz im Dialog“ startet Die
Volkshochschule Duisburg und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt
Duisburg setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer neuen
gemeinsamen Veranstaltungsreihe fort. Unter dem Titel „Naturschutz
im Dialog“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die
Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Themen des Naturschutzes
in Duisburg zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu
kommen.
Die achtteilige Informations- und Bildungsreihe
vermittelt zwischen September und Januar 2027 in den
Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und
Zuständigkeiten der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei stehen neben
fachlichen Informationen auch der Austausch mit der Öffentlichkeit
sowie die Sensibilisierung für den Schutz von Natur und
Landschaft im urbanen Raum im Mittelpunkt.
Die
Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mehr über lokale
Naturschutzthemen, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die
Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Lebensqualität in der
Stadt zu erfahren. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Fragen,
Diskussionen und den direkten Austausch mit Expertinnen und
Experten der Verwaltung.
Zum Auftakt der Reihe am
Mittwoch, 9. September, steht das Thema „Naturschutzgebiete in
Duisburg“ im Fokus. Die Teilnehmenden erfahren, welche
Schutzgebiete es im Stadtgebiet gibt, welche Funktionen sie erfüllen
und welche Herausforderungen mit ihrem Erhalt verbunden sind.
Die Veranstaltung läuft immer mittwochs von 18.30 bis 20
Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist per E-Mail
an n.huebner@stadt- duisburg.de erforderlich. Weitere
Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203
283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt- duisburg.de.
Graffiti-Workshop auf dem Kometenplatz
Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am Mittwoch, 9. September, von 16
bis 18 Uhr auf dem Kometenplatz zu einem kostenfreien
Graffiti-Workshop ein. Unter fachkundiger Anleitung besteht hier die
Möglichkeit, ein eigenes Graffiti-Kunstwerk auf einer Leinwand zu
gestalten und umzusetzen. Mit dem Workshop soll unter anderem die
Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden
gefördert werden.
Zudem gibt es Wissenswertes rund um das
Thema Graffiti und zu legal freigegebenen Flächen („Hall of Fame“)
in Duisburg und den Nachbarstädten, die farbenfroh gestaltet werden
können. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger sowie
Fortgeschrittene ab neun Jahren und ist auf 25 Personen begrenzt.
Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich. Weitere
Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei
Kerstin Keutel von der Bezirksverwaltung Walsum, telefonisch
(0203/283- 987894) und per E-Mail (kultur.walsum@stadt-duisburg.de).
Sicherheit 360° - Gesundheit, Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis
18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine
Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG statt.
Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen Arbeitsschutz,
Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung, Brandschutz,
Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen der Themenmesse, in
Vorträgen und Workshops aktuelle Anforderungen und Innovationen
praxisnah vermittelt.
Im Rahmen der Workshops können
Produkte direkt ausprobiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung
steht die Frage, wie Betriebe Sicherheit künftig einfacher,
verlässlicher und digitaler organisieren können. Teilnehmende
profitieren von frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.
Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter
jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine
vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten.
Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis
18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg. Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt
kostenfrei
Über mekontor GmbH & Co. KG Unter der Marke
jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen
jedeminute Akademie GmbH & Co. KG Defibrillatoren und
Dienstleistungen rund um die betriebliche Erste-Hilfe und
Brandschutz an. Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von
AED-Systemen, Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und
Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und
digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.
VHS: Die geheime Welt heimischer Wildtiere entdecken
Die VHS lädt am Samstag, 12. September, von 10 bis 13 Uhr
zu einer Exkursion ins Waldgebiet Grindsmark im Duisburger Süden
ein. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über die Biologie,
Lebensweise und Anpassungen heimischer Tierarten. So wird die Natur
vor der eigenen Haustür aus einer neuen Perspektive erlebbar.
Christian Elberg zeigt, wie sich Spuren und andere Hinweise
heimischer Wildtiere im Wald erkennen und deuten lassen. Dabei
lernen die Teilnehmenden, die Natur bewusster wahrzunehmen und ihren
Blick für die kleinen Details zu schärfen. So wird zugleich das
Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertieft, aber auch
anschaulich vermittelt, wie eng Tiere und ihre Lebensräume
miteinander verbunden sind.
Treffpunkt für die Exkursion ist
die Waldwegkreuzung Neuenbaumsweg/ Fichtenstraße in Duisburg-Rahm.
Die Kursgebühr beträgt 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von
der VHS, telefonisch (0203/283-984623) und per E-Mail
(m.turac@stadt-duisburg.de). Die Möglichkeit, sich für den Kurs
anzumelden, besteht bei per E-Mail bei Nicole Hübner
(n.huebner@stadt-duisburg.de).
Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die
Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop
„Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.
Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger
Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen
liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und
weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für
Haus und Garten.
Erlernt werden dabei unter anderem
handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf
der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen.
Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.
Die Veranstaltung
ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung ist bis
1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17
bis 21 Uhr Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn,
Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung:
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon: 0203 / 283 987894
VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche
Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und
gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere
Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule
Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem
IGA-2027-Projektbüro.
Anlässlich des Tags der offenen Gärten
am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16
Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen
und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre
privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen
mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.
