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Kirchen und Gemeinden

 

 

- Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht
- Ostereier im Advent
- Pilgern auf dem niederrheinischen Jakobsweges  - Teil des Jakobswegs 

Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht
Duisburg, 07. Dezember 2022 -
Evangelische und katholische Kirche laden am Tag der Menschenrechte zum Gebet für verfolgte Christen.  „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“. So heißt es in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Eine Selbstverständlichkeit ist dieses Recht für viele Menschen auf dieser Welt jedoch nicht. Ihre Situation wollen die evangelische und die katholische Kirche in Duisburg am 10. Dezember – dem Tag der Menschenrechte – in den Blick nehmen.

In einem ökumenischen Gottesdienst um 15 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz 3 kommen Menschen zu Wort, die von eigenen Erfahrungen und Beobachtungen aus Ländern wie Ägypten und Iran berichten, in denen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit immer wieder massiv eingeschränkt wird. Geleitet wird der Gottesdienst von Superintendent Dr. Christoph Urban und Stadtdechant Roland Winkelmann.

Im Vorfeld der ökumenischen Feier drücken beide ihre feste Überzeugung aus, dass das Grundbedürfnis vieler Menschen, Gott zu finden, zu loben und anzubeten, zu keiner Zeit und nirgendwo auf dieser Welt eingeschränkt werden darf.  Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucher eingeladen, ein gemeinsames Statement zum diesjährigen Tag der Menschenrechte abzugeben. Hierfür wird die Duisburger Werkkiste eine lebensgroße Pappfigur aufstellen, auf die die Gäste kleine Zettel mit ihren Gedanken zum Stand der Menschenrechte kleben können.

 Kulturkirche Liebfrauen - Foto Rolf Schotsch

Ostereier im Advent
Mit einem kleinen bunten Osterei wurde jede Gottesdienstbesucherin und jeder Besucher am zweiten Adventssonntag in der Kirche der Evangelischen Gemeinde Duisburg Obermeiderich empfangen. Rundherum im ganzen Gemeindezentrum waren noch die Tische des Adventsbasars vom Vortag mit viel käuflicher Weihnachtsdeko für einen guten Zweck beladen. Und nun, zur adventlichen Halbzeit, lenkte Pfarrerin Sarah Süselbeck die Aufmerksamkeit ihrer gespannten Gemeinde auf pastellfarbene Ostereier. „Advent ist mehr, als der Countdown auf Weihnachten“, sagte sie, „aber worauf warten wir eigentlich genau im Advent?“.

Nicht auf das volkstümliche kleine Christkind, das „Alle Jahre wieder auf die Erde nieder“ käme. Sondern auf den Gekreuzigten und auferstandenen Christus, der das Reich Gottes in Geltung bringt. „Seit Ostern wissen wir, auf wen wir warten“, stellte Süselbeck klar. Deshalb das Ei als kleine Erinnerung daran, dass am Tannenbaum das Osterlicht brennt. Das Warten und die Sehnsucht nach dem Erlöser dauern nun schon so lange.
Fotos www.obermeiderich.de
Dadurch wird es nicht gerade leicht, gespannt zu bleiben. Und auf die Wiederkunft des Herrn zu warten, „kribbelig und aufgeregt wie darauf, dass beim ersten Date die Türe aufgeht.“ „Dafür ist der Advent da, damit wir uns ein bisschen kribbelig machen“, sagte die Pfarrerin, „Wir wollen hier nicht einfach zum 2022. Mal den Geburtstag des Herrn feiern, sondern die Hoffnung auf seine Wiederkehr lebendig halten.“


Untermalt wurde der österlich beleuchtete Adventsgottesdienst von festlichem Flötenklängen aus Händels Wassermusik. Neu im Flötenensemble ist Pfarrerin Esther Immer, die eigentlich schon seit zwei Jahren neben ihrer Arbeit im Christophorus-Werk auch mit 25 Prozent ihrer Stelle Dienst in der Gemeinde Obermeiderich tut. Am Vortag wurde sie aber nun offiziell in die Gemeinde eingeführt. Auch ein Fall von krasser Ankunftsverzögerung, oder? Esther Immer lacht. Die Pandemie hat den ordentlichen Ablauf total durcheinandergebracht.


„Ich fand es aber ganz wunderbar, dass es jetzt den Einführungsgottesdienst gab. Weil die Leute mich ja schon gut kennen, habe ich viele sehr persönliche Statements bekommen. Das war wie eine richtig warme Dusche für mich“, freut sie sich. In Obermeiderich ist sie längst angekommen. Im Gemeindezentrum lockt inzwischen der Duft der Erbsensuppe vom freien Mittagstisch die Gottesdienstbesucher aus dem Kirchraum. Auch Sarah Süselbeck steht schon in der Ausgabeschlange. „Beste Kollegin ever“, sagt sie knapp aber herzlich über die frisch Eingeführte. „Wir freuen uns hier wie Bolle, dass Esther da ist.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de. Sabine Merkelt-Rahm


Pilgern auf dem niederrheinischen Jakobsweges  - Teil des Jakobswegs
 
Ein neues Jahr begrüßen, frische Luft genießen, die Natur bewundern, neue Wege entdecken und den eigenen Gedanken Raum geben. Das will eine Gruppe um Ines Auffermann aus der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-West, indem sie am Samstag, 7. Januar 2023 einen Abschnitt des niederrheinischen Jakobsweges geht und Interessierte herzlich dazu einlädt. Unerfahren sind die Wandersleute nicht, so waren sie 2019 auf dem Duisburger Teil des Jakobsweges an einem Tag 13 Kilometer unterwegs. Diesmal geht es aber von Nijmegen entlang der Rheinschiene bis nach Köln. Gepilgert wird von Kranenburg bis Kleve. Für die 13 Kilometer sind zwischen drei und vier Stunden Gehzeit eingeplant, die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack.

Treffpunkt ist am 7. Januar um 7.30 Uhr Gleis 9 des Duisburger Hauptbahnhofs, von wo aus es mit Regionalexpress und Bus über Emmerich nach Kranenburg geht und die Tour um 10 Uhr beginnen kann.
 

Die Fahrtkosten reduziert die Gruppe über den gemeinschaftlichen Kauf günstiger Mehrpersonentickets. Anmeldungen sind bei Ines Auffermann möglich, die auch gerne Rückfragen beantwortet (ines.auffermann@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de

Stephanie Krüger, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, die mit Ines Auffermann und anderen Engagierten aus der Gemeinde Neudorf-West Pilgerwege angeboten haben und auch zusammen gegangen sind (Pfarrerin Krüger übrigens auch vor Jahren den Jakobsweg in Frankreich und Spanien). Schatten-Foto Stephanie Krüger 

 

 

- Bahnhofsmission bittet um Geldspenden für Weihnachtspäckchen
- Ein Friedenslicht zum Mitnehmen
- Advents- und Weihnachtsmusik in Großenbaum zum Mitsingen
- Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich

Weihnachtspäckchen für Bedürftige Bahnhofsmission bittet um Geldspenden für Weihnachtspäckchen und Lunchbeutel
Duisburg, 03. Dezember 2022 - Seit Jahren bringen Menschen in der Adventszeit Kaffee, Hygieneartikel, Süßes und andere Spenden zur Ökumenischen Bahnhofsmission in Duisburg, die die Mitarbeitenden zu Heiligabend als Weihnachtspäckchen an Hilfesuchende schenken.

Wegen der Pandemie gibt es dieses Mal - wie auch in den letzten beiden Jahren - keine Weihnachtsfeiern, wo die Päckchen verteilt werden können, sondern Päckchen und Lunchbeutel, die vor der Bahnhofsmission in der Bahnhofshalle an den Feiertagen verteilt werden.

Für die Finanzierung und das Füllen von Weihnachtspäckchen und Lunchbeuteln bittet die Bahnhofsmission um Geld- und Sachspenden. Dem Spendenaufruf im letzten Jahr in der Adventszeit folgten viele Menschen, so dass zu den Weihnachtsfeiertagen im ersten Corona-Jahr rund 130 Weihnachtsbeutel mit Pflegemitteln, Kaffee und Süßigkeiten an die Besucher verteilt werden konnten.

Jetzt machte sich das Team um die Leiter Bodo Gräßer und Frank Heller Gedanken, wie die Weihnachtszeit bei der Bahnhofsmission in diesem Jahr aussehen kann. Schnell war klar: Eine Feier auf engstem Raum kann wieder nicht stattfinden. Doch die bewährte Idee der Vorjahre ist auch jetzt ein gutes Mittel, den Menschen zu helfen: Es gibt Lunchbeutel mit belegten Brötchen, Kuchen, Schokolade oder Obst. Dazu Becher mit Kaffee oder Tee, alles zum Mitnehmen. Dies wird jeden Tag verteilt.

Zu Weihnachten peppt das Team die Lunchbeutel ein wenig auf, so dass Mal eine besondere Wurst oder ein besonderer Käse aufs Brot kommt. Verpackt werden soll alles in Tüten, die auch nach Weihnachten aussehen. Zusätzlich wird es natürlich kleine Aufmerksamkeiten geben, wie Kaffee, Christstollen und anderen Weihnachtssüßigkeiten.

Um die Lunchbeutel zu füllen, ist die Bahnhofsmission auf Hilfe angewiesen und bittet daher um Unterstützung: Nützliches und Praktisches - wie Tütensuppen, Zahnpasta, Stück Seife, Shampoo, Duschgel, Masken und Desinfektionsmittel werden dringend benötigt - und Süßes für die Weihnachtspäckchen - 140 sollen es auch dieses Jahr werden - können wochentags zwischen 7.30 Uhr und 18.30 Uhr in der Bahnhofsmission abgegeben werden.


Die Ökumenische Bahnhofsmission Duisburg freut sich zudem über Geldspenden für die Lebensmittelgutscheine (Kontoverbindung (KD Bank Duisburg, IBAN: DE 46 350 601 90 10 10 10 10 14, Stichwort: Bahnhofsmission). Mehr Informationen - gerne auch über die Arbeit der Bahnhofsmission - gibt es telefonisch (0203 / 333967) und im Internet (www.bahnhofsmission.de).  

Bodo Gräßer und ehrenamtlich Mitarbeitende in den Räumlichkeiten der Bahnhofsmission im Jahr 2020 

Ein Friedenslicht zum Mitnehmen
Jedes Jahr macht sich eine  Flamme von der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem auf den Weg, um allen Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu leuchten. Bei der ökumenischen, stadtweiten Aussendungsfeier des Friedenslichtes aus Bethlehem am 3. Advent, 11. Dezember 2022 um 19 Uhr in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche, können Groß und Klein ihre Kerzen feierlich an diesem Licht entzünden und sie mit nach Hause nehmen.

Ein Team hat unter dem Motto „Frieden beginnt mit dir“ einen bewegenden ökumenischen Gottesdienst vorbereitet, den dort alle gemeinsam feiern. Anschließend wird klingt der Abend auf dem Vorplatz der Kirche mit Gesprächen, vielen Lichtern, Glühwein, Kinderpunsch und Keksen aus.

Zu der Aussendungsfeier laden die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis, die Evangelische Jugend Duisburg, die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) - Bezirk Duisburg und der BDKJ-Stadtverband Duisburg gemeinsam herzlich ein. Zugleich bitten sie alle Teilnehmenden für den Besuch des Gottesdienstes eine FFP2-Maske mitzubringen und in der Kirche durchgehend zu tragen. Bei Fragen steht Isa Dvorak, Jugendleiterin in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (0203/703670) gerne zur Verfügung.

Übrigens: Das Friedenslicht aus Bethlehem holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Wien ab, denn es wird alljährlich vom Österreichischen Rundfunk  in der Geburtsstätte Jesu entzündet und am dritten Adventwochenende nach ganz Europa weitergegeben.     

 Duisburger Friedenslichtaktion im Jahr 2018 in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche(Foto: Stefanie Bachler)


Advents- und Weihnachtsmusik in Großenbaum zum Mitsingen

Zum Hören und Singen von Advents- und Weihnachtsliedern lädt die evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm am dritten Adventsonntag, 11. Dezember 2022 um 17 Uhr in die Großenbaumer Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23, ein. Kantorin Annette Erdmann versetzt mit dem Kinder- und Jugendchor, dem Posaunenchor unter der Leitung von Wolfgang Beckmann, der Kantorei Großenbaum und dem Flötenkreis das Publikum in weihnachtliche Stimmung. Ob zum Mitsingen oder Zuhören - erwartet werden können neuere, aber auch traditionelle Weihnachtslieder wie „Joy to the world“, „O du fröhliche“ oder „Schöne Weihnachtszeit“.

Allein zwölf Kinder haben eifrig für ihren Sologesang geprobt. Höhepunkt wird der gemeinsame Auftritt aller Sängerinnen und Sänger sein; die Chöre singen gemeinsam das eindrucksvolle „Magnificat" von Richard Shephard. An diesem Tag wird die Kirche geheizt werden. Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.
 
Weihnachtssingen in der Versöhnungskirche. Foto www.ekgr.de

Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am sogenannten 11. Dezember 2022 um 18 Uhr mit viel Musik um das Thema „So wie versprochen...“.  Hans-Bernd Preuß und das Durchblicke-Team schreiben dazu: „Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen wird Kindern schon mal von Erwachsenen gesagt. Auch in der Bibel werden Versprechen gemacht.


Besonders im Alten Testament finden wir einige, die auch Verheißungen genannt werden. In diesen verspricht Gott dem Volk Israel das Kommen des Messias und Friedenskönig. Wir als Christen glauben, dass sich diese Verheißungen in Jesus erfüllt haben. Wir wollen im Gottesdienst darüber nachdenken, was es für uns heißt, wenn wir den Unfrieden in der Welt und manchmal auch in unserem eigenen Leben sehen.“ Nach dem Gottesdienst sind alle zu Essen und Getränken in gemütlicher Runde eingeladen. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

- Salvatorkirche: Sanierung von Turm und Plateau abgeschlossen
- Platz für Neues: Calvinhaus wird abgerissen
 - Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche 
- Emils Pub lädt ein

Festliche Öffnung des Hauptportals der Salvatorkirche
Duisburg, 01. Dezember 2022 - „Wir haben schließlich etwas zu feiern“, sagt Pfarrer Martin Winterberg, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, beim Mediengespräch im Vorfeld des 4. Dezember. An dem Tag wird mit dem 10-Uhr-Gottesdienst, dem anschließenden Empfang und der festlichen Wieder-Öffnung des Hauptportals der Salvatorkirche das offizielle Ende der umfangreichen Sanierungsarbeiten an dem über 700 Jahre alten Gotteshaus eingeläutet. Mit dabei sind Gemeindemitglieder, viele Gäste und Ehrengäste, die an der Turm- und Plateausanierung mitgewirkt haben.


Pfarrer Winterberg nennt „professionelle und engagierte, auf die Sache konzentrierte Fachleute, die die Gemeinde gefunden hatte: in den zuständigen genehmigenden Behörden und politischen Entscheidungsträgern auf den Ebenen der Stadt Duisburg, des Landes NRW und des Bundes, sowie in den vor Ort tätigen Projektmanagern und Architekten, und in den handwerklich arbeitenden Gewerken und Fachfirmen.“


Helmut Becker, Kirchmeister der Gemeinde, ergänzt: „Die Sanierung war eine aufwändige, kostspielige und zeitintensive Baumaßnahme, die nur im Zusammenspiel all dieser vielen Personen möglich wurde.“ Pfarrer Winterberg freut, dass es „trotz zwischenzeitlicher Verzögerung allen Beteiligten gelungen ist, in einer konstruktiven Weise den ambitionierten Zeitplan einzuhalten.“ Da stimmt Helmut Becker zu und ergänzt, den „glückliche Umstand, dass bei den Sanierungsarbeiten keine weiteren größeren Schäden im Inneren des alten Mauerwerks zu Tage traten, was bei einem alten Kirchturm wie dem der Salvatorkirche nicht selbstverständlich ist.“

Beide sind dankbar, dass nicht nur die Instandsetzung so gut ablief, sondern auch die Gesamtkosten wahrscheinlich in einem bedeutsamen Maße unterhalb der veranschlagten Bausumme von rund drei Millionen Euro liegen wird. Möglich war die Sanierung nur durch die zugesagten Fördermittel des Bundes und des Landes NRW, die Mittel, die der Evangelische Kirchenkreis Duisburg zur Verfügung stellte und nicht zuletzt durch die großherzigen kleineren, größeren und großen Spenden, die die Gemeinde für diesen Zweck erhielt.


