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IHK-Camp: Lernen fürs (Berufs-)leben
Jugendliche aus Duisburg entdeckten die Arbeitswelt

Duisburg, 10. April 2026 - Ferienzeit mal anders: 30 Schüler aus dem Duisburger Norden haben zwei Wochen lang den „echten“ Arbeitsalltag kennengelernt. Im Berufsorientierungs- und Sprachcamp der Niederrheinischen IHK erkundeten sie verschiedene Berufsfelder. Außerdem übten sie Vorstellungsgespräche und rechneten durch, wie viel vom Azubi-Gehalt übrigbleibt.

Die Teilnehmer und Veranstalter freuten sich gemeinsam über das neunte erfolgreiche Berufsorientierungs- und Sprachcamp.

Statt Theorie gab es für die Jugendlichen praktische Einblicke. So lernten sie bei einem Besuch im Intercity Hotel in Duisburg, wie es in einer Hotelküche zugeht und welche Aufgaben an der Rezeption anfallen. Wichtige Erfahrungen, die den Jugendlichen auf ihrem beruflichen Weg helfen können. „Wer die Arbeitswelt kennengelernt hat, trifft bessere Entscheidungen für seine persönliche Zukunft. Das Camp zeigt Jugendlichen, was wirklich in ihnen steckt – abseits von Noten und Zeugnissen", sagt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK.

Neuer Standort, neue Möglichkeiten
Erstmals fand das Camp vollständig auf dem Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule Marxloh statt. Das neue Bildungs- und Begegnungszentrum bietet seit Ende 2024 moderne Ausstattung und Räume für die Berufsorientierung.

Ein besonderer Programmpunkt: drei Studenten der Universität Duisburg-Essen leiteten ein Planspiel mit der Frage „Was kostet das Leben?". Wichtige Erkenntnis dabei für die Achtklässler: Ein Azubi-Gehalt kann im Alltag schnell aufgebraucht sein.

Abschluss vor Gästen aus Politik und Wirtschaft
Am letzten Camp-Tag stellten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor. Im Publikum: Vertreter der regionalen Wirtschaft und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Ich bin beeindruckt, was diese jungen Menschen in zwei Wochen für sich mitgenommen haben. Sie haben die Ferien genutzt, um sich intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen und eigene Perspektiven zu entwickeln. Dieses Engagement verdient großen Respekt.“

Das Camp finanziert sich ausschließlich durch Spenden regionaler Unternehmen. Yassine Zerari, Projektverantwortlicher der Niederrheinischen IHK, betont: „Jedes Unternehmen, dass das Camp mit einer Spende trägt, übernimmt Verantwortung. Für junge Menschen, für den Stadtteil und für den Fachkräftenachwuchs."

Das Berufsorientierungs- und Sprachcamp fand zum neunten Mal statt. Die GHS Ludgerusstraße, die Herbert-Grillo-Gesamtschule und die Gesamtschule Walsum bereiteten ihre Schüler auf das Camp vor. Ohne dieses Engagement würde das Sprachcamp nicht funktionieren. Die pädagogische Begleitung vor Ort übernahmen die Vereine Jungs e. V. und Mabilda e. V. – erfahrene Träger der freien Jugendhilfe mit Schwerpunkt auf vielfaltsbewusster Arbeit mit Jugendlichen.

IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers überreichte die Teilnehmerurkunden. Fotos: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

- „SPACEBUZZ ONE“ macht Station in Rheinhausen
- „Blue Special Edition“ spielt Konzert im Hamborner Ratskeller

„SPACEBUZZ ONE“ macht Station in Rheinhausen
Duisburg, 10. April 2026 - Der „SPACEBUZZ ONE“ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht am Sonntag, dem 26. April, von 10 bis 18 Uhr Station vor dem Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz 1. Kinder und Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren können einen 15-minütigen virtuellen Raumflug im begehbaren High-Tech-Lkw erleben, der einer liegenden Rakete nachempfunden ist.

C Deutsche Raumfahrtagentur im DLR

Besucherinnen und Besucher nehmen auf beweglichen Sitzen Platz, setzen eine VR-Brille auf und starten zu einem Flug, der sie von der Erde in Richtung Weltall und bis zum Mond führt. Dabei gibt es faszinierende Einblicke in die Perspektive echter Astronautinnen und Astronauten.

