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Duisburger Schülerinnen und Schüler zeigen „Coole Orte“ in
der Stadt Mit dem Projekt „HEY DU! Unser
Kulturstadtplan“ lernen Duisburger Schülerinnen und Schüler seit
2014 ihre Stadt besser kennen. Seit Juni 2026 wird der digitale
Stadtplan um „Coole Orte“ ergänzt. Das sind Orte, die an heißen
Tagen Schatten, Wasser oder andere Möglichkeiten zur Abkühlung
bieten. Die Orte werden von Kindern im Rahmen von Projekttagen
entdeckt und beschrieben. Denn Kinder gehören, ebenso wie ältere
Menschen, zu den Gruppen, die bei großer Hitze besonders geschützt
werden müssen.
Das Team von „HEY DU!“ besucht dafür
Duisburger Grundschulen. Gemeinsam mit den Kindern wird besprochen,
wo sich heiße Sommertage in der Stadt gut verbringen lassen.
Unterstützt wird das Projekt von Fachleuten der Stabsstelle
Klimaschutz. Mit einer Wärmebildkamera zeigen sie den Kindern, wie
sich Hitze und Kühle auf dem Schulhof verteilen.
Die
farbigen Bilder machen sichtbar, welche Flächen besonders heiß
werden und wo es kühler bleibt. Anschließend beschreiben und malen
die Kinder ihre „Coolen Orte“. Das zentrale Geo-/GIS-Management des
Amtes für Bodenordnung, Geomanagement und Kataster fügt die Beiträge
in den digitalen Stadtplan ein.
So entsteht eine Übersicht
mit Orten, an denen Kinder und Familien auch an heißen Tagen Kunst,
Kultur, Spiel und Begegnung erleben können. Einer der ersten „Coolen
Orte“ im digitalen Stadtplan ist der Düsenfeldbrunnen auf der
Königstraße. Er ist mit einem blauen Eis-Logo markiert. Das Zeichen
macht deutlich: Dieser Ort kann an heißen Tagen Abkühlung bieten.
Dafür sorgen unter anderem die 116 Wasserfontänen des Brunnens.
Weitere Orte im Stadtgebiet kommen hinzu, zum Beispiel große
Schattenplätze unter Bäumen oder Wege am Wasser. „HEY DU! Unser
Kulturstadtplan“ wurde mit Unterstützung der Stiftung „Unsere Kinder
– unsere Zukunft“ der Sparkasse Duisburg ins Leben gerufen und
weiterentwickelt.
Das Projekt ermöglicht Kindern, ihre Stadt
zu entdecken, analoges und digitales Kartenmaterial zu nutzen und
eigene Ideen sowie Lieblingsorte einzubringen. In der App „Mein
Duisburg“ lädt „HEY DU!“ auch Familien dazu ein, Duisburg auf eigene
Faust zu erkunden. Der digitale Stadtplan ist abrufbar unter:
https://geoportal.duisburg.de/geoportal/kulturstadtplan/
Eröffnungsfeier Campus Marxloh und
Stadtteilschulfest Die Eröffnung des Campus Marxloh
wird am Freitag, 10. Juli, ab 12 Uhr gemeinsam mit dem
Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule gefeiert. Unter
dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“ sind alle
Interessierten herzlich eingeladen, mitzufeiern, ins Gespräch zu
kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Nachbarschaft und
Zusammenhalt in Marxloh zu setzen.
Nach intensiver Planungs-
und Bauzeit hat der Campus bereits im vergangenen Jahr seinen
Betrieb aufgenommen. Heute ist er ein lebendiger Bildungs- und
Begegnungsort, an dem neben der Herbert-Grillo- Gesamtschule weitere
Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und
Initiativen zusammenarbeiten und vielfältige Angebote für den
Stadtteil vorhalten.
Zum Fest erwartet die Besucherinnen und
Besucher ein abwechslungsreiches und familienfreundliches Programm
mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren:
Kinderschminken, kreative Bastelaktionen, Spiele, sportliche
Angebote, digitale Lernstationen und eine Fotobox. Auf der Bühne
gibt es Musik, Tanz und Aufführungen.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene Stände bieten
internationale Speisen, Snacks, Getränke und selbstgemachte
Leckereien an – ein kulinarischer Spiegel der Vielfalt Marxlohs. Mit
dem Fest wird der Campus als Ort der Bildung, Begegnung und
Gemeinschaft sichtbar.

