Wedau: Person stirbt bei Wohnhausbrand - Kripo ermittelt
Am frühen Mittwochabend (21. Mai 2025, 17:20 Uhr) ist bei einem
Brand in einem Reihenhaus an der Straße Zur Wolfskuhl eine Person
ums Leben gekommen. Nach aktuellem Kenntnisstand handelt es sich
dabei mutmaßlich um die 77-jährige Bewohnerin. Durch den schnellen
Einsatz der Feuerwehr wurde eine Ausbreitung der Flammen auf
benachbarte Häuser verhindert.
Die Bewohner der angrenzenden
Gebäude konnten diese rechtzeitig und selbstständig verlassen. Für
die Dauer der Löscharbeiten sperrte die Polizei die umliegenden
Straßen. Das betroffene sowie die benachbarten Häuser sind derzeit
unbewohnbar. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
Duisburg wird ein Brandsachverständiger hinzugezogen.
Forschungsschiff Nova wird in Ruhrort getauft Minister
Krischer bei der Johannes Rau Forschungsgemeinschaft
Mit glänzenden Solarzellen auf dem Dach und einem nahezu verwaisten
Steuerstand ist die „Nova“ alles andere als ein gewöhnliches Schiff.
Die „NOVA“ ist ein 15 Meter langer Katamaran, optimiert für den
Einsatz auf Binnengewässern und im küstennahmen Bereich – auch bei
extremen Niedrigwasserständen.
An Bord erarbeiten
Wissenschaftler:innen der Universität Duisburg-Essen und des
Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST)
zukunftsfähige Konzepte: Wie können alternative Antriebe die Umwelt
entlasten? Und wie lässt sich die Schifffahrt sicher autonom
betreiben?
Die Schiffstaufe wird im Duisburger Hafen durch
Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des
Landes Nordrhein-Westfalen, vorgenommen. Die „NOVA“ ist ein 15 Meter
langer Katamaran, optimiert für den Einsatz auf Binnengewässern und
im küstennahmen Bereich – auch bei extremen Niedrigwasserständen.
Sie dient als Plattform für Forschung zum automatisierten
Fahren und zur Erprobung emissionsfreier Antriebe. Voll ausgestattet
mit Sensorik, ferngesteuert oder zukünftig autonom unterwegs,
eröffnet die „NOVA“ neue Wege nachhaltiger Schifffahrt. Das Projekt
wird durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des
Landes Nordrhein-Westfalen mit 1,17 Millionen Euro gefördert.

Forschungsschiff Nova/ Copyright Rupert Henn, DST
Mitten im
geschäftigen Trubel des Duisburger Hafens und auf dem vielbefahrenen
Rhein soll die Zukunft der Binnenschifffahrt erprobt werden – dort,
wo die Realität eng, unübersichtlich und voller Herausforderungen
ist. Kein steriles Testgelände, sondern ein echtes Verkehrschaos mit
Frachtschiffen, Sport- und Ruderbooten bildet die Bühne für den 15
Meter langen Katamaran „Nova“.
Er soll künftig selbstständig
durch dieses Gewusel navigieren – und das auch bei schlechten
Sichtverhältnissen, dichtem Gegenverkehr oder komplexen Manövern wie
dem Durchqueren von Schleusen. Ausgestattet mit modernster Technik
für automatisierte Fahrten, muss das Schiff in Echtzeit
Entscheidungen treffen: bremsen, ausweichen oder Kurs halten?
Die „Nova“ wird dabei rein elektrisch betrieben – gespeist von
Akkus und einer Solaranlage auf dem Dach. Parallel zur Navigation
wird auch der Energieverbrauch genau unter die Lupe genommen. Ziel
ist es, herauszufinden, wie sich automatisiertes Fahren auf
Effizienz und Emissionen auswirkt – und wie sich der Verkehrssektor
auf dem Wasser nachhaltiger gestalten lässt.
Inside Marxloh - ein besonderer Spaziergang
Inside Marxloh – von Mädchen für Alle: Schülerinnen der
Herbert-Grillo-Gesamtschule haben im Rahmen einer Schülerinnen AG
einen besonderen Stadtteilspaziergang vorbereitet und organisiert:
Sie zeigen Marxloh aus ihrer ganz persönlichen Perspektive. Mit viel
Insiderwissen, spannenden Orten und eigenen Geschichten gestalten
sie eine Stadtteilführung, die einen neuen, authentischen Blick auf
Marxloh eröffnet – lebendig, nahbar und voller Überraschungen.
 Ein Projekt der Universität Münster in Kooperation mit der
Duisburger Werkkiste. Das Projekt „Inside Marxloh“ wurde an der
Universität Münster entwickelt und wird dort auch wissenschaftlich
begleitet. Ziel ist es, das Selbstvertrauen und die
Selbstwirksamkeit von in Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte
zu stärken – und zwar auf kreative, praxisnahe Weise: durch selbst
gestaltete Stadtteilführungen in Duisburg-Marxloh. Melden Sie sich
gerne an und lernt Marxloh aus der Perspektive der Mädchen kennen.

Fotos Lena Richter
Anmeldungen und weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.insidemarxloh.de/
Spatenstich für den Stadtpark Hochheide
Startschuss in Hochheide: Am kommenden Sonntag, 25. Mai 2025, um
11.30 Uhr Bürgermeister-Bongartz-Platz, 47198 Duisburg
Homberg-Hochheide, erfolgt im Rahmen des Tags der Städtebauförderung
der Spatenstich für den neuen Stadtpark. Auf einer Fläche von rund
8,5 Hektar entsteht ein grüner Erholungsraum für die Menschen vor
Ort.
