Internationaler Tag gegen Rassismus und Welttag der Poesie
Bezirksregierung Düsseldorf: Erneute Öffentlichkeitsbeteiligung
zur Windenergieplanung startet am 21. März 2025 Die
Änderung der Festlegungen zu Windenergieanlagen im Regionalplan
kommt voran! Die Unterlagen zur entsprechenden 18. Änderung des
Regionalplans wurden grundlegend überarbeitet. Auf dieser Basis hat
der Regionalrat Düsseldorf am 05. März 2025 einstimmig eine erneute
Beteiligung der Öffentlichkeit und öffentlicher Stellen beschlossen.
Beteiligungsunterlagen online verfügbar
Die
entsprechenden Verfahrensunterlagen sind ab dem 21. März 2025 bis
einschließlich zum 22. April 2025 online über das Beteiligungsportal
des Landes Nordrhein-Westfalen „Beteiligung NRW“ unter dem Titel 18.
Änderung des Regionalplans Düsseldorf (RPD) öffentlich einsehbar
LINK (https://url.nrw/rpd)
In dem oben genannten Zeitraum besteht für die Öffentlichkeit
sowie die in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen die
Möglichkeit, zu dem Planentwurf, zu seiner Begründung und zum
Umweltbericht Stellung zu nehmen. Die maßgeblichen Informationen
hierzu finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung
Düsseldorf im Amtsblatt Nr. 11 vom 13.03.2025.
In Zeiten von Trump, Putin, Kim und Co: „Menschenwürde schützen“
Motto des diesjährigen Welttages gegen Rassismus und spricht
über Handlungsmöglichkeiten Rassismus hat viele
Gesichter. Die Anti-Rassismus-Konvention der Vereinten Nationen (UN)
definiert rassistische Diskriminierung als „jede auf der
vermeintlichen ethnischen Herkunft.

Ob ‚Rasse‘, Hautfarbe, Abstammung oder nationalen Ursprungs
beruhende Unterscheidung, Ausschließung, Beschränkung oder
Bevorzugung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass dadurch ein
gleichberechtigtes Anerkennen, Genießen oder Ausüben von
Menschenrechten und Grundfreiheiten im politischen,
wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem sonstigen Bereich
des öffentlichen Lebens vereitelt oder beeinträchtigt wird“.
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Folgen für
Betroffene oft schwerwiegend sind. Unabhängig von seiner Ausprägung,
in subtiler Form im privaten oder beruflichen Umfeld, über
Kommentare oder strukturell und institutionell durch die
Benachteiligung von Menschen oder Gruppen – jede Form der
rassistischen Diskriminierung ist herabwürdigend und trifft damit
auch die Menschenwürde.
Die aus der Erfahrung mit
rassistischer Diskriminierung resultierenden Lebensumstände führen
nicht selten zu einer schlechteren psychischen Gesundheit. Das
Risiko, an Angststörungen, Depressionen, Psychosen,
Suchterkrankungen oder einer posttraumatischen Belastungsstörung zu
erkranken, steigt. Das kann sich negativ auf die grundsätzlichen
Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie finanziellen Ressourcen und
damit wieder auf die gesellschaftliche Teilhabe auswirken.
Laut Mediendienst Integration machen rund 22 Prozent der
Bevölkerung in Deutschland, also etwa ein Fünftel, im Laufe des
Lebens Erfahrung mit rassistischer Diskriminierung. Die Dunkelziffer
dürfte um einiges höher liegen. Rassismus schwächt nicht nur
Betroffene und ihr Umfeld, sondern beeinflusst die Entwicklung
gesellschaftlicher Strukturen allgemein. Das Motto „Menschenwürde
schützen“ macht deutlich, wie wichtig es ist, als Gesamtgesellschaft
hinzuschauen und dem allgegenwärtigen Rassismus im Alltag
entgegenzutreten.
Auf vielfältige Weise können wir alle
– Einzelpersonen wie auch Organisationen und Institutionen –
Maßnahmen ergreifen, die rassistischen Tendenzen entgegenwirken. Es
gibt viele Möglichkeiten, wir können in Kontakt treten, eigene
Vorurteile reflektieren, Diversität zulassen und sichtbar machen,
Betroffene unterstützen, Zivilcourage zeigen und Chancengleichheit
fördern.
Der BDP ruft am Welttag gegen Rassismus 2025 zum
gemeinsamen „Menschenwürde schützen“ auf. Wir alle sind aufgerufen,
gegen Rassismus und für Demokratie und gesellschaftlichen
Zusammenhalt einzustehen. Indem wir die Menschenwürde jedes
einzelnen Menschen schützen, stärken wir die Gesellschaft im
Allgemeinen.
Band-Wettbewerb am 4. und 5.
April Nachwuchs-
und Newcomer-Bands der Region kämpfen am 4. und 5. April
im städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Die Mühle“ in
DuisburgFriemersheim um einen von zwei begehrten
Festivalauftritten bei den Slot Battles. Die Gewinner des
jeweiligen Abends spielen dann beim etablierten Festival
„Rage Against Racism“.
