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Loveparade: Öffentliche
Gedenkveranstaltung
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Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des
16. Gedenktages am Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der
Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg-
Dellviertel/Neudorf eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung
für die Betroffenen und die Angehörigen der Loveparade aus.
Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Anwesenden,
danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan
Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.
Straßensperrung Die Karl-Lehr-Straße in
Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am
Freitag, 24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten
Verkehr vollständig gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine
Umleitungsempfehlung sind ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem
Fahrrad kann der Bereich jederzeit passiert werden.
erhafte Lösung ersetzt.
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Neues
Duisburger Regattahaus eröffnet
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Duisburg, 22. Juli 2026 - Nach zwei Jahren und zehn Monaten
Bauzeit übergab die Stadt Duisburg gestern Abend das neue
Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder- Weltmeisterschaften
offiziell an den Sport. Die WM ist die erste internationale
Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in Betrieb
ist.

Mit einem gemeinsamen Zukunftsversprechen bekannten sich die
Stadt Duisburg, das Land Nordrhein-Westfalen und der
organisierte Sport – vertreten durch den Landessportbund NRW,
den Stadtsportbund Duisburg und den neu gegründeten Verein
„Regatta Duisburg“ – zur gemeinsamen Verantwortung für die
Zukunft der Regattabahn. Der Verein wurde eigens gegründet,
um hochkarätige Kanu- und Ruderregatten nach Duisburg zu
holen und
auszurichten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Gäste - Fotos Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link
betonte die besondere Bedeutung der Regattabahn für Duisburg:
„Die Regattabahn im Sportpark ist das traditionsreiche
Herzstück der Sportstadt Duisburg. Sie gehört zur DNA unserer
Stadt. Mit Rudern und Kanu sind hier zwei der erfolgreichsten
deutschen Sportarten zu Hause. Und mit dem neuen Regattahaus
ist diese Sportstätte, die in der Weltspitze ihresgleichen
sucht, wieder bereit für die großen Wettbewerbe. Darauf kann
ganz Duisburg stolz sein.“

Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergibt die Stadt
Duisburg das neue Regattahaus zum Auftakt der
U23-Ruder-Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. v.l.:
Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg e.V.),
Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven
(Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch
(Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk
Schimmelpfennig (Leiter des Referats Leistungssport NRW) und
Martin Linne (Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und
Sport der Stadt Duisburg)
„Schon vor hundert Jahren,
im März 1926, setzten sich die Duisburger Wassersportvereine
für eine Regattabahn ein, die internationalen Ansprüchen
gerecht wird. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch die
Bürgerschaft sowie die Politik und legten damit den
Grundstein für einen international anerkannten Sportstandort.
Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau ist diese weltweit
herausragende Anlage fit für die
nächsten Jahrzehnte“, blickt Sportdezernent Martin Linneauf
die Historie zurück.

Seit der Einweihung 1935 werden hier internationale
Wettkämpfe ausgetragen,.Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden
dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus
insgesamt 50 Nationen statt.
Mit dem neuen Regattahaus
wird diese Geschichte unter modernen Bedingungen
fortgeschrieben. Der Neubau bündelt zentrale Funktionen für
die Durchführung großer Regatten. Dazu gehören zeitgemäße
Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung,
Organisation und Verbände sowie ein neu ausgestattetes
Vermessungszentrum.

