'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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46. Kalenderwoche
Montag, 9. - 15. November 2026

Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938
Die Stadt Duisburg erinnert gemeinsam mit der Gesellschaft für ChristlichJüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft an die Pogromnacht vom 9. November 1938. Aus diesem Anlass lädt sie am Montag, 9. November, um 18 Uhr zu einer Feierstunde in das Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte ein. Volker Baumann, Vorstandssprecher des MSV Museum e. V., spricht im Ratssaal zum Thema „Schulter an Schulter – Erinnerung braucht Haltung“.

Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs gestalten in Kooperation mit dem Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie, dem Stadtarchiv und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit das Rahmenprogramm. Die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen traditionell Schülerinnen und Schüler des St. Hildegardis-Gymnasiums.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung führt ein Schweigemarsch, begleitet von Oberbürgermeister Sören Link und unter Beteiligung von Duisburger Schülerinnen und Schülern, entlang an Stolpersteinen, die an die Opfer der NS-Diktatur erinnern, bis hin zur Stadtmauer am Kuhlenwall. Zum Abschluss wird dort mit einer Kranzniederlegung, Gebeten und Chormusik der Opfer gedacht. Die Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg ist aufgrund von Ausgrabungsarbeiten nicht zugänglich.


Erinnern und Gedenken: Schweigeminute am ehemaligen Standort der Ruhrorter Synagoge  
Das Kreativquartier Ruhrort lädt am 9. November zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht ein. In Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 lädt das Kreativquartier Ruhrort am 9. November um 18:00 Uhr zu einer Schweigeminute an der Landwehrstraße 21 ein.

Am historischen Standort der damaligen Ruhrorter Synagoge, die in jener Nacht niedergebrannt wurde, wird der Menschen gedacht, die der nationalsozialistischen Gewalt und Verfolgung zum Opfer fielen. Eine Gedenktafel an der Turnhallenwand der Aletta-Haniel-Gesamtschule erinnert heute an die Synagoge – einst Versammlungsstätte der jüdischen Gemeinde Ruhrorts, die sich im Hinterhof des Hauses Landwehrstraße 21 befand.  

Im Anschluss an die Schweigeminute sind alle Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam in den Hinterhof der Dr.-Hammacher-Straße 18 zu gehen. Von der dortigen Terrasse eröffnet sich ein Blick auf den ehemaligen Standort der Synagoge.

Im Rahmen eines HOF-Erinnerungskultur-Törchens gestalten die HOF-Lieferanten einen musikalischen Beitrag mit thematisch passenden Liedern, darunter auch Stücke jiddischen Ursprungs. So verbindet sich das stille Gedenken mit einem musikalischen Zeichen der Erinnerung und der Wertschätzung jüdischer Kultur. Gemeinsam innehalten. Erinnern. Verantwortung bewahren.    

Kirchen und Stadt gedenken der Menschen, die in Duisburg anonym bestattet wurden - Gottesdienst für „Unbedachte“ in Salvator am 13. November
Auch in diesem Jahr feiern die christlichen Kirchen in Duisburg gemeinsam mit der Stadt Duisburg einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für die „Unbedachten dieser Stadt“: Am Freitag, 13. November 2026, wird um 15 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg, am Burgplatz neben dem Rathaus, jener Verstorbenen gedacht, die auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes bestattet wurden.

Foto Rolf Schotsch

Stadt und Kirchen möchten mit diesen Gottesdiensten - im März 2011 fand der erste dieser Art statt - ein Zeichen mit-menschlicher Verbundenheit setzen und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Gedächtnisfeier ein.

Den Gedenkgottesdienst gestalten Dieter Lemke von der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen, Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, sowie Bürgermeisterin Sylvia Linn vonseiten der Stadt Duisburg.

Die Duisburger Tageszeitungen unterstützen diese Form des Gedenkens mit der Schaltung einer kostenlosen Traueranzeige, in der die Namen der Verstorbenen aufgeführt sind. In Duisburg werden in jedem Jahr etwa 400 Verstorbene im Rahmen einer ordnungsbehördlichen Bestattung beerdigt. Seit November 2025 fand für 14 dieser Verstorbenen keine Trauerfeier statt, da sie keiner Religionsgemeinschaft angehörten und auch keine Angehörigen bzw. Nachbarn vorhanden waren, die eine entsprechende Feier wünschten.

