Frau verletzt – Mordkommission ermittelt Eine
43-jährige Frau rief am Sonntagnachmittag (16. Februar, 15:29 Uhr)
die Polizei Duisburg um Hilfe, weil sie von ihrem Ehemann in der
gemeinsamen Wohnung auf der Duisburger Straße angegriffen wurde. Der
42-jährige Tatverdächtige ergriff die Flucht. Als die Einsatzkräfte
eintrafen, alarmierten sie den Rettungsdienst und leisteten
Erste-Hilfe.
Während des Einsatzes erschien der
Tatverdächtige mit irakischer Staatsangehörigkeit an der Wohnung, wo
ihn die Polizisten vorläufig festnahmen. Rettungskräfte brachten die
Verletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die
Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchtes
Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei Duisburg eine
Mordkommission eingesetzt wurde.
Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der Mann am Montagmittag (17.
Februar) einem Haftrichter wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes
beim Amtsgericht Duisburg vorgeführt, der antragsgemäß einen
Haftbefehl erließ. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen
und der Motivlage dauern an. Das Jugendamt der Stadt Duisburg sowie
der polizeiliche Opferschutz erhielten Kenntnis.
Grippe- und Erkältungswelle in Nordrhein – Was jetzt wichtig ist
Die diesjährige Grippe- und Erkältungssaison verläuft
ungewöhnlich heftig. Nach Auskunft des Robert Koch-Instituts (RKI)
liegt die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen derzeit bei knapp 2.500
pro 100.000 Einwohner – ein Niveau, das zuletzt Ende 2023 erreicht
wurde.
Entsprechend hoch ist derzeit die Auslastung von
Haus- und Kinderarztpraxen sowie des ambulanten Notdienstes.
Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, doch auch unter
Erwachsenen liegen die Infektionszahlen über denen des Vorjahres.
Laut RKI dominieren gegenwärtig vor allem Influenza A- und B-Viren,
gefolgt von RSV und Rhinoviren.
„Die Lage ist aktuell
zwar noch nicht besorgniserregend, dennoch sollten wir insbesondere
mit Blick auf die Karnevalstage achtsam sein. Wer Symptome verspürt,
bleibt am besten zu Hause und kuriert sich in Ruhe aus. Im
öffentlichen Raum helfen Hygienemaßnahmen wie das Einhalten der
Husten- und Niesetikette, regelmäßiges Händewaschen oder
Abstandhalten; vulnerable Gruppen sollten gerade doppelt auf sich
achten, damit sie unbeschadet durch die Winterzeit kommen“, sagt der
Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
(KVNO), Dr. med. Frank Bergmann.
Influenza: Wann ein
Arztbesuch sinnvoll ist Bei gesunden Kindern sowie Erwachsenen
unter 60 Jahren verläuft eine Grippe meist ohne größere
Komplikationen. In diesen Fällen reicht es in der Regel, sich zu
schonen und die Erkrankungen auszukurieren. Treten jedoch starke
Symptome auf oder verschlechtert sich der Zustand, sollte die
Hausarzt- oder Kinderarztpraxis kontaktiert werden – idealerweise
vorab telefonisch, um ggf. eine separate Infektionssprechstunde
anzufragen.
Wer außerhalb der regulären Praxiszeiten
medizinische Hilfe benötigt, kann sich an den ambulanten
Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte wenden. Informationen
zu den gut 90 Notdienstpraxen in Nordrhein gibt es unter
www.kvno.de/notdienst oder über die kostenlose Hotline 116 117.
Patienten, die nicht mobil sind, können über die Rufnummer zudem
einen ärztlichen Hausbesuch anfragen.
Videosprechstunde
für Kinder und Jugendliche Für Eltern erkrankter Kinder und
Jugendlicher bietet die KV Nordrhein eine kinderärztliche
Videosprechstunde an. Dieser Service ist samstags, sonntags und
feiertags (inkl. Rosenmontag) von 10 bis 22 Uhr verfügbar. Termine
können telefonisch über die Patientenhotline 116 117 oder auch
online über www.kvno.de/kinder vereinbart werden.
Stadt Duisburg informiert über Kommunale Wärmeplanung:
Kick-Off-Veranstaltung am 6. März im Lehmbruck Museum
Die Kommunale Wärmeplanung soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung
in Duisburg bis 2045 klimafreundlich und wirtschaftlich gestaltet
werden kann. Den aktuellen Planungsstand stellt die Stadt Duisburg
ab dem 6. März den Duisburgerinnen und Duisburgern vor – auf einer
neuen Internetseite und in insgesamt acht Veranstaltungen in ganz
Duisburg.
Die Bürgerbeteiligung zur Kommunalen
Wärmeplanung startet mit einer zentralen Info-Veranstaltung am
Donnerstag, 6. März, von 18 bis 20 Uhr im Lehmbruck Museum im
Kantpark. Mit dabei sind Oberbürgermeister Sören Link,
Stadtwerke-Vorstand Andreas Gutschek sowie die zuständige
Beigeordnete Linda Wagner, die das Projekt in der Stabsstelle
Klimaschutz der Stadtverwaltung leitet.
