'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


19. Kalenderwoche: Montag, 4. - Sonntag, 10. Mai 2026

Kein Grund zum Feiern: Duisburg fordert die Überarbeitung der Ausbaupläne zur A 59
Die bundeseigene Autobahn GmbH (AdB) feiert heute im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“). Kein Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB weiterhin an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich und Hamborn in Hochlage festhält.

Oberbürgermeister Sören Link und Martin Linne, Beigeordneter für.Stadtentwicklung, nehmen im Beisein der Duisburger Ratsmitglieder.vor Ort Stellung zu den aktuellen Ausbauplänen der AdB. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Der geplante Ausbau der A59 in Hochlage mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid. Bundesverkehrsminister Schnieder und die Autobahn Gesellschaft des Bundes ignorieren bewusst die Lebensrealität der Menschen im Duisburger Norden – ihre Zukunft scheint ihnen schlicht egal zu sein. Dieses eklatante Planungsversagen werden wir nicht hinnehmen. Wir werden uns heute und in Zukunft mit aller Entschlossenheit gegen diese Fehlentscheidung und die Ignoranz der Verantwortlichen zur Wehr setzen“, sagte Sören Link vor über 120 Anwesenden.

Während der schnelle Ersatzneubau der „Berliner Brücke“ über das Duisburger Hafengebiet ausdrücklich begrüßt wird, hält die AdB weiterhin mit Rückendeckung aus dem Verkehrsministerium an den umstrittenen Ausbauplänen fest. Auf einem Abschnitt von rund sieben Kilometern soll die bestehende Hochstraße in rund 16 Metern Höhe auf bis zu neun Fahrstreifen verbreitert werden und damit fast die doppelte Ausdehnung erhalten.

Gleichzeitig ist eine enorme Kapazitätserweiterung geplant, bei der die bisherige Stadtautobahn als Entlastungsstrecke für die A 3 auch für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt wird. Von diesen Plänen sind über 30.000 Menschen in Duisburg direkt betroffen. Die Autobahntrasse rückt nah an viele Häuser heran, das Asphaltband wird die Stadtteile noch weiter auseinanderreißen und die Umweltbelastungen verstärken.

„Der Ausbau führt durch dicht bebautes Stadtgebiet und darf nur in Tieflage mit abgedecktem Trog, nicht als offene Hochstraße erfolgen. Wichtig ist, dass sich die A 59 in das städtische Wohnumfeld integriert, nicht umgekehrt“, sagt Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne.

„Die AdB behauptet, dass ein Tunnel zu teuer sei. Dies ist allerdings eine sehr einseitige Budgetbetrachtung, denn ein volkswirtschaftlicher Kostenvergleich hat überhaupt nicht stattgefunden! Dabei gilt: Die Menschen in Duisburg haben ein Recht auf eine A 59 in Tieflage mit ‚Deckel‘.“

Schon 2018 hat die Stadt Duisburg mit einer Machbarkeitsstudie belegt, dass eine Troglösung machbar ist. Die Autobahn GmbH hat allerdings nie diese Variante ganzheitlich prüfen lassen und lässt in ihrer Argumentation volkswirtschaftliche Folgekosten weitgehend außen vor. Im Planfeststellungsverfahren gab es bereits 1400 Einwendungen, eine zweite geänderte Offenlage läuft aktuell.

Kommentar:

Die Arroganz der Verantwortlichen in Berliner ist fast nicht zu ertragen. Ebenso die damalige Äußerung vom ehemaligen Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der sich über die aus seiner Einschätzung überbordende Unerträglichgkeit der Stadt Duisburg, so ein finanzielles Überprojekt überhaupt zu beantragen öffentlich mächtig echauffiert hatte.
Doch die Bürger der Stadt werden so ein rücksichtloses Verhalten nicht vergessen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bürger auch ganz genau unterscheiden werden, wer hier verantwortlich ist und sich über den Willen und die Entwicklung einer Stadt einfach hinwegsetzen und nicht extrem wählen. Es ist befriediegend zu sehen, wie Stadt und Bürger hier an einem Strick ziehen.

Erschreckend ist aber auch, wie die IHK Niederrhein in ihrer Mitteilung in keiner Silbe dabei erwähnt, was für Stadt und Bürger für extreme Unangenehmlichkeiten dür Generationen bei der Hochlage entstehen. Das gilt auch für Duisburgs CDU-Abgeordnete Petra Vogt, die sich wie zu sehen ist hocherfreut an die Seite der Verantwortlichen stellt ,die wider Bürgerinteressen" handeln. Harald Jeschke

Neubau der Berliner Brücke startet IHK: Wichtiges Signal für Infrastruktur  
Heute beginnt der Neubau der maroden Berliner Brücke. Sie muss bis 2029 ersetzt werden. Die A59 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region: Sie verbindet den Duisburger Hafen und die anliegende Industrie mit dem überregionalen Autobahnnetz. Gleichzeitig ist die Autobahn wichtig für Pendler.

Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, begrüßt den Baustart: „Wir sind erleichtert, dass der Neubau der Berliner Brücke jetzt Fahrt aufnimmt. NRW ist Stauspitzenreiter in Deutschland. Der Druck auf die Infrastruktur ist enorm. Jede dritte Autobahnbrücke ist marode.
Das A59-Projekt muss zügig umgesetzt werden.
Unser Standort muss erreichbar sein, damit Unternehmen hier investieren. Bislang ist Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen. Damit das so bleibt, muss auch der Ausbau zwischen A40 und A42 schnellstmöglich vorangehen. Nur so haben wir eine Chance, dass unser Standort attraktiv bleibt.“  

v.l., Marcus Hover (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.), IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Petra Vogt MdL, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Dr. Michael Günther (CEO Die Autobahn GmbH), Viktor Haase (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Thomas Ganz (Leiter Niederlassung Rheinland Autobahn GmbH).   Foto: Niederrheinische IHK  

Neue Radverbindungen als Alternative während A59-Bauarbeiten: Stadt und ADFC entwickeln attraktive Nord-Süd-Route durch Duisburg
Der geplante Neubau der Berliner Brücke und des nördlich anschließenden Verlaufs der A 59 wird den Verkehr im Duisburger Norden in den kommenden Jahren spürbar verändern.

Über einen längeren Zeitraum sind weitere Einschränkungen und Behinderungen zu erwarten – mit weitreichenden Folgen für den Straßenverkehr in der gesamten Stadt. Auch laufende und anstehende Baumaßnahmen der Bahn erschweren das Pendlerleben zusätzlich.

„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Baumaßnahmen nicht nur lokal wirken. Sie führen oft zu großflächigen Auswirkungen und zu Staus auf vielen Straßen in Duisburg“, sagt Herbert Führmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

„Deshalb wollen wir frühzeitig Alternativen aufzeigen und aktiv fördern.“ Eine solche Alternative könnte künftig stärker auf zwei Rädern stattfinden: Die Stadt Duisburg arbeitet gemeinsam mit dem ADFC Duisburg daran, attraktive Radverbindungen für durchgehende Nord-Süd-Routen zu entwickeln.

