|
Streik bei der Rheinbahn: U79 fährt am Sonntag nur auf
Duisburger Stadtgebiet Für kommenden Sonntag, 22. März,
hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder
im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr
in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Rheinbahn
AG in Düsseldorf ist zum Streik aufgerufen.
Das hat auch
Auswirkungen auf den Linienbetrieb in Duisburg, so dass die Bahnen
der Linie U79 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) an diesem
Tag nur auf Duisburger Stadtgebiet zwischen den Haltestellen
„Kesselsberg“ und „Meiderich Bahnhof“ fahren. Weitere Linien der DVG
sind nicht betroffen.
Abriss der Glas-Pavillons in
der Innenstadt: U-Bahnhof „Rathaus“ gesperrt Durch
Abrissarbeiten an den Glas-Pavillons in der Duisburger Innenstadt
muss der Zugang zur Haltestelle „Rathaus“ der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) von Montag, 23. März, Betriebsbeginn,
bis voraussichtlich Freitag, 17. April, Betriebsende, gesperrt
bleiben. Deshalb fahren die Straßenbahnen der Linie 901 ohne Halt
durch. Die DVG bittet die Fahrgäste auf die Haltestelle
„König-Heinrich-Platz“ auszuweichen.
MSV Duisburg –
TSV 1860 München: DVG setzt zusätzliche Busse ein Für
Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den TSV 1860 München am
Sonntag, 22. März, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena,
setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten
Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ab „Salmstraße“ (Meiderich)
Abfahrt um 14.36, 14.46, 14.56 Uhr ab „Bergstraße“ um 14.41,
14.51 und 15.01 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“ ab 14.45 bis 15.10 Uhr
alle fünf Minuten ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 15.20 und 15.35
Uhr ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 14.28 bis 14.53 Uhr alle
fünf Minuten ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 14.40 bis
16.05 Uhr alle fünf Minuten ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen)
um 15.03 Uhr-

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt
bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im
Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können
kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt
benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre
Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Hinweis: Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf
Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden
Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in
Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu
nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena
kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.
Pflanzentauschbörse bringt Naturfreunde in Rheinhausen
zusammen Unter dem Motto „Gemeinsam wächst mehr“ findet
am Samstag, 28. März 2026, von 11 bis 13 Uhr in der Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67, 47226 Duisburg, eine Pflanzentauschbörse
statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich
eingeladen, Pflanzen, Samen oder Blumenzwiebeln mitzubringen und mit
anderen Garten- und Pflanzenbegeisterten zu tauschen.

Copyright: Neuartig Media, Matthias Heuser
Ob Zimmerpflanze,
Staude, Kräuterableger oder Samen für Balkon und Garten – willkommen
ist alles, was wächst und Freude macht. Ziel der Veranstaltung ist
es, Ressourcen nachhaltig zu teilen, neues Grün in Duisburg zu
fördern und Menschen im Stadtteil miteinander ins Gespräch zu
bringen. Neben dem Pflanzentausch bietet die Aktion Gelegenheit zum
Austausch über naturnahe Gärten und praktische Tipps für mehr
Biodiversität im eigenen Umfeld.
In lockerer,
nachbarschaftlicher Atmosphäre gibt es außerdem Kaffee und Waffeln.
Auch die Regenagentur der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist mit einem
Stand vor Ort vertreten und informiert über ihr Förderprogramm sowie
über Möglichkeiten der Starkregenvorsorge. Im Fokus stehen dabei die
Entsiegelung von Vorgärten, Stellplätzen und Innenhöfen sowie die
Begrünung von Dächern.
Interessierte erhalten dazu
Informationsmaterialien und können sich direkt beraten lassen. Die
Veranstaltung richtet sich an alle, die Pflanzen lieben, nachhaltig
handeln oder einfach neugierig auf neue Kontakte und Ideen sind.
Mit der Pflanzentauschbörse möchten der Verein Du bist
Rheinhausen, der Verein NaturGarten sowie die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg zeigen, wie einfach gemeinschaftliches Handeln,
Umweltbewusstsein und Nachbarschaft zusammenfinden können – durch
Teilen, Weitergeben und gemeinsames Wachsen.

Landschaftspark Duisburg-Nord im MINILAND® in Oberhausen vertreten
Am 19. März 2026 wurde im Landschaftspark Duisburg-Nord erstmals ein
originalgetreuer LEGO® Nachbau des Hochofen 2 präsentiert – direkt
neben dem historischen Vorbild.
Industriekultur im
Miniaturformat Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist Teil des
MINILAND® im LEGOLAND® Discovery Centre Oberhausen. Dort sind
bereits mehrere prägende Bauwerke des Parks als LEGO® Modelle
umgesetzt – darunter die Gießhalle und der Tauchgasometer. Mit dem
Hochofen 2 wurde nun ein weiteres zentrales Wahrzeichen ergänzt.

LEGO® Hochofen (c) ThomasBerns
Das Modell besteht aus 13.927
LEGO® Steinen und ist 77 cm lang, 38 cm breit und 81 cm hoch. Für
Planung und Bau wurden rund 105 Stunden benötigt. Entwickelt wurde
der Nachbau von Modellbauer Michael Mailänder. Das Modell ist
dauerhaft im MINILAND® zu sehen und macht den Landschaftspark
Duisburg-Nord als wichtigen Ort der Industriekultur im Ruhrgebiet
auch im Kleinformat erlebbar.
Mit der Umsetzung wird die
besondere Verbindung von Industriekultur, Natur und Freizeit, für
die der Landschaftspark steht, auf spielerische Weise neu
interpretiert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Vor 10 Jahren:
„The
Curve“: Ein Leuchtturmprojekt für Duisburgs Innenhafen
mit 100 Millionen Euro an Investitionsvolumen
Palmsonntag in Beeck… mit barocker Flötenmusik
Die Evangelische Gemeinde Ruhrort-Beeck lädt
zu einem musikalischen Gottesdienst am 29. März in die
Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, ein. Erneut zu
Gast ist Flötistin Ines Auffermann. Sie übernimmt
gemeinsam mit Kirchenmusiker Christian Spließ das Vor- und
Nachspiel des Gottesdienstes.
Zu hören sind
diesmal zwei Sätze aus Sonaten von Jean-Baptiste Loeillet,
flämisch-französischer Komponist des Barock, der vor allem
für seine Kammermusik bekannt ist. Seine Sonaten zeichnen
sich durch eine klare Melodieführung, elegante
Leichtigkeit und eine große Nähe zum italienischen Stil
aus.
Die liturgische Leitung des Gottesdienstes am
Palmsonntag übernimmt Pfarrer i. R. Tijmen Aukes. Er, die
Musizierenden und die Gemeinde laden herzlich zum
Mitfeiern des um 11 Uhr beginnenden Gottesdienstes ein.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.ruhrort-beeck.de.

Die Evangelische Kirche Beeck (Foto: Tim Aukes).
Gemeinde lädt Groß und Klein zum Neudorfer
Frühlingscafé Das jährliche Frühlingscafé im
Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31, zieht immer viele
kleine und große Gäste an. Engagierte der Evangelischen
Kirchengemeinde Hochfeld Neudorf bereiten eine Neuauflage
für den 18. April vor und bitten um vorherige Anmeldungen
bis zum 7. April.
So kann die Zeit der Begegnung
zwischen 15 und 17.30 Uhr für alle ein Genuss werden - mit
Kaffee, Kuchen, kurzweiligen Geschichten und
Frühlingsliedern zum Mitsingen und Mitsummen. Und
natürlich fehlt aus diesmal nicht sie Spiele- und
Bastelecke für die Jüngsten. Das gesamte Team des
Diakonieausschusses freut sich auf einen schönen
Nachmittag im Frühling mit allen Gästen.
Anmeldungen sind ab jetzt möglich im Gemeindebüro über
Tel.: 0203-353149, Mobil: 0179 / 5050750 oder Mail:
gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de. Mehr Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Frühlingscafé 2023 an der Neudorfer Wildstraße (Foto: Mike Kim).

NRW: Produktion von Mineralwasser 2025 nahezu auf
Vorjahresniveau * Mineralwasserproduktion sank um 0,7 %
auf 2,1 Milliarden Liter * Zwei Drittel der Produktionsmenge
enthielten „wenig“ oder gar keine Kohlensäure *
Durchschnittlicher Absatzwert erstmalig in 10 Jahren gesunken
Im Jahr 2025 haben nach vorläufigen Ergebnissen 19 Betriebe des
Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen insgesamt
2,1 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser mit und ohne
Kohlensäure produziert. Die Menge war damit um lediglich 0,7 % bzw.
15,7 Millionen Liter niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des „Weltwassertages“ am 22. März
2026 mitteilt, belief sich die Produktionsmenge rein rechnerisch auf
5,8 Millionen Liter Mineralwasser pro Tag.
Diese Menge würde
ausreichen, um jede Einwohnerin bzw. jeden Einwohner in NRW täglich
mit einem großen Glas Wasser (0,32 Liter) zu versorgen.
Produktionsmenge von „medium“ und „still“ größer, als die von
„Sprudel“ Von den 2,1 Milliarden Liter Mineralwasser entfielen etwa
1,3 Milliarden Liter auf Mineralwasser mit wenig oder ohne
Kohlensäure und etwa 0,8 Milliarden Liter auf Sprudelwasser mit
klassischem (hohen) Kohlensäuregehalt.

Damit war das Verhältnis der Produktionsmenge von „medium“ und
„still“ zu Sprudelwasser in etwa 2:1. Mit einem Anteil von 98,5 %
war der überwiegende Teil der Produktion im Jahr 2025 für den Absatz
bestimmt. Die restlichen 1,5 % wurden von den produzierenden
Betrieben in NRW zu anderen Getränken wie zum Beispiel Schorlen und
Limonaden weiterverarbeitet.
Die zum Absatz bestimmte Menge
des hergestellten Mineralwassers hatte einen Wert von 372,4
Millionen Euro; das waren nominal 47,9 Millionen Euro bzw. 11,4 %
weniger als ein Jahr zuvor. Durchschnittlicher Absatzwert ist 2025
das erste Mal in 10 Jahren gesunken Der durchschnittliche Absatzwert
je Liter Mineralwasser betrug 17,9 Cent und war damit um 10,9 %
niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg der
durchschnittliche Absatzwert nominal um 36,9 % und gegenüber dem
Jahr 2020 um 5,3 %.
Rund 17 % der gesamtdeutschen Produktion
in 2024 entfiel auf NRW Bezogen auf das Jahr 2024 lag der NRW-Anteil
an der bundesweiten Produktion von Mineralwasser von damals 12,9
Milliarden Litern bei 16,6 %. Die Regierungsbezirke Düsseldorf und
Detmold hatten den größten Anteil an der NRW Produktion 1,5
Milliarden Liter bzw. 70,8 % der NRW-Produktion von Mineralwasser
entfielen auf Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf und
Detmold.
Tarifbindung 2025 unverändert bei 49 % -
Weiterhin große Unterschiede zwischen den Branchen Knapp
die Hälfte (49 %) aller Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr
2025 in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt. Damit blieb die
Tarifbindung im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Die
Tarifbindung weist hierbei den Anteil der Beschäftigten in
tarifgebundenen Betrieben an allen Beschäftigten aus.
Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestanden
auch 2025 deutliche Unterschiede zwischen den Branchen: Die höchste
Tarifbindung gab es im Wirtschaftsabschnitt "Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung; Sozialversicherung" mit 100 %. Es folgten die
Abschnitte "Energieversorgung" (84 %), "Erziehung und Unterricht"
(79 %) und "Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (68 %)".

Im Bundesländer-Vergleich war die Tarifbindung in
Bremen (56 %), im Saarland (52 %) und in Nordrhein-Westfalen (51 %)
am höchsten. Die geringste Tarifbindung wiesen Sachsen (42 %),
Berlin (45 %) und Schleswig-Holstein (46 %) aus.


Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) 88 neue
Bäume im RheinPark und im Grünen Ring Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben im Zukunftsgarten RheinPark und
im Grünen Ring Mitte insgesamt 88 neue Bäume in Vorbereitung auf die
IGA 2027 gepflanzt. Dabei wurden im Grünen Ring 70 Bäume gesetzt
sowie 18 weitere Bäume im RheinPark nahe des Skywalk sowie im
Bereich der zukünftigen Festivalwiese.
Mit der Pflanzung
der ersten 70 neuen Bäume hat ein zentraler Baustein der
Neugestaltung des Grünen Rings Mitte in Duisburg-Hochfeld begonnen.
Die Maßnahme markiert den Auftakt eines umfangreichen
Begrünungsprogramms: Insgesamt werden im Zuge des Projektes 204 neue
Bäume das Stadtbild dort bereichern.
Bei den Pflanzungen,
die unter anderem im Bereich der offenen Mitte gegenüber der
Rudolf-Schock-Straße stattgefunden haben, wurde bewusst auf
besonders robuste und gut vorbereitete Hochstämme gesetzt. Mit einem
Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern und mehreren vorherigen
Verpflanzungen bringen sie beste Voraussetzungen mit, um gut
anzuwachsen und den Standort langfristig zu prägen.
Auch
bei der Auswahl der Baumarten wurde in die Zukunft gedacht:
Gepflanzt werden klimaresiliente Arten wie Silberlinde, Zerr-Eiche,
Vogelkirsche, Wollapfel, Eisenholzbaum, Walnuss, Ess-Kastanie und
Vogelbeere. Sie sind widerstandsfähig gegenüber Hitze und
Trockenperioden – und damit gut gerüstet für die klimatischen
Herausforderungen der kommenden Jahre.

Foto Wirtschaftsbetriebe Duisburg - Adrian Chodkowski
Die
neuen Bäume werden nicht nur das Stadtbild spürbar verändern. Sie
spenden Schatten, verbessern die Luft, bieten Lebensraum für Tiere
und machen den Grünen Ring Mitte Schritt für Schritt zu einem noch
lebenswerteren Ort für die Menschen in Hochfeld.
Rücksichtnahme im Binsheimer Feld: Leinenpflicht während der
Vogelbrutzeit Mit dem Beginn des Frühlings startet im
Binsheimer Feld die Brut- und Aufzuchtzeit der Vögel. Da die Fläche
zum europäischen Vogelschutzgebiet „Unterer Niederrhein“ gehört,
gilt hier gemäß Landesnaturschutzgesetz NRW vom 1. März bis zum 31.
Juli eine Leinenpflicht für Hunde.
Insbesondere für
bodenbrütende Vogelarten wie Kiebitz oder Feldlerche können
freilaufende Hunde im Ackerland eine erhebliche Gefahr darstellen.
Werden brütende Altvögel aufgeschreckt, verlassen sie ihre Nester
vorübergehend. In dieser Zeit ist das Gelege ungeschützt und die
Eier können beispielsweise von Rabenkrähen gefressen werden.
Wiederholte Störungen können zudem dazu führen, dass die Vögel
ihre Brut vollständig aufgeben. Bereits geschlüpfte Jungvögel sind
besonders gefährdet, da sie noch nicht flugfähig sind und daher
leicht zur Beute werden.
Die Untere Naturschutzbehörde appelliert an alle Hundehalterinnen
und Hundehalter, die geltende Leinenpflicht einzuhalten und die Wege
nicht zu verlassen. Dies dient nicht nur dem Schutz der Vogelwelt,
sondern auch dem Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen.
So
wird verhindert, dass Hinterlassenschaften von Hunden Futter- und
Nahrungsmittel auf den Feldern verunreinigen. Verstöße gegen das
Landesnaturschutzgesetz stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und
können mit einem Verwarnungsgeld oder einer Geldbuße geahndet
werden.
Vonovia steigert Gewinn auf 2,8 Milliarden
Euro Der Immobilienkonzern Vonovia hat im Geschäftsjahr
2025 besser abgeschnitten als erwartet: Das Adjusted EBITDA stieg um
sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Gewinnsteigerung wird
maßgeblich getragen von höheren Mieteinnahmen.
Bis 2028 soll
das Adjusted EBITDA Total zwischen 3,2 und 3,5 Milliarden Euro
liegen; gleichzeitig soll der Schuldenabbau forciert werden. Der
Hauptversammlung wird eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie (+2,5
Prozent) vorgeschlagen. idr
Telekom verbessert Mobilfunk in Duisburg -
Einen Mobilfunkstandort neu gebaut - Einen Mobilfunkstandorte
mit 4G und 5G erweitert - Notrufe und Warnungen an allen
Standorten möglich Der Mobilfunk in Duisburg ist
jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür einen neuen
Mobilfunkstandort in Betrieb genommen und einen Standort mit 4G und
5G erweitert. Der neue Standort steht in der Straße „Kahlacker“ in
Duisburg-Bergheim und in der Margaretenstraße im Sportpark
(Duisburg-Neudorf Süd) in der Nähe der MSV-SchauinslandReisen-Arena.
Die Netzerweiterung dient maßgeblich der Versorgung der Arena und
der Umgebung, z.B. der Parkplätze. Damit vergrößert sich
die Mobilfunk-Abdeckung in Duisburg, es steht mehr Bandbreite zur
Verfügung und auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich.

Bildrechte: Telekom
Auch die Versorgung entlang den
Autobahnen A1 und A43 und der Bahnstrecke Nordrhein-Westfalen-West
wird besser. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30
Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter
Tempo“, sagt Katja Kunicke, Unternehmenssprecherin Deutsche Telekom.
Notruf und Warnmeldungen an allen Standorten möglich Die
Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis unterstützen die
Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das
Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 wird der Standort
des Anrufers dank AML automatisch an die Rettungsleitstelle
übermittelt. Cell Broadcast sendet Gefahrenmeldungen an
Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei
Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.
Versorgung im Stadtgebiet: Status und Ausblick Die Telekom
betreibt in Duisburg jetzt 153 Standorte. Die Versorgung der
Haushalte mit schnellem Mobilfunk beträgt jetzt nahezu 100 Prozent.
Die Flächenversorgung beträgt nahezu 100 Prozent. In den kommenden
drei Jahren sollen weitere 14 Standorte gebaut und 67 Standorte mit
4G und 5G erweitert werden.
Kooperation und
Vermietbereitschaft ist notwendig Beim Ausbau ist die Telekom
auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen,
um Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Vermieter erhalten
dafür eine langfristige ortsübliche Miete. Wer eine Fläche für einen
Dach- oder Maststandort anbieten möchte, kann sich an die Deutsche
Funkturm wenden:
www.dfmg.de/standortangebot. Die Deutsche Funkturm baut die
Mobilfunkstandorte der Telekom.

