|
Übergabe des Goldenen Buches von der Schifferbörse zu
Duisburg-Ruhrort an die Stadt Duisburg 125 Jahre – so
lange gibt es die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V. schon. 1901
gegründet, war es lange Zeit ihre Aufgabe, für faire Frachtenpreise
zu sorgen. Heute bringt sie noch immer Reeder, Partikuliere,
Verlader und Spediteure zusammen und vertritt die Interessen der
Binnenschifffahrt gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

BZ-Foto baje 2011
Eine Institution,
die über ein Jahrhundert lang die Entwicklung der Rheinschifffahrt
geprägt hat und eng mit der Geschichte des Handels, der Industrie
und der Logistik in Nordrhein-Westfalen verbunden ist. Als
Auftakt in das Jubiläumsjahr 2026 übergibt die Schifferbörse am
Mittwoch, 11. März 2026 von 11 bis 11:45 Uhr im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt der Stadt Duisburg ein besonderes Geschenk: das
digitale Goldene Buch der Schifferbörse.
Studienzweifel – was nun? Wer kennt
das nicht: Es gibt Phasen, da fällt das Lernen schwer, die
Motivation ist im Keller, und manchmal kommt sogar der Gedanke auf,
das Studium abzubrechen. Die NRW-weiten Themenwochen
Studienzweifel bieten Betroffenen gezielt Unterstützung.
Vier Wochen lang, vom 2. bis zum 27. März, können Studierende an
dem umfangreichen Programm teilnehmen. Es wird von etwa 30
Hochschulen gestaltet – darunter der
Universität Duisburg-Essen – und vom Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes gefördert. Zweifeln als Chance: Unter diesem
Aspekt organisieren die
Studienberatungen und Career Services der beteiligten
NRW-Hochschulen die kommenden Themenwochen.
Sie finden
mittlerweile zum siebten Mal statt. Zu den 40 überwiegend digitalen
Veranstaltungen gehören Vorträge, Workshops und
Beratungssprechstunden. Dabei können Studierende ihre aktuelle
Situation reflektieren und persönliche Kompetenzen weiterentwickeln,
z.B. Lerntechniken. Sie erhalten außerdem Einblicke zum Fach- und
Hochschulwechsel, in Bildungswege außerhalb der Uni, und sie haben
die Möglichkeit, mit den passenden Kontaktpersonen von Hochschule
und Arbeitsmarkt zu sprechen.
Zum Online-Auftakt der
Themenwochen am 2. März gibt es einen Überblick über das Programm.
Außerdem berichtet der ehemalige Maschinenbaustudent Luca Bischoni,
heute Autor und Podcaster, von seinen Erfahrungen. Weitermachen,
wechseln, neuanfangen oder pausieren? Studierende, die Probleme in
ihrem Studium haben, erhalten nicht nur während der Themenwochen
Unterstützung.
An vielen NRW-Hochschulen sind die
Sprechstunden bei Studienzweifeln längst fest verankert. So auch an
der UDE, wo das Akademische Beratungs-Zentrum weiterhilft. Teilnahme
und Anmeldung: Das
Programm der Themenwochen „Studienzweifel“ ist kostenfrei. Für
einige Veranstaltungen muss man sich vorher anmelden:
https://nextcareer.de/themenwochen_studienzweifel/
https://www.uni-due.de/abz/studierende/fachwechsel-studienabbruch.php
Eine Geschichte des Geldes: Führung durch „Cash!“
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum (KSM) führt Harald Küst am
kommenden Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr durch die Dauerausstellung
„Cash!“. Die Ausstellung erzählt von der Geschichte und Bedeutung
eines der zentralen Elemente menschlicher Gesellschaften: des
Geldes. Seit wann bezahlen wir mit Geld – und was war eigentlich
vorher?
Die Führung schlägt den Bogen von der Vergangenheit
in die Gegenwart. Neben historischen Entwicklungen werden auch
aktuelle Fragen thematisiert: Inflation, Geldschöpfung, Spekulation
sowie die Verteilung von Reichtum und Besitz – ein Diskurs von
ungebrochener Aktualität. Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, einen kleinen Gegenstand
für das Tauschregal mitzubringen – und sich im Gegenzug gern auch
etwas mitzunehmen. Das vollständige Programm und weitere
Informationen sind unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
IGA 2027: Konzertreihe startet im
Bezirksamt Duisburg-Süd
Ein Salonkonzert startet am Samstag, 28.
Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Duisburg-Süd an
der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Unter dem Titel „Durch die
Blume…“ präsentieren Rafael Bruck (Bariton) und Maren Donner
(Klavier) eine vielseitige Auswahl an Blumenliedern.
Der
Abend ist Auftakt der Konzertreihe „Klingende Gärten – Musik wächst
im Bezirk“, die in den Jahren 2026 und 2027 den Bezirk Süd zur
Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 begleitet. Es erklingen
Lieder unter anderem von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy,
Johannes Brahms, Clara und Robert Schumann, Edvard Grieg sowie
Richard Strauss.

