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NRW: Bauproduktion im Januar 2026 real um rund 4 % gesunken
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 3. April 2026 - Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 4,1 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 9,0 % niedriger und im Tiefbau um 1,8 % höher als im Januar 2025.  

Bauproduktion in allen Bausparten des Hochbaus rückläufig  
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im Januar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat von 7,0 % zu konstatieren. Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−10,3 %) sowie im öffentlichen Hochbau (−12,6 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Januar 2025.  

Zuwächse in allen Bausparten des Tiefbaus  
Innerhalb des Tiefbaus konnten im Januar 2026 durchweg positive Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet werden: Den stärksten Anstieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat erzielte der Straßenbau mit 3,2 %, gefolgt vom sonstigen öffentlichen Tiefbau mit 1,4 % und vom gewerblichen und industriellen Tiefbau mit 1,4 %.  

Anstieg der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019  
Im Januar 2026 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 23,2 %. Sowohl im Hochbau (+8,4 %) als auch im Tiefbau (+43,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Januar 2019. Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In den einzelnen Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 5,5 % (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 55,0 % (gewerblicher und industrieller Tiefbau) zu beobachten.