|
Kein Grund zum Feiern: Duisburg fordert die Überarbeitung
der Ausbaupläne zur A 59 Die bundeseigene Autobahn
GmbH (AdB) feiert heute im Beisein von Bundesverkehrsminister
Patrick Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des
Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“). Kein
Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB weiterhin
an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich und Hamborn
in Hochlage festhält.

Oberbürgermeister Sören Link und Martin Linne, Beigeordneter
für.Stadtentwicklung, nehmen im Beisein der Duisburger
Ratsmitglieder.vor Ort Stellung zu den aktuellen Ausbauplänen der
AdB. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
„Der geplante Ausbau
der A59 in Hochlage mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet
ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid. Bundesverkehrsminister
Schnieder und die Autobahn Gesellschaft des Bundes ignorieren
bewusst die Lebensrealität der Menschen im Duisburger Norden – ihre
Zukunft scheint ihnen schlicht egal zu sein. Dieses eklatante
Planungsversagen werden wir nicht hinnehmen. Wir werden uns heute
und in Zukunft mit aller Entschlossenheit gegen diese
Fehlentscheidung und die Ignoranz der Verantwortlichen zur Wehr
setzen“, sagte Sören Link vor über 120 Anwesenden.

Während der schnelle Ersatzneubau der „Berliner Brücke“ über das
Duisburger Hafengebiet ausdrücklich begrüßt wird, hält die AdB
weiterhin mit Rückendeckung aus dem Verkehrsministerium an den
umstrittenen Ausbauplänen fest. Auf einem Abschnitt von rund sieben
Kilometern soll die bestehende Hochstraße in rund 16 Metern Höhe auf
bis zu neun Fahrstreifen verbreitert werden und damit fast die
doppelte Ausdehnung erhalten.
Gleichzeitig ist eine enorme
Kapazitätserweiterung geplant, bei der die bisherige Stadtautobahn
als Entlastungsstrecke für die A 3 auch für höhere Geschwindigkeiten
ausgelegt wird. Von diesen Plänen sind über 30.000 Menschen in
Duisburg direkt betroffen. Die Autobahntrasse rückt nah an viele
Häuser heran, das Asphaltband wird die Stadtteile noch weiter
auseinanderreißen und die Umweltbelastungen verstärken.
„Der
Ausbau führt durch dicht bebautes Stadtgebiet und darf nur in
Tieflage mit abgedecktem Trog, nicht als offene Hochstraße erfolgen.
Wichtig ist, dass sich die A 59 in das städtische Wohnumfeld
integriert, nicht umgekehrt“, sagt Stadtentwicklungsdezernent Martin
Linne.
„Die AdB behauptet, dass ein Tunnel zu teuer sei. Dies
ist allerdings eine sehr einseitige Budgetbetrachtung, denn ein
volkswirtschaftlicher Kostenvergleich hat überhaupt nicht
stattgefunden! Dabei gilt: Die Menschen in Duisburg haben ein Recht
auf eine A 59 in Tieflage mit ‚Deckel‘.“
Schon 2018 hat die
Stadt Duisburg mit einer Machbarkeitsstudie belegt, dass eine
Troglösung machbar ist. Die Autobahn GmbH hat allerdings nie diese
Variante ganzheitlich prüfen lassen und lässt in ihrer Argumentation
volkswirtschaftliche Folgekosten weitgehend außen vor. Im
Planfeststellungsverfahren gab es bereits 1400 Einwendungen, eine
zweite geänderte Offenlage läuft aktuell.
Kommentar:
Die Arroganz der Verantwortlichen in Berliner ist fast nicht zu
ertragen. Ebenso die damalige Äußerung vom ehemaligen
Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der sich über die aus seiner
Einschätzung überbordende Unerträglichgkeit der Stadt Duisburg, so
ein finanzielles Überprojekt überhaupt zu beantragen öffentlich
mächtig echauffiert hatte. Doch die Bürger der Stadt werden so
ein rücksichtloses Verhalten nicht vergessen. Es bleibt nur zu
hoffen, dass die Bürger auch ganz genau unterscheiden werden, wer
hier verantwortlich ist und sich über den Willen und die Entwicklung
einer Stadt einfach hinwegsetzen und nicht extrem wählen. Es ist
befriediegend zu sehen, wie Stadt und Bürger hier an einem Strick
ziehen.
Erschreckend ist aber auch, wie die IHK Niederrhein
in ihrer Mitteilung in keiner Silbe dabei erwähnt, was für Stadt und
Bürger für extreme Unangenehmlichkeiten dür Generationen bei der
Hochlage entstehen. Das gilt auch für Duisburgs CDU-Abgeordnete
Petra Vogt, die sich wie zu sehen ist hocherfreut an die Seite der
Verantwortlichen stellt ,die wider Bürgerinteressen" handeln.
Harald Jeschke
Neubau der Berliner Brücke startet
IHK: Wichtiges Signal für Infrastruktur Heute beginnt der
Neubau der maroden Berliner Brücke. Sie muss bis 2029 ersetzt
werden. Die A59 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region:
Sie verbindet den Duisburger Hafen und die anliegende Industrie mit
dem überregionalen Autobahnnetz. Gleichzeitig ist die Autobahn
wichtig für Pendler.
Werner Schaurte-Küppers, Präsident der
Niederrheinischen IHK, begrüßt den Baustart: „Wir sind erleichtert,
dass der Neubau der Berliner Brücke jetzt Fahrt aufnimmt. NRW ist
Stauspitzenreiter in Deutschland. Der Druck auf die Infrastruktur
ist enorm. Jede dritte Autobahnbrücke ist marode. Das
A59-Projekt muss zügig umgesetzt werden. Unser Standort muss
erreichbar sein, damit Unternehmen hier investieren. Bislang ist
Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen. Damit das so bleibt,
muss auch der Ausbau zwischen A40 und A42 schnellstmöglich
vorangehen. Nur so haben wir eine Chance, dass unser Standort
attraktiv bleibt.“

v.l., Marcus Hover (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Verband
Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.),
IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Petra Vogt MdL,
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Dr. Michael Günther (CEO
Die Autobahn GmbH), Viktor Haase (Staatssekretär im Ministerium für
Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Thomas Ganz (Leiter
Niederlassung Rheinland Autobahn GmbH). Foto: Niederrheinische IHK
Neue Radverbindungen als Alternative während
A59-Bauarbeiten: Stadt und ADFC entwickeln attraktive Nord-Süd-Route
durch Duisburg Der geplante Neubau der Berliner Brücke
und des nördlich anschließenden Verlaufs der A 59 wird den Verkehr
im Duisburger Norden in den kommenden Jahren spürbar verändern.
Über einen längeren Zeitraum sind weitere Einschränkungen und
Behinderungen zu erwarten – mit weitreichenden Folgen für den
Straßenverkehr in der gesamten Stadt. Auch laufende und anstehende
Baumaßnahmen der Bahn erschweren das Pendlerleben zusätzlich.
„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Baumaßnahmen
nicht nur lokal wirken. Sie führen oft zu großflächigen Auswirkungen
und zu Staus auf vielen Straßen in Duisburg“, sagt Herbert Führmann
vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).
„Deshalb
wollen wir frühzeitig Alternativen aufzeigen und aktiv fördern.“
Eine solche Alternative könnte künftig stärker auf zwei Rädern
stattfinden: Die Stadt Duisburg arbeitet gemeinsam mit dem ADFC
Duisburg daran, attraktive Radverbindungen für durchgehende
Nord-Süd-Routen zu entwickeln.