 An beiden Abenden treten jeweils mehrere Bands
gegeneinander an und haben 30 Minuten Spielzeit, um das
Publikum von sich zu überzeugen. Die Auftrittsreihenfolge
bleibt bis zum Abend geheim, um Chancengleichheit zu
gewährleisten. Am Ende entscheidet das Publikum per
Abstimmung, welche Bands sich durchsetzen und im Sommer
auf der Festivalbühne stehen werden.
Die
teilnehmenden Bands sind am Freitag, 4. April, die Bands
Soul Breed, Coven Call, Abyss Factory und Aereum. Am
Samstag, den 5. April treten die Bands Crash Pilots,
Redefined, El Postre und Depraved Entity gegeneinander
an. Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr, der Eintritt kostet
jeweils fünf Euro. Die Einnahmen dienen zur Deckung der
Veranstaltungs- und der späteren Festivalkosten.
Dank des ehrenamtlichen Engagements bleibt das
Festival weiterhin als kostenloses Umsonst- und
Draußen-Event für Musikbegeisterte erhalten. Seit über 20
Jahren setzt das „Rage Against Racism“-Festival als
kostenloses Open-Air-Event in Duisburg ein lautes Zeichen
gegen Rassismus. Jetzt können aufstrebende Bands ihr
Talent unter Beweis stellen und sich ihren Platz im
Festivalprogramm bei den Slot Battles erspielen.

Das Rage Against Racism Festival hat sich über die
Jahre als wichtiger Bestandteil der regionalen
Kulturlandschaft etabliert. Neben hochkarätigen Bands
steht es für eine klare gesellschaftliche Haltung und
bietet insbesondere Nachwuchskünstlern eine Bühne. „Viele
Bands, die hier noch als recht unbekannte Newcomer
aufgetreten sind, haben später eine tolle Karriere
gemacht!“, sagt Jan Wirtgen, Vorsitzender des
Fördervereins des Jugendzentrums „Inne Mühle e.V.“.
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind
herzlich eingeladen, die Slot Battles live mitzuerleben,
die auftretenden Bands zu unterstützen und aktiv darüber
mitzuentscheiden, wer im Sommer auf der großen Bühne
stehen wird. Weitere Informationen gibt es auf der
Festival-Website:
https://www.rageagainstracism.de/
Welttag der Poesie Ein Fest für die Lyrik: Der 21. März ist
Welttag der Poesie. Seit dem Jahr 2000 feiert der Tag die
sprachliche Vielfalt und mündliche Traditionen rund um den Globus.
In Deutschland findet die zentrale Veranstaltung zum Welttag unter
Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Im Berliner Haus
für Poesie werden ab 19.30 Uhr sechs Dichterinnen und Dichter von
drei Kontinenten ihre Werke vortragen.
„Der Welttag ist eine
Feier der kulturellen und sprachlichen Vielfalt, die durch die
einzigartige Form der Poesie zum Ausdruck kommt“, erklärt der
Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Roman Luckscheiter.
„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche bietet uns
Lyrik einen Raum der Reflexion. Sie kann Quelle für Freude und
Hoffnung sein, Menschen zusammenbringen und denjenigen eine Stimme
geben, die oft ungehört sind.“
Forderung:
„Altschulden sollen im Koalitionsvertrag geregelt werden“
Die Diskussion um die Beteiligung des Bundes an der
Altschuldenlösung der Kommunen spitze sich zu, dies ist derzeit aus
Verhandlungskreisen zu vernehmen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde
unserer Städte“ mahnt deshalb eindringlich, die Belange der Kommunen
zu berücksichtigen. Das Aktionsbündnis hat die klare Erwartung,
nachdem nun alle betroffenen Bundesländer ein entsprechendes
Landesmodell vorgestellt haben, dass jetzt auch der Bund zu seiner
Verantwortung steht.
„Die Altschulden der Städte und
Gemeinden sind entstanden, weil Bundes- und Landesgesetze, die die
Kommunen ausführen müssen, nicht auskömmlich finanziert sind. Um
einen Kollaps der Städte zu verhindern, müssen die Koalitionäre das
Thema der Altschulden jetzt im Koalitionsvertrag regeln“, so Martin
Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses sowie Kämmerer und
Stadtdirektor in Duisburg.
„Wenn die Lösung jetzt nicht
kommt, wird das viele Geld aus den Sondervermögen verpuffen, weil
die Bürgerinnen und Bürger in den Städten vor Ort merken, dass der
Staat nicht funktioniert. Das merken die Bürgerinnen und Bürger an
Straßen, Schulen, Kitas und hohen Gebühren, Steuern und Abgaben vor
Ort“, betont Silke Ehrbar-Wulfen, Kämmerin aus Gladbeck und
ebenfalls Sprecherin des Aktionsbündnisses.
Bundesfinanzminister Jörg Kukies hatte im Januar 2025 eine Vorlage
für eine Grundgesetzänderung ins Bundeskabinett eingebracht, die
eine kommunale Altschuldenlösung ermöglicht. Durch diese würde der
Bund bei Beteiligung der Bundesländer die Hälfte der kommunalen
Altschulden übernehmen.
