'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


14. KW: Montag, 30. März - Sonntag, 5. April 2026

Blutspende-Routine – ein Schlüssel für stabile Versorgung in Deutschland
Die gemeinnützigen Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die rund 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland sichern, verzeichneten bundesweit im Jahr 2025 ein leicht gestiegenes Blutspendeaufkommen. Insgesamt 3.182.081 Spendewillige sind auf den 40.506 organisierten Blutspendeterminen der DRK-Blutspendedienste erschienen. Das entspricht einem moderaten Plus von knapp 1% gegenüber dem Vorjahr.

Parallel setzt sich ein Trend fort: Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf seinen Blutspendeterminen begrüßt.

Versorgungsgebiete DRK-Blutspendedienste
Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Menschen, die ohnehin schon spenden, dies noch kontinuierlicher tun. Gleichzeitig zeigt sich eine strukturelle Entwicklung mit bundesweiter Relevanz: Die Zahl der aktiven Spenderinnen und Spender ist leicht zurückgegangen, während die durchschnittliche Spendefrequenz gestiegen ist. Ein wachsender Anteil der Blutversorgung wird damit von besonders engagierten Stammspenderinnen und Stammspendern getragen.



Auch das bundesweite Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender liegt mit 46,7 Jahren weiterhin auf einem konstant hohen Niveau. Eine spürbare Verjüngung der Spenderbasis ist bislang nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt diese Entwicklung für die zukünftige Sicherung der Blutversorgung zusätzlich an Bedeutung.

Parallel setzt sich ein Trend fort: Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Bundesweit registrierten die DRK-Blutspendedienste im Jahr 2025 insgesamt 283.054 Erstspendewillige. Das sind zwar nur knapp zwei Prozent weniger als im Vorjahr – für eine nachhaltige Stabilisierung der Blutversorgung wäre jedoch eine deutlich stärkere Dynamik beim Spendernachwuchs erforderlich.

Die aktuellen Zahlen zeigen daher ein differenziertes Bild: Viele langjährige Spenderinnen und Spender helfen weiterhin zuverlässig – dafür gebührt ihnen höchster Respekt und Anerkennung. Bislang gelingt es jedoch noch nicht ausreichend, Menschen, die noch nicht oder erst seit Kurzem Blut spenden, dauerhaft zum regelmäßigen Blutspenden zu motivieren.



Gerade deshalb bleibt eine breite und verlässliche Spenderbasis eine zentrale Voraussetzung für die Resilienz des Gesundheitswesens. Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit Blutpräparaten gehört zur unverzichtbaren Infrastruktur der medizinischen Versorgung – im Klinikalltag ebenso wie in außergewöhnlichen Belastungssituationen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren deshalb bundesweit an die Bevölkerung: Wer gesund ist und Blut spenden kann, sollte regelmäßig einen Termin wahrnehmen. Ohne eine verlässliche Blutspende-Routine wird es zunehmend schwieriger, eine dauerhaft sichere Versorgung mit Blutpräparaten zu gewährleisten.

Gleichzeitig bleibt es entscheidend, insbesondere jüngere Menschen frühzeitig für die Blutspende zu begeistern und sie langfristig als Spenderinnen und Spender zu gewinnen.

NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland: Versorgungssicherheit hängt stärker von engagierten Stammspendern ab
Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf seinen rund 13.000 Blutspendeterminen begrüßt. Der Anteil der Erstspendewilligen lag 2025 im Durchschnitt bei rund 11 Prozent. Eine stabile Blutversorgung gelingt daher vor allem dort, wo regelmäßige Spenden und die Gewinnung neuer Blutspender zusammenwirken – insbesondere mit Blick auf Feiertage und saisonale Schwankungen im Spendeaufkommen.

Nach der angespannten Versorgungssituation im Januar dieses Jahres richtet sich der Blick nun auch auf die Spenderinnen und Spender, die zu Beginn des Jahres ad hoc geholfen haben. Für viele von ihnen ist inzwischen der Zeitpunkt erreicht, nach der Wartezeit von mindestens acht Wochen zwischen zwei Blutspenden erneut zu spenden und damit zur Stabilisierung der Versorgung beizutragen.
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende finden sich unter: www.blutspende.jetzt

Fernwärme Duisburg passt Servicezeiten an  
Die Fernwärme Duisburg GmbH passt ihre Servicezeiten für Kundinnen und Kunden an. Ab dem 1. April ist das Kundencenter der Fernwärme Duisburg an der Gerhard-Malina-Straße in Dinslaken wie gewohnt Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Freitags ist der persönliche Kundenservice dann von 8 Uhr bis 13 Uhr zu erreichen.  

Telefonische Erreichbarkeit wird ausgebaut
Den telefonischen Kundenservice unter der Rufnummer 0800 604 604 0 können Kundinnen und Kunden der Fernwärme Duisburg ab dem 1. April zu erweiterten Servicezeiten erreichen. Und zwar Montag bis Donnerstag jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr und am Freitag von 8 Uhr bis 15 Uhr.

