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Redaktion Harald Jeschke 
- Kompromiss-Gewinnungsstandort Mündelheimer Rheinbogen
- Thyssenkrupp setzt Prioritäten für Konzernumbau

Logistik digital – Zwischen Vision und Praxis

IHK-Kongress am 19. Februar in Duisburg  


Duisburg, 18. Januar 2020 - Die Digitalisierung wird die Spielregeln in der Logistik verändern. Von vernetzten Lagern bis hin zur autonomen Zustellung mittels Transportdrohnen verändert die digitale Transformation nicht nur Prozesse, sondern auch Produkte und Geschäftsmodelle in der Logistik. Die IHKs im Ruhrgebiet laden zum Kongress „Logistik digital“ am 19. Februar in der Mercatorhalle in Duisburg ein. Dort gibt es Impulse und konkrete Praxisbeispiele von namenhafte Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.  

Die Logistikbranche steht im Zeichen der Digitalisierung vor einem großen Umbruch. „Technologische Innovationen wie Künstliche Intelligenz, 5G und Cloud Computing werden sämtliche Branchen umkrempeln – auch die Logistikbranche. Wer dies als Chance und nicht als Bedrohung ansieht und sich die vielen Vorteile wie die Automatisierung von Prozessen zu Nutze macht, kann seine Position in der Branche maßgeblich stärken.

Sich davor zu verschließen, hat auf lange Sicht keinen Sinn – denn diese Veränderungen werden kommen“, appelliert Frank Thelen - Foto frank.io -, bekannt als Juror aus der Sendung „Höhle der Löwen“, der auf dem Kongress einen Impulsvortrag halten wird.  

In Impulsvorträgen und zwei interaktiven Sessions diskutieren namenhafte Größen der Logistikbranche mit den Teilnehmern über neue Technologien und Geschäftsmodelle, Logistik-Start-ups und die geänderten Anforderungen an Mitarbeiter und IT-Sicherheit.
Mit dabei sind auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Dr. Arnd Köfler von Thyssenkrupp Steel Europe, Professor Dr. Michael ten Hompel vom Fraunhofer IML, Tim Klauke von ForkOn, Monja Mühling von Smartlane, Jakob Muus von Tracks, Max Stratmann von Scanbot und Julia Miosga von DieDigitalLandschaftsgärtnerin. 

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 19. Februar, von 10 Uhr bis 15:30 Uhr, in der Mercatorhalle Duisburg statt, Landfermanstraße 6, 47051 Duisburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung online bis zum 5. Februar: www.ihk-niederrhein.de/logistik-digital.

 

Grafik Kongress: Niederrheinische IHK/Oppa Franz

 

Dänischer Logistikkonzern baut Distributor-Gate im Duisburger Hafen

Erster Großkunde auf logport VI - Mehr als 300 Arbeitsplätze entstehen

 

Duisburg, 16. Januar 2020 - DSV, einer der weltweit führenden Logistikkonzerne, wird im Duisburger Hafen auf dem logport VI-Areal ein Mega-Distributionscenter realisieren.  
logport VI, eine 40 ha große Logistikfläche, ist als ehemaliges industriell genutztes Areal von der Duisburger Hafengruppe für die Ansiedlung von Unternehmen der wertschöpfenden Logistik (Kontraktlogistik) entwickelt worden.  
Zielsetzung ist, so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake, hier deutlich mehr Arbeitsplätze zu schaffen als früher mit 300 Beschäftigten, die in der Papierproduktion tätig waren.  
DSV beabsichtigt eine Inbetriebnahme im Sommer 2021 und wird über 300 Arbeitsplätze schaffen. Das Nutzungskonzept sieht eine 12 ha Grundstücksgröße vor, auf der vorerst 56.000 qm Hallenfläche mit 76 Andocktoren errichtet werden.  
Der Logistikkonzern mit Hauptsitz in Dänemark und einem Jahresumsatz von 15,8 Mrd. Euro hat sich in den letzten Jahren als Full-Service-Anbieter von logistischen Dienstleistungen auch eine führende Position in der Kontraktlogistik erarbeitet. „Dieses Investment unterstreicht einmal mehr, dass es uns gelungen ist, unseren Kunden beste wirtschaftliche Rahmenbedingungen als führende logistische Drehscheibe in Zentraleuropa bereitzustellen“, so Erich Staake.  

logport VI verfügt als trimodal konzipierte Logistikfläche über ein eigenes Container-Terminal, um optimierte Transportlösungen realisieren zu können. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden auf den Flächen im Duisburger Hafen und den logport-Flächen nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu bieten. Über 100 Unternehmensansiedlungen in den vergangenen Jahren unterstreichen die Attraktivität unseres Logistikkonzeptes“, so Erich Staake.  

Baugenehmigung erteilt: neue Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Duisburg in der Wuhanstraße am Hauptbahnhof

Duisburg, 15. Januar 2020 - Zum Jahresende 2019 hat das Immobilienunternehmen Aurelis die Baugenehmigung für den neuen Standort der HSPV NRW (Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW – vormals Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Duisburg) erhalten.
Andrée Haack, Beigeordneter der Stadt Duisburg sowie Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, und Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West, hatten mit ihren Teams innerhalb von knapp fünf Monaten alle Voraussetzungen für die Erteilung der Baugenehmigung geschaffen.

Das neue Duisburger Studienzentrum wird Kursräume, eine Bibliothek, eine Kantine sowie Büros für Dozenten und Verwaltung und 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern haben. An der HSPV NRW studieren die angehenden Nachwuchskräfte von Polizei, Kommunal- und Landesverwaltung sowie der Rentenversicherung des Landes.

Die Fachhochschule mit mehr als 12.000 Studierenden an zehn Studienorten ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern. Am Standort Duisburg werden rund 2.000 junge Menschen studieren.
Das Fachhochschulprojekt im Quartier 1 der Duisburger Freiheit nimmt Aurelis in Zusammenarbeit mit den Architekten Heinle, Wischer und Partner (Köln) und dem Projektsteuerer Drees & Sommer (Düsseldorf) in Angriff. Gebaut wird das Objekt von HOCHTIEF als Generalunternehmer. Baubeginn soll bereits im März 2020 sein. Im August 2022 wird die HSPV NRW laut Planung ihren Betrieb in der Wuhan-Straße aufnehmen.

Für Dezernent Andrée Haack ist die zügige Entwicklung am Bahnhof keine Überraschung: „Der Standort eignet sich hervorragend für Büros und Bildungseinrichtungen, das hat bereits das starke Interesse des Landesamtes für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) an einer Ansiedlung an gleicher Stelle gezeigt.“
„Inzwischen haben wir durch Neubauprojekte, Sanierungen und Ankäufe eine dreistellige Millionensumme im Quartier 1 und in weitere Liegenschaften in Duisburg investiert“, bilanziert Michael Buchholz. „Besonders hervorzuheben ist die zielführende Zusammenarbeit mit der Stadt, die ihren Teil dazu beigetragen hat, diese Entwicklungen zeitnah zu ermöglichen.“

Ein hoher Anteil der AurelisInvestitionen entfiel dabei auf die Renovierung des Südflügels des Duisburger Bahnhofsgebäudes, den Bau des Verwaltungs- und Laborgebäudes für das LANUV, die Errichtung des Parkhauses und den Ankauf von Gewerbeparks im linksrheinischen Teil Duisburgs.
Zurzeit stehen im Quartier 1 der Duisburger Freiheit noch drei freie Baufelder (insgesamt rund 10.500 Quadratmeter Grundstücksfläche) zur Verfügung. Dort wird die Aurelis in Zukunft weitere Neubauprojekte realisieren.





