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Redaktion Harald Jeschke 
- Kompromiss-Gewinnungsstandort Mündelheimer Rheinbogen
- Thyssenkrupp setzt Prioritäten für Konzernumbau

Bundespräsident Steinmeier besuchte logport I und startport  

Duisburg, 22. November 2019 - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute im Rahmen seiner Ruhrgebiets-Visite den Duisburger Hafen besucht. duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake zeigte dem Bundespräsidenten logport I. Auf dem ehemaligen Gelände des Krupp-Stahlwerkes in Rheinhausen ist ein boomendes Logistikareal entstanden. Auf der 265 Hektar großen Fläche beschäftigen heute rund 50 Unternehmen über 5.000 Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigt der Duisburger Hafen direkt oder indirekt über 47.000 Menschen und ist damit Jobmotor in der Rhein-Ruhr-Region.  
 
logport I ist Start- und Endpunkt der Chinazüge, von denen 35-40 wöchentlich zwischen dem Duisburger Hafen und einem Dutzend Destinationen in China verkehren. duisport ist damit die wichtigste zentraleuropäische Logistikdrehscheibe im Chinahandel.  

Die zweite Station des Hafenbesuches von Bundespräsident Steinmeier war die duisport-Tochter startport in der Werhahnmühle. Der Startup-Accelerator hat sich seit seinem Start vor zwei Jahren für die Logistikbranche als Plattform für innovative Ideen mit internationaler Strahlkraft entwickelt.  

„Wir freuen uns, dass wir den Bundespräsidenten persönlich über unsere Aktivitäten für die Region informieren konnten. Der Duisburger Hafen hat mit logport I dem Strukturwandel in Duisburg und der Rhein-Ruhr-Region einen kräftigen Schub gegeben. Und mit startport sorgen wir vom Duisburger Hafen aus für frischen Wind in der Logistikbranche“, so Staake.  

duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake (links) zeigte dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (rechts) logport I in Duisburg-Rheinhausen. © Frank Reinhold  

Bürgerbeteiligung zum alten Güterbahnhof gestartet

Duisburg, 21. November 2019 - Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft GEBAG und die Stadt Duisburg haben am 18. November mit einer Kick-Off-Veranstaltung den Bürgerbeteiligungsprozess zur Entwicklung des Geländes am alten Güterbahnhof gestartet.
Vor und mit rund 200 Bürgerinnen und Bürgern diskutierten Oberbürgermeister Sören Link, GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, Stadtplanungsdezernent Martin Linne und Zukunftsforscher Kai Gondlach mit Journalist Martin Ahlers über die Zukunft des zentralen Geländes. Das Grundstück am alten Güterbahnhof hat eine bewegte Geschichte: Vom Stadion-Neubau über das MultiCasa oder das Designer-Outlet-Center – immer wieder gab es Planungen für das seit Jahren brachliegende Gelände südlich des Duisburger Hauptbahnhofs, keine davon wurde realisiert.

Luftbild "Duisburger Freiheit " -  Foto Michael Oberländer

Im vergangenen Jahr hat die GEBAG das Gelände gekauft – und seither wird viel spekuliert, was mit der rund 30 Hektar großen Fläche südlich und nördlich des Karl-Lehr-Tunnels passieren soll. Martin Linne machte in seinem Einführungsvortrag die besondere Situation deutlich, in der sich Stadt und GEBAG nun befinden: „Wir sind hier an keinen Investor gebunden. Zum ersten Mal haben wir es ganz allein selbst in der Hand, was mit dem Gelände passiert! Daher wollen wir uns auch in einem breiten Beteiligungsprozess mit der Zukunft auseinandersetzen. Was wollen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Unternehmen, aber vor allem: Was wollen die Bürgerinnen und Bürger? Mit diesen Fragen wollen und müssen wir uns beschäftigen“, so Linne.

Die Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich an fünf „Themeninseln“ unterschiedlichen Aspekten der Planung des Geländes zu widmen:
• Wohnen und soziale Infrastruktur
• Städtebau und Baukultur
• Mobilität und Umwelt
• Teilhabe und Raum für Begegnung
• Wirtschaft und Arbeit

Die Wünsche und Ideen der Teilnehmer waren sehr vielfältig. Von einem autofreien Quartier mit vertical farming-Strukturen über die Etablierung eines soziokulturellen Zentrums mit Möglichkeiten für Start-ups und fortschrittlichen Technologien bis hin zu einem modernen neuen City-Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbindet – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. „Wir nehmen alle Ideen mit in den weiteren Prozess.
Wenngleich natürlich von Anfang an klar ist, Presseinformation vom 21. November 2019 dass wir nicht jede Idee realisieren können – es muss immer geprüft werden, was machbar ist und was den größtmöglichen Konsens findet“, so Bernd Wortmeyer.
Dennoch birgt das Gelände ein ungemeines Potenzial —dessen sind sich alle Beteiligten sicher: „Wir haben hier eine Jahrhundertchance, ein neues Stück Duisburg zu erschaffen!“, konstatierte GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. Der Oberbürgermeister versprach: „Bei der Planung dieses Geländes werden wir nichts überstürzen, es geht hier nicht um das schnelle Geld. Es geht darum, transparent und offen mit den Ideen umzugehen und in den Dialog mit allen Beteiligten zu treten. Wir können uns als Stadt hier neu erfinden, neu definieren – und das wollen wir mit der gesamten Stadtgesellschaft gemeinsam tun.“

Der gestrige Kick-Off war dabei erst der Startschuss und keinesfalls bereits das Ende der Bürgerbeteiligung: Anfang des kommenden Jahres werden die erarbeiteten Ideen in sogenannten Leitbild-Werkstätten konkretisiert und weiter verfeinert. Ein sich daran anschließender städtebaulicher Wettbewerb mündet bis 2021/2022 in einen städtebaulichen Rahmenplan und den sich daraus ergebenden Bebauungsplan. „Voraussichtlich im Jahr 2023/2024 können auf der Güterbahnhofsfläche die ersten Bautätigkeiten beginnen“, war Bernd Wortmeyer zuversichtlich.

Foto-Credit: GEBAG / Bettina Osswald (Veranstaltungsfoto); GEBAG /

 

„Der Staat trägt die Verantwortung für die Infrastruktur“

Traditionelles Schiffermahl der Schifferbörse: Evonik-Chef Kullmann fordert aktives staatliches Handeln und mehr Freiräume für Unternehmer  

Duisburg, 20. November 2019 - Die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort e.V. lud zu ihrem traditionellen Schiffermahl. Ehrengast Christian Kullmann, Vorstandschef des Spezialchemieunternehmens Evonik, unterstrich vor über 130 Gästen die enge Verbindung zwischen Industrie und Binnenschifffahrt insbesondere an Rhein und Ruhr. Für ihn ist klar: Nur mit kräftigen staatlichen Investitionen in die Wasserstraßen und dem nötigen Freiraum für Unternehmer kann dieses Erfolgssystem erhalten bleiben.  

Defekte Schleusen, verrostete Poller, bröckelnde Brücken: Die maroden Wasserwege in Nordrhein-Westfalen führen zu Engpässen in der Logistik und gefährden so die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Denn alternative Wege für die Gütermengen gibt es nicht. Straßen und Schienenwege sind überlastet und teils ähnlich marode. Für Schifferbörsen-Vorstand Frank Wittig ist die Einladung des Spitzenmanagers der Evonik Industries AG deshalb ein klares Signal, dass Industrie und Binnenschifffahrt gemeinsam dafür eintreten, die Wasserwege leistungsfähig zu halten.

„Investitionen in die Wasserstraße sind Investitionen in den Industriestandort und damit auch in Arbeitsplätze“, sagte der Vorsitzende der Schifferbörse vor über 130 geladenen Gästen, darunter der Bundestagsabgeordnete Bernd Reuther, der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, IHK-Präsident Burkhard Landers sowie der Kanzler der Universität Duisburg-Essen, Jens Andreas Meinen. In seiner Begrüßungsrede forderte Wittig aber auch, nicht nur die aktuellen Herausforderungen im Blick zu haben: „Der Ausstieg aus der Kohle bedeutet auch den Ausstieg aus dem Kohletransport.“

Er forderte die Branchenexperten auf, gemeinsam nach innovativen Lösungen zu suchen, um die Wasserstraße für noch mehr Güter als Transportweg attraktiv zu machen. Christian Kullmann betonte die Rolle der Schifffahrt für die Industrie im Land: „Die Zukunft des Gütertransports liegt auf dem Wasser“, so der Vorstandschef des Essener Spezialchemiekonzerns. „Wenn der Transport von Gütern und Rohstoffen zuverlässig funktioniert, wird die Industrie hier auch in Zukunft weiter investieren und wachsen.“
Wichtige und gute Schritte für die dringend notwendigen staatlichen Investitionen in die Wasserstraßen seien aktuell erreicht worden. Nun gehe es an deren Umsetzung – zum Wohle der Infrastruktur. „Der Staat trägt die Verantwortung für die Rahmenbedingungen“, so Kullmann.

„Bund und Land haben gute Beschlüsse gefasst, doch am Ende zählt die Tat.“ Parallel müsse der Staat unternehmerische Eigenverantwortung stärken, um damit mehr Wachstumsanreize zu schaffen. Kullmann hob die Schifferbörse als Beispiel hervor, wie Unternehmen selbst zur Transparenz und Verlässlichkeit in einem Markt beitragen können – zum Wohlergehen aller Marktteilnehmer und des Staates.  

Im Vorfeld des Schiffermahls hatte die jährliche Börsenversammlung der Schifferbörse, deren Geschäftsführung bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve liegt, im Haus Rhein stattgefunden. Dort wurde den rund 75 Mitgliedern der Schifferbörse ein Lehrmittelpaket Rheinschifffahrt vorgestellt. Dieses Paket wurde von der Schifferbörse beim Logistikum Steyr der Fachhochschule Oberösterreich beauftragt und umfasst umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Binnenschifffahrt für  Schulen und weitere Bildungseinrichtungen. Damit sollen Schülerinnen und Schülern die Eigenschaften und Vorteile des Systems Wasserstraße näher gebracht werden.  


V. l.: Ocke Hamann, Geschäftsführer der Schifferbörse, Frank Wittig, Vorsitzender der Schifferbörse, Christian Kullmann, Vorstand Evonik Industries AG, Heiko Brückner, engerer Vorstand der Schifferbörse, Joachim Schürings, engerer Vorstand der Schifferbörse und Roberto Spranzi, engerer Vorstand der Schifferbörse. Fotos: Jacqueline Wardeski


Die Schifferbörse zu Duisburg-Ruhrort wurde am 31. Oktober 1901 mit dem Ziel gegründet, Frachtraum und Waren unter fairen Bedingungen zusammen zu bringen. Heute ist die Hauptaufgabe der Schifferbörse die Förderung der Zusammenarbeit der am Binnenschiffsverkehr beteiligten Gruppen und die gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. D
as Schiffermahl findet jährlich in Erinnerung an die Gründung der Schifferbörse statt und symbolisiert die Verbindung zwischen Reedern, Partikulieren, Verladern und Spediteuren im System Wasserstraße. ®
www.schifferboerse.org  

Mobiler Begleiter im Alter

In jeder Lebenssituation verbindlich. Das Gigaset GS195LS: der mobile Begleiter im Alter.

München/Bocholt/Duisburg, 20. November 2019 - Auch im Alter mobil sein. Das ist ein großer Wunsch vieler Senioren und ihrer Angehörigen. Doch Mobilität endet heutzutage nicht bei der Fortbewegung. Auch Technik spielt eine elementare Rolle. Ob es der Messenger-Dienst oder der Schnappschuss für die Familie zu Hause ist, mobile Kommunikation ist allgegenwärtig. Daher ist auch das Smartphone mittlerweile fester Bestandteil des Alltags vieler Senioren. Nun bringt Gigaset erstmals gezielt ein Smartphone auf den Markt, das auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist.

Das Gigaset GS195LS verfügt neben der typischen Internetfunktion, Kamera und einem großen kontrastreichen Display über eine reduzierte, gut leserliche Benutzeroberfläche. Damit ergänzt Gigaset nach zwei GSM Phones sein life series Portfolio um das erste Senioren Smartphone. Die neue Generation der Senioren befindet sich im Wandel. Die sogenannten Silver Surfer sind vital und leben ihren Ruhestand aktiv aus. Sie reisen, betätigen sich sportlich und nutzen ein Smartphone, um mit ihrer Außenwelt in Kontakt zu bleiben.

Das Smartphone ist ein gern gesehener Begleiter. Doch spiegeln die umfangreichen Features der kleinen Alleskönner meist nicht die Bedürfnisse der Senioren wider oder sind gar klein dargestellt und schwer erkennbar. Das Gigaset GS195LS schließt nun ohne technischen Schnickschnack diese Lücke. Das Smartphone ist speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Senioren zugeschnitten.

