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Wetterwarnung Der Deutsche Wetterdienst (DWD)
hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de,
auf YouTube unter
www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App
(https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html)
veröffentlicht.
Naturerhalt des Rahmerbuschfeldes
und der Erhalt der Kaltluftzufuhr für Rahm - Stadt
Duisburg hat sich auf Aufforderung des Oberverwaltungsgerichtes
Münster (OVG) vom 30.01.26 nicht zu den Kritikpunkten des BUND und
der Bürgerinitiative geäußert - OVG setzt der Stadt Duisburg nach
8 Monaten des Schweigens eine Frist - BUND freut sich, dass dem
OVG der Geduldsfaden gerissen ist und die Stadt nun reagieren muss
Der BUND NRW und die Bürgerinitiative Naturerhalt
Rahmerbuschfeld hatten in einem Eilverfahren vor dem
Oberverwaltungsbericht Münster (OVG) versucht, den im Januar 2025
seitens der Stadt Duisburg bekannt gemachten Bebauungsplan zu
stoppen. Und sie hatten Erfolg. Im Dezember 2025 verfügte das OVG
einen vorläufigen Baustopp bis zum Urteil im Hauptsacheverfahren.
Das Hauptsacheverfahren (Normenkontrollverfahren) strengte
der BUND NRW daraufhin im Januar 2026 vor Gericht mit dem Ziel an,
die Bebauung auch endgültig zu verhindern.
Daraufhin
forderte das OVG die Stadt Duisburg am 30. Januar 2026 zur
Stellungnahme der vom BUND NRW an die Stadt erstellte 100-seitige
Mängelrüge auf. Dem ist die Stadt bisher nicht nachgekommen. Das OVG
sah sich jetzt genötigt, die Stadt Duisburg an diese Aufforderung zu
erinnern und setzte ihnen eine Frist bis 10. September 2026.
Kerstin Ciesla, Sprecherin der Kreisgruppe Duisburg des BUND,
wundert sich nicht über diese ausbleibende Reaktion der Stadt und
führt aus: „Fragen von Mitgliedern des Planungsausschusses und des
Umweltausschusses zur Ursache des Baustopps sowie zum weiteren
Vorgehen blieben größtenteils unbeantwortet.
Mündlich hatte
die Stadt auf die Komplexität des Verfahrens verwiesen, ohne die
Fragen konkret zu beantworten. Ich freue mich, dass dem OVG nun der
Geduldsfaden gerissen ist und die Stadt nicht länger untätig sein
kann“.
Für den BUND und die Bürgerinitiative Naturerhalt
Rahmerbuschfeld spricht vieles dafür, dass die Stadt um die großen
Mängel dieses Bebauungsplanes weiß. „Es ist aus unserer Sicht nun
mal nicht alles „heilbar“ an diesem Bebauungsplan. Daher ist die
Frage nimmt die Stadt den Bebauungsplan zurück? Will die Stadt den
Bebauungsplan heilen und wenn ja, wann? Oder arbeitet die Stadt
schon an einem neuen Bebauungsplan? Aber der erste Schritt ist nun
mal die Reaktion auf die Punkte des OVG. Wir sind gespannt“, so
Ciesla.
Annette Rempe, Mitglied der Bürgerinitiative
Naturerhalt Rahmerbuschfeld, dankt erneut Allen, die es durch ihre
Spenden überhaupt erst möglich gemacht haben, eine unparteiische
gerichtliche Klärung der strittigen Fragen herbeizuführen. Die
Besonderheit in Rahm sei die Nähe zur Natur, wo gerade jetzt in
diesen heißen Tagen die Landschaft aus offener Weide und Wald für
Mensch und Tier das Klima besser ertragen ließe. Duisburg sollte
viel mehr Wert auf die Natur legen!
Gerade die vielen
Bauprojekte in den gewachsenen innerörtlichen Lagen, wie jetzt das
Bauprojekt um die ehemalige Kirche in Ungelsheim zeigen, wie man
naturnah wohnen kann, ohne weiter Landschaft zu verbrauchen.
Der BUND betont abschließend, dass die Fristsetzung für die Stadt
durch das OVG Münster sicher nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt
erfolgt sei. Schließlich sei jetzt das Urteil in einem
Parallelverfahren, der Klage gegen den Regionalplan Ruhr,
veröffentlicht worden. Dort mache das Gericht in Münster für
Alle klar, dass gerade der Wert der Natur in der Abwägung angemessen
berücksichtigt werden müsse und nicht automatisch hinter anderen
Belangen, sei es Kiesabbau oder Wohnungs- und Gewerbebau
zurückzustehen habe.
Offene Schreibwerkstatt vermittelt neue Schreibtechniken
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in
Wanheimerort am Samstag, 15. August, von 11 bis 13 Uhr in die
Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Unter der Leitung der
Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die
Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen zu
entfalten, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch
an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben wagen möchten. In
einer inspirierenden und unterstützenden Atmosphäre können Teilnehmende
unterschiedliche Ausdrucksformen ausprobieren, Impulse erhalten und ihre
Kreativität weiterentwickeln.
Teilnehmende sollten ihr eigenes Schreibmaterial mitbringen. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek
persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten sind
dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30 bis 13
Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Stadtmuseum: Führung „Gerhard Mercator – weltberühmter Gelehrter
Duisburgs“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 16.
August, um 15 Uhr ins Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen
zu einer Führung durch die Mercator-Schatzkammer ein. Werner Pöhling
nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch das
bewegte Leben Gerhard Mercators.
Der große Universalgelehrte fand im 16. Jahrhundert in Duisburg eine
neue Heimat – und schuf hier Werke, die unser Weltbild bis heute prägen.
Mercator verdanken wir nicht nur bahnbrechend präzise Landkarten und den
ersten „Atlas“ der Welt, sondern auch grundlegende Erkenntnisse für die
moderne Navigation.
Das Stadtmuseum bewahrt in seiner Schatzkammer eine der bedeutendsten
und schönsten Mercator-Sammlungen Europas. Die Führung bietet spannende
Einblicke in die Welt eines außergewöhnlichen Gelehrten und in die
Stadtgeschichte des 16. Jahrhunderts.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene
4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucherinnen und Besucher zwei
Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter
http://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Kinder spielen in Wedau Kirche
Kinder können jetzt in Duisburg Wedau
Kirche auf Augenhöhe spielerisch erleben, entdecken und
einfach ausprobieren - von der Taufe, Hochzeit bis zur
Trauerfeier. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde
Trinitatis eine sogenannte „Spielkirche“ angeschafft, ein
mobiles, knapp zwei Meter hohes, hölzernes Gotteshaus auf
Rollen, das an allen vier Seiten spannende Erkundungen
bietet und die Kinder in den Mittelpunkt des kirchlichen
Gemeindelebens mitnimmt - mit Altar, Kreuz, Glocke,
Kerzen und Blumen, wie in jeder großen Kirche auch.
Alles, was man für das „kirchliche Leben“ braucht,
findet sich in den Fächern der Kirche. Taufschale und
Taufkerze genauso wie Geschirr für das Abendmahl,
Ausstattung für die Trauung und Blumen zum Streuen
natürlich auch. Pfarrerin Ute Sawatzki setzt die
Spielkirche bei der „Kirche mit Kindern“ und im
Schulgottesdienst ein. Sie rollt die Spielkirche aus dem
Atrium im Gemeindezentrum in die benachbarte Wedauer
Kirche, Am See.
Dann gilt es, gemeinsam mit der
Pfarrerin die einzelnen Fächer der Spielkirche zu
entdecken. „Letztens haben wir ein richtiges Abendmahl
gefeiert.“ Zwei Kinder im Talar haben Brot und Saft in
großer Runde verteilt. Andere Kinder, die mit den
Familien zu Besuch im Gemeindehaus sind, spielen auch
ganz spontan damit. „Seit neuestem haben wir auch ein
Brautkleid, das sehr gerne angezogen wird.“

In der Spielkirche wurden schon einige Paare getraut, und
den Segen bekamen sie von kleinen Pfarrerinnen und
Pfarrern, die dafür extra einen Talar in Kindergröße
anziehen. Die Nachricht von der „Spielkirche“ hat sich
herumgesprochen, denn inzwischen kommen auch
Kinderchorkinder extra früh, damit sie dort noch Zeit zum
Spielen haben. „Auch ein kleiner Sarg ist dabei, in dem
ein Playmobilmännchen namens Thaddäus liegt, über das wir
viele gute Sachen erzählen und dann feierlich begraben.
Wir machen dann einen richtigen Trauerzug durch
die Kirche und ich sage: "Wer sich Thaddäus verbunden
fühlte, kann jetzt hinter dem Sarg hergehen.´ Einmal kam
ein kleines Mädchen zu mir und sagte: ´Thaddäus war
übrigens mein Mann.“
Mit der Spielkirche feiern
die Kinder natürlich die fröhlichen Anlässe, „sie blenden
die traurigen aber nicht aus“, sagt die Pfarrerin, „denn
sie wissen schon, dass auch der Tod zum Leben dazu
gehört.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Spielkirche Duisburg-Wedau (Fotos Dirk
Sawatzki).
Blaualgen im Uettelsheimer See:
Wasserspielplatz vorsorglich gesperrt Bei einer
Kontrolle haben Mitarbeitende der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Blaualgen (Cyanobakterien) im Uettelsheimer See festgestellt. Da das
Wasser des Sees auch für den Betrieb des angrenzenden
Wasserspielplatzes genutzt wird, haben die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg diesen vorsorglich bis auf Weiteres gesperrt.
Cyanobakterien kommen natürlicherweise in Gewässern vor. Bei
stärkerem Auftreten können einige Arten jedoch Stoffe bilden, die
gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Nach Kontakt mit belastetem
Wasser können unter anderem Haut- und Schleimhautreizungen, gerötete
Augen sowie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Auch
allergische Reaktionen und Atemwegsbeschwerden sind möglich. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten Besucherinnen und Besucher
deshalb, den Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden.
Das Baden
im Uettelsheimer See ist unabhängig vom aktuellen Blaualgenvorkommen
verboten. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer sollten zudem darauf
achten, dass ihre Tiere weder im See schwimmen noch daraus trinken.
Sobald eine gefahrlose Nutzung wieder möglich ist und der
Wasserspielplatz freigegeben werden kann, informieren die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Öffentlichkeit.

Copyright: WBD

Unternehmensinsolvenzen im Mai 2026: -2,0 % gegenüber
Mai 2025 • Verbraucherinsolvenzen Mai 2026:
-10,3 % gegenüber Mai 2025 • Januar bis Mai 2026: 4,9
% mehr Unternehmensinsolvenzen und 1,9 % mehr
Verbraucherinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum
Im Mai 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 1 995
beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,0
% weniger als im Vorjahresmonat. Zuletzt war die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026 zurückgegangen
(-1,0 %).
Bei den Ergebnissen ist zu
berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten
Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik
einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des
Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei
Monate davor.

Januar bis Mai 2026: 4,9 % mehr
Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum Von
Januar bis Mai 2026 wurden 10 546 beantragte
Unternehmensinsolvenzen registriert. Das waren 4,9 % mehr
als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger
aus den von Januar bis Mai 2026 gemeldeten
Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf
rund 15,4 Milliarden Euro.
Von Januar bis Mai
2025 hatten die Forderungen bei rund 25,7 Milliarden Euro
gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender
Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf
zurückzuführen, dass in den ersten fünf Monaten 2025 mehr
wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt
hatten als 2026.
Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten
Bezogen auf 10 000 Unternehmen gab es von Januar bis Mai
2026 insgesamt 29,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten
war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt
Verkehr und Lagerei mit 57,2 Fällen je
10 000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit
49,2 Fällen und das Baugewerbe mit 44,0 Insolvenzen.
Verbraucherinsolvenzen: -10,3 % im Mai 2026, +1,9 %
von Januar bis Mai 2026 Im Mai 2026 gab es
5 926 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 10,3 % weniger
als im Vorjahresmonat. Für Januar bis Mai 2026 wurden
32 093 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet
einen Anstieg von 1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren
und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände
eine zweite Chance. Am Freitag, 14. August 2026, unterstützen
ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins
DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte
Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände
wieder gebrauchsfähig zu machen.
Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem
Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter
fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben
und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So
stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit
Alltagsgegenständen.
Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und
Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und
weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 14. August 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 18.September 2026,
ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere
Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per
E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter
(0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Kostenfreie Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar
Welche Spuren hat der Kolonialismus in Duisburg
hinterlassen, und wie wirken sie bis heute nach? Diesen Fragen
widmet sich die Außenführung „Auf Spurensuche: Kolonialismus in
Duisburg“ am Freitag, 14. August, um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist das
Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 am Innenhafen.
Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins erkunden die
Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen Perspektive.
Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die auf den ersten
Blick unscheinbar wirken, deren Geschichte jedoch eng mit dem
deutschen Kolonialismus verbunden ist.
So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder
Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese
Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft
kaum noch bekannt ist. Die Führung macht diese häufig übersehenen
historischen Zusammenhänge sichtbar und regt dazu an, den Stadtraum
mit neuen Augen zu betrachten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht und per
E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 2832640
möglich.
Stadtwerke-Tochter investiert in
sieben neue Großfilter im Wasserwerk Wittlaer Die
Stadtwerke Duisburg AG investiert jedes Jahr Millionen in die
Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger. In dieser Woche
stand im Bereich der Trinkwassergewinnung ein weiteres spannendes
Großprojekt an. Das Wasserwerk in Düsseldorf-Wittlaer erhält für die
Filteranlage sieben neue Großfilter. Die Wasserbeschaffung
Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW), eine Kooperation der Stadtwerke
Duisburg AG und der Gelsenwasser AG, investiert für die
Gesamtmaßnahme rund 3,8 Millionen Euro.
Erneuerung in zwei
Schritten Da die Erneuerung der Großfilter im laufenden Betrieb
stattfinden muss, erfolgt sie in zwei Schritten. Im ersten Schritt
werden drei der sieben Filterbehälter ausgetauscht. Die
Stahlbehälter wurden in der Nähe von Hannover gefertigt und
anschließend bei einer Firma in Köln mit einer
Epoxidharzbeschichtung versehen. Der Ablauf für den Austausch der
Filter bedurfte einer präzisen Planung.

Fotos: Stadtwerke Duisburg
Bereits in den frühen
Morgenstunden des 10. August wurde ein großer Kran aufgebaut, um ab
7 Uhr das Dachprovisorium der Filterhalle abzuheben. Anschließend
wurden die alten Filterbehälter ausgehoben und auf einem
Grünstreifen zwischengelagert. Am 11. August trafen die drei neuen
Filterbehälter per Spedition ein, wurden eingehoben, positioniert
und ausgerichtet.

Die Anlieferung musste aufgrund der Größe des Schwertransportes in
der Nacht erfolgen, da der Verkehr durch die Maßnahme so wenig wie
möglich beeinträchtigt werden sollte. Jeder Behälter hat einen
Durchmesser von 3 Metern, eine Höhe von 6 Metern und ein Leergewicht
von 12,8 Tonnen. Im Anschluss wurden die alten Behälter aufgeladen
und entsorgt.

