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„Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2017“ - Auszubildende loben duisport

Duisburg, 15. November 2017 - Die Auszubildenden der Duisburger Hafen AG (duisport) stellen ihrem Ausbildungsbetrieb ein sehr gutes Zeugnis aus. duisport ist daher wie bereits im Vorjahr als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert worden.  

Das Gütesiegel wird seit 2013 jährlich auf Initiative der „ertragswerkstatt“ verliehen und gilt als größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Bislang haben über 100 Unternehmen daran teilgenommen.

 

duisport hat sich 2016 und 2017 beteiligt. In einer anonymen Befragung haben die duisport-Auszubildenden in beiden Jahren die Qualität ihrer Ausbildung positiv bewertet. duisport bildet derzeit insgesamt 45 Jugendliche in unterschiedlichen kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen aus.  

„Die Zertifizierung ist eine Anerkennung unserer erheblichen Anstrengung bei der Nachwuchsförderung. Gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Stütze für unsere weitere Unternehmensentwicklung“, so duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.  

Judith Grefe (Mitte) von der „ertragswerkstatt“ übergibt der Leiterin Personalmanagement Eva-Maria Mohnfelder (links) und der Ausbildungsleiterin Stephanie Adamczik die Zertifizierungsurkunde.

IHK-Seminar „Neues im Energierecht“

Duisburg, 15. November 2017 - Unternehmen stehen durch die ambitionierten Energiespar- und Umweltziele der Bundesregierung vor neuen Herausforderungen. Durch die unterschiedlichen Auflagen und Anreize durchzublicken, fällt nicht einfach. Im Seminar „Neues im Energierecht“ am Freitag, 24. November, unterstützt die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve Unternehmer dabei, den passenden Weg für den eigenen Betrieb zu finden.  

Sollte man lieber technische Veränderungen zur Verbesserung der Energieeffizienz einsetzen oder diverser Energiesteuerentlastungen als produzierender Betrieb nutzen? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Um den Unternehmen einen systematischen Überblick über das gesetzliche Umfeld und aktuelle Änderungen, aber auch einen ganz praktischen Einblick in die Auswirkungen und Umsetzung zu geben, lädt die IHK zum Austausch mit Experten ein, die auf diese und weitere Fragen Antworten geben.  
Das Seminar findet am 24. November von 10 bis 16 Uhr, in der IHK in Duisburg statt. Details und Anmeldung: www.ihk-niederrhein.de/Veranstaltungen-Neues-im-Energierecht.

Ich will´s. Ich kann´s. Ich mach´s. – Initiator Torsten Toeller im Gespräch über Mercator One

2. Duisburger Gewerbeimmobilienmesse GIMDU mit Fressnapf-Gründer
Duisburg, 08. November 2017 - Fressnapf-Gründer und Inhaber Torsten Toeller war das kommunikative Highlight des ersten Messetags der diesjährigen Gewerbeimmobilienmesse GIMDU. Nach erfolgreichem Vorjahresauftakt ging die Veranstaltung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) jetzt in die zweite Runde.  
Unter dem Motto „Ich will´s. Ich kann´s. Ich mach´s.“ verriet der erfolgreiche Unternehmer, Initiator und Finanzier des Neubauprojektes „Mercator One“, im Auftakt-Pressegespräch mehr über sein aktuelles Engagement in seiner Wahlheimat Duisburg.
„Ich will ein geniales Entrée schaffen. Wer aus dem Hauptbahnhof kommt, der soll sehen, dass Duisburg auch Gebäude mit Wow-Effekt kann. Schließlich gibt´s keine zweite Chance für den ersten Eindruck“, ist sich der Duisburger sicher. Der bisherige Erfolg seiner Projekte gibt ihm Recht. Dass er ein Näschen für erfolgreiche Unternehmungen hat, attestieren ihm nicht nur Branchenkenner. Wenn Toeller in Immobilien investiert, dann nur in solche mit Zugkraft, Ausstrahlung und Potenzial.  
Mercator One steht daher für außergewöhnliche Architektur des international renommierten Architekten Hadi Teherani, unter dessen Dach sich repräsentative Büroräumlichkeiten und stylische Gastronomiekonzepte vereinen. Rund 8.500 Quadratmeter Büro und 1.200 Quadratmeter Gastronomie gilt es mit Leben zu füllen.
Der zeitliche Rahmen steht: „Den Bauantrag werden wir noch in diesem Monat einreichen, so dass wir – nicht zuletzt dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg – voraussichtlich schon im Frühjahr 2018 mit dem Bau starten können. Mit der Fertigstellung rechnen wir dann für Herbst 2019“, so Toeller und fährt fort: „Die Vermarktung der Büroflächen, mit der das Düsseldorfer Projektentwicklerteam SK62 / Landguard beauftragt ist, startet mit der GIMDU; erste Gespräche mit Interessenten für die Büro- und Gastronomieflächen an diesem hochattraktiven Standort in Duisburg laufen bereits.“
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sieht in dem aktuellen Investment Toellers einen weiteren Positiv-Trend der Mercatorstadt: „Der Markt in den Metropolen ist gesättigt. Kenner setzen jetzt mehr denn je auf die so genannten B-Städte, weil sich hier Investitionen lohnen.
Duisburg ist eine solche B-Stadt – mit der Lagegunst und dem Einzugsgebiet einer Metropole. Nicht umsonst veranstalten wir in unserer Stadt jetzt zum wiederholten Mal die lokale Gewerbeimmobilienmesse GIMDU.“ Das Stadtoberhaupt freut sich über Toellers Projekt: „Es ist klasse, wenn ein Macher wie er für Duisburg wirbt. Und zwar voller Überzeugung und Herzblut.“ Link fährt fort: „Ich kann mir gut vorstellen, dass das fächerförmige Ensemble zu einem neuen Wahrzeichen unserer Stadt wird.“  
 Auch Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum blickt optimistisch in die Zukunft: „Mercator One wird eine neue, atemberaubend gute Visitenkarte für die Stadt. Auf einen Initiator und Finanzier wie Unternehmer Toeller kann man bauen. Was er anpackt, das gelingt. Damit das Bauvorhaben schnellstmöglich Gestalt annehmen kann, ist die koordinierte Zusammenarbeit aller Akteure das Gebot der Stunde.“   Dass Toeller, beruflich stets auf der Überholspur unterwegs, zügig realisieren will, zeigt sich nicht nur in seinem Credo: „Das Gaspedal ist vorne rechts“, sondern auch im stattlichen Investitionsvolumen rund 30 Millionen Euro.  

Mercator One wird sich auszeichnen durch variabel gestaltbare und hocheffiziente moderne Büroeinheiten; diese werden teilbar sein von rund 300 Quadratmetern als kleinster Einheit bis hin zu 1.700 Quadratmetern für eine gesamte Büroetage. Darüber hinaus folgt der hochwertige Standard der Innenausstattung der spektakulären  Architektur des Gebäudes.  
GfW-Chef Ralf Meurer sieht in Mercator One ein Filetstück des Duisburger Büromarktes: „Unsere Leerstandsquote ist für eine Stadt unserer Größe viel zu niedrig. Was uns fehlt, sind Büroobjekte im Format von Mercator One. Objekte, die vor allem den großen Bedarf an kleineren und mittleren Büroflächen bedienen. Mercator One bietet auf 97 Meter Länge, 16 Meter Breite und 28 Meter Höhe zeitnah verfügbare, passgenaue und repräsentative Bürofläche in idealer Lage. Besser geht es nicht.“  
Gewerbliche Mietinteressenten wenden sich an: Elmar Hammerschmidt, Geschäftsführer, Landguard Immobilien GmbH, Königsallee 14 in 40212 Düsseldorf, Telefon: 0211 / 13866 – 391, E-Mail: hammerschmidt@landguard.de

Visualisierungen von Hadi Teherani Architecs; Nutzungsrechte hat die DEVARIO Mercator One GmbH & Co.KG.

The Curve: Stadt beginnt mit Baureifmachung für Innenhafen-Projekt

Duisburg, 08. November 2017 - Die Stadt Duisburg hate 2015 und Anfang 2016 im Rahmen einer gezielten Ansprache für die Eurogate-Fläche am Innenhafen mit verschiedenen Interessenten gesprochen. Den Zuschlag als bevorzugter Bieter hat die Firma „die developer Projektentwicklung GmbH“ erhalten. Am 18. März 2016 hatte die Stadt mit dem Düsseldorfer Entwickler-Unternehmen im Innenhafen das Projekt den Medien vorgestellt.


Die vorbereitenden Arbeiten für die Baureifmachung des letzten noch verfügbaren Ufergrundstückes am Duisburger Innenhafen haben jetzt begonnen. Wo einstmals Holz verladen wurde und Schiffe wendeten, wird in den kommenden Jahren ein hochmodernes Ensemble mit ca. 16.500 Quadratmetern Büro-, ca. 7.500 Quadratmeter Hotelflächen sowie rund 100 Wohnungen entstehen.   Oberbürgermeister Sören Link wird sich am Montag, 13. November vor Ort ein Bild der Arbeiten machen.

 

 

Existenzgründer bei Steuerfragen unterstützen

IHK-vor-Ort-Seminar am 15. November in Kleve

 

Eine Existenzgründung bietet viele Chancen aber auch einige Fallen und Risiken. Das Praxisseminar „Steuerfragen für Existenzgründer“ der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zeigt auf, welche steuerlichen Rechte und Pflichten bei einer Existenzgründung entstehen. Muss ich Umsatzsteuer abführen? Wie errechnet sich die Einkommensteuerschuld eines Kleinunternehmers? Wer zahlt Gewerbe- oder Körperschaftsteuer? Ist die Buchführung nur eine lästige Pflicht?

Auf diese und weitere Fragen wird der Steuerberater Peter Hermanns eingehen. Das Seminar findet am 15. November von 14 bis 17 Uhr im Technologie-Zentrum Kleve, Boschstraße 16, 47533 Kleve, statt.

 

Die Teilnahme am IHK-vor-Ort-Seminar ist kostenlos. Weitere Informationen beim Startercenter der Niederrheinischen IHK in Kleve, Holger Schnapka, Telefon 02821/976990, E-Mail schnapka@niederrhein.ihk.de. Digitale Anmeldung unter www.ihk-niederrhein.de/Veranstaltungen.

 

Mietspiegel 2017 verabschiedet 

Der Mietspiegel 2017 wurde in der Sitzung der Mietspiegelkommission am heutigen Freitag, 27.Oktober, mit Zustimmung der Mietervereine, Haus- und Grundeigentümervereine, Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungswirtschaft sowie des Immobilienverbandes Deutschland verabschiedet. 

Der aktuelle Mietspiegel basiert auf einer repräsentativen Datenerhebung bei den Vermietern und wurde auf der Grundlage statistischer Methoden ermittelt. Die Systematik des letzten Mietspiegels aus 2015 (Punktesystem für energetische Investitionen und Ausstattungsmerkmale) hat sich bewährt und wurde beibehalten. Einige Formulierungen wurden wegen der gemachten Erfahrungen mit der Handhabung des Mietspiegels 2015 ergänzt oder deutlicher beschrieben.

