'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    21. Kalenderwoche: 20. Mai
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Mittwoch, 21. Mai 2025

Brand in Wedau forderte Menschenleben
In der Straße Zur Wolfskuhl in Duisburg-Wedau kam es am Mittwochabend zu einem Hausbrand. Laut Feuerwehr kam dabei eine 77jährige Frau ums Leben.  Als die Feuerwehr per Notruf zu dem Brand in am Brandort eintraf,  stand ein Einfamilienhaus in Flammen, die Brandursache ist noch unklar.
Mit mehr als 65 Einsatzkräften gelang es der Feuerwehr, die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Berliner Brücke: Begleitkommission wird über die vorläufige Anordnung zum Neubau informiert
Das Fernstraßenbundesamt hat die vorläufige Anordnung zum Neubau der Berliner Brücke in Duisburg erlassen. Darüber wurde am Dienstag, 20. Mai, die Begleitkommission, bestehend aus Mitgliedern der Politik, der Verwaltung und mehreren Interessensvereinigungen, informiert.

Die vorläufige Anordnung ist ein erster wichtiger Schritt, den streckenweise maroden Zustand der Brücke zügig zu erneuern, bevor dieser Autobahnabschnitt über die Ruhr und das Hafengelände nur noch eingeschränkt befahrbar wäre oder gar eine Sperrung mit weitreichenden Folgen drohen würde.
Die Berliner Brücke (A59) überquert das Gebiet der Duisburg-Ruhrorter Häfen, den Rhein-Herne-Kanal und die Ruhr. Die Brücke ist mit einer Länge von 1.824 Metern die sechstlängste Straßenbrücke Deutschlands..Technisch besteht sie aus sieben einzelnen Brücken. Bild Ilja Höpping Stadt Duisburg

„Ich bin froh, dass das Fernstraßenbundesamt mit seiner Entscheidung einer ganz wesentlichen Empfehlung der Stadt Duisburg gefolgt ist“, sagt Oberbürgermeister Sören Link und ergänzt: „Unser großes Ziel bleibt es, die Lebensqualität der Menschen im Duisburger Norden langfristig zu verbessern. Deshalb werden wir uns weiter mit aller Kraft für eine Tunnellösung stark machen.“

Die A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Marxloh soll sechs- bis achtspurig ausgebaut werden. Die Berliner Brücke ist marode und muss ersätzt werden. Bild Ilja Höpping  Stadt Duisburg

Die vorläufige Anordnung ermöglicht es nun, die Planungen voranzutreiben und den abschnittsweisen Neubau einzuleiten. Gleichzeitig bleibt die Entscheidung über die endgültige Lage wesentlicher Brückenabschnitte – ob in Hoch- oder Tunnellage – weiterhin offen, da der freigegebene Bauabschnitt lediglich bis zum Brückenteil über dem Meidericher Stadtpark reicht.

Der von der Stadt Duisburg favorisierte Vorschlag bleibt daher nach wie vor umsetzbar und bietet die Option, die bestmögliche Lösung für Anwohner und Umwelt zu finden. Insgesamt kann auf diese Weise der 1963 errichtete Altbau der Berliner Brücke schrittweise ersetzt werden, so dass der Gesamtneubau der Ruhrund Hafenquerung einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Duisburg leisten wird.

Projekt „Zukunftsort Rheinhausen“ liefert erste Ergebnisse
Auf Einladung der Volkshochschule Duisburg-West und in Kooperation mit dem Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ sowie dem „Bauverein Rheinhausen“ kamen Rheinhauser Bürgerinnen und Bürger zu zwei Workshops für das Projekt „Bürger*innenwerkstatt: Gemeinsam in der VHS SDGs vor Ort sichtbar machen“ zusammen.

Die Veranstaltungen fanden am 9. Mai und am 17. Mai in der „Rheinhauserei“ des Bauvereins auf der Friedrich-AlfredStraße 67 statt. An beiden Terminen beteiligte sich jeweils rund ein Dutzend engagierter Personen aus dem Stadtteil. Im Mittelpunkt der Workshops stand die Frage, welche Bedeutung die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs – Sustainable Development Goals - Nachhaltigkeitsziele) für Rheinhausen haben und wie diese vor Ort sichtbar und wirksam umgesetzt werden können.

Bürger*innenwerkstatt Zukunftsort Rheinhausen (C) Volkshochschule Duisburg-West

An drei Thementischen – „Umweltbewusstes Leben“, „Miteinander“ und „Lernen und Arbeiten“ – entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen, wie sie ihren Stadtteil im Sinne der SDGs aufwerten und selbst aktiv dazu beitragen können. Die Themenbereiche basierten auf den Ergebnissen einer vorausgegangenen Online-Umfrage. Da die SDGs alle Lebensbereiche betreffen, wurden gemeinsam Prioritäten gesetzt, welche Ideen zunächst in den Blick genommen werden sollen.

