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Karl-Lehr-Brücke: Wichtiges Großprojekt endet - IHK:
Umleitungen müssen funktionieren Ab dem 17. April
wird der OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg für sieben Wochen
vollständig gesperrt. Die Straßenbahn sogar für zwölf Wochen. Das
Langzeitprojekt kommt nun in die finale Phase. Die Niederrheinische
IHK begrüßt den Fortschritt, aber mahnt: Pendler, Wirtschaft und
Hafen sind auf verlässliche Umleitungen angewiesen.
Der
Karl-Lehr-Brückenzug wird fertiggestellt. Ein wichtiger Schritt für
die Stadt und die regionale Wirtschaft. „Es ist gut und wichtig,
dass dieses kommunale Jahrhundertprojekt nun endlich zum Abschluss
kommt. Die neue Brücke ist für die Erreichbarkeit und Vernetzung des
Wirtschaftsstandorts Duisburg von zentraler Bedeutung“, freut sich
Fabian Griewel, IHK-Teamleiter für Verkehr.
 Foto: DBT/Stella von
Saldern
Umleitungen entscheiden über Erreichbarkeit Für
einen Industrie- und Logistikstandort wie Duisburg sind
leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Mit der Sperrung der
Brücke fällt eine der wichtigsten innerstädtischen Verbindungen
Duisburgs weg. Täglich nutzen mehr als 25.000 Fahrzeuge die Strecke,
viele davon Lastwagen. Während der Bauphase werden sie auf Routen
wie die A59 ausweichen müssen, die bereits stark befahren sind.
„Die Verkehrsbehörden müssen die mehrwöchige Sperrung
professionell begleiten. Für die Duisburger Wirtschaft, den Hafen
und viele Pendler ist entscheidend, dass Umleitungen frühzeitig
ausgewiesen und klar kommuniziert werden. Jetzt kommt es auf eine
enge und funktionierende Zusammenarbeit an. Nur so lassen sich
Verkehrschaos und wirtschaftliche Schäden so gering wie möglich
halten. Nur weil ein wichtiges Großprojekt in der finalen Phase ist,
dürfen wir nicht vergessen, dass die Baustellen auf der A40 und der
A59 uns ebenfalls noch belasten“, betont Griewel.
Duisburg muss man wollen
Sebastian Wittke verstärkt evangelisches Jugendreferat Christina
Schubert vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
freut sich extrem, denn erstens ist die zweite Stelle in ihrem
Arbeitsbereich seit Januar wieder besetzt, und zweitens mit
Sebastian Wittke. Denn die Chemie zwischen den beiden stimmt.
Sebastian Wittke übernimmt die praktische Jugendarbeit und
organisiert die Jugendgottesdienste „PottPraise“,
Jugendleiterschulungen sowie Freizeiten und Ausflüge auf
Kirchenkreisebene für Kinder und Jugendlichen aus den Gemeinden.
Christina Schubert, die das verwaltende Backoffice verantwortet,
kümmert sich um Arbeitsbereiche wie Verwaltung, Finanzen, politische
Themen, Verbindung zu anderen Verbänden, Jugend und Politik.
Sie versteht sich aber auch als „helfende Hand bei den
praktischen Veranstaltungen“ im Jugendreferat. Sebastian Wittke ist
auch deshalb froh, im Tandem mit seiner Kollegin arbeiten zu können,
denn „klassische Jugendarbeit mit nur einem Hauptamtlichen fühlt
sich oft einzelkämpferisch an“. Zuvor war der 37jährige
Jugendleiter in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf.
Der ausgebildete Diakon ist gebürtiger Moerser und gesteht:
„Zunächst konnte ich mit Duisburg nichts anfangen. Der Rhein stellte
für mich eine Grenze zu einer anderen Welt dar.“ Der frühe Wunsch,
Erzieher zu werden, brachte ihn dann doch über den Strom, denn: „Der
Schulweg nach Duisburg war schlicht näher.“ Es war eine andere Welt,
die er mit Duisburg betrat, sagt er. Duisburg habe er dann langsam
kennengelernt und „super Zeiten“ erlebt.
„Duisburg muss man
eben wollen“ sagt Sebastian Wittke. Und er will Duisburg. Seine
Kollegin ist da ohne Frage ganz bei ihm - als gebürtige
Meidericherin und MSV-Fan mit Dauerkarte. Infos zum Jugendreferat
des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es im Netz unter
https://jugend-duisburg.ekir.de.

100% des Jugendreferats im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg:
Christina Schubert und Sebastian Wittke. (Foto: Rolf Schotsch).
„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort Bei
Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu
kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der
Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele
Jahre gut bewährt.
Die Freie Evangelische Gemeinde
Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem
Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei
Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“
einladen.
Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 5.
Februar 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1.
Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 /
770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).

1,7 % mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen 2024 •
Beschäftigungsanstieg vor allem in (teil-)stationären Einrichtungen,
geringere Zunahme in der ambulanten Gesundheitsversorgung •
Stärkere Wachstumsrate bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei
examinierten Pflegekräften
Zum 31. Dezember 2024 arbeiteten
knapp 6,2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen. Dies waren 102 000
oder 1,7 % mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, ist das Personal im Gesundheitswesen
2024 seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im Jahr 2021 erstmals
wieder um mehr als ein Prozent gewachsen (2021: +2,8 %, 2022: +0,5
%, 2023: +0,4 %).

Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten
Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2024 bei gut
4,4 Millionen und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %
(2021: +1,9 %, 2022: +0,4 %, 2023: +0,5 %).
Personalzuwachs
in allen (teil-)stationären Einrichtungen Im Jahr 2024 ist die
Zahl der Beschäftigten in (teil-)stationären Einrichtungen mit einem
Zuwachs von 64 000 oder 3,0 % wesentlich stärker gestiegen als im
ambulanten Sektor (+32 000 oder +1,3 %). In allen (teil-)stationären
Einrichtungen hat die Zahl der Beschäftigten zugenommen: in
Krankenhäusern um 38 000 Personen oder 2,9 %, in Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen um 5 000 Personen oder 4,2 % und in
(teil-)stationären Pflegeeinrichtungen um 21 000 Personen oder
2,8 %.
Zuwachs in ambulanten Einrichtungen insbesondere in
der Pflege und in Praxen sonstiger medizinischer Berufe Die
Entwicklung der Beschäftigtenzahl war im Jahr 2024 in den
verschiedenen Bereichen des ambulanten Sektors unterschiedlich.
Beschäftigungszuwächse gab es in der ambulanten Pflege (+11 000 oder
+2,6 %), in Praxen sonstiger medizinischer Berufe, zum Beispiel in
der Physio- und Ergotherapie (+14 000 oder +2,4 %) sowie in
Arztpraxen und Zahnarztpraxen (jeweils +4 000 oder +0,5 % bzw.
+1,0 %).
Hingegen blieb das Personal in Apotheken mit
insgesamt 237 000 Beschäftigten und im Einzelhandel mit
augenoptischen, medizinischen und orthopädischen Artikeln mit
insgesamt 136 000 Beschäftigten unverändert.
Höhere
Zuwachsrate bei Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten
Pflegekräften Die Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern, Vorsorge-
oder Rehabilitationseinrichtungen sowie in ambulanten und
(teil-)stationären Pflegeeinrichtungen ist gegenüber dem Vorjahr
deutlich angestiegen. Insgesamt arbeiteten in diesen Einrichtungen
49 000 oder 3,4 % Pflegekräfte mehr als im Jahr 2023.
Hierbei
stieg die Zahl der Pflegehelferinnen und -helfer mit +5,2 % deutlich
stärker als die der examinierten Pflegekräfte (+2,6 %). In absoluten
Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 24 000 auf insgesamt
485 000 Pflegehelferinnen und -helfer und um 25 000 examinierte
Pflegekräfte auf insgesamt rund 1 Million. Hiermit setzt sich der
Trend der letzten zehn Jahre mit höheren Wachstumsraten bei
Pflegehelferinnen und -helfern als bei examinierten Pflegekräften
fort.
Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran – Übergangslösung
ab 2026 geplant -
Zukunft des Duisburger Eissports wird durch Neubau
gesichert Der Sportpark Duisburg ist das
Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport
künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt-
und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels
Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle.
Hintergrund ist, dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971
aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison
2025/2026 genutzt werden kann.
Die neue Eissporthalle soll
künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter
eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die
zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf
die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang
können drei bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig
könnten bis zu acht Klassen Schlittschuh fahren.
Auch der
Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher
pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000
Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe
es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten.
„Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir
wollen ihn nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen.
Eine moderne Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-,
Vereins- und Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre
Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I
vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb
gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen
nahtlosen Übergang.
Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf
moderne, nachhaltige Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral
betrieben werden, unter anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und
die Nutzung der Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist
es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.
Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der
Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport künftig weiterhin
eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss
des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den
Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die
bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen
Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden
kann.
Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen
Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne,
auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die zweite ist eine
Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf die hohen Bedarfe
im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei bis vier
Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen
Schlittschuh fahren.
Auch der Freizeiteislauf, der aktuell
rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr lockt, könnte dank
der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000 Personen jährlich anziehen.
Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere
Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein
wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur
sichern, sondern zukunftsfähig machen.
Eine moderne Eishalle
mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“,
betont Oberbürgermeister Sören Link. Während der rund
zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im direkten
Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll
rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht
Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.
Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige
Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter
anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme
für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die neue
Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.
Kommentar
Man hat es in Duisburg fast nicht mehr für möglich gehalten, dass
ein einstimmiger Ratsbeschluss vom 23. September 2024 nun doch
umgesetzt werden soll. Das stärkt in einer wieder einmal durch viele
Einflüsse und zum Teil extremen Finanzproblemen gebeutelten Stadt
wie Duisburg die Zukunft angepackt wird. Es ist ein besonderes
Zeichen für den Sport oder der Kultur (stark renovierungbedürftiges
Stadttheater) vor allem für die Bürger der Stadt. Es geht um
Verlässlichkeit politischer Beschlüsse und Vertrauen.
Harald Jeschke

Blick auf die Eissporthalle,d ie
Homebase der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses
und der Laufzeiten. Foto
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die
Vorankündigung, dass die Sanierung der altehrwürdigen Eissporthalle
im Sportpark Duisburg im Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn
macht, ließ anfang September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor
wurde diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver sei.
Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere Ausschüsse im Rat
der Stadt den mehr als logischen Vorschlag umzusetzten und von der
Ertüchtigung einer alten Halle Abvstand zu nehmen. Die letzte
(einstimmige) Entscheidung am Montag, 23. September im Rat der Stadt
entschied. Es soll neu gebaut werden.
Empfang der
neuen Masterstudierenden der NRW-School of Governance
Oberbürgermeister Sören Link empfing gestern Studierende der NRW-
School of Governance und viele weitere Gäste aus den Reihen der
Universität Duisburg-Essen und der Kommunalpolitik in feierlichem
Rahmen im Duisburger Rathaus. Als Teil des Direktoriums sprach Prof.
Dr. Susanne Pickel zu den geladenen Gästen. Auch zwei Studentinnen
hielten Ansprachen.

