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Ermittlungen
wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im
Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024
Aldenrade: Würfe von einer Brücke auf A59 Ein
37-jähriger Mann erschien am Sonntagabend (28. Juni) auf der
Polizeiwache Hamborn und berichtete von einem Vorfall auf
der Autobahn 59. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der
Duisburger gegen 19:20 Uhr mit seinem Porsche die Autobahn
in Fahrtrichtung Dinslaken. Beim Unterfahren einer Brücke im
Bereich der HOAG-Trasse bemerkte er zwei augenscheinlich
jugendliche Personen mit dunklen Haaren auf der Brücke, die
einen Gegenstand in Richtung der Fahrbahn warfen. Der
unbekannte Gegenstand traf die Windschutzscheibe des
Fahrzeugs. Die sechsjährige Tochter des Fahrers, die sich
auf dem Beifahrersitz befand, erlitt durch Glassplitter
leichte Verletzungen am Fuß. Die Polizeibeamten stellten
an der Windschutzscheibe einen rundlichen Sprung fest. Zu
einem Durchschlag der Scheibe kam es nicht, sodass im
Fahrzeuginneren kein Tatmittel aufgefunden werden konnte.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen wegen des
gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall
machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Homberg:
Auto überschlägt sich Bei einem Verkehrsunfall
am Sonntagnachmittag (28. Juni, 14:55 Uhr) im Bereich der
Duisburger Straße / Emmericher Straße wurden zwei Personen
leicht verletzt. Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine
28-jährige Frau mit ihrem VW Golf die Emmericher Straße in
Fahrtrichtung Homberg. Auf Höhe einer Bushaltestelle fuhr
sie aus bislang ungeklärter Ursache auf den verkehrsbedingt
wartenden Peugeot 206 einer 19-Jährigen auf. Durch die Wucht
des Aufpralls überschlug sich der VW Golf und kam
anschließend wieder auf den Rädern zum Stehen. Die
28-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde
durch einen Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus
gebracht. Die 19-jährige Fahrerin des Peugeot blieb nach
ersten Erkenntnissen unverletzt. Ihr 22-jähriger Beifahrer
erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Sowohl der VW Golf
als auch der Peugeot waren nicht mehr fahrbereit und mussten
abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war
die Emmericher Straße im Bereich der Unfallstelle bis etwa
16:45 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Das
Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen zur
Unfallursache aufgenommen.
Hamborn:
Rennen mit Polizei endete mit Festnahme In der
Nacht von Samstag auf Sonntag (28. Juni) führten
Einsatzkräfte der Polizei auf der Duisburger Straße einen
Schwerpunkteinsatz durch. Gegen 00:17 Uhr zog der Fahrer
(20) eines grauen Mercedes CLS 400 das Interesse der
Polizisten auf sich, als er in Höhe der
Walter-Rathenau-Straße einen plötzlichen Fahrstreifenwechsel
vollzog und in Fahrtrichtung Marxloh sein Auto
beschleunigte. Mit einem zivilen Streifenwagen und
eingeschaltetem Blaulicht folgten die Beamten dem
20-Jährigen, der, statt anzuhalten, in Höhe der Buschstraße
den Mercedes um 180 Grad wendete und auf die Autobahn A59 in
Fahrtrichtung Duisburger Innenstadt fuhr. Der Flüchtige
versuchte seine Verfolger durch waghalsige Fahrmanöver und
hohe Geschwindigkeit abzuschütteln. Hierbei verließ der
20-Jährige zwischenzeitlich an der Anschlussstelle
Duisburg-Meiderich die Autobahn, um auf diese in
entgegengesetzter Fahrtrichtung wieder aufzufahren. Auf
seiner Flucht in Richtung Dinslaken schaltete er
zwischenzeitlich die Beleuchtung an seinem Auto aus. Den
Einsatzkräften gelang es letztendlich den Mercedes auf der
A59 zu stoppen. Ihn und seine Begleiter (25, 26) brachten
die Beamten zur Wache. Ein durchgeführter Atemalkoholtest
und ein Drogenvortest bei dem Fahrer verliefen negativ.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg stellten die
Polizisten den Führerschein und den grauen Mercedes sicher.
Nach erfolgter Sachverhaltsaufnahme konnte das Trio die
Wache wieder verlassen. Das Verkehrskommissariat 21 hat die
strafrechtlichen Ermittlungen gegen den 20-Jährigen
aufgenommen.
Hamborn: Bushaltestelle
bei Unfall zerstört, Auto landet auf der Seite
Am Freitagnachmittag (26. Juni) kam es gegen 14:30 Uhr auf
der Duisburger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem
mehrere Fahrzeuge sowie eine Bahnhaltestelle beschädigt
wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte der
49-jähriger Fahrer eines Skoda, vom Gelände einer Tankstelle
in den fließenden Verkehr einzufahren. Hierbei kollidierte
er mit einem Ford. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte
der Ford gegen die Bahnhaltestelle "Hamborn Feuerwache" und
kippte auf die Seite. Insgesamt wurden neben den beiden
Fahrzeugen noch zwei weitere Pkw sowie die Trennwände der
Bahnhaltestelle beschädigt. Alle beteiligten Personen
blieben unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme
sowie der anschließenden Reinigungsarbeiten musste die
Duisburger Straße in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt
werden. Der Bahnverkehr war aufgrund von Splittern im
Gleisbereich zunächst geringfügig beeinträchtigt.
Röttgersbach: Joggerin angegriffen
Am Dienstagabend (23. Juni, 20:30 Uhr) griff ein Unbekannter
eine Frau an, die den Gehweg der Obere Sterkrader Straße in
Richtung der Richardstraße entlang joggte. Den verständigten
Polizisten schilderte die Duisburgerin, dass der Mann ihr
auf einem blauen Fahrrad entgegen gefahren kam. Der
Radfahrer habe sie am Unterarm gepackt und versucht, sie in
ein angrenzendes Waldstück zu zerren. Die Joggerin wehrte
sich und ließ sich auf den Boden fallen. Hierbei verletzte
sie sich am Arm. Eine aufmerksame Zeugin (29) auf einem
Fahrrad beobachtete den Vorfall und eilte der jungen Frau zu
Hilfe. Während sie sich näherte, ließ der Unbekannte von der
Joggerin ab, stieg auf sein blaues Fahrrad und flüchtete in
Richtung Iltispark. Der Flüchtige soll circa 40-45 Jahre
alt und circa 1,85 Meter groß sein. Er hat eine normale
Statur, rot-braune, lockige Haare und einen rot-braunen
Vollbart. Das Kriminalkommissariat 12 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen, die
Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise nimmt die
Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Ruhrort: Reizgas im Biergarten Im
Biergarten "Mühlenweide" an der Dammstraße kam es in der
Nacht zu Freitag (26. Juni, gegen Mitternacht) im Anschluss
an das Public Viewing des Spiels der Deutschen
Fußball-Nationalmannschaft zu einer körperlichen
Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Im Verlauf
der Auseinandersetzung setzte ein bislang unbekannter Mann
Reizgas ein. Hierdurch erlitten mindestens sechs Personen
Reizungen der Augen und Atemwege. Als die alarmierten
Polizeikräfte eintrafen, rannten mehrere Personen vom
Veranstaltungsort davon. Die Verletzten wurden durch
Rettungskräfte vor Ort medizinisch versorgt. Eine Frau wurde
zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der
Mann mit dem Reizgas wird auf ein Alter von etwa 16 bis 18
Jahren geschätzt. Er soll kurze, dunkle Haare gehabt und
eine kurze, schwarze Hose sowie das aktuelle Auswärtstrikot
der Deutschen Nationalmannschaft getragen haben. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher
Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen,
die Angaben zu dem Unbekannten machen können. Hinweise nimmt
die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Baerl: Radfahrer schwer verletzt
Im Bereich Orsoyer Allee und Verbandsstraße gab es
am Donnerstagvormittag (25. Juni, 11 Uhr) einen schweren
Unfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer Autofahrerin.
