'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    11. Kalenderwoche: 11. März
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Mittwoch, 12. März 2025

Warnstreiks: Erhebliche Einschränkungen in städtischen Ämtern und Kitas möglich
Die Gewerkschaften ver.di und komba haben, aufgrund der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, alle Tarifbeschäftigten der Stadt Duisburg am Mittwoch, 12. März, ganztägig zum Warnstreik aufgerufen. Vom Streik könnten potenziell alle Bereiche der Stadtverwaltung betroffen sein.


Beeinträchtigungen, vor allem bei Ämtern mit Publikumsverkehr, sind nicht auszuschließen. Bürgerinnen und Bürger sollten sich auf Notbesetzungen einstellen und werden gebeten, städtische Dienststellen möglichst an einem anderen Tag aufzusuchen. In den sieben Bürger-Service-Stationen wird es voraussichtlich keine Einschränkungen geben.


Gebuchte Online-Termine können nach derzeitigem Stand wahrgenommen werden. Derzeit ist davon auszugehen, dass die von DuisburgSport betriebenen Bäder für den regulären Badebetrieb geschlossen bleiben. Städtische Kindertagesstätten und Jugendzentren können auch vom Streik betroffen sein. Sofern städtische Kindertagesstätten bestreikt werden, werden nach Möglichkeit Notgruppen eingerichtet.


Vor 16 Jahren in der BZ: Vergabeverfahren Eurogate steht kurz vor erfolgreichem Abschluss - Kölbl Kruse mit Entwurf von Foster + Partners als bevorzugter Bieter ausgewähltt
Was lange währt...ist heute (März 2025) noch immer nicht gut!
Auf der Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes wurde am 11. März 2009 das Modell für das Eurogate am Innenhafen vorgestellt. „Ich freue mich, dass eine vor vielen Jahren als Vision vorgestellte Idee jetzt in die Realisierungsphase tritt“, so sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei der Präsentation des Modells. Der Solitär Eurogate ist eines der letzten noch ausstehenden Gebäude im Innenhafen Duisburg. Der neue Entwurf aus dem Hause Foster + Partners interpretiert das einzigartige sichelförmige Grundstück im so genannten Holzhafen im Grundriss und in der Höhenentwicklung des Gebäudes.


Dies führt zu einer optimalen Ausnutzung des Grundstücks. „Das modular gestaltete Gebäude entspricht modernsten energetischen Standards und steht mit seiner herausragenden Architektur für den hohen Qualitätsstandard des Innenhafens“, so Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH. Die Planungen sehen maximal 60.000 Quadratmeter Nutzfläche vor, die sich auf Gebäudeteile mit fünf bis 14 Geschossen verteilen.

V.l.: Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Reinhardt Joecks von Foster + Partners, Stephan Kölbl, Kölbl Kruse, Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft, sowie Dr. Marcus Kruse, Kölbl Kruse, mit dem auf der Immobilienmesse MIPIM vorgestellten Modell für da Eurogate

Das Becken des Innenhafens bleibt somit weiterhin Mittelpunkt des gesamten Innenhafens und kann als Wendepunkt für Schiffe genutzt werden. Schwimmende Inseln vor dem Gebäude könnten für verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise ein Open Air Kino oder Konzerte genutzt werden. Die treppenförmige Promenade, die vom Gebäude weg zum Wasser hin führt, bietet sich für die Nutzung als Tribüne an.


Vom neu entstehenden Gebäude öffnet sich der Blick über die große Wasserfläche des Holzhafens hinweg auf die andere Uferseite bis zur Innenstadt Duisburg, dessen Silhouette durch die Türme der Salvatorkirche und des Rathauses geprägt sind.
Auf dieser Planungsgrundlage wird Kölbl Kruse in enger Zusammenarbeit mit der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft und dem Architekturbüro Foster + Partners in den nächsten Jahren eine aus städtebaulicher Sicht zentrale Landmarke für die Region entwickeln.

„Das Eurogate ist das siebte Projekt, das wir am Innenhafen in Angriff nehmen“, so Dr. Marcus Kruse, der geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH. „Da man es als Krönung des gesamten Innenhafens betrachtet; ist es für uns eine besondere Verpflichtung“, ergänzte Stephan Kölbl, der zweite geschäftsführende Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH.



