'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Donnerstag, 25. Juli 2024

LS 533 - OS26 in Marseille Deutschland - Australien


Colchicin senkt Schlaganfall-Risiko
Das Medikament Colchicin senkt das Risiko für eine erneuten Schlaganfall. Das hat ein internationales Forschungsteam unter irischer Leitung herausgefunden. Die Projektleitung der deutschen Teilstudie lag bei der Universität Duisburg-Essen. Sie wurde mit 1,9 Millionen Euro durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Colchicin wird seit langem bei Gicht und anderen Gelenkerkrankungen eingesetzt, wirkt aber auch als Prophylaxe bei koronaren Herzkrankheiten.


Jetzt wurde das Medikament an mehr als 3.000 Schlaganfall-Patienten untersucht. Zusätzlich zur normalen Weiterbehandlung nach einem Schlaganfall erhielt die Hälfte der Studienteilnehmenden täglich eine niedrige Dosis Colchicin. Die Wissenschaftler konnten beobachten, dass bei ihnen seltener vaskuläre Erkrankungen auftraten, die Schlaganfälle und Herzinfarkte auslösen. idr


90jähriges Zoo-Jubiläum: Spannender Thementag rund um Gorillas, Zwergflusspferde & Co.

Kommentierte Tier-Fütterungen, Aktionsstände und vieles mehr warten am 27. Juli 2024 auf die Gäste.  

Am 12. Mai 1934 ist der Tierpark am Kaiserberg eröffnet worden – in diesem Jahr feiert der Zoo sein 90jähriges Bestehen und blickt mit verschiedenen Aktionen auf seine Geschichte zurück. Das ganze Jahr über werden die Reviere des Zoos auf besondere Weise vorgestellt. Am 27. Juli 2024 rückt der Zoo das Affenhaus in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr in den Fokus.

Historische Außenansicht Affenhaus I Foto: Archiv Zoo Duisburg

Das ist am Aktionstag geplant:  
Kommentierte Fütterungen Gorillas sind sanfte Riesen, Orang-Utans kreative Tüftler und die Zwergflusspferde speckige Vegetarier. Spannende Hintergründe über die Lebensgewohnheiten der verschiedenen Tierarten im Affenhaus erfahren die Zoo-Gäste im Rahmen der jeweiligen Tierpflegergespräche (Gorillas: 10.45 Uhr und 13.45 Uhr / Orang-Utans: 13.15 Uhr /
Zwergflusspferde 15.00 Uhr).

Zudem wird Tierärztin Dr. Carolin Bunert um 11.30 Uhr vor der Innenanlage der Bärenstummelaffen über das Erhaltungszuchtprojekt der hochbedrohten Primatenart sprechen.


Tierbeschäftigung und Blick in Futtertöpfe
Am Futterstand können die Zoo-Gäste selbst aktiv werden: Unter fachkundiger Anleitung des Fördervereins lassen sich allerhand Leckereien für die Affen verpacken. Das Beschäftigungsfutter wird den Tieren während der kommentierten Fütterungen angeboten. Mit zu den größten Tieren im Affenhaus gehören die Gorillas.

Gorilla Mapema ist ein sanfter Riese I Foto: Zoo Duisburg / M. Appel

Auf dem Futterplan der sanften Riesen steht ausschließlich Gemüse. Was und welche Mengen das Tierpfleger-Team jeden Tag zur Versorgung der verschiedenen Affenarten, Zwergflusspferde, zahlreichen Vögel sowie Reptilien im Affenhaus braucht, wird am Aktionstag gezeigt.   

Historische Innenansicht Affenhaus I Foto: Archiv Zoo Duisburg

Aktionsstände mit vielfältigem Angebot
Am Infostand des Zoos gibt es vielfältige Exponate zu entdecken. Am Mal- und Bastelstand werden Tiermasken gebastelt und weitere kreative Aktionen, wie ein historisches Memory, angeboten. Bei der Affenhaus-Rallye gilt es, Fragen rund um Gorillas, Zwergflusspferde und Co. zu beantworten. Ist das Quizz gelöst, wartet auf die Teilnehmenden ein eigenes ‚Expeditions-Zertifikat‘ sowie ein Button im Affen-Design.  

