'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap Archiv •    21. Kalenderwoche: 21. Mai
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Donnerstag, 22. Mai 2025 - Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Wedau: Person stirbt bei Wohnhausbrand - Kripo ermittelt
Am frühen Mittwochabend (21. Mai 2025, 17:20 Uhr) ist bei einem Brand in einem Reihenhaus an der Straße Zur Wolfskuhl eine Person ums Leben gekommen. Nach aktuellem Kenntnisstand handelt es sich dabei mutmaßlich um die 77-jährige Bewohnerin. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr wurde eine Ausbreitung der Flammen auf benachbarte Häuser verhindert.

Die Bewohner der angrenzenden Gebäude konnten diese rechtzeitig und selbstständig verlassen. Für die Dauer der Löscharbeiten sperrte die Polizei die umliegenden Straßen. Das betroffene sowie die benachbarten Häuser sind derzeit unbewohnbar. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wird ein Brandsachverständiger hinzugezogen.


Forschungsschiff Nova wird in Ruhrort getauft
Minister Krischer  bei der Johannes Rau Forschungsgemeinschaft

Mit glänzenden Solarzellen auf dem Dach und einem nahezu verwaisten Steuerstand ist die „Nova“ alles andere als ein gewöhnliches Schiff. Die „NOVA“ ist ein 15 Meter langer Katamaran, optimiert für den Einsatz auf Binnengewässern und im küstennahmen Bereich – auch bei extremen Niedrigwasserständen.

An Bord erarbeiten Wissenschaftler:innen der Universität Duisburg-Essen und des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) zukunftsfähige Konzepte: Wie können alternative Antriebe die Umwelt entlasten? Und wie lässt sich die Schifffahrt sicher autonom betreiben?

Die Schiffstaufe wird im Duisburger Hafen durch Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, vorgenommen. Die „NOVA“ ist ein 15 Meter langer Katamaran, optimiert für den Einsatz auf Binnengewässern und im küstennahmen Bereich – auch bei extremen Niedrigwasserständen.

Sie dient als Plattform für Forschung zum automatisierten Fahren und zur Erprobung emissionsfreier Antriebe. Voll ausgestattet mit Sensorik, ferngesteuert oder zukünftig autonom unterwegs, eröffnet die „NOVA“ neue Wege nachhaltiger Schifffahrt. Das Projekt wird durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen mit 1,17 Millionen Euro gefördert.

Forschungsschiff Nova/ Copyright Rupert Henn, DST

Mitten im geschäftigen Trubel des Duisburger Hafens und auf dem vielbefahrenen Rhein soll die Zukunft der Binnenschifffahrt erprobt werden – dort, wo die Realität eng, unübersichtlich und voller Herausforderungen ist. Kein steriles Testgelände, sondern ein echtes Verkehrschaos mit Frachtschiffen, Sport- und Ruderbooten bildet die Bühne für den 15 Meter langen Katamaran „Nova“.

Er soll künftig selbstständig durch dieses Gewusel navigieren – und das auch bei schlechten Sichtverhältnissen, dichtem Gegenverkehr oder komplexen Manövern wie dem Durchqueren von Schleusen. Ausgestattet mit modernster Technik für automatisierte Fahrten, muss das Schiff in Echtzeit Entscheidungen treffen: bremsen, ausweichen oder Kurs halten?

Die „Nova“ wird dabei rein elektrisch betrieben – gespeist von Akkus und einer Solaranlage auf dem Dach. Parallel zur Navigation wird auch der Energieverbrauch genau unter die Lupe genommen. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich automatisiertes Fahren auf Effizienz und Emissionen auswirkt – und wie sich der Verkehrssektor auf dem Wasser nachhaltiger gestalten lässt.

Inside Marxloh - ein besonderer Spaziergang
Inside Marxloh – von Mädchen für Alle: Schülerinnen der Herbert-Grillo-Gesamtschule haben im Rahmen einer Schülerinnen AG einen besonderen Stadtteilspaziergang vorbereitet und organisiert:   Sie zeigen Marxloh aus ihrer ganz persönlichen Perspektive. Mit viel Insiderwissen, spannenden Orten und eigenen Geschichten gestalten sie eine Stadtteilführung, die einen neuen, authentischen Blick auf Marxloh eröffnet – lebendig, nahbar und voller Überraschungen.

Ein Projekt der Universität Münster in Kooperation mit der Duisburger Werkkiste. Das Projekt „Inside Marxloh“ wurde an der Universität Münster entwickelt und wird dort auch wissenschaftlich begleitet.
Ziel ist es, das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit von in Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte zu stärken – und zwar auf kreative, praxisnahe Weise: durch selbst gestaltete Stadtteilführungen in Duisburg-Marxloh. Melden Sie sich gerne an und lernt Marxloh aus der Perspektive der Mädchen kennen.  

Fotos Lena Richter

Anmeldungen und weitere Informationen erhalten Sie unter:   https://www.insidemarxloh.de/  

Spatenstich für den Stadtpark Hochheide
Startschuss in Hochheide: Am kommenden Sonntag, 25. Mai 2025, um 11.30 Uhr Bürgermeister-Bongartz-Platz, 47198 Duisburg Homberg-Hochheide, erfolgt im Rahmen des Tags der Städtebauförderung der Spatenstich für den neuen Stadtpark. Auf einer Fläche von rund 8,5 Hektar entsteht ein grüner Erholungsraum für die Menschen vor Ort.