Die beteiligten Akteure zur Routenerkundung

Ziel ist es, möglichst sichere und komfortable Wege von der nördlichen Stadtgrenze über die angrenzenden Stadtteile bis in die Innenstadt anzubieten. Mit den neuen Verbindungen sollen mehr Menschen ermutigt werden, im Alltag aufs Fahrrad umzusteigen – und damit Staus zu umgehen.

„Wir sind überzeugt, dass viele Duisburgerinnen und Duisburger das Rad als echte Alternative entdecken können“, sagt Sebastian Beck, Leiter der Verkehrsplanung bei der Stadt Duisburg. „Wer heute im Auto im Stau steht, könnte morgen deutlich entspannter mit dem Rad unterwegs sein. Für Menschen, die bereits jetzt Rad fahren, werden sich zudem spürbare Verbesserungen ergeben.“

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den neuen Routen fand bereits statt: Nach vorbereitenden Gesprächen Ende 2025 erkundeten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des ADFC Duisburg mögliche Strecken bei einer gemeinsamen Ortsbefahrung mit dem Fahrrad. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft und dokumentiert.

Besonders wertvoll war die Teilnahme von Mitarbeitenden des Planungsbereichs für die Stadtbezirke Mitte, Hamborn und Meiderich, die die Strecken ebenfalls per Rad erlebten und gleichzeitig Einblicke in aktuelle Planungen und Überlegungen geben konnten. In den kommenden Monaten sollen die favorisierten Routen nun konkret ausgearbeitet werden. Gleichzeitig werden mögliche Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zu deren Verbesserung geplant.

Stadtverwaltung und ADFC wollen das Projekt auch in der Öffentlichkeit gemeinsam begleiten. Neben der Planung der neuen Verbindungen soll deshalb auch frühzeitig über die geplante Rad-Umfahrung der A59 informiert und aktiv für ihre Nutzung geworben werden.

Jugendamt: Fachtag „Junge LSBTIN* und Jugendarbeit“ erstmals in Duisburg
Der landesweite Fachtag zum Thema junge LSBTIN* - junge queere Menschen - und Jugendarbeit fand am heutigen Montag, 4. Mai, mit über 120 pädagogischen Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit aus ganz Nordrhein-Westfalen erstmals in Duisburg statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung und den Stellenwert der Jugendarbeit für diese Zielgruppe stärker ins fachliche und öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Der Fachtag fand in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt und wird jährlich in einer anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Praxisbeispiele aus der Jugendarbeit, wissenschaftliche Impulse sowie der fachliche Austausch. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Ansätze einer queer-sensiblen Jugendarbeit, diskutieren Handlungsmöglichkeiten und haben Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kommunen zu vernetzen.

In Duisburg spielt das Thema Queer/vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle: vier städtische Jugendzentren haben eine „gerne anders!“-Zertifizierung und dienen als Kontaktstelle für queere Kinder und Jugendliche. Dazu gehören das „JUZO“ in Hochheide (Ottostraße 114), „Die Insel“ in Neuenkamp (Benediktstraße 46), „Die Mühle“ in Rheinhausen (Clarenbachstraße 14) sowie das „Sunny - Regionalzentrum Süd“ in Huckingen (Mündelheimer Straße 117).

Weitere Informationen unter: www.duisburg.de/jugendzentren. Kinder und Jugendliche, die lesbisch, schwul, bi-, trans-, intergeschlechtlich oder nicht-binär sind, sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Dennoch erleben viele von ihnen Ausgrenzung, Diskriminierung, Anfeindungen oder fehlende Unterstützung im Alltag.

Gerade hier kommt der Jugendarbeit eine zentrale Rolle zu: Pädagogische Fachkräfte können junge Menschen aufklären, begleiten und unterstützen sowie geschützte Räume schaffen, in denen Begegnung, Austausch und Selbstbestimmung unabhängig von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung möglich sind.

Der Fachtag leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Fachkräften und zur Weiterentwicklung einer vielfältigen, inklusiven und diskriminierungssensiblen Jugendarbeit. Organisiert und durchgeführt wird der Fachtag von der NRW-Fachberatungsstelle „Gerne Anders“ in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg. Weitere Informationen unter: www.gerne-anders.de.

Herzenssachen – Tonbasteln zum Muttertag Das Kultur- und Stadthistorische Museum
Duisburg lädt am Muttertagssonntag, 10. Mai, von 13 bis 17 Uhr während des Marina-Markts zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher Herzen aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei. Ergänzend ist das „BibBike“ – eine Pop-up-Bibliothek – zu Gast und lädt zum Stöbern ein. Auch das Mercator-Café bietet an diesem Tag Getränke und Kuchen an. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de abrufbar.

Bilanz der Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an Duisburger Seen und Grünanlagen
Zu umfangreichen Schwerpunktkontrollen war der Städtische Außendienst (SAD) gemeinsam mit dem Bezirksdienst und der Verkehrsüberwachung am vergangenen Mai-Wochenende an Duisburger Seen und Grünanlagen ausgerückt. Aufgrund der sommerlichen Witterung erreichte der Graslandfeuerindex zeitweise die Stufe 4, was zur Folge hatte, dass auch an ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden durfte.

Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der Uettelsheimer See sowie der Meidericher Stadtpark. Ziel der Maßnahmen waren die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung.

Vom 1. bis 3. Mai sprachen die Ordnungskräfte 114 Verwarnungen aus – davon 94 wegen unerlaubten Grillens, 11 wegen Shisha-Rauchens und weitere unter anderem wegen Wildpinkelns, Verstößen auf Spielplätzen (Alkohol, Hunde) und unsachgemäßer Müllentsorgung. Hinzu kamen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft.

Außerdem musste am Uettelsheimer See ein Platzverweis wegen Ruhestörung ausgesprochen werden. Zusätzlich notierten die Einsatzkräfte 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen. Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 530 präventive Aufklärungsgespräche. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert und gefährliche Situationen vermieden werden.

Der Einsatz verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse. Die Maßnahmen stießen bei der Bevölkerung überwiegend auf positive Resonanz. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Grillverbote und Verhaltensregeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher Sicherheit dienen und auch künftig bei entsprechender Wetterlage konsequent überwacht werden.

Brückentag am 15. Mai: Wichtige Informationen zur Erreichbarkeit der Stadt Duisburg
Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.

Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am Brückentag nicht
erreichbar.

Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt. Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.

Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.

Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden.
Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.

Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18. Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.

An Brückentagen können durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt  werden. Durch die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen
Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.
Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort „Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.

Ausbildungslücke schließen: Ausbildungspartner legen Handlungsplan vor
Viele junge Menschen in Duisburg und am Niederrhein suchen einen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig bleiben Stellen unbesetzt. Das Phänomen nennt sich Mismatching. Gute und frühe Berufsorientierung ist das A und O, um Unternehmen und Jugendliche zusammenzubringen. Den Handlungsplan für 2026 erarbeitete die Niederrheinische IHK gemeinsam mit den Akteuren des Regionalen Konsens.

