'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Mittwoch, 14. Mai 2025

Stadt Duisburg warnt vor Waldbrandgefahr und verschärft das Grillverbot
Das trockene Wetter und die sommerlichen Temperaturen sollen auch in den nächsten Tagen anhalten. Dies führt zu einer erhöhten Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt heute bereits auf Stufe 3 und soll morgen (14. Mai) die Stufe 4 erreichen.

 Das Grillen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe – aus Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig verboten. Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar.

Die Stadt Duisburg weist ausdrücklich nochmals auf das bestehende Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist gesetzlich mit 25.000 Euro festgelegt.
Weitere Informationen rund um die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im Stadtgebiet sind online abrufbar unter: https://duisburg.de/allgemein/fachbereiche/grillen.php


Bezirksvertretung Meiderich/Beeck zeichnet ehrenamtliches Engagement aus
Die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck hat am 12. Mai 2025 in einer feierlichen Zeremonie Heinrich Uldrich aus Duisburg-Laar mit der Ehrenadel für ehrenamtliches Engagement im Bezirk ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm Bezirksbürgermeister Peter Hoppe, der dessen außerordentlichen Verdienste und seine jahrzehntelange Verbundenheit mit dem Schützenwesen würdigte.

Bezirksbürgermeister Peter Hoppe (links) und Oberbürgermeister Sören Link (mitte) verleihen die Ehrennadel des Bezirks.Meiderich/Beeck für besonderes ehrenamtliches Engagement an Heinrich Uldrich (rechts). Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Auch Oberbürgermeister Sören Link richtete persönliche Worte an den Geehrten sowie alle Anwesenden. In seiner Rede betonte er die Bedeutung des Ehrenamts als unverzichtbare Stütze des gesellschaftlichen Miteinanders: „Heinrich Uldrich steht für das, was unsere Stadt ausmacht – Gemeinschaft, Verantwortung und Zusammenhalt. Solches Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchsten Respekt.“

Heinrich Uldrich ist seit 1988 im Vorstand der Schützenbruderschaft St. Ewaldi in Duisburg-Laar aktiv und prägte das Vereinsleben mit unermüdlichem Einsatz. Sechsmal wurde er zum Schützenkönig gekrönt und organisierte die Jubiläumsfeste zum 100- und 125-jährigen Bestehen des Vereins maßgeblich mit. Mit seiner Arbeit, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit, hat er Generationen junger Menschen an die Werte des Ehrenamts und die Gemeinschaft des Schützenwesens herangeführt.

Seine Tochter führt als erste Vorsitzende bereits seine Spuren im Verein fort. Die Veranstaltung war nicht nur eine Würdigung seiner persönlichen Verdienste, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Bedeutung des Ehrenamts in Duisburg.


Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Mitte für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka verleiht am Donnerstag, 15. Mai 2025, um 18 Uhr AV Concept Store, Kuhlenwall 20, 47051 Duisburg, die Ehrennadel des Bezirks Mitte für besonderes ehrenamtliches Engagement.

Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link wird die freischaffende Künstlerin Claudia A. Grundei sowie Karl-Heinz Dietz für seine Verdienste im Naturschutz mit der Auszeichnung geehrt.


Vorstellung der Kinderfeuerwehr Homberg
Die Kinderfeuerwehr Homberg hat sich im letzten Jahr gegründet und ihren Dienst aufgenommen. Insgesamt 16 Kinder treffen sich seitdem alle 14 Tage, um sich mit dem Thema Brandschutz und Feuerwehr auseinander zu setzen. Ziel ist es mitunter, die Kinder- und Jugendarbeit zu stärken und die Nachwuchsgewinnung in der Freiwilligen Feuerwehr sicherzustellen und zu fördern.

Oberbürgermeister Sören Link, Christian Umbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Duisburg und Jens Heinrich, Kinderfeuerwehrwart, stellen am Montag, 19. Mai, um 17 Uhr Feuer- und Rettungswache Homberg Rheindeichstraße 22 47198 Duisburg-Homberg, die Kinderfeuerwehr vor. Die Kinder geben zudem Einblicke in ihren Dienst und demonstrieren auch eine kleine Löschübung.


Stadtgespräch in Duisburg: Schwarze Perspektiven im Dialog – Erfahrungen, Herausforderungen, Empowerment

Das Zentrum für Erinnerungskultur der Stadt Duisburg lädt am Mittwoch, 14. Mai, um 18 Uhr in der Tarık-Turhan-Galerie im Stadtarchiv (Karmelplatz 5) zu einem öffentlichen Stadtgespräch ein, das sich mit der Bedeutung Schwarzer Perspektiven in unserer Stadtgesellschaft beschäftigt.

