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3. Mai ist Tag der
Pressefreiheit Menschenrechte brauchen Pressefreiheit
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis unterstützt Filmemacher*innen bei
der Durchsetzung der Pressefreiheit | Menschenrechte ohne
Pressefreiheit nicht denkbar
Anlässlich des Internationalen
Tages der Pressefreiheit am 3. Mai weisen die Veranstalter des
Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) erneut eindringlich auf
die herausgehobene Bedeutung von umfassender Meinungs- und
Pressefreiheit hin. Folgt man der grafischen Darstellung der
Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) zur internationalen Lage
der Pressefreiheit, wird deutlich, dass diesbezüglich in einer
zunehmenden Zahl von Ländern eine „schwierige“ oder „sehr ernste
Lage“ erkennbar ist. In Staaten wie den USA, Italien, der Ukraine
oder auch Japan gibt es laut ROG bereits „erkennbare Probleme“.
Bilder von der Verleihung am 07.12.2024 - Foto: Klicker /
pixelio.de

Meinungs- und Pressefreiheit sind essentielle Stützen der Demokratie
und ermöglichen gesellschaftliche Debatten, in die alle Teile der
Bevölkerung eingebunden werden sollen. Die Pressefreiheit stellt
darüber hinaus sicher, dass Medien insbesondere Verstöße und
Verbrechen gegen die Menschenrechte benennen und öffentlich machen
können. Der Veranstalterkreis des DMFP setzt sich seit Gründung 1998
ausdrücklich für die weltweite Achtung und Einhaltung der
Pressefreiheit ein.

Die Filmemacher*innen, die ihre Produktionen zum Wettbewerb
einreichen, können nur dann im Sinne der Demokratie tätig sein, wenn
sie uneingeschränkt recherchieren, die gewonnenen Informationen
prüfen und ihre Arbeit ohne Angst vor Repressionen veröffentlichen
können.
Steffen Kircher, Gesamtkoordinator des DMFP:
„Journalist*innen oder Filmemacher*innen müssen überall auf der Welt
frei arbeiten können. Nur so kann die Demokratie stark und wehrhaft
bleiben. Als Wettbewerbsplattform leisten wir unseren Beitrag, dass
dieses Grundrecht in Deutschland, in Europa und weltweit gestärkt
wird. Der DMFP versteht sich dabei als engagierter Teil einer
vitalen Zivilgesellschaft, der sich dem Schutz von Menschenrechten
und von Menschenrechtsverteidiger*innen verschrieben hat.“
Die Filme, die zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis eingereicht
und prämiert werden, leisten einen wichtigen Beitrag zur politischen
Bildung. Sie unterstützen pädagogische Fachkräfte dabei, jungen
Menschen den Zugang zu Themen wie Menschenrechtsverletzungen, der
Einordung extremistischer Inhalte und der Bedeutung freier
Berichterstattung zu vermitteln. Viele Produktionen werden gezielt
in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt.
Noch bis zum 15. Juni 2026 können Magazinbeiträge, Kurz-
oder Langfilme zu allen Aspekten der Menschenrechte – insbesondere
auch zum Thema politischer Verfolgung/Inhaftierung oder der
Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit eingereicht werden.
In den letzten Jahren wurden den Jurys durchschnittlich knapp 400
Filme vorgelegt. Weitere Informationen:
www.menschenrechts-filmpreis.de
Instagram
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Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein
unabhängiger Medienwettbewerb und wird im Rhythmus von zwei Jahren
vergeben. Der Preis und wird aktuell von 19 Organisationen der
Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den
Trägern gehören Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-,
Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen,
Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen.
Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der
Menschenrechte. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den
Filmwettbewerb. Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger
Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ).
Bund ignoriert Duisburger Forderungen – Gegen die Ausbaupl‰ne
der Autobahn GmbH zur A 59 Die bundeseigene Autobahn
GmbH feiert am Montag im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick
Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des
Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“).
Kein Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB
weiterhin an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich
und Hamborn in Hochlage festh‰lt. Oberbürgermeister Sören Link und
Martin Linne, Beigeordneter für Stadtentwicklung, nehmen im Beisein
der Duisburger Ratsmitglieder vor Ort am Montag, 4. Mai 2026, um
13.30 Uhr im Meidericher Stadtpark (Nähe Bürgermeister-Pütz-Strafle
45, 47137 Duisburg-Mittelmeiderich) Stellung zu den aktuellen
Ausbauplänen der AdB.
Ablehnung auch
des Deckblattentwurfs Die Stadt Duisburg hält an ihrer
Rechtsauffassung fest, dass der auch im Deckblattverfahren im Kern
unverändert gebliebene Feststellungsentwurf für den 6-streifigen
Ausbau der A 59 nicht Gegenstand eines abwägungsfehlerfreien
Planfeststellungsbeschlusses sein kann. Die Stadt Duisburg fordert
weiterhin eine abgedeckte Troglage sowohl für Meiderich als auch für
Hamborn.
Dass eine abgedeckte Troglage baufachlich und
richtlinienkonform möglich ist, wurde bereits im Rahmen der
Machbarkeitsuntersuchungen durch Straßen NRW in 2018 positiv
dargelegt. Auch die von der Stadt Duisburg im Frühjahr 2022
erstellte fachtechnische Betrachtung durch das seitens der Stadt
beauftragte Ingenieurbüro hat dies bestätigt.
Die so
gewonnenen Erkenntnisse sind auch in die am 28.09.2023 beschlossene
Einwendung der Stadt Duisburg im Planfeststellungsverfahren
eingeflossen. Ausweislich des aktuellen Deckblattverfahrens hat das
FBA in seinem bisherigen Abwägungsprozess keinen Anlass gesehen, die
städtischen Forderungen nach Führung der ausgebauten A59 durch
Meiderich und Hamborn in abgedeckter Troglage ernsthaft zu
betrachten.
Diese von der AdB vorgelegte und vom FBA
offenkundig nicht beanstandete Vorzugsvariante ist in der nach § 17
Abs. 1 S. 4 FStrG erforderlichen Abwägung aller von dem Vorhaben
berührten öffentlichen und privaten Belange einschließlich der
Umweltverträglichkeit mit so gravierenden Nachteilen gegenüber der
von der Stadt Duisburg geforderten Variante (Überdeckelung der in
Troglage verlaufenden Trasse in Hamborn und Errichtung des
6-streifigen Ausbaus in Tunnellage in Meiderich) verbunden, dass
eine fehlerfreie Planfeststellung des vorgelegten
Feststellungsentwurfs nicht erfolgen kann.
Dies hat die
Stadt Duisburg bereits in ihrer am 28.09.2023 vom Rat beschlossenen
Einwendung im Rahmen eines Trassierungsvariantenvergleichs
dargelegt. Hat schon die AdB bei ihrer Entwurfsplanung nicht
ausreichend berücksichtigt, dass in der straßenrechtlichen
Fachplanung alle von dem Vorhaben berührten öffentlichen und
privaten Belange abwägend zu berücksichtigen sind, so wäre es
nunmehr Aufgabe des FBA gewesen, dieses planerische Defizit zu
monieren
Ranking: In diesen Städten gibt es die
wenigsten Kammerjäger Es gibt immer wieder
Untersuchungen zu den wirklich unterschiedlchsten Themen. Hier
ist von Listflix das Ranking der Kammerjäger einer Großstadt.
Duisburg kommt auf rund zwei Kammerjäger pro 100.000 Haushalte
(2,04). In absoluten Zahlen sind es 5 Kammerjäger.
Rang Stadt Kammerjäger pro 100.000 Haushalte 1 München 0,89 2
Wuppertal 1,66 3 Dresden 1,67 4 Duisburg 2,04 5 Bremen 2,08
6 Mönchengladbach 2,27 7 Halle (Saale) 2,32 8 Rostock 2,50
9 Karlsruhe 2,57 10 Köln 2,77 11 Stuttgart 2,99 12
Bielefeld 3,05 13 Hamburg 3,25 14 Berlin 3,32 15 Wiesbaden
3,47 16 Mülheim an der Ruhr 3,51 17 Mannheim 3,71 18
Magdeburg 3,72 19 Frankfurt am Main 3,88 20 Augsburg 3,92
21 Bochum 4,26 22 Mainz 4,31 23 Essen 4,35 24 Freiburg im
Breisgau 4,39 25 Düsseldorf 4,48 26 Dortmund 4,58 27
Gelsenkirchen 4,65 28 Nürnberg 4,79 29 Darmstadt 4,89 30
Solingen 5,06 31 Saarbrücken 6,39
EU-Mercosur-Interimsabkommen
tritt ab dem 1. Mai vorläufig in Kraft Das
EU-Mercosur-Interimshandelsabkommen tritt morgen, am 1. Mai,
vorläufig in Kraft. Es bringt Unternehmen, Arbeitnehmern und
Bürgerinnen und Bürgern in der EU unmittelbare und greifbare
Vorteile.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
erklärte: „Es hat viel Arbeit gekostet, dieses wegweisende Abkommen
unter Dach und Fach zu bringen; jetzt ist es an der Zeit, die
gleichen Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass
unsere Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen sofort von den
Vorteilen profitieren.
Vom ersten Tag an werden Zölle
gesenkt und neue Marktchancen eröffnet. Das sind gute Nachrichten
für EU-Unternehmen jeder Größe, gute Nachrichten für unsere
Verbraucher und gute Nachrichten für unsere Landwirte, die wertvolle
neue Exportmöglichkeiten erhalten und gleichzeitig in sensiblen
Sektoren umfassend geschützt sind.
Morgen werde ich mit
allen vier Staats- und Regierungschefs des Mercosur sprechen, um
diesen wichtigen Tag zu feiern und erneut zu betonen, dass wir alles
daran setzen müssen, das enorme Potenzial dieses Abkommens
auszuschöpfen. Dies ist ein guter Tag für die Wettbewerbsfähigkeit,
die Widerstandsfähigkeit und die strategische Positionierung Europas
– die Handelsagenda der EU liefert erneut Ergebnisse.“
Stadt Duisburg warnt vor
Waldbrandgefahr und verschärft das Grillverbot Das
trockene Wetter und die frühsommerlichen Temperaturen sollen auch in
den nächsten Tagen anhalten. Dies führt zu einer erhöhten
Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt heute bereits auf Stufe 3
und soll zumindest morgen (Freitag, 1. Mai) die Stufe 4 erreichen.
Das Grillen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 –
der zweithöchsten Stufe – aus Brandschutzgründen generell im
öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen,
untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig
verboten. Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der
Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar.
Die Stadt Duisburg weist ausdrücklich nochmals auf das
bestehende Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis 31.
Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem ein absolutes Grill- und
Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Zuwiderhandlungen können mit
einem Bußgeld geahndet werden.
Verstöße stellen eine
Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu
1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit
bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist
gesetzlich mit 25.000 Euro festgelegt. Weitere Informationen rund um
die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im Stadtgebiet sind online
abrufbar unter:
www.duisburg.de/grillen
Die britische
Fünf-Zentner-Bombe wurde um 19.32 Uhr erfolgreich entschärft und der
Zünder vor Ort gesprengt. Zur Entwarnung ist die
Sirene im Stadtteil Duissern zu hören und die Warnapp NINA
informiert über die Entschärfung. Die Straßensperren und die
Sperrung der Autobahn werden in Kürze aufgehoben. Alle betroffenen
Anwohner können zurück in ihre Häuser und Wohnung.
+++ 4. Update (18.56 Uhr) Die
Entschärfung hat pünktlich um 18.56 Uhr begonnen. 3. Update
(18.39 Uhr) Die Sperrungen der Autobahnen A40 und A3 sind
abgeschlossen. Ortskundige werden weiterhin gebeten den Bereich
weiträumig zu umfahren. 2. Update (18.19 Uhr) Die Straßensperren
wurden pünktlich um 18 Uhr aktiviert. Aktuell werden noch die
Autobahnen A40 und A3 durch die Autobahnpolizei gesperrt. Aktuell
laufen noch letzte Evakuierungsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte.
Erst wenn sich keine Personen mehr in der Zone befinden, kann mit
der Entschärfung begonnen werden.
Ein Aufenthalt in der
Evakuierungszone ist seit 18 Uhr nicht mehr erlaubt. Im
Aufenthaltsraum in der Gesamtschule Mitte sind bisher zwei Personen
eingetroffen.
Uwe Palmroth vom Kampfmittelräumdienst wird
voraussichtlich um 19 Uhr mit seinem Team die Bombe entschärfen.
Nach der Entschärfung wird der Zünder durch den
Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort gesprengt. Es kann in
unmittelbarer Umgebung ein lauter Knall zu hören sein.
Insgesamt sind 51 Einsatzkräfte vom Bürger- und Ordnungsamt, drei
Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie 18 Einsatzkräfte der Polizei im
Dienst. 14 Mitarbeitende der Hilfsorganisation DRK sind ebenfalls im
Einsatz und unterstützen vor Ort. Es werden bisher insgesamt zwei
Krankenfahrten durchgeführt.
1. Update (14.47 Uhr) Die
A40 in Fahrtrichtung Dortmund wird ab dem Kreuz Duisburg und in
Gegenrichtung ab dem Kreuz Kaiserberg, die A3 in Fahrtrichtung
Arnheim wird ab Duisburg-Wedau und in Gegenrichtung ab dem Kreuz
Oberhausen-West gesperrt. Die Autobahnsperrungen greifen ab
voraussichtlich 17.30 Uhr.
Die Informationen an Bewohner des
betroffenen Bereichs zur Evakuierung sind bereits abgeschlossen. Die
DVG setzt ab 17 Uhr einen Shuttle-Bus ein, der bis zur Sperrung der
Evakuierungszone die Haltestelle Ruhrau anfährt und Anwohner zum
Aufenthaltsraum an der Gesamtschule Mitte bringt. Dort übernimmt das
Deutsche Rote Kreuz die Betreuung.
Blindgängerfund
in Duisburg-Duissern: Entschärfung noch heute Bei
Sondierungsarbeiten an der A40 parallel zur Straße „Ruhrdeich“ in
Duisburg-Duissern wurde heute Vormittag eine britische Fünf-Zentner-
Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der
Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Blindgänger noch heute
entschärfen.
Die weiteren Maßnahmen werden derzeit vom
Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr
organisiert. In der Evakuierungszone (Umkreis von 300 Metern um den
Fundort) leben rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner. Ein
Aufenthaltsraum steht ab 17 Uhr in der Gesamtschule Duisburg-Mitte
in Duisburg-Duissern, Eingang Oranienstraße, zur Verfügung.

Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist ab 18 Uhr nicht mehr
gestattet. Voraussichtlich dann greifen auch die Straßensperren rund
um die Evakuierungszone. Die Entschärfung ist voraussichtlich für 19
Uhr geplant. Auch die Autobahnen A3 und A40 müssen am Abend in dem
Bereich gesperrt werden müssen. Betroffen sind zudem eine
Güterbahnlinie der Deutschen Bahn und der Schiffsverkehr auf der
Ruhr.
Aufgrund der Entschärfung und der zeitgleichen
Bauarbeiten am Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug kann es zu
starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ortskundige Autofahrer
werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.
Wichtig: Weitere Informationen und
Updates erfolgen online auf der städtischen Internetseite unter
www.duisburg.de sowie den Social-Media- Kanälen der Stadt Duisburg.
Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter 0203 283-2000
und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313.
Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Informationen
zu Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
gibt es unter www.dvg- duisburg.de
Quartiersmanagements „Stark im Norden“ auf Sommertour mit dem
Lastenrad Die Quartiersmanagements des Projekts „Stark
im Norden“ in Marxloh und Alt-Hamborn sind ab Dienstag, 5. Mai,
wieder mit ihrem mobilen Stadtteilbüro unterwegs. Das Büro – ein
umgebautes Lastenrad – macht im Zuge der „Sommertour“ an
verschiedenen Orten in den beiden Stadtteilen Halt. Ziel ist es, mit
den Menschen ins Gespräch zu kommen und über den aktuellen Stand des
Modellvorhabens „Stark im Norden“ zu informieren.
Von Mai
bis September wird das mobile Stadtteilbüro regelmäßig Station
machen. Mit diesem niedrigschwelligen Format möchten die Teams
Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort erreichen – insbesondere an
Orten, die in den Sommermonaten stark frequentiert sind. Begleitet
wird die „Sommertour“ an manchen Terminen durch Angebote des
Beteiligungsmobils der Stadt Duisburg.

C Eva Baches mit Lastenrad
Um möglichen Sprachbarrieren zu
begegnen, wird auch das Projekt „Bildungsmultiplikatoren – Vorbild
sein“ der Stabsstelle Bildungsbüro eingebunden. Muttersprachliche
Sprachmittler der Duisburger Werkkiste und der AWO-Integration
unterstützen die Gespräche vor Ort.
Die „Sommertour“ startet
am 5. Mai um 14 Uhr vor dem Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.
Der erste Termin der Sommertour in Alt-Hamborn findet am 27. Mai um
15 Uhr vor dem Askania Hochhaus statt. Weitere Stationen sind im
Veranstaltungskalender auf der Website www.du-starkimnorden.de zu
finden.
Stadt Duisburg würdigt sportliche Erfolge
junger Athletinnen und Athleten Zahlreiche junge
Sportlerinnen und Sportler werden am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 15.30
Uhr bei der diesjährigen Jugend-Sportlerehrung im Entdeckerhaus des
Zoo Duisburg für ihre besonderen Erfolge im Jahr 2025 ausgezeichnet.
Geehrt werden die Erfolge der Altersklassen bis zur C-Jugend
bzw. Geburtsjahrgänge 2010 und jünger bei deutschen Meisterschaften
sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Oberbürgermeister Sören
Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses
DuisburgSport, verleihen die Auszeichnungen an die erfolgreichen
Jugendsportler.
LYDIA BENECKE - am 01. Mai 2026 in
der Rheinhausenhalle
Lydia Benecke - „Sadisten: BDSM vs. Verbrechen“
Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die unterschiedlichen
psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexuell
sadistischer Menschen:
Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener Menschen erläutert, die
einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Menschen
ausleben.
Andererseits wird die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen,
kriminell sexuell sadistischen Menschen dargestellt - zu deren
bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.'
Lydia Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche
Erklärungsmodell zur psychologischen Unterscheidung gefährlicher von
ungefährlichen sexuellen Sadisten entwickelt, das in Fachbüchern wie dem
dritten Band der "Schriftenreihe der Gesellschaft für Kriminologie,
Polizei und Recht“ sowie dem Sammelband „Destruktive Sexualität.
Therapie und Risk-Assessment in der Forensischen Psychiatrie“
veröffentlicht wurde.
In ihrem bebilderten Vortrag geht sie Fragen nach wie:
- Was unterscheidet die einen von den anderen sexuell sadistischen
Menschen?
- Welche Bedürfnisse treiben sie an?
- Was macht ihre Persönlichkeit aus?
- Wie gestalten sie ihre Partnerschaften?
Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen
Einblick in die Beziehungsführung zwischen Menschen, die BDSM
praktizieren, gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als
ein einvernehmlicher sexueller Sadist ist.
Tickets und Infos unter:
https://monochromat-booking.ticket.io/qqwapy92/?lang=de
Veranstaltungsort: Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20 - 47226 Duisburg
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Vortrag
Tag der
Städtebauforderung: „Kuhlenwall verbindet“ mit abwechslungsreichem
Kultur- und Familienprogramm Die Stadt Duisburg, das
soziokulturelle Zentrum Stapeltor, das Café K54 und zahlreiche
Akteurinnen und Akteure feiern am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 17 Uhr
rund um den Kuhlenwall in der Innenstadt gemeinsam mit der
Nachbarschaft.
Unter dem Motto „Kuhlenwall verbindet“ steht
anlässlich des Tages der Städtebauförderung dabei nicht nur die
neugestaltete Achse zwischen Innenstadt und Innenhafen im
Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinschaftliche Miteinander.

