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Grundstücksmarktbericht NRW 2017

Umsatzanstieg bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Anstieg des Geldumsatzes bei Mehrfamilienhäusern im Regierungsbezirk Düsseldorf, Preise für neue Eigentumswohnungen steigen um 7 %

Düsseldorf/Duisburg, 15. September 2017 - Der Grundstücksmarkt im Regierungsbezirk Düsseldorf ist im Berichtsjahr 2016 insgesamt von einer Preissteigerung gekennzeichnet. Die Anzahl der Kauffälle stieg um 8 % und der Geldumsatz um 15 % gegenüber dem Vorjahr.
Im Teilmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 13.005 Kauffälle (+ 3 %) registriert mit einem Geldumsatz von 3,59 Mrd. Euro (+ 8 %). Somit wurde der negative Trend vom Vorjahr nicht fortgesetzt. Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern nahm um 13 % zu. Der Geldumsatz stieg hier um 40 %. Die Preissteigerung liegt bei den Mehrfamilienhäusern bei 9 %.

Ebenfalls wurden im Teilmarkt der Gewerbeobjekte mehr Kauffälle registriert (+ 10 %), jedoch mit einem Rückgang des Geldumsatzes von 19 %. Auch die Nachfrage nach Wohnungseigentum nahm wieder zu. Die Zahl der Kaufverträge stieg um 10 %, ebenso stieg der Geldumsatz um 17 %. Hier gab es einen Preisanstieg von 7 %. Die Preise für Erstverkäufe von Wohnungseigentum zogen bezirksweit weiter um 6 % an.

Die Marktpreise von unbebauten Baugrundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser nahmen um 5 % zu und die Anzahl der Kauffälle stieg um 12 %. Ebenfalls stieg der Geldumsatz um 20 %. Bei den landwirtschaftlich genutzten Flächen stiegen die Preise um 6 % an. Es wurden 527 (- 2 %) Verkäufe mit einem Geldumsatz von 61 Mio. Euro (- 4 %) ermittelt.

Spitzenreiter bei den Baulandpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren Wohnlagen ist Düsseldorf mit 680 €/m² gefolgt von Ratingen, Langenfeld und Hilden mit 420 €/m², 410 €/m² bzw. 400 €/m², Meerbusch mit 390 €/m² und Neuss mit 380 €/m². Deutlich günstiger ist die Situation in einigen ländlichen Gebieten. So liegt der Preis für den Quadratmeter Bauland in mittleren Wohnlagen beispielsweise in Kalkar und Uedem bei 110 Euro sowie in Weeze bei 105 Euro.

Die Preise für Eigentumswohnungen sind in Düsseldorf am höchsten. Der Quadratmeter Wohnfläche kostet hier in mittlerer Lage 4.263 €/m². An zweiter und dritter Stelle stehen Hilden mit 3.470 €/m² und Langenfeld mit 3.460 €/m². Darauf folgen Kreis Mettmann mit 3.280 €/m², Straelen mit 3.270 €/m² und Ratingen mit 3.249 €/m². Dagegen kostet eine Eigentumswohnung in Viersen und Goch mit jeweils 2.330 €/m², in Brüggen 2.301 €/m² sowie in Emmerich am Rhein 1.940 €/m².

Erstbezugsfertige Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften im Kreis Kleve kosten mit 235.000 € deutlich weniger als in Düsseldorf mit 677.550 €. Reihenmittelhäuser sind im Allgemeinen etwas preisgünstiger, sie kosten in Düsseldorf aber immer noch 621.855 €.

Von den Gutachterausschüssen im Bezirk wurden insgesamt 43.034 (+ 8 %) Kaufverträge mit einem Geldumsatz von 13,48 Mrd. Euro (+ 15 %) und einem Flächenumsatz von 41,9 km² (+ 12 %) mitgeteilt.

Diese und andere Daten sind dem Grundstücksmarktbericht NRW 2017 zu entnehmen, den der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte heute vorgelegt hat.

Der Grundstücksmarktbericht wird jährlich vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen erstellt. Berichtszeitraum ist das jeweilige Vorjahr. Der Bericht ist das Ergebnis der Auswertung des Datenmaterials der örtlichen Gutachterausschüsse. Er informiert umfassend und aktuell auf ca. 140 Seiten über Umsätze, Preise und Preisentwicklungen auf allen Grundstücksteilmärkten in Nordrhein-Westfalen und enthält Übersichten über die von den örtlichen Gutachterausschüssen ermittelten Liegenschaftszinssätze und Bodenpreisindexreihen.

Der Grundstücksmarktbericht NRW enthält wertvolle Informationen für Bewertungssachverständige aus Wirtschaft und Verwaltung und nicht zuletzt für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit der Finanzierung und dem Erwerb bzw. der Veräußerung von Immobilien beschäftigen.

Der Grundstücksmarktbericht NRW 2017 kann als PDF im Internet unter der Adresse www.boris.nrw.de kostenlos heruntergeladen werden.

