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Duisburgs Eishockey-Geschichte 1971 - 1991| Trainer in Duisburg 



Einsätze ab 1971

Spieler ab 1971

DSC Kaiserberg 1947|Duisburger SV 87| 55 Jahre DU-Eishockey
Spieler 1971 - 1990/91
|Spieler 1991/92 - 2025 |EVD-Jahre
Spiele 1 - 1000|1001 -1501 |1500 - 2000|www.evd-archiv.de
80 Endrunden-Spiele 1996/97 - 03 2025|ab 1991
|24-25|23-24
Cortina 2026|ab 1928|Teilnehmer|Gegner WM 2026|50.U20 WM
Füchse 2025/26|Tabelle OL Nord | EVD-Ergebnisse ab 1991


Neue Eissporthalle Duisburg

Duisburg, 18. Dezember 2025: Zuschauerbeschränkungen angesagt: Zustand der Eishalle bereitet nun gravierende Probleme. Nur noch 1500 Besucher erlaubt!

Duisburgs Haupt- und Finanzausschuss hat dem Eilbeschluss zum Neubau einer Eissporthalle einstimmig zugestimmt

Duisburg, 29. Oktober 2026 - Auf der heutigen Sitzung des Haupt- und Fnanzausschusses der Stadt stimmte der Ausschuss dem Eilbeschluss der Planung und Umsetzung für den Neubau der Eissporthalle Duisburg inkl. der Interimslösung (temporäre Eissporthalle) und dem Abriss von bis zu 40 Mio. € einstimmig zu.

Die Folgekosten der Investitionen werden im Rahmen des Wirtschaftsplans abgebildet


Zur Saison 2029/30 soll die neue Halle, die zunächst 2500 Zuschauern platzt bieten soll, dann in den Betrieb gehen. Dabei soll eine Erhöhung der Zuschauerkapazität möglich sein. Mit 2 Eisbahnen ergeben sich zudem besonders für den EVD-Nachwuchs ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven.
In der Zwischenzeit soll ab Mitte Februar mit den intensiven Planungen und anschließend dem Bau einer Übergangshalle auf der Bezirkssportanlage Wedau I begonnen werden. Diese soll ein Fassungsvermögen von 1500 Zuschauern besitzen.

Die Resonaz bei den Füchsen:
Tom Södler freut sich über den Beschluss: „Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Duisburger Eissports und die Entwicklung der Füchse Duisburg. Nun heißt es: nicht nachlassen und den Fuß auf dem Gaspedal lassen! Der Fokus liegt nun darauf, die Pläne für die Übergangshalle voranzutreiben, damit wir pünktlich in die Saison 2026/2027 starten können.
Nach Zeiten der Sorge können wir durchatmen! Die Zukunft des Duisburger Eishockeys ist gesichert. Wir blicken nun voller Vorfreude auf die Zwischenrunde und die folgenden Playoffs!"


Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran – Übergangslösung ab 2026 geplant. Nach 55 Jahren soll ein Neubau vorangetrieben werden

Zukunft des Duisburger Eissports wird durch Neubau gesichert
Duisburg, 27. Januar 2026 - Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden kann.

Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen Schlittschuh fahren.

Auch der Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000 Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen.

Eine moderne Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.

Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.

Nach dem Eilbeschluss folgt am Donnestag, 29. Januar 2026 die
SONDERSITZUNG Konstituierende öffentliche Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses um 13:00 Uhr Duisburg-Mitte, Rathaus Duisburg, Ratssaal (Zi. 100)


Kommentar
Man hat es in Duisburg fast nicht mehr für möglich gehalten, dass ein einstimmiger Ratsbeschluss vom 23. September 2024 nun doch umgesetzt werden soll. Das stärkt in einer wieder einmal durch viele Einflüsse und zum Teil extremen Finanzproblemen gebeutelten Stadt wie Duisburg die Zukunft angepackt wird.
Es ist ein besonderes Zeichen für den Sport oder der Kultur (stark renovierungbedürftiges Stadttheater) vor allem für die Bürger der Stadt. Es geht um Verlässlichkeit politischer Beschlüsse und Vertrauen. Harald Jeschke

