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NATO-Generalsekretär zu transatlantische Sicherheit,
Verteidigungsinvestitionen und die Unterstützung der Ukraine
NATO-Generalsekretär Mark Rutte nahm am
Weltwirtschaftsforum in Davos (20.-22. Januar 2026) teil und
beteiligte sich an hochrangigen Gesprächen über globale Sicherheit
und Resilienz. Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Kann Europa sich
selbst verteidigen?“ betonte Rutte die Bedeutung der
transatlantischen Zusammenarbeit und hob hervor, dass die
europäischen Verbündeten weiterhin verstärkt in die Verteidigung
investieren müssten.

Gleichzeitig forderte er die Industrie auf, Produktion und
Innovation in Bereichen wie KI und Drohnen zu intensivieren. „Die
NATO ist von entscheidender Bedeutung, nicht nur für die
Verteidigung Europas, sondern auch für die Verteidigung der
Vereinigten Staaten… Wenn also die Frage lautet: Ist Europa sicher?
Ja, Europa ist sicher, nicht nur aufgrund seiner eigenen Beiträge
innerhalb der NATO, sondern auch aufgrund unserer starken
transatlantischen Beziehungen.“
Später am Tag hatte der
Generalsekretär ein produktives Treffen mit Präsident Trump, bei dem
sie die entscheidende Bedeutung der Sicherheit in der Arktis für
alle Verbündeten, einschließlich der Vereinigten Staaten,
erörterten. Beim ukrainischen Frühstück in Davos, das von der Yalta
European Strategy und der Victor Pinchuk Foundation ausgerichtet
wurde, zeigte sich der Generalsekretär zuversichtlich, dass
Fortschritte auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden
in der Ukraine erzielt würden, betonte aber gleichzeitig, wie
wichtig die fortgesetzte Unterstützung sei.
„Diese
unglaublich mutigen ukrainischen Soldaten, das ukrainische Militär,
die ukrainische Bevölkerung verteidigen ihr Land gegen Russland“,
sagte Rutte. „Sie brauchen unsere Unterstützung. Es geht auch um
unsere kollektive Sicherheit, darum geht es hier.“
Während
seines Aufenthalts in Davos traf Herr Rutte außerdem mit einer Reihe
von Staats- und Regierungschefs sowie Beamten zusammen, darunter der
kanadische Premierminister Mark Carney, der montenegrinische
Premierminister Milojko Spajić, der norwegische Finanzminister Jens
Stoltenberg, der japanische Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi
und eine Delegation des US-Kongresses.
Brüssel,
NATO-Hauptquartier Die 194. Sitzung des
NATO-Militärausschusses der Generalstabschefs fand im
NATO-Hauptquartier in Brüssel statt. Der Vorsitzende des
NATO-Militärausschusses (CMC), Admiral Giuseppe Cavo Dragone, die 32
Generalstabschefs der Alliierten und die beiden strategischen
Befehlshaber, General Grynkewich und Admiral Vandier, kamen
zusammen, um zu erörtern, wie die NATO aus militärischer Sicht auf
die Sicherheitsherausforderungen und -chancen des aktuellen globalen
Sicherheitsumfelds reagieren kann.

Admiral Cavo Dragone hob hervor, dass die Gespräche dieser Woche zu
drei zentralen Schlussfolgerungen geführt hätten. Erstens: „Die
Allianz ist geeint. Auch wenn es mitunter zu einem intensiven
Meinungsaustausch kommt, habe ich eine klare und deutliche
Übereinstimmung festgestellt: hinsichtlich der militärischen
Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen, und der Richtung, die wir
einschlagen müssen.“
Zweitens: „Die Allianz ist
widerstandsfähig. Wir stecken Erschütterungen weg und lernen
schnell, sodass wir in diesem anspruchsvollen Umfeld gut gerüstet
sind.“ Und schließlich: „Die Allianz ist dynamisch, nicht statisch;
wir passen uns an, weil wir es müssen, um unsere Kernaufgaben zu
erfüllen“, erklärte er. Die zweitägige Sitzung umfasste Briefings
und Treffen zu verschiedenen Themen mit den höchsten Militärführern
des Bündnisses.
Darunter befanden sich auch Sondersitzungen
zur Einschätzung der Einsatzbereitschaft, Abschreckung und
Verteidigung durch den Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte
in Europa sowie zu den Ansichten des Oberbefehlshabers der
Alliierten Streitkräfte im Bereich Transformation darüber, wie die
NATO die Bereitstellung wichtiger Fähigkeiten beschleunigt.
Darüber hinaus konzentrierten sich die Alliierten auf
Partnerschaften, darunter den NATO-Ukraine-Rat, und die
Zusammenarbeit mit Partnern im Indopazifik und Georgien. Während der
Sitzung betonte der Zentrale Militärrat (ZMK) außerdem folgende
Botschaft: „An die Bürgerinnen und Bürger der Allianz: Sicherheit
betrifft uns alle. Sie ist nicht nur Angelegenheit der Politiker
oder des Militärs der 32 Alliierten und dieses sie vertretenden
Komitees. Sie betrifft jede Familie, jede Gemeinde und jeden
Arbeitsplatz. Deshalb brauchen wir nicht nur Unterstützung, sondern
echtes Engagement von den über einer Milliarde Menschen, die wir zu
verteidigen verpflichtet sind.“
IHK-Praxisstudiengänge: Neues Weiterbildungsjahr startet mit breitem
Angebot Bei der Niederrheinischen IHK starten wieder
verschiedene Praxisstudiengängen. Sie sind berufsbegleitend und
richten sich an Fachkräfte, die einen bundesweit anerkannten
IHK-Abschluss anstreben. Wer mehr erfahren möchte, für den bietet
die IHK am 4. Februar, von 9 bis 16 Uhr, einen persönlichen
Beratungstag an. Die Gespräche sind telefonisch oder online. Sie
bieten individuelle Orientierung zu Abschlüssen, Formaten und
Fördermöglichkeiten.
Ob nächster Karriereschritt, mehr
Verantwortung im Job oder gezielte Spezialisierung: Die
Praxisstudiengänge verbinden Fachwissen mit Praxisnähe. Alle
Abschlüsse sind bundesweit anerkannt und bereiten auf anspruchsvolle
Tätigkeiten vor.
Zum Angebot zählen unter anderem die
Praxisstudiengänge Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und
Sozialwesen, Handelsfachwirt, Wirtschaftsfachwirt, Industriemeister
Metall, Logistikmeister, Personalfachkaufmann sowie Technischer
Betriebswirt. Die Lehrgänge finden je nach Format als
Live-Online-Training, im Blended Learning oder als Vollzeitkurs
statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartner
Reinhard Zimmer: 0203 2821-208,
zimmer@niederrhein.ihk.de.
Lisa Wölfel ist Duisburgs neue
Aufenthaltsstipendiatin Duisburg hat eine neue
Aufenthaltsstipendiatin: Lisa Wölfel hat Anfang Januar ihre Arbeit
im Atelier im Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen aufgenommen.
Das Stipendium wird jährlich und jetzt bereits zum achten Mal von
der Stadt Duisburg und der Interessengemeinschaft der Duisburger
Künstler an eine Künstlerin oder einen Künstler aus dem Bereich
Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder
Videokunst vergeben.
Die Organisation liegt beim Kulturbüro.
Für ein Jahr ist die gebürtige Schweinfurterin zu Gast in der
Ruhrgebietsstadt, die für sie Neuland ist, und verlässt dafür ihre
Wahlheimat Leipzig. Wölfel übernahm das kostenfreie Atelier von
Florian Glaubitz, dessen Stipendium turnusgemäß zum Jahresbeginn
endete. Zusätzlich bezog sie die von der GEBAG für zwölf Monate
gestellte Wohnung nahe des Innenhafens.
Wer ihre Arbeit
kennenlernen möchte, hat hierzu bis zum 26. Februar Gelegenheit. Im
Kunstraum Schmale Gasse 1 in Duisburg-Mitte zeigt Wölfel donnerstags
von 17 bis 20 Uhr ihre Ausstellung „HALLO“. Lisa Wölfel studierte
bis 2017 „Freie Malerei“ und schloss ihr Studium als
Meisterschülerin an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
ab.
Ihr Markenzeichen sind großformatige Arbeiten, die
mehrere Meter Höhe erreichen. Ob Pastell, Tusche, Acryl, Graphit
oder Kohle – ihre Kunst verspricht Vielfalt. „Ich mag Portraits von
Menschen, die zum Beispiel aktuell ohne Vorlage mit Ölkreide auf
Holz entstehen, aber auch Tiere interessieren mich sehr. Mir geht es
um Atmosphäre, Stimmungen und authentisches Einfangen von Bewegungen
für die ich keine Worte, aber Bilder finde“, so die Künstlerin.

Foto C Craig Stennett
Dass ihre Arbeiten auf Resonanz
stoßen, belegen zahlreiche Auszeichnungen, darunter der
Soroptimistinnen-Kunstpreis der Metropolregion Nürnberg sowie der
Publikumspreis der Kunsthalle Schweinfurt 2024. Wölfel arbeitet
bereits jetzt auf ein größeres Projekt hin und plant dazu im August
eine Ausstellung im Ludwigsturm am Innenhafen. Einblicke über ihre
Arbeit gibt es auch online auf ihrem Instagram-Profil unter
https://www.instagram.com/lisawoelfel.
Vor 10 Jahren am 23.
Januar: Abbrucharbeiten für das
zukünftige Mercator Quartier Duisburg-Mitte
Mitte Januar wurde mit den Abbruchbrucharbeiten auf dem
zukünftigen Wohn- und Geschäftskomplex Mercator Quartier
begonnen. Oberbürgermeister Sören Link wird sich gemeinsam
mit Uwe Rohde, Geschäftsführer des Immobilien-Management
Duisburg, vor Ort über den Stand der Arbeiten informieren.
Die Abbrucharbeiten erfolgen in enger Abstimmun g mit
der Unteren Denkmalbehörde, da die archäologischen
Grabungen noch nicht abgeschlossen sind und während der
Arbeiten mit weiteren Funden gerechnet werden kann.

BZ-Foto Haje
Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Duisburg besucht den
Landtag Auf Einladung des SPD-Abgeordneten
Frank Börner besuchte eine kleine Gruppe der
Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg den
Düsseldorfer Landtag. Wichtigste Zielgruppe der PHG sind
chronisch psychisch erkrankte Menschen sowie deren
Angehörige mit dem wesentlichen Leitgedanken: ambulant vor
stationär.
Die Wahrung der Eigenständigkeit bzw.
deren Wiederherstellung ist oberstes Ziel. Die PHG hat den
Anspruch, eine Psychiatrie zu ermöglichen, die Teilhabe
sichert, Integration fördert und Vielfalt aktiv stärkt.
Das Angebot reicht vom unverbindlichen Kontakt in einer
Anlaufstelle, über kurzzeitige Unterstützung bis zu
langfristiger Beratung und Betreuung.
Frank
Börner freute sich, die Gruppe durch den Landtag zu führen
und die Arbeitsweise des Parlaments zu erklären. In der
Diskussionsrunde sprachen die Teilnehmer das Thema Bildung
an verbunden mit den aktuellen Integrationsproblemen. „Es
geht um Sichtbarkeit und Teilhabe von psychisch erkrankten
Menschen im Alltag“, nimmt Börner aus dem Gespräch mit.
„Umso wichtiger ist der Besuch heute hier, denn hier im
Landtag wird Politik für alle Menschen in NRW gemacht“,
erklärt er.

Foto (Büro Börner)
Wie präzise Sprache die
KI-gestützte Softwareentwicklung beeinflusst Deutliche
Worte! Künstliche Intelligenz (KI) übernimmt
in der Softwareentwicklung immer mehr Aufgaben. Doch nicht
immer klappt das reibungslos. Prof. Dr. Andreas Vogelsang
vom Softwaretechnik-Institut paluno an der Universität
Duisburg-Essen untersucht in einem neuen Projekt, welchen
Einfluss präzise Sprache auf die Ergebnisse KI-gestützter
Softwareentwicklung hat. Sein Vorhaben ReSPro wird für
drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
gefördert.
Große Sprachmodelle (Large Language
Models, LLMs) wie ChatGPT werden in der Entwicklung
zunehmend eingesetzt, um Programmcode zu erzeugen,
Testfälle abzuleiten, Softwaremodelle zu erstellen oder
Anforderungen mit Quellcode zu verknüpfen. In der Praxis
dienen dafür häufig textuelle Anforderungen als Eingabe –
diese enthalten jedoch oft Unklarheiten, Mehrdeutigkeiten
oder Widersprüche.
Das kann dazu führen, dass die
KI zum Beispiel einen ungeeigneten Code schreibt. Solche
sprachlichen Schwächen werden als „Requirements Smells“
bezeichnet. Sie sind in der klassischen Softwaretechnik
seit Langem bekannt; ihr Einfluss auf KI-basierte
Werkzeuge wurde bislang jedoch kaum systematisch
untersucht. Hier setzt das Projekt „Requirements Smells in
Prompts (ReSPro)“ von Prof. Dr. Andreas Vogelsang und
seinem Team an.
Es analysiert grundlegend, wie
stark die Qualität der Sprache die Ergebnisse
KI-gestützter Softwareentwicklung prägt. „Viele aktuelle
KI-Systeme arbeiten mit Anforderungen, die für Menschen
schon nicht eindeutig zu verstehen sind und diese
unpräzisen Beschreibungen werden dann an die KI-Systeme
weitergegeben“, erklärt Projektleiter Vogelsang. „Wir
werden erstmals systematisch analysieren, welche Arten von
Unschärfen für KI besonders problematisch sind – und wie
man Entwicklerinnen und Entwickler dabei unterstützen
kann, bessere Prompts zu formulieren.“
Das Projekt
betrachtet hierzu verschiedene Anwendungsfälle, darunter
die automatische Code- und Testfallerzeugung, die
Modellgenerierung sowie die Nachverfolgung von
Anforderungen im Quellcode. Auf Basis der Ergebnisse
sollen zudem Werkzeuge entwickelt werden, die
problematische Formulierungen in Prompts automatisch
erkennen und konkrete Verbesserungsvorschläge machen oder
diese direkt korrigieren.
Langfristiges Ziel ist
es, den Einsatz von KI-Systemen in der Softwareentwicklung
verlässlicher, robuster und besser nachvollziehbar zu
machen und damit die Qualitätssicherung in KI-gestützten
Entwicklungsprozessen zu stärken.
Mit Kuscheltier, Taschenlampe unterm Sternenhimmel
in der Kirche Meidericher Gemeinden laden zur
abendlichen KinderKirche ein
Die gute Nachbarschaft der beiden evangelischen Gemeinden
Meiderich und Obermeiderich erleben auch Kinder. Zum
Beispiel bei der „KinderKirche“, zu der die jüngsten
Gemeindeleute aus dem gesamten Stadtteil regelmäßig zu
einer immer spannenden Zeit „bei Kirchens“ zusammenkommen.
Am 30. Januar gibt es eine Sonderausgabe zur
späten Stunde: Los geht es in der Obermeidericher Kirche,
Emilstr. 27, um 18 Uhr mit einem leckeren Abendbrot, um
danach zu basteln, zu singen und zum Abschluss in der
Kirche eine biblische Geschichte zur Guten Nacht zu hören.
Dabei legen sich alle unter den Sternenhimmel in der
Kirche - Dank der Technik von TEN SING an die Decke
gezaubert - und hören eine Bibelgeschichte über „Abraham
unterm Sternenzelt“ - es dürfen sehr gerne Taschenlampen
und Kuscheltiere mitgebracht werden.
Die
„KinderKirche“ ist für alle Kinder geeignet, die zu später
Stunde die Augen noch aufhalten können. Um 19.30 Uhr
machen sich Groß und Klein wieder auf den Heimweg. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich, Rückfragen beantworten
Sarah Süselbeck (0203 / 422 001;
ssueselbeck@obermeiderich.de) und Dirk Strerath (0203 /
437988, dirk.strerath@ekir.de) gerne. Infos zu den
Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de
und
www.obermeiderich.de.

Teil des Vorbereitungsteams "KinderKirche" 2023 bei seinen
Beratungen (Foto: Sarah Süselbeck).
Kinderprinzencrew zu Gast beim Turmcafé
Am Sonntag, 1. Februar öffnet das beliebte Neumühler
Turmcafé diesmal schon um 14.30 Uhr in der evangelischen
Gnadenkirche an der Obermarxloher Straße 40, direkt am
Neumühler Markt (Hohenzollernplatz) gelegen, bis 17 Uhr
seine Türen, diesmal mit närrisch-fröhlichen
Überraschungsbesuchern. Zu Kaffee und Tee gibt es wieder
leckere, zum größten Teil selbst gebackene Kuchen.
Das Turmcafé geht auf eine Initiative von
Gemeindegliedern zurück und wird immer von
unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt.
Gastgeber ist diesmal das Presbyterium der Gemeinde, das
für die Gäste sowohl leckere als auch fröhliche
Überraschungen bereit hält. Zur Sonderausgabe gehört
traditionell der Besuch der aktuellen Duisburger
Kinderprinzencrew, die den Gästen des „Närrischen
Turmcafés“ einen lustig-unterhaltsamen sowie
musikalisch-tänzerischen Besuch abstattet.
Die
jungen „Fröhlichmacher“ um Prinz Juls I. Grothuysen,
Prinzessin Aileen I. Lyx, Hofmarschall Sami Belahcen und
Pagin Paula Rühl haben mit ihren Auftritten und
Darbietungen schon mächtig für Furore und Begeisterung
gesorgt und werden das Neumühler Kirchenschiff in einen
„Dampfer“ fröhlicher Menschen verwandeln. Zusätzlich hat
das Presbyterium weitere musikalische und tänzerische
Überraschungen organisiert.
Vor dem Auftritt der
Kinderprinzencrew steht für die Besucher zunächst einmal
der Sturm auf das schon fast legendär-leckere Kuchenbuffet
an. Der Verkaufserlös des immer am ersten Sonntag eines
Monats stattfindenden Turmcafés kommt stets der
Instandhaltung der 115 Jahre alten Neumühler Gnadenkirche
zugute. Kuchenspenden sind zu allen Turmcafés gern gesehen
und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40,
Tel. 0203 / 580448, abgegeben werden.
Zur
richtigen Einstimmung auf das Närrische Turmcafé am 1.
Februar gibt es vorher um 11 Uhr einen
„Karnevals-Gottesdienst“ in der Gnadenkirche. Pfarrer Jens
Storm spannt dabei in seiner Predigt einen bunten Bogen
zwischen Halleluja und Helau. Reiner Terhorst

Die Duisburger Stadt-Kindeprinzencrew 2023 bei der Ausgabe
2023 des närrischen Turmcafés in der Gnadenkirche Neumühl,
Foto: Bartosz Galus.
Musikalischer Vorgeschmack auf das neue Gesangbuch
Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd lädt am
Sonntag, dem 1. Februar 2026 um 11 Uhr zu einem
Singegottesdienst in die Großenbaumer Versöhnungskirche,
Lauenburger Allee 23 ein. Er steht unter dem Motto „Singet
dem Herrn ein neues Lied“ und wird von der Kantorei unter
der Leitung von Annette Erdmann sowie vom Posaunenchor
unter der Leitung von Christian Söhring gestaltet.
Im Mittelpunkt stehen Lieder aus dem Erprobungsband
des zukünftigen Evangelischen Gesangbuches. Alle sind
herzlich eingeladen, diesen Gottesdienst mitzufeiern. Nach
dem Gottesdienst sind wieder die Cafeteria und der
Weltladen im Gemeindehaus geöffnet. Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter www.evgds.de.

