'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    11. Kalenderwoche: 14. März
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Samstag, 15., Sonntag, 16. März 2025 - 15. März Weltverbrauchertag

Asiatische Hornisse auch am Niederhein: Gefahr für die heimische Insektenwelt
Schon seit Jahren ist ein starker Rückgang der heimischen Insekten zu beobachten. Nun breitet sich ein Feind der heimischen Arten auch am Niederrhein aus: die asiatische Hornisse (Vespa velutina). 

Die asiatische Hornisse erkennt man an der nahezu schwarzen Brust, leuchtend gelben Füßen und dem dunklen Hinterleib mit gelben Streifen. (Foto: Thomas Beissel)


Die Untere Naturschutzbehörde Kreis Wesel ruft daher die Bürgerinnen und Bürger auf, Sichtungen dieser Hornissenart zu melden. Sie zeichnet sich durch eine nahezu schwarze Brust, auffallend leuchtend gelbe Füße und einen dunklen Hinterleib aus, der mit gelben Streifen überzogen ist.

Die Arbeiterinnen erreichen eine Größe von 1,5 bis 2,5 cm, die Königin bis zu 3 cm. Während asiatische Hornissen eine ernsthafte Bedrohung für Bienen und andere Insekten darstellen, müssen sich Menschen nicht besonders vor ihr fürchten, außer sie sind Allergiker/innen. Ihr Stich ist vergleichbar mit dem einer heimischen Wespe oder Hornisse.

Beseitigung der Nester durch Fachleute
In freier Wildbahn sind die Tiere in der Regel friedlich. Erschütterungen in der Nähe von Nestern hingegen versetzen die Hornissen in einen Alarmzustand. Daher sollte die Beseitigung Fachleuten überlassen werden. Sie orten die Hornissennester oft mithilfe der Dochtglas-Methode. Die dafür aufgestellten Locktöpfe sollten unbedingt stehen gelassen werden.

Wer eine asiatische Hornisse oder ihr Nest entdeckt, soll nach Möglichkeit ein Foto mit Angabe des Fundorts und einer Beschreibung des Nistortes an die Untere Naturschutzbehörde schicken: info.unb@kreis-wesel.de. Örtliche Imker helfen gerne bei der Identifizierung.


Mehr Transparenz – Kostenfallen abbauen!
 Anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März veröffentlicht das JFF – Institut für Medienpädagogik eine Studie zum Umgang von 12- bis 14-Jährigen mit Monetarisierungsmodellen in Online-Games. Sehr geehrter Herr Jeschke, Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass unterschwellige Kaufanreize, intransparente Kostenstrukturen und manipulative Gamedesigns Heranwachsende in ihren Konsumentscheidungen erheblich beeinflussen können. Vielfältige Kaufanreize versetzen junge Gamer*innen unter Handlungsdruck Zahlreiche Online-Spiele und Plattformen wie Roblox, Clash Royale oder EA Sports FC, die besonders bei Jugendlichen beliebt sind, bieten ihren Nutzer*innen die Möglichkeit, mit Echtgeld sogenannte In-Game-Währungen, Items und Spielvorteile zu kaufen. Diese Extras können das Spielerlebnis intensiver gestalten und den Spielfortschritt beschleunigen. Zwei Drittel der Studienteilnehmer*innen im Projekt ACT ON! haben bereits Geld in Online-Games ausgegeben. Nicht wenige betonen, ihr in der Regel begrenztes Budget mit Bedacht auszugeben und gamesbezogene Käufe abzuwägen. Zwischen „Vorteilsangeboten“, Belohnungssystemen und glücksspielähnlichen Elementen fällt es Kindern und Jugendlichen jedoch nicht immer leicht ihre Konsumimpulse zu regulieren. Intransparente Wechselkurse und Mikrotransaktionen erschweren zudem die Kontrolle über die Ausgaben. Einige Teilnehmer*innen berichten von ihren ausgabenbezogenen Kontrollverlusten, die teilweise erhebliche Ausmaße erreichen. Die Studie verdeutlicht Handlungsbedarfe auf verschiedenen Ebenen: Frühzeitige Sensibilisierung: Heranwachsende sollten möglichst frühzeitig zu einem kritischen Konsumverhalten befähigt und in der Entwicklung affektiver Kompetenzen gefördert werden. Eltern unterstützen: zur Entwicklung medienerzieherischer Kompetenzen benötigen Eltern niederschwellige Informationen und unaufwändige Sicherungsangebote. Verantwortung der Games-Industrie: Spieleanbieter sind in die Pflicht zu nehmen, Kostenstrukturen transparent abzubilden und maximale Schutzfunktionen zu implementieren. Regulierung manipulativer Kaufmechanismen: Dark Patterns, Pay-to-win-Strukturen und Skin-Trading-Plattformen müssen kritisch geprüft und für Minderjährige strenger reguliert werden. Fazit: Schutz und Befähigung junger Verbraucher*innen notwendig Die Ergebnisse aus ACT ON! zeigen, dass viele Kinder und Jugendliche ihre Ausgaben in Online-Games durchaus reflektieren, jedoch durch gezielte Kaufanreize und soziale Dynamiken unter starken Druck geraten. Um sie zu souveränen und handlungssicheren Konsument*innen zu machen, sind medienpädagogische Unterstützungsangebote erforderlich, die ihre kritisch-reflexiven und affektiven Kompetenzen im digitalen Raum gezielt stärken. Zudem sind Games-Anbieter gefordert faire und transparente Kostenstrukturen zu gestalten, die sich noch stärker an jugendmedienschutzrechtlichen Prinzipien orientieren.


Mehr Sicherheit fürs Fahrrad: Duisburg erweitert „DeinRadschloss“-Angebot
Die Stadt Duisburg nimmt zwei neue Fahrradabstellanlagen von „DeinRadschloss“ in Betrieb und setzt damit ein weiteres Zeichen für umweltfreundliche Mobilität. Die modernen Anlagen am Stadtbahnhof Kesselsberg und am Bahnhof in Rumeln ermöglichen eine komfortable und sichere Kombination von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr.

