'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv27. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


28. Kalenderwoche
Montag, 6. - 12. Juli 2026

Duisburger Schülerinnen und Schüler zeigen „Coole Orte“ in der Stadt Mit dem Projekt „HEY DU!
Unser Kulturstadtplan“ lernen Duisburger Schülerinnen und Schüler seit 2014 ihre Stadt besser kennen. Seit Juni 2026 wird der digitale Stadtplan um „Coole Orte“ ergänzt. Das sind Orte, die an heißen Tagen Schatten, Wasser oder andere Möglichkeiten zur Abkühlung bieten. Die Orte werden von Kindern im Rahmen von Projekttagen entdeckt und beschrieben. Denn Kinder gehören, ebenso wie ältere Menschen, zu den Gruppen, die bei großer Hitze besonders geschützt werden müssen.

Das Team von „HEY DU!“ besucht dafür Duisburger Grundschulen. Gemeinsam mit den Kindern wird besprochen, wo sich heiße Sommertage in der Stadt gut verbringen lassen. Unterstützt wird das Projekt von Fachleuten der Stabsstelle Klimaschutz. Mit einer Wärmebildkamera zeigen sie den Kindern, wie sich Hitze und Kühle auf dem Schulhof verteilen.

Die farbigen Bilder machen sichtbar, welche Flächen besonders heiß werden und wo es kühler bleibt. Anschließend beschreiben und malen die Kinder ihre „Coolen Orte“. Das zentrale Geo-/GIS-Management des Amtes für Bodenordnung, Geomanagement und Kataster fügt die Beiträge in den digitalen Stadtplan ein.

So entsteht eine Übersicht mit Orten, an denen Kinder und Familien auch an heißen Tagen Kunst, Kultur, Spiel und Begegnung erleben können. Einer der ersten „Coolen Orte“ im digitalen Stadtplan ist der Düsenfeldbrunnen auf der Königstraße. Er ist mit einem blauen Eis-Logo markiert. Das Zeichen macht deutlich: Dieser Ort kann an heißen Tagen Abkühlung bieten. Dafür sorgen unter anderem die 116 Wasserfontänen des Brunnens.

Weitere Orte im Stadtgebiet kommen hinzu, zum Beispiel große Schattenplätze unter Bäumen oder Wege am Wasser. „HEY DU! Unser Kulturstadtplan“ wurde mit Unterstützung der Stiftung „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ der Sparkasse Duisburg ins Leben gerufen und weiterentwickelt.

Das Projekt ermöglicht Kindern, ihre Stadt zu entdecken, analoges und digitales Kartenmaterial zu nutzen und eigene Ideen sowie Lieblingsorte einzubringen. In der App „Mein Duisburg“ lädt „HEY DU!“ auch Familien dazu ein, Duisburg auf eigene Faust zu erkunden. Der digitale Stadtplan ist abrufbar unter: https://geoportal.duisburg.de/geoportal/kulturstadtplan/

Eröffnungsfeier Campus Marxloh und Stadtteilschulfest
Die Eröffnung des Campus Marxloh wird am Freitag, 10. Juli, ab 12 Uhr gemeinsam mit dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule gefeiert. Unter dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mitzufeiern, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und Zusammenhalt in Marxloh zu setzen.

Nach intensiver Planungs- und Bauzeit hat der Campus bereits im vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Heute ist er ein lebendiger Bildungs- und Begegnungsort, an dem neben der Herbert-Grillo- Gesamtschule weitere Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen zusammenarbeiten und vielfältige Angebote für den Stadtteil vorhalten.

Zum Fest erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches und familienfreundliches Programm mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren: Kinderschminken, kreative Bastelaktionen, Spiele, sportliche Angebote, digitale Lernstationen und eine Fotobox. Auf der Bühne gibt es Musik, Tanz und Aufführungen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene Stände bieten internationale Speisen, Snacks, Getränke und selbstgemachte Leckereien an – ein kulinarischer Spiegel der Vielfalt Marxlohs. Mit dem Fest wird der Campus als Ort der Bildung, Begegnung und Gemeinschaft sichtbar.


