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Nachfolge gesucht: Schauspiel-Intendant
Michael Steindl verlässt Theater Duisburg
Er hat das Theater Duisburg maßgeblich geprägt: Zum Ende
der Spielzeit 2026/27 wird Schauspiel-Intendant Michael Steindl auf
eigenen Wunsch nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Tätigkeit
beenden. Die Suche nach einer Nachfolge läuft.
Steindl ist
seit 2004 für das Sprechtheater-Angebot am Haus verantwortlich und
hat dieses mit seiner starken Expertise inhaltlich sowie strukturell
erfolgreich zu dem gemacht, was es ist. Ausschlaggebend war hierbei
die frühe Gründung von „Spieltrieb – Jugendclub im Theater
Duisburg“: Mit diesem Angebot setzte er schon Anfang der
Jahrtausendwende einen wichtigen Impuls für die kulturelle Teilhabe
junger Menschen und für die nachhaltige Nachwuchsarbeit im
Stadttheater.
„Mir ist es gelungen, den bis dahin
bestehenden Gastspielbetrieb zu einer echten Sparte mit einem
eigenen Programm und Profil zu entwickeln“, ordnet Steindl ein.
Der Erfolg fußt maßgeblich auf hohem persönlichem Engagement: „Das
hat Spuren hinterlassen. In der gegenwärtigen Form ist meine
Geschichte am Theater Duisburg auserzählt“, erklärt er. „Deshalb
habe ich beschlossen, mein Amt als Schauspiel-Intendant im Juli 2027
niederzulegen.“

Schauspiel-Intendant Michael Steindl verlässt zum Ende der
Spielzeit 2026/2027 das Theater Duisburg
Kulturdezernentin Linda Wagner bedauert die
Entscheidung und würdigt Steindls langjähriges Engagement: „Michael
Steindl hat das Schauspiel im Theater Duisburg mit großer
Leidenschaft, viel Ausdauer und künstlerischer Überzeugungskraft
geprägt. Für diese herausragende Arbeit und seinen unermüdlichen
Einsatz gilt ihm unser großer Dank.“
Um einen möglichst
reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird die Position der
Schauspiel-Intendanz bereits jetzt ausgeschrieben. „Ziel ist es,
ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auswahl der Nachfolge und eine
geordnete Übergabe der Aufgaben zu schaffen“, berichtet Theater-
Verwaltungsleiterin Antonina Silberkuhl:
„Mit der
frühzeitigen Ausschreibung wollen wir den kontinuierlichen Erfolg
unseres Hauses sichern. Wir sind offen für neue Impulse und Wege.
Gleichzeitig eröffnet eine zügige Einstellung die Chance einer
intensiven Einarbeitung durch Michael Steindl.“
Steindl wird seine Tätigkeit bis zum Ende der
Spielzeit 2026/2027 weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen und die
laufenden künstlerischen Projekte verantworten. Bis dahin bleibt er
eine zentrale prägende Stimme am Theater Duisburg.
Bibliothek in Buchholz schließt vorübergehend
Die Bezirksbibliothek auf der Sittardsberger Allee 14
bleibt aufgrund umfangreicher Sanierungs- und
Modernisierungsmaßnahmen von Dienstag, 5. Mai, bis voraussichtlich
Montag, 27. Juli, geschlossen. In diesem Zeitraum wird unter anderem
der Bodenbelag erneuert und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Der
Lesesaal erhält eine Klimaanlage.
Alle Arbeitsplätze werden
mit Steckdosen versehen. Die Leihfristen für in Buchholz entliehene
Medien werden entsprechend angepasst. Kundinnen und Kunden können
während der Schließung auf die Bibliothek an der Großenbaumer Allee
168-174 ausweichen (Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 10.30
bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr).
Selbstverständlich können auch alle anderen Zweigstellen der
Stadtbibliothek genutzt werden. Der Medienbote bringt Bücher und
anderes auf Wunsch kostenlos bis an die Wohnungstür und holt die
Medien auch wieder ab. Alle Informationen finden sich im Internet
auf www.stadtbibliothek- duisburg.de.
Bis zur Schließung
steht das Team in Buchholz gerne persönlich oder telefonisch unter
0203 283-7284 für Auskünfte zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind
dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr,
außerdem samstags von 10 bis 13 Uhr.
Ladesäulen der
Stadtwerke Duisburg gaben 2025 rund 2,5 Millionen Kilowattstunden ab
Rund 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Ladestrom haben
die Ladepunkte der Stadtwerke Duisburg im vergangenen Jahr bei mehr
als 130.000 Ladevorgängen in die Elektroautos geladen. Das
entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 670
Haushalten. Die Abgabe von Ladestrom hat sich damit im Vergleich zu
2024 mehr als verdoppelt.
Besonders stark frequentiert waren
die Ladepunkte an den Standorten Memelstraße in Duisburg-Neudorf, am
Portsmouthplatz am Hauptbahnhof sowie die Ladepunkte an der
Hagelstraße im Dellviertel. Die beliebtesten Normalladepunkte stehen
am Rathaus sowie im Duisburg Süden am Standort Zur Sandmühle.
Außerdem betreiben die Stadtwerke Duisburg im Stadtgebiet
bereits 60 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung ab 49 kW. Für
das Jahr 2026 sind weitere 24 dieser Schnellladepunkte geplant. Das
schnelle Laden von Elektroautos wird immer gefragter. Verzeichneten
die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2024 noch knapp mehr als 9.000
Ladevorgänge an Schnellladestationen, waren es 2025 schon fast
25.000. Ein Plus von 164 Prozent.
70 neue Ladepunkte im Jahr
2026 geplant Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur wird auch
im Jahr 2026 konsequent fortgesetzt. Insgesamt wird der lokale
Energiedienstleister in diesem Jahr rund 70 neue Ladepunkte in
Betrieb nehmen und dafür etwa 840.000 Euro investieren. Die
Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen
rund um die Elektromobilität in der Stadt. Der lokale
Energiedienstleister betreibt aktuell insgesamt 444 Ladepunkte an
180 Standorten im Stadtgebiet.

