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Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und
Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem
stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März,
um 11 Uhr.
Der Probealarm findet wieder innerhalb eines
landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW
koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche
Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen
vorhandenen Warnkonzepte getestet.
Ziel ist es, die
Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie
Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig
reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird
mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es
folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die
Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.
Über den Sirenentest informiert am Tag des
Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das
kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie
die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte
Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und
eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.
Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den
Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK)
www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-
werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html
Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr
Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems.
Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können
diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000
oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und
Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.
Frische Ideen für den Friedrich-Park in Marxloh
Die Umgestaltung des Friedrich-Parks in Duisburg-Marxloh ist eines
der Projekte des Modellvorhabens „Stark im Norden“. In den kommenden
drei Jahren soll der Park zu einem zentralen grünen Freiraum für
Marxloh ausgebaut werden – mit Angeboten für Bewegung, Erholung,
Begegnung und Spiel.
Der geplante Bewegungsparcours wird
außerdem die Grünflächen wie das „Entenkarree“ an der Entenstraße
und den Schwelgernpark miteinander verbinden und zusätzliche
Bewegungs- und Begegnungsangebote für Menschen aller Altersgruppen
schaffen. Das Umweltamt der Stadt Duisburg verfolgt damit das Ziel,
Grün- und Freiflächen im Duisburger Norden nachhaltig
weiterzuentwickeln.

In einer Dialogwerkstatt können interessierte Bürger ihre Ideen und
Vorschläge zu den drei Siegerentwürfen zum Friedrich-Park in Marxloh
äußern. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Ein
Preisgericht hat aus einem freiraumplanerischen Wettbewerb im Januar
drei Siegerentwürfe aus neun eingereichten Arbeiten ausgewählt, die
anschließend in Marxloh öffentlich ausgestellt wurden. Gestern fand
hierzu eine Dialogwerkstatt im Campus Marxloh statt, in der die drei
Gewinnerkonzepte Thema waren.

Die Bürgerinnen und Bürger konnten in Gesprächsrunden mit den
Planungsteams diskutieren, Fragen stellen sowie Anregungen und
Bedenken einbringen. Dabei ging es unter anderem um Spiel- und
Bewegungsangebote, Wasserspiele, Aufenthaltsqualitäten, Sitz-
möglichkeiten sowie mögliche Kiosk- und Gastronomieangebote. Auch
Aspekte der Sicherheit und Ordnung wurden angesprochen. Die
Planungsbüros bekamen dazu wertvolle Impulse, mit denen sie ihre
Entwurfsideen weiterentwickeln.
"Vereine pflanzen Zukunft": MSV unterstützt Aktion
Klimabäume von RVR und IGA Duisburg Anpfiff für den
Klimaschutz: Der MSV Duisburg beteiligt sich an der Aktion
"Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft" und setzt gemeinsam mit dem
Regionalverband Ruhr (RVR) und der Internationalen Gartenausstellung
(IGA) 2027 Ruhrgebiet ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in
der Region.
Mit der Initiative sollen Klimabäume ins
Ruhrgebiet gebracht und so Biodiversität sowie grüne Infrastruktur
gezielt gestärkt werden. Die ersten Klimabäume übergab Nina Frense,
RVR-Beigeordnete für Umwelt und Grüne Infrastruktur, gestern (5.
März) an der Westender Straße an Christian Koke, Leiter Marketing
und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des
Nachwuchsleistungszentrums.

Die ersten Klimabäume übergibt Nina Frense, RVR-Beigeordnete für
Umwelt und Grüne Infrastruktur, an Christian Koke (rechts), Leiter
Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des
Nachwuchsleistungszentrums. © MSV
"Mit unserer Aktion
‚Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft‘ bilden wir ein starkes Team
aus Nachwuchs und Nachhaltigkeit. Wir laden alle Vereine im
Ruhrgebiet ein, mitzumachen. Gemeinsam sorgen wir für mehr grüne
Infrastruktur und Artenvielfalt in unserer Region", betont Nina
Frense. "Mein Dank gilt dem MSV Duisburg, der sofort bereit war, mit
gutem Beispiel voranzugehen."
Christian Koke betont: "Im
Sinne von MSVereint möchten wir unserer Verantwortung gegenüber der
Stadt Duisburg und der Region gerecht werden. Wir brauchen eine
große gemeinsame Anstrengung, um in unserer unmittelbaren Umgebung
mehr Biodiversität und mehr Umweltschutz zu ermöglichen. Als
Leuchtturm der Stadt wollen wir unsere Plattform nutzen, um auch
andere Vereine mitzunehmen und zu unterstützen. Die Aktion
Klimabäume des RVR im Kontext der IGA 2027 ist dafür ideal
geeignet."
"Nachhaltige Nachwuchsarbeit und Klimaschutz
folgen demselben Prinzip: Was wachsen soll, braucht Zeit, Pflege und
klare Werte", ergänzt Uwe Schubert. "Unsere Spieler erleben täglich,
dass Wachstum Geduld braucht – auf dem Platz wie bei den
Klimabäumen. Und unser Nachwuchsleistungszentrum wird dabei
nachhaltig aufgewertet."
Bereits am Dienstag, 17. Februar
2026, fand im Clubhaus an der Westender Straße ein Workshop im
Train-the-Trainer-Format mit Vereinen aus dem gesamten Ruhrgebiet
statt. Ziel: Wissen weitergeben, Engagement bündeln und gemeinsam
aktiv werden.
Der RVR hat in den vergangenen Jahren bereits
mehr als 10.000 Bäume unterschiedlichster Arten an Hausbesitzer,
gemeinnützige Einrichtungen und Naturschutzinitiativen verschenkt –
und setzt diesen Weg nun gemeinsam mit Vereinen aus der Region fort.
idr - Alle Infos zur Aktion:
https://klimabaeume.ruhr/
Street-Art für das Ruhrgebiet: Bezirksregierung Düsseldorf
fördert neue Erlebnisroute Regierungspräsident Thomas
Schürmann überreicht am Mittwoch, 11. März 2026, einen
Förderbescheid für die Street-Art Route Ruhrgebiet an die Ruhr
Tourismus GmbH als Projektträger.
Die
Bezirksregierung Düsseldorf bewilligt dafür Fördermittel in Höhe von
995.999,98 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln des Landes
Nordrhein-Westfalen. Die Street-Art Route Ruhrgebiet soll
künftig urbane Kunstwerke in mehreren Städten der Region miteinander
verbinden und die Kultur- und Kreativszene des Ruhrgebiets stärker
sichtbar machen.
Die Bescheidübergabe erfolgt am Mittwoch,
11. März 2026, 09:30 Uhr am Treffpunkt Street-Art-Motiv „Jakob –
der Bruder aus Wien“ Blumenstraße 1 47057 Duisburg-Neudorf.
VHS-Vortrag: Abschied von Diätmythen Ernährungsexperte
Patrick Paaßen hält am Dienstag, 10. März, von 18 bis 19.30 Uhr an
der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte
einen kostenlosen Vortrag zum Thema „Abschied von Diätmythen“.
Der Ernährungsexperte beschäftigt sich im Vortrag mit folgenden
Fragen: „Worin besteht der Zusammenhang zwischen Diät und
Jo-Jo-Effekt? Was machen Normalgewichtige anders als Übergewichtige?
Welche Diät ist die richtige für mich?“
Im Rahmen seiner
Auseinandersetzung mit diesen Fragen hat Patrick Paaßen die
KinKout-Methode entwickelt. Teilnehmende können lernen, wie sie
kinderleicht, ohne Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, ohne feste
Essenszeiten, ohne Nahrungsergänzungsmittel und ohne Sportzwang ihr
Wunschgewicht erreichen.
Weitere Informationen und
Anmeldungen nimmt Marissa Turac von der VHS unter 0203 283-984623
oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de entgegen.
Prozess gegen 9 Polizeibeamte wird am Landgericht
Duisburg verhandelt Hauptverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung im Amt vor großer Strafkammer eröffnet 1. Die
Staatsanwaltschaft wirft den neun Angeklagten (fünf Polizeibeamte,
vier Polizeibeamtinnen) gemeinschaftliche gefährliche
Körperverletzung im Amt bei einem Polizeieinsatz im Flüchtlingsdorf
Saarn in Mülheim an der Ruhr am 06. Januar 2024 vor. Bei den
Angeklagten handelt es sich um Polizeibeamte des Polizeipräsidiums
Essen, die zum Tatzeitpunkt auf der Wache Mülheim an der Ruhr tätig
gewesen sein sollen. Gegen 20:30 Uhr sei es zu dem Polizeieinsatz
gekommen, weil der später Geschädigte in seinem Zimmer aggressiv
gewesen sei, randaliert und Inventar der Unterkunft beschädigt habe.
Bei der polizeilichen Fesselung habe der Geschädigte
massive körperlichen Gegenwehr geleistet. Der Einsatz eines sog.
Distanzelektroimpulsgeräts habe zweimal keine Wirkung entfaltet. Bei
der Fixierung des Angeklagten sollen die Fesselungen der Hände und
Füße mittels Kabelbindern verbunden worden sein, wodurch der
Geschädigte Schmerzen erlitten habe.
Den Angeklagten soll
dabei bewusst gewesen sein, dass diese Art der in Fesselung in
Bauchlage mit zusätzlicher Verbindung abstrakt lebensgefährlich,
unverhältnismäßig und nicht gerechtfertigt gewesen sei. Im
zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungswagen sei der Geschädigte
trotz erfolgloser Reanimationsmaßnahmen an einem
Kombinationsgeschehens aus einem lagebedingten Erstickungstod und
einem frischen Herzinfarkt, wobei der Tod durch einen akuten
Kokaineinfluss, einen akuten Erregungszustand und eine bestehende
Lungenerkrankung begünstigt worden sei, verstorben.
2. Das
Oberlandesgericht Düsseldorf hat jetzt entschieden, dass das
Verfahren wegen der besonderen Bedeutung bei der großen Strafkammer
des Landgerichts zu verhandeln ist. Die Vorsitzende der 6. großen
Strafkammer wird nunmehr Sitzungstermine bestimmen. Aktenzeichen:
Landgericht Duisburg, 36 KLs 4/25

Stromerzeugung aus Photovoltaik und Erdgas erreicht im Jahr 2025
neue Höchstwerte 17,4 % mehr Solarstrom und 10,2 % mehr
Strom aus Erdgas als im Vorjahr produziert – jeweils neuer Rekord
seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018 Insgesamt 1,4 % mehr Strom
ins Netz eingespeist als im Vorjahr – Anteil erneuerbarer Energien
an der Gesamtstromerzeugung bei 58,6 % Windkraft und Kohle trotz
leichter Rückgänge weiterhin wichtigste Energieträger
Im
Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden
Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren
das 1,4 % mehr Strom als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 58,6 %
stammte der inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste Strom
2025 wie bereits seit 2023 mehrheitlich aus erneuerbaren
Energieträgern (2024: 59,5 %).
Allerdings blieb die aus
erneuerbaren Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9 Milliarden
Kilowattstunden nahezu unverändert zum Vorjahr (-0,1 %).
Demgegenüber stieg die Stromerzeugung aus konventionellen
Energieträgern um 3,6 % auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden und
einen Anteil von 41,4 % des eingespeisten Stroms (2024: 40,5 %).

Erneuerbare Energien: Einspeisung aus Photovoltaik
steigt auf neues Rekordhoch Die erzeugte Strommenge aus
Windkraft sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 131,3
Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil der Windkraft an der
Stromerzeugung sank ebenfalls, von 31,5 % im Jahr 2024 auf 30,0 % im
Jahr 2025. Dennoch blieb die Windkraft die wichtigste Energiequelle
in der inländischen Stromerzeugung.
Die Stromeinspeisung aus
Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 % auf
70,1 Milliarden Kilowattstunden zu. Dies entsprach 16,0 % der
gesamten inländischen Stromproduktion. Damit stiegen sowohl die
produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf
neue Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr
2018.
Die Stromeinspeisung aus Wasserkraft sank 2025
deutlich um 22,5 % auf 15,8 Milliarden Kilowattstunden und einen
Anteil von 3,6 % der gesamten Stromerzeugung. Konventionelle
Energieträger: Etwas mehr Strom aus Kohle, deutlich mehr aus Erdgas
Die Bedeutung der Kohle für die inländische Stromerzeugung blieb
2025 weitestgehend unverändert: Mit 96,8 Milliarden Kilowattstunden
wurden 0,5 % weniger Strom aus Kohle ins Netz eingespeist als im
Vorjahr.
Der Anteil des Kohlestroms an der gesamten
inländischen Stromproduktion sank auf 22,1 %. 2024 hatte er bei
22,5 % gelegen. Die Stromeinspeisung aus Erdgas stieg 2025 gegenüber
dem Vorjahr deutlich um 10,2 % auf 70,6 Milliarden Kilowattstunden
und einen Anteil von 16,1 % der gesamten Stromproduktion.
Wie beim Strom aus Photovoltaik wurden auch hier die höchste
produzierte Strommenge und der höchste Anteil an der gesamten
inländischen Stromerzeugung seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018
erreicht. Im Jahr 2022 war der Anteil von Erdgas an der
Stromerzeugung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und
der angespannten Situation auf dem Gasmarkt auf 11,5 % gefallen.
2023 war der Anteil von Strom aus Erdgas dann auf 13,7 % und 2024
auf 14,8 % gestiegen.
Importüberschuss 2025 um gut ein Viertel geringer
als im Vorjahr Die nach Deutschland importierte Strommenge sank
im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 2,6 % auf 79,6 Milliarden
Kilowattstunden (2024: 81,7 Milliarden Kilowattstunden).
Demgegenüber stieg die aus Deutschland exportierte Strommenge um
8,7 % auf 60,2 Milliarden Kilowattstunden (2024: 55,4 Milliarden
Kilowattstunden). Dennoch hat Deutschland im dritten Jahr in Folge
deutlich mehr Strom importiert als exportiert.
Der
Importüberschuss sank allerdings um 26,2 % von 26,3 Milliarden
Kilowattstunden im Jahr 2024 auf 19,4 Milliarden Kilowattstunden im
Jahr 2025. Energiemix im Zeitverlauf: Fast ein Viertel mehr Strom
aus erneuerbaren Quellen seit 2018 Im langfristigen Trend ist ein
deutlicher Wandel in der inländischen Stromerzeugung erkennbar:
Während bis 2022 konventionelle Energieträger dominierten, wurde
seit 2023 mehr Strom durch erneuerbare Energien erzeugt.
2025
wurde in fast allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren als aus
konventionellen Energieträgern eingespeist. Im Jahr 2018, dem ersten
Jahr der Erhebung, waren mit 207,5 Milliarden Kilowattstunden noch
fast ein Viertel weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und
ins Netz eingespeist worden als 2025.
Parallel dazu nahm die
Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen deutlich ab.
Während 2018 noch 355,8 Milliarden Kilowattstunden aus fossilen
Quellen eingespeist worden waren, halbierte sich dieser Wert auf
175,0 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024. Im Jahr 2025 stieg
die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wieder leicht
auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden.

Energieflüsse im Zeitverlauf: Stromproduktion im Inland
gesunken, Importe gestiegen Die Stromerzeugung in Deutschland
war im Jahr 2025 trotz des Anstiegs im Vorjahresvergleich deutlich
niedriger als zu Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018. Damals hatte die
inländisch erzeugte Strommenge bei 566,8 Milliarden Kilowattstunden
gelegen, im Jahr 2025 war sie mit 438,2 Milliarden Kilowattstunden
um 22,7 % geringer.
Bis 2022 hatte Deutschland jedes Jahr
mehr Strom exportiert als importiert, es bestand also ein
Exportüberschuss. Dies kehrte sich 2023 um. Seitdem übersteigen die
Stromimporte die Stromexporte und es besteht ein Importüberschuss.

Die Summe aus der inländischen Stromeinspeisung und den
Stromimporten abzüglich der Stromexporte ergibt die tatsächlich im
deutschen Stromnetz verfügbare und nachgefragte Strommenge. Diese
war im Jahr 2025 mit 457,6 Milliarden Kilowattstunden um 11,7 %
geringer als im Jahr 2018 (518,0 Milliarden Kilowattstunden).
NRW: Reallohnentwicklung auch 2025 auf hohem Niveau
* Reallöhne stiegen im Jahr 2025 um 2,2 %. * Nominallöhne
erhöhten sich um 4,3 %. * Verbraucherpreise stiegen um 2,0 %. S
Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 real – also
preisbereinigt – um 2,2 % höher gewesen als im Jahr 2024. Wied as
Statistische Landesamt mitteilt, war damit in langfristiger
Betrachtung der letzten sechzehn Jahre auch 2025 ein außergewöhnlich
hoher Anstieg der Reallöhne zu verzeichnen, auch wenn das Niveau des
Vorjahres (2024 = 2,7 %) nicht ganz erreicht wurde.

Verantwortlich für die kräftige Entwicklung der Reallöhne war
die mit 2,0 % weiterhin gemäßigte Zunahme der Verbraucherpreise, in
Verbindung mit einem vergleichsweise hohen Nominallohnanstieg von
4,3 %. Der geringere Zuwachs der Nominallöhne im Vergleich zu den
beiden Vorjahren, dürfte vor allem auf den Wegfall der im Oktober
2022 eingeführten Inflationsausgleichsprämie zum Jahresende
2024 zurückzuführen sein.
Brand eines Einfamilienhauses in Wehofen
Die Feuerwehr Duisburg wurde um 8.20 Uhr über den Brand eines
Einfamilienhauses auf der Schliepmühlenstraße in Wehofen informiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Erdgeschoss des
Gebäudes bereits im Vollbrand. Die Bewohnerin konnte das Haus
rechtzeitig und eigenständig verlassen, wurde vom Rettungsdienst
versorgt und kam vorsorglich ins Krankenhaus.
Zwei Trupps
gingen unverzüglich zur Brandbekämpfung vor. Die eingeleiteten
Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung und so konnte das Feuer schon
nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Bei
Nachlöscharbeiten mussten auch Teile der Deckenverkleidung im
Erdgeschoss sowie in einem Anbau geöffnet werden.
Im Einsatz
waren die Wachen Walsum und Hamborn, das Löschfahrzeug der
Lehrfeuerwehrschule, zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie der
Atemschutzwagen der Wache Duissern und die Einsatzstellenhygiene der
Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor
Ort. Der Einsatz konnte gegen 10.15 Uhr beendet werden. Die Polizei
übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache.
Kraftstoffpreise springen stark nach oben - Diesel im
Wochenvergleich fast 18 Cent teurer / Benzinpreis steigt um gut
zwölf Cent
Der Krieg im Iran und in der Golfregion hat zu einem dramatischen
Anstieg der Kraftstoffpreise geführt. Wie die aktuelle ADAC
Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein
Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,897 Euro. Damit hat sich
Super E10 gegenüber der Vorwoche um 12,1 Cent verteuert.

©iStock.com/Iryna Melnyk
Um einiges deutlicher noch ist der
Dieselpreis gestiegen: Ein Liter kostet im Schnitt 1,917 Euro, das
ist ein Plus von 17,7 Cent. Ähnliche Preisaufschläge gab es zuletzt
vor gut vier Jahren im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine
und die folgende Energiepreisexplosion. Die Preise sind
Tagesdurchschnittspreise von Dienstag, 3. März. Aktuelle
Preisbewegungen vom heutigen Tag sind dabei nicht erfasst.
Auslöser des sprunghaften Anstiegs ist der Krieg im Nahen Osten und
den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. So wird die
Straße von Hormus durch den Iran blockiert, über die täglich etwa
ein Fünftel der weltweiten Ölmengen transportiert werden. Der Preis
für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist binnen Wochenfrist von 71
US-Dollar auf rund 82 US-Dollar gestiegen.

Die bisherige Preisentwicklung heute zeigt, dass die Marke von
zwei Euro je Liter Diesel im bundesweiten Schnitt zeitweise bereits
gerissen wurde. Auch der heutige Tagesdurchschnittspreis von Diesel
kann oberhalb dieser Marke liegen. Diesel reagiert bei Kriegen und
Versorgungsengpässen sensibler als Benzin und kann daher schneller
und kräftiger steigen.
Hinzu kommt, dass die
Flüssiggaslieferungen aus Katar derzeit stark eingeschränkt sind,
was die Nachfrage nach Diesel erhöht, da dieser in Teilen der
Industrie und Energieerzeugung Erdgas ersetzen kann. Der Benzinpreis
reagiert weniger stark auf die aktuelle Lage im Nahen Osten, weil
Benzin vor allem im Verkehr eingesetzt wird und die Nachfrage dort
relativ konstant ist. Dennoch wird auch dieser Preis maßgeblich vom
Ölpreis beeinflusst.
Hinzu kommt, dass Deutschland –
weitgehend anders als bei Benzin – viel fertigen Diesel importieren
muss. Der ADAC empfiehlt ungeachtet der aktuellen Preisentwicklung,
möglichst abends zu tanken, denn dann sind die Kraftstoffpreise
niedriger als morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach
günstigen Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“.
Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den
mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche
Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Oberbürgermeister Link verleiht Ehrennadel an Bernhard Dietz
Oberbürgermeister Sören Link verleiht am Donnerstag, 12. März 2026,
um 17 Uhr im Rathaus Duisburg zum dritten Mal die Ehrennadel der
Stadt Duisburg. Die Auszeichnung für langjährige Verdienste um das
gesellschaftliche Leben und das bürgerliche Miteinander für die
Stadt Duisburg geht an Bernhard „Ennatz“ Dietz.
Dietz prägte
als langjähriger Kapitän den MSV Duisburg und führte die deutsche
Fußball-Nationalmannschaft 1980 als Spielführer zum Gewinn der
Europameisterschaft. Mit der Auszeichnung ehrt die Stadt das
außergewöhnliche sportliche Lebenswerk des gebürtigen Duisburgers,
sein langjähriges Engagement sowie seine besonderen Verdienste um
den Sport und die Stadtgesellschaft.
Andreas Ostheimer ist meuer Präsident des Sozialgerichts
Duisburg Andreas Ostheimer ist neuer Präsident des
Sozialgerichts Duisburg. Er folgt auf Bernd Gregarek, der zum 01.
August 2025 zum Präsidenten des Sozialgerichts Dortmund ernannt
wurde. Am 27. Februar 2026 wurde Herr Ostheimer durch den Minister
der Justiz Dr. Benjamin Limbach zum Präsidenten des Sozialgerichts
Duisburg ernannt.

