|
DVG wird am 11.
März ganztägig bestreikt Für kommenden Mittwoch,
11. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre
Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen
Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft
der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum
Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS
fahren werden.
Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien
(NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern
ganztägig fahren. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf
den ÖPNV angewiesen sind, damit eine Möglichkeit, trotz des Streiks
von A nach B zu kommen.
Die Nachtexpressbusse fahren
ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise
um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden
Mittwoch fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen
Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“.
Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese
Systematik genauso. Die Fahrpläne und Linienwege der
Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf
der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen
Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den
elektronischen Haltestellenanzeigern.
Trockener Winter, nasser Februar Niederschlagsbilanz von
Emschergenossenschaft und Lippeverband Als erster Monat
des im vergangenen Oktober begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel
der Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist das Ergebnis der
aktuellen Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband
(EGLV).
Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im
Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein Millimeter
entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Der
langjährige Durchschnittswert für den Monat Februar liegt bei 56 mm.
Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr
Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).
Die
niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe
wurde im Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station Kläranlage
Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst. Die höchste Niederschlagssumme
wurde – ebenfalls im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der
Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm erreicht.
Ausschlaggebend für die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen
im Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab der zweiten
Monatshälfte, welche bis zum 23. Februar anhielt.
An diesem
Tag wurden zudem die höchsten Tagessummen in beiden Verbandsgebieten
erreicht. Im Emscher-Gebiet fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm
an der Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im Lippe-Gebiet fielen im
Maximum 19,5 mm an der Station Kläranlage Dorsten-Wulfen. Der
meteorologische Winter war zu trocken Insbesondere aufgrund des
deutlich unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der
meteorologische Winter (Dezember, Januar und Februar) in Summe zu
trocken aus.
Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm
im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm im
Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel liegt im Emscher-Gebiet
bei 197 mm und im Lippe-Gebiet bei 186 mm. Emschergenossenschaft und
Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind
öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.
Die
Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter
anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und
-reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete
Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im
nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss
Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft
und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands
größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und
Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
Philharmonischer Chor singt Poulenc und Duruflé in Salvator
Perlen der französischen Kirchenmusik sind am 22. März
um 17 Uhr im Rahmen der Duisburger Akzente zu hören: Der
philharmonische Chor lädt unter dem Titel „Tod und Verklärung“ in
die Salvatorkirche ein. Auf dem Programm steht das bedeutendste Werk
von Maurice Duruflé, sein von der Greogorianik stark beeinflusstes
Requiem für Soli, Chor, Orchester und Orgel.
Es malt in
sphärischen Klängen die himmlische Welt nach dem Tod und ist ein
ungemein wohlklingendes und tröstliches Werk. Vorher spielt die
weitgereiste Starorganistin aus Paris, Sarah Kim, Francis Poulencs
berühmtes Orgelkonzert, das Beste für Orgel und Orchester des 20.
Jahrhunderts. Sarah Kim ist eine Virtuosin von besonderem Rang, der
genau dieses vielgespielte Konzert sehr am Herzen liegt.
Sie
begleitet auch den Chor bei den einleitenden „Litanies à la vierge
noire“ von Poulenc. Die weiteren Solisten Franziska Orendi und
Gregor Finke werden von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker
unterstützt, die Gesamtleitung hat Kirchenmusikdirektor Marcus
Strümpe. Karten für das 75minütige Konzert von 15 bis 26 Euro gibt
es unter westticket.de oder an der Konzertkasse ab 16.30 Uhr. Infos
zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Starorganistin Sarah Kim (Foto: ATHIPIC).
Büchertauschtag in der Kreuzeskirche Marxloh
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt im
Rahmen ihres Themenmonats „Bewahrung der Schöpfung“ zu einem
nachhaltigen Büchertauschtag ein: Am 18. März zwischen 16.30 und 18
Uhr können Interessierte in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh,
Kaiser-Friedrich-Straße 40, ausgelesene oder nicht dem eigenen
Geschmack entsprechende Bücher gegen andere Schmöker tauschen, die
dann mit ihrem Inhalt vielleicht fesseln und die Zeit gut
vertreiben.
Der Effekt: So müssen keine neuen Bücher
gedruckt werden, die Umwelt wird geschont, denn es wird Buch gegen
Buch getauscht. Es gibt keinen Verkauf, es fließt kein Geld. Es
sollen nur eigene Bücher zum Tausch mitgebracht werden. Die Devise
des Tages ist „Kommt vorbei und sucht euch was Schönes aus“. Eine
Anmeldung ist nicht nötig. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.

NRW: Rund 15 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025
* Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten um 33,1 % gegenüber
2024. * Voraussichtliche Forderungen um 38,8 % zurückgegangen.
* Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von
KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen.
Im Jahr 2025
haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 6.502 beantragte
Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 15,3 % mehr als im Jahr 2024. Damals hatte es
5.640 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der
insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im Jahr 2025 mit 37.135
Beschäftigten jedoch um 33,1 % niedriger als im Vorjahr.
Damals waren 55.534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen
gewesen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im Jahr 2025 auf 8,3
Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 38,8 % niedriger als
im Vorjahr. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei
13,6 Milliarden Euro gelegen.
Die Rückgänge bei den
betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und bei der Höhe der
voraussichtlichen Forderungen bei zugleich steigenden
Unternehmensinsolvenzzahlen deuten auf einen Rückgang von
Insolvenzanträgen wirtschaftlich bedeutender Unternehmen und
Unternehmensketten hin. Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung
und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“
besonders betroffen.
Die meisten gemeldeten beantragten
Insolvenzverfahren gab es im Jahr 2025 mit 1.189 Verfahren im
Wirtschaftsbereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“,
darunter die Mehrheit im Einzelhandel mit 615 Verfahren. Gegenüber
dem Vorjahr war das ein Anstieg von 28,5 %. Es folgten die
Wirtschaftsbereiche „Baugewerbe“ mit 1.164 Verfahren und
„Gastgewerbe“ mit 701 Verfahren.
Verarbeitendes Gewerbe mit
höchster Forderungssumme und den meisten betroffenen Beschäftigten
Die meisten betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die
höchste voraussichtlichen Forderungssumme gab es 2025 im
Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe“. Es waren 11.065
Beschäftigte betroffen und die Höhe der voraussichtlichen
Forderungen lag bei rund 2 Milliarden Euro.
Gesamtzahl der
Insolvenzverfahren um 13,6 % gestiegen – Verbraucherinsolvenzen mit
einem Plus von 14,4 % Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte
insgesamt 32.181 beantragte Insolvenzverfahren gemeldet, das
entspricht einem Plus von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr (2024: 28.334
Verfahren). Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem
19.777 Verbraucherinsolvenzverfahren, deren Zahl um 14,4 % gestiegen
ist (2024: 17.285 Verfahren). Mehr Informationen finden Sie in den
Eckdatentabellen (https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/unternehmen/insolvenzen).

Exporte im Januar 2026: -2,3 % zum Dezember 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Januar 2026
130,5 Milliarden Euro -2,3 % zum Vormonat +0,6 % zum
Vorjahresmonat Importe (kalender- und saisonbereinigte
Wareneinfuhren), Januar 2026 109,2 Milliarden Euro -5,9 % zum
Vormonat -4,0 % zum Vorjahresmonat Außenhandelsbilanz
(kalender- und saisonbereinigt), Januar 2026 21,2 Milliarden Euro
Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember
2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 %
gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die
Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse
weiter mitteilt.