Festakt zur Eröffnung des Bildungszentrums Campus Marxloh 12:30 Uhr Einlass und Ankommen 13:00 Uhr
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll: IV. Allegro (Dmitri Schostakowitsch), Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule, Klavier-Festival Ruhr
Begrüßung: Klaus Peter Müller, Stadt Duisburg, Stabsstelle Campus Marxloh
Grußwort: Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt Duisburg

Entstehung des Bildungszentrums Campus Marxloh
Ein Rückblick: Karen Dietrich, Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
13:30 Uhr „Çeke çeke“ und „Uzun ince bir yoldayım“ (Türkische Volkslieder): Engin Sarı spielt Bağlama, Musik- und Kunstschule Duisburg
Ein neues Bildungszentrum für und in Marxloh: Die Aussicht: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh

Statements zum Campus Marxloh: Beteiligte und Nutzende kommen zu Wort
14:20 Uhr Musik für Kinder: Nr. 10 „March“ (Sergei Prokofjew): Tanz-AG, Städtisch Katholische Grundschule Henriettenstraße, Klavier-Festival Ruhr
Weitere Informationen zum Eröffnungsfest bzw. Stadtteilschulfest: Thomas Zander, Schulleiter Herbert Grillo-Gesamtschule
Abschied: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus Marxloh
14.30 Uhr Ende des Festakts 14.45 Uhr Führungen durch das Gebäude (optional)

Wohnbau Dinslaken bringt Solarstrom auf die Dächer von 4.000 Wohnungen Die Energiewende wird in Dinslaken und Umgebung direkt auf die Hausdächer gebracht: Die Wohnbau Dinslaken GmbH rüstet einen Großteil ihres Gebäudebestands für die Nutzung von Mieterstrom um. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister einhundert Energie startet ein Großprojekt, das 4.000 Haushalten in Dinslaken, Duisburg-Walsum und Voerde den Zugang zu Solarstrom aus eigener Produktion ermöglicht.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.

Das Projekt setzt Maßstäbe: Mit einer geplanten Leistung von 6,5 Megawatt-Peak (MWp), das entspricht der maximalen Stromleistung der Anlagen bei voller Sonne, zählt es zu den größten derzeit in der Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekten in ganz Deutschland. Das Prinzip ist einfach: Die Wohnbau Dinslaken stellt ihre Dachflächen zur Verfügung, während einhundert Energie die Umsetzung übernimmt. Das bedeutet: Planung, Finanzierung, Installation, Messwesen, Betrieb und Wartung liegen in einer Hand.

Für die Wohnbau Dinslaken entstehen weder Investitionskosten noch Verwaltungsaufwand. Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher und Wärmepumpen nachgerüstet. „Viele Menschen machen sich Gedanken über steigende Energiekosten. Mit dem Ausbau von Mieterstrom schaffen wir ein Angebot, von dem unsere Mieterinnen und Mieter ganz konkret profitieren können. So bieten wir grünen Strom an, der direkt dort verbraucht wird, wo er entsteht: bei uns im Haus. Gleichzeitig machen wir unseren Gebäudebestand fit für die Zukunft“, sagt Petra Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau Dinslaken GmbH.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.

Dass dieses Modell reibungslos funktioniert, hat bereits ein erfolgreiches Pilotprojekt in Voerde im Jahr 2024 gezeigt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: Sie nutzen den Strom vom eigenen Dach, ohne selbst in eine Solaranlage investieren zu müssen. Da der Strom lokal produziert wird, sparen die Mieterinnen und Mieter bei den Kosten, denn Mieterstrom liegt mindestens 10 Prozent unter dem örtlichen Grundversorgertarif.

Ein weiterer Pluspunkt: Wenn die Sonne einmal nicht scheint, liefert einhundert Energie automatisch sauberen Strom aus dem Netz dazu, alles über eine einzige, transparente Abrechnung. Der Ausbau erfolgt schrittweise. Die ersten Anlagen gehen bereits im Sommer ans Netz, der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 geplant.

Die einhundert Energie GmbH ist ein führender Energiedienstleister für die klimaneutrale Transformation der Wohnungswirtschaft. Das Unternehmen ermöglicht die energetische Transformation von Wohngebäuden durch die durchgängige Digitalisierung der Energieflüsse und die Installation moderner Anlagentechnik.

