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Oper und Ballett  DOR  Schauspiel  Marxlohland
„Der Nussknacker“ kommt zurück ins Theater Duisburg


- Lehmbruck Museum: „Surreale Welten. Monster und die Strafe Gottes”
- CITY ATELIER „3. Advent – Kreative Geschenke"

Öffentliche Sonntagsführung am 11. Dezember um 11.30 Uhr
Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, 11. Dezember, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum können sich die Besucher*innen in „Surreale Welten” entführen lassen. Im CITY ATELIER von 14 bis 17 Uhr gibt Rike Lemm Anregungen für kreative Geschenke – diesmal geht es um Bilder aus farbigen Punkten, sogenannte „Dot Paintings“.  

Kenner*innen der Sammlung des Lehmbruck Museums werden mit dem Thema „Surreale Welten: Monster und die Strafe Gottes” ein Meisterwerk des Künstlers Max Ernst verbinden, nämlich mit dem Gemälde „Die Versuchung des Heiligen Antonius“. Das 1945 erschaffene weltberühmte Werk fasziniert Besucher*innen aller Altersklassen, sowohl durch die fantasievolle Szenerie als auch durch die altmeisterliche Maltechnik.


 Max Ernst hat aber auch Skulpturen geschaffen, ebenso wie Salvador Dalí, René Magritte oder Giorgio de Chirico, die allesamt in dieser Sammlungspräsentation vertreten sind. Die Ausstellung gruppiert sich um den „Escape Room“ der Lehmbruck-Preisträger Janet Cardiff & George Bures Miller. Die Multimedia-Installation stammt zwar aus der Gegenwart (2021), doch führt auch sie in Welten, die unseren (Alb-)Träumen entnommen zu sein scheinen.


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.
 
Max Ernst, Die Versuchung des Heiligen Antonius, 1945 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Bernd Kirtz


CITY ATELIER „3. Advent – Kreative Geschenke"

Selbstgemachtes ist in der Weihnachtszeit immer eine Option, wenn es darum geht, etwas Persönliches zu verschenken. An diesem Sonntag gibt die Kunst der Aborigines das Vorbild für die Technik der Punktmalerei. Kieselsteine, Hölzer, Postkarten – geeignete Materialien zum Bemalen gibt es viele. Wer möchte, kann gerne ein Objekt zum Bearbeiten mitbringen.

Im CITY ATELIER des Lehmbruck Museums werden an den Adventstagen immer wieder neue Geschenkideen ausprobiert, an denen die Besucher*innen tatkräftig mitwirken können. Klar, dass jede/r am Ende des Workshops ein eigenes Werk mit nach Hause nehmen kann.  

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.   Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.    

Das CITY ATELIER, Foto: Jeroen Moes 

 

 YOUNG ARTISTS - Preisverleihung am 1.12.22 im MKM Museum Küppersmühle Duisburg

Duisburg, 29. November 2022 - Einer der best dotierten Förderpreise für Nachwuchskünstler:innen wird am 1. Dezember 2022 zum zweiten Mal an fünf herausragende Künstlerinnen und Künstler vergeben: Der Preis ist dotiert mit insgesamt 80.000 Euro und wird vergeben in Form einer hochwertigen Katalogpublikation zu ihrer Arbeit im Wert von je 16.000 Euro.

Preisträger:innen des YOUNG-ARTISTS Förderpreises 2022 sind: Hanna Kuster, Kyounghyun Min, Philipp Naujoks, Moritz Riesenbeck und Emil Walde. Der Förderpreis wird in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf an die diesjährigen Absolvent:innen der Hochschule vergeben.

Umschläge (v.l.n.r.): Hanna Kuster: Arbeitsprozessfoto aus dem Künstlerbuch, MAI ’21 – MAI ’22; Kyounghyun Min: Eidos, 2022, Videostill (Ausschnitt | Detail); Philipp Naujoks: Zollstöcke (Ausschnitt | Detail), 2022; Moritz Riesenbeck: Last (Karōshi), 51°14'31.9"N 6°48'35.8"E, 2021 (Ausschnitt | Detail); Emil Walde: HATCH, 2022 (Ausschnitt | Detail)
Preisverleihung am 1. Dezember 2022, 19 Uhr MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Philosophenweg 55, 47051 Duisburg | www.museum-kueppersmuehle.de


Die Auswahl der Preisträger:innen trafen die Professor:innen der Abschlussklassen. "Der Förderpreis YOUNG ARTISTS ist ein starkes Zeichen für junge Kunst und für das private Engagement der Stiftungsmitglieder. Gerade in diesen Zeiten der pandemiebedingten Einschränkungen ist das Bekenntnis zu Kunst und Kultur umso wichtiger." (Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und MKM-Direktor)

Nach den positiven Erfahrungen der ersten YOUNG ARTISTS-Förderpreisvergabe im letzten Jahr, loben die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der Wienand Verlag Köln den Förderpreis in diesem Jahr erneut aus – und setzen damit ein Zeichen für die Relevanz junger Positionen in der Kunst.

Jedes Jahr sollen auch zukünftig fünf Nachwuchskünstler:innen ausgezeichnet werden, die sich bereits in bemerkenswerter Weise in der Kunstwelt behaupten. Überreicht werden die Katalogbände den jungen Künstler:innen am 1. Dezember 2022 im MKM Museum Küppersmühle, Duisburg, durch MKM-Direktor Walter Smerling und Verleger Michael Wienand. Ihr Dank gilt dem großzügigen Engagement der Förderer Beatrice Nickl, Brigitte Seebacher und Axel Vollmann, die die Finanzierung der Publikationsbände übernommen haben.

Lehmbruck Museum: Pay What You Want & öffentliche Führung „Gormley / Lehmbruck: Kunst & Körper”
 „Gormley / Lehmbruck: Variationen des Menschseins”  

Pay What You Want & öffentliche Führung „Gormley / Lehmbruck: Kunst & Körper”
Duisburg, 28./29. November 2022 - Dass alle Besucher*innen für den Eintritt ins Lehmbruck Museum und für eine Führung nur so viel bezahlen, wie es Ihnen wert ist, ist das Prinzip von „Pay What You Want!”. Es gilt an jedem ersten Freitag des Monats, so auch am kommenden 2. Dezember.  Bei der Führung um 15 Uhr wird die aktuelle Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” vorgestellt.  

Die Ausstellung ist als Dialog zwischen den beiden Künstlern Antony Gormley (*1950) und Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) angelegt, die jeweils die Darstellung des menschlichen Körpers ins Zentrum ihres künstlerischen Wirkens stellen. Beide begreifen den Körper als Ort der Transformation hin zu einem Zustand des reinen Seins und der stillen Kontemplation.

Die bislang größte Ausstellung des britischen Bildhauers Gormley in Deutschland erstreckt sich über das gesamte Museum. Verteilt über 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, setzen seine Skulpturen im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen und akzentuieren die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Gebäudeteile.  


Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Besucher*innen, die gerne an der öffentlichen Führung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.    

Wilhelm Lehmbruck, Kniende, 1911 / Antony Gormley, Shift, 1991, Ausstellungsansicht „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Gormley / Lehmbruck: Variationen des Menschseins”  
Bei der öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” dreht sich am Sonntag, 4. Dezember, 11.30 Uhr, alles um „Variationen des Menschseins”.
Das Lehmbruck Museum präsentiert die bislang größte Ausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley (*1950) in Deutschland. Auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche treten die Werke Gormleys dabei in einen Dialog mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks (1881–1919), die fast ein Jahrhundert zuvor entstanden sind. Die öffentliche Führung am Sonntag, 4. Dezember, 11.30 Uhr, widmet sich die Kunstvermittlerin Katharina Radcenko den „Variationen des Menschseins”, die die Besucher*innen beim Rundgang durch die Ausstellung erleben können: von den figürlichen Werken Lehmbrucks bis hin zu den abstrakten und zum Teil fragmentierten Menschenbildern Gormleys. 

Ausstellungsansicht „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 (v.l.n.r.: Wilhelm Lehmbruck, Große Sinnende, 1913 / Antony Gormley, SPREAD, 2010 © Antony Gormley / Wilhelm Lehmbruck, Schreitende (Mädchen, sich umwendend), 1913/14), Foto: Dejan Saric


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.    

CITY ATELIER
In der Vorweihnachtszeit können Besucher*innen des Lehmbruck Museums im CITY ATELIER kreative Weihnachtsgeschenke gestalten. Am 2. Adventssonntag, 4. Dezember, 14 bis 17 Uhr, lädt Friederike Winkler-Rufenach Jung und Alt dazu ein, „Paper Blancs der Spitzenklasse” anzufertigen. Die individuell gestalteten Notizbücher sind echte Hingucker unter dem Weihnachtsbaum und können dem persönlichen Geschmack der Beschenkten angepasst werden.  Foto: Sonja Rothweiler

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.   Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.      

 

 

 

Bildhauer Antony Gormley begrüßt 180 Schüler*innen zum Meet & Greet im Lehmbruck Museum

Duisburg, 24. November 2022 - Für 180 Schülerinnen und Schüler des Duisburger Steinbart-Gymnasiums und des Goethe-Gymnasiums Dortmund bot sich heute Vormittag die Gelegenheit, bei einem Meet & Greet im Lehmbruck Museum mit dem britischen Bildhauer Antony Gormley über dessen Werk ins Gespräch zu kommen.  


Wie begegnen junge Menschen der Kunst Antony Gormleys und welche Wirkung hat diese auf sie? Diese Fragen wurden heute Vormittag im Lehmbruck Museum ausgiebig diskutiert. Zum Meet & Greet mit Antony Gormley, der noch bis zum 26. Februar 2023 im Lehmbruck Museum seine bislang größte Ausstellung in Deutschland präsentiert, waren 180 Oberstufenschüler*innen aus Duisburg und Dortmund ins Lehmbruck Museum gekommen.


Im Vorfeld hatten sie die Ausstellung „Calling on the Body” in Projektgruppen besucht und sich mit dem bildhauerischen Werk Antony Gormleys vertraut gemacht. In einem offenen Gespräch konnten sie sich über ihre Wahrnehmungen und Empfindungen austauschen und Fragen an den Künstler richten.    

 Antony Gormley beim „Meet &Greet“ im Lehmbruck Museum, Foto: Fabian Strauch Antony Gormley (Mitte), Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla (3. v. l.) und die Lehrkräfte der beteiligten Schulen, Foto: Fabian Strauch  

 

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Bewegte Kunst”
- Workshops des CITY ATELIERS
- plastikBAR Kunst & Stulle

 Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Bewegte Kunst”
Duisburg, 21. November 2022 - Die öffentliche Führung im Lehmbruck Museum am Sonntag, 27. November, 11.30 Uhr, hat „Bewegte Kunst“ zum Gegenstand und ist insbesondere für Familien mit Kindern zu empfehlen. Auch das CITY ATELIER am Nachmittag, von 14 bis 17 Uhr, nimmt junge und junggebliebene Besucher:innen in den Blick, wenn Jenny Ohst Anleitungen für Porträts im Cartoon-Stil gibt.  

Bei der Betrachtung von Skulpturen ist Bewegung wesentlich, denn dreidimensionale Objekte wirken von allen Seiten unterschiedlich. Wenn aber nicht die Betrachter:innen sich bewegen, sondern die Kunstwerke selbst, sprich man von kinetischer Kunst. In der Sammlung des Lehmbruck Museums sind hervorragende Werke dieser Art zu entdecken, wie Kunstvermittlerin Hannah Wierutsch in ihrer Führung zeigen wird. Dazu gehören die großen und großartigen Maschinenskulpturen von Jean Tinguely, der poetische „Tanz in einer Pirouette“ von Rebecca Horn und das „Tischmobile mit S“ von Alexander Calder.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Rebecca Horn, Tanz in einer Pirouette, 2017, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Frank Vinken 

 

Die Workshops des CITY ATELIERS sind von jetzt ab ganz auf die Weihnachtszeit ausgerichtet. Am 1. Advent leitet die Künstlerin Jenny Ohst alle interessierten Besucher:innen dabei an, Portraits im Cartoon-Stil anzufertigen. Dies können Selbstportraits oder auch Portraits von anderem Menschen, vorzugsweise nach Fotovorlagen aus dem Handy, sein. Natürlich eignen sich die entstandenen Werke als originelle Weihnachtsgeschenke, denn wer hätte nicht gerne mal ein Bild von sich oder seinen Liebsten im Stil von Bob´s Burgers oder den Simpsons?  

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.    