Alles auf einen Blick
Im Fokus des GS195LS steht der einfache und alltägliche Gebrauch mit einer grundsoliden Ausstattung. „Bei einem Smartphone kann die Hardware noch so gut sein, wenn die Software diese Funktionen dem Benutzer nicht zugänglich macht. Daher war es uns besonders wichtig, eine spezielle Oberfläche zu entwickeln, die auf die besonderen Bedürfnisse von älteren Menschen zugeschnitten ist“, erklärt Christoph Dodt, Product Manager Phones bei Gigaset. Daher konzentriert sich das Smartphone mit Pure Android 9.0 Pie auf eine einfache Bedienoberfläche mit einem kontrastreichen 6,18 Zoll großen Full HD+ Display mit 2.246 x 1.080 Pixel.
Die vorinstallierte Benutzeroberfläche erleichtert die Bedienung durch große Icons und einer intuitiven Menüstruktur.
Die selbsterklärende Menüstruktur führt den Nutzer problemlos zu den wichtigsten Menüpunkten und Anwendungen. Bis zu 10 Funktionen lassen sich auf dem Startscreen individuell einstellen. Wer eine größere Anzahl an Apps benötigt, kann einen zweiten Screen individuell um acht weitere Apps ergänzen. Jede Kachel führt den Nutzer direkt zu einer gewünschten Anwendung oder App, wie dem Telefon oder einem E-Mail-Postfach. Doch werden durch die vereinfachte Benutzeroberfläche nicht nur Apps verwaltet und gut leserlich angezeigt.
Auch die Telefonie-Funktion und das Verwalten von Kontakten entspricht dem gesamten Design der Benutzeroberfläche. Durch eine extra große Zahlentastatur lassen sich Nummern schnell und einfach eingeben. Auch das Suchen von Kontakten auf einer sehr kleinen QWERTZ-Tastatur hat beim GS195 LS ein Ende. Durch extra große Buchstabenfelder in alphabetischer Reihenfolge, lässt sich die neue Nummer der Enkelkinder schnell wählen.
Nicht nur bei der optischen Darstellung der Telefonie selbst legt der Festnetzpionier Gigaset die Messlatte besonders hoch: Das GS195LS bietet auch unterwegs HD-Voice für eine deutlich höhere Sprachqualität und die Unterdrückung von Hintergrund- und Störgeräuschen. Über Voice over LTE und Voice over WiFi nutzt das Smartphone die breitbandigen Datenverbindungen, um Gespräche in bester Qualität zu übertragen und den Verbindungsaufbau deutlich zu beschleunigen.

Der 3-fach-Einschub nimmt neben zwei SIM-Karten auch noch eine MicroSD-Karte auf, mit der sich der interne Speicher um bis zu 256 GB erweitern lässt. Per USB On The Go wird das GS195LS sogar zur Powerbank und lädt auch andere Geräte wie das Handy des Partners oder die Smartwatch.

Für den Notfall gerüstet
Trotz der hohen Aktivität und einem bewegten Leben im Ruhestand, macht der Körper oft nicht mehr alles mit und man befindet sich schneller in einer Situation, in der man auf Hilfe angewiesen ist. Für solche Notfälle ist gezielt ein Notruf-Button auf der eigenen Benutzeroberfläche des GS195LS integriert. Hierdurch kann schnell und individuell Hilfe gerufen werden. Neben der bereits eingespeicherten Notrufnummer 112, können weitere persönliche Kontakte hinterlegt werden.

In einem Notfall beziehungsweise eines Drückens des Buttons erscheint ein Pop-up Fenster mit weiteren persönlich hinterlegten Kontakten. Ein Kontakt kann hier schnell ausgewählt und angerufen werden. Nimmt dieser nicht ab, erscheint erneut der Notruf-Screen und der nächste Kontakt in der Liste kann angerufen werden. Zusätzlich unterstützt die Benutzeroberfläche des GS195LS auch die Notfall-SMS. An alle hinterlegten Kontakte des Notrufs wird automatische eine vorformulierte Nachricht mit dem aktuellen Standort gesendet. So können Familie und Angehörige ohne Umwege sofort Hilfe leisten.

Das Auge ißt mit Damit das volle Potential der angepassten Benutzeroberfläche zur Geltung kommt, geht das Display fast bis zum Rand. Bei einem Seitenverhältnis 19:9 des 6,18 Zoll großen Full HD+ Displays ist das GS195LS mehr als doppelt so lang wie breit und scharf, strahlend hell. Damit das Gehäuse dennoch gut in der Hand liegt, setzt Gigaset auf eine sogenannte Notch.
In dieser Aussparung am oberen Rand des Displays sitzen der Nährungs- und Helligkeitssensor sowie die Selfie-Kamera für Schnappschüsse. So lässt der Platz links und rechts neben der Notch genügend Möglichkeit für Anzeigen wie Akkuladestand und Empfangsstärke. Gleichzeitig bleibt so noch mehr Raum auf dem Display für wichtige Informationen. Auch die zweite Schokoladenseite des GS195LS kann sich sehen lassen. Auf seinem edlen Glasrücken beherbergt das Smartphone den Fingerabdrucksensor zum handlichen Entsperren des Geräts. Ebenfalls dort befindet sich die Dual-Kamera mit dem LED-Blitz. Durch die Kombination aus zwei Kameras lassen sich schicke Bilder für die Familie und Freunde knipsen.  

Mobiler Begleiter mit Qualität aus Deutschland
Mit dem GS195LS schreibt Gigaset seine Erfolgsgeschichte weiter und stellt nun auch Smartphones in seinem Elderly Portfolio mit dem Siegel Made In Germany her. Das garantiert neben kurzen Lieferwegen auch ein höheres Maß an Qualität. Denn der Service endet für Gigaset nicht mit dem Kauf. Daher wird mit dem Kauf eine Garantie für 24 Monate auf das Gerät und den Akku gegeben. Sowie drei Monate Garantie auf Display- und Feuchtigkeitsschäden und ein Rücknahmeversprechen. Falls es doch zu einem Schaden kommt, kann das Smartphone in 80% der Fälle sofort in fünf Annahmestellen in Deutschland repariert werden oder innerhalb eines Tages bei Gigaset selbst.
Im Lieferumfang sind zudem eine transparente Schutzhülle, ein vormontiertes Schutzglas und ein magnetisches USB Type C Kabel enthalten. Das Smartphone ist so sofort geschützt vor kleineren Kratzern. Außerdem hat das knifflige Einstecken des Kabels mit der magnetischen Vorrichtung ein Ende. Falls doch noch einige Schritte oder Anwendungen fremd sein sollten oder etwas Übung bedürfen, enthält der Lieferumfang ebenfalls ein detailliertes Trainingsbuch. Hier werden einzelne Schritte mit großen Abbildungen erklärt und können sofort am Smartphone durchgeführt werden.
Das neue Gigaset GS195LS ist ab Mitte November 2019 in der Farbe Titanium Grey im stationären und Online-Handel sowie im Gigaset 
Onlineshop für 249,- Euro (UVP) erhältlich.

- Gigaset GS290: Smartphone-Highlight "Made in Germany"
- Gigaset erweitert AS690A und AS690 durch neues HX-Mobilteil

Gigaset GS290: Smartphone-Highlight "Made in Germany"


München/Bocholt/Duisburg, 18. November 2019 - Gigaset stellt mit dem neuen GS290 zum Jahresende den Nachfolger des Erfolgs-Modells GS280 vor und präsentiert damit sein neues Flaggschiff-Modell: Neben einem starken Akku und riesigem 6,3 Zoll Full HD+ Display kann das Gerät kabellos geladen werden und verfügt über die Nahfeldkommunikation NFC - zum Beispiel für bargeldloses Zahlen.
Das GS290 nimmt private und geschäftliche SIM-Karten gleichzeitig auf und ist damit der schicke und zuverlässige Begleiter für einen ereignisreichen Arbeitstag und eine lange Partynacht. Das mittlerweile vierte, in Nordrhein-Westfalen produzierte Smartphone von Gigaset ist ab November 2019 für 269,- Euro (UVP) im stationären und Online-Handel erhältlich.


Telefonieren, chatten, Musik hören, Zeitung oder Bücher lesen, bargeldlos zahlen, Videos streamen, Termine verwalten, E-Mails schreiben, Fotos schießen, Überweisungen tätigen, Zugtickets buchen, Games zocken, Busfahrpläne checken, Car-Sharing-Autos buchen - noch vor zehn Jahren war schier unvorstellbar, was im Jahr 2019 mit einem Smartphone möglich sein wird. Die Anforderungen im Alltag steigen. Smartphones helfen, die Fülle von Aufgaben zu bewältigen und bieten gleichzeitig Entspannung und Unterhaltung.

Mit dem neuen GS290 wird Gigaset den veränderten Kunden-Bedürfnissen gerecht. Die Highlights des Geräts sind, neben gewohnt starkem Akku und großem Display, Wireless Charging, NFC und die Dual Hauptkamera mit ArcSoft(R)-Optimierung. "Mit dem Gigaset GS290 wollen wir in unserer Klasse Akzente setzen und präsentieren zum Jahresende ein echtes Highlight", so Andreas Merker, VP Smartphones bei Gigaset.


Auf den Schirm!

Das Display bestimmt die Optik eines jeden Smartphones und ist gleichzeitig die wichtigste Komponente: Ist es zu klein und die Auflösung zu niedrig, macht Multitasking keinen Spaß. Ist es nicht kontrastreich oder hell genug, lässt es sich draußen bei Sonnenschein nicht gut ablesen. Das GS290 hat ein sagenhaftes, 6,3 Zoll großes IPS-Display mit V-Notch und einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel (FHD+). Es eignet sich hervorragend zum Bearbeiten von Dokumenten, zur Anzeige von Präsentationen und Fotos und erleichtert das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Apps. Dank des Seitenverhältnisses von 19,5:9 und der Aussparung für die Selfie-Kamera reicht das Display bis zum Rand des Geräts. Das sorgt für ein ideales Verhältnis von Bildschirmdiagonale und Größe des Geräts.

Saft und Power satt
Gigaset setzt beim Prozessor auf den MediaTek Helio P23 Octa-Core - mit 4 GB Arbeitsspeicher und einer Taktfrequenz von bis zu 2,0 GHz in Verbindung mit 4G LTE sorgt er für eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Seine Rechenpower reicht auch für anspruchsvollere Apps und Kommunikationsanwendungen. Der 64 GB große interne Speicher kann mit einer Speicherkarte um bis zu 256 GB erweitert werden. So erfüllt das Gigaset GS290 problemlos sämtliche Anforderungen im Alltag und kann auch mit größeren Datenmengen gut umgehen.

Wie alle modernen Gigaset Smartphones muss das Gigaset GS290 nur selten an die Steckdose. Dafür sorgt der mit 4.700 mAh außergewöhnlich starke Akku mit fortschrittlichem Stromsparsystem - bei geringer Kapazität wechselt das Gerät auf Wunsch automatisch in den Energiesparmodus. Das ermöglicht bis zu 34 Stunden Musikwiedergabe, maximal acht Stunden Videowiedergabe, acht Stunden Sprechzeit und üppige 156 Stunden Standby. So hat das Gigaset GS290 auch nach einem kompletten Arbeitstag mit geschäftlichen Telefonaten und intensiver E-Mail-Kommunikation noch genügend Power für eine lange Partynacht mit vielen Fotos, Selfies und Videos.

Schnell wieder voll
Will das Gigaset GS290 dann doch irgendwann geladen werden, geht das komfortabler denn je. Das Gerät unterstützt die MediaTek Pump Express+ Technologie (PE+) und Wireless Charging - einfach auf eine kompatible Ladeschale legen und das GS290 lädt mit bis zu 15 Watt superschnell und kabellos. Und weil dem neuen Smartphone "Made in Germany" nicht so schnell die Puste ausgeht, teilt es auch gerne: Über USB OTG funktioniert es als Powerbank und kann auch andere Geräte und Zubehör laden.

Mit der Zweiten fotografiert sich's besser
Die Hauptkamera hat zwei Objektive und kombiniert die beiden Fotos mit 16 MP und 2 MP zu einem Gesamtergebnis, das sich sehen lassen kann. Die Software vom Digitalfoto-Experten ArcSoft(R) optimiert die Bilder anschließend und ermöglicht beispielsweise den Bokeh-Effekt für Portraitfotos mit unscharfem Hintergrund. Im High Dynamic Range Modus (HDR) macht die Kamera eine ganze Serie von Fotos, die von der Software anschließend zu einem besonders kontrastreichen Bild mit satten Farben zusammengerechnet werden. Die Frontkamera in der V-Notch auf der Vorderseite des GS290 fotografiert mit derselben 16 MP Auflösung wie die Hauptkamera auf der Rückseite - ein Garant für perfekte Selfies. Der GIF-Modus, stylische Filter oder der Ultra-HD Modus machen Bilder zum Teilen schön. Außerdem erkennt die Kamera im GS290 QR-Codes und beherrscht auch den Panorama Modus.

Mit dem Gesicht entsperren und mit dem Smartphone bezahlen
Das Gigaset GS290 beherrscht die Near Field Communication (NFC) - das ist der Standard, den auch EC-Karten für das kontaktlose Bezahlen nutzen. Immer mehr Banking Apps und auch Google Pay unterstützen NFC. EC-Karte oder Kreditkarte lassen sich virtuell auf das Smartphone laden. An der Kasse reicht es dann aus, das Smartphone mit aktivierter App an das Terminal zu halten. So wird das Mobilgerät zum Zahlungsmittel der Zukunft. Mit NFC lassen sich aber auch unkompliziert Daten wie Telefonnummern oder Adressen zwischen zwei Smartphones austauschen. Museen und andere öffentliche Orte setzen verstärkt auf NFC - auf diese Weise sind beispielsweise ganz einfach Informationen zum jeweiligen Ausstellungsstück abrufbar.

Der Fingerabdrucksensor und die Gesichtserkennung machen das Entsperren des GS290 besonders komfortabel. Diese Technologien sind schnell und sicher - das Telefon wird unverzüglich entsperrt, ohne die PIN eingeben zu müssen. Mit dem Fingerabdrucksensor lässt sich außerdem durch Bildschirmseiten scrollen, ein eingehender Anruf annehmen oder die Kamera öffnen.