Eine Anmeldung
ist per E-Mail an waermeplanung@stadt-duisburg.de oder telefonisch
unter 0203/94000 gewünscht. Die gesetzlich vorgeschriebene Kommunale
Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein, um die Klimaschutzziele der
Stadt Duisburg zu erreichen und die Wärmeversorgung nachhaltig,
kosteneffizient und klimafreundlich zu gestalten.
Die
Bestands- und Potenzialanalyse wurde im Herbst 2024 abgeschlossen.
Auf dieser Basis wurde ein Vorschlag für die Einteilung der
Wärmeversorgungsgebiete in Duisburg erarbeitet, der nun den
politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die
Stadt Duisburg erarbeitet den Kommunalen Wärmeplan gemeinsam mit der
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) bis Mitte
2026.
Der fertige Wärmeplan unterstützt nicht nur die
klimafreundliche Umstellung der Energieversorgung, sondern zeigt
auch konkrete Maßnahmen auf, um die Versorgungssicherheit der Stadt
zu gewährleisten. Die Wärmeplanung ist eine strategische Planung.
Für die Umstellung ihrer Wärmeversorgung können Immobilienbesitzer,
sich an der für das jeweilige Gebiet geplanten Versorgungsart
orientieren, dürfen aber auch andere klimafreundliche
Heizungstechnologien nutzen.
Linda Wagner, Beigeordnete
für Umwelt und Klimaschutz, erklärt: „Mit der kommunalen
Wärmeplanung legen wir die Basis, wie wir Duisburgs Wärmeversorgung
für die Zukunft sicher und klimaneutral machen können und erhöhen
damit die Planungssicherheit für private und öffentliche
Investitionen.“
Dafür werden fossile Brennstoffe wie
Erdgas oder Heizöl schrittweise durch Fernwärme, Wärmepumpen oder
andere Technologien, die auf Basis erneuerbarer Energien Wärme
liefern, ersetzt. Weitere Informationen zum Thema gibt es ab sofort
auf der neuen Internetseite
www.du-heizt.de.
Betreuungsangebote für
Grundschulkinder in den Osterferien In den
bevorstehenden Osterferien bietet das Amt für Schulische Bildung in
Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern wieder ein kostenfreies
Betreuungsangebot für Duisburger Grundschulkinder an. An insgesamt
15 verschiedenen Standorten in Duisburg können Kinder vom 14. bis
17. April sowie vom 22. bis 22. April, jeweils täglich von 8 bis 16
Uhr an vielfältigen Aktivitäten teilnehmen.
Unter der
Aufsicht erfahrener pädagogischer Fachkräfte erhalten die
Schülerinnen und Schüler nicht nur ein ausgewogenes Mittagessen,
sondern können auch an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten,
kreativen Workshops und sogar Ausflügen in die nahe Umgebung
teilnehmen. Die Ferienbetreuung steht Familien wochenweise zur
Auswahl und ist kostenfrei. Lediglich für das Mittagessen wird ein
Beitrag von vier Euro pro Tag erhoben.
Bei einem
Anspruch auf Bildung- und Teilhabeleistungen wird der Beitrag von
den Sozialleistungsträgern übernommen. Weitere Informationen und
eine Auflistung aller Standorte sind auf der städtischen
Internetseite unter www.duisburg.de/ferienbetreuung abrufbar.
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Interessierte Eltern können ihre Kinder online über die
Internetseite von Donnerstag, 20. Februar, 12 Uhr bis Mittwoch, 5.
März, 16 Uhr verbindlich anmelden. Die Platzvergabe erfolgt in der
Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Eltern erhalten zeitnah
nach Beendigung des Anmeldeverfahrens per E-Mail eine finale
Rückmeldung, ob der Betreuungsplatz am gewünschten Standort gebucht
werden konnte.
Große Altweiberparty mit
Live-Musik und Sturm aufs Hamborner Rathaus Die jecke
Zeit steuert auf ihre Höhepunkte zu: Und die traditionelle
Altweiberparty im Ratskeller des Hamborner Ratshauses gehört dazu.
Am Donnerstag, 27. Februar 2025, startet sie um 12 Uhr bei freiem
Eintritt mit Live-Musik und vielen närrischen Höhepunkten. Einlass
ist ab 11.30 Uhr.
Verkleiden lohnt sich: Die drei besten
Kostüme werden prämiert. Die Hamborner Karnevalsvereine haben
gemeinsam mit der Bezirksverwaltung Hamborn ein buntes
Bühnenprogramm auf die Beine gestellt. Moderiert wird es von Gabi
Pletziger. Nach dem Einmarsch der Hamborner Stadtwache und der
Kapitulation des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Marcus
Jungbauer und der Schlüsselübergabe an die Obermöhne Silke Wormuth
geht es musikalisch los.
Sänger „Chriss Martin“, die
Band „Stark reduzierte Einzelstücke“ und DJ Micha heizen die
Partylaune an. Der Empfang des Duisburger Stadtprinzen und des
Kinderprinzenpaares sowie Auftritte der Tanzgarden von Rot-Weiß
Schmidthorst, des Karnevalsvereins Obermarxloh, der Marxloher Jecken
und der „Echten Freunde der Pils-Sucher“ runden das jecke Treiben
ab. Für die Verpflegung sorgt das Ristorante „Amore Mio“.