Im Januar 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt
Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 109,2 Milliarden Euro nach Deutschland
importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Januar 2026 mit
einem Überschuss von 21,2 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2025 hatte
der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo
+17,4 Milliarden Euro betragen.
Im Januar 2025 hatte er bei
+15,9 Milliarden Euro gelegen. Außenhandel mit EU-Staaten In die
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Januar 2026
kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 71,6 Milliarden Euro
exportiert und es wurden Waren im Wert von 55,6 Milliarden Euro von
dort importiert. Gegenüber Dezember 2025 sanken die kalender- und
saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,8 % und die Importe
aus diesen Staaten um 6,5 %.
In die Staaten der Eurozone
wurden Waren im Wert von 50,1 Milliarden Euro (-5,7 %) exportiert
und es wurden Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-5,9 %) aus
diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone
angehören, wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (-2,7 %)
exportiert und es wurden Waren im Wert von 18,0 Milliarden Euro
(-7,8 %) von dort importiert.
Außenhandel mit
Nicht-EU-Staaten In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten)
wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert
von 58,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von
53,6 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber
Dezember 2025 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 1,0 %, die
Importe von dort sanken um 5,3 %.
Die meisten deutschen
Exporte gingen im Januar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin
wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
13,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 11,7 % mehr als im
Dezember 2025. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 waren die
Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um
0,4 % höher.
Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen
im Vergleich zum Vormonat um 2,6 % auf 6,8 Milliarden Euro ab. Die
Exporte in die Volksrepublik China sanken im Januar 2026 im
Vergleich zum Dezember 2025 um 13,2 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die
meisten Importe kamen im Januar 2026 aus der Volksrepublik China.
Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
14,2 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,3 % weniger als im
Vormonat.
Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um
8,2 % auf 7,2 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten
Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 2,5 % auf
3,0 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Russische Föderation
sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und
saisonbereinigt um 8,3 % auf 0,5 Milliarden Euro. Gegenüber
Januar 2025 nahmen sie um 15,9 % ab.
Die Importe aus
Russland sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 20,0 % auf
0,1 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 19,7 % ab.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und
saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt)
wurden im Januar 2026 Waren im Wert von 121,7 Milliarden Euro aus
Deutschland exportiert und Waren im Wert von 105,1 Milliarden Euro
nach Deutschland importiert.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat
Januar 2025 sanken die Exporte damit um 2,7 % und die Importe um
6,4 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2026
mit einem Überschuss von 16,6 Milliarden Euro ab. Im Januar 2025
hatte der Saldo +12,8 Milliarden Euro betragen.
Modernisierung auf logport I: Spatenstich für neue
Produktionshalle
•
Siemens will in Duisburg Züge bauen
•
Neubau ersetzt historische Längshallen und soll bis
Ende 2026 fertiggestellt sein Investitionen von 25 Millionen Euro
Siemens wird langfristiger Mieter Investition in die Zukunft:
duisport errichtet auf logport I in Duisburg‑Rheinhausen eine
moderne Montagehalle, die die früheren ‚Längshallen‘ ersetzt und
deren Funktion zeitgemäß weiterführt. Ein langfristiger Mieter ist
bereits gefunden: Siemens wird die Immobilie für die Produktion von
Schienenfahrzeugen nutzen. Die Baumaßnahme soll bis Ende 2026
abgeschlossen sein und der Einzug ist für Anfang 2027 geplant. Das
Investitionsvolumen liegt bei mehr als 25 Millionen Euro.

Los geht’s: Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter GOLDBECK,
Oberbürgermeister Sören Link, duisport-CEO Markus Bangen und
Matthias Wittemer von Siemens Mobility Real Estate (v. l.) beim
ersten Spatenstich. Fotos: Marco Stepniak / duisport
duisport-CEO Markus Bangen sagte beim heutigen Spatenstich: „Der
Neubau stärkt die strategische Bedeutung von logport I und bietet
unseren Kunden und Mietern optimale Bedingungen – von der
hervorragenden Lage bis zur leistungsfähigen Infrastruktur. Mit
diesem Projekt setzen wir ein klares Signal: Wir entwickeln den
Standort Duisburger Hafen konsequent weiter und investieren gezielt
in seine Zukunftsfähigkeit.”
„Die Bedingungen, die wir hier
auf dem Gelände vorgefunden haben, sind ideal für die Errichtung
einer modernen und nachhaltigen Produktionshalle mit Gleisanschluss.
Wir freuen uns mit duisport einen starken Partner an unserer Seite
zu haben, mit dem wir heute gemeinsam den Grundstein legen dürfen“,
sagte Matthias Wittemer, verantwortlich für das Deutschlandgeschäft
bei Siemens Mobility Real Estate, und fügte hinzu: „Mein Dank gilt
auch allen Beteiligten der Stadtverwaltung, die unsere Pläne so
konstruktiv mitgetragen haben. Wir fühlen uns willkommen in
Duisburg.”
Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts
Oberbürgermeister Sören Link: „Das langfristige Engagement von
Siemens in Duisburg belegt die Attraktivität unserer Stadt als
Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Vor allem der Duisburger Hafen
treibt als leistungsstarker Motor mit exzellenten Rahmenbedingungen
die industrielle und logistische Entwicklung Duisburgs weitsichtig
voran.“
Die fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle
realisiert GOLDBECK in den kommenden Monaten auf einem gut 40.000
Quadratmeter umfassenden Areal mit direktem Anschluss an das
duisport‑Gleisnetz. Hinzu kommen Außenflächen von über 20.000
Quadratmetern sowie Büro- und Sozialräume auf einer Fläche von rund
1.700 Quadratmetern.
Niels Weißenberg, Niederlassungsleiter
GOLDBECK: „Mit unserer systematisierten Bauweise realisieren wir für
duisport eine moderne Produktionshalle, die Effizienz, Qualität und
Nachhaltigkeit konsequent verbindet. Das Projekt zeigt, wie GOLDBECK
industrielle Anforderungen schnell, wirtschaftlich und
zukunftssicher umsetzt.“
Zur Reduzierung des
Energieverbrauchs werden LED-Beleuchtungssysteme installiert und
eine Anbindung an das vorhandene Fernwärmenetz hergestellt. Auf dem
Dach ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen.
Damit erfüllt der Neubau modernste technische und ökologische
Standards, mit dem Ziel eine Gold Zertifizierung nach DGNB (Deutsche
Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) anzustreben.
Im Inneren
sind fünf Krananlagen mit einer Traglast von jeweils zehn Tonnen
sowie zwei Gleise mit einer Länge von jeweils 223 Metern vorgesehen;
zudem werden zwei Wartungsgruben mit einer Länge von jeweils 200
Metern eingerichtet. Durch die direkte Anbindung der Halle an das
Schienennetz ist eine effiziente und umweltfreundliche Abwicklung
der Logistikprozesse möglich. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre
auf logport I reduziert.
Siemens erweitert Produktionsflächen
Die ehemaligen Längshallen stammten aus den 1930er Jahren. Ihren
Namen erhielten sie, weil die Hallendächer im Gegensatz zu den sich
in direkter Nachbarschaft befindenden „Querhallen“ von Norden nach
Süden ausgerichtet sind. Um Platz für eine moderne, zeitgemäße
Immobilie zu schaffen und den aktuellen und zukünftigen
Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit
gerecht zu werden, erfolgte in den Jahren 2023 und 2024 der Abriss
der historischen Gebäude.
Die Werke von Siemens in Krefeld
und Neuss sind einer der wichtigsten Produktionsstandorte für
Schienenfahrzeuge in Deutschland. Sie sind bekannt für die
Herstellung von Hochgeschwindigkeitszügen, wie dem ICE, sowie
modernen Regional- und S-Bahnen.
Ein Schwerpunkt in beiden Standorten liegt
auf der Fertigung und Endmontage von Zügen, einschließlich der
Schweißarbeiten, Lackierung und Installation von Innenausstattungen.
Mit der Nähe des neuen Standorts im Duisburger Hafen zum
Hauptstandort Krefeld wurde, neben dem vorhandenen Gleisanschluss,
eine weitere wichtige Anforderung bei der geeigneten Standortwahl
erfüllt.
Wiederbepflanzung im Morianswäldchen: 35 neue Bäume für
klimaresilienten Mischwald Nach den notwendigen
Fällarbeiten im Morianswäldchen nahe des Hamborner Altmarktes haben
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg nun mit der Wiederbepflanzung der
Fläche begonnen. Insgesamt werden dort 35 neue Bäume gepflanzt. Es
entsteht ein Klimahain mit Mischwaldbewuchs.
Die Fällarbeiten
im Morianswäldchen waren im vergangenen Jahr erforderlich geworden,
nachdem Untersuchungen ergeben hatten, dass zahlreiche Bäume
aufgrund von Schäden und mangelnder Standsicherheit nicht mehr
erhalten werden konnten. Die Maßnahmen dienten der
Verkehrssicherheit sowie dem Schutz der Besucherinnen und Besucher.
Mit der nun startenden Neubepflanzung wird die Fläche ökologisch
aufgewertet und langfristig wieder als kleiner Waldstandort
entwickelt. Die Auswahl der Baumarten orientiert sich dabei an den
Anforderungen eines klimaresilienten Stadtwaldes. Insgesamt wurden
14 verschiedene Baumarten ausgewählt. Die Vielfalt soll mehr
Variation in die Pflanzung bringen – etwa durch unterschiedliche
Höhen, Breiten, Wuchsformen, Blattformen, Farben sowie
Fruchtschmuck.
Dadurch entsteht ein möglichst natürlich
wirkendes Gesamtbild, das zugleich anschaulich ist und sowohl für
Menschen als auch für Tiere eine ökologische Bereicherung darstellt.
„Mit der Wiederbepflanzung schaffen wir die Grundlage dafür, dass
sich das Morianswäldchen in den kommenden Jahren wieder zu einem
wertvollen grünen Ort im Stadtteil entwickeln kann“, erklärt Bastian
Häfner, Grünflächenplanung bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Das Morianswäldchen umfasst insgesamt eine Fläche von rund 5.250
Quadratmetern. Davon entfallen etwa 3.700 Quadratmeter auf sechs
Grünflächen, während der übrige Bereich aus Wegeflächen und
Sitzplätzen besteht.