Das Modell für das Eurogate



Pestel-Institut legt Untersuchung zum Senioren-Wohnen in Duisburg vor:
„Duisburg rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu: 2045 werden 21.700 Seniorenwohnungen gebraucht“

 Warnung an Politik: „Wer schlecht wohnt, fühlt sich schlecht regiert“

Duisburg kommt in die Jahre – und ist auf das Wohnen der älteren Menschen nicht vorbereitet: Die Baby-Boomer gehen bis 2035 komplett in Rente. Dann werden in Duisburg rund 10.200 Menschen mehr im Ruhestand sein als heute – insgesamt nämlich rund 107.200. Das geht aus einer Regional-Untersuchung zum Senioren-Wohnen hervor, die das Pestel-Institut gemacht hat.

Die Wissenschaftler warnen dabei: „Der Wohnungsmarkt in Duisburg ist mit der neuen Rentnergeneration der geburtenstarken Jahrgänge komplett überfordert. Es fehlen Seniorenwohnungen“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Schon jetzt gebe es einen massiven Mangel an altersgerechten Wohnungen. „Das wird sich in den nächsten Jahren allerdings noch enorm verschlimmern. Oder anders gesagt: Duisburg rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu“, so Matthias Günther.

Wenn Rollator auf Treppe trifft: Duisburg braucht mehr Seniorenwohnungen. Ein Job, auf den Bauarbeiter warten. Aber die Politik muss es wollen: Die CDU und die SPD in Duisburg sollen dieses ‚SOSNotsignal fürs Wohnen‘ jetzt nach Berlin funken. Foto: Nils F. Hillebrand


Der Leiter des Pestel-Instituts nennt dazu konkrete Zahlen: So gibt es aktuell rund 245.100 Haushalte in Duisburg. In 30 Prozent davon leben Senioren. „Bereits heute braucht Duisburg rund 17.100 Wohnungen für die älteren Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Doch diese Seniorenwohnungen gibt der Wohnungsmarkt in Duisburg bei weitem nicht her“, sagt Matthias Günther.

Und für 2045 ermittelt die Untersuchung bei den benötigten Seniorenwohnungen sogar einen deutlichen Anstieg: So wird Duisburg in zwanzig Jahren für rund 21.700 Seniorenhaushalte Wohnungen brauchen, die zum Leben im Alter passen.

Eigentlich sei der Bedarf sogar noch höher, so das Pestel-Institut. „Denn ein Großteil der altersgerechten Wohnungen wird noch nicht einmal von Älteren bewohnt. Oft nutzen nämlich auch Familien den Komfort einer Wohnung ohne Schwellen, mit breiten Türen, Fluren und Räumen. Denn wo das Leben mit einem Rollator klappt, da kommt man auch mit einem Kinderwagen klar“, sagt Matthias Günther.

Neben dem Neubau sei deshalb vor allem eine Sanierungsoffensive notwendig, um für mehr seniorengerechte Wohnungen in Duisburg zu sorgen. „Doch die ist bislang nicht in Sicht: Das Fatale ist, dass wir dazu politisch nur eine Vogel-Strauß-Taktik erleben. Statt mit einem effektiven Programm fürs Senioren-Wohnen das Problem anzupacken, hat vor allem der Bund den Kopf in den Sand gesteckt und die graue Wohnungsnot seit Jahren ignoriert“, sagt Günther.

Das müsse sich jetzt dringend ändern, fordert Katharina Metzger. Sie ist Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), der die Regional-Untersuchung zum Senioren-Wohnen beim Pestel-Institut in Auftrag gegeben hat. An die Adresse der Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Nordrhein-Westfalen richtet Katharina Metzger einen eindringlichen Appell: „Das Wohnen muss bei den Koalitionsverhandlungen ein absoluter Schwerpunkt sein. Der Wohnungsbau braucht einen gewaltigen Schub. Es ist wichtig, dass die CDU und die SPD in Duisburg dieses ‚SOS-Notsignal fürs Wohnen‘ deutlich nach Berlin funken.“

Es fehlen Seniorenwohnungen. Der Baustoff-Fachhandel warnt: „Wer schlecht wohnt, fühlt sich schlecht regiert. Der Wohnungsbau gehört schon deshalb ganz oben auf die ‚schwarz-rote To-do-Liste‘ der neuen Bundesregierung. Allen voran: mehr Sozialwohnungen, mehr bezahlbare Wohnungen und vor allem auch mehr Seniorenwohnungen“, so Verbandspräsidentin Katharina Metzger. Foto: Tobias Seifert

Eine künftige schwarz-rote Bundesregierung müsse den Wohnungsbau als Motor für die Binnenkonjunktur entdecken und nutzen: „Es geht um mehr Seniorenwohnungen, die durch Neubau und Sanierung entstehen müssen – auch in Duisburg. Außerdem um mehr bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen“, so die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels.

