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Abschaffung Solarförderung: Was treibt Frau Reiche an?
Photovoltaik bleibt der Schlüssel für die Energiewende im
Eigenheim Das Bundeswirtschaftsministerium plant laut
Medienberichten die vollständige Streichung der
Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen. Eine Umfrage des
Instituts für Demoskopie Allensbach unter Hausbesitzern, die ihre
Immobilie selbst nutzen, zeigt aber deutlich: Photovoltaik ist der
Schlüssel zur Anschaffung weiterer Zukunftstechnologien.
Das
Bundeswirtschaftsministerium plant laut Medienberichten die
vollständige Streichung der Photovoltaik-Förderung für kleine
Anlagen. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter
Hausbesitzern, die ihre Immobilie selbst nutzen, zeigt aber
deutlich: Photovoltaik ist der Schlüssel zur Anschaffung weiterer
Zukunftstechnologien.

Photovoltaik ist die wegweisende Technologie für die private
Energiewende. Das zeigt eine vom Institut für Demoskopie Allensbach
durchgeführte
Umfrage im Auftrag der Initiative Klimaneutrales Deutschland
(IKND) von August 2025. Hausbesitzer, die bereits eine
Photovoltaik-Anlage besitzen bzw. deren Anschaffung planen,
investieren wahrscheinlicher auch weiter in emissionssparende
Technologien wie Batteriespeicher, Smart Meter, Elektroauto und
Wärmepumpen.

Nur 17% der Eigenheimbesitzer ohne Solaranlage oder
Anschaffungspläne dafür haben oder planen eine Wärmepumpe – bei
denen mit Solaranlage sind es 54%. Beim Elektroauto verhält es sich
ähnlich, nämlich 17% zu 55%. Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass
das Potenzial für Photovoltaik im Ein- und Zweifamilienhaus
hierzulande beträchtlich ist.
Bis 2030 könnten sich fast
zwei Drittel aller selbstnutzenden Hausbesitzer vorstellen, eine
Photovoltaikanlage zu besitzen, heute ist es nur ein Drittel. Damit
die Mengen an privat erzeugtem Strom netzdienlicher verbraucht und
eingespeist werden können, und damit die Systemkosten gesenkt werden
können, sind Batteriespeicher, Smart Meter und
Energiemanagementsysteme notwendig.
Hier ist das Potenzial
bis 2030 beträchtlich: Jeder zweite Eigenheimer könnte sich
vorstellen, einen Batteriespeicher nutzen, ebenso viele einen Smart
Meter, etwas weniger ein Energiemanagement-System. Die Studie
„Monitoring Energiewende im Eigenheim“ ist
hier abrufbar.
Die Umfrage wurde im August 2025 vom Institut für Demoskopie
Allensbach im Auftrag der Initiative Klimaneutrales Deutschland
(IKND) durchgeführt. Befragt wurden 2.159 Hausbesitzerinnen und
-besitzer ab 18 Jahren, die im eigenen Haus wohnen.
EEG-Novelle - Verband Wohneigentum warnt vor "tiefgreifendem
Systemwechsel" Mit scharfer Kritik reagiert der
gemeinnützige Verband Wohneigentum auf den Arbeitsentwurf zur
EEG-Novelle aus dem Haus von Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche. Nach Medienberichten plant die Ministerin unter anderem die
vollständige Streichung der Photovoltaik-Förderung für kleine
Anlagen.
"Das wäre ein massiver Einschnitt in das EEG und
ein fataler Rückschritt für die private Energiewende im
Gebäudebereich", bewertet Verbandspräsident Peter Wegner den
Entwurf. Wegner erklärt: "Dieser Entwurf bedeutet einen
tiefgreifenden Systemwechsel: Weg von einer staatlich abgesicherten
Einspeisevergütung und damit einer wichtigen Unterstützung privater
Initiative hin zu einer konsequent markt- und systemorientierten
Steuerung erneuerbarer Energien."
Der Verbandspräsident
kritisiert: "Politisch nicht gelöste strukturelle Probleme können
nicht zu Lasten der kleinen Eigenümer*innen gehen." Förderstopp für
kleine PV-Anlagen bis 25 kW - höheres Investitionsrisiko Wenn das
klassische Einfamilienhaus die EEG-Förderung verliere und die
Einspeisung auf 50 Prozent begrenzt werde, bedeute das für private
Eigentümer*innen ein höheres Investitionsrisiko.
Vor allem
dann, so Wegner, wenn sie keinen Speicher haben und den Verbrauch
nicht gut steuern. Wegner warnt: "Privatpersonen sind bislang
wichtiger Akteur bei der Solarstromerzeugung. Diese Initiative wird
ausgebremst, was ein fataler Rückschritt für die private
Energiewende ist."
Erwartbare negative Konsequenz sei eine
sinkende Investitionsdynamik im Kleinanlagensegment, was PV-Anlagen
verteuere. Wegner: "Zu befürchten ist, dass in Konsequenz die
private Energiewende einkommensstarken Haushalten vorbehalten
bleibt." Kritik an verpflichtende Direkvermarktung Mehr Markt
bedeute auch mehr Komplexität, erklärt der Verbandspräsident und
sieht das Risiko einer Überfoderung private Anlagenbetreiber bei
einer verpflichtenden Direktvermarktung.
"Private Betreiber
werden gezwungenermaßen zu Strommarkt-Akteuren, das darf nicht zu
fachlicher und bürokratischer Überfoderung führen. Gerade Familien,
ältere Eigentümerinnen und Eigentümer sowie
Wohnungseigentümergemeinschaften benötigen verlässliche und
verständliche Rahmenbedingungen und dürfen nicht überfordert
werden."
Bundesinnenministerium ruft zur Bewerbung
um den Förderpreis Helfende Hand 2026 auf Von
Anfang März bis Ende Juni können Bewerbungen in den Kategorien
Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit sowie Unterstützung des
Ehrenamtes für den Förderpreis eingereicht werden. In diesem Jahr
wird zudem ein Sonderpreis zum Thema Einbindung von Ehrenamtlichen
nach dem Berufsleben ausgelobt. Eine Jury aus Expertinnen und
Experten des Bevölkerungsschutzes wählt die Nominierten aus. Die
Helfende Hand wird zum 18. Mal verliehen und erreicht 2026 seine
Volljährigkeit.
Ab dem 1. März 2026 können sich
Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz mit ihrem Projekt auf den
Förderpreis Helfende Hand bewerben, der in diesem Jahr vom
Bundesministerium des Innern (BMI) bereits zum 18. Mal verliehen
wird. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. Juni 2026. Mit der
Auszeichnung würdigt das BMI Projekte von Organisationen,
Unternehmen sowie Einzelpersonen, die sich auf besondere Weise
ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagiert haben.
Online
bewerben Grundsätzlich können sich alle Organisationen,
Unternehmen oder Einzelpersonen mit ihrem Projekt auf die Helfende
Hand bewerben, sofern sie mit ihrem Einsatz das Ehrenamt im
Bevölkerungsschutz stärken. Die Bewerbung kann einfach online unter
https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/bewerbung eingereicht
werden.
Als Hilfestellung für das Ausfüllen des Formulars
stehen eine Musterbewerbung sowie ein Erklärvideo auf der Website
zur Verfügung. Drei Kategorien, ein Sonderpreis und ein
Publikumspreis Der Förderpreis Helfende Hand wird in den
Kategorien Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit und Unterstützung
des Ehrenamtes verliehen. Die Jury wird je Kategorie drei
Preisträger auswählen. Zudem wird sie 2026 einen Sonderpreis für die
Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben vergeben. Außerdem
wird unter allen Nominierungen ein Publikumspreis verliehen. Alle
Informationen zu den Kategorien sind auf der Website der Helfenden
Hand zu finden.
Die Bedeutung des Ehrenamtes Mit dem
Förderpreis würdigt das Bundesministerium des Innern jährlich die im
Bevölkerungsschutz aktiven Ehrenamtlichen und fördert das
Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement als Treiber für den
Zusammenhalt in der Gesellschaft. Der Förderpreis bietet die
Möglichkeit, sich bei ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu
bedanken und die Begeisterung für das Ehrenamt zu fördern.

(Quelle: BBK)
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 16 Projekte mit
dem Förderpreis ausgezeichnet. Eine Übersicht über alle
Gewinnerprojekte gibt es
hier. Der
Film zur Verleihung zeigt außerdem Eindrücke der Veranstaltung
und stellt die Gewinnerinnen und Gewinner vor. Neuigkeiten rund um
die Helfende Hand gibt es auch auf
Facebook und
Instagram.
Stadtteilbüro lädt zum Forum „Leben in
Hochfeld“ ein Die Stadt Duisburg und das Team des
Stadtteilbüros Hochfeld laden am Dienstag, 3. März, zum Forum „Leben
in Hochfeld“ ein. Beginn der Veranstaltung ist um 17.30 Uhr im
Sozialzentrum St. Peter an der Brückenstraße 28 bis 30. Eingeladen
sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über die aktuellen
Entwicklungen im Stadtteil informieren möchten.
„Auch zu
diesem Forum haben wir wieder spannende Gäste eingeladen und
interessante Themen vorbereitet“, sagt Lissa Peters vom
Stadtteilbüro. Die neue Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley
stellt sich im Gespräch mit Moderator Liberto Balaguer vor und
erläutert die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Nils-Christoph Ebsen,
Geschäftsführer der Urbanen Zukunft Ruhr gGmbH, und Bernd
Kreuzinger, Bereichsleiter Bildung beim Initiativkreis Ruhr GmbH,
stellen ihre neuen Projekte für Hochfeld vor.
Zudem
informiert das Stadtteilbüro über die aktuellen Entwicklungen in der
Stadtteilerneuerung sowie aus den Arbeitsgruppen. Im Anschluss
bietet sich die Möglichkeit für Rückfragen und Gespräche. Das Forum
„Leben in Hochfeld“ ist ein offener Treff, auf dem sowohl wichtige
Themen für Hochfeld diskutiert und neue Projekte vorbereitet werden
als auch der Austausch untereinander gepflegt wird.
Alle
Bürgerinnen und Bürger, Engagierte und Stadtteilakteure sind
eingeladen sich einzubringen und an der Entwicklung Hochfelds
mitzuwirken.
Online-Veranstaltung Studieren ohne Abi
Studieren ist auch ohne Abi möglich: Wer eine staatlich
anerkannte Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann sich unter
bestimmten Voraussetzungen an der Universität Duisburg-Essen
einschreiben. Darüber informiert die Studienberatung in einer
Online-Veranstaltung am 9. März um 17 Uhr.
Dabei geht es
nicht nur um Voraussetzungen für das Studieren ohne Abi, wie zum
Beispiel drei Jahre Berufserfahrung oder eine Aufstiegsfortbildung.
Themen sind außerdem Fächer, Bewerbungsverfahren
Studienfinanzierung, Anerkennung von Leistungen oder Studieren mit
Kind. Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/abz/studierende/beruflich_qualifizierte.php
MOMENTUM: GRÜN - Eine “Mit-Mach-Ausstellung” im
ruhrKUNSTort • Fabrikstraße 23 • 47119 DU-Ruhrort
Information und Pressemitteilung Unter dem Titel :MOMENTUM: plant
der ruhrKUNSTort ein Projekt, mit dem Künstlerinnen und Künstler
aufgerufen werden, sich mit einem Kunstobjekt eigener Wahl an einer
Gemeinschaftsausstellung zu einem bestimmten Thema zu beteiligen.
Nicht zuletzt auch abhängig von Zuspruch und Resonanz ist an sich
erstmal grundsätzlich geplant, dass sich das Projekt „MOMENTUM“
jährlich und mit einem jeweils neuen Thema wiederholt.

Zu diesen Zwecken stellt der ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23
in 47119 Duisburg- Ruhrort 3 Wandflächen über gesamt ca. 30
Quadratmeter sowie zugehörige Bodenflächen und in geringer Stückzahl
ebenfalls vorhandene Aufstellmöglichkeiten in Form von Podesten,
usw., zur Verfügung. Als mögliche Ausstellungsobjekte können
grundsätzlich und einstweilen zunächst formatunabhängig eingereicht
werden Bilder aus Fotografie und Malerei, Zeichnungen, Skizzen,
Sketche, usw., sowie z.B. auch Skulpturen, Plastiken oder sonstige
Objekte.
Das Motto der :MOMENTUM: - Reihe in diesem Jahr
lautet „GRÜN“. Die Ausstellung ist geplant für die Zeit vom 16. Mai
bis 14. Juni 2026 und soll mit einer Vernissage am 16. Mai ab 18:00
Uhr, zu der natürlich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler
sowie interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen
sind, eröffnet werden. Für eine erste Kontaktaufnahme interessierter
Künstlerinnen und Künstler empfiehlt sich ein Besuch im ruhrKUNSTort
freitags von 16:00-18:00 Uhr oder sonntags von 15:00-18:00 Uhr oder
einfach eine eMail an ruhrkunstort[at]gmx.de
Last-Minute-Februar-Tipps: Garten- und Balkonarbeiten die jetzt am
Wochenende erlediget werden sollten - Warum jetzt der
smarteste Zeitpunkt ist: Mit guter Vorbereitung entspannt in die
Gartensaison starten - Jede Vorbereitung zählt: 30 Minuten pro
Woche reichen, damit im Frühjahr nicht alles auf einmal passieren
muss - Praxis-Tipps von HORNBACH Gartenexpertin Heike Tranelis:
von Anzucht über Werkzeug-Reset bis Balkoncheck
Schon im
Februar lohnt sich der Start mit der Anzucht: Wer jetzt vorbereitet,
genießt die ersten warmen Tage im Frühjahr ohne Zeitdruck.

(© HORNBACH)
Wenn das Thermometer über 15 Grad klettert,
scharren viele schon mit den Füßen. Jetzt ist es an der Zeit,
Garten, Balkon oder Terrasse für das Frühjahr vorzubereiten:
Pflanzgefäße werden aus dem Keller geholt, Hochbeete werden
entrümpelt, Werkzeuge müssen geschärft werden – und Saatgut und Erde
sind teils schnell vergriffen. Diese Übergangstage zwischen
Winterende und Frühjahrsbeginnn eignen sich gut, um die
Outdoor-Saison vorzubereiten. Welche Arbeiten sich jetzt lohnen,
erklärt Heike Tranelis, Gartenmarkt-Leiterin bei HORNBACH in
Berlin-Marzahn.
Es ist fast noch Winter. Lohnt es sich
überhaupt, jetzt schon anzufangen? Heike Tranelis: "Im Februar
kann man vieles vorbereiten, ohne dass man schon im Beet oder
Balkonkasten arbeiten muss: planen, sortieren, reinigen und
reparieren. Wer das jetzt erledigt, hat später mehr Zeit für die
schönen Dinge und muss nicht an den ersten warmen Tagen alles auf
einmal machen."
Was sind die wichtigsten Vorbereitungs-Jobs
für Garten, Balkon und Terrasse? Heike Tranelis: "Ich empfehle
folgende Basics: Material für die Aussaat oder Pflanzung
kalkulieren, Werkzeug- und Gerätecheck, Gefäße oder Flächen
vorbereiten (Rasen kalken), Beete (sofern schon möglich) umgraben,
Rückschnitt von Gehölzen und Stauden."
Anzucht: Was kann man
im Februar schon vorziehen? Und was sind die häufigsten Fehler?
Heike Tranelis: "Wer Platz am hellen Fenster hat oder mit
Pflanzenlampen arbeitet, kann im Februar mit der Anzucht starten, je
nach Kultur zum Beispiel mit ersten Gemüseaussaaten (z.B. Tomaten,
Paprika). Wichtig ist vor allem: sauberes Anzucht-Equipment,
Aussaaterde und – eine klare Beschriftung. Typische Fehler sind zu
dunkle Standorte oder zu viel Wasser."
Balkon & Terrasse: Was
sollte man jetzt schon checken, bevor es losgeht? Heike
Tranelis: "Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Pflanzkästen und Töpfe
zu prüfen: Sind sie rissig, passen die Untersetzer, sind Halterungen
stabil? Auch der Boden auf Balkon oder Terrasse lässt sich gut
vorbereiten, zum Beispiel reinigen und schauen, ob sich über den
Winter etwas gelockert hat. Und: Wer Sichtschutz, Rankgitter oder
neue Kästen montieren will, macht das jetzt oft entspannter als
später im März, wenn alles gleichzeitig passiert."
Erde,
Dünger, Substrate: Schon jetzt kaufen oder lieber warten? Heike
Tranelis: "Wer Platz hat, kann Grundlagen wie torffreie Erde oder
Anzuchterde schon im Februar besorgen. Das nimmt Druck raus, gerade,
wenn im März/April viele gleichzeitig einkaufen. Wichtig ist die
Lagerung: trocken, frostgeschützt und nicht im offenen Sack im Regen
stehen lassen."
Werkzeug-Reset: Was sollte vor der Saison
unbedingt erledigt werden? Heike Tranelis: "Im Februar lohnt
sich ein kompletter Werkzeug- und Gerätecheck: reinigen, bewegliche
Teile ölen, Scheren und Messer schärfen, Holzstiele kontrollieren
und Akkus testen. Stumpfes Werkzeug macht nicht nur weniger Spaß, es
führt auch schneller zu unsauberen Schnitten, die Pflanzen belasten
können." Outdoor trotz Kälte: Gibt es Arbeiten, die man jetzt
draußen machen kann, ohne Risiko?
Heike Tranelis: "Ja, aber
mit Augenmaß. An milden, trockenen Tagen kann man z. B. aufräumen,
Wege und Flächen vorbereiten oder Frostschutzmaterial bereitlegen.
Wer Pflanzen schützen muss, sollte Vlies/Frostschutz griffbereit
haben und nicht erst suchen, wenn doch noch einmal eine kalte Nacht
angekündigt ist." Nistkasten & Naturgarten: Ist Februar dafür ein
guter Zeitpunkt?
Heike Tranelis: "Definitiv. Nistkästen
können gereinigt oder neu aufgehängt werden und wer einen bauen
möchte, hat im Februar meist die Ruhe dafür. Das ist ein typisches
‚Frühstart-Projekt‘: wenig wetterabhängig, aber rechtzeitig, bevor
es wirklich losgeht."
Aktionsfahrplan für Ende Februar/Anfang
März - Planen & Sortieren - Saatgut checken (Haltbarkeit),
Pflanzplan/Standorte grob festlegen, Etiketten/Marker bereitlegen
- Anzucht starten - Anzuchtschalen reinigen, Anzuchterde
bereitstellen, Etiketten beschriften, hellen Standort organisieren
- Werkzeug-Reset - Schärfen, ölen, Akkus laden/prüfen,
Handschuhe/Schutzbrille/kleine Ersatzteile ergänzen -
Balkon/Terrasse startklar machen - Kästen und Töpfe prüfen,
Halterungen fixieren, Vlies/Frostschutz bereitlegen,
Untersetzer/Abflüsse checken
Zwei schnelle Tipps, damit der
Frühlings-Frühstart wirklich entspannt bleibt 1. Klein anfangen,
konsequent bleiben: Lieber 30 Minuten pro Woche investieren als ein
hektischer „Alles-an-einem-Tag“-Anlauf im März. 2. Material so
lagern, dass man es sofort findet: Anzucht,Werkzeug, Frostschutz und
Befestigungsmaterial an einem festen Ort – das spart Zeit, wenn das
Wetter umschlägt.

NRW-Inflationsrate liegt im Februar 2026 bei 1,8 %
* Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
im Vergleich zu Februar 2025 um 1,2 % gestiegen. * Energiepreise
sanken gegenüber Februar 2025 um 1,2 %.
Die Inflationsrate
in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im Februar 2026 bei
1,8 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex
gegenüber dem Vormonat (Januar 2026) um 0,2 %. Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 2,3 %
gestiegen.

