'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv3. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


4. Kalenderwoche
Montag, 19. - 25. Januar 2026

NATO-Generalsekretär zu transatlantische Sicherheit,  Verteidigungsinvestitionen und die Unterstützung der Ukraine 
NATO-Generalsekretär Mark Rutte nahm am Weltwirtschaftsforum in Davos (20.-22. Januar 2026) teil und beteiligte sich an hochrangigen Gesprächen über globale Sicherheit und Resilienz. Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Kann Europa sich selbst verteidigen?“ betonte Rutte die Bedeutung der transatlantischen Zusammenarbeit und hob hervor, dass die europäischen Verbündeten weiterhin verstärkt in die Verteidigung investieren müssten.

Gleichzeitig forderte er die Industrie auf, Produktion und Innovation in Bereichen wie KI und Drohnen zu intensivieren. „Die NATO ist von entscheidender Bedeutung, nicht nur für die Verteidigung Europas, sondern auch für die Verteidigung der Vereinigten Staaten… Wenn also die Frage lautet: Ist Europa sicher? Ja, Europa ist sicher, nicht nur aufgrund seiner eigenen Beiträge innerhalb der NATO, sondern auch aufgrund unserer starken transatlantischen Beziehungen.“

Später am Tag hatte der Generalsekretär ein produktives Treffen mit Präsident Trump, bei dem sie die entscheidende Bedeutung der Sicherheit in der Arktis für alle Verbündeten, einschließlich der Vereinigten Staaten, erörterten. Beim ukrainischen Frühstück in Davos, das von der Yalta European Strategy und der Victor Pinchuk Foundation ausgerichtet wurde, zeigte sich der Generalsekretär zuversichtlich, dass Fortschritte auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine erzielt würden, betonte aber gleichzeitig, wie wichtig die fortgesetzte Unterstützung sei.

„Diese unglaublich mutigen ukrainischen Soldaten, das ukrainische Militär, die ukrainische Bevölkerung verteidigen ihr Land gegen Russland“, sagte Rutte. „Sie brauchen unsere Unterstützung. Es geht auch um unsere kollektive Sicherheit, darum geht es hier.“

Während seines Aufenthalts in Davos traf Herr Rutte außerdem mit einer Reihe von Staats- und Regierungschefs sowie Beamten zusammen, darunter der kanadische Premierminister Mark Carney, der montenegrinische Premierminister Milojko Spajić, der norwegische Finanzminister Jens Stoltenberg, der japanische Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi und eine Delegation des US-Kongresses. 

Brüssel, NATO-Hauptquartier
Die 194. Sitzung des NATO-Militärausschusses der Generalstabschefs fand im NATO-Hauptquartier in Brüssel statt. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses (CMC), Admiral Giuseppe Cavo Dragone, die 32 Generalstabschefs der Alliierten und die beiden strategischen Befehlshaber, General Grynkewich und Admiral Vandier, kamen zusammen, um zu erörtern, wie die NATO aus militärischer Sicht auf die Sicherheitsherausforderungen und -chancen des aktuellen globalen Sicherheitsumfelds reagieren kann.

Admiral Cavo Dragone hob hervor, dass die Gespräche dieser Woche zu drei zentralen Schlussfolgerungen geführt hätten. Erstens: „Die Allianz ist geeint. Auch wenn es mitunter zu einem intensiven Meinungsaustausch kommt, habe ich eine klare und deutliche Übereinstimmung festgestellt: hinsichtlich der militärischen Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen, und der Richtung, die wir einschlagen müssen.“

Zweitens: „Die Allianz ist widerstandsfähig. Wir stecken Erschütterungen weg und lernen schnell, sodass wir in diesem anspruchsvollen Umfeld gut gerüstet sind.“ Und schließlich: „Die Allianz ist dynamisch, nicht statisch; wir passen uns an, weil wir es müssen, um unsere Kernaufgaben zu erfüllen“, erklärte er. Die zweitägige Sitzung umfasste Briefings und Treffen zu verschiedenen Themen mit den höchsten Militärführern des Bündnisses.

Darunter befanden sich auch Sondersitzungen zur Einschätzung der Einsatzbereitschaft, Abschreckung und Verteidigung durch den Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa sowie zu den Ansichten des Oberbefehlshabers der Alliierten Streitkräfte im Bereich Transformation darüber, wie die NATO die Bereitstellung wichtiger Fähigkeiten beschleunigt.

Darüber hinaus konzentrierten sich die Alliierten auf Partnerschaften, darunter den NATO-Ukraine-Rat, und die Zusammenarbeit mit Partnern im Indopazifik und Georgien. Während der Sitzung betonte der Zentrale Militärrat (ZMK) außerdem folgende Botschaft: „An die Bürgerinnen und Bürger der Allianz: Sicherheit betrifft uns alle. Sie ist nicht nur Angelegenheit der Politiker oder des Militärs der 32 Alliierten und dieses sie vertretenden Komitees. Sie betrifft jede Familie, jede Gemeinde und jeden Arbeitsplatz. Deshalb brauchen wir nicht nur Unterstützung, sondern echtes Engagement von den über einer Milliarde Menschen, die wir zu verteidigen verpflichtet sind.“

IHK-Praxisstudiengänge: Neues Weiterbildungsjahr startet mit breitem Angebot  

Bei der Niederrheinischen IHK starten wieder verschiedene Praxisstudiengängen. Sie sind berufsbegleitend und richten sich an Fachkräfte, die einen bundesweit anerkannten IHK-Abschluss anstreben. Wer mehr erfahren möchte, für den bietet die IHK am 4. Februar, von 9 bis 16 Uhr, einen persönlichen Beratungstag an. Die Gespräche sind telefonisch oder online. Sie bieten individuelle Orientierung zu Abschlüssen, Formaten und Fördermöglichkeiten.  

Ob nächster Karriereschritt, mehr Verantwortung im Job oder gezielte Spezialisierung: Die Praxisstudiengänge verbinden Fachwissen mit Praxisnähe. Alle Abschlüsse sind bundesweit anerkannt und bereiten auf anspruchsvolle Tätigkeiten vor.  

Zum Angebot zählen unter anderem die Praxisstudiengänge Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen, Handelsfachwirt, Wirtschaftsfachwirt, Industriemeister Metall, Logistikmeister, Personalfachkaufmann sowie Technischer Betriebswirt. Die Lehrgänge finden je nach Format als Live-Online-Training, im Blended Learning oder als Vollzeitkurs statt.  
Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartner Reinhard Zimmer: 0203 2821-208, zimmer@niederrhein.ihk.de.

Lisa Wölfel ist Duisburgs neue Aufenthaltsstipendiatin
Duisburg hat eine neue Aufenthaltsstipendiatin: Lisa Wölfel hat Anfang Januar ihre Arbeit im Atelier im Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen aufgenommen. Das Stipendium wird jährlich und jetzt bereits zum achten Mal von der Stadt Duisburg und der Interessengemeinschaft der Duisburger Künstler an eine Künstlerin oder einen Künstler aus dem Bereich Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst vergeben.

Die Organisation liegt beim Kulturbüro. Für ein Jahr ist die gebürtige Schweinfurterin zu Gast in der Ruhrgebietsstadt, die für sie Neuland ist, und verlässt dafür ihre Wahlheimat Leipzig. Wölfel übernahm das kostenfreie Atelier von Florian Glaubitz, dessen Stipendium turnusgemäß zum Jahresbeginn endete. Zusätzlich bezog sie die von der GEBAG für zwölf Monate gestellte Wohnung nahe des Innenhafens.

Wer ihre Arbeit kennenlernen möchte, hat hierzu bis zum 26. Februar Gelegenheit. Im Kunstraum Schmale Gasse 1 in Duisburg-Mitte zeigt Wölfel donnerstags von 17 bis 20 Uhr ihre Ausstellung „HALLO“. Lisa Wölfel studierte bis 2017 „Freie Malerei“ und schloss ihr Studium als Meisterschülerin an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ab.

Ihr Markenzeichen sind großformatige Arbeiten, die mehrere Meter Höhe erreichen. Ob Pastell, Tusche, Acryl, Graphit oder Kohle – ihre Kunst verspricht Vielfalt. „Ich mag Portraits von Menschen, die zum Beispiel aktuell ohne Vorlage mit Ölkreide auf Holz entstehen, aber auch Tiere interessieren mich sehr. Mir geht es um Atmosphäre, Stimmungen und authentisches Einfangen von Bewegungen für die ich keine Worte, aber Bilder finde“, so die Künstlerin.

Foto C Craig Stennett

Dass ihre Arbeiten auf Resonanz stoßen, belegen zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Soroptimistinnen-Kunstpreis der Metropolregion Nürnberg sowie der Publikumspreis der Kunsthalle Schweinfurt 2024. Wölfel arbeitet bereits jetzt auf ein größeres Projekt hin und plant dazu im August eine Ausstellung im Ludwigsturm am Innenhafen. Einblicke über ihre Arbeit gibt es auch online auf ihrem Instagram-Profil unter https://www.instagram.com/lisawoelfel.


Vor 10 Jahren am 23. Januar: Abbrucharbeiten für das zukünftige Mercator Quartier Duisburg-Mitte
 
Mitte Januar wurde mit den Abbruchbrucharbeiten auf dem zukünftigen Wohn- und Geschäftskomplex Mercator Quartier begonnen. Oberbürgermeister Sören Link wird sich gemeinsam mit Uwe Rohde, Geschäftsführer des Immobilien-Management Duisburg, vor Ort über den Stand der Arbeiten informieren.  
Die Abbrucharbeiten erfolgen in enger Abstimmun
g mit der Unteren Denkmalbehörde, da die archäologischen Grabungen noch nicht abgeschlossen sind und während der Arbeiten mit weiteren Funden gerechnet werden kann.

BZ-Foto Haje

Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Duisburg besucht den Landtag  
Auf Einladung des SPD-Abgeordneten Frank Börner besuchte eine kleine Gruppe der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg den Düsseldorfer Landtag. Wichtigste Zielgruppe der PHG sind chronisch psychisch erkrankte Menschen sowie deren Angehörige mit dem wesentlichen Leitgedanken: ambulant vor stationär.

Die Wahrung der Eigenständigkeit bzw. deren Wiederherstellung ist oberstes Ziel. Die PHG hat den Anspruch, eine Psychiatrie zu ermöglichen, die Teilhabe sichert, Integration fördert und Vielfalt aktiv stärkt. Das Angebot reicht vom unverbindlichen Kontakt in einer Anlaufstelle, über kurzzeitige Unterstützung bis zu langfristiger Beratung und Betreuung.  

Frank Börner freute sich, die Gruppe durch den Landtag zu führen und die Arbeitsweise des Parlaments zu erklären. In der Diskussionsrunde sprachen die Teilnehmer das Thema Bildung an verbunden mit den aktuellen Integrationsproblemen. „Es geht um Sichtbarkeit und Teilhabe von psychisch erkrankten Menschen im Alltag“, nimmt Börner aus dem Gespräch mit. „Umso wichtiger ist der Besuch heute hier, denn hier im Landtag wird Politik für alle Menschen in NRW gemacht“, erklärt er.

Foto (Büro Börner)

Wie präzise Sprache die KI-gestützte Softwareentwicklung beeinflusst Deutliche Worte!
Künstliche Intelligenz (KI) übernimmt in der Softwareentwicklung immer mehr Aufgaben. Doch nicht immer klappt das reibungslos. Prof. Dr. Andreas Vogelsang vom Softwaretechnik-Institut paluno an der Universität Duisburg-Essen untersucht in einem neuen Projekt, welchen Einfluss präzise Sprache auf die Ergebnisse KI-gestützter Softwareentwicklung hat. Sein Vorhaben ReSPro wird für drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) wie ChatGPT werden in der Entwicklung zunehmend eingesetzt, um Programmcode zu erzeugen, Testfälle abzuleiten, Softwaremodelle zu erstellen oder Anforderungen mit Quellcode zu verknüpfen. In der Praxis dienen dafür häufig textuelle Anforderungen als Eingabe – diese enthalten jedoch oft Unklarheiten, Mehrdeutigkeiten oder Widersprüche.

Das kann dazu führen, dass die KI zum Beispiel einen ungeeigneten Code schreibt. Solche sprachlichen Schwächen werden als „Requirements Smells“ bezeichnet. Sie sind in der klassischen Softwaretechnik seit Langem bekannt; ihr Einfluss auf KI-basierte Werkzeuge wurde bislang jedoch kaum systematisch untersucht. Hier setzt das Projekt „Requirements Smells in Prompts (ReSPro)“ von Prof. Dr. Andreas Vogelsang und seinem Team an.

Es analysiert grundlegend, wie stark die Qualität der Sprache die Ergebnisse KI-gestützter Softwareentwicklung prägt. „Viele aktuelle KI-Systeme arbeiten mit Anforderungen, die für Menschen schon nicht eindeutig zu verstehen sind und diese unpräzisen Beschreibungen werden dann an die KI-Systeme weitergegeben“, erklärt Projektleiter Vogelsang. „Wir werden erstmals systematisch analysieren, welche Arten von Unschärfen für KI besonders problematisch sind – und wie man Entwicklerinnen und Entwickler dabei unterstützen kann, bessere Prompts zu formulieren.“

Das Projekt betrachtet hierzu verschiedene Anwendungsfälle, darunter die automatische Code- und Testfallerzeugung, die Modellgenerierung sowie die Nachverfolgung von Anforderungen im Quellcode. Auf Basis der Ergebnisse sollen zudem Werkzeuge entwickelt werden, die problematische Formulierungen in Prompts automatisch erkennen und konkrete Verbesserungsvorschläge machen oder diese direkt korrigieren.

Langfristiges Ziel ist es, den Einsatz von KI-Systemen in der Softwareentwicklung verlässlicher, robuster und besser nachvollziehbar zu machen und damit die Qualitätssicherung in KI-gestützten Entwicklungsprozessen zu stärken.

Mit Kuscheltier, Taschenlampe unterm Sternenhimmel in der Kirche
Meidericher Gemeinden laden zur abendlichen KinderKirche ein
Die gute Nachbarschaft der beiden evangelischen Gemeinden Meiderich und Obermeiderich erleben auch Kinder. Zum Beispiel bei der „KinderKirche“, zu der die jüngsten Gemeindeleute aus dem gesamten Stadtteil regelmäßig zu einer immer spannenden Zeit „bei Kirchens“ zusammenkommen.

Am 30. Januar gibt es eine Sonderausgabe zur späten Stunde: Los geht es in der Obermeidericher Kirche, Emilstr. 27, um 18 Uhr mit einem leckeren Abendbrot, um danach zu basteln, zu singen und zum Abschluss in der Kirche eine biblische Geschichte zur Guten Nacht zu hören. Dabei legen sich alle unter den Sternenhimmel in der Kirche - Dank der Technik von TEN SING an die Decke gezaubert - und hören eine Bibelgeschichte über „Abraham unterm Sternenzelt“ - es dürfen sehr gerne Taschenlampen und Kuscheltiere mitgebracht werden.

Die „KinderKirche“ ist für alle Kinder geeignet, die zu später Stunde die Augen noch aufhalten können. Um 19.30 Uhr machen sich Groß und Klein wieder auf den Heimweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Rückfragen beantworten Sarah Süselbeck (0203 / 422 001; ssueselbeck@obermeiderich.de) und Dirk Strerath (0203 / 437988, dirk.strerath@ekir.de) gerne. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und www.obermeiderich.de.

Teil des Vorbereitungsteams "KinderKirche" 2023 bei seinen Beratungen (Foto: Sarah Süselbeck). 


Kinderprinzencrew zu Gast beim Turmcafé
Am Sonntag, 1. Februar öffnet das beliebte Neumühler Turmcafé diesmal schon um 14.30 Uhr in der evangelischen Gnadenkirche an der Obermarxloher Straße 40, direkt am Neumühler Markt (Hohenzollernplatz) gelegen, bis 17 Uhr seine Türen, diesmal mit närrisch-fröhlichen Überraschungsbesuchern. Zu Kaffee und Tee gibt es wieder leckere, zum größten Teil selbst gebackene Kuchen.

Das Turmcafé geht auf eine Initiative von Gemeindegliedern zurück und wird immer von unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt. Gastgeber ist diesmal das Presbyterium der Gemeinde, das für die Gäste sowohl leckere als auch fröhliche Überraschungen bereit hält. Zur Sonderausgabe gehört traditionell der Besuch der aktuellen Duisburger Kinderprinzencrew, die den Gästen des „Närrischen Turmcafés“ einen lustig-unterhaltsamen sowie musikalisch-tänzerischen Besuch abstattet.