Gigabit wird Standard: Telekom bringt Top-Speed an alle
Mobilfunkstandorte Die Telekom will die Leistung ihres
Mobilfunknetzes deutlich nach oben schrauben. Die Kapazität im Netz
wird in den nächsten Jahren verdoppelt. An 90 Prozent aller
Standorte stehen dann Download-Kapazitäten von mindestens 1 Gigabit die
Sekunde zur Verfügung.
Mit diesem Top-Speed für Kunden
bringt sich das Unternehmen technologisch an die europäische Spitze.
Was hinter der neuen Ausbaustrategie steckt und welche technischen
Komponenten miteinander gebündelt werden für das
„Ultra-Kapazitätsnetz“, erfahrt ihr hier.
Ferienwohnung in
drei Akten — wo bei der Urlaubsbuchung Probleme entstehen und wie
Reisende vorbeugen können. Die Buchungssaison für den
Sommerurlaub läuft, viele planen angesichts internationaler Krisen
eine Reise in europäische Nachbarländer. Ferienwohnungen sind da
eine naheliegende Wahl. Aber Vorsicht: Auch eine bestätigte Buchung
und eine bezahlte Unterkunft garantieren noch keinen sorgenfreien
Urlaub.
 Bild:
KI-generiert
Beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ)
Deutschland melden sich regelmäßig Reisende mit Problemen — von
kurzfristigen Stornierungen über Zusatzkosten bis hin zu
unangenehmen Überraschungen vor Ort. Ein Blick auf typische
Streitfälle zeigt, worauf Reisende achten sollten, um solche
Situationen zu vermeiden oder besser zu bewältigen.
Erster
Akt: Nach der Buchung — wenn plötzlich etwas nicht mehr stimmt
Alles scheint geregelt — bis eine neue Nachricht eintrifft, in der
eine höhere Anzahlung, eine zusätzliche Gebühr oder eine Kaution
verlangt wird. Ob solche Forderungen berechtigt sind, hängt vom
Vertrag ab. Reisende sollten daher erst prüfen, ob entsprechende
Kosten tatsächlich vereinbart waren, bevor sie zahlen. Besondere
Vorsicht ist geboten, wenn Geld direkt überwiesen werden soll — also
außerhalb der Buchungsplattform. Das kann zwar Gebühren sparen,
birgt aber auch Risiken. Denn erfolgt die Zahlung am System vorbei,
besteht bei Problemen in der Regel kein Schutz durch die Plattform.
Auch kurzfristige Stornierungen durch Vermieter gehören zu den
häufigen Konflikten. In der Hochsaison müssen Betroffene dann oft
unter Zeitdruck Ersatz suchen und deutlich mehr bezahlen. Wichtig
ist, die Absage über die Plattform zu melden und alle Unterlagen
aufzubewahren. Je besser der Ablauf dokumentiert ist, desto eher
lassen sich mögliche Ansprüche prüfen.
Zweiter Akt: Ankunft —
wenn die Realität nicht der Beschreibung entspricht Nicht jedes
Problem beginnt online. Manche zeigen sich erst vor Ort — manchmal
in dem Moment, in dem die Tür aufgeht. Die Wohnung ist kleiner als
zugesagt, schlecht gereinigt, anders ausgestattet oder deutlich
heruntergekommener als auf den Bildern erkennbar. In besonders
schwierigen Fällen stehen Reisende sogar vor verschlossenen Türen,
weil die Anfahrtsbeschreibung nicht korrekt ist oder der Zugang
nicht funktioniert.
So verständlich der Ärger ist: Vorschnell
abzureisen kann die Situation verschlimmern. Zunächst sollte der
Vermieter und ggf. zusätzlich der Vermittler umgehend schriftlich
über Mängel informiert werden. Zudem sollte möglichst alles
dokumentiert werden, etwa mit Fotos oder Videos. Der Vermieter muss
die Gelegenheit erhalten, das Problem zu beheben. Kann oder will er
dies nicht, lassen sich mit entsprechenden Nachweisen Ansprüche
später leichter durchsetzen. Wer ohne Rücksprache einfach abreist,
riskiert unter Umständen, auf Kosten sitzen zu bleiben.
Dritter Akt: Nach der Abreise — wenn der Urlaub endet, aber der
Ärger bleibt Auch nach einem gelungenen Aufenthalt folgt manchmal
eine böse Überraschung. Urlauber wenden sich nach ihrer Rückkehr an
das EVZ — meist dann, wenn die Kaution nicht oder nur teilweise
zurückgezahlt wird. Plötzlich ist von Schäden die Rede, die mit dem
Geld behoben werden sollen.
Eine Kaution ist grundsätzlich
zulässig, darf jedoch nur für tatsächlich durch den Reisenden
verursachte Schäden oder vereinbarte Kosten verwendet werden.
Vermieter müssen entsprechende Forderungen nachvollziehbar
begründen. Ohne eigene Nachweise zum Zustand der Unterkunft bei Ein-
und Auszug ist es für Reisende schwer, unberechtigte Einbehalte
anzufechten. Fotos bei Ankunft und Abreise können im Streitfall
entscheidend sein. Ebenso eine Dokumentation der Zählerstände für
Strom, Gas und Wasser.
Epilog: Wer ist eigentlich zuständig?
Ferienwohnungen bieten viel Freiheit. Gleichzeitig beruhen sie aber
meist auf direkten Verträgen mit dem Vermieter vor Ort — häufig über
Ländergrenzen hinweg. Das bedeutet: Reisende schließen den Vertrag
direkt mit privaten oder gewerblichen Anbietern ab.
Buchungsplattformen treten dabei häufig nur als Vermittler auf und
sind bei Problemen nicht automatisch verantwortlich.
Kommt es
zum Streit, ist daher entscheidend, wo genau das Problem liegt, wer
tatsächlich Vertragspartner ist und welches Recht gilt. In der Regel
kommt das Landesrecht zur Anwendung, in dem die Immobilie liegt.
EU-weit einheitliche Regelungen gibt es in diesem Bereich nicht. Das
Europäische Verbraucherzentrum unterstützt Verbraucher kostenlos,
wenn ein gewerblicher Anbieter in einem anderen EU-Land ansässig
ist. Handelt es sich hingegen um eine rein private Vermietung, kann
das EVZ nicht tätig werden.
Umso wichtiger ist es, von Anfang
an für Klarheit zu sorgen. Wer ungewöhnliche Forderungen prüft,
Mängel sofort meldet und Unterlagen sowie Fotos sichert, hat im
Konfliktfall deutlich bessere Chancen, seine Ansprüche
durchzusetzen.
Worauf Reisende besonders achten sollten •
Zahlungen möglichst ausschließlich über die Buchungsplattform
abwickeln. • Anzeige, Buchungsbestätigung und Kommunikation
sichern — etwa per Screenshot. • Ungewöhnlich günstige Angebote
besonders kritisch prüfen. • Mängel vor Ort sofort schriftlich
melden und dokumentieren. • Möglichst innerhalb der Plattform
kommunizieren, damit Absprachen nachvollziehbar bleiben. •
Unterkunft bei Ankunft und Abreise fotografieren. •
Zusatzforderungen nur akzeptieren, wenn sie vertraglich vereinbart
und nachvollziehbar sind. • Regelungen zur Kaution und zu den
Rückzahlungsmodalitäten vorab prüfen. So bleibt der Urlaub eine
schöne Erinnerung — und kein Drama in drei Akten.
Vor
10 Jahren: Neue Brücke - Freude bei Mensch und Tier

Kaum hatten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die
neuen Brücken im Bereich des Hotels
Milser installiert,

wurde sie umgehend genutzt.

Fotos haje
DeinFach
erweitert Standortnetz: Neuer anbieteroffener Paketautomat
in Duisburg-Marxloh ab sofort in Betrieb
Auch in Duisburg-Marxloh können Kund:innen ab sofort einen
neuen DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer
Sendungen nutzen. Der Automat in der Ottostr. 33 verfügt
über 67 Paketfächer.
„DeinFach ist der erste
Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die
Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können.
Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende
Logistikdienstleister als integrierte Services zur
Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich
angebunden. Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um
die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und
komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete. Zudem
leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der
Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Duisburg-Marxloh
einen weiteren Automaten in Betrieb zu nehmen und unser
Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff,
Geschäftsführer von DeinFach.

DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein
offenes Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner
ermöglichen ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit
unkompliziert und öffnungszeitenunabhängig über die
DeinFach Automaten zu versenden und abzuholen. Dabei
können sie auf die bewährten und bekannten Bedienprozesse
der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen.
Mit
den neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung
sowohl für Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und
Händler vereinfachen und den steigenden Anforderungen
moderner Logistik gerecht werden: So entlasten
Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen Verkehr,
indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere
Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können.
Offene Automatensysteme, die für Pakete verschiedener
Dienstleister genutzt werden können, ersparen den
Kund:innen zudem zusätzliche Wege.
Gutes
Essen und gute Gemeinschaft Evangelische Gemeinde
Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch
ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg-Obermeiderich
startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe
– eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien
Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen
unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag -
meist dem letzten - im Monat um zwölf Uhr zur gemeinsamen
Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen
ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen.
Beim nächsten Mittagstisch, am 29. März kommen um 12
Uhr Rosmarinkartoffeln und Ratatouille sowie ein leckeres
Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem
Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen,
Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für
Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen
brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit
Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun.
Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils
Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle
Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der
Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit
anpackt.
Palmsonntag mit viel Gospel von großem Chor
Zu Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern, lädt die
Evangelische Rheingemeinde Duisburg wieder zum schon
traditionellen Gospelgottesdienst ein. Drei Chöre bilden
an diesem Tag den großen Gospelchor: „PraiSing“ aus der
Rheingemeinde, „Praise Together“ aus Hochfeld-Neudorf und
die „Rise-up Voices“ aus der Versöhnungsgemeinde singen
gemeinsam.
Die drei Chorleitenden Anke Schmock,
Volker Nies und Daniel Drückes freuen sich, dass auch
Instrumentalistinnen und Instrumentalisten den Chor
begleiten werden. Zu hören gibt es schwungvolle, aber auch
besinnliche Gospelsongs von Micha Keding und Helmut Jost.
Die liturgische Leitung und Predigt liegen bei Pfarrer
Jürgen Muthmann.
Wer Lust auf Gospel hat, sollte
deshalb am Sonntag, 29. März 2026 um 10.30 Uhr in die
Gnadenkirche Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Str. 1, kommen.
Anschließend lädt die Gemeinde zum Kirchencafé mit kleinem
Frühstück ein. Langschläfer sollten beachten, dass am
Palmsonntag die Uhren eine Stunde vorgestellt werden.

Großer Chor, der sich aus Mitgliedern dreier Chöre
zusammensetzt, an Palmsonntag 2025 im Gemeindehaus
Vogelsangplatz ... und ein volles Haus. Foto: Rainer
Kaspers
Kaffee,
Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner
Friedhof
Wenn Trauernde am 28. März die
Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem
evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie
sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee
aufwärmen. Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver
Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad
mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie
dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten.
Sie schenken zwischen 14 und 15 Uhr die flüssige Wärme
gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen. Die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich
über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den
dreien für das Engagement sehr.

Das Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof (Foto: Ev.
Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)
Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein
An einem der Freitage jeden Monats öffnet im
Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg
Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am
27. März 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem
19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute
Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche
Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und
Platz für nette Gespräche lässt. Infos zur Gemeinde
gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im
Gemeindebüro unter 0203-4519622.

Engpassberufe in NRW: Gesundheits- und
Krankenpflegefachkräfte überdurchschnittlich entlohnt
* Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte verdienten
durchschnittlich 4.045 Euro brutto im Monat *
Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege verdienten
4.501 Euro brutto im Monat * Augenoptiker/-innen,
Orthopädie- und Rehatechniker/-innen dagegen weit
unterdurchschnittlich entlohnt
Die Engpassanalyse
der Bundesagentur für Arbeit macht auch in
Nordrhein-Westfalen in einzelnen Berufen einen
Fachkräftemangel deutlich. Über alle Berufe hinweg haben
in NRW vollzeitbeschäftigte Fachkräfte im April 2025
durchschnittlich 4.045 Euro brutto im Monat (ohne
Sonderzahlungen) verdient.

Wie das Statistische Landesamt auf Grundlage der
Verdiensterhebung mitteilt, lagen die Monatsverdienste
trotz vorhandener Engpässe für Fachkräfte in den Berufen
Augenoptiker/-in (2.879 Euro), Orthopädie- und
Rehatechniker/-in (3.083 Euro), Hörgeräteakustiker/-in
(3.308 Euro) und Zahntechniker/-in (3.718 Euro) zum Teil
um mehr als 500 Euro unter dem Durchschnitt.
Fachkräfte in der Geburts- und Entbindungspflege
(4.383 Euro), Altenpflege (4.392 Euro), Gesundheits- und
Krankenpflege (4.501 Euro) und in der
Operationstechnischen Assistenz (4.770 Euro) wurden
hingegen überdurchschnittlich entlohnt.
1,9 Millionen Personen beginnen 2025 ein Bildungsprogramm
im Anschluss an die Sekundarstufe I oder ein Studium
• Anfängerzahl insgesamt unverändert
gegenüber dem Vorjahr • Weiterhin wachsende Zahl an
Ausländerinnen und Ausländern in den Sektoren
Berufsausbildung, Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung
und Studium
Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund
1,9 Millionen Personen ein Studium aufgenommen, eine
Berufsausbildung angefangen, ein Programm im
Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsbildung
begonnen oder den Weg zum Erwerb einer
Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen.
Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen der integrierten Ausbildungsberichterstattung
mitteilt, blieb die Anfängerzahl in diesen
Bildungsbereichen damit nahezu unverändert gegenüber dem
Jahr 2024 (+0,1 % oder +1 100 Personen).
Leichte
Zunahme der Anfängerzahlen in den Sektoren Studium und
Übergangsbereich Von den insgesamt 1,9 Millionen Personen
haben im Jahr 2025 rund 688 200 nach Abschluss der
Sekundarstufe I eine Berufsausbildung begonnen, das waren
1,2 % oder 8 200 Personen weniger als im Jahr 2024.
Demgegenüber stieg die Zahl der Personen, die nach
Abschluss der Sekundarstufe II ein Hochschulstudium
aufnahmen, im Vorjahresvergleich um 1,6 % oder 7 700 auf
rund 502 300 Personen. Rund 262 200 junge Menschen
begannen im Jahr 2025 ein Bildungsprogramm im
Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung.
Die Anfängerzahl in diesen Bildungsprogrammen nahm
damit gegenüber 2024 um 0,7 % oder 1 700 Personen zu und
stieg bereits im vierten Jahr in Folge. 61 % der
Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich waren
männlich. Ziel der Programme des Übergangsbereichs ist der
Erwerb beruflicher Grundkenntnisse, das Erlernen der
deutschen Sprache oder das Nachholen eines
Schulabschlusses.
Rund 463 800 Schülerinnen und
Schüler haben 2025 den Weg zum Abitur beziehungsweise zum
Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen –
entweder in gymnasialen Oberstufen oder an beruflichen
Schulen. Hier gab es keine Veränderung gegenüber dem
Vorjahr (0,0 %).
Zahl der Ausländerinnen und
Ausländer im Sektor Integration in Ausbildung leicht
gesunken Nachdem die Zahl von Anfängerinnen und
Anfängern mit ausländischer Staatsangehörigkeit im
Jahr 2024 in allen Sektoren deutliche Zuwächse verzeichnet
hatte, war dies im Jahr 2025 nicht mehr der Fall.
Weiterhin hohe Anstiege gab es nur noch in zwei Bereichen:
So begannen 132 500 Ausländerinnen und Ausländer eine
Berufsausbildung, das waren 11 % oder 13 500 mehr als im
Vorjahr.
Mit 49 900 Personen begannen zudem 7 %
oder 3 400 mehr Ausländerinnen und Ausländer ein Programm
zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung als im
Jahr 2024. Die Zahl der ausländischen Studienanfängerinnen
und -anfänger wuchs im Jahr 2025 gegenüber 2024 hingegen
nur noch um 1,7 % oder 2 400 auf 148 100 Personen mit
ausländischer Staatsangehörigkeit.
Im
Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung
(Integration in Ausbildung) sank die Anfängerzahl unter
den Ausländerinnen und Ausländern sogar leicht um 1,1 %
oder 1 200 auf 108 500 Personen. Die Zuwächse der
ausländischen Bildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer in
den drei genannten Sektoren dürften wie bereits in den
Vorjahren vorrangig auf nach Deutschland zugewanderte
Jugendliche und junge Erwachsene zurückzuführen sein, die
sukzessive in die verschiedenen Sektoren des deutschen
Bildungssystems einmünden.
Garbe Industrial schließt weiteren Mietvertrag im
Multi-User-Park Duisburg Der Multi-User-Park von Garbe
Industrial in Duisburg füllt sich weiter. Das Immobilienunternehmen
hat mit dem Logistikdienstleister Patac einen Mietvertrag über eine
Gesamtfläche von rund 7.300 Quadratmetern abgeschlossen.
Der
neue Mieter wird in Duisburg Waren lagern und umschlagen, die über
Amazon und weitere E-Commerce-Plattformen vertrieben werden. Patac
bezog zum 1. März einen kompletten Gewerbeparkriegel. Der
Mietvertrag umfasst neben 5.650 Quadratmeter Hallenfläche 1.000
Quadratmeter Lagermezzanine und 650 Quadratmeter Bürofläche.
Das Leverkusener Maklerunternehmen Kromeich & Partner war bei
der Vermietung beidseitig beratend tätig. Der Multi-User-Park im
Duisburger Stadtteil Meiderich entstand auf einer Grundstücksfläche
von etwa 56.000 Quadratmetern auf dem früheren „Zeus-Gelände“.
Realisiert hat ihn Garbe Industrial mit dem Joint-Venture-Partner
Bremer Projektentwicklung.
Rund 50 Millionen Euro haben
beide Unternehmen in den Standort investiert, um die
Stahlindustriebrache grundlegend zu sanieren und auf dem lange
ungenutzten Brownfield modernes Ansiedlungspotenzial für Logistik
und Gewerbe zu schaffen. Der Multi-User-Park besteht aus drei
Gebäuden mit einer Gesamtfläche von knapp 29.500 Quadratmetern. In
die etwa 14.000 Quadratmeter große Logistikhalle ist ein
chinesisches Logistikunternehmen eingezogen.