Festakt zur Eröffnung des Bildungszentrums Campus Marxloh 12:30
Uhr Einlass und Ankommen 13:00 Uhr Sonate für Violoncello und
Klavier d-Moll: IV. Allegro (Dmitri Schostakowitsch), Klasse 5a,
Herbert Grillo-Gesamtschule, Klavier-Festival Ruhr Begrüßung:
Klaus Peter Müller, Stadt Duisburg, Stabsstelle Campus Marxloh
Grußwort: Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt
Duisburg Entstehung des Bildungszentrums Campus Marxloh Ein
Rückblick: Karen Dietrich, Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung
und Projektmanagement 13:30 Uhr „Çeke çeke“ und „Uzun ince bir
yoldayım“ (Türkische Volkslieder): Engin Sarı spielt Bağlama, Musik-
und Kunstschule Duisburg Ein neues Bildungszentrum für und in
Marxloh: Die Aussicht: Klaus Peter Müller, Stabsstelle Campus
Marxloh Statements zum Campus Marxloh: Beteiligte und Nutzende
kommen zu Wort 14:20 Uhr Musik für Kinder: Nr. 10 „March“
(Sergei Prokofjew): Tanz-AG, Städtisch Katholische Grundschule
Henriettenstraße, Klavier-Festival Ruhr Weitere Informationen
zum Eröffnungsfest bzw. Stadtteilschulfest: Thomas Zander,
Schulleiter Herbert Grillo-Gesamtschule Abschied: Klaus Peter
Müller, Stabsstelle Campus Marxloh 14.30 Uhr Ende des Festakts
14.45 Uhr Führungen durch das Gebäude (optional)
Wohnbau Dinslaken bringt Solarstrom auf
die Dächer von 4.000 Wohnungen Die Energiewende wird in
Dinslaken und Umgebung direkt auf die Hausdächer gebracht: Die
Wohnbau Dinslaken GmbH rüstet einen Großteil ihres Gebäudebestands
für die Nutzung von Mieterstrom um. Gemeinsam mit dem
Energiedienstleister einhundert Energie startet ein Großprojekt, das
4.000 Haushalten in Dinslaken, Duisburg-Walsum und
Voerde den Zugang zu Solarstrom aus eigener Produktion ermöglicht.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.
Das Projekt setzt Maßstäbe: Mit einer geplanten Leistung von 6,5
Megawatt-Peak (MWp), das entspricht der maximalen Stromleistung der
Anlagen bei voller Sonne, zählt es zu den größten derzeit in der
Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekten in ganz Deutschland. Das
Prinzip ist einfach: Die Wohnbau Dinslaken stellt ihre Dachflächen
zur Verfügung, während einhundert Energie die Umsetzung übernimmt.
Das bedeutet: Planung, Finanzierung, Installation, Messwesen,
Betrieb und Wartung liegen in einer Hand.
Für die Wohnbau
Dinslaken entstehen weder Investitionskosten noch
Verwaltungsaufwand. Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher
und Wärmepumpen nachgerüstet. „Viele Menschen machen sich Gedanken
über steigende Energiekosten. Mit dem Ausbau von Mieterstrom
schaffen wir ein Angebot, von dem unsere Mieterinnen und Mieter ganz
konkret profitieren können. So bieten wir grünen Strom an, der
direkt dort verbraucht wird, wo er entsteht: bei uns im Haus.
Gleichzeitig machen wir unseren Gebäudebestand fit für die Zukunft“,
sagt Petra Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau Dinslaken
GmbH.

Wohnbau Dinslaken - PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie.
Dass dieses Modell reibungslos funktioniert, hat bereits ein
erfolgreiches Pilotprojekt in Voerde im Jahr 2024 gezeigt. Für die
Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: Sie nutzen den Strom vom
eigenen Dach, ohne selbst in eine Solaranlage investieren zu müssen.
Da der Strom lokal produziert wird, sparen die Mieterinnen und
Mieter bei den Kosten, denn Mieterstrom liegt mindestens 10 Prozent
unter dem örtlichen Grundversorgertarif.
Ein weiterer
Pluspunkt: Wenn die Sonne einmal nicht scheint, liefert einhundert
Energie automatisch sauberen Strom aus dem Netz dazu, alles über
eine einzige, transparente Abrechnung. Der Ausbau erfolgt
schrittweise. Die ersten Anlagen gehen bereits im Sommer ans Netz,
der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 geplant.
