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Weltrekord zum Start der Woche der Wiederbelebung
Laienreanimation seit diesem Schuljahr für Schülerinnen und Schüler
in Nordrhein-Westfalen an allgemeinbildenden Schulen verpflichtend
Schulministerin Dorothee Feller nimmt in den kommenden sieben
Tagen an einem Weltrekordversuch teil. Von Montag, 21. September
2026, bis Montag, 28. September 2026, finden im Bielefelder
Franziskus-Hospital im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“
Reanimationen ohne Unterbrechungen und Pausen an Puppen statt, an
denen neben der Ministerin auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler
partizipieren – alles live gestreamt im Internet. Die
öffentlichkeitswirksame Aktion soll zeigen, dass die richtigen
Handgriffe bei der Herzdruckmassage Leben retten.
Mit
ihrer Teilnahme möchte Schulministerin Feller zudem zum Ausdruck
bringen, dass es besonders wichtig ist, diese Kenntnisse gerade bei
jungen Menschen zu fördern. Schließlich kann es nur in der Schule
gelingen, dass möglichst viele Jugendliche ausgebildet werden und
das Wissen so auch in die Familien hineingetragen werden kann.
Deshalb hat die Landesregierung die Laienreanimation mit dem
kürzlich begonnenen Schuljahr zu einem verpflichtenden Bestandteil
des Schullebens gemacht.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Im
Notfall zählt jede Sekunde – und jeder kann zum Lebensretter werden.
Entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist und den Mut zu haben, zu
handeln. Die Woche der Wiederbelebung zeigt, wie wichtig es ist,
dieses Wissen möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Genau deshalb
lernen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit diesem
Schuljahr verpflichtend in der Schule, wie sie im medizinischen
Notfall richtig handeln und Leben retten können. Solche Kompetenzen
weiterzugeben, ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags.“
„Unser Konzept soll dafür sorgen, dass sehr viele Schülerinnen
und Schüler künftig wissen, was in lebensbedrohlichen Situationen zu
tun ist. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde,
gerade die Zeit vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes ist oft
entscheidend. Ich danke den Schulen, dass sie bereits mit großem
Engagement damit begonnen haben, die verpflichtende Ausbildung in
Laienreanimation zu gestalten und in ihren Alltag einzubauen. Sie
bekommen von uns jede Unterstützung, die notwendig ist“, betont
Ministerin Feller.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis
9 an rund 2.100 allgemeinbildenden Schulen werden in die Lage
versetzt, im Notfall die Herzdruckmassage anwenden zu können. Dafür
erhalten sie mindestens einmal 90 Minuten lang eine entsprechende
Schulung. Das Schulministerium arbeitet mit zahlreichen Partnern
zusammen, um zu gewährleisten, dass die Ausbildung auf hohem
Qualitätsniveau umgesetzt wird.
Beispielsweise können Lehrerinnen und Lehrer Videoschulungen
verschiedener Partner oder Präsenzfortbildungen im Rahmen der
staatlichen Lehrkräftefortbildung nutzen oder an Schulungen
anerkannter Hilfsorganisationen und ärztlicher Partner teilnehmen.
Landesweit fanden von September 2025 bis Juni 2026 bereits neun
Präsenzfortbildungen der Geschäftsstelle Reanimation mit rund 1.200
teilnehmenden Lehrkräften statt.
Von September bis Dezember
2026 finden voraussichtlich fünf weitere Präsenzfortbildungen für
bis zu 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. „Ich bin
allen Organisationen, die sich beteiligen und dieses Konzept möglich
machen, sehr dankbar“, sagt Ministerin Feller.
Im
Landeshaushalt des Jahres 2026 stehen 400.000 Euro zum Start der
Laienreanimation zur Verfügung. Ab dem Haushaltsjahr 2027 sollen es
nach der Verabschiedung des Etats im Landtag fortlaufend 300.000
Euro jährlich sein.
Alle teilnehmenden Schulen sollen
langfristig mit je zehn Reanimationsphantomen ausgestattet werden.
Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat das Schulministerium
Phantome im Wert von 80.000 Euro beschafft. Auch die
Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Herzstiftung haben sich
bereit erklärt, weitere Phantome im Wert von 400.000 Euro zu
liefern.