In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils
ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert
Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie
verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei
das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die
Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte,
Anbaumethoden und Erfahrungen.
Die Teilnehmenden erhalten so
praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung,
ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches
Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und
dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine
gemeinsame Einkehr vorgesehen.
Teilnehmende zahlen zehn
Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist
erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac,
telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Bodyshaping-Kurs in der Volkshochschule Rheinhausen
Die VHS Duisburg West bietet ab dem 8. September immer
dienstags von 16 bis 17 Uhr den Sportkurs „Bodyshaping“ in der
Turnhalle Borgschenhof in Duisburg-Rheinhausen an. Es sind noch
Plätze frei. Im Kurs erfahren Interessierte, wie sie ihren Körper
gelenkschonend und dynamisierend in Form bringen können.
Die
Teilnehmenden starten mit Schrittfolgen, kräftigen ihre Muskulatur
und gewinnen Ausdauer. Der Kurs ist auch für sportungewohnte
Personen geeignet. Die Kosten für den 13-wöchigen Kurs belaufen sich
auf 49 Euro. Auch in vielen weiteren Bewegungskursen der
Volkshochschule über das gesamte Stadtgebiet sind noch Plätze frei.
Eine vorherige Anmeldung für den Kurs ist notwendig und kann
über die Homepage der VHS unter http://www.vhs- duisburg.de oder die
Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder
per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen.
Duisburg-Premiere: Masud mit "Playlist" am 10. September
2026 im BORA (Comedy) Masud Akbarzadeh hat alles
gesehen, alles gesagt – und ist noch lange nicht fertig. Mit
„Playlist" bringt er eine rohe, ungeschönte Live-Show auf die Bühne.
Neues Material trifft auf legendäre Bits aus seinen früheren
Programmen: „Fame", „Fucking Famous" und Zeug von davor – alles
kommt nochmal raus, aber anders. Ehrlicher. Härter. Lustiger.

Foto Marvin Ruppert
Masud ist kein „Newcomer“. Er ist OG.
Stand-up gelernt in den USA, gefeiert bei ProSieben, Amazon Prime,
Comedy Central – und auf so ziemlich jeder Bühne, die zählt. Er
macht das nicht „nebenbei“. Er macht das besser als die meisten.
„Playlist" ist keine glattgebügelte Show. Sie ist dreckig,
direkt, unfertig – und genau deswegen echt. Masud liefert, stolpert,
explodiert – live und ohne Skript. Wer wissen will, wie Stand-up
sich anfühlen soll, muss Masud live erleben.
Mit dem neuen
Live-Programm "Playlist" gastiert Masud am 10. September erstmalig
in Duisburg (BORA | Duisburg-Premiere).
Termin: Donnerstag,
10. September 2026 Ort: BORA, Dellplatz 16a, 47051 Duisburg
Beginn: 20.00 Uhr Kartenreservierung: Tel. 0761 88849999
(Reservix Tickethotline) | https://bora.reservix.de, www.reservix.de
& www.eventim.de/artist/masud Eintrittspreis: VVK 30,40 € inkl.
MwSt. und Vorverkaufsgebühr, ggf. zzgl. Versandkosten
Kreativworkshop „Seasons of Imladris“ in der
Zentralbibliothek Die Stadtbibliothek Duisburg lädt
Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einem ganz
besonderen Kulturprojekt ein. Unter dem Titel „Seasons of Imladris“
können die Teilnehmenden gemeinsam mit der Band Faelend in die
faszinierende Welt von J. R. R. Tolkien eintauchen und eine eigene
Musiktheater-Performance entwickeln.
Der Workshop startet am
Samstag, 12. September, in der Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt und erstreckt sich über insgesamt sieben
Termine. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche künstlerische
Ausdrucksformen kennen und gestalten daraus gemeinsam ein
Bühnenprogramm.
Im Mittelpunkt steht der Song „Seasons of
Imladris“ der Band Faelend, der als kreative Grundlage für das
Projekt dient. Während der Workshopreihe gibt es Einblicke in
Gesang, Trommeltechniken, Harfen- und Lautenspiel, Tanz, Schauspiel
sowie Kostümgestaltung und die Grundlagen von Bühnentechnik.
Höhepunkt ist die Aufführung des Ergebnisses am Samstag, 17.
Oktober, für Familien, Freundinnen und Freunde. Der Workshop beginnt
am Samstag, 12. September, von 12 bis 15 Uhr. Die weiteren Termine
finden jeweils an den Freitagen 18. September, 25. September, 2.
Oktober, 9. Oktober und 16. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr statt.
Die Abschlussaufführung startet am Samstag, 17. Oktober, um 12
Uhr. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Kulturrucksack NRW
gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter
www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen ist
erforderlich.
Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in
Untermeiderich Die Evangelische Kirchengemeinde
Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 15. September
um 19 Uhr Lothar Koopmann zu Gast.
Er liest aus seinem Buch
„Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde“: Darin
beschreibt er mit viel Humor und Selbstironie, wie er als
unsportlicher Mensch seinen Weg zum Sport fand mit viel Anstrengung
und Freude am Training und noch mehr Augenzwinkern.
Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der
Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die
Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
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