In einer Mischung aus Musik, Lyrik und kurzen Moderationen
entsteht ein poetisches Klangbild vom 19. Jahrhundert bis zur
Jahrhundertwende. Der Eintritt zum Salonkonzert ist frei. Die
Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des
Aufzugs ist eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283-7122 oder per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht
Digitale Teilhabe, KI-Kompetenzen und Bildung für
Ältere stärken Drei BAGSO-Projekte starten mit neuem
Fokus Ältere Menschen haben ein Recht darauf, gleichberechtigt die
Möglichkeiten von Bildung und Digitalisierung zu nutzen. Drei
Projekte der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen zu diesen Themen starten 2026 in eine neue
Förderphase und setzen in ihrer Arbeit künftig neue Schwerpunkte.
Der DigitalPakt Alter stellt Kommunen in den Mittelpunkt
seiner Arbeit, das neu gegründete KoKIA – Kompetenznetzwerk KI &
Alter setzt sich für alltagsnahe KI-Anwendungen für Ältere ein und
die Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ unterstützt
Einrichtungen dabei, eigene Bildungsangebote für Ältere zu
gestalten.
DigitalPakt Alter: Stärkung kommunaler Strukturen
In der neuen Förderphase fokussiert sich der DigitalPakt Alter
auf die Weiterentwicklung und Vernetzung kommunaler Strukturen, um
die digitale Teilhabe Älterer langfristig zu stärken. Kommunen
werden beim Aufbau nachhaltiger Initiativen begleitet, um einen
besseren Zugang zu Unterstützungsangeboten zu ermöglichen. Der
Aufbau von Erfahrungsorten wird künftig auch mit Unterstützung von
Unternehmen wie der Commerzbank-Stiftung und dem Fahrtenvermittler
Uber umgesetzt.
Kompetenznetzwerk KI & Alter: Akteure
vernetzen, Innovationen fördern Das Kompetenznetzwerk KI & Alter
(KoKIA) führt Akteure aus Bildung, Praxis, Forschung, Entwicklung
und Wirtschaft systematisch zusammen. Ziel ist es, alltagsnahe
KI-Anwendungen sowie Beteiligungsformate zu fördern, die älteren
Menschen einen informierten, sicheren und selbstbestimmten Umgang
mit KI ermöglichen.
Auf der Website www.ki-und-alter.de
werden Informationsmaterialien und Handreichungen zu aktuellen
Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz gebündelt.
Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter”: Qualifizierung von
Multiplikatoren
Die Servicestelle „Bildung und Lernen im
Alter” legt in der neuen Projektphase den Schwerpunkt auf die
Schulung und Qualifizierung von Engagierten in der Bildungsarbeit
mit älteren Menschen. Haupt- und Ehrenamtliche sollen durch
fachliche Workshops, Beratung und Selbstlernangebote dabei
unterstützt werden, vielfältige und zielgruppengerechte
Bildungsangebote für Ältere zu gestalten.
Dabei wird es auch
darum gehen, Zugangshürden abzubauen, um sozialer Ungleichheit
entgegenzuwirken und die Kompetenzen aller älteren Menschen zu
fördern. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert alle drei Projekte.
Bundesseniorenministerin Karin Prien: „Digitale Technologien können
das Leben im Alter spürbar erleichtern und bereichern. Sie fördern
Selbstständigkeit, Sicherheit und soziale Nähe – sei es durch
digitale Gesundheitsangebote, Online-Banking oder den Kontakt zu
Familie und Freunden. Dass immer mehr Menschen über 65 das Internet
nutzen, zeigt: Der Wunsch nach digitaler Teilhabe ist da. Doch
Teilhabe braucht Wissen, Übung und verständliche Begleitung.
Wer informiert mitreden, Informationen einordnen und digitale
Räume souverän nutzen möchte, braucht digitale Grundfertigkeiten und
Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Es ist unsere
politische Verantwortung, Lern- und Beratungsangebote vor Ort
auszubauen, damit ältere Menschen den digitalen Wandel sicher und
selbstbestimmt mitgestalten können.
Mit den neuen
Förderschwerpunkten schaffen wir die Grundlage, dass ältere Menschen
für sie passende Bildungsangebote finden.“ Die Weiterförderung des
DigitalPakt Alter und der Servicestelle „Bildung und Lernen im
Alter” ist jeweils auf vier Jahre angelegt und läuft bis 31.12.2029.
Das Kompetenznetzwerk KI & Alter wird bis Ende 2026 aufgebaut. Zu
den Internetseiten der Projekte
DigitalPakt Alter
Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter
KoKIA – Kompetenznetzwerk KI & Alter
Dashcams im
Auto: Was erlaubt ist – und worauf Autofahrer achten sollten
Der ACV erklärt, unter welchen Voraussetzungen Dashcams in
Deutschland zulässig sind, welche Datenschutzregeln gelten und wann
Aufnahmen vor Gericht als Beweis dienen können.
Viele
Autofahrer nutzen inzwischen eine Dashcam, um das Verkehrsgeschehen
festzuhalten. Vor allem nach einem Unfall können die Aufnahmen
helfen, den Ablauf besser nachzuvollziehen. Gleichzeitig bestehen
jedoch häufig Unsicherheiten darüber, was rechtlich zulässig ist und
welche Datenschutzvorgaben gelten. Der ACV Automobil-Club Verkehr
gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen zur Nutzung von
Dashcams in Deutschland.
Dashcams sind grundsätzlich erlaubt
– aber nur unter Bedingungen Grundsätzlich ist eine Dashcam in
Deutschland erlaubt. Entscheidend ist jedoch, wie sie eingesetzt
wird. Zulässig ist die Nutzung nur dann, wenn die Kamera nicht
dauerhaft filmt, sondern Aufnahmen anlassbezogen gespeichert werden
und die Persönlichkeitsrechte anderer Verkehrsteilnehmer gewahrt
bleiben.
In der Praxis kommen dafür Dashcams zum Einsatz, die
mit sogenannten Loop-Aufnahmen arbeiten. Dabei zeichnen sie
fortlaufend kurze Sequenzen auf, überschreiben ältere Aufnahmen
automatisch und speichern nur dann dauerhaft, wenn ein konkreter
Anlass vorliegt, zum Beispiel nach einem Unfall. So lässt sich der
Unfallhergang dokumentieren, ohne den Straßenverkehr permanent zu
überwachen.
Was ist erlaubt – und was nicht? Erlaubt ist:
Der Einbau einer Dashcam im Fahrzeug. Die Nutzung von Dashcams
oder Smartphone-Apps mit vergleichbarer Aufzeichnungsfunktion,
sofern sie datenschutzkonform eingesetzt werden. Kurzzeitige und
anlassbezogene Aufnahmen, etwa im Zusammenhang mit einem Unfall.
Verboten ist: Das dauerhafte Filmen des Straßenverkehrs ohne
konkreten Anlass. Die Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen
Personen oder Kennzeichen erkennbar sind, ohne deren Einwilligung.
Das gezielte Filmen anderer Verkehrsteilnehmer zur Anzeige von
Verkehrsverstößen. Die Überwachung des Verkehrs ist ausschließlich
Aufgabe der Polizei.
Datenschutz und mögliche Konsequenzen
Hintergrund der Regelungen ist das Recht auf informationelle
Selbstbestimmung. Persönliche Daten dürfen nur erhoben und
verarbeitet werden, wenn dafür eine rechtliche Grundlage besteht.
Dauerhafte Dashcam-Aufnahmen erfassen zwangsläufig andere
Verkehrsteilnehmer und greifen damit in deren Persönlichkeitsrechte
ein.
Der Bundesgerichtshof erlaubt Dashcam-Aufnahmen daher
nur kurzzeitig und anlassbezogen. Eine dauerhafte Speicherung ohne
konkreten Anlass ist in der Regel unzulässig. Wer gegen diese
Vorgaben verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. Besonders relevant
sind dauerhafte Aufzeichnungen ohne Anlass sowie die
Veröffentlichung nicht anonymisierter Aufnahmen. In der Praxis kommt
es häufig zunächst zu Abmahnungen oder Verwarnungen. Bei
schwerwiegenden Datenschutzverstößen sind jedoch auch Bußgelder
möglich. Diese richten sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz und der
Datenschutzgrundverordnung und können schnell im niedrigen
vierstelligen Bereich liegen.
Wichtig ist außerdem, dass
Nutzer die Kontrolle über ihre Aufnahmen behalten. Bei
cloudbasierten Diensten sollte geprüft werden, wo Videos gespeichert
werden und wer darauf zugreifen kann. Auch die Veröffentlichung von
Dashcam-Videos im Internet ist meist verboten. Nach dem Recht am
eigenen Bild ist die Einwilligung aller erkennbaren Personen
erforderlich. Ausnahmen gelten nur, wenn Personen zufällig und nicht
gezielt im Hintergrund erscheinen.
ACV Checkliste: Wie nutze
ich eine Dashcam rechtssicher?Platzierung: Die Dashcam sollte so
angebracht werden, dass sie das Verkehrsgeschehen erfasst, ohne die
Sicht zu beeinträchtigen. Bewährt hat sich eine Montage im Bereich
hinter oder leicht unter dem Rückspiegel. Wichtig ist zudem, dass
sicherheitsrelevante Systeme wie Airbags nicht beeinträchtigt werden
und Kabel sauber verlegt sind, damit sie weder die Sicht noch die
Bedienung des Fahrzeugs stören.
Technik: Kurze Clips in
Endlosschleife einstellen, damit alte Aufnahmen automatisch
überschrieben werden. Eine ausreichende Bildqualität ist
entscheidend, damit im Ernstfall Details wie Verkehrszeichen oder
Fahrmanöver nachvollziehbar dargestellt werden können – insbesondere
bei schlechten Lichtverhältnissen.
Sensoren: Ein integrierter
Beschleunigungssensor kann Unfälle erkennen und relevante Sequenzen
sichern. Die Auslösemechanik sollte zuverlässig arbeiten, ohne
bereits bei leichten Erschütterungen unnötig Sequenzen dauerhaft zu
speichern.
Ausstattung: Je nach Bedarf kann auch eine
zusätzliche Kamera für den Heckbereich sinnvoll sein, etwa um
Auffahrunfälle oder gefährliche Überholmanöver zu dokumentieren.
Datenschutz: Aufnahmen nur im Anlassfall speichern und nicht
ohne Zustimmung veröffentlichen. Falls die Dashcam über eine
Audiofunktion verfügt, sollte die Tonaufzeichnung deaktiviert
bleiben.
Kauf: Modelle mit integrierten Datenschutzfunktionen
bevorzugen, etwa automatisches Unkenntlichmachen von Gesichtern und
Kennzeichen.
Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel Bei
Verkehrsunfällen können Dashcam-Aufnahmen helfen, den Hergang besser
nachzuvollziehen. Versicherungen nutzen solche Videos, um
Schadensersatzansprüche zu prüfen. Auch Gerichte können Aufnahmen im
Einzelfall als Beweismittel berücksichtigen. Besonders hilfreich
sind sie in unübersichtlichen oder komplexen Verkehrssituationen,
etwa wenn mehrere Fahrzeuge beteiligt sind oder Aussagen zum
Unfallhergang widersprüchlich ausfallen.
Ob ein Gericht
Dashcam-Aufnahmen verwertet, hängt stets vom Einzelfall ab.
Maßgeblich ist dabei unter anderem, ob die Aufnahmen
datenschutzkonform entstanden sind und die Persönlichkeitsrechte
anderer Verkehrsteilnehmer gewahrt bleiben.
Regelungen im
Ausland beachten Für Fahrten ins Ausland gelten teils andere
Regelungen als in Deutschland. Eine einheitliche europäische
Vorschrift zur Dashcam-Nutzung gibt es nicht. In einigen Ländern ist
der Einsatz stark eingeschränkt oder untersagt. Wer mit einer
Dashcam reist, sollte sich daher vorab über die geltenden Regeln im
jeweiligen Urlaubsland informieren und die Kamera im Zweifel
deaktivieren.
Ökumenische Kinderbibelwoche in Wedau
Die ökumenische Wedauer Kinderbibelwoche, bei der jedes
Jahr an die 150 Kinder zusammenkommen, hat eine mehr als 25jährige
Tradition. Sie treffen sich an drei Tagen im Gemeindehaus am See zum
Singen, Tanzen, Basteln, Mitmachen und Gute-Zeit-haben zusammen.
Und so dürfte es auch in diesem Jahr wieder werden, wenn Kinder
zwischen drei und 13 Jahren am 24., 25. und 26. Februar jeden
Nachmittag von 15.30 bis 17 Uhr durch Geschichten, Theaterstücke,
Lieder und Bastelarbeiten mehr erfahren über „Josef und seine
Brüder!“ und über sie mehr vom Streiten und Vertragen.

Eine Anmeldung der Kinder ist nicht nötig, Rückfragen beantworten
Pfarrerin Sawatzki (Tel.: 0203 726575 bzw. ute.sawatzki@ekir.de)
gerne. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis und die
katholische Nachbargemeinde St. Judas Thaddäus laden herzlich auch
zum Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche ein: Klein und Groß
feiern ihn am 1. März um 10.30 Uhr ebenfalls in der Wedauer Kirche.
Fotos der Kinderbibelwoche 2023 in Wedau Pfarrerin Sara Randow, das
andere obere Pfarrer Dirk Sawatzki.
Kaffee, Tee und
Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof
Wenn Trauernde am 28. Februar die Gräber ihrer verstorbenen
Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn
besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee
oder Tee aufwärmen. Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver
Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer
Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem
Himmel Getränke frisch zubereiten.
Sie schenken zwischen 13
und 15 Uhr die flüssige Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne
wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut
sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien
für das Engagement sehr.

Das Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof (Foto: Ev.
Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)

Inflationsrate im Januar 2026 bei +2,1 %
Verbraucherpreisindex, Januar 2026: +2,1 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,1 % zum
Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Januar 2026: +2,1 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,1 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in
Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex
(VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2026 bei +2,1 %. Im
Dezember 2025 hatte sie +1,8 % betragen und zuvor im November und
Oktober 2025 jeweils +2,3 %.
"Die Teuerung der
Verbraucherpreise insgesamt hat sich zum Jahresanfang verstärkt",
sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes
(Destatis). "Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar
stärker als in den vorangegangenen Monaten. Von September bis
Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln
noch unterhalb der Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt sich
der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch im Januar erhöhend auf
die Inflationsrate aus."
Gegenüber dem Vormonat Dezember
2025 stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2026 um 0,1 %.

Energieprodukte verbilligten sich um 1,7 % gegenüber
Januar 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Januar 2026 um 1,7 %
niedriger als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2025 hatte der
Preisrückgang bei Energie bei -1,3 % gelegen. Von Januar 2025 bis
Januar 2026 verbilligte sich die Haushaltsenergie um 3,2 %. Hier
konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel von
günstigeren Preisen für Strom (-3,2 %) profitieren.
Ein
Grund dürften die seit Beginn des Jahres reduzierten
Übertragungsnetzentgelte für Strom sein. Günstiger wurden auch Gas
einschließlich Umlage (-2,5 %) und Fernwärme (-0,8 %), bei denen
sich unter anderem die Abschaffung der Gasspeicherumlage
preisdämpfend auswirkte.
Die Preise für fossile Brennstoffe
wurden gleichzeitig durch die zu Jahresbeginn teilweise gestiegene
CO2-Bepreisung beeinflusst. Hier zeigte sich bei den
Mineralölprodukten im Januar 2026 eine gegenläufige
Preisentwicklung: Leichtes Heizöl blieb im Vergleich zum Januar 2025
deutlich günstiger (-10,2 %), während sich die Kraftstoffpreise um
0,5 % erhöhten.