An das Leben der Menschen, derer niemand gedacht hat, gibt es keine Erinnerung. Im Gedenkgottesdienst werden die Namen der Verstorbenen vorgelesen und auf dem Altar für jeden ein Teelicht entzündet. Das Blatt mit den Namen wird in eine Vitrine gelegt, in weiteren Gottesdiensten kommen Blätter hinzu, die dann zu einem „Buch des Lebens“ gebunden werden.

Damit soll ein Zeichen gesetzt werden: Bei Gott wird keiner vergessen, jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes und deshalb einmalig, unverwechselbar und unverlierbar. Bei Gott ist kein Mensch „unbedacht“. 

Abfallkalender ab 2027 nur noch digital: Wirtschaftsbetriebe Duisburg sparen jährlich über 20 Tonnen Papier
Mit dem Abfallkalender 2027 gehen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung und Ressourcenschonung. Die bisherige flächendeckende Verteilung des gedruckten Abfallkalenders an alle Haushalte entfällt. Stattdessen stehen die Abfuhrtermine digital über die WBD App sowie den Online-Abfallkalender ab Mitte Dezember zur Verfügung.

Durch die Umstellung können jährlich mehr als 20 Tonnen Papier eingespart werden, das entspricht ca. 4 Millionen DIN-A-4-Blättern. Auch für die Wirtschaftsbetriebe stellt die Digitalisierung eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Entwicklung dar. Mit dem digitalen Abfuhrkalender für Duisburg werden wertvolle Ressourcen wie Holz, Energie und Wasser eingespart. Gleichzeitig wird die Entstehung von Papierabfällen vermieden.

Bislang ließen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg jedes Jahr rund 275.000 Abfallkalender drucken und verteilen. Dafür wurden mehr als 20 Tonnen Papier benötigt. Da viele Bürgerinnen und Bürger inzwischen digitale Angebote nutzen, setzt das Unternehmen künftig auf den Online-Abfallkalender und die WBD App.

Dadurch werden Ressourcen geschont und unnötige Papierabfälle vermieden. Digitale Services im Fokus Bereits seit 2014 bietet das Unternehmen die kostenfreie WBD App an, die mobil an individuelle Abfuhrtermine erinnert und über Verschiebungen informiert – etwa an Feiertagen. Darüber hinaus stehen auf der WBD-Website www.wb-duisburg.de zahlreiche Services zur Verfügung, die Bürgerinnen und Bürger bei Ihrem Anliegen rund um Entsorgung und Sauberkeit unterstützen.

Dazu gehören unter anderem: Persönlichen digitalen Abfallkalender erstellen und herunterladen 
- Online-Sperrgutantrag stellen 
-  Nutzung des Abfall-ABC §  sowie weitere digitale Informations- und Serviceangebote:
Persönlichen PDF-Abfallkalender für 2027 erstellen

Ab Mitte Dezember können Bürgerinnen und Bürger ihren persönlichen Abfallkalender über die WBD-Homepage erstellen. www.wb-duisburg.de öffnen und auf das Icon Online-Abfallkalender klicken. 
- Dort den Stadtteil, die Straße und Hausnummer auswählen.  
- Die gewünschten Abfallarten (z.B. Hausmüll, Wertstofftonne, Papierbündel, Papiertonne, Biotonne, Laubsack, Weihnachtsbaum oder Schadstoffmobil) anklicken. - Den gewünschten Zeitraum einstellen und die Datei als PDF herunterladen, in den persönlichen Kalender übernehmen oder als E-Mail-Erinnerung erhalten.

Mit der Umstellung auf digitale Angebote erweitern die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre Serviceleistungen und reduzieren gleichzeitig den Ressourcenverbrauch. Die Wirtschaftsbetriebe informieren erneut, sobald die Termine für 2027 Mitte Dezember online zur Verfügung stehen.


VHS: Integriertes Handlungskonzept Innenstadt wird vorgestellt
Das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt wird am Montag, 9. November, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert. Die Innenstädte wandeln sich; auch die Duisburger.