Rundum abgesichert
Neben der 24-Monate-Hersteller-Garantie auf das Gerät und den Akku gibt Gigaset zusätzlich drei Monate Garantie auf Display- und Feuchtigkeitsschäden. Fällt das Gerät in eine Pfütze, wird es vom Kundenservice in Bocholt innerhalb eines Tages kostenlos repariert. Für besonders Eilige bietet Gigaset in Kooperation mit dem Partner "Phone Service Center" in aktuell fünf Großstädten Sofortreparaturen an. Außerdem gilt ein 90-tägiges Rücknahmeversprechen - ist der Kunde unzufrieden mit dem Gerät, schickt er es einfach zurück.

Das GS290 "Made in Germany" kommt in einer recyclingfähigen und kompostierbaren Gras-Verpackung, die zu 30 Prozent aus Grasfasern aus der Region rund um Bocholt besteht. Zudem verzichtet Gigaset komplett auf zusätzliche Kunststoffmaterialien in der Verpackung. Ab November 2019 ist das Gigaset GS290 in den Farben Pearl White und Titanium Grey im stationären und Online-Handel sowie im Gigaset Onlineshop für 269,- Euro (UVP) erhältlich.

Die Business Class zum Easy Preis: Das Privat-Geschäfts-Lieblings-Smartphone mit NFC, Wireless Charging, Gesichtserkennung und extrem langer Laufzeit


Die neue Gigaset A690-Familie: Gigaset erweitert AS690A und AS690 durch neues HX-Mobilteil

Die AS690-Familie bekommt Zuwachs. Die Modelle AS690 und AS690A sind bereits seit Mai 2019 auf dem Markt. Nun legt Gigaset mit dem AS690HX ein Universal-Mobilteil für den Betrieb an Routern sowie als Ergänzungsmobilteil für bestehende Systeme nach. Die AS690-Modelle zeichnen sich durch ein kontrastreiches Display, große Tasten, intuitive Bedienung und exzellente Sprachqualität aus und machen Telefonieren zum Vergnügen.

 

Alle Varianten – ob mit oder ohne Anrufbeantworter oder als Universal-Mobilteil – werden im Stammwerk im nordrhein-westfälischen Bocholt hergestellt. Die Modelle der AS-Klasse kommen in ansprechender Optik und sind geprägt von hochglänzendem Schwarz.

Die praktische Lösung für Telefonie am Router

Netzteil in die Steckdose, Verbindungstaste am DECT-Router drücken, Verbindung aufbauen und los geht’s: Das neue Universal-Mobilteil AS690HX bietet maximalen Komfort. Viele Internetrouter übernehmen mittlerweile die Aufgaben einer Telefon-Basisstation. Sie bieten Anrufbeantworter-Funktionen und arbeiten mit schnurlosen Mobilteilen zusammen. Gigaset hat den Trend hin zu Universal-Mobilteilen für Router bereits vor mehreren Jahren erkannt und mit seiner HX-Mobilteil-Serie für den Kunden die inzwischen größte Auswahl an Router-basierten Mobilteilen auf den Markt gebracht. Das neue AS690HX reiht sich nun in diese Familie ein.

Das AS690HX bringt entsprechend eine schlanke Ladeschale mit und verbindet sich direkt mit dem vorhandenen Router. Der Clou: Die Geräte sind mit unterschiedlichen Standards kompatibel und bieten jederzeit höchste Funktionalität und beste Sprachqualität. Sie sind die perfekte Erweiterung sowohl für DECT/GAP-Router als auch für Router mit dem DECT CAT-iq 2.0 Standard wie z.B. die AVM FRITZ!Box oder der Telekom Speedport. „Unser neues AS690HX beherrscht beide Protokolle“, so Manfred Heuermann, leitender Produktmanager für die AS690-Familie. „Damit bieten wir unseren Kunden – wie mit allen unseren HX-Mobilteilen – nicht nur Komfort, sondern auch Zukunftssicherheit. Egal welcher Router, unser Mobilteil funktioniert.“

 

Alles an Bord, was ein Telefon braucht    
Das AS690HX liegt gut in der Hand und ist dank intuitiver Menüführung leicht zu bedienen. Das beleuchtete schwarz-weiße Grafik-Display mit hohem Kontrast lässt sich leicht ablesen. 180 Stunden Bereitschaft und Sprechzeiten von 14 Stunden ermöglichen lange Telefonate bei bester Sprachqualität, egal in welcher Verwendung. Das AS690HX bietet zwei Freisprechprofile, ist hörgerätekompatibel und der integrierte Echo-Modus verbessert die Akustik. Die Lautstärke ist 5-stufig wählbar. Im Telefonbuch lassen sich bis zu 100 Namen und Nummern ablegen, der Anrufschutz merkt sich bis zu 32 festgelegte Sperrnummern. Verpasste Anrufe werden im Display und durch die blinkende Hörer-Taste gezeigt, der Tag-Nachtmodus verhindert unerwünschte Störungen zu später Uhrzeit.

 

Drei Varianten, viele Gemeinsamkeiten

Das neue Gigaset AS690HX empfiehlt sich damit als starker neuer Vertreter in der HX-Produktfamilie. Doch auch die beiden Schwestermodelle AS690 und AS690A, die bereits seit Mai auf dem Markt sind, stellen spannende neue Alternativen für Telefon-Pragmatiker dar. Alle Modelle bieten stets beste Ergonomie und Audioqualität, einfachste Bedienbarkeit und einen attraktiven Preis. Die DECT-Technologie sichert die absolut stabile Verbindung zur Basisstation und damit die unschlagbare Festnetzqualität.
Schnurlostelefone von Gigaset sind mit ECO DECT ausgestattet und so nicht nur besonders sparsam, sondern auch noch äußerst strahlungsarm. Die Funkleistung wird automatisch mit der Entfernung zur Basisstation reduziert. Im Standby-Betrieb sind die Geräte sogar völlig strahlungsfrei – ein klarer Pluspunkt mit Blick auf Nachhaltigkeit.

 

Die unverbindlichen Preisempfehlungen: Die Modelle AS690 und AS690HX kosten in den Farben Schwarz und Weiß jeweils 39.99 Euro (UVP), das AS690A liegt bei 49,99 Euro (UVP).

Internationales Team engagiert sich mit Wirtschaftsförderung für Gründergeist am Standort 

Weltweites Veranstaltungsformat jetzt erstmals auch in Duisburg

Duisburg, 15. November 2019 - Ende Mai war´s soweit: das erste Techstars Startup Weekend Duisburg, veranstaltet von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg), ging unter dem Motto „Quellen-Reiter gesucht!“ an den Start. Im Fraunhofer-Inhaus-Zentrum wurden bis in den Abend hinein von bis dato einander Unbekannten teamweise Businesspläne geschmiedet und genetzwerkt. „Das war die Initialzündung für weitere gemeinsame Aktivitäten von Gleichgesinnten aus aller Welt, die den Gründergeist in dieser Stadt beflügeln sollen“, zeigt sich GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer begeistert.  

Vier der Techstars-Teilnehmer – den Duisburger Ranjan Jinka Ramakrishna, dessen 24-jährige Ehefrau Sushmitha Kumar, die Biomedizin-Ingenieurin Kunj Vora sowie den 21-jährigen Studenten Gautam Sanmugam – hatte das Thema „Existenzgründung“ dann so „gepackt“, dass sie sich gleich daran machten, ein neues, monatlich stattfindendes Netzwerktreffen für Duisburg zu initiieren.

Dabei herausgekommen ist das Startup Grind Chapter Duisburg. Ähnliche Formate gibt es bereits in Aachen, Düsseldorf und Köln – insgesamt in über 600 Städten und rund 125 Ländern. Das weltumspannende Netzwerk wurde bei Google in Palo Alto in Kalifornien von Derek Andersen ins Leben gerufen. „Dieser Idee folgen weltweit immer mehr, die sich gegenseitig inspirieren, verbinden und voneinander lernen, wenn´s um Fragen der beruflichen Selbstständigkeit geht“, so der als SAP Berater beschäftigte Ramakrishna, der zugleich Chapter Director des neue gegründeten Startup Grind Duisburg ist, das von der GFW Duisburg unterstützt wird.

Im Tec-Tower des Duisburger Technologiezentrums Tectrum, Bismarckstraße 142 in 47057 Duisburg, findet am 20. November 2019 ab 17 Uhr das erste „Startup Grind Duisburg“ statt. Bis 18 Uhr steht Networking auf dem Programm, danach folgt ein Austausch mit den GFW-Existenzgründungsberatern Angel Alava-Pons und Andrée Schäfer. Mitmachen kann, wer grundsätzlich an einer Existenzgründung interessiert ist.
Die Teilnahmekosten, die auch an der Abendkasse bezahlt werden können, betragen fünf Euro. Getränke und Snacks sind inbegriffen. Die Veranstaltung wird während der bundesweiten Gründerwoche durchgeführt.   Wer mehr über den Ablauf der Veranstaltung wissen möchte, der erfährt mehr dazu unter: ww.startupgrind.com/duisburg

Angel Alava-Pons, Ranjan Jinka Ramakrishna und Andrée Schäfer „trommeln“ für das erste Startup Grind Duisburg, Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Land fördert Versuchszentrum für autonome Binnenschiffe mit 1,5 Millionen Euro

Düsseldorf/Duisburg, 14. November 2019 - Der Aufbau eines Versuchs- und Leitungszentrums Autonome Binnenschiffe in Duisburg wird vom Land NRW mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Empfänger der Förderung ist das Duisburger Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST). Das DST baut das Versuchs- und Leitungszentrum zusammen mit Partnern der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen auf.
Kernstück ist ein Simulator, mit dem Automatisierungsfunktionen, ferngesteuerte Binnenschiffe und Überwachungs- und Notfalleingriffe bei autonom fahrenden Schiffen erprobt werden können.
Mit zusätzlicher Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums sollen bald die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beginnen. Ab 2021 sind erste Testfahrten auf dem Endstück des Dortmund-Ems-Kanals vor dem Hafen Dortmund geplant. Die Forscher setzen auf die Entwicklung von Assistenzsystemen und Systemen zum autonomen Fahren. Damit sollen Sicherheit und Effizienz der Binnenschifffahrt erhöht werden.

Einen Förderbescheid in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro hat gestern (14.11.2019) der Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, Dr. Hendrik Schulte, dem Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) in Duisburg überreicht.

In Kooperation zwischen dem DST, der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen wird unter dem Projektnamen „VELABI“ ein Versuchs- und Leitungszentrum für autonome Binnenschiffe eingerichtet. Insgesamt werden acht Wissenschaftler mit der Erforschung und Testung neuer Technologien und Verfahren über 10 Jahre beschäftigt sein. Diese Forschungsinfrastruktur ist die Grundlage für weitere, praxisnahe Projekte mit der Industrie und Partnern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, wie Ingenieure, Informatiker, Stadtplaner oder Umweltforscher.

Der Förderbescheid wurde bei einer Veranstaltung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft überreicht, die am 14. November 2019 im DST zum Thema „Green & Smart Shipping in NRW – Wann kommt das autonom fahrende, emissionsfreie Binnenschiff?“ stattgefunden hat. Hierbei informierten Vertreter der Kooperationspartner DST, der Universität Duisburg-Essen, der RWTH Aachen und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer über den aktuellen Stand der Forschung sowie laufende und anvisierte Projekte. In einer Podiumsdiskussion diskutierten Sie mit dem Publikum und dem Staatssekretär über die Zukunft der Binnenschifffahrt in NRW.

„Gerade am Logistikstandort Nordrhein-Westfalen, dem wichtigsten Binnenschifffahrtsland in Deutschland, müssen wir die freien Kapazitäten auf den Wasserwegen nutzen. Dafür werden hier innovative Technologien entwickelt und auch die Chancen der Digitalisierung und Automatisierung genutzt“, sagte Hendrik Schulte.

Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK, die 2018 mit einer Machbarkeitsstudie den Impuls für das Leistungszentrum gegeben hatte, unterstrich: „In unserer Region sind alle erforderlichen Voraussetzungen gegeben, um autonome Binnenschiffe unter realen Bedingungen zu testen und ein Testfeld systematisch auf größere Hafenareale und die Flussfahrt zu erweitern.“

Sind autonom fahrende Binnenschiffe mit Elektroantrieb also die Zukunft? Die Beteiligten der Diskussionsrunde waren sich einig: Um das herauszufinden und erste Schritte in diese Richtung zu realisieren, ist NRW bestens geeignet: Mit Rhein, Ruhr und einem engen Kanalnetz bildet NRW eine ideale Modellregion.

 „Bevor es aber überhaupt zu selbstfahrenden Schiffen auf unseren Flüssen kommt, muss noch viel programmiert und getestet werden. Das Projekt umfasst daher zwei Elemente: Zum einen das Versuchszentrum und zum anderen das Leitungszentrum“, erklärt Professor Dieter Schramm, Inhaber des Lehrstuhls für Mechatronik und Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

„Es gibt zwar bereits ein reales Testfeld auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Die Vorteile eines Versuchszentrums liegen aber auf der Hand: Die Steuerung kann zunächst in einem Simulator getestet werden, ohne Störungen und Unfälle auf der realen Wasserstraße zu provozieren. Neben etablierten Verfahren werden dabei zur Einschätzung der zukünftigen Manöver benachbarter und entgegenkommender Schiffe auch Methoden der künstlichen Intelligenz zum Einsatz kommen, die lernen, mit unterschiedlichen Situationen umzugehen. Erst dann geht es raus auf die Wasserstraße“, erläutert Professor Dirk Abel, Leiter des Instituts für Regelungstechnik an der RWTH Aachen.