Eingeschränktes Leistungsangebot der Stadt an den
Karnevalstagen Mit dem Altweiberdonnerstag am 27.
Februar beginnt die heiße Phase des rheinischen Karnevals. Auch in
Duisburg übernehmen die Jecken die Herrschaft. Wegen des närrischen
Treibens ist die Stadtverwaltung Duisburg nur eingeschränkt
erreichbar: Am Rosenmontag, 3. März, bleiben alle städtischen
Dienststellen geschlossen.
Dazu zählen auch die
städtischen Kindertageseinrichtungen und Jugendzentren, die
Volkshochschule, die Musik- und Kunstschule, die Zentralbibliothek
und ihre Zweigstellen, die von DuisburgSport betriebenen Bäder in
Neudorf, Rheinhausen, Hamborn und Walsum, das Studieninstitut sowie
die städtischen Museen, also das Binnenschifffahrtsmuseum und das
Kultur- und Stadthistorische Museum.
Auch am
Altweiberdonnerstag, 27. Februar, und den übrigen Karnevalstagen
gibt es ein eingeschränktes Leistungsangebot: Das Rathaus am
Burgplatz in der Stadtmitte ist ab 9 Uhr für den Publikumsverkehr
geschlossen. Die Stabsstelle für Wahlen im Bezirksamt
Homberg/Ruhrort/Baerl sowie im Gebäude „In den Haesen 84“ und das
Amt für Bodenordnung, Geomanagement und Kataster im Stadthaus
schließt an Altweiber bereits ab 12 Uhr.
Das Amt für
Soziales und Wohnen mit allen Außenstellen, das Amt für schulische
Bildung, das Rechtsamt, das Bürger- und Ordnungsamt mit dem
Straßenverkehrsamt, das Institut für Jugendhilfe mit allen
Außenstellen, die Dienststelle zur Erteilung von
Ausnahmegenehmigungen und Parkerleichterungen im Stadthaus, die
Geschäftsstellen der Volkshochschule sowie das Amt für
Rechnungswesen und Steuern haben am Altweiberdonnerstag nur bis 13
Uhr geöffnet.
Auch das Gesundheitsamt schließt an
Altweiber für den Publikumsverkehr ab 13 Uhr. Bestehende Termine
können wahrgenommen werden. Städtischer Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes Der Städtische Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes ist ab Mittwoch, 26. Februar, 21.30 Uhr aufgrund
umfangreicher Kontrollen an Altweiber sowie von Karnevalssamstag, 1.
März, bis einschließlich Rosenmontag, 3. März nicht zu erreichen.
Am Freitag, 28. Februar, ist der städtische Außendienst
eingeschränkt in der Zeit von 8 bis 16.30 Uhr telefonisch
erreichbar. Ab Dienstag, 4. März gilt wieder die reguläre
Erreichbarkeit von 8 bis 23 Uhr. Call Duisburg und
Bürger-Service-Stationen Das Servicecenter „Call Duisburg“ ist am
Altweiberdonnerstag eingeschränkt mit einem Notdienst bis 16 Uhr
erreichbar.
Der Bürgerservice Homberg/Ruhrort/Baerl
bleibt an diesem Tag komplett geschlossen, die Bürgerservices
Meiderich/Beeck, Mitte, Rheinhausen und Süd schließen ab 13 Uhr, der
Bürgerservice Walsum ab 10 Uhr. Der Bürgerservice im Bezirksamt
Hamborn ist bis 11 Uhr geöffnet.
Stadt Duisburg
informiert über das Glasverbot bei Karnevalsumzügen in den
Ortsteilen Wehofen und Serm In der Vergangenheit kam es
bei den Karnevalsveranstaltungen in den Ortsteilen Wehofen und Serm
zu einer deutlich erhöhten Menge weggeworfener Glasflaschen. Durch
die Vielzahl achtlos weggeworfener und zerbrochener Glasbehälter
entstand für die Besucherinnen und Besucher der Umzüge, aber auch
für die Einsatzkräfte eine erhebliche Verletzungsgefahr.
Daher wird seit einigen Jahren ein räumlich und zeitlich
begrenztes Glasverbot für die Karnevalszüge in Serm und Wehofen
erlassen. Damit konnte die Situation vor Ort deutlich entschärft
werden. Aus diesem Grund wird auch in diesem Jahr ein entsprechendes
Verbot angeordnet. Das Glasverbot gilt am Samstag, 1. März, von 8
bis 18 Uhr in Duisburg Wehofen für den Marktplatz, mit den
angrenzenden Straßenabschnitten.
In Duisburg-Serm gilt
das Glasverbot am darauffolgenden Sonntag, 2. März, von 8 bis 18 Uhr
für den Kirchplatz sowie für die umliegenden Straßen. An den
Zugängen zu den Veranstaltungsbereichen (Zugstrecken) können
Besucher mitgeführte Glasbehälter in bereitgestellten Müllbehältern
entsorgen. Der städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes
wird die Einhaltung des Glasverbots kontrollieren und ggfls. mit den
erforderlichen Zwangsmitteln durchsetzen.
