|
|
|
- Vereinfachter Zugang
zur Ehrenamtskarte NRW
- Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und
Kandidaten nominieren!
- Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel
2026
|
|
Vereinfachter Zugang zur Ehrenamtskarte
NRW
Duisburg, 27. März 2026 - Die landesweit
gültigen Zugangsvoraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte
NRW wurden deutlich gesenkt: Statt bislang fünf Wochenstunden bzw.
250 Stunden im Jahr genügt künftig ein nachgewiesener ehrenamtlicher
Einsatz von vier Stunden pro Woche bzw. 200 Stunden pro Jahr. Eine
weitere positive Neuerung: Ehrenamtliche können nun eine
Aufwandsentschädigung erhalten – sofern diese die steuerlichen
Freibeträge der Ehrenamtspauschale (960 Euro) oder der
Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht übersteigt.

Oberbürgermeister Sören Link
begrüßt die Änderungen: „Das Ehrenamt spielt in
allen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt
eine wichtige Rolle. Der vereinfachte Zugang zur
Ehrenamtskarte ist deshalb ein verdientes Zeichen
der Anerkennung und Wertschätzung für die vielen
engagierten Freiwilligen.“
Neben den landesweiten Kriterien gilt auch, dass
alle Duisburgerinnen und Duisburger die Karte
beantragen können, die sich seit mindestens einem
Jahr ehrenamtlich einbringen – egal, wo sie ihr
ehrenamtliches Engagement ausüben. Inhaberinnen und
Inhaber der Ehrenamtskarte NRW oder der
Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können nicht nur lokale
Ermäßigungen in Duisburg nutzen, sondern profitieren
inzwischen landesweit von rund 5000 Vergünstigungen
bei Unternehmen und Einrichtungen.
Die Änderungen hatte zuletzt der Landtag NRW
verabschiedet. Weitere Informationen zur
Ehrenamtskarte:
https://duisburg.de/microsites/buergerengagement/rubrik1/ehrenamtskarte
Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und
Kandidaten nominieren!
Duisburg sucht bis zum 31. Mai wieder seine
Mutmacher, Möglichmacher, Brückenbauer: Die
Kulturbetriebe der Stadt starten den Aufruf zum
„Heimat- Preis 2026“. Gesucht werden nachhaltige
Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen
kulturellen Hintergründen ehrenamtlich gestaltet
werden und eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig
Heimat sein kann. Mit 15.000 Euro ausgezeichnet wird
lokales, bürgerliches Engagement, das Duisburg
lebendig zusammenhält, Orte der Begegnung schafft
und Generationen verbindet.

Fotos C Stadt Duisburg
„Wir wissen, dass es sie gibt – die vielen
engagierten Duisburgerinnen und Duisburger, die sich
leidenschaftlich für ihre Mitmenschen sowie Heimat
einsetzen. Genau diese Geschichten wollen wir
erzählen und zeigen. Der Heimat-Preis ist unsere
Einladung, hinzuschauen und nun diejenigen zu
nominieren, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück
besser, offener und solidarischer machen“, betont
Kulturdezernentin Linda Wagner.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den
Heimat-Preis an drei Einrichtungen, die sich mit
außergewöhnlichem, generationsübergreifendem Einsatz
für ein starkes und solidarisches Stadtleben
einsetzen. Neben dem KOM’MA Duisburger Kinder- und
Jugendtheater erhält sowohl der Freundes- und
Förderkreis Damwildgehege Rheinhausen e. V. als auch
die Mercator Gesellschaft e. V. Mercators Nachbarn
die begehrte Auszeichnung. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Welche Wirkung der Preis entfalten kann, zeigt ein
Blick auf ausgezeichnete Projekte des vergangenen
Jahres – wie auf das von „Mercators Nachbarn“: „Dass
die Beschäftigung mit und die Vermittlung von
Heimatwissen ein grundlegend demokratisches
Bewusstsein befördern kann, war für uns in den
vergangenen Jahren eine wertvolle, immer wieder
erlebte Erkenntnis.“

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den
Heimat-Preis Foto: Tanja Pickartz
Auch das Damwildgehege Rheinhausen nahm 2025 den
Heimat-Preis entgegen. Sandra Niedzwiedz, 1.