Multi-User-Park - Luftaufnahme Garbe Industrial
3.600
Quadratmeter in einem der beiden gegenüberliegenden
Gewerbeparkriegel sind etwa zu gleichen Teilen an ein
Transportunternehmen und einen Industriedienstleister vergeben. Zwei
Einheiten mit einer Fläche von insgesamt 3.500 Quadratmetern sind
noch verfügbar.
„Das Interesse an Logistik- und
Gewerbeflächen ist in Duisburg in den vergangenen Monaten spürbar
gestiegen“, erläutert Frank Soppa, Regionalleiter Development West
bei Garbe Industrial: „Deshalb sind wir zuversichtlich, auch die
verbliebenen Kapazitäten zeitnah vermieten zu können.“ Frank Soppa
ist davon überzeugt, dass sowohl die Qualität der Immobilien als
auch die verkehrsgünstige Lage inmitten der Metropolregion
Rhein-Ruhr den Multi-User-Park Duisburg für Unternehmen interessant
machen.
Die A59 Dinslaken – Bonn verläuft in unmittelbarer
Nähe. Das Autobahnkreuz Duisburg-Nord, das die A59 mit der A42 Moers
– Dortmund verknüpft, ist nur wenige Hundert Meter entfernt. Über
die A 42 ist der Standort außerdem an die A2 angebunden, eine der
wichtigsten Ost-West- Achsen Deutschlands. Der Multi-User-Park
Duisburg wurde nach aktuellen Nachhaltigkeitskriterien errichtet.
Zur Gewinnung regenerativer Energie wurden auf den
Dachflächen 6.380 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von
2,647 Megawatt Peak installiert. Der Gebäudekomplex kommt ohne den
Einsatz fossiler Energieträger aus. Beheizt werden die drei
Immobilien mithilfe eines Wärmepumpensystems. Außerdem wurden Teile
der Fassade mit Holz verkleidet.
Für den Multi-User-Park
streben Garbe Industrial und Bremer Projektentwicklung eine
Zertifizierung nach dem Gold- Standard der Deutschen Gesellschaft
für Nachhaltiges Bauen an.
Über die GARBE Industrial GmbH &
Co. KG: Die GARBE Industrial GmbH & Co. KG (GARBE Industrial) mit
Hauptsitz in Hamburg ist eine der führenden Plattformen für
Logistik-, Industrie- und Gewerbeimmobilien in Deutschland und
Europa. Das Immobilienunternehmen zählt seit über 25 Jahren zu den
bedeutendsten unabhängigen Partnern für Transport- und
Logistikdienstleister, Handel und produzierendes Gewerbe.
Als Developer, Operator und Investor deckt GARBE Industrial die
gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie ab und entwickelt, kauft
bzw. verkauft, akquiriert, vermietet, verwaltet und finanziert
hochwertige Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und
internationalen Verkehrs- und Industriestandorten.
Mit einer Mietfläche von rund 7,1 Millionen Quadratmetern und einer
Projektentwicklungs-Pipeline von ca. 1,8 Millionen Quadratmetern in
Deutschland und Europa verwaltet GARBE Industrial derzeit ein
Immobilien- und Fondsvermögen von rund 10,9 Milliarden Euro (Stand
31. Dezember 2025).
GARBE verfolgt über die drei Holdinggesellschaften GARBE Industrial
Real Estate, GARBE Reside und GARBE Infrastructure die Strategie
„Sheds, Beds & Infrastructure“. Unter dem Dach der GARBE Industrial
Real Estate bündeln GARBE Industrial, GRR GARBE Retail, GARBE Data
Centers und GARBE Insite ihre Expertise im Bereich Sheds.
Die operativen Einheiten schaffen eine voll integrierte
Immobilienplattform, die die gesamte industrielle
Wertschöpfungskette der Assetklassen Industrie- & Logistik-,
Spezial- und Einzelhandelsimmobilien übergreifend abdeckt – von der
Produktion bis zum Endkunden. Bei GARBE entwickeln und betreuen rund
600 Fachleute an 21 Standorten in 14 Ländern ein Gesamtvolumen von
mehr als 15 Milliarden Euro Assets under Management.
Anklage gegen ehemaligen Chefarzt der Kinder- und
Jugendpsychiatrie zur Jugendschutzkammer erhoben
Anklageerhebung wegen 97 Taten zu Lasten vier minderjähriger
Patientinnen 1. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen
Angeschuldigten aus Es- sen vor, im Rahmen seiner Tätigkeit als
Chefarzt der Kinder- und Ju- gendpsychiatrie in Duisburg ihm zur
psychologischen Behandlung an- vertraute Patientinnen jugendlichen
Alters unter anderem sexuell miss- braucht und in einem Fall
vergewaltigt zu haben.
Insgesamt werden ihm 97 Taten zum
Nachteil von vier Geschädigten zur Last gelegt. Die Taten sollen
sich zwischen Mai 2019 und dem 3. Dezember 2024 ereignet ha- ben.
Der Angeschuldigte befindet sich seit dem 23. Oktober 2025 in
Untersu- chungshaft.
2. Die Jugendschutzkammer des
Landgerichts hat jetzt zu entscheiden, ob die Anklage zur
Hauptverhandlung zugelassen wird. Hieran würde sich die Bestimmung
von Sitzungsterminen anschließen. Derzeit läuft die
Stellungnahmefrist des Angeschuldigten zu den Vorwürfen.
Aktenzeichen: Landgericht Duisburg, 31 KLs 6/26
Stadt Duisburg entwickelt Mobilitätskonzept für Ruhrort –
Bürgerinnen und Bürger sind zur Mitwirkung eingeladen
Für den Duisburger Stadtteil Ruhrort entsteht derzeit ein
umfassendes Mobilitätskonzept. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln,
die die Verkehrsabläufe verbessern, die Aufenthaltsqualität im
öffentlichen Raum stärken sowie Sicherheit und Erreichbarkeit für
alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Die Bedürfnisse des Fuß- und
Radverkehrs, des öffentlichen Nahverkehrs und des Kfz-Verkehrs
werden gegenübergestellt, um zukunftsfähige Lösungen für den
Stadtteil zu erarbeiten.
Ein zentraler Bestandteil des
Projekts ist die Beteiligung der Anwohnenden. Über eine interaktive
Online-Karte können Bürgerinnen und Bürger konkrete Orte markieren
und Hinweise, Beobachtungen oder Ideen eintragen – etwa zu
Verkehrssituationen, Barrieren oder Konfliktpunkten. Auch allgemeine
Verbesserungsvorschläge sind willkommen. Alle Beiträge werden
ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein. Die
Beteiligungsplattform ist unter diesem Link erreichbar:
https://geoportal.duisburg.de/geoportal/Buergerbeteiligung_Mobilitaetskonze
pt_Ruhrort
Bau-Turbo-Forum in Kassel: Kommunen,
Länder, Bund und Fachpraxis erarbeiten Lösungen
Beim Bau-Turbo Forum in Kassel haben sich vom 16. bis 18. März rund
50 Teilnehmende aus Kommunen, Bund, Fachpraxis und Zivilgesellschaft
über die ersten Erfahrungen mit dem seit Ende Oktober geltenden
Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung
ausgetauscht. In Arbeitsgruppen diskutierten sie die Anwendung der
neuen Experimentierklausel im Baugesetzbuch, schnellere
Genehmigungsverfahren sowie Praxisfälle aus laufenden Bauanträgen
und -projekten.
Im Mittelpunkt des Forums standen Erfahrungen
aus Kommunen, die bereits mit den neuen Handlungsspielräumen des
Bau-Turbos arbeiten. Diskutiert wurde unter anderem, wie sich
Verfahren effizienter organisieren und kommunale Handlungsspielräume
durch den Bau-Turbo so nutzen lassen, dass deutlich mehr bezahlbarer
und ökologisch verträglicher Wohnraum entsteht.
Das Forum
ist Teil des Umsetzungslabors für den Bau-Turbo, das zeitgleich mit
dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes Ende Oktober gestartet ist.
Ziel des Prozesses ist es, Erfahrungen aus der Praxis zu bündeln,
Herausforderungen sichtbar zu machen und Lösungen gemeinsam
weiterzuentwickeln.
Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Mit
dem Bau-Turbo geben wir den Kommunen neue Möglichkeiten, Planungs-
und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Entscheidend ist nun,
dass diese Handlungsspielräume auch in der Praxis genutzt werden.
Formate wie das Umsetzungslabor unterstützen dabei, Erfahrungen
frühzeitig zu teilen, voneinander zu lernen und Hindernisse sichtbar
zu machen.
Vor allem angesichts des steigenden
Wohnraumbedarfs sind schnellere Verfahren wichtig, um dringend
benötigte Projekte zügig umzusetzen. Wenn beispielsweise ein
Wohnbauprojekt durch effizientere Abstimmungen Monate früher starten
kann, profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die
lokale Wirtschaft unmittelbar davon.“
Luisa Seiler, Leiterin
der Bauwende Allianz bei der gemeinnützigen Organisation
ProjectTogether: „Ein Gesetz allein beschleunigt noch keine
Bauverfahren. Entscheidend ist, was in der Praxis passiert. In
Kassel wurde deutlich, dass viele in der Praxis die gleichen
Herausforderungen teilen und eine Vielfalt an spannenden Ideen in
der Praxis ausprobiert werden. Genau dafür bringen wir im
Umsetzungslabor Kommunen, Bund und Fachpraxis zusammen, damit sie
ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam Lösungen
entwickeln.“
Simone Fedderke, Stadtklima- und Stadtbaurätin
der Stadt Kassel: „Wir freuen uns sehr, dass das Bau-Turbo Forum in
Kassel stattgefunden hat. Der direkte Austausch zwischen Bund,
Ländern und Fachpraxis hat uns wertvolle Impulse gegeben, wie wir
die neuen rechtlichen Spielräume gezielt nutzen können, die wir für
die drängenden Herausforderungen unserer Zeit benötigen: dem Mangel
an bezahlbarem Wohnraum und der gleichzeitigen Pflicht, unsere
Städte klimaresilient und nachhaltig umzugestalten.“
Die
Erkenntnisse aus dem Forum werden in eine zweite Phase des
Umsetzungslabors einfließen. In den kommenden Monaten werden die
beteiligten Kommunen ihre Erfahrungen weiter austauschen, konkrete
Anwendungsfälle vertiefen und erfolgreiche Ansätze sichtbar machen.
Das Umsetzungslabor ist eine gemeinsame Initiative des
Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
(BMWSB), der Bauwende Allianz (initiiert und koordiniert von
ProjectTogether) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu).
Weitere Informationen zum Bau-Turbo und dessen Umsetzungslabor unter
www.bmwsb.bund.de/bau-turbo und
www.umsetzungslabor-bauturbo.de.
Nach Abstimmung
im EU-Parlament: TÜV-Verband warnt vor Flickenteppich bei KI-Regeln
Vorschlag wesentliche Hochrisiko-Anwendungen aus der KI-Verordnung
herauszunehmen, führt zu mehr Bürokratie für Start-Ups und
Mittelstand und weniger Sicherheit. Mitgliedsstaaten und
EU-Kommission sind gefordert den horizontalen Ansatz des AI Acts zu
erhalten.

©TÜV
Am 18. März haben der Ausschuss für Binnenmarkt und
Verbraucherschutz (IMCO) und der Ausschuss für bürgerliche
Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments
ihre Position zur Anpassung des EU AI Act beschlossen und dabei
mehrheitlich für einen sogenannten Sektor-Exit bei der
KI-Regulierung gestimmt. Zentrale Hochrisiko-Produktbereiche, z. B.
Medizinprodukte, Maschinen und Spielzeuge, sollen laut Forderung der
Abgeordneten aus dem unmittelbaren Anwendungsbereich der
KI-Verordnung herausgelöst und KI-Anforderungen sollen stattdessen
künftig in den jeweiligen sektoralen Rechtsakten geregelt werden.
Aus Sicht des TÜV-Verbands wäre dies ein folgenschwerer
Kurswechsel, der den horizontalen Regulierungsansatz des AI Acts
substanziell schwächt und das europäische Schutzniveau für
Hochrisiko-KI gefährdet. „Der EU AI Act ist als weltweit erster
umfassender Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz angetreten, um
Innovation und Schutz zusammenzudenken“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Wenn sich das Europäische
Parlament in den Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten und der
EU-Kommission durchsetzt, endet der europäische Weg bei Künstlicher
Intelligenz in einer Sackgasse.“
Sektorale Verlagerung
bedeutet Flickenteppich statt Klarheit Zu Hochrisiko-KI-Systemen
zählen Anwendungen, deren Fehlfunktionen oder Fehlentscheidungen
erhebliche Folgen für Sicherheit, Gesundheit und Grundrechte haben
können, zum Beispiel in den Bereichen Medizin, Robotik,
Bewerbungsverfahren oder beim Zugang zu wichtigen Dienstleistungen
wie Kreditvergaben.
Bühler: „Gerade bei industriellen
und verbrauchernahen Hochrisiko-KI-Systemen brauchen wir
einheitliche Regeln zu Robustheit, Datenqualität, Transparenz,
Risikomanagement und menschlicher Aufsicht, damit Sicherheit,
Gesundheit und Grundrechte wirksam geschützt werden.“
Die
vorgeschlagene sektorale Verlagerung würde den europäischen
Rechtsrahmen für Hochrisiko-KI-Systeme nicht vereinfachen, sondern
zersplittern. Anforderungen an Künstliche Intelligenz müssten dann
in zahlreichen sektoralen Richtlinien und Verordnungen neu
erarbeitet und integriert werden – mit unterschiedlichen Standards,
Verfahren und Umsetzungsfristen.
KI entwickelt sich schneller
als sektorale Regulierung Ein solcher Sektor Exit würde zudem die
Regulierung von Hochrisiko-KI erheblich ausbremsen. KI-spezifische
Anforderungen müssten dann mühsam in zahlreiche sektorale
Vorschriften eingearbeitet und laufend nachgezogen werden.
Angesichts der Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen wäre es
kaum möglich, KI-Anforderungen in zahlreichen sektoralen Rechtsakten
rechtzeitig anzupassen.
Veraltete Vorschriften würden so
selbst zum Innovationshemmnis. Ein horizontaler Ansatz hingegen kann
mit der Dynamik von KI Schritt halten und zugleich ein hohes
Schutzniveau sichern. „Das wäre kein Bürokratieabbau, sondern der
Einstieg in einen regulatorischen Flickenteppich mit mehr Aufwand,
mehr Unsicherheit und langfristig höheren Belastungen für
Unternehmen“, sagt Bühler.
Gerade für Hersteller, die KI in
sicherheitskritischen Produkten wie Medizinprodukten, Maschinen oder
vernetzten Verbraucherprodukten einsetzen, sind klare und kohärente
Regeln sowie deren europaweit einheitliche Umsetzung entscheidend,
um Sicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
zusammenzubringen.
Europa droht Einfluss auf globale
KI-Standards zu verlieren Der AI Act gilt weltweit als
Referenzmodell für vertrauenswürdige KI. Viele internationale
Akteure orientieren sich bereits an dem europäischen Ansatz. Mit
einem Sektor Exit weicht die EU den eigenen KI-Regulierungsansatz
auf und verliert an Einfluss auf internationale Standards. Das ist
nicht nur regulatorisch relevant, sondern auch wirtschaftspolitisch
entscheidend. Denn internationale Standards bestimmen, welche
Anforderungen sich in globalen Märkten durchsetzen.
„Wenn
Europa seinen Ansatz bei Hochrisiko-KI verwässert, schwächen wir
unseren Einfluss auf Regeln, die morgen weltweit gelten“, sagt
Bühler. „Und das schwächt auch Europas Wettbewerbsfähigkeit im
globalen KI-Wettbewerb.“
Verhandlungen zwischen EU-Parlament
und Mitgliedsstaaten müssen den horizontalen Ansatz sichern Der
TÜV-Verband hat bereits gemeinsam mit AlgorithmWatch, AI Policy Lab,
ALLAI, BSI - United Kingdom, DEKRA, ForHumanity, Open Knowledge
Foundation, The Future Society und TÜV AI.Lab in einem offenen Brief
an die Bundesregierung vor einem Sektor-Exit gewarnt. „Jetzt kommt
es in den anstehenden Trilogverhandlungen zwischen EU-Parlament und
Mitgliedsstaaten darauf an, den horizontalen Ansatz des AI Acts zu
verteidigen und Europas Sicherheits- und Vertrauensversprechen bei
Hochrisiko-KI-Systemen nicht preiszugeben“, sagt Bühler.
„Eine Rückabwicklung des AI Acts durch die Hintertür wäre der
falsche Weg. Anstatt zentrale Produktbereiche aus dem Rechtsrahmen
herauszulösen, braucht es zügig Auslegungsleitlinien der
Europäischen Kommission, um Überschneidungen mit sektoralem Recht zu
klären und ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.“
Am
19. März 2026 veranstaltet der TÜV-Verband dazu das MeetUp „EU
KI-Omnibus: Wie geht es weiter mit dem AI Act?“. Axel Voss MdEP,
Parsa Marvi MdB, Anisa Idris, Vorstandsmitglied Spitzenverband
Digitale Gesundheitsversorgung e.V., Prof. Dr. Annette Zimmermann,
University of Wisconsin, und Franziska Weindauer, CEO TÜV AI.Lab,
und diskutieren über die aktuellen Pläne der Europäischen
Kommission, den EU AI Act im Rahmen des KI-Omnibus anzupassen.
Das TÜV MeetUp findet online von 9:00 bis 10:00 Uhr statt. Weitere
Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter:
https://www.tuev-verband.de/events/meetups/tuev-meetup-eu-ki-omnibus-wie-geht-es-weiter-mit-dem-ai-act
Neue große Naturausstellung: Gasometer Oberhausen zeigt
den "Mythos Wald" Dem Heulen der Wölfe folgen, einem
Bären "auf die Pelle rücken" oder in den Wurzeln eines Riesenbaumes
verweilen: Ab dem 20. März lässt die neue Ausstellung "Mythos Wald"
die Vielfalt der Wälder und ihrer Bewohner im Gasometer Oberhausen
lebendig werden. In unterschiedlichen Ausstellungskapiteln zeigt
die Schau Waldgebiete von Brasilien bis Europa und widmet sich dabei
der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch den indigenen Völkern, deren
Habitat im Wald immer kleiner wird. Dokumentiert werden u. a. die
Folgen der Vernichtung des Ökosystems Wald durch Brandrodung und
Landwirtschaft. Zu sehen sind großformatige preisgekrönte Bilder,
Filmsequenzen und Original-Exponate.
Neben Wolf, Faultier,
Eule, Braunbär und einem zweieinhalb Meter langen Gliederfüßer aus
dem Karbonzeitalter ist auch das Originalskelett des vor rund 7000
Jahren ausgestorbenen Riesenhirschs ausgestellt. Eigens für den
Gasometer entwickelt wurde die Klang- und Lichtinstallation "Global
Sunrise" von Oceans21, eine sinnliche Reise durch die morgendlichen
Wälder auf fünf Kontinenten. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des
Wortes ist "Der Baum".
Die 35 Meter große Kunstinszenierung
eröffnet Besuchern einen Blick aus dem Wurzelwerk in die abstrakte
Baumkrone. "Mythos Wald" ist der dritte Teil einer Trilogie im
Gasometer, die mit "Das zerbrechliche Paradies" im Jahr 2021 begann
und "Planet Ozean" 2024 fortgesetzt wurde. Der Regionalverband Ruhr
(RVR) ist Partner der Ausstellung. idr -
http://www.gasometer.de
DVG wird am 19. März erneut ganztägig bestreikt
Für kommenden Donnerstag, 19. März, hat die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder im Rahmen der
aktuellen Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW erneut
zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Belegschaft der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist ganztägig zum Streik aufgerufen
worden, so dass keine Busse und Bahnen sowie myBUS fahren werden.
Ausnahme sind die acht Nachtexpresslinien (NE) der DVG.
Diese werden dann nicht nur in der Nacht, sondern ganztägig fahren.
Die DVG wird bereits am Dienstag, 17. März, ganztägig bestreikt. Die
DVG bietet den Fahrgästen, die zwingend auf den ÖPNV angewiesen
sind, damit an beiden Tagen eine Möglichkeit, trotz des Streiks von
A nach B zu kommen.
Die Nachtexpressbusse fahren ganztägig
jede Stunde. So fährt beispielsweise der NE1 üblicherweise um
23.25 Uhr ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Am kommenden
Donnerstag fährt der NE1 demnach immer um 25 Minuten nach der vollen
Stunde ab der Haltestelle „Buschhauser Straße“. Für die anderen
Nachtexpresslinien gilt diese Systematik genauso.
Die
Fahrpläne und Linienwege der Nachtexpressbusse gibt es in der
elektronischen Fahrplanauskunft auf der DVG-Webseite und im
Downloadcenter als Fahrplan. Die aktuellen Abfahrtszeiten finden
Fahrgäste in der myDVG Bus&Bahn-App und an den elektronischen
Haltestellenanzeigern.
Die DVG bittet die Fahrgäste
dennoch, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder
auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen. Auch das
DVG-Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof ist betroffen und bleibt
deshalb am Donnerstag geschlossen. Der telefonische Kundenservice
ist erreichbar.
Protesttag am 23. März 2026
-
Apotheken in Duisburg fordern schnelle wirtschaftliche
Stabilisierung
Die Apotheken in Duisburg beteiligen sich am
bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft am 23. März 2026 unter
dem Motto „Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag umsetzen“.
Hintergrund sind die seit Jahren unzureichenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken sowie die
anhaltende Schließungswelle
in Deutschland.
Der Protest dient dazu, die Bundesregierung
und Bundesgesundheitsministerin Warken darin zu bestärken, die
zugesagte wirtschaftliche Stabilisierung der Vor-Ort-Apotheken zur Sicherstellung der
Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort schnell umzusetzen.
„Am Protesttag bleiben viele Apotheken in
Duisburg geschlossen. Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung
wird über die diensthabenden Notdienst-Apotheken sichergestellt.
Patientinnen und Patienten wird empfohlen, Rezepte möglichst vor dem
Protesttag einzulösen“, erklärt Christoph Herrmann,
Pressesprecher der Apotheker in Duisburg.
Bundesweiter Protest - auch mit zentraler
Kundgebung in Düsseldorf
Bundesweit wird der Protest von zentralen
Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München begleitet.
Auch Apothekerinnen, Apotheker und Apothekenteams aus Duisburg beteiligen sich, um gemeinsam
mit der gesamten Apothekerschaft den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Die
Botschaft ist eindeutig: Wer die
Vor-Ort-Apotheken weiter wirtschaftlich ausbluten
lässt, gefährdet die flächendeckende, sichere und schnelle
Arzneimittelversorgung für Bürgerinnen und Bürger.
Politik darf nicht länger zögern
Anlass des Protesttags ist die aktuelle Beratung
des Apothekenversorgungs-Weiter-entwicklungsgesetz (ApoVWG) im Deutschen
Bundestag. Aus Sicht der Apothekerschaft reicht es jedoch nicht länger, die Krise
nur zu beschreiben. Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände (ABDA), und Dr. Armin Hoffmann,
Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), begrüßen die
parlamentarische Befassung, machen aber zugleich deutlich, wie
dramatisch die Lage inzwischen
ist:
„Nach 13 Jahren
Honorarstillstand setzt sich das Apothekensterben ungebremst fort,
mittlerweile schließt in Deutschland etwa alle 20 Stunden eine
Apotheke dauerhaft. Die Wege für unsere Patientinnen und Patienten
zur nächsten Apotheke werden damit immer weiter und komplizierter.
Es ist daher nur folgerichtig, dass die Regierungsfrak- tionen
in ihrem Koalitionsvertrag eine wirtschaftliche Stärkung der
Apotheken festge- legt haben. Jetzt muss aber auch schnell ohne jede
Verzögerung und ohne Wenn und Aber die Umsetzung erfolgen. Sonst
wird das fatale Folgen für die Versorgung der Menschen haben.“
Honorare stagnieren, Kosten explodieren Viele Apotheken arbeiten
seit Jahren auf wirtschaftlich nicht mehr tragfähiger Grund- lage.
Das gesetzlich festgelegte Honorar für verschreibungspflichtige
Arzneimittel, die rund 85 Prozent des Umsatzes ausmachen, wurde seit
2004 nur einmal vor 13 Jahren um rund 3 Prozent angepasst.
Allein in den letzten 13 Jahren sind die Betriebskosten – vor allem
für Personal, Energie, Miete, Digitalisierung und regulatorische
Anforde- rungen – jedoch um rund 65 Prozent gestiegen. Immer mehr
Apotheken rutschen da- her in die roten Zahlen und müssen schließen.
Apothekensterben erreicht Städte und Ballungsräume Seit 2013 haben
bundesweit rund 20 Prozent der Apotheken geschlossen.
Die
Folgen treffen inzwischen nicht mehr nur den ländlichen Raum,
sondern zunehmend auch Städte und Ballungsräume Es geht um die
Zukunft der Arzneimittelversorgung „Mit unserem Protest stärken wir
der Bundesregierung den Rücken, damit die ange- kündigte
Apothekenstärkung jetzt schnell umgesetzt wird“, erklärt Christoph
Herrmann. „Es geht nicht um die Interessen einzelner Betriebe,
sondern um die Zu- kunft einer sicheren, persönlichen und
flächendeckenden Arzneimittelversorgung für alle Bürgerinnen und
Bürger in unserer Region.“
Neue Schule, neues
Ticket: DVG startet Frühbucheraktion für das Deutschlandticket
Schule Für viele Kinder steht im Sommer der Wechsel auf
eine weiterführende Schule an. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) startet daher ihre
Deutschlandticket-Schule-Frühbucheraktion. Die DVG empfiehlt allen
Eltern, sich möglichst früh um das Ticket für ihre Kinder zu
kümmern. Dadurch können sie Wartezeiten im Kundencenter umgehen.
Eltern können das Deutschlandticket Schule für ihre Kinder über
das Schülerticketportal unter antrag.schuelerticket.dvg-duisburg.de/
oder per E-Mail an kundenservice@dvg-duisburg.de bequem von zuhause
aus beantragen. Wer das Ticketabonnement dennoch im DVG-Kundencenter
abschließen möchte, kann sich vorher online unter
www.dvg-duisburg.de/terminbuchung einen Termin buchen, um
Wartezeiten im Kundencenter zu vermeiden.
Mit dem
Deutschlandticket Schule können Schülerinnen und Schüler das ganze
Jahr über in Deutschland mit Bussen und Bahnen des öffentlichen
Nahverkehrs sowie mit der Regionalbahn, dem Regionalexpress und der
S-Bahn fahren. Das Ticket kostet 43 Euro pro Monat. Familien, deren
Kinder einen Anspruch auf Fahrtkostenübernahme durch den Schulträger
haben, zahlen auch für das Deutschlandticket Schule einen
Eigenanteil von 14 Euro für das erste Kind, 7 Euro für das zweite
Kind und 0 Euro für alle weiteren Kinder pro Monat und Ticket. Die
DVG hat allen Duisburger Grundschulen Informationsmaterial rund um
das Thema Mobilität in Bus und Bahn zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen zum Ticket und zum Portal gibt es auf der
Internetseite der DVG unter
www.dvg-duisburg.de/deutschlandticket-schule.
Aktion zum
Zuckerfest Zum Zuckerfest hat sich die DVG eine besondere Aktion
für ihre Fahrgäste einfallen lassen. Die DVG verteilt als kleine
Aufmerksamkeit am Freitag, 20. März, an Haltestellen sowie in Bussen
und Bahnen halal Fruchtgummis an die Fahrgäste.
Osteraktionen
im Kundencenter Auch zu Ostern bietet die DVG ihren Fahrgästen
wieder ein abwechslungsreiches Programm. Am Dienstag, 24. März,
findet zwischen 10 und 16 Uhr eine Mal-Aktion im Kundencenter für
Kinder zwischen 5 und 12 Jahren statt. Es können Deko-Eier bemalt
und entweder im Kundencenter direkt ins Nest gelegt oder mit nach
Hause genommen werden.
Wer am Donnerstag, 2. April, zwischen
10 und 16 Uhr in das DVG-Kundencenter kommt, kann am Glücksrad
drehen und tolle Gewinne vom Osterhasen persönlich entgegennehmen.
Von MSV-Tickets über Shaker bis hin zu DVG-Tassen und Süßigkeiten
ist einiges dabei.
Stadtwerke nehmen Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt zum
Weltwassertag in Betrieb Am kommenden Sonntag, 22.
März 2026, ist der internationale Tag des Wassers. Schon zwei Tage
vorher, am Freitag, 20. März, nehmen die Stadtwerke Duisburg die
beiden Trinkwasserbrunnen auf der Königstraße in der Innenstadt
wieder in Betrieb.
Der Zugang zu sauberem und einwandfreiem
Trinkwasser ist in Duisburg seit 2023 noch einfacher geworden, denn
die Stadtwerke Duisburg haben auf der Königstraße mitten in der City
die ersten beiden Trinkwasserbrunnen aufgestellt. So können alle
Menschen in der Stadt jederzeit einen Schluck vom kühlen Nass nehmen
und ihren Durst stillen.

