'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv10. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


11. Kalenderwoche: Montag, 9. - Sonntag, 15. März 2026

DVG wird am 11. März ganztägig bestreikt
Für kommenden Mittwoch, 11. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden.

Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Mittwoch fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.


Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern.

Trockener Winter, nasser Februar
Niederschlagsbilanz von Emschergenossenschaft und Lippeverband
Als erster Monat des im vergangenen Oktober begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel der Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).

Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert für den Monat Februar liegt bei 56 mm. Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).

Die niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe wurde im Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station Kläranlage Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst. Die höchste Niederschlagssumme wurde – ebenfalls im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm erreicht. Ausschlaggebend für die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab der zweiten Monatshälfte, welche bis zum 23. Februar anhielt.

An diesem Tag wurden zudem die höchsten Tagessummen in beiden Verbandsgebieten erreicht. Im Emscher-Gebiet fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm an der Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im Lippe-Gebiet fielen im Maximum 19,5 mm an der Station Kläranlage Dorsten-Wulfen. Der meteorologische Winter war zu trocken Insbesondere aufgrund des deutlich unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der meteorologische Winter (Dezember, Januar und Februar) in Summe zu trocken aus.

Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm im Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel liegt im Emscher-Gebiet bei 197 mm und im Lippe-Gebiet bei 186 mm. Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.

Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.

Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de

Philharmonischer Chor singt Poulenc und Duruflé in Salvator
Perlen der französischen Kirchenmusik sind am 22. März um 17 Uhr im Rahmen der Duisburger Akzente zu hören: Der philharmonische Chor lädt unter dem Titel „Tod und Verklärung“ in die Salvatorkirche ein. Auf dem Programm steht das bedeutendste Werk von Maurice Duruflé, sein von der Greogorianik stark beeinflusstes Requiem für Soli, Chor, Orchester und Orgel.

Es malt in sphärischen Klängen die himmlische Welt nach dem Tod und ist ein ungemein wohlklingendes und tröstliches Werk. Vorher spielt die weitgereiste Starorganistin aus Paris, Sarah Kim, Francis Poulencs berühmtes Orgelkonzert, das Beste für Orgel und Orchester des 20. Jahrhunderts. Sarah Kim ist eine Virtuosin von besonderem Rang, der genau dieses vielgespielte Konzert sehr am Herzen liegt.

Sie begleitet auch den Chor bei den einleitenden „Litanies à la vierge noire“ von Poulenc. Die weiteren Solisten Franziska Orendi und Gregor Finke werden von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker unterstützt, die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe. Karten für das 75minütige Konzert von 15 bis 26 Euro gibt es unter westticket.de oder an der Konzertkasse ab 16.30 Uhr. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Starorganistin Sarah Kim (Foto: ATHIPIC).

Büchertauschtag in der Kreuzeskirche Marxloh
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt im Rahmen ihres Themenmonats „Bewahrung der Schöpfung“ zu einem nachhaltigen Büchertauschtag ein: Am 18. März zwischen 16.30 und 18 Uhr können Interessierte in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, ausgelesene oder nicht dem eigenen Geschmack entsprechende Bücher gegen andere Schmöker tauschen, die dann mit ihrem Inhalt vielleicht fesseln und die Zeit gut vertreiben.

Der Effekt: So müssen keine neuen Bücher gedruckt werden, die Umwelt wird geschont, denn es wird Buch gegen Buch getauscht. Es gibt keinen Verkauf, es fließt kein Geld. Es sollen nur eigene Bücher zum Tausch mitgebracht werden. Die Devise des Tages ist „Kommt vorbei und sucht euch was Schönes aus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. 



NRW: Rund 15 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025

* Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten um 33,1 % gegenüber 2024.
* Voraussichtliche Forderungen um 38,8 % zurückgegangen.
* Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen. 

Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 6.502 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 15,3 % mehr als im Jahr 2024. Damals hatte es 5.640 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im Jahr 2025 mit 37.135 Beschäftigten jedoch um 33,1 % niedriger als im Vorjahr.

Damals waren 55.534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen gewesen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im Jahr 2025 auf 8,3 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 38,8 % niedriger als im Vorjahr. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei 13,6 Milliarden Euro gelegen.

Die Rückgänge bei den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und bei der Höhe der voraussichtlichen Forderungen bei zugleich steigenden Unternehmensinsolvenzzahlen deuten auf einen Rückgang von Insolvenzanträgen wirtschaftlich bedeutender Unternehmen und Unternehmensketten hin. Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen.

Die meisten gemeldeten beantragten Insolvenzverfahren gab es im Jahr 2025 mit 1.189 Verfahren im Wirtschaftsbereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“, darunter die Mehrheit im Einzelhandel mit 615 Verfahren. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 28,5 %. Es folgten die Wirtschaftsbereiche „Baugewerbe“ mit 1.164 Verfahren und „Gastgewerbe“ mit 701 Verfahren.

Verarbeitendes Gewerbe mit höchster Forderungssumme und den meisten betroffenen Beschäftigten Die meisten betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die höchste voraussichtlichen Forderungssumme gab es 2025 im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe“. Es waren 11.065 Beschäftigte betroffen und die Höhe der voraussichtlichen Forderungen lag bei rund 2 Milliarden Euro.

Gesamtzahl der Insolvenzverfahren um 13,6 % gestiegen – Verbraucherinsolvenzen mit einem Plus von 14,4 %
Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte insgesamt 32.181 beantragte Insolvenzverfahren gemeldet, das entspricht einem Plus von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr (2024: 28.334 Verfahren). Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 19.777 Verbraucherinsolvenzverfahren, deren Zahl um 14,4 % gestiegen ist (2024: 17.285 Verfahren). Mehr Informationen finden Sie in den Eckdatentabellen (https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/unternehmen/insolvenzen).




Exporte im Januar 2026: -2,3 % zum Dezember 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Januar 2026 130,5 Milliarden Euro
-2,3 % zum Vormonat
+0,6 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Januar 2026 109,2 Milliarden Euro
-5,9 % zum Vormonat
-4,0 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Januar 2026 21,2 Milliarden Euro

Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.



Im Januar 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 109,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Januar 2026 mit einem Überschuss von 21,2 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2025 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +17,4 Milliarden Euro betragen.

