'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Mittwoch, 19. März 2025

IHK: Nur mit Reformen ist Geld gut eingesetzt Sondervermögen vor allem an Rhein und Ruhr  
500 Milliarden für Infrastruktur, 500 Milliarden für Sicherheit: Das hat die Bundesregierung heute beschlossen. Dazu äußert sich Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK:  „Es ist ein gutes Signal, dass investiert wird. Das Geld muss jetzt allerdings gezielt eingesetzt werden.  

Die vielen Mittel dürfen nicht dazu verleiten, jetzt die nötigen Reformen zu verschlafen. Deswegen muss die neue Bundesregierung Bürokratie abbauen, Steuern senken und Energie bezahlbar machen. Nur so kann unsere Wirtschaft wieder wachsen.  

50 Prozent der Mittel für Infrastruktur sollten in unseren Ballungsraum Rhein-Ruhr. Wir sind Verkehrsknotenpunkt und Transit-Region. Davon hängen sehr viele Arbeitsplätze und Unternehmen ab.“    


DMB-Vorstand Tenbieg: „Infrastrukturmilliarden sind historische Chance, dürfen aber nicht zur Bürde für die nächsten Generationen werden“
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt die im Bundestag beschlossene Schaffung eines Sondervermögens. Gleichzeitig betont Marc S. Tenbieg, geschäftsführender DMB-Vorstand, die Wichtigkeit einer zielgerichteten Verwendung der schuldenfinanzierten Ausgaben. Dafür brauche es massive strukturelle Staatsreformen, so Tenbieg.

Der DMB-Vorstand führt aus: „Dass der Bundestag heute den Weg für ein in dieser Höhe historisches Finanzpaket frei gemacht hat, ist grundsätzlich eine gute Nachricht für den Mittelstand. Wir beim DMB gehen davon aus, dass der durch das Sondervermögen finanzierte Ausbau der Infrastruktur einen dringend notwendigen Wachstumsimpuls setzen kann.

Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen kleine und mittlere Unternehmen eine bezahlbare Energieversorgung und ein zuverlässiges Glasfaser-, Straßen- und Schienennetz. Genau in diese Bereiche sollen die zusätzlichen und schuldenfinanzierten Milliarden Euro vornehmlich fließen. Der DMB befürwortet dieses klare Investitionsziel und hofft, dass auch der Bundesrat dem Finanzpaket zustimmt.

Doch aus Verbandsperspektive wird es nicht reichen, einfach nur mehr Geld in Infrastrukturprojekte zu pumpen. In der Vergangenheit wurden vorhandene Finanzmittel häufig nicht zeitnah und vollständig genutzt – aufgrund langwieriger Bürokratie, komplexer europäischer Ausschreibungsvorgaben und personeller Engpässe. Beispielsweise schiebt allein die Förderung von schnellem Internet derzeit immer noch eine Milliarden-Euro-Bugwelle vor sich her. Wir fordern daher von der neuen Bundesregierung, dass die Investitionen doppelt bei den Unternehmen ankommen – als Konjunkturprogramm und in Form einer modernen Infrastruktur.

Damit dies gelingt, braucht es endlich strukturelle Staatsreformen. Konkret: die erhebliche Vereinfachung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine umfassende Verwaltungsdigitalisierung. Letztere muss dazu führen, dass Behörden schneller arbeiten. Bleiben die behördlichen Strukturen so starr wie bisher, werden die 500 Milliarden Euro ohne den erhofften konjunkturellen Aufschwung verpuffen. In diesem Fall wäre nichts gewonnen – schlimmer noch: Wir verlieren dadurch das Vertrauen der nachkommenden Generationen, die die Schulden zurückzahlen müssen.“


Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) e.V. ist der Bundesverband für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Der DMB wurde 1982 gegründet und sitzt in Düsseldorf. Unter dem Leitspruch „Wir machen uns für kleine und mittelständische Unternehmen stark!“ vertritt der DMB die Interessen seiner rund 30.000 Mitgliedsunternehmen mit über 750.000 Beschäftigten.


Damit gehört der DMB mit seinem exzellenten Netzwerk in Wirtschaft und Politik zu den größten unabhängigen Interessen- und Wirtschaftsverbänden in Deutschland. Der Verband ist politisches Sprachrohr und Dienstleister zugleich, unabhängig und leistungsstark.

Spezielle Themenkompetenz zeichnet den DMB in den Bereichen Digitalisierung, Nachfolge, Finanzen, Internationalisierung, Energiewende und Arbeit & Bildung aus. Als dienstleistungsstarker Verband bietet der DMB seinen Mitgliedsunternehmen zudem eine Vielzahl an Mehrwertleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstandsbund.de.



Mehr finanzieller Handlungsspielraum für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz dringend erforderlich. Schwerpunkte bei der Modernisierung auf Sicherheit und Digitalisierung setzen.
Der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Dr. Joachim Bühler, kommentiert die heute im Bundestag beschlossene Reform der Schuldenbremse: „Der TÜV-Verband begrüßt, dass sich der Bundestag auf ein umfangreiches Investitionspaket für Sicherheit, Infrastruktur und Klimaschutz geeinigt hat. Eine Reform der Schuldenbremse ist in der aktuellen Situation notwendig.


Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Jetzt kommt es darauf an, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es am dringendsten gebraucht wird.“ „Unsere Verkehrsinfrastruktur muss moderner und sicherer werden. Tausende Verkehrstote und Zehntausende Schwerverletzte sind eine schwere Bürde. Die Mittel müssen in moderne Straßen, Schienennetze und Radwege fließen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Mobilität sich aktuell stark verändert und Verkehrsmittel wie Fahr- und Lastenräder sowie E-Scooter immer wichtiger werden. Das Rückgrat einer zeitgemäßen Verkehrsinfrastruktur muss ein moderner Öffentlicher Personennah- und Fernverkehr sein.“


„Bei der öffentlichen Sicherheit Deutschlands und Europas sind Investitionen in die digitale Verteidigungsfähigkeit entscheidend. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine zeigt, wie sich die Kriegsführung verändert hat. Deutschland muss seine Cyberabwehr stärken und dabei auf Drohnen, KI und Robotik setzen. In einer digitalen, vernetzten Welt muss auch die zivile Cybersicherheit der Kritischen Infrastrukturen verbessert werden, aber auch von Unternehmen, Behörden oder Gesundheitseinrichtungen.“


„Der TÜV-Verband begrüßt ausdrücklich, dass der Klima- und Transformationsfonds gestärkt wird. Investitionen in Klimaschutz, GreenTech, E-Mobilität und Erneuerbare Energien wirken als Konjunkturprogramm für die Wirtschaft und machen Deutschland unabhängiger von Importen.“

Die wichtigsten Empfehlungen des TÜV-Verbands für die neue Legislaturperiode sind hier abrufbar: https://www.tuev-verband.de/bundestagswahl-2025


Earth Hour am 22. März 2025! Mitmachen und Licht ausschalten
Ob von zuhause oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour am 22. März 2025 mitzumachen und sich auf www.wwf.de/earth-hour anzumelden. Auch die Duisburgerinnen und Duisburger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und an diesem Tag um 20.30 Uhr für eine Stunde zu Hause das Licht auszuschalten.


Helfen Sie mit, damit aus dieser symbolischen Aktion mehr wird und ein stärkeres Bewusstsein für Klima- und Ressourcenschutz entsteht. In Deutschland steht die weltweite Aktion auch 2025 im Zeichen des Klimaschutzes. Wenn es in diesem Jahrzehnt nicht gelingt, die Erderhitzung zu begrenzen, drohen Mensch und Natur katastrophale Konsequenzen: Waldbrände, Dürren und Überflutungen werden häufiger und heftiger. Lebensräume werden zerstört, Arten sterben aus.


Auch in Duisburg ist diese Aktion schon zu einer guten Tradition geworden. Die Stadt Duisburg wird sich in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadtwerke Duisburg AG und den Wirtschaftsbetrieben an der Aktion beteiligen. So werden die Außenbeleuchtungen des Rathauses und der Salvatorkirche in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr erlöschen. Ebenso wird die grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms sowie die Beleuchtung des Kühlturmes und des Wärmespeichers des Stadtwerke Kraftwerkes Wanheimerort für eine Stunde ausgeschaltet.


Auch die Beleuchtung von Tiger & Turtle und die Lichtinstallation im Landschaftspark werden für eine Stunde ausgeschaltet. Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 19. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 190 Ländern veranstaltet.
Weltweit nehmen rund 7.000 Städte teil. Weitere Informationen gibt es Internet unter www.wwf.de/earthhour. Dort findet sich auch eine interaktive Karte mit Informationen zu allen teilnehmenden Städten.


„Ein Baum für Ihr Kind“: Hamborner Geburtenwald wächst
Im nördlichen Stadtwald konnten nun junge Familien beim Geburtenwald wieder je einen Baum für ihre im vergangenen Jahr in der Helios St. Johannes Klinik geborenen Kinder pflanzen.
 
Das Wetter meinte es am vergangenen Freitag gut mit den Anwesenden und pünktlich um 14 Uhr lugt die Sonne zwischen den Woken hervor. Die beiden Chefärzte Dr. Alejandro Corral (Frauenklinik) und Dr. Benjamin Berlemann (Kinderklinik) begrüßten die rund 60 angemeldeten Familien herzlich zum bereits siebten Helios Geburtenwald in Hamborn.

Die Eltern mit ihrem Nachwuchs und so manchem Geschwisterkind waren der Einladung der benachbarten Helios St. Johannes Klinik gefolgt, um symbolisch einen Baum für ihren Nachwuchs zu pflanzen und Duisburg damit ein bisschen grüner zu machen.  


Nach den Grußworten übernahm wie üblich Stadtförster Stefan Jeschke das Austeilen der bereits dreijährigen Jungbuchen und -tannen und lieferte zudem noch ein paar spannende Waldfakten: „Wenn diese Bäume groß sind, kann jeder einzelne bis zu 20 Menschen täglich mit Sauerstoff versorgen.“ Zudem leben viele heimische Vögel wie Waldkauz, Buntspecht und Kleiber in den Kronen.“

Begrüßung durch Chefarzt Dr. Corral - Fotos HKD


Mit diesen und vielen weiteren Infos begeisterte er die Anwesenden und sorgte für noch größere Vorfreude auf den eigenen „Familienbaum“. Er und sein Team hatten den Waldabschnitt schon mit Pflanzlöchern vorbereitet und halfen auch beim Einsetzen. Gesponsert werden die zukünftigen Schatten- und Luftspender vom Helios Klinikum. Und noch ein Gast bereitete den kleinen Gästen viel Spaß: Klinik-Maskottchen Heli, seines Zeichens kuscheliger grauer Drache, stand für zahlreiche Fotos gerne zur Verfügung.