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2025:
+8,5 % zum Vormonat Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe, November 2025 +8,5 % zum Vormonat
(real, saison- und kalenderbereinigt) +4,1 % zum
Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt) +5,9 % zum
Vorjahresmonat (nominal) Umsatz im Bauhauptgewerbe,
November 2025 +4,3 % zum Vorjahresmonat (real)
+6,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang
im Bauhauptgewerbe ist im November 2025 gegenüber
Oktober 2025 kalender- und saisonbereinigt um 8,5 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, nahm der Auftragseingang im November 2025 im
Vormonatsvergleich im Hochbau um 7,2 % und im Tiefbau um
10,1 % zu.
Im weniger volatilen
Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte
Auftragseingang von September 2025 bis November 2025 um
3,8 % höher als in den drei Monaten zuvor
(Hochbau: +5,1 %; Tiefbau: +2,6 %).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024
stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im November 2025 um 4,1 %. Im Hochbau nahm
der Auftragseingang um 9,5 % zu und im Tiefbau um 0,4 %
ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang
lag 5,9 % über dem Vorjahresniveau.
Umsatz real
4,3 % höher als im Vorjahresmonat Der reale Umsatz im
Bauhauptgewerbe war im November 2025 um 4,3 % höher als im
Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz stieg im gleichen
Zeitraum um 6,8 % auf 12,3 Milliarden Euro. In den
ersten elf Monaten 2025 stiegen die Umsätze im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum real um 2,1 %, nominal um 4,6 %. Die
Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im
November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 % zu.
Bildungsstandort NRW: 2024 starteten ungefähr gleich
viele Menschen ins Studium wie in eine duale Ausbildung
* Vor 20 Jahren hatte es noch deutlich mehr
neue Azubis als neue Studierende gegeben. * Zahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger seit 2005 um knapp 32 %
gestiegen; neue Ausbildungsverträge um rund 6 % gesunken.
* Rückgang bei der Zahl der Schulabgängerinnen und
-abgänger im gleichen Zeitraum um rund 14 %.
Im
Jahr 2024 hat es rund 105.000 neu abgeschlossene
Ausbildungsverträge im dualen System und 106.000
Studienanfängerinnen und -anfänger an Hochschulen in NRW
gegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, begannen damit am
Bildungsstandort NRW ungefähr gleich viele Menschen ein
Studium wie eine duale Ausbildung.

Vor 20 Jahren hatte es noch deutlich mehr neue Azubis
als neue Studierende gegeben. Im Jahr 2013 war die Zahl
der Studienanfängerinnen und -anfänger erstmals höher
gewesen als die der neuen Azubis. Danach hatten sich die
Zahlen der Anfängerinnen und Anfänger in Ausbildung und
Studium immer weiter angenähert.
20-Jahresvergleich: Zuwachs bei Studienanfänger(inne)n –
Rückgang bei neuen Azubis Insgesamt ist die Zahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger in NRW in den letzten
20 Jahren um knapp 32 % gestiegen: Im Jahr 2005 hatten
rund 80.000 Menschen ein Studium in NRW aufgenommen; 2024
waren es rund 106.000. Zwischenzeitlich war die Zahl der
neuen Studierenden auf über 128.000 im Jahr 2013 gestiegen
und danach wieder zurückgegangen.
Im Gegensatz
dazu ist die Zahl der neuen Auszubildenden im dualen
System von rund 111.000 im Jahr 2005 auf knapp 105.000 im
Jahr 2024 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang
von rund 6 % innerhalb der letzten 20 Jahre.
Zahl
der Schulabgängerinnen und -abgänger in den letzten 20
Jahren rückläufig Auch im Schulsystem in NRW war eine
rückläufige Entwicklung erkennbar: Die Zahl der
Schulabgängerinnen und Schulabgänger von
allgemeinbildenden Schulen in NRW ist in den letzten
20 Jahren um etwa 14 % zurückgegangen. Während am Ende
des Schuljahres 2004/05 knapp 214.000 Schulabgängerinnen
und -abgänger die allgemeinbildenden Schulen verlassen
hatten, waren es am Ende des Schuljahres 2023/24 rund
184.000.
Der Rückgang fiel damit sogar noch höher
aus als bei den Ausbildungsanfängerinnen und -anfängern.
Die meisten Schulabgängerinnen und Schulabgänger hatte es
mit über 255.000 am Ende des Schuljahres 2012/13 gegeben.
Aufgrund der Einführung des Abiturs nach der zwölften
Jahrgangsstufe (G8) war in diesem Jahr ein doppelter
Abiturjahrgang vertreten gewesen.
E-Autos und Plug-in-Hybride: Ausstattung in
Haushalten hängt stark vom Einkommen ab • Je
geringer das Haushaltseinkommen, desto niedriger ist der
Anteil von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden •
Elektromobilität bei Paaren mit Kindern häufiger vertreten
als bei Paaren ohne Kinder • Anteil von E-Autos und
Plug-in-Hybriden an Neuzulassungen 2025 bei 30,0 %
Ab diesem Jahr möchte die Bundesregierung eine
Förderung beim Kauf oder beim Leasing eines neuen E-Autos
oder Plug-in-Hybrids durch Privatpersonen einführen. Bei
der Förderung soll es auch einen Bonus für Familien und
Haushalte mit niedrigeren Einkommen geben. Lediglich 1,3 %
der Haushalte mit einem monatlichen
Haushaltsnettoeinkommen unter 2 600 Euro besaßen 2023
mindestens ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Bei
Haushalten mit einem Einkommen von 2 600 bis unter 3 600
Euro monatlich waren es 3,5 %, bei einem Einkommen von 3
600 bis unter 5 000 Euro monatlich 5,4 %. Dagegen besaßen
13,4 % der Haushalte mit einem monatlichen
Haushaltseinkommen von 5 000 Euro oder mehr ein oder
mehrere E-Autos oder Plug-in-Hybride. Insgesamt besaßen
6,0 % der privaten Haushalte im Jahr 2023 mindestens ein
Elektroauto oder einen Plug-in Hybrid. Allgemein besaßen
80 % der Privathaushalte mindestens einen Pkw – egal, ob
E-Auto, Plug-in-Hybrid, Benziner oder Diesel.

Knapp 12 % der Paarhaushalte mit Kindern
fahren elektrisch Paare mit Kindern (unter 18 Jahren)
hatten häufiger ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid als
Paare ohne Kinder: 11,5 % der Paarhaushalte mit Kindern
besaßen mindestens ein solches Fahrzeug gegenüber 7,5 %
der Paarhaushalte ohne Kinder.
Je nach Zahl der
Kinder im Haushalt ist die Ausstattung mit E-Autos
oder Plug-in-Hybriden unterschiedlich: Bei Paaren mit
einem Kind waren es 10,6 % der Haushalte, bei Paaren mit
zwei Kindern 12,6 % und bei Paaren mit drei und mehr
Kindern 10,7 %.
Bei Alleinlebenden besaßen 2,2 %
der Haushalte diese Art von Fahrzeug. Vorwiegend
elektrisch betriebene Neuwagen oder Leasingfahrzeuge in
den Haushalten Bei Haushalten, die mindestens ein E-Auto
oder einen Plug-in-Hybrid besaßen, waren dies vorwiegend
Neuwagen oder Leasingfahrzeuge: Knapp die Hälfte (48,5 %)
besaß mindestens ein neu gekauftes E-Auto oder einen neu
gekauften Plug-in-Hybrid.
Bei 45,2 % dieser
Haushalte war mindestens ein geleastes E-Auto oder ein
geleaster Plug-in-Hybrid vorhanden. Einen entsprechenden
Gebrauchtwagen besaßen 15,2 % der Haushalte, bei denen ein
E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid vorhanden war.
Anteil der neu zugelassenen Pkws mit Elektroantrieb
zuletzt wieder gestiegen Der Anteil von Pkws mit
Elektroantrieb an allen Pkw-Neuzulassungen ist zuletzt
wieder gestiegen. Im Jahr 2025 waren nach Angaben des
Kraftfahrt-Bundesamtes 30,0 % aller neu zugelassenen Pkw
mit einem Elektroantrieb ausgestattet (reines Elektroauto
oder Plug-in-Hybrid).
Im Jahr 2024 hatten Pkws mit
Elektroantrieben noch 20,3 % aller Neuzulassungen
ausgemacht. Insgesamt wurden 2025 gut
856 500 elektrisch betriebene Pkws neu zugelassen.
Darunter waren gut 545 100 rein batteriebetriebene Pkws
(BEV), die 19,1 % aller Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2025
ausmachten (2024: 13,5 %).
160 000 öffentliche Ladestationen in Deutschland Damit
Elektroautos und Plug-in-Hybride überall elektrisch fahren
können, ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur
notwendig. Gut 160 000 öffentliche Ladepunkte gab es zum
1. Januar 2025 in Deutschland. Davon waren knapp
36 000 Schnellladepunkte.
Dabei gibt es regionale
Unterschiede, wie der Deutschlandatlas zeigt:
Besonders in Bayern und Baden-Württemberg gibt es
verhältnismäßig viele Ladestationen. Auch in den
Landkreisen an der Nordseeküste ist die Zahl hoch. Niedrig
ist sie hingegen in den ostdeutschen Bundesländern, vor
allem in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen
und Thüringen.
Durchschnittlich 7 Minuten mit dem Auto liegt die nächste
öffentlich zugängliche Ladesäule bundesweit entfernt. In
Ballungsräumen sind es oft nur 2 bis 5 Minuten zur nächsten
Ladestation, in siedlungsarmen Regionen hingegen zum Teil bis zu
30 Minuten.
„Streit um telefonische Arbeitsunfähigkeit ist
Phantom-Diskussion“ Statement des Vorstandsvorsitzenden
der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann,
zur aktuellen Diskussion um angeblich hohe Krankenstände im Land im
Zusammenhang mit der telefonischen Krankschreibung (Telefon-AU).
Düsseldorf/Köln(Duisburg 22. Januar 2026 – „Der Streit um die
telefonische Arbeitsunfähigkeit ist eine Phantom-Diskussion! Die
beklagten Probleme des vergleichsweise hohen Krankenstandes in
Deutschland sind nicht durch die telefonische Arbeitsunfähigkeit
bedingt. Die telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist für
die Praxen im Land ein funktionierendes Instrument für persönlich
bekannte Patientinnen und Patienten sowie chronisch Erkrankte.

Dr. med. Frank Bergmann, KVNO-Vorstandsvorsitzender, Quelle: KVNO
Die Regeln, ob und wann eine Krankschreibung telefonisch
erfolgen kann und darf, sind nach der Corona-Pandemie zu Recht
verschärft worden: Eine Telefon-AU ist nur zulässig, wenn die Praxis
die Patientin oder den Patienten kennt und selbst keine
Videosprechstunde anbietet.
Auch daher ist der Anteil telefonischer AUs im Verhältnis zur
Gesamtzahl an Krank-schreibungen faktisch gering: Laut Daten des
Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung aus dem Herbst
letzten Jahres machten telefonische Krankschreibungen zuletzt
lediglich 0,9 Prozent aller entsprechenden Fälle bundesweit aus –
die hohen Krankenstände im Land entstehen sicher nicht aus diesem
Verfahren, sondern haben andere Ursachen.
Zudem ist die AU
kein medizinisches Heilmittel, sondern ein arbeitsrechtlicher
Nachweis. Zur Senkung der Krankenstände, braucht es Strukturreformen
statt Symboldebatten – etwa Karenzregelungen oder alternative
Nachweismodelle. Ein Ende der Telefon-AU würde im Ergebnis am
Krankenstand nichts ändern, wohl aber die Praxen künftig wieder
mehr-belasten.“
TÜV: Vorsicht beim Einsatz von
Notstromaggregaten in privaten Haushalten Der
Stromausfall in Berlin hat Boom beim Kauf mobiler Stromerzeuger
ausgelöst. Es besteht Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen,
Bränden oder elektrischem Schlag. Der TÜV-Verband gibt Hinweise für
die Anschaffung und den sicheren Einsatz. Der mehrtägige
Stromausfall in Teilen des Berliner Stadtgebiets zum Jahresanfang
hat die Nachfrage nach privaten Notstromaggregaten in die Höhe
schnellen lassen.