Die neue Bundesregierung müsse die Brisanz, die die Wohnungsnot habe, dringend erkennen: „Wer schlecht wohnt, fühlt sich schlecht regiert. Wer eine horrende Miete zahlen muss oder erst gar keine Wohnung findet, die er noch irgendwie bezahlen kann, bei dem wächst Frust. Das alles ist sozialer und letztlich auch demokratischer Sprengstoff“, warnt Katharina Metzer.

Der Bund habe den Neubau von Wohnungen zu wenig und außerdem auch noch falsch gefördert: „Statt wenige Gebäude mit übertriebener Klimaschutztechnik zu fördern, muss der Bund künftig deutlich mehr Geld für mehr Wohnungen in die Hand nehmen, die dann auch barrierearm sein müssen. Was er bislang in das Senioren-Wohnen investiert hat, ist nicht mehr als der Tropfen auf dem heißen Stein“, so Metzger.

Gemeinsam mit den Wissenschaftlern vom Pestel-Institut warnt der Baustoff-Fachhandel eine von Friedrich Merz geführte Bundesregierung davor, beim Wohnungsbau die politische „Weiter-so-Taste“ zu drücken: „Wenn sich die Wohnungsbau-Krise weiter zuspitzt, wird das auch in Duisburg einen erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen auf dem Bau bedeuten. Dabei geht es um die Jobs von Bauarbeitern, die in Duisburg dringend gebraucht werden – für den Neubau und für das Sanieren von Wohnungen“, sagt Matthias Günther.

Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts hat bei einer Sanierungsoffensive für mehr altengerechte Wohnungen vor allem auch die rund 23.900 Haushalte in Duisburg im Blick, wo Senioren in den eigenen vier Wänden wohnen: „Ob Eigenheim, Reihenhaus oder Eigentumswohnung – es ist wichtig, älteren Menschen für ihr Wohneigentum rechtzeitig einen Anreiz zu geben, ihr eigenes Zuhause seniorengerecht umzubauen. Dabei ist das Bad das A und O.“ Das Wichtigste seien große Bäder mit einer Dusche ohne Schwellen und Stufen.

Bei Senioren, die zur Miete wohnen, warnt das Pestel-Institut vor Altersarmut: „Bei vielen Baby-Boomern gab es immer wieder Phasen von Arbeitslosigkeit. Außerdem waren die geburtenstarken Jahrgänge die, die oft zum Niedriglohn gearbeitet haben. Also gehen viele der Baby-Boomer mit einer eher kleinen Rente nach Hause. Ihre Miete können sie sich damit nicht mehr leisten – sie wird zur ‚K.o.-Miete‘. In Zukunft werden also deutlich mehr Menschen als heute in Duisburg auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, um überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben“, so die Prognose von Pestel-Institutsleiter Günther.

Die Untersuchung nimmt auch das Mieter-Portemonnaie der Senioren ins Visier: So liegt die durchschnittliche Kaltmiete in Duisburg aktuell bei rund 5,80 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 66 Prozent der Seniorenhaushalte, die zur Miete wohnen, leben sogar günstiger: Rund 26.900 Haushalte in Duisburg, in denen Ältere leben, zahlen nach Angaben des Pestel-Instituts derzeit weniger als die Durchschnittsmiete.

„Noch jedenfalls“, sagt Ökonom Matthias Günther. Denn das werde sich deutlich ändern, wenn der Staat nicht bereit sei, den Neubau von Seniorenwohnungen und den altersgerechten Umbau bestehender Wohnungen kräftig zu unterstützen. Dabei warnt der Wissenschaftler: „Eine Wohnung altersgerecht zu machen, kostet Geld und schraubt die Miete nach oben. Aber eine höhere Miete können sich viele Ältere einfach nicht leisten. Und erst recht nicht die Kosten für eine seniorengerechte Sanierung ihrer Wohnung.“

Dabei sei es für die öffentlichen Kassen in der Regel sogar deutlich günstiger, altersgerechten Wohnraum zu schaffen: „Andernfalls sind Ältere nämlich gezwungen, ins Heim zu gehen. Und die Kosten für einen Heimplatz stehen auf Dauer in keinem Verhältnis zu dem, was der Staat investieren müsste, um eine altersgerechte Wohnung zu schaffen“, so Pestel-Institutsleiter Matthias Günther.


Forum für Verkehrs- und Brückenmanagement bietet wichtige Plattform
Verbesserung der Infrastruktur: Bezirksregierung Düsseldorf lädt Verwaltung und Wirtschaft zum intensiven Austausch ein
Im Hinblick auf den hohen Modernisierungsbedarf an der Infrastruktur des Regierungsbezirks hat die Bezirksregierung Düsseldorf eine Plattform für die Vertreter von Verwaltung und Wirtschaft geschaffen, um dieses zentrale Thema für den Regierungsbezirk Düsseldorf in den Blick zu nehmen. Als Bündelungsbehörde bringt die Bezirksregierung die unterschiedlichen Akteure zusammen, um Impulse für ein zuständigkeitsübergreifendes und effizientes Baustellen- und Risikomanagement zu geben.