Die beteiligten Akteure zur Routenerkundung
Ziel ist es,
möglichst sichere und komfortable Wege von der nördlichen
Stadtgrenze über die angrenzenden Stadtteile bis in die Innenstadt
anzubieten. Mit den neuen Verbindungen sollen mehr Menschen ermutigt
werden, im Alltag aufs Fahrrad umzusteigen – und damit Staus zu
umgehen.
„Wir sind überzeugt, dass viele Duisburgerinnen und
Duisburger das Rad als echte Alternative entdecken können“, sagt
Sebastian Beck, Leiter der Verkehrsplanung bei der Stadt Duisburg.
„Wer heute im Auto im Stau steht, könnte morgen deutlich entspannter
mit dem Rad unterwegs sein. Für Menschen, die bereits jetzt Rad
fahren, werden sich zudem spürbare Verbesserungen ergeben.“
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den neuen Routen fand bereits
statt: Nach vorbereitenden Gesprächen Ende 2025 erkundeten
Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des ADFC
Duisburg mögliche Strecken bei einer gemeinsamen Ortsbefahrung mit
dem Fahrrad. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft und
dokumentiert.
Besonders wertvoll war die Teilnahme von
Mitarbeitenden des Planungsbereichs für die Stadtbezirke Mitte,
Hamborn und Meiderich, die die Strecken ebenfalls per Rad erlebten
und gleichzeitig Einblicke in aktuelle Planungen und Überlegungen
geben konnten. In den kommenden Monaten sollen die favorisierten
Routen nun konkret ausgearbeitet werden. Gleichzeitig werden
mögliche Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zu deren
Verbesserung geplant.
Stadtverwaltung und ADFC wollen das
Projekt auch in der Öffentlichkeit gemeinsam begleiten. Neben der
Planung der neuen Verbindungen soll deshalb auch frühzeitig über die
geplante Rad-Umfahrung der A59 informiert und aktiv für ihre Nutzung
geworben werden.
Jugendamt: Fachtag „Junge LSBTIN*
und Jugendarbeit“ erstmals in Duisburg Der landesweite
Fachtag zum Thema junge LSBTIN* - junge queere Menschen - und
Jugendarbeit fand am heutigen Montag, 4. Mai, mit über 120
pädagogischen Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit aus ganz
Nordrhein-Westfalen erstmals in Duisburg statt. Ziel dieser
Veranstaltung ist es, die Bedeutung und den Stellenwert der
Jugendarbeit für diese Zielgruppe stärker ins fachliche und
öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Der Fachtag fand in
diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt und wird jährlich in einer
anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Im Mittelpunkt
stehen Praxisbeispiele aus der Jugendarbeit, wissenschaftliche
Impulse sowie der fachliche Austausch. Die Teilnehmenden erhalten
Einblicke in Ansätze einer queer-sensiblen Jugendarbeit, diskutieren
Handlungsmöglichkeiten und haben Gelegenheit, sich mit Kolleginnen
und Kollegen aus anderen Kommunen zu vernetzen.
In Duisburg
spielt das Thema Queer/vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren
eine wichtige Rolle: vier städtische Jugendzentren haben eine „gerne
anders!“-Zertifizierung und dienen als Kontaktstelle für queere
Kinder und Jugendliche. Dazu gehören das „JUZO“ in Hochheide
(Ottostraße 114), „Die Insel“ in Neuenkamp (Benediktstraße 46), „Die
Mühle“ in Rheinhausen (Clarenbachstraße 14) sowie das „Sunny -
Regionalzentrum Süd“ in Huckingen (Mündelheimer Straße 117).
Weitere Informationen unter: www.duisburg.de/jugendzentren.
Kinder und Jugendliche, die lesbisch, schwul, bi-, trans-,
intergeschlechtlich oder nicht-binär sind, sind ein wertvoller Teil
unserer Gesellschaft. Dennoch erleben viele von ihnen Ausgrenzung,
Diskriminierung, Anfeindungen oder fehlende Unterstützung im Alltag.
Gerade hier kommt der Jugendarbeit eine zentrale Rolle zu:
Pädagogische Fachkräfte können junge Menschen aufklären, begleiten
und unterstützen sowie geschützte Räume schaffen, in denen
Begegnung, Austausch und Selbstbestimmung unabhängig von
geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung möglich sind.
Der Fachtag leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von
Fachkräften und zur Weiterentwicklung einer vielfältigen, inklusiven
und diskriminierungssensiblen Jugendarbeit. Organisiert und
durchgeführt wird der Fachtag von der NRW-Fachberatungsstelle „Gerne
Anders“ in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Weitere
Informationen unter:
www.gerne-anders.de.
Herzenssachen – Tonbasteln
zum Muttertag Das Kultur- und Stadthistorische Museum
Duisburg lädt am Muttertagssonntag, 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr
während des Marina-Markts zu einem kreativen Workshop ein. Unter der
Anleitung von Katharina Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher
Herzen aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.
Ergänzend ist das „BibBike“ – eine Pop-up-Bibliothek – zu Gast und
lädt zum Stöbern ein. Auch das Mercator-Café bietet an diesem Tag
Getränke und Kuchen an. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.
Bilanz der Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an
Duisburger Seen und Grünanlagen Zu umfangreichen
Schwerpunktkontrollen war der Städtische Außendienst (SAD) gemeinsam
mit dem Bezirksdienst und der Verkehrsüberwachung am vergangenen
Mai-Wochenende an Duisburger Seen und Grünanlagen ausgerückt.
Aufgrund der sommerlichen Witterung erreichte der Graslandfeuerindex
zeitweise die Stufe 4, was zur Folge hatte, dass auch an
ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden
durfte.
Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der
Uettelsheimer See sowie der Meidericher Stadtpark. Ziel der
Maßnahmen waren die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung
ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der
Bevölkerung.
Vom 1. bis 3. Mai sprachen die Ordnungskräfte
114 Verwarnungen aus – davon 94 wegen unerlaubten Grillens, 11 wegen
Shisha-Rauchens und weitere unter anderem wegen Wildpinkelns,
Verstößen auf Spielplätzen (Alkohol, Hunde) und unsachgemäßer
Müllentsorgung. Hinzu kamen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum
Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft.
Außerdem musste am Uettelsheimer See ein Platzverweis wegen
Ruhestörung ausgesprochen werden. Zusätzlich notierten die
Einsatzkräfte 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen.
Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 530 präventive
Aufklärungsgespräche. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte
konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert
und gefährliche Situationen vermieden werden.
Der Einsatz
verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse. Die Maßnahmen
stießen bei der Bevölkerung überwiegend auf positive Resonanz. Die
Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Grillverbote und
Verhaltensregeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher
Sicherheit dienen und auch künftig bei entsprechender Wetterlage
konsequent überwacht werden.
Brückentag am 15. Mai:
Wichtige Informationen zur Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag
nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne
Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie
beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische
Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur
mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.
Die
Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für
Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt
für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der
Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die
Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im
Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und
Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das
Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am
Brückentag nicht erreichbar.
Eheschließungstermine vom
Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt.
Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung
von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt
wenden.
Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die
Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen.
Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung
für diesen Tag eingeplant.
Die Zentralbibliothek auf der
Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu
den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl,
Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem
Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung.
Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.
Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der
Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis
uneingeschränkt genutzt werden. Die städtischen Bäder, das Museum
der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und
Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.
Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die
Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und
Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der
Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18.
Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.
An Brückentagen können
durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder
Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere
Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt werden. Durch
die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch
positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur
Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der
Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können
telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.
Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht
hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort
„Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der
Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter
www.duisburg.de/termine möglich.
Ausbildungslücke
schließen: Ausbildungspartner legen Handlungsplan vor
Viele junge Menschen in Duisburg und am Niederrhein suchen einen
Ausbildungsplatz. Gleichzeitig bleiben Stellen unbesetzt. Das
Phänomen nennt sich Mismatching. Gute und frühe Berufsorientierung
ist das A und O, um Unternehmen und Jugendliche zusammenzubringen.
Den Handlungsplan für 2026 erarbeitete die Niederrheinische IHK
gemeinsam mit den Akteuren des Regionalen Konsens.
Die
Anzahl junger Menschen ohne Ausbildungsplatz steigt. Gleichzeitig
melden viele Unternehmen in Duisburg und den Kreisen Wesel und
Kleve: Kaum Bewerber in Sicht. Nicht alle Branchen sind dabei gleich
getroffen. Durch die wirtschaftliche Lage und KI verunsichert,
verändert sich der Berufswunsch bei vielen. Das Handwerk wird
beliebter. Schwieriger wird es bei technischen und kaufmännischen
Berufen. Vor allem in der Industrie, die sich gerade in einem
wirtschaftlichen Anpassungsprozess befindet.
Dabei bietet
die betriebliche Ausbildung sehr gute Perspektiven – heute mehr denn
je. „Mit der Ausbildung ist man direkt in der Praxis und sammelt von
Anfang an Berufserfahrung. Das eröffnet Jugendlichen beste
Karrierechancen“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK und Vorsitzender der
Regionalen Ausbildungskonferenz. Und weiter: „Wir bauen unsere
Angebote deswegen intensiv aus. Mehr beraten, niederschwellige
Angebote machen, lautet die Devise. Auch Praktika können einen
wichtigen Beitrag leisten, um einen Einblick in den Berufsalltag zu
erhalten.“
Ausbildungskonferenz reicht Handlungsplan ein
Die Akteure des Regionalen Konsens arbeiten eng bei der
Berufsorientierung zusammen. Gemeinsam mit Schulen und Wirtschaft
soll es vielfältige Wege geben, die zum passenden Beratungs-Angebot
führen. Um fehlende Qualifikationen seitens der Jugendlichen zu
verbessern, sollen Förderangebote helfen, etwa im Bereich der
Sprachförderung. Ihre Zusammenarbeit legen sie im jährlichen
Handlungsplan für den Ausbildungsmarkt fest.
Betriebe können
ihre offenen Ausbildungsstellen den Partnern melden. Eine Übersicht
gibt es unter www.ihk.de/niederrhein.
Ticket-Sonderkontrolle: 29 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Siehe
Sitzung Rat der
Stadt Duisburg, Dienstag 5. Mai 2026
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das
Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den
täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der
Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über
mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob
sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Eine solche
mehrstündige Kontrolle fand von Donnerstag, 30. April, von 22 Uhr,
bis Freitag, 1. Mai, 2.30 Uhr, im gesamten Stadtgebiet statt. Das
Prüfpersonal der DVG kontrollierte insgesamt 650 Fahrgäste. Das
Ergebnis: 29 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.
Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine
Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein
angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung
des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt
dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und
-täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in
Bussen und Bahnen angetroffen wurden.
„Platz gemacht!“: Mittagspausenführung im Museum Das
Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Donnerstag, 7. Mai, um
12 Uhr zu einer 30-minütigen Mittagspausenführung durch die neue
Sonderausstellung „Platz gemacht!“ in die Räumlichkeiten am
Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. „Platz gemacht!“
erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.
Seine
Architektur, seine Atmosphäre und seine Einrichtungen für Kultur,
Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder,
Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum
überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung,
politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Führung ist
Teil eines neuen, regelmäßigen Formats, das sich vor allem an
Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für
einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.
In kompakter Form
werden ausgewählte Themen aus dem Museum vorgestellt. Die Teilnahme
ist im Museumseintritt enthalten. Donnerstags gilt im Museum „Pay
What You Want“: Besucherinnen und Besucher können den Eintrittspreis
selbst festlegen. Das gesamte Programm ist unter
www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Foto BZ-haje
Historische Bilder Archiv Hans-Willi Bütefür |
|
 |
|
und das Citypalais
(BZ-Foto) im Eingangs-Bereich am
König-Heinrich-Platz |
|
 |
|
Oder der Blick
zurück 3 Bilder unten):
An gleicher Stelle stand früher die Tonhalle mit
entsprechendem Grün auf dem König-Heinrich-Platz |
|
 |
|
Tonhalle außen (oben) und der
große Saal innen (unten) |
|
 |
|
...und Tonhallengarten (unten) |
|
 |
|
Tonhalle mit
Gartenwirtschaftsbetrieb |
|
 |
|
Königstraße mit
Blick vom Kuhtor und Tonhalle als Collage |
|
 |
Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder Das Amt
für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den Ganztagsträgern
in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20. Juli bis 7.
August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für Duisburger
Grundschulkinder an.
„Die Ferienbetreuung ist nicht nur eine
wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch ein
Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen Kindern, unabhängig
von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in den Ferien zu
lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen Räume, in
denen spielerische Bildung auch jenseits des Klassenzimmers
weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“, betont
Bildungsdezernentin, Astrid Neese.
Unter der Aufsicht
erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und
Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8
bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen
und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere
Umgebung teilnehmen.
Die Ferienbetreuung kann
wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro
Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen.
Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen
kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.
Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis
Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der
Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere
Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden
gibt es auf der städtischen Internetseite unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung.
Jetzt anmelden: STADTRADELN vom 27. Juni bis 17.
Juli Der Termin für das STADTRADELN 2026 in Duisburg
steht fest. Vom 27. Juni bis zum 17. Juli schwingen sich wieder
viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel. Aufgrund des späten
Beginns der Sommerferien wurde der Termin vor die Ferienzeit gelegt.
Das STADTRADELN ist in Duisburg mittlerweile gute Tradition:
Es ist die bereits 13. Teilnahme. 2014 ging es mit 491 Radlerinnen
und Radlern los, die in Summe circa 125.000 km erstrampelten.
Im vergangenen Jahr waren es schon 2.255 Aktive, die in
158 Teams antraten und mit 473.068 Kilometern fast die halbe Million
knackten – ein neuer Rekord. Anmeldungen sind ab sofort unter
www.stadtradeln.de/duisburg möglich. Erneut wird es eine spezielle
Wertung für Schulen geben.
Die aktivsten Teams und Radelnden
werden zusätzlich ausgezeichnet. Zudem ermöglicht ein Losverfahren
allen Teilnehmenden eine Gewinnchance – unabhängig von der Anzahl
der erradelten Kilometer. Das Fahrrad spielt eine bedeutende Rolle
beim Gelingen der Verkehrswende.
Mit dem STADTRADELN sollen Menschen dazu bewegt werden, das Auto
öfter mal stehen zu lassen. Details zur Eröffnungstour, zu weiteren
Veranstaltungen und zur Schulwertung folgen noch vor Beginn des
Aktionszeitraums.
Ärzte in Duisburg sollen
Parkinson-Patienten über Berufserkrankung aufklären Wer „grüne
Jobs“ in Duisburg macht, muss wissen: Dahinter kann ein
Parkinson-Risiko stecken Die „Jobs im Grünen“
stehen nicht immer nur für frische Luft. „Wer in Duisburg auf den
Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein
erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er
über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt
Karina Pfau von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Das
Parkinson-Syndrom durch Pestizide sei als Berufskrankheit anerkannt.
Betroffene müssten allerdings nachweisen, dass sie in ihrem
Berufsleben mindestens 100 Tage mit chemischen Pflanzenschutzmitteln
gearbeitet hätten – also jeweils entweder mit Fungiziden (zur
Bekämpfung von Pilzkrankheiten), Insektiziden (zur Bekämpfung von
Insekten) oder Herbiziden (zur Bekämpfung von Unkraut), so die
IG BAU Duisburg-Niederrhein.
„Dann bekommen Beschäftigte,
die an Schüttellähmung erkrankt sind, Unterstützung von der
gesetzlichen Unfallversicherung: Die Hilfe der Berufsgenossenschaft
reicht von guter medizinischer Versorgung bis zu Geldleistungen“, so
Karina Pfau. Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft
gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau
und im Forst. Gefahren lauerten allerdings auch in der Floristik.