Für einen längeren Zeitraum werden sich konventionelle und autonome Binnenschiffe den Platz auf den Wasserstraßen wohl teilen müssen. Damit es nicht zu Missverständnissen oder Kollision kommt, bedarf es eines Leitungszentrums, ähnlich den Fluglotsen im Flugverkehr. Dieses stellt Daten über Verkehrsteilnehmer, Wasserstraßenverhältnisse, Wassertiefen, Strömungen, Hindernisse, Hochwassersperren, Schleusenausfällen, usw. zur Verfügung. Das Besondere: In Zukunft wird das in zwei ‚Sprachen‘ erfolgen. Das autonome Schiff erhält die Informationen digital. Mit dem Schiffsführer auf dem konventionellen Schiff wird klassisch, z.B. über Funk, kommuniziert. Werden Binnenschiffs-Führer in Zukunft also entbehrlich? „Nicht sofort“, betont Professor Bettar el Moctar, Leiter sowohl des Instituts für Schiffstechnik und Transportsysteme an der Universität Duisburg-Essen als auch des DST. „In einer ersten Phase werden die Binnenschiffe vom Leitungszentrum gesteuert. Dabei sitzt der Schiffsführer bequem im DST und kann das Binnenschiff steuern, das sich auf dem Rhein, in einem Kanal oder irgendwo anders auf der Welt befindet.“

Das Projekt VELABI ist ein Baustein in einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die vom Land NRW und vom Bund finanziert werden, um die Binnenschifffahrt zukunftsfähig zu machen. Im Fokus stehen neben der smarten Erforschung autonomer Binnenschiffe auch Umweltaspekte. Binnenschiffe durchfahren besonders in NRW Großstädte, die ohnehin mit Luftschadstoffen zu kämpfen haben. Kann es gelingen, nicht nur autonome, sondern auch emissionsfreie Binnenschiffe auf unseren Wasserstraßen zu etablieren? „Dazu braucht es noch allerhand Forschung“, bekräftigt Dr. Rupert Henn, Geschäftsführer des DST. „Wir sehen eine Aufgabe für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Die Einschätzung von Bund und Land, dass es hier Forschungsbedarf gibt, teilen wir natürlich. Die bisher eingeworbenen Projekte sind vielversprechend. Um diese gemeinsam mit unseren vielfältigen Partnern noch besser koordinieren, bündeln und abwickeln zu können, planen wir die Einrichtung eines Kompetenzzentrums. Um Planungssicherheit zu haben, braucht es dafür aber eine Grundfinanzierung. Denn gerade die Kosten, die nicht aus den Projekten bestritten werden können, machen uns zu schaffen“, unterstreicht Henn.



Auszeichnung mit dem „Unternehmerinnenbrief NRW“

Auszeichnung mit dem „Unternehmerinnenbrief NRW“
Duisburg, 14. November 2019 - Mut und gute Geschäftskonzepte zahlen sich (mal wieder) aus - vier Existenzgründerinnen überreichte Beigeordneter Andree Haack, Dezernat für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt Duisburg, das repräsentative Zertifikat „Unternehmerinnenbrief NRW“ (U-Brief NRW) am 7.11.2019 im Rathaus der Stadt Duisburg.
Die ausgezeichneten Gründerinnen aus der Region Niederrhein sind: Nadine Buddemeier, Daniela Driske, Sabine Engel und Gabriele Wenning. Haack betonte in seiner Laudatio, dass Existenzgründungen enorm wichtig für einen Wirtschaftsstandort sind und frauengeführte Unternehmen mit Mut, tragfähigen Geschäftskonzepten, aber auch durch den Aufbau persönlicher Business-Netzwerke, einen stetig steigenden Anteil der regionalen Wirtschaft für sich in Anspruch nehmen.

 

Zum Erhalt der Zertifikate, die landesweit als Qualitätssiegel für Erfolg versprechende Gründungsvorhaben gelten, mussten die Bewerberinnen ihr Unternehmenskonzept einem Fachgremium präsentieren, das sich zusammensetzt aus Vertretern der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Wirtschaftsförderungen, der Kreditinstitute sowie eines Unternehmerinnennetzwerkes und Unternehmen aus der Region.
„Den U-Brief können die vier erfolgreichen Gründerinnen einsetzen, um wichtige Türen zu öffnen:  Sie nutzen ihn für die Pressearbeit, als Empfehlung bei Kunden, als Bestätigung des Konzepts und mit  einem Paten als Entwicklungsschub“, so die Projektkoordinatorinnen des regionalen Projektbüros Niederrhein, Magdalena Kowalczyk und Karin Schillings von der Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten der Stadt Duisburg. 

 

Mehr als 150 Unternehmerinnen wurden in den vergangenen Jahren landesweit mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet, davon 34 in der Region Niederrhein. Der Unternehmerinnenbrief NRW ist eine Initiative des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und richtet sich an Gründerinnen und Unternehmerinnen, deren Beratungs- und Planungsphase bereits abgeschlossen ist.  

Magdalena Kowalczyk, Projektleitung, und Karin Schillings sind Ansprechpartnerinnen im Projektbüro für die Region Niederrhein, in der Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten der Stadt Duisburg. Sie sind erreichbar unter (0203) 283-4997 und -2249, u-brief.niederrhein@stadt-duisburg.de. Zur Webseite des Landes geht es hier: www.unternehmerinnenbrief.nrw.de

 

Den U-Brief NRW haben erhalten: 

Nadine Buddemeier:  „HervorTragend“, Dinslaken, www.hervortragend.de                                      

Nadine Buddemeier, Trageberaterin und ehemalige Bankangestellte, gründete den Trageladen „HervorTragend“ unter www.hervortragende.de. Ihr Angebot umfasst Tragetücher und -hilfen, Zubehör und Spielzeug sowie Kindersitze. In ihrem Shop, sowohl online als auch offline, erhalten Eltern qualifizierte Beratung rund um ihre Produktpalette.
Ihr Rat an alle Frauen, die sich selbstständig machen wollen: „sprecht über Eure Idee mit anderen, umgebt euch mit Menschen die bereits den Schritt in die Selbständigkeit gegangen sind. Man muss nicht alles alleine schaffen, zusammen sind wir stärker. Durch das Feedback beim Unternehmerinnenbrief habe ich viel Selbstbewusstsein getankt und konnte so einige Schritte gestärkt angehen und umsetzen.“

 

Das Produkt von Sabine Engel heißt „chronikit“ und ist zu finden unter www.chronikit.de: das Erste-Hilfe-Notfallmanagement für chronisch kranke Patientinnen und Patienten. Ob Asthma, Diabetes oder eine Allergie – im chronikit Notfall-System für Menschen mit chronischen Erkrankungen befinden sich die notwendigen Utensilien für den Notfall. Ihr Anliegen: mehr Sichtbarkeit für chronisch Kranke im Sinne echter Inklusion. Zur Gründung Ihres Unternehmens erklärt sie: „Als Start-up Gründerin und Social Entrepreneurin wünsche ich mir für uns mehr Hilfe und Unterstützung.“

 

Daniela Driske, Ingenieurin und Expertin für Managementsysteme, hat sich mit ihrem Büro für Qualitäts- und Managementsysteme selbstständig gemacht. Ihr Portfolio auch auf der website www.dd-qualität.de umfasst den Aufbau, die  Einführung und die Erhaltung  von Managementsystemen sowie die Zertifizierung. So ergeben sich Optimierungsvorschläge, mögliche Umgestaltungen für interne Verfahren oder auch Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende, um  vorhandenes Potenzial bestmöglich zu nutzen.
Humor im Business ist in ihrem Portfolio ein wichtiger „Treibstoff“. Daniela Driske resümiert: „Heute halte ich nun den Unternehmerinnenbrief in den Händen. Ich kann nur jeder Gründerin Mut machen, sich zu einer Teilnahme zu entscheiden. Es hat bei mir viel bewirkt und ich bin jetzt „angekommen" in meinem Tun. Eine kompetente Jury aus so unterschiedlichen Bereichen -  mit wertvollen Anregungen und Tipps - gibt einem so viel Sicherheit und Mut. Und das realistische Feedback findet man im realen Arbeitsleben zumeist nicht.“

 

Gabriele Wenning ist in dem Bereich Controlling beheimatet und hat sich mit dem Schwerpunkt Vertriebscontrolling selbstständig gemacht, zu finden unter www.wenning.works. Dabei bietet sie Unternehmen die Chance mit gut strukturierten Prozessen und Zahlen Ziele transparent zu machen und ihre Erreichung zu steigern. Über ihre Ansprüche sagt sie, dass sie Pionierarbeit leiste und betont, dass sie durch die Arbeit mit Daten ein anderes Denken in die Unternehmen tragen will. Die Vision für ihr eigenes Unternehmen und ihre Kunden heißt Wachstum. Sie empfiehlt sich: „Ich bin Ihre kompetente Ansprechpartnerin rund um die Digitalisierung kaufmännischer Prozesse für ein effizientes Controlling und langfristiges Wachstum."

   

V.l.: Magdalena Kowalczyk (Stadt Duisburg/Projektbüro U-Brief Niederrhein), Gabriele Wenning, Nadine Buddemeier, Beigeordneter Andree Haack (Dezernat für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt Duisburg), Daniela Driske, Sabine Engel, Karin Schillings (Stadt Duisburg, Projektbüro U-Brief Niederrhein) sowie die Experten der Jury - Foto: Stadt Duisburg


Zehn Jahre Konfuzius-Institut

China und das Ruhrgebiet im Dialog
Duisburg, 13. November 2019 - Chinesischkurse, Kalligraphie und Kampfkunst beim China-Tag im Zoo Duisburg, das große Chinesische Frühlingsfest Duisburg in der Mercatorhalle, China-Ausstellungen und -Konzerte, das Forum zur „Neuen Seidenstraße“ mit internationalen Gästen aus Wissenschaft, Industrie und Politik oder die „Chinagespräche Metropole Ruhr“ mit Experten aus Deutschland und China im Podium – dies sind nur einige Beispiele der Arbeit des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr.

Seit dem Jahr 2009 setzt sich das deutsch-chinesische Team dafür ein, Kontakte zu knüpfen, die China-Kompetenz im Ruhrgebiet zu stärken und das wachsende Interesse an Chinathemen abzudecken. Beteiligt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Partneruniversitäten Wuhan und Duisburg-Essen.
Der wissenschaftliche Austausch und die Vermittlung von Erkenntnissen aus der Forschung direkt in die Gesellschaft stehen am Konfuzius-Institut im Vordergrund. Hier haben die InstitutsdirektorInnen und zahlreiche ExpertInnen auf Einladung des Konfuzius-Instituts in zehn Jahren in über 100 öffentlichen Vorträgen und Gesprächsrunden ein breites Spektrum an Chinathemen aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft diskutiert.

Diese Informationsveranstaltungen ergänzen den Sprachunterricht für ganz unterschiedliche Zielgruppen, von Kindesbeinen an bis hin zum Intensivsprachkurs, der fit für das Chinageschäft macht. Sprachkursangebote Chinesisch sind durch das Konfuzius-Institut in den vergangenen zehn Jahren zu einer festen Größe in der Region geworden.
Feierlichkeiten finden in Duisburg, Essen und Moers statt: Anlässlich des Jubiläums ist ein Musikensemble der Universität Wuhan zu Gast, das am 22.11.2019 das Rathaus Duisburg mit den Klängen ihrer traditionellen chinesischen Instrumente erfüllen wird. Zu der Feier sind Kooperationspartner aus China und Deutschland geladen und der bekannte deutsche Sinologe Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer hält einen Festvortrag zu den alten und neuen Seidenstraßen.

Daneben gibt es öffentliche Konzerte an zwei Partnerschulen des Konfuzius-Instituts: Am 25.11.2019 treten die Gäste aus Wuhan um 16:00 Uhr im Adolfinum in Moers auf und am 26.11.2019 sind sie um 18:00 Uhr für ein Konzert am Burggymnasium in Essen zu Gast. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.

Zitat Prof. Dr. LU Xiaoyan, Direktorin (Sprache und Kultur Chinas): „In Zeiten zunehmend enger internationaler Beziehungen werden Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen immer wichtiger. In diesem Sinne, haben wir die vergangenen zehn Jahre Anstrengungen unternommen, den Menschen China, die chinesische Sprache und die chinesische Kultur näher zu bringen.“ Foto Konfuzius-Institut Metropole Ruhr

Zitat Prof. Dr. Markus Taube, Direktor (Wirtschaft Chinas - Foto IN-EAST):
„Ökonomische Strukturen und deutsch-chinesische Kooperationsmodelle, die vor zehn Jahren noch Bestand hatten, sind heute obsolet und von Phänomenen abgelöst worden, die damals zum Teil außerhalb des Erwartungsspektrums lagen.“

Zitat Prof. Dr. Thomas Heberer, Direktor (Gesellschaft und Politik Chinas - Konfuzius-Institut Metropole Ruhr):
„Chinas Verhalten zeigt, dass es durchaus bereit ist zu Dialog und Mitwirkung an der Gestaltung globaler Herausforderungen. Ein konstruktiver Dialog setzt zugleich ein wechselseitiges Verstehen voraus. Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr betrachtet es als seine grundlegende Aufgabe, an einem solchen Verständigungsprozess mitzuwirken.“  


Praxistag „Additive Fertigung“ – spannende Einblicke in 3D im Tectrum

70 begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Chance zur Information und zum Mitmachen

Duisburg, 13. November 2019 - Ein voller Erfolg war der erste Praxistag zur „Additiven Fertigung“ im Duisburger Tectrum. Rund 70 Besucherinnen und Besucher hatten sich zu der kostenfreien Veranstaltung eingefunden und nutzten begeistert die Chance zur Information und zum Mitmachen.  
Im Fokus dabei standen 3D-Druckverfahren, -materialien, Exponate und Lösungen genauso wie Live-Anwendungen. Die Veranstaltung ins Leben gerufen hatten die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) in Kooperation mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation“ sowie der Niederrheinischen IHK.  