Neujahrsempfang für die Studierenden im Bereich
„Politikwissenschaften“ der NRW SCHOOL OF GOVERNANCE . Fotos Malte
Werning / Stadt Duisburg
Rund 30 Studierende haben im Oktober
letzten Jahres ihr Studium im Master „Politikmanagement, Public
Policy und öffentliche Verwaltung“ in Duisburg aufgenommen. Der
Masterstudiengang baut auf den Bachelor-Studiengang
„Politikwissenschaft“ der Universität Duisburg-Essen oder einen
vergleichbaren Abschluss anderer Hochschulen auf. Dieser wird
gemeinsam von der NRW-School of Governance am Institut für
Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und der
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften angeboten.

Es handelt sich um eine interdisziplinär aufgestellte Initiative zur
Exzellenzförderung, in der Sozial- und Verwaltungswissenschaftler,
Juristen, Kommunikationswissenschaftler und Ökonomen in das Lehr-
und Forschungsprogramm eingebunden sind. Ziel ist es, den
Studierenden Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle
Tätigkeiten in Verbänden, Unternehmen und der Verwaltung zu
vermitteln.
27. Januar - Tag des Gedenkens an
die Opfer des Nationalsozialismus
27. Januar: Wolfgang Amadeus Mozart - vollständiger Name: Johannes
Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Januar 1756 in
Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien) war ein Komponist der Wiener
Klassik
Jugendkonferenz „YOUth Day“ startet im
Jugendzentrum „Die Insel“ Was belastet Jugendliche
aktuell? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen? Und
welche Wünsche haben sie für die Zukunft? Das und mehr wollten
Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Düsseldorf wissen.
Im Wintersemester besuchten sie verschiedene Duisburger
Jugendeinrichtungen, um mit den Besucherinnen und Besuchern ins
Gespräch zu kommen.
Die Ergebnisse werden jetzt bei der
Jugendkonferenz „YOUth Day“ präsentiert. Die Konferenz ist eine
Kooperation zwischen der Stadt Duisburg und einem Projektteam der
Hochschule und richtet sich an Jugendliche aus Duisburg im Alter
zwischen zwölf und 17 Jahren.
Haniel Museum öffnet
für Besuchergruppen Das Haniel Museum auf dem
Franz-Haniel-Platz in Duisburg-Ruhrort ist ab Februar wieder für
Besuchergruppen zugänglich. Interessierte erhalten im historischen
Gründungshaus Einblicke in mehr als 270 Jahre Unternehmens- und
Ruhrgebietsgeschichte – dort, wo die Geschichte des
Familienunternehmens Haniel ihren Anfang nahm.
Das Haniel
Museum befindet sich im historischen Packhaus in Duisburg-Ruhrort.
Auf drei Etagen erleben Besucherinnen und Besucher anhand von
Original-Schriftstücken, historischen Möbeln sowie liebevoll
restaurierten Wohn- und Arbeitsräumen, wie sich Haniel von einem
lokalen Handelsunternehmen zu einer international tätigen
Unternehmensgruppe entwickelte.
Die Ausstellung zeigt
zugleich, wie eng die Geschichte Haniels mit der Wirtschafts- und
Industriegeschichte des Ruhrgebiets verbunden ist. Sie dokumentiert
den Beitrag des Unternehmens zur Industrialisierung und seine
prägende Rolle am Standort Ruhrort.
Gründungshaus aus dem
Jahr 1756: Genehmigung von Preußen-König Friedrich II. ebnete den
Weg
Das Packhaus selbst ist ein zentraler Bestandteil dieser
Geschichte. Errichtet im Jahr 1756 vor den Toren Ruhrorts, diente es
im 18. Jahrhundert sowohl als Lager für sogenannte „Kolonialwaren“
wie Gewürze, Tabak, Kaffee oder Baumwolle als auch als Wohn- und
Kontorhaus der Familie Haniel.
Franz Haniel wurde dort 1779
geboren. Das Gebäude geht auf Aletta Haniel, geborene Noot, und
ihren Vater Jan Willem Noot zurück, der als Zollbeseher in Ruhrort
tätig war. Die Baugenehmigung für das Packhaus erteilte der
preußische König Friedrich II. am 10. Februar 1756. Dieses Datum
gilt als Gründungsjahr des heutigen Unternehmens Franz Haniel & Cie.
GmbH, das damit auf eine 270-jährige Tradition zurückblickt.
„Die Ausstellung verdeutlicht, wie sich Haniel im Laufe seiner
Geschichte immer wieder gewandelt hat, um erfolgreich zu bleiben.
Diese Entwicklung erleben Besucherinnen und Besucher im
Gründungshaus von 1756 aus nächster Nähe“, sagt Julia Heitmann,
Museumsleiterin und Head of Communications & CSR des Duisburger
Unternehmens.
Führungen und Buchung Geführte, 90-minütige
Rundgänge finden an jedem dritten Donnerstag im Monat statt (außer
im August), jeweils um 15:00 Uhr und um 17:00 Uhr. Die erste
buchbare Führung ist am 19. Februar.
Die Buchung erfolgt über
die Tourismus-Webseite von Duisburg Kontor unter
https://www.duisburg.de/tourismus/stadt_erleben/museen/haniel-museum.php.
Eintrittspreise: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder (8
bis einschließlich 13 Jahre). Maximale Gruppengröße: 20
Besucherinnen und Besucher
Buden können wieder
mitmachen: Anmeldestart für Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet
Der Tag der Trinkhallen (Kioske) verspricht am 29. August
authentische Budenkultur und ein vielfältiges Rahmenprogramm
verteilt auf das gesamte Ruhrgebiet. Ab heute (27. Januar) und bis
zum 15. März können sich interessierte Budenbetreiber für das bunte
und kostenlose Kultevent anmelden. Der von der Ruhr Tourismus GmbH
(RTG) organisierte "Feiertag der Budenkultur" bleibt dabei bewusst
offen: Die teilnehmenden Büdchen sollten einen eigenen Beitrag
leisten, um den Tag zu etwas Besonderem zu machen – sei es durch
künstlerische Darbietungen oder andere Aktionen.
Alle
angemeldeten Trinkhallen erhalten kostenlose einheitliche
Erkennungszeichen und werden auf einer virtuellen Karte verzeichnet.
30 der angemeldeten Trinkhallen erhalten ein von der RTG
finanziertes und organisiertes Kulturprogramm. Welche Trinkhallen in
dieses Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai.
Der Tag der Trinkhallen wird durch den Regionalverband Ruhr
(RVR) sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert. idr Infos und Anmeldungen:
https://www.tagdertrinkhallen.ruhr
Führung im
Kultur- und Stadthistorischen Museum: Geld – die älteste Religion?
Um die Bedeutung von Geld aus kulturhistorischer
Perspektive geht es bei einer Führung durch die Dauerausstellung
„Cash!“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Gästeführer Roland Wolf
startet den Rundgang am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr unter dem
Titel „Geld – die älteste Religion?“.
Geld ist so
allgegenwärtig wie magisch zugleich. Es funktioniert, weil wir alle
daran glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine
Wirkmacht vertrauen. Ob man es liebt oder verachtet: Wir alle
brauchen Geld. Aber was ist Geld überhaupt? Und warum ist etwas
wertvoll?
Wer mag, darf gern etwas für das Tauschregal
mitbringen – und sich im Gegenzug eins der Mitbringsel der anderen
Gäste aussuchen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und
kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Datenschutz-Tag 2026: Tipps
zum Schutz vor Datenmissbrauch „Woher haben die meine
Daten?“, fragen sich viele, wenn unbekannte Abbuchungen auf dem
eigenen Konto auftauchen. Manchmal flattert auch ein Strafzettel aus
dem Ausland ins Haus, ohne dass die Person dort im Urlaub war.
Häufige Ursache: unbedachte Weitergabe sensibler Daten.
Anlässlich des EU-Datenschutztages am 28. Januar erklärt das
Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ), wo Verbraucher mit
persönlichen Informationen vorsichtig umgehen sollten. Machen Sie
sich bewusst, wo Sie persönliche Infos eingeben und wozu Sie
zustimmen. Manchmal werden Daten an Dritte weitergegeben.

