'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


18. Kalenderwoche - Montag, 27. April - 3. Mai 2026

3. Mai ist Tag der Pressefreiheit
Menschenrechte brauchen Pressefreiheit Deutscher Menschenrechts-Filmpreis unterstützt Filmemacher*innen bei der Durchsetzung der Pressefreiheit | Menschenrechte ohne Pressefreiheit nicht denkbar

Anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai weisen die Veranstalter des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) erneut eindringlich auf die herausgehobene Bedeutung von umfassender Meinungs- und Pressefreiheit hin. Folgt man der grafischen Darstellung der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) zur internationalen Lage der Pressefreiheit, wird deutlich, dass diesbezüglich in einer zunehmenden Zahl von Ländern eine „schwierige“ oder „sehr ernste Lage“ erkennbar ist. In Staaten wie den USA, Italien, der Ukraine oder auch Japan gibt es laut ROG bereits „erkennbare Probleme“.

Bilder von der Verleihung am 07.12.2024 - Foto: Klicker / pixelio.de

Meinungs- und Pressefreiheit sind essentielle Stützen der Demokratie und ermöglichen gesellschaftliche Debatten, in die alle Teile der Bevölkerung eingebunden werden sollen. Die Pressefreiheit stellt darüber hinaus sicher, dass Medien insbesondere Verstöße und Verbrechen gegen die Menschenrechte benennen und öffentlich machen können. Der Veranstalterkreis des DMFP setzt sich seit Gründung 1998 ausdrücklich für die weltweite Achtung und Einhaltung der Pressefreiheit ein.

Die Filmemacher*innen, die ihre Produktionen zum Wettbewerb einreichen, können nur dann im Sinne der Demokratie tätig sein, wenn sie uneingeschränkt recherchieren, die gewonnenen Informationen prüfen und ihre Arbeit ohne Angst vor Repressionen veröffentlichen können.

Steffen Kircher, Gesamtkoordinator des DMFP: „Journalist*innen oder Filmemacher*innen müssen überall auf der Welt frei arbeiten können. Nur so kann die Demokratie stark und wehrhaft bleiben. Als Wettbewerbsplattform leisten wir unseren Beitrag, dass dieses Grundrecht in Deutschland, in Europa und weltweit gestärkt wird. Der DMFP versteht sich dabei als engagierter Teil einer vitalen Zivilgesellschaft, der sich dem Schutz von Menschenrechten und von Menschenrechtsverteidiger*innen verschrieben hat.“

Die Filme, die zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis eingereicht und prämiert werden, leisten einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Sie unterstützen pädagogische Fachkräfte dabei, jungen Menschen den Zugang zu Themen wie Menschenrechtsverletzungen, der Einordung extremistischer Inhalte und der Bedeutung freier Berichterstattung zu vermitteln. Viele Produktionen werden gezielt in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt.

Noch bis zum 15. Juni 2026 können Magazinbeiträge, Kurz- oder Langfilme zu allen Aspekten der Menschenrechte – insbesondere auch zum Thema politischer Verfolgung/Inhaftierung oder der Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit eingereicht werden. In den letzten Jahren wurden den Jurys durchschnittlich knapp 400 Filme vorgelegt. Weitere Informationen: www.menschenrechts-filmpreis.de
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Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger Medienwettbewerb und wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Der Preis und wird aktuell von 19 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den Trägern gehören Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen.

Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der Menschenrechte. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb. Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ).

Bund ignoriert Duisburger Forderungen – Gegen die Ausbaupl‰ne der Autobahn GmbH zur A 59
Die bundeseigene Autobahn GmbH feiert am Montag im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“).

Kein Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB weiterhin an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich und Hamborn in Hochlage festh‰lt. Oberbürgermeister Sören Link und Martin Linne, Beigeordneter für Stadtentwicklung, nehmen im Beisein der Duisburger Ratsmitglieder vor Ort am Montag, 4. Mai 2026, um 13.30 Uhr im Meidericher Stadtpark (Nähe Bürgermeister-Pütz-Strafle 45, 47137 Duisburg-Mittelmeiderich) Stellung zu den aktuellen Ausbauplänen der AdB.


Ablehnung auch des Deckblattentwurfs
Die Stadt Duisburg hält an ihrer Rechtsauffassung fest, dass der auch im Deckblattverfahren im Kern unverändert gebliebene Feststellungsentwurf für den 6-streifigen Ausbau der A 59 nicht Gegenstand eines abwägungsfehlerfreien Planfeststellungsbeschlusses sein kann. Die Stadt Duisburg fordert weiterhin eine abgedeckte Troglage sowohl für Meiderich als auch für Hamborn.

Dass eine abgedeckte Troglage baufachlich und richtlinienkonform möglich ist, wurde bereits im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchungen durch Straßen NRW in 2018 positiv dargelegt. Auch die von der Stadt Duisburg im Frühjahr 2022 erstellte fachtechnische Betrachtung durch das seitens der Stadt beauftragte Ingenieurbüro hat dies bestätigt.

Die so gewonnenen Erkenntnisse sind auch in die am 28.09.2023 beschlossene Einwendung der Stadt Duisburg im Planfeststellungsverfahren eingeflossen. Ausweislich des aktuellen Deckblattverfahrens hat das FBA in seinem bisherigen Abwägungsprozess keinen Anlass gesehen, die städtischen Forderungen nach Führung der ausgebauten A59 durch Meiderich und Hamborn in abgedeckter Troglage ernsthaft zu betrachten.

Diese von der AdB vorgelegte und vom FBA offenkundig nicht beanstandete Vorzugsvariante ist in der nach § 17 Abs. 1 S. 4 FStrG erforderlichen Abwägung aller von dem Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange einschließlich der Umweltverträglichkeit mit so gravierenden Nachteilen gegenüber der von der Stadt Duisburg geforderten Variante (Überdeckelung der in Troglage verlaufenden Trasse in Hamborn und Errichtung des 6-streifigen Ausbaus in Tunnellage in Meiderich) verbunden, dass eine fehlerfreie Planfeststellung des vorgelegten Feststellungsentwurfs nicht erfolgen kann.

Dies hat die Stadt Duisburg bereits in ihrer am 28.09.2023 vom Rat beschlossenen Einwendung im Rahmen eines Trassierungsvariantenvergleichs dargelegt. Hat schon die AdB bei ihrer Entwurfsplanung nicht ausreichend berücksichtigt, dass in der straßenrechtlichen Fachplanung alle von dem Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange abwägend zu berücksichtigen sind, so wäre es nunmehr Aufgabe des FBA gewesen, dieses planerische Defizit zu monieren

Ranking: In diesen Städten gibt es die wenigsten Kammerjäger
Es gibt immer wieder Untersuchungen  zu den wirklich unterschiedlchsten Themen. Hier ist von Listflix das Ranking der Kammerjäger einer Großstadt. Duisburg kommt auf rund zwei Kammerjäger pro 100.000 Haushalte (2,04). In absoluten Zahlen sind es 5 Kammerjäger.
Rang Stadt Kammerjäger pro 100.000 Haushalte
1 München 0,89
2 Wuppertal 1,66
3 Dresden 1,67
4 Duisburg 2,04
5 Bremen 2,08
6 Mönchengladbach 2,27
7 Halle (Saale) 2,32
8 Rostock 2,50
9 Karlsruhe 2,57
10 Köln 2,77
11 Stuttgart 2,99
12 Bielefeld 3,05
13 Hamburg 3,25
14 Berlin 3,32
15 Wiesbaden 3,47
16 Mülheim an der Ruhr 3,51
17 Mannheim 3,71
18 Magdeburg 3,72
19 Frankfurt am Main 3,88
20 Augsburg 3,92
21 Bochum 4,26
22 Mainz 4,31
23 Essen 4,35
24 Freiburg im Breisgau 4,39
25 Düsseldorf 4,48
26 Dortmund 4,58
27 Gelsenkirchen 4,65
28 Nürnberg 4,79
29 Darmstadt 4,89
30 Solingen 5,06
31 Saarbrücken 6,39

EU-Mercosur-Interimsabkommen tritt ab dem 1. Mai vorläufig in Kraft
Das EU-Mercosur-Interimshandelsabkommen tritt morgen, am 1. Mai, vorläufig in Kraft. Es bringt Unternehmen, Arbeitnehmern und Bürgerinnen und Bürgern in der EU unmittelbare und greifbare Vorteile.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte: „Es hat viel Arbeit gekostet, dieses wegweisende Abkommen unter Dach und Fach zu bringen; jetzt ist es an der Zeit, die gleichen Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen sofort von den Vorteilen profitieren.

Vom ersten Tag an werden Zölle gesenkt und neue Marktchancen eröffnet. Das sind gute Nachrichten für EU-Unternehmen jeder Größe, gute Nachrichten für unsere Verbraucher und gute Nachrichten für unsere Landwirte, die wertvolle neue Exportmöglichkeiten erhalten und gleichzeitig in sensiblen Sektoren umfassend geschützt sind.

Morgen werde ich mit allen vier Staats- und Regierungschefs des Mercosur sprechen, um diesen wichtigen Tag zu feiern und erneut zu betonen, dass wir alles daran setzen müssen, das enorme Potenzial dieses Abkommens auszuschöpfen. Dies ist ein guter Tag für die Wettbewerbsfähigkeit, die Widerstandsfähigkeit und die strategische Positionierung Europas – die Handelsagenda der EU liefert erneut Ergebnisse.“

Stadt Duisburg warnt vor Waldbrandgefahr und verschärft das Grillverbot
Das trockene Wetter und die frühsommerlichen Temperaturen sollen auch in den nächsten Tagen anhalten. Dies führt zu einer erhöhten Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt heute bereits auf Stufe 3 und soll zumindest morgen (Freitag, 1. Mai) die Stufe 4 erreichen.

Das Grillen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe – aus Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig verboten. Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar.

Die Stadt Duisburg weist ausdrücklich nochmals auf das bestehende Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist gesetzlich mit 25.000 Euro festgelegt. Weitere Informationen rund um die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im Stadtgebiet sind online abrufbar unter: www.duisburg.de/grillen

Die britische Fünf-Zentner-Bombe wurde um 19.32 Uhr erfolgreich entschärft und der Zünder vor Ort gesprengt.
Zur Entwarnung ist die Sirene im Stadtteil Duissern zu hören und die  Warnapp NINA informiert über die Entschärfung. Die Straßensperren und die Sperrung der Autobahn werden in Kürze aufgehoben. Alle betroffenen Anwohner können zurück in ihre Häuser und Wohnung.

+++ 4. Update (18.56 Uhr) Die Entschärfung hat pünktlich um 18.56 Uhr begonnen. 
3. Update (18.39 Uhr)
 Die Sperrungen der Autobahnen A40 und A3 sind abgeschlossen. Ortskundige werden weiterhin gebeten den Bereich weiträumig zu umfahren. 2. Update (18.19 Uhr)
Die Straßensperren wurden pünktlich um 18 Uhr aktiviert. Aktuell werden noch die Autobahnen A40 und A3 durch die Autobahnpolizei gesperrt. Aktuell laufen noch letzte Evakuierungsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte. Erst wenn sich keine Personen mehr in der Zone befinden, kann mit der Entschärfung begonnen werden.

Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist seit 18 Uhr nicht mehr erlaubt. Im Aufenthaltsraum in der Gesamtschule Mitte sind bisher zwei Personen eingetroffen. 

Uwe Palmroth vom Kampfmittelräumdienst wird voraussichtlich um 19 Uhr mit seinem Team die Bombe entschärfen. Nach der Entschärfung wird der Zünder durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort gesprengt. Es kann in unmittelbarer Umgebung ein lauter Knall zu hören sein.

Insgesamt sind 51 Einsatzkräfte vom Bürger- und Ordnungsamt, drei Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie 18 Einsatzkräfte der Polizei im Dienst. 14 Mitarbeitende der Hilfsorganisation DRK sind ebenfalls im Einsatz und unterstützen vor Ort. Es werden bisher insgesamt zwei Krankenfahrten durchgeführt.

1. Update (14.47 Uhr)
Die A40 in Fahrtrichtung Dortmund wird ab dem Kreuz Duisburg und in Gegenrichtung ab dem Kreuz Kaiserberg, die A3 in Fahrtrichtung Arnheim wird ab Duisburg-Wedau und in Gegenrichtung ab dem Kreuz Oberhausen-West gesperrt. Die Autobahnsperrungen greifen ab voraussichtlich 17.30 Uhr.

Die Informationen an Bewohner des betroffenen Bereichs zur Evakuierung sind bereits abgeschlossen. Die DVG setzt ab 17 Uhr einen Shuttle-Bus ein, der bis zur Sperrung der Evakuierungszone die Haltestelle Ruhrau anfährt und Anwohner zum Aufenthaltsraum an der Gesamtschule Mitte bringt. Dort übernimmt das Deutsche Rote Kreuz die Betreuung.

Blindgängerfund in Duisburg-Duissern: Entschärfung noch heute
Bei Sondierungsarbeiten an der A40 parallel zur Straße „Ruhrdeich“ in Duisburg-Duissern wurde heute Vormittag eine britische Fünf-Zentner- Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Blindgänger noch heute entschärfen.

Die weiteren Maßnahmen werden derzeit vom Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr organisiert. In der Evakuierungszone (Umkreis von 300 Metern um den Fundort) leben rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner. Ein Aufenthaltsraum steht ab 17 Uhr in der Gesamtschule Duisburg-Mitte in Duisburg-Duissern, Eingang Oranienstraße, zur Verfügung.

Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist ab 18 Uhr nicht mehr gestattet. Voraussichtlich dann greifen auch die Straßensperren rund um die Evakuierungszone. Die Entschärfung ist voraussichtlich für 19 Uhr geplant. Auch die Autobahnen A3 und A40 müssen am Abend in dem Bereich gesperrt werden müssen. Betroffen sind zudem eine Güterbahnlinie der Deutschen Bahn und der Schiffsverkehr auf der Ruhr.

Aufgrund der Entschärfung und der zeitgleichen Bauarbeiten am Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug kann es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

Wichtig: Weitere Informationen und Updates erfolgen online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de sowie den Social-Media- Kanälen der Stadt Duisburg. Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter 0203 283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313.

Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Informationen zu Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es unter www.dvg- duisburg.de

Quartiersmanagements „Stark im Norden“ auf Sommertour mit dem Lastenrad
Die Quartiersmanagements des Projekts „Stark im Norden“ in Marxloh und Alt-Hamborn sind ab Dienstag, 5. Mai, wieder mit ihrem mobilen Stadtteilbüro unterwegs. Das Büro – ein umgebautes Lastenrad – macht im Zuge der „Sommertour“ an verschiedenen Orten in den beiden Stadtteilen Halt. Ziel ist es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und über den aktuellen Stand des Modellvorhabens „Stark im Norden“ zu informieren.

Von Mai bis September wird das mobile Stadtteilbüro regelmäßig Station machen. Mit diesem niedrigschwelligen Format möchten die Teams Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort erreichen – insbesondere an Orten, die in den Sommermonaten stark frequentiert sind. Begleitet wird die „Sommertour“ an manchen Terminen durch Angebote des Beteiligungsmobils der Stadt Duisburg.

C Eva Baches mit Lastenrad

Um möglichen Sprachbarrieren zu begegnen, wird auch das Projekt „Bildungsmultiplikatoren – Vorbild sein“ der Stabsstelle Bildungsbüro eingebunden. Muttersprachliche Sprachmittler der Duisburger Werkkiste und der AWO-Integration unterstützen die Gespräche vor Ort.

Die „Sommertour“ startet am 5. Mai um 14 Uhr vor dem Campus Marxloh, An der Paulskirche 6. Der erste Termin der Sommertour in Alt-Hamborn findet am 27. Mai um 15 Uhr vor dem Askania Hochhaus statt. Weitere Stationen sind im Veranstaltungskalender auf der Website www.du-starkimnorden.de zu finden.

Stadt Duisburg würdigt sportliche Erfolge junger Athletinnen und Athleten
Zahlreiche junge Sportlerinnen und Sportler werden am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 15.30 Uhr bei der diesjährigen Jugend-Sportlerehrung im Entdeckerhaus des Zoo Duisburg für ihre besonderen Erfolge im Jahr 2025 ausgezeichnet.

Geehrt werden die Erfolge der Altersklassen bis zur C-Jugend bzw. Geburtsjahrgänge 2010 und jünger bei deutschen Meisterschaften sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, verleihen die Auszeichnungen an die erfolgreichen Jugendsportler.

LYDIA BENECKE - am 01. Mai 2026 in der Rheinhausenhalle
Lydia Benecke - „Sadisten: BDSM vs. Verbrechen“
Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die unterschiedlichen psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexuell sadistischer Menschen:
Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener Menschen erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Menschen ausleben.
Andererseits wird die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminell sexuell sadistischen Menschen dargestellt - zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.'

Lydia Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche Erklärungsmodell zur psychologischen Unterscheidung gefährlicher von ungefährlichen sexuellen Sadisten entwickelt, das in Fachbüchern wie dem dritten Band der "Schriftenreihe der Gesellschaft für Kriminologie, Polizei und Recht“ sowie dem Sammelband „Destruktive Sexualität. Therapie und Risk-Assessment in der Forensischen Psychiatrie“ veröffentlicht wurde.

In ihrem bebilderten Vortrag geht sie Fragen nach wie:
- Was unterscheidet die einen von den anderen sexuell sadistischen Menschen?
- Welche Bedürfnisse treiben sie an?
- Was macht ihre Persönlichkeit aus?
- Wie gestalten sie ihre Partnerschaften?

Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen Einblick in die Beziehungsführung zwischen Menschen, die BDSM praktizieren, gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als ein einvernehmlicher sexueller Sadist ist.

Tickets und Infos unter: https://monochromat-booking.ticket.io/qqwapy92/?lang=de
Veranstaltungsort: Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20 - 47226 Duisburg
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Vortrag


Tag der Städtebauforderung: „Kuhlenwall verbindet“ mit abwechslungsreichem Kultur- und Familienprogramm
Die Stadt Duisburg, das soziokulturelle Zentrum Stapeltor, das Café K54 und zahlreiche Akteurinnen und Akteure feiern am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 17 Uhr rund um den Kuhlenwall in der Innenstadt gemeinsam mit der Nachbarschaft.

Unter dem Motto „Kuhlenwall verbindet“ steht anlässlich des Tages der Städtebauförderung dabei nicht nur die neugestaltete Achse zwischen Innenstadt und Innenhafen im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinschaftliche Miteinander.

„Die Veranstaltung lädt alle Duisburgerinnen und Duisburger sowie alle Interessierten dazu ein, den neuen Kuhlenwall als Ort der Begegnung, Kultur und Gemeinschaft kennenzulernen. Mit Musik, Kunst, Gesprächen und gemeinsamen Aktionen soll ein lebendiger, öffentlicher Raum gefeiert werden, der Innenstadt und Innenhafen miteinander verbindet“, so Hendrik Trappmann, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Kultur- und Familienprogramm mit Musik, Mitmachaktionen und Begegnungen für alle Generationen. Bereits ab 11 Uhr sind alle herzlich zu einem gemeinsamen Mitbring-Frühstück eingeladen. Neben Kaffee und Kuchen vom Café K54 und dem Stapelkiosk startet im Anschluss das vielfältige Tagesprogramm.

