'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    20. Kalenderwoche: 17. Mai
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Montag, 19. Mai 2025

Bundeskanzler Merz und europäische Partner telefonierten mit US-Präsident Trump
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am späten Sonntagabend mit US-Präsident Donald Trump und den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und Italien über die Lage in der Ukraine und das bevorstehende Telefonat zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten gesprochen. Der Austausch soll unmittelbar nach dem für Montag geplanten Gespräch zwischen Trump und Putin fortgesetzt werden.

Brückentag am 30. Mai: Informationen zur Erreichbarkeit der Stadt

Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 30. Mai (Brückentag nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen, wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische Außendienst, die wie gewohnt erreichbar sind. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.

Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie beispielsweise Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte), sowie in großen Teilen das Jugendamt und das Stadtarchiv sind am Brückentag nicht erreichbar, ebenso das Standesamt. Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt.

Bestatter können sich erst am Montag, 2. Juni, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden. Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.

Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 30. Mai, und Samstag, 31. Mai, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen. Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden.

Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag ebenso wie gewohnt geöffnet. Die Musik- und Kunstschule ist am 30. Mai geschlossen. Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt. Die Geschäftsstelle der Volkshochschule ist geschlossen.

Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 2. Juni, wieder wie gewohnt erreichbar. An Brückentagen können durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die Umwelt.

Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden. Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort „Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.


Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch verleiht am Donnerstag, 22. Mai 2025, um 17 Uhr Bezirksverwaltung Homberg, Ratssaal, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, die Ehrennadel des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes ehrenamtliches Engagement.

Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link werden Sibille Weyand (Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Baerl) und Heiner Heseding (Moderator des Kreativquartiers Ruhrort) geehrt.


RVR und IGA 2027 laden zum Science Slam Ruhr 2025
Wissenschaft, die rockt! Zum Welttag der Umwelt am 5. Juni 2025, 18 Uhr, laden Regionalverband Ruhr (RVR) und die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet zu einem besonderen Wissenschaftswettstreit ein. Beim Science Slam Ruhr 2025 an der Uni Duisburg-Essen bringen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Forschung in zehn Minuten spannend, witzig und verständlich auf die Bühne und sorgen für einen Abend voller Unterhaltung, Inspiration und Wissenschaft.

Dieses Jahr geht es unter anderem um Umweltanalytik und Photovoltaik. Wer als Siegerin oder Sieger des Slams nach Hause geht, entscheidet am Ende das Publikum. Neben dem Science Slam gibt es als Rahmenprogramm auch Informationsmöglichkeiten zu aktuellen Projekten des RVR sowie der IGA 2027. Die Veranstaltung am Campus Duisburg, Hörsaal im LA-Gebäude, ist kostenlos, Interessierte müssen sich aber über folgende Website anmelden: https://www.iga2027.ruhr/science-slam-2025/ - idr

Vorstellung der Kinderfeuerwehr Homberg
Die Kinderfeuerwehr Homberg hat sich im letzten Jahr gegründet und ihren Dienst aufgenommen. Insgesamt 16 Kinder treffen sich seitdem alle 14 Tage, um sich mit dem Thema Brandschutz und Feuerwehr auseinander zu setzen. Ziel ist es mitunter, die Kinder- und Jugendarbeit zu stärken und die Nachwuchsgewinnung in der Freiwilligen Feuerwehr sicherzustellen und zu fördern.

Oberbürgermeister Sören Link, Christian Umbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Duisburg und Jens Heinrich, Kinderfeuerwehrwart, stellen am Montag, 19. Mai, um 17 Uhr Feuer- und Rettungswache Homberg Rheindeichstraße 22 47198 Duisburg-Homberg, die Kinderfeuerwehr vor. Die Kinder geben zudem Einblicke in ihren Dienst und demonstrieren auch eine kleine Löschübung.


Stadtwerke Duisburg nehmen 16 neue Ladepunkte in Betrieb
Der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in der gesamten Stadt geht konsequent voran, um allen Menschen in Duisburg die Gelegenheit zu geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu gestalten. In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere 16 neue Ladepunkte an fünf Standorten in Betrieb genommen.

Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen jetzt an der Weststraße in Beeck auf Höhe der Hausnummer 35 und am Karlsplatz in Ruhrort auf Höhe der Hausnummer 1 zur Verfügung.
Gleich vier neue Ladepunkte gibt es an der Zeppelinstraße in Hochfeld gegenüber der Hausnummer 15. Ebenfalls jeweils vier neue Ladepunkte gibt es ab sofort an der Hafenstraße in Ruhrort auf Höhe der Hausnummer 44 und im Dellviertel am Dellplatz auf Höhe der Hausnummer 3. An diesen beiden Standorten sind zwei der vier Ladepunkte mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, so dass Elektroautos mit einer Leistung von 50 kW geladen werden können.

Ladestation am Dellplatz auf Höhe der Hausnummer 3 - Foto Stadtwerke Duisburg


Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 270 Ladepunkte an 109 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 40 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.

Die Stadtwerke treiben den Ausbau kontinuierlich voran. Das Ziel ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung.

Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.

Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Blick über den Zaun

"MUNICH ARENA"- ERÖFFNUNG 2029
Die neue "MUNICH ARENA" stellt einen Meilenstein in der Präsentation von Konzerten, Live-Entertainment Veranstaltungen sowie spektakulären Events dar. Die richtungsweisende Multifunktionshalle im Münchener Norden, nahe dem internationalen Flughafen München, wird speziell für erstklassige Live-Veranstaltungen konzipiert und bietet rund 20.000 Zuschauern ein außergewöhnliches Veranstaltungserlebnis in einem bisher nie erlebten Rahmen.

Foto SWMUNICH, Architektur: 'POPULOUS Architects / HENN / Latz & Partner

Das MUNICH ARENA Projekt, das von Lorenz Schmid begründet und geführt wird, hat das Vorhaben in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Stadt und den zuständigen Genehmigungsbehörden in Hinblick auf die erforderlichen Planungen und Genehmigungen entwickelt. Die Arena setzt neue wirtschaftliche Impulse für das gesamte Umfeld. Laut einer Deloitte-Studie wird bereits während des Baus eine Bruttowertschöpfung von rd. 391 Millionen Euro erwartet. Nach ihrer Eröffnung wird die Arena eine jährliche Wertschöpfung von rd. 354 Millionen Euro generieren und damit einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Umgebung leisten.

Zudem hat die MUNICH ARENA eine langfristige strategische Partnerschaft mit Live Nation geschlossen – dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Live-Entertainment. Diese Zusammenarbeit sichert starke Unterstützung für eines der bedeutendsten Venue-Projekte Europas, markiert einen wichtigen Meilenstein und wird maßgeblich dazu beitragen, Bayerns Kultur- und Konzertlandschaft nachhaltig zu bereichern. Sie unterstreicht zugleich den Anspruch, die Arena zu einem der führenden Veranstaltungsorte Europas zu entwickeln. www.munich-arena.com


Internationale Bund (IB) zieht eine positive Bilanz des 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages (DJHT)
„Wir stabilisieren Demokratie, wenn wir die Unsicherheit von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen und ihnen Beteiligungsrechte geben!" Der freie Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit präsentierte in Leipzig sein breites Angebot und war zudem Gastgeber mehrerer Fachveranstaltungen. Der DJHT stand 2025 unter dem Motto “Weil es ums Ganze geht: Demokratie durch Teilhabe verwirklichen!”

„Zu Recht machen wir uns Sorgen um Demokratie. Wie können wir ihr langfristige Stabilität geben? Indem wir die Unsicherheit von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen – und ihnen Beteiligungsrechte geben. Sie an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben lassen. Ihnen gute Bildung geben und sie für internationale Perspektiven sensibilisieren – zum Beispiel durch internationalen Jugendaustausch. Sie in Notsituationen nicht allein lassen. In Leipzig wurde erneut deutlich, dass dies Konsens zwischen Fachleuten und Politik ist. Wir sind sicher, dass aus dem DJHT viele neue Kooperationen entstehen", sagt Karola Becker, Vorstandsmitglied des IB.

IB-Fachveranstaltungen zu Kita-Parlamenten, Ganztag und Hilfe für Familien in Wohnungsnotfällen

Der 18. DJHT war der erste große öffentliche Auftritt der neuen Bundesministerin für Bildung, Frauen, Senioren, Familie und Jugend, Karin Prien. Gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie der sächsischen Sozialministerin Petra Köpping eröffnete sie die Veranstaltung. Auch Sandra Scheeres, langjährige Berliner Bildungssenatorin von Berlin und nun Präsidiumsmitglied des Internationalen Bundes, war vor Ort.