Mit seiner Ernennung übernimmt er die Leitung eines der größeren
Sozialgerichte Nordrhein-Westfalens. Am Sozialgericht Duisburg sind
derzeit 41 Richterinnen und Richtern sowie 80 weitere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Jährlich werden
derzeit rund 10.000 Klage- und ca. 1.100 Eilverfahren bearbeitet.
Der 1982 in Bönnigheim (Baden-Württemberg) geborene Andreas
Ostheimer ist dem Sozialgericht Duisburg seit vielen Jahren
verbunden und seit seinem Eintritt in den richterlichen Dienst im
Jahr 2009 als Richter am Sozialgericht Duisburg tätig.
In
den Jahren 2013 und 2014 war er für zwei Jahre an das damalige
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes
Nordrhein-Westfalen abgeordnet, von September 2016 bis Mai 2017
erfolgte eine Abordnung an das Landessozialgericht Nordrhein-
Westfalen (LSG NRW).
Im Dezember 2014 wurde er zum weiteren
Aufsicht führenden Richter am Sozialgericht Duisburg ernannt. Seit
Januar 2021 war er Vizepräsident des Sozialgerichts in Duisburg. In
der Zeit vom 01.August 2022 bis zum 30. Juni 2024 war Herr Ostheimer
zusätzlich als IT-Dezernent bei dem LSG NRW für die flächendeckende
Einführung der elektronischen Gerichtsakte in der
Sozialgerichtsbarkeit verantwortlich.
In seiner Funktion als
Vizepräsident übernahm er nach dem Weggang des bisherigen
Präsidenten Gregarek im August 2025 die kommissarische Leitung des
Gerichts, die er bis zu seiner Ernennung zum Präsidenten wahrnahm.
Herr Ostheimer erklärte anlässlich seiner Ernennung: „Die
Leitung des Sozialgerichts Duisburg übernehmen zu dürfen, ist für
mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Nach vielen Jahren in der
Gerichtsverwaltung und in der Funktion des Vizepräsidenten kenne ich
die Herausforderungen, aber vor allem die Menschen, die dieses
Gericht tragen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den
Richterinnen und Richtern, den Mitarbeitenden in den
Serviceeinheiten sowie allen weiteren Angehörigen des Hauses ist für
mich ein großer Wert. Dieses Miteinander möchte ich bewahren und
weiter stärken. Mein und unser besonderes Augenmerk gilt dabei stets
den rechtssuchenden Bürgerinnen und Bürgern; sie stehen im
Mittelpunkt unserer Arbeit. Ihnen gegenüber fühlen wir uns zu
Fairness, Transparenz und einer zügigen und sorgfältigen Bearbeitung
verpflichtet. Gemeinsam mit der Belegschaft möchte ich die
erfolgreiche Arbeit unseres Gerichts fortführen und
weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang wird die
fortschreitende Digitalisierung der Justiz und die zunehmende
Nutzung künstlicher Intelligenz eine große Herausforderung
darstellen. Es wird in den kommenden Jahren darauf ankommen, die
massiven technologischen Veränderungen gemeinsam verantwortungsvoll
zu begleiten.“
Neue Boule-Bahn am Huckinger Markt eröffnet
Eine neue Boule-Bahn haben die Stadt Duisburg und die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) gemeinsam mit rund 40 Mitgliedern
des Bürgervereins Duisburg-Huckingen e.V. am gestrigen Mittwoch in
der Grünanlage am Huckinger Markt eröffnet. Das Präzisionsspiel mit
den glänzenden Metallkugeln erfreut sich bei Jung und Alt gerade in
den Frühlings- und Sommermonaten großer Beliebtheit.

Eine neue Boule-Bahn haben die Stadt Duisburg und die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) gemeinsam mit rund 40 Mitgliedern
des Bürgervereins Duisburg-Huckingen e.V. am 04.03.2026 in der
Grünanlage am Huckinger Markt eröffnet. Fotos Ilja Höpping / Stadt
Duisburg

Im vergangenen Sommer hatte der Bürgerverein Duisburg-Huckingen e.V.
die Idee einer Boule-Anlage an das Umweltamt herangetragen. In enger
Zusammenarbeit mit den WBD konnte dieser Wunsch nun kurzfristig
umgesetzt werden. Die zwölf mal drei Meter große Boule-Bahn liegt
idyllisch unter bestehenden Bäumen entlang des Hauptweges.
Sie ergänzt den vorhandenen Spiel- und Bolzbereich und wertet das
Areal als Freizeittreffpunkt weiter auf. Dietmar Ahlemann, 1.
Vorsitzender des Huckinger Bürgervereins, ist voll des Lobes: „Wir
sind hocherfreut, dass die Umsetzung so schnell und unkompliziert
geklappt hat.“
Betriebsratswahlen: Mehr Mitbestimmung für Duisburg - NGG
Nordrhein wirbt für starke Betriebsräte Mehr Lohn,
mehr Freizeit, mehr Mitbestimmung – mit Betriebsrat sind die
Arbeitsbedingungen spürbar besser. Bei den Wahlen vom 1. März bis
31. Mai können Beschäftigte ihre Betriebsräte neu wählen und so ihre
Interessen im Betrieb vertreten. In Duisburg sind rund
205.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in gut 5.020 Betrieben
wahlberechtigt, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
(NGG) mitteilt.
Egal, ob in der Industrie, im Handwerk, in
der Lebensmittelindustrie oder der Bäckerei: Überall, wo es mehr als
fünf Beschäftigte gibt, kann die Belegschaft einen Betriebsrat
wählen. Dabei zählen Vollzeit- und Teilzeitkräfte genauso wie
Auszubildende. „Der Betriebsrat bündelt die Stimmen der
Beschäftigten und verleiht ihnen so mehr Gewicht gegenüber der
Leitungsebene.

Auf dieses Sprachrohr muss die Unternehmensführung hören“, sagt
Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein. Allerdings gebe es in einem
Großteil der Unternehmen in Duisburg immer noch keinen Betriebsrat:
„Beschäftigte verschenken damit ihre Chance, wichtige Entscheidungen
im Unternehmen zu beeinflussen“, erklärt Adnan Kandemir. Studie
belegt: Gewerkschaft und Betriebsrat holen gemeinsam mehr raus
Besonders wichtig sei das Zusammenspiel von Gewerkschaft und
Betriebsrat.
Denn hier herrsche Arbeitsteilung: Während sich
die Gewerkschaft für einen guten Tarifvertrag und damit für faire
Löhne einsetze, sorge der Betriebsrat im Unternehmen dafür, dass die
Beschäftigten tatsächlich profitierten. „Betriebe mit Tarifvertrag
bieten deutlich bessere Arbeitsbedingungen als vergleichbare
Betriebe ohne Tarifbindung. Ohne Tarifvertrag fehlt Beschäftigten
rechnerisch ein volles Monatsgehalt – zudem fällt pro Jahr eine
Woche Mehrarbeit an“, sagt Adnan Kandemir.
Der
NGG-Geschäftsführer beruft sich dabei auf Studien des Wirtschafts-
und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung. Betriebsräte gestalten zudem die Ausbildung
aktiv mit: „Mehr Azubis fürs Unternehmen und weniger Probleme bei
der Ausbildung – so lässt sich das Engagement von Betriebsräten auf
den Punkt bringen, wenn es um den Nachwuchs im Unternehmen geht“,
sagt Adnan Kandemir.
Außerdem, so die NGG Nordrhein, helfe
ein Betriebsrat, Jobs zu sichern, wenn es im Unternehmen krisele:
„Ein Betriebsrat setzt immer auf vernünftige Konzepte, um
Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt Kandemir. Die
Lebensmittelindustrie in der Region biete zwar „in der Regel
krisenfeste Jobs“.
Trotzdem bringe
ein Betriebsrat in der Nahrungsmittelherstellung viele Vorteile:
„Das fängt bei den Regeln für die Urlaubsplanung an. Auch bei der
betrieblichen Weiterbildung und dem Gesundheitsschutz redet der
Betriebsrat mit. Und schließlich sorgt der Betriebsrat dafür, dass
es bei Schichtplänen keine Unstimmigkeiten gibt“, erklärt Kandemir.
Bastelworkshop im Kultur- und Stadthistorischem Museum
Passend zum Frühlingsstart lädt das Kultur- und Stadthistorische
Museum am Samstag, 28. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem
Bastelworkshop in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1
am Innenhafen ein. Im Workshop tauchen die Teilnehmenden mit Farina
und Sascha Graßmann in die Vielfalt des Frühlings ein.
Mit
Naturmaterialien gestalten sie farbenfrohe Dekorationen und können
ihre Frühlings-Kunstwerke anschließend mit nach Hause nehmen.
Mitmachen können sowohl Kinder als auch Erwachsene – Kinder unter
sechs Jahren sollten von einer Begleitperson betreut werden. Die
Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig
am vierten Samstag im Monat stattfindet.
Die Teilnahme ist
im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro,
für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail ksm-
service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird
aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Das vollständige Programm ist
im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Hospizzentrum St. Raphael: Infoveranstaltung zum Ehrenamt in
der Malteser Hospizarbeit Duisburg-Huckingen. Begleitet
leben, begleitet sterben – 31. Vorbereitungskurs auf der rechten
Rheinseite startet im Oktober In der Malteser Hospizarbeit für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es vielfältige
Möglichkeiten, ehrenamtlich Zeit zu schenken und lebensbegrenzt
erkrankten Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten.
„Viele Menschen spüren aufgrund eigener Erfahrungen schon länger den
Impuls, sich im Bereich der Hospizarbeit zu engagieren, sind sich
aber unsicher, ob sie dafür geeignet sind“, so Katja Arens, Leiterin
des Hospizzentrums. Die Infoveranstaltung am Donnerstag, 26. März
2026 um 18 Uhr im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in der
Remberger Str. 36 in 47259 Duisburg-Huckingen soll den Raum bieten,
die ehrenamtlichen Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen, Fragen
loszuwerden und Klarheit zu finden, ob dieses Ehrenamt in Frage
kommt.
Der integrierte Vorbereitungskurs, der im Herbst
startet , befähigt die Teilnehmenden, Patienten, ihre Zugehörigen
aber auch Geschwisterkinder gut zu begleiten. Insbesondere für den
ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst werden neue Ehrenamtliche
gesucht. Infos und Anmeldung bei unseren Koordinationskräften Dirk
Hackstein (Tel. 0203 6085 2035) oder Christina Jakubiak (Tel. 0203
6085 2010) oder per mail:
hospizdienst.duisburg@malteser.org Malteser Hospizzentrum
St. Raphael
Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael umfasst
einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein stationäres
Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in der letzten
Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und Jugendhospizdienst
„Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendlichen
sowie ihre Familien in der Häuslichkeit.
Hinterbliebenen
stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des
Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit
unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur
Seite. Die Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen
Bereichen von geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur
Vorbereitung, Begleitung und Integration der ehrenamtlich
Mitarbeitenden betreibt das Hospizzentrum ein professionelles
Ehrenamtsmanagement.
In enger Zusammenarbeit mit dem
Malteser Ambulanten Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum
fester Partner in der Sicherung der spezialisierten ambulanten
Palliativversorgung (SAPV). Träger des Malteser Hospizzentrums St.
Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in
Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 33
Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden
Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle
Schwerpunktpflegebereiche verfügen.
MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken: DVG setzt zusätzliche
Busse ein Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
1. FC Saarbrücken am Sonntag, 8. März, um 16.30 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

DVG-Foto Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ab „Salmstraße“
(Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr ab „Bergstraße“ um
14.41, 14.51 und 15.01 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis
15.10 Uhr alle fünf Minuten ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20
und 15.35 Uhr ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53
Uhr alle fünf Minuten ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab
14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten ab „Businesspark Nord“
(Asterlagen) um 15.03 Uhr
Nach Spielende stehen am Stadion
Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende)
komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“.
Pollenzeit am Steuer: So bleibt
die Fahrt sicher Klare Sicht, saubere Luft, mehr
Konzentration: Der ACV zeigt, welche Handgriffe Autofahrer durch die
Pollensaison bringen

Allergiesymptome können die Autofahrt beeinflussen
Mit den
ersten warmen Tagen startet vielerorts die Pollensaison – und damit
für viele Autofahrer eine zusätzliche Belastung im Straßenverkehr.
Blütenstaub setzt sich auf Windschutzscheibe, Lack und
Lüftungseinlässen ab, gelangt über Kleidung oder die Belüftung in
den Innenraum und kann dort immer wieder aufgewirbelt werden.
Gleichzeitig können allergische Beschwerden wie tränende Augen,
Niesattacken oder Konzentrationsprobleme die Aufmerksamkeit und
damit auch die Fahrsicherheit mindern. Der ACV Automobil-Club
Verkehr zeigt, worauf Autofahrer jetzt achten sollten und wie sich
Pollenbelastung und Sichtprobleme im Fahrzeug mit einfachen
Maßnahmen spürbar reduzieren lassen.
Wenn Allergiesymptome
und Medikamente die Fahrt beeinflussen Mehrere Nieser
hintereinander, brennende Augen oder eine verstopfte Nase wirken
zunächst harmlos. Im Straßenverkehr können sie jedoch zur Gefahr
werden. Während eines Niesanfalls ist die Sicht kurzzeitig
eingeschränkt. Bei Tempo 100 legt ein Auto in einer Sekunde rund 28
Meter zurück, in dieser Zeit fehlt der klare Blick auf das
Verkehrsgeschehen. Auch tränende oder gereizte Augen können die
Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit mindern.
Hinzu kommt:
Einige Antihistaminika können müde machen. Besonders ältere
Wirkstoffe sind dafür bekannt, die Reaktionsgeschwindigkeit zu
verringern. Moderne Präparate sind oft besser verträglich, dennoch
sollte vor Fahrtantritt klar sein, wie das jeweilige Medikament
individuell wirkt.
Der ACV empfiehlt Menschen mit
Heuschnupfen, die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch einzuschätzen und
die Pollenbelastung im Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.
Wie Pollen ins Auto gelangen Pollen kommen nicht nur über die
Lüftung ins Fahrzeug. Wer draußen starkem Pollenflug ausgesetzt war,
trägt die feinen Partikel oft unbemerkt mit hinein. Sie haften an
Kleidung, Haaren oder am Hundefell und gelangen beim Einsteigen in
den Innenraum, etwa nach Spaziergängen, Gartenarbeit oder Sport im
Freien.
Auch der Stellplatz beeinflusst die Belastung: Steht
das Auto unter blühenden Bäumen oder in der Nähe von Wiesen, bildet
sich schnell eine sichtbare Pollenschicht auf Dach und Scheiben.
Beim Öffnen der Türen oder beim Einschalten der Lüftung können sich
diese Partikel im Innenraum verteilen.
Empfehlung: -
möglichst nicht direkt unter stark blühenden Bäumen zu parken, -
bei hoher Belastung die Seitenfenster geschlossen zu halten, -
grobe Pollenablagerungen vor dem Einsteigen zu entfernen. -
Wetter-Apps mit Polleninformationen helfen zusätzlich, starke
Belastungstage besser einzuordnen.
Innenraum sauber halten
Im Fahrzeuginneren setzen sich Pollen auf Armaturen, Sitzen und
Teppichen ab. Bleiben sie dort, werden sie bei jeder Fahrt erneut
aufgewirbelt. Praktische Maßnahmen: - Armaturen und Ablagen
feucht abwischen - Sitzflächen und Fußmatten regelmäßig absaugen
- Textilmatten ausschütteln oder reinigen - Lüftungsschlitze
vorsichtig von Staub befreien
Schon eine einfache,
regelmäßige Reinigung kann die Pollenbelastung spürbar senken.
Außenpflege auf Scheiben und Lack Blütenstaub auf dem Auto ist
nicht nur ein optisches Problem. In Verbindung mit Feuchtigkeit
entsteht auf der Windschutzscheibe schnell ein schmieriger Film, der
besonders bei Gegenlicht oder tief stehender Sonne die Sicht
deutlich verschlechtern kann. Ausreichend Scheibenwischwasser
mit geeignetem Reinigungszusatz hilft, den Pollenfilm zu lösen und
für klare Sicht zu sorgen. Tipp: Auch die Innenseite der Scheiben
gelegentlich reinigen. Ein leichter Film aus Staub und Ablagerungen
kann zusammen mit Feuchtigkeit und Gegenlicht die Sicht zusätzlich
verschlechtern.
Wichtig: Pollen sollten nicht trocken
„weggewischt“ werden. Die feinen Partikel können zusammen mit Staub
und Schmutz über das Glas reiben – Schlieren sind die Folge, im
ungünstigen Fall auch feine Kratzer. Besser ist es, stärkere
Ablagerungen vor Fahrtbeginn zunächst mit Wasser oder einem feuchten
Tuch zu lösen. Feuchte Rückstände können sich zudem an den
Gummilippen der Scheibenwischer festsetzen und die
Reinigungsleistung mindern.
Für klare Sicht: - Scheiben
regelmäßig mit Wasser und Reinigungszusatz säubern -
Scheibenwischwasser rechtzeitig auffüllen (ggf. Reserve mitführen)
- Wischerblätter auf Verschleiß, Verklebungen und Schlierenbildung
prüfen
Auch der Lack bleibt nicht unbeeinflusst: In
Verbindung mit Regen oder Tau kann sich eine klebrige Schicht
bilden, die Schmutz bindet und länger auf der Oberfläche haftet.
Regelmäßiges Waschen, besonders nach intensiven Pollenphasen,
verhindert hartnäckige Ablagerungen. Eine Lackversiegelung kann die
Reinigung zusätzlich erleichtern.
Zudem lohnt ein kurzer
Blick auf Wasserabläufe und Lüftungseinlässe im Bereich der
Windschutzscheibe: Sammeln sich dort feuchte Pollenreste, kann der
Wasserabfluss beeinträchtigt werden.
Innenraumfilter
regelmäßig warten Über Lüftung und Klimaanlage strömt Außenluft
ins Fahrzeug – und mit ihr Pollen, Staub und Feinstaub. Der
Innenraumfilter fängt einen Großteil dieser Partikel ab. Ist er
jedoch stark verschmutzt oder zugesetzt, sinkt die Filterleistung
spürbar. Die Luft im Innenraum kann für Allergiker dann deutlich
belastender werden.
Der ACV empfiehlt, den Innenraumfilter
regelmäßig zu prüfen und nach Herstellervorgaben zu wechseln,
idealerweise einmal jährlich vor Beginn der Pollensaison. Je nach
Nutzung und Einsatzbedingungen kann ein Austausch nach rund 15.000
bis 30.000 Kilometern sinnvoll sein.
Je nach Fahrzeug kommen
unterschiedliche Filter zum Einsatz: - Partikelfilter halten
Pollen, Staub und gröbere Partikel zurück. - Aktivkohlefilter
können zusätzlich Gerüche und bestimmte Schadstoffe reduzieren. -
HEPA-Filter bieten je nach Ausführung eine besonders hohe
Filterwirkung, sind aber nicht für jedes Modell vorgesehen und
können mit höheren Kosten oder Umrüstungen verbunden sein.
Der Austausch ist bei manchen Fahrzeugen mit etwas Geschick selbst
möglich, häufig sitzt der Filter hinter dem Handschuhfach, im
Beifahrerfußraum oder im Motorraum nahe der Windschutzscheibe.
Wichtig ist der korrekte Einbau in der vorgesehenen
Luftstromrichtung. Wer unsicher ist, lässt den Wechsel im Rahmen
einer Inspektion durchführen.
Wichtig: Die Prüfung des
Innenraumfilters gehört in der Regel nicht zur Hauptuntersuchung.
Fahrzeughalter müssen die Wartung selbst im Blick behalten.
Klimaanlage richtig nutzen Lüftung und Klimaanlage arbeiten als
ein gemeinsames System, über das Außenluft ins Fahrzeug gelangt. Der
Innenraumfilter kann seine Wirkung besonders gut entfalten, wenn die
Luft aktiv über Lüftung und Klimaanlage geführt wird.
Bei
hoher Pollenbelastung kann es sinnvoll sein, zeitweise die
Umluftfunktion zu nutzen, um weniger pollenhaltige Außenluft
hereinzuziehen. Dauerhaft sollte Umluft jedoch nicht eingeschaltet
bleiben, damit weiterhin Frischluft ins Fahrzeug gelangt und die
Scheiben nicht schneller beschlagen.
Um Feuchtigkeit im
System zu reduzieren, empfiehlt der ACV, kurz vor Fahrtende die
Kühlfunktion auszuschalten und das Gebläse noch einige Minuten
weiterlaufen zu lassen. So kann der Verdampfer abtrocknen, das beugt
Geruchsbildung und möglicher Keimentwicklung vor.
Warnsignale
ernst nehmen: Muffiger Geruch aus der Lüftung, schnell beschlagene
Scheiben oder ein spürbar schwächerer Luftstrom können auf einen
verschmutzten Filter oder Feuchtigkeit im System hinweisen. Auch
wenn Allergiker während der Fahrt verstärkt Beschwerden haben,
empfiehlt der ACV eine zeitnahe Überprüfung von Filter und
Klimasystem.
Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4
Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im April wahlberechtigt
* Rund 5,7 Mio. Menschen leben in den 17 Bewerberkommunen – rund ein
Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes (ca. 18 Mio.) * 2025 gab
es in den Bewerberkommunen 412 Hotels mit über 79.000 Betten *
Mehr als die Hälfte des Bettenbestandes in Köln und Düsseldorf
Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen
Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 „KölnRheinRuhr” soll am 19. April
2026 einen Schritt weitergehen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, werden bis zu diesem Tag voraussichtlich mehr als
4 Millionen Menschen zu den Bürgerentscheiden in den 17
Bewerberkommunen aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine
Bewerbung ihrer Stadt abzugeben.

Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen per Briefwahl
stattfinden. Wahlberechtigt zu den Ratsbürgerentscheiden sind alle
Bürgerinnen und Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen dürfen.
Dies sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit
mindestens 16 Tagen vor dem Entscheid in einer der teilnehmenden 17
Bewerberkommunen wohnen.
Bei den zuletzt am 14.9.2025
stattgefundenen Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt ca.
4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer Gesamtbevölkerungszahl
der 17 Kommunen von rund 5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte
etwa jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte Einwohner aus NRW in
einer der Bewerbergemeinden für Olympia.
Düsseldorf und Köln
haben die meisten Hotelbetten In Bezug auf potenzielle
Übernachtungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von
Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025 in
den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit insgesamt knapp 79.000 Betten.
Der Großteil der Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf. Rund
26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut 23.300 in Köln. Dahinter
folgten mit großem Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und Dortmund
mit 5.400 Betten in Hotels.
Insgesamt boten die knapp 1.800
Hotels in NRW mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab es 2025
in NRW weitere Bettenangebote unter anderem in Pensionen, Gasthöfen
und sogenannten Hotels garnis. Die endgültige Entscheidung für eine
Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele soll am
26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB)
fallen.
NRW: Frauen in den kommunalen Vertretungen
und in der Verwaltungsspitze weiter in der Minderheit *
Jedes dritte Mitglied in den Kreistagen und den Räten der
kreisfreien Städte ist eine Frau (33,3 %). * Frauenanteil in den
Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt mit 28,4 % noch
geringer aus. * In den kreisangehörigen Gemeinden gibt es
derzeit 43 Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem Frauenanteil
von 11,5 %.
Die Mitglieder der kommunalen Vertretungen in
NRW sind weiterhin überwiegend männlich. Wie das Statistisches
Landesamt anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März
mitteilt, ist in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte
nur etwa jedes dritte Mitglied eine Frau (33,3 %). Im Vergleich zu
den Ergebnissen der Kommunalwahlen 2020 ist der Frauenanteil um 1,2
Prozentpunkte gesunken.

In den Räten der Städte Bonn, Köln und Münster ist der
Frauenanteil mit über 42 % am höchsten, während in den Kreisen
Euskirchen, Herford und Höxter nur etwa jedes vierte
Kreistagsmitglied eine Frau ist. Daten zur Grafik
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/053a_26.xlsx
XLSX, 38,61 KB Frauenanteil in den Gemeinderäten variiert deutlich.

In den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt der
Frauenanteil mit 28,4 % noch etwas geringer aus, trotz einer
leichten Steigerung um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu den
Kommunalwahlen 2020. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede
zwischen einzelnen Gemeinden: In Haan und in Legden ist der
Frauenanteil mit 50 % besonders hoch, dagegen gibt es in Nieheim und
Hallenberg jeweils nur ein weibliches Ratsmitglied und der
Frauenanteil liegt hier bei 5 % und niedriger.
Über 750.000 Euro für die Sanierung der Gehwegbrücke am
Eisenbahnhafen in Homberg Homberg kann sich auf eine
Sanierung der historischen Gehwegbrücke am Eisenbahnhafen freuen:
Die Stadt Duisburg hat erfolgreich Fördermittel aus dem
Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes erhalten. Der Duisburger
Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir hat sich in Berlin maßgeblich
für die Bewilligung eingesetzt.
Die Gehwegbrücke ist Teil
eines Ensembles aus drei historischen Brücken, das zum
Homberg-Ruhrorter-Trajekt gehört und für die Geschichte Hombergs
sowie der Stadt Duisburg von großer Bedeutung ist. Errichtet
zwischen 1905 und 1907, gleichzeitig mit der Rheinbrücke
Homberg-Ruhrort, dokumentieren die Brücken die Entwicklung der
Rheinquerung, das Zusammenwachsen des linken Rheinlandes mit dem
Ruhrgebiet und die wirtschaftliche Vernetzung der Rheinregion mit
den Kohlerevieren des Ruhrgebiets.
Die Fußgängerbrücke ist
seit mehreren Jahren gesperrt, da sie stark sanierungsbedürftig ist.
Geplant ist eine umfassende Instandsetzung der Stahlbetonunterbauten
mit Natursteinvorsatz, der Stahlstützen und des Brückendecks
inklusive der historischen Geländerkonstruktion. Die Arbeiten
erfolgen in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde.
Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf 1.556.100
Euro. Die bewilligten Bundesmittel betragen 778.050 Euro. Özdemir
kommentiert: „Ich freue mich, dass sich mein Einsatz für die
Fördermittel ausgezahlt hat. Jetzt liegt es an der Stadt Duisburg,
die Sanierung umzusetzen. Ich hoffe, dass die Brücke bald wieder für
Spaziergänge und Radfahrende im Eisenbahnhafen genutzt werden kann.“
Mit der Förderzusage ist ein entscheidender Schritt getan,
um das bedeutende historische Bauwerk zu erhalten und den
Eisenbahnhafen als Ort mit kultureller und städtebaulicher Bedeutung
für Homberg zu stärken.
Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg am 7. März
Seit 2009 pflanzen die Stadtwerke Duisburg gemeinsam mit Duisburger
Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig Bäume im Duisburger Stadtwald, am
Toeppersee und anderen Stellen. Bisher wurden so über 14.000 Bäume
in die Erde gebracht, die nachhaltig das Klima schützen.
Die
mittlerweile vierzehnte Baumpflanzaktion findet am kommenden Samstag
auf einem Areal im Revierpark Mattlerbusch in 47169 Duisburg statt.
Dort werden dann die Baumpatinnen und -paten rund 300 Bäume in die
Erde bringen.
Andreas Gutschek, Vorstand der Stadtwerke
Duisburg AG, Christian Theves, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb
der Stadtwerke Duisburg AG und Stadtförster Stefan Jeschke werden
die Veranstaltung um 11 Uhr eröffnen.

Die Stadtwerke-Baumpflanzaktion 2026 findet von 11 bis 15 Uhr im
Revierpark Mattlerbusch in 47169 Duisburg-Röttgersbach statt. Der
Pflanzort ist ausgeschildert und nur fußläufig über barrierearme
Waldwege zu erreichen.
„KI für Deutschland – Spatenstich der Microsoft
Rechenzentrumsregion in NRW”in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) Zum
Spatenstich kommen unter anderem: Hendrik Wüst,
Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona
Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Ministerin für
Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des
Landes Nordrhein-Westfalen, Volker Mießeler, Bürgermeister
Kreisstadt Bergheim, Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg,
Andreas Heller, Bürgermeister Stadt Elsdorf.
Von Microsoft werden Agnes Heftberger, Vorsitzende der
Geschäftsführung Microsoft Deutschland und Österreich sowie Eoin
Doherty (VP und EMEA Regional Leader Cloud Operations and
Innovation) vor Ort sein. Termin: Donnerstag, 12. März 2026
Ort: Ben-Cammarata Straße 1 50126 Bergheim
Internationaler Tag der Abfalltrennung - Entwicklung in
Duisburg Am 7. März wird weltweit der Internationale
Tag der Abfalltrennung begangen. Der Aktionstag erinnert an die
Einführung verpflichtender Abfallbehälter im Jahr 1884 durch den
Pariser Verwaltungsbeamten Eugène Poubelle – ein Meilenstein auf dem
Weg zu einer modernen Abfallwirtschaft.
Heute steht der Tag
international für Ressourcenschonung, Recycling und eine
funktionierende Kreislaufwirtschaft. Abfälle werden heute nicht mehr
nur eingesammelt und entsorgt, sondern vielfach bereits im Haushalt
sorgfältig getrennt, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. In
Deutschland hat sich die Abfalltrennung seit den 1970er Jahren
kontinuierlich weiterentwickelt.
Beginnend mit dem
Inkrafttreten der Verordnung über die Vermeidung von
Verpackungsabfällen im Jahr 1991 wurden bundesweit verbindliche
Rahmenbedingungen geschaffen und Kommunen zur Einführung von
Mülltrennsystemen verpflichtet. Abfalltrennung in Duisburg Auch in
Duisburg wurde das Abfalltrennungssystem schrittweise aufgebaut und
kontinuierlich erweitert, wobei es die Anfänge der getrennten Glas-
und Papiersammlung in Duisburg schon in den 70er Jahren gab. Seit
1993 wird das Altglas im gesamten Stadtgebiet an 450 Standplätzen
farblich getrennt gesammelt.
Die stadtweite
Altpapiererfassung gibt es seit 1981, seit 2008 folgte die Erfassung
über die Blaue Tonne. Im Jahr 1993 wurde die Gelbe Tonne für
Leichtverpackungen aus Kunststoff und Metall - die heutige
Wertstofftonne gibt es seit 2012 - eingeführt. Die Bioabfallsammlung
in Form von Grünabfall gibt es seit 1986, die Biotonne im Süden
Duisburgs seit 2001.
Flächendeckend über das Duisburger
Stadtgebiet können seit 2015 organische und kompostierbare Abfälle
aus Küche und Garten über die Biotonne separat erfasst werden. Somit
stehen den Duisburger Haushalten Restmüll-, Bio-, Papier- und
Wertstofftonnen zur Verfügung. Über das Tonnen-Angebot entscheidet
die Hauseigentümerschaft.
Die getrennte Sammlung der Abfälle
ist Voraussetzung dafür, dass wertvolle Rohstoffe wiederverwertet
und Stoffkreisläufe geschlossen werden können. Richtige
Abfalltrennung schont Ressourcen, spart Energie und leistet einen
aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dennoch gibt es im
Alltag häufig Fragen – etwa zur Entsorgung von Akten, asbesthaltigen
Materialien, kompostierbaren Biobeuteln, CDs und DVDs, Pizzakartons,
Ziegelsteinen oder Zitrusfrüchten.
Die Abfallberatung der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg steht bei allen Fragen zur richtigen
Entsorgung telefonisch unter (0203) 283-3000 oder per E-Mail an
abfallberatung@wb-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Informationen,
ein umfangreiches Abfall-ABC sowie Tipps zur Abfallvermeidung finden
sich online unter
www.wb-duisburg.de.

Copyright: WBD
Duisburger Archive beteiligen sich am „Tag der Archive“
Zum bundesweiten „Tag der Archive“ präsentieren sich die Duisburger
Archive am Samstag, 7. März, von 12 bis 17 Uhr in einer
Gemeinschaftsveranstaltung im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
an der Schifferstraße 30 am Innenhafen.
Beteiligt sind das
Archiv für alternatives Schrifttum (afas), das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, das Stadtarchiv Duisburg,
das thyssenkrupp Corporate Archives, das Universitätsarchiv
Duisburg-Essen, das Duisburger Kunstnachlassarchiv (DUKUNA), das
Archiv des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Haniel
Archiv.
Der Tag der Archive bietet der breiten
Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Duisburger Archive vor Ort mit
ihren Angeboten kennenzulernen. An Infoständen können Besucherinnen
und Besucher mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Den ganzen
Tag über werden historische Filme gezeigt, unter anderem zur
Geschichte der Niederrheinischen Hütte und zum Duisburg der frühen
1970er-Jahre.
Das Landesarchiv zeigt in einer Ausstellung
ausgewählte Fotos des Düsseldorfer Pressebilderdienstes C. A.
Stachelscheid aus der Zeit zwischen 1946 und 1954. Ein Büchertrödel
lädt die Besuchenden zum Stöbern ein. Gegen eine Spende zugunsten
der Ruhrorter Hafenkids e.V. werden Buchdubletten aus den Archiven
abgegeben. Das Landesarchiv bietet Workshops zur Papierrestaurierung
(um 14 Uhr) und zum Lesen alter Schriften (um 15 Uhr) an.
Führungen finden um 13, 14 und 15 Uhr im Landesarchiv und um 13 und
15 Uhr im afas und im Stadtarchiv Duisburg statt. Karten zu den
kostenfreien Führungen sind am Veranstaltungstag am Infopunkt im
Landesarchiv erhältlich. Kinder können um 16 Uhr gemeinsam mit dem
Archiv-Eichhörnchen Laurie auf Entdeckungsreise durch das
Stadtarchiv gehen; auch für diese Veranstaltung gibt es die
kostenfreien Tickets am Infopunkt.
Die Initiative „Mercators
Nachbarn“ begleitet den Tag der Archive mit szenischen Lesungen um
14 und um 16 Uhr, die die Duisburger Stadtgeschichte lebendig
machen. Das Café Kurz bietet Kaffee und Kuchen an. Nähere
Information zum Programm und zu den Archivstandorten gibt es im
Internet auf www.archive.nrw.de
VHS-Kurs zur Stärkung der Medienkompetenz Die
Förderung der Medienkompetenz steht im Mittelpunkt eines VHS-Kurses
am Sonntag, 22. März, von 10 bis 15 Uhr im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Ob Fake News, „alternative
Fakten“ oder Manipulation – der Umgang mit der Wahrheit ist umkämpft
wie nie zuvor.
Politische Strategien, digitale Medien und
psychologische Effekte fördern Unsicherheit und Misstrauen. Doch
schon die Antike kannte die Macht der Rhetorik und ihre
Täuschungsgefahren. Der Kurs von Kai Kaufmann geht der Frage nach,
wie Wahrheiten entstehen, warum Menschen bestimmte Erzählungen
glauben und wie sie Desinformation erkennen. Teilnehmende zahlen
für den Kurs 39 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es bei Axel Voss, telefonisch unter 0203
283-984627.
RVR Ruhr Grün: Tipps für den Waldbesuch während der Brut-
und Setzzeit Zwischen März und Juli ziehen viele
Wildtiere im Wald ihren Nachwuchs auf. Spaziergänger und Ausflügler
können zu dieser besonderen Zeit zur Gefahr für die heimischen Tiere
werden. Besonders Bodenbrüter sind sehr störungsanfällig und
sensibel. Sie suchen für die Aufzucht Verstecke am Boden, die von
Waldbesucherinnen und -besuchern leicht übersehen werden.
Zu
ihrem Schutz empfiehlt RVR Ruhr Grün u. a., sich hauptsächlich auf
den öffentlichen Waldwegen aufzuhalten. Zudem sollten Hunde
angeleint sein, insbesondere abseits der Hauptwege. Ausführliche
Informationen und Anregungen für Spaziergänge im Wald hat RVR Ruhr
Grün unter
https://www.rvr.ruhr/themen/oekologie-umwelt/startseite-rvr-ruhr-gruen/
zusammengetragen. idr
Gemeinsam für Pflege &
Planetare Gesundheit – Pilotkommunen gesucht Die BAGSO
– Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ruft
Verantwortliche in Kommunen dazu auf, sich als Pilotkommune für das
neue Kooperationsprojekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare
Gesundheit“ zu bewerben.
Ziel ist es, die Gesundheit älterer
und pflegebedürftiger Menschen zu stärken und gleichzeitig die
ökologische Nachhaltigkeit sowie Klimaresilienz in der Pflege und in
der kommunalen Seniorenarbeit zu fördern. Im Rahmen des Projekts
bietet die BAGSO fünf ausgewählten Pilotkommunen jeweils bis zu zehn
kostenfreie Schulungen und Beratungsangebote an.
Das Projekt
unterstützt Verantwortliche in Kommunen und teilstationären
Pflegeeinrichtungen dabei, Gesundheitsförderung und Prävention für
und mit älteren Menschen klima- und umweltbewusst zu gestalten. Die
Schulungen werden partizipativ und praxisnah mit den Kommunen
gestaltet und thematisieren folgende Handlungsfelder: Hitzeschutz
Gesunde und nachhaltige Ernährung Förderung von Bewegung (aktive
Mobilität, Sturzprävention) Stärkung der mentalen Gesundheit und
Resilienz.
Information und Anmeldung Einsendeschluss für
Bewerbungen ist der 10. April 2026. Informationen zum Projekt, zu
den Kooperationspartnern und zum Verfahren der Interessenbekundung
als Pilotkommune stehen auf
www.bagso.de/planetare-gesundheit zur Verfügung.
Für interessierte
Kommunen findet am 12. März 2026 von 10.00 bis 11.30 Uhr eine
digitale Informationsveranstaltung statt. Um eine Anmeldung bis zum
9. März 2026 per E-Mail an
planetare-gesundheit@bagso.de wird gebeten. Über das Projekt
„Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“
Das Projekt
„Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“ wird umgesetzt in
Kooperation mit der Deutschen Allianz für Klimawandel und Gesundheit
e.V. (KLUG), der Volkssolidarität Bundesverband e.V. und der BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Gefördert wird
das Projekt durch die BARMER.
Zum Projekt „Gemeinsam für Pflege und Planetare Gesundheit“
Bürger-Service-Stationen geöffnet und Serviceportal der
Stadt Duisburg ist wieder erreichbar Nach einer Störung
in einem Rechenzentrum mussten gestern alle Termine in den
Bürger-Service-Stationen abgesagt bzw. verlegt werden, und das
Serviceportal der Stadt Duisburg war nicht erreichbar.
Heute
haben die sieben Bürger-Service-Stationen seit 8 Uhr wieder regulär
geöffnet. Allen Kundinnen und Kunden mit einem gebuchten
Online-Termin können die gewünschten Dienstleistungen wieder
angeboten werden. Auch das Serviceportal der Stadt Duisburg ist
wieder unter http://service.duisburg.de erreichbar, sodass die
digitalen, städtischen Verwaltungsdienstleistungen angeboten werden
können.
Im Schlaf ans Ziel: Tipps für Reisen mit dem Nachtzug
Die Buchungssaison für den Urlaub ist im vollen Gange – und mit ihr
steigt auch der Ticketkauf für den Nachtzug. Die Verbindung von
Zugfahrt und Übernachtung ist beliebt, wirft jedoch auch
organisatorische Fragen auf. Das Europäische Verbraucherzentrum
(EVZ) Deutschland fasst in einer aktualisierten Webseite praktische
Tipps zur Reise über Nacht zusammen.

Eine Fahrt mit dem Nachtzug bietet viele Vorteile, doch Reisende
sollten einige Hinweise beachten. Bild: KI-generiert
Ein
Comeback auf Schienen Für manche weckt der Nachtzug Erinnerungen
an frühere Abenteuer, für andere ist er heute eine komfortable und
klimafreundliche Alternative zum Flugzeug. Europa verfügt über ein
weit verzweigtes Netz an Nachtzugverbindungen. Traditionsreiche
Strecken mit Kultstatus bestehen ebenso wie neue Linien, die
Metropolen bequem über Nacht verbinden. Hinzu kommen saisonale
Angebote, die Reisende beispielsweise in Wintersportregionen
befördern.
Da die Verbindungen meist grenzüberschreitend sind
und lange Strecken zurücklegen, kommt es mitunter zu
Informationslücken oder Schwierigkeiten. Das EVZ hat seine Hinweise
zu Nachtzugreisen aktualisiert und gibt auf seiner Website
praktische Empfehlungen zu Buchung, Komfort und Bahngastrechten.
Gut informiert am Bahnsteig Hamburg, später Abend: Bernd F.
wartet mit seinen zwei Kindern auf die Abfahrt seines Zugs nach
Wien. Am Gleis gibt es zunächst keine Durchsage, auch die Anzeige
bleibt unverändert. Verspätung? Gleiswechsel? Weil er vorab
die App des Bahnunternehmens installiert und Push-Benachrichtigungen
aktiviert hat, erhält er eine Mitteilung, die seine Vermutung
bestätigt: 30 Minuten Verspätung, Abfahrt von einem anderen
Bahnsteig.
Gerade im grenzüberschreitenden Nachtzugverkehr
greifen Informationsketten nicht immer nahtlos ineinander. Nicht
jedes Bahnunternehmen ist am Bahnhof mit eigenem Personal vertreten.
Wer sich, wie Bernd, frühzeitig über App und Website informiert und
seine Buchungsdaten griffbereit hält, kann Überraschungen vermeiden.
Tipps für mehr Komfort auf der Reise Tragen Sie Ihre
Wertgegenstände am Körper, um sich vor Diebstahl zu schützen.
Packen Sie Ihre Tasche so, dass Sie schnell an Schlafanzug und
Zahnbürste kommen. Nehmen Sie Ohrstöpsel und eine Schlafmaske
mit, um Fahrgeräusche und Licht ausblenden zu können. Halten Sie
Personalausweis oder Reisepass griffbereit, da es zu Grenzkontrollen
kommen kann.
Mängel im Abteil – was tun? Nicht jede Reise
verläuft reibungslos. So berichtete eine Verbraucherin von
erheblichen Beeinträchtigungen während einer Fahrt von Linz nach
Köln: Über Stunden strömte kalte Luft in das Abteil, die Temperatur
ließ sich nicht regulieren.
In derselben Nacht schaltete sich
zudem wiederholt die Beleuchtung ein und störte die Nachtruhe. Das
Bahnunternehmen bestätigte später technische Defekte und leistete
nach einer Beschwerde eine Erstattung.
„Auch wenn sich ein
Problem während der Fahrt nicht sofort beheben lässt, sollten
Reisende dies umgehend beim Zugpersonal anzeigen“, erklärt André
Schulze-Wethmar, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum
Deutschland. „Denn Minderungsansprüche sind meist nur dann möglich,
wenn Passagiere den Mangel vor Ort bereits erfolglos reklamiert
haben“. Ein Nachweis hierüber hilft bei der späteren Geltendmachung.
Mit dem Fahrrad im Nachtzug Auf ausgewählten Strecken ist die
Mitnahme von Fahrrädern möglich. Meist sind hierfür eine
Reservierung sowie ein zusätzliches Ticket erforderlich.
Wichtig für Reisende: - Seien Sie pünktlich am Bahnsteig. So
haben Sie genug Zeit, Ihr Fahrrad in Ruhe zu verstauen. -
Informieren Sie sich über den Standort des Fahrradwagens. Schlaf-
und Fahrradstellplätze können sich in unterschiedlichen Waggons
befinden.
Weitere Hinweise zur Fahrradmitnahme stellt das EVZ
online zur Verfügung. Kostenlose Hilfe bei Problemen im Nachtzug
Verspätung, Ausfall oder fehlende Informationen? Mithilfe des
interaktiven Bahn-Tools können Reisende individuell ihre Rechte
prüfen. Das EVZ bündelt auf seiner Website detaillierte
Informationen zu den Europäischen Fahrgastrechten und Bahnreisen
durch Europa.
Zu den EU-Bahngastrechten