Für die musikalische Gestaltung sorgen drei besondere Acts: Das Live- Musik-Programm startet mit „BŌYA DIM“ um 13.30 Uhr. Mit atmosphärischem Indie-Pop präsentiert die Duisburger Band einen tiefgehenden und emotionalen Sound. Schwebende Gitarrenflächen, mehrstimmige Harmonien und introspektive Texte schaffen Klangwelten zwischen verträumter Leichtigkeit und intensiver Emotionalität.

 „DJ MARI VAN DUS“ lädt zum Tanzen ein und verbreitet die passende Frühlingsatmosphäre. Die Musikproduzentin, DJ und Musikaktivistin brachte sich das DJing schon früh selbst bei und legte in verschiedenen Clubs ihrer Region auf. Ihre DJ-Sets sind kraftvoll, genreübergreifend und geprägt von kreativen Mashups sowie euphorischer Energie.

Den Abschluss machen um 16 Uhr Seoi Nage. Die Band aus Münster verbindet 1970er-Jahre-Funk mit psychedelischem Rock und cineastischen Klangwelten zwischen östlichem Kino und italienischem Giallo. Seoi Nage erschafft einen energiegeladenen Sound voller Verfolgungsjagden, Spannung und farbenreicher Atmosphäre – ein musikalisches Erlebnis.

Ein weiteres Highlight des Tages ist das Figurentheater von Mario Klimek. Mit seinen humorvoll-skurrilen „Kleinkünstlern am Faden“ verwandelt er Alltagsszenen in überraschende und interaktive Straßentheatermomente. Seine RoadShow begeistert seit Jahren Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und bindet das Publikum immer wieder charmant in das Geschehen ein.

Die Aufführungen finden um 12.30 Uhr sowie um 14.30 Uhr statt. Die offene Druckwerkstatt ist ein regelmäßiges und sehr gut besuchtes Angebot im Stapeltor. Der Fokus liegt auf Linoldruck, aber auch andere Techniken stehen zur Verfügung. Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt. Groß und Klein sind mit oder ohne Erfahrung willkommen, um zu experimentieren und die eigenen Ideen zum Leben zu erwecken.

Darüber hinaus bietet das Spielmobil vom BDKJ verschiedene Spielgeräte für Kinder und Jugendliche an, und im neuen Lesegarten des Kuhlenwalls laden Bücher zum Entspannen und Verweilen ein. Der Eintritt ist frei.

Die Umgestaltung des Kuhlenwalls als zentrale Verbindung zwischen der Königstraße und dem Innenhafen ist eine Maßnahme aus dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt (IHI) aus dem Jahr 2013. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens wurde der Entwurf des Büros POLA Landschaftsarchitekten mit dem ersten Preis ausgezeichnet und konnte mithilfe von Städtebaufördermitteln umgesetzt werden.

Erste Planungen vom 15. April 2010 in der Bezitrksvertretung Mitte:

Planungen im Bereich Köhnenstraße, Schäferturm. Kuhlenwall und  Kuhlenwall-Karree  Tagesordnungspunkt 3 einstimmig

Die Baukosten für die gesamte Baumaßnahme bleiben unverändert. Die Mittel stehen zur Verfügung. Die Sparkasse Duisburg übernimmt die Umgestaltung im Bereich des Kuhlenwall-Karrees. Hierzu wird eine entsprechende vertragliche Regelung getroffen. Grund der Änderung ist die Optimierung der verkehrlichen und der städtebaulichen Situation im Bereich des Kuhlenwall-Karrees. Eine maßgebliche Verbindungsachse zwischen der Fußgängerzone Königstraße und dem Innenhafen ist nach dem Masterplan von Lord Norman Foster die Wallanbindung über den Kuhlenwall und Springwall.

Durch die Umgestaltung des Sparkassengebäudes mit Außengastronomie erfährt dieser Bereich eine städtebauliche Aufwertung. Ziel der Freiflächenumgestaltung ist eine Intensivierung der städtebaulichen Verbindung zwischen Innenstadt und lnnenhafen im Vorgriff auf die im Masterplan Innenstadt vorgesehene Verknüpfung der Königstraße mit dem Innenhafen über den Kuhlenwall. Die Verlagerung des Kraftfahrzeugverkehrs ermöglicht mehr städtisches und attraktives Leben auf dieser Fläche und schafft gleichzeitig eine bessere Verzahnung zur Fußgängeranbindung in den Innenhafen und zum Baudenkmal Schäferturm.

Planung Neue Verkehrsführung

Die Anbindung der Königstraße an die Köhnenstraße wird vom Kuhlenwall an die Obermauerstraße verlegt. Die Obermauerstraße wird für beide Fahrtrichtungen geöffnet und die Fahrbahn des Kuhlenwalls vollständig dem Platz vor dem Kuhlenwall-Karree zugeschlagen. Der Abschnitt der Obermauerstraße von Höhe Schäferturm bis zur Einmündung Gutenbergstraße wird durch Rampen auf das Niveau des neu geschaffenen Platzes angehoben. Dieser Abschnitt wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgeschildert.

Durch die neue Verkehrsführung ergibt sich eine verbesserte Verkehrsabwicklung für den Radverkehr entlang der Stadtmauer zum Innenhafen. Die Anbindung für den motorisierten Verkehr an das Quartier ändert sich nur geringfügig. Darüber hinaus wird die Leistungsfähigkeit gegenüber der ursprünglichen Planung (DS 08-1905) gesteigert, da für Pkw für die Fahrbeziehung von Ost nach Süd auf der Gutenbergstraße eine kurze Linksabbiegespur mit zwei Aufstellplätzen angeboten werden kann.


Fußgänger und Radverkehr

Ein Schlüsselelement des Masterplans ist die Aufwertung der historischen Wallanlagen entlang der ehemaligen Stadtmauer. Hier sollen durch Wasserelemente, Baufelder und Begrünung die alten Grenzen der Altstadt für Fuß- und Radfahrer wieder erlebbar werden. Es soll eine durchgängige multifunktionale grüne Fuß- und Radwegeachse geschaffen werden. Auf dieser Achse wird eine nach dem Standard des Landesradverkehrsnetzes für den Alltagsverkehr beschilderte kommunale Route geschaffen. Ebenso verläuft die für den Freizeitverkehr beschilderte Niederrheinroute über Kuhlen- und Springwall.

Durch die neue Verkehrsführung wird sich die Verkehrsabwicklung für den Radverkehr auf den Radrouten entlang der Stadtmauer zum Innenhafen noch weiter verbessern. Zusätzlich wird durch die Markierung von durchgängigen Radfurten in den Knotenpunkten die Aufmerksamkeit auf den Radverkehr erhöht werden. Zur Verbesserung der fußläufigen Verbindung zum Innenhafen und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger wird eine zusätzliche Mittelinsel im Bereich des neuen Sparkassenvorplatzes zum Rabbiner-Neumark-Weg hin angelegt.


Und am 17. August 2011:
Umbau des Kuhlenwall-Karrees abgeschlossen

Die Eröffnung ist angesagt


So hatten wir am Duisburg, 20. August 2009 geschrieben:
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit nagte optisch am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so etwas wie den "Charme" der 70er Jahre versprüht. Das Verwaltungsgebäude der Duisburger Sparkasse zwischen den Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße, Am Mühlenberg und Am Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die Fassade als auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23. Januar 2009 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die Kernsanierung des Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen Euro beschlossen.

Und:
 

NEULAND. Fensterbild für die Sparkasse DuisburgNEULAND. Fensterbild für die Sparkasse Duisburg
Kuhlenwall 20, 8. Etage: Vom Dach des revitalisierten Gebäudes schweift der Blick über Duisburg, die Sonne scheint, der Himmel ist milchig blau. Die Häuser, auch die ganz in der Nähe, wirken von oben winzig. In der Ferne die Duisburger Wahrzeichen, Rathaus, Salvatorkirche, Five Boats, Stadtwerke-Turm...


Kuhlenwall 20, auf dem frisch sanierten Vorplatz flanieren Menschen und staunen über ein 16 Meter langes „Schau-Fenster“, das seinem Namen Ehre macht. Statt in das neue Kuhlenwall-Karree der Sparkasse hineinschauen zu können, fällt der Blick auf eben jenes Panorama, das sich dem Betrachter vom Dach des Gebäudes bietet, nur spiegelverkehrt. Die Aussicht spiegelt sich in der Scheibe. Aber nur scheinbar. Tatsächlich sieht der Betrachter ein Foto, doch dieses Abbild wird überlagert vom Spiegelbild eben jener Gebäude, die das Kuhlenwall-Karree umgeben. Realität und Abbild durchdringen sich.

Das reale Spiegelbild überlagert das „künstliche“ Abbild. Dabei erscheint der reale, gespiegelte Rathausturm viel größer als der abgebildete. Das gesamte Duisburg-Panorama gerät zur Puppenstube im Spiegel dessen, was es darstellt. Mitten drin der Passant, der sich im Betrachten spiegelt – klein im Verhältnis zum gespiegelten Rathausturm, groß im Verhältnis zum abgebildeten.


Mit Einsetzen der Dämmerung verschwindet das Spiegelbild, das Abbild erglüht und behauptet seine eigene Realität – ähnlich einem Kirchenfenster, das erst bei Nacht seine Wirkung nach außen entfaltet.


Interne Veranstaltung: geänderte Öffnungszeit im DVG-Kundencenter  
Das Kundencenter der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bleibt am Donnerstag, 7. Mai, von 10.15 bis 15 Uhr, aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen.   Der telefonische Kundenservice ist wie sonst auch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.  

MSV Duisburg – Energie Cottbus: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Energie Cottbus am Sonntag, 3. Mai, um 13.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 11.36, 11.46, 11.56 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 11.41, 11.51 und 12.01 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 11.45 bis 12.10 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.20 und 12.35 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.28 bis 11.53 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 10.45 bis 12.05 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.03 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Moritz Bleif ist Klimaschutzmanager bei der evangelischen Kirche
Duisburg, 30. April 2026 - Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg hat sein Anfang April einen Klimaschutzmanager. 2022 hatte das Kirchenparlament die Einrichtung der Stelle beschlossen, nachdem der Antrag auf staatliche Förderung erfolgreich war, konnte eine entsprechende Stelle ausgeschrieben werden.

Bekommen hat sie nun Moritz Bleif, der Nachhaltigkeitswissenschaften im Master studierte, der berufliche Erfahrungen in einer Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit, als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag NRW und als Klimaschutzmanager bei einem Telekommunikationskonzern sammeln konnte.   

Kern seiner Tätigkeit ist die Erstellung eines sogenannten „Integrierten Klimaschutzkonzeptes“ für den Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und seine elf Gemeinden. Moritz Bleif freut sich, sie mit Kräften zu unterstützen, Konzepte zu erstellen, Begehungen zu machen und - „nicht unwesentlich“ ergänzt er im Halbsatz – „finanzielle Einsparpotenziale offenzulegen, weil die meisten energetischen Maßnahmen sich selbst wieder amortisieren.“

Teil des Klimaschutzkonzeptes ist eine CO2-Bilanz, für die Moritz Bleif eine Datenbasis zusammenstellt. „Hierbei kriege ich von allen Stellen sehr interessierte und hilfreiche Unterstützung“ sagt der 32-jährige nach wenigen Wochen Tätigkeit zufrieden.

„Klimaschutzmanagement ist eine kommunikative und kooperative Aufgabe. Ich arbeite u.a. mit dem Immobilien-Team der Verwaltung zusammen und begleite Neubauten und Sanierungen, hier erhalte ich viele wichtige Daten zum Gebäudestand, Energieverbräuchen etc. Daten zum Mobilitätsverhalten kommen oft direkt von Akteuren vor Ort oder berechne ich anhand von Rechnungen, dann in Zusammenarbeit mit der Buchhaltung.“   

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) hat vor drei Jahren beschlossen, ab 2035 nur noch Gebäude zu betreiben, die netto treibhausgasneutral sind. Um dieses Ziel der Treibhausgasneutralität zu erreichen, müssen alle Ebenen der Landeskirche - auch der Duisburger Kirchenkreis und die Gemeinden - eine Gebäudebedarfsplanung durchführen.    

„Jede Gemeinde, die gerade ein Gebäude energetisch saniert, wirkt jetzt schon aktiv am Klimaschutz mit“ sagt Moritz Bleif und weiß: Der Gebäudesektor ist zentral für die Erreichung der kirchlichen Klimaschutzziele. Das Klimaschutzkonzept der EKiR bemisst, dass etwa 80% der kirchlichen Emissionen im Gebäudesektor entstehen.

„Dies ist einerseits eine gewaltige Aufgabe, andererseits fangen wir hier nicht bei null an“ stellt Moritz Bleif fest: „In meinen ersten Wochen habe ich z.B. Neubaupläne für KiTas gesehen, die schon mit einer kompletten Photovoltaikanlage auf dem Dach planen. Verschiedenste Gebäude verfügen jetzt schon über klimafreundliche Heizungen. Im Bereich Öko-Faire-Soziale-Beschaffung ist die Kirche seit langem Vorreiter.“  

„Neben sozialen Fragen waren die allerersten politischen Themen, die mich überhaupt umtrieben Umwelt- und Klimaschutz“... Moritz Bleif überlegt... da muss er etwa 16 Jahre alt gewesen sein. Das Engagement für diese Themen wurde dann ein roter Faden in seinem Lebenslauf. Wertvolle Anregungen hat ihm neben aller beruflicher Ausbildung der einjährige Aufenthalt in Bhutan gegeben.

„Bhutan war für mich nicht nur ein Einblick in eine faszinierende Kultur, sondern biografisch eine Antwort auf die Frage, wie andere Gesellschaften weltweit mit der Klimakrise umgehen.“ Staatsräson dort sei nicht primär das Wirtschaftswachstum, sondern das sogenannte „BruttonationalGLÜCK“. Themen wie Bildung, Gesundheit und Kultur stehen als Fragen des Lebensstandards gleichberechtigt neben materiellen. Und eben Umwelt- und Klimaschutz.

„Gelingender Umwelt- und Klimaschutz“, bemerkt Moritz Bleif, „ist mit dem Motiv 'Bewahrung der Schöpfung' im Christlichen Glauben sehr anschlussfähig.“ 


Moritz Bleif, den Klimaschutzmanager im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg. (Foto: Rolf Schotsch)

Gospel Songs zum Mitsingen und Zuhören in der Hochfelder Pauluskirche
Am Sonntag 10. Mai singt der Chor „Praise Together“ in der Pauluskirche Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80, um 18 Uhr zum Hören aber auch Mitsingen von modernen und bekannten Gospel Songs. Sie alle handeln von Freiheit und Zuversicht und passen so zu dem bewusst gewählten Konzertdatum in der Nähe zum 8. Mai.

Sören Asmus, der den Abend moderiert und von Befreiung und Freiheit teilen sprechen wird, sieht gute Gründe, von Freiheit zu singen: „Deutschlang wurde befreit, dass wir heute in Freiheit leben war ein Geschenk und etwas, das wir selbst bewahren müssen“ sagt der Pfarrer im Dialogreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Er, der Chor und die Gemeinde laden herzlich zu dem Konzert ein.

Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Chor „Praise Togethter“ (Foto: Michael Rogalla).  

Durchblicke-Gottesdienst zum Thema „From a distance“   
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 10. Mai 2026 um 18 Uhr angeregt von dem Lied von Bette Middler „From a distance“ um die Frage, ob Gott wie es im Text heißt die Menschen aus einem gewissen Abstand sieht. 

Dazu gibt es wieder viel Musik, biblische Texte und Impulse. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 9. Mai um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können.

Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.



Importpreise im März 2026: +2,3 % gegenüber März 2025 Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit Dezember 2022
Importpreise
März 2026 +2,3 % zum Vorjahresmonat
+3,6 % zum Vormonat
Exportpreise
März 2026 +1,5 % zum Vorjahresmonat
+1,1 % zum Vormonat

Die Importpreise waren im März 2026 um 2,3 % höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Februar 2025 (+3,6 % gegenüber Februar 2024). Im Februar 2026 und Januar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber den Vorjahresmonaten jeweils bei -2,3 % gelegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 3,6 %. Einen stärkeren Anstieg im Vormonatsvergleich hatte es zuletzt im März 2022 gegeben (+5,4 % gegenüber Februar 2022), als die Importpreise für Energie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sprunghaft gestiegen waren.



Die Exportpreise waren im März 2026 um 1,5 % höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2025 (+2,0 % gegenüber März 2024). Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 % gelegen, im Januar 2026 bei +0,2 %. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 1,1 %. Zuletzt waren sie im August 2022 stärker gegenüber dem Vormonat gestiegen (+1,6 % gegenüber Juli 2022).

Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im März 2026 gegenüber März 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +4,1 % (+1,2 % gegenüber Februar 2026) und für Energie mit +13,2 % (+33,6 % gegenüber Februar 2026). Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im Dezember 2022 (+16,7 % gegenüber Dezember 2021). Im Vormonatsvergleich stiegen die Importpreise für Energie im März 2026 sogar stärker als je zuvor seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995.

Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +25,8 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +58,4 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von März 2025 (+7,8 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+10,1 %).

Noch stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im Vorjahresvergleich konnte der Preisrückgang bei Erdgas (-8,6 %) und Steinkohle (-1,5 %) die Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdöl (+24,6 %) nicht ausgleichen. Auch Strom war im Vorjahresvergleich teurer (+4,4 %).
Im Vormonatsvergleich gegenüber Februar 2026 wurden alle Energieträger teurer: Mineralölerzeugnisse um 48,6 % (darunter insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +94,7 %), Erdöl um 45,9 %, Erdgas um 19,6 %, Steinkohle um 8,5 % und elektrischer Strom um 2,9 %.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 % (+0,8 % gegenüber Februar 2026). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 0,6 % über dem Stand von März 2025 (+1,4 % gegenüber Februar 2026).

Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 0,6 % gegenüber März 2025 und um 0,5 % gegenüber Februar 2026. Bei importierten landwirtschaftlichen Gütern und Konsumgütern Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr, aber Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat

Importierte landwirtschaftliche Güter waren im März 2026 im Durchschnitt um 6,2 % billiger als im Vorjahresmonat (+1,2 % gegenüber Februar 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 57,8 % unter denen von März 2025 und 19,4 % unter denen von Februar 2026. Rohkaffeeimporte waren 14,4 % preiswerter als vor einem Jahr und 2,5 % preiswerter als im Vormonat.

Lebende Schweine waren mit -8,7 % ebenfalls günstiger als im März 2025, wurden aber mit +26,7 % im Vormonatsvergleich deutlich teurer. Für importiertes Getreide wurde im März 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im März 2025 (-7,5 %), es kostete aber 0,5 % mehr als im Februar 2026. Dagegen waren insbesondere Tomaten im Vorjahres- wie auch im Vormonatsvergleich deutlich teurer (+18,4 % gegenüber März 2025 und +31,6 % gegenüber Februar 2026).

Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im März 2026 um 1,9 % preiswerter als im Vorjahr (+0,7 % gegenüber Februar 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 1,1 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,8 % gegenüber Februar 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 2,1 % billiger (+0,7 % gegenüber Februar 2026).

