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Uferböschungs-Schaden im Innenhafen – Sicherungsmaßnahmen
eingeleitet An der nördlichen Uferböschung des
Innenhafens ist an zwei Stellen die Natursteinbefestigung
großflächig abgerutscht. Die betroffenen Bereiche befinden sich auf
Höhe des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW und
erstrecken sich über eine Länge von etwa 10 beziehungsweise 30
Metern.

Zur Sicherung des Bereichs werden in Abstimmung mit den zuständigen
Fachstellen durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg vorsorgliche
Maßnahmen ergriffen, wie beispielsweise das Aufstellen von Bauzäunen
zur Absicherung der Böschung und das Auffüllen von offenen Flächen,
um weitere Ausspülungen zu vermeiden. C Wirtschaftsbetriebe
Duisburg
Wie es zu dem Schaden kommen konnte, ist noch nicht
abschließend geklärt. Es besteht jedoch der Verdacht, dass sich die
Abbruchflächen bei weiter fallendem Wasserstand vergrößern könnten.
Ein sinkender Pegel begünstigt Umströmungen, die den Unterbau der
Böschung weiter ausspülen können. Aktuell sind die Schadstellen bei
einem Ruhrorter Pegel von 7,19 Metern etwa zur Hälfte
wasserüberdeckt.
Eine abschließende Begutachtung der
Konstruktion, insbesondere des rückverankerten Kopfbalkens der
unterhalb der Schadensstellen befindlichen Spundwand, ist angesichts
des aktuellen Wasserstands noch nicht möglich. Nach aktuellen
Prognosen ist ab Mitte der kommenden Woche mit einem weiter
sinkenden Pegel zu rechnen, sodass danach auch das Schadensbild
besser beurteilt werden kann.
Zur Sicherung des Bereichs
werden in Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen vorsorgliche
Maßnahmen ergriffen. Heute (20.2.2026) wird oberhalb der betroffenen
Böschung auf einer Länge von rund 144 Metern ein Bauzaun mit einem
Abstand von drei Metern zur Böschungskante aufgestellt. Der Geh- und
Radweg, der zugleich als Feuerwehrzufahrt dient, bleibt weiterhin
nutzbar.
Zusätzlich ist eine temporäre wasserseitige
Auffüllung der offenen Flächen mit Schüttmaterial vorgesehen, um
weitere Ausspülungen zu verhindern. Es finden täglich Begehungen
statt, sodass bauliche Veränderungen umgehend erkannt und
erforderliche Schritte schnellstmöglich eingeleitet werden können.
Duisburg muss mehr für Unternehmen tun - IHK:
Besondere Anstrengungen der Stadt nötig Umsätze,
Gründungen, Beschäftigte, Azubis: Alle Kenn-Zahlen zeigen nach
unten. Die Zeiten für die Duisburger Wirtschaft bleiben schwer. Die
Stimmung wird immer trüber. Das zeigt das Duisburger
Wirtschaftsbarometer. Für die Niederrheinische IHK ein Signal an die
Stadt: Die Stadt muss die Wirtschaft umfassend stärken.

„Die Lage ist ernst. Duisburg hinkt anderen Großstädten hinterher.
In der Stahlindustrie fallen tausende Stellen weg. Gewerbeflächen
fehlen. Das ist ein Riesenproblem für den Standort. Die Unternehmen
können nicht wachsen. Investoren können sich nicht ansiedeln“, warnt
Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK.

Auch die Duisburger Innenstadt hat Luft nach oben. Viele Unternehmen
finden sie wenig attraktiv – und ziehen sich zurück. „Seit der
Corona-Pandemie geben die Menschen wieder mehr Geld in Duisburg aus.
Dieser Trend stagniert aber. Hier muss etwas geschehen. Duisburg hat
das Potenzial zur Einkaufsstadt, nutzt es aber nicht“, sagt der
IHK-Chef.

Steuersenkung wichtiges Signal für Unternehmen Positiv sieht
Dietzfelbinger, dass die Steuern sinken sollen. Duisburg plant, zu
einem einheitlichen Hebesatz für Privathaushalte und
Gewerbeimmobilien bei der Grundsteuer B zurückzukehren.

„Wir begrüßen diesen Schritt. Er ist rechtlich geboten und aus Sicht
der Wirtschaft auch wünschenswert. Niedrigere Abgaben entlasten
unsere Unternehmen. Sie brauchen im Moment jede Unterstützung, die
sie bekommen können“, so Dietzfelbinger.

Die IHK meint: Die schwachen Strukturdaten zeigen, dass die Stadt
Duisburg mehr für die Wirtschaft tun muss als andere Städte. „Ein
Setzen auf alte Rezepte und ein ‚Weiter so‘ reicht nicht aus“, mahnt
Dietzfelbinger und appelliert an die Stadt, den Wirtschaftsturbo zu
zünden.

Hintergrund der Umfrage Mit dem Wirtschaftsbarometer Duisburg
nimmt die Niederrheinische IHK seit 2021 regelmäßig die größte Stadt
am Niederrhein unter die Lupe.

Neben der Industrie blickt die IHK auf die Konjunktur, den Arbeits-
und Ausbildungsmarkt sowie die Gewerbeflächen. Die aktuellen Zahlen
sind online abrufbar unter:
www.ihk.de/niederrhein/wirtschaftsbarometer.

Freie Gewerbeflächen in Duisburg

Gewerbe-Neugründungen

MSV Duisburg – 1. FC Schweinfurt 05: DVG setzt
zusätzliche Busse ein Für Gäste des Fußballspiels MSV
Duisburg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 am Samstag, 21. Februar, um
14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: · ab „Salmstraße“
(Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr · ab „Bergstraße“
um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15
bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um
12.50 und 13.05 Uhr · ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis
12.23 Uhr alle fünf Minuten · ab „Hauptbahnhof“
(Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten · ab
„Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr
Nach Spielende
stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des
Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben
haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Hinweis: Die
Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens
Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“.
 DVG-Foto
Huckingen: Friedensgottesdienst zur
Wiederherstellung der Gedenkstätte Die Evangelische
Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd lädt anlässlich der
Wiederherstellung der Gedenkstätte zwischen Pfarrhaus und Kirche zu
einem zum Friedensgottesdienst am Sonntag, 1. März um 11 Uhr zum
Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, ein.
Der
Gottesdienst steht unter dem Leitwort, das auch die Schrift an der
Gedenkstätte trägt: „Herr, erbarme dich unser“. Die zum Aufruf
formierten Buchstaben, wie auch die Gedenktafeln stammen aus dem
Foyer des ehemaligen evangelischen Gemeindehauses in Hüttenheim auf
dem Klettenweg.
Seit einigen Jahren haben die Tafeln im
Gemeindezentrum Huckingen einen neuen Ort gefunden. Jetzt wurden in
Huckingen zu den Gedenktafeln die originale Inschrift „Herr, erbarme
dich unser“ und die Kerzenleuchter angebracht, so dass die
Gedenkstätte auch an neuem Ort wieder vollständig ist.
Kreuz, Kerzenleuchter und die Inschrift hatte Fritz Thünken,
früherer Presbyter und Kirchmeister der Gemeinde, in seiner
damaligen Werkstatt am Heidberg 102 gefertigt. Dessen Tochter,
Ursula Herborn, ist froh, dass „dieser Satz ganz deutlich macht,
dass es nicht um ein Heldengedenken geht – Krieg ist immer ein
Versagen von uns Menschen. In unserem Friedensgottesdienst wollen
wir uns ermutigen lassen, gerade jetzt im Einsatz für Gerechtigkeit
und Frieden nicht nachzulassen.“ Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.evgds.de.

Die Gedenkstätte am Huckinger Gemeindezentrum (Foto: www.evgds.de)
Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und
Alt Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische
Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8.
Dort warten am Dienstag, 3. März um 19 Uhr alte Klassiker und neue
Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene
Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele
- mit, die mit anderen ausprobiert werden können.
Getränke
und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin
gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum
geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Spieleabend 2025 mit höchster Konzentration im Meidericher
Gemeindezentrum (Foto: kirche-meiderich.de)

China im Jahr 2025 wieder wichtigster Handelspartner
Deutschlands • China löst die USA ab und liegt wie
bereits von 2016 bis 2023 wieder auf Rang 1 der wichtigsten
deutschen Handelspartner • Exporte von Kraftwagen und
Kraftwagenteilen in die USA sinken um 17,8 %, Vereinigte Staaten
bleiben aber wichtigstes Empfängerland deutscher Exporte •
Exportüberschuss Deutschlands im Jahr 2025 mit 200,5 Milliarden Euro
um 42,4 Milliarden Euro geringer als im Vorjahr
Mit einem
Außenhandelsumsatz (Summe der Warenexporte und -importe) von 251,8
Milliarden Euro war die Volksrepublik China im Jahr 2025 wie bereits
im Zeitraum von 2016 bis 2023 wieder Deutschlands wichtigster
Handelspartner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
löste China damit die USA ab, die 2024 der wichtigste Handelspartner
Deutschlands waren.
Die Vereinigten Staaten belegten 2025
wieder Rang 2 mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden
Euro. Während der Warenhandel mit China gegenüber dem Vorjahr um 2,1
% stieg, nahm der Handel mit den Vereinigten Staaten um 5,0 % ab.
Dies lag vor allem an den weiter steigenden Importen aus China sowie
den gleichzeitig sinkenden Exporten in die USA. Nach China und den
USA folgten auf Rang 3 der wichtigsten Handelspartner die
Niederlande mit Exporten und Importen im Gesamtwert von 209,1
Milliarden Euro (+3,3 %).
China bleibt mit deutlichem Abstand
wichtigstes Lieferland deutscher Importe Bereits seit 2015 ist
China das wichtigste Lieferland deutscher Importe. Auch 2025 kamen
mit Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro wieder die meisten
deutschen Importe aus China. Das waren 8,8 % mehr als im Vorjahr.
Demgegenüber standen Exporte nach China im Wert von 81,3 Milliarden
Euro, das waren 9,7 % weniger als im Jahr zuvor.
In der
Rangfolge der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte lag
China im Jahr 2025 auf Rang 6. Durch die steigenden Importe in
Verbindung mit den sinkenden Exporten nahm der Importüberschuss im
Handel mit China im Jahr 2025 um 22,4 Milliarden Euro auf
89,3 Milliarden Euro zu (2024: 66,9 Milliarden Euro).
Den
höchsten Anteil an den im Jahr 2025 aus China nach Deutschland
importierten Waren hatten Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und
optische Erzeugnisse im Wert von 50,9 Milliarden Euro (+4,9 %),
gefolgt von elektrischen Ausrüstungen (32,8 Milliarden Euro;
+14,8 %) und Maschinen (13,9 Milliarden Euro; +11,6 %).
Auf
Rang 2 der wichtigsten Lieferländer deutscher Importe lagen im Jahr
2025 wie in den Vorjahren die Niederlande (96,7 Milliarden Euro;
+3,9 %), gefolgt von den USA auf Rang 3 (94,3 Milliarden Euro;
+2,7 %). Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten geht deutlich
zurück Wie bereits seit 2015 waren die USA auch im Jahr 2025 das
wichtigste Empfängerland deutscher Exporte.
Insgesamt wurden
Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro dorthin exportiert. Das
waren 9,4 % weniger als im Vorjahr. Den größten Anteil der im Jahr
2025 in die Vereinigten Staaten exportierten Waren hatten – trotz
deutlicher Rückgänge – Kraftwagen und Kraftwagenteile
(28,5 Milliarden Euro; -17,8 %), knapp gefolgt von pharmazeutischen
Erzeugnissen (28,0 Milliarden Euro; +0,5 %).
Der deutsche
Exportüberschuss im Handel mit den USA betrug im Jahr 2025 nur noch
51,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatte der Saldo noch bei
69,6 Milliarden Euro gelegen. Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten
Empfängerländer deutscher Exporte folgten wie im Vorjahr Frankreich
mit dorthin exportierten Waren im Wert von 117,4 Milliarden Euro
(+2,0 %) und die Niederlande mit 112,5 Milliarden Euro (+2,9 %).
Außenhandelsbilanz im Jahr 2025 mit einem Überschuss von
200,5 Milliarden Euro Insgesamt wurden im Jahr 2025 von
Deutschland Waren im Wert von 1 563,0 Milliarden Euro exportiert und
Waren im Wert von 1 362,5 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen
die Exporte um 0,9 % und die Importe um 4,3 % gegenüber dem Jahr
2024. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2025 mit einem
Exportüberschuss von 200,5 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2024 hatte
der Saldo 242,9 Milliarden Euro betragen.
Erzeugerpreise Januar 2026: -3,0 % gegenüber Januar 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz),
Januar 2026 -3,0 % zum Vorjahresmonat -0,6 % zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher
Produkte waren im Januar 2026 um 3,0 % niedriger als im Januar 2025.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen
die Erzeugerpreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,6 %.
Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem
Vorjahresmonat waren auch im Januar 2026 die niedrigeren
Energiepreise. Auch Verbrauchsgüter waren günstiger als vor einem
Jahr.
Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie
Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat. Ohne
Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich
zum Vorjahresmonat im Januar 2026 um 1,2 %, gegenüber Dezember 2025
stiegen sie um 0,6 %.

Rückgang der Energiepreise gegenüber dem
Vorjahresmonat Energie war im Januar 2026 um 11,8 % billiger als
im Vorjahresmonat. Gegenüber Dezember 2025 fielen die Energiepreise
um 3,2 %. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber
dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas
in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die
Erdgaspreise gegenüber Januar 2025 um 13,7 %.
Auch
elektrischer Strom kostete deutlich weniger (-11,2 %) als im
Januar 2025, Fernwärme war nur leicht günstiger (-0,3 %) als im
Vorjahresmonat. Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber
Januar 2025 um 8,0 %, gegenüber Dezember 2025 stiegen sie um 2,8 %.
Der Anstieg ist auf die ab Januar 2026 gestiegenen Kosten für
CO2-Zertifikate zurückzuführen. Leichtes Heizöl kostete 11,9 %
weniger als im Januar 2025, aber 6 % mehr als im Dezember 2025,
Kraftstoffe kosteten 0,3 % mehr als im Januar 2025 und 7,5 % mehr
als im Dezember 2025.
Preisanstiege bei Investitionsgütern
und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern Die
Preise für Investitionsgüter waren im Januar 2026 um 1,8 % höher als
im Vorjahresmonat (+0,6 % gegenüber Dezember 2025). Maschinen
kosteten 1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile
stiegen um 1,2 % gegenüber Januar 2025. Gebrauchsgüter waren im
Januar 2026 um 2,1 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber
Dezember 2025).
Die in Deutschland produzierten und
verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,2 % weniger als im
Vorjahresmonat und 0,4 % weniger als im Dezember 2025. Unter den
Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,3 %.
Deutlich billiger als im Januar 2025 waren Butter (-43,7 %) und
Schweinefleisch (-14,1 %).
Teurer im Vergleich zum
Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch (+24,5 %) und Kaffee
(+14,7 %). Preisanstiege auch bei Vorleistungsgütern Die Preise für
Vorleistungsgüter waren im Januar 2026 um 1,2 % höher als im
Vorjahresmonat (+0,9 % gegenüber Dezember 2025). Für den
Preisanstieg gegenüber Januar 2025 sorgten vor allem die höheren
Preise von Metallen (+6,6 %).
Insbesondere die Preise für
Edelmetalle (+68,2 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich
an. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus (+19,7 %) musste mehr
bezahlt werden als im Vorjahr. Billiger als im Vorjahr waren dagegen
Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-3,2 %), darunter auch
Betonstahl (-2,1 %). Holz sowie Holz- und Korkwaren (+7,0 %) waren
ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz
mit +14,6 % und Laubschnittholz mit +2,0 %.
Erhebliche
Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +41,6 %
gegenüber dem Vorjahresmonat (+3,9 % gegenüber Dezember 2025). Die
Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat
um 3,8 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 6,8 %
teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-4,2 %) gegenüber Januar
2025 sanken.
Preisrückgänge gegenüber Januar 2025 gab es
ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-2,4 %) und Papier, Pappe und
Waren daraus (-1,0 %). Aber auch Futtermittel für Nutztiere (-8,3 %)
und Getreidemehl (-5,0 %) kosteten deutlich weniger als im
Januar 2025.
Schüler der VHS Duisburg werden bei bundesweitem
Schreibwettbewerb ausgezeichnet Ein Zeichen für
Zusammenhalt und gegen das Vergessen: Der aktuelle Vorkurs im
Zweiten Bildungsweg der Volkshochschule Duisburg, bei dem
Teilnehmende Schulabschlüsse nachholen können, hat sich beim
bundesweiten Wettbewerb „Schreib für Hanau – Deine Worte für
Zusammenhalt in Vielfalt“ gegen zahlreiche Einsendungen aller
Schulformen aus ganz Deutschland durchgesetzt.
Gemeinsam mit
den Schülerinnen und Schülern der zehn weiteren ausgezeichneten
Schulen ging es für die Duisburger Delegation zur Preisverleihung
nach Berlin. Der von der „Initiative Kulturelle Integration“ ins
Leben gerufene Wettbewerb erinnert an den rechtsextremistischen
Anschlag vom 19. Februar 2020.
Ziel ist es, der Opfer zu
gedenken und ein Signal für gesellschaftliche Vielfalt zu setzen.
Eine hochkarätige Jury wählte aus über hundert Einreichungen die
zehn besten Texte sowie eine Gruppenarbeit aus. Bildungsdezernentin
Astrid Neese zeigt sich beeindruckt und stolz: „Mit ihren Texten
haben sie nicht nur literarisches Talent bewiesen, sondern auch
Haltung, Mut und gesellschaftliche Verantwortung gezeigt. Ihr Erfolg
macht deutlich, wie viel Kraft, Reflexion und Engagement in ihnen
steckt.“

Der Vorkurs der VHS Duisburg mit den betreuenden Lehrkräften Michael
Hinssen, Julia König und der Fachbereichsleitung Charlotte
Füchtmeier-Jarhomi - Foto Stadt Duisburg
Bei der
Preisverleihung in der Staatsbibliothek zu Berlin trugen die
Schülerinnen und Schüler aus sieben Bundesländern ihre Texte vor.
Diese thematisieren in verschiedenen literarischen Formen
Ausgrenzung durch Mobbing, Rassismus, Homophobie und Islamophobie
und erinnern an die Menschen, die in Hanau zu Opfern wurden.
Die sieben Teilnehmenden der VHS Duisburg, deren eigenen
Biografien zum Teil von Flucht und Neuanfang geprägt sind, sorgten
für einen besonderen Moment: Im Publikum saß Serpil Temiz Unvar, die
Mutter des beim Anschlag ermordeten Ferhat Unvar. Sie hörte vor Ort
den Brief, den die Jugendlichen vorlasen und der direkt an ihren
Sohn Ferhat gerichtet war. Diese unmittelbare Begegnung zwischen den
Verfassern und der Mutter des Opfers berührte Jury und Publikum
gleichermaßen.
Möglich wurde diese Leistung das große
Engagement der Lehrkräfte Julia König und Michael Hinssen. Bereits
wenige Tage vor der Berlin-Reise hatte VHS-Leiter Volker Heckner den
Erfolg im Rahmen der Zeugnisübergabe gewürdigt: „Der Erfolg unseres
Vorkurses erfüllt uns mit großer Freude und tiefem Respekt. Die
Teilnehmenden haben mit beeindruckender Sensibilität, sprachlicher
Stärke und viel Empathie gearbeitet. Dieser Gewinn zeigt, was
möglich wird, wenn junge Menschen ernst genommen, begleitet und
ermutigt werden.“
Bürgerdialog zur Offenlegung des Kommunalen
Wärmeplans Der Entwurf der zukünftigen Kommunalen
Wärmeplanung (KWP) liegt noch bis zum 8. März öffentlich aus. Dieser
bildet die strategische Grundlage, um den Übergang zu erneuerbaren
Energien zu beschleunigen und die Wärmewende in Duisburg wirksam
umzusetzen.
Die Stadt Duisburg lädt jetzt alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer
Informationsveranstaltung in Form eines Bürgerdialogs. Er startet am
Donnerstag, 26. Februar, um 18 Uhr in der Aula der Gesamtschule
Mitte an der Falkstraße 44 in der Innenstadt. Der Einlass beginnt um
17.30 Uhr. Der Bürgerdialog zeigt auf, wie Duisburg seine
Wärmeversorgung klimaneutral, zuverlässig und bezahlbar gestalten
möchte – etwa durch klimafreundliche Technologien wie Fernwärme,
Nahwärme oder Wärmepumpen.
Vor Ort gibt es Gelegenheit,
direkt mit Fachleuten der Stabsstelle Klimaschutz, der Stadtwerke
Duisburg, der Fernwärme Duisburg, der Sparkasse Duisburg
(EcoConsult), der SHK-Innung, der Verbraucherzentrale sowie von Haus
und Grund ins Gespräch zu kommen, Fragen zu klären und aktiv an der
Gestaltung der Wärmewende in Duisburg mitzuwirken. Eine Anmeldung
ist erwünscht online auf
www.beteiligung.nrw.de/portal/duisburg/beteiligung/themen/1022235
Mehr Sicherheit und Attraktivität: SPD will
Wegebeleuchtung für Tiger & Turtle prüfen Die SPD im
Duisburger Süden setzt sich für eine Beleuchtung des Weges zur
Landmarke „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ ein. Gerade in den
Herbst- und Wintermonaten ist der Aufgang bereits in den frühen
Abendstunden dunkel und derzeit nicht beleuchtet. „Tiger & Turtle
ist ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus Duisburg und weit
darüber hinaus. Doch vor allem in der dunklen Jahreszeit fühlen sich
viele Besucherinnen und Besucher durch den unbeleuchteten Weg
unsicher. Das wollen wir ändern und unser Duisburger Wahrzeichnen
noch attraktiver machen“, erklärt Ratsherr Jannik Neuhaus (SPD).
Eine moderne Wegebeleuchtung würde nicht nur das
Sicherheitsgefühl erhöhen, sondern auch Unfälle vermeiden. Dabei
setzt sich die SPD ausdrücklich für nachhaltige und
umweltfreundliche Lösungen ein. Denkbar sind beispielsweise
solarbetriebene Leuchten mit Bewegungsmeldern, die nur bei Bedarf
aktiviert werden. So kann eine ausreichende Beleuchtung
gewährleistet werden, ohne unnötige Lichtverschmutzung zu
verursachen.

