'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv8. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


9. Kalenderwoche: Montag, 23. Februar - Sonntag, 1. März 2026
Der 27. Februar ist Equal Pay day

Abschaffung Solarförderung: Was treibt Frau Reiche an?
Photovoltaik bleibt der Schlüssel für die Energiewende im Eigenheim
Das Bundeswirtschaftsministerium plant laut Medienberichten die vollständige Streichung der Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter Hausbesitzern, die ihre Immobilie selbst nutzen, zeigt aber deutlich: Photovoltaik ist der Schlüssel zur Anschaffung weiterer Zukunftstechnologien.

Das Bundeswirtschaftsministerium plant laut Medienberichten die vollständige Streichung der Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter Hausbesitzern, die ihre Immobilie selbst nutzen, zeigt aber deutlich: Photovoltaik ist der Schlüssel zur Anschaffung weiterer Zukunftstechnologien.



Photovoltaik ist die wegweisende Technologie für die private Energiewende. Das zeigt eine vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführte Umfrage im Auftrag der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) von August 2025. Hausbesitzer, die bereits eine Photovoltaik-Anlage besitzen bzw. deren Anschaffung planen, investieren wahrscheinlicher auch weiter in emissionssparende Technologien wie Batteriespeicher, Smart Meter, Elektroauto und Wärmepumpen.


Nur 17% der Eigenheimbesitzer ohne Solaranlage oder Anschaffungspläne dafür haben oder planen eine Wärmepumpe – bei denen mit Solaranlage sind es 54%. Beim Elektroauto verhält es sich ähnlich, nämlich 17% zu 55%. Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass das Potenzial für Photovoltaik im Ein- und Zweifamilienhaus hierzulande beträchtlich ist.

Bis 2030 könnten sich fast zwei Drittel aller selbstnutzenden Hausbesitzer vorstellen, eine Photovoltaikanlage zu besitzen, heute ist es nur ein Drittel. Damit die Mengen an privat erzeugtem Strom netzdienlicher verbraucht und eingespeist werden können, und damit die Systemkosten gesenkt werden können, sind Batteriespeicher, Smart Meter und Energiemanagementsysteme notwendig.

Hier ist das Potenzial bis 2030 beträchtlich: Jeder zweite Eigenheimer könnte sich vorstellen, einen Batteriespeicher nutzen, ebenso viele einen Smart Meter, etwas weniger ein Energiemanagement-System. Die Studie „Monitoring Energiewende im Eigenheim“ ist hier abrufbar. Die Umfrage wurde im August 2025 vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) durchgeführt. Befragt wurden 2.159 Hausbesitzerinnen und -besitzer ab 18 Jahren, die im eigenen Haus wohnen.

EEG-Novelle - Verband Wohneigentum warnt vor "tiefgreifendem Systemwechsel"
Mit scharfer Kritik reagiert der gemeinnützige Verband Wohneigentum auf den Arbeitsentwurf zur EEG-Novelle aus dem Haus von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Nach Medienberichten plant die Ministerin unter anderem die vollständige Streichung der Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen.

"Das wäre ein massiver Einschnitt in das EEG und ein fataler Rückschritt für die private Energiewende im Gebäudebereich", bewertet Verbandspräsident Peter Wegner den Entwurf.‌ Wegner erklärt: "Dieser Entwurf bedeutet einen tiefgreifenden Systemwechsel: Weg von einer staatlich abgesicherten Einspeisevergütung und damit einer wichtigen Unterstützung privater Initiative hin zu einer konsequent markt- und systemorientierten Steuerung erneuerbarer Energien."

Der Verbandspräsident kritisiert: "Politisch nicht gelöste strukturelle Probleme können nicht zu Lasten der kleinen Eigenümer*innen gehen." Förderstopp für kleine PV-Anlagen bis 25 kW - höheres Investitionsrisiko Wenn das klassische Einfamilienhaus die EEG-Förderung verliere und die Einspeisung auf 50 Prozent begrenzt werde, bedeute das für private Eigentümer*innen ein höheres Investitionsrisiko.

Vor allem dann, so Wegner, wenn sie keinen Speicher haben und den Verbrauch nicht gut steuern. Wegner warnt: "Privatpersonen sind bislang wichtiger Akteur bei der Solarstromerzeugung. Diese Initiative wird ausgebremst, was ein fataler Rückschritt für die private Energiewende ist."

Erwartbare negative Konsequenz sei eine sinkende Investitionsdynamik im Kleinanlagensegment, was PV-Anlagen verteuere. Wegner: "Zu befürchten ist, dass in Konsequenz die private Energiewende einkommensstarken Haushalten vorbehalten bleibt." Kritik an verpflichtende Direkvermarktung Mehr Markt bedeute auch mehr Komplexität, erklärt der Verbandspräsident und sieht das Risiko einer Überfoderung private Anlagenbetreiber bei einer verpflichtenden Direktvermarktung.

"Private Betreiber werden gezwungenermaßen zu Strommarkt-Akteuren, das darf nicht zu fachlicher und bürokratischer Überfoderung führen. Gerade Familien, ältere Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Wohnungseigentümergemeinschaften benötigen verlässliche und verständliche Rahmenbedingungen und dürfen nicht überfordert werden."

Bundesinnenministerium ruft zur Bewerbung um den Förderpreis Helfende Hand 2026 auf
 Von Anfang März bis Ende Juni können Bewerbungen in den Kategorien Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit sowie Unterstützung des Ehrenamtes für den Förderpreis eingereicht werden. In diesem Jahr wird zudem ein Sonderpreis zum Thema Einbindung von Ehrenamtlichen nach dem Berufsleben ausgelobt. Eine Jury aus Expertinnen und Experten des Bevölkerungsschutzes wählt die Nominierten aus. Die Helfende Hand wird zum 18. Mal verliehen und erreicht 2026 seine Volljährigkeit.  

Ab dem 1. März 2026 können sich Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz mit ihrem Projekt auf den Förderpreis Helfende Hand bewerben, der in diesem Jahr vom Bundesministerium des Innern (BMI) bereits zum 18. Mal verliehen wird. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. Juni 2026. Mit der Auszeichnung würdigt das BMI Projekte von Organisationen, Unternehmen sowie Einzelpersonen, die sich auf besondere Weise ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagiert haben.  

Online bewerben  
Grundsätzlich können sich alle Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen mit ihrem Projekt auf die Helfende Hand bewerben, sofern sie mit ihrem Einsatz das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz stärken. Die Bewerbung kann einfach online unter https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/bewerbung eingereicht werden.

Als Hilfestellung für das Ausfüllen des Formulars stehen eine Musterbewerbung sowie ein Erklärvideo auf der Website zur Verfügung.  
Drei Kategorien, ein Sonderpreis und ein Publikumspreis   Der Förderpreis Helfende Hand wird in den Kategorien Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit und Unterstützung des Ehrenamtes verliehen. Die Jury wird je Kategorie drei Preisträger auswählen. Zudem wird sie 2026 einen Sonderpreis für die Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben vergeben. Außerdem wird unter allen Nominierungen ein Publikumspreis verliehen. Alle Informationen zu den Kategorien sind auf der Website der Helfenden Hand zu finden.  

Die Bedeutung des Ehrenamtes
Mit dem Förderpreis würdigt das Bundesministerium des Innern jährlich die im Bevölkerungsschutz aktiven Ehrenamtlichen und fördert das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement als Treiber für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Der Förderpreis bietet die Möglichkeit, sich bei ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu bedanken und die Begeisterung für das Ehrenamt zu fördern.  

(Quelle: BBK)

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 16 Projekte mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Eine Übersicht über alle Gewinnerprojekte gibt es hier. Der Film zur Verleihung zeigt außerdem Eindrücke der Veranstaltung und stellt die Gewinnerinnen und Gewinner vor. Neuigkeiten rund um die Helfende Hand gibt es auch auf Facebook und Instagram.


Stadtteilbüro lädt zum Forum „Leben in Hochfeld“ ein
Die Stadt Duisburg und das Team des Stadtteilbüros Hochfeld laden am Dienstag, 3. März, zum Forum „Leben in Hochfeld“ ein. Beginn der Veranstaltung ist um 17.30 Uhr im Sozialzentrum St. Peter an der Brückenstraße 28 bis 30. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil informieren möchten.

„Auch zu diesem Forum haben wir wieder spannende Gäste eingeladen und interessante Themen vorbereitet“, sagt Lissa Peters vom Stadtteilbüro. Die neue Bezirksbürgermeisterin Sabrina Whitley stellt sich im Gespräch mit Moderator Liberto Balaguer vor und erläutert die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Nils-Christoph Ebsen, Geschäftsführer der Urbanen Zukunft Ruhr gGmbH, und Bernd Kreuzinger, Bereichsleiter Bildung beim Initiativkreis Ruhr GmbH, stellen ihre neuen Projekte für Hochfeld vor.

Zudem informiert das Stadtteilbüro über die aktuellen Entwicklungen in der Stadtteilerneuerung sowie aus den Arbeitsgruppen. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für Rückfragen und Gespräche. Das Forum „Leben in Hochfeld“ ist ein offener Treff, auf dem sowohl wichtige Themen für Hochfeld diskutiert und neue Projekte vorbereitet werden als auch der Austausch untereinander gepflegt wird.

Alle Bürgerinnen und Bürger, Engagierte und Stadtteilakteure sind eingeladen sich einzubringen und an der Entwicklung Hochfelds mitzuwirken.

Online-Veranstaltung Studieren ohne Abi
Studieren ist auch ohne Abi möglich: Wer eine staatlich anerkannte Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen an der Universität Duisburg-Essen einschreiben. Darüber informiert die Studienberatung in einer Online-Veranstaltung am 9. März um 17 Uhr.

Dabei geht es nicht nur um Voraussetzungen für das Studieren ohne Abi, wie zum Beispiel drei Jahre Berufserfahrung oder eine Aufstiegsfortbildung. Themen sind außerdem Fächer, Bewerbungsverfahren Studienfinanzierung, Anerkennung von Leistungen oder Studieren mit Kind. Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/abz/studierende/beruflich_qualifizierte.php

MOMENTUM: GRÜN - Eine “Mit-Mach-Ausstellung” im ruhrKUNSTort
• Fabrikstraße 23 • 47119 DU-Ruhrort
Information und Pressemitteilung Unter dem Titel :MOMENTUM: plant der ruhrKUNSTort ein Projekt, mit dem Künstlerinnen und Künstler aufgerufen werden, sich mit einem Kunstobjekt eigener Wahl an einer Gemeinschaftsausstellung zu einem bestimmten Thema zu beteiligen. Nicht zuletzt auch abhängig von Zuspruch und Resonanz ist an sich erstmal grundsätzlich geplant, dass sich das Projekt „MOMENTUM“ jährlich und mit einem jeweils neuen Thema wiederholt.


Zu diesen Zwecken stellt der ruhrKUNSTort an der Fabrikstraße 23 in 47119 Duisburg- Ruhrort 3 Wandflächen über gesamt ca. 30 Quadratmeter sowie zugehörige Bodenflächen und in geringer Stückzahl ebenfalls vorhandene Aufstellmöglichkeiten in Form von Podesten, usw., zur Verfügung. Als mögliche Ausstellungsobjekte können grundsätzlich und einstweilen zunächst formatunabhängig eingereicht werden Bilder aus Fotografie und Malerei, Zeichnungen, Skizzen, Sketche, usw., sowie z.B. auch Skulpturen, Plastiken oder sonstige Objekte.

Das Motto der :MOMENTUM: - Reihe in diesem Jahr lautet „GRÜN“. Die Ausstellung ist geplant für die Zeit vom 16. Mai bis 14. Juni 2026 und soll mit einer Vernissage am 16. Mai ab 18:00 Uhr, zu der natürlich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen sind, eröffnet werden. Für eine erste Kontaktaufnahme interessierter Künstlerinnen und Künstler empfiehlt sich ein Besuch im ruhrKUNSTort freitags von 16:00-18:00 Uhr oder sonntags von 15:00-18:00 Uhr oder einfach eine eMail an ruhrkunstort[at]gmx.de

Last-Minute-Februar-Tipps: Garten- und Balkonarbeiten die jetzt am Wochenende erlediget werden sollten
- Warum jetzt der smarteste Zeitpunkt ist: Mit guter Vorbereitung entspannt in die Gartensaison starten
- Jede Vorbereitung zählt: 30 Minuten pro Woche reichen, damit im Frühjahr nicht alles auf einmal passieren muss
- Praxis-Tipps von HORNBACH Gartenexpertin Heike Tranelis: von Anzucht über Werkzeug-Reset bis Balkoncheck

Schon im Februar lohnt sich der Start mit der Anzucht: Wer jetzt vorbereitet, genießt die ersten warmen Tage im Frühjahr ohne Zeitdruck.

(© HORNBACH)

Wenn das Thermometer über 15 Grad klettert, scharren viele schon mit den Füßen. Jetzt ist es an der Zeit, Garten, Balkon oder Terrasse für das Frühjahr vorzubereiten: Pflanzgefäße werden aus dem Keller geholt, Hochbeete werden entrümpelt, Werkzeuge müssen geschärft werden – und Saatgut und Erde sind teils schnell vergriffen.
Diese Übergangstage zwischen Winterende und Frühjahrsbeginnn eignen sich gut, um die Outdoor-Saison vorzubereiten. Welche Arbeiten sich jetzt lohnen, erklärt Heike Tranelis, Gartenmarkt-Leiterin bei HORNBACH in Berlin-Marzahn.

Es ist fast noch Winter. Lohnt es sich überhaupt, jetzt schon anzufangen?
Heike Tranelis: "Im Februar kann man vieles vorbereiten, ohne dass man schon im Beet oder Balkonkasten arbeiten muss: planen, sortieren, reinigen und reparieren. Wer das jetzt erledigt, hat später mehr Zeit für die schönen Dinge und muss nicht an den ersten warmen Tagen alles auf einmal machen."

Was sind die wichtigsten Vorbereitungs-Jobs für Garten, Balkon und Terrasse?
Heike Tranelis: "Ich empfehle folgende Basics: Material für die Aussaat oder Pflanzung kalkulieren, Werkzeug- und Gerätecheck, Gefäße oder Flächen vorbereiten (Rasen kalken), Beete (sofern schon möglich) umgraben, Rückschnitt von Gehölzen und Stauden."

Anzucht: Was kann man im Februar schon vorziehen? Und was sind die häufigsten Fehler?
Heike Tranelis: "Wer Platz am hellen Fenster hat oder mit Pflanzenlampen arbeitet, kann im Februar mit der Anzucht starten, je nach Kultur zum Beispiel mit ersten Gemüseaussaaten (z.B. Tomaten, Paprika). Wichtig ist vor allem: sauberes Anzucht-Equipment, Aussaaterde und – eine klare Beschriftung. Typische Fehler sind zu dunkle Standorte oder zu viel Wasser."

Balkon & Terrasse: Was sollte man jetzt schon checken, bevor es losgeht?
Heike Tranelis: "Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Pflanzkästen und Töpfe zu prüfen: Sind sie rissig, passen die Untersetzer, sind Halterungen stabil? Auch der Boden auf Balkon oder Terrasse lässt sich gut vorbereiten, zum Beispiel reinigen und schauen, ob sich über den Winter etwas gelockert hat. Und: Wer Sichtschutz, Rankgitter oder neue Kästen montieren will, macht das jetzt oft entspannter als später im März, wenn alles gleichzeitig passiert."

Erde, Dünger, Substrate: Schon jetzt kaufen oder lieber warten? Heike Tranelis: "Wer Platz hat, kann Grundlagen wie torffreie Erde oder Anzuchterde schon im Februar besorgen. Das nimmt Druck raus, gerade, wenn im März/April viele gleichzeitig einkaufen. Wichtig ist die Lagerung: trocken, frostgeschützt und nicht im offenen Sack im Regen stehen lassen."

Werkzeug-Reset: Was sollte vor der Saison unbedingt erledigt werden?
Heike Tranelis: "Im Februar lohnt sich ein kompletter Werkzeug- und Gerätecheck: reinigen, bewegliche Teile ölen, Scheren und Messer schärfen, Holzstiele kontrollieren und Akkus testen. Stumpfes Werkzeug macht nicht nur weniger Spaß, es führt auch schneller zu unsauberen Schnitten, die Pflanzen belasten können."
Outdoor trotz Kälte: Gibt es Arbeiten, die man jetzt draußen machen kann, ohne Risiko?

Heike Tranelis: "Ja, aber mit Augenmaß. An milden, trockenen Tagen kann man z. B. aufräumen, Wege und Flächen vorbereiten oder Frostschutzmaterial bereitlegen. Wer Pflanzen schützen muss, sollte Vlies/Frostschutz griffbereit haben und nicht erst suchen, wenn doch noch einmal eine kalte Nacht angekündigt ist."
Nistkasten & Naturgarten: Ist Februar dafür ein guter Zeitpunkt?

Heike Tranelis: "Definitiv. Nistkästen können gereinigt oder neu aufgehängt werden und wer einen bauen möchte, hat im Februar meist die Ruhe dafür. Das ist ein typisches ‚Frühstart-Projekt‘: wenig wetterabhängig, aber rechtzeitig, bevor es wirklich losgeht."

Aktionsfahrplan für Ende Februar/Anfang März
- Planen & Sortieren
- Saatgut checken (Haltbarkeit), Pflanzplan/Standorte grob festlegen, Etiketten/Marker bereitlegen
- Anzucht starten
- Anzuchtschalen reinigen, Anzuchterde bereitstellen, Etiketten beschriften, hellen Standort organisieren
- Werkzeug-Reset
- Schärfen, ölen, Akkus laden/prüfen, Handschuhe/Schutzbrille/kleine Ersatzteile ergänzen
- Balkon/Terrasse startklar machen
- Kästen und Töpfe prüfen, Halterungen fixieren, Vlies/Frostschutz bereitlegen, Untersetzer/Abflüsse checken

Zwei schnelle Tipps, damit der Frühlings-Frühstart wirklich entspannt bleibt
1. Klein anfangen, konsequent bleiben: Lieber 30 Minuten pro Woche investieren als ein hektischer „Alles-an-einem-Tag“-Anlauf im März.
2. Material so lagern, dass man es sofort findet: Anzucht,Werkzeug, Frostschutz und Befestigungsmaterial an einem festen Ort – das spart Zeit, wenn das Wetter umschlägt.



NRW-Inflationsrate liegt im Februar 2026 bei 1,8 %
* Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im Vergleich zu Februar 2025 um 1,2 % gestiegen.
* Energiepreise sanken gegenüber Februar 2025 um 1,2 %.

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im Februar 2026 bei 1,8 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Januar 2026) um 0,2 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 2,3 % gestiegen.



Vorjahresvergleich: Unterschiedliche Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln
Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 sind die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 1,2 % gestiegen. Preistreibend waren dabei u. a. Obstkonserven (+33,5 %), Bohnenkaffee (+24,6 %), Paprika (+19,8 %) und Eier (+16,2 %).

Deutlich günstiger angeboten als noch im entsprechenden Vorjahresmonat wurde beispielsweise Butter (−33,0 %), Quark (−27,1 %) und Kartoffeln (−13,7 %). Die Energiepreise waren im Februar 2026 insgesamt um 1,2 % niedriger als im Februar 2025. Dabei sanken die Preise für Heizöl (−8,1 %), Strom (−2,6 %) und Gas (−2,3 %). Fernwärme (+2,3 %) und feste Brennstoffe (+12,4 %), wie beispielsweise Holzpellets, wurden hingegen teurer angeboten.

Ebenso verteuerten sich Kraftstoffe um 0,6 %. Vormonatsvergleich: Bekleidungspreise gestiegen Zwischen Januar 2026 und Februar 2026 verteuerten sich Nahrungsmittel wie Paprika um 11,1 %, Kopf- und Eisbergsalat um 6,1 % und Bananan um 3,8 %. Andere Nahrungsmittel wie Gurken (−13,7 %), Frischkäse (−5,2 %), Hartkäse (−3,6 %) und Butter (−2,5 %) konnten Verbraucherinnen und Verbraucher günstiger erwerben als noch im Vormonat. Bekleidung wurde um 2,8 % teurer, dabei stiegen die Preise für Kinderbekleidung um 4,7 %.

Besonders preistreibend bei Damenbekleidung waren Röcke (+11,5 %) sowie Kostüme, Kleider oder Hosenanzüge (+6,1 %). Bei Herrenbekleidung waren es Pullover oder Strickjacken (+4,7 %) und Stoff- oder Freizeithosen (+4,3 %). Die Kraftstoffpreise zogen binnen Monatsfrist weiter an (+2,4 %):

Diesel wurde im Februar 2026 um 3,1 % und Benzin um 2,2 % teurer angeboten als im Januar 2026. Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im Februar 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/049_26.xlsx XLSX, 25,75 KB

Erwerbstätigkeit geht im Januar 2026 weiter zurück
Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, Januar 2026
0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt)
-0,8 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresmonat

Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt erneut gegenüber dem Vormonat zurück (-14 000 Personen; 0,0 %). Von Mai bis Dezember 2025 war sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 12 000 Personen zurückgegangen.



Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 wie saisonal üblich ab, und zwar um 369 000 Personen (-0,8 %). Dieser Rückgang gegenüber dem Vormonat fiel stärker aus als im Januar-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 (‑332 000 Personen; ‑0,7 %).

Rückgang der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr hält an
Im Vorjahresvergleich gegenüber Januar 2025 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 um 88 000 Personen (-0,2 %). In den Monaten Oktober und November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 % gelegen, im Dezember 2025 ebenfalls bei -0,2 %.

Damit setzte sich der seit August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich weiter fort. Bereinigte Erwerbslosenquote im Januar 2026 bei 4,0 % Im Januar 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,86 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 195 000 Personen oder 11,7 % mehr als im Januar 2025.

