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39. Kalenderwoche: Montag, 21. - Sonntag, 27. September 2026

Olympia-Bewerbung: DOSB entscheidet sich gegen KölnRheinRuhr
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich heute für München als deutschen Bewerber um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 entschieden. Die gemeinsame Bewerbung von KölnRheinRuhr, an der auch Duisburg beteiligt war, wird damit nicht in die internationale Bewerbungsphase gehen.

Oberbürgermeister Sören Link erklärt zur Entscheidung des DOSB: „Ich gratuliere München zur Entscheidung des DOSB. Natürlich hätten wir uns für Duisburg und KölnRheinRuhr ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber unsere Stadt hat gezeigt, dass wir mit international erprobten Sportstätten beste Voraussetzungen für Wettkämpfe auf höchstem Niveau bieten. Und die Duisburgerinnen und Duisburger haben mit ihrem deutlichen Votum für Olympia ein starkes Zeichen gesetzt: für den Sport, für unsere Stadt und für die Bereitschaft, Gäste aus aller Welt bei uns willkommen zu heißen.“

Duisburg hatte sich mit drei Wettkampfstätten und insgesamt sechs olympischen und paralympischen Sportarten in das gemeinsame Bewerbungskonzept eingebracht. Auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg waren die olympischen Wettbewerbe im Rudern und Kanu- Rennsport sowie die paralympischen Wettbewerbe im Para-Rudern und Para-Kanu vorgesehen.

Der Landschaftspark Duisburg-Nord war als Austragungsort für die Wasserballwettbewerbe eingeplant. In der Schauinsland-Reisen-Arena sollten die olympischen Wettbewerbe im Sportklettern mit den Disziplinen Boulder, Lead und Speed stattfinden.

Beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 hatten sich rund 73 Prozent der abstimmenden Duisburgerinnen und Duisburger für eine Beteiligung ihrer Stadt an der gemeinsamen Olympia-Bewerbung ausgesprochen. Auch ohne den Zuschlag des DOSB bleibt Duisburg ein etablierter Standort für nationale und internationale Sportveranstaltungen.

Unter anderem verfügt die Stadt mit der Regattabahn, dem Landschaftspark Duisburg-Nord und der Schauinsland-Reisen-Arena über Sportstätten, die bereits bei zahlreichen Großveranstaltungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Die Stadt Duisburg wird gemeinsam mit DuisburgSport und den beteiligten Partnern weiterhin daran arbeiten, den Sportstandort zu stärken und nationale sowie internationale Sportveranstaltungen nach Duisburg zu holen.


Entwarnung am Uettelsheimer See: Wasserspielplatz wieder geöffnet – Blaualgen nun im Masurensee nachgewiesen
Gute Nachrichten für Besucherinnen und Besucher des Uettelsheimer Sees in Duisburg-Homberg. Die zuletzt nachgewiesenen Blaualgen sind nicht mehr vorhanden. Der vorsorglich gesperrte Wasserspielplatz kann daher ab sofort wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Während sich die Situation am Uettelsheimer See entspannt hat, wurde bei aktuellen Kontrollen nun ein Blaualgenvorkommen im Masurensee in Duisburg-Wedau festgestellt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg raten deshalb vorsorglich dazu, den direkten Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden. Blaualgen, fachlich Cyanobakterien genannt, kommen natürlicherweise in Gewässern vor und können sich insbesondere bei anhaltend warmem Wetter und geringer Wasserbewegung stark vermehren.

 Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Ein Kontakt mit belastetem Wasser kann zu Haut- und Schleimhautreizungen sowie weiteren gesundheitlichen Beschwerden führen. Besondere Vorsicht gilt für Kinder und Hunde. Hunde sollten weder im Masurensee schwimmen noch aus dem Gewässer trinken. Trotz der positiven Entwicklung am Uettelsheimer See bitten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Aufmerksamkeit.

Das erneute Auftreten von Blaualgen kann nicht ausgeschlossen werden. Sollten Anzeichen wie eine grünlich bis bläuliche Färbung des Wassers beobachtet werden, wird empfohlen, das Gewässer zu meiden und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu informieren. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg beobachten die Entwicklung an allen betroffenen Seen fortlaufend.

Aktuell gibt es Warnungen für den Masurensee, den Weiher am Schülke Platz, den Binsenteich und den Schwanenteich. Sobald sich die Lage verändert, wird die Öffentlichkeit erneut informiert.  

1068. Sitzung des Bundesrates: Neue Haftungsregeln für E-Scooter passieren den Bundesrat
Auch die Halter von E-Scootern – etwa Verleihfirmen – müssen künftig für Schäden aufkommen: Die vom Bundestag beschlossenen neuen Regeln zur Haftung bei Unfällen mit elektrischen Tret- und Stehrollern (E-Scooter) haben am 25. September 2026 den Bundesrat passiert.

Halterhaftung auch bei E-Scootern
Künftig gelten für E-Scooter die gleichen Haftungsregeln wie für andere Kraftfahrzeuge. Bei einem Unfall haftet dann nicht mehr nur der Fahrer oder die Fahrerin, wenn er oder sie den verschuldet hat, sondern – unabhängig von einem Verschulden – auch der Halter des Fahrzeugs. Bislang ist die Halterhaftung für Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ausgeschlossen.

E-Scooter fallen künftig nicht mehr unter diese Ausnahme. Schadensersatz auch von Vermietern Für Opfer von Verkehrsunfällen mit E-Scootern ist es bislang oft schwierig, Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen. Häufig könnten sie weder die Identität des Fahrers oder der Fahrerin, noch ein Verschulden feststellen und nachweisen, begründet die Bundesregierung die Neuregelung.

Dies sei besonders bei gemieteten E-Scootern der Fall. Wenn diese künftig der Halterhaftung unterliegen, können Geschädigte auch die vermietenden Unternehmen in Anspruch nehmen.

Mehr E-Scooter, mehr Unfälle
Die Zahl der E-Scooter im Straßenverkehr habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, so die Bundesregierung. Seien im Jahr 2020 noch 180.000 E-Scooter versichert gewesen, habe die Zahl im Jahr 2023 bereits bei 990.000 gelegen. E-Scooter würden häufig in engen innerstädtischen Verkehrsräumen eingesetzt. Dies schlage sich auch in steigenden Unfallzahlen nieder.

Das Statistische Bundesamt habe zudem einen deutlichen Anstieg der Unfallbeteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen registriert – von 5.860 im Jahr 2020 auf 12.509 im Jahr 2024. Das Gesetz kann nun ausgefertigt und verkündet werden und tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Zukunftsplan für Ruhrort: Bürgerforum RuhrortPlus informiert über Projekte, Ziele und Beteiligungsmöglichkeiten
Der Förderverein RuhrortPlus e. V. lädt am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr zum Bürgerforum in das Maximilianhaus, Weinhagenstraße 25 in Duisburg-Ruhrort, ein. Der Verein stellt dort seine Ziele, Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten vor.

Im Mittelpunkt steht die nachhaltige und lebenswerte Weiterentwicklung des Stadtteils – insbesondere mit Blick auf Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Im Mittelpunkt des Bürgerforums steht der Zukunftsplan für Ruhrort. Er bündelt zahlreiche Maßnahmen, von der Förderung nachhaltiger Mobilität und dem Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtteil bis hin zu Umweltbildungsangeboten an Schulen.

Dabei geht es nicht nur um langfristige Strategien: RuhrortPlus möchte vor allem konkrete und sichtbare Veränderungen im Stadtteil anstoßen. „Dabei möchten wir vor allem Sichtbares im Stadtteil schaffen, das auf die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in Ruhrort einzahlt“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Neben bewährten Ansätzen setzt RuhrortPlus auch auf Innovation und neue Ideen.

Burkhard Drescher, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, berät den Verein und bringt seine langjährige Erfahrung als Projektleiter nachhaltiger Stadtentwicklungsprojekte ein. „Ruhrort soll ein innovativer Ort des Probierens, Experimentierens und Machens werden!“, so Drescher.

Aktuell wird beispielsweise ein Mobilitätskonzept für Ruhrort entwickelt. Bereits angestoßene städtebauliche Projekte, wie die Umgestaltung des Neumarktes, werden im Sinne von RuhrortPlus weitergeführt. Gleichzeitig sind erste kleinere Maßnahmen bereits auf den Weg gebracht – darunter ein E-Lastenfahrrad-Verleih und Informations-Workshops zu erneuerbaren Energien.

Ein besonderer Schwerpunkt von RuhrortPlus liegt auf der Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und lokaler Initiativen. Ein Bürgerbudget soll nachhaltige Projektideen aus dem Stadtteil mit einer Anschubfinanzierung unterstützen. Darüber hinaus dient das Umweltlokal in Ruhrort als zentrale Anlaufstelle für Informationen, Austausch und Beteiligung.

„Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ruhrorterinnen und Ruhrorter von Beginn an über die Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden“, sagt Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Das Bürgerforum wird vom Ruhrorter Bürgerverein begleitet und unterstützt. Alle Interessierte haben die Gelegenheit, sich über die aktuellen und geplanten Aktivitäten zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.

Der Förderverein RuhrortPlus e. V. wird von der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der GEBAG, Duisport, Haniel sowie der Duisburger Projektwerke GmbH unterstützt. Weitere Informationen gibt es online unter https://www.ruhrortplus.de.

Grundwasser in Gefahr: NABU Duisburg unterstützt BUND-Klage gegen die Deponie auf der Halde Lohmannsheide
Beide Verbände sehen in der geplanten Deponie-Erweiterung ein Risiko für eine Ressource, die angesichts häufigerer Dürrejahre immer wertvoller wird

Die Halde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl steht seit Jahren wegen einer geplanten Deponie-Erweiterung in der Kritik. Im Fokus der Auseinandersetzung steht u.a. das Grundwasser: Auf der nie vollständig sanierten Altlast wurden bereits Schadstofffahnen mit Naphthalin und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen, die bis heute in den Untergrund auswaschen.

Der BUND klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf vom 20. Juni 2024, der dem Betreiber erlaubt, auf der Halde rund 5 Millionen Tonnen zusätzliches Material aufzuschütten. Der NABU Duisburg unterstützt die Klage mit Spenden in Höhe von 500 Euro (in 2024) und weiteren 1.000 Euro in diesem Jahr.

Für beide Verbände ist der Schutz des Grundwassers keine Nebensache, sondern ein Kern des Konflikts. Eine zusätzliche Auflast von mehreren Millionen Tonnen auf einer Fläche, die schon jetzt als Schadstoffquelle dokumentiert ist, erhöht aus ihrer Sicht den Druck auf den Untergrund und damit das Risiko, dass belastetes Sickerwasser weiter in Richtung Grundwasser und angrenzende Gewässer, darunter auch der Rhein, wandert.

Genau diesen Punkt griff auch das Oberverwaltungsgericht Münster in seinem Eilbeschluss auf: Kurz vor Weihnachten 2025 stufte es den Planfeststellungsbeschluss als voraussichtlich rechtswidrig ein und stoppte den Beginn der Deponierung vorerst, weil die notwendige bergrechtliche Prüfung der Gefahren für das Grundwasser bislang nicht abgeschlossen ist. Jetzt steht das aufwändige Hauptsacheverfahren an.

„Grundwasser ist keine verhandelbare Größe. Was dort einmal verunreinigt ist, lässt sich kaum oder nur mit enormem Aufwand wieder reparieren“, sagt Peter Rolauffs, 1. Vorsitzender des NABU Duisburg. „Als Wissenschaftler, der sich mit aquatischen Ökosystemen beschäftigt, weiß ich, wie eng Grundwasser, Fließgewässer und Feuchtgebiete miteinander verbunden sind. In Zeiten, in denen Dürresommer und sinkende Grundwasserstände längst keine Ausnahme mehr sind, kann sich niemand leisten, diese Ressource leichtfertig zu gefährden. Deshalb wollen wir mit der finanziellen Unterstützung der Klage ein Zeichen setzen.“

Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: "Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch diese großzügigen Spenden des NABU für die Klageverfahren. Nachdem wir nun seit zwei Jahren schon gezwungenen wahren drei Klageverfahren zur Verhinderung der Deponie zu betreiben, wird es immer komplizierter Spenden zu akquirieren. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass größere Spenden auch von einem ebenfalls ehrenamtlich tätigen Verband eingehen. "

Beide Verbände sind sich einig, dass die Grundwassergefahr weiter bekämpft werden muss. copyright NABU/BUND Duisburg

Über 500 Kinder beim Sporttag im neuen Stadtpark Hochheide
Der erste Bauabschnitt des neuen Stadtparks Hochheide steht ganz im Zeichen der Bewegung und bietet mit Streetball, Calisthenics, Balancier- Angeboten, Trampolinen, Fitnessgeräten, zwei Boulefeldern und zwei Pumptrack-Anlagen viele Möglichkeiten Sport zu treiben.

Fotos C Planungsgruppe Stadtbüro GmbH

Um den Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil diese vielfältigen neuen Möglichkeiten des Stadtparks vorzustellen und zum Ausprobieren einzuladen, organisierte das Quartiersbüro gemeinsam mit dem Homberger Turnverein, der Erich-Kästner-Gesamtschule, der AWO-Integration und der Tagesgruppe St. Josef Hochheide jüngst einen Sporttag in Hochheide.

Unter Anleitung konnten die Kids Streetball und Volleyball spielen, Calisthenics- Geräte testen, auf der Slackline balancieren, Boule spielen oder im Pumptrack fahren. An jeder Station gab es einen Stempel für die Teilnehmerkarte.

Wer mindestens fünf verschiedene Sportarten ausprobiert hatte, erhielt eine Belohnung von Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch. Der Sporttag war ein voller Erfolg: Mehr als 500 Kinder aus Schulen und Kitas waren mit viel Spaß dabei.

Betrugsmaschen im Internet: VHS und Stadtbibliothek Duisburg laden zu Aufklärungsveranstaltung ein
Unsicherheit und Überforderung im Internet spielen Betrügern in die Hände, die an Daten und Geld gelangen wollen. In einer Kooperationsveranstaltung laden die Volkshochschule und die Stadtbibliothek Duisburg zu einer kostenfreien Info-Veranstaltung am Dienstag, 29. September, um 17 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein.

Die Polizei Duisburg klärt an diesem Tag über Gefahren im digitalen Raum auf und zeigt, wie man sich vor Online-Betrug und unrealistischen Gewinnversprechen schützt. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984612 oder 0203 283-986467.

Intensivsprachkurse in den Herbstferien an der Volkshochschule
In den Herbstferien bietet die Duisburger Volkshochschule
Intensivsprachkurse in Italienisch, Französisch und Spanisch im Stadtfenster,
Steinsche Gasse 26, in der Innenstadt, an. Der Unterricht findet montags bis
freitags jeweils von 9 bis 14.30 Uhr statt.

Der Italienischkurs von 19. bis 23. Oktober richtet sich an Interessierte ohne
Vorkenntnisse. In der darauffolgenden Woche, vom 26. bis 30. Oktober,
stehen Französisch und Spanisch auf dem Programm.
Der Französischkurs ist für Lernende mit Vorkenntnissen gedacht. Im
Spanischkurs lernen Teilnehmende mit und ohne Vorkenntnisse in parallelen
Gruppen auf unterschiedlichen Sprachniveaus.

Die Intensivkurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz
Nordrhein-Westfalen als Bildungsurlaub anerkannt. Die Teilnahme kostet 148
Euro. Ermäßigungen sind gegen Vorlage entsprechender Bescheinigungen
möglich. Weitere Informationen, Beratungen und Einstufung gibt es telefonisch unter der Nummer 0203 283-984610.


125 Jahre Stadtbibliothek Duisburg: Jubiläumsmonat Oktober lädt zum Entdecken, Erinnern und Mitmachen ein
Die Stadtbibliothek Duisburg feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Im Oktober erwartet die Duisburgerinnen und Duisburger ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm in der Zentralbibliothek sowie in zahlreichen Zweigstellen. Ausstellungen, Vorlesestunden, Workshops, Mitmachaktionen, Quizangebote und Veranstaltungen für alle Generationen laden dazu ein, die Geschichte der Bibliothek zu entdecken und die Vielfalt ihrer Angebote kennenzulernen.

Höhepunkt des Jubiläumsmonats ist der große Aktionstag am 24. Oktober in der Zentralbibliothek. Anlässlich des bundesweiten Tags der Bibliotheken erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Festprogramm mit Musik, Grußworten und Jubiläumstorte sowie Führungen, Literatur-Speed-Dating, Roboterrennen, Schachturnier, Kahoot-Quiz, Kreativangeboten, einer Fotoaktion mit Greenscreen, Virtual-Reality-Erlebnissen und vielen weiteren Mitmachaktionen für die ganze Familie.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Jubiläumsprogramm auf Kinder und Familien. So verwandelt sich die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide am 10. Oktober in einen Erlebnisort für junge Besucherinnen und Besucher: Beim großen Kinderfest mit der Feuerwehr warten Feuerwehrautos, Vorlesegeschichten sowie zahlreiche Spiel- und Mitmachaktionen auf die ganze Familie.

Eine andere Perspektive ermöglicht die Ausstellung „Banned Media“ in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Büchern, Filmen, Spielen und anderen Medien, die weltweit verboten oder eingeschränkt wurden. Begleitende Informationen zeigen, wo und aus welchen Gründen einzelne Titel nicht frei zugänglich sind.

Die Ausstellung lädt dazu ein, über Meinungsfreiheit, Zensur und die Bedeutung des freien Zugangs zu Informationen nachzudenken. Darüber hinaus werfen historische Fotoausstellungen, Medienpräsentationen, Erinnerungsprojekte und Quizangebote einen Blick auf die Entwicklung der Bibliothek in den vergangenen 125 Jahren.

Kinder und Jugendliche können sich auf Vorlesestunden, Bilderbuchausstellungen, Bastelangebote, Kinder-Lesezirkel und kreative Workshops freuen. Erwachsene sind eingeladen, bei Lesezirkeln und Erzählcafés Erinnerungen auszutauschen und neue Lesetipps zu entdecken. Das vollständige Jubiläumsprogramm ist auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de abrufbar.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg jetzt mit eigenem WhatsApp-Kanal
Aktuelle Informationen, Servicehinweise und Neuigkeiten direkt aufs Smartphone
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erweitern ihr digitales Informationsangebot und sind seit Anfang September 2026 mit einem eigenen WhatsApp-Kanal vertreten. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um die Dienstleistungen und Projekte der Wirtschaftsbetriebe künftig noch schneller und kompakter direkt auf ihr Smartphone.

Über den Kanal informieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg regelmäßig über Themen aus den Bereichen Abfallentsorgung, Stadtsauberkeit, Grünpflege und Infrastruktur. Darüber hinaus werden aktuelle Servicehinweise veröffentlicht, beispielsweise zu geänderten Leerungsterminen, Öffnungszeiten, Einschränkungen auf den Recyclinghöfen sowie wichtige Warn- und Veranstaltungshinweise.

Ergänzt wird das Angebot durch praktische Tipps, Umfragen und spannende Veranstaltungshinweise. Der Kanal bündelt aktuelle Meldungen an einem zentralen Ort. Wer keine Beiträge verpassen möchte, kann zusätzlich die Benachrichtigungsfunktion aktivieren. Dazu genügt ein Klick auf das Glockensymbol innerhalb des Kanals. Der WhatsApp-Kanal dient ausschließlich der Information. Persönliche Anfragen, Meldungen oder Serviceanliegen können dort nicht bearbeitet werden.

Für individuelle Anliegen stehen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die bekannten Kontaktmöglichkeiten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg per Telefon, E-Mail oder über die digitalen Angebote auf der Unternehmenswebsite zur Verfügung. Mit dem neuen Angebot ergänzen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ihre bestehende Präsenz in den sozialen Medien.

Neben WhatsApp sind die Wirtschaftsbetriebe bereits auf Instagram, Facebook,TikTok und LinkedIn vertreten. Jetzt abonnieren Der WhatsApp-Kanal ist unter dem Namen „Wirtschaftsbetriebe Duisburg“ zu finden und kann direkt über WhatsApp oder über folgenden Link https://www.whatsapp.com/channel/0029VbDeZkpBqbrEgW40U62W abonniert werden.



1,3 Millionen Wohngeldhaushalte im Jahr 2025
• Zahl der Haushalte mit Wohngeldbezug steigt im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 %, Wohngeldausgaben erhöhen sich um 6,4 % auf fast 5 Milliarden Euro
• Vor allem alleinstehende Personen im Ruhestand und Familien beziehen Wohngeld
• Anteil der Wohngeldhaushalte an allen Haushalten in Mecklenburg- Vorpommern mehr als dreimal so hoch wie in Bayern

Am Jahresende 2025 haben rund 1,3 Millionen Haushalte in Deutschland Wohngeld bezogen. Das waren 7,2 % oder rund 90 000 Haushalte mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bezogen damit 3,2 % aller privaten Haushalte Wohngeld (Ende 2024: 3,0 %).

