Warnstreiks: Erhebliche Einschränkungen in städtischen
Ämtern und Kitas möglich Die Gewerkschaften ver.di und
komba haben, aufgrund der laufenden Tarifverhandlungen im
öffentlichen Dienst, alle Tarifbeschäftigten der Stadt Duisburg am
Mittwoch, 12. März, ganztägig zum Warnstreik aufgerufen. Vom Streik
könnten potenziell alle Bereiche der Stadtverwaltung betroffen sein.
Beeinträchtigungen, vor allem bei Ämtern mit
Publikumsverkehr, sind nicht auszuschließen. Bürgerinnen und Bürger
sollten sich auf Notbesetzungen einstellen und werden gebeten,
städtische Dienststellen möglichst an einem anderen Tag aufzusuchen.
In den sieben Bürger-Service-Stationen wird es voraussichtlich keine
Einschränkungen geben.
Gebuchte Online-Termine können
nach derzeitigem Stand wahrgenommen werden. Derzeit ist davon
auszugehen, dass die von DuisburgSport betriebenen Bäder für den
regulären Badebetrieb geschlossen bleiben. Städtische
Kindertagesstätten und Jugendzentren können auch vom Streik
betroffen sein. Sofern städtische Kindertagesstätten bestreikt
werden, werden nach Möglichkeit Notgruppen eingerichtet.
Internationaler Frauentag thematisierte „Hate
Speech“ und digitale Gewalt Zum diesjährigen
Weltfrauentag hatte das Referat für Gleichberechtigung und
Chancengleichheit am Freitag, 7. März, zu einer Veranstaltung in den
AV Conceptstore am Kuhlenwall in Duisburg-Mitte eingeladen. Unter
dem Motto „Hate Speech – Politisch engagierte Frauen und Hass im
Netz“ lag der Fokus auf den Online-Diskriminierungen, Belästigungen
und verbalen Angriffen von Frauen, die sich in der Politik oder in
sozialen Bewegungen engagieren.

Veranstaltung des Frauenbüros zum Weltfrauentag im Concept Store.
Teamfoto Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Der
Internationale Frauentag ist stets Anlass, den aktuellen Stand der
Gleichstellung und Gleichstellungspolitik zu reflektieren. In Bezug
auf den Equal Pay Day kann hier beispielsweise die positive
Entwicklung in der Entgeltgleichheit für Frauen genannt werden, denn
der Gender Pay Gap 2024 ist auf 16 Prozent gesunken. Doch leider
gibt es auch Handlungsbedarfe in anderen Bereichen, wie etwa bei
Gewalt gegen Frauen – sei es körperlich, verbal oder digital“,
betonte Elisabeth Koal, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt
Duisburg, in ihrer Eröffnungsrede.

Foto Tanja Pickartz - Stadt Duisburg
Auch Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn hob in ihrer Begrüßung die Bedeutung des Tages
hervor: „Am Internationalen Frauentag stehen wir gemeinsam für die
Rechte, die Würde und die Sicherheit von Frauen weltweit ein. Jede
Form digitaler Gewalt ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, auf
die psychische Gesundheit und oft sogar auf die reale Sicherheit der
Betroffenen. Und Hassrede im Internet ist keineswegs eine harmlose
Meinungsäußerung.“ Frauen erleben im Netz nicht nur allgemeine
Hassrede, sondern oft auch geschlechtsspezifische Gewalt.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn - Foto Tanja Pickartz - Stadt
Duisburg
Sexistische Beleidigungen, sexualisierte Bedrohungen
und Demütigungen haben ein klares Ziel: Sie sollen Frauen
einschüchtern und sie aus dem öffentlichen Diskurs drängen.
Besonders betroffen sind grundsätzlich Frauen, die sich für
Gleichberechtigung, Menschenrechte oder feministische Themen
einsetzen. Welche Möglichkeiten es für betroffene Frauen gibt, sich
dagegen zur Wehr zu setzen und sich Gehör zu verschaffen, erläuterte
Jenny Brunner, Mitarbeiterin bei HateAid, einer Organisation, die
sich für die Rechtsdurchsetzung, die Kriminalisierung digitaler
Gewalt und konsequente Umsetzung des Digital Services Act einsetzt.