Vorjahresvergleich: Unterschiedliche Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 sind die
Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 1,2 %
gestiegen. Preistreibend waren dabei u. a. Obstkonserven (+33,5 %),
Bohnenkaffee (+24,6 %), Paprika (+19,8 %) und Eier (+16,2 %).
Deutlich günstiger angeboten als noch im entsprechenden
Vorjahresmonat wurde beispielsweise Butter (−33,0 %), Quark
(−27,1 %) und Kartoffeln (−13,7 %). Die Energiepreise waren im
Februar 2026 insgesamt um 1,2 % niedriger als im Februar 2025. Dabei
sanken die Preise für Heizöl (−8,1 %), Strom (−2,6 %) und Gas
(−2,3 %). Fernwärme (+2,3 %) und feste Brennstoffe (+12,4 %), wie
beispielsweise Holzpellets, wurden hingegen teurer angeboten.
Ebenso verteuerten sich Kraftstoffe um 0,6 %.
Vormonatsvergleich: Bekleidungspreise gestiegen Zwischen Januar 2026
und Februar 2026 verteuerten sich Nahrungsmittel wie Paprika um
11,1 %, Kopf- und Eisbergsalat um 6,1 % und Bananan um 3,8 %. Andere
Nahrungsmittel wie Gurken (−13,7 %), Frischkäse (−5,2 %), Hartkäse
(−3,6 %) und Butter (−2,5 %) konnten Verbraucherinnen und
Verbraucher günstiger erwerben als noch im Vormonat. Bekleidung
wurde um 2,8 % teurer, dabei stiegen die Preise für Kinderbekleidung
um 4,7 %.
Besonders preistreibend bei Damenbekleidung waren
Röcke (+11,5 %) sowie Kostüme, Kleider oder Hosenanzüge (+6,1 %).
Bei Herrenbekleidung waren es Pullover oder Strickjacken (+4,7 %)
und Stoff- oder Freizeithosen (+4,3 %). Die Kraftstoffpreise zogen
binnen Monatsfrist weiter an (+2,4 %):
Diesel wurde im
Februar 2026 um 3,1 % und Benzin um 2,2 % teurer angeboten als im
Januar 2026. Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im
Februar 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen)
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/049_26.xlsx
XLSX, 25,75 KB
Erwerbstätigkeit geht im Januar 2026
weiter zurück Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland,
Januar 2026 0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt) -0,8 % zum
Vormonat (nicht saisonbereinigt) -0,2 % zum Vorjahresmonat
Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in
Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl
der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt erneut gegenüber dem
Vormonat zurück (-14 000 Personen; 0,0 %). Von Mai bis Dezember 2025
war sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 12 000 Personen
zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im
Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 wie saisonal üblich ab, und zwar
um 369 000 Personen (-0,8 %). Dieser Rückgang gegenüber dem Vormonat
fiel stärker aus als im Januar-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025
(‑332 000 Personen; ‑0,7 %).
Rückgang der Erwerbstätigenzahl
gegenüber dem Vorjahr hält an Im Vorjahresvergleich gegenüber
Januar 2025 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 um
88 000 Personen (-0,2 %). In den Monaten Oktober und November 2025
hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 %
gelegen, im Dezember 2025 ebenfalls bei -0,2 %.
Damit setzte
sich der seit August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare
Abwärtstrend im Vorjahresvergleich weiter fort. Bereinigte
Erwerbslosenquote im Januar 2026 bei 4,0 % Im Januar 2026 waren nach
Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,86 Millionen Personen
erwerbslos. Das waren 195 000 Personen oder 11,7 % mehr als im
Januar 2025.
Die Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 % und
zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um
0,5 Prozentpunkte (Januar 2025: 3,7 %). Bereinigt um saisonale und
irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Januar 2026 mit
1,75 Millionen Personen um 6 000 Personen über dem Vormonat Dezember
(0,4 %). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei 4,0 %.
Untersuchung von
Equal Pay Day und 8. März Stand der Gleichstellung:
Wo gibt es Fortschritte, wo Stagnation? Neue Studie liefert aktuelle
Daten zu fast 30 zentralen Indikatoren
Gleiche
Bezahlung jeden Tag – für eine seit Jahren überfällige
genderunabhängige Entlohnung und Wertschätzung von Arbeit und
Leistung Am Equal Pay Day 2026 unter dem Motto „Equal
Pay Every Day“ setzt sich der Berufsverband Deutscher Psychologinnen
und Psychologen (BDP) erneut und mit Nachdruck für eine
genderunabhängige Bezahlung ein. Die Benachteiligung bei der
Entlohnung gleicher Arbeit ist im Jahr 2026 nicht mehr
nachvollziehbar. Die Auswirkungen betreffen oft die gesamte
Lebensplanung und haben auch ein enormes psychologisches Ausmaß
sowie negative Effekte für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Ein Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum
aktuellen Gender Pay Gap (GPG) zeigt deutlich, dass weiterhin große
strukturelle Ungleichheiten bestehen: Die Differenz beim
durchschnittlichen Bruttostundenverdienst bezahlter Arbeit über
Faktoren wie Branchen, Karrierelevel oder Qualifikationen hinweg
(unbereinigter GPG) liegt bei 16 %, aber auch bei vergleichbarer
Qualifikation, Position oder Alter (bereinigter GPG) verdienen
Frauen immer noch 6 % weniger. Keine Berücksichtigung findet in
diese Zahlen die unbezahlte Care-Arbeit, was ein noch ganz anderes
Bild zeichnen würde, denn Frauen leisten rund 44,3 % mehr davon pro
Woche.
Die Folgen dieser tradierten und tief in den
gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Strukturen
verwurzelten Lohnungleichheiten gehen weit über die reine Zahl auf
dem monatlichen Pay Check hinaus. Die strukturelle Benachteiligung
betrifft das gesamte Leben von Frauen und hat neben den monetären
vor allem auch psychologische Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Schon Mädchen erlernen Rollenbilder und ein
Gerechtigkeitsempfinden innerhalb der gegebenen gesellschaftlichen
Strukturen, sodass die Ungleichheiten bei der Bezahlung und
Wertschätzung ihrer Arbeit später eher den eigenen Leistungen
zugeschrieben sowie als gegeben hingenommen werden und zu einem
geringeren beruflichen Selbstwertgefühl führen.
Aufgrund der
genderspezifischen Arbeitsmarktrealitäten arbeiten Frauen
überproportional häufig in weniger gut bezahlten Berufen oder in
Teilzeit, bewerben sich überqualifiziert auf Stellen, handeln
weniger gute Gehälter aus und werden weniger häufig befördert,
besonders wenn es um Führungspositionen geht. Verstärkt wird die
Situation durch die häufig von Frauen übernommene Care- und
Hausarbeit neben dem Beruf, durch die eine permanente
Mehrfachbelastung entsteht.
Finanzielle Unsicherheiten und
geringere finanzielle Spielräume und Rentenansprüche sowie ein
erhöhtes Risiko für Altersarmut sind die Folge, was bestehende
finanzielle Abhängigkeiten und Rollenbilder weiter verfestigt.
Ebenso prekär sind die psychischen Folgeerscheinungen.
Studien zeigen, dass diese Form der Diskriminierung zu
Selbstzweifeln und Zukunftsängsten bis hin zu Angststörungen und
Depressionen sowie stressbedingten Symptomen wie Schlafstörungen und
chronischer Erschöpfung führen können. Wird Anstrengung dauerhaft
weniger belohnt, sinkt zudem das Selbstwirksamkeitsempfinden, was
Auswirkungen auf die Motivation haben kann.
Individuelle
Anpassungsstrategien wie Verhandlungstrainings oder Branchenwechsel
greifen nicht, solange die ungleiche Bezahlung und Wertschätzung von
Arbeit ein strukturell verankertes gesellschaftliches Problem
darstellen. Was es dringend braucht, ist mehr Transparenz und ein
entschlossenes politisches Handeln. Um der genderspezifischen
Lohndiskriminierung wirksam entgegenzutreten, müssen alte Muster
aufgebrochen, ein öffentliches Bewusstsein geschaffen und die
Gleichstellung aller Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt konsequent
mitgedacht werden.
Der Abbau geschlechtsstereotyper
Berufsbezeichnungen sowie stereotyper Vorstellungen von
Führungsqualitäten oder Leistungsfähigkeit, genderübergreifend
praktikable Arbeitszeitmodelle, gleichberechtigte Weiterbildungs-
und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie die Auflösung der sog.
Gläsernen Decke, die es Frauen ermöglichen würde, in entscheidenden
Positionen Arbeitsbedingungen mit zu verhandeln, wären
beispielsweise Maßnahmen, die dazu beitragen könnten, den Gender Pay
Gap langfristig zu verringern.
Auch vor dem Hintergrund der
gleichbleibend hohen Fehlzeiten aufgrund von psychischen
Erkrankungen und dem zunehmenden Arbeitskräftemangel ist es höchste
Zeit gegenzusteuern, um den Wirtschaftsstandort Deutschland
langfristig zu stärken. Der BDP wird sich dafür auch in Zukunft
stark machen.
Rückbau der Glaspavillons in der
Fußgängerzone Die Glaspavillons auf der Kuhstraße
werden zurückgebaut, dies hatte der Rat der Stadt aufgrund des
schlechten Zustands der Gebäude beschlossen. Die Arbeiten beginnen
am 2. März. Im Anschluss ist geplant, die Fläche als temporäre
Zwischennutzung in einen urbanen Spielbereich umzugestalten. Für die
Dauer der Arbeiten wird der unmittelbare Bereich der Pavillons mit
einem Bauzaun abgesichert.

BZ-haje-Foto 2012
Der Baustellenverkehr wird über die
Steinsche Gasse und die Obermauerstraße geführt. Hierfür wird die
Verkehrsführung entsprechend markiert, um Beeinträchtigungen für
Passanten und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Mit dem
Rückbau und der Herrichtung der Fläche wird die Grundlage für eine
moderne, attraktive und familienfreundliche Nutzung dieses Bereichs
geschaffen. Ziel ist es, die Innenstadt weiter aufzuwerten und die
Aufenthaltsqualitäten zu erhöhen. Die Abbrucharbeiten dauern
voraussichtlich bis Ende Mai 2026.
Bürgergespräch
mit Oberbürgermeister Sören Link Oberbürgermeister
Sören Link möchte am Dienstag, 17. März, mit den Duisburgerinnen und
Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 5.
März, angefragt werden.
Interessierten steht hierfür das an
diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter
www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische
Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111
ebenfalls möglich.
Projektstart: „Unsere kleine Farm
III – Gesund aufwachsen in Duisburg“ Unter dem Titel
„Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“ ist im
Januar 2026 ein innovatives Präventionsprojekt zur Förderung der
körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
gestartet. Es richtet sich an Kitas, Grundschulen sowie
weiterführende Schulen (5./6. Klasse) im Duisburger Norden.
Ziel ist die Entwicklung und nachhaltige Verankerung
niedrigschwelliger tier- und naturgestützter Gesundheits- und
Präventionsangebote. Diese umfassen Bewegungsförderung, Ernährung,
psychische Gesundheit sowie Klimagesundheit. Das Gelernte soll
direkt in den Alltag der Kinder einfließen – insbesondere durch
Aktivitäten mit Tieren und Pflanzen in der Natur.
Das auf
drei Jahre angelegte Projekt wird von der AWO-Integrations gGmbH
Duisburg umgesetzt und vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der
Hochschule Bochum evaluiert. Zudem unterstützen das Gesundheitsamt,
das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt sowie das Kommunale
Integrationszentrum der Stadt Duisburg das Vorhaben. Gefördert wird
das Projekt vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die
beteiligten Ämter begleiten den Prozess aktiv, um die Angebote
gezielt in die Präventionsstrategie der Stadt einzubinden.
Im
Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen und psychischen
Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch tier- und
naturgestützte Aktivitäten auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof in
Duisburg-Meiderich sowie auf dem Bauspielplatz Neumühl. Zu den
Kernzielen gehören die Stärkung von Bewegung, gesunder Ernährung und
Resilienz, die Verbesserung des Selbstbildes, die Vermittlung von
Coping-Strategien sowie die Reflexion gesundheitsfördernder
Verhaltensweisen. Grundlage bilden tier- und naturgestützte
Ernährungs- und Bewegungsangebote sowie niedrigschwellige,
partizipative Gruppenangebote zur Vermittlung von Gesundheitswissen
und Gesundheitskompetenz.
Auch die Fachkräfte in den
beteiligten Kitas und Schulen sowie die Familien der Kinder werden
aktiv einbezogen. Sie sollen von den Angeboten profitieren und als
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Hierzu entwickelt die
AWO-Integration gemeinsam mit allen Projektpartnern
themenspezifische Handlungsleitfäden und ein Multiplikationskonzept.
Diese beschreiben die gesundheitsfördernden Wirkmechanismen der
Angebote und stellen das Wissen nachhaltig auch weiteren
Interessierten zur Verfügung – über Duisburg hinaus.
„Gemeinsam setzen die AWO-Integration und der Verband der
Ersatzkassen ein starkes Zeichen für eine ganzheitliche
Gesundheitsförderung im Kindesalter – dort, wo sie am meisten wirkt:
in der Kita und im schulischen Alltag und damit unmittelbar in der
Lebenswelt der Kinder“, erklärt Christian Breidenbach,
Pressesprecher der vdek-Landesvertretung in NRW.

Auf dem Bild von links nach rechts: Pony Räuber, Dominik Herrmann
(AWO), Mike Kim (AWO), Eva Sense (AWO - Projektkoordination),
Christian Breidenbach (vdek/Pressesprecher der Landesvertretung),
Stefanie Ufermann (Stabstellenleitung Gesundheitsamt), Irma Lababidi
(Abteilungsleitung Amt für schulische Bildung), Santina Scherer
(AWO), Katrin Bade (Sachgebietsleitung Jugendamt), Philipp Thelen
(Amtsleitung Jugendamt), Hund Fine, Schewa van Uden
(Sachgebietsleitung, Amt für Integration und Einwanderungsservice),
Marcel Fischell (Amtsleitung schulische Bildung), Antje Schwarz
(AWO-Niederrhein – Projekt Kleine Farm II), Dirk Franke
(AWO/Geschäftsführung), Ringo Schoepke (vdek/Referent)
Projektmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Referat
Ambulante Versorgung)
75 Jahre
DRK-Blutspendedienst West: Pionier der flächendeckenden
Blutversorgung in Deutschland

75 Jahre DRK-Blutspende in Deutschland
Verdi ruft zu
bundesweiten Streiks auf – was gute Verhandlungsführung jetzt
ausmacht Wenn Verdi zum bundesweiten Streik aufruft,
steht schnell mehr still als nur der Nahverkehr. Pendler kommen
nicht zur Arbeit, Unternehmen geraten unter Druck, die Stimmung
kippt. Hinter den Kulissen laufen intensive Gespräche, doch nach
außen zeigen beide Seiten Härte. Es geht um Löhne,
Arbeitsbedingungen und Anerkennung. Gleichzeitig wächst der
öffentliche Druck, endlich eine Lösung zu finden.
In genau
solchen Momenten entscheidet sich, ob ein Konflikt weiter eskaliert
oder ob eine Einigung möglich wird. „Gerade unter hohem Druck zeigt
sich, ob eine Verhandlung wirklich professionell geführt wird“, sagt
Christian Glade. Der promovierte Verhandlungsexperte lehrt an der
Sorbonne University und berät seit Jahren Unternehmen und
Organisationen in komplexen Konflikten.
Christian Glade ist Verhandlungsexperte, Autor und Gründer des Glade
Negotiation Institute, das Verhandlungsberatungen und -trainings
anbietet. Er promovierte im Bereich Verhandlungsführung und lehrt
als Adjunct Professor für Strategic Entrepreneurship an der Sorbonne
University in Abu Dhabi. Seine Methoden kommen in Wirtschaft,
Politik und Organisationen weltweit zum Einsatz.
Höhere Strafen für überladene Lkw: Nordrhein-Westfalen will Brücken
wirksam schützen NRW bringt Initiative in den
Bundesrat ein: Deutlich höhere Sanktionen und moderne
Kontrolltechnik sollen Schäden an Straßenbrücken verhindern
26.02.2026 Die Landesregierung unternimmt mit dem
„Nordrhein-Westfalen-Plan“ für gute Infrastruktur enorme
Kraftanstrengungen zur Modernisierung und zum Erhalt der
Verkehrsinfrastruktur unseres Landes.
Dies setzt einen
wirksamen Schutz der bestehenden und sanierungsbedürftigen
Infrastruktur voraus, wobei Brücken hierbei von besonderer Bedeutung
sind. Nordrhein-Westfalen will deshalb Straßenbrücken besser
schützen und bringt dazu eine Bundesratsinitiative auf den Weg. Ziel
ist es, die Bußgelder bei Verstößen gegen Gewichtsbeschränkungen
deutlich zu erhöhen und die Kontrollen zu verbessern.

Minister Oliver Krischer nimmt an einer Polizeikontrolle von LKW
teil / © MUNV NRW
„Jeder Verstoß gegen die
Gewichtsbeschränkungen auf unseren Brücken ist einer zu viel. Unsere
Messungen an besonders sensiblen Brücken zeigen, dass zu viele zu
schwere Lkw darüberfahren, und das oft ganz bewusst“, erklärt
Verkehrsminister Oliver Krischer, der die Initiative ergriffen hat
und mit Innenminister Herbert Reul vorantreibt.
„Wenn
Verbote bewusst ignoriert werden, können wir nicht tatenlos zusehen.
Einige ‚gewichtige‘ Verkehrsteilnehmer verschaffen sich auf Kosten
der Allgemeinheit einen Vorteil, weil es sich im Geldbeutel lohnt.
Am Ende leiden aber alle darunter, wenn Lkw vorsätzlich Brücken
belasten, die erneuert werden müssen. Deshalb müssen wir jetzt
nachsteuern“, erklärt Innenminister Reul.
In
Nordrhein-Westfalen gibt es in der Zuständigkeit des Landes rund
6.300 Brücken. Viele sind sanierungsbedürftig. Um sie bis zur
Fertigstellung eines Ersatzneubaus sicher nutzen zu können, gelten
für einzelne Bauwerke wie die Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf
oder die Uerdinger Brücke zwischen Duisburg und Krefeld
Gewichtsbeschränkungen.
Messungen zeigen jedoch, dass
Achslasten und Gesamtgewichte von Lkw immer wieder überschritten
werden – sowohl bei regulären Transporten als auch bei
genehmigungspflichtigen Großraum- und Schwertransporten. „Damit
werden Brücken vorzeitig kaputtgefahren und das können wir nicht
hinnehmen. Die aktuellen Strafen für Lkw, die Verbote ignorieren,
liegen teilweise unter 100 Euro“, kritisiert Minister Krischer.
Die derzeit niedrigen Bußgelder setzen nach Ansicht der
Landesregierung die falschen Anreize, die dazu führen, dass
Unternehmen Umwege oder zusätzliche Fahrten vermeiden, indem sie
bewusst gegen Beschränkungen verstoßen. Dadurch entstehen Schäden an
der Infrastruktur auf dem Rücken der Allgemeinheit und
Wettbewerbsnachteile für diejenigen, die sich an die Regeln halten.
Die Geldbuße müsse den wirtschaftlichen Vorteil, den überfrachtete
Lkw aus der Ordnungswidrigkeit ziehen, übersteigen.
Die
Uerdinger Rheinbrücke als Beispiel: Seit ihrer Ablastung auf 30
Tonnen wird der Verkehr über eine Achslastmessstelle überwacht. Die
Zahlen belegen, dass die Brücke im Schnitt von 170 Fahrzeugen pro
Tag befahren wird, die schwerer als 30 Tonnen sind. Seit Beginn der
Messungen passierten etwa 20.000 Fahrzeuge über 30 Tonnen die
Brücke.
Studien belegen, dass ein 40-Tonner die
Infrastruktur so stark belastet wie 60.000 Pkw. „Deshalb wollen wir
mit höheren Bußgeldern Klarheit schaffen: Der Schutz des
Allgemeinguts geht vor Profitinteressen Einzelner. Das ist auch ein
Gebot der Fairness gegenüber den vielen Unternehmen, die sich an die
Regeln halten“, so Minister Krischer weiter.
Die Initiative
soll am Freitag, 6. März 2026, in den Bundesrat eingebracht werden.
Sie wird anschließend in den Ausschüssen beraten, bevor der
Bundesrat abschließend entscheidet. Gleichzeitig soll die
Kontrolldichte im Schwerverkehr steigen. Neben den Kontrollen des
Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) sollen moderne,
möglichst automatisierte Kontrollsysteme stärker eingesetzt werden.
Nordrhein-Westfalen geht das Thema von mehreren Seiten an.
Technisch werden zum Beispiel Achslastmessstellen (Weigh In Motion,
WIM) eingesetzt, die es zum Beispiel an der Kardinal-Frings-Brücke
und der Uerdinger Brücke gibt. Auch Silhouetten-Blitzer wie an der
Kardinal-Frings-Brücke und bald an der Theodor-Heuss-Brücke können
nachweisen, ob Fahrzeuge darüberfahren, die deutlich schwerer sind
als die dort zurzeit erlaubten 7,5 Tonnen.
Endspurt
bei Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen: Jetzt bewerben und
Energiesparmeister in Nordrhein-Westfalen werden -
Bewerbungsfrist endet am 20. März 2026 - 2.500 Euro für den
Landessieger - Bewerbung auf www.energiesparmeister.de Der
Energiesparmeister-Wettbewerb 2026 unter der Schirmherrschaft von
Bundesumweltminister Carsten Schneider geht in den Endspurt: Noch
bis zum 20. März 2026 können sich Schülerinnen und Schüler sowie
Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen mit ihren
Klimaschutzprojekten bewerben.
Attraktive Preise für
engagierte Schulen: Der Landessieger in Nordrhein-Westfalen erhält
2.500 Euro Preisgeld und qualifiziert sich automatisch für das
bundesweite Online‑Voting um den Titel „Energiesparmeister Gold“.
Hier winken weitere 2.500 Euro Preisgeld.
Auch ehemalige
Preisträgerschulen, die ihre Projekte weiterentwickelt haben, können
sich bewerben: Für langfristiges Engagement wird ein Sonderpreis mit
1.000 Euro Preisgeld vergeben.
So geht’s weiter: Nach Ende
der Bewerbungsphase wählt eine fachkundige Jury Ende April das beste
Projekt jedes Bundeslandes aus. Über den Bundessieg entscheidet ein
Online‑Voting im Juni.

©www.energiesparmeister.de
Paten und Unterstützer des
Wettbewerbs Neben dem Preisgeld erhalten die Siegerschulen eine
Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution aus der
Region. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der
Öffentlichkeitsarbeit.
Die diesjährigen Paten des
Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Bremer Energiehaus-Genossenschaft
eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Finanztip, Gesellschaft
für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH),
Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH
(LEKA MV), Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA),
Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe
Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen,
Sparkassenverband Bayern, die Sparkassen in Niedersachsen, Techem
Energy Services GmbH und ZEBAU – Planungs- und Beratungsgesellschaft
gGmbH.r IMK Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.
Neue Wasserstoffleitung von Emsbüren nach Dorsten:
Raumverträglichkeitsprüfung abgeschlossen Die
Raumverträglichkeitsprüfung zum Neubau einer Wasserstoffleitung
zwischen den Anbindungspunkten Emsbüren (Niedersachsen) und Dorsten
(Kreis Recklinghausen) für den Teilabschnitt NRW ist abgeschlossen.
Die von der Thyssengas H2 GmbH und der Open Grid Europe GmbH
geplante Leitung übernimmt als Bestandteil des
Nord-Süd-Importkorridors den Weitertransport von Wasserstoff u.a.
aus dem Importhafen Wilhelmshaven sowie dem Grenzübergangspunkt Oude
Statenzijl (Niederlande) in Richtung Ruhrgebiet.
In einem
gemeinsamen Verfahren haben die Regionalplanungsbehörde beim
Regionalverband Ruhr (RVR) sowie bei der Bezirksregierung Münster
das Vorhaben auf seine Raumverträglichkeit geprüft. Die
Bezirksregierung Münster übernahm dabei die Federführung. Ergebnis
des Verfahrens ist eine gutachterliche Stellungnahme mit der
Empfehlung eines raumverträglichen Korridors.
Sie kann ab
sofort über folgenden Link abgerufen werden:
https://www.rvr.ruhr/themen/staatliche-regionalplanung/raumvertraeglichkeitspruefungen/
Die gutachterliche Stellungnahme wird zudem beim
Regionalverband Ruhr und bei der Bezirksregierung Münster sowie in
den betroffenen Kreisen, Städten und Gemeinden für die Dauer von
fünf Jahren zur Einsicht für jedermann bereitgehalten. Zum
Hintergrund: Im Oktober 2024 hat die Bundesnetzagentur das von den
Fernleitungsnetzbetreibern beantragte Wasserstoff-Kernnetz
genehmigt. Hierüber sollen große Verbrauchs- und Erzeugerpunkte für
Wasserstoff angebunden werden.
Die Leitung Emsbüren-Dorsten
ist Bestandteil des Wasserstoff-Kernnetzes. Das Vorhaben umfasst die
Errichtung einer ca. 100 km langen Wasserstoffleitung in der
Nennweite DN 1200 inklusive der notwendigen Anlagen. Die Anbindung
erfolgt am Startpunkt Emsbüren an den geplanten Nordsee-Ruhr-Link
und am Endpunkt Dorsten an die geplante Wasserstoffleitung
Dorsten-Hamborn.
Bei raumbedeutsamen
Leitungsvorhaben wird vor dem eigentlichen Zulassungsverfahren
(Planfeststellungsverfahren) eine Raumverträglichkeitsprüfung
durchgeführt. In dieser werden unter überörtlichen Gesichtspunkten
die Auswirkungen des Vorhabens auf den Raum geprüft. Ziel ist es,
eine Vereinbarkeit des Vorhabens mit den auf raumordnerischer Ebene
relevanten Belangen wie Natur und Landschaft, der
Siedlungsentwicklung und Infrastruktur festzustellen. Zudem werden
ernsthaft in Betracht kommende Alternativen geprüft.
Die
Genehmigung des Vorhabens, einschließlich der Festlegung des
konkreten Trassenverlaufs, erfolgt im anschließenden
Planfeststellungsverfahren. Die gutachterliche Stellungnahme zur
Raumverträglichkeitsprüfung ist hierbei zu berücksichtigen. Das hier
untersuchte Korridornetz beginnt beim Anbindungspunkt Emsbüren und
erstreckt sich nach Süden durch den Kreis Steinfurt, den Kreis
Borken und den Kreis Coesfeld (Planungsregion Münster) bis zum
Anbindungspunkt auf dem Gebiet der Stadt Dorsten, Kreis
Recklinghausen (Planungsregion RVR).
Die Vorhabenträgerin
hat einen aus ihrer Sicht vorzugswürdigen Korridor (Antragskorridor)
zur Prüfung vorgelegt. Dieser hat eine Breite von 600 Metern.
Ergebnis der Raumverträglichkeitsprüfung ist, dass der
Antragskorridor auch aus Sicht der Regionalplanungsbehörden als
vorzugswürdig eingestuft und zum Vorzugskorridor erklärt wird. Für
den Abschnitt der Wasserstoffleitung in Niedersachsen hat die
Vorhabenträgerin auf die Beantragung einer
Raumverträglichkeitsprüfung verzichtet und dies bei den zuständigen
niedersächsischen Behörden angezeigt.