 

In den unteren Baualtersgruppen I-III finden die meisten Umzüge statt, auch ein Hinweis dafür, dass Duisburg einen überalterten Wohnungsbestand hat. Hier gibt es Erhöhungen von 0 bis 63 Cent/m². Beispiel: In der Gruppe III, normale Wohnlage, bis 70 m², liegt der Mittelwert bei 5,34 €, eine Erhöhung um 34 Cent gegenüber 2015; und bei einer Wohnung bis 90 m² liegt der Mittelwert bei 5,28 €, eine Erhöhung um 39 Cent gegenüber 2015.

In den Gruppen IV bis VI finden sich Erhöhungen von 17 bis 26 Cent/m².

Da der Mietspiegel in Papierformat nur noch selten nachgefragt wird, gibt es den Mietspiegel 2017, wie im Vorjahr, nur noch als pdf-Dokument. Nach Verabschiedung wird der Mietspiegel in Kürze im Internet unter www.duisburg.de abrufbar sein.  

Der Mietspiegel ist gesetzlich nicht verpflichtend, dient aber den Mietparteien bei Vertragsverhandlungen als Orientierungshilfe um die Miethöhe je nach Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage der Wohnung zu vereinbaren. Er trägt somit wesentlich zur Klarheit im Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern bei.

Der Mietspiegel hat in Duisburg Tradition und wird seit mehr als 40 Jahren von den beteiligten Mieter- und Vermietervereinen einvernehmlich erstellt und von der Stadt Duisburg herausgegeben. Der Mietspiegel 2017 ist ein einfacher Mietspiegel gemäß § 558 c BGB, der nach Ablauf von zwei Jahren neu zu erstellen ist. 

Haniel erwirbt mit ROVEMA führenden Verpackungsmaschinen-Anbieter

Attraktiver, wachstumsstarker Nischenplayer

Duisburg, 27. Oktober 2017 - Die Franz Haniel & Cie. GmbH (Haniel) hat am 24. Oktober 2017 einen Vertrag zum vollständigen Erwerb von ROVEMA unterzeichnet. Haniel beabsichtigt, ROVEMA von den deutschen Finanzinvestoren Equita GmbH & Co. Holding KGaA und Equita GmbH & Co. CoVest KGaA (nachfolgend „HQ Equita“) und vom geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Becker zu übernehmen. ROVEMA ist ein führendes Unternehmen für die Entwicklung, Produktion, Wartung und Modernisierung von Verpackungsmaschinen und -anlagen. Mit seinem innovativen und breiten Produktportfolio sowie seinen Serviceangeboten ist ROVEMA in den vergangenen beiden Jahren jeweils prozentual zweistellig gewachsen.
Das deutsche Unternehmen mit Hauptsitz in Fernwald/Hessen sowie Niederlassungen und Servicestandorten in über 50 Ländern wird im Jahr 2017 voraussichtlich einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro erzielen. Die Haniel-Holding bietet eine hervorragende Basis für die künftige Entwicklung von ROVEMA, die der bisherige CEO Thomas Becker fortführen wird. Zudem wird er sich am Unternehmen rückbeteiligen.
„Wir freuen uns sehr, mit ROVEMA ein wachstums- und margenstarkes Unternehmen mit vielen Alleinstellungsmerkmalen in einem attraktiven Markt für unser Portfolio gewonnen zu haben“, sagt Haniel-Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow. „ROVEMAs Geschäftsmodell ist in seiner Kombination von technologischer Kompetenz und Kundennähe einzigartig und realisiert herausragende Qualität für hygienische und innovative Verpackungslösungen. ROVEMA ist in diesem Geschäftsfeld ein etablierter Innovator, bedient globale Megatrends und birgt zugleich großes Potenzial – sowohl für organisches als auch für akquisitorisches Wachstum.“

Kundenfokussierter Ansatz
Das innovationsstarke Unternehmen mit seinen rund 600 Mitarbeitern ist ein führender Produzent von Maschinen zur Dosierung, Füllung, Versiegelung, Kartonage und Endverpackung. ROVEMA positioniert sich dabei als Komplettlösungsanbieter: Von Entwicklung, Bau, über Beratung und Projektierung bis zur Installation und Abnahme steht das partnerschaftliche Verhältnis zu den Kunden im Vordergrund. Außerdem umfasst das Angebotsspektrum auch die Generalüberholung gebrauchter Verpackungsmaschinen sowie weitere Serviceangebote.
Derzeit verfügt das Unternehmen neben der Zentrale und Produktion in Fernwald bereits über Standorte in Europa, USA und Asien. Damit ist es insgesamt in über 50 Ländern aktiv. ROVEMA versorgt Kunden aus verschiedenen Bereichen der Nahrungsmittelindustrie über dieses globale Netzwerk aus Niederlassungen und Servicecentern.

Management freut sich über Wachstumsperspektive
Thomas Becker, CEO von ROVEMA, freut sich über die Wachstumschancen unter dem Dach der Haniel-Holding: „Mit der langjährigen Kompetenz Haniels in der Entwicklung von Unternehmen können wir das weitere Wachstum von ROVEMA zügig und strukturiert vorantreiben. Dies ist ein bedeutender Schritt in der Geschichte des Unternehmens. Nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist für ROVEMA unverzichtbares Element der unternehmerischen Kultur. Auch hier finden wir uns bei Haniel wieder.“

„Wir sind überzeugt, mit Haniel den besten Eigentümer für ROVEMA gefunden zu haben“, sagte Christine Weiß, Partnerin bei HQ Equita, zur Vertragsunterzeichnung. „Die Gesellschaft hat mit Bekaert Deslee und CWS-boco bewiesen, wie erfolgreich sie Portfoliounternehmen weiterentwickelt. Das hat für uns den Ausschlag im Bieterprozess gegeben.“

Bisherige Investitionen bilden gute Basis für die künftige Entwicklung
HQ Equita hatte ROVEMA im Juni 2015 von dem geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Becker und zwei weiteren Privatpersonen erworben. Seit Erwerb durch HQ Equita erfolgte eine dynamische Weiterentwicklung des Geschäftes. Zu den gemeinsam umgesetzten Maßnahmen gehören der (Wieder-)Einstieg in den US- und französischen Markt durch die Gründung von lokalen Tochtergesellschaften und der Erwerb der Aktivitäten ehemaliger Vertriebsagenten. Hinzu kommen die Erschließung neuer Anwendungssegmente im Bereich der Verpackung von flüssigen Lebensmitteln und das Angebot von integrierten Robotik-Lösungen. Um dem starken Wachstum Rechnung zu tragen, wurden die Kapazitäten im Unternehmen durch einen Hallenneubau am Standort in Fernwald sowie einen signifikanten Personalaufbau um rund einem Fünftel der Belegschaft seit dem Einstieg erweitert.
Über den Kaufpreis und die weiteren Details der vertraglichen Regelungen wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.
Haniel wurde auf der Transaktion von den folgenden Beratern unterstützt: Berndt+Partner (CDD), ensign advisory (CDD), Ernst & Young (FDD), Glade Michel Wirtz (Recht, Kaufvertrag) und HPC (Umwelt).

HQ Equita wurde auf der Transaktion von den folgenden Beratern unterstützt: Alantra (M&A), Alvarez & Marsal (FDD), Roland Berger (CDD), Watson, Farley & Williams (Recht, Kaufvertrag), Flick Gocke Schaumburg (Steuern) und ERM (Umwelt).

 

duisport gründet Innovationsplattform startport

Keimzelle für Logistik-Innovationen
Duisburg, 23. Oktober 2017 - Die Duisburger Hafen AG (duisport) hat die Innovationsplattform Logistik „startport“ gegründet. Startup-Unternehmen wird auf einer Gesamtfläche von 550 Quadratmetern im kreativen Umfeld der Werhahnmühle am Duisburger Innenhafen die Möglichkeit gegeben, innovative logistische Lösungen zu entwickeln.

„Der Duisburger Hafen als führende Drehscheibe Zentraleuropas und viele Unternehmen in der Region stehen vor großen Herausforderungen, ihre Logistik permanent zu optimieren. Industrie und Logistik müssen dabei bestmöglich vernetzt werden. Die Ideen junger Startups können uns hierbei helfen“, sagte duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake bei der heutigen startport-Eröffnung unter Anwesenheit von NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart.

Interessierte Firmengründer können sich ab sofort über die Webseite www.startport.net für einen Platz im startport-Programm bewerben. Bei erfolgreicher Aufnahme können die Startups ein Jahr lang die Infrastruktur und die Workshops von startport kostenfrei nutzen und ihre Ideen zu einem Geschäftsmodell weiterentwickeln.

Nach Ablauf des Jahres besteht für duisport und seine Exklusiv-Partner Klöckner & Co, Evonik und Initiativkreis Ruhr die Möglichkeit zur Investition in die Startups. Die Partner sind Mitglied im Beirat der startport GmbH und entscheiden bei der Übernahme von Startups in das Programm mit. Überdies können duisport und die Exklusivpartner eigene Projektteams zu Innovationsthemen rund um die Logistik in die Räumlichkeiten des startports entsenden.

Neben den Exklusivpartnern unterstützen beispielsweise die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Rhein-Waal, die Deutsche Bank, das Fraunhofer Institut sowie Roland Berger das Projekt. Diese bieten im startport Workshops zu Digitalisierungsthemen für die Startups und die anderen Partner der Innovationsplattform an. „startport wird durch das Zusammentreffen von Jungunternehmen, Praktikern aus der Wirtschaft und Wissenschaft zu einem lebendigen Ort des Austausches und der Kreativität. Dort entsteht eine Keimzelle für Innovationen in der Logistik“, so Erich Staake.

Ein erstes Jungunternehmen, das innovative Software zur Optimierung von Kransteuerungen und Lagerstrategien in Containerterminals entwickelt hat, ist bereits in das startportProgramm aufgenommen worden.

Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart sagte: „Die Logistik ist hierzulande der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach Handel und Automobilindustrie. Auf dem Weg zur Logistik 4.0 begrüßen wir das Engagement schlagkräftiger Partner für den startport. Durch die neue Innovationsplattform im weltweit größten Binnenhafen wird der Gründerstandort NRW weiter gestärkt. Viel Erfolg wünschen wir den Start-ups, die zukünftig durch Digitalisierung, Automatisierung und moderne Verkehrskonzepte die Logistikkette intelligenter machen werden.“

 

V. l.: Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, und Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart enthüllten gemeinsam bei der Eröffnung des startport-Office das Logo der startport GmbH. © duisport/krischerfotografie

 

Duisburger Wissenschaftler begleiten Überarbeitung der EU-Zentralasienstrategie
 Die Beziehungen zwischen Zentralasien und Europa stehen im Mittelpunkt eines Projekts der Uni Duisburg-Essen und des Berliner Instituts für Europäische Politik (IEP).
Unter dem Titel "SEnECA – Strengthening and Energizing EU-Central Asia Relations" wollen die Wissenschaftler ein transdisziplinäres Netzwerk schaffen, die Überarbeitung der EU-Zentralasienstrategie begleiten und zum Ausbau der Beziehungen beitragen. Im Fokus stehen die fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Seit zehn Jahren verfolgt die EU in der Region eine "Strategie der neuen Partnerschaft". Die Europäische Kommission fördert SEnECA in den kommenden zwei Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro. (idr).

