'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv32. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


33. Kalenderwoche: Montag, 10. - 16. August 2026
13. August 2026 - Berliner Mauerbau 1961

Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Naturerhalt des Rahmerbuschfeldes und der Erhalt der Kaltluftzufuhr für Rahm
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Stadt Duisburg hat sich auf Aufforderung des Oberverwaltungsgerichtes Münster (OVG) vom 30.01.26 nicht zu den Kritikpunkten des BUND und der Bürgerinitiative geäußert
- OVG setzt der Stadt Duisburg nach 8 Monaten des Schweigens eine Frist
- BUND freut sich, dass dem OVG der Geduldsfaden gerissen ist und die Stadt nun reagieren muss

Der BUND NRW und die Bürgerinitiative Naturerhalt Rahmerbuschfeld hatten in einem Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsbericht Münster (OVG) versucht, den im Januar 2025 seitens der Stadt Duisburg bekannt gemachten Bebauungsplan zu stoppen. Und sie hatten Erfolg. Im Dezember 2025 verfügte das OVG einen vorläufigen Baustopp bis zum Urteil im Hauptsacheverfahren.

Das Hauptsacheverfahren (Normenkontrollverfahren) strengte der BUND NRW daraufhin im Januar 2026 vor Gericht mit dem Ziel an, die Bebauung auch endgültig zu verhindern.

Daraufhin forderte das OVG die Stadt Duisburg am 30. Januar 2026 zur Stellungnahme der vom BUND NRW an die Stadt erstellte 100-seitige Mängelrüge auf. Dem ist die Stadt bisher nicht nachgekommen. Das OVG sah sich jetzt genötigt, die Stadt Duisburg an diese Aufforderung zu erinnern und setzte ihnen eine Frist bis 10. September 2026.

Kerstin Ciesla, Sprecherin der Kreisgruppe Duisburg des BUND, wundert sich nicht über diese ausbleibende Reaktion der Stadt und führt aus: „Fragen von Mitgliedern des Planungsausschusses und des Umweltausschusses zur Ursache des Baustopps sowie zum weiteren Vorgehen blieben größtenteils unbeantwortet.

Mündlich hatte die Stadt auf die Komplexität des Verfahrens verwiesen, ohne die Fragen konkret zu beantworten. Ich freue mich, dass dem OVG nun der Geduldsfaden gerissen ist und die Stadt nicht länger untätig sein kann“.

Für den BUND und die Bürgerinitiative Naturerhalt Rahmerbuschfeld spricht vieles dafür, dass die Stadt um die großen Mängel dieses Bebauungsplanes weiß. „Es ist aus unserer Sicht nun mal nicht alles „heilbar“ an diesem Bebauungsplan. Daher ist die Frage nimmt die Stadt den Bebauungsplan zurück? Will die Stadt den Bebauungsplan heilen und wenn ja, wann? Oder arbeitet die Stadt schon an einem neuen Bebauungsplan? Aber der erste Schritt ist nun mal die Reaktion auf die Punkte des OVG. Wir sind gespannt“, so Ciesla.

Annette Rempe, Mitglied der Bürgerinitiative Naturerhalt Rahmerbuschfeld, dankt erneut Allen, die es durch ihre Spenden überhaupt erst möglich gemacht haben, eine unparteiische gerichtliche Klärung der strittigen Fragen herbeizuführen. Die Besonderheit in Rahm sei die Nähe zur Natur, wo gerade jetzt in diesen heißen Tagen die Landschaft aus offener Weide und Wald für Mensch und Tier das Klima besser ertragen ließe. Duisburg sollte viel mehr Wert auf die Natur legen!

Gerade die vielen Bauprojekte in den gewachsenen innerörtlichen Lagen, wie jetzt das Bauprojekt um die ehemalige Kirche in Ungelsheim zeigen, wie man naturnah wohnen kann, ohne weiter Landschaft zu verbrauchen.

Der BUND betont abschließend, dass die Fristsetzung für die Stadt durch das OVG Münster sicher nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt erfolgt sei. Schließlich sei jetzt das Urteil in einem Parallelverfahren, der Klage gegen den Regionalplan Ruhr, veröffentlicht worden.
Dort mache das Gericht in Münster für Alle klar, dass gerade der Wert der Natur in der Abwägung angemessen berücksichtigt werden müsse und nicht automatisch hinter anderen Belangen, sei es Kiesabbau oder Wohnungs- und Gewerbebau zurückzustehen habe.

Offene Schreibwerkstatt vermittelt neue Schreibtechniken
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in Wanheimerort am Samstag, 15. August, von 11 bis 13 Uhr in die Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Unter der Leitung der Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen zu entfalten, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben wagen möchten. In einer inspirierenden und unterstützenden Atmosphäre können Teilnehmende unterschiedliche Ausdrucksformen ausprobieren, Impulse erhalten und ihre Kreativität weiterentwickeln.

Teilnehmende sollten ihr eigenes Schreibmaterial mitbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Stadtmuseum: Führung „Gerhard Mercator – weltberühmter Gelehrter Duisburgs“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 16. August, um 15 Uhr ins Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung durch die Mercator-Schatzkammer ein. Werner Pöhling nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch das bewegte Leben Gerhard Mercators.

Der große Universalgelehrte fand im 16. Jahrhundert in Duisburg eine neue Heimat – und schuf hier Werke, die unser Weltbild bis heute prägen. Mercator verdanken wir nicht nur bahnbrechend präzise Landkarten und den ersten „Atlas“ der Welt, sondern auch grundlegende Erkenntnisse für die moderne Navigation.

Das Stadtmuseum bewahrt in seiner Schatzkammer eine der bedeutendsten und schönsten Mercator-Sammlungen Europas. Die Führung bietet spannende Einblicke in die Welt eines außergewöhnlichen Gelehrten und in die Stadtgeschichte des 16. Jahrhunderts.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucherinnen und Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter http://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.


Kinder spielen in Wedau Kirche
Kinder können jetzt in Duisburg Wedau Kirche auf Augenhöhe spielerisch erleben, entdecken und einfach ausprobieren - von der Taufe, Hochzeit bis zur Trauerfeier. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis eine sogenannte „Spielkirche“ angeschafft, ein mobiles, knapp zwei Meter hohes, hölzernes Gotteshaus auf Rollen, das an allen vier Seiten spannende Erkundungen bietet und die Kinder in den Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens mitnimmt - mit Altar, Kreuz, Glocke, Kerzen und Blumen, wie in jeder großen Kirche auch.

Alles, was man für das „kirchliche Leben“ braucht, findet sich in den Fächern der Kirche. Taufschale und Taufkerze genauso wie Geschirr für das Abendmahl, Ausstattung für die Trauung und Blumen zum Streuen natürlich auch.  Pfarrerin Ute Sawatzki setzt die Spielkirche bei der „Kirche mit Kindern“ und im Schulgottesdienst ein. Sie rollt die Spielkirche aus dem Atrium im Gemeindezentrum in die benachbarte Wedauer Kirche, Am See.

Dann gilt es, gemeinsam mit der Pfarrerin die einzelnen Fächer der Spielkirche zu entdecken. „Letztens haben wir ein richtiges Abendmahl gefeiert.“ Zwei Kinder im Talar haben Brot und Saft in großer Runde verteilt. Andere Kinder, die mit den Familien zu Besuch im Gemeindehaus sind, spielen auch ganz spontan damit. „Seit neuestem haben wir auch ein Brautkleid, das sehr gerne angezogen wird.“

In der Spielkirche wurden schon einige Paare getraut, und den Segen bekamen sie von kleinen Pfarrerinnen und Pfarrern, die dafür extra einen Talar in Kindergröße anziehen.   Die Nachricht von der „Spielkirche“ hat sich herumgesprochen, denn inzwischen kommen auch Kinderchorkinder extra früh, damit sie dort noch Zeit zum Spielen haben. „Auch ein kleiner Sarg ist dabei, in dem ein Playmobilmännchen namens Thaddäus liegt, über das wir viele gute Sachen erzählen und dann feierlich begraben.

Wir machen dann einen richtigen Trauerzug durch die Kirche und ich sage: "Wer sich Thaddäus verbunden fühlte, kann jetzt hinter dem Sarg hergehen.´ Einmal kam ein kleines Mädchen zu mir und sagte: ´Thaddäus war übrigens mein Mann.“

Mit der Spielkirche feiern die Kinder natürlich die fröhlichen Anlässe, „sie blenden die traurigen aber nicht aus“, sagt die Pfarrerin, „denn sie wissen schon, dass auch der Tod zum Leben dazu gehört.“   Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.   

Spielkirche Duisburg-Wedau (Fotos Dirk Sawatzki). 



Blaualgen im Uettelsheimer See: Wasserspielplatz vorsorglich gesperrt  
Bei einer Kontrolle haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Duisburg Blaualgen (Cyanobakterien) im Uettelsheimer See festgestellt. Da das Wasser des Sees auch für den Betrieb des angrenzenden Wasserspielplatzes genutzt wird, haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg diesen vorsorglich bis auf Weiteres gesperrt.

Cyanobakterien kommen natürlicherweise in Gewässern vor. Bei stärkerem Auftreten können einige Arten jedoch Stoffe bilden, die gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Nach Kontakt mit belastetem Wasser können unter anderem Haut- und Schleimhautreizungen, gerötete Augen sowie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Auch allergische Reaktionen und Atemwegsbeschwerden sind möglich. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten Besucherinnen und Besucher deshalb, den Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden.

Das Baden im Uettelsheimer See ist unabhängig vom aktuellen Blaualgenvorkommen verboten. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer sollten zudem darauf achten, dass ihre Tiere weder im See schwimmen noch daraus trinken. Sobald eine gefahrlose Nutzung wieder möglich ist und der Wasserspielplatz freigegeben werden kann, informieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Öffentlichkeit.  

Copyright: WBD



Unternehmensinsolvenzen im Mai 2026: -2,0 % gegenüber Mai 2025
• Verbraucherinsolvenzen Mai 2026: -10,3 % gegenüber Mai 2025
• Januar bis Mai 2026: 4,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen und 1,9 % mehr Verbraucherinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum

Im Mai 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 1 995 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,0 % weniger als im Vorjahresmonat. Zuletzt war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026 zurückgegangen (-1,0 %).

Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.



Januar bis Mai 2026: 4,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum Von Januar bis Mai 2026 wurden 10 546 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das waren 4,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger aus den von Januar bis Mai 2026 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 15,4 Milliarden Euro.

Von Januar bis Mai 2025 hatten die Forderungen bei rund 25,7 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass in den ersten fünf Monaten 2025 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als 2026.

Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten
Bezogen auf 10 000 Unternehmen gab es von Januar bis Mai 2026 insgesamt 29,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 57,2 Fällen je 10 000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 49,2 Fällen und das Baugewerbe mit 44,0 Insolvenzen.

Verbraucherinsolvenzen: -10,3 % im Mai 2026, +1,9 % von Januar bis Mai 2026 Im Mai 2026 gab es 5 926 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 10,3 % weniger als im Vorjahresmonat. Für Januar bis Mai 2026 wurden 32 093 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg von 1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am Freitag, 14. August 2026, unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.

Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 14. August 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 18.September 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Kostenfreie Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar
Welche Spuren hat der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen, und wie wirken sie bis heute nach? Diesen Fragen widmet sich die Außenführung „Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg“ am Freitag, 14. August, um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.

Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen Perspektive. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichte jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden ist.

So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt ist. Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen Zusammenhänge sichtbar und regt dazu an, den Stadtraum mit neuen Augen zu betrachten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 2832640 möglich.


Stadtwerke-Tochter investiert in sieben neue Großfilter im Wasserwerk Wittlaer
Die Stadtwerke Duisburg AG investiert jedes Jahr Millionen in die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger. In dieser Woche stand im Bereich der Trinkwassergewinnung ein weiteres spannendes Großprojekt an. Das Wasserwerk in Düsseldorf-Wittlaer erhält für die Filteranlage sieben neue Großfilter. Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW), eine Kooperation der Stadtwerke Duisburg AG und der Gelsenwasser AG, investiert für die Gesamtmaßnahme rund 3,8 Millionen Euro.

Erneuerung in zwei Schritten
Da die Erneuerung der Großfilter im laufenden Betrieb stattfinden muss, erfolgt sie in zwei Schritten. Im ersten Schritt werden drei der sieben Filterbehälter ausgetauscht. Die Stahlbehälter wurden in der Nähe von Hannover gefertigt und anschließend bei einer Firma in Köln mit einer Epoxidharzbeschichtung versehen. Der Ablauf für den Austausch der Filter bedurfte einer präzisen Planung.

Fotos: Stadtwerke Duisburg  

Bereits in den frühen Morgenstunden des 10. August wurde ein großer Kran aufgebaut, um ab 7 Uhr das Dachprovisorium der Filterhalle abzuheben. Anschließend wurden die alten Filterbehälter ausgehoben und auf einem Grünstreifen zwischengelagert. Am 11. August trafen die drei neuen Filterbehälter per Spedition ein, wurden eingehoben, positioniert und ausgerichtet.

Die Anlieferung musste aufgrund der Größe des Schwertransportes in der Nacht erfolgen, da der Verkehr durch die Maßnahme so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollte. Jeder Behälter hat einen Durchmesser von 3 Metern, eine Höhe von 6 Metern und ein Leergewicht von 12,8 Tonnen. Im Anschluss wurden die alten Behälter aufgeladen und entsorgt.

Die Inbetriebnahme der drei neuen Filterbehälter ist für Januar 2027 vorgesehen. Der Austausch der vier weiteren Filter ist im Jahresverlauf 2027 geplant. Die alten Filterbehälter stammen aus dem Jahr 1963 und haben das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Mit 100 Kubikmetern pro Stunde besitzen die neuen Filter eine moderne Filterleistung und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.

Die Filterbehälter sind in Doppelstockbauweise mit zwei Düsenböden ausgeführt und haben befüllt ein Betriebsgewicht von 64,5 Tonnen: Die obere Filterschicht besteht aus 1,3 Meter Quarzsand zur Partikelentfernung, die darunterliegende 2 Meter starke Aktivkohleschicht entfernt organische Spurenstoffe aus dem Wasser. Neben dem Austausch der Behälter wird auch die Verfahrenstechnik der Filteranlagen optimiert.
So wird zum Beispiel das Verfahren zum Befüllen der Filter mit Aktivkohle verbessert sowie das Verfahren zur Filterrückspülung.  

Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen
Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW) ist eine gemeinsame Gesellschaft der Stadtwerke Duisburg und GELSENWASSER. Seit 2021 ist die WBNW Eigentümerin der Wasserwerksanlagen.

Ziel ist die Bündelung und Weiterentwicklung der Wasserversorgung für Duisburg und den Niederrhein. Das Unternehmen gewinnt Grundwasser über Brunnen, filtert und bereitet es auf, um es als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz einzuspeisen.  

Ruhrorter Hafenfest: Zusätzliche Fahrten mit Bahnen und Bussen der DVG
Für das Ruhrorter Hafenfest verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) von Freitag, 21. August, bis Montag, 24. August, ihr Verkehrsangebot. Die DVG setzt zusätzliche Busse und Bahnen ein, um den Besucherinnen und Besuchern die An- und Abreise zu erleichtern.

Zusätzliche Fahrten am Freitag, 21. August
Auf der Linie 901 fahren die Bahnen auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Laar-Scholtenhofstraße“ bis zum Feuerwerk um 23 Uhr alle 15 Minuten. Nach dem Feuerwerk gibt es zusätzliche Fahrten in Richtung Stadtmitte und Marxloh. Zudem stehen zusätzliche Busse bereit, die die DVG je nach Bedarf einsetzen wird.

Die Busse der Linie 917 fahren abends bis 23 Uhr im 30-Minuten-Takt. In Fahrtrichtung Meiderich gibt es zusätzliche Fahrten ab der Haltestelle „Friedrichsplatz“ zwischen 23.45 und 00.10 Uhr. Die Busse der Linie 922 fahren abends bis 22.40 Uhr im 30-Minuten-Takt. In Fahrtrichtung Rheinhausen gibt es zusätzliche Fahrten ab „Friedrichsplatz“ um 23.50 Uhr.

Richtung Beeckerwerth gibt es eine zusätzliche Fahrt ab „Ruhrort Bf“ zwischen 23.40 Uhr und 00.10 Uhr. Zusätzliche Fahrten am Samstag, 22. August Die Linie 901 fährt auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Hermannstraße“ bis 22.30 Uhr im 15-Minuten-Takt. Auf den Linien 917 und 922 fahren die Busse abends von 20 bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt.

Zusätzliche Fahrten am Sonntag, 23. August
Die Linie 901 fährt auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Hermannstraße“ bis 22 Uhr im 15-Minuten-Takt. Auf den Linien 917 und 922 fahren die Busse von 12 bis 20 Uhr im 30-Minuten-Takt. Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für Ihre Fahrt einzuplanen.  


