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Streik des Lufthansa-Bodenpersonals: Maßnahmen des Airports erfolgreich

Flughafen Düsseldorf überzeugt mit Pünktlichkeit  
Düsseldorf, 21. Februar 2024 - Der gestrige Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hatte am Düsseldorfer Airport keine größeren Auswirkungen. Lufthansa hatte bereits im Vorfeld die für Dienstag geplanten Umläufe zu ihren Drehkreuzen Frankfurt und München annulliert und weitere vier für heute Morgen geplante Abflüge streikbedingt gestrichen. Darüber hinaus gab es keine Flugstreichungen, und die Passagiere erlebten einen normalen Flugbetrieb mit reibungslosen Abfertigungsprozessen bei insgesamt rund 280 Starts und Landungen.


Der Airport hatte sich im Vorfeld gemeinsam mit seinen Partnern auf mögliche Engpässe bei den Schleppvorgängen der Flugzeuge vorbereitet. Ein Unternehmen der Lufthansa-Gruppe, das diese Pushbacks im Auftrag verschiedener Airlines normalerweise am Flughafen Düsseldorf durchführt, war vom Streik betroffen.   Die ergriffenen Maßnahmen erwiesen sich als sehr wirksam. Besonders wichtig war die „Nose-Out-Positionierung“ der Flugzeuge, damit sie aus eigener Kraft zur Startbahn rollen, ohne auf Schleppfahrzeuge angewiesen zu sein.


Zuverlässig brachte das Team der Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH Passagiere und Crews mit Bussen zu den vom Flugsteig entfernten Positionen. Zudem waren fünf Push-Fahrzeuge von nicht vom Streik betroffenen Bodendienstleistern im Einsatz. Durch präzise Koordination von Pushback- und Non-Standard-Verfahren konnten die Flugzeuge ohne nennenswerte Verzögerungen abfliegen. Trotz des Streiks bleiben die Pünktlichkeitswerte am Flughafen Düsseldorf auf einem hohen Niveau.  


Anhaltend gute Pünktlichkeitswerte am Düsseldorfer Flughafen
Das Qualitätsprogramm des Airports, „Off-Block“, sorgt mit deutlich verbesserten Abfertigungsprozessen für eine gesteigerte Pünktlichkeits-Performance des Airports. Ende vergangenen Jahres belegte der Flughafen Düsseldorf bei der Pünktlichkeit die Spitzenposition unter allen großen deutschen Flughäfen. Diese positive Entwicklung setzt sich auch im aktuellen Jahr fort. Über die letzten 30 Tage betrachtet, liegt die durchschnittliche Pünktlichkeit am Düsseldorfer Flughafen trotz schwieriger Vorzeichen bei rund 85 Prozent.


Dr. Henning Pfisterer, Leiter Aviation am Flughafen Düsseldorf, erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern das verbesserte Pünktlichkeitsniveau trotz Herausforderungen wie dem gestrigen Streik aufrechterhalten können. So konnten gestern 86 Prozent der insgesamt rund 280 Starts und Landungen ohne Verzögerungen durchgeführt werden. Dies unterstreicht die Effizienz und Zuverlässigkeit in unseren Abfertigungsprozessen. Eine großartige Bestätigung für unser Qualitätsprogramm und den tollen Teamspirit am Airport. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir weiter intensiv daran, uns kontinuierlich zu verbessern und unseren Passagieren ein optimales Reiseerlebnis zu bieten.“


Streik des Lufthansa-Bodenpersonals am Dienstag: 17 Lufthansa-Umläufe gestrichen

Flughafen Düsseldorf ergreift Maßnahmen, damit der Flugbetrieb normal verläuft

Düsseldorf, 19. Februar 2024 - Der für den morgigen Dienstag angekündigte Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals hat am Düsseldorfer Airport nach bisherigem Stand - wie schon bei dem Streik vor gut zwei Wochen – nur Auswirkungen auf die Lufthansa-Flüge. Nach dem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi hat Lufthansa ihre für Dienstag, 20. Februar, geplanten 17 Umläufe nach Frankfurt und München annulliert.  