Copyright: WBD, Nikolay Dimitrov
Frühlingsbasar im Johanniter-Stift Duisburg in der
Neudorfer Wildstraße Freuen Sie sich auf unseren
kleinen Basar mit allerlei Handarbeiten, Keramik, Osterdekorationen,
Schmuck und Floristik. Verschiedene Anbietende laden am 28. März
2026 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum guten Zweck
an frühlingshaften Ständen im Stift zum Bummeln und Stöbern ein.

Mit Musik, Kaffee, frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und beliebten
„Eierflip-Cocktail“ lassen wir die Sonne rein und wärmen das Gemüt!
Die Cafeteria hat regulär geöffnet. Sie möchten sich mit einem
eigenen Stand an unserem Basar beteiligen? Restplätze können bis zum
20.03.2026 unter Telefon 0203 9308-455 angefragt werden.
Tag der Trinkhallen: Anmeldephase im Endspurt
Noch bis zum 15. März können sich Buden aus dem Ruhrgebiet für den
diesjährigen Tag der Trinkhallen (29. August) bewerben. 30
ausgewählte Kioske erhalten vom Veranstalter Ruhr Tourismus GmbH ein
organisiertes Kulturprogramm mit Musik, Comedy, Kunst oder
Mitmachaktionen – kostenfrei und mit umfassender werblicher
Unterstützung.
Welche Trinkhallen in dieses spezielle
Programm aufgenommen werden, entscheidet eine Jury im Mai. Eine
Anmeldung als Mitmach-Bude mit eigenem Programm ist auch über den
15. März hinaus möglich. Bereits in den Vorjahren zeigte das Format,
wie vielfältig die Budenkultur der Region ist: 2024 beteiligten sich
über 120 Trinkhallen, mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler
sorgten für ein buntes Programm.
Der Tag der Trinkhallen
wird durch den Regionalverband Ruhr (RVR) sowie das Ministerium für
Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
idr Infos und Anmeldungen:
https://www.tagdertrinkhallen.ruhr
„LieblingsbusfahrerIn 2026“: DVG-Fahrgäste können
Alltagsheldinnen und -helden nominieren Nach dem
Auftakt im Jahr 2023 geht der bundesweite Wettbewerb
„LieblingsbusfahrerIn“ in die nächste Runde. Ihr Busfahrer begrüßt
Sie jeden Morgen mit einem besonders freundlichen Lächeln? Ihre
Busfahrerin hält die Fahrgäste immer wieder mit ihrem
außergewöhnlichen Humor bei Laune?
Bis zum 31. Mai 2026
können auch die Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) ihre persönliche Bus-Geschichte erzählen und ihre/n
Lieblingsbusfahrer/in nominieren.
Der bundesweite
Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ wird dieses Jahr zum vierten Mal
aufgelegt. Fahrgäste aus ganz Deutschland sind aufgerufen, ihre
guten Erlebnisse im Bus zu teilen und diejenigen zu nominieren, die
mit Engagement, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihren Alltag
bereichern. Eine vielfältig besetzte Jury wählt aus den Einsendungen
aus, nominiert die TOP 30 und prämiert die bundesweiten Siegerinnen
und Sieger, die am 15. Oktober in Berlin ausgezeichnet werden.
Der Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ ist eine gemeinsame
Initiative des Fahrgastverbands PRO BAHN, des Verbands Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV) und DB Regio. Ziel ist es, den Beruf des
Busfahrers und der Busfahrerin in den Mittelpunkt zu rücken und für
den dringend benötigten Nachwuchs zu werben.
Wie kann ich
jemanden nominieren? So funktioniert es: Fahrgäste können bis zum
31. Mai 2026 ihre Lieblingsbusfahrerinnen und -fahrer auf der
Website www.lieblingsbusfahrerin.de
nominieren. Dabei können sie ihre persönlichen Geschichten erzählen
und schildern, warum ihr Favorit oder ihre Favoritin diesen Titel
verdient. Auf die Siegerinnen und Sieger, die Nominierten und
diejenigen Fahrgäste, die die Geschichten oder Bilder eingereicht
haben, warten tolle Preise.
NRW-Verkehrsminister Krischer bei EVG-Sicherheitskonferenz
Die Sicherheit von Beschäftigten im Bahn- und
Verkehrssektor steht zunehmend im Fokus der öffentlichen Debatte.
Gewalt und Bedrohungen im Arbeitsalltag sind für viele Beschäftigte
Realität.
Wie sich ihre Situation konkret darstellt und
welche politischen Maßnahmen notwendig sind, um sie wirksam zu
schützen, ist Thema der Sicherheitskonferenz der Eisenbahn- und
Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Nordrhein-Westfalen am Mitwoch im
Essener Hauptbahnhof.
Zu Gast bei der Konferenz wird
der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer sein,
der zur aktuellen Lage und zu politischen Handlungsoptionen sprechen
und anschließend mit Beschäftigten und Expert*innen ins Gespräch
kommen wird.
UDE: 1,5 Millionen Euro für Forschungsprojekt „VaSequIs“
Infektionsausbrüche besser vorhersagen Mit Künstlicher
Intelligenz und der Analyse von Patienten-, Trink- und
Abwasserproben entwickeln Forschende der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen ein Frühwarnsystem: Es soll
Infektionsausbrüche in Krankenhäusern schneller erkennen und die
Sicherheit von Patient:innen erhöhen.
Das Bundesministerium
für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das im Februar
gestartete Projekt VaSequIs* für 14 Monate mit über 1,5 Millionen
Euro. Um Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und besser
zu verstehen, entwickelt das interdisziplinäre Forschungsteam im
Projekt VaSequIs ein System für vergleichende Untersuchungen von
Proben aus der Patientenversorgung sowie solchen, die sie an den
kritischen Stellen zwischen öffentlicher Wasserversorgung,
Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und dem Abwassernetz gewinnen.