Im Winter wurden die beiden Brunnen abgebaut. Jetzt sind sie wieder
aufgestellt worden und gehen pünktlich zum Weltwassertag wieder in
Betrieb. Foto SWDU
Familientag im Zoo am Weltwassertag
Nach der Wiederinbetriebnahme der Trinkwasserbrunnen steht nur zwei
Tage später, am Sonntag, 22. März, der Stadtwerke-Familientag im Zoo
an und der steht auch im Zeichen des Wassers. Große und kleine
Duisburgerinnen und Duisburger erwartet an diesem Tag ein
abwechslungsreiches Familienprogramm und eine Reise durch die
Geschichte der Trinkwasserversorgung in Duisburg.
Und am
Stadtwerke-Wasserspielplatz wird an diesem Wochenende das kühle Nass
wieder aufgedreht. Auf der 600 Quadratmeter großen Spiellandschaft
mit Pumpen, Wasserläufen, einem Kletterturm und integrativen
Elementen können kleine Abenteurer das Element Wasser mit allen
Sinnen und auf vielfältige Weise erleben.
Bei Vorlage der
Stadtwerke-Kundenkarte (auch als App verfügbar, alle Infos unter
www.stadtwerke-kundenkarte.de) sparen an diesem Tag kleine und große
Zoobesucher 50 Prozent des regulären Eintrittspreises.
Wenn der Frühling Wirkung zeigt: Wie eine neue App
Wildbienen in Städten sichtbar macht Es beginnt leise.
Ein warmer Sonnenstrahl auf dem Balkon. Die ersten Kräuter werden
gesetzt. Fenster stehen offen. Und während wir unseren Alltag neu
ordnen, startet draußen ein anderes System durch: die
Wildbienen-Saison, welche neu mit der App von Wildbiene + Partner
verfolgt werden kann.

Die MyBeeHome App macht Biodiversität erstmals sichtbar. (Quelle:
Wildbiene + Partner)
Mit den ersten milden Tagen schlüpfen
Bienen aus ihren Kokons. Innerhalb weniger Wochen bestäuben sie
tausende Blüten. Frühling ist nicht nur eine Jahreszeit. Er ist ein
biologischer Neustart und er zeigt, was Wirkung bedeutet: sichtbare
Veränderung im eigenen Umfeld. Doch diese Wirkung ist in Städten
keine Selbstverständlichkeit mehr.
Wo Wildbienen heute fehlen
und warum das entscheidend ist Wildbienen gehören zu den
effektivsten Bestäubern unserer Ökosysteme. Anders als Honigbienen
leben die meisten Arten solitär. Rund drei Viertel nisten im Boden,
andere – wie die Mauerbiene – nutzen natürliche Hohlräume in Holz
oder andere Nisthilfen.
In verdichteten Siedlungsräumen
werden genau diese Strukturen zunehmend rar. Versiegelte Flächen,
aufgeräumte Gärten und monotone Grünräume lassen Nahrung und
Nistplätze verschwinden. Wo Trittsteine fehlen, bleiben Lebensräume
isoliert und dies mit langfristigen Folgen für die Artenvielfalt.
Dennoch entsteht genau hier eine neue Chance.
Neu: Die
MyBeeHome App macht Biodiversität erstmals sichtbar Das Züricher
Unternehmen Wildbiene + Partner verbindet in diesem Frühling
erstmals analogen Lebensraum mit digitaler Transparenz.
Seit
über 13 Jahren entwickelt das Unternehmen wissenschaftlich fundierte
Nisthilfen für Bienen, wie ihr Wildbienen-Häuschen. Neuerdings wird
dieses physische Zuhause durch die MyBeeHome App ergänzt.
Was
bisher verborgen blieb, wird nun sichtbar: Nutzerinnen und Nutzer
fotografieren ihr BeeHome. Die integrierte Bilderkennung gibt eine
Einschätzung, welche Wildbienenarten nisten und wie sich die
Belegung entwickelt. Beobachtungen werden im persönlichen
Wildbienen-Tagebuch gespeichert, saisonale Empfehlungen helfen
dabei, den eigenen Standort Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.
Man sieht, was wirkt.
Vom Balkon zum wachsenden
Wildbienen-Korridor Die vielleicht überraschendste Neuerung zeigt
sich auf der digitalen Karte in der App.
Hier werden
bienenfreundliche Standorte anonymisiert sichtbar. Aus einzelnen
Balkonen, Gärten und Innenhöfen entsteht ein wachsendes Netzwerk –
ein sich entwickelnder Wildbienen-Korridor, der isolierte
Lebensräume miteinander verbindet.
Für viele Wildbienenarten
ist das entscheidend, denn ihr Flugradius ist begrenzt. Finden sie
innerhalb dieses Radius ausreichend Nahrung und geeignete
Nistplätze, können stabile Populationen entstehen. Jeder einzelne
Standort bleibt klein. Doch in der Summe entsteht ein ökologisch
wirksames Gefüge – getragen von vielen Menschen, die ihren
Quadratmeter bewusst gestalten.
Wirkung beginnt im Kleinen
Der Frühling zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie schnell Natur reagiert,
wenn Bedingungen stimmen. Innerhalb weniger Wochen entstehen aus
unscheinbaren Kokons summende Bestäuber. Aus einzelnen Blüten werden
Früchte. Aus kleinen Trittsteinen kann ein zusammenhängender
Lebensraum wachsen.
Mit der Verbindung aus wissenschaftlich
fundiertem BeeHome und digitaler Begleitung setzt Wildbiene +
Partner auf eine neue Form der Biodiversitätsförderung: sichtbar,
nachvollziehbar und gemeinschaftlich. Weitere Informationen
finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de/
VHS-Workshop: Im Vorstellungsgespräch
überzeugen „Im Vorstellungsgespräch überzeugen“ heißt
der lernintensive Kleingruppen- Workshop am Freitag, 20. März, an
der VHS Duisburg an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Der
Kurs läuft von 17 bis 20 Uhr.
Die Teilnehmenden optimieren
bei dem Workshop ihre Selbstpräsentation und üben Sequenzen aus dem
Vorstellungsgespräch. Am Ende können sie auf Fragen souverän
antworten. Das Entgelt beträgt 40 Euro, eine Anmeldung ist
persönlich in einer der VHS- Geschäftsstellen sowie online auf
www.vhs-duisburg.de möglich.
Imker werden:
Qualifizierungsreihe an der VHS Duisburg Wer schon
immer seinen eigenen Honig herstellen wollte, für den startete am
Sonntag, 22. März, eine Qualifizierungsreihe zum Imker an der VHS
Duisburg-Hamborn an der Parallelstraße 7. Insgesamt stehen sechs
Termine auf dem Plan. Imker leisten einen wichtigen Beitrag zum
Artenschutz, zur Bestäubung nützlicher Pflanzen sowie zur eigenen
Gesundheit.
Der Anfängerkurs gibt einen Überblick über die
praktischen und theoretischen imkerlichen Arbeiten im Jahresverlauf.
Die sechs Termine sind so gewählt, dass sie in den Jahreskreis der
Bienen passen. Der Kurs wird nach den Vorgaben von Dr. Pia Aumeier
„Einfach Imkern" durchgeführt.
Mit dem Zertifikat und dem
Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage, eigenständig
Bienenvölker zu führen. Weitere Informationen und Anmeldung bei
Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Neumühler Jugend lädt zum Kreuzweg ein Jedes
Jahr in der Fastenzeit beten tausende junge Christinnen und Christen
in Deutschland sowie im deutschsprachigen Ausland den ökumenischen
Jugendkreuzweg. In diesem Jahr er steht unter dem Thema „Dahinter.
Tiefer sehen, weiter gehen“.
Auch in Duisburg-Neumühl hat
er Tradition und die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl und die
katholische Nachbargemeinde Herz-Jesu laden dazu ein, die
Passionsgeschichte Jesu in den Blick zu nehmen und die eigene
Lebenswirklichkeit damit zu verbinden. Dazu sind in der Gnadenkirche
am Hohenzollernplatz Bilder zum aktuellen Kreuzweg-Thema
ausgestellt: Sie regen an, nicht beim ersten Eindruck stehen zu
bleiben und zu fragen, was dahinter liegt, eben „Tiefer sehen,
weiter gehen.“
Interessierte sind herzlich eingeladen, am
Freitag, 27. März, um 18 Uhr den 30-minütigen
Jugendkreuzweg-Gottesdienst gemeinsam zu feiern. Diesmal sind die
Konfirmandinnen und Konfirmanden federführend und mitgestaltend bei
der Sache, unterstützt und begleitet von Pfarrer Jens Storm und
Jugendleiterin Tatjana Wagner aus der evangelischen Gemeinde.
Den musikalischen Part im gut 30-minütigen Kreuzweg-Gottesdienst
übernimmt wieder der Chor „Die PfaD“ der Herz-Jesu-Gemeinde unter
der Leitung von Christian Woiczinski. Die Kreuzwegbilder sind das
ganze Jahr über weiterhin in der Gnadenkirche zu sehen.

Evangelische Gnadenkirche in Duisburg-Neumühl (Foto: Tanja Pickartz)
Meiderich: Spieleabend für Jung und Alt im
Begegnungscafé Zu einem bunten Spieleabend lädt die
Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in ihr Begegnungscafé "Die
Ecke" auf der Horststr. 44a ein. Dort warten am Dienstag, 24. März
von 19 bis 21 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu
werden. Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker,
Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen
ausprobiert werden können.
Getränke und Snacks gibt's zum
Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es
monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
 Meidericher
Spieleabend 2025 mit höchster Konzentration (Foto:
kirche-meiderich.de).

Baugenehmigungen für Wohnungen im Januar 2026: +8,4 % zum
Vorjahresmonat Baugenehmigungen im Neubau im Januar
2026 zum Vorjahresmonat: +6,0 % bei Wohngebäuden insgesamt
+12,6 % bei Einfamilienhäusern +26,1 % bei Zweifamilienhäusern
+7,1 % bei Mehrfamilienhäusern
Im Januar 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 19 500 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 8,4 % oder 1
500 Baugenehmigungen mehr als im Januar 2025. Dabei stieg die Zahl
der genehmigten Wohnungen im Neubau um 7,4 % oder 1 100 auf 16 400.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender
Gebäude entstehen, stieg im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat
um 13,5 % oder 400 auf 3 100.

Aufwärtstrend bei Ein- und Mehrfamilienhäusern hält an In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2026 insgesamt
16 000 Wohnungen genehmigt, das waren 6,0 % oder 900 Neubauwohnungen
mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,6 % (+400) auf 3 800.
Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter
Wohnungen um 26,1 % (+300) auf 1 200 zu. In Mehrfamilienhäusern, der
zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die
Bauaufsichtsbehörden 10 500 Neubauwohnungen. Das war einen Anstieg
um 7,1 % (+700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der
genehmigten Wohnungen in Wohnheimen fiel im Vergleich zum
Januar 2025 um 47,6 % (-450) auf 500 Wohnungen.
In neuen
Nichtwohngebäuden wurden im Januar 2026 insgesamt 350 Wohnungen
(+148,6 %; +200) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im Januar 2026
insgesamt 3 100 Wohnungen genehmigt, das waren 13,5 % oder
400 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
Neue Pflegemodellrechnung für NRW: Bis 2050 wird jede
zehnte Person pflegebedürftig sein * Etwa 1,7 Millionen
Pflegebedürftige in 2050 erwartet * Größte Zuwächse bei
stationärer Pflege und ambulanten Pflegediensten * Zahl der
Pflegebedürftigen steigt in den Kreisen stärker als in den Städten –
höchste Zuwächse in Coesfeld, Borken, Paderborn
Laut der
aktuellen Pflegemodellrechnung werden bis zum Jahr 2050 in
Nordrhein-Westfalen knapp 1,7 Millionen Menschen und damit etwa jede
zehnte Person pflegebedürftig sein. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind die
größten Zuwächse bei stationärer Pflege und ambulanten
Pflegediensten zu erwarten.