Die einhundert Energie GmbH ist ein führender Energiedienstleister
für die klimaneutrale Transformation der Wohnungswirtschaft. Das
Unternehmen ermöglicht die energetische Transformation von
Wohngebäuden durch die durchgängige Digitalisierung der
Energieflüsse und die Installation moderner Anlagentechnik.
Durch die Kopplung von Photovoltaik,
Wärmepumpen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur löst einhundert
die regulatorische und technische Komplexität der Dekarbonisierung
im Mietwohnungsbestand wirtschaftlich und skalierbar.
Seit
2017 unterstützen über 120 Mitarbeitende an den Standorten Köln und
Berlin mehr als 250 Wohnungsunternehmen dabei, ihre
Dekarbonisierungsziele zu erreichen und für über 30.000 Mieterinnen
und Mieter sauberen Strom direkt vom eigenen Dach verfügbar zu
machen.
Sommerferienaktion für Kinder im Bürgerhaus
Hagenshof und Bürgerhaus Neumühl Die Duisburger
Bürgerhäuser veranstalten auch in diesem Jahr wieder ein buntes und
erlebnisreiches Ferienprogramm für Kinder im Alter von sechs bis
zwölf Jahren. Die dreiwöchigen Ferienaktionen finden von Montag, 20.
Juli, bis Freitag, 7. August, jeweils montags bis freitags von 10
bis etwa 16 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße
104 in Duisburg- Meiderich sowie im Bürgerhaus auf der
Otto-Hahn-Straße 49 in Duisburg- Neumühl statt.
Die Kinder
erwartet eine bunte Mischung aus Sport- und Kreativangeboten sowie
spannende Gäste und Ausflüge mit dem Bus. Das Ferienangebot richtet
sich insbesondere an Kinder aus den Stadtteilen Meiderich,
Wohnsiedlung Hagenshof und Neumühl. Auch Kinder, die noch nicht
regulär zur Schule gehen, wie beispielsweise geflüchtete junge
Menschen, sind in der Ferienaktion herzlich willkommen.
Für
die erste und zweite Ferienwoche ist eine verbindliche Anmeldung der
Kinder erforderlich. Hier entstehen Kosten in Höhe von 30 Euro je
Kind. Die Anmeldung ist ab sofort von montags bis freitags von 9 bis
17 Uhr im Bürgerhaus Hagenshof oder von 12 bis 18 Uhr im Bürgerhaus
Neumühl möglich. Interessierte Eltern erhalten hier auch genaue
Auskünfte über die Inhalte der beiden Aktionen.
Eine
schnelle Anmeldung lohnt sich, da nur ein begrenztes Platzkontingent
zur Verfügung steht. Für die Teilnahme in der dritten Ferienwoche
vom 3. bis 7. August ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte
Kinder können die beiden Bürgerhäuser von 10 bis 16 Uhr im Rahmen
einer „Komm-und-Geh-Struktur“ kostenfrei besuchen.
Weitere
Informationen erhalten interessierte Eltern auch telefonisch unter
0203 425280 (Bürgerhaus Hagenshof) oder 0203 587418 (Bürgerhaus
Neumühl) sowie per E-Mail an
buergerhaeuser@stadt-duisburg.de.
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht Station in
Duisburg Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft legt am
7. und 8. Juli wieder in Duisburg an. Die diesjährige Ausstellung
rund ums Thema "Medizin der Zukunft" hat jeweils von 10 bis 18.30
Uhr geöffnet. An über 30 interaktiven Exponaten haben Besuchende die
Chance, an Bord aktuelle medizinische Forschung aus verschiedenen
Perspektiven zu betrachten.
(C)
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Duisburg ist in diesem
Jahr die einzige Ruhrgebiets-Station der MS Wissenschaft, die im
Auftrag des Bundesforschungsministeriums durch Deutschland und
Österreich tourt. Wissenschaft im Dialog realisiert die Ausstellung.
idr - Infos:
http://ms-wissenschaft.de
Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch die
Innenstadt Beeindruckende Kunstwerke, Hintergründiges zur
vielfältigen Kulturszene – beim nächsten Bürgerspaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link geht es am Samstag, 11. Juli, von 13
bis 16 Uhr durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das Thema
„Streetart“.
