'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Samstag, 8., Sonntag, 9. Februar 2025

Baubeginn im Sportpark Duisburg: Bezirkssportanlage wird modernisiert – künftig trainieren hier die Footballer von Rhein Fire

American Football begeistert auch in Deutschland immer mehr Fans. Rhein Fire, zweifacher Champion der European League of Football (ELF), zieht regelmäßig Tausende Zuschauer in seine Heimspielstätte – die Schauinsland-Reisen-Arena. Jetzt bekommt der Sport auch abseits der großen Spieltage ein dauerhaftes Zuhause in Duisburg.


Oberbürgermeister Sören Link, Duisburg-Kontor-Geschäftsführer Christoph Späh, DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz und Vertreter von Rhein Fire griffen heute symbolisch zum Spaten und starteten damit offiziell die Bauarbeiten zur Modernisierung der Bezirkssportanlage II. In Zukunft soll die Anlage unter anderem als Trainingsstätte für die Footballer von Rhein Fire dienen.

Das Football-Team Rhein Fire erhält in Duisburg eine Trainingsstätte. Dafür wird die Bezirkssportanlage II m Sportpark Wedau modernisiert. Fotos Ilja Höpping / Stadt

Beim Spatenstich: Martin Wagner (Gesellschafter und Mitbegründer Rhein Fire), Mirko Kürten (Gesellschafter und Mitbegründer), Mario Schulz (Operation & Logistics und Trainer), Jürgen Dietz (Betriebsleiter DuisburgSport), OB Sören Link, Marc Rüdesheim (stv. Betriebsleiter Duisburg Sport), Christoph Späh (Geschäftsführer Duisburg Kontor)), Max Paatz (General Manager Rhein Fire).

Die Stadt Duisburg investiert dort rund 1,115 Millionen Euro. Der Umbau soll bereits im 2. Quartal 2025 fertiggestellt sein. „Wir gestalten hier in Wedau einen Trainingsort mit Zukunft und stärken zugleich das sportliche Aushängeschild unserer Stadt – den Sportpark Duisburg. Sport entwickelt sich stetig weiter – und wir entwickeln mit. Da Football in den letzten Jahren enorm an Bedeutung und an Fans gewonnen hat, schaffen wir nun optimale Bedingungen für diese dynamische Sportart und ihre begeisterte Community“, sieht Oberbürgermeister Sören Link in der Modernisierung eine wichtige Entwicklung für die Sportstadt Duisburg.


Denn am Kalkweg entsteht eine Anlage in bester Lage – gut erreichbar und umgeben von vielfältigen Sportmöglichkeiten, die das Training ideal ergänzen. Mit der Installation eines modernen Flutlichtsystems wird die Anlage künftig das ganze Jahr über und auch in den Abendstunden bespielbar sein. Zusätzlich wird ein Drainagesystem installiert, hochwertiger Rollrasen verlegt und die Seitenbereiche werden gepflastert.


„Mit der Modernisierung schaffen wir eine ganzjährig nutzbare Trainingsstätte – für Rhein Fire und den American-Football-Sport“, erklärt Jürgen Dietz, Betriebsleiter von DuisburgSport. Die im vergangenen Herbst getroffene Entscheidung von Rhein Fire, Duisburg als festen Trainingsstandort zu wählen, spricht für die Qualität und Attraktivität des Sportparks.

„Der Sportpark Duisburg bietet uns die besten Voraussetzungen, um langfristig zu wachsen und den Footballsport in der Region nachhaltig zu fördern“, sagt Max Paatz, General Manager von Rhein Fire.


Kommunaler Entwicklungsbeirat zur Mobilität in Hochfeld: Oberbürgermeister Sören Link nimmt Empfehlungen entgegen
Am 6. Februar übergaben die Teilnehmenden des Kommunalen Entwicklungsbeirats (KEB) Oberbürgermeister Sören Link die gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen zur Gestaltung des öffentlichen Raums und zur Mobilität im Stadtteil Hochfeld. Sie werden nun dem Rat der Stadt Duisburg zur Entscheidung vorgelegt. Der KEB nahm 2024 seine Arbeit auf. Er setzte sich aus rund 50 Personen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um Empfehlungen zu Zukunftsfragen für die lokale Politik zu erarbeiten.


Acht Plätze wurden an Bürgerinnen und Bürger aus Hochfeld per Losverfahren vergeben. In insgesamt fünf Sitzungen rückte der KEB den Stadtteil Hochfeld in den Fokus. Ergänzend wurden in einem öffentlichen Herbstdialog weitere Ideen aus der Stadtgesellschaft eingeholt. Im dicht besiedelten Stadtteil Hochfeld ist die effiziente und gleichberechtigte Nutzung der verfügbaren Flächen entscheidend, um die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden sicher, attraktiv und zugänglich zu gestalten.


Gleichzeitig gilt es, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Zunächst stand die Erarbeitung einer Vision im Mittelpunkt der Diskussionen. Im weiteren Prozess wurden Handlungsfelder identifiziert und konkrete Vorschläge entwickelt.

Die vier Handlungsfelder betreffen den fließenden Verkehr, den ruhenden Verkehr, die Partizipation und Teilhabe sowie das Thema Aufenthaltsqualität und Sicherheitsgefühl. Konkret werden beispielsweise für die Wanheimer Straße zusätzliche Zebrastreifen, die Schaffung von mehr Grünflächen, gesicherte Fahrradabstellanlagen sowie ein Aktionsplan zur Verbesserung der Sauberkeit vorgeschlagen.

Die Teilnehmenden des Kommunalen Entwicklungsbeirats (KEB) übergaben Oberbürgermeister Sören Link ihre gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen zur Gestalung der Mobilität und des öffentlichen Raums im Stadtteil Hochfeld. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Für den Bereich Ecke Sedanstraße / Hochfeldstraße schlagen die Teilnehmenden u.a. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und die Aufstellung von Spielgeräten für Kinder vor. Auch für die Parkfläche im Siechenhaus-Dreieck wurden Gestaltungsvorschläge entwickelt. „Es ist wichtig, dass die Menschen vor Ort in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes mit einbezogen werden. Wenn dann alle Beteiligten auch noch so leidenschaftlich und kreativ an einem Strang ziehen wie hier in Hochfeld, kommen viele gute Ideen dabei heraus. Ich danke allen, die sich mit viel Engagement eingebracht haben“, lobt Oberbürgermeister Sören Link.