„Den feierlichen Abschluss der Turmsanierung an einem Adventssonntag zu begehen, ist ein sehr passendes Festdatum im Kirchenjahr“, sagt Pfarrer Winterberg und lädt zu dem Festtag nach Salvator ein. „Mit der Adventszeit bereitet sich die weltweite Christenheit auf das Kommen des Sohnes Gottes in die Welt vor. Eine Erwartungszeit voller Besinnlichkeit und Vorfreude. Gott kommt ganz neu in einem kleinen Kind im Stall von Bethlehem zur Welt. Und somit predigt auch die Kirche durch ihr Gebäude von diesem Ereignis und ihrer Botschaft für die Welt und in die Stadt hinein.“


Pfarrer Winterberg (links) und Kirchmeister Becker am Hauptportal der Salvatorkirche, das jetzt nach neun Jahren erstmals wieder für Gottesdienste und Veranstaltungen geöffnet wird; Foto: Rolf Schotsch
Infos zur Gemeinde und zu dem Gotteshaus gibt es im Netz unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de 

Platz für Neues: Calvinhaus wird abgerissen
In diesen Tagen tummeln sich Bagger und anderes schweres Gerät am Calvinhaus in der Duisburger Innenstadt, Am Burgacker, und entfernen Dach und Mauern. Der Abriss des Gemeindehauses ist Teil des Gebäudekonzeptes der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, denn nach dem Umbau der Marienkirche zu einem multifunktionalen Gemeindezentrum soll durch den Abriss des maroden Calvinhauses der notwendige Platz für Neues entstehen: In Zusammenarbeit mit der GEBAG ist der Neubau des Gemeindekindergartens an diesem Ort angedacht, ein erster Austausch hat begonnen.

 „Damit trägt die Gemeinde ihren Anteil dazu bei, damit die nach wie vor prekäre Situation von notwendigen Kindergartenplätzen in unserer Stadt um einen kleinen Teil einer Lösung näher kommt“ sagt Pfarrer Martin Winterberg, Vorsitzender des Presbyteriums der Gemeinde, und ergänzt „denn nach wie vor ist es uns wichtig, dass wir als konfessioneller Träger unseren Teil zur Stadtentwicklung beitragen und klar machen, dass Kirche einen diakonischen und damit menschenzugewandten
Auftrag hat.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.    


Abriss des Calvinhauses - Foto Marcus Strümpe


Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 9. Dezember 2022 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de


Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche

Einen Minigottesdienst gibt es am Sonntag, 11. Dezember 2022 um 11.30 Uhr in der Marienkirche Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10. Eingeladen sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien. Den 20minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert, leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer Blank (Tel.: 0203 / 24808),Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  



- Vandalismus auf dem Meidericher Kirchplatz
- Nach den Alphörnern kommen Waldhörner und Posaunen
- Leiter der Duisburger Telefonseelsorge im WDR

Vandalismus auf dem Meidericher Kirchplatz: Evangelische Kirchengemeinde ist geschockt über die Zerstörungswut
Duisburg, 30. November 2022 - Ute Rogalla, die Küsterin der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, traut am frühen Mittwochmorgen ihren Augen nicht. „Ich bin geschockt und wütend zugleich“, sagt sie und hält fassungslos eine zerschnittene Lichterkette vom stattlichen Weihnachtsbaum auf dem Kirchplatz, Auf dem Damm, in ihren Händen. Sie geht in die Kirche, um alles für den wenig später beginnenden Schulgottesdienst vorzubereiten. Danach, wenn es etwa heller ist, will sie sich den Baum mal genauer anschauen. „Ich war richtig wütend“, berichtet sie, „denn alle fünf Lichterketten waren zerschnitten, nicht nur die eine, die ich im Dunkeln auf dem Kirchplatz gefunden habe.“

Aber nicht nur das. Die Blumenkübel auf dem schön gestalteten Platz zwischen Kirche und Gemeindezentrum, winterlich bepflanzt und weihnachtlich dekoriert, waren umgeschmissen und beschädigt. „Advent und Weihnachten sind die Zeit des Friedens, des Besinnens. Und dann dieser Vandalismus, Unfrieden und Sinnlosigkeit.“

Die Gemeinde hat den Platz „betont liebevoll und ansprechend gestaltet, um in dieser kalten Zeit für innere Wärme zu sorgen“, ergänzt Gemeindesekretärin Katja Hüther, die ebenfalls nach Fassung ringt. „Was geht bei dieser Zerstörungswut eigentlich in den Köpfen solcher Menschen vor sich?“, fragen sich nicht nur Rogalla und Hüther.

Eine ältere Damen, die zufällig vorbeikommt, spricht ihnen mit drastischen Worten aus der Seele: „Unfassbar. Die Bekloppten sterben nicht aus.“
Abgesehen von der Wut und der Empörung über den Vandalismus, geht das Ganze auch ins Geld, denn die Küsterin hat natürlich sofort neue Lichterketten gekauft, denn der Meidericher Kirchplatz soll weiterhin weihnachtlich glänzen.Reiner
Terhorst

 

Umgeworfene und verwüstete Blumenkübel vor dem Meidericher Gemeindezentrum auf dem Damm 6, ... (Foto: www.kirche-meiderich.de).

Nach den Alphörnern kommen Waldhörner und Posaunen

Weihnachtliche Musik vor der Duisserner Lutherkirche verzaubert Groß und Klein Am letzten Samstag brachte vor der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 35, der Klang von Alphörnern rund 120 Menschen Adventsstimmung. Das soll an diesem Samstag, 3. Dezember 2022 wieder so sein, denn dann werden ab 18 Uhr Waldhörner - gespielt von einem Quartett der Duisburger Philharmoniker - vorweihnachtliche Stimmung unter freiem Himmel zaubern. Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Groß und Klein herzlich zum Hören und Mitsummen und Mitsingen ein.

So auch am 10. und 17. Dezember, wenn der Posaunenchor der Nachbargemeinde Neudorf-West auf seinen Instrumenten Adventliches zum Besten. Eingerahmt wird das Ganze jedes Mal mit einem Glühweinausschank neben der Kirche und einem weihnachtlich geschmücktem Stand, an dem kleine Aufmerksamkeiten, Leckereien und Deko für das Fest erworben werden können. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Pfarrer Stefan Korn (Tel: 0203 / 330490); Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.ekadu.de.

Der Klang von Alphörnern vor der Lutherkirche vor rund 120 Menschen sotgte für Adventsstimmung. Foto Stefan Korn


Schwieriger sind Silvester und Neujahr - Leiter der Duisburger Telefonseelsorge im WDR
Olaf Meier leitet seit 26 Jahren die Ökumenische Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen. Im WDR-Gespräch, das heute im Radio gesendet wurde, berichtet der Dipl.-Theologe und Dipl.-Psychologe von den Sorgen, von denen die Mitarbeitenden - 120 Ehrenamtliche und zwei Hauptamtliche – am Telefon, per Chat und Webmail und im persönlichen Gespräch bei der Krisenbegleitung erfahren.

„Das große, große Thema schon seit Jahren ist die wachsende Einsamkeit“ sagt Meier. Heiligabend sei meist sozial gut abgedeckt. Da würden Nachbarn, entfernte Verwandte für ein paar Stunden eingeladen, heißt es im Gespräch aber, „schwieriger sind Silvester und Neujahr“. Das gesamte Gespräch ist auf der Internetseite www.kirche-im-wdr.de nachzuhören. Infos zur Duisburger Telefonseelsorge gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge-duisburg.de.  www.telefonseelsorge.duisburg.de).  

 

 

 


- Klavierkonzert in Ungelsheim als Kontrastprogramm zur WM in Katar
- Neujahrsempfang des Duisburger Kirchenkreises
- Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

- Pfarrer Seeger am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

Klavierkonzert in Ungelsheim als Kontrastprogramm zur WM in Katar
Duisburg, 28. November 2022 - Zwei Mal schon hat Volker Nies Konzerte Konzerte zu Uhrzeiten gegeben, an denen König Fußball im TV regieren möchte. Wer keine Lust auf WM-Spiele hat, kann in Duisburg zum letzten Mal das Kontrastprogramm von Volker Nies erleben, bei dem er Klaviermusik von Erik Satie, einem Künstler mit klarer Kompositionstechnik, spielt: Nies wird in der Auferstehungskirche Duisburg Ungelsheim, Sandmüllersweg 33, auftreten, wo schon während des Deutschland-Japan-Spiels, an einem Wochentag um 14 Uhr, über 30 Leute zu dessen erstem Konzert zusammenkamen.

Auch beim aktuellen am Donnerstag, 1. Dezember um 20 Uhr sind u.a. Saties „Gymnopedies“ und „Gnossiennes“ zu hören. Aber auch unbekanntere Werke, wie die „Sonneries de la Rose+Croix“ wird der Folkwang-Musiker spielen. Dazu sorgen auch kurze Texte aus der Feder Saties für Abwechslung. Außerdem spielt Volker Nies klanglich zu Satie passende eigene Klavierstücke.

Nies, der Kirchenmusiker in Duisburg ist, aber auch als Lehrbeauftragter der Folkwang Hochschule Essen mit den Fächern Musiktheorie und Gruppenimprovisation, jungen Menschen die Musik nahe bringt, lädt zu einer Stunde „entspannten Hörens friedlichster Musik als Alternative zum zeitgleichen Fußballgeschehen“ ein. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
https://evaufdu.de.


WM-Kontrast-Konzert, das Musiker Volker Nies am 23.11.2022 in Ungelsheim gegeben hat (Foto: Rainer Kaspers)


Neujahrsempfang des Duisburger Kirchenkreises
Von einem „gebrauchten Jahr“ ohne richtigen Neustart nach Corona sprach der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Dr. Christoph Urban zur Begrüßung der geladenen Gäste beim Neujahrsempfang in der Salvatorkirche. Am Vorabend des ersten Adventswochenendes, mit dem das neue Kirchenjahr beginnt, zog er eine durchwachsene Bilanz über das Jahr 2022: „Es ist noch nicht so, wie es schon einmal war. Wir haben aufgeholt nach Corona, aber ganz genau wissen wir noch nicht, wo wir stehen.“ Das gehe vermutlich auch den anwesenden Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Religion und Gesellschaft in ihren Organisationen ähnlich, sagte Urban.


Er begrüßte als Redner des Abends Dr. Thorsten Latzel, den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, der mit seinem Vortrag „Kirche als Ort der Hoffnung“ einen Kontrapunkt zu Pandemie, Krieg und Energiekrise setzen konnte. Latzel, der seit seinem Amtsantritt schon viel im Rheinland unterwegs gewesen ist, hat sich auch bei Besuchen in Duisburg Eindrücke von der Arbeit in Gemeinden und Einrichtungen verschafft. Beeindruckt haben ihn dabei Ehrenamtliche wie die betagte Helferin bei der Bahnhofsmission, die sich selber an schlechten Tagen immer wieder anspornt.


Christliches Leben sei ein permanenter Advent, weil man als Christ in der frohen Erwartung leben dürfe, das Beste immer noch vor sich zu haben. Hoffnung mache widerständig gegen die eigenen Ängste. Latzel zitierte den Neurologen Viktor Frankl mit dem Wort, man müsse sich von seinen Ängsten ja nicht alles bieten lassen. Dazu beitragen könnten die alten Hoffnungsgeschichten aus der Bibel. Und eine „sportliche Spiritualität“. „Dehnen Sie bewusst Ihre Seele, wenn sie sich zusammenzieht“, sagte der Präses.


Er beschrieb die Kirche als staubig und verbeult, aber immer noch unterwegs. Seine Schlusssätze endeten mit starkem Applaus. Latzel hatte eindringlich an die Zuhörenden appelliert, Hoffnung zu verbreiten: „Besuchen Sie die Menschen in Ihrer Straße, zu Hause. Reden Sie über die Hoffnung, die in Ihnen ist. Öffnen Sie Ihre Kirchen für Tafeln, Wärmestuben, zum Beten, um gemeinsam Hoffnung zu schöpfen. Leben Sie, als ob es Gott gibt: so, dass Ihr Leben, die Rechnung ohne Gott nicht aufgeht. Tun Sie um Gottes willen etwas Tapferes. Glauben, leben Sie ,ver-rückt‘. Und beten Sie.“

Mit himmlischen Harfenmusik trug Valeska Gleser viel zur festlichen Atmosphäre in der weihnachtlich geschmückten Salvatorkirche bei. Die Gäste blieben nach dem offiziellen Teil noch zusammen und nutzen die Gelegenheit, draußen hinter der Kirche bei Glühwein und Süßigkeiten ins Gespräch zu kommen. Sabine Merkelt-Rahm

Präses Dr. Latzel beim Neujahrsempfang in der Duisburger Salvatorkirche. Foto Rolf Schotsch


Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.

Am Freitag, 2. Dezember 2022 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
 Pfarrer Stefan Korn Pfingsten 2022 vor der Duisserner Lutherkirche. Foto:
www.ekadu.de

Pfarrer Seeger am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 5. Dezember 2022 von Rolf Seeger, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheim, besetzt. (Foto: Daniel Drückes).


- Regenbogenflagge am Haus der Kirche zu den deutschen WM-Spielen
- Meidericher Presbyterium lädt zur Gemeindeversammlung
- SchauspielerInnen fürs Krippenspiel in der Salvatorkirche gesucht

- Orgelkurzkonzerte mit Kirchenführung in Salvator mit der Königin

Regenbogenflagge am Haus der Kirche zu den deutschen WM-Spielen
Duisburg, 25. November 2022 -
Auch am Duisburger „Haus der Kirche“ soll zu den Spielen der Deutschen Nationalmannschaft eine Regenbogenflagge als Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit angebracht werden. Dafür sorgen werden Melanie Hoffmann, Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung im Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Svenja Stepper, Geschäftsführerin des kirchlichen Verwaltungsamtes in Duisburg. Beide hat die Zensur- und Schweigegeste der Deutschen Nationalmannschaft auf dem Platz beeindruckt und für beide widerspricht jegliche Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung dem christlichen Menschenbild zutiefst.

Mit der Regenbogenflagge drücken sie den Spielern die Daumen für die Herausforderungen auf dem Platz und den Respekt für ihre Haltung aus. Die vielen Farben am Haus der Kirche in der Duisburger Innenstadt sollen daran erinnern, dass gleiche Rechte für alle und ein Leben ohne Diskriminierung noch lange keine

Selbstverständlichkeit auf dieser Erde sind.  

Melanie Hoffmann ((links) und Svenja Stepper, die den richtigen Platz für die Regenbogenflagge am Haus der Kirche suchen. Foto Rolf Schotsch.


Meidericher Presbyterium lädt zur Gemeindeversammlung

Das Leitungsgremium der Gemeinde möchte dort am Montag, 5. Dezember 2022 im Gemeindezentrum, Auf dem Damm 6, ab 18 Uhr über einige Themen informieren. Zum einen wird die Vorsitzende des Presbyteriums, Heidi Kloppert, im Jahresbericht auf Gelungenes und weniger Gelungenes zurückblicken. Danach geht es um die Energiesparmaßnahmen der Kirchengemeinde, die Mehrwertsteuerpflicht für Kirchengengemeinden, das beschlossene Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt und um die neue Satzung des Pfarrfriedhofes.

