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Redaktion Harald Jeschke 


Veränderung in der Geschäftsführung der ELG Haniel GmbH

 CFO Dr. Silke Landwehrmann wird auf eigenen Wunsch das Unternehmen zum Jahresende verlassen.

 

Duisburg, 15. Mai 2019 - Dr. Silke Landwehrmann, CFO der ELG Haniel GmbH, wird ihr Amt nach 20 Jahren in der Haniel-Gruppe niederlegen, um sich neuen Herausforderungen außerhalb unseres Hauses zu widmen. Dies haben sowohl der Haniel-Vorstand als auch ihre Kollegen in der ELG-Gruppe mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.  

Frau Dr. Landwehrmann begann ihre Karriere im Juni 2000 in der Abteilung Corporate Finance / M&A der Haniel-Holding. Nach mehreren kaufmännischen Führungspositionen in der Unternehmensholding Franz Haniel & Cie. GmbH, zuletzt als Direktorin der Abteilung Betriebswirtschaft, wurde sie Anfang 2012 zur kaufmännischen Geschäftsführerin (CFO) des Geschäftsbereichs ELG ernannt.

 

Zu ihren besonderen Erfolgen als CFO von ELG gehören die Erschließung neuer Finanzierungsquellen für die ELG-Gruppe und der Ausbau des Superlegierungsgeschäfts mittels einer mehrjährigen Buy & Build-Strategie. Weitere Schwerpunkte stellten für Frau Dr. Landwehrmann der Bereich Governance & Compliance sowie der Aufsatz eines globalen ERP-Systems dar.

 

Die Aufgaben von Frau Dr. Landwehrmann als CFO übernimmt interimistisch Philipp Friederichs, kaufmännischer Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft der ELG, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist.

„Wir respektieren ihre Entscheidung und bedauern mit Frau Dr. Landwehrmann eine sehr geschätzte Kollegin zu verlieren“, so Haniel-Finanzvorstand Dr. Florian Funck. „Mit ihrer großen Expertise als CFO und gleichzeitig strategischer Weitsicht hat sie erheblich dazu beigetragen, die ELG-Gruppe in einem volatilen und herausfordernden Marktumfeld zukunftsfest aufzustellen. Wir danken Frau Dr. Landwehrmann für ihr langjähriges kompetentes und erfolgreiche Engagement in der Haniel-Gruppe und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg.“

BMVI stellt Masterplan Binnenschifffahrt vor

Bundesminsiter Scheuer: Wir brauchen eine moderne und starke Binnenschifffahrt
Berlin/Duisburg, 14. Mai 2019 - Bundesminister Andreas Scheuer hat heute den Masterplan Binnenschifffahrt im Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin vorgestellt. Der Masterplan Binnenschifffahrt ist die Grundlage, um die Binnenschifffahrt zukunftsfähig und attraktiver zu machen. Er wurde in einem beispielhaften Prozess gemeinsam mit den Verbänden, der Wirtschaft und weiteren Akteuren erarbeitet. Scheuer: Wir wollen die Binnenschifffahrt stärken und so viele Güter wie möglich über die Wasserstraßen transportieren. Das Binnenschiff ist ein heimlicher Gütertransport-Gigant - leistungsstark, sicher und effizient. Motorgüterschiffe können mit einer Tragfähigkeit von 3.000 Tonnen bis zu 150 Lkw ersetzen.
Das ist ein enormes Potenzial, das wir noch besser nutzen wollen. Dafür haben wir jetzt den Masterplan Binnenschifffahrt geschaffen. Nur wenn wir die Binnenschifffahrt modernisieren und mehr Güter auf die Wasserstraßen bringen, können wir erreichen, dass in Deutschland weniger CO2, weniger NOx und weniger Feinstaub ausgestoßen werden.
Der Masterplan Binnenschifffahrt umfasst fünf Schwerpunkte: Infrastruktur: Wir sorgen mit Investitionen in Milliardenhöhe für ausreichend finanzielle, strukturelle und personelle Kapazitäten im Bereich der Wasserstraßen. Umweltfreundlichkeit und Flottenstruktur: Wir unterstützen die Branche bei der Umstellung auf effizientere und emissionsärmere Schiffe.
Digitalisierung: Wir schaffen die Binnenschifffahrt 4.0 - Vernetzung der Häfen, Digitalisierung der Schleusen und Schiffe, Automatisierung der Umschlagplätze. Stärkung multimodaler Transportkette: Unser Ziel ist es, den Anteil der Verkehrsleistung der Binnenschifffahrt am Modal Split auf 12 Prozent zu erhöhen. Mehr Fachkräfte: Wir unterstützen die Verbände bei der Nachwuchsgewinnung und bei der bundesweiten Offensive auf Jobmessen.
Die Arbeiten am Masterplan Binnenschifffahrt haben vor knapp einem Jahr gestartet. Alle relevanten Akteure der Branche wurden beteiligt, mitgewirkt haben unter anderem Vertreter verschiedener Verbände, von Unternehmen aus dem Binnenschifffahrtsgewerbe, der Häfen, der Bauindustrie, der Verlader, der Werftindustrie, der Motorenhersteller sowie von Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen rund um den Masterplan Binnenschifffahrt: Masterplan Binnenschifffahrt zum Download (PDF):
http://www.bmvi.de/masterplan-binnenschifffahrt FAQ zum Thema Binnenschifffahrt: http://www.bmvi.de/masterplan-binnenschifffahrt-faq

China – Partner oder systemischer Rivale?

Diskussionsveranstaltung am Konfuzius - Institut Metropole Ruhr
Duisburg, 13. Mai 2019 - China ist aus vielen Debatten nicht mehr wegzudenken: Der Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik hält seit Monaten die Welt in Atem. Die EU ringt um eine gemeinsame Position für die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Reich der Mitte, begleitet von Alleingängen einzelner Mitgliedsstaaten. Welche Strategien stecken hinter Chinas internationalem Auftreten? Sind wir schon mitten in einem Systemwettbewerb? Und was bedeuten diese Entwicklungen für uns in Europa? Diese Fragen erörtern die China-Experten am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr am 22. Mai 2019 um 18:30 Uhr.

Es diskutieren die Kodirektoren des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr: Prof. Dr. Thomas Heberer, Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas der Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Markus Taube, Professor für Ostasienwirtschaft/China der Universität Duisburg-Essen. Durch das Gespräch führt Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
China – Partner oder systemischer Rivale? Diskussionsveranstaltung am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr 22. Mai 2019 um 18:30 Uhr Konfuzius-Institut Metropole Ruhr | Konferenzraum 3 Tec-Center | Bismarckstraße 120 | 47057 Duisburg

Abgesagte Fusion von tks und Tata birgt Risiken für den Standort Duisburg

Duisburg, 10. Mai 2019 - Mit großer Überraschung hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) die Absage der Fusion von thyssenkrupp und Tata Steel aufgenommen. „Das kommt überraschend und ist keine gute Nachricht für Duisburg“, sagt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. Eigentlich war die Fusion für dieses Jahr angekündigt, wurde aber jetzt abgesagt, da die Europäische Kommission dem Vorhaben sehr kritisch gegenübersteht.
„Der internationale Stahlmarkt ist durch subventionierte Produktion in anderen Ländern enorm unter Druck geraten. Ohne die Fusion mit Tata Steel ist es nur logisch, dass thyssenkrupp jetzt agieren muss. Der angekündigte Stellenabbau hätte vermieden werden können“, meint Haack und GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer ergänzt, dass die Stahlproduktion in anderen Ländern häufig nicht so hohen Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards unterliegt, wie in Deutschland. Beide sind sich aber auch einig, dass der Stahlstandort Duisburg nach wie vor aufgrund seiner Lagevorteile und dem hohen technischen Standard nicht gefährdet ist.

Andree Haack, Wirtschaftsdezernent (rechts) und GFW-Mitgeschäftsführer, sowie GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer; Urheberin: Jacqueline Wardeski -

Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Faktor A - Business Talk in der Agentur für Arbeit Duisburg

Dienstag, 14. Mai 2019 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr in der Agentur für Arbeit Duisburg, Wintgensstr. 29 – 33, 47058 Duisburg, Sitzungssaal 556, 5. Etage

 Topthema Recruiting – Mitarbeitergewinnung im digitalen Zeitalter

 Impulsvortrag

·      Lars Hahn (Geschäftsführer der LVQ, Karriere-Coach, Arbeitswelten-Forscher und Blogger)

„Big Data, Whatsapp und One Click - Was die Digitalisierung mit Recruiting macht.“

Podiumsrunde

·      Lars Hahn (Geschäftsführer der LVQ, Karriere-Coach, Arbeitswelten-Forscher und Blogger)

·      Monika Abt-Nölle (Leiterin Personal im Internen Service Bochum der Bundesagentur für Arbeit)

·      Kai U. Homann (Geschäftsbereichsleiter Tourismus/ Duisburg Kontor)

·      André Huneke (Recruiter Schüler und duale Studenten / Deutsche Bahn AG)

Moderation

·      Wiebke Doktor (Geschäftsführerin des conversio-instituts in Duisburg) 

 Fraunhofer Inhaus Zentrum wird zum Ideenpool für Startups

„Quellen-Reiter“ gesucht! Mit Surfboard und Strandfeeling auf zum innovativen Businessplan – neues Format für kreative Ideen  

Duisburg, 10. Mai 2019 - Das Techstars-Startup Weekend gibt es diesjährig erstmals auch in Duisburg. Vom 24. bis 26. Mai 2019 haben rund 50 Unternehmertalente die Chance, ihre Erfolgsidee mit dem richtigen Schwung aufzustellen. Tatkräftig unterstützt von Experten und Sponsoren, lernen die künftigen Existenzgründer, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen, ihre Geschäftsidee auszuarbeiten und damit auf die perfekte Businesswelle aufzusteigen. Ort des Geschehens ist das Fraunhofer inHaus-Zentrum.  

Das Projekt wird unter anderen unterstützt von der tecRacer Consulting GmbH, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, der Techniker Krankenkasse, der Rheinschafe GmbH, der Anthropia gGmbH sowie der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. Sie und andere fungieren als „Wellen-Brecher“, die die innovativen Ideen der Nachwuchsunternehmer anschieben, ihnen Richtung weisen und festen Stand sichern.
„Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, als wir uns mit unserer Geschäftsidee selbstständig gemacht haben. Da wären wir manchmal froh gewesen, wenn uns jemand den Weg frei gemacht hätte. Und genau dies möchten wir aus unserer heutigen Position heraus anderen ermöglichen“, erklärt Gregor Püttmann, Geschäftsführer der tecRacer Consulting GmbH, sein Engagement.   „Das Techstars-Startup Weekend ist zwar neu in Duisburg, aber anderenorts bereits erprobt. Rund 370.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben weltweit bereits dabei mitgemacht“, berichtet Wolfgang Gröting, Leiter des Fraunhofer inHaus-Zentrums.
„Du lernst an so einem Wochenende in entspannter Atmosphäre mit Leuten die ähnlich ticken, gleich Dreierlei kennen: die Szene, das Arbeiten und die Skills, die man dafür braucht“, weiß Nelson Ribas, Community-Manager bei der ruhr:Hub GmbH. International erfolgreiche Startups wie beispielsweise die App-Entwickler „Foodspotting“ und „EasyTaxi“ sowie der Hersteller hochwertiger Bartpflegeprodukte „Beardbrand“ zeigen, dass das Startup Weekend Quelle neuer Unternehmen sein kann.  
„Teilnehmen kann jeder, der eine Idee hat oder sich inspirieren lassen möchte. Zu Beginn der Veranstaltung finden sich Teams rund um eine Idee zusammen. Diese arbeiten dann die Ideen aus und lernen dabei, wie sich ein Startup anfühlt“, gibt Julian-Malte Wenning vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS Auskunft.
Der Bachelor-Student gehört selbst zur Zielgruppe und weiß daher, wo diese abgeholt werden will, um mitzumachen. Erfahrene Mentoren begleiten die Teams in der 54-stündigen Ausgestaltung ihrer Geschäftsidee. Gruppen, deren Idee sich ganz besonders hervorhebt, dürfen sich über zielführende Preise freuen. Dazu gehört beispielsweise eine professionelle Corporate Design-Erstellung im Anschluss an das Wochenende.  
Für das Startup Weekend Duisburg setzen die Akteure auf das Motto „Quellen-Reiter gesucht!“. „In jedem steckt ein Genie. Dies Ausleben und sich entfalten lassen zu dürfen, ist Ziel unseres Engagements. Wir suchen ‚Quellen-Reiter‘, statt Mitschwimmer. Junge Talente, die ihre Chance darin erkennen, von der Quelle zu lernen, und auch zupacken, um ihre Idee erfolgreich in Schwung zu bringen“, so Manfred Heise, Inhaber des gleichnamigen Ateliers, der das Konzept gemeinsam seiner Projektkoordinatorin Bianca Klug kreativ „aufs Board“ gebracht hat.  

„Mit dieser außergewöhnlichen Form der Ansprache wollen wir Studierende und sonstige potenzielle Existenzgründer dafür gewinnen, innerhalb eines Wochenendes mit einem Moderator kreative Ideen im Bereich der Ingenieurs- und Natur- oder Querschnittswissenschaften auszuarbeiten“, erklärt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer die innovativen Wege. Auch Andree Schäfer, GFW-Projektmanager und Existenzgründungsberater, freut sich auf das neue Format: „Als Ingenieur und Betriebswirt mit langjähriger Erfahrung bei der Startup-Begleitung, weiß ich, dass die kreativen und analytischen Prozesse im Team wichtig sind, um die Idee von allen Seiten zu beleuchten und sie daraufhin zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell entwickeln zu können.“  

Das Team des Techstars-Startup Weekend Duisburg und Kooperationspartner Nutzungsrechte: Fraunhofer inHaus-Zentrum

Wer beim Startup Weekend Duisburg als Teilnehmerin oder Teilnehmer mit von der Partie sein möchte, kann sich ein Ticket zur Erfolgswelle ab 35 Euro sichern. Detaillierte Informationen sind abrufbar unter: innovative-summer.de oder auf Facebook unter dem Hashtag #swduisburg 


Ablauf:



RWI: Mietpreisbremse zeigt nur geringe Wirkung

Essen/Duisburg, 8. Mai 2019 - Die Mietpreisbremse verlangsamt den Anstieg von Mieten nur wenig. Aufgrund der Regulierung zahlen Mieter von betroffenen Wohnungen im Durchschnitt rund 2,5 Prozent weniger. Die Wirkung hält jedoch nicht lange an: Schon nach gut einem Jahr hat die Mietpreisbremse keinen Effekt mehr.
Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Analyse des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. Vermieter, so die Einschätzung der Wissenschaftler, seien unmittelbar nach Einführung der Bremse etwas vorsichtiger bei der Anhebung der Mieten. Da sie jedoch kaum Konsequenzen bei widerrechtlichen Preiserhöhungen fürchten müssen, könne das zu der schnellen Wiederangleichung der Mietpreise geführt haben. idr

Frist für Vollständigkeitserklärungen: 15. Mai

Duisburg, 8. Mai 2019 - Die Niederrheinische IHK erinnert alle Hersteller von verpackter Ware daran, ihre Vollständigkeitserklärungen (VE) für das Jahr 2018 fristgerecht bis zum 15. Mai bei der „Zentralen Stelle Verpackungsregister“ abzugeben. Eine Vollständigkeitserklärung gibt Auskunft über die vom Hersteller in Umlauf gebrachten Verkaufsverpackungen.  
Die VE muss vom Hersteller beziehungsweise Vertreiber als Nachweis über sämtliche im Jahr 2018 in Verkehr gebrachten Mengen systembeteiligungspflichtiger Verpackungen erstellt werden. Unternehmen, die mehr als 30 Tonnen Kunststoff/Verbunde/Metalle, 50 Tonnen Papier/Pappe/Karton beziehungsweise mehr als 80 Tonnen Glas in Verkehr gebracht haben, sind zur Abgabe verpflichtet. Die Hinterlegung der VE erfolgt über das Onlineportal LUCID und muss von einem registrierten Prüfer bestätigt werden. Das Portal ist unter www.verpackungsregister.org zu erreichen.  
Ansprechpartner bei der IHK: Philipp Pohlmann, Telefon 0203 2821-239, E-Mail pohlmann@niederrhein.ihk.de.

Uerdinger Brücke: Planung zügig vorantreiben

Gemeinsame Aktion von IHKs und Städten Duisburg und Krefeld  
Kefeld/Duisburg, 7. Mai 2019 - Um die Uerdinger Rheinbrücke im Duisburger Süden als wichtige logistische Verbindung für die umliegenden Hafen- und Industriegebiete in Krefeld und Duisburg aufrechtzuhalten, haben die IHK Mittlerer Niederrhein und die Niederrheinische IHK eine Initiative gestartet. Ziel ist, die Planungen für eine Erweiterung der Brücke zügig voranzutreiben. Der Brückenzug stammt aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts und hat auch für Berufspendler und Anwohner beider Städte große Bedeutung.  
 
Unter der Überschrift „Leistungsfähigkeit der B 288 / A 524 sichern“ haben sich die beiden IHKs mit den Oberbürgermeistern der Städte Duisburg und Krefeld in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dafür ausgesprochen, die Planung für eine Erweiterung der Uerdinger Rheinbrücke schnellstmöglich anzugehen. Damit soll auch die wichtige Funktion der Brücke als Verbindung zwischen der A 3 und A 59 auf Duisburger Seite sowie der A 57 auf Krefelder Seite gestärkt werden.  
 
Duisburg: Keine Vernachlässigung der Infrastruktur zulassen „Die Rheinbrücken in Leverkusen und Duisburg-Neuenkamp sind alarmierende Beispiele dafür, was passiert, wenn wir die Instandhaltung unserer Infrastruktur zu lange vernachlässigen. Das darf uns bei der Uerdinger Brücke, die schon heute unter Denkmalschutz steht, nicht passieren. Die Planungen für eine neue Brücke müssen jetzt begonnen werden“, mahnt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK in Duisburg.
Auch der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link sieht in der Maßnahme eine Stärkung der verkehrlichen Anbindung beider Städte. „Durch die Erweiterung der Brücke um einen durchgängigen vierstreifigen Ausbau der A 524 auf Duisburger Seite und der B 288 auf Krefelder Seite können wir das heutige Nadelöhr entzerren. Dadurch würde sich auch die Verkehrssituation im Bereich Mündelheim deutlich verbessern.“  

Krefeld: Brücke für zukünftige Anforderungen ausbauen „Die Belastungsgrenzen der Rheinquerungen sind an vielen Stellen überschritten“, betont Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Vor diesem Hintergrund ist es dringend notwendig, für die Bürger und die Unternehmen intakte Querungen wie die Uerdinger Brücke zu erhalten und für zukünftige Anforderungen auszubauen.“
Auch der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer sieht in der Maßnahme eine dringend notwendige Stärkung der Nordanbindung des Krefelder Hafens. Er verweist darauf, dass die durchgehende vierspurige Verbindung zwischen A 3 und A 57 auf Krefelder Seite ohne zusätzliche Kosten eingerichtet werden kann, da dort die B 288 bereits voll ausgebaut ist.
„Diesen wirtschaftlichen Vorteil sollte man in die Waagschale werfen“, betont Meyer mit Blick auf die Nutzen-/Kosten-Berechnung der Gesamtmaßnahme. Die Notwendigkeit, die Verbindung linksrheinisch zur Autobahn auszubauen, sieht er nicht – ebenso wie die anderen Unterzeichner der Erklärung.  
 
Geringe Priorität des Bauprojekts ist nicht zeitgemäß
Die Einstufung des vierspurigen Ausbaus der A 524 / B 288 einschließlich der Brücke in den „Weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) halten die vier Unterzeichner für überholt. Nach dieser Einstufung hat dieses Projekt keine Priorität. „Diese Einordnung basiert auf Zahlen, die im Jahr 2012 erhoben wurden und inzwischen deutlich übertroffen werden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Zur Sicherung der Leistungsfähigkeit setzen sich die vier Partner für einen zügigen vierspurigen Ausbau der Verbindungen zwischen der A 3 und der A 57 ein – inklusive eines Neubaus der Uerdinger Rheinbrücke.
 
Um den „dringend erforderlichen Ausbau schnellstmöglich zu erreichen“, fordern die vier Parteien drei Schritte: Erstens sollte die tatsächliche Belastung der Brücke durch eine aktuelle Verkehrszählung gemessen werden. Zweitens sollte frühzeitig mit dem Planungsverfahren begonnen werden – wie vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen bereits kürzlich zugesagt. Drittens müsste der Nutzen-/Kostenfaktor der Ausbaumaßnahme neu berechnet werden, damit sie in den „Vordringlichen Bedarf“ des BVWP eingestuft wird.

BVB und RAG-Stiftung sind neue Exklusivpartner

duisports „startport“ weitet Netzwerk aus
Duisburg, 7. Mai 2019 - Borussia Dortmund und die RAGStiftung sind dem Partner-Netzwerk der duisportTochtergesellschaft startport beigetreten. Neben Klöckner & Co, Evonik sowie dem Initiativkreis Ruhr unterstützen sie die Innovationsplattform als zusätzliche Exklusivpartner. Die Partnerschaft mit der RAG-Stiftung wurde bereits Ende Oktober 2018 durch einen dreijährigen Kooperationsvertrag besiegelt.
„Wir haben zwei starke Mitstreiter mit großer Tradition in der Region für die Weiterentwicklung innovativer Ideen in der Logistik gewonnen. Darauf sind wir sehr stolz“, so duisportChef Erich Staake.
Mit dem Eintritt der beiden neuen Partner ergeben sich für die Startups weitere Möglichkeiten, mit etablierten Unternehmen in gemeinsamen Projekten zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig profitieren die Partner von neuen Lösungen der Startups.
„Mit der Partnerschaft wollen wir Gründer und deren innovative Ideen in der Region stärken. Wir glauben insbesondere, dass wir durch die Expertise aus den Branchen des Programms Mehrwerte generieren können“, erklärt BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer.
Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAGStiftung zum Engagement bei startport: „Wir wollen die Gründerszene im Revier stärken. Das Potential ist bereits vorhanden. Die Logistik ist eine der Schlüssel-Branchen für unsere Region. Startups und Logistik müssen gestärkt werden – auch um für Investoren noch interessanter zu werden.“

Mit dem BVB und der RAG-Stiftung als neue Exklusivpartner erweitert startport sein Netzwerk. © krischerfotografie

Schüler werden zu Unternehmern

14 Teams wetteifern um den IHK-Schulpreis 2019  
Duisburg, 6. Mai 2019 - Worauf kommt es beim Gründen an und was macht einen guten Betrieb aus? Diese Fragen stellen sich derzeit 14 Schülerteams aus allgemeinbildenden Schulen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Mit ihren innovativen Geschäftsideen kämpfen sie um den diesjährigen Schulpreis der Niederrheinischen IHK: Die Schüler der Sekundarschule Rheinhausen entwickeln ein Dosenwerfen der etwas anderen Art, das Team am Gymnasium Adolfinum in Moers entwirft preiswerte Spektroskope und die jungen Unternehmer an der Janusz-Korczak-Schule gründeten eine Papierwerkstatt für Glückwunschkarten und kleine Kunstwerke.  
Der Startschuss für den IHK-Schulpreis 2019 fiel zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar. Seitdem arbeiten die teilnehmenden Teams mit Hochdruck an ihren Projekten und werden dabei von Unternehmern aus der Region unterstützt. Bis Juli haben sie noch Zeit, dann folgen die Präsentationen vor der IHK-Jury. Dem Siegerteam winkt ein Preisgeld von 1.500 Euro und ein Auftritt auf großer Bühne bei der IHK-Bestenehrung im September.
Die IHK begleitet die Projekte und unterstützt sie mit einem Startkapital in Höhe von 500 Euro. Die Jugendlichen erfahren, was es heißt, ein Unternehmen zu führen, entwickeln eine wirtschaftliche Denkweise und verbessern ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit. Dabei berücksichtigen sie ökonomische, ökologische und soziale Aspekte: „Bees‘ Lives Matter“ heißt ein Projekt des Franz-Haniel-Gymnasiums, welches die Produktion und Vermarktung von Bienenhotels beinhaltet.
Der IHK-Schulpreis findet dieses Jahr bereits zum 17. Mal statt.   Weitere Informationen zum IHK-Schulpreis gibt es auf www.facebook.com/ihk.schulpreis oder bei Laura Göddert, Telefon 0203 2821-283, E-Mail
goeddert@niederrhein.ihk.de.

Den ersten Platz beim IHK-Schulpreis 2018 sicherte sich das Team der Europaschule Kamp-Lintfort mit ihrem Projekt „BIP-Bilder in Praxen“. Foto  Niederrheinische IHK / Hendrik Grzebatzki
 

 



Hamborner REIT AG startet erfolgreich ins Jahr 2019

- Miet- und Pachterlöse: + 3,6 %

- Funds from operations: + 5,1 %

- NAV je Aktie: 10,92 Euro

Duisburg, 2. Mai 2019 - Die HAMBORNER REIT AG ist nach dem positiven Verlauf des Jahres 2018 auch erfolgreich in das Geschäftsjahr 2019 gestartet und konnte im ersten Quartal ihre Umsatz- und Ergebniszahlen erneut steigern.