Im ersten Bauabschnitt wird der Aktivbereich des Parks
entwickelt, der zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten bieten
wird, unter anderem ein Streetball-Feld, Tischtennisplatten sowie
Outdoor-Gym-Stationen. Ein moderner Trimm-Dich-Pfad und diverse
Aktivinseln für sportliche Angebote wie ein Calisthenics-Pavillon
ergänzen das Angebot. Ein weiteres Highlight ist der barrierefreie
Pumptrack auf dem südlichen Hügel.
Verleihung der Ehrennadel des Bezirks
Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch verleiht am
Donnerstag, 22. Mai 2025, um 17 Uhr Bezirksverwaltung Homberg,
Ratssaal, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, die Ehrennadel des
Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes ehrenamtliches
Engagement.
Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link
werden Sibille Weyand (Vorsitzende des Presbyteriums der
Evangelischen Kirchengemeinde Baerl) und Heiner Heseding (Moderator
des Kreativquartiers Ruhrort) geehrt.
Innovationsmesse für die Logistik der Zukunft am 20. Mai in Duisburg
war ein voller Erfolg Die vierte Ausgabe der
Innovationsmesse FUTURE LOGISTICS bringt internationale
Logistikszene nach Duisburg. 300 Messebesucher:innen erleben
internationale Innovationen rund um die Fokusthemen Automatisierung
und Robotik in einzigartiger Museumsatmosphäre.
Am 20. Mai
2025 fand im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg die
vierte Ausgabe der Innovationsmesse FUTURE LOGISTICS statt. Knapp
300 Teilnehmende kamen zusammen, um sich inmitten historischer
Schiffe über die neuesten technologischen Entwicklungen in der
Logistik auszutauschen.

Das Motto in diesem Jahr: Automation & Robotics – mit einem
besonderen Fokus auf die Internationalisierung der Logistikbranche.
Organisiert wurde die Messe von der startport GmbH, der
Innovationsplattform des Duisburger Hafens (duisport). Ziel ist es,
Startups mit Unternehmen, Investoren und Forschungseinrichtungen zu
vernetzen und Innovationen in die logistische Praxis zu bringen.
Ein starkes Signal für Internationalisierung Ein besonderes
Highlight der diesj‰hrigen Messe war die neu eingeführte
Internationale Sonderausstellung im Obergeschoss des Museums. Hier
präsentierten sich Startups aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark
und der Türkei mit innovativen Lösungen zur Automatisierung, KI und
Prozessoptimierung.
Ergänzt wurde die Ausstellung durch ein
starkes, teils englischsprachiges Bühnenprogramm, das den
internationalen Charakter der Veranstaltung unterstrich – u. a. bei
der Panel Discussion “Crossing Borders: International Startups and
the German Market”.
Impulse, Panels und Podcast Auch auf
der Hauptb¸hne drehte sich alles um die Zukunft der Logistik. Die
Teilnehmenden konnten sich u. a. freuen auf: • die Keynote von
Michal Hendel-Sufa (Principal, theDOCK) über globale
Innovationsdynamiken, • ein hochkarätiges Panel mit Victor Kaupe
(BASF) und Holger Schneebeck (DHL), • den Live-Podcast
„Felgendreher & Friends“ mit Knut Alicke (McKinsey), Erik Wirsing
(DB Schenker) und Frank Vorrath (Danfoss), • sowie praxisnahe
Success Stories, etwa zur Einführung von Motion-Mining-Technologie
bei avitea Industrieservice.
Startup Guided Tours,
Matchmaking und Networking mit Eis Ein weiteres Highlight waren
die dreimal täglich stattfindenden Startup Guided Tours mit
Live-Pitches, Q&A-Sessions und themenspezifischen Schwerpunkten.
Über die b2match-App konnten sich G‰ste bequem zur Tour anmelden,
Gespräche vereinbaren und gezielt vernetzen. Auch beim Networking
überzeugte die Veranstaltung mit liebevollen Details: Neben einer
Candybar in der internationalen Ausstellung war vor allem das
Eisfahrrad im Hof ein Publikumsmagnet – natürlich auch mit veganer
Variante.
Save the Date: Mai 2026 Jessica Friedrich,
Communication Managerin bei startport, zieht ein positives Fazit:
„Wir sind stolz auf die Weiterentwicklung von FUTURE LOGISTICS –
besonders die neue Internationalit‰t und die starke Bühne zeigen,
dass die Community wächst und offener für neue Perspektiven wird.
Ein Dank ging an unsere Flottenförderer, die die diesjährige
Ausgabe der FUTURE LOGISTICS mit ihrem Engagement ermöglicht haben:
EMO-LOG GmbH, Weiss+Appetito Gruppe, LiveCharger, CANCOM, BASF
Coatings, SCIO Automation, ZENIT GmbH, EEN NRW / NRW.Europa,
Kuehne+Nagel, Sinalco International Brands GmbH & Co. KG,
Rheinfels-Quellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG
Dank galt den
Partnern aus der Logistikbranche, die durch ihre Netzwerke,
Zusammenarbeit und Reichweite zum Erfolg der Messe beigetragen
haben: duisport - Duisburger Hafen AG, Duisburg Business &
Innovation GmbH, Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AÖR, EY, avitea
GmbH, DeltaPort GmbH & Co. KG, Rhenus Logistics, Yusen Logistics,
TanQuid GmbH & Co. KG, Haeger & Schmidt Logistics, Weiss+Appetito
Gruppe, EY, DIT Duisburg Intermodal Terminal GmbH, avitea
Industrieservice GmbH, Dortmunder Hafen AG, M. Zietzschmann GmbH &
Co. KG, Dortmunder Eisenbahn GmbH, Captrain Deutschland-Gruppe
Die nächste Ausgabe von FUTURE LOGISTICS ist bereits in Planung –
wie immer im Mai. Das genaue Datum wird in Kürze über die
Social-Media-Kanäle von startport und auf der EventWebsite
bekanntgegeben.
startport im Überblick Die startport GmbH
engagiert sich als Tochtergesellschaft des Duisburger Hafens dafür,
eine kreative Innovationskultur zu initiieren und die
Weiterentwicklung im Bereich Logistik und Supply Chain aktiv
voranzutreiben. Mit diesem Anspruch fördert und fordert sie junge
Startups, die gemeinsam mit duisport und den hier angesiedelten
Unternehmen zukunftsweisende Ideen für die f¸hrende
Logistikdrehscheibe im Herzen Europas entwickeln.