Blick auf die 55 Jahre alte Eissporthalle, Homebase der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses und der Laufzeiten. Foto Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Beschlussvorlage am 27. Januar 2026 bzw. Eilantrag (Eilbeschluss öffentlich gem. § 60 Abs. 1 S. 1 GO NRW - Drucksache-Nr. 24-0526/1
Die aktuelle Eissporthalle wurde im Jahr 1971 errichtet und weist einen Sanierungsbedarf in Höhe von ca. 27 Mio. € auf. Aufgrund des baulichen Zustands vorrangig im Bereich des Brandschutzes wurde zum Ende des Jahres 2025 die maximale Zuschauerkapazität auf 1500 Zuschauer eingeschränkt und die maximale Nutzungsdauer bis zum Ende der aktuellen Eissportspielzeit 2025/2026 begrenzt.

Bereits vor dieser Entwicklung wurde DuisburgSport mit Beschluss des Rates der Stadt im Rahmen der DS 24-0526 beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Gebag PE eine Machbarkeitsstudie für eine neue Eissporthalle am bisherigen Standort zu erstellen.

Die beauftragte Machbarkeitsstudie für die Errichtung einer neuen Multifunktionshalle mit zwei Eisflächen und einer Zuschauerkapazität von 4.999 Zuschauern endete mit einer Kostenschätzung in Höhe von ca. 90 Mio. €. Aufgrund des dargestellten Finanzvolumens wird die Machbarkeitsstudie nicht weiterverfolgt, sondern es wurden vielmehr alternative Ansatzmöglichkeiten für einen Neubau geprüft.

Im Rahmen der nun notwendigen Planung ist die erklärte Zielsetzung der Neubau von zwei Eisflächen von denen eine Eisfläche mit einer Zuschauerkapazität von 2.500 Zuschauern mit einer Skalierbarkeit der Zuschauerkapazität ausgerichtet an der sportlichen Entwicklung der Füchse Duisburg ausgebildet werden soll.

Im Folgenden soll dargestellt werden, welche Bedeutung der Eissport und auch die Errichtung von zwei Eisflächen für die Sportstadt Duisburg hat und warum es sinnvoll ist den Standort entsprechend zu erhalten und zukunftsorientiert mit zwei Eisflächen auszubauen. Bedeutung für den Schulsport Die Eishalle in Duisburg erfüllt bereits heute eine wichtige Funktion im Schulsport.

Im Rahmen des Lehrplans des Landes Nordrhein-Westfalen werden regelmäßig Inhalte wie „Rollen und Gleiten“ vermittelt. Aktuell können jedoch aufgrund der begrenzten Kapazitäten lediglich drei bis vier Schulklassen pro Tag berücksichtigt werden. Mit zwei Eisflächen bestünde die Möglichkeit, dieses Angebot deutlich auszubauen:

• vier bis acht Schulklassen pro Tag wären realistisch • bessere zeitliche Verteilung über den Vormittag
• geringere Abhängigkeit vom Vereinstrainingsbetrieb Damit könnte der Eissport einem deutlich größeren Teil der Duisburger Schülerschaft zugänglich gemacht werden – unabhängig von sozialem Hintergrund oder Vereinszugehörigkeit. Dies stärkt nicht nur die Bewegungsförderung, sondern auch die Chancengleichheit im Bildungssystem.