Regierungspräsident Thomas Schürmann begrüßte die Teilnehmer:innen - Foto Bez.Regierung


Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im November 2023 und dem ersten Follow-Up Termin im Juni 2024 sowie den darauffolgenden Arbeitsgruppensitzungen trafen sich die Fachleute am 10. März 2025)zum 3. Forum im Plenarsaal der Bezirksregierung in Düsseldorf.

In Vorträgen skizzierte die DB-InfraGO einige der im Jahr 2025 geplanten Maßnahmen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW referierte zur Joseph-Kardinal-Frings-Brücke, ein Vertreter vom Arbeitskreis Kommunaler Ingenieurbau NRW zum Kommunalen Brückenmanagement und den Herausforderungen für die Kommunen. Neben dem Fachkräftemangel sind dies beispielsweise die Komplexität von Vergabeverfahren oder auch begrenzte finanzielle Mittel innerhalb der Kommunen.

Forum und Arbeitsgruppen zeigen erste Erfolge: Positiv wird bewertet, dass der Informationsaustausch zwischen den Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Industrie intensiviert und die Vernetzung durch die gemeinsame Arbeit in den regionalen Arbeitsgruppen gefördert wird. So konnten innerhalb der Arbeitsgruppen Maßnahmen identifiziert werden, die zu einer Kollision durch Schienensperrungen und gleichzeitige Sperrung von bedeutenden Verkehrswegen geführt hätten. Durch eine Anpassung der Planung wurde dies umgangen.

Und: TIC Kommunal, die digitale landesweite Baustellenkoordinationsplattform von Straßen.NRW, wird durch die kommunalen Baulastträger mittlerweile intensiver genutzt.

Regierungspräsident Thomas Schürmann ist von dem Netzwerk überzeugt: „Alle profitieren von dem intensiven und direkten Austausch, der eine funktionierende Infrastruktur und die Minimierung der Belastungen auf dem Weg dorthin zum Ziel hat. Nur mit der frühzeitigen Information aller Beteiligten und der Koordination untereinander kann der enorme Sanierungsbedarf möglichst störungsfrei bewältigt werden.“


Amtseinführung des neuen Direktors des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort
Volker Zekl Präsident des Oberlandesgerichts Dr. Werner Richter führte am Montag, den 10. März 2025, Direktor des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort Volker Zekl mit einem Festakt in sein Amt ein. Zugleich wurde die bisherige Direktorin des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort Angelika Bienert, die das Gericht über elf Jahre leitete und Ende Januar in den Ruhestand getreten ist, verabschiedet.


Volker Zekl trat 1999 in den richterlichen Dienst des Landes NordrheinWestfalen ein. Seine erste Planstelle erhielt er im Mai 2002 beim Amtsgericht Duisburg. Nach einer Abordnung an das Oberlandesgericht Düsseldorf, wo er Justizverwaltungssachen bearbeitete, wurde er im Mai 2012 am Amtsgericht Duisburg zum weiteren Aufsicht führenden Richter ernannt. Es folgte die Ernennung zum ständigen Vertreter des Direktors des Amtsgerichts Duisburg-Hamborn im September 2013 und des Amtsgerichts Duisburg im Dezember 2014.


Hier bearbeitete er zuletzt neben Aufgaben der Gerichtsverwaltung ausschließlich Familiensachen. Am 01. Februar 2025 trat Volker Zekl seinen Dienst beim Amtsgericht Duisburg-Ruhrort an. Dieses ist eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Duisburg und eines von lediglich fünf Schifffahrtsgerichten deutschlandweit.

Das Gerichtsgebäude wurde im Jahr 1902 fertig gestellt und von 2006 bis 2007 umfassend saniert. Volker Zekl bearbeitet neben seinen Aufgaben als Direktor am Amtsgericht Duisburg-Ruhrort nunmehr Betreuungssachen. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


Drei Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt
Am 5. Februar 2025 hat der Präsident der Niederrheinischen IHK, Werner Schaurte-Küppers, drei neue Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt. Alexander Auerswald zum Sachverständigen für Straßenverkehrsunfälle, Martin Gossens zum Sachverständigen für Kraftfahrzeugschäden und -bewertung und Pierre Linneweber zum Sachverständigen für Trinkwasserhygiene.