Auftakt des Chinajahres 2020 in Duisburg  

Duisburg feiert das Chinesische Frühlingsfest

Duisburg, 15. Januar 2020 - Nach dem traditionellen chinesischen Mondkalender beginnt am 25. Januar 2020 das Jahr der Ratte. Auch in der Mercatorhalle Duisburg wird das neue Jahr eingeläutet. Am Freitag, dem 31. Januar 2020, erwartet die Gäste ein buntes Festprogramm für Groß und Klein. Zum sechsten Mal in Folge laden die Veranstalter – das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und der Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Kooperation mit der Stadt Duisburg – zu den Feierlichkeiten ein.
Eintrittskarten für die Abendgala können online erworben werden unter www.chinesischesfruehlingsfest.de.  
„In China kommt zum Frühlingsfest die ganze Familie zusammen und feiert über mehrere Tage den Beginn des Neujahres“, so Prof. Dr. Xiaoyan Lu, chinesische Kodirektorin des Konfuzius-Instituts. „Dabei wird gemeinsam gegessen und gefeiert und eine große Frühlingsfestgala darf nicht fehlen. Genauso möchten wir hier in Duisburg auch feiern. Wir haben ein Programm für die ganze Familie zusammengestellt!“  
Ab 15 Uhr geht es los mit einem bunten Nachmittag: Kalligraphie, Kung-Fu, Teezeremonien, Kinderschminken und viele weitere Aktionen sind geplant, auch zum Mitmachen. Unter anderen beteiligen sich das Explorado Kindermuseum und das Lehmbruck Museum mit verschiedenen Aktionen. Der Eintritt ist frei.  
Ab 18 Uhr beginnt die Abendgala zum Frühlingsfest. Das Ticket kostet 5 Euro, ermäßigt 2 Euro. Moderiert wird zweisprachig auf Chinesisch und Deutsch.
Ein besonderes Highlight sind die Auftritte hochkarätiger Künstler aus China. Sie präsentieren Tanz und Akrobatik zum Frühlingsfest. „Das wird sicherlich atemberaubend“, freut sich Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts.
„Jedoch ist auch die Mischung spannend. Es werden nicht nur Profis auf der Bühne stehen, sondern auch die chinesischen Studierenden hier aus Duisburg. Sie haben in monatelanger Vorbereitung und mit viel Herzblut eigene Programmnummern vorbereitet“, so Löhr.  
Das Chinesische Frühlingfest ist in diesem Jahr auch der Startschuss für weitere große China-Events in Duisburg. Im Juni kommt das Chinafest erstmalig an die Mündung von Rhein und Ruhr und im Herbst werden sich deutsche und chinesische Wirtschaftsvertreter und Vertreterinnen auf dem China Business und Investors Forum in Duisburg treffen.  
„Das Chinesische Frühlingsfest ist dieses Jahr Auftakt für das Chinajahr 2020 in Duisburg“ so Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Wir freuen uns, in diesem Jahr Gastgeber dieser großen Veranstaltungen zu sein und die Beziehungen zu unseren chinesischen Partnern weiter zu vertiefen.“  
GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer sieht in der Vielzahl der gewonnenen Sponsoren und Ausstellungspartner ein weiteres Indiz für den Ausbau der deutsch-chinesischen Wirtschaftskontakte: „So wie unsere chinesischen Kooperationspartner uns auf dem Schirm haben, so interessieren sich auch immer mehr Unternehmen für die Zusammenarbeit mit Fernost. Darüber hinaus gibt es in der chinesischen Community einige Absolventen, die nach Abschluss ihres Studiums an der Universität Duisburg Essen eine berufliche Selbstständigkeit in unserer Stadt anstreben. Diese unterstützen wir als Wirtschaftsförderung beispielsweise mit unserem auf die interkulturellen Bedarfe angepassten Existenzgründungsseminar ESCID. Neben dem gemeinsamen Lernen sind es aber auch gemeinsame Festivitäten, die zu einem größeren interkulturellen Verständnis beitragen. Auch dafür ist das Chinesische Frühlingsfest ein ausgesprochen guter Anlass.“  
Chinesisches Frühlingsfest Duisburg: Freitag, 31.01.2020 - Mercatorhalle Duisburg im Citypalais 15.00 - 18.00 Uhr. Buntes Programm rund um das Chinesische Frühlingsfest. Kalligraphie, Teezeremonien, Kung-Fu und vieles mehr. Der Eintritt ist frei.  
18.00 Uhr Abendgala Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Akrobatik zum Frühlingsfest Kartenreservierung unter www.chinesischesfruehlingsfest.de, Kartenpreise: 5,00 Euro/2,00 Euro ermäßigt.  
Veranstalter: Konfuzius-Institut Metropole Ruhr Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Kooperation mit der Stadt Duisburg.  

V.l.: Susanne Löhr - Geschäftsführerin Konfuzius-Institut, Ralf Meurer - Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Oberbürgermeister Sören Link, Xiaoyan LU - Konfuzius-Institut, Chenshuyi SHI - Konfuzius-Institut, Uwe Kluge - Geschäftsführer Duisburg Kontor  

Duisburger Tagungs-Netzwerk auf der Fachmesse für Erlebnismarketing
Alle Augen auf Duisburg! Vom 15. bis 16. Januar findet in Dortmund ‚Best Of Events‘, die Internationale Fachmesse für Erlebnismarketing statt. Erstmals ist hier ‚Duisburg Convention‘ mit einem Messeauftritt vertreten. Unter dem Namen ‚Duisburg Convention‘ hatte Duisburg Kontor im letzten Jahr aufgrund großer Nachfrage den Bereich für Kongresse, Tagungen und Versammlungen ins Leben gerufen.
Das Netzwerk aus inzwischen vierzehn Partnern aus den Bereichen Locations, Dienstleistungen und Hotellerie etablierte sich schnell als zentraler Ansprechpartner für Tagungen und Kongresse in Duisburg. Grund genug, das Angebot nun einem Fachpublikum von rund 10.000 Besuchern und ca. 550 Ausstellern aus Agenturen und Event-Unternehmen zu präsentieren.
Alle Augen auf Duisburg! Das Team von Duisburg Convention lädt Partner und Messebesucher am Abend des ersten Messetages zu einem Get-Together ein.

HAMBORNER REIT AG: Besitzübergang eines Bürogebäudes mit Nachhaltigkeits-Zertifikat

Duisburg, 15. Januar 2020 - Die HAMBORNER REIT AG ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet und kann den planmäßigen Besitzübergang des Neubauobjekts in Neu-Isenburg vermelden. Zu Jahresbeginn ist ein Gebäude des Bürokomplexes "Der Dornhof" in das Portfolio der Gesellschaft übergegangen.
Das Objekt wurde in den vergangenen Monaten an einem etablierten, verkehrstechnisch gut angebundenen Bürostandort im Gewerbegebiet Süd errichtet und liegt ca. 10 km von der Frankfurter Innenstadt bzw. vom Frankfurter Flughafen entfernt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich eine moderne Nahversorgungsimmobilie, die bereits seit 2015 Teil des HAMBORNER-Portfolios ist.

Das neue Bürogebäude zeichnet sich durch seine fortschrittliche technische und energetisch nachhaltige Bauweise aus. Es wurde unter Einsatz qualitativ hochwertiger Baumaterialien errichtet und erfüllt modernste Standards. Derzeit läuft der Prozess zur Zertifizierung des Gebäudes durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Das Gebäude wurde bereits vorzertifiziert und mit der DGNB-Bestnote "Platin" ausgezeichnet.
"Wir freuen uns, mit dem Dornhof unser Portfolio um ein weiteres hochmodernes Büroobjekt zu ergänzen und sind stolz, dass das Gebäude das höchste Nachhaltigkeitssiegel der DGNB erhalten hat", kommentieren die Vorstände Dr. Rüdiger Mrotzek und Hans Richard Schmitz.

Hauptmieter des rund 4.500 Quadratmeter großen Objekts ist der IT-Dienstleister UBL, der sich langfristig an den Standort gebunden hat. Der Kaufpreis der Immobilie beläuft sich auf 16,1 Mio. Euro. Bei jährlichen Mieterträgen von rund 0,9 Mio. Euro beträgt die Bruttoanfangsrendite 5,4 Prozent.

Dies und das...

Baupreise für Wohngebäude im November 2019: +3,8 %
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind weiter gestiegen: Im November 2019 lagen sie um 3,8 % höher als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte der Preisanstieg zum Vorjahr im August 2019 noch bei 4,1 % gelegen. Im Vergleich zum August 2019 erhöhten sich die Preise im November 2019 um 0,5 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.


6,0 % weniger Unternehmensinsolvenzen
Im Oktober 2019 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1 592 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 6,0 % weniger als im Oktober 2018.