Der 89-jährige Mann auf dem Fahrrad wollte nach ersten
Erkenntnissen nach links abbiegen. Dabei kam es zum
Zusammenstoß mit einem in gleicher Richtung
geradeausfahrenden Peugeot. Dabei wurde der Radfahrer etwa
20 Meter weit geschleudert und zog sich beim Aufprall auf
die Fahrbahn schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem
Rettungswagen zu Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Lebensgefahr besteht nicht. Ein spezielles
Verkehrsunfallaufnahmeteam hat den Unfall aufgenommen. Die
Ermittlungen zur genauen Unfallursache liegen jetzt beim
Verkehrskommissariat 21.
Wanheim: E-Scooter
missachtet Rote Ampel und trifft auf Straßenbahn
Am Mittwochmittag (24. Juni, 11:45 Uhr) gab es einen
Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einer
Straßenbahn im Bereich Ehinger- und Heiligenbaumstraße (Höhe
Haltestelle Heiligenbaumstraße). Der 17-Jährige auf dem E-Scooter
missachtete das Rotlicht an einer Fußgängerampel und stieß
anschließend mit der kreuzenden Straßenbahn zusammen, wobei
sich der E-Scooter unter der Bahn verkeilte. Der
17-Jährige zog sich schwere Verletzungen im Gesicht zu und
wurde von einem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik
gebracht. Auch der 29-jährige Straßenbahnführer stand unter
Schock und wurde ebenfalls vor Ort behandelt. Für die
Zeit der Unfallaufnahme gab es rund um den Unfallort
Straßensperrungen. Das Verkehrskommissariat 22 ermittelt
jetzt zur genauen Unfallursache.
Marxloh: Schwerer Raub mit Pfefferspray Die
Polizei sucht Zeugen im Fall eines schweren Raubes vom
Dienstagnachmittag (23. Juni, 14:15 Uhr) auf der
Herderstraße. Zwei Unbekannte haben einen 23-Jährigen
angegriffen, der gerade auf dem Weg zu seinem geparkten Auto
war. Sie warfen den 23-Jährigen zu Boden, besprühten ihn mit
Pfefferspray und entrissen ihm seine Halskette. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen
sucht nach den zwei etwa 20 bis 25 Jahre alten Verdächtigen.
Beide sind etwa zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß. Beide
haben eine normale Statur, kurze schwarze Haare und trugen
jeweils ein weißes T-Shirt mit einem Aufdruck auf dem
Rücken. Einer der beiden ist Schwarz und hatte eine schwarze
Umhängetasche um. Wer Hinweise auf die Täter geben kann,
wird gebeten, sich unter 0203 2800 bei der Polizei zu
melden.
Wanheimerort: Toter auf dem
Waldfriedhof entdeckt Im Zusammenhang mit
Suchmaßnahmen nach einem vermissten 62-Jährigen fand die
Polizei Duisburg am Mittwochmorgen (24. Juni) einen Toten im
Bereich des Waldfriedhofs. Spürhunde führten die Polizei zu
dem Körper. Der Tote muss dort bereits seit längerer Zeit
gelegen haben. Ob es sich bei dem Verstorbenen tatsächlich
um den 62-jährigen Vermissten handelt, sowie die genauen
Todesumstände, ermittelt derzeit das Kriminalkommissariat
11.
Meiderich: E-Biker stürzt als
ein Bus ihn überholt Am Dienstagmittag (23.
Juni, 14:15 Uhr) verletzte sich ein Pedelec-Fahrer (69) an
der Honigstraße/Papiermühlenstraße schwer, als ihn ein Bus
überholte und mutmaßlich keinen ausreichenden Abstand
einhielt. Der 69-Jährige verlor die Kontrolle über das
Pedelec und stürzte. Zeugen sowie der 30-jährige Busfahrer
schilderten den Einsatzkräften, dass es zu keinem
Zusammenstoß gekommen sei und der Mann auf dem Zweirad gegen
einen Bordstein fuhr und daraufhin stürzte. Rettungskräfte
versorgten den schwer verletzten und brachten ihn zur
stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das
Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen übernommen.
Altstadt: Renitente Ladendiebinnen
erwischt Zwei 28 und 29 Jahre alte Frauen sollen
am Montagnachmittag (22. Juni, 15:30 Uhr) Kleidung in einem
Einkaufscenter an der Königstraße gestohlen haben. Die
28-Jährige ging offenbar in die Umkleidekabine eines
Bekleidungsgeschäfts und zog die Kleidung an. Ihre Komplizin
stand währenddessen Schmiere. Ein Security-Mitarbeiter (52)
stoppte die beiden Frauen kurz nachdem sie den Laden - ohne
zu bezahlen - verlassen hatten. Beide wehrten sich, indem
sie den 52-Jährigen schubsten und kratzten. Die beiden
konnten aber festgehalten werden, bis die Polizei eintraf.
Jetzt müssen sie sich mit Anzeigen wegen des räuberischen
Diebstahls auseinandersetzen.
Kaßlerfeld: Einbruch durch Kinder und Jugendliche
An der Ruhrorter Straße sind am späten Samstagabend (20.
Juni, 23:45 Uhr) mehrere Kinder und Jugendliche in eine
Kfz-Werkstatt eingebrochen. Sie warfen offenbar mit einem
Pflasterstein eine Scheibe ein, stiegen in das Gebäude ein
und durchwühlten Schubladen eines Büros. Ein Zeuge wurde
auf den Lichtschein von Taschenlampen aufmerksam und
informierte die Polizei, kurz bevor die Täter in Richtung
Schwanenstraße die Flucht ergriffen. Die Polizei konnte zwei
13-jährige, einen 15-jährigen und einen 16-jährigen
Verdächtigen dank eines Hinweises zweier weiblicher
Zeuginnen in der Nähe antreffen und zur Wache bringen.