Ein Ausschnitt aus der Planung der Erdgasfernleitung Heiden-Dorsten.
Grafik: Open Grid Europe GmbH (OGE)
Inflation im
Januar für die meisten Haushaltstypen unter 2 Prozent – EZB muss
dringend ihre Zinspause beenden Die Inflationsrate in
Deutschland lag im Januar 2026 mit 2,1 Prozent leicht über dem
Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent,
nachdem sie im Dezember leicht darunter gefallen war. Der Anstieg
beruhte vor allem auf stärker gewachsenen Lebensmittelpreisen.
Blickt man auf die Inflationsraten von neun exemplarischen
Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl
unterscheiden, lag die Mehrzahl gleichwohl unterhalb von zwei
Prozent. Das gilt insbesondere für Haushalte mit niedrigen
Einkommen, zeigt der neue monatliche IMK Inflationsmonitor.*

Der zu erwartende Trend bei der Teuerung weist in diesem Jahr
weiter leicht nach unten, so Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des
Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und
Autorin des Inflationsmonitors. Während der Inflations-Ausblick für
die nächste Zukunft damit unproblematisch ist, offenbart Tobers
Auswertung im Vergleich der vergangenen Jahre ein weiterhin erhöhtes
Preisniveau: Verglichen mit Januar 2020, also unmittelbar vor Beginn
der Krisenzeit mit Coronapandemie und Ukrainekrieg, ist der
Verbraucherpreisindex bis Januar 2026 um 23,0 Prozent gestiegen und
damit gut zehn Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem
EZB-Ziel gewesen wäre (zusammengerechnet 12,6 Prozent). Besonders
deutlich ist in diesem Zeitraum das Preisniveau bei Nahrungsmitteln
(38,1 Prozent) und, trotz Preisrückgängen in letzter Zeit, bei
Energie (34,7 Prozent) angestiegen.
Für die Geldpolitik der
Zentralbank sind indes die mittlerweile wieder entspannte
Preisentwicklung – im Euroraum insgesamt lag die Inflation im Januar
lediglich bei 1,7 Prozent – und die normalisierte mittelfristige
Perspektive maßgeblich, betont Ökonomin Tober. Gleichzeitig belaste
neben den US-Zöllen auch die massive Aufwertung des Euro gegenüber
dem Dollar die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum und insbesondere
in Deutschland stark. Daher hält es die Autorin des IMK
Inflationsmonitors für dringend erforderlich, dass die EZB ihre
Zinspause beendet und den Leitzins weiter senkt. Das
„selbstzufriedene Zurücklehnen“ der Zentralbank sei „gemessen an dem
Auftrag der EZB deplatziert und gefährdet die künftige
Wirtschaftskraft und den Wohlstand im Euroraum“, warnt Tober.

Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit
niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem
russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren,
weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem
Budget eine größere Rolle spielen. Diese wirkten lange als die
stärksten Preistreiber. So betrug auf dem Höhepunkt der
Inflationswelle im Oktober 2022 die Teuerungsrate für Familien mit
niedrigen Einkommen 11 Prozent, die für ärmere Alleinlebende 10,5
Prozent. Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen hatten damals mit
7,9 Prozent die mit Abstand niedrigste Inflationsrate.

Aktuell sind die Unterschiede weitaus kleiner und das Muster
anders, weil sich zuletzt vor allem noch Dienstleistungen deutlich
verteuert haben, die Haushalte mit höheren Einkommen stärker
nachfragen als Ärmere. Trotz des etwas kräftigeren Anstiegs der
Nahrungsmittelpreises hatten Familien und Alleinlebende mit jeweils
niedrigen Einkommen im Januar mit je 1,6 Prozent im
Haushaltsvergleich die niedrigste Inflationsrate. Am anderen Ende
des Haushaltsvergleichs standen – mit geringem Abstand –
Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen sowie Familien mit hohen
Einkommen. Im Januar lag deren Inflationsrate bei je 2,0 Prozent.

Die Inflationsraten der übrigen fünf Haushaltstypen mit
überwiegend mittleren Einkommen lagen mit 1,8 bzw. 1,9 Prozent
dazwischen und knapp unter der EZB-Zielinflation (siehe die
Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Dass aktuell
alle vom IMK ausgewiesenen haushaltsspezifischen Inflationsraten
leicht unter der Gesamtinflation liegen, wie sie das Statistische
Bundesamt berechnet, liegt an unterschiedlichen Gewichtungen: Das
IMK nutzt für seine Berechnungen weiterhin die repräsentative
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, während Destatis seit Anfang
2023 die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung heranzieht.
MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSV Havelse am
Sonntag, 1. März, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

DVG-Foto Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ab
„Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr ab
„Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“
ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten ab „Großenbaum Bahnhof
Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab
14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten ab „Hauptbahnhof“
(Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten ab
„Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr
Nach Spielende
stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des
Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben
haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die
Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens
Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“.
Vortrag zu Arthrose: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Um Arthrose geht es in einem gemeinsamen Vortrag von Prof. Dr. Marco
Das und Dr. Alexandros Anastasiadis am Dienstag, 3. März, um 18 Uhr
in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt. Die Experten sprechen über Präventionsmöglichkeiten,
Ursachen sowie verschiedene aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.
Auslöser für Arthrose ist ein Knorpelverschleiß in den Gelenken. Vor
allem im Alter sind abgenutzte Knorpel in den großen Gelenken ein
häufiges Leiden, doch auch junge Menschen, beispielsweise Sportler,
sind betroffen. Der Verschleiß in Hüft- und Kniegelenk führt zu
Schmerzen und folglich einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit. Die
Referenten gehen in ihrem Vortrag auch auf das neue Verfahren der
sogenannten Gelenkarterienembolisation (GAE) ein.
Dieses Behandlungsverfahren stellt eine moderne und innovative
Methode der interventionellen Radiologie für Patientinnen und
Patienten mit chronischen Gelenkschmerzen dar. Das Entgelt beträgt
fünf Euro. Eine Anmeldung ist online auf www.vhs- duisburg.de sowie
per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.
Vortrag über die Geschichte des
Duisburger Stadttheaters Die Geschichte des Duisburger
Stadttheaters beginnt weit vor dessen Einweihung 1912. Unzureichende
Verhältnisse an diversen Duisburger Aufführungsorten ließen Ende des
19. Jahrhunderts den Ruf nach einem eigenen Stadttheater laut
werden… Karina Sosnowski aus dem Duisburger Stadtarchiv hält am
Donnerstag, 5. März, um 18.15 Uhr in der „DenkStätte“, Karmelplatz
5, einen Vortrag über die Historie des Duisburger Stadttheaters.

Postkarte - Quelle: Stadtarchiv Duisburg. Das Theater der
Stadt Duisburg am 7. November 2012 100 Jahre alt.
Das Bekenntnis der Duisburger Bürgerinnen und Bürger zu Kunst
und Kultur fand Ausdruck in ihrem bürgerschaftlichen und
finanziellen Engagement für den neuen Kulturbau am damaligen
Königsplatz. Der Theaterbauspezialist Professor Martin Dülfer baute
der Stadtbevölkerung einen Tempel für die Musen, der seitdem eine
bewegte Geschichte hinter sich hat.
Der
Vortrag wirft Schlaglichter auf die bewegte Geschichte des
Stadttheaters und untersucht, welchen identitätsstiftenden Charakter
ein Kulturort für eine Stadtbevölkerung haben kann. Die Teilnahme
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist n
icht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen
beschränkt.
VHS-Kurs: PC-Grundlagen am eigenen Notebook
Der VHS-Kurs „PC-Grundlagen am eigenen Notebook“ startet am
Donnerstag, 5. März, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in
der Innenstadt. An vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen erhalten
Teilnehmende in einer Kleingruppe von jeweils 15 bis 17.15 Uhr einen
Überblick über das Betriebssystem.
Erklärt wird unter
anderem, wie sich ein Bildschirm einrichten lässt, die Dateiablage
funktioniert und Dateien kopiert, eingefügt oder gelöscht werden.
Der Kurs richtet sich an Nutzende von Notebooks mit Windows,
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein eigenes Notebook samt
Netzteil muss mitgebracht werden.
Eine Anmeldung ist online
auf www.vhs-duisburg.de (Kursnummer: 261MR5204) sowie per E-Mail an
h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es
telefonisch unter 0203 283-984609.

NRW: Lohnabstand zwischen Frauen und Männern lag 2025 bei 15 %
* Der unbereinigte Lohnabstand sank um 1 Prozentpunkt
gegenüber dem Vorjahr. * Der unbereinigte Lohnabstand zwischen
Frauen und Männern steigt mit zunehmendem Alter. * Lohnabstand
gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen Altersgruppen gesunken – nur
bei den über 60-Jährigen stieg er um drei Prozentpunkte auf 20 %.
Der unbereinigte Lohnabstand zwischen Frauen und Männern lag im
Jahr 2025 bei 15 %. Abhängig beschäftigte Frauen verdienten damit
rund ein Sechstel weniger als Männer. Wie das Statistische Landesamt
anlässlich des Equal Pay Day am 27. Februar mitteilt, verringerte
sich der Lohnabstand um 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr.

Lohnlücke in der Altersgruppe der 50- bis unter 60-Jährigen am
höchsten Während der Lohnabstand bei den unter 30-Jährigen bei 2 %
lag, erreichte er in der Altersgruppe 50 bis unter 60 Jahren mit
21 % seinen höchsten Wert. Beim unbereinigten Lohnabstand bleiben
Unterschiede, die auf persönliche und berufliche Merkmale der
Personen zurückzuführen sind, unberücksichtigt.
Lohnabstände
zwischen Männern und Frauen in nahezu allen Altersgruppen gesunken –
Anstieg bei den über 60-Jährigen auf 20 % Im Vergleich zum Jahr 2024
hat sich der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern in
Nordrhein-Westfalen verringert. Insgesamt sank der unbereinigte
Lohnabstand um einen Prozentpunkt von 16 auf 15 %.
Rückgänge
zeigten sich in fast allen Altersgruppen: In der Altersklasse 30 bis
unter 40 Jahren verringerte sich der Lohnabstand um zwei
Prozentpunkte von 8 auf 6 %. In allen übrigen Altersgruppen sank
der Lohnabstand jeweils um einen Prozentpunkt. Lediglich bei den
über 60-Jährigen stieg der Lohnabstand um drei Prozentpunkte von 17
auf 20 %.
Lohnatlas NRW aktualisiert Diese und weitere
Lohnabstände nach beruflichen und persönlichen Merkmalen wie
beispielsweise Arbeitszeitumfang, Wirtschaftszweig oder
Berufssektoren finden sich im „Lohnatlas NRW – Lohn(un)gleichheiten
sichtbar machen” unter
https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/experiencebuilder/template/?id=f6ae3e2aae1148cdb0bec9514ce0eff6&page=Land-NRW&views=Alter%2CJahreseinzelansicht
Dieses Dashboard wurde gemeinsam vom Statistischen Landesamt und
dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht
und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es ist
kostenfrei und ohne Registrierung nutzbar.
Gemüseernte erreicht 2025 neuen Höchststand
• Gemüseernte steigt um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr und erreicht
damit neuen Rekordwert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990 •
Gemüseernte aus ökologischer Erzeugung 2025 gegenüber 2024 um 12,6 %
gestiegen und um 33,7 % höher als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis
2024 • Speisezwiebeln 2025 erstmals bedeutendste Gemüseart
Im Jahr 2025 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland insgesamt 4,5 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das
waren 8,1 % mehr als im Jahr 2024 und 13,2 % mehr als im
Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024. Die Erntemenge lag damit auf
dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, weiteten
die insgesamt 5 960 Gemüse erzeugenden Betriebe die Anbauflächen für
Gemüse gegenüber 2024 um 3,9 % auf 131 700 Hektar aus. Das waren 3,6
% mehr als im mehrjährigen Mittel (2019 bis 2024).
Anbauflächen im Freiland um 4 % gewachsen
Insgesamt wurde im Jahr 2025 Gemüse auf rund 130 400 Hektar im
Freiland angebaut. Dies entsprach einem Flächenanstieg um 3,9 %
gegenüber dem Vorjahr. Die größten Anbauflächen im Freiland wurden
2025 mit 28 600 Hektar in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet, darauf
folgten Niedersachsen mit 26 500 Hektar, Bayern mit 17 500 Hektar
und Rheinland-Pfalz mit 16 000 Hektar.
Erntemenge von
Speisezwiebeln um 21 % gestiegen, Karotten um 2 % Speisezwiebeln
waren mit rund 903 300 Tonnen (+21,4 % gegenüber 2024) im Jahr 2025
erstmals seit 1990 die Gemüseart mit der größten Erntemenge in
Deutschland. Die Gemüseart mit der nun nur noch zweitgrößten
Erntemenge waren Möhren beziehungsweise Karotten mit 865 700 Tonnen
(+1,8 %), gefolgt von Weißkohl mit 507 500 Tonnen (+18,8 %) und
Einlegegurken mit 197 600 Tonnen (-7,5 %).
Mit der größten
Anbaufläche seit 1990 lagen Speisezwiebeln 2025 mit 19 770 Hektar
(+11,7 % gegenüber 2024) im Freiland ebenfalls an erster Stelle,
gefolgt von Spargel mit 19 220 Hektar ertragsfähiger Fläche (-2,8 %)
und Karotten mit 14 190 Hektar (+2,9 %). Danach folgten Weißkohl mit
6 500 Hektar (+5,6 %) und Speisekürbisse mit 5 750 Hektar (+9,5 %).
16 % der gesamten Gemüseanbaufläche ökologisch
bewirtschaftet Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025
auf rund 20 600 Hektar insgesamt 597 000 Tonnen Gemüse. Das
entspricht 15,6 % der gesamten Gemüseanbaufläche und 13,2 % der
gesamten Erntemenge. Gegenüber 2024 stieg die ökologisch
bewirtschaftete Anbaufläche um 6,4 % und die zugehörige Erntemenge
um 12,6 %.
Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis
2024 zeigte sich eine Steigerung bei der ökologischen Anbaufläche
für Gemüse um 17,3 % und bei der Erntemenge um 33,7 %. Die größte
Anbaufläche im ökologischen Gemüseanbau entfiel auch 2025 auf
Karotten mit 3 340 Hektar. Speisekürbisse wurden auf 2 200 Hektar
angebaut und Speisezwiebeln auf 2 150 Hektar, gefolgt von Roter Bete
mit einer Anbaufläche von 1 790 Hektar.
Besonders hohe
Anteile ökologischer Erzeugung an der Gesamterntemenge zeigten sich
bei den Gemüsearten Rote Bete mit 48,7 %, Speisekürbisse mit 35,6 %,
Zucchini mit 34,9 % sowie Frischerbsen mit 30,5 %. Die Gemüseernte
in Gewächshäusern besteht zu 80 % aus Tomaten und Salatgurken Der
Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum
Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, stieg
2025 mit 1 250 Hektar (+0,8 %) nur leicht gegenüber dem Vorjahr.
Die Erntemenge nahm um 4,3 % auf 219 200 Tonnen zu. Die größte
Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 108 600 Tonnen auf
Tomaten (+0,5 %). Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war
die Salatgurke mit 66 700 Tonnen (-2,7 %), gefolgt von Paprika mit
18 500 Tonnen (+12,2 %). Unter hohen Schutzabdeckungen lag der
Anteil der ökologischen Gemüseanbaufläche mit 24,0 % (300 Hektar)
etwa 8 Prozentpunkte höher als im Freiland. Die Erntemenge von
33 800 Tonnen machte dabei 15,4 % der gesamten Erntemenge im
ökologischen Gemüseanbau aus.
LKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings -
Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im NetzLKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings -
Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im Netz Die
Polizei Nordrhein-Westfalen beteiligt sich heute (25.02.2026) am 13.
bundesweiten Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings. Ziel ist
es, Urheber von strafbaren Hassäußerungen im Netz zu identifizieren,
konsequent zu verfolgen und Betroffene zu schützen.

(FOTO) Düsseldorf
In Nordrhein-Westfalen
liegt der Fokus an diesem Tag auf 13 konkreten Ermittlungsverfahren
aus sechs Kreispolizeibehörden. Die Verfahren sind überwiegend der
politisch motivierten Kriminalität rechts zuzuordnen betreffen aber
auch die Bereiche linkspolitische, religiöse und ausländische
Ideologie. Insgesamt setzte die Polizei in NRW 17 strafprozessuale
Maßnahmen um. Die Ermittler konfrontierten die Verfasser der
Hasspostings mit dem jeweiligen Tatvorwurf, vernahmen sie zur Sache
und vollstreckten drei Durchsuchungsbeschlüsse.
Es wurden
Smartphones und andere Mobile Devices als mögliche Tatmittel und zum
Zweck der Beweisführung sichergestellt. Die Polizei NRW setzt mit
der Aktion ein Zeichen. Es ist wichtig, Hetzer und andere Straftäter
aus der vermeintlich schützenden Anonymität des Internets
herauszuholen und sie die Konsequenzen ihres Tuns spüren zu lassen.
Hasspostings treffen häufig Menschen, die sich ehrenamtlich,
politisch oder gesellschaftlich engagieren.
Diese Taten
müssen ernst genommen werden - online wie offline. Wer strafbare
Inhalte postet, teilt oder unterstützt, muss mit Ermittlungen und
polizeilichen Maßnahmen rechnen. Die Polizei NRW entdeckt und
verfolgt aktiv Straftaten im Internet, aber der effektive Kampf
gegen Hass im Netz kann nur gemeinsam mit einer starken Community
gelingen. Darum ist jeder aufgerufen - wie im analogen Leben - nicht
wegzuschauen, sondern Online-Täter zu melden und das Internet zu
einem sicheren virtuellen Raum für uns alle zu machen.
Strafbare Hasspostings können bei jeder Polizeidienststelle oder
online über die Internetwache der Polizei NRW angezeigt werden.
Betroffene von Hass und Hetze im Netz stehen zudem Beratungs- und
Unterstützungsangebote zur Verfügung. Informationen hierzu finden
Sie auf den Präventionsseiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (https://polizei.nrw/artikel/polizeilicher-opferschutz-in-nrw)
und bei diversen Initiativen gegen Hass im Netz, zum Beispiel hier:
https://hateaid.org/category/politik-demokratie/
Die
Fallzahlen von Hasspostings haben sich im Bundesgebiet zwischen 2021
(2.411 Fälle) und 2024 (10.732 Fälle) mehr als vervierfacht. In NRW
haben sich die Zahlen bekannt gewordener Fälle zwischen 2022 (446
Fälle) und 2024 (1167 Fälle) mehr als verdoppelt. Für das Jahr 2025
zeichnen sich in NRW nach vorläufigen Zahlen abermals ein leichter
Anstieg ab. Am diesjährigen bundesweiten Aktionstag beteiligen sich
alle 16 Bundesländer mit entsprechenden Maßnahmen.
Was sind strafbare Hass-Postings? Beleidigungen, Bedrohungen,
Volksverhetzung oder Aufrufe zu Gewalt gegen Gruppen wegen
Religion, Herkunft oder Orientierung zählen zu den Delikten auf die
die Polizei am Aktionstag ein besonderes Augenmerk gelegt hat.
Wo sind die "Tatorte"? Zunächst überall im Netz, wo Menschen
über Social-Media und Messanger mit einander kommunizieren sowie
strafbare Äußerungen in einer geschlossenen oder offenen Gruppe
tätigen. Häufig im Kontext von Wahlen, politischen Debatte oder
sozialem Engagement.
Was kann jeder tun? - Verfügbare
Informationen dokumentieren / sichern (Screenshots, Kopien etc.)
- Anzeige bei der Polizei erstatten (auch online möglich) -
Posting dem Plattformbetreiber melden
Projekt "Verfolgen
statt nur Löschen" Zusammen mit der in Köln angesiedelten
Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW) setzt sich
das Landeskriminalamt aktiv gegen Hasspostings im Netz ein unter
anderem mit der Initiative "Verfolgen statt nur Löschen" werden
Täter aus der Anonymität geholt, um rassistischer Meinungsmache
entgegen zu treten.
Seit Bestehen des Projektes haben sich
auch viele Medien der Initiative gegen Hetze im Netz
angeschlossen. Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier:
https://lka.polizei.nrw/artikel/wer-hetzt-macht-sich-strafbar-auch-im-netz.
Feuerwehr Duisburg unter neuer Leitung
Die Leitung der Feuerwehr Duisburg wird zum 1. März von Philipp
Bergmann übernommen. Der Rat der Stadt Duisburg hat seiner
Bestellung in der Sitzung am 24. Februar offiziell zugestimmt und
damit den Weg für den Amtsantritt freigemacht.
Der
36-Jährige folgt damit auf Torsten Gehner, der die Feuerwehr
Duisburg zuvor kommissarisch geleitet hat. Stadtdirektor und
Feuerwehrdezernent Martin Murrack begrüßt die Entscheidung des
Rates: „Mit Philipp Bergmann konnten wir einen ausgewiesenen
Feuerwehrexperten für uns gewinnen. Er trifft auf eine
funktionierende Mannschaft mit starkem Teamgeist.
Das ist
auch ein Verdienst von Torsten Gehner, der in den vergangenen
Monaten unsere Feuerwehr verantwortungsbewusst und umsichtig geführt
hat. Ich bin überzeugt, dass wir mit der neuen Führungsspitze diese
erfolgreiche Arbeit fortsetzen werden.“
Seit dem Jahr 2023
ist Philipp Bergmann bei der Feuerwehr Essen tätig und als
Abteilungsleiter für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz
zuständig. In dieser Funktion trägt er nicht nur die operative
Verantwortung als Einsatzleiter bei größeren Schadenslagen, sondern
gestaltet darüber hinaus die strategische Ausrichtung seines
Zuständigkeitsbereichs maßgeblich mit.
Außerdem kümmert er
sich um die Verbesserungen von Organisationsstrukturen. Seine
Laufbahnbefähigung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst
erlangte der gebürtige Rheinberger im Jahr 2020 am Institut der
Feuerwehr Nordrhein-Westfalen.
Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung rückt
die 1920er Jahren in den Mittelpunkt
Um die 1920er Jahre geht es bei einer Führung am Sonntag, 1. März,
um 15 Uhr mit Harald Küst im Kultur- und Stadthistorischem Museum am
Johannes- Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Nach dem Ende des
Kaiserreichs prägten Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit den
Alltag vieler Menschen.
Gleichzeitig entwickelten sich neue
kulturelle Ausdrucksformen in Architektur, Kino, Varieté und Mode.
Vom Ende des Kaiserreichs über Mangelwirtschaft bis hin zu
Technikbegeisterung spannt sich der Bogen dieser Zeit. Lokale
Exponate und Geschichten machen sichtbar, wie Menschen vor Ort
diesen Wandel erlebten und wie die Weltwirtschaftskrise den
Höhenflug abrupt beendete.
Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigte Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm
und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum- duisburg.de
abrufbar.
Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema
Elterncoaching
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 6. März, von 9.30 bis
11.30 Uhr zu einem Informationscafé in die zentrale Anlaufstelle an
der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt ein. Der Eingang befindet
sich an der Steinschen Gasse 2. Im Fokus stehen ein
Elterncoaching-Programm und die Frage, wie Eltern ihre positive
Autorität stärken können.
Besuchende können lernen, wie sie
als Eltern die Balance zwischen Beziehung und Klarheit finden und
dadurch das Verhalten ihrer Kinder positiv beeinflussen können. Die
Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu
allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen
für Eltern mit ihren Kindern im Alter von null bis drei Jahren an.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung nicht
erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf:
www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der
Frühen Hilfen auch telefonisch unter 0203/283-8342 zur Verfügung.
Duisburger Umweltwochen 2026: Anmeldung ab sofort
möglich
Die Duisburger Umweltwochen 2026 laden vom 15. Juni bis zum 10. Juli
Vereine, Institutionen, Interessengemeinschaften, Schulen und
Unternehmen ein, sich mit einem vielfältigen Programm zu Natur-,
Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu beteiligen. Eine Anmeldung ist
ab sofort online möglich.
Das Schwerpunktthema der
diesjährigen Umweltwochen lautet „Kreisläufe schließen – Ressourcen
neu denken“. Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, bei
dem Produkte und Materialien durch Wiederverwenden, Reparieren,
Aufarbeiten oder Recyceln so lange wie möglich im
Wirtschaftskreislauf bleiben. Dies steht im Gegensatz zum linearen
„Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-Prinzip.
Kreislaufwirtschaft
hilft dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu verringern, die
Vermüllung der Umwelt zu begrenzen und natürliche Ressourcen zu
schonen. Für das Veranstaltungsprogramm können unterschiedlichste
Formate eingereicht werden. Dazu zählen unter anderem Vorträge,
Workshops, Exkursionen, Ausstellungen und Theaterstücke.
Das
Duisburger Umweltamt organisiert die Umweltwochen und wird die
Angebote in einem digital abrufbaren Veranstaltungsprogramm
zusammenführen. Ein Höhepunkt sind der Umweltmarkt und der
Eine-Welt-Bazar auf der Königstraße in der Innenstadt, die am 20.
Juni starten. Geplant ist ein vielfältiger Markt mit Mitmachaktionen
für Umweltinteressierte und die ganze Familie.
Wer sich an
den Umweltwochen beteiligen möchte, findet die digitalen
Anmeldeformulare auf der Internetseite der Stadt Duisburg auf
www.duisburg.de (Stichwort Umweltwochen). Anmeldeschluss für das
Veranstaltungsprogramm ist der 17. April. Für den Umweltmarkt und
den Eine-Welt-Bazar ist der Anmeldeschluss der 18. Mai.
In Teilen positiv": Zum Eckpunktepapier
Gebäudemodernisierungsgesetz
Verband Wohneigentum begrüßt mehr Flexibilität für Eigentümer*innen.
Zugleich warnt er vor möglichen Kostenfallen Das nun vorliegende
Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz bewertet der
gemeinnützige Verband Wohneigentum in Teilen als positiv. Zugleich
warnt er vor möglichen Kostenfallen für Eigentümer*innen.
Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas erklärt: "Wir begrüßen, dass
die Vorschläge aus dem Eckpunktepapier den Eigentümern und
Eigentümerinnen Flexibilität und Entscheidungsfreiheit zurückgeben.
Insbesondere Besitzer älterer Bestandsgebäude mit großem
energetischen Sanierungsbedarf, die sich größere Investitionen nicht
leisten können, werden entlastet."
Stabile Planungsgrundlage
Mit der bis 2029 festgeschriebenen Förderung für klimafreundliches
Heizen schaffe die Politik zudem die notwendige Planungssicherheit
der Eigentümer, begrüßt der bundesweit größte Verband für
selbstgenutztes Wohneigentum die aktuellen Pläne. Weiterhin positiv:
Die Pflicht für Energieversorger, den Anteil erneuerbarer Gase und
Öle schrittweise zu erhöhen.
Örenbas: "Die Verantwortung für
die Transformation liegt damit nicht mehr allein bei einzelnen
Eigentümer*innen." Hier fordert der Verband die Politik aber auch
auf, Machbarkeit und Bezahlbarkeit im Blick zu haben, aktuell
zweifeln Branchenvertreter an der Verfügbarkeit ausreichender Mengen
Grüngas. Mögliche Kostenfalle für Eigentümer*innen
Örenbas
warnt zudem vor möglichen Kostenfallen für Eigentümer durch die
vorgesehenen Erleichterungen: "Eine neue Heizungsanlage ist eine
Investition für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Wer heute noch auf
fossile Systeme setzt, ohne die Kostenentwicklung der kommenden
Dekade einzupreisen, riskiert eine finanzielle Fehlentscheidung.
Erneuerbare Energien und Wärmepumpen dienen nicht nur dem
Klimaschutz, sie sind auch in den meisten Fällen für das Eigenheim
die zukunftssichere wirtschaftlicher Wahl."
Auch mit Blick
auf das Erreichen der Klimaziele plädiert der Verband daher für eine
flächendeckend gute Beratung zu Nachteilen und Kosten fossiler
Brennstoffe. Verena Örenbas: "Die Novelle muss Verlässlichkeit
schaffen und effiziente, wirtschaftliche Lösungen stärken.
Entscheidend ist, dass sich über den Lebenszyklus die
klimafreundlichsten und bezahlbarsten Systeme durchsetzen."
Von Hip-Hop bis Ballett: Tanztage bringen rund 5.000 Teilnehmer
nach Duisburg
Jazz & Modern, Street- und Showdance, Hip-Hop und Ballett: Die
Tanztage Duisburg gehen vom 27. Februar bis 22. März in die
mittlerweile 36. Runde. Das größte Amateurtanz-Event in Deutschland
bietet rund 5.000 Tänzerinnen und Tänzern eine Bühne, vom Einsteiger
bis zur routinierten Formation sind Tanzbegeisterte aller
Altersklassen mit dabei.
Das Festival hat eine Vielzahl von
Workshops im Programm und präsentiert 18 Shows. Nach den "First
Level"-Veranstaltungen vom 27. Februar bis 8. März folgt das
Finalwochenende am 21. und 22. März. Die meisten Termine sind
ausgebucht. idr - Infos:
https://www.tanztage-duisburg.de
Feministische
Entgegnung 1: „Blutschwestern“ – eine feministische Schaufenster-
und Rauminstallation
"Blutschwestern" ist eine visuelle Entgegnung auf den
Trennungszusammenhang von unterschiedlichen Lebensrealitäten,
Unterdrückung und Emanzipation. Die raumgreifende Installation
thematisiert den Umgang mit kulturell unterschiedlichen, doch
strukturell verwandten Formen von Ausgrenzung – durch
Geschlechtsmuster, ungleiche Machtverhältnisse und Menstruationen.