Ein besonderer Fokus lag auf einer besseren Vernetzung sowie der Sichtbarmachung bereits vorhandener Strukturen und Potenziale im Stadtteil. Viele Teilnehmende waren sich einig: Rheinhausen und seine engagierte Bürgerschaft verfügen über großes Potenzial – insbesondere durch die kluge Bündelung von Ressourcen wie ehrenamtlichem Engagement lässt sich der Stadtteil zukunftsfähig gestalten.

Konsens der Diskussionen: Junge Menschen sind die wichtigste Zielgruppe. Viele sprachen sich dafür aus, mehr inspirierende, möglichst interkulturelle Freizeitangebote und Räume für sie zu schaffen. Darüber hinaus setzte sich im zweiten Workshop die Idee durch, bestehende Grünflächen in ökologisch wertvolle Mikro-Wälder umzuwandeln.

Die 17 SDGs wurden von den Teilnehmenden zudem hinsichtlich ihrer Relevanz für Rheinhausen bewertet. Als besonders wichtig wurde hochwertige Bildung (SDG 4) eingestuft, gefolgt von nachhaltigen Städten und Gemeinden (SDG 11) sowie Klimaschutzmaßnahmen (SDG 13). Während der Workshops konnten sich verschiedene Akteure und Institutionen im Stadtteil erfolgreich verknüpfen.

Die meisten wünschen sich eine Fortsetzung der Vernetzungsangebote sowie wiederholte partizipative Diskussions- und Lernformate vor Ort. Die Bürger*innenwerkstatt für nachhaltige Entwicklung der Volkshochschule Duisburg-West wurde unterstützt vom Landesverband der Volkshochschulen von NRW und gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NordrheinWestfalen mit Mitteln des Landes NRW.

Ziel des Projekts ist es, Menschen für ein Engagement im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN zu gewinnen. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein zentrales Handlungsfeld der Volkshochschulen in NRW. Mit der Bürger*innenwerkstatt und weiteren Bildungsangeboten möchte die VHS Duisburg die Nachhaltigkeitsziele bekannter machen und zu zukunftsfähigem Denken und Handeln anregen. Dabei versteht sich die VHS auch als Vermittlerin zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

Stadtwerke investieren 15 Millionen Euro in das Duisburger Wassernetz
Mehr als 2.000 Kilometer Trinkwassernetz betreiben die Stadtwerke Duisburg in der Stadt an Rhein und Ruhr, damit die Menschen in Duisburg Jahr für Jahr mit mehr als 30 Milliarden Litern frischem Trinkwasser in Lebensmittelqualität versorgt werden können. Jedes Jahr investieren die Stadtwerke Duisburg deshalb Millionen, um das Trinkwassernetz zu modernisieren und zu erweitern. Im Jahr 2024 haben die Stadtwerke knapp zehn Kilometer neue Leitungen verlegt.  

Rund 30 Baumaßnahmen hat der lokale Energiedienstleister dafür im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden insgesamt 9,76 Kilometer Leitungen verlegt, 5,28 Kilometer davon waren neue Hausanschlussleitungen. Damit umfasste das Wassernetz der Stadtwerke Duisburg zum Stichtag 31. Dezember 2024 insgesamt 2.203 Kilometer, 1.566 Kilometer davon sind Hausanschlussleitungen.  

Die größte Einzelbaumaßnahme war eine Wassertransportleitung mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern in der Emmericher Straße in Duisburg-Meiderich. Für 120 Meter neue Leitung investierten die Stadtwerke Duisburg rund 900.000 Euro. Die längste Baumaßnahme des vergangenen Jahres war das aber nicht.

Eine Modernisierungsmaßnahme in der Karlstraße und der Johannesstraße in Duisburg-Walsum kam auf insgesamt 555 Meter Länge und kostete rund 605.000 Euro. Insgesamt haben die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2024 rund 15 Millionen Euro in das Trinkwassernetz investiert. Davon 11,5 Millionen Euro in das Verteilnetz und 3,5 Millionen Euro in das Transportnetz.  

Wassernetz1: In mehr als 30 Bau- und Modernisierungsmaßnahmen haben die Stadtwerke Duisburg im Jahr 2024 rund 15 Millionen Euro investiert. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG 

Hintergrund zur Wasserversorgung
Die Stadtwerke Duisburg versorgen in Duisburg etwa 250.000 Haushalte mit Trinkwasser. Im Jahr 2024 wurden rund 30,9 Milliarden Liter Wasser von den Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg verbraucht. Gewonnen wird das Wasser in zwei eigenen Wasserwerken, die sich in Düsseldorf-Wittlaer und -Bockum befinden. Dabei wird Grundwasser über Brunnen gefördert, gefiltert, aufbereitet und anschließend als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz eingespeist.

Darüber hinaus bezieht das Unternehmen Trinkwasser über zwei große Leitungen aus dem Wasserwerk Haltern am See im Kreis Recklinghausen, wo Grundwasser mit Wasser aus dem Halterner Stausee angereichert wird. In Homberg und Baerl schließlich wird aufbereitetes Grundwasser aus dem Binsheimer Feld in Duisburg verteilt. Rund 2.200 Kilometer Rohrleitungen unterhalten die Stadtwerke Duisburg in der Stadt. Als Wasserversorger sind die Stadtwerke Duisburg für die Sicherung höchster Qualitätsstandards verantwortlich.