Die beiden weiblichen Zeuginnen verschwanden jedoch bevor
die Polizei ihre Personalien aufnehmen konnte. Sie werden
jetzt gebeten, sich unter 0203 2800 beim
Kriminalkommissariat 14 zu melden. Die Kinder und
Jugendlichen müssen sich jetzt mit einer Anzeige
auseinandersetzen. Der 16-Jährige wurde nach Abschluss aller
Maßnahmen in die Obhut seiner Mutter übergeben. Die
Erziehungsberechtigten der anderen Verdächtigen konnten
nicht erreicht werden, sodass die Polizei sie dem Jugendamt
überstellte.
Altstadt/Buchholz:
Filmreif nach Casino-Besuch ausgeraubt Ein
51-jähriger Mann ist am frühen Montagmorgen (22. Juni) nach
einem Besuch im Casino Duisburg Opfer eines Raubes geworden.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Duisburger
gegen 4:10 Uhr auf dem Heimweg nach Buchholz in einem Taxi.
Während der Fahrt bemerkte er, dass sein Fahrzeug von
mehreren Unbekannten verfolgt wurde, die ebenfalls in einem
Taxi unterwegs waren. Als der 51-Jährige an der Münchener
Straße ausstieg und sich zu seinem Wohnhaus an der Grazer
Straße begab, soll ihn ein unbekannter Mann an seinem
Gartentor angegriffen haben. Er entwendete Bargeld, eine
Bankkarte sowie persönliche Ausweisdokumente. Anschließend
flüchtete der Unbekannte mit seiner Beute. Ein Zeuge
hörte einen lauten Schrei und schaute daraufhin aus dem
Fenster. Er beobachtete einen Mann, der in Richtung
Norbert-Spitzer-Platz davonrannte. Er beschreibt den
Flüchtigen wie folgt: 20 bis 25 Jahre alt, 1,65 bis 1,70
Meter groß, schlanke Statur, schwarze Haare mit Scheitel,
schwarzes T-Shirt, hellblaue Jeanshose. Der 51-Jährige
blieb bei dem Angriff unverletzt. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum
Täter geben können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg
unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Friemersheim: Hausverbot im Freibad ignoriert,
Widerstand gegen Polizei Das Sicherheitspersonal
eines Freibades an der Bachstraße informierte am
Sonntagabend (21. Juni, 18:15 Uhr) die Polizei, weil ein
15-Jähriger sich dem ausgesprochenem Hausverbot widersetzte.
Der Junge hatte zuvor mit einer größeren Personengruppe im
Schwimmbad randaliert und war des Bades verwiesen worden.
Die eingesetzten Beamten sprachen einen Platzverweis aus,
dem sich der 15-Jährige ebenfalls widersetzte. Er beleidigte
die Beamten und sperrte sich gegen die Maßnahmen, sodass die
Polizisten den Jungen zur Wache brachten und an seine Mutter
übergaben. Er muss sich jetzt außerdem mit einer Anzeige
wegen des Widerstandes auseinandersetzen.
City: Sexuelle Belästigung am Hauptbahnhof
Am späten Dienstagabend (16. Juni, 22:30 Uhr)
hielten sich eine 17-Jährige und ihre beiden minderjährigen
Freundinnen im Duisburger Hauptbahnhof auf. Dort wurden die
Jugendlichen von einem ihnen unbekannten Mann angesprochen
und nach Geld gefragt. Im weiteren Verlauf soll der Mann die
17-Jährige unsittlich berührt und dabei fest an den
Oberschenkel gefasst haben. Erst als ein aufmerksamer
Passant einschritt und den Mann aufforderte, die
Jugendlichen in Ruhe zu lassen, ließ dieser zunächst von der
17-Jährigen ab. Als die Drei anschließend den Bereich
verließen und sich in Richtung Ausgang begaben, soll der
Mann ihnen weiterhin gefolgt sein. Mitarbeiter eines
Sicherheitsdienstes verhinderten eine weitere Annäherung und
sprachen dem Mann einen Platzverweis aus. Im Rahmen der
Ermittlungen konnte die Bundespolizei den Tatverdächtigen
anhand von Videoaufzeichnungen identifizieren. Bei dem Mann
handelt es sich um einen 29-jährigen Wohnungslosen.
Dieser war im weiteren Verlauf desselben Abends auf der
Weseler Straße in Marxloh Polizeibeamten aufgefallen.
Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und weil er
wiederholt die Fahrbahn betreten hatte, nahmen ihn
Einsatzkräfte zur Verhinderung weiterer Gefahren in
Gewahrsam. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg
entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Auf der
Kriminalwache stellte sich anschließend heraus, dass es sich
bei dem 29-Jährigen um den Tatverdächtigen der sexuellen
Belästigung am Hauptbahnhof handelt. Der Mann war bereits im
April wegen eines gleichgelagerten Delikts polizeilich in
Erscheinung getreten. Damals soll er in einem Linienbus eine
17-Jährige am Gesäß berührt haben. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der Tatverdächtige wegen
des Verdachts der sexuellen Belästigung der Haftrichterin
vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl.
Kaßlerfeld: Im Rhein trotz
Verbots abgekühlt Eine Zeugin meldete sich am
Donnerstagnachmittag (18. Juni, 17:30 Uhr) bei der Polizei
Duisburg, um eine Person im Rhein zu melden. Wie sich später
herausstellte, war ein 52-jähriger aus Gelsenkirchen im
Rhein im Bereich Rheinorange schwimmen gegangen. Er verließ
das Wasser selbstständig und konnte in der Nähe angetroffen
werden. Der Polizei gegenüber sagte er, dass er sich habe
abkühlen wollen. Der Mann bekam eine
Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil er gegen das Badeverbot
verstoßen hatte. Wegen ihm war ein Großaufgebot von
Feuerwehr und Polizei im Einsatz: unter anderem mehrere
Boote und ein Hubschrauber. Die Polizei warnt davor, im
Rhein schwimmen zu gehen. Die im Wasser entstehenden
Strömungen und Sogwirkungen werden leicht unterschätzt und
sind lebensgefährlich.
Altstadt: Streit
im Café Am Donnerstagnachmittag (18. Juni, 14:20
Uhr) kam es in einem Café an der Königstraße zu einer
Auseinandersetzung zwischen einem 29-Jährigen und zwei
Männern (29, 37). Während der 29-Jährige ein Getränk
genoss, setzte sich das Duo zu ihm und bedrohte ihn. Als der
37-Jährige aufstand, warf er einen Stuhl in die Richtung des
Café-Besuchers und verletzte ihn hierbei leicht. Er griff
sich zudem auch Gegenstände und warf sie in Richtung des
Leichtverletzten, der derweil die Flucht ergriff und
Polizisten auf der Königstraße ansprach. Die Beamten
brachten alle drei Beteiligten zur Polizeiwache, um die
Anzeige aufzunehmen und Vernehmungen durchzuführen. Der
29- und der 37-Jährige müssen sich nun mit Strafverfahren
auseinandersetzen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun
auch zu den Hintergründen der Tat.