Im Januar 2025 hatte er bei +15,9 Milliarden Euro gelegen. Außenhandel mit EU-Staaten In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 71,6 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 55,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Dezember 2025 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,8 % und die Importe aus diesen Staaten um 6,5 %.

In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 50,1 Milliarden Euro (-5,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-5,9 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (-2,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 18,0 Milliarden Euro (-7,8 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 53,6 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 1,0 %, die Importe von dort sanken um 5,3 %.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Januar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 13,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 11,7 % mehr als im Dezember 2025. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % höher.

Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 2,6 % auf 6,8 Milliarden Euro ab. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Dezember 2025 um 13,2 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die meisten Importe kamen im Januar 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,3 % weniger als im Vormonat.

Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 8,2 % auf 7,2 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 2,5 % auf 3,0 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 8,3 % auf 0,5 Milliarden Euro. Gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 15,9 % ab.

Die Importe aus Russland sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 20,0 % auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 19,7 % ab. Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Januar 2026 Waren im Wert von 121,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 105,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sanken die Exporte damit um 2,7 % und die Importe um 6,4 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2026 mit einem Überschuss von 16,6 Milliarden Euro ab. Im Januar 2025 hatte der Saldo +12,8 Milliarden Euro betragen.

Modernisierung auf logport I: Spatenstich für neue Produktionshalle
Siemens will in Duisburg Züge bauen

Neubau ersetzt historische Längshallen und soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein
Investitionen von 25 Millionen Euro

Siemens wird langfristiger Mieter
Investition in die Zukunft: duisport errichtet auf logport I in Duisburg‑Rheinhausen eine moderne Montagehalle, die die früheren ‚Längshallen‘ ersetzt und deren Funktion zeitgemäß weiterführt. Ein langfristiger Mieter ist bereits gefunden: Siemens wird die Immobilie für die Produktion von Schienenfahrzeugen nutzen. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 25 Millionen Euro.

Los geht’s: Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK, Oberbürgermeister Sören Link, duisport-CEO Markus Bangen und Matthias Wittemer von Siemens Mobility Real Estate (v. l.) beim ersten Spatenstich. Fotos: Marco Stepniak / duisport

duisport-CEO Markus Bangen sagte beim heutigen Spatenstich: „Der Neubau stärkt die strategische Bedeutung von logport I und bietet unseren Kunden und Mietern optimale Bedingungen – von der hervorragenden Lage bis zur leistungsfähigen Infrastruktur. Mit diesem Projekt setzen wir ein klares Signal: Wir entwickeln den Standort Duisburger Hafen konsequent weiter und investieren gezielt in seine Zukunftsfähigkeit.”

„Die Bedingungen, die wir hier auf dem Gelände vorgefunden haben, sind ideal für die Errichtung einer modernen und nachhaltigen Produktionshalle mit Gleisanschluss. Wir freuen uns mit duisport einen starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir heute gemeinsam den Grundstein legen dürfen“, sagte Matthias Wittemer, verantwortlich für das Deutschlandgeschäft bei Siemens Mobility Real Estate, und fügte hinzu: „Mein Dank gilt auch allen Beteiligten der Stadtverwaltung, die unsere Pläne so konstruktiv mitgetragen haben. Wir fühlen uns willkommen in Duisburg.”

Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts
Oberbürgermeister Sören Link: „Das langfristige Engagement von Siemens in Duisburg belegt die Attraktivität unserer Stadt als Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Vor allem der Duisburger Hafen treibt als leistungsstarker Motor mit exzellenten Rahmenbedingungen die industrielle und logistische Entwicklung Duisburgs weitsichtig voran.“

Die fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle realisiert GOLDBECK in den kommenden Monaten auf einem gut 40.000 Quadratmeter umfassenden Areal mit direktem Anschluss an das duisport‑Gleisnetz. Hinzu kommen Außenflächen von über 20.000 Quadratmetern sowie Büro- und Sozialräume auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern.

Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK: „Mit unserer systematisierten Bauweise realisieren wir für duisport eine moderne Produktionshalle, die Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit konsequent verbindet. Das Projekt zeigt, wie GOLDBECK industrielle Anforderungen schnell, wirtschaftlich und zukunftssicher umsetzt.“

Zur Reduzierung des Energieverbrauchs werden LED-Beleuchtungssysteme installiert und eine Anbindung an das vorhandene Fernwärmenetz hergestellt. Auf dem Dach ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Damit erfüllt der Neubau modernste technische und ökologische Standards, mit dem Ziel eine Gold Zertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) anzustreben.

Im Inneren sind fünf Krananlagen mit einer Traglast von jeweils zehn Tonnen sowie zwei Gleise mit einer Länge von jeweils 223 Metern vorgesehen; zudem werden zwei Wartungsgruben mit einer Länge von jeweils 200 Metern eingerichtet. Durch die direkte Anbindung der Halle an das Schienennetz ist eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung der Logistikprozesse möglich. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre auf logport I reduziert.

Siemens erweitert Produktionsflächen
Die ehemaligen Längshallen stammten aus den 1930er Jahren. Ihren Namen erhielten sie, weil die Hallendächer im Gegensatz zu den sich in direkter Nachbarschaft befindenden „Querhallen“ von Norden nach Süden ausgerichtet sind. Um Platz für eine moderne, zeitgemäße Immobilie zu schaffen und den aktuellen und zukünftigen Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden, erfolgte in den Jahren 2023 und 2024 der Abriss der historischen Gebäude.

Die Werke von Siemens in Krefeld und Neuss sind einer der wichtigsten Produktionsstandorte für Schienenfahrzeuge in Deutschland. Sie sind bekannt für die Herstellung von Hochgeschwindigkeitszügen, wie dem ICE, sowie modernen Regional- und S-Bahnen.


Ein Schwerpunkt in beiden Standorten liegt auf der Fertigung und Endmontage von Zügen, einschließlich der Schweißarbeiten, Lackierung und Installation von Innenausstattungen. Mit der Nähe des neuen Standorts im Duisburger Hafen zum Hauptstandort Krefeld wurde, neben dem vorhandenen Gleisanschluss, eine weitere wichtige Anforderung bei der geeigneten Standortwahl erfüllt.