Für Nahrungsmittel allgemein musste 4,3 % weniger bezahlt werden als im März 2025 (+0,4 % gegenüber Februar 2026). Preisrückgänge gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-55,9 %), Frucht- und Gemüsesäften (-28,4 %), Milch und Milcherzeugnissen (-14,4 %) sowie Schweinefleisch (-8,1 %). Teurer als im März 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+44,1 %), Rindfleisch (+15,3 %) und Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert) mit +11,8 %.

Vorleistungsgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Exportpreise im Vorjahresvergleich
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 2,2 % über denen von März 2025 und 0,7 % über denen von Februar 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,1 % über dem von März 2025 (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab.

Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 9,4 % über denen von März 2025 und um 25,7 % über denen von Februar 2026. Wie bei der Einfuhr konnte der Rückgang der Erdgaspreise um 15,4 % (aber +11,9 % gegenüber Februar 2026) die Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen (+36,4 % gegenüber März 2025 und +44,1 % gegenüber Februar 2026) nicht ausgleichen. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 94,4 % teurer als im Vorjahr und 103,9 % teurer als im Vormonat.

Landwirtschaftliche Güter wurden 5,9 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Preise hier aber um 1,7 %.

Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im März 2025 (-0,3 % gegenüber März 2025, aber +0,3 % gegenüber Februar 2026). Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter dem Preisniveau von März 2025 lagen (+0,3 % gegenüber Februar 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (0,0 % gegenüber Februar 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-4,8 % gegenüber März 2025, aber +0,2 % gegenüber Februar 2026).

Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -37,1 % deutlich niedriger als im März 2025 (-8,4 % gegenüber Februar 2026). Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -12,1 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (+0,2 % gegenüber Februar 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,9 % gegenüber März 2025 (+2,3 % gegenüber Februar 2026).

Dagegen wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 22,3 % höheren Preisen exportiert als im März 2025 (+4,5 % gegenüber Februar 2026).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle
Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.

NRW: Durchschnittlich besuchen 23,9 Schülerinnen und Schüler eine Grundschulklasse
* Klassengröße an Grundschulen auf Ebene der Städte und Gemeinden schwankt im Mittel zwischen 19,0 und 26,4 Kindern
* Gesamtschulen und Gymnasien haben durchschnittlich die größten Klassen * 12,7 Schülerinnen und Schüler je Vollzeitlehrereinheit an den allgemeinbildenden Schulen

Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 728.650 Schülerinnen und Schüler eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Diese Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf 30.460 Grundschulklassen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, besuchen damit durchschnittlich 23,9 Schülerinnen und Schüler eine Grundschulklasse. Diese sogenannte Klassenfrequenz an Grundschulen ist genauso hoch wie die Klassenfrequenz an den allgemeinbildenden Schulen in NRW zusammen.



Durchschnittlich kleinste Grundschulklassen in Hallenberg – größte in Weeze
Mit durchschnittlich 19,0 Schülerinnen und Schülern in den Grundschulklassen ist die Klassenfrequenz auf Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Hallenberg im Hochsauerlandkreis am niedrigsten. Es folgen Büren im Kreis Paderborn mit 19,6 und Kall im Kreis Euskirchen mit 19,8 Kindern je Klasse.

Die landesweit größten Klassen an Grundschulen gibt es in Weeze im Kreis Kleve mit durchschnittlich 26,4 Schülerinnen und Schülern, gefolgt von Moers im Kreis Wesel und Schalksmühle im Märkischen Kreis mit jeweils 26,2 Schülerinnen und Schülern und Kaarst im Rhein-Kreis Neuss mit 26,1 Kindern.

Unter den kreisfreien Städten gibt es in Köln, Bonn, Münster und Bielefeld durchschnittlich die kleinsten Klassen an Grundschulen. Diese 4 Städte sind die einzigen kreisfreien Städte, die unter dem landesweiten Durchschnitt von 23,9 liegen. Die restlichen 18 kreisfreien Städte weisen eine höhere Klassenfrequenz als der landesweite Durchschnitt auf.
Die größten Grundschulklassen gibt es in Essen mit durchschnittlich 26,0 Kindern pro Grundschulklasse gefolgt von Mönchengladbach mit 25,9 und Herne mit 25,7.

Höchste Klassenfrequenz an Gesamtschulen und Gymnasien
Auf Landesebene sind zwischen den einzelnen allgemeinbildenden Schulformen Unterschiede hinsichtlich der Klassenfrequenz zu beobachten. Die höchste Klassenfrequenz gibt es an den Gesamtschulen und den Gymnasien. Hier besuchen durchschnittlich 27,1 Schülerinnen und Schüler eine Klasse. An der Schulform Förderschule Realschule/Gymnasium sind die Klassen mit durchschnittlich 11,2 Schülerinnen und Schülern am kleinsten.

NRW: Bauproduktion im Februar um 6,2 % gesunken
* NRW-Bauproduktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % gesunken
* Rückgänge der Bauproduktion in allen Bausparten des Hoch- und Tiefbaus
* Anstieg im Februar 2026 um 12,2 % gegenüber dem Monatsergebnis 2019 

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 6,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % niedriger als im Februar 2025.



Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für Februar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat erzielte der öffentliche Hochbau (–17,3 %), gefolgt vom Wohnungsbau (–-11,4 %) und dem gewerblichen und industriellen Hochbau (– 4,4 %).



Innerhalb des Tiefbaus konnten im Februar 2026 ebenfalls durchweg negative Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet werden: Im Straßenbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren (–2,4 %).

Im gewerblichen und industriellen Tiefbau  (–3,7 %) sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau (–3,7 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Februar 2025. Für Februar 2026 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe (+12,2 %).

Sowohl im Hochbau (+2,1 %) als auch im Tiefbau (+24,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Februar 2019. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zwei Monate des Jahres 2026 war um 5,2 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2025.


Kommunalhaushalte im freien Fall – Duisburg hält dagegen
Bundesweit verzeichnen Kommunen ein Finanzierungsdefizit in neuer Rekordhöhe –es belief sich im Jahr 2025 auf rund 31,9 Mrd. Euro. Für ganz Deutschland gerechnet sind das 382 Euro je Einwohner. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zusätzlich zu sinkenden Steuereinnahmen treiben insbesondere steigende Sozialabgaben die Kommunen immer tiefer in die roten Zahlen.

Auch im Jahresabschluss der Stadt Duisburg stehen deutlich höhere Ausgaben als Einnahmen: Das Defizit liegt bei rund 132 Mio. Euro. Das sind 261 Euro je Duisburgerin und Duisburger. Damit hat sich das Ergebnis innerhalb eines Jahres gegenüber 2024 um zirka 160 Mio. Euro verschlechtert.

Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack hat deswegen bereits frühzeitig im abgelaufenen Haushaltsjahr restriktive Bewirtschaftungsregeln erlassen. Nach aktuellen Prognosen ist mit einem weiter steigenden Fehlbetrag für das Jahr 2026 zu rechnen – in einer Größenordnung von rund 280 Mio. Euro.

Nach dem kommunalen Haushaltsrecht sind Jahresfehlbeträge bis spätestens Ende 2037 wieder auszugleichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Verwaltung dem Duisburger Stadtrat zusammen mit dem Haushaltsplan 2027 den Entwurf eines Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) vorlegen.

Das Konzept soll dazu beitragen, die Jahresfehlbeträge sukzessive abzubauen und zu einer geordneten Haushaltswirtschaft zurückzukehren.
Erreicht werden soll das durch Einsparungen bei Sach- und Personalkosten, durch steigende Einnahmen und Konsolidierungsbeiträge der städtischen Tochterunternehmen.

„Bis zum Ende des zehnjährigen Konsolidierungszeitraums wollen wir 350 Mio. Euro einsparen. Dafür müssen wir prüfen, wie wir unsere Aufgaben effizienter erfüllen können. Dazu gehört, dass wir die Chancen der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz konsequent nutzen, um Prozesse einfacher, schneller und wirtschaftlicher zu machen“, sagt Martin Murrack.

„Auf Dauer werden die kommunalen Finanzen nur dann wieder stabil, wenn auch endlich Bund und Land Verantwortung übernehmen. Das bedeutet, dass Städte und Gemeinden für ihre wachsenden Aufgaben auch die nötigen finanziellen Mittel bekommen müssen. Duisburg kann das nach Jahrzehnten der Konsolidierung nicht allein leisten.“
 



Entwarnung am kleinen Toeppersee: Wasserqualität wieder unbedenklich
Nach einer erneuten Überprüfung des Wassers im kleinen Toeppersee, auch als Tegge bekannt, können die Wirtschaftsbetriebe Duisburg nun Entwarnung geben. Die gemessene Cyanobakterienkonzentration liegt wieder im unbedenklichen Bereich.

Damit besteht aktuell keine gesundheitliche Gefährdung mehr für Menschen oder Tiere. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg hatten Mitte April vorsorglich vor einem erhöhten Vorkommen von Cyanobakterien (Blaualgen) gewarnt. Durch die nun vorliegenden aktuellen Messergebnisse kann diese Warnung aufgehoben werden. Die Wasserqualität wird weiterhin regelmäßig kontrolliert, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Deich in Homberg wird vorübergehend gesperrt  
Der Deich in Duisburg-Homberg muss in der Zeit von Montag, 4. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 17. Juli, vorübergehend gesperrt werden. Grund hierfür sind vorbereitende Arbeiten im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung des Deichabschnitts. An den Zugängen zum Deich wird entsprechend auf die Sperrung und mögliche Ausweichstrecken hingewiesen.  

Hintergrund der Arbeiten ist die notwendige Sanierung des Rheindeichs in Homberg. Untersuchungen haben bereits 2018 ergeben, dass der rund 100 Jahre alte Deich in Teilbereichen nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entspricht. Die Stadt Duisburg hat daraufhin die umfassende Sanierung beschlossen. Die rechtliche Grundlage hierfür wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf im Frühjahr 2024 geschaffen. 

Ein erster Bauabschnitt wurde bereits ab 2024 umgesetzt und hat die Hochwassersicherheit in diesem Bereich deutlich verbessert. Der nächste Bauabschnitt soll nach aktuellem Stand in den Jahren 2028 bis 2030 folgen. Mit seinem Abschluss soll der Deich wieder einen dauerhaft verlässlichen Hochwasserschutz gewährleisten.  

Eine besondere Herausforderung für die Gesamtmaßnahme stellt die Kampfmittelbelastung aus dem Zweiten Weltkrieg dar. Im nun betroffenen Abschnitt finden daher im Vorfeld der geplanten Bauarbeiten umfangreiche Kampfmitteluntersuchungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst statt.

Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, den Deich während dieser Arbeiten zu sperren. Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Wege zunächst provisorisch wiederhergestellt, bevor weitere vorbereitende Arbeiten für die geplante Dichtwand erfolgen.

DMB-Vorstand Tenbieg zum Haushalt 2027: „Eckwerte sind falsche Weichenstellung für den Mittelstand“   
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) sieht in den beschlossenen Eckwerten zum Bundeshaushalt 2027 einen falschen Kurs für den Mittelstand. Statt steigender Ausgaben und weiterer Schulden wären konsequente Einsparungen und mehr Haushaltsdisziplin notwendig gewesen.

Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, erklärt dazu: „Der Rahmen für den Haushalt 2027 ist eine gänzlich falsche Weichenstellung: Statt konsequenter Einsparungen und Haushaltsdisziplin plant die Bundesregierung steigende Ausgaben und weitere Schulden. Die Koalition müsste stattdessen dringend haushaltspolitische Freiräume schaffen, damit der Mittelstand investieren und Arbeitsplätze sichern kann.

Nur so können wir Steuereinnahmen langfristig sichern und unseren Wohlstand bewahren. Die angekündigten Einsparungen, beispielsweise im Gesundheitssystem, schließen die Haushaltslücken nicht einmal ansatzweise. Vielmehr werden die angespannte konjunkturelle Lage und der demografische Wandel ohne ein ausreichend erkennbares strategisches Konzept ignoriert.

Deutschland braucht mehr denn je weitreichende Strukturreformen statt eines Festhaltens am Status quo. Ziel muss es sein, den in massive Bedrängnis geratenen Mittelstand vor hohen Kosten und weiterer Unsicherheit zu schützen. Allein mit schuldenfinanzierten Investitionen wird die wirtschaftliche Erholung nicht gelingen.“

Nationale Maritime Konferenz kommt nach Duisburg - IHK: Starkes Signal für den Standort
Die Nationale Maritime Konferenz kommt 2028 nach Duisburg. Morgen spricht dazu NRW-Ministerpräsident Wüst auf der diesjährigen Konferenz in Emden. Maritime Wirtschaft, Binnenschifffahrt und Häfen sind für Nordrhein-Westfalen ein zentraler Standortfaktor. Gerade für Duisburg mit dem größten Binnenhafen der Welt. Dass die Bundesregierung dem Hafenland mehr Aufmerksamkeit schenkt, freut die Niederrheinische IHK. Präsident Werner Schaurte-Küppers (Foto Niederrheinische IHK)betont:

„Das ist ein starkes Signal für unseren Standort an Rhein und Ruhr. Wir sind Logistik-Drehscheibe für West-Europa, und in Duisburg ist der größte Binnenhafen der Welt. Die Nationale Maritime Konferenz gibt unserer Region die Chance, auf unsere Potenziale aufmerksam zu machen. Zugleich verpflichtet uns das Event, mehr für den Erhalt und Ausbau der Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen zu tun.“

Wichtigstes Branchentreffen
Die Nationale Maritime Konferenz der Bundesregierung gilt als eines der wichtigsten Branchentreffen Deutschlands. Sie bringt Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Themen wie globale Lieferketten, Versorgungssicherheit, Infrastruktur und geopolitische Risiken stehen im Mittelpunkt.

Die IHK hatte bereits 2011 zusammen mit der Landesregierung gefordert, die Konferenz ins Hinterland zu holen. Forschung, Industrie und Schifffahrt arbeiten hier seit Jahren an der Zukunft der maritimen Logistikketten. Der aktuelle Schritt zeigt, dass die Bundesregierung NRW als wichtigen Knotenpunkt für Industrie und internationale Warenströme sieht.

Rund 190 angehende Lehrkräfte im Duisburger Rathaus vereidigt
Rund 190 angehende Lehrkräfte sind heute im Duisburger Rathaus feierlich vereidigt worden. Im Ratssaal machten sie damit einen wichtigen Schritt in ihre berufliche Zukunft. Ab Mai beginnen sie dann ihren Vorbereitungsdienst an Gymnasien, Gesamt- und Grundschulen in Duisburg und der umliegenden Region.

Oberbürgermeister Sören Link und Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn begrüßten die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Rathaus. „Lehrerinnen und Lehrer übernehmen eine wichtige Verantwortung für junge Menschen und für unsere Gesellschaft“, sagt Sören Link.

„Ich freue mich, dass so viele angehende Lehrkräfte ihren Vorbereitungsdienst in Duisburg und der Region beginnen. Für diesen neuen Abschnitt wünsche ich ihnen viel Erfolg, Freude an der Arbeit und einen guten Start.“

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Zum ersten Mal führte Dr. Christoph Hoch als neuer Leiter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Duisburg (ZfsL) durch die Vereidigung. Er ist zugleich für die Organisation und Schulzuweisung im Bereich Gymnasien und Gesamtschulen zuständig. Die Ausbildung der angehenden Lehrkräfte an Grundschulen verantwortet weiterhin Seminarleiterin Claudia Kemme.

An der Veranstaltung nahmen neben der Verwaltungsspitze auch die Duisburger Landtagsabgeordnete Petra Vogt sowie Mitglieder des Stadtrates teil. Die Vereidigung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter findet traditionell zweimal im Jahr im Ratssaal des Duisburger Rathauses statt.

Schockraum-Erlebnis macht Jugendliche nachdenklich – P.A.R.T.Y.-Tag zur Unfall-Prävention am 6. Mai 2026 im BG Klinikum Duisburg
Don’t Risk Your Fun!“: Das ist das Motto des sog. P.A.R.T.Y.-Tages, der am 6. Mai 2026 im BG Klinikum Duisburg durchgeführt wird. Von 09:00 bis 14:20 Uhr sind dann Schülerinnen und Schüler aus dem Albert-Einstein-Gymnasium Duisburg zu Gast. Sie werden mit eigenen Augen sehen, welche (dramatischen) Folgen Unfälle im Straßenverkehr infolge von Alkohol und Drogen, Selbstüberschätzung oder bewusster Nachlässigkeit haben können.

Von der Rettung bis zur Reha
Im Rahmen des gut 5-stündigen Aktionsprogrammes demonstrieren (Not-)Ärztinnen und Ärzte sowie Therapie- und Pflegekräfte des BG Klinikums Duisburg u.a. wie die Rettung nach einem Unfall abläuft und welche Stationen ein schwer verletztes „polytraumatisiertes“) Unfallopfer innerhalb der Klinik durchläuft (Rettungswagen, Notaufnahme, Schockraum, Intensiv- und Normalstation, Therapie/Rehabilitation usw.).

Die Jugendlichen lernen darüber hinaus die oftmals gravierenden Konsequenzen kennen, die verschiedene Verletzungsmuster haben können. Ein Gespräch mit einer Ex-Traumapatientin bzw. einem Ex-Traumapatienten und Mitmach-Aktionen wie „Dress like Trauma“ und „Promille-Brille“ runden den P.A.R.T.Y.-Tag ab.

Dieser Blick hinter die Kulissen der modernen Unfallmedizin soll die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, gefährliche Lebensweisen zu überdenken und clevere Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Ziel des P.A.R.T.Y.-Tages ist es, Verkehrsunfälle u.a. durch Drogen oder Leichtsinn in Zukunft möglichst zu vermeiden.

Hinweis: Im Rahmen des P.A.R.T.Y.-Tages können die Jugendlichen auf dem Weg durch die Klinik begleitet und an den verschiedenen Stationen Fotos / Filme gemacht werden. Die an der Veranstaltung beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BG Klinikums Duisburg stehen zudem gerne für Nachfragen oder Interviews zur Verfügung.

Bundesweites Unfallpräventionsprogramm



P.A.R.T.Y. ist ein bundesweites Unfallpräventionsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) an dem viele renommierte Unfallkliniken teilnehmen. P.A.R.T.Y. steht für:
• Prävention
• Alkohol
• Risiko
• Trauma
• Youth

RVR-Symposium Grüne Infrastruktur: Solarenergie tragende Säule der Energiewende im Ruhrgebiet
Mit rund 400 Megawatt neu installierter Leistung bleibt der Ausbau der Solarenergie auch in 2025 auf hohem Niveau, verliert jedoch leicht an Dynamik. Gleichzeitig ging der Gesamtzubau im Vergleich zum Rekordjahr 2024 um rund 12 Prozent zurück. Die neuesten Zahlen stellte der Regionalverband Ruhr (RVR) beim Symposium "Grüne Infrastruktur" am 28. April vor und kürte zeitgleich zum ersten Mal das Projekt des Jahres.

Insgesamt sind im Ruhrgebiet inzwischen rund 200.000 Solaranlagen mit einer Leistung von über zwei Gigawatt installiert. Photovoltaik auf Dächern bleibt mit Abstand der wichtigste Pfeiler des Ausbaus. Gleichzeitig hat sich das Wachstum in diesem Segment verlangsamt: Der Zubau von Dachanlagen ging 2025 um rund 20 Prozent zurück. Das Potenzial ist aber weiterhin enorm: Erst rund elf Prozent der geeigneten Dachflächen im Ruhrgebiet werden derzeit für Solarenergie genutzt.