Das CITY ATELIER, Bob´s Burgers, Foto/©: Jenny Ohst


Lehmbruck Museum: plastikBAR Kunst & Stulle „Die Linie wird Kunst: Norbert Kricke zum hundertsten Geburtstag” mit Jörg Mascherrek
Am Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu „Kunst & Stulle” an die plastikBAR ein. Nach einer Führung durch die neu eröffnete Studioausstellung „Norbert Kricke” gibt es bei Snacks und Getränken die Möglichkeit zum Gespräch. Eine Anmeldung ist erforderlich!  


Mit seinen filigranen Raumplastiken zählt Norbert Kricke (1922–1984) zu den wichtigsten Vertretern der konkreten Kunst. Heute fast vergessen sind jedoch seine figürlichen Anfänge. Krickes 100. Geburtstag nimmt das Lehmbruck Museum zum Anlass für eine Studioausstellung, die seine Innovationskraft zeigt – von den gegenständlichen Figuren des Frühwerks bis zu den bewegten Plastiken, in denen sich alle Materie im Raum verliert.

 Mit 13 Skulpturen und 20 Grafiken stellt die Ausstellung Bezüge zu einflussreichen Bildhauern wie Wilhelm Lehmbruck, Alberto Giacometti, Hans Uhlmann und Alexander Calder her, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung des Lehmbruck Museums vertreten sind. Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk. Anmeldung erforderlich! Tickets können online im Ticketshop des Museums gebucht oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de reserviert werden.  

Norbert Kricke, Kriechender, 1948-49 © Nachlass Norbert Kricke, Foto: Frank Vinken  


Lehmbruck Museum: „Über Kunst und Körper”

Künstlergespräch mit Antony Gormley und Dr. Marcus Steinweg & Katalogvorstellung
Duisburg, 17. November 2022 - Am Donnerstag, 24. November, 18 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” zu einem Künstlergespräch mit Antony Gormley und Dr. Marcus Steinweg ein. Vorgestellt wird an diesem Abend außerdem der reich bebilderte Ausstellungskatalog, der ab sofort erhältlich ist  


Am Donnerstagabend, können die Besucher*innen des Lehmbruck Museums den britischen Bildhauer und Turner Prize-Träger Antony Gormley (*1950) im Gespräch mit dem Philosophen Dr. Marcus Steinweg (*1971) erleben. Dr. Marcus Steinweg, der sich in vielen seiner Texte und Vorträge an der Schnittstelle zwischen Kunst und Philosophie bewegt, war zuletzt als Professor des Lehrstuhls Kunst und Theorie an der Kunstakademie Karlsruhe tätig.

Seit den 1990er-Jahren arbeitet er zusammen mit Rosemarie Trockel und Thomas Hirschhorn an Kunstprojekten und stellt collagierte philosophische Begriffsdiagramme her. Im Anschluss an eine Einführung von Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla wird Dr. Marcus Steinweg mit Antony Gormley über formale Aspekte im Werk des Bildhauers sprechen und auch die dahinterstehende Gedankenwelt des Künstlers beleuchten.


Im Lehmbruck Museum präsentiert Gormley, der zu den einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart zählt, noch bis zum 26. Februar 2023 seine bislang größte Ausstellung in Deutschland.    


Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit wissenschaftlichen Beiträgen von Dr. Söke Dinkla, Ronja Friedrichs und Jon Wood sowie einem Interview Antony Gormleys mit dem Journalisten Tobias Haberl im Hatje Cantz Verlag. Der Ausstellungskatalog wird am Donnerstagabend im Rahmen des Künstlergesprächs vorgestellt und ist ab sofort zu einem Vorzugspreis von 35 Euro an der Museumskasse erhältlich.  


Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.Teilnahme: 2 Euro (zusätzlich zum regulären Eintritt). Anmeldung: T. 0203 283 3294 oder anmeldung@lehmbruckmuseum.de    

Antony Gormley neben seinem Werk CLOSE V, 1998 © Antony Gormley, Foto: Christoph Reichwein  

 

Norbert Kricke

Laufzeit: 18. November 2022 bis 7. Mai 2023
Eröffnung: Donnerstag, 17. November, ab 17 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung)


Duisburg, 15. November 2022 - Mit seinen filigranen Raumplastiken zählt Norbert Kricke (1922–1984) zu den wichtigsten Vertretern der konkreten Kunst. Heute fast vergessen sind jedoch seine figürlichen Anfänge. Krickes 100. Geburtstag nimmt das Lehmbruck Museum zum Anlass für eine Studioausstellung, die seine Innovationskraft zeigt – von den gegenständlichen Figuren des Frühwerks bis zu den bewegten Plastiken, in denen sich alle Materie im Raum verliert. Mit 13 Skulpturen und 20 Grafiken stellt die Ausstellung Bezüge zu einflussreichen Bildhauern wie Wilhelm Lehmbruck, Alberto Giacometti, Hans Uhlmann und Alexander Calder her, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung des Lehmbruck Museums vertreten sind.


„Die beschwingten Formen der Plastiken Norbert Krickes bezaubern uns bis heute. Gerade im Stadtraum geben Sie der Strenge und Schwere der Architektur eine tänzerische Leichtigkeit. Sie öffnen sich der Unbegrenztheit von Raum und Zeit und stehen in der Kunst der Nachkriegszeit für eine neue Idee von Freiheit”, so Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla.

Für sein grafisches und plastisches Werks wurde Kricke bereits 1971, als zweiter Bildhauer nach Eduardo Chillida, mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Seit 1966 wird der Preis zur Erinnerung an Wilhelm Lehmbruck verliehen, dem sich Kricke zeitlebens besonders verbunden fühlt: „Er war der erste, der das Raumproblem, wenn auch noch in statischer Weise, angefasst hat. Der Schritt des emporsteigenden Jünglings war für damalige Verhältnisse eine unerhört kühne Tat“, äußerte sich Kricke im Rahmen der Preisverleihung.


Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn widmet sich Kricke Mitte der 1940er-Jahre zunächst klassischen Motiven der Bildhauerei. Seine frühen Werke orientieren sich an der Antike und sind von einer klaren plastischen Formen­sprache geprägt. Getrieben von der Suche nach einer eigenen Ausdrucksform beginnt Kricke sich von der Geschlossenheit und dem Volumen abzuwenden.

Die entstehenden Figuren sind deutlich reduziert und erinnern an die Figuren Wilhelm Lehmbrucks und Alberto Giacomettis. Während seiner Berliner Studienzeit (1946–1947) lernt Kricke die abstrakten Drahtarbeiten Hans Uhlmanns kennen, die ihn nachhaltig prägen. Zu Beginn der 1950er-Jahre entwickelt er mit seinen Stahlplastiken eine bahnbrechend neue Form von Skulptur und findet zu seiner „typischen“ Formensprache, geprägt von Linien, die sich dynamisch durch den Raum bewegen. Kricke gelingt eine Dynamisierung der Skulptur, die für die Bildhauerei bis heute wegweisend ist.


Der Künstler
Norbert Kricke (1922–1984) zählt zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Nach­kriegsmoderne. Er studierte von 1946 bis 1947 als Meisterschüler unter Richard Scheibe an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. 1947 zieht Kricke zurück in seine Heimatstadt Düsseldorf und findet als freischaffender Künstler zu seiner „typischen” Formenspra­che, geprägt von Linien, die sich dynamisch durch den Raum bewegen. Krickes unge­genständliche Raumplastiken verzichten auf Masse und Volumen und suggerieren Schwerelosigkeit und Bewegung. Damit wird der Raum für die Wahrnehmung der Betrachtenden geöffnet.


1964 wird Norbert Kricke als Professor für Bildhauerei an die Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf berufen, die er von 1972 bis 1981 als Direktor leitet. Krickes Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen welt­weit präsentiert, unter anderem im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal (2011), im Kunstpalast Düsseldorf (2006), im Detroit Institute of Arts (2003), im Martin-Gropius-Bau in Berlin (1997), im Palazzo della Società Promotrice delle Belle Arti in Turin (1985), in der Staatsgalerie in Stuttgart (1876), in der Hamburger Kunsthalle (1973), im Museum of Modern Art in New York (1961) und der Galerie Ophir in München (1953).


Insgesamt drei Mal – 1959, 1964 und 1977 – stellte Kricke auf der documenta in Kassel aus. 1964 nahm er an der 32. Biennale di Venezia teil.  Krickes Werke sind in diversen renommierten Sammlungen vertreten, so zum Beispiel in der Hilti Art Foundation, Vaduz (Liechtenstein), der Nationalgalerie, Berlin, der Staatsgalerie, Stuttgart, dem Museum Ludwig, Köln, dem Museum Abteiberg, Mönchengladbach, und der Situation Kunst (für Max Imdahl), Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum.

Für den öffentlichen Raum realisierte Kricke unter anderem die Große Mannesmann (1958–1960) am Düsseldorfer Rheinufer, die Raum-Zeit-Plastik (1955/56) an der Fassade der Städtischen Bühnen Münster oder das Wasserherz (1969), das anlässlich der zweiten Bundesgartenschau im Dortmunder Westfalen­park entstand. Für das 1959 eröffnete Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen gestaltete Kricke die Außenwand des Kleinen Hauses.


1958 wurde Kricke mit dem Preis der Graham Foundation for Advanced Studies in Fine Arts, Chicago, ausgezeichnet. Nach der Ehrung mit dem Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildhauerei (1963) ist die Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg im Jahr 1971 die dritte international renommierte Auszeichnung Norbert Krickes.


Das MKM Museum Küppersmühle ehrt Norbert Kricke mit der Sonderausstellung „Bewegung im Raum“ als Künstlerpersönlichkeit, die der Kunst nach 1945 wegweisende Impulse vermittelt hat und dessen Werke bis heute nichts an Dynamik verloren haben. Rund 40 Plastiken des ehemaligen Rektors der Düsseldorfer Kunstakademie aus drei Jahrzehnten sind im Oberlichtsaal des MKM-Neubaus zu sehen. Ein besonderer Akzent liegt auf dem Spätwerk der Jahre 1975–1984. Gezeigt werden darüber hinaus zahlreiche Zeichnungen bis hin zu seinen letzten, den einzigartigen „Schlussstrichen”.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Freundeskreis Norbert Kricke e.V.

Außerdem präsentiert das Museum DKM in zwei Ausstellungsräumen seiner ständigen Sammlung, die seit Museumseröffnung dem Œuvre von Norbert Kricke gewidmet sind, plastische Modelle sowie über zwanzig Zeichnungen, die die gesamte Schaffensphase des Bildhauers umfassen. Darunter befinden sich sechs signifikante Blätter, die kurz vor seinem Tod entstanden sind. Anlässlich des 100. Geburtstages sind zudem zusätzliche, bisher nicht ausgestellte Zeichnungen aus dem großen Sammlungsbestand des Museum DKM zu sehen.

   

Nuseum DKM mit neuen Öffnungszeiten

Duisburg, 10. November 2022 - Das Museum DKM reagiert auf die aktuelle Energiekrise und hat die Öffnungszeiten wie folgt angepasst:  
Samstag, Sonntag, Feiertage: 12 – 16 h
am ersten Freitag im Monat: 12 – 16 h  

Die öffentlichen Freitagsführungen an jedem ersten Freitag im Monat finden um 15 h statt. Sonderöffnungen, Gruppenführungen und Veranstaltungen können Sie natürlich weiterhin zu individuell erweiterten Öffnungszeiten buchen.

Sammlungspräsentation  

© Stiftung DKM

NORBERT KRICKE – Sammlung DKM 18.11.2022 – 07.05.2023  
Am 30. November wäre Norbert Kricke (DE, 1922 – 1984) 100 Jahre alt geworden. Seit der Eröffnung des Museum DKM sind in der ständigen Sammlung zwei Räume dem Werk von Norbert Kricke gewidmet. In unveränderter Form präsentieren sie bis heute zwanzig Zeichnungen und zwei Bildhauermodelle aus der Sammlung DKM.  

Die ausgestellten Zeichnungen umfassen sowohl den Anfang als auch das Ende der abstrakten Schaffensphase von 1952 bis 1984 und bieten somit eine umfangreiche Übersicht über das zeichnerische Werk von Norbert Kricke, der bis zum Schluss der Linie als Gestaltungsmittel treu geblieben ist.

Anlässlich des 100. Geburtstages des Düsseldorfer Bildhauers präsentiert das Museum DKM weitere, bisher nicht gezeigte Zeichnungen aus seinem großen Sammlungsbestand sowie eine frühe figürliche Plastik, die das Norbert Kricke Archiv, Berlin, freundlicherweise für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung stellt. Das Museum öffnet am Freitag, den 18. November 2022 von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.    


