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Harald Jeschke
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Loveparade: Öffentliche Gedenkveranstaltung

Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des 16. Gedenktages am Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg- Dellviertel/Neudorf eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung für die Betroffenen und die Angehörigen der Loveparade aus.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Anwesenden, danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.

Straßensperrung
Die Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am Freitag, 24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten Verkehr vollständig gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine Umleitungsempfehlung sind ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann der Bereich jederzeit passiert werden.
erhafte Lösung ersetzt.


Neues Duisburger Regattahaus eröffnet

Duisburg, 22. Juli 2026 - Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergab die Stadt Duisburg gestern Abend das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder- Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. Die WM ist die erste internationale Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in Betrieb ist.


Mit einem gemeinsamen Zukunftsversprechen bekannten sich die Stadt Duisburg, das Land Nordrhein-Westfalen und der organisierte Sport – vertreten durch den Landessportbund NRW, den Stadtsportbund Duisburg und den neu gegründeten Verein „Regatta Duisburg“ – zur gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Regattabahn. Der Verein wurde eigens gegründet, um hochkarätige Kanu- und Ruderregatten nach Duisburg zu holen und
auszurichten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Gäste - Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link betonte die besondere Bedeutung der Regattabahn für Duisburg: „Die Regattabahn im Sportpark ist das traditionsreiche Herzstück der Sportstadt Duisburg. Sie gehört zur DNA unserer Stadt. Mit Rudern und Kanu sind hier zwei der erfolgreichsten deutschen Sportarten zu Hause. Und mit dem neuen Regattahaus ist diese Sportstätte, die in der Weltspitze ihresgleichen sucht, wieder bereit für die großen Wettbewerbe. Darauf kann ganz Duisburg stolz sein.“


Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergibt die Stadt Duisburg das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder-Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. v.l.: Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg e.V.), Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven (Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch (Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk Schimmelpfennig (Leiter des Referats Leistungssport NRW) und Martin Linne (Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg)

„Schon vor hundert Jahren, im März 1926, setzten sich die Duisburger Wassersportvereine für eine Regattabahn ein, die internationalen Ansprüchen gerecht wird. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch die Bürgerschaft sowie die Politik und legten damit den Grundstein für einen international anerkannten Sportstandort. Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau ist diese weltweit herausragende Anlage fit für die

nächsten Jahrzehnte“, blickt Sportdezernent Martin Linneauf die Historie zurück.

Seit der Einweihung 1935 werden hier internationale Wettkämpfe ausgetragen,.Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus insgesamt 50 Nationen statt.

Mit dem neuen Regattahaus wird diese Geschichte unter modernen Bedingungen fortgeschrieben. Der Neubau bündelt zentrale Funktionen für die Durchführung großer Regatten. Dazu gehören zeitgemäße Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung, Organisation und Verbände sowie ein neu ausgestattetes Vermessungszentrum.

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus insgesamt 50 Nationen statt

Auch energetisch erfüllt das Gebäude hohe Standards: Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Kühldecken und eine moderne Gebäudetechnik ermöglichen unter optimalen Bedingungen einen nahezu energieneutralen Betrieb. Mit einem neuen Logo erhält die Regattabahn zudem eine dauerhafte visuelle Identität. Als international renommierter Wettkampfort wird sie damit über einzelne Veranstaltungen hinaus klar erkennbar und als eigenständige Marke des Sportstandorts Duisburg sichtbar.

Insgesamt wurden rund 30 Millionen Euro investiert, zwölf Millionen davon durch das Land NRW. Dirk Schimmelpfennig, Referatsleiter Leistungssport in der Staatskanzlei, betonte, dass der internationale Ruf der Regattabahn zugleich ein Auftrag für die Zukunft sei: „Wie im Leistungssport ist auch hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand. Tradition und internationaler Ruf allein reichen nicht aus, um auch in Zukunft zu den Besten zu gehören. Wer seinen herausragenden Status erhalten will, darf ihn deshalb nicht nur bewahren. Er muss ihn weiterentwickeln.“

 

Frisch saniert: Freibad Homberg öffnet am 25. Juli wieder

Duisburg, 22. Juli 2026 - Das Freibad Homberg nimmt am Samstag, 25. Juli, den Badebetrieb wieder auf. Badegäste erwartet ein umfassend saniertes Sportbecken. Zudem ist der bereits im vergangenen Jahr neu gestaltete Eingangsbereich nun vollständig fertiggestellt. Das Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.