Zwergflusspferd-Jungtier Mufaro I Foto: Zoo Duisburg / M. Appel

Sprechstunde beim Kuscheltier-Doktor Am Aktionstag im Affenhaus ist auch der ‚Kuscheltier-Doktor‘ vor Ort und kümmert sich um ‚kranke‘ oder ‚verletzte‘ Plüschtiere von zuhause. Kinder sind daher herzlich eingeladen, ihr Kuscheltier mit in den Zoo zu bringen.  


Instandhaltung der Lichtinstallation: Stadtwerketurm bleibt vier Wochen dunkel  
Der Stadtwerketurm wird am kommenden Samstagabend noch einmal in den Regenbogenfarben erstrahlen. Anlass ist der Christopher Street Day in Duisburg. Danach lassen die Stadtwerke Duisburg die Beleuchtung der nächtlichen Landmarke ab Montag, 29. Juli, für voraussichtlich vier Wochen ausgeschaltet. Das ist aus dringend notwendigen Instandhaltungsarbeiten an der Lichtinstallation erforderlich.  


Beleuchtung trotzt extremen Witterungseinflüssen
Die Lichtinstallation der Duisburger Landmarke, eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien, ist permanent extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Wind, Nässe, starke Temperaturschwankungen sowie die UV-Strahlung setzen die Leuchtmittel sowie die Verkabelung in bis zu 180 Metern Höhe extremen Belastungen aus.


Obwohl hier Leuchtkörper mit den höchsten Schutzklassen verbaut sind, kommt es zu Ausfällen aufgrund von Verschleiß oder Materialermüdung. Nach fast sechs Jahren Einsatz müssen jetzt eine Anzahl defekter Leuchtkörper sowie Teile der Elektroinstallation gewartet oder erneuert werden. Diese Arbeiten können nur von qualifizierten Elektrofachfirmen in diesen Höhen durchgeführt werden.  

Foto Stadtwerke Duisburg

Deutscher Lichtdesign-Preis 2020
Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün. Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld. Der neu leuchtende Turm hat nicht nur die Duisburger begeistert, auch die Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt.


Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet. Die Lichtinstallation aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern illuminiert die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt.


Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.    

Als Personalreferent Verantwortung übernehmen - IHK bietet Zertifikatslehrgang an  
Die Personalarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Demografischer Wandel und Wettbewerbsdruck sowie neue Arbeitsprozesse stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Der IHK-Zertifikatslehrgang vermittelt den Absolventen umfassende Kenntnisse, um Strategien zu entwickeln und umzusetzen.  


Als Personalreferent können sie für die Bereiche Planung, Beschaffung, Entwicklung, Vergütung sowie für arbeitsrechtliche Fragestellungen verantwortlich sein. Das erfordert ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeiten. Außerdem lernen sie, welche zentralen Aufgaben zum Beruf gehören und welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind.  


Der Lehrgang findet vom 22. August bis 19. Dezember zwei Mal pro Woche von 17:30 bis 20:45 Uhr, abwechselnd in Duisburg und online, statt. Weitere Informationen bekommen Sie bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Giersemehl, 0203 2821-382, giersemehl@niederrhein.ihk.de oder online unter https://www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen. Hier können Sie sich auch anmelden.  


Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.


Der TÜV-Verband kritisiert die am 24. Juli 2024 vom Bundeskabinett beschlossene Umsetzung der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD).
Die CSRD sieht vor, dass Unternehmen in der EU neben der Finanzberichterstattung künftig einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen müssen. „Mit dem veröffentlichten Kabinettsentwurf entscheidet sich die Bundesregierung gegen eine Öffnung des Prüfmarktes und damit für eine stärkere Belastung des Mittelstandes“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.


„Zwei Monate hat sich der Kabinettsbeschluss zur nationalen CSRD-Umsetzung verzögert. Das ernüchternde Ergebnis: Der Webfehler des Referentenentwurfs aus dem federführenden Bundesjustizministerium bleibt bestehen.“


Der Kabinettsentwurf sieht vor, dass künftig nur Wirtschaftsprüfer Nachhaltigkeitsberichte prüfen dürfen. Andere unabhängige Prüfungsdienstleister mit Fach- und Branchenkenntnissen werden ausgeschlossen. Im Rahmen der Verbändeanhörung zum CSRD-Referentenentwurf sind 80 Stellungnahmen eingegangen. Die deutliche Mehrheit der Verbände sprach sich für die Einbeziehung der unabhängigen Prüfdienstleister aus und warnte vor negativen Folgen.


