'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv7. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


8. Kalenderwoche
Von Rosenmontag, 16. - Sonntag, 22. Februar 2026

Übergabe des Goldenen Buches von der Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort an die Stadt Duisburg
125 Jahre – so lange gibt es die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V. schon. 1901 gegründet, war es lange Zeit ihre Aufgabe, für faire Frachtenpreise zu sorgen. Heute bringt sie noch immer Reeder, Partikuliere, Verlader und Spediteure zusammen und vertritt die Interessen der Binnenschifffahrt gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

BZ-Foto baje 2011


Eine Institution, die über ein Jahrhundert lang die Entwicklung der Rheinschifffahrt geprägt hat und eng mit der Geschichte des Handels, der Industrie und der Logistik in Nordrhein-Westfalen verbunden ist.  
Als Auftakt in das Jubiläumsjahr 2026 übergibt die Schifferbörse am Mittwoch, 11. März 2026 von 11 bis 11:45 Uhr im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt der Stadt Duisburg ein besonderes Geschenk: das digitale Goldene Buch der Schifferbörse.  

Studienzweifel – was nun?
Wer kennt das nicht: Es gibt Phasen, da fällt das Lernen schwer, die Motivation ist im Keller, und manchmal kommt sogar der Gedanke auf, das Studium abzubrechen. Die NRW-weiten Themenwochen Studienzweifel bieten Betroffenen gezielt Unterstützung.

Vier Wochen lang, vom 2. bis zum 27. März, können Studierende an dem umfangreichen Programm teilnehmen. Es wird von etwa 30 Hochschulen gestaltet – darunter der Universität Duisburg-Essen – und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes gefördert. Zweifeln als Chance: Unter diesem Aspekt organisieren die Studienberatungen und Career Services der beteiligten NRW-Hochschulen die kommenden Themenwochen.

Sie finden mittlerweile zum siebten Mal statt. Zu den 40 überwiegend digitalen Veranstaltungen gehören Vorträge, Workshops und Beratungssprechstunden. Dabei können Studierende ihre aktuelle Situation reflektieren und persönliche Kompetenzen weiterentwickeln, z.B. Lerntechniken. Sie erhalten außerdem Einblicke zum Fach- und Hochschulwechsel, in Bildungswege außerhalb der Uni, und sie haben die Möglichkeit, mit den passenden Kontaktpersonen von Hochschule und Arbeitsmarkt zu sprechen.

Zum Online-Auftakt der Themenwochen am 2. März gibt es einen Überblick über das Programm. Außerdem berichtet der ehemalige Maschinenbaustudent Luca Bischoni, heute Autor und Podcaster, von seinen Erfahrungen. Weitermachen, wechseln, neuanfangen oder pausieren? Studierende, die Probleme in ihrem Studium haben, erhalten nicht nur während der Themenwochen Unterstützung.

An vielen NRW-Hochschulen sind die Sprechstunden bei Studienzweifeln längst fest verankert. So auch an der UDE, wo das Akademische Beratungs-Zentrum weiterhilft. Teilnahme und Anmeldung: Das Programm der Themenwochen „Studienzweifel“ ist kostenfrei. Für einige Veranstaltungen muss man sich vorher anmelden: https://nextcareer.de/themenwochen_studienzweifel/ https://www.uni-due.de/abz/studierende/fachwechsel-studienabbruch.php

Eine Geschichte des Geldes: Führung durch „Cash!“
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum (KSM) führt Harald Küst am kommenden Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr durch die Dauerausstellung „Cash!“. Die Ausstellung erzählt von der Geschichte und Bedeutung eines der zentralen Elemente menschlicher Gesellschaften: des Geldes. Seit wann bezahlen wir mit Geld – und was war eigentlich vorher?

Die Führung schlägt den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Neben historischen Entwicklungen werden auch aktuelle Fragen thematisiert: Inflation, Geldschöpfung, Spekulation sowie die Verteilung von Reichtum und Besitz – ein Diskurs von ungebrochener Aktualität. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, einen kleinen Gegenstand für das Tauschregal mitzubringen – und sich im Gegenzug gern auch etwas mitzunehmen. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

IGA 2027: Konzertreihe startet im Bezirksamt Duisburg-Süd
Ein Salonkonzert startet am Samstag, 28. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Duisburg-Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Unter dem Titel „Durch die Blume…“ präsentieren Rafael Bruck (Bariton) und Maren Donner (Klavier) eine vielseitige Auswahl an Blumenliedern.

Der Abend ist Auftakt der Konzertreihe „Klingende Gärten – Musik wächst im Bezirk“, die in den Jahren 2026 und 2027 den Bezirk Süd zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 begleitet. Es erklingen Lieder unter anderem von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Clara und Robert Schumann, Edvard Grieg sowie Richard Strauss.


In einer Mischung aus Musik, Lyrik und kurzen Moderationen entsteht ein poetisches Klangbild vom 19. Jahrhundert bis zur Jahrhundertwende. Der Eintritt zum Salonkonzert ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs ist eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283-7122 oder per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht


Digitale Teilhabe, KI-Kompetenzen und Bildung für Ältere stärken
Drei BAGSO-Projekte starten mit neuem Fokus Ältere Menschen haben ein Recht darauf, gleichberechtigt die Möglichkeiten von Bildung und Digitalisierung zu nutzen. Drei Projekte der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zu diesen Themen starten 2026 in eine neue Förderphase und setzen in ihrer Arbeit künftig neue Schwerpunkte.

Der DigitalPakt Alter stellt Kommunen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, das neu gegründete KoKIA – Kompetenznetzwerk KI & Alter setzt sich für alltagsnahe KI-Anwendungen für Ältere ein und die Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ unterstützt Einrichtungen dabei, eigene Bildungsangebote für Ältere zu gestalten.

DigitalPakt Alter: Stärkung kommunaler Strukturen
In der neuen Förderphase fokussiert sich der DigitalPakt Alter auf die Weiterentwicklung und Vernetzung kommunaler Strukturen, um die digitale Teilhabe Älterer langfristig zu stärken. Kommunen werden beim Aufbau nachhaltiger Initiativen begleitet, um einen besseren Zugang zu Unterstützungsangeboten zu ermöglichen. Der Aufbau von Erfahrungsorten wird künftig auch mit Unterstützung von Unternehmen wie der Commerzbank-Stiftung und dem Fahrtenvermittler Uber umgesetzt.  

Kompetenznetzwerk KI & Alter: Akteure vernetzen, Innovationen fördern Das Kompetenznetzwerk KI & Alter (KoKIA) führt Akteure aus Bildung, Praxis, Forschung, Entwicklung und Wirtschaft systematisch zusammen. Ziel ist es, alltagsnahe KI-Anwendungen sowie Beteiligungsformate zu fördern, die älteren Menschen einen informierten, sicheren und selbstbestimmten Umgang mit KI ermöglichen.

Auf der Website www.ki-und-alter.de werden Informationsmaterialien und Handreichungen zu aktuellen Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz gebündelt. Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter”: Qualifizierung von Multiplikatoren

Die Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter” legt in der neuen Projektphase den Schwerpunkt auf die Schulung und Qualifizierung von Engagierten in der Bildungsarbeit mit älteren Menschen. Haupt- und Ehrenamtliche sollen durch fachliche Workshops, Beratung und Selbstlernangebote dabei unterstützt werden, vielfältige und zielgruppengerechte Bildungsangebote für Ältere zu gestalten.

Dabei wird es auch darum gehen, Zugangshürden abzubauen, um sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken und die Kompetenzen aller älteren Menschen zu fördern. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert alle drei Projekte.

Bundesseniorenministerin Karin Prien: „Digitale Technologien können das Leben im Alter spürbar erleichtern und bereichern. Sie fördern Selbstständigkeit, Sicherheit und soziale Nähe – sei es durch digitale Gesundheitsangebote, Online-Banking oder den Kontakt zu Familie und Freunden. Dass immer mehr Menschen über 65 das Internet nutzen, zeigt: Der Wunsch nach digitaler Teilhabe ist da. Doch Teilhabe braucht Wissen, Übung und verständliche Begleitung.

Wer informiert mitreden, Informationen einordnen und digitale Räume souverän nutzen möchte, braucht digitale Grundfertigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Es ist unsere politische Verantwortung, Lern- und Beratungsangebote vor Ort auszubauen, damit ältere Menschen den digitalen Wandel sicher und selbstbestimmt mitgestalten können.

Mit den neuen Förderschwerpunkten schaffen wir die Grundlage, dass ältere Menschen für sie passende Bildungsangebote finden.“ Die Weiterförderung des DigitalPakt Alter und der Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter” ist jeweils auf vier Jahre angelegt und läuft bis 31.12.2029. Das Kompetenznetzwerk KI & Alter wird bis Ende 2026 aufgebaut. Zu den Internetseiten der Projekte DigitalPakt Alter Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter KoKIA – Kompetenznetzwerk KI & Alter

Dashcams im Auto: Was erlaubt ist – und worauf Autofahrer achten sollten
Der ACV erklärt, unter welchen Voraussetzungen Dashcams in Deutschland zulässig sind, welche Datenschutzregeln gelten und wann Aufnahmen vor Gericht als Beweis dienen können.

Viele Autofahrer nutzen inzwischen eine Dashcam, um das Verkehrsgeschehen festzuhalten. Vor allem nach einem Unfall können die Aufnahmen helfen, den Ablauf besser nachzuvollziehen. Gleichzeitig bestehen jedoch häufig Unsicherheiten darüber, was rechtlich zulässig ist und welche Datenschutzvorgaben gelten. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen zur Nutzung von Dashcams in Deutschland.

Dashcams sind grundsätzlich erlaubt – aber nur unter Bedingungen
Grundsätzlich ist eine Dashcam in Deutschland erlaubt. Entscheidend ist jedoch, wie sie eingesetzt wird. Zulässig ist die Nutzung nur dann, wenn die Kamera nicht dauerhaft filmt, sondern Aufnahmen anlassbezogen gespeichert werden und die Persönlichkeitsrechte anderer Verkehrsteilnehmer gewahrt bleiben.

In der Praxis kommen dafür Dashcams zum Einsatz, die mit sogenannten Loop-Aufnahmen arbeiten. Dabei zeichnen sie fortlaufend kurze Sequenzen auf, überschreiben ältere Aufnahmen automatisch und speichern nur dann dauerhaft, wenn ein konkreter Anlass vorliegt, zum Beispiel nach einem Unfall. So lässt sich der Unfallhergang dokumentieren, ohne den Straßenverkehr permanent zu überwachen.