Politischer Brunch: Omas gegen Rechts im Cafe Museum im Kantpark
Frühstücken und diskutieren über das aktuelle politisches Geschehen.
Die Vereinigung trifft sich am Sonntag, 25.05. um 11:00 Uhr im
Café Museum Kantpark, Friedrich-Wilhelm-Str. 64a. Neugierige und
offene Menschen sind herzlich willkommen.

Grüne Bänke für den Hamborner Altmarkt Eröffnung am 28. Mai
2025 vor dem Stadtteilbüro Am kommenden Mittwoch, 28.
Mai, ab 11 Uhr, wird vor dem Stadtteilbüro AltHamborn, Hamborner
Altmarkt 8, die Grüne Bank eingeweiht – ein sichtbares Zeichen für
mehr Aufenthaltsqualität, städtisches Grün und nachbarschaftlichen
Austausch direkt vor Ort. Die Kooperationspartner des Projektes
Stark im Norden, die Stabsstelle Klimaschutz sowie die Duisburger
Werkstatt laden alle Interessierten zur Eröffnung der Grünen Bänke
zum Hamborner Altmarkt ein.
Die Grüne Bank ist ein Format
der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Duisburg. Es sind Sitzbänke
mit angrenzenden Pflanzkästen, die Platz für blühende,
bienenfreundliche Blumen und immergrüne CO2-Umwandler bieten. Damit
leisten sie bereits einen kleinen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz
und bilden kleine grüne Inseln im Stadtgebiet. Die Grünen Bänke
sollen allerdings nicht nur zum Verweilen einladen, sondern auch zur
Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz dienen.
Die
Idee zur Grünen Bank in Hamborn entstand im Rahmen der Planungen zur
Neugestaltung des Altmarkts im Projekt „Stark im Norden“, bei denen
auch Themen wie Begegnung und neue Nutzungsformen des öffentlichen
Raums im Fokus stehen. Als ein erstes, gut sichtbares Zeichen wird
ab Ende Mai ein kleines Parklet auf zwei Parkplätzen vor dem
Stadtteilbüro installiert.

Visualisierung der neuen "Grünen Bänke" vor dem Stadtteilbüro
Alt-Hamborn. (C) Stadt Duisburg
Die Sitzmöbel mit
integrierten Hochbeeten wurden von der Duisburger Werkstatt
entworfen und gebaut. Straßen entlasten, mehr Platz für Fußgänger
und Radfahrer, mehr Lebensqualität Diese Grüne Bank soll darüber
hinaus auf das Thema nachhaltige Mobilität aufmerksam machen.
Auch in Hamborn soll die notwendige Verkehrswende vorangetrieben und
der Autoverkehr reduziert werden. Deshalb werden die Grünen Bänke
als Mobilitätsversuch auf zwei ursprünglichen Autoparkplätzen vor
dem Stadtteilbüro aufgestellt. Sie sollen Aufenthaltsqualität
schaffen und den Dialog im Stadtteil unterstützen.
Verband Wohneigentum e.V.: Turbo auch fürs Wohneigentum
Zur Regierungserklärung der neuen Bundesbauministerin
Verena Hubertz erklärt der gemeinnützige Verband Wohneigentum: "Der
an den Tag gelegte zupackende Start-Up-Spirit von Verena Hubertz
kann dem Thema Bauen und Wohnen gut tun. Aus Eigentümer-Sicht lässt
die vorgestellte Agenda allerdings das Bekenntnis zum Wohneigentum
vermissen." Angekündigte Starthilfe realisieren Peter
Wegner, Präsident des bundesweit größten Verbands für selbstnutzende
Wohneigentümer*innen, begrüßt, dass beim Thema Bauen durch
Entschlackung von Vorschriften Tempo gemacht werden soll, "den
Ankündigungen müssen jetzt Taten folgen."
Weiter erklärt
Wegner: "Der angekündigte Turbo muss auch für das Wohneigentum
gelten, immerhin die beliebteste Wohnform in Deutschland." Die im
Koalitionsvertrag versprochene "Starthilfe Wohneigentum" zur
Unterstützung von Eigentumsbildung für Familien sowie Sanierung von
Bestandsbauten sei überhaupt nicht erwähnt worden, kritisiert der
Präsident des Eigentümerverbands.
Peter Wegner verweist
darauf, dass jede dritte Wohnung hierzulande durch die Initiative
privater Baufamilien entsteht. "Wer Wohnraum schaffen will, muss das
im Blick haben und diese Initiative unterstützen."
Der
Verband Wohneigentum fordert die Realisierung der im
Koalitionsvertrag angekündigten Vorhaben mit der Aufsetzung eines
eigenkapitalersetzenden Maßnahmenprogramms für Baufamilien. Wichtig
sei zudem eine schon lange diskutierte Entlastung bei der
Grunderwerbsteuer für den Ersterwerb von Eigentum. Dauerhaft
stabiles Fördersystem
Der Verband Wohneigentum spricht sich
zudem für die Etablierung eines klar strukturierten und auf Dauer
stabilen Fördersystems aus, das Eigenümer*innen sowie Bauwilligen
planbare Investitionsentscheidungen ermöglicht. "Das Hin und Her der
vergangenen Jahre muss ein Ende haben. Bauherren oder
Sanierungswillige haben nicht den Eindruck einer verlässlichen
Förderung. So werden private Investitionsentscheidungen auch künftig
immer wieder aufgeschoben," warnt Wegner.