So wird im Vergleich zum Jahr 2023 die Zahl der
Pflegebedürftigen in stationärer Pflege um gut ein Drittel zunehmen
und 2050 bei 226.300 Personen liegen. Die Zahl der durch ambulante
Pflegedienste versorgten Menschen wird im gleichen Zeitraum um 28 %
zunehmen und 307.600 Personen umfassen.
Der ausschließliche
Bezug von Pflegegeld wird, wie bereits im Jahr 2023, mit knapp 60 %
die häufigste Leistungsart bleiben. Bis 2050 werden, mit 963.600
Personen, 18 % mehr Menschen diese Leistung in Anspruch nehmen, als
noch 2023.
Zahl der Pflegebedürftigen steigt in den Kreisen
stärker als in den Städten In allen Kreisen und kreisfreien
Städten von NRW, wird bis 2050 ein Anstieg der Zahl der
Pflegebedürftigen erwartet. Dabei zeigt sich, dass die Zuwächse in
den Kreisen stärker ausfallen werden, als in den kreisfreien
Städten. So wird in 23 von 31 Kreisen ein Anstieg über dem
Landesdurchschnitt von 21 % erwartet, während dies auf lediglich 3
der 22 kreisfreien Städte zutrifft.
Die höchsten Zuwächse
bei der Zahl der Pflegebedürftigen werden in den Kreisen Coesfeld
(+46 %), Borken (+45 %) und Paderborn (+43 %) erwartet. Innerhalb
der kreisfreien Städte ist in Münster (+37 %), Bonn (+32 %) und
Bottrop (+22 %) vom höchsten Wachstum auszugehen.

Deutlich niedriger fallen die Anstiege dagegen insbesondere im
Ruhrgebiet aus. So zeigen sich die geringsten Zunahmen an
pflegebedürftigen Menschen in den kreisfreien Städten Hagen,
Gelsenkirchen und Herne mit jeweils ca. +7 %.
Im neuen
Artikel Pflegemodellrechnung für NRW 2024 bis 2050/70 (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/statistik-kompakt/pflegemodellrechnung-fuer-nrw-2024-bis-2050-2070)
https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/statistik-kompakt/pflegemodellrechnung-fuer-nrw-2024-bis-2050-2070
wird die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit im Land sowie in
den Kreisen und kreisfreien Städten detailliert dargestellt.
NRW: Fast jeder dritte Azubi in der Pflege war 2025
männlich * Insgesamt befanden sich, laut vorläufiger
Ergebnisse, 41.244 Personen in der Pflegeausbildung – rund 8 % mehr
als im Jahr 2024 * Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge um fast 2 % gestiegen * Männeranteil im
Pflegestudium bei rund 22 %
Zum Jahresende 2025 befanden
sich 41.244 Personen in der beruflichen Ausbildung zur
Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Wie das
Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren
das rund 8 % mehr Personen als im Jahr zuvor: Ende 2024 hatte es
38.088 Pflegeauszubildende in NRW gegeben. Von den Pflegeazubis im
Jahr 2025 waren 29.145 weiblich und 12.099 männlich.
Der
Männeranteil in der beruflichen Pflegeausbildung stieg seit dem
Start der generalistischen Ausbildung im Jahr 2020 kontinuierlich
an: Während Ende 2020 noch rund jeder vierte Azubi männlich gewesen
war, traf das Ende 2025 fast auf jeden dritten Azubi zu.

Zahl der Neuabschlüsse in der Pflegeausbildung 2025 gestiegen
Im Jahr 2025 wurden 17.253 Ausbildungsverträge in der Pflege neu
abgeschlossen; das waren knapp 2 % mehr als im Jahr zuvor. Der
Anteil der Männer bei den Auszubildenden mit neu abgeschlossenem
Ausbildungsvertrag lag im Jahr 2025 bei 31,2 % und war damit im
Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozentpunkte gestiegen: Im Jahr
2024 waren noch 29,3 % der neuen Pflegeazubis männlich gewesen.
Männeranteil bei Pflegestudierenden bei rund 22 % Neben den
Auszubildenden in der beruflichen Pflegeausbildung werden in der
Pflegeausbildungsstatistik seit 2024 auch Studierende erfasst, die
eine hochschulische Pflegeausbildung im Rahmen eines Studiums
absolvieren. Im Pflegestudium lag der Männeranteil im Jahr 2025 bei
rund 22 %: Von den insgesamt 180 Studierenden in der hochschulischen
Pflegeausbildung waren 141 weiblich und 39 männlich.
Berlin
muss Niederrhein-Wirtschaft stärken - IHK-Unternehmer: Mehr Tempo
bei Reformen Die Bundesregierung hat eine
Wirtschaftswende angekündigt und Milliarden-Schulden aufgenommen.
Doch die Betriebe am Niederrhein merken davon wenig. Schleppende
Bürokratie, marode Brücken und hohe Steuern bremsen die Wirtschaft
aus. Die Sorgen der Unternehmen sind so groß wie lange nicht mehr.
Eine Delegation der Niederrheinischen IHK machte bei ihrem Besuch
bei Spitzenpolitikern des Bundestages deutlich: So geht es nicht
weiter.
„Unsere Unternehmen leiden unter den
Standard-Bedingungen. Wir erleben die längste Stagnation seit 80
Jahren. Unsere Firmen bauen Stellen ab und investieren nicht mehr“,
beschreibt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen
IHK, die Lage.
„Die Bundesregierung hat uns vor einem Jahr
Reformen versprochen. Wir sind in Berlin, um diese einzufordern:
Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und niedrigere Steuern,
einfachere Existenzgründungen sowie Innovation fördern. Stattdessen
diskutiert Berlin, die Betriebe bei Rente oder Erbschaft mehr zu
belasten. Das ist Gift für den Mittelstand“, bekräftigt
Schaurte-Küppers.
Einsatz für den Stahl Im Gespräch mit
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und dem Staatssekretär für
Wirtschaft Stefan Rouenhoff erläuterten die Unternehmer der Region
ihre Sorgen. Sie fordern, die Stahlindustrie schnell vor
Billig-Importen aus China zu schützen. „Der größte Stahlstandort der
EU für uns in Duisburg bleibt unter Druck. Die Unternehmen müssen
viele tausend Stellen streichen. Wir brauchen hier eine Perspektive,
auch für die Transformation hin zu grünem Wasserstoff“, betont der
IHK-Präsident.
Infrastrukturgesetz guter Einstieg Auch bei
der Infrastruktur drücken die Unternehmer aufs Tempo. „Es ist gut,
dass die Bundesregierung nun ernst machen will mit schnelleren
Verfahren. Die Sanierung muss zügiger gehen. Eine kaputte Brücke
muss in zwei Jahren ersetzt sein“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr.
Stefan Dietzfelbinger.
Delegation fordert schnelles
Handeln Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zeigte beim Treffen
mit der Delegation vom Niederrhein Verständnis für die Sorgen der
Wirtschaft: „Internationale Krisen, Transformation, demografischer
Wandel: Unternehmen und Beschäftigte in unserem Land stehen vor
großen Herausforderungen. Dies gilt auch für die Region Niederrhein,
die wirtschaftlich breit aufgestellt ist – von Industrie bis hin zu
Logistik, Handel und Dienstleistungen. Die Herausforderungen
können wir nur gemeinsam bewältigen: mit einer starken
Sozialpartnerschaft und einem Zusammenspiel aus politischen
Rahmenbedingungen, gezielter Unterstützung und unternehmerischer
Verantwortung. Das zeichnet unsere soziale Marktwirtschaft aus.“
Im Wirtschaftsministerium trafen die Unternehmer den
Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Rouenhoff. „Ein Blick von
Kleve über Wesel nach Duisburg zeigt: Die niederrheinische
Wirtschaft ist breit aufgestellt, hat eine hohe Wertschöpfungstiefe
und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand unseres
Landes.
Damit unsere Region auch in den nächsten Jahren
wirtschaftlich leistungsfähig sein kann, braucht es Investitionen in
die Verkehrs- und digitale Infrastruktur, bezahlbare Energiepreise,
weniger Bürokratie, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt, geringere
Lohnnebenkosten und qualifizierte junge Menschen.
Die
hierfür notwendigen Reformen erfordern erhebliche
Kraftanstrengungen. Aber sie bringen unsere Region und unser Land
wieder nach vorne", betonte er. In allen Gesprächen machte die
IHK-Delegation deutlich, dass sie kraftvolle und mutige Reformen
erwarten. Die guten Ansätze der Regierung müssen vor Ort ankommen.

Unternehmer sprechen mit Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD)
darüber, was sie von der Politik erwarten. Foto: Niederrheinische
IHK
Stadt Duisburg beteiligt sich am bundesweiten
Ehrentag 2026 Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai
den bundesweiten Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag.
Für Dich. Für uns. Für alle“. Initiator und Schirmherr ist
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch in Duisburg soll der
Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen,
sich mit eigenen Aktionen für ihre Stadt und die Gemeinschaft zu
engagieren.
„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher
herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu gestalten und das
ehrenamtliche Engagement zu feiern. Denn Demokratie lebt von
Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die nicht zögern,
sondern anpacken“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Umgesetzt wird der Tag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung
für Engagement und Ehrenamt. Überall in Deutschland gestalten
Vereine, Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Einzelpersonen
die Tage rund um den offiziellen Ehrentag mit vielen Ideen.
Der Aktionszeitraum geht vom 16. bis 31. Mai. Auch die
Stadtverwaltung Duisburg beteiligt sich am deutschlandweiten
Mitmachtag. Am Dienstag, 19. Mai, unterstützen die städtischen
Auszubildenden an einem Social Day das Damwildgehege im Volkspark
Rheinhausen. Die Stadt stellt ihre Auszubildenden dafür frei, damit
sie das Gehege pflegen und aktiv einen Beitrag für den Natur- und
Tierschutz leisten können.
Wer selbst eine Mitmach-Aktion
zum Ehrentag organisieren möchte, kann diese im sogenannten
Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen. Mai. Dort können
Interessierte auch nach einer für sie passenden Aktivität für den
23. Mai suchen und sich noch weiter über den Ehrentag informieren.
Gespräch über die Historie: 35 Jahre Stadtmuseum
Duisburg 35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum
Duisburg: Am Sonntag, 22. März, lädt Museumsdirektorin Dr. Susanne
Sommer zu einer besonderen Geburtstagsfeier ein. Im Gespräch mit dem
ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling blickt sie auf die Historie
des Museums zurück. Die Veranstaltung startet um 12 Uhr.
Am
22. März 1991 wurde das ehemalige Niederrheinische Museum an seinem
neuen Standort im Duisburger Innenhafen feierlich eröffnet. In
seinem Grußwort lobte der spätere Ministerpräsident
Nordrhein-Westfalens, Wolfgang Clement, das Konzept der „Kultur für
alle“. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings wies auf
Duisburgs wachsende Identität als Hafenstadt hin: Da liegt es auf
der Hand, dass sich das neue Stadtmuseum am Wasser niederlässt.
Mehr als 2500 Gäste bestaunten am Eröffnungswochenende die neuen
Räume, die genügend Platz für Ausstellungen, Veranstaltungen und die
Museumspädagogik bieten. Beim Rundgang konnte auch ein Blick hinter
die Kulissen des Museums geworfen werden. Hier faszinierte besonders
die neue Restaurierungswerkstatt, in der nun professionelles
Arbeiten nach modernem Standard möglich war.
Für das neue
Museum war eine leerstehende Industriemühle in einer Rekordbauzeit
von nur zweieinhalb Jahren umgebaut und durch einen Neubautrakt
erweitert worden. Es war das erste Projekt der Internationalen
Bauausstellung Emscherpark (IBA) im Duisburger Innenhafen, der im
Laufe der Jahre zu einem multifunktionalen Dienstleistungspark
umgebaut wurde.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und
ermäßigte Besucher 2 Euro. Das vollständige Programm und weitere
Informationen sind unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Stadtmuseum: Die Spuren des Silbers Das
Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 22. März, um 15
Uhr zu einer Lesung von Tillmann Bendikowski aus seinem neuen Buch
„Die Spur des Silbers“ ein. Silber ist ein sagenhaftes Element. Über
Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, zugleich aber auch
Ausbeutung und Leid. Kaum ein anderes Metall hat die Welt so geprägt
– und tut es bis heute als Rohstoff, Handelsgut und Wertanlage.
In seinem neuen Buch erzählt Tillmann Bendikowski die Geschichte
des glänzenden Edelmetalls: von der Ausbeutung der Silberminen durch
die Spanier über die legendären Silberflotten und den globalen
Handel mit all seinen Schattenseiten bis hin zum NS-Raubsilber und
dem Familiensilber unserer Zeit.
Es sind Geschichten von
Königen und Sklaven, von Piraten und Kaufleuten – ein Panorama
menschlicher Gier, Macht und Sehnsüchte. Ohne die Geschichte des
Silbers, so zeigt Bendikowski, lässt sich die Welt von heute nicht
verstehen. Der Journalist und Historiker Dr. Tillmann Bendikowski
ist Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg.
Er schreibt Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die
wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und
historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er zudem regelmäßig in der
Reihe "DAS! historisch" im NDR sowie als Gesprächspartner bei
Spiegel TV zu sehen.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für
Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2,00 Euro. Das
vollständige Programm und weitere Informationen sind im Internet
unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Singnachmittage mit Daniel
Drückes in Wanheim und Wanheimerort Duisburg, 17.
März 2026 - Musiker und Popkantor Daniel Drückes
lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher
Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben,
zweimal im Monat zum Mitmachen ein.
Das nächste
Singen in Gemeinschaft gibt es am 25. März 2026 um 14 Uhr
im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der
zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 26. März
2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof
45. Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder,
Popsongs und Evergreens.
Zwischen dem Singen ist
Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den
Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes
gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem
zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen
beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto
„Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und
jeder.
Schwofen im Gemeinde-Café
Dreivierteltakt in Wanheimerort Die Evangelische
Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café
Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee
und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu
tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an
der elektronischen Orgel auch singt.
Es gibt dabei nicht nur
Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind
vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im
Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort,
Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 28. März 2026 um 15 Uhr. Bei
sieben Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen
sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).
Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach
Untermeiderich In der Evangelischen Gemeinde Meiderich
heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die
Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und
zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 24. März, wenn sie um 12.30 Uhr
leckere Pizza servieren. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das
Angebot ist kostenfrei.
„Wir wollen Herzenswärme spenden,
schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne de
Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57
92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die
nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

Engagierte des Begegnungscafés „DIE ECKE“ Untermeiderich (Foto:
www.kirche-meiderich.de).
Pfarrerin Humbert am
Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg „Zu
welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche
eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf
Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien
Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist
unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20
Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein
offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag,
23. März 2026 von Anja Humbert, Pfarrerin in der Evangelischen
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt.

Anja Humbert mit ihren Hunden vor der Marxloher Kreuzeskirche.
(Foto: Reiner Terhorst).

NRW: Rund 15 % weniger Krankenhäuser mit Fachabteilungen
für Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe als vor 6 Jahren
* Zahl der Krankenhausbetten ging von 2018 bis 2024 um 20,8 %
zurück – Bettenauslastung nahezu unverändert * Erreichbarkeit
lag in NRW nur in Großstädten über Bundesergebnis *
Aktualisierter Krankenhausatlas zeigt regionale Erreichbarkeit von
(Fach-)Kliniken
Die Zahl der Krankenhäuser in
Nordrhein-Westfalen mit einer Fachabteilung Frauenheilkunde und/oder
Geburtshilfe ist seit 2018 um 14,6 % zurückgegangen von 157 auf 134
im Jahr 2024. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank im
selben Zeitraum auch die Zahl der Krankenhausbetten in diesem
Bereich von 7.208 auf 5.707. Damit reduzierte sich die Bettenzahl
mit −20,8 % stärker als die Zahl der Krankenhäuser.
Die
Bettenauslastung blieb dagegen nahezu unverändert: 2018 lag sie bei
59,2 % und 2024 bei 58,0 %. Die Zahl der Entbindungen in
NRW-Krankenhäusern verringerte sich von 167.802 im Jahr 2018 auf
150.277 im Jahr 2024, was einem Rückgang um 10,4 % entspricht.

Zum interaktiven
Krankenhausatlas
Erreichbarkeit liegt in NRW nur in
Großstädten über dem Bundesergebnis Im Jahr 2023 konnten in
Großstädten in NRW 96,6 % der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und
49 Jahren eine Klinik mit einem Fachbereich Frauenheilkunde und/oder
Geburtshilfe innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto erreichen. Damit
lagen die NRW-Großstädte über dem Bundesergebnis der Großstädte von
95,1 %.
Grunddaten der Krankenhäuser: Entbindungen in den
Krankenhäusern
Entbindungen in den Krankenhäusern*)
2015 – 2024:

Je ländlicher der Wohnort, desto geringer wird der Anteil der
Frauen, die ein entsprechendes Krankenhaus in dieser Zeit erreichen
kann: In Mittelstädten traf dies in NRW auf 69,5 % zu
(Bundesergebnis 73,4 %), in größeren Kleinstädten auf 30,7 %
(Bundesergebnis 44,7 %) und in kleineren Kleinstädten oder
ländlichen Gemeinden auf lediglich 20,0 % (Bundesergebnis 29,9 %).
Damit lag die Erreichbarkeit nur in NRW-Großstädten über dem
Bundesergebnis.
Krankenhausatlas zeigt Erreichbarkeit für
jeden Standort in Deutschland und nach Siedlungstypen Der
Krankenhausatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder
zeigt als interaktives Kartenangebot die Erreichbarkeit von
Krankenhäusern allgemein sowie nach verschiedenen Fachgebieten – und
das für jeden Standort in Deutschland. Diagramme veranschaulichen
die Erreichbarkeit nach bestimmten Siedlungstypen – von Großstadt
bis ländliche Gemeinde. Das Geoinformationszentrum bei IT.NRW
entwickelte den Krankenhausatlas für die Statistischen Ämter des
Bundes und der Länder.
Jedes 32. Geborene ist ein
Mehrlingskind - Anteil auf dem niedrigsten Stand seit 1997
Die Geburt von Zwillingen, Drillingen oder Vierlingen ist
ohnehin selten – und sie ist in Deutschland in den letzten Jahren
noch etwas seltener geworden. Im Jahr 2024 waren unter den 680 017
Geborenen 21 040 Mehrlingskinder. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, war damit jedes 32.
Geborene ein
Mehrlingskind (Anteil 3,1 %). Der Anteil geht nach einem
jahrzehntelangen Anstieg seit 2017 zurück und erreichte 2024 den
niedrigsten Stand seit 1997. Ein Grund für den jahrzehntelangen
Anstieg war die Entwicklung der modernen Reproduktionsmedizin, bei
der Frauen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung oft mehrere
Embryonen eingesetzt wurden. Inzwischen wird zunehmend nur ein
Embryo eingesetzt, was zu weniger Mehrlingsschwangerschaften führt.