„Angesichts der angespannten geopolitischen Lage und wiederholten
Angriffen auf die Stromversorgung haben viele Menschen Angst vor
einem Blackout“, sagt Dr. Hermann Dinkler, Experte für Brand- und
Explosionsschutz beim TÜV-Verband. „Ein mobiler Stromgenerator kann
Energie bereitstellen, wenn die Versorgung über das Stromnetz
unterbrochen ist.“ Allerdings müssten Verbraucher zahlreiche
Sicherheitsaspekte beachten. Dinkler: „Wer unvorsichtig oder gar
fahrlässig mit Notstromaggregaten oder den zugehörigen Kraftstoffen
umgeht, begibt sich in Lebensgefahr.“
Der TÜV-Verband gibt
Hinweise, was beim Einsatz der Geräte zu beachten ist. Backup für
Kühlschrank oder Wärmepumpe Mobile Stromerzeuger für den
Hausgebrauch gibt es in verschiedenen Größen und Leistungsklassen.
Aggregate in der Einstiegsklasse haben eine Leistung von rund 1.000
Watt und kosten ab rund 200 Euro. „Mit kleineren Stromerzeugern ist
es möglich, einige Kochplatten, eine Kühlbox oder kleinere
Elektrogeräte zu betreiben. Aber es lässt sich nicht die
Stromversorgung einer ganzen Wohnung aufrechterhalten“, sagt
Dinkler. „Diese Geräte sind eher für den Campingplatz gedacht.“
Sinnvoll könne der Einsatz im Haushalt sein, wenn der Betrieb
lebenswichtiger medizinischer Geräte oder wichtiger
Versorgungsgeräte ohne Unterbrechung sichergestellt werden müsse.
„Mittlere Stromgeneratoren leisten drei bis sechs Kilowatt und
laufen mit einer Tankfüllung in der Regel zwischen acht und zwölf
Stunden“, sagt Dinkler.
Damit könne beispielsweise eine Wärmepumpe oder die Umlaufpumpe
einer Heizung im Fall eines Blackouts zeitweise versorgt werden. Bei
der Anschaffung ist auf Leistung, Tankinhalt und die ungefähre
maximale Laufzeit zu achten. Für Stromabnehmer mit empfindlicher
Elektronik wie Laptops, Smartphones oder Fernseher ist ein Aggregat
mit Inverter zu empfehlen.
„Ein Inverter verhindert
Spannungsschwankungen, die der Elektronik schaden könnten“, sagt
Dinkler. Grundsätzlich gilt: Erst den Generator einschalten und
stabil laufen lassen und erst dann die Elektrogeräte anschließen.
Und vor dem Ausschalten des Generators die angeschlossenen Geräte
wieder trennen. Wer beim Kauf eines Notstromaggregats auf hohe
Sicherheit und Qualität Wert legt, sollte auf das GS-Zeichen für
„Geprüfte Sicherheit“ oder ein TÜV-Prüfzeichen achten. Beim Betrieb
der Stromerzeuger ist Vorsicht geboten Beim Betrieb von
Stromgeneratoren ist grundsätzlich Vorsicht geboten.
„Notstromaggregate dürfen niemals in der Wohnung selbst genutzt
werden“, sagt Dinkler. „Es besteht die Gefahr einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung, die tödlich enden kann.“ Wer in einem
Mehrfamilienhaus lebt, könne den Generator auf dem Balkon betreiben.
Dann allerdings drohe Ärger mit den Nachbarn wegen der Abgase und
des beträchtlichen Lärms, den die Geräte verursachen.
Selbst
wer in einem Einfamilienhaus auf den Garten ausweichen könne, muss
Rücksicht auf die Anwohner nehmen. „Beim Betrieb in Innenräumen wie
dem Keller gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen“, sagt Dinkler.
„Eine an den Auspuff angeschlossene Leitung für die Abluft nach
draußen ist nötig – und eine weitere für die Versorgung mit Zuluft,
also Sauerstoff, ist empfehlenswert.“
Bei größeren Geräten
auf fachgerechte Installation achten Besondere Vorsicht ist
angebracht, wenn die Generatoren an das Hausnetz angeschlossen
werden. „Es muss eine Anschlussleitung geben, um den Strom
einzuspeisen, und einen Netztrennschalter, um eine Rückspeisung ins
öffentliche Netz zu verhindern“, erläutert Dinkler.
„Auch
könnte es zu Problemen kommen, wenn das Netz plötzlich wieder da ist
und mit dem Generatorstrom wechselwirkt. Deshalb sollte mit dem
Einbau und dem Anschluss auf jeden Fall ein Elektrofachbetrieb
beauftragt werden.“ Bei Einspeisung seien Aggregate mit einer
höheren Leistung nötig, was entsprechend teuer ist.
Wichtig
für Mieter: Sie müssen das Einverständnis des Vermieters einholen,
denn er hat die Verantwortung für die elektrischen Anlagen im
Gebäude. Strenge Regeln für die Lagerung von Kraftstoffen Mobile
Stromerzeuger, wie sie etwa in Baumärkten angeboten werden,
funktionieren in der Regel mit Benzin als Treibstoff.
Für
die Aufbewahrung des Kraftstoffs gibt es klare gesetzliche
Regelungen. So darf im Keller oder in der Garage maximal eine Menge
von 20 Litern gelagert werden, während in der Wohnung selbst nur ein
Liter erlaubt ist. „Diese Begrenzungen schränken die mögliche
Laufzeit eines solchen Geräts stark ein“, sagt Dinkler.
Darüber hinaus ist es wichtig, den Explosionsschutz nicht außer Acht
zu lassen. Kraftstoff sollte nur bei ausgeschaltetem und kühlem
Motor nachgefüllt werden, um eine Entzündung an heißen Materialien
zu vermeiden. Darüber hinaus müssen Verbraucher darauf achten, dass
keine Dämpfe aus dem Stromerzeuger und den Lagerbehältern entweichen
können.
„Sammeln sich solche Dämpfe an und führen zu einer
Explosion, besteht akute Lebensgefahr“, warnt Dinkler. Benzin zählt
zu den leicht flüchtigen Stoffen. „Bereits bei niedrigen
Temperaturen verdunstet so viel Kraftstoff, dass sich in Verbindung
mit dem Sauerstoff aus der Luft ein explosives Gemisch bilden kann.
Die Dämpfe sind schwerer als Luft und können sich insbesondere in
Kellerräumen ansammeln.“
Wer größere Mengen an Kraftstoff
lagern möchte, muss zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Dinkler: „In diesem Fall kommt die Verordnung über Anlagen zum
Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zum Tragen, die unter anderem
spezielle Anforderungen an die Abdichtung der Lagerräume stellt.“
Als Alternative zum Notstromaggregat bieten sich
Stromspeicher an. Doch auch diese liefern nur begrenzt Energie.
„Einen längeren Blackout wird man damit nicht überstehen“, sagt
Dinkler. Weiteres Problem: Wer einen Lithium-Ionen-Speicher nutzen
will, müsse sich auf Nachfragen der Hausratversicherung einstellen –
denn es besteht dann ein erhöhtes Brandrisiko.
Weitere Informationen zum Einsatz von professionellen
Notstromaggregaten in Sonderbauten sind im
"TÜV Baurechtsreport 2025" abrufbar.
Thyssengas H2 beantragt Genehmigung für den Neubau
der Wasserstoff-Leitung zwischen Voerde und Walsum
Bezirksregierung macht bis 16. Februar Antragsunterlagen zugänglich
Die Thyssengas H2 GmbH in Dortmund plant den Neubau einer rund acht
Kilometer langen Wasserstoffleitung von Voerde bis nach
Duisburg-Walsum. Das Planfeststellungsverfahren wurde im Dezember
bei der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt. Die
Wasserstoff-Leitung „Voerde – Walsum“ wird Teil des
Wasserstoff-Kernnetzes der Bundesrepublik Deutschland. Mit den
Nachbar-Projekten sorgt sie für eine
Wasserstoff-Versorgungsperspektive am Niederrhein.
Die
umfangreichen Unterlagen sind bis einschließlich 16. Februar auf der
Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf unter
https://www.brd.nrw.de/Services/Offenlagen zugänglich sowie in dem
zentralen Internetportal https://www.uvp-verbund.de (§ 20 UVPG)
einzusehen.
Zum Vorhaben Die 8,4 Kilometer lange Leitung
wird größtenteils im Bereich vorhandener Wege- und Straßenflächen
sowie in Parallellage zu vorhandenen Leitungen durch die Städte
Voerde, Dinslaken und Duisburg verlaufen.
Im Norden beginnt
sie nahe der bestehenden Gasdruckregel- und Messanlage „In den
Eichen“ (Rahmstraße, Voerde) der Thyssengas, passiert im Bereich der
Frankfurter Straße das im Rückbau befindliche Kraftwerk Voerde,
unterquert die Emscher in Dinslaken auf Höhe der entfernten und neu
zu errichtenden Eisenbahnbrücke, verläuft teilweise parallel zur
Bahnlinie weiter in Richtung Duisburg und erreicht auf Höhe des FFH-
und Vogelschutzgebietes „Rheinaue Walsum“ die Stadtgrenze.
Danach passiert die Trasse das Siedlungsgebiet Alt-Walsum sowie das
Gelände des Kraftwerks Walsum. Östlich der Römerstraße soll eine
Armaturenstation errichtet werden sowie der Anschluss an die
geplante Wasserstoff-Leitung Dorsten-Hamborn (DoHa) erfolgen.
Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann
bis spätestens 2. März Einwendungen erheben. Dies sollte möglichst
elektronisch per E-Mail an das Postfach PFV.Voerde.Walsum@brd.nrw.de
erfolgen.
Darüber hinaus können Einwendungen weiterhin auch
schriftlich (bitte Name, Postanschrift, ggf. E-Mail-Adresse und den
Betreff „Planfeststellungsverfahren Voerde-Walsum“ und das
Aktenzeichens 25.05.02.01-01/25 angeben) bei der Bezirksregierung
Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf, erhoben werden.
Deutschlandticket für Azubis im Elektrohandwerk bei der DVG
erhältlich Zum 1. Februar 2026 wird das Deutschlandticket
Job für Auszubildende im Elektrohandwerk in Nordrhein-Westfalen
eingeführt. Es ist ab sofort auch bei der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) über das Jobticketportal auf der
DVG-Webseite erhältlich. Der Abschluss der Abonnements kann durch
den jeweiligen Ausbildungsbetrieb oder die Auszubildenden selbst
erfolgen.
Das Ticket kostet 37,80 Euro pro Monat und gilt
bundesweit im öffentlichen Nahverkehr (2. Klasse). Das Ticket kann
digital bestellt und anschließend als digitales Ticket
(Wallet/QR-Code) genutzt werden. Der QR-Code wird dabei automatisch
monatlich aktualisiert. Das Angebot richtet sich ausschließlich an
Auszubildende im Elektrohandwerk in NRW.
Weitere
Informationen zum Ticket und zu den teilnehmenden
Ausbildungsbetrieben gibt es auf der Internetseite der DVG unter
www.dvg-duisburg.de/tickets/deutschlandticket/deutschlandticket-azubi.
DCC versorgt bereits mehr als 25.000 Haushalte und
baut Glasfasernetz 2026 weiter aus Die Duisburg CityCom
(DCC) baut ihr Glasfasernetz in der Stadt konsequent aus und hat
dabei auch im Jahr 2025 wieder erhebliche Fortschritte gemacht. Fast
25.000 Haushalte in Duisburg kann die DCC inzwischen mit
Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen. 6.000 Wohneinheiten sind im
Jahr 2025 hinzugekommen.
Allein im vergangenen Jahr kamen
rund 40 Kilometer Netz hinzu. Damit betreibt der kommunale
IT-Dienstleister nun schon rund 290 Kilometer Glasfasernetz in der
Stadt. „Die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen
wächst rasant. Leistungsfähige Glasfasernetze sind in allen
Lebensbereichen unverzichtbar und bestimmen zunehmend den Pulsschlag
einer Stadt. Deshalb investieren wir weiter in den Ausbau und
erweitern diese Lebensadern der Zukunft in Duisburg“, sagt Stefan
Soldat, Geschäftsführer der DCC.
DCC prüft Übernahme
linksrheinischer Ausbaugebiete Auch für das Jahr 2026 hat sich
die DCC wieder enorme Erweiterungsschritte vorgenommen. „Unser Plan
sieht vor, im Jahr 2026 weitere 50 Kilometer Glasfasernetz
hinzuzubauen und damit weitere rund 7.500 Haushalte mit unserem
Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen zu können“, erklärt Almir
Tutic, Geschäftsführer der DCC.
In den linksrheinischen
Duisburger Stadtteilen Homberg, Hochheide und Rheinhausen wird die
DCC weitere interessierte Duisburger Haushalte im Rahmen der
Trassen- und Gebietsverdichtung an das dort schon verfügbare
DCC-Glasfasernetz anschließen. Die Stadt Duisburg hat die im
November 2022 vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz
GmbH beendet, da die Ausbauzusagen bislang nicht umgesetzt wurden.
Um die dadurch entstandenen Lücken in den linksrheinischen
Ausbaugebieten der Ortsteile Baerl, Homberg, Asterlagen und
Friemersheim zu schließen, prüft die DCC aktuell den
wirtschaftlichen Ausbau. Für die genannten Gebiete ist die DCC
momentan in der Detailplanung. So wird die DCC das Interesse für den
Ausbau des Netzes im Ortsteil Baerl ab April 2026 erfragen. Sollten
sich dort 40 Prozent oder mehr der Haushalte für einen
Glasfaseranschluss der DCC entscheiden, startet der Trassenausbau –
Anschluss- oder Ausbaukosten entstehen nicht.
In Asterlagen
und Homberg wird die DCC noch in 2026 in die Vermarktung einsteigen.
In Friemersheim soll der Erstausbau des Glasfasernetzes in 2026
starten. Über alle Ausbauaktivitäten in den angesprochenen
Stadtteilen wird die DCC die betreffenden Haushalte in den kommenden
Monaten gesondert durch Informationskampagnen informieren.
Wer Interesse an einem Glasfaseranschluss hat, kann zwischenzeitlich
unter duisburgcity.com/anfrage das Interesse bekunden.
Weiterer Netzausbau auch rechtsrheinisch Auch auf der anderen
Rheinseite wird die DCC im Jahr 2026 weitere Duisburger Haushalte im
Rahmen der Trassen- und Gebietsverdichtung an das dort schon
verfügbare DCC-Glasfasernetz anschließen. Hier bestehen bereits in
den Stadtteilen Neuenkamp, Altstadt, Hamborn, Neumühl, Wanheimerort
und Buchholz Anschlussmöglichkeiten an das
Hochgeschwindigkeits-Internet der DCC. In den Stadtteilen Huckingen
und Rahm läuft die Ausbauphase. Und für den Stadtteil Wedau laufen
derzeit die Planungen für einen Vermarktungsstart zum Ende des
Jahres 2026.
Allerschnellste Datenübertragungsraten
garantiert Schneller als das Internet aus Duisburg für Duisburg
geht es nicht: Denn die DCC verlegt den Anschluss bis in die Wohnung
(Fiber To The Home). Das garantiert allerschnellste
Datenübertragungsraten. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“
beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload
gleichzeitig möglich.
Ob in einer Immobilie schon heute ein
Glasfaseranschluss durch die DCC möglich ist, kann per einfacher
Online-Abfrage unter glasfaserduisburg.de geprüft werden. Das
schnellste Internet der DCC gibt es für alle angeschlossenen
Haushalte schon ab 19,99 Euro pro Monat. Weitere Informationen zu
Angeboten und Tarifen der DCC gibt es im Internet auf der Seite
glasfaserduisburg.de.
Dort finden Interessierte auch
Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für
Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail
unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter
0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter
kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice
für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch
samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC Duisburg
CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister,
der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das
Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen
und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC
ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte
Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC, für die mehr als
230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400
Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg
oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den
Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur
Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg
beitragen.
Olympia 2026: Eintrittskarte oder Lottoschein? Nicht
jedes Ticket berechtigt zum Einlass Übernächste Woche
starten die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien. Für viele Fans
entscheidet sich der Wettkampf allerdings schon früher – beim Kauf
der Tickets. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland
warnt: Wer kurz vor Beginn der Spiele noch nach günstigen Preisen
sucht oder für bereits ausverkaufte Sessions Karten ergattern will,
stößt im Netz schnell auf Angebote außerhalb der offiziellen
Verkaufswege – mit teils gravierenden Risiken.

Wer kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 noch auf der
Suche nach Eintrittskarten ist, sollte Angebote genau unter die Lupe
nehmen. Sonst kann der Wettkampfbesuch schnell ins Wasser fallen.
Bild: KI-generiert
Gerade kurz vor Beginn der Spiele suchen
Fans noch nach Karten für begehrte Wettbewerbe. „Dann greifen sie
möglicherweise zu Angeboten, die seriös wirken, am Ende aber zum
Problem werden können“, sagt Dr. Stephan Riegger, Jurist beim EVZ
Deutschland.
Dabei ist der Weiterverkauf von Olympiatickets
sehr streng geregelt. Die personalisierten Eintrittskarten dürfen
ausschließlich über den offiziellen Wiederverkaufsweg weitergegeben
werden, den die Organisatoren der Spiele zur Verfügung stellen: Über
die offizielle Ticket-App können Karteninhaber gezielt auswählen,
welche Tickets sie über die offizielle Plattform weiterverkaufen
möchten.
Last-Minute-Interessenten sollten deshalb
ausschließlich dort suchen und zugreifen. Denn Karten aus anderen
Quellen können gesperrt werden – der Zutritt bleibt dann trotz
gültig wirkender Eintrittskarte verwehrt. „Wer Olympiakarten
außerhalb der offiziellen Kanäle kauft, kauft immer ein Risiko mit“,
betont Riegger.
Besonders bitter: Ein Olympiabesuch ist meist
mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Anreise, Unterkunft und
Urlaubstage sind häufig weit im Voraus geplant und bezahlt. „Bleibt
der Einlass am Veranstaltungstag verwehrt, ist der Schaden schnell
vierstellig – und in vielen Fällen werden die Betroffenen auf ihren
Kosten sitzen bleiben“, erklärt der Jurist.
Veranstalter
haben den Weiterverkauf über Ticketbörsen im Blick und gehen zum
Teil gegen Plattformbetreiber vor. Das zeigt ein aktuelles, noch
nicht rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Hamburg zum
Weiterverkauf von Bundesliga-Tickets für Heimspiele des FC St.
Pauli.
In dem Verfahren gegen die Plattform Viagogo stellten
die Richter klar, dass unautorisierte Zweitmarktplattformen deutlich
darauf hinweisen müssen, dass die über sie angebotenen Karten vom
Veranstalter gesperrt werden können – und der Zutritt zur
Veranstaltung dann verweigert wird. „Das Urteil macht deutlich: Der
Kauf eines Tickets bedeutet nicht automatisch den Zugang zur
Veranstaltung“, betont Riegger.
Für Olympia-Fans zieht der
Jurist deshalb eine klare Konsequenz: „Sicher ist nur, was offiziell
ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt ausschließlich den
vorgesehenen Wiederverkaufsweg. Sonst droht der Olympia-Traum an der
Ticket-Realität zu scheitern.“
Alles rund um Olympia 2026
MSV Duisburg – Jahn Regensburg: DVG setzt zusätzliche Busse
ein Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Jahn
Regensburg am Samstag, 24. Januar, um 16.30 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr ab
„Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“
ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten ab „Großenbaum Bahnhof
Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab
14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten ab Hauptbahnhof
(Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten ab
„Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr.

DVG-Foto
Nach
Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste
des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf
erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
63. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22.
Januar Am Donnerstag, 22. Januar 2026, jährt sich die
Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, ein Meilenstein der
deutsch-französischen Freundschaft und ein Fundament für Frieden,
Verständigung und Zusammenarbeit in Europa. Das Schulministerium
nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, die enge und lebendige
Zusammenarbeit mit Frankreich im Bildungsbereich zu würdigen und
zugleich ihre besondere Bedeutung zu unterstreichen.
Schulministerin Dorothee Feller: „Gerade in einer Phase, in der die
Demokratie und der europäische Zusammenhalt unter Druck stehen,
kommt der grenzüberschreitenden schulischen Zusammenarbeit eine
zentrale Rolle zu. Internationale Begegnungen, Spracherwerb und
gemeinsame Bildungsprojekte machen den europäischen Gedanken
erfahrbar und stärken junge Menschen in ihrer demokratischen
Haltung.“
Die deutsch-französische Zusammenarbeit sei weit
mehr als ein historisches Versprechen, sie sei ein Auftrag für die
Gegenwart und die Zukunft, betonte die Schulministerin. „Wenn
Schülerinnen und Schüler einander begegnen, gemeinsam lernen,
arbeiten und leben, dann wachsen Verständnis, Respekt und Vertrauen.
Das ist gelebte Demokratiebildung und ein starkes Signal für ein
geeintes Europa.“
Europaminister Nathanael Liminski: „Durch
Sprachvermittlung und Austauschformate leisten Schulen einen
unverzichtbaren Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft. Sie
öffnen jungen Menschen Türen zueinander, wecken Neugier, stärken
Vertrauen und schaffen Respekt. Wenn wir sagen, dass Kinder unsere
Zukunft sind, dann ist jeder Einsatz für grenzüberschreitende
Verständigung zugleich eine Investition in den europäischen
Zusammenhalt von morgen.“
Frankreich ist seit vielen Jahren
ein Schwerpunktland der internationalen Zusammenarbeit des
nordrhein-westfälischen Schulministeriums. Zahlreiche Projekte zur
Förderung der französischen Sprache sowie im Bereich des schulischen
und beruflichen Austauschs prägen den intensiven und
kontinuierlichen Dialog. Seit 2008 arbeitet das Schulministerium eng
mit mehreren Regionen in Frankreich zusammen.
Ziel dieser
Kooperationen ist es, die Mobilität junger Menschen im
deutsch-französischen und europäischen Bildungs- und Wirtschaftsraum
zu fördern und langfristige Partnerschaften zu festigen. Die
Zusammenarbeit mit der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur wurde im
Jahr 2025 bereits zum dritten Mal verlängert, weitere
Partnerschaften bestehen mit den Regionen Hauts-de-France,
Auvergne-Rhône-Alpes sowie mit Versailles.
„Schüler- und
Schulaustausche nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Sie
ermöglichen es jungen Menschen, in den Alltag des Partnerlandes
einzutauchen, kulturelle Vielfalt unmittelbar zu erleben und
tragfähige Freundschaften zu schließen. Solche Begegnungen sind
häufig auch ein entscheidender Impuls für die Wahl und das
Weiterlernen der Partnersprache Französisch“, so Ministerin Feller.
Um die Zusammenarbeit mit Frankreich weiter zu stärken,
unterstützt Nordrhein-Westfalen seit 2024 gezielt bestehende und
neue Schulpartnerschaften in französischen Partnerregionen – sowohl
durch Reisekostenzuschüsse für Begegnungen als auch durch
Projektmittel für virtuelle Austauschformate. Damit werden
internationale Erfahrungen auch unabhängig von räumlichen oder
finanziellen Hürden ermöglicht. Fast 500 Schulen in
Nordrhein-Westfalen haben eine Schulpartnerschaft mit einer Schule
in Frankreich.
Ein zentraler Baustein der Zusammenarbeit ist
die Förderung der französischen Sprache. Nordrhein-Westfalen setzt
dabei auf unterschiedliche Maßnahmen, die Schülerinnen und Schülern
den Zugang zur Partnersprache erleichtern und sie langfristig für
das Weiterlernen motivieren. Französisch ist nach Englisch die am
häufigsten erlernte Fremdsprache an nordrhein-westfälischen Schulen.
Grundlage ist die deutsch-französische Sprachstrategie, auf
die sich beide Länder gemeinsam verständigt haben. Ziel dieser
Vereinbarung ist es, dass mehr junge Menschen frühzeitig mit der
Sprache des Nachbarlandes in Kontakt kommen und positive
Lernerfahrungen machen. In Nordrhein-Westfalen werden diese Ziele in
konkreten schulischen Projekten umgesetzt.
Dazu gehören
unter anderem sogenannte Peer-Education-Programme. Hier begeistern
Schülerinnen und Schüler andere Jugendliche für Französisch – etwa,
indem sie von eigenen Austauscherfahrungen berichten oder zeigen,
wie vielfältig und alltagsnah die französische Sprache und Kultur
sind. Lernen auf Augenhöhe macht die Sprache greifbar und senkt
Hemmschwellen.
Mit dem DELF scolaire intégré wird
Schülerinnen und Schülern zudem der Erwerb eines international
anerkannten französischen Sprachzertifikats innerhalb des
schulischen Französischunterrichts ermöglicht. Die Prüfungen finden
in den Schulen statt, sodass organisatorische und finanzielle Hürden
reduziert werden. Das stärkt die Motivation und macht Sprachlernen
sichtbar und anerkannt. In diesem Schuljahr nehmen in
Nordrhein-Westfalen rund 4.600 Schülerinnen und Schüler aus 77
Schulen am Projekt DELF scolaire intégré teil.
Ein
besonderes Angebot ist das Abibac, das zurzeit an zwölf Gymnasien in
Nordrhein-Westfalen erworben werden kann. Im bilingualen Unterricht
erreichen die Schülerinnen und Schüler vertiefte
Französischkenntnisse und erwerben gleichzeitig das deutsche Abitur
und das französische Baccalauréat. Das Abibac schafft erweiterte
Bildungs- und Studiermöglichkeiten in beiden Ländern und steht
exemplarisch für das dichte Bildungsnetzwerk, das Deutschland und
Frankreich gemeinsam knüpfen.
Ministerin Feller
abschließend: „Der Jahrestag des Élysée-Vertrags macht deutlich: Die
Partnerschaft zwischen Schulen in Frankreich und Nordrhein-Westfalen
ist lebendig, zukunftsgerichtet und unverzichtbar. Sie füllt den
europäischen Gedanken mit Leben – im Klassenzimmer, im Austausch und
im gemeinsamen Lernen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt in
Europa.“
Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie
Führung durch Salvator Die Salvatorkirche am Burgplatz
gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern.
An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte
Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil
und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche
neben dem Rathaus.
Am Sonntag, 1. Februar 2026 um 15 Uhr
macht Frank Piel mit Interessierten an verschiedensten Stellen der
Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine
Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der
Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje

Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro betraf bis zu 4,8 Millionen
Jobs • Geschätzte Verdienstsumme der
betroffenen Beschäftigungsverhältnisse stieg zum 1. Januar 2026 um
bis zu 275 Millionen Euro • Frauen sowie Beschäftigte im
Gastgewerbe profitierten besonders häufig
Nach einer
Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Basis der
Verdiensterhebung vom April 2025 waren von der Erhöhung des
gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2026 deutschlandweit bis zu
4,8 Millionen Jobs betroffen. Demnach lag knapp jedes achte
Beschäftigungsverhältnis (rund 12 %) im April 2025 rechnerisch
unterhalb des Mindestlohns von 13,90 Euro pro Stunde.
Werden
diese Jobs mit dem neuen Mindestlohn vergütet, ergibt sich für die
betroffenen Beschäftigten eine geschätzte Steigerung der
Verdienstsumme um bis zu 6 % beziehungsweise 275 Millionen Euro. Bei
der Schätzung wurde angenommen, dass alle betroffenen Beschäftigten
mindestens den zuletzt gültigen Mindestlohn von 12,82 Euro erhalten
hatten. Lohnsteigerungen nach April 2025 wurden nicht
berücksichtigt. Bei gleichbleibender Beschäftigtenzahl und -struktur
sind die Ergebnisse daher überschätzt und somit als Obergrenzen zu
verstehen.
Bei einer ersten Schätzung
auf Basis der Verdiensterhebung von April 2024 ergab sich noch
die Zahl von 6,6 Millionen Jobs, die von der Erhöhung betroffen
gewesen wären. Dass diese Zahl nun nach den Ergebnissen von
April 2025 niedriger liegt, lässt sich unter anderem dadurch
erklären, dass in der Zwischenzeit Lohnerhöhungen stattgefunden
haben.
Frauen und Beschäftigte im Gastgewerbe profitierten
besonders von der Erhöhung auf 13,90 Euro Da Frauen häufiger als
Männer in gering bezahlten Jobs arbeiten, profitierten sie nach der
Schätzung überdurchschnittlich häufig von der Mindestlohnerhöhung:
In rund 14 % der von Frauen ausgeübten Jobs erhöhte sich demnach der
Stundenverdienst, bei Männern waren es nur rund 11 %.
Auch
bei den Branchen gab es Unterschiede: Besonders stark betroffen
waren das Gastgewerbe mit 47 % sowie die Branchen "Land- und
Forstwirtschaft, Fischerei" mit 37 % und "Kunst, Unterhaltung und
Erholung" mit 33 % aller Jobs. Am wenigsten betroffen war die
Branche "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung"
mit gut 1 %.
Regional zeigten sich ebenfalls Unterschiede:
In Ostdeutschland lag der Anteil der betroffenen
Beschäftigungsverhältnisse mit rund 14 % höher als in
Westdeutschland mit rund 12 %. Über alle Bundesländer hinweg wies
Sachsen mit knapp 15 % den höchsten Anteil an betroffenen Jobs auf,
während in Bayern mit 10 % der geringste Anteil verzeichnet wurde.
Voraussichtlich maximal 7 Millionen Jobs von der zweiten
Erhöhungsstufe auf 14,60 Euro betroffen Zum 1. Januar 2027 soll der
Mindestlohn erneut steigen – auf 14,60 Euro pro Stunde. Auf Basis
der Verdiensterhebung vom April 2025 werden geschätzt maximal
7 Millionen Jobs von der vorgesehenen Erhöhung betroffen sein. Dies
entspricht rund 18 % der Beschäftigungsverhältnisse.
Werden
diese Jobs ab 1. Januar 2027 mit 14,60 Euro entlohnt, ergibt sich
eine weitere Steigerung der geschätzten Verdienstsumme um rund 4 %
oder rund 315 Millionen Euro im Vergleich zum Zeitpunkt der ersten
Erhöhungsstufe ab 1. Januar 2026.
Für die Berechnung wurde
angenommen, dass alle betroffenen Beschäftigten mindestens den ab
1. Januar 2026 gültigen Mindestlohn von 13,90 Euro erhalten. Auch
bei dieser Schätzung wurden Lohnsteigerungen nach April 2025 nicht
berücksichtigt. Somit sind auch diese Ergebnisse überschätzt und als
Obergrenzen zu verstehen.
NRW: Zahl der jungen
Menschen mit Eingliederungshilfe bei seelischen Problemen seit 2014
mehr als verdoppelt * Rund 44.000 junge Menschen haben
im Jahr 2024 Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer
Behinderung nach § 35a SGB VIII erhalten. * 62 % der jungen
Menschen waren 10 bis unter 18 Jahre alt. * 90 % besuchten eine
Schule oder Ausbildungsstätte.
Die Zahl der jungen Menschen,
die in Nordrhein-Westfalen eine Eingliederungshilfe bei (drohender)
seelischer Behinderung nach § 35a SGB VIII in Anspruch genommen
haben, hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, meldeten die Jugendämter im Jahr 2024 knapp
44.000 junge Menschen mit Eingliederungshilfe.

Laut Gesetz haben Kinder oder Jugendliche hierauf Anspruch, wenn
ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als
6 Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und
daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist
oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Seelische
Probleme, die einen Anspruch begründen, können z. B. Ängste,
Depressionen, Traumatisierungen oder Essstörungen sein. Die Erhebung
erstreckt sich auf junge Menschen, die eine ambulante,
teilstationäre oder vollstationäre Eingliederungshilfe nach § 35a
SGB VIII erhalten. Im Jahr 2014 hatte die Zahl der
Eingliederungshilfen noch bei knapp 19.000 gelegen. Seitdem ist sie
kontinuierlich gestiegen.
Allein gegenüber dem Vorjahr gab
es einen Anstieg von rund 10 %. Zu beachten ist, dass es sich bei
der Zahl der Eingliederungshilfen um eine Mindestzahl handelt, da
einige Kommunen in den Berichtsjahren 2023 und 2024 keine oder nur
unvollständige Daten melden konnten.
62 % der jungen
Menschen in Eingliederungshilfe waren 10 bis unter 18 Jahre alt
Im Jahr 2024 war knapp ein Viertel der jungen Menschen, die
Eingliederungshilfe erhielten, unter 10 Jahre alt. Weitere 62 %
waren 10 bis unter 18 Jahre alt. Die übrigen 13 % der Personen, die
Eingliederungshilfe in Anspruch nahmen, waren junge Erwachsene im
Alter von 18 bis unter 27 Jahren.
Etwa 90 % der Kinder und
Jugendlichen in Eingliederungshilfe besuchten eine Schule oder
Ausbildungsstätte Nach Meldung der Jugendämter befand sich mit 90 %
der Großteil der jungen Menschen in Eingliederungshilfe in Schule
oder Ausbildung; das waren knapp 28.900. Knapp 40 % von diesen waren
Grundschülerinnen und Grundschüler. Es folgten Schülerinnen und
Schüler in Förder- und Sonderschulen sowie in Schulen mit mehreren
Bildungsgängen mit jeweils circa 19 %.
Altenarbeit in Kommunen Handreichung in
aktualisierter Auflage erschienen Angebote zur
gesellschaftlichen Teilhabe und zur Unterstützung bei
Hilfebedürftigkeit sind entscheidend dafür, dass Menschen an ihrem
Wohnort gut und selbstständig alt werden können. Den Kommunen kommt
dabei eine wichtige Rolle zu, die im Sozialgesetzbuch
festgeschrieben ist.
Mit dem Themenheft „Altenarbeit in
Kommunen – Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“
unterstützt die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen Kommunen dabei, eine bedarfsgerechte
Seniorenarbeit aufzubauen. Im Fokus des nun in zweiter
aktualisierter Auflage erschienenen Themenhefts stehen
Beratungsangebote für ältere Bürgerinnen und Bürger, Orte der
Begegnung sowie die Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Die Handreichung richtet sich an Fachleute in Seniorenarbeit,
Verwaltung und Politik sowie Mitglieder von Seniorenvertretungen,
Seniorenbüros und anderen Seniorenorganisationen. Sie zeigt Methoden
einer kommunalen Altenplanung auf, die die Vielfalt der Lebenslagen
im Alter berücksichtigt und die relevanten Akteure vor Ort
beteiligt.
Aktuelle Fallbeispiele aus Kommunen geben
Anregungen, wie Seniorenberatung, Begegnungsangebote und
Engagementförderung entwickelt werden können. Zudem werden aktuelle
Vorgaben und Programme der Bundesländer vorgestellt. Die
Handreichung gibt Seniorenvertretungen Fragen an die Hand, mit denen
sie auf Politik und Verwaltung zugehen und den Ausbau der
Altenarbeit unterstützen können.
Die Handreichung stellt
auch die rechtlichen Grundlagen der Altenarbeit in Kommunen dar.
Eine zentrale Rolle kommt § 71 SGB XII zu, der Landkreise und
kreisfreie Städte verpflichtet, ein Mindestmaß an Beratung und
offenen Hilfsangeboten für ältere Menschen zu gewährleisten. Die
aktualisierte Handreichung macht deutlich, dass sich immer mehr
Bundesländer und Kommunen bei ihren Angeboten für Ältere explizit
auf § 71 SGB XII beziehen.
Das
Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine Handreichung zur
Umsetzung von § 71 SGB XII“ kann kostenfrei bestellt oder als
pdf heruntergeladen werden. Eine telefonische Bestellung ist unter
0228 / 24 99 93 0 möglich.
Dieselpreis steigt,
Benzin nahezu gleichbleibend Rohölpreis seit der Vorwoche
unverändert / Starke Verteuerung gegenüber Vorjahrespreisen
Während die Spritpreise für die Fahrer von Benzin-Pkw im Vergleich
zur vergangenen Woche nahezu unverändert sind, müssen Dieselfahrer
mehr bezahlen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise
in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten
Mittel aktuell 1,742 Euro – ein minimaler Rückgang gegenüber der
Vorwoche um 0,1 Cent je Liter.
Diesel hat sich dagegen um
1,1 Cent verteuert und kostet jetzt 1,698 Euro. Damit hat sich
Diesel innerhalb von rund einem Monat um mehr als elf Cent je Liter
verteuert und kostet aktuell so viel wie vor etwa einem Jahr.
Damals kostetet Rohöl der Sorte Brent jedoch fast 80 US-Dollar
je Barrel und damit rund 15 Dollar mehr als derzeit. Zwar notierte
der Euro im Vergleich zum US-Dollar schwächer, allerdings ergibt
sich aus Sicht des ADAC in Summe deutliches Potenzial für geringere
Dieselpreise. Super E10 liegt preislich aktuell in etwa auf dem
Niveau des Vorjahres – auch hier stellt sich die Frage, ob es nicht
angesichts des deutlich niedrigeren Rohölpreises spürbar billiger
sein müsste.
Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und
Autofahrern, möglichst abends zu tanken, dann sind die
Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als
morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen
Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich
rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000
Tankstellen in Deutschland vergleichen.
"Reise +
Camping" präsentiert Marken und Destinationen für jeden
Urlaubswunsch Ob Camping, Kreuzfahrt oder Pauschalreise
- die "Reise + Camping" weckt vom 25. Februar bis 1. März wieder die
Vorfreude auf Urlaub. Der Ticketverkauf für Nordrhein-Westfalens
größte Ferienmesse hat begonnen. Fünf Tage lang dreht sich alles um
Reisen, Caravaning, Camping, Outdoor und Fahrradmobilität. Gemeinsam
mit der "Fahrrad Essen", die einen Tag später startet, präsentieren
sich rund 750 Aussteller, Marken und Destinationen aus 15 Ländern.
Ein überarbeitetes Hallenkonzept soll den Erlebnischarakter
deutlich stärken. Herzstück des neuen Konzepts ist die Neugestaltung
der Halle 7 mit dem Fokus auf Camping in all seinen Facetten. Dort
ist auch der Themenbereich Wandern und Reisen angesiedelt. idr -
Infos:
http://www.reise-camping.de und
http://www.fahrrad-essen.de

NRW: Mehr als ein Drittel der 16- bis 74-Jährigen nutzte 2025
KI-Tools * Über die Hälfte der unter 45-Jährigen nutzte
generative KI. * 7 % der 16- bis 74-Jährigen nutzten eine
Programmiersprache
Im Jahr 2025 gaben 37 %
der 16- bis 74-Jährigen in Nordrhein-Westfalen an, in den letzten
drei Monaten generative KI-Tools wie z. B. ChatGPT, Gemini oder
Microsoft Copilot verwendet zu haben, um neue Inhalte wie z. B.
Text, Bilder, Programmcode oder Videos zu erstellen.