Teilnehmende umkreisen virtuell die Erde, erleben ihren fragilen blauen Planeten aus dem Weltall und erfahren gleichzeitig Wissenswertes über den menschengemachten Klimawandel, Nachhaltigkeit und den Schutz unseres Heimatplaneten. Als zusätzliche Attraktion sind die Funkamateure des DARC e. V. (Ortsverein Rheinhausen) vor Ort.

Der Verein bietet ein spannendes Informationsprogramm rund um Funktechnik und Satellitenkommunikation und gibt Einblicke in die Welt der Funkamateure. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann zu Wartezeiten kommen. An diesem Tag steht der Körnerplatz nicht als Parkfläche zur Verfügung.
Für Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung Rheinhausen per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283- 8392 zur Verfügung.

„Blue Special Edition“ spielt Konzert im Hamborner Ratskeller
Die VHS und die Bezirksverwaltung Hamborn präsentieren im Rahmen der Hamborner Klangabende am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im Stadtteilkulturzentrum „… kulturiges …“ im Hamborner Ratskeller an der Duisburger Straße 213 ein Rhythm-and-Blues-Konzert mit der Band „Blue Special Edition“.

Die Band geht dabei auf die Geschichte des Blues sowie seinen starken Einfluss auf den Rock ’n’ Roll ein. Diese kraftvolle Musik, entstanden durch afroamerikanische Musiker in den USA, hat die populäre Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Aus ihr entwickelte sich auch der frühe Rock ’n’ Roll und die daraus hervorgegangene Rockmusik. Im Repertoire finden sich Bearbeitungen traditioneller Bluesstücke ebenso wie Titel aus dem später entstandenen Bluesrock, dem souligen Rhythm & Blues bis hin zu den treibenden Riffs der Funkmusik.

Auch die Spuren der Bürgerrechtsbewegung und ihre Verbindung zu den Vorläufern des Blues – Gospel und Work Songs – werden anklingen. Die Band vermittelt mit ihrem Programm das weitreichende Spektrum des Blues und seiner Weiterentwicklung in all seiner Lebendigkeit und Vielgestaltigkeit sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Der Eintritt kostet 10 Euro.
Eine Anmeldung über die VHS ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E- Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

- Großes Jubiläumsfest zu 50 Jahre Bauspielplatz Fuchsstraße
- Berufsorientierungs- und Sprachcamps des Duisburger Schulmodells

Großes Jubiläumsfest zu 50 Jahre Bauspielplatz Fuchsstraße
Duisburg, 10. April 2026 - Generationen von Kindern haben hier schon viele tolle Stunden verbracht. Jetzt wird der städtische Bauspielplatz Fuchsstraße in Wanheimerort 50 Jahre alt. Und das wird gefeiert! Am Samstag, 25. April, steigt von 14 bis 18 Uhr das große Geburtstagsfest auf dem Gelände des Bauspielplatzes an der Fuchsstraße 34a in 47055 Duisburg ein.

Clown Pepe tritt auf und verspricht Spaß, Überraschungen und verrückte Aktionen für Groß und Klein. Beim Menschenkicker können Besucherinnen und Besucher gegeneinander antreten. Außerdem warten kreative und aktive Spielstationen für alle Generationen auf einen großen Andrang.

Natürlich wird auch für Speis und Trank gesorgt. Es gibt Würstchen, Steaks und vegetarische Alternativen vom Grill. Zudem Kaffee und hausgemachten Kuchen sowie diverse Erfrischungsgetränke.

Berufsorientierungs- und Sprachcamps des Duisburger Schulmodells
Heute, am Freitag, den 10. April, ab 13:30 Uhr am Campus Marxloh werden zwanzig Jugendliche an der Paulskirche  zeigen, was sie in den Osterferien über ihre beruflichen Chancen gelernt haben.

Das zweiwöchige Camp finanzieren Duisburger Unternehmer. Es richtet sich an Jugendliche der achten Klassen der Gemeinschaftshauptschule Ludgerusstraße, der Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh und der Gesamtschule Walsum. Die pädagogische Begleitung vor Ort übernehmen die Vereine Jungs e. V. und Mabilda e. V.  