NRW-Landwirtschaft: Agrarstrukturerhebung 2026 startet
* 9.000 Betriebe erhalten Post von IT.NRW. * Fast jeder vierte
landwirtschaftliche Betrieb wird befragt. * Struktur der
landwirtschaftlichen Betriebe steht im Fokus.
Die
Agrarstrukturerhebung 2026 wird in den kommenden Tagen beginnen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, werden rund 9.000 landwirtschaftliche Betriebe
in NRW dazu aufgefordert, Auskünfte zur Erhebung zu tätigen. Wie
bereits 2023 handelt es sich bei der Agrarstrukturerhebung um eine
Stichprobenerhebung. Das Statistische Landesamt befragt etwa ein
Viertel der rund 33.000 landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 2023).
Fragen zur Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe
Befragt werden bei Agrarstrukturerhebungen Betriebe, die mindestens
fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaften, über
Mindestanbauflächen für pflanzliche Sonderkulturen verfügen oder
Mindestbestände an Nutztieren halten. Die Landwirtinnen und
Landwirte geben Auskünfte zu ihrer Rechtsform, zur Bodennutzung, zum
Wirtschaftsdünger, zum ökologischen Landbau und zu ihren
Tierbeständen.
Außerdem beinhaltet die Erhebung Fragen zur
Betriebsleitung, zu den Eigentums- und Pachtverhältnissen und zu den
Arbeitskräften. Ergebnis dient als Basis für die Agrarpolitik Die
Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2026 dienen dazu, aktuelle
politische und gesellschaftliche Diskussionen im Agrarbereich mit
Daten zu hinterlegen und daraufhin zielgenaue Maßnahmen in der
Landwirtschaft treffen zu können.
Mittels regelmäßiger
Erhebungen werden umfassende und zuverlässige Informationen
gewonnen, die Entwicklungen im Zeitverlauf sichtbar machen,
Prognosen und Marktanalysen ermöglichen und zentral für
Folgenabschätzungen politischer Maßnahmen sowie die Ausgestaltung
der Agrarpolitik in Deutschland und der EU sind, einschließlich
Umwelt- und Klimaschutzaspekten.
Gesundheit von Frauen: Krankenhausbehandlungen wegen
Endometriose in zehn Jahren um 50 % gestiegen • Im
Vergleich zu 2014: Weniger stationäre Behandlungen im Jahr 2024
wegen eines Myoms der Gebärmutter (-27 %) und wegen einer
Gebärmuttersenkung (-5 %) • Häufigste Gründe für
Krankenhausaufenthalte 2024 bei Frauen: Herzkrankheiten,
Verletzungen und Vergiftungen sowie Entbindungen • Todesursachen
bei Frauen 2024: 35 % Herz-Kreislauferkrankungen, 21 % Krebs
Am Weltfrauentag stehen Gleichberechtigung und Rechte von Frauen
im Mittelpunkt – auch mit Blick auf die Gesundheit. Betrachtet man
häufige gynäkologische Erkrankungen im Zeitvergleich, zeigen sich
unterschiedliche Entwicklungen bei den Krankenhausbehandlungen. Die
Zahl der stationären Behandlungen von Endometriose in Deutschland
ist binnen zehn Jahren um 50,1 % gestiegen, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Waren es im Jahr 2014 gut 25
100 Behandlungen, lag diese Zahl im Jahr 2024 bei gut 37 700
Behandlungen. Grund für diesen hohen Anstieg kann nicht nur ein
höheres Krankheitsaufkommen sein, sondern möglicherweise auch ein
verstärktes Bewusstsein für die Krankheit bei Patientinnen sowie
Ärztinnen und Ärzten. Gut neun von zehn Patientinnen (91,1 %), die
2024 mit Endometriose im Krankenhaus behandelt wurden, waren
zwischen 20 und 49 Jahren alt.
Andere häufige gynäkologische
Erkrankungen, die zu Klinikaufenthalten führen können, sind Myome
der Gebärmutter und die Gebärmuttersenkung. Aufgrund eines Myoms der
Gebärmutter wurden 2024 gut 48 700 Frauen im Krankenhaus behandelt.
Das waren 26,6 % weniger als 2014 (66 300). Knapp die Hälfte der
Patientinnen (48,4 %) im Jahr 2024 war 40 bis 49 Jahre alt.
Auch die Zahl der Behandlungen einer Gebärmuttersenkung
(Genitalprolaps) ist binnen zehn Jahren zurückgegangen (-4,6 %): Von
gut 48 300 Patientinnen im Jahr 2014 auf 46 100 im Jahr 2024.
Krankenhausbehandlungen aufgrund einer Gebärmuttersenkung gab es vor
allem bei älteren Frauen: Knapp drei Viertel (72,6 %) der
Patientinnen waren älter als 60 Jahre.

Frauen am häufigsten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Verletzungen und Vergiftungen sowie zur Entbindung im Krankenhaus
Zu den häufigsten Gründen für einen stationären
Krankenhausaufenthalt von Frauen zählten 2024
Herz-Kreislaufkrankheiten wie etwa Herzinsuffizienz oder
Vorhofflimmern (12,8 % aller Patientinnen), Verletzungen und
Vergiftungen – wie beispielsweise der Bruch des Oberschenkelknochens
– (10,4 %) sowie Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (9,4 %).
Bei Männern waren Herz-Kreislauferkrankungen der Grund für
16,9 % aller Krankenhausaufenthalte, danach waren es Krankheiten des
Verdauungssystems (10,8 %) sowie Verletzungen und Vergiftungen
(9,7 %). Mehr als die Hälfte der Todesfälle bei Frauen durch
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs Bei den Ursachen für
Todesfälle zeigen sich teilweise deutliche Unterschiede zwischen den
Geschlechtern.
Gut ein Drittel (35,4 %) aller Todesfälle bei
Frauen im Jahr 2024 waren auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
zurückzuführen. Dies war nach wie vor die häufigste Todesursache bei
Frauen. 178 742 Frauen starben 2024 an Herz-Kreislaufkrankheiten und
somit mehr als Männer (160 470 Todesfälle), bei denen dies 31,9 %
aller Todesfälle ausmachte.
Bei 21,1 % aller Todesfälle von
Frauen war der Grund eine Krebserkrankung, das waren
106 774 Todesfälle. Dort lag die Zahl bei Männern mit
123 618 Gestorbenen höher. Krebserkrankungen waren für ein Viertel
(24,6 %) aller Todesfälle bei Männern verantwortlich.
Lebenserwartung von Frauen knapp fünf Jahre höher als bei Männern
Gesundheitliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen
sich auch in der Lebenserwartung nieder.
Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in
Deutschland im Jahr 2024 für Frauen 83,5 Jahre und für Männer
78,9 Jahre. Frauen haben somit eine um 4,6 Jahre höhere
durchschnittliche Lebenserwartung als Männer. Als maßgebliche Gründe
für die steigende
Lebenserwartung gelten gestiegener Wohlstand und eine
verbesserte gesundheitliche Versorgung.
Die
Geschlechterunterschiede sind auch auf Unterschiede
im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern zurückzuführen,
beispielsweise beim Tabakkonsum,
bei Bewegung, Ernährung, riskantem Verhalten oder den
Arbeitsbedingungen.
Technische Störung: Bürger-Service-Stationen und Serviceportal der
Stadt Duisburg betroffen Die sieben
Bürger-Service-Stationen können aktuell aufgrund einer Störung in
einem Rechenzentrum keine gebuchten Termine bearbeiten. Kundinnen
und Kunden, die einen Online-Termin für den heutigen Tag gebucht
haben, werden gebeten, die Bürger-Service-Stationen nicht
aufzusuchen. Alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden derzeit
benachrichtigt und erhalten einen neuen Termin.
Auch das
Serviceportal der Stadt Duisburg (http://service.duisburg.de) ist
derzeit nicht erreichbar, sodass die digitalen
Verwaltungsdienstleistungen nicht angeboten werden können. Auch in
anderen städtischen Ämtern kann es zu Einschränkungen kommen. Die
Störung soll den ganzen Tag andauern. Sobald sie behoben ist,
erfolgt eine weitere Information.
ZaKI.D macht KI für
Unternehmen in Duisburg nutzbar Das Zentrum für
angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) entwickelt sich
stetig weiter zu einem wichtigen Innovationsort für die regionale
Wirtschaft. Als erstes Duisburger Projekt im „5-StandorteProgramm
NRW“ gefördert, unterstützt es mittelständische Unternehmen beim
Einsatz moderner KI-Technologien mit einem Schwerpunkt auf
eingebetteter KI (Embedded KI).
„Mit dem ZaKI.D machen wir
Duisburg fit für die digitale Zukunft und stärken nachhaltig unseren
Wirtschaftsstandort“, betont Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.
Gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS, der Universität Duisburg-Essen und
der KROHNE Messtechnik GmbH arbeitet das Zentrum daran,
sensorbasierte und eingebettete KI für praktische
Unternehmensanwendungen nutzbar zu machen.
Embedded KI ist
in vielen Unternehmen noch weniger bekannt als große Sprachmodelle.
Dabei bietet die direkt im Produkt integrierte KI-Technologie großes
Potenzial – etwa in der Qualitätskontrolle, der Logistik oder der
Produktion. Besonders interessant ist sie für Unternehmen, die ihre
KI- Lösungen nicht in einer Cloud betreiben möchten.

ZaKI.D, Fraunhofer-inHaus-Zentrum. Fotos Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Das ZaKI.D-Team unterstützt Betriebe dabei,
geeignete Anwendungsfälle zu identifizieren und konkrete Lösungen
umzusetzen. Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz
und Energie NRW sowie die Bezirksregierung Düsseldorf informierten
sich vor Ort über den aktuellen Projektstand.

Vorgestellt wurden laufende Unternehmensprojekte, neue
Qualifizierungsangebote der KI Academy und die Arbeit des
Innovationsinkubators. Dabei wurde veranschaulicht, wie Embedded KI
bereits heute eingesetzt werden kann, etwa bei der Erkennung von
Gefahrstoffen, bei der automatisierten Angebotserstellung oder auch
bei Bestandskontrollen im Einzelhandel und KI-basierter
Qualitätsprüfung.
Füchse in der Kita Neuhausweg:
Eishockey-Spieler zu Besuch im Kindergarten Freudige
Aufregung bei den Kindern der Kita Neuhausweg in Duisburg- Hamborn:
Spieler des heimischen Eishockey-Teams Füchse Duisburg besuchten am
gestrigen Montag die Einrichtung und gaben den Mädchen und Jungen
einen lebendigen Einblick in ihren Sport. Mit Helm, Schlägern und
kompletter Schutzausrüstung im Gepäck berichteten die Profis aus
ihrem Alltag.

Die Kita Neuhausweg in Hamborn bekommt am Montag, 2.3. Besuch von
den Spielern der Füchse.: Pascal Grosse und Michél Ackers ..Die
Eishockeycracks treffen die Maxi-Kindern in der Sporthalle. .Auch
Jugendamtsleiter Philipp Thelen (Hinten 2. v.l.) war vor Ort. Fotos
Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Neugierig stellten die Kinder
Fragen, durften die Ausrüstung bestaunen, anfassen und sogar
anprobieren. Auch Mitmachen stand auf dem Kita-Plan: In der
Turnhalle testen die Kinder erste Eishockey-Bewegungen – natürlich
ohne Eis, dafür mit umso mehr Spaß. Dabei vermittelten die Füchse
kindgerecht, die zentrale Bedeutung von Teamgeist, Fairness und
gegenseitiger Unterstützung im Eishockey.

Auch Jugendamtsleiter Philipp Thelen war mit von der Partie. „Es ist
wichtig, Kindern früh zu zeigen, wie viel Freude Sport machen kann“,
sagte Thelen. „Gerade Eishockey verbindet Bewegung, Mut und
Zusammenarbeit – Werte, die auch im Alltag wichtig sind.“
Das Kita-Team war begeistert vom Engagement der Kufen-Cracks. „Die
Kinder waren von Anfang an fasziniert“, erklärte der kommissarische
Kita- Leiter Manuel Fimpeler. „Solche Begegnungen bleiben lange in
Erinnerung und fördern spielerisch Interesse an Bewegung und Sport.“
 Michél
Ackers und der Nachwuchs
Zwei Wildkatzen entkommen
dem Krieg – und finden mit Hilfe von DHL ein neues Zuhause -
Aleks, ein weißer Tiger, und Lothar, ein Luchs, wurden aus einem
Kriegsgebiet in der Ukraine gerettet. - Die beiden leben nun
dauerhaft und artgerecht im Lincolnshire Wildlife Park in
Großbritannien. - Passend zum World Wildlife Day der Vereinten
Nationen macht die Rettungsaktion auf das wachsende Problem illegal
gehaltener Wildkatzen aufmerksam – und zeigt, wie wirkungsvoll
internationale Zusammenarbeit sein kann.

Zwei aus der Ukraine gerettete Wildkatzen – ein weißer Tiger und
ein Luchs, die mitten im Krieg aus illegaler Privathaltung
zurückgelassen wurden – haben im Lincolnshire Wildlife Park im
Vereinigten Königreich ein sicheres, artgerechtes Zuhause gefunden.
Die komplexe Mission gelang durch internationale Zusammenarbeit, die
auch von DHL unterstützt wurde.
Der Tiger Aleks und Lothar,
der Luchs, wurden im vergangenen Jahr in der Ukraine gefunden. Beide
stammten aus illegaler Haltung und sind verlassen oder ausgesetzt
worden. Fälle dieser Art häufen sich: Wildkatzen werden nicht
artgerecht als Haustiere gehalten und dazu oft vernachlässigt – der
Krieg hat diese verborgene Krise weiter verschärft.
Gemeinsam
mit den NGOs Nadiya und dem Wild Animals Rescue Center, mit
Tierärzten, Zollbehörden und dem Lincolnshire Wildlife Park hat DHL
geholfen, die Reise der Tiere in ihr neues, sicheres Zuhause zu
koordinieren und zu unterstützen. Beide Tiere können nun den Rest
ihres Lebens in einem sicheren und artgerechten Umfeld verbringen.
„Für uns ist jede Sendung, die uns anvertraut wird, etwas
Besonderes und wir suchen immer die beste Lösung. Aber ein
Tiertransport ist besonders anspruchsvoll. Er verlangt ein
zusätzliches Maß an Sorgfalt – schließlich geht es um Lebewesen, die
unsere Aufmerksamkeit brauchen. Gemeinsam mit unseren Partnern und
unserer Logistikexpertise konnten wir Aleks und Lothar an einen Ort
bringen, an dem sie endlich die Pflege erhalten, die sie verdienen.
Hier können sie den langen Prozess ihrer Genesung beginnen“, Nicola
Leske, Leiterin Communications & Sustainability, DHL Group.
Eine Geschichte von Vernachlässigung – und Überleben Aleks wurde
von ukrainischen Soldaten nahe Charkiw entdeckt. Sein Zustand war
sehr schlecht: Er litt an Parasiten, Hautinfektionen,
Mangelernährung, Dehydrierung sowie beeinträchtigter Leber- und
Nierenfunktion. Er war so geschwächt, dass er nicht mehr stehen
konnte. Sein früherer Besitzer hatte ihn zurückgelassen, als der
Krieg sich ausweitete.
Auch der Luchs Lothar scheint ein
ähnliches Martyrium durchlebt zu haben. Offizielle Zahlen gibt es
nicht, doch NGOs berichten von einer konstanten Zahl illegal
gehaltener Wildkatzen in Privathaushalten. Viele werden als
Jungtiere angeschafft und später ausgesetzt, wenn sie zu gefährlich,
zu teuer oder schlicht nicht mehr erwünscht sind.
Beide Tiere
wurden zunächst ins Wild Animals Rescue Center in der Ukraine
gebracht. Von dort starteten Aleks und Lothar ihre rund 2.600
Kilometer lange Reise in einem speziell ausgerüsteten,
temperaturgeregelten Transport zum Lincolnshire Wildlife Park im
britischen Boston.
Eine sorgfältig geplante Reise Am 25.
Februar 2026 begannen Aleks und Lothar ihre Reise – unter
tierärztlicher Aufsicht und in speziell angefertigten
Transportkisten an Bord eines großen Transporters. Sie fuhren von
der Ukraine nach Calais (Frankreich), durch den Eurotunnel nach
Großbritannien und setzten ihre Fahrt auf der Straße bis zum
Lincolnshire Wildlife Park fort. Dort wurden sie am 27. Februar 2026
von einem Tierarzt untersucht und anschließend in ein eigens für sie
gebautes Gehege gebracht.
Der Lincolnshire Wildlife Park
gehört zu den größten britischen Einrichtungen, die Tieren
lebenslangen Schutz bieten. Steve Nichols, Leiter des Lincolnshire
Wildlife Parks, erklärt: „Aleks und Lothar wurden in Gefangenschaft
geboren und würden in der Wildnis nicht überleben. Ihnen fehlen
grundlegende Instinkte wie das Jagen. Einrichtungen wie unsere sind
die einzige Möglichkeit, solchen Tieren ein sicheres und erfülltes
Leben zu ermöglichen.“
DHL kann auf eine lange Tradition der
Unterstützung und Rettung von Wildtieren zurückblicken. 2024
transportierte das Unternehmen den Schimpansen Chocolat von Kenia
nach Großbritannien. Im selben Jahr überführte DHL 25 seltene
Bongo-Antilopen von den USA nach Kenia. Auch echte Schwergewichte
wie Manatees oder Flusspferde wurden bereits mit DHL transportiert.
Aktion Mensch ruft „März gegen Mobbing“ aus
DFL-Stiftung und Lernort Stadion unterstützen mit Bildungsangeboten
für Jugendliche in Fußballstadien Gemeinsam mit
der DFL Stiftung und dem Lernort Stadion e.V. macht sich die Aktion
Mensch bundesweit gegen Mobbing und Diskriminierung stark
Politische Bildung in Fußballstadien: 25 Lernzentren des
bundesweiten Netzwerks von Lernort Stadion an Standorten der
Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga unterstützen im März
mit Sonderaktionen vor Ort für ein diskriminierungsfreies
Miteinander
Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung um?
Wie spreche ich Missstände an? Und was kann ich dagegen tun? Diese
Fragen stehen im Zentrum des Aktionsmonats „März gegen Mobbing“, den
die Aktion Mensch mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort
Stadion e.V. initiiert.
25 Lernzentren des bundesweiten
Netzwerks Lernort Stadion an Standorten der Bundesliga und 2.
Bundesliga sowie der 3. Liga setzen in den kommenden vier Wochen
einen verstärkten Fokus auf diskriminierungsfreien Umgang unter
Jugendlichen und positionieren sich so klar gegen Ausgrenzung – mit
interaktiven Aktionen, themenspezifischen Workshops,
Bildungsmaterialien und Events vor Ort in den Fußballstadien.

DFL-Stiftung Lernort Stadion / Bild: Guido Kirchner
Stimme
erheben gegen Mobbing – in Dortmund, Mainz oder Hamburg Die
außerschulischen Angebote in Fußballstadien, die die Begeisterung
junger Menschen für den Fußball als Brücke nutzen, richten sich an
Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und sollen dazu motivieren und
dabei unterstützen, sich aktiv für Vielfalt, Respekt und Fairness
einzusetzen – auf dem Spielfeld ebenso wie im digitalen Raum und im
Alltag.
In der einzigartigen Atmosphäre der Stadien
entstehen Lernumgebungen, in deren Mittelpunkt die Stärkung der
Medienkompetenz von Jugendlichen, die Entwicklung kritischer
Reflexion und ein wertschätzender Umgang miteinander stehen.
Mit dabei sind Lernzentren an den Standorten von Profivereinen
wie Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, FC St. Pauli, 1.
FSV Mainz 05 oder Borussia Dortmund. Einer der Höhepunkte: Die
Teilnahme eines Spielers von Borussia Mönchengladbach an einem der
Workshoptage im Borussia-Park, die sich mit Themen wie mentaler
Gesundheit, Ausgrenzung und Mobbing beschäftigen.
„Fast
jede*r zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen
und 61 Prozent haben Mobbingsituationen bereits beobachtet.
Besonders erschreckend: Rund 80 Prozent derjenigen, die gemobbt
werden, und mehr als 70 Prozent der Zeug*innen sprechen selten oder
gar nicht über ihre Erfahrungen“, kommentiert Christina Marx,
Sprecherin der Aktion Mensch und Mitglied des Lernort
Stadion-Beirats. „An genau dieser Stelle setzt der Aktionsmonat an –
mit Zeit und Raum, um Erfahrungen zu teilen und Strategien für ein
verantwortungs- und respektvolles Miteinander zu entwickeln.“
Gemeinsames Erleben und gezielte Bildungsarbeit: Materialien für
alle Interessierten ab sofort verfügbar Eine der Grundlagen für
die Aktionen bilden die von der Aktion Mensch und dem Lernort
Stadion e.V. gemeinsam herausgegebenen sowie barrierefrei
aufbereiteten Materialien „Fairplay im Netz“, die partizipativ mit
Jugendlichen mit und ohne Behinderung entwickelt wurden. Sie können
flexibel in Schulen, Jugendzentren und anderen Bildungseinrichtungen
eingesetzt werden und stehen allen Interessierten ab sofort
kostenfrei unter
https://bestellservice.aktion-mensch.de/akm-artikel/fairplay-im-netz
zum Download zur Verfügung.
Traditionell finden im März auch
die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die der deutsche
Profifußball seit vielen Jahren mit vielfältigen Aktionen rund um
das Thema Antidiskriminierung unterstützt. „Teamgeist, Respekt und
Fairplay sollten das ganze Jahr über selbstverständlich sein – egal
ob auf dem Platz, neben dem Platz oder online. Mit unserer
‚Superkraft‘ Profifußball und unseren langjährigen Partnern setzen
wir uns dafür ein, junge Menschen für ein solidarisches Miteinander
zu sensibilisieren, und freuen uns darauf, den ganzen März über noch
mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken“, so Franziska Fey,
Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung.
Die Kooperation
zwischen der Aktion Mensch, der DFL Stiftung und dem Lernort Stadion
e.V. zur politischen Bildung junger Menschen besteht bereits seit
vielen Jahren. Während des Aktionsmonats unterstützt die Aktion
Mensch als größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in
Deutschland die Lernzentren und ihr Engagement auch finanziell.
Mehr Informationen zu Lernort Stadion gibt es unter
www.lernort-stadion.de und
www.dfl-stiftung.de/was-uns-bewegt/gesellschaftliches-miteinander/lernort-stadion.
Weiterführende Informationen zum Engagement der Aktion Mensch gegen
Mobbing sowie zur Studie „Mobbing von Jugendlichen“ finden Sie unter
und www.aktion-mensch.de/mobbing und
www.aktion-mensch.de/mobbing-studie.
Vortrag im
Kultur- und Stadthistorischen Museum: Zum Umgang mit den
NS-Endphaseverbrechen in Duisburg Auf ein fast
vergessenes Kapitel der Duisburger Stadtgeschichte richtet Thorsten
Fischer seinen Blick in seinem Vortrag am Sonntag, 8. März, um 15
Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.
In den letzten
Wochen des Zweiten Weltkriegs verübten Angehörige des NS- Regimes
sowie Zivilisten zahlreiche Verbrechen – die später sogenannten
Endphaseverbrechen. Am 21. März und 9. April 1945 ließ der
Duisburger Polizeipräsident Franz Bauer 38 Menschen ohne
rechtskräftiges Urteil erschießen. Ihre Leichen wurden notdürftig
auf dem Waldfriedhof verscharrt. Nach der Befreiung Duisburgs am 12.
April exhumierten die Alliierten die Toten und bestatteten sie auf
dem König-Heinrich-Platz.
Der amerikanische Stadtkommandant
ordnete an, „die Gräber in derselben Weise wie auf einem Friedhof zu
pflegen“. Diese Gräber – bald nur noch als „Russengräber“ bezeichnet
– sollten Zeugnis ablegen vom Umgang der Stadt mit den
NS-Verbrechen, die man alsbald vergessen wollte.
Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind online unter
www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Neuer
anbieteroffener Paketautomat in Rheinhausen ab sofort in Betrieb
Das Unternehmen DeinFach baut sein bundesweites Netz anbieteroffener
Paketautomaten weiter aus. Auch in Duisburg-Rheinhausen können
Kund:innen ab sofort einen neuen DeinFach Automaten für den Versand
und Empfang ihrer Sendungen nutzen.
Der Automat in der
Stormstr. 5 verfügt über 67 Paketfächer. „DeinFach ist der erste
Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen
weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit
DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als integrierte
Services zur Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich
angebunden.
Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um
die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen
Empfang und Versand ihrer Pakete. Zudem leisten wir einen wichtigen
Beitrag zur Vereinfachung der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun
in Duisburg-Rheinhausen einen weiteren Automaten in Betrieb zu
nehmen und unser Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas
Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach.

DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes
Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner ermöglichen ihren
Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und
öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden
und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten
Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen.
Hohe
Nachfrage nach Hilfe in der Trauer Im Malteser
Hospizzentrum St. Raphael gibt es jetzt eine hauptamtliche
Trauer-Koordinatorin. Bei ihr laufen die Fäden der verschiedenen
Angebote zusammen. Ein Hospiz ist ein Ort für Menschen in ihrer
letzten Lebensphase. Diese Aussage ist zweifellos richtig. Doch das
Angebot des Malteser Hospizzentrums St. Raphael reicht weiter.
Die Einrichtung begleitet auch Angehörige und Freunde, die einen
schweren Verlust erlitten haben. „Die Nachfrage nach Hilfe bei der
Trauerarbeit wächst seit Jahren“, sagt Hospiz-Leiterin Katja Arens.
„Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser
nicht nur im Hospiz beobachten.“
Offenbar seien immer mehr
Menschen bereit, offen mit ihrer Trauer umzugehen – „zum Glück“.
Denn typische Sätze wie „Da musst du jetzt durch“ oder „So ist nun
mal das Leben“ helfen eben nicht wirklich weiter. Um der großen
Nachfrage besser gerecht zu werden, hat das Malteser Hospizzentrum
nun – mit finanzieller Unterstützung des Hospiz-Freundeskreises St.
Raphael e.V. – eine neue Stelle geschaffen: Seit kurzem kümmert sich
Birgit Büge als Trauerkoordinatorin federführend um das Thema. Bei
ihr im Büro laufen die Fäden zusammen.
Dafür ist die
64-jährige Duisburgerin bestens geeignet: Nach ihrer Berufstätigkeit
bei einer Bank und einer privaten Musikschule hat sie sich viele
Jahre ehrenamtlich in der Sterbebegleitung engagiert. „Während der
Corona-Pandemie habe ich mich dann auch in der Trauerbegleitung
weitergebildet“, erzählt sie.
Zusammen mit einer
Mitarbeiterin aus dem Hospiz rief sie 2023 den „Kleinen Anker“ ins
Leben. Das Konzept: Angehörige von Verstorbenen werden, wenn sie
damit einverstanden sind, nach sechs Wochen kontaktiert. „Es wird
gefragt, wie es ihnen inzwischen ergangen ist und ob Bedarf für
Gespräche besteht“, so Büge. Die Resonanz war von Anfang so groß,
dass der „Kleine Anker“ heute ein festes Angebot ist.
Eine weitere Institution ist das Trauer-Café. Alle drei Wochen
kommen etwa acht bis vierzehn Menschen an einem Sonntagnachmittag
zusammen und tauschen sich aus – begleitet von erfahrenen und
ausgebildeten Ehrenamtlichen. Es ist ein offenes Angebot.
„Alle Trauernden sind ohne Anmeldung herzlich willkommen. Also auch
Menschen, deren Angehörige nicht im Hospiz verstorben sind oder von
unserem ambulanten Hospizdienst betreut wurden“, betont Büge. Etwas
anders organisiert ist die feste Trauergruppe: Hier finden acht
Termine nacheinander statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Ganz neu im Programm ist die „Trauergruppe Kreativität“, in der
unter anderem mit Farben gearbeitet wird. Auch bei diesem Angebot
übernehmen ausgebildete Ansprechpartnerinnen die Begleitung.
„Wer sich für unsere Trauerangebot interessiert, kann sich
jederzeit telefonisch bei uns melden und sich natürlich auch gerne
auf unserer Webseite informieren“, so Hospiz-Leiterin Arens. Birgit
Büge ist hier erreichbar: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856.
www.malteser-straphael.de

Birgit Büge ist die Trauer-Koordinatorin im Hospizzentrum. Foto:
Boss
VHS-Bildungsurlaub: Stressbewältigung mit
Qigong Zu einem Qigong-Bildungsurlaub lädt die VHS
Duisburg von Dienstag, 31. März, bis Donnerstag, 2. April, jeweils
von 10 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26
ein. Qigong ist eine traditionelle chinesische Methode, die seit
Jahrhunderten zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit eingesetzt
wird.
Während der dreitägigen Veranstaltung lernen die
Teilnehmenden zwei Qigong-Formen kennen: das Stille Qigong, bei dem
die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit im Stehen, Sitzen oder
Liegen im Mittelpunkt steht, sowie das Bewegte Qigong, das aus
einzelnen Bewegungen und kurzen Bewegungsabfolgen besteht.
Die ausgewählten Übungen lassen sich leicht in den Alltag
integrieren und unterstützen dabei, wiederkehrende Belastungen
gelassener und nachhaltiger zu bewältigen. Der Bildungsurlaub ist im
Rahmen des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes anerkannt. Eine
Anmeldung ist online auf www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an
h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es
telefonisch unter 0203 283-984609.
Saubere Luft im
Auto: Tipps für Innenraumfilter von Fahrzeugen Mit dem
Frühling beginnt die Heuschnupfen-Saison. In Autos sorgen Filter in
Lüftungen und Klimaanlagen für saubere Luft: Sie halten Pollen,
Schadstoffe und sogar Krankheitserreger draußen. Der TÜV-Verband
gibt Tipps für die Auswahl und Wartung von Pkw-Innenraumfiltern.

TÜV-Verband, deepblue4you_iStock
Frühlingszeit ist
Pollenzeit. Der Blütenstaub von Bäumen, Gräsern oder Kräutern kann
Heuschnupfen und andere allergische Reaktionen auslösen. Daher
sollten Autofahrerinnen und Autofahrer auf ein gutes Raumklima
achten. Mehr als 500.000 Liter Luft pro Stunde strömen über
Lüftungs- und Klimaanlage in das Fahrzeug. Und mit der zugeführten
Außenluft können auch Pollen, Feinstaub oder Schadstoffe in das
Wageninnere gelangen.
Innenraumluftfilter versprechen,
solche Partikel abzufangen. „Damit im Fahrzeug wirklich gute Luft
herrscht, sollten Halter auf die Auswahl der Filter achten und eine
regelmäßige Wartung sicherstellen“, sagt Frank Schneider, Referent
für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband. Als Faustregel gilt: Sinnvoll
ist ein Austausch einmal pro Jahr. Optimaler Zeitraum ist der
Frühling, wenn die Pollensaison beginnt.
Spätestens aber
nach 15.000 bis 20.000 gefahrenen Kilometern sollte man für
Ersatzfilter sorgen. Dafür eigenen sich auch die vom Hersteller
empfohlenen Inspektionstermine oder ein Frühjahrs-Check. Schneider:
„Wer auf saubere Luft im Auto wert legt, sollte fragen, ob ein
Filterwechsel dran ist und den Zustand der Filter prüfen lassen.“
Gesundheitlich belastend bis akut gefährlich sind Pollen für
Allergiker. „Allergische Reaktionen, die zu Niesanfällen, tränenden
Augen oder Husten führen, können die Fahrtüchtigkeit einschränken“,
sagt Schneider. „Umso wichtiger ist es für Allergiker, bei ihrem
Fahrzeug auf funktionstüchtige und leistungsfähige Filter zu
achten.“
Auch die Wahl des Parkplatzes kann dabei helfen,
die Pollenbelastung im Fahrzeug zu verringern. „Wer an Allergien
leidet, sollte sein Auto möglichst nicht unter Bäumen abstellen“,
rät der Experte. Für Menschen, die an Asthma erkrankt sind, sei es
besonders wichtig, den Innenraum möglichst frei von Feinstaub zu
halten.
Filterwechsel selbst machen oder von der Werkstatt?
Für den Zustand von Innenraumfiltern sind die Halterinnen und Halter
von Fahrzeugen in der Regel selbst verantwortlich. „Deren Prüfung
ist nicht Teil der Hauptuntersuchung“, erläutert Schneider. In der
HU werde allein die Funktionsfähigkeit der Lüftungsanlagen geprüft,
um beschlagenen Scheiben zu verhindern.
Die Innenraumfilter
sind in den Fahrzeugen häufig hinter oder unterhalb des
Handschuhfachs eingebaut. Alternativ finden sie sich im Motorraum
nahe der Windschutzscheibe und gelegentlich auch unter dem
Armaturenbrett. „Wenn sich der Innenraumluftfilter nahe der
Windschutzscheibe befindet, sollten Fahrerinnen und Fahrer darauf
achten, dass die Luftzufuhr nicht durch Laub oder Schmutz
beeinträchtigt wird“, sagt Schneider.
Der Wechsel des Filters
ist zwar grundsätzlich auch für Laien möglich. Dabei gilt es vor
allem darauf zu achten, diesen richtig herum einzubauen. Im
Normalfall zeigen Pfeile auf den Filtern an, in welche Richtung die
Luft strömen soll. „Wir raten dazu, den Austausch von einer
Werkstatt vornehmen zu lassen und Originalteile von Fahrzeug- oder
Filterherstellern zu verwenden“, sagt TÜV-Fachmann Schneider.
HEPA-Filter schützen auch vor Viren und Bakterien Bei der
Leistungsfähigkeit unterscheiden sich einzelne Filtertypen deutlich.
Die Basisvarianten nutzen Faser- oder Vliesmaterial, um die Luft im
Innenraum sauber zu halten. „Pollen, Staub und gröbere Partikel
werden so zurückgehalten“, sagt Schneider. „Das gilt allerdings
nicht für Abgase. Wenn man im Stop-and-Go-Verkehr vom
vorausfahrenden Fahrzeug eingequalmt wird oder durch einen stark
befahrenen Tunnel fährt, sollte man besser die Luftzufuhr
abriegeln.“
Das funktioniert mit dem Umluft-Schalter, der
einen geschwungenen Pfeil in einer Fahrzeugsilhouette zeigt. Die
vorhandene Luft im Fahrzeug wird dann nur umgewälzt, aber keine neue
zugeführt.
Aktivkohlefilter dagegen können auch Stickoxide
und die sogenannten VOCs aufnehmen – das sind flüchtige organische
Verbindungen, die von Kunst- oder Klebstoffen abgegeben werden.
Diese können auch im Fahrzeug selbst entstehen. „Vor allem bei
Neufahrzeugen kann es zu stärkeren Ausdünstungen kommen“, sagt
Schneider.
„Besonders bei hohen Temperaturen im Sommer ist
dies ein Risiko.“ Umso wichtiger ist, dass die Frischluftzufuhr
funktioniert. Bei der Ermittlung möglicher Schadstoffemissionen im
Innenraum von Fahrzeugen helfen auch die TÜV-Organisationen, die
entsprechende Messungen anbieten.
HEPA-Filter („High
Efficiency Particulate Air“) versprechen, dass selbst Bakterien und
Viren am Eintritt ins Fahrzeug gehindert werden. Während
Standard-Innenraumfilter bereits ab fünf bis acht Euro zu haben
sind, können HEPA-Modelle schon mal 60 bis 80 Euro kosten.
„Serienmäßig finden sich diese häufig nur in Premium-Modellen“, sagt
Schneider. „Doch das Umrüsten ist in der Regel problemlos möglich.“
HEPA-Filter fangen zudem Feinstaub besonders zuverlässig ab.
Dagegen halten Aktivkohle-Filter auch unangenehme Gerüche und Gase
zurück. Eine kleine Änderung im Nutzungsverhalten der Klimaanlage
kann Gerüchen entgegenwirken, die im Fahrzeug selbst entstehen. „Man
sollte kurz vor Fahrtende die Kühlung der Klimaanlage abschalten,
aber das Gebläse weiterlaufen lassen“, rät Schneider. Denn eine
mögliche Quelle für Geruchsbildung ist auch Feuchtigkeit am
Verdampfer der Klimaanlage.
Anzeichen für Schimmelbildung
ernst nehmen Wer die Wartung der Innenraumfilter vernachlässigt,
riskiert Schimmelbildung oder das Einnisten von Bakterien. „Dies
droht, wenn der Innenraumfilter verstopft oder anderweitig defekt
ist“, sagt Schneider. Unterbleibt der Austausch über längere Zeit,
können sich Filter zusetzen. Bei den folgenden Anzeichen sollten
Fahrzeughalter umgehend einen Filterwechsel vornehmen oder in die
Werkstatt gehen, um Gesundheitsgefahren zu vermeiden:
Muffiger Geruch: Riecht es im Fahrzeug und vor allem aus der
Lüftungsanlage modrig oder muffig, könnten sich Bakterien oder
Schimmel gebildet haben. Beschlagene Scheiben: Beschlagen die
Scheiben leicht, kann feuchte Luft nicht mehr richtig aus dem
Innenraum transportiert werden. Schwache Lüftung: Arbeiten
Lüftung, Klimaanlage oder Heizung nicht mehr mit voller Kraft, kann
eine Ursache sein, dass kaum noch Luft durch das verstopfte Vlies
kommt. Allergische Reaktionen: Treten im Fahrzeug häufiger
Niesanfälle, akuter Schnupfen oder brennende Augen auf, können
defekte Pollenfilter die Ursache sein.
Der Verein Deutscher
Ingenieure (VDI) empfiehlt in seiner gemeinsamen Richtlinie VDI/ZDK
6032 mit dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes
(ZDK) neben dem regelmäßigen Austausch von Innenraumluftfiltern auch
die Reinigung der zugehörigen Komponenten, etwa des Gehäuses.
„Dies wird von vielen Autofahrerinnen und Autofahrern
vernachlässigt“, sagt Schneider. Ein weiterer Tipp des Experten:
„Auch das regelmäßige Säubern des Innenraums – besonders von
Sitzbezügen oder Fußmatten – kann die Staubbelastung reduzieren und
damit Luftqualität in Fahrzeugen verbessern.“

44.025 Personen mit iranischer Staatsangehörigkeit lebten
2024 in NRW. Außenhandel mit dem Iran Im Jahr 2025
wurden Waren im Wert von 963 Millionen Euro in den Iran exportiert,
vor allem Maschinen und Pharma-Erzeugnisse. Die Importe,
größtenteils Früchte und Nüsse, beliefen sich auf 234 Millionen
Euro.
Iranische Community in Deutschland: 298 000 Menschen
in Deutschland hatten 2024 eine iranische Einwanderungsgeschichte.
Davon sind 256 000 selbst eingewandert und 43 000 Nachkommen von
Eingewanderten. Bei weiteren 45 000 Menschen stammte ein Elternteil
aus dem Iran.
Flugreisen in die Golfregion: 3,1 Millionen beziehungsweise 2,8 %
aller Flugpassagierinnen und -passagiere, die 2025 ihre Flugreise
von einem deutschen Hauptflughafen begonnen haben, flogen einen
Flughafen der Golf-Staaten Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-
Arabien oder Vereinigte Arabische Emirate (VAE) an.
NRW: Bauproduktion im Dezember 2025 um 7,5 % gestiegen
* Bauproduktion im Hochbau rückläufig und im Tiefbau gestiegen.
* Bauproduktion übersteigt das Niveau von Dezember 2019. *
Baunachfrage im vierten Quartal 2025 gegenüber Vorjahr gestiegen.
Die preis- und kalenderbereinigte Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag im Dezember 2025 um
7,5 % über dem Vorjahresniveau. Wie das Statistische Landesamt
weiter mitteilt, verringerte sie sich im Hochbau um 7,5 % und stieg
im Tiefbau um 24,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Bauproduktion übersteigt das Monatsergebnis von Dezember 2019
Im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 ist
ein Anstieg der Bauproduktion von 4,9 % zu vermelden: Im Hochbau
blieb die Produktion mit einem Minus von 14,0 % hinter dem
Vergleichswert zurück, wohingegen der Tiefbau mit einem Plus von
27,5 % deutlich über dem Niveau von Dezember 2019 lag.
Das
kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für das gesamte Jahr 2025 war
um 1,4 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024.
Anstieg der Baunachfrage im 4. Quartal 2025 Die preisbereinigten
Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren
im vierten Quartal 2025 um 3,7 % höher als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum.

Für die Auftragslage ist im Tiefbau ein Rückgang (−3,2 %) und im
Hochbau ein Zuwachs (+10,5 %) zu konstatieren. Für das vierte
Quartal 2025 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum
vierten Quartalsergebnis des Jahres 2019 einen Rückgang der
Baunachfrage um 7,7 %. Dabei verschlechterte sich die Auftragslage
im Hochbau um 14,0 %, während sie sich im Tiefbau leicht um 1,3 %
verbesserte.
Inflationsrate im Februar 2026
voraussichtlich +1,9 % Verbraucherpreisindex, Februar
2026: +1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) +0,2 % zum
Vormonat (vorläufig) Harmonisierter Verbraucherpreisindex,
Februar 2026: +2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) +0,4 %
zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Februar 2026
voraussichtlich +1,9 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung
des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden
Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber
Januar 2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und
Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im
Februar 2026 voraussichtlich +2,5 %.
DVG erhält Fördermittel für 55 neue
Brennstoffzellenbusse Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt
Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen
zukunftsfähigen und klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den
vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Die
DVG hat nun für insgesamt 55 neue Brennstoffzellenbusse Fördermittel
vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) in Höhe von fast
15 Millionen Euro erhalten.
Andreas Gutschek, Vorstand
Infrastruktur und Strategie bei der DVG, sagt: „Der öffentliche
Personennahverkehr ist ein zentraler Bestandteil für eine
umweltfreundliche Mobilität in unserer Stadt. Daher wird er stetig
verbessert und weiter ausgebaut. Daran arbeiten wir gemeinsam mit
der Stadt Duisburg und freuen uns über die Fördermittel des Bundes
für die Beschaffung von 55 neuen Brennstoffzellenbussen.“

Die 55 neuen Busse sollen in drei Schritten bis Ende des Jahres 2028
ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich um 26 Standard- und 29
Gelenkbusse. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagt:
„Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind ein zentraler Baustein
für einen klimafreundlichen öffentlichen Personennahverkehr. Mit
unserer Förderung investieren Verkehrsunternehmen in saubere, leise
und innovative Technologien.
Der Umstieg funktioniert – und
bringt Vorteile für Fahrgäste und Anwohner ebenso wie für Klima und
Umwelt. Insgesamt unterstützen wir diese Transformation seit 2021
mit rund 1,5 Milliarden Euro.“ Auf der Fachkonferenz
„klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026) in Berlin hat Bundesminister
Patrick Schnieder vergangene Woche Förderurkunden an
Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland übergeben, darunter auch
die DVG.

Fotos DVG
Im aktuellen Förderaufruf der Richtlinie zur
Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr
erhalten 151 Unternehmen insgesamt 417 Millionen Euro. Mit den
neuen mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellenbussen treibt die
DVG die Antriebswende ihrer Busflotte weiter voran. Bereits seit
März 2025 sind elf Standard-Wasserstoffbusse vom Typ Solaris Urbino
12 hydrogen im regulären Linieneinsatz.
Seit August 2025
sind 14 weitere Wasserstoff-Gelenkbusse im Linieneinsatz. Fahrgäste
und Fahrpersonal profitieren von einer komfortablen und
multifunktionalen Innenausstattung mit Klimatisierung, großzügigen
Sondernutzungsflächen sowie Assistenzsystemen. Getankt wird an der
mobilen Wasserstofftankstelle auf dem DVG-Busbetriebshof am
Unkelstein.
Die Bestellung der weiteren 55
Wasserstoffbusse bildet damit den nächsten wichtigen Schritt zu
einem komplett emissionsfreien Nahverkehr in Duisburg. Insgesamt
investiert die DVG in die Beschaffung der Fahrzeuge rund 47
Millionen Euro.
Das Projekt wird im Rahmen der „Richtlinie
zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr / von Bussen
im Personenverkehr“ mit insgesamt 14.851.200 Euro durch das BMV
gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert
und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Kommunen: „NRW muss für uns kämpfen – und selbst helfen“
Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat sich mit
dem Chef der Staatskanzlei in Düsseldorf getroffen. Eine Hoffnung
bildet danach ein Arbeitskreis in Berlin, an dem das Land beteiligt
ist.