Die Inbetriebnahme der drei neuen Filterbehälter ist für Januar 2027
vorgesehen. Der Austausch der vier weiteren Filter ist im
Jahresverlauf 2027 geplant. Die alten Filterbehälter stammen aus dem
Jahr 1963 und haben das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer
erreicht. Mit 100 Kubikmetern pro Stunde besitzen die neuen Filter
eine moderne Filterleistung und entsprechen dem aktuellen Stand der
Technik.
Die Filterbehälter sind in Doppelstockbauweise mit
zwei Düsenböden ausgeführt und haben befüllt ein Betriebsgewicht von
64,5 Tonnen: Die obere Filterschicht besteht aus 1,3 Meter Quarzsand
zur Partikelentfernung, die darunterliegende 2 Meter starke
Aktivkohleschicht entfernt organische Spurenstoffe aus dem Wasser.
Neben dem Austausch der Behälter wird auch die Verfahrenstechnik der
Filteranlagen optimiert. So wird zum Beispiel das Verfahren zum
Befüllen der Filter mit Aktivkohle verbessert sowie das Verfahren
zur Filterrückspülung.
Wasserbeschaffung Niederrhein
Westfalen Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH
(WBNW) ist eine gemeinsame Gesellschaft der Stadtwerke Duisburg und
GELSENWASSER. Seit 2021 ist die WBNW Eigentümerin der
Wasserwerksanlagen.
Ziel ist die Bündelung und
Weiterentwicklung der Wasserversorgung für Duisburg und den
Niederrhein. Das Unternehmen gewinnt Grundwasser über Brunnen,
filtert und bereitet es auf, um es als Trinkwasser in
Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz einzuspeisen.
Ruhrorter Hafenfest: Zusätzliche Fahrten mit
Bahnen und Bussen der DVG Für das Ruhrorter Hafenfest
verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) von Freitag,
21. August, bis Montag, 24. August, ihr Verkehrsangebot. Die DVG
setzt zusätzliche Busse und Bahnen ein, um den Besucherinnen und
Besuchern die An- und Abreise zu erleichtern.
Zusätzliche
Fahrten am Freitag, 21. August Auf der Linie 901 fahren die
Bahnen auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“
und „Laar-Scholtenhofstraße“ bis zum Feuerwerk um 23 Uhr alle 15
Minuten. Nach dem Feuerwerk gibt es zusätzliche Fahrten in Richtung
Stadtmitte und Marxloh. Zudem stehen zusätzliche Busse bereit, die
die DVG je nach Bedarf einsetzen wird.
Die Busse der Linie
917 fahren abends bis 23 Uhr im 30-Minuten-Takt. In Fahrtrichtung
Meiderich gibt es zusätzliche Fahrten ab der Haltestelle
„Friedrichsplatz“ zwischen 23.45 und 00.10 Uhr. Die Busse der Linie
922 fahren abends bis 22.40 Uhr im 30-Minuten-Takt. In Fahrtrichtung
Rheinhausen gibt es zusätzliche Fahrten ab „Friedrichsplatz“ um
23.50 Uhr.
Richtung Beeckerwerth gibt es eine zusätzliche
Fahrt ab „Ruhrort Bf“ zwischen 23.40 Uhr und 00.10 Uhr. Zusätzliche
Fahrten am Samstag, 22. August Die Linie 901 fährt auf dem
Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und
„Hermannstraße“ bis 22.30 Uhr im 15-Minuten-Takt. Auf den Linien 917
und 922 fahren die Busse abends von 20 bis 22 Uhr im
30-Minuten-Takt.
Zusätzliche Fahrten am Sonntag, 23. August
Die Linie 901 fährt auf dem Streckenabschnitt zwischen den
Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Hermannstraße“ bis 22 Uhr im
15-Minuten-Takt. Auf den Linien 917 und 922 fahren die Busse von 12
bis 20 Uhr im 30-Minuten-Takt. Fahrgäste werden gebeten, die
geänderten Fahrwege zu beachten und sich auf den Wegfall der
Haltestelle einzustellen sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für
Ihre Fahrt einzuplanen.
65. Jahrestag des Mauerbaus Mit dem 13.
August 2026 jährt sich der Beginn des Berliner Mauerbaus zum 65.
Mal. Staatsminister Weimer: „Die Berliner Mauer war fast drei
Jahrzehnte lang das sichtbarste Symbol für die Unfreiheit und die
Unterdrückung in der Deutschen – sogenannten Demokratischen –
Republik. Sie trennte Familien, zerstörte Lebenswege und kostete
viele Menschen das Leben. 65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer
gedenken wir heute der Opfer des SED-Regimes und all derjenigen, die
ihren Drang nach Freiheit mit einem hohen Preis bezahlen mussten. Der
temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor, aber auch die
Gedenkstätten etwa der Stiftung Berliner Mauer rücken ihre
Schicksale in das öffentliche Bewusstsein und laden dazu ein, sich
mit den Folgen von Diktatur und Teilung auseinanderzusetzen.“
Weimer warnt zugleich vor einem Geschichtsrevisionismus: „Links-
wie Rechtsextreme versuchen derzeit, die DDR gezielt zu
verharmlosen. Doch das SED-Regime war eine brutale Diktatur ohne
freie Wahlen, ohne Pressefreiheit, ohne Reisefreiheit, dafür aber
mit Stasi, Folterkellern und Todesstreifen an der Mauer. Da immer
mehr Zeitzeugen sterben, sind Orte der Erinnerung besonders wichtig.
Wir sollten auch die mutigen Widerstandskämpfer und friedlichen
Revolutionäre von 1989 sichtbarer ehren. Wenn die Erinnerung an die
SED-Diktatur zu verblasst und das Unrecht und die Verbrechen
verharmlost wird, beginnt Geschichtsvergessenheit. Eine freie
Gesellschaft darf das nicht zulassen.“
In diesem Jahr stehen
die individuellen Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zur
Teilung der Stadt sowie Biografien von Opfern der Mauer und ihren
Hinterbliebenen im Fokus der Veranstaltung. Zeitzeuginnen und
Zeitzeugen, die den 13. August 1961 und die Konsequenzen des
DDR-Grenzregimes selbst miterlebten, gingen in den Dialog mit der
jüngeren Generation.
Vom 12. bis zum 17. August hat die
Kulturprojekte Berlin GmbH und die Stiftung Berliner Mauer in
Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur einen temporären Erinnerungsort mit Installation und
Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor gestaltet sowie stadtweite
Veranstaltungen organisiert. BKM förderte dieses Vorhaben mit
250.000 Euro.
Erinnerung An diesem Tag gab es ein Novum in
einer Duisburger Schule in der Innenstadt. Schuldirektor Worm und
Klassenlehrer Hardiek nahmen als Lehrkörper Stellung zu dem
Ereignis, das weltweit Empörung ausgelöst hatte. Es entwickelte
sich nach gespanntem Schweigen nach und nach eine lebhafte
Diskussion, weil es unter den Schülern eine ganze Reihe Duisburger
gab, die direkt oder indirekt durch Verwandte in oder im Raume
Berlin hatten. Die Geschehnisse im Fensehen verfolgen konnten de
wenigsten Schüler, da nur ganz vereinzelt ein damals teures TV-Gerät
im Hause war.
Im Elternhaus selbst gab es wegen der Angehörigen in der "Ostzone"
oder gar in Berlin - wie beim Verfasser im Osten und Westen Berlins
sowie in Sachsen-Anhalt. Und wei lVater ein Betroffener des 17.
Junis 1953 war, der mit der Familie faus der "Ostzone" lüchten
musste.
Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit
Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg
Haftungsprivileg für Kinder Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom
Gas Die Sommerferien sind in einigen
Bundesländern schon vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche
machen sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der Verkehr erfordert
volle Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen
des Statistischen Bundesamtes wider: Kinder verunglücken besonders
häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn
die Schule aus ist.
Der Weg zur Schule sollte also nicht der
kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich
lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der
Straße sicherer machen.
Doch welches ist der sicherste Weg?
Eltern können eigene Erfahrung auf der Seite
https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch einmal gegenchecken:
Hier lässt sich eine möglichst sichere Route auf Basis bekannter
gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil der Daten zur Erkennung
der Gefahrenstellen liefert die HUK-COBURG an die „Initiative für
sichere Straßen“, Betreiber des Schulweg-Portals.
Basis ist
der Telematik-Tarif des Versicherers, den über 800.000 Kundinnen und
Kunden nutzen. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese
Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Weitere Daten, die in
die Berechnung einfließen, sind u.a. die polizeilichen Unfalldaten
sowie Meldungen von Verkehrsteilnehmern.
Eltern von
ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route zusammen mit ihren
Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass
ein Kind mit ausreichendem Abstand zum fließenden Verkehr am
Bordstein stehen bleibt. Und vor der Straßenüberquerung sollten
Kinder immer den Blickkontakt zum Autofahrer suchen. Richtig üben
lässt sich nur unter realen Bedingungen: Also morgens, wenn die
Schule beginnt und mittags, wenn sie endet.
Doch der
Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten
Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die
Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften
Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall
fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für
Autofahrer weitreichende Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall
mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften sie
unabhängig von der Schuldfrage.
Autofahrer müssen also stets
damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform
verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide
Straßenseiten im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies
gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor
Kindergärten und Schulen.
Ob ältere Kinder über zehn Jahren
tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen,
hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend ist, ob sie die
eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen richtig
einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle
Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von
einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet
werden konnte.
Lautet die Antwort ja, müssen aber auch Kinder
für sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers aufkommen. Sobald
das Kind selbst Geld verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern ihre
Aufsichtspflicht verletzt, können auch sie zur Kasse gebeten werden.
Schutz bietet in beiden Fällen eine private Haftpflichtversicherung.
Spritpreise im Wochenvergleich kaum verändert Rohöl deutlich
teurer / Niedrigwasser sorgt für regionale Preisunterschiede
Auf den ersten Blick gibt es kaum Bewegung bei den
Kraftstoffpreisen. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel
aktuell 2,125 Euro und liegt damit nahezu auf dem Niveau der
Vorwoche (2,128 Euro je Liter). Ähnlich sieht es beim Diesel aus:
Für einen Liter zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit im
Bundesschnitt 2,200 Euro.
Vor einer Woche lag der
Dieselpreis im Tagesdurchschnitt bei 2,204 Euro je Liter und damit
geringfügig höher. Rohöl der Sorte Brent hat sich im selben Zeitraum
allerdings spürbar verteuert, von etwa 79 US-Dollar auf nun rund 89
US-Dollar je Barrel. Dies spiegelt sich in der wöchentlichen
Entwicklung der Kraftstoffpreise bislang zwar nicht wider, das
Preisniveau ist aus Sicht des ADAC allerdings dennoch deutlich zu
hoch.
Seit dem Wochenende legen die Kraftstoffpreise zudem
wieder merklich zu. Für spürbare regionale Preisunterschiede sorgt
derzeit vor allem das anhaltende Niedrigwasser am Rhein infolge der
starken Trockenheit. Es verteuert derzeit in den westlichen
Landesteilen die Beschaffung und den Transport von Kraftstoffen. Die
Kraftstoffversorgung in Deutschland erfolgt jedoch nicht
ausschließlich über die Binnenschifffahrt, sondern zusätzlich zu
großen Teilen über Seehäfen, Pipelines, Schiene und Straße.

Für die bundesweite Preisentwicklung stellt das Niedrigwasser
nach Einschätzung des ADAC daher lediglich einen von mehreren
Einflussfaktoren dar, der sich wie dargestellt regional
unterschiedlich stark äußern kann. Der ADAC empfiehlt den
Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu
tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am
niedrigsten.
Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen
danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach
preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier
lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als
14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
22.
Jazz-Frühschoppen beim "Freundeskreis lebendige Grafschaft in
Friemersheim" Dieser
Frühschoppen gehört zu den festen Höhepunkten des Sommers in
Friemersheim. Was 2004 als Idee begann, ist längst zu einer
liebgewordenen Tradition geworden, die bis über die Stadtgrenzen
hinaus begeistert. Ein besonderer Teil dieser Erfolgsgeschichte ist
die Band "JAZZlight", die den Frühschoppen 15 Jahre musikalisch
begleitet.
Mit Swing, Dixieland und bekannten Jazzklassikern
sorgt sie Jahr für Jahr für beste Stimmung und eine Atmosphäre, die
viele Besucher wiederholt anzieht. Am Sonntag, den 23. August 2026 -
von 11 nis 15 Uhr - lädt der Freundeskreis herzlich auf den Schulhof
des historischen Lehrerhauses an der Friemersheimer Straße 21 ein.
Das Team des Lehrerhauses bietet Gegrilltes an, am
Nachmittag warten Kaffee und ein Kuchenbuffet. Der Freundeskreis
freut sich darauf, viele bekannte Gesichter und zahlreiche neue
Gäste willkommen zu heißen.

"JAZZlight"
VHS: Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator Ab
September 2026 startet an der Volkshochschule Duisburg erneut die
Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator gemäß den Vorgaben des
Mediationsgesetzes. Die Ausbildung richtet sich an alle, die ihre
Konfliktkompetenz stärken und diese sowohl im privaten als auch im
beruflichen Alltag einsetzen möchten.
Mediation ist ein
strukturiertes Verfahren zur konstruktiven und freiwilligen
Beilegung von Konflikten. Seit 2012 ist sie in Deutschland als
Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktlösung gesetzlich
geregelt. Dabei unterstützt eine neutrale dritte Person – die
Mediatorin oder der Mediator – die Konfliktparteien dabei, wieder
konstruktiv miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsame
Lösungen zu entwickeln.
Ziel sind sogenannte
Win-win-Lösungen, die die Interessen aller Beteiligten
berücksichtigen und nicht auf ein Sieger-Verlierer-Prinzip
hinauslaufen. Viele Konflikte lassen sich durch Mediation schneller,
einvernehmlicher und kostengünstiger lösen als in einem
gerichtlichen Verfahren. Ausführliche Informationen zu den Inhalten
der Ausbildung finden Interessierte unter der Kursnummer MZ4720 auf
https://www.vhs- duisburg.de.
Darüber hinaus besteht die
Möglichkeit, die Ausbildung bei einem Informationsabend am Dienstag,
25. August, kennenzulernen (Kursnummer MZ4722). Telefonische
Anfragen nimmt die VHS Duisburg unter der Rufnummer (0203)
283-984603 gerne entgegen.
Trompetenglanz und
Orgelpracht beim nächsten Sommerkonzert in Hamborn Beim
vorletzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 19.
August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn,
Duisburger Straße 174, erwartet das Publikum eine festliche
Begegnung von Trompete und Orgel: Klaus Eldert Müller und der
Trompeter Frank Düppenbecker - beide Musiker sind international
tätig und bringen große Konzert- und Rundfunkerfahrung mit -
präsentieren Werke von Puccini, Lully, Förster und anderen
Komponisten.
Zu hören ist auch eine Bearbeitung für Trompete
von Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik“. Die Verbindung von
strahlender Trompete und der Klangfülle der Orgel verspricht ein
besonders eindrucksvolles Konzerterlebnis. Der Eintritt kostet zehn
Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso:
Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im
Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem
Getränk ins Gespräch kommen.

Klaus Müller (Foto: Frank Düppenbecker), rechts Frank Düppendecker
(Foto: Klaus Müller).

Generationen in NRW: Worin unterscheiden sich Babyboomer und
Millennials? * Geburtenrate hat sich bei den
Millennials beinahe halbiert * Verfügbarkeit von
Kindergartenplätzen der 3-6-Jährigen mehr als verdoppelt * Knapp
jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte Millennial lebte im Alter
von 25 bis 35 Jahren allein
Zwei
Generationen, zwei verschiedene Lebenswege? Das Statistische
Landesamt hat in einem Themenschwerpunkt Generationen
in NRW mit Daten aus Bevölkerung und Bildung betrachtet, wie
sehr sich die Generationen der Babyboomer und Millennials in NRW
tatsächlich unterscheiden und wo sie Gemeinsamkeiten haben.
Die Geburtenjahrgänge 1964 und 1986 werden dafür in unserem
Artikel beispielhaft gegenübergestellt. Geburtenrate um fast die
Hälfte niedriger Die sogenannten Babyboomer sind die
„geburtenstarken Jahrgänge”. 1964 gab es in NRW 1,8 Lebendgeborene
je 100 Einwohnerinnen und Einwohner. 1986, in einer Zeit in der die
Millennials – oder auch Generation Y – das Licht der Welt
erblickten, gab es nur noch fast halb so viele Geburten.

Grafiken IT:NRW
Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen der 3–6-Jährigen hat sich mehr
als verdoppelt Während viele Babyboomer mit etwa vier Jahren
vermutlich zu Hause betreut wurden, spielten die Millennials bereits
zusammen im Kindergarten. Nicht verwunderlich, denn 1968 gab es nur
für etwa ein Drittel aller 3–6-jährigen Kinder in NRW einen
Betreuungsplatz im Kindergarten. Bei den Millennials war das
Platzangebot in Kindergärten deutlich größer. Für mehr als zwei
Drittel der Kinder war ein Betreuungsplatz verfügbar.

Knapp jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte
Millennial lebte im Alter von 25 bis unter 35 allein Begleitet man
Babyboomer und Millennials etwa 30 Jahre weiter zur Familienplanung,
zeigen sich auch einige Gemeinsamkeiten der Generationen.
In dieser Lebensphase wohnte 1994 etwa jede fünfte Person im Alter
von 25 bis unter 35 Jahren allein (18 %). 2016 galt dies für ein
Viertel (25 %) der Altersgruppe der Millennials. Was sich jedoch
kaum verändert hat: Weiterhin sind Alleinerziehende fast
ausschließlich Frauen (1994: 93 %, 2016: 97 %).

2,2 Millionen
Menschen in Deutschland sind befristet beschäftigt •
6,0 % aller Kernerwerbstätigen hatten 2025 einen befristeten
Arbeitsvertrag • Anteile von Befristungen und anderen Formen
atypischer Beschäftigung gehen seit 2015 zurück • Jüngere
Erwerbstätige sind deutlich häufiger befristet beschäftigt als
ältere
Rund 2,2 Millionen Menschen in
Deutschland hatten im Jahr 2025 einen befristeten Arbeitsvertrag.
Das entsprach 6,0 % aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64
Jahren, die nicht in Ausbildung, Studium oder Freiwilligendienst
waren (Kernerwerbstätige).
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des
Mikrozensus mitteilt, ist der Anteil in den vergangenen zehn Jahren
leicht zurückgegangen: 2015 hatte er noch bei 7,0 % gelegen.
Zwischen den Geschlechtern zeigen sich kaum Unterschiede: Bei den
Frauen waren im vergangenen Jahr 6,2 % der Kernerwerbstätigen
befristet beschäftigt, bei den Männern waren es 5,7 %.
Atypische Beschäftigung insgesamt geht zurück Befristet Beschäftigte
zählen zusammen mit geringfügig Beschäftigten, Teilzeitbeschäftigten
mit bis zu 20 Wochenstunden und Beschäftigten in Leih- oder
Zeitarbeit zur Gruppe der sogenannten atypisch
Beschäftigten. Insgesamt waren 2025 rund 6,4 Millionen Personen
atypisch beschäftigt. Das waren 17,2 % der Kernerwerbstätigen.
Der Anteil ist in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen:
2015 hatte er bei gut einem Fünftel (20,8 %) gelegen. Deutlicher als
bei der befristeten Beschäftigung zeigt sich der Rückgang bei
anderen Formen atypischer Beschäftigung: So sank der Anteil von
Teilzeitbeschäftigten mit bis zu 20 Wochenstunden im selben Zeitraum
von 13,4 % auf 10,9 % und der von geringfügig Beschäftigten von
6,5 % auf 4,1 %.
Die Ausnahme bildet die Zeitarbeit: Hier
stieg der Beschäftigungsanteil leicht von 1,8 % auf 2,0 %. 18,3 %
der 15- bis 25-Jährigen mit befristetem Arbeitsvertrag Jüngere
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben häufiger einen befristeten
Arbeitsvertrag als ältere. 18,3 % der Kernerwerbstätigen im Alter
von 15 bis 25 Jahren waren 2025 befristet beschäftigt, bei den 25-
bis 35-Jährigen war es gut ein Zehntel (10,2 %).
Mit
zunehmendem Alter nimmt der Anteil befristet Beschäftigter weiter
ab: Bei den 35- bis 45-Jährigen lag er bei 5,6 %, bei den 45- bis
55-Jährigen bei 3,8 %. Unter den 55- bis 65-Jährigen waren 2,8 %
befristet angestellt. Ein Grund dafür dürfte sein, dass jüngere
Menschen sich im Übergang vom Bildungs- zum Beschäftigungssystem
befinden und der Berufseinstieg häufiger über befristete Stellen
stattfindet.

Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung am
seltensten befristet eingestellt Wie hoch der Anteil befristet
Beschäftigter ist, hängt auch mit deren Bildungsniveau zusammen. So
waren 11,6 % der Kernerwerbstätigen ohne beruflichen Abschluss 2025
befristet beschäftigt. Unter den Beschäftigten mit
hochqualifiziertem Bildungsabschluss wie etwa einem Meistertitel
oder einem Studium lag der Anteil bei 6,4 %. Am geringsten war er
bei Beschäftigten mit einer mittleren Berufsqualifikation: Hier
hatten 4,0 % einen befristeten Arbeitsvertrag.
Mehr als ein
Zehntel der Beschäftigten im Bildungssektor befristet beschäftigt
Je nach Branche unterscheidet sich der Anteil befristet
Beschäftigter ebenfalls. Besonders hoch war er 2025 im
Bildungssektor mit 11,2 % sowie im Gastgewerbe (8,8 %) und im
Bereich Kunst, Unterhaltung und private Haushaltsdienstleistungen
(8,2 %).
Im Baugewerbe und im Finanz- und Immobilienwesen
war der Anteil der Beschäftigten mit befristetem Arbeitsvertrag
hingegen vergleichsweise gering (jeweils 2,5 %). Lediglich 2,7 % der
befristet Beschäftigten haben sich bewusst für die Vertragsform
entschieden Beschäftigte haben aus unterschiedlichen Gründen
befristete Arbeitsverträge.
Nach Ergebnissen der
Arbeitskräfteerhebung gab 2025 knapp ein Drittel (31,4 %) der
befristet Beschäftigten ab 25 Jahren an, dass die Stelle nur
befristet ausgeschrieben war. Weitere 16,9 % befanden sich in
Ausbildung, diese wird in der Arbeitskräfteerhebung miterfasst.
12,9 % nannten einen Probevertrag als Befristungsgrund, 8,2 %
gingen ein befristetes Arbeitsverhältnis ein, weil sie keine
Dauerstelle gefunden hatten. Dagegen hatten 2,7 % bewusst ein
befristetes Beschäftigungsverhältnis gewählt. Zudem gaben 28,0 % an,
aus anderen Gründen befristet beschäftigt zu sein.
Mehr als
die Hälfte der Befristungen haben Laufzeit von weniger als einem
Jahr Befristungen sind in der Regel auf kurze Zeiträume
beschränkt. Mehr als die Hälfte (52,4 %) der befristet Beschäftigten
ab 25 Jahren besaßen 2025 laut Arbeitskräfteerhebung einen
Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Ein Grund für diese besonders kurze Laufzeit könnten etwa
Probezeiten oder Elternzeitvertretungen sein. Bei 21,3 % der
Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei
weiteren 14,7 % zwei bis unter drei Jahre. 11,6 % gaben an, einen
Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen.
Waldbrandgefahr im Ruhrgebiet steigt weiter: RVR Ruhr Grün
mahnt zur Vorsicht im Wald und auf Halden Wochenlang
kein Regen und hochsommerliche Hitze: Laut dem Deutschen
Wetterdienst steigt die Waldbrand-Gefahrenstufe in weiten Teilen
Nordrhein-Westfalens auf vier. Das ist die zweithöchste Warnstufe.
Deswegen rufen die Revierleitungen des Eigenbetriebs Ruhr Grün des
Regionalverbands Ruhr (RVR) alle Menschen zu erhöhter Vorsicht in
der Natur auf.