Nach Begrüßung durch GFW-Projektmanager Andrée Schäfer und IHK-Innovationsreferentin Lisa Altvater, stellte Prof. Dr. Gerd Witt von der Universität Duisburg-Essen einen umfassenden Überblick über Chancen und Herausforderungen der additiven Fertigung vor. Im anschließenden „World Café“, einer Brainstorming-Methode, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an Demonstrationsinseln und Ausstellungsständen direkt mit den Experten aus dem Bereich „Additive Fertigung“ und dem Veranstaltungsteam auszutauschen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Die zahlreichen Exponate, die zur Veranschaulichung dienten, machten die komplexe Materie „begreifbar“.  

Eine Diskussionsrunde zum Thema „Additive Fertigung in Wertschöpfungsnetzen: Sicherheits- und Schutzmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Blockchain“ sowie eine Ideenwerkstatt zur Additiven Fertigung in der Unternehmenspraxis rundeten die interaktiv gestaltete Veranstaltung ab.  
GFW-Projektmanager Andrée Schäfer betont: „Als Wirtschaftsförderung ist es uns besonders wichtig, Firmen einen Wissensvorsprung zu ermöglichen. Auch wollen wir Unternehmen und Fachkräften bei Veranstaltungen wie dieser, die Bandbreite an Einsatzfeldern, deren Potenziale und auch die rechtlichen Grenzen aufzeigen. Alles das ist durch die Vortragenden, Professor Dr. Gerd Witt, Dr. Matthias Nobbe und Christopher Nigischer, gelungen.“

IHK-Referentin Lisa Altvater erläutert: „Unsere Region hat hervorragende Kompetenzen im Bereich der Additiven Fertigung, die wertvollen Input für die Innovationsfähigkeit unserer Unternehmen liefern. Wir setzen uns für den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis ein, indem wir Wissenschaft und Wirtschaft bei Veranstaltungen wie dieser miteinander vernetzen. Durch den interaktiven Charakter der Veranstaltung haben wir aufgezeigt, wo sich Kooperationen lohnen können.“  

Bild mit 3D Drucker: Ferdinand Bunte von Mark3D erläutert die Möglichkeiten des Drucks hochfester Bauteile. Bildrechte: GFW Duisburg / Urheber: Andree Schäfer  


- Duisburg bietet 660 Restaurants und Gaststätten
- Wann kommt das autonom fahrende, emissionsfreie Binnenschiff?
- Gestrickte 3D-Autositzbezüge

Gastro-Tipp: Für die Weihnachtsfeier nach einem Dehoga-Lokal suchen
Duisburg, 13. November 2019 - Tipp für die Qual der Wahl bei der Weihnachtsfeier: Firmen, die in Duisburg noch einen Ort zum Anstoßen mit den Mitarbeitern suchen, sollten einen Qualitätscheck machen. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG): „Wem gutes Essen und Trinken, aber auch ein professioneller Ablauf und eine freundliche Bewirtung wichtig sind, der sollte auf ein Lokal mit Dehoga-Plakette setzen“, empfiehlt NGG-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hufer.
Zwar habe man mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) als Gewerkschaft einige Streitpunkte. „Aber klar ist auch: Restaurants, die Mitglied im Arbeitgeberverband sind, bezahlen ihre Mitarbeiter im Schnitt besser, geben mehr Urlaub und häufiger ein Weihnachtsgeld. Die Dehoga-Plakette ist damit eine gute Orientierung für die Weihnachtsfeier. Denn wo Tarifverträge gelten, ist in der Regel auch Qualität und Fairness zu haben“, so Hufer. In Duisburg gibt es nach Angaben des Statistischen Landesamtes 660 gastronomische Betriebe.
„Welche von ihnen Dehoga-Mitglied sind, ist auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen. Deshalb sollte man in jedem Fall vorher anrufen und gezielt nachfragen“, rät Hufer. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein ist überzeugt: „Der Braten oder die Kartoffelklöße schmecken noch mal so gut, wenn man weiß, dass sie unter fairen Bedingungen zubereitet wurden. Das gilt nicht nur zur Weihnachtszeit.“



Green & Smart Shipping in NRW. Wann kommt das autonom fahrende, emissionsfreie Binnenschiff?

NRW kann angesichts übervoller Straßen und Schienenwege auf keinen Verkehrsträger verzichten. Die Wasserstraßen haben daher seit jeher eine große Bedeutung. Rund 25 Prozent aller Gütermengen werden mit dem Binnenschiff transportiert. Doch kann das System Wasserstraße mit Schiene und Straße weiterhin mithalten? Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Binnenschifffahrt grüner und smarter werden. Sind autonom fahrende Binnenschiffe mit Elektroantrieb die Zukunft?
Um das herauszufinden und erste Schritte in diese Richtung zu realisieren, ist NRW bestens geeignet: Mit Rhein, Ruhr und einem engen Kanalnetz bildet NRW eine ideale Modellregion. Ein Testfeld auf dem Dortmund-Ems-Kanal ist bereits vorbereitet. Zur Entwicklung und Erprobung von „Green & Smart Shipping“, soll eine Gesellschaft gegründet werden, die die Expertise aus Wissenschaft und Wirtschaft bündelt – damit NRW ein Vorreiter in Deutschland bleibt!
Die aktuelle Forschung und Entwicklung in diesem Bereich wird auf der Veranstaltung in kompakter Form und gut verständlich erläutert. Anschließend diskutieren die Vortragenden mit dem Publikum über die Bedeutung und die Zukunft der Binnenschifffahrt in NRW – und darüber hinaus.
Eine Führung durch das DST und die Ausstellung „Zukunftsvisionen“ gehören ebenfalls zum Rahmenprogramm. Die Veranstaltung ist öffentlich, kostenfrei und richtet sich an Interessierte aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Eintritt frei.
Teilnahme nach Anmeldung. Datum: Donnerstag, 14.11.2019 16:00-17:30 Uhr + Führung, Ausstellung & Empfang Veranstaltungsort: DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e. V. Oststraße 77 47057 Duisburg

Gestrickte 3D-Autositzbezüge
Ford stellt eine neue, wegweisende Technologie vor, die die Herstellung von gestrickten 3D-Autositzbezügen ermöglicht. Hierdurch sollen Kunden in die Lage versetzt werden, individuelle Designs für Sitzbezüge zu erstellen sowie personalisierte Details wie Taschen und Polster hinzuzufügen. Darüber hinaus stehen für die warme Sommerzeit besonders atmungsaktive Materialien zur Auswahl.
Die hierbei verwendeten Produktionsmethoden kommen ursprünglich bei der Herstellung von Laufschuhen, Kleidung und Möbeln zum Einsatz. Auch in puncto Konnektivität setzt diese Technologie neue Maßstäbe. So kann über die innovativen Strick-Sitzbezüge zum Beispiel der Gesundheitszustand des Fahrers überwacht oder das eigene Smartphone drahtlos aufgeladen werden.
„Menschen lieben es, Gegenstände oder ihr Umfeld zu personalisieren. Genau dies möchten wir mit unserem kundenzentrierten Designansatz und den innovativen Sitzbezügen unterstützen. Durch seine intuitive Funktionalität bietet 3D-Strick außerdem ungeahnte Möglichkeiten, die das Fahren deutlich komfortabler machen,“ sagte Anais Castinel, Interior Designer, Ford of Europe.
Weitere Vorteile von 3D-Strick sind eine höhere Flexibilität bei der Gestaltung, die Reduzierung von Produktionsschritten sowie eine effizientere Materialnutzung, da das Schneiden bzw. Nähen von Stoffen entfällt und zahlreiche Garne aus Polyester, Wolle, Seide, Kohlefaser oder recycelten Materialien verwendet werden können.

Kunden können für die Vorder- und Rücksitze zwischen verschiedenen Bezügen wählen. Zum Sortiment gehören ebenfalls Designs für Kinder sowie spezielle Bezüge für Haustiere. Darüber hinaus können die Bezüge mit individuellen Farbkombinationen und Grafiken personalisiert werden. Durch ihre hochpräzise Produktionsmethode bieten die gestrickten 3D-Bezüge zudem eine bessere Passform und Qualität als herkömmliche Sitzbezüge. Die Technologie lässt sich theoretisch nicht nur auf Sitze, sondern auf den gesamten Innenraum anwenden. Durch 3D-Strick im Bereich der Instrumententafel oder an den Türen können zum Beispiel Design-Effekte entstehen, die sich je nach Blickwindel verändern.


Gestrickte 3D-Autositzbezüge erlauben ein neues Maß an Personalisierung und Konnektivität. "obs/Ford-Werke GmbH" - Foto  Ford-Werke GmbH


Unternehmensziel: CO2-Reduktion

Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Arla Foods startet europaweites Klimacheck-Programm für seine Milchbetriebe
Die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods startet Anfang 2020 ein Klimacheck-Programm für seine 9.900 Arla Landwirte in sieben europäischen Ländern, 1.750 davon in Deutschland. Hierzulande ist Arla Foods eines der führenden Molkereiunternehmen und mit Marken wie Arla Buko, Arla Skyr und Arla Kærgården stark im Einzelhandel vertreten.
Mit dem neuen Programm soll die Reduzierung von CO2e-Emissionen auf den Höfen in den nächsten zehn Jahren deutlich beschleunigt werden, auf eine jährliche Reduktion von 3 Prozent. Zudem entsteht einer der weltweit größten digitalen Datensätze von extern verifizierten Klimadaten aus der Milchwirtschaft, mit Hilfe dessen die Arla Landwirte ihre Klimabilanz kontinuierlich verbessern können. Arla Foods hat es sich zum Ziel gesetzt seine CO2-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 um 30 Prozent pro Kilogramm Milch zu senken und bis 2050 auf Netto-Null-Emissionen hinzuarbeiten.
Dabei spielen die Höfe eine wichtige Rolle, da ein großer Anteil der Gesamtemissionen in der Wertschöpfungskette von Milchprodukten von den Milchbetrieben stammt. Bereits heute gehören die Arla Landwirte zu den klimafreundlichsten Milchbauern der Welt. Sie benötigen zur Produktion ihrer Milch weniger als die Hälfte der durchschnittlichen, weltweit ausgestoßenen CO2-Emissionen bei der Milchproduktion.

"Molkereiprodukte sind in Bezug auf ihre Klimabilanz eine ausgezeichnete natürliche Nährstoffquelle. Dennoch möchten wir das Verhältnis von Nährstoffgehalt zu CO2-Ausstoß noch weiter verbessern. Seit 1990 haben die Arla-Landwirte ihre Emissionen bereits um 24 Prozent pro Kilogramm Milch gesenkt. Aber wir sehen auch, dass dies nicht ausreicht. Wie in jeder anderen Branche müssen auch wir mehr tun und schneller handeln", so Jan Toft Nørgaard, Aufsichtsratsvorsitzender von Arla Foods und dänischer Landwirt.
Die neuen, standardisierten Klimachecks bauen auf einem bereits bestehenden Modell auf, das seit 2013 erfolgreich in Dänemark eingesetzt wurde. Das Verfahren hilft den Landwirten, Emissionen im eigenen Betrieb zu identifizieren und sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche individuellen Maßnahmen sie zur CO2-Reduktion ergreifen können.
Das Modell beruht auf der international anerkannten Methode zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks, die von der International Dairy Federation entwickelt wurde. Digitale Datenerfassung und Beratung zur Erarbeitung individueller Maßnahmen Im ersten Schritt des Klimachecks erfassen die Landwirte ihre individuellen Betriebsdaten auf einer digitalen Plattform: von der Herdengröße über die Haltung, die produzierte Milchmenge, den Futterverbrauch, die Futtermittelproduktion, den Energie- und Kraftstoffverbrauch bis hin zur Erzeugung erneuerbarer Energien. So bekommt der Landwirt ein klares Bild seiner gesamten CO2-Emissionen pro Liter produzierter Milch.

Im zweiten Schritt werden die Daten von einem externen Berater geprüft und im Rahmen eines Beratungsgesprächs werden gemeinsame Verbesserungenmöglichkeiten mit dem Landwirt besprochen sowie konkrete Maßnahmen erarbeitet. Diese können etwa in einer veränderten Futterzusammensetzung bestehen, wodurch die ausgeschiedenen Gase bei Kühen verringert werden können. Auch der optimierte Einsatz von Gülle hilft die CO2-Emissionen eines Hofes zu reduzieren, z.B. wenn Gülle in einer Biogasanlage verwendet wird, die dann erneuerbare Energie liefert.

Finanzieller Anreiz zur Unterstützung des Programms
Im Rahmen des neuen, freiwilligen Programms unterstützt Arla Foods seine Landwirte dabei eine Einsparung von durchschnittlich 3 Prozent pro Jahr zu erzielen, damit das Unternehmen seine Gesamtziele erreichen kann. Landwirte, die das frühere Klimacheck-Programm genutzt haben, konnten ihren CO2-Ausstoß um bis zu vier Prozent pro Jahr senken.
Um die Landwirte bei der Verwendung des neuen Klimachecks zu unterstützen, hat der Aufsichtsrat von Arla entschieden, dass Landwirte, die 2020 an dem Programm teilnehmen, eine zusätzliche Vergütung in Höhe von einem Eurocent pro Kilogramm Milch erhalten. Diese Maßnahme zeigt, welchen Stellenwert das Programm für das Unternehmen hat. Aufsichtsratschef Jan Toft Nørgaard erwartet, dass die überwiegende Mehrheit der Arla-Landwirte am freiwilligen Klimacheck teilnimmt und so die Reduzierung der CO2-Emissionen beschleunigt wird.