Was ist erlaubt – und was nicht?
Erlaubt ist:
Der Einbau einer Dashcam im Fahrzeug.
Die Nutzung von Dashcams oder Smartphone-Apps mit vergleichbarer Aufzeichnungsfunktion, sofern sie datenschutzkonform eingesetzt werden.
Kurzzeitige und anlassbezogene Aufnahmen, etwa im Zusammenhang mit einem Unfall.

Verboten ist:
Das dauerhafte Filmen des Straßenverkehrs ohne konkreten Anlass.
Die Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen Personen oder Kennzeichen erkennbar sind, ohne deren Einwilligung.
Das gezielte Filmen anderer Verkehrsteilnehmer zur Anzeige von Verkehrsverstößen. Die Überwachung des Verkehrs ist ausschließlich Aufgabe der Polizei.

Datenschutz und mögliche Konsequenzen
Hintergrund der Regelungen ist das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Persönliche Daten dürfen nur erhoben und verarbeitet werden, wenn dafür eine rechtliche Grundlage besteht. Dauerhafte Dashcam-Aufnahmen erfassen zwangsläufig andere Verkehrsteilnehmer und greifen damit in deren Persönlichkeitsrechte ein.

Der Bundesgerichtshof erlaubt Dashcam-Aufnahmen daher nur kurzzeitig und anlassbezogen. Eine dauerhafte Speicherung ohne konkreten Anlass ist in der Regel unzulässig. Wer gegen diese Vorgaben verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. Besonders relevant sind dauerhafte Aufzeichnungen ohne Anlass sowie die Veröffentlichung nicht anonymisierter Aufnahmen. In der Praxis kommt es häufig zunächst zu Abmahnungen oder Verwarnungen. Bei schwerwiegenden Datenschutzverstößen sind jedoch auch Bußgelder möglich. Diese richten sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz und der Datenschutzgrundverordnung und können schnell im niedrigen vierstelligen Bereich liegen.

Wichtig ist außerdem, dass Nutzer die Kontrolle über ihre Aufnahmen behalten. Bei cloudbasierten Diensten sollte geprüft werden, wo Videos gespeichert werden und wer darauf zugreifen kann. Auch die Veröffentlichung von Dashcam-Videos im Internet ist meist verboten. Nach dem Recht am eigenen Bild ist die Einwilligung aller erkennbaren Personen erforderlich. Ausnahmen gelten nur, wenn Personen zufällig und nicht gezielt im Hintergrund erscheinen.

ACV Checkliste: Wie nutze ich eine Dashcam rechtssicher?Platzierung: Die Dashcam sollte so angebracht werden, dass sie das Verkehrsgeschehen erfasst, ohne die Sicht zu beeinträchtigen. Bewährt hat sich eine Montage im Bereich hinter oder leicht unter dem Rückspiegel. Wichtig ist zudem, dass sicherheitsrelevante Systeme wie Airbags nicht beeinträchtigt werden und Kabel sauber verlegt sind, damit sie weder die Sicht noch die Bedienung des Fahrzeugs stören.

Technik: Kurze Clips in Endlosschleife einstellen, damit alte Aufnahmen automatisch überschrieben werden. Eine ausreichende Bildqualität ist entscheidend, damit im Ernstfall Details wie Verkehrszeichen oder Fahrmanöver nachvollziehbar dargestellt werden können – insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen.

Sensoren: Ein integrierter Beschleunigungssensor kann Unfälle erkennen und relevante Sequenzen sichern. Die Auslösemechanik sollte zuverlässig arbeiten, ohne bereits bei leichten Erschütterungen unnötig Sequenzen dauerhaft zu speichern.

Ausstattung: Je nach Bedarf kann auch eine zusätzliche Kamera für den Heckbereich sinnvoll sein, etwa um Auffahrunfälle oder gefährliche Überholmanöver zu dokumentieren.

Datenschutz: Aufnahmen nur im Anlassfall speichern und nicht ohne Zustimmung veröffentlichen. Falls die Dashcam über eine Audiofunktion verfügt, sollte die Tonaufzeichnung deaktiviert bleiben.

Kauf: Modelle mit integrierten Datenschutzfunktionen bevorzugen, etwa automatisches Unkenntlichmachen von Gesichtern und Kennzeichen.

Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel
Bei Verkehrsunfällen können Dashcam-Aufnahmen helfen, den Hergang besser nachzuvollziehen. Versicherungen nutzen solche Videos, um Schadensersatzansprüche zu prüfen. Auch Gerichte können Aufnahmen im Einzelfall als Beweismittel berücksichtigen. Besonders hilfreich sind sie in unübersichtlichen oder komplexen Verkehrssituationen, etwa wenn mehrere Fahrzeuge beteiligt sind oder Aussagen zum Unfallhergang widersprüchlich ausfallen.

Ob ein Gericht Dashcam-Aufnahmen verwertet, hängt stets vom Einzelfall ab. Maßgeblich ist dabei unter anderem, ob die Aufnahmen datenschutzkonform entstanden sind und die Persönlichkeitsrechte anderer Verkehrsteilnehmer gewahrt bleiben.

Regelungen im Ausland beachten
Für Fahrten ins Ausland gelten teils andere Regelungen als in Deutschland. Eine einheitliche europäische Vorschrift zur Dashcam-Nutzung gibt es nicht. In einigen Ländern ist der Einsatz stark eingeschränkt oder untersagt. Wer mit einer Dashcam reist, sollte sich daher vorab über die geltenden Regeln im jeweiligen Urlaubsland informieren und die Kamera im Zweifel deaktivieren.

Ökumenische Kinderbibelwoche in Wedau 
Die ökumenische Wedauer Kinderbibelwoche, bei der jedes Jahr an die 150 Kinder zusammenkommen, hat eine mehr als 25jährige Tradition. Sie treffen sich an drei Tagen im Gemeindehaus am See zum Singen, Tanzen, Basteln, Mitmachen und Gute-Zeit-haben zusammen.

Und so dürfte es auch in diesem Jahr wieder werden, wenn Kinder zwischen drei und 13 Jahren am 24., 25. und 26. Februar jeden Nachmittag von 15.30 bis 17 Uhr durch Geschichten, Theaterstücke, Lieder und Bastelarbeiten mehr erfahren über „Josef und seine Brüder!“ und über sie mehr vom Streiten und Vertragen.

Eine Anmeldung der Kinder ist nicht nötig, Rückfragen beantworten Pfarrerin Sawatzki (Tel.: 0203 726575 bzw. ute.sawatzki@ekir.de) gerne. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis und die katholische Nachbargemeinde St. Judas Thaddäus laden herzlich auch zum Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche ein: Klein und Groß feiern ihn am 1. März um 10.30 Uhr ebenfalls in der Wedauer Kirche.   

Fotos der Kinderbibelwoche 2023 in Wedau Pfarrerin Sara Randow, das andere obere Pfarrer Dirk Sawatzki. 

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof  
Wenn Trauernde am 28. Februar die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen. Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten.

Sie schenken zwischen 13 und 15 Uhr die flüssige Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr.    

Das Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof  (Foto: Ev. Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)



Inflationsrate im Januar 2026 bei +2,1 %
Verbraucherpreisindex, Januar 2026:
+2,1 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Januar 2026:
+2,1 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
-0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2026 bei +2,1 %. Im Dezember 2025 hatte sie +1,8 % betragen und zuvor im November und Oktober 2025 jeweils +2,3 %.

"Die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt hat sich zum Jahresanfang verstärkt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). "Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar stärker als in den vorangegangenen Monaten. Von September bis Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln noch unterhalb der Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt sich der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch im Januar erhöhend auf die Inflationsrate aus."

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2026 um 0,1 %.



Energieprodukte verbilligten sich um 1,7 % gegenüber Januar 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Januar 2026 um 1,7 % niedriger als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2025 hatte der Preisrückgang bei Energie bei -1,3 % gelegen. Von Januar 2025 bis Januar 2026 verbilligte sich die Haushaltsenergie um 3,2 %. Hier konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel von günstigeren Preisen für Strom (-3,2 %) profitieren.

Ein Grund dürften die seit Beginn des Jahres reduzierten Übertragungsnetzentgelte für Strom sein. Günstiger wurden auch Gas einschließlich Umlage (-2,5 %) und Fernwärme (-0,8 %), bei denen sich unter anderem die Abschaffung der Gasspeicherumlage preisdämpfend auswirkte.

Die Preise für fossile Brennstoffe wurden gleichzeitig durch die zu Jahresbeginn teilweise gestiegene CO2-Bepreisung beeinflusst. Hier zeigte sich bei den Mineralölprodukten im Januar 2026 eine gegenläufige Preisentwicklung: Leichtes Heizöl blieb im Vergleich zum Januar 2025 deutlich günstiger (-10,2 %), während sich die Kraftstoffpreise um 0,5 % erhöhten.



Nahrungsmittel verteuerten sich mit +2,1 % gegenüber Januar 2025 deutlich stärker als in den Vormonaten
Die Preise für Nahrungsmittel waren im Januar 2026 um 2,1 % höher als im Vorjahresmonat, nach +0,8 % im Dezember 2025. Damit legte der Preisauftrieb zu, von September bis Dezember 2025 hatten sich Nahrungsmittel binnen Jahresfrist unterdurchschnittlich verteuert.

Im Vergleich von Januar 2026 zu Januar 2025 bleibt die Preiserhöhung bei Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+10,9 %, darunter Schokolade: +21,0 %) auffällig. Auch für Obst (+6,1 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+4,9 %, darunter Rind- und Kalbsfleisch: +14,9 %, Geflügelfleisch: +8,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.

Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und Speiseöle (-20,1 %, darunter Butter: -33,0 %; Olivenöl: -13,5 %). Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Molkereiprodukte (-3,5 %) und Kartoffeln (-10,1 %) deutlich, dagegen wurden Eier (+12,5 %) nennenswert teurer.

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %
Die Inflationsrate ohne Energie und die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lagen im Januar 2026 jeweils bei +2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war.




Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Januar 2026 um 3,2 % höher als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen verteuerten sich somit überdurchschnittlich, bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung hierfür durchgängig oberhalb der Gesamtteuerung. Von Januar 2025 bis Januar 2026 erhöhten sich vor allem die Preise für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,1 %) sowie für die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %). Letzteres ist unter anderem der Preiserhöhung für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro geschuldet.

Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren unter anderem auch Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,2 %), Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit (+4,4 %) sowie Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,6 %). Zudem verteuerten sich binnen Jahresfrist Gaststättendienstleistungen (+3,6 %), auch nach der Mehrwertsteuersenkung für Speisen in der Gastronomie zu Beginn des Jahres von 19 auf 7 %.

Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Januar 2026 die Nettokaltmieten mit +2,1 %. Dagegen waren nur wenige Dienstleistungen günstiger als im Vorjahresmonat, zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen (-0,4 %).

Waren verteuerten sich gegenüber Januar 2025 um 1,0 %
Waren insgesamt verteuerten sich von Januar 2025 bis Januar 2026 um 1,0 %. Verbrauchsgüter verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 % und Gebrauchsgüter um 0,4 %. Neben den Nahrungsmitteln (+2,1 %) wurden auch einige andere Waren deutlich teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+6,8 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +18,2 %) und Tabakwaren (+4,4 %).

Preisrückgänge waren hingegen außer bei der Energie (-1,7 %) unter anderem bei Haushaltsgeräten (-3,1 %) zu verzeichnen. Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 % Im Vergleich zum Dezember 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Januar 2026 um 0,1 %.

Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 1,0 %, vor allem zogen die Preise für frisches Gemüse (+6,1 %) an. Auch die Preise für Energie insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,8 %, hier zogen insbesondere Kraftstoffpreise an (+5,6 %).

Günstiger gegenüber dem Vormonat wurden Strom (-2,8 %), Erdgas, einschließlich Umlage (-2,4 %) und Fernwärme (-1,6 %). Hier wirkten sich auch das zu Beginn des Jahres reduzierte Übertragungsnetzentgelt, die Abschaffung der Gasspeicherumlage sowie die teilweise gestiegene CO2-Bepreisung auf die Preisentwicklung aus.



Zudem zeigt sich der gestiegene Preis für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro in der Teurung beim Personennahverkehr (+2,8 %) und bei Verbundfahrkarten (+5,2 %). Hingegen gingen vor allem saisonbedingt die Preise für Flugtickets (-16,7 %), Pauschalreisen (-14,1 %) und Bekleidungsartikel (-5,5 %) zurück.

Primärenergieverbrauch in NRW: Anteil erneuerbarer Energieträger stieg 2023 auf neuen Höchstwert von 8,6 %
* Primärenergieverbrauch verzeichnete den niedrigsten Wert seit 1990.
* Windkraft mit höchstem Anstieg unter den erneuerbaren Energieträgern.

Der Primärenergieverbrauch hat im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen 2.787 Petajoule betragen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Energiebilanz mitteilt, sank dieser gegenüber dem Vorjahr um 10,3 %. Bezogen auf die einzelnen Energieträger waren insbesondere die nachgefragten Mengen an Kohle (−22,2 %), Mineralölprodukte (−9,3 %) und Gase (−7,3 %) rückläufig.



Mit 37,8 % hatten Mineralölprodukte (u. a. Erdöl, Heizöl) nach wie vor den höchsten Anteil am Primärenergieverbrauch in NRW, gefolgt von den Energieträgern Kohle mit 27,4 % und Gas (z. B. Erdgas) mit 23,9 %. Der Anteil der sonstigen Energieträger, zu denen neben Strom auch beispielsweise Fernwärme zählt, hat um 24,1 % zugenommen.

Absolut betrachtet liegt er mit 10,9 % jedoch deutlich hinter den vorab genannten Energieträgern. Anteil erneuerbarer Energieträger erreicht neuen Höchststand Unter den sonstigen Energieträgern sind die erneuerbaren Energieträger (Wind-, Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Klär-, Deponiegas u. a.) hervorzuheben: Deren Verbrauch stieg um 6,9 % auf 240 Petajoule.



Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch betrug damit 8,6 % und stieg auf den höchsten Wert seit 1990. Mehr als 80 % der erneuerbaren Energieträger gingen auf Biomasse und Windkraft zurück Einen erheblichen Anteil an den erneuerbaren Energieträgern machten Biomasse (59,1 %) und Windkraft (21,9 %) aus. Unter den erneuerbaren Energieträgern legte Windkraft im Vergleich zu 2022 mit 28 % am stärksten zu.

Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China können das Jahr des Feuer-Pferdes in NRW begrüßen
* Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024 in Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben.

Zwischen dem 17. Februar und 3. März 2026 finden die Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr statt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten 38.040 Menschen mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024 ihren Wohnsitz hier in NRW.

Regionale Schwerpunkte in den Großstädten
Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit chinesischer Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die großen Städte. Die größten Neujahrsfeiern zum Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit insgesamt 6.445 die meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).

Der Frauenanteil bei chinesischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 51,5 %. In den Kreisen und kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus China war der Frauenanteil in Köln (56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In Dortmund (47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr (45,2 %) lag er unter dem Landesdurchschnitt.

Chinesische Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an allen Studierenden Im Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik der Studierenden 8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben, davon waren 56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.

Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der chinesischen Studierenden ihre Studienberechtigung im Ausland oder an einem Studienkolleg erworben. Studierende mit chinesischer Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der ausländischen und 1,2 % aller Studierenden an Hochschulen in NRW aus.

Mehr Recycling, weniger Risiko: Batterien richtig entsorgen in Duisburg
Zum Internationalen Tag der Batterie am 18. Februar rufen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) alle Duisburgerinnen und Duisburger dazu auf, alte Batterien und Akkus fachgerecht zu entsorgen. Der Aktionstag, der auf den Geburtstag des Batterie-Erfinders Alessandro Volta zurückgeht, ist ein guter Anlass, um auf die Bedeutung der richtigen Entsorgung aufmerksam zu machen.

Batterien und Akkus sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – gleichzeitig landen jedoch noch immer zu viele von ihnen im Hausmüll oder werden unsachgemäß gelagert. Die Sammelquote liegt bundesweit seit Jahren unter 50 Prozent. Dabei enthalten Batterien wertvolle Rohstoffe wie Stahl, Zink, Aluminium oder Silber, die durch Recycling wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Gleichzeitig wird verhindert, dass umweltgefährdende oder sogar giftige Stoffe wie Quecksilber oder Cadmium in die Umwelt gelangen.

Viele Rückgabemöglichkeiten in Duisburg
Die Entsorgung ist einfach und kostenlos: Überall dort, wo Batterien verkauft werden, etwa im Supermarkt, in Drogerien, Baumärkten oder im Elektrofachhandel können Altbatterien in Sammelboxen, meist im Kassenbereich, abgegeben werden. Darüber hinaus nehmen auch die vier Duisburger Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Batterien und Akkus entgegen.

Geräte mit fest verbauten Akkus, wie Smartphones, Smartwatches oder Einweg- E-Zigaretten (Vapes), müssen als Ganzes fachgerecht entsorgt werden und können ebenfalls kostenfrei über den Handel und an den vier Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zurückgegeben werden. Größere Lithium-Ionen-Akkus, beispielsweise aus E-Bikes oder E-Tretrollern, werden von den jeweiligen Händlern, Herstellern oder den beiden größten Duisburger Recyclinghöfen Nord und Mitte zurückgenommen.

Richtige Entsorgung schützt Umwelt und verhindert Brände
Besonders lithiumhaltige Batterien bergen bei unsachgemäßer Entsorgung ein erhebliches Brandrisiko. Beschädigungen, Hitze oder Kurzschlüsse können Brände oder Explosionen verursachen und immer wieder zu erheblichen Schäden in Mülltonnen, Müllfahrzeugen oder Sortieranlagen führen.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg geben daher folgende Tipps für den sicheren Umgang mit Batterien und Akkus:
Batterien und Akkus – soweit möglich – vor der Entsorgung aus Elektrogeräten entnehmen
- Pole von den Akkus vor der Abgabe abkleben
- Batterien vor Stößen, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit schützen
- Beschädigte oder verformte Akkus umgehend entsorgen

Eric Ostermeier ruft zur sicheren Rückgabe gebrauchter Batterien und Akkus auf.
Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Über 200 Betreuungsplätze: Duisburgs größte KiTa hat eröffnet
Stepke-KiTa Obstsalat mit viel Raum für vielfältige pädagogische Angebote
Duisburgs größte KiTa ist offiziell eröffnet. Mit der Stepke-KiTa Obstsalat startete am 16.02.2026 im Stadtteil Untermeiderich die dreistöckige Einrichtung mit Betreuungsplätzen für 200 Kinder in elf Gruppen. Für den Träger Stepke-KiTas ist es bereits die dritte Einrichtung in Duisburg, gleichzeitig ist es seine größte in Deutschland.

Heute wurden die ersten Kinder begrüßt, die volle Kapazität an Betreuungsplätzen wird bis August erreicht sein. Die KiTa Obstsalat ist ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte des Trägers, der im vergangenen Jahr die Eröffnung seiner 70. Einrichtung feierte. „Es ist fantastisch zu sehen, wie unser Großprojekt Obstsalat nun an den Start geht. Die ersten Kinder starten ab sofort mit der Eingewöhnung und können ihren Stepke-Wohlfühlort entdecken“, freut sich Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin.

Realisiert wurde der Neubau mit der Unternehmensgruppe Michael Türk als Initiator und Investor, mit dem Stepke bereits mehrere Projekte in Nordrhein-Westfalen umgesetzt hat. Zu entdecken gibt es viel für die Kinder der KiTa Obstsalat: Auf knapp 2.000 m² Innenfläche und dazugehörigem Außengelände wird viel geboten.

Neben großzügigen Gruppenräumen, sind unter anderem eine eigene Turnhalle, ein Mehrzweckraum für kreative Angebote und Veranstaltungen sowie Differenzierungsräume mit pädagogischen Schwerpunkten wie Bauen, Forschen und Musik Teil der Einrichtung. Ein besonderes Highlight ist der Wassergewöhnungsraum, in dem die Kinder spielerisch und behutsam erste Erfahrungen mit dem Element Wasser sammeln können.