Die Miet- und Pachterlöse beliefen sich auf 21,1 Mio. Euro und lagen damit um 0,7 Mio. Euro bzw. 3,6 % über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Funds from operations (FFO) sind in den ersten drei Monaten um 5,1 % auf 12,2 Mio. Euro gestiegen. Das Betriebsergebnis betrug 7,4 Mio. Euro und der Periodenüberschuss 3,6 Mio. Euro. Die Leerstandsquote lag im ersten Quartal mit 2,0 % weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Finanzsituation der Gesellschaft ist nach wie vor komfortabel. Die REIT-Eigenkapitalquote betrug 56,7 % und der Loan to Value (LTV) 42,0 %.

Im ersten Quartal haben keine Veränderungen im Immobilienportfolio stattgefunden. Zum 31. März 2019 verfügte die Gesellschaft über ein Portfolio von 78 Immobilien mit einem Verkehrswert von über 1,5 Mrd. Euro. Der NAV je Aktie lag zum Quartalsende mit 10,92 Euro um 1,2 % über dem Niveau zum Jahresende 2018 (10,79 Euro).

Im Laufe der vergangenen Wochen konnte die Gesellschaft erneut ihr gutes Akquisitionsnetzwerk nutzen und den Kaufvertrag für eine Büroimmobilie unterzeichnen. Das Objekt wird derzeit an einem etablierten Bürostandort in Neu-Isenburg errichtet. Hauptmieter des rd. 4.500 Quadratmeter großen Objekts ist ein namhafter und bonitätsstarker IT-Dienstleister, der sich langfristig an den Standort gebunden hat. Der Kaufpreis der Immobilie wird sich auf rd. 16,1 Mio. Euro belaufen. Bei jährlichen Mieterträgen von rd. 0,9 Mio. Euro beträgt die Bruttoanfangsrendite 5,4 %. Die Kaufpreiszahlung und der Besitzübergang werden Anfang 2020 stattfinden.

Nach der letztjährigen Akquisition der ebenfalls im Bau befindlichen Büroimmobilien in Aachen und Bonn werden zum Jahresbeginn 2020 nunmehr drei moderne und qualitativ hochwertige Neubauobjekte in das HAMBORNER-Portfolio übergehen und zu einer weiteren Steigerung von Mieterlösen und FFO beitragen.

Für das Gesamtjahr 2019 hält der Vorstand an seiner im Geschäftsbericht 2018 veröffentlichten Einschätzung zu den künftigen Geschäftsaussichten fest. Der Vorstand geht von einer Steigerung der Miet- und Pachterlöse in Höhe von 1 % bis 2 % und einem operativen Ergebnis (FFO) auf dem hohen Vorjahresniveau aus.

Am 7. Mai 2019 findet in Mülheim an der Ruhr die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft statt. Den Aktionären wird für das vergangene Geschäftsjahr 2018 eine um 2,2 % erhöhte Dividende von 46 Cent je Aktie vorgeschlagen, die am 10. Mai 2019 zur Auszahlung kommen soll. Unter Berücksichtigung des Aktienkurses zum 31. März 2019, entspräche dies einer Dividendenrendite in Höhe von 4,9 %. Vor dem Hintergrund der nachhaltig positiven Geschäftsentwicklung beabsichtigt die Gesellschaft auch im kommenden Jahr ihre verlässliche Dividendenpolitik fortzusetzen und die Ausschüttung auf 47 Cent je Aktie zu erhöhen.

TARGOBANK Duisburg ist auch 2018 wieder gewachsen

- Konsumentenkredite legen kräftig zu
- Erhöhte Nachfrage nach Angeboten für Geschäftskunden
- Investmentangebot trotz schwierigen Börsenjahres ausgebaut


Duisburg, 30. April 2019 – Auch im Geschäftsjahr 2018 hat die TARGOBANK Duisburg ihren Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt: So legten die Konsumentenkredite um 7,5 Prozent auf 165 Millionen Euro zu. Auch die Zahl der Girokonten erhöhte sich um 2 Prozent auf rund 21.000.

„Zu unserem klassischen Standbein der Ratenkredite im Privatkundengeschäft ist Anfang 2018 der Bereich Geschäftskunden neu hinzugekommen. Hier zieht die Kreditnachfrage aktuell stark an. Seit diesem Jahr können auch Personengesellschaften und eigentümergeführte Kapitalgesellschaften wie GmbH, GbR, OHG und KG die Geschäftskunden-Services der TARGOBANK nutzen“, erläutert Vertriebsdirektor Dirk Volk.

Trotz anhaltender Niedrigzinsphase stieg bei der TARGOBANK Duisburg das Volumen der Spareinlagen um 7 Prozent auf knapp 49 Millionen Euro. Tagesgelder legten um 4 Prozent auf rund 63 Millionen Euro zu. Das Volumen der Festgelder wuchs um 13 Prozent auf 14 Millionen Euro.

Im Bereich Geldanlage galt es, ein schwieriges Börsenjahr 2018 zu meistern: „In dem herausfordernden Marktumfeld haben sich Sparpläne mit börsengehandelten Indexfonds, sogenannte ETFs, als stark nachgefragte Alternative erwiesen. Zudem haben wir unser ETF-Angebot um Fonds erweitert, die beispielsweise auf das Thema Nachhaltigkeit einzahlen“, so Volk weiter. Zum Bilanzstichtag betreute die TARGOBANK Duisburg rund 51.000 Kunden – ein Plus von 3,5 Prozent.

Auch die bundesweiten Zahlen der TARGOBANK für 2018 weisen erneut nach oben: Das Vorsteuerergebnis über alle Geschäftsfelder lag bei 510 Millionen Euro (IFRS) und übertraf damit den Vorjahreswert um 17 Millionen Euro.

„2018 war für die TARGOBANK ein ebenso erfolgreiches wie zukunftsweisendes Jahr. Wir haben unseren Wachstumskurs fortgesetzt und unser Geschäftsmodell weiter diversifiziert“, resümiert Pascal Laugel, Vorstandsvorsitzender der TARGOBANK.

Die positive Entwicklung zeigt sich auch anhand der Standorte: Entgegen dem Branchentrend modernisiert die TARGOBANK ihr Filialnetz nicht nur, sondern eröffnete im Berichtsjahr auch neue Filialen. Hierfür sucht das Unternehmen aktuell weitere Führungskräfte, Mitarbeiter und Auszubildende.

Safety first: thyssenkrupp Steel kooperiert beim Arbeitsschutz mit der Grubenrettung Herne

Duisburg, 27. April 2019 - Der 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Stahlbereich von thyssenkrupp stellt jedoch nicht nur an diesem Tag höchste Anforderungen an die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und widmet daher dem Weltsicherheitstag auch in diesem Jahr wieder fast eine ganze Woche. In dieser Zeit gibt es viele Aktionen, die auf das Thema aufmerksam machen. Dass am Ende des Tages die gesamte Belegschaft gesund nach Hause geht, hat immer höchste Priorität.

 

Kooperation mit dem Grubenrettungswesen Herne hilft Unfälle zu vermeiden.

Bei der kontinuierlichen Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz setzt der Arbeitsschutz bei thyssenkrupp auf die aktive Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn jede praktische Erfahrung hilft, die Lösung für ein Problem bereits bei der Planung zu erarbeiten. Michael Cremer ist Teil dieses Prozesses. Er ist zuständig für die mechanische Instandhaltung in der Kokerei Schwelgern. Die Atemschutzmannschaft der Kokerei muss immer wieder größere Gasarbeiten durchführen. Dabei trägt das Team schwere Atemschutzgeräte auf dem Rücken und Masken, die das Sichtfeld einschränken.
Für die Arbeit unter solchen Bedingungen ist viel Erfahrung nötig. Doch auf dem Gelände der Kokerei gibt es keinen geeigneten Trainingsplatz, um diese Erfahrung unter kontrollierten Bedingungen zu machen. Daher arbeitet die Atemschutzmannschaft mit dem Grubenrettungswesen in Herne zusammen. „Die Zusammenarbeit hilft uns sehr, denn so kann das Team mit der Originalausrüstung trainieren und die nötige Erfahrung sammeln“, sagt Michael Cremer. Durch das praxisnahe Sicherheitstraining werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für ihre Einsätze. So können Unfälle aufgrund mangelnder Übung und Erfahrung vermieden werden.

 

Langfristiges Ziel: Null Unfälle

Das langfristige Ziel bei thyssenkrupp lautet: Null Unfälle. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Arbeitsschutz integraler Bestandteil aller Betriebsabläufe sein. Sicherheit ist zu jeder Zeit wichtiger als Schnelligkeit. Damit dieses Verständnis von Sicherheit überall zum Alltag wird, braucht es allerdings Geduld. „Eine neue Sicherheitskultur im Unternehmen zu verankern, braucht vor allem eines: Zeit. Diese Zeit müssen wir uns nehmen, denn wir wollen keine halben Sachen machen. Wir wollen es richtigmachen“, sagt Dr. Sabine Maaßen, Arbeitsdirektorin bei thyssenkrupp Steel.

Der Stahlbereich von thyssenkrupp stellt höchste Anforderungen an die Sicherheit der Mitarbeiter und macht deshalb aus dem Weltsicherheitstag am 28. April unter dem Motto „Erst sicher und dann gut!“ wieder fast eine ganze Woche. Vom 25.4. bis zum 30.4. gibt es viele Aktionen an allen Standorten.
 

„Safety first“ – dafür engagiert sich auch thyssenkrupp Steel Mitarbeiter Michael Cremer.
Mit seinem Team übt er deshalb den Einsatz für Arbeiten mit Atemschutzgeräten, die zum Beispiel an der weltgrößten Kokerei auf dem Werkgelände von thyssenkrupp in Duisburg-Schwelgern anfallen.
Für bestmögliche Trainingsergebnisse wird dafür mit dem Grubenrettungswesen Herne kooperiert.  



 

duisport intensiviert Kooperation mit Chongqing

Der Handel durch Chinazüge wird gestärkt

 

Duisburg, 26. April 2019 -  Die Duisburger Hafen AG (duisport) intensiviert ihre Zusammenarbeit mit der chinesischen 30-Millionen-Metropole Chongqing. So wurde während der mehrtägigen Chinareise von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und duisports-Vorstandsvorsitzenden Erich Staake mit dem chinesischen Unternehmen YuXinOu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Bereits im vergangenen Jahr hatten duisport und der Bürgermeister von Chongqing bei dessen Besuch im Duisburger Hafen eine engere Zusammenarbeit beschlossen.

 

YuXinOu organisiert den Schienengüterverkehr der Chinazüge von und nach Chongqing. Die 2011 aufgenommene Verbindung zum Duisburger Hafen ist die älteste im Rahmen der Seidenstraßeninitiative „Belt & Road“. Von den 1.400 für Europa bestimmten Zügen aus Chongqing liefen 2018 etwa 80 Prozent über den Duisburger Hafen. Bereits jetzt werden insgesamt 30 Prozent des gesamten Handels per Güterzug zwischen China und Europa über den Duisburger Hafen abgewickelt. Mittlerweile verkehren rund 40 Güterzüge wöchentlich zwischen duisport und verschiedenen Destinationen in China.

 

Aus Chongqing, einer der bedeutendsten Industriestandorte der Welt, werden vor allem Elektrogeräte und Bauteile von dort ansässigen weltweit operierenden Elektronikkonzernen importiert.

 

Im Rahmen des Aufbaus von Chongqing zur wichtigsten Logistikdrehscheibe Chinas arbeiten die Regierungen von China und Singapur intensiv zusammen. Dabei spielt der singapurianische Terminalbetreiber PSA eine wichtige Rolle. duisport hat jetzt mit PSA ebenfalls eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung multimodaler Logistikplattformen unterzeichnet. duisport und PSA wollen über die Kooperation ihr Know-how bei der Entwicklung von Logistikarealen im Hinterland und in Seehäfen zusammenführen.

 

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Ich freue mich sehr, dass duisport und die Logistikplattform YuXinOu bei meinem Besuch hier in Chongqing eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben. Damit werden die hervorragenden Beziehungen zwischen den beiden Logistikdrehscheiben Rhein-Ruhr und Chongqing weiter intensiviert. Verbindliche internationale Kooperationen sind gut für den Wirtschaftsstandort NRW."

 

„Duisburg und Chongqing sind die jeweils wichtigsten Logistikdrehscheiben Europas und Chinas. Wir schaffen dadurch beste Voraussetzungen für das Wachstum des Warenaustausches zwischen Zentralchina und Zentraleuropa“, so Erich Staake.

 

Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (hintere Reihe, 2. v. l.) unterzeichnete duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake (Reihe vorne, 1. v. l.) mit dem Terminalbetreiber PSA eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung multimodaler Logistikplattformen. © duisport

 

- IT-Symposium Ruhr: Mensch, Maschine!
- IHK-Seminar: „Controlling für Nicht-Controller“  
- Einzelhandel: Umsatz im Februar um 5,1 Prozent gestiegen

Flottensteuerung, intelligente Gebäude, Autonomes Fahren – längst kommuniziert Software eigenständig mit mechanischen Bauteilen.

Duisburg. 17. April 2019 - Wie Mensch und digitale Systeme der Industrie 4.0 wechselwirken, darum geht es im IT-Symposium Ruhr, zu dem Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 21. Mai nach Bochum einlädt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Das IT-Symposium findet am 21. Mai in Bochum statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die Verschmelzung von Informationstechnologie und realer Welt bildet die Grundlage für viele moderne technische Systeme, die Maschinen erlauben, Einfluss auf die reale Welt zu nehmen – wie beim autonomen Fahren. „Human-Centered Cyber-Physical Systems“ (HCPS) beziehen den Menschen in diesen Regelkreis ein. Als Wechselwirkung zwischen Mensch und Maschine bilden HCPS als neues Forschungsfeld die Basis für innovative Anwendungen in der Autoindustrie. Gemeinsam mit Prof. Dr. Torben Weis (Fachgebiet Verteilte Systeme) und Prof. Dr. Gregor Schiele (Fachgebiets Eingebettete Systeme der Informatik) lädt Dudenhöffer, der das CAR – Center Automotive Research an der UDE leitet, führende Experten aus der Automobilindustrie und IT-Branche an den Bochumer G DATA Campus.
Wissenschaftler und Industriemanager erläutern in Tandem-Sessions Chancen und Risiken der Industrie 4.0, neue Geschäftsmodelle und digitale Dienstleistungen im Auto sowie die Sicherheit von Daten und Privatsphäre. Auch neue rechtliche, psychologische und ethische Herausforderungen – Wer haftet beim autonomen Fahren? – werden diskutiert.




Einzelhandel: Umsatz im Februar um 5,1 Prozent gestiegen
Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im Februar 2019 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 5,1 Prozent höher als im Februar 2018. Damit erhöhten sich die Umsätze nominal um 6,0 Prozent.
Für die ersten beiden Monate des Jahres 2019 ermittelten die Statistiker für den NRW-Einzelhandel eine reale Umsatzsteigerung von 4,0 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent.

Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel blieb im Februar 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat unverändert (Vollzeitbeschäftigte: +0,3 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: -0,2 Prozent). Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl sank in den ersten beiden Monaten um 0,1 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,2 Prozent stieg, während die der Teilzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent zurückging. Die Messzahlen der Einzelhandelsstatistik wurden ab dem Berichtsmonat Januar 2018 auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010) umgestellt. (IT.NRW)

IHK-Seminar: „Controlling für Nicht-Controller“  
Controlling bedeutet nicht, seine Mitarbeiter zu kontrollieren. Ein Controller analysiert das tägliche Geschäft und versucht Unternehmenszahlen für die Geschäftsführung transparent zu machen. Sein Ziel ist es, mögliche Risiken zu erkennen und zu bewerten. Die Kennzahlen dafür stammen unter anderem aus der Produktion oder aus der Personalabteilung.
Wenn alle Fach- und Führungskräfte über Grundkenntnisse verfügen, wird das Controlling im Unternehmen ein voller Erfolg. Die Teilnehmer erlangen im Seminar einen praxisnahen Überblick in komprimierter Form über das notwendige Wissen. Sie werden in der Lage sein, das Controlling an ihrem Arbeitsbereich erfolgreich einzusetzen und dieses somit aktiv zu leben.  
Das Seminar findet vom 16. bis 17. Mai, Donnerstag und Freitag, 9 Uhr bis 16:30 Uhr, in der IHK, Duisburg, statt. Weitere Informationen und Anmeldung: Sabrina Giersemehl, Telefon 0203 2821-382, E-Mail giersemehl@niederrhein.ihk.de.

Wasserstoff statt Kohle

thyssenkrupp Steel startet wegweisendes Projekt für eine klimafreundliche Stahlproduktion am Standort Duisburg
 Landesregierung fördert erste Testphase im Duisburger Stahlwerk
 Projekt ist die erste Förderung im Rahmen der Initiative IN4climate.NRW
 Projektpartner Air Liquide liefert den Wasserstoff


Duisburg, 16. April. NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart übergab am Montag einen Förderbescheid des Landes, um die Dekarbonisierung der Produktion beim größten deutschen Stahlhersteller durch den Einsatz von Wasserstoff zu unterstützen.

Damit wird zugleich die umfassende Transformation des Standortes hin zu einer klimafreundlichen Stahlproduktion weiter vorangetrieben. thyssenkrupp Steel verfolgt das langfristige Ziel, die bislang bei der Produktion anfallenden CO2-Emissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent zu verringern. Das nun beginnende Projekt wird im Rahmen der vor kurzem von der Landesregierung gestarteten Initiative IN4climate.NRW gefördert.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Es ist mir eine besondere Freude, heute den Förderbescheid für das erste Projekt der Initiative IN4climate.NRW übergeben zu können, mit dem wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer klimaneutralen Industrie gehen. Um ambitionierten Klimaschutz mit einer auch in Zukunft global wettbewerbsfähigen Industrie zu erreichen, muss es Innovationen bei industriellen und energieintensiven Prozessen wie der Stahlherstellung geben. Diesen Transformationspfad möchten wir als Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Industrie und der Wissenschaft gehen. Das Pilotprojekt zeigt, dass unsere Initiative IN4climate.NRW bereits erste Früchte trägt. Ich bin froh, dass wir thyssenkrupp Steel, Air Liquide und das BFI hier als innovative Partner an unserer Seite haben“. Air Liquide, ein Weltmarktführer für Industriegase, liefert den für das Projekt benötigten Wasserstoff.


Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Mitte) überreicht den Förderbescheid des Landes NRW an Premal Desai, Finanzvorstand thyssenkrupp Steel (links) und Dr. Arnd Köfler, Technikvorstand thyssenkrupp Steel



Wasserstoffprojekt als weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Stahlerzeugung thyssenkrupp bekennt sich zu den Pariser Klimaschutzzielen. Bei der notwendigen Umstellung seiner Stahlproduktion geht das Unternehmen dabei technologieoffen vor und nutzt verschiedene, sich ergänzende Ansätze. So können mit dem bereits erfolgreich gestarteten Projekt Carbon2Chem in der Stahlproduktion entstehende Treibhausgase in Chemieprodukte umgewandelt werden und sind so als wertvolle Rohstoffe nutzbar.

Das Wasserstoffprojekt am Hochofen beschreitet einen weiteren Technologiepfad: Hier wird vermieden, dass schädliche Treibausgase überhaupt entstehen. Dies geschieht dadurch, dass ein Teil des im Hochofen als Reduktionsmittel eingesetzten Kohlenstaubes durch das Einblasen von Wasserstoff ersetzt wird.

„Mit dem Einsatz von Wasserstoff an unserem Hochofen 9 arbeiten wir weiter konsequent an der Umstellung unserer Produktionsprozesse. Unser Ziel ist eine nahezu CO2-neutrale Stahlerzeugung. Dies wird ein langer und kostenintensiver Prozess, auf dem wir heute einen weiteren Schritt vorangehen“, erläutert Arnd Köfler, Produktionsvorstand von thyssenkrupp Steel Europe.

„Wie testen in dieser ersten Projektphase in den nächsten Monaten zunächst den Einsatz von Wasserstoff an einer von 28 Blasformen eines Hochofens. Das ist ein Novum und so bislang in der Industrie noch nicht umgesetzt worden. Wir werden die Ergebnisse dieser Testphase genau analysieren und wollen dann in einer zweiten Projektphase den gesamten Hochofen auf diese Weise umstellen,“ ergänzt Köfler.
„Theoretisch ist so ein Einsparpotenzial von rund 20 Prozent CO2 an dieser Stelle des Produktionsprozesses möglich. Wir sind sehr dankbar, dass die Landesregierung uns hier mit einer Förderung im Rahmen von IN4climate.NRW unterstützt. Mit Air Liquide für die Wasserstoffversorgung und dem BFI als wissenschaftlichen Begleiter des Projekts, haben wir genau die richtigen Partner an unserer Seite.“

Wasserstoff: Schlüssel zu einer klimafreundlichen Zukunft Wasserstoff ist ein zentraler Treiber für die Erreichung von Klimaambitionen, da er am Einsatzort keine klimaschädlichen Emissionen verursacht. Er kann in flüssiger oder gasförmiger Form mit hoher Energiedichte gespeichert und transportiert werden und bietet so viele Einsatzmöglichkeiten. Aufgrund seiner Vielseitigkeit spielt Wasserstoff eine Schlüsselrolle beim Übergang zu einem sauberen, kohlenstoffarmen Energiesystem. In der Stahlherstellung kann Wasserstoff als emissionsfreies Reduktionsmittel für das Eisenerz verwendet werden.
 

Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel einer klimafreundlichen Stahlproduktion. Von links: Michael Hensmann (BFI); Robert van Nielen, Geschäftsführer Large Industries bei Air Liquide; Premal Desai, Finanzvorstand thyssenkrupp Steel Europe; Dr. Arnd Köfler, Technikvorstand thyssenkrupp Steel; Gilles Le Van, Geschäftsführer Air Liquide Deutschland.

 

 

Eintrag in das Goldene Buch von thyssenkrupp Steel. Von links: Premal Desai, Finanzvorstand thyssenkrupp Steel Europe; Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart; Dr. Arnd Köfler, Technikvorstand thyssenkrupp Steel

 

Roheisenprobe am Hochofen: Horst Gawlik, Stellv. Betriebsratsvorsitzender thyssenkrupp Steel Europe mit Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

 
Air Liquide, Projektpartner für das nun beginnende Wasserstoffprojekt bei thyssenkrupp Steel, verfügt über Expertise in der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Produktion über die Speicherung bis hin zur Entwicklung von Endverbraucheranwendungen.
Gilles Le Van, Vorsitzender der Geschäftsführung von Air Liquide Deutschland, sagte: “Hier in Duisburg wird nun ein bedeutendes Kapitel der industriellen Entwicklung aufgeschlagen: die schrittweise und nachhaltige Dekarbonisierung der Stahlerzeugung. Wir freuen uns sehr, an diesem Vorhaben mitzuwirken - zuerst im Testbetrieb, später im größeren Maßstab. Unser langjähriger Kunde und Partner thyssenkrupp Steel stellt wiederholt unter Beweis, wie eine innovative Industrie erfolgreich mit Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz einhergehen kann.”

thyssenkrupp Steel gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Qualitätsflachstahl. Mit r und 27.000 Mitarbeitern liefert das Unternehmen hochwertige Stahlprodukt e für innovative und anspruchsvolle Anwendungen in verschiedensten Industriezweigen.

Air Liquide ist ein weltweit führender Anbieter von Gasen, Technologien und Services für Industrie und Gesundheit, ist in 80 Ländern mit rund 66.000 Mitarbeitern vertreten und erzielte 2018 einen Umsatz von rund 21 Milliarden Euro. Das Unternehmen beliefert drei Viertel der Industrieunternehmen im DAX und bildet so eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft. Air Liquide Deutschland ist in NRW zu Hause und in Branchenverbänden wie dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) aktiv. https://www.airliqui de.com/

Mit der Initiative „IN4climate.NRW“ unterstützt die Landesregierung die notwendigen Transformationsprozesse in der Industrie. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung arbeiten derzeit an Strategien und Lösungen, wie die Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, zusätzliches Wachstum erzeugen und zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele beitragen kann. https://www.in4climate.nrw/


Volksbank Rhein-Ruhr setzt die Kapitalmarktabende auch in 2019 fort

Duisburg, 16. April 2019 – Zum vierten Mal in Folge informiert die Volksbank Rhein-Ruhr in der Zentrale am Innenhafen über die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten. Aufgrund der positiven Resonanz der vergangenen Jahre, setzt die regionale Genossenschaftsbank auch im Jahr 2019 die Kapitalmarktabende fort. Der Erfolg dieser Veranstaltungsreihe zeigt, dass der Bedarf an Informationen zu den Themen Wertpapier und Börse enorm groß ist.
Denn Geldanlagen wie Tages- oder Festgeldkonten bringen nach wie vor kaum bis gar keinen Ertrag. Erspartes verliert aufgrund der Inflation an Wert und eine Änderung ist weiterhin nicht abzusehen.
Am 7. Mai 2019 um 17:30 Uhr widmet sich daher der Kapitalmarktabend den sicheren und profitablen Anlageformen in Zeiten niedriger Zinsen. Ulrich Peine, Direktor Private Banking und Treasury der Volksbank Rhein-Ruhr, baut in seinem Vortrag nicht nur Hemmschwellen mit Wertpapieren ab, sondern erläutert auch deren Chancen und zeigt Wege und Lösungsansätze auf. Eine Teilnahme ist Kunden der Volksbank Rhein-Ruhr und auch allen Interessierten nur mit vorheriger Anmeldung unter 0203/4567-2229 möglich.