Die Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 % und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,5 Prozentpunkte (Januar 2025: 3,7 %). Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Januar 2026 mit 1,75 Millionen Personen um 6 000 Personen über dem Vormonat Dezember (0,4 %). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei 4,0 %.

Untersuchung von Equal Pay Day und 8. März
Stand der Gleichstellung: Wo gibt es Fortschritte, wo Stagnation? Neue Studie liefert aktuelle Daten zu fast 30 zentralen Indikatoren

Gleiche Bezahlung jeden Tag – für eine seit Jahren überfällige genderunabhängige Entlohnung und Wertschätzung von Arbeit und Leistung

Am Equal Pay Day 2026 unter dem Motto „Equal Pay Every Day“ setzt sich der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) erneut und mit Nachdruck für eine genderunabhängige Bezahlung ein. Die Benachteiligung bei der Entlohnung gleicher Arbeit ist im Jahr 2026 nicht mehr nachvollziehbar. Die Auswirkungen betreffen oft die gesamte Lebensplanung und haben auch ein enormes psychologisches Ausmaß sowie negative Effekte für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Ein Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum aktuellen Gender Pay Gap (GPG) zeigt deutlich, dass weiterhin große strukturelle Ungleichheiten bestehen: Die Differenz beim durchschnittlichen Bruttostundenverdienst bezahlter Arbeit über Faktoren wie Branchen, Karrierelevel oder Qualifikationen hinweg (unbereinigter GPG) liegt bei 16 %, aber auch bei vergleichbarer Qualifikation, Position oder Alter (bereinigter GPG) verdienen Frauen immer noch 6 % weniger. Keine Berücksichtigung findet in diese Zahlen die unbezahlte Care-Arbeit, was ein noch ganz anderes Bild zeichnen würde, denn Frauen leisten rund 44,3 % mehr davon pro Woche.

Die Folgen dieser tradierten und tief in den gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Strukturen verwurzelten Lohnungleichheiten gehen weit über die reine Zahl auf dem monatlichen Pay Check hinaus. Die strukturelle Benachteiligung betrifft das gesamte Leben von Frauen und hat neben den monetären vor allem auch psychologische Auswirkungen auf die Lebensqualität.

Schon Mädchen erlernen Rollenbilder und ein Gerechtigkeitsempfinden innerhalb der gegebenen gesellschaftlichen Strukturen, sodass die Ungleichheiten bei der Bezahlung und Wertschätzung ihrer Arbeit später eher den eigenen Leistungen zugeschrieben sowie als gegeben hingenommen werden und zu einem geringeren beruflichen Selbstwertgefühl führen.

Aufgrund der genderspezifischen Arbeitsmarktrealitäten arbeiten Frauen überproportional häufig in weniger gut bezahlten Berufen oder in Teilzeit, bewerben sich überqualifiziert auf Stellen, handeln weniger gute Gehälter aus und werden weniger häufig befördert, besonders wenn es um Führungspositionen geht. Verstärkt wird die Situation durch die häufig von Frauen übernommene Care- und Hausarbeit neben dem Beruf, durch die eine permanente Mehrfachbelastung entsteht.

Finanzielle Unsicherheiten und geringere finanzielle Spielräume und Rentenansprüche sowie ein erhöhtes Risiko für Altersarmut sind die Folge, was bestehende finanzielle Abhängigkeiten und Rollenbilder weiter verfestigt. Ebenso prekär sind die psychischen Folgeerscheinungen.

Studien zeigen, dass diese Form der Diskriminierung zu Selbstzweifeln und Zukunftsängsten bis hin zu Angststörungen und Depressionen sowie stressbedingten Symptomen wie Schlafstörungen und chronischer Erschöpfung führen können. Wird Anstrengung dauerhaft weniger belohnt, sinkt zudem das Selbstwirksamkeitsempfinden, was Auswirkungen auf die Motivation haben kann.

Individuelle Anpassungsstrategien wie Verhandlungstrainings oder Branchenwechsel greifen nicht, solange die ungleiche Bezahlung und Wertschätzung von Arbeit ein strukturell verankertes gesellschaftliches Problem darstellen. Was es dringend braucht, ist mehr Transparenz und ein entschlossenes politisches Handeln. Um der genderspezifischen Lohndiskriminierung wirksam entgegenzutreten, müssen alte Muster aufgebrochen, ein öffentliches Bewusstsein geschaffen und die Gleichstellung aller Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt konsequent mitgedacht werden.

Der Abbau geschlechtsstereotyper Berufsbezeichnungen sowie stereotyper Vorstellungen von Führungsqualitäten oder Leistungsfähigkeit, genderübergreifend praktikable Arbeitszeitmodelle, gleichberechtigte Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie die Auflösung der sog. Gläsernen Decke, die es Frauen ermöglichen würde, in entscheidenden Positionen Arbeitsbedingungen mit zu verhandeln, wären beispielsweise Maßnahmen, die dazu beitragen könnten, den Gender Pay Gap langfristig zu verringern.

Auch vor dem Hintergrund der gleichbleibend hohen Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen und dem zunehmenden Arbeitskräftemangel ist es höchste Zeit gegenzusteuern, um den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken. Der BDP wird sich dafür auch in Zukunft stark machen.

Rückbau der Glaspavillons in der Fußgängerzone
Die Glaspavillons auf der Kuhstraße werden zurückgebaut, dies hatte der Rat der Stadt aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude beschlossen. Die Arbeiten beginnen am 2. März. Im Anschluss ist geplant, die Fläche als temporäre Zwischennutzung in einen urbanen Spielbereich umzugestalten. Für die Dauer der Arbeiten wird der unmittelbare Bereich der Pavillons mit einem Bauzaun abgesichert.

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Der Baustellenverkehr wird über die Steinsche Gasse und die Obermauerstraße geführt. Hierfür wird die Verkehrsführung entsprechend markiert, um Beeinträchtigungen für Passanten und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Mit dem Rückbau und der Herrichtung der Fläche wird die Grundlage für eine moderne, attraktive und familienfreundliche Nutzung dieses Bereichs geschaffen. Ziel ist es, die Innenstadt weiter aufzuwerten und die Aufenthaltsqualitäten zu erhöhen. Die Abbrucharbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2026.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 17. März, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 5. März, angefragt werden.

Interessierten steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.

Projektstart: „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“
Unter dem Titel „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen in Duisburg“ ist im Januar 2026 ein innovatives Präventionsprojekt zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gestartet. Es richtet sich an Kitas, Grundschulen sowie weiterführende Schulen (5./6. Klasse) im Duisburger Norden.

Ziel ist die Entwicklung und nachhaltige Verankerung niedrigschwelliger tier- und naturgestützter Gesundheits- und Präventionsangebote. Diese umfassen Bewegungsförderung, Ernährung, psychische Gesundheit sowie Klimagesundheit. Das Gelernte soll direkt in den Alltag der Kinder einfließen – insbesondere durch Aktivitäten mit Tieren und Pflanzen in der Natur.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der AWO-Integrations gGmbH Duisburg umgesetzt und vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule Bochum evaluiert. Zudem unterstützen das Gesundheitsamt, das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt sowie das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg das Vorhaben. Gefördert wird das Projekt vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die beteiligten Ämter begleiten den Prozess aktiv, um die Angebote gezielt in die Präventionsstrategie der Stadt einzubinden.

Im Mittelpunkt steht die Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch tier- und naturgestützte Aktivitäten auf dem Lernbauernhof Ingenhammshof in Duisburg-Meiderich sowie auf dem Bauspielplatz Neumühl.
Zu den Kernzielen gehören die Stärkung von Bewegung, gesunder Ernährung und Resilienz, die Verbesserung des Selbstbildes, die Vermittlung von Coping-Strategien sowie die Reflexion gesundheitsfördernder Verhaltensweisen. Grundlage bilden tier- und naturgestützte Ernährungs- und Bewegungsangebote sowie niedrigschwellige, partizipative Gruppenangebote zur Vermittlung von Gesundheitswissen und Gesundheitskompetenz.

Auch die Fachkräfte in den beteiligten Kitas und Schulen sowie die Familien der Kinder werden aktiv einbezogen. Sie sollen von den Angeboten profitieren und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Hierzu entwickelt die AWO-Integration gemeinsam mit allen Projektpartnern themenspezifische Handlungsleitfäden und ein Multiplikationskonzept. Diese beschreiben die gesundheitsfördernden Wirkmechanismen der Angebote und stellen das Wissen nachhaltig auch weiteren Interessierten zur Verfügung – über Duisburg hinaus.

„Gemeinsam setzen die AWO-Integration und der Verband der Ersatzkassen ein starkes Zeichen für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung im Kindesalter – dort, wo sie am meisten wirkt: in der Kita und im schulischen Alltag und damit unmittelbar in der Lebenswelt der Kinder“, erklärt Christian Breidenbach, Pressesprecher der vdek-Landesvertretung in NRW.

Auf dem Bild von links nach rechts:
Pony Räuber, Dominik Herrmann (AWO), Mike Kim (AWO), Eva Sense (AWO - Projektkoordination), Christian Breidenbach (vdek/Pressesprecher der Landesvertretung), Stefanie Ufermann (Stabstellenleitung Gesundheitsamt), Irma Lababidi (Abteilungsleitung Amt für schulische Bildung), Santina Scherer (AWO), Katrin Bade (Sachgebietsleitung Jugendamt), Philipp Thelen (Amtsleitung Jugendamt), Hund Fine, Schewa van Uden (Sachgebietsleitung, Amt für Integration und Einwanderungsservice), Marcel Fischell (Amtsleitung schulische Bildung), Antje Schwarz (AWO-Niederrhein – Projekt Kleine Farm II), Dirk Franke (AWO/Geschäftsführung), Ringo Schoepke (vdek/Referent) Projektmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Referat Ambulante Versorgung)

75 Jahre DRK-Blutspendedienst West: Pionier der flächendeckenden Blutversorgung in Deutschland

75 Jahre DRK-Blutspende in Deutschland

Verdi ruft zu bundesweiten Streiks auf – was gute Verhandlungsführung jetzt ausmacht
Wenn Verdi zum bundesweiten Streik aufruft, steht schnell mehr still als nur der Nahverkehr. Pendler kommen nicht zur Arbeit, Unternehmen geraten unter Druck, die Stimmung kippt. Hinter den Kulissen laufen intensive Gespräche, doch nach außen zeigen beide Seiten Härte. Es geht um Löhne, Arbeitsbedingungen und Anerkennung. Gleichzeitig wächst der öffentliche Druck, endlich eine Lösung zu finden.

In genau solchen Momenten entscheidet sich, ob ein Konflikt weiter eskaliert oder ob eine Einigung möglich wird. „Gerade unter hohem Druck zeigt sich, ob eine Verhandlung wirklich professionell geführt wird“, sagt Christian Glade. Der promovierte Verhandlungsexperte lehrt an der Sorbonne University und berät seit Jahren Unternehmen und Organisationen in komplexen Konflikten.

Christian Glade ist Verhandlungsexperte, Autor und Gründer des Glade Negotiation Institute, das Verhandlungsberatungen und -trainings anbietet. Er promovierte im Bereich Verhandlungsführung und lehrt als Adjunct Professor für Strategic Entrepreneurship an der Sorbonne University in Abu Dhabi. Seine Methoden kommen in Wirtschaft, Politik und Organisationen weltweit zum Einsatz.

Höhere Strafen für überladene Lkw: Nordrhein-Westfalen will Brücken wirksam schützen
NRW bringt Initiative in den Bundesrat ein: Deutlich höhere Sanktionen und moderne Kontrolltechnik sollen Schäden an Straßenbrücken verhindern 26.02.2026 Die Landesregierung unternimmt mit dem „Nordrhein-Westfalen-Plan“ für gute Infrastruktur enorme Kraftanstrengungen zur Modernisierung und zum Erhalt der Verkehrsinfrastruktur unseres Landes.

Dies setzt einen wirksamen Schutz der bestehenden und sanierungsbedürftigen Infrastruktur voraus, wobei Brücken hierbei von besonderer Bedeutung sind. Nordrhein-Westfalen will deshalb Straßenbrücken besser schützen und bringt dazu eine Bundesratsinitiative auf den Weg. Ziel ist es, die Bußgelder bei Verstößen gegen Gewichtsbeschränkungen deutlich zu erhöhen und die Kontrollen zu verbessern.

Minister Oliver Krischer nimmt an einer Polizeikontrolle von LKW teil / © MUNV NRW

„Jeder Verstoß gegen die Gewichtsbeschränkungen auf unseren Brücken ist einer zu viel. Unsere Messungen an besonders sensiblen Brücken zeigen, dass zu viele zu schwere Lkw darüberfahren, und das oft ganz bewusst“, erklärt Verkehrsminister Oliver Krischer, der die Initiative ergriffen hat und mit Innenminister Herbert Reul vorantreibt.

„Wenn Verbote bewusst ignoriert werden, können wir nicht tatenlos zusehen. Einige ‚gewichtige‘ Verkehrsteilnehmer verschaffen sich auf Kosten der Allgemeinheit einen Vorteil, weil es sich im Geldbeutel lohnt. Am Ende leiden aber alle darunter, wenn Lkw vorsätzlich Brücken belasten, die erneuert werden müssen. Deshalb müssen wir jetzt nachsteuern“, erklärt Innenminister Reul.

In Nordrhein-Westfalen gibt es in der Zuständigkeit des Landes rund 6.300 Brücken. Viele sind sanierungsbedürftig. Um sie bis zur Fertigstellung eines Ersatzneubaus sicher nutzen zu können, gelten für einzelne Bauwerke wie die Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf oder die Uerdinger Brücke zwischen Duisburg und Krefeld Gewichtsbeschränkungen.

Messungen zeigen jedoch, dass Achslasten und Gesamtgewichte von Lkw immer wieder überschritten werden – sowohl bei regulären Transporten als auch bei genehmigungspflichtigen Großraum- und Schwertransporten. „Damit werden Brücken vorzeitig kaputtgefahren und das können wir nicht hinnehmen. Die aktuellen Strafen für Lkw, die Verbote ignorieren, liegen teilweise unter 100 Euro“, kritisiert Minister Krischer.

Die derzeit niedrigen Bußgelder setzen nach Ansicht der Landesregierung die falschen Anreize, die dazu führen, dass Unternehmen Umwege oder zusätzliche Fahrten vermeiden, indem sie bewusst gegen Beschränkungen verstoßen. Dadurch entstehen Schäden an der Infrastruktur auf dem Rücken der Allgemeinheit und Wettbewerbsnachteile für diejenigen, die sich an die Regeln halten. Die Geldbuße müsse den wirtschaftlichen Vorteil, den überfrachtete Lkw aus der Ordnungswidrigkeit ziehen, übersteigen.

Die Uerdinger Rheinbrücke als Beispiel: Seit ihrer Ablastung auf 30 Tonnen wird der Verkehr über eine Achslastmessstelle überwacht. Die Zahlen belegen, dass die Brücke im Schnitt von 170 Fahrzeugen pro Tag befahren wird, die schwerer als 30 Tonnen sind. Seit Beginn der Messungen passierten etwa 20.000 Fahrzeuge über 30 Tonnen die Brücke.

Studien belegen, dass ein 40-Tonner die Infrastruktur so stark belastet wie 60.000 Pkw. „Deshalb wollen wir mit höheren Bußgeldern Klarheit schaffen: Der Schutz des Allgemeinguts geht vor Profitinteressen Einzelner. Das ist auch ein Gebot der Fairness gegenüber den vielen Unternehmen, die sich an die Regeln halten“, so Minister Krischer weiter. 

Die Initiative soll am Freitag, 6. März 2026, in den Bundesrat eingebracht werden. Sie wird anschließend in den Ausschüssen beraten, bevor der Bundesrat abschließend entscheidet. Gleichzeitig soll die Kontrolldichte im Schwerverkehr steigen. Neben den Kontrollen des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) sollen moderne, möglichst automatisierte Kontrollsysteme stärker eingesetzt werden.

Nordrhein-Westfalen geht das Thema von mehreren Seiten an. Technisch werden zum Beispiel Achslastmessstellen (Weigh In Motion, WIM) eingesetzt, die es zum Beispiel an der Kardinal-Frings-Brücke und der Uerdinger Brücke gibt. Auch Silhouetten-Blitzer wie an der Kardinal-Frings-Brücke und bald an der Theodor-Heuss-Brücke können nachweisen, ob Fahrzeuge darüberfahren, die deutlich schwerer sind als die dort zurzeit erlaubten 7,5 Tonnen. 

Endspurt bei Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen: Jetzt bewerben und Energiesparmeister in Nordrhein-Westfalen werden
- Bewerbungsfrist endet am 20. März 2026
- 2.500 Euro für den Landessieger
- Bewerbung auf www.energiesparmeister.de
Der Energiesparmeister-Wettbewerb 2026 unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider geht in den Endspurt: Noch bis zum 20. März 2026 können sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller Schulformen und Klassenstufen mit ihren Klimaschutzprojekten bewerben.

Attraktive Preise für engagierte Schulen: Der Landessieger in Nordrhein-Westfalen erhält 2.500 Euro Preisgeld und qualifiziert sich automatisch für das bundesweite Online‑Voting um den Titel „Energiesparmeister Gold“. Hier winken weitere 2.500 Euro Preisgeld.

Auch ehemalige Preisträgerschulen, die ihre Projekte weiterentwickelt haben, können sich bewerben: Für langfristiges Engagement wird ein Sonderpreis mit 1.000 Euro Preisgeld vergeben.

So geht’s weiter: Nach Ende der Bewerbungsphase wählt eine fachkundige Jury Ende April das beste Projekt jedes Bundeslandes aus. Über den Bundessieg entscheidet ein Online‑Voting im Juni.

©www.energiesparmeister.de

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs
Neben dem Preisgeld erhalten die Siegerschulen eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution aus der Region. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Finanztip, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV), Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, Sparkassenverband Bayern, die Sparkassen in Niedersachsen, Techem Energy Services GmbH und ZEBAU – Planungs- und Beratungsgesellschaft gGmbH.r IMK Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.

Neue Wasserstoffleitung von Emsbüren nach Dorsten: Raumverträglichkeitsprüfung abgeschlossen
Die Raumverträglichkeitsprüfung zum Neubau einer Wasserstoffleitung zwischen den Anbindungspunkten Emsbüren (Niedersachsen) und Dorsten (Kreis Recklinghausen) für den Teilabschnitt NRW ist abgeschlossen. Die von der Thyssengas H2 GmbH und der Open Grid Europe GmbH geplante Leitung übernimmt als Bestandteil des Nord-Süd-Importkorridors den Weitertransport von Wasserstoff u.a. aus dem Importhafen Wilhelmshaven sowie dem Grenzübergangspunkt Oude Statenzijl (Niederlande) in Richtung Ruhrgebiet. 

In einem gemeinsamen Verfahren haben die Regionalplanungsbehörde beim Regionalverband Ruhr (RVR) sowie bei der Bezirksregierung Münster das Vorhaben auf seine Raumverträglichkeit geprüft. Die Bezirksregierung Münster übernahm dabei die Federführung. Ergebnis des Verfahrens ist eine gutachterliche Stellungnahme mit der Empfehlung eines raumverträglichen Korridors.

Sie kann ab sofort über folgenden Link abgerufen werden: https://www.rvr.ruhr/themen/staatliche-regionalplanung/raumvertraeglichkeitspruefungen/

Die gutachterliche Stellungnahme wird zudem beim Regionalverband Ruhr und bei der Bezirksregierung Münster sowie in den betroffenen Kreisen, Städten und Gemeinden für die Dauer von fünf Jahren zur Einsicht für jedermann bereitgehalten. Zum Hintergrund: Im Oktober 2024 hat die Bundesnetzagentur das von den Fernleitungsnetzbetreibern beantragte Wasserstoff-Kernnetz genehmigt. Hierüber sollen große Verbrauchs- und Erzeugerpunkte für Wasserstoff angebunden werden.

Die Leitung Emsbüren-Dorsten ist Bestandteil des Wasserstoff-Kernnetzes. Das Vorhaben umfasst die Errichtung einer ca. 100 km langen Wasserstoffleitung in der Nennweite DN 1200 inklusive der notwendigen Anlagen. Die Anbindung erfolgt am Startpunkt Emsbüren an den geplanten Nordsee-Ruhr-Link und am Endpunkt Dorsten an die geplante Wasserstoffleitung Dorsten-Hamborn.

Bei raumbedeutsamen Leitungsvorhaben wird vor dem eigentlichen Zulassungsverfahren (Planfeststellungsverfahren) eine Raumverträglichkeitsprüfung durchgeführt. In dieser werden unter überörtlichen Gesichtspunkten die Auswirkungen des Vorhabens auf den Raum geprüft. Ziel ist es, eine Vereinbarkeit des Vorhabens mit den auf raumordnerischer Ebene relevanten Belangen wie Natur und Landschaft, der Siedlungsentwicklung und Infrastruktur festzustellen. Zudem werden ernsthaft in Betracht kommende Alternativen geprüft. 

Die Genehmigung des Vorhabens, einschließlich der Festlegung des konkreten Trassenverlaufs, erfolgt im anschließenden Planfeststellungsverfahren. Die gutachterliche Stellungnahme zur Raumverträglichkeitsprüfung ist hierbei zu berücksichtigen. Das hier untersuchte Korridornetz beginnt beim Anbindungspunkt Emsbüren und erstreckt sich nach Süden durch den Kreis Steinfurt, den Kreis Borken und den Kreis Coesfeld (Planungsregion Münster) bis zum Anbindungspunkt auf dem Gebiet der Stadt Dorsten, Kreis Recklinghausen (Planungsregion RVR).