Gemeinsam mit Dr. Rahab Njeri, Expertin für rassismuskritische Beratung an der Universität zu Köln, und Stève Hiobi, Autor des Buches „All About Africa“ und Social-Media-Creator, werden unterschiedliche Fragen diskutiert. Beispielsweise: warum sind Schwarze Perspektiven in unserer Gesellschaft wichtig? Wie können öffentliche Institutionen rassismuskritischer werden? Warum ist das Wissen über Afrika oft unzureichend und welche Folgen hat das für das Zusammenleben?

Im Zentrum des Gesprächs stehen Schwarze Perspektiven und Erfahrungen – und wie diese in unserer Gesellschaft und insbesondere in Duisburg sichtbar gemacht werden können. Wir betrachten die (post-)kolonialen Spuren in der Stadt und deren Einfluss auf die Gegenwart, insbesondere im Hinblick auf antischwarze Stereotype und Diskriminierungen.

Mit den Stadtgesprächen des Zentrums für Erinnerungskultur wird ein wichtiger Raum für den Austausch über rassismuskritische Themen geschaffen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an diesem Dialog zu beteiligen. Die Teilnahme am Stadtgespräch ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de wird gebeten.

Das Stadtgespräch findet im Rahmen der Sonderausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post-)kolonialer Spurensuche“ des Zentrums für Erinnerungskultur im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg statt. Die Ausstellung beleuchtet die (post-)kolonialen Geschichten und deren Einfluss auf die heutige Gesellschaft.

Soziale Roboter zum Anfassen: Die RuhrBots kommen in die Zentralbibliothek
Soziale Roboter begegnen uns längst nicht mehr nur in Science-FictionFilmen. Am Dienstag, 3. Juni, besteht in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse von 10.30 bis 16 Uhr Gelegenheit, die sozialen Roboter hautnah zu erleben, auszuprobieren und mit Forschenden ins Gespräch zu kommen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Ob als sprechender Infoassistent, interaktive Bedienung im Restaurant oder als kommunikativer Begleiter in Pflegeeinrichtungen – die kleinen Helfer mit der menschenähnlichen Gestalt sind auf dem Vormarsch. Auch in der öffentlichen Verwaltung eröffnen sie neue Möglichkeiten, um Prozesse bürgerfreundlicher, zugänglicher und effizienter zu gestalten.

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „RuhrBots – Kompetenzzentrum Soziale Robotik“ erforscht genau diesen Zukunftseinsatz: Wie können soziale Roboter in Stadtverwaltungen sinnvoll integriert werden? Welche technischen, psychologischen und wirtschaftlichen Bedingungen müssen dafür erfüllt sein? Und wie gelingt eine diversitätsgerechte Digitalisierung, von der alle Bürger profitieren?

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund vier Millionen Euro arbeitet das RuhrBots-Team – bestehend unter anderem aus der Hochschule Ruhr West, der Hochschule Niederrhein, der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, der Evangelischen Hochschule Nürnberg und dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) – an innovativen Lösungen. Im Mittelpunkt steht der Mensch: Die Roboter sollen nicht ersetzen, sondern sinnvoll unterstützen.

Bezirksregierung setzt sich für Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ein
Im Rahmen des Landesprogramms „Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW“ hat Regierungspräsident Thomas Schürmann die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Namen der Bezirksregierung Düsseldorf unterzeichnet. Das Landesprogramm ist eine Kooperation des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mit den Landesverbänden der Pflegekassen und dem Verband der Privaten Krankenversicherung.

„Es ist ein sehr schönes Signal, dass auch die Bezirksregierung Düsseldorf am Landesprogramm „Vereinbarkeit von Beruf & Pflege“ teilnimmt. Jeder weitere Beitritt stärkt die NRW-weite Initiative und das regionale Netzwerk. Das Landesprogramm verbessert die Fachkräftebindung und wirkt sich positiv auf die Stabilisierung der häuslichen Pflege aus, indem erwerbstätige pflegende Angehörige Unterstützung vor Ort erfahren“, erklärt Heike Weiß, Leiterin der Abteilung Pflege und Alter im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der demografische Wandel stellt sowohl unsere Gesellschaft als auch Unternehmen vor erheblichen Herausforderungen. Aufgrund der Alterung der Belegschaft und einem steigenden Fachkräftemangel wird die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege immer relevanter. Daher wird insbesondere durch die nachhaltige Unterstützung berufstätiger pflegender Angehöriger ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet und die Erwerbstätigkeit von pflegenden Mitarbeitenden aufrechterhalten.

