'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


25. Kalenderwoche: Montag, 15. - Sonntag, 21. Juni 2026

Montag, 15. Juni: „Tag der Gebäudereinigung“ und „Tag des Windes“

Gesundheitsamt am 18. Juni eingeschränkt verfügbar
Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg ist am kommenden Donnerstag, 18. Juni, aufgrund einer internen Veranstaltung erst ab 13 Uhr vor Ort und telefonisch erreichbar.
Dringend erforderliche Leistungen werden weiterhin über die gewohnten Wege sichergestellt. Das Gesundheitsamt bittet um Verständnis und steht ab Freitag, 19. Juni, wieder zu den üblichen Zeiten zur Verfügung.

Montag, 15. Juni: „Tag der Gebäudereinigung“ – 3.800 Reinigungskräfte in Duisburg
Für Anerkennung und gegen Altersarmut: In Duisburg erwarten Gebäudereiniger einen „Respekt- und Lohn-Schub“ IG BAU: „Reinigungskraft müsste über 70 Jahre arbeiten, um auf Durchschnittsrente zu kommen".  Sie sorgen für saubere Büros, Schulen und Altenheime: Rund 3.800 Gebäudereiniger arbeiten in Duisburg. „Doch bei ihnen ist längst nicht alles im Reinen: Oft fehlt es am Respekt für ihre Arbeit. Und immer hapert es am Geld: Wer schrubbt, saugt und den Müll der anderen wegräumt, hält zwar alles am Laufen, verdient aber meistens nur einen Niedriglohn.

Sie sorgen dafür, dass die anderen ein „sauberes Leben“ haben: Reinigungskräfte haben einen „Respekt- und Lohn-Schub“ verdient, fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein zum „Tag der Gebäudereinigung“.

Spätestens mit der Rente droht dann Armut im Alter“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Zum „Tag der Gebäudereinigung“ am kommenden Montag (Hinweis f.d. Red.: 15. Juni) fordert die IG BAU deshalb einen „Respekt- und Lohn-Schub“ für die Arbeit im Reinigungsgewerbe. Es gehe um mehr Anerkennung und um ein gutes Auskommen – gegen Altersarmut, so Pfau.

„Wer ein Leben lang dafür sorgt, dass die anderen ein ‚sauberes Leben‘ haben, der darf am Ende nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sein“, so Pfau. Eine Gebäudereinigerin mit Vollzeit-Job müsse beim heute in der Branche üblichen Lohn – rein rechnerisch – über 70 Jahre lang arbeiten, um auf die Höhe der Durchschnittsrente zu kommen, so die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

„Reinigung und Rente – das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis. Krasse Lohnunterschiede sind allerdings ein Risiko für den Zusammenhalt in der Gesellschaft – und Niedriglöhne damit sozialer Sprengstoff“, warnt Karina Pfau. Sie appelliert an die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Duisburg und der Region, bei der anstehenden Rentenreform gegenzusteuern: „Wer ein Berufsleben lang Flure wischt, Fenster putzt und Toiletten sauber hält, hat es verdient, im Alter von der Rente in Würde leben zu können“, fordert die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

Außerdem müsse es bei der kommenden Tarifrunde für die Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk ein „kräftiges Lohn-Plus“ geben. „Darauf sollten sich die 118 Gebäudereinigungsunternehmen in Duisburg schon einmal einstellen“, sagt Karina Pfau. Sie beruft sich bei den Zahlen zu den Beschäftigten und den Betrieben in der Gebäudereinigung auf Angaben der Arbeitsagentur.


Die Duisburger Umweltwochen 2026 stehen in den Startlöchern

Am Montag, 15. Juni, startet das Veranstaltungsprogramm mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“.

Bis zum 10. Juli können Kinder, Familien und Erwachsene an zahlreichen umweltrelevanten Aktionen teilnehmen. Das komplette Programm ist ab sofort online verfügbar. „DUISBURG.NACHHALTIG – Die Umweltwochen 2026“ sind Mitmachwochen zu den Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz. In diesem Jahr ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft – sie zeigen, wie Wiederverwenden, Reparieren und Recycling den Alltag umweltfreundlicher und kosteneffizienter machen können.