Der Flughafen Düsseldorf rechnet mit rund 280 Starts und Landungen am Dienstag. Zeitweise kann es zu Verzögerungen bei den Abflügen kommen, da der zur Lufthansa-Gruppe gehörende Dienstleister für die sogenannten Pushbacks vom Streikaufruf betroffen ist. Der Ausstand soll bereits heute um 20 Uhr beginnen und bis Mittwoch, 7:10 Uhr, andauern. Das Unternehmen ist für verschiedene Airlines und deren Bodenverkehrsdienstleister auf dem Vorfeld tätig.  


Um die Auswirkungen auf die Passagiere zu minimieren, bereitet sich der Flughafen intensiv mit Airlines und Abfertigungspartnern auf den Streiktag vor. So werden heute Nacht Maschinen mit frühen Abflugzeiten auf Abstellpositionen umgeschleppt, von denen sie mit eigener Kraft und ohne Unterstützung eines Push-Fahrzeugs abrollen können. Die Maßnahmen zeigten bei dem Streik vor gut zwei Wochen eine gute Wirkung, der Flugbetrieb verlief weitgehend normal und bis auf die Lufthansa-Flüge ohne weitere Annullierungen.  


Passagiere werden gebeten, sich vor Reiseantritt bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren.    


NRW: 18,2 Prozent mehr Flugpassagiere im Jahr 2023

19. Februar 2024 - Im Jahr 2023 sind rund 17,6 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW abgeflogen, das waren 2,7 Millionen Passagiere bzw. 18,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2022: 14,9 Millionen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das jedoch rund 4,1 Millionen (−19,1 Prozent) weniger als vor Beginn der Corona-Pandemie (2019: rund 21,7 Millionen). Im Jahre 2023 starteten 17,9 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW ab.


Einzig die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn mit Rückgängen bei Passagieren im Vergleich zu 2019 Bei Betrachtung der einzelnen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen fällt auf, dass die Zahl der Passagiere nur an den beiden größten Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn 2023 geringer als 2019 war (−25,0 Prozent bzw. 21,0 Prozent). Die anderen vier Haupverkehrsflughäfen in NRW hatten 2023 mehr Einsteiger als 2019: Niederrhein (Weeze) (+30,3 Prozent), Dortmund (+9,6 Prozent), Paderborn/Lippstadt (+4,1 Prozent) und Münster/Osnabrück (+2,0 Prozent).


Ins Ausland flogen rund 16,2 Millionen der von den Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere, das sind 17,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 1,4 Millionen Passagieren (+25,2 Prozent). 16,3 Prozent mehr Flugpassagiere im Dezember 2023 als ein Jahr zuvor Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, starteten im Dezember 2023 von den NRW-Hauptverkehrsflughäfen 1 114 700 Fluggäste; das waren 16,3 Prozent mehr als im Dezember 2022 (958 700), jedoch 22,1 Prozent (−316 600) weniger als im Dezember 2019. (IT.NRW)

NRW: Starts und Landungen nach Berichtsflughafen


Berichtsflughafen

Starts

Landungen

Anzahl

Veränderung zum Vorjahr (%)

Anzahl

Veränderung zum Vorjahr (%)