Thomas Schürmann betonte: „Allein in Nordrhein-Westfalen pflegen derzeit neben dem Beruf geschätzt mehr als 700.000 Erwerbstätige pflegebedürftige Angehörige. Deshalb setzen wir als Bezirksregierung ein wichtiges Zeichen, um allen Pflegenden zu zeigen, dass sie nicht auf sich allein gestellt sind. Wir haben bereits drei Pflege-Guides durch die AOK Rheinland/Hamburg und AOK NordWest qualifizieren lassen, die als Ansprechpersonen für unsere Mitarbeitenden bei Fragen zu Pflege- und Notfallsituationen zur Verfügung stehen.“

Die Pflege-Guides bieten Unterstützung, indem sie als erste Anlaufstelle dienen, Informationen zu externen Hilfsangeboten weitergeben, über gesetzliche Regelungen und Vereinbarkeitsangebote informieren sowie zwischen pflegenden Mitarbeitenden und der Personalabteilung vermitteln.

Der Beitritt zur Charta der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ergänzt die bereits bestehenden Unterstützungsangebote der Bezirksregierung Düsseldorf, wie die Sozialen Ansprechpersonen (SAPen), das MUT-Team, die 24/7-Notfall-Hotline und die betriebspsychologische Sprechstunde.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege berücksichtigt dabei auch strukturelle, geschlechterbezogene Aspekte und die körperliche sowie psychische Gesundheit der pflegenden Kolleginnen und Kollegen. Pflege-Guides sind zudem beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und im Gleichstellungsbüro aufzufinden.

Sicher Inline-Skaten und Rollschuhfahren: Bei der Anschaffung von Inlinern und Roller Blades auf geprüfte Sicherheit achten.
Helm und Schutzausrüstung verringern das Verletzungsrisiko. TÜV-Verband gibt Tipps zu Technik und Fahrverhalten – ideal für Anfänger:innen und Kinder.

Inline-Skaten und Rollschuhfahren erfreuen sich großer Beliebtheit – besonders bei Kindern. Der Sport auf Rollen stärkt Motorik, Gleichgewichtssinn und Ausdauer, fördert die Bewegung im Freien und macht obendrein Spaß. Doch wer ohne geeignete Schutzausrüstung oder technische Grundkenntnisse startet, riskiert Stürze und Verletzungen.

„Inline-Skates und Rollschuhe fördern Körperwahrnehmung, Selbstvertrauen und Koordination“, sagt André Siegl, Experte für Arbeits- und Gesundheitsschutz beim TÜV-Verband. „Inliner und Roller Blades sind aber keine Spielzeuge, sondern Sportgeräte. Damit die Freude am Fahren nicht durch Unfälle getrübt wird, ist eine gute Sicherheitsausstattung und methodisches Lernen von Anfang an unerlässlich.“ Der TÜV-Verband zeigt, worauf Anfänger:innen achten sollten – von der Auswahl der passenden Skates über sicheres Bremsen bis zum Verhalten im Straßenverkehr.

Foto Pixabay

Inline-Skates und Rollschuhe kaufen: Die wichtigsten Tipps
Beim Kauf von Inline-Skates oder Rollschuhen zählt mehr als nur das Design. Eine gute Wahl richtet sich nach Alter, Fahrverhalten und Sicherheitsaspekten – insbesondere bei Einsteiger:innen. Rollschuhe mit zwei Achsen und vier nebeneinander angeordneten Rollen bieten gute Kippstabilität und erleichtern das Halten des Gleichgewichts.

Inline-Skates mit standardmäßig vier, bei besonderen Modellen mit drei oder fünf hintereinanderliegenden Rollen sind wendiger und schneller, erfordern aber mehr Körperbeherrschung. „Inline-Skates verlangen mehr Gleichgewichtssinn und Koordination, sind aber vielseitiger einsetzbar – vom Bürgersteig bis zur Asphaltstrecke“, sagt Siegl.