Übersichten als Anlage zum Download (PDF):
Preisentwicklung bei Baugrundstücken des individuellen Wohnungsbaus
• Durchschnittliche Baulandpreise erschließungsbeitragsfreier Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (Tabelle)
• Durchschnittliche Baulandpreise erschließungsbeitragsfreier Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren Wohnlagen
• Preise Wohnungseigentum - Erstverkäufe (Neubauwohnungen) in mittleren Wohnlagen
• Preise Reihenendhäuser oder Doppelhaushälften - Erstverkäufe in mittleren Wohnlagen

PKF Stiftungsforum Rhein-Ruhr in Duisburg

Duisburg, 12. September 2017 - Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage hat heute zum achten Mal gemeinsam mit dem Fachmagazin "DIE STIFTUNG" das "Stiftungsforum Rhein-Ruhr" veranstaltet. Mehr als 100 Stiftungsinteressierte, Stifter und Vertreter von Stiftungen folgten der Einladung in die Küppersmühle im Duisburger Innenhafen.

 

Das Stiftungsforum widmet sich jedes Jahr einem Thema, das die Stiftungen besonders beschäftigt. In der diesjährigen Veranstaltung ging es unter dem Motto „Aus weniger mehr machen? Wie man Ressourcen nachhaltig nutzen kann“ um die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten in Zeiten niedriger Zinsen und Erträge. 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Martin Fasselt, Partner bei PKF Fasselt Schlage in Duisburg, und Sabine Kamrath von "DIE STIFTUNG". Dr. Volker Then, Geschäftsführender Direktor des CSI - Centre for Social Investment der Universität Heidelberg, sprach als Keynote Speaker zu den Gästen.

 

Auch in diesem Jahr konnte mit Birgit Nupens von der Bezirksregierung Detmold wieder eine Vertreterin der Stiftungsaufsicht als Teilnehmerin begrüßt werden. Ralph van Kerkom, Partner bei PKF Fasselt Schlage in Köln, referierte zum Thema „MEHR Vermögenserträge durch Direktinvestments – WENIGER Verwaltung? Renditeoptimierung zu Lasten Work Life Balance“. Danach folgte Dr. Franz Schulte, PKF Fasselt Schlage in Duisburg, mit seinem Vortrag „WENIGER Vermögenserträge – MEHR Verwirklichung des Stiftungszwecks durch Einsatz des Stiftungsvermögens? „Impact-Investing“ – Die Quadratur des Dreiecks für Stiftungen?“.

 

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion statt, die dank vieler Fragen aus dem Publikum sehr lebhaft und praxisnah geführt wurde.

 

Das abschließende Get-together nutzten die Gäste zum Austausch und Netzwerken. Das Museum Küppersmühle bot den Besuchern des Stiftungsforums nicht nur ein einzigartiges Ambiente, sondern auch die Möglichkeit, die Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke auf sich wirken zu lassen.

 

Die Referenten des Stiftungsforums Rhein-Ruhr in Duisburg. (Von links nach rechts) Ralph van Kerkom, Dr. Franz Schulte, Sabine Kamrath, Dr. Volker Then, Birgit Nupens und Dr. Martin Fasselt.

 

TK Maxx Eröffnung in Duisburg

Düsseldorf/Duisburg,11. September 2017 - In Duisburg wird es die  erste TK Maxx Filiale geben. Der OffPrice-Retailer eröffnet am 14. September um 9:30 Uhr einen neuen Store im CityPalais, Königstraße 55a. Auf einer Ebene und rund 2.100 qm bietet TK Maxx damit allen Schatzsuchern und Schnäppchenjägern eine breite Auswahl an Top Marken und Designer Labels, bis zu 60 Prozent günstiger. Mit der Neueröffnung in Duisburg werden bis zu 35 neue Arbeitsplätze in verschiedenen Positionen des Verkaufs geschaffen.  Die Eröffnung um 9:30 Uhr wird von Promotion-Aktionen und Gewinnspielen begleitet.

Auf zur Schatzsuche TK Maxx bietet seinen Kunden Top Marken und Designer Labels aus den Bereichen Damen, Herren, Kinder, Accessoires und Schuhe sowie Wohn-Accessoires. TK Maxx steht für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bei einer ständig wechselnden Auswahl an Top Marken und Designer Labels, die bis zu 60 Prozent günstiger als der UVP angeboten werden und damit deutlich preiswerter als in Kaufhäusern oder Geschäften der Haupteinkaufsstraßen sind. Eine TK Maxx Filiale wird mehrmals pro Woche mit tausenden neuen Markenartikeln und Designerprodukten beliefert, weshalb es bei jedem Besuch neue und aufregende Schätze zu entdecken gibt. Unter einem Dach vereint, werden Top Marken und Designer Labels bis zu 60 Prozent günstiger angeboten, die den Kunden ein bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis liefern.

Über TK Maxx TK Maxx ist seit Oktober 2007 in Deutschland vertreten und gehört zu TJX Europe, ein selbstständiger Unternehmensbereich des weltweit größten Off-Price-Unternehmens TJX Companies Inc. aus den USA. 1994 eröffnete die erste TK Maxx Filiale in Großbritannien. Das Unternehmen ist in Großbritannien, Irland, Deutschland, Polen, Österreich und in den Niederlanden mit TK Maxx Stores vertreten. In Deutschland ist TK Maxx derzeit mit 113 Filialen vertreten. TJX Europe verfügt über mehr als 500 Stores in ganz Europa, darunter mehrere HomeSense Filialen in Großbritannien und Irland.