Wiederbepflanzung im Morianswäldchen: 35 neue Bäume für klimaresilienten Mischwald
Nach den notwendigen Fällarbeiten im Morianswäldchen nahe des Hamborner Altmarktes haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg nun mit der Wiederbepflanzung der Fläche begonnen. Insgesamt werden dort 35 neue Bäume gepflanzt. Es entsteht ein Klimahain mit Mischwaldbewuchs.

Die Fällarbeiten im Morianswäldchen waren im vergangenen Jahr erforderlich geworden, nachdem Untersuchungen ergeben hatten, dass zahlreiche Bäume aufgrund von Schäden und mangelnder Standsicherheit nicht mehr erhalten werden konnten. Die Maßnahmen dienten der Verkehrssicherheit sowie dem Schutz der Besucherinnen und Besucher.

Mit der nun startenden Neubepflanzung wird die Fläche ökologisch aufgewertet und langfristig wieder als kleiner Waldstandort entwickelt. Die Auswahl der Baumarten orientiert sich dabei an den Anforderungen eines klimaresilienten Stadtwaldes. Insgesamt wurden 14 verschiedene Baumarten ausgewählt. Die Vielfalt soll mehr Variation in die Pflanzung bringen – etwa durch unterschiedliche Höhen, Breiten, Wuchsformen, Blattformen, Farben sowie Fruchtschmuck.

Dadurch entsteht ein möglichst natürlich wirkendes Gesamtbild, das zugleich anschaulich ist und sowohl für Menschen als auch für Tiere eine ökologische Bereicherung darstellt. „Mit der Wiederbepflanzung schaffen wir die Grundlage dafür, dass sich das Morianswäldchen in den kommenden Jahren wieder zu einem wertvollen grünen Ort im Stadtteil entwickeln kann“, erklärt Bastian Häfner, Grünflächenplanung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Das Morianswäldchen umfasst insgesamt eine Fläche von rund 5.250 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 3.700 Quadratmeter auf sechs Grünflächen, während der übrige Bereich aus Wegeflächen und Sitzplätzen besteht.

Copyright: WBD, Nikolay Dimitrov

Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der Neudorfer Wildstraße
Freuen Sie sich auf unseren kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen, Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März 2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr  zum guten Zweck an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein. 

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten „Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt! Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum 20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.

Tag der Trinkhallen: Anmeldephase im Endspurt
Noch bis zum 15. März können sich Buden aus dem Ruhrgebiet für den diesjährigen Tag der Trinkhallen (29. August) bewerben. 30 ausgewählte Kioske erhalten vom Veranstalter Ruhr Tourismus GmbH ein organisiertes Kulturprogramm mit Musik, Comedy, Kunst oder Mitmachaktionen – kostenfrei und mit umfassender werblicher Unterstützung.

Welche Trinkhallen in dieses spezielle Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai. Eine Anmeldung als Mitmach-Bude mit eigenem Programm ist auch über den 15. März hinaus möglich. Bereits in den Vorjahren zeigte das Format, wie vielfältig die Budenkultur der Region ist: 2024 beteiligten sich über 120 Trinkhallen, mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler sorgten für ein buntes Programm.

Der Tag der Trinkhallen wird durch den Regionalverband Ruhr (RVR) sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. idr Infos und Anmeldungen: https://www.tagdertrinkhallen.ruhr

„LieblingsbusfahrerIn 2026“: DVG-Fahrgäste können Alltagsheldinnen und -helden nominieren  
Nach dem Auftakt im Jahr 2023 geht der bundesweite Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ in die nächste Runde. Ihr Busfahrer begrüßt Sie jeden Morgen mit einem besonders freundlichen Lächeln? Ihre Busfahrerin hält die Fahrgäste immer wieder mit ihrem außergewöhnlichen Humor bei Laune?

Bis zum 31. Mai 2026 können auch die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ihre persönliche Bus-Geschichte erzählen und ihre/n Lieblingsbusfahrer/in nominieren.  

Der bundesweite Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ wird dieses Jahr zum vierten Mal aufgelegt. Fahrgäste aus ganz Deutschland sind aufgerufen, ihre guten Erlebnisse im Bus zu teilen und diejenigen zu nominieren, die mit Engagement, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihren Alltag bereichern. Eine vielfältig besetzte Jury wählt aus den Einsendungen aus, nominiert die TOP 30 und prämiert die bundesweiten Siegerinnen und Sieger, die am 15. Oktober in Berlin ausgezeichnet werden.  

Der Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ ist eine gemeinsame Initiative des Fahrgastverbands PRO BAHN, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und DB Regio. Ziel ist es, den Beruf des Busfahrers und der Busfahrerin in den Mittelpunkt zu rücken und für den dringend benötigten Nachwuchs zu werben.  

Wie kann ich jemanden nominieren? So funktioniert es: Fahrgäste können bis zum 31. Mai 2026 ihre Lieblingsbusfahrerinnen und -fahrer auf der Website www.lieblingsbusfahrerin.de nominieren. Dabei können sie ihre persönlichen Geschichten erzählen und schildern, warum ihr Favorit oder ihre Favoritin diesen Titel verdient. Auf die Siegerinnen und Sieger, die Nominierten und diejenigen Fahrgäste, die die Geschichten oder Bilder eingereicht haben, warten tolle Preise.

NRW-Verkehrsminister Krischer bei EVG-Sicherheitskonferenz
Die Sicherheit von Beschäftigten im Bahn- und Verkehrssektor steht zunehmend im Fokus der öffentlichen Debatte. Gewalt und Bedrohungen im Arbeitsalltag sind für viele Beschäftigte Realität.

Wie sich ihre Situation konkret darstellt und welche politischen Maßnahmen notwendig sind, um sie wirksam zu schützen, ist Thema der Sicherheitskonferenz der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Nordrhein-Westfalen am Mitwoch im Essener Hauptbahnhof.

 Zu Gast bei der Konferenz wird der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer sein, der zur aktuellen Lage und zu politischen Handlungsoptionen sprechen und anschließend mit Beschäftigten und Expert*innen ins Gespräch kommen wird.

