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Olympia-Bewerbung: DOSB entscheidet sich gegen KölnRheinRuhr
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich heute für
München als deutschen Bewerber um die Olympischen und Paralympischen
Spiele 2036, 2040 oder 2044 entschieden. Die gemeinsame Bewerbung
von KölnRheinRuhr, an der auch Duisburg beteiligt war, wird damit
nicht in die internationale Bewerbungsphase gehen.
Oberbürgermeister Sören Link erklärt zur Entscheidung des DOSB: „Ich
gratuliere München zur Entscheidung des DOSB. Natürlich hätten wir
uns für Duisburg und KölnRheinRuhr ein anderes Ergebnis gewünscht.
Aber unsere Stadt hat gezeigt, dass wir mit international erprobten
Sportstätten beste Voraussetzungen für Wettkämpfe auf höchstem
Niveau bieten. Und die Duisburgerinnen und Duisburger haben mit
ihrem deutlichen Votum für Olympia ein starkes Zeichen gesetzt: für
den Sport, für unsere Stadt und für die Bereitschaft, Gäste aus
aller Welt bei uns willkommen zu heißen.“
Duisburg hatte
sich mit drei Wettkampfstätten und insgesamt sechs olympischen und
paralympischen Sportarten in das gemeinsame Bewerbungskonzept
eingebracht. Auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg waren die
olympischen Wettbewerbe im Rudern und Kanu- Rennsport sowie die
paralympischen Wettbewerbe im Para-Rudern und Para-Kanu vorgesehen.
Der Landschaftspark Duisburg-Nord war als Austragungsort für
die Wasserballwettbewerbe eingeplant. In der
Schauinsland-Reisen-Arena sollten die olympischen Wettbewerbe im
Sportklettern mit den Disziplinen Boulder, Lead und Speed
stattfinden.
Beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026
hatten sich rund 73 Prozent der abstimmenden Duisburgerinnen und
Duisburger für eine Beteiligung ihrer Stadt an der gemeinsamen
Olympia-Bewerbung ausgesprochen. Auch ohne den Zuschlag des DOSB
bleibt Duisburg ein etablierter Standort für nationale und
internationale Sportveranstaltungen.
Unter anderem verfügt
die Stadt mit der Regattabahn, dem Landschaftspark Duisburg-Nord und
der Schauinsland-Reisen-Arena über Sportstätten, die bereits bei
zahlreichen Großveranstaltungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis
gestellt haben. Die Stadt Duisburg wird gemeinsam mit DuisburgSport
und den beteiligten Partnern weiterhin daran arbeiten, den
Sportstandort zu stärken und nationale sowie internationale
Sportveranstaltungen nach Duisburg zu holen.
Entwarnung am Uettelsheimer See: Wasserspielplatz wieder geöffnet –
Blaualgen nun im Masurensee nachgewiesen
Gute Nachrichten für Besucherinnen und Besucher des Uettelsheimer
Sees in Duisburg-Homberg. Die zuletzt nachgewiesenen Blaualgen sind
nicht mehr vorhanden. Der vorsorglich gesperrte Wasserspielplatz
kann daher ab sofort wieder uneingeschränkt genutzt werden.
Während sich die Situation am Uettelsheimer See entspannt hat, wurde
bei aktuellen Kontrollen nun ein Blaualgenvorkommen im Masurensee in
Duisburg-Wedau festgestellt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg raten
deshalb vorsorglich dazu, den direkten Kontakt mit dem Wasser zu
vermeiden. Blaualgen, fachlich Cyanobakterien genannt, kommen
natürlicherweise in Gewässern vor und können sich insbesondere bei
anhaltend warmem Wetter und geringer Wasserbewegung stark vermehren.
 Copyright:
Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Ein Kontakt mit belastetem
Wasser kann zu Haut- und Schleimhautreizungen sowie weiteren
gesundheitlichen Beschwerden führen. Besondere Vorsicht gilt für
Kinder und Hunde. Hunde sollten weder im Masurensee schwimmen noch
aus dem Gewässer trinken. Trotz der positiven Entwicklung am
Uettelsheimer See bitten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die
Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Aufmerksamkeit.
Das
erneute Auftreten von Blaualgen kann nicht ausgeschlossen werden.
Sollten Anzeichen wie eine grünlich bis bläuliche Färbung des
Wassers beobachtet werden, wird empfohlen, das Gewässer zu meiden
und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu informieren. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg beobachten die Entwicklung an allen
betroffenen Seen fortlaufend.
Aktuell gibt es Warnungen für
den Masurensee, den Weiher am Schülke Platz, den Binsenteich und den
Schwanenteich. Sobald sich die Lage verändert, wird die
Öffentlichkeit erneut informiert.
1068. Sitzung
des Bundesrates: Neue Haftungsregeln für E-Scooter passieren den
Bundesrat Auch die Halter von E-Scootern – etwa
Verleihfirmen – müssen künftig für Schäden aufkommen: Die vom
Bundestag beschlossenen neuen Regeln zur Haftung bei Unfällen mit
elektrischen Tret- und Stehrollern (E-Scooter) haben am 25.
September 2026 den Bundesrat passiert.
Halterhaftung auch
bei E-Scootern Künftig gelten für E-Scooter die gleichen
Haftungsregeln wie für andere Kraftfahrzeuge. Bei einem Unfall
haftet dann nicht mehr nur der Fahrer oder die Fahrerin, wenn er
oder sie den verschuldet hat, sondern – unabhängig von einem
Verschulden – auch der Halter des Fahrzeugs. Bislang ist die
Halterhaftung für Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20
km/h ausgeschlossen.
E-Scooter fallen künftig nicht mehr unter diese Ausnahme.
Schadensersatz auch von Vermietern Für Opfer von Verkehrsunfällen
mit E-Scootern ist es bislang oft schwierig, Ansprüche auf
Schadensersatz durchzusetzen. Häufig könnten sie weder die Identität
des Fahrers oder der Fahrerin, noch ein Verschulden feststellen und
nachweisen, begründet die Bundesregierung die Neuregelung.
Dies sei besonders bei gemieteten E-Scootern der Fall. Wenn diese
künftig der Halterhaftung unterliegen, können Geschädigte auch die
vermietenden Unternehmen in Anspruch nehmen.
Mehr E-Scooter,
mehr Unfälle Die Zahl der E-Scooter im Straßenverkehr habe in
den vergangenen Jahren stetig zugenommen, so die Bundesregierung.
Seien im Jahr 2020 noch 180.000 E-Scooter versichert gewesen, habe
die Zahl im Jahr 2023 bereits bei 990.000 gelegen. E-Scooter würden
häufig in engen innerstädtischen Verkehrsräumen eingesetzt. Dies
schlage sich auch in steigenden Unfallzahlen nieder.
Das Statistische Bundesamt habe zudem einen deutlichen Anstieg der
Unfallbeteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen registriert – von
5.860 im Jahr 2020 auf 12.509 im Jahr 2024. Das Gesetz kann nun
ausgefertigt und verkündet werden und tritt am Tag nach der
Verkündung in Kraft.
Zukunftsplan für Ruhrort:
Bürgerforum RuhrortPlus informiert über Projekte, Ziele und
Beteiligungsmöglichkeiten Der Förderverein RuhrortPlus
e. V. lädt am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr zum Bürgerforum in
das Maximilianhaus, Weinhagenstraße 25 in Duisburg-Ruhrort, ein. Der
Verein stellt dort seine Ziele, Projekte und
Beteiligungsmöglichkeiten vor.
Im Mittelpunkt steht die
nachhaltige und lebenswerte Weiterentwicklung des Stadtteils –
insbesondere mit Blick auf Klimaschutz und die Anpassung an die
Folgen des Klimawandels. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht
erforderlich. Im Mittelpunkt des Bürgerforums steht der Zukunftsplan
für Ruhrort. Er bündelt zahlreiche Maßnahmen, von der Förderung
nachhaltiger Mobilität und dem Ausbau erneuerbarer Energien im
Stadtteil bis hin zu Umweltbildungsangeboten an Schulen.
Dabei geht es nicht nur um langfristige Strategien: RuhrortPlus
möchte vor allem konkrete und sichtbare Veränderungen im Stadtteil
anstoßen. „Dabei möchten wir vor allem Sichtbares im Stadtteil
schaffen, das auf die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen
in Ruhrort einzahlt“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Neben
bewährten Ansätzen setzt RuhrortPlus auch auf Innovation und neue
Ideen.
Burkhard Drescher, ehemaliger Oberbürgermeister der
Stadt Oberhausen, berät den Verein und bringt seine langjährige
Erfahrung als Projektleiter nachhaltiger Stadtentwicklungsprojekte
ein. „Ruhrort soll ein innovativer Ort des Probierens,
Experimentierens und Machens werden!“, so Drescher.
Aktuell
wird beispielsweise ein Mobilitätskonzept für Ruhrort entwickelt.
Bereits angestoßene städtebauliche Projekte, wie die Umgestaltung
des Neumarktes, werden im Sinne von RuhrortPlus weitergeführt.
Gleichzeitig sind erste kleinere Maßnahmen bereits auf den Weg
gebracht – darunter ein E-Lastenfahrrad-Verleih und
Informations-Workshops zu erneuerbaren Energien.
Ein
besonderer Schwerpunkt von RuhrortPlus liegt auf der Unterstützung
bürgerschaftlichen Engagements und lokaler Initiativen. Ein
Bürgerbudget soll nachhaltige Projektideen aus dem Stadtteil mit
einer Anschubfinanzierung unterstützen. Darüber hinaus dient das
Umweltlokal in Ruhrort als zentrale Anlaufstelle für Informationen,
Austausch und Beteiligung.
„Mir ist es ein wichtiges
Anliegen, dass die Ruhrorterinnen und Ruhrorter von Beginn an über
die Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden“, sagt
Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Das Bürgerforum wird vom
Ruhrorter Bürgerverein begleitet und unterstützt. Alle Interessierte
haben die Gelegenheit, sich über die aktuellen und geplanten
Aktivitäten zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen
einzubringen.
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. wird von der Stadt Duisburg, den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der GEBAG, Duisport, Haniel sowie der
Duisburger Projektwerke GmbH unterstützt. Weitere Informationen gibt
es online unter https://www.ruhrortplus.de.
Grundwasser in Gefahr: NABU Duisburg unterstützt BUND-Klage gegen
die Deponie auf der Halde Lohmannsheide
Beide Verbände sehen in der geplanten Deponie-Erweiterung ein Risiko
für eine Ressource, die angesichts häufigerer Dürrejahre immer
wertvoller wird
Die Halde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl
steht seit Jahren wegen einer geplanten Deponie-Erweiterung in der
Kritik. Im Fokus der Auseinandersetzung steht u.a. das Grundwasser:
Auf der nie vollständig sanierten Altlast wurden bereits
Schadstofffahnen mit Naphthalin und polyzyklischen aromatischen
Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen, die bis heute in den
Untergrund auswaschen.
Der BUND klagt vor dem
Oberverwaltungsgericht Münster gegen den Planfeststellungsbeschluss
der Bezirksregierung Düsseldorf vom 20. Juni 2024, der dem Betreiber
erlaubt, auf der Halde rund 5 Millionen Tonnen zusätzliches Material
aufzuschütten. Der NABU Duisburg unterstützt die Klage mit Spenden
in Höhe von 500 Euro (in 2024) und weiteren 1.000 Euro in diesem
Jahr.
Für beide Verbände ist der Schutz des Grundwassers
keine Nebensache, sondern ein Kern des Konflikts. Eine zusätzliche
Auflast von mehreren Millionen Tonnen auf einer Fläche, die schon
jetzt als Schadstoffquelle dokumentiert ist, erhöht aus ihrer Sicht
den Druck auf den Untergrund und damit das Risiko, dass belastetes
Sickerwasser weiter in Richtung Grundwasser und angrenzende
Gewässer, darunter auch der Rhein, wandert.
Genau diesen Punkt griff auch das Oberverwaltungsgericht Münster in
seinem Eilbeschluss auf: Kurz vor Weihnachten 2025 stufte es den
Planfeststellungsbeschluss als voraussichtlich rechtswidrig ein und
stoppte den Beginn der Deponierung vorerst, weil die notwendige
bergrechtliche Prüfung der Gefahren für das Grundwasser bislang
nicht abgeschlossen ist. Jetzt steht das aufwändige
Hauptsacheverfahren an.
„Grundwasser ist keine verhandelbare
Größe. Was dort einmal verunreinigt ist, lässt sich kaum oder nur
mit enormem Aufwand wieder reparieren“, sagt Peter Rolauffs, 1.
Vorsitzender des NABU Duisburg. „Als Wissenschaftler, der sich mit
aquatischen Ökosystemen beschäftigt, weiß ich, wie eng Grundwasser,
Fließgewässer und Feuchtgebiete miteinander verbunden sind. In
Zeiten, in denen Dürresommer und sinkende Grundwasserstände längst
keine Ausnahme mehr sind, kann sich niemand leisten, diese Ressource
leichtfertig zu gefährden. Deshalb wollen wir mit der finanziellen
Unterstützung der Klage ein Zeichen setzen.“
Kerstin Ciesla,
Vorsitzende des BUND Duisburg: "Wir sind sehr dankbar für die
Unterstützung durch diese großzügigen Spenden des NABU für die
Klageverfahren. Nachdem wir nun seit zwei Jahren schon gezwungenen
wahren drei Klageverfahren zur Verhinderung der Deponie zu
betreiben, wird es immer komplizierter Spenden zu akquirieren. Es
ist keine Selbstverständlichkeit, dass größere Spenden auch von
einem ebenfalls ehrenamtlich tätigen Verband eingehen. "

Beide Verbände sind sich einig, dass die Grundwassergefahr weiter
bekämpft werden muss.
copyright NABU/BUND Duisburg
Über 500 Kinder beim
Sporttag im neuen Stadtpark Hochheide Der erste
Bauabschnitt des neuen Stadtparks Hochheide steht ganz im Zeichen
der Bewegung und bietet mit Streetball, Calisthenics, Balancier-
Angeboten, Trampolinen, Fitnessgeräten, zwei Boulefeldern und zwei
Pumptrack-Anlagen viele Möglichkeiten Sport zu treiben.

Fotos C Planungsgruppe Stadtbüro GmbH
Um den Kindern und
Jugendlichen aus dem Stadtteil diese vielfältigen neuen
Möglichkeiten des Stadtparks vorzustellen und zum Ausprobieren
einzuladen, organisierte das Quartiersbüro gemeinsam mit dem
Homberger Turnverein, der Erich-Kästner-Gesamtschule, der
AWO-Integration und der Tagesgruppe St. Josef Hochheide jüngst einen
Sporttag in Hochheide.
Unter Anleitung konnten die Kids
Streetball und Volleyball spielen, Calisthenics- Geräte testen, auf
der Slackline balancieren, Boule spielen oder im Pumptrack fahren.
An jeder Station gab es einen Stempel für die Teilnehmerkarte.

Wer mindestens fünf verschiedene Sportarten ausprobiert hatte,
erhielt eine Belohnung von Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Der
Sporttag war ein voller Erfolg: Mehr als 500 Kinder aus Schulen und
Kitas waren mit viel Spaß dabei.
Betrugsmaschen im Internet: VHS und Stadtbibliothek Duisburg laden
zu Aufklärungsveranstaltung ein
Unsicherheit und Überforderung im Internet spielen Betrügern in die
Hände, die an Daten und Geld gelangen wollen. In einer
Kooperationsveranstaltung laden die Volkshochschule und die
Stadtbibliothek Duisburg zu einer kostenfreien Info-Veranstaltung am
Dienstag, 29. September, um 17 Uhr ins Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein.
Die Polizei
Duisburg klärt an diesem Tag über Gefahren im digitalen Raum auf und
zeigt, wie man sich vor Online-Betrug und unrealistischen
Gewinnversprechen schützt. Weiterführende Informationen gibt es
telefonisch unter 0203 283-984612 oder 0203 283-986467.
Intensivsprachkurse in den Herbstferien an der Volkshochschule
In den Herbstferien bietet die Duisburger Volkshochschule
Intensivsprachkurse in Italienisch, Französisch und Spanisch im
Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, in der Innenstadt, an. Der
Unterricht findet montags bis freitags jeweils von 9 bis 14.30
Uhr statt.
Der Italienischkurs von 19. bis 23. Oktober
richtet sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse. In der
darauffolgenden Woche, vom 26. bis 30. Oktober, stehen
Französisch und Spanisch auf dem Programm. Der Französischkurs
ist für Lernende mit Vorkenntnissen gedacht. Im Spanischkurs
lernen Teilnehmende mit und ohne Vorkenntnisse in parallelen
Gruppen auf unterschiedlichen Sprachniveaus.
Die
Intensivkurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz
Nordrhein-Westfalen als Bildungsurlaub anerkannt. Die Teilnahme
kostet 148 Euro. Ermäßigungen sind gegen Vorlage entsprechender
Bescheinigungen möglich. Weitere Informationen, Beratungen und
Einstufung gibt es telefonisch unter der Nummer 0203 283-984610.
125 Jahre Stadtbibliothek Duisburg: Jubiläumsmonat Oktober lädt
zum Entdecken, Erinnern und Mitmachen ein Die
Stadtbibliothek Duisburg feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges
Bestehen. Im Oktober erwartet die Duisburgerinnen und Duisburger ein
abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm in der Zentralbibliothek sowie
in zahlreichen Zweigstellen. Ausstellungen, Vorlesestunden,
Workshops, Mitmachaktionen, Quizangebote und Veranstaltungen für
alle Generationen laden dazu ein, die Geschichte der Bibliothek zu
entdecken und die Vielfalt ihrer Angebote kennenzulernen.
Höhepunkt des Jubiläumsmonats ist der große Aktionstag am 24.
Oktober in der Zentralbibliothek. Anlässlich des bundesweiten Tags
der Bibliotheken erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches
Festprogramm mit Musik, Grußworten und Jubiläumstorte sowie
Führungen, Literatur-Speed-Dating, Roboterrennen, Schachturnier,
Kahoot-Quiz, Kreativangeboten, einer Fotoaktion mit Greenscreen,
Virtual-Reality-Erlebnissen und vielen weiteren Mitmachaktionen für
die ganze Familie.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt das
Jubiläumsprogramm auf Kinder und Familien. So verwandelt sich die
Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide am 10. Oktober in einen
Erlebnisort für junge Besucherinnen und Besucher: Beim großen
Kinderfest mit der Feuerwehr warten Feuerwehrautos,
Vorlesegeschichten sowie zahlreiche Spiel- und Mitmachaktionen auf
die ganze Familie.
Eine andere Perspektive ermöglicht die
Ausstellung „Banned Media“ in der Schul- und Stadtteilbibliothek
Gesamtschule Süd. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Büchern,
Filmen, Spielen und anderen Medien, die weltweit verboten oder
eingeschränkt wurden. Begleitende Informationen zeigen, wo und aus
welchen Gründen einzelne Titel nicht frei zugänglich sind.
Die Ausstellung lädt dazu ein, über Meinungsfreiheit, Zensur und die
Bedeutung des freien Zugangs zu Informationen nachzudenken. Darüber
hinaus werfen historische Fotoausstellungen, Medienpräsentationen,
Erinnerungsprojekte und Quizangebote einen Blick auf die Entwicklung
der Bibliothek in den vergangenen 125 Jahren.
Kinder und
Jugendliche können sich auf Vorlesestunden, Bilderbuchausstellungen,
Bastelangebote, Kinder-Lesezirkel und kreative Workshops freuen.
Erwachsene sind eingeladen, bei Lesezirkeln und Erzählcafés
Erinnerungen auszutauschen und neue Lesetipps zu entdecken. Das
vollständige Jubiläumsprogramm ist auf der Internetseite
www.stadtbibliothek-duisburg.de abrufbar.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg jetzt mit eigenem
WhatsApp-Kanal Aktuelle Informationen, Servicehinweise
und Neuigkeiten direkt aufs Smartphone Die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg erweitern ihr digitales Informationsangebot und sind seit
Anfang September 2026 mit einem eigenen WhatsApp-Kanal vertreten.
Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um
die Dienstleistungen und Projekte der Wirtschaftsbetriebe künftig
noch schneller und kompakter direkt auf ihr Smartphone.
Über
den Kanal informieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg regelmäßig
über Themen aus den Bereichen Abfallentsorgung, Stadtsauberkeit,
Grünpflege und Infrastruktur. Darüber hinaus werden aktuelle
Servicehinweise veröffentlicht, beispielsweise zu geänderten
Leerungsterminen, Öffnungszeiten, Einschränkungen auf den
Recyclinghöfen sowie wichtige Warn- und Veranstaltungshinweise.
Ergänzt wird das Angebot durch praktische Tipps, Umfragen und
spannende Veranstaltungshinweise. Der Kanal bündelt aktuelle
Meldungen an einem zentralen Ort. Wer keine Beiträge verpassen
möchte, kann zusätzlich die Benachrichtigungsfunktion aktivieren.
Dazu genügt ein Klick auf das Glockensymbol innerhalb des Kanals.
Der WhatsApp-Kanal dient ausschließlich der Information. Persönliche
Anfragen, Meldungen oder Serviceanliegen können dort nicht
bearbeitet werden.
Für individuelle Anliegen stehen
Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die bekannten Kontaktmöglichkeiten
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg per Telefon, E-Mail oder über die
digitalen Angebote auf der Unternehmenswebsite zur Verfügung. Mit
dem neuen Angebot ergänzen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre
bestehende Präsenz in den sozialen Medien.
Neben WhatsApp sind die Wirtschaftsbetriebe bereits auf Instagram,
Facebook,TikTok und LinkedIn vertreten. Jetzt abonnieren Der
WhatsApp-Kanal ist unter dem Namen „Wirtschaftsbetriebe Duisburg“ zu
finden und kann direkt über WhatsApp oder über folgenden Link
https://www.whatsapp.com/channel/0029VbDeZkpBqbrEgW40U62W
abonniert werden.

