NRW-Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Altschuldenlösung
Düsseldorf/Ruhrgebiet Das Landeskabinett hat den
Gesetzentwurf zur anteiligen Entschuldung der Kommunen in
Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Der Gesetzentwurf wird dem
Landtag zur weiteren Beratung und Beschlussfassung übermittelt;
seine Verabschiedung soll im Juli stattfinden. Geplant ist, dass
insgesamt 50 Prozent des Gesamtvolumens der übermäßigen kommunalen
Verbindlichkeiten zur Liquiditätssicherung in die Schuld des Landes
NRW übergehen.
Allen Kommunen wird eine einheitliche
Mindestquote ihrer übermäßigen Verbindlichkeiten zur
Liquiditätssicherung abgenommen. Nach Teilnahme hat keine Kommune
einen höheren Bestand an berücksichtigungsfähigen übermäßigen
Verbindlichkeiten als 1.500 Euro je Einwohner.
Maßgeblicher
Stichtag ist der 31. Dezember 2023. Zu diesem Zeitpunkt belief sich
der Stand der Liquiditätskredite und der zur Liquiditätssicherung
begebenen Wertpapiere in den kommunalen Kernhaushalten auf rund 20,9
Milliarden Euro. Damit haben die NRW-Städte in den vergangenen
Jahren bereits einen erheblichen Teil ihrer Liquiditätskredite
tilgen können: 2016 belief sich der Höchststand auf rund 28
Milliarden Euro.
Mit dem Altschuldenentlastungsgesetz wird
eine wesentliche Forderung aus dem Kommunalfinanzbericht Ruhr
erfüllt, den der Regionalverband Ruhr (RVR) jährlich vorlegt.
Dazu Garrelt Duin, RVR-Regionaldirektor: "Das Gesetz zur
anteiligen Entschuldung der Kommunen in Nordrhein-Westfalen ist ein
erster wichtiger Schritt, wieder finanzielle Spielräume für die
Städte zu schaffen, damit notwendige Investitionen und die
Daseinsvorsorge sichergestellt werden können. Gleichzeitig hoffen
wir, dass die neue Bundesregierung jetzt schnell nachzieht, um beim
Thema Altschulden für eine neue gerechte Finanzverteilung zu
sorgen." idr
Bezirksvertretung Hamborn verleiht
die Ehrennadel für ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann verlieh gestern im Beisein
von Oberbürgermeisters Sören Link im Hamborner Rathaus die
Ehrennadel der Bezirksvertretung Hamborn an Gabriele Haak und Jörg
Weißmann. Beide Geehrten wurden für ihr langjähriges Engagement im
Stadtbezirk Hamborn ausgezeichnet.
Jörg Weißmann ist als
Vorsitzender des Heimatvereins Hamborn e. V. eine treibende Kraft.
So setzt er sich mit großer Leidenschaft für den Erhalt und die
Förderung der Tradition, Geschichte und Kultur von Hamborn ein.
Gabriele Haak ist seit vielen Jahren eine der herausragenden
Ehrenamtlichen in der Katholischen jungen Gemeinde Herz Jesu
Duisburg Neumühl. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre Hingabe,
gemeinsam mit ihrem Mann Werner, machen sie zu einer wertvollen
Stütze, die die gesamte Gemeinde bereichert.
Oberbürgermeister Link stellte in einer Ansprache die Wichtigkeit
des Ehrenamts für die Stadt heraus und dass die Geehrten lebendige
Beispiele für die Stärke der Gemeinschaft und das Potential des
ehrenamtlichen Engagements im Stadtbezirk Hamborn sind.
Martina Herrmann betonte, dass die Verleihung der Ehrennadel ein
sichtbares Zeichen der Wertschätzung ist. Der Einsatz der Geehrten
bereichert das Bezirksleben und schafft Räume der Begegnung und
Unterstützung.

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Hermann, Jörg Weißmann,
Oberbürgermeister Sören Link, Gabriele Haak mit ihrem Mann Werner
bei der Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Hamborn für besonderes
ehrenamtliches Engagement. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„1. Eigentümerforum Hochfeld“ – Informationsabend rund um
die Immobile und Fördermöglichkeiten Das Stadtteilbüro
lädt am Dienstag, 20. Mai, um 18 Uhr zum „1. Eigentümerforum
Hochfeld“ ein. Es richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer mit
Gebäuden in Hochfeld. Die Veranstaltung in der Alten Feuerwache,
Friedenstraße 5-7, ist kostenlos.
Bei der Veranstaltung geht
es vor allem Fragen wie „Welche gesetzlichen Vorgaben muss ich bei
Aus- und Umbauten an Gebäuden beachten?“ oder „Wie kann ich
Fördermittel aus dem Hof- und Fassadenprogramm bekommen?“ Referenten
sind Ralf Zigan, Leiter des Amtes für Baurecht und betrieblichen
Umweltschutz der Stadt Duisburg, und Peter Kroos von Kroos+Schlemper
Architekten.
Durch die Veranstaltung führen Liberto Balaguer
vom Stadtteilbüro Hochfeld und Jörg Dombrowski als
Stadtteilarchitekt. Liberto Balaguer sagt: „Mit dem Eigentümerforum
möchten wir wichtige Fragen rund um die Immobilie aufgreifen und den
Eigentümerinnen und Eigentümern praktische Hilfestellung anbieten.
Natürlich können auch Fragen an die Referenten gestellt werden und
unser Stadtteilarchitekt bietet seine Unterstützung bei der
Antragstellung für das Hof- und Fassadenprogramm an.