Foto Rainer Schlautmann
„Mit
intelligenten, energiesparenden Leuchten verbinden wir Sicherheit,
Umwelt- und Klimaschutz. Gleichzeitig würden wir diesen besonderen
Ort damit weiter aufwerten“, so Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske
(SPD). Darüber hinaus würde eine bessere Beleuchtung die
Attraktivität von Tiger & Turtle weiter steigern – auch für
Besucherinnen und Besucher aus anderen Städten und Regionen. Das
stärkt den Tourismus und das positive Image Duisburgs. Die SPD
im Duisburger Süden wird dazu einen Prüfantrag für die Sitzung der
Bezirksvertretung Süd am 16. April einbringen, kündigt der
Fraktionsvorsitzende Christian Hilberger (SPD) an.
Mehr Sicherheit für Bahnhöfe im Ruhrgebiet - nun auch für
Duisburg Nach Essen werden auch die Hauptbahnhöfe in
Dortmund und Duisburg ins Sofortprogramm für mehr Sicherheit und
Sauberkeit der Deutschen Bahn aufgenommen. Konkret heißt das: Eine
weitere Doppelstreife verstärkt damit rund um die Uhr die
Sicherheitskräfte. Außerdem wird es mehr Personal bei
Großveranstaltungen geben und der Einsatz von Kameras ausgebaut.
Mit dem Sofortprogramm investiert die Bahn 2026 insgesamt 50
Millionen Euro. Die Initiative ist deutschlandweit an 25 Bahnhöfen
gestartet. Ziel ist ein höheres Sicherheitsgefühl und mehr Komfort
für Reisende. idr
RWI-Analyse betont hohes
Wachstumspotenzial am deutschen Arbeitsmarkt Würden
mehr Menschen in Arbeit gebracht, könnte das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) in Deutschland einmalig um bis zu 12,3 Prozent steigen.
Gleichzeitig würde der Staatshaushalt jährlich um 143 Milliarden
Euro durch höhere Steuern und Sozialbeiträge sowie geringere
Transferausgaben entlastet.
Zu diesem Ergebnis kommt eine
aktuelle Analyse des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
in Essen. Bei der Studie fokussierte sich das Forschungsteam auf 4,7
Millionen vollzeitbeschäftigte Personen unter 65 Jahren – jene Zahl
ergibt sich nach Abzug einer natürlichen Arbeitslosenrate von 3,5
Prozent.
Zusätzlich wurde in der Modellrechnung die
Erwerbsbeteiligung der 65- bis 74-Jährigen von aktuell neun auf 20
Prozent angehoben, bei einem wöchentlichen Arbeitsumfang von 20
Stunden pro Woche. Auch bei geringerer Arbeitszeit bleiben laut
Studie die Effekte groß: Bei durchschnittlich 35 bzw. 15
Wochenstunden ergäbe sich ein um 10,6 Prozent höheres BIP und eine
fiskalische Entlastung von 122 Milliarden Euro.
Selbst bei
einer geringen Aktivierung von 28 bzw. 11 Wochenstunden würden sich
ein BIP-Plus von 8,3 Prozent sowie jährliche fiskalische
Mehreinnahmen von knapp 94 Milliarden Euro ergeben. idr
Pestel-Institut legt Untersuchung zum Wohneigentum für Duisburg
vor 64.800 mal die eigenen vier Wände: Duisburg hat eine
Wohneigentumsquote von 26,1 Prozent 25- bis 40-Jährige als
„Verlierer-Generation“ – Bund soll Wohneigentum fördern
Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus
bis zur Eigentumswohnung – in Duisburg gibt es rund
64.800 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre
Eigentümer nutzen sie selbst. 37 Prozent davon leben in einer
Eigentumswohnung. Das geht aus einer regionalen
Wohnungsmarkt-Analyse hervor, die das Pestel-Institut im Auftrag des
Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) gemacht hat.
Die Wissenschaftler ermittelten dabei für Duisburg eine
Wohneigentumsquote von 26,1 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit liegt
die Quote bei 43,5 Prozent. „Damit ist Deutschland ein ‚Mieter-Land‘
und landet beim Ranking zum Wohneigentum im Europa-Vergleich nur auf
dem vorletzten Platz“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut.
„Die eigenen vier Wände rangieren bei den Menschen zwar
immer noch ganz oben auf der Wunschliste. Aber gerade die 25- bis
40-Jährigen können sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine
Eigentumswohnung leisten“, sagt Matthias Günther. Rund
108.300 Menschen dieser Altersgruppe leben nach Angaben des
Pestel-Instituts aktuell in Duisburg. Immer mehr von ihnen seien
allerdings gezwungen, dauerhaft zur Miete zu wohnen.

„Dabei gehören gerade Jobstarter und Familiengründer zur typischen
Klientel für Wohnungskauf und Hausbau. Aber die
‚Nestbauer-Generation‘ ist längst zur Verlierer-Generation beim
Wohneigentum geworden“, sagt Matthias Günther. Es fehle an
staatlicher Unterstützung, kritisiert der Bundesverband Deutscher
Baustoff-Fachhandel: „Der Bund hat zuletzt die Eigenheimzulage und
dann das Baukindergeld abgeschafft – und damit die effektive
Förderung von Wohneigentum faktisch eingestellt“, sagt
BDB-Verbandspräsidentin Katharina Metzger.

Metzger fordert die Bundesregierung auf, schnell ein Programm für
Wohneigentum – eine „Haus-Förderung“ – in die Wege zu leiten:
„Notwendig sind direkte Zuschüsse. Geld vom Bund also, das auch
Durchschnittsverdiener in Duisburg in die Lage versetzt, endlich
eine Chance auf die eigenen vier Wände zu haben: Ein Startkapital
für das erste selbstgenutzte Wohneigentum.“
Außerdem sei ein
Niedrigzinsprogramm notwendig. Wer Wohneigentum anschaffen wolle,
müsse in die Lage versetzt werden, dies auch mit nur wenig
Eigenkapital zu schaffen. „Das bedeutet dann aber auch, den Gürtel
enger zu schnallen. Von Urlaubsreisen bis zum Autokauf: Wer
Wohneigentum will, muss über viele Jahre erhebliche Abstriche
machen, lebt dann aber auch für Jahrzehnte in den eigenen vier Wände
und zahlt keine Miete mehr“, so Katharina Metzger.
Wichtig
sei, dass die Förderung des Bundes für die „Chance auf Wohnen im
Eigentum“ kein „kompliziertes Bürokratiemonster“ werden dürfe. Dabei
ziehen der Baustoff-Fachhandel und der Dachverband der
Mauerstein-Industrie an einem Strang: Das Startkapital des Staates
müsse genauso wie zinsgünstiges Baugeld schnell und einfach
bereitgestellt werden, sagt Hannes Zapf. Er ist Vorsitzender der
Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM).

Zapf fordert außerdem, der Bund müsse seine Unterstützung für
Wohneigentum langfristig garantieren. „Es muss eine Marathon- und
darf keine Sprint-Förderung geben. Wer sich heute entscheidet, Geld
für ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu sparen, muss sich auch in
drei, fünf oder sieben Jahren noch darauf verlassen können, dass die
Förderung als feste Zusage des Staates steht“, so Hannes Zapf.
An die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Duisburg und
ganz Nordrhein-Westfalen appelliert die Präsidentin des
Baustoff-Fachhandels, Katharina Metzger, Wort zu halten: „Im
Koalitionsvertrag steht klipp und klar, dass Wohneigentum gefördert
werden soll. Aber wann, wenn nicht jetzt?“ Passiere nichts, gehe die
Hängepartie weiter: „Alle warten auf Unterstützung vom Bund. Solange
die nicht kommt, liegt der Traum von den eigenen vier Wänden
weiterhin auf Eis“, so Metzger.
Immerhin sei das
Wohneigentum auch fürs Alter wichtig: „Als bewohnbare Rente – als
ein Stück ‚Rente in Stein‘ nämlich“, macht Hannes Zapf deutlich. Das
beste Beispiel dafür seien die geburtenstarken Jahrgänge: „Die
Baby-Boomer gehen jetzt nach und nach in Rente. Damit haben sie
deutlich weniger Geld im Portemonnaie.
Die Miete bleibt aber
oder steigt sogar. Die Folge: Immer mehr Neu-Rentner können sich
ihre bisherige Wohnung nicht mehr leisten – sie wohnen sich arm“,
sagt Matthias Günther. Für den Chef-Ökonomen des Pestel-Instituts
ist die „Wohnarmut im Alter vor allem eine Mieterarmut“. Wer
Wohneigentum habe, komme finanziell im Alter „deutlich besser über
die Runden“.
Täuschend echt: Neue Qualität bei
inoffiziellen Online-Angeboten Was haben deutsche
Rentenauskünfte und das Vereinigte Königreich gemeinsam? Aktuell
mehr, als viele Nutzer erwarten würden. Ein Fall aus der
Beratungspraxis des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ)
Deutschland zeigt, wie professionell private Online-Serviceseiten
aus dem Ausland inzwischen an offizielle Angebote heranrücken. Der
kostenpflichtige Umweg über externe Dienste ist nicht neu. Neu ist
jedoch, wie überzeugend er heute gestaltet ist.

Es gleicht einem Fehler-Suchbild: Selbst im direkten Vergleich sind
die Unterschiede kaum zu erkennen. Die Darstellung dient der
Veranschaulichung und wurde KI-generiert; die gezeigten Seiten
existieren so nicht. Wie viele Unterschiede finden Sie? Bild:
KI-generiert
Selbst im direkten Vergleich ist der Unterschied
kaum auszumachen. Für einen Verbraucher, der sich an das
Europäische Verbraucherzentrum Deutschland gewendet hat, bestand
daher kein Anlass zur Skepsis. Er nutzte einen privaten
Online-Service zur Rentenauskunft, ohne das zu erkennen – und zahlte
für eine Auskunft, die eigentlich kostenlos ist.
Farben,
Logo, Name, Seitenaufbau und sogar die Internetadresse orientierten
sich eng am offiziellen Angebot. Die Texte waren fehlerfrei
formuliert, die Nutzerführung klar strukturiert. Dass es sich nicht
um die offizielle Webseite der Deutschen Rentenversicherung
handelte, zeigte sich erst im Nachhinein – beim genaueren Hinsehen,
etwa durch kleine Buchstabendreher in der Internet-Adresse, und beim
Blick ins Impressum. Der Anbieter hat seinen Sitz im Vereinigten
Königreich.
Der Fall zur Rentenauskunft steht dabei nicht
allein für sich. Vergleichbare kostenpflichtige Umwege finden sich
auch in anderen Bereichen der digitalen Verwaltung – etwa bei
Personenstandsdokumenten, Meldeangelegenheiten oder Einträgen in
öffentliche Register. Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie
offiziell wirken, tatsächlich aber von privaten Anbietern betrieben
werden und kostenpflichtig sind.
Die rechtliche Bewertung
solcher Angebote hängt stark vom Einzelfall ab. Problematisch kann
es etwa werden, wenn der Eindruck entsteht, es handele sich um ein
offizielles Angebot, obwohl tatsächlich nur eine private Vermittlung
erfolgt. Auch die konkrete Ausgestaltung spielt eine Rolle: Behalten
Verbraucher ihr gesetzliches Widerrufsrecht, oder ist die Seite so
gestaltet, dass ein Vertrag nur unter Verzicht auf dieses Recht
zustande kommt? Und entspricht der beworbene Leistungsumfang dem,
was am Ende tatsächlich erbracht wird?
Denn in der Praxis
zeigt sich, dass zum Teil lediglich Formulardaten automatisiert
weitergeleitet oder allgemeine Informationen bereitgestellt werden.
Die eigentliche behördliche Entscheidung oder Ausstellung erfolgt
weiterhin durch die offizielle Stelle – und genau diese Leistung
wäre dort in der Regel kostenfrei erhältlich.
Hinzu kommt ein
weiterer Punkt, der in der Praxis immer wieder für Ärger sorgt:
Nicht immer ist klar erkennbar, ob und wann ein kostenpflichtiger
Vertrag zustande kommt. Gerade bei Angeboten, die wie offizielle
Online-Formulare wirken, berichten Betroffene, dass sie erst spät
bemerken, eine zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst zu haben.
Dabei ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der letzte Klick eindeutig
auf eine Zahlungspflicht hinweisen muss. Ob diese sogenannte
Buttonlösung im Einzelfall eingehalten wird, kann im Nachgang daher
entscheidend für mögliche Ansprüche sein.
„Diese Angebote
haben wirklich eine neue Qualität erreicht – und die
Verwechslungsgefahr wird weiter zunehmen“, betont Karolina Wojtal,
Juristin und Co-Leiterin des EVZ. „Künstliche Intelligenz ermöglicht
es, Layouts und Texte schnell und präzise an offizielle Webseiten
anzugleichen. Für Verbraucher wird es dadurch immer schwieriger,
private Dienste von staatlichen Angeboten zu unterscheiden.“
Bei digitalen Verwaltungsangeboten lohnt es sich daher, genauer
hinzuschauen: Analysieren Sie die URL. Jeder Buchstabe in der
Internetadresse zählt. Schon kleine Abweichungen können auf private
Anbieter hinweisen. Verlassen Sie sich nicht auf die Reihenfolge
bei Google. Suchergebnisse werden auch durch Zahlungen beeinflusst.
Was ganz oben steht, ist nicht automatisch relevant oder offiziell,
sondern schlicht eine bezahlte Werbeanzeige. Geben Sie sensible
Daten wie die Sozialversicherungsnummer nicht leichtfertig weiter.
Prüfen Sie das Impressum. Es zeigt, wer hinter dem Angebot steht und
aus welchem Land es betrieben wird. Ein fehlendes Impressum ist
ebenfalls ein Warnsignal.
Mehr zu Abo-Fallen
„Winterlandschaft“ ist Deutschlands
schönste Briefmarke 2025 Mehr als 27.000 Personen haben
an der Umfrage der Deutschen Post teilgenommen
Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem Siegermotiv: „Die
ganze Szenerie strahlt Ruhe und Frieden aus. Danach sehnen sich
offensichtlich gerade viele Menschen“
 Starkes
gesellschaftspolitisches Zeichen: Margot Friedländer und die
Stolpersteine auf den Plätzen 2 und 3
Deutschlands
Briefmarkenfreunde haben abgestimmt: Die Briefmarke
„Winterlandschaft“ ist die schönste Briefmarke des Jahres 2025. Sie
zeigt eine schneebedeckte Landschaft mit stimmungsvollem Licht, Wald
und Tieren. „Die ganze Szenerie strahlt Ruhe und Frieden aus. Danach
sehnen sich offensichtlich gerade viele Menschen“, sagt
Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem Siegermotiv.
Dieses hatte zuvor bereits eine Abstimmung unter den
Post-Mitarbeitenden für das schönste Briefmarken-Wintermotiv
gewonnen. Die 95 Cent-Briefmarke wurde mit KI-Unterstützung
gestaltet und kam im November des vergangenen Jahres heraus. Auf
Platz 2 landete die Sonderbriefmarke „Margot Friedländer“ und auf
Platz 3 das Motiv „Stolpersteine“ (beide aus Dezember 2025). Über
27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei der Umfrage der
Deutschen Post mitgemacht.
Benjamin Rasch, Leiter Marketing
und Produktmanagement der Deutschen Post: „Vielen Dank an alle, die
bei unserer Wahl zur schönsten Briefmarke mitgemacht haben. Dieses
Feedback hilft uns, neue Motive nah an den Wünschen unserer
Kundinnen und Kunden zu entwickeln. Dass die Mehrheit sich für
ein stimmungsvolles, harmonisches Wintermotiv entschieden hat, ist
in diesen Zeiten mehr als verständlich. Auffällig ist, wie stark
Motive mit politisch‑geschichtlichem Hintergrund diesmal abschneiden
– ein Zeichen für ihre hohe gesellschaftliche Relevanz.“
Details zur Umfrage Besonders gefiel den Abstimmenden an dem
Motiv „Winterlandschaft“ die Stimmung (87%) und Farbgebung (61%),
während bei den Briefmarken „Margot Friedländer“ und „Stolpersteine“
die Aktualität und das eigene Interesse an diesen Themen im
Vordergrund standen (eine Mehrfachauswahl war möglich).
58 Prozent der Teilnehmenden an der Umfrage waren weiblich. Mit
je 24% sind die Altersgruppen „50-59“ und „60-69“ am stärksten
vertreten. 18 Prozent bezeichneten sich selbst als Sammler. Wie im
Vorjahr sind neun der Briefmarken, die es bei der Umfrage in die
„Top Ten“ geschafft haben, von Briefmarkendesignerinnen und
-designern der Deutschen Post gestaltet worden.
Im Zeitraum
vom 13. Januar bis 10. Februar 2026 konnten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer in einer öffentlichen Online-Befragung für ihre drei
Favoriten des vergangenen Jahres abstimmen. Bereits in den Jahren
zuvor hatte die Deutsche Post eine Wahl zur schönsten Briefmarke
durchgeführt.
Gewinnerin 2024 war Deutschlands erste
klingende Briefmarke „Die Weihnachtsbäckerei“, die unter Mitwirkung
von Liedermacher Rolf Zuckowski und der Firma Ravensburger
entstanden war. Zur schönsten Briefmarke 2023 wurde das Motiv „100
Jahre Disney“ gewählt. 2022 war das „Polarlicht“ das Siegermotiv.
2021 landete die „Sendung mit der Maus“-Marke ganz oben auf dem
Siegertreppchen, 2020 „Die Biene Maja“.
Jedes Jahr erscheinen
mehr als 50 neue Briefmarken. 2025 waren es 56 an der Zahl. Die
Hälfte der Motive gestaltet die Deutsche Post mit eigenen
Grafikerinnen und Grafikern selbst. Offizieller Herausgeber der
Briefmarken mit dem Aufdruck „Deutschland“ ist das Bundesministerium
der Finanzen. Weitere Informationen zu Briefmarken unter
deutschepost.de/briefmarke.
„Gruß aus Ruhrort“:
Erzählcafé mit Zeitzeugen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt
am kommenden Sonntag, 22. Februar, ab 11 Uhr an der Apostelstraße 84
in Duisburg-Ruhrort zum nächsten Erzählcafé in den Vortragssaal ein.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Erinnerungen aus Ruhrort und die
Geschichte des Ortes.
Fritz Hemberger, das Schifferkind
Heike Krause sowie der Fotograf und Bootsbesitzer Rolf Köppen
erzählen im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Gruß aus Ruhrort
– Zeitzeugnisse aus der Sammlung Fritz Hemberger“ von ihren
Erfahrungen und Erlebnissen in Ruhrort.