Im ersten Bauabschnitt wird der Aktivbereich des Parks entwickelt, der zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten bieten wird, unter anderem ein Streetball-Feld, Tischtennisplatten sowie Outdoor-Gym-Stationen. Ein moderner Trimm-Dich-Pfad und diverse Aktivinseln für sportliche Angebote wie ein Calisthenics-Pavillon ergänzen das Angebot. Ein weiteres Highlight ist der barrierefreie Pumptrack auf dem südlichen Hügel.

Verleihung der Ehrennadel des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes ehrenamtliches Engagement
Bezirksbürgermeister Hans-Gerd Bosch verleiht am Donnerstag, 22. Mai 2025, um 17 Uhr Bezirksverwaltung Homberg, Ratssaal, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, die Ehrennadel des Bezirks Homberg/Ruhrort/Baerl für besonderes ehrenamtliches Engagement.

Im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link werden Sibille Weyand (Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Baerl) und Heiner Heseding (Moderator des Kreativquartiers Ruhrort) geehrt.

Innovationsmesse für die Logistik der Zukunft am 20. Mai in Duisburg war ein voller Erfolg
Die vierte Ausgabe der Innovationsmesse FUTURE LOGISTICS bringt internationale Logistikszene nach Duisburg. 300 Messebesucher:innen erleben internationale Innovationen rund um die Fokusthemen Automatisierung und Robotik in einzigartiger Museumsatmosphäre.

Am 20. Mai 2025 fand im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg die vierte Ausgabe der Innovationsmesse FUTURE LOGISTICS statt. Knapp 300 Teilnehmende kamen zusammen, um sich inmitten historischer Schiffe über die neuesten technologischen Entwicklungen in der Logistik auszutauschen.

Das Motto in diesem Jahr: Automation & Robotics – mit einem besonderen Fokus auf die Internationalisierung der Logistikbranche. Organisiert wurde die Messe von der startport GmbH, der Innovationsplattform des Duisburger Hafens (duisport). Ziel ist es, Startups mit Unternehmen, Investoren und Forschungseinrichtungen zu vernetzen und Innovationen in die logistische Praxis zu bringen.

Ein starkes Signal für Internationalisierung
Ein besonderes Highlight der diesj‰hrigen Messe war die neu eingeführte Internationale Sonderausstellung im Obergeschoss des Museums. Hier präsentierten sich Startups aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark und der Türkei mit innovativen Lösungen zur Automatisierung, KI und Prozessoptimierung.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch ein starkes, teils englischsprachiges Bühnenprogramm, das den internationalen Charakter der Veranstaltung unterstrich – u. a. bei der Panel Discussion “Crossing Borders: International Startups and the German Market”.

Impulse, Panels und Podcast
Auch auf der Hauptb¸hne drehte sich alles um die Zukunft der Logistik. Die Teilnehmenden konnten sich u. a. freuen auf:
• die Keynote von Michal Hendel-Sufa (Principal, theDOCK) über globale Innovationsdynamiken,
• ein hochkarätiges Panel mit Victor Kaupe (BASF) und Holger Schneebeck (DHL),
• den Live-Podcast „Felgendreher & Friends“ mit Knut Alicke (McKinsey), Erik Wirsing (DB Schenker) und Frank Vorrath (Danfoss),
• sowie praxisnahe Success Stories, etwa zur Einführung von Motion-Mining-Technologie bei avitea Industrieservice.

Startup Guided Tours, Matchmaking und Networking mit Eis
Ein weiteres Highlight waren die dreimal täglich stattfindenden Startup Guided Tours mit Live-Pitches, Q&A-Sessions und themenspezifischen Schwerpunkten. Über die b2match-App konnten sich G‰ste bequem zur Tour anmelden, Gespräche vereinbaren und gezielt vernetzen. Auch beim Networking überzeugte die Veranstaltung mit liebevollen Details: Neben einer Candybar in der internationalen Ausstellung war vor allem das Eisfahrrad im Hof ein Publikumsmagnet – natürlich auch mit veganer Variante.

Save the Date: Mai 2026 Jessica Friedrich, Communication Managerin bei startport, zieht ein positives Fazit: „Wir sind stolz auf die Weiterentwicklung von FUTURE LOGISTICS – besonders die neue Internationalit‰t und die starke Bühne zeigen, dass die Community wächst und offener für neue Perspektiven wird.

Ein Dank ging an unsere Flottenförderer, die die diesjährige Ausgabe der FUTURE LOGISTICS mit ihrem Engagement ermöglicht haben:
EMO-LOG GmbH, Weiss+Appetito Gruppe, LiveCharger, CANCOM, BASF Coatings, SCIO Automation, ZENIT GmbH, EEN NRW / NRW.Europa, Kuehne+Nagel, Sinalco International Brands GmbH & Co. KG, Rheinfels-Quellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG

Dank galt den Partnern aus der Logistikbranche, die durch ihre Netzwerke, Zusammenarbeit und Reichweite zum Erfolg der Messe beigetragen haben: duisport - Duisburger Hafen AG, Duisburg Business & Innovation GmbH, Wirtschaftsbetriebe Duisburg - AÖR, EY, avitea GmbH, DeltaPort GmbH & Co. KG, Rhenus Logistics, Yusen Logistics, TanQuid GmbH & Co. KG, Haeger & Schmidt Logistics, Weiss+Appetito Gruppe, EY, DIT Duisburg Intermodal Terminal GmbH, avitea Industrieservice GmbH, Dortmunder Hafen AG, M. Zietzschmann GmbH & Co. KG, Dortmunder Eisenbahn GmbH, Captrain Deutschland-Gruppe