Die jungen „Fröhlichmacher“ um Prinz Juls I. Grothuysen, Prinzessin Aileen I. Lyx, Hofmarschall Sami Belahcen und Pagin Paula Rühl haben mit ihren Auftritten und Darbietungen schon mächtig für Furore und Begeisterung gesorgt und werden das Neumühler Kirchenschiff in einen „Dampfer“ fröhlicher Menschen verwandeln. Zusätzlich hat das Presbyterium weitere musikalische und tänzerische Überraschungen organisiert.

Vor dem Auftritt der Kinderprinzencrew steht für die Besucher zunächst einmal der Sturm auf das schon fast legendär-leckere Kuchenbuffet an. Der Verkaufserlös des immer am ersten Sonntag eines Monats stattfindenden Turmcafés kommt stets der Instandhaltung der 115 Jahre alten Neumühler Gnadenkirche zugute. Kuchenspenden sind zu allen Turmcafés gern gesehen und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448, abgegeben werden.

Zur richtigen Einstimmung auf das Närrische Turmcafé am 1. Februar gibt es vorher um 11 Uhr einen „Karnevals-Gottesdienst“ in der Gnadenkirche. Pfarrer Jens Storm spannt dabei in seiner Predigt einen bunten Bogen zwischen Halleluja und Helau. Reiner Terhorst

Die Duisburger Stadt-Kindeprinzencrew 2023 bei der Ausgabe 2023 des närrischen Turmcafés in der Gnadenkirche Neumühl, Foto: Bartosz Galus.

Musikalischer Vorgeschmack auf das neue Gesangbuch
Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd lädt am Sonntag, dem 1. Februar 2026 um 11 Uhr zu einem Singegottesdienst in die Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23 ein. Er steht unter dem Motto „Singet dem Herrn ein neues Lied“ und wird von der Kantorei unter der Leitung von Annette Erdmann sowie vom Posaunenchor unter der Leitung von Christian Söhring gestaltet.

Im Mittelpunkt stehen Lieder aus dem Erprobungsband des zukünftigen Evangelischen Gesangbuches. Alle sind herzlich eingeladen, diesen Gottesdienst mitzufeiern. Nach dem Gottesdienst sind wieder die Cafeteria und der Weltladen im Gemeindehaus geöffnet. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.



Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2025: +8,5 % zum Vormonat
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, November 2025
+8,5 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+4,1 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+5,9 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Umsatz im Bauhauptgewerbe, November 2025
+4,3 % zum Vorjahresmonat (real)
+6,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im November 2025 gegenüber Oktober 2025 kalender- und saisonbereinigt um 8,5 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im November 2025 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 7,2 % und im Tiefbau um 10,1 % zu.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von September 2025 bis November 2025 um 3,8 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +5,1 %; Tiefbau: +2,6 %).



Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2025 um 4,1 %. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 9,5 % zu und im Tiefbau um 0,4 % ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 5,9 % über dem Vorjahresniveau.

Umsatz real 4,3 % höher als im Vorjahresmonat
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im November 2025 um 4,3 % höher als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 6,8 % auf 12,3 Milliarden Euro.
In den ersten elf Monaten 2025 stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 2,1 %, nominal um 4,6 %. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 % zu.

Bildungsstandort NRW: 2024 starteten ungefähr gleich viele Menschen ins Studium wie in eine duale Ausbildung
* Vor 20 Jahren hatte es noch deutlich mehr neue Azubis als neue Studierende gegeben.
* Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger seit 2005 um knapp 32 % gestiegen; neue Ausbildungsverträge um rund 6 % gesunken.
* Rückgang bei der Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger im gleichen Zeitraum um rund 14 %.

Im Jahr 2024 hat es rund 105.000 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge im dualen System und 106.000 Studienanfängerinnen und -anfänger an Hochschulen in NRW gegeben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, begannen damit am Bildungsstandort NRW ungefähr gleich viele Menschen ein Studium wie eine duale Ausbildung.



Vor 20 Jahren hatte es noch deutlich mehr neue Azubis als neue Studierende gegeben. Im Jahr 2013 war die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger erstmals höher gewesen als die der neuen Azubis. Danach hatten sich die Zahlen der Anfängerinnen und Anfänger in Ausbildung und Studium immer weiter angenähert.

20-Jahresvergleich: Zuwachs bei Studienanfänger(inne)n – Rückgang bei neuen Azubis
Insgesamt ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in NRW in den letzten 20 Jahren um knapp 32 % gestiegen: Im Jahr 2005 hatten rund 80.000 Menschen ein Studium in NRW aufgenommen; 2024 waren es rund 106.000. Zwischenzeitlich war die Zahl der neuen Studierenden auf über 128.000 im Jahr 2013 gestiegen und danach wieder zurückgegangen.

Im Gegensatz dazu ist die Zahl der neuen Auszubildenden im dualen System von rund 111.000 im Jahr 2005 auf knapp 105.000 im Jahr 2024 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von rund 6 % innerhalb der letzten 20 Jahre.

Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger in den letzten 20 Jahren rückläufig
Auch im Schulsystem in NRW war eine rückläufige Entwicklung erkennbar: Die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger von allgemeinbildenden Schulen in NRW ist in den letzten 20 Jahren um etwa 14 % zurückgegangen.
Während am Ende des Schuljahres 2004/05 knapp 214.000 Schulabgängerinnen und -abgänger die allgemeinbildenden Schulen verlassen hatten, waren es am Ende des Schuljahres 2023/24 rund 184.000.

Der Rückgang fiel damit sogar noch höher aus als bei den Ausbildungsanfängerinnen und -anfängern. Die meisten Schulabgängerinnen und Schulabgänger hatte es mit über 255.000 am Ende des Schuljahres 2012/13 gegeben. Aufgrund der Einführung des Abiturs nach der zwölften Jahrgangsstufe (G8) war in diesem Jahr ein doppelter Abiturjahrgang vertreten gewesen.

E-Autos und Plug-in-Hybride: Ausstattung in Haushalten hängt stark vom Einkommen ab
• Je geringer das Haushaltseinkommen, desto niedriger ist der Anteil von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden
• Elektromobilität bei Paaren mit Kindern häufiger vertreten als bei Paaren ohne Kinder • Anteil von E-Autos und Plug-in-Hybriden an Neuzulassungen 2025 bei 30,0 %

Ab diesem Jahr möchte die Bundesregierung eine Förderung beim Kauf oder beim Leasing eines neuen E-Autos oder Plug-in-Hybrids durch Privatpersonen einführen. Bei der Förderung soll es auch einen Bonus für Familien und Haushalte mit niedrigeren Einkommen geben. Lediglich 1,3 % der Haushalte mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen unter 2 600 Euro besaßen 2023 mindestens ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Bei Haushalten mit einem Einkommen von 2 600 bis unter 3 600 Euro monatlich waren es 3,5 %, bei einem Einkommen von 3 600 bis unter 5 000 Euro monatlich 5,4 %. Dagegen besaßen 13,4 % der Haushalte mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von 5 000 Euro oder mehr ein oder mehrere E-Autos oder Plug-in-Hybride. Insgesamt besaßen 6,0 % der privaten Haushalte im Jahr 2023 mindestens ein Elektroauto oder einen Plug-in Hybrid. Allgemein besaßen 80 % der Privathaushalte mindestens einen Pkw – egal, ob E-Auto, Plug-in-Hybrid, Benziner oder Diesel.



Knapp 12 % der Paarhaushalte mit Kindern fahren elektrisch Paare mit Kindern (unter 18 Jahren) hatten häufiger ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid als Paare ohne Kinder: 11,5 % der Paarhaushalte mit Kindern besaßen mindestens ein solches Fahrzeug gegenüber 7,5 % der Paarhaushalte ohne Kinder.

Je nach Zahl der Kinder im Haushalt ist die Ausstattung mit E-Autos oder Plug-in-Hybriden unterschiedlich: Bei Paaren mit einem Kind waren es 10,6 % der Haushalte, bei Paaren mit zwei Kindern 12,6 % und bei Paaren mit drei und mehr Kindern 10,7 %.

Bei Alleinlebenden besaßen 2,2 % der Haushalte diese Art von Fahrzeug. Vorwiegend elektrisch betriebene Neuwagen oder Leasingfahrzeuge in den Haushalten Bei Haushalten, die mindestens ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid besaßen, waren dies vorwiegend Neuwagen oder Leasingfahrzeuge: Knapp die Hälfte (48,5 %) besaß mindestens ein neu gekauftes E-Auto oder einen neu gekauften Plug-in-Hybrid.

Bei 45,2 % dieser Haushalte war mindestens ein geleastes E-Auto oder ein geleaster Plug-in-Hybrid vorhanden. Einen entsprechenden Gebrauchtwagen besaßen 15,2 % der Haushalte, bei denen ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid vorhanden war.

Anteil der neu zugelassenen Pkws mit Elektroantrieb zuletzt wieder gestiegen
Der Anteil von Pkws mit Elektroantrieb an allen Pkw-Neuzulassungen ist zuletzt wieder gestiegen. Im Jahr 2025 waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 30,0 % aller neu zugelassenen Pkw mit einem Elektroantrieb ausgestattet (reines Elektroauto oder Plug-in-Hybrid).

Im Jahr 2024 hatten Pkws mit Elektroantrieben noch 20,3 % aller Neuzulassungen ausgemacht. Insgesamt wurden 2025 gut 856 500 elektrisch betriebene Pkws neu zugelassen. Darunter waren gut 545 100 rein batteriebetriebene Pkws (BEV), die 19,1 % aller Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2025 ausmachten (2024: 13,5 %).

160 000 öffentliche Ladestationen in Deutschland
Damit Elektroautos und Plug-in-Hybride überall elektrisch fahren können, ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur notwendig. Gut 160 000 öffentliche Ladepunkte gab es zum 1. Januar 2025 in Deutschland. Davon waren knapp 36 000 Schnellladepunkte.

Dabei gibt es regionale Unterschiede, wie der Deutschlandatlas zeigt: Besonders in Bayern und Baden-Württemberg gibt es verhältnismäßig viele Ladestationen. Auch in den Landkreisen an der Nordseeküste ist die Zahl hoch. Niedrig ist sie hingegen in den ostdeutschen Bundesländern, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. 

Durchschnittlich 7 Minuten mit dem Auto liegt die nächste öffentlich zugängliche Ladesäule bundesweit entfernt. In Ballungsräumen sind es oft nur 2 bis 5 Minuten zur nächsten Ladestation, in siedlungsarmen Regionen hingegen zum Teil bis zu 30 Minuten.

„Streit um telefonische Arbeitsunfähigkeit ist Phantom-Diskussion“
Statement des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann, zur aktuellen Diskussion um angeblich hohe Krankenstände im Land im Zusammenhang mit der telefonischen Krankschreibung (Telefon-AU).

Düsseldorf/Köln(Duisburg 22. Januar 2026 – „Der Streit um die telefonische Arbeitsunfähigkeit ist eine Phantom-Diskussion! Die beklagten Probleme des vergleichsweise hohen Krankenstandes in Deutschland sind nicht durch die telefonische Arbeitsunfähigkeit bedingt. Die telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist für die Praxen im Land ein funktionierendes Instrument für persönlich bekannte Patientinnen und Patienten sowie chronisch Erkrankte.

Dr. med. Frank Bergmann, KVNO-Vorstandsvorsitzender, Quelle: KVNO

Die Regeln, ob und wann eine Krankschreibung telefonisch erfolgen kann und darf, sind nach der Corona-Pandemie zu Recht verschärft worden: Eine Telefon-AU ist nur zulässig, wenn die Praxis die Patientin oder den Patienten kennt und selbst keine Videosprechstunde anbietet.

Auch daher ist der Anteil telefonischer AUs im Verhältnis zur Gesamtzahl an Krank-schreibungen faktisch gering: Laut Daten des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung aus dem Herbst letzten Jahres machten telefonische Krankschreibungen zuletzt lediglich 0,9 Prozent aller entsprechenden Fälle bundesweit aus – die hohen Krankenstände im Land entstehen sicher nicht aus diesem Verfahren, sondern haben andere Ursachen.

Zudem ist die AU kein medizinisches Heilmittel, sondern ein arbeitsrechtlicher Nachweis. Zur Senkung der Krankenstände, braucht es Strukturreformen statt Symboldebatten – etwa Karenzregelungen oder alternative Nachweismodelle. Ein Ende der Telefon-AU würde im Ergebnis am Krankenstand nichts ändern, wohl aber die Praxen künftig wieder mehr-belasten.“ 

TÜV: Vorsicht beim Einsatz von Notstromaggregaten in privaten Haushalten
Der Stromausfall in Berlin hat Boom beim Kauf mobiler Stromerzeuger ausgelöst.
Es besteht Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen, Bränden oder elektrischem Schlag. Der TÜV-Verband gibt Hinweise für die Anschaffung und den sicheren Einsatz.
Der mehrtägige Stromausfall in Teilen des Berliner Stadtgebiets zum Jahresanfang hat die Nachfrage nach privaten Notstromaggregaten in die Höhe schnellen lassen.

„Angesichts der angespannten geopolitischen Lage und wiederholten Angriffen auf die Stromversorgung haben viele Menschen Angst vor einem Blackout“, sagt Dr. Hermann Dinkler, Experte für Brand- und Explosionsschutz beim TÜV-Verband. „Ein mobiler Stromgenerator kann Energie bereitstellen, wenn die Versorgung über das Stromnetz unterbrochen ist.“ Allerdings müssten Verbraucher zahlreiche Sicherheitsaspekte beachten. Dinkler: „Wer unvorsichtig oder gar fahrlässig mit Notstromaggregaten oder den zugehörigen Kraftstoffen umgeht, begibt sich in Lebensgefahr.“

Der TÜV-Verband gibt Hinweise, was beim Einsatz der Geräte zu beachten ist. Backup für Kühlschrank oder Wärmepumpe Mobile Stromerzeuger für den Hausgebrauch gibt es in verschiedenen Größen und Leistungsklassen. Aggregate in der Einstiegsklasse haben eine Leistung von rund 1.000 Watt und kosten ab rund 200 Euro. „Mit kleineren Stromerzeugern ist es möglich, einige Kochplatten, eine Kühlbox oder kleinere Elektrogeräte zu betreiben. Aber es lässt sich nicht die Stromversorgung einer ganzen Wohnung aufrechterhalten“, sagt Dinkler. „Diese Geräte sind eher für den Campingplatz gedacht.“

Sinnvoll könne der Einsatz im Haushalt sein, wenn der Betrieb lebenswichtiger medizinischer Geräte oder wichtiger Versorgungsgeräte ohne Unterbrechung sichergestellt werden müsse. „Mittlere Stromgeneratoren leisten drei bis sechs Kilowatt und laufen mit einer Tankfüllung in der Regel zwischen acht und zwölf Stunden“, sagt Dinkler.

Damit könne beispielsweise eine Wärmepumpe oder die Umlaufpumpe einer Heizung im Fall eines Blackouts zeitweise versorgt werden. Bei der Anschaffung ist auf Leistung, Tankinhalt und die ungefähre maximale Laufzeit zu achten. Für Stromabnehmer mit empfindlicher Elektronik wie Laptops, Smartphones oder Fernseher ist ein Aggregat mit Inverter zu empfehlen.

„Ein Inverter verhindert Spannungsschwankungen, die der Elektronik schaden könnten“, sagt Dinkler. Grundsätzlich gilt: Erst den Generator einschalten und stabil laufen lassen und erst dann die Elektrogeräte anschließen. Und vor dem Ausschalten des Generators die angeschlossenen Geräte wieder trennen. Wer beim Kauf eines Notstromaggregats auf hohe Sicherheit und Qualität Wert legt, sollte auf das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ oder ein TÜV-Prüfzeichen achten. Beim Betrieb der Stromerzeuger ist Vorsicht geboten Beim Betrieb von Stromgeneratoren ist grundsätzlich Vorsicht geboten.

„Notstromaggregate dürfen niemals in der Wohnung selbst genutzt werden“, sagt Dinkler. „Es besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, die tödlich enden kann.“ Wer in einem Mehrfamilienhaus lebt, könne den Generator auf dem Balkon betreiben. Dann allerdings drohe Ärger mit den Nachbarn wegen der Abgase und des beträchtlichen Lärms, den die Geräte verursachen.

Selbst wer in einem Einfamilienhaus auf den Garten ausweichen könne, muss Rücksicht auf die Anwohner nehmen. „Beim Betrieb in Innenräumen wie dem Keller gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen“, sagt Dinkler. „Eine an den Auspuff angeschlossene Leitung für die Abluft nach draußen ist nötig – und eine weitere für die Versorgung mit Zuluft, also Sauerstoff, ist empfehlenswert.“

Bei größeren Geräten auf fachgerechte Installation achten Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn die Generatoren an das Hausnetz angeschlossen werden. „Es muss eine Anschlussleitung geben, um den Strom einzuspeisen, und einen Netztrennschalter, um eine Rückspeisung ins öffentliche Netz zu verhindern“, erläutert Dinkler.