Wie das Statistische Landesamt anhand von aktuellen Ergebnissen
der europäischen Erhebung über die Nutzung von Informations- und
Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT) weiter
mitteilt, lag der Anteil bei den Männern mit 41 % höher als bei den
Frauen mit 33 %.
Mehr als die Hälfte der unter 45-Jährigen
nutzte generative KI Erwartungsgemäß zeigten sich auch
altersspezifische Unterschiede: Während über die Hälfte (54 %) der
Bevölkerung im Alter von 16 bis 44 Jahren angab, in den vergangenen
drei Monaten KI-Tools genutzt zu haben, war es in der Altersgruppe
der 45- bis 74-Jährigen nur gut ein Fünftel (22 %). Die Nutzung
generativer KI-Tools wurde 2025 erstmals erhoben.
Die
Befragten haben zudem Angaben zu ihren Softwarekenntnissen und ihren
Fähigkeiten zur Erstellung digitaler Inhalte gemacht. 7 % der 16-
bis 74-Jährigen nutzten eine Programmiersprache Mit 54 % hat über
die Hälfte der 16- bis 74-jährigen nach eigener Aussage in den drei
Monaten vor der Erhebung Textverarbeitungs-Software, wie z. B. Word
oder Google Docs verwendet. Im Jahr 2021 lag der Anteil noch bei
46 %. Tabellenkalkulations-Software, wie z. B. Excel oder Google
Sheets verwendeten wiederum 40 % (2021: 33 %).
Weitere 38 %
gaben an, mithilfe von Programmen Fotos, Videos oder Audio-Dateien
editiert zu haben (2021: 31 %), während 29 % (Multimedia-)Dateien,
wie z. B. Präsentationen, grafische Darstellungen oder Videos
bestehend aus mehreren Elementen wie Text, Bildern, Tabellen,
Diagrammen, Animationen oder Klangelementen, erstellt haben (2021:
25 %).
Zudem nutzten 7 % eine Programmiersprache um ein
Programm zu schreiben (2021: 5 %). Damit sahen sich knapp unter
einer Million Menschen im Alter von 16 bis 74 Jahren in
Nordrhein-Westfalen in der Lage zu programmieren.
Öffentliche Schulden im 3. Quartal 2025 um 2,1 % höher als im
Vorquartal Öffentlicher Schuldenstand steigt um 54,8
Milliarden Euro auf 2 608,8 Milliarden Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim
nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3. Quartals 2025 mit 2 608,8
Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die
öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem Vorquartal um 2,1 %
oder 54,8 Milliarden Euro.
Zum Öffentlichen Gesamthaushalt
zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und
Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller
Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören
Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische
Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.
Schulden des Bundes erhöhen sich um 2,5 %
Die Schulden des Bundes stiegen zum Ende des 3. Quartals 2025
gegenüber dem Vorquartal um 44,0 Milliarden Euro (+2,5 %) auf
1 808,4 Milliarden Euro. Unter anderem erhöhte das "Sondervermögen
Bundeswehr" seine Verschuldung um 17,4 % oder 4,9 Milliarden Euro
auf 33,2 Milliarden Euro.
Schulden der Länder steigen um
0,7 % Die Länder waren zum Ende des 3. Quartals 2025 mit
613,9 Milliarden Euro verschuldet, dies entspricht einem Zuwachs um
4,1 Milliarden Euro (+0,7 %) gegenüber dem Vorquartal. Der stärkste
Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wurde für Baden-Württemberg
mit +8,7 % ermittelt. Auch in Hessen (+2,8 %) und Brandenburg
(+2,5 %) stiegen die Schulden.
In Baden-Württemberg ergibt
sich der Zuwachs unter anderem aufgrund einer Kapitalerhöhung beim
Energieversorger "EnBW Energie Baden-Württemberg AG". In Hessen ist
jeweils im 3. Quartal eines Jahres die letzte Möglichkeit, für das
aktuelle Haushaltsjahr großvolumige Kredite am Kapitalmarkt
aufzunehmen.
In Brandenburg wurde eine größere Anleihe
ausgegeben. Prozentual am stärksten gegenüber dem Vorquartal sanken
die Schulden in Niedersachsen (-3,6 %), im Saarland (-3,1 %) und in
Schleswig-Holstein (-2,8 %). In Niedersachsen wurden keine neuen
Kredite im aktuellen Quartal aufgenommen, es fanden aber höhere
Tilgungen statt.
Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände
wachsen um 3,7 % Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden nahm
die Verschuldung zum Ende des 3. Quartals 2025 gegenüber dem
Vorquartal zu. Sie stieg um 6,7 Milliarden Euro (+3,7 %) auf
186,5 Milliarden Euro. Den höchsten prozentualen Schuldenanstieg
gegenüber dem Vorquartal wiesen dabei die Gemeinden und
Gemeindeverbände in Baden-Württemberg (+13,0 %) auf, gefolgt von
Bayern (+5,3 %) und Mecklenburg-Vorpommern (+4,4 %).
In
Baden-Württemberg ist der Zuwachs ebenfalls auf die Kapitalerhöhung
beim Energieversorger "EnBW Energie Baden-Württemberg AG"
zurückzuführen. Einen Rückgang der Verschuldung gab es wie schon im
1. und 2. Quartal 2025 lediglich in Thüringen (diesmal -2,1 %). Die
Verschuldung der Sozialversicherung sank im 3. Quartal 2025
gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Millionen Euro (-1,7 %) auf
9,6 Millionen Euro.
Starke Partner am Start: Ausbildungsoffensive macht Station
an der Gesamtschule Walsum Die Gesamtschule Walsum in
Duisburg startete mit einem klaren Fokus auf die berufliche Zukunft
in den Schultag. Vor rund 90 Oberstufenschülern präsentierte die
Ausbildungsoffensive ein praxisnahes Veranstaltungsformat, bei dem
Azubis und dual Studierende auf Augenhöhe über ihren Einstieg ins
Berufsleben berichteten.
Für den passenden Rahmen sorgte
Moderator Jan Schmitz (Radio Vest), der durch die Talkrunde führte
und den jungen Fachkräften gezielt praxisnahe Einblicke entlockte.
Mit der TARGOBANK, den Evangelischen Kliniken Niederrhein, der DVV
(Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) sowie
schauinsland-reisen bildete der Termin eine breite Vielfalt
möglicher Berufsfelder ab – von kaufmännischen Tätigkeiten bis hin
zu sozialen Berufen und technischen Ausbildungswegen.

Auf der Bühne berichteten Azubis etwa, wie sie bei der Bank bereits
früh Verantwortung im Kundenkontakt übernehmen, welche besonderen
Herausforderungen der Klinikalltag mit Schichtsystem bereithält oder
wie eine Ausbildung bei einem kommunalen Energieversorger konkret
abläuft. Auch bei schauinsland-reisen gaben junge Nachwuchskräfte
einen spannenden Einblick in die Welt eines internationalen
Reiseveranstalters – von der Buchungsabwicklung bis zur
Kundenberatung.
Nach der Talkrunde ging es an den
Unternehmensständen direkt weiter: Die Jugendlichen nutzten die
Gelegenheit für persönliche Gespräche, stellten Fragen zu
Bewerbungsverfahren, Anforderungen sowie Aufstiegschancen und
erhielten konkrete Tipps zur Berufsorientierung. Dass die Azubis
dabei als direkte Ansprechpartner zur Verfügung standen, erwies sich
erneut als Türöffner.
Hendrik Schaffart,
Berufsorientierungslehrer der Gesamtschule Walsum, zog ein positives
Fazit: „Das zweite Jahr in Folge hat uns die Ausbildungsoffensive
besucht und es war erneut sehr erfolgreich.“ Die
Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend
zwischen Münster und Köln unterwegs - mit weit über 60
Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und
Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter
+49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.
Schon seit 2009 ist die
Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur
Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die
Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und
regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von
namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.
Im
ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor
allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen
Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft
des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW
der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der
TalentTage Ruhr.
Gemeinsam mit Kindern die Bibel
erkunden und verstehen Workshop mit Bilderbuchautor für
Religionslehrende, Eltern und Interessierte Das Evangelische
Schulreferat Duisburg/Niederrhein lädt zusammen mit dem Bildungswerk
FRIEDA Eltern, Großeltern und Interessierte zu einem besonderen
Workshop zum Thema „Gemeinsam mit Kindern die Bibel erkunden und
verstehen“ ein.
Der bekannte Bilderbuchautor M. Florian Walz
zeigt am 30. Januar 2026 von 17 bis 20 Uhr im Haus der Kirche, Am
Burgacker 14, in Duisburg-Stadtmitte interaktiv und bildhaft, wie
Bibelverse so zugänglich gemacht werden, dass diese Kindern
verständlicher vermittelt werden können.
Die Teilnahme an
dem dreistündigen Workshop kostet 12 Euro, Anmeldungen sind per Mail
unter schulreferat.duisburg-niederrhein@ekir.de bis zum 28.1.
möglich. Infos zum Schulreferat und zum Workshop gibt es im Netz
unter https://schulreferat.duisburg-niederrhein.ekir.de.
IHKs: Bessere Infrastruktur muss in den Fokus rücken
Gesperrte Rheinbrücken zunehmend Wirtschaftsrisiko
Unternehmen können immer mehr Brücken im Rheinland gar nicht oder
nur eingeschränkt nutzen. Dies ist längst kein reines
Infrastrukturproblem mehr. Die Brücken entwickeln sich zu einem
ernsthaften Risiko für den Wirtschaftsstandort. Die IHKs im
Rheinland fordern daher von der Politik schnelles Handeln.
Durch die maroden Brücken verlieren Unternehmen Zeit und
Planungssicherheit. Und sie fallen im Wettbewerb zurück. Zusätzlich
werden Lieferketten unterbrochen und Umwege verursachen zusätzliche
Kosten. Das belastet Umwelt wie Beschäftigte gleichermaßen.
Im Februar erwartet die Wirtschaft in der Region weitere
Einschränkungen: Dann beginnen die Ablastungen der
Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf auf 3,5 Tonnen und der Bonner
Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) auf 7,5 Tonnen. Bereits zuvor
waren mit der Josef-Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf und der
Uerdinger Brücke zwischen Krefeld und Duisburg zentrale
Rheinquerungen für den Wirtschaftsverkehr weitgehend ausgefallen.
„Kaum irgendwo sonst sind die Folgen kaputter Straßen und
Brücken sichtbarer als im Rheinland. Hinzu kommt: Die Brücken über
den Rhein sind besondere Nadelöhre: Fällt eine aus, dann heißt das
besonders lange Umwege und zusätzliche Staus auf den verbleibenden
Querungen. Rheinbrücken haben also ein besonders hohes Infarktrisiko
für den Wirtschaftsstandort. Unsere Politik muss das noch stärker in
den Fokus nehmen. Die Verkehrspolitik darf nicht an NRW
vorbeigehen“, betont Ocke Hamann, Geschäftsführer bei der
Niederrheinischen IHK und verkehrspolitischer Sprecher der IHK NRW.
Hohe Ausfallkosten durch marode Brücken 180 Millionen
Euro pro Jahr: So hoch sind die Ausfallkosten, weil die vier
genannten Rheinbrücken nur eingeschränkt genutzt werden können. Das
haben die Industrie- und Handelskammern ausgerechnet. Zahlreiche
Brücken müssen neu gebaut werden – darunter auch die Fleher Brücke
in Düsseldorf. Teils werden sie erweitert, wie die Bonner
Nordbrücke. Entscheidend dabei ist das Tempo: Planung und
Genehmigungen müssen beschleunigt werden.
Darüber hinaus
muss das Land NRW deutlich stärker koordinieren. Bund, Land,
Kommunen und Bahn als unterschiedliche Baulastträger müssen ihre
Maßnahmen abstimmen, um zusätzliche Engpässe zu vermeiden. Ebenso
notwendig sind Umleitungskonzepte, die gemeinsam mit den Städten
entwickelt werden. Sie sollten die bestehenden Restriktionen
berücksichtigen und weitere Brückenausfälle einkalkulieren.
Schnellere und pragmatischere Lösungen Ebenfalls ein zentraler
Punkt: Denkmalschutz. Da die Rheinbrücken auch Funktionsbauwerke
sind, braucht es hier pragmatische Ausnahmen durch das zuständige
Ministerium. Nur so kann es gelingen, Neubauten oder Ersatzlösungen
nicht weiter zu verzögern.
Auch auf der rechtlichen Ebene
sieht die IHK-Initiative Rheinland Handlungsbedarf: Um Klagen gegen
Infrastrukturprojekte zügig zu bearbeiten, fordert sie die
Einrichtung eines eigenen Senats zum Thema beim
Oberverwaltungsgericht Münster.
„Was für die Wirtschaft
zählt, sind schnelle Entscheidungen und Rechtssicherheit. Denn viele
der von den aktuellen Lkw-Sperrungen betroffenen Unternehmen können
nicht zehn Jahre oder länger auf einen Neubau warten. Das aber ist
heute noch normal. Wir müssen deshalb dazu kommen, dass die Prozesse
deutlich schneller werden. Und die Möglichkeiten der Verzögerungen
klar eingeschränkt werden. Gerade bei den Rheinbrücken“, so Hamann.
Die IHK-Initiative Rheinland wird den Prozess weiterhin
konstruktiv begleiten, sich für eine leistungsfähige
Verkehrsinfrastruktur einsetzen und steht bereit, ihre Expertise in
die dringend notwendigen Lösungen einzubringen.
Glasfaserausbau – Stadt Duisburg und Deutsche GigaNetz GmbH beenden
Zusammenarbeit Die Stadt Duisburg hat die im November
2022 mit einer Absichtserklärung (Letter of Intent) vereinbarte
Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beendet, da die
Ausbauzusagen bislang nicht umgesetzt wurden. Durch die damit
einhergehende fehlende Planungssicherheit für die Bürgerinnen und
Bürger in den Stadtteilen Homberg, Baerl und Rheinhausen, hat sich
die Stadt Duisburg nun dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit
anderen Partnern zu vertiefen.
In großen Teilen wird die
Duisburg CityCom (DCC) den Ausbau übernehmen, um die vorhandenen
Lücken zu schließen. Für die verbleibenden Bereiche befindet sich
die Stadt Duisburg derzeit in Gesprächen mit weiteren Netzanbietern,
um den Glasfaserausbau zuverlässig und zügig sicherzustellen.
Die mit der Deutsche GigaNetz GmbH abgeschlossenen Verträge
werden nicht automatisch beendet. Durch ein Urteil des
Bundesgerichtshofs starten die Mindestvertragslaufzeiten der
Vorverträge mit dem Datum des Abschlusses und nicht erst nach
erfolgreichem Anschluss der Immobilie.
Bei überschrittener
Mindestvertragslaufzeit kann daher auch jetzt schon der Vertrag bei
Bedarf monatlich gekündigt werden. Die Stadt Duisburg bietet zudem
am Montag, 2. Februar und am Donnerstag, 5. März, Sprechstunden zum
Glasfaserausbau in den Bezirksverwaltungen Homberg/Ruhrort/Baerl
(Bismarckplatz 1) und Rheinhausen (Körnerplatz 1) an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das
Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.
Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung,
wird jeweils von 8 bis 17 Uhr Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um
die Breitbandversorgung geben.
Zusätzlich zu den vor Ort
angebotenen Terminen findet an den beiden Tagen, jeweils von 17.30
bis 18.30 Uhr, auch eine digitale Sprechstunde via Microsoft Teams
statt. Der Link zur Teilnahme findet sich online auf der städtischen
Internetseite unter https://breitband.duisburg.de. Die aktuellen
Ausbauentwicklungen können jederzeit im Glasfaseratlas der Stadt
Duisburg unter https://duisburg.de/glasfaser eingesehen werden.
Rente, Aktivrente, Hinzuverdienst, Steuern ja oder nein?
Der Bund der Steuerzahler NRW informiert Rentner in einem
kostenlosen Vortrag in Duisburg am 6. Februar 2026 um 15 Uhr in
IntercityHotel Duisburg. Steuerexperte Hans-Ulrich Liebern spricht
über Hinzuverdienst bei der Rente und die steuerlichen Aspekte.
Nicht verpassen: Vortrag über Rente und Hinzuverdienst Bund der
Steuerzahler NRW erklärt steuerliche Fragen Wer sich frühzeitig und
verständlich über aktuelle Renten- und Steuerfragen informieren
möchte, ist eingeladen zu dem kostenlosen Vortrag Rente,
Hinzuverdienst und Steuern des Bundes der Steuerzahler NRW: Freitag,
6. Februar 2026 15 Uhr im IntercityHotel Duisburg Mercatorstraße 57,
47051 Duisburg.