Vorsitzende, erklärte: „Wir bieten durch
ehrenamtliches Engagement für Duisburger Bürgerinnen
und Bürger ein kostenfreies Angebot und schaffen
Raum für unterschiedlichste kulturelle Begegnungen.
Der Heimat-Preis ist für uns eine sehr große
Anerkennung und Ehre für unsere engagierte
Vereinsarbeit.“
Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus
Mitgliedern des Kulturausschusses. Bis zu drei
Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die
Auszeichnung traditionell zum Ende des Jahres im
Opernfoyer des Theater Duisburg. Der Duisburger
Heimat-Preis ist Teil der Landesinitiative
#NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat,
Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
gefördert.
Ab sofort können Nominierungen mit schriftlicher
Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an
kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden.
Gerne kann das auf der Internetseite des Kulturbüros
verfügbare Formular:
https://antrag.duisburg.de/metaform/Form-
Solutions/sid/assistant/69735aedd760665d23240a70
genutzt werden. Eigenbewerbungen sind
ausgeschlossen. Für Rückfragen steht Anika Huskic
telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung
Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel
2026
Die Suche läuft: Wer soll in diesem Jahr
die Mercator-Ehrennadel erhalten? Die Kulturbetriebe
Duisburg nehmen bis zum 31. Mai wieder Nominierungen
entgegen. Mit der Mercator-Ehrennadel würdigt die
Stadt Duisburg seit mehr als zwei Jahrzehnten
besonderes ehrenamtliches Engagement in den
Bereichen Kultur, Bildung und Stadtgeschichte.
Auch 2026 werden erneut drei Persönlichkeiten oder
Institutionen ausgezeichnet, die das kulturelle
Leben der Stadt kontinuierlich und nachhaltig
prägen. Kulturdezernentin Linda Wagner hebt die
Relevanz der Würdigung hervor: „Viele Ehrenamtliche
setzen sich mit großer Leidenschaft unermüdlich für
unsere Stadtgesellschaft ein. Die
Mercator-Ehrennadel ist ein klares Zeichen: Wir
sehen dieses herausragende bürgerliche Engagement
und schätzen es sehr.“
Vorschlagsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger
sowie Institutionen, deren Einsatz eine stadtweite
Wirkung entfaltet – durch Projekte, Publikationen
oder besondere Initiativen in den Bereichen Kultur,
Wissenschaft, Bildung, Heimat- und Brauchtumspflege
oder Stadtgeschichte. Die eingereichten Vorschläge
sollten neben dem Namen und der Anschrift der
vorgeschlagenen Person oder Institution auch eine
aussagekräftige Darstellung der Arbeit, eine
Kurzbiografie sowie eine nachvollziehbare Begründung
enthalten. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des
Kulturausschusses, entscheidet dann über die Vergabe
der Mercator-Ehrennadel. Die Verleihung findet Ende
des Jahres im Duisburger Rathaus statt. Die
Dokumente können postalisch an folgende Adresse
gesendet werden: Stadt Duisburg, Kulturbetriebe,
Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.
Alternativ ist auch eine E-Mail möglich an:
kulturbuero@stadt-duisburg.de.