Die Anzahl junger Menschen ohne Ausbildungsplatz steigt. Gleichzeitig melden viele Unternehmen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve: Kaum Bewerber in Sicht. Nicht alle Branchen sind dabei gleich getroffen. Durch die wirtschaftliche Lage und KI verunsichert, verändert sich der Berufswunsch bei vielen. Das Handwerk wird beliebter. Schwieriger wird es bei technischen und kaufmännischen Berufen. Vor allem in der Industrie, die sich gerade in einem wirtschaftlichen Anpassungsprozess befindet.

Dabei bietet die betriebliche Ausbildung sehr gute Perspektiven – heute mehr denn je. „Mit der Ausbildung ist man direkt in der Praxis und sammelt von Anfang an Berufserfahrung. Das eröffnet Jugendlichen beste Karrierechancen“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK und Vorsitzender der Regionalen Ausbildungskonferenz. Und weiter: „Wir bauen unsere Angebote deswegen intensiv aus. Mehr beraten, niederschwellige Angebote machen, lautet die Devise. Auch Praktika können einen wichtigen Beitrag leisten, um einen Einblick in den Berufsalltag zu erhalten.“

Ausbildungskonferenz reicht Handlungsplan ein
Die Akteure des Regionalen Konsens arbeiten eng bei der Berufsorientierung zusammen. Gemeinsam mit Schulen und Wirtschaft soll es vielfältige Wege geben, die zum passenden Beratungs-Angebot führen. Um fehlende Qualifikationen seitens der Jugendlichen zu verbessern, sollen Förderangebote helfen, etwa im Bereich der Sprachförderung. Ihre Zusammenarbeit legen sie im jährlichen Handlungsplan für den Ausbildungsmarkt fest.

Betriebe können ihre offenen Ausbildungsstellen den Partnern melden. Eine Übersicht gibt es unter www.ihk.de/niederrhein.

Ticket-Sonderkontrolle: 29 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Siehe Sitzung Rat der Stadt Duisburg, Dienstag 5. Mai 2026
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.

Eine solche mehrstündige Kontrolle fand von Donnerstag, 30. April, von 22 Uhr, bis Freitag, 1. Mai, 2.30 Uhr, im gesamten Stadtgebiet statt. Das Prüfpersonal der DVG kontrollierte insgesamt 650 Fahrgäste. Das Ergebnis: 29 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen.  

Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.


„Platz gemacht!“: Mittagspausenführung im Museum
 
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Donnerstag, 7. Mai, um 12 Uhr zu einer 30-minütigen Mittagspausenführung durch die neue Sonderausstellung „Platz gemacht!“ in die Räumlichkeiten am Johannes- Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. „Platz gemacht!“ erzählt die Geschichte des König-Heinrich-Platzes.

Seine Architektur, seine Atmosphäre und seine Einrichtungen für Kultur, Handel, Verwaltung und Freizeit erzählen viel über die Selbstbilder, Wünsche und Widersprüche einer Stadt im Wandel. Auf engem Raum überlagern sich hier mehr als 150 Jahre städtischer Planung, politischer Entscheidungen und gelebter Geschichte. Die Führung ist Teil eines neuen, regelmäßigen Formats, das sich vor allem an Berufstätige in der Umgebung richtet, die ihre Mittagspause für einen kurzen Museumsbesuch nutzen möchten.

In kompakter Form werden ausgewählte Themen aus dem Museum vorgestellt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Donnerstags gilt im Museum „Pay What You Want“: Besucherinnen und Besucher können den Eintrittspreis selbst festlegen. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Foto BZ-haje

Historische Bilder Archiv Hans-Willi Bütefür

und das Citypalais (BZ-Foto) im Eingangs-Bereich am König-Heinrich-Platz

Oder der Blick zurück 3 Bilder unten): An gleicher Stelle  stand früher die Tonhalle mit entsprechendem Grün auf dem König-Heinrich-Platz

Tonhalle außen (oben) und der große Saal innen (unten)

...und Tonhallengarten (unten)

Tonhalle mit Gartenwirtschaftsbetrieb

Königstraße mit Blick vom Kuhtor und Tonhalle als Collage


Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder
Das Amt für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den Ganztagsträgern in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20. Juli bis 7. August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für Duisburger Grundschulkinder an.

„Die Ferienbetreuung ist nicht nur eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch ein Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in den Ferien zu lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen Räume, in denen spielerische Bildung auch jenseits des Klassenzimmers weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“, betont Bildungsdezernentin, Astrid Neese.

Unter der Aufsicht erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8 bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere Umgebung teilnehmen.

 Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen. Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.

Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de/ferienbetreuung.

Jetzt anmelden: STADTRADELN vom 27. Juni bis 17. Juli
Der Termin für das STADTRADELN 2026 in Duisburg steht fest. Vom 27. Juni bis zum 17. Juli schwingen sich wieder viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel. Aufgrund des späten Beginns der Sommerferien wurde der Termin vor die Ferienzeit gelegt.

Das STADTRADELN ist in Duisburg mittlerweile gute Tradition: Es ist die bereits 13. Teilnahme. 2014 ging es mit 491 Radlerinnen und Radlern los, die in Summe circa 125.000 km erstrampelten.

 Im vergangenen Jahr waren es schon 2.255 Aktive, die in 158 Teams antraten und mit 473.068 Kilometern fast die halbe Million knackten – ein neuer Rekord. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtradeln.de/duisburg möglich. Erneut wird es eine spezielle Wertung für Schulen geben.

Die aktivsten Teams und Radelnden werden zusätzlich ausgezeichnet. Zudem ermöglicht ein Losverfahren allen Teilnehmenden eine Gewinnchance – unabhängig von der Anzahl der erradelten Kilometer. Das Fahrrad spielt eine bedeutende Rolle beim Gelingen der Verkehrswende.

Mit dem STADTRADELN sollen Menschen dazu bewegt werden, das Auto öfter mal stehen zu lassen. Details zur Eröffnungstour, zu weiteren Veranstaltungen und zur Schulwertung folgen noch vor Beginn des Aktionszeitraums.

Ärzte in Duisburg sollen Parkinson-Patienten über Berufserkrankung aufklären
Wer „grüne Jobs“ in Duisburg macht, muss wissen: Dahinter kann ein Parkinson-Risiko stecken  
 Die „Jobs im Grünen“ stehen nicht immer nur für frische Luft. „Wer in Duisburg auf den Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt Karina Pfau von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Das Parkinson-Syndrom durch Pestizide sei als Berufskrankheit anerkannt. Betroffene müssten allerdings nachweisen, dass sie in ihrem Berufsleben mindestens 100 Tage mit chemischen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet hätten – also jeweils entweder mit Fungiziden (zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten), Insektiziden (zur Bekämpfung von Insekten) oder Herbiziden (zur Bekämpfung von Unkraut), so die IG BAU Duisburg-Niederrhein.

„Dann bekommen Beschäftigte, die an Schüttellähmung erkrankt sind, Unterstützung von der gesetzlichen Unfallversicherung: Die Hilfe der Berufsgenossenschaft reicht von guter medizinischer Versorgung bis zu Geldleistungen“, so Karina Pfau. Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau und im Forst. Gefahren lauerten allerdings auch in der Floristik.