Dr. Joachim Bühler: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine Regierung, die sich Erleichterungen und Entlastungen auf die Fahnen geschrieben hat, die Forderungen der Wirtschaft völlig ignoriert. Der Kabinettsentwurf wird in der Praxis nicht zu einer Entlastung, sondern zu einer Belastung führen. Prüfkapazitäten werden künstlich verknappt, vorhandenes Know-how bleibt ungenutzt. Den Preis zahlt vor allem der Mittelstand.
Die Regierung bevorzugt aus nicht nachvollziehbaren Gründen eine einzelne Branche und schafft eine Lex Wirtschaftsprüfer. Genau das wollte der EU-Gesetzgeber mit der Option, auch unabhängige Prüfdienstleister für die Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten zuzulassen, verhindern. Andere EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Spanien und Österreich haben sich daher für die Zulassung von unabhängigen Prüfdienstleistern entschieden.“


Aus Sicht des TÜV-Verbands sollte es bei der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten um einen Qualitätswettbewerb gehen und nicht um einen Berufswettbewerb, der mit dem Ausschluss vorhandener Kapazitäten und Kompetenzen verbunden ist. „Dies wird weder den berichtspflichtigen Unternehmen noch der Grundidee der CSRD – der Veröffentlichung qualitativ hochwertiger und vertrauenswürdiger Nachhaltigkeitsberichte – gerecht. Es bleibt zu hoffen, dass die Parlamentarier:innen im Deutschen Bundestag nach der Sommerpause noch Nachbesserungen im Sinne der berichtspflichtigen Unternehmen vornehmen“, sagt Dr. Bühler.


Comic-Zeichenworkshop in der Zentralbibliothek

Die Kinder- und Jugendbibliothek lädt ab Samstag, 10. August, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 zu mehreren ComicZeichenworkshops ein. Jugendliche von 10 bis 14 Jahren können an vier Terminen samstags, jeweils von 11 bis 13.30 Uhr, mit dem Künstler Robin Schicha in die Welt von Asterix & Obelix, Batman und anderen Comic-Heldinnen und Helden eintauchen oder ihre eigene Figuren erfinden. Bei den Workshops werden erste Grundkenntnisse im Zeichnen von Comics vermittelt.


Vorkenntnisse oder eine besondere künstlerische Begabung sind nicht notwendig. Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die weiteren Termine sind am 5. Oktober, 7. Dezember und 21. Dezember. Die Teilnahme kostet pro Termin zwei Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Alle Materialien werden gestellt.


Die Kurse gehören zum Programm des Kulturrucksack NRW. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothekduisburg.de unter Veranstaltungen möglich. Weitere Informationen gibt es beim Team der Kinder- und Jugendbibliothek persönlich oder telefonisch unter (0203) 283-4221. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr. In den Ferien öffnet die Kinder- und Jugendbibliothek dienstags bis freitags bereits um 11 Uhr.


Ab ans Wasser! Am Niederrhein gibt es viele Möglichkeit, das kühle Nass zu genießen.
Urlaub am Strand, Radtour zum Badesee oder Ausflug per Boot – der Reiz des Wassers zieht Menschen geradezu magisch an. Und am Niederrhein ist dieses Element in einer erstaunlichen Vielfalt zu erleben. Wir haben einige Beispiele herausgesucht, wo man in den kommenden Tagen und Wochen viel Spaß im, am und auf dem Wasser haben kann. Das gilt übrigens auch dann, wenn der Hochsommer mal wieder eine Pause einlegen sollte. Für die meisten Aktivitäten braucht es nämlich nicht unbedingt einen strahlend blauen Himmel und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke.


Die Seele baumeln lassen und sich zugleich sportlich betätigen? Wer diese Kombination bevorzugt, sollte eine Paddel-Tour auf der Niers unternehmen. Das rund 70 Kilometer lange Flüsschen zwischen Viersen und Goch fließt ruhig durch eine wunderbare Landschaft. Gut 15 Paddelboot-Vermieter entlang der Niers sorgen für bequemes Ab- und Anlegen.  Einige Nummern größer ist das bekannteste Boot im Kreis Viersen: „Patschel“ bringt Ausflügler über den Hariksee. Dazu gibt es interessante Geschichten von Kapitän Thomas Kohlen.