Bei so vielen Themen gibt es zur Stärkung und zum Aufwärmen einen kleinen Imbiss, gute Suppe steht auf dem Plan! Um allen interessierten Meidericherinnen und Meiderichern Gemeindemitgliedern eine Teilnahme zu ermöglichen, wird einen Fahrdienst angeboten; Anmeldungen dazu sind bei Küsterin Uta Rogalla (Tel.: 0175 – 4043373; E-Mail:
uta.rogalla@ekir.de) und bei Gemeindesekretärin Katja Hüther (Tel.: 0203 – 4519622; E-Mail: katja.huether@ekir.de) möglich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de


SchauspielerInnen fürs Krippenspiel in der Salvatorkirche gesucht
Wie in jedem Jahr werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 16 Jahren die Weihnachtsgeschichte in der Duisburger Salvatorkirche in einer neu für diesen Tag geschriebenen und gedichteten Form vorspielen. Der Gottesdienst, in dem das Krippenspiel und alle seine Charaktere unter der Leitung von Pfarrer Stephan Blank (Foto Stephan Blank) groß rauskommen, wir am Heiligen Abend, 24. Dezember 2022 um 16 Uhr gefeiert.

Für diesen Auftritt stehen auch einige Proben an. Kinder und Jugendliche, die Teil des Krippenspiel-Teams werden und eine Rolle übernehmen möchten, lädt Pfarrer Blank herzlich zum Mitmachen ein. Die Rollenvergabe ist am Freitag, 2. Dezember 2022 um 16 Uhr in der Salvatorkirche. Interessierte werden gebeten, sich vorab bei Pfarrer Blank zu melden (stephan.blank@ekir.de oder 0203 / 24808). Infos zur Gemeinde gibt es unter
www.salvatorkirche.de und www.ekadu.de.


Orgelkurzkonzerte mit Kirchenführung - Advent mit der Königin

Eine Gastorganistin oder ein Gastorganist spielt dreißig Minuten vorweihnachtliche Orgelmusik auf dem Instrument der Schweizer Firma Kuhn und anschließend gibt es eine Kirchenführung durch die Salvatorkirche Duisburg. Das Konzept von Kantor und Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe kam in den letzten Jahren gut an und deshalb nimmt er es jetzt wieder in der Adventszeit auf.


Den Anfang macht am Sonntag, 4. Dezember 2022 um 15 Uhr Jürgen Kuns aus Duisburg-Rheinhausen. Am Sonntag, 11. Dezember spielt um 15 Uhr die Dinslakener Organistin Daniela Grüning und zum Abschluss spielt am Sonntag, 18. Dezember 2022 um 15 Uhr Organist Danny Neumann aus Oberhausen. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos zur Salvatorkirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Die Kuhnorgel in der Salvatorkirche Foto: www.salvatorkirche.de

 

 

- Russischsprachige Christinnen und Christen in Duisburg-Ungelsheim
- Obermarxloher Adventsimpulse unter freiem Himmel
- Adventscafé in Neudorf-Ost
 
- Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein

Russischsprachige Christinnen und Christen im Gemeindezentrum Duisburg-Ungelsheim
Duisburg, 25. November 2022 - Seit einiger Zeit treffen sich meist russischsprachige protestantische Christinnen und Christen jeden Sonntag um 15 Uhr im Ungelsheimer Gemeindehaus der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd zum Gottesdienst und Beisammensein. Wenn sie als Gemeinde zusammenkommen und Gottesdienst feiern, dann treffen unterschiedlichste kirchliche Traditionen aus der Ukraine, aus Kasachstan und aus Russland aufeinander.


„Wir versammeln uns, um uns gegenseitig zu helfen, nach dem Evangelium zu leben, gemeinsam Gott zu preisen und zu beten. Wir bemühen uns, uns um unsere Nächsten zu kümmern.“ sagt Alexej Bedasch. Ihn haben die Christinnen und Christen, deren Muttersprache Ukrainisch oder Russisch ist und die in der Ungelsheimer Auferstehungskirche ihre mehrsprachigen Gottesdienste feiern, zu ihrem Leiter gewählt. Mit einem Team um sich herum organisiert er das Gemeindeleben und predigt oft selbst in den Gottesdiensten.

„Wir teilen miteinander Freude und Leid und feiern das Heilige Abendmahl“ sagt der gebürtige Ukrainer, der seit 2005 in Deutschland lebt, und fügt hinzu: „Da wir so unterschiedlich sind, bemühen wir uns, miteinander sorgsam umzugehen. In den zentralen Fragen streben wir die Einheit miteinander an. In Fragen, die nicht von zentraler Bedeutung sind, bewahren wir unsere Freiheit. In allem aber streben wir an, die Liebe im Alltag und in der Gemeinde zu leben.“

Im Gottesdienst werden nicht nur Lieder in russischer Sprache, sondern auch in deutscher gesungen. „Und die Predigten in russischer oder ukrainischer Sprache werden direkt ins Deutsche übersetzt, denn wir freuen uns auch über Besucherinnen und Besucher, die nur Deutsch verstehen“ erklärt der 43jährige, der im „Hauptberuf“ Arzt für Innere Medizin ist. Während der Predigt am Sonntag gibt es eine Bibelschule für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Nach dem Gottesdienst bleiben alle meist noch bis 18 Uhr zusammen, um miteinander zu sprechen und bei Getränken, Gebäck und herzhaften Speisen Gemeinschaft zu erleben.  


Alexej Bedasch ist inzwischen selbst Mitglied der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd. Dessen Presbyterium hat ihn gebeten, die Ausbildung zum Prädikanten der Evangelischen Kirche im Rheinland zu machen. Am Ende dieser Ausbildung steht die Ordination. Mit ihr ist der Auftrag zur Verkündigung und zur Feier der Sakramente Taufe und Abendmahl verbunden. Es handelt sich um eine theologische Ausbildung mit vielen Bezügen zur Praxis. Natürlich gehört auch die Seelsorge zum Dienst einer Prädikantin oder eines Prädikanten. Alexej Bedasch gehörte ursprünglich der orthodoxen Kirche an. „Aber am Leben der Gemeinde habe ich kaum teilgenommen“ sagt er rückblickend bei seiner Vorstellung im aktuellen Brief der Auferstehungsgemeinde.


„Wirklich zum Glauben gefunden habe ich erst im Jahr 2001 im Kontakt mit einer frei-evangelischen Gemeinde auf der Halbinsel Krim. Seit 2005 bin ich Mitglied der evangelischen Kirche in Deutschland. Allerdings habe ich lange keine Heimat in einer landeskirchlichen Gemeinde gefunden. Daher habe ich am Gemeindeleben des Großenbaumer `Wera Forums` teilgenommen. Die Mitgliedschaft wurde nicht nur für mich in dieser Gemeinschaft immer schwerer. 2018 habe ich mich vom Wera-Forum verabschiedet. Seitdem Leiter er ehrenamtlich die russischsprachige Gemeindegruppe.

„Wir sind froh, in der Auferstehungsgemeinde eine Heimat gefunden zu haben in der wir unseren Glauben frei leben und unsere Traditionen nicht aufgeben müssen.“ Er und viele aus der Gruppe bringen sich in das Leben der Gemeinde und der Stadtteile im Duisburger Süden ein: Gemeinsam haben sie in diesem Frühjahr einen Friedensgottesdienst gestaltet, für die Geflüchteten aus der Ukraine, die eine Zeitlang im Schulzentrum am Biegerpark untergebracht waren, haben sie gedolmetscht und für die vom Krieg betroffenen Menschen Spenden gesammelt.


„Und wir haben auch schon einige Gottesdienste mit den Jugendlichen unserer Auferstehungsgemeinde gefeiert. Ich freue mich auf viele Begegnungen, gemeinsame Aktionen und Gottesdienste!“ Infos zur Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt es im Netz unter www.evaufdu.de.

Mitglieder der Gruppe der russischsprachigen Christinnen und Christen vor dem Ungelsheimer Gemeindezentrum, (Foto: Alexej Bedasch) 



Adventscafé in Neudorf-Ost
In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost treffen sich am Samstag vor dem 2. Advent, am 3. Dezember 2022, Jung und Alt im Gemeindezentrum an der Wildstraße zum großen Adventscafé. Dabei werden weihnachtliche Leckereien, wie Weckmänner oder warmer Kakao nicht fehlen, ebenso wenig wie die Adventlieder, die Kirchenmusikerin Ada Tanir spielt und zum Mitsingen und -summen einlädt.

Weitere Programmpunkte werden nicht verraten und bleiben eine Überraschung. Schön ist, dass auch die Kleinsten beim Adventscafé, das von 15 bis 18 Uhr geöffnet ist, viel Freiraum haben, denn in dem großen Kirchenraum ist Platz für alle. Presbyterium, Diakonieausschuss und Pfarrer Tillmann laden herzlich zu dem adventlichen Nachmittag ein und bitten um Anmeldung bis zum 29. November (0203 353149 oder pfarrbuero.neudorf-ost@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.neudorf-ost.de.  

Kirchraum im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neudorf-Ost. Fotos
www.neudorf-ost.de.  


Obermarxloher Adventsimpulse unter freiem Himmel

Geschichten, Lieder und Gebete am Christbaum vor der Lutherkirche Mit anderen unter freiem Himmel vor einem Christbaum Geschichten hören, Adventslieder singen und beten, war ein schönes Gefühl von Gemeinschaft, das Gläubige im letzten Jahr in Obermarxloh erfahren konnten. Das soll es dieses Jahr wieder geben, und zwar wieder vor der Lutherkirche an der Wittenberger Straße. Die adventlichen Treffen gibt es immer um 17 Uhr und zwar an den Samstagen 3., 10. und 17. Dezember 2022. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.  

Die Obermarxloher Lutherkirche. Foto Tanja Pickartz.  


Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ startete die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich im November einen kostenfreien Mittagstisch, zu dem Gemeindemitglieder und Menschen aus dem Stadtteil kamen. Und das Angebot kam gut an. Weil die Lebenshaltungskosten explodieren und immer mehr Menschen von Armut betroffen sind, lädt die Kirchengemeinde alle Hungrigen unabhängig von Religion und Kultur auch weiterhin an jedem ersten Sonntag im Monat um zwölf Uhr zu einer kostenlosen warmen Mahlzeit in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27.

Weiter geht´s mit dem nächsten Mittagstisch am 4. Dezember 2022 nach dem 11-Uhr-Gottesdienst. Das Gotteshaus und der Mittagstisch sollen ein Treffpunkt und Ort der Gemeinschaft sein, und ein Angebot für Menschen, die der Hilfe bedürfen. Der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, geht es dabei viel mehr, als nur ein warmes Essen. „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele gut tun.


Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden gerne entgegen genommen. Übrigens: Die Evangelische Gemeinde Obermeiderich nutzt die zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen, die auf die vom Staat an die Bürgerinnen und Bürger einmalig ausgezahlten Energiepauschalen anfallen, für den Einkauf von Lebensmitteln für den kostenfreien Mittagstisch. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.    


November-Mittagstisch im evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Obermeiderich, der Premiere. Foto
www.obermeiderich.de

- Obermeidericher Adventsmarkt für den guten Zweck
- Pflanzen für den Friedenskönig Bibelgespräch im Duisburger Süden

Obermeidericher Adventsmarkt für den guten Zweck
Duisburg, 24. November 2022 - Beim Adventsmarkt der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich am 3. Dezember 2022 soll richtig viel Geld für den guten Zweck zusammenkommen, und so haben sich Gruppen und Kreise bei den Vorbereitungen besonders viel Mühe gegeben. So wie zum Beispiel der Nähkurs, der seit Herbstanfang aus gebrauchten Materialien Originelles, wie Advents-Deko zusammenschneidert. Unter die Leute gebracht werden die weihnachtlichen Waren, wie selbstgemachte Karten, Stricksachen, Windlichter, Bilderrahmen, Holzarbeiten oder „Gutes aus dem Pott“ ab 12 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße.


Ab 13 Uhr startet in der Kirche das musikalische Programm mit Adventsliedern zum Mitsingen und Beiträgen vom Kindergarten, dem Kinder- und Jugendchor der Gemeinde und TenSing. Auch der Nikolaus hat den Obermeidericher Adventsmarkt in seinem Kalender rot eingetragen und wird diesen als Überraschungsgast besuchen – „und da in Obermeiderich nur brave Kinder wohnen, wird er auch ein bisschen was in seinem Säckchen dabei haben“ sagt Pfarrerin Sarah Süselbeck. Satt werden dürften alle, denn neben kulinarischen Köstlichkeiten wie Waffeln, Kaffee & Kuchen, gebrannten Mandeln und Zuckerwattte, gibt es auch die Obermeidericher Klassiker: Erbsensuppe und Leckeres vom Grill. Die Einnahmen des Adventsmarktes werden gespendet: 50 % gehen an das Friedensdorf in Oberhausen und 50 % an die Duisburger Bahnhofsmission.

Doch bevor der Adventsmarkt öffnet, wird im Gottesdienst um 11 Uhr Esther Immer ganz offiziell in die Pfarrstelle der Gemeinde eingeführt. Die Seelsorgerin wirkt neben ihrer Tätigkeit im Christophoruswerk schon länger als Seelsorgerin in der Gemeinde. Pfarrerin Immer gratulieren kann man nach dem Gottesdienst und beim Adventsmarkt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de
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Der Obermeidericher Nähkurs, der seit Herbst Deko für den karitativen Verkauf beim Adventmarkt geschneidert und genäht hat. Foto www.obermeiderich.de


Pflanzen für den Friedenskönig Bibelgespräch im Duisburger Süden

Bei den Bibelgesprächen in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es schon das ganze Jahr über um ein Thema, das ganz im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man hier keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es beim letzten - am Mittwoch, 30. November 2022 um 19 Uhr - im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um das Thema „Pflanzen für den Friedenskönig“ (Matthäus 2, 1-12). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
https://evaufdu.de.

Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim (Foto:
https://evaufdu.de)

 

- Kanzelrede „Was kommt nach dem Tod“
- Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Weihnachtssingen und Adventsfensteraktion in Wanheimerort

Kanzelrede „Was kommt nach dem Tod“ mit Dr. Mark Benecke „Bitte, nicht bloß rumlabern“
Duisburg, 22. November 2022 - Passend zum Totengedenken am Ewigkeitssonntag hielt der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke die Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche. Er gedachte der Toten vor allem aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel, daran ließ er keine Zweifel aufkommen. „Zu den geistlichen Dingen werde ich nichts sagen, dafür bin ich nicht zuständig“, betonte er. Vor seiner Rede hatte der bekannte Sachbuchautor, Vortragsreisende, Podcaster, Tattoo-Enthusiast und Spaßpolitiker allerdings einen privaten Gänsehautmoment.

Bei dem von Pfarrerin Sarah Süselbeck - links im Foto von Rolf Schotsch - gestalteten Gottesdienst wurde der 90. Psalm gelesen. „Hammer! Den vierten Vers davon habe ich auf meinem Stern stehen, der vor dem Kölner Dom liegt“, staunte der Kölner Lokalpatriot, der sich an der großen Spendenaktion für den Dombauverein beteiligt hat. Der Vers „Tausend Jahre vergehen vor deinen Augen, als wäre es gestern gewesen“, fasst gut zusammen, wie Benecke die Epoche der Menschen auf Erden einschätzt.


„Wir sind eine Blase, die eine ganz kleine Rolle gespielt haben wird“, sagte er „Wir Menschen werden auf jeden Fall von der Erde verschwinden, das ist ganz sicher.“ Wie schnell jeder einzelne von uns nach dem Tod verschwindet, dass hängt von vielen Faktoren ab, mit denen sich Benecke in den Kellern der Kapuzinergruft von Palermo und auf der legendären Body-Farm in Tennessee befasst hat. „Wenn es warm und feucht ist, sind Sie in der Natur in einer Woche skelettiert“, stellte er seiner Zuhörerschaft in Aussicht.

Viele der Zuhörer waren als Fans des populären Biologen gekommen und zuckten bei dieser Aussicht nicht mit der Wimper. Benecke hatte für die große Leinwand viele Bilder von Leichen in unterschiedlichen Stadien des Verfalls mitgebracht. „Die vielen allein zuhause Verfaulten sehen normalerweise nur die Polizisten und Leichenbestatter“, sagte er und appellierte an jeden Einzelnen, sich um die Vereinsamten zu kümmern, ehe es zu spät ist: „Wir haben zehntausend Selbsttötungen im Jahr, das ist eine gewaltige Zahl.“

„Alles Fleisch ist wie Gras“, sang das Ensemble Salvocal unter der Leitung von Marcus Strümpe aus dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Unter dem düsterem Grollen der Pauken erscholl die herzzerreißende Klage über die Vergänglichkeit des Menschen. Für den Biologen hat der ewige Kreislauf zwischen Aufblühen und Verrotten gar nichts Bedrohliches. Er plädierte für Särge aus Pilzgeflecht und sprach sich vehement gegen die Urnenbestattung aus. Verbrennung sei eine Verschwendung wertvoller Biomasse und umweltschädlich. Für die Umwelt solle man lieber auf alle tierischen Produkte verzichten, da das erwiesenermaßen nötig sei, um die Erde zu erhalten.