Die nächste Ausgabe von FUTURE LOGISTICS ist bereits in Planung – wie immer im Mai. Das genaue Datum wird in Kürze über die Social-Media-Kanäle von startport und auf der EventWebsite bekanntgegeben.

startport im Überblick
Die startport GmbH engagiert sich als Tochtergesellschaft des Duisburger Hafens dafür, eine kreative Innovationskultur zu initiieren und die Weiterentwicklung im Bereich Logistik und Supply Chain aktiv voranzutreiben. Mit diesem Anspruch fördert und fordert sie junge Startups, die gemeinsam mit duisport und den hier angesiedelten Unternehmen zukunftsweisende Ideen für die f¸hrende Logistikdrehscheibe im Herzen Europas entwickeln.

Politischer Brunch: Omas gegen Rechts im Cafe Museum im Kantpark
Frühstücken und diskutieren über das aktuelle politisches Geschehen. Die Vereinigung  trifft sich am Sonntag, 25.05. um 11:00 Uhr im Café Museum Kantpark, Friedrich-Wilhelm-Str. 64a. Neugierige und offene Menschen sind herzlich willkommen.


Grüne Bänke für den Hamborner Altmarkt Eröffnung am 28. Mai 2025 vor dem Stadtteilbüro
Am kommenden Mittwoch, 28. Mai, ab 11 Uhr, wird vor dem Stadtteilbüro AltHamborn, Hamborner Altmarkt 8, die Grüne Bank eingeweiht – ein sichtbares Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität, städtisches Grün und nachbarschaftlichen Austausch direkt vor Ort. Die Kooperationspartner des Projektes Stark im Norden, die Stabsstelle Klimaschutz sowie die Duisburger Werkstatt laden alle Interessierten zur Eröffnung der Grünen Bänke zum Hamborner Altmarkt ein.

Die Grüne Bank ist ein Format der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Duisburg. Es sind Sitzbänke mit angrenzenden Pflanzkästen, die Platz für blühende, bienenfreundliche Blumen und immergrüne CO2-Umwandler bieten. Damit leisten sie bereits einen kleinen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz und bilden kleine grüne Inseln im Stadtgebiet. Die Grünen Bänke sollen allerdings nicht nur zum Verweilen einladen, sondern auch zur Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz dienen.

Die Idee zur Grünen Bank in Hamborn entstand im Rahmen der Planungen zur Neugestaltung des Altmarkts im Projekt „Stark im Norden“, bei denen auch Themen wie Begegnung und neue Nutzungsformen des öffentlichen Raums im Fokus stehen. Als ein erstes, gut sichtbares Zeichen wird ab Ende Mai ein kleines Parklet auf zwei Parkplätzen vor dem Stadtteilbüro installiert.

Visualisierung der neuen "Grünen Bänke" vor dem Stadtteilbüro Alt-Hamborn. (C) Stadt Duisburg

Die Sitzmöbel mit integrierten Hochbeeten wurden von der Duisburger Werkstatt entworfen und gebaut. Straßen entlasten, mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, mehr Lebensqualität Diese Grüne Bank soll darüber hinaus auf das Thema nachhaltige Mobilität aufmerksam machen.
Auch in Hamborn soll die notwendige Verkehrswende vorangetrieben und der Autoverkehr reduziert werden. Deshalb werden die Grünen Bänke als Mobilitätsversuch auf zwei ursprünglichen Autoparkplätzen vor dem Stadtteilbüro aufgestellt. Sie sollen Aufenthaltsqualität schaffen und den Dialog im Stadtteil unterstützen.

Verband Wohneigentum e.V.: Turbo auch fürs Wohneigentum
Zur Regierungserklärung der neuen Bundesbauministerin Verena Hubertz erklärt der gemeinnützige Verband Wohneigentum: "Der an den Tag gelegte zupackende Start-Up-Spirit von Verena Hubertz kann dem Thema Bauen und Wohnen gut tun. Aus Eigentümer-Sicht lässt die vorgestellte Agenda allerdings das Bekenntnis zum Wohneigentum vermissen."

Angekündigte Starthilfe realisieren
Peter Wegner, Präsident des bundesweit größten Verbands für selbstnutzende Wohneigentümer*innen, begrüßt, dass beim Thema Bauen durch Entschlackung von Vorschriften Tempo gemacht werden soll, "den Ankündigungen müssen jetzt Taten folgen."

Weiter erklärt Wegner: "Der angekündigte Turbo muss auch für das Wohneigentum gelten, immerhin die beliebteste Wohnform in Deutschland." Die im Koalitionsvertrag versprochene "Starthilfe Wohneigentum" zur Unterstützung von Eigentumsbildung für Familien sowie Sanierung von Bestandsbauten sei überhaupt nicht erwähnt worden, kritisiert der Präsident des Eigentümerverbands.

Peter Wegner verweist darauf, dass jede dritte Wohnung hierzulande durch die Initiative privater Baufamilien entsteht. "Wer Wohnraum schaffen will, muss das im Blick haben und diese Initiative unterstützen."