Sportliche Betätigung in idyllischer Landschaft: Paddeln am Niederrhein hat viele Fans. Foto: Malte Schmitz


Das Naherholungsgebiet Hariksee ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel von Natur- und Wasserfreunden und bleibt stets am Puls der Zeit: Die Trendsportart Stand-up-Paddling, kurz SUP, lässt sich in Kursen auf dem See lernen. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist eine Rheinüberquerung mit der Fähre Keer Tröch II. Seit 1991 unterhält der Bislicher Heimat- und Bürgerverein diesen nur Radfahrer und Fußgänger reservierten Betrieb zwischen Bislich, das zu Wesel gehört, und Xanten. Außer freitags, samstags und sonntags wird in den Sommerferien auch am Donnerstag gependelt.


Ob Segeln, Wasserski fahren, Tauchen oder Surfen – verschiedene Arten des Wassersports sind im Freizeitzentrum Xanten möglich. Auch Kanu- und Floßfahrten in Gruppen sind sehr beliebt. Das barrierefreie Naturbad Xantener Südsee bietet den perfekten Rahmen für einen herrlichen Urlaubstag.  Gleiches gilt für das Waldfreibad Walbeck, idyllisch gelegen im Herzen der Natur, gehört es zu den schönsten und größten Freibädern Deutschlands. Mit vielfältigen Spiel- und Sportangeboten, einer riesigen Liegewiese und individuellen Übernachtungsmöglichkeiten bietet das Waldfreibad mehr als nur die Abkühlung an heißen Sommertagen.


Wandern auf der Route Industriekultur: Vom Gasometer bis Haus Ripshorst - eine Tour mit vielen Sehenswürdigkeiten Oberhausen
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten verbindet die Rundwanderung am Gasometer in Oberhausen. Sie führt auf zwölf Kilometern vorbei an Industriekultur, Emscherkunst und Natur. Wer am Ende noch Kraft hat, kann die aktuelle Schau "Planet Ozean" in der "Ausstellungstonne" besuchen oder durchs Centro Oberhausen bummeln. Die zwölf Kilometer lange Tour startet am Gasometer Oberhausen, der zu den Großstandorten der Route Industriekultur zählt.


Von dort führt der Weg durch die idyllische Siedlung Grafenbusch, vorbei an Schloss Oberhausen und dem Kaisergarten. Auf der Brücke Slinky Springs to Fame überqueren Wanderinnen und Wanderer den Rhein-Herne-Kanal und spazieren über die Emscherinsel und wechseln über die sogenannte Tausendfüßlerbrücke wieder auf die Südseite. An der Marina entlang geht es weiter zum Gehölzgarten Ripshorst und dem Besucherzentrum Haus Ripshorst des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Über die Knappenhalde und die Westseite des Centros führt die Tour zum Gasometer zurück.


Der Gasometer, einer der Großstandorte der Route Industriekultur, diente 1994/95 für die Schau "Feuer und Flamme - 200 Jahre Geschichte im Ruhrgebiet" erstmals als höchste Ausstellungshalle Europas. Ursprünglich diente das 1929 erbaute Industriedenkmal als Gasspeicher der umliegenden Hüttenwerke der Gutehoffnungshütte. Heute zählt die "Ausstellungstonne" zu den meistbesuchten Ankerpunkten der Route Industriekultur.


Mit der Brücke Slinky Springs to Fame des Frankfurter Künstlers Tobias Rehberger über dem Rhein-Herne-Kanal und dem Zauberlehrling der Künstlergruppe Inges Idee im Gehölzgarten Ripshorst lernen Wanderer und Wanderinnen gleich zwei Werke auf dem Emscherkunstweg kennen. Grüne Akzente setzen der Gehölzgarten und Haus Ripshorst mit interessanten Ausstellungen zum Emscher Landschaftspark und zur Route Industrienatur. Sehenswert sind außerdem die Siedlung Grafenbusch, Schloss Oberhausen und der Kaisergarten. idr - Infos: https://www.rvr.ruhr/themen/wandern-auf-der-route-industriekultur



Kleine Anfrage der Abgeordneten Sarah Philipp und Sebastian Watermeier SPD
„Jung kauft alt“: Wie effizient ist das Landesprogramm?

