'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv33. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


34. Kalenderwoche
Montag, 17. - 23. August 2026

Hinter den Kulissen des Hafens: Freie Plätze bei der Ruhrorter Hafenwoche
Wer schon immer mal hinter die Kulissen des Duisburger Hafens blicken wollte, hat während der Ruhrorter Hafenwoche vor dem Hafenfest mehrere Gelegenheiten dazu. Die Hafenwoche vor dem großen Fest bietet Hafenfest-Veranstalter Duisburg Kontor seit drei Jahren an.

Dabei blicken die Gäste den Machern über die Schulter, können selbst ausprobieren und einzelne Teile des Hafens und seiner Unternehmen und Institutionen besser kennenlernen. Den Anfang macht die DUISPORT AG selbst.
Die Duisburger Hafengesellschaft bietet am Montag, den 17. August eine Hafenführung per Bus.

Dabei können die Teilnehmenden nicht nur Bereiche sehen, die sonst nicht zugänglich sind, sondern erhalten auch einen Einblick in die Geschichte des größten Binnenhafens der Welt.
Am Dienstag, den 18. August öffnet der bekannte Schiffsausrüster Wittig GmbH seine Türen. Das Familienunternehmen ist mehr als 120 Jahre alt und seit der Gründung im Jahr 1898 im Duisburger Hafen ansässig.

Dass die Schifffahrt auch wissenschaftlich ein großes Thema ist, zeigt das DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme ebenfalls am Dienstag, den 18. August. Bei einem Rundgang durch das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten rund um die Automatisierung und Digitalisierung der Binnenschifffahrt.

Besichtigt werden unter anderem der Schlepptank, die Modellbauwerkstatt, der Forschungssimulator VeLABi sowie das Hafenforschungslabor HaFoLa im Maßstab 1:16. Wer wissen will, wie man Binnenschiffer wird, kann am Mittwoch, den 19.8. das Schulschiff Rhein im Homberger Hafen besuchen. Das umgebaute Schiff liegt seit rund 70 Jahren dort vor Anker und dient als Berufsschule für die Auszubildenden der Binnenschifffahrt.

Das Unternehmen Haniel ist eng mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden. Bei einer Führung am Donnerstag, den 20. August, zeigt das Unternehmen im eigenen Haniel-Museum die Geschichte des Weltkonzerns, die gleichzeitig ein wichtiger Teil der Historie der Region zwischen Rhein und Ruhr ist. Alle Angebote sind in der Tourist Information auf der Königstraße oder online unter duisburg-tourismus.de buchbar. Der Kostenbeitrag von fünf Euro pro Person und Buchung fließt an einen guten Zweck.

Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August, veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.

„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren, beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder.

Neben Yoga- und Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check, ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen informieren und vor Ort individuell beraten lassen.

Die Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung. Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine, die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.

Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs- und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei Gesprächen und Beratungen.

Mit dem Aktionstag möchten das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spiel, Sport und Spaß in Hamborn
Zur Sommerferienaktion „Bewegungspower trifft Brettspielspaß“ laden die Bezirksverwaltung Hamborn, die Sportjugend des Stadtsportbundes sowie die Bezirksbibliothek Hamborn am Freitag, 21. August, von 14 bis 18 Uhr alle Kinder, Jugendlichen und Familien in die Bezirksverwaltung am Rathausplatz ein.

Besucherinnen und Besucher können sich an zahlreichen Spiel- und Sportgeräten wie einer Jonglierstation, beim Hockey oder beim Badminton auspowern sowie bei Brett- und Kartenspielen ihr strategisches Geschick beweisen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen sind per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894 möglich.

LESEFÖRDERUNG MIT HAARSCHNITT
Das Literaturbüro Ruhr holt den „Vorlesefriseur“ Danny Beuerbach in die Städte Duisburg und Oberhausen, Bochum und Dortmund, Essen und Gladbeck – vom 22. bis zum 24. August 2026. Wer ihm vorliest, bekommt einen Haarschnitt umsonst! Bis zum HEIMSPIEL, unserem großen Vorlesefestival an Schulen im November, dauert es noch einige Monate.

Zur Überbrückung haben wir uns eine tolle Ferienaktion ausgedacht: In den sechs Austragungsorten des HEIMSPIELs lassen wir den Münchner Friseur Danny Beuerbach mit seinem Event „Book a look and read my book“ auftreten. Alle Kinder und Jugendlichen, die ihm aus einem Buch vorlesen, während er ihnen auf seinem fliegenden Teppich die Haare schneidet, bekommen den Haarschnitt umsonst!

Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist selbstverständlich gratis. Die Termine und Standorte (soweit möglich, findet alles draußen statt): Samstag, 22.8., 11 bis 13 Uhr Duisburg: Königstraße, Nähe „Forum“ In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg.

Der Vorlesefriseur Danny Beuerbach ist ausgebildeter Friseur. Er arbeitete in renommierten Salons und machte sich als „Speed Cutter“ und Festivalfriseur einen Namen. Er lebt als freiberuflicher Hairstylist in München und tourt als „Vorlesefriseur“ regelmäßig durch Deutschland und viele andere Länder. Es gibt sogar ein Buch zu „Book a look and read my book“: „Der magische Frisör“ von Danny Beuerbach und Patrick Wirbeleit ist im Ravensburger Verlag erschienen.

(Fotos: ©Danny Beuerbach)

Eine Aktion des Literaturbüro Ruhr mit seinen Kooperationspartnern Stadtbibliothek Duisburg, Literaturhaus Oberhausen, jugendstil nrw in Dortmund, Schaubüdchen Bochum, Diakoniewerk Essen. Weitere Informationen: literaturbuero-ruhr.de/programm/ literaturbuero-ruhr.de/heimspiel/

Der Vorlesefriseur kommt nach Duisburg
Kinder und Jugendliche, die einen neuen flotten Haarschnitt benötigen, können am Samstag, 22. August, zwischen 11 und 13 Uhr in die Duisburger Innenstadt kommen. Auf Einladung der Stadtbibliothek und des Literaturbüros Ruhr stylt Vorlesefriseur Danny Beuerbach ganz in der Nähe des Forums auf seinem fliegenden Teppich kostenlos die Haarpracht – allerdings nur, wenn man ihm dabei etwas vorliest.

(C) Danny Beuerbach

Das Buch kann man dabei entweder mitbringen oder eins von seinen aussuchen. Der renommierte Speed Cutter und Festivalfriseur möchte gemeinsam mit der Duisburger Stadtbibliothek und dem Literaturbüro Lust aufs Lesen machen – denn Haareschneiden und Lesen ist beides gut für den Kopf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Viertägiger Manga-Workshop in der Zentralbibliothek
Zu einem kostenfreien, viertägigen Manga-Workshop lädt die Zentralbibliothek Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren von Dienstag, 18. August, bis Freitag, 21. August, täglich von 11 bis 13.30 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Unter Anleitung von Jen Satora lernen die Teilnehmenden, wie aus einer einfachen Skizze ausdrucksstarke und detailreiche Manga-Motive entstehen.

Außerdem vermittelt die Künstlerin typische Stilmittel des Manga-Zeichnens und zeigt, wie Figuren mehr Dynamik und Persönlichkeit erhalten. Der Workshop richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Jugendliche mit ersten Zeichenerfahrungen. Sämtliche Materialien werden zur Verfügung gestellt.

 Wer bereits eigene Zeichensachen besitzt, kann diese gerne mitbringen und sich zusätzliche Tipps und Anregungen holen. Der Workshop wird durch das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Einstufung und Beratung für Sprachkurse in der VHS
Die Volkshochschule Duisburg lädt am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 18 Uhr zu einem Einstufungs- und Beratungstag für Fremdsprachenkurse in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich kostenfrei und individuell testen und beraten zu lassen.

Das Angebot umfasst neben Englisch, Spanisch und Französisch auch zahlreiche weitere Fremdsprachen des VHS-Programms außer Deutsch. Die Fachbereichsleiterinnen Barbara Ramírez Jaimes und Franziska Russ- Yardimci führen persönliche Einzelgespräche, um je nach Vorkenntnissen und gewünschtem Lerntempo den passenden Kurs zu finden. Im Anschluss können sich Interessierte direkt für einen Sprachkurs anmelden.

Die Mitarbeiterinnen der Volkshochschule beantworten alle Fragen und unterstützen bei der Anmeldung. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich vom 25. August bis zum 3. September immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr beraten lassen. Telefonische und Beratung per E-Mail sind ebenfalls jederzeit möglich. Die Kontaktdaten sind abrufbar unter https://vhs-duisburg.de/programm/sprachen.


IHK-Lehrgang für Einsteiger im Controlling  
Eine Fachkraft für Controlling analysiert aktuelle Daten und entwickelt Prognosen. Sie hilft dabei, Unternehmenszahlen zu interpretieren und leitet daraus Maßnahmen für das Unternehmen ab. Der Kurs „Fachkraft für Controlling (IHK)“ richtet sich an Einsteiger, die sich Grundkenntnisse im Controlling aneignen möchten.