„Auch könnte es zu Problemen kommen, wenn das Netz plötzlich wieder da ist und mit dem Generatorstrom wechselwirkt. Deshalb sollte mit dem Einbau und dem Anschluss auf jeden Fall ein Elektrofachbetrieb beauftragt werden.“ Bei Einspeisung seien Aggregate mit einer höheren Leistung nötig, was entsprechend teuer ist.

Wichtig für Mieter: Sie müssen das Einverständnis des Vermieters einholen, denn er hat die Verantwortung für die elektrischen Anlagen im Gebäude. Strenge Regeln für die Lagerung von Kraftstoffen Mobile Stromerzeuger, wie sie etwa in Baumärkten angeboten werden, funktionieren in der Regel mit Benzin als Treibstoff.

Für die Aufbewahrung des Kraftstoffs gibt es klare gesetzliche Regelungen. So darf im Keller oder in der Garage maximal eine Menge von 20 Litern gelagert werden, während in der Wohnung selbst nur ein Liter erlaubt ist. „Diese Begrenzungen schränken die mögliche Laufzeit eines solchen Geräts stark ein“, sagt Dinkler.

Darüber hinaus ist es wichtig, den Explosionsschutz nicht außer Acht zu lassen. Kraftstoff sollte nur bei ausgeschaltetem und kühlem Motor nachgefüllt werden, um eine Entzündung an heißen Materialien zu vermeiden. Darüber hinaus müssen Verbraucher darauf achten, dass keine Dämpfe aus dem Stromerzeuger und den Lagerbehältern entweichen können.

„Sammeln sich solche Dämpfe an und führen zu einer Explosion, besteht akute Lebensgefahr“, warnt Dinkler. Benzin zählt zu den leicht flüchtigen Stoffen. „Bereits bei niedrigen Temperaturen verdunstet so viel Kraftstoff, dass sich in Verbindung mit dem Sauerstoff aus der Luft ein explosives Gemisch bilden kann. Die Dämpfe sind schwerer als Luft und können sich insbesondere in Kellerräumen ansammeln.“

Wer größere Mengen an Kraftstoff lagern möchte, muss zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dinkler: „In diesem Fall kommt die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zum Tragen, die unter anderem spezielle Anforderungen an die Abdichtung der Lagerräume stellt.“

Als Alternative zum Notstromaggregat bieten sich Stromspeicher an. Doch auch diese liefern nur begrenzt Energie. „Einen längeren Blackout wird man damit nicht überstehen“, sagt Dinkler. Weiteres Problem: Wer einen Lithium-Ionen-Speicher nutzen will, müsse sich auf Nachfragen der Hausratversicherung einstellen – denn es besteht dann ein erhöhtes Brandrisiko.
Weitere Informationen zum Einsatz von professionellen Notstromaggregaten in Sonderbauten sind im "TÜV Baurechtsreport 2025" abrufbar.

Thyssengas H2 beantragt Genehmigung für den Neubau der Wasserstoff-Leitung zwischen Voerde und Walsum
Bezirksregierung macht bis 16. Februar Antragsunterlagen zugänglich
Die Thyssengas H2 GmbH in Dortmund plant den Neubau einer rund acht Kilometer langen Wasserstoffleitung von Voerde bis nach Duisburg-Walsum. Das Planfeststellungsverfahren wurde im Dezember bei der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt. Die Wasserstoff-Leitung „Voerde – Walsum“ wird Teil des Wasserstoff-Kernnetzes der Bundesrepublik Deutschland. Mit den Nachbar-Projekten sorgt sie für eine Wasserstoff-Versorgungsperspektive am Niederrhein.

Die umfangreichen Unterlagen sind bis einschließlich 16. Februar auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf unter https://www.brd.nrw.de/Services/Offenlagen zugänglich sowie in dem zentralen Internetportal https://www.uvp-verbund.de (§ 20 UVPG) einzusehen.

Zum Vorhaben
Die 8,4 Kilometer lange Leitung wird größtenteils im Bereich vorhandener Wege- und Straßenflächen sowie in Parallellage zu vorhandenen Leitungen durch die Städte Voerde, Dinslaken und Duisburg verlaufen.

Im Norden beginnt sie nahe der bestehenden Gasdruckregel- und Messanlage „In den Eichen“ (Rahmstraße, Voerde) der Thyssengas, passiert im Bereich der Frankfurter Straße das im Rückbau befindliche Kraftwerk Voerde, unterquert die Emscher in Dinslaken auf Höhe der entfernten und neu zu errichtenden Eisenbahnbrücke, verläuft teilweise parallel zur Bahnlinie weiter in Richtung Duisburg und erreicht auf Höhe des FFH- und Vogelschutzgebietes „Rheinaue Walsum“ die Stadtgrenze.

Danach passiert die Trasse das Siedlungsgebiet Alt-Walsum sowie das Gelände des Kraftwerks Walsum. Östlich der Römerstraße soll eine Armaturenstation errichtet werden sowie der Anschluss an die geplante Wasserstoff-Leitung Dorsten-Hamborn (DoHa) erfolgen.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis spätestens 2. März Einwendungen erheben. Dies sollte möglichst elektronisch per E-Mail an das Postfach PFV.Voerde.Walsum@brd.nrw.de erfolgen.

Darüber hinaus können Einwendungen weiterhin auch schriftlich (bitte Name, Postanschrift, ggf. E-Mail-Adresse und den Betreff „Planfeststellungsverfahren Voerde-Walsum“ und das Aktenzeichens 25.05.02.01-01/25 angeben) bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf, erhoben werden.

Deutschlandticket für Azubis im Elektrohandwerk bei der DVG erhältlich  
Zum 1. Februar 2026 wird das Deutschlandticket Job für Auszubildende im Elektrohandwerk in Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es ist ab sofort auch bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) über das Jobticketportal auf der DVG-Webseite erhältlich. Der Abschluss der Abonnements kann durch den jeweiligen Ausbildungsbetrieb oder die Auszubildenden selbst erfolgen.  

Das Ticket kostet 37,80 Euro pro Monat und gilt bundesweit im öffentlichen Nahverkehr (2. Klasse). Das Ticket kann digital bestellt und anschließend als digitales Ticket (Wallet/QR-Code) genutzt werden. Der QR-Code wird dabei automatisch monatlich aktualisiert. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Auszubildende im Elektrohandwerk in NRW.  

Weitere Informationen zum Ticket und zu den teilnehmenden Ausbildungsbetrieben gibt es auf der Internetseite der DVG unter www.dvg-duisburg.de/tickets/deutschlandticket/deutschlandticket-azubi.

DCC versorgt bereits mehr als 25.000 Haushalte und baut Glasfasernetz 2026 weiter aus
Die Duisburg CityCom (DCC) baut ihr Glasfasernetz in der Stadt konsequent aus und hat dabei auch im Jahr 2025 wieder erhebliche Fortschritte gemacht. Fast 25.000 Haushalte in Duisburg kann die DCC inzwischen mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen. 6.000 Wohneinheiten sind im Jahr 2025 hinzugekommen.

Allein im vergangenen Jahr kamen rund 40 Kilometer Netz hinzu. Damit betreibt der kommunale IT-Dienstleister nun schon rund 290 Kilometer Glasfasernetz in der Stadt. „Die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen wächst rasant. Leistungsfähige Glasfasernetze sind in allen Lebensbereichen unverzichtbar und bestimmen zunehmend den Pulsschlag einer Stadt. Deshalb investieren wir weiter in den Ausbau und erweitern diese Lebensadern der Zukunft in Duisburg“, sagt Stefan Soldat, Geschäftsführer der DCC.

DCC prüft Übernahme linksrheinischer Ausbaugebiete
Auch für das Jahr 2026 hat sich die DCC wieder enorme Erweiterungsschritte vorgenommen. „Unser Plan sieht vor, im Jahr 2026 weitere 50 Kilometer Glasfasernetz hinzuzubauen und damit weitere rund 7.500 Haushalte mit unserem Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen zu können“, erklärt Almir Tutic, Geschäftsführer der DCC.

In den linksrheinischen Duisburger Stadtteilen Homberg, Hochheide und Rheinhausen wird die DCC weitere interessierte Duisburger Haushalte im Rahmen der Trassen- und Gebietsverdichtung an das dort schon verfügbare DCC-Glasfasernetz anschließen. Die Stadt Duisburg hat die im November 2022 vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beendet, da die Ausbauzusagen bislang nicht umgesetzt wurden.

Um die dadurch entstandenen Lücken in den linksrheinischen Ausbaugebieten der Ortsteile Baerl, Homberg, Asterlagen und Friemersheim zu schließen, prüft die DCC aktuell den wirtschaftlichen Ausbau. Für die genannten Gebiete ist die DCC momentan in der Detailplanung. So wird die DCC das Interesse für den Ausbau des Netzes im Ortsteil Baerl ab April 2026 erfragen. Sollten sich dort 40 Prozent oder mehr der Haushalte für einen Glasfaseranschluss der DCC entscheiden, startet der Trassenausbau – Anschluss- oder Ausbaukosten entstehen nicht.

In Asterlagen und Homberg wird die DCC noch in 2026 in die Vermarktung einsteigen. In Friemersheim soll der Erstausbau des Glasfasernetzes in 2026 starten. Über alle Ausbauaktivitäten in den angesprochenen Stadtteilen wird die DCC die betreffenden Haushalte in den kommenden Monaten gesondert durch Informationskampagnen informieren.

Wer Interesse an einem Glasfaseranschluss hat, kann zwischenzeitlich unter duisburgcity.com/anfrage das Interesse bekunden.

Weiterer Netzausbau auch rechtsrheinisch
Auch auf der anderen Rheinseite wird die DCC im Jahr 2026 weitere Duisburger Haushalte im Rahmen der Trassen- und Gebietsverdichtung an das dort schon verfügbare DCC-Glasfasernetz anschließen. Hier bestehen bereits in den Stadtteilen Neuenkamp, Altstadt, Hamborn, Neumühl, Wanheimerort und Buchholz Anschlussmöglichkeiten an das Hochgeschwindigkeits-Internet der DCC. In den Stadtteilen Huckingen und Rahm läuft die Ausbauphase. Und für den Stadtteil Wedau laufen derzeit die Planungen für einen Vermarktungsstart zum Ende des Jahres 2026.

Allerschnellste Datenübertragungsraten garantiert
Schneller als das Internet aus Duisburg für Duisburg geht es nicht: Denn die DCC verlegt den Anschluss bis in die Wohnung (Fiber To The Home). Das garantiert allerschnellste Datenübertragungsraten. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich.

Ob in einer Immobilie schon heute ein Glasfaseranschluss durch die DCC möglich ist, kann per einfacher Online-Abfrage unter glasfaserduisburg.de geprüft werden. Das schnellste Internet der DCC gibt es für alle angeschlossenen Haushalte schon ab 19,99 Euro pro Monat. Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de.

Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.    

Olympia 2026: Eintrittskarte oder Lottoschein? Nicht jedes Ticket berechtigt zum Einlass
Übernächste Woche starten die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien. Für viele Fans entscheidet sich der Wettkampf allerdings schon früher – beim Kauf der Tickets. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland warnt: Wer kurz vor Beginn der Spiele noch nach günstigen Preisen sucht oder für bereits ausverkaufte Sessions Karten ergattern will, stößt im Netz schnell auf Angebote außerhalb der offiziellen Verkaufswege – mit teils gravierenden Risiken.

Wer kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 noch auf der Suche nach Eintrittskarten ist, sollte Angebote genau unter die Lupe nehmen. Sonst kann der Wettkampfbesuch schnell ins Wasser fallen. Bild: KI-generiert

Gerade kurz vor Beginn der Spiele suchen Fans noch nach Karten für begehrte Wettbewerbe. „Dann greifen sie möglicherweise zu Angeboten, die seriös wirken, am Ende aber zum Problem werden können“, sagt Dr. Stephan Riegger, Jurist beim EVZ Deutschland.

Dabei ist der Weiterverkauf von Olympiatickets sehr streng geregelt. Die personalisierten Eintrittskarten dürfen ausschließlich über den offiziellen Wiederverkaufsweg weitergegeben werden, den die Organisatoren der Spiele zur Verfügung stellen: Über die offizielle Ticket-App können Karteninhaber gezielt auswählen, welche Tickets sie über die offizielle Plattform weiterverkaufen möchten.

Last-Minute-Interessenten sollten deshalb ausschließlich dort suchen und zugreifen. Denn Karten aus anderen Quellen können gesperrt werden – der Zutritt bleibt dann trotz gültig wirkender Eintrittskarte verwehrt. „Wer Olympiakarten außerhalb der offiziellen Kanäle kauft, kauft immer ein Risiko mit“, betont Riegger.

Besonders bitter: Ein Olympiabesuch ist meist mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Anreise, Unterkunft und Urlaubstage sind häufig weit im Voraus geplant und bezahlt. „Bleibt der Einlass am Veranstaltungstag verwehrt, ist der Schaden schnell vierstellig – und in vielen Fällen werden die Betroffenen auf ihren Kosten sitzen bleiben“, erklärt der Jurist.

Veranstalter haben den Weiterverkauf über Ticketbörsen im Blick und gehen zum Teil gegen Plattformbetreiber vor. Das zeigt ein aktuelles, noch nicht rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Hamburg zum Weiterverkauf von Bundesliga-Tickets für Heimspiele des FC St. Pauli.

In dem Verfahren gegen die Plattform Viagogo stellten die Richter klar, dass unautorisierte Zweitmarktplattformen deutlich darauf hinweisen müssen, dass die über sie angebotenen Karten vom Veranstalter gesperrt werden können – und der Zutritt zur Veranstaltung dann verweigert wird. „Das Urteil macht deutlich: Der Kauf eines Tickets bedeutet nicht automatisch den Zugang zur Veranstaltung“, betont Riegger.

Für Olympia-Fans zieht der Jurist deshalb eine klare Konsequenz: „Sicher ist nur, was offiziell ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt ausschließlich den vorgesehenen Wiederverkaufsweg. Sonst droht der Olympia-Traum an der Ticket-Realität zu scheitern.“ Alles rund um Olympia 2026


MSV Duisburg – Jahn Regensburg: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Jahn Regensburg am Samstag, 24. Januar, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
ab Hauptbahnhof (Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr.

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

63. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22. Januar
Am Donnerstag, 22. Januar 2026, jährt sich die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, ein Meilenstein der deutsch-französischen Freundschaft und ein Fundament für Frieden, Verständigung und Zusammenarbeit in Europa. Das Schulministerium nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, die enge und lebendige Zusammenarbeit mit Frankreich im Bildungsbereich zu würdigen und zugleich ihre besondere Bedeutung zu unterstreichen.

Schulministerin Dorothee Feller: „Gerade in einer Phase, in der die Demokratie und der europäische Zusammenhalt unter Druck stehen, kommt der grenzüberschreitenden schulischen Zusammenarbeit eine zentrale Rolle zu. Internationale Begegnungen, Spracherwerb und gemeinsame Bildungsprojekte machen den europäischen Gedanken erfahrbar und stärken junge Menschen in ihrer demokratischen Haltung.“

Die deutsch-französische Zusammenarbeit sei weit mehr als ein historisches Versprechen, sie sei ein Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft, betonte die Schulministerin. „Wenn Schülerinnen und Schüler einander begegnen, gemeinsam lernen, arbeiten und leben, dann wachsen Verständnis, Respekt und Vertrauen. Das ist gelebte Demokratiebildung und ein starkes Signal für ein geeintes Europa.“

Europaminister Nathanael Liminski: „Durch Sprachvermittlung und Austauschformate leisten Schulen einen unverzichtbaren Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft. Sie öffnen jungen Menschen Türen zueinander, wecken Neugier, stärken Vertrauen und schaffen Respekt. Wenn wir sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind, dann ist jeder Einsatz für grenzüberschreitende Verständigung zugleich eine Investition in den europäischen Zusammenhalt von morgen.“

Frankreich ist seit vielen Jahren ein Schwerpunktland der internationalen Zusammenarbeit des nordrhein-westfälischen Schulministeriums. Zahlreiche Projekte zur Förderung der französischen Sprache sowie im Bereich des schulischen und beruflichen Austauschs prägen den intensiven und kontinuierlichen Dialog. Seit 2008 arbeitet das Schulministerium eng mit mehreren Regionen in Frankreich zusammen.

Ziel dieser Kooperationen ist es, die Mobilität junger Menschen im deutsch-französischen und europäischen Bildungs- und Wirtschaftsraum zu fördern und langfristige Partnerschaften zu festigen. Die Zusammenarbeit mit der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur wurde im Jahr 2025 bereits zum dritten Mal verlängert, weitere Partnerschaften bestehen mit den Regionen Hauts-de-France, Auvergne-Rhône-Alpes sowie mit Versailles.