Die staatlichen Ausgaben für Wohngeld stiegen im gleichen Zeitraum nach Angaben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen von rund 4 689 Millionen Euro auf 4 992 Millionen Euro (+6,4 %). Damit erreichten sowohl die Zahl der Wohngeldhaushalte als auch die Wohngeldausgaben ihre höchsten Werte seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2005.

Die aktuellen Anstiege ergeben sich aus der gesetzlich vorgeschriebenen turnusmäßigen Anpassung des Wohngeldanspruchs an die allgemeine Preis- und Mietpreisentwicklung. Dadurch stieg auch der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch pro Haushalt gegenüber dem Vorjahr um 3,1 % auf 296 Euro Ende 2025.

Zwei soziale Gruppen beziehen besonders häufig Wohngeld
Wohngeld wird einkommensschwachen Haushalten gewährt, damit diese sich angemessenen Wohnraum leisten können. Die Höhe des Wohngeldanspruchs hängt von der Höhe des Einkommens, den Wohnkosten und der Zahl der Haushaltsmitglieder ab. Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre waren Ende 2025 in 51 % der Wohngeldhaushalte (682 000) die Haupteinkommensperson (davon waren 85 % oder 581 000 alleinstehend).

39 % der Wohngeldhaushalte (519 000) waren Haushalte mit Kindern unter 25 Jahren. 82 % der Wohngeldempfängerinnen und -empfänger (1,1 Millionen) am Jahresende 2025 waren Hauptmieterinnen und Hauptmieter. Weitere 10 % lebten in Heimen (132 000) und 7 % lebten in Wohneigentum und bezogen Lasten- statt Mietzuschuss (91 000).

Wohngeldhöhen und Empfängerkreise unterscheiden sich in den Bundesländern
Im Bundesländervergleich stieg die Zahl der Wohngeldhaushalte in Schleswig-Holstein zum Jahresende 2025 mit +12,9 % gegenüber dem Vorjahr prozentual am stärksten. Am schwächsten war der Anstieg in Berlin mit +1,7 %. Der Anteil der Wohngeldhaushalte an allen Haushalten war Ende 2025 in Mecklenburg-Vorpommern mit 5,8 % am höchsten.

Damit war der Anteil dort mehr als dreimal so hoch wie in Bayern, wo mit 1,9 % aller Haushalte anteilig die wenigsten Haushalte Wohngeld bezogen. Der durchschnittliche Wohngeldanspruch pro Haushalt bewegte sich zwischen 217 Euro in Mecklenburg-Vorpommern bis 339 Euro in Hessen.

Die Höhe des Wohngelds ist stark abhängig von der durchschnittlichen Miethöhe (427 Euro in Sachsen-Anhalt bis 656 Euro in Baden-Württemberg für reine Wohngeldhaushalte). In Ostdeutschland waren in 63 % der Wohngeldhaushalte Ruheständlerinnen und Ruheständler die Haupteinkommensperson und 27 % der Wohngeldhaushalte waren Haushalte mit Kindern unter 25 Jahren.

Zum Vergleich: In Westdeutschland waren in 47 % der Wohngeldhaushalte Ruheständlerinnen und Ruheständler die Haupteinkommensperson. 43 % der Wohngeldhaushalte waren Haushalte mit Kindern. Dieser höhere Anteil ist auf Haushalte mit zwei oder mehr Kindern zurückzuführen.

Der Anteil beim Bezug des Lastenzuschusses für Wohneigentümerinnen und -eigentümer lag in Berlin und Hamburg jeweils bei unter 2 % aller Haushalte, im Saarland bei 14 % und in den übrigen Bundesländern zwischen 5 % und 11 %.

NRW: Apfelernte sinkt voraussichtlich in 2026 um fast 18 %
* Geschätzte Erntemenge von Äpfeln übertrifft trotz Hitze und Trockenheit leicht den Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025
* Hektarertrag verringert sich um 7,4 Tonnen pro Hektar
* Rückgänge gegenüber dem Vorjahr auch bei Birnen und Kirschen

Die nordrhein-westfälischen Obstbaubetriebe erwarten für 2026 eine um 17,9 % niedrigere Apfelernte als im letzten Jahr. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Schätzungen mitteilt, werden in diesem Jahr voraussichtlich 67.318 Tonnen Äpfel geerntet. Der Hektarertrag verringerte sich damit von 41,2 auf 33,8 Tonnen pro Hektar.

Die geringere Apfelernte ist auf die Hitze und Trockenheit während der Sommermonate zurückzuführen. Allerdings übertraf die geschätzte Erntemenge 2026 den Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (65.987 Tonnen) leicht um 2,0 %



Birnenernte liegt leicht unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025
Nach den vorläufigen Schätzungen werden 2026 in NRW außerdem 4.490 Tonnen Birnen geerntet. Damit liegt die erwartete Erntemenge mit einem Rückgang von 15,5 % ebenfalls unter den Erträgen des Erntejahres 2025. Die erwartete Birnenernte bliebe zudem 3,8 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (4.665 Tonnen).

Rückgänge bei Erntemengen von Süß- und Sauerkirschen in 2026
Ähnlich verhält es sich auch bei den Kirschen, deren Ertragsschätzung für dieses Jahr bereits abgeschlossen ist. In 2026 wurden 1.169 Tonnen Süßkirschen geerntet und damit 368 Tonnen (−23,9 %) weniger als im Vorjahr. Bei den Sauerkirschen entspricht die Erntemenge von 157 Tonnen einem Rückgang um 29 Tonnen (−15,6 %) gegenüber 2025.

Duisburger Stadtmauer im Innenhafen: Historischer Wehrgang ab sofort wieder begehbar
Der historische Wehrgang der Duisburger Stadtmauer ist ab sofort wieder für alle begehbar. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten wurden vor kurzem abgeschlossen und neue Geländer installiert.

DIe Duisburger Stadtmauer: Der Bereich an der Straße " Am alten Wehrgang" wurde jetzt saniert...

Die Überreste der Stadtmauer sind die wenigen verbliebenen Zeugnisse des mittelalterlichen Stadtkerns von Duisburg..Duisburg ist die einzige Stadt des Ruhrgebietes mit noch nennenswerten Teilen einer mittelalterlichen Stadtmauer. Gebaut wurde die Stadtmauer zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert..Ursprünglich gehörten zu der Stadtmauer 21 Türme und vier Stadttore .Bild Ilja Höpping / Stadt

„Mit der Wiedereröffnung machen wir ein wichtiges Stück der Duisburger Stadtgeschichte wieder erlebbar. Unsere Stadtmauer ist nicht nur ein bedeutendes Denkmal, sondern erzählt von der langen und besonderen Geschichte unserer Stadt. Es ist deshalb wichtig, diese historischen Orte zu erhalten, sichtbar zu machen und für die Menschen zugänglich zu halten“, sagt Michael Rüscher, Beigeordneter für Wirtschaft, Integration, Sicherheit und Ordnung.

 v.l.: Kathrin Eschenberg, Untere Denkmalbehörde, Beigeordneter Michael Rüscher und Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz..Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Duisburg ist die einzige Stadt des Ruhrgebietes mit noch nennenswerten Teilen einer mittelalterlichen Stadtmauer. Die Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters. Ihre ältesten Bereiche an der Untermauerstraße gehen auf die Pfalzbefestigung der ottonischen Zeit im späten 10. Jahrhundert zurück.

In den folgenden Jahrhunderten wurde die Befestigungsanlage mehrfach erweitert und verstärkt. Am Alten Wehrgang wurde ein Teil der Stadtmauer im 13. Jahrhundert in Ziegelbauweise neu errichtet. In den späten 1980er-Jahren wurde der Wehrgang wieder begehbar gemacht. Aufgrund des baulichen Zustands der Geländer musste der Bereich später jedoch gesperrt werden.

Mit der nun abgeschlossenen Sanierung steht dieser Abschnitt wieder zur Verfügung. Die Stadt Duisburg möchte auch in Zukunft mit weiteren Maßnahmen das historische Erbe langfristig sichern und zugleich dessen Bedeutung für Stadtbild, Identität und Städtetourismus stärken.

Beispielhafte Auswertung zu zwei Bundesländern
AfD nimmt mit parlamentarischen Anfragen Einfluss auf Soziale Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen
Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern und in Thüringen nutzt parlamentarische Instrumente ihrer Landtagsfraktionen, insbesondere zahlreiche Kleine Anfragen, um Einfluss auf das Sozialwesen und die Soziale Arbeit in den beiden Bundesländern zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen der Hochschule Neubrandenburg und des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena in einer neuen Studie.*

V Hans Böckler-Stiftung

Besonders häufig zielen die parlamentarischen Eingaben danach auf die Arbeitsfelder Migration und Flucht, Kinder- und Jugendhilfe, Gleichstellung, geschlechtliche Vielfalt sowie Demokratie- und Antidiskriminierungsarbeit. Dabei gehe es nicht allein um klassische Oppositionsarbeit, „sondern um Strategien, die auf die Delegitimierung, Verunsicherung und langfristige Schwächung öffentlicher wie zivilgesellschaftlicher Infrastruktur im Bildungs- und Sozialwesen zielen“, schreibt das Forschungsteam um Prof. Dr. Christine Krüger und Prof. Dr. Júlia Wéber von der Hochschule Neubrandenburg in der von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Untersuchung.

Die Aktivitäten der AfD in diesem Bereich seien aus mehreren Gründen sehr relevant, betonen die Forschenden: Erstens zähle die Soziale Arbeit nicht nur zu den größten Berufsgruppen in Deutschland, sondern sie habe durch ihr Wirken auch direkten Einfluss auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zweitens sei das Feld der Sozialen Arbeit häufig von befristeter Projektförderung, knappen Ressourcen und Abhängigkeiten geprägt.

„Wenn Träger, Projekte oder einzelne Arbeitsfelder wiederholt Gegenstand parlamentarischer Durchleuchtung werden, kann dies Verunsicherung auslösen. Fachkräfte und Organisationen müssen damit rechnen, dass ihre Arbeit, ihre Finanzierung oder ihre öffentlichen Positionierungen politisch gegen sie verwendet werden“, schreiben die Wissenschaftler*innen. Das könne „zu vorauseilender Zurückhaltung führen“. Drittens sei zu beobachten, dass extrem rechte Akteur*innen versuchten, gerade auf dem Land infrastrukturelle Versorgungslücken, etwa in der sozialen Daseinsvorsorge, mit eigenen Aktivitäten auszufüllen.

Die neue Studie ist Teil des größer angelegten Böckler-geförderten Forschungsprojekts SoFRiED, das auch weitere Bundesländer sowie internationale Erfahrungen aus Österreich und Ungarn einbezieht (weitere Informationen unten verlinkt**). Die Wissenschaftler*innen haben für die aktuelle Veröffentlichung parlamentarische Dokumente – darunter Kleine Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe – sowie Pressemitteilungen ausgewertet, die die AfD-Fraktionen in den Landtagen von Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen zu Sozialer Arbeit und Sozialwesen gestellt bzw. veröffentlicht haben.

Insgesamt umfasst die Analyse 822 Dokumente aus dem Zeitraum zwischen Juli 2020 und Juni 2025. Etwa die Hälfte davon waren Kleine Anfragen. Die Bandbreite reicht von allgemeineren landesweiten Fragestellungen, etwa zu den Kosten für die Unterbringung von geflüchteten Menschen oder zur Inklusion an Schulen, bis zu konkreten lokalen Projekten und Einrichtungen.

Als zentrale Befunde ihrer Untersuchung halten die Wissenschaftler*innen fest:
▪ Die AfD nutze parlamentarische Mittel gezielt, um Projekte, Träger und Institutionen Sozialer Arbeit unter Druck zu setzen. Wiederkehrende Strategien seien die detaillierte Abfrage personeller, finanzieller und organisatorischer Informationen, die öffentliche Infragestellung der politischen Neutralität sozialer Einrichtungen sowie Forderungen nach der Kürzung oder Streichung öffentlicher Fördermittel.

▪ Gleichzeitig greife die AfD zentrale Fachbegriffe Sozialer Arbeit – etwa „Kindeswohl“ oder „Diskriminierung“ – auf und deute sie im Sinne ihrer politischen Agenda um. Parlamentarische Aktivitäten dienten damit nicht nur der Informationsgewinnung oder Gesetzgebung, sondern auch der Verschiebung gesellschaftlicher Deutungsmuster und der öffentlichen Delegitimierung demokratischer und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen.

▪ In Thüringen sind die parlamentarischen Aktivitäten laut der Untersuchung stärker auf öffentlichkeitswirksame, „kulturkämpferische“ Auseinandersetzungen ausgerichtet und die öffentliche Wahrnehmung eng mit der Person Björn Höcke sowie den Debatten um den sogenannten „Flügel“ verbunden. In Mecklenburg-Vorpommern erscheine das Vorgehen weniger konfrontativ inszeniert, zeichne sich durch eine kontinuierliche und parlamentarisch professionellere Bearbeitung sozialpolitischer Themen aus. Allerdings sei eine stärkere Parlamentsorientierung inhaltlich nicht unbedingt „mit demokratischer Mäßigung gleichzusetzen“. Die Analyse verdeutliche, dass sich parlamentarische Strategien der AfD je nach regionalem Kontext unterschiedlich gestalteten, in ihrer Zielrichtung jedoch vergleichbar seien.

Aus ihren Forschungsergebnissen leiten Krüger, Wéber und ihre Koautor*innen Matthias Meyer, Dr. Cynthia Möller, und Dr. Eric Mülling konkrete Handlungsempfehlungen ab, die sich an Verwaltung, Politik und die Profession der Sozialen Arbeit richten.

▪ Verwaltungsbehörden sollten für die strategische Nutzung parlamentarischer Anfragen sensibilisiert und im Umgang mit personenbezogenen und anderen sensiblen Daten unterstützt werden.

▪ Es sollten dauerhaft finanzierte Beratungs- und Unterstützungsstrukturen „für den Umgang mit parlamentarischen Angriffen“ aufgebaut werden sowie ein kontinuierliches Monitoring solcher Aktivitäten erfolgen.

▪ Für die Soziale Arbeit selbst empfehlen die Forschenden, „den Umgang mit parlamentarischen Angriffen nicht als individuelles Problem einzelner Einrichtungen zu behandeln, sondern institutionelle Gegenstrategien zu entwickeln.“ Verbindliche Module, verankert in der akademischen Ausbildung, sowie Fortbildungen und Weiterbildungsformate könnten dazu genutzt werden, strategische Bündnispartnerschaften und Monitoringstellen bundesweit koordiniert aufzubauen und juristische Expertise einzubinden.

▪ Gerade in ländlichen Räumen seien Erhalt und Ausbau sozialer Infrastruktur essenziell, da extrem rechte Akteur*innen in infrastrukturelle Versorgungslücken, etwa in der sozialen Daseinsvorsorge, eindringen würden.

„Die Studie zeigt eindeutig, dass Einflussnahmeversuche von extrem rechten Kräften bereits jetzt Folgen für die Soziale Arbeit in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern haben. Zudem ist offensichtlich, dass dies als Versuch gedeutet werden kann, die Handlungsautonomie der Sozialen Arbeit erheblich einzuschränken", sagt Christina Schildmann, die Leiterin der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung. „Dringend erforderlich sind Gegenstrategien zum Schutz und zur Unterstützung der Sozialen Arbeit.“


2.000 Euro für die Vereinskasse: Bewerbung für Sportstadt-Aktion noch bis 4. Oktober möglich
Mit einem möglichst kreativen Instagram-Video können Duisburger Sportvereine und Teams sich noch bis zum 4. Oktober um einen von insgesamt zehn Preisen bewerben. Alle sind mit einer Summe von 2.000 Euro dotiert. Es geht also um 10 x 2000, so heißt auch die Aktion der Stadttochter Duisburg Kontor, die hinter der Marke SPORTSTADT DUISBURG steckt.

Die Aufgabe für die teilnehmenden Teams und Vereine: Ein Video-Reel auf Instagram mit maximal 60 Sekunden Länge posten, in dem das Motto „DUISBURG IST ECHT VEREINT“ möglichst kreativ in Szene gesetzt wird. Das Reel muss auf den Kanälen der jeweiligen Vereine gepostet und das Profil @duisburgistecht muss dabei verlinkt werden.

Außerdem soll das Video per E-Mail zusätzlich an kontakt@sportstadt-duisburg.de gesendet. Dabei sollen die teilnehmenden Teams oder Vereine dazu schreiben, warum gerade sie das Preisgeld verdient haben und wofür sie es nutzen wollen.

Die Teilnahme ist bis zum 4. Oktober möglich, die Ehrung mit Preisverleihung wird noch in diesem Jahr stattfinden. Die Aktion findet laut Veranstalter Duisburg Kontor bereits zum vierten Mal statt und soll die Duisburger Sportvereine unterstützen und innerhalb der Stadtgesellschaft präsentieren.  

Grafik: Duisburg Kontor GmbH

Fit und gesund auf Strecke: DVG veranstaltete Gesundheitstage für das Fahrpersonal  
Am 22. und 23. September fanden die Gesundheitstage für das Fahrpersonal der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) statt. Einmal im Jahr bietet die DVG ihren Fahrerinnen und Fahrern einen solchen Tag an, um wertvolle Tipps für einen gesunden Alltag zu geben.

In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Gesunde Füße“. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement lud die Kolleginnen und Kollegen dazu ein, die verschiedenen Aktions- und Infostände an den Betriebshöfen zu besuchen. Fast 200 Beschäftigte nahmen das Angebot wahr.  

„Wir freuen uns, dass die Gesundheitstage jedes Jahr so toll angenommen werden. Die Kolleginnen und Kollegen wissen die Unterstützung durch ihren Arbeitgeber sehr zu schätzen“, sagt Birgit Pergande, Mitarbeiterin im Betrieblichen Gesundheitsmanagement bei der DVG. In diesem Jahr stand vor allem das Thema gesunde Füße im Vordergrund. Durch einen thermographischen Fußscan zur Fußtyp- und Schuhgrößenmessung können spätere Haltungsschäden vermieden werden.

„Eine starke und gesunde Fußmuskulatur schützt nicht nur vor Verletzungen, sondern sorgt für eine gute und somit auch rückenfreundliche Haltung“, sagt Birgit Pergande.

„Wir geben unseren Beschäftigten direkt Übungen an die Hand, die sie leicht in den Arbeitsalltag in Bus, Bahn, Werkstatt und im Büro integrieren können.“ Wer vor Ort sofort mit den gesunden Vorsätzen beginnen wollte, konnte sich über gesunde Snacks und Ernährungstipps freuen.  

Die DVG organisiert die Gesundheitstage gemeinsam mit der Betriebskrankenkasse MKK (Meine Krankenkasse). Sie finden bereits seit 2016 statt. Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit für das Fahrpersonal, sich über Gesundheitsthemen zu informieren und praktische Tipps für den Arbeitsalltag zu bekommen.  

Neuer DHL-Paketshop in Duisburg-Neudorf-Nord eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Geschäft „Verkaufshalle freundlicher Handel“ in der Mülheimer Straße 172 in Duisburg-Neudorf-Nord eröffnet. Die Öffnungszeiten des Paketshops: Montag bis Samstag: 11:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können.

Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.  Unter deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. 

Erntedankgottesdienste in Duisburg - in Kirchen und ungewöhnlichen Orten
Duisburg, 24. September 2026 - Mit dem Erntedankfest erinnern Christinnen und Christen an die enge Verbindung von Menschen und Natur. Sie danken Gott für die Schöpfung und die Gaben. Gefeiert wird das Fest meist in den Gottesdiensten am ersten Sonntag im Oktober.

Auch die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg laden herzlich zur Feier von Erntedankgottesdiensten am 4. Oktober ein: 13 sind es diesmal an dem Tag, von Duisburg Nord, Mitte bis Süd, alle liebevoll gestaltet und für Groß und Klein - zwei davon an ungewöhnlichen Orten: Die Neumühler Gemeinde feiert den Gottesdienst um 11 Uhr im Kleingartenverein Blüh-Auf-Bergbau, die Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd feiert einen ökumenischen mit festlicher Posaunenmusik um 15 Uhr in der Kleingartenanlage am Reiserweg.

Foto Rolf Schotsch

Ob in Kirchen oder unter freuen Himmel – bei allen Gottesdiensten steht die Begegnung im Vordergrund, oft mit kleiner Stärkung im Anschluss; beim gemeinsamen Erntedankgottesdienst der Gemeinden Ruhrort-Beeck, Obermeiderich und Meiderich um 11 Uhr in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, gehört nach der Feier den Kindern das Gotteshaus: die Kirche wird dann zum großen Indoorspielplatz für die Kleinen. Details - auch zu Anmeldungen zu manchen Gottesdiensten - gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de und bei den Gemeinden.

Vortrag in Neudorf über Künstliche Intelligenz zwischen Alltag und Verantwortung
Frank Tentler ist seit über 20 Jahren Berater, Entwickler und Dozent für digitale Kommunikations- und Digitalisierungsprojekte. Sein Fokus liegt auf transparenten, datenschutzfreundlichen und gesellschaftlich sinnvollen Lösungen. Am 2. Oktober spricht er um 18 Uhr im Gemeindehaus Duisburg Neudorf, Gustav-Adolf-Str. 65, zum Thema „Künstliche Intelligenz zwischen Alltag und Verantwortung“.