Feuerwachturm Rennberg in Haltern-Flaesheim in der Haard (C)
RVR/Wiciok
Es gilt ein striktes Rauchverbot im Wald;
Zigarettenkippen dürfen nicht weggeworfen werden. Offenes Feuer und
Grillen sind verboten. Auch weggeworfene Glasflaschen und -scherben
können einen Waldbrand auslösen. Die Gefahrenhinweise gelten wegen
der langen Trockenheit nicht nur in den Wäldern, sondern auch auf
den Halden des Regionalverbandes Ruhr und an den Wanderparkplätzen.
Insbesondere Autos sollten nicht in trockenem Gras geparkt
werden. Die Hitze unter den Fahrzeugen kann ein Feuer auslösen. Die
Revierleitungen in den Wäldern des RVR haben die Kontrollgänge
verstärkt und zusätzliche Frühwarnsysteme aktiviert. Auch die
Waldbrandbereitschaft von RVR Ruhr Grün ist im Einsatz. Die
Feuerwachtürme in der Haard und in der Hohen Mark sind aktuell immer
besetzt. Waldbesucher werden gebeten, ungewöhnliche Rauchentwicklung
umgehend unter der Notrufnummer 112 zu melden. idr
Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25.
August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen.
Termine können am Donnerstag, 13. August, angefragt werden.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem
Tag freigeschaltete Kontaktformular unter
http://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische
Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111
ebenfalls möglich.
Bundeskabinett beschließt Reform des Rechts der
Nachrichtendienste Der heute vom Bundeskabinett
beschlossene Gesetzentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts
stellt die umfangreichste und grundlegendste Überarbeitung der
gesetzlichen Grundlagen von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt
für Verfassungsschutz in der bundesdeutschen Geschichte dar.
Bundesministerin für besondere Aufgaben und Beauftragte für die
Nachrichtendienste Nina Warken: „Deutschland ist ständiges Ziel
von hybriden Angriffen auf unsere freie Gesellschaft, unser
Werteverständnis und unsere Sicherheit. Um dem Schutzauftrag des
Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden zu
können, brauchen unsere Nachrichtendienste mehr Befugnisse und
zusätzliche operative Fähigkeiten. In Zukunft sollen unsere Dienste
auf Höhe der Zeit und auf Augenhöhe mit unseren Partnern agieren
können. Der Gesetzentwurf schafft genau hierfür die Grundlage und
stärkt zudem die Kontrolle sowie damit das Vertrauen in den
staatlichen Schutz unseres Gemeinwesens.“
Bundesinnenminister
Alexander Dobrindt: „Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und
verdeckte Aktionen fremder Mächte erfordern neue Antworten. Mit der
Reform der Nachrichtendienste hin zu echten Geheimdiensten stärken
wir tragende Säulen unserer Sicherheitsarchitektur. Wir ermöglichen
für die Dienste operative Fähigkeiten und aktive Befugnisse, um
effektiv gegen den modernen Staatsterrorismus und extremistische
Gewalt vorzugehen.“
Hintergrund 1. Erweiterung der
Aufklärungsbefugnisse Die Aufklärungsbefugnisse der Dienste
werden umfassend gestärkt und in nahezu jedem Bereich systematisch
neu geregelt und erweitert. Ein Fokus liegt auf den technischen
Aufklärungsmöglichkeiten:
Stärkung der Zugriffsmöglichkeiten
auf informationstechnische Systeme, indem differenzierte Regelungen
geschaffen werden, die die unterschiedlichen Eingriffstiefen bei
Zugriffen auf informationstechnische Systeme durch eingriffsadäquate
Schwellen und Verfahrensvorgaben berücksichtigen. Es sind daher
Regelungen im Spektrum von wenig eingriffsintensiven Maßnahmen, wie
beispielsweise solche gegen einen intelligenten Kühlschrank, bis hin
zu erheblich eingriffsintensiven, z.B. gegen ein privat genutztes
Mobiltelefon, vorgesehen.
Anpassung der strategischen
Aufklärung des BND an die Regelungssystematik europäischer
Partnerdienste, indem der BND erhobene Daten ohne vorherige Sichtung
für einen Zeitraum von 6 Monaten (Inhaltsdaten) bzw. bis 12 Monaten
(Metadaten) speichern darf. Dadurch kann der BND auch rückwirkend
relevante Daten erkennen und verarbeiten. Vorteile dieser neuen
Regelungssystematik ist insbesondere, dass der BND dadurch
kaltstartfähig wird: In Krisensituationen, etwa bei Anschlägen oder
Regimeumstürzen, kann er auf den gespeicherten Datenbestand
zugreifen und vorhandene Daten unverzüglich nutzen, etwa für die
Weitergabe an europäische Partnerdienste oder für die Information
der Bundesregierung.
2. Stärkung der Befugnisse der
Datenanalyse und -verarbeitung Der Gesetzentwurf sieht für die
Nachrichtendienste eine Stärkung der Analysemöglichkeiten und eine
Abschaffung administrativer Hürden vor. Es werden z.B. klare
Rechtsgrundlagen für die Verwendung von Tools für den biometrischen
Abgleich von Bilddaten, für den Einsatz künstlicher Intelligenz
sowie für die Weiterverarbeitung von Daten für Forschungs- und
Entwicklungszwecke geschaffen.
Die Übermittlungsmöglichkeiten
an andere Behörden und private Stellen werden erweitert und
vereinfacht. Auch dies setzt eine Vorgabe aus dem Koalitionsvertrag
um und stellt sicher, dass die von den Diensten erhobenen
Informationen bei den Bedarfsträgern ankommen. Für den BND als auch
deutscher militärischer Auslandsnachrichtendienst wird darüber
hinaus insbesondere die Übermittlung von Daten an die Bundeswehr
erweitert und vereinfacht.
3. Befugnis zur Durchführung
aktiver Maßnahmen zum Schutz vor Bedrohungen Der Gesetzentwurf
sieht für beide Dienste die Möglichkeit sog. „aktiver Maßnahmen“
vor. In der konkreten Ausgestaltung unterscheiden sich die Gesetze
indes:
Der BND bleibt grundsätzlich ein aufklärender
Nachrichtendienst. Er erhält aber eine Reihe von spezifischen
„Annex-Befugnissen“ zur Abwehr von unmittelbaren Gefahren, die er im
Rahmen seiner Aufklärungstätigkeit entdeckt (z.B. Löschen von
Opferdaten bei Aufklärung der Systeme von Hackergruppen,
Manipulation von Warenlieferungen durch Verbringung fehlerhafter
Bauteile).
Ergänzend erhält der BND bei Vorliegen einer
spezifischen Gefährdungslage, deren Anordnung durch den Unabhängigen
Kontrollrat kontrolliert werden muss, die zusätzliche Aufgabe, auch
proaktiv auf Bedrohungen einzuwirken, um diese zu unterbinden.
Hierfür darf er ein breites Spektrum von aktiven Maßnahmen
durchführen, etwa das gezielte Eindringen in IT-Systeme von
Chemiewaffenlaboren oder Drohnenfabriken, um die Fertigung zu
sabotieren oder das Abschalten oder Unbrauchbarmachen von Servern
staatlicher Hacker-Gruppen oder Desinformations-Akteuren.
Das
Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), unterliegt nach dem Entwurf
einem einheitlichen System: Soweit durch eine besondere Bedrohung
„erhebliche Unruhen in großen Teilen der Bevölkerung“ oder
„besonders schwere Schäden aufgrund geheimdienstlicher Tätigkeiten
fremder Mächte“ drohen, darf das BfV künftig durch gesetzlich
konkret bestimmte Maßnahmen einwirken.
Die
Einwirkungsmöglichkeiten erlauben dabei (nur) das Einwirken auf
Gegenstände und sind nur zulässig, wenn durch Einwirkung einer
anderen Stelle der Zweck der Maßnahme nicht erreicht werden kann.
4. Starke Kontrolle aus einer Hand – Konsolidierung der
Kontrolle beim Unabhängigen Kontrollrat
Der Ausbau der
Fähigkeiten von BfV und BND wird durch eine gestärkte Kontrolle
flankiert. Dafür wird die Rechtskontrolle über die Dienste, die
momentan auf verschiedene Kontrollorgane verteilt ist, gebündelt und
auf eine zentrale Behörde übertragen – den Unabhängigen Kontrollrat
(UKRat). Er soll dabei künftig nicht nur für die Vorabkontrolle
aller eingriffsintensiven Erhebungsbefugnisse zuständig sein – also
auch die Zuständigkeiten der bisherigen G10-Kommission übernehmen –
sondern auch die nachgelagerte Kontrolle der Datenverarbeitung
(bislang in der Zuständigkeit der BfDI) und von aktiven Maßnahmen
ausüben.
Der UKRat soll entsprechend seiner neuen
Zuständigkeiten anwachsen und das gerichtsähnliche Kontrollorgan
begrenzt auch für nicht-richterliche Sachexpertise geöffnet werden.
Der UKRat ist gegenüber dem Parlamentarischen Kontrollgremium
unmittelbar berichtspflichtig, so dass gleichzeitig auch die
parlamentarische Kontrolle gestärkt wird.
Kreislaufwirtschaft: EU-Verordnung zur Entsorgung von Altfahrzeugen
tritt in Kraft Am 13.8.2026 treten neue Vorschriften
für die Konstruktion, Herstellung, Sammlung und Entsorgung von
Fahrzeugen in Kraft. Die EU will damit die Kreislaufwirtschaft im
Automobilsektor stärken. Die Ressourceneffizienz soll verbessert,
die Rückgewinnung und Wiederverwendung wertvoller Materialien wie
Stahl, Aluminium und Kupfer gesteigert und die Umweltleistung von
Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erhöht werden.
Der Exekutiv-Vizepräsident für Wohlstand und
Industriestrategie, Stéphane Séjourné, sagte: „Bei der
Altfahrzeugverordnung geht es nicht nur um Abfall, sondern um
Widerstandsfähigkeit und die industrielle Zukunft Europas. Die
Verordnung trägt dazu bei, unsere Abhängigkeit von externen
Lieferanten zu verringern, sie stärkt die wirtschaftliche Sicherheit
Europas und hält strategische Ressourcen innerhalb der EU. Das ist
nicht nur gute Umweltpolitik – es ist auch eine kluge
Industriepolitik.“
Niedrigwasser: Bund und Länder verstärken Maßnahmen
für sichere Lieferketten Die anhaltende außergewöhnliche
Niedrigwasserlage an den Bundeswasserstraßen (insbesondere am Rhein)
stellt Binnenschifffahrt, Industrie und Logistik weiterhin vor große
Herausforderungen. Bund und Länder haben sich deshalb heute über die
aktuelle Situation und weitere kurzfristige Maßnahmen ausgetauscht.
Ziel ist es, Lieferketten und Produktionsprozesse auch bei weiter
niedrigen Wasserständen bestmöglich aufrechtzuerhalten und
Ausweichverkehre auf Straße und Schiene zu erleichtern.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger: „Ich bin den Ländern dankbar
für den sehr konstruktiven Austausch zur aktuellen
Niedrigwasserlage. Wir begegnen der Herausforderung im engen
Schulterschluss zwischen Bund und Ländern. Die nächsten Wochen
werden anspruchsvoll. Die Wasserstände an Rhein und Donau bleiben
vorerst sehr niedrig. Deshalb müssen wir jetzt pragmatisch handeln.
Wir haben bereits eine Reihe konkreter Maßnahmen umgesetzt – von
Ausnahmen beim Lkw-Fahrverbot über zusätzliche Kapazitäten auf der
Schiene bis hin zu flexibleren Umschlagsmöglichkeiten. Gleichzeitig
arbeiten wir mit den Ländern daran, weitere Engpässe zu vermeiden.
Aber wir schauen nicht nur auf die nächsten Wochen. Seit dem
Niedrigwasser im Jahr 2018 haben wir gemeinsam mit der Branche viel
dafür getan, Deutschland widerstandsfähiger gegen solche Ereignisse
zu machen. Diesen Weg gehen wir weiter: mit niedrigwasseroptimierten
Schiffen, besseren Vorhersagen und Informationen, aber auch mit dem
Ausbau wichtiger Wasserstraßen. Mein Ziel ist klar: Wir wollen jetzt
gemeinsam mit sicheren Lieferketten durch diese Niedrigwasserphase
kommen – und beim nächsten Mal noch besser vorbereitet sein.“
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Vorsitzender der
Verkehrsministerkonferenz: „Die historisch niedrigen Pegelstände
machen mir Sorgen, die Binnenschifffahrt in Bayern ist quasi nicht
mehr möglich. Jetzt ist es wichtig, unsere Vorhaben konsequent und
entschlossen voranzutreiben. So müssen wir etwa beim Ausbau der
Donau vorankommen, flussbauliche Maßnahmen zur Verbesserung der
Abladetiefe rasch anpacken. Auch einen verbesserten Hochwasserschutz
denken wir mit. Außerdem müssen wir alle technischen Möglichkeiten
nutzen – etwa mehr Schiffe mit geringem Tiefgang einsetzen, die für
Niedrigwasser geeignet sind. Dafür brauchen wir Förderprogramme des
Bundes und der EU.
Ich bin Bundesverkehrsminister Bilger
dankbar, dass er das Thema anpackt. Gemeinsam haben wir uns
vergangene Woche ein Bild vom Niedrigwasser in der Donau gemacht.
Auch die Verkehrsministerkonferenz hat schon mehrfach über die
Probleme durch Niedrigwasser gesprochen, zuletzt vergangene Woche
bei einer Sondersitzung.
Glücklicherweise gibt es noch keine
Lieferengpässe. Trotzdem müssen wir die Lage genau beobachten und
für mehr Flexibilität im Güterverkehr sorgen. Deswegen ist es
richtig, dass Bayern und mehrere andere Bundesländer das
Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend gelockert
haben. Wir stehen auch in dieser Situation fest an der Seite der
Wirtschaft und unserer Transport- und Logistikbranche! Die
Produktion muss weiterlaufen, Wirtschaft und Landwirtschaft sind auf
funktionierende Transporte angewiesen.“
Bund und Länder haben
bereits verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht oder umgesetzt
- Mehr Flexibilität für den Straßengüterverkehr: Mehrere Länder
haben bereits Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie von
den Regelungen der Ferienreiseverordnung ermöglicht. Weitere Länder
werden gebeten, entsprechende Ausnahmen für Transporte und
Leerfahrten zuzulassen, die unmittelbar oder mittelbar mit der
Bewältigung der Niedrigwasserfolgen zusammenhängen.
-
Großraum- und Schwertransporte erleichtern: Bund und Länder prüfen
im Zusammenhang mit der Niedrigwasserlage bei Transporten bis 44
Tonnen das Kriterium der Unteilbarkeit der Ladung auszusetzen. Damit
können zusätzliche Transportmöglichkeiten für die Wirtschaft
geschaffen werden, ohne die Infrastruktur pauschal von den geltenden
Genehmigungsverfahren auszunehmen. Zudem soll die Ausnahme vom Sonn-
und Feiertagsfahrverbot sowie von der Ferienreiseverordnung auch auf
betroffene Großraum- und Schwertransporte ausgeweitet werden.
- Baustellenmanagement auf der Autobahn: Die Autobahn GmbH
überprüft und koordiniert Baustellen so, dass vermeidbare
Einschränkungen für Ausweichverkehre reduziert werden. Bereits
vorgenommene Anpassungen wurden von Verbänden und
Wirtschaftsvertretern ausdrücklich begrüßt.
- Zusätzliche
Kapazitäten auf der Schiene: Die DB InfraGO stellt im Rahmen der
verfügbaren Kapazitäten zusätzliche Trassen für den Güterverkehr auf
der rheinparallelen Hauptachse bereit. Gleichzeitig wird geprüft, ob
Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen angepasst werden können. Für
niedrigwasserbedingte Zusatzverkehre gibt es einen zentralen
Ansprechpartner bei DB InfraGO. DB Cargo organisiert gemeinsam mit
weiteren Unternehmen zusätzliche Kapazitäten, insbesondere beim
rollenden Material.
- Erleichterter Umschlag: Das
Bundesverkehrsministerium hat die Vorgaben für vom Bund geförderte
Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs bis zum 30. September 2026
flexibilisiert. Während der Niedrigwasserperiode können dort auch
Güter umgeschlagen werden, die nicht Teil eines klassischen
Kombinierten Verkehrs sind. Dadurch werden beispielsweise auch
Umschläge von Schüttgütern ermöglicht.
- Alternative
Wasserwege: Für Verkehre zwischen den ARA-Häfen (Amsterdam,
Rotterdam und Antwerpen) und dem Ruhrgebiet steht mit dem
Dortmund-Ems-Kanal und dem westdeutschen Kanalnetz eine
Ausweichroute zur Verfügung. Die Generaldirektion Wasserstraßen und
Schifffahrt hat dafür einen Krisenstab eingerichtet. Unter anderem
wurden Instandsetzungsarbeiten an der Schleuse Wanne-Eickel
verschoben, um die alternative Route verfügbar zu halten.
-
Gefahrgut pragmatisch handhaben: Die zuständigen Länder haben hier
teilweise schon gehandelt, andere prüfen aktuell die
Überwachungsbehörden zu beten, bei der Überwachung der Verlagerung
besonders gefährlicher Güter die derzeit eingeschränkten
Transportmöglichkeiten auf der Wasserstraße zu berücksichtigen. Ziel
ist eine pragmatische Anwendung der bestehenden Regelungen, ohne
Abstriche bei der Sicherheit.
Eine
verkehrsträgerübergreifende Koordinierungsrunde Niedrigwasser am
Rhein unter Leitung von Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz wird
gemeinsam mit den Rheinanlieger-Ländern fortgesetzt. Im Mittelpunkt
stehen dabei insbesondere das weitere Baustellenmanagement auf
Straße, Schiene und Wasserstraße sowie die Entwicklung der
Verkehrslage.
Langfristig: Deutschland besser gegen
Niedrigwasser wappnen Neben den akuten Maßnahmen setzt das
Bundesverkehrsministerium auf eine langfristige Strategie. Seit dem
Extremniedrigwasser im Jahr 2018 arbeiten Bund, Schifffahrtsgewerbe
und verladende Industrie im Rahmen des Aktionsplans „Niedrigwasser
Rhein“ gemeinsam daran, die Folgen extremer Niedrigwasserereignisse
zu begrenzen.
Seitdem wurden unter anderem die
Wasserstandsvorhersagen deutlich verbessert. Mit dem seit Juli 2026
verfügbaren Niedrigwasserinformationssystem NIWIS steht zudem
erstmals ein bundesweit einheitliches Lagebild zum Niedrigwasser zur
Verfügung. Auch die Wirtschaft und das Schifffahrtsgewerbe haben
ihre Vorsorge verbessert – unter anderem durch
niedrigwasseroptimierte Schiffe, optimiertes Notfallmanagement sowie
zusätzliche Lager- und Umschlagkapazitäten. Diesen erfolgreichen
Austausch will das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit Ländern,
Industrie und Schifffahrtsgewerbe fortsetzen. Dabei sollen
Erfahrungen aus dem Rhein auch für andere Wasserstraßen nutzbar
gemacht werden.
Bilger: „Wir haben seit 2018 wichtige Lehren
gezogen und viel umgesetzt. Das zeigt sich gerade jetzt: Wir können
früher reagieren, besser informieren und Transporte gezielter
organisieren. Aber Resilienz entsteht nicht über Nacht. Deshalb
müssen wir weiter in unsere Wasserstraße investieren und die
Infrastruktur konsequent an die Herausforderungen des Klimawandels
anpassen.“
Eine zentrale Rolle spielt die Verbesserung der
Befahrbarkeit wichtiger Wasserstraßen. Am Mittelrhein zwischen Mainz
und St. Goar treibt das Bundesverkehrsministerium die
Abladeoptimierung mit hoher Priorität voran. Mit dem im Juli 2026 in
Kraft getretenen Infrastruktur-Zukunftsgesetz steht das Vorhaben im
überragenden öffentlichen Interesse. Dies schafft zusätzliche
Möglichkeiten für eine beschleunigte Planung und Genehmigung. Auch
am Niederrhein zwischen Stürzelberg und Duisburg wird die
Abladeverbesserung sukzessive fortgeführt.
Mit dem
Teilabschnitt Bockum-Krefeld konnte im Juli 2026 bereits ein erster
Abschnitt erfolgreich abgeschlossen werden. Für den Ausbau der Donau
stellt der Bund 750 Millionen Euro für Ausbau- und
Hochwasserschutzmaßnahmen bereit. Ein erster Bauabschnitt wurde
Anfang 2024 für den Verkehr freigegeben; mit einem weiteren
Bauabschnitt wurde im Oktober 2025 begonnen.
Zudem soll das
Förderprogramm des Bundes für den niedrigwasseroptimierten Umbau von
Binnenschiffen fortgesetzt werden. Bundesverkehrsminister Bilger
will die dafür notwendige Finanzierung in die laufenden Beratungen
zum Bundeshaushalt 2027 einbringen.
Bilger: „Wir müssen
unsere Wasserstraßen leistungsfähiger und gleichzeitig die Schiffe
fit für Zeiten mit wenig Wasser machen. Genau deshalb treiben wir
die wichtigen Ausbauprojekte voran und wollen die Förderung
niedrigwasseroptimierter Schiffe fortsetzen. Bei dem Ausbau behalten
wir die Belange des Umweltschutzes stetes im Blick. Mit diesem
Ansatz schaffen wir mehr ökonomische und ökologische Resilienz –
nicht nur für die aktuelle Situation, sondern dauerhaft.“
Kabinett-Beschluss zur Frühstartrente
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:
„Wer früh anfängt, kommt weiter. Mit der Frühstartrente sorgen wir
dafür, dass Kinder ab 2027 ein Startkapital für die Absicherung im
Alter erhalten. Damit leisten wir auch einen kleinen Beitrag zur
Eigentumsbildung in unserem Land.
Denn das vom Staat
bereitgestellte Kapital kann nach dem 18. Geburtstag in ein privates
Altersvorsorgedepot übertragen werden. Junge Menschen können das
Kapital auch zum Kauf einer selbst genutzten Wohnung oder eines
selbst genutzten Hauses verwenden. Die Frühstartrente ist damit
Startkapital fürs Leben und kann ein erster Schritt hin zu Eigentum
werden.“
Prozess gegen ehemaligen Chefarzt der
Kinder- und Jugendpsychiatrie - Änderung der
Hauptverhandlungstermine, Az. 31 KLs 6/26 In dem
Prozess gegen den ehemaligen Chefarzt der Kinder- und
Jugendpsychiatrie haben sich Änderungen der geplanten Hauptverhand-
lungstermine ergeben. Die Hauptverhandlung wird am 03.09.2026 um
09:30 Uhr, Saal 101, fortgesetzt. Die weiteren
Fortsetzungstermine finden am 03.09, 14.09, 16.09, 22.09 und 24.09
jeweils 09:30 Uhr, am 30.09., 11 Uhr, am 05.10, 07.10, 08.10 und
15.10., jeweils 09:30 Uhr statt.
Stadtranderholung: Jeden Tag Spiel, Spaß und
Spannung! Seit Montag, 10. August, läuft wieder die
beliebte Stadtranderholung des Jugendamts der Stadt Duisburg.
Insgesamt 1.361 Kinder verbringen in diesem Jahr drei
abwechslungsreiche Ferienwochen an 18 Standorten im gesamten
Stadtgebiet.
Bei einem Besuch auf der Abenteuerfarm Robinson
informierten heute Oberbürgermeister Sören Link, Abteilungsleiter Jo
Jonas und Projektleiter Mustafa Erkan über das vielfältige
Ferienprogramm und gaben einen Einblick in die zahlreichen Aktionen
für die teilnehmenden Kinder.
„Die Sommerferien waren für
mich immer eine besondere und unbeschwerte Auszeit vom Schulalltag.
Genau dieses Gefühl vermittelt auch die Stadtranderholung: Kinder
erleben ihre Ferien gemeinsam mit anderen, mit vielen kleinen und
großen Abenteuern direkt in unserer Stadt. Gleichzeitig bietet die
verlässliche Betreuung den Eltern seit vielen Jahren die Sicherheit,
dass ihre Kinder gut aufgehoben sind“, so Oberbürgermeister Sören
Link.