Im Anschluss stehen die Private Banking Berater der Bank für persönliche Gespräche und einen weiteren Austausch zur Verfügung.

Dimizil der Volksbank Rhein-Ruhr im Innenhafen


44,2 Prozent der NRW-Privathaushalte haben Immobilien- und Grundbesitz
Die Zahl der privaten Haushalte mit Immobilien- und Grundbesitz hat sich in Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren von 3,3 Millionen (1998) auf 3,8 Millionen (2018) um 17,0 Prozent erhöht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 mitteilt, lag der Anteil der Haushalte mit Immobilien- und Grundbesitz mit 44,2 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt (47,5 Prozent).

Haushalte mit ... 1998 2003 2008 2013 2018
in 1 000 Prozent in 1 000 Prozent in 1 000 Prozent in 1 000 Prozent in 1 000 Prozent
1) Mehrfachantworten möglich.Quelle: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)    
Haus- und Grundbesitz 3 279 x 3 699 x 3 969 x 3 940 x 3 890 x
Angaben zur Art des Haus- und Grundbesitzes1) 3 279 100 3 528 100 3 630 100 3 923 100 3 834 100
    Einfamilienhäuser 1 843 56,2 1 979 56,1 2 121 58,4 2 367 60,3 2 400 62,6
    Eigentumswohnungen 894 27,3 1 099 31,2 1 215 33,5 1 262 32,2 1 295 33,8
    Zweifamilienhäuser 509 15,5 547 15,5 464 12,8 471 12 356 9,3
    Wohngebäude mit drei und mehr Wohnungen 240 7,3 306 8,7 209 5,8 199 5,1 220 5,7
    unbebaute Grundstücke 193 5,9 264 7,5 236 6,5 200 5,1 200 5,2
    sonstige Gebäude 60 1,8 154 4,4 168 4,6 168 4,3 151 3,9
Haushalte ohne Angaben zur Art des Haus- und Grundbesitzes 171 4,6 339 8,5 / / -56 (1,5
Wie die Grafik zeigt, verfügten im vergangenen Jahr 62,6 Prozent der Eigentümerhaushalte in Nordrhein-Westfalen, die Angaben zum Immobilien- und Grundbesitz gemacht hatten, über ein Einfamilienhaus. Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich dieser Anteil stetig erhöht (2008: 58,4 Prozent; 1998: 56,2 Prozent). Eigentumswohnungen waren mit 33,8 Prozent die zweithäufigste Immobilienart im Besitz von Privathaushalten in Nordrhein-Westfalen.
Der Immobilienbesitz der privaten Haushalte in NRW hatte 2018 einen durchschnittlichen Verkehrswert von 286 100 Euro. Etwa jeder achte Eigentümerhaushalte (12,3 Prozent) bezifferten den Verkehrswert ihrer Immobilie mit 500 000 Euro oder mehr. 2,1 Millionen Immobilienbesitzer müssen Restschulden aus Hypotheken oder Baudarlehen tilgen – im Schnitt waren das 121 400 Euro.
Geldvermögen sowie Schulden privater Haushalte am 01.01.2018 in Euro
Gegenstand der Nachweisung NRW Deutschland1)
1) Statistisches Bundesamt, Fachserie 15 Heft 2
Quelle: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)
Bruttogeldvermögen 54 900 58 400
Nettogeldvermögen 51 600 55 400
Hypothekenrestschulden 29 400 28 400
Bruttogesamtvermögen 176 100 194 400
Gesamtschulden 33 200 31 800
Nettogesamtvermögen 142 900 162 600
Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die von den Statistischen Landesämtern bundesweit alle fünf Jahre durchgeführt wird. An der letzten Befragung hatten in Nordrhein-Westfalen 2018 etwa 10 000 Haushalte freiwillig teilgenommen. (IT.NRW)

 


TARGOBANK setzte 2018 ihren Wachstumskurs weiter fort

Duisburg, 16. April 2019 - Die TARGOBANK hat im Geschäftsjahr 2018 ihren Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Das Vorsteuerergebnis über die Geschäftsfelder Privatkunden, Geschäftskunden und Firmenkunden stieg auf 510 Millionen Euro (IFRS, Vorjahr: 493 Millionen Euro).
Die Bilanzsumme der Gruppe wuchs um 5 Prozent auf 22 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die TARGOBANK ihr Geschäftsmodell erweitert und um wichtige Kundengruppen und Ertragsquellen ergänzt. Trotz hoher Investitionen in die Digitalisierung sowie in Filialeröffnungen und -modernisierungen konnte die Bank ihr Aufwands-Ertrags-Verhältnis mit 54 Prozent konstant halten.

„Das Kreditgeschäft ist und bleibt die wichtigste Säule für die TARGOBANK“, sagt Pascal Laugel, Vorstandsvorsitzender der TARGOBANK. Das Kundenkreditvolumen belief sich 2018 über alle Geschäftsfelder auf insgesamt 20,54 Milliarden Euro, rund 7 Prozent mehr als im Vorjahr (2017: 19,21 Milliarden Euro). In den vergangenen Jahren hat die Bank ihre Kreditproduktion kontinuierlich gesteigert. Zum Gesamtergebnis hat das Privatkundengeschäft mit einem Vorsteuergewinn von 453 Millionen Euro mit Abstand den größten Beitrag geleistet. 57 Millionen Euro und damit gut 10 Prozent entfielen 2018 auf das Firmenkundengeschäft. „Damit hat sich das Firmenkundengeschäft bereits als wichtiger Geschäftsbereich für die TARGOBANK etabliert, der künftig weiter ausgebaut werden soll“, so Laugel.
Privatkunden
Im Privatkundengeschäft stieg das Kreditvolumen um gut 9 Prozent auf insgesamt 14,66 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,41 Milliarden Euro). Dabei legten die Ratenkredite im Berichtszeitraum um 8 Prozent auf 12,35 Milliarden Euro zu. „Damit konnten wir in unserem Kerngeschäft 2018 weitere Marktanteile gewinnen“, so TARGOBANK Chef Laugel.
Trotz des Niedrigzinsumfeldes sind im Passivgeschäft die Kundeneinlagen auf den verschiedenen Spar- und Girokonten 2018 um mehr als 10 Prozent auf insgesamt 16,3 Milliarden Euro gewachsen. Die Zahl der Kreditkartenkonten kletterte um 2,5 Prozent auf 1,18 Millionen.
Mit der neuen Online-Vermögensverwaltung PIXIT und einer erweiterten Auswahl an börsengehandelten Indexfonds (ETFs) hat die TARGOBANK ihr Angebot im Bereich Geldanlage 2018 deutlich ausgebaut. So können Kunden beispielsweise Fonds, die auf das Thema Nachhaltigkeit einzahlen, über die TARGOBANK ordern. Die negative Entwicklung an den Börsen wirkte sich 2018 auch auf die rund 231.000 Wertpapierdepots der TARGOBANK aus: Ihr Bestandsvolumen sank leicht auf 10,4 Milliarden Euro (2017: 11,3 Milliarden Euro).

Geschäftskunden
Mit der Etablierung eines eigenen Geschäftskundensegments hat die TARGOBANK im vergangenen Jahr ihre Wachstums- und Diversifizierungsstrategie konsequent vorangetrieben. Kleinunternehmen, Selbstständige und Freiberufler können für ihren geschäftlichen Zahlungsverkehr verschiedene Business-Konten und Business-Kreditkarten nutzen und zur Finanzierung auf den neuen Business-Kredit zurückgreifen.
Das Finanzierungsvolumen der Autobank belief sich 2018 auf 384 Millionen Euro, das sind 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie bietet mehr als 2.500 Kfz-Händlern umfassende Services mit dem Schwerpunkt auf Einkaufs- und Absatzfinanzierungen. Im Bereich Absatzfinanzierung arbeitet die TARGOBANK außerdem mit mehr als 5.600 Fach- und Einzelhändlern diverser Branchen – z.B. Elektronik oder Möbelhandel – zusammen. Die Neuproduktion in diesem Bereich stieg 2018 um rund 180 Millionen Euro auf 928 Millionen Euro – ein Plus von gut 24 Prozent.

Firmenkunden
Die TARGOBANK hat im Berichtsjahr ihre Positionierung im Firmenkundengeschäft deutlich ausgebaut. Sie verzeichnete ein Kundenkreditvolumen von insgesamt 5,88 Milliarden Euro. Mit 4,74 Milliarden Euro entfielen mehr als zwei Drittel davon auf den Bereich Factoring, gefolgt von Leasing (889 Millionen Euro) und Investitionsfinanzierung (254 Millionen Euro).
Firmenkredite machen somit bereits fast 30 Prozent des Gesamt-Kundenkreditvolumens der TARGOBANK aus. Mit einem Factoring-Umsatz von 49,34 Milliarden Euro gehört die TARGOBANK 2018 in diesem Bereich mit zu den Marktführern in Deutschland.
Über den Vertriebskanal Leasing konnte die TARGOBANK ihr Produktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um fast 25 Prozent auf 563 Millionen Euro steigern. Mit der Verschmelzung der TARGO Commercial Finance AG auf die TARGOBANK AG zum 1. August 2018 wurde der Umbau der TARGOBANK Gruppe im Berichtsjahr abgeschlossen.
„Seitdem steht die TARGOBANK auch organisatorisch für eine schlanke, noch effizientere und schlagkräftigere Bank mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkundengeschäft unter einem Dach“, betont Laugel. „Angesichts des herausfordernden Markt- und Wettbewerbsumfelds in der Branche ist das ein großer Vorteil, der die Marktposition der TARGOBANK noch weiter stärkt.“

Wachstum und Ausblick
„2018 war für die TARGOBANK ein ebenso erfolgreiches wie zukunftsweisendes Jahr. Wir haben nicht nur unseren Wachstumskurs fortgesetzt, sondern auch unser Geschäftsmodell weiter diversifiziert“, resümiert Vorstandschef Laugel.
Mit zahlreichen neuen Produkten und Services habe die TARGOBANK zudem ihre Kunden von ihrer Innovationskraft überzeugt. Die TARGOBANK wolle auch in Zukunft in allen drei Geschäftsbereichen Marktanteile hinzugewinnen und ihre Profitabilität weiter erhöhen. Dafür investiere sie weiter in die Digitalisierung und Automatisierung ihrer Prozesse.

Erstes Netzwerktreffen Duisburger Online-Händler

Duisburger Wirtschaftsförderung startet neues Veranstaltungsformat   
Duisburg, 12. April 2019 - Die Bedeutung des Online-Handels wächst seit einigen Jahren kontinuierlich. Im letzten Jahr erreichte dieser in Deutschland ein Volumen von knapp 49 Milliarden Euro, heißt es vom Handelsverband Deutschland. Die Digitalisierung des Handels ist Herausforderung und Chance zugleich.
 
„Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, alle die Händler einzuladen, die ihre Waren auch oder ausschließlich online anbieten“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung. Er betont: „Das Kaufverhalten der Verbraucher hat sich in den letzten Jahren geändert. Multi-Channel-Handel, also die sinnvolle Verknüpfung beider Einkaufswelten – der Händler im Geschäft, der auch eine Online-Präsenz hat – ist heute die wichtigste Vertriebsform im Einzelhandel.“

Die Ideengeberin des neuen Veranstaltungsformates Ulrike Brinkmann, Bartienes Textilmanufaktur, freut sich über die neue Plattform und bekräftigt: „Google, Amazon und Co. setzen schon heute hohe Maßstäbe, denen alle Onlinehändler gerecht werden müssen. Um bei steigenden Kundenansprüchen auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtig, eigene Erfahrungen innerhalb der Branche zu teilen und sich zu vernetzen.“   Deshalb lud die GFW Duisburg kürzlich die Duisburger Online-Händler ein, und zwar in das Café im „Knüllermarkt“.
Rund zwei Dutzend interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten das Angebot. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Der Wettbewerbsdruck ist die größte Herausforderung. Online-Shops sind technisch schnell erstellt, aber die Produkte erfolgreich zu verkaufen, das ist eine andere Sache. Da ist es vor allem auch wichtig, dass ich weiß, wie ich meine potenziellen Kunden erreichen kann“, schlussfolgert Elisabeth Evertz von der Buchhandlung Scheuermann.  

Damit dies immer besser gelingt, informierte Stefan Grimm über wichtige Marktentwicklungen im E-Commerce unter dem markigen Titel „Der Handel dreht durch!“ Grimm ist Mitbegründer und Geschäftsführer von „RESTPOSTEN.de“, der führenden deutschsprachigen Großhandelsplattform für Überhänge und Aktionswaren im Konsumgüterbereich.
Im Mittelpunkt seiner Präsentation stand die aktuelle Studie „Vitale Innenstädte 2018“ des Instituts für Handelsforschung aus Köln (IFH). Die Studie beantwortet insbesondere die Frage, warum im digitalen Zeitalter Besucher noch in die Innenstadt kommen und was ihnen bei ihrem Besuch in der City besonders wichtig ist. Bundesweit wurden dafür an 116 Standorten Innenstadtbesucher befragt.

„Erfolgreiche Händler sind stark im lokalen Wettbewerb, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen, sich in einer Koalition der „Willigen & Fähigen“ organisieren und gemeinsam ihre Kräfte in Vertriebs- und Marketingaktionen bündeln. Schnellen lokalen Bündnissen mit Entscheidungsfreude kommt eine Schlüsselposition zu, denn gemeinsam ist man stärker und erreicht ein Vielfaches“, appellierte Grimm an die anwesenden Händler.  

Künftig sollen die Treffen verstetigt werden. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die beim nächsten Netzwerktreffen dabei sein wollen, wenden sich an GFW-Projektmanagerin Sabrina Hölscher, Telefon 0203 / 36 39 – 341, E-Mail: hoelscher@gfw-duisburg.de.  

V.l.: Die Akteure des ersten Netzwerktreffens im Café vom „Knüllermarkt“ Ulrike Brinkmann, Petra Manoah, Stefan Grimm, Elisabeth Evertz und Ralf Meurer; Urheberin: Sabrina Hölscher, Nutzungsrechte: GFW Duisburg  


Impact Factory Duisburg startet Gründerstipendium Duisburg

Duisburg, 12. April 2019 - Gründer, die soziale, gesellschaftliche oder ökologische Probleme mit unternehmerischen Mitteln lösen möchten, erhalten jetzt Hilfe aus Duisburg. Die Initiative "Impact Factory" startet ein Gründerstipendium, in dessen Rahmen die Start-ups ein Jahr qualifiziert und durch individuelles Coaching und Mentoren unterstützt werden.

Hinter dem Inkubator-Programm stehen die Beisheim Stiftung, das Unternehmen Franz Haniel, die KfW Stiftung und die Anthropia gGmbH. Das Mentorenprogramm betreut die Stipendiaten und stellt Kontakte zu Mentoren aus Universitäten, Unternehmen und der Gesellschaft her. Die Bewerbungsphase für das Gründerstipendium läuft bis zum 3. Juni. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt anschließend durch eine Expertenjury in einem öffentlichen Pitch am 15. Juli auf dem Haniel Campus in Duisburg.  (idr).


Duisburgs Verwaltungsspitze im Dialog bei KROHNE Messtechnik

4.000 Fachkräfte in über 50 Ländern aktiv für innovativen Mittelständler mit Heimat in Duisburg  
Duisburg, 10. ASpril 2019 -  Der KROHNE Konzern steht für komplexe Messlösungen im prozessindustriellen Bereich: von der Durchflussmessung bei der Trinkwassergewinnung in Sanddünen über die Schlammspiegelmessung in einer Grundwasseraufbereitungsanlage bis hin zur Biogas-Messung für die Versorgung eines Blockheizkraftwerks.  

In über 50 Ländern aktiv, zählt der inhabergeführte Mittelständler, der im Jahr 2020 / 2021 auf eine 100-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken kann, insgesamt circa 4.000 Mitarbeiter, davon rund 800 allein am Wirtschaftsstandort Duisburg. Die meisten sind Ingenieure, doch ohne gut ausgebildete Kaufleute, Techniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Fachinformatiker oder gar Glasbläser stunde der Konzern nicht da, wo er heute ist: an der Spitze. Allein im Jahr 2018 steigerte der Nischenanbieter sein Wachstum um 15 Prozent und alle zehn Jahre erreichte das innovative Traditionsunternehmen eine Verdoppelung der Umsätze.  

„Auf das Know-how unserer Mitarbeiter können wir ebenso setzen wie auf deren Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Roboter werden auch künftig nicht das übernehmen können, was unsere Fachkräfte leisten, werden bei uns doch mehr oder weniger Einzelanfertigungen durchgeführt. Während Robotik auf die Massenproduktion abzielt, benötigen unsere Kunden Unikate oder maximal Kleinserien“, so Ingo Wald, Managing Director bei der KROHNE Messtechnik GmbH. Bezahlte Englischkurse, berufsbegleitende Studienoptionen, Gesundheitsmanagement und flexible Arbeitszeiten sind für KROHNE selbstverständlich, um Mitarbeiter zu rekrutieren und zu binden.

„Jeder von ihnen hat in seinem Arbeitsbereich eine große Eigenverantwortung, die es produktiv mit Leben zu füllen gilt. Für uns ist ein guter Zerspanungsmechaniker, der sein Handwerk versteht, Gold wert, bedient er doch High Tech-Maschinen, die im Anschaffungspreis sechsstellig sind. Aber auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir bei der Suche nach Auszubildenden mittlerweile unsere Erwartungshaltung zurückschrauben müssen. 30 Auszubildende haben wir jährlich – bei rückläufiger Bewerberanzahl. Dies stellt uns vor neue Herausforderungen, die wir aber bislang gekonnt meistern. Unsere flache Hierarchie hilft dabei, sich pragmatisch und schnell auf neue Rahmenbedingungen einzustellen“, betont Dr. Ing. Attila M. Bilgic, der gemeinsam mit seinem Counterpart Wald die Erfahrung gemacht hat: „Innerhalb eines Jahres entscheidet sich, ob ein Arbeitnehmer uns verlässt oder für quasi für immer bleibt.“ Eine sehr geringe Fluktuation und eine durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit von über 25 Jahren geben ihnen Recht.  

„Das Unternehmen KROHNE macht vor, wie Innovation und Tradition ineinandergreifen können. Großgeworden in der Stahlindustrie mit der Überwachung von Hochöfen und Kraftwerken, sind die Geschäftsmodelle im Laufe der Jahre immer vielfältiger geworden und die Absatzmärkte immer größer. Die Verbundenheit zu Duisburg und die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung im sozialen und ökologischen Bereich sind vorbildlich. Dafür ein großes Dankeschön. Sie sind eine ausgezeichnete Visitenkarte unseres Wirtschaftsstandortes“, so Duisburgs Stadtoberhaupt Sören Link beim Wirtschaftsdialog.  

„Vom Kundenauftrag bis zum Versand des Frachtguts, kann bei KROHNE alles digital abgewickelt werden. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter/-innen hier auf dem Weg der Digitalisierung mitgenommen, damit sie sich auch in neue Technologien hineindenken. Lehrgänge und Seminare, aber auch die Unternehmensführung, bei der Wissenstransfer großgeschrieben wird, helfen, auch diesen Strukturwandel zu schultern“, zeigt sich Martin Murrack, Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent, vor Ort beeindruckt.  
Im Laufe der Jahrzehnte sind die Messlösungen immer komplexer geworden, der Output an Zahlen größer und deren Qualität besser. Das führt zu einem echten Mehrwert für den Kunden, von denen KROHNE rund 4.000 allein in Deutschland hat: entweder der Kunde generiert und verkauft auf diese Weise neue Produkte und Dienstleistungen oder er stellt, durch die aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse, seine eigenen Prozesse schlanker und effizienter auf.  

„KROHNE hat es geschafft, organisch zu wachsen. Dass sie jeweils dort produzieren, wo auch ihre Kunden sitzen, zeugt nicht nur von unternehmerischer Expertise, sondern auch von interkulturellem Denken und sozialer wie ökologischer Nachhaltigkeit. Trotz ihrer weltweiten Standorte – unter anderen in Indien, China, Frankreich, Schweden, den USA und Russland – haben sie nie ihre Verbundenheit zum Heimatstandort Duisburg verloren“, betont GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.  

„Wir von KROHNE gehören zum Kreis der engagierten privatwirtschaftlichen Akteure, die gemeinsam mit der Stadt Duisburg, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, der Niederrheinischen IHK, anderen Institutionen und sonstigen Multiplikatoren Ideen für den Masterplan Duisburg auf den Weg gebracht haben“, so Michael Rademacher-Dubbick, Geschäftsführender Gesellschafter der Ludwig Krohne GmbH & Co KG, „und genau dieses Prinzip ;über den Tellerrand zu schauen‘, ist seit jeher Teil unserer Unternehmensphilosophie. Ansonsten sind es Grundwerte wie Autarkie, Loyalität und soziale Verantwortung, auf die wir im Umgang mit einander bauen.“


Im Wirtschaftsdialog – Stadtdirektor Martin Murrack, Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Attila Bilgic, Ingo Wald, Michael Rademacher-Dubbick, Andree Schäfer und Ralf Meurer (v.l.n.r.), Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

Haniel steigert Umsatz und operatives Ergebnis deutlich

-        Umsatz um 13 Prozent und Operatives Ergebnis um 19 Prozent gesteigert

-        Finanzbeteiligungen belasten Ergebnis vor und nach Steuern deutlich

-        Eingeleiteter Ausstieg aus Metro-Investment schafft zusätzlichen Freiraum

-        Finanzielle Mittel von rund 1,4 Milliarden Euro für Portfolioentwicklung verfügbar

-        Deutliche Ergebnisanstiege für 2019 erwartet

-        Übergabe des Vorstandsvorsitzes von Stephan Gemkow an Thomas Schmidt wird vorbereitet

 

Duisburg, 10. April 2019 - Das Family-Equity-Unternehmen Haniel konnte sowohl Umsatz als auch Operatives Ergebnis im Jahr 2018 erfreulich steigern. Wertberichtigungen auf die Finanzbeteiligungen an der CECONOMY AG und der METRO AG belasteten das Ergebnis vor und nach Steuern jedoch erheblich. „Unsere operative Performance belegt, dass wir von der erhöhten Diversifikation unseres Portfolios profitieren. Die Ergebnisse aus den Finanzbeteiligungen haben diese positive Entwicklung jedoch überlagert und das war für Haniel enttäuschend. Auf Basis unserer unverändert soliden Finanzsituation werden wir unsere Buy & Build-Strategie weiter konsequent fortsetzen“, unterstreicht Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow.

 

Portfolioentwicklung weiter im Fokus

Bereits im Frühjahr 2018 entschied Haniel, den Ausstieg aus dem Engagement bei der Finanzbeteiligung METRO einzuleiten. Im ersten Schritt wurden 7,3 Prozent der ausgegebenen Stammaktien der METRO AG an EP Global Commerce, kurz EPGC, veräußert. Im Rahmen einer Call-Option, die von EPGC verlängert wurde, hat das Unternehmen das Recht, bis zu 15,2 Prozent der noch verbliebenen Metro-Aktien von Haniel zu erwerben. Nach dem Verkauf der ersten Tranche der Metro-Anteile verfügt Haniel zum Jahresende 2018 über finanzielle Mittel von 1,4 Milliarden Euro zum Erwerb weiterer Geschäftsaktivitäten.

 

Rekordumsatz und Integrationserfolge bei CWS

Der seit 1.4.2019 unter dem Namen CWS firmierende Geschäftsbereich hat sich mit der Integration der übernommenen Initial-Aktivitäten und der Divisionalisierung in die Bereiche Hygiene Solutions und Textile Solutions strategisch neu aufgestellt. So wurden das Produktspektrum erweitert sowie das Serviceangebot verbessert. Schlankere Strukturen und optimierte Prozesse von Administration, Einkauf und IT sowie des Standort- und Servicenetzwerks haben die Schlagkraft des Unternehmens erhöht. Die CWS-Wachstumsinitiativen zielen auch auf neue Angebote und die Digitalisierung des Produktportfolios ab. 2018 steigerte CWS den Umsatz mit 1.141 Millionen Euro erstmals auf deutlich über 1 Milliarde Euro.

