'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv11. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


12. Kalenderwoche: Montag, 16. - Sonntag, 22. März 2026
Weltwassertag am 22. März 2026

Streik bei der Rheinbahn: U79 fährt am Sonntag nur auf Duisburger Stadtgebiet
Für kommenden Sonntag, 22. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Rheinbahn AG in Düsseldorf ist zum Streik aufgerufen.

Das hat auch Auswirkungen auf den Linienbetrieb in Duisburg, so dass die Bahnen der Linie U79 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) an diesem Tag nur auf Duisburger Stadtgebiet zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und „Meiderich Bahnhof“ fahren. Weitere Linien der DVG sind nicht betroffen.

Abriss der Glas-Pavillons in der Innenstadt: U-Bahnhof „Rathaus“ gesperrt  
Durch Abrissarbeiten an den Glas-Pavillons in der Duisburger Innenstadt muss der Zugang zur Haltestelle „Rathaus“ der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) von Montag, 23. März, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Freitag, 17. April, Betriebsende, gesperrt bleiben. Deshalb fahren die Straßenbahnen der Linie 901 ohne Halt durch. Die DVG bittet die Fahrgäste auf die Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ auszuweichen.  

MSV Duisburg – TSV 1860 München: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den TSV 1860 München am Sonntag, 22. März, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis 16.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 15.03 Uhr-

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Hinweis:
Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.
 

Pflanzentauschbörse bringt Naturfreunde in Rheinhausen zusammen
Unter dem Motto „Gemeinsam wächst mehr“ findet am Samstag, 28. März 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67, 47226 Duisburg, eine Pflanzentauschbörse statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Pflanzen, Samen oder Blumenzwiebeln mitzubringen und mit anderen Garten- und Pflanzenbegeisterten zu tauschen.

Copyright: Neuartig Media, Matthias Heuser

Ob Zimmerpflanze, Staude, Kräuterableger oder Samen für Balkon und Garten – willkommen ist alles, was wächst und Freude macht. Ziel der Veranstaltung ist es, Ressourcen nachhaltig zu teilen, neues Grün in Duisburg zu fördern und Menschen im Stadtteil miteinander ins Gespräch zu bringen. Neben dem Pflanzentausch bietet die Aktion Gelegenheit zum Austausch über naturnahe Gärten und praktische Tipps für mehr Biodiversität im eigenen Umfeld.

In lockerer, nachbarschaftlicher Atmosphäre gibt es außerdem Kaffee und Waffeln. Auch die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist mit einem Stand vor Ort vertreten und informiert über ihr Förderprogramm sowie über Möglichkeiten der Starkregenvorsorge. Im Fokus stehen dabei die Entsiegelung von Vorgärten, Stellplätzen und Innenhöfen sowie die Begrünung von Dächern.

Interessierte erhalten dazu Informationsmaterialien und können sich direkt beraten lassen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Pflanzen lieben, nachhaltig handeln oder einfach neugierig auf neue Kontakte und Ideen sind.

Mit der Pflanzentauschbörse möchten der Verein Du bist Rheinhausen, der Verein NaturGarten sowie die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen, wie einfach gemeinschaftliches Handeln, Umweltbewusstsein und Nachbarschaft zusammenfinden können – durch Teilen, Weitergeben und gemeinsames Wachsen.

 
Landschaftspark Duisburg-Nord im MINILAND® in Oberhausen vertreten  
Am 19. März 2026 wurde im Landschaftspark Duisburg-Nord erstmals ein originalgetreuer LEGO® Nachbau des Hochofen 2 präsentiert – direkt neben dem historischen Vorbild.  

Industriekultur im Miniaturformat  
Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist Teil des MINILAND® im LEGOLAND® Discovery Centre Oberhausen. Dort sind bereits mehrere prägende Bauwerke des Parks als LEGO® Modelle umgesetzt – darunter die Gießhalle und der Tauchgasometer. Mit dem Hochofen 2 wurde nun ein weiteres zentrales Wahrzeichen ergänzt.  

LEGO® Hochofen (c) ThomasBerns

Das Modell besteht aus 13.927 LEGO® Steinen und ist 77 cm lang, 38 cm breit und 81 cm hoch. Für Planung und Bau wurden rund 105 Stunden benötigt. Entwickelt wurde der Nachbau von Modellbauer Michael Mailänder. Das Modell ist dauerhaft im MINILAND® zu sehen und macht den Landschaftspark Duisburg-Nord als wichtigen Ort der Industriekultur im Ruhrgebiet auch im Kleinformat erlebbar.  

Mit der Umsetzung wird die besondere Verbindung von Industriekultur, Natur und Freizeit, für die der Landschaftspark steht, auf spielerische Weise neu interpretiert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Vor 10 Jahren:

„The Curve“: Ein Leuchtturmprojekt für Duisburgs Innenhafen mit 100 Millionen Euro an Investitionsvolumen


Palmsonntag in Beeck… mit barocker Flötenmusik
Die Evangelische Gemeinde Ruhrort-Beeck lädt zu einem musikalischen Gottesdienst am 29. März in die Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, ein. Erneut zu Gast ist Flötistin Ines Auffermann. Sie übernimmt gemeinsam mit Kirchenmusiker Christian Spließ das Vor- und Nachspiel des Gottesdienstes.

Zu hören sind diesmal zwei Sätze aus Sonaten von Jean-Baptiste Loeillet, flämisch-französischer Komponist des Barock, der vor allem für seine Kammermusik bekannt ist. Seine Sonaten zeichnen sich durch eine klare Melodieführung, elegante Leichtigkeit und eine große Nähe zum italienischen Stil aus.

Die liturgische Leitung des Gottesdienstes am Palmsonntag übernimmt Pfarrer i. R. Tijmen Aukes. Er, die Musizierenden und die Gemeinde laden herzlich zum Mitfeiern des um 11 Uhr beginnenden Gottesdienstes ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de

Die Evangelische Kirche Beeck (Foto: Tim Aukes). 

Gemeinde lädt Groß und Klein zum Neudorfer Frühlingscafé 
Das jährliche Frühlingscafé im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, zieht immer viele kleine und große Gäste an. Engagierte der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld Neudorf bereiten eine Neuauflage für den 18. April vor und bitten um vorherige Anmeldungen bis zum 7. April. 

So kann die Zeit der Begegnung zwischen 15 und 17.30 Uhr für alle ein Genuss werden - mit Kaffee, Kuchen, kurzweiligen Geschichten und Frühlingsliedern zum Mitsingen und Mitsummen. Und natürlich fehlt aus diesmal nicht sie Spiele- und Bastelecke für die Jüngsten. Das gesamte Team des Diakonieausschusses freut sich auf einen schönen Nachmittag im Frühling mit allen Gästen. 

Anmeldungen sind ab jetzt möglich im Gemeindebüro über Tel.: 0203-353149, Mobil: 0179 / 5050750 oder Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.     

Frühlingscafé 2023 an der Neudorfer Wildstraße (Foto: Mike Kim).



NRW: Produktion von Mineralwasser 2025 nahezu auf Vorjahresniveau
* Mineralwasserproduktion sank um 0,7 % auf 2,1 Milliarden Liter
* Zwei Drittel der Produktionsmenge enthielten „wenig“ oder gar keine Kohlensäure
* Durchschnittlicher Absatzwert erstmalig in 10 Jahren gesunken

Im Jahr 2025 haben nach vorläufigen Ergebnissen 19 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2,1 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure produziert. Die Menge war damit um lediglich 0,7 % bzw. 15,7 Millionen Liter niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des „Weltwassertages“ am 22. März 2026 mitteilt, belief sich die Produktionsmenge rein rechnerisch auf 5,8 Millionen Liter Mineralwasser pro Tag.

Diese Menge würde ausreichen, um jede Einwohnerin bzw. jeden Einwohner in NRW täglich mit einem großen Glas Wasser (0,32 Liter) zu versorgen.  Produktionsmenge von „medium“ und „still“ größer, als die von „Sprudel“ Von den 2,1 Milliarden Liter Mineralwasser entfielen etwa 1,3 Milliarden Liter auf Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure und etwa 0,8 Milliarden Liter auf Sprudelwasser mit klassischem (hohen) Kohlensäuregehalt.



Damit war das Verhältnis der Produktionsmenge von „medium“ und „still“ zu Sprudelwasser in etwa 2:1. Mit einem Anteil von 98,5 % war der überwiegende Teil der Produktion im Jahr 2025 für den Absatz bestimmt. Die restlichen 1,5 % wurden von den produzierenden Betrieben in NRW zu anderen Getränken wie zum Beispiel Schorlen und Limonaden weiterverarbeitet.

Die zum Absatz bestimmte Menge des hergestellten Mineralwassers hatte einen Wert von 372,4 Millionen Euro; das waren nominal 47,9 Millionen Euro bzw. 11,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Durchschnittlicher Absatzwert ist 2025 das erste Mal in 10 Jahren gesunken Der durchschnittliche Absatzwert je Liter Mineralwasser betrug 17,9 Cent und war damit um 10,9 % niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg der durchschnittliche Absatzwert nominal um 36,9 % und gegenüber dem Jahr 2020 um 5,3 %.

Rund 17 % der gesamtdeutschen Produktion in 2024 entfiel auf NRW Bezogen auf das Jahr 2024 lag der NRW-Anteil an der bundesweiten Produktion von Mineralwasser von damals 12,9 Milliarden Litern bei 16,6 %. Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Detmold hatten den größten Anteil an der NRW Produktion 1,5 Milliarden Liter bzw. 70,8 % der NRW-Produktion von Mineralwasser entfielen auf Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Detmold.

Tarifbindung 2025 unverändert bei 49 % - Weiterhin große Unterschiede zwischen den Branchen
Knapp die Hälfte (49 %) aller Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr 2025 in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt. Damit blieb die Tarifbindung im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Die Tarifbindung weist hierbei den Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben an allen Beschäftigten aus.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestanden auch 2025 deutliche Unterschiede zwischen den Branchen: Die höchste Tarifbindung gab es im Wirtschaftsabschnitt "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung" mit 100 %. Es folgten die Abschnitte "Energieversorgung" (84 %), "Erziehung und Unterricht" (79 %) und "Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (68 %)".



Im Bundesländer-Vergleich war die Tarifbindung in Bremen (56 %), im Saarland (52 %) und in Nordrhein-Westfalen (51 %) am höchsten. Die geringste Tarifbindung wiesen Sachsen (42 %), Berlin (45 %) und Schleswig-Holstein (46 %) aus.





Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) 88 neue Bäume im RheinPark und im Grünen Ring  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben im Zukunftsgarten RheinPark und im Grünen Ring Mitte insgesamt 88 neue Bäume in Vorbereitung auf die IGA 2027 gepflanzt. Dabei wurden im Grünen Ring 70 Bäume gesetzt sowie 18 weitere Bäume im RheinPark nahe des Skywalk sowie im Bereich der zukünftigen Festivalwiese.  

Mit der Pflanzung der ersten 70 neuen Bäume hat ein zentraler Baustein der Neugestaltung des Grünen Rings Mitte in Duisburg-Hochfeld begonnen. Die Maßnahme markiert den Auftakt eines umfangreichen Begrünungsprogramms: Insgesamt werden im Zuge des Projektes 204 neue Bäume das Stadtbild dort bereichern.  

Bei den Pflanzungen, die unter anderem im Bereich der offenen Mitte gegenüber der Rudolf-Schock-Straße stattgefunden haben, wurde bewusst auf besonders robuste und gut vorbereitete Hochstämme gesetzt. Mit einem Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern und mehreren vorherigen Verpflanzungen bringen sie beste Voraussetzungen mit, um gut anzuwachsen und den Standort langfristig zu prägen.  

Auch bei der Auswahl der Baumarten wurde in die Zukunft gedacht: Gepflanzt werden klimaresiliente Arten wie Silberlinde, Zerr-Eiche, Vogelkirsche, Wollapfel, Eisenholzbaum, Walnuss, Ess-Kastanie und Vogelbeere. Sie sind widerstandsfähig gegenüber Hitze und Trockenperioden – und damit gut gerüstet für die klimatischen Herausforderungen der kommenden Jahre.  

Foto Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Adrian Chodkowski

Die neuen Bäume werden nicht nur das Stadtbild spürbar verändern. Sie spenden Schatten, verbessern die Luft, bieten Lebensraum für Tiere und machen den Grünen Ring Mitte Schritt für Schritt zu einem noch lebenswerteren Ort für die Menschen in Hochfeld.  

Rücksichtnahme im Binsheimer Feld: Leinenpflicht während der Vogelbrutzeit
Mit dem Beginn des Frühlings startet im Binsheimer Feld die Brut- und Aufzuchtzeit der Vögel. Da die Fläche zum europäischen Vogelschutzgebiet „Unterer Niederrhein“ gehört, gilt hier gemäß Landesnaturschutzgesetz NRW vom 1. März bis zum 31. Juli eine Leinenpflicht für Hunde.

Insbesondere für bodenbrütende Vogelarten wie Kiebitz oder Feldlerche können freilaufende Hunde im Ackerland eine erhebliche Gefahr darstellen. Werden brütende Altvögel aufgeschreckt, verlassen sie ihre Nester vorübergehend. In dieser Zeit ist das Gelege ungeschützt und die Eier können beispielsweise von Rabenkrähen gefressen werden.

Wiederholte Störungen können zudem dazu führen, dass die Vögel ihre Brut vollständig aufgeben. Bereits geschlüpfte Jungvögel sind besonders gefährdet, da sie noch nicht flugfähig sind und daher leicht zur Beute werden.

Die Untere Naturschutzbehörde appelliert an alle Hundehalterinnen und Hundehalter, die geltende Leinenpflicht einzuhalten und die Wege nicht zu verlassen. Dies dient nicht nur dem Schutz der Vogelwelt, sondern auch dem Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen.

So wird verhindert, dass Hinterlassenschaften von Hunden Futter- und Nahrungsmittel auf den Feldern verunreinigen. Verstöße gegen das Landesnaturschutzgesetz stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Verwarnungsgeld oder einer Geldbuße geahndet werden.

Vonovia steigert Gewinn auf 2,8 Milliarden Euro
Der Immobilienkonzern Vonovia hat im Geschäftsjahr 2025 besser abgeschnitten als erwartet: Das Adjusted EBITDA stieg um sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Gewinnsteigerung wird maßgeblich getragen von höheren Mieteinnahmen.

Bis 2028 soll das Adjusted EBITDA Total zwischen 3,2 und 3,5 Milliarden Euro liegen; gleichzeitig soll der Schuldenabbau forciert werden. Der Hauptversammlung wird eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie (+2,5 Prozent) vorgeschlagen. idr

Telekom verbessert Mobilfunk in Duisburg
- Einen Mobilfunkstandort neu gebaut
- Einen Mobilfunkstandorte mit 4G und 5G erweitert
- Notrufe und Warnungen an allen Standorten möglich
Der Mobilfunk in Duisburg ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür einen neuen Mobilfunkstandort in Betrieb genommen und einen Standort mit 4G und 5G erweitert. Der neue Standort steht in der Straße „Kahlacker“ in Duisburg-Bergheim und in der Margaretenstraße im Sportpark (Duisburg-Neudorf Süd) in der Nähe der MSV-SchauinslandReisen-Arena.
Die Netzerweiterung dient maßgeblich der Versorgung der Arena und der Umgebung, z.B. der Parkplätze.  Damit vergrößert sich die Mobilfunk-Abdeckung in Duisburg, es steht mehr Bandbreite zur Verfügung und auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich.

Bildrechte: Telekom

Auch die Versorgung entlang den Autobahnen A1 und A43 und der Bahnstrecke Nordrhein-Westfalen-West wird besser. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter Tempo“, sagt Katja Kunicke, Unternehmenssprecherin Deutsche Telekom.

Notruf und Warnmeldungen an allen Standorten möglich
Die Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 wird der Standort des Anrufers dank AML automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Cell Broadcast sendet Gefahrenmeldungen an Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.

Versorgung im Stadtgebiet: Status und Ausblick
Die Telekom betreibt in Duisburg jetzt 153 Standorte. Die Versorgung der Haushalte mit schnellem Mobilfunk beträgt jetzt nahezu 100 Prozent. Die Flächenversorgung beträgt nahezu 100 Prozent. In den kommenden drei Jahren sollen weitere 14 Standorte gebaut und 67 Standorte mit 4G und 5G erweitert werden.

 Kooperation und Vermietbereitschaft ist notwendig
Beim Ausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Vermieter erhalten dafür eine langfristige ortsübliche Miete. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Maststandort anbieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm wenden: www.dfmg.de/standortangebot. Die Deutsche Funkturm baut die Mobilfunkstandorte der Telekom.


Gigabit wird Standard: Telekom bringt Top-Speed an alle Mobilfunkstandorte Die Telekom will die Leistung ihres Mobilfunknetzes deutlich nach oben schrauben. Die Kapazität im Netz wird in den nächsten Jahren verdoppelt. An 90 Prozent aller Standorte stehen dann Download-Kapazitäten von mindestens 1 Gigabit die Sekunde zur Verfügung.

Mit diesem Top-Speed für Kunden bringt sich das Unternehmen technologisch an die europäische Spitze. Was hinter der neuen Ausbaustrategie steckt und welche technischen Komponenten miteinander gebündelt werden für das „Ultra-Kapazitätsnetz“, erfahrt ihr hier.