Obwohl die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland hoch ist, stehen bundesweit fast zwei Millionen Wohnungen leer. Das ist ein Ergebnis der neuesten Zensus-Erhebung für das Jahr 2022. Auch im dicht besiedelten NRW sind durchschnittlich rund 3,3 Prozent der Wohnungen unbewohnt, schreibt das Statistische Landesamt (IT.NRW). Damit hat NRW bundesweit zwar den geringsten Leerstand, aber die regionalen Unterschiede im Land sind groß.


In Großstädten wie Köln und Düsseldorf sind bezahlbare Wohnungen kaum noch zu haben. Gleichzeitig stehen in einigen ländlichen Regionen viele Immobilien leer. Doch auch in einigen Innenstädten NRWs breiten sich Probleme des Leerstands von Wohnraum aus. Der Immobilienmarkt in NRW ist gespalten. Über das Programm “Jung kauft Alt” versucht das Land NRW junge Menschen beim Kauf von Bestandsimmobilien zu unterstützen. Ziel dahinter ist es, dass sich mehr junge Menschen und Familien Häuser abseits der Ballungsräume leisten können - und so den bestehenden Leerstand nutzen. V


or diesem Hintergrund bitten wir die Landesregierung um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie ist das Programm „Jung kauft alt“ finanziell ausgestattet?
2. Aus welchen Finanzquellen wird es gespeist? (Bitte aufgelistet nach Anteilen von Bund, Land, usw.)
3. Wie viele Maßnahmen „Jung kauft alt“ konnten aus dem Programm bislang finanziert werden? (Bitte nach Jahren aufgelistet nach abgeschlossenen Kauffällen seit Start des Programms.)
4. Wie ist die Altersstruktur der Fördernehmer? (bitte aufgelistet nach Altersgruppen sowie Anteilen von Familien mit Kindern seit Start des Programms.)
5. Gibt es Ausgabereste des Programms? (Bitte aufgelistet nach Haushaltsjahren seit Start des Programms.)

2. Anfrage im Landtag:
Wie viele wohnungslose Menschen leben in Nordrhein-Westfalen?
Das Statistischen Bundesamt hat mit Datum vom 15. Juli aktuelle Informationen zur Situation wohnungsloser Personen in Deutschland veröffentlicht. Danach lebten Ende Januar 2024 rund 439.500 untergebrachte wohnungslose Personen in Deutschland. Davon waren 40 Prozent jünger als 25 Jahre. Nach dem Haushaltskriterium betrachtet bilden Paare mit Kindern die größte Gruppe unter den untergebrachten wohnungslosen Personen.


Vor diesem Hintergrund bitten wir die Landesregierung um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie viele untergebrachte wohnungslose Personen lebten Ende Januar 2024 in Nordrhein-Westfalen? 2. Wie groß ist daran der Anteil von Personen, die jünger als 25 Jahre alt sind?
3. Wie groß ist daran der Anteil an Paaren mit Kindern?
4. Wie haben sich diese Zahlen (Fragen 1-3) seit dem Jahr 2017 entwickelt? (Bitte tabellarisch nach Stichtagen für NRW.)
5. Wie bewertet die Landesregierung in diesem Zusammenhang die Dunkelziffer, was wohnungslose Menschen in Nordrhein-Westfalen angeht?


Monopoly-Treff in der Bezirksverwaltung Walsum
Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am Dienstag, 6. August, um 15.30 Uhr in den Räumlichkeiten an der Friedrich-Ebert-Straße 152, Kinder und Jugendliche zu einem Monopoly-Treff ein. Die Teilnehmenden spielen das berühmte Brettspiel in der Duisburg-Edition und entdecken so spielerisch viele städtische Sehenswürdigkeiten. Auf den Gewinner wartet ein Preis.


Abgerundet wird das spielerische Vergnügen mit einem gemeinsamen Essen. Hier besteht für die Kinder und Jugendlichen dann nochmal Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und sich untereinander auszutauschen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung bis zum 2. August gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es bei der Bezirksverwaltung Walsum, Derya Tuzlacik, telefonisch unter 0203/283-3458 und per E-Mail unter d.tuzlacik@stadt-duisburg.de.