C MDB
Der über 80-jährige Fritz Hemberger hat über Jahrzehnte
hinweg Postkarten und Ansichten seiner Duisburger Heimat gesammelt,
von denen seit Ende November rund 50 Exponate im Turmzimmer der
Herrenhalle des Museums erstmals zu sehen sind. Hemberger arbeitete
als Schiffsmaschineninspektor und ist eng mit seiner Heimat
verbunden.
„Fritz Hemberger gibt in intimer Café-Atmosphäre
Einblicke in die Vergangenheit Ruhrorts – unterstützt durch eigene
Fotoaufnahmen“, so Phillip Meißner, Kurator und wissenschaftlicher
Volontär des MDB. „Unsere Zielsetzung für die Erzählcafés ist es,
einen lebendigen und gemütlichen Austausch über Geschichte zu
ermöglichen.“
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen
zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme am
rund 90-minütigen Erzählcafé ist kostenfrei. Gegen eine Spende
werden Kaffee und Kuchen angeboten. Eintrittskarten für die
Ausstellung sind an der Museumskasse erhältlich. Weitere
Informationen unter:
www.binnenschifffahrtsmuseum.de.
Digitale Teilhabe stärken: Digital-Kompass startet
neuen Schwerpunkt Digital-Kompass erleichtert Menschen
mit Lern- und Leseschwierigkeiten den sicheren und selbstbestimmten
Umgang mit digitalen Verbraucherangeboten. Menschen mit Lern- und
Leseschwierigkeiten stehen im digitalen Verbraucheralltag vor
besonderen Hürden: Komplexe Sprache, unübersicht- liche
Nutzeroberflächen und fehlende barrierearme Informationen erschweren
ihnen den Zugang zu digitalen Angeboten und erhöhen im
Verbraucheralltag das Risiko wirt- schaftlich und rechtlich
nachteiliger Entscheidungen.
Mit einem neu ausgerichteten
Projekt im Rahmen des Digital-Kompass setzen die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. und
Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) genau hier an. Das
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
fördert das Projekt mit dem Titel „Digital einfach erklärt: Teilhabe
für Verbraucherinnen und Verbraucher mit Lern- und
Leseschwierigkeiten aktiv und verständlich gestalten“ im Zeitraum
von Dezember 2025 bis einschließlich April 2028.
Im
Mittelpunkt des Projekts steht die verständliche, niedrigschwellige
Vermittlung digi- taler Verbraucherkompetenzen für Menschen mit
Lern- und Leseschwierigkeiten und solchen mit Schwierigkeiten beim
Erfassen längerer und komplexer Texte. Ziel ist es, die- ser bislang
wenig beachteten Zielgruppe den Zugang zu digitalen Angeboten zu
erleich- tern. Sie werden darin unterstützt, Risiken besser
einzuschätzen und informierte, selbst- bestimmte Entscheidungen im
digitalen Verbraucheralltag zu treffen.
„Mit dem neuen
Projekt setzen wir bewusst einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Men-
schen, für die digitale Informationen oft zu komplex oder nicht
barrierefrei aufbereitet sind. Der Digital-Kompass steht dabei für
verständliche, verbrauchernahe Angebote, die sich an den realen
Bedarfen von Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten orientie-
ren“, erklärt Isabelle Rosière, Geschäftsführerin von DsiN.
Bundesweites Netzwerk als Basis Die Umsetzung erfolgt über das
bundesweite Netzwerk von rund 300 Digital-Kompass- Standorten, die
als wohnortnahe Anlaufstellen rund um digitale Fragen in der
Bevölke- rung bekannt sind. Im Rahmen des Projekts ist zudem der
Aufbau weiterer Standorte geplant, um noch mehr Verbraucherinnen und
Verbraucher zu erreichen.
„Verständliche Sprache und
verbrauchergerechte Information sind zentrale Vorausset- zungen für
digitale Teilhabe, die alle einschließt. Ältere Menschen, die in
ihrem Leben wenig Bezugspunkte zu digitaler Technik hatten,
profitieren ebenso wie Personen mit Hör- oder Sehbeeinträchtigungen
von den Angeboten des Digital-Kompass. Der Zugang zu digitalen
Informationen und die entsprechenden Kompetenzen fördern soziale und
gesellschaftliche Teilhabe.“, sagt Dr. Barbara Keck,
Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft.
Qualifizierung, Materialien und Vernetzung Die Angebote des
Digital-Kompass richten sich sowohl unmittelbar an Verbraucherinnen
und Verbraucher als auch an ehren- und hauptamtliche
Multiplikatorinnen und Multipli- katoren, die ihr Wissen
weitertragen sollen. Sie umfassen: • Online-Veranstaltungen zu
zentralen Fragen des digitalen Verbraucherschutzes, •
Qualifizierungsangebote zur verständlichen und verbrauchergerechten
Sprache, • Fach- und Netzwerktagungen zum fachlichen Austausch,
zur Weiterbildung und zur Vernetzung. Ergänzt wird das Angebot durch
Lern- und Lehrmaterialien, verständlich aufbereitete Publikationen,
einen regelmäßig erscheinenden Podcast sowie Angebote auf der Web-
site, auf Facebook und Instagram.
Die Bedeutung des Projekts
unterstreicht auch Bundesverbraucherschutzministerin Dr. Stefanie
Hubig: „Es ist wichtig, dass Informationen für alle leicht
verständlich und zugänglich sind. Digitale Angebote machen den
Alltag leichter und die Nutzerinnen und Nutzer in der Regel
selbständiger. Für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten müssen
Inhalte barrie- refrei und einfach im Design gestaltet sein. Das
gilt für den Kauf eines Zugtickets, den Wechsel des Stromvertrags
oder auch für digitale Bankgeschäfte.
Echte Teilhabe
bedeutet, dass niemand ausgeschlossen wird – deshalb fördern wir das
Projekt ‚Digital einfach erklärt‘.“ Das Projekt wird in
Zusammenarbeit mit der Verbraucher Initiative e.V. (VI), dem Deut-
schen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV), dem Deutschen
Schwerhö- rigenbund e.V. (DSB) sowie Fachexpertinnen und -experten
für verständliche und ver- brauchergerechte Sprache umgesetzt.
Weitere Informationen:
www.digital-kompass.de
Der Digital-Kompass adressiert
Verbraucherinnen und Verbraucher mit Lern- und Lese-
schwierigkeiten, um ihre Rechte zu stärken und den Zugang zur
digitalen Welt zu er- leichtern. Zudem richtet sich das Projekt an
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der bereits bestehenden knapp
300 Digital-Kompass Standorte und weitere Interessierte, um sie im
Umgang mit der Zielgruppe zu schulen und zu unterstützen.
Als bundesweites Netzwerk stellt der Digital-Kompass hierfür
zahlreiche kostenfreie Angebote bereit, da- runter Schulungen,
Online-Veranstaltungen, Fach- und Netzwerktagungen sowie Materi-
alien. Ziel des Projektes ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher
zu stärken, ihnen mehr digitale Teilhabe zu ermöglichen und einen
nachhaltigen Beitrag zur Barrierefrei- heit zu leisten. Der
Digital-Kompass ist ein Projekt der BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senio- renorganisationen e.V. und
Deutschland sicher im Netz e.V. mit Förderung des Bundes-
ministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und
imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat
informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die
Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700
Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Salvator-Fenster - BZ-Foto Baje
Am Sonntag, 1. März 2026 um 15 Uhr
macht Theo Heisterkamp mit Interessierten an verschiedensten Stellen
der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der
Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
Ausstellung, Filmabend,
Konzert, Gottesdienste und mehr... Queere Wochen in Obermeiderich
Mit den „Queeren Wochen in Obermeiderich“ sind
Ausstellung, Filmabend, Konzert, Gottessdienste und mehr Teil des
offiziellen Programms der Duisburg Akzente. Sie stehen in diesem
Jahr unter dem Motto „Begegnungen – was uns trennt, was uns
verbindet“ und sind damit der ideale Ansatzpunkt für die
Evangelische Gemeinde Obermeiderich und das kreiskirchliche
Jugendreferat mit den Veranstaltungen an der Emilstr. 27-29, queere
Lebensrealitäten sichtbar machen, Begegnung zu ermöglichen und den
Abbau von Vorurteilen fördern.

Los geht es mit der Ausstellung „Ein Tisch, ein Stuhl, ein Mensch“,
die Portraitbilder von transidenten Menschen zeigt. Durch
Ausstellung selbst und die Begleitung von Pfarrerin Elke Spörkel,
selbst transident, gibt es die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen,
sich dem Thema „trans“ zu nähern, Fragen zu stellen und Antworten zu
bekommen. Die Ausstellung wird am 1. März um 18 Uhr eröffnet.

Am 8. März feiert die Gemeinde um 11 Uhr einen
Themengottesdienst zur Ausstellung und lädt herzlich zum Mitfeiern
ein. Am 14. März gibt es um 17 Uhr einen Jugendgottesdienst, den das
Jugendreferat und ein Team Mitwirkender unter das Thema „kreuz und
queer“, dem Motto aller Veranstaltungen, gestellt hat. Am 16. März
ist um 18 Uhr in der Kirche der Dokumentarfilm „Fürchte dich nicht“
– die Geschichte einer transidenten Pfarrerin“ zu sehen.
Beim anschließenden Podiumsgespräch ist Hauptperson Pfarrerin Elke
Spörkel mit dabei. Am 22. März gibt es um 18 Uhr am gleichen Ort ein
Konzert von Nicolai Burchartz. Der Singer-Songwriter stellt aus
einem Workshop entstandenen Lieder vor. Zu sehen ist die Ausstellung
bis zum 22. März zu den Veranstaltungszeiten und Öffnungszeiten in
Kirche und Gemeindezentrum.
Zusätzlich ist die Kirche am 2.
März und 9. März von 17 bis 20 Uhr und am 17. März von 15 bis 18 Uhr
für den Ausstellungsbesuch geöffnet. Am Mittwoch, den 18.03. gibt es
um 16 Uhr eine Führung speziell für Frauen. Der Eintritt zu allen
Veranstaltungen ist frei. Mehr Infos gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de und www.evangelische-jugend-duisburg.de. Fragen
vorab beantworten Pfarrerin Sarah Süselbeck
(sarah.sueselbeck@ekir.de) und Christina Schubert vom Jugendreferat
des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
(christina.schubert@ekir.de) gerne.

Pfarrerin Elke Spröckel (Foto: Henning Ross)
Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort Die
Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das
„Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee,
Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu
tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an
der elektronischen Orgel auch singt.
Es gibt dabei nicht nur
Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind
vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im
Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort,
Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 28. Februar 2026 um 15 Uhr.
Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen;
Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203
770134).

NRW: Preisanstiege für Kraftstoffe und den öffentlichen
Nahverkehr * Im Januar 2026 wurden Kraftstoffe um
5,9 % teurer angeboten als einen Monat zuvor. * ÖPNV war u. a.
durch Preiserhöhung des Deutschlandtickets um 5,2 % teurer. *
Dank 9-Euro-Ticket-Aktion und Deutschlandticket liegen die Preise
für den ÖPNV insgesamt 11,4 % unter dem Niveau vom Mai 2022.
Die Kraftstoffpreise in Nordrhein-Westfalen sind zwischen
Dezember 2025 und Januar 2026 um 5,9 % gestiegen. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, wurde Superbenzin um 6,0 % und Diesel um 6,3 % teurer
angeboten als im entsprechenden Vormonat.
Hintergrund
hierfür ist unter anderem die zum 1. Januar 2026 erfolgte Änderung
der CO2-Bepreisung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz:
Demnach wird sich der Preis über die Versteigerung von begrenzt
verfügbaren CO2-Zertifikaten ergeben und in einem Korridor zwischen
55 bis 65 Euro je Tonne bewegen.

Auch in den Vorjahren erfolgten bereits Anpassungen der
CO2-Bepreisungen, zuletzt im Januar 2025 von 45 auf 55 Euro – dabei
handelte es sich jeweils um Festpreise und noch nicht um den
inzwischen geltenden Preiskorridor. Damals stiegen die Preise für
Kraftstoffe über den Jahreswechsel um 5,0 % an.
Seit
Einführung der CO2-Bepreisung im Januar 2021 (damals 25 Euro pro
Tonne) sind die Kraftstoffpreise insgesamt um 27,5 % gestiegen.
Neben Anpassungen der CO2-Bepreisung sorgten vor allem auch der
Ukrainekrieg und die Entwicklung der Rohölpreise für steigende
Kraftstoffpreise. Eine differenzierte Betrachtung zeigt jedoch, dass
im letzten Jahr – von Januar 2025 bis Januar 2026 – ein
Preisrückgang von 1,4 % zu verzeichnen war.
Dabei sanken die
Preise für Diesel um 2,1 % und die für Superbenzin um 1,2 %.
Preisanstiege im öffentlichen Personennahverkehr Die Preise für
Verbundtickets (Einzel-, Mehrfach- und Zeitfahrkarten), die die
Nutzung verschiedener Verkehrsmittel wie Bus, U-Bahn oder
Regionalzug ermöglichen (sogenannte kombinierte
Personenbeförderungsleistungen, kurz: ÖPNV) sind zwischen Dezember
2025 und Januar 2026 um 5,2 % gestiegen.
Dieser Anstieg ist
u. a. auf die Preiserhöhung des Deutschlandtickets von 58 auf
63 Euro Anfang dieses Jahres zurückzuführen. Bereits zum
Jahresbeginn 2025 zeichnete sich eine ähnliche Entwicklung ab, die
ebenfalls mit der Erhöhung des Deutschlandtickets einher ging
(damals von 49 auf 58 Euro). So stiegen die Preise für kombinierte
Personenbeförderungsleistungen zwischen Dezember 2024 und Januar
2025 um 10,8 %.
Im Verlauf der beiden Jahre blieben die
Preise ansonsten nahezu konstant. Trotz der mehrfachen
Preiserhöhungen des Deutschlandtickets verbleiben die Preise
weiterhin unter dem Niveau von Mai 2022: Dank der von Juni bis
August 2022 befristeten 9-Euro-Ticket-Aktion, auf die das
Deutschlandticket als dauerhaftes Nachfolge-Abo ab Mai 2023 folgte,
fielen die Preise für den ÖPNV zwischen Mai 2022 und Januar 2026 um
11,4 %. Die Preise für den Fernverkehr sind im gesamten
Betrachtungszeitraum, von Januar 2021 bis Januar 2026, um 1,4 %
gesunken.
Friedrich-Park in Marxloh: Bürgerschaft kann sich beteiligen
Mit dem Friedrich-Park entsteht in den kommenden
Jahren ein zentraler grüner Freiraum für Duisburg-Marxloh, der
vielfältige Möglichkeiten für Bewegung, Erholung und Begegnungen
bieten wird. Das Projekt besitzt großes Potenzial für die
nachhaltige Entwicklung des Stadtteils und ist ein wichtiger
Baustein für die zukünftige Freiraumgestaltung im Duisburger Norden.
Im vergangenen Jahr startete daher ein Wettbewerb zur
Umgestaltung des Parks mit Bewegungsparcours. Nach einem
Entwurfsprozess, der von zahlreichen Beteiligungsformaten mit vielen
engagierten Menschen aus Marxloh sowie von verschiedenen Fachstellen
begleitet wurde, erreicht die Entwicklung jetzt ein neues
Etappenziel. Neun Landschaftsarchitekturbüros haben ihre
Wettbewerbsarbeiten eingereicht.
Am 15. Januar wurden aus
vielen überzeugenden Ideen und Entwürfen die besten Arbeiten
ausgesucht: 1. Preis: KOKOMO Landschaft und Stadtraum, 2.
Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten, 3. Preis: TOPOTEK 1.
Zudem gab es Anerkennung für die Entwürfe von SOWATORIN
Landschaft. Das Vergabeverfahren ist für Ende März geplant. Die
Bürgerschaft aus Marxloh ist nun erneut aufgerufen, sich weiter am
Prozess zu beteiligen und diesen aktiv mitzugestalten. Die drei
Preisträger werden sich und ihre Entwürfe bei einer Dialogwerkstatt
sowie der offiziellen Preisverleihung vorstellen.
Die
Veranstaltung startet am Donnerstag, 5. März, um 17.30 Uhr im Campus
Marxloh, An der Paulskirche 6. Der Einlass beginnt um 17 Uhr. Im
Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem offenen Dialog
eingeladen, um in Kontakt zu kommen, sich zu informieren, Fragen zu
stellen sowie ihre Eindrücke mitzuteilen.
Bereits jetzt
schon werden die Siegerentwürfe als Outdoor-Dauerausstellung bis zum
3. März an der Kita an der Julius-Birck-Straße 27 präsentiert. Das
Umweltamt bietet in diesem Zeitraum donnerstags von 14 bis 16 Uhr
eine Sprechstunde an und nimmt Fragen und Anregungen entgegen.
Alle Wettbewerbsarbeiten sind im gleichen Zeitraum im
Schaufenster der ehemaligen Bäckerei Schlüter am August-Bebel-Platz
20 zu besichtigen. Dort liegen Flyer aus, die mit Feedback und
Anmerkungen ausgefüllt und im Stadtteilbüro Marxloh an der
Kaiser-Friedrich-Straße 34 abgegeben werden können. Zusätzlich
besteht die Möglichkeit, Anregungen digital über einen QR-Code
einzureichen.
Großenbaumer Bibliothek schließt
vorübergehend Die Schul- und Stadtteilbibliothek an
der Großenbaumer Allee 168-174 in Großenbaum bleibt aufgrund
umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen von Dienstag,
30. März, bis voraussichtlich Montag, 4. Mai, geschlossen.
In der Zeit wird der Bodenbelag erneuert, werden die Fenster
instandgesetzt und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Die
Leihfristen für in Großenbaum entliehenen Medien werden entsprechend
angepasst. Kundinnen und Kunden können während der Schließung auf
die Bibliothek in Buchholz an der Sittardsberger Allee 14
ausweichen. Sie öffnet dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Auch alle anderen Zweigstellen der Stadtbibliothek können genutzt
werden. Der Medienbote bringt darüber hinaus Bücher und andere
Medien auf Wunsch kostenlos bis an die Wohnungstür und holt diese
auch wieder ab. Alle Informationen zum Medienbotenservice finden
sich auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Bis zur Schließung
steht das Team in Großenbaum persönlich und telefonisch unter
0203/283-7054 für Auskünfte zur Verfügung. Die Bibliothek öffnet
dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr
sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Treffen für
Lesefreunde in der Buchholzer Bibliothek Zwei
Veranstaltungen locken im März in die Bezirksbibliothek Buchholz an
der Sittardsberger Allee 14. Am Mittwoch, 4. März, freut sich die
Duisburger Journalistin Sabine Justen ab 17 Uhr auf einen regen
Austausch mit ihren Gästen beim Bücherzirkel.
Die
Veranstaltung richtet sich an Menschen, die gerne lesen und immer
auf der Suche nach aktuellen Titeln sowie guten Lektüren sind. Für
Jugendliche ab 13 Jahren gibt es am Samstag, 7. März, von 11 bis 13
Uhr das Treffen des Buchholzer Jugendleseclubs.
Wie an jedem
ersten Samstag im Monat geht es hier um aktuellen Lesestoff, der
junge Menschen begeistert. Wer Interesse hat, kann zudem seinen
persönlichen Favoritentitel vorstellen.
Die Clubmitglieder
entscheiden außerdem mit, welche neuen Jugendbücher die
Bezirksbibliothek in Zukunft anschaffen soll. Beide Veranstaltungen
sind kostenfrei, eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich. Fragen beantwortet das
Team persönlich vor Ort oder telefonisch unter 0203/283-7284. Die
Bibliothek öffnet dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Schreibwerkstatt in der Bibliothek in Wanheimerort
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in
Wanheimerort am Samstag, 7. März, von 11 bis 13 Uhr in die
Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544. Unter der Leitung der
Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die
Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen
zu entfalten, um ihre Gedanken auf Papier zu bringen.
Die
Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch
an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben ausprobieren
möchten. Teilnehmende können unterschiedliche Ausdrucksformen
ausprobieren, Impulse erhalten und ihre Kreativität
weiterentwickeln. Die Bibliothek bittet darum, eigenes
Schreibmaterial mitzubringen.
Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung online auf www.stadtbibliothek- duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team vor Ort persönlich oder telefonisch
unter 0203/773096. Die Bibliothek öffnet dienstags und donnerstags
von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr
sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Bundesbauministerin erfreut über angestoßene politische Entwicklung
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen: “Fast elf Prozent mehr Baugenehmigungen in 2025
zeigen, dass die Trendwende im Wohnungsbau begonnen hat.
Insbesondere die starken Zahlen des zweiten Halbjahres (+17,8 %)
unterstreichen, dass sich im Wohnungsbau vieles in die richtige
Richtung bewegt. Die Stimmung in der Branche hat sich verbessert und
auch die Investitionen steigen.
 Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung
und Bauwesen - Foto Markus C. Hurek
Das ist
auch das Ergebnis klarer politischer Entscheidungen. Wir stärken die
Branche konsequent. Sei es durch den Abbau von Bürokratie, z.B.
durch den Bau-Turbo oder die anstehende Novelle des Baugesetzbuches,
sowie durch konsequente Förderprogramme, wie der neuen Förderung des
EH55-Standards zum Abbau des Bauüberhangs. So sorgen wir dafür, dass
sich der positive Trend auch im Jahr 2026 weiter fortsetzt.“