Familie Lopian pflanzt einen Baum für das jüngste Familienmitglied


Damit alle Familien die Bäume wiedererkennen, notierten sie den Namen und das Geburtsdatum ihrer kleinen Neu-Duisburger auf Etiketten, um damit „ihren“ Baum zu kennzeichnen. Danach gab es zum Aufwärmen kleine Leckereien und Getränke.    


Ins Leben gerufen wurde die Klinik-Aktion „Ein Baum für Ihr Kind“ im Jahr 2017, damals hatten Familien bereits rund 80 Bäume an einem anderen freien Stück im Stadtwald gepflanzt. Mittlerweile sind es über 600, die bei dieser Aktion schon neu gesetzt werden konnten.

Ein extra angefertigtes Metallschild informiert Spaziergänger seitdem darüber, was es mit dem Geburtenwald auf sich hat. Auch im kommenden Jahr soll die Veranstaltung stattfinden. Bei im Durschnitt rund 900 bis 1000 Geburten im Jahr am Helios Klinikum wird es an neuen Baumpat:innen bestimmt nicht mangeln.


Gut die Hälfte der Erwachsenen im Ruhrgebiet waren 2022 verheiratet
Knapp 2,2 Millionen verheiratete Menschen lebten zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 im Ruhrgebiet. Das waren rund 50,7 Prozent der erwachsenen Einwohnerinnen und Einwohner der Metropole Ruhr, wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt.

In den Kreisen lag der Anteil der Verheirateten mit 54,2 Prozent über dem der großen Städte. In Bochum und Dortmund war die Quote der verheirateten Volljährigen mit 46,6 Prozent am geringsten. Spiegelbildlich verhielt sich der Anteil Geschiedener: So waren 9,5 Prozent der Erwachsenen in kreisangehörigen Kommunen und Gemeinden zum Zensusstichtag 2022 geschieden; in den kreisfreien Städten waren es 9,8 Prozent.


Duisburger Akzente im Stadtmuseum: Freie Plätze für den Kreativworkshop „Tarnung und Täuschung im Tierreich“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet im Rahmen der Duisburger Akzente am Samstag, 22. März, von 14 bis 16 Uhr einen im Museum am Johannes-Corputius-Platz (Innenhafen) an. Der Workshop mit richtet sich an Kinder und Erwachsene jeden Alters. Er ist Teil der Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat immer um 14 Uhr stattfindet. Kinder unter sechs Jahren müssen begleitet werden.

(c) Autorin und Naturfotografin Farina Graßmann


Im Fokus steht das Thema „Tarnung und Täuschung im Tierreich“. In unserer heimischen Tierwelt gibt es richtige Künstler der Tarnung. In dem Workshop zeigt uns die Autorin und Naturfotografin Farina Graßmann, welche Tiere das können, warum sie das überhaupt machen und wie vielfältig ihre Tarnungen sind. Außerdem werden Teilnehmende selbst zu Natur-Künstlern.

Gemeinsam basteln und bemalen
Interessierte ein Tier und seinen Lebensraum. Natürlich so, dass es am Ende auch gut getarnt ist und zum Schluss ein Stückchen Natur mit nach Hause genommen werden kann. Die Teilnahme am Workshop ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt zwei Euro.

Es werden vergünstigte Familienkarten angeboten. Derzeit gibt es noch freie Plätze. Eine Anmeldung wird empfohlen unter 0203 / 283 2640 oder ksmservice@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.


Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum: „Stolz und Vorteil – Duisburger Familien zwischen 1870 und 1930“
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, wird am Sonntag, 23. März, um 11 Uhr die neue Sonderausstellung „Stolz und Vorteil – Duisburger Familien zwischen 1870 und 1930“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt ein bislang wenig beachtetes Kapitel der Stadtgeschichte: Während in der Vergangenheit vor allem die historische Rolle der Duisburger Arbeiterschaft im Mittelpunkt stand, rückt nun das Großbürgertum in den Fokus.


Wohlstand, Einfluss und gesellschaftliche Anerkennung waren zentrale Werte dieser Familien. Sie profitierten von der wachsenden Wirtschaft, sicherten ihren Status und ließen sich in repräsentativen Porträts verewigen. Doch wer gehörte nicht zu den Gewinnern? Was geschah mit jenen, die nicht in das System passten oder sich bewusst entzogen?


Die Ausstellung hinterfragt die gesellschaftlichen Mechanismen und wirft einen kritischen Blick auf soziale Ungleichheiten, Klassismus und Antifeminismus im Kaiserreich und in der Zeit der Weimarer Republik. Die Ausstellung ist bis zum 29. März 2026 im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Das gesamte Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Weltwassertag: Stadtwerke Duisburg laden zum Familientag in den Zoo Duisburg ein  
Am kommenden Samstag, 22. März 2025, ist der internationale Tag des Wassers. Die Stadtwerke veranstalten an diesem Tag ihren Stadtwerke-Familientag im Duisburger Zoo. Von 9 bis 17 Uhr steht dann alles im Zeichen eines Jubiläums: 150 Jahre Trinkwasserversorgung in Duisburg.

Seit 150 Jahren versorgen die Stadtwerke Duisburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre.