Der Verband Wohneigentum fordert die Realisierung der im Koalitionsvertrag angekündigten Vorhaben mit der Aufsetzung eines eigenkapitalersetzenden Maßnahmenprogramms für Baufamilien. Wichtig sei zudem eine schon lange diskutierte Entlastung bei der Grunderwerbsteuer für den Ersterwerb von Eigentum.
Dauerhaft stabiles Fördersystem

Der Verband Wohneigentum spricht sich zudem für die Etablierung eines klar strukturierten und auf Dauer stabilen Fördersystems aus, das Eigenümer*innen sowie Bauwilligen planbare Investitionsentscheidungen ermöglicht. "Das Hin und Her der vergangenen Jahre muss ein Ende haben. Bauherren oder Sanierungswillige haben nicht den Eindruck einer verlässlichen Förderung. So werden private Investitionsentscheidungen auch künftig immer wieder aufgeschoben," warnt Wegner.

Sozialer Wohnungsbau 2025 startet
Verwaltungsvereinbarungen zum sozialen Wohnungsbau 2025 in Kraft getreten – Erneute Rekordzahlen in der Förderung
Nach der Unterzeichnung durch alle 16 Bundesländer konnten am vergangenen Freitag die Verwaltungsvereinbarungen für den sozialen Wohnungsbau sowie das Programm Junges Wohnen in Kraft treten. Auch im Programmjahr 2025 stellt der Bund - trotz aktuell vorläufiger Haushaltsführung – den Ländern insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung, davon 500 Millionen Euro für das Programm Junges Wohnen.

Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, um weiter massiv in den Neubau und die Modernisierung von Sozialwohnungen zu investieren. Nach der vorläufigen Finanzplanung belaufen sich die Finanzhilfen des Bundes von 2022 bis 2028 auf 21,65 Milliarden Euro.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Bau wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit 61.934 Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau gefördert – ein Plus von rund 25% im Vergleich zu 2023 und etwa 51% gegenüber 2022. Mit fast 400 Prozent Steigerung konnte dabei die Förderung von Wohnheimprojekten für Studierende und Auszubildende zwischen 2022 und 2024 besonders vorangebracht werden. Die Gesamtzahl der Sozialwohnungen in Deutschland lag am 31.12.2024 bei 1.046.031.

Die Besonderheit des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland ist die hohe Attraktivität für ganz unterschiedliche Investorengruppen: Kommunale/öffentliche Wohnungsunternehmen sind mit knapp 40% der Bewilligungen im Neubaubereich ähnlich stark engagiert wie private Bauherren, die ihren Anteil in 2024 sogar auf 45% ausgebaut haben. Aber auch Genossenschaften leisten mit knapp 10% einen wichtigen Beitrag.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Der soziale Wohnungsbau ist eine wichtige Säule für bezahlbares Wohnen und ein Stabilitätsanker für die deutsche Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Bereitstellung von erneut 3,5 Milliarden Euro in diesem Jahr sind ein klares Signal: Bund und Länder investieren gemeinsam in ein soziales Miteinander.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Wohnungsbau konnte die Zahl der geförderten Wohnungen im sozialen Wohnungsbau um 25% auf knapp 62.000 gesteigert werden. Wenn wir wollen, dass der Altenpfleger, die Busfahrerin oder der Erzieher künftig wieder bezahlbar wohnen kann, müssen wir die Zahl der Sozialwohnungen dauerhaft erhöhen.
Denn wir haben nur noch etwa eine Million davon, es waren mal drei. Deswegen hat sich die neue Bundesregierung darauf verständigt, den sozialen Wohnungsbau weiter auszubauen. Und wir werden die Mittel für den Bau von Studi- und Azubiwohnheime verdoppeln. Damit stärken wir auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Weitere Informationen zum sozialen Wohnungsbau und zum Programm Junges Wohnen finden Sie hier: https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/topthemen/Webs/BMWSB/DE/sozialer-wohnungsbau/soz-wohnungsbau-top-artkel.html


Duisburg-Altstadt: Verkehrseinschränkung auf dem Opernplatz
Duisburg, 20. Mai 2025 - Die Skulptur „Fünf mal Fünf Bögen“ kehrt am Montag, 26. Mai, auf den KönigHeinrich-Platz zurück. In der Zeit von 5.30 Uhr bis 9 Uhr ist aufgrund der Rückversetzung mit Verkehrseinschränkungen im Bereich des Opernplatzes zu rechnen.

BZ-Foto haje 2012

Niederrheinpokalendspiel: So bringt die DVG die Fans zur Arena
Für Gäste des Niederrheinpokalendspiels MSV Duisburg gegen Rot-Weiß-Essen am Samstag, 24. Mai, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.45 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr.

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Duisburg bietet Bühne für die Fußballliteratur
Nachspielzeit – Festival für Fußballliteratur eröffnet am 28. Mai

Das Duisburger Festival für Fußballliteratur Nachspielzeit vertreibt die Zeit bis zum Trainingsauftakt der nächsten Saison. Auch bei der zweiten Ausgabe von Nachspielzeit ist Das Plus am Neumarkt in Ruhrort das Festivalzentrum. Der Schriftsteller Ralf Koss hat als Festivalleiter ein Programm voller fußballliterarischer Highlights zusammengestellt. Mehrfach preisgekrönte Sachbuchautoren sind zu Gast, eine junge Autorin mit ihrem viel gerühmten Romandebut und auch die Fußballanekdotenfreunde kommen auf ihre Kosten.