UDE: 1,5 Millionen Euro für Forschungsprojekt „VaSequIs“ Infektionsausbrüche besser vorhersagen
Mit Künstlicher Intelligenz und der Analyse von Patienten-, Trink- und Abwasserproben entwickeln Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ein Frühwarnsystem: Es soll Infektionsausbrüche in Krankenhäusern schneller erkennen und die Sicherheit von Patient:innen erhöhen.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das im Februar gestartete Projekt VaSequIs* für 14 Monate mit über 1,5 Millionen Euro.
Um Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und besser zu verstehen, entwickelt das interdisziplinäre Forschungsteam im Projekt VaSequIs ein System für vergleichende Untersuchungen von Proben aus der Patientenversorgung sowie solchen, die sie an den kritischen Stellen zwischen öffentlicher Wasserversorgung, Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und dem Abwassernetz gewinnen.

Übersicht Projekt „VaSequIs“ (UDE/Alexander Thomas)

So wollen sie nachvollziehen, welche und wie viele Krankheitserreger vorherrschen, um mögliche Infektionsausbrüche zu erkennen und zu verhindern. Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, und Prof. Dr. Martin Exner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, leiten das Projekt.

Beteiligte Wissenschaftler der UDE sind zudem aus dem Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (Prof. Dr. Folker Meyer), aus der Krankenhaushygiene (Dr. Robin Otchwemah) sowie dem Institut für Medizinische Mikrobiologie (PD Dr. Jan Kehrmann).

Schutzschirm für Patient:innen
Als erstes Krankenhaus setzt das UK Essen automatische Probennehmer ein, die über speziell gefertigte Rohradapter 24 Stunden täglich Abwasserproben hygienisch entnehmen. Anschließend werden die Proben molekularbiologisch analysiert und genomsequenziert.

„Diese Kombination aus etablierter Analytik und modernen molekularen Verfahren bildet die Grundlage dieses wichtigen Projekts, das als interprofessionelle und interdisziplinäre Kooperation von Wissenschaft und Praxis überzeugt“, erklärt Prof. Buer. So können die Wissenschaftler:innen präzise bestimmen, welche Krankheitserreger in den Proben sind und in welcher Menge.

Darauf aufbauend erstellen sie Zeitreihen und entwickeln KI-Vorhersagen, um mögliche Infektionsausbrüche frühzeitig zu erkennen und der Krankenhaushygiene im Idealfall rechtzeitig Hinweise zur Verhinderung von Ausbrüchen zu geben. Damit schafft VaSequIs eine wissenschaftliche Grundlage für ein ganzheitliches Monitoring zur Stärkung der Sicherheit für Patient:innen.

Ergänzt wird das Forschungsteam durch HYGIUM – Zentrum für Hygiene und Umweltmedizin GmbH aus Köln, das mit seiner Expertise für den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die praktische Anwendung sorgt.

„Dieses Projekt, in das etablierte mikrobiologische und epidemiologische Methoden sowie molekularbiologische Untersuchungen und moderne KI-Methoden einfließen, stellt eine signifikante Erweiterung des Methodenportfolios für den Schutz der Patientinnen und Patienten vor Infektionen dar“, fasst Prof. Exner zusammen.

* VaSequIs= Validierung von Verfahren zur Sequenzierung von Isolaten aus Patienten-, Trinkwasser- und Abwasserproben zur Bestimmung der infektionsepidemiologischen Bedeutung und hierauf basierender Regulierung

Trauercafé am 15. März im Malteser Hospizzentrum St. Raphael Duisburg.
Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote für Hinterbliebene.

Die Trauerberatung ist eine Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes „Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu finden. Das Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser Hospizzentrum St. Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg, statt.

Der nächste Termin ist am 15. März von 15.00 bis 16.30 Uhr. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde verloren haben, können sich hier für die bevorstehenden Wochen stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen.

Begleitet wird das Trauercafé von den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Eine Anmeldung für das Trauercafé ist nicht notwendig.  

"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit »kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen selbstverständlich rein zufällig sind. 
22.04.2026 | Bora, Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show & Lesung Sebastian "El Hotzo" Hotz - "Sidekick"
Tickets und Infos unter: https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0

Multimodales Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene und Wasserstraße
Bislang fehlt eine durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege gemeinsam abbildet. Dies soll sich mit dem mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz Deutschland – MMVNet“ ändern.

Ziel ist eine öffentliche, deutschlandweite Datengrundlage, die Straßen‑, Schienen‑ und Wasserwege in einem integrierten Netz zusammenführt. So werden künftige Anwendungen wie verkehrsträgerübergreifende Routenplanungen und übersichtliche Informationsangebote deutlich vereinfacht. Mehr Informationen unter: https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html

Hahnenfeder beim Literaturabend im Untermeidericher Begegnungscafé
Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich servieren im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, regelmäßig auch kulturelle Leckerbissen. Beim nächsten literarischen Happen am 17. März um 19 Uhr sind Mitglieder der Meidericher Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ zu Gast.

Die Lesung soll dem Publikum einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen Abend bescheren... mit Texten zum Zuhören und Nachdenken. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-Mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 16. März 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

 Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

Trinitatis-Gemeinde lädt zum Tanz in den Mai ein - Kartenvorverkauf jetzt
Der traditionelle Tanz in den Mai in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist sehr beliebt, und die Karten sind immer schnell verkauft. Diesmal sind bewegungsfreudige Erwachsene eingeladen, das Tanzbein am 30. April ab 20 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 8, zu schwingen. Gemixt werden deutsch- und englischsprachige Charthits von den 80ern bis heute. Disco Fox oder freies Gezappel kann getanzt werden und es wird nicht leise sein.

Den Abend genießen die Tanzfreudigen neben dem Schwofen mit Begegnung, Snacks, Fassbier, Sekt, Maibowle und Softdrinks; Einlass ist bereits um 19.30 Uhr. Karten zu zehn Euro gibt es im Vorverkauf ab dem 16. März montags von 9 bis 10 Uhr im Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38), Am See 8, und donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93), Arlberger Straße 8.

Wie immer bestimmt das Orga-Team der Ehrenamtlichen den Reinerlös für einen guten Zweck. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.  

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 (Foto: Karl-Martin Faeser).