Quelle Stadtwerek Duisburg
21.700 Ladepunkte im Verbund
Die Stadtwerke treiben den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur
kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500
Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen
dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des
Mess- und Eichrechts.
Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg
sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 270
Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 21.700
Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen
auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 445.000 Ladepunkte
hinzu.
Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können
mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr
Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das
Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen
Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch
die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.
Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über
das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und
Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro
im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke
Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die
Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen
Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604
1111. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Wallbox im MSV-Design für alle Zebra-Fans
Ab sofort können
die Zebra-Fans unter den Elektroauto-Fahrerinnen und -Fahrern von
den Stadtwerken Duisburg auch eine Wallbox im exklusiven Design
ihres MSV bekommen. Alle Infos gibt es online unter
www.swdu.de/wallbox.
LKA-NRW: Polizei NRW setzt auf
neue Impulse - Beteiligung an der Initiative K Einbruch
"Präventionsarbeit muss sich ständig weiterentwickeln. Sie
muss Menschen erreichen und manchmal sogar wachrütteln", erklärt
NRWs Innenminister Herbert Reul.
"Nachdem wir in Nordrhein-Westfalen über ein
Jahrzehnt lang mit der Kampagne 'Riegel vor!' viel erreicht und
Einbrechern den sprichwörtlichen Riegel vorgeschoben haben, gehen
wir nun den nächsten Schritt und schließen uns der Initiative K
Einbruch an. K Einbruch ist eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne
gegen Einbruchsdiebstahl, die unsere bisherigen Maßnahmen aufgreift
und sinnvoll ergänzt - denn Einbrecher machen nicht an Ländergrenzen
halt."
Positive Bilanz als Triebfeder konsequenter
Weiterentwicklung Seit 2011 stand "Riegel vor!" in
Nordrhein-Westfalen für insbesondere die technische
Einbruchsprävention und die qualifizierte Beratung durch die
Polizei. So gelang es, zahlreiche Menschen für das Thema "Schutz der
eigenen vier Wände" zu sensibilisieren.
Der bereits länger
anhaltende Trend, dass knapp die Hälfte aller angezeigten
Wohnungseinbrüche im Versuch stecken bleibt, ist nicht unwesentlich
auf die stetig besser gewordene einbruchshemmende Ausrüstung von
Häusern und Wohnungen zurückzuführen. Einen Großteil dieses Erfolgs
können die Kampagne "Riegel vor!" und die vielen engagierten
Experten der polizeilichen Präventionsdienststellen für sich
verbuchen.
Moderne Wege in der Prävention: Digitales
Beratungszentrum und K Einbruch Die Polizei NRW baut ihre
Präventionsangebote kontinuierlich aus und modernisiert sie. Mit dem
Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum hat sie bereits ein
starkes Zeichen gesetzt. (https://lka.polizei.nrw/artikel/polizei-nr
w-stellt-sich-staerker-und-moderner-in-der-kriminalpraevention-auf)
Mit der Beteiligung an der Initiative K Einbruch wird dieses Angebot
nun konsequent ergänzt.
K Einbruch bündelt bundesweit
Informationen rund um das Thema Einbruchschutz. Auf der Homepage
www.k-einbruch.de [k-einbruch.de] finden Interessierte unter anderem
produktneutrale Informationen der Polizei zum technischen
Einbruchschutz, ein "interaktives Haus" mit konkreten Tipps zur
Sicherung des eigenen Zuhauses sowie Hinweise zu staatlichen
Fördermöglichkeiten.
Unter der Rubrik "Partner" ist das
stetig wachsende Netzwerk von Kooperationspartnern aufgeführt.
Polizei NRW - Hier finden Sie die Experten und Ihre Ansprechpartner
für Einbruchschutz Die Polizei NRW bleibt unermüdlich bei der
Bekämpfung von Einbruchsdelikten. Sie berät und sensibilisiert
Wohnungsinhaber zur Sicherung ihrer Immobilie und ruft Nachbarn dazu
auf, aufmerksam zu sein sowie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der
Polizei zu melden.
"Bei der Verhinderung von
Wohnungseinbrüchen lassen wir als Polizei NRW nicht locker. Auch
zukünftig stehen den Menschen in NRW in allen Kreispolizeibehörden
Expertinnen und Experten zum Thema Sicherheit in den eigenen vier
Wänden mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie dieses Angebot - es
geht um Ihre Sicherheit", sagt der Direktor des Landeskriminalamtes
Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch.
Die lokalen Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner der einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW finden Sie
hier: https://lka.polizei.nrw/sites/defau
lt/files/2025-06/beratungsstellen-polizei-nrw.pdf [lka.polizei.nrw]
Manege frei für die Roncalli-Briefmarken
Deutsche Post würdigt 50-jähriges Jubiläum des legendären
Circus-Theaters mit limitierter Briefmarken-Sonderedition
Deutsche Post-Vorständin Nikola Hagleitner: „Mit unseren neuen,
fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie
weiter in die Welt“ Bernhard Paul, Gründer und Direktor von
Roncalli: „Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen
sind.“

Sonderedition ab sofort online erhältlich
Bonn/Köln, 20.
April 2026: Die Deutsche Post ehrt das Circus-Theater Roncalli mit
einer limitierten Briefmarken-Sonderedition zum 50-jährigen
Jubiläum. Die „50 Jahre Circus Roncalli“-Edition umfasst mehrere
Motive, die das Lebenswerk des Gründers und Direktors Bernhard Paul,
die Artisten und die gesamte Roncalli-Familie würdigen.
Die farbenfrohen Marken zeigen auf
unterschiedlichen Bögen ikonische Tournee-Plakate, den berühmten
Heißluftballon und natürlich das Zirkuszelt. Zusätzlich gibt es zwei
auf je 2.500 Stück limitierte Bögen mit Clown Zippo im Andy
Warhol-Stil und Lieblingszitaten von Bernhard Paul im Blumen-Design.
Die Marken sind ebenso bunt und fantasievoll wie die Shows des
berühmten Zirkus und ab sofort erhältlich.
Nikola Hagleitner,
Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group, sagt: „Der Circus
Roncalli begeistert seit fünf Jahrzehnten Millionen von Menschen,
verzaubert Jung und Alt, mit Kreativität, Präzision und einer
einzigartigen Mischung aus Emotion, Staunen und Humor.
Hinter dieser Magie stehen harte Arbeit, gelebtes Teamwork und der
Mut, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau diese Fähigkeiten
prägen auch die Deutsche Post seit Jahrhunderten. Mit unseren neuen,
fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie nun
weiter in die Welt – als kleines Stück Freude im Alltag.“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor des Circus Roncalli: „Ich freue
mich sehr über diese besondere Geste der Wertschätzung. Wir haben in
den vergangenen Jahren viel Post aufgegeben, aber nicht unsere
Emotionen. Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen
sind. Besonders berührt mich, dass mit diesen Marken nun nicht nur
Gedanken, die mich über 50 Jahre begleitet haben, sondern auch
Erinnerungen an liebgewonnene Roncalli-Momente in die Welt getragen
werden.“
Die limitierte Sonderedition ist seit heute online
unter deutschepost.de/roncalli oder telefonisch unter 0961 – 3818
3818 erhältlich. Auch eine exklusive „50 Jahre Circus Theater GOLD
Edition“ kann vorbestellt werden. Zusätzlich richtet die Deutsche
Post am 20. April von 10:00 bis 15:00 Uhr eine
Roncalli-Sonderpostfiliale vor dem Circus in Köln ein. Besonders
interessant für Fans der Philatelie: In der Sonderpostfiliale gibt
es den Erstverwendungs- und einen Sonderstempel zur
Jubiläumstournee.
50 Jahre Circus-Theater Roncalli Im Jahr
1975 kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien seinen gut
bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin „Profil“ und wird
Circusdirektor. Er besinnt sich auf seinen Jugendtraum und gründet
in Wien den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter
Circus-Wohnwagen bildet den Grundstock.
Am 18. Mai 1976
feiert Roncalli mit dem Programm „Die größte Poesie des Universums“
seine Welturaufführung beim „Bonner Sommer“. 1977 vorerst das Ende,
der Circus muss aufgeben. Paul hält sich und seinen Traum vom Circus
mit Auftritten als Clown in Kaufhäusern, Ausstellungen und auf
Festivals über Wasser. Im folgenden Jahr siedelt er mit den Resten
von Roncalli nach Köln über und baut ein historisches Panoptikum.
Damit reist er über die Jahrmärkte. Mit einer Handvoll Idealisten
beginnt er alte Circuswagen herzurichten für den „schönsten Circus
der Welt“.
1979 wird zu einem der aufregendsten Jahre im
Leben des Bernhard Paul. Ohne Geld und Reputation entsteht Roncalli
aufs Neue. Dann aber geht es richtig los! Am 4. Juni 1980 heißt es
Manege frei für „Die Reise zum Regenbogen“ auf dem Kölner Neumarkt.
Sie begründet den legendären Erfolg von Roncalli. In den Folgejahren
expandiert Roncalli, kann sich vor Besuchern kaum retten. Damit
beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte.
Heute ist Roncalli
für Zirkusunterhaltung der Spitzenklasse bekannt. Seit 1976 brachte
das Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer zum Staunen.
Jetzt startet der Kultcirkus seine zweijährige Jubiläumstournee
unter dem Motto “50 Jahre Circus-Theater Roncalli” mit über 300
Aufführungen allein in diesem Jahr - und feiert sein Jubiläum dort,
wo vieles begann: in Köln.
Neuer Mathe-Treff in der
Zentralbibliothek
Zu einem neuen Mathe-Treff lädt die Kinder- und
Jugendbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am
Mittwoch, 22. April, von 16 bis 18 Uhr ein.
Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse
bekommen hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, bei schwierigen
Themen sowie beim Lernen für Klassenarbeiten. Das Angebot ist
kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Mathe- Treff
findet bis zu den Sommerferien an jedem Mittwoch statt.
Lernnächte starten in der Zentralbibliothek
Zu Lernnächten lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt an den Freitagen 24. April sowie am 8.
und 22. Mai ein. Dann bleibt die Bibliothek jeweils bis 21.30 Uhr
geöffnet und steht Schülerinnen und Schülern in der
Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.
Das Team der Bibliothek
unterstützt mit Rat und Tat bei der Recherche im Medienbestand vor
Ort und im digitalen Angebot der Bibliothek. Außerdem stehen
Lernhelfer für die Unterstützung in konkreten Fächern zur Verfügung.
In den Lernpausen können sich Teilnehmende mit kleinen Snacks
versorgen. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Pfarrerin Süselbeck und Thomas
Kretschmer laden zum Spaziergang durch Obermeiderich
Das schöne Obermeiderich beim gemeinsamen Spaziergang
kennenlernen. Dazu laden Pfarrerin Sarah Süselbeck und Thomas
Kretschmer herzlich ein. Als Seelsorgerin der evangelischen Gemeinde
vor Ort kennt sie den Stadtteil ebenso gut wie Thomas Kretschmer,
Meidericher mit Herz und aus Überzeugung, der sich stark für den
Stadtteil engagiert und die Gemeinde auch durch das Meidericher
Hilfswerk unterstützt.
Wer mit beiden den 90minütigen
Spaziergang am 25. April unternimmt erfährt viel über Obermeiderich
und kommt mit beiden ins Gespräch. Startpunkt ist um 13 Uhr das
Gemeindezentrum an der Emilstr. 27. Eine Anmeldung ist nicht
notwendig, Rückfragen vorab beantwortet Pfarrerin Süselbeck (Tel.:
0203 / 422001); beide freuen sich über eine rege Teilnahme. Infos
zur Gemeinde gibt es unter
www.obermeiderich.de.
Rheingemeinde lädt zum
Wanheimer Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum
Kneipenquiz ins Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45. Am 29.
Januar 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre,
Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten
Glück zu haben.
Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen
Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder
Wissenschaft. Die Quizgruppen können sich nach Belieben
zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit
den meisten Punkten einen Siegerpokal. Das Wanheimer Kneipenquiz
gibt es schon lange, es ist ein Dauerbrenner und Erfolgsmodell
Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine
eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter
anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr
Infos zum Kneipenquiz.
Pfarrer Blank am nächsten
Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über
die Kirchenaufnahme reden.