Die Vorhabenträgerin hat einen aus ihrer Sicht vorzugswürdigen Korridor (Antragskorridor) zur Prüfung vorgelegt. Dieser hat eine Breite von 600 Metern. Ergebnis der Raumverträglichkeitsprüfung ist, dass der Antragskorridor auch aus Sicht der Regionalplanungsbehörden als vorzugswürdig eingestuft und zum Vorzugskorridor erklärt wird. Für den Abschnitt der Wasserstoffleitung in Niedersachsen hat die Vorhabenträgerin auf die Beantragung einer Raumverträglichkeitsprüfung verzichtet und dies bei den zuständigen niedersächsischen Behörden angezeigt.

Ein Ausschnitt aus der Planung der Erdgasfernleitung Heiden-Dorsten. Grafik: Open Grid Europe GmbH (OGE)

Inflation im Januar für die meisten Haushaltstypen unter 2 Prozent – EZB muss dringend ihre Zinspause beenden
Die Inflationsrate in Deutschland lag im Januar 2026 mit 2,1 Prozent leicht über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent, nachdem sie im Dezember leicht darunter gefallen war. Der Anstieg beruhte vor allem auf stärker gewachsenen Lebensmittelpreisen. Blickt man auf die Inflationsraten von neun exemplarischen Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lag die Mehrzahl gleichwohl unterhalb von zwei Prozent. Das gilt insbesondere für Haushalte mit niedrigen Einkommen, zeigt der neue monatliche IMK Inflationsmonitor.*



Der zu erwartende Trend bei der Teuerung weist in diesem Jahr weiter leicht nach unten, so Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und Autorin des Inflationsmonitors. Während der Inflations-Ausblick für die nächste Zukunft damit unproblematisch ist, offenbart Tobers Auswertung im Vergleich der vergangenen Jahre ein weiterhin erhöhtes Preisniveau: Verglichen mit Januar 2020, also unmittelbar vor Beginn der Krisenzeit mit Coronapandemie und Ukrainekrieg, ist der Verbraucherpreisindex bis Januar 2026 um 23,0 Prozent gestiegen und damit gut zehn Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem EZB-Ziel gewesen wäre (zusammengerechnet 12,6 Prozent). Besonders deutlich ist in diesem Zeitraum das Preisniveau bei Nahrungsmitteln (38,1 Prozent) und, trotz Preisrückgängen in letzter Zeit, bei Energie (34,7 Prozent) angestiegen.

Für die Geldpolitik der Zentralbank sind indes die mittlerweile wieder entspannte Preisentwicklung – im Euroraum insgesamt lag die Inflation im Januar lediglich bei 1,7 Prozent – und die normalisierte mittelfristige Perspektive maßgeblich, betont Ökonomin Tober. Gleichzeitig belaste neben den US-Zöllen auch die massive Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum und insbesondere in Deutschland stark.
Daher hält es die Autorin des IMK Inflationsmonitors für dringend erforderlich, dass die EZB ihre Zinspause beendet und den Leitzins weiter senkt. Das „selbstzufriedene Zurücklehnen“ der Zentralbank sei „gemessen an dem Auftrag der EZB deplatziert und gefährdet die künftige Wirtschaftskraft und den Wohlstand im Euroraum“, warnt Tober.



Die längerfristige Betrachtung illustriert, dass Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen von der starken Teuerung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine besonders stark betroffen waren, weil Güter des Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in ihrem Budget eine größere Rolle spielen. Diese wirkten lange als die stärksten Preistreiber. So betrug auf dem Höhepunkt der Inflationswelle im Oktober 2022 die Teuerungsrate für Familien mit niedrigen Einkommen 11 Prozent, die für ärmere Alleinlebende 10,5 Prozent. Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen hatten damals mit 7,9 Prozent die mit Abstand niedrigste Inflationsrate.



Aktuell sind die Unterschiede weitaus kleiner und das Muster anders, weil sich zuletzt vor allem noch Dienstleistungen deutlich verteuert haben, die Haushalte mit höheren Einkommen stärker nachfragen als Ärmere. Trotz des etwas kräftigeren Anstiegs der Nahrungsmittelpreises hatten Familien und Alleinlebende mit jeweils niedrigen Einkommen im Januar mit je 1,6 Prozent im Haushaltsvergleich die niedrigste Inflationsrate. Am anderen Ende des Haushaltsvergleichs standen – mit geringem Abstand – Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen sowie Familien mit hohen Einkommen. Im Januar lag deren Inflationsrate bei je 2,0 Prozent.



Die Inflationsraten der übrigen fünf Haushaltstypen mit überwiegend mittleren Einkommen lagen mit 1,8 bzw. 1,9 Prozent dazwischen und knapp unter der EZB-Zielinflation (siehe die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Dass aktuell alle vom IMK ausgewiesenen haushaltsspezifischen Inflationsraten leicht unter der Gesamtinflation liegen, wie sie das Statistische Bundesamt berechnet, liegt an unterschiedlichen Gewichtungen: Das IMK nutzt für seine Berechnungen weiterhin die repräsentative Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, während Destatis seit Anfang 2023 die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung heranzieht.

MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSV Havelse am Sonntag, 1. März, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

DVG-Foto

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.

Vortrag zu Arthrose: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Um Arthrose geht es in einem gemeinsamen Vortrag von Prof. Dr. Marco Das und Dr. Alexandros Anastasiadis am Dienstag, 3. März, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Die Experten sprechen über Präventionsmöglichkeiten, Ursachen sowie verschiedene aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.

Auslöser für Arthrose ist ein Knorpelverschleiß in den Gelenken. Vor allem im Alter sind abgenutzte Knorpel in den großen Gelenken ein häufiges Leiden, doch auch junge Menschen, beispielsweise Sportler, sind betroffen. Der Verschleiß in Hüft- und Kniegelenk führt zu Schmerzen und folglich einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit. Die Referenten gehen in ihrem Vortrag auch auf das neue Verfahren der sogenannten Gelenkarterienembolisation (GAE) ein.

Dieses Behandlungsverfahren stellt eine moderne und innovative Methode der interventionellen Radiologie für Patientinnen und Patienten mit chronischen Gelenkschmerzen dar. Das Entgelt beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist online auf www.vhs- duisburg.de sowie per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.


Vortrag über die Geschichte des Duisburger Stadttheaters
Die Geschichte des Duisburger Stadttheaters beginnt weit vor dessen Einweihung 1912. Unzureichende Verhältnisse an diversen Duisburger Aufführungsorten ließen Ende des 19. Jahrhunderts den Ruf nach einem eigenen Stadttheater laut werden… Karina Sosnowski aus dem Duisburger Stadtarchiv hält am Donnerstag, 5. März, um 18.15 Uhr in der „DenkStätte“, Karmelplatz 5, einen Vortrag über die Historie des Duisburger Stadttheaters.

Postkarte - Quelle: Stadtarchiv Duisburg. Das Theater der Stadt Duisburg am 7. November 2012 100 Jahre alt.

Das Bekenntnis der Duisburger Bürgerinnen und Bürger zu Kunst und Kultur fand Ausdruck in ihrem bürgerschaftlichen und finanziellen Engagement für den neuen Kulturbau am damaligen Königsplatz. Der Theaterbauspezialist Professor Martin Dülfer baute der Stadtbevölkerung einen Tempel für die Musen, der seitdem eine bewegte Geschichte hinter sich hat.
Der Vortrag wirft Schlaglichter auf die bewegte Geschichte des Stadttheaters und untersucht, welchen identitätsstiftenden Charakter ein Kulturort für eine Stadtbevölkerung haben kann. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist n

icht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen beschränkt.

VHS-Kurs: PC-Grundlagen am eigenen Notebook
Der VHS-Kurs „PC-Grundlagen am eigenen Notebook“ startet am Donnerstag, 5. März, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. An vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen erhalten Teilnehmende in einer Kleingruppe von jeweils 15 bis 17.15 Uhr einen Überblick über das Betriebssystem.

Erklärt wird unter anderem, wie sich ein Bildschirm einrichten lässt, die Dateiablage funktioniert und Dateien kopiert, eingefügt oder gelöscht werden. Der Kurs richtet sich an Nutzende von Notebooks mit Windows, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein eigenes Notebook samt Netzteil muss mitgebracht werden.

Eine Anmeldung ist online auf www.vhs-duisburg.de (Kursnummer: 261MR5204) sowie per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.



NRW: Lohnabstand zwischen Frauen und Männern lag 2025 bei 15 %
* Der unbereinigte Lohnabstand sank um 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr.
* Der unbereinigte Lohnabstand zwischen Frauen und Männern steigt mit zunehmendem Alter.
* Lohnabstand gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen Altersgruppen gesunken – nur bei den über 60-Jährigen stieg er um drei Prozentpunkte auf 20 %.
Der unbereinigte Lohnabstand zwischen Frauen und Männern lag im Jahr 2025 bei 15 %. Abhängig beschäftigte Frauen verdienten damit rund ein Sechstel weniger als Männer. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Equal Pay Day am 27. Februar mitteilt, verringerte sich der Lohnabstand um 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr.



Lohnlücke in der Altersgruppe der 50- bis unter 60-Jährigen am höchsten Während der Lohnabstand bei den unter 30-Jährigen bei 2 % lag, erreichte er in der Altersgruppe 50 bis unter 60 Jahren mit 21 % seinen höchsten Wert. Beim unbereinigten Lohnabstand bleiben Unterschiede, die auf persönliche und berufliche Merkmale der Personen zurückzuführen sind, unberücksichtigt.

Lohnabstände zwischen Männern und Frauen in nahezu allen Altersgruppen gesunken – Anstieg bei den über 60-Jährigen auf 20 % Im Vergleich zum Jahr 2024 hat sich der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern in Nordrhein-Westfalen verringert. Insgesamt sank der unbereinigte Lohnabstand um einen Prozentpunkt von 16 auf 15 %.

Rückgänge zeigten sich in fast allen Altersgruppen: In der Altersklasse 30 bis unter 40 Jahren verringerte sich der Lohnabstand um zwei Prozentpunkte von 8 auf 6 %.
In allen übrigen Altersgruppen sank der Lohnabstand jeweils um einen Prozentpunkt. Lediglich bei den über 60-Jährigen stieg der Lohnabstand um drei Prozentpunkte von 17 auf 20 %.

Lohnatlas NRW aktualisiert
Diese und weitere Lohnabstände nach beruflichen und persönlichen Merkmalen wie beispielsweise Arbeitszeitumfang, Wirtschaftszweig oder Berufssektoren finden sich im „Lohnatlas NRW – Lohn(un)gleichheiten sichtbar machen” unter https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/experiencebuilder/template/?id=f6ae3e2aae1148cdb0bec9514ce0eff6&page=Land-NRW&views=Alter%2CJahreseinzelansicht

Dieses Dashboard wurde gemeinsam vom Statistischen Landesamt und dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es ist kostenfrei und ohne Registrierung nutzbar.

Gemüseernte erreicht 2025 neuen Höchststand
• Gemüseernte steigt um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr und erreicht damit neuen Rekordwert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990
• Gemüseernte aus ökologischer Erzeugung 2025 gegenüber 2024 um 12,6 % gestiegen und um 33,7 % höher als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024
• Speisezwiebeln 2025 erstmals bedeutendste Gemüseart

Im Jahr 2025 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland insgesamt 4,5 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren 8,1 % mehr als im Jahr 2024 und 13,2 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024. Die Erntemenge lag damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, weiteten die insgesamt 5 960 Gemüse erzeugenden Betriebe die Anbauflächen für Gemüse gegenüber 2024 um 3,9 % auf 131 700 Hektar aus. Das waren 3,6 % mehr als im mehrjährigen Mittel (2019 bis 2024).

Anbauflächen im Freiland um 4 % gewachsen Insgesamt wurde im Jahr 2025 Gemüse auf rund 130 400 Hektar im Freiland angebaut. Dies entsprach einem Flächenanstieg um 3,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die größten Anbauflächen im Freiland wurden 2025 mit 28 600 Hektar in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet, darauf folgten Niedersachsen mit 26 500 Hektar, Bayern mit 17 500 Hektar und Rheinland-Pfalz mit 16 000 Hektar.

Erntemenge von Speisezwiebeln um 21 % gestiegen, Karotten um 2 % Speisezwiebeln waren mit rund 903 300 Tonnen (+21,4 % gegenüber 2024) im Jahr 2025 erstmals seit 1990 die Gemüseart mit der größten Erntemenge in Deutschland. Die Gemüseart mit der nun nur noch zweitgrößten Erntemenge waren Möhren beziehungsweise Karotten mit 865 700 Tonnen (+1,8 %), gefolgt von Weißkohl mit 507 500 Tonnen (+18,8 %) und Einlegegurken mit 197 600 Tonnen (-7,5 %).

Mit der größten Anbaufläche seit 1990 lagen Speisezwiebeln 2025 mit 19 770 Hektar (+11,7 % gegenüber 2024) im Freiland ebenfalls an erster Stelle, gefolgt von Spargel mit 19 220 Hektar ertragsfähiger Fläche (-2,8 %) und Karotten mit 14 190 Hektar (+2,9 %). Danach folgten Weißkohl mit 6 500 Hektar (+5,6 %) und Speisekürbisse mit 5 750 Hektar (+9,5 %).

16 % der gesamten Gemüseanbaufläche ökologisch bewirtschaftet
Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 20 600 Hektar insgesamt 597 000 Tonnen Gemüse. Das entspricht 15,6 % der gesamten Gemüseanbaufläche und 13,2 % der gesamten Erntemenge. Gegenüber 2024 stieg die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche um 6,4 % und die zugehörige Erntemenge um 12,6 %.

Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 zeigte sich eine Steigerung bei der ökologischen Anbaufläche für Gemüse um 17,3 % und bei der Erntemenge um 33,7 %. Die größte Anbaufläche im ökologischen Gemüseanbau entfiel auch 2025 auf Karotten mit 3 340 Hektar. Speisekürbisse wurden auf 2 200 Hektar angebaut und Speisezwiebeln auf 2 150 Hektar, gefolgt von Roter Bete mit einer Anbaufläche von 1 790 Hektar.

Besonders hohe Anteile ökologischer Erzeugung an der Gesamterntemenge zeigten sich bei den Gemüsearten Rote Bete mit 48,7 %, Speisekürbisse mit 35,6 %, Zucchini mit 34,9 % sowie Frischerbsen mit 30,5 %. Die Gemüseernte in Gewächshäusern besteht zu 80 % aus Tomaten und Salatgurken Der Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, stieg 2025 mit 1 250 Hektar (+0,8 %) nur leicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Erntemenge nahm um 4,3 % auf 219 200 Tonnen zu. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 108 600 Tonnen auf Tomaten (+0,5 %). Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war die Salatgurke mit 66 700 Tonnen (-2,7 %), gefolgt von Paprika mit 18 500 Tonnen (+12,2 %). Unter hohen Schutzabdeckungen lag der Anteil der ökologischen Gemüseanbaufläche mit 24,0 % (300 Hektar) etwa 8 Prozentpunkte höher als im Freiland. Die Erntemenge von 33 800 Tonnen machte dabei 15,4 % der gesamten Erntemenge im ökologischen Gemüseanbau aus.

LKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings - Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im NetzLKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings - Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im Netz
Die Polizei Nordrhein-Westfalen beteiligt sich heute (25.02.2026) am 13. bundesweiten Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings. Ziel ist es, Urheber von strafbaren Hassäußerungen im Netz zu identifizieren, konsequent zu verfolgen und Betroffene zu schützen.

(FOTO) Düsseldorf

In Nordrhein-Westfalen liegt der Fokus an diesem Tag auf 13 konkreten Ermittlungsverfahren aus sechs Kreispolizeibehörden. Die Verfahren sind überwiegend der politisch motivierten Kriminalität rechts zuzuordnen betreffen aber auch die Bereiche linkspolitische, religiöse und ausländische Ideologie. Insgesamt setzte die Polizei in NRW 17 strafprozessuale Maßnahmen um. Die Ermittler konfrontierten die Verfasser der Hasspostings mit dem jeweiligen Tatvorwurf, vernahmen sie zur Sache und vollstreckten drei Durchsuchungsbeschlüsse.

Es wurden Smartphones und andere Mobile Devices als mögliche Tatmittel und zum Zweck der Beweisführung sichergestellt. Die Polizei NRW setzt mit der Aktion ein Zeichen. Es ist wichtig, Hetzer und andere Straftäter aus der vermeintlich schützenden Anonymität des Internets herauszuholen und sie die Konsequenzen ihres Tuns spüren zu lassen. Hasspostings treffen häufig Menschen, die sich ehrenamtlich, politisch oder gesellschaftlich engagieren.

Diese Taten müssen ernst genommen werden - online wie offline. Wer strafbare Inhalte postet, teilt oder unterstützt, muss mit Ermittlungen und polizeilichen Maßnahmen rechnen. Die Polizei NRW entdeckt und verfolgt aktiv Straftaten im Internet, aber der effektive Kampf gegen Hass im Netz kann nur gemeinsam mit einer starken Community gelingen. Darum ist jeder aufgerufen - wie im analogen Leben - nicht wegzuschauen, sondern Online-Täter zu melden und das Internet zu einem sicheren virtuellen Raum für uns alle zu machen.

Strafbare Hasspostings können bei jeder Polizeidienststelle oder online über die Internetwache der Polizei NRW angezeigt werden. Betroffene von Hass und Hetze im Netz stehen zudem Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung. Informationen hierzu finden Sie auf den Präventionsseiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (https://polizei.nrw/artikel/polizeilicher-opferschutz-in-nrw) und bei diversen Initiativen gegen Hass im Netz, zum Beispiel hier: https://hateaid.org/category/politik-demokratie/

Die Fallzahlen von Hasspostings haben sich im Bundesgebiet zwischen 2021 (2.411 Fälle) und 2024 (10.732 Fälle) mehr als vervierfacht. In NRW haben sich die Zahlen bekannt gewordener Fälle zwischen 2022 (446 Fälle) und 2024 (1167 Fälle) mehr als verdoppelt. Für das Jahr 2025 zeichnen sich in NRW nach vorläufigen Zahlen abermals ein leichter Anstieg ab. Am diesjährigen bundesweiten Aktionstag beteiligen sich alle 16 Bundesländer mit entsprechenden Maßnahmen.

Was sind strafbare Hass-Postings?
Beleidigungen, Bedrohungen, Volksverhetzung oder Aufrufe zu Gewalt gegen Gruppen
wegen Religion, Herkunft oder Orientierung zählen zu den Delikten auf die die
Polizei am Aktionstag ein besonderes Augenmerk gelegt hat.

Wo sind die "Tatorte"?
Zunächst überall im Netz, wo Menschen über Social-Media und Messanger mit
einander kommunizieren sowie strafbare Äußerungen in einer geschlossenen oder
offenen Gruppe tätigen. Häufig im Kontext von Wahlen, politischen Debatte oder
sozialem Engagement.

Was kann jeder tun?
- Verfügbare Informationen dokumentieren / sichern (Screenshots,
Kopien etc.)
- Anzeige bei der Polizei erstatten (auch online möglich)
- Posting dem Plattformbetreiber melden

Projekt "Verfolgen statt nur Löschen"
Zusammen mit der in Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime
NRW (ZAC NRW) setzt sich das Landeskriminalamt aktiv gegen Hasspostings im Netz
ein unter anderem mit der Initiative "Verfolgen statt nur Löschen" werden Täter
aus der Anonymität geholt, um rassistischer Meinungsmache entgegen zu treten.

Seit Bestehen des Projektes haben sich auch viele Medien der Initiative gegen
Hetze im Netz angeschlossen. Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier:
https://lka.polizei.nrw/artikel/wer-hetzt-macht-sich-strafbar-auch-im-netz.

Feuerwehr Duisburg unter neuer Leitung
Die Leitung der Feuerwehr Duisburg wird zum 1. März von Philipp Bergmann übernommen. Der Rat der Stadt Duisburg hat seiner Bestellung in der Sitzung am 24. Februar offiziell zugestimmt und damit den Weg für den Amtsantritt freigemacht.

Der 36-Jährige folgt damit auf Torsten Gehner, der die Feuerwehr Duisburg zuvor kommissarisch geleitet hat. Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack begrüßt die Entscheidung des Rates: „Mit Philipp Bergmann konnten wir einen ausgewiesenen Feuerwehrexperten für uns gewinnen. Er trifft auf eine funktionierende Mannschaft mit starkem Teamgeist.

Das ist auch ein Verdienst von Torsten Gehner, der in den vergangenen Monaten unsere Feuerwehr verantwortungsbewusst und umsichtig geführt hat. Ich bin überzeugt, dass wir mit der neuen Führungsspitze diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen werden.“

Seit dem Jahr 2023 ist Philipp Bergmann bei der Feuerwehr Essen tätig und als Abteilungsleiter für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz zuständig. In dieser Funktion trägt er nicht nur die operative Verantwortung als Einsatzleiter bei größeren Schadenslagen, sondern gestaltet darüber hinaus die strategische Ausrichtung seines Zuständigkeitsbereichs maßgeblich mit.

Außerdem kümmert er sich um die Verbesserungen von Organisationsstrukturen. Seine Laufbahnbefähigung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst erlangte der gebürtige Rheinberger im Jahr 2020 am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen.

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung rückt die 1920er Jahren in den Mittelpunkt
Um die 1920er Jahre geht es bei einer Führung am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr mit Harald Küst im Kultur- und Stadthistorischem Museum am Johannes- Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Nach dem Ende des Kaiserreichs prägten Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit den Alltag vieler Menschen.

Gleichzeitig entwickelten sich neue kulturelle Ausdrucksformen in Architektur, Kino, Varieté und Mode. Vom Ende des Kaiserreichs über Mangelwirtschaft bis hin zu Technikbegeisterung spannt sich der Bogen dieser Zeit. Lokale Exponate und Geschichten machen sichtbar, wie Menschen vor Ort diesen Wandel erlebten und wie die Weltwirtschaftskrise den Höhenflug abrupt beendete.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Elterncoaching
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 6. März, von 9.30 bis 11.30 Uhr zu einem Informationscafé in die zentrale Anlaufstelle an der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt ein. Der Eingang befindet sich an der Steinschen Gasse 2. Im Fokus stehen ein Elterncoaching-Programm und die Frage, wie Eltern ihre positive Autorität stärken können.