„Schüler- und Schulaustausche nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Sie ermöglichen es jungen Menschen, in den Alltag des Partnerlandes einzutauchen, kulturelle Vielfalt unmittelbar zu erleben und tragfähige Freundschaften zu schließen. Solche Begegnungen sind häufig auch ein entscheidender Impuls für die Wahl und das Weiterlernen der Partnersprache Französisch“, so Ministerin Feller.

Um die Zusammenarbeit mit Frankreich weiter zu stärken, unterstützt Nordrhein-Westfalen seit 2024 gezielt bestehende und neue Schulpartnerschaften in französischen Partnerregionen – sowohl durch Reisekostenzuschüsse für Begegnungen als auch durch Projektmittel für virtuelle Austauschformate. Damit werden internationale Erfahrungen auch unabhängig von räumlichen oder finanziellen Hürden ermöglicht. Fast 500 Schulen in Nordrhein-Westfalen haben eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Frankreich.

Ein zentraler Baustein der Zusammenarbeit ist die Förderung der französischen Sprache. Nordrhein-Westfalen setzt dabei auf unterschiedliche Maßnahmen, die Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Partnersprache erleichtern und sie langfristig für das Weiterlernen motivieren. Französisch ist nach Englisch die am häufigsten erlernte Fremdsprache an nordrhein-westfälischen Schulen.

Grundlage ist die deutsch-französische Sprachstrategie, auf die sich beide Länder gemeinsam verständigt haben. Ziel dieser Vereinbarung ist es, dass mehr junge Menschen frühzeitig mit der Sprache des Nachbarlandes in Kontakt kommen und positive Lernerfahrungen machen. In Nordrhein-Westfalen werden diese Ziele in konkreten schulischen Projekten umgesetzt.

Dazu gehören unter anderem sogenannte Peer-Education-Programme. Hier begeistern Schülerinnen und Schüler andere Jugendliche für Französisch – etwa, indem sie von eigenen Austausch­erfahrungen berichten oder zeigen, wie vielfältig und alltagsnah die französische Sprache und Kultur sind. Lernen auf Augenhöhe macht die Sprache greifbar und senkt Hemmschwellen.

Mit dem DELF scolaire intégré wird Schülerinnen und Schülern zudem der Erwerb eines international anerkannten französischen Sprachzertifikats innerhalb des schulischen Französischunterrichts ermöglicht. Die Prüfungen finden in den Schulen statt, sodass organisatorische und finanzielle Hürden reduziert werden. Das stärkt die Motivation und macht Sprachlernen sichtbar und anerkannt. In diesem Schuljahr nehmen in Nordrhein-Westfalen rund 4.600 Schülerinnen und Schüler aus 77 Schulen am Projekt DELF scolaire intégré teil.

Ein besonderes Angebot ist das Abibac, das zurzeit an zwölf Gymnasien in Nordrhein-Westfalen erworben werden kann. Im bilingualen Unterricht erreichen die Schülerinnen und Schüler vertiefte Französischkenntnisse und erwerben gleichzeitig das deutsche Abitur und das französische Baccalauréat. Das Abibac schafft erweiterte Bildungs- und Studiermöglichkeiten in beiden Ländern und steht exemplarisch für das dichte Bildungsnetzwerk, das Deutschland und Frankreich gemeinsam knüpfen.

Ministerin Feller abschließend: „Der Jahrestag des Élysée-Vertrags macht deutlich: Die Partnerschaft zwischen Schulen in Frankreich und Nordrhein-Westfalen ist lebendig, zukunftsgerichtet und unverzichtbar. Sie füllt den europäischen Gedanken mit Leben – im Klassenzimmer, im Austausch und im gemeinsamen Lernen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt in Europa.“

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 1. Februar 2026 um 15 Uhr macht Frank Piel mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje



Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro betraf bis zu 4,8 Millionen Jobs
Geschätzte Verdienstsumme der betroffenen Beschäftigungsverhältnisse stieg zum 1. Januar 2026 um bis zu 275 Millionen Euro
• Frauen sowie Beschäftigte im Gastgewerbe profitierten besonders häufig

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Basis der Verdiensterhebung vom April 2025 waren von der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2026 deutschlandweit bis zu 4,8 Millionen Jobs betroffen. Demnach lag knapp jedes achte Beschäftigungsverhältnis (rund 12 %) im April 2025 rechnerisch unterhalb des Mindestlohns von 13,90 Euro pro Stunde.

 Werden diese Jobs mit dem neuen Mindestlohn vergütet, ergibt sich für die betroffenen Beschäftigten eine geschätzte Steigerung der Verdienstsumme um bis zu 6 % beziehungsweise 275 Millionen Euro. Bei der Schätzung wurde angenommen, dass alle betroffenen Beschäftigten mindestens den zuletzt gültigen Mindestlohn von 12,82 Euro erhalten hatten. Lohnsteigerungen nach April 2025 wurden nicht berücksichtigt. Bei gleichbleibender Beschäftigtenzahl und -struktur sind die Ergebnisse daher überschätzt und somit als Obergrenzen zu verstehen.

Bei einer ersten Schätzung auf Basis der Verdiensterhebung von April 2024 ergab sich noch die Zahl von 6,6 Millionen Jobs, die von der Erhöhung betroffen gewesen wären. Dass diese Zahl nun nach den Ergebnissen von April 2025 niedriger liegt, lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass in der Zwischenzeit Lohnerhöhungen stattgefunden haben.

Frauen und Beschäftigte im Gastgewerbe profitierten besonders von der Erhöhung auf 13,90 Euro
Da Frauen häufiger als Männer in gering bezahlten Jobs arbeiten, profitierten sie nach der Schätzung überdurchschnittlich häufig von der Mindestlohnerhöhung: In rund 14 % der von Frauen ausgeübten Jobs erhöhte sich demnach der Stundenverdienst, bei Männern waren es nur rund 11 %.

Auch bei den Branchen gab es Unterschiede: Besonders stark betroffen waren das Gastgewerbe mit 47 % sowie die Branchen "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" mit 37 % und "Kunst, Unterhaltung und Erholung" mit 33 % aller Jobs. Am wenigsten betroffen war die Branche "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung" mit gut 1 %.

Regional zeigten sich ebenfalls Unterschiede: In Ostdeutschland lag der Anteil der betroffenen Beschäftigungsverhältnisse mit rund 14 % höher als in Westdeutschland mit rund 12 %. Über alle Bundesländer hinweg wies Sachsen mit knapp 15 % den höchsten Anteil an betroffenen Jobs auf, während in Bayern mit 10 % der geringste Anteil verzeichnet wurde.

Voraussichtlich maximal 7 Millionen Jobs von der zweiten Erhöhungsstufe auf 14,60 Euro betroffen Zum 1. Januar 2027 soll der Mindestlohn erneut steigen – auf 14,60 Euro pro Stunde. Auf Basis der Verdiensterhebung vom April 2025 werden geschätzt maximal 7 Millionen Jobs von der vorgesehenen Erhöhung betroffen sein. Dies entspricht rund 18 % der Beschäftigungsverhältnisse.

Werden diese Jobs ab 1. Januar 2027 mit 14,60 Euro entlohnt, ergibt sich eine weitere Steigerung der geschätzten Verdienstsumme um rund 4 % oder rund 315 Millionen Euro im Vergleich zum Zeitpunkt der ersten Erhöhungsstufe ab 1. Januar 2026.

Für die Berechnung wurde angenommen, dass alle betroffenen Beschäftigten mindestens den ab 1. Januar 2026 gültigen Mindestlohn von 13,90 Euro erhalten. Auch bei dieser Schätzung wurden Lohnsteigerungen nach April 2025 nicht berücksichtigt. Somit sind auch diese Ergebnisse überschätzt und als Obergrenzen zu verstehen.

NRW: Zahl der jungen Menschen mit Eingliederungshilfe bei seelischen Problemen seit 2014 mehr als verdoppelt
* Rund 44.000 junge Menschen haben im Jahr 2024 Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer Behinderung nach § 35a SGB VIII erhalten.
* 62 % der jungen Menschen waren 10 bis unter 18 Jahre alt.
* 90 % besuchten eine Schule oder Ausbildungsstätte.

Die Zahl der jungen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen eine Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer Behinderung nach § 35a SGB VIII in Anspruch genommen haben, hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, meldeten die Jugendämter im Jahr 2024 knapp 44.000 junge Menschen mit Eingliederungshilfe.



Laut Gesetz haben Kinder oder Jugendliche hierauf Anspruch, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als 6 Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Seelische Probleme, die einen Anspruch begründen, können z. B. Ängste, Depressionen, Traumatisierungen oder Essstörungen sein. Die Erhebung erstreckt sich auf junge Menschen, die eine ambulante, teilstationäre oder vollstationäre Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII erhalten. Im Jahr 2014 hatte die Zahl der Eingliederungshilfen noch bei knapp 19.000 gelegen. Seitdem ist sie kontinuierlich gestiegen.

Allein gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg von rund 10 %. Zu beachten ist, dass es sich bei der Zahl der Eingliederungshilfen um eine Mindestzahl handelt, da einige Kommunen in den Berichtsjahren 2023 und 2024 keine oder nur unvollständige Daten melden konnten.

62 % der jungen Menschen in Eingliederungshilfe waren 10 bis unter 18 Jahre alt
Im Jahr 2024 war knapp ein Viertel der jungen Menschen, die Eingliederungshilfe erhielten, unter 10 Jahre alt. Weitere 62 % waren 10 bis unter 18 Jahre alt. Die übrigen 13 % der Personen, die Eingliederungshilfe in Anspruch nahmen, waren junge Erwachsene im Alter von 18 bis unter 27 Jahren.

Etwa 90 % der Kinder und Jugendlichen in Eingliederungshilfe besuchten eine Schule oder Ausbildungsstätte Nach Meldung der Jugendämter befand sich mit 90 % der Großteil der jungen Menschen in Eingliederungshilfe in Schule oder Ausbildung; das waren knapp 28.900. Knapp 40 % von diesen waren Grundschülerinnen und Grundschüler. Es folgten Schülerinnen und Schüler in Förder- und Sonderschulen sowie in Schulen mit mehreren Bildungsgängen mit jeweils circa 19 %.

Altenarbeit in Kommunen Handreichung in aktualisierter Auflage erschienen
Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Unterstützung bei Hilfebedürftigkeit sind entscheidend dafür, dass Menschen an ihrem Wohnort gut und selbstständig alt werden können. Den Kommunen kommt dabei eine wichtige Rolle zu, die im Sozialgesetzbuch festgeschrieben ist.

Mit dem Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“ unterstützt die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen Kommunen dabei, eine bedarfsgerechte Seniorenarbeit aufzubauen. Im Fokus des nun in zweiter aktualisierter Auflage erschienenen Themenhefts stehen Beratungsangebote für ältere Bürgerinnen und Bürger, Orte der Begegnung sowie die Förderung ehrenamtlichen Engagements.

Die Handreichung richtet sich an Fachleute in Seniorenarbeit, Verwaltung und Politik sowie Mitglieder von Seniorenvertretungen, Seniorenbüros und anderen Seniorenorganisationen. Sie zeigt Methoden einer kommunalen Altenplanung auf, die die Vielfalt der Lebenslagen im Alter berücksichtigt und die relevanten Akteure vor Ort beteiligt.

Aktuelle Fallbeispiele aus Kommunen geben Anregungen, wie Seniorenberatung, Begegnungsangebote und Engagementförderung entwickelt werden können. Zudem werden aktuelle Vorgaben und Programme der Bundesländer vorgestellt. Die Handreichung gibt Seniorenvertretungen Fragen an die Hand, mit denen sie auf Politik und Verwaltung zugehen und den Ausbau der Altenarbeit unterstützen können.

Die Handreichung stellt auch die rechtlichen Grundlagen der Altenarbeit in Kommunen dar. Eine zentrale Rolle kommt § 71 SGB XII zu, der Landkreise und kreisfreie Städte verpflichtet, ein Mindestmaß an Beratung und offenen Hilfsangeboten für ältere Menschen zu gewährleisten. Die aktualisierte Handreichung macht deutlich, dass sich immer mehr Bundesländer und Kommunen bei ihren Angeboten für Ältere explizit auf § 71 SGB XII beziehen. 

Das Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“ kann kostenfrei bestellt oder als pdf heruntergeladen werden. Eine telefonische Bestellung ist unter 0228 / 24 99 93 0 möglich.

Dieselpreis steigt, Benzin nahezu gleichbleibend Rohölpreis seit der Vorwoche unverändert / Starke Verteuerung gegenüber Vorjahrespreisen
Während die Spritpreise für die Fahrer von Benzin-Pkw im Vergleich zur vergangenen Woche nahezu unverändert sind, müssen Dieselfahrer mehr bezahlen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel aktuell 1,742 Euro – ein minimaler Rückgang gegenüber der Vorwoche um 0,1 Cent je Liter.

Diesel hat sich dagegen um 1,1 Cent verteuert und kostet jetzt 1,698 Euro. Damit hat sich Diesel innerhalb von rund einem Monat um mehr als elf Cent je Liter verteuert und kostet aktuell so viel wie vor etwa einem Jahr.

Damals kostetet Rohöl der Sorte Brent jedoch fast 80 US-Dollar je Barrel und damit rund 15 Dollar mehr als derzeit. Zwar notierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar schwächer, allerdings ergibt sich aus Sicht des ADAC in Summe deutliches Potenzial für geringere Dieselpreise. Super E10 liegt preislich aktuell in etwa auf dem Niveau des Vorjahres – auch hier stellt sich die Frage, ob es nicht angesichts des deutlich niedrigeren Rohölpreises spürbar billiger sein müsste.

Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, möglichst abends zu tanken, dann sind die Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

"Reise + Camping" präsentiert Marken und Destinationen für jeden Urlaubswunsch
Ob Camping, Kreuzfahrt oder Pauschalreise - die "Reise + Camping" weckt vom 25. Februar bis 1. März wieder die Vorfreude auf Urlaub. Der Ticketverkauf für Nordrhein-Westfalens größte Ferienmesse hat begonnen. Fünf Tage lang dreht sich alles um Reisen, Caravaning, Camping, Outdoor und Fahrradmobilität. Gemeinsam mit der "Fahrrad Essen", die einen Tag später startet, präsentieren sich rund 750 Aussteller, Marken und Destinationen aus 15 Ländern.

Ein überarbeitetes Hallenkonzept soll den Erlebnischarakter deutlich stärken. Herzstück des neuen Konzepts ist die Neugestaltung der Halle 7 mit dem Fokus auf Camping in all seinen Facetten. Dort ist auch der Themenbereich Wandern und Reisen angesiedelt. idr - Infos: http://www.reise-camping.de und http://www.fahrrad-essen.de



NRW: Mehr als ein Drittel der 16- bis 74-Jährigen nutzte 2025 KI-Tools
* Über die Hälfte der unter 45-Jährigen nutzte generative KI.
* 7 % der 16- bis 74-Jährigen nutzten eine Programmiersprache

Im Jahr 2025 gaben 37 % der 16- bis 74-Jährigen in Nordrhein-Westfalen an, in den letzten drei Monaten generative KI-Tools wie z. B. ChatGPT, Gemini oder Microsoft Copilot verwendet zu haben, um neue Inhalte wie z. B. Text, Bilder, Programmcode oder Videos zu erstellen.



Wie das Statistische Landesamt anhand von aktuellen Ergebnissen der europäischen Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT) weiter mitteilt, lag der Anteil bei den Männern mit 41 % höher als bei den Frauen mit 33 %.

Mehr als die Hälfte der unter 45-Jährigen nutzte generative KI Erwartungsgemäß zeigten sich auch altersspezifische Unterschiede: Während über die Hälfte (54 %) der Bevölkerung im Alter von 16 bis 44 Jahren angab, in den vergangenen drei Monaten KI-Tools genutzt zu haben, war es in der Altersgruppe der 45- bis 74-Jährigen nur gut ein Fünftel (22 %). Die Nutzung generativer KI-Tools wurde 2025 erstmals erhoben.

Die Befragten haben zudem Angaben zu ihren Softwarekenntnissen und ihren Fähigkeiten zur Erstellung digitaler Inhalte gemacht. 7 % der 16- bis 74-Jährigen nutzten eine Programmiersprache Mit 54 % hat über die Hälfte der 16- bis 74-jährigen nach eigener Aussage in den drei Monaten vor der Erhebung Textverarbeitungs-Software, wie z. B. Word oder Google Docs verwendet. Im Jahr 2021 lag der Anteil noch bei 46 %. Tabellenkalkulations-Software, wie z. B. Excel oder Google Sheets verwendeten wiederum 40 % (2021: 33 %).