(Bild: stock.adobe.com/OMEGA)
Daten als ‚Währung‘ Stimmen Sie
der Verarbeitung Ihrer Daten zu? – Seien Sie ehrlich, diese Meldung
haben Sie im Internet doch schon oft mit einem Klick auf „ja“
schnell weggeklickt, ohne zu überprüfen, was mit Ihren Daten (Name,
Anschrift oder E-Mailadresse) wirklich passiert.
Ob beim
Newsletter-Abo, kostenlosen E-Book oder Kundenkarten, zu 100 Prozent
gratis sind diese Angebote meist selten: „Im Netz gibt es eigentlich
nichts, was komplett kostenlos ist. Verbraucher bezahlen für Apps
oder Dienste oft mit ihren Kundendaten und erhalten dann
beispielsweise personalisierte Angebote“, berichtet Alexander Wahl
aus dem EVZ-Juristenteam.
Nicht selten werden diese Daten an
Dritte weitergegeben. Deshalb sollten sich Verbraucher immer bewusst
machen, wo sie ihre persönlichen Informationen eingeben und zu was
sie ihr Einverständnis erteilen. Fragen Sie sich, ob die Daten für
den Zweck wirklich notwendig sind. Braucht ein Modehändler
beispielsweise das Geburtsdatum?
„Oder ist es wirklich
notwendig, ein Kundenkonto zu erstellen? Für einmalige Bestellungen
gibt es in einigen Online-Shops die Möglichkeit, als ‚Gast‘ zu
bestellen“, sagt Wahl. Problematisch: Ausweiskopie versenden Ein
exemplarischer Fall: Mario W. (Name geändert) staunt, als er einen
Blick in das Schreiben wirft, das er aus seinem Briefkasten gefischt
hat: Er soll 70 Euro Bußgeld zahlen, weil er in Frankreich mit dem
Mietwagen zu schnell gefahren ist?
Dabei war Mario zum
angegebenen Zeitpunkt gar nicht im Urlaub und schon gar nicht in
Frankreich. Name und Anschrift stimmen überein, aber einen Wagen
über die genannte Autovermietung hat er nie genutzt – weder kürzlich
noch in der Vergangenheit. Was ihm aber vor einiger Zeit passiert
war: Die Kopie seines Personalausweises gelang bei der Buchung einer
Ferienwohnung über eine Online-Plattform in die Hände von Betrügern.
Mithilfe der Ausweiskopie konnte eine andere Person ein Auto
mieten und losrasen. Wie können Verbraucher das verhindern? Damit
Ihnen nicht das Gleiche passiert wie Mario W. empfiehlt der
EVZ-Experte äußerst sparsam mit Kopien des Personalausweises
umzugehen. In Deutschland dürfen Verbraucher zwar in bestimmten
Fällen, zum Beispiel bei der Eröffnung eines Kontos, dazu
aufgefordert werden, eine Ausweiskopie vorzulegen, sie dürfen aber
irrelevante Informationen abdecken.
Wahl rät:
„Ausweisdokumente nur mit einem Wasserzeichen weitergeben, um sie
als Kopie zu kennzeichnen. Nicht benötigte Infos wie die
Seriennummer schwärzen.“ Kritisch: Bezahldaten hinterlegen oder
irgendwo eingeben Auch wenn es auf den ersten Blick bequem ist,
raten die EVZ-Verbraucherschützer: Niemals Kreditkarten als
Zahlungsmittel in Online-Shops dauerhaft hinterlegen, sondern jedes
Mal händisch eingeben.
Das verhindert, dass fremde Personen
Zugriff auf das Konto bekommen und auf Kosten des Verbrauchers
einkaufen können oder unbemerkt Abos abgeschlossen werden. Ein
sicheres, starkes Passwort ist das Minimum. Noch besser ist laut
Wahl: „Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie mittlerweile beim
Bezahlen via Online-Banking gesetzlich vorgeschrieben ist, schützt
ebenfalls vor Zugriffen aufs Bankkonto. Sie kann daher auch für
andere Nutzerkonten sinnvoll sein.“
Achtung vor Phishing und
Smishing! Vorsicht walten lassen sollten Verbraucher, wenn diese
in einer E-Mail oder SMS dazu aufgefordert werden, über einen Link
persönliche Daten (z. B. Kreditkartendaten) auf einer Seite
einzugeben. Betrüger nutzen diesen Trick, um Nutzerdaten
abzugreifen. Tippen Sie dann sensible Informationen ein, spielen Sie
Kriminellen direkt in die Karten.
Identitätsdiebstahl? Das ist zu tun
Vor 10
Jahren: Einstimmiger Beschluss der BV Mitte: Denkmalschutz -
Waldfriedhof-Eingangsanlage mit Baulichkeiten
Düsseldorfer Straße
Gemäß § 3 Abs. 2 Ziffer 2 2.
Strich der Bezirkssatzung entscheiden die
Bezirksvertretungen über die Denkmaleigenschaft nach
dem Denkmalschutzgesetz.
Der als Anlage beigefügte Unterschutzstellungstext,
zu dem mit dem Landschaftsverband Rheinland das
erforderliche Benehmen hergestellt wurde, benennt
alle wesentlichen, das Denkmal konstituierenden
Elemente und liefert die Begründung für die
Unterschutzstellung im Sinne von § 2, Abs. 1 DSchG
NRW: „Denkmäler sind Sachen, Mehrheiten von Sachen
und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung
ein öffentliches Interesse besteht.
Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen
bedeutend für die Geschichte des Menschen, für
Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der
Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für
die Erhaltung und Nutzung künstlerische,
wissenschaftliche, volkskundliche oder
städtebauliche Gründe vorliegen.“ Die Örtlichkeit
ist aus den weiteren Anlagen mit Lageplan und Fotos
zu entnehmen.

Wesentliche
charakteristische Merkmale des Denkmals
Die Eingangsanlage, mehrflügelig in Art eines
Ehrenhofes, besteht aus drei Wohn und
Verwaltungsgebäuden, einer ehem. Einsegnungshalle
(Alte Kapelle), zwei gemauerten Torbauten und einem
verbindendenmit Pfeiler-Kolonnaden , zum Ehrenhof
hin, geöffneten Wandelgang. Einheitlich mit dunklen
„Oldenburger Klinkern“ verkleidet, errichtet mit
Anlegung des Friedhofes 1921-25 nach Entwurf des
Stadtbauamtes (Karl Pregizer, Hermann Bräuhäuser).
Verbindendes Element der verschiedenen Bauten ist
neben der Geschlossenheit, die durch den
zusammenfassenden Wandelgang entsteht, die
einheitliche Verblendung mit „Oldenburger Klinkern“
und die dazu passende Eindeckung der flach geneigten
Dachflächen mit Schiefer. Baulicher Höhepunkt des
Ensembles ist die ehemalige Einsegnungshalle, heute
als Kapelle (unter Abbruch der ehemals zugehörigen
Leichenhalle) in das 2000-2002 neu errichtete
Krematorium integriert.
Sie erhebt sich als annähernd würfelförmiger Kubus
auf quadratischer Grundfläche, wie 321 2 die anderen
Bauten klinkerverkleidet und mit einem flach
geneigten und abgeschleppten verschieferten Walmdach
gedeckt. Ursprünglich allseitig geschlossene
Wandflächen, die lediglich durch den Eingang im
Süden (vom Ehrenhof aus) und eine umlaufende Reihe
kleiner quadratischer Fenster unterhalb der Traufe
(pro Seite 5, an der Eingangsseite 4 und mittig eine
Uhr) gegliedert war; heute in der zum Ehrenhof
gerichteten Südwand ein modernes, über EG wandhohes
Glasmalerei-Fenster, seitlich davon das Ziffernblatt
der Uhr.
Yoga in der Lutherkirche
für den guten Zweck Die Evangelische
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zum
Yoga in die Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, ein.
Dort werden am 7. Februar um 11 Uhr die Stühle weit
weg zur Seite gerückt und die Teilnehmenden suchen
sich mit ihren Yogamatten und Kissen in der
beheizten Kirche einen gemütlichen Platz für die
gemeinsamen Übungen.
Die zwei Stunden in
dieser besonderen Atmosphäre sind kostenfrei, die
freiwillige Kursgebühr bestimmten alle selbst, denn
sie geht als Spende an das Tierheim Duisburg. Wer
mitmachen möchte, meldet sich bitte vorher bei
larakelling@gmail.com an. Gemeinde und
Organisationsteam hoffen auf viele Teilnehmende und
große Spendenbereitschaft.
Diese
Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen des
Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre
Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft
neu erleben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Himmlischer Karneval in Meiderich:
Kartenvorverkauf endet am 6.2.
Am 11. Februar 2026 wird das Meidericher
Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, um 15 Uhr zur
Karnevalsbühne. Die Evangelische Kirchengemeinde
Meiderich und die Evangelischen Dienste Duisburg
laden Seniorinnen und Senioren herzlich ein, diesen
fröhlichen Nachmittag gemeinsam mit anderen
mitzuerleben.
Ein kreatives und gut
gelauntes Team aus der Gemeinde hat ein
„himmlisches“ Programm vorbereitet, das mit Humor
und guter Stimmung begeistert. Dazu gehört auch
schwungvolle Live-Musik, die zum Tanzen einlädt.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt:
Kaffee, Berliner Ballen und Snacks stehen bereit.
Kaltgetränke können zusätzlich erworben werden.
Der Eintritt kostet sechs Euro, Karten gibt es
bis zum 6. Februar im Gemeindebüro (0203 451 96 22)
und im Begegnungs- und Beratungszentren (0203 410
1052). Infos zur Gemeinde gibt es hier:
www.kirche-meiderich.de, zu den Evangelischen
Dienste Duisburg hier:
www.edd.de.

Die Karnevalsfeier 2025 im Meidericher Gemeindezentrum (Foto:
kirche-meiderich.de).

15 % der Erwerbstätigen unter 35 Jahren sind für ihre Tätigkeit
formal überqualifiziert
Erwerbstätige junge Frauen (16 %) häufiger betroffen als
gleichaltrige Männer (13 %)
Gut jede und jeder siebte junge Erwerbstätige ist für die ausgeübte
Tätigkeit überqualifiziert: 15 % der Erwerbstätigen im Alter von 15
bis 34 Jahren gaben an, einen höheren Bildungsabschluss als für ihre
aktuelle Tätigkeit erforderlich zu haben. Das teilt das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Zusatzmoduls der
Arbeitskräfteerhebung 2024 (Labour Force Survey, LFS) mit. Bei 78 %
der jungen Erwerbstätigen stimmte der Bildungsabschluss mit der
Tätigkeit überein, 7 % hatten einen niedrigeren Abschluss als
erforderlich, waren also formal unterqualifiziert.
Junge Frauen häufiger überqualifiziert und seltener
unterqualifiziert als junge Männer
Erwerbstätige Frauen unter 35 Jahren (16 %) gaben etwas häufiger als
gleichaltrige Männer (13 %) an, einen höheren Bildungsabschluss als
für ihre Tätigkeit erforderlich zu haben. Gleichzeitig hatten mehr
Männer (9 %) als Frauen (5 %) einen niedrigeren Bildungsabschluss
als erforderlich.