1,3 Millionen Wohngeldhaushalte im Jahr 2025 • Zahl
der Haushalte mit Wohngeldbezug steigt im Vergleich zum Vorjahr um
7,2 %, Wohngeldausgaben erhöhen sich um 6,4 % auf fast 5 Milliarden
Euro • Vor allem alleinstehende Personen im Ruhestand und
Familien beziehen Wohngeld • Anteil der Wohngeldhaushalte an
allen Haushalten in Mecklenburg- Vorpommern mehr als dreimal so hoch
wie in Bayern
Am Jahresende 2025 haben rund 1,3 Millionen
Haushalte in Deutschland Wohngeld bezogen. Das waren 7,2 % oder rund
90 000 Haushalte mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bezogen damit 3,2 % aller
privaten Haushalte Wohngeld (Ende 2024: 3,0 %).
Die
staatlichen Ausgaben für Wohngeld stiegen im gleichen Zeitraum nach
Angaben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen von rund 4 689 Millionen Euro auf 4 992 Millionen Euro
(+6,4 %). Damit erreichten sowohl die Zahl der Wohngeldhaushalte als
auch die Wohngeldausgaben ihre höchsten Werte seit Beginn der
Zeitreihe im Jahr 2005.
Die aktuellen Anstiege ergeben sich
aus der gesetzlich vorgeschriebenen turnusmäßigen Anpassung des
Wohngeldanspruchs an die allgemeine Preis- und Mietpreisentwicklung.
Dadurch stieg auch der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch
pro Haushalt gegenüber dem Vorjahr um 3,1 % auf 296 Euro Ende 2025.
Zwei soziale Gruppen beziehen besonders
häufig Wohngeld Wohngeld wird einkommensschwachen Haushalten
gewährt, damit diese sich angemessenen Wohnraum leisten können. Die
Höhe des Wohngeldanspruchs hängt von der Höhe des Einkommens, den
Wohnkosten und der Zahl der Haushaltsmitglieder ab. Rentnerinnen und
Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre waren Ende 2025 in 51 %
der Wohngeldhaushalte (682 000) die Haupteinkommensperson (davon
waren 85 % oder 581 000 alleinstehend).
39 % der
Wohngeldhaushalte (519 000) waren Haushalte mit Kindern unter
25 Jahren. 82 % der Wohngeldempfängerinnen und -empfänger (1,1
Millionen) am Jahresende 2025 waren Hauptmieterinnen und
Hauptmieter. Weitere 10 % lebten in Heimen (132 000) und 7 % lebten
in Wohneigentum und bezogen Lasten- statt Mietzuschuss (91 000).
Wohngeldhöhen und Empfängerkreise unterscheiden sich in den
Bundesländern Im Bundesländervergleich stieg die Zahl der
Wohngeldhaushalte in Schleswig-Holstein zum Jahresende 2025 mit
+12,9 % gegenüber dem Vorjahr prozentual am stärksten. Am
schwächsten war der Anstieg in Berlin mit +1,7 %. Der Anteil der
Wohngeldhaushalte an allen Haushalten war Ende 2025 in
Mecklenburg-Vorpommern mit 5,8 % am höchsten.
Damit war der
Anteil dort mehr als dreimal so hoch wie in Bayern, wo mit 1,9 %
aller Haushalte anteilig die wenigsten Haushalte Wohngeld bezogen.
Der durchschnittliche Wohngeldanspruch pro Haushalt bewegte sich
zwischen 217 Euro in Mecklenburg-Vorpommern bis 339 Euro in Hessen.
Die Höhe des Wohngelds ist stark abhängig von der
durchschnittlichen Miethöhe (427 Euro in Sachsen-Anhalt bis 656 Euro
in Baden-Württemberg für reine Wohngeldhaushalte). In Ostdeutschland
waren in 63 % der Wohngeldhaushalte Ruheständlerinnen und
Ruheständler die Haupteinkommensperson und 27 % der
Wohngeldhaushalte waren Haushalte mit Kindern unter 25 Jahren.
Zum Vergleich: In Westdeutschland waren in 47 % der
Wohngeldhaushalte Ruheständlerinnen und Ruheständler die
Haupteinkommensperson. 43 % der Wohngeldhaushalte waren Haushalte
mit Kindern. Dieser höhere Anteil ist auf Haushalte mit zwei oder
mehr Kindern zurückzuführen.
Der Anteil beim Bezug des Lastenzuschusses für Wohneigentümerinnen
und -eigentümer lag in Berlin und Hamburg jeweils bei unter 2 %
aller Haushalte, im Saarland bei 14 % und in den übrigen
Bundesländern zwischen 5 % und 11 %.
NRW: Apfelernte
sinkt voraussichtlich in 2026 um fast 18 % * Geschätzte
Erntemenge von Äpfeln übertrifft trotz Hitze und Trockenheit leicht
den Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 * Hektarertrag
verringert sich um 7,4 Tonnen pro Hektar * Rückgänge gegenüber
dem Vorjahr auch bei Birnen und Kirschen
Die nordrhein-westfälischen Obstbaubetriebe erwarten für 2026 eine
um 17,9 % niedrigere Apfelernte als im letzten Jahr. Wie das
Statistische Landesamt anhand vorläufiger Schätzungen mitteilt,
werden in diesem Jahr voraussichtlich 67.318 Tonnen Äpfel geerntet.
Der Hektarertrag verringerte sich damit von 41,2 auf 33,8 Tonnen pro
Hektar.
Die geringere Apfelernte ist auf die Hitze und
Trockenheit während der Sommermonate zurückzuführen. Allerdings
übertraf die geschätzte Erntemenge 2026 den Durchschnitt der Jahre
2016 bis 2025 (65.987 Tonnen) leicht um 2,0 %

Birnenernte liegt leicht unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis
2025 Nach den vorläufigen Schätzungen werden 2026 in NRW
außerdem 4.490 Tonnen Birnen geerntet. Damit liegt die erwartete
Erntemenge mit einem Rückgang von 15,5 % ebenfalls unter den
Erträgen des Erntejahres 2025. Die erwartete Birnenernte bliebe
zudem 3,8 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025
(4.665 Tonnen).
Rückgänge bei Erntemengen von Süß- und
Sauerkirschen in 2026 Ähnlich verhält es sich auch bei den
Kirschen, deren Ertragsschätzung für dieses Jahr bereits
abgeschlossen ist. In 2026 wurden 1.169 Tonnen Süßkirschen geerntet
und damit 368 Tonnen (−23,9 %) weniger als im Vorjahr. Bei den
Sauerkirschen entspricht die Erntemenge von 157 Tonnen einem
Rückgang um 29 Tonnen (−15,6 %) gegenüber 2025.
Duisburger Stadtmauer im Innenhafen: Historischer
Wehrgang ab sofort wieder begehbar Der historische
Wehrgang der Duisburger Stadtmauer ist ab sofort wieder für alle
begehbar. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten wurden vor kurzem
abgeschlossen und neue Geländer installiert.

DIe Duisburger Stadtmauer: Der Bereich an der Straße " Am alten
Wehrgang" wurde jetzt saniert...

Die Überreste der Stadtmauer sind die wenigen verbliebenen Zeugnisse
des mittelalterlichen Stadtkerns von Duisburg..Duisburg ist die
einzige Stadt des Ruhrgebietes mit noch nennenswerten Teilen einer
mittelalterlichen Stadtmauer. Gebaut wurde die Stadtmauer zwischen
dem 12. und 14. Jahrhundert..Ursprünglich gehörten zu der Stadtmauer
21 Türme und vier Stadttore .Bild Ilja Höpping / Stadt

„Mit der Wiedereröffnung machen wir ein wichtiges Stück der
Duisburger Stadtgeschichte wieder erlebbar. Unsere Stadtmauer ist
nicht nur ein bedeutendes Denkmal, sondern erzählt von der langen
und besonderen Geschichte unserer Stadt. Es ist deshalb wichtig,
diese historischen Orte zu erhalten, sichtbar zu machen und für die
Menschen zugänglich zu halten“, sagt Michael Rüscher, Beigeordneter
für Wirtschaft, Integration, Sicherheit und Ordnung.
 v.l.:
Kathrin Eschenberg, Untere Denkmalbehörde, Beigeordneter Michael
Rüscher und Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz..Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Duisburg ist die einzige Stadt des
Ruhrgebietes mit noch nennenswerten Teilen einer mittelalterlichen
Stadtmauer. Die Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau- und
Bodendenkmälern des Mittelalters. Ihre ältesten Bereiche an der
Untermauerstraße gehen auf die Pfalzbefestigung der ottonischen Zeit
im späten 10. Jahrhundert zurück.
In den folgenden
Jahrhunderten wurde die Befestigungsanlage mehrfach erweitert und
verstärkt. Am Alten Wehrgang wurde ein Teil der Stadtmauer im 13.
Jahrhundert in Ziegelbauweise neu errichtet. In den späten
1980er-Jahren wurde der Wehrgang wieder begehbar gemacht. Aufgrund
des baulichen Zustands der Geländer musste der Bereich später jedoch
gesperrt werden.
Mit der nun abgeschlossenen Sanierung steht
dieser Abschnitt wieder zur Verfügung. Die Stadt Duisburg möchte
auch in Zukunft mit weiteren Maßnahmen das historische Erbe
langfristig sichern und zugleich dessen Bedeutung für Stadtbild,
Identität und Städtetourismus stärken.
Beispielhafte
Auswertung zu zwei Bundesländern AfD nimmt mit parlamentarischen
Anfragen Einfluss auf Soziale Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern und
Thüringen Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern und in
Thüringen nutzt parlamentarische Instrumente ihrer
Landtagsfraktionen, insbesondere zahlreiche Kleine Anfragen, um
Einfluss auf das Sozialwesen und die Soziale Arbeit in den beiden
Bundesländern zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen
der Hochschule Neubrandenburg und des Instituts für Demokratie und
Zivilgesellschaft (IDZ) Jena in einer neuen Studie.*

V Hans Böckler-Stiftung
Besonders häufig zielen die
parlamentarischen Eingaben danach auf die Arbeitsfelder Migration
und Flucht, Kinder- und Jugendhilfe, Gleichstellung, geschlechtliche
Vielfalt sowie Demokratie- und Antidiskriminierungsarbeit. Dabei
gehe es nicht allein um klassische Oppositionsarbeit, „sondern um
Strategien, die auf die Delegitimierung, Verunsicherung und
langfristige Schwächung öffentlicher wie zivilgesellschaftlicher
Infrastruktur im Bildungs- und Sozialwesen zielen“, schreibt das
Forschungsteam um Prof. Dr. Christine Krüger und Prof. Dr. Júlia
Wéber von der Hochschule Neubrandenburg in der von der
Hans-Böckler-Stiftung geförderten Untersuchung.
Die
Aktivitäten der AfD in diesem Bereich seien aus mehreren Gründen
sehr relevant, betonen die Forschenden: Erstens zähle die Soziale
Arbeit nicht nur zu den größten Berufsgruppen in Deutschland,
sondern sie habe durch ihr Wirken auch direkten Einfluss auf den
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zweitens sei das Feld der Sozialen
Arbeit häufig von befristeter Projektförderung, knappen Ressourcen
und Abhängigkeiten geprägt.
„Wenn Träger, Projekte oder einzelne Arbeitsfelder wiederholt
Gegenstand parlamentarischer Durchleuchtung werden, kann dies
Verunsicherung auslösen. Fachkräfte und Organisationen müssen damit
rechnen, dass ihre Arbeit, ihre Finanzierung oder ihre öffentlichen
Positionierungen politisch gegen sie verwendet werden“, schreiben
die Wissenschaftler*innen. Das könne „zu vorauseilender
Zurückhaltung führen“. Drittens sei zu beobachten, dass extrem
rechte Akteur*innen versuchten, gerade auf dem Land
infrastrukturelle Versorgungslücken, etwa in der sozialen
Daseinsvorsorge, mit eigenen Aktivitäten auszufüllen.
Die
neue Studie ist Teil des größer angelegten Böckler-geförderten
Forschungsprojekts SoFRiED, das auch weitere Bundesländer sowie
internationale Erfahrungen aus Österreich und Ungarn einbezieht
(weitere Informationen unten verlinkt**). Die Wissenschaftler*innen
haben für die aktuelle Veröffentlichung parlamentarische Dokumente –
darunter Kleine Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe – sowie
Pressemitteilungen ausgewertet, die die AfD-Fraktionen in den
Landtagen von Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen zu Sozialer
Arbeit und Sozialwesen gestellt bzw. veröffentlicht haben.
Insgesamt umfasst die Analyse 822 Dokumente aus dem Zeitraum
zwischen Juli 2020 und Juni 2025. Etwa die Hälfte davon waren Kleine
Anfragen. Die Bandbreite reicht von allgemeineren landesweiten
Fragestellungen, etwa zu den Kosten für die Unterbringung von
geflüchteten Menschen oder zur Inklusion an Schulen, bis zu
konkreten lokalen Projekten und Einrichtungen.
Als zentrale
Befunde ihrer Untersuchung halten die Wissenschaftler*innen fest:
▪ Die AfD nutze parlamentarische Mittel gezielt, um Projekte, Träger
und Institutionen Sozialer Arbeit unter Druck zu setzen.
Wiederkehrende Strategien seien die detaillierte Abfrage
personeller, finanzieller und organisatorischer Informationen, die
öffentliche Infragestellung der politischen Neutralität sozialer
Einrichtungen sowie Forderungen nach der Kürzung oder Streichung
öffentlicher Fördermittel.
▪ Gleichzeitig greife die AfD
zentrale Fachbegriffe Sozialer Arbeit – etwa „Kindeswohl“ oder
„Diskriminierung“ – auf und deute sie im Sinne ihrer politischen
Agenda um. Parlamentarische Aktivitäten dienten damit nicht nur der
Informationsgewinnung oder Gesetzgebung, sondern auch der
Verschiebung gesellschaftlicher Deutungsmuster und der öffentlichen
Delegitimierung demokratischer und zivilgesellschaftlicher
Akteur*innen.
▪ In Thüringen sind die parlamentarischen
Aktivitäten laut der Untersuchung stärker auf
öffentlichkeitswirksame, „kulturkämpferische“ Auseinandersetzungen
ausgerichtet und die öffentliche Wahrnehmung eng mit der Person
Björn Höcke sowie den Debatten um den sogenannten „Flügel“
verbunden. In Mecklenburg-Vorpommern erscheine das Vorgehen weniger
konfrontativ inszeniert, zeichne sich durch eine kontinuierliche und
parlamentarisch professionellere Bearbeitung sozialpolitischer
Themen aus. Allerdings sei eine stärkere Parlamentsorientierung
inhaltlich nicht unbedingt „mit demokratischer Mäßigung
gleichzusetzen“. Die Analyse verdeutliche, dass sich
parlamentarische Strategien der AfD je nach regionalem Kontext
unterschiedlich gestalteten, in ihrer Zielrichtung jedoch
vergleichbar seien.
Aus ihren Forschungsergebnissen leiten
Krüger, Wéber und ihre Koautor*innen Matthias Meyer, Dr. Cynthia
Möller, und Dr. Eric Mülling konkrete Handlungsempfehlungen ab, die
sich an Verwaltung, Politik und die Profession der Sozialen Arbeit
richten.
▪ Verwaltungsbehörden sollten für die strategische
Nutzung parlamentarischer Anfragen sensibilisiert und im Umgang mit
personenbezogenen und anderen sensiblen Daten unterstützt werden.
▪ Es sollten dauerhaft finanzierte Beratungs- und
Unterstützungsstrukturen „für den Umgang mit parlamentarischen
Angriffen“ aufgebaut werden sowie ein kontinuierliches Monitoring
solcher Aktivitäten erfolgen.
▪ Für die Soziale Arbeit selbst
empfehlen die Forschenden, „den Umgang mit parlamentarischen
Angriffen nicht als individuelles Problem einzelner Einrichtungen zu
behandeln, sondern institutionelle Gegenstrategien zu entwickeln.“
Verbindliche Module, verankert in der akademischen Ausbildung, sowie
Fortbildungen und Weiterbildungsformate könnten dazu genutzt werden,
strategische Bündnispartnerschaften und Monitoringstellen bundesweit
koordiniert aufzubauen und juristische Expertise einzubinden.
▪ Gerade in ländlichen Räumen seien Erhalt und Ausbau sozialer
Infrastruktur essenziell, da extrem rechte Akteur*innen in
infrastrukturelle Versorgungslücken, etwa in der sozialen
Daseinsvorsorge, eindringen würden.
„Die Studie zeigt
eindeutig, dass Einflussnahmeversuche von extrem rechten Kräften
bereits jetzt Folgen für die Soziale Arbeit in Thüringen und
Mecklenburg-Vorpommern haben. Zudem ist offensichtlich, dass dies
als Versuch gedeutet werden kann, die Handlungsautonomie der
Sozialen Arbeit erheblich einzuschränken", sagt Christina
Schildmann, die Leiterin der Forschungsförderung der
Hans-Böckler-Stiftung. „Dringend erforderlich sind Gegenstrategien
zum Schutz und zur Unterstützung der Sozialen Arbeit.“
2.000 Euro für die Vereinskasse: Bewerbung für
Sportstadt-Aktion noch bis 4. Oktober möglich Mit einem
möglichst kreativen Instagram-Video können Duisburger Sportvereine
und Teams sich noch bis zum 4. Oktober um einen von insgesamt zehn
Preisen bewerben. Alle sind mit einer Summe von 2.000 Euro dotiert.
Es geht also um 10 x 2000, so heißt auch die Aktion der Stadttochter
Duisburg Kontor, die hinter der Marke SPORTSTADT DUISBURG steckt.
Die Aufgabe für die teilnehmenden Teams und Vereine: Ein
Video-Reel auf Instagram mit maximal 60 Sekunden Länge posten, in
dem das Motto „DUISBURG IST ECHT VEREINT“ möglichst kreativ in Szene
gesetzt wird. Das Reel muss auf den Kanälen der jeweiligen Vereine
gepostet und das Profil @duisburgistecht muss dabei verlinkt werden.
Außerdem soll das Video per E-Mail zusätzlich an
kontakt@sportstadt-duisburg.de gesendet. Dabei sollen die
teilnehmenden Teams oder Vereine dazu schreiben, warum gerade sie
das Preisgeld verdient haben und wofür sie es nutzen wollen.
Die Teilnahme ist bis zum 4. Oktober möglich, die Ehrung mit
Preisverleihung wird noch in diesem Jahr stattfinden. Die Aktion
findet laut Veranstalter Duisburg Kontor bereits zum vierten Mal
statt und soll die Duisburger Sportvereine unterstützen und
innerhalb der Stadtgesellschaft präsentieren.

Grafik: Duisburg Kontor GmbH
Fit und gesund auf Strecke: DVG veranstaltete
Gesundheitstage für das Fahrpersonal Am 22. und 23.
September fanden die Gesundheitstage für das Fahrpersonal der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) statt. Einmal im Jahr
bietet die DVG ihren Fahrerinnen und Fahrern einen solchen Tag an,
um wertvolle Tipps für einen gesunden Alltag zu geben.
In
diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Gesunde Füße“.
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement lud die Kolleginnen und
Kollegen dazu ein, die verschiedenen Aktions- und Infostände an den
Betriebshöfen zu besuchen. Fast 200 Beschäftigte nahmen das Angebot
wahr.
„Wir freuen uns, dass die Gesundheitstage jedes Jahr
so toll angenommen werden. Die Kolleginnen und Kollegen wissen die
Unterstützung durch ihren Arbeitgeber sehr zu schätzen“, sagt Birgit
Pergande, Mitarbeiterin im Betrieblichen Gesundheitsmanagement bei
der DVG. In diesem Jahr stand vor allem das Thema gesunde Füße im
Vordergrund. Durch einen thermographischen Fußscan zur Fußtyp- und
Schuhgrößenmessung können spätere Haltungsschäden vermieden werden.
„Eine starke und gesunde Fußmuskulatur schützt nicht nur vor
Verletzungen, sondern sorgt für eine gute und somit auch
rückenfreundliche Haltung“, sagt Birgit Pergande.
„Wir geben
unseren Beschäftigten direkt Übungen an die Hand, die sie leicht in
den Arbeitsalltag in Bus, Bahn, Werkstatt und im Büro integrieren
können.“ Wer vor Ort sofort mit den gesunden Vorsätzen beginnen
wollte, konnte sich über gesunde Snacks und Ernährungstipps freuen.
Die DVG organisiert die Gesundheitstage gemeinsam mit der
Betriebskrankenkasse MKK (Meine Krankenkasse). Sie finden bereits
seit 2016 statt. Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit für das
Fahrpersonal, sich über Gesundheitsthemen zu informieren und
praktische Tipps für den Arbeitsalltag zu bekommen.
Neuer DHL-Paketshop in Duisburg-Neudorf-Nord eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Geschäft „Verkaufshalle
freundlicher Handel“ in der Mülheimer Straße 172 in
Duisburg-Neudorf-Nord eröffnet. Die Öffnungszeiten des Paketshops:
Montag bis Samstag: 11:00 Uhr bis 24:00 Uhr.
Der neue
Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und
Retouren. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen
und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre
Pakete schnell und problemlos einliefern können.
Außerdem
können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale
Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden
lassen, um sie später dort abzuholen. Unter
deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle
Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive
Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt.
Erntedankgottesdienste in
Duisburg - in Kirchen und ungewöhnlichen Orten
Duisburg, 24. September 2026 - Mit dem Erntedankfest erinnern
Christinnen und Christen an die enge Verbindung von Menschen und
Natur. Sie danken Gott für die Schöpfung und die Gaben. Gefeiert
wird das Fest meist in den Gottesdiensten am ersten Sonntag im
Oktober.
Auch die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg laden herzlich zur Feier von Erntedankgottesdiensten am 4.
Oktober ein: 13 sind es diesmal an dem Tag, von Duisburg Nord, Mitte
bis Süd, alle liebevoll gestaltet und für Groß und Klein - zwei
davon an ungewöhnlichen Orten: Die Neumühler Gemeinde feiert den
Gottesdienst um 11 Uhr im Kleingartenverein Blüh-Auf-Bergbau, die
Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd feiert einen ökumenischen mit
festlicher Posaunenmusik um 15 Uhr in der Kleingartenanlage am
Reiserweg.