Wenn nach dem Job die Schüttellähmung kommt: Parkinson durch
chemische Pflanzenschutzmittel ist als Berufskrankheit anerkannt.
Darauf hat die IG BAU Duisburg- Niederrhein hingewiesen. Foto: IG
BAU Tobias Seifer
„Denn wer auf dem Feld oder im Gewächshaus
über Jahre häufig Pflanzenschutzmittel spritzt, der hat ein erhöhtes
Risiko, später Parkinson zu bekommen“, warnt Karina Pfau von der
Agrar-Gewerkschaft Und sogar auf dem Bau: „Denn auch bei
Sanierungsarbeiten wird mit Pestiziden gearbeitet. Vielen ist gar
nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im
Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum
Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Karina Pfau von
der IG BAU Duisburg-Niederrhein.
An die niedergelassenen
Ärzte in Duisburg appelliert die Agrar-Gewerkschaft,
Parkinson-Patienten gezielt anzusprechen, um abzuklären, ob es sich
um eine Berufskrankheit handele. Die gesetzlichen
Krankenversicherungen fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein auf,
Parkinson-Patienten anzuschreiben und zu informieren. „Immerhin
haben Patienten, wenn es um eine Berufserkrankung geht, die Chance
auf eine intensive Betreuung und gute medizinische Versorgung, für
die die Berufsgenossenschaft steht“, so Karina Pfau.
Die
IG BAU-Bezirkschefin kündigt außerdem an, dass sich die
Agrar-Gewerkschaft auch dafür einsetzen werde, dass mehr Betroffene
die Anerkennung als Berufskrankheit bekommen: „Es geht vor allem um
die, die nicht selbst Pflanzenschutzmittel gespritzt haben, die aber
zum Beispiel in Gewächshäusern den Pestiziden ausgesetzt waren“, so
Pfau.
Die Gewerkschafterin rät Menschen, die in gefährdeten
Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige
Berufsgenossenschaft zu wenden. Die Sozialversicherung für
Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) habe extra eine
„Parkinson-Hotline“ geschaltet: 0561 / 785 - 10350. Außerdem gebe
die Berufsgenossenschaft Hinweise auf ihrer Homepage:
https://www.svlfg.de/fa-parkinson-durch-pflanzenschutzmittel
Zwischen Komfort und Kontrollverlust: Wenn der Online-Check-in
zum Abo wird. EVZ geht von hoher Dunkelziffer aus
Online einchecken, Sitzplatz wählen, Bordkarte erhalten – diese
Schritte gehören für viele Reisende heute selbstverständlich zur
Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch nicht mehr direkt über
die Airline erledigt, sondern über externe Dienstleister. Das
Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland beobachtet: Für
Nutzer ist dabei häufig nicht klar erkennbar, mit wem sie es
tatsächlich zu tun haben – und ob sie gerade lediglich einen
Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges Abonnement
abschließen.