Fotos André Symann zur Veröffentlichung freigegeben.
Mitwirkende: Aurora Garcia Lecue, Layla Reg, Maribel Medina
Rodriguez Vernissage: Mi 04.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Finissage: So. 22.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie Ausstellung im
Raum: zur Vernissage und Finissage & zu Veranstaltungen im Lokal
Harmonie Ausstellung im Schaufenster: dauerhaft 04.03.26 bis
22.03.26
Feministische Entgegnung 2: „Mit Binden
und Banden“ – performativer Tanztee
Einladung zum gemeinschaftlichen Tee Trinken und Mitbinden. Eine
explorativ kollaborative Begegnungsperformance im Format eines
Tanztees. In einem variablen Ritual der Anschmiegsamkeit begegnen
sich aufeinander eingestimmte Körper der Besucher*innen im
Schwingungsverhältnis von Distanz und Resonanz. Gemeinsam wird ein
immersives Netzwerk geknüpft – ein Raum der Verbindung, in dem
Differenz nicht trennt.

Von und mit Böckler & Berndt: Strahlproduktion So, 22.3., 17.00
bis 18.00 Uhr, Lokal Harmonie
Feministische
Entgegnung 3: frauke400 – Elektro Art Pop Konzert
Eine musikalische feministische Entgegnung für das Universum, die
Welt und sehr konkret für Duisburg. Leicht, mit moderner Klasse und
einer anarchisch-schrägen Note behandelt der Elektro Art Pop von
frauke400 gesellschaftlich relevante Themen wie Demenz
(„MuttiMutti“), Männerdominanz („Transformation“), falsche Anpassung
an Normen („Sei geschmeidig“) oder reflektiert die Entwicklung von
KI und Chat GBT („Ich bin ein Wuglin“). Natürlich singt frauke400
auch über „Immer die Gefühle“ und die Vielfältigkeit von Liebe und
Beziehungen („Funkloch der Liebe“, „Escape Sex Fantasie“, „Weine mit
mir“).

„Wir sind hier, weil wir hier sind“. Eine bessere Pop-Antwort auf
die Frage aller Fragen, die bei Douglas Adams mit der „42“
beantwortet wird, lässt sich nicht finden. www.frauke400.de
Fr. 06.03.2026, 20.00 Uhr, Lokal Harmonie
DVG wird am 27. und 28. Februar ganztägig bestreikt
Für kommenden Freitag, 27. Februar, und Samstag, 28. Februar, hat
die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im
Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in
NRW zu Warnstreiks aufgerufen.
Auch die Belegschaft der
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik
aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren
werden. Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG.
Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren.
Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen
sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu
kommen.
Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede
Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr
ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Freitag und
Samstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen
Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen
Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und
Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen
Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als
Fahrplan.
Die aktuellen Abfahrtszeiten am kommenden Freitag
und Samstag finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den
elektronischen Haltestellenanzeigern.
Die DVG bittet die Fahrgäste dennoch, sich um Alternativen wie
Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge
auszuweichen. Auch das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof
ist betroffen und bleibt deshalb am Freitag und Samstag geschlossen.
Der telefonische Kundenservice ist erreichbar.
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter
www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der
Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.
Straßenpläne für die verkaufsoffenen Sonntage 2026 in
Duisburg Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Mitte,
Duisburger City
Vom Rat am 24. Februar einstimmig beschlossen
- am 26.04.2026:
Frühlingsfest - am 20.09.2026: Automesse „Duisburg in Lack und
Chrom“ - am 25.10.2026: Kürbisfest - am 20.12.2026:
Weihnachtsmarkt

Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl,
Ortsteil Alt-Homberg
- am 14.06.2026: HombergerBrunnenfest
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle
Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen
liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet
sein: Augustastraße zwischen Moerser Straße und
Schulstraße, Moerser Straße zwischen Moerser Straße 98
und Paßstraße, Paßstraße zwischen Augustastraße und
Moerser Straße, Bismarckplatz, Gartenstraße zwischen
Bismarckplatz und Paßstraße, Viktoriastraße zwischen
Augustastraße und Bismarckplatz

Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Meiderich/Beeck,
Ortsteil Meiderich - am 14.06.2026: Meidericher
Sommerfest -
Am 08.11.2026: Meidericher Martinsmarkt
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle
Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen
liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet
sein: Auf dem Damm zwischen Herbststraße und
Biesenstraße, Herbststraße, Gabelsbergerstraße zwischen
Auf dem Damm und Herbststraße, Biesenstraße zwischen Auf
dem Damm und Rosenau, Rosenbleek zwischen
Von-der-Mark-Straße und Hollenbergstraße, Haferacker,
Vonder- Mark-Straße, Am Bahnhof, Singstraße zwischen
Von-der-Mark-Straße und Augustastraße, Augustastraße
zwischen Singstraße und Laaker Straße, Laaker Straße
zwischen Augustastraße und Von-der-Mark-Straße

Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Hamborn, Ortsteil
Neumühl
Am 17.05.2026: Neumühler-Geburtstag
Am 20.09.2026: Neumühler-Revierfest
Am 25.10.2026: Mystisches Neumühl mit Mittelaltermarkt
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle
Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen
liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet
sein: Holtener Straße zwischen Fiskusstraße und
Lehrerstraße, Hohenzollernplatz, Lehrerstraße zwischen
Holtener Straße und Rügenstraße.

Weiterer verkaufsoffener Sonntag im Bezirk Rheinhausen,
Ortsteil Hochemmerich
Am 13.09.2026: Hochemmericher Kirmes
Am zuvor genannten Sonntag dürfen alle
Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen
liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet
sein: Krefelder Straße von Atroper Straße bis
Bernhardstraße, Friedrich-Alfred-Straße von Krefelder
Straße bis Georgstr., Atroper Straße von Krefelder
Straße bis Bertastr., Duisburger Straße von Atroper
Straße bis Am Hochemmericher Markt, Hochemmericher Markt

20.09.2026: Automesse „Duisburg in Lack und Chrom“
25.10.2026: Kürbisfest
Weihnachtsmarkt
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle
Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen
liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet
sein: Im Bezirk Mitte, Duisburger City, alle
Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen
liegen: Münzstraße, Peterstal, Beekstraße zwischen
Schwanenstraße und Müllersgasse, Universitätsstraße,
Kasinostraße, Poststraße zwischen Gutenbergstraße und
Schwanenstraße, Steinsche Gasse zwischen Poststraße und
Müllersgasse, Kuhstraße, Sonnenwall, Friedrich-
Wilhelm-Platz, Goldstraße, Salvatorweg, Wallstraße,
Untermauerstraße, Schmale Gasse, Heuserstraße,
Börsenstraße, Düsseldorfer Straße zwischen Königstraße
und Friedrich-Wilhelm- Straße, Vom-Rath-Straße,
Claubergstraße, Lenzmannstraße, Tonhallenstraße zwischen
Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße, Hohe Straße
zwischen Königstraße und Friedrich- Wilhelm-Straße, Am
Buchenbaum, Königstraße, Averdunkplatz, Mercatorstraße
zwischen Königstraße und Wittekindstraße,
Friedrich-Wilhelm-Straße
Stadtrat-Sitzung am 24. Februar: 9. Änderung der
Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern
(Hebesatzsatzung) Sie war dünn, aber eine Mehrheit stimmte
für Wiedereinführung eines einheitlichen Grundsteuer-Hebesatzes.
Am 25.11.2024 hate der Stadtrat auf Basis des Gesetzes über die
Einführung einer optionalen Festlegung differenzierender Hebesätze
im Rahmen des Grundvermögens bei der Grundsteuer Nordrhein-Westfalen
(Nordrhein-Westfalens Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die
Einführung differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für
Wohn- und Nichtwohngrundstücke beschlossen.
In Anbetracht der
derzeitigen haushaltswirtschaftlichen Situation der Stadt empfiehlt
sich aus Gründen der Rechts- und Planungssicherheit somit die
Umstellung auf den einheitlichen Hebesatz für die
Grundsteuer B ab 2026 Das wurde nun so
mit den Stimmen von SPD, CDU und Jungem Duisburg beschlossen und der
Hebesatz steigt von 886 auf 1169 Prozent.
Unter der Annahme,
dass in 2026 die Zugänge die Abgänge vollständig kompensieren, ist
ein einheitlicher Hebesatz von 1.169 v.H. erforderlich, um den
vorgenannten Haushaltsansatz für 2026 mit dem vorliegenden
Messbetragsvolumen (11.860.742,58 Euro, Stand 16.01.2026) zu
erreichen. Die 9. Änderungssatzung über die Festsetzung der
Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) sieht eine
entsprechende Festsetzung des einheitlichen Hebesatzes für
Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke (Grundsteuer B) ab dem
01.01.2026 vor.
Soweit der Beschluss über die
Festsetzung oder Änderung des Hebesatzes rückwirkend zum 01.01. des
Kalenderjahres wirken soll, ist dieser gemäß § 25 Abs. 3 GrStG bis
zum 30. Juni des Kalenderjahres zu fassen. Durch die vorgeschlagene
Hebesatzänderung wird sich die Grundsteuerzahllast bei allen
Bewertungseinheiten der Grundstücksarten unbebautes Grundstück,
Teileigentum, Geschäftsgrundstück, gemischt genutztes Grundstück und
sonstiges bebautes Grundstück von 1.469 v.H. auf 1.169 v.H.
mindern (-20,4 %).
Bei den restlichen
Grundstücksarten (Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstück
und Wohnungseigentum) erhöht sich die Grundsteuerzahllast
von 886 v.H. auf 1.169 v.H. (+32,0%). Auswirkungen auf die
Steuerpflichtigen Der vorgesehene Hebesatz führt auch nicht zu einer
wirtschaftlich nicht tragbaren Steuerlast für die Steuerpflichtigen.
Die aus der Erhöhung resultierenden einzelnen Belastungen für die
unterschiedlichen Grundstücksarten werden beispielhaft in den
Anlagen 2 und 3 dargestellt. Anhaltspunkte dafür, dass eine Mehrzahl
der Grundsteuerpflichtigen nicht mehr in der Lage wäre, die
Grundsteuer aufzubringen oder jedenfalls derart belastet würde, dass
die Privatnützigkeit des Eigentums dadurch entfiele, sind nicht
erkennbar.


Es geht um den Hebesatz für die
Grundsteuer:Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Rat der Stadt
beschließt die 9. Änderung der Satzung über die Festsetzung der
Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) beschließ.
Aufgrund der Umsetzung der Grundsteuerreform zum 01.01.2025 infolge
einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mussten durch die
Finanzverwaltung sämtliche Grundstücke neu bewertet werden. Es stand
den einzelnen Bundesländern offen, ob sie das sogenannte
Bundesmodell anwenden oder ein eigenes Grundsteuermodell entwickeln.
Die Landesregierung NRW hatte sich im Jahr 2021 für die
Anwendung des Bundesmodells entschieden. Das Bundesmodell hatte
landesweit signifikante und systematische Wertverschiebungen zu
Lasten der Wohngrundstücke und zu Gunsten der Geschäftsgrundstücke
zur Folge. Hierauf hatten die kommunalen Spitzenverbände frühzeitig
hingewiesen.
Anstatt - wie andere Bundesländer - auf diese
Belastungsverschiebung durch eine landesweite Anpassung der
Messzahlen zu reagieren, wurde die Be- und Entlastungsfrage auf die
einzelnen Kommunen verlagert. Zu diesem Zweck wurde durch das Land
NRW eine von dort als rechtssicher eingestufte Möglichkeit
geschaffen, für Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke
unterschiedliche Hebesätze festzulegen.
Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 25.11.2024 auf
Basis des Gesetzes über die Einführung einer optionalen Festlegung
differenzierender Hebesätze im Rahmen des Grundvermögens bei der
Grundsteuer Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalens
Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die Einführung
differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für Wohn- und
Nichtwohngrundstücke beschlossen. Seitens des Ministeriums der
Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgte eine
Veröffentlichung sogenannter aufkommensneutraler Hebesätze für alle
nordrhein-westfälischen Kommunen.
Entsprechend dieser Hebesatzempfehlung des Landes NRW hat der Rat
der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 02.12.2024 die 8. Änderung
der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern
(Hebesatzsatzung) beschlossen. Mit der Satzung wurden ab dem
01.01.2025 differenzierende Hebesätze für die Grundsteuer B für
Nichtwohngrundstücke in Höhe von 1.469 v.H. und für Wohngrundstücke
in Höhe von 886 v.H. festgelegt.
Rechtliche Risiken: Die kommunalen Spitzenverbände
hatten sich von Anfang an ablehnend zu dem vom Land NRW neu
eingeführten Regelungsansatz geäußert, da rechtlich durch den
Beschluss von differenzierenden Hebesätzen ein konkreter Ansatzpunkt
für Widersprüche auf der Ebene der Kommune geschaffen wurde. Es war
davon auszugehen, dass die Differenzierung zum Gegenstand einer
verwaltungsgerichtlichen Prüfung der Satzung gemacht wird.
Im Rahmen einer solchen Prüfung hat das Verwaltungsgericht
Gelsenkirchen am 04.12.2025 in mehreren die Städte Bochum, Essen,
Dortmund und Gelsenkirchen betreffenden Verfahren entschieden, dass
die dort auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen Landesrechts
erfolgten Hebesatzdifferenzierungen bei der Grundsteuer gegen den
verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstoßen.
Darauf basierende Grundsteuerbescheide seien rechtswidrig.
Die Entscheidung des Gerichts wird im Wesentlichen mit folgenden
Punkten begründet: - Grundsätzlich ist ein einheitlicher Hebesatz
für die Grundsteuer B steuergerecht. Die Steuerpflichtigen müssen
dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich
gleichmäßig belastet werden. Abweichungen sind möglich, bedürfen
aber eines besonderen sachlichen Grundes. Mit dem Ausmaß der
Abweichung und ihrer Bedeutung für die Verteilung der Steuerlast
insgesamt steigen die Anforderungen an den Rechtsfertigungsgrund.
- Ein unter dem als einheitlich gedachten Hebesatz liegender
Hebesatz für Wohngrundstücke kann aus sozialpolitischen Gründen
(Reduzierung von Wohnnebenkosten) gerechtfertigt sein; eine
Mehrbelastung von Nichtwohngrundstücken zum Ausgleich zur
Aufkommensneutralität ist es nicht.
- Ein rein fiskalischer Zweck staatlicher Einnahmeerhöhung ist kein
sachlicher Grund einer Ungleichbehandlung, d.h. in Bezug auf den
gleichen Steuergegenstand kann eine Gruppe der Steuerpflichtigen
nicht Einnahmeausfälle auf Seiten einer anderen, privilegierten
Gruppe der Steuerpflichtigen ausgleichen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass es auf Grundlage der
Argumentationslinie des Verwaltungsgerichts faktisch keine
Möglichkeit gibt, eine Hebesatzdifferenzierung zwischen Wohn- und
Nichtwohngrundstücken umzusetzen. Das Verwaltungsgericht
Gelsenkirchen hat die Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht für
das Land Nordrhein-Westfalen und die Sprungrevision beim
Bundesverwaltungsgericht zugelassen.
Sofern die Kommunen von
einer der Möglichkeiten Gebrauch machen, ist mit einer zeitnahen
Entscheidung über die Rechtmäßigkeit von differenzierenden
Hebesätzen in Nordrhein-Westfalen nicht zu rechnen. Wenngleich die
Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen noch nicht
rechtskräftig ist und auch für die Stadt Duisburg keine direkten
Auswirkungen hat - zuständig für Klagen gegen die von der Stadt
Duisburg erlassenen Grundsteuerbescheide ist das Verwaltungsgericht
Düsseldorf -, zeigt das Urteil doch erhebliche Risiken auf. Selbst
bei einer abweichenden Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts
Düsseldorf bleibt die rechtliche Unsicherheit bis zu einer
höchstrichterlichen Klärung bestehen.
Vor diesem Hintergrund
ist bei Festhalten an den differenzierenden Hebesätzen zu erwarten,
dass zahlreiche Steuerschuldner Rechtsmittel ergreifen, um von einer
späteren, für sie positiven letztinstanzlichen Entscheidung
profitieren zu können. Allein für das Jahr 2026 ergibt sich hieraus
für den städtischen Haushalt das Risiko eines Steuerausfalls in Höhe
von mehr als 50 Mio. Euro. Finanzielle Eckdaten Den
Gemeinden steht bei der Ausübung des Hebesatzrechts – als
Bestandteil ihres verfassungsrechtlich geschützten
Selbstverwaltungsrechts (Art. 28 Abs. 2 GG) – ein weiter
(kommunalpolitischer) Entschließungsspielraum zu, der Grenzen in den
allgemeinen Grundsätzen des Haushalts- und Steuerrechts findet. Im
Rahmen dieses Entschließungsermessens, das auch erfasst, auf welche
Weise die Gemeinde ihre kommunale Aufgabenerfüllung finanziert,
kommt es der Gemeinde durch ihren Rat zu, die Hebesätze, für die
keine gesetzlich bestimmte Höchstgrenze besteht, autonom unter
Abwägung der jeweiligen finanziellen Bedürfnisse festzusetzen.
Wie vorstehend bereits ausgeführt, erfolgte die Festsetzung der
differenzierenden Hebesätze entsprechend der Hebesatzempfehlung des
Landes NRW. Schon in der Beschlussvorlage DS 24-1296/1 wurde darauf
hingewiesen, dass auch die letzte Hebesatzempfehlung des Landes von
Ende September 2024 auf vorläufigen Daten basierte und somit keine
solide Basis für eine aufkommensneutrale Steuerfestsetzung
darstellte.
Im Jahr 2025 zeichnete sich kontinuierlich ab,
dass die Erträge aus der Grundsteuer unter dem Ansatz liegen werden,
insbesondere da die Messbeträge vielfach von den Finanzämtern nach
unten korrigiert wurden und sich damit auch die
Grundsteuerfestsetzungen vermindert haben. Seit Erteilung der
Grundsteuerbescheide zu Beginn des Jahres 2025 wurden mehr als 3.500
Grundsteuerwerte und Messbescheide korrigiert oder durch die
Finanzämter aufgehoben.
Die Berichtigungen sind u.a. darauf
zurückzuführen, dass Grundsteuererklärungen oftmals fehlerhaft
ausgefüllt wurden, Angaben fehlten, mögliche Zusammenfassungen nicht
erkannt wurden, Schätzungen aufgrund von nicht abgegebenen
Erklärungen erfolgten usw. Das Messbetragsvolumen hat sich durch die
Wertfortschreibungen und Aufhebungen bereits deutlich reduziert und
vermindert sich noch laufend weiter.
In der Regel handelt es
sich zwar um kleinere Beträge, vereinzelt haben die Minderungen aber
auch einen erheblichen Umfang; im gravierendsten Einzelfall wurde
der Messbetrag durch das Finanzamt um fast 60.000 Euro reduziert
(rd. 880.000 Euro Grundsteuer). Der Haushaltsansatz für das Jahr
2025 der Grundsteuer B belief sich auf rd. 137,3 Mio. Euro. Das
Ergebnis 2025 beläuft sich auf rd. 125,8 Mio. Euro und liegt damit
in einer relevanten Größenordnung von rd. 11,5 Mio. Euro unter dem
Ansatz.
Der Haushaltsansatz der Grundsteuer B für 2026
beträgt 138.623.000 Euro. Der Betrag basiert auf dem Haushaltsansatz
für das Jahr 2025 zuzüglich einer Steigerungsrate von 1,0 % gemäß
früheren Prognosen des Arbeitskreises Steuerschätzung (z.B. aufgrund
von Nachbzw. Neuveranlagungen im Stadtgebiet). Nach Angaben der drei
Duisburger Finanzämter ist mit weiteren Änderungen der
Grundsteuermessbeträge zu rechnen, da dort noch jeweils eine
mittlere dreistellige Zahl an Anträgen und Einsprüchen vorliegt. Die
Bearbeitung dürfte zu weiteren Verminderungen der Messbeträge und in
der Folge der Grundsteuer führen. Es besteht die Möglichkeit, dass
die prognostizierten Zugänge die vermutlichen Abgänge kompensieren.
Die Gemeinde ist nach § 25 Abs. 1 Grundsteuergesetz (GrStG)
ermächtigt zu bestimmen, mit welchem Vomhundertsatz des
Steuermessbetrages die Grundsteuer zu erheben ist. Das durch Art.
106 Abs. 6 Satz 2 Grundgesetz i.V.m. § 25 Abs. 1 GrStG eingeräumte
Hebesatzrecht dient der Sicherung einer angemessenen
Finanzausstattung der Gemeinden. Gerade angesichts der sich
abzeichnenden Verschlechterung der Haushaltslage ist es notwendig,
finanzielle Nachteile zu vermeiden und die finanzielle
Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten.
NRW:
Baugenehmigungen für Wohnungen steigen 2025 erstmals seit fünf
Jahren * Baugenehmigungen für Wohnungen um 10,7 %
gestiegen. * Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stiegen um
21,4 %. * Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
stiegen um 4,8 %.
Nach vorläufigen Ergebnissen erteilten die
Bauämter in NRW im vergangenen Jahr Baugenehmigungen für 44.908 neue
Wohnungen; das waren 10,7 % bzw. 4.354 Wohnungen mehr als 2024. Wie
das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt,
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu zu errichtenden
Gebäuden um 9,6 % auf 36.752 – die Zahl der durch Baumaßnahmen an
bereits bestehenden Gebäuden entstehenden Wohnungen erhöhte sich um
16,2 % auf 8.156.

Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um über 20 % gestiegen
Die Zahl der Baugenehmigungen für den Bau neuer
Einfamilienhäuser stieg um 21,4 % auf 7.152. Bei den
Zweifamilienhäusern war ein Zuwachs von 2,5 % auf 2.042 Wohnungen zu
verzeichnen und die Zahl der neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
(ohne Wohnheime) erhöhte sich im Jahr 2025 um 4,8 % auf 24.555.
Darüber hinaus wurden 2025 Baugenehmigungen für 2.272 Wohnungen
in Wohnheimen (2024: 1.414) erteilt. Weitere 731 Wohnungen sollen in
Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht
Wohnzwecken dienen) entstehen (2024: 811).
Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur
Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2025
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher als im Vorquartal
Bruttoinlandsprodukt (BIP), 4. Quartal 2025 +0,3 % zum Vorquartal
(preis-, saison- und kalenderbereinigt) +0,6 % zum
Vorjahresquartal (preisbereinigt) +0,4 % zum Vorjahresquartal
(preis- und kalenderbereinigt)
Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2025 gegenüber dem 3.
Quartal 2025 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar
2026. "Damit endete das konjunkturell wechselhafte Jahr 2025 mit
einem Anstieg der Wirtschaftsleistung", sagt Ruth Brand, Präsidentin
des Statistischen Bundesamtes. "

Zur positiven Entwicklung trugen vor allem die privaten und
staatlichen Konsumausgaben bei. Aber auch die Bauinvestitionen zogen
deutlich an." Für das Gesamtjahr 2025 haben die neuesten
Berechnungen den Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,2 % zum
Vorjahr (kalenderbereinigt: +0,3 %) bestätigt.
Konsumausgaben steigen im Vergleich zum Vorquartal, Exporte im Minus
Wie schon in den Quartalen zuvor nahmen die preis-, saison- und
kalenderbereinigten Konsumausgaben insgesamt zu, sie stiegen um
0,7 % im Vergleich zum 3. Quartal 2025. Dabei erhöhte der Staat
seine Konsumausgaben mit +1,1 % stärker als die privaten Haushalte
(+0,5 %).
Zugleich wurde wieder mehr investiert: Die
Bauinvestitionen stiegen mit +1,6 % deutlich im Vergleich zum 3.
Quartal 2025 an. In Ausrüstungen – also Maschinen, Geräte und
Fahrzeuge – wurde ebenfalls mehr investiert als im Vorquartal. Nach
dem starken Anstieg im 3. Quartal 2025 flachte die Entwicklung der
Ausrüstungsinvestitionen allerdings ab (+0,1 %).
Vom
Außenhandel blieben positive Signale erneut aus: Exportiert wurden
im 4. Quartal 2025 preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt
0,6 % weniger Waren und Dienstleistungen als im 3. Quartal 2025.
Dabei sank sowohl die Ausfuhr von Waren (-0,4 %) als auch die von
Dienstleistungen (-1,2 %).
Die Importe von Waren und
Dienstleistungen nahmen im Vergleich zum Vorquartal ebenfalls ab,
mit -0,3 % aber weniger stark als die Exporte. Deutlich geringeren
Dienstleistungsimporten (-1,5 %) standen dabei leicht gestiegene
Wareneinfuhren (+0,2 %) gegenüber.
Bruttowertschöpfung legt
im 4. Quartal 2025 wieder zu Die preis-, saison- und
kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 4. Quartal 2025 mit
+0,4 % wieder an, nachdem sie im 3. Quartal 2025 noch stagniert
hatte. Den deutlichsten Zuwachs gegenüber dem Vorquartal
verzeichnete das Baugewerbe mit +1,7 %, was vor allem auf die
positive Entwicklung im Ausbau zurückzuführen war.
Auch die
Dienstleistungsbereiche konnten ihre saison- und kalenderbereinigte
Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2025 steigern, lediglich im
Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe war diese nahezu unverändert
(0,0 %). Die Bruttowertschöpfung des Wirtschaftsbereichs Öffentliche
Dienstleister, Erziehung, Gesundheit sowie der sonstigen
Dienstleister legte hingegen spürbar zu (jeweils +0,8 %).
Im
Verarbeitenden Gewerbe insgesamt stagnierte die Wertschöpfung
gegenüber dem Vorquartal (0,0 %). Während die Hersteller von
Metallerzeugnissen sowie von elektrischen Ausrüstungen ihre
Wirtschaftsleistung steigern konnten, ging die Produktion in der
chemischen Industrie und im Maschinenbau zurück.
Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen Im
Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2025 preisbereinigt um
0,6 % höher als im 4. Quartal 2024. Preis- und kalenderbereinigt war
der Anstieg geringer (+0,4 %), da 0,7 Arbeitstage mehr zur Verfügung
standen als im Vorjahreszeitraum.
Konsumausgaben und
Investitionen höher als im Vorjahr Die preisbereinigten
Konsumausgaben nahmen auch im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum
Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %. Darunter entwickelten
sich sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben
positiv. Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um 1,8 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum, unter anderem aufgrund höherer
Ausgaben für Pkw.
Der Staatskonsum wuchs um 1,3 %, vor
allem, weil mehr soziale Sachleistungen zur Verfügung gestellt
wurden. Auch die preisbereinigten Investitionen in Ausrüstungen
nahmen im Vergleich zum 4. Quartal 2024 zu (+0,4 %). Vor allem die
Investitionen des Staates, die investive Ausgaben im
Verteidigungsbereich einschließen, stiegen stark an. Auch die
gewerblichen Pkw-Zulassungen entwickelten sich sehr positiv.
Die Investitionen in sonstige Fahrzeuge sowie Maschinen und
Geräte nahmen dagegen ab. In Summe ergab sich so nur ein leichtes
Plus bei den Ausrüstungsinvestitionen. Auch in Bauten wurde wieder
mehr investiert als im Vorjahreszeitraum (+0,9 %), zum ersten Mal
seit dem 1. Quartal 2022. Der Handel mit dem Ausland zeigte im
4. Quartal 2025 eine Belebung gegenüber dem Vorjahresquartal: Die
preisbereinigten Exporte wuchsen um 1,6 %.
Die Warenexporte
waren deutlich höher als im Vorjahreszeitraum (+2,0 %), wozu
insbesondere stärkere Ausfuhren von Datenverarbeitungsgeräten sowie
elektrischen Ausrüstungen beitrugen. Die Dienstleistungsexporte
nahmen dagegen nur sehr geringfügig zu (+0,1 %). Auch die Importe
von Waren und Dienstleistungen verzeichneten mit +4,0 % im Vergleich
zum Vorjahresquartal einen deutlichen Zuwachs. Dieser ging allein
auf die Warenimporte zurück (+6,4 %).
Grund für den
deutlichen Anstieg waren vor allem höhere Einfuhren von
Nahrungsmitteln, Metallerzeugnissen und Kraftwagen- und
Kraftwagenteilen. Die Dienstleistungsimporte sanken dagegen um
1,2 %, was unter anderem auf geringere Transport-, EDV- und sonstige
unternehmensbezogene Dienstleistungen wie etwa Forschung und
Entwicklung zurückzuführen ist.
Bruttowertschöpfung in fast
allen Bereichen im Plus Im 4. Quartal 2025 konnten fast alle
Wirtschaftsbereiche ihre Bruttowertschöpfung im Vergleich zum
Vorjahresquartal ausweiten. In den Dienstleistungsbereichen
Information und Kommunikation (+2,7 %), Öffentliche Dienstleister,
Erziehung, Gesundheit (+1,7 %) sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe
(+1,6 %) stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung deutlich.
Erstmals seit dem 1. Quartal 2023 konnte auch das Verarbeitende
Gewerbe seine Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahresquartal
steigern. Der Anstieg um 0,7 % war vor allem auf Zuwächse bei der
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie im Sonstigen
Fahrzeugbau zurückzuführen. Auch das Baugewerbe steigerte seine
preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr leicht
(+0,4 %).
Eine positive Entwicklung im Vorjahresvergleich
hatte es hier zuletzt im 2. Quartal 2021 gegeben. Während der
Tiefbau Zuwächse verzeichnete, stagnierte die Produktion im Hochbau.
Einen Rückgang der Bruttowertschöpfung mussten lediglich die Finanz-
und Versicherungsdienstleister hinnehmen, deren Wirtschaftsleistung
wie auch schon in den Vorquartalen deutlich sank (-2,5 %).
Erwerbstätigkeit leicht gesunken Die Wirtschaftsleistung wurde
im 4. Quartal 2025 von rund 46,1 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 58 000 Personen
(-0,1 %) weniger als im 4. Quartal 2024. Dabei wurden die Rückgänge
im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe nicht vom Anstieg der
Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen kompensiert.
Die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger
Person stiegen nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts
für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für
Arbeit im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal um
0,7 %. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt
aus der leicht gesunkenen Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen
geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person – nahm im gleichen
Zeitraum um 0,5 % zu.
Die gesamtwirtschaftliche
Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes BIP je
Erwerbstätigenstunde – lag nach vorläufigen Berechnungen auf dem
Niveau des 4. Quartals 2024 (0,0 %). Je Erwerbstätigen gerechnet war
sie um 0,7 % höher als vor einem Jahr.
Konsum steigt stärker
als Einkommen, Sparquote niedriger als im Vorjahr In jeweiligen
Preisen war das BIP im 4. Quartal 2025 um 3,8 % und das
Bruttonationaleinkommen um 4,1 % höher als ein Jahr zuvor. Das
Volkseinkommen war um 5,0 % höher als im 4. Quartal 2024. Dabei
stieg nach vorläufigen Berechnungen das Arbeitnehmerentgelt
insgesamt um 4,8 %.
Zum Arbeitnehmerentgelt sowie zu den
Löhnen und Gehältern zählen neben den regelmäßig gezahlten
Lohnbestandteilen auch außerordentlich gezahlte Komponenten wie
Prämien und Abfindungen. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen
nahmen mit +5,5 % etwas stärker zu als das Arbeitnehmerentgelt, dies
folgte jedoch auf einen kräftigen Einbruch im Vorjahreszeitraum.
Je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer stiegen die
durchschnittlichen Bruttolöhne und ‑gehälter im 4. Quartal 2025 um
4,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal, die Bruttolohn- und
gehaltssumme um 4,3 %. Netto erhöhten sich die gesamten Löhne und
Gehälter mit +3,3 % aufgrund erheblich gestiegener Sozialbeiträge
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie höherer Lohnsteuer
deutlich schwächer.
Da der Konsum der privaten Haushalte im
Vorjahresvergleich stärker zulegte (+4,4 %) als ihr
gesamtwirtschaftliches Einkommen (+3,3 %), reduzierte sich die
Sparquote auf 9,4 %. Im 4. Quartal 2024 hatte sie noch bei 10,4 %
gelegen.
Die deutsche Wirtschaft im internationalen
Vergleich Zum Ende des Jahres entwickelte sich die Wirtschaft in
der Europäischen Union (EU) positiv: In Spanien wuchs das preis-,
saison- und kalenderbereinigte BIP mit +0,8 % zum Vorquartal erneut
am stärksten unter den großen EU-Mitgliedstaaten. In der EU
insgesamt (+0,3 %), in Italien (+0,3 %) und in Frankreich (+0,2 %)
nahm die Wirtschaftsleistung in ähnlichem Ausmaß zu wie in
Deutschland (+0,3 %).
In den USA fiel das BIP im Vergleich
zum 3. Quartal 2025 um 0,4 % höher aus. Im preis-, saison- und
kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die Wirtschaftsleistung
in Deutschland leicht um 0,4 % zu, während sie in der EU insgesamt
deutlich um 1,5 % anstieg.
Kunstexperte Dirk Geuer kuratiert den Zukunftsgarten Duisburg
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
Ruhrgebiet schärft ihr künstlerisches Profil: Der Ausstellungsmacher
und Verleger Dirk Geuer übernimmt künftig die Rolle des Chefkurators
im Zukunftsgarten Duisburg.
Mit seiner Stiftung Association
for Art in Public gGmbH (AAP) wird er die IGA 2027 bei der
Entwicklung, Kuratierung und Umsetzung internationaler Kunstprojekte
beraten. Geplant ist, zeitgenössische Kunst gezielt insbesondere im
Zukunftsgarten Duisburg zu integrieren.
Erste Künstler wie
Bernar Venet, Heinz Mack, Stefan Szczesny und Julian Schnabel wurden
bereits für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der IGA 2027
gewonnen. Die Vorstellung der konkreten Kunstprojekte erfolgt im
Sommer.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Dirk Geuer mit
zahlreichen renommierten Künstler zusammen, darunter Günther Uecker,
Christo & Jeanne-Claude, Tony Cragg und Jörg Immendorff. Er hat mehr
als 300 Kunstprojekte in 25 Ländern realisiert.
2024
verantwortete er als Chefkurator das Ausstellungsprogramm der
Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig, das
parallel zur 60. Biennale Arte stattfand. Zudem ist er Mitglied im
Vorstand der Expo 2035 Berlin und Kurator des Skulpturengartens
Düsseldorf. idr - Infos:
https://www.iga2027.ruhr
Preisträgerkonzert des
Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ Das diesjährige
Preisträgerkonzert des 63. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“
findet am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr im Kammermusiksaal der
Folkwang Universität der Künste an der Düsseldorfer Straße 19 in der
Stadtmitte statt.
Die jungen Teilnehmenden stellen ein
abwechslungsvolles Programm mit Ausschnitten aus ihren
Wettbewerbsbeiträgen vor. Es erklingen unter anderem Werke von
Stravinsky, Grieg, Berkowitsch und Green Day. Alle Preisträgerinnen
und Preisträger erhalten aus der Hand von Astrid Neese, Dezernentin
für Bildung, Arbeit und Soziales, ihre Urkunden.
Ausgeschrieben war der Wettbewerb in diesem Jahr für die
Kategorien Klavier und Harfe Solo, Drum-Set und Kammermusik für
Bläser und Streicher sowie Akkordeon. Der
Eintritt ist frei.
Ehemalige Zeche Fritz in
Rumeln-Kaldenhausen: Entwicklungsprozess wird mit
Entwurfswerkstatt fortgeführt Die Stadt Duisburg
beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der
Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischtes, zeitgemäßes
Wohngebiet und einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse
Moers-Krefeld zu entwickeln.
Die Entwicklung des Areals der
ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des
Stadtteils: Ein neues Quartier kann entstehen, das Wohnen, Leben,
Freizeit und Natur miteinander verbindet. Die Verwaltung möchte
jetzt diesen Prozess gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen
und Bürgern fortführen und lädt zu einer Entwurfswerkstatt ein. Sie
startet am Samstag, 14. März, um 15 Uhr in der Aula des
Albert-Einstein-Gymnasiums an der Schulallee 11 in
Rumeln-Kaldenhausen.
Bereits im Januar haben rund 150
Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer öffentlichen Ideenwerkstadt
ihre Vorstellungen für die Entwicklung des Gebietes eingebracht.
Diese Anregungen wurden im Anschluss ausgewertet. Aufbauend auf die
fachliche Analyse des Plangebietes und die Ideen der Teilnehmenden,
wurden daraufhin Strukturskizzen für die zukünftige Entwicklung und
Nutzung des Gebietes entwickelt. Im Rahmen der Entwurfswerkstatt
sind nun wiederum Bürgerinnen und Bürger eingeladen,
Strukturvarianten zu diskutieren und diese planerisch
weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Was gefällt ihnen gut? Was gefällt ihnen weniger gut? Welche
Bedarfe sehen sie? Welche konkreten Ideen bringen sie mit?
Die Entwurfswerkstatt bietet Raum für Information, konstruktive
Auseinandersetzung und gemeinschaftliche, planerische
Weiterentwicklung der ersten Entwürfe und Beteiligung. Zusätzlich
werden die kommunalpolitischen Gremien in den weiteren Prozess
eingebunden.
So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus
der Bürgerschaft systematisch in die weiteren Planungsschritte
einfließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte
können Fragen zur Entwurfswerkstatt sowie Anregungen auch per E-Mail
an zeche-fritz@stadt-duisburg.de an die Stadt richten.
Gemeinschaftsveranstaltung der Duisburger Archive zum „Tag der
Archive“ Im Vorfeld des diesjährigen „Tags der Archive“
laden die Archive in Duisburg am Mittwoch, 4. März 2026, um 11 Uhr
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Schifferstraße 30, 47059
Duisburg, zu einem Pressegespräch ein. Dabei stellen sie ihr
gemeinsames Programm für den Aktionstag vor.
Beteiligt sind
das Archiv für alternatives Schrifttum (afas), das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, das Stadtarchiv Duisburg,
das thyssenkrupp Corporate Archives, das Universitätsarchiv
Duisburg-Essen, das Duisburger Kunstnachlassarchiv (DUKUNA), das
Archiv des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Haniel
Archiv.
BUND Duisburg: 10 weitere Storchennisthilfen
in der Rheinaue Walsum Seit 2010 gibt es Jahr für Jahr
junge Störche in der Rheinaue Walsum zu beobachten. Das
Nahrungsangebot ist reichlich vorhanden, der Ort ist optimal für
Störche.