Einwohner mit Hauptwohnsitz in Duisburg - Stand September 2019:

Ortsteil/   Ges     Deutsche     Ausl.   in v.H.
Stadtbezirk ges. männlich weiblich ges. männlich weiblich ges. männlich weiblich aller Ew.
Vierlinden 12 050  5 818  6 232  10 053  4 820  5 233  1 997   998   999  16,6
Overbruch 5 047  2 434  2 613  4 472  2 142  2 330   575   292   283  11,4
Alt-Walsum 4 252  2 087  2 165  4 050  1 973  2 077   202   114   88  4,8
Aldenrade 14 099  6 754  7 345  12 149  5 751  6 398  1 950  1 003   947  13,8
Wehofen 7 404  3 650  3 754  6 920  3 406  3 514   484   244   240  6,5
Fahrn 7 618  3 762  3 856  5 519  2 715  2 804  2 099  1 047  1 052  27,6
WALSUM 50 470  24 505  25 965  43 163  20 807  22 356  7 307  3 698  3 609  14,5
                     
Röttgersbach 11 847  5 662  6 185  10 743  5 112  5 631  1 104   550   554  9,3
Marxloh 20 960  11 005  9 955  9 085  4 558  4 527  11 875  6 447  5 428  56,7
Obermarxloh 13 731  6 849  6 882  9 203  4 485  4 718  4 528  2 364  2 164  33,0
Neumühl 17 739  8 711  9 028  14 744  7 134  7 610  2 995  1 577  1 418  16,9
Alt-Hamborn 11 208  5 581  5 627  7 745  3 782  3 963  3 463  1 799  1 664  30,9
HAMBORN 75 485  37 808  37 677  51 520  25 071  26 449  23 965  12 737  11 228  31,7
                     
Bruckhausen 5 585  2 902  2 683  2 537  1 303  1 234  3 048  1 599  1 449  54,6
Beeck 11 578  5 853  5 725  7 502  3 698  3 804  4 076  2 155  1 921  35,2
Beeckerwerth 3 748  1 903  1 845  3 119  1 548  1 571   629   355   274  16,8
Laar 6 544  3 326  3 218  4 270  2 095  2 175  2 274  1 231  1 043  34,7
Untermeiderich 10 164  5 199  4 965  7 744  3 859  3 885  2 420  1 340  1 080  23,8
Mittelmeiderich 18 538  9 145  9 393  14 287  6 895  7 392  4 251  2 250  2 001  22,9
Obermeiderich 17 258  8 596  8 662  12 931  6 298  6 633  4 327  2 298  2 029  25,1
MEIDERICH-BEECK 73 415  36 924  36 491  52 390  25 696  26 694  21 025  11 228  9 797  28,6
                     
Ruhrort 5 761  3 242  2 519  3 982  2 063  1 919  1 779  1 179   600  30,9
Alt-Homberg 14 977  7 302  7 675  13 200  6 376  6 824  1 777   926   851  11,9
Hochheide 15 342  7 727  7 615  11 676  5 618  6 058  3 666  2 109  1 557  23,9
Baerl 5 007  2 472  2 535  4 795  2 371  2 424   212   101   111  4,2
HOMBERG- 41 087  20 743  20 344  33 653  16 428  17 225  7 434  4 315  3 119  18,1
RUHRORT-BAERL                    
                     
Altstadt 8 572  4 379  4 193  6 582  3 273  3 309  1 990  1 106   884  23,2
Neuenkamp 5 066  2 578  2 488  3 865  1 868  1 997  1 201   710   491  23,7
Kaßlerfeld 3 919  2 146  1 773  2 593  1 366  1 227  1 326   780   546  33,8
Duissern 15 489  7 607  7 882  13 498  6 543  6 955  1 991  1 064   927  12,9
Neudorf-Nord 13 925  7 032  6 893  11 544  5 689  5 855  2 381  1 343  1 038  17,1
Neudorf-Süd 12 505  6 314  6 191  10 099  4 896  5 203  2 406  1 418   988  19,2
Dellviertel 14 329  7 339  6 990  9 998  4 985  5 013  4 331  2 354  1 977  30,2
Hochfeld 18 501  9 835  8 666  7 590  3 965  3 625  10 911  5 870  5 041  59,0
Wanheimerort 18 298  8 899  9 399  14 985  7 160  7 825  3 313  1 739  1 574  18,1
MITTE 110 604  56 129  54 475  80 754  39 745  41 009  29 850  16 384  13 466  27,0
                     
Rheinhausen-Mitte 10 625  5 065  5 560  7 346  3 379  3 967  3 279  1 686  1 593  30,9
Hochemmerich 17 937  9 106  8 831  12 215  6 083  6 132  5 722  3 023  2 699  31,9
Bergheim 20 461  9 967  10 494  18 478  8 940  9 538  1 983  1 027   956  9,7
Friemersheim 12 205  6 221  5 984  10 017  5 028  4 989  2 188  1 193   995  17,9
Rumeln-Kaldenhaus 17 192  8 259  8 933  16 160  7 778  8 382  1 032   481   551  6,0
RHEINHAUSEN   78 420  38 618  39 802  64 216  31 208  33 008  14 204  7 410  6 794  18,1
                     
Bissingheim 3 141  1 523  1 618  2 895  1 398  1 497   246   125   121  7,8
Wedau 5 054  2 479  2 575  4 657  2 293  2 364   397   186   211  7,9
Buchholz 14 501  6 897  7 604  13 448  6 381  7 067  1 053   516   537  7,3
Wanheim-Angerhausen 12 333  6 112  6 221  9 792  4 822  4 970  2 541  1 290  1 251  20,6
Großenbaum 10 164  4 814  5 350  9 421  4 438  4 983   743   376   367  7,3
Rahm 5 818  2 825  2 993  5 499  2 677  2 822   319   148   171  5,5
Huckingen 9 562  4 671  4 891  8 748  4 246  4 502   814   425   389  8,5
Hüttenheim 3 474  1 721  1 753  2 632  1 298  1 334   842   423   419  24,2
Ungelsheim 3 047  1 490  1 557  2 902  1 426  1 476   145   64   81  4,8
Mündelheim 6 067  2 934  3 133  5 675  2 730  2 945   392   204   188  6,5
SÜD 73 161  35 466  37 695  65 669  31 709  33 960  7 492  3 757  3 735  10,2
                     
DUISBURG 502 642  250 193  252 449  391 365  190 664  200 701  111 277  59 529  51 748  22,1

Intel-Schließung: Wirtschaftsförderung mit Intel Duisburg im Gespräch

Duisburg, 19. Dezember 2019 - Vernetzung mit internationalen Kommunikationskonzernen zu Bereich, Standort und Beschäftigten Zur heutigen Berichterstattung über die Intel-Schließung am Standort Duisburg positioniert sich die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg).

„Bereits seit einiger Zeit sind wir mit den Akteuren in Huckingen im Gespräch. Seither haben wir versucht, für den dortigen Bereich, der die Entwicklung von Modem-Chips und Software für Smartphones umfasst, andere Branchenplayer zu gewinnen. Hierzu haben wir diverse Gespräche geführt und Kontakte zu Entscheidern von unterschiedlichen, international tätigen Kommunikationskonzernen aus Europa, (Süd) Asien und den USA hergestellt. Dabei ging es zunächst um die potenzielle Übernahme des Duisburger Unternehmensbereiches, später auch um die Immobilie sowie die Vermittlung der hochqualifizierten Experten, die dort arbeiten“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.
Dabei hat die GFW Duisburg von Beginn an mit NRW.Invest – der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen – sowie der NRW.Bank zusammengearbeitet, die ihrerseits zusätzliche Interessenten vermittelt haben. „Darüber hinaus sind wir proaktiv auf die Wirtschaftsförderung des ‚Mobilfunkstandortes‘ Düsseldorf zugegangen, um weitere Kontakte herzustellen. Diese Gespräche haben dazu geführt, dass einige der in Huckingen tätigen IT-Spezialisten bereits gute Aussichten auf eine Anstellung in anderen Unternehmen haben“, betont Meurer.

2019 im Spiegel des Statistischen Bundesamtes

Ein statistischer Jahresrückblick

Januar: Bevölkerungszahl erreicht erstmals die 83-Millionen-Marke.
In der Bundesrepublik Deutschland lebten im 70. Jahr ihres Bestehens so viele Menschen wie noch nie: Zum Jahresende 2018 erreichte die Bevölkerungszahl nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes erstmals die Marke von 83,0 Millionen. Im Jahresverlauf wuchs die Bevölkerung weiter auf rund 83,1 Millionen (Stand: 30. Juni 2019).