Nahrungsmittel verteuerten sich mit +2,1 % gegenüber
Januar 2025 deutlich stärker als in den Vormonaten Die Preise
für Nahrungsmittel waren im Januar 2026 um 2,1 % höher als im
Vorjahresmonat, nach +0,8 % im Dezember 2025. Damit legte der
Preisauftrieb zu, von September bis Dezember 2025 hatten sich Nahrungsmittel binnen
Jahresfrist unterdurchschnittlich verteuert.
Im Vergleich
von Januar 2026 zu Januar 2025 bleibt die Preiserhöhung bei Zucker,
Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+10,9 %, darunter Schokolade:
+21,0 %) auffällig. Auch für Obst (+6,1 %) sowie Fleisch und
Fleischwaren (+4,9 %, darunter Rind- und Kalbsfleisch: +14,9 %,
Geflügelfleisch: +8,3 %) mussten die Verbraucherinnen und
Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und Speiseöle
(-20,1 %, darunter Butter:
-33,0 %; Olivenöl:
-13,5 %). Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des
täglichen Bedarfs wie Molkereiprodukte (-3,5 %) und Kartoffeln
(-10,1 %) deutlich, dagegen wurden Eier (+12,5 %) nennenswert
teurer.
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei
+2,5 % Die Inflationsrate ohne Energie und die Inflationsrate
ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig
auch als Kerninflation bezeichnet, lagen im Januar 2026 jeweils bei
+2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen
wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist
überdurchschnittlich um 3,2 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im Januar 2026 um 3,2 % höher als im
Vorjahresmonat. Dienstleistungen verteuerten sich somit
überdurchschnittlich, bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung
hierfür durchgängig oberhalb der Gesamtteuerung. Von Januar 2025 bis
Januar 2026 erhöhten sich vor allem die Preise für Dienstleistungen sozialer
Einrichtungen (+7,1 %) sowie für die kombinierte
Personenbeförderung (+6,2 %). Letzteres ist unter anderem der
Preiserhöhung für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro
geschuldet.
Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren unter
anderem auch Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,2 %),
Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit (+4,4 %) sowie
Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung
(+3,6 %). Zudem verteuerten sich binnen Jahresfrist
Gaststättendienstleistungen (+3,6 %), auch nach der
Mehrwertsteuersenkung für Speisen in der Gastronomie zu Beginn des
Jahres von 19 auf 7 %.
Bedeutsam für die Preisentwicklung
insgesamt blieben im Januar 2026 die Nettokaltmieten mit
+2,1 %. Dagegen waren nur wenige Dienstleistungen günstiger als im
Vorjahresmonat, zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen
(-0,4 %).
Waren verteuerten sich gegenüber Januar 2025 um
1,0 % Waren insgesamt verteuerten sich von Januar 2025 bis
Januar 2026 um 1,0 %. Verbrauchsgüter verteuerten sich gegenüber dem
Vorjahresmonat um 1,3 % und Gebrauchsgüter um 0,4 %. Neben den
Nahrungsmitteln (+2,1 %) wurden auch einige andere Waren deutlich
teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+6,8 %, darunter Kaffee,
Tee und Kakao: +18,2 %) und Tabakwaren (+4,4 %).
Preisrückgänge waren hingegen außer bei der Energie (-1,7 %) unter
anderem bei Haushaltsgeräten (-3,1 %) zu verzeichnen. Preise
insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 % Im Vergleich zum
Dezember 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Januar 2026 um
0,1 %.
Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen
binnen Monatsfrist um 1,0 %, vor allem zogen die Preise für frisches
Gemüse (+6,1 %) an. Auch die Preise für Energie insgesamt stiegen
gegenüber dem Vormonat um 0,8 %, hier zogen insbesondere
Kraftstoffpreise an (+5,6 %).
Günstiger gegenüber dem
Vormonat wurden Strom (-2,8 %), Erdgas, einschließlich Umlage
(-2,4 %) und Fernwärme (-1,6 %). Hier wirkten sich auch das zu
Beginn des Jahres reduzierte Übertragungsnetzentgelt, die
Abschaffung der Gasspeicherumlage sowie die teilweise gestiegene
CO2-Bepreisung auf die Preisentwicklung aus.

Zudem zeigt sich der gestiegene Preis für das Deutschlandticket
von 58 auf 63 Euro in der Teurung beim Personennahverkehr (+2,8 %)
und bei Verbundfahrkarten (+5,2 %). Hingegen gingen vor allem
saisonbedingt die Preise für Flugtickets (-16,7 %), Pauschalreisen
(-14,1 %) und Bekleidungsartikel (-5,5 %) zurück.
Primärenergieverbrauch in NRW: Anteil erneuerbarer
Energieträger stieg 2023 auf neuen Höchstwert von 8,6 %
* Primärenergieverbrauch verzeichnete den niedrigsten Wert seit
1990. * Windkraft mit höchstem Anstieg unter den erneuerbaren
Energieträgern.
Der Primärenergieverbrauch hat im Jahr 2023
in Nordrhein-Westfalen 2.787 Petajoule betragen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis
der Energiebilanz mitteilt, sank dieser gegenüber dem Vorjahr um
10,3 %. Bezogen auf die einzelnen Energieträger waren insbesondere
die nachgefragten Mengen an Kohle (−22,2 %), Mineralölprodukte
(−9,3 %) und Gase (−7,3 %) rückläufig.

Mit 37,8 % hatten Mineralölprodukte (u. a. Erdöl, Heizöl) nach
wie vor den höchsten Anteil am Primärenergieverbrauch in NRW,
gefolgt von den Energieträgern Kohle mit 27,4 % und Gas (z. B.
Erdgas) mit 23,9 %. Der Anteil der sonstigen Energieträger, zu denen
neben Strom auch beispielsweise Fernwärme zählt, hat um 24,1 %
zugenommen.
Absolut betrachtet liegt er mit 10,9 % jedoch
deutlich hinter den vorab genannten Energieträgern. Anteil
erneuerbarer Energieträger erreicht neuen Höchststand Unter den
sonstigen Energieträgern sind die erneuerbaren Energieträger (Wind-,
Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Klär-, Deponiegas u. a.)
hervorzuheben: Deren Verbrauch stieg um 6,9 % auf 240 Petajoule.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch
betrug damit 8,6 % und stieg auf den höchsten Wert seit 1990. Mehr
als 80 % der erneuerbaren Energieträger gingen auf Biomasse und
Windkraft zurück Einen erheblichen Anteil an den erneuerbaren
Energieträgern machten Biomasse (59,1 %) und Windkraft (21,9 %) aus.
Unter den erneuerbaren Energieträgern legte Windkraft im Vergleich
zu 2022 mit 28 % am stärksten zu.
Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China
können das Jahr des Feuer-Pferdes in NRW begrüßen *
Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024 in
Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an
den Hochschulen in NRW eingeschrieben.
Zwischen dem
17. Februar und 3. März 2026 finden die Feierlichkeiten zum
Chinesischen Neujahr statt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Daten
des Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten 38.040 Menschen
mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024 ihren Wohnsitz hier
in NRW.
Regionale Schwerpunkte in den Großstädten Die
regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit chinesischer
Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die großen Städte. Die
größten Neujahrsfeiern zum Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich
in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit
insgesamt 6.445 die meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von
Essen (2.915) und Köln (2.615).
Der Frauenanteil bei
chinesischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 51,5 %. In den Kreisen
und kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus China war der
Frauenanteil in Köln (56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In
Dortmund (47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr
(45,2 %) lag er unter dem Landesdurchschnitt.
Chinesische
Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an allen Studierenden Im
Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik der Studierenden
8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW
eingeschrieben, davon waren 56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.
Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der
chinesischen Studierenden ihre Studienberechtigung im Ausland oder
an einem Studienkolleg erworben. Studierende mit chinesischer
Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der ausländischen und 1,2 % aller
Studierenden an Hochschulen in NRW aus.
Mehr Recycling, weniger Risiko: Batterien richtig entsorgen
in Duisburg Zum Internationalen Tag der Batterie am
18. Februar rufen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) alle
Duisburgerinnen und Duisburger dazu auf, alte Batterien und Akkus
fachgerecht zu entsorgen. Der Aktionstag, der auf den Geburtstag des
Batterie-Erfinders Alessandro Volta zurückgeht, ist ein guter
Anlass, um auf die Bedeutung der richtigen Entsorgung aufmerksam zu
machen.
Batterien und Akkus sind aus dem Alltag nicht mehr
wegzudenken – gleichzeitig landen jedoch noch immer zu viele von
ihnen im Hausmüll oder werden unsachgemäß gelagert. Die Sammelquote
liegt bundesweit seit Jahren unter 50 Prozent. Dabei enthalten
Batterien wertvolle Rohstoffe wie Stahl, Zink, Aluminium oder
Silber, die durch Recycling wieder in den Wertstoffkreislauf
zurückgeführt werden können. Gleichzeitig wird verhindert, dass
umweltgefährdende oder sogar giftige Stoffe wie Quecksilber oder
Cadmium in die Umwelt gelangen.
Viele Rückgabemöglichkeiten
in Duisburg Die Entsorgung ist einfach und kostenlos: Überall
dort, wo Batterien verkauft werden, etwa im Supermarkt, in
Drogerien, Baumärkten oder im Elektrofachhandel können Altbatterien
in Sammelboxen, meist im Kassenbereich, abgegeben werden. Darüber
hinaus nehmen auch die vier Duisburger Recyclinghöfe der
Wirtschaftsbetriebe Batterien und Akkus entgegen.
Geräte mit
fest verbauten Akkus, wie Smartphones, Smartwatches oder Einweg-
E-Zigaretten (Vapes), müssen als Ganzes fachgerecht entsorgt werden
und können ebenfalls kostenfrei über den Handel und an den vier
Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zurückgegeben
werden. Größere Lithium-Ionen-Akkus, beispielsweise aus E-Bikes oder
E-Tretrollern, werden von den jeweiligen Händlern, Herstellern oder
den beiden größten Duisburger Recyclinghöfen Nord und Mitte
zurückgenommen.
Richtige Entsorgung schützt Umwelt und
verhindert Brände Besonders lithiumhaltige Batterien bergen bei
unsachgemäßer Entsorgung ein erhebliches Brandrisiko.
Beschädigungen, Hitze oder Kurzschlüsse können Brände oder
Explosionen verursachen und immer wieder zu erheblichen Schäden in
Mülltonnen, Müllfahrzeugen oder Sortieranlagen führen.
Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg geben daher folgende Tipps für den
sicheren Umgang mit Batterien und Akkus: Batterien und Akkus –
soweit möglich – vor der Entsorgung aus Elektrogeräten entnehmen
- Pole von den Akkus vor der Abgabe abkleben - Batterien vor
Stößen, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit schützen - Beschädigte oder
verformte Akkus umgehend entsorgen