„Die Veranstaltung lädt alle Duisburgerinnen und Duisburger sowie
alle Interessierten dazu ein, den neuen Kuhlenwall als Ort der
Begegnung, Kultur und Gemeinschaft kennenzulernen. Mit Musik, Kunst,
Gesprächen und gemeinsamen Aktionen soll ein lebendiger,
öffentlicher Raum gefeiert werden, der Innenstadt und Innenhafen
miteinander verbindet“, so Hendrik Trappmann, Leiter des Amtes für
Stadtentwicklung und Projektmanagement.
Besucherinnen und
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Kultur- und
Familienprogramm mit Musik, Mitmachaktionen und Begegnungen für alle
Generationen. Bereits ab 11 Uhr sind alle herzlich zu einem
gemeinsamen Mitbring-Frühstück eingeladen. Neben Kaffee und Kuchen
vom Café K54 und dem Stapelkiosk startet im Anschluss das
vielfältige Tagesprogramm.
Für die musikalische Gestaltung
sorgen drei besondere Acts: Das Live- Musik-Programm startet mit
„BŌYA DIM“ um 13.30 Uhr. Mit atmosphärischem Indie-Pop präsentiert
die Duisburger Band einen tiefgehenden und emotionalen Sound.
Schwebende Gitarrenflächen, mehrstimmige Harmonien und introspektive
Texte schaffen Klangwelten zwischen verträumter Leichtigkeit und
intensiver Emotionalität.
„DJ MARI VAN DUS“ lädt zum
Tanzen ein und verbreitet die passende Frühlingsatmosphäre. Die
Musikproduzentin, DJ und Musikaktivistin brachte sich das DJing
schon früh selbst bei und legte in verschiedenen Clubs ihrer Region
auf. Ihre DJ-Sets sind kraftvoll, genreübergreifend und geprägt von
kreativen Mashups sowie euphorischer Energie.
Den Abschluss
machen um 16 Uhr Seoi Nage. Die Band aus Münster verbindet
1970er-Jahre-Funk mit psychedelischem Rock und cineastischen
Klangwelten zwischen östlichem Kino und italienischem Giallo. Seoi
Nage erschafft einen energiegeladenen Sound voller
Verfolgungsjagden, Spannung und farbenreicher Atmosphäre – ein
musikalisches Erlebnis.
Ein weiteres Highlight des Tages ist
das Figurentheater von Mario Klimek. Mit seinen humorvoll-skurrilen
„Kleinkünstlern am Faden“ verwandelt er Alltagsszenen in
überraschende und interaktive Straßentheatermomente. Seine RoadShow
begeistert seit Jahren Menschen unterschiedlichster Altersgruppen
und bindet das Publikum immer wieder charmant in das Geschehen ein.
Die Aufführungen finden um 12.30 Uhr sowie um 14.30 Uhr
statt. Die offene Druckwerkstatt ist ein regelmäßiges und sehr gut
besuchtes Angebot im Stapeltor. Der Fokus liegt auf Linoldruck, aber
auch andere Techniken stehen zur Verfügung. Alle benötigten
Materialien werden bereitgestellt. Groß und Klein sind mit oder ohne
Erfahrung willkommen, um zu experimentieren und die eigenen Ideen
zum Leben zu erwecken.
Darüber hinaus
bietet das Spielmobil vom BDKJ verschiedene Spielgeräte für Kinder
und Jugendliche an, und im neuen Lesegarten des Kuhlenwalls laden
Bücher zum Entspannen und Verweilen ein. Der Eintritt ist frei.
Die Umgestaltung des Kuhlenwalls als zentrale Verbindung
zwischen der Königstraße und dem Innenhafen ist eine Maßnahme aus
dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt (IHI) aus dem Jahr
2013. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens wurde der Entwurf des
Büros POLA Landschaftsarchitekten mit dem ersten Preis ausgezeichnet
und konnte mithilfe von Städtebaufördermitteln umgesetzt werden.
Erste Planungen vom 15. April 2010 in der
Bezitrksvertretung Mitte:
Planungen im Bereich Köhnenstraße,
Schäferturm. Kuhlenwall und Kuhlenwall-Karree
Tagesordnungspunkt 3 einstimmig

Die Baukosten für die gesamte
Baumaßnahme bleiben unverändert. Die Mittel stehen zur
Verfügung. Die Sparkasse Duisburg übernimmt die Umgestaltung
im Bereich des Kuhlenwall-Karrees. Hierzu wird eine
entsprechende vertragliche Regelung getroffen. Grund der Änderung ist die Optimierung
der verkehrlichen und der städtebaulichen Situation im
Bereich des Kuhlenwall-Karrees. Eine maßgebliche Verbindungsachse
zwischen der Fußgängerzone Königstraße und dem Innenhafen
ist nach dem Masterplan von Lord Norman Foster die
Wallanbindung über den Kuhlenwall und Springwall.
Durch die Umgestaltung des
Sparkassengebäudes mit Außengastronomie erfährt dieser
Bereich eine städtebauliche Aufwertung. Ziel der Freiflächenumgestaltung ist
eine Intensivierung der städtebaulichen Verbindung zwischen
Innenstadt und lnnenhafen im Vorgriff auf die im Masterplan
Innenstadt vorgesehene Verknüpfung der Königstraße mit dem
Innenhafen über den Kuhlenwall. Die Verlagerung des
Kraftfahrzeugverkehrs ermöglicht mehr städtisches und
attraktives Leben auf dieser Fläche und schafft gleichzeitig
eine bessere Verzahnung zur Fußgängeranbindung in den
Innenhafen und zum Baudenkmal Schäferturm.
Planung
Neue Verkehrsführung
Die Anbindung der Königstraße an die
Köhnenstraße wird vom Kuhlenwall an die Obermauerstraße verlegt. Die
Obermauerstraße wird für beide Fahrtrichtungen geöffnet und
die Fahrbahn des Kuhlenwalls vollständig dem Platz vor dem
Kuhlenwall-Karree zugeschlagen. Der Abschnitt der Obermauerstraße von
Höhe Schäferturm bis zur Einmündung Gutenbergstraße wird
durch Rampen auf das Niveau des neu geschaffenen Platzes
angehoben. Dieser Abschnitt wird als verkehrsberuhigter
Bereich ausgeschildert.
Durch die neue Verkehrsführung ergibt
sich eine verbesserte Verkehrsabwicklung für den Radverkehr
entlang der Stadtmauer zum Innenhafen. Die Anbindung für den
motorisierten Verkehr an das Quartier ändert sich nur
geringfügig. Darüber hinaus wird die Leistungsfähigkeit
gegenüber der ursprünglichen Planung (DS 08-1905)
gesteigert, da für Pkw für die Fahrbeziehung von Ost nach
Süd auf der Gutenbergstraße eine kurze Linksabbiegespur mit zwei
Aufstellplätzen angeboten werden kann.
Fußgänger und Radverkehr
Ein Schlüsselelement des Masterplans ist
die Aufwertung der historischen Wallanlagen entlang der
ehemaligen Stadtmauer. Hier sollen durch Wasserelemente,
Baufelder und Begrünung die alten Grenzen der Altstadt für
Fuß- und Radfahrer wieder erlebbar werden. Es soll eine durchgängige
multifunktionale grüne Fuß- und Radwegeachse geschaffen
werden. Auf dieser Achse wird eine nach dem
Standard des Landesradverkehrsnetzes für den Alltagsverkehr beschilderte kommunale
Route geschaffen. Ebenso verläuft die für den Freizeitverkehr beschilderte
Niederrheinroute über Kuhlen- und Springwall.
Durch die neue Verkehrsführung wird sich
die Verkehrsabwicklung für den Radverkehr auf den Radrouten
entlang der Stadtmauer zum Innenhafen noch weiter
verbessern. Zusätzlich wird durch die Markierung von
durchgängigen Radfurten in den Knotenpunkten die
Aufmerksamkeit auf den Radverkehr erhöht werden. Zur Verbesserung der fußläufigen
Verbindung zum Innenhafen und zur Erhöhung der
Verkehrssicherheit für Fußgänger wird eine zusätzliche
Mittelinsel im Bereich des neuen Sparkassenvorplatzes zum
Rabbiner-Neumark-Weg hin angelegt.
Und am 17. August
2011: Umbau des
Kuhlenwall-Karrees abgeschlossen

Die Eröffnung ist angesagt


So hatten wir am
Duisburg, 20. August 2009 geschrieben:
Es ist etwas in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit
nagte optisch am so genannten Kuhlenwall-Karree, das so
etwas wie den "Charme" der 70er Jahre versprüht. Das
Verwaltungsgebäude der Duisburger Sparkasse zwischen den
Straßen Kuhlenwall, Köhnenstraße, Am Mühlenberg und Am
Burgacker, stammt aus dem Jahre 1976. Sowohl die Fassade als
auch die technische Ausstattung entsprechen nicht mehr dem
aktuelle Stand der Technik. Der Verwaltungsrat hat am 23.
Januar 2009 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und die
Kernsanierung des Gebäudekomplexes für rund 24 Millionen
Euro beschlossen.
Und:
NEULAND. Fensterbild für die
Sparkasse DuisburgNEULAND. Fensterbild für die
Sparkasse Duisburg
Kuhlenwall 20, 8. Etage: Vom Dach
des revitalisierten Gebäudes schweift der Blick über
Duisburg, die Sonne scheint, der Himmel ist milchig blau.
Die Häuser, auch die ganz in der Nähe, wirken von oben
winzig. In der Ferne die Duisburger Wahrzeichen, Rathaus,
Salvatorkirche, Five Boats, Stadtwerke-Turm...

Kuhlenwall 20, auf dem frisch sanierten Vorplatz flanieren
Menschen und staunen über ein 16 Meter langes
„Schau-Fenster“, das seinem Namen Ehre macht. Statt in das
neue Kuhlenwall-Karree der Sparkasse hineinschauen zu
können, fällt der Blick auf eben jenes Panorama, das sich
dem Betrachter vom Dach des Gebäudes bietet, nur
spiegelverkehrt. Die Aussicht spiegelt sich in der Scheibe.
Aber nur scheinbar. Tatsächlich sieht der Betrachter ein
Foto, doch dieses Abbild wird überlagert vom Spiegelbild
eben jener Gebäude, die das Kuhlenwall-Karree umgeben.
Realität und Abbild durchdringen sich.
Das reale
Spiegelbild überlagert das „künstliche“ Abbild. Dabei
erscheint der reale, gespiegelte Rathausturm viel größer als
der abgebildete. Das gesamte Duisburg-Panorama gerät zur
Puppenstube im Spiegel dessen, was es darstellt. Mitten drin
der Passant, der sich im Betrachten spiegelt – klein im
Verhältnis zum gespiegelten Rathausturm, groß im Verhältnis
zum abgebildeten.

Mit Einsetzen der Dämmerung verschwindet das Spiegelbild,
das Abbild erglüht und behauptet seine eigene Realität –
ähnlich einem Kirchenfenster, das erst bei Nacht seine
Wirkung nach außen entfaltet.
Interne
Veranstaltung: geänderte Öffnungszeit im DVG-Kundencenter
Das Kundencenter der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bleibt am Donnerstag, 7. Mai,
von 10.15 bis 15 Uhr, aufgrund einer internen Veranstaltung
geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist wie sonst
auch von montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.
MSV Duisburg – Energie Cottbus: DVG setzt
zusätzliche Busse ein Für Gäste des
Fußballspiels MSV Duisburg gegen Energie Cottbus am Sonntag,
3. Mai, um 13.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt
die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie
945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV
Arena: · ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 11.36,
11.46, 11.56 Uhr · ab „Bergstraße“ um 11.41, 11.51 und
12.01 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 11.45 bis 12.10 Uhr
alle fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.20
und 12.35 Uhr · ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.28
bis 11.53 Uhr alle fünf Minuten · ab „Hauptbahnhof“
(Verknüpfungshalle) ab 10.45 bis 12.05 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.03 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt
bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die
Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte
kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Moritz Bleif ist
Klimaschutzmanager bei der evangelischen Kirche
Duisburg, 30. April 2026 - Der Evangelische Kirchenkreis
Duisburg hat sein Anfang April einen Klimaschutzmanager.
2022 hatte das Kirchenparlament die Einrichtung der
Stelle beschlossen, nachdem der Antrag auf staatliche
Förderung erfolgreich war, konnte eine entsprechende
Stelle ausgeschrieben werden.
Bekommen hat sie
nun Moritz Bleif, der Nachhaltigkeitswissenschaften im
Master studierte, der berufliche Erfahrungen in einer
Unternehmensberatung für Nachhaltigkeit, als
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag NRW und als
Klimaschutzmanager bei einem Telekommunikationskonzern
sammeln konnte.
Kern seiner Tätigkeit ist die
Erstellung eines sogenannten „Integrierten
Klimaschutzkonzeptes“ für den Evangelischen Kirchenkreis
Duisburg und seine elf Gemeinden. Moritz Bleif freut
sich, sie mit Kräften zu unterstützen, Konzepte zu
erstellen, Begehungen zu machen und - „nicht
unwesentlich“ ergänzt er im Halbsatz – „finanzielle
Einsparpotenziale offenzulegen, weil die meisten
energetischen Maßnahmen sich selbst wieder amortisieren.“
Teil des Klimaschutzkonzeptes ist eine CO2-Bilanz,
für die Moritz Bleif eine Datenbasis zusammenstellt.
„Hierbei kriege ich von allen Stellen sehr interessierte
und hilfreiche Unterstützung“ sagt der 32-jährige nach
wenigen Wochen Tätigkeit zufrieden.
„Klimaschutzmanagement ist eine kommunikative und
kooperative Aufgabe. Ich arbeite u.a. mit dem
Immobilien-Team der Verwaltung zusammen und begleite
Neubauten und Sanierungen, hier erhalte ich viele
wichtige Daten zum Gebäudestand, Energieverbräuchen etc.
Daten zum Mobilitätsverhalten kommen oft direkt von
Akteuren vor Ort oder berechne ich anhand von Rechnungen,
dann in Zusammenarbeit mit der Buchhaltung.“
Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) hat vor drei
Jahren beschlossen, ab 2035 nur noch Gebäude zu
betreiben, die netto treibhausgasneutral sind. Um dieses
Ziel der Treibhausgasneutralität zu erreichen, müssen
alle Ebenen der Landeskirche - auch der Duisburger
Kirchenkreis und die Gemeinden - eine
Gebäudebedarfsplanung durchführen.
„Jede
Gemeinde, die gerade ein Gebäude energetisch saniert,
wirkt jetzt schon aktiv am Klimaschutz mit“ sagt Moritz
Bleif und weiß: Der Gebäudesektor ist zentral für die
Erreichung der kirchlichen Klimaschutzziele. Das
Klimaschutzkonzept der EKiR bemisst, dass etwa 80% der
kirchlichen Emissionen im Gebäudesektor entstehen.
„Dies ist einerseits eine gewaltige Aufgabe,
andererseits fangen wir hier nicht bei null an“ stellt
Moritz Bleif fest: „In meinen ersten Wochen habe ich z.B.
Neubaupläne für KiTas gesehen, die schon mit einer
kompletten Photovoltaikanlage auf dem Dach planen.
Verschiedenste Gebäude verfügen jetzt schon über
klimafreundliche Heizungen. Im Bereich
Öko-Faire-Soziale-Beschaffung ist die Kirche seit langem
Vorreiter.“
„Neben sozialen Fragen waren die
allerersten politischen Themen, die mich überhaupt
umtrieben Umwelt- und Klimaschutz“... Moritz Bleif
überlegt... da muss er etwa 16 Jahre alt gewesen sein.
Das Engagement für diese Themen wurde dann ein roter
Faden in seinem Lebenslauf. Wertvolle Anregungen hat ihm
neben aller beruflicher Ausbildung der einjährige
Aufenthalt in Bhutan gegeben.
„Bhutan war für mich
nicht nur ein Einblick in eine faszinierende Kultur,
sondern biografisch eine Antwort auf die Frage, wie
andere Gesellschaften weltweit mit der Klimakrise
umgehen.“ Staatsräson dort sei nicht primär das
Wirtschaftswachstum, sondern das sogenannte
„BruttonationalGLÜCK“. Themen wie Bildung, Gesundheit und
Kultur stehen als Fragen des Lebensstandards
gleichberechtigt neben materiellen. Und eben Umwelt- und
Klimaschutz.
„Gelingender Umwelt- und
Klimaschutz“, bemerkt Moritz Bleif, „ist mit dem Motiv
'Bewahrung der Schöpfung' im Christlichen Glauben sehr
anschlussfähig.“

Moritz Bleif, den
Klimaschutzmanager im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg. (Foto:
Rolf Schotsch)
Gospel Songs zum Mitsingen und Zuhören
in der Hochfelder Pauluskirche Am Sonntag 10. Mai
singt der Chor „Praise Together“ in der Pauluskirche Duisburg
Hochfeld, Wanheimer Straße 80, um 18 Uhr zum Hören aber auch
Mitsingen von modernen und bekannten Gospel Songs. Sie alle handeln
von Freiheit und Zuversicht und passen so zu dem bewusst gewählten
Konzertdatum in der Nähe zum 8. Mai.
Sören Asmus, der den
Abend moderiert und von Befreiung und Freiheit teilen sprechen wird,
sieht gute Gründe, von Freiheit zu singen: „Deutschlang wurde
befreit, dass wir heute in Freiheit leben war ein Geschenk und
etwas, das wir selbst bewahren müssen“ sagt der Pfarrer im
Dialogreferat des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Er, der
Chor und die Gemeinde laden herzlich zu dem Konzert ein.
Der Eintritt ist frei. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Chor „Praise Togethter“ (Foto: Michael Rogalla).
Durchblicke-Gottesdienst zum Thema „From a distance“
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den
nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier
herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich,
Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 10. Mai 2026 um 18 Uhr angeregt
von dem Lied von Bette Middler „From a distance“ um die Frage, ob
Gott wie es im Text heißt die Menschen aus einem gewissen Abstand
sieht.
Dazu gibt es wieder viel Musik, biblische Texte und
Impulse. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei
Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben.
Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum
Gottesdienstformat gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de/durchblicke.
Meidericher
Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische
Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8.
Dort warten am Dienstag, 9. Mai um 19 Uhr alte Klassiker und neue
Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene
Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele
- mit, die mit anderen ausprobiert werden können.
Getränke
und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin
gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum
geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Importpreise im März 2026: +2,3 % gegenüber März 2025 Stärkster
Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit
Dezember 2022
Importpreise März 2026 +2,3 % zum Vorjahresmonat
+3,6 % zum Vormonat Exportpreise März 2026 +1,5 % zum
Vorjahresmonat +1,1 % zum Vormonat
Die Importpreise waren im März 2026 um 2,3 % höher als im
März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem
Vorjahresmonat seit Februar 2025 (+3,6 % gegenüber Februar 2024). Im
Februar 2026 und Januar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber
den Vorjahresmonaten jeweils bei -2,3 % gelegen.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die
Einfuhrpreise im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 3,6 %. Einen
stärkeren Anstieg im Vormonatsvergleich hatte es zuletzt im März
2022 gegeben (+5,4 % gegenüber Februar 2022), als die Importpreise
für Energie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sprunghaft
gestiegen waren.

Die Exportpreise waren im März
2026 um 1,5 % höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg
gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2025 (+2,0 % gegenüber März
2024). Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem
Vorjahresmonat bei -0,1 % gelegen, im Januar 2026 bei +0,2 %.
Gegenüber Februar 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 1,1 %. Zuletzt
waren sie im August 2022 stärker gegenüber dem Vormonat gestiegen
(+1,6 % gegenüber Juli 2022).
Hohe Preisanstiege für
importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im
März 2026 gegenüber März 2025 hatte der Anstieg der Preise für
Vorleistungsgüter mit +4,1 % (+1,2 % gegenüber Februar 2026) und für
Energie mit +13,2 % (+33,6 % gegenüber Februar 2026). Stärker
gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für
Energie zuletzt im Dezember 2022 (+16,7 % gegenüber Dezember 2021).
Im Vormonatsvergleich stiegen die Importpreise für Energie im März
2026 sogar stärker als je zuvor seit Beginn der Zeitreihe im Jahr
1995.
Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere
Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +25,8 % deutlich teurer
als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit
+58,4 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und
Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von März 2025 (+7,8
%). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im
Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im
Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+10,1 %).
Noch
stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl- und
Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im
Vorjahresvergleich konnte der Preisrückgang bei Erdgas (-8,6 %) und
Steinkohle (-1,5 %) die Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen
(+41,6 %) und Erdöl (+24,6 %) nicht ausgleichen. Auch Strom war im
Vorjahresvergleich teurer (+4,4 %). Im Vormonatsvergleich
gegenüber Februar 2026 wurden alle Energieträger teurer:
Mineralölerzeugnisse um 48,6 % (darunter insbesondere
Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +94,7 %), Erdöl um 45,9 %,
Erdgas um 19,6 %, Steinkohle um 8,5 % und elektrischer Strom um 2,9
%.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die
Importpreise im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 %
(+0,8 % gegenüber Februar 2026). Lässt man nur Erdöl und
Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 0,6 %
über dem Stand von März 2025 (+1,4 % gegenüber Februar 2026).
Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im
Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 0,6 % gegenüber März 2025 und
um 0,5 % gegenüber Februar 2026. Bei importierten
landwirtschaftlichen Gütern und Konsumgütern Preissenkungen
gegenüber dem Vorjahr, aber Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat
Importierte landwirtschaftliche Güter waren im März 2026 im
Durchschnitt um 6,2 % billiger als im Vorjahresmonat (+1,2 %
gegenüber Februar 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 57,8 % unter
denen von März 2025 und 19,4 % unter denen von Februar 2026.
Rohkaffeeimporte waren 14,4 % preiswerter als vor einem Jahr und 2,5
% preiswerter als im Vormonat.
Lebende Schweine waren mit
-8,7 % ebenfalls günstiger als im März 2025, wurden aber mit +26,7 %
im Vormonatsvergleich deutlich teurer. Für importiertes Getreide
wurde im März 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im März 2025 (-7,5
%), es kostete aber 0,5 % mehr als im Februar 2026. Dagegen waren
insbesondere Tomaten im Vorjahres- wie auch im Vormonatsvergleich
deutlich teurer (+18,4 % gegenüber März 2025 und +31,6 % gegenüber
Februar 2026).
Importierte Konsumgüter (Ge- und
Verbrauchsgüter) waren im März 2026 um 1,9 % preiswerter als im
Vorjahr (+0,7 % gegenüber Februar 2026). Die Preise für
Gebrauchsgüter lagen 1,1 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,8 %
gegenüber Februar 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich
2,1 % billiger (+0,7 % gegenüber Februar 2026).
Für
Nahrungsmittel allgemein musste 4,3 % weniger bezahlt werden als im
März 2025 (+0,4 % gegenüber Februar 2026). Preisrückgänge gab es
unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-55,9 %),
Frucht- und Gemüsesäften (-28,4 %), Milch und Milcherzeugnissen
(-14,4 %) sowie Schweinefleisch (-8,1 %). Teurer als im März 2025
waren vor allem geschälte Haselnüsse (+44,1 %), Rindfleisch (+15,3
%) und Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert) mit +11,8 %.
Vorleistungsgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Exportpreise
im Vorjahresvergleich Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der
Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am
Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate.
Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 2,2 % über denen
von März 2025 und 0,7 % über denen von Februar 2026. Bei
Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,1 % über dem von März 2025
(+0,3 % gegenüber Februar 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen
fast 75 % der ausgeführten Waren ab.
Auch bei den
Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die
Preise für Energieexporte lagen um 9,4 % über denen von März 2025
und um 25,7 % über denen von Februar 2026. Wie bei der Einfuhr
konnte der Rückgang der Erdgaspreise um 15,4 % (aber +11,9 %
gegenüber Februar 2026) die Preissteigerungen bei
Mineralölerzeugnissen (+36,4 % gegenüber März 2025 und +44,1 %
gegenüber Februar 2026) nicht ausgleichen. Darunter waren Exporte
von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 94,4 % teurer als im Vorjahr
und 103,9 % teurer als im Vormonat.
Landwirtschaftliche Güter
wurden 5,9 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber
Februar 2026 stiegen die Preise hier aber um 1,7 %.
Auch
Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im März
2025 (-0,3 % gegenüber März 2025, aber +0,3 % gegenüber Februar
2026). Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter dem
Preisniveau von März 2025 lagen (+0,3 % gegenüber Februar 2026),
waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,5 % höher als im
Vorjahresmonat (0,0 % gegenüber Februar 2026). Bei den exportierten
Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel
(-4,8 % gegenüber März 2025, aber +0,2 % gegenüber Februar 2026).
Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter,
Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -37,1 % deutlich niedriger
als im März 2025 (-8,4 % gegenüber Februar 2026). Auch Milch und
Milcherzeugnisse waren mit -12,1 % im Durchschnitt deutlich billiger
als vor einem Jahr (+0,2 % gegenüber Februar 2026), darunter
besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,9 %
gegenüber März 2025 (+2,3 % gegenüber Februar 2026).
Dagegen
wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 22,3 %
höheren Preisen exportiert als im März 2025 (+4,5 % gegenüber
Februar 2026).
Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne
Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der
Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten
Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland
einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle
fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.
NRW: Durchschnittlich besuchen 23,9 Schülerinnen und Schüler
eine Grundschulklasse * Klassengröße an Grundschulen
auf Ebene der Städte und Gemeinden schwankt im Mittel zwischen 19,0
und 26,4 Kindern * Gesamtschulen und Gymnasien haben
durchschnittlich die größten Klassen * 12,7 Schülerinnen und Schüler
je Vollzeitlehrereinheit an den allgemeinbildenden Schulen
Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 728.650
Schülerinnen und Schüler eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen.
Diese Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf 30.460
Grundschulklassen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, besuchen
damit durchschnittlich 23,9 Schülerinnen und Schüler eine
Grundschulklasse. Diese sogenannte Klassenfrequenz an Grundschulen
ist genauso hoch wie die Klassenfrequenz an den allgemeinbildenden
Schulen in NRW zusammen.