97,7 % der Mehrlinge kamen im Jahr 2024 als Zwillinge zur Welt:
20 550 Zwillingskinder und 453 Drillingskinder wurden geboren sowie
weitere Mehrlingskinder. Mehrlingsmütter bei Geburt im Schnitt gut
ein Jahr älter als Mütter von einem Kind Die Wahrscheinlichkeit für
eine Mehrlingsgeburt steigt mit dem Alter der Frau.
Tatsächlich war hierzulande in den vergangenen 25 Jahren das
Durchschnittsalter der Frauen, die Mehrlinge zur Welt brachten,
stets etwa ein Jahr bis anderthalb Jahre höher als das Alter derer,
die ein einzelnes Kind gebaren. Im Jahr 2024 waren Mütter von
Mehrlingen bei der Geburt im Schnitt 32,9 Jahre alt, Mütter von
einem Kind im Schnitt 31,8 Jahre.
Gelagerte
Abfallmenge auf Deponien 2024 um rund 32 % geringer als 2014
* Abfallmenge in Entsorgungs- und Behandlungsanlagen
auf dem niedrigsten Stand seit 2014 * 85,2 % der Abfallmenge
stammt aus NRW * Kreis Borken mit den meisten Entsorgungs- und
Behandlungsanlagen S
Die von Betreibern zulassungsbedürftiger
Anlagen entsorgte bzw. behandelte Abfallmenge hat 2024 gegenüber dem
Vorjahr um 0,7 % abgenommen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, lag diese Menge bei ca. 55,1 Mio. Tonnen und sank damit
auf den niedrigsten Wert seit 2014. Von dieser Gesamtmenge stammten
46,9 Mio. Tonnen Abfall aus NRW, was einem Anteil von 85,2 %
entsprach.

Aus anderen Bundesländern betrug die Menge 5,5 Mio. Tonnen und
aus dem Ausland 2,7 Mio. Tonnen Abfall. Ein möglicher Grund für den
Rückgang der Abfallmengen könnte ein verändertes Konsumverhalten der
Bevölkerung sein. Deponieabfall auf 10-Jahres-Tief Die gelagerte
Abfallmenge auf Deponien lag 2024 bei 11,8 Mio. Tonnen und
verringerte sich um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr.
Insgesamt
sank die Menge gegenüber 2014 um knapp ein Drittel (– 31,9 %). Der
seit 2018 zu beobachtende Trend zur Abnahme der Abfallmenge auf
Deponien wurde einzig in 2022 unterbrochen. Ein Grund für die
Zunahme in 2022 könnten häusliche Renovierungsarbeiten während der
Coronapandemie sein.
Kreise Borken mit den meisten
Entsorgungs- und Behandlungsanlagen Im Kreis Borken befanden
sich 2024 mit 57 die meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen.
Auf den nachfolgenden Plätzen waren die Kreise Recklinghausen und
Unna mit jeweils 55 Anlagen. Die größte Anzahl an Deponien, welche
zu den Entsorgungs- und Behandlungsanlagen gehören, konnte der
Hochsauerlandkreis mit 16 Stück verzeichnen. Es folgten der Kreis
Höxter mit 12 und der Kreis Lippe mit 9 Deponien.
Die Daten
stammen aus der Statistik der Abfallentsorgung. Diese gibt
Aufschluss über die behandelten Abfälle in Abfallentsorgungsanlagen.
Die Statistik wird jährlich erhoben. Zu den Abfallmengen zählen
z. B. Bau- und Abbruchabfälle, Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen
und Abwasserbehandlungsanlagen sowie Siedlungsabfälle. Letztere
umfassen Restabfälle und Sperrmüll sowie getrennt erfasste Abfälle
zur Verwertung (Papier, Glas, Bioabfälle, gemischte Verpackungen,
etc.). Die Abfallmenge beinhaltet nicht den Bauschuttabfall von
Bauschuttentsorgungsanlagen. Duisburger Filmwoche feiert 50.
Geburtstag mit Jubiläumstour Aus Anlass ihres 50.
Geburtstages geht die Duisburger Filmwoche auf Jubiläumstour. Sie
gastiert in den kommenden Monaten bei der Diagonale in Graz, bei der
Dokumentarfilmwoche Hamburg, im Filmclub Münster und im
Österreichischen Filmmuseum in Wien. Weitere Termine folgen.
Gezeigt werden ausgewählte Filme aus der Festivalgeschichte, die
zu verschiedenen Programmen für den jeweiligen Veranstaltungsort
zusammengestellt werden. Die Filmreihen verknüpfen historische Filme
mit Diskursen der Gegenwart. Die 50. Duisburger Filmwoche findet vom
2. bis 8. November statt. idr - Infos:
http://www.duisburger-filmwoche.de
LKA-NRW:
Kostenlos informieren statt in kostenintensive Falle von
Betrügern zu tappen Mit gezielter Aufklärung stärken
Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes
Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) zusammen mit der VERBRAUCHER
INITIATIVE e.V. und der Verbraucherzentrale NRW die Sicherheit von
Nutzerinnen und Nutzern des World Wide Web. In einer
kostenlosen Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 18. März
2026, gibt es von 16 bis 17.45 Uhr Tipps für ein besseres
Bewusstsein für mögliche Gefahren im Internet.

Unter dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz" klären Experten
darüber auf, wie Personen Betrugsversuche erkennen und auf diese
reagieren können.
Betrug erkennen, sich schützen, vorbeugen
Betrugsversuche sind überall präsent und nehmen stetig zu - sei es
per E-Mail, im Internet, am Telefon oder sogar per Brief. Vor allem
ältere Menschen sind hierbei oft Zielscheibe von Kriminellen.
Unter dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz" klären
Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes NRW in Kooperation
mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und der Verbraucherzentrale
NRW in dieser Online-Informationsveranstaltung darüber auf, welche
Betrugsmaschen derzeit im Umlauf sind, wie Personen Betrugsversuche
erkennen und auf diese reagieren können und was sie unternehmen
sollten, wenn sie Opfer einer solchen Straftat geworden sind. Im
Vordergrund stehen die Themen Phishing, Anlage-Betrug im Internet
sowie Deepfakes und KI.
Internetsicherheit leicht gemacht
Die Veranstaltung wird aus dem Digitalen Beratungs- und
Präventionszentrum der Polizei NRW im Polizeipräsidium Köln
übertragen. Bei dem interaktiven Format können die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer über einen Chat Fragen stellen, die live beantwortet
werden.
Die Veranstaltung ist barrierefrei. Technische
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist
barrierefrei und wird von einem Gebärdendolmetscher begleitet. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind über folgenden Link
möglich: https://beteiligung.nrw.de/portal/
lka_nrw/beteiligung/themen/1022207?vorschaucode=NtA49mLQ
Ermittlungsverfahren gegen ehemaligen Leiter der Kinder- und
Jugendpsychiatrie des Sana Klinikums/Bertha Krankenhauses Duisburg
Anklageerhebung In dem bei der Staatsanwaltschaft
Duisburg geführten Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen
Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Sana Klinikums/Bertha
Krankenhauses in Duisburg wurde mit Datum vom 26. Februar 2026
Anklage zum Landgericht Duisburg erhoben.
Dem
Angeschuldigten wird sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines
Behandlungsverhältnisses jeweils in Tateinheit mit sexuellem
Missbrauch von Jugendlichen in 95 Fällen zum Nachteil von insgesamt
vier Geschädigten und in einem Fall in Tateinheit mit
Körperverletzung vorgeworfen. Zudem wird ihm eine Vergewaltigung
sowie der Besitz eines jugendpornographischen Inhaltes vorgeworfen.
Nach den Ermittlungen näherte sich der Angeschuldigte in
seiner Tätigkeit als Chefarzt während der Durchführung von
Gesprächstherapien jedenfalls vier ihm anvertrauten jugendlichen
Patientinnen in sexuell motivierter Art und Weise. Hierbei nutzte er
das über zeitintensive therapeutische Behandlungen aufgebaute
Vertrauensverhältnis und das zwischen Therapeuten und Patienten
bestehende Abhängigkeitsverhältnis dahingehend bewusst aus, dass es
in 95 Fällen zu sexuellen Handlungen kam.
In einem Fall
setzte sich der Angeschuldigte darüber hinaus über den ihm
erkennbaren entgegenstehenden Willen der Patientin bewusst hinweg.
Insoweit wird ihm der Vorwurf der Vergewaltigung zur Last gelegt. Im
Rahmen der Auswertung des privaten Mobiltelefons des Angeschuldigten
konnte eine jugendpornographische Aufnahme einer der Patientinnen
aufgefunden werden. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zum
rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung gilt.
Der Junge heißt HEINER - Wenn sich Tradition und Moderne in
einem Namen begegnen ... Von der ersten Begegnung mit
seiner, im vom Urgroßvater gebauten Haus lebenden,
Dreigenerationenfamilie väterlicherseits weiß er nur aus den
Erzählungen seiner Mutter. Immer wenn diese bügelte wurde ihre Küche
zum Erzählzimmer. Eine Geschichte hörte er besonders gerne: von dem
Tag an dem er geboren wurde und dem Tag, als sie ihn aus dem
Krankenhaus nach Hause brachte und seiner Familie stolz
präsentierte.
Bei der Auswahl des Namens für einen Sohn
hatte seine Mutter für die damals beliebten Namen Andreas oder
Christian plädiert. Warum es dann doch anders werden würde? Wir
werden hören! Die Lesungen begleitet der Ruhrorter Liedermacher
Dietmar Kreuder mit Songs aus seinem aktuellen Programm.

Foto: © Heinz Heseding
Der Junge heißt HEINER – Freitag,
20.3.2026, 19:00 Uhr Zweigstelle Huckingen, Albert-Schweitzer-Str.
73, 47259 Duisburg-Huckingen Eintritt frei(willig): Solidarische
Hutveranstaltung (der Erlös wird der Kindernothilfe gespendet)
Der Junge heißt HEINER – Sonntag, 22.3.2026, 11:30 Uhr
Radiomuseum, Bergiusstr. 27, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt
frei(willig): Solidarische Hutveranstaltung (der Erlös wird dem
Radiomuseum gespendet)
Duisburg: 74 Bäckereien mit 1.880 Beschäftigten
„Laden-Alarm“ für Bäckereien in Duisburg: Ohne Lohn-Plus laufen
Bäckermeistern die Verkäuferinnen weg Mehr Brötchen
verdienen: Die rund 1.880 Bäckerei-Beschäftigten in Duisburg sollen
alle am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnzettel haben. Das fordert
die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „1 Euro mehr pro
Stunde – für jeden Bäcker und auch für jede Verkäuferin. Denn es
wird höchste Zeit, dass es für den Verkauf im Laden das gleiche
Lohn-Plus gibt wie fürs Backen am Ofen“, sagt Adnan Kandemir von der
NGG Nordrhein.

Frisches Brot vom Bäcker nebenan. Die, die es backen und verkaufen,
sollen künftig mehr verdienen – nämlich einen Euro pro Stunde.
Das fordert die Bäckerei- Gewerkschaft NGG Nordrhein. Foto: NGG |
Tobias Seifert
In der laufenden Tarifrunde für das
Bäckerhandwerk Nordrhein-Westfalen geht es der Gewerkschaft vor
allem darum, dass „die Verkaufstresen in den 74 Bäckereien und deren
Filialen in Duisburg nicht verwaisen“. Denn die NGG Nordrhein
schlägt „Laden-Alarm“: „Mit Billiglöhnen werden es die Bäckereien in
Duisburg demnächst nicht mehr schaffen, ihre Ladentheken zu
besetzen.
Tatsächlich haben die Arbeitgeber für angelernte
Verkäuferinnen, für Helfer in Produktion und Verwaltung und für
Bedienungen in den Cafés, die frisch dabei sind, einen Stundenlohn
angeboten, der gerade einmal 20 Cent über dem gesetzlichen
Mindestlohn von 13,90 Euro liegt.
Im nächsten Jahr soll der
Abstand zum Mindestlohn dann sogar nur noch 10 Cent betragen. Wenn
das ihr Ernst ist, dann laufen den Bäckermeistern die Verkäuferinnen
weg“, sagt Adnan Kandemir.
Immerhin sei die Arbeit in
Bäckereien kein „08/15-Job“: „Da werden Allroundtalente gebraucht“,
so Adnan Kandemir. Brot, Brötchen, süße Teilchen und Kuchen zu
verkaufen, erfordere Beratung und oft genug auch „starke Nerven,
wenn der Laden zu Stoßzeiten rappelvoll“ sei.
„Gerade der
Job am Bäckereitresen ist ein Mix aus Ernährungsberatung und
Kummerkasten. Es geht um guten Service. Denn an der Ladentheke wird
der Umsatz gemacht“, so NGG-Geschäftsführer Kandemir.
Fachverkäuferinnen seien früh auf den Beinen.
„Zur Arbeit
gehört oft auch das Schmieren von Brötchen für den Verkauf auf die
Hand. Genauso das Frühstückmachen und das Ausschenken von Kaffee,
Tee, Cappuccino & Co.“, so Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG
Nordrhein appelliert an die Bäckermeister in Duisburg, Druck auf den
Bäckerinnungsverband West zu machen.
Dieser müsse bei der
dritten Verhandlungsrunde in der kommenden Woche (Hinweis f.d. Red.:
Dienstag, 17. März) „endlich ein ordentliches Angebot auf den Tisch
legen“. „Andernfalls werden mehr und mehr Beschäftigte den
Bäckereien in Duisburg den Rücken kehren“, warnt Adnan Kandemir von
der Bäckerei-Gewerkschaft.
Besonders für den
Bäckerei-Nachwuchs sieht der Geschäftsführer schwarz: „Wenn
Fachkräfte nach dem Willen der Gegenseite gerade einmal 35 Cent mehr
verdienen sollen, hat das eine verheerende Signalwirkung für
potenzielle Azubis. So lässt sich kein Zuwachs an Fachkräften
gewinnen, der ohnehin schon seit Jahren wegbricht. Das ist nicht
tragbar für die Zukunft der Branche.“
Humanitäre
Hilfe für die Menschen im Nahen Osten Die Europäische
Kommission stellt in diesem Jahr 458 Millionen Euro an humanitärer
Hilfe für Palästina, Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten bereit.
Angesichts des Rückzugs wichtiger Geber aus der Region leistet die
EU für Millionen Menschen lebensrettende Hilfe.
Hadja
Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichberechtigung sowie Krisenvorsorge
und ‑management, erklärte: „Wir sind heute der größte Geber, der in
einigen der schwersten Krisen der Welt weiterhin humanitäre Hilfe
leistet und Menschen hilft, die die dunkelsten Momente ihres Lebens
durchleben. Wir müssen ihnen zur Seite stehen. Das humanitäre
Völkerrecht dient ihrem Schutz, und Europa wird es verteidigen. Wir
werden weiterhin lebensrettende Hilfe leisten, solange sie benötigt
wird.“
„Gesunde Nachbarschaften“ 2026 im Rheinland
gesucht – je 1.000 Euro Fördergeld zu vergeben AOK
Rheinland/Hamburg und Netzwerk Nachbarschaft starten in die siebte
Runde des Förderpreises „Gesunde Nachbarschaften“
Ob
Yogagruppe im Innenhof, gemeinsames Meditieren oder Kochen mit
gesunden Zutaten im Quartierstreff: Viele Nachbarinnen und Nachbarn
im Rheinland setzen sich direkt vor der Haustür für mehr
Gesundheit im Alltag ein. Dieses Engagement unterstützt die AOK
Rheinland/Hamburg auch 2026 mit insgesamt 10.000 Euro Fördergeld.
Bewerbungen sind ab sofort bis zum 1. September 2026 möglich.
Zehn Initiativen aus dem Rheinland und aus Hamburg erhalten 2026
jeweils 1.000 Euro Fördergeld zur Weiterentwicklung ihrer
gesundheitsfördernden Projekte. Gesucht werden Ideen, die im
Wohnumfeld Bewegung und Fitness fördern, Nachbarinnen und Nachbarn
gesunde Ernährung näherbringen oder dabei helfen, Stress zu
reduzieren. Bereits zum siebten Mal in Folge vergibt die AOK
Rheinland/Hamburg in Kooperation mit dem bundesweiten
Aktionsbündnis Netzwerk Nachbarschaft den Förderpreis „Gesunde
Nachbarschaften“.
„Gesundheitliches Engagement in
Nachbarschaften kann gar nicht genug gewürdigt werden. Deshalb
wollen wir neue Projekte und Initiativen unterstützen, die zur
Gesundheitsförderung im direkten Wohnumfeld beitragen“, sagt
Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK
Rheinland/Hamburg.
Erfolgreiche Beispiele aus Köln und
Wuppertal Im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Aktiven
vom „Wohncafé Nebenan“ in Köln-Neuehrenfeld ausgezeichnet. Mit
ihrem Projekt „Mittagstisch für Senioren“ ermuntern sie Anwohnende,
gemeinsam neue Rezepte für eine ausgewogene Ernährung
auszuprobieren. Die Engagierten der „Mülheimer Nachbarschaft
e.V.“ setzen auf Bewegungsangebote: Mit Qigong- und Sitztanzkursen
erreichen sie monatlich bis zu 150 Nachbarinnen und Nachbarn. Alle
weiteren Preisträgerinnen und Preisträger werden auf der
Förderpreis-Website von Netzwerk Nachbarschaft vorgestellt.
Starkes Engagement seit 2020 Allein im Rheinland wurden seit
Start des Förderpreises im Jahr 2020 bereits 168
Nachbarschaftsprojekte nominiert und 45 ausgezeichnet. Im gesamten
Förderpreisgebiet – Hamburg sowie Rheinland – sind es 256
nominierte Projekte und 68 Preisträger. Die Förderpreis-Jury,
die im Herbst tagen wird, um die Preisträgerinnen und Preisträger
zu ermitteln, setzt sich aus Expertinnen und Experten aus
Sportwissenschaft, Medizin und gesellschaftlichem Engagement
zusammen, darunter: - Prof. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler
und Bestsellerautor - Dr. Silja Schäfer, Fachärztin für
Allgemein- und Innere Medizin und NDR-Ernährungs-Doc - Sophie
Rosentreter, Demenz- und Pflegebotschafterin
„Wir freuen uns
auf viele Bewerbungen“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von
Netzwerk Nachbarschaft. „Die Nachbarschaften an Rhein und Ruhr, in
Stadt und Land zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie viel
Gesundheitskompetenz in den Quartieren steckt und geben uns wichtige
Impulse für ein gesundes Leben im Wohnalltag, das allen
Generationen zugutekommt.“
Bewerbungen ab sofort möglich
Interessierte Nachbarschaften, Vereine und Aktionsbündnisse können
sich ab jetzt und bis zum 1. September 2026 online bewerben unter:
aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net
Band-Wettbewerb: Metal-Festival „Rage Against Racism“ gibt Newcomern
eine Chance Nachwuchs- und Newcomer-Bands der Region
treten am Samstag, 28. März, im städtischen Kinder- und
Jugendzentrum „Die Mühle“ an der Clarenbachstraße 14 in Friemersheim
in einem Band-Wettbewerb um den letzten begehrten Platz beim
diesjährigen „Rage Against Racism“-Metal- Festival gegeneinander an.
Der Einlass startet um 18 Uhr. Das Festival setzt seit mehr
als 20 Jahren als kostenfreies Open-Air-Event in Duisburg ein lautes
Zeichen gegen Rassismus. In diesem Jahr läuft es am 5. und 6. Juni.
Beim Band-Wettbewerb treten mehrere Bands auf und haben je 45
Minuten Spielzeit, um das Publikum von sich zu überzeugen.
Die Reihenfolge der Auftritte bleibt bis zum Abend geheim, sodass
alle Bands die gleiche Ausgangslage haben. Am Ende entscheidet eine
Publikumsabstimmung, welche Band sich durchsetzt und im Sommer auf
der Festivalbühne stehen wird. Die teilnehmenden Bands sind
Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren
(Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg).
Der
Eintritt zum Wettbewerb beträgt 5 Euro. Die Einnahmen dienen zur
Deckung der Veranstaltungs- und späteren Festivalkosten. Alle
Organisatoren und Helfer arbeiten ehrenamtlich, um das Festival
weiterhin als kostenloses „Umsonst & Draußen“-Open-Air für
Musikbegeisterte zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es auf
der Internetseite des Festivals unter
www.rageagainstracism.de.
Mit der VHS zum EU-Parlament in Brüssel
Zu einer Busfahrt zum EU-Parlament in Brüssel lädt die VHS
am Dienstag, 14. April, ein. Auf dem Programm stehen der Austausch
mit einem Mitglied des Parlaments sowie der Besuch der Brüsseler
Altstadt. Die Reise startet um 7 Uhr, das Ende ist für 19 Uhr
geplant. Teilnehmende zahlen 25 Euro. Eine vorherige Anmeldung
ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch
bei Josip Sosic unter 0203 283-984617.
Comic-Workshop in Hamborn: Fünf Tage kreatives
Zeichnen
Zu einem fünftägigen Comic-Workshop mit dem bekannten
Zeichner Ulf K. lädt die Bezirksbibliothek Hamborn in den
Osterferien vom 7. bis zum 11. April in die Räumlichkeiten im
Rathaus-Center an der Schreckerstraße ein. Der Workshop läuft
jeweils von 10 bis 13 Uhr und richtet sich an Kinder und Jugendliche
im Alter von zehn bis 14 Jahren, die gerne zeichnen und Comics
mögen. Ulf K. führt die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch das
„Comic-ABC“.
Der Workshop vermittelt, wie sich aus einfachen
Formen Figuren entwickeln lassen, wie Sprechblasen wirkungsvoll
eingesetzt werden und wie Bewegungen und Dynamik in Bildern
entstehen. Ziel ist es, dass jedes Kind am Ende sein eigenes kleines
Comicheft gestaltet hat.
Den Abschluss bildet am Samstag, 11. April, von 13 bis 14.30 Uhr
eine Präsentation der entstandenen Werke. Eltern, Großeltern und
Freundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen, die Comics der
jungen Künstlerinnen und Künstler bei Getränken und Gebäck zu
entdecken. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung auf der
Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
„Veranstaltungen“ erforderlich.