Die Stadt Duisburg nimmt zwei neue Fahrradabstellanlagen von „DeinRadschloss“ in Betrieb. Die modernen Anlagen am Stadtbahnhof Kesselsberg und am Bahnhof in Rumeln (im Bild) ermöglichen eine komfortable und sichere Kombination von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Am Rumelner Bahnhof stehen 18 neue Radboxen zur Verfügung, am Standort Kesselsberg wurden 24 der überdachten und abschließbaren Stellplätze geschaffen. Damit gibt es in Duisburg nun insgesamt sieben „DeinRadschloss“-Anlagen mit zusammen 92 sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Dort können Fahrräder diebstahl- und witterungsgeschützt geparkt werden.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Radboxen befinden sich an zentralen Standorten mit Bus- oder Bahnhaltestellen und sind nach einer einmaligen Registrierung unter www.dein-radschloss.de buchbar. „Wir wollen die Nutzung von Fahrrädern und E-Pedelecs im Alltag attraktiver machen. Die Radboxen sind ein beliebter und wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur in unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie leisten einen Beitrag zu weniger Verkehrsbelastung auf Duisburgs Straße.“


Betrieben werden die Radboxen unter dem Dachsystem „DeinRadschloss“ des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Michael Zyweck, Stabsstellenleitung Zukunftsnetz Mobilität NRW/Koordinierungsstelle Rhein Ruhr beim VRR, erklärt: „Die unterschiedlichen Verkehrsmittel digital zu vernetzen ist ein wichtiges Zukunftsthema, um den umwelt- und klimafreundlichen Verkehr attraktiver zu gestalten und Anreize zu schaffen, vom eigenen Pkw auf Bus, Bahn und Fahrrad umzusteigen.

Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Dabei sind die Radboxen von DeinRadschloss ein wichtiges Element, dass eine flexible und vielfältige Mobilität ermöglicht und von den Fahrgästen und Kommunen positiv angenommen und begleitet wird. Dass nun weitere Radboxen in Duisburg in Betrieb genommen werden, ist ein toller Fortschritt in der flächendeckenden Bedienung des Verbundgebietes des VRR.“ Der VRR unterstützt das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von bis zu 127.100 Euro.


Mit der Wartung und Kundensupport der Anlagen ist die Firma Kienzler Stadtmobiliar GmbH als Betreiber des Hintergrundsystems beauftragt. Die Stadt Duisburg übernimmt die Pflege der Boxen. Hintergrund Die Radboxen sind Bestandteil des Mobilitätskonzepts der Stadt Duisburg, das unter anderem die Förderung des Radverkehrs und den Ausbau der Fahrradinfrastruktur umfasst.


Weitere Infrastrukturprojekte zur Stärkung der Nahmobilität sind bereits in Planung. Auch eine Erweiterung der bestehenden und stark angenommenen „DeinRadschloss“-Standorte wird geprüft. „DeinRadschloss“ ist ein System von Fahrradabstellanlagen mit elektronischem Zugang im VRR-Raum.


In Zusammenarbeit mit 42 Kommunen wurden unter Koordination des VRR bereits über 126 Anlagen mit mehr als 2300 Stellplätzen (Radboxen und Sammelanlagen) errichtet. So funktioniert’s: Für die Nutzung der Radboxen ist eine einmalige Registrierung unter www.dein-radschloss.de notwendig.

Anschließend können alle „DeinRadschloss“-Stellplätze im VRR-Gebiet gebucht werden. Die Mietdauer ist flexibel, die Prise sind einheitlich. Tagesbuchung: 1 Euro. Wochenbuchung: 5 Euro. Monatsbuchung: 15 Euro. Jahresbuchung: 90 Euro. Als Zahlungsmöglichkeiten stehen SEPA-Lastschrift, Kreditkarte und PayPal zur Verfügung .


Beteiligungsverfahren zur 1. Regionalplanänderung zum Ausbau der Windenergie abgeschlossen - 270 Stellungnahmen in der Abwägung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat vom 20. Januar bis 3. März 2025 ein sechswöchiges Beteiligungsverfahren zur 1. Regionalplanänderung im Hinblick auf den Ausbau der Windenergie gestartet.


Sowohl öffentliche Stellen wie Kommunen, Fachbehörden oder Kammern, als auch Bürgerinnen und Bürger, private Initiativen und Verbände hatten in dieser Zeit Gelegenheit, zu den Planinhalten Stellung zu nehmen. Insgesamt sind etwa 270 Stellungnahmen eingegangen. Die exakte Anzahl kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau benannt werden, da einige Stellungnahmen in mehrfacher Ausführung sowohl postalisch als auch digital eingegangen sind.


Alle eingegangenen Stellungnahmen werden nun von der Regionalplanungsbehörde ausgewertet und sämtliche entscheidungsrelevante Belange müssen abgewogen werden. Ausschlaggebend ist, dass es sich bei den vorgebrachten Anregungen um substanzielle, planerisch handhabbare Belange handelt. Mangelnde Akzeptanz allein ist dabei kein abwägungserheblicher Belang.


Sofern auf Grundlage der Einwendungen Änderungen an der Flächenkulisse vorgenommen werden sollten, müssen diese immer auch fachlich begründet werden. Sollten im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Hinweise eingegangen sein, die eine Änderung des Planentwurfs erfordern (durch Herausnahme, Neuabgrenzung oder Hinzunahme von Windenergiebereichen), ist eine weiteres Beteiligungsverfahren notwendig.


Insofern entscheidet der nun laufende Prozess auch darüber, ob die RVR-Verbandsversammlung den das Verfahren abschließenden Feststellungsbeschluss wie angestrebt noch in diesem Jahr fassen kann. Nach dem Beschluss muss die Planänderung bei der Landesplanungsbehörde zur Rechtsprüfung angezeigt werden.


Mit der Bekanntmachung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes NRW wird die 1. Änderung des Regionalplans Ruhr dann rechtskräftig. Die RVR-Verbandsversammlung hatte am 13. Dezember 2024 den sogenannten Aufstellungsbeschluss für die 1. Regionalplanänderung gefasst und das Änderungsverfahren damit förmlich eingeleitet. idr


Robert Koch-Institut: Akute Respiratorische Erkrankungen – aktuelle Saison
Die ARE-Aktivität geht nach mehreren Wochen auf hohem Niveau inzwischen deutlich zurück, weiterhin dominiert die Zirkulation der Influenzaviren das ARE-Geschehen. In der 10. KW wurden überwiegend Influenza B-Viren im ambulanten Bereich nachgewiesen.