Schönheit und Urkräfte der Natur.
Claudia Terstappen 26.03.2022 – VERLÄNGERT bis zum 15.01.2023  

In der aktuellen Ausstellung Schönheit und Urkräfte der Natur. Claudia Terstappen präsentiert das Museum DKM eine Auswahl an Naturfotografien der Künstlerin Claudia Terstappen (DE, 1959). Die Schwarzweißfotografien aus den 1990er und frühen 2000er Jahren stellen einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Sammlungsbestand vor, den das Œuvre Claudia Terstappens bereits seit den 1980er Jahren in der Sammlung DKM einnimmt.       


EROS in Erwartung der Ewigkeit
26.03.2022 – VERLÄNGERT bis zum 15.01.2023
 
Während der nackte Frauenkörper oder der weibliche Akt im Kanon der Kunst einen großen Stellenwert einnimmt, ist die Darstellung des männlichen Akts seit der Antike lediglich in Verknüpfung mit Attributen des Märtyrers oder Helden akzeptiert. Darbietungen der puren männlichen Schönheit und Sexualität waren lange Zeit ein Tabu – die Ausstellung EROS in Erwartung der Ewigkeit präsentiert einen bedeutenden Sammlungsschwerpunkt der Sammlung DKM: das Bild des Mannes in der Fotografie und Skulptur seit dem späten 19. Jahrhundert bis heute.       
Veranstaltungen  

Kaiser Antonino Dance Ensemble: The Silent Caravan / Die stille Karawane Freitag, den 18.11.2022, und Samstag, den 19.11.2022, um 18.00 Uhr   Wir freuen uns, dass The Silent Caravan von Avi Kaiser und Sergio Antonino am 18. November 2022 im Museum DKM Premiere der Museumsversion feiern wird.  

 © Kaiser Antonino Dance Ensemble  

The Silent Caravan / Die stille Karawane  
Die neue choreographische Arbeit von Avi Kaiser und Sergio Antonino handelt von der uralten und doch stets zeitgenössischen Idee der Reise. The Silent Caravan interpretiert diese nicht nur als physische Handlung, die unsere Kraft und unsere Fähigkeiten erfordert, sondern auch als Metapher für einen anderen Ort, der nicht immer erreicht werden kann, vielleicht gar nicht existiert.  

Die Performance wird an zwei Tagen aufgeführt. Die Teilnehmerzahl ist je Vorstellung auf 40 Personen begrenzt. Wir bitten daher um verbindliche Anmeldung:
mail@museum-dkm.de / 0203.93555470. Eintritt: Erwachsene EUR 12,- | ermäßigt EUR 6,-       


Öffentliche Führung  
Freitag, den 02.12.2022, um 15.00 Uhr mit Laura Tammen  
In dieser Freitagsführung wird Laura Tammen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung DKM, aktuelle Sammlungspräsentationen in den Fokus nehmen (Norbert Kricke, Blinky Palermo, Ernst Hermanns, Klaus Kinold) und die Besonderheiten der Sammlung DKM anhand raumgreifender Installationen im In- und Außenraum vorstellen.  


Bitte melden Sie sich per E-Mail mail@museum-dkm.de oder telefonisch: 0203.93555470 an. Eintritt: Erwachsene EUR 12,- | ermäßigt EUR 6,-  zuzüglich EUR 6,- Führungsgebühr      


Ausstellungsempfehlungen  
Josef Albers. Huldigung an das Quadrat 19.10.2022 – 26.02.2023, Museumszentrum Quadrat, Bottrop  

Mit dieser großen Ausstellung eröffnet das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop seinen Erweiterungsbau, der vom Zürcher Architekturbüro Gigon/Guyer gestaltet wurde. Mit zahlreichen hochkarätigen Leihgaben aus internationalen Museen würdigt die Ausstellung den 1888 in Bottrop geborenen Josef Albers als einen der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Kuratiert von Heinz Liesbrock, seit 2003 Leiter des Quadrats, stellt diese seine große Abschiedsausstellung für das erweiterte Museum dar.  

Gormley / Lehmbruck. Calling on the body
23.09.2022 – 26.02.2023, Lehmbruck Museum, Duisburg  
Das Lehmbruck Museum zeigt aktuell die bislang größte Ausstellung in Deutschland von Antony Gormley (GB, 1950), einem der wichtigsten Bildhauer der Gegenwart. Die Besonderheit der Ausstellung liegt im Dialog Gormleys Werkes mit den Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck. Die Ausstellung Calling on the body bespielt das gesamte Lehmbruck Museum und lässt deutliche Parallelen im Werk beider Künstler erkennen, die den Körper als Ort der Transformation hin zur stillen Kontemplation begreifen.


Ausstellungshinweise
 
Anlässlich des 100. Geburtstags von Norbert Kricke widmet nicht nur das Museum DKM dem einzigartigen, dynamischen Werk des Düsseldorfer Bildhauers eine Ausstellung. Wir empfehlen den Besuch der drei Duisburger Kunstmuseen sowie der Dortmunder Galerie Utermann:  

NORBERT KRICKE 18.11.2022 – 07.05.2023
Lehmbruck Museum, Duisburg  
NORBERT KRICKE – Bewegung im Raum 18.11.2022 – 31.03.2023 Museum Küppersmühle, Duisburg  
Norbert Kricke. Retrospektive zum 100. Geburtstag 04.11.2022 – 13.01.2023 Galerie Utermann, Dortmund

   

Lehmbruck Museum: „Körper im Wandel"

Yin Yoga” mit Jennifer Horack und Dr. Christin Ruppio
Duisburg, 10. November 2022 - Am Donnerstag, 17. November, 18.30 Uhr, können Besucher*innen des Lehmbruck Museums bei einem Besuch der Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” Körper und Geist in Einklang bringen. Unter dem Titel „Körper im Wandel” laden Jennifer Horack (Cool Yoga) und die Kunstvermittlerin Dr. Christin Ruppio zu einer Yin Yoga-Session ins Lehmbruck Museum ein.    

Im Werk Antony Gormleys (*1950) steht der menschliche Körper im Mittelpunkt. An eine Begegnung mit den eindrucksvollen Arbeiten des britischen Bildhauers, die zugleich wandelbare und auch statische Körperzustände zeigen, schließt sich eine Yogaklasse an. Dabei werden mit lang gehaltenen Positionen Körper und Geist gleichermaßen geöffnet und es wird eine tiefe Entspannung erzeugt. Yin Yoga ist eine sanfte Praxis, die auch ohne Vorkenntnisse zugänglich ist. Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme, wärmere Kleidung, eine Yoga- oder Turnmatte sowie eine leichte Decke mitzubringen.  

Teilnahme: 10 Euro. Anmeldung: T. 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de     

Blick in den Lehmbruck-Flügel © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric

 

- Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Highlights der klassischen Moderne”
- City Atelier: „Reflections on the Body”
- Kunst & Kaffee „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”

„Highlights der klassischen Moderne”
Am Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einer öffentlichen Führung ein, die sich „Highlights der klassischen Moderne” aus der eigenen Sammlung widmet.   
Von Auguste Rodin über Wilhelm Lehmbruck bis hin zu Alberto Giacometti: Die Sammlung internationaler Skulptur und Objektkunst der Moderne ist das Herzstück des Lehmbruck Museums. Sie umfasst dreidimensionale Kunstwerke, die Umbrüche, Innovationen und herausragende Positionen in der Geschichte der Skulptur markieren. Am Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr, lädt die Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow zu einem Rundgang ein, bei dem die „Highlights der klassischen Moderne” im Mittelpunkt stehen.  


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  
 

In abwechslungsreichen Workshops können Teilnehmer*innen jeden Alters im CITY ATELIER erfahrenen Künstler*innen über die Schulter schauen, unterschiedliche künstlerische Techniken und Materialien erproben und ihren eigenen Ideen Raum geben.

Öffentliche Sonntagsführung: Auguste Rodin, Portraitmaske Rose Beuret, um 1882, Foto: Fabian Strauch

CITY ATELIER
Am Sonntag, 13. November, 14 Uhr, lädt die Künstlerin Katharina Bodenmüller unter dem Titel „Reflections on the Body” zu einem Aktzeichnen-Workshop ein. Die Teilnehmer*innen können dabei die Grundlagen des Aktzeichnens kennenlernen und ihren Blick für Proportionen und die Verortung des Körpers im Raum schärfen.  

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.   Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.      

Das CITY ATELIER, Foto: Sonja Rothweiler  

Kunst & Kaffee „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”

Am Dienstag, 15. November, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu „Kunst & Kaffee” ein. Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” können die Teilnehmenden sich bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene austauschen. Eine Anmeldung ist erforderlich!

 

In seiner bislang größten Ausstellung in Deutschland tritt der britische Bildhauer Antony Gormley (*1950) in einen Dialog mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks und der ikonischen Architektur des Lehmbruck Museums. „Calling on the Body” bezieht dabei den auratischen Lehmbruck-Flügel und das gesamte Museum mit ein: Verteilt über 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen und akzentuieren die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Gebäudeteile. Im Anschluss an seine Führung lädt Jörg Mascherrek die Teilnehmer*innen zu Kaffee und Kuchen an den gedeckten Tisch. 

 

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. 

Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen.  

Antony Gormley, DRIFT VI, 2010 © Antony Gormley, Foto: Thomas Köster / KunstArztPraxis.de


 

- Lehmbruck Museum: „Gormley / Lehmbruck: Kunst & Körper”
- City Atelier: „Die zweite Haut”
- Filmvorführung Antony Gormley: How Art Began

Öffentliche Sonntagsführung: „Gormley / Lehmbruck: Kunst & Körper”
Duisburg, 02. November 2022 - Am Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einer öffentlichen Sonntagsführung durch die aktuelle Wechselausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” ein. Antony Gormleys ruhige und zugleich kraftvolle Skulpturen haben dem britischen Künstler weltweite Anerkennung verschafft.


Mit seinen Werken spürt er in den Menschen hinein, erkundet körperliche und räumliche Grenzen und nutzt Skulptur als Mittel, um Fragen an die Welt zu stellen. Der menschliche Körper – oft der des Künstlers selbst – steht dabei im Zentrum. In ihrer Führung am Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr, widmet sich die Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach der großen Bandbreite von Gormleys künstlerischem Schaffen, das die Besucher*innen beim Rundgang durch die Ausstellung erleben können.

Antony Gormley, Field, 1984–85 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric
 
Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.    

 City Ateler: „Die zweite Haut”
In Anlehnung an die Skulpturen Antony Gormleys und Wilhelm Lehmbrucks können die Teilnehmer*innen des CITY ATELIERS unter dem Motto „Die zweite Haut” am Sonntag, 6. November, 14 Uhr, mithilfe von Ton Abdrücke des eigenen Körpers erstellen. Aus den Negativformen entstehen im Anschluss interessante Fragmentierungen.


Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um selbst kreativ zu werden: In abwechslungsreichen Workshops können Teilnehmer*innen jeden Alters erfahrenen Künstler*innen über die Schulter schauen, unterschiedliche künstlerische Techniken und Materialien erproben und ihren eigenen Ideen Raum geben.  

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.   Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.      

Das CITY ATELIER, Foto: Lehmbruck Museum


Filmvorführung Antony Gormley: How Art Began
Am Donnerstag, 10. November, 18 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einer Filmvorführung im Rahmen des Begleitprogramms der aktuellen Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” ein. Im 2019 entstandenen Film How Art Began geht Antony Gormley der Frage nach, warum der Mensch Kunst macht.   Der britische Bildhauer Antony Gormley (*1950) hat sich auf eine Reise um die Welt begeben, um eine neue Geschichte über die Anfänge der Kunst zu schreiben.

Der Film How Art Began begleitet den Künstler von den Tiefen der Höhlen Frankreichs, Spaniens und Indonesiens, in denen er Malereien unserer Urzeit entdeckt, bis zu australischen Felsenhütten, in denen er Bilder von Jägern und Sammlern studiert. Gormley sagt: „Wenn wir uns die Kunst unserer Vorfahren genau ansehen, können wir vielleicht etwas Lebendiges wiederfinden, das wir verloren haben.” Der Film wird in englischer Sprache gezeigt. Eine Produktion von Blast Films und BBC Two, 2019, 78 Min. Teilnahme: 5 Euro   Anmeldung: T. 0203 283 3294 oder anmeldung@lehmbruckmuseum.de  

Porträt Antony Gormley, Foto: Markus Tretter  

 



"Weil ich Mensch bin"

Duisburg, 31. Oktober 2022 - Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg präsentiert vom 4. November bis 5. März den Maler Martin Assig (*1959) mit der retrospektiv angelegten Schau "Weil ich Mensch bin".