Darüber hinaus führt das Land Nordrhein-Westfalen
ein europaweites Vergabeverfahren zur Lieferung von bis zu 18.000
weiteren Phantomen. Zur Beschaffung der Phantome stehen neben den
landeseigenen Mitteln zusätzlich 100.000 Euro der ADAC Stiftung
bereit.Folgende Partner unterstützen die Landesregierung bei der
verpflichtenden Einführung der Laienreanimation im Unterricht:
ADAC Stiftung, Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile
Sicherheit Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe
Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten
Björn-Steiger-Stiftung, BKK-Landesverband NORDWEST Deutsche
Herzstiftung Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und
Intensivmedizin Deutscher Rat für Wiederbelebung Deutsches
Rotes Kreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
Deutsches Jugendrotkreuz (Landesverbände Nordrhein und
Westfalen-Lippe) DLRG Nordrhein e.V. DLRG Westfalen e.V.
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf Franziskus Hospital
Bielefeld Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband
Nordrhein-Westfalen Malteser Hilfsdienst e.V. Nordrhein-Westfalen
Stiftung Universitätsmedizin Münster Unfallkasse NRW
Universitätsklinikum Köln Universitätsklinikum Münster
Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur
Kindersprechstunde ins Rathaus ein Was wünschen sich
Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie
sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule
oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren
Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger
Kindern nachgehen.
Dafür lädt er am Dienstag, 22. September,
von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am
Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und
Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen,
Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.
„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle
Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen,
Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben
wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. Die Kindersprechstunde findet in
einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne
Beteiligung der Eltern.
Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der
Herbert-Grillo-Gesamtschule Die
Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und
umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der
Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des
Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen
und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt
durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler,
Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin
Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie
Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt
Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für
den Erweiterungsneubau legen.
Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in
Duisburg-Wanheimerort
Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg
(SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen
Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest
erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort
einen wichtigen Meilenstein.
Auf dem Schulgelände entstehen
derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges
Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße
Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Im
Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher
des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt,
Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren
Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend
gewürdigt.
Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder
begehbar Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den
bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg.
Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und
begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden
abgeschlossen und neue Geländer installiert.
Beigeordneter
Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura
Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie
Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24.
September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer,
Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die
durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer
sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.
Beliebtes Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt
Süd“: Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am
Freitag, 25. September, zum beliebten Bürgerfest „Rund um das
Bezirksamt Süd“ ein. Los geht es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der
Bezirksverwaltungsstelle an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz.
Lieske wird das Fest offiziell eröffnen.
Gemeinsam mit der
Bezirksvertretung Süd freut sie sich auf einen geselligen Abend und
den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Musikalisch wird der Abend von der „Melody-Dancing-Band“ begleitet,
die für Stimmung sorgt. Imbiss- und Getränkestände laden zum
Genießen und Verweilen ein.
Traditionell betreibt die
Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr wieder einen Sektstand –
der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Rückfragen zum Fest
beantwortet Freia Kollar per Mail an kultur.sued@stadt- duisburg.de
oder telefonisch unter 0203 283-3948.
Orientierungswoche für junge Männer in der Abtei Hamborn
Bereit für Neues? Eine Woche Klosterleben in Hamborn Wie
lebt es sich eigentlich in einem Kloster? Was machen Ordensleute den
ganzen Tag? Und könnte ein solches Leben vielleicht sogar etwas mit
meinem eigenen Weg zu tun haben? Die Prämonstratenser-Abtei Hamborn
öffnet vom 5. bis 12. Oktober 2026 ihre Türen für junge Männer
zwischen 16 und 30 Jahren.

Foto: Abtei Hamborn Foto Abt Albert, Pater Gereon, Pater Tobias
Unter dem Motto „Bereit für Neues? Dein Kloster-Erlebnis.“
können vier bis acht Teilnehmer eine Woche lang das Leben der
Gemeinschaft aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei geht es
ausdrücklich nicht darum, dass jemand bereits mit dem Gedanken
spielen muss, in ein Kloster einzutreten. Die jungen Männer sind
eingeladen, einfach neugierig zu sein, Fragen mitzubringen und für
einige Tage aus ihrem gewohnten Alltag auszusteigen.