Das Besondere am olympischen Gedanken neu entdecken 
Superintendent Dr. Urban wünscht friedliche und faire Spiele Friedliche und faire Spiele in Paris wünscht Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seinem aktuellen Videostatement. „Es geht um Begegnung, Anstrengung, Ehrgeiz und Fairness – all das verbindet Menschen zu einer Gemeinschaft.“ Und vielleicht könne man auch das Besondere am „olympischen Gedanken“ wieder neu entdecken: „den friedlichen Wettstreit der Völker.“ 


Es ist wieder soweit: Olympia! Sportlerinnen und Sportler aus 180 Nationen kommen zusammen und wetteifern um Bestleistungen. Das ist nicht nur in Paris ein großes Ereignis, sondern auch vor den Bildschirmen weltweit – überall fiebern die Zuschauer mit. Dieses Jahr können wir vielleicht das Besondere am „olympischen Gedanken“ wieder neu entdecken: den friedlichen Wettstreit der Völker. Es geht um Begegnung, Anstrengung, Ehrgeiz und Fairness – all das verbindet Menschen zu einer Gemeinschaft. Ob olympischer Geist oder Heiliger Geist oder einfach nur Hirn und Verstand – das wünsche ich uns in diesen unfriedlichen Tagen. In diesem Sinne: Gute Spiele! Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.


Pfarrer i.R. Armin Schneider am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.


Am Freitag, 26. Juli 2024 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, ehemaliger Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de




Olympia-Nachwuchs: 50 % der Kinder und Jugendlichen waren Anfang 2023 in Sportvereinen
Wenn die besten Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt bei den Olympischen Spielen in Paris um Medaillen kämpfen, fiebern auch hierzulande viele Menschen mit. Sportbegeisterter Nachwuchs findet sich unter anderem in den beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) registrierten Sportvereinen und -verbänden.


Knapp 7,6 Millionen der rund 15,1 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 19 Jahren in Deutschland waren zu Beginn des Jahres 2023 Mitglied in einem Sportverein. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrieb damit jede oder jeder zweite (50 %) in dieser Altersgruppe in einem Verein organisierten Sport. Der Anteil der Sportvereinsmitglieder unter 19 Jahren war fast genauso hoch wie noch 20 Jahre zuvor. Anfang 2003 war mit rund 8,0 Millionen Mitgliedern knapp die Hälfte (49 %) der Kinder und Jugendlichen Mitglied in einem Sportverein gewesen.



Fußballvereine mit den meisten Mitgliedern unter Kindern und Jugendlichen
Die drei beliebtesten Sportarten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen 20 Jahren nicht geändert. Besonders beliebt ist nach wie vor Fußball: Gut 2,2 Millionen Nachwuchssportlerinnen und -sportler waren Anfang 2023 Mitglied in einem Fußballverein (2003: 2,0 Millionen), das waren 29 % aller Kinder und Jugendlichen in Sportvereinen.


An zweiter Stelle folgte Turnen: In diesem Bereich verzeichneten die Vereine mit knapp 1,9 Millionen Kindern und Jugendlichen ein Viertel (25 %) ihrer Mitglieder unter 19 Jahren, 2003 waren es rund 2,0 Millionen gewesen. Tennis spielten im vergangenen Jahr knapp 394 600 Kinder und Jugendliche im Verein (2003: 426 200), ein Anteil von 5 % an allen Sportvereinsmitgliedern unter 19 Jahren. 

Höchststand bei Insolvenzen im europäischen Gastgewerbe
Nur wenige Unternehmen wurden von der Corona-Pandemie härter getroffen als Restaurants, Cafés und Hotels - und obwohl der größte Teil der Welt zum „Business as usual“ zurückgekehrt ist, scheint es, dass die Nachwehen der Pandemie für viele im Gastgewerbe noch immer spürbar sind. Betrachtet man das Niveau der Konkurserklärungen im Gastgewerbe ab 2019, so zeigt sich, dass die Insolvenzen im Vergleich zu anderen Branchen wie dem Baugewerbe, der Industrie und dem Kommunikationssektor deutlich zugenommen haben.