An der Abschlussveranstaltung nehmen auch die Beiratsvorsitzenden des Duisburger Schulmodells, Oberbürgermeister Sören Link und Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, teil. Das Projekt betreut die Niederrheinischen IHK seit neun Jahren.

 

Deutsche Post startet Briefwettbewerb

Junge Menschen schreiben darüber, wie wertvoll persönliche Verbindungen sind
Bonn/Duisburg, 29. März 2026 - Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Aktion der UN-Sonderorganisationen Weltpostverein, WHO und UNESCO Einladung an junge Menschen: “Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in), warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt an internationalem Wettbewerb des Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre, Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26. März 2026: Digitale Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht einfach „wegscrollt“.

Mit einem deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die Deutsche Post Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich Gedanken über den Wert menschlicher Beziehungen zu machen. Idee: Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage, warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind – und teilt ihn mit der Deutschen Post.

Die Gewinnerin oder der Gewinner nimmt dann an einem internationalen Briefschreibwettbewerb zum gleichen Thema teil, den die drei UN-Sonderorganisationen Weltpostverein (UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) durchführen. Einsendeschluss für den deutschen Beitrag ist der 24. April 2026. Weitere Informationen unter: deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.

Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Gerade, weil digitale Kanäle so selbstverständlich geworden sind, ist die persönliche Begegnung besonders wertvoll. Sie schafft Nähe und ein Gefühl von Gemeinsamkeit, das online nicht in der gleichen Qualität entstehen kann.

Ein handgeschriebener Brief erinnert daran, wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander neu entdecken können. Wir möchten junge Menschen dazu ermuntern zum Stift zu greifen, über ihre Beziehungen zu reflektieren und in ihren Briefen aufzuzeigen, wie Freundschaften gepflegt und menschliche Bindungen – online wie offline – gestärkt werden können.“

Wer beim nationalen Wettbewerb mitmachen möchte, schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis spätestens 24. April an folgende Adresse: Deutsche Post AG Abteilung Kommunikation, Raum 31.116 Stichwort: Briefschreib-Wettbewerb Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn

Das Jugendamt sucht wieder engagierte „Bufdis“

Duisburg, 25. März 2026 - Viele Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem Schulabschluss, doch wissen einige von ihnen noch nicht genau, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten. Hier bietet der Bundesfreiwilligendienst jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren eine ideale Gelegenheit, vor dem Start ins Berufsleben praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Eindrücke zu gewinnen, die bei der beruflichen Orientierung helfen.

Auch das Jugendamt beteiligt sich wieder an dem Angebot und eröffnet Schulabgängerinnen und Schulabgängern die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst in verschieden sozialen Bereichen zu absolvieren. Als „Bufdi“ erhält man hier wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Berufsfelder und arbeitet dabei aktiv mit Kindern und Jugendlichen zusammen.

Einsatzmöglichkeiten bestehen unter anderem in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Kinder- und Jugendzentren, auf Abenteuerspielplätzen sowie im Haustechnischen Dienst. Für das freiwillige Engagement wird zudem ein kleines Taschengeld gezahlt.

Weitere Informationen gibt es online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de (Suchbegriff: „Bundesfreiwilligendienst“). Interessierte können sich bei Fragen telefonisch (0203/283-983602) oder per E-Mail (s.michler@stadt-duisburg.de) an Sven Michler-Temme vom Jugendamt wenden. Bewerbungen können entweder über die vorgenannte E-Mail oder per Post (Stadt Duisburg, Jugendamt, Sven Michler-Temme, Steinsche Gasse 31, 47051 Duisburg) eingereicht werden.

Zweites Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen

Duisburg, 25. März 2026 - Ein zweites Anmeldeverfahren für Kinder, die noch keinen Platz an einer weiterführenden Schule in Duisburg haben, läuft in der Zeit vom 13. bis zum 17. April.
Schulplätze stehen noch an der GHS Ludgerusstraße (Ludgerusstraße 1), an der Gesamtschule Emschertal (Albert-Einstein-Straße 1), an der Sekundarschule Justus-von-Liebig-Schule (Kalthoffstraße 50), an der Aletta-Haniel-Gesamtschule (Karlstraße 25), an der Gesamtschule Globus am Dellplatz (Gottfried-Könzgen-Straße 3), an der Green- Gesamtschule (Körnerplatz 2) sowie an der Sekundarschule Am Biegerpark (Am Ziegelkamp 7) zur Verfügung.

