'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


17. Kalenderwoche: Montag, 20. - Sonntag, 26. April 2026

Nachfolge gesucht: Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt Theater Duisburg
Er hat das Theater Duisburg maßgeblich geprägt: Zum Ende der Spielzeit 2026/27 wird Schauspiel-Intendant Michael Steindl auf eigenen Wunsch nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Tätigkeit beenden. Die Suche nach einer Nachfolge läuft.

Steindl ist seit 2004 für das Sprechtheater-Angebot am Haus verantwortlich und hat dieses mit seiner starken Expertise inhaltlich sowie strukturell erfolgreich zu dem gemacht, was es ist. Ausschlaggebend war hierbei die frühe Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“: Mit diesem Angebot setzte er schon Anfang der Jahrtausendwende einen wichtigen Impuls für die kulturelle Teilhabe junger Menschen und für die nachhaltige Nachwuchsarbeit im Stadttheater.

„Mir ist es gelungen, den bis dahin bestehenden Gastspielbetrieb zu einer echten Sparte mit einem eigenen Programm und Profil zu entwickeln“, ordnet Steindl ein.
Der Erfolg fußt maßgeblich auf hohem persönlichem Engagement: „Das hat Spuren hinterlassen. In der gegenwärtigen Form ist meine Geschichte am Theater Duisburg auserzählt“, erklärt er. „Deshalb habe ich beschlossen, mein Amt als Schauspiel-Intendant im Juli 2027 niederzulegen.“

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chauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt zum Ende der Spielzeit 2026/2027 das Theater Duisburg


Kulturdezernentin Linda Wagner bedauert die Entscheidung und würdigt Steindls langjähriges Engagement: „Michael Steindl hat das Schauspiel im Theater Duisburg mit großer Leidenschaft, viel Ausdauer und künstlerischer Überzeugungskraft geprägt. Für diese herausragende Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz gilt ihm unser großer Dank.“

Um einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird die Position der Schauspiel-Intendanz bereits jetzt ausgeschrieben. „Ziel ist es, ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auswahl der Nachfolge und eine geordnete Übergabe der Aufgaben zu schaffen“, berichtet Theater- Verwaltungsleiterin Antonina Silberkuhl:

„Mit der frühzeitigen Ausschreibung wollen wir den kontinuierlichen Erfolg unseres Hauses sichern. Wir sind offen für neue Impulse und Wege. Gleichzeitig eröffnet eine zügige Einstellung die Chance einer intensiven Einarbeitung durch Michael Steindl.“

Steindl wird seine Tätigkeit bis zum Ende der Spielzeit 2026/2027 weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen und die laufenden künstlerischen Projekte verantworten. Bis dahin bleibt er eine zentrale prägende Stimme am Theater Duisburg.

Bibliothek in Buchholz schließt vorübergehend
Die Bezirksbibliothek auf der Sittardsberger Allee 14 bleibt aufgrund umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen von Dienstag, 5. Mai, bis voraussichtlich Montag, 27. Juli, geschlossen. In diesem Zeitraum wird unter anderem der Bodenbelag erneuert und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Der Lesesaal erhält eine Klimaanlage.

Alle Arbeitsplätze werden mit Steckdosen versehen. Die Leihfristen für in Buchholz entliehene Medien werden entsprechend angepasst. Kundinnen und Kunden können während der Schließung auf die Bibliothek an der Großenbaumer Allee 168-174 ausweichen (Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr).

Selbstverständlich können auch alle anderen Zweigstellen der Stadtbibliothek genutzt werden. Der Medienbote bringt Bücher und anderes auf Wunsch kostenlos bis an die Wohnungstür und holt die Medien auch wieder ab. Alle Informationen finden sich im Internet auf www.stadtbibliothek- duisburg.de.

Bis zur Schließung steht das Team in Buchholz gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284 für Auskünfte zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, außerdem samstags von 10 bis 13 Uhr.

Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg gaben 2025 rund 2,5 Millionen Kilowattstunden ab
Rund 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Ladestrom haben die Ladepunkte der Stadtwerke Duisburg im vergangenen Jahr bei mehr als 130.000 Ladevorgängen in die Elektroautos geladen. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 670 Haushalten. Die Abgabe von Ladestrom hat sich damit im Vergleich zu 2024 mehr als verdoppelt.

Besonders stark frequentiert waren die Ladepunkte an den Standorten Memelstraße in Duisburg-Neudorf, am Portsmouthplatz am Hauptbahnhof sowie die Ladepunkte an der Hagelstraße im Dellviertel. Die beliebtesten Normalladepunkte stehen am Rathaus sowie im Duisburg Süden am Standort Zur Sandmühle.

Außerdem betreiben die Stadtwerke Duisburg im Stadtgebiet bereits 60 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung ab 49 kW. Für das Jahr 2026 sind weitere 24 dieser Schnellladepunkte geplant. Das schnelle Laden von Elektroautos wird immer gefragter. Verzeichneten die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2024 noch knapp mehr als 9.000 Ladevorgänge an Schnellladestationen, waren es 2025 schon fast 25.000. Ein Plus von 164 Prozent.

70 neue Ladepunkte im Jahr 2026 geplant
Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur wird auch im Jahr 2026 konsequent fortgesetzt. Insgesamt wird der lokale Energiedienstleister in diesem Jahr rund 70 neue Ladepunkte in Betrieb nehmen und dafür etwa 840.000 Euro investieren. Die Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in der Stadt. Der lokale Energiedienstleister betreibt aktuell insgesamt 444 Ladepunkte an 180 Standorten im Stadtgebiet.

 
Quelle Stadtwerek Duisburg

21.700 Ladepunkte im Verbund
Die Stadtwerke treiben den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts.

Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 270 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 21.700 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 445.000 Ladepunkte hinzu.

Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.

Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.

Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Wallbox im MSV-Design für alle Zebra-Fans

Ab sofort können die Zebra-Fans unter den Elektroauto-Fahrerinnen und -Fahrern von den Stadtwerken Duisburg auch eine Wallbox im exklusiven Design ihres MSV bekommen. Alle Infos gibt es online unter www.swdu.de/wallbox.