Das Foto zeigt (von links): Martin Murrack, Sprecher des
Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, Nicole
Borninghoff, Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses „Für die Würde
unserer Städte“, und Nathanael Liminski, Chef der NRW-Staatskanzlei.
Februar 2026. Quelle: Für die Würde unserer Städte Pressemitteilung
des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte" vom 02.03.2026:
Die dringende erforderliche Soforthilfe für die Kommunen
sagte NRW aber leider nicht zu. In keinem anderen Bundesland waren
die Kommunen im vergangenen Jahr zu so vielen neuen Krediten
gezwungen wie in Nordrhein-Westfalen. Und in keinem Land sind die
explodierenden Sozialkosten in den Städten und Gemeinden so spürbar.
Diese überdeutlichen Zeichen der kommunalen Finanzkrise
standen im Mittelpunkt des Gesprächs, die das Aktionsbündnis „Für
die Würde unserer Städte“, in der NRW-Landeshauptstadt geführt hat.
Sprecher Martin Murrack präsentierte im Austausch mit dem Chef der
Staatskanzlei, Nathanael Liminski, die Lösungsvorschläge der
betroffenen Kommunen, erhielt aber nicht die erhofften Zusagen.
„Das Gespräch hat in sehr guter Atmosphäre stattgefunden, und
wir bleiben im Austausch. Aber die Krise ist so dramatisch, dass wir
eine finanzielle Soforthilfe benötigen“, sagte Murrack. Eine
wesentliche Ursache für die Rekorddefizite in den kommunalen
Haushalten sind die stark steigenden Sozialkosten. So machen etwa
„Hilfen zur Erziehung“ oder die „Eingliederungshilfe“ in vielen
Städten inzwischen hohe zweistellige Millionenbeträge aus.
Die Kommunen stemmen diese Kosten weitgehend allein. Sie schlagen
deshalb eine Drittelung der Ausgaben zwischen ihnen, dem Bund und
den Ländern vor. Zudem soll der Bund die „Kosten der Unterkunft“ zu
100 Prozent übernehmen. Einig war man sich in Düsseldorf, dass die
„Zeit der Wahrheit“ zwischen den jetzigen Landtagswahlen und der
politischen Sommerpause liegt.
Für den Vorschlag der
Drittelung war im Gespräch in der Staatskanzlei Offenheit
wahrzunehmen. Liminski verwies auf eine Arbeitsgruppe, die bald in
Berlin zusammenkommt und an der NRW beteiligt ist. Darin wollen
Bund, Länder und die kommunalen Spitzenverbände beraten, wie sie die
Dynamik bei den Sozialkosten bremsen können. „NRW muss dort für uns
kämpfen“, sagte Aktionsbündnis-Sprecher Murrack. „Und NRW muss auch
schnell selbst helfen.“
Eine Landes-Lösung wäre eine höhere
Verbundquote. Damit ist der Anteil am Steueraufkommen von NRW
gemeint, der in den kommunalen Finanzausgleich fließt. Diese Quote
lag einst bei 28 Prozent und ist auf 23 Prozent gesenkt worden. Das
Land muss dies dringend korrigieren, jeder Prozentpunkt würde eine
wichtige Hilfe für die Städte und Gemeinden bedeuten.
Murrack: „Der Bund hat den Ländern ausdrücklich einen neuen
Verschuldungsspielraum eingeräumt. Wann, wenn nicht in der jetzigen
Krise, will das Land ihn nutzen, zum Beispiel um die Verbundquote zu
erhöhen?“ Der Chef der Staatskanzlei verwies an dieser Stelle auf
das Sondervermögen Infrastruktur und die Altschuldenlösung des
Landes.
Beim Sondervermögen verdeutlichte das Aktionsbündnis
noch einmal seine Kritik. NRW hat deutlich weniger Geld pauschal an
die Kommunen gegeben als andere Länder und einen beträchtlichen Teil
der Summe aus Berlin behalten. Bei der Altschuldenhilfe, die gerade
angelaufen ist, lobten die kommunalen Vertreter, dass die Umsetzung
unbürokratisch erfolge. Zugleich kritisierten sie, dass der Bund
seine Hälfte der Lösung noch nicht erbracht habe.
Nathanael
Liminski weckte an dieser Stelle Hoffnung. Man habe im vergangenen
Sommer eine Vereinbarung dazu erzielt, er gehen davon aus, dass der
Bund „bald“ einen Gesetzesvorschlag präsentieren werde.
Hintergrund-Informationen Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer
Städte“ haben sich 73 Kommunen aus acht Bundesländern
zusammengeschlossen.
In den Städten
und Kreisen leben rund zehn Millionen Menschen. Die Kommunen sind
besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe
Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im
Sozialbereich. Zur
Homepage des Aktionsbündnisses
Offenlage: Open
Grid Europe passt Planung für Wasserstoffleitung an Nach
Erörterungstermin Planänderung im Planfeststellungsverfahren für den
Neubau der Wasserstoffleitung Dorsten-Hamborn (DoHa) Die Open
Grid Europe hat bei der Bezirksregierung mit Schreiben vom
23.08.2024 die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den
Neubau der Wasserstoffleitung Dorsten-Hamborn (DoHa) beantragt.
Im Mai 2025 wurden die Einwendungen in der Kathrin-Türks-Halle
in Dinslaken erörtert. Nach Auswertung der im Verfahren
eingebrachten Einwendungen und Stellungnahmen hat die Open Grid
Europe den Plan überarbeitet, das heißt u.a. eine Änderung der
Emscherquerung von offener zu geschlossener Bauweise, kleinräumige
Umtrassierungen im Bereich Schermbeck, Hünxe, Dinslaken, Oberhausen,
Duisburg, eine geänderte Zufahrt der Straße „Im Aap“ in Schermbeck,
eine Arbeitsstreifenänderung im Bereich der Station Gahlen in
Schermbeck, die Verlagerung der Molchschleuse von der Schulstraße
auf ein Flurstück an der Römerstraße in Duisburg, die Änderung von
Rohrlagerplätzen in Schermbeck und Duisburg sowie die Änderung der
Anbindung auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel in Duisburg
vorgenommen.
Die vollständigen Planänderungsunterlagen
(Zeichnungen, Erläuterungen und entscheidungserhebliche Unterlagen)
sowie der geänderte UVP-Bericht sind bis 1. April 2026 auf der
Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf unter
https://www.brd.nrw.de/Services/Offenlagen einzusehen.
Jeder, dessen Belange durch die geänderte Planung berührt werden,
kann bis zum 15. April 2026 (Eingangsdatum) einschließlich
Einwendungen erheben.
Die Einwendungen sind per E-Mail an
das Postfach
andreas.conrad@brd.nrw.de zu richten, mit Namen und
Postanschrift der Einwendenden sowie als Betreff „Wasserstoffleitung
DoHa – 1. Planänderung“. Schriftlich können Einwendungen bei der
Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf,
erhoben werden.
MSV Duisburg Gast im Studio Duisburg
Die Spieler, das Trainerteam und das Funktionsteam des
MSV Duisburg sind regelmäßig bei uns zu Gast, um neues
Bildmaterial zu produzieren. Jedes Mal freuen wir uns, die stets gut
gelaunte Truppe in unserem Film- & Fotostudio begrüßen

 
Fotos Studio Duisburg
Führerscheinumtausch: Stadt
Duisburg erweitert Terminangebot
Die Stadt Duisburg erleichtert den Pflichtumtausch alter
Führerscheine und stellt zusätzliche Terminkontingente zur
Verfügung: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger ihren Antrag auch
wieder in den sieben Bürger- Service-Stationen stellen. Weiterhin
ist auch der Führerscheinumtausch in der Fahrerlaubnisbehörde in
Duisburg-Neumühl möglich.
Mit der Ausweitung des Angebots
reagiert die Stadt Duisburg auf die weiterhin hohe Zahl von
Führerscheinumtauschanträgen und schafft damit zusätzliche
Möglichkeiten für die Antragstellung im gesamten Stadtgebiet. In der
aktuellen Umtauschphase sind alle zwischen 2002 und 2004
ausgestellten Scheckkarten-Führerscheine betroffen.
Stichtag
für den spätesten Umtausch ist hier der 19. Januar 2027. Daher wird
empfohlen, den Antrag möglichst früh zu stellen, um rechtzeitig
einen neuen Führerschein zu erhalten. Der alte Führerschein verliert
nach Ablauf der Frist seine Gültigkeit – ähnlich wie ein
Personalausweis.
Ausnahme: Wer vor 1953 geboren wurde, muss
seinen Führerschein – egal ob Papier- oder Scheckkarten-Führerschein
und unabhängig vom Ausstellungsjahr – erst bis zum 19. Januar 2033
tauschen. Termine für den Pflichtumtausch von Führerscheinen können
ab sofort über www.duisburg.de/termine bei den
Bürger-Service-Stationen und beim Straßenverkehrsamt gebucht werden.
Betroffene benötigen ein biometrisches Passfoto auf Papier. Die
Gebühren betragen 31,60 Euro mit Direktversand des neuen
Führerscheins durch die Bundesdruckerei per Post. Eine persönliche
Abholung ist im Bürgerservice nicht möglich. Wer seinen Führerschein
persönlich abholen möchte, kann den Antrag weiterhin nur im
Straßenverkehrsamt stellen.
Hintergrund: Nach der dritten
EU-Führerscheinrichtlinie sind bis zum 19. Januar 2033 alle
Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, in
den neuen EU-Führerschein umzutauschen. So soll sichergestellt
werden, dass alle in der EU noch in Umlauf befindlichen
Führerscheine ein einheitliches und fälschungssicheres Muster
erhalten.
Das geschieht stufenweise: - Alle
Führerscheine mit Ausstellungsdatum bis zum 31. Dezember 1998
mussten bereits stufenweise bis zum 19. Januar 2025 getauscht worden
sein. - Bei Führerscheinen mit Ausstellungsdatum ab dem 1.
Januar 1999 gilt das Ausstellungsjahr des Führerscheins: 1999
bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026. 2002 bis 2004: Umtausch
bis 19. Januar 2027 2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028
2008: Umtausch bis 19. Januar 2029 2009: Umtausch bis 19.
Januar 2030 2010: Umtausch bis 19. Januar 2031 2011:
Umtausch bis 19. Januar 2032 2012 bis 18. Januar 2013: Umtausch
bis 19. Januar 2033
Osterfeuer in Duisburg: Umwelt-
und Ordnungsamt informieren
Wer über die Osterfeiertage in Duisburg ein Osterfeuer
(„Brauchtumsfeuer“) entzünden möchte, der muss dabei einige Regeln
beachten. Darüber informieren das Umweltamt sowie das Bürger- und
Ordnungsamt. Brauchtumsfeuer dürfen ausschließlich als öffentliche,
für jedermann zugängliche Veranstaltungen ausgerichtet werden.
Sie müssen mindestens vier Wochen vorher beim Bürger- und
Ordnungsamt per E-Mail an veranstaltungen@stadt-duisburg.de
angezeigt werden. Pro Veranstalter ist ein Osterfeuer im Zeitraum
von Karsamstag bis Ostermontag möglich, jeweils in der Zeit von 16
bis 22 Uhr.
Besondere Regeln in Landschaftsschutzgebieten /
Naturschutzgebiete Für Brauchtumsfeuer in Landschaftsschutzgebieten,
bei denen Schnittgut verbrannt wird, ist eine entsprechende
Befreiung von den Verboten des Landschaftsplanes bei der Unteren
Naturschutzbehörde per E-Mail an unb@stadt-duisburg.de einzuholen.
Diese ist mit Kosten verbunden.
In Naturschutzgebieten ist
das Feuermachen grundsätzlich verboten. Bei der Verbrennung des
Schnittgutes sind folgende Regelungen zu beachten: Es darf lediglich
Holz von Baum- und Strauchschnitt verbrannt werden, das trocken und
unbehandelt ist. Das Verbrennen von beschichtetem, behandeltem Holz,
wie beispielsweise behandelte Paletten und Schalbretter sowie
sonstige Abfälle (z.B. Altreifen), ist verboten.
Andere
Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralprodukte oder andere
Abfälle, dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers
genutzt werden. Das Brennmaterial muss so trocken sein, dass es
unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennt. Aus
Naturschutzgründen muss das Schnittgut vor dem Entzünden des Feuers
umgeschichtet werden, da sich darin häufig Kleintiere wie Igel
verstecken.
Ebenso ist darauf zu achten, dass keine
Vogelnester, etwa von Arten wie dem Zaunkönig oder der
Heckenbraunelle, in den dichten Reisigstrukturen vorhanden sind.
Werden Nester entdeckt, darf das Reisig nicht verbrannt werden, da
diese Nester gemäß Bundesnaturschutzgesetz unter besonderem Schutz
stehen.
Internationale Wochen gegen Rassismus in Duisburg
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in diesem Jahr von
Montag, 16. März, bis Sonntag, 29. März, statt. Das diesjährige
Motto "100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus und
Rechtsextremismus" betont die universelle Bedeutung der
Menschenwürde und ruft dazu auf, gegen jegliche Form von Rassismus
und Diskriminierung aktiv einzustehen.
Einige Höhepunkte aus
dem vielfältigen Programm: - Montag, 16. März – Workshop
#fightandwrite für Schülerinnen und Schüler mit Mailin Rieck,
www.fightandwrite.de an der Gesamtschule Duisburg-Süd -
Dienstag, 17. März – Lesung mit dem Jugendbuchautor Christian Linker
aus seinem neuen Buch „Wenn die Welt unsere wäre“ im Gertrud-Bäumer
Berufskolleg - Dienstag, 17. März – Eine feine Linie – İnce bir
çizgi - Theater mit Cevdet Maras und dem Verein Europäische
Akademiker aus Giresun e.V. im Internationalen Zentrum -
Mittwoch, 18. März – Gemeinsames Fastenbrechen in Kooperation mit
BAL-DER e.V. im Internationalen Zentrum - Donnerstag, 19. März –
Netzwerktreffen der Lehrkräfte der 25 Duisburger Courage-Schulen im
Internationalen Zentrum mit SchlaU:Werkstatt
www.schlau-werkstatt.de -
Donnerstag, 19. März – Galaktische Lesereise mit Lale Öztürk
(Gewinnerin des deutschen Lesepreises in 2025) und dem Buch „Die
Schnetts und die Schmoos“ - Montag, 23. März - Filmabend
und Diskussion „Die Farben des Bleibens“ mit der Marokkanischen
Fraueninitiative e.V. und INFOGES gGmbH - Donnerstag, 26. März –
Workshop „Unverpixelter Hass – Gaming und Extremismus” für
pädagogische Fachkräfte und Jugendliche im Blauen Haus Hochfeld.
- Freitag, 27. März – Aktionstag Inhouse IZ mit einem Markt der
Möglichkeiten, einem interaktiven Leseangebot für Kinder,
interkulturellen Spielen, der Aktion „Bunte Schirme der
Menschenrechte“ der Duisburger Schulen, sowie die Uraufführung eines
Courage-Songs in Kooperation mit der Jungen Oper am Rhein, Kicken
mit dem MSV Fanprojekt, Tanz gegen Rassismus mit TKM e.V. und vieles
mehr.
Duisburg gehört seit 2016 der Europäischen
Städtekoalition gegen Rassismus (englisch „European Coalition of
Cities against Racism“, kurz ECCAR) an und hat hierzu einen
Arbeitskreis gebildet. Dort werden wichtige Akzente in der
rassismuskritischen und diversitätssensiblen Arbeit in der
Stadtgesellschaft gesetzt. Unter der Federführung des Kommunalen
Integrationszentrums in Kooperation mit der Veranstaltergemeinschaft
des Duisburger Arbeitskreises laden rund 30 Akteure aus der
Integrationsarbeit, städtischen und nichtstädtischen Institutionen,
Vereinen, Trägern und Wohlfahrtsverbänden ein, die wichtigen Themen
Diversität, aber auch Rassismus und Diskriminierung sichtbar zu
machen.
Zu den Akteuren gehören unter anderem ARIC NRW, die
landesgeförderten Integrationsagenturen, Duisburger Werkkiste,
Stadtsportbund , Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit
Courage, Jugendring, TKM Kulturverein e. V., Jugendamt,
Flüchtlingsrat, BAL-DER e. V., Demokratiekreis D, Mina e. V., Ziuma
e. V., Zentrum für Erinnerungskultur, Polizei Duisburg, Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG, Duisburger Jugendzentren, Kulturakademie e.
V., Europäische Akademiker aus Giresun e. V, Amadeo Antonio Stiftung
und die Duisburger INFOGES.
Alle geplanten Aktionen und
Informationen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in
Duisburg werden auf der Webseite www.iwgrdu.de bereitgestellt und
stetig aktualisiert. Für weitere Fragen stehen Julia Rombeck
(E-Mail: J.Rombeck@stadt- duisburg.de) und Kadir Özdemir (E-Mail:
K.Oezdemir@stadt-duisburg.de) für die Veranstaltergemeinschaft zur
Verfügung.
Woche des Wohneigentums: Verband
Wohneigentum bietet kostenlose Online-Infowoche an Der
gemeinnützige Verband Wohneigentum bietet vom 9. bis zum 13. März
eine kostenlose Online-Infowoche für Haus- und Wohnungseigentümer
an. In dem Format "Woche des Wohneigentums" informieren die
Verbandsexperten zu aktuellen Themen und beantworten Fragen der
Teilnehmenden.

Das Angebot ist offen auch für Nicht-Mitglieder.
Wie lässt
sich Sonnenstrom wirtschaftlich nutzen? Welche anderen
Möglichkeiten gibt es zur Energie-Eigenversorgung? Welche
technischen Assistenz-Möglichkeiten bietet das Smart Home, wie
funktioniert das alles und was kostet das? Worauf kommt es bei
der Erstellung von Vollmachten und Patientenverfügungen an? Und was
ist wichtig aus der Sicht von Frauen, die Wohneigentum besitzen,
erben oder kaufen wollen.
Auf diese und andere Fragen geht
das fachkundige Referententeam ein. Die Teilnahme ist kostenlos und
offen für alle -
Information und Anmeldung Themen und Termine - Montag,
9.März, 18 Uhr Energie-Eigenversorgung 2.0. Die PV-Anlage auf
dem eigenen Dach als Antwort auf steigende Strompreise und Beitrag
zur Energiewende. Wie kann Sonnenstrom wirtschaftlich und effizient
genutzt werden?
Der Referent vermittelt grundlegende
Informationen und zeigt persönliche Wege in Richtung Energiewende.
Auch Windkraft, flexible Module, und Wärmepumpen sind Thema.
- Dienstag, 10. März, 18 Uhr Smart Home und aktuelle
Assistenzfunktionen Was verbirgt sich hinter dem Begriff Smart
Home und welche technischen Möglichkeiten stehen heute zur
Verfügung? Ein verständlicher Überblick über aktuelle
Assistenzfunktionen, deren praktischen Nutzen und die Kosten. Wie
kann intelligente Haustechnik dazu beitragen, Selbstständigkeit und
Sicherheit zu erhöhen - auch im Alter?
- Donnerstag,
12.03., 18 Uhr Vollmachten und Patientenverfügung Ein schwerer
Unfall, Altersschwäche oder ein plötzlicher Schlaganfall: In
kürzester Zeit kann eine Situation entstehen, in der ein Mensch
hilflos ist und keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen
kann. Vollmachten und Verfügungen können Klarheit für Angehörige
schaffen. Worauf kommt es bei der Erstellung an und wie lassen sich
persönliche Wünsche verbindlich festhalten?
- Freitag,
13.03., 18 Uhr Frauen und Wohneigentum Was sollten Paare über
Immobilienbesitz wissen, wie sichert man sich innerhalb der Ehe
richtig ab? Das Seminar richtet sich insbesondere an Frauen, die
Wohneigentum besitzen, kaufen wollen und/oder erben. Bei Immobilien
geltend klare gesetzliche Regelungen. Wie wirkt sich Wohneigentum in
der Ehe aus? Wer besitzt was im Grundbuch? Wer haftet für den Kredit
- auch im Falle einer Trennung?
Verband Wohneigentum e. V. Der Verband Wohneigentum ist mit rund
310.000 Mitgliedsfamilien in 16 Landesverbänden der bundesweit
größte gemeinnützige Verbraucherschutzverband für selbstnutzende
Wohneigentümer und -eigentümerinnen. Er unterstützt Menschen bei
Erwerb und Erhalt von familienfreundlichem, bezahlbarem und
zukunftsfesten Wohnraum. Sitz des Verbands ist Bonn, er hat eine
Niederlassung in Berlin.
Frühe Hilfen: Elterncafé für Schwangere mit Suchtproblematik
In der Zentralen Anlaufstelle der Frühen Hilfen an der Steinschen
Gasse 2 in der Innenstadt öffnet ab sofort ein neues Elterncafé für
konsumierende Schwangere. Es richtet sich an werdende Mütter und
junge Eltern mit Suchtproblematik und bietet ihnen einen Ort für
Unterstützung und Austausch.
Das Angebot findet jeden
Donnerstag von 16 bis 18 Uhr statt. Das Elterncafé schafft einen
geschützten Raum, in dem Betroffene freiwillig, präventiv und
niederschwellig Hilfe in Anspruch nehmen können. Fachkräfte aus dem
Arbeitskreis „Frühe Hilfen“ und „Suchthilfe“ stehen vor Ort beratend
zur Seite und bringen ihre jeweilige Expertise ein.
Entwickelt wurde das Angebot in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus
Beratung, Sozialarbeit, Gesundheitswesen, Suchthilfe und
Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen zum Angebot gibt es im
Internet auf
www.duisburg.de/fruehehilfen.
Stadtteilbüro lädt zum Forum „Leben in Hochfeld“ ein
Die Stadt Duisburg und das Team des Stadtteilbüros Hochfeld laden am
Dienstag, 3. März, zum Forum „Leben in Hochfeld“ ein. Beginn der
Veranstaltung ist um 17.30 Uhr im Sozialzentrum St. Peter an der
Brückenstraße 28 bis 30. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und
Bürger, die sich über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil
informieren möchten.
„Auch zu diesem Forum haben wir wieder
spannende Gäste eingeladen und interessante Themen vorbereitet“,
sagt Lissa Peters vom Stadtteilbüro. Die neue Bezirksbürgermeisterin
Sabrina Whitley stellt sich im Gespräch mit Moderator Liberto
Balaguer vor und erläutert die Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Nils-Christoph Ebsen, Geschäftsführer der Urbanen Zukunft Ruhr
gGmbH, und Bernd Kreuzinger, Bereichsleiter Bildung beim
Initiativkreis Ruhr GmbH, stellen ihre neuen Projekte für Hochfeld
vor.
Zudem informiert das Stadtteilbüro über die aktuellen
Entwicklungen in der Stadtteilerneuerung sowie aus den
Arbeitsgruppen. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für
Rückfragen und Gespräche. Das Forum „Leben in Hochfeld“ ist ein
offener Treff, auf dem sowohl wichtige Themen für Hochfeld
diskutiert und neue Projekte vorbereitet werden als auch der
Austausch untereinander gepflegt wird.
Alle Bürgerinnen und
Bürger, Engagierte und Stadtteilakteure sind eingeladen sich
einzubringen und an der Entwicklung Hochfelds mitzuwirken.
25 Jahre Gemeindehaus Beim Knevelshof
Am 8. März feiert die Evangelische Rheingemeinde Duisburg das
25-jährige Bestehen ihres Wanheimer Gemeindehauses, Beim Knevelshof
45, - natürlich dort vor Ort mit einem mit einem Gottesdienst, um
10.30 Uhr beginnt. Den Gottesdienst gestaltet Pfarrer i.R. Friedrich
Brand, der zusammen mit dem Kirchmeister Kurt Block den Bau als
Bauherr begleitete.
Die Gemeinde lädt herzlich zum Mitfeiern
und zum anschließenden Empfang ein. Dort erfahren Interessierte,
dass der Bau des Gemeindehauses nur ein Jahr dauerte und schon im
Januar 2001 in Betrieb genommen werden konnte. Das Presbyterium
hatte einen kleinen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.
Der Entwurf von Michael Lange überzeugte am meisten. So entstand an
der Stelle des bisherigen Behelfsbaus ein Neubau, in dem sich die
Gemeinde von Anfang an wohl fühlte. Dreißig Jahre lang war das als
Notkirche errichtete Gebäude das Zuhause für die Gemeindeglieder im
zweiten Bezirk. Der zunehmende Verfall der Notkirche zwang zum
Handeln. Das neue Gemeindehaus wurde zur Heimat für die ganze
Gemeinde und ist auch jetzt ein wichtiger Treffpunkt der
Rheingemeinde.