Da die Öffnungszeiten wetter- und personalbedingt kurzfristig angepasst werden können, empfiehlt DuisburgSport vor dem Besuch den aktuellen Betriebsstatus im Bäderportal abzurufen: https://www.baederportal-duisburg.de/startseite. Die spätere Öffnung des Freibads war notwendig geworden, nachdem am Sportbecken Leitungsschäden und daraus resultierende Schäden am Fliesenbelag festgestellt worden waren.


Homberger Kombibad von oben. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

DuisburgSport entschied sich daher gegen einzelne Reparaturen und für eine umfassende Sanierung des gesamten Beckens. Die dafür erforderliche Schließzeit wurde zugleich genutzt, um einen ehemaligen Bungalow auf dem Gelände umzubauen. Dort befinden sich nun der neue Kassenbereich sowie Räume für die Mitarbeitenden. Das bisherige provisorische Kassenhäuschen wurde somit durch eine feste und dauerhafte Lösung ersetzt.

 

Michèl Krauze verstärkt den Bezirksdienst Duisburg-Mitte

Duisburg, 22. Juli 2026 - Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Michèl Krauze ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort zuständig. Gemeinsam mit Philipp Pimpl bildet er das Bezirksdienst-Team für den Bezirk Mitte.

Der 33-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu treten. „Mein Ziel ist es, ein tragfähiges Netzwerk über möglichst viele gesellschaftliche Bereiche hinweg aufzubauen. So möchte ich dazu beitragen, bei Themen der Sicherheit und Ordnung in den Stadtbezirken schnell, koordiniert und lösungsorientiert handeln zu können.“

In seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Krauze schätzt an seinem Einsatzgebiet die „Vielfalt, die Duisburg zu bieten hat. Die Stadt vereint Industrie, Natur und Wasser in besonderer Weise. Auch die Tatsache, dass bereits internationale Filmproduktionen in Duisburg gedreht wurden, finde ich spannend.“


Michèl Krauze mit seinem Kollegen Philipp Pimpl links - Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Michèl Krauze absolvierte nach dem Abitur den Grundwehrdienst und anschließend eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Im Anschluss entschloss er sich, eine Ausbildung zum Verwaltungswirt zu absolvieren. Danach arbeitete er über fünf Jahre beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.

In seiner Freizeit schätzt er Fußball, Kraftsport und Kochen. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich überwiegend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.

Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Michèl Krauze kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an bezirksdienst@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich. Weitere Informationen online unter http://www.duisburg.de/bezirksdienst.


Neue Schilder warnen vor Gefahren im Rhein

Duisburg, 21. Juli 2026 - Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt. Ziel der Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich auf die erheblichen Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein aufmerksam zu machen und das bereits geltende Badeverbot zu unterstreichen.

Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen (hier an der Wilhelmallee in Rheinhausen) zum Rhein im Duisburger Stadtgebiet.neue Hinweisschilder zum Badeverbot aufgestellt. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die neue Beschilderung weist in mehreren Sprachen auf die tödlichen Gefahren des Badens im Rhein hin. Darüber hinaus sind die Schilder mit einem QR-Code versehen, über den weiterführende Informationen zu den Risiken und zum bestehenden Badeverbot in mehreren Sprachen abgerufen werden können.

Die Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und Passanten erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich vermitteln. Hintergrund der Maßnahme sind die besonderen Gefahren des Rheins, die häufig unterschätzt werden. Starke Strömungen, Sogwirkungen durch die Schifffahrt, plötzlich auftretende Strudel sowie steil abfallende Uferbereiche können selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer lebensgefährlich werden.

Mit der neuen Beschilderung setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen für mehr Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf das Schwimmen im Rhein zu verzichten.


Halbjahresbilanz 2026: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Stadtgebiet

Duisburg, 14. Juli 2026 - Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im ersten Halbjahr 2026 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt.