Februar: Einnahme-Plus sorgt für Rekordüberschuss des Staates.
Nicht zuletzt dank hoher Zuwächse bei den Steuereinnahmen und Sozialbeiträgen erzielte der Staat im Jahr 2018 mit 58,0 Milliarden Euro den absolut gesehen höchsten Finanzierungsüberschuss seit der deutschen Vereinigung. Einnahmen in Höhe von 1 543,6 Milliarden Euro standen Ausgaben von 1 485,5 Milliarden Euro gegenüber. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (3 386,0 Milliarden Euro) ergab sich daraus eine Überschussquote von +1,7 %.
Bei den Ergebnissen handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Sie bilden die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

März: Frauen verdienen 21 % weniger als Männer.
Der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern – der unbereinigte Gender Pay Gap – ist 2018 im Vergleich zu den beiden Vorjahren unverändert geblieben. Frauen verdienten mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 17,09 Euro 21 % weniger als Männer (21,60 Euro). Rund drei Viertel dieses Unterschieds sind strukturbedingt – also unter anderem darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger in schlechter bezahlten Berufen arbeiten und seltener Führungspositionen erreichen.

April: Passagierrekorde im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen sowie im Flugverkehr
Fast 11,6 Milliarden Mal waren Reisende in Deutschland im Jahr 2018 im Liniennah- und -fernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs. Dabei legten die Linienbusse, Straßen- sowie Eisen- und S-Bahnen mehr als 3,5 Milliarden Kilometer zurück. Dies entspricht im Tagesdurchschnitt einer Fahrleistung von 240 Erdumrundungen.
Von den 24 größten Verkehrsflughäfen in Deutschland traten 2018 rund 122,6 Millionen Passagiere eine Flugreise an, auch dies ein neuer Rekord. Täglich gingen knapp 336 000 Fluggäste auf Reisen, das entspricht etwa der Bevölkerung der Stadt Bielefeld (deren Existenz das Statistische Bundesamt am 2. September im Kontext der #Bielefeldverschwörung bestätigte).

Mai: Höchste Wahlbeteiligung bei einer Europawahl seit 30 Jahren.
Die Europawahl am 26. Mai hält die Europäische Union (EU) in Atem – nicht nur wegen der Frage, ob das Vereinigte Königreich aufgrund des möglichen Brexit an der Wahl teilnimmt oder nicht. Das Interesse an der Wahl ist in Deutschland hoch: 61,4 % der Wahlberechtigten geben ihre Stimme ab, damit war die Wahlbeteiligung so hoch wie seit 1989 nicht mehr.
Die im Oktober veröffentlichte repräsentative Wahlstatistik des Statistischen Bundesamtes zeigt: Vor allem der Einfluss der Generation 60plus ist im Vergleich zu früheren Wahlen gestiegen.

Juni: Deutschland altert trotz Zuwanderung junger Menschen und gestiegener Geburtenzahlen.
Der demografische Wandel hat Deutschland fest im Griff: Die Alterung der Bevölkerung in Deutschland wird sich trotz zuletzt hoher Zuwanderung junger Menschen und gestiegener Geburtenzahlen weiter verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt die am 27. Juni vorgestellte 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Demnach wird die Bevölkerung im Erwerbsalter zwischen 20 und 66 Jahren bis zum Jahr 2035 um 4 bis 6 Millionen Menschen schrumpfen – von 51,8 Millionen im Jahr 2018 auf dann 45,8 bis 47,4 Millionen.

Juli: Jede fünfte Person lebt in einem Einpersonenhaushalt.
17,3 Millionen Menschen in Deutschland lebten 2018 alleine im Haushalt. Damit ist die Zahl der Einpersonenhaushalte seit 1991 um fast die Hälfte (46 %) gestiegen, jede fünfte Person lebte 2018 alleine in „ihren“ vier Wänden.
Dagegen ging die Zahl der privaten Haushalte mit drei oder mehr Personen im Zeitverlauf um 20 % zurück. Damit hielt der langfristige Trend zu kleineren und damit zugleich mehr Haushalten an: Von 1991 bis 2018 ging die durchschnittliche Haushaltsgröße von 2,27 auf 1,99 Personen zurück, die Zahl der Haushalte sank von 35,3 Millionen auf 41,4 Millionen.

August: Wirtschaftsentwicklung rutscht ins Minus.
Angesichts internationaler Handelskonflikte und dem drohenden Brexit trieb im Hochsommer nicht nur Wirtschaftsfachleute die „R-Frage“ um – also die Frage, ob Deutschland vor einer Rezession steht. Das Statistische Bundesamt meldete am 14. August einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 2. Quartal 2019 um 0,1 % gegenüber dem 1. Quartal und revidierte dieses Ergebnis am 14. November auf Basis neuer Informationen sogar auf ein Minus von 0,2 %.
In eine technische Rezession (negative Entwicklung des BIP in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen) war die deutsche Wirtschaft aber schließlich nicht gerutscht: Im 3. Quartal verzeichnete das BIP ein Mini-Wachstum von 0,1 % gegenüber dem Vorquartal. Die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 verkündet das Statistische Bundesamt am 15. Januar 2020. 

September: Immer mehr Menschen streben hohe Qualifikationen an.
In Deutschland beginnen immer mehr Menschen hochqualifizierende Bildungsgänge. Im Jahr 2017 haben 6 von 10 Menschen eines Altersjahrgangs ein Hochschulstudium oder ein hochqualifizierendes berufsorientiertes Bildungsprogramm wie eine Meister-, Techniker- oder Erzieherausbildung aufgenommen.
Von 2006 an hat sich diese Quote von 43 % auf 60 % erhöht. Zudem hatte Deutschland 2017 unter den 36 OECD-Staaten mit einem Anteil von 39 % die meisten Anfängerinnen und Anfänger bei hochqualifizierenden MINT-Bildungsgängen, also in den naturwissenschaftlich, mathematisch und technisch orientierten Fächern. Diese und weitere Ergebnisse zu internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich haben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder am 11. September in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Oktober:  Im Jahr 2018 nutzten 90 % aller Personen ab 10 Jahren das Internet. Von den 16- bis 44-Jährigen, zu denen „Digital Natives“ und die „Millennials“ zählen, waren nahezu 100 % täglich oder fast täglich online. Dies teilte das Statistische Bundesamt am 30. Oktober anlässlich der Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2019 mit.

November: Erwerbstätigkeit und Studierendenzahl weiter auf Rekordniveau.
45,4 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland zählte das Statistische Bundesamt am 18. November (Stand: Oktober 2019).
Das waren so viele Erwerbstätige wie noch nie, auch wenn sich die Dynamik des Beschäftigungszuwachses im Laufe des Jahres abschwächte. Auch der Zulauf an die Hochschulen setzt sich fort: Im Wintersemester 2019/2020 sind nach ersten vorläufigen Ergebnissen 2 897 300 Studentinnen und Studenten an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben – 37 % mehr als zehn Jahre zuvor und ebenfalls ein neuer Höchststand. 

Dezember: Städte-Boom und Baustau – Wohnungsmarkt unter Druck.
Das Thema „Wohnen“ ist besonders in den Städten ein drängendes Thema, das 2019 die Schlagzeilen beherrschte.
Zentrale Ergebnisse: In den Jahren 2013 bis 2018 zogen im Saldo 1,2 Millionen Menschen in die kreisfreien Großstädte. Und: Deutschland steckt im Baustau. Aktuell warten 693 000 genehmigte Wohnungen auf ihre Fertigstellung. Von 2008 bis 2018 hat sich diese Zahl der genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen mehr als verdoppelt.

Öffentliche Schulden um 0,7 % höher als Ende 2018
Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/ Gemeindeverbände und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich (Kreditinstitute sowie sonstiger inländischer und ausländischer Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland) zum Ende des 3. Quartals 2019 mit 1 930,4 Milliarden Euro verschuldet.
Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stieg der Schuldenstand damit gegenüber den Jahresergebnissen 2018 um 0,7 % beziehungsweise 13,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem 2. Quartal 2019 stieg der Schuldenstand um 0,6 % (11,2 Milliarden Euro), gegenüber dem 3. Quartal 2018 um 0,1 % (+1,7 Milliarden Euro).

Mit mobilen Laderobotern und plastikfreien Tüten in die Zukunft

Ein Jahr Gründerstipendium NRW am Niederrhein

 

Duisburg, 18 Dezember 2019 - Wer glaubt, Start-ups sieht man nur in TV-Shows, in Berlin oder im Silicon Valley, der irrt. Es gibt sie auch am Niederrhein: Menschen mit neuen Ideen, dem Know-how und dem Mut, sie zu verwirklichen. Das ist nicht immer einfach. Die neue Idee braucht Zeit, um zu reifen, Prototypen müssen entwickelt und Businesspläne geschrieben werden.
Auch die finanziellen Belastungen in der Gründungsphase können zu einer echten Herausforderung werden. Hilfe gibt es mit dem Gründerstipendium NRW. Die Niederrheinische IHK bildet zusammen mit weiteren Partnern ein Gründungsnetzwerk, das bereits mehr als 30 Gründer für das Stipendium empfohlen hat – wie Green Billbo aus Moers und Recharge aus Duisburg.