 

China – NRW/Deutschland: Gemeinsam den Digitalen Wandel gestalten!
Tischtennisweltstar Timo Boll hilft mit

Duisburg, 19. Oktober 2017 - Auf dem Business and Investors Forum China 2017 diskutieren Vertreter großer Konzerne und Startups aus China und Deutschland Zukunftspotenziale der Digitalisierung.  
Zum sechsten Mal veranstalten die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST gemeinsam mit der Business Metropole Ruhr GmbH, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) sowie der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V. das Business and Investors Forum China (BIFC). Zum diesjährigen Forum reisen rund 600 Manager und Experten aus China und Deutschland nach Duisburg, um sich über Zukunftsthemen der Digitalwirtschaft auszutauschen.
Das Forum gilt als wichtiges Netzwerktreffen, das Investoren die Chance bietet, chinesisch-deutsche Projekte zu initiieren.  

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, betont: „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Energiewende und neue Konzepte der Mobilität bieten Chancen für die chinesische und nordrhein-westfälische Wirtschaft. Hier müssen wir gemeinsam weiter an innovativen Lösungen arbeiten, um die sich bietenden Chancen für Global Player, den Mittelstand, Startups und für unsere Hochschulen auszuschöpfen.“  
Mehr als 1.000 chinesische Firmen steuern bereits von NRW aus ihre Deutschland- und Europageschäfte.
„Das Interesse chinesischer Investoren am Standort bleibt ungebrochen. Nordrhein-Westfalen wird sowohl als innovativer Zukunftsstandort als auch als logistische Drehscheibe in Europa geschätzt. Allein 2016 kamen 96 neue Unternehmen aus China nach NRW“, erläutert Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST.  
„Die Metropole Ruhr verfügt über die dichteste Hochschullandschaft Deutschlands und ist die Region Nummer eins für Umweltwirtschaft im Land. Dieses große Know-how ist für Chinesen von hohem Interesse“, betont Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Business Metropole Ruhr GmbH.  
Dass das Business and Investors Forum bereits zum zweiten Mal in Duisburg stattfindet, hat einen guten Grund: Denn mit über fünf Millionen Menschen gilt die Metropole Ruhr als wichtiger Markt und führender Logistik-Hot-Spot für China. Besonders die Güterzugverbindung zwischen dem Duisburger Hafen und China trägt zum Ausbau der Handelsbeziehungen bei.
„Duisburg entwickelt sich dank der Seidenstraßeninitiative zu Chinas Tor nach Europa, aber auch umgekehrt. Die steigende Zahl von Direktverbindungen zwischen Duisburg und China bieten Unternehmen große Chancen, Wirtschaftsbeziehungen aufzunehmen und Gütertransporte effizient abzuwickeln. Darüber hinaus verzeichnen wir seit dem Besuch von Chinas Staatspräsident Xi Jinping in Duisburg wachsende Ansiedlungszahlen chinesischer Unternehmen am Wirtschaftsstandort“, erläutert Ralf Meurer, Geschäftsführer der GFW Duisburg.   Im Keynote-Talk berichtet Dr. Reinhold Achatz, Technologiechef der thyssenkrupp AG, über die Rolle von Industrie 4.0 in der Entwicklung des Unternehmens vom Stahlgiganten zur internationalen Technologiegruppe.
Hong Yang, Geschäftsführer der Minmetals Germany GmbH, Toni Cheng, Geschäftsführer der Sengled GmbH und Dr. Julian Bosch, Geschäftsführer der Intrapore GmbH diskutieren zu innovativen Ansätzen der Energie- und Ressourceneffizienz. Alexander Jobst, Marketingvorstand des FC Schalke 04, und Niklas Friederichsen, Head of Product and Sales der Mapudo GmbH, legen ihren Fokus auf digitale Handelsprozesse.  
Partner der Veranstaltung ist unter anderen die Duisburger Hafen AG. Eine Begleitausstellung aller Partner bietet die Möglichkeit zum Austausch und Networking. Zudem haben die Gäste Gelegenheit, sich mit Tischtennisprofi Timo Boll und mit Vertretern des Vereins FC Schalke 04 bei verschiedenen digitalen Sportaktionen zu messen.

V.l.: Timo Boll, Tischtennisprofi, Hong Yang, Geschäftsführer, Minmetals Germany GmbH, Petra Wassner, Geschäftsführerin der NRW.INVEST GmbH,  Prof. Dr. Andreas Pinkwart Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Sören Link, Oberbürgermeister, Stadt Duisburg, Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH, Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH Foto: NRW.INVEST GmbH/Jan Tepass

 

China stellt die Weichen - Wohin geht die Fahrt?

Diskussionsrunde zum 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas

Duisburg, 18. Oktober 2017 - Seit dem letzten Parteitag im Herbst 2012 leitet Staats- und Parteichef Xi Jinping die Geschicke des Landes. Der 19. Parteitag

der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) im Oktober 2017 wird die strategischen Ziele für die kommenden fünf Jahre festlegen. Wichtige Weichenstellungen stehen an. Welche Antworten hat die Regierung auf aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen? Wie will China sich positionieren und seine Rolle auf der Weltbühne gestalten?

Prof. Dr. Thomas Heberer und Prof. Dr. Markus Taube diskutieren am 14.11.2017 über die Ergebnisse des 19. Parteitags der KPCh. Johannes Pflug, China-Beauftragter der Stadt Duisburg, wird das Gespräch moderieren.

Es diskutieren:

Prof. Dr. Thomas Heberer

Politik und Gesellschaft Chinas, Kodirektor Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr

Prof. Dr. Markus Taube

Wirtschaft Chinas, Kodirektor Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr

Moderation: Johannes Pflug, China-Beauftragter der Stadt Duisburg

 

Um Anmeldung wird gebeten. E-Mail: konfuzius-institut@uni-due.de.
Veranstaltungsort | Konfuzius-Institut Metropole Ruhr an der Universität Duisburg-Essen - Konferenzraum 3 | Tec-Center | Bismarckstraße 120 | 47057 Duisburg

Unternehmen besorgt über Freihandelsskepsis

IHK-Konjunkturbericht Herbst 2017
Duisburg, 18. Oktober 2017 - Im Unterschied zur Frühjahrsumfrage der IHK empfinden die Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen verstärkt als Risikofaktor für ihre weitere Entwicklung. 54 Prozent zeigen sich, gefragt nach diesem Risiko, besorgt. Das sind rund 10 Prozent mehr als bei der letzten IHK-Befragung.
Die mit einem wachsenden Nationalismus einhergehende Freihandelsskepsis und eine auch in einigen europäischen Staaten erkennbare Tendenz, Grenzen durch neue bürokratische Hürden wieder aufzubauen, dürften hieran einen großen Anteil haben. „Der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr ist für viele Unternehmen am Niederrhein schon immer gelebte Praxis und Voraussetzung beispielsweise für alle Geschäfte mit den Niederlanden“, so Hamann.
Fachkräftemangel gefährdet Wettbewerbsfähigkeit zunehmend Der Fachkräftemangel ist inzwischen aus Sicht der Unternehmen eines der wirtschaftlichen Hauptrisiken. Mit 53 Prozent sieht mehr als jedes zweite Unternehmen hierin ein Risiko für die eigene Entwicklung. Besonders in der Industrie können offene Stellen häufig längerfristig nicht besetzt werden.
„Der Wettlauf um die Nachwuchskräfte verschärft sich zusehends“, so Hamann. „Die Unternehmen wollen angesichts der guten Auftragslage Stellen aufbauen oder müssen ruhestandsbedingt Personal ersetzen, finden aber schwer geeignete Kräfte. Das hemmt Wachstumschancen und schränkt die Wettbewerbsfähigkeit ein.“ Sieben von zehn Unternehmen suchen Ersatz, da langjährige Mitarbeiter altersbedingt ausscheiden.
Jeweils die Hälfte der Unternehmen gab zudem an, die Betriebstätigkeit aufgrund von fehlendem Personal einschränken zu müssen. Im Dienstleistungssektor, insbesondere in personalintensiven Branchen wie Verkehr und Logistik sowie im Gastgewerbe, macht sich der Fachkräftemangel auch in Form von steigenden Arbeitskosten bemerkbar.
Image der dualen Ausbildung stärken Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, fordern drei von fünf Unternehmen, die Qualifikation der Schulabgänger zu verbessern. 41 Prozent der Befragten, sprechen sich dafür aus, das Image der dualen Ausbildung zu stärken, da beruflicher Erfolg zunehmend akademischen Laufbahnen zugeschrieben wird. Rund jedes dritte Unternehmen sieht die Städte und Gemeinden in der Pflicht, mit attraktiven Standortvoraussetzung die Rekrutierungsbemühungen zu unterstützen. In diesen Ergebnissen ist ein deutlicher Auftrag an die neuen Regierungen in Bund und Land zu erkennen, auch gemeinsam mit der Wirtschaft Lösungen zu finden, die die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes stärken.  

www.ihk-niederrhein.de/Konjunkturberichte

 

 

- "duraBASt": Innovatives Testgelände für den Straßenbau eröffnet
- 10. Europäischer Kongress "Bauen mit Holz"

Köln/Duisburg, 18. Oktober 2017 - Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete am 18. Oktober das neue Demonstrations-, Untersuchungs- und Referenzareal der Bundesanstalt für Straßenwesen (duraBASt) vor mehr als 130 nationalen und internationalen Gästen aus Forschung, Politik, Verwaltung, Hochschulen und Industrie. Realisiert wurde das duraBASt gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) im Rahmen des Forschungsprogramms "Die Straße im 21. Jahrhundert".

Um die Straßeninfrastruktur auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten, werden auf dem Gelände im Autobahnkreuz Köln-Ost neue und innovative Baustoffe, Bauweisen und Bauverfahren getestet. Die Straßen in Deutschland müssen für die Zukunft gerüstet sein: Güterverkehrszunahme, Klimawandel, Energiewende und Rohstoffknappheit sind zu bewältigen.

"Ziel des duraBASt ist es, Innovationen deutlich schneller als bisher in die Baupraxis überführen zu können. Damit erreichen wir einerseits eine nachhaltige Anpassung der Straßeninfrastruktur an zukünftige Herausforderungen und andererseits leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung im Straßenbau. Für dieses innovative Testgelände stellen wir rund 13 Million Euro bereit," so Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, anlässlich der Eröffnung des duraBASt.