 Durch die Kopplung von Photovoltaik, Wärmepumpen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur löst einhundert die regulatorische und technische Komplexität der Dekarbonisierung im Mietwohnungsbestand wirtschaftlich und skalierbar.

Seit 2017 unterstützen über 120 Mitarbeitende an den Standorten Köln und Berlin mehr als 250 Wohnungsunternehmen dabei, ihre Dekarbonisierungsziele zu erreichen und für über 30.000 Mieterinnen und Mieter sauberen Strom direkt vom eigenen Dach verfügbar zu machen.

Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl
Die Duisburger Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10 bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße 104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.

Die Kinder erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich, Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.

Für die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.

Eine schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.

Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter 0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus Neumühl) sowie per E-Mail an buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.


Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht Station in Duisburg
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt am 7. und 8. Juli wieder in Duisburg an. Die diesjährige Ausstellung rund ums Thema "Medizin der Zukunft" hat jeweils von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. An über 30 interaktiven Exponaten haben Besuchende die Chance, an Bord aktuelle medizinische Forschung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

(C)
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Duisburg ist in diesem Jahr die einzige Ruhrgebiets-Station der MS Wissenschaft, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums durch Deutschland und Österreich tourt. Wissenschaft im Dialog realisiert die Ausstellung. idr - Infos: http://ms-wissenschaft.de

Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch die Innenstadt
Beeindruckende Kunstwerke, Hintergründiges zur vielfältigen Kulturszene – beim nächsten Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link geht es am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 16 Uhr durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das Thema „Streetart“.

Anmeldungen sind ab sofort bis einschließlich Freitag, 3. Juli, online unter https:///www.duisburg.de/buergerspaziergang möglich. Die Nachfrage nach den Bürgerspaziergängen ist erfahrungsgemäß sehr groß. Daher werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.

Sportmobil bringt Bewegung nach Hochfeld
Das Sportmobil des Stadtsportbundes hält in den Sommermonaten zwischen Montag, 6. Juli, und Montag, 14. September, alle zwei Wochen auf der Grünfläche zwischen der Haltestelle „Musfeldstraße“ und dem „Hochfelder Bogen“ in Duisburg-Hochfeld. Immer zwischen 15 und 19 Uhr können verschiedene Sport- und Bewegungsangebote kostenlos ausprobiert werden.

Hintergrund des neuen Angebots sind die derzeitigen Bauarbeiten für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027). Dadurch stehen in Hochfeld momentan zahlreiche Grün- und Bewegungsflächen vorübergehend nicht zur Verfügung. Das Sportmobil ist eine von mehreren Maßnahmen, um ein Alternativangebot für Bewegung, Sport und Spiel zu schaffen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Angeboten im Stadtteil gibt es im Internet unter https://www.duisburg.de/hochfeld-sport-spiel.



Stadtmuseum: Führung durch die Ausstellung „Platz gemacht!“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung mit Thorsten Fischer durch die Sonderausstellung „Platz gemacht!“ ein. Die Ausstellung erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.

Sie beleuchtet die unterschiedlichen Phasen seiner Entwicklung und richtet dabei auch den Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus, in der der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Die Führung geht der Frage nach, welche Rolle das Zentrum der Stadt für die Nationalsozialisten spielte, und zeigt zugleich, wie die Alliierten den Ort in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Sinne der Re-Education nutzten.

Dabei stehen sowohl persönliche Geschichten als auch die politischen Rahmenbedingungen im Fokus. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de einsehbar.

Strick- und Häkelspaß beim „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek
Wer immer schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum „Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben am Mittwoch, 8. Juli, von 15 bis 17 Uhr in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Tipps zum Umgang mit Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich im Café im Stadtfenster statt. Die Folgetermine sind am 12. August und 9. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden werden bei den Workshops gerne angenommen.

Tag der Duisburger Berufsfelderkundung am Innenhafen
Die Stadt Duisburg, ihre Gesellschaften, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer sowie der Unternehmerverband – Soziale Dienste und Bildung laden am Donnerstag, 9. Juli, von 9 Uhr bis ca. 15.30 Uhr Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen der Stadt zum „Duisburger Tag der Berufsfelderkundung“ auf den Johannes- Corputius-Platz am Innenhafen ein, um sich über die verschiedenen Berufsfelder zu informieren.

Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet und aller Schulformen haben sich als Klassenverbände angemeldet. Bei ca. 40 Duisburger Firmen und weiteren Informationsständen können Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen verschiedene Berufswelten und unterschiedliche Berufsfelder praxisnah kennenlernen.

Dabei werden klassische Handwerksberufe wie Maler und Lackierer sowie Maurer, aber auch soziale, verwaltungs- und kaufmännische Berufe vorgestellt und mit praxisnahen Beispielen und Übungen veranschaulicht. Berufsfelderkundungen sind ein zentraler Baustein im Rahmen des schulischen Konzepts zur Berufs- und Studienorientierung. Im Fachunterricht der Schule und in Beratungsgesprächen werden die Erfahrungen und Anwendungsbezüge aufgegriffen und weitergeführt.

Ausbildende Betriebe erhalten durch die Berufsfelderkundung die Möglichkeit, junge Schülerinnen und Schüler für ihre Berufe und insbesondere für eine Ausbildung in ihrem Betrieb zu interessieren. Außerdem können vor Ort direkt Praktika vereinbart werden. Initiiert wird die Veranstaltung durch die Kommunale Koordinierung des Landesprogramms „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“.




Bilderbuch-Autokino in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd veranstaltet am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr in den Räumlichkeiten an der Großenbaumer Allee 168–174 in Duisburg-Großenbaum ein besonderes Bilderbuch- Autokino für Kinder. Zu dieser außergewöhnlichen Vorleseveranstaltung sind Kinder ab vier Jahren eingeladen.

Sigrid Bogdanski wird für ein spannendes und kindgerechtes Hörerlebnis sorgen und dabei das Konzept des Autokinos spielerisch aufgreifen. Hierzu können die Kinder ihre eigene „Fahrzeuge“ wie Laufrädern, Bobbycars oder ähnlichen Rollfahrzeugen zur Veranstaltung mitbringen und so in die passende Atmosphäre eintauchen. Im Anschluss an die Lesung gibt es außerdem die Möglichkeit, kreativ zu werden.

Die Kinder können malen oder basteln und das zuvor Gehörte auf ihre eigene Weise verarbeiten und gestalterisch umsetzen. So verbindet die Veranstaltung Literaturerlebnis und Kreativität auf kindgerechte und abwechslungsreiche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de

Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema Kindertagespflege
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 10. Juli, von 9.30 bis 11.30 Uhr in die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse 2) in der Innenstadt zum Informationscafé ein. Pia Goldschmidt und Laura Heitkötter von der Fachberatung Kindertagespflege des Jugendamtes informieren umfassend über Betreuungsangebote für Kinder, insbesondere über die Kindertagespflege.

Dabei erläutern sie die Vorteile einer familiennahen und individuellen Betreuung, geben einen Überblick über freie Plätze und beantworten individuelle Fragen. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an.

Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind online unter http://www.duisburg.de/fruehehilfen abrufbar. Für Rückfragen steht das Team telefonisch unter 0203 283-8342 zur Verfügung.

Rheinhausen: Lesen und Gestalten rund um die Umwelt
Die Rheinhauser Bibliothek auf der Händelstraße 6 lädt am Freitag, 10. Juli, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ein. Von 16 bis 18 Uhr stehen gemeinsames Lesen und kreatives Gestalten rund um Umwelt, Tiere und Natur im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung können die Kinder selbst aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Aus Milchkartons entstehen mit einfachen Mitteln kleine Vogelhäuser, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Vögeln ein neues Zuhause bieten. Die Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Umweltwochen verbindet Leseförderung mit Umweltbildung und zeigt, wie sich mit Fantasie und einfachen Materialien nachhaltige Ideen umsetzen lassen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter „Veranstaltungen“) wird gebeten. Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Kreative Papierwerkstatt im Museum
Anlässlich des Marina-Markts lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Sonntag, 12. Juli, von 13 bis 17 Uhr zu einer kreativen Papierwerkstatt in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen ein. Unter der Anleitung von Sabine Kemper entstehen kreative Papierarbeiten mit Pilzen, Kräutern und weiteren Naturmaterialien, die im Anschluss mitgenommen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag mit heißen und kalten Erfrischungen sowie leckeren Kuchen geöffnet. Das gesamte Programm ist unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.