Übersicht Projekt „VaSequIs“ (UDE/Alexander Thomas)
So
wollen sie nachvollziehen, welche und wie viele Krankheitserreger
vorherrschen, um mögliche Infektionsausbrüche zu erkennen und zu
verhindern. Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der
Universität Duisburg-Essen (UDE) und Direktor des Instituts für
Medizinische Mikrobiologie, und Prof. Dr. Martin Exner, Präsident
der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, leiten das
Projekt.
Beteiligte Wissenschaftler der UDE sind zudem aus
dem Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (Prof. Dr.
Folker Meyer), aus der Krankenhaushygiene (Dr. Robin Otchwemah)
sowie dem Institut für Medizinische Mikrobiologie (PD Dr. Jan
Kehrmann).
Schutzschirm für Patient:innen Als erstes
Krankenhaus setzt das UK Essen automatische Probennehmer ein, die
über speziell gefertigte Rohradapter 24 Stunden täglich
Abwasserproben hygienisch entnehmen. Anschließend werden die Proben
molekularbiologisch analysiert und genomsequenziert.
„Diese
Kombination aus etablierter Analytik und modernen molekularen
Verfahren bildet die Grundlage dieses wichtigen Projekts, das als
interprofessionelle und interdisziplinäre Kooperation von
Wissenschaft und Praxis überzeugt“, erklärt Prof. Buer. So können
die Wissenschaftler:innen präzise bestimmen, welche
Krankheitserreger in den Proben sind und in welcher Menge.
Darauf aufbauend erstellen sie Zeitreihen und entwickeln
KI-Vorhersagen, um mögliche Infektionsausbrüche frühzeitig zu
erkennen und der Krankenhaushygiene im Idealfall rechtzeitig
Hinweise zur Verhinderung von Ausbrüchen zu geben. Damit schafft
VaSequIs eine wissenschaftliche Grundlage für ein ganzheitliches
Monitoring zur Stärkung der Sicherheit für Patient:innen.
Ergänzt wird das Forschungsteam durch HYGIUM – Zentrum für Hygiene
und Umweltmedizin GmbH aus Köln, das mit seiner Expertise für den
Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die praktische Anwendung
sorgt.
„Dieses Projekt,
in das etablierte mikrobiologische und epidemiologische Methoden
sowie molekularbiologische Untersuchungen und moderne KI-Methoden
einfließen, stellt eine signifikante Erweiterung des
Methodenportfolios für den Schutz der Patientinnen und Patienten vor
Infektionen dar“, fasst Prof. Exner zusammen.
* VaSequIs=
Validierung von Verfahren zur Sequenzierung von Isolaten aus
Patienten-, Trinkwasser- und Abwasserproben zur Bestimmung der
infektionsepidemiologischen Bedeutung und hierauf basierender
Regulierung
Trauercafé am 15. März im Malteser Hospizzentrum St.
Raphael Duisburg. Der Verlust eines geliebten Menschen
schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und
Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser
Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote
für Hinterbliebene.
Die Trauerberatung ist eine
Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes
„Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu
finden. Das Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser
Hospizzentrum St. Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg,
statt.
Der nächste Termin ist am 15. März von 15.00 bis
16.30 Uhr. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde
verloren haben, können sich hier für die bevorstehenden Wochen
stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen.
Begleitet wird
das Trauercafé von den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des
Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Eine Anmeldung für das
Trauercafé ist nicht notwendig.
"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" am 22. April im Bora
Sebastian Hotz, geboren 1996, aufgewachsen in Franken, absolvierte
ein duales Studium in Wirtschaftswissenschaften in
Erlangen/Nürnberg, bevor ihn die Windungen des Internets erst nach
Bielefeld und schließlich nach Berlin führten. Seine
gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings auf Instagram und
Twitter werden täglich von 1,5 Millionen Menschen gelesen.

Sein Debütroman MINDSET war ein Bestseller. Im April erscheint sein
neuer Roman SIDEKICK. SIDEKICK ist ein gekonntes Spiel mit
»kultigen« TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart – eine
Mediensatire als Roadmovie, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen
selbstverständlich rein zufällig sind. 22.04.2026 | Bora,
Duisburg| Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Show & Lesung Sebastian
"El Hotzo" Hotz - "Sidekick" Tickets und Infos unter:
https://loveyourartist.com/de/events/sidekick-sebastian-el-duisburg-BZYJQ0
Multimodales Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft
gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene und Wasserstraße
Bislang fehlt eine durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare
Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege gemeinsam abbildet.
Dies soll sich mit dem mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz
Deutschland – MMVNet“ ändern.
Ziel ist eine
öffentliche, deutschlandweite Datengrundlage, die Straßen‑,
Schienen‑ und Wasserwege in einem integrierten Netz zusammenführt.
So werden künftige Anwendungen wie verkehrsträgerübergreifende
Routenplanungen und übersichtliche Informationsangebote deutlich
vereinfacht. Mehr Informationen unter:
https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html
Hahnenfeder beim Literaturabend im Untermeidericher
Begegnungscafé Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde
Duisburg Meiderich servieren im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr.
44a, regelmäßig auch kulturelle Leckerbissen. Beim nächsten
literarischen Happen am 17. März um 19 Uhr sind Mitglieder der
Meidericher Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ zu Gast.
Die Lesung soll dem Publikum einen abwechslungsreichen,
unterhaltsamen Abend bescheren... mit Texten zum Zuhören und
Nachdenken. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-Mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 16. März 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen
Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und
Gesellschaftsspielen treffen sich um 17 Uhr im Wanheimer
Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, um gemeinsam bei Knabbereien und
Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und
Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“
oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.
Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel
mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es
bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.
Trinitatis-Gemeinde lädt zum Tanz in den Mai ein -
Kartenvorverkauf jetzt Der traditionelle Tanz in den
Mai in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist sehr
beliebt, und die Karten sind immer schnell verkauft. Diesmal sind
bewegungsfreudige Erwachsene eingeladen, das Tanzbein am 30. April
ab 20 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 8, zu schwingen. Gemixt
werden deutsch- und englischsprachige Charthits von den 80ern bis
heute. Disco Fox oder freies Gezappel kann getanzt werden und es
wird nicht leise sein.
Den Abend genießen die Tanzfreudigen
neben dem Schwofen mit Begegnung, Snacks, Fassbier, Sekt, Maibowle
und Softdrinks; Einlass ist bereits um 19.30 Uhr. Karten zu zehn
Euro gibt es im Vorverkauf ab dem 16. März montags von 9 bis 10 Uhr
im Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38), Am See 8, und
donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203
/ 738 26 93), Arlberger Straße 8.
Wie immer bestimmt das
Orga-Team der Ehrenamtlichen den Reinerlös für einen guten Zweck.
Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 (Foto: Karl-Martin Faeser).