(Foto: Oliver T. Müller / BdSt NRW)
Hans-Ulrich Liebern,
Geschäftsführer und renommierter Steuerexperte des BdSt NRW
informiert über Hinzuverdienstmöglichkeiten bei
Erwerbsminderungsrenten, die neue Aktivrente und klärt die Frage,
welche Einkünfte auf die Altersrente angerechnet werden. Zusätzlich
bietet er einen kompakten Überblick zur Steuererklärung 2025 für
Senioren. Anmeldung unter
steuern@steuerzahler-nrw.de oder telefonisch 0211 99175-62.
Der BdSt NRW ist seit 1949 die unabhängige und gemeinnützige
Interessenvertretung der Steuerzahler in Nordrhein-Westfalen. Der
Landesverband mit Sitz in Düsseldorf setzt sich dafür ein, die
Steuer- und Abgabenlast auf ein faires Maß zu senken,
Steuergeldverschwendung zu stoppen, Staatsverschuldung abzubauen und
Bürokratie zu reduzieren.
Finanziert durch Mitgliedsbeiträge
und Spenden, engagiert sich der BdSt NRW aktiv für eine
verantwortungsvolle Finanzpolitik im Sinne der Bürger und
Unternehmen. Mehr Informationen:
steuerzahler.de/nrw
NATO-Generalsekretär wird am Weltwirtschaftsforum in
Davos teilnehmen Vom 20. bis 22. Januar 2025 wird
NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Jahrestreffen des
Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz, teilnehmen. Mark
Rutte wird an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen, darunter der
Plenarsitzung.
Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums wird der
Generalsekretär auch am jährlichen ukrainischen Frühstücksgespräch
teilnehmen, das von der Jalta European Strategy und der Victor
Pinchuk Foundation veranstaltet und von Fareed Zakaria moderiert
wird. Er wird außerdem bilaterale Gespräche mit anderen
internationalen Führungskräften führen, die an der Veranstaltung
teilnehmen.
Logistikstandort Ruhrgebiet schneidet
2025 überdurchschnittlich ab Der Logistikmarkt
Ruhrgebiet konnte zum Jahresende 2025 ein sehr gutes Schlussquartal
verbuchen und damit zum ersten Mal seit den umsatzstarken
Corona-Jahren 2020 und 2021 wieder eine Gesamtbilanz oberhalb der
600.000-Quadratmeter-Marke vermelden.
In der Summe lag das
Ergebnis mit rund 637.000 Quadratmetern knapp 78 Prozent über dem
schwachen Vorjahresresultat und gut zehn Prozent über dem
zehnjährigen Durchschnitt. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von BNP
Paribas Real Estate. Durch gleich vier der fünf größten
Vertragsabschlüsse trug das vierte Quartal maßgeblich zu dem
ausgezeichneten Abschneiden bei.
Die positive
Marktentwicklung und der hohe Druck auf die begrenzten
Premiumflächen in den nachgefragtesten Lagen haben sich auf die
Mieten ausgewirkt. Die Spitzenmiete hat die Marke von acht
Euro/Quadratmeter erreicht, die Durchschnittsmiete liegt aktuell bei
6,70 Euro/Quadratmeter (jeweils plus fünf Prozent gegenüber 2024).
idr -Infos:
https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberichte/logistikmarkt/ruhrgebiet-report
Aktiver Naturschutz - Kopfbaumschnitt Rheinaue Walsum -
helfende Hände willkommen Seit Jahrzehnten pflegt der
BUND Duisburg ehrenamtlich Kopfbäume in der Rheinaue Walsum und auch
in diesem Winter warten erneut Bäume auf den Schnitt, um auch im
nächsten Frühjahr wieder als attraktive Schlaf- und Kinderzimmer für
heimische Vögel zu dienen.
Neben den vorhandenen Experten,
die in Schutzkleidung mit der Motorsäge auf die Bäume steigen,
werden Helfer*innen benötigt, welche die geschnittenen Äste
einsammeln, wegtragen und aufschichten um so neue Brutplätze und
Verstecke für einheimische Tierarten zu schaffen.
Also
Tätigkeiten, die ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden können.
Unter dem Motto: "Aktiver Naturschutz ersetzt an der frischen Luft
den Besuch der Mucki-Bude", freuen sich die BUND Mitglieder über
helfende Hände. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass keine
Hunde mitgebracht werden, da mitten im Naturschutzgebiet gearbeitet
wird.
Ansonsten braucht es nur warme Kleidung, festes Schuhwerk,
Arbeitshandschuhe und gute Laune. Sollte Interesse an Weidenruten
für Kitas oder Schulen bestehen, bittet der BUND um vorherige
Meldung unter:
info@bund-duisburg.de werden, da nicht bei jedem Termin Weiden
geschnitten werden. Termine: Samstag 24.01. / 07.02. Treffpunkt
10:00 Uhr Parkplatz Kaiserstraße Ecke Kleine Wardtstraße an der
Rheinaue Walsum
Lennart Schilgen gastiert im Bora
Lennart Schilgen gastiert am 24. Januar, 20 Uhr, mit seinem neuen
Programm "Abwesenheitsnotizen" erstmals in Duisburg. Im Bora
präsentiert er Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im
eigenen Kopf - ohne Scheu davor, sich den dunklen Ecken zu widmen. S
o wird diesmal teils jahrelang unter den Teppich Gekehrtes
hervorgekramt: Die alte Pur-Kassette. Die Grundschulzeugnisse. Und
die Sache mit der Nachtbushaltestelle.
http://www.lennartschilgen.de - idr
Neuer
Altersübergangs-Report untersucht Wandel auf dem Arbeitsmarkt Trotz
Rente kein Ruhestand Die Anzahl der Erwerbstätigen im
Rentenalter nimmt zu: Innerhalb von zehn Jahren stieg die
Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen von 13 auf 20 Prozent –
eine der markantesten Veränderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Der aktuelle Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und
Qualifikation der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der
Hans-Böckler-Stiftung analysiert diese Entwicklung. Immer mehr
Menschen arbeiten auch nach dem Renteneintritt – viele davon aus
finanziellen Gründen.
2023 war jede:r Fünfte (20 Prozent)
der 65- bis 69-Jährigen erwerbstätig – 2013 waren es noch 13
Prozent. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report des Instituts
Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE),
der gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht wird.
UDE-Arbeitsforscher Prof. Dr. Martin Brussig spricht von einem
klaren Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Getrieben wird
die Entwicklung vor allem durch die ins Rentenalter kommenden
Babyboomer. Angesichts des Fachkräftemangels stehen sie im Fokus der
Politik: Mit Instrumenten wie der Aktiv-Rente sollen sie länger im
Erwerbsleben gehalten werden – durch einen späteren Renteneintritt
oder durch Arbeit neben dem Rentenbezug.
Die aktuellen Daten
zeigen jedoch: Der Beitrag erwerbstätiger Rentner:innen, um
Fachkräftelücken zu schließen, ist begrenzt. Denn mit zunehmendem
Alter sinkt der Anteil der Vollzeitbeschäftigten deutlich, Teilzeit
– häufig mit sehr geringen Stundenumfängen – nimmt zu. Rund die
Hälfte der arbeitenden Rentner:innen ist weniger als 15 Stunden pro
Woche tätig.
Zudem gibt es klare soziale Unterschiede:
Männer arbeiten häufiger als Frauen, Westdeutsche häufiger als
Ostdeutsche und höher Qualifizierte häufiger als
Geringqualifizierte. Ein Vergleich der Branchen macht zudem einen
Widerspruch deutlich: Zwar arbeiten in der öffentlichen Verwaltung
überdurchschnittlich viele ältere Beschäftigte, doch Rentner:innen,
die neben dem Rentenbezug erwerbstätig sind, finden sich dort
deutlich seltener – ihr Anteil ist nur etwa halb so hoch wie im
Durchschnitt, bei Frauen noch geringer.
Nach Einschätzung
von Brussig liegt das weniger an ungeeigneten Arbeitsbedingungen,
sondern eher noch an der Personalpolitik. „Die öffentliche
Verwaltung ist daher ein gutes Beispiel, um zu verdeutlichen, dass
der Schlüssel für eine weiter zunehmende Erwerbsbeteiligung von
Älteren mit Rentenbezug nicht nur in der Aktivierung der
Rentnerinnen und Rentner, sondern auch in der Anpassung der
Personalpolitik der Betriebe liegt“. Hier sollten bestehende
Regelungen überdacht und neue Wege gefunden werden, eine
Weiterbeschäftigung zu ermöglichen.
Reform der EU‑Fluggastrechte: Europa gewinnt, wenn
Verbraucherrechte gestärkt werden Der TRAN-Ausschuss
(Ausschuss für Verkehr und Tourismus) des Europäischen Parlaments
hat am 12. Januar 2026 ein klares Signal für den Erhalt zentraler
Fluggastrechte gesetzt. Dazu zählt insbesondere der Anspruch auf
Entschädigung bereits ab drei Stunden Verspätung. Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland begrüßt diese Position
ausdrücklich.
„Dass das Parlament die seit 20 Jahren
bewährten Rechte der Passagiere schützen will, ist ein wichtiger und
absolut notwendiger Schritt“, sagt Karolina Wojtal, Co-Leiterin und
Pressesprecherin des EVZ Deutschland. „Die EU verfügt über die
weltweit umfassendsten Fluggastrechte. Sie stehen für
Verbraucherschutz und sind ein klares Signal aus Europa - und dürfen
nicht verwässert werden.“
Die Position des TRAN-Ausschusses
steht in deutlichem Gegensatz zum Standpunkt des Rates, der höhere
Schwellen für Entschädigungen vorsieht. Je nach Flugstrecke sollen
Reisende erst nach vier bis sechs Stunden Verspätung Ansprüche
geltend machen können. Nach Schätzungen würden dadurch bis zu 85
Prozent der betroffenen Passagiere schlechter gestellt als bisher.
Konkret müssten Reisende deutlich länger am Flughafen warten, bevor
ihnen Rechte zustehen.
„Es ist bedauerlich, dass einige
Mitgliedstaaten bereit sind, das bestehende Schutzniveau
abzusenken“, so Wojtal. „Sollte erneut keine Einigung zwischen
Parlament und Rat erzielt werden, bleibt zwar die aktuelle
Rechtslage bestehen, gleichzeitig würden aber dringend notwendige
Anpassungen an neue Geschäftsmodelle sowie die Schließung
bestehender Lücken ausbleiben“.
Bereits 2014 war eine Reform
der Fluggastrechte am fehlenden Konsens gescheitert. An Vorschlägen
für sinnvolle Änderungen und Ergänzungen im Sinne der Reisenden
mangelt es aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht. Das EVZ
Deutschland sowie seine im
ECC-Net europaweit zusammenarbeitenden Kollegen fordern unter
anderem schon seit Langem eine klare Definition der
„Mindestleistungen“, die im Grundtarif einer Fluggesellschaft
enthalten sein müssen.
Dazu zählen nach Auffassung des EVZ
zwingend ein persönlicher Gegenstand sowie ein kleines
Handgepäckstück. „Nur wenn ein kleines Handgepäckstück immer im
Flugpreis enthalten ist, können Reisende Angebote wieder transparent
vergleichen – ohne das Risiko versteckter Zusatzkosten“, betont
Wojtal. Zudem warnt das EVZ vor einer offenen Definition
„außergewöhnlicher Umstände“, wie sie der Rat vorschlägt.
Eine nicht abschließende Liste könnte es Airlines erleichtern,
Entschädigungen abzulehnen und – wie bisher – eine Entscheidung der
Rechtsprechung abzuwarten. „Die EU‑Fluggastrechte haben sich in zwei
Jahrzehnten auch dank klarer EuGH‑Urteile bewährt. Diese Standards
sollten im Zuge einer Reform nicht geschwächt, sondern gestärkt
werden“, so Wojtal.
Erst in der vergangenen Woche entschied
der Europäische Gerichtshof erneut zu Gunsten von Fluggästen –
diesmal zur Erstattung von Vermittlungsgebühren bei Flugausfällen,
wenn Tickets über Vermittler gebucht wurden. Ein weiteres
wiederkehrendes Problem für Reisende stellen aus Sicht des EVZ
Deutschland Insolvenzen von Fluggesellschaften dar. Die Einstellung
des Flugbetriebs führt in der Regel dazu, dass Verbraucherinnen und
Verbraucher kaum Chancen haben, eine Erstattung zu erhalten.
„Die aktuelle Gesetzgebung sieht hier leider keinen Schutz für
Verbraucher vor,“ bedauert Karolina Wojtal. „Um solchen Insolvenzen
zu begegnen, könnte ein verpflichtender Entschädigungsfonds
geschaffen werden, in den die Fluggesellschaften einzahlen müssten.
So hätten Reisende die Garantie, zumindest den vollen Preis ihres
stornierten Flugtickets zurückzuerhalten.“
Das EVZ
appelliert in den weiteren Verhandlungen an den europäischen
Gesetzgeber, eine Lösung zu finden, die Reisenden ein hohes
Verbraucherschutzniveau garantiert. Dass dies wichtig ist, zeigen
auch die Beschwerden, mit denen sich Verbraucher aus Deutschland an
das EVZ wenden: Im vergangenen Jahr betrafen bei Fällen aus dem
Bereich Transport und Tourismus über 30 Prozent internationale
Flüge.
Das
Positionspapier der Europäischen Verbraucherzentren (PDF) mit
weiteren Vorschlägen für einen besseren Schutz der Rechte von
Flugreisenden ist auf der Internetseite des EVZ verfügbar.
Mehr zu den aktuellen EU-Fluggastrechten
Vor 10 Jahren: HELIOS erhält Baugenehmigung
für Nordstandort St. Johannes In Alt-Hamborn
entsteht bis 2019 ein hochmoderner Klinikneubau auf fünf
Etagen. Klappe die zweite – nachdem HELIOS am Standort
Marien in Hochfeld bereits im September das Richtfest
feiern konnte, erteilte die Stadt Duisburg jetzt auch für
den Neubau der St. Johannes Klinik im Norden die
Baugenehmigung. „Für uns ist das der perfekte Start
ins Jahr 2016“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Holger
Raphael, der die frohe Botschaft zuerst in seinem Postfach
hatte. „Denn der Beginn der Bauarbeiten wird für den
Hamborner Standort auch eine Art Neuanfang.“ Seit der
Übernahme Ende 2011 hat HELIOS zwar schon mehrere
Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung
der Klinik investiert – denn ein Teil der Gebäude bleibt
auch nach 2019 bestehen –, doch ein moderner Neubau setzt
vor allem in Sachen Patientenkomfort und Logistik noch
einmal neue Maßstäbe. Für die Bauleitung bedeutet
die Nachricht aber zunächst, sich noch einmal mit
vergangenen Zeiten zu befassen. Denn im ersten Schritt
muss innerhalb der nächsten Monate ein Teil der alten
Gebäude abgerissen werden, um Platz für die große Baugrube
zu schaffen.

Betroffen davon sind die Cafeteria, die in den hinteren
Abschnitt des Rundbogens umziehen wird, und ein Teil des
Haupthauses. Der Spatenstich für den Neubau ist dann für
den Sommer geplant. Schon Mitte 2017 soll der Rohbau
schließlich vollständig stehen und eine erste Ahnung vom
veränderten Krankenhausstandort in Alt-Hamborn vermitteln.
Rund 120 Millionen Euro investiert HELIOS in die neuen
Gebäude auf der 25000m² großen Grundfläche. Unter
Integration des denkmalgeschützten Rundbogens sorgen dann
eine offene Architektur und helle Farben für ein modernes
Ambiente, das allen Anforderungen an ein zukunftsfähiges
und modernes Krankenhaus entspricht. In den
geplanten Baukörpern, die durch Verbindungsgänge und einen
Verkehrskern untereinander und mit dem Altbestand
verbunden sind, finden rund 365 Betten auf fünf Etagen
Platz, die restlichen Patientenzimmer verbleiben im dann
vollständig sanierten Altbau. Im neuen Erdgeschoss
sind alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen
Bereiche angesiedelt, damit es keinen Querverkehr mit den
ruhebedürftigeren Stationen gibt. Schon 2014 war das
dazugehörige Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der
Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang
liegen wird.

Schwofen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in
Wanheimerort Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg
öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem
Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen,
die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt
Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch
singt.
Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt,
doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste
gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum
(BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 31.
Januar 2026 um 15 Uhr. Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und
Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch
möglich (Tel.: 0203 770134).

Frank Rohde an seinem Keyboard (Foto: Maria Hönes).

29 % der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen hatten 2024 eine Einwanderungsgeschichte
Anteil unter den Lehrkräften mit 11 % deutlich geringer
Gut ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland hat eine
Einwanderungsgeschichte (26 %). Das zeigt sich auch an den Schulen,
allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Bildung am 24.
Januar mitteilt, hatten 29 % der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen im Jahr 2024 eine
Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften traf dies lediglich
auf 11 % zu.
Bei Schülerinnen und Schülern gab es dabei
keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern (jeweils 29 %), bei
den Lehrkräften hatte knapp jede achte Lehrerin (12 %) eine
Einwanderungsgeschichte, während es bei den Lehrern jeder zehnte (10
%) war. Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie
selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland
eingewandert sind.
Bei weiteren 12 % der Schülerschaft war
nur ein Elternteil nach Deutschland eingewandert, 59 % hatten keine
Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften hatten weitere 5 %
nur einen eingewanderten Elternteil, 84 % hatten keine
Einwanderungsgeschichte.
Anteil der Personen mit
Einwanderungsgeschichte an Schulen binnen fünf Jahren gestiegen
Sowohl in der Schülerschaft als auch bei den Lehrkräften an
allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil der Menschen mit
Einwanderungsgeschichte in den vergangenen fünf Jahren gestiegen.
2019 hatten 26 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden
Schulen eine Einwanderungsgeschichte, das waren 3 Prozentpunkte
weniger als im Jahr 2024 (29 %). Unter den Lehrkräften lag der
Anteil der Personen mit Einwanderungsgeschichte 2019 bei 9 % und war
somit um 2 Prozentpunkte geringer als im Jahr 2024 (11 %).

Exporte in die USA von Januar bis November 2025 um
9,4 % gegenüber Vorjahreszeitraum gesunken - Deutsche
Importe aus den USA stiegen im selben Zeitraum um 2,2 % -
Exportüberschuss im Handel mit den USA auf niedrigstem Stand seit
2021 - Trotz deutlicher Rückgänge: Kraftfahrzeuge bleiben
wichtigstes Exportgut
Infolge der Zollpolitik der
US-Regierung haben sich die deutsch-amerikanischen
Handelsbeziehungen im Jahr 2025 deutlich abgeschwächt. Von Januar
bis November 2025 exportierte Deutschland Waren im Wert von rund
135,8 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die Exporte in
die USA damit um 9,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Januar bis
November 2024: 149,9 Milliarden Euro).
Die Importe aus den
USA stiegen dagegen um 2,2 % auf 86,9 Milliarden Euro. Im Vergleich
zum Warenhandel insgesamt entwickelte sich der Handel mit den USA
sowohl exportseitig als auch importseitig unterdurchschnittlich: Mit
einem Warenwert von 1 444,3 Milliarden Euro verzeichneten die
deutschen Exporte insgesamt von Januar bis November 2025 nicht
kalender- und saisonbereinigt ein leichtes Plus von 0,5 % gegenüber
dem Vorjahreszeitraum.
Die deutschen Importe insgesamt
legten im selben Zeitraum nicht kalender- und saisonbereinigt um
4,2 % auf 1 260,8 Milliarden Euro zu.

Exportüberschuss im Handel mit den USA auf tiefstem Stand seit
der Pandemie Der Exportrückgang und das Importplus ließen den
Exportüberschuss Deutschlands im Handel mit den USA in den ersten
elf Monaten des Jahres 2025 auf 48,9 Milliarden Euro schrumpfen.
Dies ist der niedrigste Wert für diesen Zeitraum seit dem
Pandemiejahr 2021.
Im Vorjahreszeitraum 2024 war der
Überschuss noch auf einem Rekordhoch von 64,8 Milliarden Euro. Trotz
dieses Rückgangs um 24,6 % blieben die USA in den ersten elf Monaten
des Jahres 2025 das Land, mit dem Deutschland den weltweit höchsten
Handelsbilanzüberschuss erzielte.
Kraftwagen- und Maschinen-Exporte in die USA mit
deutlichem Minus, Pharma-Exporte mit leichtem Plus Die für
Deutschland wichtigsten Exportbranchen verzeichneten im US-Geschäft
2025 zum Teil deutliche Einbußen. Wichtigste Exportgüter in die USA
waren weiterhin Kraftwagen und Kraftwagenteile. Der Wert dieser
Ausfuhren von Januar bis November 2025 sank jedoch um 17,5 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 26,9 Milliarden Euro.
Ein leichtes Plus zeigte sich dagegen bei pharmazeutischen
Erzeugnissen, deren Exporte in die USA im selben Zeitraum um 0,7 %
auf 26,2 Milliarden Euro zunahmen. Der Export von Maschinen in die
USA ging zurück: um 9,0 % auf 24,1 Milliarden Euro. Dahinter folgten
die Exporte von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und
optischen Erzeugnissen in die USA mit einem Wert von
11,1 Milliarden Euro und einem Minus von 6,1 % gegenüber den ersten
elf Monaten 2024.
Die Exporte von elektrischen Ausrüstungen
(9,8 Milliarden Euro, -0,6 %) und chemischen Erzeugnissen
(8,1 Milliarden Euro, -14,2 %) waren ebenfalls rückläufig.

Deutschland importiert mehr Pharma-Produkte sowie Flugzeuge,
Schiffe und Co. aus den USA Bei den Importen aus den USA nach
Deutschland spielten pharmazeutische Erzeugnisse die größte Rolle.
Diese Warengruppe verzeichnete von Januar bis November 2025 einen
Zuwachs von 8,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf
13,7 Milliarden Euro. Zuwächse gab es im selben Zeitraum auch bei
den Einfuhren sonstiger Fahrzeuge (11,2 Milliarden Euro, +26,5 %).
Hierunter fallen vor allem Luft- und Raumfahrzeuge sowie
Schienenfahrzeuge oder Schiffe. Gestiegen sind auch die Importe von
Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen
Erzeugnissen (9,1 Milliarden Euro, +6,7 %). Dahinter folgten die
rückläufigen Importe von Erdöl und Erdgas aus den USA
(8,6 Milliarden Euro, -13,5 %) sowie die von chemischen Erzeugnissen
(7,1 Milliarden Euro, -1,7 %) und Maschinen
(6,3 Milliarden Euro, -0,7 %).