Täglich entnimmt das Unternehmen Wasserproben an zahlreichen Stellen im gesamten Stadtgebiet und im Bereich der Wasserwerke. Diese rund 8.000 Proben pro Jahr werden in einem akkreditierten Trinkwasserlabor geprüft, um jederzeit die hohe Qualität des Trinkwassers zu überwachen.  

2025: Stadtwerke feiern 150 Jahre Wasserversorgung
Im Jahr 2025 feiert der lokale Energiedienstleister außerdem ein besonderes Jubiläum: Die Wasserversorgung in Duisburg wird 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Einen Überblick über die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.  

Spannende Aktionen im Jubiläumsjahr
Die Stadtwerke Duisburg feiern das Jubiläumsjahr mit einer Reihe von spannenden Veranstaltungen und Aktionen für alle Duisburgerinnen und Duisburger. Am 14. September steht der Tag des offenen Denkmals im Wasserwerk Bockum ganz im Zeichen der Trinkwassergeschichte. Und auch zum WDR-Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober im Wasserwerk Wittlaer dreht sich alles um die Geschichte der Wasserversorgung.

Auch wer hinter die Kulissen der historischen und heutigen Wasserversorgung blicken möchte, erhält dazu Gelegenheit: So öffnen die Stadtwerke in diesem Jahr ihre Wasserwerke Bockum und Wittlaer für Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Von 15 bis 18 Uhr findet am 6. August noch eine Führung statt, bei der noch Restplätze frei sind. Anmeldungen sind ab sofort unter www.swdu.de/fuehrung möglich.    

Wassernetz2: Insgesamt wurden im Jahr 2024 rund 10 Kilometer neue Rohrleitungen verbaut. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG    

Früh übt sich – Kinderfeuerwehr Homberg stellt sich vor
Neben der bereits seit einiger Zeit bestehenden Kinderfeuerwehr im Stadtteil Rheinhausen-Bergheim gibt es nun auch im Bereich Homberg/Ruhrort/Baerl eine eigene Kinderfeuerwehr. Oberbürgermeister Sören Link stellte gestern gemeinsam mit Christian Umbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Duisburg sowie Jens Heinrich, zuständiger Kinderfeuerwehrwart, die jungen Nachwuchskräfte und deren Übungsdienst vor.

Oberbürgermeister Sören Link schaut der Siebenjährigen Joleen und dem achtjährigen Joshua bei einer Löschübung zu. Neben der bereits seit einiger Zeit bestehenden Kinderfeuerwehr im Stadtteil Rheinhausen-Bergheim gibt es nun auch im Bereich Homberg/Ruhrort/Baerl eine eigene Kinderfeuerwehr. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„In der Kinderfeuerwehr lernen Mädchen und Jungen spielerisch, was Zusammenhalt, Verantwortung und Engagement bedeuten. Die Kinder erleben so von klein auf, wie viel man gemeinsam erreichen kann und wie wichtig es ist, sich für andere einzusetzen“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Die Kinderfeuerwehr ist eine eigene Abteilung innerhalb der Feuerwehr und richtet sich an Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren.

Die Kinderfeuerwehr Homberg hat sich im letzten Jahr gegründet und ihren.Dienst aufgenommen. Insgesamt 16 Kinder treffen sich seitdem alle 14 Tage,.um sich mit dem Thema Brandschutz und Feuerwehr auseinander zu setzen.

In Nordrhein-Westfalen sind Kinderfeuerwehren seit der Einführung des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz im Jahr 2016 möglich. Seither haben sie sich zu einem wichtigen Standbein der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit entwickelt. Insgesamt sind derzeit rund 30 Kinder in beiden Kinderfeuerwehreinheiten aktiv – 16 davon in Homberg.

Die neue Einheit ist seit August 2024 organisatorisch dem Löschzug 530 (Homberg) zugeordnet und führt ihre Übungsdienste im zweiwöchentlichen Rhythmus durch. Neben grundlegender Brandschutzerziehung stehen auch Themen wie soziales Lernen und Umweltbewusstsein im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Selbsthilfefähigkeit der Kinder zu stärken, ihre Entwicklung zu fördern und ihnen ein frühes Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung zu vermitteln.

Ein fachlich qualifiziertes und gut ausgebildetes Team von Betreuerinnen und Betreuern sorgt dafür, dass die Kinder altersgerecht und sicher an die Themen herangeführt werden. Damit ist eine pädagogisch hochwertige und verantwortungsvolle Betreuung sichergestellt. Mit der Gründung der zweiten Kinderfeuerwehr erweitert die Feuerwehr Duisburg ihr Angebot zur Nachwuchsförderung.

Der Weg führt im Idealfall über die Kinderfeuerwehr zur Jugendfeuerwehr, in der in Duisburg derzeit rund 240 Jugendliche aktiv sind, und von dort in den aktiven Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr. Weitere Informationen zum Löschzug Homberg gibt es auch online unter www.lz-homberg.de.