Eine neue Regierungskoalition ist
nun in der Pflicht sicherzustellen, dass diese beschlossene Vorlage
schnellstmöglich mit den notwendigen Mehrheiten in Bundestag und
Bundesrat verabschiedet wird, so die Forderung des
Aktionsbündnisses. Das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte”
kämpft seit Jahren für eine angemessene Finanzausstattung und eine
Lösung der Altschuldenfrage.
Siebte Kontrolle in
Neumühl: Stadt überprüft zwei weitere Häuser an der
Max-Planck-Straße Die Stadt Duisburg hat am heutigen
Donnerstag die Kontrollen des Wohnkomplexes
Otto-Hahn-Straße/Max-Planck-Straße im Stadtteil Neumühl fortgesetzt.
Ab 6.30 Uhr wurden zwei weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 42
Wohnungen an der Max-Planck-Straße überprüft. Das Bürger- und
Ordnungsamt führte eine melderechtliche Kontrolle durch. Die
Behörden sicherten aber auch Eigentümervertreter bei der Begehung
der Immobilien ab.
In den Häusern besteht der Verdacht
auf illegalen Bezug von Wohnungen. An der Aktion waren erneut die
Ausländerbehörde mit Dolmetschern und die Polizei beteiligt.
Insgesamt waren 20 Kräfte vor Ort im Einsatz. In den heute
kontrollierten Immobilien sind laut Melderegister insgesamt 53
Personen registriert. Angetroffen wurden indes nur 42 Personen, von
denen 39 bei der Stadt Duisburg gemeldet sind. Ein offizielles
Mietverhältnis konnten 38 Personen vorweisen. Alle angetroffenen und
nicht angemeldeten Personen werden an die Meldebehörde zur weiteren
Bearbeitung übermittelt.
Bei den gemeldeten, aber nicht
angetroffenen Personen wird die Abmeldung von Amts wegen geprüft.
Die Polizei Duisburg hat heute zwei Strafanzeigen wegen
Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs gefertigt. Der Eigentümer hat alle
nicht bewohnten Wohnungen unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt
und durch einen Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig
bewohnten Wohnungen wird er einen Räumungstitel erwirken. In den
kommenden Wochen werden die noch ausstehenden Immobilien in dem
Wohnkomplex kontrolliert.
Studie: Folgen des
Arbeitsplatzabbaus in der Stahlindustrie in Duisburg
Ein weiterer Stellenabbau in der Stahlindustrie in Duisburg hätte
Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt
eine Studie der IW Consult, einer Tochter des Instituts der
deutschen Wirtschaft, im Auftrag der Stadt Duisburg.
Modellrechnungen zeigen: Sollte die Zahl der Arbeitsplätze in der
Duisburger Stahlindustrie um 11.000 zurückgehen, wären in ganz
Deutschland mittelfristig bis zu 55.000 Jobs gefährdet.
Das Bruttoinlandsprodukt würde um 5,6 Milliarden Euro schrumpfen.
Besonders betroffen wären Unternehmen der Automobil- und
Maschinenbaubranche, die stark auf Duisburger Stahl angewiesen sind.
Fast die Hälfte des deutschen Stahls wird in Duisburg produziert,
seit 2019 ist die Zahl der dort Beschäftigten um fast elf Prozent
gesunken. Eine Chance sieht die Studie in der klimaneutralen
Produktion. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen könnte
Duisburg zum globalen Vorreiter in der grünen Stahlproduktion
werden. idr Unter
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/tillman-hoenig-benita-zink-stellenabbau-koennte-bundesweit-bis-zu-55000-arbeitsplaetze-kosten.html
stehen alle Studienergebnisse.
Weiße Riesen in
Duisburg-Hochheide: Sprengtermin für das dritte Hochhaus im Juli
2025 Die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils
Duisburg-Hochheide erreicht in diesem Sommer einen weiteren
Meilenstein: Am Sonntag, 27. Juli 2025, plant die Stadt Duisburg die
Sprengung des dritten sogenannten Weißen Riesen. Nachdem 2019 das
erste Hochhaus und 2021 das zweite im Wohnpark Hochheide abgerissen
worden sind, soll jetzt der vorerst letzte Wohnturm gesprengt
werden.
Erste Spreung eines Weißen Riesen erfolgte am 24.
März 2019.

Spektakuläres Ereignis und

mit grandioser Präzision fiel der erste Weiße Riese in sich
zusammen - Fotos Sadt Duisburg
Die zweite Sprenung gab es am
5. September 2021
So.05.09:
BZ-Duisburg war vor Ort. Nico
Herbertz von der Sprengung.

'High
Noon' plus 10 Minuten fiel der zweite Weiße Riesen
in Duisburg-Homberg
Bei dem Hochhaus handelt es sich um einen „kleinen“ Weißen
Riesen. Die letzten Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hochhauses
sind im Juli 2020 ausgezogen. „Mit der Sprengung des dritten Weißen
Riesen machen wir für Hochheide einen weiteren wichtigen Schritt
nach vorne: Wo Beton lange dominiert hat, entsteht nun ein grüner
Stadtpark“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.