NRW-Luftverkehr: Palma de Mallorca war 2025 das beliebteste
Reiseziel
* 3,6 % mehr Passagiere als im Vorjahr 2024 * Spanien
erneut das beliebteste Zielland unter Flugreisenden *
Inlandsflüge haben im Vergleich zu 2019 um 67 % abgenommen
Im
Jahr 2025 sind rund 19,3 Millionen Passagiere von den sechs
Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen abgeflogen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, waren das 3,6 % mehr als ein Jahr
zuvor (2024: 18,6 Millionen). Mit Beginn der Coronapandemie in 2020
war die Passagierzahl auf einen Tiefstand von etwa 5,6 Millionen
gesunken. Seitdem ist die Anzahl der Fluggäste wieder kontinuierlich
angestiegen und hat sich von 2020 bis 2025 mehr als verdreifacht
(+241,8 %).
Dennoch liegt sie weiterhin unter dem Niveau vor
der Coronapandemie. Spanien weiterhin das beliebteste Flugziel der
Flugreisenden Spanien war 2025 erneut das beliebteste Zielland unter
Flugreisenden: Von den sechs NRW-Flughäfen starteten im vergangenen
Jahr etwa 4,1 Millionen Passagiere nach Spanien. Davon flogen 1,6
Millionen zum Flughafen Palma de Mallorca - dem damit beliebtesten
Flughafen der Fluggäste aus NRW.
Auf Platz 2 der meist
angeflogenen Länder lag im vergangenen Jahr die Türkei mit etwa 3,7
Millionen Passagieren. Hier landeten die meisten Reisenden in
Antalya (1,5 Millionen). Weniger NRW-Flugpassagiere auf
innerdeutschen Strecken Inlandsflüge haben seit 2019 den größten
Rückgang zu verzeichnen: 2025 flogen knapp 1,3 Millionen
NRW-Passagiere innerhalb Deutschlands. Dies waren 67 % weniger als
2019 (4,1 Millionen).
Im Vergleich der häufigsten Zielländer
belegte Deutschland dennoch Platz 3. Der beliebteste inländische
Flughafen war München mit etwa 840.100 Passagieren aus NRW. Auch
deutschlandweit war Spanien das beliebteste Zielland mit etwa 16,8
Millionen Fluggästen. Platz 2 und 3 spiegeln das NRW-Ergebnis
ebenfalls wider: Die Türkei war mit 13,1 Millionen Passagieren knapp
vor der Anzahl der Flugreisenden innerhalb Deutschlands (12,8
Millionen).

Größten Zuwachs verzeichnete der Flughafen Istanbul-Sabiha
Gökcen Werden die zehn Flughäfen betrachtet, die von NRW-Reisenden
am häufigsten angesteuert werden, zeigen sich unterschiedliche
Entwicklungen gegenüber den Vorjahren. Palma de Mallorca war
vor Antalya erneut der von NRW-Passagieren am häufigsten angeflogene
Flughafen.
Platz 3 belegte 2025 der Flughafen München,
welcher mit –5,6 % zum Vorjahr und –45,3 % im Vergleich zu 2019 den
größten Rückgang der Fluggastzahlen zu verzeichnen hatte. Den
größten Zuwachs an NRW-Passagieren verzeichnete 2025 der Flughafen
Istanbul-Sabiha Gökcen mit 12,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zu 2019 hat sich die Zahl der NRW-Reisenden dorthin
mit 106,7 % sogar mehr als verdoppelt. Auch die Flughäfen Hurghada
und Barcelona verzeichneten im Vorjahresvergleich einen Zuwachs von
10,2 % bzw. 8,6 %. Mögliche Gründe für solche Schwankungen der
Passagierzahlen an den einzelnen Flughäfen könnten u. a. Anpassungen
im Flugplan, Änderungen bei den am Standort vertretenen Airlines
sowie beim individuellen Reiseverhalten sein.
Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und
biodynamischen Ansätzen steckt. Begriffe wie „naturnah“,
„Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen
jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und
eigenen Prinzipien.
„Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche
Ziele, werden aber häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte
für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen Landesverband für
Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Für eine sachliche Einordnung
lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf das, was sie
jeweils nicht sind.“
Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete
Lebensräume. (Quelle: BLGL)
Naturnahes Gärtnern: Ökologische
Funktionen im Mittelpunkt Naturnahes Gärtnern ist kein
geschütztes Label und kein festes Regelwerk, sondern eine fachliche
Leitidee. Sie orientiert sich an natürlichen Lebensräumen und deren
Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile Lebensgemeinschaften
durch standortgerechte Pflanzen und Strukturvielfalt.
Praktisch heißt das: heimische Pflanzen wählen, Blühangebote
sichern, Totholz oder Hecken integrieren und organisches Material
über Kompost wieder in den Boden zurückführen.
„Naturnah
bedeutet nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltete Lebensräume
mit regelmäßiger Pflege.“ betont Dr. Popp. - Permakultur:
Gestaltung mit ethischem Fundament - Permakultur wurde in den
1970er Jahren von den Australiern Bill Mollison und David
-Holmgren entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches
Planungssystem von Lebensräumen.
Im Zentrum stehen drei
ethische Leitsätze: - Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden,
Wasser und Biodiversität erhalten - Sorge für den Menschen
(People Care) – Bedürfnisse decken und Gemeinschaft stärken -
Gerechtes Teilen (Fair Share) – Ressourcen maßvoll nutzen
Diese Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete Planungsmethoden.
Typisch sind Mischkulturen, die Bevorzugung mehrjähriger Systeme,
die Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine geschickte
Flächennutzung. „Permakultur denkt vom Gesamtsystem her“, erklärt
Dr. Popp. „Sie verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen
Fragestellungen.“
Wichtig ist jedoch: Permakultur ist kein
geschütztes Siegel. Die Umsetzung variiert, systematische
Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist weder ein
Ertragsversprechen noch ein festgelegter Standard, sondern ein
ethisch fundierter Planungsrahmen.
Biodynamisch und
biologisch: Was bedeutet das für den Hausgarten? Der ökologische
Landbau ist in der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf
chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und setzt auf
Fruchtfolgen, organische Düngung und weitgehend geschlossene
Nährstoffkreisläufe – Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut
umsetzen lassen.
Die biodynamische Wirtschaftsweise baut
darauf auf, geht jedoch konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf
Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als möglichst
geschlossenen Organismus. In der Praxis gehört dazu idealerweise
auch Tierhaltung, um betriebseigene Nährstoffkreisläufe zu sichern.
Zudem spielen bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an
kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine Rolle. Entsprechende
Betriebe können nach den Richtlinien von Demeter zertifiziert
werden.
Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem jedoch nur
eingeschränkt übertragbar. Relevanz haben vor allem praktische
Maßnahmen wie Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht jedoch
zwingend die weltanschaulichen Elemente.
„Für Hausgärten ist
entscheidend, welche Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp.
„Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik ist keine
Voraussetzung für ökologisch orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten
bleibt davon vor allem die Idee geschlossener Stoffkreisläufe und
der Verzicht auf chemisch-synthetische Düngung und
Pflanzenschutzmittel relevant.“
Wie lässt sich das im eigenen
Garten umsetzen? Für private Gärten lassen sich Elemente aus
allen Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost, vielfältige
Pflanzengesellschaften, strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen
sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig vom gewählten Etikett.
„Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern die konkrete Praxis“,
betont Dr. Popp.
VHS: Umweltamt stellt Hitzeaktionsplanung vor
Um die Hitzeaktionsplanung in Duisburg geht es in einem
Vortrag des stellvertretenden Umweltamtsleiters Dr. Thomas Griebe am
Montag, 23. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Extreme Hitzeereignisse sind
eine zunehmende Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung in Duisburg
und stellen eine wachsende Herausforderung für die Stadtgesellschaft
dar.
In dem Vortrag geht es unter anderem um zentrale
Aspekte für einen effektiven Hitzeschutz und Maßnahmen zum Schutz
der Menschen vor Gesundheitsrisiken. Auch zeigt Griebe auf, welche
Maßnahmen schon durchgeführt werden und wie die zukünftige
Gesetzgebung mit dem Thema Hitzeschutz umgeht. Der Vortrag ist
entgeltfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere
Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter 0203
283-984617.
Clean Up Day in Marxloh – „Halte Deinen
Stadtteil sauber“ „Halte Deinen Stadtteil sauber“ –
unter diesem Motto läuft am Freitag, 27. März, der diesjährige
„Clean Up Day“ in Duisburg-Marxloh. Viele engagierte Akteure –
darunter Kitas, Grundschulen und Familiengrundschulzentren,
weiterführende Schulen, das Quartiersmanagement Marxloh sowie die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) – packen gemeinsam an und
schließen sich zusammen.
Kinder, Jugendliche und Eltern
machen sich eigenverantwortlich auf den Weg, um Müll in ihrem
Stadtteil zu sammeln und so aktiv für ein sauberes Umfeld zu sorgen.
Der Treffpunkt zur Abgabe des gesammelten Mülls ist ab 10 Uhr der
Schulhof der KGS Henriettenstraße, Henriettenstraße 25, 47169
Duisburg. Dort steht ein Container bereit.
Die Aktion dauert
bis 13 Uhr. Im Anschluss können die teilnehmenden Kinder und Eltern
auf dem Schulhof zusammen Zeit verbringen und sich mit einem
gesunden Snack aus frischem Obst stärken. Außerdem erwartet die
jungen Helfer ein kreativer Parcours zum Thema Müll sowie einige
Bastelaktionen, die für das Thema Umweltschutz sensibilisieren.
Müllhelfer der WBD helfen mit Übersetzungen und
Erklärungen in verschiedenen Sprachen. Im Mittelpunkt der
Veranstaltung steht der präventive Aspekt: Kinder und Jugendliche
sollen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Müll lernen und ihr
Wissen als Multiplikatoren weitertragen, um ein nachhaltiges
Verhalten zu fördern. Interessenten können sich für weitere
Informationen bei Judith Crichton unter Tel. 01516 5036850 oder per
E-Mail (j.crichton@stadt-duisburg.de) melden.
Nachhaltig reparieren im Recyclingzentrum Mitte Kaputte
Alltagsgegenstände müssen nicht im Müll landen: Am Freitag, 20. März
2026, öffnet das Repair-Café Hochfeld erneut seine Türen im
Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Von
14.00 bis 17.00 Uhr dreht sich dort alles um nachhaltiges Handeln,
praktisches Reparieren und nachbarschaftlichen Austausch. Aufgrund
einer Baustelle am bisherigen Standort im Citywohnpark findet die
Veranstaltung weiterhin im Recyclingzentrum Mitte statt.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Dort unterstützen
ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten Bürgerinnen und
Bürger dabei, defekte Gegenstände wieder funktionstüchtig zu machen.
Ob Elektrogeräte, kleinere Möbelstücke oder andere Alltagshelfer –
gemeinsam wird geprüft, geschraubt, gelötet und repariert.
Das Ziel: Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und die Lebensdauer
von Gebrauchsgegenständen verlängern. Gleichzeitig bietet das
Repair-Café Raum für Begegnung und gegenseitige Unterstützung.
Organisiert wird die Initiative von engagierten Freiwilligen sowie
den Reparaturexperten des Vereins DUISentrieb, die ihr Fachwissen
und handwerkliches Können unentgeltlich einbringen.
Die
Teilnahme ist kostenlos. Datum: Freitag, 20. März 2026 von 14.00
bis 17.00 Uhr Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053
Duisburg Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt.
„UmweltKids“ in der
Stadtteilbibliothek Wanheimerort Das Programm
„UmweltKids“ lädt mit drei spannenden Veranstaltungen zum Thema
Umwelt Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in die
Stadtteilbibliothek Wanheimerort an der Düsseldorfer Straße 544 ein.
Die Veranstaltungsreihe beginnt am Samstag, 21. März, von 11 bis
12.30 Uhr mit dem Workshop „Die Mischung macht’s“.
Die
Kinder lernen hier das Ökosystem Wiese kennen und erfahren, wie
wichtig das Zusammenspiel aller Pflanzen und Tiere für diesen
Lebensraum ist. Anschließend entdecken sie, wie sie die Natur
schützen und unterstützen können. Weiter geht es am Samstag, 28.
März, von 11 bis 12.30 Uhr mit dem Thema „Upcycling: Immer neu?“.
Die Kinder werfen einen Blick darauf, wie viel im Alltag
verbraucht wird und wo die Dinge herkommen, die sie täglich nutzen.
Sie lernen, wie Materialien durch Upcycling länger genutzt und
sinnvoll umgestaltet werden können. Den Abschluss bildet der
Workshop „Volle Power“ am Samstag, 18. April, von 11 bis 12.30 Uhr.
Die jungen Teilnehmenden erfahren, was Energie eigentlich
ist und wie elektrischer Strom entsteht. Gemeinsam erkunden sie
verschiedene Wege der Stromerzeugung und erhalten einen
altersgerechten Einblick in erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist
kostenfrei, eine Anmeldung auf www.stadtbibliothek- duisburg.de
unter Veranstaltungen erforderlich.
Fragen beantwortet das
Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096.
Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr,
freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von
10 bis 13 Uhr.
Welche Checks nach der Winterpause
sind wichtig, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des
Jahres startet Nach der Winterpause wird es für viele
Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte,
Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen,
Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr
erklärt, worauf es vor der ersten Fahrt ankommt und welche
Kontrollen dabei helfen, sicher und ohne böse Überraschungen in die
neue Camping-Saison zu starten.