Die Stadt
Duisburg bittet alle Besucher der Karnevalszüge in Wehofen und Serm
das Glasverbot zu beachten. Da sich die Glasproblematik bei den
anderen Duisburger Karnevalsumzügen bislang nicht stellte, wurde
dort kein Verbot ausgesprochen. Weitere Informationen rund Karneval
in Duisburg und den Streckenverläufen gibt es auf der Internetseite
der Stadt Duisburg unter:
www.duisburg.de/karneval.
Kontrollen zur
Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bei Altweiberfeiern und
Karnevalsumzügen Auch Kinder und Jugendliche sollen
gemeinsam mit den Erwachsenen ausgelassen Karneval feiern dürfen.
Damit die heitere und fröhliche Stimmung nicht getrübt wird, sollten
die Erwachsenen mit darauf achten, dass Kinder und Jugendliche
nüchtern bleiben.
Leider endet die Karnevalsparty jedes Jahr
für einige Kinder und Jugendliche beim Jugendamt, auf dem
Polizeirevier oder gar im Krankenhaus. In den vergangenen Jahren
wurden bei den Kontrollen schon Kinder im Alter ab zwölf Jahren
alkoholisiert angetroffen.
Obwohl die in der Vergangenheit
durchgeführten Kontrollen positive Wirkungen feststellen ließen,
wird das Bürger- und Ordnungsamt anlässlich der Duisburger
Karnevalsumzüge, sowie bei den großen Altweiberfeiern am
Kometenplatz in Duisburg-Walsum und am Gelände des alten
Güterbahnhofs in der Stadtmitte auch in diesem Jahr wieder
Jugendschutzkontrollen durchführen.
Das Jugendschutzgesetz
untersagt aber besonders den Gewerbetreibenden die Abgabe
alkoholischer Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.
Wer für seine Stimmung gar hochprozentige Begleiter, wie
beispielsweise Whiskey, Wodka, Alkopops, beschaffen will, muss
mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dabei ist zu
beachten, dass auch die Weitergabe von Alkohol durch Erwachsene an
Kinder oder Jugendliche einen Verstoß gegen diese Vorschrift
darstellt.
Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird auch
in diesem Jahr durch gezielte Kontrollen überwacht. Für
Gewerbetreibende besteht in Zweifelsfällen die Verpflichtung, das
Alter der jungen Kunden durch deren Ausweispapiere zu überprüfen.
„Schwarze Schafe“ haben mit empfindlichen Strafen bis zu 50.000 Euro
zu rechnen. Im Wiederholungsfall droht sogar eine
Gewerbeuntersagung.
Unabhängig von den
Jugendschutzkontrollen ist neben den Einsatzkräften der Polizei auch
das Bürger- und Ordnungsamt mit dem gesamten zur Verfügung stehenden
Personal für die Sicherheit der Karnevalsbesucher, und Teilnehmenden
der Duisburger Karnevalsumzüge präsent. Die städtischen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für alle Ordnungswidrigkeiten
und die Abwehr von erkennbaren und auftretenden Gefahren, sowie die
Beseitigung von ordnungsrechtlichen Störungen zuständig.
Zu den städtischen Aufgaben gehören aber nicht die von der
Polizei wahrzunehmenden Aufgaben im Zusammenhang mit Straftaten. Die
Präsenz des Städtischen Außendienstes (SAD) des Bürger- und
Ordnungsamtes erfolgt in diesem Jahr wieder durch Fußstreifen bei
allen Karnevalszügen.
Die Außendienstmitarbeiter stehen
für Fragen und Hinweise aus der Bevölkerung zur Verfügung und werden
die Polizei unverzüglich über entstehende Gefahrensituationen
informieren. Der SAD ist aufgrund der umfangreichen Kontrollen an
Altweiber, 27. Februar, sowie von Karnevalsamstag, 1. März, bis
einschließlich Rosenmontag, 3. März, nicht zu erreichen. Am Freitag,
28. Februar, ist der SAD nur eingeschränkt in der Zeit von 8 bis
16.30 Uhr telefonisch unter (0203) 283 3900 erreichbar.
Weitere Informationen rund Karneval in Duisburg und den
Streckenverläufen gibt es auf der Internetseite der Stadt Duisburg
unter www.duisburg.de/karneval.
Halteverbote zu
den Karnevalsumzügen im Stadtgebiet Die heiße Phase des
rheinischen Karnevals startet bald auch in Duisburg, dann übernehmen
die Jecken die Herrschaft und es gibt wieder zahlreiche
Karnevalsumzüge im Stadtgebiet. Zu Karneval gelten auf den Zug und
Aufstellstrecken der Duisburger Karnevalsumzüge eine Vielzahl von
eigens aufgestellten Haltverboten (Verkehrszeichen 283).
Besonders zu beachten ist, dass in diesem Jahr der
Blutwurstsonntagsumzug auf Samstag, 22. Februar, sowie der
Kinderkarnevalszug Hamborn auf Samstag, 1. März, vorverlegt wurde.