Die Auseinandersetzung mit Existenz ist zentraler Bestandteil im Schaffen des Künstlers. Seine Arbeiten handeln von der Endlichkeit des Lebens, den eigenen Erfahrungen von Bedrohung, aber auch von Resilienz. Entlang von zehn Themenschwerpunkten werden die Besucher durch die rund 400 Werke der Ausstellung geführt. Infos:
http://www.museum-kueppersmuehle.de

„Gormley / Lehmbruck. Biographische Momente im Werk beider Künstler”

Lehmbruck Museum: Pay What You Want & öffentliche Führung
Duisburg, 31. Oktober 2022 - „Pay What You Want!” – so lautet das Motto im Lehmbruck Museum am Freitag, 4. November. Wie an jedem ersten Freitag im Monat können die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag ihren Eintrittspreis selbst festlegen. Gleiches gilt für die Teilnahme an der öffentlichen Führung durch die große Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”, die um 15 Uhr startet.   


In seiner bislang größten Ausstellung in Deutschland tritt der britische Bildhauer Antony Gormley (*1950) in einen Dialog mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks und der ikonischen Architektur des Lehmbruck Museums. Beide Künstler verstehen ihre Werke räumlich – sie streben in die Weite, durchmessen und erweitern die Grenzen der umgebenden Architektur. Dieses Zusammenspiel von Skulptur und Raum erstreckt sich in der Ausstellung über die gesamte Fläche des Lehmbruck Museums.

Auf über 3.000 Quadratmetern setzen Gormleys Skulpturen im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen, intervenieren im Lehmbruck-Flügel, in der Weite und Transparenz der Glashalle und in der konzentrierten Geschlossenheit des Neubaus. Bei seinem Rundgang durch die Ausstellung widmet sich Jörg Mascherrek biographischen Momenten im Werk beider Künstler.  

Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Besucher*innen, die gerne an der öffentlichen Führung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.    

Antony Gormley, My Clothes II, 1980/2022 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric

  

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Gormley / Lehmbruck: Körper als Konzept oder Ausdruck”  - plastikBAR Kunst & Stulle

„Gormley / Lehmbruck: Körper als Konzept oder Ausdruck”
Duisburg, 27. Oktober 2022 - Der menschliche Körper ist stets der Ausgangspunkt für den Bildhauer Antony Gormley (*1950). In ihrer Führung durch die große Sonderausstellung des britischen Künstlers widmet sich die Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow dem „Körper als Konzept oder Ausdruck”.


Mit seinen Werken spürt Gormley in den Menschen hinein, erkundet körperliche und räumliche Grenzen und nutzt Skulptur als Mittel, um Fragen an die Welt zu stellen. Der menschliche Körper dient ihm dabei als Medium, um das Innerste des Menschen sichtbar zu machen. Gormleys Werke wirken wie ein zeitgenössisches Pendant der Arbeiten Wilhelm Lehmbrucks, die der Bildhauer für ihr reflexives Potenzial, ihre Innerlichkeit, Ausgeglichenheit und Ruhe bewundert.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Antony Gormley, Sublimate XIII, 2007 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric


plastikBAR Kunst & Stulle „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” mit Jörg Mascherrek (
Am Donnerstag, 3. November, 17.30 Uhr, dreht sich bei „Kunst & Stulle” alles um die große Sonderausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley im Lehmbruck Museum. Jörg Mascherrek wird die Teilnehmenden durch die Ausstellung führen und anschließend bei Snacks und Getränken zum Austausch über das Gesehene einladen. Eine Anmeldung ist erforderlich!  


Die Ausstellung „Calling on the Body” ist als Dialog zwischen Antony Gormley (*1950) und Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  

Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk. Anmeldung erforderlich! Tickets können online im Ticketshop des Museums gebucht oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de reserviert werden.

Antony Gormley, Reflection II, 2008 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric

 

 

Festkonzert: 50 Jahre Duisburger Musik- und Kunstschule

Duisburg, 21. Oktober 2022 - Mit einem großen Festkonzert feiert die Duisburger Musik- und Kunstschule (MKS) am Samstag, 29. Oktober, ab 11.30 Uhr in der Gebläsehalle des Landschaftsparks Nord, Emscherstraße 71 in Duisburg-Meiderich, ihr 50- jähriges Bestehen. Die Festrede hält Oberbürgermeister Sören Link. Weitere Grußworte sprechen Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales, und Volkshochschulleiter Volker Heckner gemeinsam mit der Schulleiterin der MKS, Kerstin Weuthen.

Das Jubiläumskonzert der MKS Duisburg wird ein Paukenschlag  - Foto Kerstin Weuthen/MKS)



Als Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen NRWs würdigt Holger Müller die Arbeit der MKS Duisburg. Die Angebote der städtischen Musik- und Kunstschule können Menschen ein ganzes Leben lang begleiten. Sie richten sich mit dem Elementarunterricht schon an die Jüngsten. Schüler lernen ein Instrument, singen im Chor, tanzen oder malen an der MKS – alleine und mit vielen anderen gemeinsam. Auch Senioren und pflegebedürftige Menschen musizieren zusammen. Viele aktuelle und ehemalige Schüler der MKS können dabei sicher dem Songtext von John Miles´ „Music“ zustimmen: Er beschreibt, dass Musik die erste große Liebe im Leben eines Menschen sein kann.


„Music“ wird neben vielen anderen Stücken auch bei dem Festkonzert zu hören sein. Für das Programm hat sich die MKS viel vorgenommen: Die Besucher des Konzertes erwartet das Neben- und Miteinander von Klassik und Pop, Jung und Alt, Profis und Newcomern, Solisten und Ensembles – von den jüngsten Teilnehmern der Kindertanzgruppe „Young Feet“, die das erste Mal auf einer so großen Bühne stehen, bis hin zu den versierten Mitgliedern der MKSBigBand. Die Bigband unter der Leitung von Rüdiger Testrut ist bereits eine feste Größe im Duisburger Kulturleben.


„Ensembles, Chöre, Bands und Solisten der MKS bereiten ein Programm vor, das unsere musikalische und pädagogische Arbeit in ihrer ganzen Vielseitigkeit zeigen und vor allem mitreißen und begeistern soll“, betont Kerstin Weuthen. Aber im Mittelpunkt soll die Musik stehen: Neben Einzelauftritten gibt es viele Programmpunkte, bei denen mehrere Ensembles gemeinsam auftreten. Schon das Eröffnungsstück präsentieren das MKS-Orchester, die Band „Mondays Eve“, die „Camerata Vocalis“ und der Chor „Young Voices 2“ mit Solist Lou Basso als großes gemeinschaftliches Opus.

Mirko van Stiphaut, der seit 1988 als Gitarrenlehrer und Bandcoach an der Musik- und Kunstschule unterrichtet, fasst die Vorfreude des gesamten Teams zusammen: „Das wird die größte und tollste Veranstaltung, die die MKS seit Jahrzehnten plant. Die Location und das Programm sind außergewöhnlich, und wir freuen uns alle riesig auf den Auftritt!“ Die Planungen und Vorbereitungen für dieses Jubiläumsfestkonzert laufen schon seit Jahresbeginn.

Rund 40 der insgesamt 96 Lehrkräfte sind bei der Veranstaltung eingebunden und vorab in Teams eingeteilt worden. Instrumente müssen transportiert, die Bühne auf- und umgebaut, 150 beteiligte Chor-, Band-, Ensemble- und Orchestermitglieder betreut und koordiniert werden.

In der Kulisse des Landschaftspark Nord werden am 29. Oktober rund 500 Konzertbesucher erwartet. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der limitierten Platzanzahl ist eine verbindliche Voranmeldung per E-Mail an musikschule@stadt-duisburg.de erforderlich.
Das Festprogramm:


 

 

 

Lehmbruck Museum:  Kuratorinnenführung mit Dr. Söke Dinkla

Duisburg, 21. Oktober 2022 - Am Donnerstag, 27. Oktober, 18 Uhr,findet eine Kuratorinnenführung der Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla durch die Ausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley im Lehmbruck Museum statt. Unter dem Titel „Balance zwischen Körper und Seele.

Antony Gormley im Dialog mit Wilhelm Lehmbruck” wird sich Dr. Söke Dinkla - Foto: Ralf Schultheiß  - der bislang größten Ausstellung Antony Gormleys in Deutschland widmen.

Beide Künstler, Gormley wie Lehmbruck, sind davon überzeugt, dass der menschliche Körper in der Skulptur das wirkungsmächtigste Medium ist. Das Wesen des Menschen, seine körperliche und seelische Integrität, stehen im Zentrum der Werke beider Bildhauer.
Die umfassende Ausstellung, die alle Gebäudeteile des Museums bespielt, gibt auf mehr als 3.000 Quadratmetern Einblicke in das facettenreiche Schaffen des Turner-Preisträgers Antony Gormley. In der eindrucksvollen Architektur des Lehmbruck Museums setzen seine Werke Interpunktionszeichen.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Kuratorinnenführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.    

Wilhelm Lehmbruck, Kniende, 1911 / Antony Gormley, Shift, 1991, Ausstellungsansicht „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric


 

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung "Wege des Künstlers”
- Jugend trifft Kunst

Duisburg, 18. Oktober 2022 - Am Sonntag, 23. Oktober, 11.30 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einer öffentlichen Führung ein, bei der die aktuelle Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” im Mittelpunkt steht. Ab 13.30 Uhr können Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren bei Jugend trifft Kunst gemeinsam mit Katharina Nitz kurze Videoclips selbst kreieren – von der ersten Idee über den Dreh bis hin zum finalen Schnitt.    

Das Lehmbruck Museum präsentiert aktuell die bislang größte Ausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley (*1950) in Deutschland. Auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche treten die Werke Gormleys dabei in einen Dialog mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks (1881–1919), die fast ein Jahrhundert zuvor entstanden sind.

Die öffentliche Führung am Sonntag, 23. Oktober, 11.30 Uhr, widmet sich der großen Bandbreite von Gormleys künstlerischem Schaffen, das die Besucher*innen beim Rundgang durch die Ausstellung erleben können.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.    

Antony Gormley, Drift VI, 2010 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric


Jugend trifft Kunst
Raffiniert geschnittene Kurzvideos liegen aktuell voll im Trend! Unter dem Motto „Filmische Annäherungen” können interessierte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren am Sonntag, 23. Oktober, 13.30 Uhr, gemeinsam mit Katharina Nitz kurze Videoclips à la TikTok produzieren. Die Teilnehmer*innen können dabei eigene Ideen entwickeln und diese im Anschluss gemeinschaftlich umsetzen.   

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.  Logo: Katharina Nitz



 

KOM’MA-Theater erhält neue Lüftungsanlage

Duisburg, 17. Oktober 2022 - Die Arbeiten im Duisburger Kinder- und Jugendtheater KOM'MATheater rund um die Installierung der neuen Lüftungsanlage sind abgeschlossen. Das Lüftungsgerät wurde auf dem Dach des Theaters mit einer entsprechenden Unterkonstruktion aufgebaut und wird bei zukünftigen Veranstaltungen die Lufthygiene erheblich verbessern. Die Planung der Maßnahme wurde durch das Immobilien-Management Duisburg (IMD) erstellt.

Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne ist erfreut: „Das KOM’MATheater ist eine Institution in Duisburg und gehört zu den ältesten freien Kinder- und Jugendtheatern der Bundesrepublik. Mit dem Einbau der neuen Anlage wird ein verbesserter, hygienischer Luftaustausch gewährleistet, bei dem die Raumluft zudem energiesparender temperiert werden kann.“

Die Abluft wird dafür unter der Decke abgesaugt und zum Lüftungsgerät zurückgeführt. Zusätzlich ist eine Umgehung der Wärmerückgewinnung eingebaut, die im Sommer dafür sorgt, dass die Außenluft nicht mehr erwärmt wird. Über die Lüftungsanlage kann im Sommer auch eine Nacht-Kühlung realisiert werden, die den Raum mit kühler Außenluft bei Nacht durchspült. Thomas Krützberg, Sprecher der Geschäftsführung IMD, ergänzt: „Die neue Lüftungsanlage konnte im Rahmen des Zeitplans eingebaut werden. Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf insgesamt 360.000 Euro.“



 

KOMED 1: Appassionata – Beethoven getanzt

Mittwoch, 2. November 2022, 19.30 Uhr, KROHNE Messtechnik

Duisburg, 15. Oktober 2020 - „Ich versuche so mit dem Werk umzugehen, als säße Beethoven am Klavier – im Moment der Schöpfung“, erklärt Michael Gees. Der Pianist und Komponist stellt für die erste Ausgabe seiner KOMED-Konzertreihe in dieser Spielzeit in Duisburg Ludwig van Beethovens berühmte Klaviersonate Nr. 23 mit dem Beinamen „Appasstionata“ ins Zentrum. Während Gees am Klavier das Werk interpretiert, entsteht als unmittelbare Reaktion auf die Musik eine Choreografie der Tanzgruppe „IIhoch3“.