65. Jahrestag des Mauerbaus
Mit dem 13. August 2026 jährt sich der Beginn des Berliner Mauerbaus zum 65. Mal.
Staatsminister Weimer: „Die Berliner Mauer war fast drei Jahrzehnte lang das sichtbarste Symbol für die Unfreiheit und die Unterdrückung in der Deutschen – sogenannten Demokratischen – Republik. Sie trennte Familien, zerstörte Lebenswege und kostete viele Menschen das Leben. 65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer gedenken wir heute der Opfer des SED-Regimes und all derjenigen, die ihren Drang nach Freiheit mit einem hohen Preis bezahlen mussten.
 Der temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor, aber auch die Gedenkstätten etwa der Stiftung Berliner Mauer rücken ihre Schicksale in das öffentliche Bewusstsein und laden dazu ein, sich mit den Folgen von Diktatur und Teilung auseinanderzusetzen.“

Weimer warnt zugleich vor einem Geschichtsrevisionismus: „Links- wie Rechtsextreme versuchen derzeit, die DDR gezielt zu verharmlosen. Doch das SED-Regime war eine brutale Diktatur ohne freie Wahlen, ohne Pressefreiheit, ohne Reisefreiheit, dafür aber mit Stasi, Folterkellern und Todesstreifen an der Mauer. Da immer mehr Zeitzeugen sterben, sind Orte der Erinnerung besonders wichtig.
Wir sollten auch die mutigen Widerstandskämpfer und friedlichen Revolutionäre von 1989 sichtbarer ehren. Wenn die Erinnerung an die SED-Diktatur zu verblasst und das Unrecht und die Verbrechen verharmlost wird, beginnt Geschichtsvergessenheit. Eine freie Gesellschaft darf das nicht zulassen.“

In diesem Jahr stehen die individuellen Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zur Teilung der Stadt sowie Biografien von Opfern der Mauer und ihren Hinterbliebenen im Fokus der Veranstaltung. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die den 13. August 1961 und die Konsequenzen des DDR-Grenzregimes selbst miterlebten, gingen in den Dialog mit der jüngeren Generation.

Vom 12. bis zum 17. August hat die Kulturprojekte Berlin GmbH und die Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur einen temporären Erinnerungsort mit Installation und Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor gestaltet sowie stadtweite Veranstaltungen organisiert. BKM förderte dieses Vorhaben mit 250.000 Euro.

 

Erinnerung
An diesem Tag gab es ein Novum in einer Duisburger Schule in der Innenstadt. Schuldirektor Worm und Klassenlehrer Hardiek nahmen als Lehrkörper Stellung zu dem Ereignis, das weltweit Empörung ausgelöst hatte.
Es entwickelte sich nach gespanntem Schweigen nach und nach eine lebhafte Diskussion, weil es unter den Schülern eine ganze Reihe Duisburger gab, die direkt oder indirekt durch Verwandte in oder im Raume Berlin hatten. Die Geschehnisse im Fensehen verfolgen konnten de wenigsten Schüler, da nur ganz vereinzelt ein damals teures TV-Gerät im Hause war.

Im Elternhaus selbst gab es wegen der Angehörigen in der "Ostzone" oder gar in Berlin - wie beim Verfasser im Osten und Westen Berlins sowie in Sachsen-Anhalt. Und wei lVater ein Betroffener des 17. Junis 1953 war, der mit der Familie faus der "Ostzone" lüchten musste.

 

Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit
Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg
Haftungsprivileg für Kinder
Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas
Die Sommerferien sind in einigen Bundesländern schon vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der Verkehr erfordert volle Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wider: Kinder verunglücken besonders häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist.

Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicherer machen.

Doch welches ist der sicherste Weg? Eltern können eigene Erfahrung auf der Seite https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch einmal gegenchecken: Hier lässt sich eine möglichst sichere Route auf Basis bekannter gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil der Daten zur Erkennung der Gefahrenstellen liefert die HUK-COBURG an die „Initiative für sichere Straßen“, Betreiber des Schulweg-Portals.

Basis ist der Telematik-Tarif des Versicherers, den über 800.000 Kundinnen und Kunden nutzen. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Weitere Daten, die in die Berechnung einfließen, sind u.a. die polizeilichen Unfalldaten sowie Meldungen von Verkehrsteilnehmern.

Eltern von ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass ein Kind mit ausreichendem Abstand zum fließenden Verkehr am Bordstein stehen bleibt. Und vor der Straßenüberquerung sollten Kinder immer den Blickkontakt zum Autofahrer suchen. Richtig üben lässt sich nur unter realen Bedingungen: Also morgens, wenn die Schule beginnt und mittags, wenn sie endet.

Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für Autofahrer weitreichende Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften sie unabhängig von der Schuldfrage.

Autofahrer müssen also stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend ist, ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen richtig einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.

Lautet die Antwort ja, müssen aber auch Kinder für sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet in beiden Fällen eine private Haftpflichtversicherung.

Spritpreise im Wochenvergleich kaum verändert Rohöl deutlich teurer / Niedrigwasser sorgt für regionale Preisunterschiede
Auf den ersten Blick gibt es kaum Bewegung bei den Kraftstoffpreisen. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel aktuell 2,125 Euro und liegt damit nahezu auf dem Niveau der Vorwoche (2,128 Euro je Liter). Ähnlich sieht es beim Diesel aus: Für einen Liter zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit im Bundesschnitt 2,200 Euro.

Vor einer Woche lag der Dieselpreis im Tagesdurchschnitt bei 2,204 Euro je Liter und damit geringfügig höher. Rohöl der Sorte Brent hat sich im selben Zeitraum allerdings spürbar verteuert, von etwa 79 US-Dollar auf nun rund 89 US-Dollar je Barrel. Dies spiegelt sich in der wöchentlichen Entwicklung der Kraftstoffpreise bislang zwar nicht wider, das Preisniveau ist aus Sicht des ADAC allerdings dennoch deutlich zu hoch.

Seit dem Wochenende legen die Kraftstoffpreise zudem wieder merklich zu. Für spürbare regionale Preisunterschiede sorgt derzeit vor allem das anhaltende Niedrigwasser am Rhein infolge der starken Trockenheit. Es verteuert derzeit in den westlichen Landesteilen die Beschaffung und den Transport von Kraftstoffen. Die Kraftstoffversorgung in Deutschland erfolgt jedoch nicht ausschließlich über die Binnenschifffahrt, sondern zusätzlich zu großen Teilen über Seehäfen, Pipelines, Schiene und Straße.



Für die bundesweite Preisentwicklung stellt das Niedrigwasser nach Einschätzung des ADAC daher lediglich einen von mehreren Einflussfaktoren dar, der sich wie dargestellt regional unterschiedlich stark äußern kann. Der ADAC empfiehlt den Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten.

Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

22. Jazz-Frühschoppen beim "Freundeskreis lebendige Grafschaft in Friemersheim"
Dieser Frühschoppen gehört zu den festen Höhepunkten des Sommers in Friemersheim. Was 2004 als Idee begann, ist längst zu einer liebgewordenen Tradition geworden, die bis über die Stadtgrenzen hinaus begeistert. Ein besonderer Teil dieser Erfolgsgeschichte ist die Band "JAZZlight", die den Frühschoppen 15 Jahre musikalisch begleitet.

Mit Swing, Dixieland und bekannten Jazzklassikern sorgt sie Jahr für Jahr für beste Stimmung und eine Atmosphäre, die viele Besucher wiederholt anzieht. Am Sonntag, den 23. August 2026 - von 11 nis 15 Uhr - lädt der Freundeskreis herzlich auf den Schulhof des historischen Lehrerhauses an der Friemersheimer Straße 21 ein.

Das Team des Lehrerhauses bietet Gegrilltes an, am Nachmittag warten Kaffee und ein Kuchenbuffet. Der Freundeskreis freut sich darauf, viele bekannte Gesichter und zahlreiche neue Gäste willkommen zu heißen.

 "JAZZlight"

VHS: Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator
Ab September 2026 startet an der Volkshochschule Duisburg erneut die Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator gemäß den Vorgaben des Mediationsgesetzes. Die Ausbildung richtet sich an alle, die ihre Konfliktkompetenz stärken und diese sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag einsetzen möchten.

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven und freiwilligen Beilegung von Konflikten. Seit 2012 ist sie in Deutschland als Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktlösung gesetzlich geregelt. Dabei unterstützt eine neutrale dritte Person – die Mediatorin oder der Mediator – die Konfliktparteien dabei, wieder konstruktiv miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Ziel sind sogenannte Win-win-Lösungen, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen und nicht auf ein Sieger-Verlierer-Prinzip hinauslaufen. Viele Konflikte lassen sich durch Mediation schneller, einvernehmlicher und kostengünstiger lösen als in einem gerichtlichen Verfahren. Ausführliche Informationen zu den Inhalten der Ausbildung finden Interessierte unter der Kursnummer MZ4720 auf https://www.vhs- duisburg.de.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Ausbildung bei einem Informationsabend am Dienstag, 25. August, kennenzulernen (Kursnummer MZ4722). Telefonische Anfragen nimmt die VHS Duisburg unter der Rufnummer (0203) 283-984603 gerne entgegen.

Trompetenglanz und Orgelpracht beim nächsten Sommerkonzert in Hamborn
Beim vorletzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 19. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erwartet das Publikum eine festliche Begegnung von Trompete und Orgel: Klaus Eldert Müller und der Trompeter Frank Düppenbecker - beide Musiker sind international tätig und bringen große Konzert- und Rundfunkerfahrung mit - präsentieren Werke von Puccini, Lully, Förster und anderen Komponisten.

Zu hören ist auch eine Bearbeitung für Trompete von Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik“. Die Verbindung von strahlender Trompete und der Klangfülle der Orgel verspricht ein besonders eindrucksvolles Konzerterlebnis. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen.

Klaus Müller (Foto: Frank Düppenbecker), rechts Frank Düppendecker (Foto: Klaus Müller).



Generationen in NRW: Worin unterscheiden sich Babyboomer und Millennials?
* Geburtenrate hat sich bei den Millennials beinahe halbiert
* Verfügbarkeit von Kindergartenplätzen der 3-6-Jährigen mehr als verdoppelt
* Knapp jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte Millennial lebte im Alter von 25 bis 35 Jahren allein

Zwei Generationen, zwei verschiedene Lebenswege? Das Statistische Landesamt hat in einem Themenschwerpunkt Generationen in NRW mit Daten aus Bevölkerung und Bildung betrachtet, wie sehr sich die Generationen der Babyboomer und Millennials in NRW tatsächlich unterscheiden und wo sie Gemeinsamkeiten haben.

Die Geburtenjahrgänge 1964 und 1986 werden dafür in unserem Artikel beispielhaft gegenübergestellt. Geburtenrate um fast die Hälfte niedriger Die sogenannten Babyboomer sind die „geburtenstarken Jahrgänge”. 1964 gab es in NRW 1,8 Lebendgeborene je 100 Einwohnerinnen und Einwohner. 1986, in einer Zeit in der die Millennials – oder auch Generation Y – das Licht der Welt erblickten, gab es nur noch fast halb so viele Geburten.


Grafiken IT:NRW

Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen der 3–6-Jährigen hat sich mehr als verdoppelt Während viele Babyboomer mit etwa vier Jahren vermutlich zu Hause betreut wurden, spielten die Millennials bereits zusammen im Kindergarten. Nicht verwunderlich, denn 1968 gab es nur für etwa ein Drittel aller 3–6-jährigen Kinder in NRW einen Betreuungsplatz im Kindergarten. Bei den Millennials war das Platzangebot in Kindergärten deutlich größer. Für mehr als zwei Drittel der Kinder war ein Betreuungsplatz verfügbar.



Knapp jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte Millennial lebte im Alter von 25 bis unter 35 allein Begleitet man Babyboomer und Millennials etwa 30 Jahre weiter zur Familienplanung, zeigen sich auch einige Gemeinsamkeiten der Generationen.

In dieser Lebensphase wohnte 1994 etwa jede fünfte Person im Alter von 25 bis unter 35 Jahren allein (18 %). 2016 galt dies für ein Viertel (25 %) der Altersgruppe der Millennials. Was sich jedoch kaum verändert hat: Weiterhin sind Alleinerziehende fast ausschließlich Frauen (1994: 93 %, 2016: 97 %).



2,2 Millionen Menschen in Deutschland sind befristet beschäftigt
• 6,0 % aller Kernerwerbstätigen hatten 2025 einen befristeten Arbeitsvertrag
• Anteile von Befristungen und anderen Formen atypischer Beschäftigung gehen seit 2015 zurück
• Jüngere Erwerbstätige sind deutlich häufiger befristet beschäftigt als ältere

Rund 2,2 Millionen Menschen in Deutschland hatten im Jahr 2025 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entsprach 6,0 % aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren, die nicht in Ausbildung, Studium oder Freiwilligendienst waren (Kernerwerbstätige).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, ist der Anteil in den vergangenen zehn Jahren leicht zurückgegangen: 2015 hatte er noch bei 7,0 % gelegen. Zwischen den Geschlechtern zeigen sich kaum Unterschiede: Bei den Frauen waren im vergangenen Jahr 6,2 % der Kernerwerbstätigen befristet beschäftigt, bei den Männern waren es 5,7 %.

Atypische Beschäftigung insgesamt geht zurück Befristet Beschäftigte zählen zusammen mit geringfügig Beschäftigten, Teilzeitbeschäftigten mit bis zu 20 Wochenstunden und Beschäftigten in Leih- oder Zeitarbeit zur Gruppe der sogenannten atypisch Beschäftigten. Insgesamt waren 2025 rund 6,4 Millionen Personen atypisch beschäftigt. Das waren 17,2 % der Kernerwerbstätigen.

Der Anteil ist in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen: 2015 hatte er bei gut einem Fünftel (20,8 %) gelegen. Deutlicher als bei der befristeten Beschäftigung zeigt sich der Rückgang bei anderen Formen atypischer Beschäftigung: So sank der Anteil von Teilzeitbeschäftigten mit bis zu 20 Wochenstunden im selben Zeitraum von 13,4 % auf 10,9 % und der von geringfügig Beschäftigten von 6,5 % auf 4,1 %.

Die Ausnahme bildet die Zeitarbeit: Hier stieg der Beschäftigungsanteil leicht von 1,8 % auf 2,0 %. 18,3 % der 15- bis 25-Jährigen mit befristetem Arbeitsvertrag Jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben häufiger einen befristeten Arbeitsvertrag als ältere. 18,3 % der Kernerwerbstätigen im Alter von 15 bis 25 Jahren waren 2025 befristet beschäftigt, bei den 25- bis 35-Jährigen war es gut ein Zehntel (10,2 %).

Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil befristet Beschäftigter weiter ab: Bei den 35- bis 45-Jährigen lag er bei 5,6 %, bei den 45- bis 55-Jährigen bei 3,8 %. Unter den 55- bis 65-Jährigen waren 2,8 % befristet angestellt. Ein Grund dafür dürfte sein, dass jüngere Menschen sich im Übergang vom Bildungs- zum Beschäftigungssystem befinden und der Berufseinstieg häufiger über befristete Stellen stattfindet.



Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung am seltensten befristet eingestellt
Wie hoch der Anteil befristet Beschäftigter ist, hängt auch mit deren Bildungsniveau zusammen. So waren 11,6 % der Kernerwerbstätigen ohne beruflichen Abschluss 2025 befristet beschäftigt. Unter den Beschäftigten mit hochqualifiziertem Bildungsabschluss wie etwa einem Meistertitel oder einem Studium lag der Anteil bei 6,4 %. Am geringsten war er bei Beschäftigten mit einer mittleren Berufsqualifikation: Hier hatten 4,0 % einen befristeten Arbeitsvertrag.

Mehr als ein Zehntel der Beschäftigten im Bildungssektor befristet beschäftigt
Je nach Branche unterscheidet sich der Anteil befristet Beschäftigter ebenfalls. Besonders hoch war er 2025 im Bildungssektor mit 11,2 % sowie im Gastgewerbe (8,8 %) und im Bereich Kunst, Unterhaltung und private Haushaltsdienstleistungen (8,2 %).

Im Baugewerbe und im Finanz- und Immobilienwesen war der Anteil der Beschäftigten mit befristetem Arbeitsvertrag hingegen vergleichsweise gering (jeweils 2,5 %). Lediglich 2,7 % der befristet Beschäftigten haben sich bewusst für die Vertragsform entschieden Beschäftigte haben aus unterschiedlichen Gründen befristete Arbeitsverträge.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung gab 2025 knapp ein Drittel (31,4 %) der befristet Beschäftigten ab 25 Jahren an, dass die Stelle nur befristet ausgeschrieben war. Weitere 16,9 % befanden sich in Ausbildung, diese wird in der Arbeitskräfteerhebung miterfasst.

12,9 % nannten einen Probevertrag als Befristungsgrund, 8,2 % gingen ein befristetes Arbeitsverhältnis ein, weil sie keine Dauerstelle gefunden hatten.
Dagegen hatten 2,7 % bewusst ein befristetes Beschäftigungsverhältnis gewählt. Zudem gaben 28,0 % an, aus anderen Gründen befristet beschäftigt zu sein.

Mehr als die Hälfte der Befristungen haben Laufzeit von weniger als einem Jahr
Befristungen sind in der Regel auf kurze Zeiträume beschränkt. Mehr als die Hälfte (52,4 %) der befristet Beschäftigten ab 25 Jahren besaßen 2025 laut Arbeitskräfteerhebung einen Ar­beitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Ein Grund für diese besonders kurze Laufzeit könnten etwa Probezeiten oder Elternzeitvertretungen sein. Bei 21,3 % der Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei weiteren 14,7 % zwei bis unter drei Jahre. 11,6 % gaben an, einen Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen.

Waldbrandgefahr im Ruhrgebiet steigt weiter: RVR Ruhr Grün mahnt zur Vorsicht im Wald und auf Halden
Wochenlang kein Regen und hochsommerliche Hitze: Laut dem Deutschen Wetterdienst steigt die Waldbrand-Gefahrenstufe in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens auf vier. Das ist die zweithöchste Warnstufe. Deswegen rufen die Revierleitungen des Eigenbetriebs Ruhr Grün des Regionalverbands Ruhr (RVR) alle Menschen zu erhöhter Vorsicht in der Natur auf.