„Ich freue mich sehr, wenn wir mit dem Abriss ein großes
Etappenziel zur Aufwertung des Quartiers geschafft haben und für
alle sichtbar zeigen können: Duisburg gestaltet seine Zukunft –
nachhaltig, lebenswert und gemeinsam mit den Menschen, die hier zu
Hause sind.“
Im vergangenen Jahr hat die Stadtverwaltung die
Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (DIG) mit der Leitung des
Projekts beauftragt. Es erfolgte ein umfassendes und europaweites
Vergabeverfahren. Ende 2024 erhielt schließlich das
deutsch-österreichische Unternehmen Porr Becker Abbruchtechnik GmbH
den Zuschlag für den Abriss des Hochhauses. Die tatsächliche
Sprengung übernimmt die Thüringer Spreng GmbH, die bereits bei den
vorangegangenen beiden Sprengungen der Weißen Riesen beteiligt war.
Im Dienst der Stadt steht zudem die rebuild.ing GmbH,
die für die beiden ersten Sprengungen die Generalplanung erbrachte.
Der „kleine“ Weiße Riese ist gleich dem zuletzt gesprengten Hochhaus
rund 63 Meter hoch und ungefähr 17 Meter breit, jedoch nur zweizügig
und somit nur etwa 45 Meter lang. Die Platzverhältnisse infolge
nachbarschaftlicher Bebauung sind auch diesmal der Grund, um die
komplexe, aber erprobte „Kipp-Kollaps-Faltung“ bei der Sprengung
einzusetzen.
Dabei werden zwei Sprengebenen mit
gegenläufigen Fallrichtungen zeitversetzt gezündet, sodass sich das
Gebäude im Kippen in seiner Höhe reduziert und somit weniger Fläche
für das sogenannte Fallbett benötigt wird. Auf diese Weise werden
unter anderem auch die Auswirkungen – etwa durch Erschütterungen
beim Einsturz – weniger spürbar sein.
Seit Dezember 2024
laufen umfangreiche Vorbereitungen: Die Entkernung des Gebäudes
sowie die schadstofftechnische Sanierung sind in vollem Gange. Wegen
der Bausubstanz aus den 1970ern sind auch bei diesem Weißen Riesen
umfassende Maßnahmen notwendig, um Asbest und polychlorierten
Biphenylen (PCB) sowie sonstige Schadstoffe zu entfernen. Erst nach
Abschluss dieser Arbeiten kann die finale Sprengung erfolgen. Die
asbesthaltigen Fassaden sind bereits weitestgehend demontiert.
Die Entfernung der Schadstoffe im Innenbereich ist zu rund
einem Drittel abgeschlossen. Zum Hochhausabriss gehört auch der
Teilabbruch der angrenzenden Tiefgarage, was bereits geschehen ist.
Die Sprengung wird mit größter Sorgfalt und unter strengen
Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Sie wird in enger Abstimmung
mit den zuständigen Behörden und den Anwohnerinnen und Anwohnern
geplant.
Mit der Festlegung des Sprengtermins beginnt
auch die Organisation aller Maßnahmen, um die Sicherheit und Ordnung
vor Ort rund um die Sprengung zu gewährleisten. Dazu gehören zum
Beispiel die Festlegung der Evakuierungs- und Sperrzonen sowie
Schutzmaßnahmen gegen Staub. Dabei profitieren die Planerinnen und
Planer von den Erfahrungen aus den beiden bereits erfolgreich
durchgeführten Sprengungen.
Zum Hintergrund: Mit dem vom
Rat der Stadt Duisburg beschlossenen „Integrierten Handlungskonzept“
für das Sanierungsgebiet Hochheide soll der Stadtteil stabilisiert
und zukunftsfähig aufgestellt werden. Dazu gehört, dass Hochhäuser
mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr
vermarktbarer Wohnungen vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen
werden.
Die Sanierungsmaßnahme in Duisburg-Hochheide hat
das Ziel, die Lebensqualität der Menschen vor Ort spürbar zu
verbessern. Dabei geht es darum, die Gebäude und Infrastruktur so
weiterzuentwickeln, dass sie den sozialen und wirtschaftlichen
Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entsprechen.
Gleichzeitig wird die Siedlungsstruktur an Umweltstandards und
gesunde Lebensbedingungen angepasst.
80 Prozent der
Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des
Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert. Weiterführende Links zur
Stadtteilentwicklung finden Sie unter:
https://www.duisburg.de/microsites/pbv/planen_bauen/integrierteshandlungskonzept-hochheide/integriertes-handlungskonzept-hochheide.php
Der Wohnpark Hochheide mit seinem Ensemble aus sechs
Wohnhochhäusern ist in den Jahren von 1969 bis 1974 auf einem
Teilgelände der Bergarbeitersiedlung Rheinpreußen entstanden. Von
den ehemals sechs Gebäuden werden nach der aktuellen Sprengung im
Sommer 2025 dann noch drei stehen. Die übrigen Hochhäuser und deren
Wohnungen befinden sich in Privatbesitz und sind in Teilen durch
eine vielfältige Eigentümerschaft geprägt.