2022

DTM

Dortmund

14 603

+18,7

14 574

+18,5

DUS

Düsseldorf

67 678

+73,8

67 937

+73,5

CGN

Köln/Bonn

53 896

+36,0

54 273

+37,2

FMO

Münster/Osnabrück

11 298

+46,4

11 774

+36,3

NRN

Niederrhein

5 839

+67,0

5 847

+66,3

PAD

Paderborn/Lippstadt

10 031

+23,0

10 241

+23,8

Insgesamt

163 345

+48,2

164 646

+47,8

2021

DTM

Dortmund

12 305

+30,3

12 297

+30,3

DUS

Düsseldorf

38 949

+5,7

39 147

+5,1

CGN

Köln/Bonn

39 625

+15,6

39 546

+13,8

FMO

Münster/Osnabrück

7 718

-5,5

8 637

+4,9

NRN

Niederrhein

3 496

+98,2

3 516

+97,1

PAD

Paderborn/Lippstadt

8 154

+14,4

8 273

+14,9

Insgesamt

110 247

+12,9

111 416

+12,9

2020

DTM

Dortmund

9 440

-29,5

9 440

-29,5

DUS

Düsseldorf

36 839

-66,4

37 253

-66,0

CGN

Köln/Bonn

34 276

-47,3

34 737

-47,2

FMO

Münster/Osnabrück

8 166

-28,2

8 236

-28,2

NRN

Niederrhein

1 764

-62,3

1 784

-61,8

PAD

Paderborn/Lippstadt

7 127

-39,2

7 201

-38,8

Insgesamt

97 612

-54,8

98 651

-54,5

2019

DTM

Dortmund

13 396

+5,8

13 393

+5,7

DUS

Düsseldorf

109 680

+3,4

109 707

+3,5

CGN

Köln/Bonn

65 021

-1,2

65 815

-0,5

FMO

Münster/Osnabrück

11 374

+3,1

11 469

+2,1

NRN

Niederrhein

4 679

-21,1

4 676

-21,1

PAD

Paderborn/Lippstadt

11 713

-7,2

11 770

-7,3

Insgesamt

215 863

+0,8

216 830

+1,0

2018

DTM

Dortmund

12 665

+17,0

12 675

+16,6

DUS

Düsseldorf

106 031

-1,3

105 953

-1,3

CGN

Köln/Bonn

65 783

+2,6

66 177

+2,8

FMO

Münster/Osnabrück

11 034

+1,0

11 231

+1,3

NRN

Niederrhein

5 927

-8,7

5 924

-9,0

PAD

Paderborn/Lippstadt

12 616

+21,3

12 693

+21,7

Insgesamt

214 056

+1,9

214 653

+1,9

2017

DTM

Dortmund

10 826

+14,7

10 872

+14,7

DUS

Düsseldorf

107 407

+1,6

107 377

+1,5

CGN

Köln/Bonn

64 094

+3,8

64 383

+4,0

FMO

Münster/Osnabrück

10 923

+16,4

11 091

+17,2

NRN

Niederrhein

6 492

+1,6

6 513

+1,8

PAD

Paderborn/Lippstadt

10 399

+11,3

10 434

+10,9

Insgesamt

210 141

+4,0

210 670

+4,0

2016

DTM

Dortmund

9 437

-2,0

9 480

-2,1

DUS

Düsseldorf

105 672

+3,3

105 838

+3,0

CGN

Köln/Bonn

61 772

+7,6

61 902

+7,7

FMO

Münster/Osnabrück

9 381

+47,9

9 462

+44,3

NRN

Niederrhein

6 390

-3,0

6 396

-3,1

PAD

Paderborn/Lippstadt

9 346

+72,9

9 407

+72,3

Insgesamt

201 998

+7,6

202 485

+7,4

2015

DTM

Dortmund

9 634

-0,4

9 682

-0,4

DUS

Düsseldorf

102 286

-0,3

102 763

+0,0

CGN

Köln/Bonn

57 399

+4,8

57 454

+4,1

FMO

Münster/Osnabrück

6 342

-11,5

6 555

-10,6

NRN

Niederrhein

6 591

-1,9

6 600

-2,0

PAD

Paderborn/Lippstadt

5 406

+27,9

5 461

+28,6

Insgesamt

187 658

+1,3

188 515

+1,4

2014

DTM

Dortmund

9 669

-11,9

9 717

-12,2

DUS

Düsseldorf

102 640

-0,0

102 718

-0,4

CGN

Köln/Bonn

54 767

+2,9

55 195

+2,6

FMO

Münster/Osnabrück

7 163

+12,8

7 335

+14,3

NRN

Niederrhein

6 719

-28,3

6 734

-28,2

PAD

Paderborn/Lippstadt

4 227

-4,2

4 247

-4,4

Insgesamt