LKA-NRW: Polizei NRW setzt auf neue Impulse - Beteiligung an der Initiative K Einbruch
"Präventionsarbeit muss sich ständig weiterentwickeln. Sie muss Menschen erreichen und manchmal sogar wachrütteln", erklärt NRWs Innenminister Herbert Reul.

"Nachdem wir in Nordrhein-Westfalen über ein Jahrzehnt lang mit der Kampagne 'Riegel vor!' viel erreicht und Einbrechern den sprichwörtlichen Riegel vorgeschoben haben, gehen wir nun den nächsten Schritt und schließen uns der Initiative K Einbruch an. K Einbruch ist eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne gegen Einbruchsdiebstahl, die unsere bisherigen Maßnahmen aufgreift und sinnvoll ergänzt - denn Einbrecher machen nicht an Ländergrenzen halt."

Positive Bilanz als Triebfeder konsequenter Weiterentwicklung Seit 2011 stand "Riegel vor!" in Nordrhein-Westfalen für insbesondere die technische Einbruchsprävention und die qualifizierte Beratung durch die Polizei. So gelang es, zahlreiche Menschen für das Thema "Schutz der eigenen vier Wände" zu sensibilisieren.

Der bereits länger anhaltende Trend, dass knapp die Hälfte aller angezeigten Wohnungseinbrüche im Versuch stecken bleibt, ist nicht unwesentlich auf die stetig besser gewordene einbruchshemmende Ausrüstung von Häusern und Wohnungen zurückzuführen. Einen Großteil dieses Erfolgs können die Kampagne "Riegel vor!" und die vielen engagierten Experten der polizeilichen Präventionsdienststellen für sich verbuchen.

Moderne Wege in der Prävention: Digitales Beratungszentrum und K Einbruch Die Polizei NRW baut ihre Präventionsangebote kontinuierlich aus und modernisiert sie. Mit dem Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum hat sie bereits ein starkes Zeichen gesetzt. (https://lka.polizei.nrw/artikel/polizei-nr w-stellt-sich-staerker-und-moderner-in-der-kriminalpraevention-auf) Mit der Beteiligung an der Initiative K Einbruch wird dieses Angebot nun konsequent ergänzt.

 K Einbruch bündelt bundesweit Informationen rund um das Thema Einbruchschutz. Auf der Homepage www.k-einbruch.de [k-einbruch.de] finden Interessierte unter anderem produktneutrale Informationen der Polizei zum technischen Einbruchschutz, ein "interaktives Haus" mit konkreten Tipps zur Sicherung des eigenen Zuhauses sowie Hinweise zu staatlichen Fördermöglichkeiten.

Unter der Rubrik "Partner" ist das stetig wachsende Netzwerk von Kooperationspartnern aufgeführt. Polizei NRW - Hier finden Sie die Experten und Ihre Ansprechpartner für Einbruchschutz Die Polizei NRW bleibt unermüdlich bei der Bekämpfung von Einbruchsdelikten. Sie berät und sensibilisiert Wohnungsinhaber zur Sicherung ihrer Immobilie und ruft Nachbarn dazu auf, aufmerksam zu sein sowie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei zu melden.

"Bei der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen lassen wir als Polizei NRW nicht locker. Auch zukünftig stehen den Menschen in NRW in allen Kreispolizeibehörden Expertinnen und Experten zum Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie dieses Angebot - es geht um Ihre Sicherheit", sagt der Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch.

Die lokalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW finden Sie hier: https://lka.polizei.nrw/sites/defau lt/files/2025-06/beratungsstellen-polizei-nrw.pdf [lka.polizei.nrw]

Manege frei für die Roncalli-Briefmarken
Deutsche Post würdigt 50-jähriges Jubiläum des legendären Circus-Theaters mit limitierter Briefmarken-Sonderedition
Deutsche Post-Vorständin Nikola Hagleitner: „Mit unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie weiter in die Welt“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor von Roncalli: „Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind.“

Sonderedition ab sofort online erhältlich

Bonn/Köln, 20. April 2026: Die Deutsche Post ehrt das Circus-Theater Roncalli mit einer limitierten Briefmarken-Sonderedition zum 50-jährigen Jubiläum. Die „50 Jahre Circus Roncalli“-Edition umfasst mehrere Motive, die das Lebenswerk des Gründers und Direktors Bernhard Paul, die Artisten und die gesamte Roncalli-Familie würdigen.

Die farbenfrohen Marken zeigen auf unterschiedlichen Bögen ikonische Tournee-Plakate, den berühmten Heißluftballon und natürlich das Zirkuszelt. Zusätzlich gibt es zwei auf je 2.500 Stück limitierte Bögen mit Clown Zippo im Andy Warhol-Stil und Lieblingszitaten von Bernhard Paul im Blumen-Design. Die Marken sind ebenso bunt und fantasievoll wie die Shows des berühmten Zirkus und ab sofort erhältlich.

Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group, sagt: „Der Circus Roncalli begeistert seit fünf Jahrzehnten Millionen von Menschen, verzaubert Jung und Alt, mit Kreativität, Präzision und einer einzigartigen Mischung aus Emotion, Staunen und Humor.

Hinter dieser Magie stehen harte Arbeit, gelebtes Teamwork und der Mut, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau diese Fähigkeiten prägen auch die Deutsche Post seit Jahrhunderten. Mit unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie nun weiter in die Welt – als kleines Stück Freude im Alltag.“

Bernhard Paul, Gründer und Direktor des Circus Roncalli: „Ich freue mich sehr über diese besondere Geste der Wertschätzung. Wir haben in den vergangenen Jahren viel Post aufgegeben, aber nicht unsere Emotionen. Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind. Besonders berührt mich, dass mit diesen Marken nun nicht nur Gedanken, die mich über 50 Jahre begleitet haben, sondern auch Erinnerungen an liebgewonnene Roncalli-Momente in die Welt getragen werden.“

Die limitierte Sonderedition ist seit heute online unter deutschepost.de/roncalli oder telefonisch unter 0961 – 3818 3818 erhältlich. Auch eine exklusive „50 Jahre Circus Theater GOLD Edition“ kann vorbestellt werden. Zusätzlich richtet die Deutsche Post am 20. April von 10:00 bis 15:00 Uhr eine Roncalli-Sonderpostfiliale vor dem Circus in Köln ein. Besonders interessant für Fans der Philatelie: In der Sonderpostfiliale gibt es den Erstverwendungs- und einen Sonderstempel zur Jubiläumstournee.