Neues Logistik-Zentrum der EDEKA Rhein-Ruhr

 Baustart in Oberhausen Waldteich noch in 2018 - Inbetriebnahme in 2021  Rund 1.000 Arbeitsplätze  Über 100 Millionen Euro Investitionen
Oberhausen/Duisburg, 11. September 2017 - Das zentrale Auslieferungslager der EDEKA RheinRuhr wird zukünftig aus Oberhausen Waldteich, einem weiteren logport Areal, operieren. An dem Standort soll ein hochmodernes Lager auf 290.000 Quadratmetern mit rund 1.000 Arbeitsplätzen entstehen.

Die EDEKA Rhein-Ruhr hat dieses früher von der RAG als nationales Koks- und Kohlenlagerfläche genutzte Gelände vorbehaltlich letzter Gremienentscheidungen von der logport ruhr GmbH gesichert, einem Gemeinschaftsunternehmen der RAG Montan Immobilien GmbH und der Duisburger Hafen AG. Das Areal wird für die Nutzung von der logport ruhr GmbH aufwendig aufbereitet.

„Die Verhandlungen waren langwierig und an manchen Stellen nicht ganz einfach. Dafür, dass sie am Ende erfolgreich waren, danke ich allen Beteiligten ganz herzlich“, meinte Oberhausens Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Für unsere Stadt ist dies ein Tag der Freude. Ansiedlung und Arbeitsplätze sind sowohl für das Gelände als auch für eine dynamische Stadtentwicklung von großer Bedeutung.“
Projekte wie „logport V“ in Oberhausen tragen entscheidend zum weiteren Gelingen des Strukturwandels an der Ruhr bei. „Sie stärken den Handels- und Logistikstandort Deutschland. Und sie schaffen und sichern tausende von Arbeitsplätzen, während der Steinkohlenbergbau zugleich seinen endgültigen Abschied vorbereitet“, so Hafenchef Erich Staake.

In Vorbereitung des Bebauungsplans geht die Stadt Oberhausen ab dem 13. September 2017 in eine frühzeitige Bürgerbeteiligung. EDEKA Rhein-Ruhr rechnet vorbehaltlich eines positiven Bebauungsplanbeschlusses durch den Rat der Stadt Oberhausen und erteilter Baugenehmigung 2018 mit einem Start der Bauarbeiten noch in 2018. Für die Arbeiten kalkuliert die EDEKA eine Bauzeit von etwa 24 Monaten.
„Das neue Logistik-Zentrum spielt zukünftig bei der Versorgung der knapp 1.000 EDEKA-, MARKTKAUF- und Trinkgut-Märkte in der Rhein-Ruhr Region eine zentrale Rolle. Damit wird weiteres Wachstum im Unternehmen möglich“, sagt Thomas Kerkenhoff, Geschäftsführer Logistik der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH. Hier werden zukünftig täglich 20.000 Artikel umgeschlagen. Die Anbindung des neuen Lagerstandorts an die nahegelegene Autobahn A3 ist deshalb einer der Vorzüge des Waldteich-Areals aus Sicht von EDEKA. Das Lager wird über eine separate Straße erschlossen, die parallel zur Autobahn verlaufen wird. Damit kann eine zusätzliche Belastung der innerörtlichen Straßen vermieden werden.

Über die EDEKA Unternehmensgruppe Rhein-Ruhr
Die Unternehmensgruppe EDEKA Rhein-Ruhr betreibt im Verbund mit ihren selbstständigen Kaufleuten 677 Vollsortiment-Lebensmittelmärkte unter den Marken EDEKA und Marktkauf, 247 Getränke-Märkte (mehrheitlich unter der Marke trinkgut) sowie den Fleischhof Rasting und die Bäckerei Büsch (Stand: 31. Dezember 2016). Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die EDEKA Rhein-Ruhr gehört zusammen mit den rund 40.000 Beschäftigten der selbstständigen Kaufleute zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in NRW sowie in Teilen der Nachbarregionen Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Täglich vertrauen über 800.000 Kunden auf die EDEKAFrische, auf Qualität und Sortimentsvielfalt.


V. l.: Bei der Pressekonferenz zum neuen Logistik-Zentrum der EDEKA Rhein-Ruhr in Oberhausen: Markus Teuber (Sprecher der Geschäftsführung logport ruhr GmbH), Erich Staake (Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG), Thomas Kerkenhoff (Geschäftsführer Logistik der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH.) sowie der Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen Daniel Schranz. © duisport/krischerfotografie

 

6,7 % weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2017
Im ersten Halbjahr 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 10 246 Unternehmensinsolvenzen, das waren 6,7 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit.

Erfolgreiches erstes Halbjahr für Haniel
  • Starkes Umsatzwachstum

  • Alle Ergebnisgrößen des Haniel-Konzerns gesteigert

  • CWS-boco schließt Transaktion über rund 850 Millionen Euro mit Rentokil Initial ab

  • Auch nach Erwerb von Rentokil-Initial-Aktivitäten rund 1 Milliarde Euro für M&A verfügbar

  • Metro-Spaltung erhöht Diversifikation des Haniel-Portfolios

  • Investment-Grade-Ratings honorieren Portfoliomaßnahmen

  • Für Gesamtjahr deutlicher Anstieg bei Umsatz sowie Ergebnis vor und nach Steuern erwartet       

 

Duisburg, 31. August 2017. Das Family-Equity-Unternehmen Haniel konnte im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz deutlich steigern. Dazu haben alle Geschäftsbereiche beigetragen. Auch die Ergebnisgrößen konnten erfreulich zulegen. „Die positive Ergebnisentwicklung, der Erwerb der Rentokil-Initial-Aktivitäten und die weitere Diversifikation des Portfolios zeigen, dass unsere Buy & Build-Strategie erfolgreich ist. Durch den Erwerb weiterer Geschäftsbereiche und die Entwicklung der bestehenden Beteiligungen im Portfolio werden wir unsere Rolle als Wertentwickler fortsetzen“, betont Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow. 