Weitere 38 % gaben an, mithilfe von Programmen Fotos, Videos oder Audio-Dateien editiert zu haben (2021: 31 %), während 29 % (Multimedia-)Dateien, wie z. B. Präsentationen, grafische Darstellungen oder Videos bestehend aus mehreren Elementen wie Text, Bildern, Tabellen, Diagrammen, Animationen oder Klangelementen, erstellt haben (2021: 25 %).

Zudem nutzten 7 % eine Programmiersprache um ein Programm zu schreiben (2021: 5 %). Damit sahen sich knapp unter einer Million Menschen im Alter von 16 bis 74 Jahren in Nordrhein-Westfalen in der Lage zu programmieren.

Öffentliche Schulden im 3. Quartal 2025 um 2,1 % höher als im Vorquartal
Öffentlicher Schuldenstand steigt um 54,8 Milliarden Euro auf 2 608,8 Milliarden Euro

Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3. Quartals 2025 mit 2 608,8 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem Vorquartal um 2,1 % oder 54,8 Milliarden Euro.

Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.

Schulden des Bundes erhöhen sich um 2,5 %
Die Schulden des Bundes stiegen zum Ende des 3. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal um 44,0 Milliarden Euro (+2,5 %) auf 1 808,4 Milliarden Euro. Unter anderem erhöhte das "Sondervermögen Bundeswehr" seine Verschuldung um 17,4 % oder 4,9 Milliarden Euro auf 33,2 Milliarden Euro.

Schulden der Länder steigen um 0,7 %
Die Länder waren zum Ende des 3. Quartals 2025 mit 613,9 Milliarden Euro verschuldet, dies entspricht einem Zuwachs um 4,1 Milliarden Euro (+0,7 %) gegenüber dem Vorquartal. Der stärkste Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wurde für Baden-Württemberg mit +8,7 % ermittelt. Auch in Hessen (+2,8 %) und Brandenburg (+2,5 %) stiegen die Schulden.

In Baden-Württemberg ergibt sich der Zuwachs unter anderem aufgrund einer Kapitalerhöhung beim Energieversorger "EnBW Energie Baden-Württemberg AG". In Hessen ist jeweils im 3. Quartal eines Jahres die letzte Möglichkeit, für das aktuelle Haushaltsjahr großvolumige Kredite am Kapitalmarkt aufzunehmen.

In Brandenburg wurde eine größere Anleihe ausgegeben. Prozentual am stärksten gegenüber dem Vorquartal sanken die Schulden in Niedersachsen (-3,6 %), im Saarland (-3,1 %) und in Schleswig-Holstein (-2,8 %). In Niedersachsen wurden keine neuen Kredite im aktuellen Quartal aufgenommen, es fanden aber höhere Tilgungen statt.

Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände wachsen um 3,7 %
Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden nahm die Verschuldung zum Ende des 3. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal zu. Sie stieg um 6,7 Milliarden Euro (+3,7 %) auf 186,5 Milliarden Euro. Den höchsten prozentualen Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wiesen dabei die Gemeinden und Gemeindeverbände in Baden-Württemberg (+13,0 %) auf, gefolgt von Bayern (+5,3 %) und Mecklenburg-Vorpommern (+4,4 %).

In Baden-Württemberg ist der Zuwachs ebenfalls auf die Kapitalerhöhung beim Energieversorger "EnBW Energie Baden-Württemberg AG" zurückzuführen. Einen Rückgang der Verschuldung gab es wie schon im 1. und 2. Quartal 2025 lediglich in Thüringen (diesmal -2,1 %). Die Verschuldung der Sozialversicherung sank im 3. Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Millionen Euro (-1,7 %) auf 9,6 Millionen Euro.

Starke Partner am Start: Ausbildungsoffensive macht Station an der Gesamtschule Walsum
Die Gesamtschule Walsum in Duisburg startete mit einem klaren Fokus auf die berufliche Zukunft in den Schultag. Vor rund 90 Oberstufenschülern präsentierte die Ausbildungsoffensive ein praxisnahes Veranstaltungsformat, bei dem Azubis und dual Studierende auf Augenhöhe über ihren Einstieg ins Berufsleben berichteten.

Für den passenden Rahmen sorgte Moderator Jan Schmitz (Radio Vest), der durch die Talkrunde führte und den jungen Fachkräften gezielt praxisnahe Einblicke entlockte. Mit der TARGOBANK, den Evangelischen Kliniken Niederrhein, der DVV (Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) sowie schauinsland-reisen bildete der Termin eine breite Vielfalt möglicher Berufsfelder ab – von kaufmännischen Tätigkeiten bis hin zu sozialen Berufen und technischen Ausbildungswegen.

Auf der Bühne berichteten Azubis etwa, wie sie bei der Bank bereits früh Verantwortung im Kundenkontakt übernehmen, welche besonderen Herausforderungen der Klinikalltag mit Schichtsystem bereithält oder wie eine Ausbildung bei einem kommunalen Energieversorger konkret abläuft. Auch bei schauinsland-reisen gaben junge Nachwuchskräfte einen spannenden Einblick in die Welt eines internationalen Reiseveranstalters – von der Buchungsabwicklung bis zur Kundenberatung.

Nach der Talkrunde ging es an den Unternehmensständen direkt weiter: Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche, stellten Fragen zu Bewerbungsverfahren, Anforderungen sowie Aufstiegschancen und erhielten konkrete Tipps zur Berufsorientierung. Dass die Azubis dabei als direkte Ansprechpartner zur Verfügung standen, erwies sich erneut als Türöffner.

Hendrik Schaffart, Berufsorientierungslehrer der Gesamtschule Walsum, zog ein positives Fazit: „Das zweite Jahr in Folge hat uns die Ausbildungsoffensive besucht und es war erneut sehr erfolgreich.“ Die Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs - mit weit über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr.

Gemeinsam mit Kindern die Bibel erkunden und verstehen
Workshop mit Bilderbuchautor für Religionslehrende, Eltern und Interessierte Das Evangelische Schulreferat Duisburg/Niederrhein lädt zusammen mit dem Bildungswerk FRIEDA Eltern, Großeltern und Interessierte zu einem besonderen Workshop zum Thema „Gemeinsam mit Kindern die Bibel erkunden und verstehen“ ein.

Der bekannte Bilderbuchautor M. Florian Walz zeigt am 30. Januar 2026 von 17 bis 20 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14, in Duisburg-Stadtmitte interaktiv und bildhaft, wie Bibelverse so zugänglich gemacht werden, dass diese Kindern verständlicher vermittelt werden können.

Die Teilnahme an dem dreistündigen Workshop kostet 12 Euro, Anmeldungen sind per Mail unter schulreferat.duisburg-niederrhein@ekir.de bis zum 28.1. möglich. Infos zum Schulreferat und zum Workshop gibt es im Netz unter https://schulreferat.duisburg-niederrhein.ekir.de.

IHKs: Bessere Infrastruktur muss in den Fokus rücken
Gesperrte Rheinbrücken zunehmend Wirtschaftsrisiko
Unternehmen können immer mehr Brücken im Rheinland gar nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Dies ist längst kein reines Infrastrukturproblem mehr. Die Brücken entwickeln sich zu einem ernsthaften Risiko für den Wirtschaftsstandort. Die IHKs im Rheinland fordern daher von der Politik schnelles Handeln.

Durch die maroden Brücken verlieren Unternehmen Zeit und Planungssicherheit. Und sie fallen im Wettbewerb zurück. Zusätzlich werden Lieferketten unterbrochen und Umwege verursachen zusätzliche Kosten. Das belastet Umwelt wie Beschäftigte gleichermaßen.

Im Februar erwartet die Wirtschaft in der Region weitere Einschränkungen: Dann beginnen die Ablastungen der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf auf 3,5 Tonnen und der Bonner Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) auf 7,5 Tonnen. Bereits zuvor waren mit der Josef-Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf und der Uerdinger Brücke zwischen Krefeld und Duisburg zentrale Rheinquerungen für den Wirtschaftsverkehr weitgehend ausgefallen.

„Kaum irgendwo sonst sind die Folgen kaputter Straßen und Brücken sichtbarer als im Rheinland. Hinzu kommt: Die Brücken über den Rhein sind besondere Nadelöhre: Fällt eine aus, dann heißt das besonders lange Umwege und zusätzliche Staus auf den verbleibenden Querungen. Rheinbrücken haben also ein besonders hohes Infarktrisiko für den Wirtschaftsstandort. Unsere Politik muss das noch stärker in den Fokus nehmen. Die Verkehrspolitik darf nicht an NRW vorbeigehen“, betont Ocke Hamann, Geschäftsführer bei der Niederrheinischen IHK und verkehrspolitischer Sprecher der IHK NRW.

Hohe Ausfallkosten durch marode Brücken
180 Millionen Euro pro Jahr: So hoch sind die Ausfallkosten, weil die vier genannten Rheinbrücken nur eingeschränkt genutzt werden können. Das haben die Industrie- und Handelskammern ausgerechnet. Zahlreiche Brücken müssen neu gebaut werden – darunter auch die Fleher Brücke in Düsseldorf. Teils werden sie erweitert, wie die Bonner Nordbrücke. Entscheidend dabei ist das Tempo: Planung und Genehmigungen müssen beschleunigt werden.

Darüber hinaus muss das Land NRW deutlich stärker koordinieren. Bund, Land, Kommunen und Bahn als unterschiedliche Baulastträger müssen ihre Maßnahmen abstimmen, um zusätzliche Engpässe zu vermeiden. Ebenso notwendig sind Umleitungskonzepte, die gemeinsam mit den Städten entwickelt werden. Sie sollten die bestehenden Restriktionen berücksichtigen und weitere Brückenausfälle einkalkulieren.

Schnellere und pragmatischere Lösungen
Ebenfalls ein zentraler Punkt: Denkmalschutz. Da die Rheinbrücken auch Funktionsbauwerke sind, braucht es hier pragmatische Ausnahmen durch das zuständige Ministerium. Nur so kann es gelingen, Neubauten oder Ersatzlösungen nicht weiter zu verzögern.

Auch auf der rechtlichen Ebene sieht die IHK-Initiative Rheinland Handlungsbedarf: Um Klagen gegen Infrastrukturprojekte zügig zu bearbeiten, fordert sie die Einrichtung eines eigenen Senats zum Thema beim Oberverwaltungsgericht Münster.

„Was für die Wirtschaft zählt, sind schnelle Entscheidungen und Rechtssicherheit. Denn viele der von den aktuellen Lkw-Sperrungen betroffenen Unternehmen können nicht zehn Jahre oder länger auf einen Neubau warten. Das aber ist heute noch normal. Wir müssen deshalb dazu kommen, dass die Prozesse deutlich schneller werden. Und die Möglichkeiten der Verzögerungen klar eingeschränkt werden. Gerade bei den Rheinbrücken“, so Hamann.

Die IHK-Initiative Rheinland wird den Prozess weiterhin konstruktiv begleiten, sich für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur einsetzen und steht bereit, ihre Expertise in die dringend notwendigen Lösungen einzubringen.

Glasfaserausbau – Stadt Duisburg und Deutsche GigaNetz GmbH beenden Zusammenarbeit
Die Stadt Duisburg hat die im November 2022 mit einer Absichtserklärung (Letter of Intent) vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beendet, da die Ausbauzusagen bislang nicht umgesetzt wurden. Durch die damit einhergehende fehlende Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen Homberg, Baerl und Rheinhausen, hat sich die Stadt Duisburg nun dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit anderen Partnern zu vertiefen.

In großen Teilen wird die Duisburg CityCom (DCC) den Ausbau übernehmen, um die vorhandenen Lücken zu schließen. Für die verbleibenden Bereiche befindet sich die Stadt Duisburg derzeit in Gesprächen mit weiteren Netzanbietern, um den Glasfaserausbau zuverlässig und zügig sicherzustellen.

Die mit der Deutsche GigaNetz GmbH abgeschlossenen Verträge werden nicht automatisch beendet. Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs starten die Mindestvertragslaufzeiten der Vorverträge mit dem Datum des Abschlusses und nicht erst nach erfolgreichem Anschluss der Immobilie.

Bei überschrittener Mindestvertragslaufzeit kann daher auch jetzt schon der Vertrag bei Bedarf monatlich gekündigt werden. Die Stadt Duisburg bietet zudem am Montag, 2. Februar und am Donnerstag, 5. März, Sprechstunden zum Glasfaserausbau in den Bezirksverwaltungen Homberg/Ruhrort/Baerl (Bismarckplatz 1) und Rheinhausen (Körnerplatz 1) an.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen. Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung, wird jeweils von 8 bis 17 Uhr Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die Breitbandversorgung geben.

Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen findet an den beiden Tagen, jeweils von 17.30 bis 18.30 Uhr, auch eine digitale Sprechstunde via Microsoft Teams statt. Der Link zur Teilnahme findet sich online auf der städtischen Internetseite unter https://breitband.duisburg.de. Die aktuellen Ausbauentwicklungen können jederzeit im Glasfaseratlas der Stadt Duisburg unter https://duisburg.de/glasfaser eingesehen werden.

Rente, Aktivrente, Hinzuverdienst, Steuern ja oder nein?
Der Bund der Steuerzahler NRW informiert Rentner in einem kostenlosen Vortrag in Duisburg am 6. Februar 2026 um 15 Uhr in IntercityHotel Duisburg. Steuerexperte Hans-Ulrich Liebern spricht über Hinzuverdienst bei der Rente und die steuerlichen Aspekte.

Nicht verpassen: Vortrag über Rente und Hinzuverdienst Bund der Steuerzahler NRW erklärt steuerliche Fragen Wer sich frühzeitig und verständlich über aktuelle Renten- und Steuerfragen informieren möchte, ist eingeladen zu dem kostenlosen Vortrag Rente, Hinzuverdienst und Steuern des Bundes der Steuerzahler NRW: Freitag, 6. Februar 2026 15 Uhr im IntercityHotel Duisburg Mercatorstraße 57, 47051 Duisburg.

(Foto: Oliver T. Müller / BdSt NRW)

Hans-Ulrich Liebern, Geschäftsführer und renommierter Steuerexperte des BdSt NRW informiert über Hinzuverdienstmöglichkeiten bei Erwerbsminderungsrenten, die neue Aktivrente und klärt die Frage, welche Einkünfte auf die Altersrente angerechnet werden. Zusätzlich bietet er einen kompakten Überblick zur Steuererklärung 2025 für Senioren. Anmeldung unter steuern@steuerzahler-nrw.de oder telefonisch 0211 99175-62.

Der BdSt NRW ist seit 1949 die unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung der Steuerzahler in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband mit Sitz in Düsseldorf setzt sich dafür ein, die Steuer- und Abgabenlast auf ein faires Maß zu senken, Steuergeldverschwendung zu stoppen, Staatsverschuldung abzubauen und Bürokratie zu reduzieren.

Finanziert durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, engagiert sich der BdSt NRW aktiv für eine verantwortungsvolle Finanzpolitik im Sinne der Bürger und Unternehmen. Mehr Informationen: steuerzahler.de/nrw

NATO-Generalsekretär wird am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen
Vom 20. bis 22. Januar 2025 wird NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz, teilnehmen. Mark Rutte wird an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen, darunter der Plenarsitzung.

Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums wird der Generalsekretär auch am jährlichen ukrainischen Frühstücksgespräch teilnehmen, das von der Jalta European Strategy und der Victor Pinchuk Foundation veranstaltet und von Fareed Zakaria moderiert wird. Er wird außerdem bilaterale Gespräche mit anderen internationalen Führungskräften führen, die an der Veranstaltung teilnehmen.

Logistikstandort Ruhrgebiet schneidet 2025 überdurchschnittlich ab
Der Logistikmarkt Ruhrgebiet konnte zum Jahresende 2025 ein sehr gutes Schlussquartal verbuchen und damit zum ersten Mal seit den umsatzstarken Corona-Jahren 2020 und 2021 wieder eine Gesamtbilanz oberhalb der 600.000-Quadratmeter-Marke vermelden.

In der Summe lag das Ergebnis mit rund 637.000 Quadratmetern knapp 78 Prozent über dem schwachen Vorjahresresultat und gut zehn Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von BNP Paribas Real Estate. Durch gleich vier der fünf größten Vertragsabschlüsse trug das vierte Quartal maßgeblich zu dem ausgezeichneten Abschneiden bei.

Die positive Marktentwicklung und der hohe Druck auf die begrenzten Premiumflächen in den nachgefragtesten Lagen haben sich auf die Mieten ausgewirkt. Die Spitzenmiete hat die Marke von acht Euro/Quadratmeter erreicht, die Durchschnittsmiete liegt aktuell bei 6,70 Euro/Quadratmeter (jeweils plus fünf Prozent gegenüber 2024). idr -Infos: https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberichte/logistikmarkt/ruhrgebiet-report

Aktiver Naturschutz - Kopfbaumschnitt Rheinaue Walsum - helfende Hände willkommen
Seit Jahrzehnten pflegt der BUND Duisburg ehrenamtlich Kopfbäume in der Rheinaue Walsum und auch in diesem Winter warten erneut Bäume auf den Schnitt, um auch im nächsten Frühjahr wieder als attraktive Schlaf- und Kinderzimmer für heimische Vögel zu dienen.