Außengelände als Erlebnisraum mit eigener Rampe
Das weitläufige Außengelände bietet ausreichend Platz für abwechslungsreiche Spiel- und Lernimpulse. Für jede Altersgruppe gibt es das passende Angebot: eine Rampe, einen Kriechtunnel, einen Forschungsbereich, einen KiTa-Acker sowie Wasserspiele, die zum Entdecken und Ausprobieren einladen.

Abgerundet wird das Konzept durch einen klaren Schwerpunkt auf gesunde Ernährung, passend zum „vitaminreichen“ Namen. In der hauseigenen KiTa-Küche wird künftig täglich frisch gekocht. Zusätzlich werden die Kinder in Küchen auf Kinderhöhe aktiv und altersgerecht in das Thema Ernährung eingebunden.

KiTa-Leitung Marco Dettmar startet mit guten Vorsätzen in seine neue Position: „Wir wollen nicht nur die größte KiTa der Stadt sein, wir wollen das auch leben. Durch moderne Pädagogik und eine professionelle Erziehungspartnerschaft mit den Eltern vor Ort.“ Auch Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte, Jutta Thomas, freut sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat: „Wir sind sehr stolz, dass wir in Duisburg jetzt drei Einrichtungen betreiben. Insgesamt bieten wir 465 KiTa-Plätze an und entlasten damit die angespannte Betreuungssituation weiter.“

In der Stepke-KiTa Obstsalat sind noch KiTa-Plätze frei. Pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, die Lust haben, eine neue KiTa mit aufzubauen sind ebenfalls herzlich willkommen. Mehr Infos dazu gibt es unter www.stepke-kitas.de.

Stepke-KiTas als gemeinnützige GmbH ist ein KiTa-Träger mit einem eigenen innovativen Konzept, der unter dem Motto „Richtig gute KiTa“ Kindertagesstätten an zahlreichen Standorten in Deutschland betreibt. In den KiTas in Berlin, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen kümmern sich über 1300 pädagogische Mitarbeiter*innen um etwa 5800 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.

Das KiTa-Konzept basiert auf sechs tragenden Säulen: Ein durchdachtes Raumkonzept eröffnet den Kindern vielfältige Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten drinnen und draußen. Fest verankert ist hierbei eine alltagsintegrierte, individuelle Sprachbildung u. a. mit spielerischen Angeboten in Englisch. Abgerundet wird die Stepke-Pädagogik durch eine gesunde, kindgerechte Ernährung, vielfältige Naturerfahrungen durch z. B. Ausflüge und Projekte sowie gezielte Wassergewöhnungsangebote.

Die pädagogische Qualität als Konzeptsäule wird durch sehr gut ausgebildete Mitarbeiter*innen gewährleistet und durch die eigene Stepke-Fachberatung unterstützt. Stepke gehört zur AcadeMedia PreSchools GmbH, hinter der ein engagiertes Team steht, das sich mit Leidenschaft für hochwertige frühkindliche Bildung einsetzt. Als Teil der renommierten schwedischen Bildungsgruppe AcadeMedia AB, dem führenden privaten Bildungsanbieter in Nordeuropa, bringt AcadeMedia langjährige Erfahrung und Innovationskraft in die deutsche Bildungslandschaft ein.

Weiterführende Informationen zu Stepke, Anmeldungen und Stellenangeboten können online unter www.stepke-kitas.de und auf den Social Media-Kanälen des Trägers abgerufen werden. Für Rückfragen steht Medienvertreter*innen Tobias Wellems, Referent Personalmarketing & PR, unter marketing@academedia.de zur Verfügung.

v. l.: Freuen sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat: Jutta Thomas (Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte), Marco Dettmar (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat), Patrick Cornelius (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat) sowie Melanie Jung (stv. Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte).

Recht auf Reparatur sicher umsetzen: TÜV-Verband fordert unabhängige Prüfungen und klare Verbraucherinfos
Nationale Umsetzung vom Recht auf Reparatur: Reparaturförderung darf nicht zulasten der Produkt- und Cybersicherheit gehen. Verbraucher brauchen Informationen, wie und von wem Produkte kompetent instandgesetzt werden. Ein Prüfzeichen „Ready to Repair“ könnte Orientierung geben.

© TÜV-Verband/Tobias Koch

Der TÜV-Verband begrüßt die Zielsetzung der Bundesregierung, das „Recht auf Reparatur“ zügig und richtlinienkonform in nationales Recht zu überführen. Anlässlich der Länder- und Verbändeanhörung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/1799 zur Förderung der Reparatur von Waren hat der TÜV-Verband eine Stellungnahme vorgelegt.

Ressourcen schonen, Kreislaufwirtschaft stärken
„Das Recht auf Reparatur ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung und einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, sagt Juliane Petrich, Referentin Politik und Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband. „Eine längere Produktlebensdauer reduziert Abfälle und stärkt die Unabhängigkeit von importierten Rohstoffen. Entscheidend ist jetzt, dass die neuen Regelungen in der Praxis sicher und verlässlich umgesetzt werden.“

Nach Auffassung des TÜV-Verbands darf Reparaturförderung allerdings nicht zulasten der Produkt- oder IT-Sicherheit gehen. Gerade bei digital vernetzten Produkten können Eingriffe in Hard- und Software erhebliche Risiken bergen. Deshalb müssen Ersatzteile, Software-Updates und Reparaturprozesse sicherheitskompatibel ausgestaltet sein. Unabhängige Prüfungen und Zertifizierungen sind zentral, um Konformität sicherzustellen und Verbrauchervertrauen zu stärken.

„Ready for Repair“: Orientierung für Verbraucher
Zugleich brauchen Verbraucher:innen transparente und vergleichbare Informationen zur Reparierbarkeit von Produkten. „Ein unabhängiges Prüfzeichen wie ‚Ready for Repair‘ kann hier Orientierung bieten und Greenwashing entgegenwirken“, sagt Petrich. „Auch im freien Reparaturmarkt sind Kompetenznachweise durch unabhängige Stellen zentral, um Qualität sichtbar zu machen und Vertrauen zu stärken.“

Nicht zuletzt kommt es auf eine funktionierende Plattformlösung an. Petrich: „Reparaturangebote müssen strukturiert, zugänglich und verlässlich auffindbar sein. Zuständigkeiten, Qualitätsanforderungen und Governance-Strukturen sollten frühzeitig geklärt werden, damit das Recht auf Reparatur seine volle Wirkung entfalten kann.“

Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung.

Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf :Musikalische Matineen
Am Sonntag 22. Februar dürfen sich in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf Besucherinnen und Besucher der beiden Gottesdienste auf ein kleines Special freuen: Im direkten Anschluss gibt es in jedem der beiden eine kleine musikalische Matinee: im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31 spielt nach dem 11-Uhr-Gottesdienst, gegen 11.45 Uhr, Ada Tanir auf dem Spinett schöne Barockmusik aus ihrem Repertoire.

Volker Nies tut es ihr gleich in der Hochfelder Pauluskirche, wo der Gottesdienst um 9 Uhr beginnt und der Kirchenmusiker gegen 10.15 Uhr ebenfalls 20 Minuten Barockmusik spielt. Die beiden freuen sich auf das Format und schließen weitere Matineen nach Gottesdiensten nicht aus. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Ada Tanir (Foto:  Philipp Gunzer). 

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 24. Februar, wenn sie um 12.30 Uhr Geschnetzeltes mit Champignons und Reis servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei.

„Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Pater Tobias: Aschermittwoch - Wenn ein neues Kapitel beginnt
Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen weltweit eine besondere Zeit: die Fastenzeit. Vierzig Tage bis Ostern. Vierzig Tage, die uns einladen, innezuhalten, neu auszurichten, Ballast abzuwerfen - und dem Wesentlichen wieder näherzukommen. Wenn ich am Aschermittwoch den Menschen das Aschekreuz auf die Stirn zeichne, spreche ich Worte, die aufrütteln: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst.“

Das klingt zunächst hart. Und doch liegt in diesen Worten eine große Freiheit. Wir müssen nicht perfekt sein. Wir müssen nicht alles kontrollieren. Unser Leben ist Geschenk - und Aufgabe zugleich. Die Asche erinnert uns daran: Alles Äußerliche vergeht. Aber die Liebe bleibt. Fasten - Mehr als Verzicht Viele denken beim Wort „Fasten“ an Schokoladeverzicht oder weniger Fernsehen.

Das kann ein guter Anfang sein. Aber die Fastenzeit ist viel mehr. Sie ist wie ein Trainingslager für die Seele. Als Marathonläufer weiß ich: Wer sich auf einen langen Lauf vorbereitet, prüft sein Gepäck. Jedes unnötige Gramm wird zur Last. Auch im Leben schleppen wir oft Dinge mit uns herum, die uns müde machen: alte Verletzungen, Neid, Dauerstress, ständige Erreichbarkeit, überzogene Ansprüche an uns selbst.

Fasten bedeutet: ehrlich hinschauen. Was tut mir nicht gut? Was blockiert mein Herz? Wo brauche ich Versöhnung? Vielleicht heißt Fasten in diesem Jahr: bewusster mit Worten umgehen - weniger schimpfen, mehr ermutigen einem Menschen vergeben, der mich verletzt hat täglich fünf Minuten Stille wagen das Handy abends früher ausschalten jemandem helfen, der einsam ist Fasten schafft Raum. Und in diesem Raum kann Gott neu sprechen.

Vierzig Tage - Wie ein innerer Marathon Ein Marathon beginnt nicht mit dem Zieleinlauf. Er beginnt mit einem ersten Schritt. Und dann kommt Kilometer um Kilometer. Es gibt gute Phasen - und Momente, in denen man am liebsten aufgeben möchte. So ist auch die Fastenzeit. Man startet motiviert. Vielleicht nimmt man sich viel vor. Doch dann kommen Alltag, Stress, Müdigkeit. Gerade dann entscheidet sich, ob wir dranbleiben.

Ich habe bei über 370 Marathons und Ultraläufen gelernt: Nicht die Schnellsten gewinnen das Leben. Sondern die, die durchhalten. Die wieder aufstehen. Die Schritt für Schritt weitergehen. Fasten ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, besser zu sein als andere. Es geht darum, echter zu werden. Wahrhaftiger. Aufmerksamer. Liebevoller.