"In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde hat der BUND
Duisburg seit den Nuller Jahren kontinuierlich neue Storchenmasten
mit Körben finanziert und aufgestellt, um somit das Angebot zum
Nisten von Storchenpaaren zu schaffen. Ohne diese vom BUND aus
Spendenmitteln finanzierten Storchennisthilfen gäbe es keinen
Storchennachwuchs in der in der Rheinaue Walsum. Dies alles haben
wir unsere erfolgreichen und kompetenten Rheinauen Gruppe mit
Ehrenamtlichen zu verdanken, die sich kontinuierlich im Gebiet aktiv
für den Natur und Artenschutz einsetzen", teilte Kerstin Ciesla,
Vorsitzende des BUND Duisburg mit.
Im Jahr 2025 gab es 11
Storchenbrutpaare und auch aktuell befinden sich bereits 5 frühe
Paare in der Rheinaue, die sich nach einem Ort für Ihre Aufzucht
umsehen. In den letzten Jahren hat der BUND Duisburg sowohl neue
Masten aufstellen lassen, als auch, wie in anderen Ländern üblich,
zusätzliche Körbe an vorhandenen Masten anbringen lassen.
All dies wurde so gut angenommen, dass so manches zusätzliche Paar
weiter ziehen musste, weil bereits die Nistplätze belegt waren. Am
25.02. und 26.02. werden 10 weitere Storchennisthilfen in der
Rheinaue Walsum geschaffen. Hier werden vorhanden Masten in
Absprache mit Netze Duisburg genutzt, so dass keine zusätzlichen
Masten aufgestellt werden müssen.
Der BUND dankt Allen die
durch Ihre Mitgliedschaft oder Ihre Spende, die Finanzierung
ermöglichen und ist gespannt, wie viele Brutpaare in diesem Jahr in
Der Rheinaue zu beobachten sein werden.
14. Baumpflanzaktion der Stadtwerke ist der Höhepunkt im
Grünen März Der März ist seit Jahren traditionell der
Monat, in dem die Stadtwerke Duisburg mit vielen Aktionen den
Frühling begrüßen. Und auch im Jahr 2026 ist der „Grüne März“ der
Stadtwerke wieder gespickt mit Umweltaktionen, jeder Menge Spaß für
die ganze Familie, spannenden Tipps für einen ressourcenschonenden
Alltag und besonderen Angeboten. Das erste Highlight im „Grünen
März“ ist in diesem Jahr die große Baumpflanzaktion, die bereits am
7. März ansteht.
Es wird die bereits 14. Auflage der Aktion
sein, bei der Bürgerinnen und Bürger hunderte neue Bäume pflanzen
und damit ganz konkret etwas für den Klimaschutz vor Ort tun.
„Unsere Baumpflanzaktion ist inzwischen zu einer wunderbaren
Tradition für die ganze Familie im ausklingenden Winter geworden.
Gemeinsam packen wir an, pflanzen neue Bäume und tun etwas für ein
grünes Duisburg“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und
Strategie bei den Stadtwerken. Neben dem Pflanzen der Bäume wird es
auch wieder für alle fleißigen Helferinnen und Helfer eine kleine
Stärkung vom Grill geben.
Junge Bäume werden im Revierpark
Mattlerbusch gepflanzt Für die Baumpflanzaktion am 7. März im
Revierpark Mattlerbusch haben sich bei den Stadtwerken wieder
zahlreiche Baumpaten gemeldet, die selbst Hand anlegen und einen
Baum pflanzen und mit einer Patenkarte versehen. Diese Karten werden
übrigens aus ungeleimtem Graskarton erstellt, um die Umwelt zu
schonen und Tiere im Wald nicht zu schädigen. Alle Infos zur
Baumpflanzaktion gibt es im Internet unter swdu.de/baumpflanzaktion
Eislaufspaß für alle Kundenkarten-Inhaber Nur eine Woche
später steht dann im Stadtwerke-Kalender schon der nächste bunte
Familienausflug an: Der Stadtwerke-Eislaufspaß steigt am 14. März
von 11-17 Uhr in der alleatoArena. Alle Kundinnen und Kunden der
Stadtwerke, die im Besitz einer Stadtwerke Kundenkarte sind, können
dann kostenlos über die Eisfläche an der Margaretenstraße 17-19
flitzen. Weil die Teilnehmerzahl aus Kapazitätsgründen auf 800
Personen begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unter
www.swdu.de/eislaufspass erforderlich.
Pro Kundenkarte
können maximal die im Haushalt lebenden Personen Einlass bekommen.
Die Anzahl steht auf der Kundenkarte. Die Personenzahl muss bei der
Anmeldung angegeben und die Kundenkarte beim Einlass vorgelegt
werden. Anmeldeschluss ist am 6. März.
Kundinnen und Kunden
der Stadtwerke Duisburg, die noch keine Kundenkarte haben, können
sich die digitale Kundenkarte als App auf ihr Mobiltelefon laden.
Die App ist für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar. Alle
Informationen zur digitalen Kundenkarte gibt es unter
www.stadtwerke-kundenkarte.de. Mit der kostenlosen Stadtwerke
Kundenkarten kann dann bei tausenden Rabattpartnern in ganz
Deutschland direkt bares Geld gespart werden.
Natürlich kann
nicht nur auf dem Eis gelaufen werden, sondern es wird auch einen
Bereich geben, in dem allerlei Spiele auf dem Eis angeboten werden.
Und auch neben dem Eis gibt es einiges zu entdecken. Die
Stadtwerke-Hüpfburg steht für alle bereit, die nach dem Eislaufen
noch Energie übrighaben, beim Bobbycar-Rennen geht es um jede
Sekunde und die Hausherren, die Füchse, zeigen, wie man auf den
Kufen richtig schnell über das Eis flitzt.
Familientag im Zoo
steigt am Tag des Wassers Der Familientag im Duisburger Zoo
lockte im vergangenen Jahr hunderte große und kleine Besucherinnen
und Besucher. Mit der kostenlosen Kundenkarte gibt es an diesem Tag
nämlich 50 Prozent Nachlass auf den Eintrittspreis für den Tierpark
am Kaiserberg. Passend zum internationalen Tag des Wassers sind die
Stadtwerke Duisburg an ihrem Wasserspielplatz im Zoo und beim
Stadtwerke Rio Negro mit der Energie Lounge vor Ort. Ein buntes
Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sorgt zusätzlich für Spaß
und Unterhaltung.
So können Besucher zum Beispiel bei einer
Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die kleinen Besucher können
sich auf der Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils austoben. Außerdem
werden die Stadtwerke spannende Einblicke in mehr als 150 Jahre
Wasserversorgung in Duisburg geben. Wer mag, kann sich außerdem für
eine der kommenden Besucherführungen in den Wasserwerken des lokalen
Energiedienstleisters anmelden.
Grüner März auch auf den
Social-Media-Plattformen Im Aktionsmonat März lohnt sich an jedem
Tag auch der Blick auf die Social-Media-Profile des lokalen
Energiedienstleisters. Bei Facebook (@Stadtwerke Duisburg AG) und
auf Instagram (@stadtwerkeduisburg) gibt es dabei nützliche Tipps
rund ums Energiesparen, den Klimaschutz im Alltag und Nachhaltigkeit
vor Ort in Duisburg. Auch die Veranstaltungen im März werden hier
live begleitet.
Umweltbonus für Energielieferverträge und
Wärmepumpen Und natürlich kann jeder, der im „Grünen März“ einen
neuen Energieliefervertrag bei den Stadtwerken Duisburg abschließt,
richtig sparen. Im Zeitraum vom 9. März bis zum 29. März erhalten
alle Privatkunden, die die Tarife „PartnerStrom Regional 12“ und
„PartnerErdgas Regional 12“ online unter
stadtwerke-duisburg.de/strom abschließen nach Eingabe des
Rabattcodes „GRUEN26“, einen Sonderbonus in Höhe von 100 Euro.
Wer sich mit einer Modernisierung seiner Heizungsanlage und
Umrüstung auf eine Wärmepumpe beschäftigt, sollte sich ebenfalls mit
den Stadtwerken Duisburg in Verbindung setzen. Im Zeitraum vom 16.
März bis 19. April gibt es beim Kauf einer Wärmepumpe einen Rabatt
in Höhe von 1.000 Euro. Wer darüber hinaus den Tarif PartnerStrom
Vario Modul 1 abschließt, erhält obendrein einen Bonus in Höhe von
80 Euro.

Die diesjährige Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg steigt am
7. März im Revierparkt Mattlerbusch. Quelle: Stadtwerke Duisburg
VHS Duisburg West: Fitness-Yoga in Rumeln
Noch freie Plätze gibt es im Kurs „Fitness-Yoga“ der Volkshochschule
Duisburg West. Trainiert wird dienstags von 19.45 bis 21.15 Uhr. Der
Kurs läuft wöchentlich bis zum 19. Mai. Kursort ist das Gemeindehaus
Ulmenhof, Ulmenstraße 31, in Duisburg-Rumeln. Das Entgelt beträgt
72,50 Euro.
Der Kurs richtet sich an Personen, die Yoga und
Fitnesstraining verbinden möchten. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Wer Yoga-Erfahrungen hat, ist aber genauso willkommen, dieses
dynamische Trainingsformat kennenzulernen.
Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und ist über die Homepage der
VHS (www.vhs-duisburg.de) oder die Geschäftsstelle der VHS West
(Tel.: 0203 / 283-984607, Mail: vhs-west@stadt-duisburg.de) möglich.
Sicherer Notstrom mit Solaranlagen auf Balkon oder Dach
Notstromlösungen werden in Zeiten hybrider Bedrohungen wichtiger.
Balkonkraftwerke und PV-Anlagen auf dem Dach können bei einem
Stromausfall die Versorgung für eine gewisse Zeit sichern. Der
TÜV-Verband gibt Hinweise für Anschaffung, Installation und sicheren
Einsatz.

TÜV-Verband / Unsplash
Der mehrtägige Stromausfall in Berlin
zum Jahresanfang hat gezeigt: In Zeiten hybrider Bedrohungen und
realer Angriffe auf die Energieversorgung kann es für private und
gewerbliche Stromverbraucher sinnvoll sein, sich gegen Blackouts zu
wappnen. Neben Notstromaggregaten, die in der Regel mit Benzin oder
Gas betrieben werden, kommen dafür auch Solaranlagen in Frage. Das
ist allerdings kein Selbstläufer.
„Photovoltaik-Anlagen
müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen, damit sie
Notstrom liefern können und ein sicherer Betrieb gewährleistet ist“,
sagt Dr. Hermann Dinkler, Experte für Brand- und Explosionsschutz
beim TÜV-Verband.
Dabei komme es auf eine fachgerechte
Installation an, um Risiken zu reduzieren. Dinkler: „Fehlerhafte
Installationen können Brände oder Stromschläge verursachen und damit
Menschen in Gefahr bringen.“ Der TÜV-Verband erklärt, wie eine
PV-Anlage ausgerüstet sein muss, um sie für die Selbstversorgung bei
einem Stromausfall sicher nutzen zu können.
Herkömmliche
PV-Anlagen schalten sich bei einem Stromausfall aus
Sicherheitsgründen sofort ab. „Fällt das Hauptnetz aus, dürfen
Solaranlagen und andere Erzeuger keinen Strom mehr einspeisen, um
sicheres Arbeiten am gestörten Netz zu ermöglichen“, sagt Dinkler.
Für den dann erforderlichen so genannten „Inselbetrieb“ seien
übliche PV-Anlagen technisch nicht ausgerüstet.
Zentrales
Element jeder Solaranlage ist der Wechselrichter, der den
Gleichstrom aus den Solarmodulen in Wechselstrom für das Stromnetz
umwandelt. Für die Eigenversorgung mit Solarenergie bei einem
Stromausfall ist ein spezieller Hybrid-Wechselrichter erforderlich,
der das Hausnetz vom öffentlichen Stromnetz trennt und das
Energiemanagement im Haus übernimmt.
Für eine zumindest
zeitweise autarke Stromversorgung ist zudem ein Stromspeicher
notwendig. Darüber hinaus stellt eine so genannte
Schwarzstart-Funktion sicher, dass das Notstromsystem auch ohne
Netzspannung aktiviert werden kann. Wie lange die Stromversorgung im
Fall der Fälle möglich ist, hängt unter anderem von der Größe des
Stromspeichers und der Leistungsfähigkeit des Wechselrichters ab.
Weitere Faktoren sind der Strombedarf der angeschlossenen Geräte und
nicht zuletzt die Jahreszeit, da im Winter von der PV-Anlage weniger
Energie erzeugt werden kann und gleichzeitig der Verbrauch höher
ist.
Balkonkraftwerke – Strom für einige Stunden
Balkonkraftwerke bzw. Steckersolargeräte sind für viele Haushalte
ein einfacher Einstieg in die Solarenergie. Wer ein Balkonkraftwerk
bei einem Stromausfall nutzen möchte, braucht einen Stromspeicher,
an den die Solarmodule angeschlossen werden. Dafür eignet sich eine
so genannte Powerstation, die Batterie, Wechselrichter und
Stromanschlüsse integrieren.
„Die Stromversorgung erfolgt
dann nicht über die Haussteckdosen, sondern über separate Anschlüsse
an der Powerstation“, sagt Dinkler. Die Geräte sind darauf
ausgelegt, einzelne Verbraucher wie Lampen, WLAN-Router, Laptop,
Smartphones oder – bei ausreichender Leistung – einen Kühlschrank
betreiben zu können.
Kleinere, mobile Stromspeicher mit etwa
300 Wattstunden Speicherkapazität und 300 Watt Leistung überbrücken
bei einem Stromausfall einige Stunden und kosten ab etwa 300 Euro.
Größere Systeme sind deutlich teurer und können – bei sparsamer
Nutzung – einen Tag oder länger überbrücken. „Bei Sonnenschein kann
die PV-Anlage den Speicher tagsüber nachladen und die Autarkie
verlängern“, sagt Dinkler.
Mehr Power mit PV-Anlagen auf dem
Dach Größere PV-Anlagen auf dem Hausdach funktionieren nach einem
ähnlichen Prinzip. „Der Hybrid-Wechselrichter erkennt den
Stromausfall und baut ein Inselnetz auf“, sagt Dinkler. „Viele
Modelle übernehmen auch die Trennung vom öffentlichen Stromnetz. Die
Alternative ist eine separate Umschaltbox.“
Bei den
Batterien sind Speichergrößen von 5 bis 10 kWh üblich, die
Kleingeräte und einen Kühlschrank für etwa 8 bis 24 Stunden
betreiben können. Deutlich anspruchsvoller ist die Versorgung von
Heizsystemen. „Gas-, Öl- oder Pelletheizungen benötigen Strom vor
allem für Steuerung, Umwälzpumpen und Fördertechnik“, sagt Dinkler.
„Ein begrenzter Notbetrieb ist für ein bis zwei Tage
möglich.“ Hier kommen Speicher ab einer Größe von 15 bis 20 kWh zum
Einsatz. „Wärmepumpen sind stark stromabhängig und benötigen
kontinuierlich hohe Leistungen“, sagt Dinkler. „Wärmepumpen im
Blackout zu betreiben, erfordert große Speicher und leistungsfähige
Wechselrichter. Das ist technisch machbar, aber teuer.“
Bei
der Installation wird ein separater Notstromkreislauf im
Verteilerkasten eingerichtet und mit gekennzeichneten Steckdosen
verbunden, an denen Geräte mit hoher Priorität hängen. Dinkler: „Wer
eine Fußbodenheizung hat, sollte dabei auch die elektrisch
gesteuerten Ventile (Stellantriebe) an den Heizkreisverteilern
berücksichtigen.“
Fachgerechte Installation und geprüfte
Sicherheit notwendig Der TÜV-Verband rät, die Notstromversorgung
mit einer größeren PV-Anlage von einem Fachbetrieb planen und
installieren zu lassen. „Die Nachrüstung bestehender Anlagen ist
grundsätzlich möglich, aber aufwändig und nicht ganz billig, da
zentrale Komponenten ersetzt oder erweitert werden müssen“, sagt
Dinkler.
Notstromlösungen unterliegen gesetzlichen und
normativen Vorgaben, unter anderem den VDE-Normen VDE-AR-N 4105 für
den sicheren Netzanschluss, DIN VDE 0100-551 für Schutzmaßnahmen
sowie DIN VDE 0100-712 für PV-spezifische Anforderungen. Darüber
hinaus müssen die Anlagen vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber
registriert werden. Dinkler: „Bei der Auswahl von Solarkits,
PV-Anlagen und Einzelgeräten sollten Verbraucher auf Prüfzeichen von
unabhängigen Prüforganisationen wie dem TÜV achten.“
TÜV-Verband Checkliste für Notstrom mit Solaranlagen: - Bedarf
klären: Welche Geräte sollen bei einem Stromausfall dringend mit
Strom versorgt werden? - Hardware-Voraussetzungen: Notwendig sind
Hybrid-Wechselrichter, Stromspeicher, Umschalteinrichtung u.a. -
Dimensionierung: Leistungsfähigkeit des Wechselrichters und Größe
des Speichers berechnen - Schutz- und Umschaltkonzept: Alle
Komponenten, vor allem Netztrennung und - Umschaltung auf den
Notbetrieb, sorgfältig planen - Abnahme: Ein Fachbetrieb muss das
System installieren und prüfen

Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich
gestiegen • Rund jede achte Ärztin und jeder achte Arzt
hatte 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit • 42 % aller
zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in
Deutschland • Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der
am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte.
In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn
Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024
keine deutsche Staatsangehörigkeit.
Zehn Jahre zuvor waren
es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen
insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit
2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und
Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre,
unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.
121 000 Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland zugewandert Dass
vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte
aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit
Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der
Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem
Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel
(24 %) der gesamten Ärzteschaft.
Ein Teil der zugewanderten
Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche
Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur
Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der
zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in
Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob
die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung
bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.
Gut
7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024
voll anerkannt Neben dem Medizinstudium und der Approbation
hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller
Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und
Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den
zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse.
Rund 7 000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten
die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter
waren 21 % oder gut 1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp
800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen auf
Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer
Abschlüsse.
Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp
700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die
meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und
Zahnärzte (46 % oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 % oder
rund 100). 2 600 Deutsche studierten zuletzt Humanmedizin in
Österreich, 1 900 in Ungarn Die Daten über die Anerkennung
ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus
Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um
die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu
umgehen.
Nach den aktuellsten Daten zu deutschen
Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in
Österreich rund 2 600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn
waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die
meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und
Ungarn (300).
30 % mehr Studienanfängerinnen und -anfänger
in der Humanmedizin binnen zehn Jahren In Deutschland ist die
Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in
der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich
gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15 900 Studierende
ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 % mehr als zehn Jahre
zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12 200).
In der Zahnmedizin
hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den
vergangenen Jahren kaum verändert und lag im
Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2 000 Studierenden lediglich um
1 % über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl
der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester ist über
alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf
651 000 im Wintersemester 2024/2025.

Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte ist 55 Jahre und älter
Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in
den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden:
Im Jahr 2024 waren 31 % der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und
Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag
damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 %).
Insgesamt
ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin
binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 %) auf 497 000 im
Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus
hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte
er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 % gelegen.
Dagegen ist der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren
Alter gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch
52 %. Der Anteil junger Berufskolleginnen und -kollegen unter
35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 % (2014:
19 %). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen
und Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger
als 35 Jahre.
Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 rund sechs
Stunden pro Woche mehr als Erwerbstätige insgesamt Die
Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der Human- und Zahnmedizin
sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den
Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein
Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der
Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in
Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %.
Bei den Erwerbstätigen
insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %.
Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor zu den
Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024
leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche
(46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund
sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die
durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in
Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).
Innerhalb der Human-
und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach
Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten
Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro
Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und
Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit).
NRW: Zuweisungen und Zuschüsse des Landes an staatliche Hochschulen
zwischen 2019 und 2024 um knapp 21 % gestiegen *
Grundfinanzierung für Lehre und Forschung größter Posten bei
Zuweisungen und Zuschüssen des Landes. * Zuwachs von ca. 22 %
bei weiteren Einnahmen der staatlichen Hochschulen (z. B. durch
Drittmittel). * Ausgabenplus von rund 23 % gegenüber 2019.
Die staatlichen Hochschulen in Trägerschaft des Landes haben im
Jahr 2024 Zuweisungen und Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen
in Höhe von 6,1 Mrd. Euro erhalten. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 1,1 % mehr als im Vorjahr und 20,5 % mehr als im
Jahr 2019.

Staatliche Hochschulen in Trägerschaft des Landes sind die 41
Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen und
Verwaltungshochschulen, die organisatorisch dem Land zugeordnet und
überwiegend aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Nicht
enthalten sind hier aus methodischen Gründen die
Universitätskliniken und die medizinischen Einrichtungen der
staatlichen Hochschulen.
Grundfinanzierung für Lehre und
Forschung größter Posten bei Zuweisungen und Zuschüssen des Landes
Den größten Anteil an den Zuweisungen und Zuschüssen des Landes
NRW hatte die Grundfinanzierung für Lehre und Forschung. Sie lag
2024 bei 5,2 Mrd. Euro und war um 22,8 % höher als 2019. Die
Grundzuweisungen des Hochschulträgers sollen die dauerhafte
Finanzierung der Hochschulen sichern. Hinzu kamen weitere
Zuweisungen und Zuschüsse vom Träger (z. B. die
Ergänzungsfinanzierung für Lehre und Forschung). Sie lagen 2024 bei
1 Mrd. Euro und waren um 10,1 % höher als 2019.
Sie
beinhalten zusätzliche, meist zweckgebundene Mittel des
Hochschulträgers, die über die Grundfinanzierung hinausgehen und
besondere Belastungen z. B. durch gestiegene Energiekosten,
politische Schwerpunkte wie den Zukunftsvertrag Studium und Lehre
(ZSL) oder die Digitalisierung der Hochschulen abfedern.

Zuwachs von rund 22, % bei den weiteren Einnahmen der
staatlichen Hochschulen Neben den Zuweisungen und Zuschüssen vom
Hochschulträger gibt es weitere Einnahmen der staatlichen
Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW. Diese beliefen sich im
Jahr 2024 auf etwa 2,1 Mrd. Euro, das waren 22,1 % mehr als 2019.
Das Plus war damit etwas größer als bei den Zuweisungen und
Zuschüssen.
Die Drittmittel für Lehre und Forschung hatten
im Jahr 2024 mit 1,6 Mrd. Euro den größten Anteil an diesen
Einnahmen, sie waren um 20,6 % höher als 2019. Es folgten die
sonstigen Einnahmen (z. B. Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit
und Vermögen) mit 447 Mio. Euro im Jahr 2024; hier gab es gegenüber
2019 einen Zuwachs von 27,9 %. Die Zuweisungen und Zuschüsse vom
Träger sowie die weiteren Einnahmen lagen 2024 bei insgesamt
8,2 Mrd. Euro.
Ausgaben der staatlichen Hochschulen um rund
23 % gestiegen Gleichzeitig sind zwischen 2019 und 2024 die
Ausgaben der staatlichen Hochschulen um 22,8 % auf 8,4 Mrd. Euro
gestiegen. Die Personalausgaben machten dabei den größten Anteil
aus; sie lagen 2024 bei 5,1 Mrd. Euro und waren um 22,8 % höher als
2019. Es folgten die Sachausgaben, zu denen unter anderem Mieten,
Pachten, Energiekosten sowie andere laufende Sachaufwendungen
zählen, mit einer Höhe von 2,8 Mrd. Euro im Jahr 2024.
Hier
gab es gegenüber 2019 ein Plus von 25,1 %. Die Investitionsausgaben
machten den kleinsten Anteil aus; sie lagen 2024 bei 546 Mio. Euro
und waren 12,0 % höher als 2019. Die Höhe der Investitionsausgaben
war im Zeitverlauf recht unterschiedlich, was sich unter anderem
durch einzelne Großprojekte und schwankende Bauinvestitionen
begründen lässt.
Ausbildungsoffensive bringt Azubi-Talkshow an die
Heinrich-Heine- Gesamtschule in Duisburg Die
Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg war Gastgeber eines weiteren
Tourstopps der Ausbildungsoffensive. Vor rund 80 Schülern der
Oberstufe standen Ausbildungswege, duale Perspektiven und konkrete
Einblicke in den Berufsalltag im Mittelpunkt.
Unter
Moderation von Mona Belinskiy (1Live) kamen die Schüler mit Azubis
und Dualstudierenden ins Gespräch, die offen von ihren Erfahrungen
berichteten. Mit dabei waren die Nachwuchskräfte der TARGOBANK, der
Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV), von
schauinsland-reisen sowie den Evangelischen Kliniken Niederrhein.

