Bundeskanzler Merz und europäische Partner telefonierten mit
US-Präsident Trump Bundeskanzler Friedrich Merz hat am
späten Sonntagabend mit US-Präsident Donald Trump und den Staats-
und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und Italien über
die Lage in der Ukraine und das bevorstehende Telefonat zwischen dem
amerikanischen und dem russischen Präsidenten gesprochen. Der
Austausch soll unmittelbar nach dem für Montag geplanten Gespräch
zwischen Trump und Putin fortgesetzt werden.
Brückentag am 30. Mai: Informationen zur Erreichbarkeit der
Stadt Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 30.
Mai (Brückentag nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt
erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung
ausgenommen, wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der
Städtische Außendienst, die wie gewohnt erreichbar sind. Das
telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem
eingeschränkten Notdienst besetzt.
•
Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt
für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das
Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der
Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die
Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im
Stadthaus (wie beispielsweise Erteilung von Parkausweisen und
Katasterauskünfte), sowie in großen Teilen das Jugendamt und das
Stadtarchiv sind am Brückentag nicht erreichbar, ebenso das
Standesamt. Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag
vereinbart wurden, finden statt.
•
Bestatter können sich erst am Montag, 2. Juni, für die Beurkundung
von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt
wenden. Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen
sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige
Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für
diesen Tag eingeplant.
•
Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 30.
Mai, und Samstag, 31. Mai, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die
Open Libraries in Beeck, Wanheimerort und Vierlinden stehen
Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am
Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der
Bibliothek bleiben geschlossen. Der Bücherbus fährt an diesem Tag
nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem
gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden.
•
Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag
ebenso wie gewohnt geöffnet. Die Musik- und Kunstschule ist am 30.
Mai geschlossen. Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt.
Die Geschäftsstelle der Volkshochschule ist geschlossen.
•
Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 2. Juni, wieder wie
gewohnt erreichbar. An Brückentagen können durch den Abbau von
Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich
sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur
Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch die CO2-Reduzierung
(Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die
Umwelt.
•
Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen
Einrichtungen: Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der
Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar
oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg
erfragt werden. Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen.
Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite
unter dem Stichwort „Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im
Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter
www.duisburg.de/termine möglich.
Verleihung der
Ehrennadel des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes
ehrenamtliches Engagement Bezirksbürgermeister
Hans-Gerd Bosch verleiht am Donnerstag, 22. Mai 2025, um 17 Uhr
Bezirksverwaltung Homberg, Ratssaal, Bismarckplatz 1, 47198
Duisburg, die Ehrennadel des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für
besonderes ehrenamtliches Engagement.
Im Beisein von
Oberbürgermeister Sören Link werden Sibille Weyand (Vorsitzende des
Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Baerl) und Heiner
Heseding (Moderator des Kreativquartiers Ruhrort) geehrt.
RVR und IGA 2027 laden
zum Science Slam Ruhr 2025 Wissenschaft, die rockt! Zum
Welttag der Umwelt am 5. Juni 2025, 18 Uhr, laden Regionalverband
Ruhr (RVR) und die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
Ruhrgebiet zu einem besonderen Wissenschaftswettstreit ein. Beim
Science Slam Ruhr 2025 an der Uni Duisburg-Essen bringen
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Forschung in
zehn Minuten spannend, witzig und verständlich auf die Bühne und
sorgen für einen Abend voller Unterhaltung, Inspiration und
Wissenschaft.
Dieses Jahr geht es unter anderem um
Umweltanalytik und Photovoltaik. Wer als Siegerin oder Sieger des
Slams nach Hause geht, entscheidet am Ende das Publikum. Neben dem
Science Slam gibt es als Rahmenprogramm auch
Informationsmöglichkeiten zu aktuellen Projekten des RVR sowie der
IGA 2027. Die Veranstaltung am Campus Duisburg, Hörsaal im
LA-Gebäude, ist kostenlos, Interessierte müssen sich aber über
folgende Website anmelden:
https://www.iga2027.ruhr/science-slam-2025/ - idr
Vorstellung der Kinderfeuerwehr Homberg
Die Kinderfeuerwehr Homberg hat sich im letzten Jahr gegründet und
ihren Dienst aufgenommen. Insgesamt 16 Kinder treffen sich seitdem
alle 14 Tage, um sich mit dem Thema Brandschutz und Feuerwehr
auseinander zu setzen. Ziel ist es mitunter, die Kinder- und
Jugendarbeit zu stärken und die Nachwuchsgewinnung in der
Freiwilligen Feuerwehr sicherzustellen und zu fördern.