Wichtig ist die Passform: Der Schuh sollte gut und möglichst ohne am Fuß reibende Nähte gepolstert sein. Er darf nicht drücken, sollte aber auf keinen Fall zu groß sein, da sonst der Halt verloren geht und das Risiko eines Sturzes steigt. Eine feste Fersenführung schützt vor dem Umknicken, ein weiches Innenfutter erhöht den Komfort.
Riemen oder Klickverschlüsse sind für Kinderhände leichter zu bedienen als klassische Schnürsenkel – das fördert die Selbstständigkeit beim Anziehen und sorgt für Motivation beim Üben. Das Material sollte regelmäßig kontrolliert werden – lose Schrauben oder beschädigte Rollen können ein Sicherheitsrisiko sein.

Für Kinder sind „mitwachsende“ Modelle mit verstellbarer Größe besonders sinnvoll. Sie lassen sich über mehrere Schuhgrößen anpassen und sparen Kosten. „Für junge oder unsichere Kinder sind Kombiskates empfehlenswert, die sich vom Rollschuh in Inline-Skates umbauen lassen“, sagt Siegl. So können junge Fahrer:innen mit einem stabileren Modell beginnen und später umsteigen.

Grundsätzlich sollten Eltern beim Kauf auf geprüfte Sicherheit achten. „Produkte mit dem GS-Zeichen für ‚geprüfte Sicherheit‘ erfüllen die EU-weiten Sicherheitsbestimmungen sowie Anforderungen der DIN-Norm DIN EN 71 für Spielzeuge. Darüber hinaus wurden die Produkte durch unabhängige Prüfstellen kontrolliert“, sagt Siegl. Auch in Sachen Funktionsfähigkeit, Materialgüte und Verarbeitung gibt das GS-Zeichen Orientierung: Dazu zählen ein stabiles Gehäuse, leichtgängige Rollen, atmungsaktive und schadstofffreie Materialien oder sauber verarbeitete Nähte.

Produkte, die von Kindern bis 14 Jahren verwendet werden, fallen unter die europäische Spielzeugrichtlinie. Darüber hinaus müssen Rollsportgeräte bei einem Körpergewicht von 20 bis 100 kg die sicherheitstechnischen Anforderungen von Inline-Skates nach DIN EN 13843 und von Rollschuhen nach DIN EN 13899 erfüllen.

Ohne Helm und Schoner geht nichts: Die richtige Schutzausrüstung
Entscheidend für die Sicherheit ist eine komplette Schutzausrüstung. Dazu gehören ein Helm sowie Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner. „Ein Sturz auf den Kopf kann schwerwiegende Folgen haben – ein Helm schützt den Kopf und kann schwere Verletzungen verhindern oder lindern“, sagt Siegl. „Protektoren schützen vor Hautabschürfungen, Prellungen und sogar Knochenbrüchen – insbesondere an Handgelenken und Ellenbogen, die bei Stürzen instinktiv zuerst den Boden berühren.“ Für geübte Skater:innen, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, empfiehlt sich eine Protektorenhose und gegebenenfalls ein Rückenprotektor.

Wichtig ist: Die Schutzausrüstung muss richtig sitzen – fest, ohne zu rutschen oder einzuschneiden. Für Kinder sind Modelle praktisch, die die Kinder selbstständig anziehen können. Eltern sollten beim Kauf von Schutzausrüstung ebenfalls auf geprüfte Sicherheit und ein Prüfzeichen von achten. – das freiwillige GS-Zeichen bietet auch hier einen Hinweis, dass der Hersteller das Produkt von einer GS-Stelle, wie einem TÜV-Unternehmen, geprüft wurde und hohe Produktsicherheitsanforderungen erfüllt.

Die ersten Meter auf Skates: Gleichgewicht halten, Bremsen und sicheres Fallen lernen
Der Einstieg ins Skaten beginnt idealerweise in einem verkehrsberuhigten Bereich auf ebenem Gelände mit fester Bodenstruktur – ein Schulhof, ein leerer Parkplatz oder eine breite Spielstraße bieten gute Voraussetzungen. Wichtig: Kinder sollten sich die ersten Schritte selbst erarbeiten dürfen, ohne geschoben oder gezogen zu werden.

Gleichgewicht halten: „Nur wer das Gleichgewicht aus eigener Kraft hält, entwickelt die nötige Körperkontrolle für sicheres Skaten“, erklärt Siegl. Die richtige Körperhaltung hilft dabei, Stabilität zu gewinnen: Knie leicht beugen, den Po nach hinten schieben und die Arme locker nach vorn strecken. Diese Position stabilisiert den Oberkörper, verlagert das Gewicht nach unten und gibt Anfänger:innen ein sicheres Standgefühl. Bewegungen sollten ruhig und gleichmäßig erfolgen – hektisches Strampeln oder Stehenbleiben aus Angst führen oft zum Umkippen.