Die Geschäfte stehen durch den Onlinehandel unter Druck. Klimaveränderungen und die Mobilitätswende sind weitere Herausforderungen. Mit welchem Ansatz die Stadtplaner den neuen Anforderungen begegnen wollen, steht im Integrierten Handlungskonzept Innenstadt.

Die Veranstaltung ist Teil der kostenfreie Vortragsreihe „res publica – Stadtverwaltung im Gespräch“. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht unter: https://vhs.link/Kftrpv

Infoabend beim Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt Duisburg
Wer sich für Pflegeelternschaft interessiert und sich mit dem Thema beschäftigt, kann am Montag, 9. November, um 17.30 Uhr im Pflegekinderdienst Duisburg, Rotdornstraße 21-25 in Großenbaum, einen unverbindlichen Informationsabend besuchen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Ein Kind bei sich aufzunehmen, bedeutet Verantwortung – aber auch die Möglichkeit, einem jungen Menschen Sicherheit, Geborgenheit und neue Perspektiven zu geben.

„Der Schritt, sich mit dem Thema Pflegeelternschaft auseinanderzusetzen, beginnt oft ganz einfach mit einer Frage oder einem Interesse,“ erklärt Kerstin Pünder vom Adoptions- und Pflegekinderdienst. „Wir möchten an diesem Abend die Möglichkeit geben, sich in Ruhe zu informieren, Fragen zu stellen und einen persönlichen Eindruck davon zu bekommen, was Pflegeelternschaft bedeutet – ganz ohne Verpflichtung.“

In lockerer Atmosphäre erfahren die Teilnehmenden, welche Kinder ein liebevolles Zuhause und einen verlässlichen Lebensort benötigen, was Pflegeelternschaft bedeutet und welche Aufgaben, Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind. Die Mitarbeitenden des Dienstes und der Adoptionsvermittlungsstelle informieren außerdem über den Weg von der ersten Kontaktaufnahme über die Vorbereitung bis hin zur Aufnahme eines Pflegekindes.

Neben fachlichen Informationen stehen persönliche Fragen und der Austausch bei Getränken und kleinen Snacks im Mittelpunkt. Mit dem Angebot möchte die Stadt Duisburg Menschen ermutigen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie sie Kindern, die vorübergehend oder langfristig nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, einen sicheren und verlässlichen Lebensort bieten können. Eine Entscheidung oder Verpflichtung ist mit der Teilnahme am Info-Abend nicht verbunden.

Inbetriebnahme des ersten Duisburger Taubenhauses
Die Duisburger Innenstadt und insbesondere der Bereiche Königstraße und rund um den Hauptbahnhof weisen eine hohe Taubenpopulation auf. Um den Bestand tierschutzgerecht zu regulieren, stellt die Stadt Duisburg als Pilotprojekt am Donnerstag, 12. November 2026, um 12.45 Uhr, Zum Portsmouthplatz (gegenüber Hausnummer 24), 47058 Duisburg, das erste städtische Taubenhaus am Standort Zum Portsmouthplatz / Koloniestraße auf.
Dieses Projekt wird gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und dem Verein Stadttauben Duisburg e.V. realisiert. 

Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag wird am Sonntag, 15. November, auf dem Waldfriedhof Wanheimerort veranstaltet. Die Veranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. beginnt um 14 Uhr in der neuen Trauerhalle des Krematoriums, Eingang über die Düsseldorfer Straße.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn hält eine Ansprache. Anschließend musiziert Wolfgang Schindler, Cellist der Duisburger Philharmoniker. Außerdem stehen Textrezitationen von Rainer Besel auf dem Programm. Im Anschluss wird am Mahnmal des Friedhofs ein Kranz niedergelegt.

Thematischer Salvator-Gottesdienst zur Mercator-Matinee in Duisburg

Zu manchen Mercator-Matineen im Kultur- und Stadthistorischen Museum gibt es im Vorfeld der Vorträge am gleichen Tag Gottesdienste in der Salvatorkirche, in denen Pfarrer Martin Winterberg (Foto: www.ekadu.de) das jeweilige Thema der Matinee in seiner Predigt aufgreift. So auch am Sonntag, 15. November, wenn Prof. Dipl.-Ing. Dita Leyh über Megacities, deren Organisation sowie Herausforderungen und Potenziale spricht.