"Um den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen zu können, brauchen wir Kontinuität. Massive Einschnitte bei der Förderung des privaten Solarausbaus und damit fehlende Anreize gefährden das große Engagement der Menschen vor Ort, das für die Erreichung der Klimaziele in unserer Region unverzichtbar ist", unterstreicht RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

Deutlich stärker wächst aktuell der Ausbau von Freiflächenanlagen. Die installierte Leistung in diesem Bereich hat sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Allein 2025 wurden rund 40 Megawatt neu installiert – ein Zuwachs von über 170 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vier der fünf größten Freiflächenanlagen der Region wurden im Jahr 2025 errichtet, darunter auch der Solarpark in Fröndenberg.

"Für den weiteren Ausbau der Solarenergie ist entscheidend, dass wir Flächen effizient und verantwortungsvoll nutzen", so NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen. "Photovoltaik-Anlagen auf geeigneten Flächen zeigen, wie sich Energieerzeugung, Flächeneffizienz und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbinden lassen."

Aus Sicht von Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur, braucht es dafür auch eine große Geschlossenheit in der Region. "Ein Solarpakt Ruhr wäre jetzt genau das Richtige".

Auch kleinere Anlagen tragen zunehmend zum Ausbau bei. Die Leistung von Balkon-Photovoltaik ist 2025 erneut deutlich gestiegen und zeigt, dass die Energiewende zunehmend im Alltag der Menschen ankommt.

Im Rahmen des RVR-Symposiums wurde erstmals die Auszeichnung "Grüne Infrastruktur – Projekt des Jahres" verliehen. Ausgezeichnet wurde der Solarpark auf einer ehemaligen Deponie in Fröndenberg. Auf rund 15 Hektar erzeugt die Anlage mit 15 Megawatt Leistung klimafreundlichen Strom für etwa 6.000 Haushalte.

"Das Projekt steht beispielhaft für die Verbindung von Energiewende, Flächeneffizienz und regionaler Wertschöpfung", waren sich Ministerin Silke Gorißen und Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Oberbürgermeister der Stadt Herne, bei der Verleihung einig. idr

Wirtschaftsbetriebe Duisburg modernisieren zehn Spielplätze
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg investieren auch im Jahr 2026 in die Weiterentwicklung von Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder und Familien. Das aktuelle Spielplatzprogramm umfasst Sanierungen, Erneuerungen und Umgestaltungen in mehreren Stadtteilen. Für insgesamt zehn Spielplätze stehen 550.000 Euro zur Verfügung. Zudem werden Patinnen und Paten gesucht, die sich vor Ort für Spielplätze engagieren möchten.

Spielplatzprogramm 2026: Modernisierung und Ausbau
Im Mittelpunkt des Programms stehen Maßnahmen, die bestehende Anlagen aufwerten und das Spielangebot gezielt erweitern.

An der Marshall-Siedlung/Holtener Straße in Walsum-Aldenrade wird der Spielplatzbereich für jüngere Kinder neu gestaltet. Der Spielplatz verfügt über zwei Bereiche. Im größeren Bereich wird ab Sommer eine neue Drehscheibe installiert. Der Kleinkinderbereich wird im Zuge der Sanierung neu aufgestellt: Dort entsteht eine Sandbaustelle mit verschiedenen Spielmöglichkeiten und Rutsche. Ergänzt wird das Angebot durch eine Kleinkinderschaukel. Der bestehende Federwipper und die Sandspieltische bleiben erhalten.

Auch der Spielplatz an der Emscherhüttenstraße in Laar wird aufgewertet. Geplant sind eine neue Kletterkombination, eine erweiterte Sandbaustelle sowie die Erneuerung des Fallschutzes. Zusätzlich wird ein Baum gepflanzt, der künftig für mehr Schatten sorgen soll.

Am Toeppersee in Rumeln-Kaldenhausen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Programms. Dort wird die Fläche insgesamt neu gestaltet und das Spielangebot für verschiedene Altersgruppen erweitert. Im Spätsommer sollen unter anderem ein Kletterturm mit Rutsche, eine Dreifachschaukel und ein Drehgerät hinzukommen.

Auch klassische Nachbarschaftsspielplätze werden weiterentwickelt. Ein Beispiel ist die Gablenzstraße in Kaßlerfeld. Dort wird das Angebot ab Juli erweitert. Vorgesehen sind eine Seilbahn, ein Reifenschwinger und ein Federwippgerät. So entstehen neue Spielmöglichkeiten für jüngere ebenso wie für ältere Kinder.

Grundlage für die Auswahl der Maßnahmen ist eine gemeinsame Bewertung von Jugendamt und Wirtschaftsbetrieben Duisburg. Dabei wurden der jeweilige Sanierungsbedarf und die Dringlichkeit der Projekte abgestimmt.

Wasserspielsaison in Duisburg gestartet
Mit dem Frühjahr hat auch die Saison der Wasserspielplätze in Duisburg begonnen. Die zwölf Wasserspielplätze im Stadtgebiet sind für viele Familien beliebte Treffpunkte in den Stadtteilen und gerade an warmen Tagen wichtige Orte für Spiel, Bewegung und Aufenthalt im Freien. Der Wasserspielplatz im Innenhafen wurde im vergangenen Jahr barrierearm und inklusiv weiterentwickelt.

Wasserspielplatz im Innenhafen in Duisburg. Fotos Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Die Spielhäuschen auf der Pflasterfläche sind nun noch besser auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet. Eines der Häuschen ist ohne Boden gestaltet und damit auch für Kinder im Rollstuhl nutzbar. Zudem wurden die Häuschen bewusst etwas abseits platziert, um sensiblen Kindern zusätzliche Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Dank eines neuen Stegs ist auch das Wasserspielgerät nun für alle Kinder besser erreichbar. So wurde das Angebot insgesamt erweitert und der Spielplatz noch inklusiver gestaltet.

„Spielplätze sind wichtige Orte im Alltag von Kindern und Familien. Mit dem Spielplatzprogramm 2026 investieren wir gezielt in attraktive, zeitgemäße und bedarfsgerechte Angebote in den Stadtteilen. Gleichzeitig wollen wir mit inklusiven und barrierearmen Lösungen dafür sorgen, dass möglichst viele Kinder die Spielangebote gut nutzen können“, sagt Claudia Mühle, Arbeitsgruppenleitung Planung/Neubau bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Patinnen und Paten für Spielplätze gesucht
Für saubere und sichere Spielplätze sorgen in Duisburg nicht nur die Spielplatzkontrolleure und Reinigungsteams der Wirtschaftsbetriebe, sondern auch engagierte Patinnen und Paten. Sie helfen dabei, Spielplätze im Blick zu behalten, auf Mängel aufmerksam zu machen und die Anlagen in den Stadtteilen zu unterstützen. Eine Spielplatzpatenschaft können Einzelpersonen ebenso übernehmen wie Gruppen, Vereine, Unternehmen oder Initiativen. Voraussetzung ist, dass eine feste Ansprechperson benannt wird.

Interessierte können sich an die Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt Duisburg wenden: per E-Mail an aktiv@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283 2830. Weitere Informationen stehen auch auf der Webseite www.duisburg.de/spielplatzpaten.

Tag der Städtebauförderung: Stadtteilspaziergang durch Duisburg-Hochfeld
Das Stadtteilbüro Hochfeld lädt am Dienstag, 5. Mai, von 17 bis 18.30 Uhr anlässlich des Tags der Städtebauförderung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem geführten Stadtteilspaziergang ein (Treffpunkt ist an der Haltestelle Musfeldstraße).

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über die Ziele der Stadterneuerung zu erfahren und Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Stadtteils zu erhalten. Von der Musfeldstraße bis zum Grünen Ring Mitte werden dabei sowohl bereits realisierte Maßnahmen als auch gegenwärtige Projekte der Stadterneuerung vorgestellt. Darunter unter anderem die neue Brücke „Hochfelder Bogen“, das Familienzentrum am Immendal sowie das Blaue Haus.

Der Rundgang endet am Grünen Ring Mitte, wo aktuell die Vorbereitungen für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA27) stattfinden. Der Spaziergang bietet zudem die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. So wird die Entwicklung Hochfelds nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Stadtteilbüro gibt es online unter www.hochfeld-verbindet.de

Stadtwerke Duisburg nehmen 10 neue Ladepunkte in Betrieb
Der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in der gesamten Stadt geht konsequent voran, um allen Menschen in Duisburg die Gelegenheit zu geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu gestalten. In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere 10 neue Ladepunkte an fünf Standorten in Betrieb genommen.

Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab sofort in Rheinhausen an den Straßen Am Geisbusch 2 und Auf dem Berg 54, in Vierlinden an der Römerstraße gegenüber der Hausnummer 339, in Neumühl an der Lüneburger Straße 29 und in Hamborn an der Gerlingstraße 124 zur Verfügung.

Ab sofort können Elektroautos an der Gerlingstraße in Hamborn an zwei Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg geladen werden. Quelle: Stadtwerke Duisburg

Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 446 Ladepunkte an 181 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 66 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.

Die Stadtwerke treiben den Ausbau kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung.

Durch Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.

Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.

„Chic und aufgeregt“ Beeindruckender Konfirmationsgottesdienst in der Neumühler Gnadenkirche
Chic gekleidet und aufgeregt“, so zogen 12 junge Menschen mit ihrem Pfarrer Jens Storm, Lektor Reiner Terhorst und dem gesamten Presbyterium zu ihrer Konfirmation unter den feierlichen Klängen von Organist Silvester Pece in die mit knapp 200 Personen bestens besuchte Gnadenkirche am Neumühler Markt ein. Es war ein bewegter und bewegender Konfirmationsgottesdienst, meinten nicht nur der Pfarrer und die Jugendmitarbeiterin Tatjana Wagner.

Die einfühlsam-mitnehmende Predigt von Jens Storm wurde nicht selten von spontanem Applaus begleitet, was bei einer Predigt höchst selten vorkommt. Neben der Segnung durch den Pfarrer war das gemeinsame Abendmahl mit den Konfirmierten und allen Besuchern ein weiterer Höhepunkt.
Sie bildeten einen riesigen Kreis vom Altar entlang den Kirchenwänden bis ins Foyer hinein. „Beeindruckend und würdevoll zugleich“, so die Gottesdienstbesucher.  Reiner Terhorst    

Neumühler Konfirmation am 26.4. -  Pfarrer Storm mit "seinen" Konfis

Konfirmations-Gottesdienst in der Kirche. (Fotos Bartosz Galus)

Frühlingsfest mit Pflanzentausch im Begegnungscafé „Die Ecke“
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich kommen im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, regelmäßig Menschen aus dem Stadtteil zu Treffen, Spieleabenden oder Vorträgen zusammen. Jetzt laden Engagierte der Gemeinde zum Frühlingsfest am 9. Mai: Von 12 bis 17 Uhr darf bei Büchertrödel, Pflanzentauschbörse und am Deko-Stand gestöbert werden, und das bunte Spiel- und Bastelangebot richtet sich nicht nur an Klein, sondern auch Groß.

Frühlingssuppe (mit oder ohne Würstchen), Waffeln und Getränke laden zu kulinarischen Pausen ein. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 8. Mai 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

Diesmal gibt’s Leckeres vom Grill mit verschiedenen Salaten... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.



NRW-Inflationsrate liegt im April 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise gegenüber April 2025 um 22,7 % gestiegen
* Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,7 %
* Preisrückgänge gab es u.a. bei Speisefetten/-ölen (–16,3 %)

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im April 2026 bei 2,7 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2026) um 0,4 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen April 2025 und April 2026 um 2,2 % gestiegen.




Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen durchschnittlich um 22,7 %
Zwischen April 2025 und April 2026 sind die Energiepreise insgesamt um 9,3 % gestiegen. Besonders preissteigernd waren erneut, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 22,7 %. Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um 36,1 % und Benzin um 18,8 %.

Im Bereich der Haushaltsenergien stiegen die Preise für Heizöl um 27,3 % und Fernwärme um 2,0 %. Günstiger als im Vorjahresmonat waren Strom (−2,9 %) und Gas (−1,0 %). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,7 %. Dabei verteuerten sich insbesondere Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte um 4,1 %, Fleisch und Fleischwaren um 3,8 % und Obst um 3,4 %. Die Preise für Speisefette-/öle sanken durchschnittlich um 16,3 %.

Molkereiprodukte und Eier wurden um 3,1 % günstiger. Bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen (+8,4 %), Dienstleistung sozialer Einrichtungen (+6,9 %) und Kulturdienstleistungen (+4,1 %) ermittelt. Vormonatsvergleich: Preise für Tomaten gestiegen, Gurken wurden günstiger Zwischen März 2026 und April 2026 verteuerten sich die Preise für Tomaten um 17,7 %, zubereitetes Hackfleisch um 5,2 % und Kopf- oder Eisbergsalat um 4,6 %.

Gurken (−25,5 %), Erdnüsse, Studentenfutter oder Ähnliches (−3,0 %) und Sekt, Prosecco oder Champagner (−2,9 %) wurden im April 2026 günstiger angeboten als im März 2026. Die Preise für Kraftstoffe stiegen um durchschnittlich 0,5 %. Dabei war Dieselkraftstoff 1,2 % und Benzin 0,1 % teurer.

NRW: Erteilte Baugenehmigungen stiegen 2025 um 6,8 % an
* Jedoch wurden 8.836 Baugenehmigungen weniger erteilt als vor 10 Jahren
* Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg auf +10,7 %
* Baugenehmigungsquote in NRW liegt bei 24,9

Im Jahr 2025 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 27.222 Baugenehmigungen, das waren 6,8 % bzw. 1.729 Baugenehmigungen mehr als im Jahr 2024 und damit der erste Zuwachs nach drei Jahren mit Rückgängen in Folge. Wie das Statistische Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse mitteilt, wurden damit im vergangenen Jahr jedoch 24,5 % bzw. 8.836 Baugenehmigungen weniger erteilt als noch vor 10 Jahren (2015).

Zurückzuführen ist dieser Rückgang vor allem auf die Wohnneubauten – hierfür wurden im 10-Jahres-Vergleich 48,7 % weniger Baugenehmigungen erteilt – 2025 wurden 10.358 neue Wohngebäude genehmigt – 2015 waren es noch 20.203.



Zuwachs bei Baugenehmigungen für Wohnungen
2025 wurden insgesamt 44.905 Wohnungen genehmigt. Das waren 4.351 bzw. 10,7 % mehr als im Jahr 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 4,8 % (+1.128 Wohnungen) auf 24.555 und bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 16,6 % (+1.310 Wohnungen) auf 9.191 Wohnungen.

Durch den Bau von Wohnheimen sollen 2.272 Wohnungen entstehen (Vorjahr: 1.414 Wohnungen) und in neuen Nichtwohngebäuden wurden 731 Wohnungen genehmigt (2024: 811 Wohnungen). Als Nichtwohngebäude werden gemischt genutzte Gebäude erfasst, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten an bereits bestehenden Gebäuden entstehen sollen, liegt bei 8.156 Wohnungen und damit um 16,2 % über dem Wert des Vorjahres (7.021).

Baugenehmigungsquote differiert deutlich in den Kreisen und kreisfreien Städten
Für das Jahr 2025 ermittelte das Statistische Landesamt eine Baugenehmigungsquote von 24,9 für Nordrhein-Westfalen – im Jahr 2015 lag diese Quote noch bei 31,6. Die Baugenehmigungsquote bezieht die Zahl der genehmigen Wohnungen auf je 10.000 Einwohner/-innen.



Die höchsten Genehmigungsquoten wiesen 2025 die Stadt Münster (56,9), der Kreis Steinfurt (49,8) sowie die Stadt Düsseldorf (48,6) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die kreisfreien Städte Bottrop (6,8), Remscheid (7,1) und Hagen (7,8).

Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro
Arbeitskosten je Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % höher als im Vorjahr
• EU-weit höchste Arbeitskosten in Luxemburg, niedrigste in Bulgarien
• Arbeitsstunde in Deutschland 2025 im Vergleich zu 2020 um 22,3 % teurer, Abstand des Arbeitskostenniveaus zum EU-Durchschnitt fast unverändert

Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland haben im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zahlten deutsche Arbeitgeber im Jahr 2025 gemessen am Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 34,90 Euro rund 29 % mehr für eine Stunde Arbeit.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % (2024: 43,50 Euro je geleisteter Arbeitsstunde), damit war der Anstieg geringer als im EU-weiten Durchschnitt (+4,1 %). Im aktuellen EU-Durchschnitt sind die Arbeitskosten für Belgien nicht einberechnet, da für Belgien zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Ergebnisse vorliegen.



Arbeitsstunde kostet in Luxemburg durchschnittlich 56,80 Euro, in Bulgarien 12,00 Euro
Die Arbeitskosten je geleisteter Stunde fallen in der EU sehr unterschiedlich aus. Die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde wurden im Jahr 2025 nach den bisher vorliegenden Ergebnissen in Luxemburg (56,80 Euro), Dänemark (51,70 Euro) und den Niederlanden (47,90 Euro) gezahlt.

Allerdings hatte Belgien, für das noch keine Ergebnisse für 2025 vorliegen, in dieser Rangfolge im Vorjahr anstelle der Niederlande auf Platz 3 gelegen. Die Länder mit den EU-weit niedrigsten Arbeitskosten im Jahr 2025 waren Ungarn (15,20 Euro), Rumänien (13,60 Euro) und Bulgarien (12,00 Euro).


Quelle Statistisches Bundesamt

Die höchsten prozentualen Anstiege der Arbeitskosten waren 2025 in Bulgarien (+13,1 %), Kroatien (+11,6 %) und Polen (+10,5 %) zu verzeichnen. Am schwächsten waren die Erhöhungen in Frankreich (+2,0 %), Dänemark (+3,0 %) und Italien (+3,2 %). In Malta sanken die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht (-0,5 %).

Arbeitskosten im Fünfjahresvergleich in allen Wirtschaftsabschnitten gestiegen Verglichen mit dem Jahr 2020 sind die Arbeitskosten in Deutschland in allen Wirtschaftsabschnitten um mindestens 14 % gestiegen. In den Bereichen Erbringung freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen, Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen sowie im Gastgewerbe erhöhten sich die Arbeitskosten sogar um mehr als 30 %.

Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt betrug der Anstieg im Fünfjahresvergleich 22,3 %. In Relation zu den Arbeitskosten im EU-Durchschnitt veränderte sich die Situation 2025 im Vergleich zu 2020 jedoch kaum: Die Arbeitskosten in Deutschland lagen mit 30 % (2020) beziehungsweise 29 % (2025) annähernd gleichbleibend über dem EU-Durchschnittswert.

Bundesinnenministerium: Lebenserfahrung für den Bevölkerungsschutz aktivieren -
Sonderpreis der Helfenden Hand 2026 für die Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben
Das Ausscheiden aus dem Beruf bedeutet für viele nicht nur den Start in einen langersehnten ruhigeren Lebensabschnitt. Es eröffnet auch Freiraum für ehrenamtliches Engagement. Der Bevölkerungsschutz bietet dafür interessante und für die Allgemeinheit hoch relevante Möglichkeiten.