Die Aktionen fanden von Januar bis Juni in den Ortsteilen Altstadt, Dellviertel, Hamborn, Marxloh, Walsum, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt. Insgesamt wurden in den sechs Monaten über 7.400 Maßnahmen getroffen.

„Die Ergebnisse der Null-Toleranz-Aktionen zeigen deutlich: Unsere Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Deswegen schauen wir auch künftig ganz genau hin und werden konsequent gegen die vorgehen, die sich nicht an die Regeln halten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Zahlen der Abfallaufsicht und WBD

In den vergangenen sechs Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent.

Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt

• 120 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitigt (davon konnten 88 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden),

• 90 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)

• und 58 Schrottfahrzeuge festgestellt

Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)

Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden

• 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,

• zwei Platzverweise erteilt und zwei unerlaubte Sondernutzungen festgestellt,

• 65 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,

• 11 Gefahren- sowie 67 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet. Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung

Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 4.367 kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 31 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 2.368 kostenpflichtige

Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.

 

Über 92.000 Maßnahmen seit 2016

Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 92.000 Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.

Neue Artenschutzregeln der EU: Meldepflicht betrifft private Tierhaltung

Duisburg, 13. Juli 2026 - Walhaie, Mantarochen, Meerechsen oder Okapis gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus sich durch neue Beschlüsse verändert hat. Die Europäische Union setzt damit Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches Recht um.

Dadurch verändert sich der Schutzstatus zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Was zunächst nach einer Regelung für Zoos oder den internationalen Wildtierhandel klingt, kann auch die private Tierhaltung in Duisburg betreffen. Das gilt etwa dann, wenn Kernknacker, Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.

Wer Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten hält, sollte sich informieren, ob die Haustiere von den Neuerungen betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht unterliegen. Auf der Webseite der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt (https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden Tierhaltende in der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle Übersicht zu den Arten, deren Schutzstatus sich nun verändert hat.

Auch die Datenbank WISIA, das Informationssystem des Bundesamtes für Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern helfen, den Schutzstatus ihrer exotischen Tiere zu ermitteln. Wer unsicher ist, sollte sich an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders oder streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.

In Duisburg erfolgt die Anmeldung über ein Online-Meldeportal oder per Post. Neben dem Erwerb eines Tieres fallen weitere Bestandsveränderungen unter die Meldepflicht. Dazu gehören zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten, der Verkauf oder die Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.

„Dabei hat die Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein wichtiger Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt Christian Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in Duisburg. „Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von illegal aus der Natur entnommenen Tieren zu unterscheiden und den Handel mit bedrohten Arten nachvollziehbar zu machen.“

Schreiner betont außerdem: „Wer geschützte Tiere hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist verpflichtet, die artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig einzuhalten.“ Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein guter Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.

Griechische Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder schrecklicher Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich Handelsartenschutz der Unteren Naturschutzbehörde überwacht und kontrolliert den Handel mit geschützten Arten. Dazu gehören auch die mehr als 21.000 exotischen Tiere in etwa 4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet gemeldet sind.

Außerdem erteilt der Fachbereich Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb geschützter Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen durch. Bei Fragen zum Handelsartenschutz stehen die Mitarbeitenden per E-Mail an artenschutz@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter
www.duisburg.de.

 

- Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
- Flaggentag von Mayors For Peace

Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
Duisburg, 8. Juli 2026 - Im Straßenverkehrsamt können ab Montag, 3. August, Zahlungen für alle Dienstleistungen nur noch bargeldlos abgewickelt werden. Die Gebühren können dann bequem und sicher per Karte an den vorhandenen Zahlungsterminals und Kassenautomaten bezahlt werden. Mit der Umstellung setzt die Stadt Duisburg auf moderne, sichere und effiziente Zahlungsprozesse.

Bargeldloses Bezahlen ist nicht nur schneller, sondern für viele Bürgerinnen und Bürger auch komfortabler. Die Einführung bargeldloser Zahlungsmethoden vereinfacht die Verwaltungsabläufe und reduziert den Verwaltungsaufwand. Dadurch steht den Mitarbeitenden mehr Zeit für die Bearbeitung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Bürgerinnen und Bürger werden ab sofort über die Internetseite der Stadt Duisburg, das Termin-System sowie durch Hinweise im Straßenverkehrsamt über die bevorstehende Umstellung informiert. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei ihrem Besuch im Straßenverkehrsamt eine geeignete Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung mitzuführen.