Feuerwachturm Rennberg in Haltern-Flaesheim in der Haard (C) RVR/Wiciok

Es gilt ein striktes Rauchverbot im Wald; Zigarettenkippen dürfen nicht weggeworfen werden. Offenes Feuer und Grillen sind verboten. Auch weggeworfene Glasflaschen und -scherben können einen Waldbrand auslösen. Die Gefahrenhinweise gelten wegen der langen Trockenheit nicht nur in den Wäldern, sondern auch auf den Halden des Regionalverbandes Ruhr und an den Wanderparkplätzen.

Insbesondere Autos sollten nicht in trockenem Gras geparkt werden. Die Hitze unter den Fahrzeugen kann ein Feuer auslösen. Die Revierleitungen in den Wäldern des RVR haben die Kontrollgänge verstärkt und zusätzliche Frühwarnsysteme aktiviert. Auch die Waldbrandbereitschaft von RVR Ruhr Grün ist im Einsatz. Die Feuerwachtürme in der Haard und in der Hohen Mark sind aktuell immer besetzt. Waldbesucher werden gebeten, ungewöhnliche Rauchentwicklung umgehend unter der Notrufnummer 112 zu melden. idr

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25. August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 13. August, angefragt werden.

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter http://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.


Bundeskabinett beschließt Reform des Rechts der Nachrichtendienste
Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts stellt die umfangreichste und grundlegendste Überarbeitung der gesetzlichen Grundlagen von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für Verfassungsschutz in der bundesdeutschen Geschichte dar.

Bundesministerin für besondere Aufgaben und Beauftragte für die Nachrichtendienste Nina Warken:
„Deutschland ist ständiges Ziel von hybriden Angriffen auf unsere freie Gesellschaft, unser Werteverständnis und unsere Sicherheit. Um dem Schutzauftrag des Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden zu können, brauchen unsere Nachrichtendienste mehr Befugnisse und zusätzliche operative Fähigkeiten. In Zukunft sollen unsere Dienste auf Höhe der Zeit und auf Augenhöhe mit unseren Partnern agieren können. Der Gesetzentwurf schafft genau hierfür die Grundlage und stärkt zudem die Kontrolle sowie damit das Vertrauen in den staatlichen Schutz unseres Gemeinwesens.“

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt:
„Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und verdeckte Aktionen fremder Mächte erfordern neue Antworten. Mit der Reform der Nachrichtendienste hin zu echten Geheimdiensten stärken wir tragende Säulen unserer Sicherheitsarchitektur. Wir ermöglichen für die Dienste operative Fähigkeiten und aktive Befugnisse, um effektiv gegen den modernen Staatsterrorismus und extremistische Gewalt vorzugehen.“

Hintergrund
1. Erweiterung der Aufklärungsbefugnisse
Die Aufklärungsbefugnisse der Dienste werden umfassend gestärkt und in nahezu jedem Bereich systematisch neu geregelt und erweitert. Ein Fokus liegt auf den technischen Aufklärungsmöglichkeiten:

Stärkung der Zugriffsmöglichkeiten auf informationstechnische Systeme, indem differenzierte Regelungen geschaffen werden, die die unterschiedlichen Eingriffstiefen bei Zugriffen auf informationstechnische Systeme durch eingriffsadäquate Schwellen und Verfahrensvorgaben berücksichtigen. Es sind daher Regelungen im Spektrum von wenig eingriffsintensiven Maßnahmen, wie beispielsweise solche gegen einen intelligenten Kühlschrank, bis hin zu erheblich eingriffsintensiven, z.B. gegen ein privat genutztes Mobiltelefon, vorgesehen.

Anpassung der strategischen Aufklärung des BND an die Regelungssystematik europäischer Partnerdienste, indem der BND erhobene Daten ohne vorherige Sichtung für einen Zeitraum von 6 Monaten (Inhaltsdaten) bzw. bis 12 Monaten (Metadaten) speichern darf. Dadurch kann der BND auch rückwirkend relevante Daten erkennen und verarbeiten. Vorteile dieser neuen Regelungssystematik ist insbesondere, dass der BND dadurch kaltstartfähig wird: In Krisensituationen, etwa bei Anschlägen oder Regimeumstürzen, kann er auf den gespeicherten Datenbestand zugreifen und vorhandene Daten unverzüglich nutzen, etwa für die Weitergabe an europäische Partnerdienste oder für die Information der Bundesregierung.

2. Stärkung der Befugnisse der Datenanalyse und -verarbeitung
Der Gesetzentwurf sieht für die Nachrichtendienste eine Stärkung der Analysemöglichkeiten und eine Abschaffung administrativer Hürden vor. Es werden z.B. klare Rechtsgrundlagen für die Verwendung von Tools für den biometrischen Abgleich von Bilddaten, für den Einsatz künstlicher Intelligenz sowie für die Weiterverarbeitung von Daten für Forschungs- und Entwicklungszwecke geschaffen.

Die Übermittlungsmöglichkeiten an andere Behörden und private Stellen werden erweitert und vereinfacht. Auch dies setzt eine Vorgabe aus dem Koalitionsvertrag um und stellt sicher, dass die von den Diensten erhobenen Informationen bei den Bedarfsträgern ankommen. Für den BND als auch deutscher militärischer Auslandsnachrichtendienst wird darüber hinaus insbesondere die Übermittlung von Daten an die Bundeswehr erweitert und vereinfacht.

3. Befugnis zur Durchführung aktiver Maßnahmen zum Schutz vor Bedrohungen
Der Gesetzentwurf sieht für beide Dienste die Möglichkeit sog. „aktiver Maßnahmen“ vor. In der konkreten Ausgestaltung unterscheiden sich die Gesetze indes:

Der BND bleibt grundsätzlich ein aufklärender Nachrichtendienst. Er erhält aber eine Reihe von spezifischen „Annex-Befugnissen“ zur Abwehr von unmittelbaren Gefahren, die er im Rahmen seiner Aufklärungstätigkeit entdeckt (z.B. Löschen von Opferdaten bei Aufklärung der Systeme von Hackergruppen, Manipulation von Warenlieferungen durch Verbringung fehlerhafter Bauteile).

Ergänzend erhält der BND bei Vorliegen einer spezifischen Gefährdungslage, deren Anordnung durch den Unabhängigen Kontrollrat kontrolliert werden muss, die zusätzliche Aufgabe, auch proaktiv auf Bedrohungen einzuwirken, um diese zu unterbinden. Hierfür darf er ein breites Spektrum von aktiven Maßnahmen durchführen, etwa das gezielte Eindringen in IT-Systeme von Chemiewaffenlaboren oder Drohnenfabriken, um die Fertigung zu sabotieren oder das Abschalten oder Unbrauchbarmachen von Servern staatlicher Hacker-Gruppen oder Desinformations-Akteuren.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), unterliegt nach dem Entwurf einem einheitlichen System: Soweit durch eine besondere Bedrohung „erhebliche Unruhen in großen Teilen der Bevölkerung“ oder „besonders schwere Schäden aufgrund geheimdienstlicher Tätigkeiten fremder Mächte“ drohen, darf das BfV künftig durch gesetzlich konkret bestimmte Maßnahmen einwirken.

Die Einwirkungsmöglichkeiten erlauben dabei (nur) das Einwirken auf Gegenstände und sind nur zulässig, wenn durch Einwirkung einer anderen Stelle der Zweck der Maßnahme nicht erreicht werden kann.

4. Starke Kontrolle aus einer Hand – Konsolidierung der Kontrolle beim Unabhängigen Kontrollrat

Der Ausbau der Fähigkeiten von BfV und BND wird durch eine gestärkte Kontrolle flankiert. Dafür wird die Rechtskontrolle über die Dienste, die momentan auf verschiedene Kontrollorgane verteilt ist, gebündelt und auf eine zentrale Behörde übertragen – den Unabhängigen Kontrollrat (UKRat).
Er soll dabei künftig nicht nur für die Vorabkontrolle aller eingriffsintensiven Erhebungsbefugnisse zuständig sein – also auch die Zuständigkeiten der bisherigen G10-Kommission übernehmen – sondern auch die nachgelagerte Kontrolle der Datenverarbeitung (bislang in der Zuständigkeit der BfDI) und von aktiven Maßnahmen ausüben.

Der UKRat soll entsprechend seiner neuen Zuständigkeiten anwachsen und das gerichtsähnliche Kontrollorgan begrenzt auch für nicht-richterliche Sachexpertise geöffnet werden.

Der UKRat ist gegenüber dem Parlamentarischen Kontrollgremium unmittelbar berichtspflichtig, so dass gleichzeitig auch die parlamentarische Kontrolle gestärkt wird.

Kreislaufwirtschaft: EU-Verordnung zur Entsorgung von Altfahrzeugen tritt in Kraft
Am 13.8.2026 treten neue Vorschriften für die Konstruktion, Herstellung, Sammlung und Entsorgung von Fahrzeugen in Kraft. Die EU will damit die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Die Ressourceneffizienz soll verbessert, die Rückgewinnung und Wiederverwendung wertvoller Materialien wie Stahl, Aluminium und Kupfer gesteigert und die Umweltleistung von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erhöht werden.

Der Exekutiv-Vizepräsident für Wohlstand und Industriestrategie, Stéphane Séjourné, sagte: „Bei der Altfahrzeugverordnung geht es nicht nur um Abfall, sondern um Widerstandsfähigkeit und die industrielle Zukunft Europas. Die Verordnung trägt dazu bei, unsere Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern, sie stärkt die wirtschaftliche Sicherheit Europas und hält strategische Ressourcen innerhalb der EU. Das ist nicht nur gute Umweltpolitik – es ist auch eine kluge Industriepolitik.“

Niedrigwasser: Bund und Länder verstärken Maßnahmen für sichere Lieferketten
Die anhaltende außergewöhnliche Niedrigwasserlage an den Bundeswasserstraßen (insbesondere am Rhein) stellt Binnenschifffahrt, Industrie und Logistik weiterhin vor große Herausforderungen. Bund und Länder haben sich deshalb heute über die aktuelle Situation und weitere kurzfristige Maßnahmen ausgetauscht. Ziel ist es, Lieferketten und Produktionsprozesse auch bei weiter niedrigen Wasserständen bestmöglich aufrechtzuerhalten und Ausweichverkehre auf Straße und Schiene zu erleichtern.

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger: „Ich bin den Ländern dankbar für den sehr konstruktiven Austausch zur aktuellen Niedrigwasserlage. Wir begegnen der Herausforderung im engen Schulterschluss zwischen Bund und Ländern. Die nächsten Wochen werden anspruchsvoll. Die Wasserstände an Rhein und Donau bleiben vorerst sehr niedrig. Deshalb müssen wir jetzt pragmatisch handeln. Wir haben bereits eine Reihe konkreter Maßnahmen umgesetzt – von Ausnahmen beim Lkw-Fahrverbot über zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene bis hin zu flexibleren Umschlagsmöglichkeiten. Gleichzeitig arbeiten wir mit den Ländern daran, weitere Engpässe zu vermeiden.

Aber wir schauen nicht nur auf die nächsten Wochen. Seit dem Niedrigwasser im Jahr 2018 haben wir gemeinsam mit der Branche viel dafür getan, Deutschland widerstandsfähiger gegen solche Ereignisse zu machen. Diesen Weg gehen wir weiter: mit niedrigwasseroptimierten Schiffen, besseren Vorhersagen und Informationen, aber auch mit dem Ausbau wichtiger Wasserstraßen. Mein Ziel ist klar: Wir wollen jetzt gemeinsam mit sicheren Lieferketten durch diese Niedrigwasserphase kommen – und beim nächsten Mal noch besser vorbereitet sein.“

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz: „Die historisch niedrigen Pegelstände machen mir Sorgen, die Binnenschifffahrt in Bayern ist quasi nicht mehr möglich. Jetzt ist es wichtig, unsere Vorhaben konsequent und entschlossen voranzutreiben. So müssen wir etwa beim Ausbau der Donau vorankommen, flussbauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Abladetiefe rasch anpacken. Auch einen verbesserten Hochwasserschutz denken wir mit. Außerdem müssen wir alle technischen Möglichkeiten nutzen – etwa mehr Schiffe mit geringem Tiefgang einsetzen, die für Niedrigwasser geeignet sind. Dafür brauchen wir Förderprogramme des Bundes und der EU.

Ich bin Bundesverkehrsminister Bilger dankbar, dass er das Thema anpackt. Gemeinsam haben wir uns vergangene Woche ein Bild vom Niedrigwasser in der Donau gemacht. Auch die Verkehrsministerkonferenz hat schon mehrfach über die Probleme durch Niedrigwasser gesprochen, zuletzt vergangene Woche bei einer Sondersitzung.

Glücklicherweise gibt es noch keine Lieferengpässe. Trotzdem müssen wir die Lage genau beobachten und für mehr Flexibilität im Güterverkehr sorgen. Deswegen ist es richtig, dass Bayern und mehrere andere Bundesländer das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend gelockert haben. Wir stehen auch in dieser Situation fest an der Seite der Wirtschaft und unserer Transport- und Logistikbranche! Die Produktion muss weiterlaufen, Wirtschaft und Landwirtschaft sind auf funktionierende Transporte angewiesen.“

Bund und Länder haben bereits verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht oder umgesetzt
- Mehr Flexibilität für den Straßengüterverkehr: Mehrere Länder haben bereits Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie von den Regelungen der Ferienreiseverordnung ermöglicht. Weitere Länder werden gebeten, entsprechende Ausnahmen für Transporte und Leerfahrten zuzulassen, die unmittelbar oder mittelbar mit der Bewältigung der Niedrigwasserfolgen zusammenhängen.

- Großraum- und Schwertransporte erleichtern: Bund und Länder prüfen im Zusammenhang mit der Niedrigwasserlage bei Transporten bis 44 Tonnen das Kriterium der Unteilbarkeit der Ladung auszusetzen. Damit können zusätzliche Transportmöglichkeiten für die Wirtschaft geschaffen werden, ohne die Infrastruktur pauschal von den geltenden Genehmigungsverfahren auszunehmen. Zudem soll die Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie von der Ferienreiseverordnung auch auf betroffene Großraum- und Schwertransporte ausgeweitet werden.

- Baustellenmanagement auf der Autobahn: Die Autobahn GmbH überprüft und koordiniert Baustellen so, dass vermeidbare Einschränkungen für Ausweichverkehre reduziert werden. Bereits vorgenommene Anpassungen wurden von Verbänden und Wirtschaftsvertretern ausdrücklich begrüßt.

- Zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene: Die DB InfraGO stellt im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten zusätzliche Trassen für den Güterverkehr auf der rheinparallelen Hauptachse bereit. Gleichzeitig wird geprüft, ob Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen angepasst werden können. Für niedrigwasserbedingte Zusatzverkehre gibt es einen zentralen Ansprechpartner bei DB InfraGO. DB Cargo organisiert gemeinsam mit weiteren Unternehmen zusätzliche Kapazitäten, insbesondere beim rollenden Material.

- Erleichterter Umschlag: Das Bundesverkehrsministerium hat die Vorgaben für vom Bund geförderte Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs bis zum 30. September 2026 flexibilisiert. Während der Niedrigwasserperiode können dort auch Güter umgeschlagen werden, die nicht Teil eines klassischen Kombinierten Verkehrs sind. Dadurch werden beispielsweise auch Umschläge von Schüttgütern ermöglicht.

- Alternative Wasserwege: Für Verkehre zwischen den ARA-Häfen (Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen) und dem Ruhrgebiet steht mit dem Dortmund-Ems-Kanal und dem westdeutschen Kanalnetz eine Ausweichroute zur Verfügung. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt hat dafür einen Krisenstab eingerichtet. Unter anderem wurden Instandsetzungsarbeiten an der Schleuse Wanne-Eickel verschoben, um die alternative Route verfügbar zu halten.

- Gefahrgut pragmatisch handhaben: Die zuständigen Länder haben hier teilweise schon gehandelt, andere prüfen aktuell die Überwachungsbehörden zu beten, bei der Überwachung der Verlagerung besonders gefährlicher Güter die derzeit eingeschränkten Transportmöglichkeiten auf der Wasserstraße zu berücksichtigen. Ziel ist eine pragmatische Anwendung der bestehenden Regelungen, ohne Abstriche bei der Sicherheit.

Eine verkehrsträgerübergreifende Koordinierungsrunde Niedrigwasser am Rhein unter Leitung von Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz wird gemeinsam mit den Rheinanlieger-Ländern fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere das weitere Baustellenmanagement auf Straße, Schiene und Wasserstraße sowie die Entwicklung der Verkehrslage.

Langfristig: Deutschland besser gegen Niedrigwasser wappnen
Neben den akuten Maßnahmen setzt das Bundesverkehrsministerium auf eine langfristige Strategie. Seit dem Extremniedrigwasser im Jahr 2018 arbeiten Bund, Schifffahrtsgewerbe und verladende Industrie im Rahmen des Aktionsplans „Niedrigwasser Rhein“ gemeinsam daran, die Folgen extremer Niedrigwasserereignisse zu begrenzen.

Seitdem wurden unter anderem die Wasserstandsvorhersagen deutlich verbessert. Mit dem seit Juli 2026 verfügbaren Niedrigwasserinformationssystem NIWIS steht zudem erstmals ein bundesweit einheitliches Lagebild zum Niedrigwasser zur Verfügung. Auch die Wirtschaft und das Schifffahrtsgewerbe haben ihre Vorsorge verbessert – unter anderem durch niedrigwasseroptimierte Schiffe, optimiertes Notfallmanagement sowie zusätzliche Lager- und Umschlagkapazitäten. Diesen erfolgreichen Austausch will das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit Ländern, Industrie und Schifffahrtsgewerbe fortsetzen. Dabei sollen Erfahrungen aus dem Rhein auch für andere Wasserstraßen nutzbar gemacht werden.