Die vom IB in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden organisierten Fachveranstaltungen beim DJHT waren hervorragend besucht. Sie thematisierten unter anderem Kita-Parlamente, Ganztagsangebote an Schulen, Demokratieförderung durch internationale Jugendarbeit sowie Hilfe für Familien in Wohnungsnotfällen. Zudem präsentierte sich der IB auf dem gleichzeitig vor Ort stattfindenden Forum Berufseinstieg als Arbeitgeber.

Der DJHT ist mit rund 300 Veranstaltungen im Kongress und rund 400 Ausstellenden auf der Messe der größte Jugendhilfegipfel Europas. Die Veranstalter erwarteten etwa 30.000 Besucher*innen an den drei Tagen.

Der Internationale Bund (IB) ist mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden einer der großen Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren*Seniorinnen dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Sein Leitsatz "Menschsein stärken" ist für die Mitarbeitenden Motivation und Orientierung.


TÜV-Verband fordert echten Digitalsprint, klare Zuständigkeiten und starke Partnerschaften für sichere und innovative Digitalisierung.
Mit der Vorstellung seines Programms hat der neue Bundesdigitalminister Karsten Wildberger die Richtung vorgegeben: Verwaltung modernisieren, digitale Infrastruktur ausbauen, die Wirtschaft digital stärken. Der TÜV-Verband begrüßt diesen Ansatz als wichtigen Schritt hin zu einer umsetzungsorientierten Digitalpolitik.

„Nach einer langen Phase des digitalpolitischen Stillstands zeichnen sich nun konkrete Fortschritte ab“, sagt Marc Fliehe, Fachbereichsleiter Digitalisierung und Bildung beim TÜV-Verband. „Die Herausforderungen – von geopolitischen Unsicherheiten über Rückstände bei der Digitalisierung bis hin zur gestiegenen Bedrohungslage im Cyberraum – dulden keinen Aufschub.

Jetzt braucht es Geschwindigkeit, klare Zuständigkeiten und verlässliche Rahmenbedingungen. Wir brauchen einen echten ‚Digitalsprint‘. Es geht nicht nur um das Nachholen versäumter Reformen, sondern vor allem darum, endlich in die Umsetzung zu kommen. Die politischen Vorhaben müssen jetzt entschlossen in die Praxis überführt werden.“

Das neu geschaffene Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) ist aus Sicht des TÜV-Verbands dafür gut aufgestellt. „Ein eigenständiges Digitalministerium schafft die nötige politische Aufmerksamkeit für die Digitalisierung von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, benötigt aber auch die entsprechenden Verantwortlichkeiten, Ressourcen und Prozesse“, sagt Fliehe. Der Verband hatte sich in der Vergangenheit wiederholt für ein eigenes Digitalministerium stark gemacht.

Schlüsseltechnologien und Kooperationen
Aus Sicht des TÜV-Verbands wird die digitale Agenda der kommenden Jahre vor allem von Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Cloud-Infrastrukturen, Cybersicherheit und Rechenzentren geprägt sein. „Souveränität ist heute ein zentraler Aspekt digitaler Sicherheit“, so Fliehe. „Das Schubladendenken hat ausgedient – heute wird Sicherheit als ganzheitliche und umfassende Notwendigkeit gesehen.“

Mit Blick auf konkrete Projekte wie den Deutschland-Stack (eine sichere IT-Infrastruktur für staatliche digitale Dienste), die digitale Brieftasche („Wallet“) oder den beschleunigten Ausbau von Glasfaser und 5G ist der TÜV bereit, einen Beitrag zu leisten. „Von AI über Bildung und Cybersicherheit bis zu Infrastrukturen im Weltraum – die TÜV-Häuser bauen ihre Digitalexpertise kontinuierlich weiter aus und stellen diese zur Verfügung“, so Fliehe.

Um notwendige Digitalisierungsprojekte erfolgreich umzusetzen, sind laut Fliehe starke Kooperationen essenziell. Sie bilden das Fundament für gegenseitige Unterstützung und einen vertrauensvollen Erfahrungsaustausch. Netzwerke wie die „Allianz für Cybersicherheit“ sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen und haben sich noch stärker etabliert. „Die Aufgaben im digitalen Raum sind groß. Unsere Zuversicht und unser gemeinsames Engagement sind es ebenfalls“, so Fliehe.