Foto Rolf Schotsch
Ob in Kirchen oder unter freuen Himmel –
bei allen Gottesdiensten steht die Begegnung im Vordergrund, oft mit
kleiner Stärkung im Anschluss; beim gemeinsamen
Erntedankgottesdienst der Gemeinden Ruhrort-Beeck, Obermeiderich und
Meiderich um 11 Uhr in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße
370, gehört nach der Feier den Kindern das Gotteshaus: die Kirche
wird dann zum großen Indoorspielplatz für die Kleinen. Details -
auch zu Anmeldungen zu manchen Gottesdiensten - gibt es im Internet
unter www.kirche-duisburg.de und bei den Gemeinden.
Vortrag in Neudorf über Künstliche Intelligenz zwischen Alltag und
Verantwortung Frank Tentler ist seit über 20 Jahren
Berater, Entwickler und Dozent für digitale Kommunikations- und
Digitalisierungsprojekte. Sein Fokus liegt auf transparenten,
datenschutzfreundlichen und gesellschaftlich sinnvollen Lösungen. Am
2. Oktober spricht er um 18 Uhr im Gemeindehaus Duisburg Neudorf,
Gustav-Adolf-Str. 65, zum Thema „Künstliche Intelligenz zwischen
Alltag und Verantwortung“.
Der Vortrag ist praxisnah und für
alle, die sich für die Zukunftstechnologie interessieren – egal, ob
mit oder ohne Vorkenntnisse. Der Eintritt ist frei. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter https://www.hochfeld-neudorf.de und
zum Referenten unter
https://www.tentler.ai/

Referent Frank Tentler (Foto:https://www.tentler.ai/
Trostliederkonzert in
Obermeiderich schenkt Hoffnung In schweren
Zeiten brauchen Menschen Trost. Anja und Christoph
Spengler, Henrieke Kuhn sowie der Duisburger Pop-Kantor
Daniel Drückes wissen, dass Musik tröstlich sein kann.
Zusammen bilden sie das Trostlieder-Ensemble.
Auf
Einladung der Evangelischen Dienste Duisburg, der
Hospizbewegung Hamborn und der Evangelischen Gemeinde
Duisburg Obermeiderich sind sie am 3. Oktober zu Gast in
der Kirche an der Emilstraße 27-29 und singen in einem
Konzert Lieder, die trösten wollen und den Menschen
Hoffnung schenken, ihnen ein gutes Gefühl geben.
Mit dabei sind Klassiker aus dem Bereich Neues
geistliches Lied, aber auch moderne christliche Popsongs
– zum Beispiel aus der Monatslied-Reihe der Nordkirche.
Zu allen Songs haben die Musikerinnen und Musiker frische
Arrangements geschrieben, die sie mehrstimmig zu Gehör
bringen werden. Das Trostlied-Konzert beginnt um 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird
gebeten.
Anschließend sind alle noch zu einem
kleinen Empfang mit leckerer Kürbissuppe aus der
Gulaschkanone eingeladen. Zum Hintergrund: Die
Trostlieder-Idee hatten Anja und Christoph Spengler
während des ersten Corona-Lockdowns. Aus ihrem Wohnzimmer
heraus nahmen sie jeden Tag ein Video mit einem
mutmachenden Song auf und stellten ihn auf YouTube.
Später kamen Henrieke Kuhn und Daniel Drückes
dazu und es wurden mehrstimmige Aufnahmen eingesungen. Bis heute
laden die vier regelmäßig neue Lieder auf dem YouTube-Kanal von
Christoph Spengler hoch und erreichen damit hohe Klickzahlen. 2023
entstand dann die Idee, die Reihe auch live auf die Bühne zu
bringen.

von links Daniel Drückes, Henrieke Kuhn sowie Anja und Christoph
Spengler. (Foto: Christoph Spengler)
Obermarxloher Kirchenkneipe macht musikalische Zeitreise und lädt
zum Song-Raten Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde
Duisburg Obermarxloh lädt am 2. Oktober zur Kirchenkneipe „Himmel &
Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche,
Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und
Getränken diesmal eine musikalische Zeitreise mit
„Hitster“-Song-Raten in Teams, die vor Ort gebildet werden.
Auch Kirchenkneipen-Fans, die nur zum Chillen vorbeikommen, sind
gerne gesehen. Wer Rückfragen hat meldet sich hier: Telefon: 0203 –
75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Preise für Wohnimmobilien im 2. Quartal 2026: +0,6 % zum
Vorjahresquartal Die Preise für Wohnimmobilien
(Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2. Quartal 2026 um
durchschnittlich 0,6 % gegenüber dem 2. Quartal 2025 gestiegen.
Gegenüber dem 1. Quartal 2026 erhöhten sich die Preise um 0,3 %.

Preise entwickelten sich regional unterschiedlich In den
TOP-7-Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main,
Stuttgart und Düsseldorf) gaben die Preise für Eigentumswohnungen
sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal (-0,4 %) als auch zum
Vorquartal (-0,5 %) leicht nach.
Die Preise für Ein- und
Zweifamilienhäuser stiegen dagegen in den Metropolen gegenüber dem
2. Quartal 2025 um 0,7 %, während sie gegenüber dem 1. Quartal 2026
um 0,6 % sanken. In den kreisfreien Großstädten außerhalb der
Metropolen wurde für Eigentumswohnungen ein Preisanstieg sowohl
gegenüber dem Vorjahresquartal (+2,0 %) als auch gegenüber dem
Vorquartal (+0,5 %) beobachtet.
Für Ein- und
Zweifamilienhäuser zahlten Käuferinnen und Käufer in kreisfreien
Großstädten ebenfalls mehr. So stiegen die Preise um 0,7 % gegenüber
dem 2. Quartal 2025 und um 0,9 % im Vergleich zum 1. Quartal 2026.
In den dicht besiedelten ländlichen Kreisen musste für
Eigentumswohnungen weniger gezahlt werden, während Ein- und
Zweifamilienhäuser teurer wurden.
So kosteten
Eigentumswohnungen dort 1,8 % weniger als im 2. Quartal 2025 und
1,3 % weniger als im 1. Quartal 2026. Für Häuser wurde dagegen ein
Preisanstieg um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 2,5 %
gegenüber dem Vorquartal verzeichnet. Ein ähnliches Bild zeigte sich
in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen, wo die Preise für
Eigentumswohnungen durchschnittlich um 0,6 % gegenüber dem
Vorjahresquartal und um 1,4 % im Vergleich zum Vorquartal
zurückgingen.
Ein- und Zweifamilienhäuser waren in diesen
Regionen etwas günstiger als im Vorjahresquartal (-0,4 %),
verteuerten sich jedoch gegenüber dem Vorquartal um 1,9 %. Mit der
aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des 1. Quartals 2026
für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach
unten revidiert (vorläufiger Wert: +1,4 % zum Vorjahresquartal,
revidierter Wert: +1,2 %). Revisionen werden regelmäßig
durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu berücksichtigen.
NRW-Krankenhäuser: Anteil der Kaiserschnittentbindungen
2025 auf neuem Höchststand * 34,5 % der Entbindungen
waren Kaiserschnittgeburten * Zahl der Krankenhausgeburten auf
niedrigstem Stand seit 2013 * Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster
und Regierungsbezirk Münster mit niedrigster Quote der
Kaiserschnittgeburten
Im Jahr 2025 haben in den
nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 147.134 Frauen entbunden; das
waren 2,1 % weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, war die Zahl der gemeldeten Krankenhausgeburten
seit 2022 rückläufig. Einen niedrigeren Wert gab es zuletzt im Jahr
2013 mit 143.115 Entbindungen.

Bei 50.751 bzw. 34,5 % der Frauen fand die Geburt per Kaiserschnitt
statt. Der Anteil der Kaiserschnittgeburten an allen Entbindungen im
Krankenhaus war um 0,5 Prozentpunkte höher als 2024 und lag damit
auf dem höchsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1991. Bei
10.440 Geburten wurde 2025 eine Vakuumextraktion eingesetzt, bei 396
Geburten kam eine Geburtszange zum Einsatz.

Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster und Regierungsbezirk Münster
mit niedrigster Quote der Kaiserschnittgeburten Die Anteile der
Kaiserschnittgeburten fielen im Jahr 2025 regional unterschiedlich
hoch aus: In den Krankenhäusern des Regierungsbezirks Arnsberg wurde
mit 38,3 % die höchste und in denen des Regierungsbezirks Münster
mit 32,8 % die niedrigste Quote verzeichnet.
99,6 % der in
NRW-Krankenhäusern geborenen Babys kamen lebend zur Welt Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im Jahr 2025
Entbindungen in 120 bzw. 39,3 % der insgesamt 305 NRW-Krankenhäuser
durchgeführt. Im Jahr 2015 gab es noch 157 Krankenhäuser mit
Geburtsstationen. Von den 149.843 Babys, die 2025 in einem
Krankenhaus geboren wurden, kamen 149.215 bzw. 99,6 % lebend auf die
Welt.
Ergebnisse zu Entbindungen und Kaiserschnitten für die kreisfreien
Städte und Kreise
Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in
Duisburg-Wanheimerort Der Neubau der Gesamtschule
Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort hat einen wichtigen Meilenstein
erreicht. Mit dem Richtfest an der Düsseldorfer Straße /
Gießingstraße nimmt einer der derzeit größten Schulneubauten in
Duisburg weiter Gestalt an. Auf einem rund 24.500 Quadratmeter
großen Grundstück entsteht ein moderner Schulcampus für künftig rund
1.300 Schülerinnen und Schüler. Das Gesamtinvestitionsvolumen für
den Neubau beträgt 117 Millionen Euro.

Copyright Fotografien: Wirtschaftsbetriebe Duisburg /Nikolay
Dimitrov
Die sechszügige Gesamtschule umfasst eine
Bruttogeschossfläche von rund 28.500 Quadratmetern. Neben
zeitgemäßen Unterrichts- und Aufenthaltsbereichen entstehen
vielfältige Lern-, Bewegungs- und Freizeitflächen. Teile des
Quartiersgebäudes sollen zudem für außerschulische Angebote genutzt
werden.

„Mit dem Richtfest wird sichtbar, was hier Großartiges für
Wanheimerort und Umgebung entsteht: ein moderner Vorzeige-Campus des
Lernens und ein Ort der Begegnung. Darauf blicken wir gemeinsam mit
Schülern, Eltern und Lehrern mit großer Vorfreude“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus ist die Schule an ihrem
Übergangsstandort in der Gneisenaustraße in Duisburg-Neudorf-Süd
untergebracht. Das ehemalige Hauptschulgebäude wurde hierfür
umfassend saniert. Zum Schuljahr 2025/2026 nahm die Gesamtschule
dort ihren Betrieb auf.

Campus mit Lernhäusern und Quartiersgebäude Herzstück des neuen
Schulcampus sind drei viergeschossige Lernhäuser mit modernen und
flexibel nutzbaren Lernumgebungen. Ergänzt werden die Lernhäuser
durch ein dreigeschossiges Quartiersgebäude mit Aula, Mensa und
Sportflächen. Die Fassadengestaltung greift mit farbigen
Keramikelementen die Tradition der ehemaligen Didier-Werke am
Standort auf.

„Mit diesem Neubau setzen wir hohe Anforderungen an Funktionalität,
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit konsequent um. Die
unterschiedlichen Gebäudeteile sind auf einen modernen Schulalltag
zugeschnitten und ermöglichen gleichzeitig eine flexible Nutzung.
Mit regenerativer Wärmeerzeugung über Geothermie und begrünten
Dächern schaffen wir einen zukunftsfähigen Schulstandort, der
dauerhaft gute Bedingungen für Lernen und Lehren bietet“, erklärt
Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Nachhaltiger Schulcampus Ein Schwerpunkt der Planung liegt auf
nachhaltigen und klimaangepassten Lösungen. Neben Sport-, Grün- und
Aufenthaltsflächen entstehen ebenfalls Bereiche für Unterricht im
Freien. Zahlreiche neue Bäume sorgen für zusätzliche Verschattung
und verbessern die Aufenthaltsqualität.

Copyright Visualisierung Fassade: Anton Kolev, Formtool
Der
Neubau wird im energieeffizienten EH40-Standard errichtet. Dank
einer modernen Bauweise und hoher energetischer Qualität benötigt
das Gebäude deutlich weniger Energie als ein herkömmlicher Neubau.
Vorgesehen sind begrünte Dächer, eine Photovoltaikanlage auf der
Sporthalle sowie eine Geothermieanlage zur Wärmeversorgung und
passiven Kühlung der Gebäude. Versickerungsfähige Flächen tragen
zudem zu einem nachhaltigen Regenwassermanagement bei.

Copyright Visualisierung Innen: RKW Architektur +
Für die
Schulbaugesellschaft ergänzt Geschäftsführer Robin Eckardt: „Mit dem
Richtfest erreichen wir einen wichtigen Meilenstein im Bauablauf.
Die Gesamtschule Mitte-Süd nimmt sichtbar Gestalt an. Dass wir
dieses Etappenziel planmäßig erreichen konnten, ist das Ergebnis der
engen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.“ Einzug zum Schuljahr
2027/2028 vorgesehen

Ausgeführt wird das Bauvorhaben durch die KLEBL GmbH. Nach aktuellem
Stand findet der Umzug in die Schulgebäude zum Schuljahr 2027/28
statt.

Sozialstaat schützen und Missbrauch verhindern
Bundesregierung beschließt 10-Punkte-Plan Die
Bundesregierung hat heute im Kabinett den Aktionsplan gegen
Sozialleistungsmissbrauch und Ausbeutung, insbesondere im
Zusammenhang mit EU-Zuwanderung beschlossen.
Bundesministerin
für Arbeit und Soziales Bärbel Bas: „Deutschland braucht
ausländische Fachkräfte. Millionen ausländischer Beschäftigter
arbeiten bei uns, bringen sich in unsere Gesellschaft ein, zahlen
Steuern und stärken unser Land. Viele kommen aus anderen
Mitgliedstaaten der EU zu uns. Diese Möglichkeit,
grenzüberschreitend in der EU unbürokratisch eine Arbeit
aufzunehmen, ist für uns sehr wichtig.
Was aber nicht geht,
ist, die Freizügigkeit auszunutzen, um Menschen auszubeuten und ihre
Not für organisierten Miss brauch auszunutzen. Dagegen gehen wir
jetzt härter vor, Ausbeutung und Sozialleistungsmissbrauch
tolerieren wir nicht. Ich habe von Anfang an klar gemacht, dass ich
dagegen mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen
werde. Denn Sozialleistungsmissbrauch schadet der Gesellschaft und
schwächt das Vertrauen in den Sozialstaat. Ich habe mich mit den
Kommunen vor Ort ausgetauscht und schon im Juni einen Aktionsplan
vorgelegt.
Auf dieser Grundlage haben wir dann mit dem
Innenministerium gemeinsam weitergearbeitet und jetzt einen
wirksamen Katalog erarbeitet. Wir verbessern den Datenaustausch,
optimieren so Verwaltungshandeln und schließen Schlupflöcher, um
Missbrauch zu bekämpfen. Wir ermöglichen den Kommunen, besser gegen
sogenannte Schrottimmobilien vorzugehen. Wir ziehen die Hintermänner
der organisierten Ausbeutung stärker zur Verantwortung.
Unser
Anliegen bringen wir auch auf der europäischen Ebene ein, damit
bereits mit den EU Freizügigkeitsregeln Missbrauch ein Riegel
vorgeschoben wird. Wir stärken die Bundesagentur für Arbeit, nehmen
Arbeitgeber in die Haftung, die auf Schwarzarbeit setzen und beenden
den Bezug von Grundsicherung für Menschen, die mit vollstreckbarem
Haftbefehl gesucht werden. Um Ausbeutung im Keim zu ersticken,
informieren wir schon in den Herkunftsländern klar über Standards
und faire Arbeitsbedingungen. Mit dem Aktionsplan zeigen wir klare
Kante gegen Ausbeutung und Leistungsbetrug.
Bundesminister
des Innern Alexander Dobrindt: „Wir schließen Schlupflöcher im
Sozialstaat und zeigen klare Kante gegenüber Sozialbetrügern: Wer
mit Haftbefehl gesucht wird, darf keine Sozialleistungen beziehen.
Der Staat muss konsequent handeln, wenn der Sozialstaat missbraucht
wird. Deshalb schaffen wir mehr Klarheit durch besseren
Datenaustausch und mehr Konsequenz bei kriminellem Missbrauch."
Der von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel
Bas, und Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, vorgelegte
10- Punkte-Plan enthält Maßnahmen, mit denen der Missbrauch von
Sozialleistungen und ausbeuterischen Strukturen noch wirksamer
bekämpft werden soll.
Die wichtigsten Punkte aus dem
Aktionsplan: Datenaustausch Der Datenaustausch zwischen den
Behörden wird verbessert, unter anderem durch sog. Push-Nachrichten.
So kann Missbrauch besser entdeckt und verhindert werden. Bereits
seit Juli melden Jobcenter an den Zoll, wenn ein Verdacht auf
Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß besteht. Die Bundesagentur für
Arbeit wird im Kampf gegen organisierten Sozialleistungsmissbrauch
mit einem zentralen Kompetenzcenter Leistungsmissbrauch mit fünf
regionalen Stellen gestärkt.
Scheinbeschäftigung Zukünftig
werden auch Arbeitgeber für zu viel gezahlte Sozialleistungen
haften. Das heißt, sie müssten Sozialleistungen zurückzahlen, wenn
sie eine geringfügige oder sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung gar nicht, nicht vollständig oder nur zum Schein
sozialversicherungsrechtlich melden. Im SGB II hat das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales das zum 1. Juli 2026
bereits umgesetzt, für das SGB XII wird es ebenfalls geregelt.
Klare Handlungsanweisungen Die Fachlichen Weisungen der BA
für die Jobcenter sowie die Anwendungshinweise und
Handlungsleitfäden für ausführende Behörden, u.a. die
Ausländerbehörden, werden klarer gefasst. Die einschlägigen Gesetze
wie das FreizügigG/EU und das SGB II werden zudem präzisiert und wo
erforderlich angepasst.
Vorgehen gegen Schrottimmobilien
Mitgezielten Maßnahmen wird die Nutzung von Schrottimmobilien zum
Zweck des Sozialleistungsmissbrauchs unterbunden. Mit der Novelle
des Baugesetzbuches sollen Kommunen besser gegen Schrottimmobilien
vorgehen können z.B. durch bessere Vorbereitung von
Instandsetzungsgeboten, vereinfachte Ausübung von Vorkaufsrechten
und eine neue Möglichkeit zur Enteignung bei extremen Fällen von
Missbrauch. Änderungen in der Umsetzung des Melderechts helfen,
Überbelegung und eine Anmeldung bei Nutzungsuntersagungen zu
verhindern.
Keine Sozialleistungen für per Haftbefehl
gesuchte Personen Wir werden gesetzlich ausschließen, dass per
Haftbefehl gesuchte Personen weiterhin SGB II und SGB XII erhalten.
Das betrifft insbesondere rechts kräftig zu einer Freiheitsstrafe
verurteilte Straftäter, die sich dem Haftantritt trotz
entsprechender Ladung entziehen.
Verfolgung von Hintermännern
Hintermänner des organisierten Sozialleistungsmissbrauchs sollen
strafrechtlich besser verfolgt werden. Opfer von Menschenhandel,
Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit werden besser geschützt.
Beratungsangebote Mit Informations- und Beratungsangeboten schon
in den Herkunftsländern sollen Menschen davor geschützt werden, in
die falschen Hände zu geraten und mit falschen Versprechungen
gelockt zu werden („know before you go“).
Neuer
„Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet „Platz der
Kinderrechte“ feierlich eröffnet: Stele enthüllt Mit der feierlichen
Enthüllung einer Stele am Weltkindertag ist am vergangenen Sonntag
der neue „Platz der Kinderrechte“ im Duisburger Innenhafen offiziell
eröffnet worden. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Gerhild
Tobergte vom Kinderschutzbund Duisburg und Andreas Betzler von der
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) stellten zahlreiche Kinder
die Stele vor.

Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Grundlage für das Projekt
war ein entsprechender Ratsbeschluss. Das Jugendamt der Stadt
Duisburg hat die Umsetzung über den Fachbereich Kinder- und
Jugendförderung gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Duisburg und HKM
erarbeitet. Ziel war es, Kinderrechte im öffentlichen Raum stärker
ins Bewusstsein zu rücken. Kinder haben das Recht auf Schutz,
Förderung, Beteiligung.
Oberbürgermeister Sören Link betonte
bei der Eröffnung: „Kinderrechte sind Menschenrechte. Mit dem Platz
der Kinderrechte schaffen wir einen sichtbaren Ort der Erinnerung
und der Verantwortung. Er macht deutlich, dass Kinder in unserer
Stadt gehört werden, mitbestimmen dürfen und besonderen Schutz
verdienen. Duisburg setzt damit ein klares Zeichen für eine
kinderfreundliche und zukunftsorientierte Stadtgesellschaft.“
Mit dem Innenhafen wurde bewusst als zentraler und lebendiger
Ort gewählt, an dem täglich viele Menschen zusammenkommen. Die Stele
soll dort dauerhaft auf die Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam
machen und zur Auseinandersetzung mit den Belangen von Kindern
anregen. Ein besonderer Dank gilt dem Kinderschutzbund Duisburg für
sein Engagement sowie der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH für die
vertrauensvolle Zusammenarbeit und die großzügige Spende der Stele.
Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe geht mit
3.000 Bäumen in die nächste Runde Mehr Grün für
Duisburg: Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ihre erfolgreiche
Obstbaumaktion fort und stellen erneut 3.000 kostenlose Obstbäume
zur Verfügung. Damit wächst eine Initiative weiter, die seit 2023
einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Artenvielfalt und einem
attraktiven Stadtbild leistet.
Bis heute wurden bereits rund
19.000 Obstbäume an Duisburger Bürgerinnen und Bürger ausgegeben.
Viele von ihnen sind inzwischen angewachsen und verschönern Gärten
und Grundstücke in allen Stadtteilen. Mit der nächsten Ausgaberunde
am 10. Oktober 2026 kommen weitere 3.000 Bäume hinzu, die schon bald
für Blüten, Früchte und wertvolle Lebensräume sorgen werden.
Obstbäume sind kleine Kraftpakete für die Umwelt. Sie binden CO₂,
spenden Schatten an heißen Sommertagen und bieten Nahrung sowie
Rückzugsorte für zahlreiche Tierarten. Gleichzeitig bereichern sie
das direkte Wohnumfeld und machen Natur unmittelbar erlebbar.
Wer einen kostenlosen Obstbaum erhalten möchte, kann diesen ab
dem 29. September 2026 ab 10.00 Uhr bequem über den meineWBD-Shop
auf der Internetseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter
www.wb-duisburg.de bestellen. Eine Registrierung im Kundenportal ist
hierfür nicht erforderlich.
Für die Bestellung werden
lediglich Name, E-Mail-Adresse und die gewünschte Anzahl der Bäume
benötigt. Pro Haushalt können maximal drei Obstbäume bestellt
werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Sorten aus den Kategorien
Apfel, Birne, Kirsche, Quitte und Pflaume. Zusätzlich ist bei der
Bestellung der gewünschte Ausgabestandort anzugeben.
Die
Ausgabe der vorbestellten Obstbäume erfolgt am Samstag, 10. Oktober
2026 in der Zeit von 9 bis 13 Uhr, an den bekannten Standorten der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Parkplatz Waldfriedhof,
Düsseldorfer Str. 601, 47055 Duisburg Betriebsgelände Walsum,
Kerskensweg 27, 47179 Duisburg
Zur Abholung genügt die
Bestellbestätigung, die selbstverständlich auch digital auf dem
Smartphone vorgezeigt werden kann.
Mit der Obstbaumaktion
möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg möglichst viele Menschen
dazu motivieren, selbst aktiv zur Begrünung der Stadt beizutragen.
Jeder neu gepflanzte Baum stärkt die biologische Vielfalt,
verbessert das Stadtklima und schafft einen nachhaltigen Mehrwert
für kommende Generationen.
Kostenlose Obstbäume auch beim
Baustellenfest im RheinPark Am 10. Oktober 2026 gibt es gleich
zwei Möglichkeiten, einen kostenlosen Obstbaum zu erhalten: Neben
der Ausgabe der vorbestellten Bäume an den Standorten der
Wirtschaftsbetriebe werden beim Baustellenfest der Internationalen
Gartenausstellung (IGA) im RheinPark zusätzlich 300 Obstbäume
verteilt.
Der Zukunftsgarten RheinPark wird an dem Tag von
14 bis 19 Uhr zum Treffpunkt für alle, die sich über die Entwicklung
des Geländes informieren und einen Blick hinter die Kulissen werfen
möchten. Unter dem Motto „WIR BLÜHEN VOR“ gibt es ein buntes
Programm für Groß und Klein. Die Besucher können sich auf
Mitmachaktionen, Walking Acts, spannende Einblicke hinter die
Kulissen sowie geführte IGA-Rundgänge freuen.
Als besonderes
Extra werden vor Ort 300 kostenlose Obstbäume ausgegeben. Eine
Vorabbestellung ist hierfür nicht erforderlich. Solange der Vorrat
reicht, können Besucherinnen und Besucher einen Obstbaum direkt mit
nach Hause nehmen und damit selbst einen Beitrag für ein grüneres
Duisburg leisten.
Online-Fundsachenauktion des
Bürgerservice Walsum Der Bürgerservice der
Bezirksverwaltung Walsum lädt zur einer Fundsachenauktion ein, bei
der Interessierte ab Donnerstag, 19. November, um 18 Uhr, ganz
bequem online auf zahlreiche aufgefundene Gegenstände bieten können.
Wer sich bereits vor Beginn der Auktion einen Überblick über das
Angebot verschaffen möchte, kann die zur Versteigerung vorgesehenen
Fundstücke, darunter beispielsweise Fahrräder oder Mobiltelefone, ab
Donnerstag, 22. Oktober, auf der Internetseite
https://www.e-fund.eu/ einsehen.
Etwaige Eigentumsansprüche
sind bis spätestens Donnerstag, 5. November, beim Bürgerservice der
Bezirksverwaltung Walsum auf der Friedrich-Ebert-Straße 152 geltend
zu machen.
Reformstreit blockiert den Mittelstand:
DMB fordert verbindliche Beschlüsse bei Rente, Pflege und Gesundheit
Nach den Landtagswahlen am Wochenende droht die
Bundesregierung von ihrem Reformkurs abzukommen. Der Deutsche
Mittelstands-Bund (DMB) drängt auf die Umsetzung der geplanten
Strukturreformen und warnt vor einem Dauerstreit in der Koalition:
Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlten dann sowohl die
Reformen als auch die Planungssicherheit.
„Wahlergebnisse
sind kein Argument gegen Reformen, sondern ein Auftrag, sie endlich
zu liefern“, sagt Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des
DMB. „Wer jetzt bremst, schont den Sozialstaat nicht – er verschiebt
die Rechnung nur auf morgen, zulasten der Betriebe und der jungen
Generation." Der Verband erinnert daran, dass jeder Euro für Rente,
Pflege und Gesundheit zuvor erwirtschaftet werden muss.
„Ein
Sozialstaat ist nur so stark wie die Wirtschaft, die ihn trägt“, so
Tenbieg. „Steigende Lohnnebenkosten, hohe Energiepreise und
wachsende Bürokratie engen die Spielräume im Mittelstand längst
massiv ein. Wenn Beiträge und Steuerzuschüsse weiter steigen, ohne
dass sich an den Strukturen etwas ändert, lebt Deutschland dauerhaft
auf Pump – auf Kosten von Investitionen und Arbeitsplätzen."
Die Rechnung ist für den DMB absehbar: Wenn die Sozialausgaben
und Zinsen weiter so wachsen, bleibt im Bundeshaushalt schon Ende
des Jahrzehnts kaum noch Spielraum für Investitionen in
Digitalisierung, Infrastruktur und Bildung. Am Ende stehen noch
höhere Steuern und Abgaben für Bürger und Unternehmen. Oder ein
Staat, der kaum noch in seine Zukunft investieren kann.
Der
DMB fordert die Koalition auf, die vereinbarten Strukturreformen bei
Rente, Pflege und Gesundheit noch in diesem Herbst verbindlich zu
beschließen, mit klaren Zeitplänen und einer Obergrenze für die
Sozialabgabenbelastung. Ebenso wichtig sei die Entlastungsseite:
niedrigere Energiekosten, weniger Berichtspflichten, schnellere
Verfahren und wettbewerbsfähige Steuern.
„Wachstum ist die
einzige Finanzierungsquelle, die den Sozialstaat nachhaltig trägt,
ohne die Beitragszahler zu überfordern“, betont Tenbieg. Besonders
schädlich sei laut Tenbieg die Unsicherheit selbst: „Unternehmen
planen in Jahren, nicht in Landtagswahlen und Koalitionsausschüssen.
Wer heute nicht kalkulieren kann, wie hoch seine Kosten 2027 sein
werden, investiert nicht, sondern wartet. Am teuersten ist am Ende
die Reform, die nicht kommt.“
Unterhalt für
Pflegekinder steigt – Benachteiligung von Pflegefamilien beim
Elterngeld jetzt beenden Der Unterhalt für
Pflegekinder steigt entsprechend den Empfehlungen des Deutschen
Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die
Benachteiligung von Pflegeeltern beim Bundeselterngeld besteht
jedoch fort – obwohl der Koalitionsvertrag die Einführung des
Elterngeldes für Pflegeeltern vorsieht.
Für Familien, die
ein Pflegekind im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe aufnehmen und
betreuen, steigt ab dem Jahr 2027 der vom zuständigen Jugendamt zu
leistende Kindesunterhalt entsprechend den jährlichen Empfehlungen
des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur
Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39
SGB VIII).
Für den Lebensunterhalt eines Pflegekindes
empfiehlt der Deutsche Verein je nach Alter des Kindes zwischen 748
und 1100 Euro. Hinzu kommt ein Anerkennungsbetrag für die Pflege und
Erziehung von 451 Euro. Kosten für die Unfallversicherung werden
ganz und Kosten für die Alterssicherung der Pflegeperson werden
hälftig übernommen. Vom Bundeselterngeld, das als
Lohnersatzleistung Verdienstausfälle von Eltern kompensiert, die
ihre Berufstätigkeit in der ersten Zeit der Erziehung eines Kindes
unterbrechen oder reduzieren, sind Pflegeeltern derzeit jedoch
weiterhin ausgeschlossen.
„Pflegekinder müssen wie im Koalitionsvertrag vereinbart bei der
Reform des Elterngeldes mitgedacht werden,“ erklärt Dr. Verena
Staats Vorständin des Deutschen Vereins. „Wenn soziale Familien
Kindern in belasteten Lebenssituationen ein Zuhause und eine
dauerhafte Perspektive geben, darf der Bund dieses Engagement nicht
erschweren. Die finanzielle Verantwortung dafür, dass diese Form der
familiären Fürsorge für berufstätige Menschen überhaupt realisierbar
ist, darf der Bund nicht allein den Kommunen aufbürden.“
Die
Einbeziehung von Pflegeeltern in das Elterngeld wäre zudem ein
wichtiges gesellschaftliches Signal seitens des Bundes: Wer
Verantwortung für ein Kind übernimmt, verdient Anerkennung und
Unterstützung – unabhängig davon, ob das Kind in die Familie
hineingeboren wurde oder dort ein neues Zuhause findet.
Seit 1979 leisten die Empfehlungen des Deutschen Vereins einen
wichtigen Beitrag dazu, die finanziellen Rahmenbedingungen der
Pflegekinderhilfe zu vereinheitlichen und an die Entwicklung der
Lebenshaltungskosten anzupassen. Bei der Festsetzung der
Pauschalbeträge für die Vollzeitpflege dienen sie den zuständigen
Bundesländern als zentrale Orientierung.
Die Empfehlungen
des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur
Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege
(§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2027 sind unter
https://www.deutscher-verein.de/empfehlungen-stellungnahmen/detail/empfehlungen-des-deutschen-vereins-fuer-oeffentliche-und-private-fuersorge-ev-zur-fortschreibung-der-monatlichen-pauschalbetraege-in-der-vollzeitpflege-33-39-sgb-viii-fuer-das-jahr-2027/
abrufbar.
Lebenshilfe: Das ist eine Reform, die
ihren Namen nicht verdient Die Lebenshilfe fordert
umfassende und abgestimmte Neuregelungen für die Kinder- und
Jugendhilfe, die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
stärkt und nicht gefährdet.
Der Bundesrat befasst sich am
Freitag, 25. September, in erster Lesung mit dem Ersten Kinder- und
Jugendhilfestrukturreformgesetz. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe
sieht die Neuregelungen kritisch. „Das ist eine Reform, die ihren
Namen nicht verdient“, erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der
Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.
„So bleibt die seit
Jahren versprochene inklusive Kinder- und Jugendhilfe auf der
Strecke. Es wird kein Gesetz geschaffen, das endlich auch für Kinder
und Jugendliche mit Behinderung umfassend da ist und
Zuständigkeitsstreitigkeiten sowie Bürokratie abbauen würde.
Stattdessen soll nun eine Strukturreform umgesetzt werden, die
zahlreiche grundlegende Fragen offenlässt. Im besten Fall bleibt sie
wirkungslos, im schlechtesten Fall führt sie zu erheblichen
Leistungseinschränkungen.“
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe
hat sich in einer mehr als 40 Seiten umfassenden Stellungnahme
detailliert mit dem Kabinettsbeschluss auseinandergesetzt und zu
allen wesentlichen Regelungen Stellung genommen. Sie fordert
insbesondere eine in sich stimmige Gesetzgebung. Änderungen bei der
Schulassistenz dürften nicht isoliert beschlossen werden, sondern
müssten gemeinsam mit den für den Winter angekündigten Reformen der
Eingliederungshilfe sowie den weiteren für 2027 vorgesehenen
Strukturveränderungen in der Kinder- und Jugendhilfe beraten werden.
Zudem fordert die Lebenshilfe gemeinsame Anstrengungen von Bund
und Ländern zur Schaffung inklusiver Schulen. Nur wenn dort
strukturell und verlässlich Unterstützung für Kinder und Jugendliche
mit Behinderung bereitgestellt wird, könne verhindert werden, dass
die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe und Kinder- und
Jugendhilfe weiter ansteigen. Darüber hinaus betont die Lebenshilfe,
dass die Rechtsansprüche von Kindern und Jugendlichen mit
Behinderung auf individuelle Assistenz zur Teilhabe an Bildung nicht
eingeschränkt werden dürfen. Diese Ansprüche müssten auch künftig
rechtlich durchsetzbar bleiben.
Ehrennadeln an Heike
Wiehe und Robert Philipps verliehen Große Ehre für
Heike Wiehe und Robert Philipps: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki
hat ihnen jetzt die Ehrennadeln der Bezirksvertretung
Meiderich/Beeck im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link
verliehen. Es ist eine Würdigung für ihr langjähriges Engagement im
Bezirk.
„Heike Wiehe und Robert Philipps leben
bürgerschaftliches Engagement eindrucksvoll vor. Sie übernehmen
Verantwortung, bringen Menschen zusammen und stärken mit großer
Ausdauer das Zusammenleben im Stadtteil“, betonte Oberbürgermeister
Sören Link. „Menschen wie sie sind der unverzichtbare Kitt unserer
Stadtgesellschaft.“
Und Bezirksbürgermeister Eren Yantaki
ergänzte: „Beide haben über viele Jahre hinweg Spuren in Meiderich
und im gesamten Bezirk hinterlassen. Heike Wiehe als eine, die
organisiert, vernetzt und ganz praktisch mit anpackt, und Robert
Philipps mit seinem jahrzehntelangen Einsatz in Vereinen, sozialen
Einrichtungen und der Kommunalpolitik. Mit dieser Ehrung sagen wir
Danke für einen Einsatz, der alles andere als selbstverständlich
ist.“

v.l.: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki, Heike Wiehe,
Oberbürgermeister Sören Link und Robert Philipps. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Heike Wiehe ist in Meiderich
geboren und dem Stadtteil bis heute eng verbunden. Seit 2007
engagiert sie sich im Vorstand des Meidericher City- Management e.V.
(ehemals Meidericher Werbering e.V.), zunächst als Schriftführerin
und Kassiererin, später im Vorstandsvorsitz. Für Geschäftsleute
sowie Bürgerinnen und Bürger ist sie seit vielen Jahren
Ansprechpartnerin, Vermittlerin und Netzwerkerin.
Besonders
sichtbar ist ihr Engagement bei zahlreichen Veranstaltungen, die das
gesellschaftliche Leben in Meiderich prägen. Seit 2008 organisiert
sie unter anderem das Meidericher Sommerfest, das U-Bahn-Fest, den
Tag der Vereine und den Meidericher Martinsmarkt. Darüber hinaus
engagiert sich Wiehe unter anderem für die Weihnachtsbeleuchtung,
die Begrünung und Dekoration der Von-der-Mark- Straße sowie die
Organisation des „Lebendigen Adventskalenders“.
Robert
Philipps übernahm über Jahrzehnte Verantwortung in Vereinen,
sozialen Organisationen und der Kommunalpolitik. Seit 2003 war er in
verschiedenen politischen Funktionen aktiv, unter anderem als
Ortsteilvorsitzender, Stadtbezirksvorsitzender und
Fraktionsvorsitzender. Von 2009 bis 2020 war er stellvertretender
Bezirksbürgermeister. Sein Einsatz reicht vom Sport und Karneval
über das Meidericher City- Management bis hin zu sozialen Aufgaben.
Seit 2007 ist er zudem ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht
Duisburg.
Zahngesundheitswoche: „Gesund beginnt im Mund – Kau
dich fit“ Der 25. September ist der bundesweite „Tag der
Zahngesundheit“. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Gesund
beginnt im Mund – Kau dich fit“. Um Duisburger Kindern die
„Superkräfte“ des gesunden Kauens näherzubringen, veranstaltet der
Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V. in
Zusammenarbeit mit dem Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes
der Stadt Duisburg vom 28. September bis zum 2. Oktober eine
Zahngesundheitswoche mit zahlreichen Aktionen rund um das Thema
„Mundgesundheit“.
Dieses Jahr richtet sich das Angebot an
die Schülerinnen und Schüler der GGS Beethovenstraße sowie an die
Maxikinder der benachbarten Kindergärten St. Peter und Rheinpiraten
an der Schwarzenberger Straße. Am kommenden Mittwoch haben Sie die
Möglichkeit, die Aktionen der Zahngesundheitswoche in der GGS
Beethovenstraße um 8.30 Uhr zu begleiten. Zuckertisch,
„zahnfreundliches“ Frühstücksangebot, Karieszelt, Zahnwerkstatt –
was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie am Mittwoch, 30. September
2026, um 8.30 Uhr, GGS Beethovenstraße, Beethovenstr. 16, 47246
Duisburg.
Informationscafé der Frühen Hilfen zum
Thema Babymassage Die Frühen Hilfen Duisburg laden am
Freitag, 2. Oktober von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in
die Zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 in
der Innenstadt ein (Eingang Steinsche Gasse 2). Auf dem Programm
steht das Thema „Babymassage“.
Die Familienhebamme Isabella
de Palma wird Familien in ruhiger Atmosphäre anleiten und zeigen,
wie Eltern durch achtsame Berührungen die Bindung zu ihrem Baby
stärken und gleichzeitig seine körperliche und emotionale
Entwicklung fördern. Die Babys sollten maximal drei Monate alt sein.
Ein Handtuch und Babyöl sind mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt.
Um telefonische Anmeldung wird gebeten: Tel. 0203
283-983015. Die Frühen Hilfen Duisburg beraten generell umfassend zu
allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt und informieren
Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Sämtliche Angebote
der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos.
Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt: Zebra-Talk mit Ralf Koss
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am
Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr an der Apostelstraße 84 in
Duisburg-Ruhrort zum Zebra- Talk mit Ralf Koss ein. Unter dem Titel
„Bundesliga, ich komm' aus dir“ erzählt der Schriftsteller,
Drehbuchautor und Journalist alias Kees Jaratz Geschichten aus
seinem Leben als Fußballfan.

Ralf Koss (Foto Marion Basteck) freut sich bereits auf die
Veranstaltung im MDB: „Im Binnenschifffahrtsmuseum zu lesen ist
etwas Besonderes für mich. Denn nicht nur der MSV begleitet mich
fast mein ganzes Leben. Ins Hallenbad ging es schon als Schulkind
und der Hafen mit seinen Schiffen beschäftigte mich als Ruhrorter
Jungen schon immer.“
Im Anschluss an die Lesung besteht
Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen und die aktuelle
Ausstellung des MSV-Museums im MDB zu besuchen. Seit 2008 schreibt
Ralf Koss unter dem Pseudonym Kees Jaratz den Zebrastreifenblog, der
zu den renommiertesten deutschen Fußballblogs zählt. In seinem
Programm erzählt er mit Begeisterung, Emotion und einer guten
Portion Komik von Fußballspielen, Auswärtsfahrten und verloren
geglaubten Partien.
Seine Geschichten dürften dabei nicht
nur MSV-Fans mitten ins Herz treffen. Die Teilnahme kostet zwei Euro
pro Person zuzüglich des regulären Museumseintritts in Höhe von 4,50
Euro. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl
ist auf maximal 45 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es
im Internet unter
http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Gemeinsam lachen über den Tod Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu einem Abend mit den
„TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein. Über den Tod zu sprechen,
fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist es einfacher, über ihn
zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt zu einem
außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf überraschende
und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober 2026,
gastieren „DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem
Improvisationstheater in Duisburg.
Anlass ist der
Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht um den
Tod“ lautet der vielsagende Titel.
Die Hintergründe sind
uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die jeden Menschen
betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau hier setzt
das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu rund
um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das
Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen
auseinanderzusetzen.