Sozialer
Wohnungsbau 2025 startet Verwaltungsvereinbarungen zum
sozialen Wohnungsbau 2025 in Kraft getreten – Erneute Rekordzahlen
in der Förderung Nach der Unterzeichnung durch alle 16
Bundesländer konnten am vergangenen Freitag die
Verwaltungsvereinbarungen für den sozialen Wohnungsbau sowie das
Programm Junges Wohnen in Kraft treten. Auch im Programmjahr 2025
stellt der Bund - trotz aktuell vorläufiger Haushaltsführung – den
Ländern insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung, davon 500
Millionen Euro für das Programm Junges Wohnen.
Damit wurde
die Voraussetzung geschaffen, um weiter massiv in den Neubau und die
Modernisierung von Sozialwohnungen zu investieren. Nach der
vorläufigen Finanzplanung belaufen sich die Finanzhilfen des Bundes
von 2022 bis 2028 auf 21,65 Milliarden Euro.
Trotz
schwieriger Rahmenbedingungen am Bau wurden im vergangenen Jahr
deutschlandweit 61.934 Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau
gefördert – ein Plus von rund 25% im Vergleich zu 2023 und etwa 51%
gegenüber 2022. Mit fast 400 Prozent Steigerung konnte dabei die
Förderung von Wohnheimprojekten für Studierende und Auszubildende
zwischen 2022 und 2024 besonders vorangebracht werden. Die
Gesamtzahl der Sozialwohnungen in Deutschland lag am 31.12.2024 bei
1.046.031.
Die Besonderheit des sozialen Wohnungsbaus in
Deutschland ist die hohe Attraktivität für ganz unterschiedliche
Investorengruppen: Kommunale/öffentliche Wohnungsunternehmen sind
mit knapp 40% der Bewilligungen im Neubaubereich ähnlich stark
engagiert wie private Bauherren, die ihren Anteil in 2024 sogar auf
45% ausgebaut haben. Aber auch Genossenschaften leisten mit knapp
10% einen wichtigen Beitrag.
Verena Hubertz, Bundesministerin
für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Der soziale Wohnungsbau
ist eine wichtige Säule für bezahlbares Wohnen und ein
Stabilitätsanker für die deutsche Bau- und Immobilienwirtschaft. Die
Bereitstellung von erneut 3,5 Milliarden Euro in diesem Jahr sind
ein klares Signal: Bund und Länder investieren gemeinsam in ein
soziales Miteinander.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im
Wohnungsbau konnte die Zahl der geförderten Wohnungen im sozialen
Wohnungsbau um 25% auf knapp 62.000 gesteigert werden. Wenn wir
wollen, dass der Altenpfleger, die Busfahrerin oder der Erzieher
künftig wieder bezahlbar wohnen kann, müssen wir die Zahl der
Sozialwohnungen dauerhaft erhöhen. Denn wir haben nur noch etwa
eine Million davon, es waren mal drei. Deswegen hat sich die neue
Bundesregierung darauf verständigt, den sozialen Wohnungsbau weiter
auszubauen. Und wir werden die Mittel für den Bau von Studi- und
Azubiwohnheime verdoppeln. Damit stärken wir auch den
Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Weitere Informationen zum
sozialen Wohnungsbau und zum Programm Junges Wohnen finden Sie hier:
https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/topthemen/Webs/BMWSB/DE/sozialer-wohnungsbau/soz-wohnungsbau-top-artkel.html
Duisburg-Altstadt: Verkehrseinschränkung auf dem Opernplatz
Duisburg, 20. Mai 2025 - Die Skulptur „Fünf mal Fünf Bögen“
kehrt am Montag, 26. Mai, auf den KönigHeinrich-Platz zurück. In der
Zeit von 5.30 Uhr bis 9 Uhr ist aufgrund der Rückversetzung mit
Verkehrseinschränkungen im Bereich des Opernplatzes zu rechnen.

BZ-Foto haje 2012
Niederrheinpokalendspiel: So bringt die DVG die Fans zur
Arena Für Gäste des Niederrheinpokalendspiels MSV
Duisburg gegen Rot-Weiß-Essen am Samstag, 24. Mai, um 16.30 Uhr in
der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945
ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ab
„Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr ab
„Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“
ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten ab „Großenbaum Bahnhof
Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab
14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten ab „Hauptbahnhof“
(Verknüpfungshalle) ab 14.45 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten ab
„Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr.

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit.
Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf
erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Duisburg bietet Bühne für die Fußballliteratur Nachspielzeit –
Festival für Fußballliteratur eröffnet am 28. Mai Das
Duisburger Festival für Fußballliteratur Nachspielzeit vertreibt die
Zeit bis zum Trainingsauftakt der nächsten Saison. Auch bei der
zweiten Ausgabe von Nachspielzeit ist Das Plus am Neumarkt in
Ruhrort das Festivalzentrum. Der Schriftsteller Ralf Koss hat als
Festivalleiter ein Programm voller fußballliterarischer Highlights
zusammengestellt. Mehrfach preisgekrönte Sachbuchautoren sind zu
Gast, eine junge Autorin mit ihrem viel gerühmten Romandebut und
auch die Fußballanekdotenfreunde kommen auf ihre Kosten.
Die
zweite Ausgabe von Nachspielzeit – Festival für Fußballliteratur
eröffnet am 28. Mai um 19 Uhr im Ruhrorter Plus am Neumarkt.
Schreibende Fans stehen an diesem Abend auf der „Bühne der
Freundschaft“. Ihre besondere Erlebnissen mit dem Fußball haben sie
festgehalten. Wenn so viele emotionale Momente zu hören sind,
bleiben Gespräche danach nicht aus. Das Festival und das MSV Museum
hatten zusammen mit dem Kreativquartier Ruhrort dazu aufgerufen,
Erinnerungen an besondere Momente mit dem Fußball einzusenden. Der
Aufstieg des MSV macht die Eröffnung nun zugleich zu einer weiteren
Feier der Zebras.