Andere Schulen verfügen nach Abschluss des ersten Anmeldeverfahrens über keine freien Plätze mehr und nehmen daher nicht am zweiten Anmeldeverfahren teil. Für die Anmeldung ist die entsprechende Schule vorher zu kontaktieren, um einen Termin im angegebenen Zeitraum zu vereinbaren. Außerhalb dieses Zeitraums können keine Anmeldungen entgegengenommen werden. Beim Termin in der Schule sind die vollständigen Anmeldeunterlagen erneut vorzulegen.

Modell Europa Parlament im Bundesrat

Europäische Herausforderungen - Jugendliche Antworten
Berlin, 18. März 2026 - Bereits zum 27. Mal fand vom 14. bis 18. März 2026 die deutsche Ausgabe des Modell Europa Parlament (MEP) statt. Rund 170 Jugendliche aus 19 Schulen in ganz Deutschland schlüpften dabei in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Höhepunkt wie jedes Jahr: die zweitägige Plenarsitzung im Bundesrat.

Foto: Schülerinnen und Schüler in den Länderbänken im Plenarsaal © Bundesrat | Liesa Johannssen

Teilnehmer des Modells Europa Parlament 2026© Bundesrat | Liesa Johannssen

Traditionell übernimmt der Bundesratspräsident die Schirmherrschaft über das Modell Europa Parlament. Andreas Bovenschulte begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn des Planspiels mit einer Videobotschaft. In dieser unterstrich er die Bedeutung politischer Bildung und europäischer Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten.
Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in Europa


© Bundesrat | Liesa Johannssen

Bei der Eröffnung der Konferenz am Morgen des 16. August 2026 wünschte Nancy Böhning, die Bremer Bevollmächtigte beim Bund und Schriftführerin des Bundesrates, den Schülerinnen und Schülern im Bundespresseamt für die anstehenden Verhandlungen viel Erfolg: "Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen. Gerade junge Menschen zeigen, wie groß das Interesse an Europa und politischer Mitgestaltung ist.

Das Modell EU-Parlament macht erlebbar, wie europäische Politik funktioniert: durch Diskussion, Kompromisse und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Solche Projekte stärken Demokratie und Zusammenhalt in Europa. Sie zeigen, dass Europa keine abstrakte Idee ist, sondern von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen wird", betonte Böhning.

Von der Ausschusssitzung ins Plenum - Foto: Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal

In der Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments verhandelten die Jugendlichen verschiedene Gesetzesinitiativen. Sie bereiteten ihre Resolutionen in Ausschüssen vor und präsentierten sie in der Plenarsitzung dem gesamten Modell Europa Parlament. Dann wurde abgestimmt. Auch wenn nicht jede Resolution eine Mehrheit bekam, wurde das Ziel des Planspiels erreicht. Die Jugendlichen sollen politische Prozesse auf europäischer Ebene verstehen und ermutigt werden, sie aktiv mitzugestalten.

Der dabei von den Teilnehmenden behandelte Themenkatalog war umfangreich und vielseitig. Sie berieten Resolutionen zu Rassismus, Pressefreiheit im Internetzeitalter, hybriden Bedrohungen und zur Rolle der Europäischen Union im Welthandel. Auch die europäische Technologie-, Klima-, Energie-, Weltraum- und Bildungspolitik stand auf der Tagesordnung.