Fernwärme-Kundenportal online jederzeit erreichbar
Selbstverständlich jederzeit erreichbar ist der Online-Kundenservice der Fernwärme Duisburg unter portal.fernwaerme-duisburg.de. Hier können Kundinnen und Kunden fast alles rund um ihre Verträge ganz bequem von zuhause erledigen. Sie haben beispielsweise Zugriff auf Rechnungs- und Adressdaten und können diese komfortabel verwalten.

Die folgenden Dinge können Kundinnen und Kunden jederzeit im Kundenportal erledigen:  
• Kontaktdaten ändern
• SEPA-Mandat erteilen/ändern
• Rechnungen einsehen und downloaden
• Rechnungserläuterung einsehen und downloaden
• Abschläge unkompliziert anpassen • Verbräuche einsehen, prüfen und erfassen

Einfach im Kundenportal registrieren
Auch der Weg zum flexiblen Online-Kundenservice der Fernwärme Duisburg ist ganz einfach und lohnt sich: auf der Webseite portal.fernwaerme-duisburg.de mit Zählernummer, Vertragskontonummer und E-Mail-Adresse registrieren. Über den Button “Jetzt registrieren” auf der Startseite des Kundenportals öffnet sich ein Formular zum Ausfüllen. 

Highspeed-Internet für Baerl: DCC sammelt Interessenten
Die Duisburg CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt Duisburg den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent weiter voran und dabei wurden in den vergangenen Jahren bereits große Erfolge erzielt. Schon über 25.000 Haushalte in Duisburg kann die DCC inzwischen mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgen. Für das Jahr 2026 plant die DCC den weiteren Ausbau des eigenen Glasfasernetzes, darunter den Ausbau im Stadtteil Baerl.

Dafür ist die Hilfe der Anwohnerinnen und Anwohner unbedingt notwendig. Deshalb startet die DCC ab dem 1. April im Rahmen einer Nachfragebündelung damit, Interessentinnen und Interessenten zu sammeln. Sobald mindestens 40 Prozent der Haushalte in Baerl ihr Interesse an einem Anschluss bekunden, kann mit dem Ausbau begonnen werden. Die Abfrage läuft bis Ende Juli 2026.

Im Rahmen dieser Nachfragebündelung entfallen für alle Interessentinnen und Interessenten die Ausbau- und Anschlusskosten in Höhe von 850 Euro. Außerdem gibt es das schnellste Internet schon ab 19,99 Euro pro Monat. Weil die DCC den Anschluss bis in die Wohnung verlegt (Fiber To The Home), sind allerschnellste Datenübertragungsraten möglich. So sind beim Produkt „Glasfaser Home 1000“ beispielsweise 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich. Der Hausanschluss ans Glasfasernetz ist im Rahmen dieser Nachfragebündelung kostenlos.

Für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Baerl wird es außerdem eine Infoveranstaltung am 19. Mai um 18.30 Uhr in der Glückauf-Halle geben. An dieser wird auch Falko König, der Gigabitkoordinator der Stadt Duisburg, teilnehmen. Er wird unter anderem Fragen im Zusammenhang mit dem vorherigen Kooperationspartner, Deutsche GigaNetz GmbH, beantworten können.

Zur besseren Planung wird um eine Voranmeldung auf www.glasfaserduisburg.de/baerl gebeten. Auf der Internetseite glasfaserduisburg.de/baerl gibt es außerdem alle Infos rund um die erreichte Quote, den geplanten Ausbau sowie den aktuellen Stand des Projektes. In den kommenden Tagen werden alle Haushalte in Baerl mit einem Informationsschreiben der DCC über die Ausbaupläne informiert. Wer kein Anschreiben in seinem Briefkasten vorfindet, erhält im EDEKA-Markt Daniels dort ausgelegte Infoschreiben. Somit haben auch die Baerlerinnen und Baerler mit dem Briefkastenaufkleber „Keine Werbung“ die Möglichkeit, die notwendigen Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Baerl – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC Duisburg CityCom ist ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von Standorten realisiert. Dafür betreibt die DCC ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die DCC, für die mehr als 230 Beschäftigte tätig sind, ist Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Zum DVV-Konzern mit rund 4400 Beschäftigten gehören beispielsweise auch die Stadtwerke Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.

MINI Cooper im Wert von 30.000 Euro geht an Kunden der Sparda-Bank in Duisburg
Ein Kunde der Sparda-Bank in Duisburg kann sich über einen ganz besonderen Gewinn freuen: Bei der März-Auslosung des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West gewann er den Hauptpreis – einen MINI Cooper C Cabrio im Wert von 30.000 Euro. Die feierliche Übergabe des Fahrzeugs fand vor der Filiale der Genossenschaftsbank in der Mercatorstraße 1b statt. Dort nahm der glückliche Gewinner, Herr Ulrich R., gemeinsam mit seiner Frau Marion R. den blauen Flitzer entgegen.

Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg, zeigt sich begeistert: „Das war eine wunderbare Überraschung. Wir freuen uns sehr darüber, dass der Hauptpreis dieses Mal an einen Kunden aus unserer Filiale gegangen ist. Das Gewinnsparen ist bei unseren Kundinnen und Kunden sehr beliebt, denn es vereint gleich drei Vorteile: Man kann etwas ansparen, unterstützt gemeinnützige Projekte und hat gleichzeitig die Chance auf tolle Preise wie Autos, Reisen oder attraktive Geldgewinne.“ Ulrich und Marion R. freuen sich sehr über ihr neues Fahrzeug, das künftig für viele gemeinsame Ausflüge sorgen wird.

Das Gewinnsparen bei der Sparda-Bank West bietet regelmäßig spannende Chancen: In den Monaten März, Mai, Juli, September und November werden sportliche Autos verlost. Darüber hinaus haben alle Gewinnsparerinnen und -sparer Monat für Monat die Möglichkeit, 50.000 Euro sowie viele weitere attraktive Geld- und Sachpreise zu gewinnen – darunter beispielsweise Reise- und Elektronikgutscheine.

Das Gewinnsparen bei der Sparda-Bank West funktioniert sehr einfach: Kunden, die Gewinnsparlose zum Preis von jeweils 5 Euro erwerben, sparen 3,75 Euro und setzen 1,25 Euro ein, um tolle Preise zu gewinnen und über die Reinerträge des Gewinnsparens Gutes zu ermöglichen. Denn von jedem Gewinnspielanteil über 1,25 Euro werden 31,25 Cent eingesetzt, um gemeinnützige Vereine und Initiativen bei ihrem gesellschaftlich wichtigen Engagement beispielsweise in den Bereichen Kunst und Kultur, Soziales, Sport, Natur- und Umweltschutz sowie Tierschutz nachhaltig zu unterstützen.

Gewinnsparer und Hauptgewinner Herr Ulrich R. und seine Frau Marion R. nehmen den nagelneuen Cooper C Cabrio bei der offiziellen Fahrzeugübergabe von Dominik Kanders (links), Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg, entgegen.

Stauprognose 2. bis 6. April
Zum langen Osterwochenende ist auf den deutschen Autobahnen mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Urlaubsreisen in Richtung Süden, Verwandtenbesuche sowie zahlreiche Kurztrips und Ausflugsfahrten werden für eine spürbar höhere Verkehrsdichte sorgen. Neben den klassischen Reisezielen, den Küstenregionen an Nord- und Ostsee, sind auch die höher gelegenen Wintersportgebiete der Alpen weiterhin sehr beliebt.

In zwölf Bundesländern haben die Osterferien bereits begonnen. Nun starten mit Sachsen, Thüringen und dem Saarland weitere Bundesländer in die schulfreie Zeit. Entsprechend dürfte sich der Reiseverkehr nochmals verdichten.

Schon am Mittwoch vor Gründonnerstag ist mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu rechnen, da viele Reisende bewusst einen früheren Start wählen, um den Hauptreisetag zu umgehen. Am Gründonnerstag selbst erreicht die Staugefahr ihren Höhepunkt. Insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden muss auf den Fernstraßen mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Deutlich entspannter ist die Lage am Karsamstag und Ostersonntag, die als die verkehrsärmsten Tage des Wochenendes gelten.

Mit einer erneuten Belastungswelle ist am Ostermontag zu rechnen. Vor allem am Nachmittag und Abend führt der Rückreiseverkehr vieler Urlauberinnen und Urlauber zu zahlreichen Staus. Auch in den Tagen danach bleibt die Verkehrslage regional angespannt, da in mehreren norddeutschen Bundesländern die Ferien enden.

Die Feiertagsfahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und Ostermontag jeweils von 0 bis 22 Uhr sorgen für eine gewisse Entlastung. Dennoch ist die Staugefahr insgesamt hoch.

Besonders belastete Autobahnen (beide Fahrtrichtungen):
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
A1/A3/A4 Kölner Ring
A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A44 Dortmund – Kassel
A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
A93 Inntaldreieck – Kufstein
A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München

Auch auf wichtigen Urlaubsrouten in den Nachbarländern muss weiterhin mit Verzögerungen gerechnet werden. In Österreich sind davon insbesondere die Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen.

In der Schweiz zählen die Autobahnen A1, A2 und A3 zu den staugefährdeten Strecken. In Italien ist vor allem die Brennerroute betroffen. Zudem kann es im Pustertal, im Grödnertal, im Gadertal und im Vinschgau zu mehr Verkehr kommen. Bei der Einreise nach Deutschland sind weiterhin Grenzkontrollen möglich. Dadurch kann es zu Wartezeiten an einzelnen Übergängen kommen.