Der Umstieg auf E-Mobilität im privaten Bereich stagniert – Nur noch halb so oft werden Neuwagen angeschafft seit Ende der Kaufprämie 2023
– Höhere Gebrauchtwagen- Quote verhindert Einbruch des Marktes
– Das aktuelle HUK-E-Barometer offenbart zentrale Veränderungen
• Entwicklung des Gebrauchtwagenmarkts spielt entscheidende Rolle bei Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland
• Ähnlich wie in 2024 steigen aber erst in nur etwa 4 von 100 Fällen Privat-personen vom Verbrenner auf einen Elektroantrieb um
• Der Anteil privater E-Autos verharrt bundesweit bei 3,0 Prozent, am höchsten ist er in den „Autoländern“ Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg

Private Autofahrer setzen beim Umstieg von Verbrennungs- auf Elektromotoren immer weniger auf Neuwagen. Im ersten Quartal 2025 kauften fast zwei von drei Privatleuten (61 %) bei solchen Wechseln E-Gebrauchtwagen und nur 39 Prozent E-Neuwagen. Der Neuwagen-Anteil liegt damit um rund die Hälfte niedriger als vor dem Wegfall der staatlichen Kaufprämie für neue E-Autos Ende 2023, als er noch 74 Prozent betrug. Die Trendumkehr zeigt auch der Langfrist-Vergleich. Vor dem Aus der Kaufprämie wurden über vier Jahre hinweg seit 2020 maximal 28 Prozent der E-Autos bei Fahrzeugwechseln gebraucht gekauft.


In den anschließenden fünf Quartalen lag der Durchschnitt bei 52 Prozent. Dies ergibt das neue HUK-E-Barometer, das aus Daten der HUK-Versicherungsbestände jedes Quartal die Wechsel privater Kfz-Halter von Verbrennungs- zu Elektromotoren und den Gesamtbestand an privaten E-Autos in Deutschland misst.

Parallel werden durch eine bundesweit repräsentative Befragung Stimmungen und Verhaltensweisen in der deutschen Bevölkerung zu Elektroautos erfragt. Mit interessanten Ergebnissen: So hat immer noch eine Mehrheit der Befragten (60 %) größere Bedenken beim Kauf eines gebrauchten E-Autos als beim Kauf eines gebrauchten Wagens mit Verbrennungsmotor.

Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG: "Der starke Anstieg privater Käufe gebrauchter E-Autos beim Wechsel weg vom Verbrennungsmotor hat sicher mit dem wachsenden Angebot an E-Gebrauchtwagen zu tun. Aber: Dass sich diese Quote verdoppelt hat, exakt nach Ende der Kaufprämie für Neufahrzeuge Ende 2023, lässt aufhorchen. Denn Gebraucht- und nicht Neuwagen dominieren den deutschen Kfz-Markt. Sie werden bei der Verbreitung von Elektromobilität daher die zentrale Rolle spielen. Dagegen wird heute viel zu sehr nur auf den Neuwagenmarkt geachtet – auch im politischen Raum."

Umsteuern wird drängend
Fast 90 Prozent des Autobestands in Deutschland entfallen auf Privatfahrzeuge. Bei der Zulassung neuer Pkw ist das Verhältnis aber ganz anders. Die Mehrheit aller Neuzulassungen entfällt hier auf gewerblich genutzte Autos wie etwa Flotten-, Dienst- oder Geschäftswagen. Obwohl die Gesamtzahl neu zugelassener Elektroautos in den ersten drei Monaten 2025 anwuchs, kommt daher der private E-Automarkt, den das HUK-E-Barometer misst, weiterhin kaum in Fahrt. So stiegen im ersten Quartal 2025, wie schon im Jahresverlauf 2024, in nur rund vier Prozent aller Fahrzeugwechsel private Besitzer eines Autos mit Verbrennungsmotor auf einen rein elektrischen Antrieb (ohne Hybride) um.

Der Anteil reiner E-Autos im privaten Bestand verharrt damit bei nur 3,0 Prozent. Und auch der von HUK-COBURG ermittelte Dynamik-Faktor der Entwicklung ist ernüchternd: Die Steigerung des E-Auto-Anteils war im ersten Quartal 2025 fast genauso schwach wie in 2024 – sie liegt auf dem niedrigsten Niveau seit 2020, dem Beginn der HUK-Messreihe.