Eric Ostermeier ruft zur sicheren Rückgabe gebrauchter Batterien und
Akkus auf. Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Über 200 Betreuungsplätze: Duisburgs größte KiTa hat eröffnet
Stepke-KiTa Obstsalat mit viel Raum für vielfältige pädagogische
Angebote Duisburgs größte KiTa ist offiziell eröffnet.
Mit der Stepke-KiTa Obstsalat startete am 16.02.2026 im Stadtteil
Untermeiderich die dreistöckige Einrichtung mit Betreuungsplätzen
für 200 Kinder in elf Gruppen. Für den Träger Stepke-KiTas ist es
bereits die dritte Einrichtung in Duisburg, gleichzeitig ist es
seine größte in Deutschland.
Heute wurden die ersten Kinder
begrüßt, die volle Kapazität an Betreuungsplätzen wird bis August
erreicht sein. Die KiTa Obstsalat ist ein weiterer Meilenstein in
der Unternehmensgeschichte des Trägers, der im vergangenen Jahr die
Eröffnung seiner 70. Einrichtung feierte. „Es ist fantastisch zu
sehen, wie unser Großprojekt Obstsalat nun an den Start geht. Die
ersten Kinder starten ab sofort mit der Eingewöhnung und können
ihren Stepke-Wohlfühlort entdecken“, freut sich
Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin.
Realisiert wurde der
Neubau mit der Unternehmensgruppe Michael Türk als Initiator und
Investor, mit dem Stepke bereits mehrere Projekte in
Nordrhein-Westfalen umgesetzt hat. Zu entdecken gibt es viel für die
Kinder der KiTa Obstsalat: Auf knapp 2.000 m² Innenfläche und
dazugehörigem Außengelände wird viel geboten.
Neben
großzügigen Gruppenräumen, sind unter anderem eine eigene Turnhalle,
ein Mehrzweckraum für kreative Angebote und Veranstaltungen sowie
Differenzierungsräume mit pädagogischen Schwerpunkten wie Bauen,
Forschen und Musik Teil der Einrichtung. Ein besonderes Highlight
ist der Wassergewöhnungsraum, in dem die Kinder spielerisch und
behutsam erste Erfahrungen mit dem Element Wasser sammeln können.
Außengelände als Erlebnisraum mit eigener Rampe Das
weitläufige Außengelände bietet ausreichend Platz für
abwechslungsreiche Spiel- und Lernimpulse. Für jede Altersgruppe
gibt es das passende Angebot: eine Rampe, einen Kriechtunnel, einen
Forschungsbereich, einen KiTa-Acker sowie Wasserspiele, die zum
Entdecken und Ausprobieren einladen.
Abgerundet wird das
Konzept durch einen klaren Schwerpunkt auf gesunde Ernährung,
passend zum „vitaminreichen“ Namen. In der hauseigenen KiTa-Küche
wird künftig täglich frisch gekocht. Zusätzlich werden die Kinder in
Küchen auf Kinderhöhe aktiv und altersgerecht in das Thema Ernährung
eingebunden.
KiTa-Leitung Marco Dettmar startet mit guten
Vorsätzen in seine neue Position: „Wir wollen nicht nur die größte
KiTa der Stadt sein, wir wollen das auch leben. Durch moderne
Pädagogik und eine professionelle Erziehungspartnerschaft mit den
Eltern vor Ort.“ Auch Stepke-Regionalleitung für die Region
NRW-Mitte, Jutta Thomas, freut sich über den Start der neuen KiTa
Obstsalat: „Wir sind sehr stolz, dass wir in Duisburg jetzt drei
Einrichtungen betreiben. Insgesamt bieten wir 465 KiTa-Plätze an und
entlasten damit die angespannte Betreuungssituation weiter.“
In der Stepke-KiTa Obstsalat sind noch KiTa-Plätze frei.
Pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, die Lust haben, eine neue
KiTa mit aufzubauen sind ebenfalls herzlich willkommen. Mehr Infos
dazu gibt es unter www.stepke-kitas.de.
Stepke-KiTas als gemeinnützige GmbH ist ein
KiTa-Träger mit einem eigenen innovativen Konzept, der unter dem
Motto „Richtig gute KiTa“ Kindertagesstätten an zahlreichen
Standorten in Deutschland betreibt. In den KiTas in Berlin,
Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen kümmern sich über 1300
pädagogische Mitarbeiter*innen um etwa 5800 Kinder im Alter von null
bis sechs Jahren.
Das KiTa-Konzept basiert auf sechs
tragenden Säulen: Ein durchdachtes Raumkonzept eröffnet den Kindern
vielfältige Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten drinnen und
draußen. Fest verankert ist hierbei eine alltagsintegrierte,
individuelle Sprachbildung u. a. mit spielerischen Angeboten in
Englisch. Abgerundet wird die Stepke-Pädagogik durch eine gesunde,
kindgerechte Ernährung, vielfältige Naturerfahrungen durch z. B.
Ausflüge und Projekte sowie gezielte Wassergewöhnungsangebote.
Die pädagogische Qualität als Konzeptsäule wird durch sehr gut
ausgebildete Mitarbeiter*innen gewährleistet und durch die eigene
Stepke-Fachberatung unterstützt. Stepke gehört zur AcadeMedia
PreSchools GmbH, hinter der ein engagiertes Team steht, das sich mit
Leidenschaft für hochwertige frühkindliche Bildung einsetzt. Als
Teil der renommierten schwedischen Bildungsgruppe AcadeMedia AB, dem
führenden privaten Bildungsanbieter in Nordeuropa, bringt AcadeMedia
langjährige Erfahrung und Innovationskraft in die deutsche
Bildungslandschaft ein.
Weiterführende Informationen zu
Stepke, Anmeldungen und Stellenangeboten können online unter
www.stepke-kitas.de und auf den Social Media-Kanälen des Trägers
abgerufen werden. Für Rückfragen steht Medienvertreter*innen Tobias
Wellems, Referent Personalmarketing & PR, unter
marketing@academedia.de zur Verfügung.

v. l.: Freuen sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat: Jutta
Thomas (Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte), Marco
Dettmar (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat), Patrick Cornelius
(KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat) sowie Melanie Jung (stv.
Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte).
Recht auf Reparatur sicher umsetzen: TÜV-Verband
fordert unabhängige Prüfungen und klare Verbraucherinfos
Nationale Umsetzung vom Recht auf Reparatur: Reparaturförderung darf
nicht zulasten der Produkt- und Cybersicherheit gehen. Verbraucher
brauchen Informationen, wie und von wem Produkte kompetent
instandgesetzt werden. Ein Prüfzeichen „Ready to Repair“ könnte
Orientierung geben.

© TÜV-Verband/Tobias Koch
Der TÜV-Verband begrüßt die
Zielsetzung der Bundesregierung, das „Recht auf Reparatur“ zügig und
richtlinienkonform in nationales Recht zu überführen. Anlässlich der
Länder- und Verbändeanhörung des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz (BMJV) zur nationalen Umsetzung der
EU-Richtlinie 2024/1799 zur Förderung der Reparatur von Waren hat
der TÜV-Verband eine Stellungnahme vorgelegt.
Ressourcen
schonen, Kreislaufwirtschaft stärken „Das Recht auf Reparatur ist
ein wichtiger Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung und einer
funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, sagt Juliane Petrich,
Referentin Politik und Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband. „Eine
längere Produktlebensdauer reduziert Abfälle und stärkt die
Unabhängigkeit von importierten Rohstoffen. Entscheidend ist jetzt,
dass die neuen Regelungen in der Praxis sicher und verlässlich
umgesetzt werden.“
Nach Auffassung des TÜV-Verbands darf
Reparaturförderung allerdings nicht zulasten der Produkt- oder
IT-Sicherheit gehen. Gerade bei digital vernetzten Produkten können
Eingriffe in Hard- und Software erhebliche Risiken bergen. Deshalb
müssen Ersatzteile, Software-Updates und Reparaturprozesse
sicherheitskompatibel ausgestaltet sein. Unabhängige Prüfungen und
Zertifizierungen sind zentral, um Konformität sicherzustellen und
Verbrauchervertrauen zu stärken.
„Ready for Repair“:
Orientierung für Verbraucher Zugleich brauchen Verbraucher:innen
transparente und vergleichbare Informationen zur Reparierbarkeit von
Produkten. „Ein unabhängiges Prüfzeichen wie ‚Ready for Repair‘ kann
hier Orientierung bieten und Greenwashing entgegenwirken“, sagt
Petrich. „Auch im freien Reparaturmarkt sind Kompetenznachweise
durch unabhängige Stellen zentral, um Qualität sichtbar zu machen
und Vertrauen zu stärken.“
Nicht zuletzt kommt es auf eine
funktionierende Plattformlösung an. Petrich: „Reparaturangebote
müssen strukturiert, zugänglich und verlässlich auffindbar sein.
Zuständigkeiten, Qualitätsanforderungen und Governance-Strukturen
sollten frühzeitig geklärt werden, damit das Recht auf Reparatur
seine volle Wirkung entfalten kann.“
Über den TÜV-Verband:
Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der
TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer
Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale
Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten,
Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind
allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte
Weiterbildung.
Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der
technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu
schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im
regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen
und Verbraucher:innen.
Kirchengemeinde
Hochfeld-Neudorf :Musikalische Matineen Am Sonntag 22.
Februar dürfen sich in der Evangelischen Kirchengemeinde
Hochfeld-Neudorf Besucherinnen und Besucher der beiden Gottesdienste
auf ein kleines Special freuen: Im direkten Anschluss gibt es in
jedem der beiden eine kleine musikalische Matinee: im Neudorfer
Gemeindezentrum, Wildstr. 31 spielt nach dem 11-Uhr-Gottesdienst,
gegen 11.45 Uhr, Ada Tanir auf dem Spinett schöne Barockmusik aus
ihrem Repertoire.
Volker Nies tut es ihr gleich in der
Hochfelder Pauluskirche, wo der Gottesdienst um 9 Uhr beginnt und
der Kirchenmusiker gegen 10.15 Uhr ebenfalls 20 Minuten Barockmusik
spielt. Die beiden freuen sich auf das Format und schließen weitere
Matineen nach Gottesdiensten nicht aus. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Ada Tanir (Foto: Philipp Gunzer).
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat
„Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a,
stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 24. Februar, wenn sie um 12.30 Uhr Geschnetzeltes mit
Champignons und Reis servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig,
das Angebot ist kostenfrei.
„Wir wollen Herzenswärme
spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt
Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel.
0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für
die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Pater Tobias:
Aschermittwoch - Wenn ein neues Kapitel beginnt Mit dem
Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen weltweit eine
besondere Zeit: die Fastenzeit. Vierzig Tage bis Ostern. Vierzig
Tage, die uns einladen, innezuhalten, neu auszurichten, Ballast
abzuwerfen - und dem Wesentlichen wieder näherzukommen. Wenn ich am
Aschermittwoch den Menschen das Aschekreuz auf die Stirn zeichne,
spreche ich Worte, die aufrütteln: „Bedenke, Mensch, dass du Staub
bist, und zum Staub zurückkehrst.“
Das klingt zunächst hart.
Und doch liegt in diesen Worten eine große Freiheit. Wir müssen
nicht perfekt sein. Wir müssen nicht alles kontrollieren. Unser
Leben ist Geschenk - und Aufgabe zugleich. Die Asche erinnert uns
daran: Alles Äußerliche vergeht. Aber die Liebe bleibt. Fasten -
Mehr als Verzicht Viele denken beim Wort „Fasten“ an
Schokoladeverzicht oder weniger Fernsehen.
Das kann ein
guter Anfang sein. Aber die Fastenzeit ist viel mehr. Sie ist wie
ein Trainingslager für die Seele. Als Marathonläufer weiß ich: Wer
sich auf einen langen Lauf vorbereitet, prüft sein Gepäck. Jedes
unnötige Gramm wird zur Last. Auch im Leben schleppen wir oft Dinge
mit uns herum, die uns müde machen: alte Verletzungen, Neid,
Dauerstress, ständige Erreichbarkeit, überzogene Ansprüche an uns
selbst.
Fasten bedeutet: ehrlich hinschauen. Was tut mir
nicht gut? Was blockiert mein Herz? Wo brauche ich Versöhnung?
Vielleicht heißt Fasten in diesem Jahr: bewusster mit Worten umgehen
- weniger schimpfen, mehr ermutigen einem Menschen vergeben, der
mich verletzt hat täglich fünf Minuten Stille wagen das Handy abends
früher ausschalten jemandem helfen, der einsam ist Fasten schafft
Raum. Und in diesem Raum kann Gott neu sprechen.
Vierzig
Tage - Wie ein innerer Marathon Ein Marathon beginnt nicht mit dem
Zieleinlauf. Er beginnt mit einem ersten Schritt. Und dann kommt
Kilometer um Kilometer. Es gibt gute Phasen - und Momente, in denen
man am liebsten aufgeben möchte. So ist auch die Fastenzeit. Man
startet motiviert. Vielleicht nimmt man sich viel vor. Doch dann
kommen Alltag, Stress, Müdigkeit. Gerade dann entscheidet sich, ob
wir dranbleiben.
Ich habe bei über 370 Marathons und
Ultraläufen gelernt: Nicht die Schnellsten gewinnen das Leben.
Sondern die, die durchhalten. Die wieder aufstehen. Die Schritt für
Schritt weitergehen. Fasten ist kein Wettbewerb. Es geht nicht
darum, besser zu sein als andere. Es geht darum, echter zu werden.
Wahrhaftiger. Aufmerksamer. Liebevoller.
Asche auf der Stirn
- Hoffnung im Herzen Das Aschekreuz ist kein Zeichen der
Niederlage. Es ist ein Hoffnungszeichen. Die Asche entsteht aus
verbrannten Palmzweigen des vergangenen Jahres. Was einst grün und
lebendig war, wird zu Staub -und doch beginnt daraus etwas Neues.
Gott schreibt mit unserem Leben keine geraden Linien. Er schreibt
Geschichte mit Brüchen, mit Neuanfängen, mit zweiten Chancen.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen müde sind -
erschöpft von Krisen, Sorgen, Unsicherheiten - ist die Fastenzeit
eine Einladung zur inneren Stärkung. Vielleicht bedeutet das: den
Mut finden, wieder zu beten nach langer Zeit eine Kirche zu betreten
sich selbst anzunehmen mit allen Schwächen neu Vertrauen zu wagen
Ostern ist kein billiger Trost. Ostern ist die Zusage: Das Leben
siegt. Aber der Weg dorthin führt durch diese vierzig Tage.