Jenny Brunner hält einen Vortrag zum Thema digitale Gewalt gegen
Frauen auf der Veranstaltung des Frauenbüros zum Weltfrauentag im
Concept Store. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
In ihrem
Vortrag veranschaulichte Jenny Brunner zudem die Ausmaße von „Hate
Speech“ anhand der aktuellen, vom Bayerischen Forschungsinstitut für
digitale Transformation geförderten, HateAid-Studie „Angegriffen &
alleingelassen - Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement
auswirkt. Ein Lagebild“. In der anschließenden Diskussions- und
Fragerunde bestand Gelegenheit zum Austausch und den Abend im
gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen.
Belegschaftsversammlung: DVG-Kundencenter geschlossen
Das Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
bleibt aufgrund einer Belegschaftsversammlung am Donnerstag,
13. März, ganztägig geschlossen. Der telefonische Kundenservice
ist wie sonst auch von 7 bis 18 Uhr erreichbar. Die DVG bittet ihre
Fahrgäste um Verständnis.
Tag der offenen Tür
im AWO-CityHaus mit Programm für Groß und Klein Die
AWO-Duisburg lädt am Freitag, den 14.3.25, zum Tag der offenen Tür
in das neue AWO-CityHaus ein. Das Gebäude, das vielen
Duisburgerinnen und Duisburgern noch als ehemaliges
Stadtwerke-Kundencenter in Erinnerung ist, erstrahlt seit Kurzem in
neuem Gewand.
Die AWO-Duisburg lädt alle
Interessierten ein, das AWO-CityHaus beim Tag der offenen Tür am
Freitag, den 14. März 2025, von 11 bis 17 Uhr an der
Friedrich-Wilhelm-Straße 47 kennenzulernen.

In dem markanten Gebäude ist der neue Service-Standort der
AWO-Duisburg beheimatet. Folgende Angebote befinden sich nun unter
einem Dach und garantieren kurze Wege und schnelle Unterstützung:
Das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) Stadtmitte für
Seniorinnen und Senioren Die Pflegeplatzvermittlung der AWO in
Duisburg Eine Dependance der Schuldner- und Insolvenzberatung.
Ein weiterer Standort des FORUM Demenz Koordination
Pflege-Ausbildung und Flexpool Büros der
AWO-Serva-Reinigungsdienstleistungen Die Alzheimer Gesellschaft
Neben der Möglichkeit, das Haus und die Angebote zu erkunden,
erwartet die Gäste auch ein buntes Rahmenprogramm mit
Mitmach-Aktionen, einem Gewinnspiel, Kinderschminken und leckerem
Essen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Band-Wettbewerb am 4. und 5. April: Duisburger Metal-Festival “Rage
Against Racism” gibt Newcomern eine Chance Nachwuchs-
und Newcomer-Bands der Region kämpfen am 4. und 5. April im
städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Die Mühle“ in
DuisburgFriemersheim um einen von zwei begehrten Festivalauftritten
bei den Slot Battles. Die Gewinner des jeweiligen Abends spielen
dann beim etablierten Festival „Rage Against Racism“.

An beiden Abenden treten jeweils mehrere Bands gegeneinander an
und haben 30 Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu
überzeugen. Die Auftrittsreihenfolge bleibt bis zum Abend geheim, um
Chancengleichheit zu gewährleisten. Am Ende entscheidet das Publikum
per Abstimmung, welche Bands sich durchsetzen und im Sommer auf der
Festivalbühne stehen werden.
Die teilnehmenden Bands
sind am Freitag, 4. April, die Bands Soul Breed, Coven Call, Abyss
Factory und Aereum. Am Samstag, den 5. April treten die Bands Crash
Pilots, Redefined, El Postre und Depraved Entity gegeneinander an.
Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr, der Eintritt kostet jeweils fünf
Euro. Die Einnahmen dienen zur Deckung der Veranstaltungs- und der
späteren Festivalkosten.
Dank des ehrenamtlichen
Engagements bleibt das Festival weiterhin als kostenloses Umsonst-
und Draußen-Event für Musikbegeisterte erhalten. Seit über 20 Jahren
setzt das „Rage Against Racism“-Festival als kostenloses
Open-Air-Event in Duisburg ein lautes Zeichen gegen Rassismus. Jetzt
können aufstrebende Bands ihr Talent unter Beweis stellen und sich
ihren Platz im Festivalprogramm bei den Slot Battles erspielen.