Im Gottesdienst um 10 Uhr in der benachbarten Salvatorkirche predigt Pfarrer Winterberg daher zum Thema „Zur Zukunft unserer Städte“ und fragt, was der uralte biblische Auftrag „suchet der Stadt Bestes“ bedeutet - „für uns, die wir heute mit den Fragen von Verstädterung, Wachstum und Zusammenleben in unseren eigenen Städten ringen?“   

Nach der geistlichen Einstimmung sind die Gottesdienstbesuchenden, die Lust haben, herzlich eingeladen, die wenigen Schritte zur Mercator-Matinee im Stadthistorischen Museum gemeinsam zu gehen. Der Vortrag dort beginnt um 11.15 Uhr und kostet sechs Euro; das Museum empfiehlt Kartenreservierungen - unter (0203) 283-2640 oder ksm@stadt-duisburg.de. Infos zur Salvatorkirche gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de, Infos zu den Matineen unter https://www.stadtmuseum-duisburg.de.


Christliche Popsongs im Gottesdienst der Rheingemeinde
Gott loben und danken mit christlichen Popsongs und Worship-Liedern, das können die Gottesdienstbesucher am Sonntag, 15. November 2026 um 10.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort. Die Evangelische Rheingemeinde lädt zum musikalischen Gottesdienst mit Popkantor Daniel Drückes, seiner Band und Pfarrer Jürgen Muthmann ein.

Neben Liedern, Gebeten und einer guten Predigt haben Menschen, die vor 25 Jahren konfirmiert wurden (Konfirmations-Jahrgang 2001) auch die Möglichkeit, sich anlässlich ihrer silbernen Konfirmation noch einmal segnen zu lassen. Wer das möchte, meldet sich bitte bei Pfarrer Jürgen Muthmann per Mail: Juergen.muthmann@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.rheingemeinde.de.   

Die Band um Popkantor Daniel Drückes (Foto: Daniel Drückes). 


Inspirierende Reise durch die Bücherwelt
Die nächste „DuisBuch“ läuft am Mittwoch, 11. November, in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Los geht es um 20 Uhr, der Einlass startet bereits um 19.30 Uhr.

Die Duisburger Buchhändlerinnen Elisabeth Evertz, Linda Broszeit (Buchhandlung Scheuermann), Kitty Görner, Christiane Scheffels (Flummi - Die Buchhandlung) und Özlem Saghir von der Bibliothek stellen als leidenschaftliche Leserinnen die schönsten Neuerscheinungen des Herbstes, Wiederentdecktes und besondere Fundstücke vor.

Lesebegeisterte erhalten Literaturempfehlungen aus erster Hand und können die Titel auch gleich vor Ort erwerben. Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten gibt es online unter www.stadtbibliothekduisburg.de und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Lesung von China-Experte Thomas Heberer im Stadtfenster
Ostasienwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Heberer stellt am Donnerstag, 12. November, sein aktuelles Buch „China neu denken“ im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, vor. Die von Stadtbibliothek und Volkshochschule Duisburg gemeinsam veranstaltete Lesung beginnt um 17 Uhr. In seinem in diesem Jahr erschienenen Buch setzt sich Heberer mit den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen Chinas auseinander.

Auf Grundlage jahrzehntelanger Forschung und zahlreicher Aufenthalte im Land zeichnet er Entwicklungen nach, die das heutige China geprägt haben, und ordnet deren Bedeutung im internationalen Kontext ein. Dabei verbindet er historische Perspektiven mit Beobachtungen aus dem Alltag der Menschen in China. Heberer beschäftigt sich seit Ende der 60er-Jahre wissenschaftlich mit China.

Er forscht unter anderem zu Politik und Gesellschaft, Geschichte sowie zu nationalen und internationalen Entwicklungen des Landes. Zahlreichen Publikationen dokumentieren seine Ergebnisse. Die Teilnahme an der Lesung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist online auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.

„Herbstgold“: Swing und Jazz mit dem Oliver Reith Quartett im Centrum Westende
Die Bezirksverwaltung Duisburg Meiderich/Beeck lädt am Samstag, 14. November, um 16 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) im Centrum Westende an der Westender Straße 32 zu einem besonderen Konzert ein. Das Oliver Reith Quartett präsentiert ihr Programm unter dem Titel „Herbstgold – Swing und Jazz in Meiderich“.