185 185

-1,0

185 946

-1,2

2013

DTM

Dortmund

10 979

+0,5

11 061

+0,7

DUS

Düsseldorf

102 690

-3,2

103 091

-2,8

CGN

Köln/Bonn

53 210

-5,1

53 791

-4,8

FMO

Münster/Osnabrück

6 350

-32,1

6 416

-32,3

NRN

Niederrhein

9 373

+10,3

9 374

+10,2

PAD

Paderborn/Lippstadt

4 414

-4,4

4 444

-4,0

Insgesamt

187 016

-4,4

188 177

-4,1

2012

DTM

Dortmund

10 925

-12,1

10 985

-11,6

DUS

Düsseldorf

106 132

-2,1

106 097

-2,0

CGN

Köln/Bonn

56 059

-4,2

56 499

-4,3

FMO

Münster/Osnabrück

9 358

-30,3

9 472

-29,6

NRN

Niederrhein

8 501

-7,8

8 506

-7,6

PAD

Paderborn/Lippstadt

4 619

-11,6

4 630

-11,7

Insgesamt

195 594

-5,6

196 189

-5,5

2011

DTM

Dortmund

12 429

.

12 428

.

DUS

Düsseldorf

108 369

.

108 257

.

CGN

Köln/Bonn

58 507

.

59 068

.

FMO

Münster/Osnabrück

13 422

.

13 459

.

NRN

Niederrhein

9 216

.

9 208

.

PAD

Paderborn/Lippstadt

5 225

.

5 242

.

Insgesamt

207 168

.

207 662

.



Dritte Stufe der ACA-Zertifizierung für den Düsseldorfer Airport bestätigt

 Düsseldorf, 9. Februar 2024 - Der Düsseldorfer Flughafen betreibt Klimaschutz auf konstant hohem Niveau – und ist einem seiner Ziele, nämlich bis 2030 die Kohlendioxidemissionen gegenüber dem Jahr 2010 um rund 65 Prozent zu senken, bereits voraus und hat diese im Jahr 2022 um über 80 Prozent auf 11.130 Tonnen verringert. Auch dank dieses ökologischen Engagements hat das internationale Zertifizierungsprogramm „Airport-Carbon-Accreditation (ACA)“ den Airport erneut mit der dritten Zertifizierungsstufe („Optimisation“) des Klimaschutzprogramms ausgezeichnet. Bei der Zertifizierung werden alle Emissionen berücksichtigt, die an einem Standort entstehen.  


„Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, den Weg zum vorbildlich nachhaltigen Flughafen zu gehen. So nehmen wir als Teil davon auch unsere Verantwortung für die Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks sehr ernst und tragen ihr bereits seit Jahren auf vielfältige Weise Rechnung. Die erneute Zertifizierung auf dieser Stufe ist also eine Bestätigung unserer gemeinsamen Arbeit an diesem Standort. Diese werden wir auch in Zukunft mit voller Kraft vorantreiben“, sagt Veronika Bappert, Leiterin Nachhaltigkeit am Düsseldorfer Flughafen.  


Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum klimaneutralen Airport ist – dem Ziel der Stadt Düsseldorf folgend –, bis spätestens 2035 klimaneutral zu sein. Dies kann durch die Minimierung von Emissionen, Rohstoff- und Energieeinsatz und durch die Nutzung erneuerbarer Ressourcen gelingen. Konkret baut der Flughafen bei den Maßnahmen zur CO2-Reduzierung beispielsweise im Bereich der Gebäude- und Anlagentechnik auf den Ausbau der Heizungssteuerung mittels Wettervorhersage durch die intelligente Software Meteoviva. Er betreibt im Rahmen der Energieversorgung unter anderem mehrere Photovoltaikanlagen und plant eine weitere Anlage mit einem Peak von mindestens 14 Megawatt.