Das Rage Against Racism Festival hat sich über die Jahre als
wichtiger Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft etabliert.
Neben hochkarätigen Bands steht es für eine klare gesellschaftliche
Haltung und bietet insbesondere Nachwuchskünstlern eine Bühne.
„Viele Bands, die hier noch als recht unbekannte Newcomer
aufgetreten sind, haben später eine tolle Karriere gemacht!“, sagt
Jan Wirtgen, Vorsitzender des Fördervereins des Jugendzentrums „Inne
Mühle e.V.“.
Interessierte Besucherinnen und Besucher
sind herzlich eingeladen, die Slot Battles live mitzuerleben, die
auftretenden Bands zu unterstützen und aktiv darüber
mitzuentscheiden, wer im Sommer auf der großen Bühne stehen wird.
Weitere Informationen gibt es auf der Festival-Website:
https://www.rageagainstracism.de/
Mit
Top-Leistungen in der Ausbildung ab ins Studium IHK und Uni
informieren über neues Programm Abitur in der Tasche
– und jetzt? Viele Jugendliche wissen nach der Schule nicht, ob eine
Ausbildung oder ein Studium das richtige für sie ist. Mit dem
Bildungsprogramm „UNI on TOP“ können sie im Bereich BWL die Vorteile
beider Wege kombinieren. Am 19. März informiert die Niederrheinische
IHK gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und sechs
Berufskollegs über das Projekt.
Klingt zunächst nach
dualem Studium, ist es aber nicht: „UNI on TOP“ richtet sich an
Azubis mit exzellenten Leistungen. Das Studium beginnt erst, wenn
sie in ihrer Ausbildung Fuß gefasst haben. Dann haben sie die
Möglichkeit, neben der regulären Ausbildung Vorlesungen an der
Hochschule zu besuchen. Flexibel und ohne Risiko. Und sie können
sich Leistungen aus der Berufsschule für die Uni anrechnen lassen.
„Das Programm eröffnet jungen Menschen neue Karrierechancen.
Sie sind praktisch und akademisch top ausgebildet. Eine Kombination,
die auf dem Arbeitsmarkt gerne gesehen ist“, sagt Matthias Wulfert,
stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.
Wanja von der Goltz, Studiendekan der Mercator School of Management
der Universität Duisburg-Essen, ergänzt: „Ausbildung und Studium
müssen keine Gegensätze sein. Sie können perfekt miteinander
kombiniert werden. Mit ‚UNI on TOP‘ bieten wir eine flexible Lösung,
die der Praxis gerecht wird.“
Praxisnah studieren –
flexibel und zukunftsorientiert Mit „UNI ON TOP“ gewinnen junge
Talente doppelt: Sie sammeln wertvolle Berufserfahrung und studieren
gleichzeitig an einer renommierten Universität. Im Optimalfall sind
so zwei Abschlüsse innerhalb von vier Jahren möglich.
Am 19. März erfahren interessierte Azubis sowie Ausbildungsbetriebe
in der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg), wie sie eine
kaufmännische Ausbildung mit einem Studium der
Betriebswirtschaftslehre verbinden können. Für Informationen
zur Anmeldung können sich Interessenten an Lars Waldöfner (waldoefner@niederrhein.ihk.de)
wenden.
Hafenstadt Poetry Slam. Der moderne
Literatur-Wettstreit des gesprochenen Wortes! Poetry
Slam hat längst die Kulturbühnen des deutschsprachigen Raums
erobert. Sein Erfolgsrezept? Viele Freiheiten bei nur wenigen
Regeln: Die vorgetragenen Texte müssen selbstgeschrieben sein, das
Zeitlimit beträgt sechs Minuten und es dürfen keine Requisiten oder
Verkleidungen benutzt werden. That’s it!
Egal ob Lyrik oder
Prosa, lustig oder bewegend, tiefgründig oder dadaistisch – beim
Poetry Slam ist (fast) alles erlaubt, um die Gunst des Publikums zu
erobern. Auch in Ruhrort findet das Format monatlich im Das PLUS am
Neumarkt statt! Die Texte des Abends orientieren sich am
Akzente-Motto: SEIN UND SCHEIN.
 Foto by Ben Mischke
Moderiert vom erfahrenen Poetry Slammer Max Raths können alte
Hasen und absolute Neulinge teilnehmen und ihre Texte präsentieren.
Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach vorher per Mail
(info@kreativquartier-ruhrort.de) oder bekundet am Abend selbst kurz
Interesse!
Hafenstadt Poetry Slam - Akzente Spezial. Samstag,
15. März 2025, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg-Ruhrort Eintritt: frei - Hutveranstaltung
Gezwitscher für Momentluft: Programm mit Gedichten und
Liedern aus vierzig Jahren In seinem Programm für das
diesjährige Duisburger Kulturfestival AKZENTE zum Thema „Sein und
Schein“ wird Thomas Frahm Kostproben aus seinem lyrischen Werk
vortragen, aber auch versuchen, etwas von den atmosphärischen
Bedingungen ihrer Entstehungszeit zu schildern: Geschichten aus dem
eigenen Leben, Politisches und Zeitgeistiges, Hochdeutsches und
Regionaldialektisches, und das alles in der jeweils angemessenen
Weise: darstellend, singend, laut und leise…
Er wird
Verbindungen zur aktuellen Lage herstellen, zu Duisburg. Er wird
erzählen, wie das ist, plötzlich zu merken, dass man nicht
bodenständig ist, sondern Lyriker, und warum das so viel anderes
ausschließt. Damit das klappt, kann er nicht ausschließen, dass er
von allem anderen auch sprechen muss, denn Momentluft ist nicht
wählerisch: Sie nimmt auf, was an sie abgegeben wird :-)
Das
Buch Thomas Frahm, Gezwitscher für Momentluft Gesammelte
Gedichte aus vierzig Jahren 340 S., geb. m. Schutzumschlag, 30,–
€ ISBN 978-3-929634-75-4 Verlag Thomas Frahm, Duisburg 2025
Was hat Bodenkunde mit Poesie zu tun? Nichts, solange man nicht
entdeckt, dass mit Elektronenmikroskop vergrößerte Aufnahmen der
Bodenkrume dem Negativ einer Sternenwolke ähneln. Was Geografie mit
Psychologie, ehe man nicht auf geologischen Karten erkennt, wie
ähnlich verfaltete Gebirgssedimente der Großhirnrinde sehen, in der
unsere Seele ihr Wesen treibt?
Für den Autor war es
befreiend, Psychogramme als Geogramme zeichnen zu können und sie
damit einer wohlfeilen psychologischen Erklärung zu entziehen! Von
hier aus gelangte er zu einer urbanen Naturlyrik, die jenseits
verklärender Romantik und dumpfer Realitätsfixiertheit Wahrnehmen
als „stille Unterredung“ auffasst.
Mal treffen sich
Wettergeschehen und Liebe, mal steht ein zungen-förmig am Hang sich
herabziehendes Blockmeer für die Steine, die Depressiven vom Herzen
fallen, wenn sich ihre Erstarrung löst und sie wieder sprechen
können. Eine Niederrheinaue, über der Sonne, Wolke und Regenbogen
sich den Himmel teilen, wird zur zweiflerischen Frage des
Spaziergängers, ob nicht jeder Schritt hinein in ein gesehenes Bild
ein Grenzübertritt ist?
Seit einigen Jahren wollen diese
Gedichte nur noch Momentskizze, Porträt sein. Zufällig in Worten
statt in Pinselstrichen gezeichnet, appellieren sie an jene sehende
Geduld, die der Gegenpol zu blinder Zerstörung ist. Kriterium für
eine Aufnahme in diese Sammlung war, ob ein Gedicht Erlebtes nicht
nur als Zumutung beschwor, sondern auch als Lösung, als frische
Atemluft für Momentgezwitscher.
Leseprobe aus dem Buch
(Vorwort, einige Gedichte):
https://buchshop.bod.de/gezwitscher-fuer-momentluft-thomas-frahm-9783929634754