Stau auf der Autobahn: Diese Regeln sollten Autofahrer kennen
Sommerferien, volle Reiserouten und Baustellen: Der ACV erklärt, worauf es im Autobahnstau ankommt und welche Fehler gefährlich oder teuer werden können.
Mit dem Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern startet die Hauptreisezeit auf Deutschlands Straßen. In den kommenden Wochen sind Millionen Urlauber mit dem Auto unterwegs. Gleichzeitig sorgen derzeit rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen für zusätzliche Engpässe und erhöhen die Staugefahr auf wichtigen Reiserouten. Besonders an den Ferienwochenenden ist deshalb mit langen Verzögerungen zu rechnen.

Umso wichtiger ist es, im Stau richtig zu reagieren. Denn wer Rettungsgasse, Standstreifen oder Handyregeln missachtet, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte, sondern gefährdet im Ernstfall auch andere Verkehrsteilnehmer. Der ACV Automobil-Club Verkehr beantwortet die wichtigsten Fragen zum richtigen Verhalten im Stau und erklärt, welche Regeln Autofahrer kennen sollten.

Muss der Standstreifen im Stau frei bleiben?
Ist die nächste Raststätte oder Ausfahrt bereits in Sicht, erscheint der Standstreifen für manche Autofahrer als vermeintliche Abkürzung. Davon ist jedoch dringend abzuraten.

Der Standstreifen muss grundsätzlich frei bleiben. Das Fahren auf dem Standstreifen ist verboten. Wer ihn im Stau nutzt, um schneller voranzukommen oder die nächste Ausfahrt zu erreichen, riskiert ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt in Flensburg. Auch grundloses Halten auf dem Standstreifen ist verboten.

Das gilt auch bei stockendem Verkehr und während der Bildung einer Rettungsgasse. Nur wenn Einsatzfahrzeuge anders nicht passieren können, kann der Standstreifen ausnahmsweise zum Ausweichen genutzt werden.

Ab wann sollte eine Rettungsgasse gebildet werden?
Sobald sich ein Stau bildet oder der Verkehr deutlich langsamer wird, sollten die Geschwindigkeit reduziert, ausreichend Abstand gehalten und eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer ein Stauende erkennt, sollte außerdem frühzeitig den Warnblinker einschalten, um nachfolgende Fahrzeuge zu warnen. Die Rettungsgasse wird zwischen der linken und allen übrigen Fahrstreifen gebildet.

Wenn im Stau die Hinterräder des vorausfahrenden Fahrzeugs noch zu sehen sind, bleibt ausreichend Platz zum Reagieren, falls Rettungskräfte passieren müssen.
Wichtig ist, dass die Rettungsgasse nicht erst gebildet wird, wenn ein Rettungswagen bereits zu sehen oder zu hören ist. Dann ist es häufig zu spät und wertvolle Zeit geht verloren.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie blockiert, muss mit einem Bußgeld ab 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Lohnt es sich, den Stau zu umfahren?
Viele Navigationsgeräte sowie Apps wie Google Maps bieten bei Stau schnell eine alternative Route an. Doch lohnt sich das Verlassen der Autobahn wirklich?

Grundsätzlich können Navigationssysteme und Verkehrs-Apps dabei helfen, Staus frühzeitig zu erkennen und Zeit zu sparen. Trotzdem sollten Routenvorschläge nicht unkritisch übernommen werden. Gerade kurzfristige Ausweichrouten führen häufig ebenfalls in stockenden Verkehr oder auf überlastete Landstraßen.

Ist die Autobahn nicht vollständig gesperrt, ist Abwarten oft die bessere Wahl. Staus lösen sich häufig schneller auf als erwartet. Wer Verkehrsmeldungen oder die Hinweise des Navigationssystems im Blick behält, kann bei längeren Sperrungen oder weiträumigen Umleitungen dennoch sinnvoll reagieren.