Der ADAC empfiehlt, vor Fahrtantritt aktuelle Verkehrsinformationen zu prüfen. Insbesondere bei Reisen in die Alpen sollte man ausreichend Zeit einplanen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.





NRW-Inflationsrate liegt im März 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise gegenüber März 2025 um 20,6 % gestiegen.
* Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,4 %.
* Preisrückgänge gab es u. a. bei Speisefetten/-ölen.

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im März 2026 bei 2,7 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Februar 2026) um 1,2 %.



Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen März 2025 und März 2026 um 2,4 % gestiegen. Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen durchschnittlich um 20,6 % Zwischen März 2025 und März 2026 sind die Energiepreise insgesamt um 8,3 % gestiegen.

Besonders preissteigernd waren, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 20,6 %. Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um 30,7 % und Superbenzin um 17,8 %. Ebenso stiegen die Preise für Heizöl um 21,7 %. Günstiger als im Vorjahresmonat waren Fernwärme (−2,3 %) und Strom (−2,6 %). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,4 %. Dabei verteuerte sich insbesondere Obst mit 4,8 %.

Einen deutlichen Anstieg verzeichneten darunter Obstkonserven mit 31,2 %. Für Fleisch und Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher diesen Monat 3,2 % mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor. Hierbei wurde insbesondere Rind- und Kalbfleisch mit 11,9 % teurer. Die Preise für Speisefette/-öle sanken durchschnittlich um 19,3 % (darunter: Butter −31,6 %) und vegetarische oder vegane Getreideprodukte wurden um 13,0 % günstiger.

Bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen (+6,3 %) und Kulturdienstleistungen (+3,6 %) ermittelt. Vormonatsvergleich: Preise für Kinderbekleidung gestiegen Zwischen Februar 2026 und März 2026 verteuerten sich im Energiebereich sowohl die Preise für Heizöl um 27,2 % als auch die für Kraftstoffe um 15,9 %. Dabei stiegen die Preise für Diesel um 23,5 % und die für Superbenzin um 13,6 %. Die Preise für Bekleidung (+4,1 %) zogen im Vergleich zum Vormonat ebenfalls an, darunter verteuerte sich vor allem Bekleidung für Kinder mit 6,6 % und Bekleidung für Damen mit 5,0 %.

Bei Nahrungsmitteln sanken die Preise für Gurken um 22,6 % sowie Kopfsalat oder Eisbergsalat um 8,6 %. Passend zum Beginn der Grillsaison sanken auch die Preise für Bratwurst (−3,9 %) und Tomatenketchup oder Gewürzketchup (−3,8 %). Verbraucherpreisindex für NRW im März 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/078_26.xlsx XLSX, 25,79 KB

NRW: Wirtschaftsleistung im Jahr 2025 um 0,3 % gestiegen
* Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in NRW liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt (0,2 %).
* Wachstumsimpulse in den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab.
* Neue Kachel „Investitionen, Anlagevermögen” im interaktiven Dashboard »VGR Monitor der Länder« verfügbar.

Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2025 preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Wirtschaftsleistung damit nach zwei rückläufigen Jahren wieder leicht an.

Der Anstieg der Wirtschaftsleistung fiel in NRW etwas stärker aus als im Bundesdurchschnitt (0,2 %). Arbeitsproduktivität um 0,2 % gestiegen Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2025 eine Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen von 92.426 Euro erzielt. Damit war die Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 3,2 % höher als 2024.



Preisbereinigt war 2025 die Arbeitsproduktivität um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab Die Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2025 in den Wirtschaftssektoren unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Damit fiel der Rückgang stärker aus als im gesamten Bundesgebiet (−1,1 %). Maßgebliche Beiträge zum Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von 16,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht. Der preisbereinigte Wert sank in diesem Bereich um 1,6 %. Lediglich der Rückgang im Baugewerbe fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe.



Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen Anstieg von 4,6 %. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 2,0 % gesunken. Der Anstieg in den Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 74,5 % an der gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative Entwicklung ausgleichen.

Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 % und lagen dabei über dem bundesweiten Durchschnitt (+0,6 %). Innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal” (+1,1 %) den höchsten Anstieg.

Trödelsaison startet im April: Veranstalter mit Terminübersicht

Die beliebten Trödelmärkte im Duisburger Stadtgebiet starten mit dem Mittwochströdel am 1. April. Der größere Sportpark-Trödel erlebt in diesem Jahr am Wochenende vom 11. auf den 12. April seine Premiere, beide Märkte finden jeweils auf dem Parkplatz der schauinsland reisen-Arena am Kalkweg, Ecke Kruppstraße statt.