Die weltweit einzigartige Versuchseinrichtung im Osten von Köln ermöglicht durch die Erstellung von Untersuchungsfeldern und Demonstratoren realitätsnahe Erprobungen im Maßstab 1:1, bei denen neue Baustoffgemische, Bauweisen oder Bauverfahren zeitraffend belastet und auf ihre Dauerhaftigkeit hin geprüft werden. Somit kann die Zeitspanne zwischen Forschung und Regeleinsatz von Innovationen deutlich verkürzt werden. Die Demonstrations- und Untersuchungsareale sollen dabei nicht allein von der BASt, sondern auch von der Bauindustrie zu Entwicklungs- und Untersuchungszwecken genutzt werden.
"Die Herausforderungen im Straßenbau wachsen seit Jahren an: mehr Verkehr, höhere Anforderungen im Umwelt- und Immissionsschutz sowie gestiegene Erwartungen an die Qualität der Strecken", sagte Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen. "Umso wichtiger ist es, sich diesen Herausforderungen mit Hilfe von Forschung und Innovationen zu stellen. NRW unterstützt die BASt dabei nach Kräften. Gerade vor diesem Hintergrund ist es so erfreulich, dass das neue Untersuchungsareal praktisch direkt in unserem Wohnzimmer liegt und wir so gegenseitig voneinander profitieren können."
Zusätzlich auf dem Gelände verwirklichte Referenzstrecken dienen der Qualitätssicherung von Messfahrzeugen, die für die Zustandserfassung und -bewertung von Fahrbahnoberflächen eingesetzt werden. Nach einer Bauzeit von etwa zwei Jahren wurde das rund 25.000 Quadratmeter große und etwa einen Kilometer lange Areal nun feierlich eröffnet. Eine Fachausstellung, in der bereits begonnene und geplante Projekte des duraBASt präsentiert und demonstriert wurden, begleitete die Eröffnung.
Fakten *Baubeginn: Juni 2015 *Bauzeit: rund zwei Jahre *Kosten: rund 13 Millionen Euro *Nutzungsdauer: rund 30 Jahre *Länge: rund ein Kilometer *Fläche: rund 25.000 Quadratmeter *Demonstratoren und Untersuchungsareale: 16 *Referenzflächen: Längsebenheit, Querebenheit, Griffigkeit, Substanzmerkmale (Oberfläche) und Textur .

 

10. Europäischer Kongress "Bauen mit Holz"

Staatssekretär Dr. Bottermann: „Das Bauen mit Holz wollen wir fördern. Es ist eine vernünftige Antwort auf den Klimawandel, nachhaltig und zukunftsfähig.“

Am 18.10. findet in Köln der 10. Europäische Kongress „Bauen mit Holz im urbanen Raum“ statt. Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium zum Auftakt des Kongresses: „Das Haus, die Brücke, das Möbelstück aus Holz – das ist hartes Faktum einer künftigen Industriegesellschaft. Denn bereits heute entspricht Holz oft besser als Stahl und Beton den ökologischen, konstruktiven und ästhetischen Ansprüchen“.

„Das Bauen mit Holz und die Kombination von Holz mit anderen Werkstoffen wie Glas, Stahl, Stein und Beton fördern die regionale Wertschöpfung, die regionale Wirtschaft, schafften neue Arbeitsplätze und bieten Perspektiven für kleine und mittlere Firmen. Deswegen wollen wir das Bauen mit Holz künftig stärker befördern“ so Bottermann.
Wichtige Bausteine dieser Förderung sind die Digitalisierung in der gesamten Wertschöpfungskette Holz, die Errichtung des Holzkompetenzzentrums „Wald und Holz 4.0“ in Dortmund und Modellprojekte wie das H7 im Münsteraner Stadthafen, einem 7 geschossigen Bürogebäude mit 4.500 Quadratmetern Nutzfläche in zukunftsweisender Holz-Hybridbauweise. Nicht zuletzt wir es dabei auch auf die Überarbeitung gesetzlicher Regelungen ankommen, die zur Zeit den Holzbau eher hemmen als fördern.

2014 arbeiteten über 200.0000 Menschen in der Forst- und Holzwirtschaft Nordrhein-Westfalens, der jährliche Umsatz beläuft sich auf 40 Milliarden Euro.

 

 

 

Postbank Studie Wohnatlas 2017

Dortmund teuerste Lage im Pott - Höchstes Preisniveau im Vergleich zum Pro-Kopf-Jahreseinkommen - Keine weiteren Preissteigerungen in Sicht

Duisburg, 16. Oktober 2017 - Dortmund ist als größte Stadt des Ruhrgebiets auch die teuerste - zumindest, wenn man die Immobilienpreise mit den Einkommen der Bewohner vergleicht. Sieben Pro-Kopf-Jahreseinkommen* kostet eine 100-Quadratmeter-Wohnung durchschnittlich, 1.417 Euro werden pro Quadratmeter fällig. Im Revier liegen die Quadratmeterpreise nur in Essen etwas höher - allerdings wird dort auch besser verdient, sodass Immobiliendarlehen unterm Strich schneller abbezahlt werden können.

6,7 Jahreseinkommen müssen die Essener im Schnitt dafür aufbringen. Dies sind Ergebnisse des Postbank Wohnatlas 2017, der die Immobilienmärkte in 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten unter die Lupe nimmt. Dabei haben die Preise in den vergangenen Jahren zugelegt: Zwischen 2012 und 2016 stiegen sie real um 11,6 Prozent.
Im Vergleich der 40 größten Städte in Deutschland fällt auf, dass sich der Immobilienmarkt im Ruhrgebiet zurückhaltend entwickelt. Hinsichtlich der Preissteigerung zwischen 2012 und 2016 liegt Dortmund mit seinem kleinen Plus auf Platz 32. Von den zehn Städten mit der geringsten Teuerungsrate liegen acht im Pott oder in unmittelbarer Nähe.

Tabelle: Ruhrgebiet in Zahlen
A Preis/qm 2016
B Kaufpreis/Einkommen* 2016
C Preiswachstum real 2012-2016
D Vervielfältiger** 2016
E Bevölkerungswachstum p.a. 2016-2030
F Kaufpreisprognose p.a. real 2016-2030
         A                B        C           D          E           F
Dortmund        1417 EUR    7,0    11,6 %    18,2    -0,26 %  -0,64 %
Essen              1436 EUR    6,7    13,2 %    18,3    -0,32 %  -1,08 %
Bochum           1391 EUR    6,7     8,2 %    18,3     -0,40 %  -1,16 %
Gelsenkirchen    974 EUR    5,5     1,9 %    15,2     -0,70 %  -2,02 %
Duisburg         1062 EUR     5,8     0,8 %    15,7     -0,49 %  -1,31 %
 

Kaufpreis einer 100-Quadratmeter-Wohnung in Relation zum verfügbaren Einkommen pro Kopf, ** Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete. Quellen: Empirica (2017); MB Research (2016); BBSR (2015); Berechnungen des HWWI.

 



Drohender Wertverfall
Im Postbank Wohnatlas 2017 werfen die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die die Studie für die Postbank erstellt haben, auch einen Blick in die Zukunft. Für Dortmund prognostizieren sie einen leichten Bevölkerungsrückgang, der in den Jahren bis 2030 auch auf die Kaufpreise drückt. Neben der künftigen Entwicklung der Einwohnerzahlen wurden weitere Parameter wie Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben in die Berechnungen einbezogen, um eine Prognose für die Wertentwicklung bis 2030** zu erstellen.

Eigentümer in Dortmund müssen mit einem jährlichen Wertverlust von real 0,64 Prozent rechnen. Der schwache Trost dabei: In anderen Städten des Ruhrgebiets fallen die Preise noch deutlich schneller. Gute Karten für Immobilienkäufer Wer die Immobilie allerdings nicht als Kapitalanlage betrachtet, sondern kaufen möchte, um Miete einzusparen, hat in Dortmund gute Karten. Immobilien kosten im Schnitt umgerechnet 18,2 Jahresnettokaltmieten. Im Verhältnis zu den örtlichen Mieten ist Wohneigentum also vergleichsweise günstig.
In ähnlich großen Städten, etwa in Leipzig, Düsseldorf oder Stuttgart, zahlt man mindestens 23,8 Nettojahreskaltmieten, in den Metropolen Hamburg und München sogar mehr als 30. "Wer sich in Dortmund den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt, hat gute Chancen, noch Geld zu sparen. Die Kosten für eine Baufinanzierung könnten aufgrund des niedrigen Zinsniveaus geringer ausfallen als die bisherige Mietzahlung", sagt Matthias Grimbs, Regionaldirektor der Postbank Finanzberatung in Dortmund. Nicht nur die Zahlen entscheiden In einem Markt mit fallenden Preisen muss das Objekt selbst besonders genau geprüft werden.

"Negative Prognosen müssen nicht zwangsläufig auf jedes Objekt zutreffen. Wer an Wohneigentum interessiert ist, sollte die Immobilie sorgfältig prüfen. Denn es gibt auch hier die Chance, Häuser und Wohnungen mit Potenzial zu entdecken", erläutert Postbank-Experte Grimbs. Auch individuelle Faktoren spielen eine große Rolle. "Mindestens genauso wichtig wie die Bausubstanz sind Lage und Ausstattung. Und natürlich die Frage: Passt die Immobilie zu mir und meiner Zukunftsplanung?", so Grimbs.

Hintergrundinformationen zur Postbank Studie Wohnatlas 2017
Die Postbank Studie Wohnatlas 2017 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Alkis Henri Otto, Forschungsbereichsleiter Hamburg, Städte und Regionen, vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) durchgeführt. Analysiert wurden 402 Landkreise und kreisfreie Städte (darunter noch der Landkreis Osterode am Harz, der am 1. November 2016 Teil des Landkreises Göttingen wurde). *

Definition verfügbares Jahreseinkommen pro Kopf: Netto-Gesamteinkommen der privaten Haushalte einer Stadt, umgerechnet auf ihre Einwohner, Kinder und Rentner eingeschlossen.
Das Netto-Jahreseinkommen setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern, Einkommen aus selbstständiger Arbeit, Vermögenseinkommen in Form von Zinsen und anderen Kapitalerträgen, Mieteinnahmen sowie Sozialleistungen (Renten, Kindergeld, Arbeitslosengeld und Sozialleistungen) - abzüglich Steuern und Sozialabgaben.
Das verfügbare Einkommen pro Kopf ist ein Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in einer Region oder Stadt. ** Prognose reales Preiswachstum pro Jahr in Prozent bis 2030 nach dem HWWI-Wohnungsmarktmodell: Anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben wurde die Nachfrageentwicklung berechnet. Die Entwicklung des Angebots bleibt davon nicht unberührt.
In das HWWI-Wohnungsmarktmodell flossen sowohl die Entwicklung der Nachfrage als auch die des Angebots ein. Mit diesem Prognose-Instrument lässt sich nachzeichnen, wie sich beide Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende steht die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2016-2030.