 

Eine Idee, welche die Jury gleich überzeugt hat, ist Recharge aus Duisburg. Das Gründerteam entwickelt mobile Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Der Fahrer fährt nicht mehr zur Ladestation, sondern die Ladestation fährt zum Fahrzeug. „Mit dem Gründerpreis haben wir Zeit gewonnen für die Entwicklung unserer intelligenten und dezentralen Ladelösung. Das ist eine wichtige mentale Entlastung“, so Manuel Müller, Mitgründer von Recharge. Die Idee überzeugte nicht nur das Gründungsnetzwerk Niederrhein. Zusätzlich zum Stipendium gewann das Team auch den ersten Platz beim Ideenwettbewerb Elektromobilität der Firma Innogy.

Recharge: Manuel Müller präsentiert ein Modell seiner mobilen Ladestation.

 

Mit dem Gründerstipendium NRW erhalten innovative Gründer und Gründerteams bis zu einem Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Zusätzlich werden sie von erfahrenen Coaches kostenfrei begleitet, um ihr Unternehmen erfolgreich aufzustellen. Seit nunmehr einem Jahr gibt es das Gründerstipendium der Landesregierung auch am Niederrhein. „Für uns war sofort klar, da sind wir dabei. Wir holen das Gründerstipendium in unsere Region“, so Mariann Ludewig, Existenzgründungsberaterin bei der Niederrheinischen IHK.

 

Unterstützung für Gründerteams aus Duisburg und Moers

Auch das Team von Green Billbo aus Moers konnte sich über eine Empfehlung der Jury für das Gründerstipendium NRW freuen. Die Gründer möchten diverse Produkte aus Plastik, zum Beispiel Plastiktüten, durch spezielle kompostierbare Materialen ersetzen. Dazu gibt es das Konzept, wie man diese Alternativen vergleichsweise günstig anbieten kann. „Wir möchten in erster Linie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wir müssen aber auch wirtschaftlich denken und agieren. Unser Coach unterstützt uns dabei und stärkt uns den Rücken“, so Sven Leygraf, Mitgründer von Green Billbo. 

                 

Foto Green Billbo: Sven Leygraf (r.) und Lukas von der Laden entwickeln mit ihrem Start-up Green Billbo kompostierbare Plastiktüten. Fotos: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

                                                                                          

Um ein Stipendium zu erhalten, müssen die Gründer zuerst die Jury des Gründungsnetzwerks von sich und ihrer Idee überzeugen: Ihr Vorhaben muss innovativ sein, die Gründerpersönlichkeit muss passen und eine langfristige Perspektive muss erkennbar sein. „Tatsächlich haben uns die meisten Bewerbungen gut gefallen. Aber es müssen auch bestimmte Beurteilungskriterien erfüllt werden“, so Jurymitglied Angel Alava- Pons von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Duisburg. Mittlerweile hat das Gründungsnetzwerk Niederrhein-Duisburg mehr als 30 Bewerber für das Stipendium empfohlen.

 

Kooperationspartner von Niederrhein und Ruhrgebiet

Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, der Handwerkskammer Düsseldorf, der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, dem Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung an der Universität Duisburg-Essen sowie der Hochschule Rhein-Waal und der Entwicklungsagentur Wirtschaft Kreis Wesel, ließ sich die Niederrheinische IHK als Gründungsnetzwerk für das Gründerstipendium NRW akkreditieren. Aktuell gibt es rund 36 solcher Anlaufstellen in NRW.

Gründer, die sich für das Gründerstipendium NRW bewerben möchten, bekommen weitere Informationen unter www.ihk-niederrhein.de/gruenderstipendiumnrw oder bei Mariann Ludewig von der Niederrheinischen IHK, Telefon 0203 2821-209, E-Mail ludewig@niederrhein.ihk.de.

 

 

 

Duisburg als tragender Pfeiler der „Innovationsbrücke“ nach China

Noch engere Verzahnung der wirtschaftlichen Bande zwischen dem Ruhrgebiet und Fernost  

Duisburg, 18. Dezember 2019 -  Weltweit gilt China als Innovationstreiber in Sachen „Digitalisierung“. Bei den Xceleration Days, einer bedeutenden Start-up-Messe in China, die Anfang Dezember 2019 in Shenzhen stattgefunden hat, wurde die so genannte „Innovation Bridge“ zwischen dem Ruhrgebiet und der „Außenhandelskammer (AHK) Greater China“ vorgestellt. Diese „Brücke der Innovationen“ eröffnet Konzernen, mittelständischen Unternehmen, Start-ups sowie den Kommunen der Metropole Ruhr neue Zugänge zum chinesischen Markt.  
 
Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und Mit-Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, gab anlässlich der Messe die neue Form der Kooperation bekannt – gemeinsam mit Rasmus Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr, Dr. Stephan Wöllenstein, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen-Gruppe China, Jens Hildebrandt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China für Nordchina, sowie Marcel Abel, Geschäftsführer von Jones Lang LaSalle. Deutschland.  

Da sich das „Reich der Mitte“ zur größten digitalen Weltwirtschaft entwickelt und eine Vielzahl disruptiver Geschäftsmodelle hervorbringt, die das Potenzial dazu haben, alte Technologien zu verändern und damit auch den europäischen Markt neu aufzurollen, ist ein Auf- und Ausbau der Kontakte nach China ein wichtiges wie lohnenswertes Unterfangen – sowohl für die Akteure aus Kommunen, Wirtschaft und von Institutionen. Das gilt umso mehr, als dass der Wirtschaftsstandort „Duisburg“ auf chinesischen Landkarten mehr denn je als „gesetzt“ gilt, liegt hier doch einer der zentralen Knotenpunkte der „Neuen Seidenstraße“.

Wirtschaftsdezernent Haack betont daher voller Zuversicht: „Die „Innovation Bridge“ wird künftig einen branchenorientierten Austausch zwischen Duisburger Unternehmen und der chinesischen Start-up-Szene ermöglichen. Davon verspreche ich mir einen wertvollen Beitrag zur Digitalisierung unserer heimischen Wirtschaft.“


Andree Haack (Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer), Rasmus Beck (Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr), Dr. Stephan Wöllenstein (Vorstandsvorsitzender der Volkswagen-Gruppe China), Jens Hildebrandt (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in China für Nordchina) und Marcel Abel (Geschäftsführer von Jones Lang LaSalle Deutschland); Nutzungsrechte: BMR

- Brexit: Handelsbeziehungen zu Briten leiden unter Unsicherheit  
- „Notdienst“ für Export-Beglaubigungen - IHK-Öffnungszeiten

Brexit: Handelsbeziehungen zu Briten leiden unter Unsicherheit
Duisburg, 14. Dezember 2019 - Der Brexit bleibt auch im nächsten Jahr eine Belastungsprobe für die Wirtschaft am Niederrhein. Etwas Klarheit haben die britischen Parlamentswahlen am 12. Dezember gebracht: Der gefürchtete ungeregelte Ausstieg der Briten aus der EU zum 31. Januar 2020 scheint abgewendet. An der Unsicherheit für die Handelsbeziehungen ändert die Wahl allerdings nichts.  

Die letzten drei Jahre nach dem Referendum haben sich bereits deutlich auf die Handelsbeziehungen ausgewirkt: Das Vereinigte Königreich ist als Exportpartner für NRW von Platz drei auf Platz sechs abgerutscht. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger warnt mit Blick auf den kommenden Zeitplan: „Bis Ende 2020 müssen EU und Großbritannien ein Freihandelsabkommen vereinbart haben, sonst droht wieder ein No-Deal-Brexit. Das ist ein sehr knapper Zeitraum. Solche Verhandlungen dauern erfahrungsgemäß mehrere Jahre. Damit ist eine Verlängerung um zwei weitere Jahre sehr wahrscheinlich. Es gibt also keine Entwarnung: Wir empfehlen den Unternehmen mit Geschäft in Großbritannien, sich weiter auf diesen Notfall vorzubereiten.“  

Die Niederrheinische IHK unterstützt Unternehmen zum Beispiel mit Checklisten zu Zoll- und Frachtfragen, einem Brexit-Glossar oder branchenspezifischen Tipps. Aktuelles zum Brexit liefert ein spezieller Newsletter des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Alle Angebote finden Firmen gebündelt unter www.ihk-niederrhein.de/brexit. Ansprechpartner bei der Niederrheinischen IHK ist Rüdiger Helbrecht, Telefon 0203 2821-284, E-Mail helbrecht@niederrhein.ihk.de.  