Der Vortrag ist praxisnah und für alle, die sich für die Zukunftstechnologie interessieren – egal, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://www.hochfeld-neudorf.de und zum Referenten unter https://www.tentler.ai/

Referent Frank Tentler (Foto:https://www.tentler.ai/ 

Trostliederkonzert in Obermeiderich schenkt Hoffnung
In schweren Zeiten brauchen Menschen Trost. Anja und Christoph Spengler, Henrieke Kuhn sowie der Duisburger Pop-Kantor Daniel Drückes wissen, dass Musik tröstlich sein kann. Zusammen bilden sie das Trostlieder-Ensemble.

Auf Einladung der Evangelischen Dienste Duisburg, der Hospizbewegung Hamborn und der Evangelischen Gemeinde Duisburg Obermeiderich sind sie am 3. Oktober zu Gast in der Kirche an der Emilstraße 27-29 und singen in einem Konzert Lieder, die trösten wollen und den Menschen Hoffnung schenken, ihnen ein gutes Gefühl geben. 

Mit dabei sind Klassiker aus dem Bereich Neues geistliches Lied, aber auch moderne christliche Popsongs – zum Beispiel aus der Monatslied-Reihe der Nordkirche. Zu allen Songs haben die Musikerinnen und Musiker frische Arrangements geschrieben, die sie mehrstimmig zu Gehör bringen werden. Das Trostlied-Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Anschließend sind alle noch zu einem kleinen Empfang mit leckerer Kürbissuppe aus der Gulaschkanone eingeladen. Zum Hintergrund: Die Trostlieder-Idee hatten Anja und Christoph Spengler während des ersten Corona-Lockdowns. Aus ihrem Wohnzimmer heraus nahmen sie jeden Tag ein Video mit einem mutmachenden Song auf und stellten ihn auf YouTube.

Später kamen Henrieke Kuhn und Daniel Drückes dazu und es wurden mehrstimmige Aufnahmen eingesungen. Bis heute laden die vier regelmäßig neue Lieder auf dem YouTube-Kanal von Christoph Spengler hoch und erreichen damit hohe Klickzahlen. 2023 entstand dann die Idee, die Reihe auch live auf die Bühne zu bringen.   

von links Daniel Drückes, Henrieke Kuhn sowie Anja und Christoph Spengler. (Foto: Christoph Spengler)

Obermarxloher Kirchenkneipe macht musikalische Zeitreise und lädt zum Song-Raten
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 2. Oktober zur Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und Getränken diesmal eine musikalische Zeitreise mit „Hitster“-Song-Raten in Teams, die vor Ort gebildet werden.

Auch Kirchenkneipen-Fans, die nur zum Chillen vorbeikommen, sind gerne gesehen. Wer Rückfragen hat meldet sich hier: Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. 
  


Preise für Wohnimmobilien im 2. Quartal 2026: +0,6 % zum Vorjahresquartal

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2. Quartal 2026 um durchschnittlich 0,6 % gegenüber dem 2. Quartal 2025 gestiegen. Gegenüber dem 1. Quartal 2026 erhöhten sich die Preise um 0,3 %.



Preise entwickelten sich regional unterschiedlich
In den TOP-7-Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) gaben die Preise für Eigentumswohnungen sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal (-0,4 %) als auch zum Vorquartal (-0,5 %) leicht nach.

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen dagegen in den Metropolen gegenüber dem 2. Quartal 2025 um 0,7 %, während sie gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 0,6 % sanken. In den kreisfreien Großstädten außerhalb der Metropolen wurde für Eigentumswohnungen ein Preisanstieg sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal (+2,0 %) als auch gegenüber dem Vorquartal (+0,5 %) beobachtet.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlten Käuferinnen und Käufer in kreisfreien Großstädten ebenfalls mehr. So stiegen die Preise um 0,7 % gegenüber dem 2. Quartal 2025 und um 0,9 % im Vergleich zum 1. Quartal 2026. In den dicht besiedelten ländlichen Kreisen musste für Eigentumswohnungen weniger gezahlt werden, während Ein- und Zweifamilienhäuser teurer wurden.

So kosteten Eigentumswohnungen dort 1,8 % weniger als im 2. Quartal 2025 und 1,3 % weniger als im 1. Quartal 2026. Für Häuser wurde dagegen ein Preisanstieg um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 2,5 % gegenüber dem Vorquartal verzeichnet. Ein ähnliches Bild zeigte sich in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen, wo die Preise für Eigentumswohnungen durchschnittlich um 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 1,4 % im Vergleich zum Vorquartal zurückgingen.

Ein- und Zweifamilienhäuser waren in diesen Regionen etwas günstiger als im Vorjahresquartal (-0,4 %), verteuerten sich jedoch gegenüber dem Vorquartal um 1,9 %. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des 1. Quartals 2026 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert (vorläufiger Wert: +1,4 % zum Vorjahresquartal, revidierter Wert: +1,2 %). Revisionen werden regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu berücksichtigen.

NRW-Krankenhäuser: Anteil der Kaiserschnittentbindungen 2025 auf neuem Höchststand
* 34,5 % der Entbindungen waren Kaiserschnittgeburten * Zahl der Krankenhausgeburten auf niedrigstem Stand seit 2013 * Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster und Regierungsbezirk Münster mit niedrigster Quote der Kaiserschnittgeburten

Im Jahr 2025 haben in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 147.134 Frauen entbunden; das waren 2,1 % weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl der gemeldeten Krankenhausgeburten seit 2022 rückläufig. Einen niedrigeren Wert gab es zuletzt im Jahr 2013 mit 143.115 Entbindungen.


Bei 50.751 bzw. 34,5 % der Frauen fand die Geburt per Kaiserschnitt statt. Der Anteil der Kaiserschnittgeburten an allen Entbindungen im Krankenhaus war um 0,5 Prozentpunkte höher als 2024 und lag damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1991. Bei 10.440 Geburten wurde 2025 eine Vakuumextraktion eingesetzt, bei 396 Geburten kam eine Geburtszange zum Einsatz.


Regierungsbezirk Arnsberg mit höchster und Regierungsbezirk Münster mit niedrigster Quote der Kaiserschnittgeburten
Die Anteile der Kaiserschnittgeburten fielen im Jahr 2025 regional unterschiedlich hoch aus: In den Krankenhäusern des Regierungsbezirks Arnsberg wurde mit 38,3 % die höchste und in denen des Regierungsbezirks Münster mit 32,8 % die niedrigste Quote verzeichnet.

99,6 % der in NRW-Krankenhäusern geborenen Babys kamen lebend zur Welt
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im Jahr 2025 Entbindungen in 120 bzw. 39,3 % der insgesamt 305 NRW-Krankenhäuser durchgeführt. Im Jahr 2015 gab es noch 157 Krankenhäuser mit Geburtsstationen. Von den 149.843 Babys, die 2025 in einem Krankenhaus geboren wurden, kamen 149.215 bzw. 99,6 % lebend auf die Welt.
Ergebnisse zu Entbindungen und Kaiserschnitten für die kreisfreien Städte und Kreise


Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort
Der Neubau der Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit dem Richtfest an der Düsseldorfer Straße / Gießingstraße nimmt einer der derzeit größten Schulneubauten in Duisburg weiter Gestalt an. Auf einem rund 24.500 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein moderner Schulcampus für künftig rund 1.300 Schülerinnen und Schüler. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Neubau beträgt 117 Millionen Euro.

Copyright Fotografien: Wirtschaftsbetriebe Duisburg /Nikolay Dimitrov

Die sechszügige Gesamtschule umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 28.500 Quadratmetern. Neben zeitgemäßen Unterrichts- und Aufenthaltsbereichen entstehen vielfältige Lern-, Bewegungs- und Freizeitflächen. Teile des Quartiersgebäudes sollen zudem für außerschulische Angebote genutzt werden.

„Mit dem Richtfest wird sichtbar, was hier Großartiges für Wanheimerort und Umgebung entsteht: ein moderner Vorzeige-Campus des Lernens und ein Ort der Begegnung. Darauf blicken wir gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern mit großer Vorfreude“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus ist die Schule an ihrem Übergangsstandort in der Gneisenaustraße in Duisburg-Neudorf-Süd untergebracht. Das ehemalige Hauptschulgebäude wurde hierfür umfassend saniert. Zum Schuljahr 2025/2026 nahm die Gesamtschule dort ihren Betrieb auf.

Campus mit Lernhäusern und Quartiersgebäude
Herzstück des neuen Schulcampus sind drei viergeschossige Lernhäuser mit modernen und flexibel nutzbaren Lernumgebungen. Ergänzt werden die Lernhäuser durch ein dreigeschossiges Quartiersgebäude mit Aula, Mensa und Sportflächen. Die Fassadengestaltung greift mit farbigen Keramikelementen die Tradition der ehemaligen Didier-Werke am Standort auf.

„Mit diesem Neubau setzen wir hohe Anforderungen an Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit konsequent um. Die unterschiedlichen Gebäudeteile sind auf einen modernen Schulalltag zugeschnitten und ermöglichen gleichzeitig eine flexible Nutzung. Mit regenerativer Wärmeerzeugung über Geothermie und begrünten Dächern schaffen wir einen zukunftsfähigen Schulstandort, der dauerhaft gute Bedingungen für Lernen und Lehren bietet“, erklärt Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Nachhaltiger Schulcampus
Ein Schwerpunkt der Planung liegt auf nachhaltigen und klimaangepassten Lösungen. Neben Sport-, Grün- und Aufenthaltsflächen entstehen ebenfalls Bereiche für Unterricht im Freien. Zahlreiche neue Bäume sorgen für zusätzliche Verschattung und verbessern die Aufenthaltsqualität.

Copyright Visualisierung Fassade: Anton Kolev, Formtool

Der Neubau wird im energieeffizienten EH40-Standard errichtet. Dank einer modernen Bauweise und hoher energetischer Qualität benötigt das Gebäude deutlich weniger Energie als ein herkömmlicher Neubau. Vorgesehen sind begrünte Dächer, eine Photovoltaikanlage auf der Sporthalle sowie eine Geothermieanlage zur Wärmeversorgung und passiven Kühlung der Gebäude. Versickerungsfähige Flächen tragen zudem zu einem nachhaltigen Regenwassermanagement bei.

Copyright Visualisierung Innen: RKW Architektur +

Für die Schulbaugesellschaft ergänzt Geschäftsführer Robin Eckardt: „Mit dem Richtfest erreichen wir einen wichtigen Meilenstein im Bauablauf. Die Gesamtschule Mitte-Süd nimmt sichtbar Gestalt an. Dass wir dieses Etappenziel planmäßig erreichen konnten, ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.“ Einzug zum Schuljahr 2027/2028 vorgesehen

Ausgeführt wird das Bauvorhaben durch die KLEBL GmbH. Nach aktuellem Stand findet der Umzug in die Schulgebäude zum Schuljahr 2027/28 statt.


Sozialstaat schützen und Missbrauch verhindern
Bundesregierung beschließt 10-Punkte-Plan
Die Bundesregierung hat heute im Kabinett den Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch und Ausbeutung, insbesondere im Zusammenhang mit EU-Zuwanderung beschlossen.

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas: „Deutschland braucht ausländische Fachkräfte. Millionen ausländischer Beschäftigter arbeiten bei uns, bringen sich in unsere Gesellschaft ein, zahlen Steuern und stärken unser Land. Viele kommen aus anderen Mitgliedstaaten der EU zu uns. Diese Möglichkeit, grenzüberschreitend in der EU unbürokratisch eine Arbeit aufzunehmen, ist für uns sehr wichtig.

Was aber nicht geht, ist, die Freizügigkeit auszunutzen, um Menschen auszubeuten und ihre Not für organisierten Miss brauch auszunutzen. Dagegen gehen wir jetzt härter vor, Ausbeutung und Sozialleistungsmissbrauch tolerieren wir nicht. Ich habe von Anfang an klar gemacht, dass ich dagegen mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen werde. Denn Sozialleistungsmissbrauch schadet der Gesellschaft und schwächt das Vertrauen in den Sozialstaat. Ich habe mich mit den Kommunen vor Ort ausgetauscht und schon im Juni einen Aktionsplan vorgelegt.

Auf dieser Grundlage haben wir dann mit dem Innenministerium gemeinsam weitergearbeitet und jetzt einen wirksamen Katalog erarbeitet. Wir verbessern den Datenaustausch, optimieren so Verwaltungshandeln und schließen Schlupflöcher, um Missbrauch zu bekämpfen. Wir ermöglichen den Kommunen, besser gegen sogenannte Schrottimmobilien vorzugehen. Wir ziehen die Hintermänner der organisierten Ausbeutung stärker zur Verantwortung.

Unser Anliegen bringen wir auch auf der europäischen Ebene ein, damit bereits mit den EU Freizügigkeitsregeln Missbrauch ein Riegel vorgeschoben wird. Wir stärken die Bundesagentur für Arbeit, nehmen Arbeitgeber in die Haftung, die auf Schwarzarbeit setzen und beenden den Bezug von Grundsicherung für Menschen, die mit vollstreckbarem Haftbefehl gesucht werden. Um Ausbeutung im Keim zu ersticken, informieren wir schon in den Herkunftsländern klar über Standards und faire Arbeitsbedingungen. Mit dem Aktionsplan zeigen wir klare Kante gegen Ausbeutung und Leistungsbetrug.

Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt: „Wir schließen Schlupflöcher im Sozialstaat und zeigen klare Kante gegenüber Sozialbetrügern: Wer mit Haftbefehl gesucht wird, darf keine Sozialleistungen beziehen. Der Staat muss konsequent handeln, wenn der Sozialstaat missbraucht wird. Deshalb schaffen wir mehr Klarheit durch besseren Datenaustausch und mehr Konsequenz bei kriminellem Missbrauch."

Der von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, und Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, vorgelegte 10- Punkte-Plan enthält Maßnahmen, mit denen der Missbrauch von Sozialleistungen und ausbeuterischen Strukturen noch wirksamer bekämpft werden soll.

Die wichtigsten Punkte aus dem Aktionsplan:
Datenaustausch
Der Datenaustausch zwischen den Behörden wird verbessert, unter anderem durch sog. Push-Nachrichten. So kann Missbrauch besser entdeckt und verhindert werden. Bereits seit Juli melden Jobcenter an den Zoll, wenn ein Verdacht auf Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß besteht. Die Bundesagentur für Arbeit wird im Kampf gegen organisierten Sozialleistungsmissbrauch mit einem zentralen Kompetenzcenter Leistungsmissbrauch mit fünf regionalen Stellen gestärkt.

Scheinbeschäftigung
Zukünftig werden auch Arbeitgeber für zu viel gezahlte Sozialleistungen haften. Das heißt, sie müssten Sozialleistungen zurückzahlen, wenn sie eine geringfügige oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gar nicht, nicht vollständig oder nur zum Schein sozialversicherungsrechtlich melden. Im SGB II hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das zum 1. Juli 2026 bereits umgesetzt, für das SGB XII wird es ebenfalls geregelt.

Klare Handlungsanweisungen
Die Fachlichen Weisungen der BA für die Jobcenter sowie die Anwendungshinweise und Handlungsleitfäden für ausführende Behörden, u.a. die Ausländerbehörden, werden klarer gefasst. Die einschlägigen Gesetze wie das FreizügigG/EU und das SGB II werden zudem präzisiert und wo erforderlich angepasst.

Vorgehen gegen Schrottimmobilien
Mitgezielten Maßnahmen wird die Nutzung von Schrottimmobilien zum Zweck des Sozialleistungsmissbrauchs unterbunden. Mit der Novelle des Baugesetzbuches sollen Kommunen besser gegen Schrottimmobilien vorgehen können z.B. durch bessere Vorbereitung von Instandsetzungsgeboten, vereinfachte Ausübung von Vorkaufsrechten und eine neue Möglichkeit zur Enteignung bei extremen Fällen von Missbrauch. Änderungen in der Umsetzung des Melderechts helfen, Überbelegung und eine Anmeldung bei Nutzungsuntersagungen zu verhindern.

Keine Sozialleistungen für per Haftbefehl gesuchte Personen
Wir werden gesetzlich ausschließen, dass per Haftbefehl gesuchte Personen weiterhin SGB II und SGB XII erhalten. Das betrifft insbesondere rechts kräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilte Straftäter, die sich dem Haftantritt trotz entsprechender Ladung entziehen.

Verfolgung von Hintermännern
Hintermänner des organisierten Sozialleistungsmissbrauchs sollen strafrechtlich besser verfolgt werden. Opfer von Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit werden besser geschützt.

Beratungsangebote
Mit Informations- und Beratungsangeboten schon in den Herkunftsländern sollen Menschen davor geschützt werden, in die falschen Hände zu geraten und mit falschen Versprechungen gelockt zu werden („know before you go“).

Neuer „Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet
„Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet: Stele enthüllt Mit der feierlichen Enthüllung einer Stele am Weltkindertag ist am vergangenen Sonntag der neue „Platz der Kinderrechte“ im Duisburger Innenhafen offiziell eröffnet worden. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Gerhild Tobergte vom Kinderschutzbund Duisburg und Andreas Betzler von der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) stellten zahlreiche Kinder die Stele vor.

Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Grundlage für das Projekt war ein entsprechender Ratsbeschluss. Das Jugendamt der Stadt Duisburg hat die Umsetzung über den Fachbereich Kinder- und Jugendförderung gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Duisburg und HKM erarbeitet. Ziel war es, Kinderrechte im öffentlichen Raum stärker ins Bewusstsein zu rücken. Kinder haben das Recht auf Schutz, Förderung, Beteiligung.

Oberbürgermeister Sören Link betonte bei der Eröffnung: „Kinderrechte sind Menschenrechte. Mit dem Platz der Kinderrechte schaffen wir einen sichtbaren Ort der Erinnerung und der Verantwortung. Er macht deutlich, dass Kinder in unserer Stadt gehört werden, mitbestimmen dürfen und besonderen Schutz verdienen. Duisburg setzt damit ein klares Zeichen für eine kinderfreundliche und zukunftsorientierte Stadtgesellschaft.“

Mit dem Innenhafen wurde bewusst als zentraler und lebendiger Ort gewählt, an dem täglich viele Menschen zusammenkommen. Die Stele soll dort dauerhaft auf die Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam machen und zur Auseinandersetzung mit den Belangen von Kindern anregen. Ein besonderer Dank gilt dem Kinderschutzbund Duisburg für sein Engagement sowie der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die großzügige Spende der Stele.

Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe geht mit 3.000 Bäumen in die nächste Runde
Mehr Grün für Duisburg: Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ihre erfolgreiche Obstbaumaktion fort und stellen erneut 3.000 kostenlose Obstbäume zur Verfügung. Damit wächst eine Initiative weiter, die seit 2023 einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Artenvielfalt und einem attraktiven Stadtbild leistet.

Bis heute wurden bereits rund 19.000 Obstbäume an Duisburger Bürgerinnen und Bürger ausgegeben. Viele von ihnen sind inzwischen angewachsen und verschönern Gärten und Grundstücke in allen Stadtteilen. Mit der nächsten Ausgaberunde am 10. Oktober 2026 kommen weitere 3.000 Bäume hinzu, die schon bald für Blüten, Früchte und wertvolle Lebensräume sorgen werden.

Obstbäume sind kleine Kraftpakete für die Umwelt. Sie binden CO₂, spenden Schatten an heißen Sommertagen und bieten Nahrung sowie Rückzugsorte für zahlreiche Tierarten. Gleichzeitig bereichern sie das direkte Wohnumfeld und machen Natur unmittelbar erlebbar.

Wer einen kostenlosen Obstbaum erhalten möchte, kann diesen ab dem 29. September 2026 ab 10.00 Uhr bequem über den meineWBD-Shop auf der Internetseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter www.wb-duisburg.de bestellen. Eine Registrierung im Kundenportal ist hierfür nicht erforderlich.

Für die Bestellung werden lediglich Name, E-Mail-Adresse und die gewünschte Anzahl der Bäume benötigt. Pro Haushalt können maximal drei Obstbäume bestellt werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Sorten aus den Kategorien Apfel, Birne, Kirsche, Quitte und Pflaume. Zusätzlich ist bei der Bestellung der gewünschte Ausgabestandort anzugeben.

Die Ausgabe der vorbestellten Obstbäume erfolgt am Samstag, 10. Oktober 2026 in der Zeit von 9 bis 13 Uhr, an den bekannten Standorten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg:
Parkplatz Waldfriedhof, Düsseldorfer Str. 601, 47055 Duisburg
Betriebsgelände Walsum, Kerskensweg 27, 47179 Duisburg

Zur Abholung genügt die Bestellbestätigung, die selbstverständlich auch digital auf dem Smartphone vorgezeigt werden kann.

Mit der Obstbaumaktion möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg möglichst viele Menschen dazu motivieren, selbst aktiv zur Begrünung der Stadt beizutragen. Jeder neu gepflanzte Baum stärkt die biologische Vielfalt, verbessert das Stadtklima und schafft einen nachhaltigen Mehrwert für kommende Generationen.