Im Frühling beginnt die Camper Saison /Getty Images
Außenreinigung und Sichtprüfung Zu Beginn steht eine gründliche
Reinigung, idealerweise in einer SB-Waschanlage. Dabei sollte der
Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt werden, um Lack,
Kunststoffteile oder Lüftungsgitter nicht zu beschädigen. Ein mildes
Reinigungsmittel löst Schmutz und Salzrückstände, die sich über den
Winter angesammelt haben.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen
Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und Radkästen. Beim Reinigen
lohnt sich außerdem ein Blick auf Rahmen und tragende Teile, um Rost
oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Markise, Dachaufbauten und
andere Anbauteile sollten auf Beschädigungen geprüft und einmal
getestet werden. Abschließend empfiehlt sich die Pflege der
Gummidichtungen an Türen und Fenstern.
Innenraum und
Wassersystem startklar machen Auch wenn das Wohnmobil vor der
Winterpause gereinigt wurde, lohnt sich vor der ersten Fahrt eine
erneute Kontrolle. Möbel, Polster und Stauräume sollten von Staub
und Schmutz befreit werden, Küche, Kühlschrank und Bad gründlich
gereinigt werden.
Die Dichtungen der Camping-Toilette sollten
geprüft werden. Frisch- und Abwassertanks sollten nach längerer
Standzeit gespült und desinfiziert werden. Anschließend empfiehlt
sich ein Nachspülen mit klarem Wasser. Leitungen, Armaturen und
Wasserpumpe sollten auf mögliche Frostschäden überprüft werden.
Tropfstellen, Druckverlust oder ungewöhnliche Geräusche können
Hinweise auf Undichtigkeiten sein. Gegebenenfalls eingesetzte
Wasserfilter sollten ebenfalls überprüft werden.
Zusätzlich
sollten Stauräume, Polster und Ecken auf Feuchtigkeit oder Schimmel
kontrolliert werden. Während der Reinigung hilft gründliches Lüften,
um das Fahrzeug vollständig zu trocknen.
Reifen, Bremsen und
Flüssigkeiten prüfen Nach längerer Standzeit zählen Reifen zu den
häufigsten Schwachstellen. Wichtig sind Profiltiefe, Luftdruck und
Alter der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6
Millimeter Restprofil. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV bei
Sommerreifen mindestens drei Millimeter, bei Winter- und
Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter, um bei Nässe eine
sichere Fahrt zu gewährleisten und das Risiko von Aquaplaning zu
verringern.
Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer auf der
Reifenflanke ablesen. Ab etwa sechs Jahren sollten Reifen kritisch
geprüft werden. Bei Tempo-100-Gespannen dürfen sie maximal sechs
Jahre alt sein.
Zusätzlich sollten folgende Flüssigkeiten
kontrolliert werden: Motoröl Kühlmittel Bremsflüssigkeit
Scheibenwischwasser
Auch die Bremsanlage sollte geprüft
werden. Nach längerer Standzeit kann sich Flugrost auf den
Bremsscheiben bilden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen bei
einer Probefahrt sollten ernst genommen werden.
Batterie und
Bordelektrik testen Starter- und Aufbaubatterie verlieren während
der Winterpause häufig an Leistung. Daher sollte der Ladezustand
geprüft und bei Bedarf nachgeladen werden.
Ebenso empfiehlt
sich ein Test der gesamten Bordelektrik. Dazu zählen Innen- und
Außenbeleuchtung, 12-Volt-Anlage, Steckdosen, Ladegerät und Hupe.
Bei entsprechender Ausstattung sollten auch Solaranlage,
Wechselrichter und Klimaanlage überprüft werden. Landstromkabel,
Sicherungen und der FI-Schutzschalter sollten ebenfalls kontrolliert
werden. Bei Sicherungen und Leitungen empfiehlt sich eine Prüfung
auf sichtbare Schäden.
Gasanlage und Sicherheitsausstattung
Gasbetriebene Geräte wie Heizung, Kocher oder Kühlschrank müssen
einwandfrei funktionieren. Für Wohnmobile und Wohnwagen mit fest
verbauter Flüssiggasanlage ist die Gasprüfung seit dem 19. Juni 2025
alle zwei Jahre vorgeschrieben. Die Prüfpflicht ergibt sich aus § 60
StVZO und gilt unabhängig von der Hauptuntersuchung.
Schläuche, Druckminderer und Anschlüsse sollten auf sichtbare
Schäden geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Abschaltsicherung der
Gasgeräte. Erlischt die Flamme, muss die Gaszufuhr automatisch
unterbrochen werden. Auch die Sicherheitsausstattung gehört zum
Check: Verbandskasten, Warndreieck, Warnwesten sowie Rauch- oder
CO-Melder und ein Feuerlöscher sollten vollständig und
funktionsfähig sein.
Gewicht und Beladung beachten Das
zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung unter F1
angegeben, das Leergewicht unter G. Die Differenz ergibt die
mögliche Zuladung. Da optionales Zubehör häufig nicht im
Leergewicht enthalten ist, kann eine Kontrolle auf einer
öffentlichen Waage sinnvoll sein. Schwere Gegenstände sollten
möglichst tief und nahe der Fahrzeugmitte verstaut werden.
Überladung kann Bußgelder nach sich ziehen und die Fahrstabilität
beeinträchtigen.
Hauptuntersuchung im Blick behalten
Wohnmobile bis 3,5 Tonnen müssen erstmals nach 36 Monaten, danach
alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung. Wohnmobile von 3,5 bis 7,5
Tonnen müssen in den ersten sechs Jahren alle zwei Jahre, ab dem
siebten Jahr jährlich zur HU. Für Wohnmobile über 7,5 Tonnen gilt
der jährliche Rhythmus.
ACV Checkliste: Vor der ersten
größeren Tour sollten geprüft werden Außenreinigung und
Dichtungen Innenraum und Wassersystem Reifen, Luftdruck und
Alter Bremsen und Flüssigkeiten Batterien und Bordelektrik
Gasanlage und Prüfstatus Gewicht und Beladung HU-Termin
Eine kurze Probefahrt rundet den Wohnmobil-Check ab. Dabei lassen
sich Bremsverhalten, Lenkung und Fahrstabilität überprüfen.
Besonderheiten bei Wohnwagen-Gespannen Bei Wohnwagen-Gespannen
ist zusätzlich die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu
prüfen. Dazu gehören Anhängerkupplung, Steckverbindung,
Auflaufbremse und Abreißseil. Auch eine gegebenenfalls vorhandene
Antischlingerkupplung sollte kontrolliert werden.
Wichtig
sind außerdem die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die
vorgeschriebene Stützlast. Beide Werte müssen eingehalten werden.
Datenreport 2025: Mehr Bus- und Lkw-Prüfungen -
Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw und Busse.
- Durchfallquoten bleiben stabil und liegen deutlich unter den
Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen
Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband
Die Zahl der
Fahrerlaubnisprüfungen für Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C
für Lkw und D für Busse hat im Jahr 2025 neue Höchstwerte erreicht.
Das zeigt eine Auswertung des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen
der „TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE)
wurden insgesamt 123.414 theoretische und 123.746 praktische
Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht einem Plus von rund
3.500 Theorie- (3 Prozent) und rund 4.700 Praxisprüfungen (4
Prozent) gegenüber 2024.
Auch im Busverkehr blieben die
Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf einem hohen Niveau. In den
Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518 theoretische
Prüfungen durchgeführt - ein Rückgang um etwa 250 Prüfungen im
Vergleich zum Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg die
Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688. Das sind rund 2.000
Prüfungen mehr als im Jahr 2024 (plus 11 Prozent).
„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sind für Wirtschaft
und Daseinsvorsorge unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der
Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin Fahrerlaubnis, Fahreignung
und Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen Prüfungszahlen
zeigen ein anhaltendes Interesse an diesem Berufsweg. Gerade der
Zuwachs bei den Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den ÖPNV.“
Hohe Bestehensquoten bei Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den Fahrerlaubnisprüfungen
erfolgreicher als Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl
der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B liegt die
Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 37 Prozent
in der Praxis. In den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die
Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der Theorie und bei 15 Prozent
in der Praxis.
Entsprechend bestehen sechs von sieben
Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86 Prozent) und die praktische
Prüfung (85 Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15 Prozent)
sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote um einen Prozentpunkt, während
die Praxisquote unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten sind
seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im Jahr 2016 scheiterten 16
Prozent in der Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13
Prozent in der praktischen Prüfung.
Bus-Fahrschüler:innen
schneiden in Prüfungen gut ab Auch die Bus-Fahrschüler:innen
schneiden in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in Klasse B. Im
Jahr 2025 haben 83 Prozent die Theorieprüfung und 76 Prozent die
praktische Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17 Prozent
scheiterten in der Theorie und 24 Prozent in der Praxis.
Gegenüber 2024 hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei
Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent), während die
Nichtbestehensquote in der praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte
schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In der längerfristigen
Betrachtung zeigt sich insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im
Jahr 2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den
Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische Prüfung nicht
bestanden.
„Wer Busse und schwere Lkw fährt, trägt eine
besondere Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen und
anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta. „Wer solche Fahrzeuge
führt, muss Regeln beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die
hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell sich viele
Bewerberinnen und Bewerber auf die Prüfungen und ihren
Berufseinstieg vorbereiten und, dass sie ihre Verantwortung für die
Verkehrssicherheit ernst nehmen.“
Nachfrage nach
Führerscheinen für Bus und Lkw: Langzeittrend ist positiv Seit
2016 stieg die Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE)
um 30 Prozent (Theorie) und 35 Prozent (Praxis). Auch bei den
Bus-Klassen (D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025
deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der Prüfungen stieg in
zehn Jahren um 44 Prozent in der Theorie und um 47 Prozent in der
Praxis.
Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in den
Bus-Klassen besonders dynamisch: die Theorieprüfungen nahmen um 70
Prozent zu und die praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die
steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal: Mehr qualifiziertes
Fahrpersonal ist eine Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr
ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende erreicht werden können“,
sagt Zaneta.
In der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein
klarer Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus, um die
Fachkräftelücke zu schließen. Nach Angaben des Bundesverbands
Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell etwa
100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in der Personenbeförderung
fehlen Fachkräfte. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000 Busfahrer:innen; bis
2030 wird ein zusätzlicher Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000
Personen erwartet.
Fachkräftesicherung und Reform der
Fahrausbildung Für eine nachhaltige Fachkräftesicherung müssen
Maßnahmen zusammen gedacht werden: das Berufsbild stärken, den
Zugang in die Qualifizierung praxistauglich gestalten und
gleichzeitig die Verkehrssicherheit absichern.
„Wir müssen
mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und wir müssen sie so
qualifizieren, dass sie die Anforderungen im Alltag sicher
beherrschen“, sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen dafür
einen verlässlichen Sicherheitsstandard, weil sie Fahrkompetenz und
Regelkenntnis verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere mit
Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder vielen Fahrgästen
essenziell.
Die kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge
des Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung greifen ein
wichtiges Modernisierungsziel auf: die stärkere Nutzung digitaler
Lernformen. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung digitaler
Elemente in der Fahrausbildung überfällig: Online-Theoriekurse zur
Vor- und Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie Fahrsimulatoren
können sinnvoll sein, wenn sie qualitätsgesichert in eine
strukturierte Ausbildung eingebettet sind.
Digitalisierung
sollte da wirksam werden, wo sie Qualifizierung und Verfahren besser
macht: moderne Lern- und Übungsformate sowie effizientere Abläufe im
Führerscheinprozess – von Antrag und Nachweisen bis zur
Terminsteuerung und Kommunikation zwischen Behörden, Fahrschulen und
Prüfstellen.
Der TÜV-Verband warnt davor die
Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher Effizienzgewinne aufs
Spiel zu setzen: „Die pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa
bei der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C und D und den
besonderen Ausbildungsfahrten, sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt
Zaneta.
„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher Masse,
langen Bremswegen und großen toten Winkeln, sie führen eine
erhebliche kinetische Energie mit entsprechend gravierenden Folgen
im Ernstfall.“
Die guten Bestehensquoten in Klasse C und D
gäben zudem keinerlei Anlass, die bestehenden Anforderungen
abzusenken. Ausbildung und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher
nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern müssen verlässlich
nachweisen, dass Regeln und Fahrpraxis sicher beherrscht werden.
Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ in Walsum
Die Komödie „Einszweiundzwanzig vor dem Ende” von Matthieu Delaporte
gastiert am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum
an der Waldstraße 50. Der Einlass beginnt bereits um 19 Uhr.
Das Theaterstück
erzählt die Geschichte von Bertrand, der das Gefühl hat, sein Leben
verpasst zu haben: keine Frau, ein langweiliger Job, keine
Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu
sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Auch dieser
Versuch scheitert jedoch, als plötzlich ein Fremder vor der
Wohnungstür des 38- Jährigen auftaucht.
Der Besucher hält
Bertrand sofort eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen
zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch
zögert, ermutigt Bertrand ihn. Zwischen den beiden Herren entspinnt
sich ein urkomischer Dialog, der die Gründe für den Freitod des
einen und die Anwesenheit des anderen beleuchtet.
Als der
Mann sich als der Tod vorstellt, glaubt Bertrand seinem Gegenüber
zunächst kein Wort. Doch als dieser einen Anruf erhält und
schließlich erkennt, dass er sich im Stockwerk geirrt hat, wird es
Bertrand bang um die hübsche Clémence, die über ihm wohnt und von
ihm insgeheim schon lange verehrt wird… Matthieu Delaporte ist
bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen.
Erfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor
bereits zusammen mit Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“
und „Das Abschiedsdinner“. Für das Theaterstück der
Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der
Bezirksverwaltung Walsum sind ab sofort Karten montags bis freitags
von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksverwaltung an der Friedrich-Ebert-
Straße 152 (Zimmer 315) erhältlich; nach telefonischer Absprache
auch außerhalb dieser Zeiten.
Die Karten sind in drei
Preisklassen zu 16 Euro, 21 Euro und 25 Euro verfügbar. Weitere
Informationen zu den Theaterkarten gibt es telefonisch unter 0203
283-5731 oder per E-Mail an c.klapheck@stadt-duisburg.de
Lesung mit Ira Peter in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Journalistin und Podcasterin Ira Peter liest am Donnerstag, 19.
März, um 18 Uhr in der Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center
an der Schreckerstraße aus ihrem Buch „Deutsch genug? Warum wir
endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“.
Peter, die
als Neunjährige selbst mit ihrer Familie von Kasachstan nach
Deutschland übersiedelte, erzählt von der Scham über ihre
sowjetische Migrationsgeschichte und dem Gefühl des
Unerwünschtseins.

C Ira Peter
Ihr Buch lädt zum Nachdenken über Geschichte,
Identität und Integration ein. Gleichzeitig hinterfragt sie
stereotype Bilder wie „Russlanddeutsche wählen rechtsradikal,
sprechen nur Russisch und verehren Putin“ – und plädiert für ein
differenzierteres Verständnis dieser heterogenen Gemeinschaft.
Die Veranstaltung
findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann- Haus im
Rahmen des Tags der Demokratiegeschichte statt. Um Anmeldung auf der
Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter Veranstaltungen
wird gebeten.
„DER
DA VINCI CODE – SAKRILEG“ LIVE ON STAGE im Theater am Marientor
Ab März 2026 auf großer Tournee durch Deutschland und Österreich
Dan Browns Thriller-Sensation DER DA VINCI CODE – SAKRILEG hielt über
80 Millionen Leser weltweit in Atem, war unglaubliche 48 Wochen lang auf
Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und faszinierte knapp sechs
Millionen Kinobesucher allein in Deutschland.
Nun kommt das weltweite Bestseller-Phänomen erstmals auf die
Theaterbühnen in ganz Deutschland und Österreich. Das Publikum erlebt
die packende Geschichte um Robert Langdons Suche nach dem Heiligen Gral
durch ganz Europa so wie noch nie zuvor – in der offiziellen, filmreifen
Bühnenversion mit einem neuen, epischen Soundtrack – live und hautnah!
Mit dieser talentierten Besetzung ist die Bühne bereit, Dan Browns
packende Thrillergeschichte in voller Dramatik und Spannung zum Leben zu
erwecken.

CAST HIGHLIGHTS
Robert Langdon – Hannes Levianto
Sophie Neveu – Helena Charlotte Sigal
Jacques Saunière / Sir Leigh Teabing – Cusch Jung
Silas – Silvio Römer
Rémy und andere – Elias Reichert
Bezu Fache – Dave Wilcox
Lieutenant Collet und andere – Christoph Bangerter
Schwester Sandrine / Marie Chauvel – Susanna Panzner
Vernet und andere – Lucia Schulz
Ensemble – Rene Eichinger, Annika Böbel
Swing – Benjamin Muth, Lukas Kaack, Daja Fuhrmann, Maria Mucha
FACT SHEET MIT CAST BIOS
Die größte Verschwörung der Geschichte der Menschheit
Harvard-Professor Robert Langdon wird eines Nachts in den Pariser Louvre
gerufen, wo Chefkurator Jacques Saunière direkt vor der Mona Lisa in
einem Pentagramm ermordet wurde. Gefragt ist Langdons Expertise, um den
symbolträchtigen Mord mit Hilfe von kryptischen Hinweisen in Werken von
Leonardo Da Vincis aufzuklären – doch schnell wird er zum
Hauptverdächtigen! Gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu begibt er
sich auf die
Flucht und es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um seine Unschuld zu
beweisen und vor seinen mächtigen Widersachern ein Jahrtausende-altes
Mysterium aufzudecken, welches die Grundfesten der Kirche erschüttern
könnte…
Der Thriller-Papst Dan Brown
Dan Brown zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern dieses
Jahrtausends. Seine Bücher werden weltweit in 54 Sprachen übersetzt
und führen regelmäßig über Monate die Bestsellerlisten an. DER DA
VINCI CODE – SAKRILEG gilt nicht erst seit dem Blockbuster mit Tom
Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen und Jean Reno als weltweites
Phänomen. Browns Markenzeichen sind fesselnde Geschichten an der
Schnittstelle von Kunst, Geschichte und Religion – vollgepackt mit
Rätseln, Symbolik und atemloser Spannung. Zu seinen weiteren Bestsellern
gehören u. a. Illuminati und Inferno (beides ebenfalls erfolgreiche
Hollywood-Verfilmungen), Origin und Diabolus.
Workshop Manga zeichnen in der Zentralbibliothek
Zu einem Manga-Zeichenworkshop lädt die Zentralbibliothek an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt am Samstag, 21. März, von 11 bis
13.30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche von
10 bis 14 Jahren. Die Teilnehmenden können mit der Künstlerin Jen Satora
in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen
und -Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.
Sie lernen, wie sie Stilmittel richtig einsetzen und mit typischen
Materialien arbeiten. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen
mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen. Die Teilnahme
ist kostenfrei, alle Materialien werden gestellt. Der Workshop gehört
zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler
Künstler
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe (c) Ina Busken, aka Mononom
präsentiert auf großen Displays ausgewählte Fotos seiner über
zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen Facebook-Fotogruppen
SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort.

Die Fotoarbeiten wurden von Fotografen aus über 50 Ländern
veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane Straßenmomente
und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in fremde Kulturen und
nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in kreativen, surrealen oder
abstrakten Arbeiten.
Besucher können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar
eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese partizipative
Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe, wie es das Festival
anstrebt: In einer individualisierten Welt bietet sie Raum, um
Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu entdecken. sogar eigene
Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen.
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Schaufensterausstellung.
Doppel-Finissage: 22.3.2026, 19 Uhr
Feministische Entgegnung 1:
„Blutschwestern“ – eine feministische Schaufenster- und
Rauminstallation
"Blutschwestern" ist eine visuelle Entgegnung auf den
Trennungszusammenhang von unterschiedlichen Lebensrealitäten,
Unterdrückung und Emanzipation. Die raumgreifende Installation
thematisiert den Umgang mit kulturell unterschiedlichen, doch
strukturell verwandten Formen von Ausgrenzung – durch
Geschlechtsmuster, ungleiche Machtverhältnisse und Menstruationen.
Mitwirkende: Aurora Garcia Lecue, Layla Reg, Maribel Medina
Rodriguez
Finissage: So. 22.03.26, 18.30 h, Lokal Harmonie
Ausstellung im Raum: zur Vernissage und Finissage & zu
Veranstaltungen im Lokal Harmonie.
Ausstellung im Schaufenster: dauerhaft 04.03.26 bis 22.03.26
Feministische Entgegnung 2:
„Mit Binden und Banden“ – performativer Tanztee
Einladung zum gemeinschaftlichen Tee Trinken und Mitbinden.
Eine explorativ kollaborative Begegnungsperformance im Format eines
Tanztees. In einem variablen Ritual der Anschmiegsamkeit begegnen
sich aufeinander eingestimmte Körper der Besucher*innen im
Schwingungsverhältnis von Distanz und Resonanz. Gemeinsam wird ein
immersives Netzwerk geknüpft – ein Raum der Verbindung, in dem
Differenz nicht trennt.

Von und mit Böckler & Berndt: Strahlproduktion
So, 22.3., 17.00 bis 18.00 Uhr, Lokal Harmonie
Der
Duisburger Norden im Film
Unter dem Titel „Der Duisburger Norden im Film“ laden die
Evangelische Kirchengemeinde Hamborn und die „Kinemathek im
Ruhrgebiet“ zu einer Reise in die Vergangenheit. Das Filmprogramm in
der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, startet am 20. März um 18
Uhr mit einer Einführung von Paul Hofmann von der „Kinemathek im
Ruhrgebiet“.
Danach sind „Gefahren des Verkehrs“ und „Vom
Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt...“ von 1967 zu
sehen. Beim ersten Film handelt es sich um einen Stummfilm von 1930
mit Zwischentiteln, der vier Arbeitsuchende auf der Jagd nach einem
freigewordenen Arbeitsplatz zeigt - quer durch Duisburg, per
Fahrrad, Motorrad, Kraftwagen und mit Bus und Straßenbahn.
Der ungewöhnliche Verkehrssicherheitsfilm wurde im Auftrag der
Duisburger Verkehrswacht gedreht - als aufwendiger Kurzspielfilm vor
dem Hintergrund der Wirtschaftskrise gegen Ende der Weimarer
Republik. „Vom Ende einer Straße im Revier - Kein Knappenchor singt
...“ ist von 1967, dauert 44 Minuten und begleitet Bewohner einer
Zechensiedlung in Duisburg-Neumühl, die aufgrund städtebaulicher
Umstrukturierungen (Abriss von Bergarbeiterkolonien) um ihr Zuhause
bangen. Der Eintritt zu dem Filmabend ist frei, Spenden sind
willkommen.

Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen •
Champignon-Erntemenge steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weiterhin bedeutendste
Speisepilz-Anbauländer
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78
400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar
Produktionsfläche geerntet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt
damit um 1,0 % oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.
Im
Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die
Ernte um 4,4 % oder 3 280 Tonnen höher. Der Schwerpunkt der
Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie
machten mit 76 800 Tonnen 97,9 % der gesamten Speisepilzernte im
Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte
2025 um 1,4 % und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6
%. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und
Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen
zusammen.
47,4 % der Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in
Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften.
Auch hier waren Champignons mit 98,2 % (36 500 Tonnen) die bei
Weitem bedeutendste Speisepilzart.
Gesamte Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum
Vorjahr Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im
Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr und
4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser
Fläche (50,1 %) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für
Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf 342 Hektar. Sie
lag damit 3,8 % über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015
bis 2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die
Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen
mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit
einer Erntefläche von 80 Hektar.
|