Anmeldungen sind ab sofort bis einschließlich
Freitag, 3. Juli, online unter
https:///www.duisburg.de/buergerspaziergang möglich. Die Nachfrage
nach den Bürgerspaziergängen ist erfahrungsgemäß sehr groß. Daher
werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die
Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail
ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum
Ablauf des Spaziergangs.
Sportmobil bringt Bewegung nach Hochfeld Das
Sportmobil des Stadtsportbundes hält in den Sommermonaten zwischen
Montag, 6. Juli, und Montag, 14. September, alle zwei Wochen auf der
Grünfläche zwischen der Haltestelle „Musfeldstraße“ und dem
„Hochfelder Bogen“ in Duisburg-Hochfeld. Immer zwischen 15 und 19
Uhr können verschiedene Sport- und Bewegungsangebote kostenlos
ausprobiert werden.
Hintergrund des neuen Angebots sind die derzeitigen Bauarbeiten für
die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027). Dadurch stehen
in Hochfeld momentan zahlreiche Grün- und Bewegungsflächen
vorübergehend nicht zur Verfügung. Das Sportmobil ist eine von
mehreren Maßnahmen, um ein Alternativangebot für Bewegung, Sport und
Spiel zu schaffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu diesem und weiteren Angeboten im Stadtteil
gibt es im Internet unter
https://www.duisburg.de/hochfeld-sport-spiel.
Stadtmuseum: Führung
durch die Ausstellung „Platz gemacht!“ Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg lädt am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr
am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung mit
Thorsten Fischer durch die Sonderausstellung „Platz gemacht!“ ein.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.
Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer
Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte.
Sie beleuchtet die unterschiedlichen Phasen seiner Entwicklung
und richtet dabei auch den Blick auf die Zeit des
Nationalsozialismus, in der der Platz seinen heutigen Namen erhielt.
Die Führung geht der Frage nach, welche Rolle das Zentrum der Stadt
für die Nationalsozialisten spielte, und zeigt zugleich, wie die
Alliierten den Ort in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Sinne der
Re-Education nutzten.
Dabei stehen sowohl persönliche
Geschichten als auch die politischen Rahmenbedingungen im Fokus. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen und kostet für
Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro.
Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de
einsehbar.
Strick- und Häkelspaß beim
„Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek Wer immer
schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem
angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum
„Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben
am Mittwoch, 8. Juli, von 15 bis 17 Uhr in der Zentralbibliothek auf
der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Tipps zum Umgang mit
Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt
und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Das Angebot richtet
sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich im
Café im Stadtfenster statt. Die Folgetermine sind am 12. August und
9. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die
Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis
Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen
und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden werden bei den Workshops
gerne angenommen.
Tag der Duisburger
Berufsfelderkundung am Innenhafen Die Stadt Duisburg,
ihre Gesellschaften, die Niederrheinische Industrie- und
Handelskammer, die Handwerkskammer sowie der Unternehmerverband –
Soziale Dienste und Bildung laden am Donnerstag, 9. Juli, von 9 Uhr
bis ca. 15.30 Uhr Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden
Schulen der Stadt zum „Duisburger Tag der Berufsfelderkundung“ auf
den Johannes- Corputius-Platz am Innenhafen ein, um sich über die
verschiedenen Berufsfelder zu informieren.
Rund 1.500
Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet und aller
Schulformen haben sich als Klassenverbände angemeldet. Bei ca. 40
Duisburger Firmen und weiteren Informationsständen können
Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen verschiedene
Berufswelten und unterschiedliche Berufsfelder praxisnah
kennenlernen.
Dabei werden klassische Handwerksberufe wie
Maler und Lackierer sowie Maurer, aber auch soziale, verwaltungs-
und kaufmännische Berufe vorgestellt und mit praxisnahen Beispielen
und Übungen veranschaulicht. Berufsfelderkundungen sind ein
zentraler Baustein im Rahmen des schulischen Konzepts zur Berufs-
und Studienorientierung. Im Fachunterricht der Schule und in
Beratungsgesprächen werden die Erfahrungen und Anwendungsbezüge
aufgegriffen und weitergeführt.