Foto: Rolf
Schotsch
Motive für den Kircheneintritt gibt es viele:
Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der
Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an
der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 24.
April heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des
Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur
Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

Exporte in den Iran in 2025 um 24,5 % gegenüber dem Vorjahr
gesunken
• Im Jahr 2025 lag der Iran
exportseitig auf Platz 72 der wichtigsten Handelspartner
Deutschlands • Exportüberschuss im Handel mit dem Iran –
Maschinen wichtigste Exportgüter • Immer weniger Unternehmen am
Handel mit dem Iran beteiligt
Im Jahr 2025 wurden Waren im
Wert von 961,6 Millionen Euro von Deutschland in den Iran
exportiert. Damit sanken die Exporte dorthin gegenüber dem Vorjahr
um 24,5 %. Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im Jahr
2025 Waren im Wert von 234,5 Millionen Euro. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe im
Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % zu.
Gegenüber dem Jahr 2018
sanken die Exporte im Jahr 2025 um 64,3 % und die Importe um 46,8 %.
Im Jahr 2018 hatten die deutschen Exporte in den Iran noch 2,7
Milliarden Euro und die Importe von dort 440,8 Millionen Euro
betragen. Ende 2018 hatten die Vereinigten Staaten umfassende
Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt, was sich auf den
weltweiten Handel mit dem Iran auswirkte.
Iran exportseitig auf Rang 72 der Handelspartner
Deutschlands In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner
belegte der Iran im Jahr 2025 exportseitig Rang 72 hinter Zypern und
vor dem Oman. Im Vorjahr hatte der Iran auf Rang 68 gelegen. Im
Jahr 2018, dem Jahr vor dem Inkrafttreten der US-Sanktionen, hatte
der Iran noch auf Rang 51 der wichtigsten Exportländer Deutschlands
gelegen. Importseitig belegte der Iran im Jahr 2025 den 99. Platz in
der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands
(Jahr 2024: Rang 97).
Im Jahr 2018 hatte der Iran noch
Rang 80 belegt. Maschinen wichtigstes Exportgut, importiert werden
hauptsächlich Nahrungsmittel Wichtigstes Exportgut aus Deutschland
in den Iran waren im Jahr 2025 Maschinen mit einem Wert von
248,4 Millionen Euro. Die Exporte dieser Warengruppe waren um 33,6 %
niedriger als im Vorjahr.
Weitere wichtige Exportgüter waren
Pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von 228,7 Millionen Euro
(-8,9 %) und Chemische Erzeugnisse mit 141,8 Millionen Euro
(-22,8 %). Aus dem Iran nach Deutschland importiert wurden im
Jahr 2025 hauptsächlich Nahrungsmittel. Mit einem Wert von
153,9 Millionen Euro machten diese fast zwei Drittel (65,6 %) der
iranischen Importe aus, darunter als wichtigster Posten Pistazien
ohne Schale mit einem Wert von 78,0 Millionen Euro.
Danach
folgten pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Wert von
23,8 Millionen Euro und Textilien mit 17,4 Millionen Euro, wie zum
Beispiel geknüpfte Teppiche aus Wolle oder feinen Tierhaaren mit
12,6 Millionen Euro. Exporte übersteigen Importe im Jahr 2025
Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 im Handel mit dem Iran einen
Exportüberschuss. Es wurden für 727,1 Millionen Euro mehr Waren von
Deutschland in den Iran exportiert als von dort importiert.
Im Jahr 2024 hatte der Exportüberschuss im Handel mit dem Iran
1,0 Milliarden Euro betragen, im Jahr 2018 hatte
2,3 Milliarden Euro. Exporte in den ersten zwei Monaten 2026 um
48,5 % gesunken Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 wurden Waren im
Wert von 102,3 Millionen Euro in den Iran exportiert. Damit nahmen
die Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,5 % ab. Importiert
aus dem Iran wurden in den ersten zwei Monaten 2026 Waren im Wert
von 37,0 Millionen Euro (+1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum).
Immer weniger Unternehmen am Handel mit dem Iran beteiligt
Im Jahr 2024 waren 2 556 Unternehmen in den Handel zwischen
Deutschland und dem Iran involviert. Das waren 61,4 % weniger
Unternehmen als im Jahr 2018, als noch 6 630 Unternehmen am Handel
mit dem Iran beteiligt waren.
Während bei den Importen die Anzahl der
Unternehmen, die Waren nach Deutschland aus dem Iran einführten, um
rund ein Drittel von 1 719 Unternehmen im Jahr 2018 auf
1 152 Unternehmen in 2024 zurückging, sank die Zahl der in den Iran
exportierenden Unternehmen von 5 352 im Jahr 2018 auf 1 504 im
Jahr 2024.
Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 %
gegenüber März 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März
2026 -0,2 % zum Vorjahresmonat +2,5 % zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 %
niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026
gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg
gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4 %). Sowohl der
Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat als auch
der starke Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die
Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen.
Die
Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren
dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei
Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken
Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich
sichtbar. Durch Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im
Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein Rückgang der
Energiepreise gegenüber März 2025.