Das Eurhythmie-Ensemble, das durch seine Bewegungen die Musik sichtbar macht, passt perfekt zum Labor-Gedanken Michael Gees‘: „Wir versuchen an dem Abend an die Schöpfungsquelle der Sonate heranzukommen. Sowohl der Klavierpart als auch die Choreografie sind somit spontan und frisch empfunden.“

Michael Gees ist für seine Reihe „KOnzertMEDitationen“ immer auf der Suche nach Partner:innen, die eine besondere Begegnung und Kommunikation auf der Bühne ermöglichen. Im Zentrum steht für den Pianisten dabei das schöpferische Miteinander statt musikalischer Wettbewerb – „nicht der eine begleitet den anderen, sondern wir treten in ein gemeinsames Begeisterungsgeschehen miteinander“, erklärt Gees. Im Anschluss an das Konzert: „Meet the Artists“.

Das Konzert wird ermöglicht durch KROHNE. Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 Lehmbruck Museum: Dreitägiger Workshop „Long Duration Performances” mit der Performancekünstlerin Nezaket Ekici

Duisburg, 12. Oktober 2022 - Das Lehmbruck Museum lädt vom 28. bis 30. Oktober zu einem dreitägigen Workshop mit der international renommierten Performancekünstlerin Nezaket Ekici ein, bei dem die Skulpturen Antony Gormleys aus der aktuellen Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” zum Ausgangspunkt für die Erarbeitung und Umsetzung von Performance-Ideen genutzt werden.  

Mit ihren Performances geht Nezaket Ekici, die an der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig im Diplom- und Meisterstudium Performance bei Marina Abramović studierte, immer wieder an die Grenzen des physisch Möglichen. Ihren Körper setzt die Künstlerin dabei als Erzählinstrument ein. In ihren Arbeiten, die sich als Performances und Installationen präsentieren, spielen Aspekte wie Bewegung, Raum, Material, Körper, Aktion und Interaktion wichtige Rollen.


In ihrem Workshop im Lehmbruck Museum macht Ekici den Museumsraum zum Spielfeld und zur Bühne. Die Teilnehmenden lernen Strategien kennen, um die Konzentration auf den eigenen Körper zu steigern und in Bewegung umzusetzen. Die Werke des britischen Bildhauers Antony Gormley werden durch die Performances gleichsam verlebendigt und in einen neuen zeitlichen und räumlichen Kontext versetzt. Die Ergebnisse der Teilnehmenden werden am Ende des Wochenendes als Living-Performance für zwei Stunden im Ausstellungsraum präsentiert.  

Nezaket Ekici wurde 1970 in der türkischen Stadt Kırşehir geboren und ist seit ihrem dritten Lebensjahr in Duisburg aufgewachsen. Die Performancekünstlerin lebt und arbeitet heute in Berlin und Stuttgart. Ihre Werke und mehr als 250 verschiedene Performances präsentierte sie in Museen, Galerien und auf Biennalen in mehr als 65 Ländern auf vier Kontinenten.


Nezaket Ekici, Prothese, 2017, Videoperformance, Villa Massimo, Rom, 2017, Foto: Branka Pavlovic

 Die Termine:  
Freitag, 28. Oktober 2022, 12 bis 17 Uhr
Samstag, 29. Oktober 2022, 11 bis 17 Uhr
Sonntag, 30. Oktober 2022, 11 bis 17 Uhr  
Teilnahme nach Anmeldung: 30 €  
Anmeldungen nimmt das Lehmbruck Museum telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de entgegen.    

Kunst & Kaffee „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”

Duisburg, 12. Oktober 2022 -  Am Dienstag, 18. Oktober, 15 Uhr, können die Besucherinnen und Besucher im Lehmbruck Museum „Kunst & Kaffee” genießen. In einer Führung wird sich die Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow zunächst der aktuellen Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” widmen und im Anschluss zu Kaffee und Kuchen an den gedeckten Tisch laden. Eine Anmeldung ist erforderlich!

 

 In seiner bislang größten Ausstellung in Deutschland tritt der britische Bildhauer Antony Gormley (*1950) in einen Dialog mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks und der ikonischen Architektur des Lehmbruck Museums. „Calling on the Body” bezieht dabei den auratischen Lehmbruck-Flügel und das gesamte Museum mit ein: Verteilt über 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen und akzentuieren die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Gebäudeteile.

Im Anschluss an eine Führung durch die Ausstellung können sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene austauschen. Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen.    

Wilhelm Lehmbruck, Geneigter Frauentorso (Pygmalions Statue), 1913 & Antony Gormley, Drift VI, 2010 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric

Peter und der Wolf – Familienkonzert mit den Duisburger Philharmonikern

Sonntag, 23. Oktober 2022, 11.00 Uhr im Theater Duisburg (Familienkonzert)

Duisburg, 11. Oktober 2022 - Peter ist eigentlich ein Junge wie jeder andere. Doch eines morgens öffnet er das Gartentor… und ein lehrreiches Abenteuer nimmt seinen Lauf. Durch Mut und Klugheit – und mit Hilfe seiner Freunde gelingt es ihm, den Wolf zu fangen. Der russische Komponist Sergej Prokofjew begeistert seit Generationen Kinder und Erwachsene mit „Peter und der Wolf“.

Die Komposition ist aber nicht nur ein musikalisches Märchen, sondern auch eine klingende Instrumentenkunde. Jeder Figur ist ein bestimmtes Instrument mit einem charakteristischen musikalischen Leitmotiv zugeordnet. Auf besonderen Wunsch vieler kleiner und großer Besucher:innen begibt sich Peter in diesem Jahr erneut in sein musikalisches Abenteuer. Fernsehmoderator Juri Tetzlaff, bekannt durch den Kinderkanal KiKA, begleitet als Erzähler das Märchen.

Für die Reihe „klasse.klassik“ war er schon mehrfach im Theater Duisburg zu Gast, zuletzt als Erzähler im Orchestermärchen „Jack und die Bohnenranke“. Für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 Lehmbruck Museum: Kulturrucksack: Kostenfreier Workshop „Kunstwerke aus Papier” in den Herbstferien - Musik im Museum „Vogel oder Feder”

(11. bis 14. Oktober 2022, jeweils 14.30 bis 17.00 Uhr, Anmeldung erforderlich)

Duisburg, 07. Oktober 2022 -
Origami und das Gestalten mit Papier gehen weit über den bekannten Kranich, das Schiff und den Schmetterling hinaus. Vom 11. bis 14. Oktober, jeweils von 14.30 bis 17.00 Uhr, können Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren im kostenfreien Ferienworkshop „Kunstwerke aus Papier” kreative Ideen in die Tat umsetzen. Unter der fachkundigen Leitung der Mode- und Grafikdesignerin Maria Kesseler können die Teilnehmer*innen des Workshops herausfinden, welche dreidimensionalen Kunstwerke aus Papier entstehen können.


Zu Beginn des Workshops stellen die Teilnehmenden eigene Naturfarben her, mit denen das Papier eingefärbt wird, aus dem im Anschluss Perlen entstehen, die für bewegte Windspiele und Ketten genutzt werden. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer*innen die Basteltechnik „Quilling” kennen mithilfe derer sie dreidimensionale Postkarten erschaffen. Die Teilnehmer*innen können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit farbigem Papier, Stiften, Stempeln und Farben experimentieren. 


Der Workshop wird im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegte Förderprogramm „Kulturrucksack” realisiert. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren kostenlosen Zugang zu Kunst und Kultur zu eröffnen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Es gelten die tagesaktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.  

Workshop „Kunstwerke aus Papier” in den Herbstferien, Fotos: Maia Kesseler

Lehmbruck Museum: Musik im Museum „Vogel oder Feder”
Am Dienstag, 11. Oktober, 19.30 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einem audiovisuellen Konzerterlebnis mit dem Titel „Vogel oder Feder” ein, bei dem bildende Kunst und Musik gleichermaßen involviert sind.   Leichtigkeit sei kein Mangel, sondern eine Tugend, die mit Präzision, Entschlossenheit und einer aufmerksamen Wahrnehmung der Realität Hand in Hand gehe, so der italienische Schriftsteller Italo Calvino (1923–1985).

Dieser Idee folgend verbindet der Konzertabend Live-Klaviermusik der Pianistin Vittoria Quartararo mit Zeichnung, Videoprojektion und Improvisation der drei Künstlerinnen Anna Lytton, Katharina Huber und Viktoriia Sviatiuk.
 

 Portrait Vittoria Quartararo, Foto: Künstlerin


Die verschiedenen, ineinander übergehenden, audiovisuellen Eindrücke regen das Publikum zu freien Assoziationen und Reflexionen zur Leichtigkeit an. Das musikalische Programm umfasst Etüden von Debussy und Stücke zeitgenössischer Komponisten, darunter drei deutsche Erstaufführungen von Francesco Filidei, Ivan Fedele und Federico Perotti.  

Tickets: 5 Euro. Tickets können im Ticketshop des Lehmbruck Museums erworben oder telefonisch unter 0203 283 3294 reserviert werden.    

 

 

Wiener Melange: 2. Philharmonisches Konzert zwischen Aufbruch und Neubeginn

Mittwoch, 19. Oktober 2022, 19.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
Donnerstag, 20. Oktober 2022, 19.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle

Duisburg, 04. Oktober 2022 - Es ist eine Melange aus Tradition und Moderne mit einer Note von Fin de Siècle-Stimmung. Die Donaumetropole Wien schnuppert zur Wende ins 20. Jahrhundert frische Zukunftsluft. Das 2. Philharmonische Konzert der Duisburger Philharmoniker spürt der Atmosphäre der Zeit nach und bewegt sich dabei zwischen Aufbruch und Neubeginn.

Während die „Schöne blaue Donau“ von Johann Strauß (Sohn) zunächst noch ganz traditionell durch den Wiener Ballsaal plätschert und Gustav Mahlers Blumine ursprünglich als Tondichtung in Symphonieform ebenfalls an klassischere Formen anknüpft, stehen bei Erich Wolfgang Korngold die Zeichen auf Zukunft: Die japanische Geigerin Akiko Suwanai präsentiert im 2. Philharmonischen Konzert sein Konzert für Violine und Orchester in D-Dur. In Korngolds Spätwerk trifft Hollywood auf Tradition.

Nachdem der jüdische Komponist für sieben Jahre ins amerikanische Exil ging, sehnte er sich mit diesem Werk nach Europa und der abendländischen Musiktradition zurück. Und doch sind seine Einflüsse als HollywoodKomponist im schwelgerischen Sound des Violinkonzertes unüberhörbar. Giordano Bellincampi, der von 2012 bis 2017 Generalmusikdirektor der Duisburger Philharmoniker war, dirigiert das 2. Philharmonische Konzert.

Konzerteinführung: Mittwoch und Donnerstag jeweils um 18.30 Uhr. Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

 

Pay What You Want & öffentliche Führung
 „Zur Architektur: Antony Gormley im Kontext des Lehmbruck Museums”

Duisburg, 04. Oktober 2022 - „Pay What You Want!” – so lautet das Motto im Lehmbruck Museum am Freitag, 7. Oktober. Wie an jedem ersten Freitag im Monat können die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag ihren Eintrittspreis selbst festlegen. Gleiches gilt für die Teilnahme an der öffentlichen Führung um 15 Uhr, bei der sich die Kunstvermittlerin Dr. Christin Ruppio der neuen Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” widmet.  

In seiner bislang größten Ausstellung in Deutschland tritt der britische Bildhauer Antony Gormley (*1950) in einen Dialog mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks und der ikonischen Architektur des Lehmbruck Museums. „Calling on the Body” bezieht dabei den auratischen Lehmbruck-Flügel und das gesamte Museum mit ein. Verteilt über 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen und akzentuieren die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Gebäudeteile.  

Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Besucher*innen, die gerne an der öffentlichen Führung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.    

 Ausstellungsansicht „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric

Öffentliche Sonntagsführung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”
Wer die Kunst von Antony Gormley näher kennenlernen möchte, ist mit der öffentlichen Führung im Lehmbruck Museum am Sonntag, 9. Oktober, 11.30 Uhr, bestens bedient.  Kunstvermittlerin Sabine Bazan gibt einen Überblick über die große Sonderausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”.  

Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Antony Gormley, Tuck III, 2020, © und Foto: Künstler / Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915-16


 

plastikBAR Kunst & Stulle „Gormley / Lehmbruck” mit Sabine Bazan

Duisburg, 30. September 2022 - Am Donnerstag, 6. Oktober, 17.30 Uhr, widmet sich die Reihe „Kunst & Stulle” der neuen Sonderausstellung des Lehmbruck Museums „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body“. Sabine Bazan führt durch die Ausstellung und steht danach, bei Snacks und Getränken, für Gespräche zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erforderlich!  


Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  

Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk. Anmeldung erforderlich! Tickets können online im Ticketshop des Museums gebucht oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de reserviert werden.  

 Antony Gormley, Close V, 1998, © und Foto: Künstler  

 

 

- 1. Kammerkonzert: Klassische Begegnung zwischen Violine und Klavier
- Piano Extra I: Künstlerfreundschaften am Klavier

Sonntag, 9. Oktober 2022, 19.00 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle

Duisburg, 29. September 2022 - Es ist ein Dialog auf Augenhöhe: Schon Johannes Brahms war die Gleichberechtigung zwischen Klavier und Geige in seinem Opus 100 besonders wichtig. Nun drehen und wenden Akiko Suwanai (Violine) und Evgeni Bozhanov (Klavier) die Themen und Motive im 1. Kammerkonzert der Konzertsaison so, dass beide Partner gleichauf glänzen können. Nicht nur die lyrisch-liedhafte Sonate für Violine und Klavier von Johannes Brahms bietet dafür die musikalische Grundlage, sondern auch Ludwig van Beethovens und Richard Strauss‘ Sonaten in Es-Dur.


Die japanische Geigerin Akiko Suwanai arbeitet mit bedeutenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach und Paavo Järvi zusammen und ist ebenfalls im 2. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker am 19. und 20. Oktober zu erleben. Ihr Partner am Klavier, Evgeni Bozhanov, ist Professor an der Folkwang Universität der Künste und tritt regelmäßig beim Hamburger Festival von Martha Argerich auf. Konzertführer live um 18.15 Uhr im „Tagungsraum 6“ des Kongresszentrums Citypalais

Piano Extra I: Künstlerfreundschaften am Klavier
Freitag, 14. Oktober 2022, 19.00 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
Das Verhältnis von Clara Schumann und Johannes Brahms hat die Fantasie der Musikwelt immer wieder angeregt. Die innige Freundschaft der beiden Künstler:innen war aber auch für ihr musikalisches Schaffen fruchtbar.

Die Pianistin Yow-Ting Hsieh reflektiert im „Piano Extra“- Konzert in der Philharmonie Mercatorhalle die berühmte Künstlerfreundschaft mit Clara Schumanns Variationen über ein Thema von Robert Schumann und Johannes Brahms Sonate Nr. 1 C-Dur. Sie bereitet sich derzeit auf ihr Konzertexamen in der Klasse von Henri Sigfridsson vor. Der Klavierprofessor der Folkwang Universität präsentiert im Konzert Chopin-Bearbeitungen von Leopold Godowsky sowie eine Bearbeitung Mozarts Ouvertüre zur Zauberflöte. Konzertführer live um 18.15 Uhr im „Tagungsraum 6“ des Kongresszentrums Citypalais

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”

Duisburg, 28. September 2022 - In einer öffentlichen Führung widmet sich die Kunstvermittlerin Katharina Radcenko am Sonntag, 2. Oktober, 11.30 Uhr, der großen Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”. Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden.


Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Öffentliche Sonntagsführung: Antony Gormley, Reflection II, 2008, Ausstellungsansicht, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric   


Workshop „Working with the Body”
In einer sanften und dynamischen Yogastunde erleben die Teilnehmer*innen des Workshops „Working with the Body” am Sonntag, 2. Oktober, 14 Uhr, Yoga-Bewegungen, die ein neues Bewusstsein dafür schaffen, wie Skulpturen als komplexe Prozesse verstanden werden können, die sich unter der Oberfläche bewegen. Dabei werden neue Perspektiven auf die Werke Antony Gormleys eröffnet, die aktuell im Lehmbruck Museum zu sehen sind.

Die Vinyasa Yoga-Session ist von der Liebe zum Tanz inspiriert und ohne Vorkenntnisse zugänglich. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, bequeme, wärmere Kleidung, eine Yoga- oder Turnmatte sowie eine leichte Decke mitzubringen.  

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Für die Teilnahme am Workshop wird ein Betrag von 10 EUR pro Person erhoben.    

„Working with the Body”, Yoga-Session mit Dwayne Holliday, Foto: Chris Abatzis  

Vorstellung der „Duisburg-Trilogie“ von Fakir Baykurt in der Zentralbibliothek

Duisburg, 28. September 2022 - Der Verein für Literatur Duisburg und die Stadtbibliothek laden am Dienstag, 11. Oktober, um 20 Uhr zur Vorstellung der nun vollständig übersetzten „Duisburg-Trilogie“ von Fakir Baykurt - Foto Kemal Yalçın - ein. Der Autor, geboren 1929, lebte seit 1979 bis zu seinem Tod im Jahr 1999 in Duisburg. Er arbeitete hier als Bildungs- und Erziehungsberater in der „Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher“ und betätigte sich weiterhin als Schriftsteller.

Schon in der Türkei hatte er über die „Arbeitsmigration“ und deren Auswirkungen auf die Menschen und die Gesellschaft geschrieben. Gegenstand seiner Werke waren die mit dem Aufbruch aus der Türkei verbundenen Sorgen, Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche. In Duisburg entstand eine Romantrilogie, die das Leben der Migrantinnen und Migranten in ihrer neuen Heimat beschreibt. Der erste Teil der Trilogie wurde bereits 2011 übersetzt und unter dem Titel „Halbes Brot“ veröffentlicht. Nun liegen auch die weiteren Bände „Vater Rhein“ und „Hochöfen“ in deutscher Übersetzung vor.

Die beiden Übersetzer geben an dem Abend einen Einblick in ihre Arbeit und in die Bedeutung des umfangreichen Werks, auch für die Duisburger Stadtgeschichte. Tayfun Demir, früherer Leiter der „Türkischen Bibliothek“, stellt das Übersetzungsprojekt vor. Das Gespräch wird von Dr. Jan-Pieter Barbian, Leiter der Stadtbibliothek, moderiert. Der Eintritt kostet 5 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Karten gibt es online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter dem Menüpunkt „Veranstaltungen“), bei Eventim und vor Ort an den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Frauen im Licht

 Akustisches Empowerment für Komponistinnen der Gegenwart und Vergangenheit Donnerstag, 27. Oktober 2022, 19.30 Uhr in der Liebfrauenkirche Duisburg

Frauen im Rampenlicht sind für die Musikwelt nicht immer selbstverständlich gewesen. Allzu oft standen sie im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Das Konzert „Frauen im Licht“ stellt sowohl zeitgenössische Komponistinnen in den Fokus als auch Künstlerinnen früherer Jahrhunderte. „Ziel des Projektes ist es, eine Plattform für Komponistinnen zu schaffen. Frauen haben heute leider immer noch nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer, sich zu entwickeln, zu vernetzen und ihre Werke präsentieren zu können“, erklärt Dirigentin und Initiatorin Cecilia Castagneto.


Für „Frauen im Licht“ hat Castagneto zusammen mit den Videokünstler:innen Julia Charakter und Jonas Eckert ein interdisziplinäres Projekt aus Musik und Videosequenzen arrangiert, das Frauen und ihr künstlerisches Schaffen in den Mittelpunkt stellt. So stehen Videoporträts der Komponistinnen neben ihren Musikstücken. Das Ensemble „Lux“ spielt an diesem Abend in der Liebfrauenkirche Werke von Cecilia Pereyra, Mijn Oh, Akiko Yamane, Tamara Miller und Dariya Maminova.

Das Konzert wird gefördert von der Kunststiftung NRW. Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Philharmonic Rock“ mit Peter Bursch’s „All Star Band“ und den Duisburger Philharmonikern

amstag, 8. Oktober 2022, 19.30 Uhr im Theater Duisburg (Großer Saal)

Duisburg, 22. September 2022 - Für diese Erkundungstour durchs popkulturelle Repertoire holen sich die Musikerinnen und Musiker der Duisburger Philharmoniker echte Experten an die Seite: Gemeinsam mit Peter Bursch’s „All Star Band“ geht es mit Hits von Queen, Pink Floyd und den Beatles einmal quer durch die Hitparade der 70er, 80er und 90er – bis hin zu aktuellen Songs von Adele. Neben berühmten Rockballaden, wie Nothing Else Matters von Metallica, stehen auch rockige Hits wie Smells Like Teen Spirit von Nirvana oder School’s Out von Alice Cooper auf dem Programm.


Peter Bursch ist eine nordrhein-westfälische Rock-Legende. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist „Deutschlands dienstältester Hippie“ (Tagesspiegel) nun schon mit seiner „All Star Band“ unterwegs, die Klassikern der Rockmusik ebenso wie aktuellen Top Hits ihren ganz persönlichen Stempel aufdrückt. Bereits zweimal stand die Band gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern beim Finale des Haniel Klassik Open Air auf der Bühne. Das Konzert widmen die Mitwirkenden der Initiative „Orchester des Wandels“.


Die teilnehmenden Orchester, darunter die Duisburger Philharmoniker, engagieren sich für den Umweltschutz und den Erhalt der globalen Wälder. Zwei Euro von jeder Eintrittskarte fließen in das Madagaskar-Projekt vom „Orchester des Wandels“.

Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

 

Lehmbruck Museum: Ausstellung „Gormley / Calling on the Body”

Laufzeit: 23. September 2022 bis 26. Februar 2023
Eröffnung: Donnerstag, 22. September, 19 Uhr

Duisburg, 21. September 2022 - Das Lehmbruck Museum zeigt die bislang größte Ausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley in Deutschland. Gormley, international bekannt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Bildhauer der Gegenwart, ist ein langjähriger Bewunderer der Werke Wilhelm Lehmbrucks, ihrer Innerlichkeit, Ausgeglichenheit, Ruhe und ihres reflexiven Potenzials. Die Ausstellung ist als Dialog zwischen den beiden Künstlern angelegt und zeigt Schlüsselwerke, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Sie zieht Parallelen zwischen Gormley und Lehmbruck, die beide den Körper als Ort der Transformation hin zu einem Zustand des reinen Seins und der stillen Kontemplation begreifen.




Calling on the Body erstreckt sich über das gesamte Museum. Auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche setzen Gormleys Skulpturen dabei im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt. Zum ersten Mal seit über 10 Jahren wird Allotment II (1996) der Öffentlichkeit präsentiert, eine raumgreifende Installation aus 300 lebensgroßen Betonbunkern.


Im gläsernen Atrium des Museums schwebt Drift VI (2010) – eine durchsichtige, feine stählerne Drahtskulptur, die wie eine dreidimensionale Zeichnung im Raum erscheint. Insgesamt geben 14 Skulpturen und Installationen, 111 Modelle, 35 Zeichnungen und mehr als 260 Workbooks Antony Gormleys einen aktuellen und umfassenden Einblick in seine „Bildhauerei als physisches Denken.“

„Zu jeweils unterschiedlichen Zeitpunkten – am Anfang der Moderne und in der Spätmoderne – stellen Wilhelm Lehmbruck und Antony Gormley die fundamentale Frage danach, was der Mensch ist, neu. Das Wesen des Menschen steht im Zentrum der Arbeit beider Künstler”, so Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck Museums. „Ein wesentliches Ziel Gormleys ist es, Emotionen zu wecken und uns mit unserem inneren Raum körperlich zu verbinden – er betrachtet den Körper weniger als Objekt, sondern vielmehr als einen Ort.”

Publikationen
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit neuen wissenschaftlichen Beiträgen von Dr. Söke Dinkla, Ronja Friedrichs und Jon Wood sowie einem erkenntnisreichen Gespräch zwischen Antony Gormley und dem Journalisten Tobias Haberl. Ein Ausstellungsheft in deutscher und englischer Sprache ist zum Preis von 3 Euro an der Museumskasse erhältlich.


Statements der Förder:innen
Für die großzügige Förderung dankt das Museum dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Kulturstiftung der Länder, der Sparkasse Duisburg, der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, der duisport – Duisburger Hafen AG sowie der Galerie Thaddaeus Ropac. „Die größte Ausstellung der Werke Antony Gormleys, die bisher in Deutschland zu sehen war, zeigen wir jetzt im Lehmbruck Museum. Das ist der ideale Ort für diese Ausstellung und Duisburg ist genau die richtige Stadt, um mit Gormley einen der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart zu würdigen. Denn hier steht der Mensch mit allen seinen Besonderheiten im Mittelpunkt”, so Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.