Oberbürgermeister Sören Link, Christian Umbach, stellvertretender
Leiter der Feuerwehr Duisburg und Jens Heinrich,
Kinderfeuerwehrwart, stellen am Montag, 19. Mai, um 17 Uhr Feuer-
und Rettungswache Homberg Rheindeichstraße 22 47198
Duisburg-Homberg, die Kinderfeuerwehr vor. Die Kinder geben zudem
Einblicke in ihren Dienst und demonstrieren auch eine kleine
Löschübung.
Stadtwerke Duisburg nehmen 16 neue
Ladepunkte in Betrieb Der Ausbau von Ladeinfrastruktur
für Elektromobilität in der gesamten Stadt geht konsequent voran, um
allen Menschen in Duisburg die Gelegenheit zu geben, ihre Mobilität
klimafreundlich zu gestalten. In den vergangenen Wochen hat der
lokale Energiedienstleister weitere 16 neue Ladepunkte an fünf
Standorten in Betrieb genommen.
Jeweils zwei neue Ladepunkte
stehen jetzt an der Weststraße in Beeck auf Höhe der Hausnummer 35
und am Karlsplatz in Ruhrort auf Höhe der Hausnummer 1 zur
Verfügung. Gleich vier neue Ladepunkte gibt es an der
Zeppelinstraße in Hochfeld gegenüber der Hausnummer 15. Ebenfalls
jeweils vier neue Ladepunkte gibt es ab sofort an der Hafenstraße in
Ruhrort auf Höhe der Hausnummer 44 und im Dellviertel am Dellplatz
auf Höhe der Hausnummer 3. An diesen beiden Standorten sind zwei der
vier Ladepunkte mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, so dass
Elektroautos mit einer Leistung von 50 kW geladen werden können.

Ladestation am Dellplatz auf Höhe der Hausnummer 3 - Foto Stadtwerke
Duisburg
Der lokale Energiedienstleister betreibt
insgesamt 270 Ladepunkte an 109 Standorten im Stadtgebiet. Davon
sind 40 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer
Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.
Die Stadtwerke treiben
den Ausbau kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500
Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen
dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des
Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an
den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von
Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte
in ganz Deutschland zur Verfügung.
Eine Ladekarte der
Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular
unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren
dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen
Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der
Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem
Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111. Weitere Informationen
gibt es auch im Internet auf
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.
Blick
über den Zaun
"MUNICH ARENA"- ERÖFFNUNG 2029 Die
neue "MUNICH ARENA" stellt einen Meilenstein in der Präsentation von
Konzerten, Live-Entertainment Veranstaltungen sowie spektakulären
Events dar. Die richtungsweisende Multifunktionshalle im Münchener
Norden, nahe dem internationalen Flughafen München, wird speziell
für erstklassige Live-Veranstaltungen konzipiert und bietet rund
20.000 Zuschauern ein außergewöhnliches Veranstaltungserlebnis in
einem bisher nie erlebten Rahmen.

Foto SWMUNICH, Architektur: 'POPULOUS Architects / HENN / Latz &
Partner
Das MUNICH ARENA Projekt, das von Lorenz Schmid
begründet und geführt wird, hat das Vorhaben in enger Zusammenarbeit
und Abstimmung mit der Stadt und den zuständigen
Genehmigungsbehörden in Hinblick auf die erforderlichen Planungen
und Genehmigungen entwickelt. Die Arena setzt neue wirtschaftliche
Impulse für das gesamte Umfeld. Laut einer Deloitte-Studie wird
bereits während des Baus eine Bruttowertschöpfung von rd. 391
Millionen Euro erwartet. Nach ihrer Eröffnung wird die Arena eine
jährliche Wertschöpfung von rd. 354 Millionen Euro generieren und
damit einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der
gesamten Umgebung leisten.
Zudem hat die MUNICH ARENA eine
langfristige strategische Partnerschaft mit Live Nation geschlossen
– dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Live-Entertainment.