Rund 50 Veranstaltungen gehören zum Programm, darunter Reparaturangebote, Upcycling- und Müllsammelaktionen, Exkursionen, Radtouren, Theaterstücke und Kunstausstellungen. Höhepunkte sind der Umweltmarkt sowie der Eine-Welt-Basar am 20. Juni mit vielen Aktionsständen auf der Königstraße in der Innenstadt, Das Veranstaltungsprogramm der Duisburger Umweltwochen ist unter https://www.duisburg.de/umweltwochen abrufbar.



NRW-Windkraft: Stromeinspeisung 2025 auf Vorjahresniveau
* 14,5 % der erzeugten und eingespeisten Strommenge stammten 2025 aus Windkraft * Zunahme der Stromeinspeisung aus Windkraft 2025 um 43,5 % im Vergleich zu 2018 * Höhere Schwankungen bei der Stromeinspeisung aus Windkraft im ersten und vierten Quartal im Zeitverlauf seit 2018

Die Windkraftanlagen haben im Jahr 2025 insgesamt 12.671 Gigawattstunden Strom in das NRW-Netz eingespeist. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des „Tag des Windes“ am 15. Juni 2026 auf Basis endgültiger Ergebnisse mitteilt, veränderte sich damit die erzeugte und eingespeiste Menge aus Windkraft im Vergleich zum Vorjahr (–600 MWh) kaum. Der Anteil der Windkraft an der gesamten Stromeinspeisung veränderte sich ebenfalls nur geringfügig und lag wie 2024 bei 14,5 %. Im Vergleich zu 2018 stieg die Stromeinspeisung aus Windkraft im Jahr 2025 um 43,5 %.



46 % mehr Stromeinspeisung aus Windkraft im ersten Quartal 2026
Die eingespeiste Strommenge aus Windkraft stieg nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Quartal 2026 um 46,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal an. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Stromeinspeisung im ersten Quartal 2025 witterungsbedingt vergleichsweise gering war und einen Rückgang von 29,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal (2024) ausgewiesen hatte.

 Werden die Quartale rückwirkend bis 2018 betrachtet, fallen im ersten und vierten Quartal eines Jahres im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr häufiger größere Schwankungen auf, als es im zweiten und dritten Quartal der Fall ist. Letztere weisen nicht nur geringere Schwankungen auf, sondern auch insgesamt geringere absolute Stromeinspeisungen als im ersten und im vierten Quartal. Bei der Betrachtung ist zu berücksichtigen, dass u.a. die Witterung eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Stromeinspeisung aus Windkraft spielt.



Kartenanwendung zeigt Bestand der Windkraftanlagen in NRW-Gemeinden
Die Entwicklung des Windkraftausbaus in NRW seit 1987 veranschaulicht IT.NRW in einer interaktiven Kartenanwendung.
Die Datengrundlage der Animation stammt aus dem Energieatlas NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK). Eine weitere Kartenanwendung zeigt die Anzahl von Windkraftanlagen je 1.000 Personen für die nordrhein-westfälischen Gemeinden zum Stichtag 31.12.2025.


Spielenachmittag im Bezirksrathaus Walsum
Der nächste Spielenachmittag findet am Dienstag, 16. Juni, von 16 bis 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksrathauses Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152 statt.

Mit klassischen Kartenspielen wie Skip-Bo, Uno, Phase 10 und Rummikub sowie einer breiten Auswahl klassischer Spiele bietet der Nachmittag Unterhaltung für Familien und Kinder ab fünf Jahren in Begleitung. Der Spielenachmittag ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht. Möglich ist das per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894. Der nächste Spielenachmittag ist dann für den 11. August geplant.

Fachtagung des Arbeitskreises Prävention Duisburg: SEXPEDITION – Sexualentwicklung im Kindes- und Jugendalter
Die psycho-, somato- und soziosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt der 22. Fachtagung des aus 16 Institutionen bestehenden Arbeitskreises Prävention Duisburg in der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) Wuhanstraße 10 47051 Duisburg am Donnerstag, 18. Juni 2026.