„Der Kommunale Entwicklungsbeirat in Hochfeld hat gezeigt, dass Politik Bürgerinnen und Bürger zusammenführen kann und sie sich mit ihrer Stadt bzw. ihrem Stadtteil identifizieren, wenn sie die Gelegenheit erhalten, respektvoll, diszipliniert aber ohne Zwang miteinander zu argumentieren und Kompromisse auszuhandeln“, so Prof. Dr. Gesine Schwan.


Entwicklungsbeirat (KEB) entwickelt und bereits erfolgreich erprobt.
An einer weiteren Ausschreibung hat sich auch Duisburg beworben und den Zuschlag bekommen, so dass nun der Kommunale Entwicklungsbeirat seine Arbeit aufnehmen kann. Kommunale Entwicklungsbeiräte bringen Politik und Verwaltung mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.


Ziel ist es, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und nachhaltige Lösungen für wichtige Zukunftsfragen zu entwickeln sowie durch einen neu geschaffenen Gestaltungsspielraum und Austausch auf Augenhöhe Demokratie erlebbar zu machen. Das erfordert eine gute Planung, Organisation und professionelle Begleitung. Das Ergebnis der Arbeit des KEB sind gemeinwohlorientierte Handlungsempfehlungen, die Visionen, Leitsätze, Ziele, Kriterien und/oder konkrete Maßnahmen enthalten können.

Partnerorganisationen & Fördernde
Das Projekt wird begleitet von der Berlin Governance Platform und durch die E.ON Stiftung gefördert. Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH begleitet und koordiniert den KEB gemeinsam mit der Stadt Duisburg. Die Berlin Governance Platform ist eine gemeinnützige Denkfabrik mit Sitz in Berlin. Sie entwickelt Formate, die darauf abzielen, Menschen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam kreative und gemeinwohlorientierte Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten.


Kommunale Entwicklungsbeiräte sind ein solches Format: Organisationsgründerin Gesine Schwan entwickelte den Ansatz auf Grundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeit und praktischen Erfahrungen mit Multi-Akteurs-Dialogformaten. Das Team der Berlin Governance Platform hat den Ansatz weiter konzeptualisiert. Er findet in bisher zehn Kommunen Anwendung. Die Berlin Governance Platform agiert allparteilich und unabhängig.


Die E.ON Stiftung ist die Unternehmensstiftung der E.ON SE mit Sitz in Essen. Sie fördert Projekte, die sich mit der Energiewende und der Transformation hin zum nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen. Die Stiftung versteht Beteiligung dabei als Gelingensbedingung und unterstützt daher bereits mit einer zweiten Projektförderung die Umsetzung von Kommunalen Entwicklungsbeiräten. Sie trägt keine inhaltliche Verantwortung für den Prozess.


Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Duisburg, vertreten durch die GEBAG, und dem Wirtschaftsverband Initiativkreis Ruhr. Ziel des Projektes ist es, mit den Erfahrungen, Kenntnissen und Ressourcen der Partner den Stadtteil Hochfeld in den Handlungsfeldern Infrastruktur, öffentlicher Raum, Wohnen, Bildung und Soziales, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu stärken.

So sollen den Menschen, die dort wohnen, neue Perspektiven geboten, aber auch die Attraktivität für neue Bewohnerinnen und Bewohner erhöht werden. Die Ergebnisse der Arbeit sollen auch als Blaupause für andere Städte im Ruhrgebiet dienen, die Stadtteile mit ähnlichen Herausforderungen haben.



Bundestagswahl: Etwa 675.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz
Bei der Wahl zum 21. Deutschen Bundestag am 23. Februar 2025 werden rund 675.000 Wahlhelferinnen und -helfer maßgeblich zum ordnungsgemäßen Ablauf beitragen. Die Bundeswahlleiterin dankt allen herzlich, die in den Wahlvorständen als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ehrenamtlich für unsere Demokratie im Einsatz sind.

Einen anschaulichen Einblick in die Tätigkeiten der Wahlvorstände bieten die Videos „Der Wahlvorstand“, „Ablauf des Wahltages“ sowie „Ablauf der Stimmauszählung und Dokumentation“, die im Internetangebot der Bundeswahlleiterin abrufbar sind.



Überdurchschnittlich nasser Start ins neue Jahr - Niederschlagsauswertung von Emschergenossenschaft und Lippeverband für den Januar 2025
Persönlich empfunden haben es vermutlich alle – und die Niederschlagsbilanz der Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband belegt es: Der Januar 2025 war überdurchschnittlich nass. Im Emscher-Gebiet schaffte es der vergangene Monat sogar in die Top 10 der nassesten Januarmonate seit 1931.

Der Niederschlag im Januar ließ sich grundsätzlich in drei Phasen einteilen. Der Januar startete zunächst mit einer sehr nassen Phase (1. Januar bis 9. Januar). Darauf folgte eine längere Trockenphase mit keinem oder kaum Niederschlag (10. Januar bis 21. Januar). Das letzte Monatsdrittel war dann wiederum erneut sehr nass: In der Zeit vom 22. Januar bis zum 30. Januar regnete es an jedem Tag.

Im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft, also dem zentralen Ruhrgebiet, lag das Gebietsmittel im vergangenen Monat bei 121,1 mm (langjähriges Mittel = 69 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Damit liegt der Januar 2025 auf Platz 9 der Top 10 der nassesten Januarmonate ab 1931. Die Monatssummen im Emscher-Gebiet lagen zwischen minimal 107,0 mm an der Station Dortmund-Kruckel und maximal 135,4 mm an der Station Pumpwerk Gelsenkirchen-Altstadt. Den größten Tagesniederschlag erreichte im Januar die Mess-Station am Pumpwerk der Emschergenossenschaft am Nattbach in Gladbeck: Dort fielen am 5. Januar 2025 insgesamt 28,9 mm.