Über
dieses Programm können Immobilienbesitzer unter bestimmten
Voraussetzungen bis zu 50 Prozent der Handwerkerkosten finanzieren.“
Der Stadtteilarchitekt berät kostenfrei – vom Antragsverfahren bis
hin zur Abrechnung einer Erneuerungsmaßnahme. Interessierte können
sich bis Freitag, 16. Mai, für die Veranstaltung formlos anmelden:
telefonisch unter 0203/46808505 oder per Mail an
stadtteilarchitektur@stadtteilbuero-hochfeld.de.
Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Mitte für besonderes
ehrenamtliches Engagement Bezirksbürgermeisterin Elvira
Ulitzka verleiht am Donnerstag, 15. Mai 2025, um 18 Uhr AV Concept
Store, Kuhlenwall 20, 47051 Duisburg, die Ehrennadel des Bezirks
Mitte für besonderes ehrenamtliches Engagement.
Im Beisein
von Oberbürgermeister Sören Link wird die freischaffende Künstlerin
Claudia A. Grundei sowie Karl-Heinz Dietz für seine Verdienste im
Naturschutz mit der Auszeichnung geehrt.
Finanzplanung: Jetzt schon wichtiges Thema für
Gymnasiasten Brutto, Netto, Steuern und Anlagen:
Finanz-AG am Krupp-Gymnasium klärt Schüler heute schon fürs spätere
Berufsleben auf Was ist eine Haftpflicht-Versicherung?
Wozu zahle ich später mal Steuern und in welcher Höhe? Wie gehe ich
nach der Schule gut mit meinem Geld um und wie behalte ich
eigentlich den Überblick über Einnahmen und Ausgaben? Wie
funktionieren Bankwesen und Aktien-Fonds? Alles Fragen, die sich
heutige Schüler und baldige Berufseinsteiger in Bezug auf ihre
selbstständige Zukunft stellen, die auch beantwortet werden - in der
Finanz-Arbeitsgemeinschaft (AG) des Krupp-Gymnasiums Duisburg.

Krupp-Gymnasium in Duisburg-Bergheim
Diese
Arbeitsgemeinschaft stellt eine von insgesamt 20 freiwilligen
Zusatz-Lehreinheiten dar, die an der Europaschule neben den normalen
Pflicht-Fächern angeboten werden. Angenommen wird das von den
Krupp-Gymnasiasten gern. „Ob im musischen oder kognitiven, im
künstlerischen oder sportlichen Bereich, in Sachen Rechtskunde,
Computer, Brandschutz oder sogar in Bezug auf Table-Top-Rollenspiele
– neben „Wissen“ und „Können“ wird auch auf Bildung von „Herz“ und
„Charakter“ geachtet, um die jungen Menschen in ihrer
Persönlichkeitsentwicklung bestmöglich unterstützen zu können“, so
Schulleiterin Benedikte Herrmann.
Nicht nur Lehrer leiten die
AGs. „Kooperations-Partner sind zudem themenspezifisch qualifizierte
externe Fachleute aus dem Elternkreis sowie vom Land, Richter wie
auch ältere Schüler, die ihr kompetentes Wissen ergänzend zum
normalen Lehrplan gern teilen“, so die Schulleiterin weiter. „Dieses
Engagement ist uns sehr lieb, denn in den AGs erfahren die Schüler
eine andere Form von Unterricht: Es gibt hier keine Noten, keine
Bewertung, sondern Raum für viel Entfaltung.“
Seit 2019
leitet Benedikte Herrmann das Krupp-Gymnasium im Duisburger Westen
und legt großen Wert darauf, dass ihre Schützlinge die besten
Möglichkeiten zur Förderung ihrer Bedürfnisse und Interessen
erhalten und diese nutzen, um je nach Neigungen eigenständig und
motiviert in die Zukunft blicken zu können.
Cüneyt Erdin - im
Bild informierend - , seit mehr als 30 Jahren selbstständiger
Vermögensberater, ist Elternvater und leitet seit 2022 die Finanz-AG
am Krupp-Gymnasium. „Es macht mir großen Spaß, den Schülern vor
Augen zu führen, wie man sein Geld später zusammenhält, wie und wann
Anlagen funktionieren und wann man besser spart. Aus eigener
Erfahrung kann ich da einen großen Wissensschatz weitergeben. Eine
großartige Sache, jungen Menschen bei solchen Fragen hilfreich zur
Seite stehen zu können.“

Aktien-Einlagen, Investitionen in Fonds, Kontoführung,
Einnahmen-Ausgaben-Check – alles Themen, die in der Finanz-AG auf
den Tisch kommen. Fragen wie „Welche Pflichtabgaben kommen auf mich
zu? Wieviel Geld bleibt mir nach Abzug aller Kosten wie Miete und
Versicherungen noch tatsächlich übrig? Wann gibt es eigentlich
Geld?“ beschäftigen die Schüler. Tom (14): „Heute habe ich
Taschengeld, das ich ausgeben kann. Aber ich weiß nicht, wie ich
später mit dem verdienten Geld umgehen soll, was wirklich zum
Ausgeben übrig bleibt.“ Auch die 13-jährige AG-Teilnehmerin Semina
hat sich für die Finanz-AG entschieden, weil sie „eine gute Zukunft“
haben möchte.