Letzte Rücksprachen vor Beginn der Sitzung
© Bundesrat | Liesa Johannssen

Fishbowl-Diskussion
Tradition beim Modell Europaparlament ist inzwischen auch die Fishbowl-Diskussion – dieses Mal mit den Bundestagsabgeordneten Chantal Kopf (Die Grünen) und Tilman Kuban (CDU). Beide standen den Jugendlichen Rede und Antwort, wobei neben persönlichen Erfahrungen auch zu Themen wie Atomkraft, Rüstungspolitik, einem Tempolimit auf Autobahnen und einem Social Media Verbot für Jugendliche diskutiert wurde.
Förderung des MEP

Das MEP wird seit 2001 unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Bundesratspräsidentschaft durchgeführt. Es wird mit Mitteln des EU-Programms „Erasmus plus“ gefördert und ist Teil eines europaweiten Dialogs zwischen Politik und Jugend. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und der Bundesrat unterstützen das Projekt.


14. SpardaSpendenWahl für Schulen startet jetzt

Kultur und Kreativität rufen: „Bühne frei für uns!“

Die SpardaSpendenWahl startet in diesem Jahr unter dem Motto „Bühne frei für uns!“
Foto Sparda West.

Duisburg, 18. März 2026 - Ab sofort hebt sich der Vorhang für Grund- und weiterführende Schulen in der Region. Sie sind gefragt, ihre kulturellen und kreativen Projekte ins Rampenlicht zu stellen und sich bei der SpardaSpendenWahl zu bewerben. Der beliebte Online-Förderwettbewerb findet 2026 schon zum 14. Mal statt und steht diesmal unter dem Motto: „Bühne frei für uns!“. Das bedeutet: Ob Kunst, Musik, Theater, Medien oder andere spannende Ideen – es ist Zeit für den großen Auftritt! Zu gewinnen gibt es nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern auch Zuwendungen in Höhe von insgesamt 400.000 Euro über den Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West.

„Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall. Viele Schulen aus Duisburg und Umgebung sind schon seit Jahren dabei. Wir schätzen diese Treue sehr – und freuen uns gleichzeitig über neue Teilnehmende“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg. Das Motto sei bewusst offen formuliert, um Raum für vielfältige Vorschläge zu schaffen. Unabhängig von Größe und Profil: Jede Idee zählt und gerade auch kleine Schulen sind eingeladen mitzumachen. Damit der Wettbewerb fair abläuft, treten die Teilnehmenden in vier Kategorien gegeneinander an: sehr kleine, kleine, mittelgroße und große Einrichtungen.

So funktioniert’s
Die Gewinne sind auf die Kategorien verteilt, sodass die Chancen in allen Sparten gleich groß sind. Insgesamt werden 200 Preise zwischen 1.000 und 6.000 Euro ausgeschüttet. Mitmachen geht ganz einfach über die Wettbewerbsseite www.spardaspendenwahl.de. Dort können die Fördervereine der Schulen ab sofort bis zum 5. Mai um Mitternacht ihre Bewerbungen einreichen. Wer für eine der Schulen abstimmen möchte, kann schon vorher loslegen. Denn die digitale Wahl startet bereits am 21. April. Schließlich legen die Internetnutzerinnen und -nutzer fest, wer einen Preis erhält – jede und jeder darf so den Förderwettbewerb mitgestalten!

Noch mehr Gewinne auf Instagram
Das gilt übrigens für alle Kanäle: Im vergangenen Jahr sorgte die SpardaSpendenWahl auch auf Instagram für große Begeisterung. Dort wird es wieder einen Insta-Sonderpreis geben. Um einen von zehn Gewinnen in Höhe von 1.000 Euro zu erhalten, lassen sich die teilnehmenden Schulen auf dem Kanal @spardawest nominieren – dafür einfach einen Kommentar unter dem Gewinnspielpost hinterlassen. Das kann sich auch für die Kommentierenden lohnen. Für sie sind zehn Sportartikel-Gutscheine im Lostopf. „Wie für die gesamte SpardaSpendenWahl gilt: Wir freuen uns über alle, die sich engagieren und mitmachen – ob Schulen oder Abstimmende!“, erläutert Dominik Kanders.

Die SpardaSpendenWahl endet diesmal am 19. Mai um 12 Uhr. Dann schließt sich der Vorhang wieder – bis der Wettbewerb im nächsten Jahr in seine 15. Runde geht. Dominik Kanders: „Jetzt sind wir erst mal gespannt auf die aktuellen Ideen. Also Bühne frei für die Schulen und ihre kulturellen und kreativen Überraschungen!“