'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv9. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


10. Kalenderwoche: Montag, 2. - Sonntag, 8. März 2026

Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März, um 11 Uhr.

Der Probealarm findet wieder innerhalb eines landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.

Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung


Stadt Duisburg


Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.

Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So- werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html

Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems. Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000 oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.

Frische Ideen für den Friedrich-Park in Marxloh
Die Umgestaltung des Friedrich-Parks in Duisburg-Marxloh ist eines der Projekte des Modellvorhabens „Stark im Norden“. In den kommenden drei Jahren soll der Park zu einem zentralen grünen Freiraum für Marxloh ausgebaut werden – mit Angeboten für Bewegung, Erholung, Begegnung und Spiel.

Der geplante Bewegungsparcours wird außerdem die Grünflächen wie das „Entenkarree“ an der Entenstraße und den Schwelgernpark miteinander verbinden und zusätzliche Bewegungs- und Begegnungsangebote für Menschen aller Altersgruppen schaffen. Das Umweltamt der Stadt Duisburg verfolgt damit das Ziel, Grün- und Freiflächen im Duisburger Norden nachhaltig weiterzuentwickeln.

In einer Dialogwerkstatt können interessierte Bürger ihre Ideen und Vorschläge zu den drei Siegerentwürfen zum Friedrich-Park in Marxloh äußern. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Ein Preisgericht hat aus einem freiraumplanerischen Wettbewerb im Januar drei Siegerentwürfe aus neun eingereichten Arbeiten ausgewählt, die anschließend in Marxloh öffentlich ausgestellt wurden. Gestern fand hierzu eine Dialogwerkstatt im Campus Marxloh statt, in der die drei Gewinnerkonzepte Thema waren.

Die Bürgerinnen und Bürger konnten in Gesprächsrunden mit den Planungsteams diskutieren, Fragen stellen sowie Anregungen und Bedenken einbringen. Dabei ging es unter anderem um Spiel- und Bewegungsangebote, Wasserspiele, Aufenthaltsqualitäten, Sitz- möglichkeiten sowie mögliche Kiosk- und Gastronomieangebote. Auch Aspekte der Sicherheit und Ordnung wurden angesprochen. Die Planungsbüros bekamen dazu wertvolle Impulse, mit denen sie ihre Entwurfsideen weiterentwickeln.

"Vereine pflanzen Zukunft": MSV unterstützt Aktion Klimabäume von RVR und IGA Duisburg
Anpfiff für den Klimaschutz: Der MSV Duisburg beteiligt sich an der Aktion "Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft" und setzt gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Region.

Mit der Initiative sollen Klimabäume ins Ruhrgebiet gebracht und so Biodiversität sowie grüne Infrastruktur gezielt gestärkt werden. Die ersten Klimabäume übergab Nina Frense, RVR-Beigeordnete für Umwelt und Grüne Infrastruktur, gestern (5. März) an der Westender Straße an Christian Koke, Leiter Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Die ersten Klimabäume übergibt Nina Frense, RVR-Beigeordnete für Umwelt und Grüne Infrastruktur, an Christian Koke (rechts), Leiter Marketing und Sponsoring des MSV, sowie an Uwe Schubert, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. © MSV

"Mit unserer Aktion ‚Klimabäume: Vereine pflanzen Zukunft‘ bilden wir ein starkes Team aus Nachwuchs und Nachhaltigkeit. Wir laden alle Vereine im Ruhrgebiet ein, mitzumachen. Gemeinsam sorgen wir für mehr grüne Infrastruktur und Artenvielfalt in unserer Region", betont Nina Frense. "Mein Dank gilt dem MSV Duisburg, der sofort bereit war, mit gutem Beispiel voranzugehen."

Christian Koke betont: "Im Sinne von MSVereint möchten wir unserer Verantwortung gegenüber der Stadt Duisburg und der Region gerecht werden. Wir brauchen eine große gemeinsame Anstrengung, um in unserer unmittelbaren Umgebung mehr Biodiversität und mehr Umweltschutz zu ermöglichen. Als Leuchtturm der Stadt wollen wir unsere Plattform nutzen, um auch andere Vereine mitzunehmen und zu unterstützen. Die Aktion Klimabäume des RVR im Kontext der IGA 2027 ist dafür ideal geeignet."

"Nachhaltige Nachwuchsarbeit und Klimaschutz folgen demselben Prinzip: Was wachsen soll, braucht Zeit, Pflege und klare Werte", ergänzt Uwe Schubert. "Unsere Spieler erleben täglich, dass Wachstum Geduld braucht – auf dem Platz wie bei den Klimabäumen. Und unser Nachwuchsleistungszentrum wird dabei nachhaltig aufgewertet."

Bereits am Dienstag, 17. Februar 2026, fand im Clubhaus an der Westender Straße ein Workshop im Train-the-Trainer-Format mit Vereinen aus dem gesamten Ruhrgebiet statt. Ziel: Wissen weitergeben, Engagement bündeln und gemeinsam aktiv werden.

Der RVR hat in den vergangenen Jahren bereits mehr als 10.000 Bäume unterschiedlichster Arten an Hausbesitzer, gemeinnützige Einrichtungen und Naturschutzinitiativen verschenkt – und setzt diesen Weg nun gemeinsam mit Vereinen aus der Region fort. idr - Alle Infos zur Aktion: https://klimabaeume.ruhr/

Street-Art für das Ruhrgebiet: Bezirksregierung Düsseldorf fördert neue Erlebnisroute  
Regierungspräsident Thomas Schürmann überreicht am Mittwoch, 11. März 2026, einen Förderbescheid für die Street-Art Route Ruhrgebiet an die Ruhr Tourismus GmbH als Projektträger.  

Die Bezirksregierung Düsseldorf bewilligt dafür Fördermittel in Höhe von 995.999,98 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.  
Die Street-Art Route Ruhrgebiet soll künftig urbane Kunstwerke in mehreren Städten der Region miteinander verbinden und die Kultur- und Kreativszene des Ruhrgebiets stärker sichtbar machen.

Die Bescheidübergabe erfolgt am Mittwoch, 11. März 2026, 09:30 Uhr   am Treffpunkt Street-Art-Motiv „Jakob – der Bruder aus Wien“ Blumenstraße 1 47057 Duisburg-Neudorf.

VHS-Vortrag: Abschied von Diätmythen Ernährungsexperte
Patrick Paaßen hält am Dienstag, 10. März, von 18 bis 19.30 Uhr an der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte einen kostenlosen Vortrag zum Thema „Abschied von Diätmythen“.

Der Ernährungsexperte beschäftigt sich im Vortrag mit folgenden Fragen: „Worin besteht der Zusammenhang zwischen Diät und Jo-Jo-Effekt? Was machen Normalgewichtige anders als Übergewichtige? Welche Diät ist die richtige für mich?“

Im Rahmen seiner Auseinandersetzung mit diesen Fragen hat Patrick Paaßen die KinKout-Methode entwickelt. Teilnehmende können lernen, wie sie kinderleicht, ohne Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, ohne feste Essenszeiten, ohne Nahrungsergänzungsmittel und ohne Sportzwang ihr Wunschgewicht erreichen.

Weitere Informationen und Anmeldungen nimmt Marissa Turac von der VHS unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de entgegen.


Prozess gegen 9 Polizeibeamte wird am Landgericht Duisburg verhandelt  
Hauptverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt vor großer Strafkammer eröffnet  
1. Die Staatsanwaltschaft wirft den neun Angeklagten (fünf Polizeibeamte, vier Polizeibeamtinnen) gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung im Amt bei einem Polizeieinsatz im Flüchtlingsdorf Saarn in Mülheim an der Ruhr am 06. Januar 2024 vor.  
Bei den Angeklagten handelt es sich um Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Essen, die zum Tatzeitpunkt auf der Wache Mülheim an der Ruhr tätig gewesen sein sollen. Gegen 20:30 Uhr sei es zu dem Polizeieinsatz gekommen, weil der später Geschädigte in seinem Zimmer aggressiv gewesen sei, randaliert und Inventar der Unterkunft beschädigt habe.  

Bei der polizeilichen Fesselung habe der Geschädigte massive körperlichen Gegenwehr geleistet. Der Einsatz eines sog. Distanzelektroimpulsgeräts habe zweimal keine Wirkung entfaltet. Bei der Fixierung des Angeklagten sollen die Fesselungen der Hände und Füße mittels Kabelbindern verbunden worden sein, wodurch der Geschädigte Schmerzen erlitten habe.

Den Angeklagten soll dabei bewusst gewesen sein, dass diese Art der in Fesselung in Bauchlage mit zusätzlicher Verbindung abstrakt lebensgefährlich, unverhältnismäßig und nicht gerechtfertigt gewesen sei.   Im zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungswagen sei der Geschädigte trotz erfolgloser Reanimationsmaßnahmen an einem Kombinationsgeschehens aus einem lagebedingten Erstickungstod und einem frischen Herzinfarkt, wobei der Tod durch einen akuten Kokaineinfluss, einen akuten Erregungszustand und eine bestehende Lungenerkrankung begünstigt worden sei, verstorben.  

2. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat jetzt entschieden, dass das Verfahren wegen der besonderen Bedeutung bei der großen Strafkammer des Landgerichts zu verhandeln ist. Die Vorsitzende der 6. großen Strafkammer wird nunmehr Sitzungstermine bestimmen. Aktenzeichen: Landgericht Duisburg, 36 KLs 4/25



Stromerzeugung aus Photovoltaik und Erdgas erreicht im Jahr 2025 neue Höchstwerte
17,4 % mehr Solarstrom und 10,2 % mehr Strom aus Erdgas als im Vorjahr produziert – jeweils neuer Rekord seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018 Insgesamt 1,4 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahr – Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung bei 58,6 %
Windkraft und Kohle trotz leichter Rückgänge weiterhin wichtigste Energieträger

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,4 % mehr Strom als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 58,6 % stammte der inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste Strom 2025 wie bereits seit 2023 mehrheitlich aus erneuerbaren Energieträgern (2024: 59,5 %).

Allerdings blieb die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert zum Vorjahr (-0,1 %). Demgegenüber stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 3,6 % auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 41,4 % des eingespeisten Stroms (2024: 40,5 %).



Erneuerbare Energien: Einspeisung aus Photovoltaik steigt auf neues Rekordhoch
Die erzeugte Strommenge aus Windkraft sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 131,3 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung sank ebenfalls, von 31,5 % im Jahr 2024 auf 30,0 % im Jahr 2025. Dennoch blieb die Windkraft die wichtigste Energiequelle in der inländischen Stromerzeugung.

Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 % auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zu. Dies entsprach 16,0 % der gesamten inländischen Stromproduktion. Damit stiegen sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf neue Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.

Die Stromeinspeisung aus Wasserkraft sank 2025 deutlich um 22,5 % auf 15,8 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 3,6 % der gesamten Stromerzeugung. Konventionelle Energieträger: Etwas mehr Strom aus Kohle, deutlich mehr aus Erdgas Die Bedeutung der Kohle für die inländische Stromerzeugung blieb 2025 weitestgehend unverändert: Mit 96,8 Milliarden Kilowattstunden wurden 0,5 % weniger Strom aus Kohle ins Netz eingespeist als im Vorjahr.

Der Anteil des Kohlestroms an der gesamten inländischen Stromproduktion sank auf 22,1 %. 2024 hatte er bei 22,5 % gelegen. Die Stromeinspeisung aus Erdgas stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 10,2 % auf 70,6 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 16,1 % der gesamten Stromproduktion.

Wie beim Strom aus Photovoltaik wurden auch hier die höchste produzierte Strommenge und der höchste Anteil an der gesamten inländischen Stromerzeugung seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018 erreicht. Im Jahr 2022 war der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und der angespannten Situation auf dem Gasmarkt auf 11,5 % gefallen. 2023 war der Anteil von Strom aus Erdgas dann auf 13,7 % und 2024 auf 14,8 % gestiegen.

Importüberschuss 2025 um gut ein Viertel geringer als im Vorjahr
Die nach Deutschland importierte Strommenge sank im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 um 2,6 % auf 79,6 Milliarden Kilowattstunden (2024: 81,7 Milliarden Kilowattstunden). Demgegenüber stieg die aus Deutschland exportierte Strommenge um 8,7 % auf 60,2 Milliarden Kilowattstunden (2024: 55,4 Milliarden Kilowattstunden). Dennoch hat Deutschland im dritten Jahr in Folge deutlich mehr Strom importiert als exportiert.

Der Importüberschuss sank allerdings um 26,2 % von 26,3 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024 auf 19,4 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2025.  Energiemix im Zeitverlauf: Fast ein Viertel mehr Strom aus erneuerbaren Quellen seit 2018 Im langfristigen Trend ist ein deutlicher Wandel in der inländischen Stromerzeugung erkennbar: Während bis 2022 konventionelle Energieträger dominierten, wurde seit 2023 mehr Strom durch erneuerbare Energien erzeugt.

2025 wurde in fast allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren als aus konventionellen Energieträgern eingespeist. Im Jahr 2018, dem ersten Jahr der Erhebung, waren mit 207,5 Milliarden Kilowattstunden noch fast ein Viertel weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und ins Netz eingespeist worden als 2025.

Parallel dazu nahm die Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen deutlich ab. Während 2018 noch 355,8 Milliarden Kilowattstunden aus fossilen Quellen eingespeist worden waren, halbierte sich dieser Wert auf 175,0 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2024. Im Jahr 2025 stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wieder leicht auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden.



Energieflüsse im Zeitverlauf: Stromproduktion im Inland gesunken, Importe gestiegen
Die Stromerzeugung in Deutschland war im Jahr 2025 trotz des Anstiegs im Vorjahresvergleich deutlich niedriger als zu Beginn der Zeitreihe im Jahr 2018. Damals hatte die inländisch erzeugte Strommenge bei 566,8 Milliarden Kilowattstunden gelegen, im Jahr 2025 war sie mit 438,2 Milliarden Kilowattstunden um 22,7 % geringer.

Bis 2022 hatte Deutschland jedes Jahr mehr Strom exportiert als importiert, es bestand also ein Exportüberschuss. Dies kehrte sich 2023 um. Seitdem übersteigen die Stromimporte die Stromexporte und es besteht ein Importüberschuss.



Die Summe aus der inländischen Stromeinspeisung und den Stromimporten abzüglich der Stromexporte ergibt die tatsächlich im deutschen Stromnetz verfügbare und nachgefragte Strommenge. Diese war im Jahr 2025 mit 457,6 Milliarden Kilowattstunden um 11,7 % geringer als im Jahr 2018 (518,0 Milliarden Kilowattstunden).

NRW: Reallohnentwicklung auch 2025 auf hohem Niveau
* Reallöhne stiegen im Jahr 2025 um 2,2 %.
* Nominallöhne erhöhten sich um 4,3 %.
* Verbraucherpreise stiegen um 2,0 %. S

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 real – also preisbereinigt – um 2,2 % höher gewesen als im Jahr 2024. Wied as Statistische Landesamt mitteilt, war damit in langfristiger Betrachtung der letzten sechzehn Jahre auch 2025 ein außergewöhnlich hoher Anstieg der Reallöhne zu verzeichnen, auch wenn das Niveau des Vorjahres (2024 = 2,7 %) nicht ganz erreicht wurde.



Verantwortlich für die kräftige Entwicklung der Reallöhne war die mit 2,0 % weiterhin gemäßigte Zunahme der Verbraucherpreise, in Verbindung mit einem vergleichsweise hohen Nominallohnanstieg von 4,3 %. Der geringere Zuwachs der Nominallöhne im Vergleich zu den beiden Vorjahren, dürfte vor allem auf den Wegfall der im Oktober 2022 eingeführten  Inflationsausgleichsprämie zum Jahresende 2024 zurückzuführen sein.


Brand eines Einfamilienhauses in Wehofen
Die Feuerwehr Duisburg wurde um 8.20 Uhr über den Brand eines Einfamilienhauses auf der Schliepmühlenstraße in Wehofen informiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Erdgeschoss des Gebäudes bereits im Vollbrand. Die Bewohnerin konnte das Haus rechtzeitig und eigenständig verlassen, wurde vom Rettungsdienst versorgt und kam vorsorglich ins Krankenhaus.

Zwei Trupps gingen unverzüglich zur Brandbekämpfung vor. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung und so konnte das Feuer schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Bei Nachlöscharbeiten mussten auch Teile der Deckenverkleidung im Erdgeschoss sowie in einem Anbau geöffnet werden.

Im Einsatz waren die Wachen Walsum und Hamborn, das Löschfahrzeug der Lehrfeuerwehrschule, zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie der Atemschutzwagen der Wache Duissern und die Einsatzstellenhygiene der Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz konnte gegen 10.15 Uhr beendet werden. Die Polizei übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Kraftstoffpreise springen stark nach oben - Diesel im Wochenvergleich fast 18 Cent teurer / Benzinpreis steigt um gut zwölf Cent
Der Krieg im Iran und in der Golfregion hat zu einem dramatischen Anstieg der Kraftstoffpreise geführt. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,897 Euro. Damit hat sich Super E10 gegenüber der Vorwoche um 12,1 Cent verteuert.

©iStock.com/Iryna Melnyk

Um einiges deutlicher noch ist der Dieselpreis gestiegen: Ein Liter kostet im Schnitt 1,917 Euro, das ist ein Plus von 17,7 Cent. Ähnliche Preisaufschläge gab es zuletzt vor gut vier Jahren im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine und die folgende Energiepreisexplosion. Die Preise sind Tagesdurchschnittspreise von Dienstag, 3. März. Aktuelle Preisbewegungen vom heutigen Tag sind dabei nicht erfasst.

Auslöser des sprunghaften Anstiegs ist der Krieg im Nahen Osten und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. So wird die Straße von Hormus durch den Iran blockiert, über die täglich etwa ein Fünftel der weltweiten Ölmengen transportiert werden. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist binnen Wochenfrist von 71 US-Dollar auf rund 82 US-Dollar gestiegen.



Die bisherige Preisentwicklung heute zeigt, dass die Marke von zwei Euro je Liter Diesel im bundesweiten Schnitt zeitweise bereits gerissen wurde. Auch der heutige Tagesdurchschnittspreis von Diesel kann oberhalb dieser Marke liegen. Diesel reagiert bei Kriegen und Versorgungsengpässen sensibler als Benzin und kann daher schneller und kräftiger steigen.

Hinzu kommt, dass die Flüssiggaslieferungen aus Katar derzeit stark eingeschränkt sind, was die Nachfrage nach Diesel erhöht, da dieser in Teilen der Industrie und Energieerzeugung Erdgas ersetzen kann. Der Benzinpreis reagiert weniger stark auf die aktuelle Lage im Nahen Osten, weil Benzin vor allem im Verkehr eingesetzt wird und die Nachfrage dort relativ konstant ist. Dennoch wird auch dieser Preis maßgeblich vom Ölpreis beeinflusst.

Hinzu kommt, dass Deutschland – weitgehend anders als bei Benzin – viel fertigen Diesel importieren muss. Der ADAC empfiehlt ungeachtet der aktuellen Preisentwicklung, möglichst abends zu tanken, denn dann sind die Kraftstoffpreise niedriger als morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“.

Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Oberbürgermeister Link verleiht Ehrennadel an Bernhard Dietz
Oberbürgermeister Sören Link verleiht am Donnerstag, 12. März 2026, um 17 Uhr im Rathaus Duisburg zum dritten Mal die Ehrennadel der Stadt Duisburg. Die Auszeichnung für langjährige Verdienste um das gesellschaftliche Leben und das bürgerliche Miteinander für die Stadt Duisburg geht an Bernhard „Ennatz“ Dietz.

Dietz prägte als langjähriger Kapitän den MSV Duisburg und führte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1980 als Spielführer zum Gewinn der Europameisterschaft. Mit der Auszeichnung ehrt die Stadt das außergewöhnliche sportliche Lebenswerk des gebürtigen Duisburgers, sein langjähriges Engagement sowie seine besonderen Verdienste um den Sport und die Stadtgesellschaft.

Andreas Ostheimer ist meuer Präsident des Sozialgerichts Duisburg
Andreas Ostheimer ist neuer Präsident des Sozialgerichts Duisburg. Er folgt auf Bernd Gregarek, der zum 01. August 2025 zum Präsidenten des Sozialgerichts Dortmund ernannt wurde. Am 27. Februar 2026 wurde Herr Ostheimer durch den Minister der Justiz Dr. Benjamin Limbach zum Präsidenten des Sozialgerichts Duisburg ernannt.

Mit seiner Ernennung übernimmt er die Leitung eines der größeren Sozialgerichte Nordrhein-Westfalens. Am Sozialgericht Duisburg sind derzeit 41 Richterinnen und Richtern sowie 80 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Jährlich werden derzeit rund 10.000 Klage- und ca. 1.100 Eilverfahren bearbeitet.