„Hier kann ich nachfragen und erhalte
Antworten auf meine ganz eigenen Fragen.“ Davon gibt es viele, von
allen Teilnehmern der AG. So konnte Cüneyt Erdin in einer der
jüngsten AG-Runden mit einem etwas unbedarften Gedanken aufräumen:
Damit konfrontiert, wieviel Geld nach Abzug aller Abgaben und un-
wie auch freiwilliger Sparmaßnahmen dann wirklich noch zur freien
Verfügung steht, stand vom Fachmann, nicht völlig unerwartet, die
Aussage eines Schülers im Raum: „Da bleibt ja nicht viel übrig, der
Staat nimmt uns viel weg. Dann kann ich ja direkt schwarzarbeiten.“
Daraufhin Cüneyt Erdin schmunzelnd: „Schwarzarbeit klingt auf
den ersten Blick verlockend. Ist es aber überhaupt nicht. Denn auf
den zweiten Blick ist das absolut illegal und damit strafbar. Das
ist nicht erstrebenswert.“ Den falschen Ansatz konnte Erdin
ausräumen, indem er das „große Ganze“ erklärte: „Es ist für euch
wichtig, den Umgang mit Geld zu lernen, weil staatliche Abzüge wie
Steuern und Sozialabgaben einen großen Teil des Einkommens
ausmachen. Umso wichtiger ist es, dass ihr nicht nur eure Ausgaben
im Griff habt, sondern auch lernt, wie ihr mehr aus eurem Geld
machen könnt. Dazu gehört auch, Steuerersparnisse zu nutzen, Prämien
und Zulagen sowie andere Subventionen vom Staat mitzunehmen. So
könnt ihr euer finanzielles Potential voll ausschöpfen und besser
für eure Zukunft planen.“
Ausführlich geht AG-Leiter Erdin
auf individuelle Fragen ein, nimmt sich mit viel Herzblut Zeit für
die Sorgen und Nachfragen der Jugendlichen. Sein Fazit: „Im Laufe
der Zeit gab es schon einige Aha-Effekte bei den Schülern. Aber das
ist ja auch das Schöne, wenn ehrliches Interesse vorhanden ist und
ich sehe, dass darüber nachgedacht wird, was ich vermittelt habe.
Ein besseres Feedback kann ich nicht erhalten.“
Er sei schon
so manches Mal erstaunt darüber gewesen, welche konkreten Gedanken
sich die Schüler machen. „Das zeigt mir, wie reflektiert in das
bevorstehende Leben nach der Schule geblickt wird und auch in die
finanzielle Zukunft als Grundvoraussetzung für eine selbstständige
Lebensweise. Und die Schüler verstehen, dass es nur von Nutzen ist,
sich damit frühzeitig auseinanderzusetzen. Es ist großartig, so den
jungen Menschen etwas für ihren zukünftigen Weg mitgeben zu können“,
so der zweifache Vater.
„Finanziell auf eigenen Beinen
stehen, überdacht mit Geld umgehen zu können und damit auch gut
zurecht kommen, das wollen wir hier alle später mal. Und Herr Erdin
hat diesbezüglich einiges auf dem Kasten“, so AG-Teilnehmer Matteo
(14) anerkennend. Der gleichaltrige Jehad kann dies nur bestätigen:
„Er guckt mit uns in die Zukunft.“ Die Schüler gewinnen Einblicke in
das kleine Einmaleins des eigenverwalteten wie auch des
fremdbestimmten Finanzwesens. So zum Beispiel, dass das Brutto nicht
dem Netto entspricht.
„Das wusste ich gar nicht“, kommt es
etwas erstaunt vom 14-jährigen Timo. „Wie gut, mit Herrn Erdin einen
Ansprechpartner zu haben, der uns die Finanzwelt anschaulich erklärt
und worauf man achten muss, wenn man die erste Wohnung hat, wie man
seine Ein- und Ausgaben im Blick behalten kann, welche Absicherung
man treffen sollte und wieviel Geld zur freien Verfügung steht.“
Manches ist für die Schüler absolutes Neuland, manches schwer zu
verstehen, trotzdem oder gerade deswegen sind sie hochmotiviert bei
der Sache. Schülerin Semina (13) bringt es im Sinne aller
AG-Teilnehmer auf den Punkt: „Wir haben hier alle schon viel für
später gelernt. Weil wir das alles wissen möchten, was nach
Elternhaus, Schule und Taschengeld auf uns zukommt.
Schließlich betrifft das Thema Finanzen, unabhängig von Beruf oder
dem individuellen Werdegang, als existenzielle Basis unser ganzes
weiteres Leben. Es gibt einem Sicherheit, jetzt schon informiert zu
werden. Und das nimmt Ängste und macht den Blick auf den
bevorstehenden Einstieg ins „richtige Leben“ leichter.“ Monika
Meurs
3.480 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter starten in
Nordrhein-Westfalen in ihren Vorbereitungsdienst Wenn
es darum geht, jungen Menschen Lust aufs Lehramt zu machen, ist Ingo
Schaub ein guter Motivator. Der 57-Jährige leitet seit zehn Jahren
das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in Köln, in
dem Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter (LAA) aller
Schulformen ausgebildet werden. In den vergangenen Tagen hatten die
Seminarleitungen und er wieder alle Hände voll zu tun, um mehrere
hundert zukünftige Lehrerinnen und Lehrer zu begrüßen, die am ZfsL
Köln in ihren Vorbereitungsdienst gestartet sind.
Bei der
feierlichen Vereidigung versicherte Schaub mit seinem Team den
Neulingen, dass sie sich in Köln auf eine Ausbildung freuen können,
die von einer besonderen Wertschätzung für die Menschen und deren
Ressourcen geprägt ist. Dass sie viele positive Erfahrungen im
schulischen Alltag mit Kindern und Jugendlichen machen werden. Dass
sie sich auf eine Arbeit mit großer Bedeutung vorbereiten. „Wir
sagen den LAA, dass das Lehramt mehr ist als nur ein Job“, betont
der ZfsL-Leiter, „denn Lehrerinnen und Lehrer haben beispielsweise
auch eine große Verantwortung, ihren Schülerinnen und Schülern
unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu vermitteln, die
es zu schützen gilt.“
Ähnliches wie in der größten Stadt
Nordrhein-Westfalens ereignete sich in den vergangenen Tagen auch an
32 weiteren ZfsL-Standorte im Bundesland. Überall begannen
Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter (LAA) nach dem Abschluss
des Studiums nun ihren Vorbereitungsdienst.