„Notdienst“ für Export-Beglaubigungen
IHK-Öffnungszeiten zum Jahreswechsel 2019/2020  

Über Weihnachten und Neujahr ist die Niederrheinische IHK geschlossen. Das gilt für die Hauptgeschäftsstelle in Duisburg sowie für die Zweigstellen in Wesel und in Kleve. Für dringende Beglaubigungen im Außenwirtschaftsverkehr gibt es Sonder-Öffnungszeiten zwischen den Tagen.  
Eingerichtet ist dieser Notdienst in der Zweigstelle in Wesel am Montag, 23. Dezember, in der Zweigstelle in Kleve am Freitag, 27. Dezember sowie in der Hauptgeschäftsstelle in Duisburg am Montag, 30. Dezember. An diesen Tagen ist die IHK jeweils von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Auch elektronisch eingereichte Dokumente werden ausschließlich an den oben genannten Terminen bearbeitet.  
Ab dem 2. Januar 2020 stehen sämtliche Ansprechpartner und Services in Duisburg, Wesel und Kleve wieder zu den normalen Öffnungszeiten zur Verfügung.

IHK-Zertifikatslehrgang Social Media Manager/-in  
Trends und neue Hypes zeichnen sich schnell in den Social-Media-Kanälen ab. Sie sind längst Teil des Alltags geworden – egal ob privat oder beruflich. Wie Unternehmen ihre Social-Media-Strategie entwickeln, organisieren und erfolgreich umsetzten können, lernen die Teilnehmer des Zertifikatslehrgangs „Social Media Manager/-in“ der Niederrheinischen IHK. Auch wichtige Rechtsgrundlagen werden an die Hand gegeben. Im Laufe des Lehrgangs erarbeiten die Teilnehmer ihr eigenes Social-Media-Konzept.  
Der Kurs findet vom 14. Januar bis 26. März, 17:30 bis 20:45 Uhr, in der IHK in Duisburg statt. Mehr Details und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de.      

IHK-Zertifikatslehrgang Projektmanager/-in  
Wie man ein Projekt von A bis Z strukturiert und umsetzt, erarbeiten die Teilnehmer beim Lehrgang „Projektmanager/-in“ der Niederrheinischen IHK. Anhand eines praktischen Beispiels lernen sie Methoden kennen, die zu einem erfolgreichen Projekt beitragen. Nach Abschluss aller Unterrichtseinheiten halten die Teilnehmer eine vollständige Projektplanung in den Händen, die sofort in die Praxis umgesetzt werden kann.  
Der Zertifikatslehrgang findet vom 14. Januar bis 26. Mai, dienstags von 17.30 bis 20.45 Uhr, in der IHK in Duisburg statt. Mehr Details und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de.    

Modellvorhaben: Energiespar-Vertrag für Landesimmobilien

Düsseldorf/Duisburg, 14. Dezember 2019 - Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) beteiligt sich an einem Modellprojekt der Deutschen Energie-Agentur (dena). Das Ziel: Ein verbindlicher Energiespar-Vertrag, um das Einsparpotential von Gebäuden bestmöglich auszuschöpfen. In Essen startete die erste Phase des Modellvorhabens heute mit einer Auftaktveranstaltung.

Das Land steigert die Energieeffizienz seiner Gebäude mit weiteren Maßnahmen und will dabei im Rahmen eines Modellvorhabens der dena auch auf das sogenannte Energiespar-Contracting (ESC) setzen. Als bundeseigene Energie-Agentur stellt die dena den Teilnehmern des ESC kostenlose Berater zur Seite. Beim ESC verpflichtet sich ein Energiedienstleistungs-Unternehmen in einem Vertrag (Contract), innerhalb eines festgelegten Zeitraums das Einsparpotential des Gebäudes durch Effizienz-, Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen konsequent auszuschöpfen. Das Unternehmen agiert dabei ähnlich wie ein Facility Manager.

Je mehr Einsparungen in Abstimmung mit dem Eigentümer und den Nutzern es erzielen kann, desto höher ist sein Ertrag.  "Energiespar-Contracting ist für den BLB NRW als Vermieter von über 4.000 Immobilien eine spannende Option mit deutlichem Einsparpotenzial, aber ESC muss auf einem gründlich ausgearbeiteten Vertragswerk fußen - deshalb freuen wir uns über die Unterstützung der dena", erklärt Horst Ramm, der das Projekt im BLB NRW betreut. Genau da setzt die Deutsche Energie-Agentur mit ihrem Modellvorhaben "Co2ntracting: build the future" an, das sich an Kommunen und Länder richtet: Mithilfe ihrer Fachexpertise unterstützt die Agentur die Entwicklung und den Abschluss eines Energiespar-Vertrages, der auf die Rahmenbedingungen des jeweiligen Gebäudes und seines Eigentümers zugeschnitten ist.
Für das Modellvorhaben ist ein Zeitraum von rund zwei Jahren vorgesehen, für das Energiespar-Contracting ein deutlich längerer Zeitraum. Der Startschuss zur ersten Phase fiel am 12. Dezember bei der Auftaktveranstaltung der dena in Essen. Vertreter aus Kommunen und Ländern nutzten in Essen nicht nur die Chance zum Austausch untereinander, mit Projektentwicklern und Energieagenturen, sondern besichtigten auch das Essener Rathaus als Beispielprojekt für erfolgreiches Energiespar-Contracting.
"Nach so vielen neuen Einblicken und spannenden Diskussionen freuen wir uns, dass es bald los geht", erklärt Ramm. Insgesamt zwanzig Kommunen, Landkreise und Bundesländer haben sich für die erste Phase des Modellvorhabens qualifiziert, darunter fünf Liegenschaften des BLB NRW. Nun gilt es zusammen mit der dena und den Projektentwicklern alle potenziellen Immobilien zu besichtigen, das Potenzial festzustellen und die zehn finalen Teilnehmer des Modellvorhabens auszuwählen.


Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW)
Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.300 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,4 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,4 Milliarden Euro verwaltet der BLB NRW eines der größten Immobilienportfolios Europas.
Seine Dienstleistung umfasst unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien. Der BLB NRW beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sieben Niederlassungen. Mehr Informationen unter
https://www.blb.nrw.de

duisport und CargoBeamer setzen auf innovative Bahnlogistik - für Klimaziele und nachhaltiges Wachstum

Duisburg, 11. Dezember 2019 -  Neuer Schub für die Bahn-Logistik: Die Duisburger Hafen AG, trimodale Logistikdrehscheibe und größter Hinterland-Hub Europas, und das Leipziger Bahntechnologie-Unternehmen CargoBeamer AG haben jetzt eine langfristig angelegte Kooperation für mehr Wachstum im Kombinierten Verkehr Schiene/Straße vereinbart.
Ziel der Zusammenarbeit ist eine massive Steigerung des Güterverkehrs auf der Schiene. Die Basis dafür schaffen innovative Logistik-Angebote. Zu Gunsten einer weiteren klimafreundlichen Verkehrswende sollen drei Elemente eingesetzt werden: Ein automatisierter Umschlag für Sattelaufleger von der Straße auf die Schiene, robotisierte Warenzentren sowie die elektromobile Verteilung von Gütern zu Industriezentren und in urbane Ballungsräume. Dabei soll von Nordrhein-Westfalen aus ein leistungsfähiges europäisches Netzwerk entstehen.

"Rund drei Viertel des europäischen Straßengüterverkehrs läuft mit modernen Sattelaufliegern, die bisher aus technischen Gründen die Schiene nicht nutzen können. Die Duisburger Hafen AG wird ihr europaweit führendes Angebot im trimodalen Güterumschlag Straße/Schiene/Schiff nun auf dieses große Marktsegment ausweiten. So bieten wir unseren Kunden effiziente und maximal klimaverträgliche Logistikketten von Rampe zu Rampe auf der Basis ihres vorhandenen Fahrzeugparks.
Das ist erneut ein Quantensprung für die Logistik, wie ihn die Kunden von unserem Premium Port gewöhnt sind und auch weiterhin erwarten können. Hier verbinden sich starke Innovationskräfte aus dem Rhein-Ruhr-Raum mit anspruchsvollen Neuentwicklungen aus Sachsen," sagt Erich Staake.

"Die CargoBeamer-Technologie haben wir exakt für diesen Markt entwickelt", bekräftigt Dr. Hans-Jürgen Weidemann, CEO und Mitgründer der CargoBeamer AG.