Bild: Timo Raab Fotografie
Was bereuen Menschen am
Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was kann einer
Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren Fragen
befassen Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE
TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum.
Somit ist jede Vorstellung einzigartig und wird live
improvisiert. Aber: „Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der
Düsseldorfer Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab
17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des
Malteser Hospizzentrums sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung
ist erforderlich und wird von Sibylle Franke vom Hospizzentrum
entgegengenommen: Tel. 0203 / 6085-2002, E-Mail:
sibylle.franke@malteser.org.
Blaualgen im Weiher am Schülke-Platz auf dem Kaiserberg
festgestellt Bei einer Kontrolle haben Mitarbeitende
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg Blaualgen (Cyanobakterien) im
Weiher am Schülke-Platz auf dem Kaiserberg in Duisburg-Duissern
festgestellt. Cyanobakterien kommen natürlicherweise in Gewässern
vor.
Unter bestimmten Witterungsbedingungen können sie sich
jedoch verstärkt vermehren. Einige Arten bilden dabei Stoffe, die
bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden verursachen
können. Nach dem Kontakt mit belastetem Wasser sind unter anderem
Haut- und Schleimhautreizungen, gerötete Augen sowie Übelkeit,
Erbrechen oder Durchfall möglich.
In Einzelfällen können
auch allergische Reaktionen oder Atemwegsbeschwerden auftreten. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten daher alle Besucherinnen und
Besucher, jeden Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden. Insbesondere
Hundehalterinnen und Hundehalter werden darauf hingewiesen, darauf
zu achten, dass ihre Tiere weder im Weiher schwimmen noch aus dem
Gewässer trinken. Sobald eine gefahrlose Nutzung des Weihers wieder
möglich ist, werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die
Öffentlichkeit darüber informieren.
Grundstein für Erweiterungsneubau der
Herbert-Grillo-Gesamtschule gelegt Mit der
Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der
Herbert-Grillo-Gesamtschule ist am 22. September 2026 ein wichtiger
Meilenstein bei der Weiterentwicklung des Schulstandortes in
Duisburg-Marxloh erreicht worden.

Die aktuell fünfzügige Herbert-Grillo-Gesamtschule besteht aus
mehreren Gebäuden unterschiedlicher Baujahre. Die ältesten
Gebäudeteile entstanden zwischen 1900 und 1928, die Gebäude B und C
stehen unter Denkmalschutz. Mit dem Erweiterungsneubau und der
Sanierung angrenzender Bestandsgebäude wird der historisch
gewachsene Schulstandort an die Anforderungen eines modernen
Schulbetriebs angepasst.

Fotos Nikolay Dimitrov WB Duisburg und Architekten
bertbielefeld&partner
„Mit dem Erweiterungsbau schaffen wir
moderne Lernräume für die Schülerinnen und Schüler der
Herbert-Grillo-Gesamtschule. Gleichzeitig erhalten wir die
historischen Gebäude und entwickeln den Standort weiter. So
verbinden wir das Bestehende mit den Anforderungen einer zeitgemäßen
Schule und investieren in gute Bildungsbedingungen für Kinder und
Jugendliche in Marxloh“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Architekten bertbielefeld&partner
Der dreigeschossige
Erweiterungsbau mit Staffelgeschoss entsteht am Rand des
Schulgrundstücks im Bereich Pestalozzistraße/Gertrudenstraße und
schmiegt sich an das geschwungene in den 1990er Jahren errichtete
Bestandsgebäude D an und wird zusätzlich über eine Brücke im 1.
Obergeschoss an das denkmalgeschützte Gebäude B angeschlossen. Die
angeschlossenen Gebäude profitieren so von der gemeinsamen
barrierefreien Erschließung und einen gemeinsame Flucht- und
Rettungswegekonzept nach heutigen Maßstäben.

Architekten bertbielefeld&partner
Im Erweiterungsneubau
entsteht vom Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss
Unterrichtsbereiche für die Sekundarstufe I als teiloffene
Lernlandschaften, um die Schule bei der Umsetzung eines modernen
pädagogischen Konzeptes zu unterstützen, bei dem Lernfortschritt und
Lernziel individualisiert betrachten werden können. Neben kleineren
Inputräumen gibt es vor allem genügend Platz um in Ruhe alleine und
auch mit Mitlernenden zusammen den in den Inputräumen vermittelten
Stoff, weiter zu bearbeiten und dabei immer auch eine Lehrkraft in
Rufweite zu haben, um aufkommende Rückfragen direkt klären zu
können.
Ergänzt werden die Bereiche durch Teamräume für
Lehrkräfte und Lehrmittelbereiche. Im dritten Obergeschoss sind ein
Kunstraum, drei Mehrzweckräume sowie ein Therapieraum und ein
Pflegebad vorgesehen.
Die Planung und Realisierung des
Erweiterungsbaus erfolgt durch die Schulbaugesellschaft Duisburg.
Mit der Grundsteinlegung erreicht das Projekt nun einen wichtigen
Meilenstein. „Hinter diesem Bauvorhaben liegen intensive
Vorbereitung, Planung und Abstimmung. Mit der Grundsteinlegung
beginnt nun die Umsetzung eines Projekts, das hohe Anforderungen an
Bauabläufe, Bestandseinbindung und Denkmalschutz vereint. Unser
Ziel ist es, den Erweiterungsbau termin- und qualitätsgerecht zu
realisieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung
des Schulstandortes zu leisten“,sagt Robin Eckardt, Geschäftsführer
der Schulbaugesellschaft Duisburg.
Auch Klimaschutz und
Energieeffizienz werden bei Planung und Betrieb berücksichtigt. Das
Flachdach des Neubaus wird überwiegend begrünt. Auf geeigneten
Dachflächen über dem dritten Obergeschoss ist zudem eine
Photovoltaikanlage vorgesehen. Das angrenzende Bestandsgebäude D
wird vollständig energetisch saniert.
„Bereits bei der
Planung haben wir darauf geachtet, den Energieverbrauch des Gebäudes
zu reduzieren und vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Die
Dachbegrünung, die Photovoltaikanlage und die energetische Sanierung
des Bestandsgebäudes tragen dazu bei. So entsteht ein Schulgebäude,
das moderne Anforderungen erfüllt und zugleich wirtschaftlich
betrieben werden kann“, erklärt Björn Metzler,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Das Bestandsgebäude D erhält gemeinsam mit dem Neubau ein
neues Treppenhaus, das beide Gebäudeteile erschließt. Neben Technik-
und Funktionsräumen sind dort ein Bistro, ein Gruppenraum sowie
mehrere naturwissenschaftliche Unterrichts- und Vorbereitungsräume
vorgesehen. Der sogenannte Rektoratsanbau des denkmalgeschützten
Gebäudes B wird über Stege im ersten und zweiten Obergeschoss mit
dem Neubau verbunden. Dort entstehen unter anderem Räume für
Beratung, pädagogische Fachkräfte, Streitschlichtung und
Abteilungsleitungen.
„Gute Schulen brauchen Räume, die die
unterschiedlichen Anforderungen des Lernens unterstützen. Mit den
neuen Lernzonen, Fachräumen und Mehrzweckräumen gewinnt die
Herbert-Grillo-Gesamtschule zusätzliche Möglichkeiten für Unterricht
und individuelle Förderung. Gleichzeitig schaffen wir ein
barrierefreies Umfeld, das allen Schülerinnen und Schülern den
Zugang zu Bildung erleichtert“, sagt Bildungsdezernentin Astrid
Neese.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Neugestaltung der
Freianlagen. Im zentralen Innenhof zwischen den Gebäuden B, C und D
entsteht eine neue „grüne Mitte“. Bestehende Höhenunterschiede
werden reduziert, um eine möglichst ebenerdige und gemeinschaftlich
nutzbare Platzfläche zu schaffen. Sie soll sowohl für
Veranstaltungen als auch für Aufenthalt, Bewegung und Spiel genutzt
werden können.
Ein neuer klimaangepasster Baum-Hain ergänzt
die vorhandenen Bäume und schafft einen neuen Gemeinschaftsort auf
dem Schulgelände. Weitere Aufenthalts- und Bewegungsangebote
entstehen im Norden und Westen des Schulgeländes. Nördlich der
bestehenden Mensa wird außerdem ein Kleinsportfeld angelegt.
Im Zuge der Gesamtmaßnahme ist zudem eine neue Einfriedung des
Schulgeländes vorgesehen. Die rund 1,80 Meter hohe Zaunanlage wird
offen und einsehbar gestaltet und wurde in den denkmalrelevanten
Bereichen mit der Denkmalpflege abgestimmt.
Die Bauarbeiten
für den ersten Bauabschnitt haben in den Sommerferien 2026 begonnen.
Neben dem Erweiterungsneubau umfasst dieser Bauabschnitt auch die
Sanierung der unmittelbar angrenzenden Gebäudeteile. Das Budget für
Planung und Bau des ersten Bauabschnitts ist auf 32 Mio Euro
veranschlagt.
Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift St.
Hedwig Demenz, und was nun?
Am 24. September findet in der Tagespflege am Malteserstift St.
Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Demenz und
ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die Betreuung
demenziell veränderter Menschen spezialisiert.

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken,
stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist
unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell.
Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den
Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert
sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung
der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.
Die Tagespflege ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell
veränderter Seniorinnen und Senioren. Bei der Infoveranstaltung
am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der
Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str.
37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre
Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie
können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit
Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.
Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt
„Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen
und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht
bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das
Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad
besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und
unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt
werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten
anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten
Pflegeleistungen.
Angehörige wenden sich heute, anders als früher, immer später an die
Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf der Familienmitglieder bereits
sehr hoch ist. Das hat zur Folge, dass sie diesen schwierigen Weg
über weite Strecken allein gehen. „Wir erleben immer wieder
Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen stark belastet“,
sagt Oyen.
Das Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren, die
zwar gesundheitlich beeinträchtigt sind, aber
noch selbstständig zuhause leben. In der Tagespflege verbringen
sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut betreut und kehren dann
wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische Aufgaben übernehmen die
Mitarbeitenden in der Tagespflege.
„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die
Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige.
Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig,
sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres
Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt
die Leitung der Tagespflege.
Anmeldungen zur Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17
Uhr bei Anja Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne
bei Fragen zur Finanzierung.

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig
erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine
abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen
ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das
Zusammengehörigkeitsgefühl.
Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder
begehbar
Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau-
und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg. Ein Teil ihrer
Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und begehbar: Die
Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden abgeschlossen
und neue Geländer installiert.
Beigeordneter Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für
Baurecht, Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren
Denkmalbehörde sowie Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz
informieren am Donnerstag, 24. September 2026, um 11 Uhr Alter
Wehrgang der Duisburger Stadtmauer, Am Alten Wehrgang 8, 47051
Duisburg-Altstadt, über die durchgeführten Arbeiten, die historische
Bedeutung der Stadtmauer sowie die weiteren Planungen für das
Denkmal.
MINT-EC-Camp "Stahl": 20 Schülerinnen
und Schüler erforschen Stahlstandort Duisburg 20
Schülerinnen und Schüler forschen von Montag, 21. September, bis
Freitag, 25. September, in Europas wichtigstem Stahlstandort:
Duisburg. Die Teilnehmenden von Schulen des nationalen
Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC beschäftigen sich während der Zeit
mit dem Thema Stahl – von der Gewinnung bis hin zur Verarbeitung und
der Zukunft der Herstellung.
Stationen sind unter anderem
das Welterbe Zollverein sowie die Werke von HKM und thyssenkrupp. An
der Universität Duisburg‑Essen können sich die Teilnehmenden
praktisch im Bereich der nachhaltigen Metallurgie versuchen –
einschließlich eigenständiger Arbeiten am Rasterelektronenmikroskop
und dem Gießen in Formsand.
Beim Unternehmen Befesa lernen
sie zudem mehr über Recycling von Zink aus verzinktem Stahl. Ergänzt
wird das Programm durch eine Erkundung des Landschaftsparks Nord.
Veranstalter des Camps ist das Reinhard‑und‑Max‑Mannesmann‑Gymnasium
in Duisburg. idr Infos:
https://www.mint-ec.de/veranstaltung/mint-ec-camp-stahl-der-wandel-von-koksstahl-zum-nachhaltigen-wasserstoffstahl/
Weltkindertag 2026 - Eulenklasse besucht das Landgericht
Duisburg Starke Kinder, starke Zukunft! Im Zuge des
Weltkindertages besuchte am 18.09.2026 erneut eine Grundschulklasse
das Amts- und Landgericht Duisburg. Die Viertklässler der
"Eulenklasse" zeigten sich neugierig und bestens vorbereitet auf den
Rundgang durch das Gerichtsgebäude.
Im großen Sitzungssaal
konnten alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet und das
schulische Wissen zu den Kinderrechten vertieft werden. Großes
Highlight war nach einer kurzen Trinkpause in der Gerichtskan- tine
neben der Führung der Wachtmeister die kindergerechte Simulation
einer Strafsitzung um eine gestohlene Packung Wassereis, bei der die
„Eulen“ selber in die Rollen von Richterin und Richter oder
Staatsanwältin und Staatsanwalt schlüpfen durften.
Die –
mehr oder weniger passende – echte Robe durfte dabei natürlich nicht
fehlen. Zum Abschluss erhielten die stolzen Schülerinnen und Schüler
eine Urkunde und kleine Erinnerungen. Bei Interesse für das Projekt
"Gericht macht Schule" können sich interessierte Eltern und Schulen
gerne an die Pressestelle wenden.
Bezirksvertretung Hamborn verleiht Ehrennadeln an
Ayten Keser und Brigitte Koch Für ihr besonderes
Engagement für den Stadtbezirk Hamborn hat die Bezirksvertretung
jetzt Ayten Keser und Brigitte Koch die Ehrennadel verliehen.
Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann überreichte die Auszeichnung
im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, den Bezirksvertretern
sowie geladenen Gästen.
„Mit Ayten Keser und Brigitte Koch
ehren wir zwei starke Frauen, die viel Zeit und persönlichen Einsatz
für Integration, demokratische Teilhabe und Bildung investieren“,
betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie leisten einen wichtigen
Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft in Duisburg jeden Tag ein
bisschen wärmer und menschlicher wird.“