6,1 % der deutschen Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten •
Die meisten deutschen Rohöl-Importe 2025 stammen aus Norwegen (16,6
%), den Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %) • Aus
dem Nahen Osten waren der Irak (4,2 %), die Vereinigten Arabischen
Emirate (1,1 %) und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten
Rohöl-Lieferanten Deutschlands
Der Krieg im Nahen Osten hat
auch Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammten 6,1 % des im
Jahr 2025 nach Deutschland eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten,
genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-
Arabien und Israel.
Das entspricht 4,6 Millionen Tonnen von
75,7 Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach Deutschland
importiert wurden. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Rohöl-Importe aus
den Staaten dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7 Millionen
Tonnen. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder
Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.
Die
Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem
Nahen Osten Die 27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025 laut
EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 429,3 Millionen Tonnen Rohöl,
wovon 13,0 % (55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten stammten.
Die wichtigsten Lieferländer der EU für Rohöl aus dem Nahen Osten
waren 2025 Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 %
(29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 %
(25,1 Millionen Tonnen).
Die meisten deutschen Rohöl-Importe
kommen aus Norwegen Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland
ist Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren nach Deutschland
kamen 2025 von dort. Das entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl.
Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 16,4 %
an den Rohöl-Einfuhren (12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 %
(10,4 Millionen Tonnen).

Irak wichtigster Rohöl-Lieferant Deutschlands aus dem Nahen
Osten Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen Osten
nach Deutschland war 2025 der Irak mit einem Anteil von 4,2 %
(3,1 Millionen Tonnen) am gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak
an siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten für Deutschland.
Aus dem Nahen Osten folgten die Vereinigten Arabischen Emirate mit
1,1 % (801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 % (642 000 Tonnen).
Unter den Ländern im Nahen Osten hat insbesondere
Saudi-Arabien seine Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland
in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr 2020 kamen 2,3 % der
Rohöl-Importe nach Deutschland aus Saudi-Arabien
(1,9 Millionen Tonnen).
Rohöl-Importe Deutschlands binnen
20 Jahren um ein Drittel gesunken Die deutsche Nachfrage nach
Rohöl ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im
Jahr 2025 wurden 75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich
477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 %
weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im
langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025 wurde gut
ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl nach Deutschland eingeführt als
noch 2005.
NRW: Anteil der Schülerinnen und Schüler mit
sonderpädagogischem Förderbedarf steigt auf 8,2 % *
Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit einem
sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit dem Schuljahr 2005/06 um
47,4 % gestiegen. * Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr
bei 45,6 %. * Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller
allgemeinen Förderschulen.
Im aktuellen Schuljahr 2025/26
besuchen 1.994.055 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden
Schulen in Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen und
Schüler und damit 8,2 % haben einen sonderpädagogischen
Förderbedarf. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der
Anteil an Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem
Förderbedarf damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Schuljahr
2024/25 mit 8,0 %.

Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der Anteil um 3,3
Prozentpunkte gestiegen; damals hatten 4,9 % aller Schülerinnen und
Schüler einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt gehabt.
Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen 20 Jahren um 47 % gestiegen
Auch die absolute Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem
Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren gestiegen: Im aktuellen
Schuljahr ist sie um 47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals
hatte es 111.531 Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
gegeben.
Nachdem sich die absolute Zahl bis zum Schuljahr
2015/16 auf einem relativ ähnlichen Niveau bewegt hatte, stieg sie
ab dem Schuljahr 2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im
Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen Schuljahr besuchen
89.365 der 164.425 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem
Förderbedarf eine Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von
54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und Schüler lernen an einer
allgemeinen Schule (d. h. keine Förderschule).

Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt damit bei
45,6 %. Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an
allgemeinen Schulen dividiert durch die Summe aller Schülerinnen und
Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden
Schulformen (allgemeine Schulen und Förderschulen).
Im
Vergleich zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote damit um 0,5
Prozentpunkte und im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 um 35,9
Prozentpunkte gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp jede/-r
zehnte Schüler/-in mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine
allgemeine Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so ist es
aktuell fast jede/-r zweite.
Die deutlichsten Zuwächse der
Inklusionsquote hatte es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben.
Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller Schulen in NRW In
Nordrhein-Westfalen gibt es im aktuellen Schuljahr insgesamt 488
Förderschulen im allgemeinbildenden Bereich und 4.557 allgemeine
Schulen.
Wo diese genau liegen, kann der interaktiven
Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche)
entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen Daten des Schuljahres
2025/26 sowie zahlreichen neuen Funktionen aktualisiert.
Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems am 12. März
Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und
Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem
stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 12. März,
um 11 Uhr.
Der Probealarm findet wieder innerhalb eines
landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW
koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche
Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen
vorhandenen Warnkonzepte getestet.
Ziel ist es, die
Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie
Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig
reagieren und sich selbst helfen können. Der Beginn des Alarms wird
mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es
folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die
Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.
Über den Sirenentest informiert am Tag des
Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das
kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie
die Warn-App „NINA“. An diesem Tag wird auch erneut das sogenannte
Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und
eine entsprechende Mitteilung auf Mobilfunkgeräte gesendet.
Weitere Informationen zu Cell Broadcast finden sich auf den
Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK)
www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-
werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html
Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr
Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems.
Sofern es Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gibt, können
diese beim Service-Center Call Duisburg telefonisch unter 0203/94000
oder per E-Mail an die Stabsstelle Krisenmanagement und
Bevölkerungsschutz unter kub@feuerwehr.duisburg.de gemeldet werden.
Schüler-BAföG: Einkommensanrechnung bei Grundsicherungsleistungen -
Ist das Schulgeld für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des Bundessozialgerichts am 12.
März 2026 um 13:00 Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu
entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4 AS 16/25 R). Konkret
geht es im ersten Fall um Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich
für den Besuch einer privaten Berufsfachschule für Kosmetik in
Hamburg und im zweiten Fall um Schulgeld in Höhe von 59 Euro
monatlich für die Ausbildung zur Staatlich anerkannten
Heilerziehungspflegerin an einer privaten Fachschule in Thüringen.
Schüler an Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter
bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur Sicherung des
Lebensunterhalts nach dem SGB II zusätzlich zu den Leistungen der
Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.
Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges Erwerbseinkommen des
Auszubildenden werden auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet.
Es ist umstritten, ob bei Schülern, die eine Privatschule besuchen,
das von ihnen gezahlte Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen
ist. In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte wird die Frage,
ob es sich beim Schulgeld um eine mit der Einkommenserzielung
verbundene notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich beantwortet.
Ferien auf dem Bauernhof: Kinder erleben Tiere und
Natur auf dem AWO-Ingenhammshof Wenn die Osterferien
beginnen, wird es auf dem AWO-Ingenhammshof wieder lebendig: Kinder
ab 6 Jahren können vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10.
April den Alltag auf einem Lernbauernhof kennenlernen und aktiv
mitgestalten.
Ob beim Füttern der Hühner, beim Streicheln
der Ziegen oder beim Helfen im Stall auf dem Hof gibt es viel zu
entdecken und auszuprobieren. Die jungen Teilnehmerinnen und
Teilnehmer erleben hautnah, wie Tiere versorgt werden und was zum
Leben auf einem Bauernhof dazugehört.
Ein besonderer
Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf den Reiterfreizeiten. An
denselben Terminen haben pferdebegeisterte Kinder die Möglichkeit,
erste Erfahrungen rund ums Pferd zu sammeln. In kleinen Gruppen
lernen sie Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit den Tieren
vom Putzen und Führen über das Satteln bis hin zu ersten
Reitversuchen.