50 Jahre Circus-Theater Roncalli
Im Jahr 1975 kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien seinen gut bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin „Profil“ und wird Circusdirektor. Er besinnt sich auf seinen Jugendtraum und gründet in Wien den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter Circus-Wohnwagen bildet den Grundstock.

Am 18. Mai 1976 feiert Roncalli mit dem Programm „Die größte Poesie des Universums“ seine Welturaufführung beim „Bonner Sommer“. 1977 vorerst das Ende, der Circus muss aufgeben. Paul hält sich und seinen Traum vom Circus mit Auftritten als Clown in Kaufhäusern, Ausstellungen und auf Festivals über Wasser. Im folgenden Jahr siedelt er mit den Resten von Roncalli nach Köln über und baut ein historisches Panoptikum. Damit reist er über die Jahrmärkte. Mit einer Handvoll Idealisten beginnt er alte Circuswagen herzurichten für den „schönsten Circus der Welt“.

1979 wird zu einem der aufregendsten Jahre im Leben des Bernhard Paul. Ohne Geld und Reputation entsteht Roncalli aufs Neue. Dann aber geht es richtig los! Am 4. Juni 1980 heißt es Manege frei für „Die Reise zum Regenbogen“ auf dem Kölner Neumarkt. Sie begründet den legendären Erfolg von Roncalli. In den Folgejahren expandiert Roncalli, kann sich vor Besuchern kaum retten. Damit beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte.

Heute ist Roncalli für Zirkusunterhaltung der Spitzenklasse bekannt. Seit 1976 brachte das Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer zum Staunen. Jetzt startet der Kultcirkus seine zweijährige Jubiläumstournee unter dem Motto “50 Jahre Circus-Theater Roncalli” mit über 300 Aufführungen allein in diesem Jahr - und feiert sein Jubiläum dort, wo vieles begann: in Köln.

Neuer Mathe-Treff in der Zentralbibliothek
Zu einem neuen Mathe-Treff lädt die Kinder- und Jugendbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Mittwoch, 22. April, von 16 bis 18 Uhr ein.

Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse bekommen hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei schwierigen Themen sowie beim Lernen für Klassenarbeiten.
Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Mathe- Treff findet bis zu den Sommerferien an jedem Mittwoch statt.

Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8. und 22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr geöffnet und steht Schülerinnen und Schülern in der Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

Das Team der Bibliothek unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im Medienbestand vor Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem stehen Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur Verfügung. In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pfarrerin Süselbeck und Thomas Kretschmer laden zum Spaziergang durch Obermeiderich 
Das schöne Obermeiderich beim gemeinsamen Spaziergang kennenlernen. Dazu laden Pfarrerin Sarah Süselbeck und Thomas Kretschmer herzlich ein. Als Seelsorgerin der evangelischen Gemeinde vor Ort kennt sie den Stadtteil ebenso gut wie Thomas Kretschmer, Meidericher mit Herz und aus Überzeugung, der sich stark für den Stadtteil engagiert und die Gemeinde auch durch das Meidericher Hilfswerk unterstützt.

Wer mit beiden den 90minütigen Spaziergang am 25. April unternimmt erfährt viel über Obermeiderich und kommt mit beiden ins Gespräch. Startpunkt ist um 13 Uhr das Gemeindezentrum an der Emilstr. 27. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Rückfragen vorab beantwortet Pfarrerin Süselbeck (Tel.: 0203 / 422001); beide freuen sich über eine rege Teilnahme. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.obermeiderich.de.   

Rheingemeinde lädt zum Wanheimer Kneipenquiz 
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 29. Januar 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. 

Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft. Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Das Wanheimer Kneipenquiz gibt es schon lange, es ist ein Dauerbrenner und Erfolgsmodell

Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.  

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Foto: Rolf Schotsch

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 24. April heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.   



Exporte in den Iran in 2025 um 24,5 % gegenüber dem Vorjahr gesunken
• Im Jahr 2025 lag der Iran exportseitig auf Platz 72 der wichtigsten Handelspartner Deutschlands
• Exportüberschuss im Handel mit dem Iran – Maschinen wichtigste Exportgüter
• Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt

Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 961,6 Millionen Euro von Deutschland in den Iran exportiert. Damit sanken die Exporte dorthin gegenüber dem Vorjahr um 24,5 %. Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 Waren im Wert von 234,5 Millionen Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % zu.

Gegenüber dem Jahr 2018 sanken die Exporte im Jahr 2025 um 64,3 % und die Importe um 46,8 %. Im Jahr 2018 hatten die deutschen Exporte in den Iran noch 2,7 Milliarden Euro und die Importe von dort 440,8 Millionen Euro betragen. Ende 2018 hatten die Vereinigten Staaten umfassende Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt, was sich auf den weltweiten Handel mit dem Iran auswirkte.


Iran exportseitig auf Rang 72 der Handelspartner Deutschlands
In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner belegte der Iran im Jahr 2025 exportseitig Rang 72 hinter Zypern und vor dem Oman. Im Vorjahr hatte der Iran auf Rang 68 gelegen. Im Jahr 2018, dem Jahr vor dem Inkrafttreten der US-Sanktionen, hatte der Iran noch auf Rang 51 der wichtigsten Exportländer Deutschlands gelegen. Importseitig belegte der Iran im Jahr 2025 den 99. Platz in der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands (Jahr 2024: Rang 97).

Im Jahr 2018 hatte der Iran noch Rang 80 belegt. Maschinen wichtigstes Exportgut, importiert werden hauptsächlich Nahrungsmittel Wichtigstes Exportgut aus Deutschland in den Iran waren im Jahr 2025 Maschinen mit einem Wert von 248,4 Millionen Euro. Die Exporte dieser Warengruppe waren um 33,6 % niedriger als im Vorjahr.

Weitere wichtige Exportgüter waren Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 228,7 Millionen Euro (-8,9 %) und Chemische Erzeugnisse mit 141,8 Millionen Euro (-22,8 %). Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2025 hauptsächlich Nahrungsmittel. Mit einem Wert von 153,9 Millionen Euro machten diese fast zwei Drittel (65,6 %) der iranischen Importe aus, darunter als wichtigster Posten Pistazien ohne Schale mit einem Wert von 78,0 Millionen Euro.