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, Ayten Keser und
Brigitte.Koch, dahinter Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Für Martina Herrmann ist die
Verleihung der Ehrennadel ein wichtiges sichtbares Zeichen der
Wertschätzung. Der Einsatz der Geehrten bereichere das Bezirksleben
und schaffe wertvolle Räume der Begegnung und Unterstützung. Ayten
Keser setzt sich im besonderen Maße ehrenamtlich im Bezirk Hamborn
ein.
Unter anderem engagiert sie sich im Forum für
interkulturelle Bildung (FIB e.V.), dem Petershof, der Seebrücke
Duisburg und dem Verein Empathie, den sie selbst gegründet hat.
Dabei wird sie als Ansprechpartnerin für Geflüchtete und
Menschenrechte geschätzt. Sie hat außerdem die Gruppe „Frauen der
Welt“ geprägt, in der sich christliche und muslimische Frauen
regelmäßig austauschen.
Bekannt ist sie auch für ihre
Mitwirkung an der Organisation und Gestaltung diverser
Veranstaltungen und einzelner Stadtteilfeste wie dem Kinderfest im
Dichterviertel. Im Demokratiekreis Duisburg und Duisburg Nord setzt
sie sich intensiv für das demokratische Zusammenleben der Menschen
im Bezirk ein. Brigitte Koch hat ihr gesamtes Leben in Hamborn
verbracht und ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich aktiv.
Im Rahmen der Aktion „brotZeit“ hat sie sich über viele Jahre um
die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit einem gesunden
Frühstück gekümmert. Mehr als 17 Jahre hat sie Kinder und
Jugendliche bei der Schulaufgabenhilfe in Duisburg unterstützt.
Seit 2024 engagiert sie sich beim Städtebauprojekt „Stark im
Norden“ im Quartiersbüro Alt-Hamborn, wo sie sich mitunter in der
Redaktion der Stadtteilzeitung „Wir in Hamborn“ einbringt. Sie gibt
an der Volkshochschule Deutschunterricht für Erwachsene. Viele Jahre
war sie zudem Schöffin am Amtsgericht Hamborn.
Arbeitsrechtliche Verfahren auf Fünfjahreshoch:
Diese Gerichte führen das Ranking an Klage-Quote in
Duisburg bei durchschnittlich 12,3 Verfahren pro 1.000
Beschäftigten. Gegenüber dem Tiefstwert von 9,3 im Jahr 2021 ist das
ein Anstieg um 32 Prozent.
- Verbraucherportal Allright
analysiert rund 1,78 Millionen Urteilsverfahren seit 2020 an
Deutschlands Arbeitsgerichten - Zahl der Klagen ist derzeit auf
dem höchsten Stand seit fünf Jahren - Arbeitsgerichte in
Wiesbaden, Wuppertal und Gelsenkirchen haben gemessen an der Zahl
der Beschäftigten vor Ort am meisten zu tun
Berlin, 22.
September 2026. Der Monat September ist Hochsaison für
arbeitsrechtliche Konflikte: In keinem anderen Monat gehen beim
Verbraucherportal Allright mehr Anfragen zu Kündigungen, Abfindungen
oder Aufhebungsverträgen ein. Allright hat deshalb auf Basis der
statistischen Berichte zur Arbeitsgerichtsbarkeit analysiert, wie
viele Urteilsverfahren an Deutschlands Arbeitsgerichten
erstinstanzlich abgeschlossen werden. Demnach liegt die Zahl der
Verfahren derzeit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Zwischen
den einzelnen Gerichtsbezirken gibt es allerdings erhebliche
Unterschiede.
Seit 2022 ist die Klage-Dichte um rund 25
Prozent gestiegen Im Jahr 2025 haben Deutschlands Arbeitsgerichte
327.119 Urteilsverfahren abgeschlossen. Bezogen auf die Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entspricht das 9,4 Klagen
je 1.000 Beschäftigten. Höher lag diese Klage-Dichte zuletzt im
Corona-Jahr 2020 mit 10. Den Tiefstwert gab es 2022 mit 7,5 Klagen
je 1.000 Beschäftigte. Seither ist der Wert um rund ein Viertel
gestiegen.
Acht der zehn Gerichte mit den meisten Verfahren
sind in Nordrhein-Westfalen Gemessen an der Zahl der
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im jeweiligen
Gerichtsbezirk verzeichnet das Arbeitsgericht Wiesbaden derzeit die
höchste Klage-Dichte: 6.393 abgeschlossene Urteilsverfahren im Jahr
2025 entsprechen einer Dichte von 25,1 Klagen pro 1.000 im
Gerichtsbezirk registrierten sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten.
Das ist der mit Abstand höchste Wert der
Analyse, dürfte allerdings nicht nur daran liegen, dass in der
Region besonders viel gekündigt wird. Wiesbaden ist nämlich
beispielsweise auch Erfüllungsort und Gerichtsstand für Klagen der
Sozialkassen des Baugewerbes gegen Arbeitgeber. In der hessischen
Landeshauptstadt werden deshalb auch sämtliche Beitragsklagen gegen
Baubetriebe in Westdeutschland verhandelt.
Auch Wuppertal und
Gelsenkirchen gehören mit durchschnittlich 16,9 bzw. 15,1 Verfahren
pro 1000 Beschäftigten zu den Städten mit der höchsten Klage-Quote.
Auf den Plätzen vier und fünf liegen Eberswalde mit 13,9 und
Solingen mit einer Klage-Dichte von 13,9. Komplettiert wird die Top
Ten durch Iserlohn (13,2), Bochum (13,0), Dortmund (12,8),
Mönchengladbach (12,7) und Duisburg (12,3). Somit
liegen acht der zehn Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Allright
In
diesen Städten gibt es die wenigsten Klagen Deutlich seltener
gehen Arbeitnehmer und -geber in Frankfurt (Oder) vor das
Arbeitsgericht: Die Quote in der brandenburgischen Stadt liegt mit
durchschnittlich 5,7 Verfahren pro 1.000 Beschäftigten am
niedrigsten. Auch in Ulm müssen Kündigungen, Vergütungsansprüche
oder Abmahnungen nur selten vor Gericht geklärt werden (6,3
Verfahren). Es folgen Münster mit 6,9 sowie Chemnitz und Rosenheim
mit jeweils 7.
Experte für Arbeitsrecht: „Wer eine Kündigung
erhält, sollte schnell handeln” „Dass die Arbeitsgerichte so
viele Urteilsverfahren abschließen wie seit fünf Jahren nicht mehr,
überrascht mich nicht unbedingt. Die wirtschaftliche Lage in
Deutschland ist angespannt, viele Unternehmen müssen sparen, bauen
Stellen ab oder strukturieren ganze Bereiche neu. Entsprechend viele
Beschäftigte sind derzeit mit Kündigungen, Abfindungen oder
Aufhebungsverträgen konfrontiert", sagt Paul Krusenotto,
Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte bei Allright. Er ergänzt:
„Das spüren wir auch bei Allright und das ganz besonders im
Kündigungsmonat September, wenn uns mehr Anfragen zu diesen Themen
erreichen als in jedem anderen Monat. Ein Grund dafür dürfte sein,
dass nach der Sommerpause Personalentscheidungen und
Restrukturierungen umgesetzt werden, die zuvor aufgeschoben wurden.
Zudem rückt das Jahresende näher und Unternehmen stellen ihre
Strukturen und Personalbudgets für das kommende Jahr auf.
Betroffenen empfehle ich, nicht lange abzuwarten und insbesondere
eine Kündigung möglichst schnell juristisch prüfen zu lassen. Wer
dagegen vorgehen möchte, hat dafür nämlich nur drei Wochen ab Zugang
Zeit. Danach gilt die Kündigung grundsätzlich als wirksam, selbst
wenn sie rechtlich angreifbar gewesen wäre. Beschäftigte sollten sie
deshalb nicht vorschnell hinnehmen oder einen Aufhebungsvertrag
unterschreiben, denn häufig lässt sich noch etwas erreichen,
beispielsweise der Erhalt des Arbeitsplatzes oder eine bessere
Abfindung.
Dafür ist auch nicht zwangsläufig der Gang vor
Gericht nötig, auch wenn das das aktuelle Fünfjahreshochs bei den
Verfahren vor den Arbeitsgerichten zunächst vermuten lässt. Doch
tatsächlich lassen sich viele Konflikte bereits außergerichtlich
lösen und selbst vor Gericht enden erfahrungsgemäß rund 95 Prozent
der Verfahren mit einem Vergleich.”
Sämtliche relevanten
Untersuchungsergebnisse wurden unter dem nachfolgenden Link grafisch
aufbereitet:
https://www.allright.de/arbeitsrecht/arbeitsrechtliche-verfahren-ranking
Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Neumühler
Gnadenkirche Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg
Neumühl lädt zu den Jubiläumskonfirmationen in die Gnadenkirche am
Neumühler Markt ein. Die Begegnung voller Erinnerungen, dankbarer
Rückblicke und Wiedersehensfreude beginnt am 11. Oktober mit dem
Festgottesdienst um 11 Uhr, den Pfarrer Jens Storm hält.
Wer
in diesem Jahr die Silberne (25 Jahre), Goldene (50 Jahre),
Diamantene (60 Jahre), Eiserne (65 Jahre) oder die
Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) feiern kann und in Neumühl -
oder woanders - konfirmiert wurde, ist herzlich dazu eingeladen.
Anschließend gibt es einen Empfang und ein gemeinsames Mittagessen.
Anmeldungen sind bis zum 5. Oktober möglich - im Alten Pfarrhaus,
Obermarxloher Straße 40 (Tel. 0203 / 580448) oder per Mail an
beate.becker@ekir.de.
Diakonie RWL: Pflegereform darf nicht zur Sparreform
werden Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe –
Diakonie RWL appelliert an die Bundesregierung und die sie tragende
Koalition von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag, das
angekündigte Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend
nachzubessern.
Aktuell sind in Deutschland rund 5,7
Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Mehr als 1,6 Millionen
erwerbstätige Pflegekräfte und ein Vielfaches mehr an pflegenden
Angehörigen setzen sich tagtäglich für diese pflegebedürftigen
Menschen ein. Allen gemein ist, dass sie mit großer Sorge in die
Zukunft und auf das geplante PNOG schauen.
„Die Pflege
braucht endlich eine nachhaltige Strukturreform statt kurzfristiger
Sparmaßnahmen“, erklärt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie
RWL. Zwar sei die finanzielle Stabilisierung der Sozialen
Pflegeversicherung notwendig, sie dürfe jedoch nicht zulasten von
pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen
erfolgen.
„Die Diakonie RWL sieht insbesondere die Gefahr, dass vermeintliche
Sparmaßnahmen lediglich Kosten verlagern und langfristig sogar
höhere Ausgaben verursachen könnten. Dringend notwendig sind aus
unserer Sicht verlässliche Rahmenbedingungen für die pflegerische
Versorgung, eine vollständige Refinanzierung der tatsächlichen
Kosten, weniger Bürokratie sowie eine deutliche Stärkung pflegender
Angehöriger.“
Pflege braucht Zukunft. Unsere Stimmen „mitten
aus dem Leben“ zum PNOG Um auf die Auswirkungen der geplanten Reform
aufmerksam zu machen, hat die Diakonie RWL gemeinsam mit
pflegebedürftigen Menschen, pflegenden Angehörigen, Mitarbeitenden
aus der Pflege und Geschäftsführungen von Trägereinrichtungen in
ihrem Verbandsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem
Saarland eine Kampagne gestartet.
Unter dem Titel „Das
passiert, wenn das PNOG wirklich so kommt…“ schildern Betroffene und
Verantwortliche in kurzen Statements ihre Erwartungen an eine
zukunftsfähige Pflegepolitik und ihre Forderungen an die
Bundesregierung. Zur Kampagnenseite geht es hier:
www.diakonie-rwl.de/pnog
Dort können Sie die Statements nachlesen oder die Stimmen im
Originalton in Videosequenzen anschauen und nachhören.
Kirsten Schwenke: „Pflege ist kein Kostenfaktor, sondern ein
elementarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Wer die
Pflege reformieren will, muss die Menschen einbeziehen: Jene, die
tagtäglich Verantwortung übernehmen, und jene, die auf Unterstützung
angewiesen sind.“
Mehr direkt mit den betroffenen Personen
sprechen, statt nur über sie – diesen Ansatz verfolgt die Kampagne
der Diakonie RWL. „Unsere Aktion verdeutlicht klar: Pflege braucht
finanzielle Stabilität, aber ebenso Verlässlichkeit,
Planungssicherheit und eine Reform, die die Versorgung der Menschen
nachhaltig verbessert“, so Kirsten Schwenke abschließend.
Diakonie RWL in sechs Sätzen: Das Diakonische Werk
Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL ist der größte
diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der
Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen,
das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen.
Die
Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische
Sozialeinrichtungen, in denen 200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und
ebenso viele ehrenamtlich tätig sind. Die Diakonie RWL vertritt in
Nordrhein-Westfalen 460 Einrichtungen der vollstationären Pflege mit
insgesamt 40.000 Pflegebetten. Damit ist jedes fünfte Pflegebett in
NRW in evangelischer Trägerschaft. Hinzukommen rund 260 ambulante
Pflegedienste, die täglich Zehntausende Menschen ambulant versorgen.
Marder im Dach: Was Hausbesitzer zum Ende der
Schonzeit wissen sollten
Nächtliches Poltern und Geschrei, Kot oder beschädigte Dämmung
können darauf hindeuten, dass sich ein Steinmarder im Dach
eingenistet hat. Im Herbst endet je nach Bundesland die Schonzeit
für Steinmarder. Damit erweitern sich die Möglichkeiten, gegen einen
Marder im Haus vorzugehen. Selbst zur Falle greifen dürfen
Hausbesitzer deshalb nicht. SchädlingsHero, Deutschlands größte
Anlaufstelle für geprüfte Schädlingsbekämpfer und von
Schädlingsbefall Betroffene, erklärt, was Hausbesitzer jetzt wissen
sollten und wie sich Marder dauerhaft fernhalten lassen.
Es
poltert, kratzt oder scheppert nachts über der Zimmerdecke. Auf dem
Dachboden finden sich Kot oder Nahrungsreste, vielleicht ist sogar
die Dämmung beschädigt. Dahinter kann ein Steinmarder stecken. Im
Herbst wird das Thema für Hausbesitzer besonders aktuell: Je nach
Bundesland enden die Schonzeiten zu unterschiedlichen Terminen und
es gelten unterschiedliche Jagdzeiten.
Doch was bedeutet das
konkret? Auch wenn die Schonzeit vor Ort beendet ist, dürfen
Hausbesitzer einen Marder nicht einfach selbst fangen oder töten.
Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig
sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweils
geltenden jagdrechtlichen Vorgaben.
„Wer einen Marder auf dem
Dachboden vermutet, sollte nicht vorschnell handeln. Entscheidend
ist zunächst, sicher festzustellen, ob tatsächlich ein Marder im
Gebäude lebt und welche Maßnahmen in der konkreten Situation
zulässig und sinnvoll sind“, sagt Sophie Scharrer,
Schädlingsexpertin bei SchädlingsHero.
Schonzeit endet
regional unterschiedlich – was bedeutet das für Hausbesitzer?
Wann die Schonzeit für Steinmarder endet und die Jagdzeit beginnt,
ist nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach Bundesland gelten
unterschiedliche Termine. Hausbesitzer sollten sich deshalb über die
jeweils vor Ort geltenden Regelungen informieren.
Gerade
während der Schonzeit können Marder im Haus besonders auffällig
werden. In dieser Phase ziehen die Tiere ihren Nachwuchs auf.
Entsprechend können Geräusche, Verschmutzungen und andere Störungen
zunehmen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, einzugreifen,
eingeschränkt: Maßnahmen dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass
Mutter- und Jungtiere voneinander getrennt, im Gebäude
eingeschlossen oder geschädigt werden.
Wichtig: Das Ende der
Schonzeit bedeutet nicht automatisch, dass Hausbesitzer einen Marder
selbst fangen oder töten dürfen. Steinmarder unterliegen dem
Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen
darf, richtet sich nach den jeweiligen jagdrechtlichen Vorgaben.
„Der Steinmarder unterliegt in allen Bundesländern dem
Jagdrecht. Das bedeutet, dass zum Fang und zur Tötung nur Jäger und
geprüfte Schädlingsbekämpfer berechtigt sind, da diese die nötige
Sachkunde vorweisen. In den meisten Bundesländern beginnt die
Jagdzeit auf den Steinmarder Mitte Oktober und endet Ende Februar.
In allen Bundesländern gilt zudem der Elterntierschutz. Damit wird
verhindert, dass die zur Aufzucht nötigen Muttertiere getötet
werden. Beim Steinmarder zieht die Fähe ihre im März und April
geborenen Jungen alleine auf“, erklärt Dr. Astrid Sutor vom
Deutschen Jagdverband (DJV).
Nach Ende der Schonzeit stehen
Fachleuten jedoch in der Regel mehr Möglichkeiten zur Verfügung,
sodass sich ein Marderproblem häufig einfacher lösen lässt.
Vier Hinweise auf einen Marder im Haus Steinmarder sind
nachtaktiv und bleiben häufig eine Weile unbemerkt. Einige typische
Spuren können jedoch auf den ungebetenen Mitbewohner hindeuten:
Nächtliche Geräusche: Krabbeln, Scharren, Poltern oder Scheppern
auf dem Dachboden oder in Zwischendecken. Kotspuren: Marderkot
enthält häufig erkennbare Nahrungsreste und kann unangenehme Gerüche
verursachen. Nahrungs- und Beutereste: Zurückgelassene Reste auf
dem Dachboden können ebenfalls auf einen Marder hindeuten.
Schäden am Gebäude: Beschädigte Dämmung, Kabel oder andere
Materialien sowie Kratzspuren sind weitere mögliche Anzeichen.
Steinmarder sind hervorragende Kletterer und benötigen nur wenig
Platz, um in ein Gebäude zu gelangen. Kleine Schwachstellen am Dach,
an Dachziegeln oder Verkleidungen können bereits als Zugang dienen.
Essig, Lavendel und laute Musik: Warum Hausmittel oft nicht
reichen Hunde- oder Katzenhaare, Essig, Lavendel, Chili, Licht
oder ein laufendes Radio: Im Internet kursieren zahlreiche Tipps,
die Marder vertreiben sollen. Solche Maßnahmen können die Tiere
kurzfristig stören, lösen das Problem aber häufig nicht dauerhaft.
Marder können sich an wiederkehrende Reize gewöhnen – und
zurückkehren, sobald Gerüche verflogen oder Geräusche verschwunden
sind.
Vergrämen statt bekämpfen: Wie Profis Marder zum Auszug
bewegen Nicht jeder Marder im Haus muss gefangen oder getötet
werden. Häufig kommt eine Vergrämung infrage: Dabei soll das Tier
seinen Rückzugsort freiwillig verlassen. Welche Methode geeignet und
zulässig ist, hängt von der Situation vor Ort, der Jahreszeit und
den geltenden rechtlichen Vorgaben ab.
Auch während der
Schonzeit kann eine Vergrämung unter bestimmten Voraussetzungen
möglich sein. Sie erfordert jedoch besondere Vorsicht und
Fachkenntnis, insbesondere wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden.
Entscheidend ist, dass weder Mutter- und Jungtiere getrennt noch
Tiere eingeschlossen oder geschädigt werden.
Marder weg?
Jetzt kommt der entscheidende Schritt Ist der Marder
verschwunden, sollten Hausbesitzer nicht einfach zur Tagesordnung
übergehen. Bleiben seine bisherigen Zugänge offen, kann er
zurückkehren – oder ein anderes Tier den freien Unterschlupf
übernehmen.
Deshalb sollten mögliche Einstiegspunkte an Dach
und Fassade gesucht und fachgerecht gesichert werden. Auch Kot,
Nahrungsreste und Revierspuren sollten beseitigt werden.
Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt: Bevor Öffnungen
verschlossen werden, muss sichergestellt sein, dass sich kein Tier
mehr im Gebäude befindet.
„Das Ziel sollte nicht sein, einen
Marder nur kurzfristig loszuwerden. Entscheidend ist, anschließend
seine Zugänge zu finden und dauerhaft zu sichern. Sonst kann aus
einem einmaligen Problem schnell ein wiederkehrendes werden“,
erklärt Sophie Scharrer.
SERVICE: WAS HAUSBESITZER BEI
MARDERVERDACHT TUN SOLLTEN 1. Auf typische Spuren achten:
Nächtliche Geräusche, Kot, Nahrungsreste und Schäden an Dämmung oder
Materialien können Hinweise auf einen Marder sein.
2. Nicht
selbst zur Falle greifen: Auch nach Ende der jeweiligen Schonzeit
gelten jagdrechtliche Vorgaben. Welche Maßnahmen erlaubt sind,
unterscheidet sich regional.
3. Vergrämung fachlich prüfen
lassen: Auch während der Schonzeit können unter bestimmten
Voraussetzungen Maßnahmen möglich sein. Besonders wenn sich
Jungtiere im Gebäude befinden, ist jedoch fachliche Hilfe gefragt.
4. Zugänge nicht vorschnell verschließen: Zunächst muss
ausgeschlossen werden, dass sich noch ein Tier im Gebäude
befindet.5. Hausmittel nicht überschätzen: Gerüche, Licht oder
Geräusche können Marder kurzfristig stören, verhindern ihre Rückkehr
aber nicht zuverlässig.6. Einstiegspunkte dauerhaft sichern: Ist der
Marder sicher aus dem Gebäude, sollten mögliche Zugänge an Dach und
Fassade gefunden und fachgerecht verschlossen werden.
An wen
können sich Betroffene wenden? Bei Problemen mit Steinmardern im
Siedlungsraum können sich Betroffene an die zuständige Behörde
wenden. Je nach Bundesland ist dies beispielsweise die untere
Jagdbehörde, Stadt- oder Senatsverwaltung. Dort sind in der Regel
auch die vor Ort zuständigen Stadtjäger oder Schädlingsbekämpfer
bekannt.
Weltstillwoche: Duisburg unterstützt Familien mit
Informationen und stillfreundlichen Angeboten
Anlässlich der diesjährigen Weltstillwoche macht das Gesundheitsamt
der Stadt Duisburg auf die Bedeutung des Stillens und die
Notwendigkeit einer guten Unterstützung für Familien aufmerksam.
Obwohl fast 90 Prozent der Mütter beabsichtigen, ihr Kind zu
stillen, nimmt die Zahl der ausschließlich gestillten Kinder in den
ersten Lebensmonaten deutlich ab.
Als stillfreundliche
Kommune unterstützt Duisburg Familien deshalb mit Informationen,
Beratungsangeboten und einer interaktiven Stillkarte. Stillen bietet
viele gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Aktuelle Zahlen
zeigen jedoch, dass viele Familien in den ersten Monaten
Unterstützung benötigen, denn Stillen ist oft auch ein Lernprozess.
Zwar werden nach der Geburt rund 68 Prozent der Kinder
ausschließlich gestillt, doch nach vier Monaten sinkt der Anteil
bereits auf 40 Prozent und nur etwa 12 Prozent der Kinder werden,
wie es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, mindestens sechs
Monate lang ausschließlich gestillt.
Die Stadt Duisburg
setzt deshalb auf niedrigschwellige Unterstützung für werdende und
junge Familien. Auf der Internetseite www.duisburg.de/stillen wird
über die gesundheitlichen Vorteile informiert. Häufige Fragen werden
beantwortet und es gibt einen Überblick über kostenlose
Stillberatungsangebote in Duisburg.
Ein weiterer Baustein
der Duisburger Stillförderung ist eine interaktive Stillkarte. Unter
www.duisburg.de/stillkarte sind inzwischen rund 40 Einrichtungen und
Institutionen verzeichnet, die stillenden Müttern einen geschützten
Ort bieten. Die Karte hilft Familien dabei, entsprechende Angebote
in ihrer Nähe zu finden und unterstützt die gesellschaftliche
Akzeptanz des Stillens im Alltag.

NRW: Rückgang der Bevölkerung setzt sich im 1. Halbjahr 2026
fort * Einwohnerzahl sinkt im 1. Halbjahr 2026 um rund
42.000 Personen * Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit
führen zu Bevölkerungsrückgang * 118 NRW-Gemeinden mit
Bevölkerungszuwachs
Am 30. Juni 2026 lebten in
Nordrhein-Westfalen 17.944.273 Menschen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, lag die Bevölkerungszahl damit um 41.941
(−0,23 %) niedriger als zum Jahresende 2025. Damals wohnten erstmals
seit 2022 wieder unter 18 Millionen Personen in NRW.
Der
Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen setzt sich somit fort.
Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu
Bevölkerungsrückgang Im 1. Halbjahr 2026 zogen 1.686 mehr Personen
aus NRW in andere Bundesländer oder ins Ausland fort als umgekehrt.
Dabei wurden – mit Ausnahme von März und April – jeden Monat
Wanderungsverluste registriert. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2025
lag der Wanderungssaldo mit +18.577 noch deutlich im Plus.

Für das 1. Halbjahr 2026 ermittelt das Statistische
Landesamt darüber hinaus ein Geburtendefizit von 40.915 Personen.
Das bedeutet, dass mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden.
Diese Entwicklung ließ sich bereits in den Vorjahren beobachten.
Köln bleibt weiterhin bevölkerungsreichste Stadt in NRW Bei den
größten Städten Nordrhein-Westfalens gab es keine Veränderungen in
der Rangfolge: Köln bleibt mit 1.023.472 Einwohnerinnen und
Einwohnern die größte Stadt in NRW, gefolgt von Düsseldorf
(619.123), Dortmund (598.267) und Essen (567.076). Kleinste Gemeinde
im Land ist weiterhin die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl
von 4.253, gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.427) und der Stadt
Heimbach (4.438).
Größter prozentualer Bevölkerungszuwachs
in der Gemeinde Vettweiß Entgegen dem Landestrend verzeichneten 118
Gemeinden in NRW im 1. Halbjahr 2026 einen Bevölkerungszuwachs. Die
größten prozentualen Anstiege gab es dabei in Vettweiß (+1,47 %),
Gangelt (+0,75 %) und Ruppichteroth (+0,74 %). Die deutlichsten
Rückgänge der Bevölkerung gab es in den Gemeinden Horstmar
(−14,90 %), Weeze (−3,62 %) und Borgentreich (−1,40 %)
NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt im 1.
Halbjahr 2026 um 1,6 % gestiegen * Erstmals leichter
Anstieg nach vier Jahren Rückgang * Erze, Steine und Erden
wurden am häufigsten umgeschlagen * Niedrigster Güterumschlag
der letzten fünf Jahre im Juni 2026
In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen
wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 49,9 Millionen Tonnen Güter
umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des
Weltschifffahrtstages am 24. September mitteilt, lag der
Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,6 % über dem Ergebnis des
entsprechenden Vorjahreszeitraums. Damit hat sich die rückläufige
Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt.

Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um knapp 5 % gestiegen
71,9 % der im 1. Halbjahr 2026 umgeschlagenen Güter stammten aus
vier Güterabteilungen: 13,4 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und
Erden, das sind 5,2 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025;
10,9 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (−2,0 %);
6,2 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+3,6 %) und
5,4 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (−0,5 %).

Juni 2026 mit niedrigstem Güterumschlag im
Fünfjahresvergleich Bei der Betrachtung der ersten 6 Monate der
vergangenen 5 Jahre fällt auf, dass der Güterumschlag jeweils im
März mit durchschnittlich 8.800 Tonnen am höchsten ausgefallen ist;
die einzige Ausnahme war im Januar 2022 mit etwa 10.000 Tonnen.
Der niedrigste Umschlag dagegen wurde jeweils im Juni
verzeichnet, mit einer Ausnahme im Februar 2025 (7.900 Tonnen). Im
Juni dieses Jahres wurde mit 7.800 Tonnen sogar der Tiefpunkt im
Güterumschlag im Fünfjahresvergleich erreicht.
Bei der Anzahl der Schiffsbewegungen lässt sich hingegen im
1. Halbjahr der letzten fünf Jahre kein eindeutiges Muster erkennen:
Während in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils im März die meisten
Schiffe fuhren (5.800 bis 7.300), waren die meisten
Schiffsbewegungen im Jahr 2025 im Monat Mai (etwa 6.600 Schiffe) und
in diesem Jahr im Monat Juni mit knapp 6.800 Schiffen zu
verzeichnen.
Grundsätzlich werden bei niedrigen Pegelständen
Güterschiffe weniger beladen (geringere Tonnage). Um die gleiche
Gütermenge transportieren zu können, sind häufigere Fahrten
erforderlich. Vor dem Hintergrund des Niedrigwassers im Sommer
dieses Jahres waren somit vermutlich bereits im Juni erste
Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt in NRW erkennbar.