Bei schwer verlaufenden Erkrankungen unter älteren Patientinnen und Patienten wurden weiterhin am häufigsten Influenza A(H1N1)pdm09-Viren nachgewiesen. Personen können das Risiko einer Influenzainfektion durch die bekannten Verhaltensweisen reduzieren (unabhängig vom Impfstatus): www.rki.de/are-faq-schutz.

Krankenhäuser für Befragung zur Influenza-Impfung gesucht (OKaPII-Studie)

Das Robert Koch-Institut führt jährlich eine Online-Befragung von Krankenhaus-Personal zur Influenza-Impfung (OKaPII) durch und erfasst die Impf­quote sowie die Gründe der Impf­ent­scheidung zur Grippeschutz­impfung. Eine Anmeldung zur Studienteilnahme erfolgt über das Krankenhaus, das sich über eine kurze Online-Abfrage zu Krankenhausmerkmalen für die Studie registriert und für seine Mitarbeitenden einen Link zum Online-Frage­bogen erhält.

Anmeldeschluss für die Krankenhäuser ist der 4. April 2025. Im Anschluss an die Datenerhebung erhalten die Krankenhäuser einen einrichtungsbezogenen Ergebnisbericht, der dabei unterstützt, die haus­eigenen Impf­aktivitäten vorzu­bereiten.


Am Sonntag, 16. März, lädt der lokale Energiedienstleister zum Stadtwerke Eislaufspaß in die PreZero Rheinlandhalle

Die Stadtwerke-Eislaufbahn ist seit vielen Jahren eine der Attraktionen auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt und lockt tausende Kufenflitzer aufs Eis. Bereits zum dritten Mal laden die Stadtwerke Duisburg auch 2025 wieder zu einem weiteren frostigen Eis-Highlight ein: dem Stadtwerke Eislaufspaß.


Am Sonntag, 16. März, lädt der lokale Energiedienstleister zum Stadtwerke Eislaufspaß in die PreZero Rheinlandhalle an der Margaretenstraße 17-19 ein. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr können alle Kundenkarten-Inhaber hier kostenlos nach Herzenslust über das Eis sausen und auch drumherum wird jede Menge Abwechslung geboten.  


Die Eisfläche in der Halle wird in zwei Bereiche geteilt, so dass für jeden großen und kleinen Besucher etwas dabei sein wird: Auf einer Hälfte finden jede Menge Spiele statt. Auf der anderen Hälfte können nach Herzenslust Runden auf dem Eis gedreht werden. Schlittschuhe können – so lange der Vorrat reicht – kostenlos ausgeliehen werden. Und natürlich wird es auch in diesem Jahr ein buntes Rahmenprogramm geben. Direkt vor der Eislaufhalle lockt das Stadtwerke-Spieleparadies mitsamt Hüpfburg.


Auch 2025 stehen wieder rasante Bobbycar-Rennen an. Schon im vergangenen Jahr ging es beim Mattenrutschen um das beste Gleiten auf dem Eis und wer es nicht so mit den scharfen Kufen der Schlittschuhe hat, für den stehen auch Schlitten bereit. Elsa und Olaf aus der Eiskönigin sind vor Ort und erfüllen Fotowünsche. Beim Kinderschminken können aus den Kleinen ganz neue Fabelwesen werden.  


 Natürlich sind auch die „Hausherren“ mit von der Partie und die Nachwuchskräfte der Füchse zeigen, wie rasant es beim Eishockey zur Sache geht. Wem nach so vielen Aktivitäten der Magen knurrt, kann sich bei einer kostenlosen Waffel samt Kinderpunsch wieder stärken. Für die restlichen Angebote beim Eislaufimbiss gelten darüber hinaus reduzierte Preise.  


Anmeldung auf 800 Teilnehmer begrenzt
Weil die Teilnehmerzahl auf 800 begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unter www.swdu.de/eislaufspass erforderlich. Pro Kundenkarte können maximal die im Haushalt lebenden Personen teilnehmen. Die Anzahl steht auf der Kundenkarte. Die Personenzahl muss bei der Anmeldung angegeben werden. Der Einlass am Veranstaltungstag ist nur bei Vorlage der Kundenkarte möglich.  


Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg, die noch keine Kundenkarte haben, können diese kostenfrei unter www.stadtwerke-kundenkarte.de bestellen und danach bei tausenden Rabattpartnern in ganz Deutschland direkt bares Geld sparen.    

Eislaufspass: Am 16. März laden die Stadtwerke Duisburg wieder zum kostenlosen Eislaufspaß in die PreZero Rheinlandhalle ein. Quelle: Stadtwerke Duisburg


Universität Duisburg-Essen: Neues Gasthörerverzeichnis erschienen

Bildung ohne Druck für alle

Gemeinsames Lernen ist wieder angesagt! Wissbegierige treffen sich dazu an der Universität Duisburg-Essen – auch ohne Abitur. Wie wär’s etwa mit Einblicken in den Zusammenhang von Theologie und Politik oder magnetische Materialien bei der Energiewende? Gasthörer:innen können das Verzeichnis des kommenden Semesters online herunterladen: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/2025/gasthoerer-sose-2025.pdf.

Das aktuelle Programm gibt Einblicke in das vielfältige Lehrprogramm der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gedruckte Exemplare des Gasthörerverzeichnisses gibt es an beiden Campi kostenlos im Akademischen Beratungszentrum (ABZ), den Bibliotheken und bei der Einschreibung. In Essen ist es zudem bei den Pförtner:innen im Gebäude R12 und am Klinikum (Hauptloge) erhältlich.

Genauere Auskunft gibt an der Universität Duisburg-Essen Jennifer Peters, Sachgebiet Studierendenservice, Akademische und hochschulpolitische Angelegenheiten. Die Einschreibung läuft bis zum 18. Juli 2025. Gasthörer:innen zahlen für die Teilnahme einmalig 100 Euro für das ganze Semester, bei Geflüchteten entfällt die Gebühr.
https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/2025/gasthoerer-sose-2025.pdf



ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße in Ruhrort
Ab dem 29.03.2025 wieder eine Gäste-Ausstellung im ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23 in Duisburg-Ruhrort stattfindet. Die Vernissage zur Ausstellung ist am 29.03. ab 17:00 Uhr. Thematisch und inhaltlich passt die Ausstellung sehr gut zum diesjährigen Motto der „Duisburger Akzente - Schein und Sein”.