Der Altmarkt-Trödelmarkt in Hamborn hat seine diesjährige Erstausgabe am 19. April und der Ruhrorter Hafentrödel startet in diesem Jahr am 16. und 17. Mai. Der Rheinpark-Trödel kann wegen der Bauarbeiten für die IGA 2027 aktuell nicht mehr stattfinden.
Das teilt Veranstalter Duisburg Kontor mit. Informationen zu Öffnungszeiten und Teilnahmegebühren für Händler haben die Veranstalter auf ihrer Website www.duisburgkontor.de zusammengefasst.

Foto: krischerfotografie

Innenhafen: So schön wird der erste Marina Markt 2026 am Ostersonntag
Der Frühling steht im Duisburger Innenhafen in den Startlöchern. Und der erste Marina Markt des Jahres am Ostersonntag, den 5. April ist sozusagen der Saisonauftakt. Veranstalter Duisburg Kontor wirbt mit einem vielseitigen Angebot für den mediterranen Markt am Wasser. Der Marina Markt ist in der Region längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in den Kalendern von Duisburgern und Gästen etabliert.

Kein Wunder: Die Mischung aus vielfältiger Kulinarik, Kunsthandwerk und großem Kinderprogramm im Duisburger Innenhafen ist einzigartig in der Region. Für den Saisonbeginn am Ostersonntag hat sich der Osterhase auch höchstpersönlich angekündigt, schreiben die Verantwortlichen von Duisburg Kontor in einer Pressemitteilung. Außerdem für die Kinder dabei: Töpfern und antikes Handwerk zum Mitmachen, das schauinslandreisen-Spielmobil und die Hüpfburg der Stadtwerke.

Der Genuss steht beim Marina Markt bekanntlich an erster Stelle, bei der Erstausgabe 2026 gibt es unter anderem französischen Käse, Fischspezialitäten, Reibekuchen und Crêpe, außerdem handwerklich hergestelltes Pesto und Spezial-Senfe aus der Monschauer Senfmühle. Ein echtes Original ist auch dabei: Ex-MSV- und Schalke-Profi Didi Schacht bringt seine legendäre Currywurst mit an den Innenhafen.

Zum Beginn der Marina Markt-Saison haben sich zudem viele Kunsthandwerksstände angekündigt. Das Angebot soll nach Veranstalterangaben Holzerzeugnisse, Schmuck, Gestricktes und Gefilztes, Genähtes und Geschmiedetes umfassen. Angeboten werden sollen individueller Schmuck, Taschen, Bekleidung, Spielzeug, Kerzen und vieles mehr. Der Markt am Ostersonntag ist der erste des Jahres, das Event findet in den Sommermonaten an jedem ersten Sonntag eines Monats statt.

Foto: Duisburg Kontor GmbH

Abfallabfuhr verschiebt sich rund um Ostern – Recyclinghöfe am Karsamstag geöffnet
Rund um die Osterfeiertage ändern sich in Duisburg die Termine für die Abfallabfuhr. Grund dafür sind die beiden Feiertage Karfreitag (3. April 2026) und Ostermontag (6. April 2026). Auch bei den Öffnungszeiten der Recyclinghöfe gibt es rund um die Feiertage Besonderheiten.

Da am Karfreitag, 3. April 2026, keine Abfalltonnen geleert werden, verschieben sich die Abfuhrtermine entsprechend. Die Leerung vom Freitag erfolgt stattdessen am Samstag, 4. April. Auch der Ostermontag (6. April 2026) bringt eine Terminverschiebung mit sich. Alle Abfuhrtermine rutschen in dieser Woche jeweils einen Tag nach hinten.

Copyright: WBD / Nikolay Dimitrov

Die Terminverschiebungen im Überblick
Samstag, 04.04.2026, statt Freitag, 03.04.2026,
Dienstag, 07.04.2026, statt Montag, 06.04.2026,
Mittwoch, 08.04.2026, statt Dienstag, 07.04.2026,
Donnerstag, 09.04.2026, statt Mittwoch, 08.04.2026,
Freitag, 10.04.2026, statt Donnerstag, 09.04.2026,
Samstag, 11.04.2026, statt Freitag, 10.04.2026

Gut zu wissen
Alle Verschiebungen für die Wertstofftonne sind in der Druckversion des Abfallkalenders bereits berücksichtigt. Im Online-Abfallkalender und in der WBD App sind die Terminverschiebungen für alle Abfallarten aufgeführt.

Bei Fragen rund um die Abfuhr ist das Kundenservicecenter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erreichbar. Zusätzlich zum regulären Service bietet das Team an den Samstagen 4. und 11. April 2026 eine telefonische Beratung von 8 bis 13 Uhr an unter 0203 / 283-4000. An Werktagen ist der Kundenservice wie gewohnt montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr erreichbar.