Asche auf der Stirn - Hoffnung im Herzen
Das Aschekreuz ist kein Zeichen der Niederlage. Es ist ein Hoffnungszeichen. Die Asche entsteht aus verbrannten Palmzweigen des vergangenen Jahres. Was einst grün und lebendig war, wird zu Staub -und doch beginnt daraus etwas Neues. Gott schreibt mit unserem Leben keine geraden Linien. Er schreibt Geschichte mit Brüchen, mit Neuanfängen, mit zweiten Chancen.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen müde sind - erschöpft von Krisen, Sorgen, Unsicherheiten - ist die Fastenzeit eine Einladung zur inneren Stärkung. Vielleicht bedeutet das: den Mut finden, wieder zu beten nach langer Zeit eine Kirche zu betreten sich selbst anzunehmen mit allen Schwächen neu Vertrauen zu wagen Ostern ist kein billiger Trost. Ostern ist die Zusage: Das Leben siegt. Aber der Weg dorthin führt durch diese vierzig Tage.



Großhandelspreise im Januar 2026: +1,2 % gegenüber Januar 2025 Großhandelsverkaufspreise, Januar 2026
+1,2 % zum Vorjahresmonat
+0,9 % zum Vormonat
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Januar 2026 um 1,2 % höher als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 % gelegen, im November 2025 bei +1,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 um 0,9 %.



Gestiegene Preise für Nicht-Eisen-Erze, -Metalle und -Metallhalbzeug sowie für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren
Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Januar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im Durchschnitt 43,8 % über denen von Januar 2025.

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen sie ebenfalls deutlich (+8,6 %). Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+1,6 % gegenüber Januar 2025 und +0,2 % gegenüber Dezember 2025).

Insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+12,5 % gegenüber Januar 2025 und +0,3 % gegenüber Dezember 2025). Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene 4,1 % teurer als ein Jahr zuvor, verbilligten sich aber im Vormonatsvergleich um 1,4 %.

Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,0 % gegenüber Januar 2025, aber -0,4 % gegenüber Dezember 2025). Niedriger als im Januar 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-8,2 % gegenüber Januar 2025, +0,1 % gegenüber Dezember 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-5,7 % gegenüber Januar 2025 und -1,1 % gegenüber Dezember 2025).

Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse (-4,8 %). Gegenüber Dezember 2025 wurden diese Produkte wieder teurer (+3,0 %).

Traditionelles Prinzenfrühstück
Unter dem Motto „Europa im Herzen – Konfetti im Blut“ ruft seine Tollität Prinz Toni I. mit seinem Gefolge in der Session 2025/2026 alle Duisburger Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, gemeinsam mit ihm die fünfte Jahreszeit zu feiern.

Jedes Jahr übernehmen die Karnevalisten für einen Tag die Herrschaft über die Stadt und das Duisburger Rathaus. Oberbürgermeister Sören Link übergibt am Rosenmontag, 16. Februar 2026, um 11.11 Uhr im Rathaus beim Prinzenfrühstück symbolisch den Schlüssel für das Rathaus an Karnevalsprinz Toni I und spricht im Anschluss seine Büttenrede vor den Karnevalisten und Gästen.

Neue Befragung: 54 Prozent der erwerbstätigen Eltern mit Schließungen oder verkürzten Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert
Die Menschen in Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob arbeiten, so die Forderung von Bundesregierung und Arbeitgebern. Doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere für Erwerbstätige mit Familie oder anderen Sorgeverpflichtungen.

Da hapert es häufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur Stabilität der Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, die eigentlich eine externe Kinderbetreuung in einer Kita, bei Tageseltern oder in einer schulischen Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an einem oder mehreren Tagen mit Kürzungen der Betreuungszeiten und/oder sogar kurzfristigen Schließungen der Einrichtung konfrontiert, beispielsweise wegen Personalmangels.



Das ergibt sich aus der neuen Welle der WSI-Erwerbspersonenbefragung, in deren Rahmen rund 900 Personen mit Kindern in Betreuung befragt wurden. Weiteres Ergebnis: Fast ein Drittel der von Ausfällen oder Kürzungen Betroffenen musste die eigene Erwerbsarbeitszeit reduzieren, um die Betreuungslücke zu schließen. Mehrheitlich springen Frauen ein, gleichzeitig reduzieren betroffene Männer etwas häufiger ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob, wahrscheinlich, weil sie häufiger Vollzeit arbeiten.

Bei einer Vorläuferbefragung Ende 2024 hatten sogar gut 59 Prozent der Eltern von Ausfällen oder Kürzungen bei der Kinderbetreuung berichtet. Dies ist zwar im Zeitverlauf ein leichter Rückgang, jedoch befinden sich die Ausfallzeiten immer noch auf einem hohen Niveau, betont Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des WSI. Vor dem Hintergrund dieser Betreuungssituation gehe die aktuelle Diskussion über angeblich zu hohe Teilzeitquoten an der Realität vorbei, weil die Beschäftigten aufgefordert würden, mehr Erwerbsarbeit zu leisten, ohne die Rahmenbedingungen und damit auch die Verantwortung des Staates in den Blick zu nehmen.

„Unter den aktuellen Umständen können berufstätige Eltern nicht verlässlich planen und vor allem Frauen müssen sich zweimal überlegen, ob sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen oder ausweiten können. Die Zahlen unterstreichen, dass die aktuelle Arbeitszeitdebatte vielfach falschherum aufgezäumt ist: Wir brauchen erstens weitere massive Investitionen in eine wirklich verlässliche Infrastruktur für die frühe Bildung, vor allem eine bessere Personalausstattung. Zumal ja zusätzlich noch hunderttausende Betreuungsplätze fehlen“, sagt Kohlrausch. „Zweitens sollte man alles unterlassen, was Arbeitszeiten für Beschäftigte noch schlechter planbar macht, beispielsweise die von der Regierung geplante Abschaffung der täglichen Arbeitszeit-Höchstgrenze.“

Im Detail gaben von den im November und Dezember 2025 befragten Müttern und Vätern, die ihre Kinder in einer Kita, bei Tageseltern oder einer Ganztagsschule in Betreuung gegeben haben, 35 Prozent an, dass die Einrichtung in den drei Monaten zuvor an mindestens einem Tag kurzfristig und ungeplant geschlossen hatte. Bei 44 Prozent kam es zu Verkürzungen der vereinbarten Betreuungszeiten. Da ein Teil der Eltern sowohl mit Kürzungen als auch mit Schließungen zurechtkommen musste, summiert sich die Quote der Betroffenen insgesamt auf bundesweit 54 Prozent.

Dabei waren die Ausfall-Quoten in Ostdeutschland niedriger als im Westen, insbesondere mit Blick auf Schließungen. So gaben 21 Prozent der Eltern in Ostdeutschland an, in den drei Monaten vor der Befragung einen Ausfall der Betreuung an mindestens einem Tag erlebt zu haben, während dies im Westen 39 Prozent der befragten Eltern betraf. Und während im Osten 39 Prozent der Eltern eine Reduktion der Betreuungszeiten erlebten, waren dies im Westen der Republik 45 Prozent.

Besonders häufig waren Eltern von kleinen Kindern betroffen: 40 Prozent der Befragten mit Kindern unter drei Jahren berichteten im bundesweiten Schnitt von Schließungen. Auch bei den Eltern von Drei- bis Sechsjährigen waren es 39 Prozent. Mit Reduktionen der Öffnungszeiten waren 49 Prozent mit Kindern unter drei und 51 Prozent bei Eltern von Drei- bis Sechsjährigen konfrontiert, während all diese Werte bei Eltern älterer Kinder niedriger liegen.

Unter allen Eltern mit Kindern in einer der genannten Betreuungsformen mussten rund 11 Prozent mit Schließungen an einem Tag zurechtkommen, 17 Prozent mussten Schließungen an zwei bis fünf Tagen ausgleichen und je knapp 3 bzw. 4 Prozent sogar an sechs oder mehr Tagen.

Um die Betreuungslücke auszugleichen, sprang in den meisten Fällen ein Elternteil ein. In Partnerschaften waren dabei Mütter noch deutlich stärker eingespannt als Väter. So gaben 73 Prozent der betroffenen Männer, die in heterosexuellen Partnerschaften leben, an, ihre Partnerin sei eingesprungen, unter den Frauen sagten das 39 Prozent über ihren Partner.

Insgesamt 30 Prozent der von Kürzungen oder Schließungen betroffenen Eltern gaben an, als Reaktion auf Ausfälle kurzfristig ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob reduziert zu haben. Unter den Männern reduzierten 33 Prozent die Erwerbsarbeitszeit, unter den Frauen 26 Prozent. Die Forschenden des WSI vermuten, dass das auch daran lag, dass Frauen häufiger nicht Vollzeit arbeiten. Auch Verwandte und/oder Freunde spielen eine wichtige Rolle, um akute Betreuungskonflikte zu entschärfen: 42 Prozent der betroffenen Eltern berichteten, auf ihr privates Umfeld zurückgegriffen zu haben.

„Zu geringes Angebot und mangelnde Verlässlichkeit bei Kitas und Ganztagsschulen sind längst ein kritischer Engpass für die Berufstätigkeit von Millionen Eltern, insbesondere Müttern. Problematisch ist auch, dass die unzuverlässige Betreuung die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen und damit geschlechtsspezifische Muster der Verteilung und Sorge- und Erwerbsarbeit eher verschärft. Auch das steht einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen entgegen“, analysiert WSI-Direktorin Kohlrausch.

„Das Geld für eine Fachkräfteoffensive und verbesserte Arbeitsbedingungen in Erziehungsberufen wäre damit doppelt gut angelegt. Solche Investitionen sind allemal wirkungsvoller als zusätzlicher Druck durch Deregulierungen.“

VHS-Vortrag beleuchtet eine besondere Skala
Die logarithmische Skala ist Thema eines Vortrags am Donnerstag, 19. Februar, um 18.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse in der Innenstadt. Der Duisburger Physiker Prof. Dr. Axel Lorke informiert an diesem Abend über eine Skala, bei der die Werte nicht addiert, sondern multipliziert werden und zeigt auf, wo sie überall eine Rolle spielt.

Teilnehmende zahlen fünf Euro, eine Anmeldung ist erforderlich und online möglich auf www.vhs.link/j6ChPf. Weiterführende Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984617.