Kostenlose Obstbäume auch beim Baustellenfest im RheinPark
Am 10. Oktober 2026 gibt es gleich zwei Möglichkeiten, einen kostenlosen Obstbaum zu erhalten: Neben der Ausgabe der vorbestellten Bäume an den Standorten der Wirtschaftsbetriebe werden beim Baustellenfest der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im RheinPark zusätzlich 300 Obstbäume verteilt.

Der Zukunftsgarten RheinPark wird an dem Tag von 14 bis 19 Uhr zum Treffpunkt für alle, die sich über die Entwicklung des Geländes informieren und einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Unter dem Motto „WIR BLÜHEN VOR“ gibt es ein buntes Programm für Groß und Klein. Die Besucher können sich auf Mitmachaktionen, Walking Acts, spannende Einblicke hinter die Kulissen sowie geführte IGA-Rundgänge freuen.

Als besonderes Extra werden vor Ort 300 kostenlose Obstbäume ausgegeben. Eine Vorabbestellung ist hierfür nicht erforderlich. Solange der Vorrat reicht, können Besucherinnen und Besucher einen Obstbaum direkt mit nach Hause nehmen und damit selbst einen Beitrag für ein grüneres Duisburg leisten.


Online-Fundsachenauktion des Bürgerservice Walsum
Der Bürgerservice der Bezirksverwaltung Walsum lädt zur einer Fundsachenauktion ein, bei der Interessierte ab Donnerstag, 19. November, um 18 Uhr, ganz bequem online auf zahlreiche aufgefundene Gegenstände bieten können.

Wer sich bereits vor Beginn der Auktion einen Überblick über das Angebot verschaffen möchte, kann die zur Versteigerung vorgesehenen Fundstücke, darunter beispielsweise Fahrräder oder Mobiltelefone, ab Donnerstag, 22. Oktober, auf der Internetseite https://www.e-fund.eu/ einsehen.

Etwaige Eigentumsansprüche sind bis spätestens Donnerstag, 5. November, beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Walsum auf der Friedrich-Ebert-Straße 152 geltend zu machen.

Reformstreit blockiert den Mittelstand: DMB fordert verbindliche Beschlüsse bei Rente, Pflege und Gesundheit
Nach den Landtagswahlen am Wochenende droht die Bundesregierung von ihrem Reformkurs abzukommen. Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) drängt auf die Umsetzung der geplanten Strukturreformen und warnt vor einem Dauerstreit in der Koalition: Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlten dann sowohl die Reformen als auch die Planungssicherheit.

„Wahlergebnisse sind kein Argument gegen Reformen, sondern ein Auftrag, sie endlich zu liefern“, sagt Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des DMB. „Wer jetzt bremst, schont den Sozialstaat nicht – er verschiebt die Rechnung nur auf morgen, zulasten der Betriebe und der jungen Generation." Der Verband erinnert daran, dass jeder Euro für Rente, Pflege und Gesundheit zuvor erwirtschaftet werden muss.

„Ein Sozialstaat ist nur so stark wie die Wirtschaft, die ihn trägt“, so Tenbieg. „Steigende Lohnnebenkosten, hohe Energiepreise und wachsende Bürokratie engen die Spielräume im Mittelstand längst massiv ein. Wenn Beiträge und Steuerzuschüsse weiter steigen, ohne dass sich an den Strukturen etwas ändert, lebt Deutschland dauerhaft auf Pump – auf Kosten von Investitionen und Arbeitsplätzen."

Die Rechnung ist für den DMB absehbar: Wenn die Sozialausgaben und Zinsen weiter so wachsen, bleibt im Bundeshaushalt schon Ende des Jahrzehnts kaum noch Spielraum für Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und Bildung. Am Ende stehen noch höhere Steuern und Abgaben für Bürger und Unternehmen. Oder ein Staat, der kaum noch in seine Zukunft investieren kann.

Der DMB fordert die Koalition auf, die vereinbarten Strukturreformen bei Rente, Pflege und Gesundheit noch in diesem Herbst verbindlich zu beschließen, mit klaren Zeitplänen und einer Obergrenze für die Sozialabgabenbelastung. Ebenso wichtig sei die Entlastungsseite: niedrigere Energiekosten, weniger Berichtspflichten, schnellere Verfahren und wettbewerbsfähige Steuern.

„Wachstum ist die einzige Finanzierungsquelle, die den Sozialstaat nachhaltig trägt, ohne die Beitragszahler zu überfordern“, betont Tenbieg. Besonders schädlich sei laut Tenbieg die Unsicherheit selbst: „Unternehmen planen in Jahren, nicht in Landtagswahlen und Koalitionsausschüssen. Wer heute nicht kalkulieren kann, wie hoch seine Kosten 2027 sein werden, investiert nicht, sondern wartet. Am teuersten ist am Ende die Reform, die nicht kommt.“

Unterhalt für Pflegekinder steigt – Benachteiligung von Pflegefamilien beim Elterngeld jetzt beenden    
Der Unterhalt für Pflegekinder steigt entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Die Benachteiligung von Pflegeeltern beim Bundeselterngeld besteht jedoch fort – obwohl der Koalitionsvertrag die Einführung des Elterngeldes für Pflegeeltern vorsieht.  

Für Familien, die ein Pflegekind im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe aufnehmen und betreuen, steigt ab dem Jahr 2027 der vom zuständigen Jugendamt zu leistende Kindesunterhalt entsprechend den jährlichen Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII). 

Für den Lebensunterhalt eines Pflegekindes empfiehlt der Deutsche Verein je nach Alter des Kindes zwischen 748 und 1100 Euro. Hinzu kommt ein Anerkennungsbetrag für die Pflege und Erziehung von 451 Euro. Kosten für die Unfallversicherung werden ganz und Kosten für die Alterssicherung der Pflegeperson werden hälftig übernommen.  
Vom Bundeselterngeld, das als Lohnersatzleistung Verdienstausfälle von Eltern kompensiert, die ihre Berufstätigkeit in der ersten Zeit der Erziehung eines Kindes unterbrechen oder reduzieren, sind Pflegeeltern derzeit jedoch weiterhin ausgeschlossen.  

„Pflegekinder müssen wie im Koalitionsvertrag vereinbart bei der Reform des Elterngeldes mitgedacht werden,“ erklärt Dr. Verena Staats Vorständin des Deutschen Vereins. „Wenn soziale Familien Kindern in belasteten Lebenssituationen ein Zuhause und eine dauerhafte Perspektive geben, darf der Bund dieses Engagement nicht erschweren. Die finanzielle Verantwortung dafür, dass diese Form der familiären Fürsorge für berufstätige Menschen überhaupt realisierbar ist, darf der Bund nicht allein den Kommunen aufbürden.“

Die Einbeziehung von Pflegeeltern in das Elterngeld wäre zudem ein wichtiges gesellschaftliches Signal seitens des Bundes: Wer Verantwortung für ein Kind übernimmt, verdient Anerkennung und Unterstützung – unabhängig davon, ob das Kind in die Familie hineingeboren wurde oder dort ein neues Zuhause findet.  

Seit 1979 leisten die Empfehlungen des Deutschen Vereins einen wichtigen Beitrag dazu, die finanziellen Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe zu vereinheitlichen und an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten anzupassen. Bei der Festsetzung der Pauschalbeträge für die Vollzeitpflege dienen sie den zuständigen Bundesländern als zentrale Orientierung.  

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2027 sind unter https://www.deutscher-verein.de/empfehlungen-stellungnahmen/detail/empfehlungen-des-deutschen-vereins-fuer-oeffentliche-und-private-fuersorge-ev-zur-fortschreibung-der-monatlichen-pauschalbetraege-in-der-vollzeitpflege-33-39-sgb-viii-fuer-das-jahr-2027/ abrufbar.  

Lebenshilfe: Das ist eine Reform, die ihren Namen nicht verdient
Die Lebenshilfe fordert umfassende und abgestimmte Neuregelungen für die Kinder- und Jugendhilfe, die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung stärkt und nicht gefährdet.

Der Bundesrat befasst sich am Freitag, 25. September, in erster Lesung mit dem Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sieht die Neuregelungen kritisch. „Das ist eine Reform, die ihren Namen nicht verdient“, erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.

„So bleibt die seit Jahren versprochene inklusive Kinder- und Jugendhilfe auf der Strecke. Es wird kein Gesetz geschaffen, das endlich auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung umfassend da ist und Zuständigkeitsstreitigkeiten sowie Bürokratie abbauen würde. Stattdessen soll nun eine Strukturreform umgesetzt werden, die zahlreiche grundlegende Fragen offenlässt. Im besten Fall bleibt sie wirkungslos, im schlechtesten Fall führt sie zu erheblichen Leistungseinschränkungen.“

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat sich in einer mehr als 40 Seiten umfassenden Stellungnahme detailliert mit dem Kabinettsbeschluss auseinandergesetzt und zu allen wesentlichen Regelungen Stellung genommen. Sie fordert insbesondere eine in sich stimmige Gesetzgebung. Änderungen bei der Schulassistenz dürften nicht isoliert beschlossen werden, sondern müssten gemeinsam mit den für den Winter angekündigten Reformen der Eingliederungshilfe sowie den weiteren für 2027 vorgesehenen Strukturveränderungen in der Kinder- und Jugendhilfe beraten werden.

Zudem fordert die Lebenshilfe gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern zur Schaffung inklusiver Schulen. Nur wenn dort strukturell und verlässlich Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bereitgestellt wird, könne verhindert werden, dass die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe weiter ansteigen. Darüber hinaus betont die Lebenshilfe, dass die Rechtsansprüche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung auf individuelle Assistenz zur Teilhabe an Bildung nicht eingeschränkt werden dürfen. Diese Ansprüche müssten auch künftig rechtlich durchsetzbar bleiben.

Ehrennadeln an Heike Wiehe und Robert Philipps verliehen
Große Ehre für Heike Wiehe und Robert Philipps: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki hat ihnen jetzt die Ehrennadeln der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link verliehen. Es ist eine Würdigung für ihr langjähriges Engagement im Bezirk.

„Heike Wiehe und Robert Philipps leben bürgerschaftliches Engagement eindrucksvoll vor. Sie übernehmen Verantwortung, bringen Menschen zusammen und stärken mit großer Ausdauer das Zusammenleben im Stadtteil“, betonte Oberbürgermeister Sören Link. „Menschen wie sie sind der unverzichtbare Kitt unserer Stadtgesellschaft.“

Und Bezirksbürgermeister Eren Yantaki ergänzte: „Beide haben über viele Jahre hinweg Spuren in Meiderich und im gesamten Bezirk hinterlassen. Heike Wiehe als eine, die organisiert, vernetzt und ganz praktisch mit anpackt, und Robert Philipps mit seinem jahrzehntelangen Einsatz in Vereinen, sozialen Einrichtungen und der Kommunalpolitik. Mit dieser Ehrung sagen wir Danke für einen Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist.“

v.l.: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki, Heike Wiehe, Oberbürgermeister Sören Link und Robert Philipps. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Heike Wiehe ist in Meiderich geboren und dem Stadtteil bis heute eng verbunden. Seit 2007 engagiert sie sich im Vorstand des Meidericher City- Management e.V. (ehemals Meidericher Werbering e.V.), zunächst als Schriftführerin und Kassiererin, später im Vorstandsvorsitz. Für Geschäftsleute sowie Bürgerinnen und Bürger ist sie seit vielen Jahren Ansprechpartnerin, Vermittlerin und Netzwerkerin.

Besonders sichtbar ist ihr Engagement bei zahlreichen Veranstaltungen, die das gesellschaftliche Leben in Meiderich prägen. Seit 2008 organisiert sie unter anderem das Meidericher Sommerfest, das U-Bahn-Fest, den Tag der Vereine und den Meidericher Martinsmarkt. Darüber hinaus engagiert sich Wiehe unter anderem für die Weihnachtsbeleuchtung, die Begrünung und Dekoration der Von-der-Mark- Straße sowie die Organisation des „Lebendigen Adventskalenders“.

Robert Philipps übernahm über Jahrzehnte Verantwortung in Vereinen, sozialen Organisationen und der Kommunalpolitik. Seit 2003 war er in verschiedenen politischen Funktionen aktiv, unter anderem als Ortsteilvorsitzender, Stadtbezirksvorsitzender und Fraktionsvorsitzender. Von 2009 bis 2020 war er stellvertretender Bezirksbürgermeister. Sein Einsatz reicht vom Sport und Karneval über das Meidericher City- Management bis hin zu sozialen Aufgaben. Seit 2007 ist er zudem ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Duisburg.

Zahngesundheitswoche: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“
Der 25. September ist der bundesweite „Tag der Zahngesundheit“. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit“. Um Duisburger Kindern die „Superkräfte“ des gesunden Kauens näherzubringen, veranstaltet der Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe Duisburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg vom 28. September bis zum 2. Oktober eine Zahngesundheitswoche mit zahlreichen Aktionen rund um das Thema „Mundgesundheit“.

Dieses Jahr richtet sich das Angebot an die Schülerinnen und Schüler der GGS Beethovenstraße sowie an die Maxikinder der benachbarten Kindergärten St. Peter und Rheinpiraten an der Schwarzenberger Straße. Am kommenden Mittwoch haben Sie die Möglichkeit, die Aktionen der Zahngesundheitswoche in der GGS Beethovenstraße um 8.30 Uhr zu begleiten.
 Zuckertisch, „zahnfreundliches“ Frühstücksangebot, Karieszelt, Zahnwerkstatt – was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie am Mittwoch, 30. September 2026, um 8.30 Uhr, GGS Beethovenstraße, Beethovenstr. 16, 47246 Duisburg.

Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Babymassage
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 2. Oktober von 9.30 bis 11.30 Uhr zum Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt ein (Eingang Steinsche Gasse 2). Auf dem Programm steht das Thema „Babymassage“.

Die Familienhebamme Isabella de Palma wird Familien in ruhiger Atmosphäre anleiten und zeigen, wie Eltern durch achtsame Berührungen die Bindung zu ihrem Baby stärken und gleichzeitig seine körperliche und emotionale Entwicklung fördern. Die Babys sollten maximal drei Monate alt sein. Ein Handtuch und Babyöl sind mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um telefonische Anmeldung wird gebeten: Tel. 0203 283-983015. Die Frühen Hilfen Duisburg beraten generell umfassend zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt und informieren Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Zebra-Talk mit Ralf Koss
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr an der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum Zebra- Talk mit Ralf Koss ein. Unter dem Titel „Bundesliga, ich komm' aus dir“ erzählt der Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist alias Kees Jaratz Geschichten aus seinem Leben als Fußballfan.

Ralf Koss (Foto Marion Basteck) freut sich bereits auf die Veranstaltung im MDB: „Im Binnenschifffahrtsmuseum zu lesen ist etwas Besonderes für mich. Denn nicht nur der MSV begleitet mich fast mein ganzes Leben. Ins Hallenbad ging es schon als Schulkind und der Hafen mit seinen Schiffen beschäftigte mich als Ruhrorter Jungen schon immer.“

Im Anschluss an die Lesung besteht Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen und die aktuelle Ausstellung des MSV-Museums im MDB zu besuchen. Seit 2008 schreibt Ralf Koss unter dem Pseudonym Kees Jaratz den Zebrastreifenblog, der zu den renommiertesten deutschen Fußballblogs zählt. In seinem Programm erzählt er mit Begeisterung, Emotion und einer guten Portion Komik von Fußballspielen, Auswärtsfahrten und verloren geglaubten Partien.

Seine Geschichten dürften dabei nicht nur MSV-Fans mitten ins Herz treffen. Die Teilnahme kostet zwei Euro pro Person zuzüglich des regulären Museumseintritts in Höhe von 4,50 Euro. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 45 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de.


Gemeinsam lachen über den Tod  Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu einem Abend mit den „TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein.   
Über den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist es einfacher, über ihn zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt zu einem außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf überraschende und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, gastieren „DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem Improvisationstheater in Duisburg.

Anlass ist der Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht um den Tod“ lautet der vielsagende Titel.    

Die Hintergründe sind uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die jeden Menschen betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau hier setzt das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu rund um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.   

Bild: Timo Raab Fotografie  

Was bereuen Menschen am Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was kann einer Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren Fragen befassen  Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum. Somit ist jede Vorstellung einzigartig und wird live improvisiert. Aber: „Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo. 

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der Düsseldorfer Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des Malteser Hospizzentrums sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird von Sibylle Franke vom Hospizzentrum entgegengenommen: Tel. 0203 / 6085-2002, E-Mail: sibylle.franke@malteser.org.   


Blaualgen im Weiher am Schülke-Platz auf dem Kaiserberg festgestellt  
Bei einer Kontrolle haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Duisburg Blaualgen (Cyanobakterien) im Weiher am Schülke-Platz auf dem Kaiserberg in Duisburg-Duissern festgestellt. Cyanobakterien kommen natürlicherweise in Gewässern vor.

Unter bestimmten Witterungsbedingungen können sie sich jedoch verstärkt vermehren. Einige Arten bilden dabei Stoffe, die bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden verursachen können. Nach dem Kontakt mit belastetem Wasser sind unter anderem Haut- und Schleimhautreizungen, gerötete Augen sowie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall möglich.

In Einzelfällen können auch allergische Reaktionen oder Atemwegsbeschwerden auftreten. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten daher alle Besucherinnen und Besucher, jeden Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden. Insbesondere Hundehalterinnen und Hundehalter werden darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass ihre Tiere weder im Weiher schwimmen noch aus dem Gewässer trinken. Sobald eine gefahrlose Nutzung des Weihers wieder möglich ist, werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Öffentlichkeit darüber informieren.

Grundstein für Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule gelegt
Mit der Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule ist am 22. September 2026 ein wichtiger Meilenstein bei der Weiterentwicklung des Schulstandortes in Duisburg-Marxloh erreicht worden.

Die aktuell fünfzügige Herbert-Grillo-Gesamtschule besteht aus mehreren Gebäuden unterschiedlicher Baujahre. Die ältesten Gebäudeteile entstanden zwischen 1900 und 1928, die Gebäude B und C stehen unter Denkmalschutz. Mit dem Erweiterungsneubau und der Sanierung angrenzender Bestandsgebäude wird der historisch gewachsene Schulstandort an die Anforderungen eines modernen Schulbetriebs angepasst.

Fotos Nikolay Dimitrov WB Duisburg und Architekten bertbielefeld&partner

„Mit dem Erweiterungsbau schaffen wir moderne Lernräume für die Schülerinnen und Schüler der Herbert-Grillo-Gesamtschule. Gleichzeitig erhalten wir die historischen Gebäude und entwickeln den Standort weiter. So verbinden wir das Bestehende mit den Anforderungen einer zeitgemäßen Schule und investieren in gute Bildungsbedingungen für Kinder und Jugendliche in Marxloh“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Architekten bertbielefeld&partner

Der dreigeschossige Erweiterungsbau mit Staffelgeschoss entsteht am Rand des Schulgrundstücks im Bereich Pestalozzistraße/Gertrudenstraße und schmiegt sich an das geschwungene in den 1990er Jahren errichtete Bestandsgebäude D an und wird zusätzlich über eine Brücke im 1. Obergeschoss an das denkmalgeschützte Gebäude B angeschlossen. Die angeschlossenen Gebäude profitieren so von der gemeinsamen barrierefreien Erschließung und einen gemeinsame Flucht- und Rettungswegekonzept nach heutigen Maßstäben.

Architekten bertbielefeld&partner

Im Erweiterungsneubau entsteht vom Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss Unterrichtsbereiche für die Sekundarstufe I als teiloffene Lernlandschaften, um die Schule bei der Umsetzung eines modernen pädagogischen Konzeptes zu unterstützen, bei dem Lernfortschritt und Lernziel individualisiert betrachten werden können. Neben kleineren Inputräumen gibt es vor allem genügend Platz um in Ruhe alleine und auch mit Mitlernenden zusammen den in den Inputräumen vermittelten Stoff, weiter zu bearbeiten und dabei immer auch eine Lehrkraft in Rufweite zu haben, um aufkommende Rückfragen direkt klären zu können.

Ergänzt werden die Bereiche durch Teamräume für Lehrkräfte und Lehrmittelbereiche. Im dritten Obergeschoss sind ein Kunstraum, drei Mehrzweckräume sowie ein Therapieraum und ein Pflegebad vorgesehen.

Die Planung und Realisierung des Erweiterungsbaus erfolgt durch die Schulbaugesellschaft Duisburg. Mit der Grundsteinlegung erreicht das Projekt nun einen wichtigen Meilenstein. „Hinter diesem Bauvorhaben liegen intensive Vorbereitung, Planung und Abstimmung. Mit der Grundsteinlegung beginnt nun die Umsetzung eines Projekts, das hohe Anforderungen an Bauabläufe, Bestandseinbindung und Denkmalschutz vereint.
Unser Ziel ist es, den Erweiterungsbau termin- und qualitätsgerecht zu realisieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Schulstandortes zu leisten“,sagt Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg.