10,8 % mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025
Mehr Baugenehmigungen nach drei Rückgängen in Folge: Zahl
genehmigter Wohnungen steigt im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um
23 200 auf 238 500 Anstiege bei Ein- und Mehrfamilienhäusern,
Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser bleiben dagegen auf
niedrigem Niveau Weniger Bauvorhaben bei Nichtwohngebäuden: 5,2 %
weniger umbauter Raum als im Vorjahr
Im Jahr 2025 wurde in
Deutschland der Bau von 238 500 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, waren das 10,8 % oder 23 200 Wohnungen mehr als im
Jahr 2024, als die Zahl genehmigter Wohnungen auf den niedrigsten
Stand seit 2010 gesunken war.
Damit stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 erstmals seit 2021
wieder an. In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für
Neubauwohnungen enthalten als auch die Baugenehmigungen für
Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen. Die
Zahl der gemeldeten Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator
für die zukünftige Bauaktivität.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau stieg im
Jahr 2025 um 12,6 % oder 22 100 gegenüber dem Vorjahr auf 198 100.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender
Gebäude entstehen, stieg im selben Zeitraum deutlich schwächer um
2,7 % oder 1 000 auf 40 400.
Aufwärtstrend bei Ein- und
Mehrfamilienhäusern im Jahr 2025 In neu zu errichtenden
Wohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt 194 200 Wohnungen
genehmigt, das waren 13,2 % oder 22 600 mehr als im Vorjahr. Dabei
entwickelten sich die einzelnen Gebäudearten unterschiedlich. So
stieg die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser im
Vorjahresvergleich deutlich um 17,2 % (+6 500) auf 44 500.
Dieser Anstieg gegenüber dem Vorjahresniveau erstreckte sich über
das gesamte Jahr 2025. Bei den neu genehmigten Zweifamilienhäusern
blieb die Zahl mit 12 600 (-1,1 % oder -100) dagegen auf dem
niedrigen Niveau des Vorjahres. Zusammen machten die im Allgemeinen
von Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäuser 28,8 %
der im Jahr 2025 genehmigten Neubauwohnungen aus.
In neuen
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten und vorrangig von
Unternehmen errichteten Gebäudeart, genehmigten die
Bauaufsichtsbehörden 128 100 Wohnungen im Jahr 2025. Das waren
12,1 % (+13 900) mehr als im Vorjahr und 64,6 % aller im Jahr 2025
in Deutschland genehmigten Neubauwohnungen. Dieser Anstieg bei den
Mehrfamilienhäusern zeigte sich ab der zweiten Jahreshälfte.
Weiterhin stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neuen
Wohnheimen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 34,2 % (+2 300)
auf 9 100. In neuen Nichtwohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt
3 900 Wohnungen genehmigt, das waren 10,3 % (-400) weniger als im
Jahr zuvor.
Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden 2025 insgesamt
40 400 Wohnungen genehmigt, das waren 2,7 % oder 1 000 Wohnungen
mehr als im Jahr 2024.
Mehr Wohnungsbauvorhaben von
Unternehmen und Privatpersonen, weniger von öffentlicher Hand
Rund 95 % der insgesamt 198 100 erteilten Genehmigungen für
Neubauwohnungen im Jahr 2025 entfielen auf Unternehmen und
Privatpersonen. Entsprechend prägen diese beiden Bauherrengruppen
die Gesamtentwicklung. Unternehmen traten bei
108 800 Baugenehmigungen für Neubauwohnungen als Bauherren auf, das
waren 14,6 % oder 13 900 mehr neue Wohnungen als im Vorjahr.
Auf Privatpersonen entfielen 79 200 Baugenehmigungen, das waren
14,9 % oder 10 200 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der
Baugenehmigungen für Wohnungen im Neubau, die auf Bauanträge der
öffentlichen Hand zurückgehen, sank dagegen um 23,2 % oder 2 100 auf
6 900.
Weniger umbauter Raum bei Nichtwohngebäuden Im
Bereich der Nichtwohngebäude waren die neuen Bauvorhaben im
Jahr 2025 rückläufig. Wichtige Gebäudearten sind hier zum Beispiel
Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder
landwirtschaftliche Betriebsgebäude.
Der zentrale Indikator
zur Messung der Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute
Raum. Dieser verringerte sich bei den im Jahr 2025 genehmigten
Nichtwohngebäuden gegenüber 2024 um 5,2 % auf
183,1 Millionen Kubikmeter. Das war der niedrigste Wert seit 2014
(186,8 Millionen Kubikmeter).
Dabei verringerte sich der
umbaute Raum bei Warenlagergebäuden im Vorjahresvergleich um 17,1 %,
bei Fabrik- und Werkstattgebäuden um 13,0 % und bei Anstaltsgebäuden
(z. B. Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime) um 37,8 %.
Demgegenüber vergrößerte sich der umbaute Raum bei Handelsgebäuden
um 24,9 % und bei Landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden um 11,8 %.
Baugenehmigungen als Indikator für Baufertigstellungen
Die Zahl der gemeldeten Baugenehmigungen erlaubt eine frühzeitige
Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität. Aufschluss über die
tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit und des Bauüberhangs
(genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Bauvorhaben) im
Jahr 2025 gibt die Zahl der gemeldeten Baufertigstellungen, die das
Statistische Bundesamt voraussichtlich am 22. Mai 2026
veröffentlichen wird.
Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China können das Jahr des
Feuer-Pferdes in NRW begrüßen
* Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024 in
Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an den
Hochschulen in NRW eingeschrieben.
Zwischen dem 17. Februar und 3. März 2026 finden die Feierlichkeiten zum
Chinesischen Neujahr statt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis von Daten des Ausländerzentralregisters (AZR)
mitteilt, hatten 38.040 Menschen mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024
ihren Wohnsitz hier in NRW.
Regionale Schwerpunkte in den Großstädten
Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit chinesischer
Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die großen Städte. Die größten
Neujahrsfeiern zum Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich in der
Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit insgesamt 6.445 die
meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
Der Frauenanteil bei chinesischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 51,5 %. In
den Kreisen und kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus China war der
Frauenanteil in Köln (56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In Dortmund
(47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr (45,2 %) lag er unter dem
Landesdurchschnitt.
Chinesische Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an allen Studierenden Im
Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik der Studierenden 8.609
chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben, davon waren
56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.
Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der chinesischen
Studierenden ihre Studienberechtigung im Ausland oder an einem
Studienkolleg erworben. Studierende mit chinesischer
Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der ausländischen und 1,2 % aller
Studierenden an Hochschulen in NRW aus.
KKR und
Mirastar kaufen Maersk-Logistik im Duisburger Hafen Der
Investor KKR hat mit seiner Industrie- und Logistikplattform
Mirastar eine etwa 47.000 m² große Logistikimmobilie im Duisburger
Hafen erworben. KKR (Kohlberg Kravis Roberts &
Co.) investiert aktiv in den Logistiksektor, primär durch den Erwerb
von Logistikimmobilien über seine Plattform Mirastar im Duisburger
Hafen sowie durch Beteiligungen an Logistik-Softwareunternehmen wie
Körber Supply Chain. KKR verfolgt eine europäische Core+ Strategie,
um erstklassige Logistikflächen zu erwerben und zu verwalten.
KAAS&KAPPES im KOM’MA- Stadt Duisburg verleiht den
Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis
Am Sonntag, den 22.02.26. findet im KOM’MA, dem Duisburger Kinder-
und Jugendtheater in Rheinhausen, ein wichtiges Ereignis statt: Zum
28.Mal verleiht die Stadt Duisburg im Rahmen des
Niederländisch-Deutschen Festivals KAAS&KAPPES den mit 7.500 €
dotierten Preis für den besten Kinder- und Jugendtheater-Text.

Der Niederländisch-Deutsche Autor*innen-Wettbewerb für Kinder- und
Jugend-Dramatik wird alljährlich in 5 Ländern ausgelobt: in
Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden.
Eine zweisprachige Jury wählt die besten Texte aus.
Am
Sonntag um 15:00h sind erst mal alle aufgefordert, die Compagnie
TANZFUCHS aus Köln mit der tänzerischen Parabel FOXX für Kinder ab 5
zu erleben. Drei Performer:innen tauchen in Fuchs-Welten ein und
begeben sich auf die Fährte des vielseitigen Tieres. Es wird bunt,
schrill und zugleich scheu, sensibel und geheimnisvoll…
Danach findet die diesjährige Preisverleihung statt, die von der
Bürgermeisterin Frau Edeltraud Klabuhn feierlich begangen wird. Auch
hierzu lädt das KOM’MA alle Theater-Interessierten herzlich ein!
Tickets unter www.kommatheater.de
Durch Verzicht auf das Wesentliche konzentrieren -
Superintendent Dr. Urban über die kommende Passionszeit In den sieben Wochen vor Ostern erinnern sich Christinnen und
Christen an die Leidensgeschichte Jesu. Der bewusste Verzicht in der
Passionszeit soll helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren,
sagt Pfarrer Dr. Christoph Urban in seinem Videostatement.
Den Aufruf der Evangelischen Kirche zu "sieben Wochen ohne Härte"
verbindet der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg mit dem Apell einmal mehr auf sich selbst und die anderen
zu achten. Eben: „Härte fasten. Uns und unserer Welt kann es damit
nur besser gehen.“

Die passende Hintergrundmusik für das Video hat Popkantor Daniel
Drückes komponiert und eingespielt. Zu sehen ist es auf dem
Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den
Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter
www.kirche-duisburg.de.
Redetext des Videostatements: In diesem Jahr beginnen die
christliche Passionszeit und der muslimische Fastenmonat Ramadan
fast gleichzeitig. Der bewusste Verzicht soll helfen, sich auf das
Wesentliche zu konzentrieren. In diesem Jahr ruft die Evangelische
Kirche zu sieben Wochen ohne Härte auf. Statt Druck, Zwang und
eisernem Willen einmal mehr auf sich selbst und die anderen achten.
Härte fasten. Uns und unserer Welt kann es damit nur besser gehen.
Übergabe des Goldenen Buches von der Schifferbörse zu
Duisburg-Ruhrort an die Stadt Duisburg 125 Jahre – so
lange gibt es die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V. schon. 1901
gegründet, war es lange Zeit ihre Aufgabe, für faire Frachtenpreise
zu sorgen. Heute bringt sie noch immer Reeder, Partikuliere,
Verlader und Spediteure zusammen und vertritt die Interessen der
Binnenschifffahrt gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

BZ-Foto baje 2011
Eine Institution,
die über ein Jahrhundert lang die Entwicklung der Rheinschifffahrt
geprägt hat und eng mit der Geschichte des Handels, der Industrie
und der Logistik in Nordrhein-Westfalen verbunden ist. Als
Auftakt in das Jubiläumsjahr 2026 übergibt die Schifferbörse am
Mittwoch, 11. März 2026 von 11 bis 11:45 Uhr im Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt der Stadt Duisburg ein besonderes Geschenk: das
digitale Goldene Buch der Schifferbörse.
Studienzweifel – was nun? Wer kennt
das nicht: Es gibt Phasen, da fällt das Lernen schwer, die
Motivation ist im Keller, und manchmal kommt sogar der Gedanke auf,
das Studium abzubrechen. Die NRW-weiten Themenwochen
Studienzweifel bieten Betroffenen gezielt Unterstützung.
Vier Wochen lang, vom 2. bis zum 27. März, können Studierende an
dem umfangreichen Programm teilnehmen. Es wird von etwa 30
Hochschulen gestaltet – darunter der
Universität Duisburg-Essen – und vom Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes gefördert. Zweifeln als Chance: Unter diesem
Aspekt organisieren die
Studienberatungen und Career Services der beteiligten
NRW-Hochschulen die kommenden Themenwochen.
Sie finden
mittlerweile zum siebten Mal statt. Zu den 40 überwiegend digitalen
Veranstaltungen gehören Vorträge, Workshops und
Beratungssprechstunden. Dabei können Studierende ihre aktuelle
Situation reflektieren und persönliche Kompetenzen weiterentwickeln,
z.B. Lerntechniken. Sie erhalten außerdem Einblicke zum Fach- und
Hochschulwechsel, in Bildungswege außerhalb der Uni, und sie haben
die Möglichkeit, mit den passenden Kontaktpersonen von Hochschule
und Arbeitsmarkt zu sprechen.
Zum Online-Auftakt der
Themenwochen am 2. März gibt es einen Überblick über das Programm.
Außerdem berichtet der ehemalige Maschinenbaustudent Luca Bischoni,
heute Autor und Podcaster, von seinen Erfahrungen. Weitermachen,
wechseln, neuanfangen oder pausieren? Studierende, die Probleme in
ihrem Studium haben, erhalten nicht nur während der Themenwochen
Unterstützung.
An vielen NRW-Hochschulen sind die
Sprechstunden bei Studienzweifeln längst fest verankert. So auch an
der UDE, wo das Akademische Beratungs-Zentrum weiterhilft. Teilnahme
und Anmeldung: Das
Programm der Themenwochen „Studienzweifel“ ist kostenfrei. Für
einige Veranstaltungen muss man sich vorher anmelden:
https://nextcareer.de/themenwochen_studienzweifel/
https://www.uni-due.de/abz/studierende/fachwechsel-studienabbruch.php
Eine Geschichte des Geldes: Führung durch „Cash!“
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum (KSM) führt Harald Küst am
kommenden Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr durch die Dauerausstellung
„Cash!“. Die Ausstellung erzählt von der Geschichte und Bedeutung
eines der zentralen Elemente menschlicher Gesellschaften: des
Geldes. Seit wann bezahlen wir mit Geld – und was war eigentlich
vorher?
Die Führung schlägt den Bogen von der Vergangenheit
in die Gegenwart. Neben historischen Entwicklungen werden auch
aktuelle Fragen thematisiert: Inflation, Geldschöpfung, Spekulation
sowie die Verteilung von Reichtum und Besitz – ein Diskurs von
ungebrochener Aktualität. Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, einen kleinen Gegenstand
für das Tauschregal mitzubringen – und sich im Gegenzug gern auch
etwas mitzunehmen. Das vollständige Programm und weitere
Informationen sind unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
IGA 2027: Konzertreihe startet im
Bezirksamt Duisburg-Süd
Ein Salonkonzert startet am Samstag, 28.
Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Duisburg-Süd an
der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Unter dem Titel „Durch die
Blume…“ präsentieren Rafael Bruck (Bariton) und Maren Donner
(Klavier) eine vielseitige Auswahl an Blumenliedern.
Der
Abend ist Auftakt der Konzertreihe „Klingende Gärten – Musik wächst
im Bezirk“, die in den Jahren 2026 und 2027 den Bezirk Süd zur
Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 begleitet. Es erklingen
Lieder unter anderem von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy,
Johannes Brahms, Clara und Robert Schumann, Edvard Grieg sowie
Richard Strauss.