6,1 % der deutschen Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten
• Die meisten deutschen Rohöl-Importe 2025 stammen aus Norwegen (16,6 %), den Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %)
• Aus dem Nahen Osten waren der Irak (4,2 %), die Vereinigten Arabischen Emirate (1,1 %) und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten Rohöl-Lieferanten Deutschlands

Der Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammten 6,1 % des im Jahr 2025 nach Deutschland eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten, genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi- Arabien und Israel.

Das entspricht 4,6 Millionen Tonnen von 75,7 Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach Deutschland importiert wurden. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Rohöl-Importe aus den Staaten dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7 Millionen Tonnen. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.

Die Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten Die 27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025 laut EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 429,3 Millionen Tonnen Rohöl, wovon 13,0 % (55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten stammten. Die wichtigsten Lieferländer der EU für Rohöl aus dem Nahen Osten waren 2025 Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 % (29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 % (25,1 Millionen Tonnen).

Die meisten deutschen Rohöl-Importe kommen aus Norwegen
Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland ist Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren nach Deutschland kamen 2025 von dort. Das entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 16,4 % an den Rohöl-Einfuhren (12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 % (10,4 Millionen Tonnen).



Irak wichtigster Rohöl-Lieferant Deutschlands aus dem Nahen Osten
Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen Osten nach Deutschland war 2025 der Irak mit einem Anteil von 4,2 % (3,1 Millionen Tonnen) am gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak an siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten für Deutschland. Aus dem Nahen Osten folgten die Vereinigten Arabischen Emirate mit 1,1 % (801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 % (642 000 Tonnen).

Unter den Ländern im Nahen Osten hat insbesondere Saudi-Arabien seine Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr 2020 kamen 2,3 % der Rohöl-Importe nach Deutschland aus Saudi-Arabien (1,9 Millionen Tonnen).

Rohöl-Importe Deutschlands binnen 20 Jahren um ein Drittel gesunken
Die deutsche Nachfrage nach Rohöl ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2025 wurden 75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich 477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 % weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025 wurde gut ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl nach Deutschland eingeführt als noch 2005.

NRW: Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf steigt auf 8,2 %
* Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit dem Schuljahr 2005/06 um 47,4 % gestiegen.
* Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr bei 45,6 %.
* Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller allgemeinen Förderschulen.

Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 1.994.055 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen und Schüler und damit 8,2 % haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Schuljahr 2024/25 mit 8,0 %.



Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der Anteil um 3,3 Prozentpunkte gestiegen; damals hatten 4,9 % aller Schülerinnen und Schüler einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt gehabt. Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen 20 Jahren um 47 % gestiegen Auch die absolute Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren gestiegen: Im aktuellen Schuljahr ist sie um 47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals hatte es 111.531 Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gegeben.

Nachdem sich die absolute Zahl bis zum Schuljahr 2015/16 auf einem relativ ähnlichen Niveau bewegt hatte, stieg sie ab dem Schuljahr 2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen Schuljahr besuchen 89.365 der 164.425 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von 54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und Schüler lernen an einer allgemeinen Schule (d. h. keine Förderschule).



Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt damit bei 45,6 %. Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen dividiert durch die Summe aller Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulformen (allgemeine Schulen und Förderschulen).

Im Vergleich zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote damit um 0,5 Prozentpunkte und im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 um 35,9 Prozentpunkte gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp jede/-r zehnte Schüler/-in mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so ist es aktuell fast jede/-r zweite.

Die deutlichsten Zuwächse der Inklusionsquote hatte es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben. Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller Schulen in NRW In Nordrhein-Westfalen gibt es im aktuellen Schuljahr insgesamt 488 Förderschulen im allgemeinbildenden Bereich und 4.557 allgemeine Schulen.

Wo diese genau liegen, kann der interaktiven Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche) entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen Daten des Schuljahres 2025/26 sowie zahlreichen neuen Funktionen aktualisiert.

 


Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März, um 11 Uhr.

Der Probealarm findet wieder innerhalb eines landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.

Ton bei Gefahr

Ton bei Entwarnung


Stadt Duisburg


Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.

Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So- werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html

Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems. Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000 oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.

Schüler-BAföG: Einkommensanrechnung bei Grundsicherungsleistungen - Ist das Schulgeld für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des Bundessozialgerichts am 12. März 2026 um 13:00 Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4 AS 16/25 R). Konkret geht es im ersten Fall um Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich für den Besuch einer privaten Berufsfachschule für Kosmetik in Hamburg und im zweiten Fall um Schulgeld in Höhe von 59 Euro monatlich für die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin an einer privaten Fachschule in Thüringen.

Schüler an Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II zusätzlich zu den Leistungen der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges Erwerbseinkommen des Auszubildenden werden auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet. Es ist umstritten, ob bei Schülern, die eine Privatschule besuchen, das von ihnen gezahlte Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen ist. In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte wird die Frage, ob es sich beim Schulgeld um eine mit der Einkommenserzielung verbundene notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich beantwortet.

Ferien auf dem Bauernhof: Kinder erleben Tiere und Natur auf dem AWO-Ingenhammshof
Wenn die Osterferien beginnen, wird es auf dem AWO-Ingenhammshof wieder lebendig: Kinder ab 6 Jahren können vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10. April den Alltag auf einem Lernbauernhof kennenlernen und aktiv mitgestalten.

Ob beim Füttern der Hühner, beim Streicheln der Ziegen oder beim Helfen im Stall auf dem Hof gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben hautnah, wie Tiere versorgt werden und was zum Leben auf einem Bauernhof dazugehört.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf den Reiterfreizeiten. An denselben Terminen haben pferdebegeisterte Kinder die Möglichkeit, erste Erfahrungen rund ums Pferd zu sammeln. In kleinen Gruppen lernen sie Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit den Tieren vom Putzen und Führen über das Satteln bis hin zu ersten Reitversuchen.

Neben den Pferden spielen auch die anderen Hoftiere eine wichtige Rolle. Spielerisch erfahren die Kinder mehr über Tiere und Natur: Was fressen Ziegen? Woher kommen eigentlich die Ostereier?
Und was möchte ein Esel ausdrücken, wenn er laut „Ia“ ruft?
Ein besonderes Angebot richtet sich an die jüngeren Kinder: In der Esel- und Ponywoche können Kinder zwischen 6 und 8 Jahren den Umgang mit den freundlichen Shetlandponys kennenlernen und erste Erfahrungen mit den Tieren sammeln.