Danach folgten pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 23,8 Millionen Euro und Textilien mit 17,4 Millionen Euro, wie zum Beispiel geknüpfte Teppiche aus Wolle oder feinen Tierhaaren mit 12,6 Millionen Euro. Exporte übersteigen Importe im Jahr 2025 Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 im Handel mit dem Iran einen Exportüberschuss. Es wurden für 727,1 Millionen Euro mehr Waren von Deutschland in den Iran exportiert als von dort importiert.

Im Jahr 2024 hatte der Exportüberschuss im Handel mit dem Iran 1,0 Milliarden Euro betragen, im Jahr 2018 hatte 2,3 Milliarden Euro. Exporte in den ersten zwei Monaten 2026 um 48,5 % gesunken Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 wurden Waren im Wert von 102,3 Millionen Euro in den Iran exportiert. Damit nahmen die Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,5 % ab. Importiert aus dem Iran wurden in den ersten zwei Monaten 2026 Waren im Wert von 37,0 Millionen Euro (+1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum).

Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt
Im Jahr 2024 waren 2 556 Unternehmen in den Handel zwischen Deutschland und dem Iran involviert. Das waren 61,4 % weniger Unternehmen als im Jahr 2018, als noch 6 630 Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt waren.

Während bei den Importen die Anzahl der Unternehmen, die Waren nach Deutschland aus dem Iran einführten, um rund ein Drittel von 1 719 Unternehmen im Jahr 2018 auf 1 152 Unternehmen in 2024 zurückging, sank die Zahl der in den Iran exportierenden Unternehmen von 5 352 im Jahr 2018 auf 1 504 im Jahr 2024.

Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 % gegenüber März 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März 2026
-0,2 % zum Vorjahresmonat
+2,5 % zum Vormonat

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 % niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4 %).
Sowohl der Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat als auch der starke Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen.

Die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich sichtbar. Durch Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein Rückgang der Energiepreise gegenüber März 2025.



Günstiger als vor einem Jahr waren Verbrauchsgüter. Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im März 2026 um 1,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,4 %.

Starker Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat, geteiltes Bild im Vorjahresvergleich
Energie war im März 2026 um 3,2 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Energiepreise allerdings um 7,5 %, das war der stärkste Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+14,3 %).

Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten im März 2026 besonders stark an, während es bei anderen Energieträgern wie Erdgas und elektrischen Strom vor allem durch längerfristige Verträge und Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe Preissteigerungen gab.

Bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der Ukraineimmer noch hohe Preisniveau bei Erdgas und elektrischem Strom gab es hier im März 2025 sogar Preisrückgänge im Vorjahresvergleich. Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber März 2025 um 18,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 22,9 %.

Leichtes Heizöl kostete 55,2 % mehr als im März 2025 und 53,4 % mehr als im Februar 2026. Kraftstoffe kosteten 29,5 % mehr als im März 2025 und 22,3 % mehr als im Februar 2026. Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 8,0 % weniger als im Vorjahresmonat, aber 5,7 % mehr als im Februar 2026.

Bei den im Erzeugerpreisindex enthaltenen Börsenpreisen für Erdgas wurden allerdings die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten  auch schon im März 2026 deutlich sichtbar, die Börsenpreise für Erdgas stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,1 % und gegenüber Februar 2026 um 57,3 %.

Aufgrund des niedrigen Gewichts am Gesamtindex wirkte sich diese Preissteigerung allerdings nur geringfügig auf die Gesamtentwicklung aus. Die Preise für Strom fielen gegenüber März 2025 um 5,8 %, gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 3,1 %, Fernwärme war 0,6 % günstiger als im Vorjahresmonat.

Preisanstiege bei Investitionsgütern und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern
Die Preise für Investitionsgüter waren im März 2026 um 1,9 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber März 2025. Gebrauchsgüter waren im März 2026 um 1,9 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Februar 2026).

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,3 % weniger als im Vorjahresmonat, aber 0,6 % mehr als im Februar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,4 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,8 %. Deutlich billiger als im März 2025 waren Butter (-39,8 %) und Schweinefleisch (-5,8 %).

Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber Februar 2026 um 7,7 %. Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch (+14,9 %) und Kaffee (+4,7 %). Preisanstiege auch bei Vorleistungsgütern Die Preise für Vorleistungsgüter waren im März 2026 um 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber Februar 2026).

Für den Preisanstieg gegenüber März 2025 sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+8,2 %). Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+72,8 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an, gegenüber Februar 2026 lagen die Edelmetallpreise 3,2 % höher. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus (+17,6 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.

Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-0,8 %), darunter kostete Betonstahl allerdings 0,5 % mehr. Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,0 %) waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +11,2 % und Laubschnittholz mit +2,7 %.

Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +26,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 6,8 % teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-2,2 %) gegenüber März 2025 sanken.

Preisrückgänge gegenüber März 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-2,4 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um 3,3 % (+2,3 % gegenüber Februar 2026). Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.

Futtermittel für Nutztiere (-7,4 %) und Getreidemehl (-4,3 %) kosteten ebenfalls deutlich weniger als im März 2025, allerdings stiegen die Futtermittelpreise um 1,1 % und die Getreidemehlpreise um 0,9 % gegenüber dem Vormonat.

NRW-Industrieproduktion: Absatzwert 2025 zum dritten Mal in Folge rückläufig
* Absatzwert um fast 7 Milliarden Euro gesunken
* Nahrungs- und Futtermittel im Plus, alle anderen Top-Branchen rückläufig
* Betriebe im Kreis Gütersloh mit höchstem Anteil am NRW-Absatzwert

Im Jahr 2025 sind in den 9.753 produzierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 310 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der NRW-Absatzwert damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um 43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber 2015 um 27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.



Top-Branchen überwiegend mit rückläufigen Absatzwerten, nur Nahrungs- Futtermittel im Plus Innerhalb der sechs produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025 nur in der Herstellung von „Nahrungs- und Futtermitteln” eine nominale Steigerung des Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Rückläufig waren hingegen der Absatzwert in der „Chemischen Industrie” mit einem Minus von 5,9 % auf 38,1 Milliarden Euro sowie der Absatzwert in der „Metallerzeugung und -bearbeitung”, welcher um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.