Weitere Informationen zur Ausstellung:  (wie) gemalt! Vom 29. März bis 1. Mai 2025 sind die beiden Künstlerinnen Siggi. und Sandra Schwidurski mit ihren Werken zu Gast in der Galerie ruhrKUNSTort in Duisburg-Ruhrort. Siggi. malt ihre abstrakten Bilder in Acryl auf Leinwand. Dabei sorgt ein vielschichtiger Farbauftrag für eine gewisse Tiefe und Struktur.


Die Naturfotografin Sandra Schwidurski gestaltet ihre Bilder mit der Kamera, so dass diese wie gemalt oder malerisch-poetisch wirken. Inspiriert wird sie dabei von der impressionistischen Malerei, bei der flüchtige Momente und Stimmungen im Mittelpunkt stehen.

Eröffnung der Ausstellung „Stolz und Vorteil – Duisburger Familien zwischen 1870 und 1930“
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum eröffnet die neue Ausstellung „Stolz und Vorteil – Duisburger Familien zwischen 1870 und 1930“. Kai Ricarda Reinhoff M.A., Kuratorin der Ausstellung, sowie Dr. Andrea Gropp, stellvertretende Museumsdirektorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg, stellen am Mittwoch, 19. März 2025, um 11 Uhr Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg, die neue Exposition vor und stehen als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung.



War bisher vor allem die historische Bedeutung und der kulturelle Einfluss der Duisburger Arbeiterschaft im thematischen Fokus der Stadtgeschichte, widmet sich die neue Ausstellung den Familien des Duisburger Großbürgertums. Im Kontext von Themen wie Klassismus und Antifeminismus ermöglicht die einjährige Ausstellung zwischen Sonntag, 23. März 2025, und 29. März 2026 einen neuen und kritischeren Blick auf das aufsteigende Bürgertum.



Urban Gardening: Gemeinsam für grünere Städte. Welche Vorteile hat das Gärtnern in der Stadt?
Gärtnern in der Stadt ist beliebt: Bereits seit über 20 Jahren zeigt sich in Deutschland ein gestiegenes gesellschaftliches Interesse an der Begrünung urbaner Räume. Viele Stadtbewohner entdecken den neuen Lebensstil für sich und möchten sich künftig selbst mit Obst und Gemüse versorgen oder ihr Umfeld mit Pflanzen aufwerten.

Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL) informiert über die unterschiedlichen Formen und die Vorteile von Urban Gardening sowie über Möglichkeiten zur Beteiligung.

Stehen keine Bodenflächen zur Verfügung, etwa weil sie versiegelt oder mit Schadstoffen belastet sind, nutzen Initiativen gerne diverse Gefäße zum Gärtnern. Quelle: BLGL

Bis vor wenigen Jahrzehnten gehörte der Anbau von Nutzpflanzen zum Alltag dazu. Auch in den Städten bepflanzten die Menschen verfügbare Flächen, um sich selbst mit Obst und Gemüse versorgen zu können. Mit der Zeit kam der Nutzgarten jedoch aus der Mode, bis er zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Renaissance erlebte. Besonders große Aufmerksamkeit erregt das Gärtnern in der Stadt.


„Ob gemeinschaftlich genutzter Kräutergarten, bepflanzte Hausfassaden und -dächer oder Balkonbegrünung – der Begriff Urban Gardening schließt alle möglichen Formen des Stadtgärtnerns mit ein“, informiert Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. Stehen keine Bodenflächen zur Verfügung, etwa weil sie wie versiegelt oder mit Schadstoffen belastet sind, nutzen Initiativen gerne diverse Gefäße zum Gärtnern. Infrage kommen beispielsweise ausgebaute Maschinenteile, Lebensmittelverpackungen, Foliensäcke, Kisten und Paletten.

Welche Vorteile hat das Gärtnern in der Stadt?
Urban-Gardening-Projekte werten Städte auf vielfache Weise auf: Pflanzen verbessern die Luft, indem sie Kohlendioxid binden und wertvollen Sauerstoff freisetzen. Darüber hinaus haben sie einen kühlenden Effekt, weshalb urbanes Gärtnern in Zeiten des Klimawandels eine immer größere Rolle spielt.


Bürger können Obst und Gemüse vor Ort ernten und ihre Ausgaben für hochwertige Lebensmittel reduzieren. Gleichzeitig entfallen Transportwege für Lebensmittel, was den Energieverbrauch und den CO₂-Ausstoß im Bereich Ernährung reduziert. Durch die Verwertung von anfallendem Grüngut-Kompost an Ort und Stelle lassen sich enge Kreisläufe schaffen. Einwohner erhalten Informationen über den Anbau von Pflanzen und Probleme, die dabei auftreten können.


Auf diese Weise wächst das Verständnis für Landwirte und Gärtner. Viele Projekte vermitteln der Stadtbevölkerung Wissen über gesunde Ernährung sowie frische und gesunde Lebensmittel. „Brach- und Freiflächen in der Stadt finden eine sinnvolle Nutzung – selbst, wenn die Begrünung nur vorübergehend ist. Neben der optischen Aufwertung der Flächen und der Möglichkeit zur Selbstversorgung schaffen Stadtgärten auch einen Ort der Begegnung“, ergänzt Dr. Popp.

„Bottom up“: Private Initiativen von Bürgern
Den Anstoß für Urban-Gardening-Projekte gaben in der Vergangenheit oft spontane Guerilla-Gardening-Aktionen, bei denen Aktivisten etwa mithilfe von Samenbomben öde Straßenränder oder Baumscheiben in Wildblumenbeete und Rabatten verwandelten, deren Pflege die Anwohner anschließend häufig übernahmen.


„Was Bürger unbedingt wissen sollten: Eine solche Aufwertung vernachlässigter Flächen in der Umgebung ist eigentlich verboten“, betont der Gartenbauexperte. Der Grundstückseigentümer kann von den Aktivisten fordern, dass sie die Pflanzen beseitigen, da es sich um eine Sachbeschädigung handelt. Wenn Bürger bei solchen Guerilla-Aktionen umsichtig vorgehen, stoßen sie bei den Eigentümern – meist sind das die Kommunen – jedoch eher auf positive Resonanz. Wichtig ist beispielsweise, dass Stadtgärtner nur heimische Pflanzen verwenden, dass sie ausschließlich brachliegende Flächen nutzen und dass die Pflanzen den Verkehr nicht behindern.