Die zweite Ausgabe von Nachspielzeit – Festival für Fußballliteratur eröffnet am 28. Mai um 19 Uhr im Ruhrorter Plus am Neumarkt. Schreibende Fans stehen an diesem Abend auf der „Bühne der Freundschaft“. Ihre besondere Erlebnissen mit dem Fußball haben sie festgehalten. Wenn so viele emotionale Momente zu hören sind, bleiben Gespräche danach nicht aus. Das Festival und das MSV Museum hatten zusammen mit dem Kreativquartier Ruhrort dazu aufgerufen, Erinnerungen an besondere Momente mit dem Fußball einzusenden. Der Aufstieg des MSV macht die Eröffnung nun zugleich zu einer weiteren Feier der Zebras.

Das Festival für Fußballliteratur Nachspielzeit findet vom 28. Mai bis 19. Juni im Kreativquartier Ruhrort als Teilprojekt von anderthalb.dekaden statt, ein Projekt im Rahmen des Förderprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt von ecce – european centre for creative economy GmbH.

Von ungewöhnlichen Fußballspielen erzählt Jörg Heinisch am 2. Juni. Seine Lesung illustriert er mit Fotos und Videos. Die junge Autorin Mascha Unterlehberg ist mit ihrem viel gerühmten Romandebut am 3. Juni zu Gast. „Wenn wir lächeln“ handelt von der Freundschaft zweier jungen Frauen im Ruhrgebiet, für die das Fußball spielen zum Leben gehört. Dennoch wird deren innere Wut nicht gebändigt. Michaela Maria Müller erzählt am 10. Juni von ihrer Jugend während der 90er auf dem Land in Süddeutschland, wo das Fußballfantum von Mädchen noch selten war und sie einsam machte.

Am 11. Juni liest Klaus Hansen aus seinen zur Fußball-EM 2024 entstandenen literarischen Notizen und Reflektionen. Ronny Blaschke beschäftigt sich seit Jahren mit den im Fußball verborgenen politischen Verhältnissen. Seine Bücher sind Gesellschaftsbeschreibung und -kritik zugleich. Er liest am 12. Juni aus seinem letzten Buch über Rassismus im Fußball. Christoph Biermann ist einer der bedeutendsten Fußballautoren Deutschlands. Er war beim Spiegel, bei der Süddeutschen Zeitung und schreibt nun als Reporter für 11 Freunde.

In seinen Büchern beschäftigt er sich seit Jahren mit der Entwicklung des Fußballs sowohl in taktischer als auch in kultureller sowie ökonomischer Hinsicht. Er wird am 13. Juni aus seinem preisgekrönten Buch lesen über die Wandlung des Fußballs zur Unterhaltungsware seit Einführung der Champions League 1992. Kathrin Längert war drei oder vier Jahre alt, als sie zum ersten Mal ein Tor verteidigte und diese Euphorie spürte, wenn es gelingt, einen sogenannten „Unhaltbaren“ zu halten.

Aber sie lernte auch die Vorbehalte gegen Frauen im Fußball, die sich bis hin zu offenem Frauenhass als fiese Grimasse zeigten. Darüber liest sie aus ihrem Buch am 17. Juni. Mit seiner Lesung „Hilft vorne endlich mal der liebe Gott?“ beschließt Gastgeber Ralf Koss am 19. Juni dann das Fußball-Literaturfestival NACHSPIELZEIT.

„Wir sind stolz auf das breite, vielfältige Programm“, sagt Festivalleiter Ralf Koss. Er fügt hinzu: „Wenn etwas zum zweiten Mal stattfindet, hat das ja im Grunde schon Tradition. So wollen wir den Erfolg des letzten Jahres bestätigen und erneut zeigen, dass das Festival für Fußballliteratur Nachspielzeit in Duisburg einen passenden Ort gefunden hat. Denn wer das Herz des Ruhrgebiets sucht, wird unweigerlich den Fußball finden.“
Nachspielzeit bei Facebook - https://www.facebook.com/nachspielzeitfestival
Die Termine:
28. Mai 2025
Nachspielzeit – Festival für Fußballliteratur
Eröffnungsfeier mit „Bühne der Freundschaft“ für schreibende Fans
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr

2. Juni 2025
Lesung von Jörg Heinisch
Ungewöhnliche Fußballspiele – Ein Abend mit Fotos und Videos
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

3. Juni 2025
Lesung von Mascha Unterlehberg
Fußball spielen mindert kurz nur Frauenwut
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

10. Juni 2025
Lesung von Michaela Maria Müller
Einsamer für Klinsmann schwärmen
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

11. Juni 2025
Lesung von Klaus Hansen
Jedem Anpiff wohnt ein Zauber inne
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

12. Juni 2025
Lesung von Ronny Blaschke
Rassismus im Fußball - auf den zweiten Blick
Ort: Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg, Karmelplatz 5, 47051 Duisburg
Zeit: 18.00 Uhr
Eintritt frei

13. Juni 2025
Lesung von Christoph Biermann
Der Fußball von 1992 bis heute - Globale Ware und Fans
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

17. Juni 2025
Lesung von Kathrin Längert
Wir verdienen mehr! Frauen im Profifußball - ein Manifest
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

19. Juni 2025
Lesung von Ralf Koss
Hilft vorne endlich mal der liebe Gott?
Ort: Das Plus am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg
Zeit: 19.00 Uhr
Eintritt frei(willig) – Hutveranstaltung

Inflation für 8 von 9 Haushaltstypen unter oder bei Zielrate der EZB, weitere Lockerung der Geldpolitik nötig
Die Inflationsrate in Deutschland ist im April gegenüber März von 2,2 auf 2,1 Prozent gesunken und liegt damit fast am Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Von neun verschiedenen Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, haben acht eine haushaltsspezifische Teuerungsrate unter oder genau beim Inflationsziel.