Dahinter stecken offenbar auch Sympathieverluste. Die bundesweit repräsentative Bevölkerungsbefragung im Rahmen des HUK-E-Barometers ergibt: Mehrheitlich finden die Deutschen Elektroautos derzeit eher weniger gut / gar nicht gut als gut / sehr gut (51 % zu 42 %). Noch vor drei Monaten, im vierten Quartal 2024, waren die Meinungen dagegen fast ausgeglichen (47 % zu 45 %). Entsprechend sinkt auch die in der Umfrage erhobene Absicht, sich "künftig grundsätzlich nur noch ein reines Elektroauto" anschaffen zu wollen. Sagten dies im vierten Quartal des Vorjahres noch 19 Prozent der Befragten, so sind es jetzt nur noch 15 Prozent.

Vermutete Anfälligkeit von E-Autos schreckt offenbar ab
"Haben Sie bei der Anschaffung eines gebrauchten reinen Elektroautos mehr Bedenken als bei der Anschaffung eines Autos mit Verbrennungsmotor?" Auf diese Frage antworten 60 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahre mit ja. Technische Überprüfungen im In- und Ausland zeigen zwar keine grundsätzlich höhere Anfälligkeit von Elektro- gegenüber Verbrennungsmotoren. "Entscheidend ist aber das Bauchgefühl der Menschen", sagt Dr. Jörg Rheinländer, "alles, was hier Vorurteile abbaut, kann daher insbesondere dem Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos helfen, auf den es bei der Verbreitung der E-Mobilität in Deutschland entscheidend ankommen wird."

Unterschiede in den einzelnen Bundesländern
Der Bestand an privaten E-Autos ist in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt. Am höchsten ist die Quote in den "Autoländern" Bayern (3,6 %), Niedersachen und Baden-Württemberg (je 3,4 %). In Sachsen und Sachsen-Anhalt ist sie dagegen mit je 1,6 Prozent nicht einmal halb so hoch. Im 1.Quartal 2025 stiegen auch in Bayern und Niedersachsen (je 4,7 %) die meisten Privatleute von einem Verbrenner- zum Elektromotor um. Beim Schlusslicht Sachsen waren es auch hier weniger als die Hälfte (2,3 %).



11,4 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2025 als im Vorjahresquartal
• Neugründungen insgesamt steigen um 2,9 % • Aufgaben größerer Betriebe nehmen ebenfalls zu (+10,0 %)
• Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben steigt um 4,0 %

Im 1. Quartal 2025 wurden in Deutschland rund 36 500 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,4 % mehr neu gegründete größere Betriebe als im 1. Quartal 2024. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 10,0 % auf rund 30 200.

Insgesamt 2,9 % mehr Neugründungen Die Neugründungen von Gewerben waren im 1. Quartal 2025 mit insgesamt rund 171 500 um 2,9 % höher als im Vorjahresquartal. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg um 2,1 % auf rund 206 100. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.  

Vollständige Aufgaben insgesamt um 4,0 % höher als im Vorjahresquartal
Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war im 1. Quartal 2025 mit rund 142 300 um 4,0 % höher als im Vorjahresquartal. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen stieg um 2,7 % auf rund 175 000. Dabei handelt es sich nicht nur um Gewerbeaufgaben, sondern auch um Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.


Großhandelspreise im April 2025: +0,8 % gegenüber April 2024 GApril 2025 +0,8 % zum Vorjahresmonat -0,1 % zum Vormonat
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im April 2025 um 0,8 % höher als im April 2024. Im März 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,3 % gelegen, im Februar 2025 bei +1,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Großhandelspreise im April 2025 gegenüber dem Vormonat März 2025 um 0,1 %.



Gestiegene Preise für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren sowie für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Nicht-Eisen-Metallhalbzeug Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im April 2025 der Preisanstieg bei Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren. Die Preise lagen hier im Durchschnitt um 4,6 % über denen von April 2024.

Insbesondere Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene erheblich teurer als ein Jahr zuvor (+32,2 %), ebenso Zucker, Süßwaren und Backwaren (+16,6 %). Auch für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette (+9,1 %) musste merklich mehr bezahlt werden als im Vorjahresmonat. Die Großhandelsverkaufspreise für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus stiegen ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat (+21,3 %).

Dagegen waren die Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 8,4 % niedriger als im April 2024. Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren insbesondere die Preise im Großhandel mit Datenverarbeitungs- und peripheren Geräten (-5,8 %) sowie mit Eisen, Stahl und Halbzeug daraus (-4,4 %).