Bilger: „Wir haben seit 2018 wichtige Lehren gezogen und viel umgesetzt. Das zeigt sich gerade jetzt: Wir können früher reagieren, besser informieren und Transporte gezielter organisieren. Aber Resilienz entsteht nicht über Nacht. Deshalb müssen wir weiter in unsere Wasserstraße investieren und die Infrastruktur konsequent an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen.“

Eine zentrale Rolle spielt die Verbesserung der Befahrbarkeit wichtiger Wasserstraßen. Am Mittelrhein zwischen Mainz und St. Goar treibt das Bundesverkehrsministerium die Abladeoptimierung mit hoher Priorität voran. Mit dem im Juli 2026 in Kraft getretenen Infrastruktur-Zukunftsgesetz steht das Vorhaben im überragenden öffentlichen Interesse. Dies schafft zusätzliche Möglichkeiten für eine beschleunigte Planung und Genehmigung. Auch am Niederrhein zwischen Stürzelberg und Duisburg wird die Abladeverbesserung sukzessive fortgeführt.

Mit dem Teilabschnitt Bockum-Krefeld konnte im Juli 2026 bereits ein erster Abschnitt erfolgreich abgeschlossen werden. Für den Ausbau der Donau stellt der Bund 750 Millionen Euro für Ausbau- und Hochwasserschutzmaßnahmen bereit. Ein erster Bauabschnitt wurde Anfang 2024 für den Verkehr freigegeben; mit einem weiteren Bauabschnitt wurde im Oktober 2025 begonnen.

Zudem soll das Förderprogramm des Bundes für den niedrigwasseroptimierten Umbau von Binnenschiffen fortgesetzt werden. Bundesverkehrsminister Bilger will die dafür notwendige Finanzierung in die laufenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 einbringen.

Bilger: „Wir müssen unsere Wasserstraßen leistungsfähiger und gleichzeitig die Schiffe fit für Zeiten mit wenig Wasser machen. Genau deshalb treiben wir die wichtigen Ausbauprojekte voran und wollen die Förderung niedrigwasseroptimierter Schiffe fortsetzen. Bei dem Ausbau behalten wir die Belange des Umweltschutzes stetes im Blick. Mit diesem Ansatz schaffen wir mehr ökonomische und ökologische Resilienz – nicht nur für die aktuelle Situation, sondern dauerhaft.“

Kabinett-Beschluss zur Frühstartrente
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:  „Wer früh anfängt, kommt weiter. Mit der Frühstartrente sorgen wir dafür, dass Kinder ab 2027 ein Startkapital für die Absicherung im Alter erhalten. Damit leisten wir auch einen kleinen Beitrag zur Eigentumsbildung in unserem Land.

Denn das vom Staat bereitgestellte Kapital kann nach dem 18. Geburtstag in ein privates Altersvorsorgedepot übertragen werden. Junge Menschen können das Kapital auch zum Kauf einer selbst genutzten Wohnung oder eines selbst genutzten Hauses verwenden. Die Frühstartrente ist damit Startkapital fürs Leben und kann ein erster Schritt hin zu Eigentum werden.“  

Prozess gegen ehemaligen Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie - Änderung der Hauptverhandlungstermine, Az. 31 KLs 6/26
In dem Prozess gegen den ehemaligen Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie haben sich Änderungen der geplanten Hauptverhand- lungstermine ergeben. Die Hauptverhandlung wird am 03.09.2026 um 09:30 Uhr, Saal 101, fortgesetzt.
Die weiteren Fortsetzungstermine finden am 03.09, 14.09, 16.09, 22.09 und 24.09 jeweils 09:30 Uhr, am 30.09., 11 Uhr, am 05.10, 07.10, 08.10 und 15.10., jeweils 09:30 Uhr statt.

Stadtranderholung: Jeden Tag Spiel, Spaß und Spannung!
Seit Montag, 10. August, läuft wieder die beliebte Stadtranderholung des Jugendamts der Stadt Duisburg. Insgesamt 1.361 Kinder verbringen in diesem Jahr drei abwechslungsreiche Ferienwochen an 18 Standorten im gesamten Stadtgebiet.

Bei einem Besuch auf der Abenteuerfarm Robinson informierten heute Oberbürgermeister Sören Link, Abteilungsleiter Jo Jonas und Projektleiter Mustafa Erkan über das vielfältige Ferienprogramm und gaben einen Einblick in die zahlreichen Aktionen für die teilnehmenden Kinder.

„Die Sommerferien waren für mich immer eine besondere und unbeschwerte Auszeit vom Schulalltag. Genau dieses Gefühl vermittelt auch die Stadtranderholung: Kinder erleben ihre Ferien gemeinsam mit anderen, mit vielen kleinen und großen Abenteuern direkt in unserer Stadt. Gleichzeitig bietet die verlässliche Betreuung den Eltern seit vielen Jahren die Sicherheit, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Insgesamt 1.361 Kinder verbringen in diesem Jahr drei abwechslungsreiche Ferienwochen an 18 Standorten im gesamten Stadtgebiet. Oberbürgermeister Sören Link kickert mit Kindern auf der Abenteuerfarm Robinson in Friemersheim. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Ob kreative Angebote, spannende Ausflüge, sportliche Aktivitäten oder gemeinsames Spielen in der Natur: Die Stadtranderholung bietet Kindern auch in diesem Jahr jeden Tag neue Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse. Da sich alle Standorte eigenständig verpflegen, wird je nach Programm gemeinsam gekocht, gegrillt oder ein Lunchpaket für den nächsten Ausflug vorbereitet.

So erleben die Kinder nicht nur Spiel und Spaß, sondern übernehmen auch Verantwortung und lernen den Wert gemeinschaftlicher Aktivitäten kennen. „Die Stadtranderholung lebt vom großen Einsatz unserer Teams vor Ort“, betont Abteilungsleiter Jo Jonas.

„Mit viel Kreativität und Herzblut gestalten sie ein buntes Ferienprogramm, das keine Langeweile aufkommen lässt. Zahlreiche Ausflüge zu beliebten Freizeitzielen in und um Duisburg runden das Angebot ab.“ Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Kinder am 19. August. Dann findet das traditionelle „Bergfest“ der Stadtranderholung statt, das in diesem Jahr als großer Discotag in der Duisburger Mercatorhalle gefeiert wird.

„Dieser Tag ist immer ein ganz besonderes Highlight für alle“, sagt Mustafa Erkan, Projektleiter der Stadtranderholung. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Discotag in diesem Jahr in der Mercatorhalle durchführen können. Neben Musik und Tanz erwartet die Kinder von 9 bis 15 Uhr ein kreatives Mitmachprogramm mit zahlreichen Stationen.“

Mit ihrem vielfältigen Angebot leistet die Stadtranderholung seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Feriengestaltung in Duisburg. Sie verbindet verlässliche Betreuung mit abwechslungsreichen Freizeitangeboten und sorgt dafür, dass die Sommerferien für zahlreiche Kinder zu einer Zeit voller Spiel, Spaß und neuer Freundschaften werden.

DUtopia im Zoo Duisburg: Umweltwissen spielerisch entdecken  
Wie können wir Ressourcen schonen, Gewässer schützen und unsere Stadt zukunftsfähig gestalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg am Mittwoch, 19. August 2026, von 9 bis 16 Uhr im Zoo Duisburg.

Neben beliebten Mitmachaktionen der Abfallberatung und der Regenagentur können kleine und große Zoogäste einen Vorgeschmack auf das neue Umweltbildungsangebot „DUtopia – Zukunft ist machBAR“ erhalten. Am Quizrad lernen die Besucherinnen und Besucher spielerisch Themen kennen, die künftig bei dem Umweltbildungspfad DUtopia eine Rolle spielen. Das neue Umweltbildungsangebot zeigt, wie ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Stadtleben aussehen kann.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov

Im Mittelpunkt stehen unter anderem Ressourcenschutz, Wasser, Biodiversität, Bewegung und Gesundheit sowie Klimaanpassung. Diese Themen finden sich auch in den künftigen DUtopia-Stationen ZirkulierBAR, InformierBAR, LaufBAR, WandelBAR und KlärBAR wieder. Im April 2027 wird DUtopia zeitgleich mit dem Start der IGA 2027 eröffnet.

Beim Müll-Angelspiel fischen die Kinder symbolisch Abfälle aus einem Wasserbecken. Anschließend gilt es, die Gegenstände richtig zu trennen und den passenden Entsorgungswegen zuzuordnen. Dabei erfahren die Teilnehmenden, welche Folgen insbesondere Plastikabfälle für Flüsse und Seen haben können. Die Abfallberaterinnen geben zudem praktische Tipps, wie Abfälle im Alltag vermieden und Wertstoffe richtig entsorgt werden können.

Die Regenagentur lädt mit ihrem Wurfspiel unter dem Motto „Was darf ins Klo – und was nicht?“ zum Mitmachen ein. Spielerisch erfahren die Zoogäste, welche Dinge nicht über die Toilette entsorgt werden dürfen und warum der richtige Umgang mit Abfällen dazu beiträgt, Kanalisation, Kläranlagen und Gewässer zu schützen. „Wir möchten bereits bei den Kleinsten ein Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschutz schaffen.

Besonders gut gelingt das, wenn Wissen mit Spaß und eigenem Ausprobieren verbunden wird“, sagt Jill Ronnes, Abfallberaterin der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Mit DUtopia gehen wir diesen Gedanken künftig noch einen Schritt weiter und machen zentrale Zukunftsthemen an verschiedenen Stationen erlebbar.“

Als kleine Belohnung erhalten Kinder das Mal- und Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“ und Erwachsene erhalten eine praktische Übersicht zur richtigen Abfallentsorgung. Denn richtige Abfalltrennung ist der erste Schritt, um tagtäglich Kreisläufe zu schließen. Datum: Mittwoch, 19. August 2026. Uhrzeit 9 bis 16 Uhr. OrtZoo Duisburg, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.  

Was Fahrgäste vor allem im Sommer in Bus und Bahn liegen lassen
Auch in den Sommermonaten ist im Fundbüro der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) viel Betrieb. Im Gegensatz zu den anderen Jahreszeiten sind es im Sommer vor allem Trinkflaschen, die in Bus und Bahn liegengelassen werden. Rund 300 Gegenstände werden jeden Monat im DVG-Fundbüro abgegeben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fundbüro helfen dabei, die abgegebenen Gegenstände wieder ihren Besitzerinnen und Besitzern zu übergeben – etwa 40 Prozent schaffen es zurück in die Hände der Besitzer. „Neben Trinkflaschen sind es im Sommer vor allen Dingen Handys, Lade Cases für Kopfhörer und Portemonnaies, die vergessen werden oder aus den Taschen rutschen“, sagt Nicole Bernick, Mitarbeiterin im DVG-Kundencenter.

„Im Frühling, Herbst und Winter können Fahrgäste die Gegenstände in ihren Jackentaschen verstauen. Im Sommer ist man meist ohne Jacke unterwegs und wir vermuten, dass diese daher eher einmal liegen bleiben.“ Jahreszeitenunabhängig bleiben mit Abstand am häufigsten Rucksäcke und Sportbeutel in den Fahrzeugen liegen. Oft entdecken Fahrgäste die Gegenstände, geben diese beim Fahrpersonal oder direkt im Kundencenter ab.

Dort ist auch das Fundbüro der DVG. Das Fahrpersonal geht zusätzlich am Ende der Schicht durch die Fahrzeuge und überprüft diese auf liegengebliebene Gegenstände. Was liegen bleibt, landet wenig später im Fundbüro. Dort verbleibt es maximal sechs Wochen. „Wenn die Gegenstände bis dahin nicht abgeholt wurden, geben wir diese an verschiedene soziale Einrichtungen in Duisburg, die sie an bedürftige Bürgerinnen und Bürger weitergeben“, sagt Nicole Bernick.

„Wer also mal etwas in Bus und Bahn vergisst, sollte zunächst zu uns ins Fundbüro kommen. Die Freude, ein verloren geglaubtes Stück wieder in den Händen zu halten, ist oft sehr groß und für uns schön anzusehen.“ Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der DVG-Internetseite unter www.dvg-duisburg.de.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fundbüros sind montags bis freitags von 7 bis 18.30 und samstags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203 60 44 555 oder per E-Mail an fundbuero@dvg-duisburg.de zu erreichen.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Heute Sonenfinsternis
Heute (12. August 2026) verdeckt der Mond je nach Region in Deutschland zwischen 85 und 90 Prozent der Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa 85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr (mancherorts nach 20:00 Uhr) und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang zusammen.

In Regionen von Grönland, Island und Spanien ist das Spektakel heute voll zu sehen, während in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine starke partielle (teilweise) Finsternis beobachtet werden kann.

IRONMAN 70.3: Sportliche Höhepunkte und Verkehrseinschränkungen
Zum sechsten Mal ist Duisburg am Sonntag, 16. August, Austragungsort des IRONMAN 70.3. Rund 2.500 Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt werden zu dem Triathlon erwartet. Der Wettbewerb umfasst insgesamt 70,3 Meilen – das sind rund 113 Kilometer. Das Veranstaltungswochenende beginnt bereits am Freitag, 14. August.

Die IRONMAN Expo auf der Klönnewiese ist an diesem Tag von 12 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Premiere gibt es am Samstag, 15. August: Erstmals findet in Duisburg ein IRONKIDS-Wettbewerb statt – gewissermaßen die Nachwuchsversion des bekannten Triathlons. Von 10.30 bis 11.30 Uhr können Kinder und Jugendliche auf dem Gelände des Duisburger Schwimmvereins von 1898 selbst IRONMAN-Luft schnuppern.

Diese Höhepunkte können Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntag entlang der Strecke verfolgen:
• 8 bis 9.15 Uhr: 1,9 Kilometer Schwimmen auf der Regattabahn.
• Die Wechselzone befindet sich auf der Dreieckswiese.
• Anschließend: 90 Kilometer Radfahren auf zwei Runden über die Brücke der Solidarität und entlang des Rheins in Richtung Moers.
• Abschließend folgt das 21,1 Kilometer lange Laufen durch den Sportpark Duisburg entlang der Regattabahn.
• Die ersten Zieleinläufe auf der Klönnewiese werden zwischen 11.30 und 12.30 Uhr erwartet. Der letzte Zieleinlauf wird gegen 17.45 Uhr erwartet.

Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen wegen des Rennens mit Beeinträchtigungen rechnen. Am Wettkampf-Sonntag kommt es entlang der Radstrecke zu umfangreichen Straßensperrungen. Die betroffenen Streckenabschnitte werden während der jeweiligen Sperrzeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Dies gilt auch für den Radverkehr.

Da sich die Sperrzeiten je nach Streckenabschnitt unterscheiden, stellt der Veranstalter eine interaktive Sperrzeitenkarte zur Verfügung. Dort lässt sich nachvollziehen, welche Straßen zu welchen Zeiten betroffen sind. Alle Informationen zu den Verkehrseinschränkungen gibt es auf der Webseite des Veranstalters unter www.ironman.com/races/im703-duisburg/traffic-impact.

Die angegebenen Sperrzeiten sind Richtwerte und können sich abhängig vom Rennverlauf verändern. Straßen können entsprechend auch früher wieder freigegeben werden. An den Zufahrten zur Rennstrecke unterstützen Polizei und Streckenpersonal bei Fragen zu Sperrungen und möglichen Ausweichstrecken.

Einstufung und Beratung für Sprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule Duisburg lädt am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 18 Uhr zu einem Einstufungs- und Beratungstag für Fremdsprachenkurse in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich kostenfrei und individuell testen und beraten zu lassen.

Das Angebot umfasst neben Englisch, Spanisch und Französisch auch zahlreiche weitere Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch. Die Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska Russ- Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen Sprachkurs anmelden.

Die Mitarbeiterinnen der Volkshochschule beantworten alle Fragen und unterstützen bei der Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25. August bis zum 3. September immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr beraten lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind ebenfalls jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.

80 Jahre Nordrehin-Westfalen
Zum 80. Geburtstag Nordrhein-Westfalens wird Düsseldorf im August zu einer großen Freiluftgalerie. Die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen und die Rheinische Post präsentieren mit der Kampagne „Zum Glück: NRW“ auf 80 Großflächenplakaten 80 besondere Momente aus 80 Jahren Landesgeschichte.
80 Jahre Nordrhein-Westfalen
Vom 11. bis 31. August 2026 sind die historischen Fotografien auf Plakatflächen im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet zu sehen. Gemeinsam erzählen die 80 Motive Geschichten Nordrhein-Westfalens – wie ein großes Fotoalbum unter freiem Himmel. Die Bilder zeigen politische Wendepunkte ebenso wie Alltagsmomente, wirtschaftliche Erfolge, kulturelle Aufbrüche und Begegnungen, die das Land geprägt haben.

„Die Geschichte Nordrhein-Westfalens wird nicht nur von großen politischen Ereignissen geprägt. Sie lebt vor allem von den Erinnerungen der Menschen, die dieses Land seit 80 Jahren mitgestalten. Mit ‚Zum Glück: NRW‘ möchten wir genau diese Erinnerungen sichtbar machen und jene Momente fotografisch vorstellen, die vom Gelingen unseres Bundeslandes erzählen“, sagt Basil Kerski, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen.

Matthias Körner, Geschäftsführer der Rheinischen Post Medien GmbH ergänzt: „Was Nordrhein-Westfalen ausmacht, sind nicht nur seine Orte, sondern vor allem die Menschen und Geschichten, die sie verbinden. Zum 80. Landesgeburtstag erzählen wir diese gemeinsame Geschichte auf 80 Großflächenplakaten in Düsseldorf. Die Kampagne zeigt besondere Augenblicke, vertraute Gesichter und das Lebensgefühl eines Landes, mit dem wir seit jeher verbunden sind.“

Die meisten Fotografien stammen aus dem Archiv der Rheinischen Post. Über QR-Codes auf den Plakaten gelangen Interessierte zur Kampagnenseite www.geschichte-machen.nrw, auf der sich Hintergrundinformationen zu allen Motiven finden. So verbindet die Kampagne den öffentlichen Raum mit digitalen Angeboten und eröffnet neue Zugänge zur Geschichte Nordrhein-Westfalens.