 

Basis für Wachstum bei neuen Maschinenbau-Beteiligungen gelegt

2018 hat Haniel ROVEMA, einen Premium-Anbieter für Verpackungsmaschinen und

-anlagen, und Optimar, einen führenden Produzenten automatisierter Fisch-Verarbeitungssysteme, erfolgreich in die Haniel-Gruppe integriert, passgenaue Führungs- und Governance-Modelle etabliert und in Bezug auf die Organisationen jeweils die Basis für das geplante starke Wachstum geschaffen.
ROVEMA wird in wenigen Monaten eine neue Produktionshalle mit über 3300 m² Fläche am Unternehmenssitz Fernwald in Hessen fertigstellen. Auch Optimar wurde durch Haniel bei der Etablierung von Strukturen und Prozessen für weiteres Wachstum unterstützt. Ziel ist, sich noch stärker von einem Hersteller einzelner Komponenten zu einem Systemintegrator zu entwickeln, um künftig noch größere und komplexere Projekte übernehmen zu können.

 

Erfreuliches Wachstum belegt erfolgreiche Portfolioentwicklung

Haniel erzielte im Jahr 2018 trotz negativer Währungseffekte, insbesondere durch den US-Dollar, insgesamt einen Umsatz von 4.683 Millionen Euro, was einem deutlichen Anstieg von 13 Prozent entspricht. Hierzu hat überwiegend der höhere Umsatz von CWS beigetragen. Organisch, das heißt bereinigt um Währungseffekte sowie Unternehmenskäufe und -verkäufe, stieg der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2017 um 6 Prozent.

 

Deutlicher Anstieg des Operativen Ergebnisses

Das Operative Ergebnis (EBITA1) lag im Jahr 2018 mit 301 Millionen Euro 19 Prozent über dem Wert des Vorjahres in Höhe von 253 Millionen Euro. Ergebnisstärkend wirkte im Jahr 2018 vorrangig der gestiegene Beitrag von CWS. Das Operative Ergebnis von TAKKT reichte an den Vorjahreswert heran. Der Rohstoffhändler ELG erwirtschaftete in einem schwierigeren Marktumfeld im Handel mit Edelstahlschrotten ein Operatives Ergebnis, das deutlich unter dem Niveau des Vorjahres lag. Insbesondere die herausfordernde Marktentwicklung in den USA führte bei dem Matratzenbezugsspezialisten BekaertDeslee ebenfalls zu einem Operativen Ergebnis unter dem Niveau des Vorjahres. Die 2017 erworbenen Geschäftsbereiche ROVEMA und Optimar trugen zum Anstieg des Operativen Ergebnisses des Haniel-Konzerns bei.

 

Wertberichtigungen auf Finanzbeteiligungen belasten Ergebnis vor und nach Steuern

Das Ergebnis vor Steuern ist trotz verbessertem EBIT und Finanzergebnis von 235 Millionen Euro auf -796 Millionen Euro gesunken. Grund dafür ist das stark negative Beteiligungsergebnis aus den Finanzbeteiligungen an der CECONOMY AG und der METRO AG. Die negative Börsenkursentwicklung sowohl der Metro- als auch der Ceconomy-Aktie hat Haniel 2018 dazu bewogen, die Werthaltigkeit beider Finanzbeteiligungen zu überprüfen. Das Beteiligungsergebnis aus den beiden Finanzbeteiligungen ist insbesondere aufgrund der vorgenommenen Wertberichtigungen von 80 Millionen Euro im Jahr 2017 auf -1.028 Millionen Euro gesunken. In der Folge betrug das Ergebnis nach Steuern im Jahr 2018 -848 Millionen Euro.

 

Trotz Wertberichtigungen unverändert solide Finanzsituation

Haniel hat seine Schulden weiter reduziert, sodass die Nettofinanzposition, definiert als Nettofinanzschulden abzüglich der Anlageposition der Haniel-Holding, im Haniel-Konzern von 1.331 Millionen Euro zum 31. Dezember 2017 auf 974 Millionen Euro zum 31. Dezember 2018 gesunken ist. Die Reduktion der Nettofinanzposition geht insbesondere auf den Verkauf der ersten Tranche der Metro-Anteile zurück.
Der Haniel-Cashflow wurde deutlich von 487 Millionen Euro im Vorjahr auf 522 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 gesteigert, da sich die Wertminderungen auf die Finanzbeteiligungen CECONOMY und METRO hier nicht auswirkten.
Die Eigenkapitalquote liegt nach 61 Prozent im Vorjahr mit 58 Prozent zum 31.12.2018 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Neben der guten Balance im Haniel-Portfolio ist die solide Finanzsituation einer der Gründe dafür, dass Haniel von allen beauftragten Ratingagenturen im Investment-Grade-Bereich bewertet wurde.

 

Staffelstab-Übergabe wird vorbereitet

Für den Erwerb weiterer Geschäftsaktivitäten im Rahmen der Buy & Build-Strategie stehen Haniel auch nach den erfolgreichen Portfoliomaßnahmen der Vorjahre finanzielle Mittel in der Größenordnung von 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. „Das ist eine komfortable Finanzsituation, die sowohl den Erwerb neuer Geschäftsbereiche als auch die Erweiterung unseres bestehenden Portfolios um interessante Unternehmen ermöglicht. Haniel profitiert dabei von seinem vielseitigen Netzwerk“, beschreibt Stephan Gemkow die Situation. Gemkow wird das Unternehmen zum 30. Juni 2019 in freundschaftlichem Einvernehmen mit den Gesellschaftern verlassen. Ihm folgt Thomas Schmidt, der am 30. Januar 2017 in den Vorstand der Haniel-Holding eintrat und derzeit in Personalunion Vorsitzender der Geschäftsführung von CWS ist. Gemeinsam mit Florian Funck wird er zukünftig das Unternehmen führen. „Wir gestalten einen nahtlosen Übergang und arbeiten seit Jahresbeginn im Vorstand und mit unserem Führungsteam an Impulsen, wie wir die Haniel-Gruppe weiter enkelfähig gestalten können,“ unterstreicht Thomas Schmidt.
„Wir möchten unser
Portfolio zügig um neue Unternehmen erweitern. Das Potenzial und der Wachstumspfad der neuen wie der bestehenden Geschäftsbereiche stehen dabei im Mittelpunkt. Die Beteiligungen wertsteigernd zu entwickeln – das ist unser Auftrag.“

 

Haniel erwartet für 2019 einen deutlichen Anstieg des Operativen Ergebnisses Insgesamt erwartet der Haniel-Vorstand für das Geschäftsjahr 2019, dass der Umsatz sich organisch mindestens auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird. Für das Operative Ergebnis wird dagegen von einem deutlichen Anstieg ausgegangen, wozu das organische Wachstum der Geschäftsbereiche beitragen sollte.
Nach den hohen Wertminderungen auf die Finanzbeteiligungen CECONOMY und METRO im Jahr 2018 sollten diese 2019 wieder positiv zum Beteiligungsergebnis beitragen. Daher wird für das gesamte Geschäftsjahr 2019 mit einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses vor und nach Steuern gerechnet. Geschäftszahlen 2018 im Überblick:

IFRS in Mio. Euro

2017

2018

Veränderung in Prozent

Haniel-Konzern

 

 

 

Umsatz

4.138

4.683

+13%

Operatives Ergebnis1

253

301

+19%

Ergebnis vor Steuern

235

-796

<-100%

Ergebnis nach Steuern

248

-848

<-100%

Nettofinanzposition

Eigenkapitalquote (in Prozent)

1.331

61%

974

58%

-27%

-3%-Punkte

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt(Kopfzahl)

18.481

18.824

+2%

BekaertDeslee

 

 

 

Umsatz

337

318

-6%

Operatives Ergebnis

38

21

-45%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

2.677

2.876

+7%

CWS

 

 

 

Umsatz

970

1.141

+18%

Operatives Ergebnis

68

140

>+100%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

10.768

10.585

-2%

ELG

 

 

 

Umsatz

1.696

1.811

+7%

Operatives Ergebnis

49

33

-33%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

1.240

1.343

+8%

Optimar

 

 

 

Umsatz

 

123

 

Operatives Ergebnis

 

3

 

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

375

422

+13%

ROVEMA

 

 

 

Umsatz

 

110

 

Operatives Ergebnis

 

11

 

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

649

676

+4%

TAKKT

 

 

 

Umsatz

1.116

1.181

+6%

Operatives Ergebnis

134

133

-1%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

2.566

2.718

+6%

Finanzbeteiligungen

 

 

 

Beteiligungsergebnis Finanzbeteiligungen

80

-1.028

<-100%

1 Das Operative Ergebnis ist definiert als Ergebnis vor Steuern, Zinsen sowie planmäßige Abschreibungen aus Kaufpreisallokation auf Immaterielles Vermögen.

 

Neuer Impuls für den Tagungsstandort Duisburg

Duisburg Kontor startet mit Duisburg Convention Business-Netzwerk
Duisburg, 8. April 2019 - Messen, Tagungen und Kongresse – Duisburg wird bei Veranstaltern und Geschäftsreisenden immer beliebter. Kein Wunder, denn hier gibt es für jede Art von Versammlung die aufregendsten Locations und Hotels für jeden Bedarf. Um lokale und auswärtige Interessenten bei der Wahl der geeigneten Veranstaltungslocation oder Unterbringung zu unterstützen, hat Duisburg Kontor nun den Service „Duisburg Convention“ ins Leben gerufen.

Ein Netzwerk in Zusammenarbeit mit örtlichen Hotels und touristischen Dienstleistern, das keine Wünsche offen lässt. Unschlagbarer Pluspunkt des Tagungsstandortes Duisburg ist unter anderem die hervorragende Erreichbarkeit aus allen Richtungen. Die Stadt mit dem größten Binnenhafen der Welt ist eine bedeutende europäische Logistikdrehscheibe und Verkehrsknotenpunkt für Autobahn und Schiene. Der Flughafen Düsseldorf ist nur acht Minuten mit dem Zug entfernt.

Seit jeher kommen Besucher aus aller Welt in die Stadt und sie waren hier schon immer willkommen. Oberbürgermeister Sören Link bekräftigt: „Als weltoffene Hafenstadt kann Duisburg auf eine lange Tradition zurückblicken, wenn es darum geht, Gäste zu empfangen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um dieses Pfund bei der Vermarktung als Tagungsstandort in die Waagschale zu werfen.“
Zu einem solch angenehmen Empfang zählt auch Duisburgs einzigartiger Kultur-Mix aus atemberaubender Industriekultur, kreativer Kleinkunst und anspruchsvoller Hochkultur. Jährlich strömen Millionen Menschen zu den ehemaligen Zechen und Eisenhütten des Ruhrgebiets.

Kraftzentrale im Landschaftspark - Foto Thomas Berns

In Duisburg ist dies vor allem der Landschaftspark Duisburg-Nord, mit seinen Hochofentürmen und Maschinenhallen, die spektakuläre begehbare Achterbahn ‚Tiger & Turtle‘ und der Duisburger Innenhafen, dessen Ufer mit zahlreichen Bars und Restaurants zum Flanieren einladen.
„Die Deutsche Oper am Rhein und die Duisburger Philharmoniker bieten anspruchsvolles Kulturerlebnis von Weltruf. Ebenso hochwertig und beeindruckend zeigt sich auch die Duisburger Museums- und Festivallandschaft. Kultur ist für die erfolgreiche Vermarktung als Tagungsstandort ein entscheidender Baustein“, ergänzt Kulturdezernent Thomas Krützberg.

Mit „Duisburg Convention“ kümmert sich nun ein professionelles Netzwerk aus touristischen Dienstleistern, Hoteliers, Hallenbetreibern und Gastronomen unter der Federführung von Duisburg Kontor darum, Geschäftsreisenden und Tagungsveranstaltern einen optimalen und erfolgreichen Aufenthalt zu ermöglichen. Dabei geht es nicht allein um die Buchung von Veranstaltungslocations und Übernachtungsmöglichkeiten.

Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor und Kai U. Homann, Geschäftsbereichsleiter Tourismus & Convention, sehen im neuen Angebot einen Rundum-Service für alle Belange: „Mit Duisburg Convention schließen wir in puncto Tagungsservice zu den Großstädten in direkter Nachbarschaft auf. Wir organisieren für die Kunden Locations, Hotels, touristische Rahmenprogramme, Shuttle-Services und vieles mehr. Dies ist nur durch ein leistungsfähiges Netzwerk möglich, welches wir mit Hilfe unserer Partner in sehr kurzer Zeit knüpfen konnten. Wir sind bereits jetzt mit weiteren potentiellen Partnern im Gespräch.“

Liste der Netzwerk-Partner (Stand 08. April 2019):
 Eventlocation mit Tagungsmöglichkeiten: Landschaftspark Duisburg-Nord Mercatorhalle Duisburg, Theater am Marientor, Steinhof Duisburg
 Event Dienstleister mit Tagungsmöglichkeiten: Frank Schwarz Gastro Group
 Hotel mit Tagungsmöglichkeiten: Mercure Hotel, Intercity Hotel, Hotel Plaza Ferrotel Hotel, Conti Landhaus Milser

- GfW-Baustammtisch und Bauindustrieverband unterwegs in  Duisburg
- Energieeffizienz in Unternehmen lohnt sich
  

GfW-Baustammtisch und Bauindustrieverband unterwegs in  Duisburg

Duisburg, 8. April 2019 - Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Baustammtischs, einem Netzwerk-Format von Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V., staunten nicht schlecht über die Vielfalt und Menge der Entwicklungsprojekte, die am Wirtschaftsstandort kurz- und mittelfristig in Angriff genommen werden.  

Während einer Rundfahrt durch Duisburg präsentierten GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer gemeinsam mit Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, den Branchenakteuren – darunter Bauunternehmer, Projektentwickler, Architekten und Diplom-Ingenieure – dass sich im gesamten Stadtgebiet die Kräne drehen.
Neben detaillierten Erläuterungen, unter anderen zu dem Digitalkontor am Schwanentorufer, dem Mercatorquartier, der Duisburger Freiheit, dem Quartier 1 mit LANUV und Parkhaus sowie der Baustelle von Mercator One, war ausreichend Zeit, um sich auszutauschen und Kontakte auf- und auszubauen. Abschließend gab es einen informellen Ausklang im Intercity-Hotel am Hauptbahnhof.
 
Fand der vorherige Baustammtisch im Juni 2018 auf dem zu entwickelnden Areal von Sechs-Seen-Wedau stattfand, entschied man sich diesmal für eine informative Rundfahrt zu anderen aktuellen Immobilienprojekten in der Duisburger Innenstadt. „Ebenso wie der Baustammtisch in Wedau war auch dieser wieder von großer Resonanz geprägt. Das hat uns darin bestärkt, an dem veränderten Format – weg von einem einzigen Veranstaltungsort und hin zu wechselnden Bauprojekten und Locations – festzuhalten“, betont GFW-Geschäftsführer Meurer.
„Vor Ort zu sein und mobil, das passt zur Zielgruppe und kommt an!“, bekräftigt Wirtschaftsdezernent Haack. Die GFW Duisburg und der Bauindustrieverband NRW e.V., Verbandsbezirk Münsterland, laden seit 19 Jahren zum Stammtisch für die Duisburger Bauwirtschaft ein.  

Positive Resonanz der Teilnehmer des Baustammtischs auf aktuelle Entwicklungsprojekte wie das Digitalkontor am Schwanentorufer der Firma Krankikom Urheberin: Jacqueline Wardeski, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Energieeffizienz in Unternehmen lohnt sich
Hohe Strom-, Öl und Gaskosten sind eine Belastung für die Unternehmen am Niederrhein. Energieeffizienz ist daher von großer Bedeutung, nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch, um Kosten im Betrieb zu sparen. Experten informieren am 11. April von 14 bis 18 Uhr in der Niederrheinischen IHK in Duisburg über Praxislösungen und das neue BMWi-Förderprogramm „Energieeffizienz in der Wirtschaft“ sowie über Unterstützungsmöglichkeiten des Landes. Teilnehmer haben die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und sich mit Experten auszutauschen.
„Niederrhein macht´s effizient“ ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit regionalen Akteuren aus der Wirtschaft durchführt. Unterstützt wird die Veranstaltung auch durch die Effizienz-Agentur NRW sowie den Niederrheinischen Bezirksverein VDI.  Anmeldung: Philipp-Martin Pohlmann, Telefon 0203 2821-239, E-Mail pohlmann@niederrhein.ihk.de, www.ihk-niederrhein.de/event/effizienz


Jubiläum bei thyssenkrupp in Duisburg: Gießwalzanlage wird 20 Jahre

Ein Meilenstein in der Stahlherstellung erweist sich als Investition in die Zukunft 

Duisburg, 5. April 2019 - Anfang April 1999 ging im Duisburger Werk von thyssenkrupp Steel die erste Gießwalzanlage (GWA) in einem integrierten Hüttenwerk in Betrieb – ein Meilenstein in der Flachstahlherstellung. In der GWA wird in einem durchgängigen Prozess flüssiger Rohstahl gegossen und direkt gewalzt.
Heute produzieren an der Anlage 230 Mitarbeiter in fünf Schichten so viele Tonnen „Warmband“, dass man mit diesem Stahl theoretisch rund 12.000 Mittelklassewagen pro Tag herstellen könnte. Die Investition von umgerechnet 300 Millionen Euro hat sich als weitsichtig und lohnend für den Standort erwiesen: Mit der neuen Anlage werden höchste Stahlqualitäten u.a. für die Automobil- und Hausgeräteindustrie produziert. 

 

Weltweit erste Gießwalzanlage in einem Hüttenwerk

Mit einer Länge von 450 Metern ist die Gießwalzanlage (GWA) ein Kernstück im Duisburger Werk. Sie produziert aus flüssigem Rohstahl sogenanntes „Warmband“, aufgewickeltes Stahlblech, das im heißen Zustand gewalzt wurde. Aus diesem Warmband werden nach mehreren Weiterverarbeitungs- und Veredelungsstufen zum Beispiel Teile für Autos, Möbel oder Elektromotoren hergestellt.
„Unsere GWA wurde als weltweit erste ihrer Art in einem integrierten Hüttenwerk gebaut“, sagt Dr. Carmen Ostwald stolz, die seit 2016 die Gießwalzanlage leitet. „Mit der GWA konnten wir den Fertigungsprozess deutlich kürzen, das spart fast zwei Drittel der Energie und CO2, weil das Abkühlen der aus dem Rohstahl gegossenen Brammen und ihr Wiederaufheizen für den Walzvorgang wegfallen. Das Verfahren ermöglicht zudem die Produktion höchster Stahlqualitäten.“

 

Zwei Schritte in einem durchgehenden Prozess

Als die GWA 1999 nach zwei Jahren Bauzeit in Betrieb ging, war die Technologie noch neu. Zwei bis dahin getrennte Verfahren in der Stahlherstellung wurden in einen durchgehenden Prozess zusammengefügt: das Gießen des flüssigen Rohstahls zu Blöcken, die das Vormaterial für Bleche und Bänder darstellen (Brammen), und das Walzen. Die Entwicklung von Gießwalzanlagen gilt als Technologiesprung in der Flachstahlproduktion.

„Mit dieser Investition haben unsere Vorgänger etwas Neues gewagt – und die Entscheidung war richtig“, sagt Dr. Heribert Fischer, Technischer Vorstand bei thyssenkrupp Steel. „Mit der Zusammenlegung von zwei Prozessschritten in einer Anlage haben wir vor 20 Jahren schon in die Stahlgüten von heute investiert. Damit bieten wir unseren Kunden höchste Qualität für ihre Produkte.“

Durch die gleichmäßige Temperaturverteilung während des durchlaufenden Prozesses – die Brammen werden auf einer konstanten Walztemperatur von 1.150 Grad gehalten – sind Festigkeit und Dehnung des Stahls viel gleichmäßiger als in herkömmlichen Verfahren. Zugleich können die Bleche sehr dünn gewalzt werden – bis zu 0,8 Millimeter; das entspricht ungefähr 8 Papierseiten.
Auf dieser Anlage werden auch heute ständig neue Stahlqualitäten entwickelt, mit denen thyssenkrupp Steel einen wichtigen Beitrag zum Erfolg seiner Kunden aus Automobil-, Elektro- und Bau-Industrie und zur Sicherung vieler Arbeitsplätze leistet.

 

Als weltweit erste ihrer Art wurde die Gießwalzanlage von thyssenkrupp Steel in einem integrierten Hüttenwerk gebaut und so konstruiert, dass der flüssige Rohstahl parallel in zwei Strängen gegossen werden kann. Zwei bis dahin getrennte Verfahren in der Stahlherstellung wurden in einen durchgehenden Prozess zusammengefügt: das Gießen des flüssigen Rohstahls zu Blöcken, die das Vormaterial für Bleche und Bänder darstellen (sogenannte Brammen), und das Walzen.

Die Stahlblöcke werden bei einer konstanten Walztemperatur von 1.150 Grad zu dünnen Blechen gewalzt. Durch die Besonderheiten der Gießwalzanlage sind Dicken von bis zu 0,8 Millimetern möglich; das entspricht ungefähr 8 Papierseiten. 

„Spielregeln“ für die Immobilienauktion während der GIMDU 2019

Duisburg, 5. April 2019 - „Lokale Immobilienobjekte sind es, die wir jetzt für die Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, suchen“, skizziert Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, den Stand der Dinge. Die GIMDU findet wie in den Vorjahren zwar erst im November 2019 statt, genauer gesagt am 6. und 7. in der Mercatorhalle des CityPalais Duisburg.
„Dennoch brauchen wir diesmal einen größeren Vorlauf, gehört zum Herzstück der diesjährigen lokalen Gewerbeimmobilienmesse doch erstmals die Immobilienauktion des Berliner Auktionshauses Karhausen AG“, berichtet GIMDU-Koordinatorin und GFW-Projektmanagerin Manuela Kaminski.  
Jetzt ist die Mitwirkung aller lokalen und regionalen Immobilienbesitzer gefragt, die ihr Objekt veräußern wollen – sei es, weil sie sich altersbedingt von der Immobilie trennen wollen oder das Immobilienmanagement in Eigenregie als zu aufwändig empfunden wird. Revitalisierungsobjekte, lange leerstehende Gebäude sowie solche von Erbengemeinschaften oder aus einer Insolvenzmasse eignen sich. Damit die Objekte bei der Auktion „unter den Hammer“ kommen können, ist es erforderlich, diese bis einschließlich 30. Juni 2019 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH oder der Karhausen AG einzuliefern.
Nähere Informationen dazu finden Interessierte zum Download unter www.gimdu.de. Darüber hinaus findet sich hier eine Liste mit häufig gestellten Fragen – sowohl für potenzielle Immobilien-Käufer wie für -Verkäufer.  
Für die Verkäufer entstehen im Vorfeld keine Kosten. Erst wenn das Objekt tatsächlich verkauft wird, fallen 1,5 Prozent des Kaufpreises als Provision an. „Das ist ein attraktiver Sonderpreis, mit dem wir bei der GIMDU aufwarten können. Erst recht vor dem Hintergrund eines intensiven Marketings, das lokal und bundesweit für große Aufmerksamkeit sorgt. Auch im Hinblick auf die Chance hoher Verkaufspreise steht diese rein erfolgsabhängige Provision in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“, betont GIMDU-Koordinator und GFW-Projektmanager Christian Felix Hendel.
Die Auktionatoren Matthias Knake und René Silva von der Karhausen AG haben in zahlreichen Versteigerungen die Erfahrung gemacht, dass 80 Prozent der dort angebotenen Objekte den Eigentümer wechseln und auch im Nachgang dazu noch einige Objekte verkauft werden. Im Schnitt erzielen die Objekte rund 50 Prozent Preisaufschlag auf das Mindestgebot. „Eine Rückabwicklungsquote von unter einem Prozent kann sich ebenfalls sehen lassen“, so die Experten aus der Bundeshauptstadt.  
„So eine Auktion, die für uns in Duisburg Premiere sein wird, hat zahlreiche Vorteile für die lokalen Immobilieneigentümer: Neben den Sonderkonditionen wird das Objekt über den Auktionskatalog bundesweit vermarktet – über Immobilienportale wie Immobscout ebenso wie über Mailings und aufmerksamkeitsstarke Werbeschilder am Objekt. Alles das ist für den Verkäufer kostenlos und wird von der Wirtschaftsförderung ermöglicht. Nach der Auktion erfolgt an beiden Messetagen eine rechtskräftige Beurkundung durch den anwesenden Notar. Besser, einfacher und schneller geht es nicht“, bringt es Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der GFW Duisburg, auf den Punkt.  
Immobilieneigentümer „mit Trennungsgedanken“ können ihre Objekte bis 30. Juni 2019 für die Auktion benennen: bei Manuela Kaminski (Telefon: 0203 / 36 39 – 375, E-Mail: kaminski@gfw-duisburg.de) und bei Christian Felix Hendel (Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail: hendel@gfw-duisburg.de).    