Niederrheinpokalendspiel: So bringt die DVG die Fans zur Arena
Für Gäste des Niederrheinpokalendspiels MSV Duisburg gegen Rot-Weiß-Essen am Samstag, 24. Mai, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.45 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr.

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Doxs! 42 Filme – 42 Perspektiven
Bundes.Festival.Film. lädt nach Duisburg zu drei Tagen Film, Diskussion, Vernetzung und einem bunten Rahmenprogramm 20. Mai 2025. Vom 13. bis 15. Juni 2025 wird Duisburg zum Treffpunkt für junge Filmschaffende und Filmbegeisterte aus ganz Deutschland.

Zur 38. Ausgabe des Bundes.Festival.Film. werden rund 500 Gäste erwartet. Drei Tage lang stehen 42 Kurzfilme, Austausch, Workshops und ein vielfältiges Rahmenangebot auf dem Plan. Eröffnet wird das Festival am Freitag, 13. Juni, um 13:30 Uhr im filmforum Duisburg von den beiden Co-Veranstaltern: dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und doxs!, dem Duisburger Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche.

Direkt im Anschluss beginnt der erste von insgesamt sechs Filmblöcken, in denen über die ersten zwei Festivaltage hinweg 42 (Kurz-) Filme zu sehen sind – realisiert von Filmschaffenden zwischen 4 und 25 Jahre bzw. von Filmemacherinnen und Filmemachern über 60 Jahre. Die 42 gezeigten Produktionen wurden von zwei Fachjurys aus über 550 Einreichungen für das Festivalprogramm nominiert.

Die Preisverleihung des Deutschen Jugendfilmpreises und Deutschen Generationenfilmpreises findet am Samstagabend ab 20:15 Uhr statt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro vom Bundesfamilienministerium vergeben. Zusätzlich gibt es einen vom Land Nordrhein-Westfalen gestifteten Publikumspreis sowie einen Preis der Stadt Duisburg, jeweils mit 1.000 Euro dotiert. Vergeben wird ihn erenut eine doxs!-Jugendjury.

Das Bundes.Festival.Film. wird auch 2025 seinem Anspruch gerecht, Informations- und Vernetzungsplattform für Nachwuchsfilmemacherinnen zu sein. Neben den Filmvorführungen bietet das Festival ein buntes Rahmenprogramm für alle Altersgruppen. Mitveranstalter doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche hat hier unter Einbindung vieler lokaler Partner*innen wie dem BDKJ Duisburg, der Filmothek der Jugend, dem Skateverein Duisburg e.V. sowie dem Stadtmarketing Duisburg Kontor ein attraktives Rahmenprogramm mit organisieren können.

Von der KI-Drehbuchwerkstatt über Greenscreen und Super8-Experimente bis hin zu offenen Skate- und Graffiti-Workshops. Auch eine Stadtführung, eine Hafenrundfahrt und das Spielmobil des BDKJ Duisburg sorgen für Abwechslung abseits der Leinwand. Am Sonntagnachmittag zeigt die doxs!-Jugendjury ihre Favoriten aus dem diesjährigen BFFProgramm im filmforum, darunter auch den von ihnen gewählten Preisträgerfilm.

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an das lokale Stadtpublikum. Außerdem wird es im Anschluss an das Festival am Mittwoch, den 2. Juli ein doxs!-typisches kostenloses Programm für Kitas und Schulen im filmforum geben. Anmeldungen dazu erfolgen ab sofort über stradmann@do-xs.de.

Das vollständige Festival- und Rahmenprogramm des Bundes.Festival.Film. gibt es unter: www.bundesfestival.de/programm_rahmenprogramm bundesfestival.de/programm_festivalzeitplan


Duisburger Umweltwochen 2025: Veranstaltungsprogramm jetzt online
Am 14. Juni startet das Veranstaltungsprogramm der Duisburger Umweltwochen 2025 mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Gesundheit! Und Umwelt?“. Bis zum 13. Juli können Kinder, Familien und Erwachsene an zahlreichen umweltrelevanten Aktionen teilnehmen. Das gesamte Programm der Duisburger Umweltwochen ist ab sofort auf der Hompepage der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de/umweltwochen abrufbar. Mit dem Umweltmarkt & Eine-Welt-Bazar in der Duisburger Königstraße starten am 14. Juni die Duisburger Umweltwochen 2025.


Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Die rund 50 Veranstaltungen könnten von ihren Formaten her nicht unterschiedlicher sein: Naturexkursionen, Radtouren, Theaterstücke, Kunstausstellungen, Workshops, Müllsammel- und Sportaktionen oder Beratungsangebote – dies ist nur eine kleine Auswahl der Vielfalt der diesjährigen Umweltwochen.