Kontrolliert fallen: Mindestens genauso wichtig wie das Fahren ist das kontrollierte Fallen. „Kinder sollten üben, sich bei einem Sturz gezielt nach vorn fallen zu lassen – auf Knie und Hände, die durch Knie, Ellenbogen- und Handgelenkschoner geschützt sind“, sagt Siegl. Das reduziert die Wucht des Aufpralls und schützt vor Verletzungen am Hinterkopf und Rücken. Auch das Abrollen über Unterarme oder das leichte Abstützen mit den Handflächen kann trainiert werden, um Reflexe zu schulen und Verletzungen zu vermeiden.

Wer frühzeitig lernt, wie sich ein Sturz anfühlt und wie er abgemildert werden kann, verliert die Angst und gewinnt Sicherheit auf Rollen – ein entscheidender Schritt für langfristigen Spaß am Skaten. Kleine Stürze gehören zum Lernen dazu – wichtig ist, dass Eltern Ruhe bewahren und Verletzungen ernst nehmen. Kleine Schürfwunden sollten sofort gereinigt und desinfiziert werden. Bei stärkeren Prellungen, Schwellungen oder Schmerzen am Gelenk: lieber ärztlich abklären lassen.


Richtig bremsen: Beim Bremsen sind viele Anfänger:innen unsicher. Allround-Inline-Skates haben meist eine Fersenbremse mit der dann ein sogenannter Heelbrake praktiziert werden kann. Das Fersenbremsen kann durch ausreichend Training schnell und gut erlernt werden. Sie ist zwar praktisch, kann aber zum abrupten Stopp führen und das Gleichgewicht stören. Einige Inline-Skates für den Leistungssport, wie Speed-Skates, Hockey-Skates oder Street-Skates haben keine Bremsen. „Wer sicher bremsen will, sollte alternative Techniken erlernen“, rät Siegl.

„Bei Inline-Skates ohne Bremsen wird für schnelles Abbremsen meist der „T-Stop“ angewendet. Um die Geschwindigkeit zu reduzieren und dann zum Stehen zu kommen, wird oft die V-Bremse praktiziert.“ Bei diesen Bremstechniken werden die Füße jeweils, wie ein T oder V positioniert. Auch kontrolliertes Ausrollen vor einem Hindernis gehört zur Grundtechnik. Wird aus dem spielerischen Spaß am Rollen ein erstzunehmender Freizeitsport, empfehlen sich professionelle Kurse zu Lauf-, Brems- und Falltechniken.

Bremsen mit Rollschuhen: Rollschuhe sind anders aufgebaut als Inline-Skates. Die Stopper sind an beiden Skates vorn an der Grundplatte befestigt. Die Bremstechnik unterscheidet sich von den Inline-Skates stark. Zum Bremsen muss die Ferse angehoben oder das Bein angewinkelt werden und der Fuß samt Rollschuh nach vorne gekippt werden und Druck auf den Fußballen bzw. auf die Zehen und somit auf den Stopper ausgeübt werden. Dies muss langsam und mit Anpassung an die Skate-Geschwindigkeit intensiviert werden. Wird bei höherer Geschwindigkeit zu viel Druck ausgeübt, können Skater:innen leicht nach vorne kippen und stürzen, daher ist hier einiges Üben angesagt.

Inline-Skaten und Rollschuhfahren im Straßenverkehr
Ob Spielstraße oder Gehweg – Anfänger:innen sollten nur dort fahren, wo sie sich sicher bewegen können. „Bordsteine, Schlaglöcher und Laub stellen echte Gefahren dar“, erklärt Siegl. „Der ideale Übungsort ist eine Fläche ohne Verkehr und mit ausreichend Platz. Ideal sind an Sonntagen die leeren Parkplätze von Super- oder Baumärkten an, um die eigenen Fähigkeiten als Skater:in auszubauen.“

Im Straßenverkehr gelten Skater:innen als Fußgänger:innen – sie müssen auf achtsame Weise den Gehweg nutzen und dürfen Radwege nur dann befahren, wenn ein Zusatzschild dies erlaubt. Besonders an Kreuzungen, Garagenzufahrten oder Einmündungen ist Vorsicht geboten. „Langsam heranfahren, bremsbereit bleiben und Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmer:innen suchen – das sind einfache, aber wirksame Sicherheitsregeln“, sagt Siegl. Für Kinder ist es hilfreich, diese Situationen mit den Eltern vorab durchzuspielen.