Großhandelspreise im Januar 2026: +1,2 % gegenüber
Januar 2025 Großhandelsverkaufspreise, Januar 2026 +1,2
% zum Vorjahresmonat +0,9 % zum Vormonat Die Verkaufspreise
im Großhandel waren im Januar 2026 um 1,2 % höher als im Januar
2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem
Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 % gelegen, im November 2025 bei
+1,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
stiegen die Großhandelspreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat
Dezember 2025 um 0,9 %.

Gestiegene Preise für Nicht-Eisen-Erze,
-Metalle und -Metallhalbzeug sowie für Nahrungs- und Genussmittel,
Getränke und Tabakwaren Hauptursächlich für den Anstieg der
Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im
Januar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen,
Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im
Durchschnitt 43,8 % über denen von Januar 2025.
Gegenüber
dem Vormonat Dezember 2025 stiegen sie ebenfalls deutlich (+8,6 %).
Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat
war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln,
Getränken und Tabakwaren (+1,6 % gegenüber Januar 2025 und +0,2 %
gegenüber Dezember 2025).
Insbesondere Zucker, Süßwaren und
Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+12,5 %
gegenüber Januar 2025 und +0,3 % gegenüber Dezember 2025). Kaffee,
Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene 4,1 % teurer als
ein Jahr zuvor, verbilligten sich aber im Vormonatsvergleich um
1,4 %.
Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch
für Fleisch und Fleischwaren (+4,0 % gegenüber Januar 2025, aber
-0,4 % gegenüber Dezember 2025). Niedriger als im Januar 2025 waren
dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und
Futtermitteln (-8,2 % gegenüber Januar 2025, +0,1 % gegenüber
Dezember 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen,
Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-5,7 % gegenüber Januar 2025
und -1,1 % gegenüber Dezember 2025).
Ebenfalls günstiger im
Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse
(-4,8 %). Gegenüber Dezember 2025 wurden diese Produkte wieder
teurer (+3,0 %).
Traditionelles Prinzenfrühstück Unter dem
Motto „Europa im Herzen – Konfetti im Blut“ ruft seine Tollität
Prinz Toni I. mit seinem Gefolge in der Session 2025/2026 alle
Duisburger Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, gemeinsam
mit ihm die fünfte Jahreszeit zu feiern.
Jedes Jahr
übernehmen die Karnevalisten für einen Tag die Herrschaft über die
Stadt und das Duisburger Rathaus. Oberbürgermeister Sören Link
übergibt am Rosenmontag, 16. Februar 2026, um 11.11 Uhr im Rathaus
beim Prinzenfrühstück symbolisch den Schlüssel für das Rathaus an
Karnevalsprinz Toni I und spricht im Anschluss seine Büttenrede vor
den Karnevalisten und Gästen.
Neue Befragung: 54
Prozent der erwerbstätigen Eltern mit Schließungen oder verkürzten
Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert
Die Menschen in Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob arbeiten,
so die Forderung von Bundesregierung und Arbeitgebern. Doch dafür
müssen die Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere für Erwerbstätige
mit Familie oder anderen Sorgeverpflichtungen.
Da hapert es
häufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung
zur Stabilität der Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der
erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, die eigentlich eine
externe Kinderbetreuung in einer Kita, bei Tageseltern oder in einer
schulischen Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an einem
oder mehreren Tagen mit Kürzungen der Betreuungszeiten und/oder
sogar kurzfristigen Schließungen der Einrichtung konfrontiert,
beispielsweise wegen Personalmangels.

Das ergibt sich aus der neuen Welle der
WSI-Erwerbspersonenbefragung, in deren Rahmen rund 900 Personen mit
Kindern in Betreuung befragt wurden. Weiteres Ergebnis: Fast ein
Drittel der von Ausfällen oder Kürzungen Betroffenen musste die
eigene Erwerbsarbeitszeit reduzieren, um die Betreuungslücke zu
schließen. Mehrheitlich springen Frauen ein, gleichzeitig reduzieren
betroffene Männer etwas häufiger ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob,
wahrscheinlich, weil sie häufiger Vollzeit arbeiten.
Bei
einer Vorläuferbefragung Ende 2024 hatten sogar gut 59 Prozent der
Eltern von Ausfällen oder Kürzungen bei der Kinderbetreuung
berichtet. Dies ist zwar im Zeitverlauf ein leichter Rückgang,
jedoch befinden sich die Ausfallzeiten immer noch auf einem hohen
Niveau, betont Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche
Direktorin des WSI. Vor dem Hintergrund dieser Betreuungssituation
gehe die aktuelle Diskussion über angeblich zu hohe Teilzeitquoten
an der Realität vorbei, weil die Beschäftigten aufgefordert würden,
mehr Erwerbsarbeit zu leisten, ohne die Rahmenbedingungen und damit
auch die Verantwortung des Staates in den Blick zu nehmen.
„Unter den aktuellen Umständen können berufstätige Eltern nicht
verlässlich planen und vor allem Frauen müssen sich zweimal
überlegen, ob sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen oder ausweiten
können. Die Zahlen unterstreichen, dass die aktuelle
Arbeitszeitdebatte vielfach falschherum aufgezäumt ist: Wir brauchen
erstens weitere massive Investitionen in eine wirklich verlässliche
Infrastruktur für die frühe Bildung, vor allem eine bessere
Personalausstattung. Zumal ja zusätzlich noch hunderttausende
Betreuungsplätze fehlen“, sagt Kohlrausch. „Zweitens sollte man
alles unterlassen, was Arbeitszeiten für Beschäftigte noch
schlechter planbar macht, beispielsweise die von der Regierung
geplante Abschaffung der täglichen Arbeitszeit-Höchstgrenze.“
Im Detail gaben von den im November und Dezember 2025 befragten
Müttern und Vätern, die ihre Kinder in einer Kita, bei Tageseltern
oder einer Ganztagsschule in Betreuung gegeben haben, 35 Prozent an,
dass die Einrichtung in den drei Monaten zuvor an mindestens einem
Tag kurzfristig und ungeplant geschlossen hatte. Bei 44 Prozent kam
es zu Verkürzungen der vereinbarten Betreuungszeiten. Da ein Teil
der Eltern sowohl mit Kürzungen als auch mit Schließungen
zurechtkommen musste, summiert sich die Quote der Betroffenen
insgesamt auf bundesweit 54 Prozent.
Dabei waren die
Ausfall-Quoten in Ostdeutschland niedriger als im Westen,
insbesondere mit Blick auf Schließungen. So gaben 21 Prozent der
Eltern in Ostdeutschland an, in den drei Monaten vor der Befragung
einen Ausfall der Betreuung an mindestens einem Tag erlebt zu haben,
während dies im Westen 39 Prozent der befragten Eltern betraf. Und
während im Osten 39 Prozent der Eltern eine Reduktion der
Betreuungszeiten erlebten, waren dies im Westen der Republik 45
Prozent.
Besonders häufig waren Eltern von kleinen Kindern
betroffen: 40 Prozent der Befragten mit Kindern unter drei Jahren
berichteten im bundesweiten Schnitt von Schließungen. Auch bei den
Eltern von Drei- bis Sechsjährigen waren es 39 Prozent. Mit
Reduktionen der Öffnungszeiten waren 49 Prozent mit Kindern unter
drei und 51 Prozent bei Eltern von Drei- bis Sechsjährigen
konfrontiert, während all diese Werte bei Eltern älterer Kinder
niedriger liegen.
Unter allen Eltern mit Kindern in einer
der genannten Betreuungsformen mussten rund 11 Prozent mit
Schließungen an einem Tag zurechtkommen, 17 Prozent mussten
Schließungen an zwei bis fünf Tagen ausgleichen und je knapp 3 bzw.
4 Prozent sogar an sechs oder mehr Tagen.
Um die
Betreuungslücke auszugleichen, sprang in den meisten Fällen ein
Elternteil ein. In Partnerschaften waren dabei Mütter noch deutlich
stärker eingespannt als Väter. So gaben 73 Prozent der betroffenen
Männer, die in heterosexuellen Partnerschaften leben, an, ihre
Partnerin sei eingesprungen, unter den Frauen sagten das 39 Prozent
über ihren Partner.
Insgesamt 30 Prozent der von Kürzungen
oder Schließungen betroffenen Eltern gaben an, als Reaktion auf
Ausfälle kurzfristig ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob reduziert zu
haben. Unter den Männern reduzierten 33 Prozent die
Erwerbsarbeitszeit, unter den Frauen 26 Prozent. Die Forschenden des
WSI vermuten, dass das auch daran lag, dass Frauen häufiger nicht
Vollzeit arbeiten. Auch Verwandte und/oder Freunde spielen eine
wichtige Rolle, um akute Betreuungskonflikte zu entschärfen: 42
Prozent der betroffenen Eltern berichteten, auf ihr privates Umfeld
zurückgegriffen zu haben.
„Zu geringes Angebot und mangelnde
Verlässlichkeit bei Kitas und Ganztagsschulen sind längst ein
kritischer Engpass für die Berufstätigkeit von Millionen Eltern,
insbesondere Müttern. Problematisch ist auch, dass die
unzuverlässige Betreuung die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit
zwischen Männern und Frauen und damit geschlechtsspezifische Muster
der Verteilung und Sorge- und Erwerbsarbeit eher verschärft. Auch
das steht einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen entgegen“,
analysiert WSI-Direktorin Kohlrausch.
„Das Geld für eine
Fachkräfteoffensive und verbesserte Arbeitsbedingungen in
Erziehungsberufen wäre damit doppelt gut angelegt. Solche
Investitionen sind allemal wirkungsvoller als zusätzlicher Druck
durch Deregulierungen.“
VHS-Vortrag beleuchtet eine
besondere Skala Die logarithmische Skala ist Thema
eines Vortrags am Donnerstag, 19. Februar, um 18.30 Uhr in der VHS
im Stadtfenster an der Steinschen Gasse in der Innenstadt. Der
Duisburger Physiker Prof. Dr. Axel Lorke informiert an diesem Abend
über eine Skala, bei der die Werte nicht addiert, sondern
multipliziert werden und zeigt auf, wo sie überall eine Rolle
spielt.
Teilnehmende zahlen fünf Euro, eine Anmeldung ist erforderlich und
online möglich auf www.vhs.link/j6ChPf. Weiterführende Informationen
gibt es telefonisch unter 0203 283-984617.
Vortrag
im Stadtarchiv: Die Zwangssterilisation in der Zeit des
Nationalsozialismus Um die Zwangssterilisation in
Duisburg zur Zeit des Nationalsozialismus geht es in einem Vortrag
am Donnerstag, 19. Februar, in der DenkStätte im Gebäude des
Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am Innenhafen. Dr. Bernd Kern von der
Universität Duisburg-Essen referiert ab 18.15 Uhr. Das „Gesetz zur
Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 und seine
Durchführung in den folgenden Jahren bis 1949 war ein arbeitsteilig
organisiertes Verbrechen von Juristen und Medizinern.
Zunächst richtet der Vortrag den Blick auf die allgemeine politische
Entwicklung und die soziale und ökonomische Lage in Duisburg in den
Jahren des Nationalsozialismus sowie die gesetzlichen Grundlagen und
die administrative Umsetzung der Gesetze. Die statistische
Beschreibung zeigt das Ausmaß der Verfahren zur Zwangssterilisation
und die kritische Reflexion dieser Verfahren wird an ausgewählten
Beispielen vorgenommen. Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung
nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf maximal 60
Personen beschränkt.
Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Die nächste Kleidertauschbörse im Stadtfenster an der Steinschen
Gasse in der Innenstadt startet am Samstag, 21. Februar, um 11 Uhr.
Wer sich für Mode interessiert und seinen Geldbeutel und die Umwelt
schonen will, kann hier kostenfrei die Garderobe auffrischen. Und so
funktioniert’s: Von 11 bis 12 Uhr können Interessierte bis zu zehn
Kleidungsstücke, die gut erhalten sind, abgeben.
Angenommen
wird alles außer Kinderkleidung, Schuhe und Unterwäsche. Für jedes
Kleidungsstück erhalten Teilnehmende einen Gutschein, den sie von 13
bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eintauschen können.
Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird im Anschluss
gespendet oder dem Recycling zugeführt.
Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die
Kleidertauschbörse ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit der
Volkshochschule und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Bis zu 90.000 Euro Vorteil: Wärmepumpen schlagen Gas
und Öl - Modellrechnung zeigt: Klimafreundliche
Heizungen können deutlich günstiger sein als Gas- und Ölheizungen
- Niedrigere Heizkosten und staatliche Förderung machen
Wärmepumpen über 20 Jahre günstiger als Gas und Öl - Durch
Wertsteigerung des Gebäudes kann die Komplettsanierung sogar
einen ökonomischen Vorteil erbringen