Ehrenamt Sonderpreis

Daher lobt das Bundesministerium des Innern (BMI) im Rahmen des BMI-Förderpreises Helfende Hand in diesem Jahr einen Sonderpreis für Projekte zur Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben aus. Ehrenamtlich Engagierte aus dem Bevölkerungsschutz, Organisationen und Unternehmen oder auch Einzelpersonen können sich bis zum 30. Juni 2026 bewerben und 9.000 EUR Preisgeld zur Unterstützung ihrer Arbeit gewinnen. Mit der Helfenden Hand zeichnet das BMI in enger Zusammenarbeit mit den Hilfs- und Einsatzorganisationen jährlich die besten Ideen, Konzepte und Projekte aus dem ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz aus.

Der Sonderpreis soll die gezielte Ansprache und Integration Älterer thematisieren und Vorbilder bekannt machen, an denen sich andere Träger und Organisationen orientieren können. So herausfordernd die demografische Entwicklung in Deutschland ist, kann der Bevölkerungsschutz von den Vielen profitieren, die Jahrzehnte an Lebens- und Berufserfahrung gesammelt haben und diese nun in den Dienst der guten Sache stellen oder sich nach dem Berufsleben verstärkt ihrem Ehrenamt widmen wollen.

Denn längst nicht alle Tätigkeiten in den Blaulichtorganisationen erfordern jugendliche Fitness – auch in Logistik, Ausbildung, Brandschutzerziehung, Einsatznachsorge oder Verwaltung gibt es viel zu tun. Menschen im Ruhestand bringen soziale und berufliche Kompetenzen sowie den Erfahrungsschatz vieler Lebensjahre ein. Sie profitieren zugleich von neuen sozialen Beziehungen und der Pflege bestehender – ein wichtiger Faktor für einen gelingenden Start ins Leben nach dem Arbeitsleben.

Der Jury-Vorsitzende Dr. Tobias Plate, zugleich zuständiger Referatsleiter im Bundesinnenministerium, erläutert die Motivation der Jury für diesen Sonderpreis: „Eine älter werdende Gesellschaft ist auf mehr mitmenschliches Engagement angewiesen – kann aber auch auf ein größeres Potenzial kompetenter und motivierter Ehrenamtler zurückgreifen. Wir suchen Projekte, die diese Chance nutzen und helfen, ältere Menschen besser in den ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz zu integrieren.“

Die erfolgreiche Einbindung Älterer ins Ehrenamt hilft beiden Seiten: den Organisationen mit ihrem großen Bedarf an Ehrenamtlichen ebenso wie den Ruheständlerinnen und Ruheständlern mit einer sinnstiftenden Aufgabe in den Reihen des Bevölkerungsschutzes.
Bis zum 30. Juni 2026 können Bewerbungen für den BMI-Förderpreis unter www.helfende-hand-foerderpreis.de eingereicht werden. Neuigkeiten rund um die Helfende Hand gibt es auch auf Facebook und Instagram.

„Kinder- und Jugendhilfe-Reform gefährdet Teilhabechancen“  
Der Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg (BSVD e. V.) warnt anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 vor erheblichen Risiken der geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Nach Auffassung des Vereins droht die Reform zu einer Verschlechterung der Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu führen.  

Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen  
Auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) kritisiert den aktuellen Entwurf deutlich. Im Rahmen der Verbändeanhörung auf Bundesebene wurde er als „Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen“ bezeichnet.

Im Zentrum der Kritik steht die geplante Umstrukturierung der Hilfesysteme. Nach Auffassung des BSVD e. V. könnten individuelle, bedarfsgerechte Unterstützungsleistungen künftig durch pauschale Angebote ersetzt werden. Zudem seien die vorgesehenen Regelungen weder verbindlich genug noch ausreichend finanziert.

Geplante Reform behindert auch Inklusion  
Waldemar Naumow und Falk Ziems, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Duisburg e. V., erklären dazu: „Die geplanten Änderungen zur Kinder- und Jugendhilfe verhindern aus unserer Sicht eine echte Inklusion, zu der sich Deutschland laut UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat. Die Regelungen bleiben unverbindlich und sind nicht ausreichend finanziert.

Dadurch werden notwendige Verbesserungen gebremst und bestehende Barrieren eher verfestigt als abgebaut. Die Reform droht damit, ihr Ziel der gleichberechtigten Teilhabe zu verfehlen.“ Der BSVD e. V. befürchtet konkrete Folgen für betroffene Familien: Der Zugang zu Assistenzleistungen könne erschwert werden, während gleichzeitig finanzielle und organisatorische Belastungen steigen. Auch regionale Unterschiede in der Versorgung sowie Unsicherheiten beim Übergang ins Erwachsenenleben werden kritisch gesehen.  

Eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zulasten der Schwächsten gehen   „Eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zulasten der Schwächsten gehen“, betont der BSVD e. V. in Duisburg. Stattdessen brauche es klare gesetzliche Vorgaben, eine verlässliche Finanzierung und den konsequenten Abbau bestehender Barrieren. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg wird sich am 5. Mai 2026 aktiv am Protesttag beteiligen und sich darüber hinaus weiterhin für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen. Zugleich fordert der Verein breite Unterstützung in der Region.

Musik- und Kunstschule Duisburg: Abschlusskonzert der Ensemblewochen
Die Musik- und Kunstschule Duisburg lädt am Samstag, 9. Mai, um 16 Uhr in die Aula der Gesamtschule Mitte an der Falkstraße 44 in Duissern zum Abschlusskonzert der Ensemblewochen des Fachbereichs Blasinstrumente ein.

Unter dem Motto „Rückenwind“ präsentieren die Ensembles ein abwechslungsreiches Programm aus vier Jahrhunderten, das die stilistische Vielfalt der Bläsermusik eindrucksvoll zur Geltung bringt. Von Werken der Renaissance bis hin zu modernen Kompositionen erwartet das Publikum ein klangvoller Querschnitt durch die Musikgeschichte.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Interessierte Besucherinnen und Besucher werden gebeten, möglichst vorab Plätze zu reservieren. Reservierungen sind per E-Mail an musikschule@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen rund um die Musik- und Kunstschule Duisburg sind online unter www.duisburg.de/microsites/musik-und_kunstschule/ abrufbar.

Ruhrtriennale startet mit Musiktheater-Hommage an David Bowie
Die Ruhrtriennale 2026 startet ikonisch in die dritte und letzte Spielzeit unter der Intendanz von Ivo van Hove: Mit der Eröffnungsproduktion "Rebel Rebel" setzt van Hove dem Schaffen David Bowies ein Denkmal.

Mit der Uraufführung der Musiktheater-Inszenierung in der Jahrhunderthalle Bochum am 20. August startet die Ruhrtriennale ihr Programm. Unter dem Titel "Longing for tomorrow" präsentiert das Festival der Künste bis zum 20. September 114 Veranstaltungen an zwölf Spielstätten in Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund und Gladbeck - darunter 14 Eigen- und Koproduktionen sowie Auftragswerke, fünf Uraufführungen, eine Europäische Erstaufführung und neun Deutsche Erstaufführungen.

"Rebel Rebel" (Musikalische Leitung Henry Hey, Choreografie Sidi Larbi Cherkaoui), benannt nach einem der berühmtesten Bowie-Songs, versteht sich als Kommentar zur Gegenwart, die zunehmend dystopisch anmutet. Entfremdung und Isolation sind hier nicht nur gesellschaftsbedingt, sondern gesetzlich verordnet. Widerstand kommt von einem jungen Paar. Eine der Hauptrollen ist mit Schauspieler, Produzent und Musiker Daniel Donskoy prominent besetzt.

Die Inszenierung ist eine Koproduktion mit dem Theater Essen. Ein besonderes Highlight der Ruhrtriennale 2026 ist die multidisziplinäre Performance Balkan Erotic Epic von Marina Abramović, der einflussreichsten Performancekünstlerin unserer Zeit. In ihrem bisher monumentalsten Werk bewegt sich das Publikum frei durch 13 Szenen, in denen Abramović die Erotik und Spiritualität der Balkan-Mythologie erforscht.

Der Vorverkauf dieser Produktion war bereits im Dezember gestartet, das Kartenkontingent konnte aber nochmal erweitert werden. Marina Abramović wird zudem im Rahmen der Diskurs-Reihe der Ruhrtriennale am 5. September in der Gebläsehalle der Bochumer Jahrhunderthalle mit Intendant Ivo van Hove über ihr künstlerisches Schaffen sprechen.

In der Reihe "Little Ears, Tiny Feet" wird es in diesem Jahr erstmals eine Produktion für die Allerkleinsten geben: "Univers" macht das gigantische Weltall mit Klängen und Formen für Kleinkinder von null bis zwei Jahren sinnlich erfahrbar. Der Raum zwischen Planeten und Lichtern wird für Tänzerinnen und Kinder zum gemeinsamen Spielplatz, auf dem die Zeit kurz stillsteht.

Mit dem "Wunderland" bietet die Ruhrtriennale auch wieder einen Ort der Begegnung. Das Festivalzentrum an der Jahrhunderthalle Bochum bildet das Herz des Festivals. Unter anderem finden sich hier beliebte und kostenfreie Formate aus den vergangenen Festivaljahren wieder, wie die Ruhr Diamonds Konzerte, die Spoken Acts und die Down The Rabbit Hole Partys des Cute Community Radios.

Der Vorverkauf für die diesjährigen Ruhrtriennale (20. August bis 20. September) startet heute (28. April). Unter https://www.ruhrtriennale.de/de/programm gehen insgesamt 45.000 Karten in den Verkauf.

Alle Informationen sind unter https://www.ruhrtriennale.de zu finden. Die Ruhrtriennale – das Festival der Künste – bespielt die Industriearchitektur des Ruhrgebiets jährlich mit einem internationalen Programm. Gesellschafter sind das NRW-Kulturministerium und der Regionalverband Ruhr (RVR). idr

Wirtschaftsbetriebe als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold ausgezeichnet  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) sind vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit dem Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold ausgezeichnet worden. Damit verbessern sich die WBD gegenüber der letzten Zertifizierung vor drei Jahren, bei der noch Silber-Status erreicht wurde. Die Auszeichnung würdigt das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für nachhaltige Mobilität und die gezielte Förderung des Radverkehrs im Arbeitsalltag.  

„Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen. Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert das Unternehmen auch als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber“, erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC.  

Fahrradfreundliche Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Radverkehr systematisch fördern und dabei weit über klassische Angebote hinausgehen. Neben einer entsprechenden Infrastruktur gehören dazu auch interne Aktionen, Mobilitätsinitiativen und innovative Lösungen, die den Umstieg aufs Fahrrad erleichtern.

 

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Haustürservice der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, bei dem ein elektrisch unterstütztes Lastenrad zum Einsatz kommt.
Unter dem Leitspruch „Gut für die Umwelt – bequem für Sie“ werden Altkleider kostenlos direkt bei Privathaushalten abgeholt. Das Angebot richtet sich insbesondere auch an Menschen mit eingeschränkter Mobilität und ergänzt die bestehenden Sammelcontainer im Stadtgebiet.

Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zur Wiederverwendung von Textilien und zeigt, wie klimafreundliche Logistik im urbanen Raum praktisch umgesetzt werden kann. Die emissionsfreie Transportform unterstützt dabei nicht nur die Abläufe, sondern trägt auch aktiv zum Klimaschutz bei.  

Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, betont: „Die Auszeichnung in Gold bestätigt, dass wir nachhaltige Mobilität bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg konsequent und mit Blick auf den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern und zugleich zeigen, dass Klimaschutz, Gesundheitsförderung und Arbeitgeberattraktivität sinnvoll zusammengehören.“  

Die Förderung des Radverkehrs bringt dabei vielfältige Vorteile mit sich: Sie stärkt die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden, reduziert CO₂-Emissionen und macht Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver. Gleichzeitig zeigt sie, wie moderne Mobilitätskonzepte wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig umgesetzt werden können.  

Copyright Nikolay Dimitrov Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Bund fördert Ladeinfrastruktur – Stadtwerke unterstützen beim Einstieg in Elektromobilität
Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern gestartet. Mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro soll der Aufbau privater Lademöglichkeiten deutlich beschleunigt werden. Ziel ist es, insbesondere Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümergemeinschaften besser an die Elektromobilität anzubinden und das Laden direkt am Wohnort zu ermöglichen.

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Vermieterinnen und Vermieter und Eigentümergemeinschaften dabei, ihre Immobilien mit Ladeinfrastruktur auszurüsten und dabei von der Bundesförderung zu profitieren.

Das Programm adressiert ein zentrales Hindernis der Elektromobilität: fehlende Lademöglichkeiten im privaten Umfeld. Gerade in Mehrparteienhäusern besteht hier ein erheblicher Nachholbedarf. Gefördert werden unter anderem die Anschaffung und Installation von Ladepunkten, Vorverkabelungen, Netzanschlüsse sowie notwendige bauliche Maßnahmen. Je nach Ausführung können Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro pro Stellplatz gewährt werden. Anträge können seit dem 15. April 2026 gestellt werden.

Für die Wohnungswirtschaft ergeben sich daraus vielfältige Chancen:
Finanzielle Entlastung durch attraktive Zuschüsse für Planung und Umsetzung
Steigerung der Attraktivität von Immobilien durch moderne Ladeinfrastruktur
Langfristige Wertentwicklung durch Investitionen in zukunftsfähige Technologien
Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltiger Quartiersentwicklung

Das Förderprogramm ist ein wichtiger Impuls für die Energiewende im urbanen Raum. Als regionaler Energieversorger unterstützen die Stadtwerke Duisburg Eigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und private Vermieter bei allen Fragen rund um die Errichtung von Ladeinfrastruktur.

„Die Förderung kommt genau zur richtigen Zeit. Viele Projekte scheitern bislang an komplexen technischen Anforderungen oder hohen Anfangsinvestitionen. Wir begleiten unsere Kundinnen und Kunden von der ersten Idee über die Fördermittelberatung bis hin zur Umsetzung und dem Betrieb der Ladeinfrastruktur“, sagt Kornelia Tornow aus dem Team Elektromobilität bei den Stadtwerken Duisburg.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem:
Individuelle Beratung zu Fördermöglichkeiten und technischen Lösungen
Planung und Dimensionierung von Ladeinfrastruktur in Bestands- und Neubauten
Umsetzung inklusive Netzanschluss und Lastmanagement
Betrieb und Abrechnung von Ladelösungen

Stadtwerke helfen bei der Errichtung privater Ladeinfrastruktur
Neben Lösungen für Mehrparteienhäuser bieten die Stadtwerke Duisburg umfassende Beratung rund um die Elektromobilität: von privaten Wallboxen über gewerbliche Ladeinfrastruktur bis hin zu öffentlichen Ladelösungen. Damit sind sie zentraler Ansprechpartner für alle, die den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität gestalten möchten.

Die Energieberaterinnen und -Energieberater der Stadtwerke Duisburg sind für alle Fragen rund um den Einstieg in die Elektromobilität Ansprechpartner. Diese sind montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203-604 1111 erreichbar.

Wallbox im MSV-Design für alle Zebra-Fans
Für alle Fans des MSV Duisburg, die auf Elektromobilität umsteigen wollen, haben die Stadtwerke Duisburg jetzt auch noch etwas ganz Besonderes im Angebot: Eine Wallbox im Zebra-Design. Der „go-e Charger Gemini“ mit einer Ladeleistung von 11 kW, kommt ohne Aufpreis im exklusiven blau-weißen MSV-Design nach Hause. Der Preis für die Sonderedition beträgt 649 Euro.

Foto Stadtwerke Duisburg

Ergänzend besteht die Möglichkeit, einen passenden Stromtarif der Stadtwerke Duisburg zu wählen: Beim Abschluss des Vario-Tarifs (Modul 1) wird ein Bonus-Guthaben in Höhe von 80 Euro gewährt. Eine Installation der Wallbox kann bei Bedarf über ein separates Angebot erfolgen. Die Aktion ist zeitlich begrenzt und läuft noch bis zum 31. Mai 2026. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.

startport schärft strategischen Fokus: Vom Innovator zum operativen Umsetzungspartner für die Logistik
startport, der in Duisburg ansässige Innovationshub für Logistik und Industrie, hat seine strategische Ausrichtung geschärft und ein umfassendes Rebranding umgesetzt. Nach acht Jahren erfolgreichen Wachstums positioniert sich startport neu als operativer Umsetzungspartner, der Unternehmen von der Herausforderung bis zur implementierten Lösung begleitet und so messbaren Mehrwert schafft.

Der neue Markenauftritt visualisiert diese Entwicklung und die Mission als „Innovationslotse“ der Branche. Seit der Gründung im Jahr 2017 hat sich startport zu einem zentralen Akteur im Logistik-Ökosystem entwickelt. Mit einem Netzwerk aus über 50 etablierten Partnern und mehr als 200 Innovationstreibern wurden über 40 Projekte erfolgreich abgeschlossen und mehr als 1.000 Lösungen pro Jahr identifiziert und bewertet.

Angesichts einer Logistikbranche, die durch volatile Märkte, dichtere Regulierungen und einen intensiven Wettbewerb unter enormem Druck steht, präzisiert startport nun seine Rolle, um Partner noch wirksamer zu unterstützen. „Together we transform logistics“ „In den letzten acht Jahren haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut und wichtige Impulse gesetzt. Aber der Markt verändert sich rasant, und unsere Partner benötigen keine unverbindlichen Ideen mehr, sondern verlässliche Begleitung bei der Umsetzung“, so Johannes Franke, Managing Director bei startport.


„Unsere Analyse hat gezeigt: Es braucht keine Revolution, sondern Präzision. Als operativer Enabler übernehmen wir künftig Verantwortung für den gesamten Prozess – von der Identifikation der passenden Innovation bis zu ihrem erfolgreichen Einsatz im Kerngeschäft. Für uns ist Innovation kein Experiment, sondern der präziseste Hebel, um Stabilität zu sichern, Effizienz zu steigern und Zukunftsfähigkeit aufzubauen.“

Neue Mission: Der Innovationslotse für die Logistik Die Neuausrichtung spiegelt sich in der neuen Vision und Mission von startport wider. Unter der Vision „Together we transform logistics“ lautet die Mission: „startport ist der Innovationslotse der Logistik: Wir navigieren unsere Partner von der Herausforderung zur Lösung – wir identifizieren die passenden Innovationen, begleiten ihre Umsetzung und machen bestehende Produkte und Dienstleistungen erfolgreich im Markt sichtbar.“

startport ist der Innovationslotse und operative Umsetzungspartner für Logistik und Industrie. Gegründet im Oktober 2017 in Duisburg, verfolgt startport das Ziel, Logistik und Innovation gezielt miteinander zu verbinden, um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern. Als Tochterunternehmen des Duisburger Hafens (duisport) hat startport ein leistungsfähiges Ökosystem aufgebaut, das über 50 Partnerunternehmen, mehr als 200 Innovationstreiber sowie Akteure aus Wissenschaft und Forschung vereint.

Mit einem Fokus auf wirkungsstarke Projekte begleitet startport Unternehmen von der Herausforderung bis zur implementierten Lösung und schafft so messbaren strategischen und finanziellen Mehrwert.