15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte
häufiger überqualifiziert, aber auch öfter unterqualifiziert Dass
der Bildungsabschluss mit der Tätigkeit der Erwerbstätigen unter
35 Jahren übereinstimmt, trifft auf junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte seltener
zu als auf Gleichaltrige ohne Einwanderungsgeschichte.
Demnach hatten 15- bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte
häufiger einen höheren Bildungsabschluss (18 %), als ihre Tätigkeit
erforderte. Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte hatten
nur 14 % einen höheren Abschluss als erforderlich. Unter den
Erwerbstätigen von 15 bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte war
der Anteil der formal Überqualifizierten mit 19 % unter denjenigen
am höchsten, die selbst zugewandert waren.
Erwerbstätige von
15 bis 34 Jahren mit Einwanderungsgeschichte hatten allerdings auch
häufiger einen niedrigeren Bildungsabschluss als erforderlich
(11 %). Bei Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte war das
seltener der Fall (6 %). Am höchsten war der Anteil der formal
Unterqualifizierten mit 14 % wiederum unter denjenigen mit
Einwanderungsgeschichte, die selbst zugewandert waren.
15-
bis 34-Jährige mit Einwanderungsgeschichte arbeiten häufiger
fachfremd Dass die Fachrichtung ihrer Berufsqualifikation nur
teilweise, eher nicht oder überhaupt nicht zur aktuellen Tätigkeit
passt, gaben laut Arbeitskräfteerhebung 2024 insgesamt 22 % der
Erwerbstätigen von 15 bis 34 Jahren an. Dieser Anteil fiel für
Frauen und Männer gleich hoch aus.
Deutlich höher war der
Anteil derjenigen, die in einer teilweise bis völlig abweichenden
Fachrichtung arbeiteten, unter jungen Erwerbstätigen mit
Einwanderungsgeschichte (28 %). Am höchsten war er unter denjenigen,
die selbst zugewandert waren (30 %). Dagegen gaben nur 20 % der
Gleichaltrigen ohne Einwanderungsgeschichte an, dass ihre
Fachrichtung nur teilweise bis überhaupt nicht zur aktuellen
Tätigkeit passt.
Empfang zum Deutsch-Französischen Tag im Rathaus
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg (DFG) feierte am
vergangenen Freitag mit einem Empfang im Duisburger Rathaus den
Deutsch-Französischen Tag. Gleichzeitig eröffnete sie auch die von
ihr veranstaltete französische Woche.
Neben Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn nahm der französische Generalkonsul (und zugleich
Leiter des Institut Français in Düsseldorf) Dr. Etienne Sur an dem
Empfang teil. Im Anschluss hielt der Landtagspräsident a. D.,
Regisseur und Frankreichkenner Oliver Keymis einen launigen Vortrag
zum deutsch- französischen Verhältnis unter dem Motto „Ziemlich
allerbeste Freunde“.

Etienne Sur, Französischer Generalkonsul begrüßt die Gäste. Fotos
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der Deutsch-Französische Tag
hat eine lange Tradition. Seit 2004 wird er alljährlich in
Deutschland und Frankreich (als Journée franco-allemande) gefeiert,
nachdem der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der
französische Staatspräsident Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 im
Pariser Élysée-Palast den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag
unterzeichneten.
Auf zivilgesellschaftlicher Ebene leisten
die Deutsch- Französischen Gesellschaften seit den 1950er-Jahren
einen wertvollen Beitrag zur grenzüberschreitenden Verständigung. In
dieser Tradition wirkt auch ihr Ableger in Duisburg. Die
französische Woche setzt sich am Montag im filmforum fort.

Führerscheinausbildung bezahlbar machen, ohne die Sicherheit zu
gefährden. Ablenkung am Steuer konsequent bekämpfen
Beim Verkehrsgerichtstag in Goslar wird vom 29. bis 30. Januar 2026
erneut über Empfehlungen zu zentralen Fragen der Verkehrssicherheit
beraten. Der ACV Automobil-Club Verkehr bezieht im Vorfeld Stellung
zu zwei Arbeitskreisen.
Arbeitskreis VI: „Überhöhte
Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?“ Das Bundesministerium
für Verkehr hat bereits eine Reform der Fahrausbildung angekündigt.
Klares Ziel ist es, den Führerscheinerwerb kostengünstiger zu
gestalten. Der ACV begrüßt grundsätzlich das politische Anliegen,
den Zugang zum Führerschein finanziell zu erleichtern. Gleichzeitig
macht der Club deutlich: Bezahlbarkeit darf nicht durch Abstriche
bei der Verkehrssicherheit erkauft werden. Die Fahrausbildung ist
ein entscheidender Baustein für sicheres Verhalten im Straßenverkehr
und muss diesem Anspruch auch künftig gerecht werden.
Mehr
Qualität statt geringerer Anforderungen Nach Auffassung des ACV
liegt der Ansatz für eine Entlastung der Fahrschüler nicht in
geringeren Anforderungen. Entscheidend ist vielmehr eine gezielte
Verbesserung der Ausbildungsqualität und der organisatorischen
Abläufe. Eine strukturierte Erfassung des individuellen
Lernfortschritts ermöglicht eine bessere Steuerung der Ausbildung
und verhindert Brüche im Lernprozess. Verbindliche und transparente
Ausbildungsstrukturen helfen zudem, unnötige Zusatzfahrten zu
vermeiden und die Zahl kostenintensiver Wiederholungsprüfungen zu
senken.
Fahrsimulatoren nur mit klaren Regeln
Fahrsimulatoren können die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen, etwa
bei der sicheren Einübung anspruchsvoller oder risikoreicher
Verkehrssituationen. Voraussetzung dafür sind jedoch
bundeseinheitliche technische Vorgaben und tragfähige pädagogische
Konzepte. Erst auf dieser Basis lässt sich beurteilen, in welchem
Umfang einzelne Ausbildungsinhalte (wie zum Beispiel das Fahren mit
Schaltgetriebe) verantwortungsvoll im Simulator vermittelt werden
können.
Digitale Formate gezielt einsetzen Bei der
grundsätzlich zu begrüßenden Digitalisierung der Fahrausbildung
sieht der ACV klare Grenzen für zeitlich unabhängige Lernangebote.
Asynchrone digitale Formate sollten nur dort eingesetzt werden, wo
ihre Qualität nachweislich gleichwertig ist. Inhalte, die Austausch,
Reflexion und soziales Lernen erfordern, müssen weiterhin in Präsenz
oder in synchronen digitalen Formaten vermittelt werden.
Dazu zählen insbesondere Themen wie Verantwortung, Rücksichtnahme,
Regelbewusstsein und soziale Kompetenz im Straßenverkehr. Für die
digitalen Formate sind verbindliche Qualitätsstandards notwendig, um
bundesweit ein einheitlich hohes Ausbildungsniveau sicherzustellen.
Prüfung als Sicherheitsfilter stärken Die Führerscheinprüfung
selbst ist aus Sicht des ACV ein zentrales Instrument der
Verkehrssicherheitsarbeit. Ihre Funktion als Sicherheitsfilter darf
nicht abgeschwächt werden. Formale Verkürzungen oder Vereinfachungen
lehnt der Club ab, wenn sie die Aussagekraft der Prüfung
beeinträchtigen. Stattdessen spricht sich der ACV für eine
Weiterentwicklung aus, die reale Risikofaktoren stärker
berücksichtigt und die tatsächliche Handlungskompetenz im
Straßenverkehr zuverlässig abbildet.
Arbeitskreis III:
Unfallrisiko Ablenkung am Steuer durch Handy & Co. Ablenkung
gehört zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Bereits
eine Sekunde Unaufmerksamkeit kann im Straßenverkehr gravierende
Folgen haben. Wer bei Tempo 100 nur kurz aufs Handy schaut, legt
rund 30 Meter im Blindflug zurück. Der ACV sieht dringenden
Handlungsbedarf, um Ablenkung am Steuer wirksam zu reduzieren.
Monocams: wirksames Instrument gegen Handyverstöße Der ACV
begrüßt den Einsatz sogenannter Monocams zur Ahndung von
Handyverstößen im Straßenverkehr. Die Kameras erfassen den
Fahrzeuginnenraum aus erhöhter Position und erkennen mithilfe
KI-gestützter Bildauswertung, ob während der Fahrt ein Mobiltelefon
unerlaubt genutzt wird. Die Auswertung und Ahndung erfolgen
anschließend durch geschultes Personal.
Positiv bewertet der
ACV die Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz. Dort wurde eine klare
rechtliche Grundlage für den Einsatz geschaffen. Seit Jahresbeginn
laufen die Geräte im Regelbetrieb.
Aus Sicht des ACV sind
Monocams ein zeitgemäßes und verhältnismäßiges Mittel, um eine der
gefährlichsten Unfallursachen gezielt zu bekämpfen. Der Club spricht
sich deshalb dafür aus, die Technik bundesweit zu verwenden und
rechtssicher zu verankern.
Fahrzeugbedienung darf nicht
selbst zur Ablenkungsfalle werden Neben der Nutzung von
Smartphones rückt zunehmend auch die Gestaltung moderner
Fahrzeugbedienung in den Fokus. Große Touchscreens, teils
verschachtelte Menüs und fehlende haptische Rückmeldungen können die
Aufmerksamkeit von Autofahrern erheblich beanspruchen und damit
selbst zur Ablenkung beitragen.
Der ACV sieht hier die
Fahrzeughersteller klar in der Verantwortung. Bedienkonzepte müssen
intuitiv, verständlich und während der Fahrt sicher nutzbar sein.
Insbesondere sicherheitsrelevante Kernfunktionen wie Licht,
Scheibenwischer oder Belüftung dürfen nicht unnötig kompliziert oder
ausschließlich über Touchscreens erreichbar sein. Sie sollten
weiterhin über klar erkennbare, haptische Bedienelemente gesteuert
werden können.
Aus Sicht des ACV ist es daher wichtig, an
einer herstellerübergreifenden Grundorientierung festzuhalten.
Autofahrer müssen sich unabhängig vom Fahrzeugmodell schnell
zurechtfinden, ohne den Blick lange von der Straße abzuwenden.
Einheitliche Logiken in der Bedienung moderner Fahrzeuge leisten
einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Isabel Varell „Die guten alten Zeiten sind jetzt“ Live in Duisburg
31. Januar 2026 im Steinhof Duisburg Mit ihrem
aktuellen Programm „Die guten alten Zeiten sind jetzt“ lädt Isabel
Varell zu einem Abend voller Humor, Musik und gelebter
Lebensweisheit ein. Die vielseitige Künstlerin – bekannt als
Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin, Musicaldarstellerin und
Autorin – zeigt einmal mehr, dass sie sich in keine Schublade
stecken lässt. Auf der Bühne begegnet man einer Frau, die ihre drei
großen L’s verkörpert: Lebenslust, Leidenschaft und Liebe.