Das Evangelische Gemeindehauses in Wanheim, Beim
Knevelshof 45, das Pfarrer i.R. Friedrich Brand 2004 aufgenommen hat
Rote Bank in
Salvator setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Am Internationalen Frauentag,
der in diesem Jahr auf Sonntag, den 8. März fällt, wird eine rote
Bank im Mittelpunkt des Gottesdienstes um 10 Uhr in der
Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, stehen und mit ihr das
Tabu-Thema „Gewalt an Frauen“ in den Vordergrund rücken.
Nach dem Gottesdienst wird die Bank für zwei Wochen in der
Salvatorkirche dienstags bis samstags von 10 Uhr bis 17 Uhr im
Rahmen der „Offenen Kirche“ zu sehen sein. Die Bank wird dort auch
daran erinnern, dass durchschnittlich jede vierte Frau in ihrem
Leben Gewalt erfährt. Die Idee der roten Bank geht zurück auf die
Aktion „Panchina rossa“ aus Italien, sie steht seit 2016 in
öffentlichen Räumen als Symbol gegen häusliche Gewalt an Frauen.

Die Rote Bank aus Duisburg (Foto: www.frauenhaus-duisburg.de)
Die Rote Bank in Duisburg haben Frauen des Evan¬gelischen
Frauenhauses in Duisburg gestaltet. Sie gestalten auch den
Gottesdienst in der Marienkirche mit Pfarrer Martin Winterberg mit.
Mit dem Gottesdienst in der Marienkirche und der Ausstellung der
Bank in Salvator möchten sie das Thema „Gewalt gegen Frauen“ aus der
Tabuzone rücken und für mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft
sorgen.
Das Frauenhaus Duisburg wurde 1978 gegründet und ist
Deutschlands ältestes evangelische Frauenhaus. Hier werden Frauen
mit und ohne Kindern Schutz und Zuflucht bei häuslicher Gewalt
jedweder Art geboten. Sie erfahren hier durch sieben
Mitarbeiterinnen Betreuung, um ihre Gewalterfahrungen zu verarbeiten
und neue Perspektiven für ihre eigene Zukunft zu entwickeln.
Das Frauenhaus verfügt über elf Zimmer mit 28 Plätzen und ist
queer-freundlich. Erreichbar ist das Haus unter der Duisburger
Telefonnummer 02303 / 370073. Mehr Infos gibt es unter
www.frauenhaus-duisburg.de, zu Gemeinde unter
www.ekadu.de.
Musikwerke von Komponistinnen in der Marienkirche am Frauentag
Zum Internationalen Frauentag am 8. März richtet das
preisgekrönte Ensemble „Les essences“ im 250. Jubiläumsjahr der
Vereinigten Staaten um 17 Uhr in der Duisburger Marienkirche,
Josef-Kiefer-Straße 10, den Blick auf Komponistinnen.
Zu
hören sind Werke von Amy Beach, einer der ersten bedeutenden
amerikanischen Komponistinnen des späten 19. Jahrhunderts, von
Rebecca Clarke, einer wegweisenden Stimme der musikalischen Moderne,
sowie der afroamerikanischen Pionierin Florence Price, deren Musik
künstlerisch wie gesellschaftlich von besonderer Strahlkraft ist.
Ein Konzert, das nicht nur die Vielfalt und Innovationskraft
US-amerikanischer Musik feiert, sondern zugleich den Blick für die
Rolle der Frau in der Kulturgeschichte schärft. Karten zu 20 Euro
gibt es an der Konzertkasse, Infos zur Gemeinde unter
www.ekadu.de.

Mitglieder des Kammerorchesters „Les essences“ (Foto:
https://lesessences.net).
Irish Folk in der Hamborner
Friedenskirche Am Sonntag, 8. März erwartet
Fans des Irish Folk ein besonderes Erlebnis in der
Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße
174: Ab 16 Uhr sind in dem Gotteshaus fetzige sowie
traditionelle irische und schottische Klänge zusammen mit
mehrstimmigen Gesang zu hören, denn es spielt die Band
„Fragile Matt“ auf. 2008 von Sänger David Hutchinson im
irischen Doolin gegründet, ist „Fragile Matt“ seitdem in
Irland, Deutschland und Holland unterwegs.
In Duisburg sind die Bandmitglieder Andrea Zielke
mit Gesang und Gitarre sowie Katja Winterberg mit irischer
Rahmentrommel und Geige mit dabei. Der Eintritt ist frei, Spenden am
Ausgang gerne gesehen. Infos zur Band gibt es im Netz unter
www.fragile-matt.de.

Die Band „Fragile Matt“ (Foto: www.fragile-matt.de).
Konzert in der Pauluskirche verbindet
Jazz und mittelterliche Musik Am 7. März ist um 18 Uhr
in der Pauluskirche Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80, das
Ergebnis eines spannenden Musikprojektes zu hören: Die beiden
Multiinstrumentalisten Freddy Gertges (Saxophone, Violine) und Dr.
Hans-Joachim Heßler (Orgel, Klavier) bringen spätantike und
mittelalterliche Lieder und Choräle der frühchristlichen Kirchen mit
zeitgenössischem Jazz zusammen.
Die beiden Musiker verwenden
Melodien des frühen Christentums, um sie zu einem faszinierenden
Klanggeflecht auszubreiten und mit zeitgenössischem Jazz zu
vermischen.
Das Publikum darf sich auf eine wohltuend
anregende musikalische Reise freuen. Inspiriert ist diese Musik von
Jan Garbarecks „Officium Novum“, welche er im Jahre 2009 zusammen
mit dem Hilliard Ensemble realisierte. Der Eintritt ist frei. Infos
zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
i
Freddy Gertges (Foto: Walter Joschinsky)
Kirche
Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf In der
Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im
Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die
Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört
der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen. Der
Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr.
Das nächste Treffen
ist am 10. März. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir
freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent
im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch
Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen
beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail
armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

NRW: Rund 46 % mehr Beschäftigte in
Kindertageseinrichtungen als 2015 * Zuwächse sowohl
beim pädagogischen als auch nichtpädagogischen Personal. * Zahl
der männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015 mehr als
verdoppelt. * Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch
Beschäftigten höher.
Am 1. März 2025 sind etwa 175.000
Personen in einer Kindertageseinrichtung in NRW beschäftigt gewesen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das rund 46 % mehr als im Jahr 2015.
Damals waren es rund 120.000 tätige Personen gewesen. Seitdem ist
die Zahl des Personals jährlich gestiegen.

Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch nichtpädagogischen
Personal Der Anstieg betrifft sowohl das pädagogische als auch
das nichtpädagogische Personal. Im nichtpädagogischen Bereich, zu
dem beispielsweise Verwaltungs-, hauswirtschaftliches und
technisches Personal gehört, war der Anstieg mit rund 65 % besonders
hoch. Während im Jahr 2015 noch rund 23.000 Personen in diesem
Bereich tätig waren, stieg die Zahl bis zum Jahr 2025 auf rund
38.000. Im pädagogischen Bereich stieg die Zahl der Beschäftigten in
den letzten 10 Jahren um rund 41 % auf fast 137.000 Personen.
2015 waren es knapp 97.000 Beschäftigte gewesen. Es ist zu
beachten, dass die beschäftigten Personen unterschiedliche
Stundenumfänge haben können. Bei Betrachtung rechnerischer
Vollzeitstellen war im gleichen Zeitraum jedoch ein ähnlicher
Anstieg des Personals von rund 40 % zu verzeichnen.
Zahl der
männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015 mehr als
verdoppelt Seit 2015 hat sich die Anzahl männlicher Personen, die in
Kindertageseinrichtungen pädagogisch tätig sind, um rund 167 %
erhöht. Im Jahr 2015 waren es noch rund 3.900 Männer gewesen. In der
Folge stieg deren Zahl auf rund 10.300 im Jahr 2025.
Der
Anteil männlicher Beschäftigter am gesamten pädagogischen Personal
in Kitas erhöhte sich damit von 4,0 % im Jahr 2015 auf 7,6 % im Jahr
2025. Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch Beschäftigten
höher Unter dem pädagogischen Personal waren die männlichen
Beschäftigten im Durchschnitt deutlich jünger als ihre Kolleginnen.

Während die männlichen Beschäftigten im Jahr 2025
durchschnittlich 32,2 Jahre alt waren, kamen die weiblichen
Beschäftigten im Durchschnitt auf 39,3 Jahre. Das durchschnittliche
Alter des pädagogischen Personals in Kindertageseinrichtungen ist
innerhalb der letzten zehn Jahre leicht gesunken. Es hatte im Jahr
2015 noch bei durchschnittlich 39,3 Jahren gelegen. Anschließend
sank dieser Wert bis zum Jahr 2025 auf 38,8 Jahre.
Zuwächse
auch bei der Zahl der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen und den
Betreuungsumfängen Es ist einordnend zu beachten, dass die Zahl
der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen im Betrachtungszeitraum
von rund 565.000 im Jahr 2015 auf rund 669.000 im Jahr 2025
gestiegen ist, das entspricht einem Plus von rund 18 %. Einen
überdurchschnittlichen Zuwachs von rund 27 % gab es in der Gruppe
der unter-3-Jährigen.
Die Zahl der betreuten Kinder in
dieser Altersgruppe stieg von rund 85.000 im Jahr 2015 auf rund
108.000 im Jahr 2025. In den letzten 10 Jahren ist zudem der
Betreuungsumfang von Kindern in Tagesbetreuung unter
https://www.it.nrw/nrw-jedes-zweite-betreute-kind-unter-6-jahren-ist-45-stunden-und-mehr-pro-woche-tagesbetreuung
gestiegen.
2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Symbolbild, © Christoph Rieger, DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat
(DVR) e.V.
2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln! Das
Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im
Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen
bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Zum Vergleich: 2024
starben 2.770 Menschen, 2023 waren es 2.839 und 2022 2.788
Todesopfer. „Die Zahlen sind gestiegen – das bereitet uns große
Sorge“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen
Verkehrssicherheitsrats (DVR).
„Jeden Tag stirbt alle drei
Stunden ein Mensch auf unseren Straßen. Besonders gefährlich sind
Landstraßen, auf denen die meisten tödlichen Unfälle passieren. Wir
setzen auf das Bundesministerium für Verkehr, das jetzt als
zentraler Akteur vorangehen und gemeinsam mit den Landesregierungen
Maßnahmen umsetzen muss – auch wenn sie politisch unbequem sind.
Tempolimits auf Landstraßen sind eine wirksame Maßnahme, um
Menschenleben zu retten.“
Tempolimits absenken, um Leben zu
retten Um die Zahl der Verkehrstoten spürbar zu senken, fordert
der DVR, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen mit
einer Fahrbahnbreite bis sechs Metern von 100 auf 80 km/h
abzusenken. An Kreuzungen und Einmündungen spricht sich der DVR für
Tempo 70 aus. „Tempolimits sind ein Ausdruck von Verantwortung für
Menschenleben“, betont Manfred Wirsch.
„Das Grundgesetz
garantiert jedem das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Dieses Recht darf im Straßenverkehr nicht relativiert werden – und
politische Entscheidungen müssen diesem verfassungsrechtlichen
Anspruch gerecht werden.“
Ablenkung am Steuer konsequent
überwachen Im Kontext der steigenden Verkehrstotenzahlen
empfiehlt der DVR den Bundesländern, den Einsatz von
„Handy-Blitzern“ zu verstärken, um Verstöße gegen das „Handyverbot“
am Steuer flächendeckend zu dokumentieren. Nach dem erfolgreichen
Pilotbetrieb in Rheinland-Pfalz seit 2025 sollte eine
bundeseinheitliche Rechtsgrundlage geschaffen werden, um zukünftig
einen Flickenteppich an Einzelregelungen zu vermeiden.
„Verkehrssicherheit ist kein Luxus, sondern Pflicht“, sagt Manfred
Wirsch. „Wenn Menschen immer häufiger wegsehen, müssen
automatisierte Systeme umso genauer hinschauen. Der Deutsche
Verkehrsgerichtstag hat sich unserer Forderung im Januar bereits
angeschlossen – nun sollten Bund und Länder folgen.“
Unfallhäufungsstellen entschärfen Verkehrssicherheitsarbeit ist
Teamwork: Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam handeln. Der
DVR ruft die Verantwortlichen auf, die zur Verfügung stehenden
Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität,
dem Verkehrsetat des Bundes, dem Straßenfinanzierungspaket sowie den
Landes- und Kommunalprogrammen gezielt einzusetzen, um
Unfallhäufungsstellen zu entschärfen.
Auf Landesebene
sollten Mittel für die bauliche Umgestaltung gefährlicher Kreuzungen
und Abschnitte sofort abrufbar sein, etwa als ständige Budgets bei
den zuständigen Landesbetrieben. Nach einer datenbasierten Analyse
von Unfallhäufungsstellen können Unfallkommissionen gezielt
Maßnahmen festlegen und diese zur Umsetzung freigeben.
Dazu
zählen unter anderem die Entschärfung und gegebenenfalls
Verbreiterung von Kurven, die Verbesserung von Sichtachsen und
Beleuchtung sowie die Ergänzung von Abbiegespuren, Bordsteinen,
passiven Schutzeinrichtungen und Querungsinseln. Ebenso können
Fahrbahnmarkierungen und Ampelschaltungen verbessert,
Barrierefreiheit hergestellt und intelligente
Verkehrsbeeinflussungssysteme – etwa durch LED-Warnanzeigen –
eingesetzt werden.
„Daten zeigen uns die Gefahren, Fachleute
entwickeln wirksame Maßnahmen und der Haushalt gibt uns die Mittel.
Nun brauchen wir politische Entschlossenheit, damit Menschen nicht
weiter an teilweise seit Jahren bekannten Unfallhäufungsstellen
sterben. Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt müssen mehr Taten zur
Rettung von Menschenleben folgen”, so Manfred Wirsch.
Verkehrssicherheitsarbeit auf neues Level heben Das 2020
beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 der
Bundesregierung betont, man dürfe sich auf den bislang erreichten
Erfolgen „nicht ausruhen“ und müsse negative Trends „stoppen“. Der
Bund verstehe sich dabei als „zentraler Akteur, Initiator und
Koordinator“ und wolle die Verkehrssicherheitsarbeit auf ein „in
Umfang und Qualität neues Level“ heben.
„2.814 Verkehrstote
sind 2.814 Gründe, jetzt entschlossen zu handeln“, sagt Manfred
Wirsch. „Der DVR steht dem Bundesverkehrsministerium beratend und
partnerschaftlich zur Seite, um die Umsetzung wirksamer Maßnahmen zu
begleiten.“
Das Statistische Bundesamt meldet für 2025 mehr
Verkehrstote Deutschland bei der Verkehrssicherheit nicht
auf Zielkurs. Der TÜV-Verband fordert Vision-Zero-Umsetzung für mehr
Sicherheit und Lebensqualität.

Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 ©TÜV-Verband
Berlin,
25. Februar 2026 – Heute hat das Statistische Bundesamt die
Statistik zu Straßenverkehrsunfällen für das Jahr 2025
veröffentlicht. Fani Zaneta, Fachreferentin für Verkehrssicherheit
beim TÜV-Verband kommentiert die Unfallzahlen:
„Die
Unfallzahlen für das Jahr 2025 zeigen: Deutschland tritt bei der
Verkehrssicherheit auf der Stelle und macht aktuell sogar
Rückschritte. Nach vielen Jahren mit langsam sinkenden Opferzahlen
ist die Zahl der Verkehrstoten und Verletzen nun wieder gestiegen.
2.814 Verkehrstote sind ein Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber 2024.
Im Fünfjahresvergleich wird der Rückschritt noch deutlicher: Im
Vergleich zu 2021 gibt es 10 Prozent mehr Verkehrstote (2021:
2.562). Damit sind wir nicht auf Zielkurs. Mit dem
Verkehrssicherheitsprogramm 2021 – 2030 hat sich Deutschland
vorgenommen, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 Prozent zu
senken. Das entspräche, gemessen an 2021, rund 1.540 Getöteten pro
Jahr.“
Vision Zero ist keine Utopie „Die Vision Zero, also
eine Mobilität mit null Verkehrstoten, ist keine Utopie, sondern
eine Frage konsequenter Umsetzung. Die Unfallstatistik 2025 zeigt:
Die bisherigen politischen Maßnahmen reichen in Wirkung und
Umsetzung nicht aus. Wir müssen an den Stellschrauben drehen, die
nachweislich Leben retten.
Dazu gehören eine
fehlerverzeihende Infrastruktur insbesondere an Unfallschwerpunkten,
konsequente Regelüberwachung und Tempo-Management, sowie die
schnelle Verbreitung wirksamer Fahrzeugsicherheitsfunktionen. Und
wir müssen Menschen befähigen, kompetent und sicher am Verkehr
teilzunehmen. Das ist angesichts eines immer komplexer werdenden
Verkehrssystem heute wichtiger denn je.“
Mehr als Statistik:
Verkehrssicherheit ist Lebensqualität und Teilhabe Wenn
Unfallzahlen stagnieren oder steigen, ist das keine statistische
Randnotiz. Es bedeutet, dass mehr Menschen im Straßenverkehr zu
Schaden kommen. Wir dürfen das Ziel Vision Zero nicht aus den Augen
verlieren. Verkehrssicherheit ist Lebensqualität: Sie entscheidet
darüber, ob Kinder eigenständig unterwegs sind, ob ältere Menschen
mobil bleiben, ob Städte und Gemeinden als Lebensräume
funktionieren. Sicherheit ist kein Nebenaspekt der Mobilität, sie
ist ihre Grundlage.“
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben
sind Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2025. Die
Zahlen sind abrufbar unter:
www.destatis.de
Reifenplatzer auf der
Autobahn: Sekunden entscheiden über Sicherheit Was im
Ernstfall zählt, wer informiert werden muss und wie sich das Risiko
deutlich senken lässt Ein lauter Knall, das
Fahrzeug zieht plötzlich zur Seite und wird schwer kontrollierbar.
Ein Reifenplatzer gehört zu den Situationen, die man als Autofahrer
nicht erleben möchte. In einem solchen Moment entscheiden oft
Sekunden über die Sicherheit aller Insassen. Der ACV Automobil-Club
Verkehr erläutert, welche Schritte im Ernstfall entscheidend sind,
welche Maßnahmen anschließend wichtig sind und wie sich durch
gezielte Prävention das Risiko reduzieren lässt.
Richtig
reagieren im Ernstfall Platzt ein Reifen bei hoher
Geschwindigkeit, wird das Fahrzeug instabil und zieht zur Seite.
Jetzt ist vor allem eines entscheidend: Beim Vorfall selbst ruhig
bleiben und kontrolliert handeln.
Lenkrad fest umschließen
Platzt ein Vorderreifen, zieht das Fahrzeug meist deutlich zur
beschädigten Seite. Bei einem Hinterreifen kann das Heck instabil
werden. In beiden Fällen gilt: Lenkrad fest und gerade halten.
Hektische Lenkbewegungen vermeiden und nur so viel korrigieren, wie
nötig ist, um in der Spur zu bleiben.
Keine Vollbremsung
Eine abrupte Gewichtsverlagerung nach vorne kann das Fahrzeug
zusätzlich destabilisieren und zum Schleudern oder Überschlagen
führen. Stattdessen nur sehr sanft und dosiert bremsen.
Kontrolliertes Ausrollen und Motorbremse nutzen Fuß vom Gas
nehmen und die Motorbremse nutzen. Erst dann in einen niedrigeren
Gang schalten, wenn das Fahrzeug bereits deutlich langsamer ist. Bei
Automatikfahrzeugen unterstützt das Getriebe die Verzögerung in der
Regel automatisch. Ziel ist es, die Geschwindigkeit kontrolliert zu
verringern, bis ein sicheres Lenkmanöver Richtung Standstreifen
möglich ist.
Warnblinklicht aktivieren So früh wie möglich
die Warnblinkanlage einschalten, um den nachfolgenden Verkehr zu
warnen und das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren.
Pannenstelle absichern Sobald das Fahrzeug auf dem Standstreifen
oder in einer Notbucht zum Stillstand gekommen ist, sollte die
Pannenstelle abgesichert werden.
Warnweste vor dem Aussteigen
Reflektierende Warnwesten noch im Fahrzeug anlegen. Dies gilt für
alle Mitfahrer. Warnwesten möglichst griffbereit im Innenraum
aufbewahren, damit sie im Ernstfall sofort verfügbar sind.
Aussteigen zur verkehrsabgewandten Seite Fahrzeug niemals zur
Fahrbahnseite hin verlassen. Ausstieg immer zur Beifahrerseite, um
den Gefahrenbereich der fließenden Fahrspur sofort zu verlassen.
Aufenthalt hinter der Leitplanke Alle Passagiere sofort
hinter die schützende Leitplanke bringen und dort im sicheren
Abstand zum Verkehr bleiben. Nicht auf dem Standstreifen auf- und
ablaufen.
Warndreieck richtig platzieren Auf Autobahnen
sollte das Warndreieck in großem Abstand vor der Pannenstelle
aufgestellt werden, etwa 150 bis 200 Meter. Als Orientierung dienen
Leitpfosten im Abstand von 50 Metern. Drei bis vier Pfostenlängen
entgegen der Fahrtrichtung zurückgehen und das Warndreieck gut
sichtbar platzieren. Bei Kurven oder Kuppen den Abstand entsprechend
größer wählen.
Wer informiert werden muss Polizei Eine
generelle Pflicht zur Verständigung besteht bei einem reinen
Reifenschaden nicht. Die Polizei sollte jedoch informiert werden,
wenn durch den Reifenplatzer ein Unfall oder eine Gefährdung
entstanden ist, etwa durch Trümmerteile auf der Fahrbahn, blockierte
Spuren oder beschädigte Fahrzeuge. Bei Verletzten ist der Notruf 112
zu wählen.
Pannenhilfe Ein Reifenwechsel am Fahrbahnrand
ist grundsätzlich erlaubt, jedoch mit erheblichen Risiken verbunden,
besonders auf Schnellstraßen oder Autobahnen. Sicherer ist es, den
Pannendienst zu verständigen, vor allem wenn das Fahrzeug nicht mehr
sicher fahrbereit ist oder Zweifel an möglichen Folgeschäden
bestehen.
Versicherung: Wer die Kosten übernimmt Ob die
Kfz-Versicherung zahlt, hängt vor allem davon ab, warum der Reifen
geplatzt ist. Wurde beispielsweise ein größerer Fremdkörper
überfahren, kann je nach Vertrag die Vollkaskoversicherung
Folgeschäden am Fahrzeug übernehmen.
Wird ein Reifen
mutwillig beschädigt, etwa durch Vandalismus, greift je nach Vertrag
die Teilkasko. War ein anderer Verkehrsteilnehmer verantwortlich,
etwa durch verlorene Ladung auf der Fahrbahn, übernimmt in der Regel
dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden.
Platzt der
Reifen dagegen ohne äußere Einwirkung, etwa durch Verschleiß,
Materialermüdung oder Überhitzung, gilt das meist als
Betriebsschaden. In solchen Fällen bleiben die Kosten in der Regel
beim Fahrzeughalter. Entscheidend ist die konkrete Schadensursache
und die Ausgestaltung des jeweiligen Vertrags.
Typische
Auslöser für Reifenplatzer • Falscher Reifendruck Ein zu
niedriger Luftdruck ist eine häufige Ursache. Die Reifenflanken
werden dadurch übermäßig stark gewalkt, was zu einer erheblichen
Hitzeentwicklung führt. Diese Hitze kann den Reifen von innen
beschädigen.
• Überladung Jedes Fahrzeug und jeder Reifen
hat eine definierte Traglast. Wird diese dauerhaft überschritten,
ermüdet das Material vorzeitig und kann schlagartig reißen.
•
Vorschäden durch Hindernisse Das harte Überfahren von
Bordsteinkanten oder Schlaglöchern kann das innere Karkassengewebe
verletzen. Solche Schäden bleiben oft über Wochen unsichtbar, bis
der Reifen unter hoher thermischer Belastung nachgibt.
•
Materialalterung Mit den Jahren verliert das Gummi seine
Weichmacher und wird spröde. Der ACV empfiehlt, Reifen ab einem
Alter von sechs bis acht Jahren besonders kritisch zu prüfen und
gegebenenfalls ersetzen zu lassen, unabhängig von der vorhandenen
Profiltiefe.
ACV Checkliste: Reifenplatzer vorbeugen
Vorsorge ist der beste Schutz vor Unfällen. Regelmäßige Prüfung
reduziert das Risiko deutlich: • Reifendruck-Kontrollsysteme
Moderne Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die Druckverluste
frühzeitig melden. Warnmeldungen nicht ignorieren und den Druck
zeitnah prüfen.
• Sichtprüfung Reifen regelmäßig auf
eingefahrene Fremdkörper oder Risse in der Seitenwand kontrollieren.
• Profiltiefe beachten Der ACV empfiehlt für Sommerreifen
mindestens drei Millimeter und für Winterreifen vier Millimeter
Profiltiefe. • Lagerung Reifen kühl, trocken und dunkel
lagern, um den Alterungsprozess zu verlangsamen.
Zum Weltfrauentag am 8. März zeigt sich die
Frauenberatungsstelle mit neuen Gesichtern Zum
diesjährigen Weltfrauentag ist die Frauenberatungsstelle noch
breiter aufgestellt als sonst. Das liegt vor allem an dem neuen
jetzt 5-köpfigen Team der Beratungsstelle, das mit Pia Petermann und
Lea Dietrich im Herbst letzten Jahres gleich zwei engagierte neue
Fachkräfte dazugewinnen konnte.
„Dank der von der Stadt
Duisburg finanzierten zusätzlichen halben Stelle können wir nun noch
mehr Angebote und Aktionen durchführen als bisher“, freut sich Diana
Determann über die seit langem schon notwendige Aufstockung von
bisher 2,5 auf nun 3 Vollzeitstellen, die sich die 5
Mitarbeiterinnen teilen.