Diese Zusammenarbeit sichert starke Unterstützung für eines der
bedeutendsten Venue-Projekte Europas, markiert einen wichtigen
Meilenstein und wird maßgeblich dazu beitragen, Bayerns Kultur- und
Konzertlandschaft nachhaltig zu bereichern. Sie unterstreicht
zugleich den Anspruch, die Arena zu einem der führenden
Veranstaltungsorte Europas zu entwickeln.
www.munich-arena.com
Internationale Bund (IB)
zieht eine positive Bilanz des 18. Deutschen Kinder- und
Jugendhilfetages (DJHT) „Wir stabilisieren
Demokratie, wenn wir die Unsicherheit von Kindern und Jugendlichen
ernst nehmen und ihnen Beteiligungsrechte geben!"
Der freie Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit
präsentierte in Leipzig sein breites Angebot und war zudem Gastgeber
mehrerer Fachveranstaltungen. Der DJHT stand 2025 unter dem Motto
“Weil es ums Ganze geht: Demokratie durch Teilhabe verwirklichen!”
„Zu Recht machen wir uns Sorgen um Demokratie. Wie können wir
ihr langfristige Stabilität geben? Indem wir die Unsicherheit von
Kindern und Jugendlichen ernst nehmen – und ihnen Beteiligungsrechte
geben. Sie an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben lassen. Ihnen
gute Bildung geben und sie für internationale Perspektiven
sensibilisieren – zum Beispiel durch internationalen
Jugendaustausch. Sie in Notsituationen nicht allein lassen. In
Leipzig wurde erneut deutlich, dass dies Konsens zwischen Fachleuten
und Politik ist. Wir sind sicher, dass aus dem DJHT viele neue
Kooperationen entstehen", sagt Karola Becker, Vorstandsmitglied des
IB.
IB-Fachveranstaltungen zu Kita-Parlamenten, Ganztag und
Hilfe für Familien in Wohnungsnotfällen
Der 18. DJHT war der
erste große öffentliche Auftritt der neuen Bundesministerin für
Bildung, Frauen, Senioren, Familie und Jugend, Karin Prien.
Gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie
der sächsischen Sozialministerin Petra Köpping eröffnete sie die
Veranstaltung. Auch Sandra Scheeres, langjährige Berliner
Bildungssenatorin von Berlin und nun Präsidiumsmitglied des
Internationalen Bundes, war vor Ort.
Die vom IB in
Zusammenarbeit mit anderen Verbänden organisierten
Fachveranstaltungen beim DJHT waren hervorragend besucht. Sie
thematisierten unter anderem Kita-Parlamente, Ganztagsangebote an
Schulen, Demokratieförderung durch internationale Jugendarbeit sowie
Hilfe für Familien in Wohnungsnotfällen. Zudem präsentierte sich der
IB auf dem gleichzeitig vor Ort stattfindenden Forum Berufseinstieg
als Arbeitgeber.
Der DJHT ist mit rund 300 Veranstaltungen im
Kongress und rund 400 Ausstellenden auf der Messe der größte
Jugendhilfegipfel Europas. Die Veranstalter erwarteten etwa 30.000
Besucher*innen an den drei Tagen.
Der Internationale Bund
(IB) ist mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden einer der großen
Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in
Deutschland. Er unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und
Senioren*Seniorinnen dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen
– unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Sein
Leitsatz "Menschsein stärken" ist für die Mitarbeitenden Motivation
und Orientierung.
TÜV-Verband fordert echten
Digitalsprint, klare Zuständigkeiten und starke Partnerschaften für
sichere und innovative Digitalisierung. Mit der
Vorstellung seines Programms hat der neue Bundesdigitalminister
Karsten Wildberger die Richtung vorgegeben: Verwaltung
modernisieren, digitale Infrastruktur ausbauen, die Wirtschaft
digital stärken. Der TÜV-Verband begrüßt diesen Ansatz als wichtigen
Schritt hin zu einer umsetzungsorientierten Digitalpolitik.
„Nach einer langen Phase des digitalpolitischen Stillstands zeichnen
sich nun konkrete Fortschritte ab“, sagt Marc Fliehe,
Fachbereichsleiter Digitalisierung und Bildung beim TÜV-Verband.