Das Gebietsmittel im Einzugsgebiet des Lippeverbandes lag im Januar 2025 bei 104,6 mm (langjähriges Mittel = 65 mm). Somit war der Januar auch an der Lippe deutlich überdurchschnittlich nass, erreichte jedoch anders als an der Emscher nicht die Top 10 der nassesten Januarmonate ab 1931. Im Lippe-Gebiet lagen die Monatssummen zwischen minimal 90,0 mm an der Station Kläranlage Soest und maximal 128,5 mm an der Station Kläranlage Gelsenkirchen-Picksmühlenbach. Auch an der Lippe fiel – wie an der Emscher – der größte Tagesniederschlag am 5. Januar 2025: An jenem Tag regnete es an der Mess-Station in Dorsten-Lembeck genau 34,0 mm.

Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.


Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 1.700 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, 546 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de


Gemeinde St. Judas Thaddäus spendet 1.840 Euro an den Bunten Kreis Duisburg e.V.
Anlässlich des 80. Todestages des Duisburger Priesters und Missionars Karl Martin erschien erstmals eine Biografie über den Geistlichen, der in Buchholz groß wurde und in der katholischen Kirche St. Judas Thaddäus seine erste heilige Messe las. Als junger Priester verschrieb er sich der Aufgabe der Mission und wurde in die Südsee delegiert, wo er acht Jahre lang bis zu seiner Ermordung 1942 wirkte.

Vor gut dreißig Jahren wurde er Namenspatron des Gemeindezentrums St. Judas Thaddäus (Foto), des heutigen Karl-Martin-Hauses. Die Biografie umfasst 220 Seiten und ist gefüllt mit detaillierten Berichten, Dokumenten und Briefen sowie vielen Fotos. Der Förderverein der Gemeinde finanzierte den Druck des Buches mit der Maßgabe, den Verkaufserlös für wohltätige Zwecke zu verwenden. Bisher kamen auf diese Weise 1.200 Euro zusammen.

Die Wahl des gemeinnützigen Empfängers fiel auf den Bunten Kreis Duisburg e. V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet, der Familien mit frühgeborenen und schwerkranken Kindern so lange zur Seite steht, bis ihr Alltag wieder gut strukturiert und organisiert ist. Anhand einiger Beispiele von früheren und aktuellen tapferen kleinen Patientinnen und Patienten des Vereins konnten die Gäste des diesjährigen Neujahrsempfangs der Gemeinde an der Münchener Straße nachvollziehen, wie wertvoll und wichtig die Arbeit des Bunten Kreises ist.

Bei diesem Anlass wurde noch einmal Geld gesammelt und auf den oben genannten Betrag aufgestockt. Wer das Buch über das Leben Karl Martins bestellen möchte, kann sich an den Autor wenden: Bernd Messing, 0171 41 78 23 7, bmessing@t-online.de. Der Stückpreis beträgt 25 Euro.


Die Botschaft, die alle betrifft: ROG x Innocean Berlin mit der Kampagne zur Bundestagswahl
Wenige Wochen vor der vorgezogenen Bundestagswahl startet die international tätige Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Innocean Berlin eine Kampagne, die die Wähler daran erinnert, dass an diesem entscheidenden Tag viel auf dem Spiel steht.

Nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz im Dezember letzten Jahres die Vertrauensabstimmung im Parlament verloren hat, steht Deutschland nicht nur vor Neuwahlen, sondern auch vor politisch herausfordernden Zeiten. In diesem entscheidenden Moment macht Reporter ohne Grenzen darauf aufmerksam, wie wichtig die Stimme der Wähler für den Schutz der Pressefreiheit ist.

Hier geht es zur Kampagne

Dazu platziert die NGO einen 30-sekündigen Film im Vorspann von Kinos, der die typischen Warnhinweise an das Publikum nachahmt und ihnen einen tieferen Sinn verleiht. In dem Video erhalten Anweisungen wie "keine Fotos" und "keine Gespräche" eine völlig neue Bedeutung. Denn auf die üblichen Aufforderungen folgt die eindringliche Botschaft: "Was im Kino gilt, darf niemals für die Presse gelten.“. Der Film schließt mit einem kraftvollen Appell: Am 23. Februar aktiv für die Pressefreiheit einzutreten, denn in einer Demokratie hat jede einzelne Stimme Gewicht und trägt dazu bei, Freiheit und Demokratie zu bewahren. Eine eingeblendete URL führt auf eine Info-Seite, die zeigt, wie jeder die eigene Stimme nutzen kann, um ein Zeichen zu setzen und die unabhängige Berichterstattung zu stärken.

Ziel der Kampagne ist es, die Zuschauenden zum Nachdenken über die fundamentale Bedeutung der Pressefreiheit in einer Demokratie zu bewegen. Mit eindringlichen Bildern und klaren Botschaften verdeutlicht der Film, wie wichtig es ist, die eigene Stimme aktiv zu nutzen, um die Unabhängigkeit der Medien zu schützen. Deshalb wird der Film in den kommenden Wochen bis zum Tag vor der Wahl in rund 250 Kinos deutschlandweit gezeigt. Darüber hinaus wird der Aufruf ebenfalls in Printanzeigen und auf diversen Social Media Plattformen zu sehen sein.

Mit dieser Kampagne möchte Reporter ohne Grenzen ein breites Publikum erreichen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jede Stimme zählt, um die Grundlage für freien und unabhängigen Journalismus zu sichern.

Nach dem unglaublichen Erfolg der Kampagne "The First Speech" die sich in einer ähnlichen Art und Weise politischen Themen gewidmet hat und weltweit Anklang fand, ist dies nun die zweite Zusammenarbeit zwischen Reporter ohne Grenzen und der Kreativagentur Innocean Berlin.