Vortrag im Stadtarchiv: Die Zwangssterilisation in der Zeit des Nationalsozialismus
Um die Zwangssterilisation in Duisburg zur Zeit des Nationalsozialismus geht es in einem Vortrag am Donnerstag, 19. Februar, in der DenkStätte im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am Innenhafen. Dr. Bernd Kern von der Universität Duisburg-Essen referiert ab 18.15 Uhr. Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 und seine Durchführung in den folgenden Jahren bis 1949 war ein arbeitsteilig organisiertes Verbrechen von Juristen und Medizinern.

Zunächst richtet der Vortrag den Blick auf die allgemeine politische Entwicklung und die soziale und ökonomische Lage in Duisburg in den Jahren des Nationalsozialismus sowie die gesetzlichen Grundlagen und die administrative Umsetzung der Gesetze. Die statistische Beschreibung zeigt das Ausmaß der Verfahren zur Zwangssterilisation und die kritische Reflexion dieser Verfahren wird an ausgewählten Beispielen vorgenommen. Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf maximal 60 Personen beschränkt.


Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Die nächste Kleidertauschbörse im Stadtfenster an der Steinschen Gasse in der Innenstadt startet am Samstag, 21. Februar, um 11 Uhr. Wer sich für Mode interessiert und seinen Geldbeutel und die Umwelt schonen will, kann hier kostenfrei die Garderobe auffrischen. Und so funktioniert’s: Von 11 bis 12 Uhr können Interessierte bis zu zehn Kleidungsstücke, die gut erhalten sind, abgeben.

Angenommen wird alles außer Kinderkleidung, Schuhe und Unterwäsche. Für jedes Kleidungsstück erhalten Teilnehmende einen Gutschein, den sie von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eintauschen können. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird im Anschluss gespendet oder dem Recycling zugeführt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kleidertauschbörse ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit der Volkshochschule und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Bis zu 90.000 Euro Vorteil: Wärmepumpen schlagen Gas und Öl
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Modellrechnung zeigt: Klimafreundliche Heizungen können deutlich günstiger sein als Gas- und Ölheizungen
- Niedrigere Heizkosten und staatliche Förderung machen Wärmepumpen über 20 Jahre günstiger als Gas und Öl
- Durch Wertsteigerung des Gebäudes kann die Komplettsanierung sogar einen ökonomischen Vorteil erbringen

Die energetische Modernisierung von Einfamilienhäusern gilt vielen Eigentümern als teuer und wirtschaftlich riskant. Eine neue Modellrechnung von co2online (www.co2online.de) zeigt jedoch: Wird die Entscheidung nicht allein an den Investitionskosten, sondern an den Gesamtkosten über 20 Jahre gemessen, können Komplettsanierungen mit klimafreundlichen Heizsystemen – insbesondere Wärmepumpen – im Durchschnitt deutlich günstiger abschneiden als Gas- und Ölheizungen.

Grundlage der Berechnung ist ein typisches unsaniertes Einfamilienhaus (Baujahr 1983, 130 Quadratmeter Wohnfläche), bei dem in den vergangenen 20 Jahren keine energetischen Maßnahmen erfolgt sind. Die Modellrechnungen basieren jeweils auf einer vollständigen energetischen Sanierung inklusive Gebäudehülle, Heizsystem und Photovoltaik. Verglichen werden sechs Szenarien: die Erneuerung von Gas- und Ölheizungen sowie der Wechsel zu Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen, Fernwärme und Pelletheizungen.

Warum kurzfristige Betrachtungen in die Irre führen
In der öffentlichen Debatte werden Heizsysteme häufig anhand der reinen Anschaffungskosten bewertet. Diese Perspektive greift jedoch zu kurz. Entscheidend für Eigentümer sind nicht allein die Investitionen heute, sondern die Gesamtkosten über den Lebenszyklus eines Gebäudes: Investitionen, Finanzierungskosten, staatliche Förderung, laufende Energiekosten, Instandhaltung sowie die Entwicklung des Immobilienwerts.

Die Modellrechnung von co2online setzt deshalb bewusst auf eine 20-Jahres-Betrachtung, um diese Effekte sichtbar zu machen.
Wärmepumpen schlagen Gas und Öl deutlich – über 20 Jahre bis zu 90.000 Euro günstiger

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Szenarien:
Die Heizkosten über 20 Jahre liegen bei Heizsystemen auf Basis erneuerbarer Energien deutlich unter denen fossiler Heizungen. Während sie im Modellfall bei einer Gasheizung rund 28.000 Euro und bei einer Ölheizung rund 41.000 Euro betragen, liegen sie bei Wärmepumpen je nach Ausführung bei etwa 13.000 bis 17.000 Euro.

Zwar sind die Investitionskosten für Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien höher, durch staatliche Förderung und geringere laufende Kosten liegen die Gesamtkosten aus Investition und Energie jedoch niedriger als bei Gas- oder Ölheizungen.

Werden zusätzlich Instandhaltungskosten und die durchschnittliche Wertsteigerung des Gebäudes berücksichtigt, ergibt sich im Modellfall ein ökonomischer Vorteil in Höhe von rund 39.000 Euro für Luft-Wasser-Wärmepumpen und 48.000 Euro für Erdwärmepumpen, während bei Gas- und Ölheizungen Mehrkosten von rund 31.000 Euro bzw. 43.000 Euro entstehen. Im Vergleich entspricht das einem Vorteil von etwa 70.000 bis 90.000 Euro zugunsten der Wärmepumpen.

Diese Werte stellen keinen kurzfristigen finanziellen Gewinn dar, sondern einen positiven Saldo über den Betrachtungszeitraum, etwa durch niedrigere laufende Kosten und einen höheren Immobilienwert. Die vollständige Tabelle und die zugrunde liegenden Annahmen sind online abrufbar (www.co2online.de/sanieren).

Welche Annahmen wurden getroffen?
Die Berechnung basiert auf transparenten und nachvollziehbaren Annahmen:
- Energieverbrauch: Heizenergieverbrauch gemäß Heizspiegel
- Energiepreise: prognostizierte Endverbraucherpreise, ermittelt im Auftrag des Umweltbundesamtes

- Investitionskosten: co2online-Berechnungen auf Basis von Werten des Baukosteninformationszentrums, angepasst an aktuelle Marktbedingungen
- Förderung: aktuelle Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
- Finanzierung: Berücksichtigung von Zinskosten
- Wertsteigerung: durchschnittliche Effekte auf Basis von Immobilienmarktdaten
- Instandhaltung: Kosten, die auch ohne energetische Sanierung anfallen

Die Modellrechnung stellt ausdrücklich keine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung dar, sondern arbeitet mit Durchschnittswerten.
Tatsächliche Entwicklungen können abweichen
Die Berechnung arbeitet mit Energiepreisprognosen und Durchschnittswerten. Tatsächliche Entwicklungen können davon abweichen, etwa durch veränderte politische Rahmenbedingungen, regionale Unterschiede oder individuelles Nutzerverhalten. Die Ergebnisse sind daher als Orientierung, nicht als Garantie zu verstehen.

Zugleich ist die Rechnung eher konservativ angelegt: Zusätzliche Risiken für fossile Energieträgersind nicht vollständig abgebildet.
Empfehlung: individuelle Berechnung für das eigene Gebäude
Für Eigentümer empfiehlt co2online, die Modellrechnung als Einstieg zu nutzen und anschließend die Berechnung mit den eigenen Gebäudedaten durchzuführen. Der ModernisierungsCheck von co2online (www.co2online.de/modernisierungscheck) ermöglicht eine erste individuelle Einschätzung und kann eine fundierte Grundlage für das Gespräch mit der Energieberatung und den Handwerksbetrieben sein.

Einordnung zur aktuellen Debatte zum Gebäudeenergiegesetz
Die Ergebnisse der Modellrechnung zeigen, dass die Umstellung auf Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien aus ökonomischer Sicht keine grundsätzliche Überforderung darstellt, sofern Sanierungen ganzheitlich und über den Lebenszyklus betrachtet werden. Voraussetzung dafür sind eine verlässliche, sozial gestaffelte Förderung sowie Planungssicherheit, da Hauseigentümer Investitionsentscheidungen mit einem Zeithorizont von Jahrzehnten treffen. Kurzfristige Investitionskosten allein geben kein realistisches Bild der tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen.

Über co2online
Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50 Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein Minimum zu senken.

Mit guten Gartenvorsätzen ins neue Jahr – Tipps vom Gartenbauexperten
Der Jahreswechsel gilt für viele als willkommener Neustart. Mit ihm werden häufig nicht nur gute Vorsätze für die kommenden Monate beschlossen, sondern auch Pläne für den Garten geschmiedet.

Kräuter für Balkon, Garten und die ganze Insektenwelt. (Quelle: BLGL)

Vielleicht soll dieser endlich bunter und naturnaher, für Obst- und Gemüseanbau genutzt oder schlicht regelmäßiger gepflegt werden. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL), gibt erfolgversprechende Tipps für Hobbygärtner, die das Potenzial ihrer Grünfläche ausschöpfen wollen.

Der Start ins neue Gartenjahr Neujahrsvorsätze beinhalten oft, nachhaltiger zu leben und Gutes für die Natur zu tun oder mehr auf sich selbst und das eigene Wohlbefinden zu achten. Beides lässt sich mit der Gartenpflege verbinden, denn die richtige Arbeit im Grünen kann die Artenvielfalt fördern, fit halten, Stress reduzieren und einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen.

Kinder lernen im Garten von klein auf Wertschätzung für die Natur, können dort toben und gleichzeitig erstes Wissen über Pflanzen und tierische Bewohner sammeln. Durch gut überlegte und umsichtige Gestaltung wird der Garten zu einem Ort der Freude, an dem man sich gerne aufhält und der maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität beiträgt.

Experten-Tipps für erfolgreiches Gärtnern
So gelingt der Neubeginn Wer einen Garten neu anlegt, sollte sich zuerst Gedanken machen, welche Art gewünscht ist – beispielsweise ein Natur-, Nutz- oder Designgarten. Natürliche Gegebenheiten wie Kleinklima und Boden sollten dabei berücksichtigt werden.

Dr. Lutz Popp weiß: „Für die Natur ist es am besten, wenn der Garten einen Ausgleich zu bebauten, versiegelten Flächen darstellt und viele verschiedene Arten in ihm gedeihen können, denn das unterstützt die Biodiversität.“

Das Gartenjahr planen
„Mit einem effizienten Zeitplan haben Gartenbesitzende das ganze Jahr Freude an ihrem grünen Reich und vermeiden Enttäuschung darüber, einen Pflanztermin verpasst zu haben. Überblick schafft ein Aussaat- und Pflanzkalender, der wichtige Saattermine enthält“, empfiehlt Dr. Popp. Im Februar können unter anderem bereits Spinat und Radieschen ausgesät werden.