Engagierte Bürger, die ihre städtischen Begrünungsprojekte längerfristig planen, wählen eine Rechtsform – meist einen Verein. „Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, Absprachen mit der Stadtverwaltung zu treffen“, rät Dr. Popp. Teilweise geben auch Privatpersonen und Firmen geeignete Flächen für Urban-Gardening-Projekte frei.

„Top down“: Kommunale Angebote zum Mitgärtnern
Mittlerweile initiieren sogar viele Kommunen selbst Angebote zum Mitgärtnern für die Bevölkerung, indem sie geeignete Flächen zur Verfügung stellen und aktiv dafür werben – Urban Gardening funktioniert dann nach dem Prinzip „top down“. Solche kommunalen Angebote haben auch wirtschaftliche Vorteile: Wenn Bürger beispielsweise Blühstreifen entlang der Gehwege und Straßen vor ihrem Haus pflegen, entlasten sie damit den Bauhof und helfen den Kommunen beim Sparen.

Was sollten Interessierte beachten?
Auch wenn die Motivation zu Beginn hoch ist und viele Interessierte so schnell wie möglich loslegen möchten, geht es nicht ohne Vorbereitung. Denn um langfristig Freude am neuen Hobby zu haben, sind gartenbauliche Grundkenntnisse unverzichtbar.

„Nur so können sich engagierte 'Stadtgärtner' dauerhaft über kräftig wachsende Pflanzen, prächtige Blüten und üppige Ernten freuen. Fachliche Unterstützung erhalten Interessierte beispielsweise bei den Gartenbauvereinen vor Ort“, informiert Dr. Popp vom BLGL. Der Tatendrang motivierter Bürger, ergänzt durch das Wissen erfahrener Vereinsmitglieder, ist die beste Voraussetzung für die Durchführung ambitionierter Urban-Gardening-Projekte.


Trauercafé am 16. März im Malteser Hospizzentrum St. Raphael 
Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote für Hinterbliebene. Die Trauerberatung ist eine Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes „Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu finden.


Das Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser Hospizzentrum St. Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg, statt. Der nächste Termin ist am 16. März von 15.00 bis 16.30 Uhr. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde verloren haben, können sich hier für die bevorstehenden Wochen stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen. Begleitet wird das Trauercafé von den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Eine Anmeldung für das Trauercafé ist nicht notwendig.


Vor 10 Jahren in der BZ: Erste intensive Prüfung der Forum-Himmelleiter

Am Sonntag, 15. März gibt es die erste Generaluntersuchung für die Himmelsleiter.

Auszug aus der Zeit der Installation

Duisburg, 12. -14. September 2008 - An der Königstraße fühlt man sich rund um und im FORUM wie in einem Ameisenhaufen. Hunderte fleißige Hände sind dabei, dem FORUM-Neubau den letzten Schliff zu geben! Bei einem Rundgang eine Woche vor der Eröffnung konnte unser Fotograf einen Eindruck von der einmaligen Angebotsvielfalt der Geschäftswelt im neuen FORUM und auch von den zahllosen architektonischen Highlights erhaschen.

"Es gab schon einige Problem, die wir aber alle lösen konnten", atmete Johannes Brunner (Foto), Künstler und sozusagen "kreativer Vater" der Goldenen Leiter, auf. Der bis zu 70 Meter hoch reichende Spezialkran hatte die Einzelteile in den letzten Tagen zusammengesetzt.  


Das Wetter spielte mit, einen störenden Sturm gab es nicht.

Dafür trieb es jede Menge Schaulustige an den letzten Tagen verstärkt in die Innenstadt. Selbst am Sonntagvormittag staunten die Duisburger. Und es gab Unterhaltungen der unterschiedlichsten Art.
"Man kann natürlich über alles diskutieren. Aber ein Wahrzeichencharakter sollte diese Leiter eigentlich nicht haben", überlegte Künstler Johannes Brunner (München). "Was ein Wahrzeichen ausmacht, das müssen die Bürger selbst bestimmen.

Dies ist hier in erster Linie ein Geschenk an die Stadt."

So mancher hätte sich durchaus etwas anderes vorstellen können, von Spiralen oder Pylonen war die Rede - aber anders als bei der Installation des Lifesavers von Niki de Saint Phalle fand bislang nicht eine unsägliche Diskussion über die Finanzen statt. Es handelt sich wie vom Künstler erwähnt um ein Geschenk.

So wird der Platz im Eingangsbereich des Forums - zwei Bereiche davon werden in den nächsten Tagen "Carl-Spaeter-Platz" und im Innenbereich auch "Gaziantop-Platz" getauft - im Blickpunkt stehen.



Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Die nächste Kleidertauschbörse findet am Samstag, 15. März, ab 11 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt. Wer sich für Mode interessiert und seinen Geldbeutel und die Umwelt schonen möchte, kann hier kostenfrei seine Garderobe auffrischen. So geht’s: Von 11 bis 12 Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden.


Angenommen wird alles außer Kinderbekleidung, Schuhen und Unterwäsche. Für jedes Teil erhält man einen Gutschein, den man von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eintauschen kann. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird im Anschluss gespendet oder dem Recycling zugeführt. Von 11 bis 14.30 Uhr findet außerdem ein Upcycling-Angebot statt. Aus alten Kleidungsstücken werden neue Accessoires genäht. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Kleidertauschbörse ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit der Volkshochschule, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und dem Verein Give and Take.


38-Jähriger übernimmt Geschäfte der Region Nordrhein
Adnan Kandemir ist neuer Chef der Gewerkschaft NGG in Duisburg

Neuer Chef an der Gewerkschaftsspitze: Adnan Kandemir übernimmt in diesem Monat die Geschäfte der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der Region Nordrhein. Der 38-Jährige kümmert sich damit um die Belange der Beschäftigten aus Branchen wie dem Gastgewerbe, der Ernährungsindustrie und dem Bäckerhandwerk in Duisburg.