Auch Klimaschutz und Energieeffizienz werden bei Planung und Betrieb berücksichtigt. Das Flachdach des Neubaus wird überwiegend begrünt. Auf geeigneten Dachflächen über dem dritten Obergeschoss ist zudem eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Das angrenzende Bestandsgebäude D wird vollständig energetisch saniert.

„Bereits bei der Planung haben wir darauf geachtet, den Energieverbrauch des Gebäudes zu reduzieren und vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Die Dachbegrünung, die Photovoltaikanlage und die energetische Sanierung des Bestandsgebäudes tragen dazu bei. So entsteht ein Schulgebäude, das moderne Anforderungen erfüllt und zugleich wirtschaftlich betrieben werden kann“, erklärt Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Das Bestandsgebäude D erhält gemeinsam mit dem Neubau ein neues Treppenhaus, das beide Gebäudeteile erschließt. Neben Technik- und Funktionsräumen sind dort ein Bistro, ein Gruppenraum sowie mehrere naturwissenschaftliche Unterrichts- und Vorbereitungsräume vorgesehen. Der sogenannte Rektoratsanbau des denkmalgeschützten Gebäudes B wird über Stege im ersten und zweiten Obergeschoss mit dem Neubau verbunden. Dort entstehen unter anderem Räume für Beratung, pädagogische Fachkräfte, Streitschlichtung und Abteilungsleitungen.

„Gute Schulen brauchen Räume, die die unterschiedlichen Anforderungen des Lernens unterstützen. Mit den neuen Lernzonen, Fachräumen und Mehrzweckräumen gewinnt die Herbert-Grillo-Gesamtschule zusätzliche Möglichkeiten für Unterricht und individuelle Förderung. Gleichzeitig schaffen wir ein barrierefreies Umfeld, das allen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Bildung erleichtert“, sagt Bildungsdezernentin Astrid Neese.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Neugestaltung der Freianlagen. Im zentralen Innenhof zwischen den Gebäuden B, C und D entsteht eine neue „grüne Mitte“. Bestehende Höhenunterschiede werden reduziert, um eine möglichst ebenerdige und gemeinschaftlich nutzbare Platzfläche zu schaffen. Sie soll sowohl für Veranstaltungen als auch für Aufenthalt, Bewegung und Spiel genutzt werden können.

Ein neuer klimaangepasster Baum-Hain ergänzt die vorhandenen Bäume und schafft einen neuen Gemeinschaftsort auf dem Schulgelände. Weitere Aufenthalts- und Bewegungsangebote entstehen im Norden und Westen des Schulgeländes. Nördlich der bestehenden Mensa wird außerdem ein Kleinsportfeld angelegt.

Im Zuge der Gesamtmaßnahme ist zudem eine neue Einfriedung des Schulgeländes vorgesehen. Die rund 1,80 Meter hohe Zaunanlage wird offen und einsehbar gestaltet und wurde in den denkmalrelevanten Bereichen mit der Denkmalpflege abgestimmt.

Die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt haben in den Sommerferien 2026 begonnen. Neben dem Erweiterungsneubau umfasst dieser Bauabschnitt auch die Sanierung der unmittelbar angrenzenden Gebäudeteile. Das Budget für Planung und Bau des ersten Bauabschnitts ist auf 32 Mio Euro veranschlagt.

Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig  Demenz, und was nun?   
Am 24. September findet in der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.    

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken, stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell. Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.

Die Tagespflege ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell veränderter Seniorinnen und Senioren.  Bei der Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str. 37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.    

Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt  „Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten Pflegeleistungen.   

Angehörige wenden sich heute, anders als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge, dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen. „Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen stark belastet“, sagt Oyen.   

Das Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege. 

„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige. Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig, sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt die Leitung der Tagespflege.   

Anmeldungen zur Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne bei Fragen zur Finanzierung.    

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder begehbar
Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg. Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden abgeschlossen und neue Geländer installiert.

Beigeordneter Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24. September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer, Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.



MINT-EC-Camp "Stahl": 20 Schülerinnen und Schüler erforschen Stahlstandort Duisburg
20 Schülerinnen und Schüler forschen von Montag, 21. September, bis Freitag, 25. September, in Europas wichtigstem Stahlstandort: Duisburg. Die Teilnehmenden von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC beschäftigen sich während der Zeit mit dem Thema Stahl – von der Gewinnung bis hin zur Verarbeitung und der Zukunft der Herstellung.

Stationen sind unter anderem das Welterbe Zollverein sowie die Werke von HKM und thyssenkrupp. An der Universität Duisburg‑Essen können sich die Teilnehmenden praktisch im Bereich der nachhaltigen Metallurgie versuchen – einschließlich eigenständiger Arbeiten am Rasterelektronenmikroskop und dem Gießen in Formsand.

Beim Unternehmen Befesa lernen sie zudem mehr über Recycling von Zink aus verzinktem Stahl. Ergänzt wird das Programm durch eine Erkundung des Landschaftsparks Nord. Veranstalter des Camps ist das Reinhard‑und‑Max‑Mannesmann‑Gymnasium in Duisburg. idr Infos: https://www.mint-ec.de/veranstaltung/mint-ec-camp-stahl-der-wandel-von-koksstahl-zum-nachhaltigen-wasserstoffstahl/

Weltkindertag 2026 - Eulenklasse besucht das Landgericht Duisburg
Starke Kinder, starke Zukunft! Im Zuge des Weltkindertages besuchte am 18.09.2026 erneut eine Grundschulklasse das Amts- und Landgericht Duisburg. Die Viertklässler der "Eulenklasse" zeigten sich neugierig und bestens vorbereitet auf den Rundgang durch das Gerichtsgebäude.

Im großen Sitzungssaal konnten alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet und das schulische Wissen zu den Kinderrechten vertieft werden. Großes Highlight war nach einer kurzen Trinkpause in der Gerichtskan- tine neben der Führung der Wachtmeister die kindergerechte Simulation einer Strafsitzung um eine gestohlene Packung Wassereis, bei der die „Eulen“ selber in die Rollen von Richterin und Richter oder Staatsanwältin und Staatsanwalt schlüpfen durften.

Die – mehr oder weniger passende – echte Robe durfte dabei natürlich nicht fehlen. Zum Abschluss erhielten die stolzen Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und kleine Erinnerungen. Bei Interesse für das Projekt "Gericht macht Schule" können sich interessierte Eltern und Schulen gerne an die Pressestelle wenden.

Bezirksvertretung Hamborn verleiht Ehrennadeln an Ayten Keser und Brigitte Koch
Für ihr besonderes Engagement für den Stadtbezirk Hamborn hat die Bezirksvertretung jetzt Ayten Keser und Brigitte Koch die Ehrennadel verliehen. Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann überreichte die Auszeichnung im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, den Bezirksvertretern sowie geladenen Gästen.

„Mit Ayten Keser und Brigitte Koch ehren wir zwei starke Frauen, die viel Zeit und persönlichen Einsatz für Integration, demokratische Teilhabe und Bildung investieren“, betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft in Duisburg jeden Tag ein bisschen wärmer und menschlicher wird.“

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, Ayten Keser und Brigitte.Koch, dahinter Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Für Martina Herrmann ist die Verleihung der Ehrennadel ein wichtiges sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Der Einsatz der Geehrten bereichere das Bezirksleben und schaffe wertvolle Räume der Begegnung und Unterstützung. Ayten Keser setzt sich im besonderen Maße ehrenamtlich im Bezirk Hamborn ein.

Unter anderem engagiert sie sich im Forum für interkulturelle Bildung (FIB e.V.), dem Petershof, der Seebrücke Duisburg und dem Verein Empathie, den sie selbst gegründet hat. Dabei wird sie als Ansprechpartnerin für Geflüchtete und Menschenrechte geschätzt. Sie hat außerdem die Gruppe „Frauen der Welt“ geprägt, in der sich christliche und muslimische Frauen regelmäßig austauschen.

Bekannt ist sie auch für ihre Mitwirkung an der Organisation und Gestaltung diverser Veranstaltungen und einzelner Stadtteilfeste wie dem Kinderfest im Dichterviertel. Im Demokratiekreis Duisburg und Duisburg Nord setzt sie sich intensiv für das demokratische Zusammenleben der Menschen im Bezirk ein. Brigitte Koch hat ihr gesamtes Leben in Hamborn verbracht und ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich aktiv.

Im Rahmen der Aktion „brotZeit“ hat sie sich über viele Jahre um die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit einem gesunden Frühstück gekümmert. Mehr als 17 Jahre hat sie Kinder und Jugendliche bei der Schulaufgabenhilfe in Duisburg unterstützt.

Seit 2024 engagiert sie sich beim Städtebauprojekt „Stark im Norden“ im Quartiersbüro Alt-Hamborn, wo sie sich mitunter in der Redaktion der Stadtteilzeitung „Wir in Hamborn“ einbringt. Sie gibt an der Volkshochschule Deutschunterricht für Erwachsene. Viele Jahre war sie zudem Schöffin am Amtsgericht Hamborn.

Arbeitsrechtliche Verfahren auf Fünfjahreshoch: Diese Gerichte führen das Ranking an
Klage-Quote in Duisburg bei durchschnittlich 12,3 Verfahren pro 1.000 Beschäftigten. Gegenüber dem Tiefstwert von 9,3 im Jahr 2021 ist das ein Anstieg um 32 Prozent.
- Verbraucherportal Allright analysiert rund 1,78 Millionen Urteilsverfahren seit 2020 an Deutschlands Arbeitsgerichten
- Zahl der Klagen ist derzeit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren
- Arbeitsgerichte in Wiesbaden, Wuppertal und Gelsenkirchen haben gemessen an der Zahl der Beschäftigten vor Ort am meisten zu tun

Berlin, 22. September 2026. Der Monat September ist Hochsaison für arbeitsrechtliche Konflikte: In keinem anderen Monat gehen beim Verbraucherportal Allright mehr Anfragen zu Kündigungen, Abfindungen oder Aufhebungsverträgen ein. Allright hat deshalb auf Basis der statistischen Berichte zur Arbeitsgerichtsbarkeit analysiert, wie viele Urteilsverfahren an Deutschlands Arbeitsgerichten erstinstanzlich abgeschlossen werden. Demnach liegt die Zahl der Verfahren derzeit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Zwischen den einzelnen Gerichtsbezirken gibt es allerdings erhebliche Unterschiede.

Seit 2022 ist die Klage-Dichte um rund 25 Prozent gestiegen
Im Jahr 2025 haben Deutschlands Arbeitsgerichte 327.119 Urteilsverfahren abgeschlossen. Bezogen auf die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entspricht das 9,4 Klagen je 1.000 Beschäftigten. Höher lag diese Klage-Dichte zuletzt im Corona-Jahr 2020 mit 10. Den Tiefstwert gab es 2022 mit 7,5 Klagen je 1.000 Beschäftigte. Seither ist der Wert um rund ein Viertel gestiegen.

Acht der zehn Gerichte mit den meisten Verfahren sind in Nordrhein-Westfalen
Gemessen an der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im jeweiligen Gerichtsbezirk verzeichnet das Arbeitsgericht Wiesbaden derzeit die höchste Klage-Dichte: 6.393 abgeschlossene Urteilsverfahren im Jahr 2025 entsprechen einer Dichte von 25,1 Klagen pro 1.000 im Gerichtsbezirk registrierten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Das ist der mit Abstand höchste Wert der Analyse, dürfte allerdings nicht nur daran liegen, dass in der Region besonders viel gekündigt wird. Wiesbaden ist nämlich beispielsweise auch Erfüllungsort und Gerichtsstand für Klagen der Sozialkassen des Baugewerbes gegen Arbeitgeber. In der hessischen Landeshauptstadt werden deshalb auch sämtliche Beitragsklagen gegen Baubetriebe in Westdeutschland verhandelt.

Auch Wuppertal und Gelsenkirchen gehören mit durchschnittlich 16,9 bzw. 15,1 Verfahren pro 1000 Beschäftigten zu den Städten mit der höchsten Klage-Quote. Auf den Plätzen vier und fünf liegen Eberswalde mit 13,9 und Solingen mit einer Klage-Dichte von 13,9. Komplettiert wird die Top Ten durch Iserlohn (13,2), Bochum (13,0), Dortmund (12,8), Mönchengladbach (12,7) und Duisburg (12,3). Somit liegen acht der zehn Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.


Quelle: Allright

In diesen Städten gibt es die wenigsten Klagen
Deutlich seltener gehen Arbeitnehmer und -geber in Frankfurt (Oder) vor das Arbeitsgericht: Die Quote in der brandenburgischen Stadt liegt mit durchschnittlich 5,7 Verfahren pro 1.000 Beschäftigten am niedrigsten. Auch in Ulm müssen Kündigungen, Vergütungsansprüche oder Abmahnungen nur selten vor Gericht geklärt werden (6,3 Verfahren). Es folgen Münster mit 6,9 sowie Chemnitz und Rosenheim mit jeweils 7.

Experte für Arbeitsrecht: „Wer eine Kündigung erhält, sollte schnell handeln”
„Dass die Arbeitsgerichte so viele Urteilsverfahren abschließen wie seit fünf Jahren nicht mehr, überrascht mich nicht unbedingt. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist angespannt, viele Unternehmen müssen sparen, bauen Stellen ab oder strukturieren ganze Bereiche neu. Entsprechend viele Beschäftigte sind derzeit mit Kündigungen, Abfindungen oder Aufhebungsverträgen konfrontiert", sagt Paul Krusenotto, Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte bei Allright. Er ergänzt:

„Das spüren wir auch bei Allright und das ganz besonders im Kündigungsmonat September, wenn uns mehr Anfragen zu diesen Themen erreichen als in jedem anderen Monat. Ein Grund dafür dürfte sein, dass nach der Sommerpause Personalentscheidungen und Restrukturierungen umgesetzt werden, die zuvor aufgeschoben wurden. Zudem rückt das Jahresende näher und Unternehmen stellen ihre Strukturen und Personalbudgets für das kommende Jahr auf.

Betroffenen empfehle ich, nicht lange abzuwarten und insbesondere eine Kündigung möglichst schnell juristisch prüfen zu lassen. Wer dagegen vorgehen möchte, hat dafür nämlich nur drei Wochen ab Zugang Zeit. Danach gilt die Kündigung grundsätzlich als wirksam, selbst wenn sie rechtlich angreifbar gewesen wäre. Beschäftigte sollten sie deshalb nicht vorschnell hinnehmen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, denn häufig lässt sich noch etwas erreichen, beispielsweise der Erhalt des Arbeitsplatzes oder eine bessere Abfindung.

Dafür ist auch nicht zwangsläufig der Gang vor Gericht nötig, auch wenn das das aktuelle Fünfjahreshochs bei den Verfahren vor den Arbeitsgerichten zunächst vermuten lässt. Doch tatsächlich lassen sich viele Konflikte bereits außergerichtlich lösen und selbst vor Gericht enden erfahrungsgemäß rund 95 Prozent der Verfahren mit einem Vergleich.”

Sämtliche relevanten Untersuchungsergebnisse wurden unter dem nachfolgenden Link grafisch aufbereitet: https://www.allright.de/arbeitsrecht/arbeitsrechtliche-verfahren-ranking

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Neumühler Gnadenkirche 
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl lädt zu den Jubiläumskonfirmationen in die Gnadenkirche am Neumühler Markt ein. Die Begegnung voller Erinnerungen, dankbarer Rückblicke und Wiedersehensfreude beginnt am 11. Oktober mit dem Festgottesdienst um 11 Uhr, den Pfarrer Jens Storm hält.

Wer in diesem Jahr die Silberne (25 Jahre), Goldene (50 Jahre), Diamantene (60 Jahre), Eiserne (65 Jahre) oder die Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) feiern kann und in Neumühl - oder woanders - konfirmiert wurde, ist herzlich dazu eingeladen. Anschließend gibt es einen Empfang und ein gemeinsames Mittagessen. Anmeldungen sind bis zum 5. Oktober möglich - im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40 (Tel. 0203 / 580448) oder per Mail an beate.becker@ekir.de.


Diakonie RWL: Pflegereform darf nicht zur Sparreform werden
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL appelliert an die Bundesregierung und die sie tragende Koalition von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag, das angekündigte Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend nachzubessern.

Aktuell sind in Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Mehr als 1,6 Millionen erwerbstätige Pflegekräfte und ein Vielfaches mehr an pflegenden Angehörigen setzen sich tagtäglich für diese pflegebedürftigen Menschen ein. Allen gemein ist, dass sie mit großer Sorge in die Zukunft und auf das geplante PNOG schauen.

„Die Pflege braucht endlich eine nachhaltige Strukturreform statt kurzfristiger Sparmaßnahmen“, erklärt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL. Zwar sei die finanzielle Stabilisierung der Sozialen Pflegeversicherung notwendig, sie dürfe jedoch nicht zulasten von pflegebedürftigen Menschen, Angehörigen und Pflegeeinrichtungen erfolgen.

„Die Diakonie RWL sieht insbesondere die Gefahr, dass vermeintliche Sparmaßnahmen lediglich Kosten verlagern und langfristig sogar höhere Ausgaben verursachen könnten. Dringend notwendig sind aus unserer Sicht verlässliche Rahmenbedingungen für die pflegerische Versorgung, eine vollständige Refinanzierung der tatsächlichen Kosten, weniger Bürokratie sowie eine deutliche Stärkung pflegender Angehöriger.“

Pflege braucht Zukunft. Unsere Stimmen „mitten aus dem Leben“ zum PNOG Um auf die Auswirkungen der geplanten Reform aufmerksam zu machen, hat die Diakonie RWL gemeinsam mit pflegebedürftigen Menschen, pflegenden Angehörigen, Mitarbeitenden aus der Pflege und Geschäftsführungen von Trägereinrichtungen in ihrem Verbandsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Kampagne gestartet.

Unter dem Titel „Das passiert, wenn das PNOG wirklich so kommt…“ schildern Betroffene und Verantwortliche in kurzen Statements ihre Erwartungen an eine zukunftsfähige Pflegepolitik und ihre Forderungen an die Bundesregierung. Zur Kampagnenseite geht es hier: www.diakonie-rwl.de/pnog Dort können Sie die Statements nachlesen oder die Stimmen im Originalton in Videosequenzen anschauen und nachhören.

Kirsten Schwenke: „Pflege ist kein Kostenfaktor, sondern ein elementarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Wer die Pflege reformieren will, muss die Menschen einbeziehen: Jene, die tagtäglich Verantwortung übernehmen, und jene, die auf Unterstützung angewiesen sind.“

Mehr direkt mit den betroffenen Personen sprechen, statt nur über sie – diesen Ansatz verfolgt die Kampagne der Diakonie RWL. „Unsere Aktion verdeutlicht klar: Pflege braucht finanzielle Stabilität, aber ebenso Verlässlichkeit, Planungssicherheit und eine Reform, die die Versorgung der Menschen nachhaltig verbessert“, so Kirsten Schwenke abschließend.

Diakonie RWL in sechs Sätzen:  Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen.

Die Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen, in denen 200.000 Mitarbeitende hauptamtlich und ebenso viele ehrenamtlich tätig sind. Die Diakonie RWL vertritt in Nordrhein-Westfalen 460 Einrichtungen der vollstationären Pflege mit insgesamt 40.000 Pflegebetten. Damit ist jedes fünfte Pflegebett in NRW in evangelischer Trägerschaft. Hinzukommen rund 260 ambulante Pflegedienste, die täglich Zehntausende Menschen ambulant versorgen.

Marder im Dach: Was Hausbesitzer zum Ende der Schonzeit wissen sollten
Nächtliches Poltern und Geschrei, Kot oder beschädigte Dämmung können darauf hindeuten, dass sich ein Steinmarder im Dach eingenistet hat. Im Herbst endet je nach Bundesland die Schonzeit für Steinmarder. Damit erweitern sich die Möglichkeiten, gegen einen Marder im Haus vorzugehen. Selbst zur Falle greifen dürfen Hausbesitzer deshalb nicht. SchädlingsHero, Deutschlands größte Anlaufstelle für geprüfte Schädlingsbekämpfer und von Schädlingsbefall Betroffene, erklärt, was Hausbesitzer jetzt wissen sollten und wie sich Marder dauerhaft fernhalten lassen.

Es poltert, kratzt oder scheppert nachts über der Zimmerdecke. Auf dem Dachboden finden sich Kot oder Nahrungsreste, vielleicht ist sogar die Dämmung beschädigt. Dahinter kann ein Steinmarder stecken. Im Herbst wird das Thema für Hausbesitzer besonders aktuell: Je nach Bundesland enden die Schonzeiten zu unterschiedlichen Terminen und es gelten unterschiedliche Jagdzeiten.

Doch was bedeutet das konkret? Auch wenn die Schonzeit vor Ort beendet ist, dürfen Hausbesitzer einen Marder nicht einfach selbst fangen oder töten. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweils geltenden jagdrechtlichen Vorgaben.

„Wer einen Marder auf dem Dachboden vermutet, sollte nicht vorschnell handeln. Entscheidend ist zunächst, sicher festzustellen, ob tatsächlich ein Marder im Gebäude lebt und welche Maßnahmen in der konkreten Situation zulässig und sinnvoll sind“, sagt Sophie Scharrer, Schädlingsexpertin bei SchädlingsHero.