KEINE FOTOS, KEINE VIDEOAUFNAHMEN, KEINE GESPRÄCHE: DIE NGO REPORTER OHNE GRENZEN (RSF) VERWANDELT KINOWARNUNGEN IN EIN KRAFTVOLLES STATEMENT FÜR DIE PRESSEFREIHEIT VOR DER WAHL.

"Populistische und extreme Kräfte attackieren die freie Presse. Sie fürchten die Kritik und versuchen, unabhängige Medien mundtot zu machen. Diese besorgniserregende Entwicklung sehen wir in vielen Ländern weltweit: nicht nur in autoritären Staaten, sondern mittlerweile auch in den USA und sogar in europäischen Nachbarländern wie Österreich, Italien und der Slowakei. Ohne eine vielfältige und freie Presse gibt es keine Demokratie. Wir appellieren an alle Wähler und Wählerinnen, dies bei ihrer Stimmabgabe bei der kommenden Bundestagwahl zu berücksichtigen.“ Anja Osterhaus, RSF-Geschäftsführerin.


Die Kruppstraße wird zwischen Kalkweg und Masurenallee gesperrt,
- Masurenallee zwischen Kruppstraße und Wedauer Straße

Winterlaufserie: Buslinien machen Platz für die Läuferinnen und Läufer  
Der erste Lauf der diesjährigen Winterlaufserie am Samstag, 8. Februar, wirkt sich auf den Fahrplan der Buslinien 928, 930, 931 und 942 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus.

Die Kruppstraße wird zwischen Kalkweg und Masurenallee gesperrt, die Masurenallee zwischen Kruppstraße und Wedauer Straße. Daher müssen die Busse von ihren normalen Linienwegen abweichen. Haltestellen werden verlegt oder entfallen ganz.  

- Linien 928 und 942
Die Haltepunkte „Ausbesserungswerk“ und „Barbarasee“ der Linie 928 sowie „Elbinger Straße“ und „Ausbesserungswerk“ der Linie 942 müssen von 14.30 bis 17 Uhr entfallen. Die Haltestelle „Kiesendahl“ wird für beide Fahrtrichtungen in den Kalkweg zu der Haltestelle „Kiesendahl“ der Linie 934 verlegt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Kiesendahl“ und „Wedau Bahnhof“ zu nutzen.  

- Linien 930 und 931
Die Haltestellen „Wildstraße“, „Sportpark“, „Bertaallee“, und „Regattabahn“ können in der Zeit von 13 bis 15.45 Uhr nicht angefahren werden. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Koloniestraße“ und „MSV Arena“ zu nutzen oder auf die Linie 928 auszuweichen.  



IHK bietet Zertifikatslehrgang zum Personalsachbearbeiter  
Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt auch mit den Aufgaben rund ums Personal. Dazu gehören klare Stellenanzeigen, korrekte Entgeltabrechnungen und rechtlich einwandfreie Kündigungen.  

Das nötige Wissen dazu gibt es im IHK-Zertifikatslehrgang zum Personalsachbearbeiter/-in. Er richtet sich sowohl an Mitarbeiter im Personalmanagement, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten, als auch an Quereinsteiger, die sich für eine qualifizierte Position in diesem Bereich interessieren.

Der Lehrgang findet vom 12. März bis 29. September zwei Mal pro Woche von 17:30 – 20:45 Uhr im Blended Learning-Format statt. Montags online über MS-Teams und Mittwochs in Präsenz in Duisburg. IHK-Ansprechpartnerin ist Sabrina Giersemehl, 0203 2821-382, giersemehl@niederrhein.ihk.de. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es unter https://www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.


Briefmarken Beauty Contest
- Deutsche Post sucht Deutschlands schönste Briefmarke 2024
- 56 Briefmarken stehen zur Auswahl – von Rocklegende Freddie Mercury über die UEFA Fußball-Europameisterschaft bis hin zur Weihnachtsbäckerei
- Öffentliche Online-Befragung startet am 6. Februar und läuft bis 6. März 2025

Die Deutsche Post will es wieder wissen: Welche Briefmarke war die schönste im vergangenen Jahr? Dazu ruft sie alle Fans der Schreibkultur, Briefmarken-Freunde und sonstige Interessierte auf, an der öffentlichen Online-Abstimmung des Unternehmens teilzunehmen.


Diese startet am 6. Februar unter dem Link www.deutschepost.de/briefmarkenwahl und läuft bis 6. März 2025. „Wir freuen uns, wenn wieder viele Menschen bei unserer Abstimmung mitmachen. So erhalten wir ein noch besseres Gefühl dafür, welche Motive bei unseren Kundinnen und Kunden beliebt sind und womit wir ihnen eine Freude machen können.
Denn wer eine schöne, für sich passende Briefmarke findet, schmückt damit auch gerne seinen Brief und verstärkt so seine Botschaft. Ohnehin hebt sich der Brief von allen anderen Kommunikationsformaten ab, wenn der Anlass ein besonderer ist“, sagt Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post.

Auch 2024 war wieder für jeden Geschmack etwas dabei: Sportfans konnten sich an den Briefmarken zur UEFA Fußball-Europameisterschaft und zu den Olympischen Spielen in Paris freuen. Für Musikfreunde gab es die Marke zur Rocklegende Freddie Mercury. In der Serie „Helden der Kindheit“ erschienen Das Sams und Michel aus Lönneberga.

Wer es mehr mit Dichtern und Denkern hat, der konnte beispielsweise zwischen Erich Kästner und Immanuel Kant wählen. Tierfreunde kamen mit einer süßen Hunde-Marke auf ihre Kosten. Und nicht zu vergessen Deutschlands erste klingende Briefmarke „Die Weihnachtsbäckerei“, die unter tatkräftiger Mitwirkung von Liedermacher Rolf Zuckowski und der Firma Ravensburger entstand.