Als einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Kandemir, der die Nachfolge von Karim Peters antritt, den Ausbau der Mitbestimmung: „Wir brauchen gerade auch im Lebensmittel- und Gastgewerbe in Duisburg starke Betriebsräte, die sich für gute Arbeitsbedingungen einsetzen. Hier werfen die Betriebsratswahlen im kommenden Jahr schon jetzt ihre Schatten voraus. Mein klares Ziel ist es, die NGG in den Betrieben durch neue Mitglieder zu stärken.“

Ebenso wichtig seien, so der neue Geschäftsführer, gute Tarifverträge und eine stärkere Tarifbindung am Niederrhein. Die Nahrungsmittelindustrie in Duisburg zählt rund 2.200 Beschäftigte – im Duisburger Gastgewerbe sind rund 6.900 Menschen beschäftigt. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit.

Zur Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kam Kandemir, der in Herne geboren wurde und dort auch aufwuchs, über einen Studentenjob in einem Betrieb der Systemgastronomie. Hier gründete er mit Unterstützung der NGG in der Bochumer Filiale einer Fast-Food-Kette einen Betriebsrat. „Diese Erfahrungen haben mich geprägt und mir gezeigt, dass man mit Gewerkschaftsarbeit in Betrieben viel Positives für die Beschäftigten erreichen kann“, so der
38-Jährige. Seit über zehn Jahren arbeitet der studierte Wirtschaftswissenschaftler bei der NGG, davon ein Jahr auch schon als Gewerkschaftssekretär in der Region Nordrhein. In den letzten acht Jahren war er bei der NGG im Ruhrgebiet.

Für den neuen Geschäftsführer stehen die Arbeitsbedingungen und die Belange der Beschäftigten im Mittelpunkt seiner Arbeit. „Ob für die Bäckereifachverkäuferin, den Koch oder den Schichtarbeiter – die Gewerkschaft muss für die Leute da sein, ihnen zuhören und Verbesserungen für sie herausholen. Das gilt insbesondere natürlich auch für die Beschäftigten in der Getränke- und Lebensmittelindustrie“, so Kandemir. Standorte, die für die Region wirtschaftlich wichtig sind, seien unter anderem der Lebensmittelhersteller Flora Food in Kleve, der Süßwaren-Produzent Katjes in Emmerich sowie der Getränke-Hersteller Rheinfels Quelle in Duisburg.


Hafenstadt Poetry Slam. Der moderne Literatur-Wettstreit des gesprochenen Wortes!
Poetry Slam hat längst die Kulturbühnen des deutschsprachigen Raums erobert. Sein Erfolgsrezept? Viele Freiheiten bei nur wenigen Regeln: Die vorgetragenen Texte müssen selbstgeschrieben sein, das Zeitlimit beträgt sechs Minuten und es dürfen keine Requisiten oder Verkleidungen benutzt werden. That’s it!

Egal ob Lyrik oder Prosa, lustig oder bewegend, tiefgründig oder dadaistisch – beim Poetry Slam ist (fast) alles erlaubt, um die Gunst des Publikums zu erobern. Auch in Ruhrort findet das Format monatlich im Das PLUS am Neumarkt statt! Die Texte des Abends orientieren sich am Akzente-Motto: SEIN UND SCHEIN.

Foto by Ben Mischke

Moderiert vom erfahrenen Poetry Slammer Max Raths können alte Hasen und absolute Neulinge teilnehmen und ihre Texte präsentieren. Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach vorher per Mail (info@kreativquartier-ruhrort.de) oder bekundet am Abend selbst kurz Interesse!

Hafenstadt Poetry Slam - Akzente Spezial. Samstag, 15. März 2025, 19 Uhr
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt: frei - Hutveranstaltung


Gezwitscher für Momentluft: Ein Programm mit Gedichten und Liedern aus vierzig Jahren
In seinem Programm für das diesjährige Duisburger Kulturfestival AKZENTE zum Thema „Sein und Schein“ wird Thomas Frahm Kostproben aus seinem lyrischen Werk vortragen, aber auch versuchen, etwas von den atmosphärischen Bedingungen ihrer Entstehungszeit zu schildern: Geschichten aus dem eigenen Leben, Politisches und Zeitgeistiges, Hochdeutsches und Regionaldialektisches, und das alles in der jeweils angemessenen Weise: darstellend, singend, laut und leise…

Er wird Verbindungen zur aktuellen Lage herstellen, zu Duisburg. Er wird erzählen, wie das ist, plötzlich zu merken, dass man nicht bodenständig ist, sondern Lyriker, und warum das so viel anderes ausschließt. Damit das klappt, kann er nicht ausschließen, dass er von allem anderen auch sprechen muss, denn Momentluft ist nicht wählerisch: Sie nimmt auf, was an sie abgegeben wird :-)

Das Buch
Thomas Frahm, Gezwitscher für Momentluft
Gesammelte Gedichte aus vierzig Jahren
340 S., geb. m. Schutzumschlag, 30,– €
ISBN 978-3-929634-75-4
Verlag Thomas Frahm, Duisburg 2025

Was hat Bodenkunde mit Poesie zu tun? Nichts, solange man nicht entdeckt, dass mit Elektronenmikroskop vergrößerte Aufnahmen der Bodenkrume dem Negativ einer Sternenwolke ähneln. Was Geografie mit Psychologie, ehe man nicht auf geologischen Karten erkennt, wie ähnlich verfaltete Gebirgssedimente der Großhirnrinde sehen, in der unsere Seele ihr Wesen treibt?

Für den Autor war es befreiend, Psychogramme als Geogramme zeichnen zu können und sie damit einer wohlfeilen psychologischen Erklärung zu entziehen! Von hier aus gelangte er zu einer urbanen Naturlyrik, die jenseits verklärender Romantik und dumpfer Realitätsfixiertheit Wahrnehmen als „stille Unterredung“ auffasst.

Mal treffen sich Wettergeschehen und Liebe, mal steht ein zungen-förmig am Hang sich herabziehendes Blockmeer für die Steine, die Depressiven vom Herzen fallen, wenn sich ihre Erstarrung löst und sie wieder sprechen können. Eine Niederrheinaue, über der Sonne, Wolke und Regenbogen sich den Himmel teilen, wird zur zweiflerischen Frage des Spaziergängers, ob nicht jeder Schritt hinein in ein gesehenes Bild ein Grenzübertritt ist?