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die
U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus
insgesamt 50 Nationen statt
Auch energetisch erfüllt
das Gebäude hohe Standards: Photovoltaikanlagen,
energieeffiziente Kühldecken und eine moderne Gebäudetechnik
ermöglichen unter optimalen Bedingungen einen nahezu
energieneutralen Betrieb. Mit einem neuen Logo erhält die
Regattabahn zudem eine dauerhafte visuelle Identität. Als
international renommierter Wettkampfort wird sie damit über
einzelne Veranstaltungen hinaus klar erkennbar und als
eigenständige Marke des Sportstandorts Duisburg sichtbar.
Insgesamt wurden rund 30 Millionen Euro investiert, zwölf
Millionen davon durch das Land NRW. Dirk Schimmelpfennig,
Referatsleiter Leistungssport in der Staatskanzlei, betonte,
dass der internationale Ruf der Regattabahn zugleich ein
Auftrag für die Zukunft sei: „Wie im Leistungssport ist auch
hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand.
Tradition und internationaler Ruf allein reichen nicht aus,
um auch in Zukunft zu den Besten zu gehören. Wer seinen
herausragenden Status erhalten will, darf ihn deshalb nicht
nur bewahren. Er muss ihn weiterentwickeln.“
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Frisch saniert: Freibad Homberg
öffnet am 25. Juli wieder
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Duisburg, 22. Juli 2026 - Das Freibad Homberg nimmt am
Samstag, 25. Juli, den Badebetrieb wieder auf. Badegäste
erwartet ein umfassend saniertes Sportbecken. Zudem ist der
bereits im vergangenen Jahr neu gestaltete Eingangsbereich
nun vollständig fertiggestellt. Das Freibad ist täglich von
10 bis 20 Uhr geöffnet.
Da die Öffnungszeiten wetter- und personalbedingt
kurzfristig angepasst werden können, empfiehlt DuisburgSport
vor dem Besuch den aktuellen Betriebsstatus im Bäderportal
abzurufen: https://www.baederportal-duisburg.de/startseite.
Die spätere Öffnung des Freibads war notwendig geworden,
nachdem am Sportbecken Leitungsschäden und daraus
resultierende Schäden am Fliesenbelag festgestellt worden
waren.

Homberger Kombibad von oben. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
DuisburgSport entschied sich daher gegen
einzelne Reparaturen und für eine umfassende Sanierung des
gesamten Beckens. Die dafür erforderliche Schließzeit wurde
zugleich genutzt, um einen ehemaligen Bungalow auf dem
Gelände umzubauen. Dort befinden sich nun der neue
Kassenbereich sowie Räume für die Mitarbeitenden. Das
bisherige provisorische Kassenhäuschen wurde somit durch eine
feste und dauerhafte Lösung ersetzt.
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Michèl Krauze verstärkt den Bezirksdienst Duisburg-Mitte
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Duisburg, 22. Juli 2026 - Der
Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Michèl Krauze
ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile
Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt
und Wanheimerort zuständig. Gemeinsam mit Philipp Pimpl
bildet er das Bezirksdienst-Team für den Bezirk Mitte.
Der 33-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und
Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen
Einrichtungen in engen Kontakt zu treten. „Mein Ziel ist es,
ein tragfähiges Netzwerk über möglichst viele
gesellschaftliche Bereiche hinweg aufzubauen. So möchte ich
dazu beitragen, bei Themen der Sicherheit und Ordnung in den
Stadtbezirken schnell, koordiniert und lösungsorientiert
handeln zu können.“
In seinem Bezirk leben mehr als
110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35
Quadratkilometern. Krauze schätzt an seinem Einsatzgebiet die
„Vielfalt, die Duisburg zu bieten hat. Die Stadt vereint
Industrie, Natur und Wasser in besonderer Weise. Auch die
Tatsache, dass bereits internationale Filmproduktionen in
Duisburg gedreht wurden, finde ich spannend.“

Michèl Krauze mit seinem Kollegen Philipp Pimpl links -
Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Michèl Krauze
absolvierte nach dem Abitur den Grundwehrdienst und
anschließend eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Im
Anschluss entschloss er sich, eine Ausbildung zum
Verwaltungswirt zu absolvieren. Danach arbeitete er über fünf
Jahre beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.
In seiner Freizeit schätzt er Fußball, Kraftsport und
Kochen. Der städtische Bezirksdienst Die neuen
Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich überwiegend zu Fuß
und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf
Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende
zuzugehen.
Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je
zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie
Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger
können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll
die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame
Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut
werden.
Michèl Krauze kann – genau wie seine
Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den
Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem
Bezirksdienst ist auch per E-Mail an bezirksdienst@stadt-
duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die
Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und
Ordnungsamtes möglich. Weitere Informationen online unter
http://www.duisburg.de/bezirksdienst.
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Neue Schilder warnen vor Gefahren
im Rhein
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Duisburg, 21. Juli 2026 - Die Stadt
Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im
Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt.
Ziel der Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals
deutlich auf die erheblichen Gefahren des Badens und
Schwimmens im Rhein aufmerksam zu machen und das bereits
geltende Badeverbot zu unterstreichen.

Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen (hier an
der Wilhelmallee in Rheinhausen) zum Rhein im Duisburger
Stadtgebiet.neue Hinweisschilder zum Badeverbot aufgestellt.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die neue
Beschilderung weist in mehreren Sprachen auf die tödlichen
Gefahren des Badens im Rhein hin. Darüber hinaus sind die
Schilder mit einem QR-Code versehen, über den weiterführende
Informationen zu den Risiken und zum bestehenden Badeverbot
in mehreren Sprachen abgerufen werden können.
Die
Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und
Passanten erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich
vermitteln. Hintergrund der Maßnahme sind die besonderen
Gefahren des Rheins, die häufig unterschätzt werden. Starke
Strömungen, Sogwirkungen durch die Schifffahrt, plötzlich
auftretende Strudel sowie steil abfallende Uferbereiche
können selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer
lebensgefährlich werden.
Mit der neuen Beschilderung
setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen für mehr
Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an alle
Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf
das Schwimmen im Rhein zu verzichten.
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Halbjahresbilanz 2026:
Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im
Stadtgebiet
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Duisburg, 14. Juli 2026 - Das Bürger- und Ordnungsamt
der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit
mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im ersten
Halbjahr 2026 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen
„Null-Toleranz“-Aktionen
durchgeführt.
Die Aktionen fanden von Januar bis Juni
in den Ortsteilen Altstadt, Dellviertel, Hamborn, Marxloh,
Walsum, Rheinhausen, Hochfeld,
Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.
Insgesamt wurden in
den sechs Monaten über 7.400 Maßnahmen getroffen.
„Die
Ergebnisse der Null-Toleranz-Aktionen zeigen deutlich: Unsere
Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Deswegen schauen wir auch
künftig ganz
genau hin und werden konsequent gegen die vorgehen, die sich
nicht an die
Regeln halten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen sechs Monaten waren die
Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am
Wochenende mit einer Früh- und
Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent.
Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 120 wilde Müllkippen festgestellt und
durch die WBD beseitigt (davon
konnten 88 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung
gestellt
werden),
• 90 Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet (zum Beispiel für das
illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• und 58 Schrottfahrzeuge festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD
wurden
• 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet,
• zwei Platzverweise erteilt und zwei
unerlaubte Sondernutzungen
festgestellt,
• 65 Verwarnungsgelder erhoben, unter
anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf
Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 11 Gefahren- sowie 67 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch
verstärkt Mitarbeitende der
Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 4.367
kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen
verbotswidrigen
Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 31 Fahrzeuge
abgeschleppt
werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 2.368 kostenpflichtige
Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 92.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit
Ende 2016 in Zusammenarbeit mit
den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem
Duisburger
Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion
soll unter
anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen
Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr
als 92.000 Maßnahmen
durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine
„Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.
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Neue Artenschutzregeln der EU:
Meldepflicht betrifft private Tierhaltung
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Duisburg, 13. Juli 2026 - Walhaie, Mantarochen, Meerechsen
oder Okapis gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus
sich durch neue Beschlüsse verändert hat. Die Europäische
Union setzt damit Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des
Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches
Recht um.
Dadurch verändert sich der Schutzstatus
zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Was zunächst nach einer
Regelung für Zoos oder den internationalen Wildtierhandel
klingt, kann auch die private Tierhaltung in Duisburg
betreffen. Das gilt etwa dann, wenn Kernknacker,
Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere
geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.
Wer
Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten
hält, sollte sich informieren, ob die Haustiere von den
Neuerungen betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht
unterliegen. Auf der Webseite der Unteren Naturschutzbehörde
der Stadt (https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden
Tierhaltende in der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle
Übersicht zu den Arten, deren Schutzstatus sich nun verändert
hat.
Auch die Datenbank WISIA, das Informationssystem