Ferienwohnung in drei Akten — wo bei der Urlaubsbuchung Probleme entstehen und wie Reisende vorbeugen können.
Die Buchungssaison für den Sommerurlaub läuft, viele planen angesichts internationaler Krisen eine Reise in europäische Nachbarländer. Ferienwohnungen sind da eine naheliegende Wahl. Aber Vorsicht: Auch eine bestätigte Buchung und eine bezahlte Unterkunft garantieren noch keinen sorgenfreien Urlaub.

Bild: KI-generiert

Beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland melden sich regelmäßig Reisende mit Problemen — von kurzfristigen Stornierungen über Zusatzkosten bis hin zu unangenehmen Überraschungen vor Ort. Ein Blick auf typische Streitfälle zeigt, worauf Reisende achten sollten, um solche Situationen zu vermeiden oder besser zu bewältigen.

Erster Akt: Nach der Buchung — wenn plötzlich etwas nicht mehr stimmt
Alles scheint geregelt — bis eine neue Nachricht eintrifft, in der eine höhere Anzahlung, eine zusätzliche Gebühr oder eine Kaution verlangt wird. Ob solche Forderungen berechtigt sind, hängt vom Vertrag ab. Reisende sollten daher erst prüfen, ob entsprechende Kosten tatsächlich vereinbart waren, bevor sie zahlen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Geld direkt überwiesen werden soll — also außerhalb der Buchungsplattform. Das kann zwar Gebühren sparen, birgt aber auch Risiken. Denn erfolgt die Zahlung am System vorbei, besteht bei Problemen in der Regel kein Schutz durch die Plattform.

Auch kurzfristige Stornierungen durch Vermieter gehören zu den häufigen Konflikten. In der Hochsaison müssen Betroffene dann oft unter Zeitdruck Ersatz suchen und deutlich mehr bezahlen. Wichtig ist, die Absage über die Plattform zu melden und alle Unterlagen aufzubewahren. Je besser der Ablauf dokumentiert ist, desto eher lassen sich mögliche Ansprüche prüfen.

Zweiter Akt: Ankunft — wenn die Realität nicht der Beschreibung entspricht
Nicht jedes Problem beginnt online. Manche zeigen sich erst vor Ort — manchmal in dem Moment, in dem die Tür aufgeht. Die Wohnung ist kleiner als zugesagt, schlecht gereinigt, anders ausgestattet oder deutlich heruntergekommener als auf den Bildern erkennbar. In besonders schwierigen Fällen stehen Reisende sogar vor verschlossenen Türen, weil die Anfahrtsbeschreibung nicht korrekt ist oder der Zugang nicht funktioniert.

So verständlich der Ärger ist: Vorschnell abzureisen kann die Situation verschlimmern. Zunächst sollte der Vermieter und ggf. zusätzlich der Vermittler umgehend schriftlich über Mängel informiert werden. Zudem sollte möglichst alles dokumentiert werden, etwa mit Fotos oder Videos. Der Vermieter muss die Gelegenheit erhalten, das Problem zu beheben. Kann oder will er dies nicht, lassen sich mit entsprechenden Nachweisen Ansprüche später leichter durchsetzen. Wer ohne Rücksprache einfach abreist, riskiert unter Umständen, auf Kosten sitzen zu bleiben.

Dritter Akt: Nach der Abreise — wenn der Urlaub endet, aber der Ärger bleibt
Auch nach einem gelungenen Aufenthalt folgt manchmal eine böse Überraschung. Urlauber wenden sich nach ihrer Rückkehr an das EVZ — meist dann, wenn die Kaution nicht oder nur teilweise zurückgezahlt wird. Plötzlich ist von Schäden die Rede, die mit dem Geld behoben werden sollen.

Eine Kaution ist grundsätzlich zulässig, darf jedoch nur für tatsächlich durch den Reisenden verursachte Schäden oder vereinbarte Kosten verwendet werden. Vermieter müssen entsprechende Forderungen nachvollziehbar begründen. Ohne eigene Nachweise zum Zustand der Unterkunft bei Ein- und Auszug ist es für Reisende schwer, unberechtigte Einbehalte anzufechten. Fotos bei Ankunft und Abreise können im Streitfall entscheidend sein. Ebenso eine Dokumentation der Zählerstände für Strom, Gas und Wasser.

Epilog: Wer ist eigentlich zuständig?
Ferienwohnungen bieten viel Freiheit. Gleichzeitig beruhen sie aber meist auf direkten Verträgen mit dem Vermieter vor Ort — häufig über Ländergrenzen hinweg. Das bedeutet: Reisende schließen den Vertrag direkt mit privaten oder gewerblichen Anbietern ab. Buchungsplattformen treten dabei häufig nur als Vermittler auf und sind bei Problemen nicht automatisch verantwortlich.

Kommt es zum Streit, ist daher entscheidend, wo genau das Problem liegt, wer tatsächlich Vertragspartner ist und welches Recht gilt. In der Regel kommt das Landesrecht zur Anwendung, in dem die Immobilie liegt. EU-weit einheitliche Regelungen gibt es in diesem Bereich nicht. Das Europäische Verbraucherzentrum unterstützt Verbraucher kostenlos, wenn ein gewerblicher Anbieter in einem anderen EU-Land ansässig ist. Handelt es sich hingegen um eine rein private Vermietung, kann das EVZ nicht tätig werden.

Umso wichtiger ist es, von Anfang an für Klarheit zu sorgen. Wer ungewöhnliche Forderungen prüft, Mängel sofort meldet und Unterlagen sowie Fotos sichert, hat im Konfliktfall deutlich bessere Chancen, seine Ansprüche durchzusetzen.

Worauf Reisende besonders achten sollten
• Zahlungen möglichst ausschließlich über die Buchungsplattform abwickeln.
• Anzeige, Buchungsbestätigung und Kommunikation sichern — etwa per Screenshot.
• Ungewöhnlich günstige Angebote besonders kritisch prüfen.
• Mängel vor Ort sofort schriftlich melden und dokumentieren.
• Möglichst innerhalb der Plattform kommunizieren, damit Absprachen nachvollziehbar bleiben.
• Unterkunft bei Ankunft und Abreise fotografieren.
• Zusatzforderungen nur akzeptieren, wenn sie vertraglich vereinbart und nachvollziehbar sind.
• Regelungen zur Kaution und zu den Rückzahlungsmodalitäten vorab prüfen.
So bleibt der Urlaub eine schöne Erinnerung — und kein Drama in drei Akten.

Vor 10 Jahren: Neue Brücke - Freude bei Mensch und Tier


Kaum hatten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die neuen Brücken im Bereich des Hotels Milser installiert,

wurde sie umgehend genutzt.

Fotos haje

DeinFach erweitert Standortnetz: Neuer anbieteroffener Paketautomat in Duisburg-Marxloh ab sofort in Betrieb  
Auch in Duisburg-Marxloh können Kund:innen ab sofort einen neuen DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer Sendungen nutzen. Der Automat in der Ottostr. 33 verfügt über 67 Paketfächer.

„DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich angebunden. Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete. Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg-Marxloh einen weiteren Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach.

DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner ermöglichen ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen.

Mit den neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung sowohl für Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und Händler vereinfachen und den steigenden Anforderungen moderner Logistik gerecht werden: So entlasten Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen Verkehr, indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können. Offene Automatensysteme, die für Pakete verschiedener Dienstleister genutzt werden können, ersparen den Kund:innen zudem zusätzliche Wege.

Gutes Essen und gute Gemeinschaft Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg-Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 29. März kommen um 12 Uhr Rosmarinkartoffeln und Ratatouille sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 

Palmsonntag mit viel Gospel von großem Chor
Zu Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern, lädt die Evangelische Rheingemeinde Duisburg wieder zum schon traditionellen Gospelgottesdienst ein. Drei Chöre bilden an diesem Tag den großen Gospelchor: „PraiSing“ aus der Rheingemeinde, „Praise Together“ aus Hochfeld-Neudorf und die „Rise-up Voices“ aus der Versöhnungsgemeinde singen gemeinsam.

Die drei Chorleitenden Anke Schmock, Volker Nies und Daniel Drückes freuen sich, dass auch Instrumentalistinnen und Instrumentalisten den Chor begleiten werden. Zu hören gibt es schwungvolle, aber auch besinnliche Gospelsongs von Micha Keding und Helmut Jost. Die liturgische Leitung und Predigt liegen bei Pfarrer Jürgen Muthmann.

Wer Lust auf Gospel hat, sollte deshalb am Sonntag, 29. März 2026 um 10.30 Uhr in die Gnadenkirche Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Str. 1, kommen. Anschließend lädt die Gemeinde zum Kirchencafé mit kleinem Frühstück ein. Langschläfer sollten beachten, dass am Palmsonntag die Uhren eine Stunde vorgestellt werden.

Großer Chor, der sich aus Mitgliedern dreier Chöre zusammensetzt, an Palmsonntag 2025 im Gemeindehaus Vogelsangplatz ... und ein volles Haus. Foto: Rainer Kaspers

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof  
Wenn Trauernde am 28. März die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen. Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten.

Sie schenken zwischen 14 und 15 Uhr die flüssige Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr.    

Das Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof (Foto: Ev. Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)

Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 27. März 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.



Engpassberufe in NRW: Gesundheits- und Krankenpflegefachkräfte überdurchschnittlich entlohnt
* Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte verdienten durchschnittlich 4.045 Euro brutto im Monat
* Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege verdienten 4.501 Euro brutto im Monat
* Augenoptiker/-innen, Orthopädie- und Rehatechniker/-innen dagegen weit unterdurchschnittlich entlohnt 

Die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit macht auch in Nordrhein-Westfalen in einzelnen Berufen einen Fachkräftemangel deutlich. Über alle Berufe hinweg haben in NRW vollzeitbeschäftigte Fachkräfte im April 2025 durchschnittlich 4.045 Euro brutto im Monat (ohne Sonderzahlungen) verdient.



Wie das Statistische Landesamt auf Grundlage der Verdiensterhebung mitteilt, lagen die Monatsverdienste trotz vorhandener Engpässe für Fachkräfte in den Berufen Augenoptiker/-in (2.879 Euro), Orthopädie- und Rehatechniker/-in (3.083 Euro), Hörgeräteakustiker/-in (3.308 Euro) und Zahntechniker/-in (3.718 Euro) zum Teil um mehr als 500 Euro unter dem Durchschnitt.

Fachkräfte in der Geburts- und Entbindungspflege (4.383 Euro), Altenpflege (4.392 Euro), Gesundheits- und Krankenpflege (4.501 Euro) und in der Operationstechnischen Assistenz (4.770 Euro) wurden hingegen überdurchschnittlich entlohnt.

1,9 Millionen Personen beginnen 2025 ein Bildungsprogramm im Anschluss an die Sekundarstufe I oder ein Studium
• Anfängerzahl insgesamt unverändert gegenüber dem Vorjahr
• Weiterhin wachsende Zahl an Ausländerinnen und Ausländern in den Sektoren Berufsausbildung, Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung und Studium

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 1,9 Millionen Personen ein Studium aufgenommen, eine Berufsausbildung angefangen, ein Programm im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsbildung begonnen oder den Weg zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der integrierten Ausbildungsberichterstattung mitteilt, blieb die Anfängerzahl in diesen Bildungsbereichen damit nahezu unverändert gegenüber dem Jahr 2024 (+0,1 % oder +1 100 Personen).

Leichte Zunahme der Anfängerzahlen in den Sektoren Studium und Übergangsbereich Von den insgesamt 1,9 Millionen Personen haben im Jahr 2025 rund 688 200 nach Abschluss der Sekundarstufe I eine Berufsausbildung begonnen, das waren 1,2 % oder 8 200 Personen weniger als im Jahr 2024.

Demgegenüber stieg die Zahl der Personen, die nach Abschluss der Sekundarstufe II ein Hochschulstudium aufnahmen, im Vorjahresvergleich um 1,6 % oder 7 700 auf rund 502 300 Personen. Rund 262 200 junge Menschen begannen im Jahr 2025 ein Bildungsprogramm im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung.

Die Anfängerzahl in diesen Bildungsprogrammen nahm damit gegenüber 2024 um 0,7 % oder 1 700 Personen zu und stieg bereits im vierten Jahr in Folge. 61 % der Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich waren männlich. Ziel der Programme des Übergangsbereichs ist der Erwerb beruflicher Grundkenntnisse, das Erlernen der deutschen Sprache oder das Nachholen eines Schulabschlusses.

Rund 463 800 Schülerinnen und Schüler haben 2025 den Weg zum Abitur beziehungsweise zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen – entweder in gymnasialen Oberstufen oder an beruflichen Schulen. Hier gab es keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr (0,0 %).

Zahl der Ausländerinnen und Ausländer im Sektor Integration in Ausbildung leicht gesunken
Nachdem die Zahl von Anfängerinnen und Anfängern mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2024 in allen Sektoren deutliche Zuwächse verzeichnet hatte, war dies im Jahr 2025 nicht mehr der Fall. Weiterhin hohe Anstiege gab es nur noch in zwei Bereichen: So begannen 132 500 Ausländerinnen und Ausländer eine Berufsausbildung, das waren 11 % oder 13 500 mehr als im Vorjahr.

Mit 49 900 Personen begannen zudem 7 % oder 3 400 mehr Ausländerinnen und Ausländer ein Programm zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung als im Jahr 2024. Die Zahl der ausländischen Studienanfängerinnen und -anfänger wuchs im Jahr 2025 gegenüber 2024 hingegen nur noch um 1,7 % oder 2 400 auf 148 100 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung (Integration in Ausbildung) sank die Anfängerzahl unter den Ausländerinnen und Ausländern sogar leicht um 1,1 % oder 1 200 auf 108 500 Personen. Die Zuwächse der ausländischen Bildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer in den drei genannten Sektoren dürften wie bereits in den Vorjahren vorrangig auf nach Deutschland zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene zurückzuführen sein, die sukzessive in die verschiedenen Sektoren des deutschen Bildungssystems einmünden.


Garbe Industrial schließt weiteren Mietvertrag im Multi-User-Park Duisburg
Der Multi-User-Park von Garbe Industrial in Duisburg füllt sich weiter. Das Immobilienunternehmen hat mit dem Logistikdienstleister Patac einen Mietvertrag über eine Gesamtfläche von rund 7.300 Quadratmetern abgeschlossen.

Der neue Mieter wird in Duisburg Waren lagern und umschlagen, die über Amazon und weitere E-Commerce-Plattformen vertrieben werden. Patac bezog zum 1. März einen kompletten Gewerbeparkriegel. Der Mietvertrag umfasst neben 5.650 Quadratmeter Hallenfläche 1.000 Quadratmeter Lagermezzanine und 650 Quadratmeter Bürofläche.

Das Leverkusener Maklerunternehmen Kromeich & Partner war bei der Vermietung beidseitig beratend tätig. Der Multi-User-Park im Duisburger Stadtteil Meiderich entstand auf einer Grundstücksfläche von etwa 56.000 Quadratmetern auf dem früheren „Zeus-Gelände“. Realisiert hat ihn Garbe Industrial mit dem Joint-Venture-Partner Bremer Projektentwicklung.

Rund 50 Millionen Euro haben beide Unternehmen in den Standort investiert, um die Stahlindustriebrache grundlegend zu sanieren und auf dem lange ungenutzten Brownfield modernes Ansiedlungspotenzial für Logistik und Gewerbe zu schaffen. Der Multi-User-Park besteht aus drei Gebäuden mit einer Gesamtfläche von knapp 29.500 Quadratmetern. In die etwa 14.000 Quadratmeter große Logistikhalle ist ein chinesisches Logistikunternehmen eingezogen.

Multi-User-Park - Luftaufnahme Garbe Industrial

3.600 Quadratmeter in einem der beiden gegenüberliegenden Gewerbeparkriegel sind etwa zu gleichen Teilen an ein Transportunternehmen und einen Industriedienstleister vergeben. Zwei Einheiten mit einer Fläche von insgesamt 3.500 Quadratmetern sind noch verfügbar.

„Das Interesse an Logistik- und Gewerbeflächen ist in Duisburg in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen“, erläutert Frank Soppa, Regionalleiter Development West bei Garbe Industrial: „Deshalb sind wir zuversichtlich, auch die verbliebenen Kapazitäten zeitnah vermieten zu können.“ Frank Soppa ist davon überzeugt, dass sowohl die Qualität der Immobilien als auch die verkehrsgünstige Lage inmitten der Metropolregion Rhein-Ruhr den Multi-User-Park Duisburg für Unternehmen interessant machen.

Die A59 Dinslaken – Bonn verläuft in unmittelbarer Nähe. Das Autobahnkreuz Duisburg-Nord, das die A59 mit der A42 Moers – Dortmund verknüpft, ist nur wenige Hundert Meter entfernt. Über die A 42 ist der Standort außerdem an die A2 angebunden, eine der wichtigsten Ost-West- Achsen Deutschlands. Der Multi-User-Park Duisburg wurde nach aktuellen Nachhaltigkeitskriterien errichtet.

Zur Gewinnung regenerativer Energie wurden auf den Dachflächen 6.380 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 2,647 Megawatt Peak installiert. Der Gebäudekomplex kommt ohne den Einsatz fossiler Energieträger aus. Beheizt werden die drei Immobilien mithilfe eines Wärmepumpensystems. Außerdem wurden Teile der Fassade mit Holz verkleidet.