Das Festival für Fußballliteratur
Nachspielzeit findet vom 28. Mai bis 19. Juni im Kreativquartier
Ruhrort als Teilprojekt von anderthalb.dekaden statt, ein Projekt im
Rahmen des Förderprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen und umgesetzt von ecce – european centre for
creative economy GmbH.
Von ungewöhnlichen Fußballspielen
erzählt Jörg Heinisch am 2. Juni. Seine Lesung illustriert er mit
Fotos und Videos. Die junge Autorin Mascha Unterlehberg ist mit
ihrem viel gerühmten Romandebut am 3. Juni zu Gast. „Wenn wir
lächeln“ handelt von der Freundschaft zweier jungen Frauen im
Ruhrgebiet, für die das Fußball spielen zum Leben gehört. Dennoch
wird deren innere Wut nicht gebändigt. Michaela Maria Müller erzählt
am 10. Juni von ihrer Jugend während der 90er auf dem Land in
Süddeutschland, wo das Fußballfantum von Mädchen noch selten war und
sie einsam machte.
Am 11. Juni liest Klaus Hansen aus seinen
zur Fußball-EM 2024 entstandenen literarischen Notizen und
Reflektionen. Ronny Blaschke beschäftigt sich seit Jahren mit den im
Fußball verborgenen politischen Verhältnissen. Seine Bücher sind
Gesellschaftsbeschreibung und -kritik zugleich. Er liest am 12. Juni
aus seinem letzten Buch über Rassismus im Fußball. Christoph
Biermann ist einer der bedeutendsten Fußballautoren Deutschlands. Er
war beim Spiegel, bei der Süddeutschen Zeitung und schreibt nun als
Reporter für 11 Freunde.
In seinen Büchern beschäftigt er
sich seit Jahren mit der Entwicklung des Fußballs sowohl in
taktischer als auch in kultureller sowie ökonomischer Hinsicht. Er
wird am 13. Juni aus seinem preisgekrönten Buch lesen über die
Wandlung des Fußballs zur Unterhaltungsware seit Einführung der
Champions League 1992. Kathrin Längert war drei oder vier Jahre alt,
als sie zum ersten Mal ein Tor verteidigte und diese Euphorie
spürte, wenn es gelingt, einen sogenannten „Unhaltbaren“ zu halten.
Aber sie lernte auch die Vorbehalte gegen Frauen im Fußball,
die sich bis hin zu offenem Frauenhass als fiese Grimasse zeigten.
Darüber liest sie aus ihrem Buch am 17. Juni. Mit seiner Lesung
„Hilft vorne endlich mal der liebe Gott?“ beschließt Gastgeber Ralf
Koss am 19. Juni dann das Fußball-Literaturfestival NACHSPIELZEIT.
„Wir sind stolz auf das breite, vielfältige Programm“, sagt
Festivalleiter Ralf Koss. Er fügt hinzu: „Wenn etwas zum zweiten Mal
stattfindet, hat das ja im Grunde schon Tradition. So wollen wir den
Erfolg des letzten Jahres bestätigen und erneut zeigen, dass das
Festival für Fußballliteratur Nachspielzeit in Duisburg einen
passenden Ort gefunden hat. Denn wer das Herz des Ruhrgebiets sucht,
wird unweigerlich den Fußball finden.“ Nachspielzeit bei
Facebook - https://www.facebook.com/nachspielzeitfestival Die
Termine: 28. Mai 2025 Nachspielzeit – Festival für
Fußballliteratur Eröffnungsfeier mit „Bühne der Freundschaft“ für
schreibende Fans Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg Zeit: 19.00 Uhr
2. Juni 2025 Lesung von Jörg
Heinisch Ungewöhnliche Fußballspiele – Ein Abend mit Fotos und
Videos Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung
3. Juni 2025 Lesung von Mascha Unterlehberg Fußball spielen
mindert kurz nur Frauenwut Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt
19, 47119 Duisburg Zeit: 19.00 Uhr Eintritt frei(willig) –
Hutveranstaltung
10. Juni 2025 Lesung von Michaela Maria
Müller Einsamer für Klinsmann schwärmen Ort: Das Plus am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg Zeit: 19.00 Uhr Eintritt
frei(willig) – Hutveranstaltung
11. Juni 2025 Lesung von
Klaus Hansen Jedem Anpiff wohnt ein Zauber inne Ort: Das Plus
am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung
12. Juni 2025
Lesung von Ronny Blaschke Rassismus im Fußball - auf den zweiten
Blick Ort: Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg,
Karmelplatz 5, 47051 Duisburg Zeit: 18.00 Uhr Eintritt frei
13. Juni 2025 Lesung von Christoph Biermann Der Fußball
von 1992 bis heute - Globale Ware und Fans Ort: Das Plus am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg Zeit: 19.00 Uhr Eintritt
frei(willig) – Hutveranstaltung
17. Juni 2025 Lesung von
Kathrin Längert Wir verdienen mehr! Frauen im Profifußball - ein
Manifest Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung
19. Juni 2025 Lesung von Ralf Koss Hilft vorne endlich mal der
liebe Gott? Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119
Duisburg Zeit: 19.00 Uhr Eintritt frei(willig) –
Hutveranstaltung
Inflation für 8 von 9 Haushaltstypen unter oder bei Zielrate der
EZB, weitere Lockerung der Geldpolitik nötig Die
Inflationsrate in Deutschland ist im April gegenüber März von 2,2
auf 2,1 Prozent gesunken und liegt damit fast am Inflationsziel der
Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Von neun
verschiedenen Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und
Personenzahl unterscheiden, haben acht eine haushaltsspezifische
Teuerungsrate unter oder genau beim Inflationsziel.