GfW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Andree Haack mit dem GIMDU-Team  Manuela Kaminski und Annegret Angerhausen-Reuter; Foto: Elke Spiller, Nutzungsrechte: GfW Duisburg  

Duisport steigert Umsatz auf fast 279 Millionen Euro

Duisburg, 3. April 2019 - Die duisport-Gruppe hält Kurs, obwohl das wirtschaftliche Umfeld schwieriger geworden ist. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 278,6 Mio. Euro erzielt. Das ist eine Steigerung um 11,6 % oder 28,9 Mio. Euro gegenüber dem Umsatz von 249,7 Mio. Euro im Jahr 2017.

 

Trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld hält die duisport-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 Kurs und hat einen Umsatz in Höhe von 278,6 Mio. Euro erzielt. Das ist eine Steigerung um 11,6 % gegenüber dem Vorjahr. © Hans Blossey

 

Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 4,9 % von 40,5 auf 42,5 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 11,7 Mio. Euro in 2017 auf 12,2 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 4,3 %. Besonders erfreulich: Die Unternehmensbeteiligungen trugen erheblich zur guten Ergebnisentwicklung bei. Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG Erich Staake dämpfte in der Bilanzpressekonferenz die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr: „Wir können uns den globalen Entwicklungen nicht entziehen. Nach aktueller Schätzung des RWI ist der weltweite Container-Umschlag bereits im Februar auf 133,9 Indexpunkte gefallen. Im Januar lag er noch bei 138,2. Dies ist viertstärkste bisher beobachtete monatliche Rückgang. Uns stehen raue Zeiten bevor.“

 

Staake verwies in diesem Zusammenhang auch auf weitere Unwägbarkeiten, die bereits im letzten Geschäftsjahr negative Auswirkungen auf den Konzernumsatz hatten: Das Niedrigwasser 2018 auf dem Rhein und die offenen Fragen um den drohenden Brexit sind hier nur zwei Beispiele. Vor dem Hintergrund dieser Fakten seien die guten Geschäftszahlen in 2018 „ein vermutlich nur schwer wiederholbarer Erfolg.“ 

 Die Vorstand der duisport-Gruppe bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz (v. l.): Markus Bangen, Erich Staake (Vorsitzender des Vorstands) und Prof. Thomas Schlipköther. © duisport/krischerfotografie

 

Der Kunde zuerst: duisport als internationaler „Premium-Port“

Zugleich betonte Staake die straffe strategische Ausrichtung auf Qualitätskriterien. duisport habe sich im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung als „Premium-Port“ erworben: „Wir setzen auf Qualität. Die von uns entwickelten Logistikareale sind Premium-Standorte. Wir haben unsere Wertschöpfungsketten breit und sicher aufgestellt. Diese intensive Kundenorientierung hat duisport zu einer vernetzenden Plattform für Dienstleistungen rund um die Logistik gemacht. Unsere Kunden schätzen diese Marktpositionierung als Qualitätsanbieter. Diese Strategie werden wir auch international weiter entwickeln.

 

Bilanz der vier Geschäftsbereiche

Unter den vier duisport-Geschäftsbereichen erzielte das Segment Infra- und Suprastruktur einen Umsatz von 54,4 Mio. Das ist eine Steigerung um 7,3 % gegenüber dem Umsatz von 50,7 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Umsatz bei den Logistischen Dienstleistungen steigerte sich um 2,1 % von 75,8 Mio. Euro auf 77,4 Mio. Euro. Auch das umsatzstärkste Geschäftssegment Verpackungslogistik verzeichnete mit 7,6 % ein kräftiges Plus - von 87,0 Mio. Euro auf nun 93,6 Mio. Euro. Bei der Kontraktlogistik erzielte duisport einen Umsatz von 24,2 Mio. Euro. 

 

Investitionen

Die duisport-Gruppe hat 2018 Sach- und Finanzinvestitionen in Höhe von 20 Mio. Euro getätigt. 2017 waren es außergewöhnliche 34 Mio. Euro aufgrund des Erwerbs von Bohnen Logistik und der Errichtung der Logistikimmobilie für Daimler auf der Duisburger Mercatorinsel.

 

Gesamtgüterumschlag

Der Gesamtgüterumschlag einschließlich der privaten Werkshäfen betrug 127,5 Mio. Tonnen (2017: 130,6 Mio. Tonnen). Das ist ein Rückgang um 3,0 %. In den Häfen der duisport-Gruppe ging der Umschlag von 68,3 Mio. Tonnen auf 65,3 Mio. Tonnen zurück. Die Niedrigwasserperiode führte beim Schüttgut zu einem zehnprozentigen Rückgang. Vor allem der Umschlag von Eisen, Stahl und Kohle ging zurück, während dieser im Mineralöl- und Chemiesektor stabil blieb.

 

Beim Containerumschlag, der mit einem Anteil von rund 55 % das wichtigste duisport-Gütersegment ist, wurde mit einem Umschlag von 4,1 Mio. Tonnen das Rekordniveau des Vorjahres erreicht.

 

Zentrale Drehscheibe

Rund 30 % des gesamten Handels per Güterzug zwischen China und Europa wird bereits über den Duisburger Hafen abgewickelt. Die Rhein-Ruhr-Region entwickelt sich damit zur zentralen Drehscheibe für den Handel zwischen der EU und China. Zwischen Duisburg und einem Dutzend Destinationen in China verkehren wöchentlich 35 Züge. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden rund 130.000 TEU mit diesen Zügen transportiert.

 

Durch Kooperationen mit chinesischen Partnern soll im Interesse der deutschen Exportwirtschaft weiteres Wachstum entlang der Korridore der Seidenstraße ermöglicht werden. duisport engagiert sich derzeit vor allem beim Aufbau des weltweit größten Industrie- und Logistikparks „Great Stone“ nahe dem weißrussischen Minsk. In einem Konsortium mit europäischen und asiatischen Partnern soll mittelfristig die Transportzeit der Chinazüge von derzeit 14 auf perspektivisch 10 Tage reduziert werden.

 

Wesentliche Projekte in 2018 

startport

Seit der Gründung der Innovationsplattform Logistik „startport“ durch duisport Ende 2017 wurde bisher bereits insgesamt 20 Startup-Unternehmen am Duisburger Innenhafen die Möglichkeit gegeben, innovative logistische Lösungen zu entwickeln. Der Andrang der Gründer nimmt zu. Zu den startport-Exklusivpartnern Evonik, Klöckner & Co. und Initiativkreis Ruhr gehören seit Anfang 2019 nun auch die RAG Stiftung und Borussia Dortmund. duisport komplettiert sein Engagement auf diesem Sektor durch eine aktive Beteiligung am Digital Hub des Dortmunder Fraunhofer-Instituts.

 

Gewerbe- und Industrieareal Garzweiler

duisport und die RWE Power AG entwickeln gemeinsam ein 53 Hektar großes Areal auf dem Gebiet der Stadt Grevenbroich und der Gemeinde Jüchen. Auf der rekultivierten Fläche des Tagebaus Garzweiler soll ein Gewerbe- und Industriegebiet entstehen. Die lokale Politik unterstützt das Vorhaben als wichtigen Schritt zum Strukturwandel ebenso wie die Landesregierung.

 

logport V in Oberhausen

Die logport ruhr GmbH, ein Joint Venture von duisport und RAG Montan Immobilien, bereitet derzeit ein 30-Hektar-Areal in Oberhausen für die Edeka Handelsgesellschaft Rhein Ruhr mbH auf. Dort entsteht ein Logistikzentrum mit über 1000 Arbeitsplätzen.   

 

logport VI in Duisburg-Walsum

Die Rückbauarbeiten auf dem 40 Hektar großen Areal einer ehemaligen Papierfabrik sind abgeschlossen. Dort entsteht ein trimodal angebundenes Containerterminal direkt am Rhein. Hier sind die ersten Ansiedlungen bereits auf den Weg gebracht. Etwa 600 neue Arbeitsplätze sollen entstehen und derzeit wird bereits über eine Ausweitung durch Zukauf weiterer Flächen in der Größenordnung von etwa 15 Hektar verhandelt.

 

Automotive Cluster

Der VW-Konzern hat 2018 sein CKD-Geschäft für Audi und VW auf logport II konzentriert. Damit ist Duisburg-Wanheim das weltweit größte CKD-Verpackungszentrum im Konzern. Daimler ist mit seinem Engagement bereits erfolgreich gestartet.

 

Neuansiedlungen

duisport hat auch 2018 wieder erfolgreich Gewerbe- und Logistikflächen vermarktet. Es handelt sich um insgesamt 223.000 Quadratmeter Fläche, unter anderem für die Unternehmen Amazon in Kasslerfeld, Flaschenpost im Freihafen, EMR European Metal Recycling auf der Schrottinsel sowie TIP Trailer Services auf logport III. Insgesamt stehen im Duisburger Hafen ca. 2,2 Mio. Quadratmeter überdachte Lagerfläche zur Verfügung, die von rund 300 im Hafen ansässigen Unternehmen genutzt werden.

 

Jobs für die Rhein-Ruhr-Region

Allein durch die Ansiedlungen von Amazon und dem ehemaligen Startup Flaschenpost sind 2018 über 500 neue Arbeitsplätze im Duisburger Hafen entstanden. Schätzungen zufolge sind die Arbeitsplätz in der Rhein-Ruhr-Region rund 47.000 Menschen direkt oder indirekt vom Duisburger Hafen abhängig. 

 

Nachhaltigkeit

Im Rahmen der 2016 beschlossenen Kooperation von duisport und innogy, den Duisburger Hafen zum „Drehkreuz für die Energiewende“ auszubauen, wurden 2018 die ersten selbstklebenden ultraleichten Solarfolien an einer Hallenfassade im Duisburger Hafens angebracht. Diese sind von der innogy-Beteiligungsgesellschaft Heliathek entwickelt worden und finden in Duisburg erstmalig in einem Hafen Verwendung.

 

Im Frühjahr 2019 sind drei von innogy betriebene Landstromtankstellen in Duisburg-Ruhrort installiert worden. Dort können bis zu sechs an Land liegende Binnenschiffe gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Weitere Landstromtankstellen auch für die wachsende Anzahl der im Duisburger Hafen liegenden Flusskreuzfahrtschiffe sind geplant.

 

Beim gemeinsamen Forschungsprojekt von duisport, RWE Supply & Trading und der Uni Duisburg-Essen zur Nutzung des umweltfreundlichen verflüssigten Erdgases LNG wurden 2018 die ersten umgerüsteten Fahrzeuge auf logport III in Betrieb genommen. Betankt werden die Fahrzeuge mit einer mobilen LNG-Tankanlage. Geplant ist eine stationäre LNG-Tankstelle im Duisburger Hafen.

 

Die Beleuchtung von über 100.000 Quadratmeter Hallenfläche wurde 2018 auf stromsparendes LED umgestellt. Die mehr als 500 Leuchten auf den gesamten hafeneigenen Straßen werden in diesem Jahr auf LED-Betrieb umgerüstet.

 

Zahl der genehmigten Fabrik- und Werkstattgebäude im Ruhrgebiet ist zurückgegangen

Düsseldorf/Duisburg, 2. April 2019 - In der Metropole Ruhr wurden im vergangenen Jahr mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt. Die Bauämter der Region gaben grünes Licht für insgesamt 587 solcher Neubauten - das waren 2,1 Prozent mehr als 2017. Das hat das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Grundlage waren Daten des Landesamtes IT.NRW.
Das größte Plus (20,3 Prozent) verzeichneten Büro- und Verwaltungsgebäude, die Zahl der Genehmigungen von Fabrik- und Werkstattgebäuden ging dagegen um 9,6 Prozent zurück.
In der Mehrzahl (508 von insgesamt 587) wurden die Anträge von nicht-öffentlichen Bauherren gestellt. NRW-weit wurden 3259 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt. Das waren 4,1 Prozent mehr Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude als ein Jahr zuvor (2017: 3.132 Baugenehmigungen).  idr

NRW: Baugenehmigungen für Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude im Jahr 2018 um 4,1 Prozent angestiegen
Im Jahr 2018 meldeten die nordrhein-westfälischen Bauämter 3 259 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäuden als genehmigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,1 Prozent mehr Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude als ein Jahr zuvor (2017: 3 132 Baugenehmigungen).
Einen Anstieg der genehmigten Bauvorhaben in Nordrhein-Westfalen gegenüber dem Jahr 2017 konnte bei Handels- und Lagergebäuden (1 032; +5,3 Prozent), landwirtschaftlichen Betriebsgebäude (651; +10,7 Prozent) und sonstigen Gebäuden (810; +11,0 Prozent) verzeichnet werden.
Die Zahl der genehmigten Bauvorhaben für Fabrik- und Werkstattgebäuden (434; −11,2 Prozent) und für Büro- und Verwaltungsgebäude (332; −3,8 Prozent) war 2018 dagegen niedriger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude war 2018 in vier der fünf Regierungsbezirke höher als 2017. Lediglich im Regierungsbezirk Düsseldorf wurden weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude (−3,3 Prozent) genehmigt als ein Jahr zuvor.
 
Der Rauminhalt aller 3 259 neuen sog. Nichtwohngebäude verringerte sich in Nordrhein-Westfalen – trotz des Anstiegs der Zahl der Baugenehmigungen – gegenüber 2017 um 7,7 Prozent auf 35,0 Millionen Kubikmeter. Den höchsten Rückgang beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden; der genehmigte Rauminhalt verringerte sich bei dieser Gebäudeart im Jahr 2018 um 16,8 Prozent auf 5,9 Millionen Kubikmeter. (IT.NRW)

Azubis enttarnen Energiefresser im Betrieb

IHK kürt beste Energie-Scout-Projekte  
Duisburg, 1. April 2019 - 61 Azubis aus 20 Unternehmen vom Niederrhein forschten 2018 als sogenannte Energie-Scouts nach energetischen Schwachstellen in ihren Betrieben. Am Freitag, 29. März, kürte die Niederrheinische IHK die besten drei Teams im Wettbewerb „Energie-Scouts Niederrhein“.
Der erste Platz ging an die Auszubildenden der Rhein-Ruhr Collin KG, ein Großhandelsunternehmen für Haus- und Gebäudetechnik aus Duisburg. Statt Mangelware zu verschrotten, gibt es dank den Energie-Scouts nun eine Fundgrube, in der die B-Ware zum halben Preis verkauft wird.  
Ein halbes Jahr hatten die Energie-Scouts Niederrhein Zeit, ihre Ideen zu entwickeln – drei von ihnen haben die Fachjury am Freitag überzeugt. Das Siegerteam kommt von der Rhein-Ruhr Collin KG aus Duisburg und brachte gleich vier energiesparende Projekte mit – darunter die neue Fundgrube für B-Ware. Auf Platz zwei steht das Team der Teba GmbH & Co. KG – ebenfalls aus Duisburg. Statt Standardrechnern gibt es nun Thin Clients (Mini-PCs), so werden in drei Jahren pro Arbeitsplatz 13.000 Euro gespart.
Die Energie-Scouts von der Duisburger Krohne Messtechnik GmbH landeten auf Platz drei. Sie setzen sich für die Beseitigung von Druckluftleckagen ein – mit der Behebung werden jährlich knapp 19 Tonnen CO2 eingespart. Der Publikumspreis für die beste Präsentation ging an das Team der Rinnen GmbH & Co. KG aus Moers.  
Mitmachen lohnt sich für Azubis und Unternehmen Insgesamt 1000 Euro Preisgeld erhielten die besten Teams, gesponsert durch die Wirtschaftsjunioren Duisburg und Kreis Kleve. Die Gewinnerteams auf dem ersten und zweiten Platz werden im Juni an der Bundesbestenehrung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e.V. in Berlin teilnehmen und dort gegen die besten Energie-Scout-Projekte aus 55 weiteren IHKs antreten. „Die Auszubildenden lernen als EnergieScouts, energetische Schwachstellen zu erkennen, entwickeln eigene Projekte und sind Botschafter in ihrem Unternehmen.
Sie motivieren ihre Kollegen zum Mitmachen und erzielen sichtbare Ergebnisse“, ist Elisabeth Noke-Schäfer, Energiereferentin bei der Niederrheinischen IHK, vom Projekt überzeugt. Über 200 junge Auszubildende engagierten sich bisher an dem Energie-Scouts-Projekt der Niederrheinischen IHK. Zusammen sparten sie rund 1,8 Millionen Kilowattstunden Strom und somit 1,2 Millionen Euro Energiekosten für ihre Unternehmen ein.
Im Herbst 2019 geht das Projekt aufgrund gesteigerter Nachfrage bereits in die vierte Runde. Anmeldung: Elisabeth Noke-Schäfer, Telefon 0203 2821-311, E-Mail noke@niederrhein.ihk.de und unter www.ihk-niederrhein.de/Energie-Scouts-Niederrhein.    

Das sind die glücklichen Gewinner beim Wettbewerb der Energie-Scouts Niederrhein: Die Azubis der Rhein-Ruhr Collin KG überzeugten die Jury mit ihrer Fundgrube für B-Ware. Foto Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski


Über 850 freie Ausbildungsplätze - IHK bietet individuelle Beratungen   Noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Dann nichts wie los – derzeit sind rund 850 Ausbildungsstellen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve unbesetzt. Gesucht wird in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Interessierte können sich online bei der IHK-Lehrstellenbörse informieren. Ergänzend bietet die Niederrheinische IHK individuelle Beratungen und Unterstützung für Unternehmen und Jugendliche an.  
„Wer noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, kann auf der IHK-Lehrstellenbörse schnell und einfach nach den passenden Angeboten suchen“, betont Jürgen Kaiser, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der IHK. Unter der Internetadresse www.ihk-lehrstellenboerse.de sind aktuell rund 850 freie Ausbildungsstellen in Duisburg und in den Kreisen Kleve und Wesel zu finden. Nutzer können auf der bundesweiten Onlineplattform nach Kriterien wie Berufen, allgemeinen Berufsgruppen oder Postleitzahl filtern.  
Besonders groß ist der Bedarf an Nachwuchskräften in den folgenden Berufen: Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Kaufmann/-frau im Groß- und Einzelhandel, Verkäufer/-in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachinformatiker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in und Berufskraftfahrer/-in. Die Niederrheinische IHK unterstützt sowohl Betriebe bei der Besetzung der offenen Lehrstellen als auch Jugendliche, die aktuell noch eine Ausbildung suchen. Interessierte können sich an Frau Özlem Erdogan wenden, Telefon 0203 2821 205, E-mail erdogan@niederrhein.ihk.de.

ESCID – Existenzgründung in Deutschland für chinesische Gründungsinteressierte

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg und FOM führen Wettbewerb zum dritten Mal durch    
Duisburg, 1. April 2019 - Seit nunmehr drei Jahren gibt es ESCID: Das kostenlose Existenzgründungsprogramm für chinesische Gründungsinteressierte. Zur Zielgruppe gehören unter anderen die (künftigen) chinesischen Absolventinnen und Absolventen hiesiger Hochschulen und Universitäten, die nach ihrem Abschluss in Deutschland, idealerweise in Duisburg, ihr Business starten wollen. Das Format wurde von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) und der FOM Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) initiiert.  

Ab dem 6. April 2019 beginnt der dritte ESCID-Durchgang. Der erste Block startet mit einem unverbindlichen „Schnupperangebot“. Dieses beinhaltet die Grundzüge des gesamten Seminars und besteht aus sechs Modulen, die allesamt kostenfrei sind. Gelehrt und gelernt wird an neun Samstagen von 10 bis 16 Uhr im Neudorfer Technologiezentrum Tectrum. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn; maximal 25 Plätze sind zu vergeben. Unterrichtet wird ausschließlich in deutscher Sprache.

Die Vermittlung betriebswirtschaftlichen Rüstzeugs und interkultureller Besonderheiten sind das Ziel. Kurzum, alles das, was chinesische Existenzgründer brauchen, um in Deutschland, idealerweise in Duisburg, in die berufliche Selbstständigkeit zu starten.  
Zu den erfolgreichen Absolventen des Vorjahres gehört beispielsweise der Jurist Jinheng Feng. Dieser hat bereits im Jahr 2017 seine eigene Firma, die Trouver Consulting GmbH, in Duisburg gegründet.
Trouver Consulting ist eine Investitions- und Managementberatungsgesellschaft, deren Dienstleistungsschwerpunkt auf der Betreuung chinesischer Investoren in Duisburg liegt. Der Unternehmenssitz ist mittlerweile im Business Center Rheinhausen. „Wir haben eine Brückenfunktion für Unternehmen aus China, die bereits hier ansässig sind oder sich noch in Duisburg niederlassen wollen.
Die Kontakte zu lokalen und regionalen Institutionen wie der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve sind für uns sehr wertvoll. Darüber hinaus beraten wir den Eigentümer des Business Centers Rheinhausen exklusiv als strategischen Partner für den asiatischen Markt.“
Gefragt danach, wo Trouver Consulting in den nächsten Jahren stehen soll, antwortet der in Duissern wohnhafte Feng: „Wir hoffen, dass unsere Firma dann im Bereich der Managementberatung für insbesondere chinesische Investoren eine marktführende Position hat – zumindest in Duisburg. Gleichzeitig möchten wir mit unserem Partner des Business Centers Rheinhausen ein Deutsch-Chinesisches-Business-Center aufgebaut und etabliert haben.“  
Unternehmer Feng, der durch die sozialen Medien auf ESCID aufmerksam wurde, kann seinen Landsleuten das Existenzgründerformat nur empfehlen: „Trotz meines juristischen Hintergrunds – ich habe zuvor in Göttingen und München Erfahrungen gesammelt – konnte ich noch Vieles bei ESCID lernen. Insbesondere im Bereich von Recht und Steuern. Bei ESCID erhält man einen Überblick über Wissenswertes zur Firmengründung und zwar in kürzester Zeit.“  

Auch halte er Duisburg für ein gutes Pflaster für chinesische Investoren und Existenzgründer: „Als ich nach Duisburg gekommen bin, haben mir die Akteure der GFW Duisburg den Wirtschaftsstandort nahe gebracht. Dadurch habe ich noch mehr Interesse daran gehabt und das Potenzial dieser Stadt gespürt. Unser Unternehmen will mit einer Stadt gemeinsam wachsen und daher habe ich mich für Duisburg entschieden. Auch hatte ich vorher schon in zahlreichen Berichten von der neuen Seidenstraße ‚One Belt, One Road‘ gelesen, so dass mir Duisburg dadurch ziemlich bekannt war.“
Er sieht Duisburg als Knotenpunkt der neuen Seidenstraße, die großes Potenzial für den europäisch-chinesischen Handel habe. „Die Stadt wird sich meines Erachtens in den nächsten Jahren zu einem Zentrum der chinesischen Investoren entwickeln. Daher sehe ich viele Business-Chancen für Start ups und Dienstleister verschiedener Branchen. Aus meiner Sicht ist die Anbindung an die GFW Duisburg ein Muss für jeden Investor, der nach Duisburg kommt“, schließt Feng.  

„Das hören wir gerne und zeigt, dass wir auf einem guten Weg mit den von uns offerierten Angeboten für die chinesische Community sind“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer. Mit und dank ESCID wächst die Zahl der chinesischen Unternehmen in Duisburg nachhaltig.“  
„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Duisburger Wirtschaftsförderung ein Projekt auf den Weg gebracht zu haben, das in wirtschaftlicher wie interkultureller Hinsicht überaus spannend und dynamisch ist“, betont Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule für Oekonomie und Management.  

Die ESCID-Akteure Angel Alava-Pons, Kai Yu, Ralf Meurer, Dr. Harald Beschorner, Jinheng Feng und Sandra Seidler (v.l.n.r.) Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter/GFW Duisburg

- Nachfolge für designierten Haniel-CEO Thomas Schmidt geregelt
- IHK lädt Betriebe zum Speed-Dating für Geflüchtete ein  

Duisburg, den 28. März 2019 -  Jürgen Höfling wird zum 1. Juni 2019 Vorsitzender der Geschäftsführung von CWS-boco International. Er folgt damit auf Thomas Schmidt, der als designierter Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH vollständig in die Holding der Gruppe wechselt und dort Stephan Gemkow zum 1. Juli 2019 ablösen wird.

 

Mit Jürgen Höfling (56) übernimmt ein ausgewiesener Kenner der Dienstleistungs- und Hygienebranche die Rolle des CEO bei CWS-boco. Er begann seine Karriere 1989 nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium als Marketing und Key Account Manager bei Werner + Mertz, einem deutschen Mittelständler mit bekannten Verbrauchermarken wie Erdal oder Frosch. 1995 wechselte Höfling zur Deutschen Post AG, wo er bis 2009 verschiedene Führungspositionen bekleidete, zuletzt von 2007 bis 2009 als CEO DHL Global Mail. 2009 verließ Jürgen Höfling DHL, gründete sein eigenes Beratungs­unternehmen für Restrukturierungen und wurde zugleich Partner bei Theron Manage­ment Advisors.
2014 wurde er Managing Director Europe bei Rentokil Initial und ver­antwortete die Geschäfte in 14 Ländern. 2017 wurde er im Rahmen der Integration von Rentokil Initial-Bereichen in die CWS-boco als Rentokil-Vertreter in das Shareholder-Committee des gebildeten Joint Venture berufen. Höfling ist zudem als Non Executive Director im Kontrollorgan der Geopost.