Günstiger als vor einem Jahr waren Verbrauchsgüter. Hingegen
waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter
teurer als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung von Energie
stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im
März 2026 um 1,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,4 %.
Starker Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat,
geteiltes Bild im Vorjahresvergleich Energie war im März 2026 um
3,2 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen
die Energiepreise allerdings um 7,5 %, das war der stärkste Anstieg
der Energiepreise gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+14,3 %).
Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen
durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten im März 2026
besonders stark an, während es bei anderen Energieträgern wie Erdgas
und elektrischen Strom vor allem durch längerfristige Verträge und
Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe Preissteigerungen
gab.
Bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der
Ukraineimmer noch hohe Preisniveau bei Erdgas und elektrischem Strom
gab es hier im März 2025 sogar Preisrückgänge im Vorjahresvergleich.
Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber März 2025 um
18,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 22,9 %.
Leichtes Heizöl kostete 55,2 % mehr als im März 2025 und 53,4 % mehr
als im Februar 2026. Kraftstoffe kosteten 29,5 % mehr als im
März 2025 und 22,3 % mehr als im Februar 2026. Erdgas in der
Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 8,0 %
weniger als im Vorjahresmonat, aber 5,7 % mehr als im Februar 2026.
Bei den im Erzeugerpreisindex enthaltenen Börsenpreisen für
Erdgas wurden allerdings die Auswirkungen der Kriegshandlungen im
Iran und im Nahen Osten auch schon im März 2026 deutlich sichtbar,
die Börsenpreise für Erdgas stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um
22,1 % und gegenüber Februar 2026 um 57,3 %.
Aufgrund des
niedrigen Gewichts am Gesamtindex wirkte sich diese Preissteigerung
allerdings nur geringfügig auf die Gesamtentwicklung aus. Die Preise
für Strom fielen gegenüber März 2025 um 5,8 %, gegenüber dem
Vormonat stiegen sie um 3,1 %, Fernwärme war 0,6 % günstiger als im
Vorjahresmonat.
Preisanstiege bei Investitionsgütern und
Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern Die Preise
für Investitionsgüter waren im März 2026 um 1,9 % höher als im
Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Maschinen kosteten
1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um
1,2 % gegenüber März 2025. Gebrauchsgüter waren im März 2026 um
1,9 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Februar 2026).
Die in Deutschland produzierten und verkauften
Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,3 % weniger als im
Vorjahresmonat, aber 0,6 % mehr als im Februar 2026. Unter den
Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,4 %,
gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,8 %. Deutlich billiger als
im März 2025 waren Butter (-39,8 %) und Schweinefleisch (-5,8 %).
Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber Februar
2026 um 7,7 %. Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen
Rindfleisch (+14,9 %) und Kaffee (+4,7 %). Preisanstiege auch bei
Vorleistungsgütern Die Preise für Vorleistungsgüter waren im
März 2026 um 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber
Februar 2026).
Für den Preisanstieg gegenüber März 2025
sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+8,2 %).
Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+72,8 %) stiegen gegenüber
dem Vorjahresmonat deutlich an, gegenüber Februar 2026 lagen die
Edelmetallpreise 3,2 % höher. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus
(+17,6 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.
Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und
Ferrolegierungen (-0,8 %), darunter kostete Betonstahl allerdings
0,5 % mehr. Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,0 %) waren ebenfalls
teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +11,2 %
und Laubschnittholz mit +2,7 %.
Erhebliche Preisanstiege gab
es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +26,8 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber
dem Vorjahresmonat um 3,8 %. Darunter war veredeltes und
bearbeitetes Flachglas 6,8 % teurer, wohingegen die Preise für
Hohlglas (-2,2 %) gegenüber März 2025 sanken.
Preisrückgänge
gegenüber März 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen
(-2,4 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um
3,3 % (+2,3 % gegenüber Februar 2026). Papier, Pappe und Waren
daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.
Futtermittel für Nutztiere (-7,4 %) und Getreidemehl (-4,3 %)
kosteten ebenfalls deutlich weniger als im März 2025, allerdings
stiegen die Futtermittelpreise um 1,1 % und die Getreidemehlpreise
um 0,9 % gegenüber dem Vormonat.
NRW-Industrieproduktion: Absatzwert 2025 zum dritten Mal in Folge
rückläufig
* Absatzwert um fast 7 Milliarden Euro gesunken *
Nahrungs- und Futtermittel im Plus, alle anderen Top-Branchen
rückläufig * Betriebe im Kreis Gütersloh mit höchstem Anteil am
NRW-Absatzwert
Im Jahr 2025 sind in den 9.753 produzierenden
Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der
Gewinnung von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren im Wert
von 310 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, war der NRW-Absatzwert damit nominal (also nicht
preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % niedriger als ein
Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um
43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber 2015 um
27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.

Top-Branchen überwiegend mit rückläufigen Absatzwerten, nur
Nahrungs- Futtermittel im Plus Innerhalb der sechs
produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025 nur in der
Herstellung von „Nahrungs- und Futtermitteln” eine nominale
Steigerung des Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro zu
verzeichnen.
Rückläufig waren hingegen der Absatzwert in der
„Chemischen Industrie” mit einem Minus von 5,9 % auf 38,1 Milliarden
Euro sowie der Absatzwert in der „Metallerzeugung und -bearbeitung”,
welcher um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.
Weiterhin
gab es Rückgänge im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile” – hier
sank der Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro – und bei den
„Metallerzeugnissen”, die mit 29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter
dem Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig größte
Güterabteilung in NRW – der „Maschinenbau” – vermeldete einen
Rückgang von 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.
Höchster
Absatzwert im Kreis Gütersloh – niedrigster in der kreisfreien Stadt
Bottrop Die Verteilung der Industrieproduktion war 2025 in den
kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich. Den höchsten Anteil
am NRW-Absatzwert ermittelte das Statistische Landesamt mit 6,1 %
für die Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden Euro wurden
dort erzielt. Es folgten die Betriebe in der kreisfreien Stadt
Köln (4,5 %; 14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen Kreis (4,3 %;
13,3 Milliarden Euro).
Die geringsten Anteile erzielten mit
jeweils 0,3 % die Betriebe in den kreisfreien
Städten Herne (1,1 Milliarden Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro)
und Bottrop (0,8 Milliarden Euro). Hinweise zur Statistik Die
genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des
Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von
Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten.
Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter
Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt
des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und
Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich
um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. Die
Differenzierung nach Branchen erfolgt anhand der 29 Güterabteilungen
des Güterverzeichnis
für Produktionsstatistiken
Ergebnis Ratsbürgerentscheid 19. April 2026 - Stadt Duisburg
„KölnRheinRuhr“ ist Duisburg mit weiteren 16 Städten
Teil der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Ja 71,467 (72,85%) - Nein 26.504 (27,05%)
Gültig 97,71 (99,36%) - ungültig 630 (0,64%)