Der 1982 in Bönnigheim (Baden-Württemberg) geborene Andreas Ostheimer ist dem Sozialgericht Duisburg seit vielen Jahren verbunden und seit seinem Eintritt in den richterlichen Dienst im Jahr 2009 als Richter am Sozialgericht Duisburg tätig.

In den Jahren 2013 und 2014 war er für zwei Jahre an das damalige Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen abgeordnet, von September 2016 bis Mai 2017 erfolgte eine Abordnung an das Landessozialgericht Nordrhein- Westfalen (LSG NRW).

Im Dezember 2014 wurde er zum weiteren Aufsicht führenden Richter am Sozialgericht Duisburg ernannt. Seit Januar 2021 war er Vizepräsident des Sozialgerichts in Duisburg. In der Zeit vom 01.August 2022 bis zum 30. Juni 2024 war Herr Ostheimer zusätzlich als IT-Dezernent bei dem LSG NRW für die flächendeckende Einführung der elektronischen Gerichtsakte in der Sozialgerichtsbarkeit verantwortlich.

In seiner Funktion als Vizepräsident übernahm er nach dem Weggang des bisherigen Präsidenten Gregarek im August 2025 die kommissarische Leitung des Gerichts, die er bis zu seiner Ernennung zum Präsidenten wahrnahm.

Herr Ostheimer erklärte anlässlich seiner Ernennung: „Die Leitung des Sozialgerichts Duisburg übernehmen zu dürfen, ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Nach vielen Jahren in der Gerichtsverwaltung und in der Funktion des Vizepräsidenten kenne ich die Herausforderungen, aber vor allem die Menschen, die dieses Gericht tragen.
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Richterinnen und Richtern, den Mitarbeitenden in den Serviceeinheiten sowie allen weiteren Angehörigen des Hauses ist für mich ein großer Wert. Dieses Miteinander möchte ich bewahren und weiter stärken. Mein und unser besonderes Augenmerk gilt dabei stets den rechtssuchenden Bürgerinnen und Bürgern; sie stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Ihnen gegenüber fühlen wir uns zu Fairness, Transparenz und einer zügigen und sorgfältigen Bearbeitung verpflichtet. Gemeinsam mit der Belegschaft möchte ich die erfolgreiche Arbeit unseres Gerichts fortführen und weiterentwickeln.
In diesem Zusammenhang wird die fortschreitende Digitalisierung der Justiz und die zunehmende Nutzung künstlicher Intelligenz eine große Herausforderung darstellen. Es wird in den kommenden Jahren darauf ankommen, die massiven technologischen Veränderungen gemeinsam verantwortungsvoll zu begleiten.“

Neue Boule-Bahn am Huckinger Markt eröffnet
Eine neue Boule-Bahn haben die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) gemeinsam mit rund 40 Mitgliedern des Bürgervereins Duisburg-Huckingen e.V. am gestrigen Mittwoch in der Grünanlage am Huckinger Markt eröffnet. Das Präzisionsspiel mit den glänzenden Metallkugeln erfreut sich bei Jung und Alt gerade in den Frühlings- und Sommermonaten großer Beliebtheit.

Eine neue Boule-Bahn haben die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) gemeinsam mit rund 40 Mitgliedern des Bürgervereins Duisburg-Huckingen e.V. am 04.03.2026 in der Grünanlage am Huckinger Markt eröffnet. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Im vergangenen Sommer hatte der Bürgerverein Duisburg-Huckingen e.V. die Idee einer Boule-Anlage an das Umweltamt herangetragen. In enger Zusammenarbeit mit den WBD konnte dieser Wunsch nun kurzfristig umgesetzt werden. Die zwölf mal drei Meter große Boule-Bahn liegt idyllisch unter bestehenden Bäumen entlang des Hauptweges.

Sie ergänzt den vorhandenen Spiel- und Bolzbereich und wertet das Areal als Freizeittreffpunkt weiter auf. Dietmar Ahlemann, 1. Vorsitzender des Huckinger Bürgervereins, ist voll des Lobes: „Wir sind hocherfreut, dass die Umsetzung so schnell und unkompliziert geklappt hat.“

Betriebsratswahlen: Mehr Mitbestimmung für Duisburg - NGG Nordrhein wirbt für starke Betriebsräte  
Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Mitbestimmung – mit Betriebsrat sind die Arbeitsbedingungen spürbar besser. Bei den Wahlen vom 1. März bis 31. Mai können Beschäftigte ihre Betriebsräte neu wählen und so ihre Interessen im Betrieb vertreten. In Duisburg sind rund 205.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in gut 5.020 Betrieben wahlberechtigt, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt.

Egal, ob in der Industrie, im Handwerk, in der Lebensmittelindustrie oder der Bäckerei: Überall, wo es mehr als fünf Beschäftigte gibt, kann die Belegschaft einen Betriebsrat wählen. Dabei zählen Vollzeit- und Teilzeitkräfte genauso wie Auszubildende. „Der Betriebsrat bündelt die Stimmen der Beschäftigten und verleiht ihnen so mehr Gewicht gegenüber der Leitungsebene.


Auf dieses Sprachrohr muss die Unternehmensführung hören“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein. Allerdings gebe es in einem Großteil der Unternehmen in Duisburg immer noch keinen Betriebsrat: „Beschäftigte verschenken damit ihre Chance, wichtige Entscheidungen im Unternehmen zu beeinflussen“, erklärt Adnan Kandemir. Studie belegt: Gewerkschaft und Betriebsrat holen gemeinsam mehr raus Besonders wichtig sei das Zusammenspiel von Gewerkschaft und Betriebsrat.

Denn hier herrsche Arbeitsteilung: Während sich die Gewerkschaft für einen guten Tarifvertrag und damit für faire Löhne einsetze, sorge der Betriebsrat im Unternehmen dafür, dass die Beschäftigten tatsächlich profitierten. „Betriebe mit Tarifvertrag bieten deutlich bessere Arbeitsbedingungen als vergleichbare Betriebe ohne Tarifbindung. Ohne Tarifvertrag fehlt Beschäftigten rechnerisch ein volles Monatsgehalt – zudem fällt pro Jahr eine Woche Mehrarbeit an“, sagt Adnan Kandemir.

Der NGG-Geschäftsführer beruft sich dabei auf Studien des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Betriebsräte gestalten zudem die Ausbildung aktiv mit: „Mehr Azubis fürs Unternehmen und weniger Probleme bei der Ausbildung – so lässt sich das Engagement von Betriebsräten auf den Punkt bringen, wenn es um den Nachwuchs im Unternehmen geht“, sagt Adnan Kandemir.

Außerdem, so die NGG Nordrhein, helfe ein Betriebsrat, Jobs zu sichern, wenn es im Unternehmen krisele: „Ein Betriebsrat setzt immer auf vernünftige Konzepte, um Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt Kandemir. Die Lebensmittelindustrie in der Region biete zwar „in der Regel krisenfeste Jobs“.

Trotzdem bringe ein Betriebsrat in der Nahrungsmittelherstellung viele Vorteile: „Das fängt bei den Regeln für die Urlaubsplanung an. Auch bei der betrieblichen Weiterbildung und dem Gesundheitsschutz redet der Betriebsrat mit. Und schließlich sorgt der Betriebsrat dafür, dass es bei Schichtplänen keine Unstimmigkeiten gibt“, erklärt Kandemir.

Bastelworkshop im Kultur- und Stadthistorischem Museum
Passend zum Frühlingsstart lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Samstag, 28. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem Bastelworkshop in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Im Workshop tauchen die Teilnehmenden mit Farina und Sascha Graßmann in die Vielfalt des Frühlings ein.

Mit Naturmaterialien gestalten sie farbenfrohe Dekorationen und können ihre Frühlings-Kunstwerke anschließend mit nach Hause nehmen. Mitmachen können sowohl Kinder als auch Erwachsene – Kinder unter sechs Jahren sollten von einer Begleitperson betreut werden. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „WerkStadtMuseum“, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und Ermäßigte 2 Euro. Eine Anmeldung per E-Mail ksm- service@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird aufgrund begrenzter Plätze empfohlen. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Hospizzentrum St. Raphael: Infoveranstaltung zum Ehrenamt in der Malteser Hospizarbeit Duisburg-Huckingen.
Begleitet leben, begleitet sterben – 31. Vorbereitungskurs auf der rechten Rheinseite startet im Oktober In der Malteser Hospizarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es vielfältige Möglichkeiten, ehrenamtlich Zeit zu schenken und lebensbegrenzt erkrankten Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten.

„Viele Menschen spüren aufgrund eigener Erfahrungen schon länger den Impuls, sich im Bereich der Hospizarbeit zu engagieren, sind sich aber unsicher, ob sie dafür geeignet sind“, so Katja Arens, Leiterin des Hospizzentrums. Die Infoveranstaltung am Donnerstag, 26. März 2026 um 18 Uhr im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in der Remberger Str. 36 in 47259 Duisburg-Huckingen soll den Raum bieten, die ehrenamtlichen Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen, Fragen loszuwerden und Klarheit zu finden, ob dieses Ehrenamt in Frage kommt.

Der integrierte Vorbereitungskurs, der im Herbst startet , befähigt die Teilnehmenden, Patienten, ihre Zugehörigen aber auch Geschwisterkinder gut zu begleiten. Insbesondere für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst werden neue Ehrenamtliche gesucht. Infos und Anmeldung bei unseren Koordinationskräften Dirk Hackstein (Tel. 0203 6085 2035) oder Christina Jakubiak (Tel. 0203 6085 2010) oder per mail: hospizdienst.duisburg@malteser.org  
Malteser Hospizzentrum St. Raphael

Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael umfasst einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein stationäres Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in der letzten Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und Jugendhospizdienst „Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien in der Häuslichkeit.

Hinterbliebenen stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur Seite. Die Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen Bereichen von geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur Vorbereitung, Begleitung und Integration der ehrenamtlich Mitarbeitenden betreibt das Hospizzentrum ein professionelles Ehrenamtsmanagement.

In enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Ambulanten Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum fester Partner in der Sicherung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Träger des Malteser Hospizzentrums St. Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 33 Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle Schwerpunktpflegebereiche verfügen.

MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen 1. FC Saarbrücken am Sonntag, 8. März, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

DVG-Foto
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

Pollenzeit am Steuer: So bleibt die Fahrt sicher
Klare Sicht, saubere Luft, mehr Konzentration: Der ACV zeigt, welche Handgriffe Autofahrer durch die Pollensaison bringen

Allergiesymptome können die Autofahrt beeinflussen

Mit den ersten warmen Tagen startet vielerorts die Pollensaison – und damit für viele Autofahrer eine zusätzliche Belastung im Straßenverkehr. Blütenstaub setzt sich auf Windschutzscheibe, Lack und Lüftungseinlässen ab, gelangt über Kleidung oder die Belüftung in den Innenraum und kann dort immer wieder aufgewirbelt werden.

Gleichzeitig können allergische Beschwerden wie tränende Augen, Niesattacken oder Konzentrationsprobleme die Aufmerksamkeit und damit auch die Fahrsicherheit mindern. Der ACV Automobil-Club Verkehr zeigt, worauf Autofahrer jetzt achten sollten und wie sich Pollenbelastung und Sichtprobleme im Fahrzeug mit einfachen Maßnahmen spürbar reduzieren lassen.

Wenn Allergiesymptome und Medikamente die Fahrt beeinflussen
Mehrere Nieser hintereinander, brennende Augen oder eine verstopfte Nase wirken zunächst harmlos. Im Straßenverkehr können sie jedoch zur Gefahr werden. Während eines Niesanfalls ist die Sicht kurzzeitig eingeschränkt. Bei Tempo 100 legt ein Auto in einer Sekunde rund 28 Meter zurück, in dieser Zeit fehlt der klare Blick auf das Verkehrsgeschehen. Auch tränende oder gereizte Augen können die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit mindern.

Hinzu kommt: Einige Antihistaminika können müde machen. Besonders ältere Wirkstoffe sind dafür bekannt, die Reaktionsgeschwindigkeit zu verringern. Moderne Präparate sind oft besser verträglich, dennoch sollte vor Fahrtantritt klar sein, wie das jeweilige Medikament individuell wirkt.

Der ACV empfiehlt Menschen mit Heuschnupfen, die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch einzuschätzen und die Pollenbelastung im Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.

Wie Pollen ins Auto gelangen
Pollen kommen nicht nur über die Lüftung ins Fahrzeug. Wer draußen starkem Pollenflug ausgesetzt war, trägt die feinen Partikel oft unbemerkt mit hinein. Sie haften an Kleidung, Haaren oder am Hundefell und gelangen beim Einsteigen in den Innenraum, etwa nach Spaziergängen, Gartenarbeit oder Sport im Freien.

Auch der Stellplatz beeinflusst die Belastung: Steht das Auto unter blühenden Bäumen oder in der Nähe von Wiesen, bildet sich schnell eine sichtbare Pollenschicht auf Dach und Scheiben. Beim Öffnen der Türen oder beim Einschalten der Lüftung können sich diese Partikel im Innenraum verteilen.

Empfehlung:
- möglichst nicht direkt unter stark blühenden Bäumen zu parken,
- bei hoher Belastung die Seitenfenster geschlossen zu halten,
- grobe Pollenablagerungen vor dem Einsteigen zu entfernen.
- Wetter-Apps mit Polleninformationen helfen zusätzlich, starke Belastungstage besser einzuordnen.

Innenraum sauber halten
Im Fahrzeuginneren setzen sich Pollen auf Armaturen, Sitzen und Teppichen ab. Bleiben sie dort, werden sie bei jeder Fahrt erneut aufgewirbelt.
Praktische Maßnahmen:
- Armaturen und Ablagen feucht abwischen
- Sitzflächen und Fußmatten regelmäßig absaugen
- Textilmatten ausschütteln oder reinigen
- Lüftungsschlitze vorsichtig von Staub befreien

Schon eine einfache, regelmäßige Reinigung kann die Pollenbelastung spürbar senken.
Außenpflege auf Scheiben und Lack
Blütenstaub auf dem Auto ist nicht nur ein optisches Problem. In Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht auf der Windschutzscheibe schnell ein schmieriger Film, der besonders bei Gegenlicht oder tief stehender Sonne die Sicht deutlich verschlechtern kann.
Ausreichend Scheibenwischwasser mit geeignetem Reinigungszusatz hilft, den Pollenfilm zu lösen und für klare Sicht zu sorgen. Tipp: Auch die Innenseite der Scheiben gelegentlich reinigen. Ein leichter Film aus Staub und Ablagerungen kann zusammen mit Feuchtigkeit und Gegenlicht die Sicht zusätzlich verschlechtern.

Wichtig: Pollen sollten nicht trocken „weggewischt“ werden. Die feinen Partikel können zusammen mit Staub und Schmutz über das Glas reiben – Schlieren sind die Folge, im ungünstigen Fall auch feine Kratzer. Besser ist es, stärkere Ablagerungen vor Fahrtbeginn zunächst mit Wasser oder einem feuchten Tuch zu lösen. Feuchte Rückstände können sich zudem an den Gummilippen der Scheibenwischer festsetzen und die Reinigungsleistung mindern.

Für klare Sicht:
- Scheiben regelmäßig mit Wasser und Reinigungszusatz säubern
- Scheibenwischwasser rechtzeitig auffüllen (ggf. Reserve mitführen)
- Wischerblätter auf Verschleiß, Verklebungen und Schlierenbildung prüfen

Auch der Lack bleibt nicht unbeeinflusst: In Verbindung mit Regen oder Tau kann sich eine klebrige Schicht bilden, die Schmutz bindet und länger auf der Oberfläche haftet. Regelmäßiges Waschen, besonders nach intensiven Pollenphasen, verhindert hartnäckige Ablagerungen. Eine Lackversiegelung kann die Reinigung zusätzlich erleichtern.

Zudem lohnt ein kurzer Blick auf Wasserabläufe und Lüftungseinlässe im Bereich der Windschutzscheibe: Sammeln sich dort feuchte Pollenreste, kann der Wasserabfluss beeinträchtigt werden.

Innenraumfilter regelmäßig warten
Über Lüftung und Klimaanlage strömt Außenluft ins Fahrzeug – und mit ihr Pollen, Staub und Feinstaub. Der Innenraumfilter fängt einen Großteil dieser Partikel ab. Ist er jedoch stark verschmutzt oder zugesetzt, sinkt die Filterleistung spürbar. Die Luft im Innenraum kann für Allergiker dann deutlich belastender werden.

Der ACV empfiehlt, den Innenraumfilter regelmäßig zu prüfen und nach Herstellervorgaben zu wechseln, idealerweise einmal jährlich vor Beginn der Pollensaison. Je nach Nutzung und Einsatzbedingungen kann ein Austausch nach rund 15.000 bis 30.000 Kilometern sinnvoll sein.

Je nach Fahrzeug kommen unterschiedliche Filter zum Einsatz:
- Partikelfilter halten Pollen, Staub und gröbere Partikel zurück.
- Aktivkohlefilter können zusätzlich Gerüche und bestimmte Schadstoffe reduzieren.
- HEPA-Filter bieten je nach Ausführung eine besonders hohe Filterwirkung, sind aber nicht für jedes Modell vorgesehen und können mit höheren Kosten oder Umrüstungen verbunden sein.

Der Austausch ist bei manchen Fahrzeugen mit etwas Geschick selbst möglich, häufig sitzt der Filter hinter dem Handschuhfach, im Beifahrerfußraum oder im Motorraum nahe der Windschutzscheibe. Wichtig ist der korrekte Einbau in der vorgesehenen Luftstromrichtung. Wer unsicher ist, lässt den Wechsel im Rahmen einer Inspektion durchführen.

Wichtig: Die Prüfung des Innenraumfilters gehört in der Regel nicht zur Hauptuntersuchung. Fahrzeughalter müssen die Wartung selbst im Blick behalten.

Klimaanlage richtig nutzen
Lüftung und Klimaanlage arbeiten als ein gemeinsames System, über das Außenluft ins Fahrzeug gelangt. Der Innenraumfilter kann seine Wirkung besonders gut entfalten, wenn die Luft aktiv über Lüftung und Klimaanlage geführt wird.

Bei hoher Pollenbelastung kann es sinnvoll sein, zeitweise die Umluftfunktion zu nutzen, um weniger pollenhaltige Außenluft hereinzuziehen. Dauerhaft sollte Umluft jedoch nicht eingeschaltet bleiben, damit weiterhin Frischluft ins Fahrzeug gelangt und die Scheiben nicht schneller beschlagen.

Um Feuchtigkeit im System zu reduzieren, empfiehlt der ACV, kurz vor Fahrtende die Kühlfunktion auszuschalten und das Gebläse noch einige Minuten weiterlaufen zu lassen. So kann der Verdampfer abtrocknen, das beugt Geruchsbildung und möglicher Keimentwicklung vor.

Warnsignale ernst nehmen: Muffiger Geruch aus der Lüftung, schnell beschlagene Scheiben oder ein spürbar schwächerer Luftstrom können auf einen verschmutzten Filter oder Feuchtigkeit im System hinweisen. Auch wenn Allergiker während der Fahrt verstärkt Beschwerden haben, empfiehlt der ACV eine zeitnahe Überprüfung von Filter und Klimasystem.


Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4 Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im April wahlberechtigt
* Rund 5,7 Mio. Menschen leben in den 17 Bewerberkommunen – rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes (ca. 18 Mio.)
* 2025 gab es in den Bewerberkommunen 412 Hotels mit über 79.000 Betten
* Mehr als die Hälfte des Bettenbestandes in Köln und Düsseldorf

Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 „KölnRheinRuhr” soll am 19. April 2026 einen Schritt weitergehen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, werden bis zu diesem Tag voraussichtlich mehr als 4 Millionen Menschen zu den Bürgerentscheiden in den 17 Bewerberkommunen aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung ihrer Stadt abzugeben.



Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen per Briefwahl stattfinden. Wahlberechtigt zu den Ratsbürgerentscheiden sind alle Bürgerinnen und Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen dürfen. Dies sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens 16 Tagen vor dem Entscheid in einer der teilnehmenden 17 Bewerberkommunen wohnen.

Bei den zuletzt am 14.9.2025 stattgefundenen Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt ca. 4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer Gesamtbevölkerungszahl der 17 Kommunen von rund 5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte etwa jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte Einwohner aus NRW in einer der Bewerbergemeinden für Olympia.

Düsseldorf und Köln haben die meisten Hotelbetten
In Bezug auf potenzielle Übernachtungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025 in den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit insgesamt knapp 79.000 Betten. Der Großteil der Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf. Rund 26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut 23.300 in Köln. Dahinter folgten mit großem Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und Dortmund mit 5.400 Betten in Hotels.

Insgesamt boten die knapp 1.800 Hotels in NRW mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab es 2025 in NRW weitere Bettenangebote unter anderem in Pensionen, Gasthöfen und sogenannten Hotels garnis. Die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele soll am 26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) fallen.