Bewahrung der Schöpfung also „aber auch konsequent durchziehen, alles andere ist bloß Rumgelaber.“ Benecke zeigte sich in Anschluss beeindruckt von der Musik und der „gewaltigen Andacht“, zu der er seinen Teil beigetragen hat. Er bestimmte auch den Kollekten-Zweck. Der Verein Tierbefreier e. V. hilft Tieren in schlechter Haltung und wird von dem Biologen unterstützt. Benecke hatte nach der Rede noch lange nicht Feierabend. Vom Büchertisch mit seinen populärwissenschaftlichen Werken aus bildete sich eine lange Schlange von Fans, die durch den Mittelgang der Salvatorkirche um Autogramme und Selfies mit dem Kanzelredner anstanden. Sabine Merkelt-Rahm

 Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg (www.kirche-duisburg.de) anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen.

Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.


Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg. Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 28. November 2022 von Stefan Korn, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. Im Anhang senden wir Ihnen ein Bild zur honorarfreien Verwendung, das Pfarrer Stefan Korn zeigt und zu Pfingsten 2022 vor der Duisserner Lutherkirche aufgenommen wurde (Foto: www.ekadu.de).


Weihnachtssingen: Gemeinden laden zum Mitmachen beim Adventsfensteraktion in Wanheimerort ein
In diesem Jahr lebt in Wanheimerort die ökumenische Tradition der ökumenischen Adventsfenster wieder auf, denn vorweihnachtlich gestimmte Menschen kommen ab dem 1. Dezember jeweils abends um 18.30 Uhr an einem geschmückten Adventsfenster im Stadtteil zusammen, singen auf Abstand, hören adventliche Geschichten und kommen bei Keksen und warmen Getränken ins Plauschen.

Die Adressen der Fenster mit den Daten sind bald in den Schaukästen der Gemeinden ersichtlich. Einige Adventabende sind noch frei. Wer daher noch zu einem Fenster einladen möchte, meldet sich bitte bei Brigitte Lipiak (Tel. 0203 / 772933) oder bei Barbara Biergans (Tel. 0157 / 55654721), um Datum und Details abzusprechen.   

Adventsfenster am Gemeindehaus Vogelsangplatz vom letzten Jahr zeigt, zur honorarfreien Verwendung (Foto: Jürgen Muthmann)


Adventsmarkt in Wanheimerort

Die evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort lädt zum traditionellen Adventsmarkt in das Gemeindehaus am Vogelsangplatz 1 ein. Dort gibt es am Samstag, 26. November 2022 von 12 bis 17 Uhr wieder Altbewährtes und aber auch Neues an den bunt geschmückten und gemischten adventlichen Verkaufsständen. Zum Schlemmen werden herzhafte und süße Leckereien aufgefahren. Die Hälfte des Erlöses ist wieder für die Kindernothilfe, die andere für die Gemeindearbeit bestimmt. Rückfragen werden unter Tel.: 0203 / 722383 beantwortet. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 

 

- Über den wahren Wert von Freundschaft
- Französischer Abend bei der nächsten Meidericher Kirchenkneipe
- Adventsbasar in Großenbaum
- Bauverein Salvatorkirche am Weihnachtsmarkt
- Posaunenchor und Alphörner vor der Duisserner Lutherkirche

Über den wahren Wert von Freundschaft: Wieder Kinder-Kino-Kirche in Buchholz
Duisburg, 20. November 2022 - Isa Dvorak und ihr Team aus dem Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis laden Kinder wieder zum Kino-Spaß in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße ein. Bei der nächsten Kinder-Kino-Kirche läuft am 25. November um 19 Uhr „Ron läuft schief“. Es geht um den Außenseiter Barney, der glaubt mit einem geschenkten, laufenden und sprechenden Roboter endlich den Freund fürs Leben gefunden. Doch irgendwas stimmt seiner Programmierung nicht. Doch beide entdecken den wahren Wert von Freundschaft in einer Zeit, die von Social Media geprägt ist.


Eine Anmeldung zur Kinder-Kino-Kirche ist nicht erforderlich, Eintritt wird nicht genommen. Maximal 100 Kinder können teilnehmen. Willkommen sind alle Kinder jeden Alters. Die Kinder sollten sich gut und gerne in Ruhe Filme anschauen können. Eltern dürfen gerne mitkommen. Bis sechs Jahren muss eine Begleitperson dabei bleiben. Eine medizinische Maske muss mitgebracht werden. Rückfragen beantwortet Isa Dvorak (0203/703670; Isa.Dvorak@arlberger.de). Infos zum Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.arlberger.de.

Innenraum der Jesus-Christus-Kirche Buchholz nach der Renovierung 2019 (Foto: www.trinitatis-duisburg.de).


Adventsbasar in Großenbaum

Klein und Groß in den Gruppen und Kitas in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm freuen sich, dass der Adventsbasar nach der Corona-Pause endlich wieder starten kann. Sie haben viel vorbereitet und laden zum Bummeln, Schlemmen, Vergnügen und zu Gesprächen zur Versöhnungskirche in Großenbaum, Lauenburger Allee, am Samstag, 26. November 2022 ein.

Zwischen 14 und 18 Uhr gibt es dort Leckeres, Kreatives, Schönes und Musikalisches. Für die Kleinsten kommt der Nikolaus zu Besuch, und Posaunenchor und Flötenkreis sorgen hörbar für eine schöne Einstimmung auf die Adventszeit. Selbstgefertigte Dinge und im Weltladen fair gehandelte Produkte können für den guten Zweck erworben werden. Zudem soll es neben herzhafter kulinarischer Vielfalt in der Cafeteria des Gemeindehauses Kaffee und Kuchen geben – ein weiterer Ort, um ins Gespräch zu kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

Französischer Abend bei der nächsten Meidericher Kirchenkneipe
Meist am letzten Freitag im Monat öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 25. November 2022, wo Besucherinnen und Besucher nach der Wochenabschlussandacht um 19 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.

Diesmal gibt es zum Thema „Französischer Abend“ neben passenden Getränken Crépes, französische Zwiebelsuppe, und wenn es das Wetter zulässt auf dem Kirchplatz ein adventliches Holzfeuer – ganz wie es die Nachbarn zu Weihnachten machen. Wer Glück hat, kann für den guten Zweck noch einen der fairen Adventskalender der Gemeinde ergattern (die Hälfte ist nämlich schon weg). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.   
Abends beleuchteter Kirchplatz in Duisburg Meiderich, Auf dem Damm (Foto: www.kirche-meiderich.de).  

Kirchenkekse und Kirchwein für den guten Zweck: Bauverein Salvatorkirche am Weihnachtsmarkt mit Johannes Pflug
Möglichst viel Wein und selbstgebackene Kekse in Kirchenform möchten Svenja Stepper und Pfarrer i.R. Armin Schneider am 27. November 2022 auf dem Weihnachtsmarkt beim Stand an der Königstraße 58 für den guten Zweck an die Frau und an den Mann bringen. Die beiden sind mit anderen ehrenamtlich Engagierten für ihren „Bauverein Salvatorkirche“ vor Ort, weil sie sich neben gutem Erlös auch auf Gespräche mit den Menschen über die Bedeutung und den Erhalt der Salvatorkirche freuen.


Für Svenja Stepper, Mitglied im Vorstand des Bauvereins und Leiterin des Verwaltungsamtes des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, ist das Gotteshaus nicht nur ein gut gesehenes Wahrzeichen der Stadt, „sondern für mich als Zugezogene Teil meiner neuen Heimat geworden, und deswegen setze ich mich im Bauverein für den Erhalt ´unserer Stadtkirche´ ein.“


Pfarrer im Ruhestand Armin Schneider ist Vorsitzender des Bauvereins. Die Salvatorkirche gehöre zu den Schätzen, die Duisburg habe, sagt der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Sie sei für ihn auch als ein besonderes Zeichen von großer Bedeutung, denn das über 700 Jahre alte Gotteshaus „weist uns daraufhin, dass ein Gemeinwesen von Voraussetzungen lebt, die es nicht selbst geschaffen hat und dass es für ein gelingendes Zusammenleben Werte und Normen braucht, die sich menschlicher Beliebigkeit entziehen.“


Mit dabei am ersten Adventssonntag in der Innenstadt ist auch Johannes Pflug. Auch der ehemalige Bundestagsabgeordnete ist Mitglied im Vorstand des Bauvereins. Was die Salvatorkirche ihm und anderen Menschen des Bauvereins bedeutet, ist beim Stand am Weihnachtsmarkt von 13 bis 20 Uhr zu erfahren; Kirchenkekse und Wein gibt es ab 13 Uhr solange der Vorrat reicht.


Wer mehr über den „Bauverein Salvatorkirche“ wissen möchte, diesen unterstützen oder Mitglied werden möchte, findet Infos im Internet unter www.bauverein-salvatorkirche.de. Rückfragen beantwortet Pfarrer i.R. Armin Schneider gerne (Tel.: 0203 / 590694, Mail: armin.schneider@ekir.de).

Svenja Stepper und Pfarrer i.R. Armin Schneider beim ersten Probebacken (Foto: Elke Overländer)

Weihnachtliche Musik vom Posaunenchor und Alphörner vor der Duisserner Lutherkirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Groß und Klein wieder ein, an den Adventsamstagen ab 18 Uhr vor der Lutherkirche in Duisburg Duissern an der Martinstraße 35 besinnliche Musik zu hören, zu summen oder mitzusingen und dabei zu träumen oder einfach Mal innezuhalten. Am 26. November verzaubert ein Alphorn-Trio mit adventlicher Musik und wird dem Publikum den akustischen Beweis bringen, dass mit den vermeintlich simplen Instrumenten wunderbare Melodien gespielt werden können, die weit über die volkstümliche Musik der Berge hinausreichen.


Am 3. Dezember sind zur gleichen Uhrzeit am gleichen Ort Waldhörner zu hören und am 10. Und 17. Dezember gibt der Posaunenchor der Nachbargemeinde Neudorf-West auf seinen Instrumenten Vorweihnachtliches zum Besten. Eingerahmt wird das Ganze jedes Mal mit einem Glühweinausschank neben der Kirche und einem weihnachtlich geschmücktem Stand, an dem kleine Aufmerksamkeiten, Leckereien und Deko für das Fest erworben werden können. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Pfarrer Stefan Korn (Tel:  0203 / 330490); Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  

- Weltladen Duisburg: Süß statt Bitter Orangen ohne Gift und Sklaverei
- Adventliches Konzert in der Friedenskirche Duisburg-Hamborn
- Adventliche Posaunenmusik vom Kirchenboot
- Superintendent Dr. Urban zum Ewigkeitssonntag

Weltladen Duisburg: Süß statt Bitter Orangen ohne Gift und Sklaverei
Duisburg, 18. November 2022 - Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr möchte der Weltladen Duisburg auch jetzt wieder mit der Orangen-Aktion „Süß statt bitter“ auf die unmenschlichen Zustände bei der Obsternte in Süditalien aufmerksam machen und mit dem Verkauf von „Orangen – ohne Gift und Sklaverei“ ein Zeichen setzen.


Der Weltladen, in Duisburg-Neudorf an der Koloniestr. 92 gelegen, verkauft Orangen des Vereins SOS Rosarno in Süditalien, bei dem Geflüchtete mit regulären Arbeitsverträgen nachhaltig angebaute Zitrusfrüchte ernten. Der nächste Liefertermin für den Duisburger Weltladen ist der 13. Dezember 2022,  Bestellungen werden dort bis zum 26. November 2022 angenommen.


Der Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen Handels und wird als Verein seit über 40 Jahren durch ehrenamtliche Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich betrieben. Mehr Informationen zur Orangenbestellung und Infos zum Weltladen gibt es unterwww.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692 bzw.weltladenduisburg@t-online.de

Margit Budinger vom Weltladen Duisburg und Diakon Claudio Gnypek beim Lagern der fairen Orangen (Foto: www.weltladen-duisburg.de).


Adventliches Konzert in der Friedenskirche Duisburg-Hamborn

Am Sonntag, 27. November 2022 verwandeln Thomas Hunsmann, Christian Behrens, Karin Jochums (Cello) und Volker Kuinke (Flöten) die Friedenskirche in Duisburg-Hamborn, Duisburger Straße 174, ab 17 Uhr mit einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in einen Ort der frohen Erwartungen. Für den Abend zum Träumen, Lachen, Staunen und Sich-auf-Weihnachten-freuen gibt es ab jetzt Karten.

„Weihnachten am Niederrhein“ ist ein Programm ganz ohne gängige Weihnachtslieder und -texte, dafür mit 24 herz- und handgemachten Meisterstückchen aus 25 Jahren der Gruppe „Kleine Welten“: Mal witzig und mit Seitenhieben aufs jährlich wiederkehrende Weihnachtsritual wie im Gedicht „Alle Jahre wieder“, mal zum Dahinschmelzen wie im Lied vom Schneemann, mal feierlich instrumental wie in der Wintermusik, mal bitterböse und doch versöhnlich wie im Lied „Es ist Heiligabend“ überrascht jedes Stück die Zuhörer wie das soeben geöffnete Törchen eines Adventskalenders.

Auf der Leinwand erscheinen dazu viele wunderschöne, atemberaubende und herzerwärmende Winterbilder aus den „Kleinen Welten“. Karten kosten 10 Euro, ermäßigt sechs Euro an der Abendkasse. Karten können auch vorab reserviert werden (Mobil: 0151/ 59839539). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de, zu den „Kleinen Welten unter https://kleine-welten.de.

Foto: www.kleine-welten.de


Adventliche Posaunenmusik vom Kirchenboot
Das Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ des evangelischen Binnenschifferdienstes Duisburg und Deutsche Seemannsmission ist in der Adventszeit in den Häfen zwischen Duisburg und Oberhausen gut hörbar unterwegs, denn Posaunenchöre spielen an Bord adventliche Musik. Sie bringen den Menschen auf den Schiffen auf Rhein und Ruhr aber auch den Zuhörern an den Ufern auf diese Weise einen vorweihnachtlichen Gruß.


In diesem Jahr ist die Musik an diesen Stellen besonders gut zu hören: Am 1. Advent, 27. November gegen 11.30 Uhr am Innenhafen Buckelbrücke, 12.30 Uhr am Leinpfad in Ruhrort und gegen 16 Uhr am Leinpfad in Ruhrort. Am zweiten Advent, 4. Dezember gegen 11.30 Uhr an der Marina Oberhausen und gegen 13 Uhr am Oberhausener Kaisergarten. Am 4. Advent, 18. Dezember spielt die Musik gegen 11.30 Uhr am Duisburger Innenhafen und zum Abschluss gegen 12.30 Uhr und 16.30 Uhr in Ruhrort am Leinpfad.


Frühere Advent-Ausfahrt mit dem Kirchenboot (Foto: Frank Wessel).

Superintendent Dr. Urban zum Ewigkeitssonntag
Erinnern und an andere denken, die nicht mehr sind, gehört zum Ewigkeitssonntag. Das ist auch Dr. Christoph Urban wichtig, wie er in seiner Videobotschaft zu diesem Gedenktag hervorhebt. Ebenso wichtig ist dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg das Wissen, dass Gott auch an die denkt, an die niemand mehr denkt. Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.


- Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg beschließt Energiesparmaßnahmen
- Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet
- Musikalisch-literarische Weihnachts-Revue
- Pfarrer Ernst Schmidt am Service-Telefon

Umzug in die Winterkirche
Duisburg, 14. November 2022 - In diesem Winter werden sich manche Gottesdienstbesucher wundern, wenn sie am Eingang vor der Duisserner Lutherkirche direkt zur benachbarten Notkirche umgeleitet werden. Denn bis auf die hohen Feiertage soll das Gotteshaus im Winter geschlossen bleiben. Es ist eine der Maßnahmen, die das Leitungsgremium der Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg beschlossen hat, um Einsparungen der enorm gestiegenen Energiekosten, die durch Putins völkerrechtswidrigen Angriffskrieg weltweit ausgelöst wurden, zu erreichen.

Die „Winterkirche in Duissern“ sei auch ein kleiner Beitrag „zum verantwortungsvollen Umgang mit den endlichen Energie-Ressourcen unserer Erde“ sagt Pfarrer Stefan Korn, der mit Küster Meurer und Kirchenmusiker Andreas Lüken die neben der Truhenorgel erste gottesdienstliche Dinge aus der Lutherkirche in die Notkirche getragen haben.

Bis auf einzelne Ausnahmen, wie Weihnachtsgottesdienste und Konzerte , bei denen die Gemeinde sehr viele Menschen erwartet, wird die Lutherkirche nach dem 2. Advent geschlossen und die Notkirche ist als „Winterkirche“ zunächst bis Ende Februar 2023 Ort für Gottesdienste. Die Notkirche ist kleiner als die Lutherkirche und daher mit geringem Aufwand und im Vergleich sehr energiesparend auf 18, 19 Grad heizbar. „Und sich etwas wärmer anziehen für den Gottesdienst, das ist in diesen Krisenzeiten für jeden zumutbar“ findet Pfarrer Korn.

Die Notkirche verbreitet eine  schlichte und angenehme Atmosphäre. Auch für die beiden anderen Gotteshäuser der Gemeinde hat das Presbyterium entsprechende Maßnahmen beschlossen. Im Bezirk der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, ziehen einzelne Gruppen in das benachbarte Gemeindehaus. Nur noch große Veranstaltungen sollen in der Kirche stattfinden, für die Räumlichkeiten in der Kirche nicht ausreichen.

In der Salvatorkirche soll die Raumtemperatur nicht mehr und nicht weniger als 16 Grad betragen. Diese müssen allein für die große Orgel eingehalten werden. Richtig frieren muss jedoch niemand, denn die Gemeinde hat zusätzlich zu den vorhandenen Sitzkissen Decken angeschafft, die zu den Gottesdiensten am Eingang ausgeteilt werden.


„Mit diesen Beschlüssen  wollen wir als Kirchengemeinde unseren Beitrag dazu leisten, damit der Energieverbrauch und die -kosten im Rahmen bleiben. Auf ein wenig „Wohlfühlwärme“  werden wir verzichten müssen. Aber wir gehen davon aus, dass die Herzenswärme weiterhin ihren Platz bei uns haben wird“, sagt Pfarrer Martin Winterberg, Vorsitzender des Presbyteriums der Gemeinde. Die zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen, die auf die vom Staat an die Bürgerinnen und Bürger einmalig ausgezahlten Energiepauschalen anfallen und die auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg erhält, wendet diese übrigens nicht für Gas- oder Stromkosten auf.

Die zu erwartende Summe an zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen von 16.000 Euro soll nicht in die eigene Tasche wandern, sondern diese stockt die Gemeinde auf und spendet je 10.000 Euro für „Gemeinsam gegen Kälte“ und „Tafel Duisburg“ für deren Arbeit in diesem Winter. „Die „Tafeln“ und andere gemeinnützige Angebote dürfen nicht zu einem verlängerten Arm des Jobcenters werden, aber hier läuft die Armut in dieser Zeit besonders auf“ stellt Pfarrer Winterberg fest und fügt hinzu: „Auch wenn auf anderem Weg die Armutsfrage

gelöst werden muss, können die Menschen in Not aktuell nicht allein gelassen werden. Mit beiden Organisationen arbeitet die Kirchengemeinde seit vielen Jahren vertrauensvoll und gut zusammen.“ Infos zur Gemeinde gibt s im Netz unter www.ekadu.de.
 
V. li.: Pfarrer Stefan Korn, Küster Frank Meurer und Kirchenmusiker Andreas Lüken beim Umzug der ersten Dinge in die Notkirche Duissern (Foto: Elke Overländer). 

 

Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.

Am Freitag, 18. November 2022 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de Im Anhang senden wir Ihnen ein Bild zur honorarfreien Verwendung (Foto: Rolf Schotsch).


Musikalisch-literarische Weihnachts-Revue von und mit Okko Herlyn und Heike Kehl
Heike Kehl und Okko Herlyn - Foto Hermann Hops - präsentieren am Freitag, 25. November 2022 um 19 Uhr im Ruhrorter Mercator-Buchladen, Bergiusstr. 18-20, ihr Programm „Ach, du liebe Weihnachtszeit!“ Die musikalisch-literarische, bewusst mitunter wenig besinnliche Revue führt quer durch „leise rieselnde“ Kaufhäuser, gestresste Wohnstuben und andere (vor)weihnachtliche Befindlichkeiten.

Okko Herlyn, Professor der Theologie und niederrheinischer Kleinkünstler, und Heike Kehl, bühnenerfahrene Rezitatorin und ausdrucksstarke Jazzsängerin, werden heitere und ernste, komische und nachdenkliche, anrührende und kritische Seiten von Weihnachten unterhaltsam zu Gehör bringen. Der Eintritt kostet zehn Euro, Infos gibt es beim Mercator Buchladen (0203/34682521).


Pfarrer Ernst Schmidt am Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 21. November 2022 von Ernst Schmidt - Foto Schmidt - , Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm besetzt.


- Kanzelrede: Was kommt nach dem Tod?
- Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag in Duisburg
 

Was kommt nach dem Tod? Kanzelrede von Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke in der Duisburger Salvatorkirche
Duisburg, 12. November 2022 - Am Totensonntag, 20. November 2022 steht um 17 Uhr weder eine Pfarrerin noch ein Pfarrer auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche, sondern Dr. Mark Benecke.

Der Kölner Kriminalbiologe, der seit über 20 Jahren international auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik aktiv ist und sich insbesondere der Entomologie verschrieben hat, geht in der Reihe der Kanzelreden als prominenter theologischer Laie der Frage nach „Was kommt nach dem Tod?“


Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt das Ensemble Salvocal unter der Leitung von Salvatorkantor Marcus Strümpe mit Musik von Johannes Brahms (aus dem „Deutschen Requiem“) und Kurt Nystedt („Komm, süßer Tod“). Einlass ist bereits um 16 Uhr, das Platzangebot ist begrenzt. Der Eintritt ist wie bei allen Kanzelreden in der Duisburger Salvatorkirche (www.salvatorkirche.de) frei. Mund-Nasen-Masken sind während der gesamten Veranstaltung zu tragen.  

Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg (www.kirche-duisburg.de) anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen.

Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.

Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag in Duisburg
Der Tod hat nicht die letzte Macht Zum Ende des Kirchenjahres stehen bei evangelischen Christinnen und Christen zwei besondere Tage im Mittelpunkt: der Buß- und Bettag als Tag der Besinnung und Neuorientierung und der Ewigkeitssonntag - oft „Totensonntag“ genannt.


Die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg laden zu beiden Tagen zu zahlreichen Gottesdiensten und Andachten ein. In den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es am diesjährigen Buß- und Bettag, 16. November 2022 neun Gottesdienste – einige Gemeinden feiern gemeinsam mit evangelischen Nachbargemeinden, andere feiern ökumenische Gottesdienste, Wanheim und Wanheimerort laden zum gemeinsamen Taizé-Gottesdienst.

Der Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr und erinnert Christinnen und Christen daran, dass nicht der Tod die letzte Macht hat. In diesen Gottesdiensten und Andachten – 21 sind es insgesamt am 20. November 2022 - werden vielerorts die Namen der in den vergangenen zwölf Monaten verstorbenen Gemeindeglieder gelesen und im Gedenken an sie ein Licht entzündet.

Einige Gemeinden laden auch zu Andachten auf Friedhöfen ein, so auf dem Marxloher Friedhof, dem Beecker Friedhof Lange Kamp und den beiden städtischen Friedhöfen Waldfriedhof und dem Alten Friedhof am Sternbuschweg. Eine Übersicht der Gottesdienste gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de, Details gibt es bei den jeweiligen Gemeinden.

Detailbild von einem evangelischen Friedhof in Duisburg. Foto Andreas Reinsch

 

- Trostlieder zum Totensonntag
Seltene Barockmusik im Beecker Gottesdienst
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Bis ans Ende der Zeit -  Obermeidericher Durchblicke-Gottesdienst

 Trostlieder zum Totensonntag
Quartett singt christliche Popsongs in der Hamborner Friedenskirche

Duisburg, 11. November 2022 - Am Vorabend des Ewigkeitssonntags erklingen in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, Trostlieder mit guter Botschaft. Anja Spengler, Henrieke Kuhn und Christoph Spengler aus Remscheid sowie Daniel Drückes aus Duisburg bringen neue Popsongs mit christlichen Texten genauso zum Klingen wie neue Arrangements bekannter neuer geistlicher Lieder.

Es handelt sich dabei um sogenannte „Trostlieder“, die eines gemein haben: Sie erzählen von der guten Botschaft Jesu Christi und der großen Liebe und Treue Gottes. Die Musik spricht dabei viele an, denn sie kann Hoffnung machen und verbindet Menschen. Kurz vor dem Ewigkeitssonntag, der auch Totensonntag genannt wird, dürfen sich daher die Konzertbesucherinnen und -besucher in Hamborn auf Lieder voller Hoffnung und Zuversicht freuen.

Auch Eigenkompositionen der vier Musikerinnen und Musiker stehen auf dem Programm. Der Eintritt zu dem Konzert am Samstag, 19. November 2022 kostet 10 Euro, Schülerinnen und Schüler und Studierende bezahlen sechs Euro. Karten gibt es an der Abendkasse. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

V.l.: Henrieke Kuhn, Christoph Spengler, Daniel Drückes, Anja Spengler mit viel Spaß bei einer Probe im Wanheimerorter Gemeindehaus Vogelsangplatz. Foto Rolf Schotsch   

Seltene Barockmusik im Beecker Gottesdienst
Schon öfters hat Ines Auffermann mit ihren Flöten Passionsandachten und Gottesdienste in der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Ruhrort-Beeck musikalisch bereichert. Deswegen freut sich die Gemeinde sehr darüber, dass sie erneut am Totensonntag im Gottesdienst in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, zu Gast sein wird. Welche Flöten sie aus ihrem breiten Sortiment mitbringen wird, darf nicht verraten werden.

Sicher ist, dass Kompositionen aus dem Barock erklingen, die sonst selten zu hören sind. So unter anderem Werke von J. C. F. Fischer. Den Basso-Continuo-Part übernimmt Christian Spließ an der Truhenorgel. Den um 10 Uhr beginnenden Gottesdienst wird Pfarrer Lukas Eggen leiten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.de.

Die Truhenorgel in der Evangelischen Kirche in Duisburg Beeck. Foto Christian Spließ)


Bis ans Ende der Zeit Obermeidericher Durchblicke-Gottesdienst
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am sogenannten „Totensonntag“, 20. November 2022 um 18 Uhr mit viel Musik um das Thema „Bis ans Ende der Zeit“.  


Hans-Bernd Preuß und das Durchblicke-Team schreiben dazu: „Der November ist immer auch ein Monat der stillen Feiertage. Besonders der Totensonntag erinnert an die Begrenztheit unseres Lebens. Wir als Christen sprechen bei diesem Tag lieber vom Ewigkeitssonntag, weil es auf die Hoffnung hinweist, mit der wir leben dürfen. Deshalb feiern wir den Gottesdienst auch unter dem Thema: „Bis ans Ende der Zeit´.“

Nach dem Gottesdienst sind alle zu Essen und Getränken in gemütlicher Runde eingeladen. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.  

Durchblicke-Gottesdienst Mai 2021 und Mitglieder der Durchblicke-Band.
Foto www.obermeiderich.de

 


- Dietrich-Bonhoeffer-Ensemble aus Berlin gibt Barock Cello-Konzert
- Kirchengemeinde sammelt Weihnachtspäckchen für Kinder in Not
-
Fisherman's Friends“ im Gemeindekino unterm Ungelsheimer Kirchturm

Dietrich-Bonhoeffer-Ensemble aus Berlin gibt Barock Cello-Konzert
Duisburg, 10. November 2022 - In der Reihe der Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche ist am 18. November 2022 das Berliner Dietrich-Bonhoeffer-Ensemble zu Gast. Jana Czekanowski-Frankmar, Christoph Barth und Ludwig Frankmar in dem Konzerterprobten Gotteshaus an der Martinstraße 59 Musik werden ab 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm bieten, in dem Werke früh- und spätbarocker Komponisten wie Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach zu hören sind.

Sie waren von der italienischen Musikkultur ihrer Zeit beeinflusst. Daher werden auch Werke italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts erklingen. Der Eintritt ist frei, der Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche bitte um eine Spende am Ausgang. Dessen Mitglieder haben die Konzert-Reihe ins Leben gerufen – mit dem Ziel, den Kirchenraum auch als einen Ort lebendigen Musizierens und Musikhörens zu erleben.

Die nächsten Termine der „Abendmusik um 6“ stehen schon fest: am 24. Februar gibt es „Jugend musiziert – ein Preisträgerkonzert“, am 21. April „Wege zu Mozart“ (Marais-Consort mit Gambe und Cembalo) und am 16. Juni ein Orgelkonzert „plus” mit Kantor Andreas Lüken und einem Überraschungsgast. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Zu den Künstlern: Jana Czekanowski-Frankmar wurde in Bad Saarow-Pieskow geboren und erhielt mit 11 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Sie studierte Gesang an der Universität der Künste Berlin bei Inge Uibel-Fischer sowie Kirchenmusik. Regelmäßig singt sie solistisch in verschiedenen Konzerten, in Kantaten und Oratorien. Ihr Schwerpunkt ist die Barockmusik und die Liedinterpretation. Seit 2009 ist sie Kirchenmusikerin in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde in Berlin-Lankwitz.  


Christoph Barth erhielt seinen ersten Lautenunterricht bei Tomaso Iacolino. Er studierte in Köln bei Konrad Junghänel und war am „Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse“ in Paris in der Klasse von Eric Bellocq. Als Solist und mit verschiedenen Ensembles spielt er Konzerte in Deutschland und Europa. Christoph Barth ist als Lautenist und Instrumentalpädagoge sowie als Kirchenmusiker an der Kreuzkirche in Kerpen-Horrem tätig. Er arbeitet als Autor von Sendungen für den WDR.  


Ludwig Frankmar (*Falun 1960) stammt aus einer schwedischen Kirchenmusikerfamilie. Er studierte bei Guido Vecchi und Thomas Demenga und war mehrere Jahre als Orchestermusiker tätig. Kontakte und die Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur Alten Musik und Historischen Aufführungspraxis. Neben Solokonzerten, zum großen Teil in deutschen Kirchen, arbeitet er mit anderen Barockmusikern zusammen. Er lebt in Berlin.  

Lutherkirche in Duissern. Foto Tanja Pickartz


Kirchengemeinde sammelt Weihnachtspäckchen für Kinder in Not
Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm hat sich der Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ angeschlossen, sammelt seit diese seit letztem Sonntag und möchte über die Stiftung „Kinderzukunft“ Ende November viele Geschenke auf den Weg nach Bosnien, Herzegowina, Rumänien und sofern möglich auch in die Ukraine bringen.

Erste Gelegenheit, persönliche Geschenke für Kinder in Not abzugeben, war der Gottesdienst am letzten Sonntag, wo kleine und große Gemeindemitglieder weihnachtlich eingepackte Päckchen abgaben; und sogar 180 Euro Kollekte für diesen Zweck kamen zusammen. Jetzt geht es darum, noch mehr Spendenpäckchen für Kinder in Not zu packen und bis zum Ende der Aktion, am 25. November, in Großenbaum - Foto www.ekgr.de - abzugeben.