Mit ihrem warmen Charme, ihrem feinen Humor und einer spürbaren
Leichtigkeit nimmt Isabel Varell das Publikum mit auf eine Reise
durch Höhen und Tiefen des Lebens. Sie erzählt von Momenten des
Loslassens, vom Scheitern als wertvoller Erfahrung und von der
Kunst, das Älterwerden mit Zuversicht und Freude anzunehmen.
In ihren Geschichten blitzt immer wieder ihr augenzwinkernder
Blick auf die kleinen und großen Eigenheiten des Alltags durch –
ehrlich, berührend und stets unterhaltsam. Musikalisch spannt sie
einen weiten Bogen: von der kleinen Bar in Paris über die bunten
Gestalten der Rue Lamarck bis hin zu den schrägen Erlebnissen auf
dem Ballermann.
Sie besingt Einsamkeit ebenso wie die Lust
am Leben und verrät dabei ihr ganz eigenes „Rezept Varell“. Darin
geht es um nichts Geringeres als die Kunst, Ballast abzuwerfen –
etwa drei Kilo Angst – und die eigenen zehn Gebote für ein
glückliches Älterwerden zu entdecken. Das Publikum darf sich auf
einen Abend freuen, der gleichermaßen leichtfüßig wie tiefgründig
ist.
Isabel Varell gelingt es, mit Esprit und Empathie zum
Lachen zu bringen und zugleich berührende Momente zu schaffen. Die
Presse urteilt begeistert: „Dieser Abend ersetzt Ihnen den Coach!“
(Hape Kerkeling). Oder wie es eine weitere Stimme treffend
formuliert: „Großartige Unterhaltung. Mit Varell ist es einfach
wunderbar zu lachen.“ Ein Bühnenabend, der zeigt: Die guten alten
Zeiten sind nicht Vergangenheit – sie sind genau jetzt.
https://www.steinhof-duisburg.de/veranstaltung/isabel-varell
DLRG zeigt moderne Wasserrettung auf der BOOT Düsseldorf
Auf der internationalen Wassersportmesse BOOT Düsseldorf
präsentierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
gemeinsam mit den Landesverbänden DLRG Nordrhein und DLRG Westfalen
aktuelle Entwicklungen und moderne Technik der Wasserrettung.

Messestand der DLRG auf der Messe Boot 2026
Unterstützt wurde
der Messeauftritt durch Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp, die sowohl am Messestand als auch am Ausprobierpool
im Einsatz waren. Während am Messestand Fachgespräche und
Informationsangebote zu verschiedenen Themen der Wasserrettung
stattfanden, lag der Fokus am Pool auf der praktischen Absicherung
von Wassersportaktivitäten.

Unterwasserdrohne zum Ausprobieren am Messestand der DLRG
„Für die DLRG ist die Messe eine gute Gelegenheit, die vielfältige
Arbeit der DLRG – von Schwimmausbildung über Wasserrettung bis hin
zur Jugendarbeit – sichtbar zu machen", erklärt Sven Kattelans,
Ortsgruppenleiter der DLRG Moers-Rheinkamp. Im Mittelpunkt des
Messeauftritts stand das Motto „Moderne Technik in der
Wasserrettung".
Besonderes Highlight des Messestands war
dabei eine Unterwasserdrohne mit Kamera, Sonar und Greifarm, die von
den Besucherinnen und Besuchern selbst ausprobiert werden konnte und
auf großes Interesse stieß. Die Drohne wurde intensiv genutzt und
vermittelte anschaulich, wie moderne Technik heute bei der Suche,
Erkundung und Sicherung unter Wasser unterstützen kann.
NightWash Live Theater am Marientor Am
22.02.2026 um 19:00 Uhr sind dabei: Jeannine Michaelsen
(Moderatorin)
 ©
Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin
eine Frau. Ich bin 40. Ich arbeite beim Fernsehen. In diesem
Universum verzweifle ich regelmäßig an den Strukturen, Männern,
Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee und mir selbst. Ein
Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst verkorkst.
Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz
verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das
alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig:
was musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren,
damit das passiert? Klären wir.

Sandra Sprünken

© Stefan Braunbarth
Sandra Sprünken - von allen nur Sprünky
genannt - ist Impro- und Stand Up- Comedienne, Moderatorin und
Deutschlands bekanntestes Kind des Ruhrgebiets - gleich nach Herbert
Grönemeyer, Atze Schröder, Nena, Micky Beisenherz und und und (okay,
gibt vielleicht doch paar Bekanntere). Sprünky ist eine der
schnellsten Zungen überhaupt - oft hat der Kopf Probleme zu folgen.
Das stand schon in ihrem Grundschulzeugnis so drin.
Sie
spricht über ihre Jugend als Nerd, ihre vielen merkwürdigen Hobbys,
Dating, Beziehungen und Freundschaften. Sprünky wurde mal passend
beschrieben als eine Frau zwischen Stil und Stadionverbot - wobei
das eher eine ¼ - ¾ Aufteilung ist. Es geht ihr um die grossen und
wichtigen Fragen des Lebens wie "Muss ich heute wirklich schon die
Haare waschen?" oder die großen Mutproben des Erwachsen-Seins, wie
etwas im Internet kaufen ohne vorher sieben Stunden Bewertungen zu
lesen.
Wenn sie nicht auf der Bühne steht, beim
Improvisations- Theater Springmaus, 1LIVE Generation Gag, Nightwash
oder Olafs Klub, ist sie zwischendurch auf Youtube, in den
Mediatheken dieser Welt oder im TV zu sehen. Zum Beispiel in der
neuen Staffel des Erfolgsformats ,,Comedystreet" Pro7/JOYN, bei
"7Tage, 7 Köpfe" oder bei Bratwurst und Baklava - die Show.
Sie ist Teil des erfolgreichen Podcasts ,,1a B-Ware - der
(Anti)Selbstoptimierungspodcast". Ab September 2025 ist Sprünky mit
ihrem ersten Solo-Programm ,,Mutprobe!" deutschlandweit zu sehen.
Matilde Keizer © Guido Schröder Matilde ist eine italienische
Comedienne und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren
in New York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise
mehr lacht.
Matilde Keizer

© Guido Schröder
Matilde ist eine italienische Comedienne
und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New
York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr
lacht. Sie hat einen Comedy Podcast: ,,Matilde und Georg produzieren
Unterhaltung", einen feministischen Impro Podcast ,,Schamlos" und
kann oft auf Englisch bei ,,Radio Spätkauf" gehört werden. Ja, sie
verbringt viel Zeit hinter einem Mikrofon.
Auf der Bühne ist
sie auch oft hinter einem Mikrofon bei unterschiedlichsten Comedy
Formaten auf Deutsch und Englisch. Matilde ist in Rom aufgewachsen
und das beeinflusst auch ihre Comedy. In ihrem Programm bekommt man
alles von italienischer Politik bis Angst vorm Kinder kriegen. Ohne
ihre Mutter hätte sie zwar weniger Traumata, aber auch weniger
Comedy Material.
Aber das gute ist ja, dass man auch das mit
Humor verarbeiten kann. Matilde redet über alles was sie will, mit
genügend Selbstironie, dass man nicht anders kann als mitlachen. Als
ausgebildete Schauspielerin (an einer Elite Uni in New York, das ist
ihr wichtig) benutzt Matilde dieses Training, um Workshops zu geben
für Stand up und Schauspiel. Sie hat schon Workshops für Filiz
Tasdan, Philipp Uckel, Daniel Luis, Maria Clara Groppler, Kristina
Bogansky u.a. gegeben.
Sie macht auch seit acht Jahren
Improv Comedy nach amerikanischem Beispiel im Comedy Cafe Berlin.
Nach einem kleinen Ausflug als Autorin (Shapira Shapira/ZDF, Gute
Nacht Alter/funk) hat sie entschieden, sie schreibt doch am liebsten
für sich selbst. Sie hatte schon Auftritte fürs ZDF, in den
Wühlmäusen, im Admiralspalast und in Comedy Central Sketchen. Sie
ist schon in New York, Reykjavik, Edinburgh, Sankt Petersburg,
Barcelona, Rom, Leipzig, München, Berlin, und Köln aufgetreten.
Außerdem ist sie sehr vergesslich, deshalb habt ihr sie sicherlich
auch noch in anderen Formaten oder Städten gesehen.
Anissa
Loucif

© Marina Rosa Weigl Anissa Loucif ist Komikerin aus Berlin. Im
Duden steht ihr Name neben dem Begriff: 'Nichts Halbes und Nichts
Ganzes': Halb Algerierin, halb Deutsche. Halbtags Ärztin und
halbtags Comedienne. Sie haut die Leute um - zumindest wenn sie ihre
Narkosemittel dabei hat. Als Anästhesistin bringt sie Menschen zum
Einschlafen, mit ihrer Comedy macht sie das Gegenteil.
Sie
ist aufgewachsen mit muslimischen Eltern und christlichen Großeltern
zwischen Zuckerfest, Weihnachten und FKK. Zum Haareraufen? Nicht bei
ihr. Denn mit ihrem Kopftuch und einer großen Portion Humor kann sie
diesem Chaos trotzen.
Björn von Morgenstern

© Sophie Schwarzenberger Björn von Morgenstern ist gefragter
StandUp-Newcomer und hat im Alter von 15-18 Theater gespielt. Er
belegte 2013 beim Abitur (im Doppeljahrgang) in der Kategorie
,,Sprücheklopfer" den 1. Platz. Es war seit diesem Moment klar, dass
er irgendwann mit seinen Geschichten auf die Bühne geht und diese
Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über sein Leben und
Missverständnisse, die er erlebt hat.
Er führt das Publikum
gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch ganz anders
abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes Grinsen -
und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst
befreundet. Björn ist Finalist des NightWash Talent Award 2024,
Gewinner des Kölner ComedyClash 2025 und hat neben Auftritten im
Downstairs Comedy Club, bei NightWash oder dem Quatsch Comedy Club
in wenigen Monaten mit bereits über 250 Auftritten auf Mixshow
Bühnen viel Erfahrung sammeln dürfen, wo er regelmäßig das Publikum
begeistert.
Im April 2025 gingen ein paar Videos auf Björns
Instagram-Kanal viral, wodurch er quasi über Nacht 30.000 follower
erzielt und sich eine neue treue Community aufgebaut hat. Björn
ernährt sich zudem vegan und isst viele bunten Pflanzen.
BORA

© Bora Ahmet Altun BORA, eine Dampflok mit viel Herz. Er ist
alles zwischen sozialer Kritik, philosophieren an einem Spätsommer
Abend mit Wein, Zigarette und einem Earth, Wind & Fire Song.
Manchmal aber auch genau das Gegenteil.
Aber egal wie, immer
liebevoll. NightWash bringt die frischeste Stand-Up Comedy
angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen
gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein
Unikat auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge
trocken! Comedy der Extraklasse.
Mit der Kirchengemeinde auf den Spuren Jesu -
Vorbesprechung am 4. Februar zur Jordanien-Reise
Neben Israel ist Jordanien das andere Land der Bibel, in dem
zahlreiche Episoden des Alten und Neuen Testaments verortet werden.
Nach der Reise ins Heilige Land in 2018 begibt sich die Evangelische
Kirchengemeinde Trinitatis deshalb vom 16. bis 23. September in
Jordanien auf die Spuren Jesu.
Wer sich für die Reise und
das Land interessiert, ist herzlich zum Mitfahren und zu einem
Reise-Info-Abend am 4. Februar um 18.30 Uhr im Wedauer
Gemeindezentrum, Am See 8, eingeladen. Die Reise führt von Amman,
dem antiken Philadelphia, nach Umm Qais, nach Al-Maghtas, der
Taufstelle Jesu am Jordan, zur Festung Machärus bis hin zur
berühmten Felsenstadt Petra und zum ebenso bekannten Wadi Rum.
Die Kosten betragen ca. 2.700 EUR pro Person im Doppelzimmer
inklusiv Halbpension und Flug ab und nach Düsseldorf. Die Zahl der
zur Verfügung stehenden Plätze ist begrenzt. Detailinfos zur Reise
hat Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 / 72 65 75; E-Mail:
dirk.sawatzki@ekir.de), weitere Infos zur Reise und zur Gemeinde
gibt es auch im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Foto von Pfarrer Dirk Sawatzki 1998 auf seiner Jordanien-Reise in
Petra
Taizégottesdienst in Hamborn Am
Sonntag, 1. Februar feiert die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn
um 17.30 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Str.
174, einen Taizé-Gottesdienst. Fester Bestandteil sind die besondere
Lichtatmosphäre und die Taizé-Melodien, die erklingen werden.
Bei den für Taizé so typischen Gesängen begleitet Christian
Spließ die Singenden am Klavier. Die Gemeinde lädt herzlich ein,
sich auf diese Erfahrung einzulassen und von der besonderen Stimmung
mittragen zu lassen.
In der „Communité de Taizé“,
gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben
Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Die
Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam
für diese Gottesdienste.