Duisburger Ratsbürgerentscheid:
Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung
Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt
Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um
Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die
Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt. Nach dem
vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen
(72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren
ungültig.
Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und
Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote
von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag
350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden
Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche
Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten
wurde damit erreicht.
Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid
ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der
gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale
Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung,
mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen
und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische
Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.
Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter
zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im
Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite
demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.
Als
einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher
Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen
durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren
aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und
Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der
anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.
Die Verkündung des vorläufigen Ergebnisses der Bewerbung
KölnRheinRuhr wird dort voraussichtlich ab ca. 21:00 Uhr als
Livestream zu verfolgen sein. Das endgültige amtliche Ergebnis des
Ratsbürgerentscheids wird nach Abschluss aller vorgeschriebenen
Prüfungen festgestellt.
OlympiJa: Bürger votieren
mehrheitlich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region
KölnRheinRuhr Die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region
haben Ja zu Olympia gesagt. Bei den Ratsbürgerentscheiden über die
Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036,
2040 oder 2044 in der Region KölnRheinRuhr stimmte eine breite
Mehrheit dafür.
Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und
Einwohner der 17 geplanten Austragungsstädten - im Ruhrgebiet sind
das Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten,
Oberhausen und Recklinghausen - konnten per Briefwahl darüber
abstimmen, ob sie die Bewerbung wünschen.
Garrelt Duin,
Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR), freut das
Ergebnis: "Die starken Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide geben der
gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr einen kräftigen Schub. Das
Ruhrgebiet wird seine Sportbegeisterung, die vorhandene
Sport-Infrastruktur und seine Erfahrungen bei der Durchführung von
Großereignissen jetzt auf bundesweiter Ebene in die Waagschale
werfen. Wir sind bereit für olympische und paralympische Spiele in
den Städten an Rhein und Ruhr, an Emscher und Lippe, und scheuen
keinen Vergleich mit den verbliebenen Konkurrenten."
In 16
der 17 Städte fiel das Bürgervotum klar für das Sportgroßereignis
aus: In den beiden größten Städten des Ruhrgebiets, Dortmund und
Essen, stimmten 68,3 bzw. 64,3 Prozent für eine Olympia-Bewerbung.
Besonders hoch war die Zustimmungen im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen
(74,2 Prozent), Duisburg (73 Prozent) und Recklinghausen (72,9
Prozent).
In Herten gab es ebenfalls eine Mehrheit, das
notwendige Quorum der Bürgerbeteiligung wurde jedoch verfehlt.
Herten ist damit nicht mehr Teil der Bewerbung. Die Entscheidung
des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine deutsche
Bewerberstadt fällt Ende September. Zu den innerdeutschen
Konkurrenten von KölnRheinRuhr gehören die Städte Berlin, Hamburg
und München. idr
Preisschock beim Öl treibt vor allem die
Inflationsraten von Familien hoch
Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate in
Deutschland im März auf 2,7 Prozent hochgetrieben – 0,8
Prozentpunkte mehr als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei
noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen.
Das gilt größtenteils auch für die haushaltsspezifischen
Inflationsraten: Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sind
derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil
in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes
Gewicht haben.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
So stieg die haushaltsspezifische
Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen Einkommen und von
Alleinerziehenden mit mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte,
bei Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1 Prozentpunkte (alle
Daten in den Abbildungen in der pdf-Version dieser PM; Link unten).
Am niedrigsten fiel der Anstieg im März bei Alleinlebenden
mit niedrigen Einkommen (+0,6 Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden
mit sehr hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das hat
unterschiedliche Gründe: Während einkommensstarke Singles viele
verschiedene Güter und Dienstleistungen konsumieren, deren Preise
aktuell weniger stark angezogen haben, besitzen ärmere Alleinlebende
oft kein Auto. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK
Inflationsmonitor.*
Ärmere Alleinlebende hatten daher im
März mit 2,1 Prozent auch die niedrigste haushaltsspezifische
Inflationsrate, während sie bei allen anderen betrachteten
Haushaltstypen mit 2,6 bis 2,8 Prozent nahe beieinander lag. Das IMK
berechnet monatlich spezifische Teuerungsraten für neun
repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der
Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen
und zur Methode unten).
Bislang hat sich der Ölpreisschock
noch nicht auf die gemessenen Preise für andere Güter übertragen.
Das wird aber wahrscheinlich in allernächster Zeit passieren, weil
beispielsweise die Kosten für Transporte sowie der Erdgaspreis für
Endverbraucher anziehen. Wie groß dieser Effekt ist, hängt
entscheidend von der Dauer des Krieges ab.
„Ein anhaltender
Krieg zwischen den USA und dem Iran würde sich in den Preisen für
Nahrungsmittel und Haushaltsenergie niederschlagen und nicht nur
deutlich höhere Inflationsraten bewirken, sondern auch die soziale
Kluft erneut erhöhen“, schreibt Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin
des IMK und Autorin des Inflationsmonitors.
Haushalte mit
niedrigen bis mittleren Einkommen geben einen vergleichsweise großen
Anteil ihres Konsumbudgets für solche Güter des Grundbedarfs aus.
Sind das die zentralen Preistreiber, wie schon in der Teuerungswelle
nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, müssen insbesondere
ärmere Haushalte – Alleinstehende wie Familien – deutlich höhere
Inflationsbelastungen schultern als Haushalte mit hohen Einkommen.
Auch wenn Hoffnung bestehe, dass der Krieg und der dadurch
verursachte Höhenflug der Energiepreise bis zum Sommer enden, dürfte
bereits der aktuelle Preisschub deutliche negative Wirkungen auf
Inflation und Konjunktur im Gesamtjahr 2026 haben, analysiert
Ökonomin Tober.
„Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig,
dass die Bundesregierung zügig Entlastungsmaßnahmen auf den Weg
bringt.“ Der „Tankrabatt“, der sich schon im parlamentarischen
Verfahren befindet, sei grundsätzlich geeignet, den Inflationsschub
kurzfristig zu mindern und die privaten Haushalte zu entlasten.
Das gilt insbesondere für Paarfamilien und Alleinerziehende mit
niedrigen bis mittleren Einkommen, deren haushaltsspezifische
Inflationsrate dadurch laut Tobers Berechnung um rund einen halben
Prozentpunkt gesenkt wird. Falls sich Krieg und Preisschock noch
länger als bis zum Sommer fortsetzen, sollten darüber hinaus weitere
Entlastungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden, die etwa bei den
Kosten für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie ansetzen.
Die
Europäische Zentralbank (EZB) sollte die Leitzinsen wegen des
Energiepreisschubs vorerst nicht erhöhen, zumal die hohen
Energiepreise ohnehin die europäische Wirtschaft und insbesondere
die angeschlagene Industrie belasten und eine Zinserhöhung die
Konjunktur noch einmal zusätzlich bremsen würde, so die Ökonomin.
Gelinge es, den Anstieg der Verbraucherpreise durch
staatliche Maßnahmen zu bremsen, werde es für die Zentralbank
leichter, vorerst abzuwarten. Allerdings sei eine Gegenfinanzierung
des Tankrabatts durch eine Erhöhung der Tabaksteuer „aus der
Inflationsperspektive kontraproduktiv, weil diese den Preisdruck an
anderer Stelle schafft“.
Internationaler Tag des Glücks am 20. März 2026
Mit der Aktion Mensch mehr Glück für alle Deutschlands größte
Soziallotterie Aktion Mensch sorgt dafür, dass sich Glück
vervielfältigt Jedes Los der Aktion Mensch verbindet die
persönliche Gewinnchance mit dem Engagement für eine bessere,
glücklichere Gesellschaft Hohe Gewinnchancen, ein einzigartiger
gesellschaftlicher Auftrag und über 5 Milliarden Euro Fördermittel
seit 1964
Jeder Mensch definiert Glück anders – für den einen
bedeutet es materielle Unabhängigkeit und Freiheit, für andere, viel
Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, sich einen besonderen
Traum zu erfüllen oder auch einfach, am Leben teilhaben zu können
und nicht einsam zu sein.
Glück ist für alle Menschen von
Bedeutung: Der Internationale Tag des Glücks, der am 20. März
begangen wird, soll daran erinnern und das Bewusstsein für Glück,
Lebensqualität und Wohlbefinden stärken.
Glück ist auch das
zentrale Thema der Aktion Mensch. Sie ist die größte Soziallotterie
Deutschlands. Sie schüttet allein in diesem Jahr 160 Millionen Euro
an Gewinnen aus. Mit ihrer Förderung setzt sie sich seit mehr als 60
Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit
Behinderung, Kindern und Jugendlichen ein. Das bedeutet: mehr
Glück für die Menschen in den Projekten, aber auch für alle
Lotterie-Gewinner*innen.
Das WIR gewinnt. Was bedeutet das
konkret? Das Prinzip ist ganz einfach: Jedes Los der Aktion
Mensch leistet einen Beitrag für über 10.000 jährlich geförderte
Projekte in Deutschland – und unterstützt damit mehr Teilhabe und
Inklusion. „Jede*r Lotterieteilnehmer*in setzt sich so für die
vielen Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendlichen in den
Projekten ein und fördert damit eine gerechtere, inklusivere und
glücklichere Gesellschaft sowie ein besseres Miteinander“, betont
Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.
Gleichzeitig
hat jede*r die Chance auf Gewinne von bis zu 2 Millionen Euro
wöchentlich. Im vergangenen Jahr machte die Aktion Mensch 37
Mitspieler*innen zu Millionär*innen. Insgesamt konnten sich im Jahr
2025 2,7 Millionen Menschen über einen Gewinn freuen. Mehr als 5,4
Milliarden Euro hat die Aktion Mensch seit ihrer Gründung im Jahr
1964 bereits in soziale Projekte gegeben. Möglich machen das rund
vier Millionen Menschen, die jeden Monat bei der Lotterie
mitspielen.
Persönliches Glück und das Glück vieler Menschen
finden so eine perfekte Verbindung: Das WIR gewinnt. Glückliche
Gewinner*innen kennenlernen Was ist das für ein Gefühl,
plötzlich eine Gewinnbenachrichtigung der Aktion Mensch zu erhalten?