Der für die
Sprengung vorgesehene Weiße Riese in Zahlen: - Baujahr: 1972 -
160 Wohnungen - 22 oberirdische Geschosse, 2 unterirdische
Geschosse - Länge: 45 m, Breite: 17 m, Höhe: 63 m - Volumen:
53.500 m³ - Brutto-Geschossfläche: ca. 17.300 m² Mehr Infos
unter: https://www.duisburg.de/sprengung
Duisburg:
212.200 Wohnungen in 63.600 Häusern sind älter als 45 Jahre
Duisburgs Abgeordnete in Berlin: „Wohnen ist das A und O“
Ob aus Stein, Beton oder Holz: In Duisburg gibt es rund 82.800
Häuser mit rund 258.300 Wohnungen. Ein Großteil davon ist längst in
die Jahre gekommen: Rund 63.600 der Gebäude wurden vor 1980 gebaut.
Das geht aus einer statistischen Auswertung zum Gebäudebestand
hervor, die das Pestel-Institut für die IG BAU Duisburg-Niederrhein
gemacht hat.
Die Bau-Gewerkschaft will damit den
Wohnungsbau in den Fokus rücken – den Neubau genauso wie die
Sanierung älterer Gebäude: „Damit da in Duisburg mehr passiert, muss
die neue Bundesregierung für den Wohnungsbau eine Offensive starten.
Genau danach sieht es im Moment aber nicht aus“, sagt Karina Pfau.
Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt CDU/CSU und
SPD davor, den Wohnungsbau bei den Koalitionsverhandlungen zu
vernachlässigen.
Deshalb appelliert die IG BAU
Duisburg-Niederrhein jetzt an die CDU und an die SPD in Duisburg,
deutliche Signale nach Berlin zu senden: „Wohnen ist das A und O für
die Menschen. Wohnungsnot und Mieten-Explosion sind für viele
Menschen ein massives Problem. Eine Regierung, die das jetzt nicht
effektiv anpackt, regiert an den Menschen vorbei“, so Karina Pfau.
Diese Botschaft müsse dringend „von Duisburg aus an den Tisch der
Koalitionsverhandlungen gefunkt werden“. Immerhin gehe es auch um
den Neubau von Wohnungen in Duisburg. Ebenso wie um die
Energiespar-Sanierung alter Wohngebäude – von der Dachdämmung bis
zum Austausch alter Fenster.
Insgesamt gibt es in Duisburg
nach Angaben des Pestel-Instituts rund 212.200 Wohnungen, die vor
1980 gebaut wurden. „Gerade von diesen Wohnungen, die 45 Jahre und
älter sind, brauchen die meisten eine Sanierung: Es geht darum,
deutlich mehr Wohnungen altersgerecht zu machen, wenn demnächst
immer mehr Baby-Boomer in Rente gehen und älter werden“, sagt Karina
Pfau. Dabei komme es auf Badsanierungen an. Denn bei
Seniorenwohnungen seien vor allem Duschen ohne Schwellen wichtig.
Außerdem gehe es um breite Türen: „Ältere müssen in der Lage sein,
sich mit einem Rollator in der Wohnung zu bewegen“, sagt Pfau.
Die IG BAU Duisburg-Niederrhein appelliert außerdem an die neuen
Koalitionäre in Berlin, „mehr Menschen in Duisburg endlich wieder
eine Chance auf Wohneigentum“ zu geben. „Wer heute ein
Durchschnittseinkommen hat, kann vom eigenen Einfamilienhaus, vom
Reihenhaus oder von einer Eigentumswohnung nur träumen. Das muss
sich ändern. Schwarz-Rot muss dafür sorgen, dass ein Facharbeiter,
der Wohnungen baut, sich die endlich auch wieder leisten kann“,
fordert Karina Pfau. Der Bund müsse da „dringend etwas unternehmen“
– erst recht bei wieder steigenden Bauzinsen.
Es komme darauf
an, dass die neue Bundesregierung „die Weichen für eine Trendwende
beim Wohnungsbau stellt – für einen Neubau-Turbo“, so die IG BAU
Duisburg-Niederrhein. Insbesondere beim sozialen und bezahlbaren
Wohnungsbau. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben. „Es ist höchste
Zeit, dass wieder mehr Wohnungen gebaut werden – dass die Zahl der
Neubauten wieder deutlich nach oben geht“, so Pfau. Als bundesweite
Zielmarke nennt die IG BAU 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen und
60.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr.
Union und SPD
setzten mit ihrer Infrastruktur-Offensive bei den
Koalitionsverhandlungen einen entscheidenden Schwerpunkt: „Es ist
richtig und wichtig, in die Infrastruktur zu investieren – in jede
sanierte und neu gebaute Straße, jede Brücke, jede Schiene“, sagt
Karina Pfau. Davon werde auch Duisburg enorm profitieren. Es sei
auch gut, Schulen als Teil der Infrastruktur zu sanieren. „Es ist
dabei aber auch wichtig und notwendig, dafür zu sorgen, dass sich
Familien das Wohnen im Umfeld sanierter Schulen wieder leisten
können“, so die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
Vor 10 Jahren in der BZ: Neues Großkunstwerk
"Mercatorwolke" am
Hauptbahnhof

Eine Jury befand, dass dieses
Kunstwerk von Rainer Maria Matysik (Berlin) in der Zukunft den Anreisenden Duisburg-Besucher
- und nicht nur denen - sofort ins Auge fällt. Dem
Vernehmen nach fallen für die Stadt keine Kosten an. Half
aber alles nicht. Es kam nicht zur Verwirklichung.