Neben den Pferden spielen auch die anderen Hoftiere eine wichtige
Rolle. Spielerisch erfahren die Kinder mehr über Tiere und Natur:
Was fressen Ziegen? Woher kommen eigentlich die Ostereier? Und
was möchte ein Esel ausdrücken, wenn er laut „Ia“ ruft? Ein
besonderes Angebot richtet sich an die jüngeren Kinder: In der Esel-
und Ponywoche können Kinder zwischen 6 und 8 Jahren den Umgang mit
den freundlichen Shetlandponys kennenlernen und erste Erfahrungen
mit den Tieren sammeln.
Die Ferientage beginnen jeweils um 9
Uhr. Nach einem Vormittag mit vielen Eindrücken und Aktivitäten
sorgt ein frisch gekochtes Mittagessen für neue Energie für das
Nachmittagsprogramm. Um 16 Uhr endet der erlebnisreiche Tag. Das
Hofteam freut sich auf eine unvergessliche Ferienzeit in der 1.
Woche vom 30. März bis 2. April sowie vom 7. bis 10. April 2026.
Infos und Anmeldung ab sofort von 10 bis 14 Uhr unter 0203 424133
oder per E-Mail an
ingenhammshof@awo-integration.de.
Fahrräder
reparieren an der VHS Duisburg-West Die Volkshochschule
Duisburg West bietet zum Beginn der Fahrradsaison einen viertägigen
Fahrradreparaturkurs an. Der Kurs läuft an den Wochenenden 11. und
12. April sowie 18. und 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr. Das
Angebot richtet sich an Personen ohne oder mit geringen
Vorkenntnissen, die sich bislang noch nicht selbst an
Fahrradreparaturen gewagt haben.
Die Teilnehmenden lernen
die technischen Bestandteile und Funktionsweisen ihres Rades kennen,
führen anhand einer Inspektionsliste Verschleißkontrollen und
Wartungsarbeiten durch, üben den Umgang mit Werkzeug und erhalten
Tipps zur richtigen Fahrradpflege. Die Reparaturen werden am
eigenen, funktionstüchtigen Fahrrad (kein E-Bike!) durchgeführt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Eine vorherige Anmeldung
ist notwendig und ist über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de
oder die Geschäftsstelle der VHS West (0203/283-984607,
vhs-west@stadt- duisburg.de) möglich.
VHS Duisburg-West: Demokratie-Trainingslager Die Volkshochschule
bietet in Kooperation mit dem Bauverein Rheinhausen, dem Verein „Du
Bist Rheinhausen“ sowie der Heinrich-Böll-Stiftung ein dreitägiges
Demokratie-Trainingslager in den Osterferien in der „Rheinhauserei“,
Friedrich-Alfred-Straße 67, in Duisburg-Hochemmerich an.
Die
Veranstaltung findet von Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April,
jeweils von 10 bis 17 Uhr statt und ist als auch als Bildungsurlaub
nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen
anerkannt. In dem Seminar lernen die Teilnehmenden in einfachen und
komplexeren Übungen persönliche demokratische Grundlagenkompetenzen
zu stärken. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, die
Meinungsvielfalt in Gruppen darzustellen sowie das Aushandeln und
Aushalten von Meinungsverschiedenheiten.
Ziel ist es dabei,
die eigene Empathie zu steigern und sich besser in die andere Seite
hineinzuversetzen. Teilnehmen können alle Personen ab 16 Jahren mit
guten mündlichen Deutschkenntnissen. Auch Schülerinnen und Schüler
der höheren Jahrgänge sind willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse
erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, aber auf 20 Personen
begrenzt.
Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung notwendig,
die über die Homepage der VHS www.vhs-duisburg.de oder die
Geschäftsstelle der VHS West telefonisch unter 0203 283-984607 oder
per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de erfolgen kann.
Warnmeldungen zu gefährlichen Produkten in der EU
auf Rekordhoch
EU-Kommission meldet 4.671 Warnungen im Schnellwarnsystem für
gefährliche Non-Food-Produkte. Anstieg um 13 Prozent gegenüber 2024.
Spielzeug ist die zweithäufigste Produktgruppe. Der TÜV-Verband
fordert Stärkung der Marktüberwachung, gerade bei Importen über
Online-Plattformen.

©TÜV-Verband
BDie Europäische Kommission hat heute den Safety
Gate Report 2025 veröffentlicht. Das sogenannte Safety Gate ist das
europäische Schnellwarnsystem, über das Behörden gefährliche
Non-Food-Produkte melden und Maßnahmen zum Schutz von
Verbraucher:innen koordinieren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 4.671
Warnmeldungen im System erfasst – so viele wie nie zuvor seit
Bestehen des Systems. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr (2024: 4.137). Zu den Warnmeldungen wurden
insgesamt 5.794 Folgemaßnahmen, darunter die Entfernung von
Online-Angeboten, Marktrücknahmen oder Rückrufe, gemeldet.
„Das Rekordniveau bei den Warnmeldungen ist alarmierend, denn hinter
jeder Warnmeldung steht ein Produkt, das nicht in die Hände von
Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört“, sagt Johannes Kröhnert,
Leiter des Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Umso alarmierender
ist, dass Safety Gate nur die behördlich entdeckten Fälle abbildet.
Die Dunkelziffer potenziell gefährlicher, nicht EU-konformer Ware
liegt um ein Vielfaches höher.“
Kosmetika am häufigsten,
Spielzeug auf Platz zwei Am häufigsten betrafen die Warnmeldungen
Kosmetika (36 Prozent). Mit 16 Prozent war Spielzeug die
zweithäufigste Produktgruppe unter den Warnmeldungen gefolgt von
elektrischen Geräten und Ausrüstung (11 Prozent). Als häufigster
Auslöser werden Gesundheitsrisiken durch gefährliche Chemikalien
genannt (53 Prozent), gefolgt von Verletzungsrisiken (14 Prozent)
und Erstickungsgefahr (9 Prozent).
Die Anforderungen an
Spielzeug sind aus gutem Grund besonders hoch: Kinder nehmen
Produkte in den Mund, kauen daran und spielen oft unbeaufsichtigt.
Wenn sich Teile lösen oder abbrechen, kann das schnell zu
Erstickungs- und Verletzungsgefahren führen. „Eltern erwarten zu
Recht, dass Spielwaren im europäischen Handel strengen
Sicherheitsanforderungen entsprechen und keine Gesundheitsrisiken
bergen“, sagt Kröhnert. „Der Safety Gate Report 2025 zeigt jedoch,
dass diese Erwartung nicht in jedem Fall erfüllt wird.“
Derzeitige Produktregulierung und Marktüberwachung nicht effektiv
Ein wachsendes Problem ist, dass viele gefährliche Produkte über
internationale Online-Plattformen verkauft werden. Gerade dort
können Anbieter europäische Sicherheitsanforderungen und behördliche
Kontrollen leichter umgehen. Zudem können Verbraucher:innen am
Bildschirm nicht auf den ersten Blick erkennen, ob ein Spielzeug
sicher ist.
Im EU-Binnenmarkt gelten einheitliche gesetzliche
Anforderungen für Verbraucherprodukte, festgelegt etwa durch die
Spielzeugrichtlinie, die Niederspannungsrichtlinie oder die
Allgemeine Produktsicherheitsrichtlinie. Hersteller und Importeure
von Spielwaren oder Elektronikprodukten müssen eine so genannte
Herstellerselbsterklärung abgeben und auf dem Produkt selbst oder
der Verpackung das CE-Kennzeichen anbringen. Mit der
CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass das Produkt den
einschlägigen EU-Vorschriften entspricht.
Bei vielen
Verbraucherprodukten ist in der Regel keine unabhängige Prüfung
erforderlich ist. Die CE-Kennzeichnung richtet sich in erster Linie
an die Behörden und hat für Verbraucher eine nur eingeschränkte
Aussagekraft. „Gefährliche Produkte werden häufig nur zufällig
entdeckt“, sagt Kröhnert. „Wir brauchen eine Marktüberwachung, die
EU-weit wirksamer, koordinierter und digitaler aufgestellt ist, mit
mehr Kontrollen und einer engeren Verzahnung von Marktüberwachung
und Zoll, gerade bei Importen über Online-Plattformen.“
Grundlage der Angaben sind Daten Angaben der EU-Kommission das Jahr
2025. Der Safety Gate Report 2025 ist abrufbar unter:
https://ec.europa.eu/safety-gate
Bürger wollen
menschliche Kontrolle militärischer KI Die Bundeswehr
beschleunigt Entwicklung und Beschaffung KI-gestützter Systeme. Eine
Mehrheit der Bevölkerung unterstützt diesen Kurs, wie eine Umfrage
des TÜV-Verbands zeigt. Zugleich sind die Sicherheitsbedenken groß.
Der Mensch soll die Hoheit über Entscheidungen behalten.