Bedeutung für den Breitensport, Freizeitsport
Der Bedarf an niederschwelligen Freizeitangeboten im Eissport ist in Duisburg bereits heute sehr hoch. Aktuell werden jährlich rund 30.000 Freizeitläuferinnen und Freizeitläufer erreicht – trotz extrem eingeschränkter Laufzeiten, insbesondere am Wochenende. Mit zwei Eisflächen ergibt sich ein realistisches Potenzial von 100.000 bis 120.000 Freizeitläufern pro Jahr. Dieses Potenzial kann derzeit nicht ausgeschöpft werden, da:
• Laufzeiten häufig zugunsten des Trainingsbetriebs reduziert werden müssen
• Wochenendangebote stark begrenzt sind
• Leistungssport, Nachwuchs- und Freizeitsport um dieselben Eiszeiten konkurrieren. Eine zweite Eisfläche würde diese strukturelle Konkurrenz auflösen. Während auf der einen Fläche Trainings- und Spielbetrieb stattfinden, könnte auf der anderen Fläche zeitgleich öffentlicher Lauf, Eiskunstlauf oder Hobbybetrieb angeboten werden.

Damit würde die Eishalle erstmals ihrer Rolle als breit zugängliche Freizeiteinrichtung für die gesamte Stadt gerecht. Bedeutung für Vereine, Nachwuchsarbeit und langfristige Strukturen Auch für die Duisburger Eissportvereine – vom Eishockey bis zum Eiskunstlauf – ist die aktuelle Situation strukturell limitierend.

Eine Eisfläche zwingt zu ständigen Priorisierungen:
• Nachwuchs gegen Erwachsene • Leistungssport gegen Breitensport
• frühe Trainingszeiten gegen schulische Verpflichtungen Mit zwei Eisflächen könnten Vereine:
• in mehreren Altersklassen parallel trainieren
• zusätzliche Mannschaften (z. B. Zweitmannschaften) melden • ihre Mitgliederzahlen stabilisieren oder ausbauen
• wirtschaftlich tragfähiger arbeiten Insbesondere im Eiskunstlauf würde sich die Situation deutlich verbessern. Aktuell liegen Trainingszeiten häufig in schulisch ungünstigen Zeitfenstern, was es Familien erschwert, Kinder für diesen Sport zu begeistern. Attraktivere Trainingszeiten am Nachmittag würden unmittelbar zu höheren Teilnahmezahlen führen.

Integration, Migration und soziale Teilhabe
Eissportvereine leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Integration. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und sozialer Hintergründe kommen hier auf Augenhöhe zusammen. Initiativen wie interkulturelle Vereinsarbeit, inklusive Sportangebote und ehrenamtliches Engagement wirken weit über den Sport hinaus in die Stadtgesellschaft.

Gerade für Kinder und Jugendliche mit Flucht- oder Migrationsgeschichte bietet der Vereinssport:
• soziale Anbindung
• Sprachpraxis
• klare Strukturen
• Zugehörigkeit und Anerkennung

Eine leistungsfähige Eishalle mit ausreichenden Kapazitäten ist Voraussetzung dafür, diese integrative Arbeit nicht nur zu erhalten, sondern gezielt auszubauen. Wirtschaftlichkeit und Betreiberperspektive Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist eine Eishalle mit zwei Eisflächen wirtschaftlich sinnvoller zu betreiben als eine Ein-Flächen-Lösung.

Eine einzelne Eisfläche ist dauerhaft an der Kapazitätsgrenze, zwingt zu Verdrängungseffekten und verhindert eine optimale Auslastung.

Zwei Eisflächen hingegen ermöglichen:
• parallele Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen
• längere tägliche Betriebszeiten
• zusätzliche Erlösquellen (Freizeitlauf, Kurse, Events)
• bessere Planbarkeit des Personaleinsatzes

Zudem bedeutet eine zweite Eisfläche nicht die Verdopplung der Energie- oder Betriebskosten. Moderne Konzepte, insbesondere unter Berücksichtigung von CO₂-neutralen Energielösungen, führen zu Skaleneffekten, die die Mehrkosten deutlich relativieren. Eine ganzjährig nutzbare Trainingsfläche erlaubt darüber hinaus auch im Sommer Einnahmen und sportliche Nutzung – ein entscheidender Faktor für ein langfristig tragfähiges Betreiberkonzept.