Die Tagung richtet sich an alle Fachkräfte aus Duisburg, die im professionellen Setting mit Kindern und Jugendlichen ab dem Grundschulalter arbeiten (Schulen, Jugendzentren, Jugendamt, freie Träger und andere). Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die Vielfältigkeit des Netzwerkes näher kennen zu lernen.



Behandelt werden Themen wie zum Beispiel Kriminalprävention, Opferschutz, Wahrnehmung von Grenzüberschreitungen, Sport als Schutz- und Entwicklungsraum für Kinder und Jugendliche sowie Sexualität im digitalen Raum. Vor den insgesamt sieben Workshop-Angeboten wird im Rahmen des Podiums die Influencerin Lena Schäfer einen Vortrag zum Thema „Humane Papillomviren“ (HPV) halten und einen beeindruckenden Einblick in ihre persönliche Geschichte geben.

Während des „Markt der Möglichkeiten“ stehen Ihnen als Ansprechpersonen die Tagungskoordinatorinnen Martina Jungeblodt und Miriam Schönborn- Kalberg vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg sowie Vertreterinnen und Vertreter der weiteren Institutionen (Frauenberatungsstelle, pro familia Beratungsstelle Duisburg, Mabilda e.V., Jungs e.V., Kinderschutzbund OV Dbg. e.V., Caritas, Justus von Liebig-Schule, Gesamtschule Duisburg-Süd, Lebenslust e.V., AWO, Suchthilfeverbund Duisburg e.V., AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V., Stadtsportbund, Polizei sowie des Instituts für Jugendhilfe) zur Verfügung.

Insbesondere während dieses Informationsangebotes der verschiedenen Einrichtungen ergibt sich zwischen 8.45 und 9.30 Uhr die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Tagungsteilnehmenden oder einem Foto mit den Arbeitskreisakteurinnen und -akteuren.


50 Jahre „Der Spielkorb“:Jubiläumsprogramm für Kindertheater
Seit einem halben Jahrhundert begeistert „Der Spielkorb“ Kinder und
Familien in Duisburg für fantasievolle Theaterwelten. Mehr als eine Million
Besucherinnen und Besucher haben seine Aufführungen bereits erlebt. Nun
wird das 50-jährige Bestehen mit einem zweiwöchigen Jubiläumsprogramm
vom Sonntag, 21. Juni, bis Sonntag, 5. Juli gefeiert.

Höhepunkt ist ein Festakt am Freitag, 3. Juli, im Theater Duisburg. Auf der
Bühne gastiert das freie Berliner Theaterensemble „United Puppets“ mit dem
Märchen „Aqua Kadabra“ für alle ab fünf Jahren.

Was 1976 mit einzelnen Aufführungen begann, entwickelte sich zu einer
beeindruckenden Erfolgsgeschichte: Viele Kinder, die mit den Aufführungen
großgeworden sind, kehren heute als Eltern oder sogar Großeltern zurück
und erleben gemeinsam die Faszination darstellender Künste.

Bekannt ist „Der Spielkorb“ nicht nur für seine Aufführungen, sondern auch
für seine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem KOM’MA-Theater.
Darüber hinaus zählen die Festivals „Kaas & Kappes“ sowie die Beteiligung
am „Spielarten“-Festival zu den Veranstaltungshighlights. Die Angebote
haben sich weit über die Stadtgrenze hinaus einen Namen gemacht.

Schauspiel-Intendant Michael Steindl würdigt die Arbeit des Spielkorbs: „50
Jahre Kindertheater am Puls der Zeit. Weit über die Stadt verstreut und
dennoch ganz nah am Publikum. Mit Festivals und Mitmach-Aktionen.
Grenzüberschreitend im engen Austausch mit den Nachbarn in Belgien und
den Niederlanden. Wenn es den Spielkorb nicht schon seit 50 Jahren gäbe,
müsste man ihn erfinden.“

Bis heute zeichnet den „Spielkorb“ seine Nähe zum jungen Publikum aus. Mit
Aufführungen in Bürgerhäusern, Jugendzentren, Schulen, Kitas und weiteren
dezentralen Spielstätten bringt er Theater, szenische Lesungen, renommierte
Festivals und kreative Workshops in die Stadtteile zu den Kindern vor Ort.