TÜV-Verband
Die Bundeswehr beschleunigt ihre Beschaffung und
investiert verstärkt in moderne Waffensysteme. Dazu gehören unter
anderem Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die mit Hilfe von Künstlicher
Intelligenz (KI) weitgehend autonom agieren können. Eine große
Mehrheit in Bevölkerung befürwortet diesen Kurs. Vier von fünf
Bundesbürger:innen (81 Prozent) finden es grundsätzlich sinnvoll,
dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer
KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge
investiert. 11 Prozent lehnen das ab und 8 Prozent sind
unentschieden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag
des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.
„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass neue Technologien auch
die sicherheitspolitische Lage verändern“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Moderne Streitkräfte kommen an
modernen Verteidigungssystemen mit Künstlicher Intelligenz nicht
vorbei. Entscheidend ist, dass die Politik für ihren Einsatz klare
Leitplanken definiert.“ Die aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands
zeigt: Eine klare Mehrheit unterstützt zwar eine technologisch
zeitgemäße Ausstattung, fordert aber klare Grenzen bei autonomen
Waffensystemen.
Sorge vor Fehlentscheidungen und Eskalation
Laut den Ergebnissen der Umfrage des TÜV-Verbands fürchten zwei
Drittel der Befragten (67 Prozent) Fehlentscheidungen autonomer
Systeme, beispielsweise durch falsche Zielerkennung. 64 Prozent
sehen die Gefahr, dass der Mensch die Kontrolle über KI-gesteuerte
Waffensysteme verlieren könnte. 63 Prozent haben Sorgen vor
wachsenden Spannungen durch ein internationales Wettrüsten mit
KI-Technologien und 61 Prozent halten ungewollte Eskalationen oder
eine Ausweitung von Konflikten für ein realistisches Risiko.
„Die Bevölkerung sieht beim militärischen Einsatz von KI nicht nur
Effizienz- und Verteidigungspotenziale, sondern auch erhebliche
Risiken“, sagt Bühler. „Gerade bei autonomen Systemen fürchten die
Befragten einen Kontrollverlust, der zur Entstehung oder Ausweitung
militärischer Konflikte führen kann.“
Autonome KI-Systeme nur
mit menschlicher Kontrolle Im Zentrum der Debatte steht die
Frage, wer über den Einsatz von Waffengewalt im Verteidigungsfall
entscheidet: Der Mensch oder das KI-System. Vier von zehn Befragten
(40 Prozent) sprechen sich für eine vollständige menschliche
Kontrolle aus, jede einzelne Entscheidung eines KI-Systems müsse
überprüft werden. Immerhin 41 Prozent befürworten den Einsatz
teilautonomer Systeme.
Diese Waffensysteme erstellen
Analysen, machen Vorschläge und treffen eigenständig Entscheidungen,
Menschen können aber jederzeit eingreifen. Vollautonome Systeme ohne
menschliche Kontrolle finden mit nur 1 Prozent Zustimmung praktisch
keine Akzeptanz bei den Befragten. Insgesamt verlangen damit 81
Prozent eine klare menschliche Letztverantwortung. Fast jede:r achte
Befragte (12 Prozent) lehnt es grundsätzlich ab, KI-Systemen
Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von Waffengewalt
einzuräumen.
Internationale Verhandlungen über Regeln für
autonome Waffensysteme Während sich der Einsatz KI-gestützter
Waffensysteme bei militärischen Konflikten immer mehr zum Standard
entwickelt, wird in internationalen UN-Gremien über verbindliche
Regeln bis hin zu einem Verbot diskutiert. Bisher konnten sich die
Länder im Rahmen der UN-Waffenkonvention aber nicht auf einheitliche
Regelungen einigen.
Auch beim jüngsten AI Summit in Indien
wurde über den Einsatz von KI im Militär diskutiert. Der europäische
AI Act fokussiert sich auf zivile Anwendungen und klammert
KI-Systeme aus, die ausschließlich für militärische,
verteidigungspolitische oder die nationale Sicherheit betreffende
Zwecke genutzt werden. Allerdings sind viele KI-Systeme
dual-use-fähig und können sowohl zivil als auch militärisch genutzt
werden.
In diesem Fall greift der AI Act. „Der AI Act
adressiert auch die technische Sicherheit von KI-Systemen. Themen
wie Qualität der Trainingsdaten, menschliche Aufsicht oder
Nachvollzieharbeit von Entscheidungen, sind sowohl für zivile als
auch für militärische KI-Anwendungen essenziell“, sagt Bühler.
Im Kern müsse es darum gehen, auf allen Ebenen einen
verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitskritischen Technologien
zu finden. Bühler: „Verteidigungsfähigkeit bedeutet nicht, Maschinen
die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen. Sie bedeutet,
Technologie so zu gestalten, dass sie unsere Sicherheit stärkt, ohne
die menschliche Hoheit aufzugeben.“
Weitere Informationen zur
KI-Studie des TÜV-Verbands sind hier abrufbar:
https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/drei-jahre-chatgpt-zwei-von-drei-nutzen-ki-anwendungen
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative
Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16
Jahren. Die Umfrage wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt.
Die Fragen lauteten: „Finden Sie es grundsätzlich sinnvoll oder
nicht, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer
KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge
investiert, um neue Bedrohungen besser abwehren zu können?“
„Machen Sie sich Sorgen, dass der militärische Einsatz von KI diese
Folgen haben könnte?“ „Stellen Sie sich vor, die Bundeswehr setzt
KI-gesteuerte Systeme wie z. B. Drohnen oder autonome Abwehrsysteme
im Verteidigungsfall ein. In welchem Ausmaß sollen diese Systeme
eigenständig Entscheidungen über den Einsatz von Waffengewalt
treffen dürfen?“
Workshop
„Gesichter im Portrait“ mit Künstler Jörg Mazur Der
Workshop „Gesichter im Portrait“ findet am Sonntag, 29. März, von 15
bis 17 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius- Platz 1 am Innenhafen statt. Künstler Jörg Mazur
zeigt den Teilnehmenden, wie sie mit wenigen Strichen ein
charaktervolles Gesicht aufs Papier bringen können. Zunächst geht es
darum, sich zeichnerisch dem Portrait anzunähern – anschließend
werden mit Wasserfarben und Buntstiften Schattierungen und Details
ergänzt.