Klosterleben nicht anschauen, sondern miterleben Gemeinsam mit
Patres der Abtei erleben die Teilnehmer den Alltag im Kloster. Dazu
gehören die täglichen Chorgebete ebenso wie gemeinsame Mahlzeiten,
Gespräche und ruhige Abende in Gemeinschaft. Auch die Geschichte und
das Wirken der Prämonstratenser werden während der Woche ganz
praktisch erfahrbar. Geplant sind unter anderem Ausflüge zu
Wirkungsorten des Ordens in Hamborn, Xanten und Cappenberg.
„Viele junge Menschen stehen irgendwann vor der Frage: Was möchte
ich eigentlich aus meinem Leben machen?“, sagt Abt Albert Dölken
OPraem von der Abtei Hamborn. „Nicht auf jede Frage muss man sofort
eine Antwort haben. Manchmal tut es einfach gut, aus dem Alltag
herauszukommen, still zu werden, mit anderen zu reden und Gott
wieder etwas mehr Raum zu geben. Genau dafür kann eine solche Woche
eine wunderbare Gelegenheit sein.“
Eine Woche ohne
Entscheidungsdruck Die Orientierungswoche soll deshalb keine
Woche des Entscheidungsdrucks sein. Sie bietet vielmehr die
Möglichkeit, Ordensleben kennenzulernen und gleichzeitig über den
eigenen Lebensweg, Glauben und persönliche Zukunftsfragen
nachzudenken. „Und wer nach einer Woche feststellt, dass das
Klosterleben doch nicht sein Weg ist, hat trotzdem etwas Wertvolles
erlebt“, so Abt Albert.
„Vielleicht nimmt er eine neue Sicht
auf sein Leben mit, eine gute Begegnung oder einfach die Erfahrung,
dass Stille manchmal mehr Antworten geben kann als der Lärm unseres
Alltags.“
Die Teilnehmer wohnen während der
Orientierungswoche in der Abtei. Übernachtung und Verpflegung im
Kloster sind inklusive. Die Abtei Hamborn möchte mit diesem Angebot
jungen Männern einen unkomplizierten Einblick in eine Lebensform
ermöglichen, die vielen heute nur noch aus Erzählungen oder aus den
Medien bekannt ist und zeigen, dass Ordensleben auch heute
Gemeinschaft, Glauben, Begegnung und die Suche nach einem sinnvollen
Leben miteinander verbindet.
Information und Anmeldung
Orientierungswoche für junge Männer 5. bis 12. Oktober 2026 Abtei
Hamborn An der Abtei 6 47166 Duisburg Teilnehmer: 4 bis 8 junge
Männer im Alter von 16 bis 30 Jahren Übernachtung und Verpflegung im
Kloster inklusive Ansprechpartner: Abt Albert Dölken OPraem E-Mail:
abt.albert@abtei-hamborn.de
Vortrag zur KI mit Frank Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale
Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um
20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen
Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei.
Das KI-Update gibt es halbjährlich.
Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift
St. Hedwig Demenz, und was nun?
Am 24. September findet in der Tagespflege am
Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die
Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken,
stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist
unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell.
Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den
Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert
sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung
der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.
Die Tagespflege
ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell
veränderter Seniorinnen und Senioren. Bei der Infoveranstaltung
am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der
Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str.
37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre
Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie
können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit
Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.
Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt
„Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen
und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht
bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das
Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad
besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und
unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt
werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten
anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten
Pflegeleistungen.
Angehörige wenden sich heute, anders
als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf
der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge,
dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen.
„Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen
stark belastet“, sagt Oyen.
Das Angebot richtet sich vor
allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich
beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der
Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut
betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische
Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege.
„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die
Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige.
Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig,
sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres
Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt
die Leitung der Tagespflege.
Anmeldungen zur
Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja
Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne
bei Fragen zur Finanzierung.

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig
erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine
abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen
ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das
Zusammengehörigkeitsgefühl.
„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht
der Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und
Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier
seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam
mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee
für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft
und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.

Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im
Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg,
statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest
mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum
24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can
von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail
soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.
Die Jury setzt sich
aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin
und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten
tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme.
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie
Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.