Thomas Frahm, geb. 1961 in Duisburg-Homberg, Autor von Lyrik, Prosa
und Essays. Studium der Geografie und Ehejahre in Bonn. 1991–1994
Arbeit als Literaturberater. 1993 Gründung eines Verlags für die
Literatur deutsch schreibender Migranten.
2000 geht er nach
Sofia und schreibt als freier Publizist für deutsche Zeitungen,
Zeitschriften und den Hörfunk über Bulgarien, bevor er ab 2004
Übersetzer bulgarischer Literatur wird. 2015 Rückkehr nach Duisburg.
Fortführung seines Verlags mit Literatur aus und über Bulgarien.
Aufbereitung und Herausgabe des eigenen literarischen Werks.
Seit 2021 schreibt er Programme für die szenische Rezitation, um
auch den nicht so Lyrikaffinen poetische Texte näher zu bringen.
Gezwitscher für Momentluft, So, 16. März 2025, 16 Uhr, Lokal
Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt frei -
Hutveranstaltung
Von Steuertipps bis Absicherung gegen Elementarschäden
Verband Wohneigentum e.V. bietet kostenlose Online-Infotage an -
offen für alle Die richtige Absicherung gegen
Elementarschäden, Steuertipps für Wohneigentümer und rechtliche
Fragen bei Vermietung/Teilen von Immobilien – das sind die Themen
der nächsten Online-Informationswoche des gemeinnützigen Verbands
Wohneigentum. Vom 17. bis zum 19. März 2025 informiert der
Eigentümerverband jeweils ab 18 Uhr.
Die Themen: •
Steuerliche Fragen rund um das Wohneigentum • Vermietung und
geteilter Besitz – rechtliche Fragen • Elementarschäden – wie kann
ich mein Haus schützen? Die Veranstaltungen sind kostenlos und offen
auch für Nicht-Mitglieder. Nach den Vorträgen ist Zeit für die
Fragen der Teilnehmenden eingeplant. Information und Anmeldung:
https://www.verband-wohneigentum.de/bv/on245432
Die Termine Montag, 17. März, 18 Uhr Steuerliche Fragen rund um das
Wohneigentum Ein praxisnaher Überblick, wie die eigene steuerliche
Situation optimiert werden kann. Erläutert werden Abzugsfähigkeiten
im Zusammenhang mit privatem Eigentum sowie steuerliche
Besonderheiten bei Einkünften aus Vermietung/Verpachtung. Wir
klären, welche Kosten Sie steuerlich geltend machen können.
Dienstag, 18. März, 18 Uhr Vermietung und geteilter Besitz –
rechtliche Fragen (in Kooperation mit der
Grünen Liga e. V.)
Der Vortrag befasst sich mit alternativen Nutzungsmöglichkeiten für
die eigene Immobilie und klärt damit verbundene rechtliche Fragen.
Es geht um Einliegerwohnungen, die genossenschaftliche
Weiterentwicklung des Eigenheims und unterschiedliche Rechtsformen
für kleine Wohnprojekte.
Mittwoch, 19. März, 18 Uhr
Elementarschäden - wie kann ich mein Eigentum schützen? Starkregen
und Unwetter machen vielen Hausbesitzer*innen Angst. Wie kann das
Wohneigentum vor drohenden Elementarschäden geschützt werden? Ein
Überblick über bauliche, rechtliche und versicherungstechnische
Aspekte.
Brauerei-Beschäftigte fordern
Lohn-Plus – NGG: Heimische Brauereien brauchen Nachwuchs Bier-Durst
in Duisburg: 370.900 Hektoliter im Jahr Duisburg
lässt sich das Bier schmecken: 370.900 Hektoliter Bier – das ist der
Bier-Durst von Duisburg im vergangenen Jahr. Rein rechnerisch
jedenfalls, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Bei den Über-16-Jährigen liegt der Pro-Kopf-Verbrauch beim Bier nach
Angaben der NGG Nordrhein bei 88 Litern im Jahr.