Besuchende können lernen, wie sie als Eltern die Balance zwischen Beziehung und Klarheit finden und dadurch das Verhalten ihrer Kinder positiv beeinflussen können. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von null bis drei Jahren an.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf: www.duisburg.de/fruehehilfen. Für Rückfragen steht das Team der Frühen Hilfen auch telefonisch unter 0203/283-8342 zur Verfügung.

Duisburger Umweltwochen 2026: Anmeldung ab sofort möglich
Die Duisburger Umweltwochen 2026 laden vom 15. Juni bis zum 10. Juli Vereine, Institutionen, Interessengemeinschaften, Schulen und Unternehmen ein, sich mit einem vielfältigen Programm zu Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu beteiligen. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich.

Das Schwerpunktthema der diesjährigen Umweltwochen lautet „Kreisläufe schließen – Ressourcen neu denken“. Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, bei dem Produkte und Materialien durch Wiederverwenden, Reparieren, Aufarbeiten oder Recyceln so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben. Dies steht im Gegensatz zum linearen „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-Prinzip.

Kreislaufwirtschaft hilft dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu verringern, die Vermüllung der Umwelt zu begrenzen und natürliche Ressourcen zu schonen. Für das Veranstaltungsprogramm können unterschiedlichste Formate eingereicht werden. Dazu zählen unter anderem Vorträge, Workshops, Exkursionen, Ausstellungen und Theaterstücke.

Das Duisburger Umweltamt organisiert die Umweltwochen und wird die Angebote in einem digital abrufbaren Veranstaltungsprogramm zusammenführen. Ein Höhepunkt sind der Umweltmarkt und der Eine-Welt-Bazar auf der Königstraße in der Innenstadt, die am 20. Juni starten. Geplant ist ein vielfältiger Markt mit Mitmachaktionen für Umweltinteressierte und die ganze Familie.

Wer sich an den Umweltwochen beteiligen möchte, findet die digitalen Anmeldeformulare auf der Internetseite der Stadt Duisburg auf www.duisburg.de (Stichwort Umweltwochen). Anmeldeschluss für das Veranstaltungsprogramm ist der 17. April. Für den Umweltmarkt und den Eine-Welt-Bazar ist der Anmeldeschluss der 18. Mai.

In Teilen positiv": Zum Eckpunktepapier Gebäudemodernisierungsgesetz
Verband Wohneigentum begrüßt mehr Flexibilität für Eigentümer*innen. Zugleich warnt er vor möglichen Kostenfallen
‌Das nun vorliegende Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz bewertet der gemeinnützige Verband Wohneigentum in Teilen als positiv. Zugleich warnt er vor möglichen Kostenfallen für Eigentümer*innen.‌

Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas erklärt: "Wir begrüßen, dass die Vorschläge aus dem Eckpunktepapier den Eigentümern und Eigentümerinnen Flexibilität und Entscheidungsfreiheit zurückgeben. Insbesondere Besitzer älterer Bestandsgebäude mit großem energetischen Sanierungsbedarf, die sich größere Investitionen nicht leisten können, werden entlastet."

Stabile Planungsgrundlage
Mit der bis 2029 festgeschriebenen Förderung für klimafreundliches Heizen schaffe die Politik zudem die notwendige Planungssicherheit der Eigentümer, begrüßt der bundesweit größte Verband für selbstgenutztes Wohneigentum die aktuellen Pläne. Weiterhin positiv: Die Pflicht für Energieversorger, den Anteil erneuerbarer Gase und Öle schrittweise zu erhöhen.

Örenbas: "Die Verantwortung für die Transformation liegt damit nicht mehr allein bei einzelnen Eigentümer*innen." Hier fordert der Verband die Politik aber auch auf, Machbarkeit und Bezahlbarkeit im Blick zu haben, aktuell zweifeln Branchenvertreter an der Verfügbarkeit ausreichender Mengen Grüngas.
Mögliche Kostenfalle für Eigentümer*innen

Örenbas warnt zudem vor möglichen Kostenfallen für Eigentümer durch die vorgesehenen Erleichterungen: "Eine neue Heizungsanlage ist eine Investition für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Wer heute noch auf fossile Systeme setzt, ohne die Kostenentwicklung der kommenden Dekade einzupreisen, riskiert eine finanzielle Fehlentscheidung. Erneuerbare Energien und Wärmepumpen dienen nicht nur dem Klimaschutz, sie sind auch in den meisten Fällen für das Eigenheim die zukunftssichere wirtschaftlicher Wahl."

Auch mit Blick auf das Erreichen der Klimaziele plädiert der Verband daher für eine flächendeckend gute Beratung zu Nachteilen und Kosten fossiler Brennstoffe. Verena Örenbas: "Die Novelle muss Verlässlichkeit schaffen und effiziente, wirtschaftliche Lösungen stärken. Entscheidend ist, dass sich über den Lebenszyklus die klimafreundlichsten und bezahlbarsten Systeme durchsetzen."

Von Hip-Hop bis Ballett: Tanztage bringen rund 5.000 Teilnehmer nach Duisburg
Jazz & Modern, Street- und Showdance, Hip-Hop und Ballett: Die Tanztage Duisburg gehen vom 27. Februar bis 22. März in die mittlerweile 36. Runde. Das größte Amateurtanz-Event in Deutschland bietet rund 5.000 Tänzerinnen und Tänzern eine Bühne, vom Einsteiger bis zur routinierten Formation sind Tanzbegeisterte aller Altersklassen mit dabei.

Das Festival hat eine Vielzahl von Workshops im Programm und präsentiert 18 Shows. Nach den "First Level"-Veranstaltungen vom 27. Februar bis 8. März folgt das Finalwochenende am 21. und 22. März. Die meisten Termine sind ausgebucht. idr - Infos: https://www.tanztage-duisburg.de

Feministische Entgegnung 1:
„Blutschwestern“ – eine feministische Schaufenster- und Rauminstallation
"Blutschwestern" ist eine visuelle Entgegnung auf den Trennungszusammenhang von unterschiedlichen Lebensrealitäten, Unterdrückung und Emanzipation. Die raumgreifende Installation thematisiert den Umgang mit kulturell unterschiedlichen, doch strukturell verwandten Formen von Ausgrenzung – durch Geschlechtsmuster, ungleiche Machtverhältnisse und Menstruationen.

Fotos André Symann zur Veröffentlichung freigegeben.

Mitwirkende: Aurora Garcia Lecue, Layla Reg, Maribel Medina Rodriguez
Vernissage: Mi 04.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Finissage: So. 22.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Ausstellung im Raum: zur Vernissage und Finissage & zu Veranstaltungen im Lokal Harmonie
Ausstellung im Schaufenster: dauerhaft 04.03.26 bis 22.03.26

Feministische Entgegnung 2:
„Mit Binden und Banden“ – performativer Tanztee
Einladung zum gemeinschaftlichen Tee Trinken und Mitbinden.
Eine explorativ kollaborative Begegnungsperformance im Format eines Tanztees. In einem variablen Ritual der Anschmiegsamkeit begegnen sich aufeinander eingestimmte Körper der Besucher*innen im Schwingungsverhältnis von Distanz und Resonanz. Gemeinsam wird ein immersives Netzwerk geknüpft – ein Raum der Verbindung, in dem Differenz nicht trennt.

Von und mit Böckler & Berndt: Strahlproduktion
So, 22.3., 17.00 bis 18.00 Uhr, Lokal Harmonie

Feministische Entgegnung 3: frauke400 – Elektro Art Pop Konzert
Eine musikalische feministische Entgegnung für das Universum, die Welt und sehr konkret für Duisburg. Leicht, mit moderner Klasse und einer anarchisch-schrägen Note behandelt der Elektro Art Pop von frauke400 gesellschaftlich relevante Themen wie Demenz („MuttiMutti“), Männerdominanz („Transformation“), falsche Anpassung an Normen („Sei geschmeidig“) oder reflektiert die Entwicklung von KI und Chat GBT („Ich bin ein Wuglin“). Natürlich singt frauke400 auch über „Immer die Gefühle“ und die Vielfältigkeit von Liebe und Beziehungen („Funkloch der Liebe“, „Escape Sex Fantasie“, „Weine mit mir“).

„Wir sind hier, weil wir hier sind“. Eine bessere Pop-Antwort auf die Frage aller Fragen, die bei Douglas Adams mit der „42“ beantwortet wird, lässt sich nicht finden.
www.frauke400.de
Fr. 06.03.2026, 20.00 Uhr, Lokal Harmonie


DVG wird am 27. und 28. Februar ganztägig bestreikt  
Für kommenden Freitag, 27. Februar, und Samstag, 28. Februar, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen.

Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden. Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.  

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Freitag und Samstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan.

Die aktuellen Abfahrtszeiten am kommenden Freitag und Samstag finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern.  


Die DVG bittet die Fahrgäste dennoch, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen. Auch das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist betroffen und bleibt deshalb am Freitag und Samstag geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist erreichbar.  

Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG Bus&Bahn-App.

Straßenpläne für die verkaufsoffenen Sonntage 2026 in Duisburg
Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Mitte, Duisburger City
Vom Rat am 24. Februar einstimmig beschlossen
- am 26.04.2026: Frühlingsfest
- am 20.09.2026: Automesse „Duisburg in Lack und Chrom“
- am 25.10.2026: Kürbisfest
- am 20.12.2026: Weihnachtsmarkt


Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl, Ortsteil Alt-Homberg
- am 14.06.2026: HombergerBrunnenfest
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein: Augustastraße zwischen Moerser Straße und Schulstraße, Moerser Straße zwischen Moerser Straße 98 und Paßstraße, Paßstraße zwischen Augustastraße und Moerser Straße, Bismarckplatz, Gartenstraße zwischen Bismarckplatz und Paßstraße, Viktoriastraße zwischen Augustastraße und Bismarckplatz


Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Meiderich/Beeck, Ortsteil Meiderich - am 14.06.2026: Meidericher Sommerfest -
Am 08.11.2026: Meidericher Martinsmarkt
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein: Auf dem Damm zwischen Herbststraße und Biesenstraße, Herbststraße, Gabelsbergerstraße zwischen Auf dem Damm und Herbststraße, Biesenstraße zwischen Auf dem Damm und Rosenau, Rosenbleek zwischen Von-der-Mark-Straße und Hollenbergstraße, Haferacker, Vonder- Mark-Straße, Am Bahnhof, Singstraße zwischen Von-der-Mark-Straße und Augustastraße, Augustastraße zwischen Singstraße und Laaker Straße, Laaker Straße zwischen Augustastraße und Von-der-Mark-Straße


Verkaufsoffene Sonntage im Bezirk Hamborn, Ortsteil Neumühl
Am 17.05.2026: Neumühler-Geburtstag
Am 20.09.2026: Neumühler-Revierfest
Am 25.10.2026: Mystisches Neumühl mit Mittelaltermarkt
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein: Holtener Straße zwischen Fiskusstraße und Lehrerstraße, Hohenzollernplatz, Lehrerstraße zwischen Holtener Straße und Rügenstraße.


Weiterer verkaufsoffener Sonntag im Bezirk Rheinhausen, Ortsteil Hochemmerich
Am 13.09.2026: Hochemmericher Kirmes
Am zuvor genannten Sonntag dürfen alle Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein: Krefelder Straße von Atroper Straße bis Bernhardstraße, Friedrich-Alfred-Straße von Krefelder Straße bis Georgstr., Atroper Straße von Krefelder Straße bis Bertastr., Duisburger Straße von Atroper Straße bis Am Hochemmericher Markt, Hochemmericher Markt


20.09.2026: Automesse „Duisburg in Lack und Chrom“
25.10.2026: Kürbisfest
Weihnachtsmarkt 
An den zuvor genannten Sonntagen dürfen alle Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen liegen, in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein: Im Bezirk Mitte, Duisburger City, alle Verkaufsstellen, die an den nachbenannten Straßen liegen: Münzstraße, Peterstal, Beekstraße zwischen Schwanenstraße und Müllersgasse, Universitätsstraße, Kasinostraße, Poststraße zwischen Gutenbergstraße und Schwanenstraße, Steinsche Gasse zwischen Poststraße und Müllersgasse, Kuhstraße, Sonnenwall, Friedrich- Wilhelm-Platz, Goldstraße, Salvatorweg, Wallstraße, Untermauerstraße, Schmale Gasse, Heuserstraße, Börsenstraße, Düsseldorfer Straße zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm- Straße, Vom-Rath-Straße, Claubergstraße, Lenzmannstraße, Tonhallenstraße zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße, Hohe Straße zwischen Königstraße und Friedrich- Wilhelm-Straße, Am Buchenbaum, Königstraße, Averdunkplatz, Mercatorstraße zwischen Königstraße und Wittekindstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße


Stadtrat-Sitzung am 24. Februar: 9. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung)
Sie war dünn, aber eine Mehrheit stimmte für Wiedereinführung eines einheitlichen Grundsteuer-Hebesatzes.
Am 25.11.2024 hate der Stadtrat auf Basis des Gesetzes über die Einführung einer optionalen Festlegung differenzierender Hebesätze im Rahmen des Grundvermögens bei der Grundsteuer Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalens Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die Einführung differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für Wohn- und Nichtwohngrundstücke beschlossen.

In Anbetracht der derzeitigen haushaltswirtschaftlichen Situation der Stadt empfiehlt sich aus Gründen der Rechts- und Planungssicherheit somit die Umstellung auf den einheitlichen Hebesatz für die Grundsteuer B ab 2026
Das wurde nun so mit den Stimmen von SPD, CDU und Jungem Duisburg beschlossen und der Hebesatz steigt von 886 auf 1169 Prozent.

Unter der Annahme, dass in 2026 die Zugänge die Abgänge vollständig kompensieren, ist ein einheitlicher Hebesatz von 1.169 v.H. erforderlich, um den vorgenannten Haushaltsansatz für 2026 mit dem vorliegenden Messbetragsvolumen (11.860.742,58 Euro, Stand 16.01.2026) zu erreichen. Die 9. Änderungssatzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) sieht eine entsprechende Festsetzung des einheitlichen Hebesatzes für Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke (Grundsteuer B) ab dem 01.01.2026 vor.

Soweit der Beschluss über die Festsetzung oder Änderung des Hebesatzes rückwirkend zum 01.01. des Kalenderjahres wirken soll, ist dieser gemäß § 25 Abs. 3 GrStG bis zum 30. Juni des Kalenderjahres zu fassen. Durch die vorgeschlagene Hebesatzänderung wird sich die Grundsteuerzahllast bei allen Bewertungseinheiten der Grundstücksarten unbebautes Grundstück, Teileigentum, Geschäftsgrundstück, gemischt genutztes Grundstück und sonstiges bebautes Grundstück von 1.469 v.H. auf 1.169 v.H. mindern (-20,4 %).

Bei den restlichen Grundstücksarten (Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstück und Wohnungseigentum) erhöht sich die Grundsteuerzahllast von 886 v.H. auf 1.169 v.H. (+32,0%). Auswirkungen auf die Steuerpflichtigen Der vorgesehene Hebesatz führt auch nicht zu einer wirtschaftlich nicht tragbaren Steuerlast für die Steuerpflichtigen. Die aus der Erhöhung resultierenden einzelnen Belastungen für die unterschiedlichen Grundstücksarten werden beispielhaft in den Anlagen 2 und 3 dargestellt. Anhaltspunkte dafür, dass eine Mehrzahl der Grundsteuerpflichtigen nicht mehr in der Lage wäre, die Grundsteuer aufzubringen oder jedenfalls derart belastet würde, dass die Privatnützigkeit des Eigentums dadurch entfiele, sind nicht erkennbar.




Es geht um den Hebesatz für die Grundsteuer:Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Rat der Stadt beschließt die 9. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) beschließ.

Aufgrund der Umsetzung der Grundsteuerreform zum 01.01.2025 infolge einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mussten durch die Finanzverwaltung sämtliche Grundstücke neu bewertet werden. Es stand den einzelnen Bundesländern offen, ob sie das sogenannte Bundesmodell anwenden oder ein eigenes Grundsteuermodell entwickeln.

Die Landesregierung NRW hatte sich im Jahr 2021 für die Anwendung des Bundesmodells entschieden. Das Bundesmodell hatte landesweit signifikante und systematische Wertverschiebungen zu Lasten der Wohngrundstücke und zu Gunsten der Geschäftsgrundstücke zur Folge. Hierauf hatten die kommunalen Spitzenverbände frühzeitig hingewiesen.

Anstatt - wie andere Bundesländer - auf diese Belastungsverschiebung durch eine landesweite Anpassung der Messzahlen zu reagieren, wurde die Be- und Entlastungsfrage auf die einzelnen Kommunen verlagert. Zu diesem Zweck wurde durch das Land NRW eine von dort als rechtssicher eingestufte Möglichkeit geschaffen, für Wohngrundstücke und Nichtwohngrundstücke unterschiedliche Hebesätze festzulegen.

 

Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am 25.11.2024 auf Basis des Gesetzes über die Einführung einer optionalen Festlegung differenzierender Hebesätze im Rahmen des Grundvermögens bei der Grundsteuer Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalens Grundsteuerhebesatzgesetz – NWGrStHsG) die Einführung differenzierender Hebesätze bei der Grundsteuer B für Wohn- und Nichtwohngrundstücke beschlossen. Seitens des Ministeriums der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgte eine Veröffentlichung sogenannter aufkommensneutraler Hebesätze für alle nordrhein-westfälischen Kommunen.

 

Entsprechend dieser Hebesatzempfehlung des Landes NRW hat der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 02.12.2024 die 8. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern (Hebesatzsatzung) beschlossen. Mit der Satzung wurden ab dem 01.01.2025 differenzierende Hebesätze für die Grundsteuer B für Nichtwohngrundstücke in Höhe von 1.469 v.H. und für Wohngrundstücke in Höhe von 886 v.H. festgelegt.

 

Rechtliche Risiken: Die kommunalen Spitzenverbände hatten sich von Anfang an ablehnend zu dem vom Land NRW neu eingeführten Regelungsansatz geäußert, da rechtlich durch den Beschluss von differenzierenden Hebesätzen ein konkreter Ansatzpunkt für Widersprüche auf der Ebene der Kommune geschaffen wurde. Es war davon auszugehen, dass die Differenzierung zum Gegenstand einer verwaltungsgerichtlichen Prüfung der Satzung gemacht wird.

 

Im Rahmen einer solchen Prüfung hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am 04.12.2025 in mehreren die Städte Bochum, Essen, Dortmund und Gelsenkirchen betreffenden Verfahren entschieden, dass die dort auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen Landesrechts erfolgten Hebesatzdifferenzierungen bei der Grundsteuer gegen den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Steuergerechtigkeit verstoßen. Darauf basierende Grundsteuerbescheide seien rechtswidrig.

 

Die Entscheidung des Gerichts wird im Wesentlichen mit folgenden Punkten begründet: - Grundsätzlich ist ein einheitlicher Hebesatz für die Grundsteuer B steuergerecht. Die Steuerpflichtigen müssen dem Grundsatz nach durch ein Steuergesetz rechtlich und tatsächlich gleichmäßig belastet werden. Abweichungen sind möglich, bedürfen aber eines besonderen sachlichen Grundes. Mit dem Ausmaß der Abweichung und ihrer Bedeutung für die Verteilung der Steuerlast insgesamt steigen die Anforderungen an den Rechtsfertigungsgrund.

 

- Ein unter dem als einheitlich gedachten Hebesatz liegender Hebesatz für Wohngrundstücke kann aus sozialpolitischen Gründen (Reduzierung von Wohnnebenkosten) gerechtfertigt sein; eine Mehrbelastung von Nichtwohngrundstücken zum Ausgleich zur Aufkommensneutralität ist es nicht.

 

- Ein rein fiskalischer Zweck staatlicher Einnahmeerhöhung ist kein sachlicher Grund einer Ungleichbehandlung, d.h. in Bezug auf den gleichen Steuergegenstand kann eine Gruppe der Steuerpflichtigen nicht Einnahmeausfälle auf Seiten einer anderen, privilegierten Gruppe der Steuerpflichtigen ausgleichen.

 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass es auf Grundlage der Argumentationslinie des Verwaltungsgerichts faktisch keine Möglichkeit gibt, eine Hebesatzdifferenzierung zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken umzusetzen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen und die Sprungrevision beim Bundesverwaltungsgericht zugelassen.

Sofern die Kommunen von einer der Möglichkeiten Gebrauch machen, ist mit einer zeitnahen Entscheidung über die Rechtmäßigkeit von differenzierenden Hebesätzen in Nordrhein-Westfalen nicht zu rechnen. Wenngleich die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen noch nicht rechtskräftig ist und auch für die Stadt Duisburg keine direkten Auswirkungen hat - zuständig für Klagen gegen die von der Stadt Duisburg erlassenen Grundsteuerbescheide ist das Verwaltungsgericht Düsseldorf -, zeigt das Urteil doch erhebliche Risiken auf. Selbst bei einer abweichenden Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf bleibt die rechtliche Unsicherheit bis zu einer höchstrichterlichen Klärung bestehen.

Vor diesem Hintergrund ist bei Festhalten an den differenzierenden Hebesätzen zu erwarten, dass zahlreiche Steuerschuldner Rechtsmittel ergreifen, um von einer späteren, für sie positiven letztinstanzlichen Entscheidung profitieren zu können. Allein für das Jahr 2026 ergibt sich hieraus für den städtischen Haushalt das Risiko eines Steuerausfalls in Höhe von mehr als 50 Mio. Euro.
 