Weiterhin gab es Rückgänge im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile” – hier sank der Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro – und bei den „Metallerzeugnissen”, die mit 29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter dem Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig größte Güterabteilung in NRW – der „Maschinenbau” – vermeldete einen Rückgang von 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.

Höchster Absatzwert im Kreis Gütersloh – niedrigster in der kreisfreien Stadt Bottrop
Die Verteilung der Industrieproduktion war 2025 in den kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich. Den höchsten Anteil am NRW-Absatzwert ermittelte das Statistische Landesamt mit 6,1 % für die Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden Euro wurden dort erzielt. Es folgten die Betriebe in der kreisfreien Stadt Köln (4,5 %; 14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen Kreis (4,3 %; 13,3 Milliarden Euro).

Die geringsten Anteile erzielten mit jeweils 0,3 % die Betriebe in den kreisfreien Städten Herne (1,1 Milliarden Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro) und Bottrop (0,8 Milliarden Euro). Hinweise zur Statistik Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten.

Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. Die Differenzierung nach Branchen erfolgt anhand der 29 Güterabteilungen des Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken

Ergebnis Ratsbürgerentscheid 19. April 2026 - Stadt Duisburg

„KölnRheinRuhr“ ist Duisburg mit weiteren 16 Städten Teil der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Ja 71,467 (72,85%) - Nein 26.504 (27,05%)
Gültig 97,71 (99,36%) - ungültig 630 (0,64%)



Duisburger Ratsbürgerentscheid: Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung
Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen (72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren ungültig.

Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag 350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten wurde damit erreicht.

Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.

Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.

Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.

Die Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Bewerbung KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab ca. 21:00 Uhr als Livestream zu verfolgen sein. Das endgültige amtliche Ergebnis des Ratsbürgerentscheids wird nach Abschluss aller vorgeschriebenen Prüfungen festgestellt.

OlympiJa: Bürger votieren mehrheitlich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr

Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region haben Ja zu Olympia gesagt. Bei den Ratsbürgerentscheiden über die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr stimmte eine breite Mehrheit dafür.

Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner der 17 geplanten Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), freut das Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide geben der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen Schub. Das Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."

In 16 der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das Sportgroßereignis aus: In den beiden größten Städten des Ruhrgebiets, Dortmund und Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für eine Olympia-Bewerbung. Besonders hoch war die Zustimmungen im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen (74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent) und Recklinghausen (72,9 Prozent).

In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das notwendige Quorum der Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt. Herten ist damit nicht mehr Teil der Bewerbung.
Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin, Hamburg und München. idr


Preisschock beim Öl treibt vor allem die Inflationsraten von Familien hoch
Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate in Deutschland im März auf 2,7 Prozent hochgetrieben – 0,8 Prozentpunkte mehr als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen. Das gilt größtenteils auch für die haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht haben.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung

So stieg die haushaltsspezifische Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen Einkommen und von Alleinerziehenden mit mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte, bei Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1 Prozentpunkte (alle Daten in den Abbildungen in der pdf-Version dieser PM; Link unten).

Am niedrigsten fiel der Anstieg im März bei Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen (+0,6 Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden mit sehr hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das hat unterschiedliche Gründe: Während einkommensstarke Singles viele verschiedene Güter und Dienstleistungen konsumieren, deren Preise aktuell weniger stark angezogen haben, besitzen ärmere Alleinlebende oft kein Auto. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*

Ärmere Alleinlebende hatten daher im März mit 2,1 Prozent auch die niedrigste haushaltsspezifische Inflationsrate, während sie bei allen anderen betrachteten Haushaltstypen mit 2,6 bis 2,8 Prozent nahe beieinander lag. Das IMK berechnet monatlich spezifische Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode unten).

Bislang hat sich der Ölpreisschock noch nicht auf die gemessenen Preise für andere Güter übertragen. Das wird aber wahrscheinlich in allernächster Zeit passieren, weil beispielsweise die Kosten für Transporte sowie der Erdgaspreis für Endverbraucher anziehen. Wie groß dieser Effekt ist, hängt entscheidend von der Dauer des Krieges ab.

„Ein anhaltender Krieg zwischen den USA und dem Iran würde sich in den Preisen für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie niederschlagen und nicht nur deutlich höhere Inflationsraten bewirken, sondern auch die soziale Kluft erneut erhöhen“, schreibt Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des IMK und Autorin des Inflationsmonitors.

Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen geben einen vergleichsweise großen Anteil ihres Konsumbudgets für solche Güter des Grundbedarfs aus. Sind das die zentralen Preistreiber, wie schon in der Teuerungswelle nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, müssen insbesondere ärmere Haushalte – Alleinstehende wie Familien – deutlich höhere Inflationsbelastungen schultern als Haushalte mit hohen Einkommen.

Auch wenn Hoffnung bestehe, dass der Krieg und der dadurch verursachte Höhenflug der Energiepreise bis zum Sommer enden, dürfte bereits der aktuelle Preisschub deutliche negative Wirkungen auf Inflation und Konjunktur im Gesamtjahr 2026 haben, analysiert Ökonomin Tober.

„Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass die Bundesregierung zügig Entlastungsmaßnahmen auf den Weg bringt.“ Der „Tankrabatt“, der sich schon im parlamentarischen Verfahren befindet, sei grundsätzlich geeignet, den Inflationsschub kurzfristig zu mindern und die privaten Haushalte zu entlasten.

Das gilt insbesondere für Paarfamilien und Alleinerziehende mit niedrigen bis mittleren Einkommen, deren haushaltsspezifische Inflationsrate dadurch laut Tobers Berechnung um rund einen halben Prozentpunkt gesenkt wird. Falls sich Krieg und Preisschock noch länger als bis zum Sommer fortsetzen, sollten darüber hinaus weitere Entlastungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden, die etwa bei den Kosten für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie ansetzen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte die Leitzinsen wegen des Energiepreisschubs vorerst nicht erhöhen, zumal die hohen Energiepreise ohnehin die europäische Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene Industrie belasten und eine Zinserhöhung die Konjunktur noch einmal zusätzlich bremsen würde, so die Ökonomin.