Durchschnittlich kleinste Grundschulklassen in
Hallenberg – größte in Weeze Mit durchschnittlich 19,0
Schülerinnen und Schülern in den Grundschulklassen ist die
Klassenfrequenz auf Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden
in Hallenberg im Hochsauerlandkreis am niedrigsten. Es folgen Büren
im Kreis Paderborn mit 19,6 und Kall im Kreis Euskirchen mit 19,8
Kindern je Klasse.
Die landesweit größten Klassen an
Grundschulen gibt es in Weeze im Kreis Kleve mit durchschnittlich
26,4 Schülerinnen und Schülern, gefolgt von Moers im Kreis Wesel und
Schalksmühle im Märkischen Kreis mit jeweils 26,2 Schülerinnen und
Schülern und Kaarst im Rhein-Kreis Neuss mit 26,1 Kindern.
Unter den kreisfreien Städten gibt es in Köln, Bonn, Münster und
Bielefeld durchschnittlich die kleinsten Klassen an Grundschulen.
Diese 4 Städte sind die einzigen kreisfreien Städte, die unter dem
landesweiten Durchschnitt von 23,9 liegen. Die restlichen 18
kreisfreien Städte weisen eine höhere Klassenfrequenz als der
landesweite Durchschnitt auf. Die größten Grundschulklassen gibt
es in Essen mit durchschnittlich 26,0 Kindern pro Grundschulklasse
gefolgt von Mönchengladbach mit 25,9 und Herne mit 25,7.
Höchste Klassenfrequenz an Gesamtschulen und Gymnasien Auf
Landesebene sind zwischen den einzelnen allgemeinbildenden
Schulformen Unterschiede hinsichtlich der Klassenfrequenz zu
beobachten. Die höchste Klassenfrequenz gibt es an den Gesamtschulen
und den Gymnasien. Hier besuchen durchschnittlich 27,1 Schülerinnen
und Schüler eine Klasse. An der Schulform Förderschule
Realschule/Gymnasium sind die Klassen mit durchschnittlich 11,2
Schülerinnen und Schülern am kleinsten.
NRW:
Bauproduktion im Februar um 6,2 % gesunken *
NRW-Bauproduktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 %
gesunken * Rückgänge der Bauproduktion in allen Bausparten des
Hoch- und Tiefbaus * Anstieg im Februar 2026 um 12,2 % gegenüber
dem Monatsergebnis 2019
Die Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 real
(kalender-/preisbereinigt) um 6,2 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im
Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % niedriger als im Februar
2025.

Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für Februar
2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der
Bauproduktion: Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat
erzielte der öffentliche Hochbau (–17,3 %), gefolgt vom Wohnungsbau
(–-11,4 %) und dem gewerblichen und industriellen Hochbau (– 4,4 %).

Innerhalb des Tiefbaus konnten im Februar 2026
ebenfalls durchweg negative Entwicklungen der Bauproduktion in den
einzelnen Bausparten beobachtet werden: Im Straßenbau war ein
Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren
Vorjahresmonat zu konstatieren (–2,4 %).
Im gewerblichen und
industriellen Tiefbau (–3,7 %) sowie im sonstigen öffentlichen
Tiefbau (–3,7 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im
Februar 2025. Für Februar 2026 ermittelten die Statistiker im
Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen
kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im
Bauhauptgewerbe (+12,2 %).
Sowohl im Hochbau (+2,1 %) als auch im
Tiefbau (+24,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Februar
2019. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zwei
Monate des Jahres 2026 war um 5,2 % niedriger als in der
entsprechenden Vergleichsperiode 2025.
Kommunalhaushalte im freien Fall
– Duisburg hält dagegen Bundesweit verzeichnen
Kommunen ein Finanzierungsdefizit in neuer Rekordhöhe –es belief
sich im Jahr 2025 auf rund 31,9 Mrd. Euro. Für ganz Deutschland
gerechnet sind das 382 Euro je Einwohner. Die Gründe dafür sind
vielfältig: Zusätzlich zu sinkenden Steuereinnahmen treiben
insbesondere steigende Sozialabgaben die Kommunen immer tiefer in
die roten Zahlen.
Auch im Jahresabschluss der Stadt Duisburg
stehen deutlich höhere Ausgaben als Einnahmen: Das Defizit liegt bei
rund 132 Mio. Euro. Das sind 261 Euro je Duisburgerin und
Duisburger. Damit hat sich das Ergebnis innerhalb eines Jahres
gegenüber 2024 um zirka 160 Mio. Euro verschlechtert.
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack hat deswegen bereits
frühzeitig im abgelaufenen Haushaltsjahr restriktive
Bewirtschaftungsregeln erlassen. Nach aktuellen Prognosen ist mit
einem weiter steigenden Fehlbetrag für das Jahr 2026 zu rechnen – in
einer Größenordnung von rund 280 Mio. Euro.
Nach dem
kommunalen Haushaltsrecht sind Jahresfehlbeträge bis spätestens Ende
2037 wieder auszugleichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die
Verwaltung dem Duisburger Stadtrat zusammen mit dem Haushaltsplan
2027 den Entwurf eines Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) vorlegen.
Das Konzept soll dazu beitragen, die Jahresfehlbeträge
sukzessive abzubauen und zu einer geordneten Haushaltswirtschaft
zurückzukehren. Erreicht werden soll das durch Einsparungen bei
Sach- und Personalkosten, durch steigende Einnahmen und
Konsolidierungsbeiträge der städtischen Tochterunternehmen.
„Bis zum Ende des zehnjährigen Konsolidierungszeitraums wollen wir
350 Mio. Euro einsparen. Dafür müssen wir prüfen, wie wir unsere
Aufgaben effizienter erfüllen können. Dazu gehört, dass wir die
Chancen der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz konsequent
nutzen, um Prozesse einfacher, schneller und wirtschaftlicher zu
machen“, sagt Martin Murrack.
„Auf Dauer werden die
kommunalen Finanzen nur dann wieder stabil, wenn auch endlich Bund
und Land Verantwortung übernehmen. Das bedeutet, dass Städte und
Gemeinden für ihre wachsenden Aufgaben auch die nötigen finanziellen
Mittel bekommen müssen. Duisburg kann das nach Jahrzehnten der
Konsolidierung nicht allein leisten.“
Entwarnung am kleinen
Toeppersee: Wasserqualität wieder unbedenklich Nach
einer erneuten Überprüfung des Wassers im kleinen Toeppersee, auch
als Tegge bekannt, können die Wirtschaftsbetriebe Duisburg nun
Entwarnung geben. Die gemessene Cyanobakterienkonzentration liegt
wieder im unbedenklichen Bereich.
Damit besteht aktuell
keine gesundheitliche Gefährdung mehr für Menschen oder Tiere. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg hatten Mitte April vorsorglich vor
einem erhöhten Vorkommen von Cyanobakterien (Blaualgen) gewarnt.
Durch die nun vorliegenden aktuellen Messergebnisse kann diese
Warnung aufgehoben werden. Die Wasserqualität wird weiterhin
regelmäßig kontrolliert, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu
erkennen.
Deich in Homberg wird vorübergehend
gesperrt Der Deich in Duisburg-Homberg muss in der
Zeit von Montag, 4. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 17. Juli,
vorübergehend gesperrt werden. Grund hierfür sind vorbereitende
Arbeiten im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung des
Deichabschnitts. An den Zugängen zum Deich wird entsprechend auf die
Sperrung und mögliche Ausweichstrecken hingewiesen.
Hintergrund der Arbeiten ist die notwendige Sanierung des
Rheindeichs in Homberg. Untersuchungen haben bereits 2018 ergeben,
dass der rund 100 Jahre alte Deich in Teilbereichen nicht mehr den
heutigen technischen Anforderungen entspricht. Die Stadt Duisburg
hat daraufhin die umfassende Sanierung beschlossen. Die rechtliche
Grundlage hierfür wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss der
Bezirksregierung Düsseldorf im Frühjahr 2024 geschaffen.
Ein erster Bauabschnitt wurde bereits ab 2024 umgesetzt und hat
die Hochwassersicherheit in diesem Bereich deutlich verbessert. Der
nächste Bauabschnitt soll nach aktuellem Stand in den Jahren 2028
bis 2030 folgen. Mit seinem Abschluss soll der Deich wieder einen
dauerhaft verlässlichen Hochwasserschutz gewährleisten.
Eine besondere Herausforderung für die Gesamtmaßnahme stellt die
Kampfmittelbelastung aus dem Zweiten Weltkrieg dar. Im nun
betroffenen Abschnitt finden daher im Vorfeld der geplanten
Bauarbeiten umfangreiche Kampfmitteluntersuchungen durch den
Kampfmittelbeseitigungsdienst statt.
Aus Sicherheitsgründen
ist es erforderlich, den Deich während dieser Arbeiten zu sperren.
Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Wege zunächst
provisorisch wiederhergestellt, bevor weitere vorbereitende Arbeiten
für die geplante Dichtwand erfolgen.
DMB-Vorstand
Tenbieg zum Haushalt 2027: „Eckwerte sind falsche Weichenstellung
für den Mittelstand“ Der Deutsche Mittelstands-Bund
(DMB) sieht in den beschlossenen Eckwerten zum Bundeshaushalt 2027
einen falschen Kurs für den Mittelstand. Statt steigender Ausgaben
und weiterer Schulden wären konsequente Einsparungen und mehr
Haushaltsdisziplin notwendig gewesen.
Marc S. Tenbieg,
geschäftsführender Vorstand des DMB, erklärt dazu: „Der Rahmen für
den Haushalt 2027 ist eine gänzlich falsche Weichenstellung: Statt
konsequenter Einsparungen und Haushaltsdisziplin plant die
Bundesregierung steigende Ausgaben und weitere Schulden. Die
Koalition müsste stattdessen dringend haushaltspolitische Freiräume
schaffen, damit der Mittelstand investieren und Arbeitsplätze
sichern kann.
Nur so können wir Steuereinnahmen langfristig
sichern und unseren Wohlstand bewahren. Die angekündigten
Einsparungen, beispielsweise im Gesundheitssystem, schließen die
Haushaltslücken nicht einmal ansatzweise. Vielmehr werden die
angespannte konjunkturelle Lage und der demografische Wandel ohne
ein ausreichend erkennbares strategisches Konzept ignoriert.
Deutschland braucht mehr denn je weitreichende Strukturreformen
statt eines Festhaltens am Status quo. Ziel muss es sein, den in
massive Bedrängnis geratenen Mittelstand vor hohen Kosten und
weiterer Unsicherheit zu schützen. Allein mit schuldenfinanzierten
Investitionen wird die wirtschaftliche Erholung nicht gelingen.“
Nationale Maritime Konferenz kommt nach Duisburg - IHK:
Starkes Signal für den Standort Die Nationale Maritime
Konferenz kommt 2028 nach Duisburg. Morgen spricht dazu
NRW-Ministerpräsident Wüst auf der diesjährigen Konferenz in Emden.
Maritime Wirtschaft, Binnenschifffahrt und Häfen sind für
Nordrhein-Westfalen ein zentraler Standortfaktor. Gerade für
Duisburg mit dem größten Binnenhafen der Welt. Dass die
Bundesregierung dem Hafenland mehr Aufmerksamkeit schenkt, freut die
Niederrheinische IHK. Präsident Werner Schaurte-Küppers (Foto
Niederrheinische IHK)betont:
 „Das ist ein starkes
Signal für unseren Standort an Rhein und Ruhr. Wir sind
Logistik-Drehscheibe für West-Europa, und in Duisburg ist der größte
Binnenhafen der Welt. Die Nationale Maritime Konferenz gibt unserer
Region die Chance, auf unsere Potenziale aufmerksam zu machen.
Zugleich verpflichtet uns das Event, mehr für den Erhalt und Ausbau
der Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen zu tun.“
Wichtigstes Branchentreffen Die Nationale Maritime Konferenz der
Bundesregierung gilt als eines der wichtigsten Branchentreffen
Deutschlands. Sie bringt Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
zusammen. Themen wie globale Lieferketten, Versorgungssicherheit,
Infrastruktur und geopolitische Risiken stehen im Mittelpunkt.
Die IHK hatte bereits 2011 zusammen mit der Landesregierung
gefordert, die Konferenz ins Hinterland zu holen. Forschung,
Industrie und Schifffahrt arbeiten hier seit Jahren an der Zukunft
der maritimen Logistikketten. Der aktuelle Schritt zeigt, dass die
Bundesregierung NRW als wichtigen Knotenpunkt für Industrie und
internationale Warenströme sieht.
Rund 190 angehende
Lehrkräfte im Duisburger Rathaus vereidigt Rund 190
angehende Lehrkräfte sind heute im Duisburger Rathaus feierlich
vereidigt worden. Im Ratssaal machten sie damit einen wichtigen
Schritt in ihre berufliche Zukunft. Ab Mai beginnen sie dann ihren
Vorbereitungsdienst an Gymnasien, Gesamt- und Grundschulen in
Duisburg und der umliegenden Region.

Oberbürgermeister Sören Link und Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn
begrüßten die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Rathaus.
„Lehrerinnen und Lehrer übernehmen eine wichtige Verantwortung für
junge Menschen und für unsere Gesellschaft“, sagt Sören Link.
„Ich freue mich, dass so viele angehende Lehrkräfte ihren
Vorbereitungsdienst in Duisburg und der Region beginnen. Für diesen
neuen Abschnitt wünsche ich ihnen viel Erfolg, Freude an der Arbeit
und einen guten Start.“

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Zum ersten Mal führte
Dr. Christoph Hoch als neuer Leiter des Zentrums für schulpraktische
Lehrerausbildung Duisburg (ZfsL) durch die Vereidigung. Er ist
zugleich für die Organisation und Schulzuweisung im Bereich
Gymnasien und Gesamtschulen zuständig. Die Ausbildung der angehenden
Lehrkräfte an Grundschulen verantwortet weiterhin Seminarleiterin
Claudia Kemme.
An der Veranstaltung nahmen neben der
Verwaltungsspitze auch die Duisburger Landtagsabgeordnete Petra Vogt
sowie Mitglieder des Stadtrates teil. Die Vereidigung der
Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter findet traditionell
zweimal im Jahr im Ratssaal des Duisburger Rathauses statt.
Schockraum-Erlebnis macht Jugendliche nachdenklich –
P.A.R.T.Y.-Tag zur Unfall-Prävention am 6. Mai 2026 im BG Klinikum
Duisburg „Don’t
Risk Your Fun!“: Das ist das Motto des sog. P.A.R.T.Y.-Tages, der am
6. Mai 2026 im BG Klinikum Duisburg durchgeführt wird. Von 09:00 bis
14:20 Uhr sind dann Schülerinnen und Schüler aus dem
Albert-Einstein-Gymnasium Duisburg zu Gast. Sie werden mit eigenen
Augen sehen, welche (dramatischen) Folgen Unfälle im Straßenverkehr
infolge von Alkohol und Drogen, Selbstüberschätzung oder bewusster
Nachlässigkeit haben können.
Von der Rettung bis zur
Reha Im Rahmen des gut 5-stündigen Aktionsprogrammes
demonstrieren (Not-)Ärztinnen und Ärzte sowie Therapie- und
Pflegekräfte des BG Klinikums Duisburg u.a. wie die Rettung nach
einem Unfall abläuft und welche Stationen ein schwer verletztes
„polytraumatisiertes“) Unfallopfer innerhalb der Klinik durchläuft
(Rettungswagen, Notaufnahme, Schockraum, Intensiv- und
Normalstation, Therapie/Rehabilitation usw.).
Die
Jugendlichen lernen darüber hinaus die oftmals gravierenden
Konsequenzen kennen, die verschiedene Verletzungsmuster haben
können. Ein Gespräch mit einer Ex-Traumapatientin bzw. einem
Ex-Traumapatienten und Mitmach-Aktionen wie „Dress like Trauma“ und
„Promille-Brille“ runden den P.A.R.T.Y.-Tag ab.
Dieser Blick
hinter die Kulissen der modernen Unfallmedizin soll die Schülerinnen
und Schüler dabei unterstützen, gefährliche Lebensweisen zu
überdenken und clevere Entscheidungen für sich selbst zu treffen.
Ziel des P.A.R.T.Y.-Tages ist es, Verkehrsunfälle u.a. durch Drogen
oder Leichtsinn in Zukunft möglichst zu vermeiden.
Hinweis:
Im Rahmen des P.A.R.T.Y.-Tages können die Jugendlichen auf dem Weg
durch die Klinik begleitet und an den verschiedenen Stationen Fotos
/ Filme gemacht werden. Die an der Veranstaltung beteiligten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BG Klinikums Duisburg stehen
zudem gerne für Nachfragen oder Interviews zur Verfügung.
Bundesweites Unfallpräventionsprogramm