Was kann für die eigene Gesundheit getan werden und kann dabei gleichzeitig die Umwelt geschont werden? Welche Umweltfaktoren belasten wiederum die menschliche Gesundheit? Das Jahresthema „Gesundheit! Und Umwelt?“ greift dabei viele Aspekte auf, darunter Bewegung und nachhaltige Mobilität, umweltfreundliche Ernährung und nachhaltiger Konsum, Luftreinhaltung und Hitzeschutz, Vermeidung von Müll und Mikroplastik, Artenschutz sowie die Erholung in der Natur.

Frühjahrstagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO (NATO PV)

22.05.2025 bis 26.05.2025 in Dayton (Ohio, USA)  
Vertreterinnen und Vertreter der Parlamente der NATO-Mitgliedstaaten diskutieren in Dayton (USA) aktuelle Herausforderungen der transatlantischen Sicherheit und die Zukunftsperspektiven der Westbalkan-Staaten. Staatsminister Roman Poseck (Hessen) nimmt für den Bundesrat an der Konferenz teil. 

© NATO PV

Auf der Versammlung erörtern die Parlamentarierinnen und Parlamentarier der NATO-Mitgliedstaaten aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verteidigung im transatlantischen Kontext. Weitere Themen sind die Situation in der Ukraine und die diplomatischen Bemühungen um einen gerechten Friedensschluss.  

Zudem wird sich das Plenum mit politischen Forderungen an den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedstaaten wenden, der Ende Juni 2025 in Den Haag geplant ist. Historisch bedeutender Tagungsort  Ein weiterer Programmpunkt ist der „Daytoner Dialog - Gespräche über Frieden und Sicherheit auf dem Balkan“.

Dabei widmen sich verschiedene Veranstaltungen dem 30. Jahrestag des Daytoner Friedensabkommens, das den Krieg in den ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien beendete. In dem Abkommen wurden die Unabhängigkeit und die Grenzziehung des Staates Bosnien und Herzegowina sowie der Aufbau des Staatsapparates geregelt. Zu dem Dialogforum werden hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Balkan-Staaten erwartet. 

Hochsaison für das „weiße Gold“ - Lust auf Spargel?

Der Frühling bringt nicht nur Sonne, sondern auch wieder Spargel auf den Teller – und das feiern wir mit einem richtig leckeren 3-Gänge-Menü im Johanniter-Stift Duisburg!

 

Wann? Mittwoch, 21. Mai 2025, um 18:00 Uhr im Restaurant im Johanniter-Stift, Wildstraße 10, 47057 Duisburg-Neudorf. 

Zur Einstimmung: Feine Curry-Spargel-Cremesuppe mit grünem Spargel dazu frisches Steinofenbaguette mit Bärlauchdip

Der Hauptgang: Spargel frisch aus der Region – dazu Schnitzel „Wiener Art“, zweierlei Schinken, junge Kartöffelchen mit Butter & Sauce Hollandaise  

Zum Abschluss: Panna Cotta mit frischen Erdbeeren & Minze

Wer mag, kann sich auch durch eine kleine Auswahl an Weinen vom Weingut Kranz aus der Südpfalz probieren.

15 Euro Mindestlohn: 38.600 Menschen würden profitieren - Duisburg hätte 22,9 Millionen Euro mehr Kaufkraft pro Jahr
Gewerkschaft sieht beim Lohn „Luft nach oben“: In Duisburg arbeiten heute rund 12.600 Menschen zum Mindestlohn. Sie verdienen 12,82 Euro pro Stunde. Das geht aus dem Mindestlohn-Monitor hervor, den das Pestel-Institut als regionale Lohndaten-Analyse für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat.

Die NGG Nordrhein ist unzufrieden mit dem Mindestlohn. Die Gewerkschaft will, dass „sich beim Niedrigstlohn etwas bewegt“ – nach oben: „Steigende Mieten, höhere Preise im Supermarkt, steigende Eintrittspreise und Gebühren. Dazu der Tank vom Auto als Euro-Fresser. Und auch die Bahn, die ständig an den Ticketpreisen schraubt: Die dünnen Portemonnaies müssen dringend dicker werden. Der Mindestlohn muss deutlich nach oben gehen“, fordert Adnan Kandemir.

Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein setzt dabei auf die Mindestlohnkommission: „Sie muss die unterste Lohnkante jetzt unbedingt deutlich anheben. Wichtig ist, dass das nicht in Tippelschritten passiert, sondern schnell in Richtung 15 Euro ansteigen wird. Wer Vollzeit arbeitet und den gesetzlichen Mindestlohn verdient, hätte dann am Monatsende rund 375 Euro brutto mehr“, rechnet Adnan Kandemir vor.

Von einem 15-Euro-Mindestlohn würden nach Berechnungen des Pestel-Instituts rund 38.600 Menschen in Duisburg profitieren. „So viele arbeiten heute nämlich für weniger als 15 Euro pro Stunde“, sagt NGG-Geschäftsführer Kandemir. Gerade Mini-Jobber bekämen oft nur einen Niedriglohn für ihre Arbeit.