Insgesamt traten
3.480 LAA an – das sind 336 Personen mehr als am 1. Mai des
vergangenen Jahres und 545 Personen mehr als am 1. Mai 2023. 1.581
LAA – und damit die meisten der aktuellen Lehramtsanwärterinnen und
Lehramtsanwärtern – bereiten sich auf eine Tätigkeit als Lehrkraft
an Gymnasien und Gesamtschulen vor. 794 LAA wollen künftig an einer
Grundschule arbeiten – das ist der höchste Wert seit vielen Jahren.
Seminare für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und
Gesamtschulen besuchen 467 LAA, Seminare für das Lehramt
sonderpädagogische Förderung 411 LAA und Seminare für das Lehramt
Berufskollegs 227 LAA.
Ministerin Dorothee Feller:
„Dass die Zahl der LAA über alle Lehrämter hinweg im Vergleich zu
den Vorjahren deutlich gestiegen ist, ist eine sehr gute Nachricht
für unsere Schulen. Wir freuen uns über jede einzelne zukünftige
Lehrerin und jeden einzelnen zukünftigen Lehrer. Auf sie wartet eine
Arbeit, die unsere Gesellschaft in besonderer Weise prägt, denn es
kann kaum Wichtigeres geben als die schulische und menschliche
Begleitung unserer Kinder und Jugendlichen in einer Phase, in der
entscheidende Grundlagen für deren Leben gelegt werden.
Im
Vorbereitungsdienst lernen und erfahren unsere LAA vieles, was sie
für diesen verantwortungsvollen Beruf benötigen, in den sie viel
frische Energie, neue Impulse und spannende Perspektiven einbringen
werden. Ich wünsche allen angehenden Lehrkräften viel Erfolg und
Freude in ihrem Vorbereitungsdienst!“
Während für die
einen der Vorbereitungsdienst beginnt, sind andere LAA gerade fertig
geworden. Am 30. April haben in Nordrhein-Westfalen 3.201 LAA ihren
Vorbereitungsdienst mit einer bestandenen Staatsprüfung beendet.
In Nordrhein-Westfalen beginnen immer am 1. Mai und am 1.
November eines Jahres Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter
ihren Vorbereitungsdienst. Ziel der schulpraktischen
Lehrerausbildung an den insgesamt 33 Ausbildungsstandorten mit 106
lehramtsbezogenen Seminaren ist, die LAA in der Professionalisierung
des eigenen Lehrerinnen- und Lehrerhandelns zu unterstützen und sie
bestmöglich auf die Anforderungen des Schulalltags vorzubereiten.
Nach dem 18-monatigen Vorbereitungsdienst und einer
erfolgreichen Staatsprüfung stehen diese LAA dem Schuldienst in
Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Als frisch ausgebildete
Lehrkräfte tragen sie dazu bei, den Unterricht an unseren Schulen
sicherzustellen. Die Ausbildung kann ebenso in Teilzeit absolviert
werden und beträgt dann 24 Monate.
Die Bewerbungsverfahren
für die beiden Starttermine im Frühjahr und am Ende des Jahres
werden über das Internetportal
SEVON (Seminareinweisungsverfahren Online) abgewickelt. Die
Bewerberinnen und Bewerber können dort ihre Anträge digital stellen
und Ortswünsche angeben. Unterlagen können zu jedem Zeitpunkt
digital nachgereicht werden.
Jede Bewerberin und jeder
Bewerber mit form- und fristgerechter Bewerbung erhält zum
entsprechenden Einstellungstermin einen Ausbildungsplatz.
Schulministerin Feller ist es wichtig, dass die Inhalte und Abläufe
des Vorbereitungsdienstes ständig auf Verbesserungsmöglichkeiten
geprüft werden. Deshalb besucht sie alle Zentren für schulpraktische
Lehrerausbildung (ZfsL) in Nordrhein-Westfalen, um mit deren
Leitungen sowie mit Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern
(LAA) und den Seminarleitungen ins Gespräch zu kommen. Ziel ist,
Ansatzpunkte für eine zeitgemäße Weiterentwicklung des
Vorbereitungsdienstes zu finden, die systematisch auch Rückmeldungen
aus der Praxis berücksichtigt.
6-Seen-Wedau:
Kaufvertrag mit Investor beurkundet Die GEBAG
Flächenentwicklungsgesellschaft hat in der vergangenen Woche den
Kaufvertrag für ein Vermarktungslos im Projekt 6-Seen-Wedau
beurkundet. Die Bauunternehmung Michael Schmidt aus Duisburg hat ein
3.481 Quadratmeter großes Grundstück im Quartier „Am Uferpark“
erworben.
Im Quartier ist eine vorrangig aufgelockerte
Bebauung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern vorgesehen, mit direkter
Anbindung an die gleichnamige Grünanlage und Zugang zur Wasserkante.

Blick vom Uferpark, Visualisierung: Druschke Architektur
„Ich freue mich, dass wir mit der Bauunternehmung Michael Schmidt
erstmals ein Duisburger Unternehmen für die Entwicklung im Projekt
6-Seen-Wedau gewinnen konnten“, so Michael Buchholz, Geschäftsführer
der GEBAG Flächenentwicklungsgesellschaft, anlässlich der
Beurkundung. „Der Entwurf überzeugt mit einer klaren
Architektursprache und einem hochwertigen Wohnungsmix, der sich an
unterschiedliche Zielgruppen richtet.“
Wohnen am Uferpark
In direkter Lage zum Masurensee und dem Uferpark entsteht ein
hochwertiges Wohnquartier, das sowohl architektonisch als auch
städtebaulich klare Akzente setzt. Der Entwurf stammt vom Duisburger
Architekturbüro Druschke Architektur.