Familientag mit besonderem Highlight
Die Stadtwerke Duisburg feiern das Jubiläumsjahr mit einer Reihe von spannenden Veranstaltungen und Aktionen für alle Duisburgerinnen und Duisburger. Den Anfang macht der Stadtwerke-Familientag. Große und kleine Duisburgerinnen und Duisburger erwartet an diesem Tag ein abwechslungsreiches Familienprogramm und eine Reise durch die 150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg.


Und als besonderes Highlight eröffnet der Zoo mit prominenten Gästen den neuen Stadtwerke-Wasserspielplatz. Auf dieser 600 Quadratmeter großen Spiellandschaft mit Pumpen, Wasserläufen, einem Kletterturm und integrativen Elementen können kleine Abenteurer dann das Element Wasser mit allen Sinnen und auf vielfältige Weise erleben.  


Außerdem können Besucherinnen und Besucher am Familientag bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die kleinen Besucher können sich auf die Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils, Kinderschminken und einen Ballonkünstler freuen. Außerdem wird die EnergyLounge der Stadtwerke zum Einsatz kommen. Dort werden Groß und Klein mit frischem Trinkwasser und Informationen zum Wasser versorgt.


Bei Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte sparen an diesem Tag kleine und große Zoobesucher 50 Prozent des regulären Eintrittspreises.   Weitere Aktionen im Jubiläumsjahr Am 14. September steht der Tag des offenen Denkmals im Wasserwerk Bockum ganz im Zeichen der Trinkwassergeschichte.

Und auch zum WDR-Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober im Wasserwerk Wittlaer dreht sich alles um die Geschichte der Wasserversorgung. Auch wer hinter die Kulissen der historischen und heutigen Wasserversorgung blicken möchte, erhält dazu mehrfach Gelegenheit: So öffnen die Stadtwerke in diesem Jahr gleich mehrmals ihre Wasserwerke Bockum und Wittlaer für Besucherinnen und Besucher jeden Alters.

Jeweils von 15 bis 18 Uhr finden am 23. April, 19. Mai, 13. Juni, 23. Juli und 6. August Führungen statt. Anmeldungen sind ab sofort unter www.swdu.de/fuehrung möglich. Einen Überblick über die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.


Metzgerei-Fachverkäuferin geht mit knapp 2.580 Euro im Monat nach Hause
An den Fleischtheken in Duisburg darf es ab sofort gern etwas mehr sein – und zwar beim Lohn: Fleischer und Fachverkäuferinnen in den Duisburger Metzgereien verdienen ab diesem Monat mehr Geld. Darauf haben die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Fleischerverband Nordrhein-Westfalen jetzt nach einem erfolgreichen Tarifabschluss hingewiesen.


„Ein erfahrener Geselle im Fleischerhandwerk verdient ab sofort 17,32 Euro pro Stunde. Wenn er Vollzeit arbeitet, geht er jetzt mit knapp 2.930 Euro im Monat nach Hause“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein. Eine gelernte Verkäuferin, die schon lange an der Fleischtheke bedient, komme auf einen Stundenlohn von 15,26 Euro – und damit auf knapp 2.580 Euro im Monat.

In den Metzgereien gibt es ab sofort ein Lohn-Plus. Foto NGG | Tobias Seifert

Bereits im kommenden September steht das nächste Lohn-Plus an: Dann steigen die Löhne im Fleischerhandwerk nochmals um 2,4 Prozent. „Das Fleischerhandwerk macht die Jobs in den Duisburger Metzgereien damit attraktiver. Immerhin geht es um eine Branche, bei der der Nachwuchs – anders als die Kundschaft im Laden – nicht gerade Schlange steht“, sagt der Geschäftsführer der NGG Nordrhein, Adnan Kandemir. Der Innungsverband spricht von einem „ordentlichen Nachwürzen beim Lohn“.


Und von einem „Motivationsschub im Portemonnaie für die Beschäftigten“. Immerhin stehe das Fleischerhandwerk hoch im Kurs: „Die Menschen wissen, was sie beim Metzger bekommen: Die Qualität vom Fleisch und die Verarbeitung durchs Handwerk sind die besten Argumente für die Metzgereien. Es ist eben etwas anderes, ob man im Supermarkt abgepacktes Fleisch aus der Kühltheke holt oder an der Fleischtheke beim Metzger mit guter Beratung bedient wird“, sagt der Geschäftsführer des Fleischerverbandes NRW, Christian Deppe. Insgesamt gibt es in Duisburg nach Angaben des Fleischerverbands 11 Metzgereien, die dem Innungsverband angehören.


Gesundheitsnetzwerk Niederrhein e. V. & Euregionales Forum
Gesundheitsversorgung: Deutschland und Niederlande Partner bei Gesundheitsversorgung  

Nachbarländer können ihre medizinische Versorgung verbessern, indem sie zusammenarbeiten. Das funktioniert besonders gut in Grenzregionen, so auch am Niederrhein.  Deshalb laden das Gesundheitsnetzwerk Niederrhein e. V. und die Euregio Rhein-Waal zu der Infoveranstaltung "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung zwischen Deutschland und den Niederlanden" ein. Diese findet am 19. März von 15-17 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt.  


Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die aktuelle Situation in der Gesundheitswirtschaft am Niederrhein und in den Niederlanden. Beleuchtet werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Chancen. Anschließend zeigt ein Best-Practice-Beispiel, wie eine effektive Kooperation in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden aussehen kann.