P.A.R.T.Y. ist ein bundesweites Unfallpräventionsprogramm der
Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) an dem viele
renommierte Unfallkliniken teilnehmen. P.A.R.T.Y. steht für: •
Prävention • Alkohol • Risiko • Trauma • Youth
RVR-Symposium Grüne Infrastruktur: Solarenergie tragende Säule
der Energiewende im Ruhrgebiet Mit rund 400 Megawatt
neu installierter Leistung bleibt der Ausbau der Solarenergie auch
in 2025 auf hohem Niveau, verliert jedoch leicht an Dynamik.
Gleichzeitig ging der Gesamtzubau im Vergleich zum Rekordjahr 2024
um rund 12 Prozent zurück. Die neuesten Zahlen stellte der
Regionalverband Ruhr (RVR) beim Symposium "Grüne Infrastruktur" am
28. April vor und kürte zeitgleich zum ersten Mal das Projekt des
Jahres.
Insgesamt sind im Ruhrgebiet inzwischen rund 200.000
Solaranlagen mit einer Leistung von über zwei Gigawatt installiert.
Photovoltaik auf Dächern bleibt mit Abstand der wichtigste Pfeiler
des Ausbaus. Gleichzeitig hat sich das Wachstum in diesem Segment
verlangsamt: Der Zubau von Dachanlagen ging 2025 um rund 20 Prozent
zurück. Das Potenzial ist aber weiterhin enorm: Erst rund elf
Prozent der geeigneten Dachflächen im Ruhrgebiet werden derzeit für
Solarenergie genutzt.
"Um den eingeschlagenen Weg erfolgreich
fortsetzen zu können, brauchen wir Kontinuität. Massive Einschnitte
bei der Förderung des privaten Solarausbaus und damit fehlende
Anreize gefährden das große Engagement der Menschen vor Ort, das für
die Erreichung der Klimaziele in unserer Region unverzichtbar ist",
unterstreicht RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
Deutlich
stärker wächst aktuell der Ausbau von Freiflächenanlagen. Die
installierte Leistung in diesem Bereich hat sich innerhalb eines
Jahres nahezu verdoppelt. Allein 2025 wurden rund 40 Megawatt neu
installiert – ein Zuwachs von über 170 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Vier der fünf größten Freiflächenanlagen der Region wurden
im Jahr 2025 errichtet, darunter auch der Solarpark in Fröndenberg.
"Für den weiteren Ausbau der Solarenergie ist entscheidend, dass
wir Flächen effizient und verantwortungsvoll nutzen", so
NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen. "Photovoltaik-Anlagen
auf geeigneten Flächen zeigen, wie sich Energieerzeugung,
Flächeneffizienz und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbinden
lassen."
Aus Sicht von Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt
und Grüne Infrastruktur, braucht es dafür auch eine große
Geschlossenheit in der Region. "Ein Solarpakt Ruhr wäre jetzt genau
das Richtige".
Auch kleinere Anlagen tragen zunehmend zum
Ausbau bei. Die Leistung von Balkon-Photovoltaik ist 2025 erneut
deutlich gestiegen und zeigt, dass die Energiewende zunehmend im
Alltag der Menschen ankommt.
Im Rahmen des RVR-Symposiums
wurde erstmals die Auszeichnung "Grüne Infrastruktur – Projekt des
Jahres" verliehen. Ausgezeichnet wurde der Solarpark auf einer
ehemaligen Deponie in Fröndenberg. Auf rund 15 Hektar erzeugt die
Anlage mit 15 Megawatt Leistung klimafreundlichen Strom für etwa
6.000 Haushalte.
"Das Projekt steht beispielhaft für die
Verbindung von Energiewende, Flächeneffizienz und regionaler
Wertschöpfung", waren sich Ministerin Silke Gorißen und Dr. Frank
Dudda, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und
Oberbürgermeister der Stadt Herne, bei der Verleihung einig. idr
Wirtschaftsbetriebe Duisburg modernisieren zehn Spielplätze
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg investieren auch im Jahr 2026 in
die Weiterentwicklung von Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder und
Familien. Das aktuelle Spielplatzprogramm umfasst Sanierungen,
Erneuerungen und Umgestaltungen in mehreren Stadtteilen. Für
insgesamt zehn Spielplätze stehen 550.000 Euro zur Verfügung. Zudem
werden Patinnen und Paten gesucht, die sich vor Ort für Spielplätze
engagieren möchten.
Spielplatzprogramm 2026: Modernisierung
und Ausbau Im Mittelpunkt des Programms stehen Maßnahmen, die
bestehende Anlagen aufwerten und das Spielangebot gezielt erweitern.
An der Marshall-Siedlung/Holtener Straße in Walsum-Aldenrade
wird der Spielplatzbereich für jüngere Kinder neu gestaltet. Der
Spielplatz verfügt über zwei Bereiche. Im größeren Bereich wird ab
Sommer eine neue Drehscheibe installiert. Der Kleinkinderbereich
wird im Zuge der Sanierung neu aufgestellt: Dort entsteht eine
Sandbaustelle mit verschiedenen Spielmöglichkeiten und Rutsche.
Ergänzt wird das Angebot durch eine Kleinkinderschaukel. Der
bestehende Federwipper und die Sandspieltische bleiben erhalten.
Auch der Spielplatz an der Emscherhüttenstraße in Laar wird
aufgewertet. Geplant sind eine neue Kletterkombination, eine
erweiterte Sandbaustelle sowie die Erneuerung des Fallschutzes.
Zusätzlich wird ein Baum gepflanzt, der künftig für mehr Schatten
sorgen soll.
Am Toeppersee in Rumeln-Kaldenhausen liegt ein
weiterer Schwerpunkt des Programms. Dort wird die Fläche insgesamt
neu gestaltet und das Spielangebot für verschiedene Altersgruppen
erweitert. Im Spätsommer sollen unter anderem ein Kletterturm mit
Rutsche, eine Dreifachschaukel und ein Drehgerät hinzukommen.
Auch klassische Nachbarschaftsspielplätze werden
weiterentwickelt. Ein Beispiel ist die Gablenzstraße in Kaßlerfeld.
Dort wird das Angebot ab Juli erweitert. Vorgesehen sind eine
Seilbahn, ein Reifenschwinger und ein Federwippgerät. So entstehen
neue Spielmöglichkeiten für jüngere ebenso wie für ältere Kinder.
Grundlage für die Auswahl der Maßnahmen ist eine gemeinsame
Bewertung von Jugendamt und Wirtschaftsbetrieben Duisburg. Dabei
wurden der jeweilige Sanierungsbedarf und die Dringlichkeit der
Projekte abgestimmt.
Wasserspielsaison in Duisburg gestartet
Mit dem Frühjahr hat auch die Saison der Wasserspielplätze in
Duisburg begonnen. Die zwölf Wasserspielplätze im Stadtgebiet sind
für viele Familien beliebte Treffpunkte in den Stadtteilen und
gerade an warmen Tagen wichtige Orte für Spiel, Bewegung und
Aufenthalt im Freien. Der Wasserspielplatz im Innenhafen wurde im
vergangenen Jahr barrierearm und inklusiv weiterentwickelt.

Wasserspielplatz im Innenhafen in Duisburg. Fotos Copyright: WBD /
Adrian Chodkowski

Die Spielhäuschen auf der Pflasterfläche sind nun noch besser auf
unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet. Eines der Häuschen ist
ohne Boden gestaltet und damit auch für Kinder im Rollstuhl nutzbar.
Zudem wurden die Häuschen bewusst etwas abseits platziert, um
sensiblen Kindern zusätzliche Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten zu
bieten. Dank eines neuen Stegs ist auch das Wasserspielgerät nun für
alle Kinder besser erreichbar. So wurde das Angebot insgesamt
erweitert und der Spielplatz noch inklusiver gestaltet.

„Spielplätze sind wichtige Orte im Alltag von Kindern und Familien.
Mit dem Spielplatzprogramm 2026 investieren wir gezielt in
attraktive, zeitgemäße und bedarfsgerechte Angebote in den
Stadtteilen. Gleichzeitig wollen wir mit inklusiven und
barrierearmen Lösungen dafür sorgen, dass möglichst viele Kinder die
Spielangebote gut nutzen können“, sagt Claudia Mühle,
Arbeitsgruppenleitung Planung/Neubau bei den Wirtschaftsbetrieben
Duisburg.
Patinnen und Paten für Spielplätze gesucht Für
saubere und sichere Spielplätze sorgen in Duisburg nicht nur die
Spielplatzkontrolleure und Reinigungsteams der Wirtschaftsbetriebe,
sondern auch engagierte Patinnen und Paten. Sie helfen dabei,
Spielplätze im Blick zu behalten, auf Mängel aufmerksam zu machen
und die Anlagen in den Stadtteilen zu unterstützen. Eine
Spielplatzpatenschaft können Einzelpersonen ebenso übernehmen wie
Gruppen, Vereine, Unternehmen oder Initiativen. Voraussetzung ist,
dass eine feste Ansprechperson benannt wird.
Interessierte
können sich an die Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement
bei der Stadt Duisburg wenden: per E-Mail an aktiv@stadt-duisburg.de
oder telefonisch unter (0203) 283 2830. Weitere Informationen stehen
auch auf der Webseite
www.duisburg.de/spielplatzpaten.
Tag der Städtebauförderung:
Stadtteilspaziergang durch Duisburg-Hochfeld Das
Stadtteilbüro Hochfeld lädt am Dienstag, 5. Mai, von 17 bis 18.30
Uhr anlässlich des Tags der Städtebauförderung alle interessierten
Bürgerinnen und Bürger zu einem geführten Stadtteilspaziergang ein
(Treffpunkt ist an der Haltestelle Musfeldstraße).
Die Veranstaltung bietet den
Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über die Ziele der
Stadterneuerung zu erfahren und Einblicke in die zukünftige
Entwicklung des Stadtteils zu erhalten. Von der Musfeldstraße bis
zum Grünen Ring Mitte werden dabei sowohl bereits realisierte
Maßnahmen als auch gegenwärtige Projekte der Stadterneuerung
vorgestellt. Darunter unter anderem die neue Brücke „Hochfelder
Bogen“, das Familienzentrum am Immendal sowie das Blaue Haus.
Der Rundgang endet am Grünen Ring Mitte, wo aktuell die
Vorbereitungen für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA27)
stattfinden. Der Spaziergang bietet zudem die Möglichkeit, sich
auszutauschen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. So wird
die Entwicklung Hochfelds nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum
Stadtteilbüro gibt es online unter
www.hochfeld-verbindet.de
Stadtwerke Duisburg nehmen 10 neue Ladepunkte in Betrieb
Der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in der
gesamten Stadt geht konsequent voran, um allen Menschen in Duisburg
die Gelegenheit zu geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu
gestalten. In den vergangenen Wochen hat der lokale
Energiedienstleister weitere 10 neue Ladepunkte an fünf Standorten
in Betrieb genommen.
Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab
sofort in Rheinhausen an den Straßen Am Geisbusch 2 und Auf dem Berg
54, in Vierlinden an der Römerstraße gegenüber der Hausnummer 339,
in Neumühl an der Lüneburger Straße 29 und in Hamborn an der
Gerlingstraße 124 zur Verfügung.

Ab sofort können Elektroautos an der Gerlingstraße in Hamborn an
zwei Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg geladen werden. Quelle:
Stadtwerke Duisburg
Die Stadtwerke sind der erste
Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in
Duisburg. Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 446
Ladepunkte an 181 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 66
Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung
zwischen 49 und 150 kW.
Die Stadtwerke treiben den Ausbau
kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500
Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen
dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des
Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an
den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von
Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte
in ganz Deutschland zur Verfügung.
Durch Kooperationen auf
internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte
hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer
entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto
laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des
angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der
Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den
Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.
Eine Ladekarte
der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das
Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und
Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro
im Jahr.
„Chic und aufgeregt“ Beeindruckender
Konfirmationsgottesdienst in der Neumühler Gnadenkirche „Chic
gekleidet und aufgeregt“, so zogen 12 junge Menschen mit ihrem
Pfarrer Jens Storm, Lektor Reiner Terhorst und dem gesamten
Presbyterium zu ihrer Konfirmation unter den feierlichen Klängen von
Organist Silvester Pece in die mit knapp 200 Personen bestens
besuchte Gnadenkirche am Neumühler Markt ein. Es war ein bewegter
und bewegender Konfirmationsgottesdienst, meinten nicht nur der
Pfarrer und die Jugendmitarbeiterin Tatjana Wagner.
Die
einfühlsam-mitnehmende Predigt von Jens Storm wurde nicht selten von
spontanem Applaus begleitet, was bei einer Predigt höchst selten
vorkommt. Neben der Segnung durch den Pfarrer war das gemeinsame
Abendmahl mit den Konfirmierten und allen Besuchern ein weiterer
Höhepunkt. Sie bildeten einen riesigen Kreis vom Altar entlang
den Kirchenwänden bis ins Foyer hinein. „Beeindruckend und würdevoll
zugleich“, so die Gottesdienstbesucher. Reiner Terhorst

Neumühler Konfirmation am 26.4. - Pfarrer Storm mit "seinen"
Konfis

Konfirmations-Gottesdienst in der Kirche. (Fotos Bartosz Galus)
Frühlingsfest mit Pflanzentausch im Begegnungscafé „Die Ecke“
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich kommen im Begegnungscafé
„Die Ecke“, Horststr. 44a, regelmäßig Menschen aus dem Stadtteil zu
Treffen, Spieleabenden oder Vorträgen zusammen. Jetzt laden
Engagierte der Gemeinde zum Frühlingsfest am 9. Mai: Von 12 bis 17
Uhr darf bei Büchertrödel, Pflanzentauschbörse und am Deko-Stand
gestöbert werden, und das bunte Spiel- und Bastelangebot richtet
sich nicht nur an Klein, sondern auch Groß.
Frühlingssuppe
(mit oder ohne Würstchen), Waffeln und Getränke laden zu
kulinarischen Pausen ein. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der
Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die
Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 8. Mai 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde
Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27
zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können
Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und
gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen
über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.
Diesmal gibt’s Leckeres vom Grill mit verschiedenen
Salaten... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie
immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht
werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

NRW-Inflationsrate liegt im April 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise gegenüber April 2025 um 22,7 % gestiegen
* Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,7 %
* Preisrückgänge gab es u.a. bei Speisefetten/-ölen (–16,3 %)
Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im
April 2026 bei 2,7 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg
der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2026) um 0,4 %. Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen April 2025 und April 2026 um 2,2 %
gestiegen.

Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen durchschnittlich um
22,7 % Zwischen April 2025 und April 2026 sind
die Energiepreise insgesamt um 9,3 % gestiegen. Besonders
preissteigernd waren erneut, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen
Lage im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 22,7 %.
Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um 36,1 % und Benzin um
18,8 %.
Im Bereich der Haushaltsenergien stiegen die Preise
für Heizöl um 27,3 % und Fernwärme um 2,0 %. Günstiger als im
Vorjahresmonat waren Strom (−2,9 %) und Gas (−1,0 %). Die Preise
für Nahrungsmittel stiegen um 0,7 %. Dabei verteuerten sich
insbesondere Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte um 4,1 %, Fleisch
und Fleischwaren um 3,8 % und Obst um 3,4 %. Die Preise für
Speisefette-/öle sanken durchschnittlich um 16,3 %.
Molkereiprodukte und Eier wurden um 3,1 % günstiger.
Bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen u. a. für
Übernachtungen (+8,4 %), Dienstleistung sozialer Einrichtungen
(+6,9 %) und Kulturdienstleistungen (+4,1 %) ermittelt.
Vormonatsvergleich: Preise für Tomaten gestiegen, Gurken wurden
günstiger Zwischen März 2026 und April 2026 verteuerten sich die
Preise für Tomaten um 17,7 %, zubereitetes Hackfleisch um 5,2 % und
Kopf- oder Eisbergsalat um 4,6 %.
Gurken (−25,5 %),
Erdnüsse, Studentenfutter oder Ähnliches (−3,0 %) und Sekt, Prosecco
oder Champagner (−2,9 %) wurden im April 2026 günstiger angeboten
als im März 2026. Die Preise für Kraftstoffe stiegen um
durchschnittlich 0,5 %. Dabei war Dieselkraftstoff 1,2 % und Benzin
0,1 % teurer.
NRW: Erteilte Baugenehmigungen stiegen
2025 um 6,8 % an
* Jedoch wurden 8.836 Baugenehmigungen weniger erteilt als vor 10
Jahren * Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg auf +10,7
% * Baugenehmigungsquote in NRW liegt bei 24,9
Im Jahr 2025 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter
insgesamt 27.222 Baugenehmigungen, das waren 6,8 % bzw.
1.729 Baugenehmigungen mehr als im Jahr 2024 und damit der erste
Zuwachs nach drei Jahren mit Rückgängen in Folge. Wie das
Statistische Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse mitteilt,
wurden damit im vergangenen Jahr jedoch 24,5 % bzw. 8.836
Baugenehmigungen weniger erteilt als noch vor 10 Jahren (2015).
Zurückzuführen ist dieser Rückgang vor allem auf
die Wohnneubauten – hierfür wurden im 10-Jahres-Vergleich 48,7 %
weniger Baugenehmigungen erteilt – 2025 wurden 10.358 neue
Wohngebäude genehmigt – 2015 waren es noch 20.203.

Zuwachs bei Baugenehmigungen für Wohnungen 2025 wurden insgesamt
44.905 Wohnungen genehmigt. Das waren 4.351 bzw. 10,7 % mehr als im
Jahr 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu
errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 4,8 %
(+1.128 Wohnungen) auf 24.555 und bei Ein- und
Zweifamilienhäusern um 16,6 % (+1.310 Wohnungen) auf 9.191
Wohnungen.
Durch den Bau von Wohnheimen sollen 2.272
Wohnungen entstehen (Vorjahr: 1.414 Wohnungen) und in
neuen Nichtwohngebäuden wurden 731 Wohnungen genehmigt (2024: 811
Wohnungen). Als Nichtwohngebäude werden gemischt genutzte Gebäude
erfasst, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen.
Die Zahl
der genehmigten Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten
an bereits bestehenden Gebäuden entstehen sollen, liegt bei 8.156
Wohnungen und damit um 16,2 % über dem Wert des Vorjahres (7.021).
Baugenehmigungsquote differiert deutlich in den Kreisen und
kreisfreien Städten Für das Jahr 2025 ermittelte das
Statistische Landesamt eine Baugenehmigungsquote von 24,9 für
Nordrhein-Westfalen – im Jahr 2015 lag diese Quote noch bei 31,6.
Die Baugenehmigungsquote bezieht die Zahl der genehmigen Wohnungen
auf je 10.000 Einwohner/-innen.

Die höchsten Genehmigungsquoten wiesen 2025 die
Stadt Münster (56,9), der Kreis Steinfurt (49,8) sowie die
Stadt Düsseldorf (48,6) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für
die kreisfreien Städte Bottrop (6,8), Remscheid (7,1)
und Hagen (7,8).
Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr
2025 durchschnittlich 45,00 Euro
•
Arbeitskosten je Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % höher als im
Vorjahr • EU-weit höchste Arbeitskosten in Luxemburg, niedrigste
in Bulgarien • Arbeitsstunde in Deutschland 2025 im Vergleich zu
2020 um 22,3 % teurer, Abstand des Arbeitskostenniveaus zum
EU-Durchschnitt fast unverändert
Unternehmen des
Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in
Deutschland haben im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro für eine
geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, zahlten deutsche Arbeitgeber im Jahr 2025
gemessen am Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 34,90 Euro
rund 29 % mehr für eine Stunde Arbeit.
Im Vergleich zum
Vorjahr stiegen die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde in
Deutschland um 3,6 % (2024: 43,50 Euro je geleisteter
Arbeitsstunde), damit war der Anstieg geringer als im EU-weiten
Durchschnitt (+4,1 %). Im aktuellen EU-Durchschnitt sind die
Arbeitskosten für Belgien nicht einberechnet, da für Belgien zum
jetzigen Zeitpunkt noch keine Ergebnisse vorliegen.

Arbeitsstunde kostet in Luxemburg durchschnittlich 56,80 Euro, in
Bulgarien 12,00 Euro Die Arbeitskosten je geleisteter Stunde
fallen in der EU sehr unterschiedlich aus. Die höchsten
Arbeitskosten je geleistete Stunde wurden im Jahr 2025 nach den
bisher vorliegenden Ergebnissen in Luxemburg (56,80 Euro), Dänemark
(51,70 Euro) und den Niederlanden (47,90 Euro) gezahlt.
Allerdings hatte Belgien, für das noch keine Ergebnisse für 2025
vorliegen, in dieser Rangfolge im Vorjahr anstelle der Niederlande
auf Platz 3 gelegen. Die Länder mit den EU-weit niedrigsten
Arbeitskosten im Jahr 2025 waren Ungarn (15,20 Euro), Rumänien
(13,60 Euro) und Bulgarien (12,00 Euro).

Quelle Statistisches Bundesamt
Die höchsten prozentualen Anstiege der Arbeitskosten waren 2025 in
Bulgarien (+13,1 %), Kroatien (+11,6 %) und Polen (+10,5 %) zu
verzeichnen. Am schwächsten waren die Erhöhungen in Frankreich
(+2,0 %), Dänemark (+3,0 %) und Italien (+3,2 %). In Malta sanken
die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht (-0,5 %).
Arbeitskosten im Fünfjahresvergleich in allen
Wirtschaftsabschnitten gestiegen Verglichen mit dem Jahr 2020 sind
die Arbeitskosten in Deutschland in allen Wirtschaftsabschnitten um
mindestens 14 % gestiegen. In den Bereichen Erbringung
freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer
Dienstleistungen, Erbringung sonstiger wirtschaftlicher
Dienstleistungen sowie im Gastgewerbe erhöhten sich die
Arbeitskosten sogar um mehr als 30 %.
Im
gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt betrug der Anstieg im
Fünfjahresvergleich 22,3 %. In Relation zu den Arbeitskosten
im EU-Durchschnitt veränderte sich die Situation 2025 im Vergleich
zu 2020 jedoch kaum: Die Arbeitskosten in Deutschland lagen mit 30 %
(2020) beziehungsweise 29 % (2025) annähernd gleichbleibend über
dem EU-Durchschnittswert.
Bundesinnenministerium:
Lebenserfahrung für den Bevölkerungsschutz aktivieren -
Sonderpreis der Helfenden Hand 2026 für die Einbindung
Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben Das Ausscheiden aus dem Beruf
bedeutet für viele nicht nur den Start in einen langersehnten
ruhigeren Lebensabschnitt. Es eröffnet auch Freiraum für
ehrenamtliches Engagement. Der Bevölkerungsschutz bietet dafür
interessante und für die Allgemeinheit hoch relevante Möglichkeiten.