Oder eine Nominierung über das Kontaktformular:
https://antrag.duisburg.de/metaform/Form-
Solutions/sid/assistant/69735b6dd760665d23240a71 Für
Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter
0203 283-62264 zur Verfügung. Weitere Informationen
gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort:
Mercator Ehrennadel).
|
|
Duisburger Verein Immersatt
bekommt dank der thyssenkrupp Steel-Aktion ‚Heldenstulle‘
eine Brotschneidemaschine zum 20. Jubiläum
|
|
Läuft wie
geschnitten Brot: Täglich Frühstück für 900 Schülerinnen
und Schüler

- Immersatt erhält professionelle Brotschneidemaschine,
finanziert durch die Spendenaktion „Heldenstulle“ von
thyssenkrupp Steel
- Langjährige Partnerschaft zwischen Immersatt und
thyssenkrupp Steel stärkt Chancengleichheit für
Duisburger Kinder
Duisburg, 11. März 2026 - Seit 20 Jahren sorgt der Verein
Immersatt – Kinder- und Jugendtisch e.V. dafür, dass
bedürftige Kinder in Duisburg nicht hungrig in den Tag
starten. Täglich erhalten rund 900 Mädchen und Jungen an
etwa 40 Schulen und Kitas einen Frühstücksbeutel mit
einem gesunden Pausenbrot und je nach Spendenlage Obst
oder Getränk.
Neue Brotschneidemaschine erleichtert die tägliche Arbeit
Zum Jubiläum erhält Immersatt nun eine Unterstützung, die
den Alltag erheblich erleichtert: eine professionelle
Brotschneidemaschine, finanziert durch die Spendenaktion
„Heldenstulle“ von thyssenkrupp Steel. Mitarbeitende des
Unternehmens konnten im Inklusionscafé „Stulle & Stahl“
ihre Stulle für den guten Zweck um 50 Cent aufrunden – so
kamen innerhalb von zwei Monaten rund 1.000 Euro
zusammen. Der Hersteller REGO HERLITZIUS gewährte darüber
hinaus einen Messepreis, den Rest übernahm der
Förderverein Hüttenhelden e.V.
Die neue Maschine hilft dem gemeinnützigen Verein ganz
konkret und praktisch: „Das Schneiden der Brote dauerte
bisher rund zweieinhalb Stunden – jetzt schaffen wir es
in nur 30 Minuten“, sagt Nicole Elshoff, Leiterin von
Immersatt. „Außerdem entsteht weniger Verschnitt, wir
können aus dem gleichen Brot mehr Stullen schmieren. Die
Maschine ist für uns eine riesige Entlastung.“
Langjährige Partnerschaft für mehr Chancengleichheit
Der Verein finanziert seine Arbeit vollständig über
Spenden und ist auf kontinuierliche Unterstützung
angewiesen. Gerade deshalb freut sich Immersatt über die
langjährige Partnerschaft mit thyssenkrupp Steel. Seit
der Vereinsgründung engagieren sich Mitarbeitende des
Unternehmens Jahr für Jahr – etwa über Wunschbaumaktionen
in der Adventszeit oder Hartgeldspenden der
Auszubildenden.
„Immersatt ist ein Partner, der unsere Werte teilt:
Kinder stärken, Lernen ermöglichen, soziale Anliegen am
Standort Duisburg unterstützen“, sagt Nicole Sommer,
Schatzmeisterin der Hüttenhelden und Leiterin
Gesellschaftliches Engagement bei thyssenkrupp Steel.
„Unsere Zusammenarbeit ist deshalb weit mehr als eine
Spendenbeziehung – sie ist ein Beitrag zu einem
solidarischen Duisburg.“
Auch nach 20 Jahren bleibt die Aufgabe von Immersatt
unverändert wichtig. Viele Kinder wären ohne den Verein
stärker von Armut und Ausgrenzung betroffen. Ein
sättigendes Frühstück sei für Kinder eine
Grundvoraussetzung, um konzentriert lernen zu können. „Es
ist eigentlich traurig, dass es uns überhaupt geben
muss“, sagt Elshoff. „Aber wir erleben jeden Tag, wie
viel die Solidarität in dieser Stadt bewegt. Ohne Spenden
würde hier nichts laufen.“
Neben den Frühstücksbeuteln versorgt Immersatt mehrere
Schulen regelmäßig mit frischem Obst und Gemüse. Mit dem
Projekt „Apfel, Birne & Co.“ lernen Kinder frühzeitig den
Wert gesunden Essens kennen. In diesem Jahr startet zudem
ein weiteres Vorhaben: Bücherschränke für Kinder und
Jugendliche, um Bildungschancen weiter zu stärken.