Neudorf: Rennradfahrer landet auf Motorhaube - Gestohlenes
Auto fährt weg Ein 31-jähriger Duisburger ist am
Sonntagabend (14. Juni, 19:40 Uhr) bei einem Verkehrsunfall
auf der Kruppstraße verletzt worden. Nach bisherigen
Erkenntnissen fuhr der Mann in Höhe der Dreieckswiese mit
seinem Rennrad von der Regattabahn auf die Kruppstraße. Dort
kam es zu einer frontalen Kollision mit einem Pkw. Durch den
Zusammenstoß wurde der 31-Jährige auf die Motorhaube des
Fahrzeugs aufgeladen und stürzte anschließend zu Boden.
Der unbekannte Autofahrer flüchtete von der Unfallstelle.
Nach Angaben des Radfahrers setzte der Fahrer zunächst
rückwärts entlang des Duisburger Schwimmvereins auf der
Kruppstraße zurück und fuhr anschließend in Richtung
Koloniestraße. Das Rennrad des Duisburgers wurde bei dem
Unfall beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der
Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus
gebracht. Im weiteren Verlauf meldete ein Zeuge der
Polizei ein verdächtiges Fahrzeug mit mehreren
Beschädigungen neben einer Hütte an der Kruppstraße. Die
Beschreibung des Wagens sowie ein vom Radfahrer genanntes
Teilkennzeichen stimmten überein. Der Zeuge berichtete den
eingesetzten Beamten zudem, dass drei jüngere Personen aus
dem blauen Peugeot ausgestiegen seien. Die Ermittlungen
ergaben, dass das Fahrzeug bereits am 3. Juni gegen 19:50
Uhr im Bereich Fischerstraße/Wanheimer Straße in
Wanheimerort entwendet worden war. Darüber hinaus waren an
dem Peugeot Kennzeichen angebracht, die nicht zu dem
Fahrzeug gehörten. Diese Kennzeichen waren am 13. Juni als
gestohlen gemeldet worden. Der Fahrzeughalter gab an, seinen
Pkw am 11. Juni gegen 19 Uhr im Bereich der Schweizer Straße
in Duissern geparkt zu haben. Als er am 13. Juni zu seinem
Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass die Kennzeichen
fehlten. Die Polizei stellte den Peugeot samt der
Kennzeichen sicher. Die Ermittlungen zu den
Diebstahlsdelikten und zur Verkehrsunfallflucht dauern an.
In allen Fällen werden Zeugen gesucht. Hinweise nimmt die
Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Marloh: Rucksack geraubt Eine
48-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (17. Juni) bei
der Polizei und erstattete Anzeige wegen eines Raubdelikts.
Nach ihren Angaben war sie in der Nacht gegen 4 Uhr zu Fuß
auf dem Gehweg der Weseler Straße in Höhe der Hausnummer 75
unterwegs. Dort sollen plötzlich zwei bislang unbekannte
Männer aus dem dortigen Park gekommen sein und ihr den
Rucksack entrissen haben. Mit ihrer Beute flüchteten die
Täter anschließend in unterschiedliche Richtungen. Einer
der Männer ist etwa 25 bis 25 Jahre alt und 1,80 Meter groß.
Er trug schwarze Kleidung. Sein Komplize wird auf 45 bis 50
Jahre und 1,65 Meter geschätzt. Er hat einen Bart und trug
zum Tatzeitpunkt eine dunkle Cappy und eine dunkle Weste.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen
und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu
den flüchtigen Männern machen können, sich unter der
Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.
Hochemmerich: 72-Jährige vor der Haustür
ausgeraubt Eine 72-Jährige ist am Dienstagabend
(16. Juni, 19:30 Uhr) auf der Hermannstraße von einem
unbekannten Mann verfolgt worden. Als die Frau ihre Haustür
öffnete, trat der Mann an sie heran und riss an ihrem
Rucksack. Dabei entnahm er ein Etui mit diversen Dokumenten,
darunter ein Personalausweis, eine Krankenkassenkarte, eine
EC-Karte sowie eine Kreditkarte. Der 72-Jährigen gelang es,
ihren Rucksack festzuhalten. Der Täter flüchtete
anschließend in Richtung Rheinstraße. Die Frau blieb
unverletzt. Der Räuber wird wie folgt beschrieben: 1,75
bis 1,85 Meter groß, schlanke Statur, schwarze Haare,
schwarzer Drei-Tage-Bart, Jeans, weißes T-Shirt,
Sonnenbrille. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen,
die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können, sich unter
der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.
Hochheide: Böller auf Balkon
geworfen, Brand ausgelöst Unbekannte haben am
Dienstagnachmittag (16. Juni, 16:30 Uhr) an der Ottostraße
einen Feuerwerkskörper gezündet und in Richtung eines
Mehrfamilienhauses geschossen. Der Feuerwerkskörper landete
auf einem Balkon im siebten Stock auf der Rückseite des
Hochhauses und setzte dort Wäsche in Brand. Die 27-Jährige
Bewohnerin konnte den Brand selbst löschen und blieb
unverletzt. Das Kriminalkommissariat 11 sucht Zeugen.
Wer gesehen hat, wer den oder die Feuerwerkskörper
gezündet hat, wird gebeten, sich unter 0203 2800 bei der
Polizei zu melden.
Marxloh: Unter
Drogen auf E-Scooter unterwegs Die Polizei
kontrollierte am Dienstagmittag (16. Juni, 11:50 Uhr) einen
E-Scooter-Fahrer auf der August-Thyssen-Straße. Weil die
Beamten den Eindruck hatten, dass der 23-Jährige Drogen
konsumiert haben könnte, nahmen sie ihn mit auf die Wache,
um ihm durch eine Ärztin eine Blutprobe entnehmen zu lassen.
Bereits unterwegs, aber auch später auf der Polizeiwache
leistete der Mann erheblichen Widerstand und sperrte sich
gegen die polizeilichen Maßnahmen. Den 23-Jährigen erwarten
jetzt Anzeigen wegen des Widerstandes und des Verdachts des
Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln.
Meiderich: Sattelauflieger gestohlen
Nach dem Diebstahls eines Sattelaufliegers samt Ladung in
der Nacht zu Montag (15. Juni) sucht die Polizei Duisburg
Zeugen. Zwischen 19 Uhr am Sonntagabend und 7 Uhr am
Montagmorgen parkte der Lkw (mit Sattelauflieger und Ladung)
in der Nähe eines Schrotthandels an der Sympherstraße. Als
der Fahrer (42) am Morgen zu seinem Fahrzeug zurückkehrte,
fand er nur noch die Sattelzugmaschine vor. Der
Sattelauflieger war samt geladenem Metall verschwunden.
Wer Hinweise auf mögliche Täter geben kann, wird gebeten,
sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 34 zu melden.
Duisburg: Mehrere Ladekabel gestohlen
Die Polizei sucht Zeugen mehrerer Kabeldiebstähle an
E-Ladesäulen in der Stadt. Dellviertel: Zwischen
Samstagabend (13. Juni, 20 Uhr) und Montagmorgen (15. Juni 5
Uhr) schnitten Unbekannte Kabel an zwei E-Ladesäulen an
einem Parkplatz eines Discounters an der Kommandantenstraße
ab und stahlen sie.