NRW: Frauen in den kommunalen Vertretungen und in der Verwaltungsspitze weiter in der Minderheit
* Jedes dritte Mitglied in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte ist eine Frau (33,3 %).
* Frauenanteil in den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt mit 28,4 % noch geringer aus.
* In den kreisangehörigen Gemeinden gibt es derzeit 43 Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem Frauenanteil von 11,5 %.

Die Mitglieder der kommunalen Vertretungen in NRW sind weiterhin überwiegend männlich. Wie das Statistisches Landesamt anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, ist in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte nur etwa jedes dritte Mitglied eine Frau (33,3 %). Im Vergleich zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen 2020 ist der Frauenanteil um 1,2 Prozentpunkte gesunken.



In den Räten der Städte Bonn, Köln und Münster ist der Frauenanteil mit über 42 % am höchsten, während in den Kreisen Euskirchen, Herford und Höxter nur etwa jedes vierte Kreistagsmitglied eine Frau ist. Daten zur Grafik https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/053a_26.xlsx XLSX, 38,61 KB Frauenanteil in den Gemeinderäten variiert deutlich.



In den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt der Frauenanteil mit 28,4 % noch etwas geringer aus, trotz einer leichten Steigerung um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2020. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Gemeinden: In Haan und in Legden ist der Frauenanteil mit 50 % besonders hoch, dagegen gibt es in Nieheim und Hallenberg jeweils nur ein weibliches Ratsmitglied und der Frauenanteil liegt hier bei 5 % und niedriger.


Über 750.000 Euro für die Sanierung der Gehwegbrücke am Eisenbahnhafen in Homberg
Homberg kann sich auf eine Sanierung der historischen Gehwegbrücke am Eisenbahnhafen freuen: Die Stadt Duisburg hat erfolgreich Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes erhalten. Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir hat sich in Berlin maßgeblich für die Bewilligung eingesetzt.

Die Gehwegbrücke ist Teil eines Ensembles aus drei historischen Brücken, das zum Homberg-Ruhrorter-Trajekt gehört und für die Geschichte Hombergs sowie der Stadt Duisburg von großer Bedeutung ist. Errichtet zwischen 1905 und 1907, gleichzeitig mit der Rheinbrücke Homberg-Ruhrort, dokumentieren die Brücken die Entwicklung der Rheinquerung, das Zusammenwachsen des linken Rheinlandes mit dem Ruhrgebiet und die wirtschaftliche Vernetzung der Rheinregion mit den Kohlerevieren des Ruhrgebiets.

Die Fußgängerbrücke ist seit mehreren Jahren gesperrt, da sie stark sanierungsbedürftig ist. Geplant ist eine umfassende Instandsetzung der Stahlbetonunterbauten mit Natursteinvorsatz, der Stahlstützen und des Brückendecks inklusive der historischen Geländerkonstruktion. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde.

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf 1.556.100 Euro. Die bewilligten Bundesmittel betragen 778.050 Euro. Özdemir kommentiert: „Ich freue mich, dass sich mein Einsatz für die Fördermittel ausgezahlt hat. Jetzt liegt es an der Stadt Duisburg, die Sanierung umzusetzen. Ich hoffe, dass die Brücke bald wieder für Spaziergänge und Radfahrende im Eisenbahnhafen genutzt werden kann.“

Mit der Förderzusage ist ein entscheidender Schritt getan, um das bedeutende historische Bauwerk zu erhalten und den Eisenbahnhafen als Ort mit kultureller und städtebaulicher Bedeutung für Homberg zu stärken.

Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg am 7. März
Seit 2009 pflanzen die Stadtwerke Duisburg gemeinsam mit Duisburger Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig Bäume im Duisburger Stadtwald, am Toeppersee und anderen Stellen. Bisher wurden so über 14.000 Bäume in die Erde gebracht, die nachhaltig das Klima schützen.

Die mittlerweile vierzehnte Baumpflanzaktion findet am kommenden Samstag auf einem Areal im Revierpark Mattlerbusch in 47169 Duisburg statt. Dort werden dann die Baumpatinnen und -paten rund 300 Bäume in die Erde bringen.

Andreas Gutschek, Vorstand der Stadtwerke Duisburg AG, Christian Theves, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb der Stadtwerke Duisburg AG und Stadtförster Stefan Jeschke werden die Veranstaltung um 11 Uhr eröffnen.

Die Stadtwerke-Baumpflanzaktion 2026 findet von 11 bis 15 Uhr im Revierpark Mattlerbusch in 47169 Duisburg-Röttgersbach statt. Der Pflanzort ist ausgeschildert und nur fußläufig über barrierearme Waldwege zu erreichen.

„KI für Deutschland – Spatenstich der Microsoft
Rechenzentrumsregion in NRW”in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) 
Zum Spatenstich kommen unter anderem:    
Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen,  
Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen,  
Volker Mießeler, Bürgermeister Kreisstadt Bergheim, Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg,  Andreas Heller, Bürgermeister Stadt Elsdorf. 
 
Von Microsoft werden Agnes Heftberger, Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland und Österreich sowie Eoin Doherty (VP und EMEA Regional Leader Cloud Operations and Innovation) vor Ort sein. Termin: Donnerstag, 12. März 2026  Ort: Ben-Cammarata Straße 1  50126 Bergheim 

Internationaler Tag der Abfalltrennung - Entwicklung in Duisburg
Am 7. März wird weltweit der Internationale Tag der Abfalltrennung begangen. Der Aktionstag erinnert an die Einführung verpflichtender Abfallbehälter im Jahr 1884 durch den Pariser Verwaltungsbeamten Eugène Poubelle – ein Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen Abfallwirtschaft.

Heute steht der Tag international für Ressourcenschonung, Recycling und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Abfälle werden heute nicht mehr nur eingesammelt und entsorgt, sondern vielfach bereits im Haushalt sorgfältig getrennt, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. In Deutschland hat sich die Abfalltrennung seit den 1970er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.

Beginnend mit dem Inkrafttreten der Verordnung über die Vermeidung von Verpackungsabfällen im Jahr 1991 wurden bundesweit verbindliche Rahmenbedingungen geschaffen und Kommunen zur Einführung von Mülltrennsystemen verpflichtet. Abfalltrennung in Duisburg Auch in Duisburg wurde das Abfalltrennungssystem schrittweise aufgebaut und kontinuierlich erweitert, wobei es die Anfänge der getrennten Glas- und Papiersammlung in Duisburg schon in den 70er Jahren gab. Seit 1993 wird das Altglas im gesamten Stadtgebiet an 450 Standplätzen farblich getrennt gesammelt.

Die stadtweite Altpapiererfassung gibt es seit 1981, seit 2008 folgte die Erfassung über die Blaue Tonne. Im Jahr 1993 wurde die Gelbe Tonne für Leichtverpackungen aus Kunststoff und Metall - die heutige Wertstofftonne gibt es seit 2012 - eingeführt. Die Bioabfallsammlung in Form von Grünabfall gibt es seit 1986, die Biotonne im Süden Duisburgs seit 2001.

Flächendeckend über das Duisburger Stadtgebiet können seit 2015 organische und kompostierbare Abfälle aus Küche und Garten über die Biotonne separat erfasst werden. Somit stehen den Duisburger Haushalten Restmüll-, Bio-, Papier- und Wertstofftonnen zur Verfügung. Über das Tonnen-Angebot entscheidet die Hauseigentümerschaft.

Die getrennte Sammlung der Abfälle ist Voraussetzung dafür, dass wertvolle Rohstoffe wiederverwertet und Stoffkreisläufe geschlossen werden können. Richtige Abfalltrennung schont Ressourcen, spart Energie und leistet einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dennoch gibt es im Alltag häufig Fragen – etwa zur Entsorgung von Akten, asbesthaltigen Materialien, kompostierbaren Biobeuteln, CDs und DVDs, Pizzakartons, Ziegelsteinen oder Zitrusfrüchten.

Die Abfallberatung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg steht bei allen Fragen zur richtigen Entsorgung telefonisch unter (0203) 283-3000 oder per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Informationen, ein umfangreiches Abfall-ABC sowie Tipps zur Abfallvermeidung finden sich online unter www.wb-duisburg.de.

Copyright: WBD

Duisburger Archive beteiligen sich am „Tag der Archive“
Zum bundesweiten „Tag der Archive“ präsentieren sich die Duisburger Archive am Samstag, 7. März, von 12 bis 17 Uhr in einer Gemeinschaftsveranstaltung im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland an der Schifferstraße 30 am Innenhafen.

Beteiligt sind das Archiv für alternatives Schrifttum (afas), das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, das Stadtarchiv Duisburg, das thyssenkrupp Corporate Archives, das Universitätsarchiv Duisburg-Essen, das Duisburger Kunstnachlassarchiv (DUKUNA), das Archiv des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Haniel Archiv.

Der Tag der Archive bietet der breiten Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Duisburger Archive vor Ort mit ihren Angeboten kennenzulernen. An Infoständen können Besucherinnen und Besucher mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Den ganzen Tag über werden historische Filme gezeigt, unter anderem zur Geschichte der Niederrheinischen Hütte und zum Duisburg der frühen 1970er-Jahre.

Das Landesarchiv zeigt in einer Ausstellung ausgewählte Fotos des Düsseldorfer Pressebilderdienstes C. A. Stachelscheid aus der Zeit zwischen 1946 und 1954. Ein Büchertrödel lädt die Besuchenden zum Stöbern ein. Gegen eine Spende zugunsten der Ruhrorter Hafenkids e.V. werden Buchdubletten aus den Archiven abgegeben. Das Landesarchiv bietet Workshops zur Papierrestaurierung (um 14 Uhr) und zum Lesen alter Schriften (um 15 Uhr) an.

Führungen finden um 13, 14 und 15 Uhr im Landesarchiv und um 13 und 15 Uhr im afas und im Stadtarchiv Duisburg statt. Karten zu den kostenfreien Führungen sind am Veranstaltungstag am Infopunkt im Landesarchiv erhältlich. Kinder können um 16 Uhr gemeinsam mit dem Archiv-Eichhörnchen Laurie auf Entdeckungsreise durch das Stadtarchiv gehen; auch für diese Veranstaltung gibt es die kostenfreien Tickets am Infopunkt.

Die Initiative „Mercators Nachbarn“ begleitet den Tag der Archive mit szenischen Lesungen um 14 und um 16 Uhr, die die Duisburger Stadtgeschichte lebendig machen. Das Café Kurz bietet Kaffee und Kuchen an. Nähere Information zum Programm und zu den Archivstandorten gibt es im Internet auf www.archive.nrw.de

VHS-Kurs zur Stärkung der Medienkompetenz
Die Förderung der Medienkompetenz steht im Mittelpunkt eines VHS-Kurses am Sonntag, 22. März, von 10 bis 15 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Ob Fake News, „alternative Fakten“ oder Manipulation – der Umgang mit der Wahrheit ist umkämpft wie nie zuvor.

Politische Strategien, digitale Medien und psychologische Effekte fördern Unsicherheit und Misstrauen. Doch schon die Antike kannte die Macht der Rhetorik und ihre Täuschungsgefahren. Der Kurs von Kai Kaufmann geht der Frage nach, wie Wahrheiten entstehen, warum Menschen bestimmte Erzählungen glauben und wie sie Desinformation erkennen.
Teilnehmende zahlen für den Kurs 39 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Axel Voss, telefonisch unter 0203 283-984627.

RVR Ruhr Grün: Tipps für den Waldbesuch während der Brut- und Setzzeit
Zwischen März und Juli ziehen viele Wildtiere im Wald ihren Nachwuchs auf. Spaziergänger und Ausflügler können zu dieser besonderen Zeit zur Gefahr für die heimischen Tiere werden. Besonders Bodenbrüter sind sehr störungsanfällig und sensibel. Sie suchen für die Aufzucht Verstecke am Boden, die von Waldbesucherinnen und -besuchern leicht übersehen werden.

Zu ihrem Schutz empfiehlt RVR Ruhr Grün u. a., sich hauptsächlich auf den öffentlichen Waldwegen aufzuhalten. Zudem sollten Hunde angeleint sein, insbesondere abseits der Hauptwege. Ausführliche Informationen und Anregungen für Spaziergänge im Wald hat RVR Ruhr Grün unter https://www.rvr.ruhr/themen/oekologie-umwelt/startseite-rvr-ruhr-gruen/ zusammengetragen. idr

Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit – Pilotkommunen gesucht
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ruft Verantwortliche in Kommunen dazu auf, sich als Pilotkommune für das neue Kooperationsprojekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“ zu bewerben.

Ziel ist es, die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen zu stärken und gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit sowie Klimaresilienz in der Pflege und in der kommunalen Seniorenarbeit zu fördern. Im Rahmen des Projekts bietet die BAGSO fünf ausgewählten Pilotkommunen jeweils bis zu zehn kostenfreie Schulungen und Beratungsangebote an.

Das Projekt unterstützt Verantwortliche in Kommunen und teilstationären Pflegeeinrichtungen dabei, Gesundheitsförderung und Prävention für und mit älteren Menschen klima- und umweltbewusst zu gestalten. Die Schulungen werden partizipativ und praxisnah mit den Kommunen gestaltet und thematisieren folgende Handlungsfelder: Hitzeschutz Gesunde und nachhaltige Ernährung Förderung von Bewegung (aktive Mobilität, Sturzprävention) Stärkung der mentalen Gesundheit und Resilienz.

Information und Anmeldung
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 10. April 2026. Informationen zum Projekt, zu den Kooperationspartnern und zum Verfahren der Interessenbekundung als Pilotkommune stehen auf www.bagso.de/planetare-gesundheit zur Verfügung.

Für interessierte Kommunen findet am 12. März 2026 von 10.00 bis 11.30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung statt. Um eine Anmeldung bis zum 9. März 2026 per E-Mail an planetare-gesundheit@bagso.de wird gebeten. Über das Projekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“

Das Projekt „Gemeinsam für Pflege & Planetare Gesundheit“ wird umgesetzt in Kooperation mit der Deutschen Allianz für Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), der Volkssolidarität Bundesverband e.V. und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Gefördert wird das Projekt durch die BARMER. Zum Projekt „Gemeinsam für Pflege und Planetare Gesundheit“

Bürger-Service-Stationen geöffnet und Serviceportal der Stadt Duisburg ist wieder erreichbar
Nach einer Störung in einem Rechenzentrum mussten gestern alle Termine in den Bürger-Service-Stationen abgesagt bzw. verlegt werden, und das Serviceportal der Stadt Duisburg war nicht erreichbar.

Heute haben die sieben Bürger-Service-Stationen seit 8 Uhr wieder regulär geöffnet. Allen Kundinnen und Kunden mit einem gebuchten Online-Termin können die gewünschten Dienstleistungen wieder angeboten werden. Auch das Serviceportal der Stadt Duisburg ist wieder unter http://service.duisburg.de erreichbar, sodass die digitalen, städtischen Verwaltungsdienstleistungen angeboten werden können.

Im Schlaf ans Ziel: Tipps für Reisen mit dem Nachtzug
Die Buchungssaison für den Urlaub ist im vollen Gange – und mit ihr steigt auch der Ticketkauf für den Nachtzug. Die Verbindung von Zugfahrt und Übernachtung ist beliebt, wirft jedoch auch organisatorische Fragen auf. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland fasst in einer aktualisierten Webseite praktische Tipps zur Reise über Nacht zusammen.

Eine Fahrt mit dem Nachtzug bietet viele Vorteile, doch Reisende sollten einige Hinweise beachten. Bild: KI-generiert

Ein Comeback auf Schienen
Für manche weckt der Nachtzug Erinnerungen an frühere Abenteuer, für andere ist er heute eine komfortable und klimafreundliche Alternative zum Flugzeug. Europa verfügt über ein weit verzweigtes Netz an Nachtzugverbindungen. Traditionsreiche Strecken mit Kultstatus bestehen ebenso wie neue Linien, die Metropolen bequem über Nacht verbinden. Hinzu kommen saisonale Angebote, die Reisende beispielsweise in Wintersportregionen befördern.

Da die Verbindungen meist grenzüberschreitend sind und lange Strecken zurücklegen, kommt es mitunter zu Informationslücken oder Schwierigkeiten. Das EVZ hat seine Hinweise zu Nachtzugreisen aktualisiert und gibt auf seiner Website praktische Empfehlungen zu Buchung, Komfort und Bahngastrechten.

Gut informiert am Bahnsteig
Hamburg, später Abend: Bernd F. wartet mit seinen zwei Kindern auf die Abfahrt seines Zugs nach Wien. Am Gleis gibt es zunächst keine Durchsage, auch die Anzeige bleibt unverändert.
Verspätung? Gleiswechsel?
Weil er vorab die App des Bahnunternehmens installiert und Push-Benachrichtigungen aktiviert hat, erhält er eine Mitteilung, die seine Vermutung bestätigt: 30 Minuten Verspätung, Abfahrt von einem anderen Bahnsteig.

Gerade im grenzüberschreitenden Nachtzugverkehr greifen Informationsketten nicht immer nahtlos ineinander. Nicht jedes Bahnunternehmen ist am Bahnhof mit eigenem Personal vertreten. Wer sich, wie Bernd, frühzeitig über App und Website informiert und seine Buchungsdaten griffbereit hält, kann Überraschungen vermeiden.

Tipps für mehr Komfort auf der Reise
Tragen Sie Ihre Wertgegenstände am Körper, um sich vor Diebstahl zu schützen.
Packen Sie Ihre Tasche so, dass Sie schnell an Schlafanzug und Zahnbürste kommen.
Nehmen Sie Ohrstöpsel und eine Schlafmaske mit, um Fahrgeräusche und Licht ausblenden zu können. Halten Sie Personalausweis oder Reisepass griffbereit, da es zu Grenzkontrollen kommen kann.

Mängel im Abteil – was tun?
Nicht jede Reise verläuft reibungslos. So berichtete eine Verbraucherin von erheblichen Beeinträchtigungen während einer Fahrt von Linz nach Köln: Über Stunden strömte kalte Luft in das Abteil, die Temperatur ließ sich nicht regulieren.

In derselben Nacht schaltete sich zudem wiederholt die Beleuchtung ein und störte die Nachtruhe. Das Bahnunternehmen bestätigte später technische Defekte und leistete nach einer Beschwerde eine Erstattung.

„Auch wenn sich ein Problem während der Fahrt nicht sofort beheben lässt, sollten Reisende dies umgehend beim Zugpersonal anzeigen“, erklärt André Schulze-Wethmar, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland. „Denn Minderungsansprüche sind meist nur dann möglich, wenn Passagiere den Mangel vor Ort bereits erfolglos reklamiert haben“. Ein Nachweis hierüber hilft bei der späteren Geltendmachung.

Mit dem Fahrrad im Nachtzug
Auf ausgewählten Strecken ist die Mitnahme von Fahrrädern möglich. Meist sind hierfür eine Reservierung sowie ein zusätzliches Ticket erforderlich.

Wichtig für Reisende:
- Seien Sie pünktlich am Bahnsteig. So haben Sie genug Zeit, Ihr Fahrrad in Ruhe zu verstauen.
- Informieren Sie sich über den Standort des Fahrradwagens. Schlaf- und Fahrradstellplätze können sich in unterschiedlichen Waggons befinden.

Weitere Hinweise zur Fahrradmitnahme stellt das EVZ online zur Verfügung.
Kostenlose Hilfe bei Problemen im Nachtzug
Verspätung, Ausfall oder fehlende Informationen? Mithilfe des interaktiven Bahn-Tools können Reisende individuell ihre Rechte prüfen. Das EVZ bündelt auf seiner Website detaillierte Informationen zu den Europäischen Fahrgastrechten und Bahnreisen durch Europa. Zu den EU-Bahngastrechten




NRW-Landwirtschaft: Agrarstrukturerhebung 2026 startet
* 9.000 Betriebe erhalten Post von IT.NRW.
* Fast jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb wird befragt.
* Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe steht im Fokus. 

Die Agrarstrukturerhebung 2026 wird in den kommenden Tagen beginnen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden rund 9.000 landwirtschaftliche Betriebe in NRW dazu aufgefordert, Auskünfte zur Erhebung zu tätigen. Wie bereits 2023 handelt es sich bei der Agrarstrukturerhebung um eine Stichprobenerhebung. Das Statistische Landesamt befragt etwa ein Viertel der rund 33.000 landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 2023).

Fragen zur Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe Befragt werden bei Agrarstrukturerhebungen Betriebe, die mindestens fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaften, über Mindestanbauflächen für pflanzliche Sonderkulturen verfügen oder Mindestbestände an Nutztieren halten. Die Landwirtinnen und Landwirte geben Auskünfte zu ihrer Rechtsform, zur Bodennutzung, zum Wirtschaftsdünger, zum ökologischen Landbau und zu ihren Tierbeständen.