Die Kampagne „Zum Glück: NRW“ ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen und der Rheinischen Post, unterstützt von Ströer. Sie macht die Geschichte des Landes dort sichtbar, wo die Menschen unterwegs sind – mitten im öffentlichen Raum.



Inflationsrate im Juli 2026 bei +2,8 %
Energie bleibt zentraler Preistreiber für die Inflationsrate

Verbraucherpreisindex, Juli 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,8 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juli 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,9 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

 Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juli 2026 bei +2,8 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 % und im Mai 2026 bei +2,6 % gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei +2,9 % gelegen.

"Die Energiepreise verteuerten sich weiterhin überdurchschnittlich und blieben somit zentraler Preistreiber. Die Teuerung fiel hier deutlich stärker aus als im Vormonat, wodurch sich die Inflationsrate erhöht hat", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

"Vor allem die Preise für Kraftstoffe sind gegenüber dem Vormonat spürbar gestiegen, da gleichzeitig zum Ölpreisanstieg infolge des anhaltenden Iran-Kriegs der staatliche Tankrabatt am 30. Juni endete.", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im Juli 2026 um 0,8 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 8,3 % gegenüber Juli 2025
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Juli 2026 um 8,3 % höher als im Juli 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich (Juni 2026: +3,4 %; Mai 2026: +6,6 %; April 2026: +10,1 %). Ein Grund für die erneute Preiserhöhung dürfte neben der Rohölmarktentwicklung die am 30. Juni 2026 ausgelaufene temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe (Tankrabatt) gewesen sein.

Kraftstoffe verteuerten sich im Juli 2026 binnen Jahresfrist um 23,0 % und damit deutlich stärker, als in den beiden Vormonaten (Juni 2026: +11,3 %; Mai 2026: +18,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juli 2026 binnen Jahresfrist infolge der Rohölmarktentwicklung ebenfalls deutlich mit +34,7 % (Juni 2026: +29,4 %; Mai 2026: +47,9 %).

Trotz des Preisanstiegs war Haushaltsenergie insgesamt mit -1,4 % günstiger als im Vorjahresmonat, da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für Haushaltsenergie hat. Bereits im Juni waren die Preise für Haushaltsenergie um 1,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen.

Darüber hinaus verbilligte sich Strom im Juli 2026 um 5,3 %, Erdgas einschließlich Betriebskosten um 2,9 % und Fernwärme um 1,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese rückläufigen Preisentwicklungen sind teilweise auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 % unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Juli 2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Bereits im Mai und Juni 2026 hatte die Teuerung von Nahrungsmitteln jeweils +0,4 % betragen.
Teurer binnen Jahresfrist waren im Juli 2026 unter anderem Fleisch und Fleischwaren (+1,9 %, darunter Rind- und Kalbfleisch: +7,2 %) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+4,0 %).
Günstiger gegenüber Juli 2025 wurden hingegen Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter: -30,1 %) sowie Molkereiprodukte (-5,9 %).

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 %
Im Juli 2026 betrug die Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +1,9 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Juli 2026 bei +2,4 % und damit unter der Gesamtteuerung.

Waren verteuerten sich gegenüber Juli 2025 um 2,5 %
Die Preise für Waren lagen im Juli 2026 um 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 3,7 %, vor allem infolge der teuren Energieprodukte (+8,3 %), Gebrauchsgüter um 0,3 %. Deutlich teurer unter den Waren binnen Jahresfrist wurden zum Beispiel Informationsverarbeitungsgeräte (+9,6 %) und Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge gab es hingegen unter anderem bei Haushaltsgeräten (-2,0 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-4,0 %).



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,9 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Juli 2026 um 2,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat, nach +3,1 % im Juni 2026. Damit hat sich die Teuerung für Dienstleistungen etwas abgeschwächt, liegt jedoch noch knapp über der Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,5 %), Pauschalreisen (+5,6 %) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %).

Auch Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung (+3,2 %) und Gaststättendienstleistungen (+2,9 %) waren im Juli 2026 teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Juli 2026 die Nettokaltmieten mit +1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (+0,1 %). Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,8 %, Kraftstoffe um 11,2 % Gegenüber Juni 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im Juli 2026 um 0,8 %.

Teurer binnen Monatsfrist wurden in der Sommerreisezeit vor allem Pauschalreisen ins Ausland (+12,6 %) und internationale Flugtickets (+7,1 %) trotz Senkung der Luftverkehrsteuer. Auch für Fahrten mit verbrennerbetriebenen Fahrzeugen mussten Reisende tiefer in die Tasche greifen.

Die Preise für Kraftstoffe stiegen sprunghaft an (+11,2 %, darunter Dieselkraftstoff: +12,6 %, Super: +11,0 %) nachdem der staatliche "Tankrabatt" am 30. Juni 2026 endete. Die Energiepreise insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 5,0 %, neben Kraftstoffen trug dazu auch leichtes Heizöl mit +6,4 % bei. Zudem blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt nahezu stabil (+0,1 %). Hier gingen die Preise für frisches Obst (-2,4 %) zurück.

Verbraucherfreundlich war zudem der Preisrückgang binnen Monatsfrist für einzelne Produkte des täglichen Bedarfs wie Butter und Kaffee (jeweils -2,3 %). Günstiger wurden insbesondere - auch saisonbedingt - Bekleidungsartikel (-5,4 %).

Niedrigwasser: Länder müssen bei Lkw-Regeln nachziehen
IHK: Transporte hören nicht an der Grenze auf

Morgen treffen sich die Verkehrsminister der Länder. Die Niederrheinische IHK fordert, das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen in weiteren Bundesländern aufzuheben:
„Nordrhein-Westfalen hat das Sonn- und Feiertagsfahrverbot aufgehoben. Das ist die richtige Entscheidung. Jetzt sollten die anderen Bundesländer nachziehen. Transporte verlaufen über Landesgrenzen hinweg. Ein Flickenteppich entlang des Rheins hilft niemandem“, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK.

Historisches Niedrigwasser: 149 Zentimeter Pegelstand Anfang August in Duisburg-Ruhrort. Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov

Die Folgen des Niedrigwassers sind längst in den Betrieben angekommen. Eine gemeinsame Umfrage der IHKs entlang des Rheins zeigt: 72 Prozent der Unternehmen sind vom Niedrigwasser betroffen. 78 Prozent kämpfen mit höheren Logistikkosten, 72 Prozent stellen ihre Lieferketten um. Am Niederrhein fällt die Belastung noch stärker aus.
Hier berichten 82 Prozent der Unternehmen von Auswirkungen des Niedrigwassers. Vier von fünf Betrieben müssen bereits ihre Logistik anpassen. „Hier entsteht nun ein Engpass, der die Unternehmen vehement trifft und mittelbar auch den Verbraucher. Wir befürchten einen wirtschaftlichen Dämpfer, Versorgungsengpässe und Inflation“, betont Dietzfelbinger.

Die Wirtschaft an Rhein und Ruhr ist besonders betroffen vom Niedrigwasser. Hier besteht eine hohe Industriedichte. Insbesondere Stahl- und Chemieindustrie sind auf die Wasserstraße angewiesen. Deswegen braucht gerade die Rhein-Wirtschaft ein abgestimmtes Vorgehen. Die Verkehrsministerkonferenz kann ein wichtiges Signal setzen. „
Wenn Schiffe weniger laden können, springen Lkw und Bahn ein. Das kann fürs Erste Abhilfe schaffen. Die Fahrrinnen-Optimierung muss unverzüglich umgesetzt werden. Das Thema ist Politik und Verwaltung seit Langem bekannt. Insgesamt muss das System Binnenschifffahrt deutlich gestärkt werden“, so Dietzfelbinger.

Verbraucher- und Umweltschutz: neue Verpackungsvorschriften in der EU
Vom 12.8.2026 gelten in der gesamten Europäischen Union neue Vorschriften im Rahmen der Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR). Dazu gehören strenge Grenzwerte für sogenannte "Ewigkeitschemikalien" (PFAS) in Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Das schützt Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Umwelt noch besser.

Weitere PPWR-Vorschriften treten schrittweise in Kraft, die wichtigsten müssen ab 2030 angewendet werden. Dazu gehören Vorschriften zur Recyclingfähigkeit und sehr kleinen Einweg-Kunststoffverpackungen in Hotels und Restaurants. So haben die Beteiligten ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen.

Investition in Europas Zukunft
Die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, sprach von einer Investition in die Zukunft Europas. "Die Verordnung wird dazu beitragen, Abfall zu reduzieren, Recycling zu steigern, Verpackungen mit Lebensmittelkontakt durch die Begrenzung schädlicher Stoffe wie PFAS für Verbraucher sicherer zu machen und unsere Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern. Das sind wesentliche Schritte hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft."

Roswall betonte mit Blick auf Anpassungskosten, die jede neue Vorschriften mit sich bringen: "Wir haben intensiv mit Marktteilnehmern zusammengearbeitet, um die neuen Vorschriften pragmatisch und unbürokratisch umzusetzen.“

Grenzwerte, Definitionen und Kennzeichnungspflichten
Mit dem 12. August 2026 gelten folgende Elemente der PPWR:
Strengere PFAS-Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen;
EU-weit harmonisierte Definitionen, beispielsweise für Hersteller und Produzenten;
Kennzeichnungen und Angaben auf bestimmten Verpackungen.


Achtung, Kind im Auto!
ADAC untersucht Systeme zur Erkennung von Kindern im Auto / Bei schlafenden Säuglingen versagen viele Warneinrichtungen

ADAC/ABGEDREHT/Mark von Nordheim

Jedes Jahr werden in Deutschland Kinder im Auto vergessen. Steht das Fahrzeug in der Sonne, kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden. Der ADAC hat in einer Studie vier Fahrzeuge mit Systemen untersucht, die erkennen sollen, ob sich nach dem Abstellen noch Kinder oder Tiere im Fahrzeug befinden.

Im Idealfall sollen die Fahrzeuge eine mehrstufige Warnkaskade auslösen, die den Fahrer oder auch Passanten auf die Situation aufmerksam macht. In der Studie wurden mehrere Szenarien untersucht: Eine Babyschale mit Isofix und eine angegurtete Babyschale, jeweils mit einem Neugeborenen, sowie ein einjähriges Kind im Isofix-Kindersitz. Zudem wurde auch getestet, ob die Technik in der Lage ist, einen Hund auf der Rückbank zu erkennen.

Im Moment gibt es zwei verschiedene Arten, wie ein Lebewesen im Innenraum erkannt werden kann. Indirekte Systeme überprüfen eine Kombination aus Gurtschlossstatus, Sitzbelegung und Türöffnungen. In der Studie war nur der Mercedes-Benz CLA mit diesem System ausgestattet. Ein direktes System soll via Radar Bewegungen – zum Beispiel durch die Atmung – erkennen. Diese Technologie wurde am Zeekr 001, BMW iX3 und BYD Seal untersucht.

Im Vergleich konnte nur der Mercedes in allen Fällen warnen, ohne jedoch sicher zu erkennen, ob sich auf der Rücksitzbank tatsächlich ein Kind befindet. Die Warnung des Autos beschränkt sich auf das Zentraldisplay – weitere optische oder akustische Warnmaßnahmen erfolgen nicht. Die direkten Systeme erkennen die meisten Szenarien ebenfalls zuverlässig, haben jedoch eine gemeinsame Schwäche: Keines der Fahrzeuge erkannte das Neugeborene in der ISOFIX-Babyschale, obwohl der verwendete Dummy selbst Atembewegungen nachahmt.

Sehr unterschiedlich ist die Art, wie die Fahrzeuge warnen: Alle direkten Systeme schalten, sofern ein Kind im Fahrzeug zurückgelassen wurde, nach einer gewissen Zeit den Warnblinker ein. Beim BYD Seal und Zeekr 001 folgt zusätzlich eine akustische Warnung über die Hupe oder Alarmanlage. Je nach Konfiguration sind auch Warnungen über eine Smartphone-App möglich. Besonders positiv fiel der BMW iX3 auf: Neben dem Warnblinker zeigt das Fahrzeug zusätzlich eine gut sichtbare Meldung im Zentraldisplay an, die Passanten über die mögliche Gefahrensituation informiert.

Auch wenn das indirekte System des Mercedes in den untersuchten Szenarien die höchste Erkennungsrate zeigte, liegt das größere Potenzial aus Sicht des ADAC bei direkt messenden Systemen. Diese erkennen die tatsächliche Anwesenheit eines Kindes und sind nicht auf indirekte Rückschlüsse aus Türkontakten, Sitzbelegung oder Gurtschlosszuständen angewiesen. Entscheidend ist zudem eine geringe Fehlalarmquote, da diese erfahrungsgemäß die Akzeptanz solcher Systeme beeinträchtigen können.

Der ADAC unterstützt Child Presence Detection-Systeme grundsätzlich als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zum Schutz von Kindern, sieht sie aber nicht als Ersatz für die Verantwortung von Eltern und Betreuungspersonen. Denn grundsätzlich gilt: Babys, Kinder und Tiere sollten bei warmen Temperaturen niemals allein im Auto gelassen werden – auch nicht für vermeintlich kurze Momente.

Die Temperatur im Innenraum erreicht schon nach wenigen Minuten ein Niveau, das für Insassen gefährlich ist.
Technische Systeme können helfen, tragische Vorfälle zu verhindern. Entsprechende Vorgaben sollten auf einem angemessenen Verhältnis von Sicherheitsgewinn, Kosten und technischer Umsetzbarkeit beruhen. Für die Studie wurden spezielle Dummies verwendet, die Bewegungen nachahmen können. Mehr zu der Studie auch auf adac.de
 

Unternehmen klimaneutral gestalten
Mit dem IHK-Zertifikat fit für nachhaltiges Wirtschaften
 
Immer mehr Unternehmen wollen ihre Emissionen senken und klimaneutral handeln. Dafür brauchen sie Mitarbeiter, die Klimadaten bewerten und eine passende Strategie entwickeln. Die Niederrheinische IHK bietet dazu vom 15. September bis 17. Dezember einen Zertifikatslehrgang an.  

Der Lehrgang vermittelt Fach- und Führungskräften das notwendige Wissen für ein wirksames Klimamanagement. Die Teilnehmer lernen, wie sich betriebliche Emissionen auswirken. Darauf aufbauend erstellen sie eine CO2-Bilanz und entwickeln Maßnahmen für das eigene Unternehmen. Außerdem erfahren sie, wie sie ihren Betrieb bei Fragen zum Klimaschutz unterstützen können und Chancen sowie Risiken einer Strategie gut bewerten.

Die Weiterbildung findet dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Online-Format statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: https://www.ihk.de/niederrhein/system/veranstaltungssuche/vstdetails-tmg/6962298/2919736885?terminId=10766  

Viertägiger Manga-Workshop in der Zentralbibliothek
Zu einem kostenfreien, viertägigen Manga-Workshop lädt die Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren von Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August, täglich von 11 bis 13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora lernen die Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze ausdrucksstarke und detailreiche Manga-Motive entstehen.

Außerdem vermittelt die Künstlerin typische Stilmittel des Manga-Zeichnens und zeigt, wie Figuren mehr Dynamik und Persönlichkeit erhalten. Der Workshop richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Jugendliche mit ersten Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien werden zur Verfügung gestellt.

 Wer bereits eigene Zeichensachen besitzt, kann diese gerne mitbringen und sich zusätzliche Tipps und Anregungen holen. Der Workshop wird durch das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17 Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.

Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.

Auch die Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort. Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung gibt es im Internet unter https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/


Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein
Was wünschen sich Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger Kindern nachgehen.

Dafür lädt er am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen, Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.

„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen, Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Kindersprechstunde findet in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne Beteiligung der Eltern. Anmeldung: Eltern können ihre Kinder bis zum 4. September anmelden, entweder per E-Mail an kindersprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.

Zappenduster - Klimaschutz in Duisburg: Satirische & provokante Aktion des Klimaentscheid Bündnisses zur Sonnenfinsternis
Aktionen zum lachen und weinen
12.08. 19 - 21 Uhr König Heinrich Platz
Zur Sonnenfinsternis hat sich das Klimaentscheid Bündnis eine besondere, satirische und provokante Aktion ausgedacht. An den "schwebenden Gärten" zwischen Forum, City Palais und Landgericht am König-Heinrich-Platz lädt das Bündnis am 12.08. in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr zum Lachen und Weinen ein.

"Die Entscheidungen des Rates, Klimaschutzmaßnahmen und den Plan zur Klimaneutralität aus Haushaltskonsolidierungsgründen im nächsten zweijährigen Haushalt komplett zu ignorieren, ist ein Skandal für ein Stadt, die massiv von der Klimakrise betroffen ist", teilte Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg mit.

Das Klimaentscheid Bündnis besteht aus vielen Duisburger Organisationen und Einzelpersonen, die sich in den letzten 5 Jahren massiv für Klimaschutzmaßnahmen und Klimafolgeanpassung in der Stadt eingesetzt haben. Obwohl das Bündnis bereits 2021 einen Klimaaktionsplan gefordert hat, gibt es diesen nach wie vor nicht. Das Bündnis hat eine Bestandsaufnahme der Treibhausgasemissionen der Stadt und einen Maßnahmenkatalog eingefordert, der besagen sollte, welche Maßnahme welche Treibhausreduktion erreicht. Das 2021 eingereichte Bürgerbegehren wurde durch einen ähnlichen Rats-Antrag von SPD, CDU und den Grünen hinfällig. Doch auch 5 Jahre später wurden von der Stadt weder die Bilanz veröffentlicht, noch Maßnahmen definiert.