Wenn nach dem Job die Schüttellähmung kommt: Parkinson durch chemische Pflanzenschutzmittel ist als Berufskrankheit anerkannt. Darauf hat die IG BAU Duisburg- Niederrhein hingewiesen. Foto: IG BAU Tobias Seifer

„Denn wer auf dem Feld oder im Gewächshaus über Jahre häufig Pflanzenschutzmittel spritzt, der hat ein erhöhtes Risiko, später Parkinson zu bekommen“, warnt Karina Pfau von der Agrar-Gewerkschaft
Und sogar auf dem Bau: „Denn auch bei Sanierungsarbeiten wird mit Pestiziden gearbeitet. Vielen ist gar nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

An die niedergelassenen Ärzte in Duisburg appelliert die Agrar-Gewerkschaft, Parkinson-Patienten gezielt anzusprechen, um abzuklären, ob es sich um eine Berufskrankheit handele. Die gesetzlichen Krankenversicherungen fordert die IG BAU Duisburg-Niederrhein auf, Parkinson-Patienten anzuschreiben und zu informieren. „Immerhin haben Patienten, wenn es um eine Berufserkrankung geht, die Chance auf eine intensive Betreuung und gute medizinische Versorgung, für die die Berufsgenossenschaft steht“, so Karina Pfau.

Die IG BAU-Bezirkschefin kündigt außerdem an, dass sich die Agrar-Gewerkschaft auch dafür einsetzen werde, dass mehr Betroffene die Anerkennung als Berufskrankheit bekommen: „Es geht vor allem um die, die nicht selbst Pflanzenschutzmittel gespritzt haben, die aber zum Beispiel in Gewächshäusern den Pestiziden ausgesetzt waren“, so Pfau.

Die Gewerkschafterin rät Menschen, die in gefährdeten Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige Berufsgenossenschaft zu wenden. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) habe extra eine „Parkinson-Hotline“ geschaltet: 0561 / 785 - 10350. Außerdem gebe die Berufsgenossenschaft Hinweise auf ihrer Homepage: https://www.svlfg.de/fa-parkinson-durch-pflanzenschutzmittel

Zwischen Komfort und Kontrollverlust: Wenn der Online-Check-in zum Abo wird. EVZ geht von hoher Dunkelziffer aus
Online einchecken, Sitzplatz wählen, Bordkarte erhalten – diese Schritte gehören für viele Reisende heute selbstverständlich zur Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch nicht mehr direkt über die Airline erledigt, sondern über externe Dienstleister. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland beobachtet: Für Nutzer ist dabei häufig nicht klar erkennbar, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben – und ob sie gerade lediglich einen Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.

Abo statt Check-in: Aus einem günstigen Online-Service kann schnell ein kostenpflichtiges Abonnement werden. (Bild: KI-generiert)

Der günstige Einstieg – und was daraus werden kann
Drittanbieter übernehmen den Online-Check-in, reservieren Sitzplätze oder stellen Bordkarten bereit. Beworben werden diese Angebote oft als einfache Zusatzleistungen für gerade einmal einen Euro. Doch die vermeintliche Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als „Türöffner“: Wer zustimmt, schließt damit möglicherweise zusätzliche Leistungen oder ein Abonnement ab.

In einigen Fällen werden wenige Tage später deutlich höhere Beträge – etwa rund 79 Euro – abgebucht. Gleichzeitig berichten Verbraucher, dass die Dienstleistung trotz dieser Zusatzkosten nicht wie erwartet erbracht wird oder sogar ganz ausbleibt. Doch auch unabhängig davon gilt: „Sobald aus einem Euro plötzlich 79 Euro werden, ist die Kosten- und Vertragsinformation für Verbraucher offensichtlich nicht klar genug“, betont Malina Garcia, Juristin beim EVZ.

Warum viele Fälle gar nicht beim EVZ landen
Dem Europäischen Verbraucherzentrum liegen zahlreiche Beschwerden zu solchen Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen dürfte jedoch deutlich höher liegen. Denn viele Verbraucher versuchen zunächst, das Problem selbst zu klären – und schließen den Vorgang dann frühzeitig ab.

„Unternehmen reagieren auf direkte Beschwerden häufig mit Teil-Erstattungen und bieten an, das Abonnement zu beenden“, erklärt Garcia. „Für Betroffene ist das oft entscheidend – sie wollen vor allem aus der laufenden Verpflichtung heraus. Dass dabei unter Umständen nicht der gesamte Betrag zurückgeholt wird, tritt in den Hintergrund.“ Wie häufig Fälle auf diese Weise abgeschlossen werden, lässt sich leider nicht beziffern.

Wenn Zuständigkeiten unklar werden
Neben den finanziellen Folgen ergeben sich auch praktische Probleme. Viele Verbraucher gehen davon aus, den Online-Check-in direkt über die Airline vorgenommen zu haben. Dass ein externer Dienstleister zwischengeschaltet ist, wird oft erst dann deutlich, wenn zusätzliche Beträge abgebucht werden.

Besonders bei der Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum tatsächlichen Vertragspartner, zu Kosten oder zur Laufzeit häufig nur schwer auffindbar oder nicht vollständig dargestellt. Dabei gilt eigentlich: „Wer Geld verlangt, muss den vollständigen Betrag beim Bestellbutton unmissverständlich deutlich machen“, betont Garcia.

Praktische Nachteile im Reisealltag
Unabhängig von dieser rechtlichen Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz praktische Nachteile – etwa bei verschobenen Flugzeiten, neu vergebenen Sitzplätzen oder einem später öffnenden Check-in. Wer direkt mit der Airline verbunden ist, erhält solche Informationen in der Regel unmittelbar, etwa über die App oder per Mail. Wer den Vorgang über einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss Informationen oft selbstständig und über Umwege suchen.

„Solange im Ablauf alles glattläuft, fällt der Unterschied kaum auf“, sagt Garcia. „Aber im Problemfall ist der direkte Draht zur Airline Gold wert.“

Transparenz bleibt der zentrale Punkt
Aus Sicht des EVZ liegt das Problem weniger in einzelnen Klicks als in fehlender Transparenz: Wer einen Online-Check-in anbietet, muss klar und verständlich machen, mit wem ein Vertrag zustande kommt, welche Kosten entstehen und ob ein Abonnement abgeschlossen wird. Gerade bei digitalen Buchungsprozessen und auf mobilen Endgeräten ist das entscheidend.

Warum Orientierung über Bewertungen schwierig ist
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Selbst wer misstrauisch wird und sich vor oder nach der Buchung orientieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Auf namhaften Bewertungsplattformen finden sich teils sehr unterschiedliche Profile zu identischen Anbietern – teilweise mit nur leicht abweichenden Schreibweisen. Für Verbraucher ist dann kaum nachvollziehbar, welche Bewertungen tatsächlich zu welchem Anbieter gehören und wie verlässlich sie sind.

Worauf es beim Online-Check-in ankommt
Wer den Online-Check-in nutzt, sollte sich einen Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem Klick prüfen, wer den Service anbietet. Der Name der Airline allein reicht nicht – entscheidend ist, wer als Vertragspartner genannt wird.