„Das war so ein Glücksgefühl“, erzählt Claudia, nachdem sie
über ihre App von der guten Nachricht überrascht wurde. Ihren Gewinn
von 5.000 Euro konnte sie in eine neue Heizung investieren. „Mit
diesem Gewinn gönne ich mir einfach mal was“, sagt Daniel, der sich
über 12.500 Euro freute. Sein Traum: eine Reise auf die Malediven,
die er mit dem gewonnenen Betrag realisieren konnte. Einen Teil
davon spendete er an eine gemeinnützige Organisation.
Glück
in den Projekten Die Lotterieerlöse sorgen gleichzeitig dafür,
dass die Umsetzung von mehr als 10.000 Projekten im Jahr möglich
wird. Der Verein „Open Ocean“ zum Beispiel sorgt für Glücksgefühle
bei den jungen Teilnehmenden, die bei den „Wavepool Days“ einen
barrierefreien Zugang zum Wellenreiten in einem Surfpark bei München
erhalten. Ob mit oder ohne Vorerfahrung, im Rollstuhl oder zu
Fuß, sehend oder sehbehindert – hier sind alle herzlich willkommen.
Speziell ausgebildete Coaches und freiwillige Helfer*innen
unterstützen alle Surfbegeisterten im Wasser und beim Umgang mit dem
Surfboard. Unter dem Motto „Ride together“ erleben die Teilnehmenden
unabhängig von persönlichen Beeinträchtigungen das unvergleichliche
Gefühl, auf der Welle zu reiten. Die Aktion Mensch unterstützt das
Projekt mit 80.000 Euro.
Engagement für junge Menschen
Seit über 20 Jahren fördert die Aktion Mensch speziell auch Projekte
für Kinder und Jugendliche. Sie setzt sich dafür ein, dass junge
Menschen als selbstbestimmte, engagierte und resiliente Mitglieder
der Gesellschaft aufwachsen können. Damit ist die Sozialorganisation
der größte nichtstaatliche Förderer im Bereich der Kinder- und
Jugendhilfe in Deutschland.
Wer sich für mehr Glück in der
Gesellschaft einsetzen und die hohen Chancen auf einen Gewinn nutzen
möchte, findet alle Informationen auf www.aktion-mensch.de. Wichtig
zu wissen: Die Chance auf einen Hauptgewinn beim Glücks-Los ist
13-mal höher als bei Lotto 6 aus 49.
Stadtranderholung 2026:
Anmeldestart am 20. April
Die Anmeldung für die beliebte
„Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am
Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten
Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.
Wie in
den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf
der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden
Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den
direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18
Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.
Teilnehmen
können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis
zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den
gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist
montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis
Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.
„Platz gemacht!“: Außenführung auf
dem König-Heinrich-Platz Zu einer Außenführung am
König-Heinrich-Platz anlässlich der neuen Sonderausstellung „Platz
gemacht!“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum gemeinsam mit
dem Stadtarchiv am Dienstag, 21. April, um 16.30 Uhr ein. Die
Führung unter der Leitung der Kunsthistorikerin Annika Enßle startet
unter dem Titel „Platz gemacht!
Der König-Heinrich-Platz und
seine Kirche“ vor dem Stadttheater in der Innenstadt. Architektur,
Atmosphäre und Nutzungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit
erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer
Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150
Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter
Geschichte.
In dieser Außenführung auf dem
König-Heinrich-Platz wird auf die Geschichte des
König-Heinrich-Platzes im Allgemeinen und der Liebfrauenkirche im
Besonderen eingegangen. Die Teilnahme an der Führung im öffentlichen
Straßenraum ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Begleitprogramm zur
Ausstellung „Platz gemacht!“ ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de
abrufbar.
Sauberes Hochfeld:
Aufräumaktion am 21. April Für ein sauberes Hochfeld
braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken
zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem
herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion
Tatendrang zu Leibe.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im
vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme
Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen
und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau
hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den
Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück
aufräumen möchte.
Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen
haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an
verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen
möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen.
Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.
Die
Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025
regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden
insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion
statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.
Neben dem Aufräumen an sich geht
es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das
Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu
sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten
Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt
werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes
Duisburg“.
Der Verein stellt das Material zum Sammeln der
Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des
gesammelten Mülls.
"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken,
absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in
Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach
Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine
gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und
Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein
neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen«
TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire
als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen
selbstverständlich rein zufällig sind.
22.04.2026 | Bora, Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show &
Lesung Sebastian "El Hotzo" Hotz - "Sidekick"
Tickets und Infos unter:
https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0
7. Walsumer Maifest auf
dem Kometenplatz Auf dem Kometenplatz in Walsum steht
das 7. Walsumer Maifest in den Startlöchern. Los geht es am Samstag,
25. April, um 12 Uhr. Ende ist um 18 Uhr. Moderatoren führen bei dem
Familienevent durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Alle
Attraktionen vor Ort sind für Kinder kostenfrei. Selbstverständlich
ist auch für Speis und Trank gesorgt.
Als besonderer
Höhepunkt des Maibaumfestes wird die „Walsumer Maikönigin“ gekürt.
Alle volljährigen Besucherinnen können sich im Laufe des Festes an
einem Stand nahe der Bühne dafür anmelden. Die Siegerin erhält das
Geschenkpaket „Wonnemonat Mai“ mit zahlreichen Überraschungen von
Walsumer Unternehmen. Außerdem versteigern Walsumer Kindergärten und
Grundschulen selbstgestalteten Holztulpen.
Die Erlöse kommen
der jeweiligen Einrichtung zugute. Die Veranstaltergemeinschaft
unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Georg Salomon
besteht aus dem Knappenverein Walsum, der Leistungsgemeinschaft
Walsum, Thomas Paschke und Alfred Walzer sowie der Bezirksverwaltung
Walsum.
Besondere
Aktionen zum Welttag des Buches
Zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April, lädt die
Stadtbibliothek Duisburg zu einem vielfältigen Programm ein, das in
der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen
und Meiderich stattfindet. Die Veranstaltungen richten sich an
Menschen jeden Alters und bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Lesen,
Basteln, Entdecken und Mitmachen.
In der Zentralbibliothek
an der Steinschen Gasse 26 startet das Programm um 11 Uhr.
Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Speed-Dating mit
Büchern sowie verschiedene kreative Angebote freuen, die ohne
Anmeldung besucht werden können. Für die Präsentationen der
Historischen Sammlung, die Führung durch die Romanabteilung und den
Workshop zum kreativen Schreiben ist eine Anmeldung erforderlich.
Eine Ausstellung mit den persönlichen Lieblingstiteln der
Mitarbeitenden begleitet den Tag. Im Kantpark ist das „BibBike“ zu
sehen, das von Mitarbeitenden genutzt wird, um über die Aktionen des
Tages zu informieren. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen an der
Händelstraße 6 veranstaltet ab Donnerstag einen dreitägigen
Medientrödel. Am selben Tag findet ein Booktasting für Jugendliche
und Erwachsene statt, das ohne vorherige Anmeldung besucht werden
kann.
Am Freitag können Besucherinnen und Besucher eigene
Book-Faces erstellen, indem sie Buchcover in ihre Porträtfotos
einbeziehen. Am Samstag gestalten Kinder zwischen acht und zehn
Jahren im Rahmen eines Workshops Tiere aus alten Büchern.
Für dieses Bastelangebot ist eine Anmeldung erforderlich. In der
Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 erwartet
Kinder am Donnerstag eine Lesung des Bilderbuchs „Der Lesewolf“ von
Bénédicte Carboneill mit anschließendem Basteln. Das vollständige
Programm zum Welttag des Buches sowie die Anmeldemöglichkeiten sind
online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.
Spieleabend in der Rheinhauser
Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen
lädt am Freitag, 24. April, von 19 bis 22.30 Uhr in der Zweigstelle
auf der Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Spieleinteressierte
kommen an diesem Abend zusammen, um gemeinsam Brett- und
Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die
Spielesammlung der Bibliothek wurde weiter ausgebaut und bietet eine
abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen
Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür,
dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge
passende Angebote finden. Getränke und Knabbereien sind selbst
mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich
auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und
Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort
oder telefonisch unter (02065) 905-4235 zur Verfügung. Die
Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Bürgerspaziergang mit OB Sören Link durch Beeckerwerth
Oberbürgermeister Sören Link lädt interessierte Duisburgerinnen und
Duisburger zum nächsten Bürgerspaziergang ein. Am Samstag, 25.
April, geht es von 13 bis 16 Uhr durch den Stadtteil
Beeckerwerth. Anmeldungen waren bis einschließlich Mittwoch, 8.
April, per E-Mail zu tätigen.
Kreativworkshop
im Kultur- und Stadthistorischen Museum Zu einem
Kreativworkshop lädt der Künstler Jörg Mazur am Samstag, 25. April,
von 14 bis 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Teilnehmende können
hier Raupen und Puppen mit Buntstiften und Wasserfarben malen, aus
denen Schmetterlinge auf Klappbildern entstehen.
Die
Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig
am vierten Samstag eines jeden Monats startet. Mitmachen können
sowohl Erwachsene als auch Kinder; Teilnehmende unter sechs Jahren
müssen von einer Begleitperson betreut werden. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigt 2 Euro.
Eine Anmeldung per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640
wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige
Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum- duisburg.de
abrufbar.