Gelinge es, den Anstieg der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen zu bremsen, werde es für die Zentralbank leichter, vorerst abzuwarten. Allerdings sei eine Gegenfinanzierung des Tankrabatts durch eine Erhöhung der Tabaksteuer „aus der Inflationsperspektive kontraproduktiv, weil diese den Preisdruck an anderer Stelle schafft“.

Internationaler Tag des Glücks am 20. März 2026
Mit der Aktion Mensch mehr Glück für alle
Deutschlands größte Soziallotterie Aktion Mensch sorgt dafür, dass sich Glück vervielfältigt
Jedes Los der Aktion Mensch verbindet die persönliche Gewinnchance mit dem Engagement für eine bessere, glücklichere Gesellschaft
Hohe Gewinnchancen, ein einzigartiger gesellschaftlicher Auftrag und über 5 Milliarden Euro Fördermittel seit 1964

Jeder Mensch definiert Glück anders – für den einen bedeutet es materielle Unabhängigkeit und Freiheit, für andere, viel Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, sich einen besonderen Traum zu erfüllen oder auch einfach, am Leben teilhaben zu können und nicht einsam zu sein.

Glück ist für alle Menschen von Bedeutung: Der Internationale Tag des Glücks, der am 20. März begangen wird, soll daran erinnern und das Bewusstsein für Glück, Lebensqualität und Wohlbefinden stärken.

Glück ist auch das zentrale Thema der Aktion Mensch. Sie ist die größte Soziallotterie Deutschlands. Sie schüttet allein in diesem Jahr 160 Millionen Euro an Gewinnen aus. Mit ihrer Förderung setzt sie sich seit mehr als 60 Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen ein.
Das bedeutet: mehr Glück für die Menschen in den Projekten, aber auch für alle Lotterie-Gewinner*innen.

Das WIR gewinnt. Was bedeutet das konkret?
Das Prinzip ist ganz einfach: Jedes Los der Aktion Mensch leistet einen Beitrag für über 10.000 jährlich geförderte Projekte in Deutschland – und unterstützt damit mehr Teilhabe und Inklusion. „Jede*r Lotterieteilnehmer*in setzt sich so für die vielen Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendlichen in den Projekten ein und fördert damit eine gerechtere, inklusivere und glücklichere Gesellschaft sowie ein besseres Miteinander“, betont Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.

Gleichzeitig hat jede*r die Chance auf Gewinne von bis zu 2 Millionen Euro wöchentlich. Im vergangenen Jahr machte die Aktion Mensch 37 Mitspieler*innen zu Millionär*innen. Insgesamt konnten sich im Jahr 2025 2,7 Millionen Menschen über einen Gewinn freuen. Mehr als 5,4 Milliarden Euro hat die Aktion Mensch seit ihrer Gründung im Jahr 1964 bereits in soziale Projekte gegeben. Möglich machen das rund vier Millionen Menschen, die jeden Monat bei der Lotterie mitspielen.

Persönliches Glück und das Glück vieler Menschen finden so eine perfekte Verbindung: Das WIR gewinnt.
Glückliche Gewinner*innen kennenlernen
Was ist das für ein Gefühl, plötzlich eine Gewinnbenachrichtigung der Aktion Mensch zu erhalten?

„Das war so ein Glücksgefühl“, erzählt Claudia, nachdem sie über ihre App von der guten Nachricht überrascht wurde. Ihren Gewinn von 5.000 Euro konnte sie in eine neue Heizung investieren. „Mit diesem Gewinn gönne ich mir einfach mal was“, sagt Daniel, der sich über 12.500 Euro freute. Sein Traum: eine Reise auf die Malediven, die er mit dem gewonnenen Betrag realisieren konnte. Einen Teil davon spendete er an eine gemeinnützige Organisation.

Glück in den Projekten
Die Lotterieerlöse sorgen gleichzeitig dafür, dass die Umsetzung von mehr als 10.000 Projekten im Jahr möglich wird. Der Verein „Open Ocean“ zum Beispiel sorgt für Glücksgefühle bei den jungen Teilnehmenden, die bei den „Wavepool Days“ einen barrierefreien Zugang zum Wellenreiten in einem Surfpark bei München erhalten.
Ob mit oder ohne Vorerfahrung, im Rollstuhl oder zu Fuß, sehend oder sehbehindert – hier sind alle herzlich willkommen.

Speziell ausgebildete Coaches und freiwillige Helfer*innen unterstützen alle Surfbegeisterten im Wasser und beim Umgang mit dem Surfboard. Unter dem Motto „Ride together“ erleben die Teilnehmenden unabhängig von persönlichen Beeinträchtigungen das unvergleichliche Gefühl, auf der Welle zu reiten. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit 80.000 Euro.

Engagement für junge Menschen
Seit über 20 Jahren fördert die Aktion Mensch speziell auch Projekte für Kinder und Jugendliche. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen als selbstbestimmte, engagierte und resiliente Mitglieder der Gesellschaft aufwachsen können. Damit ist die Sozialorganisation der größte nichtstaatliche Förderer im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland.

Wer sich für mehr Glück in der Gesellschaft einsetzen und die hohen Chancen auf einen Gewinn nutzen möchte, findet alle Informationen auf www.aktion-mensch.de. Wichtig zu wissen: Die Chance auf einen Hauptgewinn beim Glücks-Los ist 13-mal höher als bei Lotto 6 aus 49.

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April
Die Anmeldung für die beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.

Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Teilnehmen können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.

„Platz gemacht!“: Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz
Zu einer Außenführung am König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet unter dem Titel „Platz gemacht!

Der König-Heinrich-Platz und seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur, Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

In dieser Außenführung auf dem König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Sauberes Hochfeld: Aufräumaktion am 21. April
Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu Leibe.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.

Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.

Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025 regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.

Neben dem Aufräumen an sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.

Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.

"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen selbstverständlich rein zufällig sind. 

22.04.2026 | Bora, Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show & Lesung Sebastian "El Hotzo" Hotz - "Sidekick"
Tickets und Infos unter: https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0


7. Walsumer Maifest auf dem Kometenplatz
Auf dem Kometenplatz in Walsum steht das 7. Walsumer Maifest in den Startlöchern. Los geht es am Samstag, 25. April, um 12 Uhr. Ende ist um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem Familienevent durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle Attraktionen vor Ort sind für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank gesorgt.