Dies geht so weit, dass die Konkursrate im Gastgewerbe im Jahr 2023 fast doppelt so hoch ist wie im Jahr 2015. Dieses düstere Bild lässt sich vielleicht nur schwer mit Berichten über eine Erholung der Reiseunterkünfte nach Corona und einer neuen Reisebegeisterung der Verbraucher vereinbaren. Doch dieser offensichtliche Aufschwung des Tourismus scheint nicht auszureichen, um einige Unternehmen des Gastgewerbes über Wasser zu halten, während sie gleichzeitig mit der Tatsache zu kämpfen haben, dass ihre Kunden steigende Lebenshaltungskosten schultern müssen. Thomas Hinton Booking. com
Infografik: Höchststand bei Insolvenzen im europäischen Gastgewerbe | Statista

Wieviel Geld entgeht dem Staat durch die Steuerbefreiung von Kerosin? Stand 23.07.2024
Dem deutschen Fiskus entgehen durch die Befreiung von Kerosin von der Energiesteuer Jahr für Jahr Einnahmen in Milliardenhöhe. Das zeigt die Statista-Berechnung auf Basis von Daten zum Flugkraftstoffabsatz in Deutschland, die ihrerseits von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) veröffentlicht worden sind. Für den abgebildeten Zeitraum der Jahre 2014 bis 2023 betragen die Steuermindereinnahmen insgesamt rund 70 Milliarden Euro.


Nach Angaben des Umweltbundesamts (PDF-Download) wäre Kerosin gemäß § 2 Absatz 1 Nr. 3 des Energiesteuergesetzes mit einem Steuersatz in Höhe von 65,45 Cent/l zu besteuern. Obwohl die Ampelkoalition sich Medienberichten zufolge ursprünglich im vergangenen Dezember beim Bundeshaushalt für 2024 auf eine Kerosinsteuer für innerdeutsche Flüge und eine Plastiksteuer geeinigt hatte, sind derartige Pläne nun wieder ad acta gelegt worden. Stattdessen ist eine Anhebung der Ticketsteuer auf Passagierflüge beschlossen worden.


Bei der Debatte um die Einführung einer Kerosinsteuer in Deutschland stehen sich die Positionen von Befürwortern und Gegnern diametral gegenüber: Der Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft ist der Ansicht, dass eine nur nationale oder nur europäische Kerosinbesteuerung eine erhebliche Verlagerung von Passagierströmen zu Drehkreuzen außerhalb der EU und damit lediglich eine Verlagerung der Emissionen zur Folge haben würde. Laut Umweltbundesamt (PDF-Download) handelt es sich bei der Kerosinsteuer dagegen primär um eine rein fiskalisch begründete Verbrauchsteuer, die grundsätzlich auch bei anderen Verkehrsträgern anfällt.


Ziel sei es, die bestehende steuerliche Ungleichbehandlung abzubauen. In der Kerosinsteuer enthalten sei auch ein Ökosteuer-Bestandteil. Es sei sinnvoll, diesen ebenfalls zu erheben: Denn der EU-Emissionshandel im Luftverkehr erfolgt nur auf Grundlage der CO2-Emissionen und berücksichtigt nicht die weiteren negativen Umweltwirkungen des Luftverkehrs wie die Veränderung der natürlichen Wolkenbildung.


Der Verkehrsclub Deutschland weist darauf hin, dass es nach EU-Recht seit 2005 möglich ist, Kerosin national zu besteuern. Diesen Weg hätten beispielsweise die Niederlande und Norwegen schon beschritten. Dass die Kerosinsteuer für Flüge innerhalb Deutschlands machbar sei, habe eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes schon früh belegt. Die Studie von Prof. Dr. Eckhard Pache ist im Jahr 2005 veröffentlicht worden. Matthias Janson
Infografik: Wieviel Geld entgeht dem Staat durch die Steuerbefreiung von Kerosin? | Statista

Kerosinverbrauch der Luftfahrt wieder auf Vor-Corona-Level
Die weltweite Luftfahrtindustrie hat das Tal der Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Ein Indikator dafür ist der weltweite Treibstoffverbrauch der Fluggesellschaften. Dieser wird eine Prognose der International Air Transport Association (IATA) zufolge am Ende des laufenden Jahres ein Volumen von 375 Milliarden Liter erreicht haben. Damit wäre das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 (363 Milliarden Liter) leicht übertroffen.


Mit dem Treibstoffverbrauch ist auch der Anteil der Ausgaben der Airlines, den sie für den Kauf von Kerosin aufbringen müssen, gestiegen. Gemessen an den gesamten Ausgaben der Airlines lagen sie zuletzt bei 31 Prozent. 2019 betrug dieser Anteil 24 Prozent, im ersten Jahr der Pandemie ist er auf 16 Prozent eingebrochen. Die Luftfahrtindustrie war damals massiv von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen.