 

Portfolio weiter gestärkt und diversifiziert

Gemeinsam mit dem Geschäftsbereich CWS-boco hat die Haniel-Holding am 30. Juni 2017 wesentliche zentraleuropäische Aktivitäten von Rentokil Initial übernommen. Damit existiert unter dem Dach der CWS-boco-Gruppe ein innovationsstarkes und führendes europäisches Unternehmen für Berufskleidung, Reinraum- und Hygieneservices. Nach der Transaktion hält die Haniel-Holding 82,19 Prozent der Anteile an der CWS-boco-Gruppe, Rentokil Initial 17,81 Prozent.

 

Die am 12. Juli 2017 wirksam gewordene Teilung der METRO GROUP in den Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO und das auf Consumer Electronics fokussierte Unternehmen CECONOMY erhöht die Diversifikation des Haniel-Portfolios. Dadurch ergeben sich neue Wachstums- und Entwicklungsperspektiven für beide Finanzbeteiligungen.

 

Auch nach den erfolgreichen Portfoliomaßnahmen sollen weiter rund 1,0 Milliarden Euro investiert werden. Als Family-Equity-Unternehmen verfolgt Haniel dabei einen langfristigen Investitionsansatz zur Diversifikation des Portfolios, wie Stephan Gemkow betont: „Im Fokus stehen für uns nach wie vor gut positionierte mittelständische Unternehmen in attraktiven Nischen, die mit unserer Unterstützung ihre marktführende Stellung ausbauen können.“

 

Erfreuliches Wachstum durch alle Geschäftsbereiche getrieben

Der Haniel-Konzern verbuchte im ersten Halbjahr 2017, im Wesentlichen bedingt durch die gute Entwicklung bei ELG, einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 2.053 Millionen Euro. Besonders der deutlich höhere Nickelpreis und die gesteigerte Ausgangstonnage wirkten hier förderlich. Auch die positiven Beiträge des Geschäftsbereichs BekaertDeslee sowie das Wachstum bei CWS-boco und TAKKT stärkten den Umsatz. Währungseffekte hatten nur einen geringen positiven Einfluss. Bereinigt um diese sowie Unternehmenskäufe und -verkäufe lag der Umsatz des Haniel-Konzerns um 17 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums.

 

Ergebnissteigerung vorrangig durch operative Stärke des Rohstoffhändlers ELG

Die stabile konjunkturelle Entwicklung in Europa und insbesondere die verbesserten Marktbedingungen im Geschäftsbereich ELG wirkten sich auch positiv auf die Ertragslage aus. Das Operative Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2017 mit 122 Millionen Euro 6 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums in Höhe von 115 Millionen Euro. BekaertDeslee, der führende Hersteller von Matratzenbezugsstoffen, und CWS-boco erzielten ebenfalls ein leicht höheres Operatives Ergebnis. Durch Kosten für die Umsetzung der Digitalen Agenda sowie durch akquisitionsbedingt positive Bewertungseffekte im Vorjahreszeitraum fiel das Operative Ergebnis des B2B-Spezialversandhändlers TAKKT erwartungsgemäß schwächer aus.

 

Haniel-Beteiligungsergebnis gestiegen

Das Beteiligungsergebnis, das im Wesentlichen das Beteiligungsergebnis an der METRO GROUP beinhaltet, stieg von -30 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017. Zum einen hat das höhere Operative Ergebnis der METRO GROUP das Metro-Beteiligungsergebnis von Haniel anteilig beeinflusst, zum anderen verbesserte sich auch das Finanzergebnis der METRO GROUP.

 

Ergebnis vor und nach Steuern deutlich gesteigert

Das Ergebnis vor Steuern des Haniel-Konzerns ist von 57 Millionen Euro auf 105 Millionen Euro deutlich gestiegen. Dies ist insbesondere auf das höhere Beteiligungsergebnis aus der METRO GROUP, aber auch auf das verbesserte Operative Ergebnis und einen geringeren Finanzierungsaufwand zurückzuführen. Bei einem nur leicht steigenden Steueraufwand im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel auch das Ergebnis nach Steuern deutlich höher aus: Es betrug 71 Millionen Euro. Nach 25 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum konnte Haniel es somit um fast 200 Prozent steigern.

 

Solide Finanzsituation belegt Investitionspotenzial

Die Nettofinanzposition des Konzerns, also die Nettofinanzschulden abzüglich der Anlageposition der Haniel-Holding, ist im ersten Halbjahr 2017 nach 575 Millionen Euro zum 31. Dezember 2016 überwiegend durch den Erwerb der Aktivitäten von Rentokil Initial auf nun 1.007 Millionen Euro gestiegen. Dennoch verfügt der Haniel-Konzern nach wie vor über ein solides Finanzpolster für weitere Akquisitionen. Auf Ebene der Holding ist Haniel weiter de-facto schuldenfrei. Das Eigenkapital des Konzerns hat sich, auch durch das positive Ergebnis nach Steuern, von 4.248 Millionen Euro zum 31. Dezember 2016 auf 4.519 Millionen Euro zum 30. Juni 2017 erhöht. Bei leichtem Rückgang der Bilanzsumme lag die Eigenkapitalquote zum Stichtag bei 64 Prozent. Auch dieses nochmals erhöhte Niveau belegt das Investitionspotenzial von Haniel.