Jörg Mazur @joergmazur
DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR|CerEbruM – Ausstellungseröffnung
In CoR||CerEbruM setzt sich DieDotty mit anatomischen Formen als
bildnerischem Ausgangspunkt auseinander. Herz und Gehirn erscheinen
als konkrete, körperliche Strukturen – untersucht, vergrößert,
materialisiert und in unterschiedliche Medien übersetzt. Die
Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei und Objekt.

Organische Details wie Gefäßverläufe, Oberflächenstrukturen und
Volumen werden betont, verfremdet oder plastisch übersteigert. Die
Ausstellung zeigt Anatomie nicht als medizinische Illustration,
sondern als künstlerisches Untersuchungsfeld zwischen Präzision,
Überzeichnung und räumlicher Inszenierung.

Stefanie Wenders (Jahrgang 1985) ist unter dem Pseudonym "Die Dotty"
vielen in der Ruhrorter Kunstszene, insbesondere als
Street-Art-Künstlerin bekannt. Ihr Repertoire reicht von Stencil-Art
über Aquarell- und Acrylmalerei bis zu ausgefallenen Collagen und
Karikaturen. Die Fry-Hafen-Band spielt zur Vernissage am Samstag,
25. April 2026 ab 19 Uhr aus ihrem Repertoire mit Hafen-Pop und
Rock.
DARGEBOTEN | Die Dotty - CoR||CerEbruM -
Ausstellungseröffnung Samstag, 25. April 2026, 19 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt
frei(willig) – Hutveranstaltung. Die Ausstellung ist vom 25.4. -
21.6.2026 zu den Öffnungszeiten des Projektladens zu besuchen: Di,
Mi + Do 10:00-13:00 Uhr.
Ungelsheim vor 10 Jahren: Umbau- und
Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran
Bei der Finanzierung in Höhe von
225.000 Euro gab es einen Spende des Bürgervereins
Ungelsheim, in Höhe von 25.000 Euro die wiederum einen
Beitrag der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM)
in Höhe von 3.110 Euro enthält.

Über den Arbeitskreis
Stadtteilentwicklung des Bürgervereins Ungelsheim wurde
zusammen mit der Kommunalpolitik Mitte 2011 das Projekt
‚Karl-Harzig-Park/Marktplatz‘ ins Leben gerufen. Im
November 2011 wurde ein im Arbeitskreis erarbeiteter
Antrag der Bezirksvertretung Süd vorgelegt und einstimmig
angenommen.

BZ-Fotos Harald Jeschke
Das Amt für Umwelt und Grün wurde mit
der Erarbeitung eines Entwurfes zur Neugestaltung des
Karl-Harzig-Parks beauftragt. Konzept,
Entwurfsbeschreibung Im Jahre 2012 wurde der Grundstein
zur Umgestaltung des Karl-Harzig-Parks gelegt. Nach einer
Anfrage aus der Politik und dem Bürgerverein Ungelsheim
kam es zu ersten Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und
Grün. Da der Park ein hohes Interesse in der Bürgerschaft
genießt, entschied man sich für eine offene
Infoveranstaltung mit Bürgerbeteiligung (Workshop) für
alle interessierten Bürger/innen am 22.03.2012.

Der anschließend erstellte Entwurfsplan
beinhaltet die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen aus
Ungelsheim, die aus diesem Workshop hervorgegangen sind.
Der Karl-Harzig-Park ist ein ca. 7.500 m² großer Park
mitten in Duisburg-Ungelsheim. Durch seine Größe und den
Baumbestand leistet er einen wichtigen Beitrag zur
innerstädtischen Naherholung und zum Klimaschutz (Erhöhung
der Luftfeuchtigkeit, Schattenwurf, Filtern von
Luftschadstoffen, Produktion von Sauerstoff). Zentral
gelegen, befindet er sich in direktem Umfeld der örtlichen
Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kirche, etc.).

Wöchentlich findet auf der westlich angrenzenden
Parkplatzfläche der beliebte Wochenmarkt statt, der viele
Anwohner anlockt. Der Zustand des Parks ist sichtlich in
die Jahre gekommen. Wegeflächen sind sanierungsbedürftig,
Stolperfallen, in Form von Wurzeln und angehobenen Rand-
und Pflastersteinen, gefährden ältere und
geheingeschränkte Menschen. Spielgeräte gibt es seit
einigen Jahren keine mehr, lediglich eine kleine
Sandfläche für Kleinkinder ist übrig geblieben. Der Park
ist von allen Seiten schlecht einsehbar. Hecken
verschließen die Sicht. In einem ersten Schritt wurde
Anfang des Jahres eine Auslichtung des Gehölz- und
Strauchbestandes durchgeführt.

Ein paar alte Bänke bieten die
Möglichkeit, sich in dem zurzeit wenig attraktiven Park
auszuruhen. Drei Denkmäler erinnern an verstorbene Bürger
oder einen Bürgerprotest aus dem Jahre 2007. Sie werden im
Rahmen der Umgestaltung an alter Stelle verbleiben, jedoch
in das neue Gesamtkonzept integriert. Der Park wird
barrierefrei umgebaut, d.h. alle Wegeflächen sowie Ein-
und Ausgänge sind mit dem Rollstuhl/Rollator erreichbar
und durch taktile Elemente erfassbar.
Die
Ausstattungselemente (Bänke, Spielgeräte, etc.) werden
ebenfalls unter Berücksichtigung der barrierefreien
Standards eingebaut. Neue Wegebeziehungen erleichtern und
verbessern die Nutzung des Parks.