Mit Spielfreude, musikalischem Können und dem besonderen Zusammenspiel eines Jazzquartetts lädt das Ensemble dazu ein, den November für einige Stunden hinter sich zu lassen und in die Welt des Jazz einzutauchen. Bezirksbürgermeister Eren Yantaki freut sich auf den Konzertabend: „Kultur schafft Begegnungen und bringt Menschen zusammen – und genau dafür soll auch ‚Herbstgold‘ stehen.

Mit Swing und Jazz holen wir eine Musik nach Meiderich, die von Lebendigkeit, Spontaneität und dem Zusammenspiel lebt. Ich freue mich sehr, dass das Oliver Reith Quartett bei uns zu Gast ist, und hoffe auf viele Besucher im Centrum Westende.“

Das Konzert knüpft damit an das kulturelle Angebot im Stadtbezirk an und bietet Jazzfans ebenso wie allen, die diese Musik vielleicht neu für sich entdecken möchten, Gelegenheit zu einem besonderen Abend. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ukulele-Workshop für Kinder in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Die Stadtteilbibliothek Wanheimerort bietet am Samstag, 14. November, von 11 bis 13 Uhr in den Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544 einen Ukukule-Workshop für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren an. Mitglieder der Fantasy- und Folkrockband „Faelend“ vermitteln die Grundlagen des Ukulelespiels.

Die Teilnehmenden lernen erste Griffe und spielen gemeinsam einfache Songs. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und Ukulelen werden zur Verfügung gestellt. Eigene Instrumente können aber auch gerne mitgebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de. Das Angebot wird durch das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert.


AWO-Lernbauernhof: Martinsfeuer am Samstag, 14.11.2026 ab 14 Uhr    
Laternenzauber und Martinsfeuer auf dem AWO-Ingenhammshof am Samstag, den 14.11.2026. Dann singen die Kinder mit ihren Lichtern wieder auf dem AWO-Lernbauernhof: „Ich gehe mit meiner Laterne.“ Zusammen wird das Feuer aufgeschichtet und das Hofteam zündet das Martinsfeuer auf der Koppel an.  

Unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ lädt die AWO-Integration Duisburg wieder Groß und Klein zu einem stimmungsvollen Nachmittag auf den Lernbauernhof ein. Wenn auf dem AWO-Ingenhammshof in Duisburg die Laternen leuchten, ist es Zeit für das traditionelle Martinsfest.  

Ab 14 Uhr sorgen Kinder und Familien mit Liedern und guter Laune für festliche Stimmung. Zum Fest gibt es Kaffee und Kuchen im Hofcafé, Weckmänner und Marshmallows für die Kinder. Bastelangebot, Hofführungen und Ponyreiten runden das Programm ab.  

Gegen 16 Uhr startet der beliebte Martinsumzug durch den Landschaftspark, begleitet von vielen bunten Laternen und fröhlichem Gesang. Danach wird das Martinsfeuer gemeinsam aufgeschichtet und entzündet.


SALUT SALON, live HEIMAT, 15.11., Theater am Marientor, Duisburg

Mit ihrem neuen Programm „Heimat“ feiern Salut Salon seit Sommer 2025 den Abschluss einer beeindruckenden Konzert-Trilogie. Am 15. November gastiert das Quartett mit diesem Programm im Theater am Marientor in Duisburg. Tickets gibt es hier:
https://www.eventim.de/event/salut-salon-heimat-theater-am-marientor-20238102/?affiliate=TUG „Heimat“

Ein Thema, das tief bewegt und die vier Musikerinnen persönlich verbindet: Ihre Wurzeln liegen zwischen Hamburg und Estland, der Ukraine und den USA. Heute bereisen sie gemeinsam die Welt, immer begleitet von ihrer Musik – ihrer vielleicht größten Heimat. Auf diesen Reisen haben sie mit offenen Ohren und feinem Gespür musikalische Schätze gesammelt.