Für den Multi-User-Park streben Garbe Industrial und Bremer Projektentwicklung eine Zertifizierung nach dem Gold- Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.

Über die GARBE Industrial GmbH & Co. KG: Die GARBE Industrial GmbH & Co. KG (GARBE Industrial) mit Hauptsitz in Hamburg ist eine der führenden Plattformen für Logistik-, Industrie- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und Europa. Das Immobilienunternehmen zählt seit über 25 Jahren zu den bedeutendsten unabhängigen Partnern für Transport- und Logistikdienstleister, Handel und produzierendes Gewerbe.

Als Developer, Operator und Investor deckt GARBE Industrial die gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie ab und entwickelt, kauft bzw. verkauft, akquiriert, vermietet, verwaltet und finanziert hochwertige Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und internationalen Verkehrs- und Industriestandorten.

Mit einer Mietfläche von rund 7,1 Millionen Quadratmetern und einer Projektentwicklungs-Pipeline von ca. 1,8 Millionen Quadratmetern in Deutschland und Europa verwaltet GARBE Industrial derzeit ein Immobilien- und Fondsvermögen von rund 10,9 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2025).

GARBE verfolgt über die drei Holdinggesellschaften GARBE Industrial Real Estate, GARBE Reside und GARBE Infrastructure die Strategie „Sheds, Beds & Infrastructure“. Unter dem Dach der GARBE Industrial Real Estate bündeln GARBE Industrial, GRR GARBE Retail, GARBE Data Centers und GARBE Insite ihre Expertise im Bereich Sheds.

Die operativen Einheiten schaffen eine voll integrierte Immobilienplattform, die die gesamte industrielle Wertschöpfungskette der Assetklassen Industrie- & Logistik-, Spezial- und Einzelhandelsimmobilien übergreifend abdeckt – von der Produktion bis zum Endkunden. Bei GARBE entwickeln und betreuen rund 600 Fachleute an 21 Standorten in 14 Ländern ein Gesamtvolumen von mehr als 15 Milliarden Euro Assets under Management.

Anklage gegen ehemaligen Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie zur Jugendschutzkammer erhoben
Anklageerhebung wegen 97 Taten zu Lasten vier minderjähriger Patientinnen
1. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen Angeschuldigten aus Es- sen vor, im Rahmen seiner Tätigkeit als Chefarzt der Kinder- und Ju- gendpsychiatrie in Duisburg ihm zur psychologischen Behandlung an- vertraute Patientinnen jugendlichen Alters unter anderem sexuell miss- braucht und in einem Fall vergewaltigt zu haben.

Insgesamt werden ihm 97 Taten zum Nachteil von vier Geschädigten zur Last gelegt. Die Taten sollen sich zwischen Mai 2019 und dem 3. Dezember 2024 ereignet ha- ben. Der Angeschuldigte befindet sich seit dem 23. Oktober 2025 in Untersu- chungshaft.

2. Die Jugendschutzkammer des Landgerichts hat jetzt zu entscheiden, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Hieran würde sich die Bestimmung von Sitzungsterminen anschließen. Derzeit läuft die Stellungnahmefrist des Angeschuldigten zu den Vorwürfen. Aktenzeichen: Landgericht Duisburg, 31 KLs 6/26

Stadt Duisburg entwickelt Mobilitätskonzept für Ruhrort – Bürgerinnen und Bürger sind zur Mitwirkung eingeladen
Für den Duisburger Stadtteil Ruhrort entsteht derzeit ein umfassendes Mobilitätskonzept. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln, die die Verkehrsabläufe verbessern, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum stärken sowie Sicherheit und Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Die Bedürfnisse des Fuß- und Radverkehrs, des öffentlichen Nahverkehrs und des Kfz-Verkehrs werden gegenübergestellt, um zukunftsfähige Lösungen für den Stadtteil zu erarbeiten.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Beteiligung der Anwohnenden. Über eine interaktive Online-Karte können Bürgerinnen und Bürger konkrete Orte markieren und Hinweise, Beobachtungen oder Ideen eintragen – etwa zu Verkehrssituationen, Barrieren oder Konfliktpunkten. Auch allgemeine Verbesserungsvorschläge sind willkommen.
Alle Beiträge werden ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein. Die Beteiligungsplattform ist unter diesem Link erreichbar: https://geoportal.duisburg.de/geoportal/Buergerbeteiligung_Mobilitaetskonze pt_Ruhrort

Bau-Turbo-Forum in Kassel: Kommunen, Länder, Bund und Fachpraxis erarbeiten Lösungen
Beim Bau-Turbo Forum in Kassel haben sich vom 16. bis 18. März rund 50 Teilnehmende aus Kommunen, Bund, Fachpraxis und Zivilgesellschaft über die ersten Erfahrungen mit dem seit Ende Oktober geltenden Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung ausgetauscht. In Arbeitsgruppen diskutierten sie die Anwendung der neuen Experimentierklausel im Baugesetzbuch, schnellere Genehmigungsverfahren sowie Praxisfälle aus laufenden Bauanträgen und -projekten.

Im Mittelpunkt des Forums standen Erfahrungen aus Kommunen, die bereits mit den neuen Handlungsspielräumen des Bau-Turbos arbeiten. Diskutiert wurde unter anderem, wie sich Verfahren effizienter organisieren und kommunale Handlungsspielräume durch den Bau-Turbo so nutzen lassen, dass deutlich mehr bezahlbarer und ökologisch verträglicher Wohnraum entsteht.

Das Forum ist Teil des Umsetzungslabors für den Bau-Turbo, das zeitgleich mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes Ende Oktober gestartet ist. Ziel des Prozesses ist es, Erfahrungen aus der Praxis zu bündeln, Herausforderungen sichtbar zu machen und Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Mit dem Bau-Turbo geben wir den Kommunen neue Möglichkeiten, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Entscheidend ist nun, dass diese Handlungsspielräume auch in der Praxis genutzt werden. Formate wie das Umsetzungslabor unterstützen dabei, Erfahrungen frühzeitig zu teilen, voneinander zu lernen und Hindernisse sichtbar zu machen.

Vor allem angesichts des steigenden Wohnraumbedarfs sind schnellere Verfahren wichtig, um dringend benötigte Projekte zügig umzusetzen. Wenn beispielsweise ein Wohnbauprojekt durch effizientere Abstimmungen Monate früher starten kann, profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die lokale Wirtschaft unmittelbar davon.“

Luisa Seiler, Leiterin der Bauwende Allianz bei der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether: „Ein Gesetz allein beschleunigt noch keine Bauverfahren. Entscheidend ist, was in der Praxis passiert. In Kassel wurde deutlich, dass viele in der Praxis die gleichen Herausforderungen teilen und eine Vielfalt an spannenden Ideen in der Praxis ausprobiert werden. Genau dafür bringen wir im Umsetzungslabor Kommunen, Bund und Fachpraxis zusammen, damit sie ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“

Simone Fedderke, Stadtklima- und Stadtbaurätin der Stadt Kassel: „Wir freuen uns sehr, dass das Bau-Turbo Forum in Kassel stattgefunden hat. Der direkte Austausch zwischen Bund, Ländern und Fachpraxis hat uns wertvolle Impulse gegeben, wie wir die neuen rechtlichen Spielräume gezielt nutzen können, die wir für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit benötigen: dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum und der gleichzeitigen Pflicht, unsere Städte klimaresilient und nachhaltig umzugestalten.“

Die Erkenntnisse aus dem Forum werden in eine zweite Phase des Umsetzungslabors einfließen. In den kommenden Monaten werden die beteiligten Kommunen ihre Erfahrungen weiter austauschen, konkrete Anwendungsfälle vertiefen und erfolgreiche Ansätze sichtbar machen.

Das Umsetzungslabor ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der Bauwende Allianz (initiiert und koordiniert von ProjectTogether) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu).
Weitere Informationen zum Bau-Turbo und dessen Umsetzungslabor unter www.bmwsb.bund.de/bau-turbo und www.umsetzungslabor-bauturbo.de.

Nach Abstimmung im EU-Parlament: TÜV-Verband warnt vor Flickenteppich bei KI-Regeln
Vorschlag wesentliche Hochrisiko-Anwendungen aus der KI-Verordnung herauszunehmen, führt zu mehr Bürokratie für Start-Ups und Mittelstand und weniger Sicherheit. Mitgliedsstaaten und EU-Kommission sind gefordert den horizontalen Ansatz des AI Acts zu erhalten.

©TÜV

Am 18. März haben der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) und der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments ihre Position zur Anpassung des EU AI Act beschlossen und dabei mehrheitlich für einen sogenannten Sektor-Exit bei der KI-Regulierung gestimmt. Zentrale Hochrisiko-Produktbereiche, z. B. Medizinprodukte, Maschinen und Spielzeuge, sollen laut Forderung der Abgeordneten aus dem unmittelbaren Anwendungsbereich der KI-Verordnung herausgelöst und KI-Anforderungen sollen stattdessen künftig in den jeweiligen sektoralen Rechtsakten geregelt werden.

Aus Sicht des TÜV-Verbands wäre dies ein folgenschwerer Kurswechsel, der den horizontalen Regulierungsansatz des AI Acts substanziell schwächt und das europäische Schutzniveau für Hochrisiko-KI gefährdet. „Der EU AI Act ist als weltweit erster umfassender Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz angetreten, um Innovation und Schutz zusammenzudenken“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Wenn sich das Europäische Parlament in den Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission durchsetzt, endet der europäische Weg bei Künstlicher Intelligenz in einer Sackgasse.“

Sektorale Verlagerung bedeutet Flickenteppich statt Klarheit
Zu Hochrisiko-KI-Systemen zählen Anwendungen, deren Fehlfunktionen oder Fehlentscheidungen erhebliche Folgen für Sicherheit, Gesundheit und Grundrechte haben können, zum Beispiel in den Bereichen Medizin, Robotik, Bewerbungsverfahren oder beim Zugang zu wichtigen Dienstleistungen wie Kreditvergaben.

 Bühler: „Gerade bei industriellen und verbrauchernahen Hochrisiko-KI-Systemen brauchen wir einheitliche Regeln zu Robustheit, Datenqualität, Transparenz, Risikomanagement und menschlicher Aufsicht, damit Sicherheit, Gesundheit und Grundrechte wirksam geschützt werden.“

Die vorgeschlagene sektorale Verlagerung würde den europäischen Rechtsrahmen für Hochrisiko-KI-Systeme nicht vereinfachen, sondern zersplittern. Anforderungen an Künstliche Intelligenz müssten dann in zahlreichen sektoralen Richtlinien und Verordnungen neu erarbeitet und integriert werden – mit unterschiedlichen Standards, Verfahren und Umsetzungsfristen.

KI entwickelt sich schneller als sektorale Regulierung
Ein solcher Sektor Exit würde zudem die Regulierung von Hochrisiko-KI erheblich ausbremsen. KI-spezifische Anforderungen müssten dann mühsam in zahlreiche sektorale Vorschriften eingearbeitet und laufend nachgezogen werden. Angesichts der Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen wäre es kaum möglich, KI-Anforderungen in zahlreichen sektoralen Rechtsakten rechtzeitig anzupassen.

Veraltete Vorschriften würden so selbst zum Innovationshemmnis. Ein horizontaler Ansatz hingegen kann mit der Dynamik von KI Schritt halten und zugleich ein hohes Schutzniveau sichern. „Das wäre kein Bürokratieabbau, sondern der Einstieg in einen regulatorischen Flickenteppich mit mehr Aufwand, mehr Unsicherheit und langfristig höheren Belastungen für Unternehmen“, sagt Bühler.

Gerade für Hersteller, die KI in sicherheitskritischen Produkten wie Medizinprodukten, Maschinen oder vernetzten Verbraucherprodukten einsetzen, sind klare und kohärente Regeln sowie deren europaweit einheitliche Umsetzung entscheidend, um Sicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zusammenzubringen.

Europa droht Einfluss auf globale KI-Standards zu verlieren
Der AI Act gilt weltweit als Referenzmodell für vertrauenswürdige KI. Viele internationale Akteure orientieren sich bereits an dem europäischen Ansatz. Mit einem Sektor Exit weicht die EU den eigenen KI-Regulierungsansatz auf und verliert an Einfluss auf internationale Standards. Das ist nicht nur regulatorisch relevant, sondern auch wirtschaftspolitisch entscheidend. Denn internationale Standards bestimmen, welche Anforderungen sich in globalen Märkten durchsetzen.

„Wenn Europa seinen Ansatz bei Hochrisiko-KI verwässert, schwächen wir unseren Einfluss auf Regeln, die morgen weltweit gelten“, sagt Bühler. „Und das schwächt auch Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen KI-Wettbewerb.“

Verhandlungen zwischen EU-Parlament und Mitgliedsstaaten müssen den horizontalen Ansatz sichern
Der TÜV-Verband hat bereits gemeinsam mit AlgorithmWatch, AI Policy Lab, ALLAI, BSI - United Kingdom, DEKRA, ForHumanity, Open Knowledge Foundation, The Future Society und TÜV AI.Lab in einem offenen Brief an die Bundesregierung vor einem Sektor-Exit gewarnt. „Jetzt kommt es in den anstehenden Trilogverhandlungen zwischen EU-Parlament und Mitgliedsstaaten darauf an, den horizontalen Ansatz des AI Acts zu verteidigen und Europas Sicherheits- und Vertrauensversprechen bei Hochrisiko-KI-Systemen nicht preiszugeben“, sagt Bühler.

„Eine Rückabwicklung des AI Acts durch die Hintertür wäre der falsche Weg. Anstatt zentrale Produktbereiche aus dem Rechtsrahmen herauszulösen, braucht es zügig Auslegungsleitlinien der Europäischen Kommission, um Überschneidungen mit sektoralem Recht zu klären und ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.“

Am 19. März 2026 veranstaltet der TÜV-Verband dazu das MeetUp „EU KI-Omnibus: Wie geht es weiter mit dem AI Act?“. Axel Voss MdEP, Parsa Marvi MdB, Anisa Idris, Vorstandsmitglied Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V., Prof. Dr. Annette Zimmermann, University of Wisconsin, und Franziska Weindauer, CEO TÜV AI.Lab, und diskutieren über die aktuellen Pläne der Europäischen Kommission, den EU AI Act im Rahmen des KI-Omnibus anzupassen.
Das TÜV MeetUp findet online von 9:00 bis 10:00 Uhr statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: https://www.tuev-verband.de/events/meetups/tuev-meetup-eu-ki-omnibus-wie-geht-es-weiter-mit-dem-ai-act

Neue große Naturausstellung: Gasometer Oberhausen zeigt den "Mythos Wald"
Dem Heulen der Wölfe folgen, einem Bären "auf die Pelle rücken" oder in den Wurzeln eines Riesenbaumes verweilen: Ab dem 20. März lässt die neue Ausstellung "Mythos Wald" die Vielfalt der Wälder und ihrer Bewohner im Gasometer Oberhausen lebendig werden.
In unterschiedlichen Ausstellungskapiteln zeigt die Schau Waldgebiete von Brasilien bis Europa und widmet sich dabei der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch den indigenen Völkern, deren Habitat im Wald immer kleiner wird. Dokumentiert werden u. a. die Folgen der Vernichtung des Ökosystems Wald durch Brandrodung und Landwirtschaft. Zu sehen sind großformatige preisgekrönte Bilder, Filmsequenzen und Original-Exponate.

Neben Wolf, Faultier, Eule, Braunbär und einem zweieinhalb Meter langen Gliederfüßer aus dem Karbonzeitalter ist auch das Originalskelett des vor rund 7000 Jahren ausgestorbenen Riesenhirschs ausgestellt. Eigens für den Gasometer entwickelt wurde die Klang- und Lichtinstallation "Global Sunrise" von Oceans21, eine sinnliche Reise durch die morgendlichen Wälder auf fünf Kontinenten. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist "Der Baum".

Die 35 Meter große Kunstinszenierung eröffnet Besuchern einen Blick aus dem Wurzelwerk in die abstrakte Baumkrone. "Mythos Wald" ist der dritte Teil einer Trilogie im Gasometer, die mit "Das zerbrechliche Paradies" im Jahr 2021 begann und "Planet Ozean" 2024 fortgesetzt wurde. Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist Partner der Ausstellung. idr - http://www.gasometer.de

DVG wird am 19. März erneut ganztägig bestreikt
Für kommenden Donnerstag, 19. März, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden.

Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG. Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren. Die DVG wird bereits am Dienstag, 17. März, ganztägig bestreikt. Die DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen sind, damit an beiden Tagen eine Möglichkeit, trotz des Streiks von A nach B zu kommen.  

Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um 23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden Donnerstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso.

Die Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen Haltestellenanzeigern.  

Die DVG bittet die Fahrgäste dennoch, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen. Auch das DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist betroffen und bleibt deshalb am Donnerstag geschlossen. Der telefonische Kundenservice ist erreichbar.

Protesttag am 23. März 2026 - Apotheken in Duisburg fordern schnelle wirtschaftliche Stabilisierung

Die Apotheken in Duisburg beteiligen sich am bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft am 23. März 2026 unter dem Motto „Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag umsetzen“. Hintergrund sind die seit Jahren unzureichenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken sowie die anhaltende Schließungswelle in Deutschland.