Recyclinghöfe an Feiertagen geschlossen – Karsamstag geöffnet
Wer rund um Ostern seine Abfälle entsorgen möchte, kann weiterhin die vier Duisburger Recyclinghöfe nutzen. Diese bleiben lediglich an den Feiertagen Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Am Karsamstag, 4. April 2026, sind alle Höfe regulär von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Fahrgastverband PRO BAHN fordert umfassendes Verkehrskonzept für Olympia-Bewerbung
Erfolgreiche Olympische Spiele mit geplanten rund 14 Millionen Tickets brauchen beim schon jetzt überlastetem Schienenverkehr dringendst einen Ausbau der Bahninfrastruktur. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher von den Verantwortlichen ein realistisches Konzept, wie die gravierenden Flaschenhälse im Schienennetz bis zu einer solchen Großveranstaltung beseitigt werden können, damit Spielstätten ohne Stau erreichbar sind.

Sowohl die Olympischen Spiele in München 1972 als auch die Expo 2000 in Hannover brachten riesige Vorteile für den öffentlichen Verkehr: Beide Städte bekamen eine S-Bahn, der Hauptbahnhof in Hannover wurde modernisiert und Hannover bekam den Messebahnhof in Laatzen.

Auch Nordrhein-Westfalen kann mit der Ausrichtung Olympischer Spiele in ähnlicher Weise ein zukunftsfähiges Schienennetz erhalten, wenn sich das Land und die Metropolregion Rhein-Ruhr um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.

„Gegenwärtig haben sowohl die geplante Olympiaregion mit den meisten Spielstätten zwischen Köln und Dortmund als auch die Zubringerstrecken viele Flaschenhälse bei der Schiene, die bis zum Olympiastart behoben werden müssen“, weiß Dr. Thomas Probol, stv. Bundesvorsitzender beim Fahrgastverband PRO BAHN. „Dies kann durch Ausbau vorhandener Strecken, Reaktivierung von Ausweichstrecken und konsequenter Digitalisierung geschehen.“

„Wenn sich Land und Metropolregion für die Bewerbung entscheiden, dann muss die Schieneninfrastruktur schneller und umfangreicher ausgebaut werden als bisher vorgesehen“, sagt Dr. Andreas Schröder, Landesvorsitzender PRO BAHN NRW.

„Beispielhaft liegen sieben der 26 als offiziell vom Infrastrukturbetreiber DB InfraGO für überlastet erklärten Schienenwege in NRW, auch die Strecke Gelsenkirchen – Münster, die jetzt schon unter großer Überlast ächzt“, ergänzt Probol. „Diese Überlastungen müssen für Olympia Rhein-Ruhr, soweit es irgendwie geht, durch Ausbau und Digitalisierung verringert werden, damit mehr Züge verlässlicher fahren können.“

Schröder mahnt: „Gerade der Ausbau der Achse Köln – Düsseldorf – Duisburg – Dortmund, also der Ausbau des Rhein-Ruhr-Express (RRX), muss unbedingt bis zum Beginn der Olympischen Spiele fertiggestellt sein. Die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke, also von Duisburg über Ratingen nach Düsseldorf, schafft zusätzliche Kapazitäten und dient nach Fertigstellung als wichtige Ausweichstrecke, falls der RRX zwischen Düsseldorf und Duisburg eingeschränkt wird.“

Schröder und Probol halten auch das Vorziehen des schon beschlossenen zweigleisigen Ausbaus der Strecke Münster – Lünen für dringend notwendig, der die Kapazität zwischen Dortmund und Münster für Nah- und Fernverkehr massiv erhöht.

Probol freut sich über den Ausbau des jetzt schon chronisch überlasteten Kölner S-Bahn-Netzes: „Hier ist die Erweiterung der drei Stammstreckenbahnhöfe Hansaring, Köln Hbf und Köln-Messe/ Deutz mit je 2 Bahnsteigkanten pro S-Bahn-Richtung hervorzuheben, der bis zum Olympiastart fertiggestellt sein muss.


Auch die Kölner Westspange als wichtige Entlastung Richtung Bonn und Eifel muss bis dahin fertig ausgebaut sein. Die auszubauenden Strecken von Mönchengladbach nach Köln und von Bedburg nach Düsseldorf sollen große olympische Spielstätten bedienen und sind damit auch Bau seine im Anfahrtpuzzle.“

Probol bringt noch einen anderen, wichtigen Aspekt ins Spiel: „Bei vielen Bahnhöfen, z. B. in Köln und Düsseldorf, gibt es schon jetzt in Stoßzeiten dichtes Gedränge. Hier wird man sich Gedanken machen müssen, wie die zusätzlichen Fahrgäste transportiert werden können.“

„Die Bewerbung für die Olympischen Spiele braucht eine sofortige, schonungslose Analyse der Schwachstellen der Bahn, die sonst häufig vom Tuch des Schweigens bedeckt werden“, bemerkt Schröder. „Neben den schon erwähnten Engpässen haben wir leider auch noch weitere im Schienennetz. Erst mit einer Analyse werden die Schwachstellen sichtbar.“

Zusammenfassend meinen Schröder und Probol: „Viele Linien sind heute schon massiv ausgelastet und in Stoßzeiten regelrecht überfüllt. 14 Millionen Ticketverkäufe für Wettkämpfe führen NRW ohne Schienenausbau ins Verkehrschaos.“ PRO BAHN begrüßt, wenn go.Rheinland, VRR und NWL als zuständige Aufgabenträger zeitnah ein konkretes Ausbaukonzept mit bis zum Olympiastart fertiggestellten Strecken veröffentlichen.