USA von China als wichtigster Handelspartner Deutschlands
abgelöst Wegen der geringeren Exporte aus Deutschland verloren
die USA ihre im Jahr 2024 gewonnene Position als wichtigster
Handelspartner Deutschlands wieder an China – gemessen am Gesamtwert
aller Exporte und Importe. So lag der Außenhandelsumsatz mit den USA
im Zeitraum von Januar bis November 2025 bei insgesamt
222,8 Milliarden Euro.
Damit rangierten die Vereinigten
Staaten hinter China, dessen Handelsumsatz mit Deutschland vor allem
wegen des großen Importvolumens aus der Volksrepublik bei gut
230,8 Milliarden Euro lag. Handel der EU mit den USA wächst
überdurchschnittlich Anders als der deutsch-amerikanische Handel hat
der Handel zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA im
zurückliegenden Jahr überdurchschnittlich zugelegt.
Laut
EU-Statistikbehörde Eurostat exportierten die 27 EU-Mitgliedstaaten
von Januar bis November 2025 Waren im Wert von 515,9 Milliarden Euro
in die USA. Das waren 4,7 % mehr als von Januar bis November 2024
mit damals 492,9 Milliarden Euro. Das Plus ist allerdings fast
ausschließlich auf die stark gestiegenen Exporte Irlands in die USA
zurückzuführen (+60,6 %).
20 der 27 EU-Mitgliedstaaten
verzeichneten im selben Zeitraum dagegen rückläufige Exporte in die
USA. Die Importe der EU aus den USA stiegen im selben Zeitraum um
4,9 % von 310,5 Milliarden Euro auf 325,8 Milliarden Euro. Hier geht
das Plus zu einem großen Teil auf die gestiegenen Einfuhren Italiens
aus den USA zurück (+34,4 %).
Zum Vergleich: Die weltweiten
Exporte der EU insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,0 % auf
2 429,0 Milliarden Euro, die EU-Importe insgesamt nahmen um 2,3 %
auf 2 306,6 Milliarden Euro zu. Exportüberschuss der EU im Handel
mit den USA gestiegen Die Warenexporte der EU in die USA überstiegen
weiterhin deutlich deren Importe von dort. Die EU konnte ihren
Exportüberschuss im Handel mit den USA in den ersten elf Monaten des
Jahres 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 % von
182,4 Milliarden Euro auf 190,1 Milliarden Euro steigern.
Das
Plus im Exportgeschäft der EU mit den Vereinigten Staaten beruht vor
allem auf der gestiegenen Ausfuhr von pharmazeutischen Erzeugnissen.
Der Wert der Pharma-Exporte von Januar bis November 2025 lag bei
158,6 Milliarden Euro und damit um 33,3 % höher als im
Vorjahreszeitraum (119,0 Milliarden Euro). Auch bei den Importen der
EU aus den Vereinigten Staaten gab es den wertmäßig größten Anstieg
bei den pharmazeutischen Erzeugnissen.
Ihr Importwert
erhöhte sich im selben Zeitraum um 26,0 % auf 56,5 Milliarden Euro
(Januar bis November 2024: 44,9 Milliarden Euro). Im Handel der EU
mit den USA bildeten pharmazeutische Erzeugnisse sowohl im Export
als auch im Import die jeweils größte Warengruppe. Irland war dabei
unter den EU-Staaten der mit Abstand größte Exporteur
pharmazeutischer Erzeugnisse in die USA. Größter EU-Importeur von
pharmazeutischen Erzeugnissen aus den USA war Italien.
Große Nachfrage für den Projektaufruf zur Sanierung
kommunaler Sportstätten oder: 333 Millionen Sanierungsgelder gegen
7,5 Mrd an Bedarf Städte, Gemeinden und Landkreise haben
beim aktuellen Aufruf des Bundesprogramms ‚Sanierung kommunaler
Sportstätten‘ mit einer hohen Anzahl an Projektskizzen gezeigt, wie
wichtig ihnen die Zukunft ihrer Sportstätten ist. Von Mitte Oktober
2025 bis Mitte Januar dieses Jahres hatten Kommunen Gelegenheit,
ihre Vorschläge für die Sanierung und Modernisierung von
Sportstätten einzureichen.
Die Resonanz war groß: Über 3.600
Interessenbekundungen gingen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt-
und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms
beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5
Milliarden Euro ist der aktuelle Projektaufruf somit stark
überzeichnet.
Nach Prüfung und Bewertung der eingereichten
Projektskizzen wird der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages
zeitnah über die Auswahl der geförderten Projekte entscheiden. Alle
teilnehmenden Kommunen werden anschließend über das Ergebnis
informiert.
Dazu Sabine Poschmann, Parlamentarische
Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen: „Die große Nachfrage zeigt, dass
viele Kommunen ihre Sportstätten fit für die Zukunft machen wollen
und die Herausforderungen anpacken. Sport ist nicht nur wichtig für
unsere Gesundheit, sondern auch für das Miteinander – besonders für
Kinder und Jugendliche. Mit unserem Bundesprogramm helfen wir den
Kommunen dabei, den Sport zu stärken und gleichzeitig etwas für den
Klimaschutz zu tun.“
Für das Bundesprogramm ‚Sanierung
kommunaler Sportstätten‘ wurden 2025 Programmmittel mit einem
Gesamtvolumen von 333 Millionen Euro im Bundeshaushalt
bereitgestellt, um den Sanierungsstau in vielen Kommunen
entgegenzuwirken. Für das Jahr 2026 wurden die Mittel weiter
aufgestockt: Eine zweite Tranche von 333 Millionen Euro sowie
zusätzliche 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von
Schwimmstätten stehen im Bundeshaushalt 2026 zur Verfügung. Die
Mittel sind im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität
veranschlagt.
Zur Umsetzung sind in diesem Jahr zwei
weitere Projektaufrufe geplant. Der Projektaufruf für die Sanierung
kommunaler Schwimmstätten folgt als Nächstes und soll im Frühjahr
veröffentlicht werden. Das Bundesprogramm leistet damit einen
wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Modernisierung und Erhaltung
wichtiger Sportinfrastrukturen in ganz Deutschland.
Die Förderung von Sportstätten liegt in der Zuständigkeit der Länder
und Kommunen. Mit dem Bundesprogramm unterstützt der Bund und setzt
Impulse für die nachhaltige Modernisierung und Erhaltung wichtiger
Sportinfrastrukturen in ganz Deutschland.
BUND und
CASTOR-Transporte
Informations- und Diskussionsveranstaltung des BUND Duisburg zu den
drohenden CASTOR-Transporten von Jülich nach Ahaus - eine der
möglichen Alternativstrecken geht über die A42 durch Duisburg Wann:
22.01. 18:30 Uhr Wo: Stapeltor (Stapeltor 6, 47051 Duisburg.
Stauprognosen 23. bis 25. Januar 2026
Autofahrerinnen und Autofahrer können am kommenden Wochenende
insgesamt mit einer entspannten Verkehrslage rechnen. Es gibt weder
bundesweite Ferien noch regionale Feiertage, die für zusätzliche
Belastung auf den Autobahnen sorgen könnten. Die Bautätigkeit auf
den Autobahnen ist zwar weiterhin gering, bestehende Dauerbaustellen
stellen jedoch nach wie vor Engpässe dar.
Dennoch kann es am
Freitagnachmittag und am Samstagvormittag zu erhöhtem
Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und Mittelgebirge kommen.
Wintersportler steuern weiterhin die Skigebiete an, was auf den
klassischen Routen in den Süden zeitweise zu stockendem Verkehr
führen kann. Am Sonntagnachmittag muss zudem mit Rückreiseverkehr
aus den Wintersportregionen gerechnet werden.
Zu den
besonders staugefährdeten Strecken in Deutschland zählen: A1 Köln
– Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg A2 Oberhausen
– Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg A3 Oberhausen –
Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz A7
Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte A8
Stuttgart – München – Salzburg A9 Halle/Leipzig – Nürnberg –
München A10 Berliner Ring A93 Rosenheim – Kiefersfelden A95
München – Garmisch-Partenkirchen A99 Autobahnring München
Die Verkehrslage bleibt in Österreich aufgrund von Baustellen auf
der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn zwischen Imst und
Kufstein sowie der A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und
Brenner weiterhin angespannt. Außerdem ist rund um Kitzbühel mit
einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Das Hahnenkammrennen,
das noch bis Sonntag, den 25. Januar, stattfindet, sorgt
insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend für zusätzliche
Abreisewellen vom Veranstaltungsort.
In der Schweiz sind
insbesondere die A1 Bern–Zürich–St. Margrethen, die A2
Luzern–Basel–Gotthard–Chiasso und die A3 Basel–Zürich–Chur
betroffen.
In Italien kommt es insbesondere auf der A22
Brennerroute sowie auf den Zufahrtsstraßen aus dem Puster-, Grödner-
und Gadertal sowie dem Vinschgau zu Verzögerungen.
Die
winterliche Wetterlage hält weiterhin an. Schnee, Eisregen und
glatte Fahrbahnen können regional für Behinderungen sorgen und die
Staugefahr kurzfristig deutlich erhöhen.
Schachkurs
für Anfänger in der Zentralbibliothek
Die Kinder- und Jugendbibliothek lädt Kinder ab sieben Jahren ab
Dienstag, 3. Februar, ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in
der Stadtmitte zu einem Schachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse
ein. Der Kurs umfasst sechs aufeinander folgende Termine, jeweils
dienstags um 16 Uhr und endet am 10. März.
Schach, das
uralte Spiel um König, Dame und Co., hat bis heute nichts von seiner
Faszination verloren. Der Kurs bietet die Möglichkeit, Figuren und
Züge bei einem erfahrenen Lehrer kennenzulernen. Ronald Schneider
unterrichtet dabei nach der international bekannten
„Stappen-Methode“.
Die Teilnahme am Kurs kostet sechs Euro
zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Anmeldung sind ab
sofort über die Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
„Veranstaltungen“ möglich.
Bei Fragen stehen das Team der
Kinder- und Jugendbibliothek persönlich oder telefonisch unter
0203/283-4221 gerne zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags
13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie
samstags von 11 bis 16 Uhr.
Gedenken an die Opfer
des Nationalsozialismus
SchülerInnen vom Landfermann-Gymnasium gestalten Ökumenischen
Gottesdienst mit. Seit mehreren Jahren laden anlässlich des
internationalen Holocaustgedenktages vom 27. Januar immer zum Ende
dieses Monats Duisburger Kirchen und Organisationen gemeinsam zu
einem Ökumenischen Gottesdienst in die Salvatorkirche ein – jetzt am
Sonntag, 25. Januar 2025 um 16 Uhr.
Und auch das diesjährige
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von
Auschwitz vor 81 Jahren gestalten Schülerinnen und Schüler vom
Landfermann-Gymnasium mit. Das Landfermann ist als zertifizierte
„Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ schon seit vielen Jahren
mit Beiträgen dabei. Diesmal sind es Schülerinnen und Schüler aus
dem Jahrgang 9. Klasse, die den Prozess gegen Johannes Kühnemann
thematisieren.
Der Tatvorwurf gegen den NS-Mann lautete:
mehrfacher Mord in Auschwitz. Die Schülerinnen und Schüler stellen
szenisch eine Gerichtsverhandlung dar - mit einem Richter, der
Anklage, der Verteidigung und mit Zeugen -, um sich anschließend der
Frage zu stellen: „Wie hätte ich Recht gesprochen?“ und wie müssen
Zeuginnen und Zeugen, die Opfer waren, diesen Prozess erlebt haben?
Die Predigt stellt die Frage nach Gerechtigkeit und
Wiedergutmachung. Im Gottesdienst wirken u.a. Stadtdechant Pfarrer
Andreas Brocke von der katholischen Kirche, Pfarrer Martin
Winterberg von der Salvatorkirche sowie Pfarrerin Sarah Süselbeck
vom Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Duisburg Mülheim Oberhausen mit.
Pfarrerin Süselbeck
erlebte bei der Vorbereitung des Gottesdienstes auch diesen Jahrgang
des Landfermann Gymnasiums als super engagiert. „Ich bin sehr
beeindruckt von der Bereitschaft, diesen Gottesdienst jedes Jahr
mitzugestalten. Und ich bin dankbar, dass die Schülerinnen und
Schüler ihre Perspektive einbringen und sich kritisch mit der Zeit
auseinandersetzen.“
Zu diesem Gedenkgottesdienst lädt die
Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit
Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. zusammen mit dem Evangelischen
Kirchenkreis Duisburg, der Katholische Stadtkirche Duisburg, dem
Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und der
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Duisburg herzlich ein.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische
Kirchengemeinde Alt-Duisburg). Das Gedenkfenster für die alte
Duisburger Synagoge befindet sich rechts neben dem Haupteingang,
weist zum Rathaus. Gestaltet nach einem Entwurf des jüdischen
Künstlers Naftali Bezem erinnert es an die Zerstörung der Duisburger
Synagoge durch die Nationalsozialisten am 9.November 1938.
Gemeinde lädt Ehrenamtliche und Interessierte zum
Verwöhn-Frühstück
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd lädt Ehrenamtliche
aus allen Bereichen der Gemeinde sowie Interessierte, die mit so
einem Engagement liebäugeln, zu einem Verwöhn-Frühstück ein. Es
kommen dann Menschen aus allen Bezirken der Gemeinde am 31. Januar
im Ungelsheimer Gemeindezentrum Auferstehungskirche um 10 Uhr
zusammen und genießen einfach, dass andere ihnen Gutes tun und ihnen
das natürlich auch servieren.
Interessierte sind herzlich
eingeladen, mit dabei zu sein, denn sie genießen das leckere
Frühstück mit, lernen Ehrenamtliche kennen und tauschen sich darüber
aus, wie es ist, sich in der Freizeit in den verschiedensten
Bereichen des Gemeindelebens für Menschen im Stadtteil einzusetzen.
Wer dabei sein möchte, sollte sich zur guten Planung bis zum
23.1. bei Michaela Hahn (Tel. 761120 oder Mail: evgds@ekir.de)
anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, auch das Frühstück. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.evgds.de.

Gemeindezentrum Ungelsheim (Foto: www.evgds.de).

12 % der allgemeinbildenden Schulen sind Privatschulen
• Zahl der Privatschulen binnen zehn Jahren um 7 % auf 3 800
gestiegen • 807 900 Schülerinnen und Schüler besuchen eine
Privatschule • Durchschnittlich 2 042 Euro Schulgeld zahlen
Eltern für einen Privatschulplatz
Die Zahl der Privatschulen
in Deutschland nimmt zu: Im Schuljahr 2024/25 waren rund 3 800
allgemeinbildende Schulen hierzulande in privater Trägerschaft. Das
war knapp jede achte allgemeinbildende Schule (12 %), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Zugleich gab es gut 29
000 öffentliche allgemeinbildende Schulen.
Die Zahl der
Privatschulen ist in den vergangenen zehn Jahren um 7 % gestiegen:
Im Schuljahr 2014/2015 hatte es knapp 3 600 Privatschulen gegeben.
Im selben Zeitraum ging die Zahl der öffentlichen Schulen um knapp 4
% zurück (2014/15: gut 30 000 Schulen).

Anteil der Privatschülerinnen und -schüler nahezu unverändert
Der Anteil der Privatschülerinnen und -schüler blieb im
Zehn-Jahres-Vergleich jedoch weitgehend konstant: Im
Schuljahr 2024/25 ging wie in den Jahren zuvor seit 2014/15 knapp
ein Zehntel (9 %) der Kinder und Jugendlichen, welche
allgemeinbildende Schulen besuchten, auf Privatschulen. Insgesamt
waren das 2024/25 rund 807 900 von insgesamt gut
8,9 Millionen Schülerinnen und Schülern.
Im
Schuljahr 2014/15 hatten 736 900 der insgesamt
8,4 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Privatschule besucht.
Diese Konstanz ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die
Privatschulen durchschnittlich kleiner als die öffentlichen sind und
die Schließungen von öffentlichen Schulen häufig durch
Vergrößerungen der verbliebenen öffentlichen Einrichtungen
ausgeglichen wurden.
Jede achte Schülerin beziehungsweise
jeder achter Schüler in Mecklenburg-Vorpommern geht auf eine
Privatschule Wie stark Privatschulen genutzt werden, ist von
Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Am höchsten war der
Anteil von Privatschülerinnen und -schülern in
Mecklenburg-Vorpommern: Im Schuljahr 2024/25 gingen 13 % der Kinder
und Jugendlichen, welche dort allgemeinbildende Schulen besuchten,
auf Privatschulen.
Auch in Sachsen (12 %) und Bayern (11 %)
war der Anteil der Schülerinnen und Schüler an Privatschulen
vergleichsweise hoch. Am niedrigsten war er in Schleswig-Holstein
(6 %), Niedersachsen (6 %) und Hessen (7 %). Privatschüler/-innen an
allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2024/25.