Ausbildende Betriebe
erhalten durch die Berufsfelderkundung die Möglichkeit, junge
Schülerinnen und Schüler für ihre Berufe und insbesondere für eine
Ausbildung in ihrem Betrieb zu interessieren. Außerdem können vor
Ort direkt Praktika vereinbart werden. Initiiert wird die
Veranstaltung durch die Kommunale Koordinierung des Landesprogramms
„KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Bilderbuch-Autokino in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der
Gesamtschule Süd veranstaltet am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr in den
Räumlichkeiten an der Großenbaumer Allee 168–174 in
Duisburg-Großenbaum ein besonderes Bilderbuch- Autokino für Kinder.
Zu dieser außergewöhnlichen Vorleseveranstaltung sind Kinder ab vier
Jahren eingeladen.
Sigrid Bogdanski wird für ein spannendes und
kindgerechtes Hörerlebnis sorgen und dabei das Konzept des Autokinos
spielerisch aufgreifen. Hierzu können die Kinder ihre eigene
„Fahrzeuge“ wie Laufrädern, Bobbycars oder ähnlichen Rollfahrzeugen
zur Veranstaltung mitbringen und so in die passende Atmosphäre
eintauchen. Im Anschluss an die Lesung gibt es außerdem die
Möglichkeit, kreativ zu werden.
Die Kinder können malen oder
basteln und das zuvor Gehörte auf ihre eigene Weise verarbeiten und
gestalterisch umsetzen. So verbindet die Veranstaltung
Literaturerlebnis und Kreativität auf kindgerechte und
abwechslungsreiche Weise. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung
wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es online auf
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de
Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema
Kindertagespflege
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 10. Juli, von 9.30 bis
11.30 Uhr in die zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der
Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse 2) in der Innenstadt zum
Informationscafé ein. Pia Goldschmidt und Laura Heitkötter von der
Fachberatung Kindertagespflege des Jugendamtes informieren umfassend
über Betreuungsangebote für Kinder, insbesondere über die
Kindertagespflege.
Dabei erläutern sie die Vorteile einer
familiennahen und individuellen Betreuung, geben einen Überblick
über freie Plätze und beantworten individuelle Fragen. Die Frühen
Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen
Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für
Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren an.
Sämtliche Angebote der Frühen Hilfen in Duisburg sind kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind
online unter http://www.duisburg.de/fruehehilfen abrufbar. Für
Rückfragen steht das Team telefonisch unter 0203 283-8342 zur
Verfügung.
Rheinhausen: Lesen und Gestalten rund um die Umwelt
Die Rheinhauser Bibliothek auf der Händelstraße 6 lädt am Freitag,
10. Juli, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für Kinder im
Kindergarten- und Grundschulalter ein. Von 16 bis 18 Uhr stehen
gemeinsames Lesen und kreatives Gestalten rund um Umwelt, Tiere und
Natur im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung können die Kinder selbst
aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Aus
Milchkartons entstehen mit einfachen Mitteln kleine Vogelhäuser, die
nicht nur nachhaltig sind, sondern auch Vögeln ein neues Zuhause
bieten. Die Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Umweltwochen
verbindet Leseförderung mit Umweltbildung und zeigt, wie sich mit
Fantasie und einfachen Materialien nachhaltige Ideen umsetzen
lassen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine
Online-Anmeldung auf www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter
„Veranstaltungen“) wird gebeten. Für Fragen steht das Team der
Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur
Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von
10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr
geöffnet.
Kreative Papierwerkstatt im Museum
Anlässlich des Marina-Markts lädt das Kultur- und Stadthistorische
Museum am Sonntag, 12. Juli, von 13 bis 17 Uhr zu einer kreativen
Papierwerkstatt in die Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1
am Innenhafen ein. Unter der Anleitung von Sabine Kemper entstehen
kreative Papierarbeiten mit Pilzen, Kräutern und weiteren
Naturmaterialien, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist
kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag mit heißen und
kalten Erfrischungen sowie leckeren Kuchen geöffnet. Das gesamte
Programm ist unter https://www.stadtmuseum- duisburg.de/ abrufbar.
Stau auf der Autobahn: Diese Regeln
sollten Autofahrer kennen Sommerferien, volle
Reiserouten und Baustellen: Der ACV erklärt, worauf es im
Autobahnstau ankommt und welche Fehler gefährlich oder
teuer werden können. Mit dem Beginn der Sommerferien
in den ersten Bundesländern startet die Hauptreisezeit
auf Deutschlands Straßen. In den kommenden Wochen sind
Millionen Urlauber mit dem Auto unterwegs. Gleichzeitig
sorgen derzeit rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen
für zusätzliche Engpässe und erhöhen die Staugefahr auf
wichtigen Reiserouten. Besonders an den Ferienwochenenden
ist deshalb mit langen Verzögerungen zu rechnen.