In einer Mischung aus Musik, Lyrik und kurzen Moderationen
entsteht ein poetisches Klangbild vom 19. Jahrhundert bis zur
Jahrhundertwende. Der Eintritt zum Salonkonzert ist frei. Die
Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des
Aufzugs ist eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283-7122 oder per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht
Digitale Teilhabe, KI-Kompetenzen und Bildung für
Ältere stärken Drei BAGSO-Projekte starten mit neuem
Fokus Ältere Menschen haben ein Recht darauf, gleichberechtigt die
Möglichkeiten von Bildung und Digitalisierung zu nutzen. Drei
Projekte der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen zu diesen Themen starten 2026 in eine neue
Förderphase und setzen in ihrer Arbeit künftig neue Schwerpunkte.
Der DigitalPakt Alter stellt Kommunen in den Mittelpunkt
seiner Arbeit, das neu gegründete KoKIA – Kompetenznetzwerk KI &
Alter setzt sich für alltagsnahe KI-Anwendungen für Ältere ein und
die Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ unterstützt
Einrichtungen dabei, eigene Bildungsangebote für Ältere zu
gestalten.
DigitalPakt Alter: Stärkung kommunaler Strukturen
In der neuen Förderphase fokussiert sich der DigitalPakt Alter
auf die Weiterentwicklung und Vernetzung kommunaler Strukturen, um
die digitale Teilhabe Älterer langfristig zu stärken. Kommunen
werden beim Aufbau nachhaltiger Initiativen begleitet, um einen
besseren Zugang zu Unterstützungsangeboten zu ermöglichen. Der
Aufbau von Erfahrungsorten wird künftig auch mit Unterstützung von
Unternehmen wie der Commerzbank-Stiftung und dem Fahrtenvermittler
Uber umgesetzt.
Kompetenznetzwerk KI & Alter: Akteure
vernetzen, Innovationen fördern Das Kompetenznetzwerk KI & Alter
(KoKIA) führt Akteure aus Bildung, Praxis, Forschung, Entwicklung
und Wirtschaft systematisch zusammen. Ziel ist es, alltagsnahe
KI-Anwendungen sowie Beteiligungsformate zu fördern, die älteren
Menschen einen informierten, sicheren und selbstbestimmten Umgang
mit KI ermöglichen.
Auf der Website www.ki-und-alter.de
werden Informationsmaterialien und Handreichungen zu aktuellen
Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz gebündelt.
Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter”: Qualifizierung von
Multiplikatoren
Die Servicestelle „Bildung und Lernen im
Alter” legt in der neuen Projektphase den Schwerpunkt auf die
Schulung und Qualifizierung von Engagierten in der Bildungsarbeit
mit älteren Menschen. Haupt- und Ehrenamtliche sollen durch
fachliche Workshops, Beratung und Selbstlernangebote dabei
unterstützt werden, vielfältige und zielgruppengerechte
Bildungsangebote für Ältere zu gestalten.
Dabei wird es auch
darum gehen, Zugangshürden abzubauen, um sozialer Ungleichheit
entgegenzuwirken und die Kompetenzen aller älteren Menschen zu
fördern. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert alle drei Projekte.
Bundesseniorenministerin Karin Prien: „Digitale Technologien können
das Leben im Alter spürbar erleichtern und bereichern. Sie fördern
Selbstständigkeit, Sicherheit und soziale Nähe – sei es durch
digitale Gesundheitsangebote, Online-Banking oder den Kontakt zu
Familie und Freunden. Dass immer mehr Menschen über 65 das Internet
nutzen, zeigt: Der Wunsch nach digitaler Teilhabe ist da. Doch
Teilhabe braucht Wissen, Übung und verständliche Begleitung.
Wer informiert mitreden, Informationen einordnen und digitale
Räume souverän nutzen möchte, braucht digitale Grundfertigkeiten und
Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Es ist unsere
politische Verantwortung, Lern- und Beratungsangebote vor Ort
auszubauen, damit ältere Menschen den digitalen Wandel sicher und
selbstbestimmt mitgestalten können.
Mit den neuen
Förderschwerpunkten schaffen wir die Grundlage, dass ältere Menschen
für sie passende Bildungsangebote finden.“ Die Weiterförderung des
DigitalPakt Alter und der Servicestelle „Bildung und Lernen im
Alter” ist jeweils auf vier Jahre angelegt und läuft bis 31.12.2029.
Das Kompetenznetzwerk KI & Alter wird bis Ende 2026 aufgebaut. Zu
den Internetseiten der Projekte
DigitalPakt Alter
Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter
KoKIA – Kompetenznetzwerk KI & Alter
Dashcams im
Auto: Was erlaubt ist – und worauf Autofahrer achten sollten
Der ACV erklärt, unter welchen Voraussetzungen Dashcams in
Deutschland zulässig sind, welche Datenschutzregeln gelten und wann
Aufnahmen vor Gericht als Beweis dienen können.
Viele
Autofahrer nutzen inzwischen eine Dashcam, um das Verkehrsgeschehen
festzuhalten. Vor allem nach einem Unfall können die Aufnahmen
helfen, den Ablauf besser nachzuvollziehen. Gleichzeitig bestehen
jedoch häufig Unsicherheiten darüber, was rechtlich zulässig ist und
welche Datenschutzvorgaben gelten. Der ACV Automobil-Club Verkehr
gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen zur Nutzung von
Dashcams in Deutschland.
Dashcams sind grundsätzlich erlaubt
– aber nur unter Bedingungen Grundsätzlich ist eine Dashcam in
Deutschland erlaubt. Entscheidend ist jedoch, wie sie eingesetzt
wird. Zulässig ist die Nutzung nur dann, wenn die Kamera nicht
dauerhaft filmt, sondern Aufnahmen anlassbezogen gespeichert werden
und die Persönlichkeitsrechte anderer Verkehrsteilnehmer gewahrt
bleiben.
In der Praxis kommen dafür Dashcams zum Einsatz, die
mit sogenannten Loop-Aufnahmen arbeiten. Dabei zeichnen sie
fortlaufend kurze Sequenzen auf, überschreiben ältere Aufnahmen
automatisch und speichern nur dann dauerhaft, wenn ein konkreter
Anlass vorliegt, zum Beispiel nach einem Unfall. So lässt sich der
Unfallhergang dokumentieren, ohne den Straßenverkehr permanent zu
überwachen.
Was ist erlaubt – und was nicht? Erlaubt ist:
Der Einbau einer Dashcam im Fahrzeug. Die Nutzung von Dashcams
oder Smartphone-Apps mit vergleichbarer Aufzeichnungsfunktion,
sofern sie datenschutzkonform eingesetzt werden. Kurzzeitige und
anlassbezogene Aufnahmen, etwa im Zusammenhang mit einem Unfall.
Verboten ist: Das dauerhafte Filmen des Straßenverkehrs ohne
konkreten Anlass. Die Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen
Personen oder Kennzeichen erkennbar sind, ohne deren Einwilligung.
Das gezielte Filmen anderer Verkehrsteilnehmer zur Anzeige von
Verkehrsverstößen. Die Überwachung des Verkehrs ist ausschließlich
Aufgabe der Polizei.
Datenschutz und mögliche Konsequenzen
Hintergrund der Regelungen ist das Recht auf informationelle
Selbstbestimmung. Persönliche Daten dürfen nur erhoben und
verarbeitet werden, wenn dafür eine rechtliche Grundlage besteht.
Dauerhafte Dashcam-Aufnahmen erfassen zwangsläufig andere
Verkehrsteilnehmer und greifen damit in deren Persönlichkeitsrechte
ein.
Der Bundesgerichtshof erlaubt Dashcam-Aufnahmen daher
nur kurzzeitig und anlassbezogen. Eine dauerhafte Speicherung ohne
konkreten Anlass ist in der Regel unzulässig. Wer gegen diese
Vorgaben verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. Besonders relevant
sind dauerhafte Aufzeichnungen ohne Anlass sowie die
Veröffentlichung nicht anonymisierter Aufnahmen. In der Praxis kommt
es häufig zunächst zu Abmahnungen oder Verwarnungen. Bei
schwerwiegenden Datenschutzverstößen sind jedoch auch Bußgelder
möglich. Diese richten sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz und der
Datenschutzgrundverordnung und können schnell im niedrigen
vierstelligen Bereich liegen.
Wichtig ist außerdem, dass
Nutzer die Kontrolle über ihre Aufnahmen behalten. Bei
cloudbasierten Diensten sollte geprüft werden, wo Videos gespeichert
werden und wer darauf zugreifen kann. Auch die Veröffentlichung von
Dashcam-Videos im Internet ist meist verboten. Nach dem Recht am
eigenen Bild ist die Einwilligung aller erkennbaren Personen
erforderlich. Ausnahmen gelten nur, wenn Personen zufällig und nicht
gezielt im Hintergrund erscheinen.
ACV Checkliste: Wie nutze
ich eine Dashcam rechtssicher?Platzierung: Die Dashcam sollte so
angebracht werden, dass sie das Verkehrsgeschehen erfasst, ohne die
Sicht zu beeinträchtigen. Bewährt hat sich eine Montage im Bereich
hinter oder leicht unter dem Rückspiegel. Wichtig ist zudem, dass
sicherheitsrelevante Systeme wie Airbags nicht beeinträchtigt werden
und Kabel sauber verlegt sind, damit sie weder die Sicht noch die
Bedienung des Fahrzeugs stören.
Technik: Kurze Clips in
Endlosschleife einstellen, damit alte Aufnahmen automatisch
überschrieben werden. Eine ausreichende Bildqualität ist
entscheidend, damit im Ernstfall Details wie Verkehrszeichen oder
Fahrmanöver nachvollziehbar dargestellt werden können – insbesondere
bei schlechten Lichtverhältnissen.
Sensoren: Ein integrierter
Beschleunigungssensor kann Unfälle erkennen und relevante Sequenzen
sichern. Die Auslösemechanik sollte zuverlässig arbeiten, ohne
bereits bei leichten Erschütterungen unnötig Sequenzen dauerhaft zu
speichern.
Ausstattung: Je nach Bedarf kann auch eine
zusätzliche Kamera für den Heckbereich sinnvoll sein, etwa um
Auffahrunfälle oder gefährliche Überholmanöver zu dokumentieren.
Datenschutz: Aufnahmen nur im Anlassfall speichern und nicht
ohne Zustimmung veröffentlichen. Falls die Dashcam über eine
Audiofunktion verfügt, sollte die Tonaufzeichnung deaktiviert
bleiben.
Kauf: Modelle mit integrierten Datenschutzfunktionen
bevorzugen, etwa automatisches Unkenntlichmachen von Gesichtern und
Kennzeichen.
Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel Bei
Verkehrsunfällen können Dashcam-Aufnahmen helfen, den Hergang besser
nachzuvollziehen. Versicherungen nutzen solche Videos, um
Schadensersatzansprüche zu prüfen. Auch Gerichte können Aufnahmen im
Einzelfall als Beweismittel berücksichtigen. Besonders hilfreich
sind sie in unübersichtlichen oder komplexen Verkehrssituationen,
etwa wenn mehrere Fahrzeuge beteiligt sind oder Aussagen zum
Unfallhergang widersprüchlich ausfallen.
Ob ein Gericht
Dashcam-Aufnahmen verwertet, hängt stets vom Einzelfall ab.
Maßgeblich ist dabei unter anderem, ob die Aufnahmen
datenschutzkonform entstanden sind und die Persönlichkeitsrechte
anderer Verkehrsteilnehmer gewahrt bleiben.
Regelungen im
Ausland beachten Für Fahrten ins Ausland gelten teils andere
Regelungen als in Deutschland. Eine einheitliche europäische
Vorschrift zur Dashcam-Nutzung gibt es nicht. In einigen Ländern ist
der Einsatz stark eingeschränkt oder untersagt. Wer mit einer
Dashcam reist, sollte sich daher vorab über die geltenden Regeln im
jeweiligen Urlaubsland informieren und die Kamera im Zweifel
deaktivieren.
Ökumenische Kinderbibelwoche in Wedau
Die ökumenische Wedauer Kinderbibelwoche, bei der jedes
Jahr an die 150 Kinder zusammenkommen, hat eine mehr als 25jährige
Tradition. Sie treffen sich an drei Tagen im Gemeindehaus am See zum
Singen, Tanzen, Basteln, Mitmachen und Gute-Zeit-haben zusammen.
Und so dürfte es auch in diesem Jahr wieder werden, wenn Kinder
zwischen drei und 13 Jahren am 24., 25. und 26. Februar jeden
Nachmittag von 15.30 bis 17 Uhr durch Geschichten, Theaterstücke,
Lieder und Bastelarbeiten mehr erfahren über „Josef und seine
Brüder!“ und über sie mehr vom Streiten und Vertragen.

Eine Anmeldung der Kinder ist nicht nötig, Rückfragen beantworten
Pfarrerin Sawatzki (Tel.: 0203 726575 bzw. ute.sawatzki@ekir.de)
gerne. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis und die
katholische Nachbargemeinde St. Judas Thaddäus laden herzlich auch
zum Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche ein: Klein und Groß
feiern ihn am 1. März um 10.30 Uhr ebenfalls in der Wedauer Kirche.
Fotos der Kinderbibelwoche 2023 in Wedau Pfarrerin Sara Randow, das
andere obere Pfarrer Dirk Sawatzki.
Kaffee, Tee und
Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof
Wenn Trauernde am 28. Februar die Gräber ihrer verstorbenen
Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn
besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee
oder Tee aufwärmen. Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver
Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer
Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem
Himmel Getränke frisch zubereiten.
Sie schenken zwischen 13
und 15 Uhr die flüssige Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne
wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut
sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien
für das Engagement sehr.

Das Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof (Foto: Ev.
Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)

Inflationsrate im Januar 2026 bei +2,1 %
Verbraucherpreisindex, Januar 2026: +2,1 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,1 % zum
Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Januar 2026: +2,1 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) -0,1 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in
Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex
(VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2026 bei +2,1 %. Im
Dezember 2025 hatte sie +1,8 % betragen und zuvor im November und
Oktober 2025 jeweils +2,3 %.
"Die Teuerung der
Verbraucherpreise insgesamt hat sich zum Jahresanfang verstärkt",
sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes
(Destatis). "Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar
stärker als in den vorangegangenen Monaten. Von September bis
Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln
noch unterhalb der Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt sich
der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch im Januar erhöhend auf
die Inflationsrate aus."
Gegenüber dem Vormonat Dezember
2025 stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2026 um 0,1 %.

Energieprodukte verbilligten sich um 1,7 % gegenüber
Januar 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Januar 2026 um 1,7 %
niedriger als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2025 hatte der
Preisrückgang bei Energie bei -1,3 % gelegen. Von Januar 2025 bis
Januar 2026 verbilligte sich die Haushaltsenergie um 3,2 %. Hier
konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel von
günstigeren Preisen für Strom (-3,2 %) profitieren.
Ein
Grund dürften die seit Beginn des Jahres reduzierten
Übertragungsnetzentgelte für Strom sein. Günstiger wurden auch Gas
einschließlich Umlage (-2,5 %) und Fernwärme (-0,8 %), bei denen
sich unter anderem die Abschaffung der Gasspeicherumlage
preisdämpfend auswirkte.
Die Preise für fossile Brennstoffe
wurden gleichzeitig durch die zu Jahresbeginn teilweise gestiegene
CO2-Bepreisung beeinflusst. Hier zeigte sich bei den
Mineralölprodukten im Januar 2026 eine gegenläufige
Preisentwicklung: Leichtes Heizöl blieb im Vergleich zum Januar 2025
deutlich günstiger (-10,2 %), während sich die Kraftstoffpreise um
0,5 % erhöhten.

Nahrungsmittel verteuerten sich mit +2,1 % gegenüber
Januar 2025 deutlich stärker als in den Vormonaten Die Preise
für Nahrungsmittel waren im Januar 2026 um 2,1 % höher als im
Vorjahresmonat, nach +0,8 % im Dezember 2025. Damit legte der
Preisauftrieb zu, von September bis Dezember 2025 hatten sich Nahrungsmittel binnen
Jahresfrist unterdurchschnittlich verteuert.
Im Vergleich
von Januar 2026 zu Januar 2025 bleibt die Preiserhöhung bei Zucker,
Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+10,9 %, darunter Schokolade:
+21,0 %) auffällig. Auch für Obst (+6,1 %) sowie Fleisch und
Fleischwaren (+4,9 %, darunter Rind- und Kalbsfleisch: +14,9 %,
Geflügelfleisch: +8,3 %) mussten die Verbraucherinnen und
Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und Speiseöle
(-20,1 %, darunter Butter:
-33,0 %; Olivenöl:
-13,5 %). Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des
täglichen Bedarfs wie Molkereiprodukte (-3,5 %) und Kartoffeln
(-10,1 %) deutlich, dagegen wurden Eier (+12,5 %) nennenswert
teurer.
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei
+2,5 % Die Inflationsrate ohne Energie und die Inflationsrate
ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig
auch als Kerninflation bezeichnet, lagen im Januar 2026 jeweils bei
+2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen
wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist
überdurchschnittlich um 3,2 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im Januar 2026 um 3,2 % höher als im
Vorjahresmonat. Dienstleistungen verteuerten sich somit
überdurchschnittlich, bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung
hierfür durchgängig oberhalb der Gesamtteuerung. Von Januar 2025 bis
Januar 2026 erhöhten sich vor allem die Preise für Dienstleistungen sozialer
Einrichtungen (+7,1 %) sowie für die kombinierte
Personenbeförderung (+6,2 %). Letzteres ist unter anderem der
Preiserhöhung für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro
geschuldet.
Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren unter
anderem auch Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,2 %),
Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit (+4,4 %) sowie
Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung
(+3,6 %). Zudem verteuerten sich binnen Jahresfrist
Gaststättendienstleistungen (+3,6 %), auch nach der
Mehrwertsteuersenkung für Speisen in der Gastronomie zu Beginn des
Jahres von 19 auf 7 %.
Bedeutsam für die Preisentwicklung
insgesamt blieben im Januar 2026 die Nettokaltmieten mit
+2,1 %. Dagegen waren nur wenige Dienstleistungen günstiger als im
Vorjahresmonat, zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen
(-0,4 %).
Waren verteuerten sich gegenüber Januar 2025 um
1,0 % Waren insgesamt verteuerten sich von Januar 2025 bis
Januar 2026 um 1,0 %. Verbrauchsgüter verteuerten sich gegenüber dem
Vorjahresmonat um 1,3 % und Gebrauchsgüter um 0,4 %. Neben den
Nahrungsmitteln (+2,1 %) wurden auch einige andere Waren deutlich
teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+6,8 %, darunter Kaffee,
Tee und Kakao: +18,2 %) und Tabakwaren (+4,4 %).
Preisrückgänge waren hingegen außer bei der Energie (-1,7 %) unter
anderem bei Haushaltsgeräten (-3,1 %) zu verzeichnen. Preise
insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 % Im Vergleich zum
Dezember 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Januar 2026 um
0,1 %.
Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen
binnen Monatsfrist um 1,0 %, vor allem zogen die Preise für frisches
Gemüse (+6,1 %) an. Auch die Preise für Energie insgesamt stiegen
gegenüber dem Vormonat um 0,8 %, hier zogen insbesondere
Kraftstoffpreise an (+5,6 %).
Günstiger gegenüber dem
Vormonat wurden Strom (-2,8 %), Erdgas, einschließlich Umlage
(-2,4 %) und Fernwärme (-1,6 %). Hier wirkten sich auch das zu
Beginn des Jahres reduzierte Übertragungsnetzentgelt, die
Abschaffung der Gasspeicherumlage sowie die teilweise gestiegene
CO2-Bepreisung auf die Preisentwicklung aus.

Zudem zeigt sich der gestiegene Preis für das Deutschlandticket
von 58 auf 63 Euro in der Teurung beim Personennahverkehr (+2,8 %)
und bei Verbundfahrkarten (+5,2 %). Hingegen gingen vor allem
saisonbedingt die Preise für Flugtickets (-16,7 %), Pauschalreisen
(-14,1 %) und Bekleidungsartikel (-5,5 %) zurück.
Primärenergieverbrauch in NRW: Anteil erneuerbarer
Energieträger stieg 2023 auf neuen Höchstwert von 8,6 %
* Primärenergieverbrauch verzeichnete den niedrigsten Wert seit
1990. * Windkraft mit höchstem Anstieg unter den erneuerbaren
Energieträgern.
Der Primärenergieverbrauch hat im Jahr 2023
in Nordrhein-Westfalen 2.787 Petajoule betragen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis
der Energiebilanz mitteilt, sank dieser gegenüber dem Vorjahr um
10,3 %. Bezogen auf die einzelnen Energieträger waren insbesondere
die nachgefragten Mengen an Kohle (−22,2 %), Mineralölprodukte
(−9,3 %) und Gase (−7,3 %) rückläufig.

Mit 37,8 % hatten Mineralölprodukte (u. a. Erdöl, Heizöl) nach
wie vor den höchsten Anteil am Primärenergieverbrauch in NRW,
gefolgt von den Energieträgern Kohle mit 27,4 % und Gas (z. B.
Erdgas) mit 23,9 %. Der Anteil der sonstigen Energieträger, zu denen
neben Strom auch beispielsweise Fernwärme zählt, hat um 24,1 %
zugenommen.
Absolut betrachtet liegt er mit 10,9 % jedoch
deutlich hinter den vorab genannten Energieträgern. Anteil
erneuerbarer Energieträger erreicht neuen Höchststand Unter den
sonstigen Energieträgern sind die erneuerbaren Energieträger (Wind-,
Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Klär-, Deponiegas u. a.)
hervorzuheben: Deren Verbrauch stieg um 6,9 % auf 240 Petajoule.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch
betrug damit 8,6 % und stieg auf den höchsten Wert seit 1990. Mehr
als 80 % der erneuerbaren Energieträger gingen auf Biomasse und
Windkraft zurück Einen erheblichen Anteil an den erneuerbaren
Energieträgern machten Biomasse (59,1 %) und Windkraft (21,9 %) aus.
Unter den erneuerbaren Energieträgern legte Windkraft im Vergleich
zu 2022 mit 28 % am stärksten zu.
Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China
können das Jahr des Feuer-Pferdes in NRW begrüßen *
Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024 in
Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an
den Hochschulen in NRW eingeschrieben.
Zwischen dem
17. Februar und 3. März 2026 finden die Feierlichkeiten zum
Chinesischen Neujahr statt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Daten
des Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten 38.040 Menschen
mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024 ihren Wohnsitz hier
in NRW.
Regionale Schwerpunkte in den Großstädten Die
regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit chinesischer
Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die großen Städte. Die
größten Neujahrsfeiern zum Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich
in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit
insgesamt 6.445 die meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von
Essen (2.915) und Köln (2.615).
Der Frauenanteil bei
chinesischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 51,5 %. In den Kreisen
und kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus China war der
Frauenanteil in Köln (56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In
Dortmund (47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr
(45,2 %) lag er unter dem Landesdurchschnitt.
Chinesische
Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an allen Studierenden Im
Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik der Studierenden
8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW
eingeschrieben, davon waren 56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.
Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der
chinesischen Studierenden ihre Studienberechtigung im Ausland oder
an einem Studienkolleg erworben. Studierende mit chinesischer
Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der ausländischen und 1,2 % aller
Studierenden an Hochschulen in NRW aus.
Mehr Recycling, weniger Risiko: Batterien richtig entsorgen
in Duisburg Zum Internationalen Tag der Batterie am
18. Februar rufen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) alle
Duisburgerinnen und Duisburger dazu auf, alte Batterien und Akkus
fachgerecht zu entsorgen. Der Aktionstag, der auf den Geburtstag des
Batterie-Erfinders Alessandro Volta zurückgeht, ist ein guter
Anlass, um auf die Bedeutung der richtigen Entsorgung aufmerksam zu
machen.
Batterien und Akkus sind aus dem Alltag nicht mehr
wegzudenken – gleichzeitig landen jedoch noch immer zu viele von
ihnen im Hausmüll oder werden unsachgemäß gelagert. Die Sammelquote
liegt bundesweit seit Jahren unter 50 Prozent. Dabei enthalten
Batterien wertvolle Rohstoffe wie Stahl, Zink, Aluminium oder
Silber, die durch Recycling wieder in den Wertstoffkreislauf
zurückgeführt werden können. Gleichzeitig wird verhindert, dass
umweltgefährdende oder sogar giftige Stoffe wie Quecksilber oder
Cadmium in die Umwelt gelangen.
Viele Rückgabemöglichkeiten
in Duisburg Die Entsorgung ist einfach und kostenlos: Überall
dort, wo Batterien verkauft werden, etwa im Supermarkt, in
Drogerien, Baumärkten oder im Elektrofachhandel können Altbatterien
in Sammelboxen, meist im Kassenbereich, abgegeben werden. Darüber
hinaus nehmen auch die vier Duisburger Recyclinghöfe der
Wirtschaftsbetriebe Batterien und Akkus entgegen.
Geräte mit
fest verbauten Akkus, wie Smartphones, Smartwatches oder Einweg-
E-Zigaretten (Vapes), müssen als Ganzes fachgerecht entsorgt werden
und können ebenfalls kostenfrei über den Handel und an den vier
Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg zurückgegeben
werden. Größere Lithium-Ionen-Akkus, beispielsweise aus E-Bikes oder
E-Tretrollern, werden von den jeweiligen Händlern, Herstellern oder
den beiden größten Duisburger Recyclinghöfen Nord und Mitte
zurückgenommen.
Richtige Entsorgung schützt Umwelt und
verhindert Brände Besonders lithiumhaltige Batterien bergen bei
unsachgemäßer Entsorgung ein erhebliches Brandrisiko.
Beschädigungen, Hitze oder Kurzschlüsse können Brände oder
Explosionen verursachen und immer wieder zu erheblichen Schäden in
Mülltonnen, Müllfahrzeugen oder Sortieranlagen führen.
Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg geben daher folgende Tipps für den
sicheren Umgang mit Batterien und Akkus: Batterien und Akkus –
soweit möglich – vor der Entsorgung aus Elektrogeräten entnehmen
- Pole von den Akkus vor der Abgabe abkleben - Batterien vor
Stößen, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit schützen - Beschädigte oder
verformte Akkus umgehend entsorgen