Die Halteverbote sind bei folgenden Karnevalszügen in den
Stadtteilen Meiderich, Homberg, Wehofen, Hamborn, Serm, Neumühl
sowie dem Rosenmontagszug in Stadtmitte zu beachten: -
Blutwurstsonntagsumzug Meiderich am Samstag, 22. Februar -
Nelkensamstagszug Homberg / Moers am Samstag, 1. März -
Kinderkarnevalszug Wehofen am Samstag, 1. März -
Kinderkarnevalszug Hamborn am Samstag, 1. März - Karnevalsumzug
Serm am Sonntag, 2. März - Karnevalszug „Die Pilssucher“ in
Neumühl am Montag, 3. März - Rosenmontagszug in der Stadtmitte
am Montag, 3. März
Das Bürger- und Ordnungsamt weist an
dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass alle Haltverbotsbereiche
bereits ab 0 Uhr autofrei zu halten sind. Städtische Einsatzkräfte
werden die Einhaltung der Haltverbote an den Veranstaltungstagen
bereits nachts kontrollieren. Verbotswidrig parkende Fahrzeuge
werden konsequent abgeschleppt.
Die in diesem Zusammenhang
entstehenden Kosten und Gebühren sind von den verantwortlichen
Fahrern bzw. den Fahrzeughaltern bei Abholung des sichergestellten
Fahrzeugs zu zahlen. Weitere Informationen rund Karneval in Duisburg
und den Streckenverläufen gibt es auf der Internetseite der Stadt
Duisburg unter:
www.duisburg.de/karneval
Rezessionsrisiko
gesunken bei hoher Unsicherheit durch Trump-Zölle –
Weichenstellungen nach Bundestagswahl wichtig Das
Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine
Rezession gerät, ist in den vergangenen Wochen spürbar gesunken, die
ökonomische Unsicherheit bleibt aber angesichts neuer US-Zölle und
vor der Bundestagswahl hoch. Das signalisiert der monatliche
Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.
Für
den Zeitraum von Februar bis Ende April 2025 weist der Indikator,
der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten
wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt, eine
Rezessionswahrscheinlichkeit von 32,6 Prozent aus. Anfang Januar
betrug sie für die folgenden drei Monate noch 44,6 Prozent. Trotz
der Entspannung bleibt der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator
aber wie in den Vormonaten auf „gelb-rot“, zumal sich de
statistische Streuung des Indikators, in der sich die Verunsicherung
der Wirtschaftsakteure ausdrückt, parallel leicht erhöht hat.
„Gelb-rot“ signalisiert konjunkturelle Unsicherheit, aber keine
akute Rezessionsgefahr.
Die aktuelle Abnahme des
Rezessionsrisikos beruht, neben leicht positiven Trends bei
Finanzmarktdaten und Stimmungsindikatoren, insbesondere auf dem
kräftigen Anstieg der Auftragseingänge für die Industrie im Dezember
2024, dem aktuellsten Monat, für den derzeit realwirtschaftliche
Daten vorliegen. Die positive Entwicklung wecke „die Hoffnung, dass
die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres eine leichte
Aufwärtsbewegung erfährt“, analysiert IMK-Konjunkturexperte Dr.
Thomas Theobald.
Allerdings sollte sie zunächst nicht
überbewertet werden. Denn der Zuwachs bei den Aufträgen sei
erheblich von einzelnen Großorders geprägt und er folgte auf mehrere
schwache Monate. Vor allem aber drohe bei einer möglichen Eskalation
im von US-Präsident Trump angezettelten Zoll- und Handelskonflikt
ein Rückgang des Welthandels, der auch die deutschen Exporte weiter
belasten dürfte. Hinzu komme, dass das Klima der Unsicherheit auch
die Binnennachfrage in Deutschland bremse, was sich etwa darin
ausdrückt, dass Einzelhandelsumsätze und Verbrauchervertrauen kaum
vorankommen.
„In dieser fragilen Situation hängt enorm viel
davon ab, dass die nächste Bundesregierung wirtschaftspolitisch die
richtigen Weichen stellt“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, der
wissenschaftliche Direktor des IMK. „Um einen Turnaround der
Wirtschaft zu schaffen, brauchen wir schnell ein großes
Investitionsprogramm, das die öffentliche Infrastruktur modern und
leistungsfähig macht. Das würde die Konjunktur kurzfristig
ankurbeln, und sie würde widerstandsfähiger gegen einen
internationalen Handelskonflikt.
Noch wichtiger ist die
mittelfristige Wirkung: Eine moderne Infrastruktur macht unsere
gesamte Wirtschaft wettbewerbsfähiger und zusätzliche private
Investitionen attraktiver. Die zu erwartenden positiven Effekte sind
so stark, dass es sich dafür lohnt, Kredite aufzunehmen und endlich
die Schuldenbremse zu reformieren. Das haben wir in einer aktuellen
Studie berechnet, und mehr als 50 Wissenschaftler*innen aus dem In-
und Ausland plädieren in einem neuen Aufruf ebenfalls dafür“, so
Dullien.*
Bundestagswahl: Lebenshilfe sieht die
Teilhabe von Menschen mit Behinderung bedroht Berlin.