Insgesamt reichte die Spannweite im April von 1,4 bis 2,2 Prozent, der Unterschied lag also bei 0,8 Prozentpunkten, zeigt der neue Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.*

Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Inflationswelle im Herbst 2022 betrug die Spanne 3,1 Prozentpunkte. Während Haushalte mit niedrigen Einkommen, insbesondere Familien, während des akuten Teuerungsschubs der Jahre 2022 und 2023 eine deutlich höhere Inflation schultern mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, war ihre Inflationsrate im April 2025 wie in den Vormonaten moderat: Der Warenkorb von Paaren mit Kindern und niedrigen Einkommen verteuerte sich um 1,4 Prozent.

Auf 1,8 Prozent Inflationsrate kamen Alleinlebende mit niedrigen Einkommen, in deren Warenkorb sich – mangels Auto – die gegenüber März deutlich gesunkenen Energie- und Kraftstoffpreise weniger stark auswirkten als bei den meisten Familien. Alleinerziehende sowie Paarfamilien mit jeweils mittlerem Einkommen wiesen mit 1,6 bzw. 1,7 Prozent ebenfalls relativ niedrige Teuerungsraten auf (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link unten).

Als einziger Haushaltstyp hatten im April Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen mit 2,2 Prozent eine Inflation leicht über der EZB-Zielrate. Es folgten Paare mit Kindern und hohen Einkommen (2,0 Prozent) sowie Paare ohne Kinder mit mittleren Einkommen (1,9 Prozent). Ein wichtiger Faktor dafür ist, dass diese drei Haushaltstypen am stärksten Pauschal- und Flugreisen nachfragen. Deren Preise zogen im April kräftig an, was entscheidend dazu beitrug, dass die Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne die schwankungsanfälligen Posten Nahrungsmittel (im weiten Sinne) und Energie, gegenüber März stieg.

Der Hintergrund ist allerdings undramatisch, betont Dr. Silke Tober, Autorin des monatlichen Inflationsmonitors: Anders als 2024 fiel Ostern in diesem Jahr auf den April. „Dass die Preise für Reisen steigen, ist eine normale Nachfragereaktion in der Ferienzeit“, sagt die IMK-Expertin für Geldpolitik. Alleinlebende mit mittleren bzw. höheren Einkommen verzeichneten im April Inflationsraten von je 1,8 Prozent.

Im Jahresverlauf 2025 dürfte sich die Inflationsrate weiter normalisieren und um den Wert von zwei Prozent schwanken, so die Prognose des IMK. Allerdings steigt durch den von US-Präsident Donald Trump provozierten Zollkonflikt das Risiko, dass sie sogar unter die Zielinflation fällt, warnt Tober. Denn auch wenn sich die handelspolitische Auseinandersetzung zeitweilig etwas beruhigt hat, treibt sie die Gefahr einer weltweiten Rezession hoch, die die Preisentwicklung zusätzlich dämpfen würde.

Tober hält weitere Zinssenkungen durch die EZB für erforderlich, denn bereits vor den Erschütterungen durch die erratische Politik der US-Regierung sei die Geldpolitik im Euroraum zu restriktiv für die schwache wirtschaftliche Dynamik gewesen. Die Zinssenkungen der vergangenen Monate hätten zwar für Entlastung gesorgt. Diese reiche aber noch nicht aus, zumal zuletzt der US-Dollar deutlich gegenüber dem Euro abgewertet hat, was die ohnehin verhaltenen Exportaussichten der Europäer bremse.

Eine weitere „Lockerungen der geldpolitischen Zügel“ würde auch die Wirkung der von der neuen Bundesregierung vorgesehenen Investitionsoffensive in Deutschland angemessen flankieren, betont die Ökonomin. „In der aktuellen Situation sollten Geld- und Fiskalpolitik gemeinsam ein günstiges Umfeld für staatliche und private Investitionen schaffen, um durch eine starke Binnennachfrage die dämpfenden außenwirtschaftlichen Einflüsse abzufedern.“

Langfristiger Vergleich: Lebensmittel rund 40 Prozent teurer als 2019
Das IMK berechnet seit Anfang 2022 monatlich spezifische Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode unten).



Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren, weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem Budget eine größere Rolle spielen als bei Haushalten mit hohen Einkommen.

Diese wirkten lange als die stärksten Preistreiber, zeigt ein längerfristiger Vergleich, den Tober in ihrem neuen Bericht ebenfalls anstellt: Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lagen im April 2025 um 40,1 Prozent höher als im April 2019, also vor Pandemie und Ukrainekrieg. Damit war die Teuerung für diese unverzichtbaren Basisprodukte mehr als dreimal so stark wie mit der EZB-Zielinflation von kumuliert 12,6 Prozent in diesem Zeitraum vereinbar. Energie war trotz der Preisrückgänge in letzter Zeit um 35,7 Prozent teurer als im April 2019.

Handverlesen | Jost Baum - Palmen an der Ruhr  
Das Ruhrgebiet in der Zukunft. Der Kemnader Stausee ist nur noch ein Tümpel, das Land ist ausgedörrt, eine tropische Vegetation macht sich breit. Obdachlose Plünderer leben in den zerstörten Städten, die von einem ominösen Heimatschutz in Schach gehalten werden.

Ein Warlord, mit dem Regierungssitz in Düsseldorf, beherrscht die Region. Eine Söldnertruppe garantieren, dass das schwarze Gold aus unendlichen Tiefen gefördert wird, denn das Ruhrgebiet ist von jeglicher anderer Energieversorgung abgeschnitten.  