Finanzielle Eckdaten
Den Gemeinden steht bei der Ausübung des Hebesatzrechts – als Bestandteil ihres verfassungsrechtlich geschützten Selbstverwaltungsrechts (Art. 28 Abs. 2 GG) – ein weiter (kommunalpolitischer) Entschließungsspielraum zu, der Grenzen in den allgemeinen Grundsätzen des Haushalts- und Steuerrechts findet. Im Rahmen dieses Entschließungsermessens, das auch erfasst, auf welche Weise die Gemeinde ihre kommunale Aufgabenerfüllung finanziert, kommt es der Gemeinde durch ihren Rat zu, die Hebesätze, für die keine gesetzlich bestimmte Höchstgrenze besteht, autonom unter Abwägung der jeweiligen finanziellen Bedürfnisse festzusetzen.

Wie vorstehend bereits ausgeführt, erfolgte die Festsetzung der differenzierenden Hebesätze entsprechend der Hebesatzempfehlung des Landes NRW. Schon in der Beschlussvorlage DS 24-1296/1 wurde darauf hingewiesen, dass auch die letzte Hebesatzempfehlung des Landes von Ende September 2024 auf vorläufigen Daten basierte und somit keine solide Basis für eine aufkommensneutrale Steuerfestsetzung darstellte.

Im Jahr 2025 zeichnete sich kontinuierlich ab, dass die Erträge aus der Grundsteuer unter dem Ansatz liegen werden, insbesondere da die Messbeträge vielfach von den Finanzämtern nach unten korrigiert wurden und sich damit auch die Grundsteuerfestsetzungen vermindert haben. Seit Erteilung der Grundsteuerbescheide zu Beginn des Jahres 2025 wurden mehr als 3.500 Grundsteuerwerte und Messbescheide korrigiert oder durch die Finanzämter aufgehoben.

Die Berichtigungen sind u.a. darauf zurückzuführen, dass Grundsteuererklärungen oftmals fehlerhaft ausgefüllt wurden, Angaben fehlten, mögliche Zusammenfassungen nicht erkannt wurden, Schätzungen aufgrund von nicht abgegebenen Erklärungen erfolgten usw. Das Messbetragsvolumen hat sich durch die Wertfortschreibungen und Aufhebungen bereits deutlich reduziert und vermindert sich noch laufend weiter.

In der Regel handelt es sich zwar um kleinere Beträge, vereinzelt haben die Minderungen aber auch einen erheblichen Umfang; im gravierendsten Einzelfall wurde der Messbetrag durch das Finanzamt um fast 60.000 Euro reduziert (rd. 880.000 Euro Grundsteuer). Der Haushaltsansatz für das Jahr 2025 der Grundsteuer B belief sich auf rd. 137,3 Mio. Euro. Das Ergebnis 2025 beläuft sich auf rd. 125,8 Mio. Euro und liegt damit in einer relevanten Größenordnung von rd. 11,5 Mio. Euro unter dem Ansatz.

Der Haushaltsansatz der Grundsteuer B für 2026 beträgt 138.623.000 Euro. Der Betrag basiert auf dem Haushaltsansatz für das Jahr 2025 zuzüglich einer Steigerungsrate von 1,0 % gemäß früheren Prognosen des Arbeitskreises Steuerschätzung (z.B. aufgrund von Nachbzw. Neuveranlagungen im Stadtgebiet). Nach Angaben der drei Duisburger Finanzämter ist mit weiteren Änderungen der Grundsteuermessbeträge zu rechnen, da dort noch jeweils eine mittlere dreistellige Zahl an Anträgen und Einsprüchen vorliegt. Die Bearbeitung dürfte zu weiteren Verminderungen der Messbeträge und in der Folge der Grundsteuer führen. Es besteht die Möglichkeit, dass die prognostizierten Zugänge die vermutlichen Abgänge kompensieren.

Die Gemeinde ist nach § 25 Abs. 1 Grundsteuergesetz (GrStG) ermächtigt zu bestimmen, mit welchem Vomhundertsatz des Steuermessbetrages die Grundsteuer zu erheben ist. Das durch Art. 106 Abs. 6 Satz 2 Grundgesetz i.V.m. § 25 Abs. 1 GrStG eingeräumte Hebesatzrecht dient der Sicherung einer angemessenen Finanzausstattung der Gemeinden. Gerade angesichts der sich abzeichnenden Verschlechterung der Haushaltslage ist es notwendig, finanzielle Nachteile zu vermeiden und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten.

NRW: Baugenehmigungen für Wohnungen steigen 2025 erstmals seit fünf Jahren
* Baugenehmigungen für Wohnungen um 10,7 % gestiegen.
* Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stiegen um 21,4 %.
* Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern stiegen um 4,8 %.

Nach vorläufigen Ergebnissen erteilten die Bauämter in NRW im vergangenen Jahr Baugenehmigungen für 44.908 neue Wohnungen; das waren 10,7 % bzw. 4.354 Wohnungen mehr als 2024. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu zu errichtenden Gebäuden um 9,6 % auf 36.752 – die Zahl der durch Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden entstehenden Wohnungen erhöhte sich um 16,2 % auf 8.156.



Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um über 20 % gestiegen
Die Zahl der Baugenehmigungen für den Bau neuer Einfamilienhäuser stieg um 21,4 % auf 7.152. Bei den Zweifamilienhäusern war ein Zuwachs von 2,5 % auf 2.042 Wohnungen zu verzeichnen und die Zahl der neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (ohne Wohnheime) erhöhte sich im Jahr 2025 um 4,8 % auf 24.555.

Darüber hinaus wurden 2025 Baugenehmigungen für 2.272 Wohnungen in Wohnheimen (2024: 1.414) erteilt. Weitere 731 Wohnungen sollen in Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) entstehen (2024: 811).

Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2025
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher als im Vorquartal Bruttoinlandsprodukt (BIP),
4. Quartal 2025 +0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+0,6 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+0,4 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

 Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2025 gegenüber dem 3. Quartal 2025 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2026. "Damit endete das konjunkturell wechselhafte Jahr 2025 mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "



Zur positiven Entwicklung trugen vor allem die privaten und staatlichen Konsumausgaben bei. Aber auch die Bauinvestitionen zogen deutlich an." Für das Gesamtjahr 2025 haben die neuesten Berechnungen den Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,2 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt: +0,3 %) bestätigt.

Konsumausgaben steigen im Vergleich zum Vorquartal, Exporte im Minus
Wie schon in den Quartalen zuvor nahmen die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben insgesamt zu, sie stiegen um 0,7 % im Vergleich zum 3. Quartal 2025. Dabei erhöhte der Staat seine Konsumausgaben mit +1,1 % stärker als die privaten Haushalte (+0,5 %).

Zugleich wurde wieder mehr investiert: Die Bauinvestitionen stiegen mit +1,6 % deutlich im Vergleich zum 3. Quartal 2025 an. In Ausrüstungen – also Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – wurde ebenfalls mehr investiert als im Vorquartal. Nach dem starken Anstieg im 3. Quartal 2025 flachte die Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen allerdings ab (+0,1 %).

Vom Außenhandel blieben positive Signale erneut aus: Exportiert wurden im 4. Quartal 2025 preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 0,6 % weniger Waren und Dienstleistungen als im 3. Quartal 2025. Dabei sank sowohl die Ausfuhr von Waren (-0,4 %) als auch die von Dienstleistungen (-1,2 %).

Die Importe von Waren und Dienstleistungen nahmen im Vergleich zum Vorquartal ebenfalls ab, mit -0,3 % aber weniger stark als die Exporte. Deutlich geringeren Dienstleistungsimporten (-1,5 %) standen dabei leicht gestiegene Wareneinfuhren (+0,2 %) gegenüber.

Bruttowertschöpfung legt im 4. Quartal 2025 wieder zu
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 4. Quartal 2025 mit +0,4 % wieder an, nachdem sie im 3. Quartal 2025 noch stagniert hatte. Den deutlichsten Zuwachs gegenüber dem Vorquartal verzeichnete das Baugewerbe mit +1,7 %, was vor allem auf die positive Entwicklung im Ausbau zurückzuführen war.

Auch die Dienstleistungsbereiche konnten ihre saison- und kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2025 steigern, lediglich im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe war diese nahezu unverändert (0,0 %). Die Bruttowertschöpfung des Wirtschaftsbereichs Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit sowie der sonstigen Dienstleister legte hingegen spürbar zu (jeweils +0,8 %).

Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt stagnierte die Wertschöpfung gegenüber dem Vorquartal (0,0 %). Während die Hersteller von Metallerzeugnissen sowie von elektrischen Ausrüstungen ihre Wirtschaftsleistung steigern konnten, ging die Produktion in der chemischen Industrie und im Maschinenbau zurück.

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen
Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2025 preisbereinigt um 0,6 % höher als im 4. Quartal 2024. Preis- und kalenderbereinigt war der Anstieg geringer (+0,4 %), da 0,7 Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im Vorjahreszeitraum.

Konsumausgaben und Investitionen höher als im Vorjahr
Die preisbereinigten Konsumausgaben nahmen auch im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %. Darunter entwickelten sich sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben positiv. Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um 1,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, unter anderem aufgrund höherer Ausgaben für Pkw.

Der Staatskonsum wuchs um 1,3 %, vor allem, weil mehr soziale Sachleistungen zur Verfügung gestellt wurden. Auch die preisbereinigten Investitionen in Ausrüstungen nahmen im Vergleich zum 4. Quartal 2024 zu (+0,4 %). Vor allem die Investitionen des Staates, die investive Ausgaben im Verteidigungsbereich einschließen, stiegen stark an. Auch die gewerblichen Pkw-Zulassungen entwickelten sich sehr positiv.

Die Investitionen in sonstige Fahrzeuge sowie Maschinen und Geräte nahmen dagegen ab. In Summe ergab sich so nur ein leichtes Plus bei den Ausrüstungsinvestitionen. Auch in Bauten wurde wieder mehr investiert als im Vorjahreszeitraum (+0,9 %), zum ersten Mal seit dem 1. Quartal 2022. Der Handel mit dem Ausland zeigte im 4. Quartal 2025 eine Belebung gegenüber dem Vorjahresquartal: Die preisbereinigten Exporte wuchsen um 1,6 %.

Die Warenexporte waren deutlich höher als im Vorjahreszeitraum (+2,0 %), wozu insbesondere stärkere Ausfuhren von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen beitrugen. Die Dienstleistungsexporte nahmen dagegen nur sehr geringfügig zu (+0,1 %). Auch die Importe von Waren und Dienstleistungen verzeichneten mit +4,0 % im Vergleich zum Vorjahresquartal einen deutlichen Zuwachs. Dieser ging allein auf die Warenimporte zurück (+6,4 %).

Grund für den deutlichen Anstieg waren vor allem höhere Einfuhren von Nahrungsmitteln, Metallerzeugnissen und Kraftwagen- und Kraftwagenteilen. Die Dienstleistungsimporte sanken dagegen um 1,2 %, was unter anderem auf geringere Transport-, EDV- und sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen wie etwa Forschung und Entwicklung zurückzuführen ist.

Bruttowertschöpfung in fast allen Bereichen im Plus
Im 4. Quartal 2025 konnten fast alle Wirtschaftsbereiche ihre Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahresquartal ausweiten. In den Dienstleistungsbereichen Information und Kommunikation (+2,7 %), Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,7 %) sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe (+1,6 %) stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung deutlich.

Erstmals seit dem 1. Quartal 2023 konnte auch das Verarbeitende Gewerbe seine Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern. Der Anstieg um 0,7 % war vor allem auf Zuwächse bei der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie im Sonstigen Fahrzeugbau zurückzuführen. Auch das Baugewerbe steigerte seine preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr leicht (+0,4 %).

Eine positive Entwicklung im Vorjahresvergleich hatte es hier zuletzt im 2. Quartal 2021 gegeben. Während der Tiefbau Zuwächse verzeichnete, stagnierte die Produktion im Hochbau. Einen Rückgang der Bruttowertschöpfung mussten lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister hinnehmen, deren Wirtschaftsleistung wie auch schon in den Vorquartalen deutlich sank (-2,5 %). 

Erwerbstätigkeit leicht gesunken
Die Wirtschaftsleistung wurde im 4. Quartal 2025 von rund 46,1 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 58 000 Personen (-0,1 %) weniger als im 4. Quartal 2024. Dabei wurden die Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe nicht vom Anstieg der Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen kompensiert.
Die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person stiegen nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,7 %. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt aus der leicht gesunkenen Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person – nahm im gleichen Zeitraum um 0,5 % zu.

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde – lag nach vorläufigen Berechnungen auf dem Niveau des 4. Quartals 2024 (0,0 %). Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um 0,7 % höher als vor einem Jahr.

Konsum steigt stärker als Einkommen, Sparquote niedriger als im Vorjahr
In jeweiligen Preisen war das BIP im 4. Quartal 2025 um 3,8 % und das Bruttonationaleinkommen um 4,1 % höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen war um 5,0 % höher als im 4. Quartal 2024. Dabei stieg nach vorläufigen Berechnungen das Arbeitnehmerentgelt insgesamt um 4,8 %.

Zum Arbeitnehmerentgelt sowie zu den Löhnen und Gehältern zählen neben den regelmäßig gezahlten Lohnbestandteilen auch außerordentlich gezahlte Komponenten wie Prämien und Abfindungen. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen nahmen mit +5,5 % etwas stärker zu als das Arbeitnehmerentgelt, dies folgte jedoch auf einen kräftigen Einbruch im Vorjahreszeitraum.

Je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer stiegen die durchschnittlichen Bruttolöhne und ‑gehälter im 4. Quartal 2025 um 4,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal, die Bruttolohn- und gehaltssumme um 4,3 %. Netto erhöhten sich die gesamten Löhne und Gehälter mit +3,3 % aufgrund erheblich gestiegener Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie höherer Lohnsteuer deutlich schwächer.

Da der Konsum der privaten Haushalte im Vorjahresvergleich stärker zulegte (+4,4 %) als ihr gesamtwirtschaftliches Einkommen (+3,3 %), reduzierte sich die Sparquote auf 9,4 %. Im 4. Quartal 2024 hatte sie noch bei 10,4 % gelegen.

Die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich
Zum Ende des Jahres entwickelte sich die Wirtschaft in der Europäischen Union (EU) positiv: In Spanien wuchs das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP mit +0,8 % zum Vorquartal erneut am stärksten unter den großen EU-Mitgliedstaaten. In der EU insgesamt (+0,3 %), in Italien (+0,3 %) und in Frankreich (+0,2 %) nahm die Wirtschaftsleistung in ähnlichem Ausmaß zu wie in Deutschland (+0,3 %).

In den USA fiel das BIP im Vergleich zum 3. Quartal 2025 um 0,4 % höher aus. Im preis-, saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um 0,4 % zu, während sie in der EU insgesamt deutlich um 1,5 % anstieg.


Kunstexperte Dirk Geuer kuratiert den Zukunftsgarten Duisburg
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet schärft ihr künstlerisches Profil: Der Ausstellungsmacher und Verleger Dirk Geuer übernimmt künftig die Rolle des Chefkurators im Zukunftsgarten Duisburg.

Mit seiner Stiftung Association for Art in Public gGmbH (AAP) wird er die IGA 2027 bei der Entwicklung, Kuratierung und Umsetzung internationaler Kunstprojekte beraten. Geplant ist, zeitgenössische Kunst gezielt insbesondere im Zukunftsgarten Duisburg zu integrieren.

Erste Künstler wie Bernar Venet, Heinz Mack, Stefan Szczesny und Julian Schnabel wurden bereits für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der IGA 2027 gewonnen. Die Vorstellung der konkreten Kunstprojekte erfolgt im Sommer.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Dirk Geuer mit zahlreichen renommierten Künstler zusammen, darunter Günther Uecker, Christo & Jeanne-Claude, Tony Cragg und Jörg Immendorff. Er hat mehr als 300 Kunstprojekte in 25 Ländern realisiert.

2024 verantwortete er als Chefkurator das Ausstellungsprogramm der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig, das parallel zur 60. Biennale Arte stattfand. Zudem ist er Mitglied im Vorstand der Expo 2035 Berlin und Kurator des Skulpturengartens Düsseldorf. idr - Infos: https://www.iga2027.ruhr

Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“
Das diesjährige Preisträgerkonzert des 63. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ findet am Sonntag, 1. März, um 11 Uhr im Kammermusiksaal der Folkwang Universität der Künste an der Düsseldorfer Straße 19 in der Stadtmitte statt.

Die jungen Teilnehmenden stellen ein abwechslungsvolles Programm mit Ausschnitten aus ihren Wettbewerbsbeiträgen vor. Es erklingen unter anderem Werke von Stravinsky, Grieg, Berkowitsch und Green Day. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten aus der Hand von Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales, ihre Urkunden.


Ausgeschrieben war der Wettbewerb in diesem Jahr für die Kategorien Klavier und Harfe Solo, Drum-Set und Kammermusik für Bläser und Streicher sowie Akkordeon.
Der Eintritt ist frei.

Ehemalige Zeche Fritz in Rumeln-Kaldenhausen:
Entwicklungsprozess wird mit Entwurfswerkstatt fortgeführt
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischtes, zeitgemäßes Wohngebiet und einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln.

Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Ein neues Quartier kann entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und Natur miteinander verbindet. Die Verwaltung möchte jetzt diesen Prozess gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern fortführen und lädt zu einer Entwurfswerkstatt ein. Sie startet am Samstag, 14. März, um 15 Uhr in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums an der Schulallee 11 in Rumeln-Kaldenhausen.

Bereits im Januar haben rund 150 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer öffentlichen Ideenwerkstadt ihre Vorstellungen für die Entwicklung des Gebietes eingebracht. Diese Anregungen wurden im Anschluss ausgewertet. Aufbauend auf die fachliche Analyse des Plangebietes und die Ideen der Teilnehmenden, wurden daraufhin Strukturskizzen für die zukünftige Entwicklung und Nutzung des Gebietes entwickelt.
Im Rahmen der Entwurfswerkstatt sind nun wiederum Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Strukturvarianten zu diskutieren und diese planerisch weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Was gefällt ihnen gut?
Was gefällt ihnen weniger gut?
Welche Bedarfe sehen sie?
Welche konkreten Ideen bringen sie mit?

Die Entwurfswerkstatt bietet Raum für Information, konstruktive Auseinandersetzung und gemeinschaftliche, planerische Weiterentwicklung der ersten Entwürfe und Beteiligung. Zusätzlich werden die kommunalpolitischen Gremien in den weiteren Prozess eingebunden.

So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch
in die weiteren Planungsschritte einfließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können Fragen zur Entwurfswerkstatt sowie Anregungen auch per E-Mail an zeche-fritz@stadt-duisburg.de an die Stadt richten.

Gemeinschaftsveranstaltung der Duisburger Archive zum „Tag der Archive“
Im Vorfeld des diesjährigen „Tags der Archive“ laden die Archive in Duisburg am Mittwoch, 4. März 2026, um 11 Uhr Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Schifferstraße 30, 47059 Duisburg, zu einem Pressegespräch ein. Dabei stellen sie ihr gemeinsames Programm für den Aktionstag vor.

Beteiligt sind das Archiv für alternatives Schrifttum (afas), das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, das Stadtarchiv Duisburg, das thyssenkrupp Corporate Archives, das Universitätsarchiv Duisburg-Essen, das Duisburger Kunstnachlassarchiv (DUKUNA), das Archiv des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Haniel Archiv.

BUND Duisburg: 10 weitere Storchennisthilfen in der Rheinaue Walsum
Seit 2010 gibt es Jahr für Jahr junge Störche in der Rheinaue Walsum zu beobachten. Das Nahrungsangebot ist reichlich vorhanden, der Ort ist optimal für Störche.

"In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde hat der BUND Duisburg seit den Nuller Jahren kontinuierlich neue Storchenmasten mit Körben finanziert und aufgestellt, um somit das Angebot zum Nisten von Storchenpaaren zu schaffen. Ohne diese vom BUND aus Spendenmitteln finanzierten Storchennisthilfen gäbe es keinen Storchennachwuchs in der in der Rheinaue Walsum. Dies alles haben wir unsere erfolgreichen und kompetenten Rheinauen Gruppe mit Ehrenamtlichen zu verdanken, die sich kontinuierlich im Gebiet aktiv für den Natur und Artenschutz einsetzen", teilte Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg mit.

Im Jahr 2025 gab es 11 Storchenbrutpaare und auch aktuell befinden sich bereits 5 frühe Paare in der Rheinaue, die sich nach einem Ort für Ihre Aufzucht umsehen. In den letzten Jahren hat der BUND Duisburg sowohl neue Masten aufstellen lassen, als auch, wie in anderen Ländern üblich, zusätzliche Körbe an vorhandenen Masten anbringen lassen.

All dies wurde so gut angenommen, dass so manches zusätzliche Paar weiter ziehen musste, weil bereits die Nistplätze belegt waren. Am 25.02. und 26.02. werden 10 weitere Storchennisthilfen in der Rheinaue Walsum geschaffen. Hier werden vorhanden Masten in Absprache mit Netze Duisburg genutzt, so dass keine zusätzlichen Masten aufgestellt werden müssen.

Der BUND dankt Allen die durch Ihre Mitgliedschaft oder Ihre Spende, die Finanzierung ermöglichen und ist gespannt, wie viele Brutpaare in diesem Jahr in Der Rheinaue zu beobachten sein werden.