Thomas Schmidt: „Ich bin mir sicher, dass wir mit Jürgen Höfling den richtigen CEO für eine Fortsetzung des Erfolges der CWS-boco gefunden haben. Er kennt nicht nur das Segment par excellence, sondern hat im Rahmen seines Mandats im Shareholder-Committee wichtige Schritte bei der Integration der Initial-Aktivitäten in CWS-boco begleitet.“ 

Höfling übernimmt die Aufgabe vom bisherigen CEO Thomas Schmidt, der im Februar 2017 als CEO der CWS-boco und Mitglied des Haniel-Vorstands startete und zum 1. Juli 2019 Stephan Gemkow als Vorsitzender des Vorstands der Haniel-Holding wie geplant ablösen wird. 

„Wir freuen uns, mit Jürgen Höfling nicht nur einem Kenner der Hygiene- und Berufs­bekleidungsbranche für die Position des CEO gewonnen zu haben. Vielmehr verfügt Herr Höfling über detaillierte Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Logistikbereich, einem der wesentlichen Bausteine der CWS-boco Prozesskette,“ so Stephan Gemkow, scheidender Haniel-CEO.

IHK lädt Betriebe zum Speed-Dating für Geflüchtete ein  
Geeignete Auszubildende und Fachkräfte finden – das stellt viele Arbeitgeber vor eine Herausforderung. Eine Chance bieten Kandidaten aus dem Kreis der Neuzugewanderten. Um die Kontaktaufnahme und den Austausch zu erleichtern, veranstaltet die Niederrheinische IHK bereits zum sechsten Mal ein Speed-Dating für Geflüchtete und Unternehmer aus der Region. Am 8. Mai in Duisburg und am 9. Mai in Geldern können sich Arbeitgeber ein erstes Bild von den ausgewählten Bewerbern machen.  
Im persönlichen Kontakt beim Speed-Dating überzeugen junge Geflüchtete häufig mit ihren guten Deutschkenntnissen. „Die Erfahrungsberichte unserer engagierten Mitgliedsunternehmen zeigen, dass Geflüchtete oftmals eine überdurchschnittlich hohe Motivation mitbringen, um im deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, berichtet IHK-Willkommenslotsin Alisha Kress. „Mit den Speed-Datings bauen wir die größte Hürde, nämlich die Kontaktaufnahme, ab“, so Kress.
Um hohe Passgenauigkeit zu erreichen, wählt die IHK in Kooperation mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur die Teilnehmer aus. Grundlage dafür sind die individuellen Anforderungsprofile der Unternehmen. Alle eingeladenen Bewerber verfügen über eine hohe Bleibeperspektive. Zusätzlich beraten Experten während der Veranstaltung über Fördermöglichkeiten.  
Wenn Unternehmen an der Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bei der Willkommenslotsin Alisha Kress, Telefon 0203 2821441, E-Mail kress@niederrhein.ihk.de. Das Projekt „Passgenaue Besetzung – Willkommenslotsen“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.  

Beim Speed-Dating 2018 tauschten sich rund 80 Geflüchtete mit sieben Duisburger Unternehmen aus. Foto Niederrheinische IHK

Gesetzliche Neuregelungen ab April 2019  

Gesundheit: Schneller zum Arzttermin, bessere Versorgung

Berlin/Duisburg, Donnerstag, 28. März 2019 - Gesetzlich Versicherte sollen künftig schneller einen Arzttermin bekommen. Schwangere in Konfliktlagen gelangen einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch. Energieausweise für ältere Gebäude verlieren ihre Gültigkeit. Diese und andere gesetzliche Neuregelungen gelten ab April 2019.  
Wer gesetzlich versichert ist, der soll schneller einen Termin beim Arzt bekommen. Der Terminservice ist über die bundesweit einheitliche Notdienstnummer 116117 rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche erreichbar. Ärztinnen und Ärzte müssen statt der bisherigen 20 Stunden mindestens 25 Stunden pro Woche Sprechstundenzeit anbieten.
Ausschreibungen für Hilfsmittel, beispielsweise Windeln und Gehhilfen, werden abgeschafft. Ländliche und strukturschwache Regionen werden besser versorgt. Daneben gibt es viele weitere Verbesserungen: von der Ärztevergütung über die Hebammenversorgung bis zum Zuschuss für Zahnersatz. Das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz tritt am 1. April in Kraft.

Leichter Zugang zu Informationen über Schwangerschaftsabbruch
Schwangere in Konfliktlagen gelangen künftig einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch. Qualitätsgesicherte Informationen werden nun auch von staatlichen oder staatlich beauftragten Stellen zur Verfügung gestellt. Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, werden künftig auf einer zentralen Liste der Bundesärztekammer aufgeführt.
Diese Liste soll monatlich aktualisiert werden und ist für betroffene Frauen öffentlich im Internet einsehbar. Veröffentlicht wird die Liste von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Ärzte und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, dürfen jetzt auch darüber informieren. Eine entsprechende Änderung des Paragrafen 219a tritt im April in Kraft.

Energie
Ältere Energieausweise laufen ab Seit Anfang des Jahres verlieren Energieausweise, die seit 2009 für Häuser Baujahr 1966 und später ausgestellt worden sind, nach und nach ihre Gültigkeit. Wer in naher Zukunft sein Haus verkaufen, vermieten oder verpachten will, sollte sich einen neuen Energieausweis in Form eines "Bedarfsausweises" ausstellen lassen. Dieser ist - wie schon der alte Energieausweis - für zehn Jahre gültig.


Arbeit: Mindestlohn für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen steigt Beschäftigte von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen bekommen mehr Geld: Ab dem 1. April 2019 beträgt der Mindestlohn bundesweit 15,72 Euro beziehungsweise 15,79 Euro brutto je Zeitstunde - je nach Qualifikation des Arbeitnehmers. Bis zum Jahr 2022 steigt das Mindestentgelt dann schrittweise auf 17,18 Euro beziehungsweise 17,70 Euro brutto je Zeitstunde. Diese Regelung gilt auch für Auftragnehmer des Bundes, die Ausbildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen anbieten. 

 

NRW: 3,3 Milliarden Verluste aus beendeten Insolvenzverfahren

Düsseldorf/Duisburg, 26. März 2019 - Die Verluste aus den im Jahr 2010 in NRW eröffneten und bis 31.12.2017 beendeten Insolvenzverfahren beliefen sich auf 3,3 Milliarden Euro.  Wie das Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Verluste damit um 41,8 Prozent niedriger als in der entsprechenden Vorperiode (2009 bis Ende 2016: 5,7 Milliarden Euro). 2,0 Milliarden (59,8 Prozent) Euro der Verluste betrafen Unternehmensinsolvenzen, 1,1 Milliarden Euro (32,0 Prozent) Verbraucherinsolvenzen.

Die Gläubiger haben bei den 2010 eröffneten und bis Ende 2017 beendeten Insolvenzverfahren im Schnitt 4,4 Prozent ihrer anerkannten Forderungen erhalten (2009/2016: 2,1 Prozent). Diese sog. Deckungsquote errechnet sich als Anteil aus dem zur Verteilung verfügbaren Betrag (152 Millionen Euro) und den quotenberechtigten Forderungen der Gläubiger (3,5 Milliarden Euro). Bei den Unternehmensinsolvenzen lag die Deckungsquote mit 5,9 Prozent über der der Verbraucherinsolvenzen (2,1 Prozent). Von den 36 042 im Jahr 2010 eröffneten Insolvenzverfahren wurden 33 819 Verfahren bis zum 31. Dezember 2017 (93,8 Prozent) beendet.

Bei den Verbraucherinsolvenzen betrug die Beendigungsquote 96,7 Prozent (von 25 629 eröffneten Insolvenzverfahren wurden 24 776 beendet), bei den Unternehmensinsolvenzen dagegen nur 85,7 Prozent (von 8 819 eröffneten Verfahren wurden 7 562 Verfahren beendet). Dies liegt an der längeren Verfahrensdauer bei den Unternehmensinsolvenzen. Bei den im Jahr 2014 eröffneten Insolvenzverfahren waren nach drei Jahren, also bis Ende 2017, 94,2 Prozent der Verbraucherinsolvenzen, aber nur 52,4 Prozent der Unternehmensinsolvenzen abgeschlossen.

206 Unternehmen konnten im Rahmen eines Insolvenzverfahrens saniert werden; dies sind 2,7 Prozent der 7 562 im Jahr 2010 eröffneten und bis zum 31.12.2017 beendeten Unternehmensinsolvenzverfahren (im Vergleich: 2009/2016: 3,5 Prozent). Dadurch wurden 2 986 Arbeitsplätze gesichert. (IT.NRW) (070 / 19) Düsseldorf, den 26. März 2019 Weitere Informationen: Beendete Insolvenzverfahren insgesamt in NRW nach Eröffnungs- und Beendigungsjahren 2009 - 2017 (Weitere Landesergebnisse) https://www.it.nrw/atom/6967/direct

Volksbank Rhein-Ruhr stärkt Eigenmittel trotz herausfordernder Marktbedingungen in 2018.

Duisburg, 26. M#rz 2019 - Die Genossenschaftsbank hat im Jahr 2018 Ertragsstärke bewiesen. Das Betriebsergebnis vor Bewertungen ist mit 14,25 Mio. Euro laut Thomas Diederichs, dem Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr wieder „ordentlich“ ausgefallen.

Die regulatorischen Eigenmittel wurden von 170 Mio. Euro im Jahr 2017 auf 181 Mio. Euro in 2018 gesteigert. Im Zeitraum der vergangenen zehn Jahre erhöhte die Bank die Mittel um über 75 %. Im Jahr 2018 stieg die Bilanzsumme der Volksbank Rhein-Ruhr um 3,20 %, also 51,19 Mio. Euro auf 1.651 Mio. Euro. Mit dem Ergebnis für das Jahr 2018* ist der Vorstand in Anbetracht der Herausforderungen am Markt zufrieden. Der Zinsüberschuss ohne laufende Erträge stieg von 28,5 Mio. Euro auf 29,9 Mio. Euro an.
Auch das Provisionsergebnis konnte um 0,6 Mio. auf 12,5 Mio. Euro gesteigert werden. Das entspricht einem Zuwachs von fast 5,1 %. Bei weiterhin fallenden Margen wurde dank einem Kreditwachstum von rund 5 %, dem gestiegenen Provisionsergebnis und weiterhin stabiler Kostendisziplin, dieses Ergebnis erreicht. Diederichs dankt an dieser Stelle seiner „starken Mannschaft“, denn ohne diese wäre laut seiner Aussage ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen.

 V.l.: Carsten Soltau, Thomas Diederichs (Sprecher) und Oliver Reuter. Foto Lothar Brunner, Volksbank Rhein-Ruhr eG

 

„Die Leitzinsen beließen die europäischen Notenbanker 2018 unverändert auf deren historisch niedrigen Niveaus. Diese politisch motivierte Herausforderung prägte unser Tagesgeschäft maßgeblich. Daher sind wir stolz Ihnen wieder eine solide Bilanz vorzustellen“ so Diederichs. Digitale Bankgeschäfte gehören seit langem zum umfassenden Angebot der Genossenschaftsbank. „Neben dem mobilen Zugriff auf alle Konten, bieten wir seit 2018 auch den digitalen Anlageassistenten
MeinInvest an.
Mit Hilfe dieses Robo Advisors gelingt es unseren Mitgliedern und Kunden innerhalb weniger Minuten ein Depot nach den eigenen Wünschen zusammenzustellen“ erklärt Diederichs. Mit Hilfe von iPads können Interessierte dieses Angebot in den Geschäftsstellen der Bank unverbindlich testen. Über 44.000 Kunden der Volksbank Rhein-Ruhr nutzen das Online-Angebot mit Hilfe der VR-Banking App oder einer entsprechenden Software.
„Das Vertrauen unserer Kunden in die genossenschaftliche und generationenübergreifende Beratung spiegelt sich auch in den Kennzahlen wider“ erklärt Diederichs. Das Kundenwertvolumen fasst alle vermittelten und betreuten Vermögenswerte und Finanzierungen der Kunden zusammen. Im Jahr 2018 ist dies um 1,73 % auf 3,07 Mrd. Euro angestiegen. Die Anzahl an Mitarbeitern sank von 297 auf 295, davon waren 13 in der Ausbildung.

Dem genossenschaftlichen Auftrag folgend spendete die Bank im Jahr 2018 wieder fast 500.000 Euro. Die Spenden und Sponsorings der Volksbank Rhein-Ruhr fördern Kinder- und Jugendeinrichtungen, kulturelle Projekte, soziale Initiativen aber auch den Sport. Allein das Förderprogramm vergibt online seit 2014 jährlich 92.000 Euro mit Hilfe der Mitgliederräte. Diese bestehen aus Vertretern der Genossenschaftsbank.
Für 2019 ist der Vorstand vorsichtig optimistisch. Mit Blick auf die umfangreiche technische Umstellung des Banksystems und die damit verbundenen Einschränkungen am Wochenende des 9. bis 11. August, bittet der Vorstand schon heute um das Verständnis aller Kunden. Ab Mai wird die Bank hierzu alle Kunden im Detail informieren.
Das Engagement und der Einsatz aller Mitarbeiter führte die Volksbank Rhein-Ruhr wieder zum erfolgreichen Jahresabschluss. Der Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern, Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern für die von Fairness, Vertrauen, Menschlichkeit und Toleranz geprägte Arbeit.

Sparda-Bank in Duisburg mit gutem Geschäftsergebnis

MercatorOne wird neuer Standort der Filiale in der Innenstadt
Duisburg, 25. März 2019 - Trotz eines insgesamt schwierigen Bankenumfelds hat die Sparda-Bank in Duisburg ihr Geschäftsjahr 2018 mit einem guten Ergebnis beendet. Ihr Geschäftsvolumen kletterte auf rund 471 Millionen Euro (+ 2,5 Prozent), die Kundeneinlagen stiegen um rund 13 Millionen Euro auf über 283 Millionen Euro (+ 4,8 Prozent).
Beim Kreditbestand lag die Sparda-Bank mit einem Volumen von 191,3 Millionen Euro ganz leicht über Vorjahresniveau (+ 0,2 Prozent). „Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden und erwarten für das laufende Jahr vor allem einen Zuwachs bei den Baufinanzierungen“, betonte Regionalleiterin Roswitha Weyandt.
Glanzlicht für die Sparda-Bank in Duisburg ist aktuell die Aussicht auf den neuen Standort der Innenstadt-Filiale im MercartorOne, der jetzt beschlossene Sache ist. „Damit investieren wir gegen den Branchentrend weiter in Kundennähe und lokale Präsenz“, betont die Regionalleiterin.
Denn mit dem Umzug in das Glanzstück der Duisburger-City präsentiert sich die Sparda-Bank dann in allerbester Lage in neuen, modernen Räumlichkeiten im Erdgeschoss. „Das ist eine riesige Chance für uns“, freut sich Roswitha Weyandt mit ihrem Team- „Wer vom Hauptbahnhof Richtung Innenstadt unterwegs ist, kommt dann zwangsläufig an unserer Sparda-Bank-Filiale vorbei. Wir wollen natürlich, dass die Menschen nicht nur vorbeigehen, sondern dass wir sie zu unseren Kunden machen.“ Aktuell ist die Fertigstellung des MercatorOne für August 2020 geplant.

Eines der wichtigsten Vorhaben der Sparda-Bank West im vergangenen Jahr war die Fusion mit der Sparda-Bank Münster, aus der die Genossenschaftsbank mit einer neuen strategischen Größe hervorgegangen ist. „Mit einem Geschäftsgebiet, das nun fast ganz Nordrhein-Westfalen sowie mit dem Ems- und Ostfriesland weite Teile Niedersachsens abdeckt, ist die Sparda-Bank West die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank Deutschlands“, erklärt Roswitha Weyandt.  


Girokontomodelle: Erfolgreich neu eingeführt

Die Sparda-Bank in Duisburg zählte zum Ende des vergangenen Jahres 20.784 Kunden sowie 16.932 Mitglieder. Parallel zum Fusionsprozess waren im Sommer 2018 erfolgreich neue und erstmals auch bepreiste Girokontomodelle eingeführt worden. Dass SpardaGiro Flex und SpardaGiro Online absolut wettbewerbsfähige Angebote sind, hat sich in der Folgezeit bereits bewiesen: „Unterjährig sind wir hier vor Ort wieder gewachsen“, sagt die Regionalleiterin der Sparda-Bank in Duisburg. Mit der Zahl von insgesamt 455 neuen Girokonten zum Ende des Jahres ist man darum auch zufrieden.

Baufinanzierungen: rund 44,5 Millionen Neuzusagen
Einer der wichtigsten Produktbereiche der Sparda-Bank in Duisburg sind die Baufinanzierungen, denn am Standort ist das Institut mit einem Immobilien-FinanzCenter (IFC) für die Region Duisburg und Moers präsent. Hier blickt das Institut erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auch in ihrem Kerngeschäft hat sich die Sparda-Bank gut entwickelt und konnte bei den Baufinanzierungen das gute Vorjahresvolumen von über 182 Millionen Euro halten (- 0,3 Prozent). „Viele unserer Baufinanzierer nutzen die vorhandene Liquidität, um Sondertilgungen vorzunehmen und ihren Kredit vorzeitig zu verringern, das macht sich bemerkbar“, erklärt die Regionalleiterin. Im laufenden Jahr wolle die Bank ihr Baufinanzierungsgeschäft ausweiten, so Roswitha Weyandt weiter. „Wir wollen der Wunschpartner sein für alle Bauherren, Wohnungskäufer oder Modernisierer in unserer Region.“

easyCredit: Partnerschaft bleibt ein Erfolgsmodell
Im Segment der Privatkredite kooperiert die Bank mit easyCredit, einer Marke der genossenschaftlichen TeamBank AG. Das an diesen Partner vermittelte Kreditvolumen lag Ende 2018 bei über 5,8 Millionen Euro (+ 69,1 Prozent). Für das laufende Geschäftsjahr hat man sich auch hier eine deutliche Steigerung vorgenommen. „Denn nach dem Zinsüberschuss aus den Baufinanzierungen und den Provisionserträgen aus dem Fondsbereich ist die TeamBank vertrieblich unsere drittgrößte Einnahmequelle“, sagt Roswitha Weyandt.

„Geld nicht auf dem Girokonto liegen lassen“
Die Kundeneinlagen bei der Sparda-Bank in Duisburg wuchsen trotz anhaltender Niedrigzinsphase weiter. Sie lagen Ende 2018 bei 283,2 Millionen Euro (+ 4,8 Prozent), vor allem die Sichteinlagen stiegen kräftig an. „Unsere Kunden suchen offenbar nicht nur nach Rendite, sondern vor allem nach Sicherheit“, sagt die Regionalleiterin. Und sie ergänzt: „So sehr wir uns über das Vertrauen freuen, das darin zum Ausdruck kommt, würden wir uns doch wünschen, dass unsere Kunden mehr Geld in Investmentfonds anlegen“, gibt Roswitha Weyandt zu bedenken.

Ein wichtiges Ziel der Genossenschaftsbank ist es daher, die Kunden in Sachen Geldanlage so umfassend zu beraten, dass eine breitere Produktpalette für den Vermögenserhalt und –aufbau genutzt wird. Dabei war die Anlageberatung der Filiale in Duisburg im vergangenen Jahr schon erfolgreich, sodass das Anlagevolumen mit dem Fondspartner Union Investment auf 57,2 Millionen Euro (+ 1,6 Prozent) zulegte. Statt langfristig Wertverluste hinzunehmen, hätten Kunden die Chance, ihr Vermögen zu mehren und so besser und nachhaltiger für ihre finanzielle Zukunft vorzusorgen. Für dieses Jahr habe sich das Sparda-Bank-Team vorgenommen, noch intensiver über Alternativen bei der Zukunftssicherung zu beraten, betont die Regionalleiterin: „Gegen den Wertverlust des eigenen Geldes in den Niedrigzinszeiten sind Investmentfonds genau der richtige Weg.“


Genossenschaftliche Werte weiter sehr gefragt
Dass die Sparda-Bank mit ihren besonderen genossenschaftlichen Werten wie Mitgliederförderung, Fairness und Mitbestimmung positiv wahrgenommen wird, zeigt das Ergebnis des Kundenmonitors Deutschland, einer der größten Verbraucherbefragungen hierzulande. Die Gruppe der genossenschaftlich organisierten Sparda-Banken landete 2018 zum 26. Mal in Folge auf Platz 1 in der Kategorie Kundenzufriedenheit bei Filialbanken. Dazu trägt auch das gemeinnützige Engagement der Genossenschaftsbank bei.

SpardaSpendenWahl startet in die siebte Runde
Unter dem diesjährigen Motto „WIR erkunden neue Wege“ sind zurzeit wieder alle Grund- und weiterführenden Schulen aus dem Kerngeschäftsgebiet der Sparda-Bank West aufgerufen, sich mit ihren innovativen Projekten und Ideen zu bewerben. Der Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West e.V. unterstützt die Schulen in diesem Jahr mit 400.000 Euro aus den Reinerträgen seines Gewinnsparens. Im vergangenen Jahr wurde in Duisburg vier Schulen mit Prämien in Höhe von insgesamt 4.500 Euro ausgezeichnet.

Die Sparda-Bank in Duisburg
Die Sparda-Bank ist ein genossenschaftliches Kreditinstitut für Privatkunden. In Duisburg ist sie mit zwei Filialen in der Kammerstraße 6 und am Wedauer Markt 11-13 sowie einem ImmobilienFinanzCenter (IFC) ebenfalls in der Kammerstraße 6 vertreten. In allen Filialen bietet die genossenschaftlich ausgerichtete Bank für den Privatkunden ein umfassendes Serviceangebot und eine kompetente und faire Beratung der Kunden.
Weitere Informationen zur SpardaSpendenWahl 2019 sind unter www.spardaspendenwahl.de abrufbar.

Katholische Unternehmer diskutieren über Sparsamkeit

Duisburg, 25. März 2019 - Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Kamingesprächs in der Abtei befassten sich jetzt einige Mitglieder des BKU (Bund katholischer Unternehmer) mit dem Thema „Santa cosa masserizia - kleine Tugendlehre für Oikonome“ oder: „Was unterscheidet das Sparen von der Sparsamkeit?“. Hierzu gab Pater Dr. Rudolf Hein, Prämonstratenser und Privatdozent für Moraltheologie an der philosophisch-theologischen Hochschule Münster einen Input. 

Zusammen mit der Vorsitzenden der BKU DG Ruhrgebiet, Elisabeth Schulte, begrüßte der geistliche Berater des BKU, Pater Tobias, die Gäste und den Referenten Pater Rudolf im Kaminzimmer der Abtei Hamborn, Duisburg.

 

Auf das hoch aktuelle Thema ging Pater Rudolf an Hand des Buches von Leon Battista Alberti aus dem Jahr 1434 ein. Dieser sprach sich mit Blick auf erfolgreiche Familiendynastien dafür aus, vom Vermögen bzw. Einkommen nur so viel wie nötig zu verwenden und das, was übrig bleibt, aufzubewahren. Wichtige Prinzipien waren für ihn Effizienz, Genügsamkeit, Vorsorge, Stabilität, Kontrolle und Qualität.

 

Schon für Alberti war klar, dass die Sparsamkeit ohne Fürsorge und Vorsorge, also ohne Verantwortung für die Familie, zum Geiz mutiert, während ausufernder Konsum Verschwendung bedeutet, die er ebenfalls ablehnt. Alberti machte bereits im 15. Jh. deutlich, dass Familiendynastien dann Erfolg haben, wenn sie langfristig und verantwortungsvoll denken und leben. Dabei bezieht sich Sparsamkeit auf die ganze Schöpfung Gottes, also auch Seele, Leib und Zeit.

 

Die lebendige Diskussion spann sich von der Antike bis zur Gegenwart und stellte klar, wie wichtig gerade heute die Sparsamkeit, das Maßhalten ist, sei es mit Geld, aber auch mit Ressourcen mit Blick auf die Umwelt. Wichtig ist Sparsamkeit als Vorsorge, sei es Altersvorsorge oder Investitionen in die Zukunft, wobei die Bürger in das Geld Vertrauen haben müssen, damit es akzeptiert wird. Die Sparsamkeit wird bei manchen Menschen auch zum Geiz, aber sie hat in Zeiten von Minus-Zinsen keinen Reiz.

Finanz- und Sparpläne werden diskutiert - Foto BKU

Unterstützung für Steinkohlestandorte im Revier notwendig 

Berlin/Duisburg, 25. März 2019 - Die Steinkohlestandorte im Revier müssen im Rahmen des Kohleausstiegs unterstützt werden. Dazu haben die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir gemeinsam mit den SPD-Ruhrgebiets-Abgeordneten aus Bund und Land jetzt ein Positionspapier "Kernforderungen für die Steinkohlestandorte im Ruhrgebiet" an den Bundeswirtschaftsminister und die NRW-Landesregierung geschickt.