Kohlenmonoxid-Vergiftungen in NRW: Zahl der
Krankenhausbehandlungen in 2024 um rund 8 % gestiegen *
Im Vergleich zu 2014 ging die Anzahl allerdings um über 44 % zurück.
* Den höchsten Anteil an Behandlungsfällen gab es in Bottrop.
* Rückgang der Todesfälle aufgrund einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung um fast 48 % gegenüber 2014.
Im
Jahr 2024 sind 513 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär im Krankenhaus behandelt
worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 8,2 % mehr als 2023. Im
Jahr 2014 hatte es noch 923 solcher Behandlungsfälle gegeben. Damit
ist die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um
44,2 % zurückgegangen.

Das Durchschnittsalter der behandelten Personen lag 2024 bei
42 Jahren. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Ursachen
für Kohlenmonoxid-Vergiftungen können unter anderem defekte Öfen,
Heizungen und Schornsteinanlagen, Wohnungsbrände oder Grillen in
Innenräumen sein.
Höchster Anteil an Behandlungsfällen in
Bottrop Die höchste Zahl an Behandlungsfällen aufgrund einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat
es mit 7,6 Fällen 2024 in Bottrop gegeben, gefolgt von Solingen mit
6,6 Fällen und Bochum mit 6,4 Fällen. Landesweit gab es 2,8
Behandlungsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus
Mülheim an der Ruhr wurden keine Personen mit
Kohlenmonoxid-Vergiftung vollstationär behandelt.
Gering war
die Quote auch im Kreis Unna mit 0,5 Fällen und in Leverkusen mit
0,6 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Zahl der
Todesfälle aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gegenüber 2014
fast halbiert Im Jahr 2024 starben 81 Menschen aus
Nordrhein-Westfalen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.
Damit
hat sich die Anzahl der aus diesem Grund Gestorbenen gegenüber 2014
mit einem Rückgang von 47,7 % nahezu halbiert. In den letzten Jahren
ist Zahl der Todesfälle jedoch wieder gestiegen: im Vergleich zum
Vorjahr um 11,0 %. Mehr als drei Viertel bzw. 76,5 % der Sterbefälle
durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung waren Suizide.
Der NATO-Generalsekretär wird vor dem Europäischen Parlament
sprechen Am Montag, dem 26. Januar 2026 , wird der
NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor dem Ausschuss für auswärtige
Angelegenheiten (AFET) und dem Ausschuss für Sicherheit und
Verteidigung (SEDE) des Europäischen Parlaments in Brüssel sprechen.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Kostenfreie
Umweltbildung für Kitas und Schulen Anlässlich des
Welttags der Umweltbildung am 26. Januar 2026 machen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf ihre vielfältigen kostenfreien
Angebote im Bereich Umwelt- und Abfallbildung aufmerksam. Mit
praxisnahen Materialien, anschaulichen Erlebnisprogrammen und
individuell abgestimmten Aktionen unterstützen sie Duisburger Kitas,
Schulen, Vereine und weitere Einrichtungen dabei, Umweltbewusstsein
zu fördern und nachhaltiges Handeln im Alltag zu verankern.
Umweltbildung als Grundlage für nachhaltige Stadtentwicklung
Umweltbildung ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige
Stadtentwicklung. Wer frühzeitig lernt, Abfälle zu vermeiden und
richtig zu trennen, entwickelt ein dauerhaftes Bewusstsein für
Ressourcen- und Klimaschutz. Genau hier setzen die Angebote der
Abfallberatung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg an: Sie richten sich
an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbinden fundiertes
Wissen mit praktischem Erleben.
Spielerisch lernen – von der
Kita bis zur Schule Bereits Kinder ab fünf Jahren werden mit dem
Mal- und Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“ spielerisch an das
Thema herangeführt. Auf den Duisburger Recyclinghöfen können
Vorschulkinder im Rahmen des „Kita-Erlebnisprogramms“ erste
Abfallprojekte praktisch umsetzen, unterschiedliche Sammelsysteme
kennenlernen und erleben, wohin Abfälle gelangen, die nicht in die
klassische Mülltonne passen.
Mit den neuen Schulprogrammen
„BesserTrenner“ (1.–6. Klasse) und „AbfallKenner“ (5.–6. Klasse)
kommen Mitarbeitende der Abfallberatung direkt in die Schulen. Ziel
ist es, die richtige Abfalltrennung nachhaltig zu verankern und im
„AbfallKenner“-Programm zusätzlich das Wissen über
Recyclingkreisläufe praxisnah zu vermitteln.
Darüber hinaus
können Kinder das Recyclingzentrum Nord erkunden. Entlang eines
Abfalllernpfads mit sechs Erlebnisstationen – darunter Kaufladen,
Sortierband, Komposthaufen und Müllwaage – erfahren sie anschaulich,
wie Abfall entsteht, richtig getrennt wird und welchen Einfluss das
eigene Verhalten auf Umwelt und Klima hat. Ergänzt wird das Angebot
durch eine Führung über den Recyclinghof.
Gemeinsam für ein
sauberes Duisburg Gemeinschaftliche Aufräumaktionen können als
eigenständige Projekte oder im Rahmen von Bildungsangeboten
durchgeführt werden. In Kooperation mit dem Verein Offensive für ein
sauberes Duisburg stellen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Materialien bereit und organisieren die Abholung der gesammelten
Abfälle. Weitere Informationen gibt es unter
www.sauberes-duisburg.de, per E-Mail info@sauberes-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 933 19 03.
Praktische Unterstützung
für Alltag und Veranstaltungen Abfallsortierspiele, Themenkoffer,
eine Papierwerkstatt sowie Mehrwegtrinkbecher stehen als
kostenfreier Verleihservice zur Verfügung. Zudem erhalten Duisburger
Einrichtungen Abfallsortierhilfen, Mal- und Bastelbücher sowie
Aufkleber für Vorsortiergefäße in der benötigten Stückzahl
kostenlos.
Darüber hinaus entwickelt das Team der
Abfallberatung individuelle Angebote, etwa für Familienaktionen,
Ferienprogramme oder Sonderformate. Erreichbar ist das Team per
E-Mail abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283 30 00.
Große Filmmusik in Duisburg
Zum Monatsbeginn dürfen sich Filmmusik-Fans in Duisburg auf gleich
zwei eindrucksvolle Live-Erlebnisse freuen: Am 05. Februar 2026
verwandelt sich die Mercatorhalle in die endlosen Weiten der
afrikanischen Savanne mit „Der König der Löwen – The Music Live in
Concert“. Bereits einen Tag später folgt mit „Game of Thrones &
House of the Dragon – Das Konzert“ eine epische Reise in die Welt
von Westeros.

„Der König der Löwen – The Music Live in Concert“ widmet sich einem
der beliebtesten Soundtracks der Filmgeschichte. Die Musik von Sir
Elton John und Hans Zimmer, ergänzt durch die unverwechselbaren
afrikanischen Chorgesänge von Lebo M., hat Maßstäbe gesetzt –
emotional, mitreißend und zeitlos. Live gespielt und gesungen
entfalten die Kompositionen eine ganz neue Intensität.
Von
„Can You Feel the Love Tonight“ bis „Hakuna Matata“ lassen die
weltbekannten Melodien Erinnerungen aufleben und laden zum
Mitschwingen ein. Ob langjährige Fans oder neue Entdecker: Dieses
Konzert ist eine musikalische Hommage an den ewigen Kreislauf des
Lebens.
Mit „Game of Thrones & House of the Dragon – Das
Konzert“ zieht anschließend die klanggewaltige Welt von Westeros und
Haus Targaryen in die Mercatorhalle ein. Basierend auf den vielfach
ausgezeichneten Kompositionen von Ramin Djawadi präsentieren die
Cinema Festival Symphonics die Musik beider Erfolgsserien live.
Großes Orchester, Chor sowie Solistinnen und Solisten treffen
auf eindrucksvolle Leinwandanimationen und schaffen ein
Konzerterlebnis, das weit über reine Nostalgie hinausgeht. Szenische
Lichtstimmungen und visuelle Projektionen lassen das Publikum tief
in die epischen Geschichten eintauchen.