Der Protest dient dazu, die Bundesregierung und Bundesgesundheitsministerin Warken darin zu bestärken, die zugesagte wirtschaftliche Stabilisierung der Vor-Ort-Apotheken zur Sicherstellung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort schnell umzusetzen.

„Am Protesttag bleiben viele Apotheken in Duisburg geschlossen.
Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung wird über die diensthabenden Notdienst-Apotheken sichergestellt. Patientinnen und Patienten wird empfohlen, Rezepte möglichst vor dem Protesttag einzulösen“, erklärt Christoph Herrmann, Pressesprecher der Apotheker in Duisburg.

Bundesweiter Protest - auch mit zentraler Kundgebung in Düsseldorf

Bundesweit wird der Protest von zentralen Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München begleitet. Auch Apothekerinnen, Apotheker und Apothekenteams aus Duisburg beteiligen sich, um gemeinsam mit der gesamten Apothekerschaft den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Die Botschaft ist eindeutig: Wer die Vor-Ort-Apotheken weiter wirtschaftlich ausbluten lässt, gefährdet die flächendeckende, sichere und schnelle Arzneimittelversorgung für Bürgerinnen und Bürger.

Politik darf nicht länger zögern

Anlass des Protesttags ist die aktuelle Beratung des Apothekenversorgungs-Weiter-entwicklungsgesetz (ApoVWG) im Deutschen Bundestag. Aus Sicht der Apothekerschaft reicht es jedoch nicht länger, die Krise nur zu beschreiben. Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), und Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), begrüßen die parlamentarische Befassung, machen aber zugleich deutlich, wie dramatisch die Lage inzwischen ist:

„Nach 13 Jahren Honorarstillstand setzt sich das Apothekensterben ungebremst fort, mittlerweile schließt in Deutschland etwa alle 20 Stunden eine Apotheke dauerhaft. Die Wege für unsere Patientinnen und Patienten zur nächsten Apotheke werden damit immer weiter und komplizierter.
Es ist daher nur folgerichtig, dass die Regierungsfrak- tionen in ihrem Koalitionsvertrag eine wirtschaftliche Stärkung der Apotheken festge- legt haben. Jetzt muss aber auch schnell ohne jede Verzögerung und ohne Wenn und Aber die Umsetzung erfolgen. Sonst wird das fatale Folgen für die Versorgung der Menschen haben.“

Honorare stagnieren, Kosten explodieren Viele Apotheken arbeiten seit Jahren auf wirtschaftlich nicht mehr tragfähiger Grund- lage. Das gesetzlich festgelegte Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel, die rund 85 Prozent des Umsatzes ausmachen, wurde seit 2004 nur einmal vor 13 Jahren um rund 3 Prozent angepasst.

Allein in den letzten 13 Jahren sind die Betriebskosten – vor allem für Personal, Energie, Miete, Digitalisierung und regulatorische Anforde- rungen – jedoch um rund 65 Prozent gestiegen. Immer mehr Apotheken rutschen da- her in die roten Zahlen und müssen schließen. Apothekensterben erreicht Städte und Ballungsräume Seit 2013 haben bundesweit rund 20 Prozent der Apotheken geschlossen.

Die Folgen treffen inzwischen nicht mehr nur den ländlichen Raum, sondern zunehmend auch Städte und Ballungsräume Es geht um die Zukunft der Arzneimittelversorgung „Mit unserem Protest stärken wir der Bundesregierung den Rücken, damit die ange- kündigte Apothekenstärkung jetzt schnell umgesetzt wird“, erklärt Christoph Herrmann. „Es geht nicht um die Interessen einzelner Betriebe, sondern um die Zu- kunft einer sicheren, persönlichen und flächendeckenden Arzneimittelversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Region.“

Neue Schule, neues Ticket: DVG startet Frühbucheraktion für das Deutschlandticket Schule
Für viele Kinder steht im Sommer der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) startet daher ihre Deutschlandticket-Schule-Frühbucheraktion. Die DVG empfiehlt allen Eltern, sich möglichst früh um das Ticket für ihre Kinder zu kümmern. Dadurch können sie Wartezeiten im Kundencenter umgehen.

Eltern können das Deutschlandticket Schule für ihre Kinder über das Schülerticketportal unter antrag.schuelerticket.dvg-duisburg.de/ oder per E-Mail an kundenservice@dvg-duisburg.de bequem von zuhause aus beantragen. Wer das Ticketabonnement dennoch im DVG-Kundencenter abschließen möchte, kann sich vorher online unter www.dvg-duisburg.de/terminbuchung einen Termin buchen, um Wartezeiten im Kundencenter zu vermeiden.

Mit dem Deutschlandticket Schule können Schülerinnen und Schüler das ganze Jahr über in Deutschland mit Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs sowie mit der Regionalbahn, dem Regionalexpress und der S-Bahn fahren. Das Ticket kostet 43 Euro pro Monat. Familien, deren Kinder einen Anspruch auf Fahrtkostenübernahme durch den Schulträger haben, zahlen auch für das Deutschlandticket Schule einen Eigenanteil von 14 Euro für das erste Kind, 7 Euro für das zweite Kind und 0 Euro für alle weiteren Kinder pro Monat und Ticket. Die DVG hat allen Duisburger Grundschulen Informationsmaterial rund um das Thema Mobilität in Bus und Bahn zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Ticket und zum Portal gibt es auf der Internetseite der DVG unter www.dvg-duisburg.de/deutschlandticket-schule.

Aktion zum Zuckerfest
Zum Zuckerfest hat sich die DVG eine besondere Aktion für ihre Fahrgäste einfallen lassen. Die DVG verteilt als kleine Aufmerksamkeit am Freitag, 20. März, an Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen halal Fruchtgummis an die Fahrgäste.

Osteraktionen im Kundencenter
Auch zu Ostern bietet die DVG ihren Fahrgästen wieder ein abwechslungsreiches Programm. Am Dienstag, 24. März, findet zwischen 10 und 16 Uhr eine Mal-Aktion im Kundencenter für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren statt. Es können Deko-Eier bemalt und entweder im Kundencenter direkt ins Nest gelegt oder mit nach Hause genommen werden.

Wer am Donnerstag, 2. April, zwischen 10 und 16 Uhr in das DVG-Kundencenter kommt, kann am Glücksrad drehen und tolle Gewinne vom Osterhasen persönlich entgegennehmen. Von MSV-Tickets über Shaker bis hin zu DVG-Tassen und Süßigkeiten ist einiges dabei.


Stadtwerke nehmen Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt zum Weltwassertag in Betrieb  
Am kommenden Sonntag, 22. März 2026, ist der internationale Tag des Wassers. Schon zwei Tage vorher, am Freitag, 20. März, nehmen die Stadtwerke Duisburg die beiden Trinkwasserbrunnen auf der Königstraße in der Innenstadt wieder in Betrieb.

Der Zugang zu sauberem und einwandfreiem Trinkwasser ist in Duisburg seit 2023 noch einfacher geworden, denn die Stadtwerke Duisburg haben auf der Königstraße mitten in der City die ersten beiden Trinkwasserbrunnen aufgestellt. So können alle Menschen in der Stadt jederzeit einen Schluck vom kühlen Nass nehmen und ihren Durst stillen.  

Im Winter wurden die beiden Brunnen abgebaut. Jetzt sind sie wieder aufgestellt worden und gehen pünktlich zum Weltwassertag wieder in Betrieb.  Foto SWDU

Familientag im Zoo am Weltwassertag  
Nach der Wiederinbetriebnahme der Trinkwasserbrunnen steht nur zwei Tage später, am Sonntag, 22. März, der Stadtwerke-Familientag im Zoo an und der steht auch im Zeichen des Wassers. Große und kleine Duisburgerinnen und Duisburger erwartet an diesem Tag ein abwechslungsreiches Familienprogramm und eine Reise durch die Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg.

Und am Stadtwerke-Wasserspielplatz wird an diesem Wochenende das kühle Nass wieder aufgedreht. Auf der 600 Quadratmeter großen Spiellandschaft mit Pumpen, Wasserläufen, einem Kletterturm und integrativen Elementen können kleine Abenteurer das Element Wasser mit allen Sinnen und auf vielfältige Weise erleben.

Bei Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte (auch als App verfügbar, alle Infos unter www.stadtwerke-kundenkarte.de) sparen an diesem Tag kleine und große Zoobesucher 50 Prozent des regulären Eintrittspreises.  


Wenn der Frühling Wirkung zeigt: Wie eine neue App Wildbienen in Städten sichtbar macht

Es beginnt leise. Ein warmer Sonnenstrahl auf dem Balkon. Die ersten Kräuter werden gesetzt. Fenster stehen offen. Und während wir unseren Alltag neu ordnen, startet draußen ein anderes System durch: die Wildbienen-Saison, welche neu mit der App von Wildbiene + Partner verfolgt werden kann.

Die MyBeeHome App macht Biodiversität erstmals sichtbar. (Quelle: Wildbiene + Partner)

Mit den ersten milden Tagen schlüpfen Bienen aus ihren Kokons. Innerhalb weniger Wochen bestäuben sie tausende Blüten. Frühling ist nicht nur eine Jahreszeit. Er ist ein biologischer Neustart und er zeigt, was Wirkung bedeutet: sichtbare Veränderung im eigenen Umfeld. Doch diese Wirkung ist in Städten keine Selbstverständlichkeit mehr.

Wo Wildbienen heute fehlen und warum das entscheidend ist
Wildbienen gehören zu den effektivsten Bestäubern unserer Ökosysteme. Anders als Honigbienen leben die meisten Arten solitär. Rund drei Viertel nisten im Boden, andere – wie die Mauerbiene – nutzen natürliche Hohlräume in Holz oder andere Nisthilfen.

In verdichteten Siedlungsräumen werden genau diese Strukturen zunehmend rar. Versiegelte Flächen, aufgeräumte Gärten und monotone Grünräume lassen Nahrung und Nistplätze verschwinden. Wo Trittsteine fehlen, bleiben Lebensräume isoliert und dies mit langfristigen Folgen für die Artenvielfalt. Dennoch entsteht genau hier eine neue Chance.

Neu: Die MyBeeHome App macht Biodiversität erstmals sichtbar
Das Züricher Unternehmen Wildbiene + Partner verbindet in diesem Frühling erstmals analogen Lebensraum mit digitaler Transparenz.

Seit über 13 Jahren entwickelt das Unternehmen wissenschaftlich fundierte Nisthilfen für Bienen, wie ihr Wildbienen-Häuschen. Neuerdings wird dieses physische Zuhause durch die MyBeeHome App ergänzt.

Was bisher verborgen blieb, wird nun sichtbar:
Nutzerinnen und Nutzer fotografieren ihr BeeHome. Die integrierte Bilderkennung gibt eine Einschätzung, welche Wildbienenarten nisten und wie sich die Belegung entwickelt. Beobachtungen werden im persönlichen Wildbienen-Tagebuch gespeichert, saisonale Empfehlungen helfen dabei, den eigenen Standort Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Man sieht, was wirkt.

Vom Balkon zum wachsenden Wildbienen-Korridor
Die vielleicht überraschendste Neuerung zeigt sich auf der digitalen Karte in der App.

Hier werden bienenfreundliche Standorte anonymisiert sichtbar. Aus einzelnen Balkonen, Gärten und Innenhöfen entsteht ein wachsendes Netzwerk – ein sich entwickelnder Wildbienen-Korridor, der isolierte Lebensräume miteinander verbindet.

Für viele Wildbienenarten ist das entscheidend, denn ihr Flugradius ist begrenzt. Finden sie innerhalb dieses Radius ausreichend Nahrung und geeignete Nistplätze, können stabile Populationen entstehen. Jeder einzelne Standort bleibt klein. Doch in der Summe entsteht ein ökologisch wirksames Gefüge – getragen von vielen Menschen, die ihren Quadratmeter bewusst gestalten.

Wirkung beginnt im Kleinen
Der Frühling zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie schnell Natur reagiert, wenn Bedingungen stimmen. Innerhalb weniger Wochen entstehen aus unscheinbaren Kokons summende Bestäuber. Aus einzelnen Blüten werden Früchte. Aus kleinen Trittsteinen kann ein zusammenhängender Lebensraum wachsen.

Mit der Verbindung aus wissenschaftlich fundiertem BeeHome und digitaler Begleitung setzt Wildbiene + Partner auf eine neue Form der Biodiversitätsförderung: sichtbar, nachvollziehbar und gemeinschaftlich.
Weitere Informationen finden Sie unter https://wildbieneundpartner.de/


VHS-Workshop: Im Vorstellungsgespräch überzeugen
„Im Vorstellungsgespräch überzeugen“ heißt der lernintensive Kleingruppen- Workshop am Freitag, 20. März, an der VHS Duisburg an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Der Kurs läuft von 17 bis 20 Uhr.

Die Teilnehmenden optimieren bei dem Workshop ihre Selbstpräsentation und üben Sequenzen aus dem Vorstellungsgespräch. Am Ende können sie auf Fragen souverän antworten. Das Entgelt beträgt 40 Euro, eine Anmeldung ist persönlich in einer der VHS- Geschäftsstellen sowie online auf www.vhs-duisburg.de möglich.

Imker werden: Qualifizierungsreihe an der VHS Duisburg
Wer schon immer seinen eigenen Honig herstellen wollte, für den startete am Sonntag, 22. März, eine Qualifizierungsreihe zum Imker an der VHS Duisburg-Hamborn an der Parallelstraße 7. Insgesamt stehen sechs Termine auf dem Plan. Imker leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, zur Bestäubung nützlicher Pflanzen sowie zur eigenen Gesundheit.

Der Anfängerkurs gibt einen Überblick über die praktischen und theoretischen imkerlichen Arbeiten im Jahresverlauf. Die sechs Termine sind so gewählt, dass sie in den Jahreskreis der Bienen passen. Der Kurs wird nach den Vorgaben von Dr. Pia Aumeier „Einfach Imkern" durchgeführt.

Mit dem Zertifikat und dem Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage, eigenständig Bienenvölker zu führen. Weitere Informationen und Anmeldung bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Neumühler Jugend lädt zum Kreuzweg ein
Jedes Jahr in der Fastenzeit beten tausende junge Christinnen und Christen in Deutschland sowie im deutschsprachigen Ausland den ökumenischen Jugendkreuzweg. In diesem Jahr er steht unter dem Thema „Dahinter. Tiefer sehen, weiter gehen“. 

Auch in Duisburg-Neumühl hat er Tradition und die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl und die katholische Nachbargemeinde Herz-Jesu laden dazu ein, die Passionsgeschichte Jesu in den Blick zu nehmen und die eigene Lebenswirklichkeit damit zu verbinden. Dazu sind in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz Bilder zum aktuellen Kreuzweg-Thema ausgestellt: Sie regen an, nicht beim ersten Eindruck stehen zu bleiben und zu fragen, was dahinter liegt, eben „Tiefer sehen, weiter gehen.“

Interessierte sind herzlich eingeladen, am Freitag, 27. März, um 18 Uhr den 30-minütigen Jugendkreuzweg-Gottesdienst gemeinsam zu feiern. Diesmal sind die Konfirmandinnen und Konfirmanden federführend und mitgestaltend bei der Sache, unterstützt und begleitet von Pfarrer Jens Storm und Jugendleiterin Tatjana Wagner aus der evangelischen Gemeinde.

Den musikalischen Part im gut 30-minütigen Kreuzweg-Gottesdienst übernimmt wieder der Chor „Die PfaD“ der Herz-Jesu-Gemeinde unter der Leitung von Christian Woiczinski. Die Kreuzwegbilder sind das ganze Jahr über weiterhin in der Gnadenkirche zu sehen.    

Evangelische Gnadenkirche in Duisburg-Neumühl (Foto: Tanja Pickartz)

Meiderich: Spieleabend für Jung und Alt im Begegnungscafé
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in ihr Begegnungscafé "Die Ecke" auf der Horststr. 44a ein. Dort warten am Dienstag, 24. März von 19 bis 21 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können.

Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.    
Meidericher Spieleabend 2025 mit höchster Konzentration  (Foto: kirche-meiderich.de).



Baugenehmigungen für Wohnungen im Januar 2026: +8,4 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau im Januar 2026 zum Vorjahresmonat:
+6,0 % bei Wohngebäuden insgesamt
+12,6 % bei Einfamilienhäusern
+26,1 % bei Zweifamilienhäusern
+7,1 % bei Mehrfamilienhäusern

Im Januar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 19 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 8,4 % oder 1 500 Baugenehmigungen mehr als im Januar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 7,4 % oder 1 100 auf 16 400. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,5 % oder 400 auf 3 100.



Aufwärtstrend bei Ein- und Mehrfamilienhäusern hält an In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2026 insgesamt 16 000 Wohnungen genehmigt, das waren 6,0 % oder 900 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,6 % (+400) auf 3 800.

Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 26,1 % (+300) auf 1 200 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 10 500 Neubauwohnungen. Das war einen Anstieg um 7,1 % (+700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen fiel im Vergleich zum Januar 2025 um 47,6 % (-450) auf 500 Wohnungen.