Bereits in den vergangenen vier Jahren hat die Deutsche Post eine solche Umfrage durchgeführt. Zur schönsten Briefmarke 2023 war das Motiv „100 Jahre Disney“ gewählt worden. 2022 war das „Polarlicht“ das Siegermotiv. 2021 landete die „Sendung mit der Maus“-Marke ganz oben auf dem Siegertreppchen, 2020 „Die Biene Maja“.

In der anonymen Online-Befragung werden zusätzliche Fragen zu Briefmarken und deren Nutzung gestellt. Dabei können die Teilnehmer auch eigene Themen und Motive vorschlagen. Wer möchte, nimmt an einem Gewinnspiel mit Preisen rund um Post und Briefmarken teil.

Jedes Jahr erscheinen mehr als 50 neue Briefmarken. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann Themen für ein Briefmarkenmotiv vorschlagen. Diese werden im sogenannten „Programmbeirat“ besprochen und festgelegt, anschließend entscheidet der „Kunstbeirat“ über die jeweiligen Motive. Beide Gremien sind mit Politikern, Vertretern des Bundesfinanzministeriums und der Deutschen Post sowie Philatelisten besetzt, der Kunstbeirat zusätzlich mit Grafikprofessoren.

Die Hälfte der Motive gestaltet die Deutsche Post mit eigenen Grafikern selbst. Offizieller Herausgeber der Postwertzeichen mit dem Aufdruck „Deutschland“ ist das Bundesministerium der Finanzen. Erhältlich sind die Briefmarken in Postfilialen und online im Shop der Deutschen Post.
Weitere Einzelheiten zu Briefmarken unter deutschepost.de/briefmarke.



Sofia Andruchowytsch liest in der Zentralbibliothek
Die ukrainische Autorin Sofia Andruchowytsch liest am Montag, 24. Februar, in der Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26, aus dem Buch „Die Geschichte von Sofia“. Der Roman erzählt von einer leidenschaftlichen, heimlichen Liebe im Schatten der Weltpolitik und vom ukrainischen Kampf gegen die sowjetrussische Übermacht. Er ist der abschließende Band der AmadokaTrilogie, einem epochalen Werk, das ein Jahrhundert ukrainischer Geschichte umfasst.

(C) Alexander Chekmenev

Sofia Andruchowytsch führt in diesem Roman alle Fäden der großen Trilogie zusammen und zeigt eindrucksvoll, dass wir die Gegenwart der Ukraine nur verstehen können, wenn wir ihre Geschichte kennen. Alexander Kratochvil begleitet den Abend als Übersetzer. Weitere Informationen und der Online-Ticketshop finden sich online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de. Karten sind auch an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.


Neuer Wettbewerb gestartet: Erlebnis Bienenwunder-Sets für Förderschulen in NRW zu gewinnen  
Kinder für die Natur begeistern: Sparda-Stiftung fördert gemeinsam mit der Initiative Bienen machen Schule spielerisches Lernen an Förderschulen Düsseldorf, 6. Februar 2025. Erstmals werden Bienen-Erlebnissets an Förderschulen in Nordrhein-Westfalen verlost. Der Wettbewerb wird von der Initiative Bienen machen Schule unter Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins Mellifera e. V. durchgeführt.


Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda Bank West fördert den Wettbewerb in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Arnsberg mit insgesamt 25 Sets. Eine bienenfreundliche Umwelt beginnt schon in den Köpfen unserer kleinsten Mitmenschen. Mithilfe des interaktiven Sets „Erlebnis Bienenwunder“ erhalten Kinder spielerisch Einblicke in die faszinierende Welt der Bienen. Diese spielen eine zentrale Rolle als Bestäuberinnen in unseren Ökosystemen.


An ihrem Beispiel werden Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen und Tieren begreifbar. Gleichzeitig eignen sich Bienen sehr gut, Kinder für die Natur zu begeistern und ihnen wertvolle Naturerfahrungen zu vermitteln. Unterschiedliche Materialien, Spiele und Aktivitäten wurden so ausgewählt, dass alle Sinne der Kinder angesprochen werden.

© Initiative Bienen machen Schule, Erlebnis Bienenwunder Set, Foto_Nick Leukhardt)


„Mit unserem Erlebnis Bienenwunder geben wir Kindern die Möglichkeit, mit allen Sinnen in die geheimnisvolle Welt der Bienen einzutauchen. Dadurch können sie die Liebe zur Natur entdecken. Das ist für uns ein ganz wichtiges Anliegen“, sagt Jonas Ewert, Leiter der Initiative Bienen machen Schule.

Die Initiative bringt Pädagog*innen und Imker*innen zusammen, die im Kindergarten oder Schulunterricht, in der Bienen-AG, in Umweltzentren, der offenen Kinder- und Jugendarbeit oder im Imkerverein ein Bewusstsein für die faszinierende Welt der Bienen schaffen wollen. Ein zentrales Anliegen ist es, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, mit und von den Bienen zu lernen. Ursula Wißborn, Vorständin der Sparda-Stiftung, ergänzt: „Bienen sind unverzichtbar für unsere Ökosysteme.

Mit dem Erlebnis Bienenwunder wecken wir schon bei den Kleinsten Begeisterung für diese faszinierenden kleinen Helfer und vermitteln ihnen spielerisch, wie wertvoll und schützenswert unsere Natur ist.“
© Initiative Bienen machen Schule, Foto_Daniel Saarschmidt) Initiative Bienen machen Schule

Mitmachen ist ganz einfach. Alle Förderschulen in NRW sind herzlich eingeladen, einen Bienen-Reim zu schicken, der, sofern es die Fähigkeiten der Schüler*innen zulassen, mit Beteiligung der Kinder entstanden ist, sowie eine kurze Begründung, weshalb Sie gerne an ihrer Förderschule mit dem Erlebnis Bienenwunder arbeiten möchten.