Von dort wird ein Sammeltransport die kleinen und großen Kartons auf den Weg bringen, denn die Gemeinde ist „offizielle Sammelstelle“ der Aktion und nimmt auch gern Päckchen aus der Nachbarschaft und den Stadtteilen entgegen. Wer mit dieser Aktion Gutes tun will, kann seinen oder ihren verpackten Beitrag – gerne mit einer freiwilligen Transportkostenbeteiligung von drei Euro - im Gemeindebüro an der Lauenburger Allee (0203 76 11 20 oder info@ekgr.de), im Begegnungs- und Beratungszentrum und zu den Gottesdiensten an der Versöhnungskirche abgegeben werden.

Detailinfos zum Mitmachen: Wer mag, legt in einen Schuhkarton Süßigkeiten, Spielsachen, Kleidung usw. und verpackt das Ganze zu einem schönen Geschenk. Das Weihnachtspäckchen geht über die Stiftung an bedürftige Kinder und Jugendliche in Osteuropa. Kinderdörfer und zuverlässige Partnerorganisationen in den Projektländern stellen sicher, dass die Päckchen bei den Bedürftigsten ankommen. Die Mädchen und Jungen sind im Kindergarten- und Schulalter, der Großteil ist zwischen sechs und zwölf Jahren. Es werden aber auch Jugendliche bis 18 Jahre beschenkt.
Mehr Infos zur Aktion gibt es im Netz unter https://www.kinderzukunft.de/, Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.


„Fisherman's Friends“ läuft im Gemeindekino unterm Ungelsheimer Kirchturm

Im „Kino unter dem Kirchturm“ läuft am Freitag, 18. November 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum Duisburg Ungelsheim am Sandmüllersweg die britische Komödie „Fisherman's Friends“. Der 2019 gedrehte Film  basiert auf einer wahren Geschichte. Der Musikmanager Danny (Daniel Mays) wird von seinem Kollegen mit zu dessen Junggesellenabschied nach Cornwall genommen. Eigentlich hat er keine Lust. Und dann erlaubt sich sein Boss noch einen Scherz. Er verlangt von ihm, der lokalen Männer-Gesangsgruppe einen Plattenvertrag aufzuschwatzen. Die ist allerdings zuerst nicht interessiert...

Die Kinofans sin eingeladen, nach der Vorführung bei einem Getränk über das Gesehene und Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist wie immer frei. Infos zur Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd gibt es im Netz unter www.evaufdu.de.

Ungelsheimer Auferstehungskirche. Foto: www.evaufdu.de

 

- Duisburger Kirche zeigt fossiler Energie die rote Karte
- Lichter und Klänge in der Gnadenkirche
- Konzert mit Bachs Solosuiten in der Marienkirche  verschoben

Duisburger Kirche zeigt fossiler Energie die rote Karte
Duisburg, 09. November 2022 - Nicht zu haltende Gebäude bis 2027 aufgeben und die verbleibenden bis 2035 treibhausgasneutral umbauen: Die Inhalte dieses Beschlusses, den die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am letzten Samstag getroffen hat, sind anspruchsvoll, und der Zeitplan sportlich, gibt Pfarrer Dr. Christoph Urban zu. Und war nicht ohne Stolz.

„Denn wir wollen mit dem Beschluss ein Zeichen setzen“ sagt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg beim Mediengespräch im Nachgang zur Tagung des evangelischen Kirchenparlamentes in Duisburg. Das einstimmige Votum zeige, dass in Gemeinden und Kirchenkreis alle bereit sind, sich darum zu kümmern, bald von fossilen Energien loszukommen. „Wir möchten damit einen deutlichen Beitrag zur Bewahrung von Gottes guter Schöpfung leisten - angesichts der schlimmen Aussichten, die uns wiederholt vor Augen gemalt wurden.“

Der Beschluss beinhaltet mehrere Bausteine. Im ersten Teil geht es um eine Reduktion des Energieverbrauchs an allen Bestandsgebäuden. Diese kann kurzfristig erfolgen und wird schon in diesem Winter umgesetzt. Bis 2027 soll dann eine Strategie zur Reduzierung des Gebäudebestands erstellt werden. Die Entscheidung, welche Gebäude gehalten werden, treffen die 15 Gemeinden selbst. Superintendent Dr. Urban und Svenja Stepper, Geschäftsführung des kreiskirchlichen Verwaltungsamtes, werden den Gremien dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Superintendent Dr. Urban und Verwaltungsleiterin Svenja Steppe vor dem Duisburger "Haus der Kirche". Auch dieses Gebäude soll "klimafreundlich" werden, erste Prüfungen zur Dachbegrünung laufen schon.

Die Rede ist von insgesamt 170 Gebäuden in Kirchenkreis und Gemeinden. Es geht dabei nicht nur um Kirchen (19) und Kapellen (6). In der Mehrzahl handelt es sich um Gemeindehäuser und -zentren, Verwaltungsgebäude, Kitas, Jugendzentren, Pfarrhäuser oder Mietwohnungen. Verwaltungsleiterin Stepper ist zuversichtlich, dass sie und Dr. Urban - ausgestattet mit Datenmaterial zu den finanziellen Ressourcen der Gemeinden und entsprechenden Gebäudestrukturdaten, die den Bestand überblicksartig erfassen können - schnell mit den Gemeinden ins Gespräch kommen werden.

„Es ist dann an den Leitungsgremien, den Gebäudebestand der Zukunft festzulegen“ betont Superintendent Urban, denn es handle sich hier um keine technische Fragestellung, die auf die Gemeinden zukommt, sondern um eine konzeptionelle. Erste Ergebnisse dieser Beratungen sollen auf der Tagung der Synode im Juni 2023 vorgestellt werden. Haben Kirchenkreis und Gemeinden entschieden, welche Gebäude sie halten können und möchten, geht es darum, diese bis 2035 so umzubauen, dass sie in erster Linie keine fossilen Energien mehr benötigen.


„Dies wird sicher mit schmerzlichen Kosten verbunden sein“ weiß auch Superintendent Dr. Urban, „doch es sollte kein Weg daran vorbei führen.“ Daher gehört es zu einer Aufgabe des Konzeptes, die Zeit zu nutzen und entsprechende verschiedene Modelle der Finanzierung auszuarbeiten. Sowohl für Beratungsleistungen als auch für konkrete Maßnahmen könnte eine gemeinschaftliche Finanzierung in Frage kommen. Beides soll der Kreissynodalvorstand prüfen. Dafür muss wiederum der erste Schritt, die Ermittlung des zukünftigen Gebäudebestands aller Kirchengemeinden und Einrichtungen und Werke, gegangen sein.

Daher soll über das Thema einer möglichen gemeinschaftlichen Finanzierung, und welchen Umfang diese hätte, auf einer der nächsten Synoden beraten und beschlossen werden. Weitere wichtige Punkte des jetzt beschlossen Konzeptes  sind die befristete Einstellung eines Klimaschutzmanagements, das entsprechende Fördermittel für den anstehenden Umbau der Gebäude in Kirchenkreis und Gemeinde beantragen kann.

Zudem soll schon für das Jahr 2024 ein zertifizierter Öko-Strom- und Öko-Gaslieferungsvertrag für die Kirchengemeinden und kreiskirchlichen Einrichtungen und Werke abgeschlossen werden. Der Superintendent wurde gebeten, im Vorfeld mit allen angrenzenden Kirchenkreisen über eine Kooperation hinsichtlich eines Sammelvertrags für zertifizierte Öko-Energie in Verhandlungen zu treten. Dies wäre ein Ansatzpunkt durch das Gesetztder Menge schöpfungsfreundliche Energie zu günstigeren Preisen zu erlangen.


Pfarrerin Lahann am Freitag in der Kircheneintrittsstelle

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 11. November 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann - Foto Stephan Werner - Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unterwww.salvatorkirche.de.


Konzert mit Bachs Solosuiten für Violine in der Duisburger Marienkirche wird verschoben
Violinist Vesselin Paraschkevov sollte am Sonntag, 13. November in der Marienkirche an der Josef Kiefer Str. das zweite Konzert mit Bachs Solosuiten geben. Das Konzert musste jetzt aus Krankheitsgründen abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht aber schon fest: Vesselin Paraschkevov spielt die Sonaten und Partiten 4 bis 6 am 12. Februar 2023 um 17 Uhr am gleichen Ort. Der Eintritt ist auch dann frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.


Lichter und Klänge in der Gnadenkirche
Die Wanheimerort Gemeinde lädt wieder zum Taizé-Gottesdienst ein. Mal runterkommen, innehalten und sich in die meditativen Klänge der bekannten Taizé-Gesänge fallen lassen - das können Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher am Mittwoch, den 16. November 2022. Um 20 Uhr feiert die Evangelische Gemeinde Wanheimerort dann wieder ihren schon traditionellen Taizé-Gottesdienst am Buß- und Bettag. Ein Team um Pfarrerin Almuth Seeger hat den Gottesdienst mit Texten zum Thema „Bei Gott bin ich geborgen“ vorbereitet.

In der Kirche sorgen Kerzen für die stimmungsvolle Atmosphäre. Zum Mitsingen eingeladen sind die Gläubigen bei den meditativen Taizé-Gesängen, die vom Chor PraiSing und von Instrumentalisten unter Leitung von Kantor Daniel Drückes angestimmt werden. Die Communité in Taizé/Frankreich ist ein ökumenischer Orden, der jedes Jahr tausende von Pilgern einlädt, Ruhe und Einkehr zu finden. Aus dieser Bewegung sind die bekannten Taizé-Gesänge hervorgegangen, die in ihrer Einfachheit und ihrem Klang für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen. 

Taizé-Gottesdienst dekorierte Gnadenkirche in Wanheimerort. Foto www.wanheimerort.ekir.de


Pfarrer Stephan Blank am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 14. November 2022 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 

 

 

- Zusammenschluss: Hamborner Gemeindeversammlung
- Suppe verbindet: Kostenfreier Mittagstisch in Duisburg-Obermeiderich
- Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

Hamborner Gemeindeversammlung zum geplanten Zusammenschluss mit zwei Nachbargemeinden
Duisburg, 07. November 2022 - Nachdem letzten Sonntag die Nachbargemeinde Neumühl zu einer Gemeindeversammlung eingeladen hatte, lädt nun auch die Evangelische Kirchengemeinde Hamborn zur Versammlung am Sonntag, 13. November 2022, um 10.45 Uhr in die Friedenskirche, Duisburger Str. 174, ein. Ziel ist auch hier, über den geplanten Zusammenschluss der drei Gemeinden Hamborn, Neumühl und Ruhrort-Beeck zu informieren und ein Meinungsbild der Hambornerinnen und Hamborner dazu einzuholen. Pfarrer Jens Dallmann, Vorsitzender des Hamborner Presbyteriums und der „Steuerungsgruppe Fusion Nord“, blickt mit Spannung auf den 1. Januar 2024, denn seine Gemeinde steht schon seit einigen Jahren in Fusionsverhandlungen mit den Gemeinden Neumühl und Ruhrort-Beeck.

Die doppelte Verantwortung für gleich zwei Gremien hilft mir dabei, zusammen mit den Beteiligten den Überblick zu behalten, was beiden Gemeinden guttuen kann“, so Dallmann - Foto Rolf Schotsch. Damit meint er die Gemeinde Hamborn, die im geplanten Fusionsmodell zu einem Pfarrbezirk werden soll, und die zurzeit noch namenlose, neuentstehende Gesamtkirchengemeinde. „Gerade jetzt ist es wichtig, die Wünsche und Ideen aber auch die Sorgen und Ängste der Gemeindeglieder zu hören und aufzugreifen, damit die Menschen in der neuen Gemeinde sich weiterhin zuhause fühlen.

Die knapp 9.500 Gemeindeglieder der künftigen Gemeinde sollen schließlich nicht zu Betroffenen werden, sondern in ihren individuellen Lebenslagen und mit ihren ganz persönlichen Bedürfnissen die Nähe Gottes und die geschwisterliche Gemeinschaft in ihrer Kirchengemeinde spüren.“, so der Pfarrer weiter. Strukturell sind drei Pfarrbezirke (Hamborn, Neumühl, Ruhrort-Beeck) geplant; alle Kirchen bleiben erhalten und die bisherigen PfarrerInnen bleiben die Ansprechpersonen für ihre Gemeindeglieder. Die Gemeinden möchten zu einer Kirchengemeinde zusammenwachsen, die stärker ist, als drei Gemeinden für sich genommen es in der Zukunft sein könnten.

Neben der Fusion stehen Berichte aus dem Hamborner Kindergarten an der Sterkrader Straße und zum Sachstand der Raumbedarfsplanung für die Hamborner Gemeindearbeit auf der Tagesordnung. Das Presbyterium möchte auch über die geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2023 informieren. „Der Kalender füllt sich Stück für Stück mit spannenden Projekten und kirchenmusikalischen- und Kulturveranstaltungen, zu denen wir alle Interessierten herzliche einladen möchten“, sagt Jens Dallmann bei einem Blick in den Veranstaltungskalender der Gemeinde. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.



Suppe verbindet: Kostenfreier Mittagstisch in Duisburg-Obermeiderich

„Bleibt ihr noch zur Suppe?“ fragen sich am Sonntagmorgen die Gottesdienstbesucher vor dem evangelischen Gemeindezentrum in Duisburg Obermeiderich gegenseitig. Die meisten nicken. Es hat sich rumgesprochen, dass die Gemeinde ab jetzt an jedem ersten Sonntag im Monat um zwölf Uhr zu einer kostenlosen warmen Mahlzeit einlädt. Und zwar nicht nur die Gottesdienstbesucher und Gemeindemitglieder, sondern alle, die gerne kommen und essen möchten.

„Wir müssen ja alle sparen“, sagt Pfarrerin Sarah Süselbeck und schaut im ungeheizten Gottesdienstraum aufs Thermometer. 17 Grad, das geht ja noch, aber der Winter ist noch lang. Wenn schon der Kirchraum kalt bleiben muss, dann lohnt es sich, nach zusätzlichen Wärmequellen zu suchen. Durch die Energiepauschale, auf die auch Kirchensteuer gezahlt werden muss, sind den Gemeinden unerwartete Einnahmen zugeflossen. Die Obermeidericher haben daraufhin überlegt, wie man das „Energiegeld“ schnell in Wärme umsetzten kann, die allen zu Gute kommt. Da bot sich ein kräftiger Eintopf an, der Leib und Seele zusammenhält und aus dem großen Pott am besten schmeckt. Gesagt, getan.

„Freitags wurde mit acht Freiwilligen gemeinsam geschnippelt, am Samstag wurde in anderer Besetzung gekocht und heute wird gegessen“, sagt Süselbeck und ist dankbar für das 100-Portionen Kochbuch von Presbyter Peter Fackert. „Da kochen wir uns jetzt durch“, sagt sie lachend. Die Idee hat über den Kreis der regelmäßig Aktiven viele helfende Hände motiviert. Aus dem großen Topf schöpft Beate Jochheim duftende Gemüsesuppe auf die Teller, Würstchen und Brot gibt es dazu, Mineralwasser steht auf den Tischen. Pfarrer in Ruhe Hans-Bernd Preuß hat einen, inzwischen erwachsenen Konfirmanden gesichtet, der längst in einem anderen Stadtteil wohnt und nun mit seiner Familie der Einladung zum Essen gefolgt ist.


Er wird freudig begrüßt. Manch einer setzt sich gern in die große Runde und ist froh, nicht allein essen zu müssen. Andere bleiben lieber im Vorraum und essen unter sich. Alle sollen sich willkommen fühlen, so wie sie sind. Den Obermeiderichern ist eine einladende Gemeinde wichtig. Deshalb leisten sie auf ihre Weise im Kleinen Widerstand gegen die soziale Kälte, die für viele Menschen in diesem Winter besonders spürbar wird. Im Gottesdienst war es schon um das Thema Widerstand gegangen und darum, dass nicht nur die weltbewegenden Taten zählen, sondern auch die alltäglichen.  