Antonina Silberkuhl, Stellvertretende Geschäftsleiterin der Kulturbetriebe,
betont: „Der Spielkorb steht seit fünf Jahrzehnten für kulturelle Bildung und
unvergessliche Theatererlebnisse. Er schafft Räume für Fantasie, Austausch
und Teilhabe und zeigt immer wieder, welchen unverzichtbaren Beitrag
Kindertheater für unsere Stadt leistet.“

Während der Jubiläumswochen erwartet die Besucherinnen und Besucher
ein vielfältiges Programm: „Geplant sind spannende Märchenerzählungen,
lustige Clownstücke und mitreißende Puppentheatererzählungen an ganz
besonderen Orten, wie zum Beispiel dem Museumsschiff ,Oscar Huber‘“,
berichtet Susanne Lojewski, Leitung und Programmplanerin „Der Spielkorb“.


So performt beispielsweise am 21. Juni, Musikerin und Märchenerzählerin
Diana Drechsler „Ein Korb voller Glück“ – Fabeln und Geschichten über
zauberhafte Dinge, Wünsche und Träume. Bei „Der goldene Käfig" am
Sonntag, 28. Juni, können junge Gäste eine Straßentheaterinszenierung
erleben.

„Finn Fledermaus und das Blenden in der Nacht" am Samstag, 4.
Juli, eignet sich für alle, die interaktive Mitmachlesungen mögen.
„Mein Dank gilt allen Beteiligten, die den Spielkorb über all die Jahre begleitet
und unterstützt haben. Besonders danke ich den Kindern, die mit ihrer Neugier, ihrer Begeisterung und ihrer Offenheit jede Vorstellung zu etwas Einzigartigem machen“, so Lojewski.

Anfang Juli erscheint zudem eine Festschrift zum 50-jährigen Bestehen. Programm und Tickets Tickets für das Jubiläumsprogramm sind unter www.duisburg.de/spielkorb erhältlich. Karten für „Aqua Kadabra“ im Theater Duisburg im Anschluss des Festakts am 3. Juli gibt es unter www.theater-duisburg.de.

Kindermusiktheater zum Thema Plastikmüll in der VHS
Das Kindermusiktheater „Motte will Meer!“ wird am Donnerstag, 18. Juni, von 14.30 bis 15.30 Uhr in der VHS an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aufgeführt. Die kostenfreie Aufführung greift kindgerecht das Thema Plastik auf. Und darum geht es: Motte ist ratlos.

Ihr Papa hat keine Zeit mehr zum Spielen. Ständig ist der Fischer auf dem Meer und wirft seine Netze aus. Doch was er fängt, sind keine Fische. Vielmehr hängen Plastikflaschen, Mülltüten und Gummistiefel in seinem Netz - und jeden Tag werden es mehr.

Das Kindermusiktheater ist eine Kooperation der VHS, der Stadtbibliothek und des Umweltamtes. Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de. Fragen beantwortet Marissa Turac telefonisch unter 0203 283 -3220.

Neuer Meidericher Jugendlesekreis Lesen, reden, neue Geschichten entdecken
Die Bezirksbibliothek Meiderich, Von-der-Mark-Str. 71, lädt Jugendliche ab 13 Jahren am Freitag, 19. Juni, zum Meidericher Jugendlesekreis ein. Ab 14 Uhr dreht sich in lockerer und gemütlicher Runde alles um Lieblingsromane, spannende Leseerlebnisse und den Austausch mit anderen Buchfans. Ob Fantasy, Romance, Manga oder Klassiker – jedes Genre ist willkommen.