Alle Infos gibt es unter: www.mellifera.de/blog/bienen-schule-blog/wettbewerb-foerderschulen.html


Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West engagiert sich bereits seit 2004 in Nordrhein-Westfalen. Seit ihrer Gründung hat sie insgesamt fast 700 gemeinnützige Projekte mit mehr als 24 Millionen Euro gefördert. Allein im vergangenen Jahr unterstützte sie mit 1,16 Millionen Euro 33 Projekte.

Das soziale Engagement der Stiftung leitet sich nicht zuletzt aus dem Anspruch ab, die Gemeinschaft heute und in Zukunft zu stärken. Ziel ist immer, das Gemeinwohl zu fördern und sich in den drei Bereichen Kunst, Kultur und Soziales langfristig für die Menschen vor Ort einzusetzen. Im Fokus steht dabei die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen sowie älteren Menschen. Motivation ist es, die verschiedenen Projekte als Partner mit voranzubringen. Mehr über die Sparda-Stiftung und ihre Werte unter www.stiftung-sparda-west.de und bei Social Media.


Stadtbibliothek: „UmweltKids“ kommen nach Hamborn
Die Bibliothek im Hamborner Rathauscenter lädt Grundschulkinder von der zweiten bis vierten Klasse zum Programm „UmweltKids“ ein. Ab Samstag, 8. Februar, stehen sechs spannende Termine auf dem Programm, bei denen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Natur und Umwelt auf spielerische Weise entdecken, erforschen und gestalten können.



Mit Themen wie „Wasser – Eine klare Sache“, „Volle Power“, „Plastik & Co.“ und „Wertstoffprofi“ werden die Kinder zu kleinen Umweltforschern. Sie lernen nicht nur Wissenswertes über die Bedeutung von Nachhaltigkeit, sondern können auch selbst aktiv werden – durch Experimente, Bastelprojekte und spannende Entdeckungsreisen in die Welt der Umwelt und Natur.


Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Jeder Termin kann auch einzeln besucht werden, sodass die Teilnahme flexibel gestaltet werden kann.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf www.stadtbibliothek-duisburg.de. Bei Fragen steht Matthias Friedrich telefonisch unter (0151) 20564912 oder per E-Mail an netzwerker@werkstadt-duisburg.de zur Verfügung.


Koloniale Spuren in Duisburg – Führung im Stadtmuseum
Harald Küst begibt sich am Sonntag, 9. Februar, um 15 Uhr bei einer Führung durch das Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen, auf Spurensuche: Welche Zeugnisse der Kolonialgeschichte finden sich noch heute in Duisburg? Wie verwoben waren die Stadt und ihre Bewohner in die kolonialen Strukturen?


Die Führung beginnt in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und wirft anschließend einen Blick in die neue Sonderausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)koloniales Spurensuche in Duisburg“ vom Zentrum für Erinnerungskultur. Die Veranstaltung ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.



Rathausführung in Rheinhausen
Wer schon immer einen Blick hinter die Türen des Bezirksrathauses in Rheinhausen, Körnerplatz 1, werfen wollte, hat dazu am Samstag, 8. Februar, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit. Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß öffnet für alle Interessierte die Türen für eine kostenlose Führung durch das Haus, das auf eine wechselvolle Nutzung als Schule, Polizeistation und Rathaus zurückblicken kann.


Im Anschluss daran gibt es bei Kaffee und Kuchen im Sitzungssaal die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit der Bezirksbürgermeisterin. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich – entweder per E-Mail an BZA.Rheinhausen@stadt-duisburg.de oder persönlich bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Raum 210. Beachtet werden muss auch, dass nicht alle Räumlichkeiten der Führung barrierefrei zugänglich sind.


Wedauer Frauenfrühstück sehr beliebt  
Wo im evangelischen Gemeindehaus in Duisburg Wedau liebevoll die Tische eingedeckt und dekoriert werden und der frisch aufgebrühte Kaffee duftet, da gibt es doch sicher ein Treffen der Frauenhilfe. „Nö“, sagt die Initiatorin des Wedauer Frauenfrühstücks, Elke Jäger, „wir haben für unser Angebot die Perspektive verändert und erweitert.“


Elke Jäger und Uta Fischer bieten gemeinsam mit einem achtköpfigen, ökumenischen Vorbereitungsteam einmal im Quartal ein etwas anderes Format an. Gemeinsam gemütlich frühstücken und dabei über ein Thema diskutieren, dass alle angeht, das ist die Idee. Religiöse Aspekte können dabei durchaus vorkommen, sind aber nur ein Themenbereich unter vielen.

Über 50 Frauen buchen sich regelmäßig einen Platz am Frühstückstisch für zehn Euro. „Wenn wir morgens den Kartenverkauf eröffnen, dann sind wir am Abend komplett ausgebucht“, freut sich Elke Jäger. Sie begrüßt die frohe Runde zum ersten Frühstück des neuen Jahres und erzählt, dass das Team die 400 Euro Überschuss des letzten Jahres an das Duisburger Frauenhaus gespendet hat.   


„Also mir ist es unbegreiflich, wie ihr bei zehn Euro pro Person und einem so reichlichen Angebot auf dem Tisch überhaupt noch Geld übrigbehalten könnt“, wundert sich eine Frau. Elke Jäger war nicht umsonst über 30 Jahre lang Leiterin des evangelischen Jugendzentrums Arlberger Straße, die optimale Nutzung eines Budgets ist ihr also in Fleisch und Blut übergegangen. „Marmelade ist selbstgemacht, Tunfischaufstrich auch,“ erklärt sie die Sparpotentiale, „wir achten beim Einkauf auf Qualität und bemühen uns, möglichst wenig Reste zu erzeugen.“   


Gefrühstückt wird vor dem Thementeil, andersrum wäre auch Folter, angesichts der appetitlichen Fülle auf den Tischen. Danach geht es um Neuanfänge. Sabine Kandel, Rita Faure und Uta Fischer nähern sich dem Thema aus verschiedenen Ecken. Es geht um freiwillige Neustarts und um die, denen man auch bei Gegenwehr nicht entkommen kann. Um die Kraft, die es braucht, im Alter noch etwas Neues zu lernen. Und es gibt Vorschläge. Man könnte mal etwas tun, wobei man sich albern vorkommt. Oder etwas, dass einem Angst macht. Man könnte ein Parteiprogramm lesen, Basilikumeis probieren, alleine in Urlaub fahren. Man könnte zur Abwechslung mal versuchen, mit sich selber freundlich und geduldig umzugehen.   