Dabei wurde ein Gedicht des katholischen Geistlichen Lothar Zenetti vorgelesen, in dem es um die persönliche Haltung geht: „Wo alle loben, habt Bedenken. Wo alle spotten, spottet nicht. Wo alle geizen, wagt zu schenken. Wo alles dunkel ist, macht Licht.“ In der Küche des Gemeindezentrums wird unverdrossen weiter an der Nachhaltigkeit des Angebotes gewerkelt, während man im Saal schon beim Kaffee sitzt. „Wir kochen die vierzig restlichen Portionen der Suppe jetzt in großen Schraubgläsern ein, damit sie etwas länger haltbar ist,“ sagt Dagmar Preuß und stellt die heiß ausgespülten Gläser zum Abtropfen auf Trockentücher, „die bringen wir dann zum Petershof nach Marxloh, damit Pater Oliver sie dort nutzen kann, um noch mehr Leute satt zu machen.“ Sabine Merkel-Rahm    
Bilder vom Mittagstisch am ersten November-Sonntag im evangelischen Gemeindezentrum Obermeiderich. Foto obermeiderich.de


Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 11. November 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann - Foto Stephan Werner - Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unterwww.salvatorkirche.de.

 

 Von den fossilen Energien loskommen

Evangelisches Kirchenparlament beschließt treibhausgasneutrale Gebäudeplanung
Duisburg, 05. November 2022 - Eines der zentralen Themen der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am letzten Wochenende in Meiderich war das „Konzept zur Treibhausgasneutralität mit dem Schwerpunkt Gebäudebedarfsplanung“. Welche Gebäude bleiben sollen und welche nicht zu halten sind, beschäftigt Gemeinden und Kirchenkreis schon seit geraumer Zeit.

Mit dem neuen Konzept aber kommen nun neben finanziellen Kriterien als Entscheidungsgründe auch umweltpolitische hinzu: So sollen laut Konzept in Gemeinden, kreiskirchlichen Einrichtungen und Werken zukünftig nur noch treibhausgasneutrale Gebäude genutzt werden. Dazu müssen Gemeinden und Kirchenkreis entscheiden, welche Gebäude bis 2027 aufgegeben werden müssen. Die verbleibenden Gebäude sollen bis 2035 durch Investitionen und Umrüstungsmaßnahmen treibhausgasneutral werden.  


Vor der Abstimmung richtete sich Superintendent Dr. Christoph Urban mit einem Appell an die Synodalen: „Mit diesem Beschluss kümmern wir uns alle darum, dass wir bald von fossilen Energien loskommen und unseren deutlichen Beitrag zur Bewahrung von Gottes guter Schöpfung leisten.“ Die Abgeordneten des Duisburger Kirchenparlamentes haben das Konzept einstimmig beschlossen.  

Synoden-Tagung in Duisburg-Meiderich mit Abstimmungen (Foto: Rolf Schotsch).
 
Weiterer Tagesordnungspunkt waren die Berichte aus den Gemeinden, Einrichtungen und Werken. In seinem eigenen Jahresbericht machte Superintendent Dr. Urban die Beobachtung, dass Gemeinden und Kirchenkreis eine Menge miteinander gestemmt hätten, „jeder und jede dort, wo er oder sie Verantwortung trägt, aber auch zusammen.“ Er sei stolz auf so viele Haupt- und Ehrenamtliche, die sich innerhalb des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg engagieren und so viel auf die Beine stellen. Zugleich beobachte er, dass „die große, überwältigende Mehrheit der Haupt- und Ehrenamtlichen in diesem Kirchenkreis kämpft bis zum Abwinken“ und dass die Arbeitsbelastung haupt- wie ehrenamtlich sehr hoch ist. Zudem dürfe man sich nichts vormachen.


„Als Kirche sind wir gegenwärtig eine Organisation im Rückbau. Deshalb können wir nicht auf jede neue Aufgabe oder jede neue Lücke in der Personaldecke mit Arbeitsverdichtung reagieren…. Ich stehe aber dafür, dass wir die Veränderungen unserer Kirche aktiv gestalten, aber dass wir bei alledem trotzdem darauf achten, dass wir uns nur so viel auf den Teller nehmen, wie wir essen können.“  

Viel Diskussion gab es auch Freitagabend zum Positionspapier der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), in dem 16 Projekte wie „Junge Kirche“, Stärkung des Ehrenamtes oder „Serviceorientierte Kasualpraxis“ beschrieben werden. „Wir gestalten ´evangelisch rheinisch´ zukunftsfähig“ heißt das Positionspapier. Vor den Gruppenarbeiten gab es Input durch Oberkirchenrätin Henrike Tetz von der  EKiR und Moderator Prof. Dr. Dieter Beese von der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Jetzt soll der Kreissynodalvorstand einen Plan erarbeiten, wie an den Themen weitergearbeitet werden kann.


Was finanziell möglich ist, geben die Haushaltsplanungen von Kirchenkreis und Gemeinden vor, die auf der Tagung am Samstag vorgestellt wurden. Für das Haushaltsjahr 2023 wird mit 60.344 Mitgliedern in den 15 Gemeinden des Duisburger Kirchenkreises gerechnet und eine Summe von 14.108.427 Euro einkalkuliert. Von der dem Duisburger Kirchenkreis zur Verfügung stehenden Summe werden im Vorwegabzug teilweise Gemeindepfarrstellen, kreiskirchliche Pfarrstellen oder z.B. der Trägeranteil für die Kindergartenarbeit entnommen.


Nach diesen Abzügen erhalten die Gemeinden von der restlichen Summe von 9.376.737,00 Euro einen anteiligen Verteilbetrag von 75,36 % (7.066.309 Euro), der Kirchenkreis 24,64% (2.310.428 Euro). Die beiden Summen sind etwas größer im Vergleich zum Vorjahr. Es gäbe keinen Grund sich zurückzulehnen, warnt Verwaltungsleiterin Svenja Stepper, denn im Haushalt machen die Duisburger Kirchensteuergelder nur knapp die Hälfte aus; die andere Hälfte erhält der Duisburger Kirchenkreis über eine Art Solidarausgleich aus einem Topf der Landeskirche, in den reichere Kirchenkreise Finanzmittel beisteuern und aus dem ärmere Kirchenkreise Ausgleichsmittel erhalten.


„Die Finanz- und Mitgliederstarken Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland steuern viel dazu bei, dass wir in Duisburg beständig planen und weiterarbeiten können. Wenn die zu verteilende Summe in der Evangelischen Kirche im Rheinland durch die wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundenen Kirchensteuerzahlungen geringer wird, werden wir geringere Mittel erhalten. Und darauf sollten wir uns schon jetzt nachhaltig vorbereiten.“


Der Haushalt des Kirchenkreises sowie alle weiteren beschlossenen Haushaltspläne liegen zur Einsicht vom 8.11.2022 bis 15.11.2022 im Verwaltungsamt, Am Burgacker 14 – 16, öffentlich aus. Interessierte melden sich bitte unter 0203 / 29513106 an. Aufhorchen ließ am Synodensamstag die Abgeordneten des Kirchenparlamentes und die anwesenden Gäste der Zwischenbericht der sogenannten „AG Aufgabenkritik“. Angesichts noch größerer erwarteter rückläufiger Gemeindegliederzahlen und geringerem Finanzspielraum hatte die Synode schon im Herbst 2019 den Kreissynodalvorstand beauftragt, eine kritische Überprüfung der Aufgaben von kreiskirchlichen Einrichtungen, Referaten und Werken vorzunehmen.

Dass diese Aufgabenkritik nun schneller vorangetrieben werden soll, hängt auch mit der aktuellen Entwicklung zusammen: Angesicht der Teuerungsrate in Deutschland (im lfd. Jahr oberhalb von 7 Prozent) steigen die Kirchensteuererträge zwar nominal, verlieren aber real an Finanzkraft. Die deutlichen Warnsignale führten zu dem Beschluss, nach dem alle kreiskirchlichen Aufgabenfelder jetzt konkrete Einsparmaßnahmen für 2025 und 2030 erarbeiten und diese schon im Sommer nächsten Jahres vorstellen sollen.

„Die AG Aufgabenkritik steht allen kreiskirchlichen Aufgabenfeldern dabei als „Sparringspartnerin“ zur Verfügung“ heißt es dazu in der Vorlage. Dabei sollen anhand verbindlicher Rahmenbedingungen die Fortführung der Aufgaben generell bzw. deren Leistungsumfang hinterfragt werden. Der Beschluss wurde mit großer Mehrheit angenommen. Zur nächsten Tagung kommt die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg am ersten Juniwochenende 2023 zusammen.

Stichwort Kreissynode: Die Kreissynode leitet den Kirchenkreis. Sie ist vergleichbar mit dem Parlament auf politischer Ebene. Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen und Pfarrerinnen und gewählten Presbyterinnen und Presbyter, die von den einzelnen Kirchengemeinden als Delegierte entsandt werden, sowie berufenen Mitgliedern. Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr und tagt ein oder zwei Tage.

 

- Auf dem Weg zu einer Kirchengemeinde
- Hilf mir zu sterben - Kirchencafé zu einem schwierigen Thema
- Pfarrer Dirk Sawatzki am Service-Telefon der evangelischen Kirche

Auf dem Weg zu einer Kirchengemeinde
Duisburg, 03. November 2022 - Zwei evangelische Süd-Gemeinden laden zu Versammlungen ein Rückfragen, Ermutigung, Kritik und Anregungen auf dem Weg zu einer einzigen Gemeinde sind den Presbyterien der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm und der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd schon seit Beginn der Gespräche zum Zusammenschluss sehr wichtig. Genau darum bitten die Leitungsgremien beider Gemeinden auch jetzt und laden herzlich zu Versammlungen ein, in denen Details zum Gesicht der neuen Großgemeinde im Duisburger Süden besprochen werden sollen.

In der Auferstehungsgemeinde beginnt die Versammlung in der Auferstehungskirche Ungelsheim am 13. November 2022 um 9.30 Uhr mit dem Gottesdienst, einer anschließenden Kaffee- und Stärkungspause und den danach folgenden Gesprächen. Die Versammlung der Gemeinde Großenbaum-Rahm ist am gleichen Tag in der Versöhnungskirche und beginnt mit dem Gottesdienst dem eine anschließenden Kaffee- und Stärkungspause und die Versammlung folgen.  

Zum einen geht es um den Grundsatzbeschluss, der die zum 1. Januar 2024 geplante „Geburt“ der neuen Gemeinde besiegeln soll. Diese wird das Gebiet Großenbaum und Rahm - bislang Gemeinde Großenbaum-Rahm -, sowie Huckingen, Hüttenheim, Ungelsheim, Mündelheim, Ehingen und Serm - bislang Auferstehungsgemeinde - umfassen. Dann geht es in den Versammlungen aber auch um die die neue Liturgie, die in beiden Gemeinden schon ab dem 1. Advent 2022 gelten soll. Ein Ausschuss mit Mitgliedern beider Gemeinden, den Kirchenmusikerinnen und den Pfarrstelleninhabern sie erarbeitet. Sie ist wichtig für die Identität der neuen Gemeinde, denn diese Maßgaben legen fest, wie die Gottesdienste gefeiert werden.

Ein Ziel war, dass die Liturgie „selbsterklärender“, „sprachlich verständlicher“ und „fröhlicher“ wird. Zudem wird in beiden Gemeinden das Schutzkonzept zu sexualisierter Gewalt vorgestellt. Neben Maßnahmen wie Führungszeugnisse und Schulungen sollen die Schutzkonzepte gewährleisten, dass die handelnden Personen voneinander wissen, wie gemeinsam der Schutz gegen sexualisierte Gewalt sichergestellt wird. Die beiden Gemeinden kommen damit dem Gesetz der Evangelischen Kirche im Rheinland nach, das alle Kirchenkreise, Gemeinden und Einrichtungen verpflichtet, Schutzkonzepte zu entwickeln und Schutzmaßnahmen umzusetzen.


Die beiden Südgemeinden gehen auch hier diesen Weg gemeinsam. Grund der Umstellung zur Großgemeinde, teilten die beiden Leitungsgremien schon im Oktober 2021 mit, sei nicht die finanzielle Not. Es sei jedoch sinnvoll und notwendig, personell viel stärker zusammenzuarbeiten, um auch zukünftig gute Gemeindearbeit zu bieten. Es gehe letztendlich um eine Neuausrichtung der gemeindlichen Arbeit und um die Erfahrung, dass man gemeinsam stärker ist. Beide Gemeinden freuen sich, wenn möglichst viele Menschen an den Gemeindeversammlungen teilnehmen. Informationen zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.


„Der Entwurf eines Leitbildes liegt bereits vor, das die Grundlage der neuen Gemeindekonzeption sein wird. Die Gemeindekonzeption ist eine Aufgabe, der wir uns im Frühjahr 2023 verstärkt widmen werden. Derzeit wird an einem Entwurf für eine Gemeindesatzung gearbeitet, ein Name, ein Logo und ein Siegel müssen für die neue Gemeinde gefunden werden. Hier sollen die Ergebnisse bereits Ende des Jahres zur Beschlussfassung in beiden Presbyterien vorliegen. Auch die Mitarbeitervertretung (MAV) beider Gemeinden werden informiert und in den Fusionsprozess mit einbezogen.
Kein Standort ist auf absehbare Zeit gefährdet. Neben der „Grundversorgung“ (Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit…) soll jeder der drei Standorte in Großenbaum, Huckingen und Ungelsheim einen inhaltlichen Schwerpunkt erhalten. Zu den zukünftigen Schwerpunkten der neuen Gemeinde werden die Jugendarbeit, die Kirchenmusik und Angebote im Bereich Kultur und Bildung gehören.“  


Hilf mir zu sterben - Gottesdienst mit Kirchencafé zu einem schwierigen Thema

Für den Gottesdienst am 13. November 2022 um 11 Uhr in der Lutherkirche in Duisburg Duissern, Martinstraße 39, haben Pfarrerin Karin Holdmann und Pfarrer Stefan Korn ein unangenehmes, aber wichtiges und ernstes Thema gewählt: „Hilf mir zu sterben“. Beide sehen darin auch ein vielschichtiges Thema, „weil das Sterben vielschichtig ist, oder vielschichtig geworden ist“ sagen beide im Vorfeld des Gottesdienstes.

Vielschichtig deshalb, weil durch die moderne Medizin menschliches Leben lange aufrechterhalten werden kann, trotz schwerster Krankheit. Zudem kann das Leben durch ein selbstbestimmtes Entscheiden auch vorzeitig beendet werden. Da bei dem Aufruf „Hilf mir zu sterben“ auch viele Fragen auftauchen, soll im Gottesdienst Raum sein, sagen beide, „für den Versuch, diesen Wunsch überhaupt aussprechen zu lassen, ohne moralischen Zeigefinger – obwohl wir zugleich überzeugt sind, dass Gott der Schöpfer ist, der das Leben gibt und auch bestimmt, wann wir sterben. Es bleiben Fragen.“

Pfarrer Karin Holdmann, die seit vielen Jahren als Krankenhausseelsorgerin arbeitet und Pfarrer Stefan Korn, der im Gemeindeleben oft auch über den Tod spricht, laden herzlich zu dem Gottesdienst ein. Ebenso laden Sie zum anschließenden Kirchencafé in der benachbarten Notkirche ein, wo Gespräche miteinander über dieses schwierige Thema möglich sind.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.


Pfarrer Dirk Sawatzki am Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 7. November 2022 von Dirk Sawatzki, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingehim), besetzt. Foto; www.trinitatis-duisburg.de

 


- Martinsmarkt in Wanheim
- Obermeiderich lädt wieder zum Friedensgebet und Emils Pub ein
- Vesselin Paraschkevov: Bachs Solosuiten für Violine in der Marienkirche

Martinsmarkt in Wanheim
Duisburg, 03. November 2022 - In der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim lädt wieder ein Martinsmarkt im Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, zum Stöbern und Klönen ein. Am Samstag, 5. November 2022 zwischen 12 und 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher - wie immer beim Martinsmarkt - viele handgefertigte kleine Geschenke in Augenschein nehmen und für wenig Geld und den guten Zweck kaufen.