Abo statt Check-in: Aus einem günstigen Online-Service kann schnell
ein kostenpflichtiges Abonnement werden. (Bild: KI-generiert)
Der günstige Einstieg – und was daraus werden kann
Drittanbieter übernehmen den Online-Check-in, reservieren Sitzplätze
oder stellen Bordkarten bereit. Beworben werden diese Angebote oft
als einfache Zusatzleistungen für gerade einmal einen Euro. Doch die
vermeintliche Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als
„Türöffner“: Wer zustimmt, schließt damit möglicherweise zusätzliche
Leistungen oder ein Abonnement ab.
In einigen Fällen werden
wenige Tage später deutlich höhere Beträge – etwa rund 79 Euro –
abgebucht. Gleichzeitig berichten Verbraucher, dass die
Dienstleistung trotz dieser Zusatzkosten nicht wie erwartet erbracht
wird oder sogar ganz ausbleibt. Doch auch unabhängig davon gilt:
„Sobald aus einem Euro plötzlich 79 Euro werden, ist die Kosten- und
Vertragsinformation für Verbraucher offensichtlich nicht klar
genug“, betont Malina Garcia, Juristin beim EVZ.
Warum viele
Fälle gar nicht beim EVZ landen Dem Europäischen
Verbraucherzentrum liegen zahlreiche Beschwerden zu solchen
Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen dürfte
jedoch deutlich höher liegen. Denn viele Verbraucher versuchen
zunächst, das Problem selbst zu klären – und schließen den Vorgang
dann frühzeitig ab.
„Unternehmen reagieren auf direkte
Beschwerden häufig mit Teil-Erstattungen und bieten an, das
Abonnement zu beenden“, erklärt Garcia. „Für Betroffene ist das oft
entscheidend – sie wollen vor allem aus der laufenden Verpflichtung
heraus. Dass dabei unter Umständen nicht der gesamte Betrag
zurückgeholt wird, tritt in den Hintergrund.“ Wie häufig Fälle auf
diese Weise abgeschlossen werden, lässt sich leider nicht beziffern.
Wenn Zuständigkeiten unklar werden Neben den finanziellen
Folgen ergeben sich auch praktische Probleme. Viele Verbraucher
gehen davon aus, den Online-Check-in direkt über die Airline
vorgenommen zu haben. Dass ein externer Dienstleister
zwischengeschaltet ist, wird oft erst dann deutlich, wenn
zusätzliche Beträge abgebucht werden.
Besonders bei der
Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum tatsächlichen
Vertragspartner, zu Kosten oder zur Laufzeit häufig nur schwer
auffindbar oder nicht vollständig dargestellt. Dabei gilt
eigentlich: „Wer Geld verlangt, muss den vollständigen Betrag beim
Bestellbutton unmissverständlich deutlich machen“, betont Garcia.
Praktische Nachteile im Reisealltag Unabhängig von dieser
rechtlichen Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz
praktische Nachteile – etwa bei verschobenen Flugzeiten, neu
vergebenen Sitzplätzen oder einem später öffnenden Check-in. Wer
direkt mit der Airline verbunden ist, erhält solche Informationen in
der Regel unmittelbar, etwa über die App oder per Mail. Wer den
Vorgang über einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss Informationen
oft selbstständig und über Umwege suchen.
„Solange im Ablauf
alles glattläuft, fällt der Unterschied kaum auf“, sagt Garcia.
„Aber im Problemfall ist der direkte Draht zur Airline Gold wert.“
Transparenz bleibt der zentrale Punkt Aus Sicht des EVZ liegt
das Problem weniger in einzelnen Klicks als in fehlender
Transparenz: Wer einen Online-Check-in anbietet, muss klar und
verständlich machen, mit wem ein Vertrag zustande kommt, welche
Kosten entstehen und ob ein Abonnement abgeschlossen wird. Gerade
bei digitalen Buchungsprozessen und auf mobilen Endgeräten ist das
entscheidend.
Warum Orientierung über Bewertungen schwierig
ist Hinzu kommt ein weiteres Problem: Selbst wer misstrauisch
wird und sich vor oder nach der Buchung orientieren möchte, stößt
schnell an Grenzen. Auf namhaften Bewertungsplattformen finden sich
teils sehr unterschiedliche Profile zu identischen Anbietern –
teilweise mit nur leicht abweichenden Schreibweisen. Für Verbraucher
ist dann kaum nachvollziehbar, welche Bewertungen tatsächlich zu
welchem Anbieter gehören und wie verlässlich sie sind.
Worauf
es beim Online-Check-in ankommt Wer den Online-Check-in nutzt,
sollte sich einen Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang
nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem Klick prüfen, wer den
Service anbietet. Der Name der Airline allein reicht nicht –
entscheidend ist, wer als Vertragspartner genannt wird.
• Auf den letzten Bestellschritt achten. Wird klar
und verständlich darauf hingewiesen, dass ein kostenpflichtiger
Vertrag oder ein Abonnement abgeschlossen wird? Fehlt diese
Information oder ist sie schwer auffindbar, ist Vorsicht geboten.
• Preisangaben kritisch lesen. Günstige
Einstiegspreise können irreführend sein, wenn sie nur einen Teil der
tatsächlichen Kosten abbilden oder an eine Laufzeit gebunden sind.
Mobil besonders aufmerksam sein. Auf dem Smartphone sind Hinweise zu
Kosten, Laufzeit oder Vertragspartnern oft verkürzt dargestellt. Im
Zweifel lieber abbrechen und den Vorgang am Desktop erneut prüfen.
• Buchungscodes und persönliche Daten mit Bedacht
weitergeben. Je weniger Stellen Zugriff auf die eigenen Flugdaten
haben, desto übersichtlicher bleiben Zuständigkeiten und
Informationswege.
• Bewertungen gezielt prüfen. Bei sehr
unterschiedlichen Bewertungen oder mehreren ähnlich benannten
Profilen lohnt ein genauer Blick, ob es sich tatsächlich um
denselben Anbieter handelt.
Mehr zu Abofallen