Alle drei haben erfolgreich den Nachweis der besonderen Sachkunde, der persönlichen Eignung und der weiteren Voraussetzungen nach der Sachverständigenordnung erbracht.

Mit dem Eid verpflichten sich die Sachverständigen vor dem IHK-Präsidenten, die von der Vollversammlung beschlossene Sachverständigenordnung einzuhalten und ihre Sachverständigenleistungen unabhängig, weisungsfrei, unparteiisch, gewissenhaft und persönlich zu erbringen.

Die Niederrheinische IHK bestellt und vereidigt Sachverständige auf allen Gebieten der gewerblichen Wirtschaft: vom Bauwesen über den Umweltbereich bis hin zur Unternehmensbewertung.

v.l.: Dr. Frank Rieger (Geschäftsbereichsleiter Recht und Steuern), Martin Gossens, Alexander Auerswald, Pierre Linneweber und Werner Schaurte-Küppers (IHK-Präsident). Foto: Niederrheinische IHK/Hendrik Grzebatzki


Welt-Delir-Tag am 12.03.: Wenn Künstliche Intelligenz Leben retten hilft  
Ein Delir kommt oft schleichend. Erst wirkt ein Patient oder eine Patientin ein wenig verwirrt, dann wird er oder sie unruhig, halluziniert vielleicht – und plötzlich ist die Situation ernst. Besonders ältere und schwerkranke Menschen sind betroffen, doch oft wird die Gefahr erst erkannt, wenn es schon zu spät ist. Aber was, wenn es eine Möglichkeit gäbe, viel früher zu reagieren?


Genau hier kommt die neue KI-gestützte Software „clinalytix Medical AI“ ins Spiel, die das Evangelische Klinikum Niederrhein jetzt nutzt. Sie beobachtet in Echtzeit die Patientendaten, erkennt gefährliche Entwicklungen und warnt das medizinische Team, bevor sich ein kritischer Zustand wie ein Delir oder eine Sepsis verschlimmert. „Unsere Ärztinnen und Ärzte sind hochqualifiziert und erfahren, aber sie können nicht rund um die Uhr jede kleinste Veränderung in den Vitalwerten oder Laborergebnissen bemerken“, erklärt Dr. Andreas Sander, Medizinischer Geschäftsführer im Evangelischen Klinikum Niederrhein.


„Hier unterstützt uns die KI: Sie wertet kontinuierlich alle relevanten Daten aus und gibt rechtzeitig einen Hinweis, wenn sich ein Problem abzeichnet.“ Die Software agiert wie ein zusätzliches, wachsames Auge, das niemals müde wird. Sie analysiert Vitalwerte, Medikamentenpläne, Laborergebnisse und frühere Behandlungen der Patientinnen und Patienten. Auf Basis dieser Daten kann sie Risiken frühzeitig erkennen und dem medizinischen Personal präzise Hinweise geben – bevor sich eine Verschlechterung einstellt.  


Künstliche Intelligenz als wachsames Auge - mehr als nur Delir-Erkennung   Und die Software kann noch mehr: Neben Delir erkennt sie auch andere ernsthafte Gesundheitsrisiken wie akutes Nierenversagen, eine beginnende Lungenentzündung oder Thrombosen. Besonders in stressigen Krankenhausalltagssituationen kann das den entscheidenden Unterschied machen.


Das Besondere an der KI? Sie ist keine unverständliche „Blackbox“, sondern zeigt genau, welche Daten zu ihrer Analyse geführt haben. Das bedeutet, dass die Ärztinnen und Ärzte die Hinweise nicht nur erhalten, sondern auch nachvollziehen können. Diese Transparenz ermöglicht noch fundiertere, informierte Entscheidungen – mit einem zusätzlichen, intelligenten Assistenten an ihrer Seite. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das weniger Leid, weniger Komplikationen und eine schnellere Genesung“, betont Sander.“


Ein unbehandeltes Delir kann langfristige Folgen haben – von längeren Krankenhausaufenthalten bis hin zu bleibenden kognitiven Einschränkungen. Gerade deswegen ist es so wichtig, diese Erkrankung nicht nur zu behandeln, sondern idealerweise zu verhindern. Hier setzt die KI an: Sie bietet Ärztinnen und Ärzten ein weiteres Werkzeug, um schnell und effektiv auf sich anbahnende Probleme zu reagieren. Die Einführung dieser Technologie ist Teil einer größeren Digitalisierungs-Offensive im Evangelischen Klinikum Niederrhein.