„Der große britische Künstler tritt mit Wilhelm Lehmbruck in ein Zwiegespräch, das ist ein Meilenstein in der Museumsgeschichte und ein kultureller Höhepunkt in Duisburg.“ Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: „Ich freue mich, dass im Lehmbruck Museum das Werk Antony Gormleys zum ersten Mal umfassend in Nordrhein-Westfalen gezeigt wird. Das ist genau der richtige Ort dafür, denn das Lehmbruck Museum gehört zu den bedeutendsten und schönsten Museen für Skulptur in unserem Land. Es ist faszinierend, wie das Werk Gormleys mit den Werken dieser herausragenden Sammlung in einen Dialog eintritt. Ich kann jedem nur empfehlen, die Ausstellung selbst zu besuchen. Sie werden eine Menge Neues entdecken.”


„Angeregt durch die Skulpturen Antony Gormleys beginnen wir über Gemeinschaft und Vereinzelung nachzudenken, über städtisches Leben und unsere Wahrnehmung von Natur und Umgebung. Damit treffen sich auf überraschende Weise die Themen des Künstlers mit den Aufgaben des Landschaftsverbandes Rheinland”, darin stimmen die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Anne Henk-Hollstein, und die Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland, Ulrike Lubek, überein.


„Die Ausstellung bringt uns dazu, auf das Grundsätzliche zu schauen: Was macht uns als Menschen aus?  Wie wollen wir leben? Diese Fragen beschäftigen auch den Landschaftsverband Rheinland, denn wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.”   


„Mit diesem Ausstellungsprojekt ermöglicht das Lehmbruck Museum uns einen neuen Blick auf das Werk Wilhelm Lehmbrucks”, so Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. „Die Schau rückt nicht nur die zeitgenössische britische Bildhauerei in den Fokus. Sie ermöglicht auch einen neuen Zugang zum Œuvre Wilhelm Lehmbrucks, auf den Gormley immer wieder Bezug genommen hat.

Ich freue mich, dass die Kulturstiftung der Länder einen Beitrag dazu leisten konnte, dass nicht nur Museumsbesucherinnen und -besucher einen neuen Blick auf beide Künstler und den Dialog ihrer Werke gewinnen können, sondern darüber hinaus das Werk Gormleys und seine Verbindung zu Lehmbruck auch Gegenstand zweier Forschungsprojekte sein werden.”


Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg: „Kunst und Kultur verschaffen Identität. Erst recht in Duisburg, der Stadt Wilhelm Lehmbrucks. Seine Skulpturen und das Lehmbruck Museum prägen unsere Stadt und machen Duisburg unverwechselbar.
‚Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body‘ ist ein weiteres wichtiges Ausstellungsprojekt, das wir aus voller Überzeugung gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland mit 56.000 Euro unterstützen. Es freut mich besonders, dass wir so an unser Engagement der Förderung der ersten Ausstellung Gormleys im Lehmbruck Museum im Jahr 2014 anlässlich des 50. Museumjubiläums anknüpfen können. Denn durch unsere nachhaltige und verlässliche kulturelle Förderung tragen wir dazu bei, dass sich Kunst und Kultur in Duisburg entfalten können und der Standort Duisburg attraktiv und unverwechselbar bleibt.“


„Mit der Ausstellung ‚Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body‘ setzt das Lehmbruck Museum zwei herausragende Bildhauer in den Dialog”, erklärt Michael Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland. „Die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland fördert Projekte, die das rheinische Kunst- und Kulturleben prägen und dessen Weiterentwicklung fördern. Wir sind sicher, dass das Lehmbruck Museum mit dieser Ausstellung einen wichtigen Beitrag leistet, um das Rheinland kulturell zu profilieren und seine internationale Strahlkraft zu stärken.”

Kurzbiografie Antony Gormley
Antony Gormley, geboren 1950 in London, absolvierte Anfang der 1970er-Jahre ein Studium der Archäologie, Anthropologie und Kunstgeschichte am Trinity College in Cambridge, bevor er durch Indien und Sri Lanka reiste. Nach seiner Rückkehr nach London studierte er Kunst und Bildhauerei an der Central School of Art, dem Goldsmiths College und der Slade School of Fine Art. Gormley ist einer der bedeutendsten britischen Bildhauer des 21. Jahrhunderts. Er ist weithin bekannt für seine Skulpturen, Installationen und öffentlichen Kunstwerke, die die Beziehung des menschlichen Körpers zum Raum untersuchen.

Gormleys Werke sind international in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter in so bedeutenden Museen wie dem British Museum, London, der Tate Gallery, London, dem San Francisco of Modern Art (SFMOMA), San Francisco, dem Lehmbruck Museum, Duisburg, und im Nationalmuseum für moderne Kunst, Tokio.

Gormleys Arbeiten wurden in Großbritannien und international vielfach ausgestellt, zuletzt im Museum Voorlinden, Niederlande (2022), der National Gallery Singapore, Singapur (2021), der Royal Academy of Arts, London (2019), in Delos, Griechenland (2019), dem Philadelphia Museum of Art, Philadelphia (2019), der National Portrait Gallery, London (2016), im Zentrum Paul Klee, Bern (2014), den Deichtorhallen, Hamburg (2012), der Staatlichen Eremitage, St. Petersburg (2011), im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2010), der Hayward Gallery, London (2007), in der Malmö Konsthall, Schweden (1993) und im Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark (1989).

Darüber hinaus war Gormley 1982 und 1986 auf der Biennale in Venedig vertreten und nahm an der documenta 8, Kassel (1987), teil. Zu den permanent im öffentlichen Raum ausgestellten Werken gehören Angel of the North (Gateshead, England), Another Place (Crosby Beach, England), Inside Australia (Lake Ballard, Westaustralien), Exposure (Lelystad, Niederlande) und Chord (MIT – Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA, USA).


Gormley wurde 1994 mit dem Turner Prize, 1999 mit dem South Bank Prize for Visual Art, 2007 mit dem Bernhard Heiliger Award for Sculpture, 2012 mit dem Obayashi-Preis und 2013 mit dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. 2014 wurde er in der Neujahrsliste zum Ritter geschlagen. Seit 2003 ist Gormley Mitglied der Royal Academy. Antony Gormley lebt und arbeitet in London.


Lehmbruck Museum: Nacht der Jugendkultur „Kunstorakel”

Nacht der Jugendkultur
Duisburg, 20. September 2022 - Am Samstag, 24. September, findet die Nacht der Jugendkultur statt. Im Lehmbruck Museum können Jugendliche ab 13.45 Uhr das Kunstorakel von „Jugend trifft Kunst” befragen.

Seit die Nacht der Jugendkultur im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, steigt die Anzahl der teilnehmenden Städte kontinuierlich. Auch Duisburg ist in diesem Jahr wieder einmal mit von der Partie. Im Lehmbruck Museum können Jugendliche am Samstag, 24. September, ab 13.45 Uhr, das Kunstorakel von „Jugend trifft Kunst” befragen: Welche Kunstform und welche*r Künstler*in passt zu mir?
Das Kunstorakel offenbart die Wahrheit. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer*innen alle nötigen Utensilien, um selbst kreativ zu werden. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Voranmeldung nötig.    

Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”
In einer öffentlichen Führung widmet sich die Kunstvermittlerin Nina Strachanski am Sonntag, 25. September, 11.30 Uhr, der großen Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” (23. September 2022 bis 26. Februar 2023). Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen.

Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Öffentliche Sonntagsführung: Antony Gormley, ALLOTMENT II, 1996, Ausstellungsansicht, Kunsthaus Bregenz, Österreich, 2009 © Antony Gormley, Foto: Markus Tretter 

Kreativ im CITY ATELIER
Am Sonntag, 25. September, 14 Uhr, können interessierte Besucherinnen und Besucher im CITY ATELIER selbst kreativ werden: Unter der fachkundigen Anleitung des Duisburger Künstlers Orpheo Winter entstehen im Workshop „Das zweite Gesicht” Gesichtsabformungen aus Ton. Hierzu wird zunächst das eigene Gesicht aus Ton abgeformt und in einem zweiten Arbeitsschritt in Gips ausgegossen.  

CITY ATELIER, Foto: Lehmbruck Museum


Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.    

Kunstorakel, Foto: Philipp Gruissem

Lehmbruck Museum: Museumsspaß in den Herbstferien

Duisburg, 16. September 2022 - Ferienzeit ist Museumsspaß-Zeit! In den Herbstferien bietet das Lehmbruck Museum zwei abwechslungsreiche Workshops für Kinder ab 6 bzw. 8 Jahren an: Während in der ersten Ferienwoche kleine Doppelgänger*innen aus unterschiedlichsten Materialien entstehen, wird in der zweiten Ferienwoche „Geknotet und geflochten”.


Die Workshops, die jeweils von Montag bis Freitag, 10 bis 14 Uhr, stattfinden, werden von erfahrenen Künstlerinnen angeleitet. Die Teilnahme kostet 50 EUR pro Kind und Kurs. Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.

Antony Gormley, INSIDER II, 1997 © Antony Gormley, Foto: Stephen White & Co., London


Hier die Daten und Themen der beiden Workshops im Einzelnen:
3. bis 7. Oktober 2022 Mein kleiner Doppelgänger Workshop mit Katharina Bodenmüller für Kinder ab 6 Jahren Wir erschaffen unseren Doppelgänger: eine kleine menschliche Figur, für die uns unser eigener Körper als Modell zur Verfügung steht. Wir überlegen, welche besonderen Eigenschaften unser „Mini-Me” haben könnte und suchen dafür Symbole. Wir experimentieren mit klassischen Materialien wie Gips, Wachs, Draht und Ton und nutzen sie, um daraus unser geheimes anderes Ich zu kreieren.

10. bis 14. Oktober 2022 Geknotet und geflochten
Workshop mit Maia Kesseler für Kinder ab 8 Jahren Dieser Workshop bietet dir die Möglichkeit unterschiedliche künstlerische Techniken im Umgang mit Textilien kennenzulernen und dich darin auszuprobieren. Wir widmen uns den Techniken Makramee, Knüpfen, Weben und dem Textildruck. Ob Knoten, Schlaufen oder Maschen - alles wird euch anhand einzelner Übungen erklärt. Im Anschluss kannst du mit deinen neuen Fähigkeiten eigene Kunstwerke schaffen.

Workshop „Geknotet und geflochten”, Foto: Maia Kesseler


Neben Fingerfertigkeit ist jede Menge Kreativität gefragt. Als Material dienen uns Garne, Stoffe und Farben. Es gelten die tagesaktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Das Tragen einer FFP2-Maske wird empfohlen.  
 


Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Positionen des Surrealismus”

Duisburg, 14. September 2022 - Am Sonntag, 18. September, lädt das Lehmbruck Museum um 11.30 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein, die sich „Positionen des Surrealismus” aus der hochkarätigen Sammlung des Lehmbruck Museums widmet.   Salvador Dalí, Max Ernst, Alberto Giacometti – diese großen Namen fallen allen Kunstfreund*innen bei surrealistischer Kunst ein.

In der Sammlung des Lehmbruck Museums sind sie alle vertreten, viele ihrer Plastiken und Gemälde gehören zweifelsohne zu den Lieblingsstücken der Besucher*innen. In einer öffentlichen Führung widmet sich die Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow „Positionen des Surrealismus”, die den Besucherinnen und Besuchern in der Glashalle begegnen.  

Salvador Dalí, Kopf Dante, 1964 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Britta Lauer

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Für die Teilnahme an der Führung wird ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.      


Kunst & Kaffee „Dies Bildnis ist bezaubernd schön! Porträts, Gesichter, Köpfe von Lehmbruck bis Balkenhol” mit Jörg Mascherrek
Am Dienstag, 20. September, 15 Uhr, können interessierte Besucherinnen und Besucher im Lehmbruck Museum „Kunst & Kaffee” genießen. In seiner Führung wird sich Jörg Mascherrek Porträts, Gesichtern und Köpfen von Lehmbruck bis Balkenhol widmen und im Anschluss zu Kaffee und Kuchen an den gedeckten Tisch laden. Eine Anmeldung ist erforderlich!  


Unter dem Motto „Dies Bildnis ist bezaubernd schön!” lädt Jörg Mascherrek zu einer Führung ein, bei der die Teilnehmer*innen skulpturale Porträts aus der hochkarätigen Sammlung des Lehmbruck Museums entdecken können. Von Wilhelm Lehmbruck über Auguste Rodin bis hin zu Stephan Balkenhol – sie alle haben sich, zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Materialien, dem Abbild des menschlichen Antlitzes zugewendet. Im Anschluss an die Führung können sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene austauschen  


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen.  