 

Zwei Investment-Grade-Ratings

Die europäische Ratingagentur Scope bestätigte im ersten Halbjahr 2017 ihre erstmals im Februar 2016 durchgeführte Bonitätsprüfung. Scope stufte Haniel mit BBB- und stabilem Ausblick damit weiterhin im Bereich des Investment Grade ein. Bereits im April 2016 stufte Standard & Poor’s Haniel mit BBB-/A-3 ebenso im Investment Grade ein. Als Resultat der gesteigerten Diversifikation des Portfolios hat Moody’s im Januar 2017 den Ausblick des Haniel-Ratings auf „positiv“ angehoben und mit Ba1 bekräftigt.

 

Digitalinitiative wird konsequent fortgesetzt

Als Family-Equity-Unternehmen bietet Haniel seinen Geschäftsbereichen auch bei der Digitalen Transformation einen Mehrwert: Schacht One, Haniels Digitaleinheit, unterstützt die Geschäftsbereiche bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Außerdem investiert Haniel selektiv in mehrere Venture-Capital-Fonds. Dies dient weniger kurzfristigen Renditezielen, sondern in erster Linie dazu, neue digitale Geschäftsmodelle und Technologietrends kennenzulernen. Auch im ersten Halbjahr 2017 haben die Geschäftsbereiche mit Nachdruck an der Digitalen Transformation gearbeitet und dabei erste konkrete Schritte umgesetzt.

 

Haniel erwartet für 2017 einen deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor und nach Steuern                                                               

Für das gesamte Geschäftsjahr 2017 geht Haniel durch das verbesserte Marktumfeld bei ELG nunmehr akquisitions- und währungsbereinigt von einem deutlichen Anstieg des Umsatzes aus. Das Operative Ergebnis wird im zweiten Halbjahr 2017 wie erwartet durch Sonderaufwendungen für die Integration der erworbenen Rentokil-Initial-Aktivitäten belastet werden. Der Vorstand geht aus heutiger Sicht davon aus, dass das Operative Ergebnis des Haniel-Konzerns im Gesamtjahr an das Niveau des Vorjahres heranreichen wird. Das Beteiligungsergebnis sollte deutlich besser als im Vorjahr ausfallen. Entsprechend sollte auch das Ergebnis vor Steuern deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen. Begünstigt durch positive Steuereffekte wird das Ergebnis nach Steuern zudem nochmals deutlich stärker steigen.

 

IFRS in Mio. Euro

1. HJ 2016

1. HJ 2017

Veränderung in Prozent

Haniel-Konzern

 

 

 

Umsatz

1.739

2.053

+18%

Operatives Ergebnis

115

122

+6%

Ergebnis nach Steuern

25

71

>+100%

Nettofinanzposition

Eigenkapitalquote (in Prozent)

575

60%

1.007

64%

+75%

+4%-Punkte

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

13.829

14.355

+4%

BekaertDeslee

 

 

 

Umsatz

146

172

+18%

Operatives Ergebnis

10

14

+40%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

2.337

2.680

+15%

CWS-boco

 

 

 

Umsatz

393

411

+5%

Operatives Ergebnis

37

38

+3%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

7.608

7.703

+1%

ELG

 

 

 

Umsatz

646

905

+40%

Operatives Ergebnis

2

22

>+100%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

1.188

1.219

+3%

TAKKT

 

 

 

Umsatz

554

565

+2%

Operatives Ergebnis

81

68

-16%

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Kopfzahl)

2.485

2.545

+2%

METRO GROUP

 

 

 

Haniel-Beteiligungsergebnis

-30

5

>+100%

 

 

Haniel

Die Franz Haniel & Cie. GmbH ist ein deutsches Family-Equity-Unternehmen, das seinen Sitz seit der Gründung im Jahr 1756 in Duisburg-Ruhrort hat. Von dort aus gestaltet die zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Holding ein diversifiziertes Portfolio und verfolgt dabei als Wertentwickler eine langfristige Investmentstrategie. Derzeit gehören vier Geschäftsbereiche zum Haniel-Portfolio, die das operative Geschäft eigenständig verantworten und in ihren Bereichen marktführende Positionen halten: BekaertDeslee, CWS-boco, ELG und TAKKT. Hinzu kommen Finanzbeteiligungen an dem Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO und dem auf Consumer Electronics fokussierten Unternehmen CECONOMY.