Wenige Tage vor der Bundestagswahl ruft die Bundesvereinigung
Lebenshilfe alle Wahlberechtigten dazu auf, mit ihrer Stimme
Parteien zu unterstützen, die für die Rechte von Menschen mit
Behinderung und eine inklusive Gesellschaft eintreten. Denn nur wer
auch für Menschen mit Behinderung einsteht, steht glaubhaft für alle
Menschen ein.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe
und Bundesministerin a.D., betont: „Der Wahlkampf zeigt, dass die
Teilhabe von Menschen mit Behinderung bedroht ist. Angesichts der
vielen Herausforderungen, die Deutschland aktuell bewältigen muss,
fürchten Menschen mit Behinderung und ihre Familien, dass der Staat
sie im Stich lässt. Dass an ihnen zuerst gespart wird, wenn die
Löcher in den öffentlichen Haushalten immer größer werden. Hinzu
kommt der eklatante Mangel an Fachkräften bei den Hilfen für
Menschen mit Behinderung. Für all diese Probleme müssen die
demokratischen Parteien der Mitte nach dem 23. Februar gemeinsam
Lösungen finden. Nur ein sicheres soziales Netz hält unsere
Gesellschaft zusammen, Hass und Hetze von ganz rechts zerstören
dagegen den über Jahrzehnte aufgebauten sozialen Frieden.
Die
Bundestagswahl wird entscheiden, welchen Weg wir einschlagen wollen.
Ob wir eine vielfältige, offene Gesellschaft ohne Barrieren sein
möchten, in der die Schwächsten mittendrin sein können und dafür die
Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Oder ob wir uns abschotten
und das Recht des Stärkeren regieren lassen. Mit unserer Stimme
haben wir es in der Hand, ein Zeichen für Inklusion, Menschlichkeit
und unsere demokratischen Werte zu setzen.“
Medientrödel in Großenbaum In der Schul-
und Stadtteilbibliothek an der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee
168 bis 174, findet ab Dienstag, 18. Februar, ein großer
Medientrödel statt. Romane, Kinder-, Jugend- und Sachbücher suchen
neue Besitzerinnen und Besitzer. Auch Zeitschriften, DVDs, Hörbücher
und Spiele für alle Altersgruppen sind im Angebot. Bis
einschließlich Dienstag, 28. Februar, kann man sich hier gegen eine
Spende mit Literatur und Unterhaltung eindecken.
Dabei
zahlen alle das, was sie angemessen finden. Der Erlös kommt der
Duisburger Bibliotheksstiftung zugute, die davon unter anderem
Projekte zur Leseförderung finanziert. Auskunft erteilt das Team der
Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter (0203) 283-7053.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Workshop: 3D-Druck-Führerschein in der
Zentralbibliothek Die Zentralbibliothek, Steinsche
Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, bietet in den kommenden
Wochen mehrere Einführungs-Workshops zum 3DDruck in ihrer MachBar
an. Interessierte ab 14 Jahren erhalten in kleinen Gruppen von
maximal vier Personen einen Einblick in die Möglichkeiten dieser
Technik, mit der von der Herstellung eines lustigen Gadgets bis zu
einem nützlichen Tool vieles möglich ist. Der erste Termin ist am
Dienstag, 18. Februar, um 16 Uhr.
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Bis Mitte Juli wird
der Workshop jeweils zweimal monatlich an unterschiedlichen
Wochentagen und zu verschiedenen Zeiten angeboten. Am Ende des
90-minütigen Workshops erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
einen 3D-Druck-Führerschein, mit dem sie zukünftig den Rechner und
Drucker in der MachBar eigenständig für ihre Projekte nutzen können.
Das Angebot ist kostenlos, Voraussetzungen ist ein gültiger
Bibliotheksausweis und ein Mindestalter von 14 Jahren. Alle Termine
und die Möglichkeit zur Anmeldung sind online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) zu finden.
Für mehr Artenvielfalt und blühende
Frühlingsbeete: Naturnahes Gärtnern mit Tipps vom
Gartenbauexperten
Mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur,
sondern auch die Chance, den eigenen Garten in ein blühendes
Paradies zu verwandeln. Naturnahes Gärtnern verbindet Umweltschutz
und Artenvielfalt mit einer pflegeleichten Gartengestaltung.
Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für
Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL) gibt Tipps, wie heimische
Pflanzen, nachhaltige Maßnahmen und der Verzicht auf Chemie den
Garten in einen echten Naturgarten verwandeln.
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In einem Naturgarten bieten heimische Gehölze wie die Kornelkirsche
ganz früh im Jahr Blütennahrung für Insekten. Quelle: BLGL
Naturnahes Gärtnern bedeutet nicht, der Natur völlig freien Lauf zu
lassen oder ein unkontrolliertes Chaos zuzulassen. Vielmehr geht es
darum, im Einklang mit der Natur zu arbeiten, das ökologische
Gleichgewicht zu bewahren und den Garten so zu gestalten, dass er
die Artenvielfalt fördert. „Heimische Pflanzen, die an die
regionalen Boden- und Klimabedingungen angepasst sind, spielen
hierbei eine zentrale Rolle“, weiß Dr. Lutz Popp.
Der
Nährstoffkreislauf als Basis In einem naturnahen Garten ist der
achtsame Umgang mit dem Boden essenziell. Er sollte ein
ausreichendes Wasserhaltevermögen besitzen, gut durchlüftet und
keinesfalls verdichtet sein. Dr. Popp weist darauf hin, dass
befestigte Flächen nur dort angelegt werden sollten, wo sie wirklich
nötig sind: „Gartler:innen sollten diese immer wasserdurchlässig
gestalten, um die Bodenökologie zu schützen und die Versickerung von
Regenwasser zu ermöglichen.“
„Kurz vor dem Anbau der ersten
Kulturen ist das Ausbringen fertigen Komposts sinnvoll, da dieser
als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer wirkt“, weiß der
Gartenbauexperte. Der Verzicht auf chemische Dünger, Mähroboter und
Laubbläser ist in einem naturnahen Garten selbstverständlich.