Umso wichtiger ist es, im Stau richtig zu reagieren. Denn
wer Rettungsgasse, Standstreifen oder Handyregeln
missachtet, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte,
sondern gefährdet im Ernstfall auch andere
Verkehrsteilnehmer. Der ACV Automobil-Club Verkehr
beantwortet die wichtigsten Fragen zum richtigen
Verhalten im Stau und erklärt, welche Regeln Autofahrer
kennen sollten.
Muss der Standstreifen im Stau
frei bleiben? Ist die nächste Raststätte oder Ausfahrt
bereits in Sicht, erscheint der Standstreifen für manche
Autofahrer als vermeintliche Abkürzung. Davon ist jedoch
dringend abzuraten.
Der Standstreifen muss
grundsätzlich frei bleiben. Das Fahren auf dem
Standstreifen ist verboten. Wer ihn im Stau nutzt, um
schneller voranzukommen oder die nächste Ausfahrt zu
erreichen, riskiert ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen
Punkt in Flensburg. Auch grundloses Halten auf dem
Standstreifen ist verboten.
Das gilt auch bei
stockendem Verkehr und während der Bildung einer
Rettungsgasse. Nur wenn Einsatzfahrzeuge anders nicht
passieren können, kann der Standstreifen ausnahmsweise
zum Ausweichen genutzt werden.
Ab wann sollte eine
Rettungsgasse gebildet werden? Sobald sich ein Stau
bildet oder der Verkehr deutlich langsamer wird, sollten
die Geschwindigkeit reduziert, ausreichend Abstand
gehalten und eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer ein
Stauende erkennt, sollte außerdem frühzeitig den
Warnblinker einschalten, um nachfolgende Fahrzeuge zu
warnen. Die Rettungsgasse wird zwischen der linken und
allen übrigen Fahrstreifen gebildet.
Wenn im Stau
die Hinterräder des vorausfahrenden Fahrzeugs noch zu
sehen sind, bleibt ausreichend Platz zum Reagieren, falls
Rettungskräfte passieren müssen. Wichtig ist, dass die
Rettungsgasse nicht erst gebildet wird, wenn ein
Rettungswagen bereits zu sehen oder zu hören ist. Dann
ist es häufig zu spät und wertvolle Zeit geht verloren.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie blockiert, muss
mit einem Bußgeld ab 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg
und einem Monat Fahrverbot rechnen.
Lohnt es sich,
den Stau zu umfahren? Viele Navigationsgeräte sowie
Apps wie Google Maps bieten bei Stau schnell eine
alternative Route an. Doch lohnt sich das Verlassen der
Autobahn wirklich?
Grundsätzlich können
Navigationssysteme und Verkehrs-Apps dabei helfen, Staus
frühzeitig zu erkennen und Zeit zu sparen. Trotzdem
sollten Routenvorschläge nicht unkritisch übernommen
werden. Gerade kurzfristige Ausweichrouten führen häufig
ebenfalls in stockenden Verkehr oder auf überlastete
Landstraßen.
Ist die Autobahn nicht vollständig
gesperrt, ist Abwarten oft die bessere Wahl. Staus lösen
sich häufig schneller auf als erwartet. Wer
Verkehrsmeldungen oder die Hinweise des
Navigationssystems im Blick behält, kann bei längeren
Sperrungen oder weiträumigen Umleitungen dennoch sinnvoll
reagieren.
Wann ist rechts Überholen im Stau
erlaubt? Eine Frage, die sich viele Autofahrer
stellen: Darf man im Stau rechts überholen? Grundsätzlich
gilt auf Autobahnen: Das Überholen von rechts ist
verboten (§ 5 Abs. 1 StVO).
Bei stockendem Verkehr
gibt es jedoch eine Ausnahme. Steht der Verkehr links,
darf rechts mit maximal 20 km/h vorsichtig vorbeigefahren
werden. Bewegt sich der Verkehr auf der linken Spur
langsam mit höchstens 60 km/h, darf rechts mit maximal 20
km/h höherer Geschwindigkeit vorbeigefahren werden.