„Dann bekommen wir und andere Mobilitätsverbände ein besseres Gespür dafür, was an Sinnvollem schon angedacht ist und was noch zu ergänzen wäre“, bemerkt Schröder. Die Olympischen Spiele Köln-Rhein-Ruhr sind eine große Chance für den öffentlichen Verkehr in Nordrhein-Westfalen, genau wie die Großevents 1972 und 2000 es schon waren. Wenn dann das Geld für den Ausbau auch in die Hand genommen wird, wird nach den Spielen ganz NRW langfristig davon profitieren.

Deutsche Post startet Briefwettbewerb: Junge Menschen schreiben darüber, wie wertvoll persönliche Verbindungen sind
Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Aktion der UN-Sonderorganisationen Weltpostverein, WHO und UNESCO Einladung an junge Menschen: “Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in), warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt an internationalem Wettbewerb des Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre, Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26. März 2026: Digitale Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht einfach „wegscrollt“.

Mit einem deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die Deutsche Post Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich Gedanken über den Wert menschlicher Beziehungen zu machen. Idee: Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage, warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind – und teilt ihn mit der Deutschen Post.

Die Gewinnerin oder der Gewinner nimmt dann an einem internationalen Briefschreibwettbewerb zum gleichen Thema teil, den die drei UN-Sonderorganisationen Weltpostverein (UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) durchführen. Einsendeschluss für den deutschen Beitrag ist der 24. April 2026. Weitere Informationen unter: deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.

Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Gerade, weil digitale Kanäle so selbstverständlich geworden sind, ist die persönliche Begegnung besonders wertvoll. Sie schafft Nähe und ein Gefühl von Gemeinsamkeit, das online nicht in der gleichen Qualität entstehen kann.

Ein handgeschriebener Brief erinnert daran, wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander neu entdecken können. Wir möchten junge Menschen dazu ermuntern zum Stift zu greifen, über ihre Beziehungen zu reflektieren und in ihren Briefen aufzuzeigen, wie Freundschaften gepflegt und menschliche Bindungen – online wie offline – gestärkt werden können.“

Wer beim nationalen Wettbewerb mitmachen möchte, schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis spätestens 24. April an folgende Adresse: Deutsche Post AG Abteilung Kommunikation, Raum 31.116 Stichwort: Briefschreib-Wettbewerb Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn

Schienenkreuzfahrten mit der Walsumbahn im westlichen Ruhrgebiet

Am Ostersonntag gibt es eine Schienenkreuzfahrt über Bahnanlagen, die dem

"normalen" Fahrgast in der Regel verborgen bleiben. Unsere Fahrt führt uns von Essen
Hbf über Mülheim nach Oberhausen Hbf, wo die regulär befahrenen
Personenzugstrecken verlassen und die Fahrt auf der sogenannten. Walsumbahn nach
Spellen fortgesetzt wird.

Diese Strecke war einst sehr bedeutend für die Montanindustrie im Duisburger Norden
sowie die Anbindung diverser Kraftwerke. Derzeit verfügt die Strecke über keinen
planmäßigen Personenverkehr.

Im Anschluss befahren wir noch die großen Güterbahnhöfe Oberhausen West und
Duisburg-Ruhrort Hafen, bevor es zurück zu den Abfahrtsbahnhöfen geht. Der Zug
besteht aus mehreren Wagen aus den 1920er-1960er Jahren, welche von

verschiedenen Vereinen gepflegt und instand gehalten werden.

Dabei bieten einige der eingesetzten Wagen die Möglichkeit, sich auf den Plattformen an
den Wagenenden die frische Frühlingsluft um die Nase wehen zu lassen. Für das
leibliche Wohl während der Fahrt sorgt das freundliche Personal im Barwagen, welches
kleine Snacks und verschiedene Getränke für Gäste bereit hält.




VHS-Bildungsurlaub: Stressbewältigung mit Qigong

Zu einem Qigong-Bildungsurlaub lädt die VHS Duisburg von Dienstag, 31. März, bis Donnerstag, 2. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr in die Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 ein. Qigong ist eine traditionelle chinesische Methode, die seit Jahrhunderten zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit eingesetzt wird.