30 Millionen Euro für Erneuerung des Dachs der
Schauinsland‑Reisen‑Arena Das Dach der
Schauinsland‑Reisen‑Arena in Duisburg wird für rund 30 Millionen
Euro erneuert. Die Arbeiten sollen ab Herbst 2027 starten und werden
bei laufendem Betrieb in vier Bauabschnitten durchgeführt. Dabei
müssen nacheinander alle Tribünenbereiche, einschließlich der
MSV‑Fankurve, jeweils für mehrere Monate gesperrt werden.
Fans aus der Kurve sollen währenddessen auf die Osttribüne
ausweichen, wo jedoch keine Stehplätze eingerichtet werden können.
Dauerkarteninhabern wird ein neuer fester Platz zugewiesen;
Anpassungen des Kontingents sind möglich. Pro Bauabschnitt sind
sieben bis acht Monate vorgesehen, sodass das neue Stadiondach
idealerweise Ende 2029 fertiggestellt sein könnte. Bis auf eine
geplante Photovoltaikanlage soll sich das neue Dach optisch nicht
von dem alten unterscheiden. idr
KI-Reiseziel-Ranking: Kulturveranstaltungen im Ruhrgebiet punkten
Die KI würde in Essen urlauben: Im KI‑Reiseranking
erreicht die Ruhrgebietsstadt 50,4 von 100 möglichen Punkten und
landet damit auf Rang 54 der bestbewerteten deutschen Städte. Die
Auswertung wurde von MEININGER Hotels durchgeführt und basiert auf
Bewertungen von fünf KI‑Modellen, die 100 deutsche Städte sowie
zahlreiche Events nach Attraktivität als Reiseziel einstuften.
Aus dem Ruhrgebiet schafften es zudem Dortmund, Bochum, Mülheim
an der Ruhr, Oberhausen, Hamm, Gelsenkirchen, Hagen und Duisburg in
das untere Drittel der Top-100-Tabelle. Als größte Stärke vieler
Ruhrgebietsstädte heben die KI‑Modelle kulturelle Veranstaltungen
hervor:
Noch besser als die Stadt selbst schneidet beispielsweise das Essen
Light Festival ab, das mit 66,6 Punkten als wichtigstes Essener
Event hervorgehoben wird. Gleichermaßen schneidet das
Juicy-Beats-Festival mit 69,6 Punkten ebenfalls besser ab als die
Stadt Dortmund selbst. idr - Infos:
https://www.meininger-hotels.com/de/presse/pressemitteilungen/ki-reiseranking/
Stadtradeln 2026: Empfang für die besten Teams und
Einzelfahrer
Duisburg feiert seine engagiertesten Radler: Die Stadt hatte zum
offiziellen Empfang der fleißigsten Teams und eifrigsten
Einzelfahrer des diesjährigen Stadtradelns eingeladen.
Umweltdezernentin Linda Wagner zeichnete die erfolgreichsten
Teilnehmenden mit Urkunden und Preisen aus.
„Jeder geradelte
Kilometer ist ein Beitrag zu einer klimafreundlicheren,
lebenswerteren Stadt. Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden,
die mit ihrem Einsatz gemeinsam dieses tolle Ergebnis möglich
gemacht haben“, betonte Linda Wagner.

Beigeordnete Linda Wagner gratulierte den erfolgreichsten
Einzelteilnehmern und engagiertesten Teams im Rahmen der
Abschlussveranstaltung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Während der Aktionswochen vom 27. Juni bis zum 17. Juli hatten
viele Duisburger mit ihrem Tritt in die Pedale ein starkes Zeichen
für nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz gesetzt. Und es hat
sich erneut gezeigt, dass Duisburg viele begeisterte Radfahrer hat.
Denn mit einer Gesamtleistung von 590.432 zurückgelegten
Kilometern und 2327 aktiven Teilnehmenden konnte das
Vorjahresergebnis noch getoppt werden. Die Stadt Duisburg freut sich
schon jetzt auf das nächste Stadtradeln 2027.
„Safe Abortion Day“: Beratungsstellen informieren am
„Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs“ in der Duisburger
Innenstadt
Jedes Jahr findet der internationale „Safe Abortion Day“, der Tag
des sicheren Schwangerschaftsabbruchs am 28. September statt.
Mitarbeitende der vier staatlich anerkannten Duisburger
Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen informieren zum dritten
Mal in Folge am Montag, 28. September, von 13 bis 16 Uhr gemeinsam
in der Fußgängerzone auf der Königsstraße (gegenüber dem Forum) in
der Duisburger Innenstadt darüber, welche Fragen, Sorgen und Nöte
Frauen haben, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.
Im
Gespräch möchten das Beratungs- und Therapiezentrum des
Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, die Evangelische
Beratungsstelle Duisburg/Moers, Pro Familia Duisburg und Frauenwürde
Duisburg e.V. / „Haus im Hof“ darüber informieren, welche Hürden
eine Frau in Deutschland überwinden muss, wenn sie sich zu einem
Schwangerschaftsabbruch entschließt.
Zudem zeigen sie auf,
was Beratung leisten kann und unter welchen Bedingungen in anderen
Ländern Schwangerschaftsabbrüche erfolgen, in denen
Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stehen. Bei einer
Mitmach-Aktion können in diesem Jahr am Infostand Buttons zum Thema
hergestellt werden. Die Beraterinnen der Duisburger Beratungsstellen
freuen sich auf einen regen Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen
und Bürgern.
Der Safe Abortion Day wird bereits seit 2011
weltweit immer am 28. September begangen, um darauf aufmerksam zu
machen, dass in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche medizinisch
unsicher stattfinden, weil diese dort ggf. verboten sind und dann
illegal durchgeführt werden. Dabei sterben laut der WHO weltweit
jährlich rund 39.000 Frauen. Die
Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten Frauen und Männer
sowie nicht-binäre Personen kostenfrei und ohne Ansehen der Herkunft
oder Religion gern zu allen Fragen rund um Verhütung, Sexualität,
Schwangerschaft sowie bei Paarproblemen.
Sie informieren
zudem ausführlich über mögliche gesetzliche und finanzielle
Unterstützungsmöglichkeiten zum Leben mit Kind(ern), ob
alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Alle Duisburger
Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind
online unter diesem Link abrufbar:
http://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstelle-finden/
BUND kämpft weiter zur Verhinderung der Deponie auf
der Halde Lohmannsheide - BUND
Informationsveranstaltung zum Sachstand der Klagen und der
mündlichen Verhandlung vor dem OVG am 24.09. 18:30 Uhr im
Soziokulturellem Zentrum Stapeltor - vorhandener Grundwasserschaden
anerkannt, aber Streit um Sanierungspflicht und Sanierungsmethode
Die mündliche Verhandlung vor dem OVG in Münster vom 09.09.
fand von 10:00 - 19:15 Uhr statt und wurde dann vertragt. Die
Fortsetzung erfolgt nun im Oktober oder November, der Termin wird
derzeitig verhandelt. Der Senat stellte klar, dass nicht alle
Argumente, die schriftlich eingereicht wurden, mündliche verhandelt
werden sollten.
Aber der Senat hatte Klärungsbedarf auch bei
Punkten, die dem BUND sehr wichtig sind, wie z.B. die
Grundwasserbelastung, die Frage der Sanierungspflicht und des
Sanierungsbedarfs und weitere Punkten, die sich vor allem aus der
Vornutzung der Fläche ergeben.
Der BUND teilt mit, dass die
mündliche Verhandlung gezeigt hat, dass nun niemand mehr die bereits
vorhandenen Grundwasserbelastung in Frage stellt. Neben PAK
(Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe), sind es vor allem
sehr hohe Sulfat und Chlorid Werte. "Für uns steht außer Frage, dass
man zunächst eine Sanierung machen muss, bevor man überhaupt über
die Nachnutzung der Halde reden kann. Abpumpen der Schadstoffe ist
keine Sanierung.
Die Gefährdung der Trinkwasserreserve im
Binsheimerfeld sollte dringend behoben werden. " teilte Kerstin
Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg mit. Der BUND setzt sich seit
2012 dafür ein, dass auf der Halde Lohmannsheide aufgrund der
Vornutzung unterhalb der Bergehalde keine Deponie errichtet wird.
Ciesla führt weiter aus: "In all denn Jahren wurden wir belächelt
und diffamiert, wenn wir auf die Umweltprobleme wegen der Vornutzung
hingewiesen haben.
Noch vor ein paar Monaten hieß es
offiziell, dass es ""keinen Grundwasserschaden geben würde, solange
der nicht behördlich festgestellt sei". Dies ist nun vom Tisch und
nun weiß man von dem Grundwasserschaden und bezweifelt, dass man
auch sanieren müsste, aber auch davon wollen wir natürlich das
Gericht überzeugen."
Der BUND führt weiter aus, dass die
notwendige Sanierung eine unabhängige Forderung zu der Nachnutzung
der Halde ist, gegen eine Deponie auf diesem Standort stehen noch
weitere Umwelt- und Gesundheitsbelange.
Wer mehr Details zum
Sachstand der Klagen haben möchte, wer Fragen hat oder wer einfach
die ein oder andere Anekdote von der Verhandlung erfahren möchte,
ist herzlich zur Informationsveranstaltung des BUND
Duisburg am Donnerstag, den 24. September um 18.30 Uhr
im Soziokulturelles Zentrum Stapeltor (Seminarraum im Obergeschoss),
Stapeltor 6, 47051 Duisburg eingeladen.
Garbe und Bremer
verkaufen Gewerbepark in Duisburg-Meiderich Garbe Industrial und
die Bremer Projektentwicklung haben den gemeinsam entwickelten
Multi-User-Park an der Hamborner Straße 32-34 in Duisburg-Meiderich
an Redevco verkauft. Das Objekt entstand auf dem ehemaligen
sogenannten Zeus-Gelände, einer rund 56.000 m² großen
Industriebrache der Stahlindustrie.
Der Multi-User-Park
umfasst drei Gebäude mit insgesamt knapp 29.500 m² Mietfläche. Die
Immobilie ist nach Angaben zu 96 % an fünf Nutzer vermietet, die
überwiegend aus dem E-Commerce-Bereich stammen. Mit dieser
Akquisition erweitert Redevco sein deutsches Logistikportfolio auf
insgesamt rund 1,4 Mio. m² Fläche und ein verwaltetes
Logistikvermögen von rund 1,05 Mrd. Euro, verteilt auf 40 Objekte.
Talente erkennen, Fachkräfte halten - IHK startet
neuen Personalentwicklungs-Lehrgang Gute Mitarbeiter
sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ihre Stärken erkennt und
gezielt fördert, hält wichtiges Wissen im Unternehmen und macht sein
Team fit für neue Aufgaben. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb
vom 26. Oktober bis 17. Dezember den Online-Zertifikatslehrgang
„Professionelle Personalentwicklung“ an. Der Lehrgang umfasst alle
Bereiche einer ganzheitlichen Personalentwicklung.
Die
Teilnehmer lernen, Laufbahnen zu planen, Talente zu fördern und
Potenziale einzuschätzen. Außerdem erfahren sie, wie sie passende
Weiterbildungen entwickeln und ihre Coaching- und
Beratungskompetenzen stärken. So können sie Mitarbeiter gezielt
fördern und zugleich die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt im
Unternehmen stärken.
Die Veranstaltung läuft vom 26.
Oktober bis 17. Dezember. Die Unterrichtszeiten sind montags und
dienstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital
statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin
Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de.
Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.
Woche des Wohneigentums: Kostenlose Webinar-Reihe für
Hausbesitzer Erbschaft, Einbruchschutz, Klimafolgen -
Verband Wohneigentum informiert ab 28. September Wie übergebe ich
mein Haus sinnvoll an die nächste Generation? Wie schütze ich mein
Zuhause vor Einbrechern und vor Starkregen? Und wie lässt sich die
eigene Immobilie im Alter finanziell nutzen? Antworten auf diese
Fragen gibt der gemeinnützige Verband Wohneigentum vom 28. September
bis zum 1. Oktober sowie am 8. Oktober 2026 in einer kostenfreien
Online-Informationswoche. 5 Abende, 5 Themen In der Woche
des Wohneigentums, die der Verband zweimal im Jahr anbietet,
informiert ein Expertenteam an 5 Abenden über aktuelle Themen rund
um das Wohneigentum. Beginn ist jeweils um 18 Uhr, im Anschluss an
die Vorträge beantworten die Referentinnen und Referenten
individuelle Fragen der Teilnehmenden.
• Die Woche startet am
Montag, 28. September, mit dem Vortrag „Erbschaft und Schenkungen:
Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste
Generation?". Erläutert wird, was ohne ein Testament mit dem
Nachlass geschieht und wie sich mit einer letztwilligen Verfügung
von der gesetzlichen Erbfolge abweichen lässt.
• Am Dienstag,
29. September, geht es um den Schutz des eigenen Hauses vor den
Folgen des Klimawandels. Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen
setzen Gebäude und Gärten zunehmend unter Druck. Der Vortrag
„Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?" zeigt
bauliche und gärtnerische Maßnahmen – von der Rückstauklappe bis zur
Entsiegelung von Flächen – und erklärt, welche Fördermöglichkeiten
es gibt.
• Wie sich Einbrüche verhindern lassen, erfahren
Teilnehmende am Mittwoch, 30. September. Unter dem Titel „Sicher
wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei" gibt der Vortrag
Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt, wie sich
Schwachstellen am eigenen Haus erkennen und beseitigen lassen.
• Am Donnerstag, 1. Oktober, rückt die finanzielle Seite des
Wohneigentums in den Fokus: „Immobilie und Rente: Wohneigentum als
Altersvorsorge strategisch nutzen" stellt Modelle vor, wie sich das
eigene Haus im Ruhestand als Vermögenswert einsetzen lässt. Der
Vortrag bietet eine Orientierung für die individuelle Entscheidung.
• Den Abschluss bildet eine Woche später, amm Donnerstag, 8.
Oktober, der Vortrag „Nachhaltiges Bauen: wie geht das?". Er
beleuchtet alternative Baustoffe wie Holz, Lehm, Hanf oder Stroh,
ihre Eigenschaften bei Dämmwerten, Brandschutz und Langlebigkeit
sowie die Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen.
Teilnahme und Anmeldung Alle Vorträge finden online statt, dauern
jeweils von 18 bis 19:30 Uhr und sind für die Teilnehmenden
kostenfrei. Nach jedem Vortrag beantworten die Experten Fragen der
Teilnehmenden. Information und Anmeldung über die Website
wohneigentum.de oder über diesen
Link.
Hilfe auf allen Kanälen: Die Ökumenische
TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus Viele
Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für
diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg
Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für
diese wichtige Arbeit suchen die 105 ehrenamtlich Mitarbeitenden der
örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt
interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infoabend am Freitag, 2
Oktober um 18:00 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051
Duisburg.
Im März 2027 startet der nächste Ausbildungskurs.
In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen
ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht
der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und
im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen
Unterstützung. Kontakt und Info vorab: Telefon 0203 29513331,
buero@telefonseelsorge-duisburg.de und
https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg
Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch)
Chopin und Skrjabin in der
Marienkirche Visionäre Klavierwerke der Romantik stehen
am kommenden Sonntag, 27. September um 17 Uhr im Mittelpunkt des
Konzertes in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10.
Der junge, ukrainische Pianist Oleksandr Loiko stellt eine Auswahl
von vier Werken Skrjabins den Préludes von Chopin gegenüber. Loiko
ist als 1. Preisträger des Köhler-Osbahr Wettbewerbs und Absolvent
der Folkwang Universität der Künste in Duisburg bereits bekannt.
Zuletzt ist er vor drei Jahren in der Marienkirche aufgetreten.
Das aktuelle Programm hat er bereits für den SWR eingespielt und
präsentiert es jetzt live in Duisburg. „Chopin und Skrjabin
repräsentieren den höchsten Maßstab in der Weiterentwicklung der
pianistischen Spieltechnik und klanglicher Differenzierung in der
Klaviermusik“ betont Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, Kantor an
der Duisburger Salvatorkirche und in der Evangelischen
Kirchengemeinde Alt-Duisburg, zu der auch die Marienkirche gehört.
Er lädt herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt kostet an der
Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).
Humorvolle Lesung in
Hamborn... mit Bildern und Musik Duisburg,
21. September 2026 - Am 27. September heißt es ab 17 Uhr
in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger
Straße 174: „Kann passieren“. Das ist der Titel des
Buches von Herbert Günther, aus dem Aurelia M. Reuter
ausgewählte Episoden lesen und sie mit eigenen
Kompositionen am Flügel begleiten wird.
Der
Nachmittag wird zu einem besonderen Erlebnis, denn für
alle sichtbar werden auch die Buch-Illustrationen auf die
Leinwand projiziert und lassen so das Publikum noch
tiefer in die humorvollen Geschichten eintauchen: Es geht
zum Beispiel um eine Giraffe mit besonderen Sorgen um
ihre Zimmerpflanzen, ein schwarzes Schaf mit einer
ungewöhnlichen Leidenschaft und viele weitere tierische
Begegnungen, bei denen Überraschungen nicht lange auf
sich warten lassen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am
Ausgang willkommen.
Großer Herbstmarkt
und Erntedankfest in Obermeiderich In der
Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich
steht das letzte Septemberwochenende ganz im Zeichen der
kommenden Jahreszeit: Am Samstag, 26. September öffnet
sie um 12 Uhr die Türen des Gemeindezentrums an der
Emilstraße zum großen Herbstmarkt. Hier finden
Besucherinnen und Besucher Schönes und Dekoratives aber
auch Leckeres, wie Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränke und
bestimmt auch die legendäre Erbsensuppe, die beim
Lichtermarkt immer reißenden Absatz findet.
Wie
immer bei Aktionen der Gemeinde gilt auch beim
Herbstmarkt: viele Hände helfen, backen, schneiden,
räumen, alles selbstgemacht und lecker. Auch musikalisch
ist ordentlich was los: Um 12 Uhr startet der Kinderchor
mit Herbstliedern, um 13 Uhr übernimmt Ten Sing Duisburg
und um 14 Uhr sorgt ein Blockflötenquartett mit
Kaffeehausmusik für den passenden Klang zum Kuchen.
Kindern wird am Herbstmarkt auch nicht langweilig, denn
sie toben sich u.a. auf der Hüpfburg aus und freuen sich
über Glitzer-Tattoos.
Der Eintritt ist frei,
der Erlös von allem geht diesmal an die
Bahnhofsmission. Am folgenden Tag feiert die Gemeinde um
11 Uhr einen Erntedankgottesdienst, nach dem die Stände
des Herbstmarktes nochmal zum Verkauf öffnen. Dann
beginnt auch „Emils Mittagstisch“, das kostenlose Essen
für alle, bei dem die gute Erbsensuppe und ein
vegetarisches Essen auf den Tisch kommen. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
e
Obermeidericher Herbstmarkt 2024 - Foto:
www.obermeiderich.de
Großes
Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum
Am 27. September wird es mit dem großen
Gitarrenkonzert „Let ́s Groove“ ab 17 Uhr klangvoll und
harmonisch im Evangelischen Gemeindezentrum Duisburg
Meiderich, Auf dem Damm 8: Rund 70 Gitarristinnen und
Gitarristen - vom „GO Gitarrenorchester“ der Musikschule
der Stadt Aachen und Schülerinnen und Schüler der Musik-
und Kunstschule der Stadt Duisburg - gestalten ein
Konzert mit bekannten Melodien und mitreißenden Rhythmen.
Auf dem Programm stehen groovige Arrangements des
GO Orchesterleiters Csaba Szekely mit Musik von u.a.
Michael Jackson, Sting, Imagine Dragons, sowie bekannte
Filmmusiken. Das Publikum erwartet ein
abwechslungsreiches Konzert voller Spielfreude,
musikalischer Energie und mitreißender Gitarrenklänge.
Das Projekt ist eine Kooperation der Musikschulen der
Stadt Aachen und Duisburg, sowie dem internationalen
Gitarrenfestival „speGTRa Aachen“. Der Eintritt ist
frei.
Stauprognose
25. bis 27. September Sommerferien vorbei, Staugefahr
geht zurück / Ausflugsverkehr sorgt regional weiter für volle
Straßen
Auch wenn die Staugefahr auf den Fernstraßen am
kommenden Wochenende insgesamt abnimmt, muss bei schönem Wetter
weiterhin mit viel Ausflugs- und Wanderverkehr in Richtung Süden, in
den Alpenraum, in die Mittelgebirge sowie zu den Küsten und Seen
gerechnet werden. Vor allem am Freitagnachmittag ist der übliche
Pendlerverkehr unterwegs, am Samstag- und Sonntagvormittag kommen
Ausflügler hinzu. Die Rückreisewelle sorgt jeweils am späten
Nachmittag bis in den Abend hinein für volle Straßen.
Zusätzliche Verkehrsbelastungen sind wegen des Oktoberfests in und
um München sowie wegen des Cannstatter Wasens in der Region
Stuttgart zu erwarten. Die Bautätigkeit auf den Autobahnen bleibt
hoch: Bundesweit gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die für
Behinderungen und Engpässe sorgen.
Besonders staugefährdete
deutsche Autobahnen: • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen –
Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln • A2 Dortmund – Hannover –
Braunschweig – Magdeburg • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt –
Würzburg – Nürnberg – Passau • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz • A5 Heidelberg – Karlsruhe –
Basel sowie Kassel – Frankfurt • A6 Mannheim – Heilbronn • A7
Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm –
Füssen/Reutte • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München • A10 Berliner Ring •
A44 Kassel – Dortmund • A61 Mönchengladbach – Koblenz –
Ludwigshafen • A72 Zwickau – Chemnitz • A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland kann
es streckenweise Verzögerungen geben. In Österreich sorgen
Baustellen und Ausflugsverkehr auf der Tauernautobahn (A10), der
Karawankenautobahn (A11), der Inntalautobahn (A12) sowie der
Rheintalautobahn (A14) teilweise für Behinderungen. Auf der
Brennerautobahn A13 kommt es wegen der Sanierung der Lueg-Brücke
weiterhin zu Engpässen zwischen Innsbruck und dem Brenner. Ebenfalls
staugefährdet ist die Fernpass-Bundesstraße (B179).
In der
Schweiz können folgenden Autobahnabschnitte betroffen sein: Die A1
zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel,
Luzern und Chiasso (Gotthard-Route), die A3 zwischen Basel, Zürich
und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso
(San-Bernardino-Route).
In Italien sind insbesondere auf der
Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7)
sowie auf der Brennerroute (A22) Verzögerungen zu erwarten.
Aufgrund der Grenzkontrollen können bei der Einreise nach
Deutschland Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie
auf www.adac.de.