Seit einigen Jahren wollen diese Gedichte nur noch Momentskizze, Porträt sein. Zufällig in Worten statt in Pinselstrichen gezeichnet, appellieren sie an jene sehende Geduld, die der Gegenpol zu blinder Zerstörung ist.
Kriterium für eine Aufnahme in diese Sammlung war, ob ein Gedicht Erlebtes nicht nur als Zumutung beschwor, sondern auch als Lösung, als frische Atemluft für Momentgezwitscher.

Leseprobe aus dem Buch (Vorwort, einige Gedichte):
https://buchshop.bod.de/gezwitscher-fuer-momentluft-thomas-frahm-9783929634754

Thomas Frahm, geb. 1961 in Duisburg-Homberg, Autor von Lyrik, Prosa und Essays. Studium der Geografie und Ehejahre in Bonn. 1991–1994 Arbeit als Literaturberater. 1993 Gründung eines Verlags für die Literatur deutsch schreibender Migranten.

2000 geht er nach Sofia und schreibt als freier Publizist für deutsche Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk über Bulgarien, bevor er ab 2004 Übersetzer bulgarischer Literatur wird. 2015 Rückkehr nach Duisburg. Fortführung seines Verlags mit Literatur aus und über Bulgarien. Aufbereitung und Herausgabe des eigenen literarischen Werks.

Seit 2021 schreibt er Programme für die szenische Rezitation, um auch den nicht so Lyrikaffinen poetische Texte näher zu bringen.
Gezwitscher für Momentluft, So, 16. März 2025, 16 Uhr, Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt frei - Hutveranstaltung


Zuhören, begleiten und ermutigen: Hanno Nell ist jetzt offiziell Pfarrer in Hamborn
Pfarrer Hanno Nell wirkt bereits seit einem Jahr in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn. Bei seiner Arbeit als Vakanzvertreter für die dort frei gewordene Stelle hat er wertvolle Spuren hinterlassen, so dass die Gemeinde ihn Ende letzten Jahres als Pfarrer wählte.

Jetzt wurde er Ende Februar in einem gut besuchten Festgottesdienst ganz offiziell von Superintendent Dr. Christoph Urban in sein Amt eingeführt.  „Ich wurde in Hamborn sofort bestens aufgenommen und mitgenommen“, sagt Hanno Nell dankbar und mit zuversichtlichem Blick.

Ende Februar vor dem Gotteshaus nach seiner offiziellen Einführung in die Hamborner Pfarrstelle - zusammen mit v.l. Superintendent Dr. Christoph Urban,  Presbyterin Martina Will und dem Presbyteriumsvorsitzenden Gerhard Bauer. (Fotos Reiner Terhorst)

„Die Menschen hier sind geradeaus und von einer einnehmenden Herzlichkeit“, findet Nell. Das habe er sofort gespürt. Auch deswegen macht ihm die Arbeit hier vor Ort Spaß. Freude macht ihm auch, wenn er Menschen in schönen, aber auch schwierigen Situationen begleiten kann, also bei Taufen, Trauungen aber auch bei Beerdigungen. Zuhören steht für ihn an erster Stelle. Menschen gerade bei Sorgen und Nöten zu unterstützen und tröstend-ermutigend zu begleiten, war und ist Hanno Nell ebenso wichtig. 


Den Duisburger Norden kannte Hanno Nell schon in den 90er Jahren, denn im Rahmen seines Theologiestudiums betreute er dort in einem mehrwöchigen Sozialpraktikum jugendliche russlanddeutsche Aussiedler. Und auch Hamborn lag ihm auch schon in der Zeit am Herzen, und zwar durch eine Fernsehsendung in den 90ern, die über viele Monate die Sportfreunde Hamborn 07 begleitete. Mit ihnen fieberte er mit, besonders als die 07er zeitweise sogar Tabellenführer waren. 


Angetan ist Nell im Duisburger Norden auch von dem freundschaftlichen-kollegialen Miteinander im Kreis seiner Pfarrkolleginnen und -kollegen: „Da stimmt die Chemie und man unterstützt sich gegenseitig.“ Dieser Zusammenhalt gibt Kraft und Mut für die künftigen Herausforderungen, denen sich die evangelische Kirche auch im Duisburger Norden stellt. Die Zukunft liege in der Kooperation, findet Hanno Nell, und freut sich dabei auf seine weitere Arbeit im Duisburger Norden, besonders für Hamborn. Reiner Terhorst

Pfarrer Hanno Nell zufrieden in der Hamborner Friedenskirche


Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich jeden zweiten Samstag zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 15. März 2025.


Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen. Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

Barockmusik beim Emporen-Konzert in der Hochfelder Pauluskirche
Musikfans erwartet beim Emporen-Konzert am Sonntag, 15. März in der Hochfelder Pauluskirche eine Klangreise in die Zeit des Barock: Sopranistin Katja Gerpott interpretiert Lieder von Henry Purcell und Arien von Georg Friedrich Händel. Begleitet wird der Gesang vom Ensemble-Quartett Adriana und Nicolai von Glehn, Volker Nies und Roland Ring, welches auch eine Instrumentalsuite von Purcell erklingen lässt.


Zudem spielen Roland Ring und Volker Nies an der dreimanualigen Walcker-Orgel passende Barockmusik. Das Konzert beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter  www.hochfeld-neudorf.de.  

Die Orgel der Hochfelder Pauluskirche (Foto: Volker Nies).  


Doppelgottesdienst mit Band in Hochfeld und Neudorf
Clarissa Hansen mit Gesang und Trompete, Hendrik Heckes am Schlagzeug, Volker Nies am Bass, und Roland Ring am Keyboard werden mit Pfarrer Sören Asmus am 16. März einen eng getakteten Sonntagvormittag haben. Denn alle zusammen werden um 9.30 Uhr den Gottesdienst in der Pauluskirche Hochfeld gestalten und danach flugs zum Neudorfer Gemeindesaal an der Wildstr. 31 fahren.


Dort feiern sie um 11 Uhr direkt den zweiten. In beiden Gottesdiensten geht es in Predigt und Musik und Liedern wie „Mit Liebe im Herzen“ und „Come to the light“ um die Freiheit. Die Band und Pfarrer Asmus laden herzlich zum Mitfeiern ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Clarissa Hansen mit Gesang und Trompete, Hendrik Heckes am Schlagzeug, Volker Nies am Bass, und Roland Ring am Keyboards (Foto: hochfeld-neudorf.de).