Schonzeit endet regional unterschiedlich – was bedeutet das für Hausbesitzer?
Wann die Schonzeit für Steinmarder endet und die Jagdzeit beginnt, ist nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Termine. Hausbesitzer sollten sich deshalb über die jeweils vor Ort geltenden Regelungen informieren.

Gerade während der Schonzeit können Marder im Haus besonders auffällig werden. In dieser Phase ziehen die Tiere ihren Nachwuchs auf. Entsprechend können Geräusche, Verschmutzungen und andere Störungen zunehmen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, einzugreifen, eingeschränkt: Maßnahmen dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass Mutter- und Jungtiere voneinander getrennt, im Gebäude eingeschlossen oder geschädigt werden.

Wichtig: Das Ende der Schonzeit bedeutet nicht automatisch, dass Hausbesitzer einen Marder selbst fangen oder töten dürfen. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Welche Maßnahmen zulässig sind und wer sie durchführen darf, richtet sich nach den jeweiligen jagdrechtlichen Vorgaben.

„Der Steinmarder unterliegt in allen Bundesländern dem Jagdrecht. Das bedeutet, dass zum Fang und zur Tötung nur Jäger und geprüfte Schädlingsbekämpfer berechtigt sind, da diese die nötige Sachkunde vorweisen. In den meisten Bundesländern beginnt die Jagdzeit auf den Steinmarder Mitte Oktober und endet Ende Februar. In allen Bundesländern gilt zudem der Elterntierschutz. Damit wird verhindert, dass die zur Aufzucht nötigen Muttertiere getötet werden. Beim Steinmarder zieht die Fähe ihre im März und April geborenen Jungen alleine auf“, erklärt Dr. Astrid Sutor vom Deutschen Jagdverband (DJV).

Nach Ende der Schonzeit stehen Fachleuten jedoch in der Regel mehr Möglichkeiten zur Verfügung, sodass sich ein Marderproblem häufig einfacher lösen lässt.

Vier Hinweise auf einen Marder im Haus
Steinmarder sind nachtaktiv und bleiben häufig eine Weile unbemerkt. Einige typische Spuren können jedoch auf den ungebetenen Mitbewohner hindeuten:

Nächtliche Geräusche: Krabbeln, Scharren, Poltern oder Scheppern auf dem Dachboden oder in Zwischendecken.
Kotspuren: Marderkot enthält häufig erkennbare Nahrungsreste und kann unangenehme Gerüche verursachen.
Nahrungs- und Beutereste: Zurückgelassene Reste auf dem Dachboden können ebenfalls auf einen Marder hindeuten.
Schäden am Gebäude: Beschädigte Dämmung, Kabel oder andere Materialien sowie Kratzspuren sind weitere mögliche Anzeichen.

Steinmarder sind hervorragende Kletterer und benötigen nur wenig Platz, um in ein Gebäude zu gelangen. Kleine Schwachstellen am Dach, an Dachziegeln oder Verkleidungen können bereits als Zugang dienen.

Essig, Lavendel und laute Musik: Warum Hausmittel oft nicht reichen
Hunde- oder Katzenhaare, Essig, Lavendel, Chili, Licht oder ein laufendes Radio: Im Internet kursieren zahlreiche Tipps, die Marder vertreiben sollen. Solche Maßnahmen können die Tiere kurzfristig stören, lösen das Problem aber häufig nicht dauerhaft. Marder können sich an wiederkehrende Reize gewöhnen – und zurückkehren, sobald Gerüche verflogen oder Geräusche verschwunden sind.

Vergrämen statt bekämpfen: Wie Profis Marder zum Auszug bewegen
Nicht jeder Marder im Haus muss gefangen oder getötet werden. Häufig kommt eine Vergrämung infrage: Dabei soll das Tier seinen Rückzugsort freiwillig verlassen. Welche Methode geeignet und zulässig ist, hängt von der Situation vor Ort, der Jahreszeit und den geltenden rechtlichen Vorgaben ab.

Auch während der Schonzeit kann eine Vergrämung unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Sie erfordert jedoch besondere Vorsicht und Fachkenntnis, insbesondere wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden. Entscheidend ist, dass weder Mutter- und Jungtiere getrennt noch Tiere eingeschlossen oder geschädigt werden.

Marder weg? Jetzt kommt der entscheidende Schritt
Ist der Marder verschwunden, sollten Hausbesitzer nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Bleiben seine bisherigen Zugänge offen, kann er zurückkehren – oder ein anderes Tier den freien Unterschlupf übernehmen.

Deshalb sollten mögliche Einstiegspunkte an Dach und Fassade gesucht und fachgerecht gesichert werden. Auch Kot, Nahrungsreste und Revierspuren sollten beseitigt werden. Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt: Bevor Öffnungen verschlossen werden, muss sichergestellt sein, dass sich kein Tier mehr im Gebäude befindet.

„Das Ziel sollte nicht sein, einen Marder nur kurzfristig loszuwerden. Entscheidend ist, anschließend seine Zugänge zu finden und dauerhaft zu sichern. Sonst kann aus einem einmaligen Problem schnell ein wiederkehrendes werden“, erklärt Sophie Scharrer.

SERVICE: WAS HAUSBESITZER BEI MARDERVERDACHT TUN SOLLTEN
1. Auf typische Spuren achten: Nächtliche Geräusche, Kot, Nahrungsreste und Schäden an Dämmung oder Materialien können Hinweise auf einen Marder sein.

2. Nicht selbst zur Falle greifen: Auch nach Ende der jeweiligen Schonzeit gelten jagdrechtliche Vorgaben. Welche Maßnahmen erlaubt sind, unterscheidet sich regional.

3. Vergrämung fachlich prüfen lassen: Auch während der Schonzeit können unter bestimmten Voraussetzungen Maßnahmen möglich sein. Besonders wenn sich Jungtiere im Gebäude befinden, ist jedoch fachliche Hilfe gefragt.

4. Zugänge nicht vorschnell verschließen: Zunächst muss ausgeschlossen werden, dass sich noch ein Tier im Gebäude befindet.5. Hausmittel nicht überschätzen: Gerüche, Licht oder Geräusche können Marder kurzfristig stören, verhindern ihre Rückkehr aber nicht zuverlässig.6. Einstiegspunkte dauerhaft sichern: Ist der Marder sicher aus dem Gebäude, sollten mögliche Zugänge an Dach und Fassade gefunden und fachgerecht verschlossen werden.

An wen können sich Betroffene wenden?
Bei Problemen mit Steinmardern im Siedlungsraum können sich Betroffene an die zuständige Behörde wenden. Je nach Bundesland ist dies beispielsweise die untere Jagdbehörde, Stadt- oder Senatsverwaltung. Dort sind in der Regel auch die vor Ort zuständigen Stadtjäger oder Schädlingsbekämpfer bekannt.

Weltstillwoche: Duisburg unterstützt Familien mit Informationen und stillfreundlichen Angeboten
Anlässlich der diesjährigen Weltstillwoche macht das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg auf die Bedeutung des Stillens und die Notwendigkeit einer guten Unterstützung für Familien aufmerksam. Obwohl fast 90 Prozent der Mütter beabsichtigen, ihr Kind zu stillen, nimmt die Zahl der ausschließlich gestillten Kinder in den ersten Lebensmonaten deutlich ab.

Als stillfreundliche Kommune unterstützt Duisburg Familien deshalb mit Informationen, Beratungsangeboten und einer interaktiven Stillkarte. Stillen bietet viele gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch, dass viele Familien in den ersten Monaten Unterstützung benötigen, denn Stillen ist oft auch ein Lernprozess.

Zwar werden nach der Geburt rund 68 Prozent der Kinder ausschließlich gestillt, doch nach vier Monaten sinkt der Anteil bereits auf 40 Prozent und nur etwa 12 Prozent der Kinder werden, wie es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, mindestens sechs Monate lang ausschließlich gestillt.

Die Stadt Duisburg setzt deshalb auf niedrigschwellige Unterstützung für werdende und junge Familien. Auf der Internetseite www.duisburg.de/stillen wird über die gesundheitlichen Vorteile informiert. Häufige Fragen werden beantwortet und es gibt einen Überblick über kostenlose Stillberatungsangebote in Duisburg.

Ein weiterer Baustein der Duisburger Stillförderung ist eine interaktive Stillkarte. Unter www.duisburg.de/stillkarte sind inzwischen rund 40 Einrichtungen und Institutionen verzeichnet, die stillenden Müttern einen geschützten Ort bieten. Die Karte hilft Familien dabei, entsprechende Angebote in ihrer Nähe zu finden und unterstützt die gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens im Alltag.



NRW: Rückgang der Bevölkerung setzt sich im 1. Halbjahr 2026 fort
* Einwohnerzahl sinkt im 1. Halbjahr 2026 um rund 42.000 Personen
* Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang
* 118 NRW-Gemeinden mit Bevölkerungszuwachs

Am 30. Juni 2026 lebten in Nordrhein-Westfalen 17.944.273 Menschen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag die Bevölkerungszahl damit um 41.941 (−0,23 %) niedriger als zum Jahresende 2025. Damals wohnten erstmals seit 2022 wieder unter 18 Millionen Personen in NRW.

Der Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen setzt sich somit fort. Negativer Wanderungssaldo und Geburtendefizit führen zu Bevölkerungsrückgang Im 1. Halbjahr 2026 zogen 1.686 mehr Personen aus NRW in andere Bundesländer oder ins Ausland fort als umgekehrt. Dabei wurden – mit Ausnahme von März und April – jeden Monat Wanderungsverluste registriert. Zum Vergleich: Im 1. Halbjahr 2025 lag der Wanderungssaldo mit +18.577 noch deutlich im Plus.



Für das 1. Halbjahr 2026 ermittelt das Statistische Landesamt darüber hinaus ein Geburtendefizit von 40.915 Personen. Das bedeutet, dass mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden. Diese Entwicklung ließ sich bereits in den Vorjahren beobachten.

Köln bleibt weiterhin bevölkerungsreichste Stadt in NRW Bei den größten Städten Nordrhein-Westfalens gab es keine Veränderungen in der Rangfolge: Köln bleibt mit 1.023.472 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in NRW, gefolgt von Düsseldorf (619.123), Dortmund (598.267) und Essen (567.076). Kleinste Gemeinde im Land ist weiterhin die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.253, gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.427) und der Stadt Heimbach (4.438).

Größter prozentualer Bevölkerungszuwachs in der Gemeinde Vettweiß Entgegen dem Landestrend verzeichneten 118 Gemeinden in NRW im 1. Halbjahr 2026 einen Bevölkerungszuwachs. Die größten prozentualen Anstiege gab es dabei in Vettweiß (+1,47 %), Gangelt (+0,75 %) und Ruppichteroth (+0,74 %). Die deutlichsten Rückgänge der Bevölkerung gab es in den Gemeinden Horstmar (−14,90 %), Weeze (−3,62 %) und Borgentreich (−1,40 %)

NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt im 1. Halbjahr 2026 um 1,6 % gestiegen
* Erstmals leichter Anstieg nach vier Jahren Rückgang
* Erze, Steine und Erden wurden am häufigsten umgeschlagen
* Niedrigster Güterumschlag der letzten fünf Jahre im Juni 2026

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 49,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltschifffahrtstages am 24. September mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,6 % über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Damit hat sich die rückläufige Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt.


Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um knapp 5 % gestiegen 71,9 % der im 1. Halbjahr 2026 umgeschlagenen Güter stammten aus vier Güterabteilungen: 13,4 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und Erden, das sind 5,2 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025; 10,9 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (−2,0 %); 6,2 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+3,6 %) und 5,4 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (−0,5 %).



Juni 2026 mit niedrigstem Güterumschlag im Fünfjahresvergleich
Bei der Betrachtung der ersten 6 Monate der vergangenen 5 Jahre fällt auf, dass der Güterumschlag jeweils im März mit durchschnittlich 8.800 Tonnen am höchsten ausgefallen ist; die einzige Ausnahme war im Januar 2022 mit etwa 10.000 Tonnen.

Der niedrigste Umschlag dagegen wurde jeweils im Juni verzeichnet, mit einer Ausnahme im Februar 2025 (7.900 Tonnen). Im Juni dieses Jahres wurde mit 7.800 Tonnen sogar der Tiefpunkt im Güterumschlag im Fünfjahresvergleich erreicht.

Bei der Anzahl der Schiffsbewegungen lässt sich hingegen im 1. Halbjahr der letzten fünf Jahre kein eindeutiges Muster erkennen: Während in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils im März die meisten Schiffe fuhren (5.800 bis 7.300), waren die meisten Schiffsbewegungen im Jahr 2025 im Monat Mai (etwa 6.600 Schiffe) und in diesem Jahr im Monat Juni mit knapp 6.800 Schiffen zu verzeichnen.

Grundsätzlich werden bei niedrigen Pegelständen Güterschiffe weniger beladen (geringere Tonnage). Um die gleiche Gütermenge transportieren zu können, sind häufigere Fahrten erforderlich. Vor dem Hintergrund des Niedrigwassers im Sommer dieses Jahres waren somit vermutlich bereits im Juni erste Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt in NRW erkennbar.



30 Millionen Euro für Erneuerung des Dachs der Schauinsland‑Reisen‑Arena
Das Dach der Schauinsland‑Reisen‑Arena in Duisburg wird für rund 30 Millionen Euro erneuert. Die Arbeiten sollen ab Herbst 2027 starten und werden bei laufendem Betrieb in vier Bauabschnitten durchgeführt. Dabei müssen nacheinander alle Tribünenbereiche, einschließlich der MSV‑Fankurve, jeweils für mehrere Monate gesperrt werden.

Fans aus der Kurve sollen währenddessen auf die Osttribüne ausweichen, wo jedoch keine Stehplätze eingerichtet werden können. Dauerkarteninhabern wird ein neuer fester Platz zugewiesen; Anpassungen des Kontingents sind möglich. Pro Bauabschnitt sind sieben bis acht Monate vorgesehen, sodass das neue Stadiondach idealerweise Ende 2029 fertiggestellt sein könnte. Bis auf eine geplante Photovoltaikanlage soll sich das neue Dach optisch nicht von dem alten unterscheiden. idr

KI-Reiseziel-Ranking: Kulturveranstaltungen im Ruhrgebiet punkten
Die KI würde in Essen urlauben: Im KI‑Reiseranking erreicht die Ruhrgebietsstadt 50,4 von 100 möglichen Punkten und landet damit auf Rang 54 der bestbewerteten deutschen Städte. Die Auswertung wurde von MEININGER Hotels durchgeführt und basiert auf Bewertungen von fünf KI‑Modellen, die 100 deutsche Städte sowie zahlreiche Events nach Attraktivität als Reiseziel einstuften.

Aus dem Ruhrgebiet schafften es zudem Dortmund, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Hamm, Gelsenkirchen, Hagen und Duisburg in das untere Drittel der Top-100-Tabelle. Als größte Stärke vieler Ruhrgebietsstädte heben die KI‑Modelle kulturelle Veranstaltungen hervor:

Noch besser als die Stadt selbst schneidet beispielsweise das Essen Light Festival ab, das mit 66,6 Punkten als wichtigstes Essener Event hervorgehoben wird. Gleichermaßen schneidet das Juicy-Beats-Festival mit 69,6 Punkten ebenfalls besser ab als die Stadt Dortmund selbst.  idr - Infos: https://www.meininger-hotels.com/de/presse/pressemitteilungen/ki-reiseranking/

Stadtradeln 2026: Empfang für die besten Teams und Einzelfahrer
Duisburg feiert seine engagiertesten Radler: Die Stadt hatte zum offiziellen Empfang der fleißigsten Teams und eifrigsten Einzelfahrer des diesjährigen Stadtradelns eingeladen. Umweltdezernentin Linda Wagner zeichnete die erfolgreichsten Teilnehmenden mit Urkunden und Preisen aus.

„Jeder geradelte Kilometer ist ein Beitrag zu einer klimafreundlicheren, lebenswerteren Stadt. Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, die mit ihrem Einsatz gemeinsam dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben“, betonte Linda Wagner.

Beigeordnete Linda Wagner gratulierte den erfolgreichsten Einzelteilnehmern und engagiertesten Teams im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Während der Aktionswochen vom 27. Juni bis zum 17. Juli hatten viele Duisburger mit ihrem Tritt in die Pedale ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz gesetzt. Und es hat sich erneut gezeigt, dass Duisburg viele begeisterte Radfahrer hat.
Denn mit einer Gesamtleistung von 590.432 zurückgelegten Kilometern und 2327 aktiven Teilnehmenden konnte das Vorjahresergebnis noch getoppt werden. Die Stadt Duisburg freut sich schon jetzt auf das nächste Stadtradeln 2027.

„Safe Abortion Day“: Beratungsstellen informieren am „Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs“ in der Duisburger Innenstadt
Jedes Jahr findet der internationale „Safe Abortion Day“, der Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs am 28. September statt. Mitarbeitende der vier staatlich anerkannten Duisburger Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen informieren zum dritten Mal in Folge am Montag, 28. September, von 13 bis 16 Uhr gemeinsam in der Fußgängerzone auf der Königsstraße (gegenüber dem Forum) in der Duisburger Innenstadt darüber, welche Fragen, Sorgen und Nöte Frauen haben, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.

Im Gespräch möchten das Beratungs- und Therapiezentrum des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg, die Evangelische Beratungsstelle Duisburg/Moers, Pro Familia Duisburg und Frauenwürde Duisburg e.V. / „Haus im Hof“ darüber informieren, welche Hürden eine Frau in Deutschland überwinden muss, wenn sie sich zu einem Schwangerschaftsabbruch entschließt.

Zudem zeigen sie auf, was Beratung leisten kann und unter welchen Bedingungen in anderen Ländern Schwangerschaftsabbrüche erfolgen, in denen Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stehen. Bei einer Mitmach-Aktion können in diesem Jahr am Infostand Buttons zum Thema hergestellt werden. Die Beraterinnen der Duisburger Beratungsstellen freuen sich auf einen regen Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern.

Der Safe Abortion Day wird bereits seit 2011 weltweit immer am 28. September begangen, um darauf aufmerksam zu machen, dass in vielen Ländern Schwangerschaftsabbrüche medizinisch unsicher stattfinden, weil diese dort ggf. verboten sind und dann illegal durchgeführt werden. Dabei sterben laut der WHO weltweit jährlich rund 39.000 Frauen. Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beraten Frauen und Männer sowie nicht-binäre Personen kostenfrei und ohne Ansehen der Herkunft oder Religion gern zu allen Fragen rund um Verhütung, Sexualität, Schwangerschaft sowie bei Paarproblemen.

Sie informieren zudem ausführlich über mögliche gesetzliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zum Leben mit Kind(ern), ob alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Alle Duisburger Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind online unter diesem Link abrufbar: http://www.familienplanung.de/beratung/beratungsstelle-finden/

BUND kämpft weiter zur Verhinderung der Deponie auf der Halde  Lohmannsheide
- BUND Informationsveranstaltung zum Sachstand der Klagen und der mündlichen Verhandlung vor dem OVG am 24.09. 18:30 Uhr im Soziokulturellem Zentrum Stapeltor - vorhandener Grundwasserschaden anerkannt, aber Streit um Sanierungspflicht und Sanierungsmethode

Die mündliche Verhandlung vor dem OVG in Münster vom 09.09. fand von 10:00 - 19:15 Uhr statt und wurde dann vertragt. Die Fortsetzung erfolgt nun im Oktober oder November, der Termin wird derzeitig verhandelt. Der Senat stellte klar, dass nicht alle Argumente, die schriftlich eingereicht wurden, mündliche verhandelt werden sollten.

Aber der Senat hatte Klärungsbedarf auch bei Punkten, die dem BUND sehr wichtig sind, wie z.B. die Grundwasserbelastung, die Frage der Sanierungspflicht und des Sanierungsbedarfs und weitere Punkten, die sich vor allem aus der Vornutzung der Fläche ergeben.

Der BUND teilt mit, dass die mündliche Verhandlung gezeigt hat, dass nun niemand mehr die bereits vorhandenen Grundwasserbelastung in Frage stellt. Neben PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe), sind es vor allem sehr hohe Sulfat und Chlorid Werte. "Für uns steht außer Frage, dass man zunächst eine Sanierung machen muss, bevor man überhaupt über die Nachnutzung der Halde reden kann. Abpumpen der Schadstoffe ist keine Sanierung.

Die Gefährdung der Trinkwasserreserve im Binsheimerfeld sollte dringend behoben werden. " teilte Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg mit.  Der BUND setzt sich seit 2012 dafür ein, dass auf der Halde Lohmannsheide aufgrund der Vornutzung unterhalb der Bergehalde  keine Deponie errichtet wird. Ciesla führt weiter aus: "In all denn Jahren wurden wir belächelt und diffamiert, wenn wir auf die Umweltprobleme wegen der Vornutzung hingewiesen haben.