Insgesamt 1.361 Kinder verbringen in diesem Jahr drei
abwechslungsreiche Ferienwochen an 18 Standorten im gesamten
Stadtgebiet. Oberbürgermeister Sören Link kickert mit Kindern auf
der Abenteuerfarm Robinson in Friemersheim. Fotos Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Ob kreative Angebote, spannende Ausflüge,
sportliche Aktivitäten oder gemeinsames Spielen in der Natur: Die
Stadtranderholung bietet Kindern auch in diesem Jahr jeden Tag neue
Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse. Da sich alle Standorte
eigenständig verpflegen, wird je nach Programm gemeinsam gekocht,
gegrillt oder ein Lunchpaket für den nächsten Ausflug vorbereitet.

So erleben die Kinder nicht nur Spiel und Spaß, sondern übernehmen
auch Verantwortung und lernen den Wert gemeinschaftlicher
Aktivitäten kennen. „Die Stadtranderholung lebt vom großen Einsatz
unserer Teams vor Ort“, betont Abteilungsleiter Jo Jonas.
„Mit viel Kreativität und Herzblut gestalten sie ein buntes
Ferienprogramm, das keine Langeweile aufkommen lässt. Zahlreiche
Ausflüge zu beliebten Freizeitzielen in und um Duisburg runden das
Angebot ab.“ Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Kinder am 19.
August. Dann findet das traditionelle „Bergfest“ der
Stadtranderholung statt, das in diesem Jahr als großer Discotag in
der Duisburger Mercatorhalle gefeiert wird.
„Dieser Tag ist
immer ein ganz besonderes Highlight für alle“, sagt Mustafa Erkan,
Projektleiter der Stadtranderholung. „Wir freuen uns sehr, dass wir
den Discotag in diesem Jahr in der Mercatorhalle durchführen können.
Neben Musik und Tanz erwartet die Kinder von 9 bis 15 Uhr ein
kreatives Mitmachprogramm mit zahlreichen Stationen.“
Mit
ihrem vielfältigen Angebot leistet die Stadtranderholung seit vielen
Jahren einen wichtigen Beitrag zur Feriengestaltung in Duisburg. Sie
verbindet verlässliche Betreuung mit abwechslungsreichen
Freizeitangeboten und sorgt dafür, dass die Sommerferien für
zahlreiche Kinder zu einer Zeit voller Spiel, Spaß und neuer
Freundschaften werden.
DUtopia im Zoo Duisburg:
Umweltwissen spielerisch entdecken Wie können wir
Ressourcen schonen, Gewässer schützen und unsere Stadt zukunftsfähig
gestalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg am Mittwoch, 19. August 2026, von 9 bis
16 Uhr im Zoo Duisburg.
Neben beliebten Mitmachaktionen der
Abfallberatung und der Regenagentur können kleine und große Zoogäste
einen Vorgeschmack auf das neue Umweltbildungsangebot „DUtopia –
Zukunft ist machBAR“ erhalten. Am Quizrad lernen die Besucherinnen
und Besucher spielerisch Themen kennen, die künftig bei dem
Umweltbildungspfad DUtopia eine Rolle spielen. Das neue
Umweltbildungsangebot zeigt, wie ein nachhaltiges und
zukunftsfähiges Stadtleben aussehen kann.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov
Im Mittelpunkt stehen
unter anderem Ressourcenschutz, Wasser, Biodiversität, Bewegung und
Gesundheit sowie Klimaanpassung. Diese Themen finden sich auch in
den künftigen DUtopia-Stationen ZirkulierBAR, InformierBAR, LaufBAR,
WandelBAR und KlärBAR wieder. Im April 2027 wird DUtopia zeitgleich
mit dem Start der IGA 2027 eröffnet.
Beim Müll-Angelspiel
fischen die Kinder symbolisch Abfälle aus einem Wasserbecken.
Anschließend gilt es, die Gegenstände richtig zu trennen und den
passenden Entsorgungswegen zuzuordnen. Dabei erfahren die
Teilnehmenden, welche Folgen insbesondere Plastikabfälle für Flüsse
und Seen haben können. Die Abfallberaterinnen geben zudem praktische
Tipps, wie Abfälle im Alltag vermieden und Wertstoffe richtig
entsorgt werden können.
Die Regenagentur lädt mit ihrem
Wurfspiel unter dem Motto „Was darf ins Klo – und was nicht?“ zum
Mitmachen ein. Spielerisch erfahren die Zoogäste, welche Dinge nicht
über die Toilette entsorgt werden dürfen und warum der richtige
Umgang mit Abfällen dazu beiträgt, Kanalisation, Kläranlagen und
Gewässer zu schützen. „Wir möchten bereits bei den Kleinsten ein
Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschutz schaffen.
Besonders gut gelingt das, wenn Wissen mit Spaß und eigenem
Ausprobieren verbunden wird“, sagt Jill Ronnes, Abfallberaterin der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Mit DUtopia gehen wir diesen Gedanken
künftig noch einen Schritt weiter und machen zentrale Zukunftsthemen
an verschiedenen Stationen erlebbar.“
Als kleine Belohnung
erhalten Kinder das Mal- und Bastelbuch „Abfälle richtig sortieren“
und Erwachsene erhalten eine praktische Übersicht zur richtigen
Abfallentsorgung. Denn richtige Abfalltrennung ist der erste
Schritt, um tagtäglich Kreisläufe zu schließen. Datum: Mittwoch, 19.
August 2026. Uhrzeit 9 bis 16 Uhr. OrtZoo Duisburg, Mülheimer Straße
273, 47058 Duisburg.
Was Fahrgäste vor allem im Sommer in Bus und Bahn
liegen lassen Auch in den Sommermonaten ist im Fundbüro
der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) viel Betrieb. Im
Gegensatz zu den anderen Jahreszeiten sind es im Sommer vor allem
Trinkflaschen, die in Bus und Bahn liegengelassen werden. Rund 300
Gegenstände werden jeden Monat im DVG-Fundbüro abgegeben.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fundbüro helfen dabei,
die abgegebenen Gegenstände wieder ihren Besitzerinnen und Besitzern
zu übergeben – etwa 40 Prozent schaffen es zurück in die Hände der
Besitzer. „Neben Trinkflaschen sind es im Sommer vor allen Dingen
Handys, Lade Cases für Kopfhörer und Portemonnaies, die vergessen
werden oder aus den Taschen rutschen“, sagt Nicole Bernick,
Mitarbeiterin im DVG-Kundencenter.
„Im Frühling, Herbst und
Winter können Fahrgäste die Gegenstände in ihren Jackentaschen
verstauen. Im Sommer ist man meist ohne Jacke unterwegs und wir
vermuten, dass diese daher eher einmal liegen bleiben.“
Jahreszeitenunabhängig bleiben mit Abstand am häufigsten Rucksäcke
und Sportbeutel in den Fahrzeugen liegen. Oft entdecken Fahrgäste
die Gegenstände, geben diese beim Fahrpersonal oder direkt im
Kundencenter ab.
Dort ist auch das Fundbüro der DVG. Das
Fahrpersonal geht zusätzlich am Ende der Schicht durch die Fahrzeuge
und überprüft diese auf liegengebliebene Gegenstände. Was liegen
bleibt, landet wenig später im Fundbüro. Dort verbleibt es maximal
sechs Wochen. „Wenn die Gegenstände bis dahin nicht abgeholt wurden,
geben wir diese an verschiedene soziale Einrichtungen in Duisburg,
die sie an bedürftige Bürgerinnen und Bürger weitergeben“, sagt
Nicole Bernick.
„Wer also mal etwas in Bus und Bahn
vergisst, sollte zunächst zu uns ins Fundbüro kommen. Die Freude,
ein verloren geglaubtes Stück wieder in den Händen zu halten, ist
oft sehr groß und für uns schön anzusehen.“ Weitere Informationen
zum Thema gibt es auf der DVG-Internetseite unter
www.dvg-duisburg.de.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fundbüros sind montags bis
freitags von 7 bis 18.30 und samstags von 9 bis 13 Uhr unter der
Rufnummer 0203 60 44 555 oder per E-Mail an
fundbuero@dvg-duisburg.de zu erreichen.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
Heute
Sonenfinsternis Heute (12. August 2026) verdeckt der
Mond je nach Region in Deutschland zwischen 85 und 90 Prozent der
Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
liegt die Bedeckung in Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei
etwa 85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr (mancherorts
nach 20:00 Uhr) und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang
zusammen.
In Regionen von Grönland, Island und
Spanien ist das Spektakel heute voll zu sehen, während in
Deutschland, Österreich und der Schweiz eine starke partielle
(teilweise) Finsternis beobachtet werden kann.
IRONMAN 70.3: Sportliche Höhepunkte und Verkehrseinschränkungen
Zum sechsten Mal ist Duisburg am Sonntag, 16. August, Austragungsort
des IRONMAN 70.3. Rund 2.500 Sportlerinnen und Sportler aus aller
Welt werden zu dem Triathlon erwartet. Der Wettbewerb umfasst
insgesamt 70,3 Meilen – das sind rund 113 Kilometer. Das
Veranstaltungswochenende beginnt bereits am Freitag, 14. August.
Die IRONMAN Expo auf der Klönnewiese ist an diesem Tag von 12
bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Eine Premiere gibt es am Samstag, 15. August: Erstmals
findet in Duisburg ein IRONKIDS-Wettbewerb statt – gewissermaßen die
Nachwuchsversion des bekannten Triathlons. Von 10.30 bis 11.30 Uhr
können Kinder und Jugendliche auf dem Gelände des Duisburger
Schwimmvereins von 1898 selbst IRONMAN-Luft schnuppern.
Diese Höhepunkte können Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntag
entlang der Strecke verfolgen: • 8 bis 9.15 Uhr: 1,9 Kilometer
Schwimmen auf der Regattabahn. • Die Wechselzone befindet sich
auf der Dreieckswiese. • Anschließend: 90 Kilometer Radfahren
auf zwei Runden über die Brücke der Solidarität und entlang des
Rheins in Richtung Moers. • Abschließend folgt das 21,1
Kilometer lange Laufen durch den Sportpark Duisburg entlang der
Regattabahn. • Die ersten Zieleinläufe auf der Klönnewiese
werden zwischen 11.30 und 12.30 Uhr erwartet. Der letzte Zieleinlauf
wird gegen 17.45 Uhr erwartet.
Die Verkehrsteilnehmerinnen
und Verkehrsteilnehmer müssen wegen des Rennens mit
Beeinträchtigungen rechnen. Am Wettkampf-Sonntag kommt es entlang
der Radstrecke zu umfangreichen Straßensperrungen. Die betroffenen
Streckenabschnitte werden während der jeweiligen Sperrzeiten
vollständig für den Verkehr gesperrt. Dies gilt auch für den
Radverkehr.
Da sich die Sperrzeiten je nach
Streckenabschnitt unterscheiden, stellt der Veranstalter eine
interaktive Sperrzeitenkarte zur Verfügung. Dort lässt sich
nachvollziehen, welche Straßen zu welchen Zeiten betroffen sind.
Alle Informationen zu den Verkehrseinschränkungen gibt es auf der
Webseite des Veranstalters unter
www.ironman.com/races/im703-duisburg/traffic-impact.
Die
angegebenen Sperrzeiten sind Richtwerte und können sich abhängig vom
Rennverlauf verändern. Straßen können entsprechend auch früher
wieder freigegeben werden. An den Zufahrten zur Rennstrecke
unterstützen Polizei und Streckenpersonal bei Fragen zu Sperrungen
und möglichen Ausweichstrecken.
Einstufung und
Beratung für Sprachkurse in der VHS Die Volkshochschule
Duisburg lädt am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 18 Uhr zu einem
Einstufungs- und Beratungstag für Fremdsprachenkurse in die
Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein.
Interessierte haben die Möglichkeit, sich kostenfrei und individuell
testen und beraten zu lassen.
Das Angebot umfasst neben
Englisch, Spanisch und Französisch auch zahlreiche weitere
Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch. Die
Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska Russ-
Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach
Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu
finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen
Sprachkurs anmelden.
Die Mitarbeiterinnen der
Volkshochschule beantworten alle Fragen und unterstützen bei der
Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Wer an
diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25. August bis zum 3.
September immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr beraten
lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind ebenfalls
jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter
https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.
80 Jahre Nordrehin-Westfalen Zum 80. Geburtstag
Nordrhein-Westfalens wird Düsseldorf im August zu einer großen
Freiluftgalerie. Die Stiftung Haus der Geschichte
Nordrhein-Westfalen und die Rheinische Post präsentieren mit der
Kampagne „Zum Glück: NRW“ auf 80 Großflächenplakaten 80 besondere
Momente aus 80 Jahren Landesgeschichte.

Vom 11. bis 31. August 2026 sind die historischen Fotografien auf
Plakatflächen im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet zu sehen.
Gemeinsam erzählen die 80 Motive Geschichten Nordrhein-Westfalens –
wie ein großes Fotoalbum unter freiem Himmel. Die Bilder zeigen
politische Wendepunkte ebenso wie Alltagsmomente, wirtschaftliche
Erfolge, kulturelle Aufbrüche und Begegnungen, die das Land geprägt
haben.
„Die Geschichte Nordrhein-Westfalens wird nicht nur
von großen politischen Ereignissen geprägt. Sie lebt vor allem von
den Erinnerungen der Menschen, die dieses Land seit 80 Jahren
mitgestalten. Mit ‚Zum Glück: NRW‘ möchten wir genau diese
Erinnerungen sichtbar machen und jene Momente fotografisch
vorstellen, die vom Gelingen unseres Bundeslandes erzählen“, sagt
Basil Kerski, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte
Nordrhein-Westfalen.
Matthias Körner, Geschäftsführer der
Rheinischen Post Medien GmbH ergänzt: „Was Nordrhein-Westfalen
ausmacht, sind nicht nur seine Orte, sondern vor allem die Menschen
und Geschichten, die sie verbinden. Zum 80. Landesgeburtstag
erzählen wir diese gemeinsame Geschichte auf 80 Großflächenplakaten
in Düsseldorf. Die Kampagne zeigt besondere Augenblicke, vertraute
Gesichter und das Lebensgefühl eines Landes, mit dem wir seit jeher
verbunden sind.“
Die meisten Fotografien stammen aus dem
Archiv der Rheinischen Post. Über QR-Codes auf den Plakaten gelangen
Interessierte zur Kampagnenseite www.geschichte-machen.nrw, auf der
sich Hintergrundinformationen zu allen Motiven finden. So verbindet
die Kampagne den öffentlichen Raum mit digitalen Angeboten und
eröffnet neue Zugänge zur Geschichte Nordrhein-Westfalens.
Die Kampagne „Zum Glück: NRW“ ist eine gemeinsame Initiative der
Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen und der Rheinischen
Post, unterstützt von Ströer. Sie macht die Geschichte des Landes
dort sichtbar, wo die Menschen unterwegs sind – mitten im
öffentlichen Raum.