An einem Achtertisch sitzen lauter Witwen und Singlefrauen zusammen. Die haben Erfahrung mit den Neustarts ohne Partner. Schnell sind sie in einer lebhaften Diskussion über Reisegruppen, die nur aus Paaren bestehen. Wo man sich als Alleinreisende doppelt einsam fühlen kann.
Aber sie alle haben neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder für sich erschlossen. Sie geben Kunstkurse, helfen bei der Lebensmittelverteilung für Bedürftige, sind im Sozialzentrum oder im Hospiz aktiv. Da kommt eine große Anzahl an ehrenamtlich geleisteter Arbeit fürs Gemeinwohl zusammen. Es hört sich ganz so an, als könnte man mit den Frauen, die hier zusammen sind, so einiges anfangen.  


„Wir organisieren hier Begegnungen und Austausch zwischen gestandenen Frauen auf Augenhöhe“, sagt Elke Jäger. Was für eine gute Idee.   Das nächste Frauenfrühstück im evangelischen Gemeindehaus in Wedau, am See 6, gibt es am Samstag, dem 3. Mai, um 10 Uhr. Karten zu zehn Euro bekommt man bei Elke Jäger (Tel.: 0203 / 70 77 71) und Uta Fischer (Tel.: 0203 / 70 78 96) und zwar am Donnerstag dem 3. April. Aber Achtung, wer mitmachen will, muss schnell sein - abends sind gewöhnlich alle Karten weg. Sabine Merkelt-Rahm      

Ökumenisches Frauenfrühstück am 1. Februar 2025 in Duisburg-Wedau. Im Vordergrund Uta Fischer, Elke Jäger und Sabine Kandel. (Foto: Bartosz Galus) 


Abendessen nach dem Gottesdienst - Durchblicke-Team lädt in die Obermeidericher Kirche ein
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am Sonntag, 9. Februar 2025 um 18 Uhr mit viel Musik, Texten, Liedern, Gebeten und Impulsen um die Aufforderung der Jahreslosung: Prüfet alles und behaltet das Gute!


Übrigens: Nach dem Gottesdienst ist wie immer die Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke. Im Anhang senden wir Ihnen ein Bild, das Musikerinnen und Musiker beim Gottesdienst September 2023 zeigt,  zur honorarfreien Verwendung (Foto: Michael Rogalla, www.obermeiderich.de). 


Fotoreisebericht in Duissern über eine Kreuzfahrt im östlichen Mittelmeer 
Der Duisserner Bezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 12. Februar 2025 um 15 Uhr nach einem geistlichen Impuls, Kaffee und Kuchen frisch gestärkt auf Bilderreise: Ekkehard Müller nimmt die Anwesenden mit auf Kreuzfahrt ins östliche Mittelmeer – auch anhand von selbst aufgenommenen Fotos, die er auf einer Großleinwand zeigt.

Der Pfarrer i.R. besuchte  Olympia und Athen, Byzanz/Konstantinopel (heute Istanbul), Santorin, Kairo und als Zugabe, auf der Rückfahrt Pompeji. Der Reisebericht bietet eine Fülle unterschiedlichster Bilder und Eindrücke von den Geburtsorten europäischer Kultur - „Einmal Antike und zu rück in 10 Tagen”!

Eine Anmeldung zur Themenrunde ist erforderlich (Tel.: 0203 / 330490), der Kostenbeitrag von fünf Euro kann vor Ort bezahlt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.




Kindertageseinrichtungen in NRW hatten durchschnittlich 20,5 Tage im Jahr geschlossen
Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen waren im Berichtsjahr 2023/2024 durchschnittlich 20,5 Tage geschlossen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das genauso viele Tage wie im Jahr zuvor. Im Berichtsjahr 2021/2022 hatte die Zahl der Schließtage noch bei 19,4 Tagen gelegen. Als Schließtage werden in der Statistik alle Tage gezählt, an denen eine Einrichtung z. B. wegen Ferien, Teamfortbildungen oder Krankheiten geschlossen war, obwohl sie eigentlich regulär geöffnet gehabt hätte.


Stundenweise Schließungen von Einrichtungen werden nicht erfasst. Städteregion Aachen hatte die meisten Kita-Schließtage Unter den kreisfreien Städten und Kreisen gab es 2023/2024 im Durchschnitt die meisten Schließtage in Einrichtungen der Städteregion Aachen (23,7), der Stadt Solingen (23,3) und der Stadt Remscheid (23,1). Die wenigsten Schließtage wurden in Kitas der Städte Mönchengladbach und Bochum (16,6) und im Kreis Lippe (17,0) gezählt.


Betrachtet wurden alle Kindertageseinrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Die Kindertageseinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft hatten im Berichtsjahr 2023/2024 durchschnittlich 21,2 Schließtage (2023: 21,2; 2022: 19,4). Die Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft kamen auf durchschnittlich 20,3 Schließtage (2023: 20,3; 2022: 19,5).



Von 10 783 Kitas in NRW, hatten nur 48 auch Betreuungszeiten nach 18 Uhr
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, begannen an regulären Öffnungstagen die Betreuungszeiten in den meisten der 10 783 Kitas in NRW zwischen 7 Uhr und 7:30 Uhr (93,3 Prozent). 304 Einrichtungen öffneten vor 7 Uhr (2,8 Prozent) und 417 Kitas nach 7:30 Uhr (3,9 Prozent).


Die Öffnungszeit endete in den meisten Einrichtungen zwischen 16:30 Uhr und 18 Uhr (58,1 Prozent). Während 4 466 Kitas bereits vor 16:30 Uhr schlossen (41,4 Prozent), gab es in 48 Einrichtungen (0,4 Prozent) auch Betreuungszeiten nach 18 Uhr.