Wann ist rechts Überholen im Stau erlaubt?
Eine Frage, die sich viele Autofahrer stellen: Darf man im Stau rechts überholen? Grundsätzlich gilt auf Autobahnen: Das Überholen von rechts ist verboten (§ 5 Abs. 1 StVO).

Bei stockendem Verkehr gibt es jedoch eine Ausnahme. Steht der Verkehr links, darf rechts mit maximal 20 km/h vorsichtig vorbeigefahren werden. Bewegt sich der Verkehr auf der linken Spur langsam mit höchstens 60 km/h, darf rechts mit maximal 20 km/h höherer Geschwindigkeit vorbeigefahren werden.

Häufige Spurwechsel bringen dagegen meist keinen Zeitvorteil. Im Gegenteil: Sie können den Verkehrsfluss zusätzlich stören und einen Stau sogar verschärfen.
Wer die geltenden Regeln missachtet, muss mit einem Bußgeld von rund 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Darf auf der Autobahn im Stau gewendet oder rückwärtsgefahren werden?
Wird die letzte Ausfahrt verpasst und die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug scheint frei zu sein, gilt dennoch: Rückwärtsfahren und Wenden sind auf der Autobahn grundsätzlich verboten.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Polizei dies ausdrücklich anordnet. Wer dennoch rückwärtsfährt oder wendet, riskiert ein Bußgeld von rund 200 Euro, einen Punkt in Flensburg und ein Fahrverbot.

Vor allem bringen solche Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Wer in einen Stau gerät, muss deshalb bis zur nächsten regulären Ausfahrt weiterfahren oder den Stau abwarten.

Darf im Stau das Fahrzeug verlassen werden?
Steht der Verkehr über längere Zeit still, ist der Wunsch nach einer kurzen Pause nachvollziehbar. Grundsätzlich sollte das Fahrzeug jedoch nur im Notfall verlassen werden, etwa um eine Unfallstelle abzusichern. Andernfalls droht ein Bußgeld.

Bei längeren Standzeiten drücken Polizei oder Ordnungsbehörden zwar häufig ein Auge zu. Dennoch sollte das Fahrzeug nicht unnötig verlassen und in der Nähe des Fahrzeugs geblieben werden. Ein Stau kann sich jederzeit wieder auflösen.

Außerdem dürfen Rettungskräfte nicht behindert werden. Auch Motorradfahrer fahren trotz Verbots manchmal zwischen den Fahrzeugen hindurch. Sich plötzlich öffnende Türen können deshalb schnell zur Gefahr werden.

Was ist bei einem Stau im Tunnel zu beachten?
Kommt es im Tunnel zu einem Stau, gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es sollte möglichst ein Abstand von mindestens fünf Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten und frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet werden.

Bei längerem Stillstand empfiehlt es sich, den Motor abzustellen. Außerdem sollten die Fenster geschlossen und die Lüftung auf Umluft gestellt werden. So gelangen weniger Abgase in den Innenraum.

Kommt es zu einem Notfall, geben Durchsagen und die Beschilderung im Tunnel wichtige Hinweise. Sie zeigen den Weg zu den Notausgängen und informieren über das richtige Verhalten.

Wie lässt sich ein Stau am besten überstehen?
Ist die Rettungsgasse gebildet, bleibt zunächst nur eines: Ruhe bewahren. Die Wartezeit kann beispielsweise für ein Hörbuch oder einen Podcast genutzt werden. Bei längeren Standzeiten empfiehlt es sich außerdem, den Motor abzustellen, um Kraftstoff zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Auch ein Telefonat lässt sich im Stau manchmal erledigen. Das Smartphone darf jedoch nur genutzt werden, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. Verstöße werden mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und je nach Verstoß weiteren Konsequenzen geahndet.

ACV-Checkliste: Staus möglichst vermeiden
- Stoßzeiten an Ferienwochenenden sowie freitagnachmittags und samstagvormittags möglichst meiden
- Navigationssysteme nutzen, Routenvorschläge aber kritisch prüfen
- Nach dem Überholen wieder auf die rechte Fahrspur wechseln
- Reißverschlussverfahren korrekt anwenden
- Vorausschauend fahren und unnötige Spurwechsel vermeiden
- Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr bilden
- Den Standstreifen grundsätzlich freihalten

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr Kartoffelsalat  mit Grillwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.