In neuen Nichtwohngebäuden wurden im Januar 2026 insgesamt 350 Wohnungen (+148,6 %; +200) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im Januar 2026 insgesamt 3 100 Wohnungen genehmigt, das waren 13,5 % oder 400 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Neue Pflegemodellrechnung für NRW: Bis 2050 wird jede zehnte Person pflegebedürftig sein
* Etwa 1,7 Millionen Pflegebedürftige in 2050 erwartet
* Größte Zuwächse bei stationärer Pflege und ambulanten Pflegediensten
* Zahl der Pflegebedürftigen steigt in den Kreisen stärker als in den Städten – höchste Zuwächse in Coesfeld, Borken, Paderborn

Laut der aktuellen Pflegemodellrechnung werden bis zum Jahr 2050 in Nordrhein-Westfalen knapp 1,7 Millionen Menschen und damit etwa jede zehnte Person pflegebedürftig sein. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind die größten Zuwächse bei stationärer Pflege und ambulanten Pflegediensten zu erwarten.



So wird im Vergleich zum Jahr 2023 die Zahl der Pflegebedürftigen in stationärer Pflege um gut ein Drittel zunehmen und 2050 bei 226.300 Personen liegen. Die Zahl der durch ambulante Pflegedienste versorgten Menschen wird im gleichen Zeitraum um 28 % zunehmen und 307.600 Personen umfassen.

Der ausschließliche Bezug von Pflegegeld wird, wie bereits im Jahr 2023, mit knapp 60 % die häufigste Leistungsart bleiben. Bis 2050 werden, mit 963.600 Personen, 18 % mehr Menschen diese Leistung in Anspruch nehmen, als noch 2023.

Zahl der Pflegebedürftigen steigt in den Kreisen stärker als in den Städten
In allen Kreisen und kreisfreien Städten von NRW, wird bis 2050 ein Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen erwartet. Dabei zeigt sich, dass die Zuwächse in den Kreisen stärker ausfallen werden, als in den kreisfreien Städten. So wird in 23 von 31 Kreisen ein Anstieg über dem Landesdurchschnitt von 21 % erwartet, während dies auf lediglich 3 der 22 kreisfreien Städte zutrifft.

Die höchsten Zuwächse bei der Zahl der Pflegebedürftigen werden in den Kreisen Coesfeld (+46 %), Borken (+45 %) und Paderborn (+43 %) erwartet. Innerhalb der kreisfreien Städte ist in Münster (+37 %), Bonn (+32 %) und Bottrop (+22 %) vom höchsten Wachstum auszugehen.



Deutlich niedriger fallen die Anstiege dagegen insbesondere im Ruhrgebiet aus. So zeigen sich die geringsten Zunahmen an pflegebedürftigen Menschen in den kreisfreien Städten Hagen, Gelsenkirchen und Herne mit jeweils ca. +7 %.

Im neuen Artikel Pflegemodellrechnung für NRW 2024 bis 2050/70 (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/statistik-kompakt/pflegemodellrechnung-fuer-nrw-2024-bis-2050-2070) https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/statistik-kompakt/pflegemodellrechnung-fuer-nrw-2024-bis-2050-2070
wird die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit im Land sowie in den Kreisen und kreisfreien Städten detailliert dargestellt.

NRW: Fast jeder dritte Azubi in der Pflege war 2025 männlich
* Insgesamt befanden sich, laut vorläufiger Ergebnisse, 41.244 Personen in der Pflegeausbildung – rund 8 % mehr als im Jahr 2024
* Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um fast 2 % gestiegen
* Männeranteil im Pflegestudium bei rund 22 %

Zum Jahresende 2025 befanden sich 41.244 Personen in der beruflichen Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das rund 8 % mehr Personen als im Jahr zuvor: Ende 2024 hatte es 38.088 Pflegeauszubildende in NRW gegeben. Von den Pflegeazubis im Jahr 2025 waren 29.145 weiblich und 12.099 männlich.

Der Männeranteil in der beruflichen Pflegeausbildung stieg seit dem Start der generalistischen Ausbildung im Jahr 2020 kontinuierlich an: Während Ende 2020 noch rund jeder vierte Azubi männlich gewesen war, traf das Ende 2025 fast auf jeden dritten Azubi zu.



Zahl der Neuabschlüsse in der Pflegeausbildung 2025 gestiegen
Im Jahr 2025 wurden 17.253 Ausbildungsverträge in der Pflege neu abgeschlossen; das waren knapp 2 % mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil der Männer bei den Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag lag im Jahr 2025 bei 31,2 % und war damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozentpunkte gestiegen: Im Jahr 2024 waren noch 29,3 % der neuen Pflegeazubis männlich gewesen.

Männeranteil bei Pflegestudierenden bei rund 22 %
Neben den Auszubildenden in der beruflichen Pflegeausbildung werden in der Pflegeausbildungsstatistik seit 2024 auch Studierende erfasst, die eine hochschulische Pflegeausbildung im Rahmen eines Studiums absolvieren. Im Pflegestudium lag der Männeranteil im Jahr 2025 bei rund 22 %: Von den insgesamt 180 Studierenden in der hochschulischen Pflegeausbildung waren 141 weiblich und 39 männlich.

Berlin muss Niederrhein-Wirtschaft stärken - IHK-Unternehmer: Mehr Tempo bei Reformen  
Die Bundesregierung hat eine Wirtschaftswende angekündigt und Milliarden-Schulden aufgenommen. Doch die Betriebe am Niederrhein merken davon wenig. Schleppende Bürokratie, marode Brücken und hohe Steuern bremsen die Wirtschaft aus. Die Sorgen der Unternehmen sind so groß wie lange nicht mehr. Eine Delegation der Niederrheinischen IHK machte bei ihrem Besuch bei Spitzenpolitikern des Bundestages deutlich: So geht es nicht weiter.  

„Unsere Unternehmen leiden unter den Standard-Bedingungen. Wir erleben die längste Stagnation seit 80 Jahren. Unsere Firmen bauen Stellen ab und investieren nicht mehr“, beschreibt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, die Lage.

„Die Bundesregierung hat uns vor einem Jahr Reformen versprochen. Wir sind in Berlin, um diese einzufordern: Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und niedrigere Steuern, einfachere Existenzgründungen sowie Innovation fördern. Stattdessen diskutiert Berlin, die Betriebe bei Rente oder Erbschaft mehr zu belasten. Das ist Gift für den Mittelstand“, bekräftigt Schaurte-Küppers.  

Einsatz für den Stahl Im Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und dem Staatssekretär für Wirtschaft Stefan Rouenhoff erläuterten die Unternehmer der Region ihre Sorgen. Sie fordern, die Stahlindustrie schnell vor Billig-Importen aus China zu schützen. „Der größte Stahlstandort der EU für uns in Duisburg bleibt unter Druck. Die Unternehmen müssen viele tausend Stellen streichen. Wir brauchen hier eine Perspektive, auch für die Transformation hin zu grünem Wasserstoff“, betont der IHK-Präsident.  

Infrastrukturgesetz guter Einstieg Auch bei der Infrastruktur drücken die Unternehmer aufs Tempo. „Es ist gut, dass die Bundesregierung nun ernst machen will mit schnelleren Verfahren. Die Sanierung muss zügiger gehen. Eine kaputte Brücke muss in zwei Jahren ersetzt sein“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger.  

Delegation fordert schnelles Handeln
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zeigte beim Treffen mit der Delegation vom Niederrhein Verständnis für die Sorgen der Wirtschaft: „Internationale Krisen, Transformation, demografischer Wandel: Unternehmen und Beschäftigte in unserem Land stehen vor großen Herausforderungen. Dies gilt auch für die Region Niederrhein, die wirtschaftlich breit aufgestellt ist – von Industrie bis hin zu Logistik, Handel und Dienstleistungen.
Die Herausforderungen können wir nur gemeinsam bewältigen: mit einer starken Sozialpartnerschaft und einem Zusammenspiel aus politischen Rahmenbedingungen, gezielter Unterstützung und unternehmerischer Verantwortung. Das zeichnet unsere soziale Marktwirtschaft aus.“  

Im Wirtschaftsministerium trafen die Unternehmer den Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Rouenhoff. „Ein Blick von Kleve über Wesel nach Duisburg zeigt: Die niederrheinische Wirtschaft ist breit aufgestellt, hat eine hohe Wertschöpfungstiefe und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand unseres Landes.

Damit unsere Region auch in den nächsten Jahren wirtschaftlich leistungsfähig sein kann, braucht es Investitionen in die Verkehrs- und digitale Infrastruktur, bezahlbare Energiepreise, weniger Bürokratie, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt, geringere Lohnnebenkosten und qualifizierte junge Menschen.

Die hierfür notwendigen Reformen erfordern erhebliche Kraftanstrengungen. Aber sie bringen unsere Region und unser Land wieder nach vorne", betonte er.   In allen Gesprächen machte die IHK-Delegation deutlich, dass sie kraftvolle und mutige Reformen erwarten. Die guten Ansätze der Regierung müssen vor Ort ankommen.    

Unternehmer sprechen mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) darüber, was sie von der Politik erwarten. Foto: Niederrheinische IHK

Stadt Duisburg beteiligt sich am bundesweiten Ehrentag 2026
Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai den bundesweiten Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für alle“. Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch in Duisburg soll der Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen, sich mit eigenen Aktionen für ihre Stadt und die Gemeinschaft zu engagieren.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu gestalten und das ehrenamtliche Engagement zu feiern. Denn Demokratie lebt von Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die nicht zögern, sondern anpacken“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Überall in Deutschland gestalten Vereine, Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen die Tage rund um den offiziellen Ehrentag mit vielen Ideen.

Der Aktionszeitraum geht vom 16. bis 31. Mai. Auch die Stadtverwaltung Duisburg beteiligt sich am deutschlandweiten Mitmachtag. Am Dienstag, 19. Mai, unterstützen die städtischen Auszubildenden an einem Social Day das Damwildgehege im Volkspark Rheinhausen. Die Stadt stellt ihre Auszubildenden dafür frei, damit sie das Gehege pflegen und aktiv einen Beitrag für den Natur- und Tierschutz leisten können.

Wer selbst eine Mitmach-Aktion zum Ehrentag organisieren möchte, kann diese im sogenannten Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen. Mai. Dort können Interessierte auch nach einer für sie passenden Aktivität für den 23. Mai suchen und sich noch weiter über den Ehrentag informieren.

Gespräch über die Historie: 35 Jahre Stadtmuseum Duisburg
35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Am Sonntag, 22. März, lädt Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer zu einer besonderen Geburtstagsfeier ein. Im Gespräch mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling blickt sie auf die Historie des Museums zurück. Die Veranstaltung startet um 12 Uhr.

Am 22. März 1991 wurde das ehemalige Niederrheinische Museum an seinem neuen Standort im Duisburger Innenhafen feierlich eröffnet. In seinem Grußwort lobte der spätere Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Wolfgang Clement, das Konzept der „Kultur für alle“. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings wies auf Duisburgs wachsende Identität als Hafenstadt hin: Da liegt es auf der Hand, dass sich das neue Stadtmuseum am Wasser niederlässt.

Mehr als 2500 Gäste bestaunten am Eröffnungswochenende die neuen Räume, die genügend Platz für Ausstellungen, Veranstaltungen und die Museumspädagogik bieten. Beim Rundgang konnte auch ein Blick hinter die Kulissen des Museums geworfen werden. Hier faszinierte besonders die neue Restaurierungswerkstatt, in der nun professionelles Arbeiten nach modernem Standard möglich war.

Für das neue Museum war eine leerstehende Industriemühle in einer Rekordbauzeit von nur zweieinhalb Jahren umgebaut und durch einen Neubautrakt erweitert worden. Es war das erste Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA) im Duisburger Innenhafen, der im Laufe der Jahre zu einem multifunktionalen Dienstleistungspark umgebaut wurde.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Stadtmuseum: Die Spuren des Silbers
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr zu einer Lesung von Tillmann Bendikowski aus seinem neuen Buch „Die Spur des Silbers“ ein. Silber ist ein sagenhaftes Element. Über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, zugleich aber auch Ausbeutung und Leid. Kaum ein anderes Metall hat die Welt so geprägt – und tut es bis heute als Rohstoff, Handelsgut und Wertanlage.

In seinem neuen Buch erzählt Tillmann Bendikowski die Geschichte des glänzenden Edelmetalls: von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier über die legendären Silberflotten und den globalen Handel mit all seinen Schattenseiten bis hin zum NS-Raubsilber und dem Familiensilber unserer Zeit.

Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Piraten und Kaufleuten – ein Panorama menschlicher Gier, Macht und Sehnsüchte. Ohne die Geschichte des Silbers, so zeigt Bendikowski, lässt sich die Welt von heute nicht verstehen. Der Journalist und Historiker Dr. Tillmann Bendikowski ist Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg.

Er schreibt Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er zudem regelmäßig in der Reihe "DAS! historisch" im NDR sowie als Gesprächspartner bei Spiegel TV zu sehen.


Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2,00 Euro. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Duisburg, 17. März 2026 - Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein.

Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 25. März 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 26. März 2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45. Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens.

Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder. 

Schwofen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 28. März 2026 um 15 Uhr. Bei sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 24. März, wenn sie um 12.30 Uhr leckere Pizza servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei.

„Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Engagierte des Begegnungscafés „DIE ECKE“ Untermeiderich (Foto: www.kirche-meiderich.de).

Pfarrerin Humbert am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 23. März 2026 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

Anja Humbert mit ihren Hunden vor der Marxloher Kreuzeskirche. (Foto: Reiner Terhorst).



NRW: Rund 15 % weniger Krankenhäuser mit Fachabteilungen für Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe als vor 6 Jahren
* Zahl der Krankenhausbetten ging von 2018 bis 2024 um 20,8 % zurück – Bettenauslastung nahezu unverändert
* Erreichbarkeit lag in NRW nur in Großstädten über Bundesergebnis
* Aktualisierter Krankenhausatlas zeigt regionale Erreichbarkeit von (Fach-)Kliniken

Die Zahl der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen mit einer Fachabteilung Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe ist seit 2018 um 14,6 % zurückgegangen von 157 auf 134 im Jahr 2024. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank im selben Zeitraum auch die Zahl der Krankenhausbetten in diesem Bereich von 7.208 auf 5.707. Damit reduzierte sich die Bettenzahl mit −20,8 % stärker als die Zahl der Krankenhäuser.

Die Bettenauslastung blieb dagegen nahezu unverändert: 2018 lag sie bei 59,2 % und 2024 bei 58,0 %. Die Zahl der Entbindungen in NRW-Krankenhäusern verringerte sich von 167.802 im Jahr 2018 auf 150.277 im Jahr 2024, was einem Rückgang um 10,4 % entspricht.

Zum interaktiven Krankenhausatlas

Erreichbarkeit liegt in NRW nur in Großstädten über dem Bundesergebnis
Im Jahr 2023 konnten in Großstädten in NRW 96,6 % der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und 49 Jahren eine Klinik mit einem Fachbereich Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto erreichen. Damit lagen die NRW-Großstädte über dem Bundesergebnis der Großstädte von 95,1 %.

Grunddaten der Krankenhäuser: Entbindungen in den Krankenhäusern

Entbindungen in den Krankenhäusern*) 2015 – 2024:


Je ländlicher der Wohnort, desto geringer wird der Anteil der Frauen, die ein entsprechendes Krankenhaus in dieser Zeit erreichen kann: In Mittelstädten traf dies in NRW auf 69,5 % zu (Bundesergebnis 73,4 %), in größeren Kleinstädten auf 30,7 % (Bundesergebnis 44,7 %) und in kleineren Kleinstädten oder ländlichen Gemeinden auf lediglich 20,0 % (Bundesergebnis 29,9 %). Damit lag die Erreichbarkeit nur in NRW-Großstädten über dem Bundesergebnis.

Krankenhausatlas zeigt Erreichbarkeit für jeden Standort in Deutschland und nach Siedlungstypen
Der Krankenhausatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt als interaktives Kartenangebot die Erreichbarkeit von Krankenhäusern allgemein sowie nach verschiedenen Fachgebieten – und das für jeden Standort in Deutschland. Diagramme veranschaulichen die Erreichbarkeit nach bestimmten Siedlungstypen – von Großstadt bis ländliche Gemeinde. Das Geoinformationszentrum bei IT.NRW entwickelte den Krankenhausatlas für die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Jedes 32. Geborene ist ein Mehrlingskind - Anteil auf dem niedrigsten Stand seit 1997 
Die Geburt von Zwillingen, Drillingen oder Vierlingen ist ohnehin selten – und sie ist in Deutschland in den letzten Jahren noch etwas seltener geworden. Im Jahr 2024 waren unter den 680 017 Geborenen 21 040 Mehrlingskinder. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war damit jedes 32.

Geborene ein Mehrlingskind (Anteil 3,1 %).
Der Anteil geht nach einem jahrzehntelangen Anstieg seit 2017 zurück und erreichte 2024 den niedrigsten Stand seit 1997. Ein Grund für den jahrzehntelangen Anstieg war die Entwicklung der modernen Reproduktionsmedizin, bei der Frauen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung oft mehrere Embryonen eingesetzt wurden. Inzwischen wird zunehmend nur ein Embryo eingesetzt, was zu weniger Mehrlingsschwangerschaften führt.



97,7 % der Mehrlinge kamen im Jahr 2024 als Zwillinge zur Welt: 20 550 Zwillingskinder und 453 Drillingskinder wurden geboren sowie weitere Mehrlingskinder. Mehrlingsmütter bei Geburt im Schnitt gut ein Jahr älter als Mütter von einem Kind Die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsgeburt steigt mit dem Alter der Frau.