Ehrenamt Sonderpreis
Daher lobt das Bundesministerium des
Innern (BMI) im Rahmen des BMI-Förderpreises Helfende Hand in diesem
Jahr einen Sonderpreis für Projekte zur Einbindung Ehrenamtlicher
nach dem Berufsleben aus. Ehrenamtlich Engagierte aus dem
Bevölkerungsschutz, Organisationen und Unternehmen oder auch
Einzelpersonen können sich bis zum 30. Juni 2026 bewerben und 9.000
EUR Preisgeld zur Unterstützung ihrer Arbeit gewinnen. Mit der
Helfenden Hand zeichnet das BMI in enger Zusammenarbeit mit den
Hilfs- und Einsatzorganisationen jährlich die besten Ideen, Konzepte
und Projekte aus dem ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz aus.
Der Sonderpreis soll die gezielte Ansprache und Integration Älterer
thematisieren und Vorbilder bekannt machen, an denen sich andere
Träger und Organisationen orientieren können. So herausfordernd die
demografische Entwicklung in Deutschland ist, kann der
Bevölkerungsschutz von den Vielen profitieren, die Jahrzehnte an
Lebens- und Berufserfahrung gesammelt haben und diese nun in den
Dienst der guten Sache stellen oder sich nach dem Berufsleben
verstärkt ihrem Ehrenamt widmen wollen.
Denn längst nicht
alle Tätigkeiten in den Blaulichtorganisationen erfordern
jugendliche Fitness – auch in Logistik, Ausbildung,
Brandschutzerziehung, Einsatznachsorge oder Verwaltung gibt es viel
zu tun. Menschen im Ruhestand bringen soziale und berufliche
Kompetenzen sowie den Erfahrungsschatz vieler Lebensjahre ein. Sie
profitieren zugleich von neuen sozialen Beziehungen und der Pflege
bestehender – ein wichtiger Faktor für einen gelingenden Start ins
Leben nach dem Arbeitsleben.
Der Jury-Vorsitzende Dr. Tobias
Plate, zugleich zuständiger Referatsleiter im
Bundesinnenministerium, erläutert die Motivation der Jury für diesen
Sonderpreis: „Eine älter werdende Gesellschaft ist auf mehr
mitmenschliches Engagement angewiesen – kann aber auch auf ein
größeres Potenzial kompetenter und motivierter Ehrenamtler
zurückgreifen. Wir suchen Projekte, die diese Chance nutzen und
helfen, ältere Menschen besser in den ehrenamtlichen
Bevölkerungsschutz zu integrieren.“
Die erfolgreiche
Einbindung Älterer ins Ehrenamt hilft beiden Seiten: den
Organisationen mit ihrem großen Bedarf an Ehrenamtlichen ebenso wie
den Ruheständlerinnen und Ruheständlern mit einer sinnstiftenden
Aufgabe in den Reihen des Bevölkerungsschutzes. Bis zum 30. Juni
2026 können Bewerbungen für den BMI-Förderpreis unter
www.helfende-hand-foerderpreis.de eingereicht werden. Neuigkeiten
rund um die Helfende Hand gibt es auch auf Facebook und Instagram.
„Kinder- und Jugendhilfe-Reform
gefährdet Teilhabechancen“
Der Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg (BSVD e. V.) warnt
anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 vor erheblichen Risiken der
geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Nach Auffassung des
Vereins droht die Reform zu einer Verschlechterung der
Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu
führen.
Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und
Jugendlichen mit Behinderungen Auch der Deutsche Blinden- und
Sehbehindertenverband (DBSV) kritisiert den aktuellen Entwurf
deutlich. Im Rahmen der Verbändeanhörung auf Bundesebene wurde er
als „Frontalangriff auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit
Behinderungen“ bezeichnet.
Im Zentrum der Kritik steht die
geplante Umstrukturierung der Hilfesysteme. Nach Auffassung des BSVD
e. V. könnten individuelle, bedarfsgerechte Unterstützungsleistungen
künftig durch pauschale Angebote ersetzt werden. Zudem seien die
vorgesehenen Regelungen weder verbindlich genug noch ausreichend
finanziert.
Geplante Reform behindert auch Inklusion Waldemar Naumow und
Falk Ziems, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins
Duisburg e. V., erklären dazu: „Die geplanten Änderungen zur Kinder-
und Jugendhilfe verhindern aus unserer Sicht eine echte Inklusion,
zu der sich Deutschland laut UN-Behindertenrechtskonvention
verpflichtet hat. Die Regelungen bleiben unverbindlich und sind
nicht ausreichend finanziert.
Dadurch werden notwendige
Verbesserungen gebremst und bestehende Barrieren eher verfestigt als
abgebaut. Die Reform droht damit, ihr Ziel der gleichberechtigten
Teilhabe zu verfehlen.“ Der BSVD e. V. befürchtet konkrete Folgen
für betroffene Familien: Der Zugang zu Assistenzleistungen könne
erschwert werden, während gleichzeitig finanzielle und
organisatorische Belastungen steigen. Auch regionale Unterschiede in
der Versorgung sowie Unsicherheiten beim Übergang ins
Erwachsenenleben werden kritisch gesehen.
Eine Reform der
Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zulasten der Schwächsten gehen
„Eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zulasten der
Schwächsten gehen“, betont der BSVD e. V. in Duisburg. Stattdessen
brauche es klare gesetzliche Vorgaben, eine verlässliche
Finanzierung und den konsequenten Abbau bestehender Barrieren. Der
Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg wird sich am 5. Mai 2026
aktiv am Protesttag beteiligen und sich darüber hinaus weiterhin für
die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen. Zugleich fordert
der Verein breite Unterstützung in der Region.
Musik- und Kunstschule Duisburg: Abschlusskonzert der Ensemblewochen
Die Musik- und Kunstschule Duisburg lädt am Samstag,
9. Mai, um 16 Uhr in die Aula der Gesamtschule Mitte an der
Falkstraße 44 in Duissern zum Abschlusskonzert der Ensemblewochen
des Fachbereichs Blasinstrumente ein.
Unter dem Motto
„Rückenwind“ präsentieren die Ensembles ein abwechslungsreiches
Programm aus vier Jahrhunderten, das die stilistische Vielfalt der
Bläsermusik eindrucksvoll zur Geltung bringt. Von Werken der
Renaissance bis hin zu modernen Kompositionen erwartet das Publikum
ein klangvoller Querschnitt durch die Musikgeschichte.
Der
Eintritt zum Konzert ist frei. Interessierte Besucherinnen und
Besucher werden gebeten, möglichst vorab Plätze zu reservieren.
Reservierungen sind per E-Mail an musikschule@stadt-duisburg.de
möglich. Weitere Informationen rund um die Musik- und Kunstschule
Duisburg sind online unter
www.duisburg.de/microsites/musik-und_kunstschule/ abrufbar.
Ruhrtriennale startet mit Musiktheater-Hommage an David
Bowie Die Ruhrtriennale 2026 startet ikonisch in die
dritte und letzte Spielzeit unter der Intendanz von Ivo van Hove:
Mit der Eröffnungsproduktion "Rebel Rebel" setzt van Hove dem
Schaffen David Bowies ein Denkmal.
Mit der Uraufführung der
Musiktheater-Inszenierung in der Jahrhunderthalle Bochum am 20.
August startet die Ruhrtriennale ihr Programm. Unter dem Titel
"Longing for tomorrow" präsentiert das Festival der Künste bis zum
20. September 114 Veranstaltungen an zwölf Spielstätten in Bochum,
Duisburg, Essen, Dortmund und Gladbeck - darunter 14 Eigen- und
Koproduktionen sowie Auftragswerke, fünf Uraufführungen, eine
Europäische Erstaufführung und neun Deutsche Erstaufführungen.
"Rebel Rebel" (Musikalische Leitung Henry Hey, Choreografie Sidi
Larbi Cherkaoui), benannt nach einem der berühmtesten Bowie-Songs,
versteht sich als Kommentar zur Gegenwart, die zunehmend dystopisch
anmutet. Entfremdung und Isolation sind hier nicht nur
gesellschaftsbedingt, sondern gesetzlich verordnet. Widerstand kommt
von einem jungen Paar. Eine der Hauptrollen ist mit Schauspieler,
Produzent und Musiker Daniel Donskoy prominent besetzt.
Die
Inszenierung ist eine Koproduktion mit dem Theater Essen. Ein
besonderes Highlight der Ruhrtriennale 2026 ist die
multidisziplinäre Performance Balkan Erotic Epic von Marina
Abramović, der einflussreichsten Performancekünstlerin unserer Zeit.
In ihrem bisher monumentalsten Werk bewegt sich das Publikum frei
durch 13 Szenen, in denen Abramović die Erotik und Spiritualität der
Balkan-Mythologie erforscht.
Der Vorverkauf dieser
Produktion war bereits im Dezember gestartet, das Kartenkontingent
konnte aber nochmal erweitert werden. Marina Abramović wird zudem im
Rahmen der Diskurs-Reihe der Ruhrtriennale am 5. September in der
Gebläsehalle der Bochumer Jahrhunderthalle mit Intendant Ivo van
Hove über ihr künstlerisches Schaffen sprechen.
In der Reihe
"Little Ears, Tiny Feet" wird es in diesem Jahr erstmals eine
Produktion für die Allerkleinsten geben: "Univers" macht das
gigantische Weltall mit Klängen und Formen für Kleinkinder von null
bis zwei Jahren sinnlich erfahrbar. Der Raum zwischen Planeten und
Lichtern wird für Tänzerinnen und Kinder zum gemeinsamen Spielplatz,
auf dem die Zeit kurz stillsteht.
Mit dem "Wunderland"
bietet die Ruhrtriennale auch wieder einen Ort der Begegnung. Das
Festivalzentrum an der Jahrhunderthalle Bochum bildet das Herz des
Festivals. Unter anderem finden sich hier beliebte und kostenfreie
Formate aus den vergangenen Festivaljahren wieder, wie die Ruhr
Diamonds Konzerte, die Spoken Acts und die Down The Rabbit Hole
Partys des Cute Community Radios.
Der Vorverkauf für die
diesjährigen Ruhrtriennale (20. August bis 20. September) startet
heute (28. April). Unter
https://www.ruhrtriennale.de/de/programm gehen insgesamt 45.000
Karten in den Verkauf.
Alle Informationen sind unter
https://www.ruhrtriennale.de
zu finden. Die Ruhrtriennale – das Festival der Künste – bespielt
die Industriearchitektur des Ruhrgebiets jährlich mit einem
internationalen Programm. Gesellschafter sind das
NRW-Kulturministerium und der Regionalverband Ruhr (RVR). idr
Wirtschaftsbetriebe als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in
Gold ausgezeichnet Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
(WBD) sind vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit dem
Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold ausgezeichnet
worden. Damit verbessern sich die WBD gegenüber der letzten
Zertifizierung vor drei Jahren, bei der noch Silber-Status erreicht
wurde. Die Auszeichnung würdigt das kontinuierliche Engagement des
Unternehmens für nachhaltige Mobilität und die gezielte Förderung
des Radverkehrs im Arbeitsalltag.
„Die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg haben viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu
einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen.
Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden
zugute, sondern positioniert das Unternehmen auch als
zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber“,
erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC.
Fahrradfreundliche Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie
den Radverkehr systematisch fördern und dabei weit über klassische
Angebote hinausgehen. Neben einer entsprechenden Infrastruktur
gehören dazu auch interne Aktionen, Mobilitätsinitiativen und
innovative Lösungen, die den Umstieg aufs Fahrrad erleichtern.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der
Haustürservice der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, bei dem ein
elektrisch unterstütztes Lastenrad zum Einsatz kommt. Unter dem
Leitspruch „Gut für die Umwelt – bequem für Sie“ werden Altkleider
kostenlos direkt bei Privathaushalten abgeholt. Das Angebot richtet
sich insbesondere auch an Menschen mit eingeschränkter Mobilität und
ergänzt die bestehenden Sammelcontainer im Stadtgebiet.
Gleichzeitig leistet das Projekt einen
Beitrag zur Wiederverwendung von Textilien und zeigt, wie
klimafreundliche Logistik im urbanen Raum praktisch umgesetzt werden
kann. Die emissionsfreie Transportform unterstützt dabei nicht nur
die Abläufe, sondern trägt auch aktiv zum Klimaschutz bei.
Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg,
betont: „Die Auszeichnung in Gold bestätigt, dass wir nachhaltige
Mobilität bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg konsequent und mit
Blick auf den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden weiterentwickeln.
Unser Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Umstieg
auf das Fahrrad erleichtern und zugleich zeigen, dass Klimaschutz,
Gesundheitsförderung und Arbeitgeberattraktivität sinnvoll
zusammengehören.“
Die Förderung des Radverkehrs bringt
dabei vielfältige Vorteile mit sich: Sie stärkt die Gesundheit und
Zufriedenheit der Mitarbeitenden, reduziert CO₂-Emissionen und macht
Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver. Gleichzeitig zeigt sie, wie
moderne Mobilitätskonzepte wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig
umgesetzt werden können.

Copyright Nikolay Dimitrov Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Bund fördert Ladeinfrastruktur – Stadtwerke unterstützen beim
Einstieg in Elektromobilität Bundesregierung hat ein
neues Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in
Mehrparteienhäusern gestartet. Mit einem Gesamtvolumen von 500
Millionen Euro soll der Aufbau privater Lademöglichkeiten deutlich
beschleunigt werden. Ziel ist es, insbesondere Mieterinnen und
Mieter sowie Eigentümergemeinschaften besser an die Elektromobilität
anzubinden und das Laden direkt am Wohnort zu ermöglichen.
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Vermieterinnen und Vermieter
und Eigentümergemeinschaften dabei, ihre Immobilien mit
Ladeinfrastruktur auszurüsten und dabei von der Bundesförderung zu
profitieren.
Das Programm adressiert ein zentrales Hindernis
der Elektromobilität: fehlende Lademöglichkeiten im privaten Umfeld.
Gerade in Mehrparteienhäusern besteht hier ein erheblicher
Nachholbedarf. Gefördert werden unter anderem die Anschaffung und
Installation von Ladepunkten, Vorverkabelungen, Netzanschlüsse sowie
notwendige bauliche Maßnahmen. Je nach Ausführung können Zuschüsse
von bis zu 2.000 Euro pro Stellplatz gewährt werden. Anträge können
seit dem 15. April 2026 gestellt werden.
Für die
Wohnungswirtschaft ergeben sich daraus vielfältige Chancen:
Finanzielle Entlastung durch attraktive Zuschüsse für Planung und
Umsetzung Steigerung der Attraktivität von Immobilien durch
moderne Ladeinfrastruktur Langfristige Wertentwicklung durch
Investitionen in zukunftsfähige Technologien Beitrag zu
Klimaschutz und nachhaltiger Quartiersentwicklung
Das
Förderprogramm ist ein wichtiger Impuls für die Energiewende im
urbanen Raum. Als regionaler Energieversorger unterstützen die
Stadtwerke Duisburg Eigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen
und private Vermieter bei allen Fragen rund um die Errichtung von
Ladeinfrastruktur.
„Die Förderung kommt genau zur richtigen
Zeit. Viele Projekte scheitern bislang an komplexen technischen
Anforderungen oder hohen Anfangsinvestitionen. Wir begleiten unsere
Kundinnen und Kunden von der ersten Idee über die
Fördermittelberatung bis hin zur Umsetzung und dem Betrieb der
Ladeinfrastruktur“, sagt Kornelia Tornow aus dem Team
Elektromobilität bei den Stadtwerken Duisburg.
Das
Leistungsspektrum umfasst unter anderem: Individuelle Beratung
zu Fördermöglichkeiten und technischen Lösungen Planung und
Dimensionierung von Ladeinfrastruktur in Bestands- und Neubauten
Umsetzung inklusive Netzanschluss und Lastmanagement Betrieb und
Abrechnung von Ladelösungen
Stadtwerke helfen bei der
Errichtung privater Ladeinfrastruktur Neben Lösungen für
Mehrparteienhäuser bieten die Stadtwerke Duisburg umfassende
Beratung rund um die Elektromobilität: von privaten Wallboxen über
gewerbliche Ladeinfrastruktur bis hin zu öffentlichen Ladelösungen.
Damit sind sie zentraler Ansprechpartner für alle, die den Umstieg
auf klimafreundliche Mobilität gestalten möchten.
Die
Energieberaterinnen und -Energieberater der Stadtwerke Duisburg sind
für alle Fragen rund um den Einstieg in die Elektromobilität
Ansprechpartner. Diese sind montags bis freitags in der Zeit von 8
bis 16 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203-604 1111 erreichbar.
Wallbox im MSV-Design für alle
Zebra-Fans Für alle Fans des MSV Duisburg, die auf
Elektromobilität umsteigen wollen, haben die Stadtwerke Duisburg
jetzt auch noch etwas ganz Besonderes im Angebot: Eine Wallbox im
Zebra-Design. Der „go-e Charger Gemini“ mit einer Ladeleistung von
11 kW, kommt ohne Aufpreis im exklusiven blau-weißen MSV-Design nach
Hause. Der Preis für die Sonderedition beträgt 649 Euro.

Foto Stadtwerke Duisburg Ergänzend besteht die
Möglichkeit, einen passenden Stromtarif der Stadtwerke Duisburg zu
wählen: Beim Abschluss des Vario-Tarifs (Modul 1) wird ein
Bonus-Guthaben in Höhe von 80 Euro gewährt. Eine Installation der
Wallbox kann bei Bedarf über ein separates Angebot erfolgen. Die
Aktion ist zeitlich begrenzt und läuft noch bis zum 31. Mai 2026.
Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.
startport schärft strategischen Fokus: Vom Innovator zum operativen
Umsetzungspartner für die Logistik startport, der in
Duisburg ansässige Innovationshub für Logistik und Industrie, hat
seine strategische Ausrichtung geschärft und ein umfassendes
Rebranding umgesetzt. Nach acht Jahren erfolgreichen Wachstums
positioniert sich startport neu als operativer Umsetzungspartner,
der Unternehmen von der Herausforderung bis zur implementierten
Lösung begleitet und so messbaren Mehrwert schafft.
Der neue
Markenauftritt visualisiert diese Entwicklung und die Mission als
„Innovationslotse“ der Branche. Seit der Gründung im Jahr 2017 hat
sich startport zu einem zentralen Akteur im Logistik-Ökosystem
entwickelt. Mit einem Netzwerk aus über 50 etablierten Partnern und
mehr als 200 Innovationstreibern wurden über 40 Projekte erfolgreich
abgeschlossen und mehr als 1.000 Lösungen pro Jahr identifiziert und
bewertet.

Angesichts einer Logistikbranche, die durch volatile Märkte,
dichtere Regulierungen und einen intensiven Wettbewerb unter enormem
Druck steht, präzisiert startport nun seine Rolle, um Partner noch
wirksamer zu unterstützen. „Together we transform logistics“ „In den
letzten acht Jahren haben wir ein starkes Netzwerk aufgebaut und
wichtige Impulse gesetzt. Aber der Markt verändert sich rasant, und
unsere Partner benötigen keine unverbindlichen Ideen mehr, sondern
verlässliche Begleitung bei der Umsetzung“, so Johannes Franke,
Managing Director bei startport.

„Unsere Analyse hat gezeigt: Es braucht keine Revolution,
sondern Präzision. Als operativer Enabler übernehmen wir künftig
Verantwortung für den gesamten Prozess – von der Identifikation der
passenden Innovation bis zu ihrem erfolgreichen Einsatz im
Kerngeschäft. Für uns ist Innovation kein Experiment, sondern der
präziseste Hebel, um Stabilität zu sichern, Effizienz zu steigern
und Zukunftsfähigkeit aufzubauen.“
Neue Mission: Der
Innovationslotse für die Logistik Die Neuausrichtung spiegelt sich
in der neuen Vision und Mission von startport wider. Unter der
Vision „Together we transform logistics“ lautet die Mission:
„startport ist der Innovationslotse der Logistik: Wir navigieren
unsere Partner von der Herausforderung zur Lösung – wir
identifizieren die passenden Innovationen, begleiten ihre Umsetzung
und machen bestehende Produkte und Dienstleistungen erfolgreich im
Markt sichtbar.“ startport
ist der Innovationslotse und operative Umsetzungspartner für
Logistik und Industrie. Gegründet im Oktober 2017 in Duisburg,
verfolgt startport das Ziel, Logistik und Innovation gezielt
miteinander zu verbinden, um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu
sichern. Als Tochterunternehmen des Duisburger Hafens (duisport) hat
startport ein leistungsfähiges Ökosystem aufgebaut, das über 50
Partnerunternehmen, mehr als 200 Innovationstreiber sowie Akteure
aus Wissenschaft und Forschung vereint.
Mit einem Fokus auf
wirkungsstarke Projekte begleitet startport Unternehmen von der
Herausforderung bis zur implementierten Lösung und schafft so
messbaren strategischen und finanziellen Mehrwert.
Dienstag (28.4.) ist Gedenktag für Unfälle am Arbeitsplatz:
„Workers‘ Memorial Day“
Betriebe in Duisburg sollen den „Wo lauern Gefahren?“-Check
machen. Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen: Egal, ob auf der
Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am kommenden Dienstag, 28. April,
sollen die Beschäftigten in Duisburg um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute
für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden
sind. Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU Duisburg-Niederrhein
aufgerufen. Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr
Arbeitsschutz – der „Workers‘ Memorial Day“.