(v.l.): Die Azubis und Dualis der DVV, der Evangelsichen Kliniken,
der TargoBank und von schauinsland-reisen gaben im Gespräch mit
Moderatorin Mona Belinkiy (1Live / Bildmitte) spannende Einblicke in
ihren Ausbildungsalltag. (Quelle: schüngelschwarz)
Die
TARGOBANK gewährte Einblicke in den Arbeitsalltag zwischen
Kundenberatung und digitalen Finanzlösungen. Die DVV erläuterte
Aufgaben in Verkehrs- und Versorgungsbetrieben. schauinsland- reisen
stellte Ausbildungswege in der Tourismusbranche vor und sprach über
Service und internationale Zusammenarbeit.
Die Evangelischen
Kliniken Niederrhein machten deutlich, wie vielseitig der Einstieg
in medizinische und pflegerische Berufe gestaltet sein kann. Die
Schüler nutzten die Talkrunde intensiv für konkrete Nachfragen:
Wie läuft der Bewerbungsprozess bei der TARGOBANK ab? Welche
Verantwortung übernehmen Azubis bei der DVV? Welche Aufgaben
erwarten Berufseinsteiger bei schauinsland-reisen? Und wie
gestaltet sich der Ausbildungsalltag in den Evangelischen Kliniken
Niederrhein?
Der persönliche Austausch machte viele Inhalte
greifbar und wurde an den Unternehmensständen weiter vertieft.
Jessica Klamke, Berufsorientierungslehrerin der
Heinrich-Heine-Gesamtschule, zeigt sich überzeugt: „Es war der erste
Auftritt der Ausbildungsoffensive bei uns und meine Erwartungen
wurden wirklich übertroffen. Wir verständigen uns bereits auf einen
Termin im kommenden Schuljahr.“
Die Ausbildungsoffensive ist
im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln
unterwegs – mit weit über 60 Partnerunternehmen aus
unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei
sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder
per E-Mail an
info@ausbildungsoffensive.de.
Schon seit 2009 ist die
Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur
Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die
Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und
regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von
namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.
Im
ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor
allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen
Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft
des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW
der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der
TalentTage Ruhr.
Deutscher Lehrkräftepreis geht an
Lehrerinnen in Duisburg und Oberhausen Beim Deutschen
Lehrkräftepreis 2025 gehen zwei Auszeichnungen ins Ruhrgebiet. In
der Kategorie "Ausgezeichnete Lehrkräfte" gehört Simone Windhüs vom
Landfermann-Gymnasium Duisburg, zu den zehn
Preisträgern. Sie wurde, wie auch die anderen Gewinner, von Schülern
aus den Abschlussklassen nominiert.
Diese charakterisierten
Simone Windhüs als kreativ, inspirierend, engagiert und
wertorientiert; sie besitze exzellente Fachkenntnis, gebe Unterricht
auf Augenhöhe und fördere individuell. Den ersten Preis in der
Kategorie "Unterricht innovativ“ erhielten Jana Rotthoff und Heidi
Rupieper von der Schillerschule Oberhausen für das Projekt
„Schillerwerk eSG – zusammen einzigartig“.
Die
Schülergenossenschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige
Entwicklung verfolgt das Ziel, Schüler praxisnah auf ein
selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Trainiert werden dabei u. a.
Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit, Sozialkompetenz,
lebenspraktische Fähigkeiten und demokratisches Handeln.
Der
Deutsche Lehrkräftepreis wird seit 2020 von der Heraeus
Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband getragen und
durchgeführt. Sie zeichnen Menschen und Unterrichtsprojekte aus, die
Schule besser machen. idr - Infos:
http://www.lehrkraeftepreis.de
Untere
Naturschutzbehörde: Die Amphibienwanderung hat begonnen
Sobald die Temperaturen milder werden, setzt die jährliche Wanderung
von Amphibien ein. Diese kann bis etwa Mitte oder Ende April
andauern. Besonders in den Abendstunden und bei feuchtem Wetter
begeben sich zahlreiche Erdkröten, Grasfrösche, Teich- sowie
Bergmolche auf die gefährliche Reise zu ihren Laichgewässern.
Die Untere Naturschutzbehörde Duisburg appelliert daher
eindringlich an alle, die mit dem Auto unterwegs sind, in den
kommenden Monaten besonders vorsichtig zu fahren, wenn die
Nachttemperaturen über 5 Grad liegen. Sie sollen auf die
Wanderstrecken der Amphibien achten.
In Straßenbereichen mit
bekannter Amphibienwanderung weisen entsprechende Verkehrsschilder
auf die mögliche Gefährdung von Tieren hin. Der Straßenverkehr
stellt eine große Gefahr für die Tiere dar. Untersuchungen zeigen,
dass bereits ein geringes Verkehrsaufkommen ausreicht, um für viele
wandernde Amphibien tödlich zu enden.
Schon
Luftdruckveränderungen durch Fahrzeuge über 30 km/h können die
inneren Organe der Tiere schädigen – ein direktes Überfahren von
Amphibien ist daher häufig nicht die eigentliche Todesursache.
Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt den Menschen, die sich ehrenamtlich
in den Morgen- und Abendstunden entlang von Straßen engagieren, um
die Amphibien vor dem Verkehrstod zu bewahren.
Sie sammeln
die Tiere, zum Teil an Amphibienschutzzäunen, ein und tragen sie
sicher über die Straße. Dabei sind sie auch selbst den Gefahren des
Straßenverkehrs ausgesetzt. Hinweise auf bislang nicht
gekennzeichnete Straßenabschnitte, an denen Amphibien auf ihrer
Wanderung gefährdet sind, können an die Untere Naturschutzbehörde
per E-Mail an unb@stadt-duisburg.de gemeldet werden.
Neben
dem Straßenraum kann auch im häuslichen Umfeld ein Beitrag geleistet
werden, indem Licht- und Kellerschächte, Gruben oder Außentreppen
regelmäßig kontrolliert oder mit geeigneten Abdeckungen versehen
werden, um zu verhindern, dass diese zu Amphibienfallen werden.
47. Duisburger Akzente: Gruppenausstellung des Ruhrorter
Fotoclubs Fotografie als Brücke zwischen Menschen,
Momenten und Emotionen: Unter dem Titel „Begegnungen – was uns
trennt, was uns verbindet“ präsentiert der Ruhrorter Fotoclub eine
vielfältige Gruppenausstellung anlässlich der 47. Duisburger
Akzente. Die Ausstellung ist ab Dienstag, 3. März, in der
Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz zu
sehen.
Die teilnehmenden Fotografen – unterschiedlich im
Alter, Stil und in ihren Perspektiven – nähern sich dem Thema
Begegnungen auf ganz eigene Weise. Ihre Arbeiten zeigen, wie Nähe
und Distanz, Gemeinsamkeit und Unterschiedlichkeit, Fremdheit und
Vertrauen in Bildern sichtbar werden. Eindringliche Porträts stehen
neben stillen Alltagsmomenten und abstrakten Kompositionen.
Die feierliche Vernissage startet am 3. März um 18 Uhr.
Interessierte sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Die Ausstellung läuft anschließend bei freiem Eintritt
bis zum 30. April. Sie öffnet montags, mittwochs und donnerstags von
8 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14
Uhr.
Digitaler Dienstag: Datenbanken und
Online-Lexika im Fokus Der Digitale Dienstag geht am
10. März von 17 bis 18 Uhr in der Zentralbibliothek an der
Steinschen Gasse 26 in die nächste Runde. Unter dem Titel „Das Beste
aus beiden Welten – Datenbanken und Online-Lexika“ erhalten
Interessierte einen Einblick in moderne digitale Nachschlagewerke.
Im Fokus stehen Angebote wie Brockhaus und Munzinger, welche
Vorteile des Internets mit der geprüften Qualität klassischer Lexika
verbinden. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie verlässliche
Informationen finden und sinnvoll nutzen können. Die Reihe richtet
sich vor allem an Erwachsene mit geringen digitalen Vorkenntnissen.
Der Digitale Dienstag bietet jeden Dienstag ab 17 Uhr einen
verständlichen Zugang zu alltagsrelevanten digitalen Themen. Eine
Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung auf www.stadtbibliothek-
duisburg.de wird gebeten.
Ines Habich-Milović liest
in der Zentralbibliothek Die Stadtbibliothek und der
Verein für Literatur laden am Dienstag, 10. März, um 20 Uhr zu einer
Lesung mit der Autorin Ines Habich-Milović in die Zentralbibliothek
an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Anlässlich der 47.
Duisburger Akzente stellt sie ihren ersten Roman „Dein Vater hat die
Taschen voller Kirschen“ vor. Inhaltlich geht es um Miko, Vater und
Ehemann, der spurlos verschwindet.
Während seine Frau Rieke
und Tochter Maja auf seine Rückkehr hoffen, beginnt Rieke, die
bewegte Familiengeschichte des Vaters zu erzählen. Maja soll wissen,
wer ihr Vater ist. Dafür muss sie auch die Geschichte seiner Familie
aus dem ehemaligen Jugoslawien kennen, denn Miko wäre nicht Miko
ohne das Kirschenklauen vom Baum des Nachbarn.
Ohne eine
Mutter, die einst das schönste Mädchen von Sarajevo war. Ohne seinen
Bruder Silan, der auf dem Dancefloor glänzt und den selbst eine
Pistole nicht einschüchtern kann. Der Roman ist eine wilde Reise von
einem montenegrinischen Dorf bis ins Deutschland der Achtziger.

Peter Gwiazda
Ines Habich-Milović wurde 1978 in Gelsenkirchen
geboren und ist als Theatermacherin sowie Autorin zahlreicher
Theaterstücke bekannt. Karten gibt es zum Preis von sechs Euro
online auf www.stadtbibliothek- duisburg.de und bei den bekannten
Vorverkaufsstellen.
Plotten für Anfänger und
Fortgeschrittene in Hochheide Um die faszinierende Welt
des Plottens geht es in einem Workshop für Anfänger und
Fortgeschrittene am Samstag, 14. März, um 10.30 Uhr in der
Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide an der Ehrenstraße 20. Bei der
Veranstaltung erfahren Neulinge, wie ein Schneideplotter
funktioniert und welche Möglichkeiten er für kreative Projekte
bietet.
Fortgeschrittene haben die Gelegenheit, ihrer
Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Teilnehmenden arbeiten mit
innovativen Geräten und der dazu passenden App. Für die Gestaltung
ist ein eigenes Smartphone oder Tablet mitzubringen. Die Teilnahme
ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbiliothek-duisburg.de
erforderlich.
Workshop Manga zeichnen in der
Zentralbibliothek Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt
die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
am Samstag, 21. März, von 11 bis 13.30 Uhr. Die Veranstaltung
richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die
Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von
Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und -Helden
eintauchen oder eigene Figuren erfinden.
Sie lernen, wie sie
Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen Materialien arbeiten.
Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen mitbringen und
sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme ist
kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört
zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Begegnungsausstellung Positionen von, dem
Kreativquartier Ruhrort verbundenen, Künstlerinnen und Künstlern
Mit jeweils einem bis maximal drei Ausstellungsstücken positionieren
sich Künstlerinnen und Künstler, sowie Fotografinnen und Fotografen
zum Thema des Duisburger Kulturfestivals.
In der Vielfalt der
künstlerischen Ausdrücke werden die reichhaltigen Schattierungen
menschlicher Begegnungsmöglichkeiten ausgelotet. Nach dem
Ausstellungsmotto des Begegnungsortes am Ruhrorter Neumarkt "Who
dares may" stellen hier erfahrene Kulturschaffende ebenso aus, wie
Neulinge in der Kulturszene im Hafenquartier: - Tanja Jürgensen
- Mick Zaft - Manfred Bellingrodt - Frank Gebauer - Tobias
Schmitz - Hans-Peter Weyer - HJ Paul

Bild JH Paul
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs,
donnerstags: 10 bis 13 Uhr, zusätzlich freitags 15 bis 18 Uhr und
jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungen im Projektladen
Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler Künstler
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe (c) Ina Busken, aka Mononom
präsentiert auf großen Displays ausgewählte Fotos seiner über
zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen
Facebook-Fotogruppen SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort.

Die Fotoarbeiten wurden von Fotografen aus über 50 Ländern
veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane
Straßenmomente und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in
fremde Kulturen und nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in
kreativen, surrealen oder abstrakten Arbeiten.
Besucher
können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar
eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese
partizipative Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe, wie
es das Festival anstrebt: In einer individualisierten Welt bietet
sie Raum, um Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu
entdecken. sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen.
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Schaufensterausstellung Öffnungszeiten: 24/7 Der Künstler ist
anwesend: freitags 15 bis 18 Uhr Doppel-Vernissage: 28.2.2026, 19
Uhr Doppel-Finissage: 22.3.2026, 19 Uhr
Songport
Ruhrort Thomas Frahm und Radegundis Barrios spielen
Lieder über Duisburg und aus aller Welt. In den Hafen laufen nicht
nur Eheschließende ein. Dort landet auch sonst vieles an, was es auf
den Wochenmärkten Bismarckplatz, Hochheide Ladenstadt oder Neumarkt
Ruhrort nicht gibt. Auch umgekehrt werden Boots draus: Häfen sind
Tor zur Welt – kurz: Orte der Begegnung von Menschen, Waren und
Dienstleistungen aus aller Damen und Herren Länder! Und in
Stadtteilen mit Hafen gehen nicht nur die Promillezahlen in die
Höhe, sondern auch die Dezibel, denn hier wird gesungen!

Radegundis Barrios und Thomas Frahm kommen von den
entgegengesetzten Enden des Ruhrgebiets. Ihre Wege kreuzten sich,
als sie in die spanisch- und portugiesischsprachige Welt fuhr, er in
die slawischsprachige. Begegnet sind sie sich in Ruhrort. Darum
spielen und singen sie neben eigenen Liedern über Duisburg auch
Lieder, Songs, Canciones, Canções, Pesni aus aller Welt, die im
Hafen ihres Herzens vor Anker gegangen sind.
Songport Ruhrort
- 1.3.2026, 17 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119
Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig): Solidarische
Hutveranstaltung
ADAC Stauprognose: 27. Februar bis
1. März Wenig Reiseverkehr / Wintersportler sorgen
regional für Behinderungen Am kommenden Wochenende bleibt die
Verkehrslage auf den deutschen Autobahnen insgesamt entspannt.
Dennoch kann es regional zu Verzögerungen kommen, vor allem durch
den Ausflugsverkehr in die Wintersportgebiete der Alpen und
Mittelgebirge.
Für etwas mehr Verkehr sorgt der Ferienbeginn
in Hamburg, während in Teilen der Niederlande, Frankreichs und
Tschechiens gleichzeitig die Ferien enden. Insgesamt bleibt das
Reiseaufkommen jedoch moderat. Die größten Staurisiken bestehen am
Freitagnachmittag und Samstagvormittag auf den Zufahrtsstraßen in
die Wintersportregionen.
Engpässe sind vor allem auf
folgenden Fernreiserouten möglich: • A1 Köln – Dortmund,
Osnabrück – Bremen • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover • A3
Oberhausen – Köln • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe • A5
Karlsruhe – Basel • A7 Ulm – Füssen/Reutte • A8 Karlsruhe –
Stuttgart – München – Salzburg • A9 Nürnberg – München • A12
Berliner Ring – Frankfurt (Oder) • A57 Krefeld – Köln • A93
Rosenheim – Kiefersfelden • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
• A96 München – Lindau • A99 Autobahnring München
Auch im
benachbarten Ausland bleibt die Verkehrslage auf wichtigen
Reiserouten angespannt. In Österreich führen vor allem Baustellen
auf der Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn zu Verzögerungen. In
der Schweiz muss insbesondere auf den Autobahnen A1, A2 und A3 sowie
auf der Gotthardroute mit stockendem Verkehr gerechnet werden.
In Italien kommt es auf der Brennerroute sowie auf wichtigen
Zufahrtsstraßen in den Südtiroler Tälern immer wieder zu
Behinderungen. Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund
von Grenzkontrollen weiterhin zu Wartezeiten kommen.
Für
Montag, den 2. März, ist an der Grenze zu Tirol eine
Blockabfertigung geplant, wodurch es zu längeren Verzögerungen
kommen kann. Abfahrtssperren bei Stau bestehen in Tirol weiterhin an
Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie zusätzlich freitags
zwischen 7 und 19 Uhr im Raum Innsbruck.
Auch in Deutschland
werden bei starkem Verkehr Ausweichverkehre eingeschränkt, unter
anderem auf der A7 im Landkreis Ostallgäu, der A8 in den Landkreisen
Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, der A93 Inntalautobahn
sowie den Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis
Garmisch-Partenkirchen.
NRW: Zuwanderung aus der
Ukraine nimmt 2025 deutlich ab * Rund 26.600 Zuzüge
aus der Ukraine von Januar bis November 2025. * Wanderungssaldo
2025 auf niedrigstem Niveau seit 2022. * Erstmals seit
Kriegsbeginn mehr männliche als weibliche Zugezogene.
Von
Januar bis November 2025 kamen rund 26.600 Menschen aus der Ukraine
nach NRW. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anlässlich des sich am 24. Februar jährenden
Beginns des Ukrainekriegs mitteilt, sind die Zahlen der Zu- und
Fortzüge von Januar bis November 2025 auf das niedrigste Niveau seit
Beginn des Krieges in 2022 gesunken.
Grundlage sind
vorläufige Ergebnisse aus der Wanderungsstatistik. Wanderungssaldo
auf niedrigstem Niveau seit 2022 Mit knapp 26.600 Zuzügen und etwa
16.600 Fortzügen in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 ergibt
sich zwar weiterhin ein positiver Wanderungssaldo, d. h. es kamen
ca. 10.000 Menschen mehr aus der Ukraine nach NRW als umgekehrt. Der
Wanderungssaldo fällt jedoch im Vergleich zu den Vorjahren seit 2022
am niedrigsten aus.

Im Jahr 2022 standen den knapp 226.600 Zuzügen annähernd 24.500
Fortzüge gegenüber, wodurch ein Wanderungsüberschuss von etwa
202.100 entstand. Verglichen mit diesem Höchststand waren die Werte
der Zuzüge und Fortzüge bis November 2025 deutlich niedriger, auch
der Wanderungssaldo ging stark zurück.
Der deutliche
Rückgang des Wanderungssaldos ist in erster Linie auf die stark
gesunkenen Zuzugszahlen zurückzuführen, während die Fortzüge weniger
stark abnahmen. Insgesamt weist die Entwicklung auf eine
Abschwächung der Nettozuwanderung aus der Ukraine hin. Erstmals seit
2022 mehr männliche als weibliche Zugezogene Erstmals seit Beginn
des Krieges sind in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 mehr
Männer als Frauen aus der Ukraine nach NRW zugewandert.
Während im Jahr 2022 der Männeranteil noch bei 37,7 % lag, erhöhte
er sich in den Folgejahren kontinuierlich und lag 2025 bei 52,0 %.
Bei den weiblichen Zugezogenen verhielt es sich folglich genau
umgekehrt – hier sank der Anteil von Jahr zu Jahr von 62,3 % in 2022
auf 48,0 % in 2025.

Bei den Fortzügen aus NRW in die Ukraine dominieren seit 2022
weibliche Personen, allerdings ist ihr Anteil rückläufig: Während im
Jahr 2022 noch 67,4 % der Fortgezogenen weiblich waren, lag ihr
Anteil von Januar bis November 2025 bei 56,7 %.
IGA 2027: Wie wollen wir morgen leben? Mit
Blick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA), die vom 23.
April bis zum 17. Oktober 2027 ins Ruhrgebiet lockt, lädt die
Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Duisburg zu einer
Kick-Off-Veranstaltung. Das Auftakttreffen am Montag, 23. Februar,
um 16.30 Uhr in der VHS an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
richtet sich an interessierte Initiativen sowie Menschen, die sich
engagieren möchten.
Wie können Interessierte sich an der IGA
beteiligen? Wie kann Engagement sichtbar werden? Und welche Angebote
und Partizipationsmöglichkeiten bestehen? Fragen wie diese sollen
hier beantwortet werden.

C IGA 2027/Stadt Duisburg
Die IGA 2027 steht unter dem Motto
„Zukunft.Blüht“ und adressiert globale Zukunftsthemen. Sie rückt
nachhaltige Initiativen, Start-Ups und Projektträger ins Rampenlicht
und setzt die grünen Highlights der Region in Szene. Es geht um die
Frage: „Wie wollen wir morgen leben?“
IGA 2027: Konzertreihe
startet im Bezirksamt Duisburg-Süd Ein Salonkonzert
startet am Samstag, 28. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des
Bezirksamtes Duisburg-Süd an der Sittardsberger Allee 14 in
Buchholz. Unter dem Titel „Durch die Blume…“ präsentieren Rafael
Bruck (Bariton) und Maren Donner (Klavier) eine vielseitige Auswahl
an Blumenliedern.
Der Abend ist Auftakt der Konzertreihe
„Klingende Gärten – Musik wächst im Bezirk“, die in den Jahren 2026
und 2027 den Bezirk Süd zur Internationalen Gartenausstellung (IGA)
2027 begleitet. Es erklingen Lieder unter anderem von Fanny Hensel,
Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Clara und Robert
Schumann, Edvard Grieg sowie Richard Strauss.