Denn dadurch können Probleme wie lange Wege bis zur medizinischen Versorgung und der Fachkräftemangel bewältigt werden. Im Nachgang können sich die Teilnehmer untereinander vernetzen.


STUDIO 47 zeigt erstmals von Avataren geführte TV-Interviews – Premiere am 20. März
Mit AvaTalk-Technologie startet Deutschlands erstes KI-Interview-Format im Fernsehen. Sie sprechen, hören zu und stellen Fragen – doch sie sind nicht echt. Bei STUDIO 47 wird das jetzt Realität: Am 20. März 2025 führt erstmals ein KI-Avatar eigenständig journalistische Interviews im deutschen Fernsehen – gesteuert von der neu entwickelten Technologie AvaTalk.  


In der ersten Ausgabe von „STUDIO 47 .live“ mit AvaTalk hat der Avatar von Chefredakteur Sascha Devigne zwei Interviewpartner zu Gast. Frank Oberpichler, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Durian und Veranstalter der Gesundheitsmesse Duisburg, erläutert das Konzept und die Bedeutung der Messe für die Stadt. Im zweiten Interview spricht Josip Sosic, Fachbereichsleiter Politische Bildung an der VHS Duisburg, über die Kommunalpolitische Werkstatt, ein innovatives Bildungsprojekt zur politischen Teilhabe.  


Das Besondere an diesem Format: Der Avatar reagiert – wie ein menschlicher Moderator – in Echtzeit auf die Antworten, stellt passende Rückfragen und führt autonom durch das Gespräch. Damit geht STUDIO 47 den nächsten Schritt in der eigenen KI-Entwicklung. Nach den KI-Tools BotCast, ClipSense und NewsHub, die bereits seit längerem eingesetzt werden, ermöglicht AvaTalk erstmals eine vollständige Gesprächsführung durch Künstliche Intelligenz.  


Die Entwicklung von AvaTalk wurde in den vergangenen acht Monaten durch das Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW gefördert und ist mittlerweile abgeschlossen. STUDIO 47 geht mit dem neuen KI-Tool jetzt an die Öffentlichkeit, um zu zeigen, welche Chancen KI im journalistischen Alltag bietet – aber auch, um Erfahrungen mit der Akzeptanz bei Publikum und Interviewpartnern zu sammeln.   „Mit AvaTalk gehen wir bewusst an die Grenze des heute Machbaren“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von STUDIO 47.


„Wir wollen herausfinden, welche journalistischen Formate mit KI möglich sind – aber auch, welche Verantwortung damit verbunden ist.“ Für ihn sei völlig klar, dass KI die Redaktion unterstützt, aber die journalistische Verantwortung immer beim Menschen bleibt. „Jetzt sind wir gespannt, wie unser Publikum reagiert – und wir werden beobachten, welche Impulse sich daraus für die Weiterentwicklung ergeben.“  


Bereits im Frühjahr 2024 hatte die Landesanstalt für Medien NRW eine umfassende bundesweite Akzeptanzstudie zur Nutzung von KI in den Medien veröffentlicht, bei der auch die KI-Avatare von STUDIO 47 untersucht wurden. Die Studie befragte mehr als 1.000 Personen in ganz Deutschland und zeigte ein überraschendes Bild: KI-generierte Beiträge wurde als authentischer bewertet als „menschlich“ produzierte, KI-Avatare als sympathischer als echte Moderatoren. Nur 29 Prozent der Befragten erkannten die KI-Avatare korrekt als künstlich.  

Die Sendung „STUDIO 47 .live“ mit AvaTalk läuft am 20. März 2025 um 18:30 Uhr bei STUDIO 47 und wird anschließend auch in der Mediathek des Senders abrufbar sein.    

Premiere im deutschen Fernsehen: Der KI-Avatar von STUDIO 47 führt mit AvaTalk eigenständig Interviews. (Foto: STUDIO 47)


Endometriose – Hintergründe, Diagnostik, Therapie Patientinnenveranstaltung am BETHESDA Krankenhaus am 19. März 2025  
Starke Schmerzen während der Menstruation, beim Wasserlassen, beim Stuhlgang oder beim Geschlechtsverkehr, oft auch ein unerfüllter Kinderwunsch – die Endometriose gehört zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Bei den betroffenen Patientinnen – alleine in Deutschland schätzungsweise zwei Millionen Frauen und Mädchen – bilden sich gutartige, aber oft schmerzhafte Wucherungen aus Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle.


Diese sogenannten Endometriose-Herde lagern sich unter anderem im Bauchfell, an den Eierstöcken, an den Eileitern, am Darm und an der Blase ab. Dadurch können die oben genannten Symptome und viele weitere Beschwerden – wie ein Blähbauch, Durchfall und Blutungsstörungen – entstehen und Organfunktionen beeinträchtigt werden. Und oft vergeht ein langer Zeitraum, bis bei den betroffenen Frauen die korrekte Diagnose gestellt wird.  