v. l. n. r. Kathrin Knaup, Anika Walther, Diana Determann, Lea
Dietrich und Pia Petermann
So sind Diana Determann, Lea
Dietrich, Kathrin Knaup, Pia Petermann und Anika Walther dieses Jahr
nicht nur am 08. März in Sachen Gewaltprävention und
Öffentlichkeitsarbeit im Einsatz, sondern sie sind schon ab dem
07.03. an verschiedenen Orten in Duisburg unterwegs. Los geht es am
Samstag, dem 7. März im GLOBUS- Markt in Meiderich: ab 12:00 Uhr
wird ein köstlicher Waffelduft die Einkaufenden an den Stand der
Beratungsstelle locken, wo es neben Waffeln auch Infomaterial und
kleine Give-Aways für alle Frauen geben wird.
Eine
Glücksradaktion verspricht nicht nur Gewinne, sondern „wir möchten
diese Aktion dazu nutzen, zu verschiedenen Themen wie dem
Gewaltschutzgesetz, Vergewaltigungsmythen oder Täterstrategien
aufzuklären“, so Anika Walther. Die Einnahmen aus dem vom Globus-
Center gespendeten hausgemachten Waffelteig kommen übrigens zu 100%
der Beratungsstelle zugute.
Abends besucht die
Frauenberatungsstelle die von Jasmin Kiauka (auch bekannt als DJ Jay
Kay) jährlich zum Weltfrauentag veranstaltete Ladies Night „women
for women“ in der Duisburger Weinbar kalt.weiss.trocken. Kathrin
Knaup erklärt dazu: „wir möchten mit unserem Stand unsere Arbeit
vorstellen und mit Broschüren und Flyern zu Sicherheit und
Vorsichtsmaßnahmen gerade beim Feiern und Ausgehen aufklären.
Natürlich sind wir aber auch gerne Ansprechpartnerin bei sämtlichen
Fragen rund um das Thema Frauen* und Gewalt.“
Am Sonntag,
dem eigentlichen Weltfrauentag werden Lea Dietrich und Pia Petermann
ab 16:00 Uhr am Dellplatz einige Worte auf der von der
Feministischen Aktion Duisburg organisierten Demo „Gemeinsam gegen
das Patriarchat“ an die Öffentlichkeit richten. Anschließend lädt
das auch am Dellplatz ansässige filmforum zu einer
Kooperationsveranstaltung mit der Frauenberatungsstelle rund um den
Film „NAWI-DEAR FUTURE ME“ ein.
Das Drama erzählt die
Geschichte eines 13jährigen Mädchens aus Kenia, das sich gegen die
Zwangsehe wehrt. Dass solche Zwangs- und Kontrollmaßnahmen nicht nur
in fernen Ländern geschehen, weiß Pia Petermann aus ihrer
langjährigen vorherigen Arbeit aus dem Frauenhaus sehr genau.
„Wir hoffen, auch hier mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen
und Mut zu machen für den Kampf für Frauenrechte und
Gleichberechtigung “ ergänzt ihre neue Kollegin Lea Dietrich, die
sich jetzt schon gemeinsam mit ihrem ganzen Team auf die Aktionen
rund um den diesjährigen Weltfrauentag freut.
Vortrag über die Geschichte des Duisburger Stadttheaters
Die Geschichte des Duisburger Stadttheaters beginnt weit vor dessen
Einweihung 1912. Unzureichende Verhältnisse an diversen Duisburger
Aufführungsorten ließen Ende des 19. Jahrhunderts den Ruf nach einem
eigenen Stadttheater laut werden… Karina Sosnowski aus dem
Duisburger Stadtarchiv hält am Donnerstag, 5. März, um 18.15 Uhr in
der „DenkStätte“, Karmelplatz 5, einen Vortrag über die Historie des
Duisburger Stadttheaters.

Postkarte - Quelle: Stadtarchiv Duisburg. Das Theater der
Stadt Duisburg am 7. November 2012 100 Jahre alt.
Das Bekenntnis der Duisburger Bürgerinnen und Bürger zu Kunst
und Kultur fand Ausdruck in ihrem bürgerschaftlichen und
finanziellen Engagement für den neuen Kulturbau am damaligen
Königsplatz. Der Theaterbauspezialist Professor Martin Dülfer baute
der Stadtbevölkerung einen Tempel für die Musen, der seitdem eine
bewegte Geschichte hinter sich hat.
Der
Vortrag wirft Schlaglichter auf die bewegte Geschichte des
Stadttheaters und untersucht, welchen identitätsstiftenden Charakter
ein Kulturort für eine Stadtbevölkerung haben kann. Die Teilnahme
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist n
icht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen
beschränkt.
Vor 10 Jahren: Rauchgasrohre des „Stadtwerketurms“ sollen dieses
Jahr zurückgebaut werden Die Stadtwerke
Duisburg AG, die Stadt Duisburg und der Landschaftsverband
Rheinland haben sich zum weiteren Vorgehen beim
stillgelegten Kraftwerksschornstein in Duisburg-Hochfeld
verständigt. Das Unternehmen hat die Genehmigung erhalten,
die drei Rauchgasrohre des als „Stadtwerketurm“ bekannten
Kamins zu entfernen. Erhalten bleiben wird der 65 Meter
hohe Stahlbetonsockel und die darauf aufgebaute 115 Meter
hohe Stahlträger- Konstruktion des unter Denkmalschutz
stehenden Bauwerks.
Der Rückbau der Rauchgasrohre ist
notwendig, da diese seit der Außerbetriebnahme des
Heizkraftwerks II/B Ende 2012 zunehmend rosten und dadurch
die Bausubstanz der Rohre beeinträchtigt wird. Ohne das
Entfernen der Rohre hätte die Standsicherheit nicht
dauerhaft gewährleistet werden können. „Es ist wichtig,
dass wir nun eine Einigung mit den Denkmalbehörden erzielt
haben“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der
Stadtwerke Duisburg. „Unser vorrangiges Ziel, der
kurzfristige Rückbau der Rohre zur Erfüllung unserer
Verkehrssicherungspflichten, können wir nun umsetzen. Auch
die Belange des Denkmalschutzes, den Turm als „Landmarke“
zu erhalten, bleiben gewahrt.

Foto Stadtwerke
Insgesamt wurde daher ein für alle Beteiligten akzeptabler
Weg gefunden.“ Auch die Stadt Duisburg ist mit dem
Resultat zufrieden: Oberbürgermeister Sören Link: „Es war
mir ein wichtiges Anliegen, einerseits ein besonderes
Wahrzeichen der Stadt zu erhalten und andererseits die
wirtschaftlichen Interessen der Stadtwerke zu
berücksichtigen. Der
Charakter des Stadtwerketurms wird durch eine
Lichtinstallation erhalten, die die
Stadtwerke nach dem Rückbau der Rauchgasrohre aufbauen
werden. Hierdurch werden beide Interessen gewahrt.“ Wegen
der Höhe des Bauwerks ist es erforderlich, die Rohre
möglichst in einer windarmen Zeit zu entfernen. Ziel ist
es daher, bereits im Frühjahr mit den Rückbauarbeiten zu
beginnen und diese bis Ende des Jahres abzuschließen.
Aufgrund der Belastung der Rohre mit Schad- und
Gefahrstoffen werden die Arbeiten von Spezialfirmen unter
Anwendung strenger gesetzlicher Vorgaben und unter
besonderen Schutzmaßnahmen ausgeführt. Im Anschluss an
den Rückbau soll mit dem Aufbau der Lichtinstallation
begonnen werden. Weitere Details zu den Bauarbeiten werden
die Stadtwerke Duisburg im Frühjahr bekanntgeben. Der
„Stadtwerketurm“
diente bis Ende 2012 als Schornstein für die Abführung der
Rauchgase aus den Heizkraftwerken am Standort
Duisburg-Hochfeld. Er wurde zusammen mit dem Heizkraftwerk
(HKW) II/B 1966 gebaut und hat eine Höhe von 200 Meter. Im
Dezember 2012 haben die Stadtwerke Duisburg das HKW II/B,
das unmittelbar an den „Stadtwerketurm“ grenzt,
stillgelegt, da es neue, strengere immissionsrechtliche
Vorgaben nicht hätte erfüllen können. Der Schornstein
hat damit seine technische Funktion verloren. Nach der
Stilllegung hat das Unternehmen den „Stadtwerketurm“ von
unabhängigen Gutachtern untersuchen lassen. Diese haben
festgestellt, dass die drei Kaminrohre zunehmend
korrodieren, da keine heißen Rauchgase mehr aus dem
Kraftwerk durchgeleitet werden.
Duisburger Akzente und Literatur live erleben:
Lesereihe der Stadtbibliothek
Während der Duisburger Akzente veranstaltet die Stadtbibliothek
Duisburg gemeinsam mit dem Verein für Literatur eine sechsteilige
Lesereihe in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt. Vom 3. bis 18. März sind bekannte Autorinnen und Autoren
sowie markante neue Stimmen der deutschsprachigen
Gegenwartsliteratur zu Gast.
- Den Auftakt bildet am
Dienstag, 3. März, Susann Pásztor mit ihrem Roman „Von hier aus
weiter“. Die vielfach ausgezeichnete Autorin erzählt darin mit
feinem Humor und großer Empathie von Abschied, Neubeginn und der
Frage, wie sich Leben nach einem Verlust neu ordnen lässt.
-
Am Freitag, 6. März, liest Kristina Hauff aus „Schattengrünes Tal“,
einer sehr fesselnden Geschichte darüber, wie schnell eine scheinbar
heile Welt ins Wanken geraten kann. Es folgt am Dienstag, 10. März,
Ines Habich-Milović mit „Dein Vater hat die Taschen voller
Kirschen“. Der Roman ist eine wilde Reise von einem
montenegrinischen Dorf bis ins Deutschland der Achtziger und war für
den Literaturpreis Ruhr nominiert.
- Am Freitag, 13. März,
stellt Yuko Kuhn im Gespräch mit Antje Deistler ihr Buch „Onigiri“
vor. Der Roman erzählt die faszinierende Geschickte einer
deutsch-japanischen Familie.
- Ein besonderer Höhepunkt der
Reihe ist der Abend mit Saša Stanišić im Gespräch mit Anke Johannsen
am Montag, 16. März. Sein Buch „Mein Unglück beginnt damit, dass der
Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ versammelt Reden des Autors
– gehaltene und ungehaltene.
- Den Abschluss der Reihe
bildet eine Lesung mit Musik am Mittwoch, 18. März. Leon Engler
stellt seinen Roman „Botanik des Wahnsinns“ vor, die Geschichte
eines jungen Mannes, der sich mit seiner von psychischen Krankheiten
geprägten Familiengeschichte auseinandersetzt. Alle Veranstaltungen
beginnen um 20 Uhr, Tickets sind für jeweils sechs Euro online
erhältlich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie vor Ort bei den
bekannten Vorverkaufsstellen.
Treffen für
Lesefreunde in der Buchholzer Bibliothek Zwei
Veranstaltungen locken im März in die Bezirksbibliothek Buchholz an
der Sittardsberger Allee 14. Am Mittwoch, 4. März, freut sich die
Duisburger Journalistin Sabine Justen ab 17 Uhr auf einen regen
Austausch mit ihren Gästen beim Bücherzirkel.
Die
Veranstaltung richtet sich an Menschen, die gerne lesen und immer
auf der Suche nach aktuellen Titeln sowie guten Lektüren sind. Für
Jugendliche ab 13 Jahren gibt es am Samstag, 7. März, von 11
bis 13 Uhr das Treffen des Buchholzer Jugendleseclubs.
Wie an jedem ersten Samstag im Monat geht es hier um aktuellen
Lesestoff, der junge Menschen begeistert. Wer Interesse hat, kann
zudem seinen persönlichen Favoritentitel vorstellen.
Die
Clubmitglieder entscheiden außerdem mit, welche neuen Jugendbücher
die Bezirksbibliothek in Zukunft anschaffen soll. Beide
Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich. Fragen beantwortet das
Team persönlich vor Ort oder telefonisch unter 0203/283-7284. Die
Bibliothek öffnet dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Schreibwerkstatt in der Bibliothek in Wanheimerort
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in
Wanheimerort am Samstag, 7. März, von 11 bis 13 Uhr in die
Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544. Unter der Leitung der
Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die
Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen
zu entfalten, um ihre Gedanken auf Papier zu bringen.
Die
Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch
an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben ausprobieren
möchten. Teilnehmende können unterschiedliche Ausdrucksformen
ausprobieren, Impulse erhalten und ihre Kreativität
weiterentwickeln. Die Bibliothek bittet darum, eigenes
Schreibmaterial mitzubringen.
Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung online auf www.stadtbibliothek- duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team vor Ort persönlich oder telefonisch
unter 0203/773096. Die Bibliothek öffnet dienstags und donnerstags
von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr
sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Frauen in Duisburg
feiern den Ökumenischen Weltgebetstag Den
Ökumenischen Weltgebetstag feiern Christinnen und Christen
in über 150 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag
im März; auch in Duisburg. Für die Gottesdienste am 6.
März haben Christinnen aus dem Gastgeberland Nigeria
Gebete, Lieder und Texte zusammengestellt und vorbereitet.
Sie stellen den Weltgebetstag unter das Motto „Kommt!
Bringt eure Last“.
Die meisten Duisburger
Gottesdienste beginnen zwischen 15 und 18 Uhr. Der
Gottesdienst um 20 Uhr in der Karmelkirche, Karmelplatz 1
-3 (Foto: Ingrid Jungsbluth), ist besonders für die
Menschen gedacht, die erst dann Zeit finden, mitzufeiern.
Das Duisburger Vorbereitungsteam um Pfarrerin Esther Immer
und Pastoralreferentin Marianne Philippi lädt herzlich zum
Mitfeiern ein.

Infos zu weiteren Weltgebetstags-Gottesdiensten gibt es
vor Ort in den Gemeinden, mehr Infos zum Weltgebetstag
gibt es im Netz unter
www.weltgebetstag.de.

NRW: Leichter Rückgang bei den Exporten
* Gesamtwert der Exporte 2025 bei
218,1 Milliarden Euro. * Importe mit einem Plus von
0,75 % gegenüber dem Vorjahr. * Rückgang der Exporte
von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein
Viertel.
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat
im Jahr 2025 Waren im Wert von 218,1 Milliarden Euro
exportiert. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das ca. 1 % weniger
als ein Jahr zuvor (damals: 220,3 Milliarden Euro).

Der Importwert war mit 281,6 Milliarden Euro um 0,75 %
höher als im Vorjahr (damals: 279,5 Milliarden Euro).
Rückgang der Exporte von Kokerei- und
Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel Bei den
exportierten Gütern sind es besonders Fische und
Fischereierzeugnisse die im Vergleich zum Vorjahr mit
einer Steigerung von über 60,3 % und einer Summe von
9,3 Millionen Euro vermehrt exportiert wurden (2024:
5,8 Millionen Euro).
Kokereierzeugnisse und
Mineralölerzeugnisse wurden mit einer Exportsumme von
3,6 Milliarden Euro wiederum zum Vorjahr um ca. 24 %
weniger exportiert (2024: 4,7 Milliarden Euro).

Auch Import von Kohle rückläufig Große
Veränderungen gab es bei den importierten Gütern besonders
beim Import von Kohle. Dort kam es 2025 mit einer
Importsumme von ca. 1,5 Milliarden Euro zu einem Rückgang
von 26 % zum Vorjahr (2024: ca. 2,0 Milliarden Euro).
Außenhandelsvolumen im Dezember 2025 gestiegen Im
Dezember 2025 erreichte der Exportwert ca. 16 Milliarden
Euro und der Wert der Importe rund 21,6 Milliarden Euro.
Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von
3,6 % beim Warenexport (damals: 15,4 Milliarden Euro). Auf
der Importseite stieg der Wert ebenfalls um 1,7 % (damals:
21,6 Milliarden Euro).
Reallöhne im
Jahr 2025 um 1,9 % gestiegen - Nominallöhne nehmen im
selben Zeitraum um 4,2 % zu Die Nominallöhne
in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im
Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum
um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 damit um 1,9 %
gegenüber dem Vorjahr zu.
Nach den Rückgängen in
den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den
Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der
Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das
Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der
Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100)

Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet
stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in den
Wirtschaftsabschnitten Erbringung von Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen (+5,7 %), Erbringung von
freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen
Dienstleistungen (+5,3 %) und Erziehung und Unterricht
(+5,0 %).
Demgegenüber verzeichneten die
Wirtschaftsabschnitte Bergbau und Gewinnung von Steinen
und Erden (+2,8 %), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
(+3,3 %) und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 %)
vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege. Nominallöhne
von Frauen steigen prozentual stärker als Nominallöhne von
Männern
Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten
insgesamt stiegen 2025 um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem
durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,8 % stärkere
Verdienststeigerungen auf als Männer (+4,1 %).
Geringverdienende mit überdurchschnittlichem
Nominallohngewinn Insbesondere Geringverdienende
verzeichneten 2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut
ein starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die
Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse,
hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten
(1. Quintil) mit einem durchschnittlichen
Nominallohnwachstum von 6,0 % die stärkste
Verdienststeigerung im Vergleich zum Vorjahr.
Für
das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den
Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der
Nominallohnanstieg mit +3,7 % unter der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auszubildende wiesen
2025 mit +6,3 % gegenüber dem Vorjahr ein
überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf.
Geringfügig Beschäftigte hingegen hatten einen nur
geringen Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 %).
Reallohnentwicklung im 4. Quartal 2025 ebenfalls positiv
Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal 2025 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum an: Im Vergleich zum 4. Quartal 2024
ergab sich ein Reallohnwachstum von 1,9 %, das sich aus
einem Nominallohnzuwachs von 4,1 % und einem Anstieg der
Verbraucherpreise von 2,2 % zusammensetzt.
Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen waren im 4.
Quartal 2025 insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten
Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 %), Erziehung und
Unterricht (+6,7 %) und Erbringung von Finanz- und
Versicherungsdienstleistungen (+6,5 %) zu verzeichnen.
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