Darüber hinaus ist er für Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen sowie für Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie geeignet.  

Der Online-Lehrgang findet vom 18. August bis 24. September statt und umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Ansprechpartnerin bei Fragen ist Sabrina Althoff, 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen  


Kreativworkshop im Stadtmuseum: „Trauminseln – Wo Tiere so leben, wie sie es sich wünschen würden“

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Samstag, 22. August, von 14 bis 16 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen in einem Kreativworkshop der Reihe WerkStadtMuseum dazu ein, die Welt aus der Sicht der Tiere zu betrachten. Mithilfe der Künstlerin Eden Lumaja und dem Zauber von Wasserfarben erhält jedes Tier eine eigene Trauminsel – einen Ort mit genügend Platz, Sicherheit und der Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen.

Illustration und (C) Eden Lumaja

Es entstehen liebevoll gestaltete Illustrationen, die verdeutlichen, wie groß der Unterschied zwischen dem natürlichen Lebensraum und der Realität vieler Tiere ist – sei es im Tierheim, im Zoo oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Ziel des Projekts ist es, zum Nachdenken anzuregen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WerkStadtMuseum, die regelmäßig am vierten Samstag im Monat stattfindet. Interessierte jeden Alters sind willkommen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigte Personen zwei Euro. Es können auch Familienkarten erworben werden.
Eine Anmeldung per E-Mail an ksm-service@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Das vollständige Programm des Stadtmuseums ist im Internet unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Tag der offenen Tür bei der Feuer- und Rettungswache Walsum
Die Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Löschzug 410 Walsum laden am Sonntag, 23. August, von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten an der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße 200 bis 202 in Walsum ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Informationen, Einsatzübungen, Führungen und der Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst stellen sich die Sondereinheiten der Feuerwehr, darunter die ABC-Gefahrenabwehr sowie die Rüst- und Dekontaminationseinheiten, vor. In verschiedenen Vorführungen zeigen die Spezialkräfte ihr Können. Auch der Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr demonstriert die technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall mithilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts.

Darüber hinaus werden eine Einsatzübung zur Brandbekämpfung sowie eine Fettexplosion vorgeführt. Die kleinsten Besucherinnen und Besucher können sich auf einer Hüpfburg austoben oder an der Spritzenwand spielerisch ein Feuer löschen. Exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Löschzuges 410 der Freiwilligen Feuerwehr bieten Führungen durch das neue Gerätehaus. Die Kameradinnen und Kameraden geben dabei Einblicke in den Dienstalltag der Freiwilligen Feuerwehr.

Zudem können die Räumlichkeiten sowie die auf der Wache stationierten Fahrzeuge besichtigt werden. Auch historische Löschfahrzeuge der Feuerwehr Duisburg können besichtigt werden. Darunter befindet sich der ehemalige Feuerwehrkran aus dem Jahr 1963. Ein besonderer Programmpunkt ist die geplante Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 9“ (vorbehaltlich der Einsatzlage).

Die Besatzung gibt Einblicke in ihre Einsätze sowie die Ausstattung und Technik des Hubschraubers. Diverse Informationsstände runden das Programm ab. Interessierte können sich unter anderem beim Förderverein Christoph 9, der Polizei NRW und der Modellbaugruppe informieren. Speisen und Getränke können vor Ort erworben werden.

Der Tag der offenen Tür findet anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Feuer- und Rettungswache 4 sowie der Inbetriebnahme des neuen Gerätehauses des Löschzuges 410 Walsum statt. Das neue Gerätehaus zählt zu den modernsten Feuerwehrstandorten in Duisburg und wird wenige Tage zuvor offiziell an die Feuerwehr übergeben.

Internationale Konzerte und lokale Acts am Neumarkt in Ruhrort
Mit einer Reihe von internationalen Gästen und lokalen Musikern präsentiert sich die Konzertreihe AUSGERUFEN im Spätsommer 2026.

Nach der Sommerpause startet gleich nach dem Hafenfest die Konzertreihe AUSGERUFEN im Projektladen des Kreativquartier Ruhrort – dem Das PLUS am Neumarkt am Sonntag, 30. August um 18 Uhr mit dem finnischen Sänger und Gitarristen JUHANI IIVONEN. Irgendwie klingt seine Musik auch so: Ein bisschen melancholisch, ein bisschen wie eine einsame Hütte im Wald. Aber auch nach der unvergleichlichen Schönheit der finnischen Landschaft.