14. Baumpflanzaktion der Stadtwerke ist der Höhepunkt im Grünen März
Der März ist seit Jahren traditionell der Monat, in dem die Stadtwerke Duisburg mit vielen Aktionen den Frühling begrüßen. Und auch im Jahr 2026 ist der „Grüne März“ der Stadtwerke wieder gespickt mit Umweltaktionen, jeder Menge Spaß für die ganze Familie, spannenden Tipps für einen ressourcenschonenden Alltag und besonderen Angeboten. Das erste Highlight im „Grünen März“ ist in diesem Jahr die große Baumpflanzaktion, die bereits am 7. März ansteht.

Es wird die bereits 14. Auflage der Aktion sein, bei der Bürgerinnen und Bürger hunderte neue Bäume pflanzen und damit ganz konkret etwas für den Klimaschutz vor Ort tun. „Unsere Baumpflanzaktion ist inzwischen zu einer wunderbaren Tradition für die ganze Familie im ausklingenden Winter geworden. Gemeinsam packen wir an, pflanzen neue Bäume und tun etwas für ein grünes Duisburg“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei den Stadtwerken. Neben dem Pflanzen der Bäume wird es auch wieder für alle fleißigen Helferinnen und Helfer eine kleine Stärkung vom Grill geben.

Junge Bäume werden im Revierpark Mattlerbusch gepflanzt
Für die Baumpflanzaktion am 7. März im Revierpark Mattlerbusch haben sich bei den Stadtwerken wieder zahlreiche Baumpaten gemeldet, die selbst Hand anlegen und einen Baum pflanzen und mit einer Patenkarte versehen. Diese Karten werden übrigens aus ungeleimtem Graskarton erstellt, um die Umwelt zu schonen und Tiere im Wald nicht zu schädigen. Alle Infos zur Baumpflanzaktion gibt es im Internet unter swdu.de/baumpflanzaktion

Eislaufspaß für alle Kundenkarten-Inhaber
Nur eine Woche später steht dann im Stadtwerke-Kalender schon der nächste bunte Familienausflug an: Der Stadtwerke-Eislaufspaß steigt am 14. März von 11-17 Uhr in der alleatoArena. Alle Kundinnen und Kunden der Stadtwerke, die im Besitz einer Stadtwerke Kundenkarte sind, können dann kostenlos über die Eisfläche an der Margaretenstraße 17-19 flitzen. Weil die Teilnehmerzahl aus Kapazitätsgründen auf 800 Personen begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unter www.swdu.de/eislaufspass erforderlich.

Pro Kundenkarte können maximal die im Haushalt lebenden Personen Einlass bekommen. Die Anzahl steht auf der Kundenkarte. Die Personenzahl muss bei der Anmeldung angegeben und die Kundenkarte beim Einlass vorgelegt werden. Anmeldeschluss ist am 6. März.

Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg, die noch keine Kundenkarte haben, können sich die digitale Kundenkarte als App auf ihr Mobiltelefon laden. Die App ist für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar. Alle Informationen zur digitalen Kundenkarte gibt es unter www.stadtwerke-kundenkarte.de. Mit der kostenlosen Stadtwerke Kundenkarten kann dann bei tausenden Rabattpartnern in ganz Deutschland direkt bares Geld gespart werden.

Natürlich kann nicht nur auf dem Eis gelaufen werden, sondern es wird auch einen Bereich geben, in dem allerlei Spiele auf dem Eis angeboten werden. Und auch neben dem Eis gibt es einiges zu entdecken. Die Stadtwerke-Hüpfburg steht für alle bereit, die nach dem Eislaufen noch Energie übrighaben, beim Bobbycar-Rennen geht es um jede Sekunde und die Hausherren, die Füchse, zeigen, wie man auf den Kufen richtig schnell über das Eis flitzt.

Familientag im Zoo steigt am Tag des Wassers
Der Familientag im Duisburger Zoo lockte im vergangenen Jahr hunderte große und kleine Besucherinnen und Besucher. Mit der kostenlosen Kundenkarte gibt es an diesem Tag nämlich 50 Prozent Nachlass auf den Eintrittspreis für den Tierpark am Kaiserberg. Passend zum internationalen Tag des Wassers sind die Stadtwerke Duisburg an ihrem Wasserspielplatz im Zoo und beim Stadtwerke Rio Negro mit der Energie Lounge vor Ort. Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sorgt zusätzlich für Spaß und Unterhaltung.

So können Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die kleinen Besucher können sich auf der Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils austoben. Außerdem werden die Stadtwerke spannende Einblicke in mehr als 150 Jahre Wasserversorgung in Duisburg geben. Wer mag, kann sich außerdem für eine der kommenden Besucherführungen in den Wasserwerken des lokalen Energiedienstleisters anmelden.

Grüner März auch auf den Social-Media-Plattformen
Im Aktionsmonat März lohnt sich an jedem Tag auch der Blick auf die Social-Media-Profile des lokalen Energiedienstleisters. Bei Facebook (@Stadtwerke Duisburg AG) und auf Instagram (@stadtwerkeduisburg) gibt es dabei nützliche Tipps rund ums Energiesparen, den Klimaschutz im Alltag und Nachhaltigkeit vor Ort in Duisburg. Auch die Veranstaltungen im März werden hier live begleitet.

Umweltbonus für Energielieferverträge und Wärmepumpen
Und natürlich kann jeder, der im „Grünen März“ einen neuen Energieliefervertrag bei den Stadtwerken Duisburg abschließt, richtig sparen. Im Zeitraum vom 9. März bis zum 29. März erhalten alle Privatkunden, die die Tarife „PartnerStrom Regional 12“ und „PartnerErdgas Regional 12“ online unter stadtwerke-duisburg.de/strom abschließen nach Eingabe des Rabattcodes „GRUEN26“, einen Sonderbonus in Höhe von 100 Euro.

Wer sich mit einer Modernisierung seiner Heizungsanlage und Umrüstung auf eine Wärmepumpe beschäftigt, sollte sich ebenfalls mit den Stadtwerken Duisburg in Verbindung setzen. Im Zeitraum vom 16. März bis 19. April gibt es beim Kauf einer Wärmepumpe einen Rabatt in Höhe von 1.000 Euro. Wer darüber hinaus den Tarif PartnerStrom Vario Modul 1 abschließt, erhält obendrein einen Bonus in Höhe von 80 Euro.

Die diesjährige Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg steigt am 7. März im Revierparkt Mattlerbusch. Quelle: Stadtwerke Duisburg

VHS Duisburg West: Fitness-Yoga in Rumeln
Noch freie Plätze gibt es im Kurs „Fitness-Yoga“ der Volkshochschule Duisburg West. Trainiert wird dienstags von 19.45 bis 21.15 Uhr. Der Kurs läuft wöchentlich bis zum 19. Mai. Kursort ist das Gemeindehaus Ulmenhof, Ulmenstraße 31, in Duisburg-Rumeln. Das Entgelt beträgt 72,50 Euro.

Der Kurs richtet sich an Personen, die Yoga und Fitnesstraining verbinden möchten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wer Yoga-Erfahrungen hat, ist aber genauso willkommen, dieses dynamische Trainingsformat kennenzulernen.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und ist über die Homepage der VHS (www.vhs-duisburg.de) oder die Geschäftsstelle der VHS West (Tel.: 0203 / 283-984607, Mail: vhs-west@stadt-duisburg.de) möglich.

Sicherer Notstrom mit Solaranlagen auf Balkon oder Dach
Notstromlösungen werden in Zeiten hybrider Bedrohungen wichtiger. Balkonkraftwerke und PV-Anlagen auf dem Dach können bei einem Stromausfall die Versorgung für eine gewisse Zeit sichern. Der TÜV-Verband gibt Hinweise für Anschaffung, Installation und sicheren Einsatz.

TÜV-Verband / Unsplash

Der mehrtägige Stromausfall in Berlin zum Jahresanfang hat gezeigt: In Zeiten hybrider Bedrohungen und realer Angriffe auf die Energieversorgung kann es für private und gewerbliche Stromverbraucher sinnvoll sein, sich gegen Blackouts zu wappnen. Neben Notstromaggregaten, die in der Regel mit Benzin oder Gas betrieben werden, kommen dafür auch Solaranlagen in Frage. Das ist allerdings kein Selbstläufer.

„Photovoltaik-Anlagen müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen, damit sie Notstrom liefern können und ein sicherer Betrieb gewährleistet ist“, sagt Dr. Hermann Dinkler, Experte für Brand- und Explosionsschutz beim TÜV-Verband.

Dabei komme es auf eine fachgerechte Installation an, um Risiken zu reduzieren. Dinkler: „Fehlerhafte Installationen können Brände oder Stromschläge verursachen und damit Menschen in Gefahr bringen.“ Der TÜV-Verband erklärt, wie eine PV-Anlage ausgerüstet sein muss, um sie für die Selbstversorgung bei einem Stromausfall sicher nutzen zu können.

Herkömmliche PV-Anlagen schalten sich bei einem Stromausfall aus Sicherheitsgründen sofort ab. „Fällt das Hauptnetz aus, dürfen Solaranlagen und andere Erzeuger keinen Strom mehr einspeisen, um sicheres Arbeiten am gestörten Netz zu ermöglichen“, sagt Dinkler. Für den dann erforderlichen so genannten „Inselbetrieb“ seien übliche PV-Anlagen technisch nicht ausgerüstet.

Zentrales Element jeder Solaranlage ist der Wechselrichter, der den Gleichstrom aus den Solarmodulen in Wechselstrom für das Stromnetz umwandelt. Für die Eigenversorgung mit Solarenergie bei einem Stromausfall ist ein spezieller Hybrid-Wechselrichter erforderlich, der das Hausnetz vom öffentlichen Stromnetz trennt und das Energiemanagement im Haus übernimmt.

Für eine zumindest zeitweise autarke Stromversorgung ist zudem ein Stromspeicher notwendig. Darüber hinaus stellt eine so genannte Schwarzstart-Funktion sicher, dass das Notstromsystem auch ohne Netzspannung aktiviert werden kann. Wie lange die Stromversorgung im Fall der Fälle möglich ist, hängt unter anderem von der Größe des Stromspeichers und der Leistungsfähigkeit des Wechselrichters ab. Weitere Faktoren sind der Strombedarf der angeschlossenen Geräte und nicht zuletzt die Jahreszeit, da im Winter von der PV-Anlage weniger Energie erzeugt werden kann und gleichzeitig der Verbrauch höher ist.

Balkonkraftwerke – Strom für einige Stunden
Balkonkraftwerke bzw. Steckersolargeräte sind für viele Haushalte ein einfacher Einstieg in die Solarenergie. Wer ein Balkonkraftwerk bei einem Stromausfall nutzen möchte, braucht einen Stromspeicher, an den die Solarmodule angeschlossen werden. Dafür eignet sich eine so genannte Powerstation, die Batterie, Wechselrichter und Stromanschlüsse integrieren.

„Die Stromversorgung erfolgt dann nicht über die Haussteckdosen, sondern über separate Anschlüsse an der Powerstation“, sagt Dinkler. Die Geräte sind darauf ausgelegt, einzelne Verbraucher wie Lampen, WLAN-Router, Laptop, Smartphones oder – bei ausreichender Leistung – einen Kühlschrank betreiben zu können.

Kleinere, mobile Stromspeicher mit etwa 300 Wattstunden Speicherkapazität und 300 Watt Leistung überbrücken bei einem Stromausfall einige Stunden und kosten ab etwa 300 Euro. Größere Systeme sind deutlich teurer und können – bei sparsamer Nutzung – einen Tag oder länger überbrücken. „Bei Sonnenschein kann die PV-Anlage den Speicher tagsüber nachladen und die Autarkie verlängern“, sagt Dinkler.

Mehr Power mit PV-Anlagen auf dem Dach
Größere PV-Anlagen auf dem Hausdach funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. „Der Hybrid-Wechselrichter erkennt den Stromausfall und baut ein Inselnetz auf“, sagt Dinkler. „Viele Modelle übernehmen auch die Trennung vom öffentlichen Stromnetz. Die Alternative ist eine separate Umschaltbox.“

Bei den Batterien sind Speichergrößen von 5 bis 10 kWh üblich, die Kleingeräte und einen Kühlschrank für etwa 8 bis 24 Stunden betreiben können. Deutlich anspruchsvoller ist die Versorgung von Heizsystemen. „Gas-, Öl- oder Pelletheizungen benötigen Strom vor allem für Steuerung, Umwälzpumpen und Fördertechnik“, sagt Dinkler.

„Ein begrenzter Notbetrieb ist für ein bis zwei Tage möglich.“ Hier kommen Speicher ab einer Größe von 15 bis 20 kWh zum Einsatz. „Wärmepumpen sind stark stromabhängig und benötigen kontinuierlich hohe Leistungen“, sagt Dinkler. „Wärmepumpen im Blackout zu betreiben, erfordert große Speicher und leistungsfähige Wechselrichter. Das ist technisch machbar, aber teuer.“

Bei der Installation wird ein separater Notstromkreislauf im Verteilerkasten eingerichtet und mit gekennzeichneten Steckdosen verbunden, an denen Geräte mit hoher Priorität hängen. Dinkler: „Wer eine Fußbodenheizung hat, sollte dabei auch die elektrisch gesteuerten Ventile (Stellantriebe) an den Heizkreisverteilern berücksichtigen.“

Fachgerechte Installation und geprüfte Sicherheit notwendig
Der TÜV-Verband rät, die Notstromversorgung mit einer größeren PV-Anlage von einem Fachbetrieb planen und installieren zu lassen. „Die Nachrüstung bestehender Anlagen ist grundsätzlich möglich, aber aufwändig und nicht ganz billig, da zentrale Komponenten ersetzt oder erweitert werden müssen“, sagt Dinkler.

Notstromlösungen unterliegen gesetzlichen und normativen Vorgaben, unter anderem den VDE-Normen VDE-AR-N 4105 für den sicheren Netzanschluss, DIN VDE 0100-551 für Schutzmaßnahmen sowie DIN VDE 0100-712 für PV-spezifische Anforderungen. Darüber hinaus müssen die Anlagen vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber registriert werden. Dinkler: „Bei der Auswahl von Solarkits, PV-Anlagen und Einzelgeräten sollten Verbraucher auf Prüfzeichen von unabhängigen Prüforganisationen wie dem TÜV achten.“

TÜV-Verband Checkliste für Notstrom mit Solaranlagen:
- Bedarf klären: Welche Geräte sollen bei einem Stromausfall dringend mit Strom versorgt werden?
- Hardware-Voraussetzungen: Notwendig sind Hybrid-Wechselrichter, Stromspeicher, Umschalteinrichtung u.a.
- Dimensionierung: Leistungsfähigkeit des Wechselrichters und Größe des Speichers berechnen
- Schutz- und Umschaltkonzept: Alle Komponenten, vor allem Netztrennung und - Umschaltung auf den Notbetrieb, sorgfältig planen
- Abnahme: Ein Fachbetrieb muss das System installieren und prüfen




Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich gestiegen
• Rund jede achte Ärztin und jeder achte Arzt hatte 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit
• 42 % aller zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in Deutschland
• Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss

In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.

121 000 Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland zugewandert
Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 %) der gesamten Ärzteschaft.

Ein Teil der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.

Gut 7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024 voll anerkannt
Neben dem Medizinstudium und der Approbation hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse.

Rund 7 000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 % oder gut 1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp 800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse.

Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 % oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 % oder rund 100). 2 600 Deutsche studierten zuletzt Humanmedizin in Österreich, 1 900 in Ungarn Die Daten über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen.

Nach den aktuellsten Daten zu deutschen Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2 600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).

30 % mehr Studienanfängerinnen und -anfänger in der Humanmedizin binnen zehn Jahren
In Deutschland ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15 900 Studierende ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 % mehr als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12 200).

In der Zahnmedizin hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den vergangenen Jahren kaum verändert und lag im Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2 000 Studierenden lediglich um 1 % über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf 651 000 im Wintersemester 2024/2025.



Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte ist 55 Jahre und älter
Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 % der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 %).

Insgesamt ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 %) auf 497 000 im Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 % gelegen.

Dagegen ist der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch 52 %. Der Anteil junger Berufskolleginnen und -kollegen unter 35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 % (2014: 19 %). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre.

Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 rund sechs Stunden pro Woche mehr als Erwerbstätige insgesamt
Die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %.

Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %. Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).

Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit).

NRW: Zuweisungen und Zuschüsse des Landes an staatliche Hochschulen zwischen 2019 und 2024 um knapp 21 % gestiegen
* Grundfinanzierung für Lehre und Forschung größter Posten bei Zuweisungen und Zuschüssen des Landes.
* Zuwachs von ca. 22 % bei weiteren Einnahmen der staatlichen Hochschulen (z. B. durch Drittmittel).
* Ausgabenplus von rund 23 % gegenüber 2019.

Die staatlichen Hochschulen in Trägerschaft des Landes haben im Jahr 2024 Zuweisungen und Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 6,1 Mrd. Euro erhalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,1 % mehr als im Vorjahr und 20,5 % mehr als im Jahr 2019.



Staatliche Hochschulen in Trägerschaft des Landes sind die 41 Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen und Verwaltungshochschulen, die organisatorisch dem Land zugeordnet und überwiegend aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Nicht enthalten sind hier aus methodischen Gründen die Universitätskliniken und die medizinischen Einrichtungen der staatlichen Hochschulen.

Grundfinanzierung für Lehre und Forschung größter Posten bei Zuweisungen und Zuschüssen des Landes
Den größten Anteil an den Zuweisungen und Zuschüssen des Landes NRW hatte die Grundfinanzierung für Lehre und Forschung. Sie lag 2024 bei 5,2 Mrd. Euro und war um 22,8 % höher als 2019. Die Grundzuweisungen des Hochschulträgers sollen die dauerhafte Finanzierung der Hochschulen sichern. Hinzu kamen weitere Zuweisungen und Zuschüsse vom Träger (z. B. die Ergänzungsfinanzierung für Lehre und Forschung). Sie lagen 2024 bei 1 Mrd. Euro und waren um 10,1 % höher als 2019.

Sie beinhalten zusätzliche, meist zweckgebundene Mittel des Hochschulträgers, die über die Grundfinanzierung hinausgehen und besondere Belastungen z. B. durch gestiegene Energiekosten, politische Schwerpunkte wie den Zukunftsvertrag Studium und Lehre (ZSL) oder die Digitalisierung der Hochschulen abfedern.



Zuwachs von rund 22, % bei den weiteren Einnahmen der staatlichen Hochschulen Neben den Zuweisungen und Zuschüssen vom Hochschulträger gibt es weitere Einnahmen der staatlichen Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW. Diese beliefen sich im Jahr 2024 auf etwa 2,1 Mrd. Euro, das waren 22,1 % mehr als 2019. Das Plus war damit etwas größer als bei den Zuweisungen und Zuschüssen.

Die Drittmittel für Lehre und Forschung hatten im Jahr 2024 mit 1,6 Mrd. Euro den größten Anteil an diesen Einnahmen, sie waren um 20,6 % höher als 2019. Es folgten die sonstigen Einnahmen (z. B. Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen) mit 447 Mio. Euro im Jahr 2024; hier gab es gegenüber 2019 einen Zuwachs von 27,9 %. Die Zuweisungen und Zuschüsse vom Träger sowie die weiteren Einnahmen lagen 2024 bei insgesamt 8,2 Mrd. Euro.

Ausgaben der staatlichen Hochschulen um rund 23 % gestiegen
Gleichzeitig sind zwischen 2019 und 2024 die Ausgaben der staatlichen Hochschulen um 22,8 % auf 8,4 Mrd. Euro gestiegen. Die Personalausgaben machten dabei den größten Anteil aus; sie lagen 2024 bei 5,1 Mrd. Euro und waren um 22,8 % höher als 2019. Es folgten die Sachausgaben, zu denen unter anderem Mieten, Pachten, Energiekosten sowie andere laufende Sachaufwendungen zählen, mit einer Höhe von 2,8 Mrd. Euro im Jahr 2024.

Hier gab es gegenüber 2019 ein Plus von 25,1 %. Die Investitionsausgaben machten den kleinsten Anteil aus; sie lagen 2024 bei 546 Mio. Euro und waren 12,0 % höher als 2019. Die Höhe der Investitionsausgaben war im Zeitverlauf recht unterschiedlich, was sich unter anderem durch einzelne Großprojekte und schwankende Bauinvestitionen begründen lässt.

Ausbildungsoffensive bringt Azubi-Talkshow an die Heinrich-Heine- Gesamtschule in Duisburg
Die Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg war Gastgeber eines weiteren Tourstopps der Ausbildungsoffensive. Vor rund 80 Schülern der Oberstufe standen Ausbildungswege, duale Perspektiven und konkrete Einblicke in den Berufsalltag im Mittelpunkt.

Unter Moderation von Mona Belinskiy (1Live) kamen die Schüler mit Azubis und Dualstudierenden ins Gespräch, die offen von ihren Erfahrungen berichteten. Mit dabei waren die Nachwuchskräfte der TARGOBANK, der Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV), von schauinsland-reisen sowie den Evangelischen Kliniken Niederrhein.

(v.l.): Die Azubis und Dualis der DVV, der Evangelsichen Kliniken, der TargoBank und von schauinsland-reisen gaben im Gespräch mit Moderatorin Mona Belinkiy (1Live / Bildmitte) spannende Einblicke in ihren Ausbildungsalltag. (Quelle: schüngelschwarz)

Die TARGOBANK gewährte Einblicke in den Arbeitsalltag zwischen Kundenberatung und digitalen Finanzlösungen. Die DVV erläuterte Aufgaben in Verkehrs- und Versorgungsbetrieben. schauinsland- reisen stellte Ausbildungswege in der Tourismusbranche vor und sprach über Service und internationale Zusammenarbeit.

Die Evangelischen Kliniken Niederrhein machten deutlich, wie vielseitig der Einstieg in medizinische und pflegerische Berufe gestaltet sein kann. Die Schüler nutzten die Talkrunde intensiv für konkrete Nachfragen:
Wie läuft der Bewerbungsprozess bei der TARGOBANK ab?
Welche Verantwortung übernehmen Azubis bei der DVV?
Welche Aufgaben erwarten Berufseinsteiger bei schauinsland-reisen?
Und wie gestaltet sich der Ausbildungsalltag in den Evangelischen Kliniken Niederrhein?