Der Jugendlesekreis bietet Raum für Gespräche, Empfehlungen und neue Impulse und möchte Lust darauf machen, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Bücher kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Innenhafen-Führungen mit Blick von oben starten am 21. Juni
Mit Blick von oben: Führung durch den Innenhafen uns Besuch auf der Aussichtsplattform des MKM am 21. Juni   Der Blick ist atemberaubend: Die Aussichtsplattform auf dem Museum Küppersmühle bietet einen einzigartigen Blick über die Stadt. Ein Besuch hoch oben auf dem ehemaligen Getreidespeicher, der von den Star-Architekten Herzog & de Meuron für das Museum umgebaut wurde, krönt die Führung durch den Duisburger Innenhafen.

Foto-Credit: Duisburg Kontor GmbH

Die ehemalige „Kornkammer“ des Ruhrgebiets ist heute ein modernes Stadtviertel. Wo früher das Getreide für das gesamte Revier verladen wurde, entdecken Gäste heute eine besondere Mischung aus altem Hafenflair, Geschichte, Architektur und Gastronomie. Die erste Innenhafenführung dieser Saison mit dem Blick von oben startet am 21. Juni um 11 Uhr.

Für Erwachsene kostet die Teilnahme 16 Euro, für Kinder 10 Euro. Wer an diesem Tag nicht kann, der hat am 18. Juli oder am 22. August Gelegenheit, dabei zu sein. Tickets für die Führungen gibt es online unter www.duisburg-tourismus.de oder in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße in der Duisburger Innenstadt.   Foto-Credit: Duisburg Kontor GmbH


Vor 10 Jahren am 19. Juni: Duisburg trauert um Götz George  
In Duisburg betrauern viele Menschen den Tod von Götz George. Für viele war der Schauspieler nicht nur ein großer Mime in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen, sondern durch die Figur des „Schimmi“ im Duisburger Tatort auch so etwas wie eine Kultfigur. 2014 wurde in Duisburg-Ruhrort, Dreh zahlreicher Tatortfolgen, die „Horst-Schimanski-Gasse“ benannt.  

Schimmigasse BZ-Foto haje

Oberbürgermeister  Sören Link: „Götz George war ein Ausnahmeschauspieler - und so ist auch seine Figur Horst Schimanski zu einer Ausnahmefigur unter den Tatort-Kommissaren geworden. Keine andere Filmfigur ist für mich so eng mit der Stadt Duisburg verbunden, wie eben jener Horst Schimanski.

Obwohl Götz George sehr zurückhaltend mit der Übernahme von Schirmherrschaften war, hat er sich in Duisburg für das Ehrenamt stark gemacht und einer Kampagne sein Gesicht gegeben. Er wird mir und den Menschen in Duisburg fehlen.“ Der Schauspieler starb schon am 19. Juni im Alter von 77 Jahren. Geboren wurde er am 23. Juli 1938 in Berlin.


Die Luftqualität in Duisburg im Fokus
Die Volkshochschule und das Umweltamt der Stadt Duisburg laden am Mittwoch, 17. Juni, von 18.30 bis 21 Uhr in die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Sie geben einen Ausblick auf die Herausforderungen zur Verbesserung der Luftsituation im Stadtgebiet, berichten über die Messungen der Deutschen Umwelthilfe und stellen den aktuellen Stand des Messprojekts zur Innenraumluftqualität und der staatlichen Luftreinhalteplanung vor.

Potenzielle Maßnahmen möchten VHS und Umweltamt mit den Teilnehmenden diskutieren. Welche finden Akzeptanz? Welche weiteren werden als erforderlich angesehen? Diese und weitere Fragen können an diesem Abend besprochen werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen nimmt Marissa Turaç von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de entgegen. Eine Anmeldung ist zudem online auf https://www.vhs-duisburg.de/ unter Angabe der Kursnummer SZ1226 möglich.


Stadt und Quartiersbüro laden zum „Runden Tisch Hochheide“ ein
Zum „Runden Tisch Hochheide“ laden die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide interessierte Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 17. Juni, um 18 Uhr in das AWO-Begegnungszentrum an der Ehrenstraße 18 ein. An diesem Abend stellt sich das neue Team des Quartiersbüros mit seinen Zielen und Aufgaben vor und freut sich über einen regen Austausch.