Eric Ostermeier ruft zur sicheren Rückgabe gebrauchter Batterien und
Akkus auf. Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Über 200 Betreuungsplätze: Duisburgs größte KiTa hat eröffnet
Stepke-KiTa Obstsalat mit viel Raum für vielfältige pädagogische
Angebote Duisburgs größte KiTa ist offiziell eröffnet.
Mit der Stepke-KiTa Obstsalat startete am 16.02.2026 im Stadtteil
Untermeiderich die dreistöckige Einrichtung mit Betreuungsplätzen
für 200 Kinder in elf Gruppen. Für den Träger Stepke-KiTas ist es
bereits die dritte Einrichtung in Duisburg, gleichzeitig ist es
seine größte in Deutschland.
Heute wurden die ersten Kinder
begrüßt, die volle Kapazität an Betreuungsplätzen wird bis August
erreicht sein. Die KiTa Obstsalat ist ein weiterer Meilenstein in
der Unternehmensgeschichte des Trägers, der im vergangenen Jahr die
Eröffnung seiner 70. Einrichtung feierte. „Es ist fantastisch zu
sehen, wie unser Großprojekt Obstsalat nun an den Start geht. Die
ersten Kinder starten ab sofort mit der Eingewöhnung und können
ihren Stepke-Wohlfühlort entdecken“, freut sich
Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin.
Realisiert wurde der
Neubau mit der Unternehmensgruppe Michael Türk als Initiator und
Investor, mit dem Stepke bereits mehrere Projekte in
Nordrhein-Westfalen umgesetzt hat. Zu entdecken gibt es viel für die
Kinder der KiTa Obstsalat: Auf knapp 2.000 m² Innenfläche und
dazugehörigem Außengelände wird viel geboten.
Neben
großzügigen Gruppenräumen, sind unter anderem eine eigene Turnhalle,
ein Mehrzweckraum für kreative Angebote und Veranstaltungen sowie
Differenzierungsräume mit pädagogischen Schwerpunkten wie Bauen,
Forschen und Musik Teil der Einrichtung. Ein besonderes Highlight
ist der Wassergewöhnungsraum, in dem die Kinder spielerisch und
behutsam erste Erfahrungen mit dem Element Wasser sammeln können.
Außengelände als Erlebnisraum mit eigener Rampe Das
weitläufige Außengelände bietet ausreichend Platz für
abwechslungsreiche Spiel- und Lernimpulse. Für jede Altersgruppe
gibt es das passende Angebot: eine Rampe, einen Kriechtunnel, einen
Forschungsbereich, einen KiTa-Acker sowie Wasserspiele, die zum
Entdecken und Ausprobieren einladen.
Abgerundet wird das
Konzept durch einen klaren Schwerpunkt auf gesunde Ernährung,
passend zum „vitaminreichen“ Namen. In der hauseigenen KiTa-Küche
wird künftig täglich frisch gekocht. Zusätzlich werden die Kinder in
Küchen auf Kinderhöhe aktiv und altersgerecht in das Thema Ernährung
eingebunden.
KiTa-Leitung Marco Dettmar startet mit guten
Vorsätzen in seine neue Position: „Wir wollen nicht nur die größte
KiTa der Stadt sein, wir wollen das auch leben. Durch moderne
Pädagogik und eine professionelle Erziehungspartnerschaft mit den
Eltern vor Ort.“ Auch Stepke-Regionalleitung für die Region
NRW-Mitte, Jutta Thomas, freut sich über den Start der neuen KiTa
Obstsalat: „Wir sind sehr stolz, dass wir in Duisburg jetzt drei
Einrichtungen betreiben. Insgesamt bieten wir 465 KiTa-Plätze an und
entlasten damit die angespannte Betreuungssituation weiter.“
In der Stepke-KiTa Obstsalat sind noch KiTa-Plätze frei.
Pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, die Lust haben, eine neue
KiTa mit aufzubauen sind ebenfalls herzlich willkommen. Mehr Infos
dazu gibt es unter www.stepke-kitas.de.
Stepke-KiTas als gemeinnützige GmbH ist ein
KiTa-Träger mit einem eigenen innovativen Konzept, der unter dem
Motto „Richtig gute KiTa“ Kindertagesstätten an zahlreichen
Standorten in Deutschland betreibt. In den KiTas in Berlin,
Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen kümmern sich über 1300
pädagogische Mitarbeiter*innen um etwa 5800 Kinder im Alter von null
bis sechs Jahren.
Das KiTa-Konzept basiert auf sechs
tragenden Säulen: Ein durchdachtes Raumkonzept eröffnet den Kindern
vielfältige Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten drinnen und
draußen. Fest verankert ist hierbei eine alltagsintegrierte,
individuelle Sprachbildung u. a. mit spielerischen Angeboten in
Englisch. Abgerundet wird die Stepke-Pädagogik durch eine gesunde,
kindgerechte Ernährung, vielfältige Naturerfahrungen durch z. B.
Ausflüge und Projekte sowie gezielte Wassergewöhnungsangebote.
Die pädagogische Qualität als Konzeptsäule wird durch sehr gut
ausgebildete Mitarbeiter*innen gewährleistet und durch die eigene
Stepke-Fachberatung unterstützt. Stepke gehört zur AcadeMedia
PreSchools GmbH, hinter der ein engagiertes Team steht, das sich mit
Leidenschaft für hochwertige frühkindliche Bildung einsetzt. Als
Teil der renommierten schwedischen Bildungsgruppe AcadeMedia AB, dem
führenden privaten Bildungsanbieter in Nordeuropa, bringt AcadeMedia
langjährige Erfahrung und Innovationskraft in die deutsche
Bildungslandschaft ein.
Weiterführende Informationen zu
Stepke, Anmeldungen und Stellenangeboten können online unter
www.stepke-kitas.de und auf den Social Media-Kanälen des Trägers
abgerufen werden. Für Rückfragen steht Medienvertreter*innen Tobias
Wellems, Referent Personalmarketing & PR, unter
marketing@academedia.de zur Verfügung.

v. l.: Freuen sich über den Start der neuen KiTa Obstsalat: Jutta
Thomas (Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte), Marco
Dettmar (KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat), Patrick Cornelius
(KiTa-Leitung der Stepke-KiTa Obstsalat) sowie Melanie Jung (stv.
Stepke-Regionalleitung für die Region NRW-Mitte).
Recht auf Reparatur sicher umsetzen: TÜV-Verband
fordert unabhängige Prüfungen und klare Verbraucherinfos
Nationale Umsetzung vom Recht auf Reparatur: Reparaturförderung darf
nicht zulasten der Produkt- und Cybersicherheit gehen. Verbraucher
brauchen Informationen, wie und von wem Produkte kompetent
instandgesetzt werden. Ein Prüfzeichen „Ready to Repair“ könnte
Orientierung geben.

© TÜV-Verband/Tobias Koch
Der TÜV-Verband begrüßt die
Zielsetzung der Bundesregierung, das „Recht auf Reparatur“ zügig und
richtlinienkonform in nationales Recht zu überführen. Anlässlich der
Länder- und Verbändeanhörung des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz (BMJV) zur nationalen Umsetzung der
EU-Richtlinie 2024/1799 zur Förderung der Reparatur von Waren hat
der TÜV-Verband eine Stellungnahme vorgelegt.
Ressourcen
schonen, Kreislaufwirtschaft stärken „Das Recht auf Reparatur ist
ein wichtiger Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung und einer
funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, sagt Juliane Petrich,
Referentin Politik und Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband. „Eine
längere Produktlebensdauer reduziert Abfälle und stärkt die
Unabhängigkeit von importierten Rohstoffen. Entscheidend ist jetzt,
dass die neuen Regelungen in der Praxis sicher und verlässlich
umgesetzt werden.“
Nach Auffassung des TÜV-Verbands darf
Reparaturförderung allerdings nicht zulasten der Produkt- oder
IT-Sicherheit gehen. Gerade bei digital vernetzten Produkten können
Eingriffe in Hard- und Software erhebliche Risiken bergen. Deshalb
müssen Ersatzteile, Software-Updates und Reparaturprozesse
sicherheitskompatibel ausgestaltet sein. Unabhängige Prüfungen und
Zertifizierungen sind zentral, um Konformität sicherzustellen und
Verbrauchervertrauen zu stärken.
„Ready for Repair“:
Orientierung für Verbraucher Zugleich brauchen Verbraucher:innen
transparente und vergleichbare Informationen zur Reparierbarkeit von
Produkten. „Ein unabhängiges Prüfzeichen wie ‚Ready for Repair‘ kann
hier Orientierung bieten und Greenwashing entgegenwirken“, sagt
Petrich. „Auch im freien Reparaturmarkt sind Kompetenznachweise
durch unabhängige Stellen zentral, um Qualität sichtbar zu machen
und Vertrauen zu stärken.“
Nicht zuletzt kommt es auf eine
funktionierende Plattformlösung an. Petrich: „Reparaturangebote
müssen strukturiert, zugänglich und verlässlich auffindbar sein.
Zuständigkeiten, Qualitätsanforderungen und Governance-Strukturen
sollten frühzeitig geklärt werden, damit das Recht auf Reparatur
seine volle Wirkung entfalten kann.“
Über den TÜV-Verband:
Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der
TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer
Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale
Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten,
Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind
allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte
Weiterbildung.
Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der
technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu
schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im
regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen
und Verbraucher:innen.
Kirchengemeinde
Hochfeld-Neudorf :Musikalische Matineen Am Sonntag 22.
Februar dürfen sich in der Evangelischen Kirchengemeinde
Hochfeld-Neudorf Besucherinnen und Besucher der beiden Gottesdienste
auf ein kleines Special freuen: Im direkten Anschluss gibt es in
jedem der beiden eine kleine musikalische Matinee: im Neudorfer
Gemeindezentrum, Wildstr. 31 spielt nach dem 11-Uhr-Gottesdienst,
gegen 11.45 Uhr, Ada Tanir auf dem Spinett schöne Barockmusik aus
ihrem Repertoire.
Volker Nies tut es ihr gleich in der
Hochfelder Pauluskirche, wo der Gottesdienst um 9 Uhr beginnt und
der Kirchenmusiker gegen 10.15 Uhr ebenfalls 20 Minuten Barockmusik
spielt. Die beiden freuen sich auf das Format und schließen weitere
Matineen nach Gottesdiensten nicht aus. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Ada Tanir (Foto: Philipp Gunzer).
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat
„Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a,
stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 24. Februar, wenn sie um 12.30 Uhr Geschnetzeltes mit
Champignons und Reis servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig,
das Angebot ist kostenfrei.
„Wir wollen Herzenswärme
spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt
Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel.
0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für
die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Pater Tobias:
Aschermittwoch - Wenn ein neues Kapitel beginnt Mit dem
Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen weltweit eine
besondere Zeit: die Fastenzeit. Vierzig Tage bis Ostern. Vierzig
Tage, die uns einladen, innezuhalten, neu auszurichten, Ballast
abzuwerfen - und dem Wesentlichen wieder näherzukommen. Wenn ich am
Aschermittwoch den Menschen das Aschekreuz auf die Stirn zeichne,
spreche ich Worte, die aufrütteln: „Bedenke, Mensch, dass du Staub
bist, und zum Staub zurückkehrst.“
Das klingt zunächst hart.
Und doch liegt in diesen Worten eine große Freiheit. Wir müssen
nicht perfekt sein. Wir müssen nicht alles kontrollieren. Unser
Leben ist Geschenk - und Aufgabe zugleich. Die Asche erinnert uns
daran: Alles Äußerliche vergeht. Aber die Liebe bleibt. Fasten -
Mehr als Verzicht Viele denken beim Wort „Fasten“ an
Schokoladeverzicht oder weniger Fernsehen.
Das kann ein
guter Anfang sein. Aber die Fastenzeit ist viel mehr. Sie ist wie
ein Trainingslager für die Seele. Als Marathonläufer weiß ich: Wer
sich auf einen langen Lauf vorbereitet, prüft sein Gepäck. Jedes
unnötige Gramm wird zur Last. Auch im Leben schleppen wir oft Dinge
mit uns herum, die uns müde machen: alte Verletzungen, Neid,
Dauerstress, ständige Erreichbarkeit, überzogene Ansprüche an uns
selbst.
Fasten bedeutet: ehrlich hinschauen. Was tut mir
nicht gut? Was blockiert mein Herz? Wo brauche ich Versöhnung?
Vielleicht heißt Fasten in diesem Jahr: bewusster mit Worten umgehen
- weniger schimpfen, mehr ermutigen einem Menschen vergeben, der
mich verletzt hat täglich fünf Minuten Stille wagen das Handy abends
früher ausschalten jemandem helfen, der einsam ist Fasten schafft
Raum. Und in diesem Raum kann Gott neu sprechen.
Vierzig
Tage - Wie ein innerer Marathon Ein Marathon beginnt nicht mit dem
Zieleinlauf. Er beginnt mit einem ersten Schritt. Und dann kommt
Kilometer um Kilometer. Es gibt gute Phasen - und Momente, in denen
man am liebsten aufgeben möchte. So ist auch die Fastenzeit. Man
startet motiviert. Vielleicht nimmt man sich viel vor. Doch dann
kommen Alltag, Stress, Müdigkeit. Gerade dann entscheidet sich, ob
wir dranbleiben.
Ich habe bei über 370 Marathons und
Ultraläufen gelernt: Nicht die Schnellsten gewinnen das Leben.
Sondern die, die durchhalten. Die wieder aufstehen. Die Schritt für
Schritt weitergehen. Fasten ist kein Wettbewerb. Es geht nicht
darum, besser zu sein als andere. Es geht darum, echter zu werden.
Wahrhaftiger. Aufmerksamer. Liebevoller.
Asche auf der Stirn
- Hoffnung im Herzen Das Aschekreuz ist kein Zeichen der
Niederlage. Es ist ein Hoffnungszeichen. Die Asche entsteht aus
verbrannten Palmzweigen des vergangenen Jahres. Was einst grün und
lebendig war, wird zu Staub -und doch beginnt daraus etwas Neues.
Gott schreibt mit unserem Leben keine geraden Linien. Er schreibt
Geschichte mit Brüchen, mit Neuanfängen, mit zweiten Chancen.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen müde sind -
erschöpft von Krisen, Sorgen, Unsicherheiten - ist die Fastenzeit
eine Einladung zur inneren Stärkung. Vielleicht bedeutet das: den
Mut finden, wieder zu beten nach langer Zeit eine Kirche zu betreten
sich selbst anzunehmen mit allen Schwächen neu Vertrauen zu wagen
Ostern ist kein billiger Trost. Ostern ist die Zusage: Das Leben
siegt. Aber der Weg dorthin führt durch diese vierzig Tage.

Großhandelspreise im Januar 2026: +1,2 % gegenüber
Januar 2025 Großhandelsverkaufspreise, Januar 2026 +1,2
% zum Vorjahresmonat +0,9 % zum Vormonat Die Verkaufspreise
im Großhandel waren im Januar 2026 um 1,2 % höher als im Januar
2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem
Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 % gelegen, im November 2025 bei
+1,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
stiegen die Großhandelspreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat
Dezember 2025 um 0,9 %.

Gestiegene Preise für Nicht-Eisen-Erze,
-Metalle und -Metallhalbzeug sowie für Nahrungs- und Genussmittel,
Getränke und Tabakwaren Hauptursächlich für den Anstieg der
Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im
Januar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen,
Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im
Durchschnitt 43,8 % über denen von Januar 2025.
Gegenüber
dem Vormonat Dezember 2025 stiegen sie ebenfalls deutlich (+8,6 %).
Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat
war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln,
Getränken und Tabakwaren (+1,6 % gegenüber Januar 2025 und +0,2 %
gegenüber Dezember 2025).
Insbesondere Zucker, Süßwaren und
Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+12,5 %
gegenüber Januar 2025 und +0,3 % gegenüber Dezember 2025). Kaffee,
Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene 4,1 % teurer als
ein Jahr zuvor, verbilligten sich aber im Vormonatsvergleich um
1,4 %.
Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch
für Fleisch und Fleischwaren (+4,0 % gegenüber Januar 2025, aber
-0,4 % gegenüber Dezember 2025). Niedriger als im Januar 2025 waren
dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und
Futtermitteln (-8,2 % gegenüber Januar 2025, +0,1 % gegenüber
Dezember 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen,
Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-5,7 % gegenüber Januar 2025
und -1,1 % gegenüber Dezember 2025).
Ebenfalls günstiger im
Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse
(-4,8 %). Gegenüber Dezember 2025 wurden diese Produkte wieder
teurer (+3,0 %).
Traditionelles Prinzenfrühstück Unter dem
Motto „Europa im Herzen – Konfetti im Blut“ ruft seine Tollität
Prinz Toni I. mit seinem Gefolge in der Session 2025/2026 alle
Duisburger Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, gemeinsam
mit ihm die fünfte Jahreszeit zu feiern.
Jedes Jahr
übernehmen die Karnevalisten für einen Tag die Herrschaft über die
Stadt und das Duisburger Rathaus. Oberbürgermeister Sören Link
übergibt am Rosenmontag, 16. Februar 2026, um 11.11 Uhr im Rathaus
beim Prinzenfrühstück symbolisch den Schlüssel für das Rathaus an
Karnevalsprinz Toni I und spricht im Anschluss seine Büttenrede vor
den Karnevalisten und Gästen.
Neue Befragung: 54
Prozent der erwerbstätigen Eltern mit Schließungen oder verkürzten
Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert
Die Menschen in Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob arbeiten,
so die Forderung von Bundesregierung und Arbeitgebern. Doch dafür
müssen die Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere für Erwerbstätige
mit Familie oder anderen Sorgeverpflichtungen.
Da hapert es
häufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung
zur Stabilität der Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der
erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, die eigentlich eine
externe Kinderbetreuung in einer Kita, bei Tageseltern oder in einer
schulischen Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an einem
oder mehreren Tagen mit Kürzungen der Betreuungszeiten und/oder
sogar kurzfristigen Schließungen der Einrichtung konfrontiert,
beispielsweise wegen Personalmangels.