NRW: Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Hilfe zur
Pflege stieg 2025 das dritte Jahr in Folge 109.325
Pflegebedürftige bezogen 2025 Hilfe zur Pflege (+ 5 % gegenüber
2024) * 83 % der Empfängerinnen und Empfänger erhielten diese
Leistung in Einrichtungen wie z. B. Pflegeheimen * Zwei Drittel
der Leistungsbeziehenden waren weiblich
Im Jahr 2025 erhielten 109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen Hilfe
zur Pflege nach dem 7. Kapitel des Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB
XII). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 % mehr als im Vorjahr.
Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Sozialhilfe
in Form von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.
Anspruch auf diese Leistung besteht, wenn die Kosten der
notwendigen Pflege, die nicht durch Leistungen der
Pflegeversicherung gedeckt sind, von der pflegebedürftigen Person
und deren unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht aus eigenen
Mitteln getragen werden können.
Mehrheit der
Leistungsbeziehenden erhält Hilfe zur Pflege in Einrichtungen Mit
83 % der Personen, die Hilfe zur Pflege bezogen, erhielt die
Mehrheit diese Leistungen in Einrichtungen, z. B. einem Pflegeheim.
Im Jahr 2025 waren das 91.125 Menschen und damit 5 % mehr als ein
Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen in
Einrichtungen mit Bezug von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in
Folge gestiegen.
Im Jahr 2022 sank die Zahl der
Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen
nach der Einführung des Leistungszuschlags der Pflegekassen für
Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege. Seit dem Jahr 2023 stieg
sie jedoch von Jahr zu Jahr wieder an und lag 2025 um 2 % höher als
2021.

Weiterer Anstieg auch bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von
Einrichtungen Im Jahr 2025 haben 18.300 Personen Hilfe zur Pflege
außerhalb von Einrichtungen bezogen, das waren 4 % mehr als im
Vorjahr. Die am häufigsten gewährte Hilfeart außerhalb von
Einrichtungen war das Pflegegeld für die häusliche Betreuung und
Pflege etwa durch Angehörige, das insgesamt 10.305 Personen
erhielten.
An zweiter Stelle folgte die häusliche
Pflegehilfe als Pflegesachleistung z. B. durch einen ambulanten
Pflegedienst, die 2025 für 9.610 Personen gewährt wurde. Beide
Leistungsarten können auch kombiniert werden. Zwei Drittel der
Leistungsbeziehenden waren weiblich 67 % der Menschen mit Bezug von
Hilfe zur Pflege im Jahr 2025 waren weiblich.
Bei der Hilfe
zur Pflege in Einrichtungen lag der Anteil der Empfängerinnen mit
67 % höher als bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen
mit 65 %. Empfängerinnen waren mit einem Alter von 83 Jahren
durchschnittlich rund 9 Jahre älter als die Empfänger mit 74 Jahren.
Insgesamt lag das Durchschnittsalter der Menschen mit Bezug von
Hilfe zur Pflege bei 80 Jahren.
Menschen mit Bezug von Hilfe
zur Pflege in Einrichtungen waren 2024 mit 81 Jahren
durchschnittlich älter als Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege
außerhalb von Einrichtungen, deren Durchschnittsalter betrug
73 Jahren.
Umzüge innerhalb von NRW: Großstädte verbuchen nur
bei den 18- bis unter 25-Jährigen Wanderungsgewinne
* Seit 2017 verlieren Großstädte Einwohnerinnen und Einwohner an
vorstädtische und ländliche Kreise * 428.000 Menschen zogen
jährlich im Durchschnitt innerhalb NRWs über die Kreisgrenzen um
* Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche
– in einzelnen Jahren war es über ein Drittel
Seit 2017 zogen mehr Menschen aus den NRW-Großstädten in städtische
oder ländlich/vorstädtisch geprägte Kreise innerhalb NRWs um als
umgekehrt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der
Wanderungssaldo der Großstädte in den Jahren 2017 bis 2024
durchgängig im negativen Bereich zwischen −2,4 und −5,8 Personen je
1.000 Einwohner/-innen.
Von 2010 bis 2016 verzeichneten die
Großstädte jedes Jahr noch Wanderungsgewinne zwischen +0,8 und +1,6
Personen je 1.000 Einwohner/-innen. Demgegenüber verzeichneten die
städtischen Kreise seit 2014 und die ländlich bis vorstädtisch
geprägten Kreise seit 2017 wieder Wanderungsgewinne.
Insbesondere Familien zog es verstärkt aus den Großstädten in die
städtischen und ländlichen/vorstädtischen Kreise. Nur bei den 18-
bis unter 25-Jährigen konnten die Großstädte weiterhin
Wanderungsgewinne verbuchen.
Weitere regionale Ergebnisse zur Landesbinnenwanderung sowie
methodische Erläuterungen finden Sie in der neuen Veröffentlichung „Wohin
ziehen die Menschen innerhalb NRWs? Trends und Entwicklungen in den
Jahren 2010 – 2024”.

428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb von NRW
über die Kreisgrenzen um In den Jahren 2010 bis 2024 zogen in
jedem Jahr durchschnittlich etwa 428.000 Menschen innerhalb der
Landesgrenzen von NRW über die Kreisgrenzen um. Das entspricht 2,4 %
der Bevölkerung. Während im Jahresdurchschnitt 4,8 % der
Nichtdeutschen über die Kreisgrenzen innerhalb des Landes umgezogen
sind und dieser Anteil über die Jahre hinweg variierte, war der
Anteil bei den Deutschen mit durchschnittlich 2,0 % deutlich
geringer und nahezu konstant.
Ein Viertel der
Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen
Jahren war es sogar über ein Drittel Im Durchschnitt der Jahre 2010
bis 2024 lag der Anteil der Nichtdeutschen an den
Landesbinnenwanderungen bei 24,8 %.
In den Jahren 2015
(33,4 %) sowie 2023 (37,8 %) und 2024 (35,7 %) stieg der Anteil
Nichtdeutscher an den Umzügen innerhalb von NRW auf über ein
Drittel. Die Entwicklung in diesen Jahren ist stark durch
Schutzsuchende geprägt, die in hoher Zahl aus dem Ausland nach NRW
gekommen sind und sich dann zeitverzögert durch Umzüge weiter
innerhalb des Landes verteilt haben.
Weltrekord zum Start der Woche der Wiederbelebung
Laienreanimation seit diesem Schuljahr für Schülerinnen und Schüler
in Nordrhein-Westfalen an allgemeinbildenden Schulen verpflichtend
Schulministerin Dorothee Feller nimmt in den kommenden sieben
Tagen an einem Weltrekordversuch teil. Von Montag, 21. September
2026, bis Montag, 28. September 2026, finden im Bielefelder
Franziskus-Hospital im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“
Reanimationen ohne Unterbrechungen und Pausen an Puppen statt, an
denen neben der Ministerin auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler
partizipieren – alles live gestreamt im Internet. Die
öffentlichkeitswirksame Aktion soll zeigen, dass die richtigen
Handgriffe bei der Herzdruckmassage Leben retten.
Mit
ihrer Teilnahme möchte Schulministerin Feller zudem zum Ausdruck
bringen, dass es besonders wichtig ist, diese Kenntnisse gerade bei
jungen Menschen zu fördern. Schließlich kann es nur in der Schule
gelingen, dass möglichst viele Jugendliche ausgebildet werden und
das Wissen so auch in die Familien hineingetragen werden kann.
Deshalb hat die Landesregierung die Laienreanimation mit dem
kürzlich begonnenen Schuljahr zu einem verpflichtenden Bestandteil
des Schullebens gemacht.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Im
Notfall zählt jede Sekunde – und jeder kann zum Lebensretter werden.
Entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist und den Mut zu haben, zu
handeln. Die Woche der Wiederbelebung zeigt, wie wichtig es ist,
dieses Wissen möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Genau deshalb
lernen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit diesem
Schuljahr verpflichtend in der Schule, wie sie im medizinischen
Notfall richtig handeln und Leben retten können. Solche Kompetenzen
weiterzugeben, ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags.“
„Unser Konzept soll dafür sorgen, dass sehr viele Schülerinnen
und Schüler künftig wissen, was in lebensbedrohlichen Situationen zu
tun ist. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde,
gerade die Zeit vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes ist oft
entscheidend. Ich danke den Schulen, dass sie bereits mit großem
Engagement damit begonnen haben, die verpflichtende Ausbildung in
Laienreanimation zu gestalten und in ihren Alltag einzubauen. Sie
bekommen von uns jede Unterstützung, die notwendig ist“, betont
Ministerin Feller.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis
9 an rund 2.100 allgemeinbildenden Schulen werden in die Lage
versetzt, im Notfall die Herzdruckmassage anwenden zu können. Dafür
erhalten sie mindestens einmal 90 Minuten lang eine entsprechende
Schulung. Das Schulministerium arbeitet mit zahlreichen Partnern
zusammen, um zu gewährleisten, dass die Ausbildung auf hohem
Qualitätsniveau umgesetzt wird.
Beispielsweise können Lehrerinnen und Lehrer Videoschulungen
verschiedener Partner oder Präsenzfortbildungen im Rahmen der
staatlichen Lehrkräftefortbildung nutzen oder an Schulungen
anerkannter Hilfsorganisationen und ärztlicher Partner teilnehmen.
Landesweit fanden von September 2025 bis Juni 2026 bereits neun
Präsenzfortbildungen der Geschäftsstelle Reanimation mit rund 1.200
teilnehmenden Lehrkräften statt.
Von September bis Dezember
2026 finden voraussichtlich fünf weitere Präsenzfortbildungen für
bis zu 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. „Ich bin
allen Organisationen, die sich beteiligen und dieses Konzept möglich
machen, sehr dankbar“, sagt Ministerin Feller.
Im
Landeshaushalt des Jahres 2026 stehen 400.000 Euro zum Start der
Laienreanimation zur Verfügung. Ab dem Haushaltsjahr 2027 sollen es
nach der Verabschiedung des Etats im Landtag fortlaufend 300.000
Euro jährlich sein.
Alle teilnehmenden Schulen sollen
langfristig mit je zehn Reanimationsphantomen ausgestattet werden.
Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat das Schulministerium
Phantome im Wert von 80.000 Euro beschafft. Auch die
Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Herzstiftung haben sich
bereit erklärt, weitere Phantome im Wert von 400.000 Euro zu
liefern.
Darüber hinaus führt das Land Nordrhein-Westfalen
ein europaweites Vergabeverfahren zur Lieferung von bis zu 18.000
weiteren Phantomen. Zur Beschaffung der Phantome stehen neben den
landeseigenen Mitteln zusätzlich 100.000 Euro der ADAC Stiftung
bereit.Folgende Partner unterstützen die Landesregierung bei der
verpflichtenden Einführung der Laienreanimation im Unterricht:
ADAC Stiftung, Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile
Sicherheit Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe
Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten
Björn-Steiger-Stiftung, BKK-Landesverband NORDWEST Deutsche
Herzstiftung Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und
Intensivmedizin Deutscher Rat für Wiederbelebung Deutsches
Rotes Kreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
Deutsches Jugendrotkreuz (Landesverbände Nordrhein und
Westfalen-Lippe) DLRG Nordrhein e.V. DLRG Westfalen e.V.
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf Franziskus Hospital
Bielefeld Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband
Nordrhein-Westfalen Malteser Hilfsdienst e.V. Nordrhein-Westfalen
Stiftung Universitätsmedizin Münster Unfallkasse NRW
Universitätsklinikum Köln Universitätsklinikum Münster
Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur
Kindersprechstunde ins Rathaus ein Was wünschen sich
Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie
sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule
oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren
Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger
Kindern nachgehen.
Dafür lädt er am Dienstag, 22. September,
von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am
Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und
Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen,
Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.
„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle
Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen,
Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben
wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. Die Kindersprechstunde findet in
einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne
Beteiligung der Eltern.
Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der
Herbert-Grillo-Gesamtschule Die
Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und
umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der
Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des
Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen
und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt
durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin
Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie
Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt
Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für
den Erweiterungsneubau legen.
Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in
Duisburg-Wanheimerort
Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg
(SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen
Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest
erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort
einen wichtigen Meilenstein.
Auf dem Schulgelände entstehen
derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges
Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße
Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Im
Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher
des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt,
Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren
Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend
gewürdigt.
Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder
begehbar Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den
bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg.
Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und
begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden
abgeschlossen und neue Geländer installiert.
Beigeordneter
Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura
Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie
Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24.
September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer,
Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die
durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer
sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.
Beliebtes Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt
Süd“: Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am
Freitag, 25. September, zum beliebten Bürgerfest „Rund um das
Bezirksamt Süd“ ein. Los geht es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der
Bezirksverwaltungsstelle an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz.
Lieske wird das Fest offiziell eröffnen.
Gemeinsam mit der
Bezirksvertretung Süd freut sie sich auf einen geselligen Abend und
den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Musikalisch wird der Abend von der „Melody-Dancing-Band“ begleitet,
die für Stimmung sorgt. Imbiss- und Getränkestände laden zum
Genießen und Verweilen ein.
Traditionell betreibt die
Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr wieder einen Sektstand –
der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Rückfragen zum Fest
beantwortet Freia Kollar per Mail an kultur.sued@stadt- duisburg.de
oder telefonisch unter 0203 283-3948.
Orientierungswoche für junge Männer in der Abtei Hamborn
Bereit für Neues? Eine Woche Klosterleben in Hamborn Wie
lebt es sich eigentlich in einem Kloster? Was machen Ordensleute den
ganzen Tag? Und könnte ein solches Leben vielleicht sogar etwas mit
meinem eigenen Weg zu tun haben? Die Prämonstratenser-Abtei Hamborn
öffnet vom 5. bis 12. Oktober 2026 ihre Türen für junge Männer
zwischen 16 und 30 Jahren.

Foto: Abtei Hamborn Foto Abt Albert, Pater Gereon, Pater Tobias
Unter dem Motto „Bereit für Neues? Dein Kloster-Erlebnis.“
können vier bis acht Teilnehmer eine Woche lang das Leben der
Gemeinschaft aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei geht es
ausdrücklich nicht darum, dass jemand bereits mit dem Gedanken
spielen muss, in ein Kloster einzutreten. Die jungen Männer sind
eingeladen, einfach neugierig zu sein, Fragen mitzubringen und für
einige Tage aus ihrem gewohnten Alltag auszusteigen.
Klosterleben nicht anschauen, sondern miterleben Gemeinsam mit
Patres der Abtei erleben die Teilnehmer den Alltag im Kloster. Dazu
gehören die täglichen Chorgebete ebenso wie gemeinsame Mahlzeiten,
Gespräche und ruhige Abende in Gemeinschaft. Auch die Geschichte und
das Wirken der Prämonstratenser werden während der Woche ganz
praktisch erfahrbar. Geplant sind unter anderem Ausflüge zu
Wirkungsorten des Ordens in Hamborn, Xanten und Cappenberg.
„Viele junge Menschen stehen irgendwann vor der Frage: Was möchte
ich eigentlich aus meinem Leben machen?“, sagt Abt Albert Dölken
OPraem von der Abtei Hamborn. „Nicht auf jede Frage muss man sofort
eine Antwort haben. Manchmal tut es einfach gut, aus dem Alltag
herauszukommen, still zu werden, mit anderen zu reden und Gott
wieder etwas mehr Raum zu geben. Genau dafür kann eine solche Woche
eine wunderbare Gelegenheit sein.“
Eine Woche ohne
Entscheidungsdruck Die Orientierungswoche soll deshalb keine
Woche des Entscheidungsdrucks sein. Sie bietet vielmehr die
Möglichkeit, Ordensleben kennenzulernen und gleichzeitig über den
eigenen Lebensweg, Glauben und persönliche Zukunftsfragen
nachzudenken. „Und wer nach einer Woche feststellt, dass das
Klosterleben doch nicht sein Weg ist, hat trotzdem etwas Wertvolles
erlebt“, so Abt Albert.
„Vielleicht nimmt er eine neue Sicht
auf sein Leben mit, eine gute Begegnung oder einfach die Erfahrung,
dass Stille manchmal mehr Antworten geben kann als der Lärm unseres
Alltags.“
Die Teilnehmer wohnen während der
Orientierungswoche in der Abtei. Übernachtung und Verpflegung im
Kloster sind inklusive. Die Abtei Hamborn möchte mit diesem Angebot
jungen Männern einen unkomplizierten Einblick in eine Lebensform
ermöglichen, die vielen heute nur noch aus Erzählungen oder aus den
Medien bekannt ist und zeigen, dass Ordensleben auch heute
Gemeinschaft, Glauben, Begegnung und die Suche nach einem sinnvollen
Leben miteinander verbindet.
Information und Anmeldung
Orientierungswoche für junge Männer 5. bis 12. Oktober 2026 Abtei
Hamborn An der Abtei 6 47166 Duisburg Teilnehmer: 4 bis 8 junge
Männer im Alter von 16 bis 30 Jahren Übernachtung und Verpflegung im
Kloster inklusive Ansprechpartner: Abt Albert Dölken OPraem E-Mail:
abt.albert@abtei-hamborn.de
Vortrag zur KI mit Frank Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale
Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um
20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen
Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei.
Das KI-Update gibt es halbjährlich.
Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift
St. Hedwig Demenz, und was nun?
Am 24. September findet in der Tagespflege am
Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die
Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken,
stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist
unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell.
Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den
Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert
sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung
der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.
Die Tagespflege
ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell
veränderter Seniorinnen und Senioren. Bei der Infoveranstaltung
am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der
Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str.
37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre
Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie
können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit
Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.
Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt
„Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen
und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht
bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das
Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad
besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und
unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt
werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten
anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten
Pflegeleistungen.
Angehörige wenden sich heute, anders
als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf
der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge,
dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen.
„Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen
stark belastet“, sagt Oyen.
Das Angebot richtet sich vor
allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich
beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der
Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut
betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische
Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege.
„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die
Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige.
Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig,
sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres
Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt
die Leitung der Tagespflege.
Anmeldungen zur
Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja
Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne
bei Fragen zur Finanzierung.

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig
erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine
abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen
ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das
Zusammengehörigkeitsgefühl.
„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht
der Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und
Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier
seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam
mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee
für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft
und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.

Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im
Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg,
statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest
mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum
24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can
von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail
soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.
Die Jury setzt sich
aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin
und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten
tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme.
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie
Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.
Die
„Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der
Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die
Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität,
Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.
34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson
Abenteuerfarm Die städtische Abenteuerfarm Robinson
lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende
vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier
ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie
am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf
der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.
Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den
umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden
unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das
Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen,
Getränken und einem Grillstand.
Ein besonderes Highlight
erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für
eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum
Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter
http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden
der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur
Verfügung.
VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September,
um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das
Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an.
Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische
Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt,
dass Honig unterschiedliche Aromen hat.
Die Führung richtet
sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen
möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme
kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann
online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle
der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.
Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück
Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“
geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der
Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11
Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein
Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir
freuen uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und
Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und
die eigene Kreativität zu entdecken.“
Statt nur zuzuhören,
werden die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Teil des
Geschehens. Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie
Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden
Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Der eigene
Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und
niederschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet künstlerische Qualität mit
musikpädagogischem Anspruch und richtet sich besonders an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien. Neben dem musikalischen Erleben
werden soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames
Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine
lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert
und ihr Selbstvertrauen stärkt.
Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere
Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de
sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.
Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer
durch Irland Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“
ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr
bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee
14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen,
beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem
einzigartigen Erlebnis.
„Kultur verbindet Menschen und
öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint
irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau
das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.
Haering nimmt das
Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub
in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das
Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt
der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu
mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen
Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.
Dazu
erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer
durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und
dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner
schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei
hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia
Kollar unter 0203 283-3948.
„Theater im Rampenlicht“:
Neue Spielzeit 2026/27 in der Rheinhausen-Halle startet
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 unter dem Motto „Theater im
Rampenlicht“ in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20
steht in den Startlöchern und bietet insgesamt sechs erstklassige
Theaterstücke. Das Programm wurde von der Veranstaltergemeinschaft
Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen
organisiert.
Zum Saisonauftakt erwartet Besucherinnen und
Besucher am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus dem
Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, bestens bekannt aus
früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle. Mit großer Liebe zu
seiner Heimat verbindet Glup Witz, Beobachtungsgabe und echte
Ruhrgebiets-Seele zu einer unverwechselbaren Mischung, die seine
Arbeiten so besonders macht.
Am Donnerstag, 22. Oktober,
geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter Quilter mit
Mona Seefried und Petr E. Funck. Diese Komödie zeigt überaus
erheiternd, wie viel Menschlichkeit in unerwarteten Situationen
stecken kann. Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor Peter
Quilter die kleinen und größeren Marotten eines ungleichen Pärchens,
die einer Annäherung aber letztlich nicht im Wege stehen.
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison mit der Krimi-Komödie
„Achtsam morden“ sorgt Björn Diemel alias Martin Lindow mit „Achtsam
morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24. November, erneut
für fulminante, brüllend komische Unterhaltung. Das neue Jahr
startet am Donnerstag, 14. Januar 2027, mit dem Schauspiel „Der Wal“
von Samuel D. Hunter. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine
tief bewegende Geschichte über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung.
Das Schauspiel lässt die Zeit im Fluge vergehen, beeindruckt
und gibt manchen Gedanken mit auf den Heimweg. Die Rheinische
Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März 2027,
von Stefan Keim und Martin Bross lässt weiter an das Unmögliche
glauben. Nichts und niemand ist sicher vor ihrem satirischen Witz
und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen Kalauern
angereicherten Dialogen.
Den Abschluss der Spielzeit bildet
das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder das Ende der Humanisten“
von Moritz Rinke am Freitag, 30. April 2027. Dieses Schauspiel
richtet den Blick nach vorn und fragt, wie unser Menschsein in einer
zunehmend technischen Welt bestehen kann. Alle Vorstellungen der
neuen Theaterspielzeit beginnen jeweils um 20 Uhr. Ab sofort können
Interessierte ein Abonnement für alle sechs Theaterstücke in drei
Preiskategorien für 132 Euro, 108 Euro oder 84 Euro bei der
Bezirksverwaltung Rheinhausen erwerben.
Einzelkarten sind
ebenfalls ab sofort in drei Preiskategorien (27 Euro, 22 Euro sowie
17 Euro) erhältlich. Weitere Informationen gibt es bei Anja Sieg
montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 0203
283-987889 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.
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