Insgesamt reichte die Spannweite im April von 1,4 bis 2,2 Prozent,
der Unterschied lag also bei 0,8 Prozentpunkten, zeigt der neue
Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.*
Zum
Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Inflationswelle im Herbst 2022
betrug die Spanne 3,1 Prozentpunkte. Während Haushalte mit niedrigen
Einkommen, insbesondere Familien, während des akuten Teuerungsschubs
der Jahre 2022 und 2023 eine deutlich höhere Inflation schultern
mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, war ihre Inflationsrate im
April 2025 wie in den Vormonaten moderat: Der Warenkorb von Paaren
mit Kindern und niedrigen Einkommen verteuerte sich um 1,4 Prozent.
Auf 1,8 Prozent Inflationsrate kamen Alleinlebende mit
niedrigen Einkommen, in deren Warenkorb sich – mangels Auto – die
gegenüber März deutlich gesunkenen Energie- und Kraftstoffpreise
weniger stark auswirkten als bei den meisten Familien.
Alleinerziehende sowie Paarfamilien mit jeweils mittlerem Einkommen
wiesen mit 1,6 bzw. 1,7 Prozent ebenfalls relativ niedrige
Teuerungsraten auf (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version
dieser PM; Link unten).
Als einziger Haushaltstyp hatten im
April Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen mit 2,2 Prozent eine
Inflation leicht über der EZB-Zielrate. Es folgten Paare mit Kindern
und hohen Einkommen (2,0 Prozent) sowie Paare ohne Kinder mit
mittleren Einkommen (1,9 Prozent). Ein wichtiger Faktor dafür ist,
dass diese drei Haushaltstypen am stärksten Pauschal- und Flugreisen
nachfragen. Deren Preise zogen im April kräftig an, was entscheidend
dazu beitrug, dass die Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne
die schwankungsanfälligen Posten Nahrungsmittel (im weiten Sinne)
und Energie, gegenüber März stieg.
Der Hintergrund ist
allerdings undramatisch, betont Dr. Silke Tober, Autorin des
monatlichen Inflationsmonitors: Anders als 2024 fiel Ostern in
diesem Jahr auf den April. „Dass die Preise für Reisen steigen, ist
eine normale Nachfragereaktion in der Ferienzeit“, sagt die
IMK-Expertin für Geldpolitik. Alleinlebende mit mittleren bzw.
höheren Einkommen verzeichneten im April Inflationsraten von je 1,8
Prozent.
Im Jahresverlauf 2025 dürfte sich die Inflationsrate
weiter normalisieren und um den Wert von zwei Prozent schwanken, so
die Prognose des IMK. Allerdings steigt durch den von US-Präsident
Donald Trump provozierten Zollkonflikt das Risiko, dass sie sogar
unter die Zielinflation fällt, warnt Tober. Denn auch wenn sich die
handelspolitische Auseinandersetzung zeitweilig etwas beruhigt hat,
treibt sie die Gefahr einer weltweiten Rezession hoch, die die
Preisentwicklung zusätzlich dämpfen würde.
Tober hält weitere
Zinssenkungen durch die EZB für erforderlich, denn bereits vor den
Erschütterungen durch die erratische Politik der US-Regierung sei
die Geldpolitik im Euroraum zu restriktiv für die schwache
wirtschaftliche Dynamik gewesen. Die Zinssenkungen der vergangenen
Monate hätten zwar für Entlastung gesorgt. Diese reiche aber noch
nicht aus, zumal zuletzt der US-Dollar deutlich gegenüber dem Euro
abgewertet hat, was die ohnehin verhaltenen Exportaussichten der
Europäer bremse.
Eine weitere „Lockerungen der
geldpolitischen Zügel“ würde auch die Wirkung der von der neuen
Bundesregierung vorgesehenen Investitionsoffensive in Deutschland
angemessen flankieren, betont die Ökonomin. „In der aktuellen
Situation sollten Geld- und Fiskalpolitik gemeinsam ein günstiges
Umfeld für staatliche und private Investitionen schaffen, um durch
eine starke Binnennachfrage die dämpfenden außenwirtschaftlichen
Einflüsse abzufedern.“
Langfristiger Vergleich: Lebensmittel
rund 40 Prozent teurer als 2019 Das IMK berechnet seit Anfang
2022 monatlich spezifische Teuerungsraten für neun repräsentative
Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie
nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode
unten).

Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit
niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem
russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren,
weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem
Budget eine größere Rolle spielen als bei Haushalten mit hohen
Einkommen.
Diese wirkten lange als die stärksten
Preistreiber, zeigt ein längerfristiger Vergleich, den Tober in
ihrem neuen Bericht ebenfalls anstellt: Die Preise für
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lagen im April 2025 um 40,1
Prozent höher als im April 2019, also vor Pandemie und Ukrainekrieg.
Damit war die Teuerung für diese unverzichtbaren Basisprodukte mehr
als dreimal so stark wie mit der EZB-Zielinflation von kumuliert
12,6 Prozent in diesem Zeitraum vereinbar. Energie war trotz der
Preisrückgänge in letzter Zeit um 35,7 Prozent teurer als im April
2019.
Handverlesen | Jost Baum - Palmen an der Ruhr
Das Ruhrgebiet in der Zukunft. Der Kemnader Stausee ist nur
noch ein Tümpel, das Land ist ausgedörrt, eine tropische Vegetation
macht sich breit. Obdachlose Plünderer leben in den zerstörten
Städten, die von einem ominösen Heimatschutz in Schach gehalten
werden.
Ein Warlord, mit dem Regierungssitz in Düsseldorf,
beherrscht die Region. Eine Söldnertruppe garantieren, dass das
schwarze Gold aus unendlichen Tiefen gefördert wird, denn das
Ruhrgebiet ist von jeglicher anderer Energieversorgung
abgeschnitten.