Nachhaltigkeit Auch das Thema
„Nachhaltigkeit“ spielt bei zukunftsorientierten Investitionsprojekten eine immer zentralere Rolle. Wie dargestellt, wurde die aktuelle Eissporthalle im Jahre 1971 errichtet, die eingebaute Eisaufbereitungstechnik wurde zum damaligen Zeitpunkt bereits „gebraucht“ gekauft und weist daher eine noch höhere Lebensdauer auf. Neben der Tatsache, dass die Technik veraltet und sanierungsbedürftig ist, entspricht sie bereits seit Jahren nicht mehr den aktuellen energetischen Standards.

Mit der Umsetzung des Neubaus soll eine CO2-neutrale Eissporthalle entstehen, die sich zu einem großen Teil z.B. über großflächige Photovoltaikanlagen zum Beispiel auf der gesamten Dachfläche nahezu eigenständig mit Strom versorgt. Darüber hinaus ist geplant, die Abwärme, die in der Eissporthalle für die Eisaufbereitung produziert wird, für die Beheizung des nahegelegenen Schwimmstadions zu nutzen und somit die Eissporthalle in das bestehende Energiekonstrukt  am Standort einzubinden.

Nächste Schritte zur Umsetzung des Projekts: Da der Lebenszyklus der aktuellen Eissporthalle wie beschrieben mit dem Ablauf der aktuellen Eissportsaison endet, besteht die zwingende Notwendigkeit zur Schaffung einer Übergangslösung. Damit eine temporäre Lösung zur Vorbereitung der Eissportssaison 2026/2027 errichtet werden kann (Start der Eissaison Mitte August 2026), ist die entsprechende Entscheidung jetzt zu treffen, um die Planungs- und Bauphase der temporären Eishallenlösung von ca. 6 Monaten mit dem Beschluss zur Vorlage anzustoßen.

Die temporäre Eissporthalle wird auf der Bezirkssportanlage Wedau I im Sportpark (Pachtgelände der VSG Duisburg) für den Zeitraum des Abrisses der bestehenden Eissporthalle sowie des Zeitraums zur Umsetzung des Neubaus (Zeitraum ca. 3 Jahre) errichtet. Nach aktuellen Erkenntnissen werden für die temporäre Eissporthalle jährliche Kosten in Höhe von ca. 2 Mio. € fällig. Die temporäre Eissporthalle verfügt über eine Eisfläche und eine Zuschauerkapazität von 1500 Zuschauern.

Im Zuge der Umsetzung der temporären Eishalle ist die Anschaffung von entsprechendem sportlichen Equipment wie z. B. einer Bandenanlage, Spielerbänke, Umkleideeinrichtungen etc. erforderlich. Diese notwendigen Ausstattungsgegenstände werden nach der Fertigstellung des Neubaus (hier in der zweiten Eishalle) ebenfalls in diesem benötigt. Somit ergeben sich daraus Synergie- und auch Kosteneinsparpotentiale im Rahmen des Gesamtprojekts.

3. Finanzieller Gesamtbedarf: Gemäß erstellter Kostenschätzung ergibt sich ein finanzieller Gesamtrahmen für das Projekt in Höhe von ca. 40 Mio. €. 4. Zeitlicher Ablauf: Nach der Beschlussfassung soll die Projektsteuerung zur Maßnahmenumsetzung beauftragt werden. In der Folge ist es notwendig, eine Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung nach Leistungsphase 3 zu erstellen.

Parallel dazu muss auch die Planung einer temporären Eissporthalle mit der Zielsetzung der abschließenden Errichtung bis Mitte August 2026 (um die Eissportspielzeit 2026/2027) sicherstellen zu können, vorangetrieben werden. In diesem Prozess bedient sich DuisburgSport der Unterstützung der DIG.