Playstation-FIFA-Stadtmeisterschaft 2025 der städtischen Kinder-und
Jugendzentren Die Playstation-FIFA-Stadtmeisterschaft
2025 der Duisburger Kinder- und Jugendzentren findet am
Gründonnerstag, 17. April, im städtischen Kinderund Jugendzentrum
„Die Insel“, Benediktstraße 46 in Duisburg-Neuenkamp, statt. Bereits
seit Wochen werden in einem Großteil der 16 Duisburger Jugendzentren
interne Turniere ausgetragen.

FIFA Stadtmeisterschaft am 28.03.2024 im Jugendzentrum Die Insel in
Neuenkamp. Jugendliche aus verschiedenen Jugendzentren spielen
gegeneinander an der Playstation. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Die zwei jeweils besten Spielerinnen und Spieler im
Alter von 8 bis 16 Jahren vertreten beim Turnier an der Konsole ihre
Einrichtung. Es werden spannende Rennen um den Pokal erwartet. Neben
Mitarbeitenden der Jugendzentren dürfen auch zwei zusätzliche
Besuchende als Fans die Spieler lautstark anfeuern und unterstützen.
Die Veranstaltung findet seit 2017 jährlich (mit pandemiebedingtem
Ausfall 2020 und 2021) im neugebauten Jugendzentrum in Neuenkamp
statt.

Tatkräftige Unterstützung gibt es durch den „KellaRindaClan“
(www.landuisburg.de), der den technischen Support und die
Spielleitung übernimmt. Ziel der Stadtmeisterschaft ist es, Kinder
und Jugendliche von der heimischen Konsole und der Anonymität des
Internets wegzuführen und stattdessen persönliche soziale Kontakte
in den Jugendzentren zu fördern.
Der anhaltende Erfolg
der Veranstaltungen zeigt, dass die Idee eines
einrichtungsübergreifenden Turniers sehr gut bei den Besucherinnen
und Besuchern der Kinder- und Jugendzentren ankommt. Bereits heute
steht fest: Auch im Herbst 2025 wird ein weiteres Turnier
stattfinden. Dann dreht sich alles um Geschwindigkeit, wenn sich die
Kids in einem spannenden MarioKart-Wettbewerb messen.
Ablaufplan Fifa Stadtmeisterschaft 2025 am 17.04.2025 im Kinder- und
Jugendzentrum „Die Insel“, Benediktstr. 46, 47059 Duisburg: Geplante
Zeiten bei 10 teilnehmenden JZ: 12:00 Uhr - 12:40 Uhr
Eröffnungsrede/Aufbau der PS4 12:40 Uhr - 14:30 Uhr Ligasystem (5
Spieltage) 14:30 Uhr - 15:10 Uhr Mittagessen 15:10 Uhr - 16:40
Uhr Ligasystem (4 Spieltage) 16:40 Uhr - 16:55 Uhr Pause 16:55
Uhr - 17:35 Uhr Halbfinale 16:55 Uhr - 17:35 Uhr Spiele um die
Plätze 5 - 20 (Zeitgleich zu den Halbfinalspielen) 17:35 Uhr -
17:55 Uhr Spiel um Platz 3 17:55 Uhr - 18:40 Uhr Finale (Best Of
Three) 18:40 Uhr - 18:45 Uhr Pause 18:45 Uhr - 19:00 Uhr
Siegerehrung / Abbau der PS4 Die Zeiten können sich je nach
Anzahl der JZ etwas verändern. Medienvertreter sind ab 12 Uhr
willkommen, aber richtig interessant wird es nach Einschätzung vom
Jugendzentrumsleiter Jörg Seidel erst ab 17 Uhr.
Interne Veranstaltung: DVG-Kundencenter geschlossen
Das Kundencenter der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bleibt aufgrund einer
internen Veranstaltung am Dienstag, 25. März, in der Zeit
von 13.15 bis 16.30 Uhr geschlossen. In der Zeit von 7 bis
13.15 Uhr sowie von 16.30 bis 18.30 Uhr ist das
Kundencenter geöffnet. Der telefonische Kundenservice
ist wie sonst auch von montags bis freitags von 7 bis 18
Uhr erreichbar.
Finissage und Konzert zur
Foto-Ausstellung zum Spelunken-Spektakel Am Freitag,
21.März 2025, Beginn 19:00 Uhr, wird das Duo „Im Taxi rauchen“ im
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19 in Duisburg-Ruhrort den
musikalischen Schlusspunkt setzen. „Im Taxi rauchen“ steht
dafür, etwas tun zu dürfen, was man einfach mal braucht und das zu
teilen, mit denen die es wollen. Die Songwriterpunks Thore und
Maurice machen Indie-Alternative-Rock mit deutschen Texten, die aus
ihren Herzen plaudern, nuanciert bis plakativ, gut gefühlt bis
schlecht gelaunt. Der Eintritt zu diesem Hutkonzert ist frei.