Am Samstag, 12. September um 19 Uhr ist dann Tett (der Landstreicher), deutschsprachiger Sänger und Liederschreiber aus dem Teutoburger Wald, auf der heimeligen Bühne zu Gast. Bei diesem Konzert spielt er seine Werke gemeinsam mit dem studierten Gitarristen Daniel Friedrich aus Duisburg.

Kerry Kenny aus Bloomsburg/Pennsylvania (USA) ist eine brillante Bandleaderin, Songwriterin und Gesangsvirtuosin. Ihr musikalischer Background stammt aus dem Irish Pub ihrer Familie genauso wie aus den Beatles LPs ihres Vaters. Mit ihrer Tour-Band gibt sie am Dienstag, 15. September um 19 Uhr ein erneutes Gastspiel in Ruhrort.

Mit Ice Dream Social gastiert am Dienstag, 22. September um 19 Uhr ein Alt-Pop Duo aus Berlin und Köln, bestehend aus Sebastian Maier und Jirka Wunsch. Ihre Spielart moderner Popmusik durch die Verbindung von Sebastians klarer und doch vulnerabler Stimme, seinen eingängigen und zugleich verspielten Gesangsmelodien und Jirkas Faible für experimentelles Sampling sind Ausgangspunkte ihres Schaffens.

Zwei Gitarrenkonzerte leiten die Musikreihe dann melodisch in den Herbst:
Der Dortmunder Gitarrist Andreas Heuser ist ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten und ein genreübergreifender, instrumentaler Geschichtenerzähler.Er komponiert, spielt und improvisiert im Konzert am 26. September um 19 Uhr Musik, die seine vielfältigen musikalischen Erfahrungen widerspiegelt und in welcher die Grenzen zwischen Klassik, Jazz, Fingerstyle Gitarre und Weltmusik bedeutungslos werden.

Bereits zum dritten mal kommt der kanadische Gitarrenvirtuose, Singer-Songwriter und Gewinner zahlreicher internationaler Preise Don Alder in den kulturell umtriebigen Ort im Herzen des Hafenstadtteils. Mit atemberaubender Fingerstyle-Technik, außergewöhnlichem Songwriting und einer angenehmen Stimme entführt Don Alder sein Publikum am 7. Oktober um 19 Uhr in eine Welt voller Klangfarben und Emotionen.

Alle Konzerte Im Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort sind solidarische Hutveranstaltungen. AUSGERUFEN (bezieht sich auf die Kunst der Marktschreier auf dem vor der Tür angesiedelten Wochenmarkt) ist die Konzertreihe im Das PLUS am Neumarkt. Vorwiegend hausgemachte, handgefertigte Musik mit ehrlichen Texten, die das Leben inspiriert.

Das Konzept der Hutveranstaltung soll die einbeziehen, die sich Kulturerlebnisse nicht, oder nur unter Problemen leisten können. Die, die es sich leisten können, geben dafür ein wenig mehr, um die Wertschätzung für die künstlerische Leistung zu würdigen, denn der Hut geht komplett an die Musiker und Musikerinnen. Weitere Infos online unter dasplusamneumarkt.de/ausgerufen


Deutschlands Städte im Check: So hat sich die Anwaltsbranche entwickelt
Lernplattform Jurafuchs vergleicht Namen, Titel und Standorte von über 189.300 Anwälten in Deutschland und analysiert die Entwicklung seit 2025
Frankfurt am Main bleibt Juristen-Hochburg, größtes Plus verzeichnet Lahr im Schwarzwald
Anzahl an Fachanwälten im Insolvenz- und Sanierungsrecht steigt deutlich an, Anzahl im Familien- und Sozialrecht rückläufig

Ob in den Fachbereichen, bei den Vornamen und den Standorten: Deutschlands Anwaltschaft befindet sich im Wandel. Das geht aus einer Analyse der führenden juristischen Lernplattform Jurafuchs hervor. Dabei wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer im Hinblick auf die 200 größten deutschen Städte, Namen und Titel analysiert und mit den Vorjahreszahlen verglichen. Demnach stieg der Frauenanteil unter Deutschlands Anwälten leicht an. Zudem hat sich die Zahl der Juristinnen und Juristen je nach Standort und Fachbereich teils deutlich verändert.