Seit Januar 2022 deckt der Airport seinen extern eingekauften Strombedarf komplett mit TÜV-zertifiziertem Grünstrom. Im Bereich Fahrzeugmanagement ist die sukzessive Umstellung des Fuhrparks auf elektrische Antriebe vorgesehen: bis 2030 zu 50, bis 2045 dann zu 100 Prozent. Der Aufbau und Betrieb einer Wasserstofftankstelle, die eine luft- und landseitig anfahrbare Versorgung für Busse, Sonder- und Nutzfahrzeuge ermöglicht, ist geplant.  


Mit dem Blick auf Technologieimpulse, die Produktion und Bereitstellung von Sustainable Aviation Fuel (CO2-neutrales Kerosin) oder Intermodalität spielen Innovationspartnerschaften des Flughafens mit Wissenschaft und Wirtschaft in Zukunft eine noch wichtigere Rolle und werden weiter ausgebaut.   Über ACA „Airport-Carbon-Accreditation (ACA)“ ist ein unabhängiges, speziell für Flughäfen entwickeltes Zertifizierungsverfahren zur Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Nach der Erstellung des sogenannten CO2-Fußabrucks, der Auskunft über den CO2-Ausstoß gibt, werden Reduktionsziele festgelegt und nachgehalten.


Das vom Dachverband der europäischen Verkehrsflughäfen „ACI Europe“ im Jahr 2009 initiierte Zertifizierungsprogramm wird regelmäßig wiederholt und teilt sich in fünf aufeinander aufbauende Stufen auf: „Mapping“, „Reduction“, „Optimisation“, „Transformation“ und „Neutrality“. In der dritten Stufe werden erstmalig auch Emissionen berücksichtigt, die am Standort durch Dritte entstehen, auf die das Unternehmen jedoch keinen direkten Einfluss ausüben kann. Der Düsseldorfer Flughafen wurde Ende 2011 zum ersten Mal zertifiziert.


Streik des Lufthansa-Bodenpersonals

Der Nase nach zum Start: Maßnahmen des Flughafens erfolgreich. Weitgehend normaler Flugbetrieb

Düsseldorf, 8. Februar 2024 - Der Düsseldorfer Flughafen hat zusammen mit seinen Partnern die Auswirkungen des gestrigen Streiks auf den Flugbetrieb minimieren können. Unmittelbar nach der Streikankündigung für das Lufthansa-Bodenpersonal wurden am Flughafen Vorkehrungen getroffen, um die Effizienz des Vorfeldbetriebs trotz möglicher Engpässe bei Flugzeug-Schlepps aufrechtzuerhalten.  

Der Nase nach zum Start – alternative Abfertigungs- und Positionierungsverfahren ermöglichten einen reibungslosen Flugbetrieb am Düsseldorfer Airport. Foto: Andreas Wiese / Flughafen Düsseldorf


Im Rahmen dieser Maßnahmen hat der Flughafen alternative Abfertigungs- und Positionierungsverfahren implementiert. Bereits in der Nacht zuvor wurden Maschinen mit frühen Abflugzeiten auf Abstellpositionen entfernt von den Flugsteigen positioniert, von denen sie mit eigener Kraft und ohne Unterstützung eines Schleppfahrzeugs abrollen konnten.  


Über den Tag hinweg wurden zahlreiche sogenannte Nose-Out-Positionierungen vorgenommen, um Engpässe bei den Pushback-Manövern auszugleichen. Diese Positionen auf festgelegten Bereichen des Vorfelds erlauben es Flugzeugen, eigenständig zur Startbahn zu rollen, ohne auf einen Flugzeugschlepper angewiesen zu sein.  