Gedanken eines Klimatoten: Bilder vom
Küchentisch - Ausstellung und Lesung Frank Bialinski
aka Linse hat 23 Jahre lang Punk-Rock-Musik gemacht als Texter und
Sänger in den Bands „Fluchtversuch“ und „Bad News“. Einige
Jahrzehnte lang war sein Leben von Abhängigkeiten und Depressionen
bestimmt. In seinem ersten Buch, das 2023 erschienen ist, finden
sich Bilder, Objekte und Texte aus den letzten 13 Jahren. Diese
entstehen immer intuitiv und sind von äußeren Einflüssen oder
inneren Bedürfnissen und Gefühlslagen bestimmt.

Einige seiner Werke werden während der Akzente 2025 im
Mercator-Buchladen ausgestellt und können während der
Geschäftszeiten besichtigt werden. Freitag, 21.3. 18:30 Uhr
Mercator-Buchladen Bergiusstr. 18-20 47119 Duisburg
www.mercator-buchladen.buchhandlung.de Eintritt: frei -
Hutveranstaltung
Wertvolle Reaktionen auf die
Neudorfer Ausstellung zum Thema Migration
An den ersten vier Tagen haben nur 27 Gäste die
Ausstellung „Schein und Sein von Migration diesseits und
jenseits der Grenze“ in Duisburg Neudorf besucht. „Das
klingt wenig, aber ich wäre damit total zufrieden, auch
wenn sie jetzt schon zu Ende wäre" sagt Reiner Siebert,
der die Ausstellung mit anderen Engagierten der
Evangelischen Gemeinde Hochfeld Neudorf organisiert und
auch ins aktuelle Programm der Duisburger AKZENTE gebracht
hat.
Siebert, Synodalbeauftragter für
Kirchenasyl des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg,
freut sich über die bisherigen Rückmeldungen und
Reaktionen auf die multimediale Ausstellung seit der
Eröffnung am 15. März. Und sie sind ihm wichtiger und
wertvoller als die Besucherzahl. Der Blick Einzelner auf
die Gemälde, auf die Videoinstallationen oder auf die
Dokumentation sei immer anders – kalt habe die Ausstellung
niemanden gelassen.

Migration Serap Riedels und Ahmed Khalil vor einigen ihrer Werke,
die in der Ausstellung zu sehen sind (Foto: Reiner Siebert).
Beeindruckt waren viele von den Gesichtern aus Schweiß und
Licht in den Gemälden von Ahmed Khalil und von den Unsichtbaren in
Serap Riedels Bildern zu den Begegnungen mit Schein und Sein. Ihre
Werke und Biografien sprechen von Migrationsgeschichte, ebenso wie
die Videoinstallation, in der auch Geflüchtete mit persönlichen
Darstellungen zu Wort kommen. Zusammen mit einer Dokumentation und
auch Musik geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Ob
Menschen, die hier angekommen sind, ihr Ziel erreicht haben?
Was erzählen sie ihren Verwandten und Familien? Überwiegt die
Enttäuschung, das Glücksgefühl, das Sein oder der Schein?
Die Ausstellung stellt auch Fragen an das Publikum: „Was wissen wir
wirklich über Migration? Und wann hört man eigentlich auf, Migrant
zu sein?“ Zu sehen ist sie im Foyer des Neudorfer Gemeindehaus an
der Gustav-Adolf-Str.65 bis zum 6. April täglich 14 bis 18 Uhr,
samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr und freitags bis 22 Uhr. Der
Eintritt ist frei. Infos zur Ausstellung hat Reiner Siebert (Mail:
reiner.siebert@ekir.de), Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.

Reiner Siebert mit der Ausstellung zum Thema Migration im Foyer des
Neudorfer Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Str.65 (Foto: Volker
Nies)
Worship-Night als „After-Work-Edition“
Mit Musik und Impulsen ins Wochenende starten, das
können die Besucherinnen und Besucher der Worship-Night in der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Sie wird am Freitag, 28. März
2025 um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1,
gefeiert. Und zwar diesmal als „After-Work-Edition“, das heißt: nach
der Arbeitswoche gibt es die Möglichkeit, bei rockigen und
besinnlichen Songs und passenden Impulsen das Wochenende
einzuläuten.
Daneben ist Platz für Gespräche und
leibliche Stärkung, denn der Jugendtreff der Gemeinde versorgt die
Gäste wieder mit Leckereien. Für ausgelassene Stimmung sorgt ein
Bibelquiz mit Fragen rund um den christlichen Glauben. Für die Musik
sorgt wie immer die fünfköpfige Band um Popkantor Daniel Drückes.
Pfarrer Jürgen Muthmann gestaltet die Worship-Night mit passenden
Texten.

Die Band um Daniel Drückes bei der Worship-Night im März 2023
(Foto: Jürgen Muthmann).
Pfarrer i.R. Armin Schneider
in der Kircheneintrittsstelle Immer freitags können
Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der
Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und
Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach
Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen,
Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche
führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche
immer freitags von 14 bis 17 Uhr.