Noch vor ein paar Monaten hieß es offiziell, dass es ""keinen Grundwasserschaden geben würde, solange der nicht behördlich festgestellt sei". Dies ist nun vom Tisch und nun weiß man von dem Grundwasserschaden und bezweifelt, dass man auch sanieren müsste, aber auch davon wollen wir natürlich das Gericht überzeugen."

Der BUND führt weiter aus, dass die notwendige Sanierung eine unabhängige Forderung zu der Nachnutzung der Halde ist, gegen eine Deponie auf diesem Standort stehen noch weitere Umwelt- und Gesundheitsbelange.

Wer mehr Details zum Sachstand der Klagen haben möchte, wer Fragen hat oder wer einfach die ein oder andere Anekdote von der Verhandlung erfahren möchte, ist herzlich zur Informationsveranstaltung des BUND Duisburg am  Donnerstag, den 24. September um 18.30 Uhr im Soziokulturelles Zentrum Stapeltor (Seminarraum im Obergeschoss), Stapeltor 6, 47051 Duisburg eingeladen.

Garbe und Bremer verkaufen Gewerbepark in Duisburg-Meiderich
Garbe Industrial und die Bremer Projektentwicklung haben den gemeinsam entwickelten Multi-User-Park an der Hamborner Straße 32-34 in Duisburg-Meiderich an Redevco verkauft. Das Objekt entstand auf dem ehemaligen sogenannten Zeus-Gelände, einer rund 56.000 m² großen Industriebrache der Stahlindustrie.

Der Multi-User-Park umfasst drei Gebäude mit insgesamt knapp 29.500 m² Mietfläche. Die Immobilie ist nach Angaben zu 96 % an fünf Nutzer vermietet, die überwiegend aus dem E-Commerce-Bereich stammen. Mit dieser Akquisition erweitert Redevco sein deutsches Logistikportfolio auf insgesamt rund 1,4 Mio. m² Fläche und ein verwaltetes Logistikvermögen von rund 1,05 Mrd. Euro, verteilt auf 40 Objekte.

Talente erkennen, Fachkräfte halten - IHK startet neuen Personalentwicklungs-Lehrgang  
Gute Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ihre Stärken erkennt und gezielt fördert, hält wichtiges Wissen im Unternehmen und macht sein Team fit für neue Aufgaben. Die Niederrheinische IHK bietet deshalb vom 26. Oktober bis 17. Dezember den Online-Zertifikatslehrgang „Professionelle Personalentwicklung“ an.   Der Lehrgang umfasst alle Bereiche einer ganzheitlichen Personalentwicklung.

Die Teilnehmer lernen, Laufbahnen zu planen, Talente zu fördern und Potenziale einzuschätzen. Außerdem erfahren sie, wie sie passende Weiterbildungen entwickeln und ihre Coaching- und Beratungskompetenzen stärken. So können sie Mitarbeiter gezielt fördern und zugleich die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt im Unternehmen stärken.  

Die Veranstaltung läuft vom 26. Oktober bis 17. Dezember. Die Unterrichtszeiten sind montags und dienstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital statt.   Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen.

Woche des Wohneigentums: Kostenlose Webinar-Reihe für Hausbesitzer
Erbschaft, Einbruchschutz, Klimafolgen - Verband Wohneigentum informiert ab 28. September
Wie übergebe ich mein Haus sinnvoll an die nächste Generation? Wie schütze ich mein Zuhause vor Einbrechern und vor Starkregen? Und wie lässt sich die eigene Immobilie im Alter finanziell nutzen? Antworten auf diese Fragen gibt der gemeinnützige Verband Wohneigentum vom 28. September bis zum 1. Oktober sowie am 8. Oktober 2026 in einer kostenfreien Online-Informationswoche.
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5 Abende, 5 Themen
In der Woche des Wohneigentums, die der Verband zweimal im Jahr anbietet, informiert ein Expertenteam an 5 Abenden über aktuelle Themen rund um das Wohneigentum. Beginn ist jeweils um 18 Uhr, im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referentinnen und Referenten individuelle Fragen der Teilnehmenden.

• Die Woche startet am Montag, 28. September, mit dem Vortrag „Erbschaft und Schenkungen: Wie übergebe ich meine Immobilie sinnvoll an die nächste Generation?". Erläutert wird, was ohne ein Testament mit dem Nachlass geschieht und wie sich mit einer letztwilligen Verfügung von der gesetzlichen Erbfolge abweichen lässt.

• Am Dienstag, 29. September, geht es um den Schutz des eigenen Hauses vor den Folgen des Klimawandels. Hitze, Dürre, Hochwasser und Starkregen setzen Gebäude und Gärten zunehmend unter Druck. Der Vortrag „Klimaanpassungen am Eigenheim: Was kann gefördert werden?" zeigt bauliche und gärtnerische Maßnahmen – von der Rückstauklappe bis zur Entsiegelung von Flächen – und erklärt, welche Fördermöglichkeiten es gibt.

• Wie sich Einbrüche verhindern lassen, erfahren Teilnehmende am Mittwoch, 30. September. Unter dem Titel „Sicher wohnen: Einbruchschutz aus Sicht der Polizei" gibt der Vortrag Einblicke in aktuelle Vorgehensweisen von Tätern und zeigt, wie sich Schwachstellen am eigenen Haus erkennen und beseitigen lassen.

• Am Donnerstag, 1. Oktober, rückt die finanzielle Seite des Wohneigentums in den Fokus: „Immobilie und Rente: Wohneigentum als Altersvorsorge strategisch nutzen" stellt Modelle vor, wie sich das eigene Haus im Ruhestand als Vermögenswert einsetzen lässt. Der Vortrag bietet eine Orientierung für die individuelle Entscheidung.

• Den Abschluss bildet eine Woche später, amm Donnerstag, 8. Oktober, der Vortrag „Nachhaltiges Bauen: wie geht das?". Er beleuchtet alternative Baustoffe wie Holz, Lehm, Hanf oder Stroh, ihre Eigenschaften bei Dämmwerten, Brandschutz und Langlebigkeit sowie die Fördermöglichkeiten für ökologisches Bauen.
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Teilnahme und Anmeldung
Alle Vorträge finden online statt, dauern jeweils von 18 bis 19:30 Uhr und sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Nach jedem Vortrag beantworten die Experten Fragen der Teilnehmenden. Information und Anmeldung über die Website wohneigentum.de oder über diesen Link.

Hilfe auf allen Kanälen: Die Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
Viele Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für diese wichtige Arbeit suchen die 105 ehrenamtlich Mitarbeitenden der örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infoabend am Freitag, 2 Oktober um 18:00 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg. 

Im März 2027 startet der nächste Ausbildungskurs. In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen Unterstützung. Kontakt und Info vorab: Telefon 0203 29513331, buero@telefonseelsorge-duisburg.de und https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/  

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch)

Chopin und Skrjabin in der Marienkirche
Visionäre Klavierwerke der Romantik stehen am kommenden Sonntag, 27. September um 17 Uhr im Mittelpunkt des Konzertes in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10. Der junge, ukrainische Pianist Oleksandr Loiko stellt eine Auswahl von vier Werken Skrjabins den Préludes von Chopin gegenüber. Loiko ist als 1. Preisträger des Köhler-Osbahr Wettbewerbs und Absolvent der Folkwang Universität der Künste in Duisburg bereits bekannt.

Zuletzt ist er vor drei Jahren in der Marienkirche aufgetreten. Das aktuelle Programm hat er bereits für den SWR eingespielt und präsentiert es jetzt live in Duisburg. „Chopin und Skrjabin repräsentieren den höchsten Maßstab in der Weiterentwicklung der pianistischen Spieltechnik und klanglicher Differenzierung in der Klaviermusik“ betont Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, Kantor an der Duisburger Salvatorkirche und in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, zu der auch die Marienkirche gehört. Er lädt herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).

Humorvolle Lesung in Hamborn... mit Bildern und Musik
Duisburg, 21. September 2026 - Am 27. September heißt es ab 17 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174: „Kann passieren“. Das ist der Titel des Buches von Herbert Günther, aus dem Aurelia M. Reuter ausgewählte Episoden lesen und sie mit eigenen Kompositionen am Flügel begleiten wird.

Der Nachmittag wird zu einem besonderen Erlebnis, denn für alle sichtbar werden auch die Buch-Illustrationen auf die Leinwand projiziert und lassen so das Publikum noch tiefer in die humorvollen Geschichten eintauchen: Es geht zum Beispiel um eine Giraffe mit besonderen Sorgen um ihre Zimmerpflanzen, ein schwarzes Schaf mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft und viele weitere tierische Begegnungen, bei denen Überraschungen nicht lange auf sich warten lassen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen. 

Großer Herbstmarkt und Erntedankfest in Obermeiderich
In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich steht das letzte Septemberwochenende ganz im Zeichen der kommenden Jahreszeit: Am Samstag, 26. September öffnet sie um 12 Uhr die Türen des Gemeindezentrums an der Emilstraße zum großen Herbstmarkt. Hier finden Besucherinnen und Besucher Schönes und Dekoratives aber auch Leckeres, wie Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränke und bestimmt auch die legendäre Erbsensuppe, die beim Lichtermarkt immer reißenden Absatz findet.

Wie immer bei Aktionen der Gemeinde gilt auch beim Herbstmarkt: viele Hände helfen, backen, schneiden, räumen, alles selbstgemacht und lecker. Auch musikalisch ist ordentlich was los: Um 12 Uhr startet der Kinderchor mit Herbstliedern, um 13 Uhr übernimmt Ten Sing Duisburg und um 14 Uhr sorgt ein Blockflötenquartett mit Kaffeehausmusik für den passenden Klang zum Kuchen. Kindern wird am Herbstmarkt auch nicht langweilig, denn sie toben sich u.a. auf der Hüpfburg aus und freuen sich über Glitzer-Tattoos.

Der Eintritt ist frei, der Erlös von allem geht diesmal an die Bahnhofsmission. Am folgenden Tag feiert die Gemeinde um 11 Uhr einen Erntedankgottesdienst, nach dem die Stände des Herbstmarktes nochmal zum Verkauf öffnen. Dann beginnt auch „Emils Mittagstisch“, das kostenlose Essen für alle, bei dem die gute Erbsensuppe und ein vegetarisches Essen auf den Tisch kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de. e Obermeidericher Herbstmarkt 2024 - Foto: www.obermeiderich.de

Großes Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum
Am 27. September wird es mit dem großen Gitarrenkonzert „Let ́s Groove“ ab 17 Uhr klangvoll und harmonisch im Evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8: Rund 70 Gitarristinnen und Gitarristen - vom „GO Gitarrenorchester“ der Musikschule der Stadt Aachen und Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg - gestalten ein Konzert mit bekannten Melodien und mitreißenden Rhythmen.

Auf dem Programm stehen groovige Arrangements des GO Orchesterleiters Csaba Szekely mit Musik von u.a. Michael Jackson, Sting, Imagine Dragons, sowie bekannte Filmmusiken. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Konzert voller Spielfreude, musikalischer Energie und mitreißender Gitarrenklänge. Das Projekt ist eine Kooperation der Musikschulen der Stadt Aachen und Duisburg, sowie dem internationalen Gitarrenfestival „speGTRa Aachen“. Der Eintritt ist frei.   


Stauprognose 25. bis 27. September
Sommerferien vorbei, Staugefahr geht zurück / Ausflugsverkehr sorgt regional weiter für volle Straßen

Auch wenn die Staugefahr auf den Fernstraßen am kommenden Wochenende insgesamt abnimmt, muss bei schönem Wetter weiterhin mit viel Ausflugs- und Wanderverkehr in Richtung Süden, in den Alpenraum, in die Mittelgebirge sowie zu den Küsten und Seen gerechnet werden. Vor allem am Freitagnachmittag ist der übliche Pendlerverkehr unterwegs, am Samstag- und Sonntagvormittag kommen Ausflügler hinzu. Die Rückreisewelle sorgt jeweils am späten Nachmittag bis in den Abend hinein für volle Straßen.

Zusätzliche Verkehrsbelastungen sind wegen des Oktoberfests in und um München sowie wegen des Cannstatter Wasens in der Region Stuttgart zu erwarten.
Die Bautätigkeit auf den Autobahnen bleibt hoch: Bundesweit gibt es derzeit rund 1.000 Baustellen, die für Behinderungen und Engpässe sorgen.

Besonders staugefährdete deutsche Autobahnen:
• A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
• A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel sowie Kassel – Frankfurt
• A6 Mannheim – Heilbronn
• A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
• A10 Berliner Ring
• A44 Kassel – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A72 Zwickau – Chemnitz
• A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland kann es streckenweise Verzögerungen geben.
In Österreich sorgen Baustellen und Ausflugsverkehr auf der Tauernautobahn (A10), der Karawankenautobahn (A11), der Inntalautobahn (A12) sowie der Rheintalautobahn (A14) teilweise für Behinderungen. Auf der Brennerautobahn A13 kommt es wegen der Sanierung der Lueg-Brücke weiterhin zu Engpässen zwischen Innsbruck und dem Brenner. Ebenfalls staugefährdet ist die Fernpass-Bundesstraße (B179).

In der Schweiz können folgenden Autobahnabschnitte betroffen sein: Die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel, Luzern und Chiasso (Gotthard-Route), die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur und die A13 zwischen Bregenz und Chiasso (San-Bernardino-Route).

In Italien sind insbesondere auf der Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie auf der Brennerroute (A22) Verzögerungen zu erwarten.
Aufgrund der Grenzkontrollen können bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.



NRW: Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Hilfe zur Pflege stieg 2025 das dritte Jahr in Folge
109.325 Pflegebedürftige bezogen 2025 Hilfe zur Pflege (+ 5 % gegenüber 2024)
* 83 % der Empfängerinnen und Empfänger erhielten diese Leistung in Einrichtungen wie z. B. Pflegeheimen
* Zwei Drittel der Leistungsbeziehenden waren weiblich

Im Jahr 2025 erhielten 109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen Hilfe zur Pflege nach dem 7. Kapitel des Zwölften Sozialgesetzbuches (SGB XII). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 % mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen mit Bezug von Sozialhilfe in Form von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Anspruch auf diese Leistung besteht, wenn die Kosten der notwendigen Pflege, die nicht durch Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt sind, von der pflegebedürftigen Person und deren unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht aus eigenen Mitteln getragen werden können.

Mehrheit der Leistungsbeziehenden erhält Hilfe zur Pflege in Einrichtungen Mit 83 % der Personen, die Hilfe zur Pflege bezogen, erhielt die Mehrheit diese Leistungen in Einrichtungen, z. B. einem Pflegeheim. Im Jahr 2025 waren das 91.125 Menschen und damit 5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit ist die Zahl der Pflegebedürftigen in Einrichtungen mit Bezug von Hilfe zur Pflege das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Im Jahr 2022 sank die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen nach der Einführung des Leistungszuschlags der Pflegekassen für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege. Seit dem Jahr 2023 stieg sie jedoch von Jahr zu Jahr wieder an und lag 2025 um 2 % höher als 2021.



Weiterer Anstieg auch bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen Im Jahr 2025 haben 18.300 Personen Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen bezogen, das waren 4 % mehr als im Vorjahr. Die am häufigsten gewährte Hilfeart außerhalb von Einrichtungen war das Pflegegeld für die häusliche Betreuung und Pflege etwa durch Angehörige, das insgesamt 10.305 Personen erhielten.

An zweiter Stelle folgte die häusliche Pflegehilfe als Pflegesachleistung z. B. durch einen ambulanten Pflegedienst, die 2025 für 9.610 Personen gewährt wurde. Beide Leistungsarten können auch kombiniert werden. Zwei Drittel der Leistungsbeziehenden waren weiblich 67 % der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege im Jahr 2025 waren weiblich.

Bei der Hilfe zur Pflege in Einrichtungen lag der Anteil der Empfängerinnen mit 67 % höher als bei der Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen mit 65 %. Empfängerinnen waren mit einem Alter von 83 Jahren durchschnittlich rund 9 Jahre älter als die Empfänger mit 74 Jahren. Insgesamt lag das Durchschnittsalter der Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege bei 80 Jahren.

Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege in Einrichtungen waren 2024 mit 81 Jahren durchschnittlich älter als Menschen mit Bezug von Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen, deren Durchschnittsalter betrug 73 Jahren.

Umzüge innerhalb von NRW: Großstädte verbuchen nur bei den 18- bis unter 25-Jährigen Wanderungsgewinne
* Seit 2017 verlieren Großstädte Einwohnerinnen und Einwohner an vorstädtische und ländliche Kreise
* 428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb NRWs über die Kreisgrenzen um
* Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es über ein Drittel

Seit 2017 zogen mehr Menschen aus den NRW-Großstädten in städtische oder ländlich/vorstädtisch geprägte Kreise innerhalb NRWs um als umgekehrt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Wanderungssaldo der Großstädte in den Jahren 2017 bis 2024 durchgängig im negativen Bereich zwischen −2,4 und −5,8 Personen je 1.000 Einwohner/-innen.

Von 2010 bis 2016 verzeichneten die Großstädte jedes Jahr noch Wanderungsgewinne zwischen +0,8 und +1,6 Personen je 1.000 Einwohner/-innen. Demgegenüber verzeichneten die städtischen Kreise seit 2014 und die ländlich bis vorstädtisch geprägten Kreise seit 2017 wieder Wanderungsgewinne.

Insbesondere Familien zog es verstärkt aus den Großstädten in die städtischen und ländlichen/vorstädtischen Kreise. Nur bei den 18- bis unter 25-Jährigen konnten die Großstädte weiterhin Wanderungsgewinne verbuchen.

Weitere regionale Ergebnisse zur Landesbinnenwanderung sowie methodische Erläuterungen finden Sie in der neuen Veröffentlichung „Wohin ziehen die Menschen innerhalb NRWs? Trends und Entwicklungen in den Jahren 2010 – 2024”.



428.000 Menschen zogen jährlich im Durchschnitt innerhalb von NRW über die Kreisgrenzen um
In den Jahren 2010 bis 2024 zogen in jedem Jahr durchschnittlich etwa 428.000 Menschen innerhalb der Landesgrenzen von NRW über die Kreisgrenzen um. Das entspricht 2,4 % der Bevölkerung. Während im Jahresdurchschnitt 4,8 % der Nichtdeutschen über die Kreisgrenzen innerhalb des Landes umgezogen sind und dieser Anteil über die Jahre hinweg variierte, war der Anteil bei den Deutschen mit durchschnittlich 2,0 % deutlich geringer und nahezu konstant.

Ein Viertel der Landesbinnenwanderung erfolgte durch Nichtdeutsche – in einzelnen Jahren war es sogar über ein Drittel Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2024 lag der Anteil der Nichtdeutschen an den Landesbinnenwanderungen bei 24,8 %.

In den Jahren 2015 (33,4 %) sowie 2023 (37,8 %) und 2024 (35,7 %) stieg der Anteil Nichtdeutscher an den Umzügen innerhalb von NRW auf über ein Drittel. Die Entwicklung in diesen Jahren ist stark durch Schutzsuchende geprägt, die in hoher Zahl aus dem Ausland nach NRW gekommen sind und sich dann zeitverzögert durch Umzüge weiter innerhalb des Landes verteilt haben.

Weltrekord zum Start der Woche der Wiederbelebung
Laienreanimation seit diesem Schuljahr für Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen an allgemeinbildenden Schulen verpflichtend

Schulministerin Dorothee Feller nimmt in den kommenden sieben Tagen an einem Weltrekordversuch teil. Von Montag, 21. September 2026, bis Montag, 28. September 2026, finden im Bielefelder Franziskus-Hospital im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ Reanimationen ohne Unterbrechungen und Pausen an Puppen statt, an denen neben der Ministerin auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler partizipieren – alles live gestreamt im Internet. Die öffentlichkeitswirksame Aktion soll zeigen, dass die richtigen Handgriffe bei der Herzdruckmassage Leben retten.

 Mit ihrer Teilnahme möchte Schulministerin Feller zudem zum Ausdruck bringen, dass es besonders wichtig ist, diese Kenntnisse gerade bei jungen Menschen zu fördern. Schließlich kann es nur in der Schule gelingen, dass möglichst viele Jugendliche ausgebildet werden und das Wissen so auch in die Familien hineingetragen werden kann. Deshalb hat die Landesregierung die Laienreanimation mit dem kürzlich begonnenen Schuljahr zu einem verpflichtenden Bestandteil des Schullebens gemacht.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Im Notfall zählt jede Sekunde – und jeder kann zum Lebensretter werden. Entscheidend ist, zu wissen, was zu tun ist und den Mut zu haben, zu handeln. Die Woche der Wiederbelebung zeigt, wie wichtig es ist, dieses Wissen möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Genau deshalb lernen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit diesem Schuljahr verpflichtend in der Schule, wie sie im medizinischen Notfall richtig handeln und Leben retten können. Solche Kompetenzen weiterzugeben, ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags.“

„Unser Konzept soll dafür sorgen, dass sehr viele Schülerinnen und Schüler künftig wissen, was in lebensbedrohlichen Situationen zu tun ist. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde, gerade die Zeit vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes ist oft entscheidend. Ich danke den Schulen, dass sie bereits mit großem Engagement damit begonnen haben, die verpflichtende Ausbildung in Laienreanimation zu gestalten und in ihren Alltag einzubauen. Sie bekommen von uns jede Unterstützung, die notwendig ist“, betont Ministerin Feller.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 an rund 2.100 allgemeinbildenden Schulen werden in die Lage versetzt, im Notfall die Herzdruckmassage anwenden zu können. Dafür erhalten sie mindestens einmal 90 Minuten lang eine entsprechende Schulung. Das Schulministerium arbeitet mit zahlreichen Partnern zusammen, um zu gewährleisten, dass die Ausbildung auf hohem Qualitätsniveau umgesetzt wird.