des Bundesamtes für Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern
helfen, den Schutzstatus ihrer exotischen Tiere zu ermitteln.
Wer unsicher ist, sollte sich an die Untere
Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders oder
streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche
Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen
Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.
In
Duisburg erfolgt die Anmeldung über ein Online-Meldeportal
oder per Post. Neben dem Erwerb eines Tieres fallen weitere
Bestandsveränderungen unter die Meldepflicht. Dazu gehören
zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten, der Verkauf oder die
Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.
„Dabei hat die
Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein wichtiger
Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt Christian
Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit
geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in
Duisburg. „Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von
illegal aus der Natur entnommenen Tieren zu unterscheiden und
den Handel mit bedrohten Arten nachvollziehbar zu machen.“
Schreiner betont außerdem: „Wer geschützte Tiere
hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist verpflichtet, die
artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig einzuhalten.“
Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein guter
Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls
fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.
Griechische Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder
schrecklicher Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich
Handelsartenschutz der Unteren Naturschutzbehörde überwacht
und kontrolliert den Handel mit geschützten Arten. Dazu
gehören auch die mehr als 21.000 exotischen Tiere in etwa
4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet gemeldet
sind.
Außerdem erteilt der Fachbereich
Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb
geschützter Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen
durch. Bei Fragen zum Handelsartenschutz stehen die
Mitarbeitenden per E-Mail an artenschutz@stadt-duisburg.de
zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter
www.duisburg.de.
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Straßenverkehrsamt
stellt auf bargeldlose Zahlungen um
- Flaggentag von Mayors For Peace
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Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
Duisburg, 8. Juli 2026 - Im Straßenverkehrsamt können ab Montag, 3.
August, Zahlungen für alle Dienstleistungen nur noch bargeldlos
abgewickelt werden. Die Gebühren können dann bequem und sicher per
Karte an den vorhandenen Zahlungsterminals und Kassenautomaten
bezahlt werden. Mit der Umstellung setzt die Stadt Duisburg auf
moderne, sichere und effiziente Zahlungsprozesse.
Bargeldloses Bezahlen ist nicht nur schneller, sondern für viele
Bürgerinnen und Bürger auch komfortabler. Die Einführung
bargeldloser Zahlungsmethoden vereinfacht die Verwaltungsabläufe und
reduziert den Verwaltungsaufwand. Dadurch steht den Mitarbeitenden
mehr Zeit für die Bearbeitung der Anliegen der Bürgerinnen und
Bürger zur Verfügung.
Bürgerinnen und Bürger werden ab
sofort über die Internetseite der Stadt Duisburg, das Termin-System
sowie durch Hinweise im Straßenverkehrsamt über die bevorstehende
Umstellung informiert. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei
ihrem Besuch im Straßenverkehrsamt eine geeignete Möglichkeit zur
bargeldlosen Zahlung mitzuführen.
Akzeptiert werden alle
gängigen Debit- und Kreditkarten oder gängigen Zahlungskarten, wie
beispielsweise Girocard, Maestro, Mastercard und Visa. Auch die
Zahlung über Mobile Payment (Google Pay oder Apple Pay) ist
kontaktlos möglich.
Flaggentag von Mayors For Peace Am
heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, wird von Städten weltweit der
jährliche Flaggentag der internationalen Organisation Mayors for
Peace begangen. Mit dem Hissen der Friedensflagge wird weltweit ein
sichtbares Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und
internationale Verständigung gesetzt.
Anlass ist der 30.
Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in
Den Haag. Darin wurde gerichtlich festgestellt, dass die Androhung
und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht
verstoßen.
Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit
Mitgliedern des Friedensforums Duisburg am heutigen Mittwoch, 8.
Juli, im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge
vor dem Rathaus am Burgplatz gehisst. Die Flaggenhissung steht
symbolisch für das kommunale Engagement für Frieden und soll die
Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger dazu bewegen, sich
für nukleare Abrüstung einzusetzen.
Das Netzwerk „Mayors for
Peace“ wurde im Jahr 1982 durch den Bürgermeister der japanischen
Stadt Hiroshima gegründet. Es erinnert an die verheerenden Folgen
des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 und setzt sich für
Frieden sowie nukleare Abrüstung ein.
Mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern gehören dem Netzwerk an
und hissen jährlich am 8. Juli die Friedensflagge vor ihren
Rathäusern. Hintergrund ist das Gutachten des Internationalen
Gerichtshofs (IGH) vom 8. Juli 1996. Darin wurde
festgestellt, dass die Androhung oder der Einsatz von
Atomwaffen grundsätzlich mit den Regeln des Völkerrechts,
insbesondere des humanitären Völkerrechts, unvereinbar wäre.