Wanheimerort: In der Nacht zu
Montag (15. Juni, gegen 1 Uhr) meldete sich der Mitarbeiter
eines Sicherheitsdienstes bei der Polizei, um einen
Diebstahl an einem Baumarkt-Parkplatz an der Düsseldorfer
Straße zu melden. Auch an den drei dort stehenden
E-Ladesäulen waren Kabel abgetrennt und gestohlen worden.
Rumeln: Auch an einem Parkplatz an der Rathausallee
wurden Kabel von E-Ladesäulen abgetrennt. Der Diebstahl
wurde der Polizei in der Nacht zu Dienstag (16. Juni) um 1
Uhr gemeldet. Wer Hinweise auf mögliche Täter geben kann,
wird gebeten, sich unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat
35 oder 36 zu melden.
Wanheim-Angerhausen:
Mann mit Gipsarm raubt Frau aus Eine 35-Jährige
verständigte die Polizei, weil ein Unbekannter sie auf der
Kaiserswerther Straße am Montagnachmittag (15. Juni, 16:39
Uhr) ausraubte und die Flucht in Richtung der
Ferdinandstraße ergriff. Die Frau schilderte den Beamten,
dass sie von einem Mann beim Aussteigen aus der Straßenbahn
verfolgt worden sei. Sie telefonierte mit einem Bekannten,
als der Unbekannte ihr das Telefon wegriss, sie schubste und
Wertgegenstände aus ihrer Handtasche nahm. Sie schrie um
Hilfe und der Täter ergriff daraufhin die Flucht. Der
Mann soll 1,70 Meter groß, zwischen 25 und 30 Jahre alt sein
und einen langen schwarzen Vollbart haben. Er soll schwarze
Kleidung und eine schwarze Kappe getragen haben. Ein Arm sei
eingegipst gewesen. Das Kriminalkommissariat 36 hat die
Ermittlungen nach dem räuberischen Diebstahl aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Fall machen
können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203
2800 entgegen.
Bilanz eines Verkehrseinsatzes #Leben in Duissern
Bruckhausen: Jugendliche werfen Steine auf
die A42 Ein 30-Jähriger befuhr am
Donnerstagnachmittag (11. Juni, 15:53 Uhr) die Autobahn A42
in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort, als drei Personen mutmaßlich
Steine von einer oberhalb der Autobahn verlaufenden
Fußgängerbrücke an der Schulstraße warfen, die sein Auto
trafen. Er verständigte die Polizei. Der
Mitsubishi-Fahrer fuhr sofort von der Autobahn in Richtung
der Brücke ab und beobachtete, wie zwei von drei Personen
die Flucht ergriffen. Er schilderte den Beamten, dass an
seinem Auto Steinschläge zu erkennen sind. Vor Ort konnte
ein 12-Jähriger angetroffen werden, der den Beamten
schilderte, dass er keine Steine von der Brücke geworfen
habe, und benannte namentlich seine zwei Begleitpersonen.
Die Beamten brachten den Jugendlichen zu seinen Eltern nach
Hause und schrieben eine Strafanzeige wegen gefährlichen
Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Ermittlungen durch
das Kriminalkommissariat 34 dauern an.
Aldenrade: Falscher Wasserwerker bestiehlt 89-Jährigen
Ein vermeintlicher Wasserwerker verschaffte sich
unter einem Vorwand das Wasser überprüfen zu müssen am
Mittwochmittag (11. Juni, 11:40 Uhr) Zutritt zu einer
Wohnung einer 89-Jährigen von der Waldstraße, bestahl sie
und flüchtete. Sie verständigte die Polizei und gab den
Beamten eine Beschreibung des Unbekannten: Er soll zwischen
1,60 und 1,70 Meter groß und zwischen 30 und 40 Jahre alt
sein. Er soll dunkles Haar, dunkle Augen und einen
"Blaumann" getragen haben. Das Krimimalkommissariat 32
hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und
Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können. Hinweise
nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Schützen Sie sich - weitere Informationen finden Sie hier: https://duisburg.polizei.nrw/falschewasserwerker
Neudorf: Drei männliche Personen warfen
Gegenstände auf Auto Eine Autofahrerin (19)
informierte am Dienstagmorgen (9. Juni, gegen 9 Uhr) die
Polizei, weil ein Gegenstand von einer Brücke (Aktienweg)
auf das Dach ihres Autos prallte, als sie auf der Autobahn
A3 (Autobahnkilometer 79,730) in Fahrtrichtung Köln
unterwegs war. Sie hielt auf dem Seitenstreifen und
informierte sofort die Einsatzkräfte. Sie sowie ihre drei
Beifahrer im Alter von 21 bis 27 Jahren blieben unverletzt.
An dem Renault Megane entstand Sachschaden. Sie schilderte
den Beamten, dass sie drei männliche Personen auf der Brücke
wahrgenommen habe. Das Kriminalkommissariat 36 hat die
Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriff in den
Straßenverkehr aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen,
die Angaben zu der Tat machen können. Hinweise nimmt die
Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Marxloh: Weißer Geister-E-Scooter als Mahnmal
Am 10. April 2026 ereignete sich an der Kreuzung
Ottostraße/Sandstraße ein tragischer Verkehrsunfall zwischen
einem E-Scooter und einem Pkw. Für den Fahrer des E-Scooters
kam jede Hilfe zu spät - er verlor sein Leben. Es ist der
erste tödliche Verkehrsunfall eines E-Scooter-Fahrers in
Duisburg.
Anlässlich dieses schweren Unglücks haben
die Experten der Verkehrsunfallprävention/Opferschutz einen
sogenannten "Geister-E-Scooter" vom Landesamt für Zentrale
Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW)
organisiert. Der vollständig weiß gestaltete E-Scooter wird
für die kommenden zwei bis drei Monate an der Unfallstelle
angekettet stehen, um an den tragischen Vorfall zu erinnern.
E-Scooter erfreuen sich großer Beliebtheit, doch viele
unterschätzen die Risiken. Hohe Geschwindigkeiten, fehlende
Knautschzonen und die Tatsache, dass häufig kein Helm
getragen wird, führen dazu, dass selbst vermeintlich leichte
Stürze schwerste Verletzungen nach sich ziehen können.
Insbesondere Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten und
gefährlichsten Unfallfolgen.
Die Polizei Duisburg
appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmenden: Halten Sie
sich an die Verkehrsregeln. Fahren Sie aufmerksam und
verantwortungsbewusst. Tragen Sie nach Möglichkeit einen
Helm. Und vor allem: Unterschätzen Sie nicht die Gefahren,
die mit der Nutzung eines E-Scooters einhergehen.