Als besonderer Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt. Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.

Die Erlöse kommen der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung Walsum.


Besondere Aktionen zum Welttag des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen und Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen, Basteln, Entdecken und Mitmachen.

In der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm um 11 Uhr. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating mit Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der Historischen Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den Workshop zum kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.

Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der Mitarbeitenden begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu sehen, das von Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des Tages zu informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der Händelstraße 6 veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen Medientrödel. Am selben Tag findet ein Booktasting für Jugendliche und Erwachsene statt, das ohne vorherige Anmeldung besucht werden kann.

Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene Book-Faces erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos einbeziehen. Am Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn Jahren im Rahmen eines Workshops Tiere aus alten Büchern.

Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Bürgerspaziergang mit OB Sören Link durch Beeckerwerth
Oberbürgermeister Sören Link lädt interessierte Duisburgerinnen und
Duisburger zum nächsten Bürgerspaziergang ein. Am Samstag, 25. April,
geht es von 13 bis 16 Uhr durch den Stadtteil Beeckerwerth.
Anmeldungen waren bis einschließlich Mittwoch, 8. April, per E-Mail
zu tätigen.

Kreativworkshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Zu einem Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am Samstag, 25. April, von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende können hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen, aus denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können sowohl Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren müssen von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro.

Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur


DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR|CerEbruM – Ausstellungseröffnung  
In CoR||CerEbruM setzt sich DieDotty mit anatomischen Formen als bildnerischem Ausgangspunkt auseinander. Herz und Gehirn erscheinen als konkrete, körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert, materialisiert und in unterschiedliche Medien übersetzt. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Objekt.

Organische Details wie Gefäßverläufe, Oberflächenstrukturen und Volumen werden betont, verfremdet oder plastisch übersteigert. Die Ausstellung zeigt Anatomie nicht als medizinische Illustration, sondern als künstlerisches Untersuchungsfeld zwischen Präzision, Überzeichnung und räumlicher Inszenierung.  

Stefanie Wenders (Jahrgang 1985) ist unter dem Pseudonym "Die Dotty" vielen in der Ruhrorter Kunstszene, insbesondere als Street-Art-Künstlerin bekannt. Ihr Repertoire reicht von Stencil-Art über Aquarell- und Acrylmalerei bis zu ausgefallenen Collagen und Karikaturen. Die Fry-Hafen-Band spielt zur Vernissage am Samstag, 25. April 2026 ab 19 Uhr aus ihrem Repertoire mit Hafen-Pop und Rock.    

DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR||CerEbruM - Ausstellungseröffnung Samstag, 25. April 2026, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort.
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung.
Die Ausstellung ist vom 25.4. - 21.6.2026 zu den Öffnungszeiten des Projektladens zu besuchen: Di, Mi + Do 10:00-13:00 Uhr.

Ungelsheim vor 10 Jahren: Umbau- und Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran
 

Bei der Finanzierung in Höhe von 225.000 Euro gab es einen Spende des Bürgervereins Ungelsheim, in Höhe von 25.000 Euro die wiederum einen Beitrag der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) in Höhe von 3.110 Euro enthält.

Über den Arbeitskreis Stadtteilentwicklung des Bürgervereins Ungelsheim wurde zusammen mit der Kommunalpolitik Mitte 2011 das Projekt ‚Karl-Harzig-Park/Marktplatz‘ ins Leben gerufen. Im November 2011 wurde ein im Arbeitskreis erarbeiteter Antrag der Bezirksvertretung Süd vorgelegt und einstimmig angenommen.

BZ-Fotos Harald Jeschke

 

Das Amt für Umwelt und Grün wurde mit der Erarbeitung eines Entwurfes zur Neugestaltung des Karl-Harzig-Parks beauftragt. Konzept, Entwurfsbeschreibung Im Jahre 2012 wurde der Grundstein zur Umgestaltung des Karl-Harzig-Parks gelegt. Nach einer Anfrage aus der Politik und dem Bürgerverein Ungelsheim kam es zu ersten Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und Grün. Da der Park ein hohes Interesse in der Bürgerschaft genießt, entschied man sich für eine offene Infoveranstaltung mit Bürgerbeteiligung (Workshop) für alle interessierten Bürger/innen am 22.03.2012.

Der anschließend erstellte Entwurfsplan beinhaltet die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen aus Ungelsheim, die aus diesem Workshop hervorgegangen sind. Der Karl-Harzig-Park ist ein ca. 7.500 m² großer Park mitten in Duisburg-Ungelsheim. Durch seine Größe und den Baumbestand leistet er einen wichtigen Beitrag zur innerstädtischen Naherholung und zum Klimaschutz (Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Schattenwurf, Filtern von Luftschadstoffen, Produktion von Sauerstoff). Zentral gelegen, befindet er sich in direktem Umfeld der örtlichen Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kirche, etc.).


Wöchentlich findet auf der westlich angrenzenden Parkplatzfläche der beliebte Wochenmarkt statt, der viele Anwohner anlockt. Der Zustand des Parks ist sichtlich in die Jahre gekommen. Wegeflächen sind sanierungsbedürftig, Stolperfallen, in Form von Wurzeln und angehobenen Rand- und Pflastersteinen, gefährden ältere und geheingeschränkte Menschen. Spielgeräte gibt es seit einigen Jahren keine mehr, lediglich eine kleine Sandfläche für Kleinkinder ist übrig geblieben. Der Park ist von allen Seiten schlecht einsehbar. Hecken verschließen die Sicht. In einem ersten Schritt wurde Anfang des Jahres eine Auslichtung des Gehölz- und Strauchbestandes durchgeführt.

Ein paar alte Bänke bieten die Möglichkeit, sich in dem zurzeit wenig attraktiven Park auszuruhen. Drei Denkmäler erinnern an verstorbene Bürger oder einen Bürgerprotest aus dem Jahre 2007. Sie werden im Rahmen der Umgestaltung an alter Stelle verbleiben, jedoch in das neue Gesamtkonzept integriert. Der Park wird barrierefrei umgebaut, d.h. alle Wegeflächen sowie Ein- und Ausgänge sind mit dem Rollstuhl/Rollator erreichbar und durch taktile Elemente erfassbar.