„Die Herausforderungen – von geopolitischen Unsicherheiten über
Rückstände bei der Digitalisierung bis hin zur gestiegenen
Bedrohungslage im Cyberraum – dulden keinen Aufschub.
Jetzt
braucht es Geschwindigkeit, klare Zuständigkeiten und verlässliche
Rahmenbedingungen. Wir brauchen einen echten ‚Digitalsprint‘. Es
geht nicht nur um das Nachholen versäumter Reformen, sondern vor
allem darum, endlich in die Umsetzung zu kommen. Die politischen
Vorhaben müssen jetzt entschlossen in die Praxis überführt werden.“
Das neu geschaffene Bundesministerium für Digitalisierung und
Staatsmodernisierung (BMDS) ist aus Sicht des TÜV-Verbands dafür gut
aufgestellt. „Ein eigenständiges Digitalministerium schafft die
nötige politische Aufmerksamkeit für die Digitalisierung von Staat,
Wirtschaft und Zivilgesellschaft, benötigt aber auch die
entsprechenden Verantwortlichkeiten, Ressourcen und Prozesse“, sagt
Fliehe. Der Verband hatte sich in der Vergangenheit wiederholt für
ein eigenes Digitalministerium stark gemacht.
Schlüsseltechnologien und Kooperationen Aus Sicht des
TÜV-Verbands wird die digitale Agenda der kommenden Jahre vor allem
von Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz,
Cloud-Infrastrukturen, Cybersicherheit und Rechenzentren geprägt
sein. „Souveränität ist heute ein zentraler Aspekt digitaler
Sicherheit“, so Fliehe. „Das Schubladendenken hat ausgedient – heute
wird Sicherheit als ganzheitliche und umfassende Notwendigkeit
gesehen.“
Mit Blick auf konkrete Projekte wie den
Deutschland-Stack (eine sichere IT-Infrastruktur für staatliche
digitale Dienste), die digitale Brieftasche („Wallet“) oder den
beschleunigten Ausbau von Glasfaser und 5G ist der TÜV bereit, einen
Beitrag zu leisten. „Von AI über Bildung und Cybersicherheit bis zu
Infrastrukturen im Weltraum – die TÜV-Häuser bauen ihre
Digitalexpertise kontinuierlich weiter aus und stellen diese zur
Verfügung“, so Fliehe.
Um notwendige Digitalisierungsprojekte
erfolgreich umzusetzen, sind laut Fliehe starke Kooperationen
essenziell. Sie bilden das Fundament für gegenseitige Unterstützung
und einen vertrauensvollen Erfahrungsaustausch. Netzwerke wie die
„Allianz für Cybersicherheit“ sind in den vergangenen Jahren weiter
gewachsen und haben sich noch stärker etabliert. „Die Aufgaben im
digitalen Raum sind groß. Unsere Zuversicht und unser gemeinsames
Engagement sind es ebenfalls“, so Fliehe.
Der Umstieg auf E-Mobilität im privaten
Bereich stagniert – Nur noch halb so oft werden Neuwagen angeschafft
seit Ende der Kaufprämie 2023 – Höhere Gebrauchtwagen-
Quote verhindert Einbruch des Marktes – Das aktuelle
HUK-E-Barometer offenbart zentrale Veränderungen
• Entwicklung des Gebrauchtwagenmarkts spielt entscheidende Rolle
bei Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland • Ähnlich wie
in 2024 steigen aber erst in nur etwa 4 von 100 Fällen
Privat-personen vom Verbrenner auf einen Elektroantrieb um • Der
Anteil privater E-Autos verharrt bundesweit bei 3,0 Prozent, am
höchsten ist er in den „Autoländern“ Bayern, Niedersachsen und
Baden-Württemberg
Private Autofahrer setzen beim Umstieg von
Verbrennungs- auf Elektromotoren immer weniger auf Neuwagen. Im
ersten Quartal 2025 kauften fast zwei von drei Privatleuten (61 %)
bei solchen Wechseln E-Gebrauchtwagen und nur 39 Prozent E-Neuwagen.
Der Neuwagen-Anteil liegt damit um rund die Hälfte niedriger als vor
dem Wegfall der staatlichen Kaufprämie für neue E-Autos Ende 2023,
als er noch 74 Prozent betrug. Die Trendumkehr zeigt auch der
Langfrist-Vergleich. Vor dem Aus der Kaufprämie wurden über vier
Jahre hinweg seit 2020 maximal 28 Prozent der E-Autos bei
Fahrzeugwechseln gebraucht gekauft.