Inflationsrate im Juli 2026 bei +2,8 % Energie
bleibt zentraler Preistreiber für die Inflationsrate
Verbraucherpreisindex, Juli 2026: +2,8 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,8 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Juli 2026: +2,8 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,9 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung
des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juli
2026 bei +2,8 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise
verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 % und im Mai 2026 bei
+2,6 % gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt
etwas höher bei +2,9 % gelegen.
"Die Energiepreise
verteuerten sich weiterhin überdurchschnittlich und blieben somit
zentraler Preistreiber. Die Teuerung fiel hier deutlich stärker aus
als im Vormonat, wodurch sich die Inflationsrate erhöht hat", sagt
Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
"Vor allem die Preise für Kraftstoffe sind gegenüber dem
Vormonat spürbar gestiegen, da gleichzeitig zum Ölpreisanstieg
infolge des anhaltenden Iran-Kriegs der staatliche Tankrabatt am 30.
Juni endete.", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2026 stiegen
die Verbraucherpreise insgesamt im Juli 2026 um 0,8 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 8,3 % gegenüber Juli 2025
Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Juli 2026 um 8,3 % höher
als im Juli 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im
Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich (Juni 2026: +3,4 %;
Mai 2026: +6,6 %; April 2026: +10,1 %). Ein Grund für die erneute
Preiserhöhung dürfte neben der Rohölmarktentwicklung die
am 30. Juni 2026 ausgelaufene temporäre Senkung
der Energiesteuer auf Kraftstoffe (Tankrabatt) gewesen sein.
Kraftstoffe verteuerten sich im Juli 2026 binnen Jahresfrist um
23,0 % und damit deutlich stärker, als in den beiden Vormonaten
(Juni 2026: +11,3 %; Mai 2026: +18,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil
der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juli 2026 binnen
Jahresfrist infolge der Rohölmarktentwicklung ebenfalls deutlich mit
+34,7 % (Juni 2026: +29,4 %; Mai 2026: +47,9 %).
Trotz des
Preisanstiegs war Haushaltsenergie insgesamt mit -1,4 % günstiger
als im Vorjahresmonat, da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil
an den Konsumausgaben für Haushaltsenergie hat. Bereits im Juni
waren die Preise für Haushaltsenergie um 1,6 % gegenüber dem
Vorjahresmonat gefallen.
Darüber hinaus verbilligte sich
Strom im Juli 2026 um 5,3 %, Erdgas einschließlich Betriebskosten um
2,9 % und Fernwärme um 1,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese
rückläufigen Preisentwicklungen sind teilweise auf die bereits seit
Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 %
unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Juli
2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Bereits im Mai und Juni
2026 hatte die Teuerung von Nahrungsmitteln jeweils +0,4 % betragen.
Teurer binnen Jahresfrist waren im Juli 2026 unter anderem
Fleisch und Fleischwaren (+1,9 %, darunter Rind- und Kalbfleisch:
+7,2 %) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+4,0 %).
Günstiger gegenüber Juli 2025 wurden hingegen Speisefette und
Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter:
-30,1 %) sowie Molkereiprodukte (-5,9 %).
Inflationsrate
ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 % Im Juli 2026 betrug
die Inflationsrate
ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und
Kraftstoffe +1,9 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von
Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lag im Juli 2026 bei +2,4 % und damit unter der
Gesamtteuerung.
Waren verteuerten sich gegenüber Juli 2025
um 2,5 % Die Preise für Waren lagen im Juli 2026 um 2,5 % über
dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich
dabei um 3,7 %, vor allem infolge der teuren Energieprodukte
(+8,3 %), Gebrauchsgüter um 0,3 %. Deutlich teurer unter den Waren
binnen Jahresfrist wurden zum Beispiel
Informationsverarbeitungsgeräte (+9,6 %) und Tabakwaren (+6,0 %).
Preisrückgänge gab es hingegen unter anderem bei Haushaltsgeräten
(-2,0 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-4,0 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,9 %
Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt erhöhten sich im Juli 2026 um 2,9 % gegenüber dem
Vorjahresmonat, nach +3,1 % im Juni 2026. Damit hat sich die
Teuerung für Dienstleistungen etwas abgeschwächt, liegt jedoch noch
knapp über der Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich im
Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer
Einrichtungen (+6,5 %), Pauschalreisen (+5,6 %) sowie Wartung und
Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %).
Auch Wasserversorgung und
andere Dienstleistungen für die Wohnung (+3,2 %) und
Gaststättendienstleistungen (+2,9 %) waren im Juli 2026 teurer als
ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben
im Juli 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die Preise für
Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich
nahezu unverändert (+0,1 %). Preise insgesamt stiegen gegenüber dem
Vormonat um 0,8 %, Kraftstoffe um 11,2 % Gegenüber Juni 2026 stieg
der Verbraucherpreisindex insgesamt im Juli 2026 um 0,8 %.
Teurer binnen Monatsfrist wurden in der Sommerreisezeit vor allem
Pauschalreisen ins Ausland (+12,6 %) und internationale Flugtickets
(+7,1 %) trotz Senkung
der Luftverkehrsteuer. Auch für Fahrten mit
verbrennerbetriebenen Fahrzeugen mussten Reisende tiefer in die
Tasche greifen.
Die Preise für Kraftstoffe stiegen
sprunghaft an (+11,2 %, darunter Dieselkraftstoff: +12,6 %, Super:
+11,0 %) nachdem der staatliche "Tankrabatt" am 30. Juni 2026
endete. Die Energiepreise insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um
5,0 %, neben Kraftstoffen trug dazu auch leichtes Heizöl mit +6,4 %
bei. Zudem blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt nahezu
stabil (+0,1 %). Hier gingen die Preise für frisches Obst (-2,4 %)
zurück.
Verbraucherfreundlich war zudem der Preisrückgang
binnen Monatsfrist für einzelne Produkte des täglichen Bedarfs wie
Butter und Kaffee (jeweils -2,3 %). Günstiger wurden insbesondere -
auch saisonbedingt - Bekleidungsartikel (-5,4 %).
Niedrigwasser: Länder müssen bei
Lkw-Regeln nachziehen IHK: Transporte hören nicht an der Grenze
auf Morgen treffen sich die Verkehrsminister der
Länder. Die Niederrheinische IHK fordert, das Fahrverbot an Sonn-
und Feiertagen in weiteren Bundesländern aufzuheben:
„Nordrhein-Westfalen hat das Sonn- und Feiertagsfahrverbot
aufgehoben. Das ist die richtige Entscheidung. Jetzt sollten die
anderen Bundesländer nachziehen. Transporte verlaufen über
Landesgrenzen hinweg. Ein Flickenteppich entlang des Rheins hilft
niemandem“, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK.

Historisches Niedrigwasser: 149 Zentimeter Pegelstand Anfang August
in Duisburg-Ruhrort. Foto: Niederrheinische IHK/Eugen Shkolnikov
Die Folgen des Niedrigwassers sind längst in den Betrieben
angekommen. Eine gemeinsame Umfrage der IHKs entlang des Rheins
zeigt: 72 Prozent der Unternehmen sind vom Niedrigwasser betroffen.
78 Prozent kämpfen mit höheren Logistikkosten, 72 Prozent stellen
ihre Lieferketten um. Am Niederrhein fällt die Belastung noch
stärker aus. Hier berichten 82 Prozent der Unternehmen von
Auswirkungen des Niedrigwassers. Vier von fünf Betrieben müssen
bereits ihre Logistik anpassen. „Hier entsteht nun ein Engpass, der
die Unternehmen vehement trifft und mittelbar auch den Verbraucher.
Wir befürchten einen wirtschaftlichen Dämpfer, Versorgungsengpässe
und Inflation“, betont Dietzfelbinger.
Die Wirtschaft an
Rhein und Ruhr ist besonders betroffen vom Niedrigwasser. Hier
besteht eine hohe Industriedichte. Insbesondere Stahl- und
Chemieindustrie sind auf die Wasserstraße angewiesen. Deswegen
braucht gerade die Rhein-Wirtschaft ein abgestimmtes Vorgehen. Die
Verkehrsministerkonferenz kann ein wichtiges Signal setzen. „
Wenn Schiffe weniger laden können, springen Lkw und Bahn ein. Das
kann fürs Erste Abhilfe schaffen. Die Fahrrinnen-Optimierung muss
unverzüglich umgesetzt werden. Das Thema ist Politik und Verwaltung
seit Langem bekannt. Insgesamt muss das System Binnenschifffahrt
deutlich gestärkt werden“, so Dietzfelbinger.
Verbraucher- und Umweltschutz: neue
Verpackungsvorschriften in der EU Vom 12.8.2026
gelten in der gesamten Europäischen Union neue Vorschriften im
Rahmen der Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR). Dazu
gehören strenge Grenzwerte für sogenannte "Ewigkeitschemikalien"
(PFAS) in Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.
Das schützt Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Umwelt noch
besser.
Weitere PPWR-Vorschriften treten schrittweise in
Kraft, die wichtigsten müssen ab 2030 angewendet werden. Dazu
gehören Vorschriften zur Recyclingfähigkeit und sehr kleinen
Einweg-Kunststoffverpackungen in Hotels und Restaurants. So haben
die Beteiligten ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen.
Investition in Europas Zukunft Die EU-Kommissarin für Umwelt,
Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft,
Jessika Roswall, sprach von einer Investition in die Zukunft
Europas. "Die Verordnung wird dazu beitragen, Abfall zu reduzieren,
Recycling zu steigern, Verpackungen mit Lebensmittelkontakt durch
die Begrenzung schädlicher Stoffe wie PFAS für Verbraucher sicherer
zu machen und unsere Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu
verringern. Das sind wesentliche Schritte hin zu einer echten
Kreislaufwirtschaft."
Roswall betonte mit Blick auf
Anpassungskosten, die jede neue Vorschriften mit sich bringen: "Wir
haben intensiv mit Marktteilnehmern zusammengearbeitet, um die neuen
Vorschriften pragmatisch und unbürokratisch umzusetzen.“
Grenzwerte, Definitionen und Kennzeichnungspflichten Mit dem 12.
August 2026 gelten folgende Elemente der PPWR: Strengere
PFAS-Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen; EU-weit
harmonisierte Definitionen, beispielsweise für Hersteller und
Produzenten; Kennzeichnungen und Angaben auf bestimmten
Verpackungen.
Achtung, Kind im Auto!
ADAC untersucht Systeme zur Erkennung von Kindern im Auto / Bei
schlafenden Säuglingen versagen viele Warneinrichtungen

ADAC/ABGEDREHT/Mark von Nordheim
Jedes Jahr werden in
Deutschland Kinder im Auto vergessen. Steht das Fahrzeug in der
Sonne, kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden. Der ADAC
hat in einer Studie vier Fahrzeuge mit Systemen untersucht, die
erkennen sollen, ob sich nach dem Abstellen noch Kinder oder Tiere
im Fahrzeug befinden.
Im Idealfall sollen die Fahrzeuge eine
mehrstufige Warnkaskade auslösen, die den Fahrer oder auch Passanten
auf die Situation aufmerksam macht. In der Studie wurden mehrere
Szenarien untersucht: Eine Babyschale mit Isofix und eine
angegurtete Babyschale, jeweils mit einem Neugeborenen, sowie ein
einjähriges Kind im Isofix-Kindersitz. Zudem wurde auch getestet, ob
die Technik in der Lage ist, einen Hund auf der Rückbank zu
erkennen.
Im Moment gibt es zwei verschiedene Arten, wie ein
Lebewesen im Innenraum erkannt werden kann. Indirekte Systeme
überprüfen eine Kombination aus Gurtschlossstatus, Sitzbelegung und
Türöffnungen. In der Studie war nur der Mercedes-Benz CLA mit diesem
System ausgestattet. Ein direktes System soll via Radar Bewegungen –
zum Beispiel durch die Atmung – erkennen. Diese Technologie wurde am
Zeekr 001, BMW iX3 und BYD Seal untersucht.
Im Vergleich
konnte nur der Mercedes in allen Fällen warnen, ohne jedoch sicher
zu erkennen, ob sich auf der Rücksitzbank tatsächlich ein Kind
befindet. Die Warnung des Autos beschränkt sich auf das
Zentraldisplay – weitere optische oder akustische Warnmaßnahmen
erfolgen nicht. Die direkten Systeme erkennen die meisten Szenarien
ebenfalls zuverlässig, haben jedoch eine gemeinsame Schwäche: Keines
der Fahrzeuge erkannte das Neugeborene in der ISOFIX-Babyschale,
obwohl der verwendete Dummy selbst Atembewegungen nachahmt.
Sehr unterschiedlich ist die Art, wie die Fahrzeuge warnen: Alle
direkten Systeme schalten, sofern ein Kind im Fahrzeug
zurückgelassen wurde, nach einer gewissen Zeit den Warnblinker ein.
Beim BYD Seal und Zeekr 001 folgt zusätzlich eine akustische Warnung
über die Hupe oder Alarmanlage. Je nach Konfiguration sind auch
Warnungen über eine Smartphone-App möglich. Besonders positiv fiel
der BMW iX3 auf: Neben dem Warnblinker zeigt das Fahrzeug zusätzlich
eine gut sichtbare Meldung im Zentraldisplay an, die Passanten über
die mögliche Gefahrensituation informiert.
Auch wenn das
indirekte System des Mercedes in den untersuchten Szenarien die
höchste Erkennungsrate zeigte, liegt das größere Potenzial aus Sicht
des ADAC bei direkt messenden Systemen. Diese erkennen die
tatsächliche Anwesenheit eines Kindes und sind nicht auf indirekte
Rückschlüsse aus Türkontakten, Sitzbelegung oder
Gurtschlosszuständen angewiesen. Entscheidend ist zudem eine geringe
Fehlalarmquote, da diese erfahrungsgemäß die Akzeptanz solcher
Systeme beeinträchtigen können.
Der ADAC unterstützt Child
Presence Detection-Systeme grundsätzlich als zusätzliche
Sicherheitsmaßnahme zum Schutz von Kindern, sieht sie aber nicht als
Ersatz für die Verantwortung von Eltern und Betreuungspersonen. Denn
grundsätzlich gilt: Babys, Kinder und Tiere sollten bei warmen
Temperaturen niemals allein im Auto gelassen werden – auch nicht für
vermeintlich kurze Momente.
Die Temperatur im Innenraum
erreicht schon nach wenigen Minuten ein Niveau, das für Insassen
gefährlich ist. Technische Systeme können helfen, tragische
Vorfälle zu verhindern. Entsprechende Vorgaben sollten auf einem
angemessenen Verhältnis von Sicherheitsgewinn, Kosten und
technischer Umsetzbarkeit beruhen. Für die Studie wurden spezielle
Dummies verwendet, die Bewegungen nachahmen können. Mehr zu der
Studie auch auf adac.de
Unternehmen klimaneutral
gestalten Mit dem IHK-Zertifikat fit für nachhaltiges
Wirtschaften Immer mehr Unternehmen wollen ihre
Emissionen senken und klimaneutral handeln. Dafür brauchen sie
Mitarbeiter, die Klimadaten bewerten und eine passende Strategie
entwickeln. Die Niederrheinische IHK bietet dazu vom 15. September
bis 17. Dezember einen Zertifikatslehrgang an.
Der
Lehrgang vermittelt Fach- und Führungskräften das notwendige Wissen
für ein wirksames Klimamanagement. Die Teilnehmer lernen, wie sich
betriebliche Emissionen auswirken. Darauf aufbauend erstellen sie
eine CO2-Bilanz und entwickeln Maßnahmen für das eigene Unternehmen.
Außerdem erfahren sie, wie sie ihren Betrieb bei Fragen zum
Klimaschutz unterstützen können und Chancen sowie Risiken einer
Strategie gut bewerten.
Die Weiterbildung findet dienstags
und donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Online-Format statt. Weitere
Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff:
0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter:
https://www.ihk.de/niederrhein/system/veranstaltungssuche/vstdetails-tmg/6962298/2919736885?terminId=10766
Viertägiger Manga-Workshop in der
Zentralbibliothek Zu einem kostenfreien, viertägigen
Manga-Workshop lädt die Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn
und 14 Jahren von Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August,
täglich von 11 bis 13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen
Gasse 26 in der Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora
lernen die Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze
ausdrucksstarke und detailreiche Manga-Motive entstehen.
Außerdem vermittelt die Künstlerin typische Stilmittel des
Manga-Zeichnens und zeigt, wie Figuren mehr Dynamik und
Persönlichkeit erhalten. Der Workshop richtet sich sowohl an
Anfängerinnen und Anfänger als auch an Jugendliche mit ersten
Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien werden zur Verfügung
gestellt.
Wer bereits eigene Zeichensachen besitzt,
kann diese gerne mitbringen und sich zusätzliche Tipps und
Anregungen holen. Der Workshop wird durch das Programm
„Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach
mehrjähriger Pause zurück Das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17
Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen
Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die
Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben
zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen
uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag
voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt
Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.
Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein
abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen,
Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn
Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des
MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie
Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.
Auch die
Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort.
Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und
Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für
Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um
die Veranstaltung gibt es im Internet unter
https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/
Kinder reden mit: Oberbürgermeister Sören Link lädt
zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein Was wünschen
sich Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht?
Wie sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule
oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren
Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger
Kindern nachgehen.
Dafür lädt er am Dienstag, 22. September,
von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am
Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und
Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen,
Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.
„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle
Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen,
Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben
wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.
Die Kindersprechstunde findet
in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt –
ohne Beteiligung der Eltern. Anmeldung: Eltern können ihre Kinder
bis zum 4. September anmelden, entweder per E-Mail an
kindersprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203)
283-6111.
Zappenduster - Klimaschutz in Duisburg: Satirische &
provokante Aktion des Klimaentscheid Bündnisses zur Sonnenfinsternis
Aktionen zum lachen und weinen 12.08. 19 - 21 Uhr
König Heinrich Platz Zur Sonnenfinsternis hat sich das
Klimaentscheid Bündnis eine besondere, satirische und provokante
Aktion ausgedacht. An den "schwebenden Gärten" zwischen Forum, City
Palais und Landgericht am König-Heinrich-Platz lädt das Bündnis am
12.08. in der Zeit von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr zum Lachen und Weinen
ein.
"Die Entscheidungen des Rates, Klimaschutzmaßnahmen und
den Plan zur Klimaneutralität aus Haushaltskonsolidierungsgründen im
nächsten zweijährigen Haushalt komplett zu ignorieren, ist ein
Skandal für ein Stadt, die massiv von der Klimakrise betroffen ist",
teilte Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg mit.
Das
Klimaentscheid Bündnis besteht aus vielen Duisburger Organisationen
und Einzelpersonen, die sich in den letzten 5 Jahren massiv für
Klimaschutzmaßnahmen und Klimafolgeanpassung in der Stadt eingesetzt
haben. Obwohl das Bündnis bereits 2021 einen Klimaaktionsplan
gefordert hat, gibt es diesen nach wie vor nicht. Das Bündnis hat
eine Bestandsaufnahme der Treibhausgasemissionen der Stadt und einen
Maßnahmenkatalog eingefordert, der besagen sollte, welche Maßnahme
welche Treibhausreduktion erreicht. Das 2021 eingereichte
Bürgerbegehren wurde durch einen ähnlichen Rats-Antrag von SPD, CDU
und den Grünen hinfällig. Doch auch 5 Jahre später wurden von der
Stadt weder die Bilanz veröffentlicht, noch Maßnahmen definiert.
"Ohne endlich einen guten Plan für Klimaschutz zu haben, und ihn
konsequent umzusetzen, wird die Stadt Duisburg auch 2045 nicht
klimaneutral. Genauso wichtig sind jetzt sofort wirksame Maßnahmen
zum Schutz vor den Auswirkungen der Klimakrise. Jede Stadtmaßnahme
muss die Klimakrise mitdenken. Wir brauchen Entsiegelung, mehr
Bäume, mehr Grün, mehr Wasserflächen, PV- und Klimaanlagen in bzw.
auf öffentlichen Gebäuden und so wenig Neuversiegelung wie irgend
möglich.", teilte Gabriele Siegert, Fraktionsvorsitzende der Grünen
im Bezirk Mitte, mit.
Ciesla führt weiter aus: "Nun sollen in
dem Doppelhaushalt 2027 / 2028 erneut keine Mittel für notwendige
Maßnahmen eingestellt werden. Bei der Situation weiss man nicht, ob
man lachen oder weinen soll und daher wollen wir genau das
satirisch, provokant während der Sonnenfinsternis aufgreifen".
Vor 10 Jahren in der BZ:
Medaillen-Gewinner und Stadtwerke-Mitarbeiter: Werner Obschernikat
erinnert sich an seine drei Olympiateilnahmen Olympia – der
Traum vieler Sportler. Werner Obschernikat, langjähriger Mitarbeiter
der Stadtwerke Duisburg AG, hat ihn erlebt. Drei Mal durfte er als
Wasserballspieler dort antreten – 1984 hat er die Bronzemedaille gewonnen. Daran erinnert sich der Duisburger gerne zurück.
Auch diesmal hat die Olympia-Eröffnungsfeier Werner Obschernikat
einen Gänsehaut-Moment beschert. Alle vier Jahre ist das so. Der
langjährige Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg, der im
Forderungsmanagement beschäftigt ist, erinnert sich dann an seine
eigene Teilnahme.
Werner
Obschernikat mit seiner Bronzemedaille, die er 1984 in Los Angeles
gewonnen hat.
„1984 bin ich bei der Eröffnungsfeier ins Stadion
eingelaufen. Das Gefühl dabei kann ich kaum beschreiben“, erklärt
er. „Wenn einem die Menschen in dem riesigen Stadion zujubeln und
man weiß, die Weltöffentlichkeit schaut auf einen, ist das Gänsehaut
pur. Auch wenn es recht anstrengend ist. Das nimmt man vor dem
Fernseher gar nicht wahr. Alleine das Aufstellen vor dem Einlaufen
dauert ja schon vier bis fünf Stunden.“
Drei Mal nahm der
61-jährige Huckinger an den olympischen Spielen teil. 1976 in
Montreal im Alter von 21 Jahren zum ersten Mal. Dort belegte er mit
der deutschen Mannschaft Platz sechs. 1981 wurde er mit dem
Nationalteam Europameister. 1984 trat er bei den Olympischen
Spielen in Los Angeles an, wo er mit der Mannschaft die
Bronzemedaille gewann. 1988 war er noch einmal in Seoul dabei,
als die deutschen Wasserballer den vierten Platz erreichten. Sein
Talent und seine Leidenschaft für diesen Sport hatte Obschernikat in
die Wiege gelegt bekommen: Sein Vater Alfred war bereits 1956 in
Melbourne als Wasserballer bei den Olympischen Spielen dabei.
Obschernikat ist quasi im Wasser aufgewachsen.
Sein
Sportlerleben lang spielte er für den Duisburger Schwimmverein von
1898. Mit dem wurde er von 1980 bis 1983 vier Mal in Folge deutscher
Vizemeister. Die deutschen Wasserballer hatten sich für Rio 2016
nicht qualifiziert. Das bedauert der gebürtige Duisburger, der von
1997 bis 2010 die Wasserball-Bundesliga-Mannschaft Bayer 08
Uerdingen trainiert hat. Er hat eine Vermutung, woran das liegen
könnte: „Andere Länder fördern den Sport intensiver, sodass dort
professioneller trainiert werden kann. Bei uns ist Wasserball leider
eher ein Amateur-Sport.“
Obschernikat kann sich noch gut an
die schwierige Zeit erinnern, als für ihn der Berufseinstieg
anstand. 1985 begann er bei den Stadtwerken Duisburg als
Zählerableser. Eine Stelle, die er dankbar angenommen hatte, da er
hier Beruf und Leistungssport durch das Gleitzeitmodell in Einklang
bringen konnte.
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1988: Alt-OB Josef Krings (li.) und Werner
Obschernikat (re.) bei der Ehrung.
Für Olympia 1988 wurde er eine Zeit lang
unbezahlt freigestellt. Der zweifache Vater und Opa einer
einjährigen Enkelin und eines zweieinhalbjährigen Enkels gibt allen
ambitionierten Nachwuchssportlern einen Rat: „Auch wenn man so gut
ist, dass man den Traum von Olympia lebt und hart trainiert, darf
man Schule und Ausbildung nie außer Acht lassen. Beides ist sehr
wichtig für die Zukunft. Schließlich gibt es noch ein Leben nach dem
Sport, das organisiert sein will.“
Olympia, der Wettkampf
aller Wettkämpfe, übt auf den Huckinger seit jeher eine große
Faszination aus. Auch heute noch verfolgt er die Spiele intensiv vor
dem Fernseher. Er schaut sich alle möglichen Wettbewerbe an – je
seltener man die jeweilige Sportart sonst zu sehen bekommt, desto
lieber. „Wann kann man schon mal Disziplinen wie Bogenschießen
verfolgen?“, fragt er. „Mich fasziniert es, die jeweiligen Techniken
zu sehen.“ Obschernikat freut sich selbst auf das Ende der Spiele.
„Die Abschlussfeier ist noch schöner als die Eröffnung“, findet er.
Sicher werden da wieder Erinnerungen an seine Gänsehaut-Momente von
1984 wach.
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Werner Obschernikat 1988 in Seoul (wie übrigens
auch Nicole Uphoff) - Fotos Stadtwerke Duisburg AG