„Der Bier-Durst ist da. Aber der ‚Lohn-Durst‘ bei denen, die das
Bier brauen, auch“, so die NGG Nordrhein. Foto: NGG | Tobias Seifert
Auf dem Vormarsch seien alkoholfreie Biere – dabei gerade auch
Bier-Mischgetränke. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Angaben
des Deutschen Brauer-Bundes. Jetzt gehe es darum, die Beschäftigten
der nordrhein-westfälischen Brauereien in „Bier-Joblaune“ zu halten:
„Es geht um bessere Löhne – für den Brauer genauso wie für die
Laborantin.
Für die, die das Bier im Fasskeller
abfüllen, genauso wie für die, die das Bier in den Handel und in die
Gastronomie bringen. Denn neben dem Bier-Durst in Duisburg gibt es
in den Brauereien auch einen gewaltigen ‚Lohn-Durst‘“, sagt Adnan
Kandemir, Geschäftsführer der NGG Nordrhein. Immerhin seien die
Preise und Mieten nach oben gegangen. Nach zwei Jahren müsse sich
deshalb jetzt auch bei den Löhnen in den heimischen Brauereien etwas
tun.
Konkret fordert die Brauerei-Gewerkschaft ein
Lohn-Plus von 6,6 Prozent. „Dabei sollen vor allem die
Brauerei-Beschäftigten, die nicht so weit oben auf der Lohn-Leiter
stehen, profitieren: Mindestens müssen alle, die Vollzeit arbeiten,
280 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie haben“, so Kandemir. Azubis
sollen 130 Euro zusätzlich bekommen, so die NGG Nordrhein. Immerhin
seien auch die heimischen Brauereien dringend auf Nachwuchs
angewiesen. Die Tarifverhandlungen für die rheinisch-westfälischen
Brauereien starten am kommenden Freitag 14. März 2025.
Trauercafé am 16. März im Malteser Hospizzentrum St.
Raphael Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt
und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und Freunden.
Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser
Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote
für Hinterbliebene. Die Trauerberatung ist eine Hilfestellung, den
schwierigen Übergang in ein anderes „Weiter-Leben“ während der
Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu finden.
Das
Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser Hospizzentrum St.
Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg, statt. Der nächste
Termin ist am 16. März von 15.00 bis 16.30 Uhr. Menschen, die nahe
stehende Angehörige oder Freunde verloren haben, können sich hier
für die bevorstehenden Wochen stärken und ihre Erfahrungen mit
anderen Betroffenen austauschen. Begleitet wird das Trauercafé von
den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser
Hospizzentrum St. Raphael. Eine Anmeldung für das Trauercafé ist
nicht notwendig.
Bücher-Programm für Kinder in der Meidericher
Bibliothek Gemeinsam Geschichten hören und erleben –
das können Kinder bei zwei Veranstaltungen im März in der
Bezirksbibliothek Meiderich, Von-der-MarkStraße 71. Los geht es für
die Kleinsten im Alter von zwei und drei Jahren mit ihren Eltern am
Dienstag, 11. März, um 16 Uhr. Gaby Weber stellt ein Bilderbuch vor,
dazu wird zusammen gesungen und Spaß gehabt. Am Dienstag, 18. März,
dreht sich um 16 Uhr bei Gunnar Risch alles um „Kommissar
Kugelblitz“. Kinder ab 6 Jahren können mitlesen und -rätseln.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Informationen zu den weiteren
Terminen und die Anmeldung finden sich auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen. Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch
unter 0203/4499366. Die Öffnungszeiten der Bibliothek sind dienstags
bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie
samstags von 10 bis 13 Uhr.
Endometriose –
Hintergründe, Diagnostik, Therapie Patientinnenveranstaltung am
BETHESDA Krankenhaus am 19. März 2025 Starke
Schmerzen während der Menstruation, beim Wasserlassen, beim
Stuhlgang oder beim Geschlechtsverkehr, oft auch ein unerfüllter
Kinderwunsch – die Endometriose gehört zu den häufigsten
gynäkologischen Erkrankungen. Bei den betroffenen Patientinnen –
alleine in Deutschland schätzungsweise zwei Millionen Frauen und
Mädchen – bilden sich gutartige, aber oft schmerzhafte Wucherungen
aus Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der
Gebärmutterhöhle.
Diese sogenannten Endometriose-Herde
lagern sich unter anderem im Bauchfell, an den Eierstöcken, an den
Eileitern, am Darm und an der Blase ab. Dadurch können die oben
genannten Symptome und viele weitere Beschwerden – wie ein
Blähbauch, Durchfall und Blutungsstörungen – entstehen und
Organfunktionen beeinträchtigt werden. Und oft vergeht ein langer
Zeitraum, bis bei den betroffenen Frauen die korrekte Diagnose
gestellt wird.
Informationen zu den Hintergründen, zur
Diagnostik und den Behandlungsmöglichkeiten bei symptomatischer
Endometriose und auch bei unerfülltem Kinderwunsch bietet das
BETHESDA Krankenhaus Duisburg allen Betroffenen und Interessierten
im Rahmen einer Patientinnenveranstaltung: Termin: 19.03.2025,
19:00 – 20:30 Uhr Ort: BETHESDA Krankenhaus Duisburg, Eventraum,
Heerstraße 219 (Eingang: Königgrätzer Straße), 47053 Duisburg
ReferentInnen: Dr. Harald Krentel (Foto, Chefarzt der Klinik
für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am BETHESDA Krankenhaus), Dr.
Dimitrios Andrikos (Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe am BETHESDA Krankenhaus), PD Dr. Céline Alt
(Niedergelassene Radiologin aus Bonn)