In den anschließenden fünf Quartalen lag der Durchschnitt bei 52
Prozent. Dies ergibt das neue HUK-E-Barometer, das aus Daten der
HUK-Versicherungsbestände jedes Quartal die Wechsel privater
Kfz-Halter von Verbrennungs- zu Elektromotoren und den Gesamtbestand
an privaten E-Autos in Deutschland misst.
Parallel werden durch eine
bundesweit repräsentative Befragung Stimmungen und Verhaltensweisen
in der deutschen Bevölkerung zu Elektroautos erfragt. Mit
interessanten Ergebnissen: So hat immer noch eine Mehrheit der
Befragten (60 %) größere Bedenken beim Kauf eines gebrauchten
E-Autos als beim Kauf eines gebrauchten Wagens mit
Verbrennungsmotor.
Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied
der HUK-COBURG: "Der starke Anstieg privater Käufe gebrauchter
E-Autos beim Wechsel weg vom Verbrennungsmotor hat sicher mit dem
wachsenden Angebot an E-Gebrauchtwagen zu tun. Aber: Dass sich diese
Quote verdoppelt hat, exakt nach Ende der Kaufprämie für
Neufahrzeuge Ende 2023, lässt aufhorchen. Denn Gebraucht- und nicht
Neuwagen dominieren den deutschen Kfz-Markt. Sie werden bei der
Verbreitung von Elektromobilität daher die zentrale Rolle spielen.
Dagegen wird heute viel zu sehr nur auf den Neuwagenmarkt geachtet –
auch im politischen Raum."
Umsteuern wird drängend Fast 90
Prozent des Autobestands in Deutschland entfallen auf
Privatfahrzeuge. Bei der Zulassung neuer Pkw ist das Verhältnis aber
ganz anders. Die Mehrheit aller Neuzulassungen entfällt hier auf
gewerblich genutzte Autos wie etwa Flotten-, Dienst- oder
Geschäftswagen. Obwohl die Gesamtzahl neu zugelassener Elektroautos
in den ersten drei Monaten 2025 anwuchs, kommt daher der private
E-Automarkt, den das HUK-E-Barometer misst, weiterhin kaum in Fahrt.
So stiegen im ersten Quartal 2025, wie schon im Jahresverlauf 2024,
in nur rund vier Prozent aller Fahrzeugwechsel private Besitzer
eines Autos mit Verbrennungsmotor auf einen rein elektrischen
Antrieb (ohne Hybride) um.
Der Anteil reiner E-Autos im
privaten Bestand verharrt damit bei nur 3,0 Prozent. Und auch der
von HUK-COBURG ermittelte Dynamik-Faktor der Entwicklung ist
ernüchternd: Die Steigerung des E-Auto-Anteils war im ersten Quartal
2025 fast genauso schwach wie in 2024 – sie liegt auf dem
niedrigsten Niveau seit 2020, dem Beginn der HUK-Messreihe.
Dahinter stecken offenbar auch Sympathieverluste. Die bundesweit
repräsentative Bevölkerungsbefragung im Rahmen des HUK-E-Barometers
ergibt: Mehrheitlich finden die Deutschen Elektroautos derzeit eher
weniger gut / gar nicht gut als gut / sehr gut (51 % zu 42 %). Noch
vor drei Monaten, im vierten Quartal 2024, waren die Meinungen
dagegen fast ausgeglichen (47 % zu 45 %). Entsprechend sinkt auch
die in der Umfrage erhobene Absicht, sich "künftig grundsätzlich nur
noch ein reines Elektroauto" anschaffen zu wollen. Sagten dies im
vierten Quartal des Vorjahres noch 19 Prozent der Befragten, so sind
es jetzt nur noch 15 Prozent.
Vermutete Anfälligkeit von
E-Autos schreckt offenbar ab "Haben Sie bei der Anschaffung eines
gebrauchten reinen Elektroautos mehr Bedenken als bei der
Anschaffung eines Autos mit Verbrennungsmotor?" Auf diese Frage
antworten 60 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahre mit ja. Technische
Überprüfungen im In- und Ausland zeigen zwar keine grundsätzlich
höhere Anfälligkeit von Elektro- gegenüber Verbrennungsmotoren.