Außerdem beinhaltet die Erhebung Fragen zur Betriebsleitung, zu den Eigentums- und Pachtverhältnissen und zu den Arbeitskräften. Ergebnis dient als Basis für die Agrarpolitik Die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2026 dienen dazu, aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen im Agrarbereich mit Daten zu hinterlegen und daraufhin zielgenaue Maßnahmen in der Landwirtschaft treffen zu können.

Mittels regelmäßiger Erhebungen werden umfassende und zuverlässige Informationen gewonnen, die Entwicklungen im Zeitverlauf sichtbar machen, Prognosen und Marktanalysen ermöglichen und zentral für Folgenabschätzungen politischer Maßnahmen sowie die Ausgestaltung der Agrarpolitik in Deutschland und der EU sind, einschließlich Umwelt- und Klimaschutzaspekten.

Gesundheit von Frauen: Krankenhausbehandlungen wegen Endometriose in zehn Jahren um 50 % gestiegen
• Im Vergleich zu 2014: Weniger stationäre Behandlungen im Jahr 2024 wegen eines Myoms der Gebärmutter (-27 %) und wegen einer Gebärmuttersenkung (-5 %)
• Häufigste Gründe für Krankenhausaufenthalte 2024 bei Frauen: Herzkrankheiten, Verletzungen und Vergiftungen sowie Entbindungen
• Todesursachen bei Frauen 2024: 35 % Herz-Kreislauferkrankungen, 21 % Krebs

Am Weltfrauentag stehen Gleichberechtigung und Rechte von Frauen im Mittelpunkt – auch mit Blick auf die Gesundheit. Betrachtet man häufige gynäkologische Erkrankungen im Zeitvergleich, zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen bei den Krankenhausbehandlungen. Die Zahl der stationären Behandlungen von Endometriose in Deutschland ist binnen zehn Jahren um 50,1 % gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Waren es im Jahr 2014 gut 25 100 Behandlungen, lag diese Zahl im Jahr 2024 bei gut 37 700 Behandlungen. Grund für diesen hohen Anstieg kann nicht nur ein höheres Krankheitsaufkommen sein, sondern möglicherweise auch ein verstärktes Bewusstsein für die Krankheit bei Patientinnen sowie Ärztinnen und Ärzten. Gut neun von zehn Patientinnen (91,1 %), die 2024 mit Endometriose im Krankenhaus behandelt wurden, waren zwischen 20 und 49 Jahren alt.

Andere häufige gynäkologische Erkrankungen, die zu Klinikaufenthalten führen können, sind Myome der Gebärmutter und die Gebärmuttersenkung. Aufgrund eines Myoms der Gebärmutter wurden 2024 gut 48 700 Frauen im Krankenhaus behandelt. Das waren 26,6 % weniger als 2014 (66 300). Knapp die Hälfte der Patientinnen (48,4 %) im Jahr 2024 war 40 bis 49 Jahre alt.

Auch die Zahl der Behandlungen einer Gebärmuttersenkung (Genitalprolaps) ist binnen zehn Jahren zurückgegangen (-4,6 %): Von gut 48 300 Patientinnen im Jahr 2014 auf 46 100 im Jahr 2024. Krankenhausbehandlungen aufgrund einer Gebärmuttersenkung gab es vor allem bei älteren Frauen: Knapp drei Viertel (72,6 %) der Patientinnen waren älter als 60 Jahre.



Frauen am häufigsten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen sowie zur Entbindung im Krankenhaus
Zu den häufigsten Gründen für einen stationären Krankenhausaufenthalt von Frauen zählten 2024 Herz-Kreislaufkrankheiten wie etwa Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern (12,8 % aller Patientinnen), Verletzungen und Vergiftungen – wie beispielsweise der Bruch des Oberschenkelknochens – (10,4 %) sowie Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (9,4 %).

Bei Männern waren Herz-Kreislauferkrankungen der Grund für 16,9 % aller Krankenhausaufenthalte, danach waren es Krankheiten des Verdauungssystems (10,8 %) sowie Verletzungen und Vergiftungen (9,7 %). Mehr als die Hälfte der Todesfälle bei Frauen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs Bei den Ursachen für Todesfälle zeigen sich teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Gut ein Drittel (35,4 %) aller Todesfälle bei Frauen im Jahr 2024 waren auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen. Dies war nach wie vor die häufigste Todesursache bei Frauen. 178 742 Frauen starben 2024 an Herz-Kreislaufkrankheiten und somit mehr als Männer (160 470 Todesfälle), bei denen dies 31,9 % aller Todesfälle ausmachte.

Bei 21,1 % aller Todesfälle von Frauen war der Grund eine Krebserkrankung, das waren 106 774 Todesfälle. Dort lag die Zahl bei Männern mit 123 618 Gestorbenen höher. Krebserkrankungen waren für ein Viertel (24,6 %) aller Todesfälle bei Männern verantwortlich. Lebenserwartung von Frauen knapp fünf Jahre höher als bei Männern Gesundheitliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen sich auch in der Lebenserwartung nieder.

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2024 für Frauen 83,5 Jahre und für Männer 78,9 Jahre. Frauen haben somit eine um 4,6 Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung als Männer. Als maßgebliche Gründe für die steigende Lebenserwartung gelten gestiegener Wohlstand und eine verbesserte gesundheitliche Versorgung.

Die Geschlechterunterschiede sind auch auf Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern zurückzuführen, beispielsweise beim Tabakkonsum, bei Bewegung, Ernährung, riskantem Verhalten oder den Arbeitsbedingungen.


Technische Störung: Bürger-Service-Stationen und Serviceportal der Stadt Duisburg betroffen
Die sieben Bürger-Service-Stationen können aktuell aufgrund einer Störung in einem Rechenzentrum keine gebuchten Termine bearbeiten. Kundinnen und Kunden, die einen Online-Termin für den heutigen Tag gebucht haben, werden gebeten, die Bürger-Service-Stationen nicht aufzusuchen. Alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden derzeit benachrichtigt und erhalten einen neuen Termin.

Auch das Serviceportal der Stadt Duisburg (http://service.duisburg.de) ist derzeit nicht erreichbar, sodass die digitalen Verwaltungsdienstleistungen nicht angeboten werden können. Auch in anderen städtischen Ämtern kann es zu Einschränkungen kommen. Die Störung soll den ganzen Tag andauern. Sobald sie behoben ist, erfolgt eine weitere Information.

ZaKI.D macht KI für Unternehmen in Duisburg nutzbar
Das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) entwickelt sich stetig weiter zu einem wichtigen Innovationsort für die regionale Wirtschaft. Als erstes Duisburger Projekt im „5-StandorteProgramm NRW“ gefördert, unterstützt es mittelständische Unternehmen beim Einsatz moderner KI-Technologien mit einem Schwerpunkt auf eingebetteter KI (Embedded KI).

„Mit dem ZaKI.D machen wir Duisburg fit für die digitale Zukunft und stärken nachhaltig unseren Wirtschaftsstandort“, betont Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS, der Universität Duisburg-Essen und der KROHNE Messtechnik GmbH arbeitet das Zentrum daran, sensorbasierte und eingebettete KI für praktische Unternehmensanwendungen nutzbar zu machen.

Embedded KI ist in vielen Unternehmen noch weniger bekannt als große Sprachmodelle. Dabei bietet die direkt im Produkt integrierte KI-Technologie großes Potenzial – etwa in der Qualitätskontrolle, der Logistik oder der Produktion. Besonders interessant ist sie für Unternehmen, die ihre KI- Lösungen nicht in einer Cloud betreiben möchten.

ZaKI.D, Fraunhofer-inHaus-Zentrum. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Das ZaKI.D-Team unterstützt Betriebe dabei, geeignete Anwendungsfälle zu identifizieren und konkrete Lösungen umzusetzen. Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW sowie die Bezirksregierung Düsseldorf informierten sich vor Ort über den aktuellen Projektstand.

Vorgestellt wurden laufende Unternehmensprojekte, neue Qualifizierungsangebote der KI Academy und die Arbeit des Innovationsinkubators. Dabei wurde veranschaulicht, wie Embedded KI bereits heute eingesetzt werden kann, etwa bei der Erkennung von Gefahrstoffen, bei der automatisierten Angebotserstellung oder auch bei Bestandskontrollen im Einzelhandel und KI-basierter Qualitätsprüfung.

Füchse in der Kita Neuhausweg: Eishockey-Spieler zu Besuch im Kindergarten
Freudige Aufregung bei den Kindern der Kita Neuhausweg in Duisburg- Hamborn: Spieler des heimischen Eishockey-Teams Füchse Duisburg besuchten am gestrigen Montag die Einrichtung und gaben den Mädchen und Jungen einen lebendigen Einblick in ihren Sport. Mit Helm, Schlägern und kompletter Schutzausrüstung im Gepäck berichteten die Profis aus ihrem Alltag.

Die Kita Neuhausweg in Hamborn bekommt am Montag, 2.3. Besuch von den Spielern der Füchse.: Pascal Grosse und Michél Ackers ..Die Eishockeycracks treffen die Maxi-Kindern in der Sporthalle. .Auch Jugendamtsleiter Philipp Thelen (Hinten 2. v.l.) war vor Ort. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Neugierig stellten die Kinder Fragen, durften die Ausrüstung bestaunen, anfassen und sogar anprobieren. Auch Mitmachen stand auf dem Kita-Plan: In der Turnhalle testen die Kinder erste Eishockey-Bewegungen – natürlich ohne Eis, dafür mit umso mehr Spaß. Dabei vermittelten die Füchse kindgerecht, die zentrale Bedeutung von Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Unterstützung im Eishockey.

Auch Jugendamtsleiter Philipp Thelen war mit von der Partie. „Es ist wichtig, Kindern früh zu zeigen, wie viel Freude Sport machen kann“, sagte Thelen. „Gerade Eishockey verbindet Bewegung, Mut und Zusammenarbeit – Werte, die auch im Alltag wichtig sind.“

Das Kita-Team war begeistert vom Engagement der Kufen-Cracks. „Die Kinder waren von Anfang an fasziniert“, erklärte der kommissarische Kita- Leiter Manuel Fimpeler. „Solche Begegnungen bleiben lange in Erinnerung und fördern spielerisch Interesse an Bewegung und Sport.“

 
Michél Ackers und der Nachwuchs

Zwei Wildkatzen entkommen dem Krieg – und finden mit Hilfe von DHL ein neues Zuhause
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Aleks, ein weißer Tiger, und Lothar, ein Luchs, wurden aus einem Kriegsgebiet in der Ukraine gerettet.
- Die beiden leben nun dauerhaft und artgerecht im Lincolnshire Wildlife Park in Großbritannien.
- Passend zum World Wildlife Day der Vereinten Nationen macht die Rettungsaktion auf das wachsende Problem illegal gehaltener Wildkatzen aufmerksam – und zeigt, wie wirkungsvoll internationale Zusammenarbeit sein kann.


Zwei aus der Ukraine gerettete Wildkatzen – ein weißer Tiger und ein Luchs, die mitten im Krieg aus illegaler Privathaltung zurückgelassen wurden – haben im Lincolnshire Wildlife Park im Vereinigten Königreich ein sicheres, artgerechtes Zuhause gefunden. Die komplexe Mission gelang durch internationale Zusammenarbeit, die auch von DHL unterstützt wurde.

Der Tiger Aleks und Lothar, der Luchs, wurden im vergangenen Jahr in der Ukraine gefunden. Beide stammten aus illegaler Haltung und sind verlassen oder ausgesetzt worden. Fälle dieser Art häufen sich: Wildkatzen werden nicht artgerecht als Haustiere gehalten und dazu oft vernachlässigt – der Krieg hat diese verborgene Krise weiter verschärft.

Gemeinsam mit den NGOs Nadiya und dem Wild Animals Rescue Center, mit Tierärzten, Zollbehörden und dem Lincolnshire Wildlife Park hat DHL geholfen, die Reise der Tiere in ihr neues, sicheres Zuhause zu koordinieren und zu unterstützen. Beide Tiere können nun den Rest ihres Lebens in einem sicheren und artgerechten Umfeld verbringen.

„Für uns ist jede Sendung, die uns anvertraut wird, etwas Besonderes und wir suchen immer die beste Lösung. Aber ein Tiertransport ist besonders anspruchsvoll. Er verlangt ein zusätzliches Maß an Sorgfalt – schließlich geht es um Lebewesen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen. Gemeinsam mit unseren Partnern und unserer Logistikexpertise konnten wir Aleks und Lothar an einen Ort bringen, an dem sie endlich die Pflege erhalten, die sie verdienen. Hier können sie den langen Prozess ihrer Genesung beginnen“, Nicola Leske, Leiterin Communications & Sustainability, DHL Group.

Eine Geschichte von Vernachlässigung – und Überleben
Aleks wurde von ukrainischen Soldaten nahe Charkiw entdeckt. Sein Zustand war sehr schlecht: Er litt an Parasiten, Hautinfektionen, Mangelernährung, Dehydrierung sowie beeinträchtigter Leber- und Nierenfunktion. Er war so geschwächt, dass er nicht mehr stehen konnte. Sein früherer Besitzer hatte ihn zurückgelassen, als der Krieg sich ausweitete.

Auch der Luchs Lothar scheint ein ähnliches Martyrium durchlebt zu haben. Offizielle Zahlen gibt es nicht, doch NGOs berichten von einer konstanten Zahl illegal gehaltener Wildkatzen in Privathaushalten. Viele werden als Jungtiere angeschafft und später ausgesetzt, wenn sie zu gefährlich, zu teuer oder schlicht nicht mehr erwünscht sind.

Beide Tiere wurden zunächst ins Wild Animals Rescue Center in der Ukraine gebracht. Von dort starteten Aleks und Lothar ihre rund 2.600 Kilometer lange Reise in einem speziell ausgerüsteten, temperaturgeregelten Transport zum Lincolnshire Wildlife Park im britischen Boston.

Eine sorgfältig geplante Reise
Am 25. Februar 2026 begannen Aleks und Lothar ihre Reise – unter tierärztlicher Aufsicht und in speziell angefertigten Transportkisten an Bord eines großen Transporters. Sie fuhren von der Ukraine nach Calais (Frankreich), durch den Eurotunnel nach Großbritannien und setzten ihre Fahrt auf der Straße bis zum Lincolnshire Wildlife Park fort. Dort wurden sie am 27. Februar 2026 von einem Tierarzt untersucht und anschließend in ein eigens für sie gebautes Gehege gebracht.

Der Lincolnshire Wildlife Park gehört zu den größten britischen Einrichtungen, die Tieren lebenslangen Schutz bieten. Steve Nichols, Leiter des Lincolnshire Wildlife Parks, erklärt: „Aleks und Lothar wurden in Gefangenschaft geboren und würden in der Wildnis nicht überleben. Ihnen fehlen grundlegende Instinkte wie das Jagen. Einrichtungen wie unsere sind die einzige Möglichkeit, solchen Tieren ein sicheres und erfülltes Leben zu ermöglichen.“

DHL kann auf eine lange Tradition der Unterstützung und Rettung von Wildtieren zurückblicken. 2024 transportierte das Unternehmen den Schimpansen Chocolat von Kenia nach Großbritannien. Im selben Jahr überführte DHL 25 seltene Bongo-Antilopen von den USA nach Kenia. Auch echte Schwergewichte wie Manatees oder Flusspferde wurden bereits mit DHL transportiert.

Aktion Mensch ruft „März gegen Mobbing“ aus
DFL-Stiftung und Lernort Stadion unterstützen mit Bildungsangeboten für Jugendliche in Fußballstadien
Gemeinsam mit der DFL Stiftung und dem Lernort Stadion e.V. macht sich die Aktion Mensch bundesweit gegen Mobbing und Diskriminierung stark
Politische Bildung in Fußballstadien: 25 Lernzentren des bundesweiten Netzwerks von Lernort Stadion an Standorten der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga unterstützen im März mit Sonderaktionen vor Ort für ein diskriminierungsfreies Miteinander

Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung um? Wie spreche ich Missstände an? Und was kann ich dagegen tun? Diese Fragen stehen im Zentrum des Aktionsmonats „März gegen Mobbing“, den die Aktion Mensch mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort Stadion e.V. initiiert.

25 Lernzentren des bundesweiten Netzwerks Lernort Stadion an Standorten der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga setzen in den kommenden vier Wochen einen verstärkten Fokus auf diskriminierungsfreien Umgang unter Jugendlichen und positionieren sich so klar gegen Ausgrenzung – mit interaktiven Aktionen, themenspezifischen Workshops, Bildungsmaterialien und Events vor Ort in den Fußballstadien.

DFL-Stiftung Lernort Stadion / Bild: Guido Kirchner

Stimme erheben gegen Mobbing – in Dortmund, Mainz oder Hamburg
Die außerschulischen Angebote in Fußballstadien, die die Begeisterung junger Menschen für den Fußball als Brücke nutzen, richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und sollen dazu motivieren und dabei unterstützen, sich aktiv für Vielfalt, Respekt und Fairness einzusetzen – auf dem Spielfeld ebenso wie im digitalen Raum und im Alltag.

In der einzigartigen Atmosphäre der Stadien entstehen Lernumgebungen, in deren Mittelpunkt die Stärkung der Medienkompetenz von Jugendlichen, die Entwicklung kritischer Reflexion und ein wertschätzender Umgang miteinander stehen.

Mit dabei sind Lernzentren an den Standorten von Profivereinen wie Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, FC St. Pauli, 1. FSV Mainz 05 oder Borussia Dortmund. Einer der Höhepunkte: Die Teilnahme eines Spielers von Borussia Mönchengladbach an einem der Workshoptage im Borussia-Park, die sich mit Themen wie mentaler Gesundheit, Ausgrenzung und Mobbing beschäftigen.

„Fast jede*r zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen und 61 Prozent haben Mobbingsituationen bereits beobachtet. Besonders erschreckend: Rund 80 Prozent derjenigen, die gemobbt werden, und mehr als 70 Prozent der Zeug*innen sprechen selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch und Mitglied des Lernort Stadion-Beirats. „An genau dieser Stelle setzt der Aktionsmonat an – mit Zeit und Raum, um Erfahrungen zu teilen und Strategien für ein verantwortungs- und respektvolles Miteinander zu entwickeln.“

Gemeinsames Erleben und gezielte Bildungsarbeit: Materialien für alle Interessierten ab sofort verfügbar
Eine der Grundlagen für die Aktionen bilden die von der Aktion Mensch und dem Lernort Stadion e.V. gemeinsam herausgegebenen sowie barrierefrei aufbereiteten Materialien „Fairplay im Netz“, die partizipativ mit Jugendlichen mit und ohne Behinderung entwickelt wurden. Sie können flexibel in Schulen, Jugendzentren und anderen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden und stehen allen Interessierten ab sofort kostenfrei unter https://bestellservice.aktion-mensch.de/akm-artikel/fairplay-im-netz zum Download zur Verfügung.

Traditionell finden im März auch die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die der deutsche Profifußball seit vielen Jahren mit vielfältigen Aktionen rund um das Thema Antidiskriminierung unterstützt. „Teamgeist, Respekt und Fairplay sollten das ganze Jahr über selbstverständlich sein – egal ob auf dem Platz, neben dem Platz oder online.
Mit unserer ‚Superkraft‘ Profifußball und unseren langjährigen Partnern setzen wir uns dafür ein, junge Menschen für ein solidarisches Miteinander zu sensibilisieren, und freuen uns darauf, den ganzen März über noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken“, so Franziska Fey, Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung.

Die Kooperation zwischen der Aktion Mensch, der DFL Stiftung und dem Lernort Stadion e.V. zur politischen Bildung junger Menschen besteht bereits seit vielen Jahren. Während des Aktionsmonats unterstützt die Aktion Mensch als größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland die Lernzentren und ihr Engagement auch finanziell.

Mehr Informationen zu Lernort Stadion gibt es unter www.lernort-stadion.de und www.dfl-stiftung.de/was-uns-bewegt/gesellschaftliches-miteinander/lernort-stadion.
Weiterführende Informationen zum Engagement der Aktion Mensch gegen Mobbing sowie zur Studie „Mobbing von Jugendlichen“ finden Sie unter und www.aktion-mensch.de/mobbing und www.aktion-mensch.de/mobbing-studie.

Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen Museum: Zum Umgang mit den NS-Endphaseverbrechen in Duisburg
Auf ein fast vergessenes Kapitel der Duisburger Stadtgeschichte richtet Thorsten Fischer seinen Blick in seinem Vortrag am Sonntag, 8. März, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen.

In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs verübten Angehörige des NS- Regimes sowie Zivilisten zahlreiche Verbrechen – die später sogenannten Endphaseverbrechen. Am 21. März und 9. April 1945 ließ der Duisburger Polizeipräsident Franz Bauer 38 Menschen ohne rechtskräftiges Urteil erschießen. Ihre Leichen wurden notdürftig auf dem Waldfriedhof verscharrt. Nach der Befreiung Duisburgs am 12. April exhumierten die Alliierten die Toten und bestatteten sie auf dem König-Heinrich-Platz.