RVR-Energiebilanz: Treibhausgas-Emissionen sanken innerhalb von zehn Jahren um 21 Prozent
Im Ruhrgebiet wurden 2022 rund 82 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen freigesetzt; das waren 21 Prozent weniger als 2012. Das zeigt die Fortschreibung der regionalen Energie- und Treibhausgas-Bilanz des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Der Endenergieverbrauch im Ruhrgebiet sank in diesem Zeitraum um 14 Prozent auf rund 230 Terawattstunden - und das trotz gestiegener Einwohner- und Beschäftigtenzahlen.

Der kontinuierliche Ausbau der erneuerbaren Energien führt insbesondere beim Strom zu einem spürbaren Rückgang der Treibhausgas-Emissionen. Neben den Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen, der Wirtschaft und der privaten Haushalte hatten auch externe Effekte wie die Corona-Pandemie und die Energiekrise als Folge des Ukraine-Kriegs großen Einfluss auf die Energieverbräuche.

 RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin sagt zum Ziel der Klimaneutralität 2045: "Das Ruhrgebiet will Industrieregion bleiben und klimaneutral werden. Um die Energiewende zu schaffen, müssen Wirtschaft und Verbraucher stärker zu Mitgestaltern gemacht werden, so der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Insofern erwarten wir von der neuen Bundesregierung, dass sie den Ausbau Erneuerbarer Energien und den Wasserstoffhochlauf konsequent fördert sowie Anreize für energiesparendes und klimaschonendes Handeln der Verbraucher schafft."

Die Kommunen im Ruhrgebiet haben gemeinsam mit dem RVR schon früh Klimaschutzstrategien entwickelt, um die Treibhausgase zu reduzieren. Ein Baustein der im Ruhrparlament verabschiedeten regionalen Strategie Grüne Infrastruktur ist die Multifunktionalität von Flächen, um Themen wie Ausbau erneuerbarer Energien, Flächenverbrauch und wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam zu denken.

Zahlreiche Kommunen prüfen bereits, wie man auf Freiflächen Photovoltaik-Anlagen mit anderen Nutzungen wie Parkplätzen und Landwirtschaft kombinieren kann. 2024 ging mit einer Leistung von 5,6 Megawattpeak die größte schwimmende PV-Anlage des Landes NRW in Wesel ans Netz. Weitere Großprojekte wie die Errichtung eines der größten Solar-Carport-Anlagen Deutschlands auf dem Messeparkplatz P10 in Essen (Leistung: 11 Megawattpeak) oder der Bau des Solarparks Fröndenberg auf einer ehemaligen Deponie (Leistung: 15 Megawattpeak) sind in Planung.

Beim RVR laufen Interessenbekundungsverfahren für Solar und Windenergie auf verbandseigenen Flächen. Mit der regelmäßigen Erhebung zu den Treibhausgas-Emissionen im Ruhrgebiet legt der RVR alle zwei Jahre valide und vergleichbare Daten für alle Kommunen im Verbandsgebiet vor. Für das Ruhrgebiet mit 53 Kommunen liegen flächendeckend detaillierte 2022er Bilanzen vor. Das ist deutschlandweit einmalig. idr

VHS Rheinhausen bietet kostenfreie Balfolk-Tanztreffs
Die Volkshochschule bietet einen offenen, kostenfreien Balfolk-Tanztreff in der Zweigstelle auf der Arndtstraße in Duisburg-Rheinhausen an, bei dem Tanzfreudige verschiedene Tänze erlernen. Die nächsten Tanztreff-Termine sind mittwochs am 23. April, 14. Mai, 11. sowie 25. Juni, jeweils von 18.30 bis 20.30 Uhr. Neulinge und Menschen mit Tanzerfahrung tanzen zusammen.

Die Tanztreffs werden von Tomas Renner, der selbst erfahrener Balfolk-Tänzer und -Dozent ist, moderiert und die Tänze werden angeleitet. Balfolk, das ist Freude an der Musik, an der Bewegung und am Miteinander. Balfolk hat seinen Ursprung im Frankreich der 1970er Jahre. Heute ist Balfolk in den Benelux-Ländern und in Frankreich sehr populär.