Während der dreitägigen Veranstaltung lernen die Teilnehmenden zwei Qigong-Formen kennen: das Stille Qigong, bei dem die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit im Stehen, Sitzen oder Liegen im Mittelpunkt steht, sowie das Bewegte Qigong, das aus einzelnen Bewegungen und kurzen Bewegungsabfolgen besteht.

Die ausgewählten Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und unterstützen dabei, wiederkehrende Belastungen gelassener und nachhaltiger zu bewältigen. Der Bildungsurlaub ist im Rahmen des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes anerkannt. Eine Anmeldung ist online auf www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.

Ostern in den elf Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
- Ostern im Duisburger Norden
- Ostern in der Duisburger Stadtmitte
- Ostern im Duisburger Süden


Pfarrerin Esther Immer am Service-Telefon der evang. Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 30. März von Esther Immer, Pfarrerin  in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und Seelsorgerin bei den Evangelischen Diensten Duisburg, besetzt. 




3,8 % mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Insgesamt 137,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben steigt auf Höchststand von 3,17 % des Bruttoinlandsprodukts
• Ziel der Wachstumsstrategie "Europa 2020" erneut übertroffen, nationales Ziel für 2025 noch nicht erreicht

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland sind im Jahr 2024 um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr auf 137,1 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach bei 3,17 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995 (2023: 3,13 %).

Deutschland hat damit das Ziel der EU-Wachstumsstrategie "Europa 2020", mindestens 3 % des BIP für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, im Jahr 2024 erneut übertroffen. Das nationale Ziel, wonach die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2025 auf 3,5 % des BIP steigen sollen, wurde dagegen noch nicht erreicht. In die Zahlen fließen alle Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft, an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ein.

Wirtschaft trägt mehr als zwei Drittel der Ausgaben für Forschung und Entwicklung Einen bedeutsamen Ausgabenzuwachs im Bereich Forschung und Entwicklung von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 92,5 Milliarden Euro verzeichneten im Jahr 2024 die Unternehmen. Damit bestritt die Wirtschaft weiterhin mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben in diesem Bereich.

Die Ausgaben der Hochschulen stiegen um 4,7 % auf 24,1 Milliarden Euro. Außeruniversitäre Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, zu denen öffentliche und überwiegend öffentlich geförderte Forschungseinrichtungen zählen, wendeten 20,4 Milliarden Euro auf. Das war eine überdurchschnittliche Zunahme von 10,1 %. N

aturwissenschaften und Mathematik führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Im Jahr 2024 entfiel ein Großteil (39,9 %) der Ausgaben für Forschung und Entwicklung der außeruniversitären Einrichtungen auf Institutionen, die im Wissenschaftszweig Naturwissenschaften und Mathematik aktiv sind. Hier stiegen die Ausgaben im Vorjahresvergleich um 22,8 % auf 8,2 Milliarden Euro.

Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren die Wissenschaftsgebiete Physik und Astronomie mit Ausgaben von insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Dieses Plus von 46,2 % im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf hohe Investitionen bei einer Großforschungseinrichtung zurückzuführen.

Bund und Länder investieren weiterhin hohe Summen in Einrichtungen für Forschung und Entwicklung
Mit einem Zuwachs von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 14,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 nahmen die etwa 300 gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Einrichtungen ohne Erwerbszweck, wie etwa die Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung den Spitzenplatz ein.

Die übrigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wendeten im gleichen Zeitraum zusammen 6,0 Milliarden Euro (+26,0 %) für Forschung und Entwicklung auf. Den prozentual stärksten Zuwachs erzielten dabei mit +54,9 % zum Vorjahr die sonstigen öffentlich geförderten Organisationen ohne Erwerbszweck, zu denen auch die bereits erwähnte Großforschungseinrichtung gehört.

Leichte Personalzuwächse in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Die Personalsituation in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbesserte sich auch im Jahr 2024. Diese Entwicklung folgt einem langjährigen Trend, der sowohl das wissenschaftliche Personal als auch die Beschäftigten insgesamt im Bereich der Forschung und Entwicklung betrifft.

So nahm die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten für Forschung und Entwicklung (Vollzeitäquivalente) beim wissenschaftlichen Personal um 2,1 % auf 67 200 Personen zu. Bei dem weiblichen Forschungspersonal mit wissenschaftlichen Aufgaben war der Anstieg mit +4,1 % ausgeprägter als bei den männlichen Beschäftigten (+0,9 %).

Mit einem Anteil der Frauen von 36,7 % an allen wissenschaftlichen Beschäftigten konnte beim wissenschaftlichen Personal im Jahr 2024 erneut keine Geschlechterparität erreicht werden, wenngleich der Frauenanteil gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte stieg (2023: 36,0 %). Etwas günstiger stellte sich die Situation beim insgesamt in der Forschung und Entwicklung tätigen Personal dar: Hier lag der Frauenanteil im Jahr 2024 bei 42,2 % (2023: 41,9 %).