Die energetische Modernisierung von Einfamilienhäusern gilt
vielen Eigentümern als teuer und wirtschaftlich riskant. Eine
neue Modellrechnung von co2online (www.co2online.de) zeigt
jedoch: Wird die Entscheidung nicht allein an den
Investitionskosten, sondern an den Gesamtkosten über 20 Jahre
gemessen, können Komplettsanierungen mit klimafreundlichen
Heizsystemen – insbesondere Wärmepumpen – im Durchschnitt
deutlich günstiger abschneiden als Gas- und Ölheizungen.
Grundlage der Berechnung ist ein typisches unsaniertes
Einfamilienhaus (Baujahr 1983, 130 Quadratmeter Wohnfläche), bei
dem in den vergangenen 20 Jahren keine energetischen Maßnahmen
erfolgt sind. Die Modellrechnungen basieren jeweils auf einer
vollständigen energetischen Sanierung inklusive Gebäudehülle,
Heizsystem und Photovoltaik. Verglichen werden sechs Szenarien:
die Erneuerung von Gas- und Ölheizungen sowie der Wechsel zu
Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen, Fernwärme und
Pelletheizungen.
Warum kurzfristige Betrachtungen in die
Irre führen In der öffentlichen Debatte werden Heizsysteme
häufig anhand der reinen Anschaffungskosten bewertet. Diese
Perspektive greift jedoch zu kurz. Entscheidend für Eigentümer
sind nicht allein die Investitionen heute, sondern die
Gesamtkosten über den Lebenszyklus eines Gebäudes: Investitionen,
Finanzierungskosten, staatliche Förderung, laufende
Energiekosten, Instandhaltung sowie die Entwicklung des
Immobilienwerts.
Die Modellrechnung von co2online setzt
deshalb bewusst auf eine 20-Jahres-Betrachtung, um diese Effekte
sichtbar zu machen. Wärmepumpen schlagen Gas und Öl deutlich –
über 20 Jahre bis zu 90.000 Euro günstiger
Die Ergebnisse
zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Szenarien: Die
Heizkosten über 20 Jahre liegen bei Heizsystemen auf Basis
erneuerbarer Energien deutlich unter denen fossiler Heizungen.
Während sie im Modellfall bei einer Gasheizung rund 28.000 Euro
und bei einer Ölheizung rund 41.000 Euro betragen, liegen sie bei
Wärmepumpen je nach Ausführung bei etwa 13.000 bis 17.000 Euro.
Zwar sind die Investitionskosten für Heizsysteme auf Basis
erneuerbarer Energien höher, durch staatliche Förderung und
geringere laufende Kosten liegen die Gesamtkosten aus Investition
und Energie jedoch niedriger als bei Gas- oder Ölheizungen.
Werden zusätzlich Instandhaltungskosten und die
durchschnittliche Wertsteigerung des Gebäudes berücksichtigt,
ergibt sich im Modellfall ein ökonomischer Vorteil in Höhe von
rund 39.000 Euro für Luft-Wasser-Wärmepumpen und 48.000 Euro für
Erdwärmepumpen, während bei Gas- und Ölheizungen Mehrkosten von
rund 31.000 Euro bzw. 43.000 Euro entstehen. Im Vergleich
entspricht das einem Vorteil von etwa 70.000 bis 90.000 Euro
zugunsten der Wärmepumpen.
Diese Werte stellen keinen
kurzfristigen finanziellen Gewinn dar, sondern einen positiven
Saldo über den Betrachtungszeitraum, etwa durch niedrigere
laufende Kosten und einen höheren Immobilienwert. Die
vollständige Tabelle und die zugrunde liegenden Annahmen sind
online abrufbar (www.co2online.de/sanieren).
Welche
Annahmen wurden getroffen? Die Berechnung basiert auf
transparenten und nachvollziehbaren Annahmen: -
Energieverbrauch: Heizenergieverbrauch gemäß Heizspiegel -
Energiepreise: prognostizierte Endverbraucherpreise, ermittelt im
Auftrag des Umweltbundesamtes
- Investitionskosten:
co2online-Berechnungen auf Basis von Werten des
Baukosteninformationszentrums, angepasst an aktuelle
Marktbedingungen - Förderung: aktuelle Bundesförderung für
effiziente Gebäude (BEG) - Finanzierung: Berücksichtigung von
Zinskosten - Wertsteigerung: durchschnittliche Effekte auf
Basis von Immobilienmarktdaten - Instandhaltung: Kosten, die
auch ohne energetische Sanierung anfallen
Die
Modellrechnung stellt ausdrücklich keine individuelle
Wirtschaftlichkeitsberechnung dar, sondern arbeitet mit
Durchschnittswerten. Tatsächliche Entwicklungen können
abweichen Die Berechnung arbeitet mit Energiepreisprognosen
und Durchschnittswerten. Tatsächliche Entwicklungen können davon
abweichen, etwa durch veränderte politische Rahmenbedingungen,
regionale Unterschiede oder individuelles Nutzerverhalten. Die
Ergebnisse sind daher als Orientierung, nicht als Garantie zu
verstehen.
Zugleich ist die Rechnung eher konservativ
angelegt: Zusätzliche Risiken für fossile Energieträgersind nicht
vollständig abgebildet. Empfehlung: individuelle Berechnung
für das eigene Gebäude Für Eigentümer empfiehlt co2online, die
Modellrechnung als Einstieg zu nutzen und anschließend die
Berechnung mit den eigenen Gebäudedaten durchzuführen. Der
ModernisierungsCheck von co2online
(www.co2online.de/modernisierungscheck) ermöglicht eine erste
individuelle Einschätzung und kann eine fundierte Grundlage für
das Gespräch mit der Energieberatung und den Handwerksbetrieben
sein.
Einordnung zur aktuellen Debatte zum
Gebäudeenergiegesetz Die Ergebnisse der Modellrechnung zeigen,
dass die Umstellung auf Heizsysteme auf Basis erneuerbarer
Energien aus ökonomischer Sicht keine grundsätzliche
Überforderung darstellt, sofern Sanierungen ganzheitlich und über
den Lebenszyklus betrachtet werden. Voraussetzung dafür sind eine
verlässliche, sozial gestaffelte Förderung sowie
Planungssicherheit, da Hauseigentümer Investitionsentscheidungen
mit einem Zeithorizont von Jahrzehnten treffen. Kurzfristige
Investitionskosten allein geben kein realistisches Bild der
tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen.
Über
co2online Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online
(www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50
Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit
Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den
Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein
Minimum zu senken.
Mit guten Gartenvorsätzen ins
neue Jahr – Tipps vom Gartenbauexperten Der
Jahreswechsel gilt für viele als willkommener Neustart. Mit ihm
werden häufig nicht nur gute Vorsätze für die kommenden Monate
beschlossen, sondern auch Pläne für den Garten geschmiedet.

Kräuter für Balkon, Garten und die ganze Insektenwelt. (Quelle:
BLGL)
Vielleicht soll dieser endlich bunter und
naturnaher, für Obst- und Gemüseanbau genutzt oder schlicht
regelmäßiger gepflegt werden. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte vom
Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.
(BLGL), gibt erfolgversprechende Tipps für Hobbygärtner, die das
Potenzial ihrer Grünfläche ausschöpfen wollen.
Der Start
ins neue Gartenjahr Neujahrsvorsätze beinhalten oft, nachhaltiger
zu leben und Gutes für die Natur zu tun oder mehr auf sich selbst
und das eigene Wohlbefinden zu achten. Beides lässt sich mit der
Gartenpflege verbinden, denn die richtige Arbeit im Grünen kann
die Artenvielfalt fördern, fit halten, Stress reduzieren und
einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen.
Kinder lernen
im Garten von klein auf Wertschätzung für die Natur, können dort
toben und gleichzeitig erstes Wissen über Pflanzen und tierische
Bewohner sammeln. Durch gut überlegte und umsichtige Gestaltung
wird der Garten zu einem Ort der Freude, an dem man sich gerne
aufhält und der maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität
beiträgt.
Experten-Tipps für erfolgreiches Gärtnern So
gelingt der Neubeginn Wer einen Garten neu anlegt, sollte sich
zuerst Gedanken machen, welche Art gewünscht ist – beispielsweise
ein Natur-, Nutz- oder Designgarten. Natürliche Gegebenheiten wie
Kleinklima und Boden sollten dabei berücksichtigt werden.
Dr. Lutz Popp weiß: „Für die Natur ist es am besten, wenn der
Garten einen Ausgleich zu bebauten, versiegelten Flächen
darstellt und viele verschiedene Arten in ihm gedeihen können,
denn das unterstützt die Biodiversität.“
Das Gartenjahr
planen „Mit einem effizienten Zeitplan haben Gartenbesitzende
das ganze Jahr Freude an ihrem grünen Reich und vermeiden
Enttäuschung darüber, einen Pflanztermin verpasst zu haben.
Überblick schafft ein Aussaat- und Pflanzkalender, der wichtige
Saattermine enthält“, empfiehlt Dr. Popp. Im Februar können unter
anderem bereits Spinat und Radieschen ausgesät werden.
Gemüseanbau im Hausgarten Der Verzehr von ausreichend
frischem Gemüse ist gesundheitsfördernd. Mit dem Eigenanbau im
Garten oder auf dem Balkon investieren Hobbygärtner demnach
langfristig in ihr Wohlbefinden. Für den erfolgreichen
Gemüseanbau rät der Gartenbauexperte, hochwertiges Saatgut zu
wählen und spezielle Anzuchterde zu verwenden. Zur
Schädlingsabwehr eignen sich Schneckenzäune und Gemüsenetze.
Routinen bilden Routinen beugen Überforderung vor, da
terminliche Entscheidungen abgenommen werden und die Arbeit auf
kleine Portionen aufgeteilt wird. „Gartenbesitzende können feste
Gießzeiten einplanen und diese mit einem kleinen Kontrollgang
verbinden. So lernen sie ihren Garten durch regelmäßige
Beobachtung besser kennen, sehen sofort, wenn ein Problem
anliegt, und freuen sich über regelmäßige Fortschritte, was die
Motivation steigert“, erklärt Dr. Popp. Wiederkehrende Abläufe
wirken beruhigend und helfen dabei, die gesteckten Gartenziele zu
verwirklichen.
NightWash Live Theater am Marientor
Am 22.02.2026 um 19:00 Uhr sind dabei:
Jeannine Michaelsen (Moderatorin)

© Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich
arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an
den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee
und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst
verkorkst.
Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz
verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das
alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was
musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das
passiert? Klären wir. Jeannine Michaelsen (Moderator) © Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich
arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an
den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee
und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst
verkorkst.
Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz
verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das
alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was
musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das
passiert? Klären wir.

Sandra Sprünken

© Stefan Braunbarth
Sandra Sprünken - von allen nur Sprünky genannt - ist Impro- und Stand
Up- Comedienne, Moderatorin und Deutschlands bekanntestes Kind des
Ruhrgebiets - gleich nach Herbert Grönemeyer, Atze Schröder, Nena, Micky
Beisenherz und und und (okay, gibt vielleicht doch paar Bekanntere).
Sprünky ist eine der schnellsten Zungen überhaupt - oft hat der Kopf
Probleme zu folgen. Das stand schon in ihrem Grundschulzeugnis so drin.
Sie spricht über ihre Jugend als Nerd, ihre vielen merkwürdigen Hobbys,
Dating, Beziehungen und Freundschaften. Sprünky wurde mal passend
beschrieben als eine Frau zwischen Stil und Stadionverbot - wobei das
eher eine ¼ - ¾ Aufteilung ist. Es geht ihr um die grossen und wichtigen
Fragen des Lebens wie "Muss ich heute wirklich schon die Haare waschen?"
oder die großen Mutproben des Erwachsen-Seins, wie etwas im Internet
kaufen ohne vorher sieben Stunden Bewertungen zu lesen.
Wenn sie nicht auf der Bühne steht, beim Improvisations- Theater
Springmaus, 1LIVE Generation Gag, Nightwash oder Olafs Klub, ist sie
zwischendurch auf Youtube, in den Mediatheken dieser Welt oder im TV zu
sehen. Zum Beispiel in der neuen Staffel des Erfolgsformats
,,Comedystreet" Pro7/JOYN, bei "7Tage, 7 Köpfe" oder bei Bratwurst und
Baklava - die Show.
Sie ist Teil des erfolgreichen Podcasts ,,1a B-Ware - der
(Anti)Selbstoptimierungspodcast". Ab September 2025 ist Sprünky mit
ihrem ersten Solo-Programm ,,Mutprobe!" deutschlandweit zu sehen.
Matilde Keizer © Guido Schröder Matilde ist eine italienische Comedienne
und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New York,
ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr lacht.
Matilde Keizer

© Guido Schröder
Matilde ist eine italienische Comedienne und Schauspielerin. Nach 18
Jahren in Rom und fünf Jahren in New York, ist sie nach Berlin gezogen,
wo sie überraschenderweise mehr lacht. Sie hat einen Comedy Podcast:
,,Matilde und Georg produzieren Unterhaltung", einen feministischen
Impro Podcast ,,Schamlos" und kann oft auf Englisch bei ,,Radio
Spätkauf" gehört werden. Ja, sie verbringt viel Zeit hinter einem
Mikrofon.
Auf der Bühne ist sie auch oft hinter einem Mikrofon bei
unterschiedlichsten Comedy Formaten auf Deutsch und Englisch. Matilde
ist in Rom aufgewachsen und das beeinflusst auch ihre Comedy. In ihrem
Programm bekommt man alles von italienischer Politik bis Angst vorm
Kinder kriegen. Ohne ihre Mutter hätte sie zwar weniger Traumata, aber
auch weniger Comedy Material.
Aber das gute ist ja, dass man auch das mit Humor verarbeiten kann.
Matilde redet über alles was sie will, mit genügend Selbstironie, dass
man nicht anders kann als mitlachen. Als ausgebildete Schauspielerin (an
einer Elite Uni in New York, das ist ihr wichtig) benutzt Matilde dieses
Training, um Workshops zu geben für Stand up und Schauspiel. Sie hat
schon Workshops für Filiz Tasdan, Philipp Uckel, Daniel Luis, Maria
Clara Groppler, Kristina Bogansky u.a. gegeben.
Sie macht auch seit acht Jahren Improv Comedy nach amerikanischem
Beispiel im Comedy Cafe Berlin. Nach einem kleinen Ausflug als Autorin
(Shapira Shapira/ZDF, Gute Nacht Alter/funk) hat sie entschieden, sie
schreibt doch am liebsten für sich selbst. Sie hatte schon Auftritte
fürs ZDF, in den Wühlmäusen, im Admiralspalast und in Comedy Central
Sketchen. Sie ist schon in New York, Reykjavik, Edinburgh, Sankt
Petersburg, Barcelona, Rom, Leipzig, München, Berlin, und Köln
aufgetreten. Außerdem ist sie sehr vergesslich, deshalb habt ihr sie
sicherlich auch noch in anderen Formaten oder Städten gesehen.
Anissa Loucif

© Marina Rosa
Weigl Anissa Loucif ist Komikerin aus Berlin. Im Duden steht ihr Name
neben dem Begriff: 'Nichts Halbes und Nichts Ganzes': Halb Algerierin,
halb Deutsche. Halbtags Ärztin und halbtags Comedienne. Sie haut die
Leute um - zumindest wenn sie ihre Narkosemittel dabei hat. Als
Anästhesistin bringt sie Menschen zum Einschlafen, mit ihrer Comedy
macht sie das Gegenteil.
Sie ist aufgewachsen mit muslimischen Eltern und christlichen Großeltern
zwischen Zuckerfest, Weihnachten und FKK. Zum Haareraufen? Nicht bei
ihr. Denn mit ihrem Kopftuch und einer großen Portion Humor kann sie
diesem Chaos trotzen.
Björn von Morgenstern

© Sophie Schwarzenberger
Björn von Morgenstern ist gefragter StandUp-Newcomer und hat im Alter
von 15-18 Theater gespielt. Er belegte 2013 beim Abitur (im
Doppeljahrgang) in der Kategorie ,,Sprücheklopfer" den 1. Platz. Es war
seit diesem Moment klar, dass er irgendwann mit seinen Geschichten auf
die Bühne geht und diese Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über
sein Leben und Missverständnisse, die er erlebt hat.
Er führt das Publikum gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch
ganz anders abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes
Grinsen - und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst
befreundet. Björn ist Finalist des NightWash Talent Award 2024, Gewinner
des Kölner ComedyClash 2025 und hat neben Auftritten im Downstairs
Comedy Club, bei NightWash oder dem Quatsch Comedy Club in wenigen
Monaten mit bereits über 250 Auftritten auf Mixshow Bühnen viel
Erfahrung sammeln dürfen, wo er regelmäßig das Publikum begeistert.
Im April 2025 gingen ein paar Videos auf Björns Instagram-Kanal viral,
wodurch er quasi über Nacht 30.000 follower erzielt und sich eine neue
treue Community aufgebaut hat. Björn ernährt sich zudem vegan und isst
viele bunten Pflanzen.
BORA