Beim Balfolk gibt es Paartänze, Kettentänze und Gruppentänze. Teilnehmen können Einzelpersonen und Paare. Interessierte können auch an einzelnen Terminen teilnehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine vorherige Anmeldung zu den Terminen online über die Homepage der VHS unter www.vhs-duisburg.de oder in den Geschäftsstellen der VHS (0203 283 8475, vhs-west@stadt-duisburg.de) ist erforderlich.

Strick- und Häkelspaß: „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek
Wer immer schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt eingeladen.


Die Expertinnen der „Flinken Nadeln“ geben von 15 bis 17 Uhr Tipps zum Umgang mit Nadeln und Wolle. Sie erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich in der MachBar in der dritten Etage der Bibliothek statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eigene Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die „Flinken Nadeln“ unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis Duisburg e. V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen und schwerkranken Kindern. Um eine vorherige Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) wird gebeten. Woll-Spenden werden bei den Workshops gerne angenommen.


Parkkonzert mit den „Wahren Freunden“ im Jubiläumshain
Das nächste Parkkonzert im Jubiläumshain an der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn findet am Sonntag, 18. Mai, um 11 Uhr mit einem Konzert der Musikgruppe „Wahre Freunde“ statt. Wer hier dabei ist, erlebt Volksmusik, Schlager, Lieder mit Gefühl, verpackt mit einer guten Prise Humor.

Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte wieder vom Lions Club Duisburg-Hamborn unterstützt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn Weitere Parkkonzerte finden an diesen Terminen statt:

25.05.2025 Ristretto – „Salon- und Kaffeehausmusik“
01.06.2025 Die Bergsteirer
08.06.2025 Hafenchor Duisburg
15.06.2025 Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
22.06.2025 Bandonion Freunde Essen
29.06.2025 Musikvereinigung Du-West DSB e.V. 06.07.2025 Shanty Chor Duisburg-WSP NRW 13.07.2025 Blasorchester Lohmühle e.V.


„Gospels and more“ Offenes Chorprojekt in Großenbaum
Annette Erdmann (Foto: Rolf Schotsch), Kantorin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd weiß , welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf das menschliche Wohlbefinden hat. Davon berichten ihr Chormitglieder und sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken, Stress abbauen und die Seele befreien“. Und: „Gerade in der aktuellen Zeit tut es gut, gemeinsam von Hoffnung  zu singen.“

Alle, die Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen, beim Gospelprojekt der Kantorei mitzuwirken. Kraftvolle, mitreißende Gospels und auch gefühlvolle Balladen stehen auf dem Programm, darunter auch der bekannte Song „You raise me up“. Geprobt wird jeweils mittwochs von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr: am 14. Mai im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21 oder nach Absprache in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23.

Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 4. Mai bei Kantorin Annette Erdmann anmelden (per E-Mail an annette.erdmann@ekir.de oder telefonisch 0203 / 76 77 09). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.

Singnachmittage mit Popkantor Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 14. Mai 2025 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 15. Mai 2025 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.   




Stationäre Hautkrebsbehandlungen binnen 20 Jahren um 87,5 % gestiegen
Die Tage werden wärmer, und damit zieht es die Menschen zunehmend ins Freie. Der Sonnenschein birgt jedoch auch Gesundheitsrisiken: Übermäßige UV-Strahlung und Sonnenbrände können Krankheiten wie Hautkrebs auslösen. Innerhalb von 20 Jahren hat die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Hautkrebs fast stetig zugenommen.

116 900 Menschen wurden 2023 mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus stationär behandelt. Das waren 87,5 % mehr Fälle als im Jahr 2003, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Zum Vergleich: Die stationären Krankenhausbehandlungen insgesamt sind im selben Zeitraum um 1,2 % gefallen.



Behandlungsfälle aufgrund von hellem Hautkrebs besonders stark gestiegen Zugenommen haben vor allem die Behandlungsfälle aufgrund des sogenannten hellen Hautkrebses. Sie haben sich binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt (+117,0 %): von 41 900 Fällen im Jahr 2003 auf 91 000 im Jahr 2023. Wegen des sogenannten schwarzen Hautkrebses gab es 2023 rund 26 000 stationäre Behandlungen und damit gut ein Viertel (26,9 %) mehr als 2003. Vor allem heller Hautkrebs steht in Verdacht, durch Sonnenlicht mitausgelöst zu werden.