Der weiße E-Scooter erinnert daran, dass hinter jeder
Unfallstatistik ein Mensch, eine Familie und ein
unwiederbringlicher Verlust stehen. Weitere Informationen
zum Thema finden Sie hier: https://polizei.nrw/e-scooter
Meiderich: Drogendealer gefasst
Polizisten konnten im Parkbereich der Nauheimer Straße am
Mittwochnachmittag (10. Juni, 16:30 Uhr) einen Drogendealer
(25) stellen. Nach einem anonymen Hinweis auf
Drogengeschäfte in dem Park konnten die Einsatzkräfte in
einem Gebüsch einen mutmaßlichen Drogenhandel beobachten.
Als sie den Verdächtigen ansprachen, ergriff er zunächst die
Flucht, konnte aber in der Nähe gefasst werden. Er hatte
eine nicht geringe Menge Heroin und Bargeld in
szenetypischer Stückelung bei sich. Die Polizei stellte
Drogen und Geld sicher und stellte bei der Überprüfung
seiner Personalien fest, dass er keinen festen Wohnsitz in
Deutschland hat und sich offenbar illegal im Land aufhält.
Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Der 25-Jährige wird
im Laufe des Donnerstags (11. Juni) auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter am AG Duisburg
vorgeführt.
Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen
internationales Rauschgiftnetzwerk vor
Wanheimerort Fliederstraße: Öffentlichkeitsfahndung nach
62-Jährigen Die Duisburger Polizei bittet die
Bevölkerung um Unterstützung: Bereits seit dem 25. Mai wird
der 62-jährige Dirk B. vermisst. Zuletzt wurde er an seiner
Wohnanschrift an der Fliederstraße gesehen. Der Vermisste
ist körperlich eingeschränkt, läuft an einem Rollator und
ist infolge einer Erkrankung auf lebensnotwendige
Medikamente angewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden,
dass sich der Duisburger in einer hilflosen Lage befindet.
Intensive Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang erfolglos.
Die Suchmaßnahmen dauern weiterhin an. Der Vermisste ist
1,75 Meter groß, hat eine kräftige Statur, graue Haare,
trägt eine Brille und nutzt zur Fortbewegung einen Rollator.
Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er ein
blau-weiß-kariertes Hemd, eine beige Weste, blaue Jeans und
schwarze Schuhe. Ein Foto von Dirk B. finden Sie hier: https://polizei.nrw/fahndung/206163
Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des Vermissten machen?
Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Augen
offen zu halten und beim Antreffen der Vermissten
unverzüglich den Notruf 110/112 zu wählen.
Mündelheim: Bei vermeintlichem Handykauf mit Reizgas
attackiert Ein 36-Jähriger aus Niederkrüchten
ist am späten Dienstagabend (9. Juni, 22:45 Uhr) bei einem
vermeintlichen Handykauf in Duisburg-Mündelheim Opfer eines
versuchten Raubes geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen
wurde der Kauf über eine Social-Media-Plattform vereinbart.
Nachdem die Modalitäten vereinbart worden waren, traf sich
der 36-Jährige mit dem vermeintlichen Verkäufer auf der
Straße Ehinger Berg nahe der Siedlerstraße. Als der Mann
mit seinem Pkw am vereinbarten Treffpunkt eintraf, trat
plötzlich ein Unbekannter an das Fahrzeug heran und sprühte
ihm unvermittelt Reizgas durch das geöffnete Fahrerfenster
ins Gesicht. Dem 36-Jährigen gelang es, sich mit seinem Auto
in Sicherheit zu bringen. Wenig später hielt er an und bat
einen Passanten um Hilfe. Der Täter flüchtete ohne Beute in
unbekannte Richtung. Alarmierte Polizeibeamte leisteten
vor Ort Erste Hilfe. Der Verletzte wurde anschließend durch
Rettungskräfte behandelt und mit einer Augenreizung zur
weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus
gebracht. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 1,70
bis 1,75 Meter groß, leicht untersetzter Körperbau, schwarze
Kleidung, schwarze Sturmhaube Das Kriminalkommissariat 13
hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und
Zeugen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können,
sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg
zu melden.
Neudorf:
Ladendieb festgehalten Drei Mitarbeiter (33,34
und 38) hinderten einen Ladendieb am Dienstagnachmittag (9.
Juni, 15 Uhr) vor einer Discounterfiliale am Sternbuschweg
an der Flucht. Sie hielten den um sich schlagenden
51-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Er hatte zuvor
versucht, Waren aus dem Discounter zu stehlen. Die
Beamten nahmen den Mann schließlich mit zur Wache, wo er
sich weiter heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte.
Da der Mann unter dem Einfluss von Alkohol stand, entnahm
ihm ein Arzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg und
nach dem mündlichen Beschluss eines Richters des
Amtsgerichts Duisburg eine Blutprobe. Der Mann muss sich
jetzt mit einer Anzeige wegen des räuberischen Diebstahls
und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte
auseinandersetzen.
City: 19-jähriger
Ladendieb schlug mit Parfümflasche zu Ein
19-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag (9. Juni, 14 Uhr)
beim Diebstahl in einer Parfümerie-Filiale in einem
Einkaufszentrum auf der Königstraße erwischt. Der 45 Jahre
alte Ladendetektiv stellte den Mann beim Verlassen des
Geschäfts. Der 19-Jährige stieß dabei gegen einen Tisch,
versuchte sich aus dem Griff des Ladendetektivs zu lösen und
schlug dem Ladendetektiv eine Parfümflasche gegen den Kopf.
Der Ladendetektiv brachte den 19-Jährigen schließlich zu
Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Dem 19-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg und Anordnung des Amtsgerichts Duisburg eine
Blutprobe entnommen, da er zugegeben hatte, Cannabis
konsumiert zu haben. Jetzt muss er sich mit einer Anzeige
wegen des räuberischen Diebstahls auseinandersetzen. Der
Ladendetektiv wurde noch vor Ort von einer
Rettungswagenbesatzung behandelt.
Fahrn: Seniorin bestohlen Ein Duo beklaute am
Dienstagmittag (9. Juni, 12:30 Uhr) eine 84-Jährige an ihrer
Wohnanschrift an der Römerstraße. Als die Dame vom
Einkaufen nach Hause kam, bemerkte sie eine Frau vor dem
Haus. Dann erschien ein Unbekannter im Hausflur und gab sich
als Angestellter eines Wasserwerks aus. Er verschaffte sich
unter dem Vorwand, dass die Wasserleitungen überprüft werden
müssen, Zutritt zur Wohnung. Nachdem er mit den angeblichen
Arbeiten fertig war, wollte die Seniorin den Unbekannten
bezahlen - doch ihr Portemonnaie samt Inhalt fehlte. Sie
verständigte die Polizei und das Duo verschwand. Sie
beschrieb den Einsatzkräften die beiden Unbekannten: 1.Frau:
25 Jahre, 1,70 Meter groß, stämmige Statur, schwarze lange
Haare zu einem Zopf zusammengebunden, weiße Hose 2.Mann:
zwischen 33 und 35 Jahre, 1,90 Meter groß, stämmige Statur,
kurze blonde Haare, weißes T-Shirt, helle Hose Das
Kriminalkommissariat 32 sucht Zeuginnen und Zeugen, die
Angaben zu dem Duo machen können. Hinweise nimmt die Polizei
unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Wedau: Auto und E-Scooter treffen sich Im
Bereich Braunsberger Weg / Wedauer Straße sind am
Montagmittag (8. Juni, 12:10 Uhr) ein Auto und ein E-Scooter
kollidiert. Die 27-jährige Roller-Fahrerin verletzte sich
leicht und wollte sich eigenständig in ärztliche Behandlung
begeben. Der 65 Jahre alte Skoda-Fahrer blieb unverletzt. An
beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Das
Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zur
Unfallursache aufgenommen.