Harry Marchewsky, Boss eines Drogenrings,
hat die notwendigen Kontakte, um für den dringend benötigten
Nachschub an Opium zu sorgen, der die Bergarbeiter bei Laune hält.
Der Chef des Heimatschutzes hat große Pläne. Raffgier treibt
Kaltenbrunner an, und Harry Marchwesky ist ihm ein Dorn im Auge.
Marlene und Leo, der schwarze Panther und die Ökoaktivistin, die
als Selbstversorgerin versteckt in einem Bunker lebt, geraten
zwischen die Fronten des Krieges, der um den Besitz der Drogen
entbrennt.
Handverlesen | Jost Baum - Palmen an der Ruhr
Donnerstag, 22. Mai 2025, 19:00 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt
19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - Hutveranstaltung
Musikgruppe „Ristretto-Ensemble“ beim
Parkkonzert im Jubiläumshain Bei der Parkkonzertreihe
im Jubiläumshain tritt am Sonntag, 25. Mai, um 11 Uhr an der
Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn das „Ristretto-Ensemble“ auf.
Bereits zum dritten Mal gastiert das „Ristretto-Ensemble“ bei den
Parkkonzerten mit einem bunten Salonprogramm von Wiener
Kaffeehausmusik, Tango und Filmmusik bis zu Swing und Latin –
humorvoll, spontan und abenteuerlustig interpretiert, geleitet von
dem Anspruch, das Publikum immer bestens zu unterhalten.
Der
Eintritt ist frei. Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte
wieder vom Lions-Club Duisburg-Hamborn unterstützt. Weitere
Informationen gibt es im Internet unter
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborm
Weitere
Konzerttermine: 01.06.2025 Die Bergsteirer 08.06.2025
Hafenchor Duisburg 15.06.2025 Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
22.06.2025 Bandonion Freunde Essen 29.06.2025
Musikvereinigung Du-West DSB e.V. 06.07.2025 Shanty Chor
Duisburg-WSP NRW 13.07.2025 Blasorchester Lohmühle e.V.

7,7 Milliarden Euro Exportüberschuss im Handel mit den
Vereinigten Staaten im 1. Quartal 2025 • USA auf Rang 1
der Staaten mit dem höchsten deutschen Exportüberschuss •
Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit größtem Anteil an den
Exportüberschüssen in die Vereinigten Staaten • Importüberschuss
bei mineralischen Brennstoffen
Seit mehr als drei
Jahrzehnten erzielt Deutschland jedes Jahr Exportüberschüsse im
Außenhandel mit den USA. Auch zum Jahresbeginn 2025 und damit vor
dem Inkrafttreten höherer Zölle auf Exporte in die Vereinigten
Staaten war der deutsche Exportüberschuss erheblich: Im 1. Quartal
2025 wurden Waren im Wert von 41,2 Milliarden Euro aus Deutschland
in die USA exportiert und Waren im Wert von 23,5 Milliarden Euro von
dort importiert.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
weiter mitteilt, überstiegen damit die Exporte in die USA die
Importe von dort um fast 75 %. Mit 17,7 Milliarden Euro war der
deutsche Exportüberschuss im Warenverkehr mit den USA der höchste
gegenüber einem Handelspartner im 1. Quartal 2025. Er war um 4,8
Milliarden Euro größer als gegenüber Frankreich, dem Land mit dem
zweitgrößten deutschen Exportüberschuss (12,8 Milliarden Euro).
Im 1. Quartal 2024 hatte der Außenhandelssaldo (Exporte minus
Importe) mit den Vereinigten Staaten noch +16,7 Milliarden Euro
betragen. Der Exportüberschuss war damals um 3,2 Milliarden Euro
größer als mit dem zweitplatzierten Frankreich (13,5 Milliarden
Euro).
Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile mit größtem
Anteil am Exportüberschuss in die USA Den größten Anteil am
Exportüberschuss mit den USA machte im 1. Quartal 2025 der Handel
mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen mit 7,8 Milliarden Euro
aus (Export: 9,1 Milliarden Euro; Import: 1,3 Milliarden Euro). Bei
Neufahrzeugen mit Verbrennermotoren (ohne Hybride) betrug der Saldo
+2,6 Milliarden Euro (Export: 3,1 Milliarden Euro; Import:
0,6 Milliarden Euro).
Bei Elektroautos (ohne Hybride) lag er
mit +1,6 Milliarden Euro niedriger (Export: 1,7 Milliarden Euro;
Import: 0,1 Milliarden Euro) und bei Hybridfahrzeugen lag er bei
+0,9 Milliarden Euro (Export: 1,2 Milliarden Euro; Import:
0,2 Milliarden Euro). Zum Vergleich: Im 1. Quartal 2024 hatte der
Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten im Handel mit
Kraftwagen und Kraftwagenteilen bei insgesamt 6,2 Milliarden Euro
gelegen (Export: 8,3 Milliarden Euro; Import: 2,1 Milliarden Euro).
Den zweitgrößten Exportüberschuss erzielte Deutschland im
1. Quartal 2025 in dieser Warenkategorie mit dem Vereinigten
Königreich mit einem Saldo von +4,4 Milliarden Euro (Export:
5,7 Milliarden Euro; Import: 1,3 Milliarden Euro). Einen positiven
Außenhandelssaldo mit den USA gab es im 1. Quartal 2025 auch bei
pharmazeutischen und ähnlichen Erzeugnissen mit einem
Exportüberschuss von 4,2 Milliarden Euro (Export:
7,8 Milliarden Euro; Import: 3,6 Milliarden Euro).
Auffällig
ist hierbei der große Abstand in der Rangfolge der Partnerländer.