Das ergibt sich aus der neuen Welle der
WSI-Erwerbspersonenbefragung, in deren Rahmen rund 900 Personen mit
Kindern in Betreuung befragt wurden. Weiteres Ergebnis: Fast ein
Drittel der von Ausfällen oder Kürzungen Betroffenen musste die
eigene Erwerbsarbeitszeit reduzieren, um die Betreuungslücke zu
schließen. Mehrheitlich springen Frauen ein, gleichzeitig reduzieren
betroffene Männer etwas häufiger ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob,
wahrscheinlich, weil sie häufiger Vollzeit arbeiten.
Bei
einer Vorläuferbefragung Ende 2024 hatten sogar gut 59 Prozent der
Eltern von Ausfällen oder Kürzungen bei der Kinderbetreuung
berichtet. Dies ist zwar im Zeitverlauf ein leichter Rückgang,
jedoch befinden sich die Ausfallzeiten immer noch auf einem hohen
Niveau, betont Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche
Direktorin des WSI. Vor dem Hintergrund dieser Betreuungssituation
gehe die aktuelle Diskussion über angeblich zu hohe Teilzeitquoten
an der Realität vorbei, weil die Beschäftigten aufgefordert würden,
mehr Erwerbsarbeit zu leisten, ohne die Rahmenbedingungen und damit
auch die Verantwortung des Staates in den Blick zu nehmen.
„Unter den aktuellen Umständen können berufstätige Eltern nicht
verlässlich planen und vor allem Frauen müssen sich zweimal
überlegen, ob sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen oder ausweiten
können. Die Zahlen unterstreichen, dass die aktuelle
Arbeitszeitdebatte vielfach falschherum aufgezäumt ist: Wir brauchen
erstens weitere massive Investitionen in eine wirklich verlässliche
Infrastruktur für die frühe Bildung, vor allem eine bessere
Personalausstattung. Zumal ja zusätzlich noch hunderttausende
Betreuungsplätze fehlen“, sagt Kohlrausch. „Zweitens sollte man
alles unterlassen, was Arbeitszeiten für Beschäftigte noch
schlechter planbar macht, beispielsweise die von der Regierung
geplante Abschaffung der täglichen Arbeitszeit-Höchstgrenze.“
Im Detail gaben von den im November und Dezember 2025 befragten
Müttern und Vätern, die ihre Kinder in einer Kita, bei Tageseltern
oder einer Ganztagsschule in Betreuung gegeben haben, 35 Prozent an,
dass die Einrichtung in den drei Monaten zuvor an mindestens einem
Tag kurzfristig und ungeplant geschlossen hatte. Bei 44 Prozent kam
es zu Verkürzungen der vereinbarten Betreuungszeiten. Da ein Teil
der Eltern sowohl mit Kürzungen als auch mit Schließungen
zurechtkommen musste, summiert sich die Quote der Betroffenen
insgesamt auf bundesweit 54 Prozent.
Dabei waren die
Ausfall-Quoten in Ostdeutschland niedriger als im Westen,
insbesondere mit Blick auf Schließungen. So gaben 21 Prozent der
Eltern in Ostdeutschland an, in den drei Monaten vor der Befragung
einen Ausfall der Betreuung an mindestens einem Tag erlebt zu haben,
während dies im Westen 39 Prozent der befragten Eltern betraf. Und
während im Osten 39 Prozent der Eltern eine Reduktion der
Betreuungszeiten erlebten, waren dies im Westen der Republik 45
Prozent.
Besonders häufig waren Eltern von kleinen Kindern
betroffen: 40 Prozent der Befragten mit Kindern unter drei Jahren
berichteten im bundesweiten Schnitt von Schließungen. Auch bei den
Eltern von Drei- bis Sechsjährigen waren es 39 Prozent. Mit
Reduktionen der Öffnungszeiten waren 49 Prozent mit Kindern unter
drei und 51 Prozent bei Eltern von Drei- bis Sechsjährigen
konfrontiert, während all diese Werte bei Eltern älterer Kinder
niedriger liegen.
Unter allen Eltern mit Kindern in einer
der genannten Betreuungsformen mussten rund 11 Prozent mit
Schließungen an einem Tag zurechtkommen, 17 Prozent mussten
Schließungen an zwei bis fünf Tagen ausgleichen und je knapp 3 bzw.
4 Prozent sogar an sechs oder mehr Tagen.
Um die
Betreuungslücke auszugleichen, sprang in den meisten Fällen ein
Elternteil ein. In Partnerschaften waren dabei Mütter noch deutlich
stärker eingespannt als Väter. So gaben 73 Prozent der betroffenen
Männer, die in heterosexuellen Partnerschaften leben, an, ihre
Partnerin sei eingesprungen, unter den Frauen sagten das 39 Prozent
über ihren Partner.
Insgesamt 30 Prozent der von Kürzungen
oder Schließungen betroffenen Eltern gaben an, als Reaktion auf
Ausfälle kurzfristig ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob reduziert zu
haben. Unter den Männern reduzierten 33 Prozent die
Erwerbsarbeitszeit, unter den Frauen 26 Prozent. Die Forschenden des
WSI vermuten, dass das auch daran lag, dass Frauen häufiger nicht
Vollzeit arbeiten. Auch Verwandte und/oder Freunde spielen eine
wichtige Rolle, um akute Betreuungskonflikte zu entschärfen: 42
Prozent der betroffenen Eltern berichteten, auf ihr privates Umfeld
zurückgegriffen zu haben.
„Zu geringes Angebot und mangelnde
Verlässlichkeit bei Kitas und Ganztagsschulen sind längst ein
kritischer Engpass für die Berufstätigkeit von Millionen Eltern,
insbesondere Müttern. Problematisch ist auch, dass die
unzuverlässige Betreuung die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit
zwischen Männern und Frauen und damit geschlechtsspezifische Muster
der Verteilung und Sorge- und Erwerbsarbeit eher verschärft. Auch
das steht einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen entgegen“,
analysiert WSI-Direktorin Kohlrausch.
„Das Geld für eine
Fachkräfteoffensive und verbesserte Arbeitsbedingungen in
Erziehungsberufen wäre damit doppelt gut angelegt. Solche
Investitionen sind allemal wirkungsvoller als zusätzlicher Druck
durch Deregulierungen.“
VHS-Vortrag beleuchtet eine
besondere Skala Die logarithmische Skala ist Thema
eines Vortrags am Donnerstag, 19. Februar, um 18.30 Uhr in der VHS
im Stadtfenster an der Steinschen Gasse in der Innenstadt. Der
Duisburger Physiker Prof. Dr. Axel Lorke informiert an diesem Abend
über eine Skala, bei der die Werte nicht addiert, sondern
multipliziert werden und zeigt auf, wo sie überall eine Rolle
spielt.
Teilnehmende zahlen fünf Euro, eine Anmeldung ist erforderlich und
online möglich auf www.vhs.link/j6ChPf. Weiterführende Informationen
gibt es telefonisch unter 0203 283-984617.
Vortrag
im Stadtarchiv: Die Zwangssterilisation in der Zeit des
Nationalsozialismus Um die Zwangssterilisation in
Duisburg zur Zeit des Nationalsozialismus geht es in einem Vortrag
am Donnerstag, 19. Februar, in der DenkStätte im Gebäude des
Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am Innenhafen. Dr. Bernd Kern von der
Universität Duisburg-Essen referiert ab 18.15 Uhr. Das „Gesetz zur
Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 und seine
Durchführung in den folgenden Jahren bis 1949 war ein arbeitsteilig
organisiertes Verbrechen von Juristen und Medizinern.
Zunächst richtet der Vortrag den Blick auf die allgemeine politische
Entwicklung und die soziale und ökonomische Lage in Duisburg in den
Jahren des Nationalsozialismus sowie die gesetzlichen Grundlagen und
die administrative Umsetzung der Gesetze. Die statistische
Beschreibung zeigt das Ausmaß der Verfahren zur Zwangssterilisation
und die kritische Reflexion dieser Verfahren wird an ausgewählten
Beispielen vorgenommen. Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung
nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf maximal 60
Personen beschränkt.
Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Die nächste Kleidertauschbörse im Stadtfenster an der Steinschen
Gasse in der Innenstadt startet am Samstag, 21. Februar, um 11 Uhr.
Wer sich für Mode interessiert und seinen Geldbeutel und die Umwelt
schonen will, kann hier kostenfrei die Garderobe auffrischen. Und so
funktioniert’s: Von 11 bis 12 Uhr können Interessierte bis zu zehn
Kleidungsstücke, die gut erhalten sind, abgeben.
Angenommen
wird alles außer Kinderkleidung, Schuhe und Unterwäsche. Für jedes
Kleidungsstück erhalten Teilnehmende einen Gutschein, den sie von 13
bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eintauschen können.
Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird im Anschluss
gespendet oder dem Recycling zugeführt.
Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die
Kleidertauschbörse ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit der
Volkshochschule und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Bis zu 90.000 Euro Vorteil: Wärmepumpen schlagen Gas
und Öl - Modellrechnung zeigt: Klimafreundliche
Heizungen können deutlich günstiger sein als Gas- und Ölheizungen
- Niedrigere Heizkosten und staatliche Förderung machen
Wärmepumpen über 20 Jahre günstiger als Gas und Öl - Durch
Wertsteigerung des Gebäudes kann die Komplettsanierung sogar
einen ökonomischen Vorteil erbringen

Die energetische Modernisierung von Einfamilienhäusern gilt
vielen Eigentümern als teuer und wirtschaftlich riskant. Eine
neue Modellrechnung von co2online (www.co2online.de) zeigt
jedoch: Wird die Entscheidung nicht allein an den
Investitionskosten, sondern an den Gesamtkosten über 20 Jahre
gemessen, können Komplettsanierungen mit klimafreundlichen
Heizsystemen – insbesondere Wärmepumpen – im Durchschnitt
deutlich günstiger abschneiden als Gas- und Ölheizungen.
Grundlage der Berechnung ist ein typisches unsaniertes
Einfamilienhaus (Baujahr 1983, 130 Quadratmeter Wohnfläche), bei
dem in den vergangenen 20 Jahren keine energetischen Maßnahmen
erfolgt sind. Die Modellrechnungen basieren jeweils auf einer
vollständigen energetischen Sanierung inklusive Gebäudehülle,
Heizsystem und Photovoltaik. Verglichen werden sechs Szenarien:
die Erneuerung von Gas- und Ölheizungen sowie der Wechsel zu
Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen, Fernwärme und
Pelletheizungen.
Warum kurzfristige Betrachtungen in die
Irre führen In der öffentlichen Debatte werden Heizsysteme
häufig anhand der reinen Anschaffungskosten bewertet. Diese
Perspektive greift jedoch zu kurz. Entscheidend für Eigentümer
sind nicht allein die Investitionen heute, sondern die
Gesamtkosten über den Lebenszyklus eines Gebäudes: Investitionen,
Finanzierungskosten, staatliche Förderung, laufende
Energiekosten, Instandhaltung sowie die Entwicklung des
Immobilienwerts.
Die Modellrechnung von co2online setzt
deshalb bewusst auf eine 20-Jahres-Betrachtung, um diese Effekte
sichtbar zu machen. Wärmepumpen schlagen Gas und Öl deutlich –
über 20 Jahre bis zu 90.000 Euro günstiger
Die Ergebnisse
zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Szenarien: Die
Heizkosten über 20 Jahre liegen bei Heizsystemen auf Basis
erneuerbarer Energien deutlich unter denen fossiler Heizungen.
Während sie im Modellfall bei einer Gasheizung rund 28.000 Euro
und bei einer Ölheizung rund 41.000 Euro betragen, liegen sie bei
Wärmepumpen je nach Ausführung bei etwa 13.000 bis 17.000 Euro.
Zwar sind die Investitionskosten für Heizsysteme auf Basis
erneuerbarer Energien höher, durch staatliche Förderung und
geringere laufende Kosten liegen die Gesamtkosten aus Investition
und Energie jedoch niedriger als bei Gas- oder Ölheizungen.
Werden zusätzlich Instandhaltungskosten und die
durchschnittliche Wertsteigerung des Gebäudes berücksichtigt,
ergibt sich im Modellfall ein ökonomischer Vorteil in Höhe von
rund 39.000 Euro für Luft-Wasser-Wärmepumpen und 48.000 Euro für
Erdwärmepumpen, während bei Gas- und Ölheizungen Mehrkosten von
rund 31.000 Euro bzw. 43.000 Euro entstehen. Im Vergleich
entspricht das einem Vorteil von etwa 70.000 bis 90.000 Euro
zugunsten der Wärmepumpen.
Diese Werte stellen keinen
kurzfristigen finanziellen Gewinn dar, sondern einen positiven
Saldo über den Betrachtungszeitraum, etwa durch niedrigere
laufende Kosten und einen höheren Immobilienwert. Die
vollständige Tabelle und die zugrunde liegenden Annahmen sind
online abrufbar (www.co2online.de/sanieren).
Welche
Annahmen wurden getroffen? Die Berechnung basiert auf
transparenten und nachvollziehbaren Annahmen: -
Energieverbrauch: Heizenergieverbrauch gemäß Heizspiegel -
Energiepreise: prognostizierte Endverbraucherpreise, ermittelt im
Auftrag des Umweltbundesamtes
- Investitionskosten:
co2online-Berechnungen auf Basis von Werten des
Baukosteninformationszentrums, angepasst an aktuelle
Marktbedingungen - Förderung: aktuelle Bundesförderung für
effiziente Gebäude (BEG) - Finanzierung: Berücksichtigung von
Zinskosten - Wertsteigerung: durchschnittliche Effekte auf
Basis von Immobilienmarktdaten - Instandhaltung: Kosten, die
auch ohne energetische Sanierung anfallen
Die
Modellrechnung stellt ausdrücklich keine individuelle
Wirtschaftlichkeitsberechnung dar, sondern arbeitet mit
Durchschnittswerten. Tatsächliche Entwicklungen können
abweichen Die Berechnung arbeitet mit Energiepreisprognosen
und Durchschnittswerten. Tatsächliche Entwicklungen können davon
abweichen, etwa durch veränderte politische Rahmenbedingungen,
regionale Unterschiede oder individuelles Nutzerverhalten. Die
Ergebnisse sind daher als Orientierung, nicht als Garantie zu
verstehen.
Zugleich ist die Rechnung eher konservativ
angelegt: Zusätzliche Risiken für fossile Energieträgersind nicht
vollständig abgebildet. Empfehlung: individuelle Berechnung
für das eigene Gebäude Für Eigentümer empfiehlt co2online, die
Modellrechnung als Einstieg zu nutzen und anschließend die
Berechnung mit den eigenen Gebäudedaten durchzuführen. Der
ModernisierungsCheck von co2online
(www.co2online.de/modernisierungscheck) ermöglicht eine erste
individuelle Einschätzung und kann eine fundierte Grundlage für
das Gespräch mit der Energieberatung und den Handwerksbetrieben
sein.
Einordnung zur aktuellen Debatte zum
Gebäudeenergiegesetz Die Ergebnisse der Modellrechnung zeigen,
dass die Umstellung auf Heizsysteme auf Basis erneuerbarer
Energien aus ökonomischer Sicht keine grundsätzliche
Überforderung darstellt, sofern Sanierungen ganzheitlich und über
den Lebenszyklus betrachtet werden. Voraussetzung dafür sind eine
verlässliche, sozial gestaffelte Förderung sowie
Planungssicherheit, da Hauseigentümer Investitionsentscheidungen
mit einem Zeithorizont von Jahrzehnten treffen. Kurzfristige
Investitionskosten allein geben kein realistisches Bild der
tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen.
Über
co2online Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online
(www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50
Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit
Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den
Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein
Minimum zu senken.
Mit guten Gartenvorsätzen ins
neue Jahr – Tipps vom Gartenbauexperten Der
Jahreswechsel gilt für viele als willkommener Neustart. Mit ihm
werden häufig nicht nur gute Vorsätze für die kommenden Monate
beschlossen, sondern auch Pläne für den Garten geschmiedet.

Kräuter für Balkon, Garten und die ganze Insektenwelt. (Quelle:
BLGL)
Vielleicht soll dieser endlich bunter und
naturnaher, für Obst- und Gemüseanbau genutzt oder schlicht
regelmäßiger gepflegt werden. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte vom
Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.
(BLGL), gibt erfolgversprechende Tipps für Hobbygärtner, die das
Potenzial ihrer Grünfläche ausschöpfen wollen.
Der Start
ins neue Gartenjahr Neujahrsvorsätze beinhalten oft, nachhaltiger
zu leben und Gutes für die Natur zu tun oder mehr auf sich selbst
und das eigene Wohlbefinden zu achten. Beides lässt sich mit der
Gartenpflege verbinden, denn die richtige Arbeit im Grünen kann
die Artenvielfalt fördern, fit halten, Stress reduzieren und
einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen.
Kinder lernen
im Garten von klein auf Wertschätzung für die Natur, können dort
toben und gleichzeitig erstes Wissen über Pflanzen und tierische
Bewohner sammeln. Durch gut überlegte und umsichtige Gestaltung
wird der Garten zu einem Ort der Freude, an dem man sich gerne
aufhält und der maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität
beiträgt.
Experten-Tipps für erfolgreiches Gärtnern So
gelingt der Neubeginn Wer einen Garten neu anlegt, sollte sich
zuerst Gedanken machen, welche Art gewünscht ist – beispielsweise
ein Natur-, Nutz- oder Designgarten. Natürliche Gegebenheiten wie
Kleinklima und Boden sollten dabei berücksichtigt werden.
Dr. Lutz Popp weiß: „Für die Natur ist es am besten, wenn der
Garten einen Ausgleich zu bebauten, versiegelten Flächen
darstellt und viele verschiedene Arten in ihm gedeihen können,
denn das unterstützt die Biodiversität.“
Das Gartenjahr
planen „Mit einem effizienten Zeitplan haben Gartenbesitzende
das ganze Jahr Freude an ihrem grünen Reich und vermeiden
Enttäuschung darüber, einen Pflanztermin verpasst zu haben.
Überblick schafft ein Aussaat- und Pflanzkalender, der wichtige
Saattermine enthält“, empfiehlt Dr. Popp. Im Februar können unter
anderem bereits Spinat und Radieschen ausgesät werden.
Gemüseanbau im Hausgarten Der Verzehr von ausreichend
frischem Gemüse ist gesundheitsfördernd. Mit dem Eigenanbau im
Garten oder auf dem Balkon investieren Hobbygärtner demnach
langfristig in ihr Wohlbefinden. Für den erfolgreichen
Gemüseanbau rät der Gartenbauexperte, hochwertiges Saatgut zu
wählen und spezielle Anzuchterde zu verwenden. Zur
Schädlingsabwehr eignen sich Schneckenzäune und Gemüsenetze.
Routinen bilden Routinen beugen Überforderung vor, da
terminliche Entscheidungen abgenommen werden und die Arbeit auf
kleine Portionen aufgeteilt wird. „Gartenbesitzende können feste
Gießzeiten einplanen und diese mit einem kleinen Kontrollgang
verbinden. So lernen sie ihren Garten durch regelmäßige
Beobachtung besser kennen, sehen sofort, wenn ein Problem
anliegt, und freuen sich über regelmäßige Fortschritte, was die
Motivation steigert“, erklärt Dr. Popp. Wiederkehrende Abläufe
wirken beruhigend und helfen dabei, die gesteckten Gartenziele zu
verwirklichen.
NightWash Live Theater am Marientor
Am 22.02.2026 um 19:00 Uhr sind dabei:
Jeannine Michaelsen (Moderatorin)

© Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich
arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an
den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee
und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst
verkorkst.
Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz
verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das
alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was
musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das
passiert? Klären wir. Jeannine Michaelsen (Moderator) © Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich
arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an
den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee
und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst
verkorkst.
Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz
verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das
alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was
musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das
passiert? Klären wir.