Der Abriss der bestehenden Eissporthalle ist nach aktuellen Erkenntnissen für 2026/2027 vorgesehen.

Für die bauliche Umsetzung des Neubaus ist ein Zeitrahmen von ca. 2,5 Jahren eingeplant, sodass mit einer Fertigstellung der Gesamtmaßnahme zur Eissaison 2029/2030 gerechnet werden kann.

5. Begründung der Eilbedürftigkeit: Die Eilbedürftigkeit ergibt sich aus der baulichen Situation der Eissporthalle verbunden mit der feststehenden Aufgabe zum Saisonende und einer daraus resultierenden Entscheidungsnotwendigkeit inklusive der Schaffung einer Interimslösung für die Saison 2026/2027.

Um diese Zielsetzung mit einer prognostizierten Planungs- und Umsetzungsphase für die Interimslösung von ca. 6 Monaten und somit zur neuen Saison ab Mitte August 2026 erreichen zu können ist die kurzfristige Entscheidung für das Gesamtprojekt notwendig

Die Vorgeschichte
Die Vorankündigung, dass die Sanierung der altehrwürdigen Eissporthalle im Sportpark Duisburg im Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn macht, ließ anfang September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor wurde diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver sei. Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere Ausschüsse im Rat der Stadt den mehr als logischen Vorschlag umzusetzten und von der Ertüchtigung einer alten Halle Abvstand zu nehmen. Die letzte (einstimmige) Entscheidung am Montag, 23. September 2024 im Rat der Stadt entschied. Es soll neu gebaut werden.

11. Januar 2026: 55 Jahre Puckgeschichte in Duisburg - Und was folgt?

Duisburg, 5. Januar 2026 - Am 11. Januar 2026 haben die Füchse leider ein Oberligaspiel in Hamm. Ein vielleicht entscheidendes sogar. Aber es ist erneut ein "Kult-Datum", da vor 55 Jahren der Betrieb auf dem Eis mit dem Puck anlief. Und wie!

Foto Füchse+Creator

Zahlenwerke
Am 11. Januar 2026 haben die Füchse seit 1991 insgesamt (Punkte, Test,- und Pokalspiele) 2010 Partien auf dem Buckel. Mit den 6 Vorbereitungsspielen (Ur-Spiele genannt), die von September 1970 bis November 1970 auf fremden Eis ausgetragen wurden.
Es gab 910 Spiele des DSC und 278 des Duisburger SV 87, also summa summarum 3204 Eishockeyspiele in Duisburg und anderswo mit Duisburger Teams statt.

Real gesehen fanden mit DEB-Länderspielen, Olympia-Qualifkationen, den Internationalen Begegningen um Europäische Pokale wie 1992/93 mit dem Mailänder-Team von Fensehinhaberr Berlusconi mit der DEG in Duisburg mehr als 1500 Spiele in der jetzt 55 Jahren "alten Dame" statt.

Im Dezember 1970 stieg der dritte Akt des neuen Duisburger Kindes Eissporthalle. Die Halle stand, das erste "Eis wurde gekocht". Am zweiten Weihnachtstag 1970 wurde die Eisfläche erstmals für den Probelauf kostenlos der Duisburger Bevölkerung angeboten.
Um 15 Uhr war draußen leichter Schneefall, drinnen war der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber die ersten Duisburger wagten sich auf das gefrorene Gebiet. Darunter auch das spätere Ehepaar Ute und Günter Michel, die Jahre später Funktionen im Duisburger Eishockey übernehmen sollten. Am Mittwoch, den 27. Januar 1971 nahm das Bauordnungsamt die Eissporthalle ab und gab die Eisfläche frei.