54,6 % aller Beamtinnen und Beamten sind an Schulen und im
Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im Einsatz
• Weiterer größerer Einsatzbereich war zum Stichtag 30. Juni 2024
die Verteidigung (10,0 %) • Zahl der Beamtinnen und Beamten,
Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten binnen zehn
Jahren um 5,8 % gestiegen • Deutliche Länderunterschiede beim
Anteil der Beamtinnen und Beamten an Schulen
Knapp zwei
Millionen Beamtinnen und Beamte gibt es in Deutschland, die Mehrheit
von ihnen ist in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung
sowie Bildung eingesetzt. Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es
hierzulande 1,96 Millionen Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und
Richter sowie Soldatinnen und Soldaten – die beiden letztgenannten
Gruppen sind zwar keine Beamtinnen oder Beamte im klassischen Sinne,
werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt.
Wie das
Statistische Bundesamt weiter mitteilt, machten die drei Gruppen
insgesamt gut ein Drittel (36,4 %) der Beschäftigten im öffentlichen
Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst
ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig (63,6 %).
Der größte Teil der Beamtinnen und Beamte,
Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten war an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 % oder
696 000). Knapp ein Fünftel (19,1 % oder 373 000) arbeitete im
Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu dem Bundes- und
Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter
gehören.
Weitere größere Einsatzbereiche waren die
Verteidigung (10,0 % oder 195 000) und die Finanzverwaltung, zu der
auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 % oder
167 000). Im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“,
zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der
Parlamente gehören, waren 8,5 % beziehungsweise ebenfalls 167 000
tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und
dem Justizvollzug waren es 6,5 % oder 126 000.

Zahl der Beamtinnen und Beamten gegenüber 2014 weniger
stark gestiegen (+5,8 %) als die der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (+22,1 %) Die Zahl der
Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen
und Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen – zum
Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen.
Im
selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 % von 2,80 Millionen im
Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die
Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 %
zu: Von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni
2024.
Mehr Beamtinnen und Beamte als zehn Jahre zuvor gab es
2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
(+52 000), im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ (+46 000)
sowie im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“
(+22 000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich "Verkehrs-
und Nachrichtenwesen“ (-26 000), wo als Folge der Privatisierung der
Deutschen Bundesbahn keine Beamtinnen und Beamten mehr eingestellt
wurden.
Auch im Bereich “Soziale Sicherung, Familie und
Jugend, Arbeitsmarktpolitik” ging die Zahl der Beamtinnen und
Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10 000). Das lag größtenteils
daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen
mehr erfolgten.

Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen am höchsten in
Baden-Württemberg, am niedrigsten in Berlin Lediglich knapp ein
Fünftel aller Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie
Soldatinnen und Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 %).
Der
weitaus größte Teil (70,1 %) ist für die Länder tätig, knapp ein
Zehntel (9,7 %) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese
Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene,
da Beamtinnen und Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten,
meistens als Lehrkräfte.
Insgesamt arbeiteten zum Stichtag
30. Juni 2024 auf Länderebene 638 000 Beamtinnen und Beamte an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das waren knapp drei
Viertel (74,1 %) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder.
Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor
allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet
werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von
Beamtinnen und Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg
(92,4 %), im Saarland (88,7 %) und in Niedersachsen (85,2 %).
Anteilig besonders wenige Beamtinnen und Beamte an Schulen gab
es dagegen in Berlin (28,2 %), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 %) und
Sachsen (33,4 %).
Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie des
Dichterviertels Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am
Donnerstag, 7. Mai, in Kooperation mit dem Hamborner Heimatverein
zum Auftakt der „Hamborner Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen
Sitzungssaal des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein.
Thorsten Fischer hält einen spannenden Vortrag über die Entstehung
und Entwicklung des Dichterviertels in Obermarxloh.
Noch vor
dem Ersten Weltkrieg entstand für die Bergleute der Schachtanlage
Friedrich Thyssen in Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute
von der Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die
größte Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte
Blockrandbebauung mit großen Innenhöfen und früheren
Nutzgartenflächen. Bereits in seinen Anfängen war das Viertel durch
Zuwanderung geprägt.
Es galt zudem als „rotes Viertel“, in
dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit geleistet wurde. Der
Vortrag führt in die Entwicklung Obermarxlohs und Hamborns im
Zeichen von Kohle, Stahl und Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit
und Alltag in Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was
bedeutete eine Werkswohnung für die dort lebenden Familien? Und was
erzählt das Dichterviertel heute über Wandel, Zusammenhalt und das
industriekulturelle Erbe Hamborns?
Thorsten Fischer wirft
einen historischen Blick auf ein Quartier, in dem sich große
Industriegeschichte und alltägliches Wohnen auf besondere Weise
begegnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine
Anmeldung ist nicht notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt.
Weitere Informationen gibt es bei Frau Keutel telefonisch unter 0203
283-987894 oder per E-Mail an
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de.
Funkamateure:
Wie lassen sich Nachrichten ohne Internet austauschen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag der
Funkamateure im Duisburger Westen. Unter dem Titel „Meshtastic – Was
ist das?“ stellt der DARC e.V. Ortsverband Rheinhausen ein
dezentrales, netzunabhängiges Kommunikationssystem vor. Meshtastic
ermöglicht es, mit kostengünstigen und stromsparenden Geräten
Textnachrichten sowie Sensordaten zu senden und zu empfangen.
Die Technologie basiert auf einem autarken Netzwerk, in dem sich
Geräte untereinander verbinden und Nachrichten weiterleiten. Der
Vortrag richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum:
Technikinteressierte sowie Einsteiger ohne Vorkenntnisse erhalten
einen verständlichen Überblick. Thematisiert werden Funktionsweise,
Möglichkeiten und Grenzen des Systems sowie konkrete
Einsatzszenarien im Alltag und Hobbybereich.
Termin: 9. Mai
2026, 15:00 bis 17:00 Uhr Ort: Kultur- und Freizeitzentrum
Rheinhausen, Schwarzenberger Straße 147, 47226 Duisburg Die
Teilnahme ist offen und kostenlos für alle Interessierten. Eine
Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an
dm1cha@darc.de oder via WhatsApp
unter 02065 9017484. Ausblick: Am 23. Mai 2026 (15:00 bis 18:00 Uhr)
folgt ein Workshop, in dem Teilnehmer eigene Meshtastic-Hardware
gemeinsam einrichten und in Betrieb nehmen können.
Der
Amateurfunk ist so facettenreich wie kaum eine andere
Freizeitbeschäftigung. Einige Funkamateure pflegen den Sprechfunk
und das immaterielle Kulturerbe Morsen, andere befassen sich mit
computergestützten Betriebsarten. Wieder andere betreiben
Amateur-Fernsehsender, das HamNet – ein Datenübertragungsnetz als
Kombination von Amateurfunk und Internet – sowie vieles mehr.
Der länderübergreifende Funkbetrieb findet auf Kurzwelle, UKW
sowie über Satelliten statt. Er fördert die Toleranz, den
kulturellen Austausch und das internationale Verständnis der rund
61.000 deutschen und weltweit mehr als 2,5 Millionen Funkamateure.
Mit der Fülle ihrer technischen Möglichkeiten können sie in Not- und
Katastrophensituationen helfen, die Kommunikation unabhängig von den
Versorgungsnetzen aufrecht zu erhalten.
Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC
e.V. rund 31.600 Mitglieder. Der DARC e.V. vertritt die Interessen
der Funkamateure bundesweit und engagiert sich zur Förderung des
Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der
International Amateur Radio Union (IARU). Weitere Infos: https://www.darc.de
Sitzung Rat der Stadt Duisburg, Dienstag 5. Mai 2026 Änderung
der Geschäftsbereiche der Dezernate Das vorzeitige
Ausscheiden eines Beigeordneten sowie die Ausschreibung von zwei
Beigeordnetenstellen Beschlussentwurf 1. Der Rat beschließt den
als Anlage 1 beigefügten Dezernatsverteilungsplan mit Wirkung zum
01.01.2027. 2. Die Beigeordnetenstelle für das Dezernat II wird
mit dem in der Anlage 2 vorgeschlagenen Text ausgeschrieben. 3.
Herr Beigeordneter Martin Linne wird auf eigenen Antrag zum
01.01.2027 in den Ruhestand versetzt. 4. Die Beigeordnetenstelle
für das Dezernat VII wird mit dem in der Anlage 3 vorgeschlagenen
Text ausgeschrieben. 5. Der Rat beschließt für die
Besetzungsverfahren die Einrichtung jeweils einer
Findungskommission, die sich aus dem Oberbürgermeister sowie 10
Mitgliedern zusammensetzt. Die Mitglieder werden bis zum 11.05.2026
benannt. 6. Zur Unterstützung der Findungskommissionen wird der
Oberbürgermeister gebeten, ein Personaldienstleistungsunternehmen zu
beauftragen.
- Konzept für öffentliche Grillflächen Toeppersee Rheinhausen – Grillzonen und
Hundeauslaufflächen - Barrierefreier Ausbau von 40
Bushaltestellen in Duisburg - Neubau eines Hallenbades in
Duisburg-Mitte
- Mehrkostenbeschluss für den 3. Bauabschnitt
der Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum (Umgehungsstraße
Hamborn/Walsum) - Grüner Ring – Knotenpunkt Musfeldstraße
- Bebauungsplanes Nr. 1301 -Wanheim-Angerhausen- „Forststraße“
- Antrag der Fraktion Die Linke: Verzicht auf Strafanzeigen und
Strafanträgen wegen Beförderungserschleichung nach § 265a
seitens der DVG
Bund der Steuerzahler NRW ermittelt Terrassengebühren 2026
Für die Gastronomie beginnt jetzt die Freiluftsaison – doch
für die zufriedenen Gäste draußen vorm Lokal zahlen die Gastwirte
höchst unterschiedliche Gebühren. Der Bund der Steuerzahler NRW hat
die so genannten Terrassengebühren in den 30 größten Städten
verglichen. Die Spannweite reicht von mehreren hundert bis über
1.800 Euro pro Saison. Während einige Städte entlasten, setzen
andere weiterhin auf hohe Gebühren. Der BdSt NRW sieht
Handlungsbedarf.