Der amerikanische Stadtkommandant ordnete an, „die Gräber in derselben Weise wie auf einem Friedhof zu pflegen“. Diese Gräber – bald nur noch als „Russengräber“ bezeichnet – sollten Zeugnis ablegen vom Umgang der Stadt mit den NS-Verbrechen, die man alsbald vergessen wollte.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind online unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Neuer anbieteroffener Paketautomat in Rheinhausen ab sofort in Betrieb  

Das Unternehmen DeinFach baut sein bundesweites Netz anbieteroffener Paketautomaten weiter aus. Auch in Duisburg-Rheinhausen können Kund:innen ab sofort einen neuen DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer Sendungen nutzen.

Der Automat in der Stormstr. 5 verfügt über 67 Paketfächer. „DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich angebunden.

Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete. Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg-Rheinhausen einen weiteren Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach.

DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner ermöglichen ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen.

Hohe Nachfrage nach Hilfe in der Trauer   
Im Malteser Hospizzentrum St. Raphael gibt es jetzt eine hauptamtliche Trauer-Koordinatorin. Bei ihr laufen die Fäden der verschiedenen Angebote zusammen.  Ein Hospiz ist ein Ort für Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Diese Aussage ist zweifellos richtig. Doch das Angebot des Malteser Hospizzentrums St. Raphael reicht weiter.

Die Einrichtung begleitet auch Angehörige und Freunde, die einen schweren Verlust erlitten haben. „Die Nachfrage nach Hilfe bei der Trauerarbeit wächst seit Jahren“, sagt Hospiz-Leiterin Katja Arens. „Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die wir als Malteser nicht nur im Hospiz beobachten.“

Offenbar seien immer mehr Menschen bereit, offen mit ihrer Trauer umzugehen – „zum Glück“. Denn typische Sätze wie „Da musst du jetzt durch“ oder „So ist nun mal das Leben“ helfen eben nicht wirklich weiter.  Um der großen Nachfrage besser gerecht zu werden, hat das Malteser Hospizzentrum nun – mit finanzieller Unterstützung des Hospiz-Freundeskreises St. Raphael e.V. – eine neue Stelle geschaffen: Seit kurzem kümmert sich Birgit Büge als Trauerkoordinatorin federführend um das Thema. Bei ihr im Büro laufen die Fäden zusammen.

Dafür ist die 64-jährige Duisburgerin bestens geeignet: Nach ihrer Berufstätigkeit bei einer Bank und einer privaten Musikschule hat sie sich viele Jahre ehrenamtlich in der Sterbebegleitung engagiert. „Während der Corona-Pandemie habe ich mich dann auch in der Trauerbegleitung weitergebildet“, erzählt sie.

Zusammen mit einer Mitarbeiterin aus dem Hospiz rief sie 2023 den „Kleinen Anker“ ins Leben. Das Konzept: Angehörige von Verstorbenen werden, wenn sie damit einverstanden sind, nach sechs Wochen kontaktiert. „Es wird gefragt, wie es ihnen inzwischen ergangen ist und ob Bedarf für Gespräche besteht“, so Büge. Die Resonanz war von Anfang so groß, dass der „Kleine Anker“ heute ein festes Angebot ist.   

Eine weitere Institution ist das Trauer-Café. Alle drei Wochen kommen etwa acht bis vierzehn Menschen an einem Sonntagnachmittag zusammen und tauschen sich aus – begleitet von erfahrenen und ausgebildeten Ehrenamtlichen. Es ist ein offenes Angebot.

„Alle Trauernden sind ohne Anmeldung herzlich willkommen. Also auch Menschen, deren Angehörige nicht im Hospiz verstorben sind oder von unserem ambulanten Hospizdienst betreut wurden“, betont Büge. Etwas anders organisiert ist die feste Trauergruppe: Hier finden acht Termine nacheinander statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Ganz neu im Programm ist die „Trauergruppe Kreativität“, in der unter anderem mit Farben gearbeitet wird. Auch bei diesem Angebot übernehmen ausgebildete Ansprechpartnerinnen die Begleitung.    

„Wer sich für unsere Trauerangebot interessiert, kann sich jederzeit telefonisch bei uns melden und sich natürlich auch gerne auf unserer Webseite informieren“, so Hospiz-Leiterin Arens. Birgit Büge ist hier erreichbar: birgit.buege@malteser.org, Mobil 0151-14340856.  www.malteser-straphael.de   

Birgit Büge ist die Trauer-Koordinatorin im Hospizzentrum. Foto: Boss

VHS-Bildungsurlaub: Stressbewältigung mit Qigong
Zu einem Qigong-Bildungsurlaub lädt die VHS Duisburg von Dienstag, 31. März, bis Donnerstag, 2. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 ein. Qigong ist eine traditionelle chinesische Methode, die seit Jahrhunderten zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit eingesetzt wird.

Während der dreitägigen Veranstaltung lernen die Teilnehmenden zwei Qigong-Formen kennen: das Stille Qigong, bei dem die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit im Stehen, Sitzen oder Liegen im Mittelpunkt steht, sowie das Bewegte Qigong, das aus einzelnen Bewegungen und kurzen Bewegungsabfolgen besteht.

Die ausgewählten Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und unterstützen dabei, wiederkehrende Belastungen gelassener und nachhaltiger zu bewältigen. Der Bildungsurlaub ist im Rahmen des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes anerkannt. Eine Anmeldung ist online auf www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.

Saubere Luft im Auto: Tipps für Innenraumfilter von Fahrzeugen
Mit dem Frühling beginnt die Heuschnupfen-Saison. In Autos sorgen Filter in Lüftungen und Klimaanlagen für saubere Luft: Sie halten Pollen, Schadstoffe und sogar Krankheitserreger draußen. Der TÜV-Verband gibt Tipps für die Auswahl und Wartung von Pkw-Innenraumfiltern.

TÜV-Verband, deepblue4you_iStock

Frühlingszeit ist Pollenzeit. Der Blütenstaub von Bäumen, Gräsern oder Kräutern kann Heuschnupfen und andere allergische Reaktionen auslösen. Daher sollten Autofahrerinnen und Autofahrer auf ein gutes Raumklima achten. Mehr als 500.000 Liter Luft pro Stunde strömen über Lüftungs- und Klimaanlage in das Fahrzeug. Und mit der zugeführten Außenluft können auch Pollen, Feinstaub oder Schadstoffe in das Wageninnere gelangen.

Innenraumluftfilter versprechen, solche Partikel abzufangen. „Damit im Fahrzeug wirklich gute Luft herrscht, sollten Halter auf die Auswahl der Filter achten und eine regelmäßige Wartung sicherstellen“, sagt Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband. Als Faustregel gilt: Sinnvoll ist ein Austausch einmal pro Jahr. Optimaler Zeitraum ist der Frühling, wenn die Pollensaison beginnt.

Spätestens aber nach 15.000 bis 20.000 gefahrenen Kilometern sollte man für Ersatzfilter sorgen. Dafür eigenen sich auch die vom Hersteller empfohlenen Inspektionstermine oder ein Frühjahrs-Check. Schneider: „Wer auf saubere Luft im Auto wert legt, sollte fragen, ob ein Filterwechsel dran ist und den Zustand der Filter prüfen lassen.“

Gesundheitlich belastend bis akut gefährlich sind Pollen für Allergiker. „Allergische Reaktionen, die zu Niesanfällen, tränenden Augen oder Husten führen, können die Fahrtüchtigkeit einschränken“, sagt Schneider. „Umso wichtiger ist es für Allergiker, bei ihrem Fahrzeug auf funktionstüchtige und leistungsfähige Filter zu achten.“

Auch die Wahl des Parkplatzes kann dabei helfen, die Pollenbelastung im Fahrzeug zu verringern. „Wer an Allergien leidet, sollte sein Auto möglichst nicht unter Bäumen abstellen“, rät der Experte. Für Menschen, die an Asthma erkrankt sind, sei es besonders wichtig, den Innenraum möglichst frei von Feinstaub zu halten.

Filterwechsel selbst machen oder von der Werkstatt?
Für den Zustand von Innenraumfiltern sind die Halterinnen und Halter von Fahrzeugen in der Regel selbst verantwortlich. „Deren Prüfung ist nicht Teil der Hauptuntersuchung“, erläutert Schneider. In der HU werde allein die Funktionsfähigkeit der Lüftungsanlagen geprüft, um beschlagenen Scheiben zu verhindern.

Die Innenraumfilter sind in den Fahrzeugen häufig hinter oder unterhalb des Handschuhfachs eingebaut. Alternativ finden sie sich im Motorraum nahe der Windschutzscheibe und gelegentlich auch unter dem Armaturenbrett. „Wenn sich der Innenraumluftfilter nahe der Windschutzscheibe befindet, sollten Fahrerinnen und Fahrer darauf achten, dass die Luftzufuhr nicht durch Laub oder Schmutz beeinträchtigt wird“, sagt Schneider.

Der Wechsel des Filters ist zwar grundsätzlich auch für Laien möglich. Dabei gilt es vor allem darauf zu achten, diesen richtig herum einzubauen. Im Normalfall zeigen Pfeile auf den Filtern an, in welche Richtung die Luft strömen soll. „Wir raten dazu, den Austausch von einer Werkstatt vornehmen zu lassen und Originalteile von Fahrzeug- oder Filterherstellern zu verwenden“, sagt TÜV-Fachmann Schneider.

HEPA-Filter schützen auch vor Viren und Bakterien
Bei der Leistungsfähigkeit unterscheiden sich einzelne Filtertypen deutlich. Die Basisvarianten nutzen Faser- oder Vliesmaterial, um die Luft im Innenraum sauber zu halten. „Pollen, Staub und gröbere Partikel werden so zurückgehalten“, sagt Schneider. „Das gilt allerdings nicht für Abgase. Wenn man im Stop-and-Go-Verkehr vom vorausfahrenden Fahrzeug eingequalmt wird oder durch einen stark befahrenen Tunnel fährt, sollte man besser die Luftzufuhr abriegeln.“

Das funktioniert mit dem Umluft-Schalter, der einen geschwungenen Pfeil in einer Fahrzeugsilhouette zeigt. Die vorhandene Luft im Fahrzeug wird dann nur umgewälzt, aber keine neue zugeführt.

Aktivkohlefilter dagegen können auch Stickoxide und die sogenannten VOCs aufnehmen – das sind flüchtige organische Verbindungen, die von Kunst- oder Klebstoffen abgegeben werden. Diese können auch im Fahrzeug selbst entstehen. „Vor allem bei Neufahrzeugen kann es zu stärkeren Ausdünstungen kommen“, sagt Schneider.

„Besonders bei hohen Temperaturen im Sommer ist dies ein Risiko.“ Umso wichtiger ist, dass die Frischluftzufuhr funktioniert. Bei der Ermittlung möglicher Schadstoffemissionen im Innenraum von Fahrzeugen helfen auch die TÜV-Organisationen, die entsprechende Messungen anbieten.

HEPA-Filter („High Efficiency Particulate Air“) versprechen, dass selbst Bakterien und Viren am Eintritt ins Fahrzeug gehindert werden. Während Standard-Innenraumfilter bereits ab fünf bis acht Euro zu haben sind, können HEPA-Modelle schon mal 60 bis 80 Euro kosten. „Serienmäßig finden sich diese häufig nur in Premium-Modellen“, sagt Schneider. „Doch das Umrüsten ist in der Regel problemlos möglich.“

HEPA-Filter fangen zudem Feinstaub besonders zuverlässig ab. Dagegen halten Aktivkohle-Filter auch unangenehme Gerüche und Gase zurück. Eine kleine Änderung im Nutzungsverhalten der Klimaanlage kann Gerüchen entgegenwirken, die im Fahrzeug selbst entstehen. „Man sollte kurz vor Fahrtende die Kühlung der Klimaanlage abschalten, aber das Gebläse weiterlaufen lassen“, rät Schneider. Denn eine mögliche Quelle für Geruchsbildung ist auch Feuchtigkeit am Verdampfer der Klimaanlage.

Anzeichen für Schimmelbildung ernst nehmen
Wer die Wartung der Innenraumfilter vernachlässigt, riskiert Schimmelbildung oder das Einnisten von Bakterien. „Dies droht, wenn der Innenraumfilter verstopft oder anderweitig defekt ist“, sagt Schneider. Unterbleibt der Austausch über längere Zeit, können sich Filter zusetzen. Bei den folgenden Anzeichen sollten Fahrzeughalter umgehend einen Filterwechsel vornehmen oder in die Werkstatt gehen, um Gesundheitsgefahren zu vermeiden:

Muffiger Geruch: Riecht es im Fahrzeug und vor allem aus der Lüftungsanlage modrig oder muffig, könnten sich Bakterien oder Schimmel gebildet haben.
Beschlagene Scheiben: Beschlagen die Scheiben leicht, kann feuchte Luft nicht mehr richtig aus dem Innenraum transportiert werden.
Schwache Lüftung: Arbeiten Lüftung, Klimaanlage oder Heizung nicht mehr mit voller Kraft, kann eine Ursache sein, dass kaum noch Luft durch das verstopfte Vlies kommt.
Allergische Reaktionen: Treten im Fahrzeug häufiger Niesanfälle, akuter Schnupfen oder brennende Augen auf, können defekte Pollenfilter die Ursache sein.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) empfiehlt in seiner gemeinsamen Richtlinie VDI/ZDK 6032 mit dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) neben dem regelmäßigen Austausch von Innenraumluftfiltern auch die Reinigung der zugehörigen Komponenten, etwa des Gehäuses.

„Dies wird von vielen Autofahrerinnen und Autofahrern vernachlässigt“, sagt Schneider. Ein weiterer Tipp des Experten: „Auch das regelmäßige Säubern des Innenraums – besonders von Sitzbezügen oder Fußmatten – kann die Staubbelastung reduzieren und damit Luftqualität in Fahrzeugen verbessern.“




44.025 Personen mit iranischer Staatsangehörigkeit lebten 2024 in NRW.
Außenhandel mit dem Iran
Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 963 Millionen Euro in den Iran exportiert, vor allem Maschinen und Pharma-Erzeugnisse. Die Importe, größtenteils Früchte und Nüsse, beliefen sich auf 234 Millionen Euro.

Iranische Community in Deutschland: 298 000 Menschen in Deutschland hatten 2024 eine iranische Einwanderungsgeschichte. Davon sind 256 000 selbst eingewandert und 43 000 Nachkommen von Eingewanderten. Bei weiteren 45 000 Menschen stammte ein Elternteil aus dem Iran.


Flugreisen in die Golfregion: 3,1 Millionen beziehungsweise 2,8 % aller Flugpassagierinnen und -passagiere, die 2025 ihre Flugreise von einem deutschen Hauptflughafen begonnen haben, flogen einen Flughafen der Golf-Staaten Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi- Arabien oder Vereinigte Arabische Emirate (VAE) an.

NRW: Bauproduktion im Dezember 2025 um 7,5 % gestiegen
* Bauproduktion im Hochbau rückläufig und im Tiefbau gestiegen.
* Bauproduktion übersteigt das Niveau von Dezember 2019.
* Baunachfrage im vierten Quartal 2025 gegenüber Vorjahr gestiegen.

Die preis- und kalenderbereinigte Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag im Dezember 2025 um 7,5 % über dem Vorjahresniveau. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, verringerte sie sich im Hochbau um 7,5 % und stieg im Tiefbau um 24,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat.



Bauproduktion übersteigt das Monatsergebnis von Dezember 2019
Im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 ist ein Anstieg der Bauproduktion von 4,9 % zu vermelden: Im Hochbau blieb die Produktion mit einem Minus von 14,0 % hinter dem Vergleichswert zurück, wohingegen der Tiefbau mit einem Plus von 27,5 % deutlich über dem Niveau von Dezember 2019 lag.

Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für das gesamte Jahr 2025 war um 1,4 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024. Anstieg der Baunachfrage im 4. Quartal 2025 Die preisbereinigten Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im vierten Quartal 2025 um 3,7 % höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.



Für die Auftragslage ist im Tiefbau ein Rückgang (−3,2 %) und im Hochbau ein Zuwachs (+10,5 %) zu konstatieren. Für das vierte Quartal 2025 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum vierten Quartalsergebnis des Jahres 2019 einen Rückgang der Baunachfrage um 7,7 %. Dabei verschlechterte sich die Auftragslage im Hochbau um 14,0 %, während sie sich im Tiefbau leicht um 1,3 % verbesserte.

Inflationsrate im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 %
Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufig)



Die Inflationsrate in Deutschland wird im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Januar 2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Februar 2026 voraussichtlich +2,5 %.

DVG erhält Fördermittel für 55 neue Brennstoffzellenbusse  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und klimafreundlichen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht. Die DVG hat nun für insgesamt 55 neue Brennstoffzellenbusse Fördermittel vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) in Höhe von fast 15 Millionen Euro erhalten.  

Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei der DVG, sagt: „Der öffentliche Personennahverkehr ist ein zentraler Bestandteil für eine umweltfreundliche Mobilität in unserer Stadt. Daher wird er stetig verbessert und weiter ausgebaut. Daran arbeiten wir gemeinsam mit der Stadt Duisburg und freuen uns über die Fördermittel des Bundes für die Beschaffung von 55 neuen Brennstoffzellenbussen.“

Die 55 neuen Busse sollen in drei Schritten bis Ende des Jahres 2028 ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich um 26 Standard- und 29 Gelenkbusse.   Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagt: „Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind ein zentraler Baustein für einen klimafreundlichen öffentlichen Personennahverkehr. Mit unserer Förderung investieren Verkehrsunternehmen in saubere, leise und innovative Technologien.

Der Umstieg funktioniert – und bringt Vorteile für Fahrgäste und Anwohner ebenso wie für Klima und Umwelt. Insgesamt unterstützen wir diese Transformation seit 2021 mit rund 1,5 Milliarden Euro.“ Auf der Fachkonferenz „klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026) in Berlin hat Bundesminister Patrick Schnieder vergangene Woche Förderurkunden an Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland übergeben, darunter auch die DVG.

Fotos DVG

Im aktuellen Förderaufruf der Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr erhalten 151 Unternehmen insgesamt 417 Millionen Euro.  Mit den neuen mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellenbussen treibt die DVG die Antriebswende ihrer Busflotte weiter voran. Bereits seit März 2025 sind elf Standard-Wasserstoffbusse vom Typ Solaris Urbino 12 hydrogen im regulären Linieneinsatz.

Seit August 2025 sind 14 weitere Wasserstoff-Gelenkbusse im Linieneinsatz. Fahrgäste und Fahrpersonal profitieren von einer komfortablen und multifunktionalen Innenausstattung mit Klimatisierung, großzügigen Sondernutzungsflächen sowie Assistenzsystemen. Getankt wird an der mobilen Wasserstofftankstelle auf dem DVG-Busbetriebshof am Unkelstein.  

Die Bestellung der weiteren 55 Wasserstoffbusse bildet damit den nächsten wichtigen Schritt zu einem komplett emissionsfreien Nahverkehr in Duisburg. Insgesamt investiert die DVG in die Beschaffung der Fahrzeuge rund 47 Millionen Euro.

Das Projekt wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr / von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 14.851.200 Euro durch das BMV gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Kommunen: „NRW muss für uns kämpfen – und selbst helfen“

Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat sich mit dem Chef der Staatskanzlei in Düsseldorf getroffen. Eine Hoffnung bildet danach ein Arbeitskreis in Berlin, an dem das Land beteiligt ist.

Das Foto zeigt (von links): Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, Nicole Borninghoff, Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, und Nathanael Liminski, Chef der NRW-Staatskanzlei. Februar 2026. Quelle: Für die Würde unserer Städte Pressemitteilung des Aktionsbündnisses "Für die Würde unserer Städte" vom 02.03.2026:

Die dringende erforderliche Soforthilfe für die Kommunen sagte NRW aber leider nicht zu. In keinem anderen Bundesland waren die Kommunen im vergangenen Jahr zu so vielen neuen Krediten gezwungen wie in Nordrhein-Westfalen. Und in keinem Land sind die explodierenden Sozialkosten in den Städten und Gemeinden so spürbar.  

Diese überdeutlichen Zeichen der kommunalen Finanzkrise standen im Mittelpunkt des Gesprächs, die das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, in der NRW-Landeshauptstadt geführt hat.  Sprecher Martin Murrack präsentierte im Austausch mit dem Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, die Lösungsvorschläge der betroffenen Kommunen, erhielt aber nicht die erhofften Zusagen.

„Das Gespräch hat in sehr guter Atmosphäre stattgefunden, und wir bleiben im Austausch. Aber die Krise ist so dramatisch, dass wir eine finanzielle Soforthilfe benötigen“, sagte Murrack. Eine wesentliche Ursache für die Rekorddefizite in den kommunalen Haushalten sind die stark steigenden Sozialkosten. So machen etwa „Hilfen zur Erziehung“ oder die „Eingliederungshilfe“ in vielen Städten inzwischen hohe zweistellige Millionenbeträge aus.