Dienstag (28.4.) ist Gedenktag für Unfälle am Arbeitsplatz: „Workers‘ Memorial Day“
Betriebe in Duisburg sollen den „Wo lauern Gefahren?“-Check machen. Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen: Egal, ob auf der Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am kommenden Dienstag, 28. April, sollen die Beschäftigten in Duisburg um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind. Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU Duisburg-Niederrhein aufgerufen. Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der „Workers‘ Memorial Day“.



Die IG BAU appelliert an die Beschäftigten in Duisburg, einen „Wo lauern Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Karina Pfau.

Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein macht dabei deutlich, dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Karina Pfau. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt. Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU in diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist.“

Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.

Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente ausgezeichnet.

„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf, diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“, sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.

Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.

Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre

Bundeshaushalt 2027: Mittelstand fordert Kurswechsel statt neuer Schulden
Im Vorfeld der morgigen Kabinettssitzung fordert der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) einen grundlegenden Kurswechsel in der Haushaltspolitik. Das Kabinett will am Mittwoch die Eckwerte des Bundeshaushalts 2027 und den Finanzplan 2028-2030 beschließen. „Neue Schulden lösen das Kernproblem nicht“, warnt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB.

„Die Debatte um den Haushalt 2027 verkennt die Realität: Deutschland hat kein Einnahmenproblem, sondern ein massives Ausgabenproblem“, betont Tenbieg: „Steuereinnahmen und Verschuldung sind auf einem Rekordniveau. Dennoch denken führende Vertreter einer Regierungspartei über weitere Schulden nach. Neue Schulden lösen das Kernproblem nicht – sie kaschieren lediglich die strategische Fehlaufstellung des Haushalts. Wir müssen den Haushalt endlich an den wirtschaftlichen Status quo anpassen, statt künftige Generationen weiter zu belasten.

Die Bundesregulierung ist mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftskrise gefordert, in der Haushaltspolitik einen klaren Fokus auf die Entlastung des Mittelstandes zu legen. Jeder Euro mehr, der Betrieben für Investitionen, Innovationen und die Sicherung von Arbeitsplätzen bleibt, stärkt die wirtschaftliche Basis dieses Landes, und damit die Steuereinnahmen von morgen.“

Der DMB fordert konkret:
1. Ausgaben kritisch hinterfragen und Wachstumsimpulse setzen
Statt den finanzpolitischen Spielraum durch neue Schulden künstlich zu weiten, muss die Bundesregierung die Ausgabenlogik grundlegend ändern und staatliche Ausgaben zurückfahren. Der DMB warnt vor einer dauerhaften Subventionspolitik, die in den letzten Jahren kaum Wachstumsimpulse gesetzt hat. Subventionen, die keinen messbaren Beitrag zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung leisten, sind zu beenden. Die Mittel müssen stattdessen für eine breite Entlastung mittelständischer Unternehmen bei Steuern und Abgaben eingesetzt werden.

2. Staatliche Effizienz und Digitalisierung als Sparhebel nutzen
Die Mitarbeiterzahl der Bundesverwaltung ist seit 2017 um 16,6 Prozent gewachsen, die Personalkosten stiegen sogar um 42,5 Prozent. Ein solcher Verwaltungsapparat ist in Zeiten notwendiger Haushaltskonsolidierung nicht mehr zu vertreten. Der DMB fordert, die Chancen Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung als Sparinstrument im öffentlichen Sektor zu nutzen, um die staatliche Verwaltung effizienter aufzustellen und Ressourcen für Zukunftsinvestitionen etwa in Bildung und Infrastruktur freizusetzen.

3. Sozialsysteme reformieren und langfristig stabilisieren
Die stetig steigenden Sozialabgaben, die aktuell bereits bei 42,6 Prozent liegen, bedrohen die Investitionskraft mittelständischer Unternehmen unmittelbar. Der DMB fordert, die Beiträge zur Sozialversicherung auf 40 Prozent zurückzufahren und dauerhaft zu stabilisieren. Dafür sind mutige Strukturreformen u.a. im Gesundheits- und Rentensystem notwendig.

Die bereits angeschobene Gesundheitsreform muss Ausgaben konsequent begrenzen und Arbeitgeber entlasten, statt beispielsweise durch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze oder höhere Beiträge auf Minijobs neue Belastungen zu schaffen. Zudem wäre es richtig, politisch beschlossene versicherungsfremde Leistungen künftig aus Steuermitteln zu finanzieren.“


ADAC Stauprognose: 30. April bis 3. Mai
1. Mai sorgt für eines der staureichsten Wochenenden des Frühjahrs
Zum Tag der Arbeit am Freitag, dem 1. Mai, nutzen viele Autofahrer das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub, einen Ausflug oder um Familie und Freunde zu besuchen. Der ADAC rechnet deshalb bereits am Donnerstag, dem 30. April, mit sehr starkem Verkehrsaufkommen auf den deutschen Autobahnen. In den vergangenen Jahren gehörte der Tag vor dem Maifeiertag regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres.

Besonders hoch ist die Staugefahr in Richtung Süden zu den Alpen, an die Küsten sowie in andere beliebte Ausflugsregionen. Vor allem am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag muss mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Auch rund um größere Städte und Veranstaltungsorte wird sich das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen. In Stuttgart sorgt der Cannstatter Wasen noch bis zum 10. Mai zusätzlich für erhöhten Besucherverkehr und starken Parkdruck. In anderen Städten locken ebenfalls Frühlingsfeste zahlreiche Besucher an.

Am Sonntag, dem 3. Mai, setzt vor allem am Nachmittag leichter Rückreiseverkehr ein, der insbesondere durch Tagesausflügler und Kurzurlauber verursacht wird.
Am Freitag, dem 1. Mai, sowie am Sonntag, dem 3. Mai, gelten zudem Lkw-Fahrverbote, wodurch sich die Verkehrssituation auf einzelnen Strecken etwas entspannen dürfte.

Besonders staugefährdet sind folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück; Euskirchen – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Kassel – Frankfurt
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
A44 Dortmund – Kassel
A45 Dortmund – Hagen – Gießen
A61 Mönchengladbach – Koblenz
A81 Singen – Stuttgart
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München

Bei starkem Reiseverkehr können in Deutschland außerdem Abfahrtssperren aktiviert werden. Davon betroffen sind insbesondere die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, die A93 Inntalautobahn sowie die B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. In Österreich sind derzeit keine Abfahrtssperren geplant, sie können bei Bedarf jedoch kurzfristig wieder eingeführt werden.
Auch auf den wichtigsten Auslandsrouten bleibt die Lage angespannt. In Österreich führen vor allem Baustellen auf der A10 Tauern-Autobahn, der A12 Inntal-Autobahn und der A13 Brenner-Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brennerpass zu Verzögerungen.
In der Schweiz sind insbesondere die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Luzern, Basel, Gotthard und Chiasso sowie die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur stark belastet. In Italien sind vor allem die A22 Brennerroute sowie die Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal und im Vinschgau stauanfällig.

Zusätzlicher Verkehr ist auch durch das Ende der Maiferien in den Niederlanden am 3. Mai, das Ende der Ferien in einigen Regionen Frankreichs sowie die laufenden Ferien in einzelnen Kantonen der Schweiz zu erwarten. Aufgrund der Grenzkontrollen kann es bei der Einreise nach Deutschland weiterhin zu Wartezeiten kommen.

Bezirksverwaltung Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu gestalten.


Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus, Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.

Besonders Kinder werden hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.

Ticket-Sonderkontrolle: 172 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.

Eine solche mehrstündige Kontrolle fand am Donnerstag, 23. April, an der Haltestelle „Rhein Ruhr Halle“ in Duisburg-Hamborn statt. Das Prüfpersonal der DVG kontrollierte gemeinsam mit der Polizei Duisburg insgesamt 3.461 Fahrgäste. Das Ergebnis: 172 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.  

Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.

Nachhaltiges Late-Night-Shopping für den guten Zweck beim Kindersachenflohmarkt in Wanheim
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt auch in diesem Jahr zu einem Kindersachenflohmarkt ein. Getrödelt wird am Freitag, 8. Mai im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 47. Damit auch Berufstätige Zeit zum Stöbern haben, beginnt der Flohmarkt erst um 18 Uhr. Bis 21 Uhr ist dann Gelegenheit Schnäppchen von Kinderkleidung, Spielzeug, Babysachen bis hin zu Umstandsmode zu machen.

Wer verkaufen möchte, kann jetzt noch einen der wenigen freien Verkaufsplätze zu sieben Euro buchen - unter Mobil: 0172 / 7698513 tagsüber zwischen 10 und 19 Uhr, gerne auch per WhatsApp. Der Erlös kommt der gemeindeeigenen Kneipp-Kita zugute. 

 
Gemeindehaus Knevelshof  (Foto: Falko Stampa).

Vortrag über Naturforscherin und Künstlerin Maria Sihylla
Merian Maria Sibylla Merian wurde 1647 in eine Welt von Künstlern und Verlegern hineingeboren und erhielt durch ihren Stiefvater eine künstlerische Ausbildung. Berühmt wurde sie durch ihre Reise nach Surinam, um die dortige Insektenwelt akribisch zu dokumentieren.

Von der Faszination, die die Naturforscherin und Künstlerin leitete, berichtet Marina Will, gelernte Kunstlehrerin und engagiertes Gemeindemitglied, am 7. Mai um 18 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, im Vortrag mit zahlreichen Bildern und Abbildungen.

Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.       

Klönen, Kaffee und jede Menge Kuchen beim Neumühler Turmcafé
Am Sonntag, 3. Mai öffnet wieder das beliebte Turmcafé der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl von 15 bis 17 Uhr in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße seine Türen. Auch dieses Mal gibt es zu Kaffee und Tee leckere, meist selbstgebackene Kuchen.

Das Turmcafé wird immer von unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt. Organisation, Service und Bewirtung übernehmen diesmal die frühere Presbyterin und „Turmcafé-Urgestein“ Gisela Usche und ihr Team. Der Verkaufserlös von Kaffee und Kuchen fließt wieder in die Instandhaltung der Gnadenkirche.

Kuchenspenden sind gern gesehen und können im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448, abgegeben werden.

Neumühler Turmcafé 2025 in der Gnadenkirche (Foto: Georg Meschkan).   



Zahl der Geburten sinkt 2025 auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit
• Rund 654 300 Geburten in Deutschland im Jahr 2025
• Geburtendefizit erreicht mit rund 352 000 weniger Geburten als Sterbefällen neuen Höchststand
• Geburtenrückgang im Osten weiterhin stärker als im Westen

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen rund 654 300 Kinder geboren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 3,4 % Neugeborene weniger als im Vorjahr (2024: 677 117 Geburten). Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.

Die Zahl der Sterbefälle (rund 1,01 Millionen) überstieg die Zahl der Geburten im Jahr 2025 um 352 000. Das war das größte Geburtendefizit der Nachkriegszeit. Die niedrigen Geburtenzahlen der vergangenen Jahre ergeben sich aus zwei Entwicklungen: Das Eintreten der zahlenmäßig kleinen 1990er-Geburtsjahrgänge in das wichtige fertile Alter von Anfang 30 und die seit 2022 sinkende zusammengefasste Geburtenziffer.



Die Struktur der Geburten nach der Geburtenfolge blieb im Jahr 2025 stabil. Von allen geborenen Babys waren 46,6 % die ersten Kinder, 34,8 % die zweiten Kinder und 18,6 % die dritten oder weiteren Kinder im Leben der Mutter.

Hamburg einziges Bundesland mit Geburtenanstieg im Jahr 2025
Wie in den Vorjahren sank die Geburtenzahl 2025 gegenüber 2024 in den östlichen Bundesländern mit -4,5 % stärker als in den westlichen Bundesländern mit -3,2 %. Unter den Bundesländern verzeichnete nach den vorläufigen Ergebnissen ausschließlich Hamburg mit +0,5 % einen leichten Geburtenanstieg.

Den stärksten Geburtenrückgang gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit -8,4 %. Geburtenrückgänge auch in anderen Staaten der Europäischen Union Einen Rückgang der Geburtenzahlen im Jahr 2025 melden laut vorläufigen Ergebnissen auch andere Staaten der Europäischen Union, darunter Frankreich, Österreich, Italien und Schweden.

In Spanien, den Niederlanden und Finnland zeichnet sich dagegen eine Stabilisierung der Geburtenzahlen ab. Annahmen zur künftigen Geburtenentwicklung in Deutschland Nach den Ergebnissen der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wäre ein künftiger Anstieg der Geburtenzahl in Deutschland nur bei einer deutlich steigenden zusammengefassten Geburtenziffer und mindestens moderater Nettozuwanderung möglich.

Allerdings wird die Geburtenzahl auch unter diesen günstigen Annahmen voraussichtlich unter dem vergleichsweise hohen Niveau des Jahres 2021 von rund 795 000 geborenen Kindern bleiben.

NRW: Tarifbindung 2025 auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000
* Anteil der Betriebe mit Tarifbindung sinkt auf 24 %
* Jeder zweite Beschäftigte arbeitete in einem tarifgebundenen Betrieb
* Höchste Tarifbindung im Bereich „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“, niedrigste im Bereich „Kunst, Unterhaltung und Erholung“

In Nordrhein-Westfalen ist der Anteil der Betriebe mit Tarifbindung im Jahr 2025 auf 24 % gesunken. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai 2026 mitteilt, war dies der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000. Damals betrug der Anteil noch 56 %.

Der Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben lag wie in den beiden Jahren zuvor bei 51 %. Auch dies entsprach dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000, als noch ein Anteil von 74 % zu verzeichnen war. Die Ergebnisse für die Jahre 2000 bis 2022 entstammen dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) sowie ab dem Jahr 2023 der Verdiensterhebung.



Mehr als jeder zweite Beschäftigte arbeitete in einem tarifgebundenen Betrieb Mit einem Anteil von 51 % arbeiteten im Jahr 2025 mehr als die Hälfte der Beschäftigten in NRW in tarifgebundenen Betrieben. Konkret unterlagen 43 % einem Branchentarifvertrag und 8 % einem Firmentarifvertrag.

Die übrigen Beschäftigten waren in nicht tarifgebundenen Betrieben tätig: 11 % aller Beschäftigten wurden gemäß einer betrieblichen Vereinbarung entlohnt, die sich an einem Tarifvertrag orientiert, während 39 % ohne jeden Bezug zu einem Tarifvertrag bezahlt wurden.




Höchste Tarifbindung in der öffentlichen Verwaltung
Die höchste Tarifbindung fand sich in den Bereichen „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung” mit 100 % der Beschäftigten. Danach folgten die Wirtschaftsabschnitte „Energieversorgung” mit 89 % und „Erziehung und Unterricht” mit 78 %.

In den Bereichen „Kunst, Unterhaltung und Erholung” (16 %), „Grundstücks- und Wohnungswesen” (18 %) und „Information, Kommunikation” (23 %) hingegen war die niedrigste Tarifbindung zu verzeichnen.


Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt Förderbescheid für KI-Projekt
Projektpartner wollen den Einsatz Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorantreiben
Im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhält das Verbundvorhaben „KI für KMU NiederRhein“ eine Förderung mit Kofinanzierung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW. Das Verbundvorhaben ist Teil des Aufrufs „Regio.NRW – Transformation“. Die Fördersumme beträgt insgesamt 1.629.931,44 Euro.

„Es ist ein wertvoller Beitrag für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft, auch kleinere und mittlere Unternehmen für Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz zu gewinnen“, sagte Regierungspräsident Thomas Schürmann bei der Förderbescheidübergabe.

Der Verbund besteht aus sechs Projektpartnern und ist grenzüberschreitend aufgestellt: Duisburg Business & Innovation GmbH als Konsortialführer, Hochschule Rhein Waal, Universität Duisburg Essen, Kreis Wesel – Entwicklungsagentur, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen und Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH.

Das Projekt „KI für KMU“ stellt sich die Aufgabe, die KMU des Niederrheins für das Themenfeld KI zu sensibilisieren und diesen darauf aufbauend praktische Handlungskompetenz zu vermitteln, um den Erhalt von Beschäftigung, Wertschöpfung und Innovationsfähigkeit zu fördern. Das Angebot beginnt mit grundlegenden, niederschwelligen Veranstaltungen und wird durch praxisorientierte Angebote ergänzt.

Hintergrund
Mit dem Projektaufruf „Regio.NRW – Transformation" sollen Projekte gefördert werden, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der Regionen erfolgreich zu gestalten.
Der Förderaufruf wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) federführend umgesetzt.

Das Projektkonsortium besteht aus Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie Hochschulen der Region. Besonderheit in diesem Verbund ist die Mitwirkung der niederländischen Hochschule Arnheim/Nimwegen als direkter Projektpartner.
Konsortialführer des Vorhabens ist die Duisburg Business & Innovation GmbH. Die DBI ist zentrale Wirtschafts- und Projektentwicklerin der Stadt Duisburg und übernimmt als Trägerin der Regionalagentur und des Regionalmanagements für die Region Niederrhein eine Schlüsselrolle.

Die Finanzierung erfolgt aus 40 Prozent aus EU-Mitteln und einer entsprechende Kofinanzierung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (je nach Fördersatz 40 - 50 Prozent)

Kita in Rheinhausen als energieeffizientes Vorzeigeprojekt ausgezeichnet  
Die Kindertageseinrichtung im Herkenweg in Duisburg-Rheinhausen ist im April im Rahmen des Landesprojekts „Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW“ von NRW.Energy4Climate ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt besonders energieeffiziente und nachhaltige Gebäude in Nordrhein-Westfalen.

Fotos Copyright: ALHO Unternehmensgruppe / Markus Steur und Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate

Voraussetzung ist die Erfüllung anspruchsvoller Kriterien – darunter ein sehr niedriger Primärenergiebedarf, geringe CO₂-Emissionen, eine hochwertige Gebäudehülle sowie der konsequente Einsatz erneuerbarer Energien. Auch ökologische, wirtschaftliche und soziokulturelle Aspekte fließen in die Bewertung mit ein.  

Innovative Bauweise: Holz und Stahl intelligent kombiniert
Die Kita Herkenweg erfüllt diese Anforderungen in besonderem Maße und gilt als beispielhaftes Projekt für zukunftsorientiertes Bauen. Der zweigeschossige Neubau wurde als viergruppige Einrichtung in moderner Stahl-Holz-Hybridbauweise errichtet und erreicht den anspruchsvollen KfW-40-Standard. Rund 70 Prozent der Konstruktion bestehen aus Holz, ergänzt durch etwa 30 Prozent Recyclingstahl.  

Durch diese gezielte Kombination der Baustoffe werden ihre jeweiligen Stärken optimal genutzt: Holz als nachwachsender Rohstoff bindet CO₂ und sorgt für ein angenehmes Raumklima, während die Stahlkonstruktion Stabilität und flexible Grundrisse ermöglicht. Gegenüber einer klassischen Bauweise konnten so rund 76 Tonnen CO₂ eingespart werden – das entspricht in etwa den durchschnittlichen jährlichen CO₂-Emissionen von bis zu zehn deutschen Haushalten.  