Eine Anhebung des Mindestlohns um 2,18 Euro auf 15 Euro pro Stunde würde vor allem der Kaufkraft in Duisburg einen „enormen Push“ bringen: Rund 22,9 Millionen Euro hätten die Mindestlohn-Beschäftigten in Duisburg dann pro Jahr mehr in der Tasche. Das hat das Pestel-Institut berechnet.

„Das macht also auch volkswirtschaftlich richtig viel Sinn, denn wir reden immer noch vom Niedriglohnbereich und hier geht jeder Cent nahezu eins zu eins in den Konsum. Wer nämlich wie viele Beschäftigte zum Beispiel in der Systemgastronomie am untersten Lohn-Limit verdient, der braucht das Geld für alles, was nötig ist – von der neuen Waschmaschine bis zum ausgewogenen Essen. Wer nur den Mindestlohn verdient, der hat sowieso keine Chance, Geld auf die hohe Kante zu legen“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.

Es sei deshalb auch „richtig und wichtig“, dass die schwarz-rote Koalition in Berlin einen Mindest-Stundenlohn von 15 Euro als Zielmarke gesetzt habe. Jetzt komme es auf die Mindestlohnkommission an. Ihr gehören Arbeitgeber und Gewerkschaften an. „Die Kommission muss schon bei ihrer nächsten Sitzung Ende Juni den ersten entscheidenden ‚Lohn-Pflock‘ Richtung 15 Euro setzen“, so Kandemir.

Wichtige Kriterien für eine Anhebung des Mindestlohns seien nicht nur die generelle Tarifentwicklung, sondern auch die Kaufkraft des gesetzlichen Mindestlohns. Hier solle die 60-Prozent-Marke vom mittleren Bruttolohn erreicht werden. Ein Einschreiten des Gesetzgebers wäre laut Kandemir demnach derzeit gar nicht erforderlich, denn: „Die Kommission hat für die sinnvolle Erhöhung auf 15 Euro ja alle notwendigen Kriterien zur Hand.“

Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein sagt auch, warum er aufs Tempo drückt: „Wer am unteren Lohn-Limit arbeitet, hat mehr Respekt verdient. Mehr Respekt bedeutet dabei vor allem aber auch mehr Lohn. Es ist traurig genug, dass viele Menschen auf Bürgergeld angewiesen sind. Aber es ist bitter, dass die, die heute zum Mindestlohn arbeiten, nur ein ‚Bürgergeld plus‘ im Job verdienen“, so Adnan Kandemir. Wirklich fair bezahlt werde ohnehin nur, wer den Tariflohn seiner Branche bekomme.

VHS-Veranstaltung: Intensiv-Englischkurs zur Auffrischung – auch als Bildungsurlaub buchbar
Die Volkshochschule Duisburg bietet vom 18. bis zum 22. August wieder einen praxisnahen Intensiv-Englischkurs an, der sich ideal zum Wiederholen und Auffrischen vorhandener Englischkenntnisse eignet. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 15.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt.

Der Kurs richtet sich an alle, die ihre Sprachkompetenz in kurzer Zeit gezielt verbessern möchten – sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Die Teilnehmenden werden vor Kursbeginn entsprechend ihrer Vorkenntnisse in Kleingruppen eingeteilt, um ein effektives und intensives Arbeiten zu ermöglichen. Im Mittelpunkt des Kurses stehen der Ausbau des Wortschatzes, die Anwendung der Sprache in Alltag und Beruf, sowie die systematische Wiederholung grammatikalischer Grundlagen.

Authentische Übungen und kommunikative Methoden wie Diskussionen und Rollenspiele fördern insbesondere das freie Sprechen. Der Kurs ist nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz als Bildungsurlaub anerkannt. Eine Teilnahmebescheinigung wird am Ende des Kurses ausgestellt. Die Kursgebühr beträgt 175 Euro. Nähere Informationen gibt es bei Franziska Russ-Yardimci telefonisch unter (0203) 283-984613. Der Kurs ist unter der Nummer 7110 auf www.vhs-duisburg.de buchbar.

Neuer DHL-Paketshop in Duisburg an der Düsseldorfer Straße 113 eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop im Star Kiosk in an der Düsseldorfer Straße 113 Duisburg in Betrieb genommen. Die Öffnungszeiten des Paketshops: Montag bis Sonntag: 08:00 Uhr bis 23:00 Uhr.  

Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Auch Paketmarken in Form werden verkauft. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.

Mörderischer Ruhrort 2025 ist Gast im Kultur-Cafe
Vier Kriminalschriftsteller:innen bringen Mord- und Totschlag ins Kultur-Cafe nach Duisburg-Ruhrort. Petra Lötschert schreibt Lyrik, Essays, Märchen für Erwachsene, Laudationen. Mit 18 wird sie vom VS bei ihrer 1. Lesung entdeckt und Mitglied. Sie gründete das Kollektiv Rhein-Autoren und startete 2022 in Düsseldorf die 1. Lyrik-Demo am Rhein.


Lötschert leitet seit 2023 die Lesebühne der Cubus Kunsthalle Duisburg. Lötschert zeigt einen Film zum Schimanski Denkmal.  