Begleitet von Mitgliedern des Friedensforums Duisburg hisst
Oberbürgermeister Sören Link im Namen der Initiative „Mayors
for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
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- Ausbildung bei der Stadt Duisburg:
Bewerbungsstart für 211 Ausbildungsplätze im Jahr 2027 -
Ferienpass verspricht wieder
abwechslungsreichen Sommer
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Bewerbungsstart für 211
Ausbildungsplätze im Jahr 2027 Duisburg, 3. Juli 2026 -
Der Einstieg ins Berufsleben bei der Stadt Duisburg bleibt auch im
Jahr 2027 attraktiv: Der Rat der Stadt hat in seiner gestrigen
Sitzung die Einrichtung von 211 Ausbildungsstellen in verschiedenen
Berufen sowie drei Volontariate beschlossen. „So vielfältig wie die
Stadt Duisburg sind auch ihre Ausbildungsberufe. Ob Verwaltung,
Technik, Natur oder Soziales: Für jedes Talent und jedes Interesse
bieten wir den passenden Einstieg in eine sichere berufliche Zukunft
– inklusive attraktiver Ausbildungsvergütung“, so Oberbürgermeister
Sören Link.
Zu den angebotenen Ausbildungsberufen
zählen unter anderem klassische Verwaltungsberufe wie
Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirtinnen und
Verwaltungswirte sowie duale Studienangebote für den
gehobenen Verwaltungsdienst. Darüber hinaus stehen
Ausbildungsplätze im gewerblich- technischen Bereich zur
Verfügung, beispielsweise im Forstbereich oder in den
Bäderbetrieben. Auch moderne duale Studiengänge erweitern das
Angebot: Interessierte können sich etwa in den Studiengängen
Soziale Arbeit oder
Vermessungstechnik qualifizieren.
 