Die Kommunen stemmen diese Kosten weitgehend allein. Sie schlagen deshalb eine Drittelung der Ausgaben zwischen ihnen, dem Bund und den Ländern vor. Zudem soll der Bund die „Kosten der Unterkunft“ zu 100 Prozent übernehmen. Einig war man sich in Düsseldorf, dass die „Zeit der Wahrheit“ zwischen den jetzigen Landtagswahlen und der politischen Sommerpause liegt.

Für den Vorschlag der Drittelung war im Gespräch in der Staatskanzlei Offenheit wahrzunehmen. Liminski verwies auf eine Arbeitsgruppe, die bald in Berlin zusammenkommt und an der NRW beteiligt ist. Darin wollen Bund, Länder und die kommunalen Spitzenverbände beraten, wie sie die Dynamik bei den Sozialkosten bremsen können. „NRW muss dort für uns kämpfen“, sagte Aktionsbündnis-Sprecher Murrack. „Und NRW muss auch schnell selbst helfen.“

Eine Landes-Lösung wäre eine höhere Verbundquote. Damit ist der Anteil am Steueraufkommen von NRW gemeint, der in den kommunalen Finanzausgleich fließt. Diese Quote lag einst bei 28 Prozent und ist auf 23 Prozent gesenkt worden. Das Land muss dies dringend korrigieren, jeder Prozentpunkt würde eine wichtige Hilfe für die Städte und Gemeinden bedeuten.  

Murrack: „Der Bund hat den Ländern ausdrücklich einen neuen Verschuldungsspielraum eingeräumt. Wann, wenn nicht in der jetzigen Krise, will das Land ihn nutzen, zum Beispiel um die Verbundquote zu erhöhen?“ Der Chef der Staatskanzlei verwies an dieser Stelle auf das Sondervermögen Infrastruktur und die Altschuldenlösung des Landes.

Beim Sondervermögen verdeutlichte das Aktionsbündnis noch einmal seine Kritik. NRW hat deutlich weniger Geld pauschal an die Kommunen gegeben als andere Länder und einen beträchtlichen Teil der Summe aus Berlin behalten. Bei der Altschuldenhilfe, die gerade angelaufen ist, lobten die kommunalen Vertreter, dass die Umsetzung unbürokratisch erfolge. Zugleich kritisierten sie, dass der Bund seine Hälfte der Lösung noch nicht erbracht habe.

Nathanael Liminski weckte an dieser Stelle Hoffnung. Man habe im vergangenen Sommer eine Vereinbarung dazu erzielt, er gehen davon aus, dass der Bund „bald“ einen Gesetzesvorschlag präsentieren werde. Hintergrund-Informationen Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich 73 Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen.


In den Städten und Kreisen leben rund zehn Millionen Menschen. Die Kommunen sind besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich.  Zur Homepage des Aktionsbündnisses

Offenlage: Open Grid Europe passt Planung für Wasserstoffleitung an   Nach Erörterungstermin Planänderung im Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Wasserstoffleitung Dorsten-Hamborn (DoHa)    Die Open Grid Europe hat bei der Bezirksregierung mit Schreiben vom 23.08.2024 die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Wasserstoffleitung Dorsten-Hamborn (DoHa) beantragt.

Im Mai 2025 wurden die Einwendungen in der Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken erörtert. Nach Auswertung der im Verfahren eingebrachten Einwendungen und Stellungnahmen hat die Open Grid Europe den Plan überarbeitet, das heißt u.a. eine Änderung der Emscherquerung von offener zu geschlossener Bauweise, kleinräumige Umtrassierungen im Bereich Schermbeck, Hünxe, Dinslaken, Oberhausen, Duisburg, eine geänderte Zufahrt der Straße „Im Aap“ in Schermbeck, eine Arbeitsstreifenänderung im Bereich der Station Gahlen in Schermbeck, die Verlagerung der Molchschleuse von der Schulstraße auf ein Flurstück an der Römerstraße in Duisburg, die Änderung von Rohrlagerplätzen in Schermbeck und Duisburg sowie die Änderung der Anbindung auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel in Duisburg vorgenommen.  

Die vollständigen Planänderungsunterlagen (Zeichnungen, Erläuterungen und entscheidungserhebliche Unterlagen) sowie der geänderte UVP-Bericht sind   bis 1. April 2026 auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf unter https://www.brd.nrw.de/Services/Offenlagen einzusehen.  
Jeder, dessen Belange durch die geänderte Planung berührt werden, kann bis zum 15. April 2026 (Eingangsdatum) einschließlich Einwendungen erheben.

Die Einwendungen sind per E-Mail an das Postfach andreas.conrad@brd.nrw.de zu richten, mit Namen und Postanschrift der Einwendenden sowie als Betreff „Wasserstoffleitung DoHa – 1. Planänderung“. Schriftlich können Einwendungen bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf, erhoben werden.

MSV Duisburg Gast im Studio Duisburg
Die Spieler, das Trainerteam und das Funktionsteam des MSV Duisburg sind regelmäßig bei uns zu Gast, um neues Bildmaterial zu produzieren. Jedes Mal freuen wir uns, die stets gut gelaunte Truppe in unserem Film- & Fotostudio begrüßen



Fotos Studio Duisburg

Führerscheinumtausch: Stadt Duisburg erweitert Terminangebot
Die Stadt Duisburg erleichtert den Pflichtumtausch alter Führerscheine und stellt zusätzliche Terminkontingente zur Verfügung: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger ihren Antrag auch wieder in den sieben Bürger- Service-Stationen stellen. Weiterhin ist auch der Führerscheinumtausch in der Fahrerlaubnisbehörde in Duisburg-Neumühl möglich.

Mit der Ausweitung des Angebots reagiert die Stadt Duisburg auf die weiterhin hohe Zahl von Führerscheinumtauschanträgen und schafft damit zusätzliche Möglichkeiten für die Antragstellung im gesamten Stadtgebiet. In der aktuellen Umtauschphase sind alle zwischen 2002 und 2004 ausgestellten Scheckkarten-Führerscheine betroffen.

Stichtag für den spätesten Umtausch ist hier der 19. Januar 2027. Daher wird empfohlen, den Antrag möglichst früh zu stellen, um rechtzeitig einen neuen Führerschein zu erhalten. Der alte Führerschein verliert nach Ablauf der Frist seine Gültigkeit – ähnlich wie ein Personalausweis.

Ausnahme: Wer vor 1953 geboren wurde, muss seinen Führerschein – egal ob Papier- oder Scheckkarten-Führerschein und unabhängig vom Ausstellungsjahr – erst bis zum 19. Januar 2033 tauschen. Termine für den Pflichtumtausch von Führerscheinen können ab sofort über www.duisburg.de/termine bei den Bürger-Service-Stationen und beim Straßenverkehrsamt gebucht werden.

Betroffene benötigen ein biometrisches Passfoto auf Papier. Die Gebühren betragen 31,60 Euro mit Direktversand des neuen Führerscheins durch die Bundesdruckerei per Post. Eine persönliche Abholung ist im Bürgerservice nicht möglich. Wer seinen Führerschein persönlich abholen möchte, kann den Antrag weiterhin nur im Straßenverkehrsamt stellen.

Hintergrund: Nach der dritten EU-Führerscheinrichtlinie sind bis zum 19. Januar 2033 alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, in den neuen EU-Führerschein umzutauschen. So soll sichergestellt werden, dass alle in der EU noch in Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches und fälschungssicheres Muster erhalten.

Das geschieht stufenweise:
- Alle Führerscheine mit Ausstellungsdatum bis zum 31. Dezember 1998 mussten bereits stufenweise bis zum 19. Januar 2025 getauscht worden sein.
- Bei Führerscheinen mit Ausstellungsdatum ab dem 1. Januar 1999 gilt das Ausstellungsjahr des Führerscheins:
1999 bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026.
2002 bis 2004: Umtausch bis 19. Januar 2027
2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028
2008: Umtausch bis 19. Januar 2029
2009: Umtausch bis 19. Januar 2030
2010: Umtausch bis 19. Januar 2031
2011: Umtausch bis 19. Januar 2032
2012 bis 18. Januar 2013: Umtausch bis 19. Januar 2033

Osterfeuer in Duisburg: Umwelt- und Ordnungsamt informieren
Wer über die Osterfeiertage in Duisburg ein Osterfeuer („Brauchtumsfeuer“) entzünden möchte, der muss dabei einige Regeln beachten. Darüber informieren das Umweltamt sowie das Bürger- und Ordnungsamt. Brauchtumsfeuer dürfen ausschließlich als öffentliche, für jedermann zugängliche Veranstaltungen ausgerichtet werden.

Sie müssen mindestens vier Wochen vorher beim Bürger- und Ordnungsamt per E-Mail an veranstaltungen@stadt-duisburg.de angezeigt werden. Pro Veranstalter ist ein Osterfeuer im Zeitraum von Karsamstag bis Ostermontag möglich, jeweils in der Zeit von 16 bis 22 Uhr.

Besondere Regeln in Landschaftsschutzgebieten / Naturschutzgebiete Für Brauchtumsfeuer in Landschaftsschutzgebieten, bei denen Schnittgut verbrannt wird, ist eine entsprechende Befreiung von den Verboten des Landschaftsplanes bei der Unteren Naturschutzbehörde per E-Mail an unb@stadt-duisburg.de einzuholen. Diese ist mit Kosten verbunden.

In Naturschutzgebieten ist das Feuermachen grundsätzlich verboten. Bei der Verbrennung des Schnittgutes sind folgende Regelungen zu beachten: Es darf lediglich Holz von Baum- und Strauchschnitt verbrannt werden, das trocken und unbehandelt ist. Das Verbrennen von beschichtetem, behandeltem Holz, wie beispielsweise behandelte Paletten und Schalbretter sowie sonstige Abfälle (z.B. Altreifen), ist verboten.

Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralprodukte oder andere Abfälle, dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers genutzt werden. Das Brennmaterial muss so trocken sein, dass es unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennt. Aus Naturschutzgründen muss das Schnittgut vor dem Entzünden des Feuers umgeschichtet werden, da sich darin häufig Kleintiere wie Igel verstecken.

Ebenso ist darauf zu achten, dass keine Vogelnester, etwa von Arten wie dem Zaunkönig oder der Heckenbraunelle, in den dichten Reisigstrukturen vorhanden sind. Werden Nester entdeckt, darf das Reisig nicht verbrannt werden, da diese Nester gemäß Bundesnaturschutzgesetz unter besonderem Schutz stehen.

Internationale Wochen gegen Rassismus in Duisburg
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in diesem Jahr von Montag, 16. März, bis Sonntag, 29. März, statt. Das diesjährige Motto "100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus" betont die universelle Bedeutung der Menschenwürde und ruft dazu auf, gegen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung aktiv einzustehen.

Einige Höhepunkte aus dem vielfältigen Programm:
- Montag, 16. März – Workshop #fightandwrite für Schülerinnen und Schüler mit Mailin Rieck, www.fightandwrite.de an der Gesamtschule Duisburg-Süd
- Dienstag, 17. März – Lesung mit dem Jugendbuchautor Christian Linker aus seinem neuen Buch „Wenn die Welt unsere wäre“ im Gertrud-Bäumer Berufskolleg
- Dienstag, 17. März – Eine feine Linie – İnce bir çizgi - Theater mit Cevdet Maras und dem Verein Europäische Akademiker aus Giresun e.V. im Internationalen Zentrum
- Mittwoch, 18. März – Gemeinsames Fastenbrechen in Kooperation mit BAL-DER e.V. im Internationalen Zentrum
- Donnerstag, 19. März – Netzwerktreffen der Lehrkräfte der 25 Duisburger Courage-Schulen im Internationalen Zentrum mit SchlaU:Werkstatt www.schlau-werkstatt.de
 - Donnerstag, 19. März – Galaktische Lesereise mit Lale Öztürk (Gewinnerin des deutschen Lesepreises in 2025) und dem Buch „Die Schnetts und die Schmoos“
 - Montag, 23. März - Filmabend und Diskussion „Die Farben des Bleibens“ mit der Marokkanischen Fraueninitiative e.V. und INFOGES gGmbH
- Donnerstag, 26. März – Workshop „Unverpixelter Hass – Gaming und Extremismus” für pädagogische Fachkräfte und Jugendliche im Blauen Haus Hochfeld.
- Freitag, 27. März – Aktionstag Inhouse IZ mit einem Markt der Möglichkeiten, einem interaktiven Leseangebot für Kinder, interkulturellen Spielen, der Aktion „Bunte Schirme der Menschenrechte“ der Duisburger Schulen, sowie die Uraufführung eines Courage-Songs in Kooperation mit der Jungen Oper am Rhein, Kicken mit dem MSV Fanprojekt, Tanz gegen Rassismus mit TKM e.V. und vieles mehr.

Duisburg gehört seit 2016 der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (englisch „European Coalition of Cities against Racism“, kurz ECCAR) an und hat hierzu einen Arbeitskreis gebildet.
Dort werden wichtige Akzente in der rassismuskritischen und diversitätssensiblen Arbeit in der Stadtgesellschaft gesetzt. Unter der Federführung des Kommunalen Integrationszentrums in Kooperation mit der Veranstaltergemeinschaft des Duisburger Arbeitskreises laden rund 30 Akteure aus der Integrationsarbeit, städtischen und nichtstädtischen Institutionen, Vereinen, Trägern und Wohlfahrtsverbänden ein, die wichtigen Themen Diversität, aber auch Rassismus und Diskriminierung sichtbar zu machen.

Zu den Akteuren gehören unter anderem ARIC NRW, die landesgeförderten Integrationsagenturen, Duisburger Werkkiste, Stadtsportbund , Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, Jugendring, TKM Kulturverein e. V., Jugendamt, Flüchtlingsrat, BAL-DER e. V., Demokratiekreis D, Mina e. V., Ziuma e. V., Zentrum für Erinnerungskultur, Polizei Duisburg, Duisburger Verkehrsgesellschaft AG, Duisburger Jugendzentren, Kulturakademie e. V., Europäische Akademiker aus Giresun e. V, Amadeo Antonio Stiftung und die Duisburger INFOGES.

Alle geplanten Aktionen und Informationen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Duisburg werden auf der Webseite www.iwgrdu.de bereitgestellt und stetig aktualisiert. Für weitere Fragen stehen Julia Rombeck (E-Mail: J.Rombeck@stadt- duisburg.de) und Kadir Özdemir (E-Mail: K.Oezdemir@stadt-duisburg.de) für die Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung.

Woche des Wohneigentums: Verband Wohneigentum bietet kostenlose Online-Infowoche an

Der gemeinnützige Verband Wohneigentum bietet vom 9. bis zum 13. März eine kostenlose Online-Infowoche für Haus- und Wohnungseigentümer an. In dem Format "Woche des Wohneigentums" informieren die Verbandsexperten zu aktuellen Themen und beantworten Fragen der Teilnehmenden.

Das Angebot ist offen auch für Nicht-Mitglieder.

Wie lässt sich Sonnenstrom wirtschaftlich nutzen?
Welche anderen Möglichkeiten gibt es zur Energie-Eigenversorgung?
Welche technischen Assistenz-Möglichkeiten bietet das Smart Home, wie funktioniert das alles und was kostet das?
Worauf kommt es bei der Erstellung von Vollmachten und Patientenverfügungen an? Und was ist wichtig aus der Sicht von Frauen, die Wohneigentum besitzen, erben oder kaufen wollen.

Auf diese und andere Fragen geht das fachkundige Referententeam ein. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle - Information und Anmeldung
Themen und Termine
- Montag, 9.März, 18 Uhr Energie-Eigenversorgung 2.0.
Die PV-Anlage auf dem eigenen Dach als Antwort auf steigende Strompreise und Beitrag zur Energiewende. Wie kann Sonnenstrom wirtschaftlich und effizient genutzt werden?

Der Referent vermittelt grundlegende Informationen und zeigt persönliche Wege in Richtung Energiewende. Auch Windkraft, flexible Module, und Wärmepumpen sind Thema. ‌

- Dienstag, 10. März, 18 Uhr Smart Home und aktuelle Assistenzfunktionen
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Smart Home und welche technischen Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung? Ein verständlicher Überblick über aktuelle Assistenzfunktionen, deren praktischen Nutzen und die Kosten. Wie kann intelligente Haustechnik dazu beitragen, Selbstständigkeit und Sicherheit zu erhöhen - auch im Alter? ‌

- Donnerstag, 12.03., 18 Uhr Vollmachten und Patientenverfügung
Ein schwerer Unfall, Altersschwäche oder ein plötzlicher Schlaganfall: In kürzester Zeit kann eine Situation entstehen, in der ein Mensch hilflos ist und keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen kann. Vollmachten und Verfügungen können Klarheit für Angehörige schaffen. Worauf kommt es bei der Erstellung an und wie lassen sich persönliche Wünsche verbindlich festhalten? ‌

- Freitag, 13.03., 18 Uhr Frauen und Wohneigentum
Was sollten Paare über Immobilienbesitz wissen, wie sichert man sich innerhalb der Ehe richtig ab? Das Seminar richtet sich insbesondere an Frauen, die Wohneigentum besitzen, kaufen wollen und/oder erben. Bei Immobilien geltend klare gesetzliche Regelungen. Wie wirkt sich Wohneigentum in der Ehe aus? Wer besitzt was im Grundbuch? Wer haftet für den Kredit - auch im Falle einer Trennung? ‌

Verband Wohneigentum e. V.
Der Verband Wohneigentum ist mit rund 310.000 Mitgliedsfamilien in 16 Landesverbänden der bundesweit größte gemeinnützige Verbraucherschutzverband für selbstnutzende Wohneigentümer und -eigentümerinnen. Er unterstützt Menschen bei Erwerb und Erhalt von familienfreundlichem, bezahlbarem und zukunftsfesten Wohnraum. Sitz des Verbands ist Bonn, er hat eine Niederlassung in Berlin.

Frühe Hilfen: Elterncafé für Schwangere mit Suchtproblematik
In der Zentralen Anlaufstelle der Frühen Hilfen an der Steinschen Gasse 2 in der Innenstadt öffnet ab sofort ein neues Elterncafé für konsumierende Schwangere. Es richtet sich an werdende Mütter und junge Eltern mit Suchtproblematik und bietet ihnen einen Ort für Unterstützung und Austausch.

Das Angebot findet jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr statt. Das Elterncafé schafft einen geschützten Raum, in dem Betroffene freiwillig, präventiv und niederschwellig Hilfe in Anspruch nehmen können. Fachkräfte aus dem Arbeitskreis „Frühe Hilfen“ und „Suchthilfe“ stehen vor Ort beratend zur Seite und bringen ihre jeweilige Expertise ein.

Entwickelt wurde das Angebot in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus Beratung, Sozialarbeit, Gesundheitswesen, Suchthilfe und Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen zum Angebot gibt es im Internet auf www.duisburg.de/fruehehilfen.

Stadtteilbüro lädt zum Forum „Leben in Hochfeld“ ein
Die Stadt Duisburg und das Team des Stadtteilbüros Hochfeld laden am Dienstag, 3. März, zum Forum „Leben in Hochfeld“ ein. Beginn der Veranstaltung ist um 17.30 Uhr im Sozialzentrum St. Peter an der Brückenstraße 28 bis 30. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil informieren möchten.

„Auch zu diesem Forum haben wir wieder spannende Gäste eingeladen und interessante Themen vorbereitet“, sagt Lissa Peters vom Stadtteilbüro. Die neue Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley stellt sich im Gespräch mit Moderator Liberto Balaguer vor und erläutert die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Nils-Christoph Ebsen, Geschäftsführer der Urbanen Zukunft Ruhr gGmbH, und Bernd Kreuzinger, Bereichsleiter Bildung beim Initiativkreis Ruhr GmbH, stellen ihre neuen Projekte für Hochfeld vor.

Zudem informiert das Stadtteilbüro über die aktuellen Entwicklungen in der Stadtteilerneuerung sowie aus den Arbeitsgruppen. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für Rückfragen und Gespräche. Das Forum „Leben in Hochfeld“ ist ein offener Treff, auf dem sowohl wichtige Themen für Hochfeld diskutiert und neue Projekte vorbereitet werden als auch der Austausch untereinander gepflegt wird.

Alle Bürgerinnen und Bürger, Engagierte und Stadtteilakteure sind eingeladen sich einzubringen und an der Entwicklung Hochfelds mitzuwirken.

25 Jahre Gemeindehaus Beim Knevelshof
Am 8. März feiert die Evangelische Rheingemeinde Duisburg das 25-jährige Bestehen ihres Wanheimer Gemeindehauses, Beim Knevelshof 45, - natürlich dort vor Ort mit einem mit einem Gottesdienst, um 10.30 Uhr beginnt. Den Gottesdienst gestaltet Pfarrer i.R. Friedrich Brand, der zusammen mit dem Kirchmeister Kurt Block den Bau als Bauherr begleitete.