„Gesichter im Portrait“ C Jörg Mazur
Für den Workshop sind
keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme am Workshop und das
Material sind im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung wird empfohlen,
telefonisch unter 0203 283-2640 oder per E-Mail an
ksm-service@stadt-duisburg.de. Das vollständige Programm ist im
Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Dinnerkrimi 2026 im Brauhaus Mattlerhof in
Duisburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den
Gästen Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten
Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem
Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich
ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch
Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Der letzte Schrei - Engesser marketing gmbh
Gemeinsam mit
einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der
Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige
sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das
Brauhaus Mattlerhof in einen Tatort, an dem ein
rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Freitag, 13. März 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab
18:30 Uhr) Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.dinnerkrimi.de
Jetzt Tickets sichern!
Vortrag zu
Passionsgeschichte in der Kunst Zentrale Themen der
Bibel wie die Passionsgeschichte mit der Kreuzigung Jesu bildeten
häufig und in allen Zeiten die Motive für künstlerische
Gestaltungen. Dies zeigt Martina Will, gelernte Kunstlehrerin und
engagiertes Gemeindemitglied, am 13. März um 18 Uhr in der
Friedenskirche Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, in ihrem
Bild-Vortrag auf. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die
Gemeindearbeit am Ausgang wird nicht abgelehnt.
„Spot an, Rente!“ mit Segen, Fingerfood und Livemusik in
Ungelsheim Der Übergang in die Rente bringt meist große
Veränderungen mit: für manche ist dies eine Herausforderung, für
andere problematisch, wieder andere freuen sich auf das, was kommt.
Der Gottesdienst „Spot an, Rente!“ am 14. März um 18 Uhr in der
Auferstehungskirche in Duisburg Ungelsheim, Sandmüllersweg 31, wirft
genau darauf ein Schlaglicht und blickt mit Rentnerinnen und
Rentnerinnen und solchen, die es bald werden, nach vorn, um mit
Gottes Segen Neues zu beginnen - auch die anstehende Zeit der Rente.
Familienmitglieder, Freunde und Kolleginnen und Kollegen
sind herzlich dazu eingeladen. Den Gottesdienst vorbereitet hat ein
Team ehrenamtlich Mitarbeitender zusammen mit Vikarin Lea Brischke
und Kirchenmusikerin Annette Erdmann. Neben biblischen Impulsen,
kreativen Elementen, gemeinsamem Feiern und dem Segen für alle steht
auch Musik im Mittelpunkt: die Mischung aus Songs von Udo Jürgens
über die Beatles bis hin zu moderneren Kirchenliedern, die Kantorin
Erdmann mit Sängerin Christine Gladbach gestaltet, lädt zum
Mitsingen ein.
Der Abend klingt mit Gesprächen bei
Fingerfood und Getränken aus. Das Gottesdienst-Team und die
Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd laden herzlich zum
Mitfeiern ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.evgds.de.
Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 13. März 2026 lädt die Evangelische
Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der
Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten
Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei
Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig
abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den
Frieden ins Gespräch kommen.
Diesmal gibt’s deftige
Nudelaufläufe mit frischem Salat... und wie immer ein leckeres
Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein
und Softgetränken gelöscht werden. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.obermeiderich.de.

Ehrenamtliche der Gemeinde beim Ausschan (Foto:
www.obermeiderich.de)

7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe im Jahr 2025
• Zahl der vollständigen Aufgaben größerer Betriebe steigt mit +0,8
% zum Vorjahr deutlich schwächer als Zahl der Betriebsgründungen
• Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben nimmt im
Vorjahresvergleich um 7,7 % zu, Gesamtzahl der vollständigen
Gewerbeaufgaben sinkt leicht um 0,2 %
Im Jahr 2025 wurden in
Deutschland rund 130 100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und
Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung
schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als
im Vorjahr.
Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen
Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um
0,8 % auf rund 99 900. Damit blieb die Zahl größerer
Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren seit Beginn der
Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.
Insgesamt 640 500 Neugründungen und 502 200 vollständige
Gewerbeaufgaben
Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2025 mit
rund 640 500 um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der
Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund 762 400. Zu den
Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben
auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder
Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung
oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.
Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war 2025 mit rund
502 200 um 0,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der
Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund 612 900. Neben
Gewerbeaufgaben zählen dazu auch Betriebsübergaben (zum Beispiel
Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in
andere Meldebezirke.
NRW: Leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit
der Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen" *
2024 wurden 246.012 Menschen mit dieser Diagnose vollstationär
behandelt. * Häufigste Diagnosen waren "Störungen durch
psychotrope Substanzen" bei Männern und "affektive Störungen" bei
Frauen. * Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im
Kreis Herford.
Im Jahr 2024 wurden 246.012 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen
psychischer und Verhaltensstörungen vollstationär im Krankenhaus
behandelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl
dieser Behandlungsfälle damit um 2,1 % höher als im Vorjahr, lag
aber immer noch knapp 15 % niedriger als 10 Jahre zuvor.
Die
Zahl der Behandlungen ist seit ihrem vorläufigen Höhepunkt mit
288.892 Fällen im Jahr 2014 bis 2020 stetig zurückgegangen. Im
Pandemiejahr 2020 fiel die Zahl der Behandlungen um 11,7 % auf
237.452 Behandlungsfälle. Seither ist ein leichter Anstieg der
Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen
zu verzeichnen.

Anteil der Frauen nahezu auf Vorjahresniveau
Der Anteil der im Jahr 2024 in Krankenhäusern behandelten
Frauen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen” betrug
rund 47 % und ist damit in etwa auf Vorjahresniveau. Fast ein
Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. In der
Altersgruppe der unter 20-Jährigen fanden etwa 12 % der Behandlungen
statt. Die meisten Behandlungen entfielen auf Störungen durch
psychotrope Substanzen, z. B. Alkohol.
Das Spektrum der
Krankheitsbilder, die diesem Diagnosebereich zuzuordnen sind, ist
vielfältig. Die meisten Behandlungen entfielen 2024 mit 79.391
Fällen auf Störungen durch psychotrope Substanzen – darunter 52.180
Fälle psychischer und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Darauf
folgten mit 68.720 Fällen sogenannte affektive Störungen, zu denen
überwiegend depressive Episoden und rezidivierende depressive
Störungen gehören.
Von Störungen aufgrund psychotroper
Substanzen waren zu knapp drei Viertel Männer betroffen, affektive
Störungen wurden mehrheitlich bei Frauen behandelt. Diese beiden
Krankheitsgruppen machten rund 60 % aller Behandlung im
Diagnosebereich „psychische und Verhaltensstörungen“ aus.
Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford
Der Anteil der aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen
vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten an der
Bevölkerung lag 2024 im Landesdurchschnitt bei 1.365 je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner.
Von den kreisfreien Städten und Kreisen hatte Remscheid mit 2.244
die höchste Behandlungsrate, gefolgt von Bielefeld mit 1.926 und
Herne mit 1.856 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die
niedrigsten Raten gab es mit 993 im Kreis Herford, gefolgt vom
Rhein-Sieg-Kreis mit 1.027 und dem Rhein-Erft-Kreis mit 1.028.
|