Der persönliche Austausch machte viele Inhalte greifbar und wurde an den Unternehmensständen weiter vertieft. Jessica Klamke, Berufsorientierungslehrerin der Heinrich-Heine-Gesamtschule, zeigt sich überzeugt: „Es war der erste Auftritt der Ausbildungsoffensive bei uns und meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen. Wir verständigen uns bereits auf einen Termin im kommenden Schuljahr.“

Die Ausbildungsoffensive ist im Schuljahr 2025/2026 flächendeckend zwischen Münster und Köln unterwegs – mit weit über 60 Partnerunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. Schulen und Unternehmen, die dabei sein möchten, erreichen das Projektbüro unter +49 201 749 23 24 oder per E-Mail an info@ausbildungsoffensive.de.

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor.

Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern. Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr.

Deutscher Lehrkräftepreis geht an Lehrerinnen in Duisburg und Oberhausen
Beim Deutschen Lehrkräftepreis 2025 gehen zwei Auszeichnungen ins Ruhrgebiet. In der Kategorie "Ausgezeichnete Lehrkräfte" gehört Simone Windhüs vom Landfermann-Gymnasium Duisburg, zu den zehn Preisträgern. Sie wurde, wie auch die anderen Gewinner, von Schülern aus den Abschlussklassen nominiert.

Diese charakterisierten Simone Windhüs als kreativ, inspirierend, engagiert und wertorientiert; sie besitze exzellente Fachkenntnis, gebe Unterricht auf Augenhöhe und fördere individuell. Den ersten Preis in der Kategorie "Unterricht innovativ“ erhielten Jana Rotthoff und Heidi Rupieper von der Schillerschule Oberhausen für das Projekt „Schillerwerk eSG – zusammen einzigartig“.

Die Schülergenossenschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung verfolgt das Ziel, Schüler praxisnah auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Trainiert werden dabei u. a. Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit, Sozialkompetenz, lebenspraktische Fähigkeiten und demokratisches Handeln.

Der Deutsche Lehrkräftepreis wird seit 2020 von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband getragen und durchgeführt. Sie zeichnen Menschen und Unterrichtsprojekte aus, die Schule besser machen. idr - Infos: http://www.lehrkraeftepreis.de

Untere Naturschutzbehörde: Die Amphibienwanderung hat begonnen
Sobald die Temperaturen milder werden, setzt die jährliche Wanderung von Amphibien ein. Diese kann bis etwa Mitte oder Ende April andauern. Besonders in den Abendstunden und bei feuchtem Wetter begeben sich zahlreiche Erdkröten, Grasfrösche, Teich- sowie Bergmolche auf die gefährliche Reise zu ihren Laichgewässern.

Die Untere Naturschutzbehörde Duisburg appelliert daher eindringlich an alle, die mit dem Auto unterwegs sind, in den kommenden Monaten besonders vorsichtig zu fahren, wenn die Nachttemperaturen über 5 Grad liegen. Sie sollen auf die Wanderstrecken der Amphibien achten.

In Straßenbereichen mit bekannter Amphibienwanderung weisen entsprechende Verkehrsschilder auf die mögliche Gefährdung von Tieren hin. Der Straßenverkehr stellt eine große Gefahr für die Tiere dar. Untersuchungen zeigen, dass bereits ein geringes Verkehrsaufkommen ausreicht, um für viele wandernde Amphibien tödlich zu enden.

Schon Luftdruckveränderungen durch Fahrzeuge über 30 km/h können die inneren Organe der Tiere schädigen – ein direktes Überfahren von Amphibien ist daher häufig nicht die eigentliche Todesursache. Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt den Menschen, die sich ehrenamtlich in den Morgen- und Abendstunden entlang von Straßen engagieren, um die Amphibien vor dem Verkehrstod zu bewahren.

Sie sammeln die Tiere, zum Teil an Amphibienschutzzäunen, ein und tragen sie sicher über die Straße. Dabei sind sie auch selbst den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. Hinweise auf bislang nicht gekennzeichnete Straßenabschnitte, an denen Amphibien auf ihrer Wanderung gefährdet sind, können an die Untere Naturschutzbehörde per E-Mail an unb@stadt-duisburg.de gemeldet werden.

Neben dem Straßenraum kann auch im häuslichen Umfeld ein Beitrag geleistet werden, indem Licht- und Kellerschächte, Gruben oder Außentreppen regelmäßig kontrolliert oder mit geeigneten Abdeckungen versehen werden, um zu verhindern, dass diese zu Amphibienfallen werden.

47. Duisburger Akzente: Gruppenausstellung des Ruhrorter Fotoclubs
Fotografie als Brücke zwischen Menschen, Momenten und Emotionen: Unter dem Titel „Begegnungen – was uns trennt, was uns verbindet“ präsentiert der Ruhrorter Fotoclub eine vielfältige Gruppenausstellung anlässlich der 47. Duisburger Akzente. Die Ausstellung ist ab Dienstag, 3. März, in der Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz zu sehen.

Die teilnehmenden Fotografen – unterschiedlich im Alter, Stil und in ihren Perspektiven – nähern sich dem Thema Begegnungen auf ganz eigene Weise. Ihre Arbeiten zeigen, wie Nähe und Distanz, Gemeinsamkeit und Unterschiedlichkeit, Fremdheit und Vertrauen in Bildern sichtbar werden. Eindringliche Porträts stehen neben stillen Alltagsmomenten und abstrakten Kompositionen.

Die feierliche Vernissage startet am 3. März um 18 Uhr. Interessierte sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ausstellung läuft anschließend bei freiem Eintritt bis zum 30. April. Sie öffnet montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, dienstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr.

Digitaler Dienstag: Datenbanken und Online-Lexika im Fokus
Der Digitale Dienstag geht am 10. März von 17 bis 18 Uhr in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in die nächste Runde. Unter dem Titel „Das Beste aus beiden Welten – Datenbanken und Online-Lexika“ erhalten Interessierte einen Einblick in moderne digitale Nachschlagewerke.

Im Fokus stehen Angebote wie Brockhaus und Munzinger, welche Vorteile des Internets mit der geprüften Qualität klassischer Lexika verbinden. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie verlässliche Informationen finden und sinnvoll nutzen können. Die Reihe richtet sich vor allem an Erwachsene mit geringen digitalen Vorkenntnissen.

Der Digitale Dienstag bietet jeden Dienstag ab 17 Uhr einen verständlichen Zugang zu alltagsrelevanten digitalen Themen. Eine Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de wird gebeten.

Ines Habich-Milović liest in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek und der Verein für Literatur laden am Dienstag, 10. März, um 20 Uhr zu einer Lesung mit der Autorin Ines Habich-Milović in die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Anlässlich der 47. Duisburger Akzente stellt sie ihren ersten Roman „Dein Vater hat die Taschen voller Kirschen“ vor. Inhaltlich geht es um Miko, Vater und Ehemann, der spurlos verschwindet.

Während seine Frau Rieke und Tochter Maja auf seine Rückkehr hoffen, beginnt Rieke, die bewegte Familiengeschichte des Vaters zu erzählen. Maja soll wissen, wer ihr Vater ist. Dafür muss sie auch die Geschichte seiner Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien kennen, denn Miko wäre nicht Miko ohne das Kirschenklauen vom Baum des Nachbarn.

Ohne eine Mutter, die einst das schönste Mädchen von Sarajevo war. Ohne seinen Bruder Silan, der auf dem Dancefloor glänzt und den selbst eine Pistole nicht einschüchtern kann. Der Roman ist eine wilde Reise von einem montenegrinischen Dorf bis ins Deutschland der Achtziger.

Peter Gwiazda

Ines Habich-Milović wurde 1978 in Gelsenkirchen geboren und ist als Theatermacherin sowie Autorin zahlreicher Theaterstücke bekannt. Karten gibt es zum Preis von sechs Euro online auf www.stadtbibliothek- duisburg.de und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Plotten für Anfänger und Fortgeschrittene in Hochheide
Um die faszinierende Welt des Plottens geht es in einem Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene am Samstag, 14. März, um 10.30 Uhr in der Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide an der Ehrenstraße 20. Bei der Veranstaltung erfahren Neulinge, wie ein Schneideplotter funktioniert und welche Möglichkeiten er für kreative Projekte bietet.

Fortgeschrittene haben die Gelegenheit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Teilnehmenden arbeiten mit innovativen Geräten und der dazu passenden App. Für die Gestaltung ist ein eigenes Smartphone oder Tablet mitzubringen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbiliothek-duisburg.de erforderlich.

Workshop Manga zeichnen in der Zentralbibliothek
Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März, von 11 bis 13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen Materialien arbeiten. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme ist kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Begegnungsausstellung
Positionen von, dem Kreativquartier Ruhrort verbundenen, Künstlerinnen und Künstlern
Mit jeweils einem bis maximal drei Ausstellungsstücken positionieren sich Künstlerinnen und Künstler, sowie Fotografinnen und Fotografen zum Thema des Duisburger Kulturfestivals.

In der Vielfalt der künstlerischen Ausdrücke werden die reichhaltigen Schattierungen menschlicher Begegnungsmöglichkeiten ausgelotet.
Nach dem Ausstellungsmotto des Begegnungsortes am Ruhrorter Neumarkt "Who dares may" stellen hier erfahrene Kulturschaffende ebenso aus, wie Neulinge in der Kulturszene im Hafenquartier:
- Tanja Jürgensen
- Mick Zaft
- Manfred Bellingrodt
- Frank Gebauer
- Tobias Schmitz
- Hans-Peter Weyer
- HJ Paul

Bild JH Paul

Öffnungszeiten:
dienstags, mittwochs, donnerstags: 10 bis 13 Uhr, zusätzlich freitags 15 bis 18 Uhr
und jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungen im Projektladen

Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler Künstler
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe (c) Ina Busken, aka Mononom präsentiert auf großen Displays ausgewählte Fotos seiner über zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen Facebook-Fotogruppen SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort.

Die Fotoarbeiten wurden von Fotografen aus über 50 Ländern veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane Straßenmomente und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in fremde Kulturen und nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in kreativen, surrealen oder abstrakten Arbeiten.

Besucher können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese partizipative Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe, wie es das Festival anstrebt: In einer individualisierten Welt bietet sie Raum, um Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu entdecken. sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen.

Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Schaufensterausstellung
Öffnungszeiten: 24/7
Der Künstler ist anwesend: freitags 15 bis 18 Uhr
Doppel-Vernissage: 28.2.2026, 19 Uhr
Doppel-Finissage: 22.3.2026, 19 Uhr

Songport Ruhrort
Thomas Frahm und Radegundis Barrios spielen Lieder über Duisburg und aus aller Welt. In den Hafen laufen nicht nur Eheschließende ein. Dort landet auch sonst vieles an, was es auf den Wochenmärkten Bismarckplatz, Hochheide Ladenstadt oder Neumarkt Ruhrort nicht gibt. Auch umgekehrt werden Boots draus: Häfen sind Tor zur Welt – kurz: Orte der Begegnung von Menschen, Waren und Dienstleistungen aus aller Damen und Herren Länder! Und in Stadtteilen mit Hafen gehen nicht nur die Promillezahlen in die Höhe, sondern auch die Dezibel, denn hier wird gesungen!



Radegundis Barrios und Thomas Frahm kommen von den entgegengesetzten Enden des Ruhrgebiets. Ihre Wege kreuzten sich, als sie in die spanisch- und portugiesischsprachige Welt fuhr, er in die slawischsprachige. Begegnet sind sie sich in Ruhrort. Darum spielen und singen sie neben eigenen Liedern über Duisburg auch Lieder, Songs, Canciones, Canções, Pesni aus aller Welt, die im Hafen ihres Herzens vor Anker gegangen sind.

Songport Ruhrort - 1.3.2026, 17 Uhr
Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt frei(willig): Solidarische Hutveranstaltung

ADAC Stauprognose: 27. Februar bis 1. März
Wenig Reiseverkehr / Wintersportler sorgen regional für Behinderungen
Am kommenden Wochenende bleibt die Verkehrslage auf den deutschen Autobahnen insgesamt entspannt. Dennoch kann es regional zu Verzögerungen kommen, vor allem durch den Ausflugsverkehr in die Wintersportgebiete der Alpen und Mittelgebirge.

Für etwas mehr Verkehr sorgt der Ferienbeginn in Hamburg, während in Teilen der Niederlande, Frankreichs und Tschechiens gleichzeitig die Ferien enden. Insgesamt bleibt das Reiseaufkommen jedoch moderat. Die größten Staurisiken bestehen am Freitagnachmittag und Samstagvormittag auf den Zufahrtsstraßen in die Wintersportregionen.

Engpässe sind vor allem auf folgenden Fernreiserouten möglich:
• A1 Köln – Dortmund, Osnabrück – Bremen
• A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
• A3 Oberhausen – Köln
• A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
• A5 Karlsruhe – Basel
• A7 Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Nürnberg – München
• A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
• A57 Krefeld – Köln
• A93 Rosenheim – Kiefersfelden
• A95 München – Garmisch-Partenkirchen
• A96 München – Lindau
• A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland bleibt die Verkehrslage auf wichtigen Reiserouten angespannt. In Österreich führen vor allem Baustellen auf der Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn zu Verzögerungen. In der Schweiz muss insbesondere auf den Autobahnen A1, A2 und A3 sowie auf der Gotthardroute mit stockendem Verkehr gerechnet werden.
In Italien kommt es auf der Brennerroute sowie auf wichtigen Zufahrtsstraßen in den Südtiroler Tälern immer wieder zu Behinderungen.
Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen weiterhin zu Wartezeiten kommen.

Für Montag, den 2. März, ist an der Grenze zu Tirol eine Blockabfertigung geplant, wodurch es zu längeren Verzögerungen kommen kann. Abfahrtssperren bei Stau bestehen in Tirol weiterhin an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie zusätzlich freitags zwischen 7 und 19 Uhr im Raum Innsbruck.

Auch in Deutschland werden bei starkem Verkehr Ausweichverkehre eingeschränkt, unter anderem auf der A7 im Landkreis Ostallgäu, der A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, der A93 Inntalautobahn sowie den Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

NRW: Zuwanderung aus der Ukraine nimmt 2025 deutlich ab
* Rund 26.600 Zuzüge aus der Ukraine von Januar bis November 2025.
* Wanderungssaldo 2025 auf niedrigstem Niveau seit 2022.
* Erstmals seit Kriegsbeginn mehr männliche als weibliche Zugezogene.

Von Januar bis November 2025 kamen rund 26.600 Menschen aus der Ukraine nach NRW. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des sich am 24. Februar jährenden Beginns des Ukrainekriegs mitteilt, sind die Zahlen der Zu- und Fortzüge von Januar bis November 2025 auf das niedrigste Niveau seit Beginn des Krieges in 2022 gesunken.

Grundlage sind vorläufige Ergebnisse aus der Wanderungsstatistik. Wanderungssaldo auf niedrigstem Niveau seit 2022 Mit knapp 26.600 Zuzügen und etwa 16.600 Fortzügen in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 ergibt sich zwar weiterhin ein positiver Wanderungssaldo, d. h. es kamen ca. 10.000 Menschen mehr aus der Ukraine nach NRW als umgekehrt. Der Wanderungssaldo fällt jedoch im Vergleich zu den Vorjahren seit 2022 am niedrigsten aus.



Im Jahr 2022 standen den knapp 226.600 Zuzügen annähernd 24.500 Fortzüge gegenüber, wodurch ein Wanderungsüberschuss von etwa 202.100 entstand. Verglichen mit diesem Höchststand waren die Werte der Zuzüge und Fortzüge bis November 2025 deutlich niedriger, auch der Wanderungssaldo ging stark zurück.

Der deutliche Rückgang des Wanderungssaldos ist in erster Linie auf die stark gesunkenen Zuzugszahlen zurückzuführen, während die Fortzüge weniger stark abnahmen. Insgesamt weist die Entwicklung auf eine Abschwächung der Nettozuwanderung aus der Ukraine hin. Erstmals seit 2022 mehr männliche als weibliche Zugezogene Erstmals seit Beginn des Krieges sind in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 mehr Männer als Frauen aus der Ukraine nach NRW zugewandert.

Während im Jahr 2022 der Männeranteil noch bei 37,7 % lag, erhöhte er sich in den Folgejahren kontinuierlich und lag 2025 bei 52,0 %. Bei den weiblichen Zugezogenen verhielt es sich folglich genau umgekehrt – hier sank der Anteil von Jahr zu Jahr von 62,3 % in 2022 auf 48,0 % in 2025.



Bei den Fortzügen aus NRW in die Ukraine dominieren seit 2022 weibliche Personen, allerdings ist ihr Anteil rückläufig: Während im Jahr 2022 noch 67,4 % der Fortgezogenen weiblich waren, lag ihr Anteil von Januar bis November 2025 bei 56,7 %.

IGA 2027: Wie wollen wir morgen leben?
Mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA), die vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 ins Ruhrgebiet lockt, lädt die Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Duisburg zu einer Kick-Off-Veranstaltung. Das Auftakttreffen am Montag, 23. Februar, um 16.30 Uhr in der VHS an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt richtet sich an interessierte Initiativen sowie Menschen, die sich engagieren möchten.

Wie können Interessierte sich an der IGA beteiligen? Wie kann Engagement sichtbar werden? Und welche Angebote und Partizipationsmöglichkeiten bestehen? Fragen wie diese sollen hier beantwortet werden.

C IGA 2027/Stadt Duisburg

Die IGA 2027 steht unter dem Motto „Zukunft.Blüht“ und adressiert globale Zukunftsthemen. Sie rückt nachhaltige Initiativen, Start-Ups und Projektträger ins Rampenlicht und setzt die grünen Highlights der Region in Szene. Es geht um die Frage: „Wie wollen wir morgen leben?“

IGA 2027: Konzertreihe startet im Bezirksamt Duisburg-Süd
Ein Salonkonzert startet am Samstag, 28. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Duisburg-Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz. Unter dem Titel „Durch die Blume…“ präsentieren Rafael Bruck (Bariton) und Maren Donner (Klavier) eine vielseitige Auswahl an Blumenliedern.

Der Abend ist Auftakt der Konzertreihe „Klingende Gärten – Musik wächst im Bezirk“, die in den Jahren 2026 und 2027 den Bezirk Süd zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 begleitet. Es erklingen Lieder unter anderem von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Clara und Robert Schumann, Edvard Grieg sowie Richard Strauss.


In einer Mischung aus Musik, Lyrik und kurzen Moderationen entsteht ein poetisches Klangbild vom 19. Jahrhundert bis zur Jahrhundertwende. Der Eintritt zum Salonkonzert ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs ist eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283-7122 oder per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.

Wenn Stahl und Beton an ihre Grenzen kommen: Autobahn GmbH testet KI-gestütztes Brückenmonitoring in NRW – Pilot für Deutschlands Zukunftsnetz
In den kommenden Jahrzehnten müssen bundesweit mehr als 8.000 Brückenteilbauwerke im Zuständigkeitsbereich der Autobahn GmbH des Bundes erneuert oder umfassend modernisiert werden. Als Antwort darauf hat das Bundesverkehrsministerium 2022 das Brückenmodernisierungsprogramm gestartet. Kernstück ist ein definiertes Brückenmodernisierungsnetz, das besonders hochbelastete Autobahnabschnitte in den Fokus rückt. Auf diesen prioritären Strecken sollen 4.500 Teilbauwerke innerhalb von zehn Jahren ertüchtigt werden – ein ambitioniertes Ziel, das nicht nur Geld und Personal, sondern auch technologische Innovation erfordert.

Genau hier setzt ein Pilotprojekt der Autobahn GmbH an – in Zusammenarbeit der Niederlassung Rheinland mit dem Brückenkompetenzzentrum der Zentrale: In einem Feldversuch werden elf ausgewählte Brücken im Ruhrgebiet und Bergischen Land mit Sensorik ausgestattet, die kontinuierlich Daten zu Schwingungsverhalten, Temperatur, Materialbewegungen und Setzungen liefert.
Eine Künstliche Intelligenz analysiert diese Messwerte, erkennt Muster und warnt vor sich anbahnenden Schäden. Damit deutet sich ein echter Paradigmenwechsel an: weg von starren Prüfintervallen und punktuellen Sanierungen – hin zu einer vorausschauenden, datenbasierten Infrastrukturpflege. Wenn dieser Ansatz trägt, könnten Deutschlands Brücken künftig nicht nur saniert, sondern verstanden werden – mit deutlich optimierter Nutzungsdauer.

Nach dem erfolgreichen ersten Testlauf an der Brücke „Uellendahler Straße“ in Wuppertal ist das neue Monitoringprogramm nun in den Regelbetrieb übergegangen. Inzwischen wurden drei weitere Bauwerke mit der Sensorik ausgestattet: die Brücken „Geitlingstraße“ (A40), „Werksbahnen“ (A3) und „An der Hoffnung“ (A52). Auch sie liefern jetzt kontinuierliche Daten, die den Zustand der Bauwerke erstmals in Echtzeit sichtbar machen.

Im Zuge von so genannten Brückennachrechnungen können vorläufige Restnutzungsdauern festgelegt werden. Eine Änderung dieser Restnutzungsdauer ist ohne nähere Kenntnisse des realen Bauwerksverhaltens nicht möglich. Genau hier setzt das KI-gestützte Monitoring an. Die Sensoren erfassen in Echtzeit, wie sich das Bauwerk tatsächlich verhält.