 

„Regionale Zusammenhänge von Duisburg bis Bonn“-  IHK fordert Aktionsplan Infrastruktur Rheinland 2025

Duisburg, 31. August 2017 - Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, sprach bei der Landespressekonferenz am Donnerstag, 31. August, über die Baustellensituation am Niederrhein. Dabei nahm er die Landesregierung, die Kommunen und auch den Bund in die Pflicht: „Straßen und Brücken schneller planen, Baustellen besser koordinieren und Verkehre intelligent lenken: Das sind die wichtigsten Punkte, damit die Unternehmen und die Pendler im Rheinland in den kommenden Jahren mobil bleiben können.“

Zusammen mit den IHKs im Rheinland beleuchtete die Niederrheinische IHK die wirtschaftlichen Folgen der sanierungsbedürftigen Rheinbrücken für ganz NRW. Die IHKs im Rheinland fordern deswegen mit dem Blick auf die Entwicklung der Wirtschaftskraft in NRW einen Aktionsplan Infrastruktur Rheinland 2025. Ziel ist, dass alle Beteiligten konsequent darauf hinarbeiten, die Mobilität im Westen von NRW zu verbessern.
Planungs- und Bauzeiten deutlich reduzieren Dazu müssen die Planungs- und Bauzeiten unbedingt kürzer werden, insbesondere bei Ersatzbauten. Denn auch wenn die Brücken der A1 und der A40 bereits in beschleunigten Verfahren geplant werden können, so dauert es insgesamt gut neun Jahre, bis die neuen Brücken stehen. Landers appellierte: „Unser Ziel sollte sein, die bisherigen Zeiten von der Planung eines Vorhabens bis zur Umsetzung um mindestens zwei Jahre zu verkürzen.“ Die Verfahren müssen gestrafft, rechtliche Spielräume stärker genutzt und die Abstimmung zwischen den Behörden optimiert werden.

Wirtschaftsverkehr intelligent lenken Ziel ist, das Baustellenmanagement deutlich zu verbessern. Bereits in der Planungsphase sollten alle Baustellen in der Region aufeinander abgestimmt und so gesteuert werden, dass zentrale Routen und Ausweichstrecken nicht zeitgleich eingeschränkt sind. „Eines ist klar: Wir haben beim Verkehr regionale Zusammenhänge, von Bonn bis Duisburg“, verdeutlichte Landers und führte aus: „Duisburg ist der größte Stahlstandort und hat den größten Binnenhafen Europas. Wir leben von und mit der Logistik, wie das gesamte Rheinland und NRW. Deswegen sind wir auf eine funktionierende und leistungsfähige Infrastruktur existenziell angewiesen.“
Landers: „Unser Aktionsplan Infrastruktur Rheinland 2025 hat zum Ziel, die Mobilität der Unternehmen und der Pendler hier im Rheinland und damit im Interesse von ganz NRW zu gewährleisten. Wir bleiben gern mit allen Partnern im Dialog.“

 

 

Heimat shoppen im September - Händler wecken alle Sinne ihrer Kunden
Händler und Gastronomen laden am 8. und 9. September ihre Kunden zum „Heimat shoppen am Niederrhein“ ein. In 28 Städten erwarten die Besucher außergewöhnliche Aktionen in den Innenstädten und Stadtteilzentren. Die von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve initiierte Kampagne präsentiert an diesem Wochenende wie der lokale Einzelhandel die Lebensqualität vor Ort steigert und sensibilisiert Kunden dafür, dass sie selbst zu einem lebendigen Miteinander beitragen, wenn sie in ihrem Umfeld einkaufen.

57 Werbegemeinschaften und Initiativen – ein Teilnehmerrekord – nehmen in diesem Jahr in Duisburg und den Kreisen Kleve und Wesel an den Aktionstagen „Heimat shoppen“ teil, machen mit besonderen Angeboten auf sich aufmerksam und suchen das Gespräch mit ihren Kunden. Neu in diesem Jahr: Die Aktionstage stehen unter dem Motto „Heimat shoppen – mit allen Sinnen erleben!“. Die Werbegemeinschaften lassen sich Aktionen für ihre Kunden einfallen, die man nur durch einen Einkauf oder Besuch vor Ort erleben kann. Dabei stellen sie die fünf Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen in den Vordergrund.

Innenstädte brauchen den Einzelhandel Die Niederrheinische IHK unterstützt die Aktion gemeinsam mit den Sparkassen Duisburg und Niederrhein sowie den Handelsverbänden Niederrhein und Kleve und stellt Tüten, Flyer und Plakate mit dem Heimat-shoppen-Logo zur Verfügung.
„Der mittelständische Einzelhandel ist für uns ein wichtiger Geschäftspartner. Wenn wir einen Beitrag leisten können, den Einzelhandel zu stärken, machen wir das gern“, so Dr. Joachim K. Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, und betont: „Deshalb sind wir auch vor Ort aktiv und unterstützen viele Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt und Stadtteilzentren, zum Beispiel sponsern wir Stadtfeste und kulturelle Events wie 'Theater Duisburg rockt' am 9. September."
Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein, ergänzt: „Unsere Innenstädte brauchen den Einzelhandel, deshalb unterstützen wir die Kampagne Heimat shoppen“.
Der Einkauf als Erlebnis Mit der Imagekampagne „Heimat shoppen“ zeigen die teilnehmenden Laden- und Lokalinhaber ihren Kunden, dass sie mehr zu bieten haben, als Ware gegen Geld zu tauschen. „An den Aktionstagen können die Händler ihre Stärken ausspielen und zeigen, welchen Mehrwert der Einkauf vor Ort hat“, so der für Duisburg und den Kreis Wesel zuständige Handelsverbandchef Wilhelm Bommann. Dies bestätigt auch Achim Zirwes, Handelsverbandchef des Kreises Kleve: „Der Einkauf vor Ort ist ein Erlebnis. Das machen die tollen Aktionen, die die Händler für ihre Kunden an den Aktionstagen geplant haben, deutlich.“

Duisburg: In Duisburg können die Besucher an einer Rallye teilnehmen und attraktive Einkaufsgutscheine gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind alle, die von sechs teilnehmenden Geschäften einen Stempel erhalten haben. Die Flyer sind in der Touristinfo, im Forum, im Kaufhof, bei Noa Noa, Spielwaren Roskothen und im Knüllermarkt erhältlich. Die Händler der Wallstraße breiten ihren Kunden wieder den roten Teppich aus und überraschen sie mit verschiedenen tollen Aktionen.