Die gute Nachricht: 29 der 30 größten Städte in NRW haben die
Terrassengebühren nicht erhöht. Doch die Unterschiede bleiben hoch.
(Grafik: Katrin Ernst / Canva)
"Draußen" kostet extra:
BdSt-Vergleich zeigt Unterschiede bei den Terrassengebühren in NRW -
Terrassengebühren 2026 in Nordrhein-Westfalen Städte > 100.000
Einwohner

Mit Beginn der Außengastronomie-Saison im Mai rücken die so
genannten Terrassengebühren wieder in den Fokus. Diese fallen an,
wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische
und Stühle nutzen. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die
entsprechenden Regelungen in den 30 größten Städten des Landes
untersucht.
Grundlage der Auswertung ist eine Musterrechnung:
25 Quadratmeter Terrassenfläche, zentrale Innenstadtlage, fünf
Monate Nutzung (Mai bis September). Das Ergebnis zeigt deutliche
Unterschiede:
Bonn bleibt mit rund 1.812 Euro Spitzenreiter
bei den höchsten Gebühren. Hohe Kosten ebenfalls u. a. in
Wuppertal und Düsseldorf (je rund 1.212 Euro), Leverkusen (rund
1.037 Euro) und Bielefeld (rund 1.000 Euro). Deutlich günstiger
ist es in Mülheim an der Ruhr (rund 143 Euro), Bottrop (rund 212
Euro) und Hamm (rund 312 Euro).
Positiv hebt der BdSt NRW die
Stadt Krefeld hervor. Sie verzichtet bis Ende 2030 vollständig auf
die Erhebung von Terrassengebühren. Insgesamt zeigt sich: Die
meisten Städte haben ihre Gebührensätze im Vergleich zum Vorjahr
nicht erhöht. Eine Ausnahme bildet Paderborn: Hier ist der
Gebührensatz von 6,40 Euro je m²/Monat auf 7,30 Euro gestiegen.
„Lebendige Innenstädte leben von Gastronomie im öffentlichen
Raum. Außenterrassen tragen entscheidend zur Attraktivität bei“,
erklärt Eberhard Kanski, stellvertretender BdSt-Vorsitzender. „Hohe
Gebühren können hier kontraproduktiv wirken.“
Bürokratie für
Gastronomen und Kommunen Neben den eigentlichen Terrassengebühren
entsteht zusätzlicher Aufwand durch Verwaltungsgebühren und
bürokratische Vorgaben. Städte regeln teilweise sehr detailliert,
wie die Terrassen gestaltet sein müssen. Nicht nur die Gastronomen
zahlen, sondern auch die Kommunen: Bearbeitung der Anträge und
Kontrolle verursachen Kosten auf kommunaler Seite.
„Der
bürokratische Aufwand steht oft in keinem guten Verhältnis zu den
Einnahmen“, so Kanski. „Ein Verzicht auf Terrassengebühren kann die
Gastronomie stärken und zugleich die Verwaltung entlasten.“
BdSt-Empfehlung: Satzungen auf Einsparmöglichkeiten prüfen
Für Gastronomen lohnt sich ein genauer Blick in die jeweiligen
Satzungen. So gibt es teilweise Ermäßigungen, etwa wenn sie
angrenzende Grünflächen pflegen oder die Terrasse über das ganze
Jahr hinweg betreiben. Gleichzeitig bergen solche Jahreserlaubnisse
Risiken: Sie rechnen sich nicht immer – insbesondere bei
wetterabhängiger Nutzung. „NRW ist schließlich nicht Teneriffa“,
gibt Kanski zu bedenken.
In Marxloh
steht ein „Social Sofa“ In Marxloh ist es etwas bunter
geworden: Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ hat gemeinsam
mit verschiedenen Projektbeteiligten und Netzwerkpartnern das
Marxloher „Social Sofa“ eingeweiht. Zahlreiche Akteurinnen und
Akteure aus dem Stadtteil nutzten bereits die Gelegenheit, um das
neue Sofa zu bewundern oder einen Plausch zu halten.

Vor dem Stadtteilbüro in Marxloh lädt seit dem 15.04.2026 das
"Social Sofa" zum Verweilen und Austausch ein. Foto: Tanja Pickartz
/ Stadt Duisburg
Mit dem „Social Sofa“ ist ein neuer
nachbarschaftlicher Begegnungsort im Stadtteil entstanden. Die
farbenfrohe Bank ist mit Mosaiksteinchen liebevoll gestaltet worden
und steht auf der Höhe des Gebäudes an der Kaiser- Friedrich-Straße
25, direkt gegenüber vom Stadtteilbüro in Marxloh.
Die Idee
für das Projekt hatte der Hamborner Mosaikkünstler Ulrich
Schmöckel-Spano, der das Konzept des „Social Sofa“ bei der
niederländischen Schauspielerin und Kabarettistin Karin Bruers vor
ein paar Jahren entdeckte. Er war sofort fasziniert von der Idee
dahinter, einen niedrigschwelligen Ort im Stadtteil zu schaffen, der
zur Begegnung einlädt.
Die Motive, die Planung und das
Bekleben der Steine wurden gemeinsam mit Jugendlichen, die an
berufsvorbereitenden Maßnahmen der Duisburger Werkkiste teilgenommen
haben, umgesetzt. Das Quartiersmanagement von „Stark im Norden“ in
Marxloh unterstützte das Projekt, indem es die Projektbeteiligten
zusammenbrachte und koordinierte sowie bei der Finanzierung des
Projektes Kontakte vermittelte.
Alle Marxloherinnen und
Marxloher sind eingeladen, auf dem „Social Sofa“ Platz zu nehmen und
miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Quartiersmanagement „Stark
im Norden“ Marxloh steht an diesem besonderen Ort auch gerne für
Gespräche zum Modellvorhaben zur Verfügung. Sprechzeiten sind
dienstags von 10 Uhr bis 13 Uhr und mittwochs von 15 Uhr bis 18 Uhr.
Superheldentag in der Bezirksbibliothek Hamborn Die
Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center Schreckerstraße wird am
Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr zum Treffpunkt für junge
Superheldinnen und Superhelden. Die Veranstaltung richtet sich an
alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, die
Spaß an Comics, Kreativität und fantasievollen Abenteuern haben. Im
Mittelpunkt steht der Gratis Comic Tag, an dem sich jedes Kind bis
zu drei Comics nach eigener Wahl aussuchen darf.
Welche
Comics zur Auswahl stehen, können bereits im Vorfeld in einem Flyer
markiert werden, der aktuell in der Bibliothek ausliegt. Bei einem
Green-Screen-Fotoshooting kann man sich bildlich an außergewöhnliche
Orte versetzen lassen, zum Beispiel ins Weltall, auf den Mond oder
an einen einsamen Strand. Kreativ wird es auch beim Comiczeichnen:
hier können die Teilnehmenden ihre Traumbibliothek entwerfen oder
mit Vorlagen ihren eigenen Comicstrip gestalten.
Ergänzt
wird das Angebot durch eine Medienausstellung rund um das Thema
Comic. Dafür stellt die Bibliothek eine Auswahl aus ihrem
umfangreichen Bestand zusammen, die vor Ort entdeckt und
selbstverständlich auch ausgeliehen werden kann. Die Veranstaltung
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Star Wars-Familientag in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 15 Uhr, im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem
Star Wars-Familientag ein. Hierzu verwandelt sich die Kinder- und
Jugendbibliothek auf der 1. Etage in eine galaktische Eventmeile,
die Familien, Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches
Mitmachprogramm bietet. Wer möchte, kann im Star- Wars-Kostüm
erscheinen – ob als mutiger Jedi, finsterer Sith, tapferer Rebell
oder cleverer Droide – und so selbst Teil des Weltraum-Abenteuers
werden.
Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher
haben die Möglichkeit, an der T-Shirt-Design-Station ihre
mitgebrachten Shirts in echte intergalaktische Unikate zu
verwandeln. Beim Green-Screen-Fotoshooting können sie sich in
ikonische Szenen aus dem Star-Wars-Universum versetzen und
einzigartige Erinnerungsfotos aus einer weit entfernten Galaxie mit
nach Hause nehmen. Für alle, die ihr Wissen testen möchten, gibt es
das interaktive Star Wars-Quiz als Kahoot-Spiel, bei dem zur
Teilnahme das eigene Smartphone ausreicht.
Ergänzt wird das
Programm durch Tabletop-Games, Bastelangebote und weitere Aktionen,
die zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen einladen. Als besonderer
Höhepunkt ist die German Garrison der 501st Legion zu Gast. Die
aufwendig kostümierten Mitglieder der internationalen Star-Wars-
Kostümorganisation stehen für Fotos bereit und sorgen für echtes
Kino- Feeling zwischen den Bücherregalen. Der Eintritt ist frei,
eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es
online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Alles sauber macht der Mai“ Unter
diesem Motto führt der Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ eine
weitere Dreck-weg-Aktion durch. Am 09. Mai 2026 von 10 bis 12 Uhr wird
das Umfeld der Rheinhausen-Halle in Angriff genommen und von Unrat
befreit. Treffpunkt ist der Haupteingang der Rheinhausen-Halle an
der Beethovenstraße in 47226 Duisburg-Rheinhausen.
Alle
Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden
Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit alle Utensilien ausgestattet,
die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer
stehen bereit.
Bezirksverwaltung
Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und
Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet
Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal
der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein
besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des
Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und
Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu
gestalten.

Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen,
Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für
Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf
spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus,
Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als
Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz
ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Das Format verbindet
künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem
musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören,
Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und
Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in
ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.
„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im
Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und
inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu
ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu
wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das
Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie
Musik Menschen zusammenbringen kann.
Besonders Kinder werden
hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und
ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein
wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen
Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist
barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine
Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.
Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen
und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ Das
Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum
laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch
in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von
17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am
Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter
dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von
Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg
Im Zeitalter der Digitalisierung
stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die
Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der
Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die
Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig
bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die
Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen
originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.
Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes
Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen
und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein
Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für
die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten
ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.
In der
Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats
als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise
eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für
die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was
macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück
Kulturgeschichte?
Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines
Digitalisats nicht ersetzt werden kann? Was macht die originalen
Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut,
teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu
schützen gilt?“
Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der
Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen
Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs
Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden
Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz
Digitalisierung das Original zu erhalten.
Bei der
Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der
Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange,
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv
Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und
zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin,
Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im
Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne,
Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und
Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur
(GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW,
Dortmund.
Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr.
Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an
der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
AUSGERUFEN | Tonsson Tonsson
präsentiert im Trio eine facettenreiche Musik mit Einflüssen aus
verschiedenen Jazz- und Rock-Genres: instrumental, emotional, voll
rhythmischer Spannung und experimentierfreudiger Sounds, bisweilen
trancig, lyrisch oder melancholisch. Die drei erfahrenen Musiker
beziehen ihre Inspiration aus dem reichhaltigen Fundus von Jazz,
Jazz-Rock, Funk und Progressive Rock, um – nach allen Seiten offen –
eigene Musik entstehen zu lassen.

Besetzung: Uli Müller-Romeike – elektrische und akustische
Gitarren, Sounds; Christoph Niermann – E-Bass, Sounds; Armin Beck –
Schlagzeug, Sounds. Foto: © Uli Müller-Romeike
AUSGERUFEN | Tonsson Samstag, 9. Mai 2026, 19 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig)
- solidarische Hutveranstaltung
Die HOFlieferanten |
von den alten und den neuen Liedern Die Poesie von Degenhardt –
Wenzel Können Lieder die Welt verändern? Franz-Josef
Degenhardt und Hans-Eckhard Wenzel glaub(t)en daran. Beide sind
scharf beobachtend, erzählerisch dicht, politisch und persönlich
zugleich. Das Programm der HOFlieferanten stellt ihre Lieder
einander gegenüber – nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.
Von den alten und neuen Liedern wollen sie singen, wie zeitlos
poetische Genauigkeit sein kann – und wie unterschiedlich sie
klingen darf.

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern - Foto ©
Iris Frank-Graefen.
Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr Das PLUS am
Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt
frei(willig) - solidarisches Hutkonzert
Pfarrerin
Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive
für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft,
Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten,
Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an
der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 8.
Mai 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann (Foto: Stephan
Werner). Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem
Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Einzelhandelsumsatz im März 2026 real um 2,0 % niedriger
als im Vormonat Einzelhandelsumsatz, März 2026
(vorläufig, kalender- und saisonbereinigt) -2,0
% zum Vormonat (real) -1,5 % zum Vormonat (nominal) -2,0 % zum
Vorjahresmonat (real) -0,5 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Februar 2026 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt) -0,3 %
zum Vormonat (real) -0,6 % zum Vormonat (nominal) +0,9 % zum
Vorjahresmonat (real) +1,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach
vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im
März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt real
(preisbereinigt) um 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,5
% gesunken.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank
der Umsatz real um 2,0 % und nominal um 0,5 %. Im Februar 2026
verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Januar 2026 nach
Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 %
(vorläufiger Wert: -0,6 %) und nominal 0,6 % (vorläufiger Wert: -
0,7 %).

Auffällig war im März 2026 die Entwicklung der Umsätze der
Tankstellen infolge des Kriegs im Nahen Osten: Nach Kalender- und
Saisonbereinigung sanken die Umsätze real um 5,6 % gegenüber dem
Vormonat, nominal stiegen sie um 5,5 %. Zu beachten ist, dass im
Umsatz der Tankstellen auch die Verkäufe in den Tankstellenshops
enthalten sind.
Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln
sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und
saisonbereinigt real um 2,7 % und nominal um 2,5 %. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der Umsatz im
Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von real 3,3 % und nominal
1,9 %.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der
kalender- und saisonbereinigte Umsatz im März 2026 gegenüber dem
Vormonat real um 1,0 % und nominal um 0,5 %. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen
Rückgang von 0,6 %, wohingegen der nominale Umsatz um 0,5 % stieg.
Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im
März 2026 gegenüber dem Vormonat ein sowohl reales als auch
nominales Umsatzplus von 3,0 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
März 2025 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um
5,9 % und nominal um 6,1 %.
|