Hautkrebs bei 8,1 % aller stationären Krebsbehandlungen Hauptdiagnose
Hautkrebs war bei 8,1 % aller stationären Krebsbehandlungen im Jahr 2023 die Hauptdiagnose. Der Anteil der Hautkrebs- an allen Krebsbehandlungen hat sich binnen 20 Jahren nahezu verdoppelt: Im Jahr 2003 hatte er noch bei 4,1 % gelegen. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen: Auf sie entfielen zuletzt 56,1 % der stationären Behandlungen wegen Hautkrebs, aber nur 48,2 % aller Krankenhausbehandlungen insgesamt.

Zahl der Todesfälle wegen Hautkrebs binnen 20 Jahren um 60,8 % gestiegen
An Hautkrebs starben im Jahr 2023 rund 4 500 Menschen. Das waren 60,8 % mehr als im Jahr 2003 mit 2 800 solcher Todesfälle. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Todesfälle wegen Krebserkrankungen insgesamt lediglich um 10,1 % gestiegen. Wie bei den meisten Krebserkrankungen sind auch bei Hautkrebs vor allem ältere Menschen betroffen: So war mehr als die Hälfte (52,8 %) der 2023 an Hautkrebs Verstorbenen 80 Jahre und älter.

Relativ gesehen ist das Risiko, an Hautkrebs zu versterben, in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen am höchsten: Hier war Hautkrebs in 1,0 % der Todesfälle die Todesursache, während der Anteil über alle Altersgruppen hinweg bei nur 0,4 % lag.


Drei Prozent der Bevölkerung in NRW besaß die polnische Staatsangehörigkeit
Zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 lebten 536.103 Personen mit einer polnischen Staatsangehörigkeit in NRW. Somit waren 3,0 % der Bevölkerung polnische Staatsangehörige. Anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Polen am 18. Mai 2025 liefert das Statistische Landesamt auf Basis der Ergebnisse des Zensus 2022 Fakten zur Struktur der polnischen Bevölkerung in NRW.

Knapp zwei Drittel aller polnischen Personen in NRW sind Doppelstaatlerinnen oder Doppelstaatler Von den polnischen Staatsangehörigen in NRW waren 18,6 % im Mai 2022 unter 18 Jahren alt. Demgegenüber waren 81,4 % der Polinnen und Polen – etwas über 436.000 Personen – volljährig. Fast zwei Drittel bzw. 65,7 % der Polinnen und Polen in NRW besaßen neben der polnischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Insgesamt waren rund 352.000 Personen deutsch-polnische Doppelstaatlerinnen bzw. Doppelstaatler. Genau 34 % der Polinnen und Polen besaßen ausschließlich die polnische Staatsangehörigkeit und 0,3 % waren Staatsangehörige von Polen und einem weiteren Land. Emmerich und Weeze: Jede/jeder Zehnte hat die polnische Staatsangehörigkeit Auf Ebene der Gemeinden zeigen sich deutliche Unterschiede in Bezug auf den Anteil polnischer Personen an der Gesamtbevölkerung.

So besaß im Mai 2022 jede zehnte Person in Emmerich am Rhein (10,4 %) und in Weeze (10,1 %) die polnische Staatsangehörigkeit. Auch in anderen Gemeinden im Kreis Kleve fand sich ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Polinnen und Polen, so zum Beispiel in den Städten Straelen mit 8,9 %, Kleve mit 8,5 % oder Kevelaer mit 8,3 %. Demgegenüber fanden sich die geringsten Anteile in einzelnen Gemeinden im Kreis Höxter und im Kreis Steinfurt.



Zu nennen sind insbesondere die Stadt Marienmünster, in der 0,4 % der Bevölkerung polnisch war, und die Gemeinde Hopsten sowie die Stadt Brakel mit einem Anteil von jeweils 0,5 % polnischer Staatsangehöriger. Insgesamt leben mehr als eine halbe Million Polinnen und Polen in NRW, die meisten in Dortmund und Köln Gemessen an den absoluten Werten lebten im Mai 2022 auf Gemeindeebene die meisten Polinnen und Polen in der Stadt Dortmund.

Dort besaßen 22.787 Personen die polnische Staatsangehörigkeit. Mit 22.737 Polinnen und Polen folgte Köln dicht dahinter auf Platz zwei. In Essen wohnten 19.490 polnische Staatsangehörige. Damit belegte Essen Platz drei. Bei Betrachtung der Kreise und kreisfreien Städte in NRW verliert Essen allerdings seinen dritten Platz: Im Märkischen Kreis besaßen 2022 insgesamt 20.269 Personen die polnische Staatsangehörigkeit.