Effizient gebaut, nachhaltig betrieben Auch die Bauweise selbst trägt zur Nachhaltigkeit bei: Ein Großteil der Bauelemente wurde vorgefertigt und vor Ort in kurzer Zeit montiert. Diese modulare Bauweise sorgt für eine hohe Planungs- und Kostensicherheit und reduziert gleichzeitig Bauzeit und Materialverbrauch.  

Im Betrieb überzeugt die Kita durch einen sehr niedrigen Energiebedarf. Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom direkt vor Ort, während eine Luft-Wärmepumpe für eine umweltfreundliche Wärmeversorgung sorgt. Das begrünte Dach trägt zusätzlich zur Verbesserung des Mikroklimas bei und wirkt temperaturausgleichend – vergleichbar mit einer natürlichen Klimaanlage im Kleinen.  

Pilotprojekt mit Signalwirkung Ursprünglich wurde das Projekt von der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH geplant und als Pilotmaßnahme im modularen Bauen umgesetzt. Ziel war es, neue Wege im nachhaltigen und effizienten Bauen zu erproben. Die Kita bietet heute auf rund 875 Quadratmetern Platz für vier Gruppen und insgesamt etwa 80 Kinder und ersetzt einen nicht mehr zeitgemäßen Bestandsbau aus den 1970er Jahren.  

Björn Metzer, Geschäftsbereichsleiter Immobilien bei den Wirtschaftsbetrieben, betont: „Die Kita Herkenweg zeigt, wie sich innovative Bauweisen, hohe Energieeffizienz und eine gute Nutzungsqualität sinnvoll verbinden lassen. Solche Projekte sind beispielhaft für eine nachhaltige Entwicklung unserer städtischen Infrastruktur – wie die Auszeichnung nun bestätigt.“  

C Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate

Nichtwohngebäude wie Kitas, Schulen oder Verwaltungsgebäude haben einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch – bundesweit rund ein Drittel des Bedarfs für Raumwärme und Warmwasser. Mit der Auszeichnung möchte das Land Nordrhein-Westfalen gezielt Anreize schaffen, diese Gebäude energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Klimaschutz und Nachhaltigkeit unterstreicht die Auszeichnung die Bedeutung solcher Projekte – und stärkt zugleich die Position Duisburgs als zukunftsorientierter und verantwortungsvoller Standort.  

Feiertag am 1. Mai: Änderungen bei den Abfuhrterminen und den Recyclinghöfen  
Wegen des Feiertags am Freitag, 1. Mai 2026, verschieben sich in Duisburg die Abfuhrtermine der Wirtschaftsbetriebe Duisburg um jeweils einen Tag nach hinten. Betroffen sind die Leerungen der Restmüll-, Bio-, Altpapier- und gelben Wertstofftonnen. Das bedeutet: Die regulär für Freitag, 1. Mai, vorgesehene Abfuhr erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026.

Wer seinen persönlichen Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. In der gedruckten Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der Wertstofftonne bereits berücksichtigt. Auch die vier Duisburger Recyclinghöfe bleiben am Tag der Arbeit geschlossen.

Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag, 2. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort von 8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.

Bürgerspaziergang in Beeckerwerth: Stationen zwischen Vereinsleben, Natur und Stadtgeschichte
65 Duisburgerinnen und Duisburger begleiteten am vergangenen Samstag Oberbürgermeister Sören Link bei seinem Bürgerspaziergang durch Beeckerwerth.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Die Bürgerspaziergänge sind immer eine gute Gelegenheit, Stadtteile aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Für den persönlichen und direkten Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung sind sie das optimale Forum“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Erste Station war der traditionsreiche Motorclub MC Duisburg Nord e.V. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die rasante Welt des Motorsports und in die Bedeutung des Vereins für das lokale Gemeinschaftsleben. Der Club feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Anschließend führte der Rundgang zum Kleingartenverein am Wasserturm.

Dort informierten die Laubenpieper über ihre vielseitigen Aktivitäten, den ökologischen und sozialen Wert der Anlage als grünes und erholsames Kleinod im Stadtteil. Weiterhin führte der Weg zum Rheindeich und zum Haus Knipp, einem historisch bedeutenden Ort, dessen Geschichte Mitarbeitende des Stadtarchivs anschaulich vermittelten.

Den Abschluss bildete ein Besuch der Kulturkirche – ein Ort der Stille, der mittlerweile auch zu einem pulsierenden Zentrum für Kunst und Kultur geworden ist. Dort tauschten sich die Teilnehmenden in entspannter Runde über ihre Eindrücke mit dem Oberbürgermeister sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung aus.

"Heimspiel" will bei Kindern wieder Lust aufs Lesen wecken
"Heimspiel" für den Lesespaß: Vom 16. bis 20. November kehrt das Projekt zur Leseförderung zurück ins Ruhrgebiet. In Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Oberhausen sind mehr als 100 Veranstaltungen geplant, bei denen Kindern Lust aufs Lesen gemacht werden soll. Das Konzept: Kinder- und Jugendbuchautoren aus dem Ruhrgebiet gehen in Schulen in ihrer Nachbarschaft, um dort vorzulesen und mit dem jungen Publikum ins Gespräch zu kommen – unterhaltsam und ohne Druck.

Schirmherr der Aktion ist der Schauspieler Henning Baum ("Der letzte Bulle"), der auch als Vorleser auftritt. Außerdem mit dabei sind z. B. Jörg Hilbert ("Ritter Rost"), ARD-Morgenmagazin-Moderator Peter Großmann, die Autorinnen Lina Atfah, Sarah Jäger und Lütfiye Güzel und Slammer Sebastian 23. Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen können sich ab sofort für "Heimspiel" anmelden.

"Heimspiel" wird organisiert vom Literaturbüro Ruhr in Kooperation mit dem Netzwerk Ruhrautor*innen und dem Literaturhaus Oberhausen, unterstützt von den Kulturämtern und Bildungsbüros in den Städten Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Oberhausen. idr - Infos und Anmeldung: https://literaturbuero-ruhr.de/heimspiel

VHS-Vortrag: „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“
Wolfgang Voßkamp liefert mit seinem Vortrag am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte wichtige Antworten zum Thema „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“. Pflege ist oft kompliziert.

In dem Vortrag werden die wichtigsten Fragen rund um die Themen „Wann übernimmt die Pflegeversicherung anfallende Kosten? Was bezahlt die Krankenkasse? Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflegegrad und einer Pflegestufe? Habe ich auch ohne einen Pflegegrad Anspruch auf Pflegeleistungen?“ erläutert.

Referent Wolfgang Voßkamp ist Syndikusrechtsanwalt und für einen großen Verband der Pflegebranche tätig. Er ist Referent der Bundesgeschäftsführung und verfügt somit über langjährige Erfahrung und große Expertise zu Pflegethemen. Der Vortrag liefert auch Informationen zur komplexen Antragstellung für Leistungen aus der Pflegeversicherung. Es wird erläutert, was „Sachleistungen” sind, was unter dem „Entlastungsbetrag” zu verstehen ist und wann Anspruch auf Leistungen wie die „Tagespflege” besteht.

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Anmeldungen sind online unter www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.

DVG zieht weiterhin positive Bilanz nach drei Jahren Deutschlandticket
Am 1. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Seitdem können auch Duisburgerinnen und Duisburger Busse und Bahnen des ÖPNV in ganz Deutschland nutzen, ohne auf Tarifzonen zu achten. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nimmt den bevorstehenden Jahrestag der Ticketeinführung zum Anlass, um eine Bilanz zu ziehen.

Foto DVG

„Das Deutschlandticket ist ein gutes Angebot, um den Einstieg in die Nutzung des ÖPNV zu vereinfachen und durch einen günstigen Preis deutlich attraktiver zu gestalten. Die Verkaufszahlen zeigen, dass das Produkt von den Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen wird“, fasst Marcus Vunic, DVG-Vorstandsvorsitzender, die guten Erfahrungen mit dem Deutschlandticket in Duisburg zusammen.

„Die Finanzierung des Deutschlandtickets muss parallel aber von Seiten der öffentlichen Hand, hier insbesondere von Bund und Land, weiter abgesichert werden.“ Aktuell hat die DVG über 74.000 Kundinnen und Kunden mit Abonnement. Davon besitzen fast 99 Prozent eine Deutschlandticket-Variante. Es gibt aktuell fast 73.100 Deutschlandticket-Abos, davon 30.400 normale Deutschlandtickets, 21.150 Deutschlandtickets Schule, 12.600 Deutschland-Semestertickets, 4.600 Deutschland-tickets Job und 4.350 Deutschlandtickets Sozial.

Vor der Einführung des Deutschlandtickets hatte die DVG etwa 55.000 Kundinnen und Kunden mit Abonnement. Die fast 20.000 dazugewonnenen Abo-Kundinnen und -Kunden haben vorher maßgeblich Gelegenheits-Tarife wie Einzeltickets oder Monatskarten genutzt. Die meisten Kundinnen und Kunden kaufen das Deutschlandticket im DVG-Kundencenter, über die DVG-Webseite und die myDVG Bus&Bahn-App. Die stärkste Nachfrage für das Deutschlandticket liegt zwischen den Monaten August und November.

Der Trauer auch ohne Worte Ausdruck verleihen  
Am 13. Mai trifft sich erstmals die „Trauergruppe Kreativ“ im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg. Anmeldungen für das kostenfreie Angebot sind ab sofort möglich.   

Der Verlust eines nahestehenden Menschen hinterlässt oft Sprachlosigkeit, Schmerz und viele offene Fragen. Aber: Trauer muss nicht allein getragen werden. Mit der neuen „Trauergruppe Kreativ“ erweitert das Malteser Hospizzentrum St. Raphael in Duisburg sein Angebot für Menschen in diesen schwierigen Lebenslagen. „In einem geschützten und ruhigen Rahmen sind Betroffene eingeladen, sich ihrer Trauer auf kreative Weise zu nähern“, erklärt Trauerkoordinatorin Birgit Büge.   

Die vier ehrenamtlichen und qualifizierten Trauerbegleiterinnen Waltraud Mertens, Doris Behrendt, Sabine Stratemeier und Diana Naendorf haben sich zusammengetan, um dieses Angebot zunächst probeweise zu starten. Grundlage ist ihre Erfahrung, dass kreative Prozesse helfen können, Emotionen sichtbar zu machen und den Austausch zu erleichtern – auch zwischen Menschen, die sich zuvor nicht kannten, aber ähnliche Verlusterfahrungen teilen.   

Zum Auftakttermin am 13. Mai 2026 im Hospizzentrum an der Remberger Straße 36 stehen Stifte, Farben und Papier im Fokus. Beim Malen lassen sich Gefühle oft leichter ausdrücken als sie in Worte zu fassen. Für die weiteren Termine am 5. August und 4. November sind weitere kreative Ansätze denkbar, etwa das Formen mit weichen Materialien oder das Gestalten von Blumengestecken. „Eine künstlerische Vorbildung ist in allen Fällen natürlich nicht erforderlich“, betont Birgit Büge.    

Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben und sich Unterstützung wünschen – unabhängig davon, wie lange dieser zurückliegt. Auch spielt es keine Rolle, ob bereits ein Kontakt zum Hospiz bestanden hat oder nicht. Und: „Alle Teilnehmenden entscheiden individuell für sich, ob sie über ihre Trauer sprechen möchten oder die Zeit lieber mit stillem Gestalten verbringen möchten“, sagt Birgit Büge. Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter.   

Die neue Kreativgruppe ist Teil des umfassenden Trauerangebots des Hospizzentrums. Die Nachfrage nach Unterstützung in der Trauer wächst seit Jahren. „Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser deutlich beobachten“, sagt Hospizleiterin Katja Arens. Immer mehr Menschen seien bereit, sich aktiv mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen – ein wichtiger Schritt, um Verluste zu verarbeiten.    Neben der neuen Kreativgruppe umfasst das Angebot unter anderem ein offenes Trauer-Café sowie feste Trauergruppen.

Mit der vor einigen Monaten geschaffenen Stelle der Trauerkoordinatorin werden diese Angebote gezielt gebündelt und weiterentwickelt.   
 Anmeldungen für die „Trauergruppe Kreativ“ nimmt Birgit Büge entgegen: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856 www.malteser-straphael.de  

Vivit kauft Bürogebäude am Duisburger Innenhafen
Die Vivit Group hat ein 3.500 m² großes Büroensemble an der Schifferstraße/Schwanentor im Innenhafen erworben. Die leerstehende Immobilie gehörte einem global tätigen Logistikunternehmen, das sie selbst genutzt hatte und innerhalb des Innenhafens umgezogen ist.

Die VIVIT Group ist ein 2020 gegründeter, in Düsseldorf ansässiger Investment- und Real-Estate-Manager, der sich auf die Entwicklung und Verwaltung von Büro-, Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert hat.

Das Innenhafen-Gebäude-Ensemble besteht aus zwei baulich verbundenen Gebäudeteilen mit fünf Obergeschossen; zusätzlich verfügt das Objekt über eine Dachterrasse. Zum Komplex gehören außerdem ein begrünter Innenhof mit direktem Zugang zum Hafenbecken, ein Schiffsanleger sowie mehr als 100 Pkw-Stellplätze.

Stadtmuseum: Vortrag „Musikgeschichte zwischen den ‚Goldenen Zwanzigern‘ und den ‚Swinging Sixties‘ – Richard Hillenbrand und die Duisburger Philharmoniker“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Duisburg am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen zu einem Vortrag ein.

Historiker Ferdinand Leuxner erläutert unter dem Titel „Musikgeschichte zwischen den ‚Goldenen Zwanzigern‘ und den ‚Swinging Sixties‘ – Richard Hillenbrand und die Duisburger Philharmoniker“ die Entwicklung des Duisburger Musiklebens von 1920 bis 1960.

Im Mittelpunkt steht die Biografie Richard Hillenbrands, der als Kapellmeister die Blütezeit der Musikstadt Duisburg ebenso begleitete wie den schwierigen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

450 Menschen bei der Konfirmation in der Marxloher Kreuzeskirche
Am letzten Sonntag, 26. April war es besonders feierlich in der Marxloher Kreuzeskirche, denn 24 junge Menschen, die alle ihre Familien und Freunde mitgebracht hatten, standen im Festgottesdienst mit ihrer Konfirmation – der Bekräftigung ihres Glaubens - im Mittelpunkt.

Pfarrerin Anja Humbert und Diakonin Nicole Enders segneten die Konfis ein und 450 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher freuten sich mit den Jugendlichen und spendeten Konfirmandin Neele Czarnecki für ihr Solo- Klavierspiel und dem Chor „Vielklang“ unter Leitung von Karl Hülskämper sowie Organist Wilfried herzlichen Applaus. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  

Die Konfis mit Pfarrerin Humbert (links) und Gemeindepädagogin Enders (rechts) vor der Marxloher Kreuzeskirche. (Foto: www.bonhoeffer-gemeinde.org).

Von Enescu bis Schostakowitsch
Zwei Streichquartette spielen gemeinsam in der Marienkirche Zwei Streichquartette vereinen sich zum Oktett und erkunden Werke von Cánovas, Schostakowitsch und Enescu – vom kammermusikalischen Wechselspiel bis zum verschmolzenen Klangkörper.

Auf diesen musikalischen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart können sich Fans der klassischen Musik jetzt schon freuen: Zu hören ist er am 3. Mai um 17 Uhr  in der Duisburger Marienkirche an der Josef-Kiefer-Str., wenn das Kandinsky Quartett (Hannah Kandinsky & Israel Gutierrez Vildosola – Violine, Ignazio Alayza – Viola, Antonio Gervilla Diaz, Cello) und das Velvet Quartett (Ezgi Su Apaydin & Laura Muskare – Violine, Patricia Gomez Carretero – Viola, Frederick Winterson, Cello) gemeinsam musizieren. 

Karten zu 20 Euro gibt es an der Abendkasse, vorab im Netz unter www.eratoakademie.de. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.ekadu.de.



NRW: Erdbeerernte 2025 um 5,1 % angestiegen
* 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet
* 54,9 % der Erntemenge wurde im Freiland kultiviert
* Rückgang der Anbauflächen um 3,0 %

Im Jahr 2025 haben Erdbeerbetriebe in Nordrhein-Westfalen rund 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, waren das 5,1 % mehr als im Vorjahr. Rund 16.900 Tonnen Erdbeeren wurden im Freiland und 13.800 Tonnen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen – einschließlich Gewächshäusern – produziert.

Erdbeeren wurden 2025 auf 2.382 Hektar angebaut. Die Anbaufläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % verringert, was ausschließlich auf den Freilandanbau zurückzuführen ist. Der Erdbeeranbau unter Schutzabdeckung wurde in den letzten 10 Jahren um 69,4 % kontinuierlich ausgedehnt (2015: 328 Hektar; 2025: 556 Hektar).

Ausschlaggebend hierfür ist die höhere Quantität und hohe Qualität der Erdbeeren im geschützten Anbau. Die Produktivität auf diesen Flächen (24,9 t/ha) ist mehr als doppelt so hoch wie im Freilandanbau (11,8 t/ha).



Über ein Drittel der Anbaufläche für Erdbeeren befindet sich im Regierungsbezirk Köln
Die Landwirtinnen und Landwirte im Regierungsbezirk Köln verzeichneten 2025 mit 890 ha mehr als ein Drittel (37,4 %) der landesweiten Anbaufläche. Weitere große Anbaugebiete in NRW befanden sich in den Regierungsbezirken Münster (508 ha; 21,3 % der Anbaufläche), Detmold (461 ha; 19,3 % der Anbaufläche) und Düsseldorf (335 ha; 14,0 % der Anbaufläche).

Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneut ein voller Erfolg  
Die kostenlose Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist auch in diesem Jahr auf große Resonanz gestoßen. Zahlreiche Duisburgerinnen und Duisburger haben das Angebot genutzt und sich einen kostenlosen Obstbaum gesichert. Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte fort, die seit 2023 einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Stadt grüner, lebenswerter und vielfältiger zu machen.  

Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Bereits seit dem Start der Aktion im Jahr 2023 wurden insgesamt 16.000 Obstbäume ausgegeben. Am 25. April, dem „Tag des Baumes“, kamen noch einmal 3.000 weitere Bäume hinzu. Der Tag des Baumes wurde 1952 in Deutschland eingeführt und dient dazu, auf die Bedeutung der Bäume für den Menschen und die Umwelt aufmerksam zu machen und zum Pflanzen neuer Bäume anzuregen. Damit erhielt die Ausgabe der Obstbäume in Duisburg auch in diesem Jahr einen besonders passenden Rahmen.  

Mit jedem ausgegebenen Obstbaum wächst das Grün in der Stadt ein Stück weiter. Die hohe Nachfrage zeigt deutlich, dass das Interesse an mehr Stadtgrün, mehr Biodiversität und konkretem Klimaschutz im direkten Lebensumfeld der Menschen ungebrochen ist. Obstbäume sind dabei weit mehr als nur eine Bereicherung für Gärten und Grundstücke.

Sie verbessern das Stadtklima, binden CO₂, spenden Schatten, schaffen Lebensraum für Insekten und andere Tiere und tragen dazu bei, die biologische Vielfalt in der Stadt zu stärken. Gleichzeitig schenken sie den Bürgerinnen und Bürgern über viele Jahre hinweg Blüten, Früchte und ein Stück lebendige Natur direkt vor der eigenen Haustür.  