Häufige Spurwechsel bringen dagegen meist keinen
Zeitvorteil. Im Gegenteil: Sie können den Verkehrsfluss
zusätzlich stören und einen Stau sogar verschärfen.
Wer die geltenden Regeln missachtet, muss mit einem
Bußgeld von rund 100 Euro und einem Punkt in Flensburg
rechnen.
Darf auf der Autobahn im Stau gewendet
oder rückwärtsgefahren werden? Wird die letzte
Ausfahrt verpasst und die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug
scheint frei zu sein, gilt dennoch: Rückwärtsfahren und
Wenden sind auf der Autobahn grundsätzlich verboten.
Eine Ausnahme besteht nur, wenn die Polizei dies
ausdrücklich anordnet. Wer dennoch rückwärtsfährt oder
wendet, riskiert ein Bußgeld von rund 200 Euro, einen
Punkt in Flensburg und ein Fahrverbot.
Vor allem
bringen solche Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer in
Gefahr. Wer in einen Stau gerät, muss deshalb bis zur
nächsten regulären Ausfahrt weiterfahren oder den Stau
abwarten.
Darf im Stau das Fahrzeug verlassen
werden? Steht der Verkehr über längere Zeit still, ist
der Wunsch nach einer kurzen Pause nachvollziehbar.
Grundsätzlich sollte das Fahrzeug jedoch nur im Notfall
verlassen werden, etwa um eine Unfallstelle abzusichern.
Andernfalls droht ein Bußgeld.
Bei längeren
Standzeiten drücken Polizei oder Ordnungsbehörden zwar
häufig ein Auge zu. Dennoch sollte das Fahrzeug nicht
unnötig verlassen und in der Nähe des Fahrzeugs geblieben
werden. Ein Stau kann sich jederzeit wieder auflösen.
Außerdem dürfen Rettungskräfte nicht behindert
werden. Auch Motorradfahrer fahren trotz Verbots manchmal
zwischen den Fahrzeugen hindurch. Sich plötzlich öffnende
Türen können deshalb schnell zur Gefahr werden.
Was ist bei einem Stau im Tunnel zu beachten? Kommt es
im Tunnel zu einem Stau, gelten besondere
Vorsichtsmaßnahmen. Es sollte möglichst ein Abstand von
mindestens fünf Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug
eingehalten und frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet
werden.
Bei längerem Stillstand empfiehlt es sich,
den Motor abzustellen. Außerdem sollten die Fenster
geschlossen und die Lüftung auf Umluft gestellt werden.
So gelangen weniger Abgase in den Innenraum.
Kommt
es zu einem Notfall, geben Durchsagen und die
Beschilderung im Tunnel wichtige Hinweise. Sie zeigen den
Weg zu den Notausgängen und informieren über das richtige
Verhalten.
Wie lässt sich ein Stau am besten
überstehen? Ist die Rettungsgasse gebildet, bleibt
zunächst nur eines: Ruhe bewahren. Die Wartezeit kann
beispielsweise für ein Hörbuch oder einen Podcast genutzt
werden. Bei längeren Standzeiten empfiehlt es sich
außerdem, den Motor abzustellen, um Kraftstoff zu sparen
und die Umwelt zu schonen.
Auch ein Telefonat
lässt sich im Stau manchmal erledigen. Das Smartphone
darf jedoch nur genutzt werden, wenn das Fahrzeug steht
und der Motor ausgeschaltet ist. Verstöße werden mit
einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und je nach Verstoß
weiteren Konsequenzen geahndet.
ACV-Checkliste:
Staus möglichst vermeiden - Stoßzeiten an
Ferienwochenenden sowie freitagnachmittags und
samstagvormittags möglichst meiden -
Navigationssysteme nutzen, Routenvorschläge aber kritisch
prüfen - Nach dem Überholen wieder auf die rechte
Fahrspur wechseln - Reißverschlussverfahren korrekt
anwenden - Vorausschauend fahren und unnötige
Spurwechsel vermeiden - Rettungsgasse bereits bei
stockendem Verkehr bilden - Den Standstreifen
grundsätzlich freihalten
Kirche kocht und
lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich
heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im
Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann
Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum
Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr
Kartoffelsalat mit Grillwürstchen servieren.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist
kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne
Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt Yvonne
de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés
(Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail:
detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten
Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter
www.kirche-meiderich.de.

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