"Wir freuen uns, dass der SPD-Vorschlag für eine KohleKommission erfolgreich war", erklärt dazu Bärbel Bas. "Der Kohleausstieg ist auch ein Ausstieg aus der Steinkohleverstromung."
Im Ruhrgebiet gibt es zwölf Steinkohlekraftwerke, die in Folge der Energiewende stillgelegt werden sollen oder bereits stillgelegt worden sind - darunter das Steag-Kraftwerk Duisburg-Walsum und das Stadtwerke-Kraftwerk Duisburg-Hochfeld. "Im Ruhrgebiet allein sind tausende Arbeitsplätze sowie 220.000 Haushalte am Fernwärmenetz betroffen. Zusammen mit unserer NRWSPD setzen wir uns daher dafür ein, dass auch das Ruhrgebiet einen fairen Anteil an den Strukturwandelmaßnahmen und unser Industriestandort Planungssicherheit erhält", erklärt Mahmut Özdemir.


Die SPD-Ruhrgebietsabgeordneten hatten sich bereits im vergangenen Jahr dafür eingesetzt, dass die Steinkohlestandorte in die Arbeit der Kohlekommission aufgenommen werden. "Die Kommission hatte Ende Januar dann ihren 336-seitigen Abschlussbericht vorgelegt, in dem sich das Wort 'Steinkohle' immerhin 126 Mal finden lässt. Bei den 157 Projektvorschlägen für NRW ist aber kein Projekt mit klarer Zuordnung zum Ruhrgebiet aufgeführt Für mich zeigt sich einmal mehr: Die CDU/FDP-Landesregierung von Ministerpräsident Armin Laschet hat keine Idee, keinen Willen und kein Konzept für die Weiterentwicklung des Ruhrgebiets", kritisiert Bärbel Bas die NRW-Landesregierung.
Mahmut Özdemir ergänzt: "Deshalb haben wir jetzt selbst beispielhafte Projektvorschläge und Handlungsmöglichkeiten ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit vorgeschlagen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Steinkohlestandorte in die Bundesgesetze aufgenommen werden und die NRW-Landesregierung endlich für das Ruhrgebiet aktiv wird. Die Unterstützung für das Revier darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Wir können Strukturwandel, das Ruhrgebiet bietet die idealen Rahmenbedingungen zum Aufbau einer umweltgerechten, sozialen und klimafreundlichen Innovationsregion."

 

- Geschäftsführung der neuen Autobahn GmbH des Bundes vorgestellt
- Erste Allgemeine Betriebserlaubnis für Lkw-Abbiegeassistenzsysteme
- 22. Duisburger Rathausgespräch befasst sich mit der Niedrigzinsphase 

Berlin/Duisburg, 21. März 2019 - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute die Geschäftsführung der neuen Autobahn GmbH des Bundes vorgestellt. Seit dem 1.3. 2019 im Amt sind: Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung, Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen, und Gunther Adler, Geschäftsführer Personal. Dienstsitz der Geschäftsführung ist Berlin.

Scheuer: 13.000 Kilometer Autobahn werden künftig zentral in einer Hand vom Bund verwaltet. Mit einem starken Führungs-Trio gehen wir nun in die entscheidende Phase hin zur Autobahn GmbH des Bundes. Die neue Geschäftsführung ist mit ausgezeichneten Persönlichkeiten ideal besetzt, um gemeinsam mit den Autobahn-Profis in den Regionen die größte Reform in der Geschichte der Autobahnen umzusetzen. Die Autobahn GmbH übernimmt ab 1.1.2021 von den Ländern Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung und Finanzierung sowie die vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen und Bundesfernstraßen.

Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes: Unsere Aufgabe ist es, gute Autobahnen bereitzustellen und gleichzeitig die Mobilität der Zukunft mitzugestalten. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer übergeordneten Netzplanung und der Verringerung von Staupotenzialen. Zur neuen Geschäftsführung: Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung, ist Wirtschaftsingenieur und war zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio GmbH Deutschland. In dieser Funktion verantwortete er vor allem die Expansion des Unternehmens auf dem deutschen Markt. Zuvor führte er erfolgreich ein Transformationsvorhaben bei Bombardier durch. Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen, war in den vergangenen vier Jahren Geschäftsführerin der Cerner Health Services Deutschland GmbH.

Wichtige Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und der Aufbau kaufmännischer Strukturen und Systeme. Gunther Adler, Geschäftsführer Personal, war bislang Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI). Er setzte sich dort insbesondere für den sozialen Wohnungsbau ein und war maßgeblich an den Verhandlungen mit den Ländern über die Reform der Länder-Finanzhilfen zum Wohnungsbau beteiligt. Zur Autobahn GmbH: Die Autobahn GmbH des Bundes wurde am 18.9.2018 gegründet. Seitdem wird Schritt für Schritt Personal aufgebaut. Die Gesellschaft wird rund 13.000 Kilometer Autobahn verwalten.
Im Fokus stehen dabei Qualität, Effizienz und Innovation. Die privatwirtschaftlich organisierte GmbH bleibt zu 100 Prozent in staatlicher Hand und wird durch einen Aufsichtsrat und das Fernstraßen-Bundesamt kontrolliert. Die Reform wurde von Bund und Ländern im Zuge der Neuordnung des Bund-Länderfinanzausgleichs beschlossen.

Erste Allgemeine Betriebserlaubnis für Lkw-Abbiegeassistenzsysteme  Bundesminister Andreas Scheuer hat heute die erste Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für ein Lkw-Abbiegeassistenzsystem übergeben. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Ausstattung von Lkw mit Abbiegeassistenten weiter voranzutreiben und Abbiegeunfälle zu vermeiden.
Scheuer: Wir geben Lkw-Abbiegeassistenzsystemen ein Qualitätssiegel. Viele Lkw-Besitzer waren sich bisher nicht sicher, ob die angebotenen Systeme auch wirklich sicher sind. Die erste Allgemeine Betriebserlaubnis schafft jetzt Gewissheit. Sie bestätigt, dass ein System die technischen Anforderungen erfüllt und in Fahrzeuge eingebaut werden kann. Das ist ein großer Schritt! Denn damit wächst die Verbreitung lebensrettender Abbiegeassistenzsysteme.
Bundesminister Scheuer hat daher im Juli 2018 die "Aktion Abbiegeassistent" ins Leben gerufen, um die freiwillige Einführung von Abbiegeassistenzsystemen zu beschleunigen. Inzwischen haben sich bereits 44 offizielle Sicherheitspartner, darunter alle großen Supermarktketten, der Aktion angeschlossen. Sie rüsten ihre Lkw nach und erhöhen dadurch die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Im Rahmen der Aktion hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) außerdem ein neues Förderprogramm gestartet, das die Aus- und Nachrüstung mit Abbiegeassistenten finanziell unterstützt.
Das "Förderprogramm Abbiegeassistenzsysteme" ist ein großer Erfolg: Die hierfür im Haushalt 2019 zur Verfügung stehenden Mittel waren schon nach wenigen Tagen gebunden. Das BMVI stellt insgesamt 5 Millionen Euro bereit, um die freiwillige Ausrüstung von Lkw zu fördern. Es konnten sowohl Anträge für Neuzulassungen als auch Anträge für Nachrüstlösungen von Fahrzeugen gestellt werden, die vor einer EU-weiten Ausrüstungspflicht in den Verkehr gebracht werden.
Förderfähig ist ein System, wenn durch einen Sachverständigen eine Einzelabnahme erfolgt oder eine ABE vorliegt. Die heute übergebene, erste ABE wurde vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) an die Hamburger Firma LUIS Technology GmbH erteilt. Weitere Hersteller haben bereits einen Antrag auf Erteilung einer ABE beim KBA eingereicht bzw. stehen unmittelbar davor.
Erst vergangene Woche wurde auf der 177. Sitzung des Weltforums für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften - bei der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) - einstimmig für eine neue Regelung über Abbiegeassistenzsysteme gestimmt, die maßgeblich auf einem Entwurf des BMVI basiert und erstmalig verbindliche Anforderungen an Abbiegeassistenzsysteme für eine durch die EU umzusetzende Ausrüstungspflicht festlegt.


Enteignung großer Wohnungskonzerne: Was gibt die Verfassung her?

Duisburg/Berlin, 21. März 2019 -In Berlin laufen seit längerer Zeit Bestrebungen zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Das dürfte verfassungswidrig sein. Zu diesem Ergebnis kommen Verfassungsrechtler in einem Rechtsgutachten. Grundgesetz und Berliner Landesverfassung stünden dem Vorhaben entgegen. Es geht zentral um Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit, da es mit der Eigentumsfreiheit nach Art. 14 GG nicht in Einklang zu bringen ist. Eine andere Frage dreht sich um  Entschädigungskosten.

Andere Juristen sehen Chancen, dass die von der Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" geplante Vergesellschaftung von privaten Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen rechtlich durchsetzbar wäre. Klarheit in Zeiten von Wohnungnot und kaum geförderten Sozialwohnungen in Ballungszentren sieht anders aus.


22. Duisburger Rathausgespräch befasst sich mit der Niedrigzinsphase
„Wann kehren die Zinsen zurück?“ lautet der Titel des Rathausgespräches am Sonntag, 31. März, um 11 Uhr im Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte. Als kompetente Gäste auf dem Podium sitzen Prof. Dr. Ansgar Belke (links), ad personam Jean Monnet-Professur für Makroökonomik an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Joachim K. Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, Martin Murrack, Stadtdirektor und Kämmerer der Stadt Duisburg, sowie der Chefredakteur des Verbraucher-Ratgebers Finanztip, Hermann-Josef Tenhagen (Foto rechts).
Die Gesprächsleitung teilen sich Studio-47-Cheferedakteur Sascha Devigne und Volkshochschul-Fachbereichsleiter Josip Sosic. Geld heute auf das Sparbuch zu legen, ist kontraproduktiv.
Weil die Inflationsrate über den Guthabenzinsen liegt, schmilzt der Wert des Ersparten langsam, aber sicher ab. Schuld an dieser Misere sind die auf Null gesenkten Leitzinsen der Notenbanken. Die haben mit diesem Schritt auf die Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 sowie die Griechenlandkrise zwei Jahre später reagiert.
Die Hoffnung, in diesem Jahr würden die Zinsen wieder steigen, hat EZB-Präsident Draghi vor wenigen Wochen zerschlagen. Wie konnte es so weit kommen? Gibt es einen Ausweg aus dieser Situation und was bedeutet sie für den Verbraucher? Das sind nur ein paar von vielen Fragen, die beim Rathausgespräch erörtert werden sollen.  
Das 22. Duisburger Rathausgespräch wird erneut in Kooperation von Studio 47 und Volkshochschule Duisburg, dank der Unterstützung der Sparkasse Duisburg und des Unternehmens Krohne Messtechnik GmbH veranstaltet.  
Der Eintritt ist wie immer frei. Es wird allerdings um eine verbindliche Anmeldung bei der Volkshochschule gebeten: Tanja Zappavigna, per E-Mail an t.zappavigna@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/283-4320.

IHK-Zertifikatslehrgang „Train the Trainer in Business“  
Wer trainiert eigentlich Trainer? Die Antwort: Die Niederrheinische IHK. In dem Zertifikatslehrgang „Train the Trainer in Business“ werden zwar nicht zukünftige Fußballtrainer ausgebildet, aber Business-Trainer. Einsteiger oder Aufsteiger in einen Beruf, in dem sie Wissen vermitteln, trainieren und beraten müssen, erfahren hier das nötige Know-how.
Die Inhalte reichen von der Gestaltung des Seminarraums, dem Variantenspektrum des Medieneinsatzes zu einer pragmatischen Analyse des Entwicklungsstandes der Teilnehmer. Auch die strukturierte Planung und die spannende Umsetzung eines Trainingskonzepts werden vermittelt.
Die Teilnehmer können somit im Anschluss eine eigene Trainingseinheit erstellen und präsentieren – und bekommen natürlich direktes Feedback von den Experten und dem Publikum.   Der Lehrgang findet vom 4. bis 13. April, in der IHK Duisburg, statt. Weitere Informationen und Anmeldung: Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de.

Masterplan Digitaliseirung Smart Meeting im Tec-Tower  

Duisburg, 20. März 2019 - Im Juli 2018 wurde der Masterplan Digitales Duisburg vorgestellt. Seither arbeitet die Stadt gemeinsam mit ihren Partnern intensiv an der Entwicklung hin zur Smart City Duisburg. In den Auftaktworkshops zu den Handlungsfeldern wurden von den Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Politik, der Universität und aus anderen Bereichen der Gesellschaft 271 Ideenvorschläge generiert.  

Aus dem entstandenen Ideenpool konnten bereits erste Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Die bisher erzielten Fortschritte wurden gestern beim Smart Meeting im Tec-Tower vorgestellt.

Im Gespräch mit Moderator Oliver Harbring berichtete Stadtirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack gemeinsam mit Andreas Gonschior, Stabsstellenleiter Digitalisierung, über die ersten Erfolge und die weiteren Pläne im Smart City Prozess.
Sie lobten insbesondere das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vertretern aus Politik und Wirtschaft, dank denen in den sieben Workshops zu den Smart City Handlungsfeldern 271 Ideen entstanden, von denen einige bereits umgesetzt wurden oder in der Planungsphase befinden.  
Im Pilotprojekt zur Online-Terminvergabe, das Ende Januar diesen Jahres in zwei Bürger-Service-Stationen , wurden bereits 1.000 Termine in nur sechs Wochen vereinbart. Das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer zum Tool und der Zuverlässigkeit ist sehr gut, so dass bereits an der Erweiterung auf alle Bürger-Service-Stationen und des Straßenverkehrsamtes gearbeitet wird.  
Neben der Terminvereinbarung wird beispielsweise auch an einem Serviceportal gearbeitet. Ziel ist es, alle Verwaltungsdienstleistungen vom Antrag über die Ausführung bis zur Bestätigung komplett „medienbruchfrei“ zu gestalten. Im ersten Quartal 2020 werden die ersten vier Pilotprozesse in dem Portal an den Start gehen.  
Um auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt fit für die Digitalisierung zu machen, ist seit Februar die Stelle für die erste Digitaldozentin in einem kommunalen Studieninstitut besetzt. Der Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes schreitet weiter voran – derzeit werden auch einige der großen Stadtbibliotheken und voraussichtlich im Sommer die Mercatorhalle von den Stadtwerken mit WLAN ausgestattet.  
Martin Murrack kündigte an: „Im Mai diesen Jahres werden wir mit dem neuen Ehrenamtsportal an den Start gehen, auf dem die Stadt sowie Vereine und Initiativen und an Ehrenamtstätigkeiten interessierte Bürgerinnen und Bürger zueinander finden können. Dies wird, so hoffe ich, dem wichtigen Ehrenamt einen weiteren Anschub geben.“  
Expertinnen und Experten für Digitalisierungsprojekte aus der Stadtverwaltung und den Partnerorganisationen stellten aktuelle Projekte aus dem Smart City Prozess vor. So konnte unter anderem der Launch des neuen Open Data Portals verkündet und ein Video zum Einsatz der Einsatzdrohne der Duisburger Feuerwehr gezeigt werden.  
Zum Abschluss beantwortete Martin Murrack einige Fragen, die das Publikum über eine mobile Seite während der Veranstaltung stellen konnte. Unter anderem betonte er, dass die Stadt nicht alleine für die Digitalisierung in Duisburg sorgen kann: „Die intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist sowohl für die inhaltliche als auch für die finanziell erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierungsprojekte enorm wichtig.“
Ausdrücklich wies er auch auf die Bedeutung der Beteiligung durch die Bürgerinnen und Bürger hin: „Wir wollen den Smart City Prozess möglichst transparent gestalten.“  
Interessierte können sich die Präsentationen aus dem Smart Meeting auf der pünktlich zur Veranstaltung neu gestalteten Website duisburgsmartcity.de ansehen. Hier kann man außerdem weiterhin Vorschläge über ein Ideenformular einbringen.

Diversifizierung der Wirtschaft nimmt in Duisburg durch anhaltenden Strukturwandel Fahrt auf

GFW Duisburg mit passgenauen Beratungsdienstleistungen
Duisburg, 19. März 2019 - „Die Diversifizierung der hiesigen Wirtschaft nimmt durch den anhaltenden Strukturwandel in Duisburg an Fahrt auf. Dies ist eine der Botschaften, die sich aus den aktuellen Zahlen des Wirtschaftsberichts Ruhr 2018, der jüngst durch die Business Metropole Ruhr veröffentlicht wurde, ableiten lässt. Das zeigt, dass wir schon viel geschafft haben und der Weg richtig ist, den wir eingeschlagen haben“, bekräftigt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.   In Duisburg waren im vergangenen Jahr rund 173.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Zahl um 2.798 gestiegen. „Das macht ein Plus von 1,6 Prozent und ist für die Duisburger Wirtschaft ein gutes Signal. Denn solche Jobs sind im Hinblick auf die Erwerbsbiographie von Bedeutung, beugen sie doch Altersarmut und damit Drittalimentation vor“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Auch ein Blick auf die Zukunftsbranchen „Gesundheit“, „Bauen und Wohnen“ sowie „Mobilität“ ist aufschlussreich.
In diesen Segmenten stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 2.303. Vorreiter war hier der Bereich der Gesundheit mit 976 neuen Arbeitsplätzen, gefolgt von dem Leitmarkt „Mobilität“ mit 773 Arbeitsplätzen. Platz 3 belegt der Bereich „Urbanes Bauen und Wohnen“ mit 554 neuen Arbeitsplätzen. „Das zeigt, dass wir die Beratungsleistungen und Netzwerktreffen der GFW Duisburg bedarfsorientiert ausgebaut haben, fand hier doch unlängst der erste Branchengipfel der Sozialwirtschaft statt, der im Herbst dieses Jahres fortgesetzt wird“, betont Meurer.  

Bedeutsam ist auch der Blick auf den Zuwachs der digitalen Kommunikation: 192 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr machen ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zu den Zahlen aus 2017 aus. „Bezogen auf den Beschäftigtenanteil an der Gesamtwirtschaft Duisburgs ist dieser noch ausbaufähig, zeigt aber, wohin die Entwicklung geht“, erklärt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der GFW Duisburg, „deshalb fokussieren wir unsere Aktivitäten bei der Begleitung von technologieorientierten Start-ups und bieten hier auch gänzlich neue Unterstützungsmöglichkeiten an: von der Suche und Vernetzung mit Business Angels, also Geldgebern, bis hin zu „Hackathons“, das heißt kollaborativen Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltungen.  

Mit annährend 46.000 Beschäftigten am Wirtschaftsstandort „Duisburg“ spiegelt sich die ökonomische Bedeutung des historisch gewachsenen Bereichs „Industrieller Kern und Unternehmerische Dienste“ wider. Unter letztgenannten Oberbegriff fallen Teilmärkte wie „Maschinen und Prozesse“ sowie „Werkstoffe und Materialien“ – kurzum: auch die „Industrie 4.0“.
„Der ‚Industrielle Kern‘ einer Stadt wie Duisburg, bezogen auf die Gesamtwirtschaft, liegt damit weit über dem Durchschnitt – sowohl dem des Bundes als auch der Metropole Ruhr. „Das ist ein Abbild der Wurzeln Duisburgs. Hier kommen wir her. Damit hat die vielfach zitierte „Stadt Montan“ noch immer eine Berechtigung, wenn auch nicht in dieser Ausschließlichkeit wie in früheren Jahren“, bringt es Haack auf den Punkt und ist sich sicher: „Es ist eine gute Basis, dass in Duisburg die klassischen Industriezweige stark beheimatet sind. Diese können sich durch die gezielte Kooperation mit neuen Start-ups zukunftsfähig wandeln. In Duisburg kann Neues auf Basis eines soliden Fundaments weiterentwickelt werden. Und genau das ist der Motor für einen nachhaltigen Strukturwandel.“  

Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog

Duisburg, 18. März 2019 - Die Finanztechnologie, Neudeutsch: „Fintech“, ist seit vier Jahren die Leidenschaft der Gründer Kevin Kalde und Dominik Schmidt. Diese wurden jetzt in der Reihe „Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog“ von der Verwaltungsspitze – Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack – sowie Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, besucht.

Der Auftrag eines Kunden aus dem Bereich „Banken und Versicherungen“ wurde zur Initialzündung. Seither liegt der Schwerpunkt von fintory auf diesem Bereich.  
Die „Keimzelle“ des Unternehmens war überschaubare 40 Quadratmeter groß; heute offeriert das mittlerweile 20-köpfige Team finanztechnologische Dienstleistungen auf stattlichen 780 Quadratmetern. Und das in einer Immobilie, die früher eine Großküche mit Traglastaufzug war und heute eine hippe Denkfabrik ist. „Anfänglich hießen wir ‚Kreativgebiet‘. Aufgrund der vielen ausländischen Kunden und der fortschreitenden Globalisierung fanden wir „fintory“ passender und prägnanter: als Zusammensetzung von Finance und Factory, also Fabrik“, erklärt Dominik Schmidt, Leiter „Technologie & Entwicklung“. „Wer auch immer in der Welt digitale Finanzprodukte ‚bauen‘ will, dem soll fintory als Erstes einfallen“, ergänzt Geschäftsführer Kalde.  
Wo sich einst eine Großküche befand, in der es rustikal zuging, kommt jetzt in der Mittagpause gesunde Kost auf den Tisch. Mittlerweile hat das Unternehmen einen eigenen Koch eingestellt, denn das gemeinsame Essen ist Teil der Firmenphilosophie.
„Wer nicht beim Kunden ist, der kommt dazu. Dieser Austausch ist uns wichtig – gerade, weil wir so schnell gewachsen sind. Da ist es elementar, hin- und zuzuhören, damit der Teamspirit nicht auf der Strecke bleibt. Auch deshalb haben wir mittlerweile eine eigene Personalleiterin. Als Wirtschaftspsychologin ist sie bei uns quasi auch Feel-Good-Managerin. Denn nur wenn sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl fühlen, können sie die Höchstleistungen vollbringen, für die wir stehen und die unsere Kunden von uns erwarten“, so Kalde. Und die Kundenwünsche sind vielfältig: Sie reichen vom Optimieren bestehender oder der Kreation neuer Digitalprodukte bis hin zum Prototypen-Bau.
 „Was lohnt sich zu digitalisieren? Was könnte auf dem digitalen Markt laufen? Welche Dienstleistungen sind in einer App abbildbar?“ All das sind Fragen, die man gemeinsam mit dem Kunden beantworten muss. Manchmal ist das passende Produkt schon da, das dem Konsumenten lediglich noch anders zugänglich gemacht werden muss“, beschreibt Chris Krüger, Leiter „Operatives Geschäft“, das Tätigkeitsfeld von fintory.  
Stadtspitze Sören Link betont: „Wir haben in unserer Stadt unglaublich viel Know-how im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Deshalb ist es nicht nur überaus spannend, Unternehmen wie fintory zu besuchen, sondern auch zielführend: Firmen wie fintory tragen dazu bei, dass Duisburg zur Smart City wird.“

Martin Murrack, Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent, berichtet: „Wir sind gerade dabei, Duisburg zur smarten City zu formen. Damit das gelingt, müssen Technologie und stadtplanerische Tätigkeiten intelligent miteinander verknüpft, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmensakteure mit einbezogen werden. Die Projekte, an denen wir arbeiten, reichen vom digitalen Genehmigungsverfahren über ein smartes Baustellenmanagement bis hin zur intelligenten Straßenbeleuchtung.
Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, findet die Zusammenarbeit mit fintory schon jetzt inspirierend: „Mein Team und ich arbeiten mit dem agilen Start-up schon eine Weile zusammen. Wenn etablierte Institutionen mit jahrzehntelangem Know-how auf frischen Gründergeist treffen, dann ist das immer eine Chancenverdopplung. Da können nämlich beide Seiten voneinander lernen.“  

Für die Macher von fintory bedeutet Digitalisierung weitaus mehr als „bloßes Geldverdienen“. „Digitalisierung ist für uns Vision und Passion zugleich. Sie ist aber auch mit einem Wertewandel verbunden. Wir wollen Firmen dabei helfen, sich der digitalen Welt anzupassen und sehen uns als ‚Entwicklungshelfer‘. Das ist der Stoff, der uns antreibt“, betont Schmidt und skizziert: „Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter achten wir grundsätzlich nicht auf Schulnoten, sondern auf die Qualität der Leistung. Brennt jemand für seine Arbeit und ist ‚heiß‘ darauf, smarte Apps zu bauen, dann ist er oder sie bei uns richtig.“  

Trotz oder gerade wegen der Digitalisierung ist es aber immer noch der Vis-à-Vis-Kontakt, der zu Beginn einer Geschäftsbeziehung am bedeutsamsten ist: „Während der Erstkontakt der Auftraggeber digital erfolgt, ist es uns wichtig, diese vor Ort persönlich kennenzulernen, um eine gute Basis zur Zusammenarbeit zu legen“, so Kalde. Dafür scheuen die Unternehmenslenker von fintory weder Mühen noch Meilen. So machten sie sich erst kürzlich auf den Weg nach Toronto in Kanada, um einen neuen Kunden kennenzulernen.