Das präzise Zusammenspiel von Pushback- und Non-Standard-Verfahren gewährleistete, dass Flugzeuge ohne nennenswerte Verzögerungen abfliegen konnten. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete die Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG), die für bestimmte Bodenverkehrsdienstleistungen am Flughafen zuständig ist, einschließlich der Beförderung von Passagieren und Crews. Gestern waren über 40 Mitarbeiter der FDGHG mit Bussen im Einsatz, um die Fluggäste zu ihren Flugzeugen zu bringen.  


Die Lufthansa hatte bereits im Vorfeld des Streiks 14 Abflüge nach Frankfurt und München annulliert und ihre Passagiere dementsprechend informiert. Durch die effiziente Koordination der Maßnahmen und eine präzise Steuerung der Startpositionen konnte der Flugbetrieb mit insgesamt rund 280 Starts und Landungen störungsfrei und ohne weitere Flugstreichungen durchgeführt werden.    

 

Knapp ein Fünftel mehr Fluggäste im Jahr 2023

Knapp ein Fünftel mehr Fluggäste im Jahr 2023
Duisburg, 5. Februar 2024 - • Mit über 185,2 Millionen Fluggästen nutzten 19,3 % mehr Menschen die deutschen Hauptverkehrsflughäfen als im Vorjahr
• Die Passagierzahl blieb aber noch 18,3 % unter dem Allzeithoch des Jahres 2019
• Im Vergleich zum Vorkrisenniveau des Jahres 2019 sank der innerdeutsche Luftverkehr (-50,4 %) deutlich stärker als der Verkehr mit dem Ausland (-14,7 %)

Im Jahr 2023 haben die 23 deutschen Hauptverkehrsflughäfen rund 185,2 Millionen Fluggäste gezählt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind damit 19,3 % mehr Menschen von den Flughäfen gestartet oder gelandet als im Jahr 2022, das zu Jahresanfang noch von der Corona-Pandemie geprägt war. Gegenüber dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019, als die Flughäfen mit 226,7 Millionen Fluggästen ein Allzeithoch verzeichnet hatten, blieb das Passagieraufkommen im Jahr 2023 mit 18,3 % weniger Fluggästen aber deutlich zurück.

Flugzeugbestellungen auf Rekordniveau - Stand 31.01.2024
Die Zahl der Flugzeugbestellungen bei 
Airbus und Boeing sind nach ihrem starken Einbruch im ersten Jahr der Corona-Pandemie in bislang unbekannte Höhen aufgestiegen. Demnach hat Airbus so viele Aufträge wie noch nie erhalten: Im Jahr 2023 gingen bei dem Konzern Bestellungen für 2.094 Flugzeuge ein – ein Branchenrekord, der den bisherigen Spitzenwert von 1.503 Bestellungen aus dem Jahr 2013 übertrifft. Damit liegt Airbus deutlich vor dem Konkurrenten Boeing, der mit 1.576 Flugzeugen aber immerhin ebenfalls deutlich mehr Bestellungen verzeichnet als im Jahr zuvor.


Der europäische Flugzeugbauer Airbus verzeichnet nun im fünften Jahr in Folge mehr Nettobestellungen als der US-Rivale Boeing. Boeing litt eine Zeit lang besonders unter Stornierungen der 737 Max. Die Modellreihe war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden, weil es Probleme mit einer Steuerungssoftware gab. Ende 2020 bzw. Anfang 2021 (Europa) erfolgte dann die Wiederzulassung für den Flugbetrieb.


Allerdings kämpft Boeing weiterhin mit Problemen bei der Produktion und Qualitätskontrolle und lieferte 2023 nur 528 Flugzeuge aus. Kürzlich musste eine 
Boeing 737 MAX von Alaska Airlines notlanden, da sich ein Rumpfstück aus der Maschine gelöst hatte. Die US-Luftfahrtbehörde FAA leitete Ermittlungen ein. Matthias Janson 
Infografik: Flugzeugbestellungen auf Rekordniveau | Statista