"Ohne endlich einen guten Plan für Klimaschutz zu haben, und ihn konsequent umzusetzen, wird die Stadt Duisburg auch 2045 nicht klimaneutral. Genauso wichtig sind jetzt sofort wirksame Maßnahmen zum Schutz vor den Auswirkungen der Klimakrise. Jede Stadtmaßnahme muss die Klimakrise mitdenken. Wir brauchen Entsiegelung, mehr Bäume, mehr Grün, mehr Wasserflächen, PV- und Klimaanlagen in bzw. auf öffentlichen Gebäuden und so wenig Neuversiegelung wie irgend möglich.", teilte Gabriele Siegert, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bezirk Mitte, mit.

Ciesla führt weiter aus: "Nun sollen in dem Doppelhaushalt 2027 / 2028 erneut keine Mittel für notwendige Maßnahmen eingestellt werden. Bei der Situation weiss man nicht, ob man lachen oder weinen soll und daher wollen wir genau das satirisch, provokant während der Sonnenfinsternis aufgreifen".

Vor 10 Jahren in der BZ:
Medaillen-Gewinner und Stadtwerke-Mitarbeiter: Werner Obschernikat erinnert sich an seine drei Olympiateilnahmen
Olympia – der Traum vieler Sportler. Werner Obschernikat, langjähriger Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg AG, hat ihn erlebt. Drei Mal durfte er als Wasserballspieler dort antreten – 1984 hat er die Bronzemedaille gewonnen. Daran erinnert sich der Duisburger gerne zurück. Auch diesmal hat die Olympia-Eröffnungsfeier Werner Obschernikat einen Gänsehaut-Moment beschert. Alle vier Jahre ist das so.
Der langjährige Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, der im Forderungsmanagement beschäftigt ist, erinnert sich dann an seine eigene Teilnahme.

Werner Obschernikat mit seiner Bronzemedaille, die er 1984 in Los Angeles gewonnen hat.

„1984 bin ich bei der Eröffnungsfeier ins Stadion eingelaufen. Das Gefühl dabei kann ich kaum beschreiben“, erklärt er. „Wenn einem die Menschen in dem riesigen Stadion zujubeln und man weiß, die Weltöffentlichkeit schaut auf einen, ist das Gänsehaut pur. Auch wenn es recht anstrengend ist. Das nimmt man vor dem Fernseher gar nicht wahr. Alleine das Aufstellen vor dem Einlaufen dauert ja schon vier bis fünf Stunden.“

Drei Mal nahm der 61-jährige Huckinger an den olympischen Spielen teil. 1976 in Montreal im Alter von 21 Jahren zum ersten Mal. Dort belegte er mit der deutschen Mannschaft Platz sechs. 1981 wurde er mit dem Nationalteam Europameister.
1984 trat er bei den Olympischen Spielen in Los Angeles an, wo er mit der Mannschaft die Bronzemedaille gewann.
1988 war er noch einmal in Seoul dabei, als die deutschen Wasserballer den vierten Platz erreichten. Sein Talent und seine Leidenschaft für diesen Sport hatte Obschernikat in die Wiege gelegt bekommen: Sein Vater Alfred war bereits 1956 in Melbourne als Wasserballer bei den Olympischen Spielen dabei. Obschernikat ist quasi im Wasser aufgewachsen.

Sein Sportlerleben lang spielte er für den Duisburger Schwimmverein von 1898. Mit dem wurde er von 1980 bis 1983 vier Mal in Folge deutscher Vizemeister. Die deutschen Wasserballer hatten sich für Rio 2016 nicht qualifiziert. Das bedauert der gebürtige Duisburger, der von 1997 bis 2010 die Wasserball-Bundesliga-Mannschaft Bayer 08 Uerdingen trainiert hat. Er hat eine Vermutung, woran das liegen könnte: „Andere Länder fördern den Sport intensiver, sodass dort professioneller trainiert werden kann. Bei uns ist Wasserball leider eher ein Amateur-Sport.“

Obschernikat kann sich noch gut an die schwierige Zeit erinnern, als für ihn der Berufseinstieg anstand. 1985 begann er bei den Stadtwerken Duisburg als Zählerableser. Eine Stelle, die er dankbar angenommen hatte, da er hier Beruf und Leistungssport durch das Gleitzeitmodell in Einklang bringen konnte.

 1988: Alt-OB Josef Krings (li.) und Werner Obschernikat (re.) bei der Ehrung.


Für Olympia 1988 wurde er eine Zeit lang unbezahlt freigestellt. Der zweifache Vater und Opa einer einjährigen Enkelin und eines zweieinhalbjährigen Enkels gibt allen ambitionierten Nachwuchssportlern einen Rat: „Auch wenn man so gut ist, dass man den Traum von Olympia lebt und hart trainiert, darf man Schule und Ausbildung nie außer Acht lassen. Beides ist sehr wichtig für die Zukunft. Schließlich gibt es noch ein Leben nach dem Sport, das organisiert sein will.“

Olympia, der Wettkampf aller Wettkämpfe, übt auf den Huckinger seit jeher eine große Faszination aus. Auch heute noch verfolgt er die Spiele intensiv vor dem Fernseher. Er schaut sich alle möglichen Wettbewerbe an – je seltener man die jeweilige Sportart sonst zu sehen bekommt, desto lieber. „Wann kann man schon mal Disziplinen wie Bogenschießen verfolgen?“, fragt er. „Mich fasziniert es, die jeweiligen Techniken zu sehen.“ Obschernikat freut sich selbst auf das Ende der Spiele. „Die Abschlussfeier ist noch schöner als die Eröffnung“, findet er. Sicher werden da wieder Erinnerungen an seine Gänsehaut-Momente von 1984 wach.

 Werner Obschernikat 1988 in Seoul (wie übrigens auch Nicole Uphoff) - Fotos Stadtwerke Duisburg AG  





Anteil junger Menschen in Deutschland bleibt auf historisch niedrigem Niveau
• Jede zehnte Person (10,0 %) in Deutschland ist zwischen 15 und 24 Jahre alt
• Anteil der 15- bis 24-Jährigen bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte (12,2 %) höher als bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte (8,5 %) • Regionale Unterschiede: höchste Anteile junger Menschen in Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg

Der Anteil junger Menschen in Deutschland ist weiterhin auf historisch niedrigem Niveau. 8,3 Millionen Menschen waren Ende des Jahres 2025 zwischen 15 und 24 Jahre alt. Somit waren 10,0 % der Bevölkerung Deutschlands in diesem Alter, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August 2026 mitteilt. Bereits seit Anfang der 2020er Jahre liegt der Anteil junger Menschen an der Gesamtbevölkerung auf diesem Tiefstand.



Anfang der 1980er Jahre war jede sechste Person im jugendlichen Alter Den höchsten Anteil an der Gesamtbevölkerung hatten junge Menschen in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, als die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer im jugendlichen Alter waren. Im Jahr 1983 war auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik jede sechste Person (16,7 %) 15 bis 24 Jahre alt.

Junge Altersgruppe häufiger bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Ohne Eingewanderte und ihre Nachkommen wäre der Anteil junger Menschen in der Gesamtbevölkerung niedriger. Bei der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte lag der Anteil junger Menschen von 15 bis 24 Jahren im Jahr 2025 bei 8,5 %. In der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte waren dagegen 12,2 % im jugendlichen Alter.

Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind Personen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 zugewandert sind. Der höhere Anteil ist auch darauf zurückzuführen, dass nur die seit 1950 Eingewanderten betrachtet werden, deren Kinder strukturell jünger sind. So ist ein Fünftel (20,4 %) der Nachkommen von zwei eingewanderten Elternteilen im Alter von 15 bis 24 Jahren.

Ähnlich hoch war der Anteil mit 20,0 % bei Menschen mit einem eingewanderten Elternteil (einseitige Einwanderungsgeschichte). Bei Eingewanderten selbst waren 9,5 % im Alter von 15 bis 24 Jahren. Anteilig weniger junge Menschen in ostdeutschen Bundesländern Die Altersstruktur und damit auch der Anteil junger Menschen unterscheiden sich regional.

In den Stadtstaaten Bremen (11,1 %) und Hamburg (10,5 %) sowie im Flächenland Baden-Württemberg (10,4 %) war die Altersgruppe 15 bis 24 überdurchschnittlich vertreten. In Brandenburg (8,8 %), von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (je 9,1 %) lag der Anteil junger Menschen unter dem Bundesdurchschnitt.



Deutschland liegt bei Anteil der jungen Menschen unter EU-Schnitt
Laut EU-Statistikbehörde Eurostat lag der Anteil junger Menschen zum Jahresbeginn 2025 mit 10,0 % leicht unter dem EU-Durchschnitt (10,7 %). EU-weit am höchsten war der Anteil der 15- bis 24-Jährigen in Irland (12,7 %), vor Dänemark und den Niederlanden (je 12,2 %). Den geringsten Anteil junger Menschen innerhalb der EU verzeichneten Malta (9,4 %) und Bulgarien (9,5 %).


Das Südbad in Großenbaum ist eröffnet
Das neue Südbad an der Großenbaumer Allee in Duisburg-Großenbaum ist eröffnet. Oberbürgermeister Sören Link gab am Montag mit der symbolischen Durchtrennung des Eröffnungsbandes den Startschuss für den Badebetrieb. Vor dem Eingang warteten bereits die ersten Gäste darauf, das neue Bad kennenzulernen und in den neuen Wasserflächen erste Bahnen zu ziehen.

Sie eröffneten das neue Südbad, v.l.: Martin Linne, Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, Beate Lieske, Bezirksbürgermeisterin Süd, Oberbürgermeister Sören Link, Angelika Kleinefeld, stellv. Bezirksbürgermeisterin Süd und Werner von Häfen, stellvertr. Vorsitz. Betriebsausschuss DuisburgSport. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Mit dem Südbad gewinnt Duisburg einen modernen Ort für Sport, Gesundheit und Gemeinschaft,“ sagte Oberbürgermeister Sören Link bei der Eröffnung. „Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt. Vor allem in die Menschen, die hier schwimmen lernen, trainieren und ihre Freizeit verbringen.“

Das neue Hallenbad vereint die öffentliche Badnutzung mit dem Schul- und Vereinssport unter einem Dach. Zur Ausstattung gehören ein öffentliches 25- Meter-Becken mit Sprunganlage und Kletterwand, ein Kinderplanschbereich, ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit Hubboden und ein Lehrschwimmbecken. Hinzu kommt eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse.

„Öffentlichkeit, Schulen und Vereine haben unterschiedliche Anforderungen an Wasserflächen. Mit dem neuen Südbad können diese Nutzungen parallel stattfinden, ohne sich gegenseitig einzuschränken“, sagt Sportdezernent Martin Linne. „Wo bisher unterschiedliche Bedarfe auf einer Wasserfläche zusammengebracht werden mussten, stehen nun Becken mit jeweils eigenen Schwerpunkten zur Verfügung. Das erleichtert die Organisation des Badebetriebs ebenso wie die Planung von Schul- und Vereinsangeboten.“

Neben dieser funktionalen Trennung zeichnet sich die Anlage durch eine auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgerichtete Gebäudetechnik aus. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 200 Kilowatt- Peak, Luft-Wärmepumpen, Systeme zur Wärmerückgewinnung aus der Lüftung und dem Duschabwasser sowie hygienische Frischwasserstationen.

Für den laufenden Betrieb ist zudem die Fertigstellung eines KI-gestützten Systems vorgesehen, das die Badeaufsicht bei der Beobachtung des Betriebs unterstützen soll. Zum Eröffnungstag wurden kostenlose Führungen durch die technischen Anlagen angeboten. Auf der Dachterrasse präsentierte das Sportbildungswerk mit den Kursen „Allover Workout“ und „Yoga & Stretch“ beispielhafte Nutzungsmöglichkeiten der neuen Fläche.

Über das Projekt Das neue Südbad ersetzt zwei ältere Bäder: das frühere öffentliche Hallenbad Großenbaum und das vereinsbetriebene Hallenbad Wanheim, das mit dem Ende der Sommerferien seinen Betrieb einstellt. „Die unterschiedlichen Anforderungen auf dem vorhandenen Grundstück abzubilden, war eine anspruchsvolle planerische Aufgabe“, erklärt Johannes Michels, Betriebsleiter von DuisburgSport.

„Das Gelände an der Großenbaumer Allee ist durch die angrenzende Wohnbebauung und die benachbarte Schule räumlich klar begrenzt. Dennoch ist es gelungen, die Wasserfläche gegenüber dem früheren Südbad um zwei zusätzliche Becken zu erweitern. Möglich wurde dies, indem Technik- und Funktionsräume entgegen den im Bäderbau üblichen Standards in die oberen Gebäudebereiche verlagert wurden.“

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit seit Beginn der Rohbauarbeiten ist das Projekt abgeschlossen. Die Stadt Duisburg investiert rund 33 Millionen Euro in den Neubau und finanziert ihn vollständig aus eigenen Mitteln. Die vorläufigen Gesamtkosten liegen dabei deutlich unter den ursprünglichen Budget-Ansätzen, die in einer Phase besonders volatiler Bau-, Energie- und Materialpreise ermittelt worden waren.

Jeder zehnte Autofahrer am Smartphone - ACE untersucht Smartphone-Ablenkung in Duisburg
Duisburg (ACE) 10. August 2026 – Mit dem Handy-Verkehrs-Check in Duisburg an der Mercatorstraße vor dem Hauptbahnhof beteiligte sich der ACE-Kreis Niederrhein an der diesjährigen Clubinitiative des ACE Auto Club Europa. Unter dem Motto „Kopf hoch!“ untersuchen die rund 700 ACE-Ehrenamtlichen seit April bundesweit die Ablenkung durch Smartphones am Steuer. Dafür überprüfen sie an über 250 innerörtlichen Kreuzungen in ganz Deutschland, wie häufig Autofahrende hinter dem Steuer zum Handy greifen.

Die Ergebnisse der bundesweiten Checks sollen zeigen, wie verbreitet Smartphone-Ablenkung im Straßenverkehr ist und wo besonderer Handlungsbedarf besteht. Mit der Clubinitiative will der ACE auf die Risiken der Smartphone-Nutzung am Steuer aufmerksam machen und ein stärkeres Bewusstsein für konzentriertes und verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr schaffen.

Hohe Handynutzung in Duisburger Autos
Beim Handy-Verkehrs-Check überprüften die Ehrenamtlichen des ACE-Kreis Niederrhein das Verhalten von Autofahrenden auf der Mercatorstraße vor dem Hauptbahnhof. Während einer 30-minütigen Beobachtung des Verkehrs wurde erfasst, wie häufig sichtbare Handy-Verstöße am Steuer begangen wurden.

(C) ACE-Fotos

Insgesamt zählten die Ehrenamtlichen 147 Fahrzeuge, bei 14 davon wurden entsprechende Verstöße dokumentiert. „Beobachtet haben wir das In-die-Hand-Nehmen des Smartphones, das Tippen auf dem Display und das Ans-Ohr-Halten,“ stellt Jörg Starke, Vorsitzender des ACE-Kreis Niederrhein, fest und betont, „Dabei haben sich 10 Prozent aller Autofahrenden im Stadtverkehr durch das Smartphone ablenken lassen. Diese hohe Ablenkungsquote ist eine Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.“


Ablenkung durch Smartphones erhöht Unfallrisiko deutlich
Das Smartphone ist für viele Menschen ihr ständiger Begleiter – auch im Auto. Ein kurzer Blick auf eine Nachricht, ein rascher Wechsel der Musik oder ein schneller Check der Sozialen Medien: Schon wenige Sekunden Ablenkung können im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen haben.

Wer bei Tempo 50 innerorts zwei Sekunden lang nicht auf die Straße schaut, legt rund 28 Meter im „Blindflug“ zurück. Selbst bei Tempo 30 sind es in dieser Zeit noch etwa 17 Meter – eine Strecke von mehreren Autolängen ohne Blick für die Gefahren des Straßenverkehrs. Besonders im dichten innerstädtischen Verkehr kann das fatale Folgen haben, vor allem für Zufußgehende oder Radfahrende.

Auch die Unfallstatistik zeigt die Bedeutung des Problems: Laut Auswertung der Unfallstatistik 2024 des Statistischen Bundesamts wurde im Jahr 2024 bei 8.722 Unfällen mit Personenschaden Ablenkung als Unfallursache festgestellt. In 1.039 Fällen hat die Nutzung elektronischer Geräte nachweislich zum Unfall geführt. Insgesamt sind sogar 25 Menschen bei solchen Unfällen ums Leben gekommen.

Von Bußgeld bis Fahrverbot
Tolga Kaya, Regionalbeauftragter des ACE in Nordrhein-Westfalen, warnt: „Wer während der Autofahrt das Handy in die Hand nimmt oder ans Ohr hält, riskiert nicht nur die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, sondern auch empfindliche Strafen. Schon der einfache Verstoß wird mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt geahndet. Kommt es infolge der Ablenkung zu einer Gefährdung oder gar zu einem Unfall, steigen die Bußgelder an, zusätzlich drohen weitere Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.“

Bundesweite Checks seit April
Die bundesweiten Handy-Verkehrs-Checks laufen seit April 2026. Die rund 700 ACE-Ehrenamtlichen dokumentieren dabei an mehr als 250 innerörtlichen Kreuzungen, wie häufig Autofahrende während der Fahrt ihr Smartphone sichtbar nutzen. Grundlage ist ein standardisierter Beobachtungsbogen, mit dem sichtbare Handy-Verstöße systematisch erfasst werden. Die Gesamtergebnisse werden im Herbst veröffentlicht.
Weitere Informationen: >> Webseite der ACE-Clubinitiative

Kostenfreie Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar
Welche Spuren hat der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen, und wie wirken sie bis heute nach? Diesen Fragen widmet sich die Außenführung „Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg“ am Freitag, 14. August, um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.

Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen Perspektive. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichte jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden ist.

So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt ist. Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen Zusammenhänge sichtbar und regt dazu an, den Stadtraum mit neuen Augen zu betrachten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 2832640 möglich.


Stadtmuseum: Führung „Gerhard Mercator – weltberühmter Gelehrter Duisburgs“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 16. August, um 15 Uhr ins Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung durch die Mercator-Schatzkammer ein. Werner Pöhling nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch das bewegte Leben Gerhard Mercators.

Der große Universalgelehrte fand im 16. Jahrhundert in Duisburg eine neue Heimat – und schuf hier Werke, die unser Weltbild bis heute prägen. Mercator verdanken wir nicht nur bahnbrechend präzise Landkarten und den ersten „Atlas“ der Welt, sondern auch grundlegende Erkenntnisse für die moderne Navigation.

Das Stadtmuseum bewahrt in seiner Schatzkammer eine der bedeutendsten und schönsten Mercator-Sammlungen Europas. Die Führung bietet spannende Einblicke in die Welt eines außergewöhnlichen Gelehrten und in die Stadtgeschichte des 16. Jahrhunderts.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucherinnen und Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter http://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie Abendexkursion für Familien
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr zu einer Fledermausexkursion in den Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein. Gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten Familien mit Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise, Orientierung und Jagdtechniken der Fledermäuse.

Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu orientieren und Beute aufzuspüren.

Mit etwas Glück können die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.

Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum Projekt gibt es unter https://www.schrittsteine-duisburg.de/

Huckingen: Steinwurf auf Pkw - Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Ein Autofahrer (60) informierte am Samstagmittag (8. August, gegen 11:50 Uhr) die Polizei, weil ein Stein von einer Brücke auf die Windschutzscheibe seines BMW prallte, als er auf der Autobahn A59 in Fahrtrichtung Dinslaken zwischen den Anschlussstellen Kreuz Duisburg Süd (Autobahnkilometer 24,6) und Duisburg-Großenbaum (Autobahnkilometer 22,4) unterwegs war. Der Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. An dem Auto entstand Sachschaden.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchten Mord. Eine Mordkommission der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwischen den beiden Anschlussstellen befinden sich drei Brücken, von denen der Stein auf den Pkw geworfen worden sein kann. Rund um diese drei möglichen Tatorte wurden Spuren gesichert, weswegen der Bereich der Autobahn gesperrt worden war.

Noch am selben Abend (19:30 Uhr) meldete sich ein Mann (53) auf der Wache des Polizeipräsidiums und gab an, dass er in der Vergangenheit mehrfach Steine auf Autobahnen geworfen habe. Die Beamten nahmen den Mann fest. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist der Tatverdächtige neben der Tat vom 8. August einer weiteren, gleichgelagerten Tat von Ende Juli 2026 dringend verdächtig.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg hat die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Duisburg am Sonntag (9. August) die Untersuchungshaft gegen den 53-Jährigen angeordnet. Ob der Mann weitere Steinwürfe begangen haben könnte und was sein Motiv war, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Wer hat einen möglichen Steinwurf gesehen oder kann nähere Angaben zu dem Tatverdächtigen machen? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25. August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 13. August, angefragt werden.

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter http://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.


Ladevorgänge an Ladepunkten der Stadtwerke wächst um mehr als 70 Prozent
478 Ladepunkte an 191 Standorten betreiben die Stadtwerke Duisburg in der Stadt an Rhein und Ruhr und sind damit mit Abstand der größte Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Duisburg. Die Nutzung dieser Ladepunkte hat im ersten Halbjahr 2026 weiter deutlich zugenommen. Sowohl die Anzahl der Ladevorgänge als auch die geladene Strommenge lagen erneut deutlich über den Werten des Vorjahres.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 wurden an den öffentlichen Ladepunkten insgesamt 78.652 Ladevorgänge durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 46.106 Ladevorgängen entspricht das einem Anstieg von 70,6 Prozent. Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Schnellladestationen aus: Hier stieg die Zahl der Ladevorgänge um 102,7 Prozent auf 16.824. An den Normalladestationen wurden 61.828 Ladevorgänge registriert, ein Plus von 63,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.



Mehr als 1,4 Mio. Kilowattstunden Ladestrom abgegeben
Erneut massiv gewachsen ist damit auch die abgegebene Energiemenge an den Ladestationen: Insgesamt wurden 1.489.860 Kilowattstunden (kWh) Strom geladen. Das sind 42,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während die geladene Energiemenge an Normalladepunkten um 26,7 Prozent zunahm, hat sie sich an den Schnellladepunkten mit einem Plus von 97,9 Prozent nahezu verdoppelt.

Die durchschnittliche Dauer eines Ladevorgangs verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 von 2,7 auf 2,3 Stunden. Während ein Ladevorgang an einer Normalladestation durchschnittlich 2,73 Stunden in Anspruch nahm, lag die durchschnittliche Ladezeit an einer Schnellladestation bei lediglich 0,82 Stunden. Die Durchschnittliche Auslastung der Ladepunkte liegt damit bei rund 18 Prozent, so dass in Duisburg immer freie Ladeplätze zu finden sind.


Die Haupt-Ladezeit an den Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg liegt zwischen 8 und 18 Uhr. Besonders stark nachgefragt wurden im ersten Halbjahr 2026 die Ladepunkte an Standorten am Rathaus, Stadthaus, Portsmouthplatz am Hauptbahnhof, in der Memelstraße sowie in der Klagenfurter Straße. Die Ladeinfrastruktur der Stadtwerke Duisburg wird insbesondere an zentralen sowie verkehrsgünstig gelegenen Standorten stark genutzt.

Ladevorgänge nicht nur von Kunden der Stadtwerke Duisburg
Geladen werden kann an den Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg bequem mit einer Ladekarte, die kann problemlos online bestellt werden unter www.swdu.de/ladekarte. Mehr als 42.000 Ladevorgänge (rund 46 Prozent) wurden von Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg durchgeführt. Die weiteren Ladevorgänge wurden von externen Nutzerinnen und Nutzern gestartet, die entweder eine Ladekarte des Verbunds ladenetz.de besitzen, dem auch die Stadtwerke Duisburg angeschlossen sind, oder eine ganz andere Ladekarte nutzen. Gegen eine Roaminggebühr ist dann das Laden auch möglich.

Umsteigen auf Elektromobilität
Der lokale Energiedienstleister unterstützt alle Menschen und Unternehmen in Duisburg dabei, den Einstieg in die Elektromobilität zu realisieren. Privatkunden finden alle Informationen im Internet unter www.swdu.de/emob. Geschäftskunden, die zum Beispiel ihren Dienstwagen-Fuhrpark auf Elektromobilität umstellen wollen und Lademöglichkeiten am Betrieb installieren wollen, finden alle Informationen unter www.swdu.de/emob-g.

Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg
Mit dem renommierten Autor und Journalisten Ronald Reng startet der Verein für Literatur Duisburg in sein neues Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September, liest er um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der deutsche Sommer“.

Darin blickt er auf den Sommer 2006 zurück, als die Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland in eine seltene Stimmung von Leichtigkeit und Optimismus versetzte. Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob ein solches gesellschaftliches Hochgefühl heute noch möglich ist. Die Lesung eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein für Literatur Duisburg erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet.

Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September, folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman „Magisch“.

Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, Manuel Bittorf, als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit seinem vielbeachteten Erstlingswerk „Goldener Retriever“, Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“ sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.

Strick- und Häkelspaß beim „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek
Wer immer schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit einem angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum „Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben in der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte Tipps zum Umgang mit Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen anschlägt und abnimmt und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet monatlich im Café im Stadtfenster statt.

Die Termine sind am 12. August und 9. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nadeln und Wolle müssen mitgebracht werden. Die Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer Handarbeit den Bunten Kreis Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für Familien mit zu früh geborenen und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden werden bei den Workshops gerne angenommen.

VHS-Sommerkurs „Boule“ in Kooperation mit dem Homberger Turnverein
Die Volkshochschule Duisburg bietet im August einen Boule- bzw. Pétanquekurs für Neulinge an. Der Kurs findet dreimal mittwochs am 12., 19. sowie am 26. August, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr auf dem schattigen Sportgelände am Friesenplatz 1 in Duisburg-Homberg statt.

In dem dreiteiligen Kurs auf den Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik und Spieltaktik auf dem Programm. Das Präzisionsspiel erfordert Konzentration und strategische Entscheidungen. In jedem Spiel kommt es zu Situationen, in denen eine gute Regelkunde notwendig ist.

Teilnehmende lernen auch, Spielsituationen besser zu erkennen und regelgerecht zu entscheiden. Fairplay und die Fähigkeit, im Team aufmerksam zu beobachten und konstruktiv miteinander Spielstrategien zu entwickeln, sind feste Bestandteile der Veranstaltung. Dozent des Kurses ist Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim Homberger Turnverein.

Der Kurs findet in einer Gruppe von maximal zwölf Personen statt. Sofern vorhanden können eigene Boulekugeln mitgebracht werden. Es stehen aber auch Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro.
Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist notwendig. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de.

Neuer DHL-Paketshop in Duisburg-Alt Homberg eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop bei Eck-Treff Kiosk in der Zollstraße 27 in Duisburg-Alt Homberg in Betrieb genommen. Die Öffnungszeiten des Paketshops sind Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 21:00 Uhr sowie Samstag von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren sowie den Verkauf von Briefmarken. Für die Kundinnen und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.  

Unter deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.  

10. August 2016:
Homberger Bauwagenplatz - Landgericht Duisburg lehnte Berufung ab

Das könnte das endgültige Ende der Bewohner des Homberger Bauwagenplates sein. Das Landgericht hat die Berufung der Bauwagenbewohner gegen die von der Stadt angestrebte Räumung  abgelehnt. Jetzt bleiben noch zwei Wochen für einen Einspruch gegen diese Berufungs-Ablehnung. Der sogenannte Homberger Bauwagenplatz wird von einem eingetragenen Verein als experimentelle Wohnform betrieben.

Das Gelände gehört der Stadt Duisburg, die es dem Verein seit 1995 gegen Zahlung eines jährlichen Pachtzinses zur Nutzung überlassen hat. Die Stadt Duisburg beruft sich auf eine Kündigung des Vertrages in 2014. Außerdem soll der Verein auch Flächen, die nicht Gegenstand des Nutzungsvertrages sind, unberechtigt nutzen. Mit der Klage verlangt die Stadt die Räumung und Herausgabe des Geländes und die Entfernung der dort aufgestell- ten Wagen.

Der Verein tritt dem entgegen. Er ist der Auffassung, dass die Stadt Duisburg nicht, jedenfalls nicht wirksam gekündigt habe. Das Amtsgericht in Ruhrort sah das im Februar anders. Das Landgericht schloss sich dem jetzt an. 

Das Amts- und Landgericht Duisburg - BZ-Foto haje





Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Kinder 2025 um 7 % gestiegen
• 29 270 unter 15-Jährige verunglückt, 74 von ihnen tödlich
• 6- bis 14-Jährige verunglücken am häufigsten zwischen 7 und 8 Uhr
• Die meisten verunglückten Kinder waren mit dem Fahrrad oder dem Auto unterwegs

Durchschnittlich alle 18 Minuten ist im letzten Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Rund 29 270 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Damit kamen 7 % mehr Kinder zu Schaden als im Jahr 2024 mit 27 260 Verunglückten. Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 war die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder in den letzten Jahren wieder gestiegen.



Zahl der Todesfälle steigt in allen Altersgruppen
Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Kinder ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr in allen Altersgruppen gestiegen. Bei den unter 6-Jährigen nahm die Zahl der Todesfälle von 18 auf 30 zu. Bei den 6- bis 9-Jährigen stieg Zahl der Getöteten von 15 auf 17, bei den 10- bis 14-Jährigen von 20 auf 27.

Mit Blick auf die Verkehrsmittel stieg die Zahl der getöteten Kinder, die in Pkw mitgefahren waren, am stärksten an: von 21 auf 31. Größere Anstiege gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und mit E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs gewesen waren.

Ältere Kinder verunglücken besonders häufig morgens auf dem Schulweg
Die 6- bis 14-Jährigen verunglücken im Straßenverkehr montags bis freitags besonders häufig in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Das ist die Zeit, zu der Kinder in diesem Alter üblicherweise auf dem Weg zur Schule sind und zu der sich daher besonders viele Kinder im Straßenverkehr aufhalten. In dieser Zeit wurden im vergangenen Jahr 12 % der verunglückten 24 010 Kinder im entsprechenden Alter verletzt oder getötet.

In den folgenden Stunden bis 13 Uhr verunglücken weniger Kinder. Montags bis freitags in den Zeiten von 13 bis 14 Uhr sowie 15 bis 16 Uhr und 16 bis 17 Uhr erreicht die Zahl der verunglückten Kinder mit Anteilen von je 9 % die nächsthöchsten Werte.

Jüngere Kinder verunglücken am häufigsten im Auto, ältere Kinder auf dem Fahrrad Die meisten Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 %). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren weiterhin 31 % mit dem Auto, 20 % zu Fuß und 8 % mit dem E-Scooter unterwegs.

Betrachtet man jedoch verschiedene Altersgruppen, ergibt sich ein differenzierteres Bild: Unter 6-Jährige sind besonders häufig im Auto mit betreuenden Erwachsenen unterwegs, demzufolge verunglücken sie hier am häufigsten (55 % im Jahr 2025).

Schulkinder bewegen sich mit zunehmendem Alter selbstständig im Straßenverkehr – entsprechend steigt der Anteil der Radfahrenden und Fußgängerinnen und -gänger unter den Verunglückten. 6- bis 14-Jährige verunglückten am häufigsten auf ihrem Fahrrad (39 %), 26 % in einem Auto sowie 19 % zu Fuß.

NRW: Knapp ein Fünftel der Erwerbstätigen war 2025 atypisch beschäftigt
* Niveau der atypischen Beschäftigung im Vorjahresvergleich stabil
* Frauen und junge Erwerbstätige besonders häufig betroffen
* Je niedriger der Bildungsstand, desto häufiger sind atypische Erwerbsformen

Im Jahr 2025 arbeiteten in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Millionen der insgesamt 7,65 Millionen Kernerwerbstätigen in ihrer Haupttätigkeit in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, lag die Quote atypisch Beschäftigter bei 19,2 %.

Damit blieb das Niveau im Vergleich zum Vorjahr stabil (2024: 19,1 %). Kernerwerbstätige sind Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, die sich nicht in Schule oder Studium, Ausbildung oder einem Freiwilligendienst befinden. Zur atypischen Beschäftigung zählen Teilzeitjobs mit bis zu 20 Wochenstunden, befristete oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie Zeitarbeit.

Frauen und junge Beschäftigte besonders häufig betroffen Frauen sind häufiger atypisch beschäftigt als Männer: Während die Quote bei den männlichen Kernerwerbstätigen in NRW im Jahr 2025 bei 11,7 % lag, fiel sie bei den Frauen mit 27,6 % mehr als doppelt so hoch aus.

Ausschlaggebend hierfür ist vor allem der hohe Teilzeitanteil: 21,3 % der erwerbstätigen Frauen arbeiteten 2025 maximal 20 Stunden pro Woche – bei den Männern waren es lediglich 4,2 %. Zudem waren Frauen mit 7,9 % öfter geringfügig beschäftigt als Männer (2,8 %).



Auch der Start ins Berufsleben ist oft von atypischer Beschäftigung geprägt. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen betraf dies mit 34,2 % gut ein Drittel der Kernerwerbstätigen. Hauptgrund sind Befristungen, in denen sich 23,0 % der unter 25-Jährigen befanden.
Zudem lagen in dieser Altersgruppe sowohl der Anteil geringfügig Beschäftigter mit 9,1 % als auch der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit mit 5,6 % über dem Durchschnitt.

Je niedriger der Bildungsstand, desto häufiger sind atypische Erwerbsformen Das Bildungsniveau beeinflusst das Risiko für atypische Beschäftigung stark. Im Jahr 2025 war mehr als jede dritte kernerwerbstätige Person mit niedrigem Bildungsabschluss (35,2 %) atypisch beschäftigt. Bei Personen mit mittlerer Qualifikation lag dieser Anteil mit 18,2 % deutlich niedriger. Hochqualifizierte waren mit 14,3 % am seltensten in solchen Arbeitsverhältnissen tätig.



Dieses Muster zeigt sich auch bei den einzelnen Merkmalen atypischer Beschäftigung. In Teilzeitbeschäftigung bis zu 20 Wochenstunden arbeiteten 21,5 % der geringqualifizierten Kernerwerbstätigen, während es unter den Mittelqualifizierten 12,8 % und unter den Hochqualifizierten nur 7,8 % waren.

Besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei den geringfügigen Beschäftigungen: Insgesamt 14,3 % der Geringqualifizierten standen in einem solchen Arbeitsverhältnis. Dieser Anteil ist dreimal so hoch wie bei den Mittelqualifizierten (4,9 %) und sogar siebenmal so hoch wie bei den Hochqualifizierten (2,0 %).