Täglich vorbereitet: Mitarbeitende von Immersatt
schmieren Pausenbrote für rund 900 Duisburger Kinder. Die
neue Brotschneidemaschine – ermöglicht durch die
thyssenkrupp‑Steel‑Spendenaktion ‚Heldenstulle‘ –
erleichtert die Arbeit erheblich.
|
|
Gemeinsame Aktion von Inner Wheel
Club und Rotary Duisburg
|
|
Duisburg, 15. Januar 2026 - Die
gemeinsame Aktion von Inner Wheel Club und Rotary Duisburg am
10.01.2026 war eine erfolgreiche Aktion in der Edeka Filiale
auf der Düsseldorfer Straße in Duisburg-Buchholz des Inner
Wheel Clubs Duisburg und dem Rotary Club.
117 Kisten mit nicht verderblichen Lebensmitteln hatten
großzügige Bürgerinnen und Bürger für die Tafel und den
Verein Immersatt in Duisburg gespendet. Die Freude war groß,
als Günter Spikofsky, Geschäftsführer der Tafel Duisburg und
Nicole Elshoff vom Verein Immersatt die großzügige Spende in
Empfang nehmen konnten.

Den ganzen Tag gesammelt (bei nicht so freundlichen
Temperaturen) hatten z.B. Ruth Stromberg, Susanne Bartetzky
vom Inner Wheel Club Duisburg und Karl Georg Stromberg sowie
Peter Bartetzky vom Rotary Club Duisburg. Die Aktion findet
traditionell immer am 2. Samstag im neuen Jahr statt, so dass
im (nächsten Jahr wieder eine erfolgreiche Aktion starten
kann.
|
|
Sparda-Bank in Duisburg fördert
die Bahnhofsmission mit rund 2.600 Euro
|
|
Duisburg, 14. Januar 2026 - Die
Sparda-Bank in Duisburg unterstützt die Bahnhofsmission vor
Ort mit einer Zuwendung in Höhe von rund 2.600 Euro. Dominik
Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg,
überreichte gemeinsam mit Natalie Hampf, stellvertretende
Filialleiterin, einen symbolischen Scheck an die Leiter der
Bahnhofsmission Bodo Gräßer vom Diakoniewerk Duisburg und
Jonas Roch vom Caritasverband Duisburg e.V.
Die Förderung stammt aus den Reinerträgen des
Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West und wird für die
Arbeit der Einrichtung vor Ort eingesetzt.
Die Sparda-Bank West, zu der auch die Filiale in Duisburg
gehört, fördert mit ihrer traditionellen Zuwendung zum
Weihnachtsfest die Arbeit von insgesamt 19 Bahnhofsmissionen
im gesamten Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank. Den
Einrichtungen kommen insgesamt 50.000 Euro zugute.
Dominik Kanders und Natalie Hampf, Filialleiter und
stellvertretende Filialleiterin der Sparda-Bank in Duisburg,
überreichten gemeinsam in den Räumlichkeiten der
Bahnhofsmission einen symbolischen Scheck an die Leiter der
Bahnhofsmission Bodo Gräßer vom Diakoniewerk Duisburg und
Jonas Roch vom Caritasverband Duisburg e.V.
Die Förderung stammt aus den Reinerträgen des
Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West und wird für die
Ehrenamtsarbeit eingesetzt. Die Sparda-Bank West, zu der auch
die Filiale in Duisburg gehört, fördert mit ihrer
traditionellen Zuwendung zum Weihnachtsfest die Arbeit von
insgesamt 19 Bahnhofsmissionen im gesamten Geschäftsgebiet
der Genossenschaftsbank.
Den Einrichtungen kommen auf diese Weise insgesamt 50.000
Euro zugute. Filialleiter Dominik Kanders freut sich, dass
auch die Bahnhofsmission in Duisburg mit einer Zuwendung
bedacht wird. „Die Bahnhofsmission ist für viele Menschen ein
unverzichtbarer Ankerpunkt“, sagt Dominik Kanders.