Die Gemeinde lädt herzlich zum Mitfeiern und zum anschließenden Empfang ein. Dort erfahren Interessierte, dass der Bau des Gemeindehauses nur ein Jahr dauerte und schon im Januar 2001 in Betrieb genommen werden konnte. Das Presbyterium hatte einen kleinen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Der Entwurf von Michael Lange überzeugte am meisten. So entstand an der Stelle des bisherigen Behelfsbaus ein Neubau, in dem sich die Gemeinde von Anfang an wohl fühlte. Dreißig Jahre lang war das als Notkirche errichtete Gebäude das Zuhause für die Gemeindeglieder im zweiten Bezirk. Der zunehmende Verfall der Notkirche zwang zum Handeln. Das neue Gemeindehaus wurde zur Heimat für die ganze Gemeinde und ist auch jetzt ein wichtiger Treffpunkt der Rheingemeinde.      

Das Evangelische Gemeindehauses in Wanheim, Beim Knevelshof 45, das Pfarrer i.R. Friedrich Brand 2004 aufgenommen hat

 

Rote Bank in Salvator setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Am Internationalen Frauentag, der in diesem Jahr auf Sonntag, den 8. März fällt, wird eine rote Bank im Mittelpunkt des Gottesdienstes um 10 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, stehen und mit ihr das Tabu-Thema „Gewalt an Frauen“ in den Vordergrund rücken.

Nach dem Gottesdienst wird die Bank für zwei Wochen in der Salvatorkirche dienstags bis samstags von 10 Uhr bis 17 Uhr im Rahmen der „Offenen Kirche“ zu sehen sein. Die Bank wird dort auch daran erinnern, dass durchschnittlich jede vierte Frau in ihrem Leben Gewalt erfährt. Die Idee der roten Bank geht zurück auf die Aktion „Panchina rossa“ aus Italien, sie steht seit 2016 in öffentlichen Räumen als Symbol gegen häusliche Gewalt an Frauen.

Die Rote Bank aus Duisburg (Foto: www.frauenhaus-duisburg.de)

Die Rote Bank in Duisburg haben Frauen des Evan¬gelischen Frauenhauses in Duisburg gestaltet. Sie gestalten auch den Gottesdienst in der Marienkirche mit Pfarrer Martin Winterberg mit. Mit dem Gottesdienst in der Marienkirche und der Ausstellung der Bank in Salvator möchten sie das Thema „Gewalt gegen Frauen“ aus der Tabuzone rücken und für mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft sorgen.

Das Frauenhaus Duisburg wurde 1978 gegründet und ist Deutschlands ältestes evangelische Frauenhaus. Hier werden Frauen mit und ohne Kindern Schutz und Zuflucht bei häuslicher Gewalt jedweder Art geboten. Sie erfahren hier durch sieben Mitarbeiterinnen Betreuung, um ihre Gewalterfahrungen zu verarbeiten und neue Perspektiven für ihre eigene Zukunft zu entwickeln.

Das Frauenhaus verfügt über elf Zimmer mit 28 Plätzen und ist queer-freundlich. Erreichbar ist das Haus unter der Duisburger Telefonnummer 02303 / 370073. Mehr Infos gibt es unter www.frauenhaus-duisburg.de, zu Gemeinde unter www.ekadu.de.

Musikwerke von Komponistinnen in der Marienkirche am Frauentag
Zum Internationalen Frauentag am 8. März richtet das preisgekrönte Ensemble „Les essences“ im 250. Jubiläumsjahr der Vereinigten Staaten um 17 Uhr in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, den Blick auf Komponistinnen.

Zu hören sind Werke von Amy Beach, einer der ersten bedeutenden amerikanischen Komponistinnen des späten 19. Jahrhunderts, von Rebecca Clarke, einer wegweisenden Stimme der musikalischen Moderne, sowie der afroamerikanischen Pionierin Florence Price, deren Musik künstlerisch wie gesellschaftlich von besonderer Strahlkraft ist.

Ein Konzert, das nicht nur die Vielfalt und Innovationskraft US-amerikanischer Musik feiert, sondern zugleich den Blick für die Rolle der Frau in der Kulturgeschichte schärft. Karten zu 20 Euro gibt es an der Konzertkasse, Infos zur Gemeinde unter www.ekadu.de.

Mitglieder des Kammerorchesters „Les essences“ (Foto: https://lesessences.net).  

Irish Folk in der Hamborner Friedenskirche
Am Sonntag, 8. März erwartet Fans des Irish Folk ein besonderes Erlebnis in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174: Ab 16 Uhr sind in dem Gotteshaus fetzige sowie traditionelle irische und schottische Klänge zusammen mit mehrstimmigen Gesang zu hören, denn es spielt die Band „Fragile Matt“ auf. 2008 von Sänger David Hutchinson im irischen Doolin gegründet, ist „Fragile Matt“ seitdem in Irland, Deutschland und Holland unterwegs.

In Duisburg sind die Bandmitglieder Andrea Zielke mit Gesang und Gitarre sowie Katja Winterberg mit irischer Rahmentrommel und Geige mit dabei. Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang gerne gesehen. Infos zur Band gibt es im Netz unter www.fragile-matt.de.

Die Band „Fragile Matt“ (Foto: www.fragile-matt.de). 


Konzert in der Pauluskirche verbindet Jazz und mittelterliche Musik 
Am 7. März ist um 18 Uhr in der Pauluskirche Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80, das Ergebnis eines spannenden Musikprojektes zu hören: Die beiden Multiinstrumentalisten Freddy Gertges (Saxophone, Violine) und Dr. Hans-Joachim Heßler (Orgel, Klavier) bringen spätantike und mittelalterliche Lieder und Choräle der frühchristlichen Kirchen mit zeitgenössischem Jazz zusammen.

Die beiden Musiker verwenden Melodien des frühen Christentums, um sie zu einem faszinierenden Klanggeflecht auszubreiten und mit zeitgenössischem Jazz zu vermischen.

Das Publikum darf sich auf eine wohltuend anregende musikalische Reise freuen. Inspiriert ist diese Musik von Jan Garbarecks „Officium Novum“, welche er im Jahre 2009 zusammen mit dem Hilliard Ensemble realisierte. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.
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Freddy Gertges (Foto: Walter Joschinsky)

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen. Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr.

Das nächste Treffen ist am 10. März. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.



NRW: Rund 46 % mehr Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen als 2015
* Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch nichtpädagogischen Personal.
* Zahl der männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt.
* Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch Beschäftigten höher.

Am 1. März 2025 sind etwa 175.000 Personen in einer Kindertageseinrichtung in NRW beschäftigt gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das rund 46 % mehr als im Jahr 2015. Damals waren es rund 120.000 tätige Personen gewesen. Seitdem ist die Zahl des Personals jährlich gestiegen.



Zuwächse sowohl beim pädagogischen als auch nichtpädagogischen Personal
Der Anstieg betrifft sowohl das pädagogische als auch das nichtpädagogische Personal. Im nichtpädagogischen Bereich, zu dem beispielsweise Verwaltungs-, hauswirtschaftliches und technisches Personal gehört, war der Anstieg mit rund 65 % besonders hoch. Während im Jahr 2015 noch rund 23.000 Personen in diesem Bereich tätig waren, stieg die Zahl bis zum Jahr 2025 auf rund 38.000. Im pädagogischen Bereich stieg die Zahl der Beschäftigten in den letzten 10 Jahren um rund 41 % auf fast 137.000 Personen.

2015 waren es knapp 97.000 Beschäftigte gewesen. Es ist zu beachten, dass die beschäftigten Personen unterschiedliche Stundenumfänge haben können. Bei Betrachtung rechnerischer Vollzeitstellen war im gleichen Zeitraum jedoch ein ähnlicher Anstieg des Personals von rund 40 % zu verzeichnen.

Zahl der männlichen pädagogisch Beschäftigten hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt Seit 2015 hat sich die Anzahl männlicher Personen, die in Kindertageseinrichtungen pädagogisch tätig sind, um rund 167 % erhöht. Im Jahr 2015 waren es noch rund 3.900 Männer gewesen. In der Folge stieg deren Zahl auf rund 10.300 im Jahr 2025.

Der Anteil männlicher Beschäftigter am gesamten pädagogischen Personal in Kitas erhöhte sich damit von 4,0 % im Jahr 2015 auf 7,6 % im Jahr 2025. Altersdurchschnitt bei weiblichen pädagogisch Beschäftigten höher Unter dem pädagogischen Personal waren die männlichen Beschäftigten im Durchschnitt deutlich jünger als ihre Kolleginnen.



Während die männlichen Beschäftigten im Jahr 2025 durchschnittlich 32,2 Jahre alt waren, kamen die weiblichen Beschäftigten im Durchschnitt auf 39,3 Jahre. Das durchschnittliche Alter des pädagogischen Personals in Kindertageseinrichtungen ist innerhalb der letzten zehn Jahre leicht gesunken. Es hatte im Jahr 2015 noch bei durchschnittlich 39,3 Jahren gelegen. Anschließend sank dieser Wert bis zum Jahr 2025 auf 38,8 Jahre.

Zuwächse auch bei der Zahl der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen und den Betreuungsumfängen
Es ist einordnend zu beachten, dass die Zahl der betreuten Kinder in Tageseinrichtungen im Betrachtungszeitraum von rund 565.000 im Jahr 2015 auf rund 669.000 im Jahr 2025 gestiegen ist, das entspricht einem Plus von rund 18 %. Einen überdurchschnittlichen Zuwachs von rund 27 % gab es in der Gruppe der unter-3-Jährigen.

Die Zahl der betreuten Kinder in dieser Altersgruppe stieg von rund 85.000 im Jahr 2015 auf rund 108.000 im Jahr 2025. In den letzten 10 Jahren ist zudem der Betreuungsumfang von Kindern in Tagesbetreuung unter https://www.it.nrw/nrw-jedes-zweite-betreute-kind-unter-6-jahren-ist-45-stunden-und-mehr-pro-woche-tagesbetreuung gestiegen.

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Symbolbild, © Christoph Rieger, DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V.

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln! Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Zum Vergleich: 2024 starben 2.770 Menschen, 2023 waren es 2.839 und 2022 2.788 Todesopfer. „Die Zahlen sind gestiegen – das bereitet uns große Sorge“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).

„Jeden Tag stirbt alle drei Stunden ein Mensch auf unseren Straßen. Besonders gefährlich sind Landstraßen, auf denen die meisten tödlichen Unfälle passieren. Wir setzen auf das Bundesministerium für Verkehr, das jetzt als zentraler Akteur vorangehen und gemeinsam mit den Landesregierungen Maßnahmen umsetzen muss – auch wenn sie politisch unbequem sind. Tempolimits auf Landstraßen sind eine wirksame Maßnahme, um Menschenleben zu retten.“

Tempolimits absenken, um Leben zu retten
Um die Zahl der Verkehrstoten spürbar zu senken, fordert der DVR, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite bis sechs Metern von 100 auf 80 km/h abzusenken. An Kreuzungen und Einmündungen spricht sich der DVR für Tempo 70 aus. „Tempolimits sind ein Ausdruck von Verantwortung für Menschenleben“, betont Manfred Wirsch.

„Das Grundgesetz garantiert jedem das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dieses Recht darf im Straßenverkehr nicht relativiert werden – und politische Entscheidungen müssen diesem verfassungsrechtlichen Anspruch gerecht werden.“

Ablenkung am Steuer konsequent überwachen
Im Kontext der steigenden Verkehrstotenzahlen empfiehlt der DVR den Bundesländern, den Einsatz von „Handy-Blitzern“ zu verstärken, um Verstöße gegen das „Handyverbot“ am Steuer flächendeckend zu dokumentieren. Nach dem erfolgreichen Pilotbetrieb in Rheinland-Pfalz seit 2025 sollte eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage geschaffen werden, um zukünftig einen Flickenteppich an Einzelregelungen zu vermeiden.

„Verkehrssicherheit ist kein Luxus, sondern Pflicht“, sagt Manfred Wirsch. „Wenn Menschen immer häufiger wegsehen, müssen automatisierte Systeme umso genauer hinschauen. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich unserer Forderung im Januar bereits angeschlossen – nun sollten Bund und Länder folgen.“

Unfallhäufungsstellen entschärfen
Verkehrssicherheitsarbeit ist Teamwork: Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam handeln. Der DVR ruft die Verantwortlichen auf, die zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, dem Verkehrsetat des Bundes, dem Straßenfinanzierungspaket sowie den Landes- und Kommunalprogrammen gezielt einzusetzen, um Unfallhäufungsstellen zu entschärfen.

Auf Landesebene sollten Mittel für die bauliche Umgestaltung gefährlicher Kreuzungen und Abschnitte sofort abrufbar sein, etwa als ständige Budgets bei den zuständigen Landesbetrieben. Nach einer datenbasierten Analyse von Unfallhäufungsstellen können Unfallkommissionen gezielt Maßnahmen festlegen und diese zur Umsetzung freigeben.

Dazu zählen unter anderem die Entschärfung und gegebenenfalls Verbreiterung von Kurven, die Verbesserung von Sichtachsen und Beleuchtung sowie die Ergänzung von Abbiegespuren, Bordsteinen, passiven Schutzeinrichtungen und Querungsinseln. Ebenso können Fahrbahnmarkierungen und Ampelschaltungen verbessert, Barrierefreiheit hergestellt und intelligente Verkehrsbeeinflussungssysteme – etwa durch LED-Warnanzeigen – eingesetzt werden.

„Daten zeigen uns die Gefahren, Fachleute entwickeln wirksame Maßnahmen und der Haushalt gibt uns die Mittel. Nun brauchen wir politische Entschlossenheit, damit Menschen nicht weiter an teilweise seit Jahren bekannten Unfallhäufungsstellen sterben. Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt müssen mehr Taten zur Rettung von Menschenleben folgen”, so Manfred Wirsch.

Verkehrssicherheitsarbeit auf neues Level heben
Das 2020 beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 der Bundesregierung betont, man dürfe sich auf den bislang erreichten Erfolgen „nicht ausruhen“ und müsse negative Trends „stoppen“. Der Bund verstehe sich dabei als „zentraler Akteur, Initiator und Koordinator“ und wolle die Verkehrssicherheitsarbeit auf ein „in Umfang und Qualität neues Level“ heben.

„2.814 Verkehrstote sind 2.814 Gründe, jetzt entschlossen zu handeln“, sagt Manfred Wirsch. „Der DVR steht dem Bundesverkehrsministerium beratend und partnerschaftlich zur Seite, um die Umsetzung wirksamer Maßnahmen zu begleiten.“

Das Statistische Bundesamt meldet für 2025 mehr Verkehrstote
Deutschland bei der Verkehrssicherheit nicht auf Zielkurs. Der TÜV-Verband fordert Vision-Zero-Umsetzung für mehr Sicherheit und Lebensqualität.

Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 ©TÜV-Verband

Berlin, 25. Februar 2026 – Heute hat das Statistische Bundesamt die Statistik zu Straßenverkehrsunfällen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Fani Zaneta, Fachreferentin für Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband kommentiert die Unfallzahlen:

„Die Unfallzahlen für das Jahr 2025 zeigen: Deutschland tritt bei der Verkehrssicherheit auf der Stelle und macht aktuell sogar Rückschritte. Nach vielen Jahren mit langsam sinkenden Opferzahlen ist die Zahl der Verkehrstoten und Verletzen nun wieder gestiegen. 2.814 Verkehrstote sind ein Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber 2024. Im Fünfjahresvergleich wird der Rückschritt noch deutlicher: Im Vergleich zu 2021 gibt es 10 Prozent mehr Verkehrstote (2021: 2.562). Damit sind wir nicht auf Zielkurs. Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2021 – 2030 hat sich Deutschland vorgenommen, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 Prozent zu senken. Das entspräche, gemessen an 2021, rund 1.540 Getöteten pro Jahr.“

Vision Zero ist keine Utopie
„Die Vision Zero, also eine Mobilität mit null Verkehrstoten, ist keine Utopie, sondern eine Frage konsequenter Umsetzung. Die Unfallstatistik 2025 zeigt: Die bisherigen politischen Maßnahmen reichen in Wirkung und Umsetzung nicht aus. Wir müssen an den Stellschrauben drehen, die nachweislich Leben retten.

Dazu gehören eine fehlerverzeihende Infrastruktur insbesondere an Unfallschwerpunkten, konsequente Regelüberwachung und Tempo-Management, sowie die schnelle Verbreitung wirksamer Fahrzeugsicherheitsfunktionen. Und wir müssen Menschen befähigen, kompetent und sicher am Verkehr teilzunehmen. Das ist angesichts eines immer komplexer werdenden Verkehrssystem heute wichtiger denn je.“

Mehr als Statistik: Verkehrssicherheit ist Lebensqualität und Teilhabe
Wenn Unfallzahlen stagnieren oder steigen, ist das keine statistische Randnotiz. Es bedeutet, dass mehr Menschen im Straßenverkehr zu Schaden kommen. Wir dürfen das Ziel Vision Zero nicht aus den Augen verlieren. Verkehrssicherheit ist Lebensqualität: Sie entscheidet darüber, ob Kinder eigenständig unterwegs sind, ob ältere Menschen mobil bleiben, ob Städte und Gemeinden als Lebensräume funktionieren. Sicherheit ist kein Nebenaspekt der Mobilität, sie ist ihre Grundlage.“

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben sind Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2025. Die Zahlen sind abrufbar unter: www.destatis.de

Reifenplatzer auf der Autobahn: Sekunden entscheiden über Sicherheit
Was im Ernstfall zählt, wer informiert werden muss und wie sich das Risiko deutlich senken lässt
Ein lauter Knall, das Fahrzeug zieht plötzlich zur Seite und wird schwer kontrollierbar. Ein Reifenplatzer gehört zu den Situationen, die man als Autofahrer nicht erleben möchte. In einem solchen Moment entscheiden oft Sekunden über die Sicherheit aller Insassen. Der ACV Automobil-Club Verkehr erläutert, welche Schritte im Ernstfall entscheidend sind, welche Maßnahmen anschließend wichtig sind und wie sich durch gezielte Prävention das Risiko reduzieren lässt.

Richtig reagieren im Ernstfall
Platzt ein Reifen bei hoher Geschwindigkeit, wird das Fahrzeug instabil und zieht zur Seite. Jetzt ist vor allem eines entscheidend: Beim Vorfall selbst ruhig bleiben und kontrolliert handeln.

Lenkrad fest umschließen
Platzt ein Vorderreifen, zieht das Fahrzeug meist deutlich zur beschädigten Seite. Bei einem Hinterreifen kann das Heck instabil werden. In beiden Fällen gilt: Lenkrad fest und gerade halten. Hektische Lenkbewegungen vermeiden und nur so viel korrigieren, wie nötig ist, um in der Spur zu bleiben.

Keine Vollbremsung
Eine abrupte Gewichtsverlagerung nach vorne kann das Fahrzeug zusätzlich destabilisieren und zum Schleudern oder Überschlagen führen. Stattdessen nur sehr sanft und dosiert bremsen.

Kontrolliertes Ausrollen und Motorbremse nutzen
Fuß vom Gas nehmen und die Motorbremse nutzen. Erst dann in einen niedrigeren Gang schalten, wenn das Fahrzeug bereits deutlich langsamer ist. Bei Automatikfahrzeugen unterstützt das Getriebe die Verzögerung in der Regel automatisch. Ziel ist es, die Geschwindigkeit kontrolliert zu verringern, bis ein sicheres Lenkmanöver Richtung Standstreifen möglich ist.

Warnblinklicht aktivieren
So früh wie möglich die Warnblinkanlage einschalten, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen und das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren.

Pannenstelle absichern
Sobald das Fahrzeug auf dem Standstreifen oder in einer Notbucht zum Stillstand gekommen ist, sollte die Pannenstelle abgesichert werden.

Warnweste vor dem Aussteigen
Reflektierende Warnwesten noch im Fahrzeug anlegen. Dies gilt für alle Mitfahrer. Warnwesten möglichst griffbereit im Innenraum aufbewahren, damit sie im Ernstfall sofort verfügbar sind.

Aussteigen zur verkehrsabgewandten Seite
Fahrzeug niemals zur Fahrbahnseite hin verlassen. Ausstieg immer zur Beifahrerseite, um den Gefahrenbereich der fließenden Fahrspur sofort zu verlassen.

Aufenthalt hinter der Leitplanke
Alle Passagiere sofort hinter die schützende Leitplanke bringen und dort im sicheren Abstand zum Verkehr bleiben. Nicht auf dem Standstreifen auf- und ablaufen.