In unverwechselbarer Salut-Salon-Manier bringen sie diese nun auf die Bühne: Werke von Mozart, Saint-Saëns oder Copland, Lieder aus Finnland, Frankreich und Ägypten, Bekanntes, Unbekanntes, Eigenkompositionen – und natürlich, wie in jedem ihrer Programme: Tango Nuevo von Astor Piazzolla. Immer schwingt dabei die Frage mit: „Heimat – was ist das eigentlich?“

Und mit der traumwandlerischen Leichtigkeit, mit der die vier Virtuosinnen diese Vielfalt zu einem stimmigen Musikkosmos verbinden, geben sie ihre ganz eigene Antwort: Salut Salon sind in der Welt zu Hause – und ihre Heimat ist die Musik. Ist das Hochkultur? Klassik? Unterhaltung? Satireshow? Performance? Die Antwort lautet: alles zusammen. Salut Salon zeigt, wie es geht – auf allen Ebenen. Erste Eindrücke aus dem neuen Programm:
https://youtu.be/RCux_jc8QrM Weitere Informationen finden sich unter: https://salutsalon.de/

Zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier – und ein Übermaß an kreativer Energie: Seit über 20 Jahren begeistern die vier Künstlerinnen mit ihren „Masterpieces of ‚classical‘ comedy“

Gemeinde lädt zum Evensong in die Pauluskirche
Mit einem „Evensong“ können Besucherinnen und Besucher in der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80, am Samstag, 14. November um 18 Uhr eine besondere gottesdienstliche Form erleben: Der Evensong ist entstanden aus dem Abendgebet der Anglikanischen Kirche. Durch die lange Tradition dieser Abendandacht, gibt es zahllose Chorstücke aus vielen Jahrhunderten, die das Abendgebet gestalten.

Daneben gehören Psalm-Lesungen, kurze Ansprache, sowie Gebete dazu. Auch in der Pauluskirche klingt der Tag so aus - und zwar mit dem Orgelspiel von Ada Tanir, dem Gesang des Chores „Friends of Thomas Tallis“ und der Ansprache von Sören Asmus. Pfarrer Asmus sieht im Evensong den „Zauber der kleinen Form“: Für die einen ist es mehr ein geistliches Konzert, für die Anderen trägt die Form, bei der man nichts mitgestalten muss, durch das Gebet und eröffnet Raum für eigene Gedanken. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Am 13. November ist es wieder soweit, und viele Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen sich jetzt schon auf "Emils Pub": Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Die Kirchenkneipe öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Geschnetzeltes nach Züricher Art, Reis oder Rösti als Beilagen, Salat und wie immer ein leckeres Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Jubiläumsshow: Vielhomonie Rhein Ruhr bittet zum Konzert
35 Jahre Musik und Bühnenleidenschaft: Die Vielhomonie Rhein Ruhr feiert Geburtstag und lädt am Samstag, 28. November, zu einer großen Jubiläumsshow in die Alte Schmiede an der Schachtstraße 31a in Wehofen ein. Los geht es um 20 Uhr; der Einlass startet bereits um 19 Uhr. Die Alte Schmiede und die Vielhomonie verbindet eine mittlerweile jahrzehntelange Geschichte.

Auf der Suche nach geeigneten Probenräumen kamen die Sänger in den 1990er-Jahren auf das Jugendzentrum zu. Sie sind geblieben – und bis heute hat die Alte Schmiede das Vergnügen, gemeinsam mit ihrem Förderverein die Programme des Chores präsentieren zu dürfen. In 35 Jahren sind Chor und Jugendzentrum gemeinsam älter geworden, doch an der Begeisterung hat sich nichts geändert.

Deshalb gilt auch zum Jubiläum: „The Show must go on!“ Im Januar 1991 gründete sich die Vielhomonie als „erster schwuler Chor im Ruhrgebiet“. Anders als andere Chöre identifizierte sie sich von Beginn an nicht mit einer einzelnen Stadt, sondern mit der gesamten Region RheinRuhr. In 35 Jahren entstanden rund ein Dutzend Bühnenprogramme mit unzähligen Liedern, Spiel- und Tanzszenen.

Zum Jubiläum präsentiert der Chor die Höhepunkte seiner Geschichte: schrill-schräg-schöne Bühnenshows, musikalische Vielfalt und einen emanzipatorischen Anspruch. Tickets gibt es für 20 Euro telefonisch unter 0203 494899 oder per E-Mail an alteschmiede@jz.duisburg.de.