Die IG BAU appelliert an die Beschäftigten in Duisburg, einen „Wo lauern
Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig, über die Risiken
am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu
viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss.
Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Karina Pfau.
Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein macht dabei deutlich,
dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von
der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums
Sanieren von Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen
Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Karina Pfau.
Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt.
Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU in
diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist.“
Matineekonzert im Centrum Westende: Junge Preisträger des
Clara-Schumann-Wettbewerbs Leipzig zu Gast
Hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis
15 Jahren präsentieren am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Centrum
Westende auf der Westender Straße 32 in Duisburg-Meiderich ihr Können
beim Matineekonzert. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches
Repertoire und musikalische Virtuosität auf höchstem Niveau freuen.
Die jungen Talente begeisterten bereits beim Wettbewerb durch ihr
außergewöhnliches Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Auf dem
Programm des Vormittags stehen unter anderem Werke von Fryderyk Chopin,
Maurice Ravel, Emilie Mayer, Fanny Hensel und Clara Schumann. Die jungen
Künstlerinnen und Künstler stammen aus ganz Deutschland und wurden beim
Clara-Schumann-Wettbewerb Leipzig, der von der Neuen Leipziger Chopin
Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, als herausragende Talente
ausgezeichnet.
„Dieser Konzertmorgen ist ein wunderbares Zeichen dafür, wie viel
musikalisches Talent in unserem Land heranwächst. Wir sind stolz darauf,
diese jungen Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland in
Meiderich/Beeck willkommen zu heißen und ihnen eine Bühne zu bieten“,
sagt Eren Yantaki, Bezirksbürgermeister von Meiderich/Beeck.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musikliebhaber aller Altersgruppen sind herzlich willkommen, diesen
musikalischen Vormittag im Centrum Westende zu erleben und sich von der
Leidenschaft und dem Können der nächsten Generation klassischer
Pianistinnen und Pianisten verzaubern zu lassen.
Das Konzert ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine
wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Das Konzert
wird in Zusammenarbeit mit dem AKSUS e.V. und der Bezirksverwaltung
Duisburg-Meiderich/Beeck ins Leben gerufen und gefördert.
Für weitere Informationen steht die Bezirksverwaltung unter
kultur.meiderich@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Preisträger des 7. Clara Schumann-Wettbewerbs 2025
Quinglang Hua, Uhingen, 11 Jahre
Ruoxi Huang, Magdeburg, 11 Jahre
Xunliang Fan, Magdeburg, 12 Jahre
Mirjam Scholl, Biederitz, 15 Jahre
Bundeshaushalt 2027: Mittelstand
fordert Kurswechsel statt neuer Schulden Im Vorfeld der
morgigen Kabinettssitzung fordert der Deutsche Mittelstands-Bund
(DMB) einen grundlegenden Kurswechsel in der Haushaltspolitik. Das
Kabinett will am Mittwoch die Eckwerte des Bundeshaushalts 2027 und
den Finanzplan 2028-2030 beschließen. „Neue Schulden lösen das
Kernproblem nicht“, warnt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender
Vorstand des DMB.
„Die Debatte um den Haushalt 2027 verkennt
die Realität: Deutschland hat kein Einnahmenproblem, sondern ein
massives Ausgabenproblem“, betont Tenbieg: „Steuereinnahmen und
Verschuldung sind auf einem Rekordniveau. Dennoch denken führende
Vertreter einer Regierungspartei über weitere Schulden nach. Neue
Schulden lösen das Kernproblem nicht – sie kaschieren lediglich die
strategische Fehlaufstellung des Haushalts. Wir müssen den Haushalt
endlich an den wirtschaftlichen Status quo anpassen, statt künftige
Generationen weiter zu belasten.
Die Bundesregulierung ist
mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftskrise gefordert, in der
Haushaltspolitik einen klaren Fokus auf die Entlastung des
Mittelstandes zu legen. Jeder Euro mehr, der Betrieben für
Investitionen, Innovationen und die Sicherung von Arbeitsplätzen
bleibt, stärkt die wirtschaftliche Basis dieses Landes, und damit
die Steuereinnahmen von morgen.“
Der DMB fordert konkret:
1. Ausgaben kritisch hinterfragen und Wachstumsimpulse setzen
Statt den finanzpolitischen Spielraum durch neue Schulden künstlich
zu weiten, muss die Bundesregierung die Ausgabenlogik grundlegend
ändern und staatliche Ausgaben zurückfahren. Der DMB warnt vor einer
dauerhaften Subventionspolitik, die in den letzten Jahren kaum
Wachstumsimpulse gesetzt hat. Subventionen, die keinen messbaren
Beitrag zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung
leisten, sind zu beenden. Die Mittel müssen stattdessen für eine
breite Entlastung mittelständischer Unternehmen bei Steuern und
Abgaben eingesetzt werden.
2. Staatliche Effizienz und
Digitalisierung als Sparhebel nutzen Die Mitarbeiterzahl der
Bundesverwaltung ist seit 2017 um 16,6 Prozent gewachsen, die
Personalkosten stiegen sogar um 42,5 Prozent. Ein solcher
Verwaltungsapparat ist in Zeiten notwendiger Haushaltskonsolidierung
nicht mehr zu vertreten. Der DMB fordert, die Chancen Künstlicher
Intelligenz und Digitalisierung als Sparinstrument im öffentlichen
Sektor zu nutzen, um die staatliche Verwaltung effizienter
aufzustellen und Ressourcen für Zukunftsinvestitionen etwa in
Bildung und Infrastruktur freizusetzen.
3. Sozialsysteme
reformieren und langfristig stabilisieren Die stetig steigenden
Sozialabgaben, die aktuell bereits bei 42,6 Prozent liegen, bedrohen
die Investitionskraft mittelständischer Unternehmen unmittelbar. Der
DMB fordert, die Beiträge zur Sozialversicherung auf 40 Prozent
zurückzufahren und dauerhaft zu stabilisieren. Dafür sind mutige
Strukturreformen u.a. im Gesundheits- und Rentensystem notwendig.
Die bereits angeschobene
Gesundheitsreform muss Ausgaben konsequent begrenzen und Arbeitgeber
entlasten, statt beispielsweise durch eine Anhebung der
Beitragsbemessungsgrenze oder höhere Beiträge auf Minijobs neue
Belastungen zu schaffen. Zudem wäre es richtig, politisch
beschlossene versicherungsfremde Leistungen künftig aus
Steuermitteln zu finanzieren.“
ADAC Stauprognose: 30. April
bis 3. Mai 1. Mai sorgt für eines der staureichsten Wochenenden
des Frühjahrs
Zum Tag der Arbeit am Freitag, dem 1. Mai, nutzen viele Autofahrer
das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub, einen Ausflug oder
um Familie und Freunde zu besuchen. Der ADAC rechnet deshalb bereits
am Donnerstag, dem 30. April, mit sehr starkem Verkehrsaufkommen auf
den deutschen Autobahnen. In den vergangenen Jahren gehörte der Tag
vor dem Maifeiertag regelmäßig zu den staureichsten Tagen des
Jahres.
Besonders hoch ist die Staugefahr in Richtung Süden
zu den Alpen, an die Küsten sowie in andere beliebte
Ausflugsregionen. Vor allem am Donnerstagnachmittag und -abend sowie
am Freitagvormittag muss mit erheblichen Verzögerungen gerechnet
werden. Auch rund um größere Städte und Veranstaltungsorte wird sich
das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen. In Stuttgart sorgt der
Cannstatter Wasen noch bis zum 10. Mai zusätzlich für erhöhten
Besucherverkehr und starken Parkdruck. In anderen Städten locken
ebenfalls Frühlingsfeste zahlreiche Besucher an.
Am Sonntag,
dem 3. Mai, setzt vor allem am Nachmittag leichter Rückreiseverkehr
ein, der insbesondere durch Tagesausflügler und Kurzurlauber
verursacht wird. Am Freitag, dem 1. Mai, sowie am Sonntag, dem 3.
Mai, gelten zudem Lkw-Fahrverbote, wodurch sich die
Verkehrssituation auf einzelnen Strecken etwas entspannen dürfte.
Besonders staugefährdet sind folgende Fernreiserouten: A1
Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück; Euskirchen – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg A3
Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau A4
Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz A5
Karlsruhe – Basel; Kassel – Frankfurt A6 Mannheim – Heilbronn –
Nürnberg A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm –
Füssen/Reutte A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9
Berlin – Halle/Leipzig A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
A44 Dortmund – Kassel A45 Dortmund – Hagen – Gießen A61
Mönchengladbach – Koblenz A81 Singen – Stuttgart A96 München –
Lindau A99 Autobahnring München
Bei starkem Reiseverkehr
können in Deutschland außerdem Abfahrtssperren aktiviert werden.
Davon betroffen sind insbesondere die A7 im Landkreis Ostallgäu, die
A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach,
die A93 Inntalautobahn sowie die B2 und B23 im Landkreis
Garmisch-Partenkirchen. In Österreich sind derzeit keine
Abfahrtssperren geplant, sie können bei Bedarf jedoch kurzfristig
wieder eingeführt werden. Auch auf den wichtigsten Auslandsrouten
bleibt die Lage angespannt. In Österreich führen vor allem
Baustellen auf der A10 Tauern-Autobahn, der A12 Inntal-Autobahn und
der A13 Brenner-Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brennerpass zu
Verzögerungen. In der Schweiz sind insbesondere die A1 zwischen
Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Luzern, Basel,
Gotthard und Chiasso sowie die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur
stark belastet. In Italien sind vor allem die A22 Brennerroute sowie
die Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal und im Vinschgau
stauanfällig.
Zusätzlicher Verkehr ist auch durch das Ende
der Maiferien in den Niederlanden am 3. Mai, das Ende der Ferien in
einigen Regionen Frankreichs sowie die laufenden Ferien in einzelnen
Kantonen der Schweiz zu erwarten. Aufgrund der Grenzkontrollen kann
es bei der Einreise nach Deutschland weiterhin zu Wartezeiten
kommen.
Bezirksverwaltung Duisburg-Süd:
Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet
Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal
der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein
besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des
Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und
Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu
gestalten.

Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen,
Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für
Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf
spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus,
Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als
Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz
ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet
künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem
musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören,
Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und
Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in
ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.
„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und
inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu
ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu
wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das
Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie
Musik Menschen zusammenbringen kann.
Besonders Kinder werden
hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und
ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein
wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen
Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist
barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine
Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.
Ticket-Sonderkontrolle: 172 Fahrgäste ohne gültigen
Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das
Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den
täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der
Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über
mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob
sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Eine solche
mehrstündige Kontrolle fand am Donnerstag, 23. April, an der
Haltestelle „Rhein Ruhr Halle“ in Duisburg-Hamborn statt. Das
Prüfpersonal der DVG kontrollierte gemeinsam mit der Polizei
Duisburg insgesamt 3.461 Fahrgäste. Das Ergebnis: 172 Fahrgäste
wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.
Fahren ohne
Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste,
die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten
daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten
Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu
einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten
diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen
angetroffen wurden.
Nachhaltiges Late-Night-Shopping
für den guten Zweck beim Kindersachenflohmarkt in Wanheim
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt auch in diesem Jahr zu
einem Kindersachenflohmarkt ein. Getrödelt wird am Freitag, 8. Mai
im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 47. Damit auch
Berufstätige Zeit zum Stöbern haben, beginnt der Flohmarkt erst um
18 Uhr. Bis 21 Uhr ist dann Gelegenheit Schnäppchen von
Kinderkleidung, Spielzeug, Babysachen bis hin zu Umstandsmode zu
machen.
Wer verkaufen möchte, kann jetzt noch einen der
wenigen freien Verkaufsplätze zu sieben Euro buchen - unter Mobil:
0172 / 7698513 tagsüber zwischen 10 und 19 Uhr, gerne auch per
WhatsApp. Der Erlös kommt der gemeindeeigenen Kneipp-Kita zugute.
Gemeindehaus Knevelshof (Foto: Falko Stampa).
Vortrag über Naturforscherin und Künstlerin Maria Sihylla
Merian Maria Sibylla Merian wurde 1647 in eine Welt von Künstlern
und Verlegern hineingeboren und erhielt durch ihren Stiefvater eine
künstlerische Ausbildung. Berühmt wurde sie durch ihre Reise nach
Surinam, um die dortige Insektenwelt akribisch zu dokumentieren.
Von der Faszination, die die Naturforscherin und Künstlerin
leitete, berichtet Marina Will, gelernte Kunstlehrerin und
engagiertes Gemeindemitglied, am 7. Mai um 18 Uhr in der
Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, im Vortrag
mit zahlreichen Bildern und Abbildungen.
Der Eintritt ist
frei, eine Spende für die Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht
abgelehnt.
Klönen, Kaffee und jede Menge
Kuchen beim Neumühler Turmcafé
Am Sonntag, 3. Mai öffnet wieder das beliebte Turmcafé der
Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl von 15 bis 17 Uhr in
der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße seine
Türen. Auch dieses Mal gibt es zu Kaffee und Tee leckere, meist
selbstgebackene Kuchen.
Das Turmcafé wird immer von
unterschiedlichen Gruppen der Gemeinde durchgeführt. Organisation,
Service und Bewirtung übernehmen diesmal die frühere Presbyterin und
„Turmcafé-Urgestein“ Gisela Usche und ihr Team. Der Verkaufserlös
von Kaffee und Kuchen fließt wieder in die Instandhaltung der
Gnadenkirche.
Kuchenspenden sind gern gesehen und können im
Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448,
abgegeben werden.

Neumühler Turmcafé 2025 in der Gnadenkirche (Foto: Georg Meschkan).

Zahl der Geburten sinkt 2025 auf den niedrigsten Stand der
Nachkriegszeit
• Rund 654 300 Geburten in Deutschland im Jahr 2025 •
Geburtendefizit erreicht mit rund 352 000 weniger Geburten als
Sterbefällen neuen Höchststand • Geburtenrückgang im Osten
weiterhin stärker als im Westen
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen rund 654 300 Kinder
geboren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren
das 3,4 % Neugeborene weniger als im Vorjahr (2024: 677 117
Geburten). Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und
erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.
Die Zahl der
Sterbefälle (rund 1,01 Millionen) überstieg die Zahl der Geburten im
Jahr 2025 um 352 000. Das war das größte Geburtendefizit der
Nachkriegszeit. Die niedrigen Geburtenzahlen der vergangenen Jahre
ergeben sich aus zwei Entwicklungen: Das Eintreten der zahlenmäßig
kleinen 1990er-Geburtsjahrgänge in das wichtige fertile Alter von
Anfang 30 und die seit 2022 sinkende zusammengefasste
Geburtenziffer.

Die Struktur der Geburten nach der Geburtenfolge blieb im Jahr 2025
stabil. Von allen geborenen Babys waren 46,6 % die ersten Kinder,
34,8 % die zweiten Kinder und 18,6 % die dritten oder weiteren
Kinder im Leben der Mutter.
Hamburg einziges Bundesland mit
Geburtenanstieg im Jahr 2025 Wie in den Vorjahren sank die
Geburtenzahl 2025 gegenüber 2024 in den östlichen Bundesländern mit
-4,5 % stärker als in den westlichen Bundesländern mit -3,2 %. Unter
den Bundesländern verzeichnete nach den vorläufigen Ergebnissen
ausschließlich Hamburg mit +0,5 % einen leichten Geburtenanstieg.
Den stärksten Geburtenrückgang gab es in
Mecklenburg-Vorpommern mit -8,4 %. Geburtenrückgänge auch in anderen
Staaten der Europäischen Union Einen Rückgang der Geburtenzahlen im
Jahr 2025 melden laut vorläufigen Ergebnissen auch andere Staaten
der Europäischen Union, darunter Frankreich, Österreich, Italien und
Schweden.
In Spanien, den Niederlanden und Finnland zeichnet
sich dagegen eine Stabilisierung der Geburtenzahlen ab. Annahmen zur
künftigen Geburtenentwicklung in Deutschland Nach den Ergebnissen
der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wäre ein
künftiger Anstieg der Geburtenzahl in Deutschland nur bei einer
deutlich steigenden zusammengefassten Geburtenziffer und mindestens
moderater Nettozuwanderung möglich.
Allerdings wird die
Geburtenzahl auch unter diesen günstigen Annahmen voraussichtlich
unter dem vergleichsweise hohen Niveau des Jahres 2021 von rund
795 000 geborenen Kindern bleiben.
NRW: Tarifbindung
2025 auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000
* Anteil der Betriebe mit Tarifbindung sinkt auf 24 % * Jeder
zweite Beschäftigte arbeitete in einem tarifgebundenen Betrieb *
Höchste Tarifbindung im Bereich „Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung; Sozialversicherung“, niedrigste im Bereich „Kunst,
Unterhaltung und Erholung“
In
Nordrhein-Westfalen ist der Anteil der Betriebe mit Tarifbindung im
Jahr 2025 auf 24 % gesunken. Wie das Statistische Landesamt
anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai 2026 mitteilt, war dies
der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000. Damals betrug der Anteil
noch 56 %.
Der Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen
Betrieben lag wie in den beiden Jahren zuvor bei 51 %. Auch dies
entsprach dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000, als noch ein
Anteil von 74 % zu verzeichnen war. Die Ergebnisse für die Jahre
2000 bis 2022 entstammen dem Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) sowie ab dem Jahr 2023 der
Verdiensterhebung.

Mehr als jeder zweite Beschäftigte arbeitete in einem
tarifgebundenen Betrieb Mit einem Anteil von 51 % arbeiteten im Jahr
2025 mehr als die Hälfte der Beschäftigten in NRW in tarifgebundenen
Betrieben. Konkret unterlagen 43 % einem Branchentarifvertrag und
8 % einem Firmentarifvertrag.
Die übrigen Beschäftigten
waren in nicht tarifgebundenen Betrieben tätig: 11 % aller
Beschäftigten wurden gemäß einer betrieblichen
Vereinbarung entlohnt, die sich an einem Tarifvertrag orientiert,
während 39 % ohne jeden Bezug zu einem Tarifvertrag bezahlt wurden.

Höchste Tarifbindung in der öffentlichen Verwaltung
Die höchste Tarifbindung fand sich in den Bereichen „Öffentliche
Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung” mit 100 % der
Beschäftigten. Danach folgten die Wirtschaftsabschnitte
„Energieversorgung” mit 89 % und „Erziehung und Unterricht” mit
78 %.
In den Bereichen „Kunst, Unterhaltung und Erholung”
(16 %), „Grundstücks- und Wohnungswesen” (18 %) und „Information,
Kommunikation” (23 %) hingegen war die niedrigste Tarifbindung zu
verzeichnen.
Regierungspräsident Thomas
Schürmann übergibt Förderbescheid für KI-Projekt
Projektpartner wollen den Einsatz Künstlicher Intelligenz in kleinen
und mittleren Unternehmen (KMU) vorantreiben Im Rahmen des
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhält das
Verbundvorhaben „KI für KMU NiederRhein“ eine Förderung mit
Kofinanzierung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie,
Klimaschutz und Energie des Landes NRW. Das Verbundvorhaben ist Teil
des Aufrufs „Regio.NRW – Transformation“. Die Fördersumme beträgt
insgesamt 1.629.931,44 Euro.
„Es ist ein wertvoller Beitrag
für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft, auch kleinere und
mittlere Unternehmen für Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes von
Künstlicher Intelligenz zu gewinnen“, sagte Regierungspräsident
Thomas Schürmann bei der Förderbescheidübergabe.
Der Verbund
besteht aus sechs Projektpartnern und ist grenzüberschreitend
aufgestellt: Duisburg Business & Innovation GmbH als
Konsortialführer, Hochschule Rhein Waal, Universität Duisburg Essen,
Kreis Wesel – Entwicklungsagentur, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen
und Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH.
Das Projekt „KI
für KMU“ stellt sich die Aufgabe, die KMU des Niederrheins für das
Themenfeld KI zu sensibilisieren und diesen darauf aufbauend
praktische Handlungskompetenz zu vermitteln, um den Erhalt von
Beschäftigung, Wertschöpfung und Innovationsfähigkeit zu fördern.
Das Angebot beginnt mit grundlegenden, niederschwelligen
Veranstaltungen und wird durch praxisorientierte Angebote ergänzt.
Hintergrund Mit dem Projektaufruf „Regio.NRW –
Transformation" sollen Projekte gefördert werden, die einen
entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale
Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der
Regionen erfolgreich zu gestalten. Der Förderaufruf wird durch
das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie
(MWIKE) federführend umgesetzt.
Das Projektkonsortium besteht
aus Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie Hochschulen der
Region. Besonderheit in diesem Verbund ist die Mitwirkung der
niederländischen Hochschule Arnheim/Nimwegen als direkter
Projektpartner. Konsortialführer des Vorhabens ist die Duisburg
Business & Innovation GmbH. Die DBI ist zentrale Wirtschafts- und
Projektentwicklerin der Stadt Duisburg und übernimmt als Trägerin
der Regionalagentur und des Regionalmanagements für die Region
Niederrhein eine Schlüsselrolle.
Die Finanzierung erfolgt
aus 40 Prozent aus EU-Mitteln und einer entsprechende Kofinanzierung
durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und
Energie (je nach Fördersatz 40 - 50 Prozent)
Kita in
Rheinhausen als energieeffizientes Vorzeigeprojekt ausgezeichnet
Die Kindertageseinrichtung im Herkenweg in Duisburg-Rheinhausen ist
im April im Rahmen des Landesprojekts „Energieeffiziente
Nichtwohngebäude in NRW“ von NRW.Energy4Climate ausgezeichnet
worden. Die Auszeichnung würdigt besonders energieeffiziente und
nachhaltige Gebäude in Nordrhein-Westfalen.

Fotos Copyright: ALHO Unternehmensgruppe / Markus Steur und Philip
Lehmann, NRW.Energy4Climate
Voraussetzung ist die Erfüllung
anspruchsvoller Kriterien – darunter ein sehr niedriger
Primärenergiebedarf, geringe CO₂-Emissionen, eine hochwertige
Gebäudehülle sowie der konsequente Einsatz erneuerbarer Energien.
Auch ökologische, wirtschaftliche und soziokulturelle Aspekte
fließen in die Bewertung mit ein.
Innovative Bauweise:
Holz und Stahl intelligent kombiniert Die Kita Herkenweg erfüllt
diese Anforderungen in besonderem Maße und gilt als beispielhaftes
Projekt für zukunftsorientiertes Bauen. Der zweigeschossige Neubau
wurde als viergruppige Einrichtung in moderner
Stahl-Holz-Hybridbauweise errichtet und erreicht den anspruchsvollen
KfW-40-Standard. Rund 70 Prozent der Konstruktion bestehen aus Holz,
ergänzt durch etwa 30 Prozent Recyclingstahl.