Darüber hinaus wird eine Patientin über ihre persönlichen
Erfahrungen mit dem Krankheitsbild Endometriose berichten. Moderiert
wird die Veranstaltung von Sabine Oehlrich, Gründerin und
Geschäftsführerin der Agentur Altmann PR aus Buchholz
(Niedersachsen), die sich auf den Medizin- und Gesundheitssektor
spezialisiert hat. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung
ist nicht nötig.
Hintergrund Die Klinik für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe am BETHESDA Krankenhaus Duisburg
verfügt seit vielen Jahren über große Erfahrung in der speziellen
Diagnostik und Therapie der Endometriose. Chefarzt Dr. Harald
Krentel ist ausgewiesener und international anerkannter Experte für
die sonographische Diagnostik und die laparoskopische und
robotisch-assistierte Behandlung der tief-infiltrierenden
Endometriose und Adenomyose. Im Vergangenen Jahr haben die
Europäische Endometriose Liga und die Stiftung
Endometriose-Forschung die Klinik als erste Institution in Duisburg
10. März 2015 in der BZ: Steinsche Gasse im Bereich
Stadtfenster wieder mit vier Fahrspuren und mit
Fußgänger-Ampelanlage zur Querung

Autofahrer können auch wieder in die Universitätsstraße
einbiegen

und auch in Richtung Parkplatz des
Knüllermarktes von Frau Manoah, zur Klosterschule und zum
City-Elektroniker gelangen, was wegen der unsäglichen
Baugraube vor der Marienkirche bislang nur Insidern gelang
- haje.
Barockmusik beim
Emporen-Konzert in der Hochfelder Pauluskirche
Musikfans erwartet beim Emporen-Konzert am Sonntag, 15. März in der
Hochfelder Pauluskirche eine Klangreise in die Zeit des Barock:
Sopranistin Katja Gerpott interpretiert Lieder von Henry Purcell und
Arien von Georg Friedrich Händel. Begleitet wird der Gesang vom
Ensemble-Quartett Adriana und Nicolai von Glehn, Volker Nies und
Roland Ring, welches auch eine Instrumentalsuite von Purcell
erklingen lässt.
Zudem spielen Roland Ring und Volker
Nies an der dreimanualigen Walcker-Orgel passende Barockmusik. Das
Konzert beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Die Orgel der Hochfelder Pauluskirche (Foto: Volker Nies).
Multimediale Ausstellung zum Schein und Sein von Migration
diesseits und jenseits der Grenze Im Rahmen des
Duisburger AKZENTE Programms ist ab dem 15. März im Foyer
des Gemeindehaus in Duisburg-Neudorf an der
Gustav-Adolf-Str.65 eine Ausstellung zum „Schein und Sein
von Migration diesseits und jenseits der Grenze“ zu sehen.
Die Ausstellung geht verschiedenen Fragen nach: Ob Menschen,
die hier angekommen sind, ihr Ziel erreicht haben?
Was erzählen sie ihren Verwandten und Familien?
Überwiegt die Enttäuschung, das Glücksgefühl, das Sein oder
der Schein? Die Ausstellung stellt auch Fragen an das
Publikum: „Was wissen wir wirklich über Migration? Und wann
hört man eigentlich auf, Migrant zu sein?“ Antworten und
Informationen gibt es in der multimedial angelegten
Ausstellung z.B. in einer Videoinstallation in der auch
Geflüchtete mit persönlichen Darstellungen zu Wort kommen.
Zu sehen sind auch Gemälde von Künstlern mit
Migrationsgeschichte. Außerdem haben Reiner Siebert,
Synodalbeauftragter für Kirchenasyl des Evangelischer
Kirchenkreises Duisburg, und weitere Engagierte der
Evangelischen Gemeinde Hochfeld Neudorf Texte und
Informationen zusammengestellt. An einer Stelle ist auch
Bruce Springsteens Song „Across the Border“ zu hören und
dessen Übersetzung lesen.
Der weltbekannte
Musiker besingt in dem Song die Perspektivlosigkeit eines
lateinamerikanischen Flüchtlings und beschreibt zugleich
dessen Mut zum Aufbruch ins gelobte Land jenseits der Grenze
spricht. Die Textzeile „Denn was sind wir, ohne Hoffnung in
unseren Herzen?“ ist Titel der Neudorfer Ausstellung.
Zu sehen ist sie bis zum 6. April täglich 14 bis 18 Uhr,
samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr und freitags bis 22
Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Das Leben
im Mittelpunkt Duisburger Künstlergruppe zeigt
AKZENTE-Ausstellung in Salvator Ab dem 16.
März geht der Blick in der Duisburger Salvatorkirche in den
Hohen Chor des Gotteshauses, denn dort wird eine grüne
Pflanze den Mittelpunkt bilden, auf sie deutet das Licht von
allen Seiten. Die Pflanze ist zugleich Objekt einer
gemeinsamen Rauminstallation von fünf Duisburger
Künstlerinnen und Künstler, die eine Ausstellung unter dem
Thema der Duisburger Akzente konzipiert haben und die Teil
des offiziellen Kulturprogramms ist.
Der
Ausstellungstitel formuliert den Anspruch der zentralen
Rauminstallation: „Sein und Schein wird zu Leben und Licht“.
Das Leben soll in den Mittelpunkt der Ausstellung treten:
Minimalistisch und hell wird darauf Wert gelegt, sich auf
das Wesentliche zu konzentrieren. Diese Grundlinie geht auch
über zu den einzelnen Werken der Künstlerinnen und Künstler:
Diese zeigen ihre Positionen aus eben diesem Blickwinkel in
den Raumnischen: Arno Bortz mit Plastiken aus Metall und
Holz, Silvia Kemmer mit Malerei, Upcycling und Installation,
Marayle Küpper mit Malerei, Druck und Installation, Silvia
Thimm mit Collage und Installation sowie Wilfried Weiß mit
Malerei und Druck.
Die Ausstellung wird mit
einem thematischen Gottesdienst am Sonntag, 16. März 2025 um
10 Uhr und der anschließenden Vernissage eröffnet und ist
für die Zeit der AKZENTE bis zum 6. April zu sehen. Die
Salvatorkirche, Am Burgplatz im Zentrum der Stadt ist
geöffnet dienstags bis samstags, von 10 bis 17 Uhr und
sonntags von 10 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mitglieder der Künstlergruppe… so, wie sie ihre Kopfe für
die gemeinsame Ausstellung zusammengesteckt haben (Foto:
Silvia Thimm).
Doppelgottesdienst
mit Band in Hochfeld und Neudorf Clarissa
Hansen mit Gesang und Trompete, Hendrik Heckes am
Schlagzeug, Volker Nies am Bass, und Roland Ring am Keyboard
werden mit Pfarrer Sören Asmus am 16. März einen eng
getakteten Sonntagvormittag haben. Denn alle zusammen werden
um 9.30 Uhr den Gottesdienst in der Pauluskirche Hochfeld
gestalten und danach flugs zum Neudorfer Gemeindesaal an der
Wildstr. 31 fahren.
Dort feiern sie um 11 Uhr
direkt den zweiten. In beiden Gottesdiensten geht es in
Predigt und Musik und Liedern wie „Mit Liebe im Herzen“ und
„Come to the light“ um die Freiheit. Die Band und Pfarrer
Asmus laden herzlich zum Mitfeiern ein. Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Clarissa Hansen mit Gesang und Trompete, Hendrik Heckes am
Schlagzeug, Volker Nies am Bass, und Roland Ring am
Keyboards (Foto: hochfeld-neudorf.de).

NRW-Azubis: Fast 37 Prozent aller neuen
Ausbildungsverträge wurden 2023 in MINT-Berufe abgeschlossen
Ein immer größerer Anteil der neuen
Auszubildenden wählt einen MINT-Beruf. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, wurden 36,8 Prozent aller neuen
Ausbildungsverträge 2023 in einem Beruf in den Bereichen
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
abgeschlossen.
Vor zehn Jahren hatte der Anteil
der MINT-Azubis an allen neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträgen noch bei 30,4 Prozent gelegen. Auch die
Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg in
diesem Bereich von 35 103 im Jahr 2014 auf 39 033 im Jahr
2023 (+11,2 Prozent). Im Vergleich dazu ist die Gesamtzahl
neuer Ausbildungsverträge im selben Zeitraum von 115 419 auf
106 095 zurückgegangen (−8,1 Prozent).
Rund zehn
Prozent der MINT-Azubis waren weiblich Von den über
39 000 neuen Ausbildungsverträgen in MINT-Berufen im Jahr
2023 wurden 10,2 Prozent von Frauen abgeschlossen (3 975
Neuabschlüsse) und 89,8 Prozent von Männern (35 061
Neuabschlüsse). Zum Vergleich: Bei den Neuabschlüssen im
dualen System insgesamt lag der Frauenanteil 2023 bei
34,8 Prozent.