Das kann in beide Richtungen wirken: Die Daten können zeigen, dass eine Brücke früher als erwartet modernisiert werden muss – oder dass sie in deutlich besserem Zustand ist, als prognostiziert. Ziel ist es also nicht, Brücken vorsorglich aus dem Verkehr zu ziehen, sondern auf Grundlage belastbarer Daten zu entscheiden, wann Eingriffe notwendig sind.
Diese neue Datentiefe ermöglicht es Ingenieurinnen und Ingenieuren, gezielter zu reagieren, bevor Schäden entstehen. Das kann bedeuten, dass eine Brücke zeitweise abgelastet wird – also bewusst einer geringeren Belastung ausgesetzt wird, etwa durch die Sperrung einer Fahrspur oder durch Beschränkungen für Lkw.

Solche Maßnahmen dienen ausdrücklich dazu, die Nutzung der Brücke möglichst lange aufrechtzuerhalten und großflächige Sperrungen zu vermeiden. Entscheidend ist dabei, dass diese Beschränkungen konsequent eingehalten werden. Denn selbst einzelne übergewichtige Lkw können die Tragstruktur so stark belasten, dass sie vorzeitig gesperrt oder komplett erneuert werden muss – mit allen Folgen für Verkehr und Anwohnende.

Frühwarnsystem für Brücken
Beim KI-gestützten Monitoring erfassen Sensoren fortlaufend die Schwingungen und Dehnungen einer Brücke. So lässt sich erkennen, wie sich das Bauwerk unter wechselnden Belastungen und Witterungsbedingungen verhält. Der Algorithmus lernt, was für jede Brücke das „Normverhalten“ ist.
Treten Abweichungen auf – etwa durch Rissbildung, Materialermüdung oder übermäßige Belastung –, gibt das System automatisch eine Warnung aus. Alle Daten werden in einem Online-Dashboard mit Ampelfarben visualisiert und in Echtzeit mit Handlungsempfehlungen an die Prüfingenieurinnen und -ingenieure der Autobahn GmbH übermittelt. So kann bei Auffälligkeiten schnell reagiert werden.

Die technische Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Irmos Technologies, einem auf datenbasiertes Infrastrukturmonitoring spezialisierten Unternehmen. Der erste Kontakt mit Irmos Technologies erfolgte durch ein gemeinsames Programm der Autobahn GmbH und der Deutschen Bahn im Rahmen einer DB mindbox Challenge 2024.

Ergänzung zur klassischen Bauwerksprüfung
„Das KI-Monitoring ersetzt keine Bauwerksprüfung, es ergänzt sie sinnvoll“, erklärt Tobias Fischer, Geschäftsbereichsleiter Bau und Erhaltung der Außenstelle Essen. „Wir erhalten zusätzliche Echtzeitdaten, die unsere Ingenieurinnen und Ingenieure nutzen können, um die berechnete Restnutzungsdauer mit dem tatsächlichen Zustand abzugleichen. So lassen sich Sanierungsprioritäten besser festlegen – und Sperrungen im Idealfall vermeiden.“

Autobahnbrücken werden weiterhin regelmäßig überprüft:
alle sechs Jahre im Rahmen einer Hauptprüfung
drei Jahre nach einer Hauptprüfung sind die Ingenieurbauwerke einer Einfachen Prüfung zu unterziehen sowie
anlassbezogen, z. B. nach Hochwasser oder Unfällen.

Des Weiteren gibt es:
einmal jährlich eine Besichtigung
zweimal jährlich eine Beobachtung.

Das KI-System dient dabei als präventive Diagnostik zwischen den Prüfintervallen.
Elf Brücken im Test – Paradigmenwechsel in der Bauwerksunterhaltung
Insgesamt elf Brückenbauwerke im Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Essen nehmen an dem mehrjährigen Feldversuch teil. Die Testphase ist auf fünf Jahre angelegt und soll alle klimatischen Jahreszyklen abbilden. Nach dem ersten Jahr ist eine Zwischenauswertung vorgesehen, auf deren Grundlage über eine mögliche Ausweitung entschieden wird.

Die Niederlassung Rheinland und die Zentrale der Autobahn werten die Ergebnisse aus, um herauszufinden, wie das KI-Monitoring deutschlandweit genutzt werden kann. Ziel ist es, die vorbeugende Diagnose von Bauwerken zu verbessern und so ein vorausschauendes Erhaltungsmanagement zu unterstützen.

Feldversuch KI-Monitoring: Diese Bauwerke erhalten Sensorik
Oberhausen: A3 Werksbahnen
Duisburg: A59 Gartsträuch · A59 Meiderich · A59 Grunewald (Bauwerk 1) · A59 Grunewald (Bauwerk 2)
Mülheim a.d.R.: A40 Geitlingstraße · A52 Mintarder Ruhrtalbrücke
Ratingen: A52 An der Hoffnung
Velbert: A535 Talbrücke Grund · A535 Ostumer Weg
Wuppertal: A46 Uellendahler Straße

Das Anbringen der Sensoren startete im November 2025. Bis Mitte 2026 sollen alle Brücken ausgestattet sein. Die Kosten liegen pro Bauwerk im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Relevanz für die Region
Der Bedarf ist groß: Allein im Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Essen müssen in den kommenden zehn Jahren knapp die Hälfte der insgesamt 650 Brückenbauwerke modernisiert werden. Das Monitoring liefert wertvolle Daten, um die Erhaltungsstrategie zu optimieren und Ressourcen gezielt einzusetzen.
Das Projekt markiert damit einen Paradigmenwechsel in der Bauwerksunterhaltung – weg von reaktiver Instandhaltung hin zu einer datenbasierten, vorausschauenden Infrastrukturpflege. Zugleich leistet es einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierungsstrategie der Autobahn GmbH und zur nachhaltigen Sicherung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.

Hintergrund: Wie das System funktioniert
Sensoren messen fortlaufend Ausdehnung und Schwingung der Bauwerke.
Die Daten werden zu Tausenden Messpunkten verdichtet.
Ein Algorithmus erkennt Muster und lernt das typische Verhalten jeder Brücke.
Abweichungen werden automatisch identifiziert und als Warnstufen visualisiert.
Ingenieurinnen und Ingenieure bewerten die Ergebnisse und geben Handlungsempfehlungen – etwa
zusätzliche Prüfungen, Nachrechnungen oder Instandsetzungsmaßnahmen.
Alle Ergebnisse werden über eine Cloud-Plattform in Echtzeit bereitgestellt.

Kleine Detektive entdecken künstliche Intelligenz
Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt lädt Kinder der 3. und 4. Klasse am Montag, 23. Februar, zu einem KI-Workshop ein. Künstliche Intelligenz prägt zunehmend unseren Alltag. Ein frühzeitiger kindgerechter Zugang zu diesem Thema hilft Kindern, sich sicher in einer zunehmend digitalen Welt zu orientieren.

In diesem Workshop erkunden Kinder spielerisch die Grundlagen der künstlichen Intelligenz. Durch altersgerechte Aktivitäten entwickeln sie ein erstes Verständnis für KI- Technologien und deren Einsatz im Alltag. Der kostenfreie Workshop fördert kritisches Denken, Kreativität und Teamarbeit und findet in Kooperation mit „Coding for tomorrow“ zum „Safer Internet Day“ statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung sind ab sofort auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Duisburg ehrt sportliche Erfolge in den Senioren- und Masterklassen
Die Stadt Duisburg ehrt am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 17.30 Uhr im Rathaus
ihre Seniorensportlerinnen und Seniorensportler für herausragende sportliche Erfolge im Jahr 2025. Grundlage der Ehrung sind die städtischen Richtlinien über Auszeichnungen für Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet des Sports.

Insgesamt werden elf Einzelsportlerinnen und -sportler sowie eine Mannschaftsleistung für nationale und internationale Erfolge ausgezeichnet. Bei der feierlichen Ehrung erfolgt die Gratulation durch Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn sowie Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport.

VHS-Vortrag: Chatbots und andere Technologien als soziale Partner
Die VHS lädt am Mittwoch, 25. Februar, um 20 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Vortrag über Chatbots und andere Technologien als soziale Partner ein. Durch die schneller werdende Entwicklung im Bereich „Künstliche Intelligenz“ lassen sich immer mehr Menschen auf „Beziehungen“ mit Chatbots und virtuellen Charakteren ein.

In ihrem Vortrag erläutert die Sozialpsychologin Dr. Jessica Szczuka von der Universität Duisburg-Essen, welche psychologischen Mechanismen dabei wirken und wirft Fragen nach gesellschaftlichen Folgen, der Verantwortung von Unternehmen sowie der Zukunft menschlicher Beziehungen in einer digitalisierten Welt auf.

Die Liebe zu einem virtuellen Gegenüber war schon im Jahr 2013 Thema des Kinofilms „Her“. Das Teilnahme beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und kann online unter https://vhs.link/kP54Qh erfolgen. Weitere Informationen gibt es bei der VHS, Josip Sosic, 0203/283-984617 und online unter www.vhs-duisburg.de

Stadtwerke Duisburg nehmen 20 neue Ladepunkte in Betrieb
In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere 20 neue Ladepunkte an neun Standorten in Betrieb genommen. Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab sofort an der Deichstraße 107 in Hochemmerich, an der Wintgensstraße 130 in Duissern, an der Herzogstraße 128 in Walsum-Vierlinden, an der Mozartstraße 36 in Rheinhausen, an der Weinhagenstraße 30 in Ruhrort, an der Neubreisachstraße 20 in Meiderich, an der Spichernstraße 28 in Untermeiderich und an der Lauenburger Allee gegenüber der Hausnummer 71 in Großenbaum zur Verfügung.

An der Sudetenstraße in Buchholz können Elektroautos ab sofort an vier Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg geladen werden. Zwei der Ladepunkte sind mit einer Schnellladefunktion mit 50 kW Ladeleistung ausgestattet. Quelle: Stadtwerke Duisburg

Gleich vier neue Ladepunkte gibt es an der Sudetenstraße 65 in Buchholz. Zwei dieser Ladepunkte sind mit einer Schnellladefunktion mit 50 kW Ladeleistung ausgestattet. Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 428 Ladepunkte an 176 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 60 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW. Die Stadtwerke treiben den Ausbau kontinuierlich voran.

Das Ziel ist, einen Bestand von 500 Ladepunkten aufzubauen. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts. Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung.

Durch Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000 Ladepunkte hinzu. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten. Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen.

Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr. Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.

Auch Geschäftskunden, die ihren gesamten Fuhrpark auf Elektroautos umstellen wollen, erhalten bei den Stadtwerken kompetente Beratung zu möglichen Fahrzeugmodellen und Planung einer effizienten Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Firmengelände. Weitere Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.  

Zusatzführung für Familien in den Wasserwerken der Stadtwerke Duisburg
Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen feierten die Stadtwerke Duisburg im vergangenen Jahr 150 Jahre öffentliche Trinkwasserversorgung in der Stadt an Rhein und Ruhr. Den Abschluss machten vor kurzem Familienführungen in den Wasserwerken Wittlaer und Bockum. Aufgrund der besonders großen Nachfrage haben sich die Stadtwerke entschlossen, eine Zusatzführung am Freitag, 27. Februar 2026, anzubieten. Große und kleine Duisburgerinnen und Duisburger können dann einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwassererzeugung werfen und eine Reise durch die 150-jährige Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg unternehmen.

Anmeldungen wieder möglich Die Führung startet um 15 Uhr und dauert circa 3 Stunden. Während der kostenlosen Führung durch das Wasserwerk Wittlaer zeigen Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, wie Trinkwasser gefördert und aufbereitet wird. Anschließend gibt es eine Besichtigung des historischen Wasserwerks Bockum, bei der die Familien erfahren, wie die Trinkwasserversorgung vor über 100 Jahren funktioniert hat. Anmeldungen zu den Familienführungen sind unter www.swdu.de/fuehrung möglich.

Treffpunkt ist am Wasserwerk Wittlaer, Bockumer Straße 79, 40489 Düsseldorf-Wittlaer. Parkplätze sind vorhanden. 2025: Stadtwerke feierten 150 Jahre Wasserversorgung Die Wasserversorgung in Duisburg wurde im vergangenen Jahr 150 Jahre alt. Im Frühjahr 1875 begann die Erfolgsgeschichte mit den Arbeiten zur Errichtung des ersten städtischen Wasserwerks an der Aakerfähre. Seitdem werden die Bürgerinnen und Bürger an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Einen Überblick über die historische Entwicklung der Duisburger Trinkwasserversorgung mit zahlreichen Bildern haben die Stadtwerke unter www.swdu.de/wasser-150 zusammengestellt.  


Das Wasserwerk Wittlaer der Stadtwerke Duisburg liegt in unmittelbarer Nähe zum Rhein. In den angrenzenden Rheinwiesen stehen die Brunnenanlagen, in denen das Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung gewonnen wird. Foto Stadtwerke Duisburg


Die Schneekönigin in der Meidericher Kirche 
Duisburg, 21. Februar 2026 - Gemeinde und Förderverein laden zum märchenhaften TanzMusikTheater an zwei Abenden. In der Evangelischen Kirche Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 6, wird es an zwei Abenden im März richtig märchenhaft: Unter der Leitung der Duisburger Tänzerin und Literaturwissenschaftlerin Bettina Rutsch wird Hans Christian Andersens „Die Schneekönigin“ neu erzählt: sinnlich, zeitgenössisch und überraschend. Entstanden ist eine vielschichtige Inszenierung, die Tanz, Musik und Theater verbindet.

Fotos Rebecca ter Braak

In der Meidericher Kirche, die selbst zur Bühne wird, entfaltet die Inszenierung am 6. und am 7. März - jeweils um 19 Uhr - eine besondere Ausstrahlung und atmosphärische Tiefe.  Karten gibt es im Vorverkauf zu 20 bzw. ermäßigt 15 Euro im Gemeindebüro, Auf dem Damm 8, dienstags bis freitags 10 bis 13 Uhr. An der Abendkasse kostet eine Karte 24 bzw. 18 Euro.

Infos zum Förderverein und zu den Veranstaltungen gibt es im Netz unter https://prodommo.de, zur Gemeinde und der Kirche unter www.kirche-meiderich.de. Im Anhang senden wir Ihnen zwei Probenbilder zur Schneekönig aus der Evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm, zur honorarfreien Verfügung

Umwelt- und Klimaschutz geht alle an: Bonhoeffer Gemeinde startet Klima-Monat mit Ausstellung in der Obermarxloher Lutherkirche
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh schreibt „Klimaveränderung“ und „Bewahrung der Schöpfung“ groß und widmet den Themen einen ganzen Monat mit Veranstaltungen und Aktionen. Er startet am 1. März mit einem regionalen Klima-Gottesdienst um 11 Uhr in der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh und der anschließenden Eröffnung der Klima-Ausstellung mit der Gruppe „Parents for Future Duisburg“.

Diese zeigt Ursachen der Klimakatastrophe auf und verdeutlicht konkrete Auswirkungen vor Ort, z.B. das Überschwemmungsrisiko und Hitzeinseln in Obermarxloh. Mit dabei - auch beim Empfang mit Snacks - ist Charlotte Brinkmann „Parents for Future Duisburg“, die Forderungen an die Politik benennt und auch sagt, was Einzelne für das Klima tun können. Die Ausstellung endet am 5.4. mit dem Gottesdienst am Ostersonntag.

Das Foyer ist werktags von 8 bis 16.30 Uhr immer zugänglich, donnerstags bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.  Ein Team um Gemeindepädagogin und Diakonin Nicole Enders hat weitere Aktionen für den Themenmonat März vorbereitet: Am 22.3. gibt es einen Spenden-Trödelmarkt, bei dem die Gemeinde einlädt, gut erhaltene Dinge als Spende vorab dorthin zu bringen. Diese werden am Tag des Trödelmarktes gegen kleines Geld verkauft.

Der gesamte Erlös - auch der aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen - geht als Spende an die Duisburger Stiftung für Umwelt und Soziales.  Geplant sind zudem „Clean up“-Aktionen rund um die Standorte Lutherkirche und Kreuzeskirche, die Termine dazu werden noch bekannt gegeben.

Zudem soll ein Repair-Café gegründet werden; wer mitmachen möchte, ist gerne auch hier gesehen. Außerdem sammelt die Gemeinde Kronkorken für den guten Zweck, der Erlös der recycelten Korken geht dann an den Verein „Herzenswärme e.V.“ Wer hier mitmachen möchte, gibt die Verschlüsse im Gemeindebüro an der Wittenberger Str. neben der Lutherkirche ab (Mo, Di, Fr von 8-13 Uhr, Do von 12-17 Uhr).    

Veranstaltungsreihe in der Evangelischen Gemeinde Hochfeld-Neudorf
Viele Menschen sind heute nicht mehr gewohnt zu beten, doch sie spüren den Wunsch zu dieser Zwiesprache mit Gott. Ein Team um Vikar Jean-Marc Kadima aus der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf lädt zu einer Veranstaltungsreihe, in der es um die (Wieder)-Entdeckung des Gebets geht.

An sieben Freitagabenden - immer um 18 Uhr - entdecken Interessierte gemeinsam Impulse aus der Bibel, beten, kommen ins Gespräch und essen am Schluss gemeinsam. Die Reihe startet mit dem Treffen am 27. Februar um 18 Uhr im Gemeindezentrum Wildstraße 31 in Duisburg-Neudorf. Infos zur Reihe und zu weiteren Terminen gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Wochenend-Pilgern im Bergischen Land auf der Heidenstraße
Einladung zum gemeinsamen Entschleunigen
Entschleunigung, den Gedanken Raum geben, die frische Luft genießen und neue Wege entdecken. Das ist es, was eine Gruppe um Ines Auffermann aus der Evangelischen Gemeinde Hochfeld Neudorf beim Pilgern regelmäßig entdeckt. Nun laden sie Interessierte zu einem Wochenendpilgern am 18. und 19. April im Bergischen Land auf der Heidenstraße ein.

Wer Interesse hat, ist herzlich zum Informationsabend am 3. März um 18 Uhr ins Gemeindehaus Gustav-Adolf-Str. 65 eingeladen. Weitere Informationen gibt es unter www.hochfeld-neudorf.de/gemeindeleben/pilgern. Fragen vorab beantwortet Ines Auffermann gerne (Mail: ines.auffermann@ekir.de).

Es zeigt die Statue eines Pilgers von St. Quirinius in Neuss (Foto: Ines Auffermann)

Gemütliches, kreatives Beisammensein in Obermeiderich
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt zum Nähen in Gemeinschaft ein: Menschen, die gerne Stricken oder Häkeln oder an der Nähmaschine arbeiten und dies gerne mit anderen bei einem Plausch tun möchten, packen ihre Handarbeitsutensilien ein und kommen im Gemeindezentrum Emilstraße zusammen.

Das, was dort beim gemütlichen, kreativen Beisammensein und einigen Tassen voller Tee hergestellt wird, kann mit nach Hause genommen werden, aber auch gerne für einen guten Zweck bestimmt werden. Große Handarbeitsideen oder perfekte Kenntnisse müssen nicht mitgebracht werden, denn ein Team hilft mit Rat und Tat.

Das nächste Treffen ist am Dienstag, 3. März von 18 bis 21 Uhr. Der Spaß kostet nichts, Diakonin Gisela Rastfeld (015739117304, grastfeld@obermeiderich.de) bittet um Anmeldung vorab und beantwortet alle Fragen gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  




NRW: 2025 wurden gut 11 % mehr Freilandgemüse geerntet als im Vorjahr
* 981.200 Tonnen Gemüse im Freiland geerntet.
* Möhren und Karotten machten fast 30 % der Gesamternte aus
* Die Freilandgemüsefläche in ökologischer Bewirtschaftung hat sich innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt.

Die NRW-Gemüsebäuerinnen und -bauern konnten 981.200 Tonnen Freilandgemüse im Jahr 2025 ernten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, war die Erntemenge damit um 11,4 % höher als im Vorjahr, was zum Teil seine Ursache in den guten Wetterbedingungen hatte.

Das Freilandgemüse wurde im vergangenen Jahr auf einer Fläche von 28.600 Hektar angebaut (+1,3 %). 4.000 Hektar bzw. 13,8 % der Freilandgemüsefläche war in ökologischer Bewirtschaftung. Die Freilandgemüsefläche in ökologischer Bewirtschaftung hat sich damit innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt (2016: 2.200 Hektar).

Möhren und Karotten sind die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche
Die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche im Land waren Möhren, zu denen auch die Karotten gehören, mit 4.500 Hektar, gefolgt von Speisezwiebeln mit 4.100 Hektar. Zusammen belegten diese Gemüsearten knapp ein Drittel (30,1 %) der gesamten Gemüseanbaufläche im Freiland. Möhren und Karotten machten mit 293.500 Tonnen 29,9 % der Gesamternte aus. Die Erntemenge dieser Gemüsearten fiel dabei gegenüber 2024 um 11,2 % höher aus.

Die zweithöchste Erntemenge mit 206.400 Tonnen erzielten die Gemüsebäuerinnen und Gemüsebauern mit Speisezwiebeln. Hier wurden 21,2 % mehr geerntet als ein Jahr zuvor. Weißkohl wurde auf 1.000 Hektar kultiviert und lag mit einer um 24,7 % höheren Erntemenge von 73.000 Tonnen auf Platz drei.

Größte Anbauflächen in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln
Die größten Anbauflächen für Freilandgemüse befinden sich im Regierungsbezirk Düsseldorf mit 11.400 Hektar, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 7.800 Hektar. Auch bei Möhren und Karotten haben diese beiden Regierungsbezirke den größten Anteil: Fast zwei Drittel der Anbauflächen für Möhren und Karotten befanden sich in den Regierungsbezirken Köln (1.500 Hektar) und Düsseldorf (1.400 Hektar). Die größten Anbauflächen für Speisezwiebeln gab es in den Regierungsbezirken Düsseldorf (1.800 Hektar), Köln (1.000 Hektar) und Münster (900 Hektar).