Die Ferientage beginnen jeweils um 9 Uhr. Nach einem Vormittag mit vielen Eindrücken und Aktivitäten sorgt ein frisch gekochtes Mittagessen für neue Energie für das Nachmittagsprogramm. Um 16 Uhr endet der erlebnisreiche Tag. Das Hofteam freut sich auf eine unvergessliche Ferienzeit in der 1. Woche vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10. April 2026.
Infos und Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133 oder per E-Mail an ingenhammshof@awo-integration.de.

Fahrräder reparieren an der VHS Duisburg-West
Die Volkshochschule Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison einen viertägigen Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den Wochenenden 11. und 12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Das Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an Fahrradreparaturen gewagt haben.

Die Teilnehmenden lernen die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen, führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit Werkzeug und erhalten Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!) durchgeführt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607, vhs-west@stadt- duisburg.de) möglich.

VHS Duisburg-West: Demokratie-Trainingslager
Die Volkshochschule bietet in Kooperation mit dem Bauverein Rheinhausen, dem Verein „Du Bist Rheinhausen“ sowie der Heinrich-Böll-Stiftung ein dreitägiges Demokratie-Trainingslager in den Osterferien in der „Rheinhauserei“, Friedrich-Alfred-Straße 67, in Duisburg-Hochemmerich an.

Die Veranstaltung findet von Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr statt und ist als auch als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen anerkannt. In dem Seminar lernen die Teilnehmenden in einfachen und komplexeren Übungen persönliche demokratische Grundlagenkompetenzen zu stärken. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, die Meinungsvielfalt in Gruppen darzustellen sowie das Aushandeln und Aushalten von Meinungsverschiedenheiten.

Ziel ist es dabei, die eigene Empathie zu steigern und sich besser in die andere Seite hineinzuversetzen. Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren mit guten mündlichen Deutschkenntnissen. Auch Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge sind willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, aber auf 20 Personen begrenzt.

Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung notwendig, die über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen kann.


Warnmeldungen zu gefährlichen Produkten in der EU auf Rekordhoch

EU-Kommission meldet 4.671 Warnungen im Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte. Anstieg um 13 Prozent gegenüber 2024. Spielzeug ist die zweithäufigste Produktgruppe. Der TÜV-Verband fordert Stärkung der Marktüberwachung, gerade bei Importen über Online-Plattformen.

©TÜV-Verband

BDie Europäische Kommission hat heute den Safety Gate Report 2025 veröffentlicht. Das sogenannte Safety Gate ist das europäische Schnellwarnsystem, über das Behörden gefährliche Non-Food-Produkte melden und Maßnahmen zum Schutz von Verbraucher:innen koordinieren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 4.671 Warnmeldungen im System erfasst – so viele wie nie zuvor seit Bestehen des Systems. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 4.137). Zu den Warnmeldungen wurden insgesamt 5.794 Folgemaßnahmen, darunter die Entfernung von Online-Angeboten, Marktrücknahmen oder Rückrufe, gemeldet.

„Das Rekordniveau bei den Warnmeldungen ist alarmierend, denn hinter jeder Warnmeldung steht ein Produkt, das nicht in die Hände von Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört“, sagt Johannes Kröhnert, Leiter des Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Umso alarmierender ist, dass Safety Gate nur die behördlich entdeckten Fälle abbildet. Die Dunkelziffer potenziell gefährlicher, nicht EU-konformer Ware liegt um ein Vielfaches höher.“

Kosmetika am häufigsten, Spielzeug auf Platz zwei
Am häufigsten betrafen die Warnmeldungen Kosmetika (36 Prozent). Mit 16 Prozent war Spielzeug die zweithäufigste Produktgruppe unter den Warnmeldungen gefolgt von elektrischen Geräten und Ausrüstung (11 Prozent). Als häufigster Auslöser werden Gesundheitsrisiken durch gefährliche Chemikalien genannt (53 Prozent), gefolgt von Verletzungsrisiken (14 Prozent) und Erstickungsgefahr (9 Prozent).

Die Anforderungen an Spielzeug sind aus gutem Grund besonders hoch: Kinder nehmen Produkte in den Mund, kauen daran und spielen oft unbeaufsichtigt. Wenn sich Teile lösen oder abbrechen, kann das schnell zu Erstickungs- und Verletzungsgefahren führen. „Eltern erwarten zu Recht, dass Spielwaren im europäischen Handel strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen und keine Gesundheitsrisiken bergen“, sagt Kröhnert. „Der Safety Gate Report 2025 zeigt jedoch, dass diese Erwartung nicht in jedem Fall erfüllt wird.“

Derzeitige Produktregulierung und Marktüberwachung nicht effektiv
Ein wachsendes Problem ist, dass viele gefährliche Produkte über internationale Online-Plattformen verkauft werden. Gerade dort können Anbieter europäische Sicherheitsanforderungen und behördliche Kontrollen leichter umgehen. Zudem können Verbraucher:innen am Bildschirm nicht auf den ersten Blick erkennen, ob ein Spielzeug sicher ist.

Im EU-Binnenmarkt gelten einheitliche gesetzliche Anforderungen für Verbraucherprodukte, festgelegt etwa durch die Spielzeugrichtlinie, die Niederspannungsrichtlinie oder die Allgemeine Produktsicherheitsrichtlinie. Hersteller und Importeure von Spielwaren oder Elektronikprodukten müssen eine so genannte Herstellerselbsterklärung abgeben und auf dem Produkt selbst oder der Verpackung das CE-Kennzeichen anbringen. Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass das Produkt den einschlägigen EU-Vorschriften entspricht.