Ausländische Schülerinnen und Schüler seltener in privaten Schulen
als deutsche Von den Schülerinnen und Schülern an
allgemeinbildenden Privatschulen wurde im Schuljahr 2024/25 gut ein
Drittel (34 %) an Gymnasien unterrichtet. 14 % der
Privatschülerinnen und -schüler gingen auf eine Grundschule, 12 %
auf eine Realschule. 11 % waren an einer Freien Waldorfschule
angemeldet, 10 % an Schulen mit drei Bildungsgängen wie etwa
Integrierte Gesamtschulen oder Gemeinschaftsschulen und 10 % an
Förderschulen.
Die übrigen 9 % verteilen sich auf andere
Schularten. Ausländische Schülerinnen und Schüler besuchen deutlich
seltener eine Privatschule als deutsche. Während 4 % der
ausländischen Schülerinnen und Schüler an einer allgemeinbildenden
Privatschule unterrichtet wurde, lag der Anteil bei deutschen
Schülerinnen und Schülern bei 10 %.
Eltern bezahlten im
Schnitt 2 042 Euro pro Jahr für einen Privatschulplatz Für einen
Platz an einer Privatschule muss häufig Schulgeld gezahlt werden.
Für rund 599 000 Kinder und Jugendliche wurde in der Lohn- und
Einkommensteuer 2021 Schulgeld geltend gemacht. 2 042 Euro im Jahr
zahlten deren Eltern im Durchschnitt für einen kostenpflichtigen
Privatschulplatz.
Für 7 % kostete der Platz mindestens
5 000 Euro im Jahr, knapp ein Viertel (24 %) machte zwischen 2 000
und 5 000 Euro steuerlich geltend, rund die Hälfte (48 %) zwischen
500 und 2 000 Euro und für 22 % beliefen sich die Gebühren auf
weniger als 500 Euro im Jahr. Deutliche Unterschiede zeigen sich
auf regionaler
Ebene: Am höchsten war das durchschnittlich steuerlich geltend
gemachte Schulgeld in Hessen mit 3 261 Euro je Kind, am niedrigsten
in Sachsen mit 1 270 Euro.
Grönland-Erklärung von Kommissionspräsidentin von der
Leyen und Ratspräsident Costa
Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und
EU-Ratspräsident António Costa haben die uneingeschränkte
Solidarität der EU mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands
unterstrichen. In einer gemeinsamen Erklärung vom Samstag betonten
sie: „Territoriale Unversehrtheit und Souveränität sind
Grundprinzipien des Völkerrechts. Sie sind für Europa und für die
gesamte internationale Gemeinschaft von grundlegender Bedeutung.“
Frieden und Sicherheit in der Arktis – im transatlantischen
Interesse
„Wir haben stets unser gemeinsames
transatlantisches Interesse an Frieden und Sicherheit in der Arktis
betont, auch durch die NATO. Die im Vorfeld abgestimmte dänische
Übung, die zusammen mit Verbündeten durchgeführt wird, findet statt,
weil die Sicherheit in der Arktis gestärkt werden muss, und stellt
für niemanden eine Bedrohung dar.“
Solidarität mit Dänemark
und Grönland „Die EU bekundet ihre uneingeschränkte Solidarität
mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands. Ein Dialog ist und
bleibt entscheidend; wir sind gewillt, auf dem bereits in der
vergangenen Woche zwischen dem Königreich Dänemark und den USA
begonnenen Prozess weiter aufzubauen.“
Geeintes Europa
„Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und
könnten eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang setzen. Europa
bleibt geeint, koordiniert und zur Wahrung seiner Souveränität
entschlossen.“
Erklärung von Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland,
Niederlande, Norwegen, Schweden und des Vereinigten Königreichs
Als Alliierte der NATO sind wir der Stärkung der Sicherheit in der
Arktis verpflichtet. Dies ist ein gemeinsames transatlantisches
Interesse. Die von Dänemark koordinierte Übung „Arctic Endurance“,
welche gemeinsam mit Alliierten durchgeführt wird, ist eine Antwort
auf die Notwendigkeit größerer Sicherheit in der Arktis.
Die
Übung stellt für niemanden eine Bedrohung dar. Wir stehen in voller
Solidarität an der Seite des Königreichs Dänemark und der
Bevölkerung Grönlands. Aufbauend auf dem letzte Woche begonnenen
Prozess sind wir bereit in einen Dialog einzutreten, auf Grundlage
der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität.
Wir stehen fest zu diesen Prinzipien. Zolldrohungen untergraben
die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer
Eskalation. Wir werden weiterhin geeint und koordiniert reagieren.
Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.
NATO-Generalsekretär Marc Rutte trifft sich mit dem
dänischen Verteidigungsminister und dem grönländischen Minister für
auswärtige Angelegenheiten und Forschung.
 Am Montag,
19. Januar 2026, wird der NATO-Generalsekretär, Herr Mark Rutte, den
dänischen Verteidigungsminister, Herrn Troels Lund Poulsen, und die
grönländische Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und
Forschung, Frau Vivian Motzfeldt, im NATO-Hauptquartier in Brüssel
treffen.
Schulanmeldungen 2026 an Duisburger
Grundschulen
Zum kommenden Schuljahr 2026/2027 sind
laut der Auswertung der Einwohnermeldedatei 5.155 Kinder neu
schulpflichtig. Davon wurden bisher 5.062 Kinder an den Grundschulen
angemeldet (siehe angehängte Tabelle). Nun beginnt die Arbeit der
Koordinierung: Hierbei wird zunächst überprüft, ob die Anmeldezahlen
auch mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten in den einzelnen
Schulen übereinstimmen.
Ist das der
Fall, verläuft die Platzvergabe problemlos. Übersteigen die
Anmeldezahlen die Anzahl der Schulplätze, wird in den kommenden
Wochen koordiniert. Das bedeutet, Schulträger, die Schulaufsicht
sowie die Schulleitungen entscheiden nach festgelegten Kriterien,
wer einen Platz in der Wunschschule bekommt und wem ein Platz an
einer anderen Grundschule angeboten wird.
Entscheidungsträger ist dabei immer die
jeweilige Schulleitung. Voraussichtlich Anfang März stehen dann die
finalen Anmeldezahlen für jede Grundschule fest.
NRW: ABC-Klassen für bessere
Bildung von Anfang an Im Jahr 2028 wird die Anmeldung zur
Grundschule erstmals im Frühjahr stattfinden.




Quelle Stadt Duisburg
Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko marginal gestiegen
– positiv bei Industrieaufträgen, Konsum wenig dynamisch
Die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben
sich unter dem Strich über den Jahreswechsel kaum verändert. Das
signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der
Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den
wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt.
Dahinter stehen allerdings interessante gegenläufige Entwicklungen:
Während aus der Industrie durch deutlich gestiegene Inlandsaufträge
erstmals seit längerem positive Signale kommen, entwickeln sich
unter anderem die Indikatoren für den privaten Konsum nur moderat.
Für das erste Quartal von Januar bis Ende März 2026 weist der
Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 28,0 Prozent aus.
Anfang Dezember betrug sie für die folgenden drei Monate
noch 26,4 Prozent. Die geringfügige Eintrübung fällt nach Analyse
von IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald aber kaum ins Gewicht,
zumal gleichzeitig die statistische Streuung im Indikator, die eine
Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren widerspiegelt, marginal
gesunken ist.

Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator zeigt wie im
Dezember „gelb-grün“ an, was für ein moderates Wachstum spricht.
Maßgeblich für den leichten Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit
sind vor allem Stimmungsindikatoren. So verzeichnete neben dem ifo
Geschäftsklimaindex und dem S&P Einkaufsmanagerindex auch der
GfK-Konsumklimaindex etwas schlechtere Werte als im Vormonat.

Ein Indiz dafür, dass sich die Menschen in Deutschland bei
Anschaffungen zurückhalten. Dagegen sorgten in den Indikator
einfließende, überwiegend positive Daten von Finanzmärkten und aus
der Realwirtschaft dafür, dass die Eintrübung marginal blieb. Dabei
überlagerte die zuletzt sehr positive Entwicklung der
Industrie-Aufträge aus dem Inland die weiterhin schwierige Situation
bei den Exporten ins außereuropäische Ausland, die durch die
aggressive Zoll- und Industriepolitik der USA und Chinas massiv
gebremst werden.

„Die Zeichen stehen weiter auf einen moderaten Aufschwung, wie
wir ihn auch in unserer aktuellen Jahresprognose mit 1,2 Prozent
Wirtschaftswachstum erwarten“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien,
wissenschaftlicher Direktor des IMK. „Allerdings hinterlassen die
fortgesetzten und nach unserer Analyse weitestgehend überflüssigen
Kürzungsdebatten der vergangenen Monate ihre Spuren.
Die
ständigen Forderungen nach Einschnitten im Sozialstaat in
Kombination mit dem Aufschieben zuvor versprochener Entlastungen,
etwa bei der Stromsteuer, haben für Verunsicherung gesorgt und die
Konsumfreude gedämpft. Damit hat die schwarz-rote Koalition die
wichtigen Fortschritte bei Schuldenbremse und Investitionen
erheblich konterkariert“, warnt Dullien. „ In einer zugespitzten
geoökonomischen Situation, in der es auf die Binnennachfrage
ankommt, ist das ebenso riskant wie unnötig.“
Empfang zum Deutsch-Französischen Tag Am 22. Januar
1963 unterzeichneten der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad
Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im
Pariser Élysée-Palast den Deutsch-Französischen
Freundschaftsvertrag. Seit 2004 wird deshalb der
Deutsch-Französische Tag alljährlich in Deutschland und Frankreich
(als Journée franco-allemande) gefeiert.
Die
Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg, die in diesem Jahr ihr
75jähriges Bestehen feiert, eröffnet zu diesem Jahrestag am Freitag,
23. Januar 2026, um 17 Uhr im Rathaus auch die von ihr veranstaltete
Französische Woche.
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn wird
die Gäste empfangen. Im Anschluss wird Oliver Keymis,
Landtagspräsident a. D., über das deutsch-französische Verhältnis
nach dem Motto „Ziemlich beste Freunde“ sprechen.
Prinzenempfang im Bezirksamt Duisburg-Süd Zum
närrischen Prinzenempfang lädt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske
interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 3. Februar, von
11.11 bis 13.33 Uhr ins Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee
14 in Buchholz. In einer feierlichen Zeremonie wird der amtierende
Duisburger Stadtprinz Toni I. vorgestellt, der in dieser Session die
Geschicke des Karnevals lenkt.
Zusätzlich gibt es
musikalische Darbietungen, Tanz sowie karnevalistische
Überraschungen. „Der Prinzenempfang ist ein Höhepunkt in der
Karnevalssession und ein wunderbarer Anlass, um die Traditionen und
die Freude des Karnevals zu zelebrieren. Wir freuen uns sehr, dies
in diesem Jahr auch in der Bezirksverwaltung Süd erleben zu dürfen“,
sagt die Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.
„Wir können es
nicht erwarten, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den
Karnevalsvereinen Duisburg-Süd einen festlichen Vormittag zu
verbringen.“ Der Eintritt zum Empfang ist frei. Aufgrund begrenzter
Platzkapazitäten bittet die Bezirksverwaltung bis zum 30. Januar um
Anmeldung per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de.
Spielen am Vormittag in Großenbaum Die
Bibliothek an der Großenbaumer Alle 168-174 (Gesamtschule Süd) lädt
am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 13 Uhr zum gemeinsamen Spielen
ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bürgerverein
Großenbaum/Rahm und der Initiative „Spiel des Jahres“ statt. An dem
Vormittag werden Brett- und Kartenspiele aus der Aktion „Spielend
für Toleranz“ sowie aus dem eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.
Die ausgewählten Spiele sind leicht zugänglich und fördern
Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – ganz unter dem Motto
„Nur ein faires Spiel ist ein gutes Spiel“. Mitspielen können alle –
unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Der
Eintritt ist frei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne
persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die
Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Vortrag im Stadtarchiv: Über den Quellenwert
des Corputius-Plans Um den Corputius-Plan und seinen
Wert für die Archäologie geht es in einem Vortrag am Donnerstag, 22.
Januar, ab 18.15 Uhr in der DenkStätte des Stadtarchivs am
Karmelplatz 5 am Innenhafen.
Der Duisburger Fotograf und
Grafiker Frank Napierola präsentiert zum ersten Mal den
neubearbeiteten Corputius-Plan und berichtet von den aufwendigen
Schritten, den Plan in seiner ursprünglichen farblichen Brillanz neu
zu schaffen. So ist es möglich, den Plan in seinem Facettenreichtum
neu zu bewerten und ihn als Quelle für die Stadtgeschichte neu zu
erschließen.

Ausschnitt Corputius-Plan mit Salvatorkirche C Stadt Duisburg
Stadtarchäologe
Dr. Kai Thomas Platz erläutert, wie er zu dem Ergebnis kommt, dass
die vermeintliche mangelnde geometrische Genauigkeit des
Corputius-Planes eine bewusste Komposition seines Schöpfers,
Johannes Corputius, darstellt. Abschließend berichtet Karina
Schnakenberg über neue Aspekte zur spätmittelalterlichen Geschichte
Duisburgs, an denen sie in ihrer Dissertation „Genese des westlichen
Ruhrgebiets“ arbeitet. Die Teilnahme an dem Vortrag ist
kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl
ist auf maximal 60 Personen beschränkt.
Ideenforum zur Rahmenplanung für das
Gelände der ehemaligen Zeche Fritz in Duisburg-Rumeln/Kaldenhausen
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang
unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen
ein gemischt genutztes, zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug
im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um
diesen Prozess gemeinsam zu gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen
Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.
Das Ideenforum
findet am Samstag, 24. Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula
des Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239
DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige Anmeldung ist
nicht erforderlich. Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche
Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es
soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und
Natur miteinander verbindet.
Alle Bürgerinnen und Bürger
sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die
zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen. Im Mittelpunkt
stehen unter anderem folgende Fragestellungen: - Wie kann die
geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden? -
Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig? - Wie kann
ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein
entstehen?
Das Ideenforum bietet Raum für Information,
Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die
weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer
tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der
Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet
angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr.
Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße
(gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum
bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In
dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt
vorgesehen. Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen
Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass
die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren
Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer
konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.
Umzug ins Pflegeheim, Patientenverfügung etc. Wie sage ich
es meinen Eltern? Begegnungs- und Beratungszentrum lädt
kümmernde Menschen zum Infoabend Duisburg, 13. Januar 2026 - Wenn
Angehörige bemerken, dass Seniorinnen oder Senioren hilfsbedürftig
werden, gibt es meist mehr Fragen als Antworten. Und bei sensiblen
Themen wie Patientenverfügung oder Umzug ins Alten- und Pflegeheim
ist es oft schwierig, die Eltern von diesen und anderen
Hilfsmöglichkeiten zu überzeugen.
Kirsten Beukenbusch vom
Begegnungs- und Beratungszentrums Meiderich der Evangelischen
Dienste Duisburg bietet genau zu diesem Thema einen Infoabend für
Kinder von Seniorinnen und Senioren an. Sie möchte gerne am 20.
Januar 2026 um 18 Uhr im Obermeidericher Gemeindehaus Emilstraße mit
den kümmernden Menschen ins Gespräch kommen und Ansatzpunkte zur
Konfliktlösung bieten.
Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht nötig. Fragen vorab beantwortet Kirsten
Beukenbusch unter Tel. 0203 4101052, Mobil: 0178 5410029
Rheingemeinde lädt zum Wanheimer Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins
Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 21. Januar 2026 gilt
es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen
Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben.
Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa
Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft. Die
Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung
aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen
Siegerpokal.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen
Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren.
Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt
es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.
Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien
Mittagstisch ein Die Evangelische Kirchengemeinde
Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto
„eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien
Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig
von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im
Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen Mahlzeit in das Gemeindezentrum
an der Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne
entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 25. Januar 2026
kommen um 12 Uhr Schweinebraten mit Klößen und Rotkohl und natürlich
ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der
Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen
alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und
um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und
unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele
guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils
Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“
sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter
dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Jugendpfarrerin
Ulrike Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die
Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“:
Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien
Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist unter
der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr
besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein
offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag,
19. Januar 2026 von Pfarrerin Ulrike Kobbe aus der Evangelischen
Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd besetzt.

Gewerbliche Schlachtungen in NRW: Rückgang bei Rindern –
Geflügel steigt auf neuen Höchstwert * Rund
1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch wurden 2024 in
Schlachtunternehmen erzeugt. * Import von Schweinefleisch in NRW
rückläufig, Import von Geflügel zunehmend. * Ein Drittel der
viehhaltenden Betriebe waren im Regierungsbezirk Münster.
Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen haben
2024 rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch erzeugt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich der Grünen Woche in Berlin (16.-25. Januar
2026) mitteilt, stieg damit die Schlachtmenge das zweite Jahr in
Folge, lag aber 14,5 % unter dem Niveau von 2010.
Der
Schwerpunkt der Schweineschlachtungen lag 2024 im Regierungsbezirk
Münster, auf den 43,6 % des Schlachtgewichtes entfielen. Bei der
Schlachtung von Rindern setzte sich der seit 2015 anhaltende
Rückgang fort. 2024 wurde rund 160.300 Tonnen Schlachtgewicht
erzeugt. Im Langzeitvergleich mit 2010 ist die Schlachtmenge damit
um 28,1 % auf einen neuen Tiefstand gesunken.

Mehr als die Hälfte des erzeugten Rindfleischs (53,1 %) entfiel
2024 auf den Regierungsbezirk Detmold. Eine andere Entwicklung zeigt
sich bei den nordrhein-westfälischen Geflügelschlachtereien: Die
Schlachtmenge von Geflügel erreichte 2024 mit 58.300 Tonnen
Schlachtgewicht einen neuen Höchstwert. Gegenüber dem Jahr 2010 ist
die Schlachtmenge um ein Viertel (25,4 %) gestiegen.

Fleischimporte seit 2010 auf ähnlichem Niveau – Warenwert um
über 50 % gestiegen Die NRW-Wirtschaft importierte im Jahr 2024 über
682.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse mit einem Warenwert
von rund 2,5 Milliarden Euro. Gegenüber 2010 ist die Importmenge im
Jahr 2024 auf ähnlichem Niveau (−1 %), der Warenwert stieg um 52 %.
Import von Schweinefleisch in NRW rückläufig, Geflügel zunehmend Im
Jahr 2024 war die Importmenge bei Schweinefleisch um 17,3 % geringer
als im Jahr 2010.

Im gleichen Zeitraum nahm die Menge an importiertem Fleisch von
Geflügel deutlich um 28,5 % und die von Rindern um 6,2 % zu. Die
NRW-Wirtschaft exportierte im Jahr 2024 rund 885.000 Tonnen Fleisch-
und Fleischerzeugnisse mit einem Warenwert von 2,2 Milliarden Euro.
Im Vergleich zu 2010 ist die Exportmenge von Fleisch und
Fleischerzeugnissen um 17,5 % gesunken, der Warenwert stieg im
gleichen Zeitraum um 16,7 %.
Schweinefleisch machte 2024
einem Anteil von 61,5 % an der Exportmenge von Fleisch und
Fleischerzeugnissen aus. Ein Drittel der viehhaltenden Betriebe
im Regierungsbezirk Münster Wie das Statistische Landesamt anhand
der Agrarstrukturerhebung weiter mitteilt, haben 2023 rund 23.650
landwirtschaftliche Betriebe in NRW Vieh gehalten, das waren 70 %
aller landwirtschaftlichen Betriebe.
Die meisten
viehhaltenden Betriebe gab es mit einem Anteil von 34 % im
Regierungsbezirk Münster, gefolgt vom Regierungsbezirk Detmold
(20 %). Die Zahl der viehhaltenden Betriebe ist rückläufig.
Gegenüber der Landwirtschaftszählung 2010 reduzierten sich diese um
15 %. Im Regierungsbezirk Münster lag der Rückgang bei 13 %.
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