Boeing hat 737-Tal überflogen. KRISENFLIEGER - Stand 31.01.2024
Flugzeughersteller 
Boeing kämpft derzeit weiterhin mit Problemen bei der Produktion und Qualitätskontrolle. Die schwierigen Zeiten beim Modell 737 hat Boeing aber hinter sich gelassen, wie die Statista-Grafik zeigt. Demnach liegt die Zahl der Bruttobestellungen der 737 zuletzt wieder deutlich über den Krisenjahren 2019 und 2020. Der Kurz- und Mittelstreckenflieger 737 ist Boeings meistgebautes und -verkauftes Flugzeugmodell und bildet sozusagen das Brot-und-Butter-Geschäft des US-amerikanischen Luftfahrtkonzerns. Eine Boeing 737 hat einen Listenpreis von bis zu 131 Millionen Dollar, allerdings werden die Maschinen häufig mit Rabatten von mehr als 50 Prozent an die Fluggesellschaften ausgeliefert.


Der Langstreckenflieger 787 schlägt mit etwa dem doppelten zu Buche. Der Vergleich zeigt, wie wichtig das Geschäft mit der 737 für Boeing ist. Ganz rund läuft es für Boeing derzeit allerdings nicht: Vergangene Woche musste eine 
Boeing 737 MAX von Alaska Airlines notlanden, da sich ein Rumpfstück aus der Maschine gelöst hatte. Der Zwischenfall hat größere Konsequenzen für Boeing. Die FAA kündigte an, dass sie vorerst keinen weiteren Ausbau der Produktion von allen Modellen der 737 MAX genehmigen werde. Die Zahl der Flugzeugbestellungen bei Airbus und Boeing sind nach ihrem starken Einbruch im ersten Jahr der Corona-Pandemie in bislang kaum gekannte Höhen aufgestiegen. Demnach hat Airbus 2023 so viele Aufträge wie noch nie erhalten. Auch Boeing verzeichnet deutlich mehr Bestellungen als im Jahr zuvor. Matthias Janson
Infografik: Boeing hat 737-Tal überflogen | Statista


Infografik: Das Ende der Riesen-Flieger 747 und A380 | Statista


Infografik: Wie sicher ist es zu Fliegen? | Statista



Warnstreik am Flughafen Düsseldorf: Reduzierter Flugbetrieb mit 188 Starts und Landungen.

Geordnete Abläufe ohne größere Verzögerungen  
Düsseldorf, 1. Februar 2024 - Aufgrund des ganztägigen Streiks der Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich wurde am Flughafen Düsseldorf heute ein reduzierter Flugplan angeboten. Von den ursprünglich geplanten insgesamt 286 Flugbewegungen konnten 188 stattfinden (81 Abflüge und 107 Ankünfte), darunter auch Langstreckenflüge zu den Drehkreuzen am Golf und Zubringer für Kreuzfahrten. Sechs Flüge wurden umgeleitet.  


Der Flughafen Düsseldorf hatte im Vorfeld gemeinsam mit den Fluggesellschaften und den Abfertigungspartnern einen Notfallflugplan entwickelt. Die Anzahl der Flüge wurde reduziert, die planmäßigen Abflugzeitfenster wurden teilweise verschoben und ausgewogen verteilt, sodass eine reibungslose Abwicklung gewährleistet werden konnte. Fluggäste, deren Flüge annulliert wurden, sind durch die Airlines rechtzeitig informiert worden und erst gar nicht zum Airport angereist.


Entsprechend herrschte im Terminal eine entspannte Atmosphäre mit gut organisierten Abläufen. Mitarbeiter des Flughafens informierten im Terminal die Fluggäste und leiteten sie geordnet zu den Bordkarten- und Sicherheitskontrollen. Der reduzierte Flugbetrieb lief weitgehend reibungslos und ohne größere Verzögerungen. Am Folgetag eines Streiks kann es vereinzelt noch zu Verzögerungen kommen. Daher gilt: Auch für die Flüge am Freitag, 2. Februar, gilt: Fluggäste sollten sich bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges erkundigen.