"Entscheidend ist aber das Bauchgefühl der Menschen", sagt Dr. Jörg
Rheinländer, "alles, was hier Vorurteile abbaut, kann daher
insbesondere dem Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos helfen, auf den es
bei der Verbreitung der E-Mobilität in Deutschland entscheidend
ankommen wird."
Unterschiede in den einzelnen Bundesländern
Der Bestand an privaten E-Autos ist in Deutschland sehr
unterschiedlich verteilt. Am höchsten ist die Quote in den
"Autoländern" Bayern (3,6 %), Niedersachen und Baden-Württemberg (je
3,4 %). In Sachsen und Sachsen-Anhalt ist sie dagegen mit je 1,6
Prozent nicht einmal halb so hoch. Im 1.Quartal 2025 stiegen auch in
Bayern und Niedersachsen (je 4,7 %) die meisten Privatleute von
einem Verbrenner- zum Elektromotor um. Beim Schlusslicht Sachsen
waren es auch hier weniger als die Hälfte (2,3 %).

11,4 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal
2025 als im Vorjahresquartal • Neugründungen insgesamt
steigen um 2,9 % • Aufgaben größerer Betriebe nehmen ebenfalls zu
(+10,0 %) • Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben steigt
um 4,0 %
Im 1. Quartal 2025 wurden in Deutschland rund 36
500 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf
eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,4 % mehr
neu gegründete größere Betriebe als im 1. Quartal 2024. Gleichzeitig
stieg jedoch auch die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben
mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 10,0 % auf rund 30 200.
Insgesamt 2,9 % mehr Neugründungen Die Neugründungen von
Gewerben waren im 1. Quartal 2025 mit insgesamt rund 171 500 um
2,9 % höher als im Vorjahresquartal. Die Gesamtzahl der
Gewerbeanmeldungen stieg um 2,1 % auf rund 206 100. Zu den
Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben
auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder
Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung
oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.
Vollständige Aufgaben insgesamt um 4,0 % höher als im
Vorjahresquartal Die Gesamtzahl der vollständigen
Gewerbeaufgaben war im 1. Quartal 2025 mit rund 142 300 um 4,0 %
höher als im Vorjahresquartal. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen
stieg um 2,7 % auf rund 175 000. Dabei handelt es sich nicht nur um
Gewerbeaufgaben, sondern auch um Betriebsübergaben (zum Beispiel
Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in
andere Meldebezirke.
Großhandelspreise im April 2025: +0,8 % gegenüber April
2024 GApril 2025 +0,8 % zum Vorjahresmonat -0,1 % zum
Vormonat Die Verkaufspreise im Großhandel waren im April 2025 um
0,8 % höher als im April 2024. Im März 2025 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,3 % gelegen, im
Februar 2025 bei +1,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt, fielen die Großhandelspreise im April 2025
gegenüber dem Vormonat März 2025 um 0,1 %.

Gestiegene Preise für Nahrungs- und
Genussmittel, Getränke und Tabakwaren sowie für Nicht-Eisen-Erze,
Nicht-Eisen-Metalle und Nicht-Eisen-Metallhalbzeug Hauptursächlich
für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem
Vorjahresmonat war im April 2025 der Preisanstieg bei Nahrungs- und
Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren. Die Preise lagen hier im
Durchschnitt um 4,6 % über denen von April 2024.
Insbesondere Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf
Großhandelsebene erheblich teurer als ein Jahr zuvor (+32,2 %),
ebenso Zucker, Süßwaren und Backwaren (+16,6 %). Auch für Milch,
Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette (+9,1 %) musste
merklich mehr bezahlt werden als im Vorjahresmonat. Die
Großhandelsverkaufspreise für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle
und Halbzeug daraus stiegen ebenfalls deutlich gegenüber dem
Vorjahresmonat (+21,3 %).
Dagegen waren die Preise im
Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 8,4 %
niedriger als im April 2024. Ebenfalls günstiger im
Vorjahresvergleich waren insbesondere die Preise im Großhandel mit
Datenverarbeitungs- und peripheren Geräten (-5,8 %) sowie mit Eisen,
Stahl und Halbzeug daraus (-4,4 %).
|