Darüber hinaus werden durch die Teilnehmenden des Runden Tisches bei diesem Treffen auch die Mitglieder für die neue Stadtteil-Jury gewählt. Die Mitglieder der Jury entscheiden zukünftig über die eingereichten Projekte des Verfügungs- und Zentrenfonds und sind darüber hinaus ein wichtiges Rückkopplungsgremium für die Stadtteilentwicklung.

Für die Stadtteil-Jury lief bereits in den vergangenen Wochen das Bewerbungsverfahren. Mit diesem Auftakt soll der Runde Tisch als Austausch- und Netzwerkplattform des Stadtteils Hochheide wiederbelebt werden, um zukünftig regelmäßig zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen zusammenzukommen und gemeinsam die Stadtteilentwicklung von Hochheide positiv zu gestalten.

Um die Veranstaltung besser planen zu können, wird um Anmeldung für den Runden Tisch beim Quartiersbüro telefonisch unter 02066 9937660 oder per E-Mail an qm@du-hochheide.de gebeten.

Konzertmatinée: „Eine musikalische Reise durch Europa“
In Rheinhausens Erlöserkirche auf der Beethovenstraße 18a findet am
Sonntag, 14. Juni, um 12 Uhr die Konzertmatinée „Eine musikalische Reise
durch Europa“ statt. Das Publikum erwartet ein farbenreiches Konzert voller
musikalischer Höhepunkte: die Sopranistin Anna Moog und die kanadische
Pianistin Meghan Behiel präsentieren ein abwechslungsreiches Programm
mit berühmten Melodien aus Oper, Operette, Musical und internationaler
klassischer Musik.

Von gefühlvollen, melancholischen Momenten bis hin zu
virtuosen und mitreißenden Finalstücken entsteht ein musikalisches
Feuerwerk voller Emotionen, Eleganz und Unterhaltung, das von Anna Moog
persönlich moderiert wird.

Anna Moog ist eine vielseitige Sopranistin mit internationalem Profil.
Engagements führten sie nach Deutschland, Georgien, Estland, Russland, in
die Niederlande, nach Österreich, Italien und in die USA. Ihre Stimme, von
der Presse als „glänzend“ und „saalfüllend“ beschrieben, verbindet
emotionale Ausdruckskraft mit technischer Präzision. Sie tritt regelmäßig in
Konzerten und Liederabenden auf und überzeugt mit ausdrucksstarker
Stimme sowie großer musikalischer Vielseitigkeit – von der klassischen
Opernliteratur bis hin zu Operette und Musical.

Meghan Behiel ist eine kanadische Pianistin mit umfangreicher
internationaler Konzerterfahrung. Als gefragte Solistin und Liedbegleiterin
konzertiert sie auf bedeutenden Bühnen Europas und Nordamerikas,
darunter die Tonhalle Zürich und das Yehudi Menuhin Forum. Sie ist offizielle
Künstlerin von Kawai Europa sowie musikalische Leiterin der Düsseldorf Lyric
Opera.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei, eine
vorherige Anmeldung aber erforderlich: entweder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-
8392. Unter dieser Rufnummer beantwortet Herr Doris auch Rückfragen zu
der Veranstaltung.


Manga-Workshop in der Bibliothek
Zu einem Manga-Workshop lädt die Bibliothek an der Großenbaumer Allee 168 bis 174 am Samstag, 20. Juni, ein. Von 10.30 bis 14.30 Uhr gibt die Künstlerin Jen Satora wertvolle Tipps, wie man mit Manga-typischen Materialien arbeitet, Stilmittel richtig einsetzt und nach und nach eine Figur erstellt. Anfänger und Fortgeschrittene sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“ und ist kostenfrei. Eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de ist erforderlich. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.


Online-Escape-Game in der Zentralbibliothek
Im Rahmen der Duisburger Umweltwochen lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt zu einem spannenden Online- Escape-Game rund um das Thema „Fast Fashion“ ein. Am 18. Juni, am 26. Juni und am 3. Juli haben alle ab 13 Jahren die Möglichkeit, spielerisch in eine Geschichte einzutauchen, in der gestohlene Beweise gefunden und wichtige Informationen gerettet werden müssen, bevor sie für immer verloren gehen.