Anteil junger Menschen in Deutschland bleibt auf historisch
niedrigem Niveau • Jede zehnte Person (10,0 %) in
Deutschland ist zwischen 15 und 24 Jahre alt • Anteil der 15-
bis 24-Jährigen bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte (12,2 %)
höher als bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte (8,5 %) •
Regionale Unterschiede: höchste Anteile junger Menschen in Bremen,
Hamburg und Baden-Württemberg
Der Anteil junger Menschen in
Deutschland ist weiterhin auf historisch niedrigem Niveau. 8,3
Millionen Menschen waren Ende des Jahres 2025 zwischen 15 und 24
Jahre alt. Somit waren 10,0 % der Bevölkerung Deutschlands in diesem
Alter, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen
Tag der Jugend am 12. August 2026 mitteilt. Bereits seit Anfang der
2020er Jahre liegt der Anteil junger Menschen an der
Gesamtbevölkerung auf diesem Tiefstand.

Anfang der 1980er Jahre war jede sechste Person im
jugendlichen Alter Den höchsten Anteil an der Gesamtbevölkerung
hatten junge Menschen in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, als die
geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer im jugendlichen
Alter waren. Im Jahr 1983 war auf dem Gebiet der heutigen
Bundesrepublik jede sechste Person (16,7 %) 15 bis 24 Jahre alt.
Junge Altersgruppe häufiger bei Menschen mit
Einwanderungsgeschichte Ohne Eingewanderte und ihre Nachkommen
wäre der Anteil junger Menschen in der Gesamtbevölkerung niedriger.
Bei der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte lag der Anteil
junger Menschen von 15 bis 24 Jahren im Jahr 2025 bei 8,5 %. In der
Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte waren dagegen 12,2 % im
jugendlichen Alter.
Menschen mit Einwanderungsgeschichte
sind Personen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit
1950 zugewandert sind. Der höhere Anteil ist auch darauf
zurückzuführen, dass nur die seit 1950 Eingewanderten betrachtet
werden, deren Kinder strukturell jünger sind. So ist ein Fünftel
(20,4 %) der Nachkommen von zwei eingewanderten Elternteilen im
Alter von 15 bis 24 Jahren.
Ähnlich hoch war der Anteil mit
20,0 % bei Menschen mit einem eingewanderten Elternteil (einseitige
Einwanderungsgeschichte). Bei Eingewanderten selbst waren 9,5 % im
Alter von 15 bis 24 Jahren. Anteilig weniger junge Menschen in
ostdeutschen Bundesländern Die Altersstruktur und damit auch der
Anteil junger Menschen unterscheiden sich regional.
In den
Stadtstaaten Bremen (11,1 %) und Hamburg (10,5 %) sowie im
Flächenland Baden-Württemberg (10,4 %) war die Altersgruppe 15 bis
24 überdurchschnittlich vertreten. In Brandenburg (8,8 %), von
Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (je 9,1 %) lag der Anteil
junger Menschen unter dem Bundesdurchschnitt.

Deutschland liegt bei Anteil der jungen Menschen unter
EU-Schnitt Laut EU-Statistikbehörde Eurostat lag der Anteil
junger Menschen zum Jahresbeginn 2025 mit 10,0 % leicht unter dem
EU-Durchschnitt (10,7 %). EU-weit am höchsten war der Anteil der 15-
bis 24-Jährigen in Irland (12,7 %), vor Dänemark und den
Niederlanden (je 12,2 %). Den geringsten Anteil junger Menschen
innerhalb der EU verzeichneten Malta (9,4 %) und Bulgarien (9,5 %).
Das Südbad in Großenbaum ist eröffnet Das neue
Südbad an der Großenbaumer Allee in Duisburg-Großenbaum ist
eröffnet. Oberbürgermeister Sören Link gab am Montag mit der
symbolischen Durchtrennung des Eröffnungsbandes den Startschuss für
den Badebetrieb. Vor dem Eingang warteten bereits die ersten Gäste
darauf, das neue Bad kennenzulernen und in den neuen Wasserflächen
erste Bahnen zu ziehen.

Sie eröffneten das neue Südbad, v.l.: Martin Linne, Dezernat für
Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, Beate Lieske,
Bezirksbürgermeisterin Süd, Oberbürgermeister Sören Link, Angelika
Kleinefeld, stellv. Bezirksbürgermeisterin Süd und Werner von Häfen,
stellvertr. Vorsitz. Betriebsausschuss DuisburgSport. Fotos Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
„Mit dem Südbad gewinnt Duisburg
einen modernen Ort für Sport, Gesundheit und Gemeinschaft,“ sagte
Oberbürgermeister Sören Link bei der Eröffnung. „Es ist eine
Investition in die Zukunft unserer Stadt. Vor allem in die Menschen,
die hier schwimmen lernen, trainieren und ihre Freizeit verbringen.“
Das neue Hallenbad vereint die öffentliche Badnutzung mit
dem Schul- und Vereinssport unter einem Dach. Zur Ausstattung
gehören ein öffentliches 25- Meter-Becken mit Sprunganlage und
Kletterwand, ein Kinderplanschbereich, ein weiteres
25-Meter-Sportbecken mit Hubboden und ein Lehrschwimmbecken. Hinzu
kommt eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse.

„Öffentlichkeit, Schulen und Vereine haben unterschiedliche
Anforderungen an Wasserflächen. Mit dem neuen Südbad können diese
Nutzungen parallel stattfinden, ohne sich gegenseitig
einzuschränken“, sagt Sportdezernent Martin Linne. „Wo bisher
unterschiedliche Bedarfe auf einer Wasserfläche zusammengebracht
werden mussten, stehen nun Becken mit jeweils eigenen Schwerpunkten
zur Verfügung. Das erleichtert die Organisation des Badebetriebs
ebenso wie die Planung von Schul- und Vereinsangeboten.“
Neben dieser funktionalen Trennung zeichnet sich die Anlage durch
eine auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgerichtete
Gebäudetechnik aus. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage mit einer
Leistung von 200 Kilowatt- Peak, Luft-Wärmepumpen, Systeme zur
Wärmerückgewinnung aus der Lüftung und dem Duschabwasser sowie
hygienische Frischwasserstationen.

Für den laufenden Betrieb ist zudem die Fertigstellung eines
KI-gestützten Systems vorgesehen, das die Badeaufsicht bei der
Beobachtung des Betriebs unterstützen soll. Zum Eröffnungstag wurden
kostenlose Führungen durch die technischen Anlagen angeboten. Auf
der Dachterrasse präsentierte das Sportbildungswerk mit den Kursen
„Allover Workout“ und „Yoga & Stretch“ beispielhafte
Nutzungsmöglichkeiten der neuen Fläche.
Über das Projekt Das
neue Südbad ersetzt zwei ältere Bäder: das frühere öffentliche
Hallenbad Großenbaum und das vereinsbetriebene Hallenbad Wanheim,
das mit dem Ende der Sommerferien seinen Betrieb einstellt. „Die
unterschiedlichen Anforderungen auf dem vorhandenen Grundstück
abzubilden, war eine anspruchsvolle planerische Aufgabe“, erklärt
Johannes Michels, Betriebsleiter von DuisburgSport.
„Das
Gelände an der Großenbaumer Allee ist durch die angrenzende
Wohnbebauung und die benachbarte Schule räumlich klar begrenzt.
Dennoch ist es gelungen, die Wasserfläche gegenüber dem früheren
Südbad um zwei zusätzliche Becken zu erweitern. Möglich wurde dies,
indem Technik- und Funktionsräume entgegen den im Bäderbau üblichen
Standards in die oberen Gebäudebereiche verlagert wurden.“
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit seit Beginn
der Rohbauarbeiten ist das Projekt abgeschlossen. Die Stadt Duisburg
investiert rund 33 Millionen Euro in den Neubau und finanziert ihn
vollständig aus eigenen Mitteln. Die vorläufigen Gesamtkosten liegen
dabei deutlich unter den ursprünglichen Budget-Ansätzen, die in
einer Phase besonders volatiler Bau-, Energie- und Materialpreise
ermittelt worden waren.
Jeder zehnte Autofahrer am
Smartphone - ACE untersucht Smartphone-Ablenkung in Duisburg
Duisburg (ACE) 10. August 2026 – Mit dem Handy-Verkehrs-Check in
Duisburg an der Mercatorstraße vor dem Hauptbahnhof beteiligte sich
der ACE-Kreis Niederrhein an der diesjährigen Clubinitiative des ACE
Auto Club Europa. Unter dem Motto „Kopf hoch!“ untersuchen die rund
700 ACE-Ehrenamtlichen seit April bundesweit die Ablenkung durch
Smartphones am Steuer. Dafür überprüfen sie an über 250
innerörtlichen Kreuzungen in ganz Deutschland, wie häufig
Autofahrende hinter dem Steuer zum Handy greifen.
Die
Ergebnisse der bundesweiten Checks sollen zeigen, wie verbreitet
Smartphone-Ablenkung im Straßenverkehr ist und wo besonderer
Handlungsbedarf besteht. Mit der Clubinitiative will der ACE auf die
Risiken der Smartphone-Nutzung am Steuer aufmerksam machen und ein
stärkeres Bewusstsein für konzentriertes und verantwortungsvolles
Verhalten im Straßenverkehr schaffen.
Hohe Handynutzung in
Duisburger Autos Beim Handy-Verkehrs-Check überprüften die
Ehrenamtlichen des ACE-Kreis Niederrhein das Verhalten von
Autofahrenden auf der Mercatorstraße vor dem Hauptbahnhof. Während
einer 30-minütigen Beobachtung des Verkehrs wurde erfasst, wie
häufig sichtbare Handy-Verstöße am Steuer begangen wurden.

(C) ACE-Fotos
Insgesamt zählten die Ehrenamtlichen 147
Fahrzeuge, bei 14 davon wurden entsprechende Verstöße dokumentiert.
„Beobachtet haben wir das In-die-Hand-Nehmen des Smartphones, das
Tippen auf dem Display und das Ans-Ohr-Halten,“ stellt Jörg Starke,
Vorsitzender des ACE-Kreis Niederrhein, fest und betont, „Dabei
haben sich 10 Prozent aller Autofahrenden im Stadtverkehr durch das
Smartphone ablenken lassen. Diese hohe Ablenkungsquote ist eine
Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.“

Ablenkung durch Smartphones erhöht Unfallrisiko deutlich Das
Smartphone ist für viele Menschen ihr ständiger Begleiter – auch im
Auto. Ein kurzer Blick auf eine Nachricht, ein rascher Wechsel der
Musik oder ein schneller Check der Sozialen Medien: Schon wenige
Sekunden Ablenkung können im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen
haben.
Wer bei Tempo 50 innerorts zwei Sekunden lang nicht
auf die Straße schaut, legt rund 28 Meter im „Blindflug“ zurück.
Selbst bei Tempo 30 sind es in dieser Zeit noch etwa 17 Meter – eine
Strecke von mehreren Autolängen ohne Blick für die Gefahren des
Straßenverkehrs. Besonders im dichten innerstädtischen Verkehr kann
das fatale Folgen haben, vor allem für Zufußgehende oder
Radfahrende.
Auch die Unfallstatistik zeigt die Bedeutung
des Problems: Laut Auswertung der Unfallstatistik 2024 des
Statistischen Bundesamts wurde im Jahr 2024 bei 8.722 Unfällen mit
Personenschaden Ablenkung als Unfallursache festgestellt. In 1.039
Fällen hat die Nutzung elektronischer Geräte nachweislich zum Unfall
geführt. Insgesamt sind sogar 25 Menschen bei solchen Unfällen ums
Leben gekommen.
Von Bußgeld bis Fahrverbot Tolga Kaya,
Regionalbeauftragter des ACE in Nordrhein-Westfalen, warnt: „Wer
während der Autofahrt das Handy in die Hand nimmt oder ans Ohr hält,
riskiert nicht nur die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, sondern
auch empfindliche Strafen. Schon der einfache Verstoß wird mit einem
Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt geahndet. Kommt es
infolge der Ablenkung zu einer Gefährdung oder gar zu einem Unfall,
steigen die Bußgelder an, zusätzlich drohen weitere Punkte in
Flensburg und ein Fahrverbot.“
Bundesweite Checks seit April
Die bundesweiten Handy-Verkehrs-Checks laufen seit April 2026. Die
rund 700 ACE-Ehrenamtlichen dokumentieren dabei an mehr als 250
innerörtlichen Kreuzungen, wie häufig Autofahrende während der Fahrt
ihr Smartphone sichtbar nutzen. Grundlage ist ein standardisierter
Beobachtungsbogen, mit dem sichtbare Handy-Verstöße systematisch
erfasst werden. Die Gesamtergebnisse werden im Herbst
veröffentlicht. Weitere Informationen: >> Webseite der
ACE-Clubinitiative
Kostenfreie Stadtführung macht
koloniale Spuren sichtbar Welche Spuren hat der
Kolonialismus in Duisburg hinterlassen, und wie wirken sie bis heute
nach? Diesen Fragen widmet sich die Außenführung „Auf Spurensuche:
Kolonialismus in Duisburg“ am Freitag, 14. August, um 17.30 Uhr.
Treffpunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 am
Innenhafen.
Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa
Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer
neuen Perspektive. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt,
die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichte jedoch
eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden ist.
So
erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak
aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie
Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt
ist. Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen
Zusammenhänge sichtbar und regt dazu an, den Stadtraum mit neuen
Augen zu betrachten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine
Anmeldung ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 2832640 möglich.
Stadtmuseum: Führung „Gerhard Mercator – weltberühmter Gelehrter
Duisburgs“ Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt
am Sonntag, 16. August, um 15 Uhr ins Museum am
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung durch die
Mercator-Schatzkammer ein. Werner Pöhling nimmt die Besucherinnen
und Besucher mit auf eine Reise durch das bewegte Leben Gerhard
Mercators.
Der große Universalgelehrte fand im 16.
Jahrhundert in Duisburg eine neue Heimat – und schuf hier Werke, die
unser Weltbild bis heute prägen. Mercator verdanken wir nicht nur
bahnbrechend präzise Landkarten und den ersten „Atlas“ der Welt,
sondern auch grundlegende Erkenntnisse für die moderne Navigation.
Das Stadtmuseum bewahrt in seiner Schatzkammer eine der
bedeutendsten und schönsten Mercator-Sammlungen Europas. Die Führung
bietet spannende Einblicke in die Welt eines außergewöhnlichen
Gelehrten und in die Stadtgeschichte des 16. Jahrhunderts.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für
Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Besucherinnen und
Besucher zwei Euro. Das vollständige Programm ist im Internet unter
http://www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie Abendexkursion für Familien
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“
lädt am Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr zu einer
Fledermausexkursion in den Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein.
Gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet
erhalten Familien mit Kindern spannende Einblicke in die
Lebensweise, Orientierung und Jagdtechniken der Fledermäuse.
Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen
direkt vor der eigenen Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“
als wertvollen Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die
Dämmerung einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während
der Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die
faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie
ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu
orientieren und Beute aufzuspüren.
Mit etwas Glück können
die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.
Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk
tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine
Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die
Teilnahme ist kostenfrei.
Um eine Anmeldung per E-Mail an
verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der
naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger
Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung
im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere
Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.
Die
Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und
vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier-
und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum
Projekt gibt es unter https://www.schrittsteine-duisburg.de/
Huckingen: Steinwurf auf Pkw - Tatverdächtiger in
Untersuchungshaft Ein Autofahrer (60) informierte am
Samstagmittag (8. August, gegen 11:50 Uhr) die Polizei, weil ein
Stein von einer Brücke auf die Windschutzscheibe seines BMW prallte,
als er auf der Autobahn A59 in Fahrtrichtung Dinslaken zwischen den
Anschlussstellen Kreuz Duisburg Süd (Autobahnkilometer 24,6) und
Duisburg-Großenbaum (Autobahnkilometer 22,4) unterwegs war. Der
Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. An dem Auto
entstand Sachschaden.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet
die Tat als versuchten Mord. Eine Mordkommission der Polizei
Duisburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwischen den beiden
Anschlussstellen befinden sich drei Brücken, von denen der Stein auf
den Pkw geworfen worden sein kann. Rund um diese drei möglichen
Tatorte wurden Spuren gesichert, weswegen der Bereich der Autobahn
gesperrt worden war.
Noch am selben Abend (19:30 Uhr)
meldete sich ein Mann (53) auf der Wache des Polizeipräsidiums und
gab an, dass er in der Vergangenheit mehrfach Steine auf Autobahnen
geworfen habe. Die Beamten nahmen den Mann fest. Nach derzeitigem
Stand der Ermittlungen ist der Tatverdächtige neben der Tat vom 8.
August einer weiteren, gleichgelagerten Tat von Ende Juli 2026
dringend verdächtig.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg hat die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts
Duisburg am Sonntag (9. August) die Untersuchungshaft gegen den
53-Jährigen angeordnet. Ob der Mann weitere Steinwürfe begangen
haben könnte und was sein Motiv war, ist Gegenstand der andauernden
Ermittlungen.
Wer hat einen möglichen Steinwurf gesehen oder
kann nähere Angaben zu dem Tatverdächtigen machen? Hinweise nimmt
das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25. August, mit den
Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können
am Donnerstag, 13. August, angefragt werden.
Interessierten
Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag
freigeschaltete Kontaktformular unter http://www.duisburg.de/dialog
zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16
Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.
Ladevorgänge an Ladepunkten der Stadtwerke
wächst um mehr als 70 Prozent 478 Ladepunkte an 191
Standorten betreiben die Stadtwerke Duisburg in der Stadt an Rhein
und Ruhr und sind damit mit Abstand der größte Betreiber
öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Duisburg. Die
Nutzung dieser Ladepunkte hat im ersten Halbjahr 2026 weiter
deutlich zugenommen. Sowohl die Anzahl der Ladevorgänge als auch die
geladene Strommenge lagen erneut deutlich über den Werten des
Vorjahres.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 wurden
an den öffentlichen Ladepunkten insgesamt 78.652 Ladevorgänge
durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 46.106
Ladevorgängen entspricht das einem Anstieg von 70,6 Prozent.
Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Schnellladestationen
aus: Hier stieg die Zahl der Ladevorgänge um 102,7 Prozent auf
16.824. An den Normalladestationen wurden 61.828 Ladevorgänge
registriert, ein Plus von 63,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr
2025.