Zusammenarbeit mit dem Agrarsektor und der Wissenschaft
Mit den Daten von potenziell 9.900 europäischen Arla Milchbetrieben erfasst Arla einen der weltweit größten Sätze von extern verifizierten Klimadaten aus der Milchwirtschaft. Dies wird nicht nur die Grundlage für die Verbesserung in den eigenen Betrieben auch mittels Benchmarking sein, sondern ist darüber hinaus ein erster Schritt zu etwas noch viel Größerem: "Die Daten werden genutzt, um in Zusammenarbeit mit dem Agrarsektor und Forschungseinrichtungen mehr Wissen zu erlangen und zu wissenschaftlich-basierten Lösungen zu kommen. Dies ist essenziell wichtig bei der Entscheidung, welche Maßnahmen uns im Kampf gegen den Klimawandel weiterbringen", sagt Jan Toft Nørgaard.

Best Practice auf einem deutschen Hof in der Nordeifel
Dass die Arla Landwirte bereits heute zu den klimafreundlichsten Milchbauern der Welt zählen, zeigen viele Best Practice Beispiele wie das von Arla Landwirt Manfred Graff, der seinen Betrieb mit rund 250 Milchkühen in der Nordeifel, Nähe Aachen hat. Dank einer Biogasanlage wird der Kuhmist besonders umweltverträglich genutzt und in wertvolle Energie umgewandelt.
Dadurch arbeitet der Betrieb bei Strom und Wärme völlig autark und speist jährlich noch 3,4 Mio. kWh ins öffentliche Stromnetz ein. Und auch in vielen anderen Bereichen ist der Betrieb auf nachhaltiges und umweltfreundliches Wirtschaften ausgerichtet. Das zeigt sich auch im Ergebnis des Klimachecks von Manfred Graff, den er im Rahmen einer Pilotphase kürzlich durchgeführt hat. Mit 0,92 kg CO2e pro kg Milch liegt er unter dem Arla Durchschnitt von 1,15 kg CO2e pro kg Milch. Zum Vergleich: Der globale Durchschnitt in der Milchproduktion liegt bei 2,5 kg CO2e pro kg Milch."Der Klimacheck hat mir detailliert gezeigt, in welchen Bereichen wir bereits sehr gut aufgestellt sind und wo wir noch besser werden können.

Besonders beim Futtermanagement haben wir noch Verbesserungspotenzial, das wir jetzt angehen. Dank der Klimachecks können wir Arla Landwirte individuelle Lösungen für unsere Betriebe erarbeiten und unseren positiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Als Branchenvorreiter gehen wir als Arla entschlossen voran", so Manfred Graff, der als deutscher Vertreter auch im Aufsichtsrat von Arla Foods sitzt. Unternehmensweite Initiativen zur Senkung der CO2-Emissionen Neben den Maßnahmen zur CO2-Reduktion auf den Arla Höfen, verfolgt Arla zahlreiche Initiativen in seiner gesamten Wertschöpfungskette von der Produktion, über die Logistik bis zum Vertrieb, um noch klimafreundlicher zu produzieren.
So stellt das Unternehmen etwa bis Ende dieses Jahres europaweit 600 Millionen Frischmilchverpackungen auf biobasierte Materialien um und macht 560 Millionen Becher recyclebar, die für Produkte wie Joghurt und Sahne eingesetzt werden. Dabei entfallen 205 Millionen Becher auf den deutschen Markt. Mit beiden Maßnahmen werden insgesamt 7.330 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Bis 2030 sollen die Emissionen, die allein auf Verpackungen zurückzuführen sind, jährlich um rund 8.000 Tonnen CO2 gesenkt werden.

Arla Foods ist eine europäische Molkereigenossenschaft und gehört den rund 9.900 Arla Landwirten aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Luxemburg, Schweden und den Niederlanden. Das Unternehmen mit rund 19.000 Mitarbeitern erwirtschaftete 2018 einen globalen Umsatz von 10,4 Mrd. Euro. Arla Produkte werden weltweit unter bekannten Markennamen wie Arla®, Castello®, Lurpak® und Puck® in mehr als 120 Ländern der Erde vertrieben.
Das Unternehmen ist der weltweit größte Hersteller von Molkereiprodukten in Bio-Qualität. In Deutschland ist Arla Foods mit starken Marken wie Arla Buko®, Arla® Skyr und Arla Kærgården® vertreten.
Deutschland gehört zu den sechs Kernmärkten des Unternehmens. Hierzulande ist Arla Foods das drittgrößte Molkereiunternehmen und beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter in zwei großen Milchwerken und der Deutschland-Zentrale in Düsseldorf. 1.770 deutsche Genossenschaftsmitglieder beliefern die Werke mit Milch.

 

Wann kommt das autonom fahrende, emissionsfreie Binnenschiff?

Green & Smart Shipping in NRW.
Duisburg, 12. November 2019 - NRW kann angesichts übervoller Straßen und Schienenwege auf keinen Verkehrsträger verzichten. Die Wasserstraßen haben daher seit jeher eine große Bedeutung. Rund 25 Prozent aller Gütermengen werden mit dem Binnenschiff transportiert. Doch kann das System Wasserstraße mit Schiene und Straße weiterhin mithalten? Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Binnenschifffahrt grüner und smarter werden. Sind autonom fahrende Binnenschiffe mit Elektroantrieb die Zukunft?
Um das herauszufinden und erste Schritte in diese Richtung zu realisieren, ist NRW bestens geeignet: Mit Rhein, Ruhr und einem engen Kanalnetz bildet NRW eine ideale Modellregion. Ein Testfeld auf dem Dortmund-Ems-Kanal ist bereits vorbereitet. Zur Entwicklung und Erprobung von „Green & Smart Shipping“, soll eine Gesellschaft gegründet werden, die die Expertise aus Wissenschaft und Wirtschaft bündelt – damit NRW ein Vorreiter in Deutschland bleibt!
Die aktuelle Forschung und Entwicklung in diesem Bereich wird auf der Veranstaltung in kompakter Form und gut verständlich erläutert. Anschließend diskutieren die Vortragenden mit dem Publikum über die Bedeutung und die Zukunft der Binnenschifffahrt in NRW – und darüber hinaus.

Eine Führung durch das DST und die Ausstellung „Zukunftsvisionen“ gehören ebenfalls zum Rahmenprogramm. Die Veranstaltung ist öffentlich, kostenfrei und richtet sich an Interessierte aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Eintritt frei.

Teilnahme nach Anmeldung. Datum: Donnerstag, 14.11.2019 16:00-17:30 Uhr + Führung, Ausstellung & Empfang Veranstaltungsort: DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e. V. Oststraße 77 47057 Duisburg

Gewerbeimmobilienmesse GIMDU 2019: Spannend, bunt und abwechslungsreich

Duisburg, 12. November 2019 - Die dritte Gewerbeimmobilienmesse Duisburg war ein voller Erfolg. „Es hat sich ausgezahlt, nach einjähriger Messe-Pause mit einem modifizierten Konzept zu starten. Insbesondere die Immobilienauktion am zweiten Messetag war der sprichwörtliche Hammer“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), dem Veranstalter der GIMDU. Über 300 Messebesucher sprechen für sich; allein der Tagungsraum, durch den bei der Versteigerung ein Hauch von Sotheby´s wehte, war bis auf den letzten Platz gefüllt.  
Nachdem Oberbürgermeister Sören Link die Messe gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Andree Haack, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer und Michael Rüscher, Geschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, eröffnet hatte, präsentierte Michael Buchholz, Leiter der Region West der Aurelis Real Estate Service GmbH, vor großem Publikum das Modell des Aurelis-UnternehmerParks, dessen Prototyp in Duisburg-Hochfeld „Am Wasserturm“ an der Heerstraße entstehen soll.  
Neu im Programm war auch eine Workshopreihe für chinesischsprachige Investoren in Mandarin, durchgeführt von GFW-Projektmanagerin Kai Yu. Hierbei ging es unter anderem um den notariellen Rechtsverkehr mit chinesischen Gesellschaften beim Erwerb von Gewerbe-immobilien in Deutschland. Dem deutschsprachigen Publikum stellten die 19 Aussteller der GIMDU in Kurzvorträgen aktuelle Bauprojekte und Wissenswertes rund um Gewerbeimmobilien vor. Neben der Immobilienauktion gab es 120 ausgestellte Exposes von Duisburger Objekten.  
„Ohne unsere Sponsoren hätten wir die Messe nicht derart mit Leben füllen können. Daher gilt ihnen – insbesondere der Aurelis Real Estate Service GmbH, der Armin Quester Immobilien GmbH, der CUBION Immobilien AG, der Fokus Development AG, der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH sowie der Selektive Immobilien Service GmbH – unser Dank“, betont Meurer, und ergänzt: „Die Messe zum Erfolg geführt haben schlussendlich auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, Bieterinnen und Bieter sowie Immobilienverkäuferinnen und Verkäufer sowie die Vorstände Matthias Knake und René Silva von der Auktionshaus Karhausen AG.“  

Von 18 Objekten, die bei der Versteigerung „unter den Hammer kamen“, wechselten elf noch am selben Tag den Eigentümer. Für ein Wohn- und Geschäftshaus in Hochfeld, für das vorab zwei schriftliche Gebote eingegangen waren, wurde der Höchstpreis von 755.000 Euro erzielt; unzählige Schaulustige verfolgten die Versteigerung auch dieses Objektes, bei der sich zwei Telefonbieter einen Zweikampf lieferten. Spannung lag in der Luft, als sich zwei im Saal Anwesende ein Rennen um ein Mehrfamilienhaus mit Grundstück an der Amtsgerichtsstraße in Ruhrort lieferten. Ebenfalls einen wahren Run gab´s auf ein leerstehendes Gewerbeobjekt an der Werthauser Straße 160 in Hochfeld. Lag das Mindestgebot noch bei 195.000 Euro, so erfolgte der Zuschlag erst bei stattlichen 390.000 Euro.
„Dabei handelt es sich um ein absolut klassisches Gewerbeobjekt. Das zeigt einmal mehr, dass ein großer Bedarf und ein hohes Interesse an solchen Objekten in Duisburg besteht, die sich optimal für einen kleinen oder mittleren Handwerksbetrieb eignen“, so GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski.   Das Organisations-Team der GIMDU – Manuela Kaminski, Christian Felix Hendel und Annegret Angerhausen-Reuter – freuen sich auf eine Neuauflage der Messe, die konzeptionell stetig weiterentwickelt werden soll.  

Alle diejenigen, die sich während der Messetage noch für keines der ausgestellten Objekte entscheiden konnten oder im Nachgang noch Interesse an einem der noch zu ersteigernden Objekte wie dem Grundstücksareal haben, auf dem sich der „Steinbruch“ befindet, können sich bei der GFW Duisburg melden. Die Duisburger Wirtschaftsförderer stellen dann den Kontakt zur Auktionshaus Karhausen AG her.
Interessenten melden sich bei: Manuela Kaminski, Telefon: 0203 / 36 39 – 375, E-Mail: kaminski@gfw-duisburg.de oder bei Christian Felix Hendel, Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail: hendel@gfw-duisburg.de     
 

HAMBORNER REIT AG: Aufsichtsratsvorsitzende will nicht mehr

Duisburg, 12. November 2019 - Die Vorsitzende des Aufsichtsrats der HAMBORNER REIT AG, Frau Bärbel Schomberg, hat der Gesellschaft soeben mitgeteilt, dass sie bei der anstehenden regulären Neuwahl des Aufsichtsrats im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung am 6. Mai 2020 nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung steht.
Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der HAMBORNER REIT AG wird im Vorfeld der ordentlichen Hauptversammlung 2020 einen geeigneten Nachfolger für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der HAMBORNER REIT AG vorschlagen.

 

Weltpremiere in Duisburg: Erstmaligen Einsatz von Wasserstoff im Hochofen

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart startet bei thyssenkrupp Versuchsreihe zum erstmaligen Einsatz von Wasserstoff im Hochofen

Duisburg, 11. November 2019 - thyssenkrupp Steel hat in Duisburg eine Weltpremiere gefeiert: Der Duisburger Stahlhersteller startete eine Versuchsreihe zum Einsatz von Wasserstoff im laufenden Hochofenbetrieb. Es sind die bislang ersten Tests dieser Art. Sie dienen dem Ziel, die bei der Stahlherstellung entstehenden CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren. Der Versuchsstart im Beisein von NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart markiert einen Meilenstein in der Transformation zur klimaneutralen Stahlproduktion.

 

Zwischenziel 2030: 30 Prozent weniger Emissionen

Die nun gestartete Versuchsreihe ist ein wichtiger Baustein der Klimastrategie von thyssenkrupp. Bis 2050 will das Unternehmen klimaneutral werden. Bereits bis zum Jahr 2030 sollen die Emissionen aus Produktion und Prozessen (die sogenannten Scope 1-Emissionen) im eigenen Unternehmen sowie die Emissionen aus dem Bezug von Energie (Scope 2) um 30 Prozent reduziert werden. „Wir haben uns mit unserer Klimastrategie ein klares Ziel gesetzt.“, sagte Dr. Klaus Keysberg, Mitglied des Vorstands der thyssenkrupp AG, zuständig für Materialgeschäfte des Konzerns.