Auf den letzten Bestellschritt achten.
Wird klar und verständlich darauf hingewiesen, dass ein kostenpflichtiger Vertrag oder ein Abonnement abgeschlossen wird? Fehlt diese Information oder ist sie schwer auffindbar, ist Vorsicht geboten.

Preisangaben kritisch lesen.
Günstige Einstiegspreise können irreführend sein, wenn sie nur einen Teil der tatsächlichen Kosten abbilden oder an eine Laufzeit gebunden sind.
Mobil besonders aufmerksam sein. Auf dem Smartphone sind Hinweise zu Kosten, Laufzeit oder Vertragspartnern oft verkürzt dargestellt. Im Zweifel lieber abbrechen und den Vorgang am Desktop erneut prüfen.

Buchungscodes und persönliche Daten mit Bedacht weitergeben.
Je weniger Stellen Zugriff auf die eigenen Flugdaten haben, desto übersichtlicher bleiben Zuständigkeiten und Informationswege.

Bewertungen gezielt prüfen.
Bei sehr unterschiedlichen Bewertungen oder mehreren ähnlich benannten Profilen lohnt ein genauer Blick, ob es sich tatsächlich um denselben Anbieter handelt.
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54,6 % aller Beamtinnen und Beamten sind an Schulen und im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ im Einsatz
• Weiterer größerer Einsatzbereich war zum Stichtag 30. Juni 2024 die Verteidigung (10,0 %)
• Zahl der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen
• Deutliche Länderunterschiede beim Anteil der Beamtinnen und Beamten an Schulen

Knapp zwei Millionen Beamtinnen und Beamte gibt es in Deutschland, die Mehrheit von ihnen ist in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Bildung eingesetzt. Zum Stichtag 30. Juni 2024 gab es hierzulande 1,96 Millionen Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten – die beiden letztgenannten Gruppen sind zwar keine Beamtinnen oder Beamte im klassischen Sinne, werden aber dienstrechtlich ähnlich behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, machten die drei Gruppen insgesamt gut ein Drittel (36,4 %) der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus. Der größte Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig (63,6 %).

Der größte Teil der Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten war an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eingesetzt (35,6 % oder 696 000). Knapp ein Fünftel (19,1 % oder 373 000) arbeitete im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, zu dem Bundes- und Landespolizeien, aber auch der Brandschutz und die Ordnungsämter gehören.

Weitere größere Einsatzbereiche waren die Verteidigung (10,0 % oder 195 000) und die Finanzverwaltung, zu der auch die Finanzämter und die Zollverwaltung zählen (8,6 % oder 167 000). Im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“, zu dem beispielsweise die Ministerien und die Verwaltungen der Parlamente gehören, waren 8,5 % beziehungsweise ebenfalls 167 000 tätig, im Rechtsschutz mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und dem Justizvollzug waren es 6,5 % oder 126 000.



Zahl der Beamtinnen und Beamten gegenüber 2014 weniger stark gestiegen (+5,8 %) als die der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (+22,1 %) Die Zahl der Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten ist binnen zehn Jahren um 5,8 % gestiegen – zum Stichtag 30. Juni 2014 waren es noch 1,85 Millionen.

Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst um 22,1 % von 2,80 Millionen im Jahr 2014 auf 3,42 Millionen im Jahr 2024. Entsprechend nahm die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst insgesamt um 15,6 % zu: Von 4,65 Millionen Ende Juni 2014 auf 5,38 Millionen Ende Juni 2024.

Mehr Beamtinnen und Beamte als zehn Jahre zuvor gab es 2024 vor allem an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (+52 000), im Bereich "Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ (+46 000) sowie im Bereich "Politische Führung und zentrale Verwaltung“ (+22 000). Dagegen sank deren Zahl deutlich im Bereich "Verkehrs- und Nachrichtenwesen“ (-26 000), wo als Folge der Privatisierung der Deutschen Bundesbahn keine Beamtinnen und Beamten mehr eingestellt wurden.

Auch im Bereich “Soziale Sicherung, Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik” ging die Zahl der Beamtinnen und Beamten binnen zehn Jahren zurück (-10 000). Das lag größtenteils daran, dass bei der Bundesagentur für Arbeit keine Verbeamtungen mehr erfolgten.



Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen am höchsten in Baden-Württemberg, am niedrigsten in Berlin Lediglich knapp ein Fünftel aller Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten arbeitet für den Bund (19,0 %).

Der weitaus größte Teil (70,1 %) ist für die Länder tätig, knapp ein Zehntel (9,7 %) auf kommunaler Ebene. Ursächlich für diese Verteilung ist die Organisation des Bildungswesens auf Länderebene, da Beamtinnen und Beamte am häufigsten im Bildungsbereich arbeiten, meistens als Lehrkräfte.

Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2024 auf Länderebene 638 000 Beamtinnen und Beamte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – das waren knapp drei Viertel (74,1 %) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder.

Das Verhältnis Beamtenschaft zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist dabei von Land zu Land sehr unterschiedlich, vor allem weil Lehrkräfte in einigen Ländern üblicherweise verbeamtet werden, in anderen dagegen nicht. Besonders hoch war der Anteil von Beamtinnen und Beamten an Schulen zuletzt in Baden-Württemberg (92,4 %), im Saarland (88,7 %) und in Niedersachsen (85,2 %).

Anteilig besonders wenige Beamtinnen und Beamte an Schulen gab es dagegen in Berlin (28,2 %), Mecklenburg-Vorpommern (30,4 %) und Sachsen (33,4 %).

Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie des Dichterviertels

Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am Donnerstag, 7. Mai, in Kooperation mit dem Hamborner Heimatverein zum Auftakt der „Hamborner Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein. Thorsten Fischer hält einen spannenden Vortrag über die Entstehung und Entwicklung des Dichterviertels in Obermarxloh.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg entstand für die Bergleute der Schachtanlage Friedrich Thyssen in Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute von der Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die größte Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte Blockrandbebauung mit großen Innenhöfen und früheren Nutzgartenflächen. Bereits in seinen Anfängen war das Viertel durch Zuwanderung geprägt.

Es galt zudem als „rotes Viertel“, in dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit geleistet wurde. Der Vortrag führt in die Entwicklung Obermarxlohs und Hamborns im Zeichen von Kohle, Stahl und Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit und Alltag in Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was bedeutete eine Werkswohnung für die dort lebenden Familien? Und was erzählt das Dichterviertel heute über Wandel, Zusammenhalt und das industriekulturelle Erbe Hamborns?

Thorsten Fischer wirft einen historischen Blick auf ein Quartier, in dem sich große Industriegeschichte und alltägliches Wohnen auf besondere Weise begegnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt. Weitere Informationen gibt es bei Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de.

Funkamateure: Wie lassen sich Nachrichten ohne Internet austauschen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag der Funkamateure im Duisburger Westen. Unter dem Titel „Meshtastic – Was ist das?“ stellt der DARC e.V. Ortsverband Rheinhausen ein dezentrales, netzunabhängiges Kommunikationssystem vor. Meshtastic ermöglicht es, mit kostengünstigen und stromsparenden Geräten Textnachrichten sowie Sensordaten zu senden und zu empfangen.