Fluggesellschaften, Flughäfen und andere Marktteilnehmer erlebten getrieben von Einschränkungen und Nachfrageeinbrüchen einen erheblichen Rückgang der Umsätze. Viele Airlines und Flughäfen mussten ihre Mitarbeiter aufgrund der Krise in Kurzarbeit schicken oder entlassen. Derzeit steigt die Nachfrage nach Flügen und Urlaubsreisen wieder enorm. Problematisch dabei ist jedoch, dass der Branche aufgrund der Folgen der Krise vielfach nicht mehr genügend Personal zur Verfügung steht.
Infografik: Kerosinverbrauch der Luftfahrt wieder auf Vor-Corona-Level | Statista

PRIVATJETS: So viele Emissionen verursachen die Privatjets der Reichen 
Taylor Swift steht derzeit aufgrund der häufigen Nutzung ihres Privatjets für teils kurze Strecken in der Kritik. Tatsächlich gehört die mehrfache Grammy-Gewinnerin selbst unter den Reichen der Welt zu den Vielflieger:innen. Allein im Januar 2024 registrierten die Twitter- und BlueSky-Bots des Studenten Jack Sweeney etwa 13 Flüge ihres Privatjets des Typs Dassault Falcon (Langstreckenflüge ausgenommen).


Für besonders viel öffentliche Aufruhr sorgte ein 28-Meilen-Flug über St. Louis vom Osten in den Westen der Stadt. Allein im Januar erzeugten die Flüge des Popstars etwa 67 Tonnen CO2-Emissionen – das entspricht der sechsfachen Menge, die ein deutscher Durchschnittsbürger im Jahr erzeugt. Die Kritik an Taylor Swift ist also berechtigt, allerdings ist die Pop-Ikone nicht besser oder schlechter als andere Milliardär:innen, wie die Statista-Grafik zeigt.


Ein Vergleich der Privatjet-Flüge von Donald Trump, Bill Gates, Elon Musk und Taylor Swift zeigt, dass der Ex-Präsident weitaus mehr Emissionen im Januar erzeugt hat als der Rest. Bei etwa 17 Flügen legte Trumps Privatjet rund 10.400 Flugmeilen zurück und erzeugte dabei etwa 229 Tonnen CO2-Emissionen – das entspricht rund 22,1 Kilogramm pro Flugmeile.

Bill Gates kommt auf insgesamt 166 Tonnen, Elon Musk steht im Januar bei 71 Tonnen. Der Tesla-Chef hat auf die Distanz gerechnet im Vergleich den geringsten Ausstoß (6,7 Kilogramm pro Flugmeile). Bei der Betrachtung der Emissionen fallen die verschiedenen Flugzeugtypen der Prominenten ins Gewicht.


Während Swift, Gates und Musk Maschinen nutzen, die Platz für bis zu 20 Personen bieten, fliegt Donald Trump mit einer umgebauten Boeing 757-200, die im Linienbetrieb bis zu 239 Sitzplätze besitzt. Dementsprechend sind Trumps Emissionen pro Flug deutlich höher als die der anderen. Renè Bocksch
Infografik: So viele Emissionen verursachen die Privatjets der Reichen | Statista

Deutsche buchen am häufigsten bei Lufthansa
Wer in Deutschland ein Flugticket bucht, entscheidet sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für eine Verbindung der Lufthansa, wie die aktuelle Ausgabe der Statista Consumer Insights zeigt. An zweiter Stelle liegt deren Tochtergesellschaft Eurowings. Erst dahinter folgt die irische Billigfluggesellschaft Ryanair. Der zweite große Budget-Carrier – Easyjet – liegt auf Platz vier vor Condor.


Wegen günstiger Ticketpreise hatte die irische Airline Ryanair zuletzt einen Gewinneinbruch von fast 50 Prozent für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres gemeldet. Auch für die kommenden Sommerwochen geht Konzernchef Michael O'Leary von einem unveränderten Preisniveau aus. Die Sorge, dass die schnelle Erholung nach dem Ende der Pandemie deutlich an Schwung verliert, verstärkt sich in der europäischen Luftfahrtbranche.


Die Aktienkurse vieler Fluggesellschaften stehen unter Druck - Ryanair stürzte rund 13 Prozent nach unten, aber auch der Kurs von größere Airlines wie British Airways und Lufthansa wurde nach unten gezogen. René Bocksch
Infografik: Deutsche buchen am häufigsten bei Lufthansa | Statista