•
Der König der Löwen - The Music live in Concert,
05.02.2026, 20 Uhr, Mercatorhalle, Duisburg
•
Game of Thrones and House of the Dragon - Das
Konzert, 06.02.2026, 20 Uhr, Mercatorhalle, Duisburg. Tickets und
Infos unter
www.highlight-concerts.de
Inflation 2025 für 8 von 9
Haushaltstypen bei oder unter 2 Prozent, aber Preisniveau bei
Lebensmitteln und Energie weiter hoch Die Inflationsrate
in Deutschland ist im Dezember 2025 mit 1,8 Prozent unter das
Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent
gesunken. Im Gesamtjahr 2025 lag sie mit 2,2 Prozent noch leicht
darüber.
Ähnlich ist das Muster, wenn man auf die
Inflationsraten von neun exemplarischen Haushaltstypen blickt, die
sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden: Im Dezember
wiesen alle von ihnen Inflationsraten an oder unter dem
Inflationsziel auf. Im Gesamtjahr hatte nur ein Haushaltstyp eine
Inflationsrate oberhalb des EZB-Ziels. Das zeigt der neue monatliche
IMK Inflationsmonitor.*
Im neuen Jahr weist der zu
erwartende Trend bei der Teuerung weiter leicht nach unten, so Dr.
Silke Tober, Inflationsexpertin des Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) und Autorin des Inflationsmonitors.
Während der Inflations-Ausblick für die nächste Zukunft damit
unproblematisch ist, offenbart Tobers Auswertung im Vergleich der
vergangenen Jahre ein weiterhin deutlich erhöhtes Preisniveau:
Seit 2019, dem Jahr vor Coronapandemie und Ukrainekrieg, ist der
Verbraucherpreisindex um 22,5 Prozent gestiegen und damit knapp zehn
Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem EZB-Ziel gewesen wäre
(kumuliert 12,6 Prozent). Besonders deutlich ist längerfristig
zwischen 2019 und 2025 das Preisniveau bei Nahrungsmitteln (39,1
Prozent) und, trotz Preisrückgängen in letzter Zeit, bei Energie
(36,8 Prozent) angestiegen.
Für die Geldpolitik der
Zentralbank sind indes die mittlerweile wieder entspannte
Preisentwicklung und die normalisierte mittelfristige Perspektive
maßgeblich, betont Ökonomin Tober. Zumal die Wirtschaftsentwicklung
im Euroraum und insbesondere in Deutschland 2025 wieder schwach war.
Daher hält die Autorin des IMK Inflationsmonitors weitere
Zinsschritte für erforderlich.
„Die ruhige Inflationslage
liefert der EZB bereits seit geraumer Zeit den geldpolitischen
Spielraum, um die Konjunktur zu stützen und insbesondere die
kriselnde Industrie zu entlasten, die unter hohen Energiepreisen,
den US-Zöllen und der starken Euro-Aufwertung leidet“, schreibt
Tober. „Diesen Spielraum sollte sie zeitnah nutzen.“
Das IMK
berechnet seit Anfang 2022 monatlich spezifische Teuerungsraten für
neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der
Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen
und zur Methode unten). In einer Datenbank liefert der
Inflationsmonitor zudem ein erweitertes Datenangebot: Online lassen
sich Trends der Inflation für alle sowie für ausgewählte einzelne
Haushalte im Zeitverlauf in interaktiven Grafiken abrufen.

Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit
niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem
russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren,
weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem
Budget eine größere Rolle spielen. Diese wirkten lange als die
stärksten Preistreiber. So betrug auf dem Höhepunkt der
Inflationswelle im Oktober 2022 die Teuerungsrate für Familien mit
niedrigen Einkommen 11 Prozent, die für ärmere Alleinlebende 10,5
Prozent. Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen hatten damals mit
7,9 Prozent die mit Abstand niedrigste Inflationsrate.
Zuletzt waren die Abstände weit weniger groß und das Muster anders,
weil sich vor allem noch Dienstleistungen deutlich verteuert haben,
die Haushalte mit höheren Einkommen stärker nachfragen als Ärmere.
So hatten Familien mit niedrigen Einkommen im Dezember 2025 und im
Gesamtjahr mit 1,5 bzw. 1,6 Prozent im Haushaltsvergleich die
niedrigste Inflationsrate, bei Alleinstehenden mit niedrigen
Einkommen betrug sie 1,6 bzw. 1,7 Prozent. Am anderen Ende des
Haushaltsvergleichs standen Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen,
allerdings mit recht geringem Abstand.
Im Dezember lag auch
deren Inflationsrate mit 2,0 Prozent nicht über dem EZB-Ziel, im
Gesamtjahr mit 2,2 Prozent leicht darüber. Die Inflationsraten der
übrigen sechs Haushaltstypen lagen dazwischen und überschritten auch
im Gesamtjahr nicht die 2-Prozent-Marke. Im Sechs-Jahres-Vergleich
seit 2019 tragen einkommensstarke Alleinlebende mit kumuliert 20,8
Prozent nach wie vor die niedrigste Inflationsbelastung unter allen
untersuchten Haushalten.