Blick von der Kormoranstraße, Visualisierung: Druschke Architektur
Architektonisches Konzept Drei Baukörper bilden eine
markante Kante zum Park und schaffen durch großzügige Abstände gut
nutzbare Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Gebäude sind
barrierefrei erschlossen, die Wohnungen optimal belichtet und
funktional geschnitten – auch in den Erdgeschossen, die leicht
erhöht liegen und so zusätzliche Privatheit bieten. Klinkerfassaden
mit fein differenzierten Steinen und Loggien aus Sichtbeton, die
durch ihre Lage an den Ecken der Gebäude immer zweiseitig belichtet
sind, verleihen den Häusern einen modernen Charakter mit einer
ausdrucksstarken Architektursprache.
Wohnungskonzepte für
jede Lebensphase Mit insgesamt 45 Wohneinheiten bietet das neue
Quartier ein breites Spektrum an Wohnformen für unterschiedliche
Lebensphasen und Haushaltsgrößen. Es entstehen Zwei- bis
Vier-Zimmer-Wohnungen, alle barrierefrei erreichbar und mit einem
durchdachten Grundriss. Die großzügigen Wohnungen im Staffelgeschoss
überzeugen durch ihre besondere Lage und den weiten Blick über den
See.
So spricht das Quartier sowohl junge Paare und Familien
als auch Senioren und generationenübergreifende Haushalte an. Die
Wohneinheiten werden alle als freifinanzierte Mietwohnungen
angeboten.
Großzügige Grünräume, Platz für Begegnung
Die Entscheidung für nur drei Gebäude eröffnet zwischen den Häusern
großzügige Grünräume, die optisch und funktional eine direkte
Verbindung zum Uferpark schaffen. Die Freiflächen sind
abwechslungsreich gestaltet, mit halböffentlichen Bereichen für
Begegnung, Spiel und Erholung.
Durch die Anhebung der
Geländeoberfläche im rückwärtigen Bereich entsteht ein sanfter
Übergang zum Park, während zur Straßenseite hin Privatsphäre gewahrt
bleibt. Obstbäume, Blumenwiesen und Nistkästen fördern die
Artenvielfalt und machen das Quartier auch ökologisch zu einem
attraktiven Lebensraum.
Mobilität und smarte Infrastruktur
Alle Stellplätze werden in einer zentralen Tiefgarage
untergebracht, die auch Raum für Fahrräder, Kinderwagen und
E-Mobilität bietet. Besucher finden oberirdisch Stellplätze direkt
an den Eingängen, während Unterflurcontainer zentral und gut
erreichbar auf dem Grundstück platziert sind. Durch die kompakten
Lösungen bleibt viel Raum für Freiflächen und Grün. Die
Erschließung erfolgt effizient und barrierefrei, sodass alle
Bewohner kurze Wege haben – ob mit dem Auto, dem Rad oder zu Fuß.
Ökologisch zukunftsfähig bauen Der Nachhaltigkeitsgedanke
zeigt sich hier nicht nur in der Wahl langlebiger Materialien wie
Klinker, sondern auch im Gesamtkonzept. Extensive Dachbegrünungen,
Photovoltaik-Anlagen und ein offener Umgang mit Regenwasser schaffen
ökologische Mehrwerte und verbessern das Mikroklima.
Die
kompakte Bauweise und der bewusste Verzicht auf zusätzliche Gebäude
ermöglichen eine bessere Belüftung des Quartiers und einen
effizienten Energieeinsatz. So entsteht ein Wohnort, der nicht nur
ästhetisch überzeugt, sondern auch zukunftsfähig und klimabewusst
gestaltet ist.
Vermarktung läuft Auch die Vermarktung von
Grundstücken an private Bauherren im südlichen Teil des Quartiers
„Am Uferpark“ verläuft weiterhin positiv: Von den insgesamt 16
Grundstücken, die in zwei Abschnitten in die Vermarktung gegeben
wurden, sind aktuell bereits 14 verkauft oder reserviert.
Interessierte Endkunden können sich weiterhin beim Vertriebsteam der
GEBAG melden.
In der vergangenen Woche waren die Projekte
der Flächenentwicklung auch als Teil des #teamduisburg mit einem
Stand auf der polis Convention in Düsseldorf vertreten. An zwei
starken Messetagen mit mehreren hundert Besuchern war ein spürbares
Interesse an den Duisburger Projekten, vor allem an 6-Seen-Wedau, zu
messen.
GEBAG Flächenentwicklung wird künftig direkte
Stadttochter Die GEBAG-Flächenentwicklung (FE) wird
voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte zu einer 100-prozentigen
Tochtergesellschaft der Stadt Duisburg werden, die die Projekte dann
unter einem neuen Gesellschaftsnamen weitergeführt.
Fußball und Erinnerungen an den Duisburger Norden: Lesung
und Gespräch zum Comic „Die Affengitter-Bande“ im Stadtteilbüro
Marxloh Der Comic „Die Affengitter-Bande“ ist eine
liebevolle Hommage an den Duisburger Norden und das Ruhrgebiet der
1990er Jahre, voller Herz, Fußball und Lokalkolorit. Am Donnerstag,
15. Mai, um 18:30 Uhr lädt das Stadtteilbüro Marxloh in der
Kaiser-Friedrich-Straße 34 zu einem kleinen literarischen Abend ein.
Zwei der Autoren stellen Passagen aus dem Comic vor und
geben Einblicke in die Entstehungsgeschichte der
„Affengitter-Bande“. In der anschließenden Gesprächsrunde besteht
Gelegenheit zum Austausch über eigene Erinnerungen, Anekdoten und
die bewegte Geschichte des Stadtteils. Wer vor Ort ist, ist herzlich
eingeladen, die persönlichen Geschichten aus der Nachbarschaft, vom
Bolzplatz oder aus der Kindheit in Marxloh zu teilen.