Bei den Befristungen zeigt sich ein etwas anderes Muster. Zwar ist auch hier die Gruppe der Geringqualifizierten mit 12,6 % am häufigsten betroffen, jedoch folgen an zweiter Stelle die Hochqualifizierten mit 6,7 %. Die im Vergleich zu Mittelqualifizierten etwas höhere Befristungsquote Hochqualifizierter ist maßgeblich durch die Befristungspraxis im Wissenschafts- und Forschungsbereich bedingt. Die Kernerwerbstätigen mit mittlerem Qualifikationsniveau waren mit 5,3 % am seltensten befristet beschäftigt.

Neues Südbad öffnet am 10. August
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Montag, 10. August, um 13.15 Uhr das neue Südbad an der Großenbaumer Allee. Im Anschluss öffnet das Hallenbad erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit: Die ersten Badegäste können das neue Bad erkunden und ihre Bahnen ziehen. Eintrittskarten sind am Eröffnungstag an der Tageskasse erhältlich.

Im Bürgerbereich erwartet die Gäste ein 25-Meter-Becken mit einer Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform) sowie einer fünf Meter hohen Kletterwand direkt über dem Wasser. Ein Kinderplanschbecken und eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse zum Sonnen und Entspannen ergänzen das Angebot.

Gleichzeitig können Schulen und Sportvereine unabhängig vom öffentlichen Badebetrieb ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit verstellbarem Hubboden (zur Verringerung der Wassertiefe auf bis zu 60 Zentimeter) sowie ein Lehrschwimmbecken nutzen. Separate Eingänge, Duschen und Umkleidebereiche ermöglichen den parallelen und voneinander unabhängigen Betrieb beider Bereiche.

Besucherinnen und Besucher haben am Eröffnungstag auch die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen: Kostenlosen Führungen zu den technischen Anlagen und Besonderheiten des Bades finden jeweils um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und um 17 Uhr statt. Anmeldung sind direkt nach der Baderöffnung an der Kasse möglich.

Auf der neuen Dachterrasse werden außerdem Schnupperkurse des Sportbildungswerks für jeweils 9 Euro inklusive Badeintritt angeboten. Am Eröffnungstag (10. August) sowie am Montag, 17. August, finden dort von 16 bis 17 Uhr die Kurse „Allover Workout“ (Kurs-Nr. 2085/2087) und von 17 bis 18 Uhr „Yoga & Stretch“ (Kurs-Nr. 2086/2088) statt. Diese Veranstaltungen sind über die Website des Sportbildungswerks buchbar (https://www.sportbildungswerk-nrw.de/duisburg).

Stadtranderholung 2026
Die 74. Ausgabe der „Stadtranderholung“ startet am 10. August. Die beliebte Ferienfreizeit des Jugendamts bietet an 18 Standorten 1360 Kindern für drei Wochen lang ein buntes Ferienprogramm.

Oberbürgermeister Sören Link, Jo Jonas, Abteilungsleiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendförderung beim Jugendamt, sowie Mustafa Erkan, Projektleiter der Stadtranderholung, stellen das diesjährige Konzept sowie das Programm am Mittwoch, 12. August 2026, um 13 Uhr im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Robinson Abenteuerfarm“, Saarstraße 9, 47229 Duisburg-Rheinhausen vor.

Boule für Einsteiger: VHS-Sommerkurs in Kooperation mit dem Homberger Turnverein

Wer Boule oder Pétanque kennenlernen möchte, hat im August bei der Volkshochschule Gelegenheit dazu. In einem dreiteiligen Einsteigerkurs auf den Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik und Spieltaktik im Mittelpunkt. Das Präzisionsspiel verbindet Konzentration, Geschick und strategisches Denken.

Die Teilnehmenden lernen, Spielsituationen einzuschätzen, regelkonform zu handeln und ihre Wurftechnik gezielt zu verbessern. Auch Fairplay, Teamspiel sowie das gemeinsame Entwickeln von Spielstrategien gehören zu den Inhalten des Kurses. Geleitet wird der Kurs von Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim Homberger Turnverein.

Die drei Kurstermine finden jeweils mittwochs am 12., 19. und 26. August von 17.30 bis 19 Uhr auf dem schattigen Sportgelände des Turnvereins, Friesenplatz 1, statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro. Eigene Boulekugeln können mitgebracht werden, sofern vorhanden. Alternativ stehen Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es unter Tel. 0203/283-984607 oder per Mail vhs-west@stadt-duisburg.de

Sonnenfinsternis am 12. August: Weltgrößter Hersteller warnt vor Engpässen bei Schutzbrillen
Unsichere Produkte könnten erneut den europäischen Markt überschwemmen, so American Paper Optics.
Memphis (USA) - Der weltweit größte Hersteller von Sonnenfinsternisbrillen, American Paper Optics (APO), warnt deutsche Verbraucher vor Lieferengpässen zertifizierter Schutzbrillen im Vorfeld der tiefen partiellen Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Bei vergangenen Finsternissen in den USA und Europa seien geprüfte Brillen regelmäßig knapp geworden. In die Lücke drängten dann unzertifizierte Produkte ohne ausreichenden Schutz.

Am 12. August verdeckt der Mond je nach Region zwischen 85 und 90 Prozent der Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa 85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang zusammen.

Gerade eine tiefe partielle Finsternis unterschätzen viele Beobachter. Bei einem ungeschützten Blick in die Sonne treffen laut BfS UV-Strahlung, sichtbares Licht und Infrarotstrahlung mit hoher Intensität auf die Netzhaut. Die dabei entstehende Solarretinopathie verläuft schmerzfrei und wird oft erst Stunden später bemerkt.

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, behielten nach früheren Sonnenfinsternissen rund zehn Prozent der Betroffenen dauerhafte Netzhautschäden. Normale Sonnenbrillen oder Kamerafilter genügen nicht. Sicheres Beobachten erfordert Brillen, die nach DIN EN ISO 12312-2:2015 zertifiziert und mit CE-Kennzeichnung versehen sind.

„Wer direkt in die Sonne schaut, darf bei der Schutzausrüstung keine Kompromisse eingehen", sagt Jason Lewin, Marketingchef von American Paper Optics. „Wir haben bei vergangenen Finsternissen erlebt, wie in den letzten Wochen vor dem Ereignis ungeprüfte Brillen aus dubiosen Quellen auf den Markt kamen. Unser Rat an alle Beobachter in Deutschland: Bestellen Sie frühzeitig bei einem Hersteller, dessen Zertifizierung Sie nachprüfen können."

APO hat in mehr als 15 Jahren über 500 Millionen Sonnenfinsternisbrillen produziert. Zu den Abnehmern zählen NASA, die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die American Astronomical Society. Zuletzt fertigte das Unternehmen die Spezialbrillen für die Crew der NASA-Mission Artemis II. Sämtliche APO-Brillen erfüllen DIN EN ISO 12312-2:2015 und tragen die CE-Kennzeichnung.

Bezugsquelle
Zertifizierte APO-Sonnenfinsternisbrillen sind direkt beim Hersteller erhältlich. Einzel- und Gruppenbestellungen sind über eclipseglasses.com möglich. Der Versand nach Deutschland erfolgt per Expresslieferung.

Über American Paper Optics
American Paper Optics mit Sitz in Memphis, Tennessee, ist der weltweit größte Hersteller von 3D- und Solarbrillen. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung über 3,5 Milliarden Brillen produziert, darunter mehr als 500 Millionen Sonnenfinsternisbrillen. APO arbeitet mit Universitäten, Wissenschaftszentren und Weltraumorganisationen weltweit zusammen.

VHS-Sommerkurs „Boule“ in Kooperation mit dem Homberger Turnverein
Die Volkshochschule Duisburg bietet im August einen Boule- bzw. Pétanquekurs für Neulinge an. Der Kurs findet dreimal mittwochs am 12., 19. sowie am 26. August, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr auf dem schattigen Sportgelände am Friesenplatz 1 in Duisburg-Homberg statt.

In dem dreiteiligen Kurs auf den Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik und Spieltaktik auf dem Programm. Das Präzisionsspiel erfordert Konzentration und strategische Entscheidungen. In jedem Spiel kommt es zu Situationen, in denen eine gute Regelkunde notwendig ist.

Teilnehmende lernen auch, Spielsituationen besser zu erkennen und regelgerecht zu entscheiden. Fairplay und die Fähigkeit, im Team aufmerksam zu beobachten und konstruktiv miteinander Spielstrategien zu entwickeln, sind feste Bestandteile der Veranstaltung. Dozent des Kurses ist Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim Homberger Turnverein.

Der Kurs findet in einer Gruppe von maximal zwölf Personen statt. Sofern vorhanden können eigene Boulekugeln mitgebracht werden. Es stehen aber auch Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro.
Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist notwendig. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de.

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am Freitag, 14. August 2026, unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.

Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 14. August 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 18.September 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Offene Schreibwerkstatt vermittelt neue Schreibtechniken
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in Wanheimerort am Samstag, 15. August, von 11 bis 13 Uhr in die Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Unter der Leitung der Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen zu entfalten, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben wagen möchten. In einer inspirierenden und unterstützenden Atmosphäre können Teilnehmende unterschiedliche Ausdrucksformen ausprobieren, Impulse erhalten und ihre Kreativität weiterentwickeln.

Teilnehmende sollten ihr eigenes Schreibmaterial mitbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Kleine Runde oder großes Fest? So feiert Deutschland die Einschulung
Ostdeutschland feiert deutlich größer

Der auffälligste Befund der Umfrage ist regional. Unter den Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld berichtet in Ostdeutschland mehr als die Hälfte von Feiern mit mindestens elf Gästen oder von mehreren Feiern (51 Prozent). Im gesamten übrigen Bundesgebiet ist es nur rund ein Viertel – in Norddeutschland liegt der Anteil bei 30 Prozent, in Westdeutschland bei 25 Prozent und in Süddeutschland bei 23 Prozent. Ostdeutschland weicht damit klar ab.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den größten Feiern: In Ostdeutschland berichtet rund jeder Vierte von einer Feier mit mehr als 20 Gästen, im übrigen Bundesgebiet nur etwa jeder Vierzehnte. Eine mögliche Erklärung liegt in der ostdeutschen Tradition rund um die Zuckertüte, die den Schulanfang seit Generationen als Familienfest im größeren Kreis begeht. Die Umfrage selbst erhebt die Ursachen nicht – sie belegt den Unterschied.

Zur Einschulung gehört für die meisten mehr als Schulranzen und Schultüte
Kaum ein Produkt steht so stark für die Einschulung wie der erste Schulranzen. Dazu kommen Federmäppchen, Hefte, Stifte, Lunchbox, Trinkflasche und je nach Schule weiteres Material. Auch die Schultüte gehört fest dazu, besonders wenn Süßigkeiten, kleine Geschenke oder nützliches Schulzubehör darin landen. Weitere Anschaffungen können ebenfalls eine Rolle spielen, etwa neue Kleidung, Zubehör für den Schulweg oder erste Technik wie eine Kinder-Smartwatch.

Dass rund um die Einschulung viel Geld ausgegeben wird, zeigt auch eine aktuelle Prognose des Handelsverbands Deutschland: Anlässlich der Einschulung rechnet der Einzelhandel in diesem Jahr mit rund 770 Millionen Euro Umsatz – ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber den 725 Millionen Euro im Vorjahr. Doch für viele Familien endet die Einschulung nicht mit der Ausstattung für den Unterricht. Der Tag selbst wird vorbereitet, geplant und häufig gefeiert.

Die Mehrheit feiert im kleinen Rahmen
Wie aufwendig die Einschulung wird, hängt vom Rahmen der Feier ab. Unter den Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld berichten gut 40 Prozent, dass die Einschulung nicht besonders oder nur im engsten Kreis gefeiert wird. Eine kleine Feier mit bis zu zehn Gästen nennen knapp 30 Prozent. Fast ein Drittel (31 Prozent) gibt an, mit mindestens elf Gästen oder mehrmals zu feiern.

Im Detail: Fast jede fünfte Nennung entfällt auf eine Feier mit elf bis 20 Gästen (19 Prozent), 11 Prozent berichten von mehr als 20 Gästen. Mehrere Feiern oder eine mehrtägige Feier bleiben die Ausnahme (1 Prozent). Dass die Einschulung nicht besonders gefeiert wird, sagen 8 Prozent.

Zu Hause oder im Garten wird am häufigsten gefeiert
Beim Ort der Feier gibt es einen klaren Schwerpunkt: Am häufigsten findet die Einschulung zu Hause oder im Garten statt (68 Prozent). Das ist naheliegend, kann je nach Gästezahl aber trotzdem Ausgaben für Essen, Getränke, Dekoration oder zusätzliche Sitzplätze mit sich bringen.

Außer Haus wird deutlich seltener gefeiert. Ein Restaurant oder Café ist die wichtigste Alternative zum privaten Rahmen (17 Prozent). Einen gemieteten Raum oder Saal nennen knapp 9 Prozent, einen Ausflugs- oder Veranstaltungsort gut 3 Prozent.

Auch hier unterscheiden sich die Regionen. In Norddeutschland dominiert der private Rahmen besonders deutlich (84 Prozent). In Süddeutschland wird häufiger ein Restaurant oder Café gewählt (26 Prozent). In Ostdeutschland fällt der Anteil gemieteter Räume oder Säle auf (17 Prozent) und liegt damit deutlich höher als in den übrigen Regionen – passend zum Bild der größeren Feiern.

Aus dem Schulstart wird ein Familientag
Die Einschulung beginnt mit Schulranzen, Schultüte und erstem Stundenplan. Für viele Familien gehört aber auch die Feier zu diesem Übergang dazu. Die Umfrage zeigt, dass der Rahmen sehr unterschiedlich ausfallen kann. Gemeinsam ist den Feiern jedoch: Der Schulstart wird bewusst gestaltet und als besonderer Familienmoment begangen.

Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander
Beschäftigte, die mal im Homeoffice und mal im Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn die Homeoffice-Realität stark von den eigenen Bedürfnissen abweicht, treten häufig Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*

(C) Hans-Böckler-Stiftung

Die Coronakrise hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu einem nachhaltigen Durchbruch verholfen: Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die Entwicklung nicht rückgängig machen lässt, erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit untersucht und dafür Daten des WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.

Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es deutliche Unterschiede vor allem zwischen Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am besten den Bedürfnissen der meisten Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den bestehenden Regelungen zufrieden sind oder allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten möchten. Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von der betrieblichen Realität abweichen, sind deutlich öfter von starker beruflicher Belastung und gesundheitlichen Problemen betroffen.

Für das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in 15 Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020 zunächst knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen befragt. Emmlers Auswertung zufolge hat der erste Corona-Lockdown im März 2020 eine „schlagartige und in dieser Größenordnung auch seither nicht wieder beobachtete Ausbreitung von mobiler Arbeit“ verursacht.

Der Anteil derjenigen, die ausschließlich im Betrieb arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf 53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass hinter diesem Trend für rund ein Viertel der Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt, heißt es in der Studie.

Um den aktuellen Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024 und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht haben. Dabei hat er sich auf abhängig Beschäftigte konzentriert. Von denen haben zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem Zehntel zu Hause verbracht. Bei Akademikerinnen und Akademikern ist die Quote mit 36,6 Prozent deutlich geringer als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung mit 69 Prozent – wobei sich der Abstand im Vergleich zu 2024 ein wenig verringert hat.



In Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2 Prozent höher als im Westen mit 63,3 Prozent (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Auch diese Differenz ist rückläufig. Die Branchen Energieversorgung, Medien, Finanzen und öffentliche Verwaltung stechen durch einen hohen Anteil hervor. In den Bereichen Bau, Erziehung, Gastgewerbe, Gesundheit, Handel, Verkehr und Logistik ist Homeoffice dagegen weniger verbreitet.

Ein Großteil dieser Unterschiede hängt laut der Analyse mit der Natur der jeweiligen Tätigkeiten zusammen: Dass sie ihre Aufgaben uneingeschränkt oder zu einem Großteil zu Hause erfüllen könnten, sagen 38 Prozent der Beschäftigten. Von den geeigneten Tätigkeiten werden 65 Prozent zumindest zu einem Viertel im Homeoffice erledigt, 46 Prozent sogar überwiegend.

Bei den Beschäftigten mit akademischen Abschlüssen und geeigneten Jobs ist die Quote derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber 2024 von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das deute darauf hin, dass sich in dieser Gruppe zunehmend zwei statt drei Tage Homeoffice durchsetzen, schreibt Emmler.

Unzufriedenheit ist ungesund
Der Auswertung zufolge entsprechen die betrieblichen Regelungen nicht immer den Wünschen der Beschäftigten: Diejenigen, deren Aufgaben sich dafür eignen, würden im Schnitt gern gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause verbringen, tatsächlich ist es etwas mehr als ein Drittel. Insgesamt möchte ein Viertel den Anteil der Zeit im Homeoffice um 30 Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel möchte weniger dort arbeiten.

Rund zwei Drittel sind zufrieden oder wünschen sich allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren Wünsche stark von der tatsächlichen Situation abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten, die von Return-to-Office-Initiativen betroffen sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.

Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen, die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent. Auch bei der Zufriedenheit mit dem Familienleben, der Freizeitgestaltung oder sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause arbeiten würden.

Dass die Homeoffice-Quoten sich nach Ende der Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur als probate Maßnahme des Infektionsschutzes, sondern als arbeitnehmerfreundliche Unterstützung der Work-Life-Balance und arbeitgeberseitiges Instrument zur Fachkräftesuche erwiesen.“

Er empfiehlt Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten entgegenzukommen, solange keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu erfüllen.

„Die neue Studie unterstreicht: Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt immer noch den ganz überwiegenden Teil der Sorgearbeit erledigen, also etwa Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart wird.“

Das Homeoffice sei jedoch kein Ersatz für ausreichende Kinderbetreuungsangebote, betont die Soziologin zugleich. Insbesondere in Zeiten hoher Spritpreise ermögliche mobile Arbeit generell auch eine finanzielle Entlastung.