Informationen zu den Hintergründen, zur Diagnostik und den Behandlungsmöglichkeiten bei symptomatischer Endometriose und auch bei unerfülltem Kinderwunsch bietet das BETHESDA Krankenhaus Duisburg allen Betroffenen und Interessierten im Rahmen einer Patientinnenveranstaltung:   Termin:  19.03.2025, 19:00 – 20:30 Uhr   Ort: BETHESDA Krankenhaus Duisburg, Eventraum, Heerstraße 219 (Eingang: Königgrätzer Straße), 47053 Duisburg

ReferentInnen: 
Dr. Harald Krentel (Foto, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am BETHESDA Krankenhaus), Dr. Dimitrios Andrikos (Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am BETHESDA Krankenhaus), PD Dr. Céline Alt (Niedergelassene Radiologin aus Bonn)   

Darüber hinaus wird eine Patientin über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Krankheitsbild Endometriose berichten. Moderiert wird die Veranstaltung von Sabine Oehlrich, Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur Altmann PR aus Buchholz (Niedersachsen), die sich auf den Medizin- und Gesundheitssektor spezialisiert hat. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig.   

Hintergrund
Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am BETHESDA Krankenhaus Duisburg verfügt seit vielen Jahren über große Erfahrung in der speziellen Diagnostik und Therapie der Endometriose. Chefarzt Dr. Harald Krentel ist ausgewiesener und international anerkannter Experte für die sonographische Diagnostik und die laparoskopische und robotisch-assistierte Behandlung der tief-infiltrierenden Endometriose und Adenomyose. Im Vergangenen Jahr haben die Europäische Endometriose Liga und die Stiftung Endometriose-Forschung die Klinik als erste Institution in Duisburg.


Ruhrgebiet löscht für die Earth Hour das Licht
Unter dem Motto "Licht aus. Stimme an. Für einen lebendigen Planeten." gehen am 22. März auch im Ruhrgebiet wieder die Lichter aus. Rund 20 Städte in der Region beteiligen sich an der Earth Hour des WWF, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Dafür erlöschen um 20.30 Uhr eine Stunde lang die Lichter in Rathäusern und an markanten Bauwerken.

So werden u. a. der Elefant im Maximilianpark in Hamm, der Tetraeder in Bottrop, der Gasometer Oberhausen und der Doppelbock-Förderturm auf dem Welterbe Zollverein in Essen vorübergehend in Dunkelheit gehüllt. idr. Infos: https://www.wwf.de/earth-hour


Zum Weltwassertag: Stadtwerke nehmen Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt in Betrieb  -  150 Jahre Wasserversorung in Duisburg
Am kommenden Samstag, 22. März 2025, ist der internationale Tag des Wassers. Schon einen Tag vorher, am Freitag, 21. März, nehmen die Stadtwerke Duisburg die beiden Trinkwasserbrunnen auf der Königstraße in der Innenstadt wieder in Betrieb.

Der Zugang zu sauberem und einwandfreiem Trinkwasser ist in Duisburg seit 2023 noch einfacher geworden, denn die Stadtwerke Duisburg haben auf der Königstraße mitten in der City die ersten beiden Trinkwasserbrunnen aufgestellt. So können alle Menschen in der Stadt jederzeit einen Schluck vom kühlen Nass nehmen und ihren Durst stillen.  

Im Winter wurden die beiden Brunnen abgebaut. Jetzt sind sie wieder aufgestellt worden und gehen pünktlich zum Weltwassertag wieder in Betrieb. Am Inbetriebnahme-Tag am 21. März werden die Stadtwerke Duisburg außerdem am Trinkwasserbrunnen an der Ecke Königstraße/Sonnenwall/Kuhtor ab 12 Uhr vor Ort sein und den Passanten wichtige Informationen rund um das Lebensmittel Nummer eins geben.  


Im Jahr 2025 feiert der lokale Energiedienstleister außerdem ein besonderes Jubiläum: Die Wasserversorgung in Duisburg wird 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.  

Familientag im Zoo mit besonderem Highlight Die Stadtwerke Duisburg feiern das Jubiläumsjahr mit einer Reihe von spannenden Veranstaltungen und Aktionen für alle Duisburgerinnen und Duisburger. Nach der Wiederinbetriebnahme der Trinkwasserbrunnen steht nur einen Tag später, am Samstag, 22. März, der Stadtwerke-Familientag im Zoo an und der steht im Jubiläumsjahr der Wasserversorgung natürlich auch ganz im Zeichen des Wassers.


Große und kleine Duisburgerinnen und Duisburger erwartet an diesem Tag ein abwechslungsreiches Familienprogramm und eine Reise durch die 150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg. Und als besonderes Highlight eröffnet der Zoo mit prominenten Gästen den neuen Stadtwerke-Wasserspielplatz.

Auf dieser 600 Quadratmeter großen Spiellandschaft mit Pumpen, Wasserläufen, einem Kletterturm und integrativen Elementen können kleine Abenteurer dann ab 12 Uhr das Element Wasser mit allen Sinnen und auf vielfältige Weise erleben. Bei Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte sparen an diesem Tag kleine und große Zoobesucher 50 Prozent des regulären Eintrittspreises.  


Weitere Aktionen im Jubiläumsjahr Am 14. September steht der Tag des offenen Denkmals im Wasserwerk Bockum ganz im Zeichen der Trinkwassergeschichte. Und auch zum WDR-Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober im Wasserwerk Wittlaer dreht sich alles um die Geschichte der Wasserversorgung.

Auch wer hinter die Kulissen der historischen und heutigen Wasserversorgung blicken möchte, erhält dazu mehrfach Gelegenheit: So öffnen die Stadtwerke in diesem Jahr gleich mehrmals ihre Wasserwerke Bockum und Wittlaer für Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Jeweils von 15 bis 18 Uhr finden am 23. April, 19. Mai, 13. Juni, 23. Juli und 6. August Führungen statt. Anmeldungen sind ab sofort unter www.swdu.de/fuehrung möglich.      