Akzeptiert werden alle gängigen Debit- und Kreditkarten oder gängigen Zahlungskarten, wie beispielsweise Girocard, Maestro, Mastercard und Visa. Auch die Zahlung über Mobile Payment (Google Pay oder Apple Pay) ist kontaktlos möglich.

Flaggentag von Mayors For Peace
Am heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, wird von Städten weltweit der jährliche Flaggentag der internationalen Organisation Mayors for Peace begangen. Mit dem Hissen der Friedensflagge wird weltweit ein sichtbares Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und internationale Verständigung gesetzt.

Anlass ist der 30. Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Darin wurde gerichtlich festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen.

Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit Mitgliedern des Friedensforums Duisburg am heutigen Mittwoch, 8. Juli, im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus am Burgplatz gehisst. Die Flaggenhissung steht symbolisch für das kommunale Engagement für Frieden und soll die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger dazu bewegen, sich für nukleare Abrüstung einzusetzen.

Das Netzwerk „Mayors for Peace“ wurde im Jahr 1982 durch den Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima gegründet. Es erinnert an die verheerenden Folgen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 und setzt sich für Frieden sowie nukleare Abrüstung ein.

Mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern gehören dem Netzwerk an und hissen jährlich am 8. Juli die Friedensflagge vor ihren Rathäusern. Hintergrund ist das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich mit den Regeln des Völkerrechts, insbesondere des humanitären Völkerrechts, unvereinbar wäre.  

Begleitet von Mitgliedern des Friedensforums Duisburg hisst Oberbürgermeister Sören Link im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

 

- Ausbildung bei der Stadt Duisburg: Bewerbungsstart für 211 Ausbildungsplätze im Jahr 2027
- Ferienpass verspricht wieder abwechslungsreichen Sommer

Bewerbungsstart für 211 Ausbildungsplätze im Jahr 2027
Duisburg, 3. Juli 2026 - Der Einstieg ins Berufsleben bei der Stadt Duisburg bleibt auch im Jahr 2027 attraktiv: Der Rat der Stadt hat in seiner gestrigen Sitzung die Einrichtung von 211 Ausbildungsstellen in verschiedenen Berufen sowie drei Volontariate beschlossen. „So vielfältig wie die Stadt Duisburg sind auch ihre Ausbildungsberufe. Ob Verwaltung, Technik, Natur oder Soziales: Für jedes Talent und jedes Interesse bieten wir den passenden Einstieg in eine sichere berufliche Zukunft – inklusive attraktiver Ausbildungsvergütung“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Zu den angebotenen Ausbildungsberufen zählen unter anderem klassische Verwaltungsberufe wie Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirtinnen und Verwaltungswirte sowie duale Studienangebote für den gehobenen Verwaltungsdienst. Darüber hinaus stehen Ausbildungsplätze im gewerblich- technischen Bereich zur Verfügung, beispielsweise im Forstbereich oder in den Bäderbetrieben. Auch moderne duale Studiengänge erweitern das Angebot: Interessierte können sich etwa in den Studiengängen Soziale Arbeit oder

 Vermessungstechnik qualifizieren.

Ausbildungs- und Studienplätze - Fachangestellte für Bäderbetriebe . Fotos (C) Zoltan Leskovar

Die erforderlichen Schulabschlüsse variieren je nach Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis hin zum Abitur. Chancengleichheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe sind zentrale Werte der Stadt Duisburg als Arbeitgeberin. Die freie Entfaltung individueller Fähigkeiten und Talente – unabhängig von Geschlecht oder kultureller Herkunft – steht während der gesamten Ausbildung

im Mittelpunkt.

Darüber hinaus legt die Stadt Duisburg großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung, ein dynamisches und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld sowie attraktive Rahmenbedingungen. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, vielfältige Weiterbildungsangebote und hervorragende Übernahmeperspektiven. Ein Arbeitsplatz mit vielfältigen Karrierechancen in einem

 großen Team mit mehr als 6.000 Beschäftigten rundet das Angebot ab.