Der
Comic erzählt von fünf Jungen, die in den ausgehenden 1990er- und
frühen 2000er-Jahren im Schatten der letzten Zechen und Stahlwerke
im Duisburger Norden aufwachsen. In einem Hinterhof erschaffen sie
ihren eigenen Fußballkosmos – geprägt von Leidenschaft, Rivalität
und Freundschaft. Eine eigens gegründete Liga und ein großes Turnier
stellen ihre Gemeinschaft auf die Probe und spiegeln zugleich den
Wandel einer Region im Umbruch wider. Der Eintritt für die Lesung
ist frei.
Stahlwerksschlacken für die Solarenergie
Das neue Forschungsprojekt STARS ist mit einem Kick-off
im März mit dem Ziel gestartet, in den nächsten drei Jahren
Stahlwerksschlacken als Ausgangsstoff zur Herstellung hochwertiger
Endprodukte für solarthermische Prozesse nutzbar zu machen. Die
Projektpartner Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
(Leitung), thyssenkrupp MillServices & Systems GmbH und die
LWK-PlasmaCeramic GmbH forschen an nachhaltigen Lösungen für eine
grüne Kreislaufwirtschaft.
Fraunhofer UMSICHT bewertet die
neu zu entwickelnden Produkte und Verfahren ökologisch. Das Projekt
wird von der EU und dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie,
Klimaschutz und Energie des Landes NRW gefördert.

Das Projekt STARS ist gerade gestartet und möchte
Stahlwerksschlacken als Ausgangsstoff für hochwertige Endprodukte
für Solarenergie nutzen.
© DLR
Das Projekt wird von der EU und dem Ministerium für
Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
gefördert. Eine grüne Kreislaufwirtschaft erfordert nachhaltige
Energie- und Stoffströme und dekarbonisierte Industrieprozesse. Nur
so können die Ziele des Pariser Klimaabkommens zur Senkung der
Treibhausgasemissionen erreicht werden.
Im Projekt STARS
– solarthermische Anwendungen für sekundäre Rohstoffe aus
der Stahlerzeugung – forschen die vier Projektpartner an
nachhaltigen Lösungen für zukunftsfähige Energiespeichermaterialien.
Ziel ist es, Stahlwerksschlacken als Sekundärrohstoffe für
keramische Komponenten und Energieträgermaterial in der
konzentrierenden Solarthermie (Concentrated Solar Thermal- CST)
zu nutzen.
Die CST versucht, mittels Spiegeln und durch
besondere Träger ein verbessertes Solar-Wärme-Verhältnis der
Solarenergie zu gewährleisten. Neben der energetischen Effizienz
sind dabei vor allem auch produktbezogene Merkmale wie z.B.
Komponenten mit gleichbleibender Qualität und langer Lebensdauer,
recyclingfähige Komponenten oder Hochtemperaturmaterialien besonders
relevant. Expertise bei LCA von Schlackenverwertung Hier setzt das
Projekt STARS an.
Die Projektpartner verarbeiten die
Stahlwerksschlacken zu Partikeln als thermische Energiespeicher, zu
keramischen Beschichtungen und weiteren Komponenten für
solarthermische Prozesse. thyssenkrupp MillServices & Systems GmbH
bereitet die Stahlwerksschlacken für die entsprechenden
Anwendungszwecke auf. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
(DLR) und die LWK-PlasmaCeramic GmbH verarbeiten diese mittels
Granulation, Vertropfung und Sintering bzw. Plasma-Coating innovativen
Produkten.
Das DLR wertet die technischen Eigenschaften der
Produkte aus, während Fraunhofer UMSICHT die neuen
Herstellungsprozesse und -komponenten in ihrem frühen
Entwicklungsstadium aus ökologischer Sicht bewertet. Hier fließen
die bestehenden Erfahrung in der Bewertung von
Schlackenverwertungskonzepte ein.
Wärmepumpe, PV-Anlage
und Speicher: Stadtwerke Solar-Lounge auf dem
Wochenmarkt in Duissern Das kleine Haus ist auf einem Anhänger montiert und wird auch in
diesem Jahr wieder auf den Duisburger Wochenmärkten stehen und die
die Duisburgerinnen und Duisburger mit Informationen zum Thema
Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Wärmepumpen versorgen.
Am Freitag, 16. Mai, steht die Solar-Lounge der Stadtwerke Duisburg
auf dem Wochenmarkt Duissern, Königsberger Allee, in der Zeit von 14
bis 17.30 Uhr.
Auf dem Dach des Mini-Hauses glitzert eine
Photovoltaik-Anlage in der So
Im Innern des Hauses ist ein
Wechselrichter montiert, der für den erfolgreichen
Betrieb einer Photovoltaik-Anlage unbedingt notwendig
ist. Außerdem ist ein Batteriespeicher verbaut, der die
gewonnene Sonnenenergie vom Dach einspeichern kann und
sie wieder abgibt, wenn abends und nachts die Sonne nicht
scheint und die Anlage auf dem Dach keinen Strom
produzieren kann. Und natürlich wird das kleine Haus
durch eine Wärmepumpe beheizt.
Die Solar-Lounge
zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, sich möglichst
unabhängig zu Hause aufzustellen und seine eigene
Energiewende zu schaffen. Die verbauten Komponenten
machen außerdem deutlich, welche vielfältigen
Kombinationsmöglichkeiten es gibt und wie diese perfekt
auf den individuellen Verbrauch eines Haushaltes
abgestimmt werden können.
Die Energiewende kommt
mit der Solar-Lounge zum Anfassen zu den Menschen und
natürlich sind auch zwei Energieberater der Stadtwerke
Duisburg vor Ort und informieren Interessenten über alles
Wissenswerte rum um Photovoltaik-Anlagen und viele
weitere Energiethemen. Dabei können Besucher des
Wochenmarktes den beiden Experten der Stadtwerke auch
alle ihre Fragen zu Elektromobilität, Wallboxen,
Balkonkraftwerke und natürlich auch zu möglichen
Förderprogrammen stellen.