Möglich wird dies durch Fördermittel aus dem Krankenhauszukunftsgesetz. „Gute Medizin basiert auf Wissen, Erfahrung und Menschlichkeit“, sagt Sander. „Die KI nimmt den Ärztinnen und Ärzten die Entscheidungen nicht ab, aber sie hilft, noch präziser und schneller zu reagieren.“
Zum Welt-Delir-Tag setzt das Evangelische Klinikum Niederrhein damit ein Zeichen: Moderne Technik kann Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, Patientinnen und Patienten noch besser zu schützen – bevor ein Risiko zur Gefahr wird.


Online-Vortragsreihe: RVR und Verbraucherzentrale NRW informieren wieder kostenlos über Solarenergie
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Verbraucherzentrale NRW legen ihre Online-Vortragsreihe zu Solarenergie in diesem Jahr wieder auf. Jeweils Donnerstag werden in Zoom-Vorträgen wichtige Themen erklärt und Fragen beantwortet. Los geht's am 26. März mit Informationen zu "Sonnenstrom vom Dach – Photovoltaik Dachanlagen". "Photovoltaik-Anlagen mieten oder kaufen?" - um diese Entscheidung dreht sich die Veranstaltung am 2. April, bevor am 9. April der Fokus auf "Sonnenstrom vom Balkon – Steckersolargeräte" liegt.


"Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern" lautet das Thema des Online-Vortrags am 16. April. Alle Angebote sind kostenlos. Die Vortragsreihe ist ein Angebot der Solarmetropole Ruhr, die der RVR und das Handwerk Region Ruhr initiiert haben. Sie richtet sich sowohl an Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer als auch an Bewohnerinnen und Bewohner von Mehrfamilienhäusern.


Vorkenntnisse sind nicht notwendig und Fragen ausdrücklich erwünscht. Eine vorherige Online-Anmeldung unter https://solarmetropole.ruhr/veranstaltungen ist erforderlich. In den letzten drei Jahren nutzten fast 3.500 Bürgerinnen und Bürger die kostenlosen und neutralen Vortragsangebote der Solarmetropole Ruhr. idr


Vor 10 Jahren in der BZ: "Auch wir wollen etwas für den Sonnenwall tun!"

Seit 55 Jahren gibt es die Sonnenwall-Apotheke. Die jetzige Inhaberin Corinna Scherff (Bildmitte) hat nun seit dem Bestehen des Gesundheitsangebot für die Bevölkerung (55 Jahre) den dritten Umbau vollzogen.

"Wir wollten alles ein bißchen größer und heller gestalten", erklärte die Apothekerin..

Wie Boris Roskothen oder bald Neu-Sonnenwall-"Anwohner" Thomas Diederichs mit der Volksbank Rhein Ruhr wünschen sich unisono, dass die Stadt ein wenig mehr Engagement für die Einkaufsmeile neben der Königstraße zeigt.

Umzugs-Uschi -  BZ-Fotos haje



Malteser Ambulante Hospizdienste Homberg: Letzte Hilfe Kurs – Neu: in Kooperation mit dem evangelischen Bildungswerk FRIEDA in Homberg.
Am Mittwoch, 12. März 2025 veranstalten die Malteser Hospizdienste für Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 16.30 bis 20.30 Uhr einen Letzte Hilfe Kurs in Kooperation mit dem Bildungswerk Frieda des evangelischen Kirchenkreises Moers.


Dieser findet statt in den Räumlichkeiten des Alten Pastorats, Friemersheimer Straße 10 in 47229 Duisburg. Das Angebot richtet sich an interessierte Bürger und Bürgerinnen sowie Angehörige und Nachbarn von alten und/oder schwerkranken Menschen. Das Lebensende und das Sterben machen nahestehende Menschen oft hilflos.

In vier Stunden vermittelt der Kurs anschaulich und praktisch, was man von Mensch zu Mensch Betroffenen in der letzten Lebensphase Gutes tun kann. Das Angebot ist kostenfrei. Über eine Spende freuen wir uns. Wir bitten um Anmeldung bei der Koordinatorin Heike Mierike entweder telefonisch unter 02066 508 5402 oder per E-Mail an hospizdienst.straphael-niederrhein@malteser.org.

Malteser Hospizzentrum St. Raphael
Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael umfasst einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein stationäres Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in der letzten Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und Jugendhospizdienst „Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien in der Häuslichkeit. Hinterbliebenen stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur Seite.

Die fachlich kompetenten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen Bereichen von geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur Vorbereitung, Begleitung und Integration der ehrenamtlich Mitarbeitenden betreibt das Hospizzentrum ein professionelles Ehrenamtsmanagement.

In enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Ambulanten Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum fester Partner in der Sicherung der SAPV-Versorgung. Träger des Malteser Hospizzentrum St. Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 34 Wohn- und Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle Schwerpunktpflegebereiche verfügen.