Das Bewerbungsverfahren startet am Dienstag, 7. Juli 2026. Interessierte können sich ab diesem Tag online über das Bewerbungsportal bewerben: http://www.duisburg.de/ausbildung. Auf der Internetseite sind auch weitere Informationen zu den Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess zu finden.

Spannende Einblicke in den städtischen Alltag der Auszubildenden gibt es über die Social-Media-Kanäle unter http://www.facebook.de/ausbildung.DU oder http://www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.

Ferienpass verspricht wieder abwechslungsreichen Sommer
Der beliebte Duisburger „Ferienpass“ erscheint in diesem Jahr in seiner dritten Auflage und lädt im Sommer erneut zu spannenden Erlebnissen ein. Vom 20. Juli bis zum 1. September können Duisburger Kinder ab fünf Jahren sowie Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur Sekundarstufe II wieder aus vielen Angeboten

auswählen.

(C) Stadt Duisburg

„Kinder und Jugendliche können sich auf ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Aktivitäten freuen, die garantiert für eine abwechslungsreiche Sommerzeit sorgen werden. Ob Schwimmbad, Museum oder Zoo – der Ferienpass hält für alle etwas bereit“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Ab Montag, 13. Juli, wird der Ferienpass in den Duisburger Schulen und Kindertageseinrichtungen verteilt. Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, die zwar in Duisburg gemeldet sind, aber keine Duisburger Schule oder Kindertageseinrichtung besuchen, erhalten den Ferienpass ebenfalls in einer der sieben Bürgerservicestationen. Ausgenommen hiervon sind Berufsschülerinnen und Berufsschüler.

Der Ferienpass bietet den jungen Abenteurern unter anderem Höhepunkte bei freiem Eintritt im Zoo Duisburg, im Binnenschifffahrtsmuseum, im Kultur- und Stadthistorischen Museum sowie dem Lehmbruck Museum. Auch der kostenlose Besuch des Theaterstücks „Die Prinzessin auf der Erbse“, ein Tageskurs bei der Musik- und Kunstschule sowie ein fünfmaliger freier Eintritt in ein städtisches Schwimmbad nach Wahl runden das Angebot ab. Weitere Informationen gibt es online auf der städtischen Internetseite unter
https://www.duisburg.de/ferienpass.

 

Zeugnissprechstunde: Unkomplizierte Hilfe ohne Anmeldung

Duisburg, 1. Juli 2026 - Zeugnisse können für viele Familien eine schwierige Zeit sein. Pünktlich zum Schulende rund um die Sommerferien bieten die Schulpsychologische Beratungsstelle und das Institut für Jugendhilfe in Duisburg deshalb eine offene „Zeugnissprechstunde“ für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern an.

Die kostenfreie und vertrauliche Beratung findet an mehreren Terminen im Juli am Campus Marxloh statt. Die Zeugnissprechstunde richtet sich an junge Menschen, die mit Unsicherheit, Druck oder schlechten Noten zu kämpfen haben. Auch Eltern, die ihre Kinder in dieser sensiblen Phase unterstützen möchten, sind ausdrücklich eingeladen.

Typische Fragen sind etwa: Wie kann ich mein Kind stärken, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen? Oder: Wie gehen wir als Familie konstruktiv mit schwierigen schulischen Ergebnissen um? Eine Anmeldung zur Sprechstunde ist nicht erforderlich, Interessierte können am 16., 17. und 21. Juli jeweils von 9 bis 12 Uhr am Campus Marxloh (An der Paulskirche 6, Raum E14) vorbeikommen.

Die Beratung ist freiwillig, kostenfrei und wird vertraulich durchgeführt. Fachkräfte aus Schulpsychologie und Jugendhilfe beraten dabei gemeinsam und bieten schnelle, unkomplizierte Unterstützung in belastenden Situationen. Mit dem niedrigschwelligen Angebot möchten die Stadt dazu beitragen, Ängste abzubauen, Perspektiven aufzuzeigen und den Übergang in die Ferienzeit für alle Beteiligten zu entlasten.