Neben den vorhandenen Experten, die in Schutzkleidung mit der Motorsäge auf die Bäume steigen, werden Helfer*innen benötigt, welche die geschnittenen Äste einsammeln, wegtragen und aufschichten um so neue Brutplätze und Verstecke für einheimische Tierarten zu schaffen.

Also Tätigkeiten, die  ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden können. Unter dem Motto: "Aktiver Naturschutz ersetzt an der frischen Luft den Besuch der Mucki-Bude", freuen sich die BUND Mitglieder über helfende Hände. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass keine Hunde mitgebracht werden, da mitten im Naturschutzgebiet gearbeitet wird.

Ansonsten braucht es nur warme Kleidung, festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und gute Laune.  Sollte Interesse an Weidenruten für Kitas oder Schulen bestehen, bittet der BUND um vorherige Meldung unter: info@bund-duisburg.de werden, da nicht bei jedem Termin Weiden geschnitten werden.
Termine: Samstag 24.01. / 07.02.  Treffpunkt 10:00 Uhr Parkplatz Kaiserstraße Ecke Kleine Wardtstraße an der Rheinaue Walsum

Lennart Schilgen gastiert im Bora
Lennart Schilgen gastiert am 24. Januar, 20 Uhr, mit seinem neuen Programm "Abwesenheitsnotizen" erstmals in Duisburg. Im Bora präsentiert er Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf - ohne Scheu davor, sich den dunklen Ecken zu widmen. S
o wird diesmal teils jahrelang unter den Teppich Gekehrtes hervorgekramt: Die alte Pur-Kassette. Die Grundschulzeugnisse. Und die Sache mit der Nachtbushaltestelle. http://www.lennartschilgen.de - idr

Neuer Altersübergangs-Report untersucht Wandel auf dem Arbeitsmarkt Trotz Rente kein Ruhestand
Die Anzahl der Erwerbstätigen im Rentenalter nimmt zu: Innerhalb von zehn Jahren stieg die Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen von 13 auf 20 Prozent – eine der markantesten Veränderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Der aktuelle Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung analysiert diese Entwicklung. Immer mehr Menschen arbeiten auch nach dem Renteneintritt – viele davon aus finanziellen Gründen.

2023 war jede:r Fünfte (20 Prozent) der 65- bis 69-Jährigen erwerbstätig – 2013 waren es noch 13 Prozent. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), der gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht wird. UDE-Arbeitsforscher Prof. Dr. Martin Brussig spricht von einem klaren Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Getrieben wird die Entwicklung vor allem durch die ins Rentenalter kommenden Babyboomer. Angesichts des Fachkräftemangels stehen sie im Fokus der Politik: Mit Instrumenten wie der Aktiv-Rente sollen sie länger im Erwerbsleben gehalten werden – durch einen späteren Renteneintritt oder durch Arbeit neben dem Rentenbezug.

Die aktuellen Daten zeigen jedoch: Der Beitrag erwerbstätiger Rentner:innen, um Fachkräftelücken zu schließen, ist begrenzt. Denn mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der Vollzeitbeschäftigten deutlich, Teilzeit – häufig mit sehr geringen Stundenumfängen – nimmt zu. Rund die Hälfte der arbeitenden Rentner:innen ist weniger als 15 Stunden pro Woche tätig.

Zudem gibt es klare soziale Unterschiede: Männer arbeiten häufiger als Frauen, Westdeutsche häufiger als Ostdeutsche und höher Qualifizierte häufiger als Geringqualifizierte. Ein Vergleich der Branchen macht zudem einen Widerspruch deutlich: Zwar arbeiten in der öffentlichen Verwaltung überdurchschnittlich viele ältere Beschäftigte, doch Rentner:innen, die neben dem Rentenbezug erwerbstätig sind, finden sich dort deutlich seltener – ihr Anteil ist nur etwa halb so hoch wie im Durchschnitt, bei Frauen noch geringer.

Nach Einschätzung von Brussig liegt das weniger an ungeeigneten Arbeitsbedingungen, sondern eher noch an der Personalpolitik. „Die öffentliche Verwaltung ist daher ein gutes Beispiel, um zu verdeutlichen, dass der Schlüssel für eine weiter zunehmende Erwerbsbeteiligung von Älteren mit Rentenbezug nicht nur in der Aktivierung der Rentnerinnen und Rentner, sondern auch in der Anpassung der Personalpolitik der Betriebe liegt“. Hier sollten bestehende Regelungen überdacht und neue Wege gefunden werden, eine Weiterbeschäftigung zu ermöglichen.

Reform der EU‑Fluggastrechte: Europa gewinnt, wenn Verbraucherrechte gestärkt werden
Der TRAN-Ausschuss (Ausschuss für Verkehr und Tourismus) des Europäischen Parlaments hat am 12. Januar 2026 ein klares Signal für den Erhalt zentraler Fluggastrechte gesetzt. Dazu zählt insbesondere der Anspruch auf Entschädigung bereits ab drei Stunden Verspätung. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland begrüßt diese Position ausdrücklich.

„Dass das Parlament die seit 20 Jahren bewährten Rechte der Passagiere schützen will, ist ein wichtiger und absolut notwendiger Schritt“, sagt Karolina Wojtal, Co-Leiterin und Pressesprecherin des EVZ Deutschland. „Die EU verfügt über die weltweit umfassendsten Fluggastrechte. Sie stehen für Verbraucherschutz und sind ein klares Signal aus Europa - und dürfen nicht verwässert werden.“

Die Position des TRAN-Ausschusses steht in deutlichem Gegensatz zum Standpunkt des Rates, der höhere Schwellen für Entschädigungen vorsieht. Je nach Flugstrecke sollen Reisende erst nach vier bis sechs Stunden Verspätung Ansprüche geltend machen können. Nach Schätzungen würden dadurch bis zu 85 Prozent der betroffenen Passagiere schlechter gestellt als bisher. Konkret müssten Reisende deutlich länger am Flughafen warten, bevor ihnen Rechte zustehen.

„Es ist bedauerlich, dass einige Mitgliedstaaten bereit sind, das bestehende Schutzniveau abzusenken“, so Wojtal. „Sollte erneut keine Einigung zwischen Parlament und Rat erzielt werden, bleibt zwar die aktuelle Rechtslage bestehen, gleichzeitig würden aber dringend notwendige Anpassungen an neue Geschäftsmodelle sowie die Schließung bestehender Lücken ausbleiben“.

Bereits 2014 war eine Reform der Fluggastrechte am fehlenden Konsens gescheitert. An Vorschlägen für sinnvolle Änderungen und Ergänzungen im Sinne der Reisenden mangelt es aus Sicht des Verbraucherschutzes nicht. Das EVZ Deutschland sowie seine im ECC-Net europaweit zusammenarbeitenden Kollegen fordern unter anderem schon seit Langem eine klare Definition der „Mindestleistungen“, die im Grundtarif einer Fluggesellschaft enthalten sein müssen.

Dazu zählen nach Auffassung des EVZ zwingend ein persönlicher Gegenstand sowie ein kleines Handgepäckstück. „Nur wenn ein kleines Handgepäckstück immer im Flugpreis enthalten ist, können Reisende Angebote wieder transparent vergleichen – ohne das Risiko versteckter Zusatzkosten“, betont Wojtal. Zudem warnt das EVZ vor einer offenen Definition „außergewöhnlicher Umstände“, wie sie der Rat vorschlägt.

Eine nicht abschließende Liste könnte es Airlines erleichtern, Entschädigungen abzulehnen und – wie bisher – eine Entscheidung der Rechtsprechung abzuwarten. „Die EU‑Fluggastrechte haben sich in zwei Jahrzehnten auch dank klarer EuGH‑Urteile bewährt. Diese Standards sollten im Zuge einer Reform nicht geschwächt, sondern gestärkt werden“, so Wojtal.

Erst in der vergangenen Woche entschied der Europäische Gerichtshof erneut zu Gunsten von Fluggästen – diesmal zur Erstattung von Vermittlungsgebühren bei Flugausfällen, wenn Tickets über Vermittler gebucht wurden. Ein weiteres wiederkehrendes Problem für Reisende stellen aus Sicht des EVZ Deutschland Insolvenzen von Fluggesellschaften dar. Die Einstellung des Flugbetriebs führt in der Regel dazu, dass Verbraucherinnen und Verbraucher kaum Chancen haben, eine Erstattung zu erhalten.

„Die aktuelle Gesetzgebung sieht hier leider keinen Schutz für Verbraucher vor,“ bedauert Karolina Wojtal. „Um solchen Insolvenzen zu begegnen, könnte ein verpflichtender Entschädigungsfonds geschaffen werden, in den die Fluggesellschaften einzahlen müssten. So hätten Reisende die Garantie, zumindest den vollen Preis ihres stornierten Flugtickets zurückzuerhalten.“

Das EVZ appelliert in den weiteren Verhandlungen an den europäischen Gesetzgeber, eine Lösung zu finden, die Reisenden ein hohes Verbraucherschutzniveau garantiert. Dass dies wichtig ist, zeigen auch die Beschwerden, mit denen sich Verbraucher aus Deutschland an das EVZ wenden: Im vergangenen Jahr betrafen bei Fällen aus dem Bereich Transport und Tourismus über 30 Prozent internationale Flüge.

Das Positionspapier der Europäischen Verbraucherzentren (PDF) mit weiteren Vorschlägen für einen besseren Schutz der Rechte von Flugreisenden ist auf der Internetseite des EVZ verfügbar. Mehr zu den aktuellen EU-Fluggastrechten

Vor 10 Jahren: HELIOS erhält Baugenehmigung für Nordstandort St. Johannes
In Alt-Hamborn entsteht bis 2019 ein hochmoderner Klinikneubau auf fünf Etagen. Klappe die zweite – nachdem HELIOS am Standort Marien in Hochfeld bereits im September das Richtfest feiern konnte, erteilte die Stadt Duisburg jetzt auch für den Neubau der St. Johannes Klinik im Norden die Baugenehmigung.

„Für uns ist das der perfekte Start ins Jahr 2016“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, der die frohe Botschaft zuerst in seinem Postfach hatte. „Denn der Beginn der Bauarbeiten wird für den Hamborner Standort auch eine Art Neuanfang.“

Seit der Übernahme Ende 2011 hat HELIOS zwar schon mehrere Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung der Klinik investiert – denn ein Teil der Gebäude bleibt auch nach 2019 bestehen –, doch ein moderner Neubau setzt vor allem in Sachen Patientenkomfort und Logistik noch einmal neue Maßstäbe.  

Für die Bauleitung bedeutet die Nachricht aber zunächst, sich noch einmal mit vergangenen Zeiten zu befassen. Denn im ersten Schritt muss innerhalb der nächsten Monate ein Teil der alten Gebäude abgerissen werden, um Platz für die große Baugrube zu schaffen.

Betroffen davon sind die Cafeteria, die in den hinteren Abschnitt des Rundbogens umziehen wird, und ein Teil des Haupthauses. Der Spatenstich für den Neubau ist dann für den Sommer geplant. Schon Mitte 2017 soll der Rohbau schließlich vollständig stehen und eine erste Ahnung vom veränderten Krankenhausstandort in Alt-Hamborn vermitteln.

Rund 120 Millionen Euro investiert HELIOS in die neuen Gebäude auf der 25000m² großen Grundfläche. Unter Integration des denkmalgeschützten Rundbogens sorgen dann eine offene Architektur und helle Farben für ein modernes Ambiente, das allen Anforderungen an ein zukunftsfähiges und modernes Krankenhaus entspricht.  
In den geplanten Baukörpern, die durch Verbindungsgänge und einen Verkehrskern untereinander und mit dem Altbestand verbunden sind, finden rund 365 Betten auf fünf Etagen Platz, die restlichen Patientenzimmer verbleiben im dann vollständig sanierten Altbau.

Im neuen Erdgeschoss sind alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen Bereiche angesiedelt, damit es keinen Querverkehr mit den ruhebedürftigeren Stationen gibt. Schon 2014 war das dazugehörige Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang liegen wird.  



Schwofen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 31. Januar 2026 um 15 Uhr. Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).    

Frank Rohde an seinem Keyboard (Foto: Maria Hönes). 


29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen hatten 2024 eine Einwanderungsgeschichte
Anteil unter den Lehrkräften mit 11 % deutlich geringer

Gut ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte (26 %). Das zeigt sich auch an den Schulen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar mitteilt, hatten 29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Jahr 2024 eine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften traf dies lediglich auf 11 % zu.

Bei Schülerinnen und Schülern gab es dabei keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern (jeweils 29 %), bei den Lehrkräften hatte knapp jede achte Lehrerin (12 %) eine Einwanderungsgeschichte, während es bei den Lehrern jeder zehnte (10 %) war. Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind.

Bei weiteren 12 % der Schülerschaft war nur ein Elternteil nach Deutschland eingewandert, 59 % hatten keine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften hatten weitere 5 % nur einen eingewanderten Elternteil, 84 % hatten keine Einwanderungsgeschichte.

Anteil der Personen mit Einwanderungsgeschichte an Schulen binnen fünf Jahren gestiegen Sowohl in der Schülerschaft als auch bei den Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil der Menschen mit Einwanderungsgeschichte in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. 2019 hatten 26 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte, das waren 3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2024 (29 %). Unter den Lehrkräften lag der Anteil der Personen mit Einwanderungsgeschichte 2019 bei 9 % und war somit um 2 Prozentpunkte geringer als im Jahr 2024 (11 %).




Exporte in die USA von Januar bis November 2025 um 9,4 % gegenüber Vorjahreszeitraum gesunken
- Deutsche Importe aus den USA stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %
- Exportüberschuss im Handel mit den USA auf niedrigstem Stand seit 2021
- Trotz deutlicher Rückgänge: Kraftfahrzeuge bleiben wichtigstes Exportgut

Infolge der Zollpolitik der US-Regierung haben sich die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen im Jahr 2025 deutlich abgeschwächt. Von Januar bis November 2025 exportierte Deutschland Waren im Wert von rund 135,8 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die Exporte in die USA damit um 9,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Januar bis November 2024: 149,9 Milliarden Euro).

Die Importe aus den USA stiegen dagegen um 2,2 % auf 86,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Warenhandel insgesamt entwickelte sich der Handel mit den USA sowohl exportseitig als auch importseitig unterdurchschnittlich: Mit einem Warenwert von 1 444,3 Milliarden Euro verzeichneten die deutschen Exporte insgesamt von Januar bis November 2025 nicht kalender- und saisonbereinigt ein leichtes Plus von 0,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die deutschen Importe insgesamt legten im selben Zeitraum nicht kalender- und saisonbereinigt um 4,2 % auf 1 260,8 Milliarden Euro zu.



Exportüberschuss im Handel mit den USA auf tiefstem Stand seit der Pandemie
Der Exportrückgang und das Importplus ließen den Exportüberschuss Deutschlands im Handel mit den USA in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 auf 48,9 Milliarden Euro schrumpfen. Dies ist der niedrigste Wert für diesen Zeitraum seit dem Pandemiejahr 2021.

Im Vorjahreszeitraum 2024 war der Überschuss noch auf einem Rekordhoch von 64,8 Milliarden Euro. Trotz dieses Rückgangs um 24,6 % blieben die USA in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 das Land, mit dem Deutschland den weltweit höchsten Handelsbilanzüberschuss erzielte.

Kraftwagen- und Maschinen-Exporte in die USA mit deutlichem Minus, Pharma-Exporte mit leichtem Plus
Die für Deutschland wichtigsten Exportbranchen verzeichneten im US-Geschäft 2025 zum Teil deutliche Einbußen. Wichtigste Exportgüter in die USA waren weiterhin Kraftwagen und Kraftwagenteile. Der Wert dieser Ausfuhren von Januar bis November 2025 sank jedoch um 17,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 26,9 Milliarden Euro.

Ein leichtes Plus zeigte sich dagegen bei pharmazeutischen Erzeugnissen, deren Exporte in die USA im selben Zeitraum um 0,7 % auf 26,2 Milliarden Euro zunahmen. Der Export von Maschinen in die USA ging zurück: um 9,0 % auf 24,1 Milliarden Euro. Dahinter folgten die Exporte von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen in die USA mit einem Wert von 11,1 Milliarden Euro und einem Minus von 6,1 % gegenüber den ersten elf Monaten 2024.

Die Exporte von elektrischen Ausrüstungen (9,8 Milliarden Euro, -0,6 %) und chemischen Erzeugnissen (8,1 Milliarden Euro, -14,2 %) waren ebenfalls rückläufig.