„Die Mitarbeitenden begegnen den unterschiedlichsten
Herausforderungen mit großer Professionalität und
Menschlichkeit. Mit unserer Zuwendung möchten wir diese
wichtige Arbeit stärken und dazu beitragen, dass die Angebote
der Einrichtung weiterhin zuverlässig zur Verfügung stehen.“
Die diesjährige Zuwendung der Sparda-Bank West unterstreicht
erneut das Engagement der Genossenschaftsbank für soziale
Einrichtungen in der Region und setzt ein klares Zeichen für
gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität. Als
ehemalige Eisenbahnerbank fühlt sich die Sparda-Bank West den
Bahnhofsmissionen zudem in besonderer Weise verbunden.

Dominik Kanders (2.v.l.) und Natalie Hampf (2.v.r.),
Filialleiter und stellvertretende Filialleiterin der
Sparda-Bank-Filiale in Duisburg, überreichen einen
symbolischen Scheck an die Leiter der Bahnhofsmission Bodo
Gräßer vom Diakoniewerk Duisburg und Jonas Roch vom
Caritasverband Duisburg e.V. - Foto Sparda-Bank West
|
|
Unterstützungsangebote für
wohnungslose Menschen vor Kälte
|
|
Duisburg, 7.
Januar 2026 - Angesichts der aktuellen Wetterlage weist die
Stadt Duisburg nochmals auf die Hilfsangebote für obdachlose
Menschen hin. Hier steht ein eng verzahntes Hilfesystem
bereit, welches von der Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk
Duisburg sowie dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“
getragen wird.
Dieses Bündnis stellt sicher,
dass niemand schutzlos den Herausforderungen des Winters
ausgeliefert sein muss. Ansprechpartner für alle Betroffenen
ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale
Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) der
Diakoniewerk Duisburg GmbH an der Beekstraße 45 in der
Duisburger Innenstadt.
Weitergehende Informationen gibt
es sowohl persönlich als auch telefonisch bei der ZABV
(0203/9313100), der Notübernachtungsstelle für Männer
(0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle für Frauen
(0203/609680). Für Männer befindet sich diese im
Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter Straße 124-126 in
Duisburg- Kaßlerfeld und für Frauen an der Paul-Rücker-Str.
52 in Duisburg-Neuenkamp.
Unabhängig von Wetterlage oder
Tageszeit erhalten hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu
sicheren Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten
nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine Anlaufstelle
für weiterführende Unterstützung und Beratung. Für Personen,
die diese Hilfeangebote nicht annehmen möchten, steht eine
witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit vor allem für die
Nachtstunden am Hauptbahnhof (Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke
Neudorfer Straße) mit der geöffneten U-Bahn-Station durch die
DVG zur Verfügung.
Hinweise auf obdachlose Personen
nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den
Rufnummern 0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über
Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in der kalten
Jahreszeit intensivieren die engagierten Vereine „Helfer
vonne Platte e.V.“, „Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help
for Homeless e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.
Mit großem Einsatz und
menschlicher Zuwendung kümmern sie sich um obdachlose
Menschen und leisten wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der
Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die
aufsuchende Hilfe mit seinem Betreuungsmobil fort. Der Verein
bietet warme Getränke und Mahlzeiten an. Darüber hinaus sind
Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel mit dabei, um den
Grundbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.
Das Diakoniewerk hält ebenfalls
Hilfen mit einem differenzierten Angebot für Wohnungslose und
von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die Angebote
der Wohnungslosenhilfe sind genau aufeinander abgestimmt und
ermöglichen es den Betroffenen, einen Weg aus der
Wohnungslosigkeit zu finden.
Alle Partner haben im Rahmen der
Winterhilfe 2025 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und
Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um
obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit gezielt und
wirksam zu unterstützen.
|
|
|
|