Die Ausstattungselemente (Bänke, Spielgeräte, etc.) werden ebenfalls unter Berücksichtigung der barrierefreien Standards eingebaut. Neue Wegebeziehungen erleichtern und verbessern die Nutzung des Parks.  

Moderne und zeitgemäße Außenmöblierungen runden das Bild des neuen Karl-Harzig-Parks ab. Die Marktfläche tritt in direkten Kontakt mit der Grünanlage. Die Sträucher dazwischen werden entfernt. Die Rasenflächen werden verstärkt (Schotterrasen), sodass man auch bei Regen oder Großveranstaltungen die Flächen nutzen kann. Der gesamte Park erhält einen neuen Charakter unter Berücksichtigung der alten Strukturen. Die neue Aufenthaltsqualität schafft einen neuen Treffpunkt mitten in Ungelsheim.

Bald nutzbares Spielgerät

Eine Auslichtung der Sträucher in den Randbereichen schafft eine hohe Transparenz sowie die Möglichkeit der sozialen Kontrolle. Für Kinder- und Jugendliche wird es einen Sandspielbereich mit Kletter- und Balancierstangen geben. Das Element Wasser wird mittels eines Trinkwasserbrunnens im Haupteingangsbereich der Grünanlage, vor allem im Sommer, Menschen jeden Alters anlocken.

Stadtmitte am 26.04.2026: Frühlingsfest



Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.

Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente ausgezeichnet.

„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.

Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.

Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre

Von Toccata und Fuge, Kuckuck und Nachtigall bis zum Ragtime 
Die Rheingemeinde feiert Orgelsanierung in Wanheim mit Konzertgastspiel von Marcus Strümpe. Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg feiert den Abschluss der aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Orgel der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, mit einem großen Konzert, bei dem der wunderbare Klang des Instruments wieder komplett neu zur Geltung kommt.

Orgelsanierung in der Wanheimer Kirche (Foto: Werner Prost)

Dafür sorgt Kirchenmusikdirektor und Salvatorkantor Marcus Strümpe, der als Kreiskantor die Sanierungsarbeiten begleitet hat und als erfahrener Musiker die Bandbreite des Könnens der Orgel aufzeigen wird. Das macht er am 26. April um 17 Uhr unter dem Motto „Vom Kuckuck zum Ragtime“ und spielt Orgelmusik aus vier Jahrhunderten: von Mendelssohn-Bartholdys „Hochzeitsmarsch“ aus „Sommernachtstraum“, Händels Orgelkonzert „Kuckuck und Nachtigall“ bis hin zu den bekannten Bach-Werken Toccata und Fuge d-moll und „Air“ aus der 3. Orchestersuite. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe studierte in Essen und Trossingen, absolvierte u.a. Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und wurde als Organist von Gerd Zacher und Christoph Bossert ausgebildet.

Strümpe ist seit 2007 Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, und arbeitet darüber hinaus als Leiter des Philharmonischen Chores mit den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel, Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester ebenfalls als Organist verbunden. Marcus Strümpe ist einer der Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.   

Marcus Strümpe (Foto: Misch Blank).

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 28. April, wenn sie um 12.30 Uhr leckeren Auflauf servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.




Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf Höchststand
• 1,19 Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 % auf neuem Höchststand
• Durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9 Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8 Monaten

Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.

Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.

648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).

Seit seiner Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.

Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von Elterngeld Plus Gebrauch.

Väteranteil in Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.

Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr – Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).

Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025 unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).

NRW: Beherbergungen und Gastgewerbe mit Umsatzeinbußen seit 2016
* Reale Umsätze von Beherbergungen um 13,0 % und der Gastronomie um 17,5 % gesunken
* Beschäftigungsindex der Gastronomie nur noch 0,5 % unter dem Niveau von 2016
* Keine Erholung nach Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank

Die realen Umsätze im NRW-Gastgewerbe sind 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 16,9 % niedriger als im Jahr 2016, jedoch um 37,6 % höher als während der Corona-Pandemie. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die realen Umsätze von Beherbergungen (−13,0 %) und Gastronomie (−17,5 %) ebenfalls unter dem Indexniveau von 2016



Die Umsätze in den Bereichen Beherbergungen und Gastronomie hatten mit Indexwerten von 49,4 bzw. 65,2 während der Corona-Pandemie jeweils ihren niedrigsten Wert. Bis zum Ende des Jahres 2025 stieg der Index wieder auf 89,7 bei den Beherbergungen und auf 82,5 in der Gastronomie. Damit erholte sich der reale Umsatzindex um 81,6 % bei den Beherbergungen und um 25,0 % in der Gastronomie verglichen mit dem Corona-Tiefpunkt.

Die Werte konnten aber noch nicht an das Vor-Corona-Niveau anschließen. Beschäftigung der Gastronomie nur noch 0,5 % unter 2016 Der Beschäftigungsindex sank bei Beherbergungen um 6,0 % verglichen mit dem Jahr 2016. Im Bereich der Gastronomie lag der Indexwert mit 97,9 nur noch 0,5 % unter dem Niveau des Jahres 2016. Auch die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt mit 1,6 % unter dem Indexwert von 2016.

Keine Erholung nach Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank
Die Umsatzentwicklung der Ferienunterkünfte u. Ä. zeigte zur Corona-Pandemie einen Einbruch von 43,2 % für das Jahr 2019 im Vergleich zum Jahr 2020. Im Jahr 2022 stieg der Umsatzindex wieder auf das Vor-Corona-Niveau und ist seitdem leicht rückläufig.

Die Umsätze der Campingplätze wurden vergleichsweise wenig von der Pandemie beeinflusst und hatten einen moderaten Rückgang von 5,8 % zwischen den Jahren 2019 und 2020. In den folgenden Jahren unterlagen die Umsätze leichten Schwankungen und näherten sich im Jahr 2025 dem Vor-Corona-Niveau an.

Der Ausschank von Getränken wies auch 2025 niedrige Umsätze aus und setzte damit seine Negativentwicklung seit der Pandemie fort. Mit einem Indexwert von 63,3 lag dieser 2025 weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1 aus dem Jahr 2019.