Rheinhausen: 11-Jähriger von Gruppe Jugendlicher bedroht
Ein 11-Jähriger ist am Mittwochnachmittag (3. Juni,
16:40 Uhr) auf der Beethovenstraße Ecke
Friedrich-Ebert-Straße von mehreren Unbekannten bedroht
worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sprachen drei bis vier
Jugendliche den Jungen an und bedrohten ihn mit einem
Messer. Anschließend fragten sie ihn nach Vapes und
durchsuchten seine Bekleidung sowie seine Bauchtasche. Ohne
Beute flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Der
11-Jährige beschreibt die Unbekannten als etwa 14 bis 16
Jahre alt. Sie sollen dunkle Haare und einen etwas dunkleren
Hauttyp gehabt haben. Alarmierte Polizeikräfte trafen den
aufgelösten Jungen vor Ort an und brachten ihn mit einem
Streifenwagen zu seiner Wohnanschrift, wo ihn seine Eltern
in Empfang nahmen. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen,
die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Unbekannten
machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der
Polizei Duisburg zu melden.
Meiderich: Bierflasche auf den Kopf geschlagen
Am späten Mittwochabend (3. Juni, 23:40 Uhr) ist ein
27-Jähriger in einem Hinterhof an der Schmidtstraße verletzt
worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen
soll ein ihm bekannter Mann dem 27-Jährigen mit einer
Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen haben. Durch den
Angriff erlitt der Duisburger eine Verletzung am Kopf. Der
Täter entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten
zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zur stationären
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige
wirkte augenscheinlich alkoholisiert. Aufgrund der
medizinischen Versorgung verzichteten die Polizisten auf die
Durchführung eines Atemalkoholtests. Während der
Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Einsatzkräfte auf dem
Boden ein Gefäß mit weißem Pulver - vermutlich Amphetamine.
Die Beamten stellten das Gefäß sicher. Die Ermittlungen
gegen den namentlich bekannten Tatverdächtigen (35) hat das
Kriminalkommissariat 34 aufgenommen.
Altstadt: Trickbetrüger machen Beute Am
Mittwochmittag (3. Juni, 14 Uhr) klingelte ein Unbekannter
an der Wohnungstür eines 75-Jährigen an der Angerstraße. Der
Täter gab sich als Mitarbeiter eines
Telekommunikationsunternehmens aus und erklärte, dass er
beauftragt worden sei, den Internetanschluss zu überprüfen.
Unter einem Vorwand bat der Unbekannte den Senior, sich im
Wohnzimmer aufzuhalten. Währenddessen durchsuchte der Mann
die Wohnung, entwendete Bargeld und verschwand. Der
Unbekannte wird auf etwa 1,80 Meter geschätzt, hat eine
kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Er soll zwischen
30 und 40 Jahren alt sein. Das Kriminalkommissariat 32
hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die
Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise werden
unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Marxloh: Juwelier überfallen Am
Mittwochmorgen (3. Juni, 10:10 Uhr) überfielen zwei
unbekannte Männer ein Juweliergeschäft auf der Weseler
Straße. Die Unbekannten bedrohten eine Angestellte (38)
mit einer Schusswaffe, fesselten sie, entwendeten Schmuck
und flüchteten mitsamt der Beute vom Tatort. Die
Tatverdächtigen sollen circa 1,80 Meter groß und ungefähr 20
Jahre alt sein. Sie trugen schwarze Kleidung und hatten eine
Kapuze auf. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen und Zeuginnen, die
Angaben zu den Verdächtigen oder dem Verbleib der Beute
machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer
0203 2800 entgegen.
Meiderich:
Jugendliche Einbrecher gestellt Drei Jugendliche
versuchten am Dienstagabend (2. Juni, 20:58 Uhr) in ein
Mehrfamilienhaus an der Regenbergastraße einzubrechen. Sie
ergriffen die Flucht, weil eine 32-Jährige die Haustür
aufriss und die Einbrecher anschrie. Zuvor hörte sie
Geräusche an der Haustür und sah die drei verdächtige
Personen durch das Milchglas ihrer Haustür. Die Unbekannten
rannten in Richtung Gerhardstraße. Die Duisburgerin
beschrieb den alarmierten Einsatzkräften die Einbrecher und
informierte ihren Schwager. Kurz vor 22 Uhr meldete sich der
38-Jährige bei der Polizei, dass er infolge der
Personenbeschreibung seiner Schwägerin die drei mutmaßlichen
Einbrecher verfolgen würde und sich diese im Bereich der
Von-der-Mark-Straße befinden würden. Er schilderte den
Polizisten, dass er zudem beobachtet habe, wie die drei in
ein Mehrfamilienhaus an der Bronkhorststraße eingebrochen
sind. Die Beamten kontrollierten das Trio und fanden bei
der Durchsuchung mögliche Beweismittel. Darunter auch
Einbruchswerkzeug und Handschuhe - sie stellten alles
sicher. Die drei Minderjährigen wurden den
Erziehungsberechtigten übergeben. An der Bronkhorststraße
stellten die Einsatzkräfte drei aufgebrochene
Kellerverschläge in einem Mehrfamilienhaus fest. Die Beamten
schrieben mehrere Strafanzeigen - unter anderem wegen des
besonders schweren Falls des Diebstahls. Nun muss sich das
Trio mit den Strafverfahren auseinandersetzen. Die
Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.
Ruhrort: Geschlagen und beraubt Ein
Anwohner (38) verständigte in der Nacht zu Dienstag (2.
Juni, 02:15 Uhr) die Polizei, weil er eine körperliche
Auseinandersetzung im Bereich der Bergiusstraße/Fabrikstraße
zwischen mehreren Personen beobachtete. Als die
Einsatzkräfte eintrafen, stießen sie auf mehrere Personen -
darunter auch auf einen 31-jährigen Verletzten. Der Mann
(31) schilderte den Beamten, dass mehrere Männer und eine
Person mit Hund auf ihn zugekommen seien und plötzlich auf
ihn eingeschlagen hätten unter Verwendung einer Eisenkette.
Nachdem er erheblich geschlagen und getreten worden sein
soll, sollen die Personen ihm seine Brusttasche mit einer
höheren Bargeldsumme abgenommen haben. Sodann sollen einige
von ihnen die Flucht ergriffen haben - darunter auch die
Person mit dem Hund. Die Polizisten identifizierten nach
erfolgter Befragung des Geschädigten sowie auch weiterer
Zeugen mindestens zwei mutmaßliche Tatverdächtige (38 und 39
Jahre). Der 38-Jährige war im Besitz der Eisenkette. Die
Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er schilderte, dass
der 31-Jährige ihn zuerst körperlich angegriffen habe.