"Nur über Automatisierung, Parallelisierung und Digitalisierung und Adressierung des riesigen Marktes der Planen-, Kühl-, Silo- und Mega-Trailer aller Art durch innovative Bahn-Logistikangebote kann die Verkehrswende auch im Güterbereich gelingen. Die CargoBeamer-Technologie beruht auf durchgängig automatisierte und durchsatzstarke Be- und Entladung von Sattelaufliegern aller Bauarten. Ein CargoBeamer - Umschlaggleis ent- und belädt einen ganzen Zug innerhalb von 15 Minuten, und sogar auf nur "halblangen" Gleisen dann innerhalb von 20 Minuten", so Weidemann.

Das Netzwerk innovativer Ein- und Ausstiegsbahnhöfe für Sattelauflieger ist dabei nur eine Säule der Zukunftsvision der Partner. Neben den Umschlagzentren und automatisierten Warenzentren wird die duisport-Gruppe für ihre Kunden - Speditionen und Logistiker - auch digitale Drehscheiben für die Abwicklung von "LTL" und "LCL" (Teilladung "Less than truck" bzw. "Less than container") realisieren.

Das soll selbst bis China funktionieren - denn die Partner setzen auf eine weitere Innovation: die "CBoXX" - ein robotisiert be- und entladbarer Hochvolumen-Bahncontainer.
Der heute den Markt dominierende Seecontainer beherrscht bisher die transkontinentalen Warenströme, ist allerdings für Seeschiffe optimiert, und nicht für eine automatisierte kontinentale Bahnlogistik. Die "CBoXX" wird der zwar umweltfreundlichen, bisher aber wenig flexiblen Güterbahn die Anknüpfung an moderne Warenzentren und neue Angebote wettbewerbsfähige Stückkosten gerade im flexiblen Markt für Teilladungen ermöglichen.

Bereits heute ist duisport der führende Knoten für Güterzüge aus China: Pro Woche erreichen rund 35 Züge aus chinesischen Wirtschaftszentren über die „Neue Seidenstraße“ einen der Duisburger "logports".

Mit der "CBoXX"-Technologie soll die Bahn über Automatisierung, schnellen Spurwechsel an Russlands und Chinas Grenzen und optimaler Ausnutzung von Volumen und Gewicht auf den Bahnwaggons weitere Anteile von der Seefracht auf die schnellere Schiene übernehmen. "Der Landweg über die Schiene ist nicht nur schneller, sondern er verbindet auch viele urbane Ballungsräume in China, Zentralasien, Russland und Europa", sagt Erich Staake.

Als ersten Schritt starten die Partner kurzfristig Transportrouten unter Nutzung des ersten CargoBeamer-Waggonparks mit Ziel und Start Duisburg für Sattelauflieger aller Art. Dabei können die bereits bestehenden Containerterminals in Duisburg genutzt werden.

Die CargoBeamer-Waggontechnik ist voll kompatibel mit bestehenden Kränen und ReachStackern: "Kunden bringen ihre Sattelauflieger lediglich zum logport und holen sie am Ziel ab. Es ist wie im Personenverkehr - einfach einsteigen und Bahn frei", freut sich Weidemann. Die Waggons der Leipziger sind bisher ausschließlich auf einer ersten alpenquerenden Route nach Milano/Domodossola unterwegs.

Neuausrichtung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg – mehr als ein Facelift

Weichenstellung Richtung Zukunft mit neuer Geschäftsführung


Duisburg, 10. Dezember 2019 - Wie soll sich die Wirtschaftsförderung neu ausrichten, um künftige Herausforderungen zu meistern und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups ein starker Partner zu sein? Genau damit beschäftigt sich derzeit die Beratungsgesellschaft MODULDREI, die im Laufe der nächsten Monate konzeptionell und rechtlich die Share- wie Stakeholder-Interessen ausarbeitet und in eine passgenaue Struktur transformiert. Im Blick sind hierbei besonders die Interessen potenzieller neuer Gesellschafter auch aus dem Konzern „Stadt Duisburg“.  
„Daher wird Ralf Meurer - Foto Friedhelm Krischer - im nächsten Jahr dafür eingesetzt, die Vermarktung der städtischen Flächen und damit die Optimierung des städtischen Immobilienvermögens zu übernehmen“, so Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mitgeschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und konkretisiert: „Das bedeutet auch, dass nach Abschluss der Neuausrichtung ein neuer Kopf für das Team gesucht wird. Dieser Posten wird im Laufe des kommenden Jahres bundesweit ausgeschrieben.“  

Haack hebt hervor: „Ralf Meurer, der seit Gründung der GFW Duisburg im Jahr 1988 für diese tätig ist, stand 22 Jahre an der Spitze der Duisburger Wirtschaftsförderung. Er hat ein Team von langjährig tätigen Experten geformt, die ein immenses Wissen und valide Netzwerke hier am Standort haben. Zudem sind die Fachkräfte hochmotiviert. Daher bin ich sicher, dass die Persönlichkeit, die nachfolgen wird, auf ein gut bestelltes Haus zurückgreifen kann.“     

Burkhard Landers als IHK-Präsident bestätigt

Fachkräfte, Infrastruktur und Digitalisierung Schwerpunkte für dritte Amtszeit  
Duisburg, 06. Dezember 2019 - Großer Vertrauensbeweis für Burkhard Landers: Die IHK-Vollversammlung hat den Weseler Unternehmer in ihrer konstituierenden Sitzung am 5. Dezember in Duisburg einstimmig erneut zum Präsidenten der Niederrheinischen IHK gewählt. Für Landers ist es die dritte Amtszeit. Sie gilt für weitere fünf Jahre.  
Landers, 1956 in Wesel geboren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Er wohnt mit seiner Familie in seiner Geburtsstadt. Die Landers-Unternehmensgruppe führt er als alleiniger Gesellschafter. Seit vielen Jahren ist Burkhard Landers sowohl für die Niederrheinische IHK als auch auf Landes- und Bundesebene ehrenamtlich aktiv. Der Weseler Unternehmer ist Vizepräsident von IHK NRW und Vorsitzender des Umwelt- und Energieausschusses im Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).
Bis zuletzt war Landers Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der IHK FOSA (Foreign Skills Approval) in Nürnberg und Mitglied im Vorstand des DIHK. „Fachkräftesicherung, Infrastrukturausbau und Digitalisierung – daran müssen wir in den kommenden fünf Jahren arbeiten, damit unser Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt“, so der IHK-Präsident bei seiner Antrittsrede.

Die Vollversammlung wählte ebenfalls einstimmig die weiteren Mitglieder des Präsidiums. Wiedergewählt wurden (einstimmig):  
- Wim Abbing, Geschäftsführer Probat-Werke von Gimborn GmbH, Emmerich am Rhein,  
- Dr. Joachim K. Bonn, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Duisburg,
- Susanne Convent-Schramm, Geschäftsführerin Convent Spedition GmbH, Emmerich am Rhein,  
- Dr. Herbert Eichelkraut, Geschäftsführer Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Duisburg,  
- Dr. Florian Funck, Geschäftsführer Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg,  
- Gabriela Grillo, Geschäftsführerin Grillo-Werke Holding GmbH, Duisburg,  
- Michael Rademacher-Dubbick, Geschäftsführer Ludwig Krohne GmbH & Co KG, Duisburg,  
- Boris Roskothen, Inhaber Heinrich Roskothen e.K., Duisburg,  
- Werner Schaurte-Küppers, Geschäftsführer Hülskens Holding GmbH & Co. KG, Wesel,  
- Frank Wittig, Geschäftsführer Wittig GmbH, Duisburg.  
Neu ins Präsidium gewählt wurde (einstimmig):  
- Werner Klump, Geschäftsführer Landhotel Voshövel GmbH, Schermbeck.  