Auch diesmal gibt es Nützliches, Wärmendes und Schmückendes aus Holz oder Filz oder anderen Materialien. Zudem gibt es einen Büchertisch, bei dem Lesefreudige fündig werden. Für eine kurze Verschnaufpause an den herbstlich geschmückten Tischen locken selbstgebackene Kuchen. Der Erlös der Einnahmen ist für gemeindliche Zwecke bestimmt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

Martinsmarkt 2019 - Foto www.gemeinde-wanheim.de


Obermeiderich lädt wieder zum Friedensgebet und Emils Pub ein
Für Freitag, 11. November 2022 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zum Friedensgebet und zum Treffpunkt „Emils Pub“ ein. Beim wöchentlichen Friedensgebet – immer freitags um 18 Uhr – können die Menschen in Gemeinschaft mit anderen ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott bringen.

Ebenfalls am 11. November können beim anschließenden „Emils Pub“ ab 19 Uhr die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

"Emils Pub" aus dem Jahr 2017 - Foto: www.obermeiderich.de



Vesselin Paraschkevov spielt Bachs Solosuiten für Violine in der Marienkirche
Am 13. November findet um 17 Uhr in der Marienkirche an Josef Kiefer Str. neben dem Theater am Marientor das zweite Konzert mit Bachs Solosuiten für Violine statt. Zu hören sein werden die Sonaten und Partiten 4 bis 6. Gespielt werden die abwechslungsreichen Werke in ihrer ursprünglichen Gewand, interpretiert nur von einem Spieler ohne Begleitung. „Was Bach hier aus dem Instrument herausholt ist Weltklasse und beflügelte die besten Geiger zu allen Zeiten“ meint Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, der den bulgarischen Geiger Vesselin Paraschkevov Foto https://www.paraschkevov.de -  als Interpreten für diesen und den vorangegangenen ersten Abend (war am 30.10.2022) gewinnen konnte.

Paraschkevov war zunächst Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, danach Violin-Professor an der Folkwang-Hochschule in Essen und als Musiker weltweit unterwegs. Der Eintritt ist frei, nach dem knapp einstündigen Konzert wird eine Kollekte erbeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Über Vesselin Paraschkevov (https://www.paraschkevov.de/): Bei Sofia in Bulgarien geboren, erhielt Vesselin Paraschkevov seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Nach seiner Staatsprüfung, die er mit höchster Auszeichnung ablegte, studierte er in St. Petersburg bei Mischa Wayman.

Es folgten Meisterkurse in Wien sowie bei Henryk Szeryng in Genf. Von 1969 bis 1973 war er Staatskünstler und Solist vom Sofiaconcert. 1973 wurde Paraschkevov zu den Wiener Philharmonikern als Konzertmeister berufen. Der mit zahlreichen bulgarischen und internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist hat seit 1980 an der Folkwang Hochschule eine Professur für Violine inne.

Konzertreisen als Solist mit Orchester und als Kammermusiker führten Paraschkevov durch ganze Europa, sowie in die USA, nach Russland, Südkorea, Taiwan, Japan, Südafrika, Cuba, Mexiko und Brasilien. Solistisch arbeitete er u.a. mit dem WDR Sinfonieorchester, dem SWR Rundfunkorchester, den Duisburger Philharmonikern, der Philharmonia Hungarica, dem Metropolitan Orchestra Tokyo und der Akademischen Philharmonie Leningrad.


- Evangelische Kirche in Duisburg stellt sich auf den Winter ein
- Sammelwoche für Weihnachtspäckchen für Kinder in Not
- Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet

Evangelische Kirche in Duisburg stellt sich auf den Winter ein
Duisburg, 01. November 2022 - Gemeinden, Einrichtungen und Werke im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg stellen sich auf den Winter ein, indem sie Menschen in den Stadtteilen auf ganz unterschiedliche Weise helfen. Und indem sie Maßnahmen treffen, damit sie bei den Rechnungen für Strom und Gas nicht allzu böse Überraschungen zu erleben.    

Einerseits haben alle 15 Gemeinden und der Kirchenkreis beschlossen, die zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen, die auf die vom Staat an die Bürgerinnen und Bürger einmalig ausgezahlten Energiepauschalen anfallen, komplett Bedürftigen - z.B. über Diakoniekassen oder die Bahnhofsmission - zu Gute kommen zu lassen. Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, freut sich über diese Initiative und dass diese so geschlossen mitgetragen wird. Bei den zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen handelt es sich um eine zu erwartende Summe von insgesamt 120.000 Euro (zwei Euro je Gemeindemitglied).

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg zum Beispiel rundet die ihr zustehenden Beträge und wird je 10.000 Euro für „Gemeinsam gegen Kälte“ und „Duisburger Tafel“ für deren Arbeit in diesem Winter spenden. Die Evangelische Gemeinde Obermeiderich nutzt die zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen für den Einkauf von Lebensmitteln, die mit denen Gerichte für einen – zunächst monatlichen – Mittagstisch gezaubert werden sollen.


Eingeladen sind alle Hungrigen ins Gemeindezentrum an der Emilstraße zu einer warmen Mahlzeit, unabhängig von Religion und Kultur. Das Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen und die Organisation des ganzen Projektes übernehmen Ehrenamtliche der Gemeinde. Auf die in der Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine entstanden Erhöhungen der Energiepreise reagieren Gemeinden, Einrichtungen des Kirchenkreises mit vielfältigen Maßnahmen.


Schon im September hat Svenja Stepper den Gemeinden und Einrichtungen empfohlen, in den Finanzplanungen eine Erhöhung der Energiekosten für sämtliche Energieträger um 170% mit einzukalkulieren. Für das Verwaltungsamt des Kirchenkreises am Burgacker in der Innenstadt, dessen Leitung die Kirchenoberverwaltungsrätin und Diplom-Verwaltungswirtin verantwortet, hat Svenja Stepper praktische Sparmaßnahmen beschlossen. So soll zum Beispiel freitags nur im Homeoffice gearbeitet werden, denn übers lange Wochenende wird die Heizung von Freitag bis Montag früh ausgeschaltet.


Die Temperaturen in Kirchen und Gemeindehäusern herunterzufahren haben auch alle 15 Gemeinden beschlossen. Vorreiterin war hier die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, die schon im März 2022, kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine als Zeichen der Solidarität für „kalte Kirchen“ gestimmt hatte: Beschlossen wurde, dass die Kirchen in Huckingen und Ungelsheim zu den Gottesdiensten bis auf weiteres nicht mehr wie gewohnt beheizt werden. Statt 19 bis 20 Grad werden es nur 14 bis 15 Grad sein. Diese Entscheidung gilt nach wie vor.


Auch die Nachbargemeinden fahren die Heizungen in den Gotteshäusern und Gemeindezentren herunter. So wird z.B. die Versöhnungskirche in der kommenden Heizperiode in der Regel nicht geheizt. Die Gottesdienstbesucher werden ermutigt, Decken zum Gottesdienst mitzunehmen. In der Nachbargemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) wird die Raumtemperatur in den Gebäuden auf 18 bis 19 Grad abgesenkt; die Außenbeleuchtung von Gebäuden, sofern sie nicht der Gehwegsicherung dient, wird nicht eingeschaltet.


So wird der Turm der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz, der in den langen Winternächten mit hohem Energieaufwand von außen angestrahlt wird, dunkel bleiben. Zudem wird das Gemeindehaus an der Arlberger Straße vom 1. November bis zum 31. März geschlossen. Den betroffenen Gruppen konnten Alternative innerhalb der Gemeinde für ihre Treffen angeboten werden. Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld hatte schon im September ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Energieeinsparung beschlossen.


Wichtigste Maßnahme ist, dass die Regelgottesdienste vom 1. November bis zum 31. März aus der Pauluskirche in den Paulussaal verlegt werden. Außer zu den jetzt schon geplanten Veranstaltungen und den Gottesdiensten zu Weihnachten wird die Temperatur in der Pauluskirche auf 10 Grad gesenkt. In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg werden die Gottesdienste in Duissern statt in der Lutherkirche in der kleineren, benachbarten Notkirche gefeiert (Ausnahme ist Heiligabend).

Die Gemeingruppen, die sonst die Marienkirche nutzen, werden ins benachbarte Gemeindehaus ziehen. Und die Salvatorkirche mit auf maximal 16 Grad geheizt. Außerdem werden zusätzliche Decken angeschafft, die den Aufenthalt im Gotteshaus gemütlicher machen. Decken schafft übrigens auch die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich an, diese sollen die Aufschrift „Kirche kann mich mal … wärmen“ bekommen. Kontakte zu allen Gemeinden gibt es Netz unter www.kirche-duisburg.de.


Krimilesung mit Dieter Kaspers fällt aus

Der Duisburger Autor Dieter Kaspers sollte am 6. November 2022  im Neudorfer Gemeindezentrum, Wildstr. 31 aus seinem Roman „Kommissar Greulichs Witterung“ lesen. Aus Krankheitsgründen muss die Lesung leider ausfallen. Sie soll im nächsten Jahr nachgeholt werden, wo Dieter Kaspers dann das Publikum mit Spannung, Mord und weiteren Verbrechen in das Duisburg des Jahres 1953 mitnehmen wird.


Kirchengemeinde eröffnet Sammelwoche für Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm hat sich der Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ angeschlossen und sammelt nun Päckchen, die über die Stiftung „Kinderzukunft“ an Kinder und Jugendliche in Osteuropa gehen sollen. Erste Gelegenheit, persönliche Geschenke für Kinder in Not abzugeben, ist der „Gottesdienst Anders“ am 6. November 2022 um 11 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum, mit dem die gemeinsame Sammelwoche für die Weihnachtspäckchen in der Gemeinde eingeleitet wird und in dem auch die Kollekte für diesen Zweck bestimmt ist.

Zu dem Gottesdienst und zur Unterstützung der Aktion lädt die Gemeinde herzlich ein. Als offizielle Sammelstelle nimmt die Gemeinde auch gern Päckchen aus der Nachbarschaft und den Stadtteilen entgegen.

Bis zum 25. November können Päckchen zusammen mit einer freiwilligen Transportkostenbeteiligung von drei Euro im Gemeindebüro an der Lauenburger Allee, im Begegnungs- und Beratungszentrum und zu den Gottesdiensten an der Versöhnungskirche abgegeben werden. Mitmachen ist einfach: Wer mag, packt in einen Schuhkarton Süßigkeiten, Spielsachen, Kleidung usw. und verpackt das Ganze zu einem schönen Geschenk.

Das Weihnachtspäckchen geht über die Stiftung an bedürftige Kinder und Jugendliche in Osteuropa. Kinderdörfer und zuverlässige Partnerorganisationen in den Projektländern stellen sicher, dass die Päckchen bei den Bedürftigsten ankommen. Die Päckchen werden dann in Bosnien und Herzegowina, Rumänien und sofern möglich auch in der Ukraine verteilt. Die Mädchen und Jungen sind im Kindergarten- und Schulalter, der Großteil ist zwischen sechs und zwölf Jahren. Es werden aber auch Jugendliche bis 18 Jahre beschenkt. Mehr Infos zur Aktion gibt es im Netz unter https://www.kinderzukunft.de/, Infos und Kontakte zur Gemeinde gibt es unter www.ekgr.de.  



Kircheneintrittsstelle am Freitag wieder geöffnet
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche - Foto Rolf Schotsch - mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 4. November 2022 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de


Kirchen und Gemeinden in Duisburg

 

Katholische Kirche Duisburg Dekanat Duisburg-Mitte (ab 1. Oktober 2006)

PFARREI LIEBFRAUEN  (Pfarrkirche: St. Joseph)
Dellplatz 35
47051 Duisburg (Mitte)
Tel.: 0203/21900  Fax 0203/2981950
Pfarrer Bernhard Lücking
E-Mail:
liebfrauen.duisburg-mitte@bistum-essen.de

Mit den Gemeinden:

  • St. Michael
    Markusstraße 27
    47055 Duisburg (Wanheimerort)
    Tel.: 0203/77895-0 und 7789510  Fax: 0203/7789566
    Pfarradministrator: Hans-Peter Latsch

    Filialkirche St. Petrus Canisius
    Sperlingsgasse 34
    47055 Duisburg (Wanheimerort)
    Tel.: 0203/770169  Fax: 0203/7391763
    E-Mail: spc-du@t-online.de

  • St. Ludger
    Ludgeriplatz 33
    47057 Duisburg (Neudorf)
    Tel.: 0203/355182 Fax: 0203/375728
    Rainer Hesse
    E-Mail:
    st.ludger.duisburg-neudorf@bistum-essen.de


    Filialkirche St. Elisabeth
    Duissernstraße 22
    47058 Duisburg (Duissern)
    Tel.: 0203/331698 Fax: 0203/342082
    Bruno Freyaldenhoven

  • St. Gabriel
    Gneisenaustraße 269
    47057 Duisburg (Neudorf)
    Tel.: 0203/353592 Fax: 0203/362948
    Manfred Pötschick
    E-Mail:
    st.gabriel.duisburg-neudorf@bistum-essen.de

  • Kroatische Gemeinde (Kirche St. Joseph)

  • Italienische Gemeinde (Kirche St. Joseph)

Weitere Kirchen
(Kirchen, für die das Bistum keine
Kirchensteuermittel mehr zur Verfügung
stellen kann und über deren weitere
Verwendung noch zu beraten ist)

St. Clemens
, Klemensstraße 38, DU-Kaßlerfeld
Heilig Kreuz, Essenberger Straße 204, DU-Neuenkamp
Liebfrauen, Landfermannstraße, DU-Mitte
St. Anna, St. Anna-Weg 5, DU-Neudorf
St. Peter, Brückenstraße 32, DU-Hochfeld
Kapelle St. Martin, Werthacker, DU-Duissern

Fläche des Stadtgebietes 

232,8 qkm

Einwohner (12/2006) 
davon Katholiken  

498 000
180.074 (35,5 %)

Pfarrgemeinden 

50 (32 zum Bistum Essen,
18 zum Bistum Münster) 

aktive Priester 

71 (davon  50 Pfarrer) 

Priester im Ruhestand 

12

Diakone 

10

Ausländerseelsorger 

4

Gemeinde-/Pastoraleferent(inn)en 

20

Jugendpfleger/in

5

Katholische Schulen in freier Trägerschaft 

2 (Bischöfliche Gymnasien) 

Katholische Grundschulen 

12

Katholische Hauptschulen 

1

Katholische Kindergärten/Kinderhorte 

73

Kinderheime in katholischer Trägerschaft 

2

Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft 

7

Fachklinik für Suchtkranke 

1

Altenheime in katholischer Trägerschaft 

7

Katholisches Jugendamt/BDKJ-Stadtstelle

1

Katholische Jugendberufshilfe

1

Offene Türen in katholischer Trägerschaft

3

Katholische Öffentliche Büchereien 

29

Katholische Familienbildungsstätten 

3

Katholisches Bildungswerk 

1

Klöster

2

Josef-Kiefer-Str. 4, 47051 Duisburg - 0203/24881

Dellplatz 29, 47051 Duisburg - 0203/2981987

Dellplatz 35, 47051 Duisburg - 0203/21900

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/997110

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951227

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951 - 0

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951230

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951 - 0

Juliusstr. 10, 47053 Duisburg - 0203/662329

Marientorstr. 46, 47051 Duisburg - 0203/99299 - 0


Caritasverband (mit ca. 700 hauptamtlichen Mitarbeitern)

allgemeine Sozialberatung; Betreuungen; Beratungsstelle für Eltern, Kinder u. Jugendliche;
sozialpädagogische Familienhilfe; Kur- u. Erholungshilfe; Schuldnerberatung; Beratung für
Frauen in Not- und Konfliktsituationen;
Suchthilfezentrum "Nikolausburg"; Beratungsstelle für ältere Menschen u. Angehörige; Altenhilfe u. -erholung; Begegnungsstätten;  Essen auf Rädern; Häusliche Alten- und Krankenpflege; Altenheime; Krankenhaussozialdienst; Katholische Krankenhaushilfe; Schifferkinderheim;
Reha-Einrichtung f. psychisch Behinderte; Appartementhaus für Mutter u. Kind; Sozialdienst für ausländische Einwohner; Rechtsberatung für Ausländer; Gemeindecaritas; ökumenische Bahnhofsmission