Die Technologie basiert auf einem autarken Netzwerk, in dem sich Geräte untereinander verbinden und Nachrichten weiterleiten. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum: Technikinteressierte sowie Einsteiger ohne Vorkenntnisse erhalten einen verständlichen Überblick. Thematisiert werden Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen des Systems sowie konkrete Einsatzszenarien im Alltag und Hobbybereich.

Termin: 9. Mai 2026, 15:00 bis 17:00 Uhr Ort: Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen, Schwarzenberger Straße 147, 47226 Duisburg
Die Teilnahme ist offen und kostenlos für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an dm1cha@darc.de oder via WhatsApp unter 02065 9017484. Ausblick: Am 23. Mai 2026 (15:00 bis 18:00 Uhr) folgt ein Workshop, in dem Teilnehmer eigene Meshtastic-Hardware gemeinsam einrichten und in Betrieb nehmen können.

Der Amateurfunk ist so facettenreich wie kaum eine andere Freizeitbeschäftigung. Einige Funkamateure pflegen den Sprechfunk und das immaterielle Kulturerbe Morsen, andere befassen sich mit computergestützten Betriebsarten. Wieder andere betreiben Amateur-Fernsehsender, das HamNet – ein Datenübertragungsnetz als Kombination von Amateurfunk und Internet – sowie vieles mehr.

Der länderübergreifende Funkbetrieb findet auf Kurzwelle, UKW sowie über Satelliten statt. Er fördert die Toleranz, den kulturellen Austausch und das internationale Verständnis der rund 61.000 deutschen und weltweit mehr als 2,5 Millionen Funkamateure. Mit der Fülle ihrer technischen Möglichkeiten können sie in Not- und Katastrophensituationen helfen, die Kommunikation unabhängig von den Versorgungsnetzen aufrecht zu erhalten. 

Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC e.V. rund 31.600 Mitglieder. Der DARC e.V. vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert sich zur Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU). Weitere Infos: https://www.darc.de

Sitzung Rat der Stadt Duisburg, Dienstag 5. Mai 2026
Änderung der Geschäftsbereiche der Dezernate
Das vorzeitige Ausscheiden eines Beigeordneten sowie die Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen Beschlussentwurf
1. Der Rat beschließt den als Anlage 1 beigefügten Dezernatsverteilungsplan mit Wirkung zum 01.01.2027.
2. Die Beigeordnetenstelle für das Dezernat II wird mit dem in der Anlage 2 vorgeschlagenen Text ausgeschrieben.
3. Herr Beigeordneter Martin Linne wird auf eigenen Antrag zum 01.01.2027 in den Ruhestand versetzt.
4. Die Beigeordnetenstelle für das Dezernat VII wird mit dem in der Anlage 3 vorgeschlagenen Text ausgeschrieben.
5. Der Rat beschließt für die Besetzungsverfahren die Einrichtung jeweils einer Findungskommission, die sich aus dem Oberbürgermeister sowie 10 Mitgliedern zusammensetzt. Die Mitglieder werden bis zum 11.05.2026 benannt.
6. Zur Unterstützung der Findungskommissionen wird der Oberbürgermeister gebeten, ein Personaldienstleistungsunternehmen zu beauftragen.

- Konzept für öffentliche Grillflächen
Toeppersee Rheinhausen – Grillzonen und Hundeauslaufflächen
- Barrierefreier Ausbau von 40 Bushaltestellen in Duisburg
- Neubau eines Hallenbades in Duisburg-Mitte

- Mehrkostenbeschluss für den 3. Bauabschnitt der Süd-West-Querspange
Hamborn/Walsum (Umgehungsstraße Hamborn/Walsum)
- Grüner Ring – Knotenpunkt Musfeldstraße 
- Bebauungsplanes Nr. 1301 -Wanheim-Angerhausen- „Forststraße“
- Antrag der Fraktion Die Linke: Verzicht auf Strafanzeigen und Strafanträgen wegen
Beförderungserschleichung nach § 265a seitens der DVG

Bund der Steuerzahler NRW ermittelt Terrassengebühren 2026
Für die Gastronomie beginnt jetzt die Freiluftsaison – doch für die zufriedenen Gäste draußen vorm Lokal zahlen die Gastwirte höchst unterschiedliche Gebühren. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die so genannten Terrassengebühren in den 30 größten Städten verglichen. Die Spannweite reicht von mehreren hundert bis über 1.800 Euro pro Saison. Während einige Städte entlasten, setzen andere weiterhin auf hohe Gebühren. Der BdSt NRW sieht Handlungsbedarf.

Die gute Nachricht: 29 der 30 größten Städte in NRW haben die Terrassengebühren nicht erhöht. Doch die Unterschiede bleiben hoch. (Grafik: Katrin Ernst / Canva)

"Draußen" kostet extra: BdSt-Vergleich zeigt Unterschiede bei den Terrassengebühren in NRW - Terrassengebühren 2026 in Nordrhein-Westfalen Städte > 100.000 Einwohner

Mit Beginn der Außengastronomie-Saison im Mai rücken die so genannten Terrassengebühren wieder in den Fokus. Diese fallen an, wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische und Stühle nutzen. Der Bund der Steuerzahler NRW hat die entsprechenden Regelungen in den 30 größten Städten des Landes untersucht.

Grundlage der Auswertung ist eine Musterrechnung: 25 Quadratmeter Terrassenfläche, zentrale Innenstadtlage, fünf Monate Nutzung (Mai bis September). Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede:

Bonn bleibt mit rund 1.812 Euro Spitzenreiter bei den höchsten Gebühren.
Hohe Kosten ebenfalls u. a. in Wuppertal und Düsseldorf (je rund 1.212 Euro), Leverkusen (rund 1.037 Euro) und Bielefeld (rund 1.000 Euro).
Deutlich günstiger ist es in Mülheim an der Ruhr (rund 143 Euro), Bottrop (rund 212 Euro) und Hamm (rund 312 Euro).

Positiv hebt der BdSt NRW die Stadt Krefeld hervor. Sie verzichtet bis Ende 2030 vollständig auf die Erhebung von Terrassengebühren. Insgesamt zeigt sich: Die meisten Städte haben ihre Gebührensätze im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht. Eine Ausnahme bildet Paderborn: Hier ist der Gebührensatz von 6,40 Euro je m²/Monat auf 7,30 Euro gestiegen.

„Lebendige Innenstädte leben von Gastronomie im öffentlichen Raum. Außenterrassen tragen entscheidend zur Attraktivität bei“, erklärt Eberhard Kanski, stellvertretender BdSt-Vorsitzender. „Hohe Gebühren können hier kontraproduktiv wirken.“

Bürokratie für Gastronomen und Kommunen
Neben den eigentlichen Terrassengebühren entsteht zusätzlicher Aufwand durch Verwaltungsgebühren und bürokratische Vorgaben. Städte regeln teilweise sehr detailliert, wie die Terrassen gestaltet sein müssen. Nicht nur die Gastronomen zahlen, sondern auch die Kommunen: Bearbeitung der Anträge und Kontrolle verursachen Kosten auf kommunaler Seite.