Stephan Balkenhol, Großer Kopf mit kleinem Mann, 2010 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Lehmbruck Museum



„Grüne Bänke“ vor dem Theater Duisburg machen auf das Klimaschutzideenportal aufmerksam

Duisburg, 09. September 2022 -  Auf dem Vorplatz des Duisburger Theaters wurden heute die ersten „Grünen Bänke“ im Rahmen des Klimaschutzideenportal der Stadt Duisburg vorgestellt. Das Kooperationsprojekt wurde durch die Stabsstelle Klimaschutz, des Theaters Duisburg der Klima AG der Duisburger Philharmoniker mit Unterstützung der Initiative „Orchester des Wandels“ umgesetzt. „Klimaschutz ist ein zentrales Thema, dass wir noch mehr in den Fokus rücken müssen. Jeder kann und muss hier aktiv werden und seinen Beitrag leisten.

Mit den ‚Grünen Bänken‘ laden wir alle Duisburgerinnen und Duisburger ein, sich mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen“, so Oberbürgermeister Sören Link. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort mit dem QR-Code, der sich auf einer Texttafel an den Bänken befindet, online auf das Klimaschutzideenportal zugreifen und Ideen, Anregungen und Fragestellungen zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit online einreichen, die später auf dem Klimaschutzideenportal veröffentlicht werden: www.duisburg.de/klimaschutzideen „Die Stabsstelle Klimaschutz initiiert und koordiniert den kommunalen Klimaschutz in Duisburg.

Nach und nach werden verschiedene Projekte umgesetzt, dazu zählen auch die ‚Grünen Bänke‘. Das Projekt verbindet Klimaschutz mit Kulturarbeit, um gemeinsam auf eines der wichtigsten Zukunftsthemen aufmerksam zu machen. Musik als Kunstform ist ein äußerst effizienter Mittler für eine klimagerechte und nachhaltige Transformation Duisburgs“, so Umwelt- und Kulturdezernent Matthias Börger.


Die „Grünen Bänke“ sind Sitzbänke mit angrenzenden Pflanzkästen, die Platz für blühende, bienenfreundliche Blumen und immergrüne CO2-Umwandler bieten. Sie leisten einen kleinen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz und laden als kleine grüne Inseln in der Stadtmitte zum Verweilen ein. Die Bänke bestehen aus zertifizierten Lärchenholz aus dem Stadtwald und wurden durch nachhaltige Forstwirtschaft erzeugt. „Im Vordergrund des Projektes steht der integrative Ansatz und der nachhaltige Charakter. Die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung hat die Bänke produziert, aufgestellt und wird sich in Zukunft um die Bewässerung und Pflege kümmern. An besonders heißen Sommertagen sollen zusätzlich Gießpaten die Bewässerung unterstützen“, so die Klimaschutzmanager Sarah Sticksel und Thomas Schmidt.


Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln aus i², eines Innovationsfonds der Stadt Duisburg und Spenden der Sparkasse Duisburg. Die Initiative „Orchester des Wandels“ wird die regelmäßige Bepflanzung der Bänke durch themenbezogene Konzerte bezuschussen. Hintergrund: Die Stabsstelle Klimaschutz wurde 2021 gegründet und hat die Aufgabe Klimaschutzprojekte auf städtischer Ebene in verschiedenen Handlungsfeldern, wie zum Beispiel in den Bereichen Energie und Mobilität, umzusetzen und den Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Drei Stadt Duisburg Klimaschutzmanager*innen kümmern sich um die Umsetzung des bereits 2017 vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen Klimaschutzkonzeptes.


Der Verein „Orchester des Wandels Deutschland e. V.“ verbindet deutschlandweit Berufsmusiker*innen, die die Themen Klima- und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit voranbringen wollen. Auch die Mitglieder der Duisburger Philharmonie gehören der Initiative an. Musik als Kunstform spielt dabei eine wichtige Rolle in der Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft, insbesondere soll die emotionale Kraft der Musik Menschen für den Klimaschutz begeistern und dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden. Die Arbeit der Initiative besteht aus der aktiven Initiierung und Beteiligung in Klima- und Naturschutzprojekten sowie in der Veranstaltung von themenbezogenen Konzertformaten.

Philharmoniker: 1. Profile-Konzert: Glanz in Ton und Optik

Sonntag, 18. September, 11.00 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer

Duisburg, 07. September 2022 - Wenn Blechbläser das 1.Profile-Konzert bestreiten, wird es festlich und feierlich: Mit strahlendem Trompetenglanz, warmen Hörner- und Posaunenklängen präsentiert die Blechfraktion der Duisburger Philharmoniker ihr Können mit einem Programm, das zwischen Tanzlaune und Pastoral-Sound changiert. Die Hornist:innen Nicolai Frey, Rosa Schell, Waltraud Prinz, Ton Laschet und Juan Guzmán Esteban treffen auf Thomas Hammerschmidt (Trompete), Rocco Rescigno (Posaune) und Cécile Tallec (Klavier).


Die beliebte Profile-Konzertreihe präsentiert auch in dieser Spielzeit die Spezialist:innen der Duisburger Philharmoniker von ihrer kammermusikalischen Seite. In intimerem Rahmen können die Zuschauer:innen einmal ihr Orchester von anderen Seiten kennenlernen, genauer hinhorchen und in den Sound der einzelnen Instrumentengruppen eintauchen.

Weitere Termine der Profile-Reihe in dieser Saison:
- 2. Profile-Konzert: 16. Oktober, Streichquartett und Tenor mit Schuberts Winterreise
- 3. Profile-Konzert: 27. November, Mezzo-Sopran und Streicher mit Rossini-Arien
- 4. Profile-Konzert: 19. Februar, Klarinette und Streichquartett mit Mozart, Brahms und Reger
- 5. Profile-Konzert: 23. April, Streichquintett mit Mozart und Bruckner 6. Profile-Konzert: 4. Juni, Klarinette, Horn und Streicher mit Penderecki und Dohnány

Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


„KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“:
Vielfältiges Programm zum Tag des offenen Denkmals® in Duisburg

 Duisburg, 07. September 2022 - Der diesjährige Tag des offenen Denkmals® findet am kommenden Sonntag, 11. September, unter dem Titel „Kultur.Spur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ auch wieder in Duisburg statt. Denkmäler verbergen viele Beweise zu ihrer eigenen Geschichte und damit auch zur Historie ihres Standortes. Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals® gibt es in Duisburg ein vielfältiges Programm mit Highlights und es gibt so manche Geheimnisse zu entdecken: Das Cover-Foto des Flyers zum Denkmaltag allein macht schon neugierig und der Betrachter stellt sich die Frage, zu welchem Denkmal mag dies gehören, was ist hier überhaupt abgebildet.

V.l.: Thorsten Fischer und Jörg Weißmann, Heimatvereins Hamborn e.V., Susanne Schütters, Verwaltungsleiterin Pfarrei St. Johann/Abtei Hamborn, Petra Kastner, Untere Denkmalbehörde, Jürgen Müller, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Martin Breil, Untere Denkmalbehörde und Pater Alfried.


Diese Detailaufnahme ist gehört zum Innenbereich der zu neuem Leben erweckten Rheinkirche in Duisburg-Homberg. Nach der umfangreichen, durch die Untere Denkmalbehörde begleitete Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahme, wird die ehemalige Kirche heute als moderne Urnen-Grabstätte genutzt. Weitere Highlights: Viele kennen Friemersheim-Dorf und die ehemalige Gaststätte Schuhmachers. Am kommenden Sonntag können die Besucherinnen und Besucher neben der Besichtigung auch erfahren, dass hier bereits vor 1827 Bier gebraut wurde und die Belieferung bis nach Krefeld-Uerdingen reichte.


Das beliebte Stadttheater öffnet ebenfalls am Sonntag seine Türen, es finden drei Führungen statt, zu welchen eine Voranmeldung erforderlich ist. Ein weiteres Highlight wird es sein, durch den romanischen Kreuzgang der Prämonstratenser Abtei in Duisburg Hamborn zu wandeln und Vorträgen zur Geschichte der Abtei lauschen. Weitere geöffnete Denkmäler in Duisburg sind unter anderem die Central Apotheke in Homberg, die Kulturkirche Liebfrauen in der Stadtmitte oder die Kreuzeskirche „Rote Kirche“ in Marxloh. Bei dem Streifzug durch die Stadt, können kulturell Interessierte der „KulturSpur“ folgen. Der Programm-Flyer stellt alle Objekte in Kurzform dar.



Jeder kann sich seine eigene Tour zusammenstellen und so sein persönliches Highlight entdecken: https://www.duisburg.de/vv/produkte/pro_du/dez_vii/102010100000093940.php https://programm.tag-des-offenen-denkmals.de/programm

Durch Maßnahmen zum Erhalt der historischen Bausubstanz als auch durch umgesetzte Umnutzungen wird ein Denkmal zum Fall für den Denkmalschutz, weil es eine wichtige Aufgabe ist, unsere Kulturgüter heute und für künftige Generationen zu erhalten. Dank gilt dem Engagement der Denkmaleigentümer, der Denkmalbehörden, die beratend zur Seite stehen, Heimatvereine, die sich ehrenamtlich für Kulturgüter einsetzen, Fördermittelgeber wie Land und Bund, Stiftungen und viele andere Institutionen, die sich dem Thema Denkmalschutz widmen.


Der Denkmaltag bietet Gelegenheit einmal „hinter die Kulissen“ zu schauen, ein historisches Gebäude „bewusst“ zu erleben. Jedes Jahr, leider Pandemie bedingt im Jahr 2020 und 2021 mit abgespecktem Programm durch digitale Präsentationen, strömen tausende interessierte Besucher zu den sich der Öffentlichkeit präsentierenden Denkmälern. Im Jahr 2019 waren in Duisburg über 3.900 Besucher unterwegs und sind den Kulturspuren gefolgt.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert seit 1993 den Tag des offenen Denkmals®, als größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Die Stiftung ist bundesweit tätig und vertritt und fördert und förderte Denkmäler aller Gattungen, kann frei und unabhängig von Einzelinteressen, politischer Stimmungslage oder örtlichem Druck agieren. In Duisburg konnten bereits viele Maßnahmen an Baudenkmälern mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert werden, so dass diese für die Zukunft erhalten und weiterhin als Zeugnisse unserer Stadt sichtbar und erlebbar bleiben.

Damit es immer etwas Neues zu entdecken gibt, wird der Denkmaltag seitens der Stiftung jährlich unter ein anderes Motto gestellt. 



Pater Alfried in der Paramentenkammer der Abtei Hamborn. In der so genannten Schatzkammer sind bemerkenswerte kirchliche Geräte und Kleidungsstücke sowie Ausgrabungsfunde zusammengetragen.


Abtei Hamborn


MKM: "Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum"

Duisburg, 07. September 2022 - unter dem Titel "Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum" erkunden die Musiker:innen der Duisburger Philharmoniker und Regisseur Ludger Engels in ihrem nächsten Konzert im Museum Küppersmühle neue Erlebnisebenen. Sie entwickeln sich aus den Themen und Inhalten der ausgestellten Werke oder treten in einen direkten Dialog mit ihnen.


Im Zentrum steht die Erfahrung des Klangs im Raum – aber auch, ganz unmittelbar, des eigenen Körpers im Raum. Wie verändert sich durch Klang und Bewegung das Verhältnis zum Kunstwerk? Die Musiker:innen durchwandern in ihrer Konzert-Performance die Räume des Museums. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich der Bewegung und der Erkundung neuer Positionen anzuschließen. Auf diese Weise soll die individuelle Beziehung zum Kunstwerk in jedem Raum neu ausgelotet und im Zusammenspiel von visuellen und akustischen Sinneseindrücken, von bildender Kunst und Performance, eine neue Ebene des Erlebens und der Teilnahme geschaffen werden.


Ensembles des Duisburger Philharmoniker im MKM Museum für Moderne Kunst © Duisburger Philharmoniker / MKM Duisburg, Foto: Kurt Steinhausen www.stiftungkunst.de/kultur/presse

Die Konzerte sind als Curated Concerts Teil des Exzellenzprojekts „ÉRCHOMAI – Das bewegte Orchester“ der Duisburger Philharmoniker. Weitere Termine sind in Planung und werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Besucherinformation MI, 14.09.20222 | 19.30 Uhr MKM meets Duisburger Philharmoniker Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum Veranstaltungsort: MKM Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg Teilnahmepreis: 15,00 € inkl. Eintritt ins MKM eine Stunde vor Konzertbeginn Tickets online unter:
https://duisburger-philharmoniker.de/Konzerte >

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