Tchibo denkt über einen Logistikneubau in der Region Duisburg nach

Duisburg, 09. Oktober 2017 - Tchibo prüft hat einen zenralen Logistikstandort in Bremen, prüft aber ein neues, ca. 100.000 m² großes Verteilungszentrum in der Region Duisburg zu eröffnen.

 

7. LANGEN NACHT DER INDUSTRIE

Duisburg, 29. September 2017 - Unternehmen an Rhein und Ruhr öffnen bei der siebten LANGEN NACHT DER INDUSTRIE am 12. Oktober 2017 ihre Türen und ermöglichen den Teilnehmern faszinierende Blicke hinter die Kulissen der Produktion – so wird Industrie erleb- und begreifbar. In diesem Jahr machen 87 Industrie- und industrienahe Unternehmen mit, die sich auf 52 organisierte Touren verteilen.
Am Abend der Veranstaltung werden von ca. 17:00 bis 22:30 Uhr nacheinander jeweils zwei Unternehmen besichtigt. Die Bus-Touren starten von verschiedenen Plätzen in der Region. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wie in den Vorjahren übersteigt die Zahl der Anmeldungen die rund 3.500 begehrten Plätze um ein Vielfaches. Für einzelne Touren gibt es Restplätze.

 

Touren Startplatz Unternehmen
1 Wuppertal Gebr. Becker GmbH
1 Wuppertal KFV Karl Fliether GmbH & Co. KG
2 Wuppertal Bayer AG
2 Wuppertal Lhoist Western Europe - Rheinkalk GmbH
3 Wuppertal Cours GmbH & Co.KG
3, 4,5  Wuppertal Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG
6 Wesel, (Franz-Etzel-Platz) Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH
6 Wesel, (Franz-Etzel-Platz) Westnetz GmbH (Wesel)
7 Wesel, (Franz-Etzel-Platz) Siemens AG, Bocholt
7 Wesel, (Franz-Etzel-Platz) TRIMET Aluminium SE
8 Wesel, (Franz-Etzel-Platz) Siemens AG, Voerde
8 Wesel, (Franz-Etzel-Platz) Solvay Chemicals GmbH, Werk Rheinberg
9 Neuss (Kirmesplatz) RWE Power AG (Tagebau Garzweiler)
9 Neuss (Kirmesplatz) RWE Power AG (Neurath)
10 Neuss (Kirmesplatz) Hydro Aluminium Rolled Products GmbH (Grevenbroich)
10 Neuss (Kirmesplatz) RheinCargo GmbH & Co. KG/Neuss Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG
11, 19 Neuss (Kirmesplatz) 3M Deutschland GmbH - European Distribution Center
12 Neuss (Kirmesplatz) ALUMINIUM NORF GmbH
12 Neuss (Kirmesplatz) Walter Rau Neusser Öl und Fett AG
13 Neuss (Kirmesplatz) TEEKANNE GmbH & Co. KG
13 Neuss (Kirmesplatz) Teepack Spezialmaschinen GmbH & Co. KG
14, 17 Neuss (Kirmesplatz) innogy SE (Neuss)
14, 16 Neuss (Kirmesplatz) Rheinisch-Bergische-Druckerei
15, 16,17 Neuss (Kirmesplatz) O.&L. Sels
18 Neuss (Kirmesplatz) C.Thywissen GmbH
18 Neuss (Kirmesplatz) Pierburg GmbH - Werk Niederrhein
20 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) Rhenus Lub GmbH & Co KG
20 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) Trützschler GmbH & Co. KG
21 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) SMS group GmbH
21 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) Zalando Logistics Mönchengladbach SE & Co. KG
22 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) AUNDE Group
22 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) Scheidt & Bachmann GmbH
23, 24, 25 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) Niersverband
23 Mönchengladbach (Parkplatz Geroweiher) SURTECO art GmbH
26 Krefeld (Grotenburg Stadion) ANDRITZ Küsters GmbH
26 Krefeld (Grotenburg Stadion) MÜHLHÄUSER GmbH
27 Krefeld (Grotenburg Stadion) ATR Industrie-Elektronik GmbH
27 Krefeld (Grotenburg Stadion) Siemens AG, Krefeld
28 Krefeld (Grotenburg Stadion) Baumer hhs GmbH
28 Krefeld (Grotenburg Stadion) Derda Verpackung & Logistik GmbH
29 Krefeld (Grotenburg Stadion) DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH - Werk Krefeld (Deutsche Bahn)
29 Krefeld (Grotenburg Stadion) Outokumpu Nirosta GmbH
30 Krefeld (Grotenburg Stadion) EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG
30 Krefeld (Grotenburg Stadion) GEMO G. Moritz GmbH & Co. KG
31 Krefeld (Grotenburg Stadion) Cargill Deutschland GmbH
31 Krefeld (Grotenburg Stadion) Henkel Fragrance Center GmbH, Krefeld
32 Duisburg (MSV Arena) EUROPIPE GmbH
32 Duisburg (MSV Arena) Evonik Industries AG, Standort Essen
33 Duisburg (MSV Arena) Hatec Haag - Technischer Handel GmbH
33 Duisburg (MSV Arena) TRIMET Aluminium SE
34 Duisburg (MSV Arena) DK Recycling und Roheisen GmbH
34 Duisburg (MSV Arena) Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM)
35 Duisburg (MSV Arena) thyssenkrupp Steel Europe AG
35 Duisburg (MSV Arena) TSR Recycling GmbH & Co. KG
36 Duisburg (MSV Arena) ArcelorMittal Duisburg
36 Duisburg (MSV Arena) Siemens AG, Mülheim an der Ruhr
37 Duisburg (MSV Arena) Grillo-Werke AG
37 Duisburg (MSV Arena) Siemens AG, Duisburg
38, 39 Düsseldorf Aquazoo DILLENBERG GmbH & Co. KG
39, 40 Düsseldorf Aquazoo Hille & Müller GmbH
38, 40 Düsseldorf Aquazoo Fortín Mühlenwerke GmbH & Co. KG
41 Düsseldorf Aquazoo Daimler AG Mercedes-Benz Werk Düsseldorf
41 Düsseldorf Aquazoo Stadtwerke Düsseldorf AG
42 Düsseldorf Aquazoo ABB AG Calor Emag Mittelspannungsprodukte
42 Düsseldorf Aquazoo Industrie trifft Start-up (IHK D.-Dorf.)
43 Düsseldorf Aquazoo ENKE-WERK, Johannes Enke GmbH & Co. KG
43 Düsseldorf Aquazoo Flughafen Düsseldorf GmbH
44 Düsseldorf Aquazoo Messe Düsseldorf GmbH
44 Düsseldorf Aquazoo TÜNKERS Maschinenbau GmbH
45 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) Henkel AG & Co. KGaA
45 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) Vallourec Deutschland GmbH
46 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
46 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) Hydro Aluminium Rolled Products GmbH (Neuss)
47 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) BASF Personal Care and Nutrition GmbH
47 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) Stadtentwässerungsbetrieb Landeshauptstadt Düsseldorf
48 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) apt Hiller GmbH
48 Düsseldorf (P&R Südpark Düsseldorf) Bayer AG / Crop Science Division
49 Düren (Annakirmesplatz) Rurtalbahn GmbH
49 Düren (Annakirmesplatz) CMC Technologies GmbH & Co. KG
50 Düren (Annakirmesplatz) HAPI TEC GmbH
50.2 Düren (Annakirmesplatz) SCHOELLERSHAMMER GmbH & Co. KG
51 Düren (Annakirmesplatz) Grace Silicia GmbH
51 Düren (Annakirmesplatz) BLEND + GmbH, Purpurlab GmbH, Veolia Industriepark Deutschland GmbH
52 Düren (Annakirmesplatz) Hoesch Design GmbH
53 Düren (Annakirmesplatz) Sihl GmbH

 

 

Wirtschaftsexperten prognostizieren Fortsetzung des Aufschwungs

Essen/Duisburg, 28. September 2017 - Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin im Aufwind. Das bestätigt das Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen im Rahmen der aktuellen Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei, so die Experten.

Für die erste Hälfte des kommenden Jahres erwarten die Institute eine leichte Abschwächung der Konjunktur. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im nächsten Jahr um zwei Prozent zulegen. Der Aufschwung bewirke aber auch Anspannungen: Die Zahl der gemeldeten Stellen wächst. In einigen Bereichen wie der Baubranche zeigt sich bereits ein Arbeitskräftemangel. Auch die Erzeugerpreise sind merklich gestiegen. - idr -

 


GIMDU – zweite Runde für lokale Gewerbeimmobilienmesse in Duisburg

Wirtschaftsförderung Duisburg bringt Angebot und Nachfrage zusammen Duisburg, 27. September 2017 - Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) veranstaltet zum zweiten Mal eine Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Renditeobjekte in Duisburg: am 8. und 9. November 2017 in der Mercatorhalle im CityPalais, Landfermannstraße 6 – jeweils von 14 bis 19 Uhr.
Bereits die Premiere im Vorjahr war ein voller Erfolg: mehr als 35 Messestände, über 100 Aussteller und rund 300 Besucher belegen dies. Dass die GIMDU daher zu einer „Dauereinrichtung“ werden soll, sieht auch Axel Quester, Geschäftsführer von der Armin Quester Immobilien GmbH, so: „Es gehört zum Duisburger Selbstbewusstsein, dass wir uns als Standort für Gewerbeimmobilien mit einer eigenen Messe präsentieren. Die überragende Resonanz im vergangenen Jahr hat gezeigt, welch große Bedeutung das Thema in der Stadt hat."  