Am Freitag, 21. März 2025
heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider, ehemaliger Superintendent des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle
des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur
Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.

9 % mehr neue Auszubildende zur
Pflegefachperson im Jahr 2024 • Rund 5 100 mehr
Neuverträge in der Pflegeausbildung als im Vorjahr • Drei
Viertel der insgesamt 147 100 Auszubildenden in der Pflege sind
Frauen • Etwa 1 200 Studierende im Pflegestudium an Hochschulen
Zum Jahresende 2024 befanden sich nach vorläufigen
Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 147
100 Personen in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise
zum Pflegefachmann. Damit hat sich die Zahl der Auszubildenden in
der Pflege gegenüber dem Jahresende 2023 (146 900
Pflegeauszubildende) kaum verändert. Allerdings stieg die Zahl der
neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 gegenüber dem Vorjahr
um 9 % oder 5 100 auf rund 59 500 Neuverträge.
Weiterhin vor allem Frauen in
einer Pflegeausbildung Während die Zahl der weiblichen
Auszubildenden im Jahr 2024 leicht um 1 % oder 1 200 auf 108 700
abnahm (2023: 109 900), stieg die Zahl der männlichen Auszubildenden
gegenüber dem Vorjahr um 4 % oder 1 400 auf 38 400. Somit waren
immer noch 74 % der Pflegeauszubildenden Frauen.
Im Jahr
2020, dem Einführungsjahr der generalistischen Pflegeausbildung,
hatte der Frauenanteil bei 76 % gelegen. Damit blieb die
Geschlechterverteilung seit der Einführung der neuen
Pflegeausbildung weitestgehend konstant.
Erstmals
vorläufige Ergebnisse zu Pflegestudierenden Für das Jahr 2024
liegen erstmals vorläufige Ergebnisse zu Pflegestudierenden im
Bachelorstudiengang an Hochschulen vor. Demnach befanden sich zum
Jahresende 2024 rund 1 200 Studierende in einem Pflegestudium, davon
waren etwa 700 Studienanfängerinnen und -anfänger.
Hintergrundinformationen zur Pflegeausbildung und zum
Pflegestudium: In der Ausbildung zur Pflegefachperson, die mit
dem Pflegeberufereformgesetz
(PflBRefG) von 2017 begründet wurde, wurden die bis dahin
getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und
Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie
Altenpfleger/-in zum Berufsbild Pflegefachfrau/-mann
zusammengeführt.
Die Ausbildung wird seit 2020 angeboten
und dauert in Vollzeit drei Jahre. Die Ausbildung findet an
Pflegeschulen und in Krankenhäusern, stationären oder ambulanten
Pflegeeinrichtungen statt. Wie bei den meisten Gesundheits- und
Pflegeberufen handelt es sich nicht um eine Berufsausbildung
innerhalb des dualen Ausbildungssystems.
Neben der
beruflichen Pflegeausbildung gibt es die Möglichkeit eines
Pflegestudiums an Hochschulen, welches mit dem Pflegestudiumstärkungsgesetz seit
2024 vergütet und finanziert wird. An einigen Hochschulen konnte das
Pflegestudium bereits vor dem Jahr 2024 begonnen werden, ab 2024
setzte die Finanzierung ein.
Das duale Studium verbindet
praktische und theoretische Inhalte und schließt mit dem
akademischen Grad eines Bachelors ab. Die staatliche Prüfung zur
Erlangung der Berufszulassung ist Bestandteil der hochschulischen
Prüfung. Die Berufsbezeichnung "Pflegefachfrau" beziehungsweise
"Pflegefachmann" kann mit dem akademischen Grad geführt werden.
NRW: Zahl der Verurteilungen
wegen Straftaten zum Nachteil von Kindern 2023 um rund sieben
Prozent zurückgegangen Die Zahl der Personen, die 2023
wegen einer Straftat zum Nachteil von Kindern unter 14 Jahren
rechtskräftig verurteilt wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr um
7,2 Prozent zurückgegangen. Die Gerichte in Nordrhein-Westfalen
sprachen 2023 insgesamt 467 Verurteilungen wegen Straftaten zum
Nachteil von Kindern aus (2022: 503).
Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Kriminalitätsopfer
am 22. März 2025 mitteilt, waren 2023 von den Straftaten insgesamt
614 Kinder betroffen. Das waren 16,7 Prozent weniger als ein Jahr
zuvor; 2022 waren es 737 Kinder gewesen. Deutlich mehr verurteilte
Männer als Frauen In den letzten zehn Jahren war die Zahl der
verurteilten Männer deutlich höher als die Zahl der verurteilten
Frauen.
Im Jahr 2023 wurden 25 Frauen und 442 Männer
aufgrund von Straftaten zum Nachteil von Kindern unter 14 Jahren
verurteilt. 2023 waren im Mittel 1,3 Kinder von den Straftaten einer
rechtskräftig verurteilten Person betroffen, die Höchstzahl lag bei
elf Kindern. Ein Jahr zuvor hatte die Höchstzahl bei neun Kindern
gelegen.

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