Mehr als 1,4 Mio. Kilowattstunden Ladestrom abgegeben Erneut
massiv gewachsen ist damit auch die abgegebene Energiemenge an den
Ladestationen: Insgesamt wurden 1.489.860 Kilowattstunden (kWh)
Strom geladen. Das sind 42,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Während die geladene Energiemenge an Normalladepunkten um 26,7
Prozent zunahm, hat sie sich an den Schnellladepunkten mit einem
Plus von 97,9 Prozent nahezu verdoppelt.
Die
durchschnittliche Dauer eines Ladevorgangs verringerte sich im
ersten Halbjahr 2026 von 2,7 auf 2,3 Stunden. Während ein
Ladevorgang an einer Normalladestation durchschnittlich 2,73 Stunden
in Anspruch nahm, lag die durchschnittliche Ladezeit an einer
Schnellladestation bei lediglich 0,82 Stunden. Die Durchschnittliche
Auslastung der Ladepunkte liegt damit bei rund 18 Prozent, so dass
in Duisburg immer freie Ladeplätze zu finden sind.

Die Haupt-Ladezeit an den Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg
liegt zwischen 8 und 18 Uhr. Besonders stark nachgefragt wurden im
ersten Halbjahr 2026 die Ladepunkte an Standorten am Rathaus,
Stadthaus, Portsmouthplatz am Hauptbahnhof, in der Memelstraße sowie
in der Klagenfurter Straße. Die Ladeinfrastruktur der Stadtwerke
Duisburg wird insbesondere an zentralen sowie verkehrsgünstig
gelegenen Standorten stark genutzt.
Ladevorgänge nicht nur
von Kunden der Stadtwerke Duisburg Geladen werden kann an den
Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg bequem mit einer Ladekarte, die
kann problemlos online bestellt werden unter www.swdu.de/ladekarte.
Mehr als 42.000 Ladevorgänge (rund 46 Prozent) wurden von Kundinnen
und Kunden der Stadtwerke Duisburg durchgeführt. Die weiteren
Ladevorgänge wurden von externen Nutzerinnen und Nutzern gestartet,
die entweder eine Ladekarte des Verbunds ladenetz.de besitzen, dem
auch die Stadtwerke Duisburg angeschlossen sind, oder eine ganz
andere Ladekarte nutzen. Gegen eine Roaminggebühr ist dann das Laden
auch möglich.
Umsteigen auf Elektromobilität Der lokale
Energiedienstleister unterstützt alle Menschen und Unternehmen in
Duisburg dabei, den Einstieg in die Elektromobilität zu realisieren.
Privatkunden finden alle Informationen im Internet unter
www.swdu.de/emob. Geschäftskunden, die zum Beispiel ihren
Dienstwagen-Fuhrpark auf Elektromobilität umstellen wollen und
Lademöglichkeiten am Betrieb installieren wollen, finden alle
Informationen unter www.swdu.de/emob-g.
Ronald Reng
eröffnet Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg
Mit dem renommierten Autor und Journalisten Ronald Reng startet der
Verein für Literatur Duisburg in sein neues Jahresprogramm
2026/2027. Am Dienstag, 15. September, liest er um 20 Uhr in der
Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der deutsche Sommer“.
Darin blickt er auf den Sommer 2006 zurück, als die Fußball-
Weltmeisterschaft Deutschland in eine seltene Stimmung von
Leichtigkeit und Optimismus versetzte. Gleichzeitig geht er der
Frage nach, ob ein solches gesellschaftliches Hochgefühl heute noch
möglich ist. Die Lesung eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein
für Literatur Duisburg erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek
Duisburg veranstaltet.
Insgesamt stehen acht Lesungen auf
dem Programm, die mit literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen
und bekannten Namen eine große Bandbreite abdecken. Bereits am
Dienstag, 22. September, folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing
mit ihrem neuen Roman „Magisch“.
Weitere Gäste des
Jahresprogramms sind die Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb,
auch ein schöner Gedanke“, Manuel Bittorf, als Musiker unter dem
Namen Betterov bekannt, mit seinem vielbeachteten Erstlingswerk
„Goldener Retriever“, Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely
Rita“, Alain Kniebs mit seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben
im Zeitalter des belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser
Haus mit Rutsche“ sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in
den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.
Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek.
Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf
www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.
Strick- und Häkelspaß beim „Maschengedöns“ in der Zentralbibliothek
Wer immer schon wissen wollte, wie man strickt oder häkelt, oder mit
einem angefangenen Projekt nicht weiterkommt, ist herzlich zum
„Maschengedöns“ eingeladen. Die Expertinnen der Flinken Nadeln geben in
der Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte
Tipps zum Umgang mit Nadeln und Wolle, erklären, wie man Maschen
anschlägt und abnimmt und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten ab 14 Jahren und findet
monatlich im Café im Stadtfenster statt.
Die Termine sind am 12. August und 9. September. Die Teilnahme ist
kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nadeln und Wolle
müssen mitgebracht werden. Die Flinken Nadeln unterstützen mit ihrer
Handarbeit den Bunten Kreis Duisburg e.V. bei seinem Einsatz für
Familien mit zu früh geborenen und schwer kranken Kindern. Woll-Spenden
werden bei den Workshops gerne angenommen.
VHS-Sommerkurs
„Boule“ in Kooperation mit dem Homberger Turnverein
Die
Volkshochschule Duisburg bietet im August einen Boule- bzw.
Pétanquekurs für Neulinge an. Der Kurs findet dreimal mittwochs am
12., 19. sowie am 26. August, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr auf dem
schattigen Sportgelände am Friesenplatz 1 in Duisburg-Homberg statt.
In dem dreiteiligen Kurs auf den
Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik
und Spieltaktik auf dem Programm. Das Präzisionsspiel erfordert
Konzentration und strategische Entscheidungen. In jedem Spiel kommt
es zu Situationen, in denen eine gute Regelkunde notwendig ist.
Teilnehmende lernen auch, Spielsituationen besser zu erkennen und
regelgerecht zu entscheiden. Fairplay und die Fähigkeit, im Team
aufmerksam zu beobachten und konstruktiv miteinander Spielstrategien
zu entwickeln, sind feste Bestandteile der Veranstaltung. Dozent des
Kurses ist Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim
Homberger Turnverein.
Der Kurs findet in einer Gruppe von maximal zwölf Personen statt.
Sofern vorhanden können eigene Boulekugeln mitgebracht werden. Es
stehen aber auch Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht
notwendig. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro.
Eine vorherige Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de ist
notwendig. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es telefonisch
unter 0203 283-984607 oder per E-Mail an
vhs-west@stadt-duisburg.de.
Neuer DHL-Paketshop in Duisburg-Alt Homberg eröffnet
Die DHL hat einen neuen Paketshop bei Eck-Treff Kiosk in der
Zollstraße 27 in Duisburg-Alt Homberg in Betrieb genommen. Die
Öffnungszeiten des Paketshops sind Montag bis Freitag von 08:00 Uhr
bis 21:00 Uhr sowie Samstag von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Der
neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen
und Retouren sowie den Verkauf von Briefmarken. Für die Kundinnen
und Kunden werden neben den Postfilialen und Packstationen so neue
Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und
problemlos einliefern können. Außerdem können Kundinnen und Kunden
dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen
direkt an den Paketshop senden lassen, um sie später dort abzuholen.
Unter
deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle
Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive
Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von
Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um
die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort
ebenfalls zu ermitteln.
10. August 2016:
Homberger Bauwagenplatz - Landgericht Duisburg lehnte Berufung ab
Das könnte das endgültige Ende der Bewohner des
Homberger Bauwagenplates sein. Das Landgericht hat die Berufung der
Bauwagenbewohner gegen die von der Stadt angestrebte Räumung
abgelehnt. Jetzt bleiben noch zwei Wochen für einen Einspruch gegen
diese Berufungs-Ablehnung. Der sogenannte Homberger Bauwagenplatz
wird von einem eingetragenen Verein als experimentelle Wohnform
betrieben.
Das Gelände gehört der Stadt Duisburg, die es dem
Verein seit 1995 gegen Zahlung eines jährlichen Pachtzinses zur
Nutzung überlassen hat. Die Stadt Duisburg beruft sich auf eine
Kündigung des Vertrages in 2014. Außerdem soll der Verein auch
Flächen, die nicht Gegenstand des Nutzungsvertrages sind,
unberechtigt nutzen. Mit der Klage verlangt die Stadt die Räumung
und Herausgabe des Geländes und die Entfernung der dort aufgestell-
ten Wagen.
Der Verein tritt dem entgegen. Er ist der
Auffassung, dass die Stadt Duisburg nicht, jedenfalls nicht wirksam
gekündigt habe. Das Amtsgericht in Ruhrort sah das im Februar
anders. Das Landgericht schloss sich dem jetzt an.

Das Amts- und Landgericht Duisburg - BZ-Foto haje

Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Kinder 2025 um 7 %
gestiegen
• 29 270 unter 15-Jährige verunglückt, 74 von ihnen tödlich
• 6- bis 14-Jährige verunglücken am häufigsten zwischen 7 und 8
Uhr • Die meisten verunglückten Kinder waren mit dem Fahrrad
oder dem Auto unterwegs
Durchschnittlich alle 18 Minuten ist
im letzten Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet
worden. Rund 29 270 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im Jahr
2025 bei Verkehrsunfällen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt.
Damit kamen 7 % mehr Kinder zu Schaden als im Jahr
2024 mit 27 260 Verunglückten. Die Zahl der getöteten Kinder stieg
2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang
während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 war die Zahl
der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder in den
letzten Jahren wieder gestiegen.

Zahl der Todesfälle steigt in allen Altersgruppen Die Zahl der
bei Verkehrsunfällen getöteten Kinder ist 2025 im Vergleich zum
Vorjahr in allen Altersgruppen gestiegen. Bei den unter 6-Jährigen
nahm die Zahl der Todesfälle von 18 auf 30 zu. Bei den 6- bis
9-Jährigen stieg Zahl der Getöteten von 15 auf 17, bei den 10- bis
14-Jährigen von 20 auf 27.
Mit Blick auf die Verkehrsmittel
stieg die Zahl der getöteten Kinder, die in Pkw mitgefahren waren,
am stärksten an: von 21 auf 31. Größere Anstiege gab es auch bei
getöteten Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und mit
E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs gewesen waren.
Ältere
Kinder verunglücken besonders häufig morgens auf dem Schulweg
Die 6- bis 14-Jährigen verunglücken im Straßenverkehr montags bis
freitags besonders häufig in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Das ist die
Zeit, zu der Kinder in diesem Alter üblicherweise auf dem Weg zur
Schule sind und zu der sich daher besonders viele Kinder im
Straßenverkehr aufhalten. In dieser Zeit wurden im vergangenen Jahr
12 % der verunglückten 24 010 Kinder im entsprechenden Alter
verletzt oder getötet.
In den folgenden Stunden bis 13 Uhr
verunglücken weniger Kinder. Montags bis freitags in den Zeiten von
13 bis 14 Uhr sowie 15 bis 16 Uhr und 16 bis 17 Uhr erreicht die
Zahl der verunglückten Kinder mit Anteilen von je 9 % die
nächsthöchsten Werte.
Jüngere Kinder verunglücken am
häufigsten im Auto, ältere Kinder auf dem Fahrrad Die meisten
Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem
Fahrrad (34 %). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren weiterhin 31 % mit
dem Auto, 20 % zu Fuß und 8 % mit dem E-Scooter unterwegs.
Betrachtet man jedoch verschiedene Altersgruppen, ergibt sich ein
differenzierteres Bild: Unter 6-Jährige sind besonders häufig im
Auto mit betreuenden Erwachsenen unterwegs, demzufolge verunglücken
sie hier am häufigsten (55 % im Jahr 2025).
Schulkinder
bewegen sich mit zunehmendem Alter selbstständig im Straßenverkehr –
entsprechend steigt der Anteil der Radfahrenden und Fußgängerinnen
und -gänger unter den Verunglückten. 6- bis 14-Jährige verunglückten
am häufigsten auf ihrem Fahrrad (39 %), 26 % in einem Auto sowie
19 % zu Fuß.
NRW: Knapp ein Fünftel der Erwerbstätigen war 2025
atypisch beschäftigt
* Niveau der atypischen Beschäftigung im Vorjahresvergleich stabil
* Frauen und junge Erwerbstätige besonders häufig betroffen
* Je niedriger der Bildungsstand, desto häufiger sind atypische
Erwerbsformen
Im Jahr 2025 arbeiteten in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Millionen
der insgesamt 7,65 Millionen Kernerwerbstätigen in ihrer
Haupttätigkeit in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus
2025 weiter mitteilt, lag die Quote atypisch Beschäftigter bei
19,2 %.
Damit blieb das Niveau im Vergleich zum Vorjahr
stabil (2024: 19,1 %). Kernerwerbstätige sind Erwerbstätige im Alter
von 15 bis 64 Jahren, die sich nicht in Schule oder Studium,
Ausbildung oder einem Freiwilligendienst befinden. Zur atypischen
Beschäftigung zählen Teilzeitjobs mit bis zu 20 Wochenstunden,
befristete oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie
Zeitarbeit.
Frauen und junge Beschäftigte besonders häufig
betroffen Frauen sind häufiger atypisch beschäftigt als Männer:
Während die Quote bei den männlichen Kernerwerbstätigen in NRW im
Jahr 2025 bei 11,7 % lag, fiel sie bei den Frauen mit 27,6 % mehr
als doppelt so hoch aus.
Ausschlaggebend hierfür ist vor
allem der hohe Teilzeitanteil: 21,3 % der erwerbstätigen Frauen
arbeiteten 2025 maximal 20 Stunden pro Woche – bei den Männern waren
es lediglich 4,2 %. Zudem waren Frauen mit 7,9 % öfter geringfügig
beschäftigt als Männer (2,8 %).

Auch der Start ins Berufsleben ist oft von atypischer Beschäftigung
geprägt. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen betraf dies mit
34,2 % gut ein Drittel der Kernerwerbstätigen. Hauptgrund sind
Befristungen, in denen sich 23,0 % der unter 25-Jährigen befanden.
Zudem lagen in dieser Altersgruppe sowohl der Anteil geringfügig
Beschäftigter mit 9,1 % als auch der Anteil der Beschäftigten in der
Zeitarbeit mit 5,6 % über dem Durchschnitt.
Je niedriger der
Bildungsstand, desto häufiger sind atypische Erwerbsformen Das
Bildungsniveau beeinflusst das Risiko für atypische Beschäftigung
stark. Im Jahr 2025 war mehr als jede dritte kernerwerbstätige
Person mit niedrigem Bildungsabschluss (35,2 %) atypisch
beschäftigt. Bei Personen mit mittlerer Qualifikation lag dieser
Anteil mit 18,2 % deutlich niedriger. Hochqualifizierte waren mit
14,3 % am seltensten in solchen Arbeitsverhältnissen tätig.