Die Messe lädt Anbieter und Nutzer von Gewerbeimmobilien ein, am Wirtschaftsstandort Duisburg aktiv zu werden und die Stadt weiter auf Wachstumskurs zu halten. Gerade die lokale Zuschneidung des Messekonzeptes hat auch Axel Funke, Vorstandsvorsitzender der Fokus Development AG, überzeugt, sich auf der diesjährigen GIMDU zu engagieren: „Die Fokus Development AG hat ihren Firmensitz in Duisburg. Als hier ansässiges Immobilienunternehmen, das ebenfalls Projektentwicklungen in Duisburg plant und umsetzt, bietet uns die GIMDU eine tolle Plattform, um unser Unternehmen und unsere Projekte vorzustellen. Ein Heimspiel sozusagen.“  

Die große Bandbreite ist es, die die GIMDU so vielfältig macht. Die Messe richtet sich an private und gewerbliche Anbieter sowie Nachfrager von Gewerbeflächen. Die Beteiligungsmöglichkeiten reichen von einer kostenlosen Wandhängung des Objektes bis hin zur Buchung eines eigenen Messestandes. „Wir wollen ganz gezielt allen Anbietern von Gewerbeimmobilien die Chance geben, ihr Objekt auf der GIMDU zu präsentieren“, so GFW-Projektmanagerin und GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski.
Aussteller treffen auf Interessenten, die Investitions-, Miet- oder Pachtobjekte suchen. Eines der größeren Immobilienprojekte wird von dem Unternehmen Alpha Industrial GmbH & Co. KG vorgestellt. Dazu Ulrich Wörner, Geschäftsführer von Alpha Industrial: „Für die Rheindeich S.a.r.l., bestehend aus den Investoren Alpha Industrial und der Hagedorn Revital, war die GIMDU-Teilnahme bereits in 2016 sehr erfolgreich. Wir haben gute Gespräche zu unserem Neubauprojekt ‚Gewerbepark Duisburg‘ geführt, der bei Komplettausbau sechs Hallen mit über 70.000 qm moderner Gewerbe- und Logistikflächen umfassen wird. Davon sind bereits circa 42.000 qm vermietet. Jetzt freuen wir uns auf eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte, bei der uns die Duisburger Fachmesse für Gewerbeimmobilien unterstützen wird.“  

Auf der Messe werden auch Themen rund um das gewerbliche Wohninvestment beleuchtet. Für Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG Duisburger Baugesellschaft, dem größten Duisburger Bauunternehmen, ebenfalls wieder ein Grund, an der GIMDU teilzunehmen: „Die GIMDU war ein voller Erfolg – und eine wunderbare Gelegenheit für uns, die neuen Bauflächen der Stadt Duisburg, die wir entwickeln, einem ganz breit gemischten Publikum vorzustellen. Deswegen unterstützen wir gerne die Neuauflage der GIMDU in diesem Jahr wieder als Hauptsponsor. Wir selbst präsentieren natürlich unsere aktuellen Projektstände und neue Ideen für die weitere Stadtentwicklung.“  

Auch Markus Büchte, Vorstand der CUBION Immobilien AG, sagte bereits unmittelbar nach der letztjährigen Messe die erneute Unterstützung als Sponsor für die GIMDU 2017 zu: „Der Büroflächenmarkt in Duisburg hat für das Ruhrgebiet und für uns als regionale Immobilienagentur seit jeher einen beachtlichen Stellenwert. Gerne präsentieren wir daher auf der GIMDU wieder unser facettenreiches Duisburger Flächenangebot.“  

Um konkrete Immobilienprojekte und aktuelle Themen der Stadtentwicklung wird es auch in dem Rahmenprogramm gehen, dass das Team der GFW Duisburg erneut dazu nutzt, die Dynamik des Duisburger Wirtschaftsstandortes zu verdeutlichen und in einen direkten Dialog mit den Akteuren zu treten. Das unterstützt auch Olaf Geist, Leiter Region West von der Aurelis Real Estate Service GmbH: „Die GIMDU bietet eine gute regionale Plattform, um konkret mit potenziellen Investoren und Nutzern ins Gespräch zu kommen und die Stärken des Standortes Duisburg an der richtigen Stelle hervorzuheben.“  

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer freut sich über das erneute Engagement vieler Partner aus dem letzten Jahr: „Die Teilnahme der letztjährigen Partner und die Gewinnung neuer Sponsoren zeigt uns, dass wir mit dem Konzept der Messe richtig gelegen haben und Duisburgs Gewerbeimmobilienmarkt enormes Potenzial hat.“  

Zu den Partnern und Sponsoren der GIMDU zählen: GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, Aurelis Real Estate Service GmbH, CUBION Immobilien AG, Alpha Industrial GmbH & Co. KG, HAGEDORN, Armin Quester Immobilien GmbH, Fokus Development AG, Deutsche Bank, Sparkasse Duisburg, Selektive Immobilien Service GmbH und die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg-Wesel-Kleve.  
Auch in diesem Jahr wird die Messe von Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sowie dem Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK Michael Rüscher und GFW-Chef Ralf Meurer eröffnet.  

V.l.: GIMDU-Kooperationspartner Axel Funke (Fokus Development AG), GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, Gerhild Gössing (GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH), Olaf Geist (Aurelis Real Estate Service GmbH, Region West), Markus Büchte (Cubion Immobilien AG) und Axel Quester (Armin Quester Immobilien GmbH) - Foto Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


duisport kooperiert mit awo lifebalance

Wenn Eltern rasch Hilfe brauchen 

Duisburg, 27. September 2017 - Die Duisburger Hafen AG (duisport) unterstützt ihre Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Kostenübernahme der Beratungs- und Vermittlungsleistungen der awo lifebalance GmbH.  

Der Dienstleister der Arbeiterwohlfahrt hilft den Hafenbeschäftigten bei der Suche nach Kinder-Betreuungsplätzen sowie Angeboten für hilfs- und pflegebedürftige Angehörige. Die Beratung ist absolut vertraulich, da awo lifebalance die Daten weder an den Arbeitgeber noch an Dritte weitergibt.

 

duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake möchte durch dieses Angebot den Beschäftigten bei schwierigen Familiensituationen unterstützend zur Seite stehen. „Wir sind uns der Verantwortung für unsere engagierten Mitarbeiter bewusst, wenn diese Hilfe im privaten Umfeld benötigen.“

 

 

NRW-Binnenhäfen: Güterumschlag im ersten Halbjahr 2017 nahezu auf Vorjahresniveau

Düsseldorf/Duisburg, 27. September 2017 - In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2017 insgesamt rund 64,3 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, lag der Güterumschlag damit um 0,3 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Mit 24,6 Prozent war nahezu ein Viertel der beförderten Tonnage dem Gefahrgut zuzuordnen. Infotabelle (siehe Anhang).
Wie die Statistiker weiter mitteilen, war beim Containerumschlag im ersten Halbjahr 2017 ein Anstieg von 1,0 Prozent auf rund 590 000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen: Der Empfang von Containern (287 500 TEU) war dabei um 2,6 Prozent höher, der Containerversand (302 500 TEU) jedoch um 0,4 Prozent niedriger als der entsprechende Vorjahreswert. Die in Containern beförderte Tonnage sank um 1,6 Prozent. Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist. (IT.NRW)

 

Güterumschlag von Binnengüterschiffen in den NRW-Binnenhäfen
von Januar bis Juni
Güterabteilung 2016 2017
in Millionen Tonnen Veränderung1)
1) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
Insgesamt 64,5 64,3 −0,3 %
  darunter  
  Erze, Steine und Erden u. Ä. 19,4 17,8 −8,0 %
  Kokerei- und Mineralölerzeugnisse 11,4 12,1 +6,0 %
  Kohle, rohes Erdöl und Erdgas 11,0 10,1 −7,9 %
  chemische Erzeugnisse 7,0 7,2 +3,6 %

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war beim Containerumschlag im ersten Halbjahr 2017 ein Anstieg von 1,0 Prozent auf rund 590 000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen: Der Empfang von Containern (287 500 TEU) war dabei um 2,6 Prozent höher, der Containerversand (302 500 TEU) jedoch um 0,4 Prozent niedriger als der entsprechende Vorjahreswert. Die in Containern beförderte Tonnage sank um 1,6 Prozent.

Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist. (IT.NRW)

 

 

Grundstücksmarktbericht NRW 2017

Umsatzanstieg bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Anstieg des Geldumsatzes bei Mehrfamilienhäusern im Regierungsbezirk Düsseldorf, Preise für neue Eigentumswohnungen steigen um 7 %

Düsseldorf/Duisburg, 15. September 2017 - Der Grundstücksmarkt im Regierungsbezirk Düsseldorf ist im Berichtsjahr 2016 insgesamt von einer Preissteigerung gekennzeichnet. Die Anzahl der Kauffälle stieg um 8 % und der Geldumsatz um 15 % gegenüber dem Vorjahr.
Im Teilmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 13.005 Kauffälle (+ 3 %) registriert mit einem Geldumsatz von 3,59 Mrd. Euro (+ 8 %). Somit wurde der negative Trend vom Vorjahr nicht fortgesetzt. Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern nahm um 13 % zu. Der Geldumsatz stieg hier um 40 %. Die Preissteigerung liegt bei den Mehrfamilienhäusern bei 9 %.

Ebenfalls wurden im Teilmarkt der Gewerbeobjekte mehr Kauffälle registriert (+ 10 %), jedoch mit einem Rückgang des Geldumsatzes von 19 %. Auch die Nachfrage nach Wohnungseigentum nahm wieder zu. Die Zahl der Kaufverträge stieg um 10 %, ebenso stieg der Geldumsatz um 17 %. Hier gab es einen Preisanstieg von 7 %. Die Preise für Erstverkäufe von Wohnungseigentum zogen bezirksweit weiter um 6 % an.

Die Marktpreise von unbebauten Baugrundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser nahmen um 5 % zu und die Anzahl der Kauffälle stieg um 12 %. Ebenfalls stieg der Geldumsatz um 20 %. Bei den landwirtschaftlich genutzten Flächen stiegen die Preise um 6 % an. Es wurden 527 (- 2 %) Verkäufe mit einem Geldumsatz von 61 Mio. Euro (- 4 %) ermittelt.

Spitzenreiter bei den Baulandpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren Wohnlagen ist Düsseldorf mit 680 €/m² gefolgt von Ratingen, Langenfeld und Hilden mit 420 €/m², 410 €/m² bzw. 400 €/m², Meerbusch mit 390 €/m² und Neuss mit 380 €/m². Deutlich günstiger ist die Situation in einigen ländlichen Gebieten. So liegt der Preis für den Quadratmeter Bauland in mittleren Wohnlagen beispielsweise in Kalkar und Uedem bei 110 Euro sowie in Weeze bei 105 Euro.

Die Preise für Eigentumswohnungen sind in Düsseldorf am höchsten. Der Quadratmeter Wohnfläche kostet hier in mittlerer Lage 4.263 €/m². An zweiter und dritter Stelle stehen Hilden mit 3.470 €/m² und Langenfeld mit 3.460 €/m². Darauf folgen Kreis Mettmann mit 3.280 €/m², Straelen mit 3.270 €/m² und Ratingen mit 3.249 €/m². Dagegen kostet eine Eigentumswohnung in Viersen und Goch mit jeweils 2.330 €/m², in Brüggen 2.301 €/m² sowie in Emmerich am Rhein 1.940 €/m².

Erstbezugsfertige Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften im Kreis Kleve kosten mit 235.000 € deutlich weniger als in Düsseldorf mit 677.550 €. Reihenmittelhäuser sind im Allgemeinen etwas preisgünstiger, sie kosten in Düsseldorf aber immer noch 621.855 €.

Von den Gutachterausschüssen im Bezirk wurden insgesamt 43.034 (+ 8 %) Kaufverträge mit einem Geldumsatz von 13,48 Mrd. Euro (+ 15 %) und einem Flächenumsatz von 41,9 km² (+ 12 %) mitgeteilt.

Diese und andere Daten sind dem Grundstücksmarktbericht NRW 2017 zu entnehmen, den der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte heute vorgelegt hat.