In einer Mischung aus Musik, Lyrik und kurzen Moderationen
entsteht ein poetisches Klangbild vom 19. Jahrhundert bis zur
Jahrhundertwende. Der Eintritt zum Salonkonzert ist frei. Die
Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des
Aufzugs ist eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283-7122 oder per
E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.
Wenn Stahl und Beton an ihre Grenzen kommen: Autobahn GmbH testet
KI-gestütztes Brückenmonitoring in NRW – Pilot für Deutschlands
Zukunftsnetz In den kommenden Jahrzehnten müssen
bundesweit mehr als 8.000 Brückenteilbauwerke im
Zuständigkeitsbereich der Autobahn GmbH des Bundes erneuert oder
umfassend modernisiert werden. Als Antwort darauf hat das
Bundesverkehrsministerium 2022 das Brückenmodernisierungsprogramm
gestartet. Kernstück ist ein definiertes Brückenmodernisierungsnetz,
das besonders hochbelastete Autobahnabschnitte in den Fokus rückt.
Auf diesen prioritären Strecken sollen 4.500 Teilbauwerke innerhalb
von zehn Jahren ertüchtigt werden – ein ambitioniertes Ziel, das
nicht nur Geld und Personal, sondern auch technologische Innovation
erfordert.
Genau hier setzt ein Pilotprojekt der Autobahn
GmbH an – in Zusammenarbeit der Niederlassung Rheinland mit dem
Brückenkompetenzzentrum der Zentrale: In einem Feldversuch werden
elf ausgewählte Brücken im Ruhrgebiet und Bergischen Land mit
Sensorik ausgestattet, die kontinuierlich Daten zu
Schwingungsverhalten, Temperatur, Materialbewegungen und Setzungen
liefert. Eine Künstliche Intelligenz analysiert diese Messwerte,
erkennt Muster und warnt vor sich anbahnenden Schäden. Damit deutet
sich ein echter Paradigmenwechsel an: weg von starren
Prüfintervallen und punktuellen Sanierungen – hin zu einer
vorausschauenden, datenbasierten Infrastrukturpflege. Wenn dieser
Ansatz trägt, könnten Deutschlands Brücken künftig nicht nur
saniert, sondern verstanden werden – mit deutlich optimierter
Nutzungsdauer.
Nach dem erfolgreichen ersten Testlauf an der
Brücke „Uellendahler Straße“ in Wuppertal ist das neue
Monitoringprogramm nun in den Regelbetrieb übergegangen. Inzwischen
wurden drei weitere Bauwerke mit der Sensorik ausgestattet: die
Brücken „Geitlingstraße“ (A40), „Werksbahnen“ (A3) und „An der
Hoffnung“ (A52). Auch sie liefern jetzt kontinuierliche Daten, die
den Zustand der Bauwerke erstmals in Echtzeit sichtbar machen.
Im Zuge von so genannten Brückennachrechnungen können vorläufige
Restnutzungsdauern festgelegt werden. Eine Änderung dieser
Restnutzungsdauer ist ohne nähere Kenntnisse des realen
Bauwerksverhaltens nicht möglich. Genau hier setzt das KI-gestützte
Monitoring an. Die Sensoren erfassen in Echtzeit, wie sich das
Bauwerk tatsächlich verhält.
Das kann in beide Richtungen
wirken: Die Daten können zeigen, dass eine Brücke früher als
erwartet modernisiert werden muss – oder dass sie in deutlich
besserem Zustand ist, als prognostiziert. Ziel ist es also nicht,
Brücken vorsorglich aus dem Verkehr zu ziehen, sondern auf Grundlage
belastbarer Daten zu entscheiden, wann Eingriffe notwendig sind.
Diese neue Datentiefe ermöglicht es Ingenieurinnen und Ingenieuren,
gezielter zu reagieren, bevor Schäden entstehen. Das kann bedeuten,
dass eine Brücke zeitweise abgelastet wird – also bewusst einer
geringeren Belastung ausgesetzt wird, etwa durch die Sperrung einer
Fahrspur oder durch Beschränkungen für Lkw.
Solche Maßnahmen
dienen ausdrücklich dazu, die Nutzung der Brücke möglichst lange
aufrechtzuerhalten und großflächige Sperrungen zu vermeiden.
Entscheidend ist dabei, dass diese Beschränkungen konsequent
eingehalten werden. Denn selbst einzelne übergewichtige Lkw können
die Tragstruktur so stark belasten, dass sie vorzeitig gesperrt oder
komplett erneuert werden muss – mit allen Folgen für Verkehr und
Anwohnende.
Frühwarnsystem für Brücken Beim KI-gestützten
Monitoring erfassen Sensoren fortlaufend die Schwingungen und
Dehnungen einer Brücke. So lässt sich erkennen, wie sich das Bauwerk
unter wechselnden Belastungen und Witterungsbedingungen verhält. Der
Algorithmus lernt, was für jede Brücke das „Normverhalten“ ist.
Treten Abweichungen auf – etwa durch Rissbildung, Materialermüdung
oder übermäßige Belastung –, gibt das System automatisch eine
Warnung aus. Alle Daten werden in einem Online-Dashboard mit
Ampelfarben visualisiert und in Echtzeit mit Handlungsempfehlungen
an die Prüfingenieurinnen und -ingenieure der Autobahn GmbH
übermittelt. So kann bei Auffälligkeiten schnell reagiert werden.
Die technische Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Irmos
Technologies, einem auf datenbasiertes Infrastrukturmonitoring
spezialisierten Unternehmen. Der erste Kontakt mit Irmos
Technologies erfolgte durch ein gemeinsames Programm der Autobahn
GmbH und der Deutschen Bahn im Rahmen einer DB mindbox Challenge
2024.
Ergänzung zur klassischen Bauwerksprüfung „Das
KI-Monitoring ersetzt keine Bauwerksprüfung, es ergänzt sie
sinnvoll“, erklärt Tobias Fischer, Geschäftsbereichsleiter Bau und
Erhaltung der Außenstelle Essen. „Wir erhalten zusätzliche
Echtzeitdaten, die unsere Ingenieurinnen und Ingenieure nutzen
können, um die berechnete Restnutzungsdauer mit dem tatsächlichen
Zustand abzugleichen. So lassen sich Sanierungsprioritäten besser
festlegen – und Sperrungen im Idealfall vermeiden.“
Autobahnbrücken werden weiterhin regelmäßig überprüft: alle sechs
Jahre im Rahmen einer Hauptprüfung drei Jahre nach einer
Hauptprüfung sind die Ingenieurbauwerke einer Einfachen Prüfung zu
unterziehen sowie anlassbezogen, z. B. nach Hochwasser oder
Unfällen.
Des Weiteren gibt es: einmal jährlich eine
Besichtigung zweimal jährlich eine Beobachtung.
Das
KI-System dient dabei als präventive Diagnostik zwischen den
Prüfintervallen. Elf Brücken im Test – Paradigmenwechsel in der
Bauwerksunterhaltung Insgesamt elf Brückenbauwerke im
Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Essen nehmen an dem
mehrjährigen Feldversuch teil. Die Testphase ist auf fünf Jahre
angelegt und soll alle klimatischen Jahreszyklen abbilden. Nach dem
ersten Jahr ist eine Zwischenauswertung vorgesehen, auf deren
Grundlage über eine mögliche Ausweitung entschieden wird.
Die
Niederlassung Rheinland und die Zentrale der Autobahn werten die
Ergebnisse aus, um herauszufinden, wie das KI-Monitoring
deutschlandweit genutzt werden kann. Ziel ist es, die vorbeugende
Diagnose von Bauwerken zu verbessern und so ein vorausschauendes
Erhaltungsmanagement zu unterstützen.
Feldversuch
KI-Monitoring: Diese Bauwerke erhalten Sensorik Oberhausen: A3
Werksbahnen Duisburg: A59 Gartsträuch · A59 Meiderich · A59
Grunewald (Bauwerk 1) · A59 Grunewald (Bauwerk 2) Mülheim a.d.R.:
A40 Geitlingstraße · A52 Mintarder Ruhrtalbrücke Ratingen: A52 An
der Hoffnung Velbert: A535 Talbrücke Grund · A535 Ostumer Weg
Wuppertal: A46 Uellendahler Straße
Das Anbringen der Sensoren
startete im November 2025. Bis Mitte 2026 sollen alle Brücken
ausgestattet sein. Die Kosten liegen pro Bauwerk im niedrigen
fünfstelligen Bereich.
Relevanz für die Region Der Bedarf
ist groß: Allein im Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Essen
müssen in den kommenden zehn Jahren knapp die Hälfte der insgesamt
650 Brückenbauwerke modernisiert werden. Das Monitoring liefert
wertvolle Daten, um die Erhaltungsstrategie zu optimieren und
Ressourcen gezielt einzusetzen. Das Projekt markiert damit einen
Paradigmenwechsel in der Bauwerksunterhaltung – weg von reaktiver
Instandhaltung hin zu einer datenbasierten, vorausschauenden
Infrastrukturpflege. Zugleich leistet es einen wichtigen Beitrag zur
Digitalisierungsstrategie der Autobahn GmbH und zur nachhaltigen
Sicherung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.
Hintergrund: Wie das System funktioniert Sensoren messen
fortlaufend Ausdehnung und Schwingung der Bauwerke. Die Daten
werden zu Tausenden Messpunkten verdichtet. Ein Algorithmus
erkennt Muster und lernt das typische Verhalten jeder Brücke.
Abweichungen werden automatisch identifiziert und als Warnstufen
visualisiert. Ingenieurinnen und Ingenieure bewerten die
Ergebnisse und geben Handlungsempfehlungen – etwa zusätzliche
Prüfungen, Nachrechnungen oder Instandsetzungsmaßnahmen. Alle
Ergebnisse werden über eine Cloud-Plattform in Echtzeit
bereitgestellt.
Kleine Detektive entdecken künstliche Intelligenz
Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in
der Duisburger Innenstadt lädt Kinder der 3. und 4. Klasse am
Montag, 23. Februar, zu einem KI-Workshop ein. Künstliche
Intelligenz prägt zunehmend unseren Alltag. Ein frühzeitiger
kindgerechter Zugang zu diesem Thema hilft Kindern, sich sicher in
einer zunehmend digitalen Welt zu orientieren.
In diesem
Workshop erkunden Kinder spielerisch die Grundlagen der künstlichen
Intelligenz. Durch altersgerechte Aktivitäten entwickeln sie ein
erstes Verständnis für KI- Technologien und deren Einsatz im Alltag.
Der kostenfreie Workshop fördert kritisches Denken, Kreativität und
Teamarbeit und findet in Kooperation mit „Coding for tomorrow“ zum
„Safer Internet Day“ statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Anmeldung sind ab sofort auf www.stadtbibliothek-duisburg.de
möglich.
Duisburg ehrt sportliche Erfolge in den
Senioren- und Masterklassen Die Stadt Duisburg ehrt am
Mittwoch, 25. Februar 2026, um 17.30 Uhr im Rathaus ihre
Seniorensportlerinnen und Seniorensportler für herausragende
sportliche Erfolge im Jahr 2025. Grundlage der Ehrung sind die
städtischen Richtlinien über Auszeichnungen für Leistungen und
Verdienste auf dem Gebiet des Sports.
Insgesamt werden elf
Einzelsportlerinnen und -sportler sowie eine Mannschaftsleistung für
nationale und internationale Erfolge ausgezeichnet. Bei der
feierlichen Ehrung erfolgt die Gratulation durch Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn sowie Ozan Aksu, Vorsitzender des
Betriebsausschusses DuisburgSport.
VHS-Vortrag:
Chatbots und andere Technologien als soziale Partner
Die VHS lädt am Mittwoch, 25. Februar, um 20 Uhr im Stadtfenster an
der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Vortrag über
Chatbots und andere Technologien als soziale Partner ein. Durch die
schneller werdende Entwicklung im Bereich „Künstliche Intelligenz“
lassen sich immer mehr Menschen auf „Beziehungen“ mit Chatbots und
virtuellen Charakteren ein.
In ihrem Vortrag erläutert die
Sozialpsychologin Dr. Jessica Szczuka von der Universität
Duisburg-Essen, welche psychologischen Mechanismen dabei wirken und
wirft Fragen nach gesellschaftlichen Folgen, der Verantwortung von
Unternehmen sowie der Zukunft menschlicher Beziehungen in einer
digitalisierten Welt auf.
Die Liebe zu einem virtuellen
Gegenüber war schon im Jahr 2013 Thema des Kinofilms „Her“. Das
Teilnahme beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich und kann online unter https://vhs.link/kP54Qh erfolgen.
Weitere Informationen gibt es bei der VHS, Josip Sosic,
0203/283-984617 und online unter
www.vhs-duisburg.de
Stadtwerke Duisburg nehmen 20 neue Ladepunkte in Betrieb
In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister
weitere 20 neue Ladepunkte an neun Standorten in Betrieb genommen.
Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab sofort an der Deichstraße 107
in Hochemmerich, an der Wintgensstraße 130 in Duissern, an der
Herzogstraße 128 in Walsum-Vierlinden, an der Mozartstraße 36 in
Rheinhausen, an der Weinhagenstraße 30 in Ruhrort, an der
Neubreisachstraße 20 in Meiderich, an der Spichernstraße 28 in
Untermeiderich und an der Lauenburger Allee gegenüber der Hausnummer
71 in Großenbaum zur Verfügung.

An der Sudetenstraße in Buchholz können Elektroautos ab sofort an
vier Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg geladen werden. Zwei der
Ladepunkte sind mit einer Schnellladefunktion mit 50 kW Ladeleistung
ausgestattet. Quelle: Stadtwerke Duisburg
Gleich vier neue
Ladepunkte gibt es an der Sudetenstraße 65 in Buchholz. Zwei dieser
Ladepunkte sind mit einer Schnellladefunktion mit 50 kW Ladeleistung
ausgestattet. Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen
Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale
Energiedienstleister betreibt insgesamt 428 Ladepunkte an 176
Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 60 Ladepunkte sogenannte
Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW. Die
Stadtwerke treiben den Ausbau kontinuierlich voran.
Das Ziel
ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu
installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik
und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts. Die
Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de
angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von Ladeinfrastruktur
gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte in ganz
Deutschland zur Verfügung.
Durch Kooperationen auf
internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte
hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer
entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto
laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des
angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der
Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den
Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten. Eine Ladekarte der
Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular
unter swdu.de/ladekarte
bestellen.
Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem
Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr. Die Energieberaterinnen
und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen
Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur
heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter
0203-604 1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im
Internet auf
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.
Auch
Geschäftskunden, die ihren gesamten Fuhrpark auf Elektroautos
umstellen wollen, erhalten bei den Stadtwerken kompetente Beratung
zu möglichen Fahrzeugmodellen und Planung einer effizienten
Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Firmengelände. Weitere
Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.
Zusatzführung für Familien in den Wasserwerken der
Stadtwerke Duisburg Mit
zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen feierten die Stadtwerke
Duisburg im vergangenen Jahr 150 Jahre öffentliche
Trinkwasserversorgung in der Stadt an Rhein und Ruhr. Den Abschluss
machten vor kurzem Familienführungen in den Wasserwerken Wittlaer
und Bockum. Aufgrund der besonders großen Nachfrage haben sich die
Stadtwerke entschlossen, eine Zusatzführung am Freitag, 27. Februar
2026, anzubieten. Große und kleine Duisburgerinnen und Duisburger
können dann einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwassererzeugung
werfen und eine Reise durch die 150-jährige Geschichte der
Trinkwasserversorgung in Duisburg unternehmen.
Anmeldungen
wieder möglich Die Führung startet um 15 Uhr und dauert circa 3
Stunden. Während der kostenlosen Führung durch das Wasserwerk
Wittlaer zeigen Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, wie Trinkwasser
gefördert und aufbereitet wird. Anschließend gibt es eine
Besichtigung des historischen Wasserwerks Bockum, bei der die
Familien erfahren, wie die Trinkwasserversorgung vor über 100 Jahren
funktioniert hat. Anmeldungen zu den Familienführungen sind unter
www.swdu.de/fuehrung möglich.
Treffpunkt ist am Wasserwerk
Wittlaer, Bockumer Straße 79, 40489 Düsseldorf-Wittlaer. Parkplätze
sind vorhanden. 2025: Stadtwerke feierten 150 Jahre Wasserversorgung
Die Wasserversorgung in Duisburg wurde im vergangenen Jahr 150 Jahre
alt. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten
zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre.
Seitdem werden die Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr
zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über
die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit
zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter
www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.

Das Wasserwerk Wittlaer der Stadtwerke
Duisburg liegt in unmittelbarer Nähe zum
Rhein. In den angrenzenden Rheinwiesen
stehen die Brunnenanlagen, in denen das
Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung
gewonnen wird. Foto Stadtwerke Duisburg
Die Schneekönigin in der Meidericher Kirche
Duisburg, 21. Februar 2026 - Gemeinde und Förderverein laden zum
märchenhaften TanzMusikTheater an zwei Abenden. In der Evangelischen
Kirche Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 6, wird es an zwei Abenden
im März richtig märchenhaft: Unter der Leitung der Duisburger
Tänzerin und Literaturwissenschaftlerin Bettina Rutsch wird Hans
Christian Andersens „Die Schneekönigin“ neu erzählt: sinnlich,
zeitgenössisch und überraschend. Entstanden ist eine vielschichtige
Inszenierung, die Tanz, Musik und Theater verbindet.

Fotos Rebecca ter Braak
In der Meidericher Kirche, die
selbst zur Bühne wird, entfaltet die Inszenierung am 6. und am 7.
März - jeweils um 19 Uhr - eine besondere Ausstrahlung und
atmosphärische Tiefe. Karten gibt es im Vorverkauf zu 20 bzw.
ermäßigt 15 Euro im Gemeindebüro, Auf dem Damm 8, dienstags bis
freitags 10 bis 13 Uhr. An der Abendkasse kostet eine Karte 24 bzw.
18 Euro.

Infos zum Förderverein und zu den Veranstaltungen gibt es im Netz
unter https://prodommo.de, zur Gemeinde und der Kirche unter
www.kirche-meiderich.de. Im Anhang senden wir Ihnen zwei
Probenbilder zur Schneekönig aus der Evangelischen Kirche Meiderich,
Auf dem Damm, zur honorarfreien Verfügung
Umwelt-
und Klimaschutz geht alle an: Bonhoeffer Gemeinde startet
Klima-Monat mit Ausstellung in der Obermarxloher
Lutherkirche Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde
Marxloh Obermarxloh schreibt „Klimaveränderung“ und „Bewahrung der
Schöpfung“ groß und widmet den Themen einen ganzen Monat mit
Veranstaltungen und Aktionen. Er startet am 1. März mit einem
regionalen Klima-Gottesdienst um 11 Uhr in der Lutherkirche Duisburg
Obermarxloh und der anschließenden Eröffnung der Klima-Ausstellung
mit der Gruppe „Parents for Future Duisburg“.
Diese zeigt
Ursachen der Klimakatastrophe auf und verdeutlicht konkrete
Auswirkungen vor Ort, z.B. das Überschwemmungsrisiko und Hitzeinseln
in Obermarxloh. Mit dabei - auch beim Empfang mit Snacks - ist
Charlotte Brinkmann „Parents for Future Duisburg“, die Forderungen
an die Politik benennt und auch sagt, was Einzelne für das Klima tun
können. Die Ausstellung endet am 5.4. mit dem Gottesdienst am
Ostersonntag.
Das Foyer ist werktags von 8 bis 16.30 Uhr
immer zugänglich, donnerstags bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Ein Team um Gemeindepädagogin und Diakonin Nicole Enders hat weitere
Aktionen für den Themenmonat März vorbereitet: Am 22.3. gibt es
einen Spenden-Trödelmarkt, bei dem die Gemeinde einlädt, gut
erhaltene Dinge als Spende vorab dorthin zu bringen. Diese werden am
Tag des Trödelmarktes gegen kleines Geld verkauft.
Der
gesamte Erlös - auch der aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen -
geht als Spende an die Duisburger Stiftung für Umwelt und Soziales.
Geplant sind zudem „Clean up“-Aktionen rund um die Standorte
Lutherkirche und Kreuzeskirche, die Termine dazu werden noch bekannt
gegeben.
Zudem soll ein Repair-Café gegründet werden; wer
mitmachen möchte, ist gerne auch hier gesehen. Außerdem sammelt die
Gemeinde Kronkorken für den guten Zweck, der Erlös der recycelten
Korken geht dann an den Verein „Herzenswärme e.V.“ Wer hier
mitmachen möchte, gibt die Verschlüsse im Gemeindebüro an der
Wittenberger Str. neben der Lutherkirche ab (Mo, Di, Fr von 8-13
Uhr, Do von 12-17 Uhr).
Veranstaltungsreihe in der Evangelischen Gemeinde
Hochfeld-Neudorf Viele Menschen sind heute nicht mehr
gewohnt zu beten, doch sie spüren den Wunsch zu dieser Zwiesprache
mit Gott. Ein Team um Vikar Jean-Marc Kadima aus der Evangelischen
Gemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf lädt zu einer
Veranstaltungsreihe, in der es um die (Wieder)-Entdeckung des Gebets
geht.
An sieben Freitagabenden - immer um 18 Uhr - entdecken
Interessierte gemeinsam Impulse aus der Bibel, beten, kommen ins
Gespräch und essen am Schluss gemeinsam. Die Reihe startet mit dem
Treffen am 27. Februar um 18 Uhr im Gemeindezentrum Wildstraße 31 in
Duisburg-Neudorf. Infos zur Reihe und zu weiteren Terminen gibt es
im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Wochenend-Pilgern im
Bergischen Land auf der Heidenstraße Einladung zum
gemeinsamen Entschleunigen Entschleunigung, den Gedanken Raum
geben, die frische Luft genießen und neue Wege entdecken. Das ist
es, was eine Gruppe um Ines Auffermann aus der Evangelischen
Gemeinde Hochfeld Neudorf beim Pilgern regelmäßig entdeckt. Nun
laden sie Interessierte zu einem Wochenendpilgern am 18. und 19.
April im Bergischen Land auf der Heidenstraße ein.
Wer Interesse hat, ist herzlich zum
Informationsabend am 3. März um 18 Uhr ins Gemeindehaus
Gustav-Adolf-Str. 65 eingeladen. Weitere Informationen gibt es unter
www.hochfeld-neudorf.de/gemeindeleben/pilgern. Fragen vorab
beantwortet Ines Auffermann gerne (Mail: ines.auffermann@ekir.de).

Es zeigt die Statue eines Pilgers von St. Quirinius in Neuss (Foto:
Ines Auffermann)
Gemütliches, kreatives
Beisammensein in Obermeiderich Die Evangelische
Kirchengemeinde Obermeiderich lädt zum Nähen in Gemeinschaft ein:
Menschen, die gerne Stricken oder Häkeln oder an der Nähmaschine
arbeiten und dies gerne mit anderen bei einem Plausch tun möchten,
packen ihre Handarbeitsutensilien ein und kommen im Gemeindezentrum
Emilstraße zusammen.
Das, was dort beim gemütlichen,
kreativen Beisammensein und einigen Tassen voller Tee hergestellt
wird, kann mit nach Hause genommen werden, aber auch gerne für einen
guten Zweck bestimmt werden. Große Handarbeitsideen oder perfekte
Kenntnisse müssen nicht mitgebracht werden, denn ein Team hilft mit
Rat und Tat.
Das nächste Treffen ist am Dienstag, 3. März
von 18 bis 21 Uhr. Der Spaß kostet nichts, Diakonin Gisela Rastfeld
(015739117304, grastfeld@obermeiderich.de) bittet um Anmeldung vorab
und beantwortet alle Fragen gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.obermeiderich.de.

NRW: 2025 wurden gut 11 % mehr Freilandgemüse geerntet
als im Vorjahr * 981.200 Tonnen Gemüse im Freiland
geerntet. * Möhren und Karotten machten fast 30 % der
Gesamternte aus * Die Freilandgemüsefläche in ökologischer
Bewirtschaftung hat sich innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt.
Die NRW-Gemüsebäuerinnen und -bauern konnten 981.200 Tonnen
Freilandgemüse im Jahr 2025 ernten. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand endgültiger
Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, war die Erntemenge damit um
11,4 % höher als im Vorjahr, was zum Teil seine Ursache in den guten
Wetterbedingungen hatte.
Das Freilandgemüse wurde im
vergangenen Jahr auf einer Fläche von 28.600 Hektar angebaut
(+1,3 %). 4.000 Hektar bzw. 13,8 % der Freilandgemüsefläche war in
ökologischer Bewirtschaftung. Die Freilandgemüsefläche in
ökologischer Bewirtschaftung hat sich damit innerhalb von zehn
Jahren fast verdoppelt (2016: 2.200 Hektar).
Möhren und
Karotten sind die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche Die
Gemüsearten mit der größten Anbaufläche im Land waren Möhren, zu
denen auch die Karotten gehören, mit 4.500 Hektar, gefolgt von
Speisezwiebeln mit 4.100 Hektar. Zusammen belegten diese Gemüsearten
knapp ein Drittel (30,1 %) der gesamten Gemüseanbaufläche im
Freiland. Möhren und Karotten machten mit 293.500 Tonnen 29,9 % der
Gesamternte aus. Die Erntemenge dieser Gemüsearten fiel dabei
gegenüber 2024 um 11,2 % höher aus.
Die zweithöchste
Erntemenge mit 206.400 Tonnen erzielten die Gemüsebäuerinnen und
Gemüsebauern mit Speisezwiebeln. Hier wurden 21,2 % mehr geerntet
als ein Jahr zuvor. Weißkohl wurde auf 1.000 Hektar kultiviert und
lag mit einer um 24,7 % höheren Erntemenge von 73.000 Tonnen auf
Platz drei.
Größte Anbauflächen in den Regierungsbezirken
Düsseldorf und Köln Die größten Anbauflächen für Freilandgemüse
befinden sich im Regierungsbezirk Düsseldorf mit 11.400 Hektar,
gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 7.800 Hektar. Auch bei Möhren
und Karotten haben diese beiden Regierungsbezirke den größten
Anteil: Fast zwei Drittel der Anbauflächen für Möhren und Karotten
befanden sich in den Regierungsbezirken Köln (1.500 Hektar) und
Düsseldorf (1.400 Hektar). Die größten Anbauflächen für
Speisezwiebeln gab es in den Regierungsbezirken Düsseldorf
(1.800 Hektar), Köln (1.000 Hektar) und Münster (900 Hektar).
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