Informationen zum Inflationsmonitor Für den IMK
Inflationsmonitor werden auf Basis der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts die für
unterschiedliche Haushalte typischen Konsummuster ermittelt. So
lässt sich gewichten, wer für zahlreiche verschiedene Güter und
Dienstleistungen – von Lebensmitteln über Mieten, Energie und
Kleidung bis hin zu Kulturveranstaltungen und Pauschalreisen – wie
viel ausgibt und daraus die haushaltsspezifische Preisentwicklung
errechnen. Die Daten zu den Haushaltseinkommen stammen ebenfalls aus
der EVS.
Im Inflationsmonitor werden neun repräsentative
Haushaltstypen betrachtet: Paarhaushalte mit zwei Kindern und
niedrigem (2000-2600 Euro), mittlerem (3600-5000 Euro), höherem
(mehr als 5000 Euro) monatlichem Haushaltsnettoeinkommen; Haushalte
von Alleinerziehenden mit einem Kind und mittlerem (2000-2600 Euro)
Nettoeinkommen; Singlehaushalte mit niedrigem (unter 900 Euro),
mittlerem (1500-2000 Euro), höherem (2000-2600 Euro) und hohem (mehr
als 5000 Euro) Haushaltsnettoeinkommen sowie Paarhaushalte ohne
Kinder mit mittlerem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3600 und 5000
Euro monatlich. Der IMK Inflationsmonitor wird monatlich
aktualisiert.
Närrischer Prinzenempfang im Bezirksamt
Meiderich/Beeck Zum offiziellen Prinzenempfang lädt
Bezirksbürgermeister Eren Yantaki interessierte Bürgerinnen und
Bürger am Freitag, 30. Januar, von 11.11 bis 13.33 Uhr ins
Bezirksamt an der Von-der-Mark-Straße 36 in Meiderich. Im
Mittelpunkt dieses karnevalistischen Vormittags steht die
Vorstellung des amtierenden Duisburger Stadtprinzen Toni I., der in
der laufenden Session das närrische Zepter führt.
Musik,
Tanz und karnevalistische Beiträge gehören zum Begleitprogramm. „Der
Karneval gehört fest zur kulturellen Identität unserer Stadtteile.
Der Prinzenempfang ist eine schöne Gelegenheit, Tradition, Ehrenamt
und Lebensfreude zusammenzubringen“, betont Bezirksbürgermeister
Eren Yantaki.
„Ich freue mich sehr, den Duisburger Prinzen
und die Karnevalsvereine bei uns willkommen zu heißen und gemeinsam
mit den Bürgerinnen und Bürgern zu feiern.“ Der Eintritt zum Empfang
ist frei. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten bittet die
Bezirksverwaltung bis zum 25. Januar um Anmeldung per E-Mail an
kultur.meiderich@stadt-duisburg.de.
Spielen am Vormittag in Großenbaum Die
Bibliothek an der Großenbaumer Alle 168-174 (Gesamtschule Süd) lädt
am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 13 Uhr zum gemeinsamen Spielen
ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bürgerverein
Großenbaum/Rahm und der Initiative „Spiel des Jahres“ statt. An dem
Vormittag werden Brett- und Kartenspiele aus der Aktion „Spielend
für Toleranz“ sowie aus dem eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.
Die ausgewählten Spiele sind leicht zugänglich und fördern
Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – ganz unter dem Motto
„Nur ein faires Spiel ist ein gutes Spiel“. Mitspielen können alle –
unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Der
Eintritt ist frei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne
persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die
Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ in der
Rheinhausen-Halle Die schwarze Komödie „Bis dass der
Tod“ von Stefan Vögel ist am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 20 Uhr
in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 zu sehen. Der
Einlass startet bereits um 19 Uhr. Die Komödie erzählt die
Geschichte der Unternehmerin Helena. Sie muss auf schmerzliche Weise
erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht.
Ihr Gatte
Gregor hat sie nur ihres Vermögens wegen geheiratet und sich auf
ihre Kosten seinen luxuriösen Lebenswandel finanziert. Bei Gregors
bestem Freund Pascal findet Helena Trost. Sie will die Scheidung.
Doch Gregor will nicht einwilligen, ohne die Hälfte von Helenas
Kapital mitzunehmen – und das sind immerhin elf Millionen. Da sie
juristisch nicht gegen Gregor gewinnen kann, will Helena das Problem
auf andere Weise aus der Welt schaffen. Gregor muss sterben. Und
auch Gregor hegt längst Mordpläne, die er seinem Freund Pascal
anvertraut.
Helena will Pascal gleichfalls in ihren
Racheplan an Gregor einbeziehen. Zunächst scheint Pascal unschlüssig
zwischen den Fronten zu stehen, doch als er schließlich zustimmt,
den jeweils anderen umbringen zu lassen, ahnen Gregor und Helena
nicht, dass Pascal unterdessen ganz eigene Ziele verfolgt.
Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion
Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen können Interessierte
Karten ab sofort montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr in der
Bezirksverwaltung (Zimmer 205, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg)
erwerben.
Theaterkarten sind in drei Preisklassen verfügbar (17 Euro, 22 Euro
und 27 Euro). Nähere Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei
der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203/283-8245 oder per
E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.
Vor 10 Jahren: 2016 ist Jahr der Trinkhalle
Zahnpasta vergessen, Kaffee fürs Frühstück oder das
Feierabendbier? Kein Problem, in dieser Region gibt es da Abhilfe
mit Tradition - die Trinkhalle bietet nahezu alles, was gebraucht
wird für den täglichen Bedarf.
Trotz verlängerter
Öffnungszeiten bei Supermärkten und der Konkurrenz von Tankstellen
kann sich "die Bude" vor allem auch als sozialer Treffpunkt
behaupten - diese ruhrgebietstypische Institution soll 2016
gewürdigt werden. Die Metropole Ruhr feiert ihre Buden-Kultur. (idr)
Kiosk-Kultur der Bürgerzeitung aus 2012
Die VHS
startet ins Frühjahrssemester Die Volkshochschule
Duisburg startet am Montag, 2. Februar, in ein neues
Frühjahrssemester. Mit über 1.200 Angeboten und mehr als 30.000
Unterrichtseinheiten bietet das kommunale Weiterbildungszentrum
wieder ein vielfältiges Programm an.
•
Demokratie leben und Zukunft gestalten In Zeiten
gesellschaftlicher Herausforderungen setzt die VHS einen klaren
Schwerpunkt auf Demokratiebildung. Getreu dem Motto „Demokratie als
Lebensform“ laden Formate wie der „Gesellschaftsdiskurs“ oder die
„Kommunalpolitische Werkstatt“ zum Mitreden ein. E
•
in besonderer Höhepunkt: Der Kurs „‘Tatort‘ im
Gespräch“, der den Sonntagskrimi als Aufhänger für aktuelle
gesellschaftspolitische Debatten nutzt. Auch wird ein Blick in die
Zukunft geworfen: In Kooperation mit dem Umweltamt startet die Reihe
„Naturschutz im Dialog“, Imker-Kurse fördern die Artenvielfalt und
exklusive Führungen geben bereits jetzt Einblicke in das Gelände der
IGA 2027.
•
Fit für den Job: Von Resilienz bis KI Der
Fachbereich Berufliche Bildung rückt in diesem Semester „New Work“
und mentale Stärke in den Fokus. Neue Angebote zu Resilienz,
emotionaler Stärke und agilem Mindset unterstützen Berufstätige
dabei, in fordernden Umfeldern gesund und fokussiert zu bleiben.
Im IT-Bereich reicht das Spektrum vom Smartphone-Basiskurs bis zur
Experten-Fortbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema
„Künstliche Intelligenz“ sowie auf kreativen Tools wie Canva und
Photoshop.
•
Gesundheit, Kultur und Sprachen Ob
Stressbewältigung durch Yoga und Qigong (auch als Bildungsurlaub)
oder „Training am Rollator“ für Senioren, der Gesundheitsbereich
bietet den passenden Ausgleich zum Alltag. Kulturell blickt die VHS
zurück, aber auch nach vorn: Zum 30. Jubiläum der „Les
Misérables“-Premiere in Duisburg gibt es spannende Rückblicke,
ergänzt durch Beiträge zum Festival „Duisburger Akzente“.
Sprachinteressierte können aus 15 Fremdsprachen wählen.
•
Der Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ wird zudem
durch neue Intensivkurse in Kleingruppen deutlich ausgebaut. Das
komplette Programm ist online unter www.vhs-duisburg.de abrufbar.
Das gedruckte Programmbuch liegt in den Geschäftsstellen und an
vielen Auslageorten im Stadtgebiet kostenlos bereit. Weitere
Informationen gibt es auch telefonisch unter 0203/283-94977
(Allgemeine Weiterbildung) und 0203/283-94944 (Abteilung
Sprachen/Deutsch).
VHS-Angebot: Mit Gleichgesinnten
über den Sonntagskrimi reden Die Volkshochschule
Duisburg bietet interessierten „Tatort“-Fans die Gelegenheit, sich
mit Gleichgesinnten über die jeweils jüngste Folge auszutauschen.
Das Angebot „‘Tatort‘ im Gespräch“ findet ab dem 2. Februar immer
montags von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt.
Der „Tatort“
ist eine der wenigen verbliebenen Sendungen, die noch Millionen
Zuschauer vor den TV-Geräten versammelt. Neben den eigentlichen
Kriminalfällen transportieren die Folgen, die in ausgewählten
Städten des deutschsprachigen Raums mit ganz unterschiedlichen
Ermittlerpaaren besetzt sind, meist auch aktuelle
gesellschaftspolitische Themen. Diese geben oft Anlass zu
Kontroversen, die häufig in den sozialen Medien ausgetragen werden.
Die VHS empfiehlt Interessierten für dieses Angebot, eine
VHS-Karte zu kaufen und sich dann verbindlich unter
www.vhs-duisburg.de anzumelden. Die VHS-Karte kostet 19 Euro, gilt
ein Semester lang und reduziert alle VHS- Angebote um fünf Euro. So
kann man dann zum Beispiel auch alle kostenpflichtigen Vorträge ohne
weitere Kosten besuchen. Weiterführende Informationen gibt es
telefonisch bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.
VHS-Vortrag zur Architektur in der DDR Welchen
architektonischen Weg die DDR nach dem Zweiten Weltkrieg
eingeschlagen hat, ist das Thema eines Vortrags, der am Montag, 2.
Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche
Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, gehalten wird. Die Teilnahme
kostet fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter der
Rufnummer 0203 283-984617
VHS-Vortrag: Wie sehr
beeinflussen Superreiche die Politik? „Die Macht der
Superreichen“ – so lautet der Titel eines Vortrags von Dr. Franz
Steltemeier am Montag, 9. Februar, um 20 Uhr in der VHS im
Stadtfenster. Der Redner geht der Frage nach, welchen Einfluss
übermäßig wohlhabende Menschen auf politische Entscheidungen nehmen
können und was das für die Demokratie bedeutet.
Das
Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich. Weiterführende Informationen können telefonisch unter
0203 283 984617 erfragt werden.
Jetzt anmelden:
VHS-Diskussionszirkel „Gesellschaftsdiskurs“ Der
Diskussionszirkel „Gesellschaftsdiskurs“ der Volkshochschule
Duisburg unter Leitung von Dr. Ralf Kleinfeld erfreut sich immer
größerer Beliebtheit, sodass in diesem Semester zwei Gruppen
eingerichtet wurden und somit weitere Plätze frei geworden sind.
Vom 11. Februar bis 20. Mai werden immer mittwochs in der VHS im
Stadtfenster, Steinschen Gasse 26, von 15.15 Uhr bis 16.45 Uhr
aktuelle gesellschaftspolitische Themen diskutiert, die die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorher selbst ausgewählt haben. Das
Thema des Tages der ersten Veranstaltung wird vom Kursleiter
festgelegt.
Das Teilnahmeentgelt beträgt 43 Euro. Es gibt
auch Ermäßigungen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Für
weitere Informationen steht Josip Sosic unter Tel. 0203-283 984617
zur Verfügung.
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen
nach Untermeiderich In der Evangelischen Gemeinde
Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche
an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 27. Januar,
wenn sie um 12 Uhr eine Spitzkohl-Hackfleisch-Pfanne servieren. Eine
Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei.
„Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und
gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die
Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine
stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Konzert in Neudorf mit lyrischen Kostbarkeiten -
Kammermusik zwischen Renaissance und Klassik Am 1.
Februar überreicht im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, um 18
Uhr die Kölner Mezzosopranistin Marie Borger zusammen mit drei
jungen Musikerinnen, mit denen sie bereits seit einem Jahrzehnt
musiziert, dem Publikum einen ganzen Strauß lyrischer Kostbarkeiten:
Zu hören ist Kammermusik zwischen Renaissance und Klassik, auf einer
faszinierenden Reise von Folksongs über Dowland und Bach bis zu
moderneren Kompositionen, die eigens für sie geschrieben wurden.
Mit dabei ist der Duisburger Gitarrist Thorsten Töpp, der die
vier Musikerinnen seit ihrer Jugendzeit begleitet. Mit diesem
Konzert startet eine neue Konzertreihe mit vielfältigen Programmen
zwischen Hochfelder Pauluskirche und Neudorfer Gemeindezentrum
Wildstr. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf
und die Organisatoren - Dr. Hans-Joachim Heßler und Thorsten Töpp -
laden herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt ist frei, die
Künstlerinnen freuen sich über Spenden. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Emily Oberschachtsiek, Marie Borger, Katja Tegethoff und Annika
Wilde (Foto: Claudia Hellbach).

Straßenverkehrsunfälle im November 2025: 1 % mehr
Verletzte als im Vorjahresmonat Zahl der Verkehrstoten
gegenüber November 2024 um 16 Personen gestiegen
Im November
2025 sind in Deutschland rund 28 400 Menschen bei
Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren
das 1 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg
um 16 auf 211 Personen. Insgesamt registrierte die Polizei im
November 2025 rund 224 600 Straßenverkehrsunfälle, das waren 2 %
oder 4 700 mehr als im Vorjahresmonat.

Im Zeitraum Januar bis November 2025 erfasste die Polizei
2,29 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit 1 % weniger als im
Vorjahreszeitraum (-17 700). Darunter waren 271 400 Unfälle mit
Personenschaden, bei denen 2 582 Menschen getötet wurden. Damit
ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
27 gestiegen, während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in
etwa gleichgeblieben ist. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr
sank im selben Zeitraum um 1 % oder 2 500 auf 338 000 Personen.
0,2 % mehr versteuerte Zigaretten im Jahr 2025
• Seit 1991 hat sich die versteuerte Menge an Zigaretten mehr als
halbiert • Absatz von Tabak-Substituten nimmt im
Vorjahresvergleich um 18,2 % zu
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland 66,4 Milliarden Zigaretten versteuert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,2 % oder 0,1
Milliarden Stück mehr als im Jahr 2024. Im langfristigen Vergleich
zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz
allerdings um mehr als die Hälfte zurück.
Der
Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2025 bei 795 Zigaretten (1991: 1
831). Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich
im Vorjahresvergleich um 1,2 % auf 24 864 Tonnen. Der Absatz von
Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um
6,6 % auf 2,1 Milliarden Stück.

Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2025 auf
1 162 Tonnen und sank damit um 8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Seit dem
Inkrafttreten der geänderten Tabaksteuerverordnung zum 1. Juli 2024
sind für Wasserpfeifentabak wieder alle Packungsgrößen zulässig, die
zum 1. Juli 2022 eingeführte Packungshöchstmenge von 25 Gramm wurde
aufgehoben. I
m Unterschied zum Wasserpfeifentabak stieg der
Absatz von klassischem Pfeifentabak um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr
auf 323 Tonnen. 18,2 % mehr Tabak-Ersatzprodukte versteuert als im
Vorjahr Die Menge der im Jahr 2025 versteuerten Substitute für
Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug
1,5 Millionen Liter. Damit war die abgesetzte Menge an
Tabak-Substituten um 18,2 % höher als im Vorjahr.
Steuertarife: Wasserpfeifentabak und Liquids erst seit 2022 mit
eigener Besteuerung Für die unterschiedlichen Tabakprodukte
beziehungsweise Substitute fallen nach dem Tabaksteuergesetz
unterschiedliche Steuersätze an, die wiederum zu unterschiedlichen
Zeitpunkten schrittweise erhöht werden. So wurde zum 1. Januar 2022
ein separater Steuertarif für Wasserpfeifentabak und erhitzten Tabak
eingeführt.
Vorher wurden diese wie Pfeifentabak und somit
niedriger versteuert. Für Liquids fiel ab 1. Juli 2022 erstmals
Tabaksteuer an. Vorher waren Liquids nicht in der Statistik erfasst,
weswegen hier noch keine längerfristigen Zeitvergleiche möglich
sind. Die aktuelle Fassung des Tabaksteuergesetzes regelt die unterschiedlichen
Steuertarife bis zum Jahr 2027.
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