Vor sage und schreibe 2000 Fans gab es am 11. Januar 1971 einen 14:0-Erfolg über die Pokalmannschaft von Preußen Krefeld. "Mensch Rudi, was hast du denn hier für eine riesige Truppe auf die Beine gestellt?", wunderten sich Gegner und Funktionäre anderer Klubs gleichermaßen.

Die Duisburger waren neugierig geworden. Auch das zweite Spiel fand vor ebenso großer Kulisse statt. Dem Gegner, einer kanadischen Soldatenmannschaft aus Soest, verging Hören und Sehen. "Die hatten wir so im Griff, dass wir schon in der neutralen Zone Karten spielen wollten", schmunzelte Ivars Weide über den 23:2-Erfolg.

Bei der Taufe waren über 2000, beim ersten Aufstiegsspiel
schon 4500 Fans dabei
Der legendäre Duisburger SC Kaiserberg 
Von Harald Jeschke
 
"Das waren noch schöne Zeiten", erinnert sich Ivars Weide, der damalige Duisburger "Wayne Gretzky", nur zu gern an die ersten Tage im Duisburger Eishockey-Geschehen, obwohl es ihn später ganz besonders hart traf.
 Vater Rudi sollte die erste entscheidende Randfigur im Duisburger Puckgeschehen werden. Der gebürtige Lette aus Riga brachte das Know-how zur schnellsten Mannschaftssportart der Welt mit und setzte dieses Wissen nebst seinen guten Kontakten in Duisburg sofort voll um.

"Die Spieler haben damals keine Ablöse gekostet und die Vereine halfen prächtig", erinnerte sich der am Möhnesee lebende Pensionär im Jahre 1991. "Aber ohne die tatkräftige Hilfe der Stadt und vor allen Dingen von Sportdirektor Hermann Eichhorn hätten wir kaum etwas bewegen können", stellte Rudi Weide fest. Nach dem Trockentraining begann der DSC Kaiserberg mit Freundschaftsspielen, nachdem die Wedau-Eissporthalle fertiggestellt worden war.

Das erste Heimspiel
Vor sage und schreibe 2000 Fans gab es am 11. Januar 1971 einen 14:0-Erfolg über die Pokalmannschaft von Preußen Krefeld. "Mensch Rudi, was hast du denn hier für eine riesige Truppe auf die Beine gestellt?", wunderten sich Gegner und Funktionäre anderer Klubs gleichermaßen.

Die Duisburger waren neugierig geworden. Auch das zweite Spiel fand vor ebenso großer Kulisse statt. Dem Gegner, einer kanadischen Soldatenmannschaft aus Soest, verging Hören und Sehen. "Die hatten wir so im Griff, dass wir schon in der neutralen Zone Karten spielen wollten", schmunzelte Ivars Weide über den 23:2-Erfolg.

Erst am 13. März 1971 gab es die erste Niederlage für den DSC Kaiserberg. Eine Kombination DSV/Krefelder EV unterlag vor wiederum 2000 Besuchern den Tilburg Trappers aus den Niederlanden mit 5:7. Eine Woche später hatte dieses Einmalereignis die Truppe des Erstligisten vom altehrwürdigen VfL Bad Nauheim auszubaden. Vor der "Standardkulisse" von 2000 Fans musste sich die arrivierte Mannschaft aus der Badestadt der Duisburg/ Krefelder Kombination mit 5:6 geschlagen geben.

Im Oktober 1971, kurz vor dem Beginn der ersten Regionalliga-Meisterschaft, wurde der damalige Oberligist EC Deilinghofen mit 5:3 und der SG Nürnberg mit 11:4 besiegt.

Lediglich gegen ein Team aus Stockholm gab es eine 4:5-Niederlage. Von da an war der Puck König in Duisburg. Am 23. Oktober 1971 schlug der DSC den HTSV Bremen mit 16:0 (3:0, 4:0, 9:0) vor – ganz klar – 2000 Fans.