Burkhard Landers wurde das dritte Mal in Folge zum IHK-Präsidenten gewählt. Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski  

 

Wohnen in Nordrhein-Westfalen - Städte-Boom und Baustau

Wohnen in Nordrhein-Westfalen – wie wohnt NRW?
Wiesbaden/Düsseldorf/Duisburg, 04. Dezember 2019 - Im Jahr 2018 gab es in Nordrhein-Westfalen 8,7 Millionen Privathaushalte. In 39,5 Prozent der Fälle lebte eine Person allein in der Wohnung und in jeder vierten Wohnung (24,7 Prozent) lebten ausschließlich Senioren (ab 65 Jahren). Das Statistische Landesamt ist den Fragen „Wie hat NRW gebaut?”, „Wie wohnt NRW” und „Wie ‚grün' ist NRW?” nachgegangen und stellt dazu Daten und Fakten zu den drei Themenschwerpunkten vor.
Themenschwerpunkt: Wie wohnt NRW?
Den Privathaushalten in NRW standen im Jahr 2018 im Schnitt 91,2 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Die durchschnittliche Wohnfläche je Haushaltsmitglied betrug 44,7 Quadratmeter. Je größer die Gemeinde oder Stadt, desto kleiner sind die Wohnungen: In Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern hatten Haushalte mit durchschnittlich 110,2 Quadratmetern im Schnitt 32,9 Quadratmeter mehr Wohnfläche als Haushalte in Städten mit mehr als 500 000 Einwohnern (77,2 m2).
In kleineren Gemeinden (unter 20 000) stand jedem Bewohner mit 49,9 Quadratmetern rein rechnerisch etwa die Fläche von zwei Tischtennisplatten mehr zur Verfügung als Personen in den Großstädten ab 500 000 Einwohnern (41,3 m2). Im Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte des Landes standen im Jahr 2018 Personen in Gelsenkirchen mit 37,5 Quadratmetern durchschnittlich die kleinsten und im Kreis Höxter mit 52,7 Quadratmetern die größten Wohnflächen zur Verfügung.
Weitere Informationen: Kartogramm zu der Wohnfläche je Haushaltsmitglied 2018 https://www.it.nrw/atom/8574/direct Zwei von fünf Haushalten wohnen im Eigentum: Im Jahr 2018 wohnten in Nordrhein-Westfalen 41,2 Prozent der Haushalte in Wohnungen oder Gebäuden, deren Eigentümer sie waren. Der Anteil war damit um 1,2 Prozentpunkte niedriger als 2010. 58,8 Prozent der Haushalte wohnten im Jahr 2018 zur Miete.
Je größer die Gemeinde, desto höher ist der Mieteranteil: In Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern lag der Mieteranteil bei 39,5 Prozent, in Großstädten ab 500 000 Einwohnern lag er bei 74,8 Prozent. Am höchsten war der Mieteranteil in Gelsenkirchen, hier wohnten vier von fünf Haushalten zur Miete (79,4 Prozent), am niedrigsten war der Anteil in den Kreisen Euskirchen und Steinfurt (jeweils 38,3 Prozent). Kartogramm zum Anteil der Mieterhaushalte 2018 https://www.it.nrw/atom/8577/direct

Höhere Bruttokaltmiete: Die Bruttokaltmieten lagen im Jahr 2018 in NRW bei durchschnittlich 7,60 Euro pro Quadratmeter. 2010 hatten die Bruttokaltmieten noch bei 6,40 Euro je Quadratmeter gelegen. Die Verbraucherpreise für Nettokaltmieten und Wohnungsnebenkosten sind in NRW zwischen 2010 und 2018 um 13,4 Prozent gestiegen.
Je größer die Gemeinde, desto höher ist die Bruttokaltmiete: In kleineren Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern zahlten die Haushalte in NRW im Schnitt 6,30 Euro pro Quadratmeter – in Großstädten ab 500 000 Einwohnern waren es drei Euro mehr (9,00 Euro/m2). Am höchsten waren die Bruttokaltmieten in Köln (10,00 Euro/m2), Düsseldorf (9,80 Euro/m2), Münster und Bonn (jeweils 9,60 Euro/m2).
Am wenigsten mussten Haushalte im Kreis Höxter (5,50 Euro/m2) und im Hochsauerlandkreis (5,80 Euro/m2) aufwenden. Weitere Informationen: Kartogramm zur Höhe der Bruttokaltmieten je m² 2018 https://www.it.nrw/atom/8580/direct
Mehr als ein Viertel des Einkommens für Miete: Nordrhein-westfälische Mieterhaushalte wandten 2018 im Schnitt 28,2 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete auf. 38,0 Prozent der Mieter mussten mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufbringen. Je größer die Gemeinde, desto höher ist die Mietbelastung: In kleineren Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern mussten Mieterhaushalte durchschnittlich 26,1 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete zahlen – in Großstädten ab 500 000 Einwohnern waren es im Schnitt 30 Prozent.
Während in den kleineren Gemeinden knapp 30,9 Prozent der Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete verwenden mussten, traf dies in den Großstädten auf 42,3 Prozent der Haushalte zu.
Kartogramm zur Mietbelastung 2018 https://www.it.nrw/atom/8583/direct
Im Regionalvergleich ist die Mietbelastung landesweit in den Städten Aachen (31,6 Prozent) und Köln (31,5 Prozent) am höchsten. Am niedrigsten war sie in den Kreisen Warendorf (24,6 Prozent), Steinfurt (24,8 Prozent) und Höxter (24,9 Prozent). (IT.NRW)

Städte-Boom und Baustau: Großstädte wachsen überproportional durch Zuzug vor allem junger Menschen
- Weniger Wohnfläche pro Person in den Metropolen
- Baustau: 2018 mehr als doppelt so viele genehmigte, aber nicht fertiggestellte Wohnungen wie zehn Jahre zuvor
- Wohnungsbau Motor für Baukonjunktur, deutlicher Preisanstieg im Bau und für die Instandhaltung von Wohngebäuden

Die wachsende Bevölkerung vor allem in den Großstädten hat in den vergangenen Jahren den Druck auf den deutschen Wohnungsmarkt erhöht: 2018 lebten in Deutschland 2,5 Millionen Menschen mehr als noch 2012 (+3,1 %). Die Großstädte verzeichneten besonders hohe Zuwächse, allen voran Leipzig (+12,9 %), Frankfurt am Main (+9,5 %) und Berlin (+8 %).
Neben dem Geburtenüberschuss ist vor allem der Zuzug aus dem Ausland für die Bevölkerungszunahme in den Städten ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern verantwortlich. Das ist ein zentrales Ergebnis der Pressekonferenz „Städte-Boom und Baustau: Entwicklungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt 2008 – 2018“ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder am 4. Dezember 2019 in Berlin.


China Railway Container Transport Corp. Ltd setzt auf Lagegunst und Binnenhafen

Neu in Duisburg: einer der wichtigsten chinesischen Logistikdienstleister


Duisburg, 03. Dezember 2019 - Die internationalen Schienenverbindungen zwischen Duisburg und China – mehr als 35 Züge wöchentlich – der weltgrößte Binnenhafen und das immense Einzugsgebiet im Herzen Europas sind es, die ausschlaggebend waren, für die Ansiedlung der China Railway Container Transport Corp. Ltd, kurz: CRCT.  
Ende November 2019 hat das große staatliche Unternehmen sein europäisches Headquarter in Duisburg eröffnet. „Damit ist uns ein weiterer Erfolg im Hinblick auf den Ausbau chinesischer Infrastruktur in unserer Stadt gelungen“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und berichtet: „Wir haben den Kontakt zum Unternehmen aufgenommen und das Unternehmen bei seiner Ansiedlung und den relevanten Behördengängen unterstützt. Meine Mitarbeiterin Kai Yu begleitet die Akteure der CRCT seit März dieses Jahres. Dabei arbeiten wir intensiv mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen NRW.Invest, der Stadt Duisburg, dem Generalkonsulat und den Netzwerkpartnern des ‚China Business Network‘ zusammen.“  
Mit der Ansiedlung des repräsentativen Schlüsselunternehmens haben die Duisburger gute Karten, weitere chinesische Zulieferer und Kunden an den Standort zu binden. Während China als optimales Verkehrszentrum für den Containertransport gilt, ist Duisburg attraktiver Knotenpunkt der Neuen Seidenstraße. Seit dem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping im Jahr 2014 ist das Interesse chinesischer Investoren am Wirtschaftsstandort Duisburg sukzessive gewachsen.  
Über 80 Gäste aus Politik und Wirtschaft gaben sich in der Mercatorhalle bei der Eröffnungszeremonie ihr Stelldichein. Dazu zählten unter anderen neben Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Zhang Jiyi (Vorstandsvorsitzender der CRCT), Fran Huang Ying (Vize-Konsulin der Volksrepublik China), Petra Wassner (Geschäftsführerin von NRW.Invest) sowie Ralf Meurer (GFW-Geschäftsführer).  


Bei der Eröffnungszeremonie – die Akteure des Ansiedlungserfolgs: Wang Dezhang, Zhang Jiyi, Petra Wassner, Ralf Meurer und Kai Yu; Urheber: Jiasuns