V.l.: Ralf Meurer (GFW-Geschäftsführer), Kevin Kalde (Gründer und Geschäftsführer, fintory), Sören Link (Oberbürgermeister, Stadt Duisburg), Chris Krüger (Leiter „Operatives Geschäft“, fintory), Martin Murrack (Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent) und Susanne Kirches (GFW-Projektmanagerin) Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg   

Zentren müssen Kunden zum Bleiben einladen

Ruhr IHKs diskutieren über Innenstadtentwicklung  
Duisburg, 15. März 2019 - Unsere Innenstädte und Stadtteilzentren verändern ihr Gesicht und verlieren zunehmend ihre Funktion für die Versorgung. Dass Händler und Dienstleister, Werbegemeinschaften und Städte dieser Entwicklung mit neuen Ideen – aber auch mit vertrauten Angeboten – begegnen können, darüber diskutierten Experten aus Praxis und Wissenschaft am 15. März beim Handelsforum Ruhr der Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet. Die Niederrheinische IHK hatte dazu ins Lehmbruck Museum nach Duisburg eingeladen.  

„Es ist noch nicht lange her, dass ich mit dem ernsten Gedanken spielen musste, unser traditionsreiches Spielwarengeschäft zu schließen“, berichtete Boris Roskothen, Inhaber des gleichnamigen Geschäfts. Er begrüßte die Gäste beim Handelsforum als Vizepräsident der Niederrheinischen IHK. Sein Familiengeschäft in der Duisburger Innenstadt litt unter dem veränderten Verhalten vieler Kunden, die ihre Einkäufe beim Discounter oder schnell im Internet erledigen.
„Es bedarf keiner aufwendigen Analyse um zu verstehen, dass der mittelständische Einzelhandel mit Dumpingpreisen und einer schier endlosen Sortimentsbreite nicht mithalten kann. Wir haben uns auf unsere Stärken fokussiert und uns spezialisiert auf das, was wir besonders gut können: das Thema Gesellschaftsspiele. Heute bekommen Sie bei mir im Laden einige tausend verschiedene Brett- und Kartenspiele. Sie erhalten nicht nur die passende Beratung dazu, sondern wir schaffen ein Ambiente, das zum Verweilen und Spielen einlädt.“  

Immobilienaufwertung als Schlüssel zum Erfolg
Neben der individuellen Ausrichtung von Geschäften, Cafés und Dienstleistungsangeboten, ist es zunehmend wichtig, die Innenstädte und Stadtteilzentren in Orte zu verwandeln, an denen sich Menschen gerne aufhalten, wo es gesellig ist und verschiedene Angebote zum Bleiben einladen.

Wichtig dafür ist ein attraktives Erscheinungsbild der Gebäude, deren Umfeld und die Gestaltung der Ladenlokale. Das zeigten Architektur-Professor Andreas M. Krys von der EBZ Business School Bochum und Gert Heutelbeck am Beispiel Iserlohn. Der Geschäftsinhaber des Modehauses Basse & Uerpmann hat in den vergangenen Jahren in der Innenstadt Gebäude gekauft und gestalterisch aufgewertet. Damit wurden Impulse für weitere Gestaltungsmaßnahmen in der Innenstadt gegeben. Das neue Erscheinungsbild kommt gut an bei Kunden und Besuchern.  

Fokus legen auf lebendige Kernlagen
In Duisburg soll dies unter anderem mit dem Innenstadtentwicklungskonzept umgesetzt werden. Darin sind bauliche Maßnahmen beschrieben, die die Innenstadt aufwerten sollen. Darüber hinaus wurde als Ergebnis eines Dialogprozesses der Pakt für die Innenstadt von Eigentümern, Händlern und weiteren Akteuren unterzeichnet. Hierin hat man sich auf vielerlei Maßnahmen verständigt, die eine Attraktivitätssteigerung der Innenstadt zum Ziel haben. Dabei wird sich die Stadt zukünftig auf die noch funktionierenden Kernlagen fokussieren.
„Der Onlinehandel nutzt die Schwächen des stationären Handels aus. Wenn man ihm entgegentreten möchte, dann müssen Handel und Immobilieneigentümer in den Städten stärker kooperieren“, brachte es Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg, auf den Punkt.  

Ideen gegen Leerstände Um leere Ladenflächen für lokale und qualitativ hochwertige Angebote zu nutzen, hat die Stadt Geldern das Konzept des „Ausprobierladens“ in Kooperation mit der Niederrheinischen IHK und der Wirtschaftsförderung Geldern ins Leben gerufen. Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen, die neu im Geschäft sind, bekommen ein Angebotspaket aus günstiger Miete, Existenzgründungsberatung und Steuerberatung, stellte Tim van Hees-Clanzett, Wirtschaftsförderer der Stadt Geldern, einen weiteren Lösungsansatz vor.   In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass keine Patentrezepte zu erwarten sind. Vielmehr müsse man sich im Klaren darüber sein, dass Innenstädte in Zukunft vielleicht kleiner, dafür aber hochwertiger und spezialisierter sind.     ---

Boris Roskothen, Inhaber des gleichnamigen Geschäfts und Vizepräsident der Niederrheinischen IHK (v. l.) diskutierte beim Handelsforum Ruhr mit Experten aus Praxis und Theorie über die Zukunft des Einzelhandels. Foto: Niederrheinische IHK

  

Mieten und Immobilien-Kaufpreise im Ruhrgebiet sind gestiegen

Essen/Duisburg, 15. März 2019 - Die Mieten für Wohnraum sind in der Region zwischen Duisburg und Dortmund in den letzten zwölf Monaten im Durchschnitt um 4,1 Prozent (Vorjahr: + 3,7 Prozent) gestiegen. Das hat der Immobilienverband Deutschland IVD ermittelt. Der jetzt veröffentlichten Wohnimmobilien-Preisspiegel NRW zeigt, wo die Mieten am deutlichsten gestiegen sind: In Essen und Gelsenkirchen zahlen Mieter für eine Drei-Zimmer-Wohnung von mittlerem Wohnwert durchschnittlich fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
 
Stagnation auf dem Mietmarkt jedoch ist in Städten wie Oberhausen, Mülheim oder Bottrop zu verzeichnen. Angeführt wird das Mietpreisranking im Ruhrgebiet von Essen mit durchschnittlich acht Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete im mittleren Wohnwert. Mit einer Durchschnittsmiete von 6,80 Euro belegt Dortmund Rang 2, Hagen mit 6,75 Euro auf Rang drei. Besonders günstige Mietwohnungen gibt es nach wie vor in Gelsenkirchen. Dort wird in einfachen Altbauten um die 3,50 Euro Nettokaltmiete verlangt.

Auch die Preise für Kaufimmobilien sind gestiegen. In den vier Großstädten Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen stiegen die Preise im Durchschnitt um 3,5 Prozent. Eigentumswohnungen aus dem Bestand verteuerten sich dort durchschnittlich sogar um mehr als fünf Prozent. Als teuerstes Pflaster erweist sich der Essener Süden: Hier wurden die höchsten Preise sowohl für Mietwohnungen als auch für Kaufimmobilien aufgerufen. cht senden wir auf Anfrage gerne zu.) Infos: www.ivd-west.net idr

Maas-Gruppe findet Fachkräfte unter Zuwanderern Staatssekretärin Güler würdigt Betrieb für Integration  

Duisburg, 15. März 2019 - Einen Job zu haben, sich mit Kollegen auszutauschen, das ist wichtig, damit Menschen aus dem Ausland Fuß fassen können in ihrem neuen Umfeld. Das weiß auch die Unternehmensgruppe Maas aus Moers und bemüht sich darum, Flüchtlinge zu beschäftigen. Im April 2018 gewann sie vier neue engagierte Nachwuchskräfte aus Afghanistan und Pakistan. Serap Güler, Staatssekretärin für Integration, würdigte den Einsatz des Betriebes bei einem persönlichen Besuch am 15. März auf Einladung der Niederrheinischen IHK.  

Die Staatssekretärin kam vor Ort mit Geflüchteten ins Gespräch und konnte sich ein persönliches Bild der Unternehmensgruppe Maas machen. „Die Niederrheinische IHK zeigt, wie die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Arbeit und Ausbildung gelingen kann, durch eine gute Vernetzung und Kooperation der Akteure auf kommunaler Ebene“, lobte Serap Güler.

„Eine zentrale Rolle spielt dabei die Willkommenslotsin, die ein Match zwischen den Bedarfen der Unternehmen und den Qualifikationen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte herstellt“, sagte die Staatssekretärin mit Blick auf das Engagement der Maas-Gruppe.  
Dank der guten Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen IHK, der Agentur für Arbeit Wesel sowie dem Integration Point beschäftigte das Unternehmen seit 2016 acht Menschen mit Fluchthintergrund. „Es wird immer schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu finden. Unser Engagement für Geflüchtete ist somit auch eine Chance, dem drohenden Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen“, erklärte Klaus Maas, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe.  

Betrieb lernte Nachwuchskräfte bei IHK-Projekt kennen
„Die Bereitschaft der Unternehmen am Niederrhein, Flüchtlinge auszubilden beziehungsweise zu beschäftigen, ist groß. In unserem IHK-Bezirk gibt es aktuell über 200 aktive Ausbildungsverhältnisse mit Geflüchteten“, lobte Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK. „Unsere Willkommenslotsin Alisha Kress unterstützt Betriebe individuell, damit der Berufseinstieg gut gelingt.“

Die Niederrheinische IHK führt regelmäßig in enger Zusammenarbeit mit Jobcentern und Arbeitsagenturen der Region Veranstaltungen durch, wie beispielsweise Speed-Datings oder Betriebsbesuche, um den Kontakt zwischen Wirtschaft und potentiellen Arbeitskräften herzustellen. So wurden einige Nachwuchskräfte der Maas-Gruppe bei einem „Check-In“ vermittelt, bei dem eine Gruppe von Flüchtlingen verschiedene Berufsbilder direkt vor Ort im Unternehmen kennenlernt. Die Personalverantwortlichen haben so die Möglichkeit, sich in individuellen Gesprächen ein Bild von den Bewerbern zu machen.  

„Zuwanderung ist ein Baustein von mehreren für die Fachkräftesicherung. Die Unternehmensgruppe Maas hat sich diesem Thema sehr frühzeitig geöffnet und war ein Vorreiter in der Region. Durch die gemeinsamen Aktionen mit dem Integration Point der Arbeitsagentur und des Jobcenters konnten einige Zuwanderer im Arbeitsmarkt und damit in der Gesellschaft Fuß fassen“, betont Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel.  
Das Projekt „Passgenaue Besetzung – Willkommenslotsen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Weitere Informationen bei Alisha Kress, Telefon 0203 2821-441, E-Mail kress@niederrhein.ihk.de.  

Staatssekretärin Serap Güler (vorne, 3 v.l.) besuchte die Maas-Gruppe in Moers zusammen mit IHK-Präsident Burkhard Landers (hinten, 3. v.l.) und kam mit Geschäftsführer Klaus Maas (hinten, 2. v.r.) ins Gespräch über die Beschäftigung von Geflüchteten.   Foto: Niederrheinische IHK  

Erste Duisburger Netzwerk-Veranstaltung „Online-Handel“

Duisburg, 14. März 2019 - Laut einer jüngsten Studie sind mittelständische Einzelhändler aus dem Ruhrgebiet trotz wachsender Bedeutung des Online-Handels positiver gestimmt in das neue Geschäftsjahr gestartet als der Bundesdurchschnitt. „Vielleicht liegt das ja daran, dass bei uns auch die stationären Einzelhändler mittlerweile den Online-Handel als ergänzende Vertriebsplattform für sich entdeckt haben und diese nachhaltig bespielen“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg.

„Weil der Handel im Wandel bleibt, lohnt es sich, Sortiment und Vertriebsformen anzupassen, um neue Käufergruppen zu erschließen“, betont Meurer. Daher lädt die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) alle die Händler ein, die ihre Waren auch oder ausschließlich online anbieten: zur Bestandsaufnahme und zum Erfahrungsaustausch über die Chancen und Herausforderungen zu digitalen Vertriebsformen. Wer Interesse daran hat und zur Zielgruppe gehört, ist willkommen, mitzudiskutieren und zu „netzwerken“: am 19. März 2019 um 8.30 Uhr im Café des Knüllermarktes, Münzstraße 37-43 in 47051 Duisburg.  

Die Netzwerk-Veranstaltung wird abgerundet durch einen Vortrag von Stefan Grimm, Mitbegründer und Geschäftsführer der Großhandelsplattform RESTPOSTEN.de. Sein Impulsreferat steht unter dem Titel „Der Handel dreht durch!“ Darin präsentiert er wichtige Marktentwicklungen im E-Commerce und Ergebnisse der aktuellen Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung aus Köln.
Der Vortrag zielt darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Perspektivwechsel außerhalb des Tagesgeschäfts zu ermöglichen. RESPOSTEN.de ist die führende deutschsprachige Handelsplattform für Überhänge und Aktionswaren im Konsumgüterbereich.  
Die Veranstaltung ist unentgeltlich. Fragen zum Veranstaltungsformat und den Anmeldemöglichkeiten beantwortet GFW-Projektmanagerin Sabrina Hölscher, Düsseldorfer Straße 42 in 47051 Duisburg, Telefon: 0203 / 36 39 – 341, E-Mail: hoelscher@gfw-duisburg.de
Referent Stefan Grimm, Mitbegründer und Geschäftsführer der Großhandelsplattform RESTPOSTEN.de; Foto Urheber: Johannes Arlt, Nutzungsrechte: eTribes Connect GmbH

- Duisburg wichtiger Standort für die maritime Wirtschaft in Deutschland
- StraßenNRW kündigte 140 Großbaustellen an

Koordinator der Bundesregierung überzeugt sich von regionalem Know-how  
Duisburg, 13. März 2019 - „Politik für die maritime Wirtschaft hört nicht an der Küste auf, sondern sie muss die gesamte Logistikkette in ihre Betrachtung einbeziehen“, betonte Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK. Von der maritimen Infrastruktur und dem Know-how in Duisburg konnte sich der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann (MdB), überzeugen.

Am Mittwoch, 13. März, besuchte er Duisburgs Hafen und das Schifferberufskolleg Rhein auf Einladung der Niederrheinischen IHK. Duisburg ist mit seinem Hafen und zahlreichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen für die Binnenschifffahrt ein Knotenpunkt der maritimen Wirtschaft. Aus diesem Grund warb die Niederrheinische IHK bei Norbert Brackmann dafür, die gesamten Nordseehäfen von Antwerpen bis Hamburg und ihre Hinterlandanbindungen stärker in die maritime Politik des Bundes einzubeziehen.
Die Themen in der Region Niederrhein seien ganz ähnlich zu denen an der Küste, so etwa die Digitalisierung der maritimen Transportkette, die Fachkräftesicherung und die Senkung der Schadstoffbelastungen. Auch 25 Unternehmer nahmen am Austausch mit Norbert Brackmann teil, der in der Bundesregierung zentraler Ansprechpartner für alle maritimen Teilbranchen wie Schifffahrt, Schiffbau, maritime Zulieferindustrie, maritime Technologien und Hafenwirtschaft ist.  
Brackmann versprach, dass Duisburg als Standort für das autonome Fahren in der Binnenschifffahrt eine zentrale Rolle spielen soll. „An dem Knotenpunkt Duisburg trifft alles zusammen, was für den Bereich Binnenschifffahrt von Bedeutung ist. Der Duisburger Hafen ist für mich ein Innovationsmotor, der für die Einführung neuer Technologien auch gute Testmöglichkeiten braucht“, sagte der Koordinator.

Von der Projektplanung in der Region zeigte er sich im Gespräch mit Vertretern der Universität Duisburg-Essen und des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST) beeindruckt. IHK und DST hatten im vergangenen Jahr eine vielbeachtete Machbarkeitsstudie vorgelegt, die unter anderem die Einrichtung eines Testfelds in der Rhein-Ruhr-Region vorsieht.  
„Es wird ein gutes Signal gesetzt, wenn Land und Bund hier kooperieren und ein neues Testfeld im Duisburger Hafen anstreben. Ich begrüße die NRW-Initiative, ein Kompetenznetzwerk für autonomes Fahren in der Binnenschifffahrt zu errichten, sehr. Das Thema Autonomie hat eine hohe Eigendynamik entwickelt. Als Maritimer Koordinator der Bundesregierung ist es mir ein besonderes Anliegen, die Ideen soweit wie erforderlich zu vernetzen, um den bestmöglichen Nutzen für die Branche und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen“, führte Brackmann weiter fort.  
Zum Abschluss des Besuchs konnte sich Brackmann einen Eindruck von der Größe und wirtschaftlichen Bedeutung des größten Binnenhafens der Welt in Duisburg verschaffen. Bei einer Fahrt mit dem Konferenzschiff der Duisburger Hafen AG diskutierte er in Anwesenheit mehrerer Landtagsabgeordneter und Branchenvertreter aktuelle Herausforderungen von Binnenschifffahrt und Hafenwirtschaft.  

Im Schifferberufskolleg Rhein konnte Brackmann seine Fähigkeiten als Binnenschiffsführer in Europas einzigartigem Flachwasserfahrsimulator testen. Foto: Niederrheinische IHK


Baustellenkonferenz: Straßen.NRW informiert Kommunen, Wirtschaft und Verkehrsunternehmen über geplante Maßnahmen
140 Großbaustellen plant Straßen.NRW in den kommenden zwei Jahren auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. Das gab der Landesbetrieb heute bei der Baustellenkonferenz in Gelsenkirchen bekannt, zur der Vertreter von Kommunen, Wirtschaft, Verbänden und Verkehrsunternehmen eingeladen waren. Sie wurden über die geplanten großen Bauvorhaben informiert, um so Abstimmungen zu erleichtern und den Verkehrsfluss möglichst wenig zu belasten.
Darüber hinaus hält die im Herbst 2018 gegründete Straßen.NRW-Stabsstelle Baustellenkoordination dauerhaft Kontakt zu allen Beteiligten, um zeitliche und räumliche Konflikte zu vermeiden. Alle Informationen über Baustellen auf Straßen und Schienenstrecken werden in einer Datenbank gesammelt, in die auch Kommunen, Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn Informationen zu ihren geplanten Bauprojekten einbringen.
Die Daten fließen auch in das Portal verkehr.nrw.de ein. 2018 gab es mehr als 330 Baustellen mit längerer Dauer sowie 22.000 Tagesbaustellen auf den Autobahnen. Dafür stand ein Rekordhaushalt von 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Infos: www.strassen.nrw.de idr


Herausforderungen der täglichen Mobilität
Wie können Fahrgäste jeden Alters Dienste und Produkte des öffentlichen Personenverkehrs nach ihren Bedürfnissen mitgestalten? Das Fraunhofer-Institut UMSICHT hat sich mit der Folkwang Universität der Künste im Rahmen des Projektes +SeniorDesignLab zusammengetan und ein Semesterprojekt im Bachelorstudiengang Industrial Design durchgeführt, welches sich genau mit dieser Frage beschäftigte.
Zum Symposium sind alle herzlich eingeladen, die von den Herausforderungen der täglichen Mobilität betroffen sind oder einfach Interesse daran haben, wie Erlebnisse und Produkte im ÖPNV gestaltet werden oder sich an der Gestaltung beteiligen wollen.

NRW präsentiert sich auf der Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes

Acht NRW-Oberbürgermeister und ihre Zukunftsstrategien zu Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung

Cannes/Duisburg, 13. März 2019 – Unter dem Dach der Standortmarketingkampagne „Germany at its best: Nordrhein-Westfalen“ präsentieren sich NRW-Städte, Regionen und Immobilienunternehmen zum neunten Mal auf der internationalen Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes.
Organisiert von der Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST sind die Städte Aachen, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln, Mönchengladbach, Oberhausen, die Business Metropole Ruhr, die Metropolregion Rheinland sowie rund 30 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft am NRW-Gemeinschaftsstand vertreten.
Auf dem Programm steht heute ein „Speed Dating“ zwischen acht Oberbürgermeistern aus dem Rheinland und der Metropole Ruhr sowie Vertretern der internationalen Presse. „Die NRW-Städte an Rhein und Ruhr präsentieren auf der MIPIM innovative Stadt- und Quartiersentwicklung im digitalen Zeitalter“, sagt Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST. „Im Fokus stehen dabei insbesondere Smart-City-Projekte, der Wohnungsbau und die Umnutzung von Flächen.“
Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf betont: „Städtische Flächen sind ein knappes Gut. Wir entwickeln daher zahlreiche Grundstücke mit dem Ziel, die Ansprüche an Wohnen, Freizeit- und Grünflächen sowie Gewerbe im städtischen Raum unter einen Hut zu bringen. Städtische Verdichtung und Lebensqualität sind dabei kein Widerspruch: Die Menschen leben gern in urbanen Quartieren.“

Auf das Thema Wohnen fokussieren sich alle Städte ganz besonders. Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, berichtet: „Mit der Wohnungswirtschaft besteht grundlegende Übereinstimmung, dass Wohnungsbau – und dabei der bezahlbare Wohnraum – höchste Priorität haben muss.“
An die Immobilienwirtschaft appelliert sie: „Ich erwarte von Investorenseite ein gesundes Maß an sozialer Verantwortung bei der Projektausgestaltung im Wohnungsbau. Der Fokus darf nicht nur auf Renditemaximierung liegen, sondern muss vor allem Wert auf lebendige Quartiers-Durchmischung legen. Ergänzend sollen intelligente Mobilitätskonzepte und Klimaschutzaspekte Bestandteil jeder Projektentwicklung sein.“
Einen Schwerpunkt auf Wohnungsbau setzt auch die Stadt Bochum. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch sagt: „Die Stadt Bochum verfolgt das strategische Ziel, jedes Jahr 800 neue Wohnungen zu schaffen. Für Bochum ist dieses Ziel ehrgeizig und soll den Wachstumskurs unterstützen.“
Eiskirch wünscht sich „ein Engagement für die Realisierung von neuen Wohnformen mit vernetzten Mobilitätslösungen vor Ort“. Dazu gehöre es auch, die „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ auszubauen.

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, unterstreicht: „Wir wollen das Wachstum vergangener Jahre von ca. 1.500 Wohnungen pro Jahr festigen und noch weiter aufstocken auf ca. 2.000 Wohneinheiten pro Jahr. Wir haben die Flächen, die Geschwindigkeit in den Planverfahren und eine gute Kooperationskultur mit der Immobilienwirtschaft und insbesondere den Wohnungsunternehmen. Dabei haben wir den nötigen qualitativen Mut – siehe PHOENIX-See – und die früheste Form von Nachhaltigkeit: nämlich westfälische Dickschädeligkeit“.

Auch Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, erhofft sich „von der Immobilienwirtschaft viel mehr neue und innovative Ansätze“. Bonn ist Standort bedeutender UN-Organisationen. Als Präsident des internationalen Städtenetzwerks ICLEI Local Governments for Sustainability, das 1990 zum Abschluss des ersten Weltkongresses der Kommunen für nachhaltige Entwicklung in New York gegründet wurde und seinen Sitz in Bonn hat, setzt sich Sridharan „für eine weltumspannende Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit“ ein.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, verweist darauf, dass es „seit August 2018 den Green City Plan für Duisburg gibt, der Aspekte von Digitalisierung und Nachhaltigkeit vereint. Ein Herzensanliegen ist mir außerdem die Teilnahme an den jährlichen Investorenrundreisen, bei denen wir aktuelle Projekte einem Kreis ausgewählter Investoren vorstellen. Die Resonanz darauf kann sich sehen lassen; der ein oder andere Branchenakteur hat Duisburg dabei für sich entdeckt.“

„Stadtentwicklung kann nur erfolgreich sein, wenn alle Akteure gemeinsam und auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, betont Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Er richtet das Augenmerk auf die Dynamik: „Stadtentwicklung ist ein stetiger Prozess, der sich den verändernden Anforderungen von Bürgerinnen und Bürger und auch von Unternehmen anpassen muss und von der Digitalisierung noch schneller vorangetrieben wird. „Ziel sollte es deshalb sein, bereits bei der Festlegung des Anforderungsprofils alle relevanten Akteure zu beteiligen.“

So verfährt auch die Stadt Mönchengladbach. „Unternehmer und Vertreter der Immobilienwirtschaft initiierten 2010 einen Masterplan für Mönchengladbach, der vom weltbekannten Architekten Sir Nicholas Grimshaw umgesetzt wurde. Darauf aufbauend wurde 2016 die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt entwickelt“, erklärt Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach. „Mit der Reaktivierung von Brachflächen, Flächenumnutzungen, der Entwicklung neuer Wohngebiete und Wettbewerbsverfahren zur Qualitätssicherung machen wir Mönchengladbach zukunftsfähig.“

Die Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Ullrich Sierau, Sören Link, Thomas Kufen und Dr. Frank Dudda im Presse-Gespräch (v.l.n.r.) ; Urheber: Ralf Meurer; Nutzungsrechte: GFW Duisburg