Die "Stammgemeinde" von 2000 Fans des DSC bejubelten die Tore von Heiner Bayer (8), Leo Priedigkeit (4), Rolf "Schnuffi" Dentges (2), Peter Schmitz und Frieder Brase. Am 30. Oktober ging es der 1-b-Vertretung vom berühmten Berliner Schlittschuhklub nur unmerklich besser als den Hanseaten zuvor – der DSC siegte in Berlin mit 13:4.

Im Tor standen Paul Hotstegs (der später in Krefeld Vorsitzender wurde) und Claudius Lott. Neben den schon erwähnten Torschützen spielten noch Bernd Elberg, Dieter Hilger, Herbert Just, Volker Kaiser, Dieter König, Horst Metzer, Manfred "Manni Schlemmerle" Schlemmer, Jochen Schmidt, Jürgen Volland und Ivars Weide.

Die Spiele des ersten Jahres der Spielbetriebsaufnahme 1971 mit den Heimspielen:

Freundschaftsspiele 1970/71  
Datum Spiel   T GT   Art
im Sept.1970 Kölner EK - Duisburger SC 1 11   Ur 1
im Sept.1970 Krefelder EV - Duisburger SC 0 3   Ur 2
im Sept.1970 Kölner EK - Duisburger SC 3 3   Ur 3
im Nov.1970 Kanadische Militärauswahl - Duisburger SC 2 8 in Soest Ur 4
im Nov.1970 ERC Westfalen Dortmund - Duisburger SC 3 5   Ur 5
im Nov.1970 Kombination des Krefelder EV - Duisburger SC 5 10   Ur 6
             
11.01.1971 Duisburger SC - Preußen Krefeld 14 0 Das 1. Heimspiel 1
31.01.1971 Düsseldorfer EG Reserve - Duisburger SC 3 7   2
14.02.1971 Duisburger SC - Kanadische Militärauswahl 23 2   3
13.03.1971 Duisburger SC - Tilburg Trappers 5 7   4
20.03.1971 Duisburger SC - VfL Bad Nauheim 6 5   5
Freundschaftsspiele 1971/72  
25.07.1971 VfL Bad Nauheim - Duisburger SC 13 1 (2:0, 6:0, 5:1) 6
26.08.1971 Duisburger SC - Krefelder EV 1b 9 4 (3:2, 4:1, 2:1) 7
02.09.1971 Krefelder EV 1b - Duisburger SC 5 4   8
09.09.1971 Duisburger SC - ERC Westfalen Dortmund     8:3 aus der
Erinnerung
9
22.09.1971 Kölner EK - Duisburger SC 2 6 (0:1, 1:2, 0:3) 10
26.09.1971 Duisburger SC - Düsseldorfer EG Reserve 7 4 (1:3, 4:1, 2:0) 11
01.10.1971 Duisburger SC - EC Deilinghofen 3 5   12
09.10.1971 Duisburger SC - SG Nürnberg 11 4 (2:1, 6:0, 3:3) 13
15.10.1971 Duisburger SC - Ösmo GIF 4 5 (1:3, 2:2, 1:0) 14
Regionalliga Nord 1971/72  
23.10.1971 Duisburger SC - HTSV Bremen 16 0 (3:0, 4:0, 9:0) 15
30.10.1971 Berliner SC 1b - Duisburger SC 4 13 (1:3, 0:8, 3:2) 16
31.10.1971 EHC Nord Berlin - Duisburger SC  1 24 (1:9, 0:8, 1:7) 17
06.11.1971 Duisburger SC - EHC Nord Berlin 21 1 (10:1, 7:0, 4:0) 18
05.12.1971 Duisburger SC - EC Hannover  18 2 (10:0, 4:1, 4:1) 19
12.12.1971 Duisburger SC - IJC Nijmegen Freundschaft 5 0 (1:0, 2:0, 2:0) 20
17.12.1971 Duisburger SC - Berliner SC 1b 14 2   21
18.12.1971 HTSV Bremen - Duisburger SC 4 11 (4:3, 0:5, 0:5) 22