Harry Marchewsky, Boss eines Drogenrings, hat die notwendigen Kontakte, um für den dringend benötigten Nachschub an Opium zu sorgen, der die Bergarbeiter bei Laune hält. Der Chef des Heimatschutzes hat große Pläne. Raffgier treibt Kaltenbrunner an, und Harry Marchwesky ist ihm ein Dorn im Auge.

Marlene und Leo, der schwarze Panther und die Ökoaktivistin, die als Selbstversorgerin versteckt in einem Bunker lebt, geraten zwischen die Fronten des Krieges, der um den Besitz der Drogen entbrennt.  

Handverlesen | Jost Baum - Palmen an der Ruhr Donnerstag, 22. Mai 2025, 19:00 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - Hutveranstaltung


Musikgruppe „Ristretto-Ensemble“ beim Parkkonzert im Jubiläumshain
Bei der Parkkonzertreihe im Jubiläumshain tritt am Sonntag, 25. Mai, um 11 Uhr an der Ziegelhorststraße in Duisburg-Hamborn das „Ristretto-Ensemble“ auf. Bereits zum dritten Mal gastiert das „Ristretto-Ensemble“ bei den Parkkonzerten mit einem bunten Salonprogramm von Wiener Kaffeehausmusik, Tango und Filmmusik bis zu Swing und Latin – humorvoll, spontan und abenteuerlustig interpretiert, geleitet von dem Anspruch, das Publikum immer bestens zu unterhalten.

Der Eintritt ist frei. Auch in diesem Jahr werden die Parkkonzerte wieder vom Lions-Club Duisburg-Hamborn unterstützt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborm

Weitere Konzerttermine:
01.06.2025 Die Bergsteirer
08.06.2025 Hafenchor Duisburg
15.06.2025 Bläsersymphonie der Abtei Hamborn
22.06.2025 Bandonion Freunde Essen
29.06.2025 Musikvereinigung Du-West DSB e.V.
06.07.2025 Shanty Chor Duisburg-WSP NRW
13.07.2025 Blasorchester Lohmühle e.V.




7,7 Milliarden Euro Exportüberschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten im 1. Quartal 2025
• USA auf Rang 1 der Staaten mit dem höchsten deutschen Exportüberschuss
• Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit größtem Anteil an den Exportüberschüssen in die Vereinigten Staaten
• Importüberschuss bei mineralischen Brennstoffen

Seit mehr als drei Jahrzehnten erzielt Deutschland jedes Jahr Exportüberschüsse im Außenhandel mit den USA. Auch zum Jahresbeginn 2025 und damit vor dem Inkrafttreten höherer Zölle auf Exporte in die Vereinigten Staaten war der deutsche Exportüberschuss erheblich: Im 1. Quartal 2025 wurden Waren im Wert von 41,2 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA exportiert und Waren im Wert von 23,5 Milliarden Euro von dort importiert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, überstiegen damit die Exporte in die USA die Importe von dort um fast 75 %. Mit 17,7 Milliarden Euro war der deutsche Exportüberschuss im Warenverkehr mit den USA der höchste gegenüber einem Handelspartner im 1. Quartal 2025. Er war um 4,8 Milliarden Euro größer als gegenüber Frankreich, dem Land mit dem zweitgrößten deutschen Exportüberschuss (12,8 Milliarden Euro).

Im 1. Quartal 2024 hatte der Außenhandelssaldo (Exporte minus Importe) mit den Vereinigten Staaten noch +16,7 Milliarden Euro betragen. Der Exportüberschuss war damals um 3,2 Milliarden Euro größer als mit dem zweitplatzierten Frankreich (13,5 Milliarden Euro).

Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile mit größtem Anteil am Exportüberschuss in die USA
Den größten Anteil am Exportüberschuss mit den USA machte im 1. Quartal 2025 der Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen mit 7,8 Milliarden Euro aus (Export: 9,1 Milliarden Euro; Import: 1,3 Milliarden Euro). Bei Neufahrzeugen mit Verbrennermotoren (ohne Hybride) betrug der Saldo +2,6 Milliarden Euro (Export: 3,1 Milliarden Euro; Import: 0,6 Milliarden Euro).

Bei Elektroautos (ohne Hybride) lag er mit +1,6 Milliarden Euro niedriger (Export: 1,7 Milliarden Euro; Import: 0,1 Milliarden Euro) und bei Hybridfahrzeugen lag er bei +0,9 Milliarden Euro (Export: 1,2 Milliarden Euro; Import: 0,2 Milliarden Euro). Zum Vergleich: Im 1. Quartal 2024 hatte der Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten im Handel mit Kraftwagen und Kraftwagenteilen bei insgesamt 6,2 Milliarden Euro gelegen (Export: 8,3 Milliarden Euro; Import: 2,1 Milliarden Euro).

Den zweitgrößten Exportüberschuss erzielte Deutschland im 1. Quartal 2025 in dieser Warenkategorie mit dem Vereinigten Königreich mit einem Saldo von +4,4 Milliarden Euro (Export: 5,7 Milliarden Euro; Import: 1,3 Milliarden Euro). Einen positiven Außenhandelssaldo mit den USA gab es im 1. Quartal 2025 auch bei pharmazeutischen und ähnlichen Erzeugnissen mit einem Exportüberschuss von 4,2 Milliarden Euro (Export: 7,8 Milliarden Euro; Import: 3,6 Milliarden Euro).