Höchster Frauenanteil im Ausbildungsberuf
Augenoptiker/-in Mit einem Frauenanteil von 65,0 Prozent
war der Beruf Augenoptiker/-in im Jahr 2023 der MINT-Beruf
mit den anteilig meisten weiblichen Auszubildenen an allen
Neuabschlüssen, gefolgt von den Berufen Zahntechniker/-in
(64,5 Prozent) und Bauzeichner/-in (52,4 Prozent). Männer
waren am stärksten in den MINT-Berufen
Verfahrenstechnologe/-technologin Metall (98,2 Prozent),
Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik sowie Mechatroniker/-in für Kältetechnik
(jeweils 98,0 Prozent) vertreten.

NRW: 12,6 Prozent weniger Krankenhausbehandlungen
von Kindern und Jugendlichen aufgrund psychischer
Erkrankungen als vor Beginn der Corona-Pandemie
Im Jahr 2023 wurden 20 354 Kinder und Jugendliche unter
18 Jahren aus Nordrhein-Westfalen aufgrund von psychischen
und Verhaltensstörungen in Krankenhäusern behandelt. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, lag die Zahl dieser
Behandlungsfälle damit um 12,6 Prozent niedriger als 2019.
61,8 Prozent der behandelten Kinder und Jugendlichen waren
Mädchen.
Nachdem die Behandlungen wegen
psychischer Erkrankungen 2020, im ersten Jahr der
Corona-Pandemie, um 14,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr
gesunken waren, stiegen sie 2021 um 10,3 Prozent an. In den
Jahren 2022 und 2023 fiel die Fallzahl wieder um 5,2 Prozent
bzw. 2,0 Prozent. Der Anstieg der Krankenhausbehandlungen
aufgrund psychischer Erkrankungen im Jahr 2021 bestand
ausschließlich aus Behandlungsfällen von weiblichen Kindern
und Jugendlichen: Sie waren gegenüber 2020 um 18,2 Prozent
angestiegen, während die männlichen Behandlungsfälle mit
−0,3 Prozent nahezu unverändert blieben.

Häufigste Diagnose war die depressive Episode –
stärkerer Anstieg als bei psychischen Behandlungsfällen
insgesamt Im Jahr 2023 wurden 24,5 Prozent mehr Kinder und
Jugendliche aufgrund einer depressiven Episode im
Krankenhaus behandelt als im Jahr 2019. Damit stieg die
Fallzahl depressiver Episoden in diesem Zeitraum stärker als
die Behandlungsfälle aufgrund psychischer Erkrankungen
insgesamt (+12,6 Prozent).
Mit 5 556 Fällen im
Jahr 2023 war die depressive Episode wie in den Jahren zuvor
die am häufigsten gestellte Einzeldiagnose unter den im
Krankenhaus behandelten psychischen Erkrankungen von Kindern
und Jugendlichen. Mit diesem Krankheitsbild wurden
überwiegend Mädchen behandelt (80,6 Prozent). Knapp ein
Fünftel der aufgrund depressiver Episoden behandelten
Patientinnen und Patienten (19,0 Prozent) war noch keine
14 Jahre alt.
Anstieg bei Essstörungen –
Rückgang bei Behandlungen aufgrund von Alkohol und Störung
des Sozialverhaltens Die Zahl der
Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen mit
Essstörungen ist mit 1 305 Fällen im Jahr 2023 gegenüber dem
Vor-Coronajahr 2019 um 54,6 Prozent gestiegen. Damit fiel
die Fallzahlsteigerung dieser Erkrankung stärker aus als bei
den psychischen Behandlungsfällen von Kindern und
Jugendlichen insgesamt. Nach einem Anstieg um 59,4 Prozent
von 2020 auf 2021 sanken die Behandlungsfälle danach wieder
um insgesamt 9,1 Prozent.
Die Zahl der
Behandlungsfälle aufgrund von Psychischen und
Verhaltensstörungen durch Alkohol hat sich in 2023 mehr als
halbiert gegenüber 2019 (−57,0 Prozent).
Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose „Kombinierte
Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen” gingen in
diesem Zeitraum um 43,4 Prozent zurück.
Höchste
Fallzahl psychischer Krankenhausbehandlungen je 100 000
Kinder und Jugendliche im Kreis Paderborn Regional
betrachtet gab es die höchsten Anteile der Behandlungsfälle
aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen bei unter
18-Jährigen an der gleichaltrigen Bevölkerung 2023 für
Patientinnen und Patienten aus dem Kreis Paderborn mit 1 040
Fällen je 100 000 Minderjährigen. Es folgen die Kreise
Recklinghausen (1 012) und Unna (1 006). Die niedrigsten
Fallzahlen wurden für den Kreis Minden-Lübbecke (417),
Gütersloh (419) und den Kreis Düren (428) ermittelt. Im
Landesdurchschnitt lag die Zahl bei 651 Behandlungsfällen je
100 000 Kinder und Jugendliche.
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