Durch diese gezielte Kombination der Baustoffe werden ihre
jeweiligen Stärken optimal genutzt: Holz als nachwachsender Rohstoff
bindet CO₂ und sorgt für ein angenehmes Raumklima, während die
Stahlkonstruktion Stabilität und flexible Grundrisse ermöglicht.
Gegenüber einer klassischen Bauweise konnten so rund 76 Tonnen CO₂
eingespart werden – das entspricht in etwa den durchschnittlichen
jährlichen CO₂-Emissionen von bis zu zehn deutschen Haushalten.
Effizient gebaut, nachhaltig betrieben Auch die Bauweise
selbst trägt zur Nachhaltigkeit bei: Ein Großteil der Bauelemente
wurde vorgefertigt und vor Ort in kurzer Zeit montiert. Diese
modulare Bauweise sorgt für eine hohe Planungs- und Kostensicherheit
und reduziert gleichzeitig Bauzeit und Materialverbrauch.
Im Betrieb überzeugt die Kita durch einen sehr niedrigen
Energiebedarf. Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom direkt vor Ort,
während eine Luft-Wärmepumpe für eine umweltfreundliche
Wärmeversorgung sorgt. Das begrünte Dach trägt zusätzlich zur
Verbesserung des Mikroklimas bei und wirkt temperaturausgleichend –
vergleichbar mit einer natürlichen Klimaanlage im Kleinen.
Pilotprojekt mit Signalwirkung Ursprünglich wurde das Projekt
von der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH geplant und als
Pilotmaßnahme im modularen Bauen umgesetzt. Ziel war es, neue Wege
im nachhaltigen und effizienten Bauen zu erproben. Die Kita bietet
heute auf rund 875 Quadratmetern Platz für vier Gruppen und
insgesamt etwa 80 Kinder und ersetzt einen nicht mehr zeitgemäßen
Bestandsbau aus den 1970er Jahren.
Björn Metzer,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien bei den Wirtschaftsbetrieben,
betont: „Die Kita Herkenweg zeigt, wie sich innovative Bauweisen,
hohe Energieeffizienz und eine gute Nutzungsqualität sinnvoll
verbinden lassen. Solche Projekte sind beispielhaft für eine
nachhaltige Entwicklung unserer städtischen Infrastruktur – wie die
Auszeichnung nun bestätigt.“

C Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate
Nichtwohngebäude wie
Kitas, Schulen oder Verwaltungsgebäude haben einen erheblichen
Anteil am Energieverbrauch – bundesweit rund ein Drittel des Bedarfs
für Raumwärme und Warmwasser. Mit der Auszeichnung möchte das Land
Nordrhein-Westfalen gezielt Anreize schaffen, diese Gebäude
energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Vor dem
Hintergrund steigender Anforderungen an Klimaschutz und
Nachhaltigkeit unterstreicht die Auszeichnung die Bedeutung solcher
Projekte – und stärkt zugleich die Position Duisburgs als
zukunftsorientierter und verantwortungsvoller Standort.
Feiertag am 1. Mai: Änderungen bei den Abfuhrterminen
und den Recyclinghöfen
Wegen des Feiertags am Freitag, 1. Mai 2026, verschieben sich in
Duisburg die Abfuhrtermine der Wirtschaftsbetriebe Duisburg um
jeweils einen Tag nach hinten. Betroffen sind die Leerungen der
Restmüll-, Bio-, Altpapier- und gelben Wertstofftonnen. Das
bedeutet: Die regulär für Freitag, 1. Mai, vorgesehene Abfuhr
erfolgt am Samstag, 2. Mai 2026.
Wer seinen persönlichen
Abfuhrtermin prüfen möchte, findet alle Termine im
Online-Abfallkalender sowie in der WBD App. In der gedruckten
Ausgabe des Abfallkalenders sind die Verschiebungen bei der
Wertstofftonne bereits berücksichtigt. Auch die vier Duisburger
Recyclinghöfe bleiben am Tag der Arbeit geschlossen.
Zusätzlich ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg wegen der Feiertagsregelung ausnahmsweise auch am Samstag,
2. Mai 2026, erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich dort von
8 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 283-4000 melden. An den
übrigen Werktagen gelten weiterhin die gewohnten Servicezeiten von
montags bis freitags, jeweils von 7 bis 17 Uhr.
Bürgerspaziergang in Beeckerwerth: Stationen zwischen Vereinsleben,
Natur und Stadtgeschichte
65 Duisburgerinnen und Duisburger begleiteten am vergangenen Samstag
Oberbürgermeister Sören Link bei seinem Bürgerspaziergang durch
Beeckerwerth.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Die
Bürgerspaziergänge sind immer eine gute Gelegenheit, Stadtteile aus
ganz verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Für den persönlichen und
direkten Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung sind sie das
optimale Forum“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Erste
Station war der traditionsreiche Motorclub MC Duisburg Nord e.V. Die
Teilnehmenden erhielten Einblicke in die rasante Welt des
Motorsports und in die Bedeutung des Vereins für das lokale
Gemeinschaftsleben. Der Club feiert im kommenden Jahr sein
100-jähriges Bestehen. Anschließend führte der Rundgang zum
Kleingartenverein am Wasserturm.

Dort informierten die Laubenpieper über ihre vielseitigen
Aktivitäten, den ökologischen und sozialen Wert der Anlage als
grünes und erholsames Kleinod im Stadtteil. Weiterhin führte der Weg
zum Rheindeich und zum Haus Knipp, einem historisch bedeutenden Ort,
dessen Geschichte Mitarbeitende des Stadtarchivs anschaulich
vermittelten.

Den Abschluss bildete ein Besuch der Kulturkirche – ein Ort der
Stille, der mittlerweile auch zu einem pulsierenden Zentrum für
Kunst und Kultur geworden ist. Dort tauschten sich die Teilnehmenden
in entspannter Runde über ihre Eindrücke mit dem Oberbürgermeister
sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung
aus.
"Heimspiel" will bei Kindern wieder Lust aufs
Lesen wecken
"Heimspiel" für den Lesespaß: Vom 16. bis 20. November kehrt das
Projekt zur Leseförderung zurück ins Ruhrgebiet. In Bochum,
Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Oberhausen sind mehr als 100
Veranstaltungen geplant, bei denen Kindern Lust aufs Lesen gemacht
werden soll. Das Konzept: Kinder- und Jugendbuchautoren aus dem
Ruhrgebiet gehen in Schulen in ihrer Nachbarschaft, um dort
vorzulesen und mit dem jungen Publikum ins Gespräch zu kommen –
unterhaltsam und ohne Druck.
Schirmherr der Aktion ist der
Schauspieler Henning Baum ("Der letzte Bulle"), der auch als
Vorleser auftritt. Außerdem mit dabei sind z. B. Jörg Hilbert
("Ritter Rost"), ARD-Morgenmagazin-Moderator Peter Großmann, die
Autorinnen Lina Atfah, Sarah Jäger und Lütfiye Güzel und Slammer
Sebastian 23. Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen können sich
ab sofort für "Heimspiel" anmelden.
"Heimspiel" wird
organisiert vom Literaturbüro Ruhr in Kooperation mit dem Netzwerk
Ruhrautor*innen und dem Literaturhaus Oberhausen, unterstützt von
den Kulturämtern und Bildungsbüros in den Städten Bochum, Dortmund,
Duisburg, Essen, Gladbeck und Oberhausen. idr - Infos und Anmeldung:
https://literaturbuero-ruhr.de/heimspiel
VHS-Vortrag: „Pflege – Möglichkeiten und Ansprüche“
Wolfgang Voßkamp liefert mit seinem Vortrag am Dienstag, 19. Mai, um
18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der
Stadtmitte wichtige Antworten zum Thema „Pflege – Möglichkeiten und
Ansprüche“. Pflege ist oft kompliziert.
In dem Vortrag
werden die wichtigsten Fragen rund um die Themen „Wann übernimmt die
Pflegeversicherung anfallende Kosten? Was bezahlt die Krankenkasse?
Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Worin liegt der Unterschied
zwischen einem Pflegegrad und einer Pflegestufe? Habe ich auch ohne
einen Pflegegrad Anspruch auf Pflegeleistungen?“ erläutert.
Referent Wolfgang Voßkamp ist Syndikusrechtsanwalt und für einen
großen Verband der Pflegebranche tätig. Er ist Referent der
Bundesgeschäftsführung und verfügt somit über langjährige Erfahrung
und große Expertise zu Pflegethemen. Der Vortrag liefert auch
Informationen zur komplexen Antragstellung für Leistungen aus der
Pflegeversicherung. Es wird erläutert, was „Sachleistungen” sind,
was unter dem „Entlastungsbetrag” zu verstehen ist und wann Anspruch
auf Leistungen wie die „Tagespflege” besteht.
Das
Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Anmeldungen sind online unter
www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de
möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203
283-984609.
DVG zieht weiterhin positive Bilanz nach
drei Jahren Deutschlandticket Am 1. Mai 2023 wurde das
Deutschlandticket eingeführt. Seitdem können auch Duisburgerinnen
und Duisburger Busse und Bahnen des ÖPNV in ganz Deutschland nutzen,
ohne auf Tarifzonen zu achten. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) nimmt den bevorstehenden Jahrestag der Ticketeinführung zum
Anlass, um eine Bilanz zu ziehen.

Foto DVG
„Das Deutschlandticket ist ein gutes Angebot, um den
Einstieg in die Nutzung des ÖPNV zu vereinfachen und durch einen
günstigen Preis deutlich attraktiver zu gestalten. Die
Verkaufszahlen zeigen, dass das Produkt von den Kundinnen und Kunden
sehr gut angenommen wird“, fasst Marcus Vunic,
DVG-Vorstandsvorsitzender, die guten Erfahrungen mit dem
Deutschlandticket in Duisburg zusammen.
„Die Finanzierung
des Deutschlandtickets muss parallel aber von Seiten der
öffentlichen Hand, hier insbesondere von Bund und Land, weiter
abgesichert werden.“ Aktuell hat die DVG über 74.000 Kundinnen und
Kunden mit Abonnement. Davon besitzen fast 99 Prozent eine
Deutschlandticket-Variante. Es gibt aktuell fast 73.100
Deutschlandticket-Abos, davon 30.400 normale Deutschlandtickets,
21.150 Deutschlandtickets Schule, 12.600
Deutschland-Semestertickets, 4.600 Deutschland-tickets Job und 4.350
Deutschlandtickets Sozial.
Vor der Einführung des
Deutschlandtickets hatte die DVG etwa 55.000 Kundinnen und Kunden
mit Abonnement. Die fast 20.000 dazugewonnenen Abo-Kundinnen und
-Kunden haben vorher maßgeblich Gelegenheits-Tarife wie
Einzeltickets oder Monatskarten genutzt. Die meisten Kundinnen und
Kunden kaufen das Deutschlandticket im DVG-Kundencenter, über die
DVG-Webseite und die myDVG Bus&Bahn-App. Die stärkste Nachfrage für
das Deutschlandticket liegt zwischen den Monaten August und
November.
Der Trauer auch ohne Worte Ausdruck
verleihen Am 13. Mai trifft sich erstmals
die „Trauergruppe Kreativ“ im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in
Duisburg. Anmeldungen für das kostenfreie Angebot sind ab sofort
möglich.
Der Verlust eines nahestehenden Menschen
hinterlässt oft Sprachlosigkeit, Schmerz und viele offene Fragen.
Aber: Trauer muss nicht allein getragen werden. Mit der
neuen „Trauergruppe Kreativ“ erweitert das Malteser Hospizzentrum
St. Raphael in Duisburg sein Angebot für Menschen in diesen
schwierigen Lebenslagen. „In einem geschützten und ruhigen Rahmen
sind Betroffene eingeladen, sich ihrer Trauer auf kreative Weise zu
nähern“, erklärt Trauerkoordinatorin Birgit Büge.
Die
vier ehrenamtlichen und qualifizierten Trauerbegleiterinnen Waltraud
Mertens, Doris Behrendt, Sabine Stratemeier und Diana Naendorf haben
sich zusammengetan, um dieses Angebot zunächst probeweise zu
starten. Grundlage ist ihre Erfahrung, dass kreative Prozesse helfen
können, Emotionen sichtbar zu machen und den Austausch zu
erleichtern – auch zwischen Menschen, die sich zuvor nicht kannten,
aber ähnliche Verlusterfahrungen teilen.

Zum Auftakttermin am 13. Mai 2026 im Hospizzentrum an
der Remberger Straße 36 stehen Stifte, Farben und Papier im Fokus.
Beim Malen lassen sich Gefühle oft leichter ausdrücken als sie in
Worte zu fassen. Für die weiteren Termine am 5. August und 4.
November sind weitere kreative Ansätze denkbar, etwa das Formen mit
weichen Materialien oder das Gestalten von Blumengestecken. „Eine
künstlerische Vorbildung ist in allen Fällen natürlich nicht
erforderlich“, betont Birgit Büge.
Das Angebot richtet
sich an Menschen, die einen Verlust erlebt haben und sich
Unterstützung wünschen – unabhängig davon, wie lange dieser
zurückliegt. Auch spielt es keine Rolle, ob bereits ein Kontakt zum
Hospiz bestanden hat oder nicht. Und: „Alle Teilnehmenden
entscheiden individuell für sich, ob sie über ihre Trauer sprechen
möchten oder die Zeit lieber mit stillem Gestalten verbringen
möchten“, sagt Birgit Büge. Jeder Termin ist einzeln buchbar. Die
Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen sich die
Veranstalter.
Die neue Kreativgruppe ist Teil des
umfassenden Trauerangebots des Hospizzentrums. Die Nachfrage nach
Unterstützung in der Trauer wächst seit Jahren. „Es ist eine
gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser deutlich
beobachten“, sagt Hospizleiterin Katja Arens. Immer mehr Menschen
seien bereit, sich aktiv mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen – ein
wichtiger Schritt, um Verluste zu verarbeiten. Neben der neuen
Kreativgruppe umfasst das Angebot unter anderem ein offenes
Trauer-Café sowie feste Trauergruppen.
Mit der vor einigen
Monaten geschaffenen Stelle der Trauerkoordinatorin werden diese
Angebote gezielt gebündelt und weiterentwickelt. Anmeldungen
für die „Trauergruppe Kreativ“ nimmt Birgit Büge entgegen: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856
www.malteser-straphael.de
Vivit kauft Bürogebäude am Duisburger Innenhafen
Die Vivit Group hat ein 3.500 m² großes Büroensemble an der
Schifferstraße/Schwanentor im Innenhafen erworben. Die leerstehende
Immobilie gehörte einem global tätigen Logistikunternehmen, das sie
selbst genutzt hatte und innerhalb des Innenhafens umgezogen ist.
Die VIVIT Group ist ein 2020 gegründeter, in Düsseldorf
ansässiger Investment- und Real-Estate-Manager, der sich auf die
Entwicklung und Verwaltung von Büro-, Wohn- und Gewerbeimmobilien
spezialisiert hat.
Das Innenhafen-Gebäude-Ensemble besteht
aus zwei baulich verbundenen Gebäudeteilen mit fünf Obergeschossen;
zusätzlich verfügt das Objekt über eine Dachterrasse. Zum Komplex
gehören außerdem ein begrünter Innenhof mit direktem Zugang zum
Hafenbecken, ein Schiffsanleger sowie mehr als 100 Pkw-Stellplätze.
Stadtmuseum: Vortrag „Musikgeschichte zwischen den
‚Goldenen Zwanzigern‘ und den ‚Swinging Sixties‘ – Richard
Hillenbrand und die Duisburger Philharmoniker“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt in
Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Duisburg am Sonntag, 3. Mai, um
15 Uhr am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen zu einem Vortrag
ein.
Historiker Ferdinand Leuxner erläutert unter dem Titel
„Musikgeschichte zwischen den ‚Goldenen Zwanzigern‘ und den
‚Swinging Sixties‘ – Richard Hillenbrand und die Duisburger
Philharmoniker“ die Entwicklung des Duisburger Musiklebens von 1920
bis 1960.
Im Mittelpunkt steht die Biografie Richard
Hillenbrands, der als Kapellmeister die Blütezeit der Musikstadt
Duisburg ebenso begleitete wie den schwierigen Neuanfang nach dem
Zweiten Weltkrieg. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten
und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte
Personen zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
450 Menschen
bei der Konfirmation in der Marxloher Kreuzeskirche
Am letzten Sonntag, 26. April war es besonders feierlich in der
Marxloher Kreuzeskirche, denn 24 junge Menschen, die alle ihre
Familien und Freunde mitgebracht hatten, standen im Festgottesdienst
mit ihrer Konfirmation – der Bekräftigung ihres Glaubens - im
Mittelpunkt.
Pfarrerin Anja Humbert und Diakonin Nicole
Enders segneten die Konfis ein und 450 Gottesdienstbesucherinnen und
-besucher freuten sich mit den Jugendlichen und spendeten
Konfirmandin Neele Czarnecki für ihr Solo- Klavierspiel und dem Chor
„Vielklang“ unter Leitung von Karl Hülskämper sowie Organist
Wilfried herzlichen Applaus. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Die Konfis mit Pfarrerin Humbert (links) und Gemeindepädagogin
Enders (rechts) vor der Marxloher Kreuzeskirche. (Foto:
www.bonhoeffer-gemeinde.org).
Von Enescu bis
Schostakowitsch
Zwei Streichquartette spielen gemeinsam in der Marienkirche Zwei
Streichquartette vereinen sich zum Oktett und erkunden Werke von
Cánovas, Schostakowitsch und Enescu – vom kammermusikalischen
Wechselspiel bis zum verschmolzenen Klangkörper.
Auf diesen
musikalischen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart können sich
Fans der klassischen Musik jetzt schon freuen: Zu hören ist er am 3.
Mai um 17 Uhr in der Duisburger Marienkirche an der
Josef-Kiefer-Str., wenn das Kandinsky Quartett (Hannah Kandinsky &
Israel Gutierrez Vildosola – Violine, Ignazio Alayza – Viola,
Antonio Gervilla Diaz, Cello) und das Velvet Quartett (Ezgi Su
Apaydin & Laura Muskare – Violine, Patricia Gomez Carretero – Viola,
Frederick Winterson, Cello) gemeinsam musizieren.
Karten zu
20 Euro gibt es an der Abendkasse, vorab im Netz unter
www.eratoakademie.de. Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.ekadu.de.

NRW: Erdbeerernte 2025 um 5,1 % angestiegen
* 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet * 54,9 % der Erntemenge wurde
im Freiland kultiviert * Rückgang der Anbauflächen um 3,0 %
Im Jahr 2025 haben Erdbeerbetriebe in
Nordrhein-Westfalen rund 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches
Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt,
waren das 5,1 % mehr als im Vorjahr. Rund 16.900 Tonnen Erdbeeren
wurden im Freiland und 13.800 Tonnen unter hohen begehbaren
Schutzabdeckungen – einschließlich Gewächshäusern – produziert.
Erdbeeren wurden 2025 auf 2.382 Hektar angebaut. Die Anbaufläche
hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % verringert, was
ausschließlich auf den Freilandanbau zurückzuführen ist. Der
Erdbeeranbau unter Schutzabdeckung wurde in den letzten 10 Jahren um
69,4 % kontinuierlich ausgedehnt (2015: 328 Hektar; 2025:
556 Hektar).
Ausschlaggebend hierfür ist die höhere
Quantität und hohe Qualität der Erdbeeren im geschützten Anbau. Die
Produktivität auf diesen Flächen (24,9 t/ha) ist mehr als doppelt so
hoch wie im Freilandanbau (11,8 t/ha).

Über ein Drittel der Anbaufläche für Erdbeeren
befindet sich im Regierungsbezirk Köln Die Landwirtinnen und
Landwirte im Regierungsbezirk Köln verzeichneten 2025 mit 890 ha
mehr als ein Drittel (37,4 %) der landesweiten Anbaufläche. Weitere
große Anbaugebiete in NRW befanden sich in den Regierungsbezirken
Münster (508 ha; 21,3 % der Anbaufläche), Detmold (461 ha; 19,3 %
der Anbaufläche) und Düsseldorf (335 ha; 14,0 % der Anbaufläche).
Obstbaumaktion der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneut ein voller Erfolg Die kostenlose Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist
auch in diesem Jahr auf große Resonanz gestoßen. Zahlreiche
Duisburgerinnen und Duisburger haben das Angebot genutzt und sich
einen kostenlosen Obstbaum gesichert. Damit setzt sich die
Erfolgsgeschichte fort, die seit 2023 einen wichtigen Beitrag dazu
leistet, die Stadt grüner, lebenswerter und vielfältiger zu machen.

Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Bereits seit
dem Start der Aktion im Jahr 2023 wurden insgesamt 16.000 Obstbäume
ausgegeben. Am 25. April, dem „Tag des Baumes“, kamen noch einmal
3.000 weitere Bäume hinzu. Der Tag des Baumes wurde 1952 in
Deutschland eingeführt und dient dazu, auf die Bedeutung der Bäume
für den Menschen und die Umwelt aufmerksam zu machen und zum
Pflanzen neuer Bäume anzuregen. Damit erhielt die Ausgabe der
Obstbäume in Duisburg auch in diesem Jahr einen besonders passenden
Rahmen.
Mit jedem ausgegebenen Obstbaum wächst das Grün in
der Stadt ein Stück weiter. Die hohe Nachfrage zeigt deutlich, dass
das Interesse an mehr Stadtgrün, mehr Biodiversität und konkretem
Klimaschutz im direkten Lebensumfeld der Menschen ungebrochen ist.
Obstbäume sind dabei weit mehr als nur eine Bereicherung für Gärten
und Grundstücke.
Sie verbessern das Stadtklima, binden CO₂,
spenden Schatten, schaffen Lebensraum für Insekten und andere Tiere
und tragen dazu bei, die biologische Vielfalt in der Stadt zu
stärken. Gleichzeitig schenken sie den Bürgerinnen und Bürgern über
viele Jahre hinweg Blüten, Früchte und ein Stück lebendige Natur
direkt vor der eigenen Haustür.
Oberbürgermeister Sören
Link betont: „Jeder neu gepflanzte Obstbaum ist ein Gewinn – für das
Klima, für die Artenvielfalt und für die Menschen vor Ort. Es freut
mich sehr, dass so viele Duisburgerinnen und Duisburger mitmachen
und mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass unsere Stadt immer
grüner wird.“

Auch Knut Hammesfahr, Bereichsleiter Grünflächen und Friedhöfe der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg zieht eine positive Bilanz: „Die große
Resonanz auf die Obstbaumaktion ist ein starkes Zeichen dafür, dass
die Menschen in unserer Stadt die Themen Stadtgrün, Biodiversität
und Klimaanpassung aktiv unterstützen. Obstbäume verbinden auf
ideale Weise ökologischen Nutzen mit einem unmittelbaren Mehrwert
für die Bürgerinnen und Bürger. Sie bereichern nicht nur Gärten und
Grundstücke, sondern schaffen langfristig wertvolle Lebensräume und
tragen dazu bei, unsere Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Auch die diesjährige Ausgabe hat gezeigt, wie gut die Aktion
angenommen wird. Pro Haushalt konnten bis zu drei Bäume bestellt
werden. Zur Auswahl standen Apfel-, Birnen-, Kirschen-, Quitten- und
Pflaumenbäume. Die Bestellung erfolgte unkompliziert über den
WBD-Shop auf der Webseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Die
einfache Abwicklung und die attraktive Auswahl haben sicher dazu
beigetragen, dass die Aktion erneut so erfolgreich verlaufen ist.
Ein kleines Highlight war zusätzlich die kostenlose Ausgabe von
50 Obstbäumen am 23. April im Rahmen des Tags der Internationalen
Gartenausstellung auf dem Gelände des Zukunftsgartens RheinPark.
Dienstag (28.4.) ist Gedenktag
für Unfälle am Arbeitsplatz: „Workers‘ Memorial Day“
Betriebe in Duisburg sollen den „Wo lauern Gefahren?“-Check machen.
Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen: Egal, ob auf der
Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am kommenden Dienstag, 28.
April, sollen die Beschäftigten in Duisburg um 12 Uhr mittags eine
Gedenkminute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder
krank geworden sind. Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU
Duisburg-Niederrhein aufgerufen. Anlass ist der internationale
Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der „Workers‘ Memorial Day“.

Die IG BAU appelliert an die Beschäftigten in Duisburg, einen
„Wo lauern Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig,
über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder
Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige
Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“,
sagt Karina Pfau.
Die Vorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein macht dabei deutlich, dass es um die ganze
Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von der Leiter und
das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von
Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo
bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Karina Pfau. Im
Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt.
Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU
in diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich
ist.“
Vor 10 Jahren in der BZ: Treffpunkt für die regionale Medienlandschaft:
Studio Duisburg eröffnet An der Oberen
Kaiserswerther Straße befindet sich ab sofort ein Ort, der
die Kreativszene zusammenbringen soll. Das Studio Duisburg
- nicht zu verwechseln mit dem regionalen TV-Sender Studio
47 - ein 250 Quadratmeter großes Film- und Fotostudio, ist
seit vergangenen Freitag offiziell eröffnet. Im gleichen
Gebäude befinden sich mehrere Medienunternehmen und eine
große Lagerfläche. Betrieben wird der rund 1.000
Quadratmeter große Neubau von der Gruppe C GmbH, einem
Familienunternehmen, das seit mehr als 25 Jahren in
Duisburg ansässig ist. „Wir haben uns bewusst für diesen
Standort entschieden. Unser Ziel ist es, kreative Menschen
zusammenzubringen. So wollen wir die Medienlandschaft vor
Ort nicht nur mitgestalten, sondern aktiv
weiterentwickeln“, sagt Geschäftsführer Tim Upietz.
Gemeinsam mit seinem Team plante der 30-Jährige das
ehrgeizige Neubauprojekt über vier Jahre hinweg. Im
vergangenen Jahr begannen dann die Bauarbeiten. Das letzte
verfügbare Grundstück im Gewerbegebiet Wannheim fand Tim
Upietz mit Hilfe der GFW Duisburg. Jetzt am Freitag gab es
eine große Eröffnungsparty – mit mehr als 300 Gästen,
darunter Bürgermeister Volker Mosblech. Die Gruppe C
GmbH vertreibt über den eigenen Verlag hochwertige
Motorsportbücher, außerdem beschäftigt das Unternehmen
Fotografen und bietet klassische Agenturdienstleistungen.
„In unserem Fotostudio können sich künftig aber auch
externe Fotografen oder Videoteams einmieten, um eigene
Produktionen zu realisieren“, erklärt Upietz. Neben
dem Team von Gruppe C sitzen im Studio Duisburg drei
weitere Unternehmen aus dem Medienbereich. „Unsere Mieter
kommen teilweise aus Köln und Düsseldorf und haben sich
bewusst dafür entschieden, künftig an unserem Standort in
Duisburg zu arbeiten“, ist Tim Upietz stolz. Bald ist am
neuen Firmensitz auch für das leibliche Wohl gesorgt – in
wenigen Wochen wird nämlich auf dem Grundstück von Gruppe
C das erste Drive-In-Café Duisburgs eröffnen.
Studio
Duisburg Eine Marke der Gruppe C GmbH Obere Kaiserswerther
Straße 15 47249 Duisburg

V.l.:Tim Upietz, Bürgermeister Volker Mosblech, Sven
Upietz und Björn Upietz (beide Gesellschafter der Gruppe C
GmbH)
VHS-Vortrag:
Erfolgreiche Recyclingverfahren aus Duisburg
Die VHS lädt am Montag, 4. Mai, um 20 Uhr im Stadtfenster
an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem
Vortrag über das Institut für Umwelt und Energie, Technik
und Analytik e. V. (IUTA) ein. Dipl.-Ing. Jochen
Schiemann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und
Geschäftsführer des IUTA, wird die Geschichte des
Instituts und die wichtigsten Stationen bei der
Entwicklung erfolgreicher Verfahren zum Recycling
problematischer Stoffe vorstellen.

Dipl.-Ing. Jochen Schiemann ist stellvertretender
Vorstandvorsitzender und Geschäftsführer des Instituts für
Umwelt und Energie, Institut für Umwelt & Energie, Technik
und Analytik e.V. (IUTA) in Duisburg-Rheinhausen.
Das Institut hat seinen Sitz in Duisburg-Rheinhausen und
beschäftigt sich in enger Kooperation mit der Wirtschaft
seit fast vier Jahrzehnten unter anderem mit dem Recycling
verschiedener Verbundmaterialien. So entwickelte das
Institut Methoden, um seltene Materialien wie Indium,
Gallium oder Germanium aus Elektroschrott
zurückzugewinnen. Jüngst wurde ein Verfahren zum Recycling
von glasfaserverstärkten Kunststoffen, die auch in den
Rotorblättern von Windkraftanlagen verwendet werden,
mitentwickelt.
Der Eintritt zu dem Vortrag ist
kostenlos, eine Anmeldung jedoch erwünscht und online
unter dem Link https://vhs.link/Cvj9kw möglich.
Weiterführende Informationen gibt es telefonisch bei der
VHS, Josip Sosic, 0203/283-984617 und online unter
www.vhs-duisburg.de.
Clark Europe stellt
die Weichen für die Zukunft Mit der
offiziellen Einweihung der neuen Niederlassung West am 24.
April 2026 in Duisburg hat der Erfinder des Gabelstaplers
den Ausbau seines Direktvertriebs maßgeblich
vorangetrieben. Die neuen Räumlichkeiten im Businesspark
Asterlagen liegen strategisch ideal direkt vis-à-vis der
Clark Europazentrale. Neben dem bewährten Vertrieb über
Vertragshändler setzt Clark jetzt auch verstärkt auf den
Direktvertrieb. Ziel ist es, das Marktpotenzial im
Ruhrgebiet als eine der dichtesten Industrielandschaften
Europas durch maximale Nähe zum Kunden noch besser
auszuschöpfen.

Fotos: CLARK Europe GmbH
„Die Eröffnung der
Niederlassung West ist ein klares Bekenntnis zu unserem
Standort in Duisburg und ein essenzieller Schritt für
unsere Wachstumsstrategie in Europa“, erklärt Stefan
Budweit, President & CEO Clark Europe. „Durch den
Direktvertrieb schaffen wir eine exklusive Schnittstelle,
um Kunden direkt ab Werk mit unserem gesamten Know-how zu
beraten und langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe zu
festigen.“
Fokus auf Wachstum und Kundenzufriedenheit Die neue
Immobilie umfasst eine Gesamtfläche von 3441 m². Davon
entfallen 900 m² auf Lager, Werkstatt und
Präsentationsflächen sowie 435 m² auf moderne Büro- und
Besprechungsräume. Ein Herzstück des Standorts ist das
integrierte R&D Entwicklungszentrum (355 m²), das die
unmittelbare Nähe zur Europazentrale und dem
internationalen Ersatzteilzentrum nutzt, um technische
Innovationen umzusetzen.
Dirk Blanke, Regional
Manager & Western Branch Manager, der die Niederlassung
West seit Anfang 2025 leitet, betont bei der Eröffnung:
„Unsere Kunden profitieren von einer exklusiven Beratung
direkt vom Hersteller. Wir wollen die Marktanforderungen
nicht nur besser verstehen, sondern schneller und
gezielter darauf reagieren. Ob Testfahrten auf unserer
Präsentationsfläche, fundierte Einsatzanalysen mit dem
Kunden vor Ort, Fahrzeugtests direkt am Einsatzort oder
maßgeschneiderte Finanzierungslösungen – wir bieten alles
aus einer Hand. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren
Kunden die Zukunft des Materialflusses zu gestalten.“

Die Niederlassung West setzt auf weiteres Wachstum, um
dieses Versprechen einzulösen. Aktuell besteht das
Direktvertriebsteam aus neun Mitarbeitenden und fünf
Servicefahrzeugen. Ein Ausbau ist bereits in Planung: „Wir
möchten unser Team um 2-3 Fachberater sowie 4-5
Servicetechniker verstärken, um ein lückenloses
Servicenetzwerk im Ruhrgebiet sicherzustellen“, sagt Dirk
Blanke.
Zentrum für Innovation und Service öffnet
seine Tore Im Rahmen der Feierlichkeiten erhalten die
Gäste nicht nur exklusive Einblicke hinter die Kulissen
der Niederlassung West und des R&D Entwicklungszentrums,
sondern ebenfalls in die Europazentrale der Clark Europe,
das internationale Ersatzteilzentrum mit einer
Gesamtfläche von 1913 m2, in welchem mehr als 23.000
unterschiedliche Artikel lagern – neben Clark-spezifischen
Teilen auch Teile für Fremdmarken in
Erstausrüsterqualität, das Schulungszentrum, indem
regelmäßig Schulungen für Verkäufer und
Servicemitarbeitende stattfinden sowie das Clark Museum,
das die mehr als hundertjährige Erfolgsgeschichte des
Erfinders des Gabelstaplers beeindruckend dokumentiert.

Die Gäste können zudem Clark Produkt-Highlights in
Augenschein nehmen, wie u.a. die aktuellen Clark
Crossover-Baureihen Raider (L25-35XE) und Renegade
(S25-35XE), welche umweltfreundliche Elektroantriebe mit
der Leistung von Verbrennern kombinieren, die 48 Volt
Elektro-Drei- und Vierradstapler STE und SE16-20, die
wahlweise mit Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterien
erhältlich sind. Sie gehören wie die 80 Volt-Pendants zur
S-Series Electric. Ein weiteres Highlight ist die neue,
auf der LogiMAT in Stuttgart erstmals präsentierte „CLARK
Fusion“-Batterietechnologie, die als Schlüssel für die
Elektromobilität der Zukunft gilt.
One-Stop-Shop:
Von Neu-, Miet- bis Gebrauchtgeräten Die Niederlassung
West fungiert als vollumfänglicher Dienstleister. Neben
dem Verkauf von Neugeräten und einer umfangreichen
Mietflotte für Bedarfsspitzen, liegt ein weiterer Fokus
auf hochwertigen Gebrauchtgeräten. „Die Investition in ein
Neugerät ist nicht für jeden Betrieb die wirtschaftlichste
Lösung“, so Dirk Blanke.
„Beispielsweise für
Startup- oder Kleinunternehmen ist die Anschaffung eines
Neugeräts oft zu kostspielig.“ Ein Gebrauchtfahrzeug ist
hier eine gute Alternative. Unternehmen, bei denen ein
Stapler nur ein- oder zweimal am Tag zum Einsatz kommt,
benötigen ebenfalls nicht zwangsläufig ein Neugerät. Jedes
Fahrzeug aus dem Rücklauf wird akribisch geprüft und bei
Bedarf auf Neugeräteniveau instandgesetzt – unter
ausschließlicher Verwendung von Clark
Originalersatzteilen. „Bei einem in Premiumqualität
aufgearbeiteten Gebrauchtfahrzeug ist ein Unterschied zum
Neugerät für den Laien nicht erkennbar“, erklärt Dirk
Blanke.
Mit kurzen Wegen, direkter Anbindung an
das Ersatzteilwesen und einer integrierten
Auslieferungsinspektion (PDI) garantiert die Niederlassung
West höchste Prozessqualität und maximale
Kundenzufriedenheit im Herzen des größten Binnenhafens der
Welt.
CLARK Material Handling International
Seit der Erfindung des Gabelstaplers im Jahr 1917 durch
Eugene Clark im US-amerikanischen Buchanan, Michigan zählt
CLARK weltweit zu den Marktführern bei Flurförderzeugen.
Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Branche und über
1,4 Millionen verkauften Gabelstaplern weltweit steht die
Marke CLARK, die stolz auf ihre Wurzeln in den Vereinigten
Staaten von Amerika ist, für modernes und robustes
Produktdesign, fortschrittliche, anspruchsvolle
Technologie und hervorragenden Kundenservice.
Seit
2003 bietet Clark ein komplettes Produktportfolio,
bestehend aus Gabelstaplern mit Elektro- oder
Verbrennungsmotor und Tragfähigkeiten von 1,5 bis 8
Tonnen, Schubmaststaplern, Lagertechnikgeräten, Schleppern
und einem umfangreichen Serviceangebot. Vier
Hauptquartiere rund um den Globus leiten das operative
Geschäft. Gefertigt wird nach europäischen
Qualitätsansprüchen in Werken in Korea, den USA, Vietnam
und China. Die CLARK Europe GmbH mit Sitz in Duisburg ist
eines von vier Tochtergesellschaften von CLARK und betreut
mit rund 180 CLARK Händlern in 60 Staaten die Regionen
Europa, Nahen Osten und Afrika.
Das Märchenzelt zu Gast
in den Bezirksbibliotheken Walsum und Hamborn Das
Märchenzelt lädt Kinder ab vier Jahren am Mittwoch, 29. April, um
16.30 Uhr in die Bezirksbibliothek Hamborn auf der Schreckerstraße
ein. Die Märchenerzählerin Sandra Zurawski präsentiert Geschichten
von Dummlingen, die klüger handeln als erwartet, von mutigen Tieren
und von besonderen Wesen aus der Welt der Märchen.
Die
Erzählstunde fördert Fantasie, Zuhörfreude und den Zugang zu
Geschichten in ruhiger, kindgerechter Atmosphäre. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Das Märchenzelt ist eine Kooperation der
Stadtbibliothek Duisburg mit dem Kommunalen Integrationszentrum
Duisburg und dem Amt für schulische Bildung der Stadt Duisburg.
LYDIA BENECKE - am 01. Mai 2026
in der Rheinhausenhalle Lydia Benecke - „Sadisten: BDSM
vs. Verbrechen“ Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die
unterschiedlichen psychologischen Profile harmloser sowie
gefährlicher sexuell sadistischer Menschen: Einerseits wird das
„ganz normale Leben“ jener Menschen erläutert, die einvernehmlich
ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Menschen ausleben.
Andererseits wird die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen,
kriminell sexuell sadistischen Menschen dargestellt - zu deren
bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.'
Lydia Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche
Erklärungsmodell zur psychologischen Unterscheidung gefährlicher von
ungefährlichen sexuellen Sadisten entwickelt, das in Fachbüchern wie
dem dritten Band der "Schriftenreihe der Gesellschaft für
Kriminologie, Polizei und Recht“ sowie dem Sammelband „Destruktive
Sexualität. Therapie und Risk-Assessment in der Forensischen
Psychiatrie“ veröffentlicht wurde.
In ihrem bebilderten
Vortrag geht sie Fragen nach wie: - Was unterscheidet die einen
von den anderen sexuell sadistischen Menschen? - Welche
Bedürfnisse treiben sie an? - Was macht ihre Persönlichkeit aus?
- Wie gestalten sie ihre Partnerschaften?
Lydia Benecke
erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen Einblick
in die Beziehungsführung zwischen Menschen, die BDSM praktizieren,
gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als ein
einvernehmlicher sexueller Sadist ist.
Tickets und Infos
unter: https://monochromat-booking.ticket.io/qqwapy92/?lang=de
Veranstaltungsort: Rheinhausenhalle, Beethovenstraße 20 - 47226
Duisburg Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Vortrag
Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen und
heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ Das
Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum
laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch
in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von
17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am
Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter
dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von
Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg
Im Zeitalter der Digitalisierung
stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die
Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der
Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die
Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig
bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die
Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen
originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.
Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes
Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen
und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein
Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für
die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten
ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.
In der
Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats
als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise
eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für
die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was
macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück
Kulturgeschichte?
Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines
Digitalisats nicht ersetzt werden kann? Was macht die originalen
Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut,
teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu
schützen gilt?“
Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der
Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen
Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs
Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden
Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz
Digitalisierung das Original zu erhalten.
Bei der
Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der
Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange,
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv
Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und
zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin,
Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im
Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne,
Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und
Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur
(GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW,
Dortmund.
Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr.
Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an
der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Anmeldung zum großen Wiedersehen bei der
Jubiläumskonfirmation Jubiläumskonfirmationen
sind immer Anlässe für ein großes Wiedersehen, die mit dem
Verbindenden beginnt: der gemeinsamen Feier des
Festgottesdienstes. Die Begegnung am 31. Mai in der
Gnadenkirche in Duisburg Wanheimerort wird besonders groß.
Denn die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt
zum Mitfeiern herzlich all die ein, die in Wanheim und
Wanheimerort 1976, 1966, 1961, 1956, 1951, 1946 oder
früher konfirmiert worden sind.
Damit bei der
Logistik fürs Treffen alles gut klappt, sind Konfirmierte
gebeten, sich ab jetzt bei Pfarrerin Almuth Seeger (Tel.:
0203/770607 oder almuth.seeger@ekir.de) oder Pfarrer
Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383 oder
juergen.muthmann@ekir.de) anzumelden.

Die Gnadenkirche in Wanheimerort (Foto: Tanja Pickartz)

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026: +7,6
% zum Vormonat +7,6 % zum Vormonat (real, saison- und
kalenderbereinigt) +9,8 % zum Vorjahresmonat (real,
kalenderbereinigt) +12,0 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Umsatz im Bauhauptgewerbe, Februar 2026 -13,2 % zum
Vorjahresmonat (real) -10,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe
ist im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und
saisonbereinigt um 7,6 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Februar 2026 im
Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 % und im Tiefbau um 6,7 % zu.
Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und
saisonbereinigte Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026
um 4,6 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -9,2 %;
Tiefbau: -0,4 %).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 stieg der reale,
kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im
Februar 2026 um 9,8 %. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 0,4 %
und im Tiefbau um 19,2 % zu. Der nominale (nicht preisbereinigte)
Auftragseingang lag 12,0 % über dem Vorjahresniveau.
Umsatz
real 13,2 % niedriger als im Vorjahresmonat Der reale Umsatz im
Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 um 13,2 % niedriger als im
Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz fiel im gleichen Zeitraum um
10,8 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe
tätigen Personen nahm im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat
um 0,9 % auf rund 537 000 Personen zu. Alle Angaben beziehen sich
auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.
Häufigster Ausbildungsberuf: 9,4 % der weiblichen
Auszubildenden begannen 2024 eine Ausbildung zur Medizinischen
Fachangestellten Bei den Männern war der Beruf des
Kraftfahrzeugmechatronikers mit 7,5 % erste Wahl
Kraftfahrzeugmechatronikerin oder Medizinischer Fachangestellter –
solche Berufsbezeichnungen lesen sich noch immer selten, denn bei
der Berufswahl zeigen sich nach wie vor deutliche Unterschiede
zwischen den Geschlechtern.
Im Jahr 2024 war der Beruf der
Medizinischen Fachangestellten mit einem Anteil von 9,4 % aller neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträge der meistgewählte
Ausbildungsberuf unter weiblichen Auszubildenden. Bei den männlichen
Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker mit einem Anteil von
7,5 % die erste Wahl, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt.

Im Rahmen des Aktionstages können junge Frauen und Männer Berufe
kennenlernen, in denen sie jeweils unterrepräsentiert sind. Auf dem
zweiten Platz bei den Neuverträgen der weiblichen Auszubildenden
folgte 2024 der Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement
(8,8 %), auf dem dritten Platz jener der Zahnmedizinischen
Fachangestellten (7,5 %).
Bei den männlichen Auszubildenden
folgten auf Rang zwei und drei der Beruf des Fachinformatikers
(5,0 %) und des Elektronikers (4,6 %). Knapp zwei Drittel der neuen
Ausbildungsverträge werden von Männern abgeschlossen Nach wie vor
absolvieren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im
dualen System: Von den rund 475 100 Personen, die im Jahr 2024 in
Deutschland einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag
abschlossen, waren knapp zwei Drittel (63,8 %) männlich.
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