Warndreieck richtig platzieren
Auf Autobahnen sollte das Warndreieck in großem Abstand vor der Pannenstelle aufgestellt werden, etwa 150 bis 200 Meter. Als Orientierung dienen Leitpfosten im Abstand von 50 Metern. Drei bis vier Pfostenlängen entgegen der Fahrtrichtung zurückgehen und das Warndreieck gut sichtbar platzieren. Bei Kurven oder Kuppen den Abstand entsprechend größer wählen.

Wer informiert werden muss
Polizei
Eine generelle Pflicht zur Verständigung besteht bei einem reinen Reifenschaden nicht. Die Polizei sollte jedoch informiert werden, wenn durch den Reifenplatzer ein Unfall oder eine Gefährdung entstanden ist, etwa durch Trümmerteile auf der Fahrbahn, blockierte Spuren oder beschädigte Fahrzeuge. Bei Verletzten ist der Notruf 112 zu wählen.

Pannenhilfe
Ein Reifenwechsel am Fahrbahnrand ist grundsätzlich erlaubt, jedoch mit erheblichen Risiken verbunden, besonders auf Schnellstraßen oder Autobahnen. Sicherer ist es, den Pannendienst zu verständigen, vor allem wenn das Fahrzeug nicht mehr sicher fahrbereit ist oder Zweifel an möglichen Folgeschäden bestehen.

Versicherung: Wer die Kosten übernimmt
Ob die Kfz-Versicherung zahlt, hängt vor allem davon ab, warum der Reifen geplatzt ist. Wurde beispielsweise ein größerer Fremdkörper überfahren, kann je nach Vertrag die Vollkaskoversicherung Folgeschäden am Fahrzeug übernehmen.

Wird ein Reifen mutwillig beschädigt, etwa durch Vandalismus, greift je nach Vertrag die Teilkasko. War ein anderer Verkehrsteilnehmer verantwortlich, etwa durch verlorene Ladung auf der Fahrbahn, übernimmt in der Regel dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden.

Platzt der Reifen dagegen ohne äußere Einwirkung, etwa durch Verschleiß, Materialermüdung oder Überhitzung, gilt das meist als Betriebsschaden. In solchen Fällen bleiben die Kosten in der Regel beim Fahrzeughalter. Entscheidend ist die konkrete Schadensursache und die Ausgestaltung des jeweiligen Vertrags.

Typische Auslöser für Reifenplatzer
• Falscher Reifendruck
Ein zu niedriger Luftdruck ist eine häufige Ursache. Die Reifenflanken werden dadurch übermäßig stark gewalkt, was zu einer erheblichen Hitzeentwicklung führt. Diese Hitze kann den Reifen von innen beschädigen.

• Überladung
Jedes Fahrzeug und jeder Reifen hat eine definierte Traglast. Wird diese dauerhaft überschritten, ermüdet das Material vorzeitig und kann schlagartig reißen.

• Vorschäden durch Hindernisse
Das harte Überfahren von Bordsteinkanten oder Schlaglöchern kann das innere Karkassengewebe verletzen. Solche Schäden bleiben oft über Wochen unsichtbar, bis der Reifen unter hoher thermischer Belastung nachgibt.

• Materialalterung
Mit den Jahren verliert das Gummi seine Weichmacher und wird spröde. Der ACV empfiehlt, Reifen ab einem Alter von sechs bis acht Jahren besonders kritisch zu prüfen und gegebenenfalls ersetzen zu lassen, unabhängig von der vorhandenen Profiltiefe.

ACV Checkliste: Reifenplatzer vorbeugen
Vorsorge ist der beste Schutz vor Unfällen. Regelmäßige Prüfung reduziert das Risiko deutlich:
• Reifendruck-Kontrollsysteme
Moderne Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die Druckverluste frühzeitig melden. Warnmeldungen nicht ignorieren und den Druck zeitnah prüfen.

• Sichtprüfung
Reifen regelmäßig auf eingefahrene Fremdkörper oder Risse in der Seitenwand kontrollieren.
• Profiltiefe beachten
Der ACV empfiehlt für Sommerreifen mindestens drei Millimeter und für Winterreifen vier Millimeter Profiltiefe.
• Lagerung
Reifen kühl, trocken und dunkel lagern, um den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Zum Weltfrauentag am 8. März zeigt sich die Frauenberatungsstelle mit neuen Gesichtern
Zum diesjährigen Weltfrauentag ist die Frauenberatungsstelle noch breiter aufgestellt als sonst. Das liegt vor allem an dem neuen jetzt 5-köpfigen Team der Beratungsstelle, das mit Pia Petermann und Lea Dietrich im Herbst letzten Jahres gleich zwei engagierte neue Fachkräfte dazugewinnen konnte.

„Dank der von der Stadt Duisburg finanzierten zusätzlichen halben Stelle können wir nun noch mehr Angebote und Aktionen durchführen als bisher“, freut sich Diana Determann über die seit langem schon notwendige Aufstockung von bisher 2,5 auf nun 3 Vollzeitstellen, die sich die 5 Mitarbeiterinnen teilen.

v. l. n. r. Kathrin Knaup, Anika Walther, Diana Determann, Lea Dietrich und Pia Petermann

So sind Diana Determann, Lea Dietrich, Kathrin Knaup, Pia Petermann und Anika Walther dieses Jahr nicht nur am 08. März in Sachen Gewaltprävention und Öffentlichkeitsarbeit im Einsatz, sondern sie sind schon ab dem 07.03. an verschiedenen Orten in Duisburg unterwegs. Los geht es am Samstag, dem 7. März im GLOBUS- Markt in Meiderich: ab 12:00 Uhr wird ein köstlicher Waffelduft die Einkaufenden an den Stand der Beratungsstelle locken, wo es neben Waffeln auch Infomaterial und kleine Give-Aways für alle Frauen geben wird.

Eine Glücksradaktion verspricht nicht nur Gewinne, sondern „wir möchten diese Aktion dazu nutzen, zu verschiedenen Themen wie dem Gewaltschutzgesetz, Vergewaltigungsmythen oder Täterstrategien aufzuklären“, so Anika Walther. Die Einnahmen aus dem vom Globus- Center gespendeten hausgemachten Waffelteig kommen übrigens zu 100% der Beratungsstelle zugute.

Abends besucht die Frauenberatungsstelle die von Jasmin Kiauka (auch bekannt als DJ Jay Kay) jährlich zum Weltfrauentag veranstaltete Ladies Night „women for women“ in der Duisburger Weinbar kalt.weiss.trocken. Kathrin Knaup erklärt dazu: „wir möchten mit unserem Stand unsere Arbeit vorstellen und mit Broschüren und Flyern zu Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen gerade beim Feiern und Ausgehen aufklären.
Natürlich sind wir aber auch gerne Ansprechpartnerin bei sämtlichen Fragen rund um das Thema Frauen* und Gewalt.“

Am Sonntag, dem eigentlichen Weltfrauentag werden Lea Dietrich und Pia Petermann ab 16:00 Uhr am Dellplatz einige Worte auf der von der Feministischen Aktion Duisburg organisierten Demo „Gemeinsam gegen das Patriarchat“ an die Öffentlichkeit richten. Anschließend lädt das auch am Dellplatz ansässige filmforum zu einer Kooperationsveranstaltung mit der Frauenberatungsstelle rund um den Film „NAWI-DEAR FUTURE ME“ ein.

Das Drama erzählt die Geschichte eines 13jährigen Mädchens aus Kenia, das sich gegen die Zwangsehe wehrt. Dass solche Zwangs- und Kontrollmaßnahmen nicht nur in fernen Ländern geschehen, weiß Pia Petermann aus ihrer langjährigen vorherigen Arbeit aus dem Frauenhaus sehr genau.

„Wir hoffen, auch hier mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen und Mut zu machen für den Kampf für Frauenrechte und Gleichberechtigung “ ergänzt ihre neue Kollegin Lea Dietrich, die sich jetzt schon gemeinsam mit ihrem ganzen Team auf die Aktionen rund um den diesjährigen Weltfrauentag freut.

Vortrag über die Geschichte des Duisburger Stadttheaters
Die Geschichte des Duisburger Stadttheaters beginnt weit vor dessen Einweihung 1912. Unzureichende Verhältnisse an diversen Duisburger Aufführungsorten ließen Ende des 19. Jahrhunderts den Ruf nach einem eigenen Stadttheater laut werden… Karina Sosnowski aus dem Duisburger Stadtarchiv hält am Donnerstag, 5. März, um 18.15 Uhr in der „DenkStätte“, Karmelplatz 5, einen Vortrag über die Historie des Duisburger Stadttheaters.

Postkarte - Quelle: Stadtarchiv Duisburg. Das Theater der Stadt Duisburg am 7. November 2012 100 Jahre alt.

Das Bekenntnis der Duisburger Bürgerinnen und Bürger zu Kunst und Kultur fand Ausdruck in ihrem bürgerschaftlichen und finanziellen Engagement für den neuen Kulturbau am damaligen Königsplatz. Der Theaterbauspezialist Professor Martin Dülfer baute der Stadtbevölkerung einen Tempel für die Musen, der seitdem eine bewegte Geschichte hinter sich hat.
Der Vortrag wirft Schlaglichter auf die bewegte Geschichte des Stadttheaters und untersucht, welchen identitätsstiftenden Charakter ein Kulturort für eine Stadtbevölkerung haben kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist n

icht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen beschränkt.


Vor 10 Jahren: Rauchgasrohre des „Stadtwerketurms“ sollen dieses Jahr zurückgebaut werden
Die Stadtwerke Duisburg AG, die Stadt Duisburg und der Landschaftsverband Rheinland haben sich zum weiteren Vorgehen beim stillgelegten Kraftwerksschornstein in Duisburg-Hochfeld verständigt. Das Unternehmen hat die Genehmigung erhalten, die drei Rauchgasrohre des als „Stadtwerketurm“ bekannten Kamins zu entfernen. Erhalten bleiben wird der 65 Meter hohe Stahlbetonsockel und die darauf aufgebaute 115 Meter hohe Stahlträger- Konstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks.

Der Rückbau der Rauchgasrohre ist notwendig, da diese seit der Außerbetriebnahme des Heizkraftwerks II/B Ende 2012 zunehmend rosten und dadurch die Bausubstanz der Rohre beeinträchtigt wird. Ohne das Entfernen der Rohre hätte die Standsicherheit nicht dauerhaft gewährleistet werden können. „Es ist wichtig, dass wir nun eine Einigung mit den Denkmalbehörden erzielt haben“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.

„Unser vorrangiges Ziel, der kurzfristige Rückbau der Rohre zur Erfüllung unserer Verkehrssicherungspflichten, können wir nun umsetzen. Auch die Belange des Denkmalschutzes, den Turm als „Landmarke“ zu erhalten, bleiben gewahrt.

Foto Stadtwerke

Insgesamt wurde daher ein für alle Beteiligten akzeptabler Weg gefunden.“ Auch die Stadt Duisburg ist mit dem Resultat zufrieden: Oberbürgermeister Sören Link: „Es war mir ein wichtiges Anliegen, einerseits ein besonderes Wahrzeichen der Stadt zu erhalten und andererseits die wirtschaftlichen Interessen der Stadtwerke zu berücksichtigen.

Der Charakter des Stadtwerketurms wird durch eine Lichtinstallation erhalten, die die Stadtwerke nach dem Rückbau der Rauchgasrohre aufbauen werden. Hierdurch werden beide Interessen gewahrt.“ Wegen der Höhe des Bauwerks ist es erforderlich, die Rohre möglichst in einer windarmen Zeit zu entfernen. Ziel ist es daher, bereits im Frühjahr mit den Rückbauarbeiten zu beginnen und diese bis Ende des Jahres abzuschließen.

Aufgrund der Belastung der Rohre mit Schad- und Gefahrstoffen werden die Arbeiten von Spezialfirmen unter Anwendung strenger gesetzlicher Vorgaben und unter besonderen Schutzmaßnahmen ausgeführt.
Im Anschluss an den Rückbau soll mit dem Aufbau der Lichtinstallation begonnen werden. Weitere Details zu den Bauarbeiten werden die Stadtwerke Duisburg im Frühjahr bekanntgeben.

Der „Stadtwerketurm“ diente bis Ende 2012 als Schornstein für die Abführung der Rauchgase aus den Heizkraftwerken am Standort Duisburg-Hochfeld. Er wurde zusammen mit dem Heizkraftwerk (HKW) II/B 1966 gebaut und hat eine Höhe von 200 Meter. Im Dezember 2012 haben die Stadtwerke Duisburg das HKW II/B, das unmittelbar an den „Stadtwerketurm“ grenzt, stillgelegt, da es neue, strengere immissionsrechtliche Vorgaben nicht hätte erfüllen können.

Der Schornstein hat damit seine technische Funktion verloren. Nach der Stilllegung hat das Unternehmen den „Stadtwerketurm“ von unabhängigen Gutachtern untersuchen lassen. Diese haben festgestellt, dass die drei Kaminrohre zunehmend korrodieren, da keine heißen Rauchgase mehr aus dem Kraftwerk durchgeleitet werden. 


Duisburger Akzente und Literatur live erleben: Lesereihe der Stadtbibliothek
Während der Duisburger Akzente veranstaltet die Stadtbibliothek Duisburg gemeinsam mit dem Verein für Literatur eine sechsteilige Lesereihe in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Vom 3. bis 18. März sind bekannte Autorinnen und Autoren sowie markante neue Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu Gast.

- Den Auftakt bildet am Dienstag, 3. März, Susann Pásztor mit ihrem Roman „Von hier aus weiter“. Die vielfach ausgezeichnete Autorin erzählt darin mit feinem Humor und großer Empathie von Abschied, Neubeginn und der Frage, wie sich Leben nach einem Verlust neu ordnen lässt.

- Am Freitag, 6. März, liest Kristina Hauff aus „Schattengrünes Tal“, einer sehr fesselnden Geschichte darüber, wie schnell eine scheinbar heile Welt ins Wanken geraten kann. Es folgt am Dienstag, 10. März, Ines Habich-Milović mit „Dein Vater hat die Taschen voller Kirschen“. Der Roman ist eine wilde Reise von einem montenegrinischen Dorf bis ins Deutschland der Achtziger und war für den Literaturpreis Ruhr nominiert.

- Am Freitag, 13. März, stellt Yuko Kuhn im Gespräch mit Antje Deistler ihr Buch „Onigiri“ vor. Der Roman erzählt die faszinierende Geschickte einer deutsch-japanischen Familie.

- Ein besonderer Höhepunkt der Reihe ist der Abend mit Saša Stanišić im Gespräch mit Anke Johannsen am Montag, 16. März. Sein Buch „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ versammelt Reden des Autors – gehaltene und ungehaltene.

- Den Abschluss der Reihe bildet eine Lesung mit Musik am Mittwoch, 18. März. Leon Engler stellt seinen Roman „Botanik des Wahnsinns“ vor, die Geschichte eines jungen Mannes, der sich mit seiner von psychischen Krankheiten geprägten Familiengeschichte auseinandersetzt. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Tickets sind für jeweils sechs Euro online erhältlich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie vor Ort bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Treffen für Lesefreunde in der Buchholzer Bibliothek
Zwei Veranstaltungen locken im März in die Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14. Am Mittwoch, 4. März, freut sich die Duisburger Journalistin Sabine Justen ab 17 Uhr auf einen regen Austausch mit ihren Gästen beim Bücherzirkel.

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die gerne lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln sowie guten Lektüren sind. Für Jugendliche ab 13 Jahren gibt es am Samstag, 7. März, von 11 bis 13 Uhr das Treffen des Buchholzer Jugendleseclubs.

Wie an jedem ersten Samstag im Monat geht es hier um aktuellen Lesestoff, der junge Menschen begeistert. Wer Interesse hat, kann zudem seinen persönlichen Favoritentitel vorstellen.

Die Clubmitglieder entscheiden außerdem mit, welche neuen Jugendbücher die Bezirksbibliothek in Zukunft anschaffen soll. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team persönlich vor Ort oder telefonisch unter 0203/283-7284. Die Bibliothek öffnet dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Schreibwerkstatt in der Bibliothek in Wanheimerort
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in Wanheimerort am Samstag, 7. März, von 11 bis 13 Uhr in die Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544. Unter der Leitung der Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen zu entfalten, um ihre Gedanken auf Papier zu bringen.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben ausprobieren möchten. Teilnehmende können unterschiedliche Ausdrucksformen ausprobieren, Impulse erhalten und ihre Kreativität weiterentwickeln. Die Bibliothek bittet darum, eigenes Schreibmaterial mitzubringen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung online auf www.stadtbibliothek- duisburg.de möglich. Fragen beantwortet das Team vor Ort persönlich oder telefonisch unter 0203/773096. Die Bibliothek öffnet dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Frauen in Duisburg feiern den Ökumenischen Weltgebetstag
Den Ökumenischen Weltgebetstag feiern Christinnen und Christen in über 150 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag im März; auch in Duisburg. Für die Gottesdienste am 6. März haben Christinnen aus dem Gastgeberland Nigeria Gebete, Lieder und Texte zusammengestellt und vorbereitet. Sie stellen den Weltgebetstag unter das Motto „Kommt! Bringt eure Last“. 

Die meisten Duisburger Gottesdienste beginnen zwischen 15 und 18 Uhr. Der Gottesdienst um 20 Uhr in der Karmelkirche, Karmelplatz 1 -3 (Foto: Ingrid Jungsbluth), ist besonders für die Menschen gedacht, die erst dann Zeit finden, mitzufeiern. Das Duisburger Vorbereitungsteam um Pfarrerin Esther Immer und Pastoralreferentin Marianne Philippi lädt herzlich zum Mitfeiern ein. 

Infos zu weiteren Weltgebetstags-Gottesdiensten gibt es vor Ort in den Gemeinden, mehr Infos zum Weltgebetstag gibt es im Netz unter www.weltgebetstag.de.



NRW: Leichter Rückgang bei den Exporten
* Gesamtwert der Exporte 2025 bei 218,1 Milliarden Euro.
* Importe mit einem Plus von 0,75 % gegenüber dem Vorjahr.
* Rückgang der Exporte von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel.

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im Jahr 2025 Waren im Wert von 218,1 Milliarden Euro exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das ca. 1 % weniger als ein Jahr zuvor (damals: 220,3 Milliarden Euro).



Der Importwert war mit 281,6 Milliarden Euro um 0,75 % höher als im Vorjahr (damals: 279,5 Milliarden Euro). Rückgang der Exporte von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel Bei den exportierten Gütern sind es besonders Fische und Fischereierzeugnisse die im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung von über 60,3 % und einer Summe von 9,3 Millionen Euro vermehrt exportiert wurden (2024: 5,8 Millionen Euro).

Kokereierzeugnisse und Mineralölerzeugnisse wurden mit einer Exportsumme von 3,6 Milliarden Euro wiederum zum Vorjahr um ca. 24 % weniger exportiert (2024: 4,7 Milliarden Euro).



Auch Import von Kohle rückläufig
Große Veränderungen gab es bei den importierten Gütern besonders beim Import von Kohle. Dort kam es 2025 mit einer Importsumme von ca. 1,5 Milliarden Euro zu einem Rückgang von 26 % zum Vorjahr (2024: ca. 2,0 Milliarden Euro).

Außenhandelsvolumen im Dezember 2025 gestiegen
Im Dezember 2025 erreichte der Exportwert ca. 16 Milliarden Euro und der Wert der Importe rund 21,6 Milliarden Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 3,6 % beim Warenexport (damals: 15,4 Milliarden Euro). Auf der Importseite stieg der Wert ebenfalls um 1,7 % (damals: 21,6 Milliarden Euro).


Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 % gestiegen - Nominallöhne nehmen im selben Zeitraum um 4,2 % zu
Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100)



Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in den Wirtschaftsabschnitten Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+5,7 %), Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+5,3 %) und Erziehung und Unterricht (+5,0 %).

Demgegenüber verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (+2,8 %), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,3 %) und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 %) vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege. Nominallöhne von Frauen steigen prozentual stärker als Nominallöhne von Männern

Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten insgesamt stiegen 2025 um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,8 % stärkere Verdienststeigerungen auf als Männer (+4,1 %).

Geringverdienende mit überdurchschnittlichem Nominallohngewinn
Insbesondere Geringverdienende verzeichneten 2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut ein starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,0 % die stärkste Verdienststeigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der Nominallohnanstieg mit +3,7 % unter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auszubildende wiesen 2025 mit +6,3 % gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf.

Geringfügig Beschäftigte hingegen hatten einen nur geringen Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 %). Reallohnentwicklung im 4. Quartal 2025 ebenfalls positiv Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Im Vergleich zum 4. Quartal 2024 ergab sich ein Reallohnwachstum von 1,9 %, das sich aus einem Nominallohnzuwachs von 4,1 % und einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 % zusammensetzt.

Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen waren im 4. Quartal 2025 insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 %), Erziehung und Unterricht (+6,7 %) und Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+6,5 %) zu verzeichnen.