„Der bürokratische Aufwand steht oft in keinem guten Verhältnis zu den Einnahmen“, so Kanski. „Ein Verzicht auf Terrassengebühren kann die Gastronomie stärken und zugleich die Verwaltung entlasten.“

BdSt-Empfehlung: Satzungen auf Einsparmöglichkeiten prüfen

Für Gastronomen lohnt sich ein genauer Blick in die jeweiligen Satzungen. So gibt es teilweise Ermäßigungen, etwa wenn sie angrenzende Grünflächen pflegen oder die Terrasse über das ganze Jahr hinweg betreiben. Gleichzeitig bergen solche Jahreserlaubnisse Risiken: Sie rechnen sich nicht immer – insbesondere bei wetterabhängiger Nutzung. „NRW ist schließlich nicht Teneriffa“, gibt Kanski zu bedenken.

In Marxloh steht ein „Social Sofa“
In Marxloh ist es etwas bunter geworden: Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ hat gemeinsam mit verschiedenen Projektbeteiligten und Netzwerkpartnern das Marxloher „Social Sofa“ eingeweiht. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil nutzten bereits die Gelegenheit, um das neue Sofa zu bewundern oder einen Plausch zu halten.

Vor dem Stadtteilbüro in Marxloh lädt seit dem 15.04.2026 das "Social Sofa" zum Verweilen und Austausch ein. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Mit dem „Social Sofa“ ist ein neuer nachbarschaftlicher Begegnungsort im Stadtteil entstanden. Die farbenfrohe Bank ist mit Mosaiksteinchen liebevoll gestaltet worden und steht auf der Höhe des Gebäudes an der Kaiser- Friedrich-Straße 25, direkt gegenüber vom Stadtteilbüro in Marxloh.

Die Idee für das Projekt hatte der Hamborner Mosaikkünstler Ulrich Schmöckel-Spano, der das Konzept des „Social Sofa“ bei der niederländischen Schauspielerin und Kabarettistin Karin Bruers vor ein paar Jahren entdeckte. Er war sofort fasziniert von der Idee dahinter, einen niedrigschwelligen Ort im Stadtteil zu schaffen, der zur Begegnung einlädt.

Die Motive, die Planung und das Bekleben der Steine wurden gemeinsam mit Jugendlichen, die an berufsvorbereitenden Maßnahmen der Duisburger Werkkiste teilgenommen haben, umgesetzt. Das Quartiersmanagement von „Stark im Norden“ in Marxloh unterstützte das Projekt, indem es die Projektbeteiligten zusammenbrachte und koordinierte sowie bei der Finanzierung des Projektes Kontakte vermittelte.

Alle Marxloherinnen und Marxloher sind eingeladen, auf dem „Social Sofa“ Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Quartiersmanagement „Stark im Norden“ Marxloh steht an diesem besonderen Ort auch gerne für Gespräche zum Modellvorhaben zur Verfügung. Sprechzeiten sind dienstags von 10 Uhr bis 13 Uhr und mittwochs von 15 Uhr bis 18 Uhr.

Superheldentag in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn im Rathaus-Center Schreckerstraße wird am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr zum Treffpunkt für junge Superheldinnen und Superhelden. Die Veranstaltung richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 14 Jahren, die Spaß an Comics, Kreativität und fantasievollen Abenteuern haben. Im Mittelpunkt steht der Gratis Comic Tag, an dem sich jedes Kind bis zu drei Comics nach eigener Wahl aussuchen darf.

Welche Comics zur Auswahl stehen, können bereits im Vorfeld in einem Flyer markiert werden, der aktuell in der Bibliothek ausliegt. Bei einem Green-Screen-Fotoshooting kann man sich bildlich an außergewöhnliche Orte versetzen lassen, zum Beispiel ins Weltall, auf den Mond oder an einen einsamen Strand. Kreativ wird es auch beim Comiczeichnen: hier können die Teilnehmenden ihre Traumbibliothek entwerfen oder mit Vorlagen ihren eigenen Comicstrip gestalten.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Medienausstellung rund um das Thema Comic. Dafür stellt die Bibliothek eine Auswahl aus ihrem umfangreichen Bestand zusammen, die vor Ort entdeckt und selbstverständlich auch ausgeliehen werden kann. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Star Wars-Familientag in der Zentralbibliothek
Die Zentralbibliothek lädt am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 15 Uhr, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einem Star Wars-Familientag ein. Hierzu verwandelt sich die Kinder- und Jugendbibliothek auf der 1. Etage in eine galaktische Eventmeile, die Familien, Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm bietet. Wer möchte, kann im Star- Wars-Kostüm erscheinen – ob als mutiger Jedi, finsterer Sith, tapferer Rebell oder cleverer Droide – und so selbst Teil des Weltraum-Abenteuers werden.

Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, an der T-Shirt-Design-Station ihre mitgebrachten Shirts in echte intergalaktische Unikate zu verwandeln. Beim Green-Screen-Fotoshooting können sie sich in ikonische Szenen aus dem Star-Wars-Universum versetzen und einzigartige Erinnerungsfotos aus einer weit entfernten Galaxie mit nach Hause nehmen. Für alle, die ihr Wissen testen möchten, gibt es das interaktive Star Wars-Quiz als Kahoot-Spiel, bei dem zur Teilnahme das eigene Smartphone ausreicht.

Ergänzt wird das Programm durch Tabletop-Games, Bastelangebote und weitere Aktionen, die zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen einladen. Als besonderer Höhepunkt ist die German Garrison der 501st Legion zu Gast. Die aufwendig kostümierten Mitglieder der internationalen Star-Wars- Kostümorganisation stehen für Fotos bereit und sorgen für echtes Kino- Feeling zwischen den Bücherregalen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Alles sauber macht der Mai“
Unter diesem Motto führt der Verein „Du bist Rheinhausen e.V.“ eine weitere Dreck-weg-Aktion durch. Am 09. Mai 2026 von 10 bis 12 Uhr wird das Umfeld der Rheinhausen-Halle in Angriff genommen und von Unrat befreit. Treffpunkt ist der Haupteingang der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße in 47226 Duisburg-Rheinhausen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit alle Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit.

Bezirksverwaltung Duisburg-Süd: Mitmach-Konzert „Dein Beat, mein Lied“ für Kinder und Familien
Mit dem interaktiven Konzertformat „Dein Beat, mein Lied“ erwartet Kinder und Familien am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Duisburg-Süd, Sittardsberger Allee 14, ein besonderes Musikerlebnis: Hier wird das Publikum selbst Teil des Geschehens. Statt nur zuzuhören, sind die jungen Besucherinnen und Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken und gemeinsam Musik zu gestalten.


Ausgehend von einfachen rhythmischen Impulsen wie Klatschen, Stampfen und Schnipsen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt eigene musikalische Strukturen. Dabei erleben sie auf spielerische Weise grundlegende Elemente der Musik wie Rhythmus, Dynamik und Zusammenspiel. Der eigene Körper dient dabei als Instrument – ein direkter und niedrigschwelliger Zugang, der ganz ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Das Format verbindet künstlerische Qualität mit musikpädagogischem Anspruch. Neben dem musikalischen Erleben werden auch soziale Kompetenzen wie Zuhören, Reagieren und gemeinsames Handeln gestärkt. Durch Bewegung und Interaktion entsteht eine lebendige Konzertatmosphäre, die Kinder in ihrer Kreativität fördert und ihr Selbstvertrauen stärkt.