Der Grundstücksmarktbericht wird jährlich vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen erstellt. Berichtszeitraum ist das jeweilige Vorjahr. Der Bericht ist das Ergebnis der Auswertung des Datenmaterials der örtlichen Gutachterausschüsse. Er informiert umfassend und aktuell auf ca. 140 Seiten über Umsätze, Preise und Preisentwicklungen auf allen Grundstücksteilmärkten in Nordrhein-Westfalen und enthält Übersichten über die von den örtlichen Gutachterausschüssen ermittelten Liegenschaftszinssätze und Bodenpreisindexreihen.

Der Grundstücksmarktbericht NRW enthält wertvolle Informationen für Bewertungssachverständige aus Wirtschaft und Verwaltung und nicht zuletzt für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit der Finanzierung und dem Erwerb bzw. der Veräußerung von Immobilien beschäftigen.

Der Grundstücksmarktbericht NRW 2017 kann als PDF im Internet unter der Adresse www.boris.nrw.de kostenlos heruntergeladen werden.

Übersichten als Anlage zum Download (PDF):
Preisentwicklung bei Baugrundstücken des individuellen Wohnungsbaus
• Durchschnittliche Baulandpreise erschließungsbeitragsfreier Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (Tabelle)
• Durchschnittliche Baulandpreise erschließungsbeitragsfreier Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren Wohnlagen
• Preise Wohnungseigentum - Erstverkäufe (Neubauwohnungen) in mittleren Wohnlagen
• Preise Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften - Erstverkäufe in mittleren Wohnlagen

PKF Stiftungsforum Rhein-Ruhr in Duisburg

Duisburg, 12. September 2017 - Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage hat heute zum achten Mal gemeinsam mit dem Fachmagazin "DIE STIFTUNG" das "Stiftungsforum Rhein-Ruhr" veranstaltet. Mehr als 100 Stiftungsinteressierte, Stifter und Vertreter von Stiftungen folgten der Einladung in die Küppersmühle im Duisburger Innenhafen.

 

Das Stiftungsforum widmet sich jedes Jahr einem Thema, das die Stiftungen besonders beschäftigt. In der diesjährigen Veranstaltung ging es unter dem Motto „Aus weniger mehr machen? Wie man Ressourcen nachhaltig nutzen kann“ um die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten in Zeiten niedriger Zinsen und Erträge. 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Martin Fasselt, Partner bei PKF Fasselt Schlage in Duisburg, und Sabine Kamrath von "DIE STIFTUNG". Dr. Volker Then, Geschäftsführender Direktor des CSI - Centre for Social Investment der Universität Heidelberg, sprach als Keynote Speaker zu den Gästen.

 

Auch in diesem Jahr konnte mit Birgit Nupens von der Bezirksregierung Detmold wieder eine Vertreterin der Stiftungsaufsicht als Teilnehmerin begrüßt werden. Ralph van Kerkom, Partner bei PKF Fasselt Schlage in Köln, referierte zum Thema „MEHR Vermögenserträge durch Direktinvestments – WENIGER Verwaltung? Renditeoptimierung zu Lasten Work Life Balance“. Danach folgte Dr. Franz Schulte, PKF Fasselt Schlage in Duisburg, mit seinem Vortrag „WENIGER Vermögenserträge – MEHR Verwirklichung des Stiftungszwecks durch Einsatz des Stiftungsvermögens? „Impact-Investing“ – Die Quadratur des Dreiecks für Stiftungen?“.

 

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion statt, die dank vieler Fragen aus dem Publikum sehr lebhaft und praxisnah geführt wurde.

 

Das abschließende Get-together nutzten die Gäste zum Austausch und Netzwerken. Das Museum Küppersmühle bot den Besuchern des Stiftungsforums nicht nur ein einzigartiges Ambiente, sondern auch die Möglichkeit, die Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke auf sich wirken zu lassen.

 

Die Referenten des Stiftungsforums Rhein-Ruhr in Duisburg. (Von links nach rechts) Ralph van Kerkom, Dr. Franz Schulte, Sabine Kamrath, Dr. Volker Then, Birgit Nupens und Dr. Martin Fasselt.

 

TK Maxx Eröffnung in Duisburg

Düsseldorf/Duisburg,11. September 2017 - In Duisburg wird es die  erste TK Maxx Filiale geben. Der OffPrice-Retailer eröffnet am 14. September um 9:30 Uhr einen neuen Store im CityPalais, Königstraße 55a. Auf einer Ebene und rund 2.100 qm bietet TK Maxx damit allen Schatzsuchern und Schnäppchenjägern eine breite Auswahl an Top Marken und Designer Labels, bis zu 60 Prozent günstiger. Mit der Neueröffnung in Duisburg werden bis zu 35 neue Arbeitsplätze in verschiedenen Positionen des Verkaufs geschaffen.  Die Eröffnung um 9:30 Uhr wird von Promotion-Aktionen und Gewinnspielen begleitet.

Auf zur Schatzsuche TK Maxx bietet seinen Kunden Top Marken und Designer Labels aus den Bereichen Damen, Herren, Kinder, Accessoires und Schuhe sowie Wohn-Accessoires. TK Maxx steht für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bei einer ständig wechselnden Auswahl an Top Marken und Designer Labels, die bis zu 60 Prozent günstiger als der UVP angeboten werden und damit deutlich preiswerter als in Kaufhäusern oder Geschäften der Haupteinkaufsstraßen sind. Eine TK Maxx Filiale wird mehrmals pro Woche mit tausenden neuen Markenartikeln und Designerprodukten beliefert, weshalb es bei jedem Besuch neue und aufregende Schätze zu entdecken gibt. Unter einem Dach vereint, werden Top Marken und Designer Labels bis zu 60 Prozent günstiger angeboten, die den Kunden ein bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis liefern.

Über TK Maxx TK Maxx ist seit Oktober 2007 in Deutschland vertreten und gehört zu TJX Europe, ein selbstständiger Unternehmensbereich des weltweit größten Off-Price-Unternehmens TJX Companies Inc. aus den USA. 1994 eröffnete die erste TK Maxx Filiale in Großbritannien. Das Unternehmen ist in Großbritannien, Irland, Deutschland, Polen, Österreich und in den Niederlanden mit TK Maxx Stores vertreten. In Deutschland ist TK Maxx derzeit mit 113 Filialen vertreten. TJX Europe verfügt über mehr als 500 Stores in ganz Europa, darunter mehrere HomeSense Filialen in Großbritannien und Irland.

Neues Logistik-Zentrum der EDEKA Rhein-Ruhr

 Baustart in Oberhausen Waldteich noch in 2018 - Inbetriebnahme in 2021  Rund 1.000 Arbeitsplätze  Über 100 Millionen Euro Investitionen
Oberhausen/Duisburg, 11. September 2017 - Das zentrale Auslieferungslager der EDEKA RheinRuhr wird zukünftig aus Oberhausen Waldteich, einem weiteren logport Areal, operieren. An dem Standort soll ein hochmodernes Lager auf 290.000 Quadratmetern mit rund 1.000 Arbeitsplätzen entstehen.

Die EDEKA Rhein-Ruhr hat dieses früher von der RAG als nationales Koks- und Kohlenlagerfläche genutzte Gelände vorbehaltlich letzter Gremienentscheidungen von der logport ruhr GmbH gesichert, einem Gemeinschaftsunternehmen der RAG Montan Immobilien GmbH und der Duisburger Hafen AG. Das Areal wird für die Nutzung von der logport ruhr GmbH aufwendig aufbereitet.

„Die Verhandlungen waren langwierig und an manchen Stellen nicht ganz einfach. Dafür, dass sie am Ende erfolgreich waren, danke ich allen Beteiligten ganz herzlich“, meinte Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Für unsere Stadt ist dies ein Tag der Freude. Ansiedlung und Arbeitsplätze sind sowohl für das Gelände als auch für eine dynamische Stadtentwicklung von großer Bedeutung.“
Projekte wie „logport V“ in Oberhausen tragen entscheidend zum weiteren Gelingen des Strukturwandels an der Ruhr bei. „Sie stärken den Handels- und Logistikstandort Deutschland. Und sie schaffen und sichern tausende von Arbeitsplätzen, während der Steinkohlenbergbau zugleich seinen endgültigen Abschied vorbereitet“, so Hafenchef Erich Staake.

In Vorbereitung des Bebauungsplans geht die Stadt Oberhausen ab dem 13. September 2017 in eine frühzeitige Bürgerbeteiligung. EDEKA Rhein-Ruhr rechnet vorbehaltlich eines positiven Bebauungsplanbeschlusses durch den Rat der Stadt Oberhausen und erteilter Baugenehmigung 2018 mit einem Start der Bauarbeiten noch in 2018. Für die Arbeiten kalkuliert die EDEKA eine Bauzeit von etwa 24 Monaten.
„Das neue Logistik-Zentrum spielt zukünftig bei der Versorgung der knapp 1.000 EDEKA-, MARKTKAUF- und Trinkgut-Märkte in der Rhein-Ruhr Region eine zentrale Rolle. Damit wird weiteres Wachstum im Unternehmen möglich“, sagt Thomas Kerkenhoff, Geschäftsführer Logistik der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH. Hier werden zukünftig täglich 20.000 Artikel umgeschlagen. Die Anbindung des neuen Lagerstandorts an die nahegelegene Autobahn A3 ist deshalb einer der Vorzüge des Waldteich-Areals aus Sicht von EDEKA. Das Lager wird über eine separate Straße erschlossen, die parallel zur Autobahn verlaufen wird. Damit kann eine zusätzliche Belastung der innerörtlichen Straßen vermieden werden.

Über die EDEKA Unternehmensgruppe Rhein-Ruhr
Die Unternehmensgruppe EDEKA Rhein-Ruhr betreibt im Verbund mit ihren selbstständigen Kaufleuten 677 Vollsortiment-Lebensmittelmärkte unter den Marken EDEKA und Marktkauf, 247 Getränke-Märkte (mehrheitlich unter der Marke trinkgut) sowie den Fleischhof Rasting und die Bäckerei Büsch (Stand: 31. Dezember 2016). Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die EDEKA Rhein-Ruhr gehört zusammen mit den rund 40.000 Beschäftigten der selbstständigen Kaufleute zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in NRW sowie in Teilen der Nachbarregionen Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Täglich vertrauen über 800.000 Kunden auf die EDEKAFrische, auf Qualität und Sortimentsvielfalt.


V. l.: Bei der Pressekonferenz zum neuen Logistik-Zentrum der EDEKA Rhein-Ruhr in Oberhausen: Markus Teuber (Sprecher der Geschäftsführung logport ruhr GmbH), Erich Staake (Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG), Thomas Kerkenhoff (Geschäftsführer Logistik der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH.) sowie der Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen Daniel Schranz. © duisport/krischerfotografie

 

6,7 % weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2017
Im ersten Halbjahr 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 10 246 Unternehmensinsolvenzen, das waren 6,7 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit.