Dieses Muster zeigt sich auch bei den einzelnen Merkmalen atypischer
Beschäftigung. In Teilzeitbeschäftigung bis zu 20 Wochenstunden
arbeiteten 21,5 % der geringqualifizierten Kernerwerbstätigen,
während es unter den Mittelqualifizierten 12,8 % und unter den
Hochqualifizierten nur 7,8 % waren.
Besonders ausgeprägt ist
der Unterschied bei den geringfügigen Beschäftigungen: Insgesamt
14,3 % der Geringqualifizierten standen in einem solchen
Arbeitsverhältnis. Dieser Anteil ist dreimal so hoch wie bei den
Mittelqualifizierten (4,9 %) und sogar siebenmal so hoch wie bei den
Hochqualifizierten (2,0 %).
Bei den Befristungen zeigt sich
ein etwas anderes Muster. Zwar ist auch hier die Gruppe der
Geringqualifizierten mit 12,6 % am häufigsten betroffen, jedoch
folgen an zweiter Stelle die Hochqualifizierten mit 6,7 %. Die im
Vergleich zu Mittelqualifizierten etwas höhere Befristungsquote
Hochqualifizierter ist maßgeblich durch die Befristungspraxis im
Wissenschafts- und Forschungsbereich bedingt. Die Kernerwerbstätigen
mit mittlerem Qualifikationsniveau waren mit 5,3 % am seltensten
befristet beschäftigt.
Neues Südbad öffnet am 10. August
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Montag, 10. August, um
13.15 Uhr das neue Südbad an der Großenbaumer Allee. Im Anschluss
öffnet das Hallenbad erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit:
Die ersten Badegäste können das neue Bad erkunden und ihre Bahnen
ziehen. Eintrittskarten sind am Eröffnungstag an der Tageskasse
erhältlich.
Im Bürgerbereich erwartet die Gäste ein
25-Meter-Becken mit einer Sprunganlage (1-Meter-Brett und
3-Meter-Plattform) sowie einer fünf Meter hohen Kletterwand direkt
über dem Wasser. Ein Kinderplanschbecken und eine 385 Quadratmeter
große Dachterrasse zum Sonnen und Entspannen ergänzen das Angebot.
Gleichzeitig können Schulen und Sportvereine unabhängig vom
öffentlichen Badebetrieb ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit
verstellbarem Hubboden (zur Verringerung der Wassertiefe auf bis zu
60 Zentimeter) sowie ein Lehrschwimmbecken nutzen. Separate
Eingänge, Duschen und Umkleidebereiche ermöglichen den parallelen
und voneinander unabhängigen Betrieb beider Bereiche.
Besucherinnen und Besucher haben am Eröffnungstag auch die
Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen:
Kostenlosen Führungen zu den technischen Anlagen und Besonderheiten
des Bades finden jeweils um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und um 17 Uhr
statt. Anmeldung sind direkt nach der Baderöffnung an der Kasse
möglich.
Auf der neuen Dachterrasse werden außerdem
Schnupperkurse des Sportbildungswerks für jeweils 9 Euro inklusive
Badeintritt angeboten. Am Eröffnungstag (10. August) sowie am
Montag, 17. August, finden dort von 16 bis 17 Uhr die Kurse „Allover
Workout“ (Kurs-Nr. 2085/2087) und von 17 bis 18 Uhr „Yoga & Stretch“
(Kurs-Nr. 2086/2088) statt. Diese Veranstaltungen sind über die
Website des Sportbildungswerks buchbar
(https://www.sportbildungswerk-nrw.de/duisburg).
Stadtranderholung 2026
Die 74. Ausgabe der „Stadtranderholung“ startet am 10. August. Die
beliebte Ferienfreizeit des Jugendamts bietet an 18 Standorten 1360
Kindern für drei Wochen lang ein buntes Ferienprogramm.
Oberbürgermeister Sören Link, Jo Jonas, Abteilungsleiter des
Fachbereichs Kinder- und Jugendförderung beim Jugendamt, sowie
Mustafa Erkan, Projektleiter der Stadtranderholung, stellen das
diesjährige Konzept sowie das Programm am Mittwoch, 12. August 2026,
um 13 Uhr im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Robinson
Abenteuerfarm“, Saarstraße 9, 47229 Duisburg-Rheinhausen vor.
Boule für Einsteiger: VHS-Sommerkurs in Kooperation mit
dem Homberger Turnverein Wer Boule oder Pétanque
kennenlernen möchte, hat im August bei der Volkshochschule
Gelegenheit dazu. In einem dreiteiligen Einsteigerkurs auf den
Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik
und Spieltaktik im Mittelpunkt. Das Präzisionsspiel verbindet
Konzentration, Geschick und strategisches Denken.
Die
Teilnehmenden lernen, Spielsituationen einzuschätzen, regelkonform
zu handeln und ihre Wurftechnik gezielt zu verbessern. Auch
Fairplay, Teamspiel sowie das gemeinsame Entwickeln von
Spielstrategien gehören zu den Inhalten des Kurses. Geleitet wird
der Kurs von Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim
Homberger Turnverein.
Die drei Kurstermine finden jeweils
mittwochs am 12., 19. und 26. August von 17.30 bis 19 Uhr auf dem
schattigen Sportgelände des Turnvereins, Friesenplatz 1, statt. Eine
Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf
Personen begrenzt. Die Kursgebühr beträgt 58 Euro. Eigene
Boulekugeln können mitgebracht werden, sofern vorhanden. Alternativ
stehen Leihkugeln zur Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es unter Tel.
0203/283-984607 oder per Mail vhs-west@stadt-duisburg.de
Sonnenfinsternis am 12. August: Weltgrößter
Hersteller warnt vor Engpässen bei Schutzbrillen
Unsichere Produkte könnten erneut den europäischen Markt
überschwemmen, so American Paper Optics. Memphis (USA) - Der
weltweit größte Hersteller von Sonnenfinsternisbrillen, American
Paper Optics (APO), warnt deutsche Verbraucher vor Lieferengpässen
zertifizierter Schutzbrillen im Vorfeld der tiefen partiellen
Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Bei vergangenen Finsternissen
in den USA und Europa seien geprüfte Brillen regelmäßig knapp
geworden. In die Lücke drängten dann unzertifizierte Produkte ohne
ausreichenden Schutz.
Am 12. August verdeckt der Mond je nach
Region zwischen 85 und 90 Prozent der Sonne über Deutschland. Laut
dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in
Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa 85 Prozent. Das
Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr und fällt vielerorts mit dem
Sonnenuntergang zusammen.

Gerade eine tiefe partielle Finsternis unterschätzen viele
Beobachter. Bei einem ungeschützten Blick in die Sonne treffen laut
BfS UV-Strahlung, sichtbares Licht und Infrarotstrahlung mit hoher
Intensität auf die Netzhaut. Die dabei entstehende Solarretinopathie
verläuft schmerzfrei und wird oft erst Stunden später bemerkt.
Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, behielten nach früheren
Sonnenfinsternissen rund zehn Prozent der Betroffenen dauerhafte
Netzhautschäden. Normale Sonnenbrillen oder Kamerafilter genügen
nicht. Sicheres Beobachten erfordert Brillen, die nach DIN EN ISO
12312-2:2015 zertifiziert und mit CE-Kennzeichnung versehen sind.
„Wer direkt in die Sonne schaut, darf bei der Schutzausrüstung
keine Kompromisse eingehen", sagt Jason Lewin, Marketingchef von
American Paper Optics. „Wir haben bei vergangenen Finsternissen
erlebt, wie in den letzten Wochen vor dem Ereignis ungeprüfte
Brillen aus dubiosen Quellen auf den Markt kamen. Unser Rat an alle
Beobachter in Deutschland: Bestellen Sie frühzeitig bei einem
Hersteller, dessen Zertifizierung Sie nachprüfen können."

APO hat in mehr als 15 Jahren über 500 Millionen
Sonnenfinsternisbrillen produziert. Zu den Abnehmern zählen NASA,
die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die American
Astronomical Society. Zuletzt fertigte das Unternehmen die
Spezialbrillen für die Crew der NASA-Mission Artemis II. Sämtliche
APO-Brillen erfüllen DIN EN ISO 12312-2:2015 und tragen die
CE-Kennzeichnung.
Bezugsquelle Zertifizierte
APO-Sonnenfinsternisbrillen sind direkt beim Hersteller erhältlich.
Einzel- und Gruppenbestellungen sind über eclipseglasses.com
möglich. Der Versand nach Deutschland erfolgt per Expresslieferung.
Über American Paper Optics American Paper Optics mit Sitz in
Memphis, Tennessee, ist der weltweit größte Hersteller von 3D- und
Solarbrillen. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung über 3,5
Milliarden Brillen produziert, darunter mehr als 500 Millionen
Sonnenfinsternisbrillen. APO arbeitet mit Universitäten,
Wissenschaftszentren und Weltraumorganisationen weltweit zusammen.
VHS-Sommerkurs
„Boule“ in Kooperation mit dem Homberger Turnverein
Die Volkshochschule Duisburg bietet im
August einen Boule- bzw. Pétanquekurs für Neulinge an. Der Kurs
findet dreimal mittwochs am 12., 19. sowie am 26. August, jeweils
von 17.30 bis 19 Uhr auf dem schattigen Sportgelände am Friesenplatz
1 in Duisburg-Homberg statt.
In dem dreiteiligen Kurs auf den
Ligabahnen des Homberger Turnvereins stehen Regelkunde, Wurftechnik
und Spieltaktik auf dem Programm. Das Präzisionsspiel erfordert
Konzentration und strategische Entscheidungen. In jedem Spiel kommt
es zu Situationen, in denen eine gute Regelkunde notwendig ist.
Teilnehmende lernen auch, Spielsituationen besser zu erkennen
und regelgerecht zu entscheiden. Fairplay und die Fähigkeit, im Team
aufmerksam zu beobachten und konstruktiv miteinander Spielstrategien
zu entwickeln, sind feste Bestandteile der Veranstaltung. Dozent des
Kurses ist Michael von Parzotka, Abteilungsleiter Boule beim
Homberger Turnverein.
Der Kurs findet in einer Gruppe von
maximal zwölf Personen statt. Sofern vorhanden können eigene
Boulekugeln mitgebracht werden. Es stehen aber auch Leihkugeln zur
Verfügung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Kursgebühr
beträgt 58 Euro. Eine vorherige Anmeldung unter
http://www.vhs-duisburg.de ist notwendig. Weitere Informationen zur
Anmeldung gibt es telefonisch unter 0203 283-984607 oder per E-Mail
an vhs-west@stadt-duisburg.de.
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam
reparieren und Ressourcen schonen Beim nächsten
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am
Freitag, 14. August 2026, unterstützen ehrenamtliche
Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb
Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte,
wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig
zu machen.
Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im
Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die
Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen,
Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige
Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den
selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.
Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und
Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und
weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 14. August 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr Ort: Recyclingzentrum Mitte,
Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das Repair-Café findet im 1.
Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.
Der
darauffolgende Termin findet am Freitag, 18.September 2026,
ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere
Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per
E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter
(0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Offene Schreibwerkstatt vermittelt neue Schreibtechniken
Zu einer offenen Schreibwerkstatt lädt die Bibliothek in
Wanheimerort am Samstag, 15. August, von 11 bis 13 Uhr in die
Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Straße 544 ein. Unter der Leitung
der Duisburger Autorin Birgit Stieler erhalten Interessierte die
Gelegenheit, neue Schreibtechniken kennenzulernen und eigene Ideen
zu entfalten, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen.
Die
Veranstaltung richtet sich sowohl an erfahrene Schreibende als auch
an Menschen, die erste Schritte im kreativen Schreiben wagen
möchten. In einer inspirierenden und unterstützenden Atmosphäre
können Teilnehmende unterschiedliche Ausdrucksformen ausprobieren,
Impulse erhalten und ihre Kreativität weiterentwickeln.
Teilnehmende sollten ihr eigenes Schreibmaterial mitbringen. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek
persönlich oder telefonisch unter 0203 773096. Die Servicezeiten
sind dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 10.30
bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Kleine Runde oder großes Fest? So feiert Deutschland
die Einschulung Ostdeutschland feiert deutlich größer
Der auffälligste Befund der Umfrage ist regional. Unter den
Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld berichtet in
Ostdeutschland mehr als die Hälfte von Feiern mit mindestens elf
Gästen oder von mehreren Feiern (51 Prozent). Im gesamten übrigen
Bundesgebiet ist es nur rund ein Viertel – in Norddeutschland liegt
der Anteil bei 30 Prozent, in Westdeutschland bei 25 Prozent und in
Süddeutschland bei 23 Prozent. Ostdeutschland weicht damit klar ab.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den größten Feiern: In
Ostdeutschland berichtet rund jeder Vierte von einer Feier mit mehr
als 20 Gästen, im übrigen Bundesgebiet nur etwa jeder Vierzehnte.
Eine mögliche Erklärung liegt in der ostdeutschen Tradition rund um
die Zuckertüte, die den Schulanfang seit Generationen als
Familienfest im größeren Kreis begeht. Die Umfrage selbst erhebt die
Ursachen nicht – sie belegt den Unterschied.
Zur Einschulung
gehört für die meisten mehr als Schulranzen und Schultüte Kaum
ein Produkt steht so stark für die Einschulung wie der erste
Schulranzen. Dazu kommen Federmäppchen, Hefte, Stifte, Lunchbox,
Trinkflasche und je nach Schule weiteres Material. Auch die
Schultüte gehört fest dazu, besonders wenn Süßigkeiten, kleine
Geschenke oder nützliches Schulzubehör darin landen. Weitere
Anschaffungen können ebenfalls eine Rolle spielen, etwa neue
Kleidung, Zubehör für den Schulweg oder erste Technik wie eine
Kinder-Smartwatch.
Dass rund um die Einschulung viel Geld
ausgegeben wird, zeigt auch eine aktuelle Prognose des
Handelsverbands Deutschland: Anlässlich der Einschulung rechnet der
Einzelhandel in diesem Jahr mit rund 770 Millionen Euro Umsatz – ein
Plus von 6,2 Prozent gegenüber den 725 Millionen Euro im Vorjahr.
Doch für viele Familien endet die Einschulung nicht mit der
Ausstattung für den Unterricht. Der Tag selbst wird vorbereitet,
geplant und häufig gefeiert.
Die Mehrheit feiert im kleinen
Rahmen Wie aufwendig die Einschulung wird, hängt vom Rahmen der
Feier ab. Unter den Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld
berichten gut 40 Prozent, dass die Einschulung nicht besonders oder
nur im engsten Kreis gefeiert wird. Eine kleine Feier mit bis zu
zehn Gästen nennen knapp 30 Prozent. Fast ein Drittel (31 Prozent)
gibt an, mit mindestens elf Gästen oder mehrmals zu feiern.
Im Detail: Fast jede fünfte Nennung entfällt auf eine Feier mit elf
bis 20 Gästen (19 Prozent), 11 Prozent berichten von mehr als 20
Gästen. Mehrere Feiern oder eine mehrtägige Feier bleiben die
Ausnahme (1 Prozent). Dass die Einschulung nicht besonders gefeiert
wird, sagen 8 Prozent.
Zu Hause oder im Garten wird am
häufigsten gefeiert Beim Ort der Feier gibt es einen klaren
Schwerpunkt: Am häufigsten findet die Einschulung zu Hause oder im
Garten statt (68 Prozent). Das ist naheliegend, kann je nach
Gästezahl aber trotzdem Ausgaben für Essen, Getränke, Dekoration
oder zusätzliche Sitzplätze mit sich bringen.
Außer Haus wird
deutlich seltener gefeiert. Ein Restaurant oder Café ist die
wichtigste Alternative zum privaten Rahmen (17 Prozent). Einen
gemieteten Raum oder Saal nennen knapp 9 Prozent, einen Ausflugs-
oder Veranstaltungsort gut 3 Prozent.
Auch hier unterscheiden
sich die Regionen. In Norddeutschland dominiert der private Rahmen
besonders deutlich (84 Prozent). In Süddeutschland wird häufiger ein
Restaurant oder Café gewählt (26 Prozent). In Ostdeutschland fällt
der Anteil gemieteter Räume oder Säle auf (17 Prozent) und liegt
damit deutlich höher als in den übrigen Regionen – passend zum Bild
der größeren Feiern.
Aus dem Schulstart wird ein Familientag
Die Einschulung beginnt mit Schulranzen, Schultüte und erstem
Stundenplan. Für viele Familien gehört aber auch die Feier zu diesem
Übergang dazu. Die Umfrage zeigt, dass der Rahmen sehr
unterschiedlich ausfallen kann. Gemeinsam ist den Feiern jedoch: Der
Schulstart wird bewusst gestaltet und als besonderer Familienmoment
begangen.
Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen
häufiger auseinander Beschäftigte, die mal im Homeoffice
und mal im Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn
die Homeoffice-Realität stark von den eigenen Bedürfnissen abweicht,
treten häufig Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt
eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*

(C) Hans-Böckler-Stiftung
Die Coronakrise hat der Arbeit in
den eigenen vier Wänden zu einem nachhaltigen Durchbruch verholfen:
Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die Entwicklung nicht
rückgängig machen lässt, erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher
hat die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit untersucht und
dafür Daten des WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.
Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der Verbreitung zuletzt wenig
geändert, wobei es deutliche Unterschiede vor allem zwischen
Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss gibt. Hybride Modelle,
bei denen sich Homeoffice und Arbeit im Betrieb abwechseln,
entsprechen am besten den Bedürfnissen der meisten Beschäftigten,
die zu rund zwei Dritteln mit den bestehenden Regelungen zufrieden
sind oder allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten möchten.
Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von der betrieblichen Realität
abweichen, sind deutlich öfter von starker beruflicher Belastung und
gesundheitlichen Problemen betroffen.
Für das
WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in 15 Erhebungsrunden seit dem
Frühjahr 2020 zunächst knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen
befragt. Emmlers Auswertung zufolge hat der erste Corona-Lockdown im
März 2020 eine „schlagartige und in dieser Größenordnung auch
seither nicht wieder beobachtete Ausbreitung von mobiler Arbeit“
verursacht.
Der Anteil derjenigen, die ausschließlich im
Betrieb arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf 53 Prozent
im April 2020 eingebrochen. Seit etwa Mitte 2021 sind, von geringen
Schwankungen abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur im
Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an wechselnden Orten. Es sei
anzunehmen, dass hinter diesem Trend für rund ein Viertel der
Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei bis drei Tagen
Homeoffice pro Woche steckt, heißt es in der Studie.
Um den
aktuellen Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte Ergebnisse der
Befragungswellen im November 2024 und 2025 analysiert, in denen die
Teilnehmenden ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht haben.
Dabei hat er sich auf abhängig Beschäftigte konzentriert. Von denen
haben zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit ausschließlich im
Betrieb oder maximal zu einem Zehntel zu Hause verbracht. Bei
Akademikerinnen und Akademikern ist die Quote mit 36,6 Prozent
deutlich geringer als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung mit 69
Prozent – wobei sich der Abstand im Vergleich zu 2024 ein wenig
verringert hat.

In Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2 Prozent höher als im
Westen mit 63,3 Prozent (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version
dieser PM; Link unten). Auch diese Differenz ist rückläufig. Die
Branchen Energieversorgung, Medien, Finanzen und öffentliche
Verwaltung stechen durch einen hohen Anteil hervor. In den Bereichen
Bau, Erziehung, Gastgewerbe, Gesundheit, Handel, Verkehr und
Logistik ist Homeoffice dagegen weniger verbreitet.
Ein
Großteil dieser Unterschiede hängt laut der Analyse mit der Natur
der jeweiligen Tätigkeiten zusammen: Dass sie ihre Aufgaben
uneingeschränkt oder zu einem Großteil zu Hause erfüllen könnten,
sagen 38 Prozent der Beschäftigten. Von den geeigneten Tätigkeiten
werden 65 Prozent zumindest zu einem Viertel im Homeoffice erledigt,
46 Prozent sogar überwiegend.
Bei den Beschäftigten mit
akademischen Abschlüssen und geeigneten Jobs ist die Quote
derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause
ableisten, gegenüber 2024 von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das
deute darauf hin, dass sich in dieser Gruppe zunehmend zwei statt
drei Tage Homeoffice durchsetzen, schreibt Emmler.
Unzufriedenheit ist ungesund Der Auswertung zufolge entsprechen
die betrieblichen Regelungen nicht immer den Wünschen der
Beschäftigten: Diejenigen, deren Aufgaben sich dafür eignen, würden
im Schnitt gern gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause
verbringen, tatsächlich ist es etwas mehr als ein Drittel. Insgesamt
möchte ein Viertel den Anteil der Zeit im Homeoffice um 30
Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel möchte weniger dort
arbeiten.
Rund zwei Drittel sind zufrieden oder wünschen
sich allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders groß ist der
Anteil der Unzufriedenen, deren Wünsche stark von der tatsächlichen
Situation abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten, die von
Return-to-Office-Initiativen betroffen sind. Bei Beschäftigten mit
Kindern ist die Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.
Diese
Unzufriedenheit gehe mit gravierenden Belastungen einher, erklärt
der Forscher. Von den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen um
20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen Regelung abweichen,
klagen 18 Prozent über eine hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent
über einen schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen, die keinen
Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice haben, sind es nur 6
beziehungsweise 14 Prozent. Auch bei der Zufriedenheit mit dem
Familienleben, der Freizeitgestaltung oder sozialen Kontakten
schneiden Beschäftigte schlechter ab, die gern deutlich länger zu
Hause arbeiten würden.
Dass die Homeoffice-Quoten sich nach
Ende der Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei grundsätzlich eine
gute Nachricht, so Emmlers Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht
nur als probate Maßnahme des Infektionsschutzes, sondern als
arbeitnehmerfreundliche Unterstützung der Work-Life-Balance und
arbeitgeberseitiges Instrument zur Fachkräftesuche erwiesen.“
Er
empfiehlt Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten
entgegenzukommen, solange keine zwingenden betrieblichen Gründe
dagegensprechen. Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag
Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu erfüllen.
„Die
neue Studie unterstreicht: Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten,
ist noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die
wissenschaftliche Direktorin des WSI. „Gerade für Frauen, die im
Durchschnitt immer noch den ganz überwiegenden Teil der Sorgearbeit
erledigen, also etwa Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder
Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice Flexibilität bei der
Vereinbarkeit, weil beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart
wird.“ Das Homeoffice sei jedoch kein Ersatz für ausreichende
Kinderbetreuungsangebote, betont die Soziologin zugleich.
Insbesondere in Zeiten hoher Spritpreise ermögliche mobile Arbeit
generell auch eine finanzielle Entlastung.
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