Das Escape-Game verbindet Rätselspaß mit Wissensvermittlung und regt dazu an, sich kritisch mit den Auswirkungen der Modeindustrie auseinanderzusetzen. Das Spiel findet jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Gespielt wird in der Bibliothek in kleinen Gruppen. Wer an den genannten Terminen keine Zeit hat, muss nicht auf das Escape- Game verzichten.

Während der gesamten Umweltwochen kann das Spiel auch selbstständig in der Bibliothek gespielt werden. Alles, was dafür benötigt wird, erhalten Interessierte im dritten Obergeschoss der Zentralbibliothek. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter „Veranstaltungen“ ist erforderlich.

Wenn der Garten ächzt: Was Hobbygärtner jetzt gegen Hitzestress tun können
Mulchen, trockenheitsresistente Arten, klimaangepasste Gehölze – Gartenbauexperte gibt Empfehlungen für den Sommer.

Der Klimawandel stellt viele Hobbygärtner vor echte Herausforderungen. (Quelle: pixabay)

Die Temperaturen steigen, der Boden trocknet aus, die Pflanzen welken: Hitzestress ist für unsere Gärten längst fester Bestandteil des Sommers. „Wer die richtigen Maßnahmen ergreift, schützt seinen Garten und spart sich erheblich Arbeit und Frustration“, weiß Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL).

Mulchen: die beste Sofortmaßnahme
Mulchen ist die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme, die Hobbygärtner sofort ergreifen können. Eine Schicht aus organischem Material, wie Rasenschnitt, Ernteabfällen oder Stroh auf offenen Beeten wirkt wie eine Isoliermatte: Der Boden heizt sich langsamer auf, die Verdunstung sinkt und der Gießaufwand geht spürbar zurück. Nebenbei profitieren auch Bodenlebewesen wie Würmer und Mikroorganismen - diese zersetzen das Material und wandeln es in wertvollen Humus um.

„Wer mulcht, gießt weniger und wer weniger gießt, hat mehr Zeit, seinen Garten wirklich zu genießen", sagt Dr. Popp. Wer kein Mulchmaterial hat, sollte die oberste Bodenschicht nach dem Gießen regelmäßig auflockern. Das unterbricht die feinen Kapillaren im Boden, durch die sonst Feuchtigkeit nach oben steigt und verdunstet. Ganz nach dem alten Sprichwort: „Einmal hacken spart zweimal gießen."

Trockenheitsverträgliche Arten als langfristige Strategie
Wer den Garten klimaresilient aufstellen will, kommt an der Artenfrage nicht vorbei. So sind z. B. Sommer-Portulak, Spargel- und Helmbohne sehr gut trockenheitstolerant. Wärmeliebende Kulturen wie Auberginen, Süßkartoffeln oder Kichererbsen, die früher als Exoten galten, wachsen jetzt zuverlässig.

„Der Klimawandel stellt uns vor echte Herausforderungen, aber er ermöglicht den Anbau von Kulturen, die hier früher nicht reiften", betont Dr. Popp. „Wer seinen Anbauplan vielfältig gestaltet, ist gegen schlechte Jahre besser abgesichert."

Gehölze: Weitsicht zahlt sich aus
Nicht nur im Gemüsebeet, auch im Gehölzsortiment vollzieht sich ein Wandel. Wer neben üblichen heimischen auch andere Gehölze pflanzen möchte, kann auf wärme- und trockenheitsverträgliche Arten zurückgreifen wie Blumen-Esche, Felsen-Ahorn und Thüringische Mehlbeere.

Bei Neupflanzungen ist darauf zu achten, regelmäßig durchdringend zu gießen, mit ca. 20–30 l pro Gießgang.

„Für den Garten der Zukunft lohnt es sich, neue Pflanzenarten zu verwenden", sagt Dr. Popp. „Wer das heute beim Pflanzen berücksichtigt, wird in Zukunft einen Garten haben, der Hitze aushält und Schatten spendet."