© Bora Ahmet
Altun BORA, eine Dampflok mit viel Herz. Er ist alles zwischen sozialer
Kritik, philosophieren an einem Spätsommer Abend mit Wein, Zigarette und
einem Earth, Wind & Fire Song. Manchmal aber auch genau das Gegenteil.
Aber egal wie, immer liebevoll. NightWash bringt die frischeste Stand-Up
Comedy angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen
gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein Unikat
auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken! Comedy
der Extraklasse.
HUK-E-Barometer Neuer
Rekord: In 2025 stiegen so viele Privatleute von
Verbrennungsmotoren auf E-Autos um wie noch nie – In Großstädten
sind Umstiege allerdings deutlich seltener – Unter den 15 größten
Städten ist Düsseldorf beim Umstieg führend, unter allen
Landkreisen Starnberg
Jeder vierte
Befragte will ein E-Auto nur von seiner bevorzugten Automarke,
bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern ist es sogar mehr als
jeder Dritte Drei Viertel der 15 Landkreise mit den bundesweit
höchsten Wechselquoten vom Verbrenner zum Elektroauto liegen in
Bayern
 Wer einen Garagenstellplatz oder Carport hat, besitzt fast
doppelt so häufig ein privates E-Auto wie andere
Im vierten Quartal 2025 wurde in Deutschland die
höchste Umstiegsquote von Verbrenner- auf Elektroautos bei
Privatpersonen seit drei Jahren erreicht. Laut HUK-E-Barometer
war dies bei 6,3 Prozent aller privaten Fahrzeugwechsel der Fall.
Damit ist die Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer weiter
gestiegen. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich daraus insgesamt
die höchste bislang gemessene jährliche Umstiegsquote (5,5 %).
Und auch die weiteren Planungen der Privathaushalte gehen in die
gleiche Richtung: 15 Prozent derjenigen, die in den kommenden
zwei Jahren einen privaten Fahrzeugwechsel vornehmen wollen,
fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein elektrischen Antrieb
ins Auge.
Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG
zuständig für die Kfz-Versicherung: "Die Ankündigung einer neuen
staatlichen Förderung bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025
offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei privaten Käufern
geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der
E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren
Fundament zu stehen."
Große Unterschiede zwischen Stadt
und Land - und viel Potential Das neue HUK-E-Barometer
offenbart interessante Unterschiede. So steigen Bewohner in den
15 größten Städten Deutschlands deutlich seltener auf E-Autos um
als dies im Bundesschnitt der Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im
Gesamtjahr 2025). Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa
Düsseldorf als Großstadt mit den meisten Umstiegen in 2025
aktuell beim Gesamtbestand an privaten E-Fahrzeugen nur erst die
Hälfte dessen, was der Spitzenreiter bei den Landkreisen
Starnberg (3,3 % zu 6,6 %) schon aufweisen kann. Auch der
Spitzenreiter unter den Großstädten mit dem höchsten Bestand an
privaten E-Autos, die Landeshauptstadt Stuttgart, liegt deutlich
dahinter (4,8 %).
Auf den ersten Blick ist das
erstaunlich. So halten laut HUK-E-Barometer Bewohner in Städten
ab 500.000 Einwohnern Elektroautos viel häufiger für "gut" oder
"sehr gut" als die übrige Bevölkerung (59 % zu 45 %). Dass sie
dennoch in der Praxis aber seltener auf E-Fahrzeuge wechseln,
lässt sich mit einem viel geringeren Anteil von eigenen
selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den Großstädten
erklären. So zeigt das HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen
Hauses oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal so häufig
ein privates E-Auto wie diejenigen ohne Wohneigentum (4,8 % zu
1,6 %). Oder noch eindrucksvoller: 81 Prozent aller privaten
E-Autos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren.
Deutlich wird der Unterschied zwischen Stadt und Land auch,
wenn nach der Unterbringung von Fahrzeugen gefragt wird. Wer
demnach einen Carport oder einen Garagen-Stellplatz besitzt, hat
im Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein privates E-Auto
als derjenige, der sein Auto auf der Straße abstellen muss (4,1 %
Besitzquote zu 2,4 %). "Wenn sich in den Großstädten Deutschlands
die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte
das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der
Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches
Potential", folgert Dr. Jörg Rheinländer.
Jeder Vierte
will ein E-Auto nur von seiner Lieblingsmarke Interessante
Unterschiede lassen sich auch bei den Marken-Präferenzen von
Interessenten für Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden
vierten Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur Elektroautos
einer ganz bestimmten Automarke in Frage. Unter Vielfahrern, die
jährlich mehr als 10.000 Kilometer zurücklegen, ist es sogar mehr
als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien mit Kindern (37
%).
Und wer im Monat über 5.000 Euro netto verdient, ist
sogar zu 52 Prozent auf eine bestimmte Automarke fixiert.
Resultat: Für einen grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität
müsste laut HUK-E-Barometer bei zehn Prozent der
Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass
ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im
Angebot hat. Und 17 Prozent nennen als weiteren Beweggrund, um
den Schritt zu gehen, dass es für ihre Bedürfnisse besser
passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.
Wenn es nach
den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie
persönlich am ehesten einen VW oder BMW fahren, wenn die
Anschaffung eines vollelektrischen Fahrzeugs anstünde.
Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten
HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um. Allerdings
zwängte sich Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das
Siegertreppchen – durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells
Elroq. VW wurde 2025 demnach in 13,4 Prozent aller Fälle gewählt,
wenn privat von einem Verbrenner auf ein reines Elektroauto
gewechselt wurde, Skoda kam auf 8,2 Prozent und BMW auf 7,9
Prozent.
Das sind zentrale Ergebnisse des
HUK-E-Barometers, die sich aus dem Versicherungs-bestand des
marktführenden Unternehmens ergeben sowie aus parallel laufenden
bundesweit repräsentativen Befragungen.
Regionale
Spitzenreiter bei Wechseln vom Verbrenner zum reinen Elektroauto
in 2025: Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen
2025 in der NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf
rein elektrische Antriebe um Im Vergleich der 15 größten
deutschen Städte stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die
Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Düsseldorf ................5,5% Dortmund ................ 5,3%
Nürnberg.................. 5,1% Hamburg.................. 5,0%
München...................4,8% Köln..........................
4,7% Hannover...................4,7%
Essen....................... 4,6% Duisburg...................
4,6% Frankfurt am Main.....4,5%
Berlin.........................4,5%
Stuttgart.....................4,4%
Bremen......................4,1%
Leipzig.......................3,5% Dresden....................
3,3%
Rund drei Viertel der 15 Landkreise mit den höchsten
Wechselquoten liegen in Bayern Starnberg
(Bayern)............................... 10,0%
Erlangen-Höchstadt (Bayern)..................9,6% Ebersberg
(Bayern)................................ 9,6% Pfaffenhofen an
der Ilm (Bayern)............9,4% Höxter
(NRW)......................................... 9,1% Würzburg
(Bayern)..................................9,0% Paderborn
(NRW)....................................8,8% Amberg-Sulzbach
(Bayern).....................8,8% Regensburg
(Bayern)..............................8,8% Altötting
(Bayern).....................................8,8%
Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen)....8,7% Holzminden
(Niedersachsen)..................8,7% Traunstein
(Bayern).................................8,6% Aschaffenburg
(Bayern)...........................8,6% Neumarkt in der
Oberpfalz (Bayern)........8,3%
Quelle: Quoten-Analysen der
Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei
identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Himmlische Chorklänge in der Salvatorkirche
Die Wuppertaler Kurrende, der traditionsreichste
Knabenchor aus NRW, gestaltet am Samstag, 21. Februar um
17 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche ein Abendkonzert.
Die ca. 40 Jungen im Alter von zehn bis 20 Jahren singen
romantische Chorwerke von Silcher, Mendelssohn, Poulenc
u.a sowie Chormusik aus Skandinavien.
Außerdem
ist ein Werk von Günther Raphael zu hören. Dieser war in
den 50er Jahren Kantor der Pauluskirche in Duisburg
Hochfeld. Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe spielt
dazwischen Orgelwerke von Franz Schmidt, Percy Grainger
und Bach. Die Leitung des einstündigen Konzertes hat
Chorleiter Lukas Baumann. Der Eintritt ist frei, am Ende
bittet der Chor um eine Spende. Mehr Infos gibt es unter
www.salvatorkirche.de und
https://wuppertaler-kurrende.de.

Foto:
https://wuppertaler-kurrende.de)
Pfarrer
Hufschmidt und Pfarrerin Kobbe am Service-Telefon
Duisburg, 14. Februar 2026 - „Zu welcher Gemeinde gehöre
ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die
Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art
erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der
evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist unter der
Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr
besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende
ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am
Montag, 23. Februar 2026 von Pfarrer Frank Hufschmidt aus
Meiderich besetzt, am 2. März ist es von Ulrike Kobbe, Pfarrerin
aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.
Kircheneintritt an Salvator bei den Pfarrern Müller
und Korn Immer freitags können Unsichere,
Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der
Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern
und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme
reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche
nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch,
Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Am Freitag, 20. Februar 2026 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller
von 14 bis 17 Uhr Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses
neben dem Rathaus herzlich willkommen, am 27. Februar ist es
Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde
Alt-Duisburg. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

NRW: Mehr Schafe, aber weniger Schafhaltungen
* Zahl der Schafe um 5,3 % gestiegen. * Zahl der Betriebe
mit Schafhaltung gegenüber 2024 um 14,3 % gesunken. * 31,5 %
des Schafbestands wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten.
Am 3. November 2025 haben 1.100 nordrhein-westfälische
Betriebe mit Schafhaltung rund 151.500 Schafe gehalten. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist die Anzahl der Schafe damit
im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % gestiegen. Die Anzahl der
Betriebe mit Schafhaltung ging im selben Zeitraum um 14,3 %
zurück. So kamen Anfang November 2025 rein rechnerisch
durchschnittlich 138 Schafe auf einen nordrhein-westfälischen
Haltungsbetrieb; 2024 waren es noch 112 Schafe.

Großteil der gehaltenen Schafe waren weibliche Schafe zur
Zucht Mit einem Anteil von 67,5 % machten Anfang November
letzten Jahres weibliche Schafe zur Zucht einschließlich
gedeckter Lämmer den Großteil des Bestandes in NRW aus. Von den
insgesamt 102.200 weiblichen Schafen waren rund 1.300
Milchschafe. Mehr als jedes vierte Schaf in NRW (26,9 %) war
unter einem Jahr. Des Weiteren gingen 2,1 % des Bestandes auf
Schafböcke und 3,5 % auf andere Schafe zurück.
Mehr als
jedes vierte Schaf wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten
Die meisten Schafe in NRW wurden mit einem Anteil von 31,5 % am
Gesamtbestand im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten. Darauf
folgten die Regierungsbezirke Köln (20,0 %) und Detmold (19,1 %).
Auf Platz vier und fünf lagen die Regierungsbezirke Düsseldorf
(17,8 %) und Münster (11,5 %).
Zwischen November 2024 und
November 2025 ist die Anzahl der gehaltenen Schafe im
Regierungsbezirk Arnsberg um 3,4 % gestiegen. Zuwächse gab es
ebenfalls in den Regierungsbezirken Köln (+11,5 %) und Münster
(+11,4 %). Den stärksten Rückgang verzeichnete der
Regierungsbezirk Detmold mit 6,4 %, gefolgt vom Regierungsbezirk
Düsseldorf (−3,6 %).
Im selben Zeitraum sank die Zahl der
schafhaltenden Betriebe im Regierungsbezirk Arnsberg um 22,2 %,
im Regierungsbezirk Düsseldorf um 18,8 % gefolgt von den
Regierungsbezirken Köln (−11,9 %) und Münster (−8,2 %). Im
Regierungsbezirk Detmold ist ein Rückgang um 7,4 % zu
verzeichnen.
Fleischproduktion im Jahr 2025
nahezu unverändert - Schlachtbetriebe erzeugen rund 15 400 Tonnen
weniger Fleisch als im Vorjahr Die Fleischproduktion
in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch
nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen
Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15
400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr.
Insgesamt
wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe,
Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten
geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024
erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit
8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand
erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um
17,0 % niedriger.

Schweinefleisch: Schlachtmenge um 1,1 % gestiegen Mit 44,9
Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2025 stieg die Zahl der
geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % oder
259 700 Tiere. Dabei erhöhte sich die Zahl der geschlachteten
Schweine inländischer Herkunft um 2,0 % auf 44,1 Millionen Tiere.
Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben
geschlachtet wurden, sank dagegen um 43,3 % auf 759 200 Tiere.
Insgesamt produzierten die deutschen Schlachtbetriebe im
Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch. Das waren
1,1 % oder 49 100 Tonnen mehr als im Jahr 2024. Rindfleisch:
Schlachtmenge um 6,0 % gesunken Die Zahl der im Jahr 2025
gewerblich geschlachteten Rinder ging gegenüber dem Vorjahr um
7,3 % auf 2,8 Millionen Tiere zurück.
Die Schlachtmenge
sank um 6,0 % auf 0,9 Millionen Tonnen Rindfleisch.
Geflügelfleisch: Schlachtmenge unverändert Die Schlachtmenge an
erzeugtem Geflügelfleisch blieb im Jahr 2025 gegenüber 2024 mit
1,6 Millionen Tonnen unverändert (0,0 %).
Dabei stieg die
Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch um 3,6 % auf 1,1 Millionen
Tonnen, während die Produktion von Putenfleisch (Truthahnfleisch)
um 7,7 % auf 376 800 Tonnen zurückging. Insgesamt wurden von
Geflügelschlachtereien in Deutschland im Jahr 2025 rund 697,3
Millionen Hühner geschlachtet, darunter 640,3 Millionen Jungmast-
und 20,7 Millionen Suppenhühner sowie 27,6 Millionen Puten und
8,3 Millionen Enten.
|