 „Die Stahlproduktion nimmt für die Erreichung unserer Klimaziele eine wichtige Rolle ein, denn der Hebel der Sparte bei der Senkung der Emissionen ist groß. Deswegen treiben wir den Wandel zur Wasserstofftechnologie mit aller Kraft voran.“

 

Transferstelle, an der der Wasserstoff ins System eingespeist wird. Im Hintergrund: Hochofen 8.

Wasserdampf statt CO2
Beim klassischen Hochofenprozess werden für die Herstellung von einer Tonne Roheisen rund 300 Kilogramm Koks und 200 Kilogramm Kohlenstaub benötigt. Der Kohlenstaub wird im unteren Schachtbereich des Hochofens als zusätzliches Reduktionsmittel über 28 sogenannte Blasformen eingeblasen. Zum Versuchsstart wurde heute an einer dieser Blasformen am Hochofen 9 Wasserstoff injiziert. Damit beginnt eine Versuchsreihe, in der thyssenkrupp Steel den Einsatz von Wasserstoff schrittweise erst auf alle 28 Blasformen dieses Hochofens und ab dem Jahr 2022 dann auf alle drei weiteren Hochöfen ausweiten will. Der Vorteil: Während beim Einsatz von Einblaskohle CO2-Emissionen entstehen, entsteht beim Einsatz von Wasserstoff Wasserdampf. Somit können bereits an dieser Stelle im Produktionsprozess bis zu 20 Prozent CO2eingespart werden.

„Der heutige Tag ist wegweisend für die Stahlindustrie“, sagte Premal Desai, Sprecher des Vorstands von thyssenkrupp Steel Europe. „Wir leisten hier Pionierarbeit. Die Nutzung von Wasserstoff ist der entscheidende Hebel für eine klimaneutrale Stahlproduktion. Der heutige Versuch ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Transformation unserer Produktion, an deren Ende grüner Stahl stehen wird. Gleichzeitig sehen wir, was alles möglich ist, wenn Unternehmen und Politik gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Für die Förderung des Projekts sind wir dem Land NRW sehr dankbar.“

 

Förderung durch Land NRW

Das Projekt wird im Rahmen der von der Landesregierung gestarteten Initiative IN4climate.NRW gefördert und vom Betriebsforschungsinstitut des VdEH (BFI) wissenschaftlich begleitet. Im April 2019 übergab die Landesregierung den Förderbescheid für die erste Testphase. NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Das Projekt ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Industrie und ein schönes Beispiel dafür, wie innovative Schlüsseltechnologien aus Nordrhein-Westfalen heraus entwickelt werden können. Wir müssen die Nutzung von Wasserstoff im Industriesektor weiter vorantreiben, denn sie bietet gerade bei der Stahlherstellung große Chancen“.  

 

Vom Labor in den Industriemaßstab

Der Versuchsstart markiert auch den Übergang des Projekts in den industriellen Maßstab. In den letzten Monaten wurden vorgelagerte Untersuchungen und Simulationsrechnungen durchgeführt. Mit dem Versuch im laufenden Hochofen wird das Projekt auf die nächste Ebene gehoben. „Wir wollen durch die Nutzung von Wasserstoff die Emissionen senken und gleichzeitig weiterhin Roheisen in gewohnter Qualität produzieren“, erläutert Dr. Arnd Köfler, Produktionsvorstand von thyssenkrupp Steel Europe. „Gleichzeitig gilt auch: wir betreten mit der Versuchsreihe am Hochofen 9 technologisches Neuland. Es geht jetzt darum, den Betriebsablauf im Hochofen kontinuierlich zu analysieren und auszuwerten. Die Ergebnisse werden uns helfen, die Ausweitung des Wasserstoffeinsatzes auf alle 28 Blasformen des Hochofens gezielt anzugehen.“

 

Wasserstoff-Infrastruktur gewinnt an Bedeutung
Wasserstoff wird in den kommenden Jahrzehnten ein zentraler Treiber für die Klimastrategie von thyssenkrupp Steel sein. Nach der Umstellung der Hochöfen plant das Unternehmen ab Mitte der 2020er-Jahre den Aufbau von großtechnischen Direktreduktionsanlagen, die dann mit wasserstoffhaltigen Gasen betrieben werden. Der dort produzierte Eisenschwamm wird zunächst in den bestehenden Hochöfen eingeschmolzen, soll langfristig aber in Elektrolichtbogenöfen mit Hilfe erneuerbarer Energien zu Rohstahl verarbeitet werden.

Mit Air Liquide ist beim Einblasversuch ein Projektpartner an Bord, der über Expertise in der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Produktion über die Speicherung bis hin zur Entwicklung von Endverbraucheranwendungen verfügt. Gilles Le Van, Vorsitzender der Geschäftsführung von Air Liquide Deutschland: „Wasserstoff ist der Schlüssel zu Energiewende und industrieller Transformation gleichermaßen. Dieses besondere Molekül kann beides sein: Grundstoff für die Wirtschaft und Medium zur Energiespeicherung und
-rückgewinnung. Bei Air Liquide sind wir vom Potenzial einer weltweiten Wasserstoffwirtschaft überzeugt – und bringen mehr als 60 Jahre Erfahrung und Innovationskraft in diesem Feld in die gemeinsame Projektarbeit ein. So gestalten wir zusammen die Wasserstoffzukunft in Deutschland und tragen zum Erreichen der Klimaziele bei.“ 

NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart beim Eintragen ins Goldene Buch – gemeinsam mit (v.l.n.r.) Premal Desai, Sprecher des Vorstands thyssenkrupp Steel Europe, thyssenkrupp AG Vorstand Dr. Klaus Keysberg, Gilles Le Van, Vorsitzender der Geschäftsführung von Air Liquide Deutschland, und thyssenkrupp Steel Europe Produktionsvorstand Dr. Arnd Köfler.


Einblasversuch Hochofen - v.l.: Dr. Jens Reichel, Leiter Technische Dienstleistungen & Energie thyssenkrupp Steel Europe, Gilles Le Van, Vorsitzender der Geschäftsführung von Air Liquide Deutschland, Premal Desai, Sprecher des Vorstands thyssenkrupp Steel Europe, der stellvertretende thyssenkrupp Steel Europe Betriebsratsvorsitzende Horst Gawlik, NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, thyssenkrupp AG Vorstand Dr. Klaus Keysberg, der thyssenkrupp Steel Europe Gesamtbetriebsratsvorsitzende Tekin Nasikkol, thyssenkrupp Steel Europe Produktionsvorstand Dr. Arnd Köfler, Henning Rehbaum, Sprecher für Wirtschaft, Energie und Landesplanung der CDU-Fraktion im Landtag NRW, und Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer IHK zu Dortmund.

 

Erste Duisburger Immobilienauktion GIMDU als Messe-Highlight

Am zweiten Tag der kommen rund 19 Objekte „unter den Hammer“

Neudorfer Steinbruch-Areal fand keinen Interessenten

Duisburg, 07. November 2019 - Am zweiten Tag der Duisburger Gewerbeimmobilienmesse, kurz: GIMDU, weht ein Hauch von Sotheby´s durch das CityPalais: Dann, wenn der Hammer fällt und eines der 19 Objekte, vorrangig aus Duisburg, einen neuen Eigentümer gefunden hat.
„Da an benachbarten A-Standorten wie Düsseldorf der Markt leergefegt ist, bin ich sehr zuversichtlich, dass unser Angebot auf eine relevante Nachfrage bei Unternehmerinnen und Unternehmern sowie gewerblichen Investoren stoßen wird“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und GFW-Mitgeschäftsführer. Das gilt umso mehr, da die Bandbreite der zu ersteigernden Objekte von der Szenegastronomie über Wohninvestments bis hin zum klassischen Gewerbeobjekt, das insbesondere für Handwerksbetriebe geeignet ist, alles dabei ist.  
Routiniers in punkto Versteigerungen sind Matthias Knake und René Silva, Vorstände der Auktionshaus Karhausen AG. Während sie in Berlin viermal jährlich Immobilienauktionen durchführen, ist Duisburg „Neuland“ für sie. „Nicht aber der Markt, da ich hier in der Region vor meinem Wechsel nach Berlin bis 2016 über 20 Jahre lang in der Immobilienbranche tätig war“, so der Grundstücksauktionator René Silva, Vorstand der Auktionshaus Karhausen AG.  

Objekte, die sich für solche Auktionen besonders anbieten, sind so genannte Revitalisierungsobjekte, lange leer stehende Objekte, Immobilien von Erbengemeinschaften oder aus einer Insolvenzmasse. Selbst Immobilien mit Altlasten oder komplexem Baurecht können versteigert werden. Erfahrungsgemäß werden 80 Prozent der Immobilien verkauft; der Eigentümerwechsel geht sofort vonstatten. Darüber hinaus werden auch im Nachgang zur Auktion noch einige Immobilien veräußert. Die Preissteigerung zum Mindestgebot ist bei den Objekten sehr unterschiedlich, wichtig für die Auftraggeber ist die geringe Rückabwicklungsquote, die bei bei unter einem Prozent liegt. „Das macht solche Versteigerungen absolut attraktiv, da alle Beteiligten gewinnen“, so GIMDU-Koordinatorin Manuela Kaminski.  

Ein Mindestangebot für das Neudorfer Steinbruch-Areal nebst Gebäude (Wohnhaus, Gewerbehalle) für erwünschte 1,26 Millionen gab es nicht.

Zum Procedere der Auktion: Wer mitbieten will, hatte in den vergangenen Wochen die Wahl zwischen drei Optionen: persönlich erscheinen, schriftlich qua Bietungsauftrag oder mittels Freischaltung zum live-Telefongebot in den Saal. Egal auf welchem Weg geboten wird, der Auktionator berücksichtigt alle Gebote. „Erst wenn das Objekt rechtskräftig versteigert wird, fallen ‚Aufgelder‘ an, und wenn es keine Gebote gibt, entstehen auch dem Verkäufer keine Kosten“, so GIMDU-Projektkoordinator Christian Felix Hendel.  

„Im Vorfeld zur GIMDU haben wir die eingelieferten 19 Objekte soweit möglich auch im Detail geprüft, bewertet und fotografiert. Daraufhin wurde differenzierte Exposés der jeweiligen Immobilie angefertigt, die dann über den Auktionskatalog und die führenden Immobilienportale bundesweit beworben wurde. Darüber hinaus haben wir mit aufmerksamkeitsstarken Werbeschildern am Objekt darauf hingewiesen, dass dieses dem Markt zur Verfügung steht und Nutzungsempfehlungen ausgesprochen. Dadurch haben wir jetzt ein sehr gutes Bild vom hiesigen Immobilienmarkt und wissen, dass die Renditechancen in Duisburg beachtlich sind“, erklärt der öffentlich bestellte Grundstücksauktionator Matthias Knake, ebenfalls Vorstand der Auktionshaus Karhausen AG.

Die GIMDU-Akteure mit Auktionshammer: Matthias Knake (Auktionshaus Karhausen AG), Christian Felix Hendel, Annegret Angerhausen-Reuter (beide: GFW Duisburg), Andree Haack (Stadt Duisburg, GFW Duisburg), Ralf Meurer und Manuela Kaminski (beide: GFW Duisburg); Urheberin: Sabrina Blinkert; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Auktionsimmobilie Wohn-/Geschäftshaus - auf der Bachstraße 34  wechselte für 755 000 Euro den Eigentümer - Urheber: Harun Sahin, Nutzungsrechte: Auktionshaus Karhausen AG

- HAMBORNER REIT AG blickt auf erfolgreiche neun Monate zurück
- Wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime hat sich verschlechtert

- Positive Entwicklung des operativen Geschäfts (Mieterlöse + 2,0 %, FFO + 2,7 %)
- Leerstandsquote bei 2,0 % - NAV je Aktie: 10,80 Euro
- Gesamtjahresprognose für 2019 bestätigt
 - Anstehende Besitzübergänge sorgen für weiteres Wachstum in 2020

Duisburg, 7. November 2019 - Die HAMBORNER REIT AG konnte die positive Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres auch im dritten Quartal 2019 fortsetzen. Die Miet- und Pachterlöse lagen in den ersten neun Monaten mit 63,7 Mio. Euro um 2,0 % über dem Vorjahresniveau. Der FFO (Funds from operations) ist um 2,7 % auf 41,3 Mio. Euro gestiegen. Die Leerstandsquote lag unter Berücksichtigung vereinbarter Mietgarantien mit 2,0 % (Vorjahr: 1,1 %) weiterhin auf sehr niedrigem Niveau.
Die Finanzsituation der Gesellschaft ist nach wie vor komfortabel. Die REIT-Eigenkapitalquote beträgt 55,6 % und der Loan to Value (LTV) 43,1 %. Zum 30. September 2019 verfügte die Gesellschaft über ein Portfolio von 78 Immobilien mit einem Verkehrswert von über 1,5 Mrd. Euro. Der Nettovermögenswert (NAV) je Aktie lag mit 10,80 Euro (Vorjahr: 10,15 Euro) 6,4 % über dem Wert zum 30. September 2018.

Vor dem Hintergrund der nachhaltig positiven Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr bekräftigt der Vorstand erneut seine Prognose für das Gesamtjahr 2019 und hält an seiner Einschätzung zu den künftigen Geschäftsentwicklungen fest. Der Vorstand geht von einer Steigerung der Miet- und Pachterlöse in Höhe von rund 2 % und einem operativen Ergebnis (FFO) auf dem hohen Vorjahresniveau aus.