Tatsächlich war hierzulande in den vergangenen 25 Jahren das Durchschnittsalter der Frauen, die Mehrlinge zur Welt brachten, stets etwa ein Jahr bis anderthalb Jahre höher als das Alter derer, die ein einzelnes Kind gebaren. Im Jahr 2024 waren Mütter von Mehrlingen bei der Geburt im Schnitt 32,9 Jahre alt, Mütter von einem Kind im Schnitt 31,8 Jahre.

Gelagerte Abfallmenge auf Deponien 2024 um rund 32 % geringer als 2014
* Abfallmenge in Entsorgungs- und Behandlungsanlagen auf dem niedrigsten Stand seit 2014
* 85,2 % der Abfallmenge stammt aus NRW
* Kreis Borken mit den meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen S

Die von Betreibern zulassungsbedürftiger Anlagen entsorgte bzw. behandelte Abfallmenge hat 2024 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % abgenommen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag diese Menge bei ca. 55,1 Mio. Tonnen und sank damit auf den niedrigsten Wert seit 2014. Von dieser Gesamtmenge stammten 46,9 Mio. Tonnen Abfall aus NRW, was einem Anteil von 85,2 % entsprach.



Aus anderen Bundesländern betrug die Menge 5,5 Mio. Tonnen und aus dem Ausland 2,7 Mio. Tonnen Abfall. Ein möglicher Grund für den Rückgang der Abfallmengen könnte ein verändertes Konsumverhalten der Bevölkerung sein. Deponieabfall auf 10-Jahres-Tief Die gelagerte Abfallmenge auf Deponien lag 2024 bei 11,8 Mio. Tonnen und verringerte sich um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt sank die Menge gegenüber 2014 um knapp ein Drittel (­– 31,9 %). Der seit 2018 zu beobachtende Trend zur Abnahme der Abfallmenge auf Deponien wurde einzig in 2022 unterbrochen. Ein Grund für die Zunahme in 2022 könnten häusliche Renovierungsarbeiten während der Coronapandemie sein.

Kreise Borken mit den meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen
Im Kreis Borken befanden sich 2024 mit 57 die meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen. Auf den nachfolgenden Plätzen waren die Kreise Recklinghausen und Unna mit jeweils 55 Anlagen. Die größte Anzahl an Deponien, welche zu den Entsorgungs- und Behandlungsanlagen gehören, konnte der Hochsauerlandkreis mit 16 Stück verzeichnen. Es folgten der Kreis Höxter mit 12 und der Kreis Lippe mit 9 Deponien.

Die Daten stammen aus der Statistik der Abfallentsorgung. Diese gibt Aufschluss über die behandelten Abfälle in Abfallentsorgungsanlagen. Die Statistik wird jährlich erhoben. Zu den Abfallmengen zählen z. B. Bau- und Abbruchabfälle, Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen und Abwasserbehandlungsanlagen sowie Siedlungsabfälle. Letztere umfassen Restabfälle und Sperrmüll sowie getrennt erfasste Abfälle zur Verwertung (Papier, Glas, Bioabfälle, gemischte Verpackungen, etc.). Die Abfallmenge beinhaltet nicht den Bauschuttabfall von Bauschuttentsorgungsanlagen.

Duisburger Filmwoche feiert 50. Geburtstag mit Jubiläumstour
Aus Anlass ihres 50. Geburtstages geht die Duisburger Filmwoche auf Jubiläumstour. Sie gastiert in den kommenden Monaten bei der Diagonale in Graz, bei der Dokumentarfilmwoche Hamburg, im Filmclub Münster und im Österreichischen Filmmuseum in Wien. Weitere Termine folgen.

Gezeigt werden ausgewählte Filme aus der Festivalgeschichte, die zu verschiedenen Programmen für den jeweiligen Veranstaltungsort zusammengestellt werden. Die Filmreihen verknüpfen historische Filme mit Diskursen der Gegenwart. Die 50. Duisburger Filmwoche findet vom 2. bis 8. November statt. idr - Infos: http://www.duisburger-filmwoche.de

LKA-NRW: Kostenlos informieren statt in kostenintensive Falle von Betrügern zu tappen
Mit gezielter Aufklärung stärken Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) zusammen mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und der Verbraucherzentrale NRW die Sicherheit von Nutzerinnen und Nutzern des World Wide Web.
In einer kostenlosen Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 18. März 2026, gibt es von 16 bis 17.45 Uhr Tipps für ein besseres Bewusstsein für mögliche Gefahren im Internet.

Unter dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz" klären Experten darüber auf, wie Personen Betrugsversuche erkennen und auf diese reagieren können.

Betrug erkennen, sich schützen, vorbeugen
Betrugsversuche sind überall präsent und nehmen stetig zu - sei es per E-Mail, im Internet, am Telefon oder sogar per Brief. Vor allem ältere Menschen sind hierbei oft Zielscheibe von Kriminellen.

Unter dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz" klären Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes NRW in Kooperation mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
und der Verbraucherzentrale NRW in dieser Online-Informationsveranstaltung darüber auf, welche Betrugsmaschen derzeit im Umlauf sind, wie Personen Betrugsversuche erkennen und auf diese reagieren können und was sie unternehmen sollten, wenn sie Opfer einer solchen Straftat geworden sind. Im Vordergrund stehen die Themen Phishing, Anlage-Betrug im Internet sowie Deepfakes und KI.

Internetsicherheit leicht gemacht
Die Veranstaltung wird aus dem Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum der
Polizei NRW im Polizeipräsidium Köln übertragen. Bei dem interaktiven Format können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen Chat Fragen stellen, die live beantwortet werden.

Die Veranstaltung ist barrierefrei.
Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist barrierefrei und wird von einem Gebärdendolmetscher begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen sind über folgenden Link möglich: https://beteiligung.nrw.de/portal/
lka_nrw/beteiligung/themen/1022207?vorschaucode=NtA49mLQ

Ermittlungsverfahren gegen ehemaligen Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Sana Klinikums/Bertha Krankenhauses Duisburg  Anklageerhebung
In dem bei der Staatsanwaltschaft Duisburg geführten Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Sana Klinikums/Bertha Krankenhauses in Duisburg wurde mit Datum vom 26. Februar 2026 Anklage zum Landgericht Duisburg erhoben.

Dem Angeschuldigten wird sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses jeweils in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Jugendlichen in 95 Fällen zum Nachteil von insgesamt vier Geschädigten und in einem Fall in Tateinheit mit Körperverletzung vorgeworfen. Zudem wird ihm eine Vergewaltigung sowie der Besitz eines jugendpornographischen Inhaltes vorgeworfen.

Nach den Ermittlungen näherte sich der Angeschuldigte in seiner Tätigkeit als Chefarzt während der Durchführung von Gesprächstherapien jedenfalls vier ihm anvertrauten jugendlichen Patientinnen in sexuell motivierter Art und Weise. Hierbei nutzte er das über zeitintensive therapeutische Behandlungen aufgebaute Vertrauensverhältnis und das zwischen Therapeuten und Patienten bestehende Abhängigkeitsverhältnis dahingehend bewusst aus, dass es in 95 Fällen zu sexuellen Handlungen kam.

In einem Fall setzte sich der Angeschuldigte darüber hinaus über den ihm erkennbaren entgegenstehenden Willen der Patientin bewusst hinweg. Insoweit wird ihm der Vorwurf der Vergewaltigung zur Last gelegt. Im Rahmen der Auswertung des privaten Mobiltelefons des Angeschuldigten konnte eine jugendpornographische Aufnahme einer der Patientinnen aufgefunden werden. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zum rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung gilt.

Der Junge heißt HEINER - Wenn sich Tradition und Moderne in einem Namen begegnen ...  
Von der ersten Begegnung mit seiner, im vom Urgroßvater gebauten Haus lebenden, Dreigenerationenfamilie väterlicherseits weiß er nur aus den Erzählungen seiner Mutter. Immer wenn diese bügelte wurde ihre Küche zum Erzählzimmer. Eine Geschichte hörte er besonders gerne: von dem Tag an dem er geboren wurde und dem Tag, als sie ihn aus dem Krankenhaus nach Hause brachte und seiner Familie stolz präsentierte.

Bei der Auswahl des Namens für einen Sohn hatte seine Mutter für die damals beliebten Namen Andreas oder Christian plädiert. Warum es dann doch anders werden würde? Wir werden hören!   Die Lesungen begleitet der Ruhrorter Liedermacher Dietmar Kreuder mit Songs aus seinem aktuellen Programm.  

Foto: © Heinz Heseding    

Der Junge heißt HEINER – Freitag, 20.3.2026, 19:00 Uhr Zweigstelle Huckingen, Albert-Schweitzer-Str. 73, 47259 Duisburg-Huckingen Eintritt frei(willig): Solidarische Hutveranstaltung (der Erlös wird der Kindernothilfe gespendet)    

Der Junge heißt HEINER – Sonntag, 22.3.2026, 11:30 Uhr Radiomuseum, Bergiusstr. 27, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig): Solidarische Hutveranstaltung (der Erlös wird dem Radiomuseum gespendet)

Duisburg: 74 Bäckereien mit 1.880 Beschäftigten
„Laden-Alarm“ für Bäckereien in Duisburg: Ohne Lohn-Plus laufen Bäckermeistern die Verkäuferinnen weg  
Mehr Brötchen verdienen: Die rund 1.880 Bäckerei-Beschäftigten in Duisburg sollen alle am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnzettel haben. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „1 Euro mehr pro Stunde – für jeden Bäcker und auch für jede Verkäuferin. Denn es wird höchste Zeit, dass es für den Verkauf im Laden das gleiche Lohn-Plus gibt wie fürs Backen am Ofen“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.

Frisches Brot vom Bäcker nebenan. Die, die es backen und verkaufen, sollen künftig
mehr verdienen – nämlich einen Euro pro Stunde. Das fordert die Bäckerei-
Gewerkschaft NGG Nordrhein. Foto: NGG | Tobias Seifert

In der laufenden Tarifrunde für das Bäckerhandwerk Nordrhein-Westfalen geht es der Gewerkschaft vor allem darum, dass „die Verkaufstresen in den 74 Bäckereien und deren Filialen in Duisburg nicht verwaisen“. Denn die NGG Nordrhein schlägt „Laden-Alarm“: „Mit Billiglöhnen werden es die Bäckereien in Duisburg demnächst nicht mehr schaffen, ihre Ladentheken zu besetzen.

Tatsächlich haben die Arbeitgeber für angelernte Verkäuferinnen, für Helfer in Produktion und Verwaltung und für Bedienungen in den Cafés, die frisch dabei sind, einen Stundenlohn angeboten, der gerade einmal 20 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro liegt.

Im nächsten Jahr soll der Abstand zum Mindestlohn dann sogar nur noch 10 Cent betragen. Wenn das ihr Ernst ist, dann laufen den Bäckermeistern die Verkäuferinnen weg“, sagt Adnan Kandemir.

Immerhin sei die Arbeit in Bäckereien kein „08/15-Job“: „Da werden Allroundtalente gebraucht“, so Adnan Kandemir. Brot, Brötchen, süße Teilchen und Kuchen zu verkaufen, erfordere Beratung und oft genug auch „starke Nerven, wenn der Laden zu Stoßzeiten rappelvoll“ sei.

„Gerade der Job am Bäckereitresen ist ein Mix aus Ernährungsberatung und Kummerkasten. Es geht um guten Service. Denn an der Ladentheke wird der Umsatz gemacht“, so NGG-Geschäftsführer Kandemir. Fachverkäuferinnen seien früh auf den Beinen.

„Zur Arbeit gehört oft auch das Schmieren von Brötchen für den Verkauf auf die Hand. Genauso das Frühstückmachen und das Ausschenken von Kaffee, Tee, Cappuccino & Co.“, so Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein appelliert an die Bäckermeister in Duisburg, Druck auf den Bäckerinnungsverband West zu machen.

Dieser müsse bei der dritten Verhandlungsrunde in der kommenden Woche (Hinweis f.d. Red.: Dienstag, 17. März) „endlich ein ordentliches Angebot auf den Tisch legen“. „Andernfalls werden mehr und mehr Beschäftigte den Bäckereien in Duisburg den Rücken kehren“, warnt Adnan Kandemir von der Bäckerei-Gewerkschaft.

Besonders für den Bäckerei-Nachwuchs sieht der Geschäftsführer schwarz: „Wenn Fachkräfte nach dem Willen der Gegenseite gerade einmal 35 Cent mehr verdienen sollen, hat das eine verheerende Signalwirkung für potenzielle Azubis. So lässt sich kein Zuwachs an Fachkräften gewinnen, der ohnehin schon seit Jahren wegbricht. Das ist nicht tragbar für die Zukunft der Branche.“

Humanitäre Hilfe für die Menschen im Nahen Osten
Die Europäische Kommission stellt in diesem Jahr 458 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Palästina, Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten bereit. Angesichts des Rückzugs wichtiger Geber aus der Region leistet die EU für Millionen Menschen lebensrettende Hilfe.

Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichberechtigung sowie Krisenvorsorge und ‑management, erklärte: „Wir sind heute der größte Geber, der in einigen der schwersten Krisen der Welt weiterhin humanitäre Hilfe leistet und Menschen hilft, die die dunkelsten Momente ihres Lebens durchleben. Wir müssen ihnen zur Seite stehen. Das humanitäre Völkerrecht dient ihrem Schutz, und Europa wird es verteidigen. Wir werden weiterhin lebensrettende Hilfe leisten, solange sie benötigt wird.“ 

„Gesunde Nachbarschaften“ 2026 im Rheinland gesucht – je 1.000 Euro Fördergeld zu vergeben
AOK Rheinland/Hamburg und Netzwerk Nachbarschaft starten in die siebte Runde des Förderpreises „Gesunde Nachbarschaften“

Ob Yogagruppe im Innenhof, gemeinsames Meditieren oder Kochen mit gesunden Zutaten im Quartierstreff: Viele Nachbarinnen und Nachbarn im Rheinland setzen sich direkt vor der Haustür für mehr Gesundheit im Alltag ein. Dieses Engagement unterstützt die AOK Rheinland/Hamburg auch 2026 mit insgesamt 10.000 Euro Fördergeld. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 1. September 2026 möglich.

Zehn Initiativen aus dem Rheinland und aus Hamburg erhalten 2026 jeweils 1.000 Euro Fördergeld zur Weiterentwicklung ihrer gesundheitsfördernden Projekte. Gesucht werden Ideen, die im Wohnumfeld Bewegung und Fitness fördern, Nachbarinnen und Nachbarn gesunde Ernährung näherbringen oder dabei helfen, Stress zu reduzieren. Bereits zum siebten Mal in Folge vergibt die AOK Rheinland/Hamburg in Kooperation mit dem bundesweiten Aktionsbündnis Netzwerk Nachbarschaft den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“.

„Gesundheitliches Engagement in Nachbarschaften kann gar nicht genug gewürdigt werden. Deshalb wollen wir neue Projekte und Initiativen unterstützen, die zur Gesundheitsförderung im direkten Wohnumfeld beitragen“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg.

Erfolgreiche Beispiele aus Köln und Wuppertal
Im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Aktiven vom „Wohncafé Nebenan“ in Köln-Neuehrenfeld ausgezeichnet. Mit ihrem Projekt „Mittagstisch für Senioren“ ermuntern sie Anwohnende, gemeinsam neue Rezepte für eine ausgewogene Ernährung auszuprobieren.
Die Engagierten der „Mülheimer Nachbarschaft e.V.“ setzen auf Bewegungsangebote: Mit Qigong- und Sitztanzkursen erreichen sie monatlich bis zu 150 Nachbarinnen und Nachbarn. Alle weiteren Preisträgerinnen und Preisträger werden auf der Förderpreis-Website von Netzwerk Nachbarschaft vorgestellt.

Starkes Engagement seit 2020
Allein im Rheinland wurden seit Start des Förderpreises im Jahr 2020 bereits 168 Nachbarschaftsprojekte nominiert und 45 ausgezeichnet. Im gesamten Förderpreisgebiet – Hamburg sowie Rheinland – sind es 256 nominierte Projekte und 68 Preisträger.
Die Förderpreis-Jury, die im Herbst tagen wird, um die Preisträgerinnen und Preisträger zu ermitteln, setzt sich aus Expertinnen und Experten aus Sportwissenschaft, Medizin und gesellschaftlichem Engagement zusammen, darunter:
- Prof. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Bestsellerautor
- Dr. Silja Schäfer, Fachärztin für Allgemein- und Innere Medizin und NDR-Ernährungs-Doc
- Sophie Rosentreter, Demenz- und Pflegebotschafterin

„Wir freuen uns auf viele Bewerbungen“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. „Die Nachbarschaften an Rhein und Ruhr, in Stadt und Land zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie viel Gesundheitskompetenz in den Quartieren steckt und geben uns wichtige Impulse für ein gesundes Leben im Wohnalltag, das allen Generationen zugutekommt.“

Bewerbungen ab sofort möglich
Interessierte Nachbarschaften, Vereine und Aktionsbündnisse können sich ab jetzt und bis zum 1. September 2026 online bewerben unter: aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net

Band-Wettbewerb: Metal-Festival „Rage Against Racism“ gibt Newcomern eine Chance
Nachwuchs- und Newcomer-Bands der Region treten am Samstag, 28. März, im städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Die Mühle“ an der Clarenbachstraße 14 in Friemersheim in einem Band-Wettbewerb um den letzten begehrten Platz beim diesjährigen „Rage Against Racism“-Metal- Festival gegeneinander an.