Die Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke Duisburg auf der Königstraße in der Innenstadt gehen am 21. März wieder in Betrieb. Quelle: Stadtwerke Duisburg

 


Komödie „Rent a Friend“ am 19. März in der Glückauf-Halle
Die Verwechslungs-Komödie „Rent a Friend“ von Regisseur Folke Braband amüsiert am Mittwoch, 19. März 2025, um 20 Uhr als Gastspiel des TourneeTheaters „Thespiskarren“ in der Glückauf-Halle Homberg, Dr.-Kolb-Straße 2. Zum Inhalt: Eigentlich war er als Spaßvogel für einen Kindergeburtstag gebucht.

Aber durch eine Verwechslung bei der Agentur „Rent-a-friend“ findet sich Gabriel plötzlich in einer völlig anderen Situation wieder: Die ebenso attraktive wie knallharte Geschäftsfrau Sarah will ihrem vom Erfolg besessenen Vater heute Abend seinen zukünftigen Schwiegersohn vorstellen und hat dafür eigentlich einen richtigen George Clooney bei der Agentur geordert.


Doch der ist nun beim Kindergeburtstag, weshalb sie mit Gabriel Vorlieb nehmen muss. Schnell wird Gabriel dem gehobenen Milieu entsprechend eingekleidet und grob über die Details seiner angeblichen Beziehung zu Sarah unterrichtet. Gabriel soll einen erfolgreichen Schönheitschirurgen im mittleren Alter mimen, der Tennis spielt und Marathon läuft. Noch bevor er so richtig versteht, was hier eigentlich gespielt wird, wird sein Improvisationstalent ordentlich auf die Probe gestellt.


Als Papa Karl mit Juanita, seiner Ehefrau Nummer vier, die Bühne betritt und die Lügenblase in jedem Moment zu platzen droht, offenbart sich immer mehr, dass hier alle Anwesenden nur eine Rolle spielen…

Scott Rosenbaum gründete 2009 in den USA das Online-Portal „Rent-afriend“, das rein platonische Freundschaftsdienste von und für Menschen aller Altersgruppen offeriert. Folke Brabands turbulente Beziehungskomödie hinterfragt kritisch dieses Geschäftsmodell, das auf vorgetäuschte soziale Bindungen basiert. Dabei verliert der Autor bei aller Tiefgründigkeit den Humor nicht aus den Augen und macht die Zuschauer zu Mitwissern um Schein und Sein.


Eintrittskarten sind für 16 bis 25 Euro zzgl. VVK-Gebühr im Bürgerservice Homberg, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg zu bekommen. Auch an der Abendkasse sind noch Tickets für den Preis von 19 bis 29 Euro erhältlich. Reservierungen sind auch telefonisch unter (0203) 283 8832 möglich.


Große Besetzung für Dvoraks Geisterbraut in der Salvatorkirche
Gänsehaut pur ist garantiert, wenn im Rahmen der Duisburger Akzente am 30. März um 17 Uhr in der Salvatorkirche die Duisburger Erstaufführung von Antonin Dvoraks Meisterwerk „Die Geisterbraut“ zu hören ist. Die Gespensterballade besteht aus einem Tumult der Gefühle zwischen Sehnsucht, Grauen, Hoffnung, Verzweiflung und am Ende Erleichterung.


Das Werk nach einem Gedicht von Jaromír Erben hat so viel szenisch-dramatisches Potenzial, dass es auch als Opern-Einakter durchgehen könnte. In großer Besetzung singen und spielen die Salvatorkantorei, die Solistinnen und Solisten Inga-Britt Andersson, Martin Koch, Peter Schöne sowie Mitglieder der Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe.

Karten zu 26 Euro, ermäßigt 16 Euro gibt es unter www.westticket.de und an der Abendkasse. Infos zur Musik in der Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

Mitglieder der Kantorei der Salvatorkirche im Jahr 2015 (Foto: www.salvatorkirche.de



Immer weniger Erwachsene in NRW verheiratet
Zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 lebten knapp 7,7 Millionen verheiratete Menschen in Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war damit etwa jede zweite volljährige Person in NRW verheiratet (51,5 Prozent). Zum Vergleich: Zur Volkszählung 1970 belief sich der Anteil verheirateter Personen ab 18 Jahren noch auf mehr als zwei Drittel (70,2 Prozent).


Anteil geschiedener Menschen seit 1970 um mehr als das Vierfache gestiegen
Im Jahr 1970 lebten rund 273 000 Geschiedene in Nordrhein-Westfalen. 1987 betrug diese Anzahl schon über 642 000; 2022 waren es dann knapp 1,4 Millionen. Gemessen an der Bevölkerung ab 18 Jahren hat sich der Anteil Geschiedener damit von 2,2 Prozent im Jahr 1970 auf 9,3 Prozent im Jahr 2022 mehr als vervierfacht.



Ebenfalls ist der Anteil lediger Erwachsener im selben Zeitraum in NRW von 16,2 Prozent auf 29,5 Prozent gestiegen. Dagegen ist die Quote verwitweter Erwachsener in NRW von 11,3 Prozent im Jahr 1970 auf 8,3 Prozent im Jahr 2022 zurückgegangen.