Sandra Sprünken

© Stefan Braunbarth
Sandra Sprünken - von allen nur Sprünky genannt - ist Impro- und Stand
Up- Comedienne, Moderatorin und Deutschlands bekanntestes Kind des
Ruhrgebiets - gleich nach Herbert Grönemeyer, Atze Schröder, Nena, Micky
Beisenherz und und und (okay, gibt vielleicht doch paar Bekanntere).
Sprünky ist eine der schnellsten Zungen überhaupt - oft hat der Kopf
Probleme zu folgen. Das stand schon in ihrem Grundschulzeugnis so drin.
Sie spricht über ihre Jugend als Nerd, ihre vielen merkwürdigen Hobbys,
Dating, Beziehungen und Freundschaften. Sprünky wurde mal passend
beschrieben als eine Frau zwischen Stil und Stadionverbot - wobei das
eher eine ¼ - ¾ Aufteilung ist. Es geht ihr um die grossen und wichtigen
Fragen des Lebens wie "Muss ich heute wirklich schon die Haare waschen?"
oder die großen Mutproben des Erwachsen-Seins, wie etwas im Internet
kaufen ohne vorher sieben Stunden Bewertungen zu lesen.
Wenn sie nicht auf der Bühne steht, beim Improvisations- Theater
Springmaus, 1LIVE Generation Gag, Nightwash oder Olafs Klub, ist sie
zwischendurch auf Youtube, in den Mediatheken dieser Welt oder im TV zu
sehen. Zum Beispiel in der neuen Staffel des Erfolgsformats
,,Comedystreet" Pro7/JOYN, bei "7Tage, 7 Köpfe" oder bei Bratwurst und
Baklava - die Show.
Sie ist Teil des erfolgreichen Podcasts ,,1a B-Ware - der
(Anti)Selbstoptimierungspodcast". Ab September 2025 ist Sprünky mit
ihrem ersten Solo-Programm ,,Mutprobe!" deutschlandweit zu sehen.
Matilde Keizer © Guido Schröder Matilde ist eine italienische Comedienne
und Schauspielerin. Nach 18 Jahren in Rom und fünf Jahren in New York,
ist sie nach Berlin gezogen, wo sie überraschenderweise mehr lacht.
Matilde Keizer

© Guido Schröder
Matilde ist eine italienische Comedienne und Schauspielerin. Nach 18
Jahren in Rom und fünf Jahren in New York, ist sie nach Berlin gezogen,
wo sie überraschenderweise mehr lacht. Sie hat einen Comedy Podcast:
,,Matilde und Georg produzieren Unterhaltung", einen feministischen
Impro Podcast ,,Schamlos" und kann oft auf Englisch bei ,,Radio
Spätkauf" gehört werden. Ja, sie verbringt viel Zeit hinter einem
Mikrofon.
Auf der Bühne ist sie auch oft hinter einem Mikrofon bei
unterschiedlichsten Comedy Formaten auf Deutsch und Englisch. Matilde
ist in Rom aufgewachsen und das beeinflusst auch ihre Comedy. In ihrem
Programm bekommt man alles von italienischer Politik bis Angst vorm
Kinder kriegen. Ohne ihre Mutter hätte sie zwar weniger Traumata, aber
auch weniger Comedy Material.
Aber das gute ist ja, dass man auch das mit Humor verarbeiten kann.
Matilde redet über alles was sie will, mit genügend Selbstironie, dass
man nicht anders kann als mitlachen. Als ausgebildete Schauspielerin (an
einer Elite Uni in New York, das ist ihr wichtig) benutzt Matilde dieses
Training, um Workshops zu geben für Stand up und Schauspiel. Sie hat
schon Workshops für Filiz Tasdan, Philipp Uckel, Daniel Luis, Maria
Clara Groppler, Kristina Bogansky u.a. gegeben.
Sie macht auch seit acht Jahren Improv Comedy nach amerikanischem
Beispiel im Comedy Cafe Berlin. Nach einem kleinen Ausflug als Autorin
(Shapira Shapira/ZDF, Gute Nacht Alter/funk) hat sie entschieden, sie
schreibt doch am liebsten für sich selbst. Sie hatte schon Auftritte
fürs ZDF, in den Wühlmäusen, im Admiralspalast und in Comedy Central
Sketchen. Sie ist schon in New York, Reykjavik, Edinburgh, Sankt
Petersburg, Barcelona, Rom, Leipzig, München, Berlin, und Köln
aufgetreten. Außerdem ist sie sehr vergesslich, deshalb habt ihr sie
sicherlich auch noch in anderen Formaten oder Städten gesehen.
Anissa Loucif

© Marina Rosa
Weigl Anissa Loucif ist Komikerin aus Berlin. Im Duden steht ihr Name
neben dem Begriff: 'Nichts Halbes und Nichts Ganzes': Halb Algerierin,
halb Deutsche. Halbtags Ärztin und halbtags Comedienne. Sie haut die
Leute um - zumindest wenn sie ihre Narkosemittel dabei hat. Als
Anästhesistin bringt sie Menschen zum Einschlafen, mit ihrer Comedy
macht sie das Gegenteil.
Sie ist aufgewachsen mit muslimischen Eltern und christlichen Großeltern
zwischen Zuckerfest, Weihnachten und FKK. Zum Haareraufen? Nicht bei
ihr. Denn mit ihrem Kopftuch und einer großen Portion Humor kann sie
diesem Chaos trotzen.
Björn von Morgenstern

© Sophie Schwarzenberger
Björn von Morgenstern ist gefragter StandUp-Newcomer und hat im Alter
von 15-18 Theater gespielt. Er belegte 2013 beim Abitur (im
Doppeljahrgang) in der Kategorie ,,Sprücheklopfer" den 1. Platz. Es war
seit diesem Moment klar, dass er irgendwann mit seinen Geschichten auf
die Bühne geht und diese Zeit ist jetzt gekommen. Björn spricht über
sein Leben und Missverständnisse, die er erlebt hat.
Er führt das Publikum gerne in eine falsche Richtung, um am Ende doch
ganz anders abzubiegen. Bekannt ist er vor allem für sein süffisantes
Grinsen - und am Schluss fühlt es sich an, als wären wir alle längst
befreundet. Björn ist Finalist des NightWash Talent Award 2024, Gewinner
des Kölner ComedyClash 2025 und hat neben Auftritten im Downstairs
Comedy Club, bei NightWash oder dem Quatsch Comedy Club in wenigen
Monaten mit bereits über 250 Auftritten auf Mixshow Bühnen viel
Erfahrung sammeln dürfen, wo er regelmäßig das Publikum begeistert.
Im April 2025 gingen ein paar Videos auf Björns Instagram-Kanal viral,
wodurch er quasi über Nacht 30.000 follower erzielt und sich eine neue
treue Community aufgebaut hat. Björn ernährt sich zudem vegan und isst
viele bunten Pflanzen.
BORA

© Bora Ahmet
Altun BORA, eine Dampflok mit viel Herz. Er ist alles zwischen sozialer
Kritik, philosophieren an einem Spätsommer Abend mit Wein, Zigarette und
einem Earth, Wind & Fire Song. Manchmal aber auch genau das Gegenteil.
Aber egal wie, immer liebevoll. NightWash bringt die frischeste Stand-Up
Comedy angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen
gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein Unikat
auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken! Comedy
der Extraklasse.
HUK-E-Barometer Neuer
Rekord: In 2025 stiegen so viele Privatleute von
Verbrennungsmotoren auf E-Autos um wie noch nie – In Großstädten
sind Umstiege allerdings deutlich seltener – Unter den 15 größten
Städten ist Düsseldorf beim Umstieg führend, unter allen
Landkreisen Starnberg
Jeder vierte
Befragte will ein E-Auto nur von seiner bevorzugten Automarke,
bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern ist es sogar mehr als
jeder Dritte Drei Viertel der 15 Landkreise mit den bundesweit
höchsten Wechselquoten vom Verbrenner zum Elektroauto liegen in
Bayern
 Wer einen Garagenstellplatz oder Carport hat, besitzt fast
doppelt so häufig ein privates E-Auto wie andere
Im vierten Quartal 2025 wurde in Deutschland die
höchste Umstiegsquote von Verbrenner- auf Elektroautos bei
Privatpersonen seit drei Jahren erreicht. Laut HUK-E-Barometer
war dies bei 6,3 Prozent aller privaten Fahrzeugwechsel der Fall.
Damit ist die Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer weiter
gestiegen. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich daraus insgesamt
die höchste bislang gemessene jährliche Umstiegsquote (5,5 %).
Und auch die weiteren Planungen der Privathaushalte gehen in die
gleiche Richtung: 15 Prozent derjenigen, die in den kommenden
zwei Jahren einen privaten Fahrzeugwechsel vornehmen wollen,
fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein elektrischen Antrieb
ins Auge.
Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG
zuständig für die Kfz-Versicherung: "Die Ankündigung einer neuen
staatlichen Förderung bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025
offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei privaten Käufern
geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der
E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren
Fundament zu stehen."
Große Unterschiede zwischen Stadt
und Land - und viel Potential Das neue HUK-E-Barometer
offenbart interessante Unterschiede. So steigen Bewohner in den
15 größten Städten Deutschlands deutlich seltener auf E-Autos um
als dies im Bundesschnitt der Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im
Gesamtjahr 2025). Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa
Düsseldorf als Großstadt mit den meisten Umstiegen in 2025
aktuell beim Gesamtbestand an privaten E-Fahrzeugen nur erst die
Hälfte dessen, was der Spitzenreiter bei den Landkreisen
Starnberg (3,3 % zu 6,6 %) schon aufweisen kann. Auch der
Spitzenreiter unter den Großstädten mit dem höchsten Bestand an
privaten E-Autos, die Landeshauptstadt Stuttgart, liegt deutlich
dahinter (4,8 %).
Auf den ersten Blick ist das
erstaunlich. So halten laut HUK-E-Barometer Bewohner in Städten
ab 500.000 Einwohnern Elektroautos viel häufiger für "gut" oder
"sehr gut" als die übrige Bevölkerung (59 % zu 45 %). Dass sie
dennoch in der Praxis aber seltener auf E-Fahrzeuge wechseln,
lässt sich mit einem viel geringeren Anteil von eigenen
selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den Großstädten
erklären. So zeigt das HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen
Hauses oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal so häufig
ein privates E-Auto wie diejenigen ohne Wohneigentum (4,8 % zu
1,6 %). Oder noch eindrucksvoller: 81 Prozent aller privaten
E-Autos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren.
Deutlich wird der Unterschied zwischen Stadt und Land auch,
wenn nach der Unterbringung von Fahrzeugen gefragt wird. Wer
demnach einen Carport oder einen Garagen-Stellplatz besitzt, hat
im Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein privates E-Auto
als derjenige, der sein Auto auf der Straße abstellen muss (4,1 %
Besitzquote zu 2,4 %). "Wenn sich in den Großstädten Deutschlands
die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte
das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der
Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches
Potential", folgert Dr. Jörg Rheinländer.
Jeder Vierte
will ein E-Auto nur von seiner Lieblingsmarke Interessante
Unterschiede lassen sich auch bei den Marken-Präferenzen von
Interessenten für Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden
vierten Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur Elektroautos
einer ganz bestimmten Automarke in Frage. Unter Vielfahrern, die
jährlich mehr als 10.000 Kilometer zurücklegen, ist es sogar mehr
als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien mit Kindern (37
%).
Und wer im Monat über 5.000 Euro netto verdient, ist
sogar zu 52 Prozent auf eine bestimmte Automarke fixiert.
Resultat: Für einen grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität
müsste laut HUK-E-Barometer bei zehn Prozent der
Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass
ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im
Angebot hat. Und 17 Prozent nennen als weiteren Beweggrund, um
den Schritt zu gehen, dass es für ihre Bedürfnisse besser
passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.
Wenn es nach
den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie
persönlich am ehesten einen VW oder BMW fahren, wenn die
Anschaffung eines vollelektrischen Fahrzeugs anstünde.
Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten
HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um. Allerdings
zwängte sich Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das
Siegertreppchen – durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells
Elroq. VW wurde 2025 demnach in 13,4 Prozent aller Fälle gewählt,
wenn privat von einem Verbrenner auf ein reines Elektroauto
gewechselt wurde, Skoda kam auf 8,2 Prozent und BMW auf 7,9
Prozent.
Das sind zentrale Ergebnisse des
HUK-E-Barometers, die sich aus dem Versicherungs-bestand des
marktführenden Unternehmens ergeben sowie aus parallel laufenden
bundesweit repräsentativen Befragungen.
Regionale
Spitzenreiter bei Wechseln vom Verbrenner zum reinen Elektroauto
in 2025: Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen
2025 in der NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf
rein elektrische Antriebe um Im Vergleich der 15 größten
deutschen Städte stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die
Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Düsseldorf ................5,5% Dortmund ................ 5,3%
Nürnberg.................. 5,1% Hamburg.................. 5,0%
München...................4,8% Köln..........................
4,7% Hannover...................4,7%
Essen....................... 4,6% Duisburg...................
4,6% Frankfurt am Main.....4,5%
Berlin.........................4,5%
Stuttgart.....................4,4%
Bremen......................4,1%
Leipzig.......................3,5% Dresden....................
3,3%
Rund drei Viertel der 15 Landkreise mit den höchsten
Wechselquoten liegen in Bayern Starnberg
(Bayern)............................... 10,0%
Erlangen-Höchstadt (Bayern)..................9,6% Ebersberg
(Bayern)................................ 9,6% Pfaffenhofen an
der Ilm (Bayern)............9,4% Höxter
(NRW)......................................... 9,1% Würzburg
(Bayern)..................................9,0% Paderborn
(NRW)....................................8,8% Amberg-Sulzbach
(Bayern).....................8,8% Regensburg
(Bayern)..............................8,8% Altötting
(Bayern).....................................8,8%
Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen)....8,7% Holzminden
(Niedersachsen)..................8,7% Traunstein
(Bayern).................................8,6% Aschaffenburg
(Bayern)...........................8,6% Neumarkt in der
Oberpfalz (Bayern)........8,3%
Quelle: Quoten-Analysen der
Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei
identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Himmlische Chorklänge in der Salvatorkirche
Die Wuppertaler Kurrende, der traditionsreichste
Knabenchor aus NRW, gestaltet am Samstag, 21. Februar um
17 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche ein Abendkonzert.
Die ca. 40 Jungen im Alter von zehn bis 20 Jahren singen
romantische Chorwerke von Silcher, Mendelssohn, Poulenc
u.a sowie Chormusik aus Skandinavien.
Außerdem
ist ein Werk von Günther Raphael zu hören. Dieser war in
den 50er Jahren Kantor der Pauluskirche in Duisburg
Hochfeld. Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe spielt
dazwischen Orgelwerke von Franz Schmidt, Percy Grainger
und Bach. Die Leitung des einstündigen Konzertes hat
Chorleiter Lukas Baumann. Der Eintritt ist frei, am Ende
bittet der Chor um eine Spende. Mehr Infos gibt es unter
www.salvatorkirche.de und
https://wuppertaler-kurrende.de.

Foto:
https://wuppertaler-kurrende.de)
Pfarrer
Hufschmidt und Pfarrerin Kobbe am Service-Telefon
Duisburg, 14. Februar 2026 - „Zu welcher Gemeinde gehöre
ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die
Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art
erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der
evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist unter der
Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr
besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende
ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am
Montag, 23. Februar 2026 von Pfarrer Frank Hufschmidt aus
Meiderich besetzt, am 2. März ist es von Ulrike Kobbe, Pfarrerin
aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, besetzt.
Kircheneintritt an Salvator bei den Pfarrern Müller
und Korn Immer freitags können Unsichere,
Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der
Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern
und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme
reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche
nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch,
Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Am Freitag, 20. Februar 2026 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller
von 14 bis 17 Uhr Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses
neben dem Rathaus herzlich willkommen, am 27. Februar ist es
Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde
Alt-Duisburg. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

NRW: Mehr Schafe, aber weniger Schafhaltungen
* Zahl der Schafe um 5,3 % gestiegen. * Zahl der Betriebe
mit Schafhaltung gegenüber 2024 um 14,3 % gesunken. * 31,5 %
des Schafbestands wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten.
Am 3. November 2025 haben 1.100 nordrhein-westfälische
Betriebe mit Schafhaltung rund 151.500 Schafe gehalten. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist die Anzahl der Schafe damit
im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % gestiegen. Die Anzahl der
Betriebe mit Schafhaltung ging im selben Zeitraum um 14,3 %
zurück. So kamen Anfang November 2025 rein rechnerisch
durchschnittlich 138 Schafe auf einen nordrhein-westfälischen
Haltungsbetrieb; 2024 waren es noch 112 Schafe.

Großteil der gehaltenen Schafe waren weibliche Schafe zur
Zucht Mit einem Anteil von 67,5 % machten Anfang November
letzten Jahres weibliche Schafe zur Zucht einschließlich
gedeckter Lämmer den Großteil des Bestandes in NRW aus. Von den
insgesamt 102.200 weiblichen Schafen waren rund 1.300
Milchschafe. Mehr als jedes vierte Schaf in NRW (26,9 %) war
unter einem Jahr. Des Weiteren gingen 2,1 % des Bestandes auf
Schafböcke und 3,5 % auf andere Schafe zurück.
Mehr als
jedes vierte Schaf wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten
Die meisten Schafe in NRW wurden mit einem Anteil von 31,5 % am
Gesamtbestand im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten. Darauf
folgten die Regierungsbezirke Köln (20,0 %) und Detmold (19,1 %).
Auf Platz vier und fünf lagen die Regierungsbezirke Düsseldorf
(17,8 %) und Münster (11,5 %).
Zwischen November 2024 und
November 2025 ist die Anzahl der gehaltenen Schafe im
Regierungsbezirk Arnsberg um 3,4 % gestiegen. Zuwächse gab es
ebenfalls in den Regierungsbezirken Köln (+11,5 %) und Münster
(+11,4 %). Den stärksten Rückgang verzeichnete der
Regierungsbezirk Detmold mit 6,4 %, gefolgt vom Regierungsbezirk
Düsseldorf (−3,6 %).
Im selben Zeitraum sank die Zahl der
schafhaltenden Betriebe im Regierungsbezirk Arnsberg um 22,2 %,
im Regierungsbezirk Düsseldorf um 18,8 % gefolgt von den
Regierungsbezirken Köln (−11,9 %) und Münster (−8,2 %). Im
Regierungsbezirk Detmold ist ein Rückgang um 7,4 % zu
verzeichnen.
Fleischproduktion im Jahr 2025
nahezu unverändert - Schlachtbetriebe erzeugen rund 15 400 Tonnen
weniger Fleisch als im Vorjahr Die Fleischproduktion
in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch
nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen
Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15
400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr.
Insgesamt
wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe,
Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten
geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024
erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit
8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand
erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um
17,0 % niedriger.

Schweinefleisch: Schlachtmenge um 1,1 % gestiegen Mit 44,9
Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2025 stieg die Zahl der
geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % oder
259 700 Tiere. Dabei erhöhte sich die Zahl der geschlachteten
Schweine inländischer Herkunft um 2,0 % auf 44,1 Millionen Tiere.
Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben
geschlachtet wurden, sank dagegen um 43,3 % auf 759 200 Tiere.
Insgesamt produzierten die deutschen Schlachtbetriebe im
Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch. Das waren
1,1 % oder 49 100 Tonnen mehr als im Jahr 2024. Rindfleisch:
Schlachtmenge um 6,0 % gesunken Die Zahl der im Jahr 2025
gewerblich geschlachteten Rinder ging gegenüber dem Vorjahr um
7,3 % auf 2,8 Millionen Tiere zurück.
Die Schlachtmenge
sank um 6,0 % auf 0,9 Millionen Tonnen Rindfleisch.
Geflügelfleisch: Schlachtmenge unverändert Die Schlachtmenge an
erzeugtem Geflügelfleisch blieb im Jahr 2025 gegenüber 2024 mit
1,6 Millionen Tonnen unverändert (0,0 %).
Dabei stieg die
Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch um 3,6 % auf 1,1 Millionen
Tonnen, während die Produktion von Putenfleisch (Truthahnfleisch)
um 7,7 % auf 376 800 Tonnen zurückging. Insgesamt wurden von
Geflügelschlachtereien in Deutschland im Jahr 2025 rund 697,3
Millionen Hühner geschlachtet, darunter 640,3 Millionen Jungmast-
und 20,7 Millionen Suppenhühner sowie 27,6 Millionen Puten und
8,3 Millionen Enten.
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