Gemüseanbau im Hausgarten
Der Verzehr von ausreichend frischem Gemüse ist gesundheitsfördernd. Mit dem Eigenanbau im Garten oder auf dem Balkon investieren Hobbygärtner demnach langfristig in ihr Wohlbefinden. Für den erfolgreichen Gemüseanbau rät der Gartenbauexperte, hochwertiges Saatgut zu wählen und spezielle Anzuchterde zu verwenden. Zur Schädlingsabwehr eignen sich Schneckenzäune und Gemüsenetze.

Routinen bilden
Routinen beugen Überforderung vor, da terminliche Entscheidungen abgenommen werden und die Arbeit auf kleine Portionen aufgeteilt wird. „Gartenbesitzende können feste Gießzeiten einplanen und diese mit einem kleinen Kontrollgang verbinden. So lernen sie ihren Garten durch regelmäßige Beobachtung besser kennen, sehen sofort, wenn ein Problem anliegt, und freuen sich über regelmäßige Fortschritte, was die Motivation steigert“, erklärt Dr. Popp. Wiederkehrende Abläufe wirken beruhigend und helfen dabei, die gesteckten Gartenziele zu verwirklichen.


NightWash Live Theater am Marientor
Am 22.02.2026 um 19:00 Uhr sind dabei:
Jeannine Michaelsen (Moderatorin)

 © Guido Schröder

Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst verkorkst.

Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das passiert? Klären wir. Jeannine Michaelsen (Moderator) © Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst verkorkst.

Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das passiert? Klären wir.


Sandra Sprünken

© Stefan Braunbarth

Sandra Sprünken - von allen nur Sprünky genannt - ist Impro- und Stand Up- Comedienne, Moderatorin und Deutschlands bekanntestes Kind des Ruhrgebiets - gleich nach Herbert Grönemeyer, Atze Schröder, Nena, Micky Beisenherz und und und (okay, gibt vielleicht doch paar Bekanntere). Sprünky ist eine der schnellsten Zungen überhaupt - oft hat der Kopf Probleme zu folgen. Das stand schon in ihrem Grundschulzeugnis so drin.

Sie spricht über ihre Jugend als Nerd, ihre vielen merkwürdigen Hobbys, Dating, Beziehungen und Freundschaften. Sprünky wurde mal passend beschrieben als eine Frau zwischen Stil und Stadionverbot - wobei das eher eine ¼ - ¾ Aufteilung ist. Es geht ihr um die grossen und wichtigen Fragen des Lebens wie "Muss ich heute wirklich schon die Haare waschen?" oder die großen Mutproben des Erwachsen-Seins, wie etwas im Internet kaufen ohne vorher sieben Stunden Bewertungen zu lesen.

Wenn sie nicht auf der Bühne steht, beim Improvisations- Theater Springmaus, 1LIVE Generation Gag, Nightwash oder Olafs Klub, ist sie zwischendurch auf Youtube, in den Mediatheken dieser Welt oder im TV zu sehen. Zum Beispiel in der neuen Staffel des Erfolgsformats ,,Comedystreet" Pro7/JOYN, bei "7Tage, 7 Köpfe" oder bei Bratwurst und Baklava - die Show.

Sie ist Teil des erfolgreichen Podcasts ,,1a B-Ware - der (Anti)Selbstoptimierungspodcast". Ab September 2025 ist Sprünky mit ihrem ersten Solo-Programm ,,Mutprobe!" deutschlandweit zu sehen. Matilde Keizer © Guido Schröder Matilde ist eine italienische Comedienne und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr lacht.

Matilde Keizer

© Guido Schröder

Matilde ist eine italienische Comedienne und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New York, ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr lacht. Sie hat einen Comedy Podcast: ,,Matilde und Georg produzieren Unterhaltung", einen feministischen Impro Podcast ,,Schamlos" und kann oft auf Englisch bei ,,Radio Spätkauf" gehört werden. Ja, sie verbringt viel Zeit hinter einem Mikrofon.

Auf der Bühne ist sie auch oft hinter einem Mikrofon bei unterschiedlichsten Comedy Formaten auf Deutsch und Englisch. Matilde ist in Rom aufgewachsen und das beeinflusst auch ihre Comedy. In ihrem Programm bekommt man alles von italienischer Politik bis Angst vorm Kinder kriegen. Ohne ihre Mutter hätte sie zwar weniger Traumata, aber auch weniger Comedy Material.

Aber das gute ist ja, dass man auch das mit Humor verarbeiten kann. Matilde redet über alles was sie will, mit genügend Selbstironie, dass man nicht anders kann als mitlachen. Als ausgebildete Schauspielerin (an einer Elite Uni in New York, das ist ihr wichtig) benutzt Matilde dieses Training, um Workshops zu geben für Stand up und Schauspiel. Sie hat schon Workshops für Filiz Tasdan, Philipp Uckel, Daniel Luis, Maria Clara Groppler, Kristina Bogansky u.a. gegeben.

Sie macht auch seit acht Jahren Improv Comedy nach amerikanischem Beispiel im Comedy Cafe Berlin. Nach einem kleinen Ausflug als Autorin (Shapira Shapira/ZDF, Gute Nacht Alter/funk) hat sie entschieden, sie schreibt doch am liebsten für sich selbst. Sie hatte schon Auftritte fürs ZDF, in den Wühlmäusen, im Admiralspalast und in Comedy Central Sketchen. Sie ist schon in New York, Reykjavik, Edinburgh, Sankt Petersburg, Barcelona, Rom, Leipzig, München, Berlin, und Köln aufgetreten. Außerdem ist sie sehr vergesslich, deshalb habt ihr sie sicherlich auch noch in anderen Formaten oder Städten gesehen.

Anissa Loucif

© Marina Rosa
Weigl Anissa Loucif ist Komikerin aus Berlin. Im Duden steht ihr Name neben dem Begriff: 'Nichts Halbes und Nichts Ganzes': Halb Algerierin, halb Deutsche. Halbtags Ärztin und halbtags Comedienne. Sie haut die Leute um - zumindest wenn sie ihre Narkosemittel dabei hat. Als Anästhesistin bringt sie Menschen zum Einschlafen, mit ihrer Comedy macht sie das Gegenteil.

Sie ist aufgewachsen mit muslimischen Eltern und christlichen Großeltern zwischen Zuckerfest, Weihnachten und FKK. Zum Haareraufen? Nicht bei ihr. Denn mit ihrem Kopftuch und einer großen Portion Humor kann sie diesem Chaos trotzen.

Björn von Morgenstern

© Sophie Schwarzenberger
Björn von Morgenstern ist gefragter StandUp-Newcomer und hat im Alter von 15-18 Theater gespielt. Er belegte 2013 beim Abitur (im Doppeljahrgang) in der Kategorie ,,Sprücheklopfer" den 1. Platz. Es war seit diesem Moment klar, dass er irgendwann mit seinen Geschichten auf die Bühne geht und diese Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über sein Leben und Missverständnisse, die er erlebt hat.

Er führt das Publikum gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch ganz anders abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes Grinsen - und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst befreundet. Björn ist Finalist des NightWash Talent Award 2024, Gewinner des Kölner ComedyClash 2025 und hat neben Auftritten im Downstairs Comedy Club, bei NightWash oder dem Quatsch Comedy Club in wenigen Monaten mit bereits über 250 Auftritten auf Mixshow Bühnen viel Erfahrung sammeln dürfen, wo er regelmäßig das Publikum begeistert.

Im April 2025 gingen ein paar Videos auf Björns Instagram-Kanal viral, wodurch er quasi über Nacht 30.000 follower erzielt und sich eine neue treue Community aufgebaut hat. Björn ernährt sich zudem vegan und isst viele bunten Pflanzen.

BORA

© Bora Ahmet
Altun BORA, eine Dampflok mit viel Herz. Er ist alles zwischen sozialer Kritik, philosophieren an einem Spätsommer Abend mit Wein, Zigarette und einem Earth, Wind & Fire Song. Manchmal aber auch genau das Gegenteil.

Aber egal wie, immer liebevoll. NightWash bringt die frischeste Stand-Up Comedy angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein Unikat auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken! Comedy der Extraklasse.

HUK-E-Barometer
Neuer Rekord: In 2025 stiegen so viele Privatleute von Verbrennungsmotoren auf E-Autos um wie noch nie – In Großstädten sind Umstiege allerdings deutlich seltener – Unter den 15 größten Städten ist Düsseldorf beim Umstieg führend, unter allen Landkreisen Starnberg

Jeder vierte Befragte will ein E-Auto nur von seiner bevorzugten Automarke, bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern ist es sogar mehr als jeder Dritte
Drei Viertel der 15 Landkreise mit den bundesweit höchsten Wechselquoten vom Verbrenner zum Elektroauto liegen in Bayern


Wer einen Garagenstellplatz oder Carport hat, besitzt fast doppelt so häufig ein privates E-Auto wie andere

Im vierten Quartal 2025 wurde in Deutschland die höchste Umstiegsquote von Verbrenner- auf Elektroautos bei Privatpersonen seit drei Jahren erreicht. Laut HUK-E-Barometer war dies bei 6,3 Prozent aller privaten Fahrzeugwechsel der Fall. Damit ist die Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer weiter gestiegen. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich daraus insgesamt die höchste bislang gemessene jährliche Umstiegsquote (5,5 %). Und auch die weiteren Planungen der Privathaushalte gehen in die gleiche Richtung: 15 Prozent derjenigen, die in den kommenden zwei Jahren einen privaten Fahrzeugwechsel vornehmen wollen, fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein elektrischen Antrieb ins Auge.

Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG zuständig für die Kfz-Versicherung: "Die Ankündigung einer neuen staatlichen Förderung bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025 offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei privaten Käufern geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren Fundament zu stehen."