„Früh erkannt, besser behandelt“ – Patientenveranstaltung zum Thema Darmkrebs am 12. März im Evangelischen Klinikum Niederrhein
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Eine frühzeitige Vorsorge und moderne medizinische Verfahren bieten heute bessere Heilungschancen als je zuvor. Um Betroffene, Angehörige und Interessierte umfassend zu informieren, lädt das Evangelische Klinikum Niederrhein am 12. März um 16:00 Uhr zu einer Patientenveranstaltung ein.

In mehreren Kurzvorträgen erläutern Mediziner des Klinikums die Möglichkeiten der Vorsorge, der Darmkrebschirurgie und die therapeutischen Fortschritte bei der Behandlung von Darmkrebs.

Als Experten stehen zur Verfügung: Prof. Dr. Daniel Vallböhmer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Ärztlicher Direktor des Evangelischen Klinikums Niederrhein, PD Dr. Purucker Chefarzt der Klinik für Innere Medizin sowie Dr. Samer Said, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie. Darüber hinaus wird Fritz Elmer von der Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs (ILCO) über den Alltag mit einem künstlichen Darmausgang und die Frage nach der Lebensqualität berichten.


Im Anschluss an die Vorträge bleibt ausreichend Zeit für Fragen und eine offene Diskussion. Die Veranstaltung bietet somit eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Fachleuten auszutauschen und persönliche Anliegen zu diskutieren.

Eckdaten der Veranstaltung: Termin: Mittwoch, 12. März 2025, um 16.00 Uhr Ort: Evangelisches Klinikum Niederrhein, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude, Raum CE01, Fahrner Str. 133, 47169 Duisburg

Die Teilnahme an der Patientenveranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Darmkrebsmonats März statt, der jedes Jahr von der Felix Burda Stiftung initiiert wird. Der Monat März steht dabei im Zeichen der Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Darmkrebs. Ziel ist es, die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen zu informieren und auf die Früherkennung von Darmkrebs aufmerksam zu machen.


„SchoKi“-Programm in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Die Rheinhauser Bibliothek lädt am Mittwoch, 12. März, um 16 Uhr alle kleinen Geschichtenfans von zwei bis drei Jahren und ihre Eltern zu einer besonderen Veranstaltung ein. Beim Programm für Schoßkinder („SchoKi“) dreht sich alles um die spielerische Sprachförderung und die Freude an Büchern.


Unter dem Motto „Mit Büchern wachsen“ wird ein Bilderbuch vorgestellt – begleitet von Spielen, Liedern und jeder Menge Spaß. Dabei steht nicht das Lesenlernen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben von Geschichten. Natürlich dürfen die Kinder auch gerne von einem Großelternteil oder einer anderen erwachsenen Person begleitet werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.


Die „SchoKi“-Veranstaltungen finden in allen Duisburger Bibliotheken regelmäßig statt. Anmeldungen sind bequem online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich. Die Öffnungszeiten der Bezirksbibliothek Rheinhausen sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.


IHK bietet Zertifikatslehrgang zum Personalsachbearbeiter  
Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt auch mit den Aufgaben rund ums Personal. Dazu gehören klare Stellenanzeigen, korrekte Entgeltabrechnungen und rechtlich einwandfreie Kündigungen.  

Das nötige Wissen dazu gibt es im IHK-Zertifikatslehrgang zum Personalsachbearbeiter/-in. Er richtet sich sowohl an Mitarbeiter im Personalmanagement, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten, als auch an Quereinsteiger, die sich für eine qualifizierte Position in diesem Bereich interessieren.

Der Lehrgang findet vom 12. März bis 29. September zwei Mal pro Woche von 17:30 – 20:45 Uhr im Blended Learning-Format statt. Montags online über MS-Teams und Mittwochs in Präsenz in Duisburg. IHK-Ansprechpartnerin ist Sabrina Giersemehl, 0203 2821-382, giersemehl@niederrhein.ihk.de. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es unter https://www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.


Anmeldung zum großen Wiedersehen bei der Jubiläumskonfirmation
Jubiläumskonfirmationen sind immer Anlässe für ein großes Wiedersehen, die mit dem Verbindenden beginnt: der gemeinsamen Feier des Festgottesdienstes. Die Begegnung am 23. März in der Gnadenkirche in Duisburg Wanheimerort wird besonders groß.

Denn die Evangelische Rheingemeinde Duisburg Süd lädt zum Mitfeiern herzlich all die ein, die in Wanheim und Wanheimerort 1975, 1965, 1960, 1955, 1950, 1945 oder früher konfirmiert worden sind. Damit bei der Logistik fürs Treffen alles gut klappt, sind Konfirmierte gebeten, sich vorab bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203/770607) oder Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383) anzumelden. 