Der 31-jährige Verletzte wurde erheblich verletzt und daher
stationär behandelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen
Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen schweren
Raubes und gefährlicher Körperverletzung. Nun müssen sich
die Beteiligten mit dem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in diesem
Fall aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben
zu der Tat sowie zu den flüchtigen Personen - insbesondere
zu der Person mit dem Hund - machen können. Hinweise nehmen
die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Köln/Duisburg: Kontrollen am
Rhein Sommerliche Temperaturen haben am
Wochenende zahlreiche Menschen an die Ufer des Rheins
gelockt. Während eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle von
Wasserschutzpolizei und Ordnungsamt in Köln zeigte, dass
Präventions- und Kontrollmaßnahmen zunehmend Wirkung
entfalten, mussten Einsatzkräfte der Polizei Duisburg gegen
mehrere Personen einschreiten, die trotz der bekannten
Gefahren und des Badeverbots im Rhein badeten.
Am
Sonntag (31. Mai) führten Einsatzkräfte der
Wasserschutzpolizeiwache Köln gemeinsam mit dem Ordnungsamt
der Stadt Köln ab 12 Uhr eine Schwerpunktkontrolle
durch. Hintergrund ist das bestehende Badeverbot im Rhein
innerhalb des Kölner Stadtgebiets. Die gemeinsame Streife
kontrollierte gezielt die Bereiche Köln-Rodenkirchen,
Westhoven und Porz. Unterstützt wurde die Maßnahme durch
Teams des städtischen Ordnungsdienstes, die landseitig
entlang des Rheinufers unterwegs waren. Diese führten
zahlreiche Aufklärungsgespräche mit Besuchern des
Rheinufers.
Die Bilanz fällt positiv aus: Zwar wurden
rund 20 Personen in Badebekleidung angetroffen, jedoch
befand sich keine Person im Wasser. Dieses Ergebnis zeigt,
dass die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt sowie die
umfangreichen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen Wirkung
zeigen.
Bereits am Samstagabend (30. Mai) gegen 19:45
Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei Duisburg zu einem
Einsatz am Alsumer Steig in Duisburg-Marxloh alarmiert. Ein
Zeuge hatte gemeldet, dass dort mehrere Erwachsene im Rhein
baden würden. Er habe zuvor selbst versucht, die Personen
auf die Lebensgefahr aufmerksam zu machen - jedoch ohne
Erfolg.
Noch auf dem Weg zur eigentlichen
Einsatzörtlichkeit trafen die Polizeikräfte auf zwei Kinder
im Alter von acht und elf Jahren sowie einen Jugendlichen
(13) in nasser Badekleidung. Die Väter der beiden jüngeren
Kinder befanden sich vor Ort, zeigten sich jedoch
uneinsichtig und verharmlosten die Lebensgefahr. Da die
beiden Männer trotz eindringlicher Belehrung kein
Unrechtsbewusstsein erkennen ließen, sprachen die
Einsatzkräfte Platzverweise aus. Die Väter mussten das
Rheinufer gemeinsam mit ihren Kindern verlassen. Das
zuständige Jugendamt wurde über den Vorfall informiert. Die
Mutter des 13-jährigen Jugendlichen wurde ebenfalls in
Kenntnis gesetzt.
Am eigentlichen Einsatzort trafen
die Beamten anschließend auf vier weitere Erwachsene in
nasser Badebekleidung. Diese Personen zeigten sich im
Gespräch sofort einsichtig. Sie durften vor Ort verbleiben,
jedoch nicht erneut ins Wasser gehen. Auch weitere Besucher
des Rheinufers wurden durch die Einsatzkräfte über die
erheblichen Gefahren des Rheins aufgeklärt und
sensibilisiert.'
Insgesamt wurden bei dem Einsatz in
Duisburg sieben Verstöße festgestellt.
Gegen alle Beteiligten (bzw. die Erziehungsberechtigten)
fertigten die Einsatzkräfte Ordnungswidrigkeitenanzeigen,
die entsprechende Bußgelder (bis zu 1.000 Euro) nach sich
ziehen.
Die Polizei betont: Nehmen Sie polizeiliche
und städtische Kontrollen, Platzverweise sowie Anzeigen als
das, was sie sind: Lebensrettende Maßnahmen! Das teuerste
Bußgeld wäre im Zweifel das eigene Leben.
Besonders
erschütternd: Genau an dieser Stelle am Alsumer Steig
ereignete sich im Juni 2021 ein tragischer Badeunfall.
Damals wurden drei Mädchen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren
von der Strömung erfasst und ertranken im Rhein!
Jedes Jahr
zur Sommerzeit: Todesfalle Rhein - Leichtsinn bedeutet
Lebensgefahr!
Warum Baden im Rhein
lebensgefährlich ist - Tödliche Strömungen: Unter der
Wasseroberfläche entstehen starke Strömungen und
Wirbel, die selbst geübte Schwimmer binnen Sekunden
in Lebensgefahr bringen können. - Massiver Schiffssog:
Vorbeifahrende Frachtschiffe erzeugen enorme
Wasserbewegungen. Das Wasser wird zunächst vom Ufer
weggezogen und schlägt anschließend mit großer Wucht zurück.
Menschen können dadurch in die Fahrrinne gerissen
werden. - Tückische Buhnenfelder: Die Bereiche
zwischen den Steinwällen weisen häufig tiefe
Unterspülungen und starke Strömungen auf. Sie
gelten als besonders gefährliche Zonen und können schnell
zur Todesfalle werden. Polizei und Kommunen
werden ihre Kontrollen und Präventionsmaßnahmen auch künftig
fortsetzen, um weitere Unglücksfälle zu verhindern.
Meiderich: Fernseher aus Wohnung geraubt
Ein Trio soll in der Nacht zu Montag (1. Juni, 00:20 Uhr)
einen 30-Jährigen in einer Wohnung an der Malmedyer Straße
schwer verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute
ergriffen haben. Ein 34-Jähriger erhielt von Mietern des
Mehrfamilienhauses an der Malmedyer Straße einen Anruf, dass
im Hausflur Blut zu sehen sei. Daraufhin machte er sich auf
den Weg zur Anschrift. Vor Ort angekommen beobachtete er
durch ein Fenster, dass ein Mann (30) in einer der Wohnungen
Hilfe benötigte und verständigte die Feuerwehr.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den
Schwerverletzten. Die Feuerwehr verständigte die Polizei.
Den Polizisten gegenüber schilderte der Zeuge (34), dass es
sich um drei mutmaßliche Tatverdächtige handeln könnte. Das
Trio soll einen Fernseher entwendet haben und fußläufig in
Richtung des gegenüberliegenden Parks geflüchtet sein.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen
und sucht weitere Zeuginnen und Zeugen. Hinweise nehmen
die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
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