Große Unterschiede zwischen Stadt und Land - und viel Potential
Das neue HUK-E-Barometer offenbart interessante Unterschiede. So steigen Bewohner in den 15 größten Städten Deutschlands deutlich seltener auf E-Autos um als dies im Bundesschnitt der Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im Gesamtjahr 2025). Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa Düsseldorf als Großstadt mit den meisten Umstiegen in 2025 aktuell beim Gesamtbestand an privaten E-Fahrzeugen nur erst die Hälfte dessen, was der Spitzenreiter bei den Landkreisen Starnberg (3,3 % zu 6,6 %) schon aufweisen kann. Auch der Spitzenreiter unter den Großstädten mit dem höchsten Bestand an privaten E-Autos, die Landeshauptstadt Stuttgart, liegt deutlich dahinter (4,8 %).

Auf den ersten Blick ist das erstaunlich. So halten laut HUK-E-Barometer Bewohner in Städten ab 500.000 Einwohnern Elektroautos viel häufiger für "gut" oder "sehr gut" als die übrige Bevölkerung (59 % zu 45 %). Dass sie dennoch in der Praxis aber seltener auf E-Fahrzeuge wechseln, lässt sich mit einem viel geringeren Anteil von eigenen selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den Großstädten erklären. So zeigt das HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen Hauses oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal so häufig ein privates E-Auto wie diejenigen ohne Wohneigentum (4,8 % zu 1,6 %). Oder noch eindrucksvoller: 81 Prozent aller privaten E-Autos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren.

Deutlich wird der Unterschied zwischen Stadt und Land auch, wenn nach der Unterbringung von Fahrzeugen gefragt wird. Wer demnach einen Carport oder einen Garagen-Stellplatz besitzt, hat im Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein privates E-Auto als derjenige, der sein Auto auf der Straße abstellen muss (4,1 % Besitzquote zu 2,4 %). "Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches Potential", folgert Dr. Jörg Rheinländer.

Jeder Vierte will ein E-Auto nur von seiner Lieblingsmarke
Interessante Unterschiede lassen sich auch bei den Marken-Präferenzen von Interessenten für Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden vierten Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur Elektroautos einer ganz bestimmten Automarke in Frage. Unter Vielfahrern, die jährlich mehr als 10.000 Kilometer zurücklegen, ist es sogar mehr als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien mit Kindern (37 %).

Und wer im Monat über 5.000 Euro netto verdient, ist sogar zu 52 Prozent auf eine bestimmte Automarke fixiert. Resultat: Für einen grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität müsste laut HUK-E-Barometer bei zehn Prozent der Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im Angebot hat. Und 17 Prozent nennen als weiteren Beweggrund, um den Schritt zu gehen, dass es für ihre Bedürfnisse besser passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.

Wenn es nach den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie persönlich am ehesten einen VW oder BMW fahren, wenn die Anschaffung eines vollelektrischen Fahrzeugs anstünde. Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um. Allerdings zwängte sich Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das Siegertreppchen – durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells Elroq. VW wurde 2025 demnach in 13,4 Prozent aller Fälle gewählt, wenn privat von einem Verbrenner auf ein reines Elektroauto gewechselt wurde, Skoda kam auf 8,2 Prozent und BMW auf 7,9 Prozent.

Das sind zentrale Ergebnisse des HUK-E-Barometers, die sich aus dem Versicherungs-bestand des marktführenden Unternehmens ergeben sowie aus parallel laufenden bundesweit repräsentativen Befragungen.

Regionale Spitzenreiter bei Wechseln vom Verbrenner zum reinen Elektroauto in 2025:
Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Düsseldorf ................5,5%
Dortmund ................ 5,3%
Nürnberg.................. 5,1%
Hamburg.................. 5,0%
München...................4,8%
Köln.......................... 4,7%
Hannover...................4,7%
Essen....................... 4,6%
Duisburg................... 4,6%
Frankfurt am Main.....4,5%
Berlin.........................4,5%
Stuttgart.....................4,4%
Bremen......................4,1%
Leipzig.......................3,5%
Dresden.................... 3,3%

Rund drei Viertel der 15 Landkreise mit den höchsten Wechselquoten liegen in Bayern
Starnberg (Bayern)............................... 10,0%
Erlangen-Höchstadt (Bayern)..................9,6%
Ebersberg (Bayern)................................ 9,6%
Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern)............9,4%
Höxter (NRW)......................................... 9,1%
Würzburg (Bayern)..................................9,0%
Paderborn (NRW)....................................8,8%
Amberg-Sulzbach (Bayern).....................8,8%
Regensburg (Bayern)..............................8,8%
Altötting (Bayern).....................................8,8%
Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen)....8,7%
Holzminden (Niedersachsen)..................8,7%
Traunstein (Bayern).................................8,6%
Aschaffenburg (Bayern)...........................8,6%
Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern)........8,3%

Quelle: Quoten-Analysen der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen

Himmlische Chorklänge in der Salvatorkirche
Die Wuppertaler Kurrende, der traditionsreichste Knabenchor aus NRW, gestaltet am Samstag, 21. Februar um 17 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche ein Abendkonzert. Die ca. 40 Jungen im Alter von zehn bis 20 Jahren singen romantische Chorwerke von Silcher, Mendelssohn, Poulenc u.a sowie Chormusik aus Skandinavien.

Außerdem ist ein Werk von Günther Raphael zu hören. Dieser war in den 50er Jahren Kantor der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld. Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe spielt dazwischen Orgelwerke von Franz Schmidt, Percy Grainger und Bach. Die Leitung des einstündigen Konzertes hat Chorleiter Lukas Baumann. Der Eintritt ist frei, am Ende bittet der Chor um eine Spende. Mehr Infos gibt es unter www.salvatorkirche.de und https://wuppertaler-kurrende.de.

Foto: https://wuppertaler-kurrende.de)

Pfarrer Hufschmidt und Pfarrerin Kobbe am Service-Telefon
Duisburg, 14. Februar 2026 - „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 23. Februar 2026 von Pfarrer Frank Hufschmidt aus Meiderich besetzt, am 2. März ist es von Ulrike Kobbe, Pfarrerin aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.

Kircheneintritt an Salvator bei den Pfarrern Müller und Korn
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Am Freitag, 20. Februar 2026 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller von 14 bis 17 Uhr Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen, am 27. Februar ist es Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.



NRW: Mehr Schafe, aber weniger Schafhaltungen
* Zahl der Schafe um 5,3 % gestiegen.
* Zahl der Betriebe mit Schafhaltung gegenüber 2024 um 14,3 % gesunken.
* 31,5 % des Schafbestands wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten.

Am 3. November 2025 haben 1.100 nordrhein-westfälische Betriebe mit Schafhaltung rund 151.500 Schafe gehalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist die Anzahl der Schafe damit im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % gestiegen. Die Anzahl der Betriebe mit Schafhaltung ging im selben Zeitraum um 14,3 % zurück. So kamen Anfang November 2025 rein rechnerisch durchschnittlich 138 Schafe auf einen nordrhein-westfälischen Haltungsbetrieb; 2024 waren es noch 112 Schafe.



Großteil der gehaltenen Schafe waren weibliche Schafe zur Zucht
Mit einem Anteil von 67,5 % machten Anfang November letzten Jahres weibliche Schafe zur Zucht einschließlich gedeckter Lämmer den Großteil des Bestandes in NRW aus. Von den insgesamt 102.200 weiblichen Schafen waren rund 1.300 Milchschafe. Mehr als jedes vierte Schaf in NRW (26,9 %) war unter einem Jahr. Des Weiteren gingen 2,1 % des Bestandes auf Schafböcke und 3,5 % auf andere Schafe zurück.

Mehr als jedes vierte Schaf wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten Die meisten Schafe in NRW wurden mit einem Anteil von 31,5 % am Gesamtbestand im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten. Darauf folgten die Regierungsbezirke Köln (20,0 %) und Detmold (19,1 %). Auf Platz vier und fünf lagen die Regierungsbezirke Düsseldorf (17,8 %) und Münster (11,5 %).

Zwischen November 2024 und November 2025 ist die Anzahl der gehaltenen Schafe im Regierungsbezirk Arnsberg um 3,4 % gestiegen. Zuwächse gab es ebenfalls in den Regierungsbezirken Köln (+11,5 %) und Münster (+11,4 %). Den stärksten Rückgang verzeichnete der Regierungsbezirk Detmold mit 6,4 %, gefolgt vom Regierungsbezirk Düsseldorf (−3,6 %).

Im selben Zeitraum sank die Zahl der schafhaltenden Betriebe im Regierungsbezirk Arnsberg um 22,2 %, im Regierungsbezirk Düsseldorf um 18,8 % gefolgt von den Regierungsbezirken Köln (−11,9 %) und Münster (−8,2 %). Im Regierungsbezirk Detmold ist ein Rückgang um 7,4 % zu verzeichnen.

Fleischproduktion im Jahr 2025 nahezu unverändert - Schlachtbetriebe erzeugen rund 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr
Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024 erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0 % niedriger.



Schweinefleisch: Schlachtmenge um 1,1 % gestiegen
Mit 44,9 Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2025 stieg die Zahl der geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % oder 259 700 Tiere. Dabei erhöhte sich die Zahl der geschlachteten Schweine inländischer Herkunft um 2,0 % auf 44,1 Millionen Tiere. Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, sank dagegen um 43,3 % auf 759 200 Tiere.

Insgesamt produzierten die deutschen Schlachtbetriebe im Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch. Das waren 1,1 % oder 49 100 Tonnen mehr als im Jahr 2024. Rindfleisch: Schlachtmenge um 6,0 % gesunken Die Zahl der im Jahr 2025 gewerblich geschlachteten Rinder ging gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % auf 2,8 Millionen Tiere zurück.

Die Schlachtmenge sank um 6,0 % auf 0,9 Millionen Tonnen Rindfleisch. Geflügelfleisch: Schlachtmenge unverändert Die Schlachtmenge an erzeugtem Geflügelfleisch blieb im Jahr 2025 gegenüber 2024 mit 1,6 Millionen Tonnen unverändert (0,0 %).

Dabei stieg die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch um 3,6 % auf 1,1 Millionen Tonnen, während die Produktion von Putenfleisch (Truthahnfleisch) um 7,7 % auf 376 800 Tonnen zurückging. Insgesamt wurden von Geflügelschlachtereien in Deutschland im Jahr 2025 rund 697,3 Millionen Hühner geschlachtet, darunter 640,3 Millionen Jungmast- und 20,7 Millionen Suppenhühner sowie 27,6 Millionen Puten und 8,3 Millionen Enten.