Fleischproduktion im Jahr 2024 um 1,4 % gestiegen
• Fleischproduktion steigt erstmals seit dem Jahr 2016 wieder an, bleibt aber um knapp ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand
• Schlachtunternehmen erzeugen im Jahr 2024 insgesamt 6,9 Millionen Tonnen Fleisch und damit 97 200 Tonnen mehr als im Jahr 2023

Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtunternehmen 2024 nach vorläufigen Ergebnissen 6,9 Millionen Tonnen Fleisch. Das waren 97 200 Tonnen mehr als im Vorjahr.

Damit stieg die inländische Fleischproduktion nach sieben Rückgängen in Folge erstmals seit dem Jahr 2016 (8,4 Millionen Tonnen) wieder an. Insgesamt wurden im Jahr 2024 in den Schlachtbetrieben 48,7 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 693,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.



Schweinefleisch: Schlachtmenge um 1,9 % gestiegen
Mit 44,6 Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2024 stieg die Zahl der geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % oder 531 300 Tiere. Dabei erhöhte sich die Zahl der geschlachteten Schweine inländischer Herkunft um 1,6 % auf 43,3 Millionen Tiere. Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, sank dagegen um 9,2 % auf 1,3 Millionen Tiere.

Insgesamt produzierten die deutschen Schlachtunternehmen im Jahr 2024 rund 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch. Das waren 1,9 % oder 80 500 Tonnen mehr als 2023, im Vergleich zum Rekordjahr 2016 aber 1,3 Millionen Tonnen weniger, was einem Rückgang um knapp ein Viertel (-24,9 %) entspricht.

Rindfleisch: Schlachtmenge um 1,2 % gestiegen
Die Zahl der im Jahr 2024 gewerblich geschlachteten Rinder blieb gegenüber dem Vorjahr mit einem Anstieg um 0,1 % auf 3,0 Millionen Tiere nahezu unverändert. Allerdings stieg die Schlachtmenge um 1,2 % auf 1,0 Millionen Tonnen Rindfleisch, wobei die durchschnittlichen Schlachtgewichte in allen Rinderkategorien zunahmen.

Geflügelfleisch: Schlachtmenge um 0,3 % erhöht
Die Menge an erzeugtem Geflügelfleisch stieg im Jahr 2024 gegenüber 2023 um 0,3 % auf 1,6 Millionen Tonnen. Grund für den Anstieg war allein die um 1,8 % auf 1,1 Millionen Tonnen gestiegene Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch.

Die Produktion von Putenfleisch (Truthahnfleisch) ging dagegen um 2,1 % auf 408 100 Tonnen zurück. Insgesamt wurden in den Betrieben im Jahr 2024 rund 653,8 Millionen Hühner, davon 626,7 Millionen Jungmast- und 27,1 Millionen Suppenhühner geschlachtet. Hinzu kamen 30,2 Millionen Puten sowie 9,3 Millionen Enten.


NRW-Industrie: 40 Prozent niedrigere Produktion von Fleisch-Fertiggerichten als 2019
Die nordrhein-westfälischen Betriebe haben 31 200 Tonnen Fertiggerichte auf Grundlage von Fleisch wie z. B. Gulasch, Kohlrouladen oder Geflügel-Snacks im Jahr 2023 hergestellt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die Produktionsmenge von Fleisch-Fertiggerichten um 8,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2022. Gegenüber 2019 ist die Produktionsmenge um fast 40 Prozent gesunken (damals: 51 300 Tonnen).


Fertiggerichte auf Grundlage von Fleisch machten mehr als ein Drittel des gesamten Absatzwertes aus Insgesamt sind im Jahr 2023 in 38 der 9 901 produzierenden Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Fertiggerichte im Wert von 911 Millionen Euro hergestellt worden. Mit einem Warenwert von 319 Millionen Euro machten Fertiggerichte auf der Grundlage von Fleisch ein Drittel des gesamten Absatzwertes der Fertiggerichtproduktion aus.


Im Jahr 2019 betrug dieser Anteil noch fast die Hälfte. Neben Fertiggerichten auf Grundlage von Fleisch kann bei der Produktion von Fertiggerichten nach weiteren Hauptbestandteilen unterschieden werden: Mit einem Absatzwert von 198 Millionen Euro machten im Jahr 2023 Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza, Baguette und Käsefondues (Andere Fertiggerichte) 21,7 Prozent vom gesamten Absatzwert der Fertiggerichte aus. Es folgten Teigwaren und Teigwarengerichte mit 153 Millionen Euro (16,8 Prozent),


Fertiggerichte auf der Grundlage von Gemüse (13,7 Prozent) mit 125 Millionen Euro und Fertiggerichte auf Grundlage von Fisch mit 116 Millionen Euro (12,7 Prozent). Deutschlandweite Fertiggerichtproduktion war 2023 leicht rückläufig Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr 1,6 Millionen Tonnen (−0,7 Prozent gegenüber 2022) Fertiggerichte mit einem nominalen Absatzwert von 5,5 Milliarden Euro (+8,6 Prozent) produziert; 16,4 Prozent (2022: 16,1 Prozent) des Absatzwertes entfiel auf nordrhein-westfälische Betriebe.


Absatzwert stieg in den ersten drei Quartalen 2024
In den ersten drei Quartalen 2024 sind in NRW nach vorläufigen Ergebnissen in 38 Betrieben Fertiggerichte im Wert von 691,0 Millionen Euro (+1,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) hergestellt worden. Gegenüber den ersten neun Monaten 2019 stieg der Absatzwert nominal um 6,5 Prozent. Der Absatzwert von Fertiggerichten auf der Grundlage von Fleisch stieg in den ersten drei Quartalen 2024 gegenüber 2023 um 5,4 Prozent (und sank gegenüber 2019 um 15,9 Prozent) auf 251 Millionen Euro.