Deutschland importiert mehr Pharma-Produkte sowie Flugzeuge, Schiffe und Co. aus den USA
Bei den Importen aus den USA nach Deutschland spielten pharmazeutische Erzeugnisse die größte Rolle. Diese Warengruppe verzeichnete von Januar bis November 2025 einen Zuwachs von 8,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 13,7 Milliarden Euro. Zuwächse gab es im selben Zeitraum auch bei den Einfuhren sonstiger Fahrzeuge (11,2 Milliarden Euro, +26,5 %).

Hierunter fallen vor allem Luft- und Raumfahrzeuge sowie Schienenfahrzeuge oder Schiffe. Gestiegen sind auch die Importe von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen (9,1 Milliarden Euro, +6,7 %). Dahinter folgten die rückläufigen Importe von Erdöl und Erdgas aus den USA (8,6 Milliarden Euro, -13,5 %) sowie die von chemischen Erzeugnissen (7,1 Milliarden Euro, -1,7 %) und Maschinen (6,3 Milliarden Euro, -0,7 %).



USA von China als wichtigster Handelspartner Deutschlands abgelöst
Wegen der geringeren Exporte aus Deutschland verloren die USA ihre im Jahr 2024 gewonnene Position als wichtigster Handelspartner Deutschlands wieder an China – gemessen am Gesamtwert aller Exporte und Importe. So lag der Außenhandelsumsatz mit den USA im Zeitraum von Januar bis November 2025 bei insgesamt 222,8 Milliarden Euro.

Damit rangierten die Vereinigten Staaten hinter China, dessen Handelsumsatz mit Deutschland vor allem wegen des großen Importvolumens aus der Volksrepublik bei gut 230,8 Milliarden Euro lag. Handel der EU mit den USA wächst überdurchschnittlich Anders als der deutsch-amerikanische Handel hat der Handel zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA im zurückliegenden Jahr überdurchschnittlich zugelegt.

Laut EU-Statistikbehörde Eurostat exportierten die 27 EU-Mitgliedstaaten von Januar bis November 2025 Waren im Wert von 515,9 Milliarden Euro in die USA. Das waren 4,7 % mehr als von Januar bis November 2024 mit damals 492,9 Milliarden Euro.  Das Plus ist allerdings fast ausschließlich auf die stark gestiegenen Exporte Irlands in die USA zurückzuführen (+60,6 %).

20 der 27 EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im selben Zeitraum dagegen rückläufige Exporte in die USA. Die Importe der EU aus den USA stiegen im selben Zeitraum um 4,9 % von 310,5 Milliarden Euro auf 325,8 Milliarden Euro. Hier geht das Plus zu einem großen Teil auf die gestiegenen Einfuhren Italiens aus den USA zurück (+34,4 %).

Zum Vergleich: Die weltweiten Exporte der EU insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,0 % auf 2 429,0 Milliarden Euro, die EU-Importe insgesamt nahmen um 2,3 % auf 2 306,6 Milliarden Euro zu. Exportüberschuss der EU im Handel mit den USA gestiegen Die Warenexporte der EU in die USA überstiegen weiterhin deutlich deren Importe von dort. Die EU konnte ihren Exportüberschuss im Handel mit den USA in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 % von 182,4 Milliarden Euro auf 190,1 Milliarden Euro steigern.

Das Plus im Exportgeschäft der EU mit den Vereinigten Staaten beruht vor allem auf der gestiegenen Ausfuhr von pharmazeutischen Erzeugnissen. Der Wert der Pharma-Exporte von Januar bis November 2025 lag bei 158,6 Milliarden Euro und damit um 33,3 % höher als im Vorjahreszeitraum (119,0 Milliarden Euro). Auch bei den Importen der EU aus den Vereinigten Staaten gab es den wertmäßig größten Anstieg bei den pharmazeutischen Erzeugnissen.

Ihr Importwert erhöhte sich im selben Zeitraum um 26,0 % auf 56,5 Milliarden Euro (Januar bis November 2024: 44,9 Milliarden Euro). Im Handel der EU mit den USA bildeten pharmazeutische Erzeugnisse sowohl im Export als auch im Import die jeweils größte Warengruppe. Irland war dabei unter den EU-Staaten der mit Abstand größte Exporteur pharmazeutischer Erzeugnisse in die USA. Größter EU-Importeur von pharmazeutischen Erzeugnissen aus den USA war Italien.

Große Nachfrage für den Projektaufruf zur Sanierung kommunaler Sportstätten oder: 333 Millionen Sanierungsgelder gegen 7,5 Mrd an Bedarf
Städte, Gemeinden und Landkreise haben beim aktuellen Aufruf des Bundesprogramms ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ mit einer hohen Anzahl an Projektskizzen gezeigt, wie wichtig ihnen die Zukunft ihrer Sportstätten ist. Von Mitte Oktober 2025 bis Mitte Januar dieses Jahres hatten Kommunen Gelegenheit, ihre Vorschläge für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten einzureichen.

Die Resonanz war groß: Über 3.600 Interessenbekundungen gingen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro ist der aktuelle Projektaufruf somit stark überzeichnet.  

Nach Prüfung und Bewertung der eingereichten Projektskizzen wird der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zeitnah über die Auswahl der geförderten Projekte entscheiden. Alle teilnehmenden Kommunen werden anschließend über das Ergebnis informiert.  

Dazu Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Die große Nachfrage zeigt, dass viele Kommunen ihre Sportstätten fit für die Zukunft machen wollen und die Herausforderungen anpacken. Sport ist nicht nur wichtig für unsere Gesundheit, sondern auch für das Miteinander – besonders für Kinder und Jugendliche. Mit unserem Bundesprogramm helfen wir den Kommunen dabei, den Sport zu stärken und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun.“  

Für das Bundesprogramm ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ wurden 2025 Programmmittel mit einem Gesamtvolumen von 333 Millionen Euro im Bundeshaushalt bereitgestellt, um den Sanierungsstau in vielen Kommunen entgegenzuwirken. Für das Jahr 2026 wurden die Mittel weiter aufgestockt: Eine zweite Tranche von 333 Millionen Euro sowie zusätzliche 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von Schwimmstätten stehen im Bundeshaushalt 2026 zur Verfügung. Die Mittel sind im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt.  

Zur Umsetzung sind in diesem Jahr zwei weitere Projektaufrufe geplant. Der Projektaufruf für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten folgt als Nächstes und soll im Frühjahr veröffentlicht werden. Das Bundesprogramm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Modernisierung und Erhaltung wichtiger Sportinfrastrukturen in ganz Deutschland.  

Die Förderung von Sportstätten liegt in der Zuständigkeit der Länder und Kommunen. Mit dem Bundesprogramm unterstützt der Bund und setzt Impulse für die nachhaltige Modernisierung und Erhaltung wichtiger Sportinfrastrukturen in ganz Deutschland.

BUND und CASTOR-Transporte
Informations- und Diskussionsveranstaltung des BUND Duisburg zu den drohenden CASTOR-Transporten von Jülich nach Ahaus - eine der möglichen Alternativstrecken geht über die A42 durch Duisburg Wann: 22.01. 18:30 Uhr  Wo: Stapeltor (Stapeltor 6, 47051 Duisburg.

Stauprognosen 23. bis 25. Januar 2026
Autofahrerinnen und Autofahrer können am kommenden Wochenende insgesamt mit einer entspannten Verkehrslage rechnen. Es gibt weder bundesweite Ferien noch regionale Feiertage, die für zusätzliche Belastung auf den Autobahnen sorgen könnten. Die Bautätigkeit auf den Autobahnen ist zwar weiterhin gering, bestehende Dauerbaustellen stellen jedoch nach wie vor Engpässe dar.

Dennoch kann es am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag zu erhöhtem Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und Mittelgebirge kommen. Wintersportler steuern weiterhin die Skigebiete an, was auf den klassischen Routen in den Süden zeitweise zu stockendem Verkehr führen kann. Am Sonntagnachmittag muss zudem mit Rückreiseverkehr aus den Wintersportregionen gerechnet werden.

Zu den besonders staugefährdeten Strecken in Deutschland zählen:
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz
A7 Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A8 Stuttgart – München – Salzburg
A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A99 Autobahnring München

Die Verkehrslage bleibt in Österreich aufgrund von Baustellen auf der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn zwischen Imst und Kufstein sowie der A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner weiterhin angespannt. Außerdem ist rund um Kitzbühel mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Das Hahnenkammrennen, das noch bis Sonntag, den 25. Januar, stattfindet, sorgt insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend für zusätzliche Abreisewellen vom Veranstaltungsort.

In der Schweiz sind insbesondere die A1 Bern–Zürich–St. Margrethen, die A2 Luzern–Basel–Gotthard–Chiasso und die A3 Basel–Zürich–Chur betroffen.

In Italien kommt es insbesondere auf der A22 Brennerroute sowie auf den Zufahrtsstraßen aus dem Puster-, Grödner- und Gadertal sowie dem Vinschgau zu Verzögerungen.

Die winterliche Wetterlage hält weiterhin an. Schnee, Eisregen und glatte Fahrbahnen können regional für Behinderungen sorgen und die Staugefahr kurzfristig deutlich erhöhen.

Schachkurs für Anfänger in der Zentralbibliothek
Die Kinder- und Jugendbibliothek lädt Kinder ab sieben Jahren ab Dienstag, 3. Februar, ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu einem Schachkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse ein. Der Kurs umfasst sechs aufeinander folgende Termine, jeweils dienstags um 16 Uhr und endet am 10. März.

Schach, das uralte Spiel um König, Dame und Co., hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Der Kurs bietet die Möglichkeit, Figuren und Züge bei einem erfahrenen Lehrer kennenzulernen. Ronald Schneider unterrichtet dabei nach der international bekannten „Stappen-Methode“.

Die Teilnahme am Kurs kostet sechs Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Anmeldung sind ab sofort über die Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.

Bei Fragen stehen das Team der Kinder- und Jugendbibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203/283-4221 gerne zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
SchülerInnen vom Landfermann-Gymnasium gestalten Ökumenischen Gottesdienst mit. Seit mehreren Jahren laden anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages vom 27. Januar immer zum Ende dieses Monats Duisburger Kirchen und Organisationen gemeinsam zu einem Ökumenischen Gottesdienst in die Salvatorkirche ein – jetzt am Sonntag, 25. Januar 2025 um 16 Uhr.

Und auch das diesjährige Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von Auschwitz vor 81 Jahren gestalten Schülerinnen und Schüler vom Landfermann-Gymnasium mit. Das Landfermann ist als zertifizierte „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ schon seit vielen Jahren mit Beiträgen dabei. Diesmal sind es Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 9. Klasse, die den Prozess gegen Johannes Kühnemann thematisieren.

Der Tatvorwurf gegen den NS-Mann lautete: mehrfacher Mord in Auschwitz. Die Schülerinnen und Schüler stellen szenisch eine Gerichtsverhandlung dar - mit einem Richter, der Anklage, der Verteidigung und mit Zeugen -, um sich anschließend der Frage zu stellen: „Wie hätte ich Recht gesprochen?“ und wie müssen Zeuginnen und Zeugen, die Opfer waren, diesen Prozess erlebt haben?

Die Predigt stellt die Frage nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Im Gottesdienst wirken u.a. Stadtdechant Pfarrer Andreas Brocke von der katholischen Kirche, Pfarrer Martin Winterberg von der Salvatorkirche sowie Pfarrerin Sarah Süselbeck vom Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg Mülheim Oberhausen mit. 

Pfarrerin Süselbeck erlebte bei der Vorbereitung des Gottesdienstes auch diesen Jahrgang des Landfermann Gymnasiums als super engagiert. „Ich bin sehr beeindruckt von der Bereitschaft, diesen Gottesdienst jedes Jahr mitzugestalten. Und ich bin dankbar, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Perspektive einbringen und sich kritisch mit der Zeit auseinandersetzen.“

Zu diesem Gedenkgottesdienst lädt die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V. zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, der Katholische Stadtkirche Duisburg, dem Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und der Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Duisburg herzlich ein.    

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg). Das Gedenkfenster für die alte Duisburger Synagoge befindet sich rechts neben dem Haupteingang, weist zum Rathaus. Gestaltet nach einem Entwurf des jüdischen Künstlers Naftali Bezem erinnert es an die Zerstörung der Duisburger Synagoge durch die Nationalsozialisten am 9.November 1938.

Gemeinde lädt Ehrenamtliche und Interessierte zum Verwöhn-Frühstück  
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd lädt Ehrenamtliche aus allen Bereichen der Gemeinde sowie Interessierte, die mit so einem Engagement liebäugeln, zu einem Verwöhn-Frühstück ein. Es kommen dann Menschen aus allen Bezirken der Gemeinde am 31. Januar im Ungelsheimer Gemeindezentrum Auferstehungskirche um 10 Uhr zusammen und genießen einfach, dass andere ihnen Gutes tun und ihnen das natürlich auch servieren.

Interessierte sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, denn sie genießen das leckere Frühstück mit, lernen Ehrenamtliche kennen und tauschen sich darüber aus, wie es ist, sich in der Freizeit in den verschiedensten Bereichen des Gemeindelebens für Menschen im Stadtteil einzusetzen.

Wer dabei sein möchte, sollte sich zur guten Planung bis zum 23.1. bei Michaela Hahn (Tel. 761120 oder Mail: evgds@ekir.de) anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, auch das Frühstück. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.

Gemeindezentrum Ungelsheim (Foto: www.evgds.de).



12 % der allgemeinbildenden Schulen sind Privatschulen
• Zahl der Privatschulen binnen zehn Jahren um 7 % auf 3 800 gestiegen
• 807 900 Schülerinnen und Schüler besuchen eine Privatschule
• Durchschnittlich 2 042 Euro Schulgeld zahlen Eltern für einen Privatschulplatz

Die Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu: Im Schuljahr 2024/25 waren rund 3 800 allgemeinbildende Schulen hierzulande in privater Trägerschaft. Das war knapp jede achte allgemeinbildende Schule (12 %), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Zugleich gab es gut 29 000 öffentliche allgemeinbildende Schulen.

Die Zahl der Privatschulen ist in den vergangenen zehn Jahren um 7 % gestiegen: Im Schuljahr 2014/2015 hatte es knapp 3 600 Privatschulen gegeben. Im selben Zeitraum ging die Zahl der öffentlichen Schulen um knapp 4 % zurück (2014/15: gut 30 000 Schulen).



Anteil der Privatschülerinnen und -schüler nahezu unverändert
Der Anteil der Privatschülerinnen und -schüler blieb im Zehn-Jahres-Vergleich jedoch weitgehend konstant: Im Schuljahr 2024/25 ging wie in den Jahren zuvor seit 2014/15 knapp ein Zehntel (9 %) der Kinder und Jugendlichen, welche allgemeinbildende Schulen besuchten, auf Privatschulen. Insgesamt waren das 2024/25 rund 807 900 von insgesamt gut 8,9 Millionen Schülerinnen und Schülern.

Im Schuljahr 2014/15 hatten 736 900 der insgesamt 8,4 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Privatschule besucht. Diese Konstanz ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Privatschulen durchschnittlich kleiner als die öffentlichen sind und die Schließungen von öffentlichen Schulen häufig durch Vergrößerungen der verbliebenen öffentlichen Einrichtungen ausgeglichen wurden.

Jede achte Schülerin beziehungsweise jeder achter Schüler in Mecklenburg-Vorpommern geht auf eine Privatschule Wie stark Privatschulen genutzt werden, ist von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Am höchsten war der Anteil von Privatschülerinnen und -schülern in Mecklenburg-Vorpommern: Im Schuljahr 2024/25 gingen 13 % der Kinder und Jugendlichen, welche dort allgemeinbildende Schulen besuchten, auf Privatschulen.

Auch in Sachsen (12 %) und Bayern (11 %) war der Anteil der Schülerinnen und Schüler an Privatschulen vergleichsweise hoch. Am niedrigsten war er in Schleswig-Holstein (6 %), Niedersachsen (6 %) und Hessen (7 %). Privatschüler/-innen an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2024/25.



Ausländische Schülerinnen und Schüler seltener in privaten Schulen als deutsche
Von den Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Privatschulen wurde im Schuljahr 2024/25 gut ein Drittel (34 %) an Gymnasien unterrichtet. 14 % der Privatschülerinnen und -schüler gingen auf eine Grundschule, 12 % auf eine Realschule. 11 % waren an einer Freien Waldorfschule angemeldet, 10 % an Schulen mit drei Bildungsgängen wie etwa Integrierte Gesamtschulen oder Gemeinschaftsschulen und 10 % an Förderschulen.

Die übrigen 9 % verteilen sich auf andere Schularten. Ausländische Schülerinnen und Schüler besuchen deutlich seltener eine Privatschule als deutsche. Während 4 % der ausländischen Schülerinnen und Schüler an einer allgemeinbildenden Privatschule unterrichtet wurde, lag der Anteil bei deutschen Schülerinnen und Schülern bei 10 %.