Der Einlass startet um 18 Uhr. Das Festival setzt seit mehr als 20 Jahren als kostenfreies Open-Air-Event in Duisburg ein lautes Zeichen gegen Rassismus. In diesem Jahr läuft es am 5. und 6. Juni. Beim Band-Wettbewerb treten mehrere Bands auf und haben je 45 Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu überzeugen.

Die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Abend geheim, sodass alle Bands die gleiche Ausgangslage haben. Am Ende entscheidet eine Publikumsabstimmung, welche Band sich durchsetzt und im Sommer auf der Festivalbühne stehen wird. Die teilnehmenden Bands sind Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren (Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg).

Der Eintritt zum Wettbewerb beträgt 5 Euro. Die Einnahmen dienen zur Deckung der Veranstaltungs- und späteren Festivalkosten. Alle Organisatoren und Helfer arbeiten ehrenamtlich, um das Festival weiterhin als kostenloses „Umsonst & Draußen“-Open-Air für Musikbegeisterte zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Festivals unter www.rageagainstracism.de.

Mit der VHS zum EU-Parlament in Brüssel
Zu einer Busfahrt zum EU-Parlament in Brüssel lädt die VHS am Dienstag, 14. April, ein. Auf dem Programm stehen der Austausch mit einem Mitglied des Parlaments sowie der Besuch der Brüsseler Altstadt. Die Reise startet um 7 Uhr, das Ende ist für 19 Uhr geplant.
Teilnehmende zahlen 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.

Comic-Workshop in Hamborn: Fünf Tage kreatives Zeichnen
Zu einem fünftägigen Comic-Workshop mit dem bekannten Zeichner Ulf K. lädt die Bezirksbibliothek Hamborn in den Osterferien vom 7. bis zum 11. April in die Räumlichkeiten im Rathaus-Center an der Schreckerstraße ein. Der Workshop läuft jeweils von 10 bis 13 Uhr und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren, die gerne zeichnen und Comics mögen. Ulf K. führt die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch das „Comic-ABC“.

Der Workshop vermittelt, wie sich aus einfachen Formen Figuren entwickeln lassen, wie Sprechblasen wirkungsvoll eingesetzt werden und wie Bewegungen und Dynamik in Bildern entstehen. Ziel ist es, dass jedes Kind am Ende sein eigenes kleines Comicheft gestaltet hat.

Den Abschluss bildet am Samstag, 11. April, von 13 bis 14.30 Uhr eine Präsentation der entstandenen Werke. Eltern, Großeltern und Freundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen, die Comics der jungen Künstlerinnen und Künstler bei Getränken und Gebäck zu entdecken. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ erforderlich.



NRW-Luftverkehr: Palma de Mallorca war 2025 das beliebteste Reiseziel
* 3,6 % mehr Passagiere als im Vorjahr 2024
* Spanien erneut das beliebteste Zielland unter Flugreisenden
* Inlandsflüge haben im Vergleich zu 2019 um 67 % abgenommen

Im Jahr 2025 sind rund 19,3 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen abgeflogen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 3,6 % mehr als ein Jahr zuvor (2024: 18,6 Millionen). Mit Beginn der Coronapandemie in 2020 war die Passagierzahl auf einen Tiefstand von etwa 5,6 Millionen gesunken. Seitdem ist die Anzahl der Fluggäste wieder kontinuierlich angestiegen und hat sich von 2020 bis 2025 mehr als verdreifacht (+241,8 %).

Dennoch liegt sie weiterhin unter dem Niveau vor der Coronapandemie. Spanien weiterhin das beliebteste Flugziel der Flugreisenden Spanien war 2025 erneut das beliebteste Zielland unter Flugreisenden: Von den sechs NRW-Flughäfen starteten im vergangenen Jahr etwa 4,1 Millionen Passagiere nach Spanien. Davon flogen 1,6 Millionen zum Flughafen Palma de Mallorca - dem damit beliebtesten Flughafen der Fluggäste aus NRW.

Auf Platz 2 der meist angeflogenen Länder lag im vergangenen Jahr die Türkei mit etwa 3,7 Millionen Passagieren. Hier landeten die meisten Reisenden in Antalya (1,5 Millionen). Weniger NRW-Flugpassagiere auf innerdeutschen Strecken Inlandsflüge haben seit 2019 den größten Rückgang zu verzeichnen: 2025 flogen knapp 1,3 Millionen NRW-Passagiere innerhalb Deutschlands. Dies waren 67 % weniger als 2019 (4,1 Millionen).

Im Vergleich der häufigsten Zielländer belegte Deutschland dennoch Platz 3. Der beliebteste inländische Flughafen war München mit etwa 840.100 Passagieren aus NRW. Auch deutschlandweit war Spanien das beliebteste Zielland mit etwa 16,8 Millionen Fluggästen. Platz 2 und 3 spiegeln das NRW-Ergebnis ebenfalls wider: Die Türkei war mit 13,1 Millionen Passagieren knapp vor der Anzahl der Flugreisenden innerhalb Deutschlands (12,8 Millionen).



Größten Zuwachs verzeichnete der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökcen Werden die zehn Flughäfen betrachtet, die von NRW-Reisenden am häufigsten angesteuert werden, zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen gegenüber den Vorjahren. Palma de Mallorca war vor Antalya erneut der von NRW-Passagieren am häufigsten angeflogene Flughafen.

Platz 3 belegte 2025 der Flughafen München, welcher mit –5,6 % zum Vorjahr und –45,3 % im Vergleich zu 2019 den größten Rückgang der Fluggastzahlen zu verzeichnen hatte. Den größten Zuwachs an NRW-Passagieren verzeichnete 2025 der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökcen mit 12,9 % gegenüber dem Vorjahr.



Im Vergleich zu 2019 hat sich die Zahl der NRW-Reisenden dorthin mit 106,7 % sogar mehr als verdoppelt. Auch die Flughäfen Hurghada und Barcelona verzeichneten im Vorjahresvergleich einen Zuwachs von 10,2 % bzw. 8,6 %. Mögliche Gründe für solche Schwankungen der Passagierzahlen an den einzelnen Flughäfen könnten u. a. Anpassungen im Flugplan, Änderungen bei den am Standort vertretenen Airlines sowie beim individuellen Reiseverhalten sein.

Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und biodynamischen Ansätzen steckt.
Begriffe wie „naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und eigenen Prinzipien.

„Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Für eine sachliche Einordnung lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf das, was sie jeweils nicht sind.“
Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume. (Quelle: BLGL)

Naturnahes Gärtnern: Ökologische Funktionen im Mittelpunkt
Naturnahes Gärtnern ist kein geschütztes Label und kein festes Regelwerk, sondern eine fachliche Leitidee. Sie orientiert sich an natürlichen Lebensräumen und deren Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile Lebensgemeinschaften durch standortgerechte Pflanzen und Strukturvielfalt.

Praktisch heißt das: heimische Pflanzen wählen, Blühangebote sichern, Totholz oder Hecken integrieren und organisches Material über Kompost wieder in den Boden zurückführen.

„Naturnah bedeutet nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume mit regelmäßiger Pflege.“ betont Dr. Popp.
- Permakultur: Gestaltung mit ethischem Fundament
- Permakultur wurde in den 1970er Jahren von den Australiern Bill Mollison und David
 -Holmgren entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches Planungssystem von Lebensräumen.

Im Zentrum stehen drei ethische Leitsätze:
- Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden, Wasser und Biodiversität erhalten
- Sorge für den Menschen (People Care) – Bedürfnisse decken und Gemeinschaft stärken
- Gerechtes Teilen (Fair Share) – Ressourcen maßvoll nutzen

Diese Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete Planungsmethoden. Typisch sind Mischkulturen, die Bevorzugung mehrjähriger Systeme, die Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine geschickte Flächennutzung.
„Permakultur denkt vom Gesamtsystem her“, erklärt Dr. Popp. „Sie verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen Fragestellungen.“

Wichtig ist jedoch: Permakultur ist kein geschütztes Siegel. Die Umsetzung variiert, systematische Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist weder ein Ertragsversprechen noch ein festgelegter Standard, sondern ein ethisch fundierter Planungsrahmen.

Biodynamisch und biologisch: Was bedeutet das für den Hausgarten?
Der ökologische Landbau ist in der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und setzt auf Fruchtfolgen, organische Düngung und weitgehend geschlossene Nährstoffkreisläufe – Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut umsetzen lassen.

Die biodynamische Wirtschaftsweise baut darauf auf, geht jedoch konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als möglichst geschlossenen Organismus. In der Praxis gehört dazu idealerweise auch Tierhaltung, um betriebseigene Nährstoffkreisläufe zu sichern. Zudem spielen bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine Rolle. Entsprechende Betriebe können nach den Richtlinien von Demeter zertifiziert werden.

Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem jedoch nur eingeschränkt übertragbar. Relevanz haben vor allem praktische Maßnahmen wie Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht jedoch zwingend die weltanschaulichen Elemente.

„Für Hausgärten ist entscheidend, welche Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp. „Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik ist keine Voraussetzung für ökologisch orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten bleibt davon vor allem die Idee geschlossener Stoffkreisläufe und der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngung und Pflanzenschutzmittel relevant.“

Wie lässt sich das im eigenen Garten umsetzen?
Für private Gärten lassen sich Elemente aus allen Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost, vielfältige Pflanzengesellschaften, strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig vom gewählten Etikett. „Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern die konkrete Praxis“, betont Dr. Popp.

VHS: Umweltamt stellt Hitzeaktionsplanung vor
Um die Hitzeaktionsplanung in Duisburg geht es in einem Vortrag des stellvertretenden Umweltamtsleiters Dr. Thomas Griebe am Montag, 23. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Extreme Hitzeereignisse sind eine zunehmende Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung in Duisburg und stellen eine wachsende Herausforderung für die Stadtgesellschaft dar.

In dem Vortrag geht es unter anderem um zentrale Aspekte für einen effektiven Hitzeschutz und Maßnahmen zum Schutz der Menschen vor Gesundheitsrisiken. Auch zeigt Griebe auf, welche Maßnahmen schon durchgeführt werden und wie die zukünftige Gesetzgebung mit dem Thema Hitzeschutz umgeht. Der Vortrag ist entgeltfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.

Clean Up Day in Marxloh – „Halte Deinen Stadtteil sauber“
„Halte Deinen Stadtteil sauber“ – unter diesem Motto läuft am Freitag, 27. März, der diesjährige „Clean Up Day“ in Duisburg-Marxloh. Viele engagierte Akteure – darunter Kitas, Grundschulen und Familiengrundschulzentren, weiterführende Schulen, das Quartiersmanagement Marxloh sowie die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) – packen gemeinsam an und schließen sich zusammen.

Kinder, Jugendliche und Eltern machen sich eigenverantwortlich auf den Weg, um Müll in ihrem Stadtteil zu sammeln und so aktiv für ein sauberes Umfeld zu sorgen. Der Treffpunkt zur Abgabe des gesammelten Mülls ist ab 10 Uhr der Schulhof der KGS Henriettenstraße, Henriettenstraße 25, 47169 Duisburg. Dort steht ein Container bereit.

Die Aktion dauert bis 13 Uhr. Im Anschluss können die teilnehmenden Kinder und Eltern auf dem Schulhof zusammen Zeit verbringen und sich mit einem gesunden Snack aus frischem Obst stärken. Außerdem erwartet die jungen Helfer ein kreativer Parcours zum Thema Müll sowie einige Bastelaktionen, die für das Thema Umweltschutz sensibilisieren.

 Müllhelfer der WBD helfen mit Übersetzungen und Erklärungen in verschiedenen Sprachen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der präventive Aspekt: Kinder und Jugendliche sollen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Müll lernen und ihr Wissen als Multiplikatoren weitertragen, um ein nachhaltiges Verhalten zu fördern. Interessenten können sich für weitere Informationen bei Judith Crichton unter Tel. 01516 5036850 oder per E-Mail (j.crichton@stadt-duisburg.de) melden.

Nachhaltig reparieren im Recyclingzentrum Mitte

Kaputte Alltagsgegenstände müssen nicht im Müll landen: Am Freitag, 20. März 2026, öffnet das Repair-Café Hochfeld erneut seine Türen im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Von 14.00 bis 17.00 Uhr dreht sich dort alles um nachhaltiges Handeln, praktisches Reparieren und nachbarschaftlichen Austausch. Aufgrund einer Baustelle am bisherigen Standort im Citywohnpark findet die Veranstaltung weiterhin im Recyclingzentrum Mitte statt.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski 

Dort unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten Bürgerinnen und Bürger dabei, defekte Gegenstände wieder funktionstüchtig zu machen. Ob Elektrogeräte, kleinere Möbelstücke oder andere Alltagshelfer – gemeinsam wird geprüft, geschraubt, gelötet und repariert.

Das Ziel: Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen verlängern. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Organisiert wird die Initiative von engagierten Freiwilligen sowie den Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 20. März 2026 von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. 

„UmweltKids“ in der Stadtteilbibliothek Wanheimerort
Das Programm „UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, 21. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Workshop „Die Mischung macht’s“.

Die Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28. März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.

Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen. Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.

Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de unter Veranstaltungen erforderlich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Welche Checks nach der Winterpause sind wichtig, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des Jahres startet
Nach der Winterpause wird es für viele Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen, Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf es vor der ersten Fahrt ankommt und welche Kontrollen dabei helfen, sicher und ohne böse Überraschungen in die neue Camping-Saison zu starten.

Im Frühling beginnt die Camper Saison /Getty Images

Außenreinigung und Sichtprüfung
Zu Beginn steht eine gründliche Reinigung, idealerweise in einer SB-Waschanlage. Dabei sollte der Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt werden, um Lack, Kunststoffteile oder Lüftungsgitter nicht zu beschädigen. Ein mildes Reinigungsmittel löst Schmutz und Salzrückstände, die sich über den Winter angesammelt haben.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und Radkästen. Beim Reinigen lohnt sich außerdem ein Blick auf Rahmen und tragende Teile, um Rost oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Markise, Dachaufbauten und andere Anbauteile sollten auf Beschädigungen geprüft und einmal getestet werden. Abschließend empfiehlt sich die Pflege der Gummidichtungen an Türen und Fenstern.

Innenraum und Wassersystem startklar machen
Auch wenn das Wohnmobil vor der Winterpause gereinigt wurde, lohnt sich vor der ersten Fahrt eine erneute Kontrolle. Möbel, Polster und Stauräume sollten von Staub und Schmutz befreit werden, Küche, Kühlschrank und Bad gründlich gereinigt werden.

Die Dichtungen der Camping-Toilette sollten geprüft werden. Frisch- und Abwassertanks sollten nach längerer Standzeit gespült und desinfiziert werden. Anschließend empfiehlt sich ein Nachspülen mit klarem Wasser. Leitungen, Armaturen und Wasserpumpe sollten auf mögliche Frostschäden überprüft werden. Tropfstellen, Druckverlust oder ungewöhnliche Geräusche können Hinweise auf Undichtigkeiten sein. Gegebenenfalls eingesetzte Wasserfilter sollten ebenfalls überprüft werden.

Zusätzlich sollten Stauräume, Polster und Ecken auf Feuchtigkeit oder Schimmel kontrolliert werden. Während der Reinigung hilft gründliches Lüften, um das Fahrzeug vollständig zu trocknen.

Reifen, Bremsen und Flüssigkeiten prüfen
Nach längerer Standzeit zählen Reifen zu den häufigsten Schwachstellen. Wichtig sind Profiltiefe, Luftdruck und Alter der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Restprofil. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV bei Sommerreifen mindestens drei Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter, um bei Nässe eine sichere Fahrt zu gewährleisten und das Risiko von Aquaplaning zu verringern.

Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Ab etwa sechs Jahren sollten Reifen kritisch geprüft werden. Bei Tempo-100-Gespannen dürfen sie maximal sechs Jahre alt sein.

Zusätzlich sollten folgende Flüssigkeiten kontrolliert werden:
Motoröl
Kühlmittel
Bremsflüssigkeit
Scheibenwischwasser

Auch die Bremsanlage sollte geprüft werden. Nach längerer Standzeit kann sich Flugrost auf den Bremsscheiben bilden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen bei einer Probefahrt sollten ernst genommen werden.

Batterie und Bordelektrik testen
Starter- und Aufbaubatterie verlieren während der Winterpause häufig an Leistung. Daher sollte der Ladezustand geprüft und bei Bedarf nachgeladen werden.

Ebenso empfiehlt sich ein Test der gesamten Bordelektrik. Dazu zählen Innen- und Außenbeleuchtung, 12-Volt-Anlage, Steckdosen, Ladegerät und Hupe. Bei entsprechender Ausstattung sollten auch Solaranlage, Wechselrichter und Klimaanlage überprüft werden. Landstromkabel, Sicherungen und der FI-Schutzschalter sollten ebenfalls kontrolliert werden. Bei Sicherungen und Leitungen empfiehlt sich eine Prüfung auf sichtbare Schäden.