Beispielsweise können Lehrerinnen und Lehrer Videoschulungen verschiedener Partner oder Präsenzfortbildungen im Rahmen der staatlichen Lehrkräftefortbildung nutzen oder an Schulungen anerkannter Hilfsorganisationen und ärztlicher Partner teilnehmen. Landesweit fanden von September 2025 bis Juni 2026 bereits neun Präsenzfortbildungen der Geschäftsstelle Reanimation mit rund 1.200 teilnehmenden Lehrkräften statt.

Von September bis Dezember 2026 finden voraussichtlich fünf weitere Präsenzfortbildungen für bis zu 600 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. „Ich bin allen Organisationen, die sich beteiligen und dieses Konzept möglich machen, sehr dankbar“, sagt Ministerin Feller.

Im Landeshaushalt des Jahres 2026 stehen 400.000 Euro zum Start der Laienreanimation zur Verfügung. Ab dem Haushaltsjahr 2027 sollen es nach der Verabschiedung des Etats im Landtag fortlaufend 300.000 Euro jährlich sein.

Alle teilnehmenden Schulen sollen langfristig mit je zehn Reanimationsphantomen ausgestattet werden. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat das Schulministerium Phantome im Wert von 80.000 Euro beschafft. Auch die Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Herzstiftung haben sich bereit erklärt, weitere Phantome im Wert von 400.000 Euro zu liefern.

Darüber hinaus führt das Land Nordrhein-Westfalen ein europaweites Vergabeverfahren zur Lieferung von bis zu 18.000 weiteren Phantomen. Zur Beschaffung der Phantome stehen neben den landeseigenen Mitteln zusätzlich 100.000 Euro der ADAC Stiftung bereit.Folgende Partner unterstützen die Landesregierung bei der verpflichtenden Einführung der Laienreanimation im Unterricht:
ADAC Stiftung,
Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit
Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe
Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten
Björn-Steiger-Stiftung,
BKK-Landesverband NORDWEST
Deutsche Herzstiftung
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Deutscher Rat für Wiederbelebung
Deutsches Rotes Kreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
Deutsches Jugendrotkreuz (Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe)
DLRG Nordrhein e.V.
DLRG Westfalen e.V.
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf
Franziskus Hospital Bielefeld
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Nordrhein-Westfalen
Malteser Hilfsdienst e.V. Nordrhein-Westfalen
Stiftung Universitätsmedizin Münster
Unfallkasse NRW
Universitätsklinikum Köln
Universitätsklinikum Münster

Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein
Was wünschen sich Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger Kindern nachgehen.

Dafür lädt er am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen, Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.

„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen, Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Die Kindersprechstunde findet in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne Beteiligung der Eltern.

Grundsteinlegung für den Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule  
Die Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh wird erweitert und umfassend weiterentwickelt. Mit einem neuen Erweiterungsbau, der Sanierung angrenzender Gebäudeteile und der Neugestaltung des Schulhofs investiert die Stadt Duisburg in moderne Lernbedingungen und einen zukunftsfähigen Schulstandort. Realisiert wird das Projekt durch die Schulbaugesellschaft Duisburg (SD).  

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, Robin Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, werden am 22.09.2026 um 12.30 Uhr den Grundstein für den Erweiterungsneubau legen.


Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort   Gemeinsam mit der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) findet am 23. September um 12 Uhr das Richtfest des neuen Schulcampus der Gesamtschule Mitte-Süd statt. Mit dem Richtfest erreicht der Neubau der neuen Gesamtschule Mitte-Süd in Wanheimerort einen wichtigen Meilenstein.

Auf dem Schulgelände entstehen derzeit drei viergeschossige Lernhäuser und ein dreigeschossiges Quartiersgebäude (Aula, Mensa und Sportflächen), die zeitgemäße Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, sowie weiteren Projektverantwortlichen wird dieser Baufortschritt entsprechend gewürdigt.

Historischer Wehrgang an der Duisburger Stadtmauer wieder begehbar
Die Duisburger Stadtmauer gehört zu den bedeutendsten Bau- und Bodendenkmälern des Mittelalters in Duisburg. Ein Teil ihrer Geschichte wird nun wieder unmittelbar erleb- und begehbar: Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Wehrgang wurden abgeschlossen und neue Geländer installiert.

Beigeordneter Michael Rüscher, Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht, Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde sowie Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz informieren am Donnerstag, 24. September 2026, um 11 Uhr Alter Wehrgang der Duisburger Stadtmauer, Am Alten Wehrgang 8, 47051 Duisburg-Altstadt, über die durchgeführten Arbeiten, die historische Bedeutung der Stadtmauer sowie die weiteren Planungen für das Denkmal.

Beliebtes Bürgerfest in Buchholz: „Rund um das Bezirksamt Süd“:  Bezirksbürgermeister Beate Lieske lädt am Freitag, 25. September, zum beliebten Bürgerfest „Rund um das Bezirksamt Süd“ ein. Los geht es um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Bezirksverwaltungsstelle an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Lieske wird das Fest offiziell eröffnen.

Gemeinsam mit der Bezirksvertretung Süd freut sie sich auf einen geselligen Abend und den persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Musikalisch wird der Abend von der „Melody-Dancing-Band“ begleitet, die für Stimmung sorgt. Imbiss- und Getränkestände laden zum Genießen und Verweilen ein.

Traditionell betreibt die Bezirksvertretung Süd auch in diesem Jahr wieder einen Sektstand – der Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Rückfragen zum Fest beantwortet Freia Kollar per Mail an kultur.sued@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3948.

Orientierungswoche für junge Männer in der Abtei Hamborn
Bereit für Neues? Eine Woche Klosterleben in Hamborn
Wie lebt es sich eigentlich in einem Kloster? Was machen Ordensleute den ganzen Tag? Und könnte ein solches Leben vielleicht sogar etwas mit meinem eigenen Weg zu tun haben? Die Prämonstratenser-Abtei Hamborn öffnet vom 5. bis 12. Oktober 2026 ihre Türen für junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren.

Foto: Abtei Hamborn Foto Abt Albert, Pater Gereon, Pater Tobias

Unter dem Motto „Bereit für Neues? Dein Kloster-Erlebnis.“ können vier bis acht Teilnehmer eine Woche lang das Leben der Gemeinschaft aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, dass jemand bereits mit dem Gedanken spielen muss, in ein Kloster einzutreten. Die jungen Männer sind eingeladen, einfach neugierig zu sein, Fragen mitzubringen und für einige Tage aus ihrem gewohnten Alltag auszusteigen.

Klosterleben nicht anschauen, sondern miterleben
Gemeinsam mit Patres der Abtei erleben die Teilnehmer den Alltag im Kloster. Dazu gehören die täglichen Chorgebete ebenso wie gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und ruhige Abende in Gemeinschaft. Auch die Geschichte und das Wirken der Prämonstratenser werden während der Woche ganz praktisch erfahrbar. Geplant sind unter anderem Ausflüge zu Wirkungsorten des Ordens in Hamborn, Xanten und Cappenberg.

„Viele junge Menschen stehen irgendwann vor der Frage: Was möchte ich eigentlich aus meinem Leben machen?“, sagt Abt Albert Dölken OPraem von der Abtei Hamborn. „Nicht auf jede Frage muss man sofort eine Antwort haben. Manchmal tut es einfach gut, aus dem Alltag herauszukommen, still zu werden, mit anderen zu reden und Gott wieder etwas mehr Raum zu geben. Genau dafür kann eine solche Woche eine wunderbare Gelegenheit sein.“

Eine Woche ohne Entscheidungsdruck
Die Orientierungswoche soll deshalb keine Woche des Entscheidungsdrucks sein. Sie bietet vielmehr die Möglichkeit, Ordensleben kennenzulernen und gleichzeitig über den eigenen Lebensweg, Glauben und persönliche Zukunftsfragen nachzudenken. „Und wer nach einer Woche feststellt, dass das Klosterleben doch nicht sein Weg ist, hat trotzdem etwas Wertvolles erlebt“, so Abt Albert.

„Vielleicht nimmt er eine neue Sicht auf sein Leben mit, eine gute Begegnung oder einfach die Erfahrung, dass Stille manchmal mehr Antworten geben kann als der Lärm unseres Alltags.“

Die Teilnehmer wohnen während der Orientierungswoche in der Abtei. Übernachtung und Verpflegung im Kloster sind inklusive. Die Abtei Hamborn möchte mit diesem Angebot jungen Männern einen unkomplizierten Einblick in eine Lebensform ermöglichen, die vielen heute nur noch aus Erzählungen oder aus den Medien bekannt ist und zeigen, dass Ordensleben auch heute Gemeinschaft, Glauben, Begegnung und die Suche nach einem sinnvollen Leben miteinander verbindet.

Information und Anmeldung Orientierungswoche für junge Männer 5. bis 12. Oktober 2026 Abtei Hamborn An der Abtei 6 47166 Duisburg Teilnehmer: 4 bis 8 junge Männer im Alter von 16 bis 30 Jahren Übernachtung und Verpflegung im Kloster inklusive Ansprechpartner: Abt Albert Dölken OPraem E-Mail: abt.albert@abtei-hamborn.de


Vortrag zur KI mit Frank Tentler in der VHS
Zu einem KI-Update lädt der digitale Entrepreneur Frank Tentler aus Duisburg am Montag, 21. September, um 20 Uhr in die VHS an der Steinschen Gasse in der Innenstadt ein.
In seinem Vortrag beleuchtet er die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, die sich zunehmend beschleunigt. Der Eintritt ist frei. Das KI-Update gibt es halbjährlich.


Informationsveranstaltung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig  Demenz, und was nun?   
Am 24. September findet in der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Die Tagespflege ist auf die Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.    

Obwohl die Zahl der Menschen, die im Alter an Demenz erkranken, stetig steigt, trifft die Diagnose die Betroffenen meist unvorbereitet. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr individuell. Gleich ist aber bei den Gesprächen, die wir mit den Angehörigen von Menschen mit Demenz führen, dass viele überfordert sind und Entlastung im Alltag benötigen”, sagt Anja Oyen, Leitung der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig.

Die Tagespflege ist spezialisiert auf die Betreuung demenziell veränderter Seniorinnen und Senioren.  Bei der Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig in der Albertus-Magnus-Str. 37-39 in Duisburg-Huckingen können Betroffene und ihre Angehörigen die Tagespflege und die Mitarbeitenden kennenlernen. Sie können Fragen stellen und sich über das speziell für Menschen mit Demenz ausgelegte Betreuungskonzept informieren.    

Tagepflege als entlastendes Angebot unter Betroffenen oft unbekannt  „Vielen Menschen ist die Möglichkeit, pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren tagsüber in eine Tagespflege zu bringen, gar nicht bekannt”, sagt Anja Oyen. Auch um das Finanzierungsmodell wüssten nur Wenige: Sobald ein Pflegegrad besteht, kann zusätzlich zur ambulanten Versorgung zu Hause und unabhängig vom Pflegegeld ein Antrag für Tagespflege gestellt werden. Die Pflegekasse übernimmt die Betreuungs- und Fahrtkosten anteilig. Dies führen nicht zu einer Kürzung der ambulanten Pflegeleistungen.   

Angehörige wenden sich heute, anders als früher, immer später an die Tagespflegen, wenn der Pflegebedarf der Familienmitglieder bereits sehr hoch ist. Das hat zur Folge, dass sie diesen schwierigen Weg über weite Strecken allein gehen. „Wir erleben immer wieder Familien, die die Pflege ihrer Angehörigen stark belastet“, sagt Oyen.   

Das Angebot richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren, die zwar gesundheitlich beeinträchtigt sind, aber noch selbstständig zuhause leben. In der Tagespflege verbringen sie den Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr gut betreut und kehren dann wieder nach Hause zurück. Auch pflegerische Aufgaben übernehmen die Mitarbeitenden in der Tagespflege. 

„Neben der abwechslungsreichen Tagesgestaltung für die Gäste ist die Tagespflege auch eine große Entlastung für pflegende Angehörige. Viele von ihnen sind beispielsweise berufstätig, sodass die Tagespflege es ihnen ermöglicht, die Betreuung ihres Familienmitglieds mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren“, sagt die Leitung der Tagespflege.   

Anmeldungen zur Infoveranstaltung am Donnerstag, 24. September um 17 Uhr bei Anja Oyen, Telefon: 0203 6085 2611, E-Mail: anja.oyen@malteser.org. Sie berät auch gerne bei Fragen zur Finanzierung.    

In der Tagespflege am Malteserstift St. Hedwig erleben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren mit Demenz eine abwechslungsreiche Alltagsgestaltung zusammen mit anderen Menschen ihres Alters. Dies verhindert soziale Isolation und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

„Soundclash by FanatiQz 4.0“ – Junge Talente feiern „Nacht der Jugendkultur“ in Marxloh
Der Stadtteil Marxloh lebt von der Vielfalt und Kreativität junger Menschen. Kunst, Musik und Kultur gehören hier seit Jahren fest zum pädagogischen Alltag. Daraus entstand gemeinsam mit Can von Somm, dem Gründer von „Soundclash by FanatiQz“, die Idee für einen Musikwettbewerb, bei dem junge Talente ihre Leidenschaft und selbstgeschriebenen Songs präsentieren können.


Der Wettbewerb findet am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr im Regionalzentrum Nord (RiZ), Marienstraße 16A in 47169 Duisburg, statt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten können am Newcomer Contest mit eigenen Songs live teilnehmen. Interessierte müssen sich bis zum 24. September über Instagram mit einer persönlichen Nachricht an Can von Somm (@fanatiqz47) oder per E-Mail soundclashbyfanatiqz@gmail.com bewerben.

Die Jury setzt sich aus Experten der Musikszene zusammen: FanatiQz, El9six, Abdul Chahin und Lakmann One. Auf die jungen Künstlerinnen und Künstler warten tolle Preise und die Chance auf eine professionelle Studioaufnahme. Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene können die kostenfreie Veranstaltung aber ohne vorherige Anmeldung besuchen.

Die „Nacht der Jugendkultur“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Projektarbeit des Regionalzentrums Nord. Im Mittelpunkt steht die Förderung junger Talente sowie die Stärkung von Kreativität, Selbstvertrauen und künstlerischer Entwicklung.


34. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Robinson Abenteuerfarm
Die städtische Abenteuerfarm Robinson lädt gemeinsam mit dem Robinson BSP-Förderverein e.V. am Wochenende vom 26. bis 27. September zum 34. Freizeit- und Westernreitturnier ein. Das Turnier startet am Samstag, 26. September, um 13 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr auf dem Gelände der Abenteuerfarm Robinson auf der Saarstraße 9 in Duisburg-Friemersheim.

Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter aus Duisburg und den umliegenden Städten stellen vor Ort ihr Können mit ihren Pferden unter Beweis. Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, das Turnier live zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Getränken und einem Grillstand.

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste am Samstagabend ab 19 Uhr, wenn Live-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt. Weitere Informationen zum Turnier finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins unter http://www.abenteuerfarm.de. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden der Robinson Abenteuerfarm telefonisch unter 02065 22623 zur Verfügung.

VHS Duisburg West: Besuch des Bienenmuseums in Rumeln
Der Kreisimkerverband bietet am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr in Kooperation mit der VHS eine Führung durch das Bienenmuseum, Schulallee 11, mit Honigverköstigung in Rumeln an. Hier kann man erfahren, warum Bienen so wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind, welchen Beitrag Imker leisten und wie es kommt, dass Honig unterschiedliche Aromen hat.

Die Führung richtet sich an alle, die mehr über die Honigbiene und über Imkerei lernen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann online auf https://www.vhs-duisburg.de oder über die Geschäftsstelle der VHS West (telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt- duisburg.de) erfolgen.


Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück
Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“ geht in die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11 Uhr wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.

Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein Beat, dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir freuen uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und die eigene Kreativität zu entdecken.“

Statt nur zuzuhören, werden die jungen Besucherinnen und Besucher selbst Teil des Geschehens. Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niederschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch und richtet sich besonders an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien. Neben dem musikalischen Erleben werden soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.

Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer durch Irland
Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“ ist der Künstler Mick Haering am Samstag, 26. September, um 19 Uhr bei der Bezirksverwaltung Duisburg- Süd an der Sittardsberger Allee 14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle Reiseerzählungen, beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu einem einzigartigen Erlebnis.

„Kultur verbindet Menschen und öffnet Fenster in andere Welten. Mick Haerings Programm vereint irisches Lebensgefühl, Musik und Humor auf wunderbare Weise – genau das, was unsere Gemeinschaft bereichert“, sagt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske.

Haering nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch vier Wochen Van-Urlaub in Irland. Im Mittelpunkt steht die Musik: Der Künstler entführt das Publikum mit live gespielten Klängen der grünen Insel in die Welt der irischen Musikkultur – von melancholischen Balladen bis hin zu mitreißenden Folk-Melodien. Die Musik bildet den atmosphärischen Rahmen für einen Abend voller Lebendigkeit und Fernweh.

Dazu erzählt er mit Witz und Selbstironie von vier Wochen Van-Urlaub quer durch Irland – von rauen Atlantikküsten, skurrilen Begegnungen und dem ganz besonderen Charme des Insellebens. Eine Auswahl seiner schönsten Reisefotografien macht die Bilder der grünen Insel dabei hautnah erlebbar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de sowie telefonisch bei Freia Kollar unter 0203 283-3948.

„Theater im Rampenlicht“: Neue Spielzeit 2026/27 in der Rheinhausen-Halle startet
Die neue Theaterspielzeit 2026/2027 unter dem Motto „Theater im Rampenlicht“ in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 steht in den Startlöchern und bietet insgesamt sechs erstklassige Theaterstücke. Das Programm wurde von der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen organisiert.

Zum Saisonauftakt erwartet Besucherinnen und Besucher am Dienstag, 22. September, ein brandneues Stück aus dem Revier: „Glückauf“ von und mit Thomas Glup, bestens bekannt aus früheren Gastspielen in der Rheinhausen-Halle. Mit großer Liebe zu seiner Heimat verbindet Glup Witz, Beobachtungsgabe und echte Ruhrgebiets-Seele zu einer unverwechselbaren Mischung, die seine Arbeiten so besonders macht.

Am Donnerstag, 22. Oktober, geht es weiter mit der Komödie „Eingeschneit“ von Peter Quilter mit Mona Seefried und Petr E. Funck. Diese Komödie zeigt überaus erheiternd, wie viel Menschlichkeit in unerwarteten Situationen stecken kann. Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor Peter Quilter die kleinen und größeren Marotten eines ungleichen Pärchens, die einer Annäherung aber letztlich nicht im Wege stehen.

Nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison mit der Krimi-Komödie „Achtsam morden“ sorgt Björn Diemel alias Martin Lindow mit „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ am Dienstag, 24. November, erneut für fulminante, brüllend komische Unterhaltung. Das neue Jahr startet am Donnerstag, 14. Januar 2027, mit dem Schauspiel „Der Wal“ von Samuel D. Hunter. Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine tief bewegende Geschichte über Nähe, Schuld, Hoffnung und Vergebung.

Das Schauspiel lässt die Zeit im Fluge vergehen, beeindruckt und gibt manchen Gedanken mit auf den Heimweg. Die Rheinische Western-Komödie „Das Ei des Karl May“ am Mittwoch, 17. März 2027, von Stefan Keim und Martin Bross lässt weiter an das Unmögliche glauben. Nichts und niemand ist sicher vor ihrem satirischen Witz und den mit amüsanten Anspielungen, Zitaten und frechen Kalauern angereicherten Dialogen.

Den Abschluss der Spielzeit bildet das unterhaltsame Schauspiel „Sophia oder das Ende der Humanisten“ von Moritz Rinke am Freitag, 30. April 2027. Dieses Schauspiel richtet den Blick nach vorn und fragt, wie unser Menschsein in einer zunehmend technischen Welt bestehen kann. Alle Vorstellungen der neuen Theaterspielzeit beginnen jeweils um 20 Uhr. Ab sofort können Interessierte ein Abonnement für alle sechs Theaterstücke in drei Preiskategorien für 132 Euro, 108 Euro oder 84 Euro bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen erwerben.

Einzelkarten sind ebenfalls ab sofort in drei Preiskategorien (27 Euro, 22 Euro sowie 17 Euro) erhältlich. Weitere Informationen gibt es bei Anja Sieg montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr telefonisch unter 0203 283-987889 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.