 

 

 

Brücken bereiten weiter Probleme

Rheinbrücke Neuenkamp: Erstes Treffen der Expertenrunde in Duisburg
Duisburg, 23. August 2017 - Wie in einem Fachgespräch mit Verkehrsminister Wüst Anfang des Monats angekündigt, hat sich am heutigen Tage in Duisburg eine Expertenrunde unter Leitung von Regierungspräsidentin Anne Lütkes getroffen, um über den Sachstand der Baumaßnahmen zur Rheinbrücke Neuenkamp und das weitere Vorgehen zu sprechen.
Im Fokus stand zum einen die Betrachtung der aktuellen Verkehrssituation. Besprochen wurden Lösungsansätze mit Blick auf ein stabiles Umleitungsmanagement, die Beeinflussung von Quell- und Zielverkehren in Duisburg, Netzwerke und Informationssysteme, LKW-Kontrollmaßnahmen und auch die Möglichkeiten die Brücke durch die Einbeziehung anderer Verkehrsträger zu entlasten.
Darüber hinaus thematisierte die Runde auch den Sachstand des anstehenden Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Rheinbrücke. „Die A 40 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im Ruhrgebiet und die Verbindung der beiden Rheinufer über die Neuenkamper Brücke unerlässlich. Ich gehe davon aus, dass durch Treffen wie heute, bei denen viele Protagonisten im Planfeststellungsverfahren zusammen kommen, sehr viele noch offene Fragen besprochen und zügig geklärt werden können. So kann das eigentliche Verfahren ohne Verzögerungen durchgeführt und mit dem Bau der Brücke alsbald möglich begonnen werden“, so Anne Lütkes heute in Duisburg.
Nicht zuletzt wurde auch die Situation im weiteren Umfeld betrachtet und über den Zustand anderer Brücken in der Region gesprochen. Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, verdeutlichte: „Sämtliche Baustellen auf den Autobahnen und innerhalb der Städte müssen so koordiniert und getaktet werden, dass sie das Verkehrssystem verkraftet. Daran müssen alle gemeinsam arbeiten. Ganz oben auf der Agenda steht: die Erreichbarkeit unserer Region zu sichern.“
Zu den 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Termins gehörten neben denen der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln Vertreterinnen und Vertreter des Verkehrsministerium, des Landesbetriebes Straßenbau NRW, der anliegenden Kommunen, der Polizei, der Niederrheinischen IHK, der Projektmanagementgesellschaft DEGES sowie weitere zahlreiche Experten aus Wirtschaft, verschiedenen Verbänden und Institutionen.
In dieser Konstellation wird es weiterhin regelmäßig Arbeitsgespräche geben, bei denen die Verkehrssituation analysiert und eine stetige Verbesserung angestrebt wird.

 

Die Brücken, die Brücken ...weitere Bauarbeiten auf Brücken notwendig  
Die Ruhrbrücke im OB-Lehr-Brückenzug und die Brücke der Solidarität über den Rhein müssen im Herbst ertüchtigt werden. Die Zeitplanung und die Abstimmung mit der DVG und den Baufirmen sind erfolgt, um die Eingriffe in den Verkehrsfluss auf das unvermeidbare Minimum zu reduzieren.   
Ab Montag, 25. September, um 4 Uhr morgens beginnen die Arbeiten auf der Ruhrbrücke. Die dringenden Sanierungsmaßnahmen an der 110 Jahre alten Ruhrbrücke sind erforderlich, um die Brücke bis zur Fertigstellung des Brückenneubaus für den Verkehr weiterhin nutzen zu können. Erneuert werden muss der nördliche Fahrbahnübergang zwischen Brücke und Straße. Über die komplette Brückenbreite muss der Übergang erneuert werden. Die Arbeiten werden im Mehrschichtbetrieb auch an den Wochenenden einschließlich der Sonntage durchgeführt. Zeitgleich wird durch die DVG der Asphalt im Gleisbereich auf der Höhe Pontwert erneuert. Weitere Reparaturarbeiten wird die DVG während der Linientrennung im Verlauf der Strecke durchführen. Für die Straßenbahn gibt es Schienenersatzverkehr. Die eingesetzten Busse fahren in beiden Fahrtrichtungen, ampelsignalisiert, über die Brücke.  
Für den Kraftfahrzeugverkehr bleibt während der Baumaßnahmen die Brücke aus Richtung Ruhrort in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Aus der Innenstadt in Fahrtrichtung Ruhrort kann der Verkehr über die Brücke fahren. 
Die Arbeiten auf der Ruhrbrücke werden bis zum 13. Oktober um 4 Uhr morgens dauern. Dann wird die Brücke wieder für den Straßenbahnverkehr und den Kraftfahrzeugverkehr in beiden Fahrtrichtungen freigegeben.  
Im Anschluss an die Arbeiten auf der Ruhrbrücke beginnt am Freitag, 13. Oktober, die Erneuerung der Schilderbrücken für die Fahrspursignalisierung auf der Brücke der Solidarität zwischen Hochfeld und Rheinhausen. Dazu muss die mittlere Spur für drei Wochen gesperrt werden. An drei Wochenenden wird dann die Brücke komplett gesperrt, um mit Kränen die neuen Schilderbrücken zu montieren.  Die Arbeiten werden insgesamt drei Wochen dauern, am 3. November sollen sie abgeschlossen sein.    