Zuschauerbeschränkungen angesagt: Zustand der Eishalle bereitet nun gravierende Probleme

Duisburg, 18. Dezember 2025 - Anderswo gibt es weihnachtliche Eishallen-Stimmung, in Duisburg ist was den Eissport nun angeht, wenig Weihnachts-Atmosphäre angesagt. Anderswo werden Eishallen aufgepeppt oder neu gebaut, in Duisburg wie in vielen Städten des Reviers sieht es schlimm aus. Für die "55 Jahre alte Dame" ist nun Beschränkung angesagt. Es dürfen nur eine 1500er der 4500er Kapazität genutzt werden. Und bis zum 31. Januar muss laut Stadt Duisburg eine Übergangslösung gefunden werden, sonst...

Der Ratsbeschluss vom letzten Jahr mit absoluter Zustimmung für einen Neubau, ist er noch real oder nicht? OB Sören Link hat das noch in der Halle vor  Wochen selbst verkündet. Aber die Stadt selbst hat zu kämpfen, Altschulden des Jugendamtes, der GeBAG, die dringend notwendige Sanierung des Stadttheaters und der Neubau für die Stadtverwaltung bei einer Schlüsselzuweisung des Landes, die sicher nicht in gewünschter Höhe ausfällt.

Aber jetzt drängt es bei der Eishalle akut von der bautechnischen Seite. Die "alte Dame" aufrüsten? Wäre, wie man im Pott sagt, rausgeschmissene Kohle, hieße nur die Mängel übertünchen und wäre bei hohen Kosten nur eine Lösung auf Zeit. Also bleibt für den Erhalt von Schul-, Vereins- und Breitensport nur der Neubau. Jetzt kommt alles auf einmal und vor allem viel zu schnell.

Was dem Eissportfreund so vorkommt wie den Bürgern im Revier. Marode Brücken und Autobahnen, Firmenschließungen größeren Ausmaßes und, und und...
Um es im nun auch im Sport einmal krachen zu lassen: kein Wunder dass die Menschen den Glauben an die alte Politik verlieren. Zu lange haben Verantwortliche stereotyp an die Stadt appelliert, endlich einen Neubau zu stemmen...

Was hilft ist nur ein Engagement aller, um den Standort Duisburg erhalten zu können. Schließlich sind zu Weihnachten fromme Wünsche angesagt und erlaubt. Zunächst muss ein Ratsbeschluss bis zum 31. Januar her, um weiter planen zu können.

Duisburg, 1. Oktober 2024 - Die Vorankündigung, dass die Sanierung der altehrwürdigen Eissporthalle im Sportpark Duisburg im Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn macht, ließ anfang September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor wurde diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver sei. Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere Ausschüsse im Rat der Stadt den mehr als logischen Vorschlag umzusetzten und von der Ertüchtigung einer alten Halle Abvstand zu nehmen. Die letzte (einstimmige) Entscheidung am Montag, 23. September im Rat der Stadt entschied. Es soll neu gebaut werden.

Blick auf die Eissporthalle, die Base der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses und der Laufzeiten. Foto Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Neubau der Eissporthalle Duisburg
Zielsetzung der Neubauplanung ist die Errichtung einer Eissporthalle nach den aktuellen energetischen Standards inklusive der dazu notwendigen Anlagentechnik unter Berücksichtigung der bestehenden Bestimmungen zum Lärmschutz, sodass die Zielsetzung einer Mehrzwecknutzung auch weiterhin verfolgt werden kann, sowie einer Erweiterung der Zuschauerkapazitäten, um den Eishockeystandort weiter zu stärken. Die aktuelle Halle weist eine Kapazität von rund 3.500 Besuchern auf, die neue Halle soll knapp 5.000 Besucher aufnehmen können.