Die
„Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der
Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die
Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität,
Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.
34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson
Abenteuerfarm Die städtische Abenteuerfarm Robinson
lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende
vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier
ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie
am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf
der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.
Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den
umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden
unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das
Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen,
Getränken und einem Grillstand.
Ein besonderes Highlight
erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für
eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum
Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter
http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden
der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur
Verfügung.
VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September,
um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das
Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an.
Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische
Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt,
dass Honig unterschiedliche Aromen hat.
Die Führung richtet
sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen
möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme
kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann
online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle
der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.
Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück
Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“
geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der
Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11
Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein
Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir
freuen uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und
Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und
die eigene Kreativität zu entdecken.“
Statt nur zuzuhören,
werden die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Teil des
Geschehens. Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie
Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden
Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Der eigene
Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und
niederschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet künstlerische Qualität mit
musikpädagogischem Anspruch und richtet sich besonders an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien. Neben dem musikalischen Erleben
werden soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames
Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine
lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert
und ihr Selbstvertrauen stärkt.
Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere
Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de
sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.
Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer
durch Irland Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“
ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr
bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee
14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen,
beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem
einzigartigen Erlebnis.
„Kultur verbindet Menschen und
öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint
irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau
das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.
Haering nimmt das
Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub
in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das
Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt
der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu
mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen
Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.
Dazu
erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer
durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und
dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner
schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei
hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia
Kollar unter 0203 283-3948.
„Theater im Rampenlicht“:
Neue Spielzeit 2026/27 in der Rheinhausen-Halle startet
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 unter dem Motto „Theater im
Rampenlicht“ in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20
steht in den Startlöchern und bietet insgesamt sechs erstklassige
Theaterstücke. Das Programm wurde von der Veranstaltergemeinschaft
Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen
organisiert.
Zum Saisonauftakt erwartet Besucherinnen und
Besucher am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus dem
Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, bestens bekannt aus
früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle. Mit großer Liebe zu
seiner Heimat verbindet Glup Witz, Beobachtungsgabe und echte
Ruhrgebiets-Seele zu einer unverwechselbaren Mischung, die seine
Arbeiten so besonders macht.
Am Donnerstag, 22. Oktober,
geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter Quilter mit
Mona Seefried und Petr E. Funck. Diese Komödie zeigt überaus
erheiternd, wie viel Menschlichkeit in unerwarteten Situationen
stecken kann. Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor Peter
Quilter die kleinen und größeren Marotten eines ungleichen Pärchens,
die einer Annäherung aber letztlich nicht im Wege stehen.
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison mit der Krimi-Komödie
„Achtsam morden“ sorgt Björn Diemel alias Martin Lindow mit „Achtsam
morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24. November, erneut
für fulminante, brüllend komische Unterhaltung. Das neue Jahr
startet am Donnerstag, 14. Januar 2027, mit dem Schauspiel „Der Wal“
von Samuel D. Hunter. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine
tief bewegende Geschichte über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung.
Das Schauspiel lässt die Zeit im Fluge vergehen, beeindruckt
und gibt manchen Gedanken mit auf den Heimweg. Die Rheinische
Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März 2027,
von Stefan Keim und Martin Bross lässt weiter an das Unmögliche
glauben. Nichts und niemand ist sicher vor ihrem satirischen Witz
und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen Kalauern
angereicherten Dialogen.
Den Abschluss der Spielzeit bildet
das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder das Ende der Humanisten“
von Moritz Rinke am Freitag, 30. April 2027. Dieses Schauspiel
richtet den Blick nach vorn und fragt, wie unser Menschsein in einer
zunehmend technischen Welt bestehen kann. Alle Vorstellungen der
neuen Theaterspielzeit beginnen jeweils um 20 Uhr. Ab sofort können
Interessierte ein Abonnement für alle sechs Theaterstücke in drei
Preiskategorien für 132 Euro, 108 Euro oder 84 Euro bei der
Bezirksverwaltung Rheinhausen erwerben.
Einzelkarten sind
ebenfalls ab sofort in drei Preiskategorien (27 Euro, 22 Euro sowie
17 Euro) erhältlich. Weitere Informationen gibt es bei Anja Sieg
montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 0203
283-987889 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.
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