Oberbürgermeister Sören Link betont: „Jeder neu gepflanzte Obstbaum ist ein Gewinn – für das Klima, für die Artenvielfalt und für die Menschen vor Ort. Es freut mich sehr, dass so viele Duisburgerinnen und Duisburger mitmachen und mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass unsere Stadt immer grüner wird.“  

Auch Knut Hammesfahr, Bereichsleiter Grünflächen und Friedhöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zieht eine positive Bilanz: „Die große Resonanz auf die Obstbaumaktion ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Menschen in unserer Stadt die Themen Stadtgrün, Biodiversität und Klimaanpassung aktiv unterstützen. Obstbäume verbinden auf ideale Weise ökologischen Nutzen mit einem unmittelbaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Sie bereichern nicht nur Gärten und Grundstücke, sondern schaffen langfristig wertvolle Lebensräume und tragen dazu bei, unsere Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln.“  

Auch die diesjährige Ausgabe hat gezeigt, wie gut die Aktion angenommen wird. Pro Haushalt konnten bis zu drei Bäume bestellt werden. Zur Auswahl standen Apfel-, Birnen-, Kirschen-, Quitten- und Pflaumenbäume. Die Bestellung erfolgte unkompliziert über den WBD-Shop auf der Webseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Die einfache Abwicklung und die attraktive Auswahl haben sicher dazu beigetragen, dass die Aktion erneut so erfolgreich verlaufen ist.  

Ein kleines Highlight war zusätzlich die kostenlose Ausgabe von 50 Obstbäumen am 23. April im Rahmen des Tags der Internationalen Gartenausstellung auf dem Gelände des Zukunftsgartens RheinPark.


Dienstag (28.4.) ist Gedenktag für Unfälle am Arbeitsplatz: „Workers‘ Memorial Day“
Betriebe in Duisburg sollen den „Wo lauern Gefahren?“-Check machen. Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen: Egal, ob auf der Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am kommenden Dienstag, 28. April, sollen die Beschäftigten in Duisburg um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind. Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU Duisburg-Niederrhein aufgerufen. Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der „Workers‘ Memorial Day“.



Die IG BAU appelliert an die Beschäftigten in Duisburg, einen „Wo lauern Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Karina Pfau.

Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein macht dabei deutlich, dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Karina Pfau. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt. Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU in diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist.“

Vor 10 Jahren in der BZ: Treffpunkt für die regionale Medienlandschaft: Studio Duisburg eröffnet  
An der Oberen Kaiserswerther Straße befindet sich ab sofort ein Ort, der die Kreativszene zusammenbringen soll. Das Studio Duisburg - nicht zu verwechseln mit dem regionalen TV-Sender Studio 47 - ein 250 Quadratmeter großes Film- und Fotostudio, ist seit vergangenen Freitag offiziell eröffnet. Im gleichen Gebäude befinden sich mehrere Medienunternehmen und eine große Lagerfläche.

Betrieben wird der rund 1.000 Quadratmeter große Neubau von der Gruppe C GmbH, einem Familienunternehmen, das seit mehr als 25 Jahren in Duisburg ansässig ist. „Wir haben uns bewusst für diesen Standort entschieden. Unser Ziel ist es, kreative Menschen zusammenzubringen. So wollen wir die Medienlandschaft vor Ort nicht nur mitgestalten, sondern aktiv weiterentwickeln“, sagt Geschäftsführer Tim Upietz.

Gemeinsam mit seinem Team plante der 30-Jährige das ehrgeizige Neubauprojekt über vier Jahre hinweg. Im vergangenen Jahr begannen dann die Bauarbeiten. Das letzte verfügbare Grundstück im Gewerbegebiet Wannheim fand Tim Upietz mit Hilfe der GFW Duisburg. Jetzt am Freitag gab es eine große Eröffnungsparty – mit mehr als 300 Gästen, darunter Bürgermeister Volker Mosblech.  

Die Gruppe C GmbH vertreibt über den eigenen Verlag hochwertige Motorsportbücher, außerdem beschäftigt das Unternehmen Fotografen und bietet klassische Agenturdienstleistungen. „In unserem Fotostudio können sich künftig aber auch externe Fotografen oder Videoteams einmieten, um eigene Produktionen zu realisieren“, erklärt Upietz.  

Neben dem Team von Gruppe C sitzen im Studio Duisburg drei weitere Unternehmen aus dem Medienbereich. „Unsere Mieter kommen teilweise aus Köln und Düsseldorf und haben sich bewusst dafür entschieden, künftig an unserem Standort in Duisburg zu arbeiten“, ist Tim Upietz stolz. Bald ist am neuen Firmensitz auch für das leibliche Wohl gesorgt – in wenigen Wochen wird nämlich auf dem Grundstück von Gruppe C das erste Drive-In-Café Duisburgs eröffnen.  

Studio Duisburg Eine Marke der Gruppe C GmbH Obere Kaiserswerther Straße 15 47249 Duisburg  


V.l.:Tim Upietz, Bürgermeister Volker Mosblech, Sven Upietz und Björn Upietz (beide Gesellschafter der Gruppe C GmbH)



VHS-Vortrag: Erfolgreiche Recyclingverfahren aus Duisburg
Die VHS lädt am Montag, 4. Mai, um 20 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Vortrag über das Institut für Umwelt und Energie, Technik und Analytik e. V. (IUTA) ein. Dipl.-Ing. Jochen Schiemann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des IUTA, wird die Geschichte des Instituts und die wichtigsten Stationen bei der Entwicklung erfolgreicher Verfahren zum Recycling problematischer Stoffe vorstellen.

Dipl.-Ing. Jochen Schiemann ist stellvertretender Vorstandvorsitzender und Geschäftsführer des Instituts für Umwelt und Energie, Institut für Umwelt & Energie, Technik und Analytik e.V. (IUTA) in Duisburg-Rheinhausen.

Das Institut hat seinen Sitz in Duisburg-Rheinhausen und beschäftigt sich in enger Kooperation mit der Wirtschaft seit fast vier Jahrzehnten unter anderem mit dem Recycling verschiedener Verbundmaterialien. So entwickelte das Institut Methoden, um seltene Materialien wie Indium, Gallium oder Germanium aus Elektroschrott zurückzugewinnen. Jüngst wurde ein Verfahren zum Recycling von glasfaserverstärkten Kunststoffen, die auch in den Rotorblättern von Windkraftanlagen verwendet werden, mitentwickelt.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erwünscht und online unter dem Link https://vhs.link/Cvj9kw möglich. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch bei der VHS, Josip Sosic, 0203/283-984617 und online unter www.vhs-duisburg.de.

Clark Europe stellt die Weichen für die Zukunft
Mit der offiziellen Einweihung der neuen Niederlassung West am 24. April 2026 in Duisburg hat der Erfinder des Gabelstaplers den Ausbau seines Direktvertriebs maßgeblich vorangetrieben. Die neuen Räumlichkeiten im Businesspark Asterlagen liegen strategisch ideal direkt vis-à-vis der Clark Europazentrale.
Neben dem bewährten Vertrieb über Vertragshändler setzt Clark jetzt auch verstärkt auf den Direktvertrieb. Ziel ist es, das Marktpotenzial im Ruhrgebiet als eine der dichtesten Industrielandschaften Europas durch maximale Nähe zum Kunden noch besser auszuschöpfen.

Fotos: CLARK Europe GmbH

„Die Eröffnung der Niederlassung West ist ein klares Bekenntnis zu unserem Standort in Duisburg und ein essenzieller Schritt für unsere Wachstumsstrategie in Europa“, erklärt Stefan Budweit, President & CEO Clark Europe. „Durch den Direktvertrieb schaffen wir eine exklusive Schnittstelle, um Kunden direkt ab Werk mit unserem gesamten Know-how zu beraten und langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe zu festigen.“


Fokus auf Wachstum und Kundenzufriedenheit
Die neue Immobilie umfasst eine Gesamtfläche von 3441 m². Davon entfallen 900 m² auf Lager, Werkstatt und Präsentationsflächen sowie 435 m² auf moderne Büro- und Besprechungsräume. Ein Herzstück des Standorts ist das integrierte R&D Entwicklungszentrum (355 m²), das die unmittelbare Nähe zur Europazentrale und dem internationalen Ersatzteilzentrum nutzt, um technische Innovationen umzusetzen.

Dirk Blanke, Regional Manager & Western Branch Manager, der die Niederlassung West seit Anfang 2025 leitet, betont bei der Eröffnung: „Unsere Kunden profitieren von einer exklusiven Beratung direkt vom Hersteller. Wir wollen die Marktanforderungen nicht nur besser verstehen, sondern schneller und gezielter darauf reagieren. Ob Testfahrten auf unserer Präsentationsfläche, fundierte Einsatzanalysen mit dem Kunden vor Ort, Fahrzeugtests direkt am Einsatzort oder maßgeschneiderte Finanzierungslösungen – wir bieten alles aus einer Hand. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft des Materialflusses zu gestalten.“


Die Niederlassung West setzt auf weiteres Wachstum, um dieses Versprechen einzulösen. Aktuell besteht das Direktvertriebsteam aus neun Mitarbeitenden und fünf Servicefahrzeugen. Ein Ausbau ist bereits in Planung: „Wir möchten unser Team um 2-3 Fachberater sowie 4-5 Servicetechniker verstärken, um ein lückenloses Servicenetzwerk im Ruhrgebiet sicherzustellen“, sagt Dirk Blanke.

Zentrum für Innovation und Service öffnet seine Tore
Im Rahmen der Feierlichkeiten erhalten die Gäste nicht nur exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Niederlassung West und des R&D Entwicklungszentrums, sondern ebenfalls in die Europazentrale der Clark Europe, das internationale Ersatzteilzentrum mit einer Gesamtfläche von 1913 m2, in welchem mehr als 23.000 unterschiedliche Artikel lagern – neben Clark-spezifischen Teilen auch Teile für Fremdmarken in Erstausrüsterqualität, das Schulungszentrum, indem regelmäßig Schulungen für Verkäufer und Servicemitarbeitende stattfinden sowie das Clark Museum, das die mehr als hundertjährige Erfolgsgeschichte des Erfinders des Gabelstaplers beeindruckend dokumentiert.


Die Gäste können zudem Clark Produkt-Highlights in Augenschein nehmen, wie u.a. die aktuellen Clark Crossover-Baureihen Raider (L25-35XE) und Renegade (S25-35XE), welche umweltfreundliche Elektroantriebe mit der Leistung von Verbrennern kombinieren, die 48 Volt Elektro-Drei- und Vierradstapler STE und SE16-20, die wahlweise mit Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterien erhältlich sind. Sie gehören wie die 80 Volt-Pendants zur S-Series Electric. Ein weiteres Highlight ist die neue, auf der LogiMAT in Stuttgart erstmals präsentierte „CLARK Fusion“-Batterietechnologie, die als Schlüssel für die Elektromobilität der Zukunft gilt.

One-Stop-Shop: Von Neu-, Miet- bis Gebrauchtgeräten
Die Niederlassung West fungiert als vollumfänglicher Dienstleister. Neben dem Verkauf von Neugeräten und einer umfangreichen Mietflotte für Bedarfsspitzen, liegt ein weiterer Fokus auf hochwertigen Gebrauchtgeräten. „Die Investition in ein Neugerät ist nicht für jeden Betrieb die wirtschaftlichste Lösung“, so Dirk Blanke.

„Beispielsweise für Startup- oder Kleinunternehmen ist die Anschaffung eines Neugeräts oft zu kostspielig.“ Ein Gebrauchtfahrzeug ist hier eine gute Alternative. Unternehmen, bei denen ein Stapler nur ein- oder zweimal am Tag zum Einsatz kommt, benötigen ebenfalls nicht zwangsläufig ein Neugerät. Jedes Fahrzeug aus dem Rücklauf wird akribisch geprüft und bei Bedarf auf Neugeräteniveau instandgesetzt – unter ausschließlicher Verwendung von Clark Originalersatzteilen. „Bei einem in Premiumqualität aufgearbeiteten Gebrauchtfahrzeug ist ein Unterschied zum Neugerät für den Laien nicht erkennbar“, erklärt Dirk Blanke.

Mit kurzen Wegen, direkter Anbindung an das Ersatzteilwesen und einer integrierten Auslieferungsinspektion (PDI) garantiert die Niederlassung West höchste Prozessqualität und maximale Kundenzufriedenheit im Herzen des größten Binnenhafens der Welt.

CLARK Material Handling International
Seit der Erfindung des Gabelstaplers im Jahr 1917 durch Eugene Clark im US-amerikanischen Buchanan, Michigan zählt CLARK weltweit zu den Marktführern bei Flurförderzeugen. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Branche und über 1,4 Millionen verkauften Gabelstaplern weltweit steht die Marke CLARK, die stolz auf ihre Wurzeln in den Vereinigten Staaten von Amerika ist, für modernes und robustes Produktdesign, fortschrittliche, anspruchsvolle Technologie und hervorragenden Kundenservice.

Seit 2003 bietet Clark ein komplettes Produktportfolio, bestehend aus Gabelstaplern mit Elektro- oder Verbrennungsmotor und Tragfähigkeiten von 1,5 bis 8 Tonnen, Schubmaststaplern, Lagertechnikgeräten, Schleppern und einem umfangreichen Serviceangebot. Vier Hauptquartiere rund um den Globus leiten das operative Geschäft. Gefertigt wird nach europäischen Qualitätsansprüchen in Werken in Korea, den USA, Vietnam und China. Die CLARK Europe GmbH mit Sitz in Duisburg ist eines von vier Tochtergesellschaften von CLARK und betreut mit rund 180 CLARK Händlern in 60 Staaten die Regionen Europa, Nahen Osten und Afrika.


Das Märchenzelt zu Gast in den Bezirksbibliotheken Walsum und Hamborn
Das Märchenzelt lädt Kinder ab vier Jahren am Mittwoch, 29. April, um 16.30 Uhr in die Bezirksbibliothek Hamborn auf der Schreckerstraße ein. Die Märchenerzählerin Sandra Zurawski präsentiert Geschichten von Dummlingen, die klüger handeln als erwartet, von mutigen Tieren und von besonderen Wesen aus der Welt der Märchen.

Die Erzählstunde fördert Fantasie, Zuhörfreude und den Zugang zu Geschichten in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Märchenzelt ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Duisburg mit dem Kommunalen Integrationszentrum Duisburg und dem Amt für schulische Bildung der Stadt Duisburg.


LYDIA BENECKE - am 01. Mai 2026 in der Rheinhausenhalle
Lydia Benecke - „Sadisten: BDSM vs. Verbrechen“
Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die unterschiedlichen psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexuell sadistischer Menschen:
Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener Menschen erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Menschen ausleben.
Andererseits wird die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminell sexuell sadistischen Menschen dargestellt - zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.'

Lydia Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche Erklärungsmodell zur psychologischen Unterscheidung gefährlicher von ungefährlichen sexuellen Sadisten entwickelt, das in Fachbüchern wie dem dritten Band der "Schriftenreihe der Gesellschaft für Kriminologie, Polizei und Recht“ sowie dem Sammelband „Destruktive Sexualität. Therapie und Risk-Assessment in der Forensischen Psychiatrie“ veröffentlicht wurde.

In ihrem bebilderten Vortrag geht sie Fragen nach wie:
- Was unterscheidet die einen von den anderen sexuell sadistischen Menschen?
- Welche Bedürfnisse treiben sie an?
- Was macht ihre Persönlichkeit aus?
- Wie gestalten sie ihre Partnerschaften?

Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen Einblick in die Beziehungsführung zwischen Menschen, die BDSM praktizieren, gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als ein einvernehmlicher sexueller Sadist ist.

Tickets und Infos unter: https://monochromat-booking.ticket.io/qqwapy92/?lang=de
Veranstaltungsort: Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20 - 47226 Duisburg
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Vortrag

Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“
Das Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von 17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg

Im Zeitalter der Digitalisierung stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.

Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.

In der Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück Kulturgeschichte?

Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines Digitalisats nicht ersetzt werden kann?
Was macht die originalen Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut, teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu schützen gilt?“

Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz Digitalisierung das Original zu erhalten.

Bei der Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin, Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, Dortmund.

Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Anmeldung zum großen Wiedersehen bei der Jubiläumskonfirmation  Jubiläumskonfirmationen sind immer Anlässe für ein großes Wiedersehen, die mit dem Verbindenden beginnt: der gemeinsamen Feier des Festgottesdienstes. Die Begegnung am 31. Mai in der Gnadenkirche in Duisburg Wanheimerort wird besonders groß.

Denn die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Mitfeiern herzlich all die ein, die in Wanheim und Wanheimerort 1976, 1966, 1961, 1956, 1951, 1946 oder früher konfirmiert worden sind.

Damit bei der Logistik fürs Treffen alles gut klappt, sind Konfirmierte gebeten, sich ab jetzt bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.: 0203/770607 oder almuth.seeger@ekir.de) oder Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383 oder juergen.muthmann@ekir.de) anzumelden. 

Die Gnadenkirche in Wanheimerort (Foto: Tanja Pickartz)



Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026: +7,6 % zum Vormonat
+7,6 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+9,8 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+12,0 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Umsatz im Bauhauptgewerbe, Februar 2026
-13,2 % zum Vorjahresmonat (real)
-10,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

 Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 7,6 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Februar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 % und im Tiefbau um 6,7 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 4,6 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -9,2 %; Tiefbau: -0,4 %).



Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026 um 9,8 %. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 0,4 % und im Tiefbau um 19,2 % zu. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 12,0 % über dem Vorjahresniveau.

Umsatz real 13,2 % niedriger als im Vorjahresmonat
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 um 13,2 % niedriger als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz fiel im gleichen Zeitraum um 10,8 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 % auf rund 537 000 Personen zu. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.

Häufigster Ausbildungsberuf: 9,4 % der weiblichen Auszubildenden begannen 2024 eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten
Bei den Männern war der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers mit 7,5 % erste Wahl
Kraftfahrzeugmechatronikerin oder Medizinischer Fachangestellter – solche Berufsbezeichnungen lesen sich noch immer selten, denn bei der Berufswahl zeigen sich nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Im Jahr 2024 war der Beruf der Medizinischen Fachangestellten mit einem Anteil von 9,4 % aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge der meistgewählte Ausbildungsberuf unter weiblichen Auszubildenden. Bei den männlichen Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker mit einem Anteil von 7,5 % die erste Wahl, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt.



Im Rahmen des Aktionstages können junge Frauen und Männer Berufe kennenlernen, in denen sie jeweils unterrepräsentiert sind. Auf dem zweiten Platz bei den Neuverträgen der weiblichen Auszubildenden folgte 2024 der Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement (8,8 %), auf dem dritten Platz jener der Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,5 %).

Bei den männlichen Auszubildenden folgten auf Rang zwei und drei der Beruf des Fachinformatikers (5,0 %) und des Elektronikers (4,6 %). Knapp zwei Drittel der neuen Ausbildungsverträge werden von Männern abgeschlossen Nach wie vor absolvieren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im dualen System: Von den rund 475 100 Personen, die im Jahr 2024 in Deutschland einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag abschlossen, waren knapp zwei Drittel (63,8 %) männlich.