Alle Informationen zu
diesen Themen finden Interessierte auch im Internet unter
www.stadtwerke-duisburg.de/pv

Solarlounge: Mit der Solar-Lounge sind die Stadtwerke
Duisburg
am Freitag, 16. Mai, auf dem Wochenmarkt Duissern, Königsberger
Allee, in der Zeit von 14 bis 17.30 Uhr.Foto: Stadtwerke
Duisburg
Körbe werfen am
Duisburger Hauptbahnhof? Kommendes Wochenende
verwandelt sich der Duisburger Hauptbahnhof in einen lebendigen
Basketball-Court. Die Shops am Bahnhof präsentieren die große 3x3
Basketball-Series und laden zum großen Auftaktevent auf dem
Portsmouthplatz ein. Unter dem Motto „Dein Bahnhof wird zum
Court“ erwartet die Zuschauer*innen am Samstag und Sonntag
ein aufregendes Turnier, bei dem Teams aus ganz Deutschland in der
dynamischen 3x3-Spielvariante gegeneinander antreten werden.
 Neben den spannenden Matches bietet das Event ein
abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ob Dunk- und 3-Point-Contest
oder Bump-Out für die Kids - für jede*n ist etwas dabei.
Der Eintritt ist frei und auch für diejenigen, die nicht sehr
basketballbegeistert sind, gibt es weitere Musik- und
Unterhaltungsangebote.

Tacheles reden zur sozialen Gerechtigkeit -
Gemeinde lädt zur offenen Diskussionsrunde in Wedau
Duisburg, 9. Mai 2025 - In der Evangelischen Kirchengemeinde
Trinitatis soll am 4. Juni um 19 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See
8, Tacheles geredet werden: Die Gemeinde und die Moderatoren Pfarrer
Dirk Sawatzki und Presbyteriumsmitglied Dr. Tobias Kroll laden
herzlich zu dem gleichnamigen offenen und überparteilichen
Diskussionsformat ein. Nach dem Thema Klimakrise im Februar geht es
diesmal um die Frage „Wie steht es um die soziale Gerechtigkeit?“.
Angesprochen werden die Bereiche Bildungschancen, faire
Löhne, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Armut. Nach einem
kurzen Impuls zu ethischen und theologischen Perspektiven tauschen
sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen zu den Themenbereichen
aus. Ziel ist es, politische und persönliche Standpunkte zu
reflektieren. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine ohne Anmeldung ist
nicht nötig.
Das Format TACHELES scheut keine Debatten,
heißt es in der Ankündigung der Gemeinde. Beschrieben wird es so:
„Besonders wichtig ist der respektvolle Dialog: Menschen mit
unterschiedlichen Ansichten kommen zusammen, ohne Angst vor
Ausgrenzung oder Verurteilung. Es geht darum, sich zuzuhören,
voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu suchen.“ Weitere
Infos gibt es unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Inflationsrate im April 2025 bei +2,1 %
Verbraucherpreisindex, April 2025: +2,1 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,4 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex,
April 2025: +2,2 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Vor allem die Preise für Energie schwächen die Inflationsrate
weiter ab
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag
im April 2025 bei +2,1 %. Damit hat sich die Inflationsrate seit
Jahresbeginn weiter abgeschwächt: Im März 2025 hatte sie bei +2,2 %
gelegen, im Januar und Februar 2025 jeweils bei +2,3 %.
Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, dämpfte die
Preisentwicklung bei Energie im April 2025 die Inflationsrate
deutlich. Dagegen wirkte der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln auch
im April 2025 inflationstreibend. Zudem haben sich die
überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Dienstleistungen erneut
verstärkt. Gegenüber dem Vormonat März 2025 stiegen die
Verbraucherpreise im April 2025 um 0,4 %.

Energieprodukte verbilligten sich um 5,4 % gegenüber April 2024
Die Preise
für Energieprodukte lagen im April 2025 um 5,4 % niedriger als
im Vorjahresmonat. Der Preisrückgang fiel damit deutlicher als in
den Vormonaten aus. Im März 2025 hatte er noch bei -2,8 % und zuvor
von Dezember 2024 bis Februar 2025 jeweils bei -1,6 % gelegen.
Binnen Jahresfrist gingen im April 2025 vor allem die Preise für
Kraftstoffe (-8,3 %) zurück.
Haushaltsenergie verbilligte
sich im selben Zeitraum um 3,4 %. Hier konnten die Verbraucherinnen
und Verbraucher insbesondere von günstigeren Preisen für Strom
(-2,5 %), Brennholz, Holzpellets oder andere Brennstoffe (-4,6 %)
und leichtes Heizöl (-12,8 %) profitieren. Fernwärme (+0,2 %) war
hingegen etwas teurer als ein Jahr zuvor.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,8 % Die
Preise für Nahrungsmittel lagen im April 2025 um 2,8 % höher als im
Vorjahresmonat, nach +3,0 % im März 2025. Der Preisauftrieb
bei Nahrungsmitteln hat sich damit leicht abgeschwächt, lag
jedoch im April 2025 weiterhin über der Gesamtteuerung.
Von
April 2024 bis April 2025 verteuerten sich vor allem Obst (+6,0 %)
und Gemüse (+5,6 %). Auch für Speisefette
und Speiseöle (+4,4 %), Molkereiprodukte und Eier (+3,8 %) sowie
Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+3,7 %) lag die
Preiserhöhung über der Gesamtteuerung.