Moderne und zeitgemäße
Außenmöblierungen runden das Bild des neuen
Karl-Harzig-Parks ab. Die Marktfläche tritt in direkten
Kontakt mit der Grünanlage. Die Sträucher dazwischen
werden entfernt. Die Rasenflächen werden verstärkt
(Schotterrasen), sodass man auch bei Regen oder
Großveranstaltungen die Flächen nutzen kann. Der gesamte
Park erhält einen neuen Charakter unter Berücksichtigung
der alten Strukturen. Die neue Aufenthaltsqualität schafft
einen neuen Treffpunkt mitten in Ungelsheim.

Bald nutzbares Spielgerät
Eine Auslichtung der Sträucher in den
Randbereichen schafft eine hohe Transparenz sowie die
Möglichkeit der sozialen Kontrolle. Für Kinder- und
Jugendliche wird es einen Sandspielbereich mit Kletter-
und Balancierstangen geben. Das Element Wasser wird
mittels eines Trinkwasserbrunnens im Haupteingangsbereich
der Grünanlage, vor allem im Sommer, Menschen jeden Alters
anlocken.
Stadtmitte am 26.04.2026: Frühlingsfest

Matineekonzert im
Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs
Leipzig zu Gast Hochbegabte junge Musikerinnen und
Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26.
April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in
Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf
sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische
Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.
Die jungen Talente
begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches
Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des
Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice
Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen
Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden
beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger
Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende
Talente ausgezeichnet.
„Dieser Konzertmorgen ist ein
wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem
Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen
und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu
heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki,
Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.
Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller
Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen
Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der
Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer
Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.
Das Konzert
ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine
wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das
Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der
Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und
gefördert.
Für weitere Informationen steht die
Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur
Verfügung. Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre Ruoxi Huang, Magdeburg, 11
Jahre Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre Mirjam Scholl,
Biederitz, 15 Jahre
Von Toccata und Fuge, Kuckuck
und Nachtigall bis zum Ragtime Die Rheingemeinde
feiert Orgelsanierung in Wanheim mit Konzertgastspiel von Marcus
Strümpe. Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg
feiert den Abschluss der aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Orgel
der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, mit
einem großen Konzert, bei dem der wunderbare Klang des Instruments
wieder komplett neu zur Geltung kommt.

Orgelsanierung in der Wanheimer Kirche (Foto: Werner Prost)
Dafür sorgt Kirchenmusikdirektor und Salvatorkantor Marcus Strümpe,
der als Kreiskantor die Sanierungsarbeiten begleitet hat und als
erfahrener Musiker die Bandbreite des Könnens der Orgel aufzeigen
wird. Das macht er am 26. April um 17 Uhr unter dem Motto „Vom
Kuckuck zum Ragtime“ und spielt Orgelmusik aus vier Jahrhunderten:
von Mendelssohn-Bartholdys „Hochzeitsmarsch“ aus
„Sommernachtstraum“, Händels Orgelkonzert „Kuckuck und Nachtigall“
bis hin zu den bekannten Bach-Werken Toccata und Fuge d-moll und
„Air“ aus der 3. Orchestersuite. Der Eintritt ist frei; am Ausgang
wird um eine Spende gebeten.
Kirchenmusikdirektor Marcus
Strümpe studierte in Essen und Trossingen, absolvierte u.a.
Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und wurde als Organist von Gerd
Zacher und Christoph Bossert ausgebildet.
Strümpe ist seit 2007
Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, und
arbeitet darüber hinaus als Leiter des Philharmonischen Chores mit
den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel,
Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester
ebenfalls als Organist verbunden. Marcus Strümpe ist einer der
Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger
Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.

Marcus Strümpe (Foto: Misch Blank).
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt
es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé
„Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an
den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 28.
April, wenn sie um 12.30 Uhr leckeren Auflauf servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot
ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne
Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne
de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés
(Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten
Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit
Elterngeld Plus auf Höchststand • 1,19
Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025
Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 %
auf neuem Höchststand • Durchschnittliche Dauer des
geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9
Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8
Monaten
Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in
Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das
waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die
Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich
um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der
leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19
Millionen.
Damit sank die Zahl der
Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag
13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch
den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.
648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld
planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld
Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 %
der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen
und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem
Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus
einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).
Seit seiner
Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker
nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach
seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und
8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus
fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte
Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.
Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können
mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate
Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser
Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden
von Elterngeld Plus Gebrauch.
Väteranteil in
Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten Der
Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert
auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der
Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor
seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals
20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen
Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.
Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem
Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr –
Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern
(27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 –
ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).
Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei
der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des
geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025
unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte
Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich
kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu
konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).
NRW: Beherbergungen und Gastgewerbe mit Umsatzeinbußen
seit 2016 * Reale Umsätze von Beherbergungen
um 13,0 % und der Gastronomie um 17,5 % gesunken *
Beschäftigungsindex der Gastronomie nur noch 0,5 % unter
dem Niveau von 2016 * Keine Erholung nach
Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank
Die realen Umsätze im NRW-Gastgewerbe sind
2025 nach vorläufigen Ergebnissen 16,9 % niedriger als im
Jahr 2016, jedoch um 37,6 % höher als während der
Corona-Pandemie. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren die realen Umsätze von Beherbergungen (−13,0 %) und
Gastronomie (−17,5 %) ebenfalls unter dem Indexniveau von
2016

Die Umsätze in den Bereichen Beherbergungen und
Gastronomie hatten mit Indexwerten von 49,4 bzw. 65,2
während der Corona-Pandemie jeweils ihren niedrigsten
Wert. Bis zum Ende des Jahres 2025 stieg der Index wieder
auf 89,7 bei den Beherbergungen und auf 82,5 in der
Gastronomie. Damit erholte sich der reale Umsatzindex um
81,6 % bei den Beherbergungen und um 25,0 % in der
Gastronomie verglichen mit dem Corona-Tiefpunkt.
Die Werte konnten aber noch nicht an das Vor-Corona-Niveau
anschließen. Beschäftigung der Gastronomie nur noch 0,5 %
unter 2016 Der Beschäftigungsindex sank bei Beherbergungen
um 6,0 % verglichen mit dem Jahr 2016. Im Bereich der
Gastronomie lag der Indexwert mit 97,9 nur noch 0,5 %
unter dem Niveau des Jahres 2016. Auch die Beschäftigung
im Gastgewerbe liegt mit 1,6 % unter dem Indexwert von
2016.
Keine Erholung nach Corona-Pandemie im
Bereich Getränkeausschank Die Umsatzentwicklung der
Ferienunterkünfte u. Ä. zeigte zur Corona-Pandemie einen
Einbruch von 43,2 % für das Jahr 2019 im Vergleich zum
Jahr 2020. Im Jahr 2022 stieg der Umsatzindex wieder auf
das Vor-Corona-Niveau und ist seitdem leicht rückläufig.
Die Umsätze der Campingplätze wurden
vergleichsweise wenig von der Pandemie beeinflusst und
hatten einen moderaten Rückgang von 5,8 % zwischen den
Jahren 2019 und 2020. In den folgenden Jahren unterlagen
die Umsätze leichten Schwankungen und näherten sich im
Jahr 2025 dem Vor-Corona-Niveau an.
Der Ausschank von Getränken wies auch 2025
niedrige Umsätze aus und setzte damit seine Negativentwicklung seit
der Pandemie fort. Mit einem Indexwert von 63,3 lag dieser 2025
weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1 aus dem Jahr 2019.
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