Bei vielen Verbraucherprodukten ist in der Regel keine unabhängige Prüfung erforderlich ist. Die CE-Kennzeichnung richtet sich in erster Linie an die Behörden und hat für Verbraucher eine nur eingeschränkte Aussagekraft. „Gefährliche Produkte werden häufig nur zufällig entdeckt“, sagt Kröhnert. „Wir brauchen eine Marktüberwachung, die EU-weit wirksamer, koordinierter und digitaler aufgestellt ist, mit mehr Kontrollen und einer engeren Verzahnung von Marktüberwachung und Zoll, gerade bei Importen über Online-Plattformen.“

Grundlage der Angaben sind Daten Angaben der EU-Kommission das Jahr 2025. Der Safety Gate Report 2025 ist abrufbar unter: https://ec.europa.eu/safety-gate

Bürger wollen menschliche Kontrolle militärischer KI
Die Bundeswehr beschleunigt Entwicklung und Beschaffung KI-gestützter Systeme. Eine Mehrheit der Bevölkerung unterstützt diesen Kurs, wie eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt. Zugleich sind die Sicherheitsbedenken groß. Der Mensch soll die Hoheit über Entscheidungen behalten.

TÜV-Verband

Die Bundeswehr beschleunigt ihre Beschaffung und investiert verstärkt in moderne Waffensysteme. Dazu gehören unter anderem Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) weitgehend autonom agieren können. Eine große Mehrheit in Bevölkerung befürwortet diesen Kurs. Vier von fünf Bundesbürger:innen (81 Prozent) finden es grundsätzlich sinnvoll, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert. 11 Prozent lehnen das ab und 8 Prozent sind unentschieden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.

„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass neue Technologien auch die sicherheitspolitische Lage verändern“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Moderne Streitkräfte kommen an modernen Verteidigungssystemen mit Künstlicher Intelligenz nicht vorbei. Entscheidend ist, dass die Politik für ihren Einsatz klare Leitplanken definiert.“
Die aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Eine klare Mehrheit unterstützt zwar eine technologisch zeitgemäße Ausstattung, fordert aber klare Grenzen bei autonomen Waffensystemen.

Sorge vor Fehlentscheidungen und Eskalation
Laut den Ergebnissen der Umfrage des TÜV-Verbands fürchten zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) Fehlentscheidungen autonomer Systeme, beispielsweise durch falsche Zielerkennung. 64 Prozent sehen die Gefahr, dass der Mensch die Kontrolle über KI-gesteuerte Waffensysteme verlieren könnte. 63 Prozent haben Sorgen vor wachsenden Spannungen durch ein internationales Wettrüsten mit KI-Technologien und 61 Prozent halten ungewollte Eskalationen oder eine Ausweitung von Konflikten für ein realistisches Risiko.

„Die Bevölkerung sieht beim militärischen Einsatz von KI nicht nur Effizienz- und Verteidigungspotenziale, sondern auch erhebliche Risiken“, sagt Bühler. „Gerade bei autonomen Systemen fürchten die Befragten einen Kontrollverlust, der zur Entstehung oder Ausweitung militärischer Konflikte führen kann.“

Autonome KI-Systeme nur mit menschlicher Kontrolle
Im Zentrum der Debatte steht die Frage, wer über den Einsatz von Waffengewalt im Verteidigungsfall entscheidet: Der Mensch oder das KI-System. Vier von zehn Befragten (40 Prozent) sprechen sich für eine vollständige menschliche Kontrolle aus, jede einzelne Entscheidung eines KI-Systems müsse überprüft werden. Immerhin 41 Prozent befürworten den Einsatz teilautonomer Systeme.

Diese Waffensysteme erstellen Analysen, machen Vorschläge und treffen eigenständig Entscheidungen, Menschen können aber jederzeit eingreifen. Vollautonome Systeme ohne menschliche Kontrolle finden mit nur 1 Prozent Zustimmung praktisch keine Akzeptanz bei den Befragten. Insgesamt verlangen damit 81 Prozent eine klare menschliche Letztverantwortung. Fast jede:r achte Befragte (12 Prozent) lehnt es grundsätzlich ab, KI-Systemen Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von Waffengewalt einzuräumen.

Internationale Verhandlungen über Regeln für autonome Waffensysteme
Während sich der Einsatz KI-gestützter Waffensysteme bei militärischen Konflikten immer mehr zum Standard entwickelt, wird in internationalen UN-Gremien über verbindliche Regeln bis hin zu einem Verbot diskutiert. Bisher konnten sich die Länder im Rahmen der UN-Waffenkonvention aber nicht auf einheitliche Regelungen einigen.

Auch beim jüngsten AI Summit in Indien wurde über den Einsatz von KI im Militär diskutiert. Der europäische AI Act fokussiert sich auf zivile Anwendungen und klammert KI-Systeme aus, die ausschließlich für militärische, verteidigungspolitische oder die nationale Sicherheit betreffende Zwecke genutzt werden. Allerdings sind viele KI-Systeme dual-use-fähig und können sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden.

In diesem Fall greift der AI Act. „Der AI Act adressiert auch die technische Sicherheit von KI-Systemen. Themen wie Qualität der Trainingsdaten, menschliche Aufsicht oder Nachvollzieharbeit von Entscheidungen, sind sowohl für zivile als auch für militärische KI-Anwendungen essenziell“, sagt Bühler.
Im Kern müsse es darum gehen, auf allen Ebenen einen verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitskritischen Technologien zu finden. Bühler: „Verteidigungsfähigkeit bedeutet nicht, Maschinen die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen. Sie bedeutet, Technologie so zu gestalten, dass sie unsere Sicherheit stärkt, ohne die menschliche Hoheit aufzugeben.“

Weitere Informationen zur KI-Studie des TÜV-Verbands sind hier abrufbar: https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/drei-jahre-chatgpt-zwei-von-drei-nutzen-ki-anwendungen

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren. Die Umfrage wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Finden Sie es grundsätzlich sinnvoll oder nicht, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert, um neue Bedrohungen besser abwehren zu können?“

„Machen Sie sich Sorgen, dass der militärische Einsatz von KI diese Folgen haben könnte?“ „Stellen Sie sich vor, die Bundeswehr setzt KI-gesteuerte Systeme wie z. B. Drohnen oder autonome Abwehrsysteme im Verteidigungsfall ein. In welchem Ausmaß sollen diese Systeme eigenständig Entscheidungen über den Einsatz von Waffengewalt treffen dürfen?“

Workshop „Gesichter im Portrait“ mit Künstler Jörg Mazur
Der Workshop „Gesichter im Portrait“ findet am Sonntag, 29. März, von 15 bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen statt. Künstler Jörg Mazur zeigt den Teilnehmenden, wie sie mit wenigen Strichen ein charaktervolles Gesicht aufs Papier bringen können. Zunächst geht es darum, sich zeichnerisch dem Portrait anzunähern – anschließend werden mit Wasserfarben und Buntstiften Schattierungen und Details ergänzt.