Stattdessen setzen Naturgärtner:innen auf natürliche Kreisläufe:
Organische Materialien wie Laubreste, Gründüngungspflanzen oder
Ernterückstände werden durch mikrobiologische Prozesse in
nährstoffreichen Humus umgewandelt. „Dieser geschlossene
Nährstoffkreislauf stärkt die Bodenfruchtbarkeit und fördert
nachhaltig das Pflanzenwachstum“, so Dr. Lutz Popp.
Natürlicher Lebensraum mit heimischen Pflanzen Ein naturnaher
Garten schafft durch die gezielte Bepflanzung mit heimischen
Wildblumen, Kräutern und Sträuchern wertvollen Lebensraum für
Insekten, Vögel und andere Tiere. Statt monotoner Rasenflächen
sorgen vielfältige Blühflächen für Nahrung, Schutz und ökologische
Vielfalt. Erste Schritte zur naturnahen Gestaltung sind das Anlegen
kleiner Blühflächen oder Wildblumenbeete. „Hierbei ist es wichtig,
standortgerechte und ökologisch wertvolle Pflanzen auszuwählen, die
an die lokalen Bedingungen angepasst sind“, rät Gartenbauexperte Dr.
Popp.
Bereits ab Ende Februar können sich Gartenfreunde über
heimische Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Krokusse,
Schneeglöckchen, Märzenbecher und Winterlinge freuen, die nicht nur
farbliche Akzente setzen, sondern auch frühzeitig Nahrung für
bestäubende Insekten liefern. „Auch Gehölze wie Haselnuss und
Kornelkirsche bieten ganz früh im Jahr Blütennahrung für Insekten“,
ergänzt Dr. Popp.
Fruchtfolge für den Gemüsegarten Eine
weite Fruchtfolge ist entscheidend, um den Boden im Gemüsegarten
fruchtbar und frei von Krankheiten zu halten. Letztere treten häufig
auf, wenn Gartler:innen Pflanzen einer Familie mehrere Jahre
hintereinander auf derselben Fläche anbauen. Daher rät Dr. Popp,
eine Fruchtfolge von drei bis fünf Jahren einzuhalten, damit sich
der Boden regenerieren kann. „Im Falle der Kohlgewächse ist dies
eine gewisse Herausforderung, da hierzu nicht nur die Kopfkohlarten
gehören, sondern auch Kohlrabi, Radieschen, Rettich und Kresse“,
ergänzt der Gartenexperte.
Pflanzenschutz ohne Chemie Ein
naturnaher Garten setzt auf ökologische Pflanzenschutzmaßnahmen,
anstatt auf chemische Mittel zurückzugreifen. Die Förderung von
Nützlingen wie Marienkäfern sowie Flor- und Schwebfliegen trägt
entscheidend zur Regulierung von Schädlingen bei. Diese Insekten
eliminieren Schädlinge nicht vollständig, sondern sorgen dafür, dass
deren Population in einem natürlichen Gleichgewicht bleibt.
„Wichtig ist, dass ein minimaler Schädlingsbestand als
Nahrungsgrundlage für die Nützlinge erhalten bleibt“, erklärt der
Experte. Eine standortgerechte Pflanzenauswahl, sorgfältige
Bodenpflege und angepasste Pflegemaßnahmen unterstützen dieses
Gleichgewicht. Ein strukturreicher Garten mit Blühpflanzen wie Korb-
und Doldenblütlern, Laubschichten, Totholz sowie Steinstrukturen
schafft optimale Lebensräume für die fleißigen Gartenbewohner:innen.
Naturnahe Gärten sind nicht nur ein Paradies für Tiere, sondern
auch überraschend pflegeleicht. „Schon einfache Maßnahmen wie das
Anlegen von Blühflächen, die Integration von Wasserstellen oder die
Auswahl heimischer Gehölze tragen dazu bei, den Garten in eine echte
Naturoase zu verwandeln“, weiß Dr. Popp.
Filip
Alilovic – Gitarrenkonzert Nach dem sehr
erfolgreichen Auftakt im Januar setzt Filip Alilovic seine
Gastspielreihe im Kreativquartier Ruhrort fort. Filip Alilovics
Kompositionen sind durchdrungen von gefühlvollen Klängen, die das
Publikum in ihren Bann ziehen. Dabei schwingt stets der Hauch
folkloristischer Einflüsse aus den Gefilden Südost-Europas mit.
Seine Werke sind unter Kennern der klassischen Gitarre bekanntes
Repertoire.
In den vielen Jahren seines kreativen Schaffens
wurden bis dato 200 seiner Solowerke, mehrere kammermusikalische
Werke, sowie auch symphonische Gitarrenkonzerte veröffentlicht.
Zudem hat er viele Werke anderer Komponisten für die Sologitarre
arrangiert.