Für einige Nahrungsmittelgruppen war
eine deutlich unterdurchschnittliche Preiserhöhung zu beobachten,
zum Beispiel für Fleisch und Fleischwaren (+1,3 %), Brot und
Getreideerzeugnisse (+0,7 %) sowie Fisch, Fischwaren und
Meeresfrüchte (+0,1 %). Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und
Energie bei +2,9 % Im April 2025 lag die Inflationsrate ohne Energie
bei +2,8 %.
Die Inflationsrate
ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig
auch als Kerninflation bezeichnet, lag im April 2025 bei +2,9 %. Die
beiden Kenngrößen liegen seit über einem Jahr über der
Gesamtteuerung und verdeutlichen somit, dass die Teuerung in anderen
wichtigen Güterbereichen überdurchschnittlich hoch war.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist
überdurchschnittlich um 3,9 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im April 2025 um 3,9 % über dem Niveau des
Vorjahresmonats. Die Teuerung von Dienstleistungen hat sich damit
erneut verstärkt (März 2025: +3,5 %). Von April 2024 bis April 2025
erhöhten sich Preise vor allem im Güterbereich Verkehr
beispielsweise für Pauschalreisen (+9,2 %), für kombinierte
Personenbeförderung (+11,3 %) und für Flugtickets (+19,1 %).
Auch im Bereich der Pflege und Gesundheit, beispielsweise
für Dienstleistungen
sozialer Einrichtungen (+9,4 %) und für stationäre
Gesundheitsdienstleistungen (+6,5 %), wurden überdurchschnittliche
Preiserhöhungen ermittelt. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren
weiterhin viele andere Dienstleistungen wie Versicherungen (+8,9 %),
Brief und Paketdienstleistungen (+8,2 %), die Wartung und Reparatur
von Fahrzeugen (+5,7 %) sowie die Gaststättendienstleistungen
(+4,2 %).
Bedeutsam für die Preisentwicklung bei
Dienstleistungen bleiben die Nettokaltmieten mit
+2,1 %. Dagegen waren nur wenige Dienstleistungen günstiger als im
Vorjahresmonat, zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen
(-1,2 %). Waren verteuerten sich gegenüber April 2024 um 0,5 % Waren
insgesamt verteuerten sich von April 2024 bis April 2025 um 0,5 %.
Im März 2025 hatte die Teuerung noch +1,0 % betragen. Im
April 2025 erhöhten sich die Preise für Verbrauchsgüter und für
Gebrauchsgüter um jeweils +0,5 %. Neben dem Preisanstieg bei
Nahrungsmitteln (+2,8 %) wurden einige andere Waren deutlich teurer,
unter anderem alkoholfreie Getränke (+6,2 %), Tabakwaren (+4,6 %)
und Kraftwagen (+3,5 %).
Preisrückgänge waren hingegen außer
bei der Energie (-5,4 %) beispielsweise bei Mobiltelefonen (-8,1 %)
und Informationsverarbeitungsgeräten (-5,4 %) zu verzeichnen. Preise
insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,4 % Im Vergleich zum
März 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im April 2025 um 0,4 %.
Teurer binnen Monatsfrist wurden vor allem auch saisonbedingt
Flugreisen (+21,0 %), Pauschalreisen (+5,5 %) und frisches Gemüse
(+3,0 %).
Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt blieben
binnen Monatsfrist nahezu stabil (+0,1 %). Hingegen verbilligte sich
Energie insgesamt um 0,6 % gegenüber dem Vormonat, insbesondere
wurden Kraftstoffe (-0,8 %) und leichtes Heizöl (-2,5 %) günstiger.
NRW: Rund ein Drittel mehr
Unternehmensinsolvenzen im März 2025 Für März 2025 haben
die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 577 beantragte
Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, waren das 31,1 % mehr als im März 2024. Damals
hatte es 440 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte im März 2025 den
höchsten Stand seit achteinhalb Jahren (September 2016: 594
Verfahren). Fast 4.000 betroffene Beschäftigte Die Zahl der von
einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer war im März 2025 mit 3.963 Beschäftigten um 86,8 %
höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Damals hatte es 2.122
betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben.
Ursächlich für den Anstieg der betroffenen Beschäftigten war eine
erhöhte Zahl von Insolvenzanträgen wirtschaftlich bedeutender
Unternehmen und Unternehmensketten.
Rückgang bei
Verbraucherinsolvenzen Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, ist die Zahl der beantragten Verbraucherinsolvenzverfahren
in NRW im Vergleich zum Vorjahrsmonat um 7,9 % gesunken. Hierzu
zählen die Verfahren von Arbeitnehmer(inne)n, Rentner(inne)n und
Erwerbslosen. Im März 2025 gab es 1.506 Verbraucherinsolvenzen; ein
Jahr zuvor waren es noch 1.636 gewesen.
Neben den
Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen gab es im März 2025 noch
533 weitere gemeldete Insolvenzverfahren von übrigen Schuldnerinnen
und Schuldnern. Zu den übrigen Schuldnerinnen und Schuldnern gehören
ehemals selbstständig Tätige, natürliche Personen als Gesellschafter
u. Ä., Nachlässe und Gesamtgut.
Die Gesamtzahl der
gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW war im März 2025 mit 2.616
Verfahren um 2,4 % höher als im entsprechenden Vorjahresmonat (März
2024: 2.555 Verfahren). Zahl der Insolvenzen höher als vor der
Pandemie Im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 war die Zahl der
Insolvenzverfahren insgesamt im März 2025 um 24,6 % höher
(Monatsdurchschnitt 2019: 2.100 Verfahren).
Die Zahl der
gemeldeten Unternehmensinsolvenzen war um 29,4 % höher als im Jahr
2019 (Monatsdurchschnitt Unternehmen: 446 Verfahren) und die Zahl
der gemeldeten Verbraucherinsolvenzen lag mit 14,4 % über dem Niveau
von 2019 (Monatsdurchschnitt Verbraucher: 1.316 Verfahren).

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