Regina Schlehecks Biografie fand in ihrer Bibliografie Niederschlag: Wuppertal, Köln, Aachen, Herford, Leverkusen. In allen Lebensstationen besuchte sie den benachbarten Niederrhein. Heute lebt die hauptberufliche Oberstudienrätin, freiberufliche Autorin, Herausgeberin, Referentin und fünffache Mutter an der Grenze von Rheinland, Bergischem Land und Niederrhein.

Seit 2002 veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Hörspiele und Romane, unter anderem den biografischen Kriminalroman „Der Kirmesmörder – Jürgen Bartsch“ im Gmeiner-Verlag. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Phantastik Preis sowie dem Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi, für den sie 2021 wieder nominiert war, 2024 errang sie u.a. den Neunkirchener Krimipreis, den ersten Preis des Literaturwettbewerb der VHS Köln, den zweiten Preis des Heftroman-Wettbewerbs Novo-Books und war erste Weinschreiberin in Eltville am Rhein.

Die Autorin ist Mitglied im Netzwerk Mörderische Schwestern, Syndikat, PAN, VS, BvjA, PEN und der Autorengruppe FAUST. Schleheck liest aus ihrem Buch „Mörderisches vom Niederrhein“.  

Dieter Ebels ist gebürtiger Duisburger, der immer seiner Stadt treu geblieben ist. Er hat bereits vor 30 Jahren sein erstes Buch veröffentlicht.

Mittlerweile kann er auf 35 Buchveröffentlichungen in den verschiedensten Genres zurückblicken, wobei viele der Bücher von der Duisburger Stadtgeschichte (eines seiner Hobbys) handeln. „Diese Geschichtsthemen baue ich auch in meinen Duisburg-Krimis ein, von denen momentan der zehnte in Arbeit ist.“ Ebels liest aus seinem aktuellen Duisburg-Krimi mit dem Titel "Das Schwert des Damokles".  

Bernhard Klaffke wurde 1968 in Duisburg geboren. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker arbeitete er hauptberuflich als Vorarbeiter für die Deutsche Gesellschaft für Industriekultur. Nebenbei war er unter anderem als freier Mitarbeiter/Projektleiter für das Restaurierungsatelier „Die Schmiede“, in Duisburg tätig. Klaffke liest aus „Totemwald“.  Moderation: Hans-Peter Weyer  

Termin: Sonntag 25.05.2025 Ort: Plus am Neumarkt Zeit: 16 Uhr bis 19 Uhr Eintritt frei. Ein Hut geht rum.   Eine Veranstaltung des Verbands deutscher Schriftsteller*innen NRW in Kooperation mit den Rhein-Autoren. Gefördert durch: Stadt Duisburg, Gesellschaft für Literatur NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.


Residenzmusiker Filip Alilovic - Gitarrenkonzerte  
In diesem Jahr präsentiert das Kreativquartier Ruhrort eine Reihe von Konzerten mit selbstkomponierter und handgemachter Gitarrenmusik mit Filip Alilovic.  Seine Kompositionen sind durchdrungen von gefühlvollen Klängen, wie er im Projektladen in Ruhrort bereits eindrücklich unter Beweis stellte.

Dabei schwingt stets der Hauch folkloristischer Einflüsse aus den Gefilden Südost-Europas mit. Seine Werke sind unter Kennern der klassischen Gitarre bekanntes Repertoire.  
Der Raumklang der ehemaligen Parfümerie am Neumarkt ist besonders für akustisch vorgetragene Musik geeignet. Am Montag um 19 Uhr spielt Filip Alilovic ausschließlich eigene Kompositionen.    

Residenzmusiker Filip Alilovic - Gitarrenkonzerte Montag, 26. Mai 2025, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - Hutveranstaltung. Foto © Wolfgang Strehl – zur Veröffentlichung freigegeben.



Fast jede zweite erwerbstätige Frau arbeitet in Teilzeit
• Teilzeitquote im Jahr 2024 bei Frauen (49 %) und Männern (12 %) auf neuem Höchststand
• 74 % der Frauen und 81 % der Männer erwerbstätig
• Mütter weiterhin seltener erwerbstätig als Väter, aber Anteil erwerbstätiger Mütter seit 2005 deutlich gestiegen

Im Jahr 2024 haben 29 % der Erwerbstätigen in Deutschland in Teilzeit gearbeitet. Frauen waren dabei mehr als viermal so häufig in Teilzeit tätig wie Männer: Während fast jede zweite Frau (49 %) Teilzeit arbeitete, traf dies nur auf gut jeden neunten Mann (12 %) zu.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Veröffentlichung von Erstergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt, erreichte die Teilzeitquote damit sowohl für Frauen als auch für Männer einen neuen Höchststand. Mit der Erstveröffentlichung für 2024 stellt das Statistische Bundesamt rückwirkend ab dem Jahr 2021 Ergebnisse des Mikrozensus bereit, die anhand von Bevölkerungseckwerten auf Basis des Zensus 2022 hochgerechnet wurden.