Die Vereinigten Staaten belegten im 1. Quartal 2025 Rang 1 in dieser
Warenkategorie. Auf Rang 2 folgten die Niederlande mit einem
deutschen Exportüberschuss von nur 0,9 Milliarden Euro (Export:
2,2 Milliarden Euro; Import: 1,2 Milliarden Euro).
Weitere
Warenkategorien mit einem deutschen Exportüberschuss gegenüber den
Vereinigten Staaten waren im 1. Quartal 2025 unter anderem
Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (Saldo:
+3,7 Milliarden Euro) sowie elektrotechnische Erzeugnisse (Saldo:
+2,5 Milliarden Euro). Bei elektrotechnischen Erzeugnissen waren vor
allem der Export von speicherprogrammierbaren Steuerungen (Saldo:
+216,1 Millionen Euro) und Lithium-Ionen-Akkus
(+155,6 Millionen Euro) bedeutend.
Importüberschuss bei
mineralischen Brennstoffen Importüberschüsse mit den USA ergaben
sich im 1. Quartal 2025 vor allem bei mineralischen Brennstoffen wie
Kohle, Erdöl und flüssigem Erdgas. Der Importüberschuss betrug in
dieser Warenkategorie 3,0 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran
hatten die Importe von Erdöl und Erdgas. Allein bei diesen Waren
betrug der Außenhandelssaldo mangels deutscher Exporte
-2,4 Milliarden Euro.
Einen höheren Importüberschuss bei
Erdöl und Erdgas verzeichnete Deutschland nur mit Norwegen (Saldo:
-6,3 Milliarden Euro). Auch bei Obst und Nüssen (Saldo:
-0,4 Milliarden Euro) sowie verschiedenen Samen und Früchten (Saldo:
-0,3 Milliarden Euro) wurden mehr Waren aus den Vereinigten Staaten
importiert als dorthin exportiert.
Den größten Anteil hieran
machten Sojabohnen (Saldo: -260,0 Millionen Euro), Pistazien (Saldo:
-121,8 Millionen Euro) und Mandeln (Saldo: -108,5 Millionen Euro)
aus. Letztes Handelsdefizit im Warenverkehr mit den USA im Jahr 1991
Die USA waren im Jahr 2024 das wichtigste Empfängerland deutscher
Exporte und zugleich der wichtigsten Handelspartner Deutschlands
insgesamt.
Das letzte Handelsdefizit mit den Vereinigten
Staaten gab es im Jahr 1991, seither erzielt Deutschland im Handel
mit den USA jedes Jahr Exportüberschüsse. Ausführliche Informationen
über die historische Entwicklung des Außenhandelssaldos mit den USA
seit 1950 informiert die Pressemitteilung
Nr. 147 vom 17. April 2025.
Einbürgerungen von
Staatsangehörigen aus der Russischen Föderation erstmals seit 2012
wieder unter den TOP 10 Im Jahr 2024 wurden in NRW
insgesamt 68.703 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert und
erhielten damit einen deutschen Pass. Wie das Statistische Landesamt
auf Basis von gemeldeten Daten der Einbürgerungsbehörden mitteilt,
ist dies der höchste Wert seit dem Jahr 2000. Gegenüber 2023 mit
damals 51.187 ist die Zahl der Einbürgerungen um 34,2 % angestiegen.
Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts zeigt sich in
den Ergebnissen Wie die Statistikerinnen und Statistiker
erläutern, ist der Anstieg der Einbürgerungszahlen auch vor dem
Hintergrund des Gesetzes zur Modernisierung des
Staatsangehörigkeitsrechts zu sehen, das zum 27.06.2024 in Kraft
getreten war. Dadurch wurde die erforderliche Aufenthaltsdauer von
sieben bzw. sechs Jahren auf bis zu drei Jahren verkürzt.
Zudem werden seit der Gesetzesnovellierung alle Staatsangehörigen
unter Beibehalt ihrer bisherigen Staatsangehörigkeit eingebürgert.
Einbürgerungen von Staatsangehörigen aus der Russischen Föderation
erstmals seit 2012 wieder unter den TOP 10 Bereits das vierte Jahr
in Folge stehen syrische Staatsangehörige an der Spitze der am
häufigsten eingebürgerten Nationalitäten in NRW.

Insgesamt erwarben im Jahr 2024 24.349 Personen mit syrischer
Staatsangehörigkeit den deutschen Pass. Gegenüber 2023 ist dies ein
Anstieg um 7,2 %. Am zweithäufigsten wurden in Nordrhein-Westfalen
Türkinnen und Türken eingebürgert (6.363), gegenüber 2023 hat sich
ihre Zahl damit nahezu verdoppelt (+84,3 %). Auf Platz drei folgen
mit 5.048 Einbürgerungen irakische Staatsangehörige mit einem Plus
von 25,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Auf Platz vier und seit
2012 damit wieder in der TOP 10 der am häufigsten eingebürgerten
Nationalitäten in NRW stehen Staatsangehörige aus der Russischen
Föderation (2.294). Gegenüber 2023 mit 371 Eingebürgerten aus
Russland hat sich deren Zahl in 2024 damit mehr als versechsfacht.
In insgesamt 48 der 53 kreisfreien Städte und Kreise wurden im Jahr
2024 mehr Personen eingebürgert als im Vorjahr.
Die größten
prozentualen Zuwächse gab es im Kreis Minden-Lübbecke (+235,1 % von
399 auf 1.337), in der Städteregion Aachen (+194,9 % von 1.319 auf
3.890) und in der kreisfreien Stadt Hamm (+115,6 % von 424 auf 914).
Nur in fünf Kreisen bzw. kreisfreien Städten erwarben im Jahr 2024
weniger Personen die deutsche Staatsangehörigkeit als im Jahr 2023;
dazu zählten die Städte Wuppertal und Köln sowie der Oberbergische
Kreis, der Kreis Höxter und der Rhein-Erft-Kreis.
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