So hat sich die Anzahl an Anwälten in den Städten entwickelt
Frankfurt am Main führt mit durchschnittlich 17,07 Anwälten pro 1.000 Einwohner zwar erneut das Ranking der Anwalts-Hochburg an, gefolgt von Düsseldorf (14,89) und München (11,88). Das größte Plus an Anwälten verzeichnet hingegen das im Schwarzwald gelegene Lahr: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl an Anwälten in der Stadt um 14,5 Prozent an.

Einen deutlichen Zuwachs an Anwälten verzeichnet auch das nordrhein-westfälische Viersen mit einem Plus von 7,6 Prozent und das niedersächsische Nordhorn (+7,1 Prozent). In Delmenhorst (+6,8 Prozent) und Ravensburg (+5,6 Prozent) sind ebenfalls mehr Juristinnen und Juristen tätig als noch im Vorjahr. Zum Vergleich: Im Bundesschnitt ist die Anzahl an Anwälten um 0,6 Prozent angestiegen.

Anzahl an Anwälten in über der Hälfte aller Städte rückläufig
Es gibt aber auch Städte, in denen die Zahlen zurückgehen. Besonders deutlich ist der Rückgang im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, wo die Anzahl an Anwälten seit dem Vorjahr um 15,5 Prozent zurückgegangen ist. Ähnlich stark fällt der Rückgang in zwei norddeutschen Städten aus: In Emden ging die Zahl der Anwälte um 11,8 Prozent zurück, im nahegelegenen Wilhelmshaven um 10,8 Prozent. Langenfeld und Frankfurt (Oder) folgen mit einem Minus von jeweils 9,1 Prozent. Insgesamt ist die Anzahl an Anwälten in 102 der 200 untersuchten Städte zurückgegangen.

Rechtswesen wird weiblicher
Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung sind aktuell 39,1 Prozent aller Anwälte weiblich. Vor einem Jahr lag die Frauenquote laut Jurafuchs-Analyse noch bei 38,7 Prozent. Besonders in Dorsten (+12,7 Prozent), Wilhelmshaven und Dormagen (je +12,2 Prozent) ist der Anteil an weiblichen Anwälten angestiegen. Deutlich gesunken ist die Frauenquote hingegen in Ludwigshafen (-26,9 Prozent) und Cuxhaven (-11,7 Prozent).

Insgesamt bleibt Sindelfingen mit 47,2 Prozent die Stadt mit dem höchsten Anteil an weiblichen Anwälten, gefolgt von Unna und Elmshorn mit einer Frauenquote von 45,5 bzw. 44,6 Prozent.

Am unteren Ende der Skala bleiben die Schlusslichter wie 2025 gleich: In Bad Kreuznach und Wolfenbüttel liegt die Quote bei jeweils 20,2 Prozent, in der Universitätsstadt Greifswald bei 21,6 Prozent – nur rund halb so hoch wie bei den Spitzenreitern.

Diese Fachbereiche erleben einen Boom
Je nach Fachbereich, in dem sich Deutschlands Anwälte spezialisiert haben, gibt es im Vorjahresvergleich teilweise deutliche Veränderungen. Deutlich im Plus liegt das Vergaberecht mit 6,6 Prozent. Einen großen Sprung macht auch das Insolvenz- und Sanierungsrecht, das Unternehmen in wirtschaftlichen Krisen rechtlich zur Seite steht: Die Zahl der darauf spezialisierten Fachanwälte wuchs um 5,2 Prozent.

Ein möglicher Auslöser: Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verzeichnen besonders die Fachbereiche der lukrativen Wirtschaftsrechtsgebiete einen Zuwachs. Doch auch gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich wider: Die Zahl der Fachanwälte für Migrationsrecht nahm um 4,5 Prozent zu.

Einen leichten Rückgang gibt es hingegen im Familienrecht und im Sozialrecht: Verglichen mit den Zahlen von 2025 ist die Anzahl an Fachanwälten für Familien- und Sozialrecht um jeweils 1,9 Prozent gesunken. Beide Bereiche gehören in der Regel zu weniger lukrativen Feldern der privaten Lebens- und staatlichen Fürsorge. Ein Minus von 0,6 Prozent verzeichnet der Fachbereich Steuerrecht.

Mehr Anwälte namens Niklas, Lukas und Mohammed
Bei den Vornamen führen Anwälte namens Michael (4.423), Christian (4.204) und Thomas (3.888) weiterhin das Ranking an. Jedoch holen andere Vornamen auf: Im Vorjahresvergleich ist der Anteil an Anwälten mit dem Vornamen Niclas bzw. Niklas um 13 Prozent und Lucas bzw. Lukas um 11,7 Prozent angestiegen. Auch Mohammed (alternative Schreibweisen Muhammed bzw. Mohamed) gehört zu den Vornamen, die mit einem Plus von 10 Prozent häufiger vertreten sind als 2025.