Knapp 8 von 10 Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren erwerbstätig
Die Erwerbstätigenquote der 15- bis 64-Jährigen betrug im Jahr 2024 gut 77 % und erreichte damit ebenfalls einen Rekordwert. Bei den Männern lag die Erwerbstätigenquote mit 81 % rund 7 Prozentpunkte höher als bei den Frauen mit 74 %. Der Abstand zwischen Männern und Frauen hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich verringert: So stieg die Erwerbstätigenquote von Frauen seit 2005 von gut 59 % um rund 15 Prozentpunkte, während der Anstieg bei den Männern mit knapp 10 Prozentpunkten (2005: 71 %) geringer ausfiel.

Mit dem Anstieg der Erwerbstätigkeit geht ein Anstieg des Anteils der Erwerbstätigen einher, die in Teilzeit arbeiten. In den Jahren von 2005 bis 2024 sind die Teilzeitquoten sowohl bei Frauen (von 43 % auf 49 %) als auch bei Männern (von 7 % auf 12 %) im Alter von 15 bis 64 Jahren um rund 5 Prozentpunkte gestiegen.

Erwerbstätigenquote von Müttern in den letzten 20 Jahren deutlich angestiegen
Bei Eltern von minderjährigen Kindern waren 92 % der Väter, aber nur 71 % der Mütter im Jahr 2024 erwerbstätig. Noch deutlichere Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich bei Eltern mit Kindern unter 3 Jahren: Hier waren 9 von 10 Vätern (89 %), aber nur 4 von 10 Müttern (40 %) erwerbstätig.

Während die Anteile erwerbstätiger Väter mit Kindern unter 3 Jahren und mit Kindern unter 18 Jahren seit 2005 nur leicht gestiegen sind (+3 beziehungsweise +4 Prozentpunkte), haben die Erwerbstätigenquoten von Müttern mit Kindern unter 3 und unter 18 Jahren deutlich zugelegt (+12 beziehungsweise +11 Prozentpunkte).



Knapp 7 von 10 erwerbstätigen Müttern arbeiten in Teilzeit
Bei erwerbstätigen Müttern lag die Teilzeitquote höher als bei den erwerbstätigen Frauen insgesamt: Im Jahr 2024 arbeiteten 68 % aller Mütter mit Kindern unter 18 Jahren in Teilzeit, bei den Müttern mit Kindern unter 3 Jahren waren es sogar 73 %.

Dagegen hatten erwerbstätige Väter mit Kindern unter 18 Jahren mit 8 % und Väter mit Kindern unter 3 Jahren mit 9 % seltener ihre Arbeitszeit reduziert als alle erwerbstätigen Männer. Während sich die Teilzeitquote von Müttern seit dem Jahr 2005 kaum veränderte, stieg diese bei den Vätern um gut 4 Prozentpunkte.

NRW-Industrie: Wert der produzierten Mineralölerzeugnisse 2024 um fast zehn Prozent gesunken
Im Jahr 2024 sind in Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 24,3 Millionen Tonnen zum Absatz bestimmte Mineralölerzeugnisse im Wert von 10,8 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit mehr Mineralölerzeugnisse wie zum Beispiel Motorentreibstoffe, Heizöle, Kerosin oder gasförmige Kohlenwasserstoffe produziert als im Vorjahr.


Die Absatzmenge war um 390.000 Tonnen (+1,6 %) höher als ein Jahr zuvor, während der Absatzwert nominal um 1,2 Milliarden Euro bzw. 9,7 % sank. Mineralölerzeugnisse wurden 2024 in 32 der 9.746 produzierenden Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes hergestellt.

Gegenüber dem Jahr 2014 sank die Absatzmenge um 4,8 %, der Absatzwert dagegen stieg um 1,0 %. Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne seit 2022 um fast 28 % gesunken Der durchschnittliche Absatzwert der in Nordrhein-Westfalen produzierten Mineralölerzeugnisse lag im vergangenen Jahr bei nominal 446 Euro je Tonne. Er war damit um 56 Euro bzw. 11,2 % niedriger als im Jahr 2023 mit 502 Euro je Tonne.

Seit dem Anstieg im Jahr 2022, dem Jahr des Beginns des Ukrainekrieges, auf damals 615 Euro je Tonne (+71,8 % zu 2021), sank er um 170 Euro bzw. 27,6 %. NRW Produktion fast ausschließlich in den Regierungsbezirken Köln und Münster In allen fünf NRW-Regierungsbezirken wurden 2024 Mineralölerzeugnisse produziert. 99,3 % der Absatzmenge und 96,4 % des Absatzwertes entfielen auf 12 Betriebe in den Regierungsbezirken Köln und Münster.



NRW-Anteil am gesamtdeutschen Absatzwert von Mineralölerzeugnissen leicht gesunken
Bundesweit wurden 2024 Mineralölerzeugnisse im Wert von 30,8 Milliarden Euro (−5,5 % gegenüber 2023) zum Absatz produziert. Im Jahr 2023 lag der Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert noch bei 36,9 %. Im letzten Jahr sank er auf 35,2 %.