Im laufenden Geschäftsjahr sind mit dem Büro- und Einzelhandelsobjekt im Bamberg sowie dem Nahversorgungszentrum im westfälischen Lengerich bereits zwei Objekte in den Besitz der Gesellschaft übergegangen. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt rund 29 Mio. Euro. Darüber hinaus wurde im Jahresverlauf der Kaufvertrag für eine im Bau befindliche Büroimmobilie in Neu-Isenburg mit einem Investitionsvolumen von 16,1 Mio. Euro unterzeichnet. Das Objekt wird voraussichtlich zum Jahresende 2019 zugehen.
Bereits im vergangenen Jahr wurden zwei weitere Büroprojektentwicklungen in Bonn und Aachen mit einem Investitionsvolumen von 51,6 Mio. Euro akquiriert, die im ersten Quartal 2020 fertiggestellt und in den Besitz der Gesellschaft übergehen werden.

Angesichts der aktuell positiven Geschäftsentwicklung und der noch ausstehenden Besitzübergänge geht die Gesellschaft von weiterem Mieterlös- und FFO-Wachstum in 2020 aus. Nach Zugang der drei Objekte werden sich die Mieterlöse um rund 3,6 Mio. EUR p.a. erhöhen und der Verkehrswert des HAMBORNER-Portfolios wird auf über 1,6 Mrd. Euro steigen.

Aufgrund der Portfoliozuwächse und der daraus resultierenden Wachstumsprognosen beabsichtigt die Gesellschaft, ihre nachhaltige und verlässliche Dividendenpolitik auch im kommenden Jahr fortzusetzen und die Ausschüttung auf 47 Cent je Aktie zu erhöhen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Aktienkursniveaus entspräche dies einer Dividendenrendite in Höhe von rund 5 %.

Wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime hat sich verschlechtert
Die wirtschaftliche Lage deutscher Pflegeheime ist relativ gut, hat sich zwischen 2015 und 2017 aber leicht verschlechtert. Das ist die Einschätzung des Pflegeheim Rating Reports 2020, den das Essener RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung gemeinsam mit weiteren Partnern erstellt hat. Demnach bestand 2017 bei knapp vier Prozent der Heime erhöhte Insolvenzgefahr.

Die durchschnittliche Insolvenzwahrscheinlichkeit lag mit 0,61 Prozent deutlich niedriger als bei Krankenhäusern. Verschlechtert hat sich die Ertragslage: Der Anteil der Pflegeheime mit einem Jahresverlust stieg zwischen 2015 und 2017 von 14 auf 24 Prozent. Immer mehr Pflegebedürftige werden ambulant versorgt, ihr Anteil erhöhte sich zwischen 1999 und 2017 von 20,6 auf 24,3 Prozent. Obwohl zwischen 1999 und 2017 zusätzlich 348.000 Vollzeitkräfte eingestellt wurden, herrscht weiterhin Personalmangel im Pflegebereich.
Durch die Alterung der Gesellschaft wird der Pflegemarkt weiter wachsen. Bei konstanten Pflegequoten ist bis 2040 in Deutschland mit fünf Millionen Pflegebedürftigen zu rechnen (plus 26 Prozent). Dies hätte einen zusätzlichen Bedarf von 378.000 stationären Pflegeplätzen zur Folge. Die erforderlichen Neu- und Re-Investitionen beliefen sich entsprechend auf 109 Milliarden Euro. Infos:
www.rwi-essen.de  - idr

UnternehmerPark der Aurelis an der Heerstraße wird realisiert

Duisburg, 06. November 2019 - Der bundesweit erste UnternehmerPark der Aurelis wird realisiert: mit einem Prototypen in Duisburg. Und genau dieses innovative Konzept stellte jetzt am Eröffnungstag der Gewerbeimmobilienmesse Duisburg, kurz: GIMDU, Michael Buchholz, Leiter Region West der Aurelis Real Estate Service GmbH, der interessierten Öffentlichkeit vor.  
An der Heerstraße in Duisburg-Hochfeld entsteht auf 46.908 Quadratmeter ein neuer Gewerbepark. Im ersten Bauabschnitt werden sieben Hallenflächen – von insgesamt 6.014 Quadratmeter – mit einem 1.239 Quadratmeter großen Büroanteil sowie zwei Freilagerflächen und 98 Stellplätze errichtet. Bis Ende 2020 soll der erste Gewerbepark fertiggestellt sein. Das Investitionsvolumen für den ersten Bauabschnitt liegt bei rund 6,5 Millionen Euro.

Copyright: Aurelis.

„Wir wollen in unseren UnternehmerParks mehr Raum fürs Miteinander schaffen. Und beim UnternehmerPark ‚Am Wasserturm‘ an der Heerstraße fangen wird damit an“, betont Buchholz, und erläutert: „Unternehmerinnen und Unternehmer haben heute andere Bedarfe als früher. Das haben wir erkannt und passgenau aufgegriffen. Das Ergebnis ist ein Gewerbepark mit Flexibilität und Campus-Charakter sowie speziellen Serviceangeboten für die sich dort ansiedelnden Betriebe. Unser Anspruch ist es, auf diese Weise eine hohe Transparenz in einem partnerschaftlichen Verhältnis von Mieter und Eigentümer zu schaffen – auf Augenhöhe.“
Zur Zielgruppe der UnternehmerParks gehören insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Bereichen „Allgemeine Lagerung und Speditionslogistik“, Show-Room-Suchende, Gewerbebetriebe und „Light Industrial“ (Leichtindustrie), Umzugsunternehmen, Betriebe zur Endmontage und Großhandelsunternehmen. „Unser Ziel ist es, den Mietern neben hochwertiger Büroausstattung ein individuelles Portfolio zu bieten. Das kann je nach Bedarf der Mieter soweit gehen, auch Elektroladestationen, E-Bike- oder Fahrradstationen einzurichten.“  
Oberbürgermeister Sören Link zeigte sich begeistert vom neuen Angebot der Aurelis: „Ich bin stolz darauf, dass das Musterbeispiel der neuen Gewerbeparks in Duisburg entstehen wird. Und das in absehbarer Zeit.“ Das Stadtoberhaupt fährt fort: „Die Vergangenheit hat gezeigt: Was auf der GIMDU vorgestellt wird, nimmt auch zügig Gestalt an. Das gilt für das bereits vollendete Digitalkontor am Schwanentorufer ebenso wie für MercatorOne, dessen Baufortschritte tagtäglich beobachtet werden können.“  

Auch Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, ist überzeugt vom neuen Produkt der Aurelis: „In Duisburg gibt es einen großen Bedarf an wertigen Gewerbeflächen. Mit dem Aurelis-UnternehmerPark kann dieser Bedarf zumindest teilweise behoben werden. Attraktive Zusatznutzen für Mieter wie eine kostenlose Stromtankstelle, Versorgung durch Food Trucks, Fahrrad-Stellplätze, leistungsfähiges, kostenloses W-LAN und neueste Beleuchtungskonzepte werden auf eine hohe Nachfrage treffen.“  

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer bekräftigt: „Mit der Errichtung und Vermietung der Hallen- und Büroflächen baut die Aurelis den Immobilienbestand des Unternehmens nachhaltig aus. Bezogen auf Duisburg und die Region ist dies ein starkes, nachhaltiges Standortbekenntnis der Aurelis, einem Partner, mit dem Stadt und Wirtschaftsförderung gerne und gut kooperieren.“  

Der Mietpreis für die Hallenflächen beginnt ab 5 Euro pro Quadratmeter, für die Büroräume werden 8,50 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Die Bruttogeschossfläche liegt bei 7.253 Quadratmeter. Die Flächen reichen von 672 Quadratmeter bis 1146 Quadratmeter, so dass eine flexible Raumaufteilung mit neuestem Energiestandard möglich wird. Die Nähe zur A59 und zu lokalen ÖPNV-Haltestellen sorgt für eine ideale Verkehrsanbindung.  

Die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt wurde Ende August 2019 durch die Stadt Duisburg erteilt. Die Aurelis strebt abhängig vom Vermarktungsstand einen möglichst frühzeitigen Baubeginn an und plant die Baufertigstellung bis Ende September nächsten Jahres.  
Wer zur Zielgruppe gehört und sich für eine Ansiedlung seines Gewerbes im UnternehmerPark „Am Wasserturm“ interessiert, der wendet sich an: Carsten Schmidt, Aurelis Real Estate Service GmbH Region West, Telefon: 0203 / 70902852, E-Mail:
carsten.schmidt@aurelis-real-estate.de

Fraunhofer IMS erstmals auf der COMPAMED

Duisburg, 06. November 2019 - Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg ist 2019 erstmals mit eigenem Stand auf der Messe COMPAMED vertreten. Das Institut möchte die Forschung im Bereich der Medizintechnik und Bio-Sensorik in Zukunft weiter intensivieren.
Ein Implantat zur Kontrolle des Blutkreislaufs, ein Sensor zur Messung und Anpassung des Hirndrucks oder ein System für das Training des Gleichgewichts – Forschung im Bereich der Medizintechnik gehört schon lange zu den Schwerpunkten des Fraunhofer IMS.
Die Duisburger Forschungseinrichtung möchte ihre Entwicklungsdienstleistungen in diesem Bereich weiter intensivieren und unter anderem das Themengebiet rund um die Bio-Sensorik stärken. Mit der Einstellung von Prof. Dr. Karsten Seidl als Abteilungsleiter der Abteilung Mikro- und Nanosysteme (weitere Informationen), hat das IMS einen weiteren großen Schritt in diese Richtung vollzogen. In der aktuellen Phase werden nun das Bio-Labor ausgebaut und strategische Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen geschlossen.

Die Teilnahme an der COMPAMED 2019 – der internationalen Fachmesse für die medizinische Zuliefererbranche und Produktentwicklung in Düsseldorf – ist für das Institut daher die folgerichtige Fortsetzung der strategischen Ausrichtung. Besonders intensiv forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Duisburg zurzeit an intelligenten »theranostischen Implantaten« (weitere Informationen), welche Diagnostik und Therapie in einem medizintechnischen Produkt vereinen.
Ein großer Erfolg war zuletzt auch die Entwicklung des KI-basierten Systems »AIfES« (weitere Informationen), welches ebenfalls in vielen Bereichen der Medizintechnik zum Einsatz kommen kann. Anwendungsbeispiele sind hier intelligente Implantate oder die erweiterte Auswertung von Vitalparametern.

Compamed_Hirndrucksensor

Seminar: Vertriebsaußendienst - Der Weg zum Spitzenverkäufer

Duisburg, 05. November 2019 - Mit den passenden Verkaufsmethoden und der richtigen Mentalität können Spitzenverkäufer bis zu 80 Prozent höhere Umsätze realisieren als Durchschnittsverkäufer. Zudem unterstützt eine vorausschauende Planung und Taktik Verkäufer dabei, den Verkaufserfolg zu steigern und Kunden langfristig zu binden. Das Seminar der Niederrheinischen IHK bietet den Teilnehmern damit einen umfassenden Einstieg in das Vertriebsgeschäft.

 

Das Seminar findet vom 18. bis 19. November, von 9 bis 16:30 Uhr, in der IHK Duisburg statt. Mehr Details und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de

 

RVR sichert frühzeitig 24 Regionale Kooperationsstandorte

Planungssicherheit bei Gewerbeansiedlungen für Kommunen und Investoren
Duisburg, 1. November 2019 - Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird bei der Erarbeitung des neuen Regionalplan Ruhr die 24 Regionalen Kooperationsstandorte frühzeitig planerisch sichern und so die Kommunen dabei unterstützen, Investitionen in Gewerbe und Industrie an den neuen Standorten zu ermöglichen. Der RVR wird der Politik vorschlagen, die im Regionalplan-Entwurf festgelegten "Regionalen Kooperationsstandorte" vor dem Inkrafttreten des Regionalplan Ruhr im Rahmen eines vorgezogenen Regionalplan-Änderungsverfahrens (sachlicher Teilabschnitt) verbindlich werden zu lassen.

Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel betont: "Auf diese Weise können die für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bedeutsamen Großflächen vorab regionalplanerisch gesichert werden. Wichtige Investitionsentscheidungen bei Gewerbeansiedlung und Bauvorhaben können so auch in naher Zukunft getroffen werden. Damit haben die Städte und Kreise in der Metropole Ruhr weiter Planungssicherheit."
In das neue Verfahren sollen alle Regionalen Kooperationsstandorte, die im Regionalplan-Entwurf festgelegt sind, aufgenommen werden. Im Regionalplan Ruhr sind derzeit 24 Standorte mit rund 1.300 Hektar Fläche vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Standorte von Kohlekraftwerken und Flächen, die nicht mehr vom Bergbau genutzt werden. Zusätzlich will die Regionalplanung im RVR bei der Ermittlung der Siedlungsflächenreserve (Wohnen, Gewerbe, Industrie) die Datengrundlage der ruhrFIS-Erhebung 2017 anhand von Luftbildern und weiteren Geodaten aktualisieren.
Auf diese Weise werden nur die tatsächlichen Flächenreserven der Kommunen in die Berechnung des Flächenbedarfs für den Regionalplan einbezogen. Zwischenzeitlich bebaute Flächen werden künftig nicht mehr in die Bedarfsberechnung einbezogen. Damit sind alle Daten auf dem neuesten Stand. Die neu berechneten Siedlungsflächenbedarfe sollen bis Ende 2019 vorliegen und den Kommunen vorgestellt werden. In der Bearbeitung sind bereits acht Regionalplanänderungsverfahren. Davon sollen sechs Verfahren Flächen die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie in der Metropole Ruhr sicherstellen.  idr