Auffällig ist hierbei der große Abstand in der Rangfolge der Partnerländer. Die Vereinigten Staaten belegten im 1. Quartal 2025 Rang 1 in dieser Warenkategorie. Auf Rang 2 folgten die Niederlande mit einem deutschen Exportüberschuss von nur 0,9 Milliarden Euro (Export: 2,2 Milliarden Euro; Import: 1,2 Milliarden Euro).

Weitere Warenkategorien mit einem deutschen Exportüberschuss gegenüber den Vereinigten Staaten waren im 1. Quartal 2025 unter anderem Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (Saldo: +3,7 Milliarden Euro) sowie elektrotechnische Erzeugnisse (Saldo: +2,5 Milliarden Euro). Bei elektrotechnischen Erzeugnissen waren vor allem der Export von speicherprogrammierbaren Steuerungen (Saldo: +216,1 Millionen Euro) und Lithium-Ionen-Akkus (+155,6 Millionen Euro) bedeutend.

Importüberschuss bei mineralischen Brennstoffen
Importüberschüsse mit den USA ergaben sich im 1. Quartal 2025 vor allem bei mineralischen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und flüssigem Erdgas. Der Importüberschuss betrug in dieser Warenkategorie 3,0 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hatten die Importe von Erdöl und Erdgas. Allein bei diesen Waren betrug der Außenhandelssaldo mangels deutscher Exporte -2,4 Milliarden Euro.

Einen höheren Importüberschuss bei Erdöl und Erdgas verzeichnete Deutschland nur mit Norwegen (Saldo: -6,3 Milliarden Euro). Auch bei Obst und Nüssen (Saldo: -0,4 Milliarden Euro) sowie verschiedenen Samen und Früchten (Saldo: -0,3 Milliarden Euro) wurden mehr Waren aus den Vereinigten Staaten importiert als dorthin exportiert.

Den größten Anteil hieran machten Sojabohnen (Saldo: -260,0 Millionen Euro), Pistazien (Saldo: -121,8 Millionen Euro) und Mandeln (Saldo: -108,5 Millionen Euro) aus. Letztes Handelsdefizit im Warenverkehr mit den USA im Jahr 1991 Die USA waren im Jahr 2024 das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte und zugleich der wichtigsten Handelspartner Deutschlands insgesamt.

Das letzte Handelsdefizit mit den Vereinigten Staaten gab es im Jahr 1991, seither erzielt Deutschland im Handel mit den USA jedes Jahr Exportüberschüsse. Ausführliche Informationen über die historische Entwicklung des Außenhandelssaldos mit den USA seit 1950 informiert die Pressemitteilung Nr. 147 vom 17. April 2025.

Einbürgerungen von Staatsangehörigen aus der Russischen Föderation erstmals seit 2012 wieder unter den TOP 10
Im Jahr 2024 wurden in NRW insgesamt 68.703 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert und erhielten damit einen deutschen Pass. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von gemeldeten Daten der Einbürgerungsbehörden mitteilt, ist dies der höchste Wert seit dem Jahr 2000. Gegenüber 2023 mit damals 51.187 ist die Zahl der Einbürgerungen um 34,2 % angestiegen.

Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts zeigt sich in den Ergebnissen
Wie die Statistikerinnen und Statistiker erläutern, ist der Anstieg der Einbürgerungszahlen auch vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts zu sehen, das zum 27.06.2024 in Kraft getreten war. Dadurch wurde die erforderliche Aufenthaltsdauer von sieben bzw. sechs Jahren auf bis zu drei Jahren verkürzt.

Zudem werden seit der Gesetzesnovellierung alle Staatsangehörigen unter Beibehalt ihrer bisherigen Staatsangehörigkeit eingebürgert. Einbürgerungen von Staatsangehörigen aus der Russischen Föderation erstmals seit 2012 wieder unter den TOP 10 Bereits das vierte Jahr in Folge stehen syrische Staatsangehörige an der Spitze der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten in NRW.



Insgesamt erwarben im Jahr 2024 24.349 Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit den deutschen Pass. Gegenüber 2023 ist dies ein Anstieg um 7,2 %. Am zweithäufigsten wurden in Nordrhein-Westfalen Türkinnen und Türken eingebürgert (6.363), gegenüber 2023 hat sich ihre Zahl damit nahezu verdoppelt (+84,3 %). Auf Platz drei folgen mit 5.048 Einbürgerungen irakische Staatsangehörige mit einem Plus von 25,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Auf Platz vier und seit 2012 damit wieder in der TOP 10 der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten in NRW stehen Staatsangehörige aus der Russischen Föderation (2.294). Gegenüber 2023 mit 371 Eingebürgerten aus Russland hat sich deren Zahl in 2024 damit mehr als versechsfacht. In insgesamt 48 der 53 kreisfreien Städte und Kreise wurden im Jahr 2024 mehr Personen eingebürgert als im Vorjahr.

Die größten prozentualen Zuwächse gab es im Kreis Minden-Lübbecke (+235,1 % von 399 auf 1.337), in der Städteregion Aachen (+194,9 % von 1.319 auf 3.890) und in der kreisfreien Stadt Hamm (+115,6 % von 424 auf 914). Nur in fünf Kreisen bzw. kreisfreien Städten erwarben im Jahr 2024 weniger Personen die deutsche Staatsangehörigkeit als im Jahr 2023; dazu zählten die Städte Wuppertal und Köln sowie der Oberbergische Kreis, der Kreis Höxter und der Rhein-Erft-Kreis.