Erfolgreiches erstes Halbjahr für Haniel
  • Starkes Umsatzwachstum

  • Alle Ergebnisgrößen des Haniel-Konzerns gesteigert

  • CWS-boco schließt Transaktion über rund 850 Millionen Euro mit Rentokil Initial ab

  • Auch nach Erwerb von Rentokil-Initial-Aktivitäten rund 1 Milliarde Euro für M&A verfügbar

  • Metro-Spaltung erhöht Diversifikation des Haniel-Portfolios

  • Investment-Grade-Ratings honorieren Portfoliomaßnahmen

  • Für Gesamtjahr deutlicher Anstieg bei Umsatz sowie Ergebnis vor und nach Steuern erwartet       

 

Duisburg, 31. August 2017. Das Family-Equity-Unternehmen Haniel konnte im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz deutlich steigern. Dazu haben alle Geschäftsbereiche beigetragen. Auch die Ergebnisgrößen konnten erfreulich zulegen. „Die positive Ergebnisentwicklung, der Erwerb der Rentokil-Initial-Aktivitäten und die weitere Diversifikation des Portfolios zeigen, dass unsere Buy & Build-Strategie erfolgreich ist. Durch den Erwerb weiterer Geschäftsbereiche und die Entwicklung der bestehenden Beteiligungen im Portfolio werden wir unsere Rolle als Wertentwickler fortsetzen“, betont Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow. 

 

Portfolio weiter gestärkt und diversifiziert

Gemeinsam mit dem Geschäftsbereich CWS-boco hat die Haniel-Holding am 30. Juni 2017 wesentliche zentraleuropäische Aktivitäten von Rentokil Initial übernommen. Damit existiert unter dem Dach der CWS-boco-Gruppe ein innovationsstarkes und führendes europäisches Unternehmen für Berufskleidung, Reinraum- und Hygieneservices. Nach der Transaktion hält die Haniel-Holding 82,19 Prozent der Anteile an der CWS-boco-Gruppe, Rentokil Initial 17,81 Prozent.

 

Die am 12. Juli 2017 wirksam gewordene Teilung der METRO GROUP in den Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO und das auf Consumer Electronics fokussierte Unternehmen CECONOMY erhöht die Diversifikation des Haniel-Portfolios. Dadurch ergeben sich neue Wachstums- und Entwicklungsperspektiven für beide Finanzbeteiligungen.

 

Auch nach den erfolgreichen Portfoliomaßnahmen sollen weiter rund 1,0 Milliarden Euro investiert werden. Als Family-Equity-Unternehmen verfolgt Haniel dabei einen langfristigen Investitionsansatz zur Diversifikation des Portfolios, wie Stephan Gemkow betont: „Im Fokus stehen für uns nach wie vor gut positionierte mittelständische Unternehmen in attraktiven Nischen, die mit unserer Unterstützung ihre marktführende Stellung ausbauen können.“

 

Erfreuliches Wachstum durch alle Geschäftsbereiche getrieben

Der Haniel-Konzern verbuchte im ersten Halbjahr 2017, im Wesentlichen bedingt durch die gute Entwicklung bei ELG, einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 2.053 Millionen Euro. Besonders der deutlich höhere Nickelpreis und die gesteigerte Ausgangstonnage wirkten hier förderlich. Auch die positiven Beiträge des Geschäftsbereichs BekaertDeslee sowie das Wachstum bei CWS-boco und TAKKT stärkten den Umsatz. Währungseffekte hatten nur einen geringen positiven Einfluss. Bereinigt um diese sowie Unternehmenskäufe und -verkäufe lag der Umsatz des Haniel-Konzerns um 17 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums.

 

Ergebnissteigerung vorrangig durch operative Stärke des Rohstoffhändlers ELG

Die stabile konjunkturelle Entwicklung in Europa und insbesondere die verbesserten Marktbedingungen im Geschäftsbereich ELG wirkten sich auch positiv auf die Ertragslage aus. Das Operative Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2017 mit 122 Millionen Euro 6 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums in Höhe von 115 Millionen Euro. BekaertDeslee, der führende Hersteller von Matratzenbezugsstoffen, und CWS-boco erzielten ebenfalls ein leicht höheres Operatives Ergebnis. Durch Kosten für die Umsetzung der Digitalen Agenda sowie durch akquisitionsbedingt positive Bewertungseffekte im Vorjahreszeitraum fiel das Operative Ergebnis des B2B-Spezialversandhändlers TAKKT erwartungsgemäß schwächer aus.

 

Haniel-Beteiligungsergebnis gestiegen

Das Beteiligungsergebnis, das im Wesentlichen das Beteiligungsergebnis an der METRO GROUP beinhaltet, stieg von -30 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017. Zum einen hat das höhere Operative Ergebnis der METRO GROUP das Metro-Beteiligungsergebnis von Haniel anteilig beeinflusst, zum anderen verbesserte sich auch das Finanzergebnis der METRO GROUP.

 

Ergebnis vor und nach Steuern deutlich gesteigert

Das Ergebnis vor Steuern des Haniel-Konzerns ist von 57 Millionen Euro auf 105 Millionen Euro deutlich gestiegen. Dies ist insbesondere auf das höhere Beteiligungsergebnis aus der METRO GROUP, aber auch auf das verbesserte Operative Ergebnis und einen geringeren Finanzierungsaufwand zurückzuführen. Bei einem nur leicht steigenden Steueraufwand im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel auch das Ergebnis nach Steuern deutlich höher aus: Es betrug 71 Millionen Euro. Nach 25 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum konnte Haniel es somit um fast 200 Prozent steigern.

 

Solide Finanzsituation belegt Investitionspotenzial

Die Nettofinanzposition des Konzerns, also die Nettofinanzschulden abzüglich der Anlageposition der Haniel-Holding, ist im ersten Halbjahr 2017 nach 575 Millionen Euro zum 31. Dezember 2016 überwiegend durch den Erwerb der Aktivitäten von Rentokil Initial auf nun 1.007 Millionen Euro gestiegen. Dennoch verfügt der Haniel-Konzern nach wie vor über ein solides Finanzpolster für weitere Akquisitionen. Auf Ebene der Holding ist Haniel weiter de-facto schuldenfrei. Das Eigenkapital des Konzerns hat sich, auch durch das positive Ergebnis nach Steuern, von 4.248 Millionen Euro zum 31. Dezember 2016 auf 4.519 Millionen Euro zum 30. Juni 2017 erhöht. Bei leichtem Rückgang der Bilanzsumme lag die Eigenkapitalquote zum Stichtag bei 64 Prozent. Auch dieses nochmals erhöhte Niveau belegt das Investitionspotenzial von Haniel.

 

Zwei Investment-Grade-Ratings

Die europäische Ratingagentur Scope bestätigte im ersten Halbjahr 2017 ihre erstmals im Februar 2016 durchgeführte Bonitätsprüfung. Scope stufte Haniel mit BBB- und stabilem Ausblick damit weiterhin im Bereich des Investment Grade ein. Bereits im April 2016 stufte Standard & Poor’s Haniel mit BBB-/A-3 ebenso im Investment Grade ein. Als Resultat der gesteigerten Diversifikation des Portfolios hat Moody’s im Januar 2017 den Ausblick des Haniel-Ratings auf „positiv“ angehoben und mit Ba1 bekräftigt.

 

Digitalinitiative wird konsequent fortgesetzt

Als Family-Equity-Unternehmen bietet Haniel seinen Geschäftsbereichen auch bei der Digitalen Transformation einen Mehrwert: Schacht One, Haniels Digitaleinheit, unterstützt die Geschäftsbereiche bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Außerdem investiert Haniel selektiv in mehrere Venture-Capital-Fonds. Dies dient weniger kurzfristigen Renditezielen, sondern in erster Linie dazu, neue digitale Geschäftsmodelle und Technologietrends kennenzulernen. Auch im ersten Halbjahr 2017 haben die Geschäftsbereiche mit Nachdruck an der Digitalen Transformation gearbeitet und dabei erste konkrete Schritte umgesetzt.

 

Haniel erwartet für 2017 einen deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor und nach Steuern                                                               

Für das gesamte Geschäftsjahr 2017 geht Haniel durch das verbesserte Marktumfeld bei ELG nunmehr akquisitions- und währungsbereinigt von einem deutlichen Anstieg des Umsatzes aus. Das Operative Ergebnis wird im zweiten Halbjahr 2017 wie erwartet durch Sonderaufwendungen für die Integration der erworbenen Rentokil-Initial-Aktivitäten belastet werden. Der Vorstand geht aus heutiger Sicht davon aus, dass das Operative Ergebnis des Haniel-Konzerns im Gesamtjahr an das Niveau des Vorjahres heranreichen wird. Das Beteiligungsergebnis sollte deutlich besser als im Vorjahr ausfallen. Entsprechend sollte auch das Ergebnis vor Steuern deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen. Begünstigt durch positive Steuereffekte wird das Ergebnis nach Steuern zudem nochmals deutlich stärker steigen.

 

IFRS in Mio. Euro

1. HJ 2016

1. HJ 2017

Veränderung in Prozent

Haniel-Konzern

 

 

 

Umsatz

1.739

2.053

+18%

Operatives Ergebnis

115

122

+6%

Ergebnis nach Steuern

25

71

>+100%

Nettofinanzposition

Eigenkapitalquote (in Prozent)

575

60%

1.007

64%

+75%

+4%-Punkte

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

13.829

14.355

+4%

BekaertDeslee

 

 

 

Umsatz

146

172

+18%

Operatives Ergebnis

10

14

+40%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

2.337

2.680

+15%

CWS-boco

 

 

 

Umsatz

393

411

+5%

Operatives Ergebnis

37

38

+3%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

7.608

7.703

+1%

ELG

 

 

 

Umsatz

646

905

+40%

Operatives Ergebnis

2

22

>+100%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

1.188

1.219

+3%

TAKKT

 

 

 

Umsatz

554

565

+2%

Operatives Ergebnis

81

68

-16%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

2.485

2.545

+2%

METRO GROUP

 

 

 

Haniel-Beteiligungsergebnis

-30

5

>+100%

 

 

Haniel

Die Franz Haniel & Cie. GmbH ist ein deutsches Family-Equity-Unternehmen, das seinen Sitz seit der Gründung im Jahr 1756 in Duisburg-Ruhrort hat. Von dort aus gestaltet die zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Holding ein diversifiziertes Portfolio und verfolgt dabei als Wertentwickler eine langfristige Investmentstrategie. Derzeit gehören vier Geschäftsbereiche zum Haniel-Portfolio, die das operative Geschäft eigenständig verantworten und in ihren Bereichen marktführende Positionen halten: BekaertDeslee, CWS-boco, ELG und TAKKT. Hinzu kommen Finanzbeteiligungen an dem Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO und dem auf Consumer Electronics fokussierten Unternehmen CECONOMY.