Eierproduktion 2024 um 4,2 % gestiegen
• Hennenhaltung und Eierproduktion im Freiland und in ökologischer Haltung nehmen weiter zu, Bodenhaltung aber nach wie vor dominierende Haltungsform
• Bis Ende 2025 auslaufende Kleingruppen- und Käfighaltung geht weiter zurück
• Insgesamt 13,7 Milliarden Eier und damit 302 Eier je Legehenne im Jahr 2024



Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 13,7 Milliarden Eier in Betrieben von Unternehmen mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Eierproduktion damit gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % oder 550 Millionen Eier. Die Bodenhaltung war mit 58,0 % der erzeugten Eier nach wie vor die dominierende Haltungsform, wenngleich der Anteil im Vorjahresvergleich erneut sank (2023: 58,8 %).


Im Fünfjahresvergleich zum Jahr 2019 wird der rückläufige Trend der Bodenhaltung noch deutlicher: Damals stammten noch 62,9 % der in Deutschland produzierten Eier aus Bodenhaltung. Demgegenüber stieg der Anteil der Eier aus Freilandhaltung im Jahr 2024 weiter auf 23,6 % (2023: 23,0 %; 2019: 19,5 %). Der Anteil der Eier aus ökologischer Erzeugung lag bei 14,1 % und stieg damit ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (2023: 13,4 %; 2019: 11,5 %).


Der verbleibende Anteil von 4,3 % der Eierproduktion entfiel auf die Haltung in Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen (2023: 4,9 %; 2019: 6,1 %). Insgesamt wurden in den erfassten Betrieben im Jahresdurchschnitt 45,3 Millionen Legehennen gehalten. Damit legt eine Henne im Jahr 2024 durchschnittlich 302 Eier.


Champignonernte 2024 um 2,7 % gesunken
• Fast 98 % der im Jahr 2024 geernteten Speisepilze waren Champignons
• Knapp 12 % der gesamten Erntemenge von Speisepilzen ökologisch
produziert
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bedeutendste Speisepilz-
Anbauländer

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 75 700 Tonnen Champignons
geerntet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das
2,7 % weniger als im Vorjahr, aber 5,7 % mehr als im zehnjährigen Durchschnitt
von 2014 bis 2023. Die gesamte Erntemenge an Speisepilzen in Betrieben mit
mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche belief sich 2024 auf 77 700 Tonnen.


Der überwiegende Anteil der Speisepilzerzeugung entfiel mit einem Anteil von
97,5 % auf Champignons. Die übrige Erntemenge setzte sich aus
Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen. 11,7 %
der Speisepilze (9 100 Tonnen) wurden in Betrieben mit vollständig
ökologischer Erzeugung produziert.

Erntefläche von Champignons um 4,7 % gesunken
Die Erntefläche für die Erzeugung von Champignons sank im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 % auf 341 Hektar. Sie lag damit aber immer noch 6,6 % über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2023. Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich auf 355 Hektar, wovon 13,8 % vollständig ökologisch bewirtschaftet wurden.


Im Jahr 2014 hatte die gesamte Erntefläche noch 261 Hektar betragen, mit einem vollständig ökologischen Anteil von 13,9 %.  Größte Speisepilz-Ernteflächen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die Speisepilzproduktion waren 2024 wie in den Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche von 194 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer Erntefläche von 77 Hektar. 


Fünf Jahre Corona: 2024 übertrifft Zahl der Unternehmensinsolvenzen in NRW erstmals das Vorkrisenniveau
Im Jahr 2024 haben die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 5 640 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 23,4 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen als ein Jahr zuvor (Jahr 2023: 4 572 Verfahren). Wie das StatistischesLandesamt anlässlich des Beginns der Corona-Pandemie vor fünf Jahren mitteilt, lag die Zahl der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen erstmals wieder über dem Vorkrisenniveau (2019: 5 351 Verfahren), nachdem sie in den Jahren bis 2022 zurückgegangen war.



Zum Zeitpunkt der Übermittlung der Daten waren 55 534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einer Unternehmensinsolvenz betroffen, das waren 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2023 (damals: 53 815 Beschäftigte). Im Vergleich zu den Zahlen vor der Corona-Krise (2019: 36 363 Beschäftigte) waren 52,7 Prozent mehr Beschäftigte von Unternehmensinsolvenzen betroffen.


Allerdings waren zwischenzeitlich im ersten Pandemiejahr 2020 sogar rund 74 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einer Unternehmensinsolvenz betroffen. Damit lag die Zahl 2024 um 24,7 Prozent niedriger als zu Beginn der Corona-Pandemie 2020. Die voraussichtlichen Forderungen waren mehr als viermal so hoch wie im Jahr 2019 Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen beliefen sich im Jahr 2024 auf 13,6 Milliarden Euro und lagen damit um 58,2 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Jahr 2023: 8,6 Milliarden Euro).


Die voraussichtlichen Forderungen waren mehr als viermal so hoch wie im Jahr 2019 (damals: 3,2 Milliarden Euro). Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 9,4 Prozent höher als 2019 Die Zahl der gemeldeten Verfahren von beantragten Verbraucherinsolvenzen (dazu zählen Arbeitnehmende, Personen in Rente oder Erwerbslose) stieg gegenüber dem Jahr 2023 (damals: 17 186 Verfahren) um 0,6 Prozent auf 17 285 Verfahren. Im Vergleich zu 2019 lag die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 9,4 Prozent höher (damals: 15 797).


Die voraussichtlichen Forderungen waren mit 0,79 Milliarden Euro nahezu auf dem Vorjahresniveau (2023: 0,81 Milliarden Euro); 2019 lagen sie bei 0,73 Milliarden Euro. Neben den Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen gab es im Jahr 2024 noch 5 409 weitere gemeldete Insolvenzverfahren von übrigen Schuldnerinnen und Schuldnern. Insgesamt haben die Amtsgerichte im Jahr 2024 damit 28 334 beantragte Insolvenzverfahren gemeldet, das entspricht einem Plus von 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 26 737 Verfahren) und einem Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber 2019 (damals: 25 198 Verfahren).