Ausbildungs- und Studienplätze - Fachangestellte für
Bäderbetriebe . Fotos (C) Zoltan Leskovar
Die
erforderlichen Schulabschlüsse variieren je nach
Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis hin
zum Abitur. Chancengleichheit, Vielfalt und ein respektvolles
Miteinander auf Augenhöhe sind zentrale Werte der Stadt
Duisburg als Arbeitgeberin. Die freie Entfaltung
individueller Fähigkeiten und Talente – unabhängig von
Geschlecht oder kultureller Herkunft – steht während der
gesamten Ausbildung
im Mittelpunkt.

Darüber hinaus legt die Stadt Duisburg großen Wert auf eine
qualitativ hochwertige Ausbildung, ein dynamisches und
abwechslungsreiches Arbeitsumfeld sowie attraktive
Rahmenbedingungen. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, eine
überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, vielfältige
Weiterbildungsangebote und hervorragende
Übernahmeperspektiven. Ein Arbeitsplatz mit vielfältigen
Karrierechancen in einem
großen Team mit mehr als 6.000
Beschäftigten rundet das Angebot ab.

Das Bewerbungsverfahren startet am Dienstag, 7. Juli 2026.
Interessierte können sich ab diesem Tag online über das
Bewerbungsportal bewerben: http://www.duisburg.de/ausbildung.
Auf der Internetseite sind auch weitere Informationen zu den
Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess zu finden.
Spannende Einblicke in den städtischen Alltag der
Auszubildenden gibt es über die Social-Media-Kanäle unter
http://www.facebook.de/ausbildung.DU oder
http://www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.
Ferienpass verspricht wieder abwechslungsreichen
Sommer Der beliebte Duisburger „Ferienpass“
erscheint in diesem Jahr in seiner dritten Auflage und lädt
im Sommer erneut zu spannenden Erlebnissen ein. Vom 20. Juli
bis zum 1. September können Duisburger Kinder ab fünf Jahren
sowie Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur
Sekundarstufe II wieder aus vielen Angeboten
auswählen.

(C) Stadt Duisburg
„Kinder und Jugendliche können sich
auf ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Aktivitäten
freuen, die garantiert für eine abwechslungsreiche Sommerzeit
sorgen werden. Ob Schwimmbad, Museum oder Zoo – der
Ferienpass hält für alle etwas bereit“, so Oberbürgermeister
Sören Link.
Ab Montag, 13. Juli, wird der Ferienpass
in den Duisburger Schulen und Kindertageseinrichtungen
verteilt. Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, die zwar in
Duisburg gemeldet sind, aber keine Duisburger Schule oder
Kindertageseinrichtung besuchen, erhalten den Ferienpass
ebenfalls in einer der sieben Bürgerservicestationen.
Ausgenommen hiervon sind Berufsschülerinnen und
Berufsschüler.
Der Ferienpass bietet den jungen
Abenteurern unter anderem Höhepunkte bei freiem Eintritt im
Zoo Duisburg, im Binnenschifffahrtsmuseum, im Kultur- und
Stadthistorischen Museum sowie dem Lehmbruck Museum. Auch der
kostenlose Besuch des Theaterstücks „Die Prinzessin auf der
Erbse“, ein Tageskurs bei der Musik- und Kunstschule sowie
ein fünfmaliger freier Eintritt in ein städtisches Schwimmbad
nach Wahl runden das Angebot ab. Weitere Informationen gibt
es online auf der städtischen Internetseite unter
https://www.duisburg.de/ferienpass.
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Zeugnissprechstunde: Unkomplizierte Hilfe ohne Anmeldung
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Duisburg, 1.
Juli 2026 - Zeugnisse können für viele Familien eine
schwierige Zeit sein. Pünktlich zum Schulende rund um die
Sommerferien bieten die Schulpsychologische Beratungsstelle
und das Institut für Jugendhilfe in Duisburg deshalb eine
offene „Zeugnissprechstunde“ für Schülerinnen und Schüler
sowie deren Eltern an.
Die
kostenfreie und vertrauliche Beratung findet an mehreren
Terminen im Juli am Campus Marxloh statt. Die
Zeugnissprechstunde richtet sich an junge Menschen, die mit
Unsicherheit, Druck oder schlechten Noten zu kämpfen haben.
Auch Eltern, die ihre Kinder in dieser sensiblen Phase
unterstützen möchten, sind ausdrücklich eingeladen.
Typische Fragen sind etwa: Wie
kann ich mein Kind stärken, ohne zusätzlichen Druck
aufzubauen? Oder: Wie gehen wir als Familie konstruktiv mit
schwierigen schulischen Ergebnissen um? Eine Anmeldung zur
Sprechstunde ist nicht erforderlich, Interessierte können am
16., 17. und 21. Juli jeweils von 9 bis 12 Uhr am Campus
Marxloh (An der Paulskirche 6, Raum E14) vorbeikommen.
Die Beratung ist freiwillig,
kostenfrei und wird vertraulich durchgeführt. Fachkräfte aus
Schulpsychologie und Jugendhilfe beraten dabei gemeinsam und
bieten schnelle, unkomplizierte Unterstützung in belastenden
Situationen. Mit dem niedrigschwelligen Angebot möchten die
Stadt dazu beitragen, Ängste abzubauen, Perspektiven
aufzuzeigen und den Übergang in die Ferienzeit für alle
Beteiligten zu entlasten.
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