Eltern bezahlten im Schnitt 2 042 Euro pro Jahr für einen Privatschulplatz
Für einen Platz an einer Privatschule muss häufig Schulgeld gezahlt werden. Für rund 599 000 Kinder und Jugendliche wurde in der Lohn- und Einkommensteuer 2021 Schulgeld geltend gemacht. 2 042 Euro im Jahr zahlten deren Eltern im Durchschnitt für einen kostenpflichtigen Privatschulplatz.

Für 7 % kostete der Platz mindestens 5 000 Euro im Jahr, knapp ein Viertel (24 %) machte zwischen 2 000 und 5 000 Euro steuerlich geltend, rund die Hälfte (48 %) zwischen 500 und 2 000 Euro und für 22 % beliefen sich die Gebühren auf weniger als 500 Euro im Jahr. Deutliche Unterschiede zeigen sich auf regionaler Ebene: Am höchsten war das durchschnittlich steuerlich geltend gemachte Schulgeld in Hessen mit 3 261 Euro je Kind, am niedrigsten in Sachsen mit 1 270 Euro.

Grönland-Erklärung von Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Costa
Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa haben die uneingeschränkte Solidarität der EU mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands unterstrichen. In einer gemeinsamen Erklärung vom Samstag betonten sie: „Territoriale Unversehrtheit und Souveränität sind Grundprinzipien des Völkerrechts. Sie sind für Europa und für die gesamte internationale Gemeinschaft von grundlegender Bedeutung.“

Frieden und Sicherheit in der Arktis – im transatlantischen Interesse

„Wir haben stets unser gemeinsames transatlantisches Interesse an Frieden und Sicherheit in der Arktis betont, auch durch die NATO. Die im Vorfeld abgestimmte dänische Übung, die zusammen mit Verbündeten durchgeführt wird, findet statt, weil die Sicherheit in der Arktis gestärkt werden muss, und stellt für niemanden eine Bedrohung dar.“

Solidarität mit Dänemark und Grönland
„Die EU bekundet ihre uneingeschränkte Solidarität mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands. Ein Dialog ist und bleibt entscheidend; wir sind gewillt, auf dem bereits in der vergangenen Woche zwischen dem Königreich Dänemark und den USA begonnenen Prozess weiter aufzubauen.“

Geeintes Europa
„Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und könnten eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang setzen. Europa bleibt geeint, koordiniert und zur Wahrung seiner Souveränität entschlossen.“


Erklärung von Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Schweden und des Vereinigten Königreichs
Als Alliierte der NATO sind wir der Stärkung der Sicherheit in der Arktis verpflichtet. Dies ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse. Die von Dänemark koordinierte Übung „Arctic Endurance“, welche gemeinsam mit Alliierten durchgeführt wird, ist eine Antwort auf die Notwendigkeit größerer Sicherheit in der Arktis.

Die Übung stellt für niemanden eine Bedrohung dar. Wir stehen in voller Solidarität an der Seite des Königreichs Dänemark und der Bevölkerung Grönlands. Aufbauend auf dem letzte Woche begonnenen Prozess sind wir bereit in einen Dialog einzutreten, auf Grundlage der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität.

Wir stehen fest zu diesen Prinzipien. Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation. Wir werden weiterhin geeint und koordiniert reagieren. Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.

NATO-Generalsekretär Marc Rutte trifft sich mit dem dänischen Verteidigungsminister und dem grönländischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und Forschung.

Am Montag, 19. Januar 2026, wird der NATO-Generalsekretär, Herr Mark Rutte, den dänischen Verteidigungsminister, Herrn Troels Lund Poulsen, und die grönländische Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und Forschung, Frau Vivian Motzfeldt, im NATO-Hauptquartier in Brüssel treffen.

Schulanmeldungen 2026 an Duisburger Grundschulen
Zum kommenden Schuljahr 2026/2027 sind laut der Auswertung der Einwohnermeldedatei 5.155 Kinder neu schulpflichtig. Davon wurden bisher 5.062 Kinder an den Grundschulen angemeldet (siehe angehängte Tabelle). Nun beginnt die Arbeit der Koordinierung: Hierbei wird zunächst überprüft, ob die Anmeldezahlen auch mit den zur Verfügung stehenden Kapazitäten in den einzelnen Schulen übereinstimmen.

Ist das der Fall, verläuft die Platzvergabe problemlos. Übersteigen die Anmeldezahlen die Anzahl der Schulplätze, wird in den kommenden Wochen koordiniert. Das bedeutet, Schulträger, die Schulaufsicht sowie die Schulleitungen entscheiden nach festgelegten Kriterien, wer einen Platz in der Wunschschule bekommt und wem ein Platz an einer anderen Grundschule angeboten wird.

Entscheidungsträger ist dabei immer die jeweilige Schulleitung. Voraussichtlich Anfang März stehen dann die finalen Anmeldezahlen für jede Grundschule fest.

NRW: ABC-Klassen für bessere Bildung von Anfang an
Im Jahr 2028 wird die Anmeldung zur Grundschule erstmals im Frühjahr stattfinden.






Quelle Stadt Duisburg

Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko marginal gestiegen – positiv bei Industrieaufträgen, Konsum wenig dynamisch
Die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich unter dem Strich über den Jahreswechsel kaum verändert. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt.

Dahinter stehen allerdings interessante gegenläufige Entwicklungen: Während aus der Industrie durch deutlich gestiegene Inlandsaufträge erstmals seit längerem positive Signale kommen, entwickeln sich unter anderem die Indikatoren für den privaten Konsum nur moderat. Für das erste Quartal von Januar bis Ende März 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 28,0 Prozent aus.

Anfang Dezember betrug sie für die folgenden drei Monate noch 26,4 Prozent. Die geringfügige Eintrübung fällt nach Analyse von IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald aber kaum ins Gewicht, zumal gleichzeitig die statistische Streuung im Indikator, die eine Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren widerspiegelt, marginal gesunken ist.



Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator zeigt wie im Dezember „gelb-grün“ an, was für ein moderates Wachstum spricht. Maßgeblich für den leichten Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem Stimmungsindikatoren. So verzeichnete neben dem ifo Geschäftsklimaindex und dem S&P Einkaufsmanagerindex auch der GfK-Konsumklimaindex etwas schlechtere Werte als im Vormonat.



Ein Indiz dafür, dass sich die Menschen in Deutschland bei Anschaffungen zurückhalten. Dagegen sorgten in den Indikator einfließende, überwiegend positive Daten von Finanzmärkten und aus der Realwirtschaft dafür, dass die Eintrübung marginal blieb. Dabei überlagerte die zuletzt sehr positive Entwicklung der Industrie-Aufträge aus dem Inland die weiterhin schwierige Situation bei den Exporten ins außereuropäische Ausland, die durch die aggressive Zoll- und Industriepolitik der USA und Chinas massiv gebremst werden. 



„Die Zeichen stehen weiter auf einen moderaten Aufschwung, wie wir ihn auch in unserer aktuellen Jahresprognose mit 1,2 Prozent Wirtschaftswachstum erwarten“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK. „Allerdings hinterlassen die fortgesetzten und nach unserer Analyse weitestgehend überflüssigen Kürzungsdebatten der vergangenen Monate ihre Spuren.

Die ständigen Forderungen nach Einschnitten im Sozialstaat in Kombination mit dem Aufschieben zuvor versprochener Entlastungen, etwa bei der Stromsteuer, haben für Verunsicherung gesorgt und die Konsumfreude gedämpft. Damit hat die schwarz-rote Koalition die wichtigen Fortschritte bei Schuldenbremse und Investitionen erheblich konterkariert“, warnt Dullien. „ In einer zugespitzten geoökonomischen Situation, in der es auf die Binnennachfrage ankommt, ist das ebenso riskant wie unnötig.“

Empfang zum Deutsch-Französischen Tag
Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag. Seit 2004 wird deshalb der Deutsch-Französische Tag alljährlich in Deutschland und Frankreich (als Journée franco-allemande) gefeiert.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg, die in diesem Jahr ihr 75jähriges Bestehen feiert, eröffnet zu diesem Jahrestag am Freitag, 23. Januar 2026, um 17 Uhr im Rathaus auch die von ihr veranstaltete Französische Woche.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn wird die Gäste empfangen. Im Anschluss wird Oliver Keymis, Landtagspräsident a. D., über das deutsch-französische Verhältnis nach dem Motto „Ziemlich beste Freunde“ sprechen.

Prinzenempfang im Bezirksamt Duisburg-Süd
Zum närrischen Prinzenempfang lädt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 3. Februar, von 11.11 bis 13.33 Uhr ins Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. In einer feierlichen Zeremonie wird der amtierende Duisburger Stadtprinz Toni I. vorgestellt, der in dieser Session die Geschicke des Karnevals lenkt.

Zusätzlich gibt es musikalische Darbietungen, Tanz sowie karnevalistische Überraschungen. „Der Prinzenempfang ist ein Höhepunkt in der Karnevalssession und ein wunderbarer Anlass, um die Traditionen und die Freude des Karnevals zu zelebrieren. Wir freuen uns sehr, dies in diesem Jahr auch in der Bezirksverwaltung Süd erleben zu dürfen“, sagt die Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.

„Wir können es nicht erwarten, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Karnevalsvereinen Duisburg-Süd einen festlichen Vormittag zu verbringen.“ Der Eintritt zum Empfang ist frei. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bittet die Bezirksverwaltung bis zum 30. Januar um Anmeldung per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de.

Spielen am Vormittag in Großenbaum
Die Bibliothek an der Großenbaumer Alle 168-174 (Gesamtschule Süd) lädt am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 13 Uhr zum gemeinsamen Spielen ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bürgerverein Großenbaum/Rahm und der Initiative „Spiel des Jahres“ statt. An dem Vormittag werden Brett- und Kartenspiele aus der Aktion „Spielend für Toleranz“ sowie aus dem eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.

Die ausgewählten Spiele sind leicht zugänglich und fördern Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – ganz unter dem Motto „Nur ein faires Spiel ist ein gutes Spiel“. Mitspielen können alle – unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Der Eintritt ist frei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Vortrag im Stadtarchiv: Über den Quellenwert des Corputius-Plans
Um den Corputius-Plan und seinen Wert für die Archäologie geht es in einem Vortrag am Donnerstag, 22. Januar, ab 18.15 Uhr in der DenkStätte des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am Innenhafen.

Der Duisburger Fotograf und Grafiker Frank Napierola präsentiert zum ersten Mal den neubearbeiteten Corputius-Plan und berichtet von den aufwendigen Schritten, den Plan in seiner ursprünglichen farblichen Brillanz neu zu schaffen. So ist es möglich, den Plan in seinem Facettenreichtum neu zu bewerten und ihn als Quelle für die Stadtgeschichte neu zu erschließen.

Ausschnitt Corputius-Plan mit Salvatorkirche C Stadt Duisburg

Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz erläutert, wie er zu dem Ergebnis kommt, dass die vermeintliche mangelnde geometrische Genauigkeit des Corputius-Planes eine bewusste Komposition seines Schöpfers, Johannes Corputius, darstellt. Abschließend berichtet Karina Schnakenberg über neue Aspekte zur spätmittelalterlichen Geschichte Duisburgs, an denen sie in ihrer Dissertation „Genese des westlichen Ruhrgebiets“ arbeitet.
Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen beschränkt.


Ideenforum zur Rahmenplanung für das Gelände der ehemaligen Zeche Fritz in Duisburg-Rumeln/Kaldenhausen
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes, zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.

Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239 DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und Natur miteinander verbindet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen:
- Wie kann die geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden?
- Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig?
- Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?

Das Ideenforum bietet Raum für Information, Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr.

Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt vorgesehen.
Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.

Umzug ins Pflegeheim, Patientenverfügung etc. Wie sage ich es meinen Eltern?
Begegnungs- und Beratungszentrum lädt kümmernde Menschen zum Infoabend
Duisburg, 13. Januar 2026 - Wenn Angehörige bemerken, dass Seniorinnen oder Senioren hilfsbedürftig werden, gibt es meist mehr Fragen als Antworten. Und bei sensiblen Themen wie Patientenverfügung oder Umzug ins Alten- und Pflegeheim ist es oft schwierig, die Eltern von diesen und anderen Hilfsmöglichkeiten zu überzeugen.

Kirsten Beukenbusch vom Begegnungs- und Beratungszentrums Meiderich der Evangelischen Dienste Duisburg bietet genau zu diesem Thema einen Infoabend für Kinder von Seniorinnen und Senioren an. Sie möchte gerne am 20. Januar 2026 um 18 Uhr im Obermeidericher Gemeindehaus Emilstraße mit den kümmernden Menschen ins Gespräch kommen und Ansatzpunkte zur Konfliktlösung bieten. 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Fragen vorab beantwortet Kirsten Beukenbusch unter Tel. 0203 4101052, Mobil: 0178 5410029


Rheingemeinde lädt zum Wanheimer Kneipenquiz 
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 21. Januar 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. 

Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft. Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. 

Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.  

Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 25. Januar 2026 kommen um 12 Uhr Schweinebraten mit Klößen und Rotkohl und natürlich ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 

Jugendpfarrerin Ulrike Kobbe am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 19. Januar 2026 von Pfarrerin Ulrike Kobbe aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd besetzt. 




Gewerbliche Schlachtungen in NRW: Rückgang bei Rindern – Geflügel steigt auf neuen Höchstwert
* Rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch wurden 2024 in Schlachtunternehmen erzeugt.
* Import von Schweinefleisch in NRW rückläufig, Import von Geflügel zunehmend.
* Ein Drittel der viehhaltenden Betriebe waren im Regierungsbezirk Münster.

Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen haben 2024 rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch erzeugt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der Grünen Woche in Berlin (16.-25. Januar 2026) mitteilt, stieg damit die Schlachtmenge das zweite Jahr in Folge, lag aber 14,5 % unter dem Niveau von 2010.

Der Schwerpunkt der Schweineschlachtungen lag 2024 im Regierungsbezirk Münster, auf den 43,6 % des Schlachtgewichtes entfielen. Bei der Schlachtung von Rindern setzte sich der seit 2015 anhaltende Rückgang fort. 2024 wurde rund 160.300 Tonnen Schlachtgewicht erzeugt. Im Langzeitvergleich mit 2010 ist die Schlachtmenge damit um 28,1 % auf einen neuen Tiefstand gesunken.



Mehr als die Hälfte des erzeugten Rindfleischs (53,1 %) entfiel 2024 auf den Regierungsbezirk Detmold. Eine andere Entwicklung zeigt sich bei den nordrhein-westfälischen Geflügelschlachtereien: Die Schlachtmenge von Geflügel erreichte 2024 mit 58.300 Tonnen Schlachtgewicht einen neuen Höchstwert. Gegenüber dem Jahr 2010 ist die Schlachtmenge um ein Viertel (25,4 %) gestiegen.



Fleischimporte seit 2010 auf ähnlichem Niveau – Warenwert um über 50 % gestiegen Die NRW-Wirtschaft importierte im Jahr 2024 über 682.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse mit einem Warenwert von rund 2,5 Milliarden Euro. Gegenüber 2010 ist die Importmenge im Jahr 2024 auf ähnlichem Niveau (−1 %), der Warenwert stieg um 52 %. Import von Schweinefleisch in NRW rückläufig, Geflügel zunehmend Im Jahr 2024 war die Importmenge bei Schweinefleisch um 17,3 % geringer als im Jahr 2010.



Im gleichen Zeitraum nahm die Menge an importiertem Fleisch von Geflügel deutlich um 28,5 % und die von Rindern um 6,2 % zu. Die NRW-Wirtschaft exportierte im Jahr 2024 rund 885.000 Tonnen Fleisch- und Fleischerzeugnisse mit einem Warenwert von 2,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2010 ist die Exportmenge von Fleisch und Fleischerzeugnissen um 17,5 % gesunken, der Warenwert stieg im gleichen Zeitraum um 16,7 %.

Schweinefleisch machte 2024 einem Anteil von 61,5 % an der Exportmenge von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus.
Ein Drittel der viehhaltenden Betriebe im Regierungsbezirk Münster Wie das Statistische Landesamt anhand der Agrarstrukturerhebung weiter mitteilt, haben 2023 rund 23.650 landwirtschaftliche Betriebe in NRW Vieh gehalten, das waren 70 % aller landwirtschaftlichen Betriebe.

Die meisten viehhaltenden Betriebe gab es mit einem Anteil von 34 % im Regierungsbezirk Münster, gefolgt vom Regierungsbezirk Detmold (20 %). Die Zahl der viehhaltenden Betriebe ist rückläufig. Gegenüber der Landwirtschaftszählung 2010 reduzierten sich diese um 15 %. Im Regierungsbezirk Münster lag der Rückgang bei 13 %.