Eine große Portion Zuversicht für alle beim Meidericher Literaturabend
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort liest am 18. März 2025 um 19 Uhr Nadine Rentmeister aus ihrer 2024 erschienenen Erzählung „Spülsaumfrau“.

Es ist ein Buch zum Mitfühlen, Nachdenken, Gemeinsamkeiten entdecken, zum Lachen, zum Weinen, zum Trösten und Mut finden -  eine große Portion Zuversicht für alle! Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat  Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.



Produktion im Januar 2025: +2,0 % zum Vormonat
Produktion im Produzierenden Gewerbe
Januar 2025 (real, vorläufig):
+2,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
-1,6 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

Dezember 2024 (real, revidiert):
-1,5 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
-2,2 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 saison- und kalenderbereinigt um 2,0 % gestiegen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von November 2024 bis Januar 2025 auf dem Niveau der drei vorangegangenen Monate (0,0 %).



Im Dezember 2024 sank die Produktion gegenüber November 2024 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 1,5 % (vorläufiger Wert: -2,4 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2024 war die Produktion im Januar 2025 kalenderbereinigt 1,6 % niedriger.

Deutlicher Produktionszuwachs in der Automobilindustrie
Die positive Entwicklung der Produktion im Januar 2025 ist insbesondere auf den Anstieg in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt +6,4 % zum Vormonat) zurückzuführen. Auch die Produktionszuwächse in der Nahrungsmittelindustrie (+7,5 %) und in der Maschinenwartung und -montage (+15,6 %) beeinflussten das Gesamtergebnis positiv. Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang im Bereich Herstellung von Metallerzeugnissen (-7,7 %) aus.

Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) nahm im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 saison- und kalenderbereinigt um 2,6 % zu. Dabei stieg die Produktion von Vorleistungsgütern um 3,3 %. Die Produktion von Investitionsgütern sowie die Produktion von Konsumgütern stiegen jeweils um 2,4 %. Außerhalb der Industrie sank die Energieerzeugung um 0,5 % im Januar 2025 im Vergleich zum Vormonat. Die Bauproduktion stieg hingegen um 0,4 %.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2024 fiel die Industrieproduktion im Januar 2025 kalenderbereinigt um 1,7 %.

Produktion in energieintensiven Industriezweigen gestiegen
In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 saison- und kalenderbereinigt um 3,4 % gestiegen. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von November 2024 bis Januar 2025 auf dem Niveau der drei vorangegangenen Monate (0,0 %). Verglichen mit dem Vorjahresmonat Januar 2024 war die energieintensive Produktion im Januar 2025 kalenderbereinigt um 2,1 % höher.


Exporte im Januar 2025: -2,5 % zum Dezember 2024
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Januar 2025
129,2 Milliarden Euro
-2,5 % zum Vormonat
-0,1 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Januar 2025
113,1 Milliarden Euro
+1,2 % zum Vormonat
+8,7 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Januar 2025
+16,0 Milliarden Euro

Im Januar 2025 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2024
kalender- und saisonbereinigt um 2,5 % gesunken und die Importe um 1,2 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger
Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat
Januar 2024 um 0,1 % und die Importe stiegen um 8,7 %.



Außenhandel mit EU-Staaten
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Januar 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 69,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 57,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Dezember 2024 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,2 % und die Importe aus diesen Staaten um 1,1 %. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 48,4 Milliarden Euro (-5,0 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 37,7 Milliarden Euro (-0,2 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 21,4 Milliarden Euro (-2,3 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 19,3 Milliarden Euro (-2,7 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Januar 2025 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 56,1 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Dezember 2024 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 0,4 % ab, während die Importe von dort um 3,7 % stiegen.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Januar 2025 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt 4,2 % weniger Waren exportiert als im Dezember 2024. Damit nahmen die Exporte in die Vereinigten Staaten auf einen Wert von 13,0 Milliarden Euro ab. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken um 0,9 % auf 6,7 Milliarden Euro. Die Exporte in das Vereinigte Königreich wuchsen um 1,7 % auf 6,8 Milliarden Euro.

Die meisten Importe kamen im Januar 2025 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 12,9 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 2,8 % weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen um 6,5 % auf 8,0 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 18,8 % auf 3,6 Milliarden Euro zu.

Die Exporte in die Russische Föderation stiegen im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 kalender- und saisonbereinigt um 7,2 % auf 0,6 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2024 nahmen sie um 9,3 % ab. Die Importe aus Russland sanken im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 um 15,7 % auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2024 nahmen sie um 37,7 % ab.