„Gesichter im Portrait“  C Jörg Mazur

Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme am Workshop und das Material sind im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung wird empfohlen, telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


Dinnerkrimi 2026 im Brauhaus Mattlerhof in Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Der letzte Schrei - Engesser marketing gmbh

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Brauhaus Mattlerhof in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Freitag, 13. März 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de Jetzt Tickets sichern!

Vortrag zu Passionsgeschichte in der Kunst
Zentrale Themen der Bibel wie die Passionsgeschichte mit der Kreuzigung Jesu bildeten häufig und in allen Zeiten die Motive für künstlerische Gestaltungen. Dies zeigt Martina Will, gelernte Kunstlehrerin und engagiertes Gemeindemitglied, am 13. März um 18 Uhr in der Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, in ihrem Bild-Vortrag auf. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.      

„Spot an, Rente!“ mit Segen, Fingerfood und Livemusik in Ungelsheim
Der Übergang in die Rente bringt meist große Veränderungen mit: für manche ist dies eine Herausforderung, für andere problematisch, wieder andere freuen sich auf das, was kommt. Der Gottesdienst „Spot an, Rente!“ am 14. März um 18 Uhr in der Auferstehungskirche in Duisburg Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, wirft genau darauf ein Schlaglicht und blickt mit Rentnerinnen und Rentnerinnen und solchen, die es bald werden, nach vorn, um mit Gottes Segen Neues zu beginnen - auch die anstehende Zeit der Rente.

Familienmitglieder, Freunde und Kolleginnen und Kollegen sind herzlich dazu eingeladen. Den Gottesdienst vorbereitet hat ein Team ehrenamtlich Mitarbeitender zusammen mit Vikarin Lea Brischke und Kirchenmusikerin Annette Erdmann. Neben biblischen Impulsen, kreativen Elementen, gemeinsamem Feiern und dem Segen für alle steht auch Musik im Mittelpunkt: die Mischung aus Songs von Udo Jürgens über die Beatles bis hin zu moderneren Kirchenliedern, die Kantorin Erdmann mit Sängerin Christine Gladbach gestaltet, lädt zum Mitsingen ein.

Der Abend klingt mit Gesprächen bei Fingerfood und Getränken aus. Das Gottesdienst-Team und die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd laden herzlich zum Mitfeiern ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 13. März 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

Diesmal gibt’s deftige Nudelaufläufe mit frischem Salat... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Ehrenamtliche der Gemeinde beim Ausschan (Foto: www.obermeiderich.de)



7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe im Jahr 2025
• Zahl der vollständigen Aufgaben größerer Betriebe steigt mit +0,8 % zum Vorjahr deutlich schwächer als Zahl der Betriebsgründungen
• Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben nimmt im Vorjahresvergleich um 7,7 % zu, Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben sinkt leicht um 0,2 %

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 130 100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als im Vorjahr.

Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 0,8 % auf rund 99 900. Damit blieb die Zahl größerer Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.

Insgesamt 640 500 Neugründungen und 502 200 vollständige Gewerbeaufgaben
Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2025 mit rund 640 500 um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund 762 400. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war 2025 mit rund 502 200 um 0,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund 612 900. Neben Gewerbeaufgaben zählen dazu auch Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.


NRW: Leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen"
* 2024 wurden 246.012 Menschen mit dieser Diagnose vollstationär behandelt.
* Häufigste Diagnosen waren "Störungen durch psychotrope Substanzen" bei Männern und "affektive Störungen" bei Frauen.
* Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford.

Im Jahr 2024 wurden 246.012 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen psychischer und Verhaltensstörungen vollstationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl dieser Behandlungsfälle damit um 2,1 % höher als im Vorjahr, lag aber immer noch knapp 15 % niedriger als 10 Jahre zuvor.

Die Zahl der Behandlungen ist seit ihrem vorläufigen Höhepunkt mit 288.892 Fällen im Jahr 2014 bis 2020 stetig zurückgegangen. Im Pandemiejahr 2020 fiel die Zahl der Behandlungen um 11,7 % auf 237.452 Behandlungsfälle. Seither ist ein leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen zu verzeichnen.



Anteil der Frauen nahezu auf Vorjahresniveau

 Der Anteil der im Jahr 2024 in Krankenhäusern behandelten Frauen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen” betrug rund 47 % und ist damit in etwa auf Vorjahresniveau. Fast ein Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. In der Altersgruppe der unter 20-Jährigen fanden etwa 12 % der Behandlungen statt. Die meisten Behandlungen entfielen auf Störungen durch psychotrope Substanzen, z. B. Alkohol.

Das Spektrum der Krankheitsbilder, die diesem Diagnosebereich zuzuordnen sind, ist vielfältig. Die meisten Behandlungen entfielen 2024 mit 79.391 Fällen auf Störungen durch psychotrope Substanzen – darunter 52.180 Fälle psychischer und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Darauf folgten mit 68.720 Fällen sogenannte affektive Störungen, zu denen überwiegend depressive Episoden und rezidivierende depressive Störungen gehören.

Von Störungen aufgrund psychotroper Substanzen waren zu knapp drei Viertel Männer betroffen, affektive Störungen wurden mehrheitlich bei Frauen behandelt. Diese beiden Krankheitsgruppen machten rund 60 % aller Behandlung im Diagnosebereich „psychische und Verhaltensstörungen“ aus.

Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford
Der Anteil der aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten an der Bevölkerung lag 2024 im Landesdurchschnitt bei 1.365 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Von den kreisfreien Städten und Kreisen hatte Remscheid mit 2.244 die höchste Behandlungsrate, gefolgt von Bielefeld mit 1.926 und Herne mit 1.856 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die niedrigsten Raten gab es mit 993 im Kreis Herford, gefolgt vom Rhein-Sieg-Kreis mit 1.027 und dem Rhein-Erft-Kreis mit 1.028.