Anteil verheirateter Erwachsener variiert NRW-weit zwischen 37,8 und 62,1 Prozent
Auf Ebene der Gemeinden zeigt sich, dass Erwachsene in Gemeinden mit niedrigerem Verstädterungsgrad überdurchschnittlich häufig verheiratet sind. So waren 2022 in NRW 57,3 Prozent der volljährigen Bevölkerung in Gemeinden mit einem niedrigen Verstädterungsgrad verheiratet.


Demgegenüber waren Erwachsene in Kommunen mit einem hohen Verstädterungsgrad (wie beispielsweise in Großstädten im Ruhrgebiet, entlang des Rheins oder in den Universitätsstädten Aachen, Münster, Bielefeld und Paderborn) im Schnitt seltener verheiratet (47,9 Prozent). Die Spannweite reichte von Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis mit 62,1 Prozent verheirateten Erwachsenen bis zur kreisfreien Stadt Aachen mit 37,8 Prozent volljährigen verheirateten Personen.


In städtischeren Gebieten leben prozentual mehr ledige Erwachsene als in ländlicheren Spiegelbildlich verhielt sich der Anteil Geschiedener: So waren 7,8 Prozent der Erwachsenen in Gemeinden mit niedrigem Verstädterungsgrad zum Zensusstichtag 2022 geschieden. In dicht besiedelten Kommunen lag dieser Anteil dagegen bei 9,7 Prozent. Ein ähnliches regionales Muster zeigt sich beim Anteil lediger Erwachsener in den NRW-Kommunen.


Während in Gebieten mit hohem Verstädterungsgrad der Anteil lediger Erwachsenen bei gut einem Drittel lag (32,9 Prozent), war anteilig in gering besiedelten Gemeinden durchschnittlich nur etwa jede vierte volljährige Person ledig (25,2 Prozent). Beim Anteil der verwitweten Personen sind für das Jahr 2022 NRW-weit vergleichsweise geringe Unterschiede zwischen dicht besiedelten und weniger dicht besiedelten Gemeinden festzustellen. Allerdings gab es auch hier regionale Differenzen: So reichte die Spannweite von 5,9 Prozent in Münster bis zu 13,1 Prozent verwitweten Erwachsenen in Bad Sassendorf im Kreis Soest.


Baugenehmigungen für Wohnungen im Januar 2025: +6,9 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen in Neubauten im Januar 2025 zum Vorjahresmonat: +21,7 %
bei Einfamilienhäusern -10,1 %
bei Zweifamilienhäusern +5,8 % bei Mehrfamilienhäusern

Im Januar 2025 wurde in Deutschland der Bau von 18 000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,9 % oder 1 200 Baugenehmigungen mehr als im Januar 2024. Damit stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge, nachdem sie im Dezember 2024 bereits um 5,1 % gegenüber Dezember 2023 gestiegen war.


Zuvor war die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen seit April 2022 durchgängig gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat gesunken. In diesen Ergebnissen sind sowohl Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.



In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2025 insgesamt 15 100 Wohnungen genehmigt. Das waren 11,6 % oder 1 600 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 21,7 % (+600) auf 3 400 Wohnungen an.

Bei den Zweifamilienhäusern sank die Zahl genehmigter Wohnungen um 10,1 % (-100) auf 1 000 Wohnungen. Bei der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, den Mehrfamilienhäusern, erhöhte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen um 5,8 % (+500) auf 9 800 Wohnungen.


Verbraucherpreise in NRW: 2024 waren u. a. die Entgelte für stationäre Pflege, Altenwohnheime oder betreutes Wohnen preistreibend
Im Jahresdurchschnitt 2024 war der Verbraucherpreisindex um 2,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor (Basisjahr 2020 = 100). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, haben im vergangenen Jahr die Preise der Gütergruppe „Andere Waren und Dienstleistungen” am stärksten zur Inflationsrate beigetragen; darunter fallen unter anderem die Preise für Güter und Dienstleistungen aus dem Bereich Körperpflege, Dienstleistungen sozialer Einrichtungen sowie Versicherungs- und Finanzdienstleistungen.


Der Beitrag von „Andere Waren und Dienstleistungen” zur Inflationsrate 2024 lag bei 0,6 Prozentpunkten. Die Preise für diese Abteilung sind zwischen 2023 und 2024 mit 6,3 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. Hohe Veränderungsraten verzeichneten vor allem die Beiträge zur Kraftfahrzeugversicherung (+29,1 Prozent), die Entgelte für stationäre Pflege für privat Versicherte (+11,5 Prozent) sowie gesetzlich Versicherte (+10,5 Prozent) und die Aufwendungen für Altenwohnheime oder betreutes Wohnen (+6,2 Prozent).



Wie groß der Einfluss der einzelnen Bereiche auf die Inflationsrate 2024 war, verdeutlicht die Darstellung der sogenannten Beiträge zur Inflation in Prozentpunkten. Neben der Höhe der Preisveränderungen sind für die Berechnung auch die jeweiligen Gewichtungen (sog. Wägungsanteil) ausschlaggebend, mit der diese Güter in den Preisindex insgesamt einfließen.

Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars u. Ä. und Übernachtungen sorgten für deutliche Preisanstiege
Die Abteilung „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen” lieferte – neben „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke” und „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe” – mit 0,3 Prozentpunkten einen der höchsten Beiträge zur Inflationsrate. Hier verzeichneten insbesondere Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars u. Ä. (+7,8 Prozent) und Übernachtungen (+5,8 Prozent) Preisanstiege.