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Filip Alilovic (C) Dirk Leiss - Gitarrenkonzert Montag, 24. Februar
2025, 19 Uhr. Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort. Eintritt frei(willig) - Hutveranstaltung
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach
Untermeiderich In der Evangelischen Gemeinde Meiderich
heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die
Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und
zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 25. Februar, wenn sie um 12 Uhr
Kartoffelsuppe mit Cabanossi auftischen.
Eine Anmeldung
ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Wärme
spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt
Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel.
0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für
die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Pfarrerin Lahann am
nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive
für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft,
Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten,
Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt
das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer
freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 21. Februar 2025 heißt
Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des
Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur
Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de
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NRW-Flughäfen: Im November 2024 starteten rund acht
Prozent mehr Passagiere als ein Jahr zuvor Im November
2024 sind von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in
Nordrhein-Westfalen rund 1,1 Millionen Passagiere abgeflogen. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 85 200 bzw.
8,4 Prozent mehr Passagiere als ein Jahr zuvor (November 2023:
1,0 Millionen). Die Zahl der Einsteigerinnen und Einsteiger war
damit immer noch um rund 304 300 bzw. 21,6 Prozent niedriger als vor
fünf Jahren (November 2019: 1,4 Millionen).
15,3 Prozent
aller gewerblich in Deutschland beförderten Passagiere starteten im
November dieses Jahres von einem der großen Flughäfen in NRW. Den
höchsten Anstieg beim Passagieraufkommen mit 33,8 Prozent hatte der
Flughafen Dortmund Bei Betrachtung der einzelnen Flughäfen in
Nordrhein-Westfalen fällt auf, dass der prozentuale Anstieg der
Passagiere im Vergleich zum Vorjahreswert (November 2023) am
höchsten an den Flughäfen Dortmund (+33,8 Prozent),
Niederrhein/Weeze (+32,1 Prozent) und Münster/Osnabrück
(+31,4 Prozent) war.
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Mögliche Gründe für solche Schwankungen der Passagierzahlen an
den einzelnen Flughäfen können u. a. Anpassungen im Flugplan durch
geänderte Reiseziele, häufigeres oder selteneres Anfliegen
bestimmter Ziele, Änderungen bei den am Standort vertretenen
Airlines sowie beim individuellen Reiseverhalten sein. Rund 60
Prozent weniger Passagiere bei Inlandsflügen als im November 2019
974 200 der von den nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsflughäfen
gestarteten Passagieren flogen im November 2024 ins Ausland.
Das waren 87 600 bzw. 9,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor
aber 105 900 bzw. 9,8 Prozent weniger als vor fünf Jahren, im
November 2019. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit
129 500 Passagieren um 2 400 (−1,8 Prozent) unter dem Ergebnis von
November 2023 und um 198 400 (−60,5 Prozent) unter dem von November
2019. Methodische Hinweise Die Statistik erfasst den Luftverkehr an
den Hauptverkehrsflughäfen mit mehr als 150 000 Fluggästen im Jahr.
In NRW sind das die Flughäfen Dortmund, Düsseldorf, Köln/Bonn,
Münster/Osnabrück, Niederrhein und Paderborn/Lippstadt. (IT.NRW)
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Zahl der Schafe in NRW um 4,6 Prozent gesunken
Am 3. November 2024 haben 1 280 nordrhein-westfälische Betriebe mit
Schafhaltung rund 144 000 Schafe gehalten. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, ist die Anzahl der Schafe damit im Vergleich zum
Vorjahr um 4,6 Prozent gesunken. Die Anzahl der Betriebe mit
Schafhaltung ging im selben Zeitraum um 0,5 Prozent zurück.
So kamen Anfang November 2024 rein rechnerisch durchschnittlich
112 Schafe auf einen nordrhein-westfälischen Haltungsbetrieb; 2023
waren es noch 117 Schafe. Über 70 Prozent der in NRW gehaltenen
Schafe waren weibliche Schafe zur Zucht. Den Großteil des Bestandes
in NRW (70,8 Prozent) machte Anfang November letzten Jahres
weibliche Schafe zur Zucht einschließlich gedeckter Lämmer aus
(101 900 weibliche Schafe).
Davon waren rund 1 800
Milchschafe. Jedes vierte Schaf in NRW (25,1 Prozent; 36 200 Tiere)
war unter einem Jahr (außer gedeckte Lämmer). Des Weiteren gab es
3 300 Schafböcke (2,3 Prozent). Mehr als jedes vierte Schaf wurde im
Regierungsbezirk Arnsberg gehalten Mit einem Anteil von 29,3 Prozent
am Gesamtbestand wurden die meisten Schafe in NRW im
Regierungsbezirk Arnsberg gehalten (42 200 Schafe).
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Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (31 000 Schafe,
21,5 Prozent) und Düsseldorf (28 000 Schafe, 19,5 Prozent). Auf
Platz vier und fünf lagen die Regierungsbezirke Köln (27 200 Schafe,
18,9 Prozent) und Münster (15 600 Schafe, 10,8 Prozent). Zwischen
November 2023 und November 2024 wurde im Regierungsbezirk Arnsberg
ein Anstieg der Schafhaltung von 4,4 Prozent verzeichnet. In den
anderen Regierungsbezirken hat sich die Anzahl der Schafe dagegen
verringert. Den stärksten Rückgang verzeichnete der Regierungsbezirk
Münster mit −18,8 Prozent.
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