Gasanlage und Sicherheitsausstattung
Gasbetriebene Geräte wie Heizung, Kocher oder Kühlschrank müssen einwandfrei funktionieren. Für Wohnmobile und Wohnwagen mit fest verbauter Flüssiggasanlage ist die Gasprüfung seit dem 19. Juni 2025 alle zwei Jahre vorgeschrieben. Die Prüfpflicht ergibt sich aus § 60 StVZO und gilt unabhängig von der Hauptuntersuchung.

Schläuche, Druckminderer und Anschlüsse sollten auf sichtbare Schäden geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Abschaltsicherung der Gasgeräte. Erlischt die Flamme, muss die Gaszufuhr automatisch unterbrochen werden.
Auch die Sicherheitsausstattung gehört zum Check: Verbandskasten, Warndreieck, Warnwesten sowie Rauch- oder CO-Melder und ein Feuerlöscher sollten vollständig und funktionsfähig sein.

Gewicht und Beladung beachten
Das zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung unter F1 angegeben, das Leergewicht unter G. Die Differenz ergibt die mögliche Zuladung.
Da optionales Zubehör häufig nicht im Leergewicht enthalten ist, kann eine Kontrolle auf einer öffentlichen Waage sinnvoll sein. Schwere Gegenstände sollten möglichst tief und nahe der Fahrzeugmitte verstaut werden. Überladung kann Bußgelder nach sich ziehen und die Fahrstabilität beeinträchtigen.

Hauptuntersuchung im Blick behalten
Wohnmobile bis 3,5 Tonnen müssen erstmals nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung.
Wohnmobile von 3,5 bis 7,5 Tonnen müssen in den ersten sechs Jahren alle zwei Jahre, ab dem siebten Jahr jährlich zur HU.
Für Wohnmobile über 7,5 Tonnen gilt der jährliche Rhythmus.

ACV Checkliste: Vor der ersten größeren Tour sollten geprüft werden
Außenreinigung und Dichtungen
Innenraum und Wassersystem
Reifen, Luftdruck und Alter
Bremsen und Flüssigkeiten
Batterien und Bordelektrik
Gasanlage und Prüfstatus
Gewicht und Beladung
HU-Termin
Eine kurze Probefahrt rundet den Wohnmobil-Check ab. Dabei lassen sich Bremsverhalten, Lenkung und Fahrstabilität überprüfen.

Besonderheiten bei Wohnwagen-Gespannen
Bei Wohnwagen-Gespannen ist zusätzlich die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu prüfen. Dazu gehören Anhängerkupplung, Steckverbindung, Auflaufbremse und Abreißseil. Auch eine gegebenenfalls vorhandene Antischlingerkupplung sollte kontrolliert werden.

Wichtig sind außerdem die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die vorgeschriebene Stützlast. Beide Werte müssen eingehalten werden.

Datenreport 2025: Mehr Bus- und Lkw-Prüfungen
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Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw und Busse.
-  Durchfallquoten bleiben stabil und liegen deutlich unter den Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband

Die Zahl der Fahrerlaubnisprüfungen für Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C für Lkw und D für Busse hat im Jahr 2025 neue Höchstwerte erreicht. Das zeigt eine Auswertung des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen der „TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) wurden insgesamt 123.414 theoretische und 123.746 praktische Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht einem Plus von rund 3.500 Theorie- (3 Prozent) und rund 4.700 Praxisprüfungen (4 Prozent) gegenüber 2024.

Auch im Busverkehr blieben die Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf einem hohen Niveau. In den Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518 theoretische Prüfungen durchgeführt - ein Rückgang um etwa 250 Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg die Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688. Das sind rund 2.000 Prüfungen mehr als im Jahr 2024 (plus 11 Prozent).

„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sind für Wirtschaft und Daseinsvorsorge unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin Fahrerlaubnis, Fahreignung und Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen Prüfungszahlen zeigen ein anhaltendes Interesse an diesem Berufsweg. Gerade der Zuwachs bei den Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den ÖPNV.“

Hohe Bestehensquoten bei Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den Fahrerlaubnisprüfungen erfolgreicher als Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B liegt die Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 37 Prozent in der Praxis. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der Theorie und bei 15 Prozent in der Praxis.

Entsprechend bestehen sechs von sieben Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86 Prozent) und die praktische Prüfung (85 Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15 Prozent) sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote um einen Prozentpunkt, während die Praxisquote unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten sind seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im Jahr 2016 scheiterten 16 Prozent in der Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13 Prozent in der praktischen Prüfung.

Bus-Fahrschüler:innen schneiden in Prüfungen gut ab
Auch die Bus-Fahrschüler:innen schneiden in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in Klasse B. Im Jahr 2025 haben 83 Prozent die Theorieprüfung und 76 Prozent die praktische Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17 Prozent scheiterten in der Theorie und 24 Prozent in der Praxis.

Gegenüber 2024 hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent), während die Nichtbestehensquote in der praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In der längerfristigen Betrachtung zeigt sich insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im Jahr 2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische Prüfung nicht bestanden.

„Wer Busse und schwere Lkw fährt, trägt eine besondere Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta. „Wer solche Fahrzeuge führt, muss Regeln beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell sich viele Bewerberinnen und Bewerber auf die Prüfungen und ihren Berufseinstieg vorbereiten und, dass sie ihre Verantwortung für die Verkehrssicherheit ernst nehmen.“

Nachfrage nach Führerscheinen für Bus und Lkw: Langzeittrend ist positiv
Seit 2016 stieg die Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) um 30 Prozent (Theorie) und 35 Prozent (Praxis). Auch bei den Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025 deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der Prüfungen stieg in zehn Jahren um 44 Prozent in der Theorie und um 47 Prozent in der Praxis.

Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in den Bus-Klassen besonders dynamisch: die Theorieprüfungen nahmen um 70 Prozent zu und die praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal: Mehr qualifiziertes Fahrpersonal ist eine Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende erreicht werden können“, sagt Zaneta.

In der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein klarer Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus, um die Fachkräftelücke zu schließen. Nach Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell etwa 100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in der Personenbeförderung fehlen Fachkräfte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000 Busfahrer:innen; bis 2030 wird ein zusätzlicher Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000 Personen erwartet.

Fachkräftesicherung und Reform der Fahrausbildung
Für eine nachhaltige Fachkräftesicherung müssen Maßnahmen zusammen gedacht werden: das Berufsbild stärken, den Zugang in die Qualifizierung praxistauglich gestalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit absichern.

„Wir müssen mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und wir müssen sie so qualifizieren, dass sie die Anforderungen im Alltag sicher beherrschen“, sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen dafür einen verlässlichen Sicherheitsstandard, weil sie Fahrkompetenz und Regelkenntnis verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere mit Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder vielen Fahrgästen essenziell.

Die kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge des Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung greifen ein wichtiges Modernisierungsziel auf: die stärkere Nutzung digitaler Lernformen. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung digitaler Elemente in der Fahrausbildung überfällig: Online-Theoriekurse zur Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie Fahrsimulatoren können sinnvoll sein, wenn sie qualitätsgesichert in eine strukturierte Ausbildung eingebettet sind.

Digitalisierung sollte da wirksam werden, wo sie Qualifizierung und Verfahren besser macht: moderne Lern- und Übungsformate sowie effizientere Abläufe im Führerscheinprozess – von Antrag und Nachweisen bis zur Terminsteuerung und Kommunikation zwischen Behörden, Fahrschulen und Prüfstellen.

Der TÜV-Verband warnt davor die Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher Effizienzgewinne aufs Spiel zu setzen: „Die pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa bei der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C und D und den besonderen Ausbildungsfahrten, sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt Zaneta.

„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher Masse, langen Bremswegen und großen toten Winkeln, sie führen eine erhebliche kinetische Energie mit entsprechend gravierenden Folgen im Ernstfall.“

Die guten Bestehensquoten in Klasse C und D gäben zudem keinerlei Anlass, die bestehenden Anforderungen abzusenken. Ausbildung und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern müssen verlässlich nachweisen, dass Regeln und Fahrpraxis sicher beherrscht werden.


Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ in Walsum
Die Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende” von Matthieu Delaporte gastiert am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum an der Waldstraße 50. Der Einlass beginnt bereits um 19 Uhr.

Das Theaterstück erzählt die Geschichte von Bertrand, der das Gefühl hat, sein Leben verpasst zu haben: keine Frau, ein langweiliger Job, keine Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Auch dieser Versuch scheitert jedoch, als plötzlich ein Fremder vor der Wohnungstür des 38- Jährigen auftaucht.

Der Besucher hält Bertrand sofort eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch zögert, ermutigt Bertrand ihn. Zwischen den beiden Herren entspinnt sich ein urkomischer Dialog, der die Gründe für den Freitod des einen und die Anwesenheit des anderen beleuchtet.

Als der Mann sich als der Tod vorstellt, glaubt Bertrand seinem Gegenüber zunächst kein Wort. Doch als dieser einen Anruf erhält und schließlich erkennt, dass er sich im Stockwerk geirrt hat, wird es Bertrand bang um die hübsche Clémence, die über ihm wohnt und von ihm insgeheim schon lange verehrt wird… Matthieu Delaporte ist bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen.

Erfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor bereits zusammen mit Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“ und „Das Abschiedsdinner“. Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Walsum sind ab sofort Karten montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert- Straße 152 (Zimmer 315) erhältlich; nach telefonischer Absprache auch außerhalb dieser Zeiten.

Die Karten sind in drei Preisklassen zu 16 Euro, 21 Euro und 25 Euro verfügbar. Weitere Informationen zu den Theaterkarten gibt es telefonisch unter 0203 283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt-duisburg.de

Lesung mit Ira Peter in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Journalistin und Podcasterin Ira Peter liest am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr in der Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center an der Schreckerstraße aus ihrem Buch „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“.

Peter, die als Neunjährige selbst mit ihrer Familie von Kasachstan nach Deutschland übersiedelte, erzählt von der Scham über ihre sowjetische Migrationsgeschichte und dem Gefühl des Unerwünschtseins.

C Ira Peter

Ihr Buch lädt zum Nachdenken über Geschichte, Identität und Integration ein. Gleichzeitig hinterfragt sie stereotype Bilder wie „Russlanddeutsche wählen rechtsradikal, sprechen nur Russisch und verehren Putin“ – und plädiert für ein differenzierteres Verständnis dieser heterogenen Gemeinschaft.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann- Haus im Rahmen des Tags der Demokratiegeschichte statt. Um Anmeldung auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen wird gebeten.

„DER DA VINCI CODE – SAKRILEG“ LIVE ON STAGE im Theater am Marientor
Ab März 2026 auf großer Tournee durch Deutschland und Österreich
Dan Browns Thriller-Sensation DER DA VINCI CODE – SAKRILEG hielt über 80 Millionen Leser weltweit in Atem, war unglaubliche 48 Wochen lang auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und faszinierte knapp sechs Millionen Kinobesucher allein in Deutschland.

Nun kommt das weltweite Bestseller-Phänomen erstmals auf die Theaterbühnen in ganz Deutschland und Österreich. Das Publikum erlebt die packende Geschichte um Robert Langdons Suche nach dem Heiligen Gral durch ganz Europa so wie noch nie zuvor – in der offiziellen, filmreifen Bühnenversion mit einem neuen, epischen Soundtrack – live und hautnah!

Mit dieser talentierten Besetzung ist die Bühne bereit, Dan Browns packende Thrillergeschichte in voller Dramatik und Spannung zum Leben zu erwecken.

CAST HIGHLIGHTS
Robert Langdon – Hannes Levianto
Sophie Neveu – Helena Charlotte Sigal
Jacques Saunière / Sir Leigh Teabing – Cusch Jung
Silas – Silvio Römer
Rémy und andere – Elias Reichert
Bezu Fache – Dave Wilcox
Lieutenant Collet und andere – Christoph Bangerter
Schwester Sandrine / Marie Chauvel – Susanna Panzner
Vernet und andere – Lucia Schulz
Ensemble – Rene Eichinger, Annika Böbel
Swing – Benjamin Muth, Lukas Kaack, Daja Fuhrmann, Maria Mucha
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FACT SHEET MIT CAST BIOS
Die größte Verschwörung der Geschichte der Menschheit
Harvard-Professor Robert Langdon wird eines Nachts in den Pariser Louvre gerufen, wo Chefkurator Jacques Saunière direkt vor der Mona Lisa in einem Pentagramm ermordet wurde. Gefragt ist Langdons Expertise, um den symbolträchtigen Mord mit Hilfe von kryptischen Hinweisen in Werken von Leonardo Da Vincis aufzuklären – doch schnell wird er zum Hauptverdächtigen! Gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu begibt er sich auf die

Flucht und es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um seine Unschuld zu beweisen und vor seinen mächtigen Widersachern ein Jahrtausende-altes Mysterium aufzudecken, welches die Grundfesten der Kirche erschüttern könnte…

Der Thriller-Papst Dan Brown
Dan Brown zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern dieses Jahrtausends. Seine Bücher werden weltweit in 54 Sprachen übersetzt und führen regelmäßig über Monate die Bestsellerlisten an. DER DA VINCI CODE – SAKRILEG gilt nicht erst seit dem Blockbuster mit Tom Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen und Jean Reno als weltweites Phänomen. Browns Markenzeichen sind fesselnde Geschichten an der Schnittstelle von Kunst, Geschichte und Religion – vollgepackt mit Rätseln, Symbolik und atemloser Spannung. Zu seinen weiteren Bestsellern gehören u. a. Illuminati und Inferno (beides ebenfalls erfolgreiche Hollywood-Verfilmungen), Origin und Diabolus.

Workshop Manga zeichnen in der Zentralbibliothek
Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März, von 11 bis 13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen Materialien arbeiten. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme ist kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.


Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler Künstler
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe (c) Ina Busken, aka Mononom präsentiert auf großen Displays ausgewählte Fotos seiner über zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen Facebook-Fotogruppen SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort.

Die Fotoarbeiten wurden von Fotografen aus über 50 Ländern veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane Straßenmomente und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in fremde Kulturen und nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in kreativen, surrealen oder abstrakten Arbeiten.

Besucher können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese partizipative Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe, wie es das Festival anstrebt: In einer individualisierten Welt bietet sie Raum, um Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu entdecken. sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen.

Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Schaufensterausstellung. Doppel-Finissage: 22.3.2026, 19 Uhr

Feministische Entgegnung 1:
Blutschwestern“ – eine feministische Schaufenster- und Rauminstallation
"Blutschwestern" ist eine visuelle Entgegnung auf den Trennungszusammenhang von unterschiedlichen Lebensrealitäten, Unterdrückung und Emanzipation. Die raumgreifende Installation thematisiert den Umgang mit kulturell unterschiedlichen, doch strukturell verwandten Formen von Ausgrenzung – durch Geschlechtsmuster, ungleiche Machtverhältnisse und Menstruationen.

Mitwirkende: Aurora Garcia Lecue, Layla Reg, Maribel Medina Rodriguez
Finissage: So. 22.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Ausstellung im Raum: zur Vernissage und Finissage & zu Veranstaltungen im Lokal Harmonie. Ausstellung im Schaufenster: dauerhaft 04.03.26 bis 22.03.26

Feministische Entgegnung 2:
„Mit Binden und Banden“ – performativer Tanztee
Einladung zum gemeinschaftlichen Tee Trinken und Mitbinden.
Eine explorativ kollaborative Begegnungsperformance im Format eines Tanztees. In einem variablen Ritual der Anschmiegsamkeit begegnen sich aufeinander eingestimmte Körper der Besucher*innen im Schwingungsverhältnis von Distanz und Resonanz. Gemeinsam wird ein immersives Netzwerk geknüpft – ein Raum der Verbindung, in dem Differenz nicht trennt.

Von und mit Böckler & Berndt: Strahlproduktion
So, 22.3., 17.00 bis 18.00 Uhr, Lokal Harmonie

Der Duisburger Norden im Film  
Unter dem Titel „Der Duisburger Norden im Film“ laden die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn und die „Kinemathek im Ruhrgebiet“ zu einer Reise in die Vergangenheit. Das Filmprogramm in der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, startet am 20. März um 18 Uhr mit einer Einführung von Paul Hofmann von der „Kinemathek im Ruhrgebiet“.

Danach sind „Gefahren des Verkehrs“ und „Vom Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt...“ von 1967 zu sehen.  Beim ersten Film handelt es sich um einen Stummfilm von 1930 mit Zwischentiteln, der vier Arbeitsuchende auf der Jagd nach einem freigewordenen Arbeitsplatz zeigt - quer durch Duisburg, per Fahrrad, Motorrad, Kraftwagen und mit Bus und Straßenbahn.

Der ungewöhnliche Verkehrssicherheitsfilm wurde im Auftrag der Duisburger Verkehrswacht gedreht - als aufwendiger Kurzspielfilm vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise gegen Ende der Weimarer Republik. „Vom Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt ...“ ist von 1967, dauert 44 Minuten und begleitet Bewohner einer Zechensiedlung in Duisburg-Neumühl, die aufgrund städtebaulicher Umstrukturierungen (Abriss von Bergarbeiterkolonien) um ihr Zuhause bangen. Der Eintritt zu dem Filmabend ist frei, Spenden sind willkommen. 



Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen
• Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher. Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

47,4 % der Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit 98,2 % (36 500 Tonnen) die bei Weitem bedeutendste Speisepilzart.

Gesamte Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum Vorjahr
Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr und 4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 %) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 % über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer Erntefläche von 80 Hektar.