Unter den weiblichen Vornamen sind unverändert Maria (1.984) und Julia (1.721) an der Spitze. Anna rückt mit 1.609 Anwältinnen, die den Namen tragen, um einen Rang nach oben. Im Hinblick auf den höchsten Anstieg landen Anwältinnen mit dem Vornamen Marie ganz vorne (+9,6 Prozent). Mit Aylin gehört ein weiterer Vorname, der auf einen Migrationshintergrund hinweist, mit 9,1 Prozent zu den Namen mit dem größten Plus. Auch Anwältinnen namens Lena gibt es seit dem Vorjahr um 6,8 Prozent häufiger.

Jurafuchs-Gründer: Branche wandelt sich vor dem Hintergrund herausfordernder Zeiten.
„Unsere Analyse zeigt, dass der Frauenanteil unter Deutschlands Anwältinnen und Anwälten zuletzt leicht angestiegen ist. Angesichts dessen, dass mittlerweile rund 60 Prozent der Studienanfänger im Fach Jura weiblich sind und eine überwiegend männlich geprägte Juristengeneration in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht, dürfte sich dieser Wandel künftig zudem noch verstärken. Das bringt frische Impulse und Perspektiven in die Kanzleien, was ein gutes Zeichen ist“, kommentiert Dr. Carl-Wendelin Neubert, Mitgründer von Jurafuchs. Er ergänzt:

„Der Vergleich zeigt aber auch, wie eng wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen mit dem Rechtswesen verknüpft sind. Besonders sichtbar wird das bei den Fachgebieten: Während insbesondere das Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie das Migrationsrecht wachsen, verzeichnen das Familien- und Sozialrecht zuletzt rückläufige Zahlen.

Umso wichtiger wird eine zeitgemäße juristische Ausbildung, damit dem Nachwuchs die passenden Werkzeuge für die Praxis von morgen an die Hand gegeben werden. Mit unserem innovativen digitalen Lernansatz bei Jurafuchs, KI-gestützten Lerntools und praxisnahen Fallbeispielen wollen wir genau hier ansetzen und den Nachwuchs optimal auf diese Zukunft vorbereiten.“

Alle Ergebnisse des Vergleichs stehen grafisch aufbereitet unter dem nachfolgenden Link bereit: https://www.jurafuchs.de/presse/deutschlands-st%C3%A4dte-im-check-so-hat-sich-die-anwaltsbranche-entwickelt

Über die Untersuchung
Für den Vergleich wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer berücksichtigt und im Hinblick auf den Standort, Namen und Titel ausgewertet. Für den Städtevergleich wurden die 200 größten deutschen Städte herangezogen (Stand der Untersuchung: 15. Juli 2026). Darüber hinaus wurden die Zahlen mit den Ergebnissen 2025 verglichen.





Jurafuchs (www.jurafuchs.de) ist Deutschlands führende juristische Lernplattform. Die App vermittelt prüfungsrelevantes Wissen und juristische Fähigkeiten für das gesamte Jurastudium, das Rechtsreferendariat und darüber hinaus. Auf Grundlage aktueller lernwissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht Jurafuchs effektives und anwendungsorientiertes Lernen durch Interaktion, Gamification, Microlearning, KI-gestützte Funktionen und eine aktive Community von fast 20.000 Jurastudenten und Referendaren.

Mit über 10 Millionen gelösten interaktiven Aufgaben pro Monat ist Jurafuchs die meistgenutzte Plattform ihrer Art. Strategische Partnerschaften mit 25 Top-Kanzleien und führenden Universitäten, diverse Auszeichnungen als „beliebtestes digitales Lernmittel" und die Verleihung der prestigeträchtigen Comenius Edu Media Medaille 2025 unterstreichen die Marktführerschaft. Das Unternehmen wurde 2018 von Christian Leupold-Wendling, LLM. (Cambridge), Rechtsanwalt Dr. Carl-Wendelin Neubert und Steffen Schebesta gegründet.

Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
Am Freitag, 21. August 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang.

Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.



Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
• So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit 2005
• Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
• Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken

In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten.

Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.

Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres. Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu.


Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.



Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt. Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück.

In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie
(-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.

Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt.
In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.