„Dein Beat, mein Lied“ richtet sich insbesondere an Kinder im Grundschulalter sowie an Familien und bietet einen offenen und inklusiven Zugang zur Musik. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und die Freude am eigenen künstlerischen Ausdruck zu wecken. Auch Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske begrüßt das Projekt: „‚Dein Beat, mein Lied‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik Menschen zusammenbringen kann.

Besonders Kinder werden hier ermutigt, sich auszuprobieren, gemeinsam kreativ zu sein und ihre eigenen Stärken zu entdecken. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag für kulturelle Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Für die Nutzung des Aufzugs wird eine Anmeldung unter kultur.sued@stadt-duisburg.de erwünscht.

Museumsbesuch und Podiumsdiskussion: „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“
Das Stadtarchiv Duisburg und das Kultur- und Stadthistorische Museum laden am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr im Museum Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem gemeinsamen Besuch in der Sonderausstellung „Platz gemacht!“. Im Anschluss findet von 17 bis 19 Uhr in der „Denkstätte“ im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 – in unmittelbarer Nähe – eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Schätze hegen und heben – Der kulturelle Mehrwert von Bauakten“ statt.

C Stadtarchiv Duisburg

Im Zeitalter der Digitalisierung stehen die kommunalen Verwaltungen und damit auch die Bauverwaltungen der Städte, Gemeinden und Kreise vor der Notwendigkeit, die laufenden Bau- bzw. Hausakten aus Papier für die Arbeit zu digitalisieren. Damit droht den Papierakten, die häufig bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, die Vernichtung und damit die Vernichtung von stadt- und architekturhistorisch bedeutsamen originalen Plänen, Zeichnungen, Fotografien und weiteren Unterlagen.

Das Stadtarchiv Duisburg hat dazu im Januar 2023 ein eigenes Projekt gestartet: Durch die Arbeit von zwei Kunsthistorikerinnen und zwei Historikern wurde für die rund 160.000 Hausakten ein Kriterienkatalog erstellt und auf dieser Grundlage rund 40.000 für die Geschichte der Stadt Duisburg repräsentative Hausakten ausgewählt, die in Papierform erhalten bleiben.

In der Podiumsdiskussion wird sowohl über die Vorteile eines Digitalisats als auch über die Vorteile der analogen Papierakte, beispielsweise eines dreidimensionalen Plans gesprochen: „Was ist der Gewinn für die Arbeit einer Bauverwaltung durch eine digitale Akte und was macht trotzdem das Original zu einem unverzichtbaren Stück Kulturgeschichte?

Was ist die Aura des Originals, die auch durch das Ausdrucken eines Digitalisats nicht ersetzt werden kann?
Was macht die originalen Pläne, Zeichnungen und Schriftstücke in einer Akte zu Kulturgut, teilweise zu Kunstobjekten, die es auch in ihrer Entstehungsform zu schützen gilt?“

Vier Praktikerinnen und Praktiker aus der Denkmalpflege, der Wissenschaft und aus architekturgeschichtlichen Sammlungen sowie ein Mitglied des Projekts des Stadtarchivs Duisburg, die alle in ihrer Arbeit fast täglich mit entsprechenden Originalobjekten umgehen, diskutieren über die Notwendigkeit, trotz Digitalisierung das Original zu erhalten.

Bei der Podiumsdiskussion zu Gast sind Laura Bachem, Sachgebietsleiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Duisburg, Dr. Marius Lange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hausaktenprojekts im Stadtarchiv Duisburg, Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und zentraler Sammlungsbeauftragter der Technischen Universität Berlin, Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Pulheim-Brauweiler sowie Professor Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, Dortmund.

Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

AUSGERUFEN | Tonsson  
Tonsson präsentiert im Trio eine facettenreiche Musik mit Einflüssen aus verschiedenen Jazz- und Rock-Genres: instrumental, emotional, voll rhythmischer Spannung und experimentierfreudiger Sounds, bisweilen trancig, lyrisch oder melancholisch. Die drei erfahrenen Musiker beziehen ihre Inspiration aus dem reichhaltigen Fundus von Jazz, Jazz-Rock, Funk und Progressive Rock, um – nach allen Seiten offen – eigene Musik entstehen zu lassen.  

 Besetzung: Uli Müller-Romeike – elektrische und akustische Gitarren, Sounds; Christoph Niermann – E-Bass, Sounds; Armin Beck – Schlagzeug, Sounds.  Foto: © Uli Müller-Romeike 

AUSGERUFEN | Tonsson Samstag, 9. Mai 2026, 19 Uhr Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig) - solidarische Hutveranstaltung

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern
Die Poesie von Degenhardt – Wenzel

Können Lieder die Welt verändern? Franz-Josef Degenhardt und Hans-Eckhard Wenzel glaub(t)en daran. Beide sind scharf beobachtend, erzählerisch dicht, politisch und persönlich zugleich. Das Programm der HOFlieferanten stellt ihre Lieder einander gegenüber – nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.

Von den alten und neuen Liedern wollen sie singen, wie zeitlos poetische Genauigkeit sein kann – und wie unterschiedlich sie klingen darf.

Die HOFlieferanten | von den alten und den neuen Liedern - Foto © Iris Frank-Graefen.

Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr
Das PLUS am Neumarkt, Neumarkt 19, 47119 Duisburg-Ruhrort
Eintritt frei(willig) - solidarisches Hutkonzert

Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
 Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 8. Mai 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann (Foto: Stephan Werner). Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 




Einzelhandelsumsatz im März 2026 real um 2,0 % niedriger als im Vormonat
Einzelhandelsumsatz, März 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-2,0 % zum Vormonat (real)
-1,5 % zum Vormonat (nominal)
-2,0 % zum Vorjahresmonat (real)
-0,5 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Februar 2026 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt)
-0,3 % zum Vormonat (real)
-0,6 % zum Vormonat (nominal)
+0,9 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2026 gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,5 % gesunken.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 sank der Umsatz real um 2,0 % und nominal um 0,5 %. Im Februar 2026 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Januar 2026 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,3 % (vorläufiger Wert: -0,6 %) und nominal 0,6 % (vorläufiger Wert: - 0,7 %).



Auffällig war im März 2026 die Entwicklung der Umsätze der Tankstellen infolge des Kriegs im Nahen Osten: Nach Kalender- und Saisonbereinigung sanken die Umsätze real um 5,6 % gegenüber dem Vormonat, nominal stiegen sie um 5,5 %. Zu beachten ist, dass im Umsatz der Tankstellen auch die Verkäufe in den Tankstellenshops enthalten sind.

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 2,7 % und nominal um 2,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen Rückgang von real 3,3 % und nominal 1,9 %.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im März 2026 gegenüber dem Vormonat real um 1,0 % und nominal um 0,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 0,6 %, wohingegen der nominale Umsatz um 0,5 % stieg.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im März 2026 gegenüber dem Vormonat ein sowohl reales als auch nominales Umsatzplus von 3,0 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 5,9 % und nominal um 6,1 %.