IHK und Sperrung Karl-Lehr-Brückenzug Duisburg

Zur anstehenden Sperrung des Karl-Lehr-Brückenzugs in Fahrtrichtung zur Duisburger Innenstadt sagt Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve:
„Der Karl-Lehr-Brückenzug ist für den Logistikstandort von großer Bedeutung. Er ist die zentrale Schlagader des Hafens. Dass die Unternehmen vor der notwendigen Reparatur genügend Planungszeit erhalten, schafft dringend erforderlichen Handlungsspielraum.
Es ist wichtig, jetzt alle Kräfte darauf zu fokussieren, den Neubau zügig zu verwirklichen. Dafür brauchen wir jetzt endlich einen konkreten Zeitplan, bis wann die neue Brücke steht.“

Duisburger Hafen international auf Kurs Duisburg

Duisburg, 23. August 2017 - Platz 36 belegt der Duisburger Hafen laut einem aktuellen Ranking der Zeitschrift "Container Management". Mit einem Containerumschlag von 3,7 Millionen TEU (Standard-Container) im Jahr 2016 verbesserte sich duisport damit um zwei Plätze im Vergleich zu 2015. Duisport ist unter den Top 100 weltweit der einzige Binnenhafen und einer von insgesamt drei deutschen Häfen. Nur die beiden Seehäfen Hamburg (Platz 17) und Bremerhaven (Platz 26) haben 2016 mehr Container umgeschlagen. (idr).


Anhaltende Steuererhöhungen auch am Niederrhein

Duisburg, 22. August 2017 - Gewerbesteuern bleiben Sanierungsinstrument Trotz sprudelnder Steuereinnahmen haben mehr als 80 der 692 deutschen Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern ihren Gewerbesteuerhebesatz im Jahr 2017 angehoben. Das zeigt die neue Realsteuer-Hebesatzumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Im Bezirk der Niederrheinischen IHK haben die Kommunen Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Schermbeck, Voerde und Straelen ihre Gewerbesteuern erhöht. Mit einer Anhebung um 40 Punkte auf 490 Hebesatzpunkte ist die Hochschulstadt Kamp-Lintfort nun nach Hünxe sogar der zweitteuerste Standort im Kreis Wesel. In einigen Kommunen sind weitere Erhöhungen in den kommenden Jahren bereits beschlossen. Duisburg bleibt einer der teuersten Standorte in NRW und hat zuletzt seinen Steuersatz 2016 um 10 Punkte erhöht auf insgesamt 520 Hebesatzpunkte.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Die Kommunen generieren mehr Einnahmen durch die zurzeit ausgesprochen gute Wirtschaftslage der Unternehmen. Durch die sprudelnden Steuereinnahmen ist eine Erhöhung der Gewerbesteuern nicht nötig.“ In den vergangenen Jahren ist die Wirtschaft am Niederrhein durch die teils massiven Steuererhöhungen über Gebühr belastet und damit der Wirtschafts- und Wohnstandort Niederrhein insgesamt geschwächt worden. Die Niederrheinische IHK fordert, diese Politik zu beenden und stattdessen in den Standort zu investieren.

Nordrhein-Westfalen ist bereits seit mehreren Jahren im Vergleich der Flächenländer Deutschlands teuerstes Pflaster für die Unternehmen, bestätigt auch die aktuelle DIHK-Hebesatzumfrage. Die Steuererhöhungen in den Städten und Gemeinden sind jedoch nur ein Grund für die zunehmenden Belastungen. „Kommunen, die mit ihren Hebesätzen unterhalb der fiktiven Hebesätze des Landes bleiben, werden im kommunalen Finanzausgleich durch geringere Zuweisungen benachteiligt. So wird eine falsche Anreizstruktur geschaffen. Dafür ist die Landespolitik mitverantwortlich.“
Denn auch wenn bei den Kommunen keinerlei Anpassungspflicht bestehe, so könnten diese, auch aufgrund stetig steigender und von Bund und Land nicht zeitnah gegenfinanzierter Sozialausgaben, nicht auf Einnahmen verzichten. Hier sei die neue Landesregierung in der Pflicht, ein tragfähiges Modell zur Finanzierung der Kommunen zu entwickeln, dass dem Wirtschaftsstandort nicht länger schadet.

Die Gewerbesteuern sind ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, um im regionalen Wettbewerb die ansässigen Unternehmen zu halten und für Neuansiedlungen attraktiv zu sein. Dietzfelbinger: „Liegen die Steuereinnahmen unterhalb des Planansatzes, werden die Steuern erhöht. Es ist nur konsequent, diese Logik auch umgekehrt anzuwenden und in der aktuellen Situation bei deutlich positiveren Einnahmen diese Erhöhungen wieder zurückzunehmen.“

Gemeinde

EW 31.12.15

Hebesätze 2016

Hebesätze 2017

31.12.2016

GewSt

GrStB

GewSt

GrStB

Aachen, Stadt

245.885

475

525

475

525

Ahaus, Stadt

39.277

417

429

417

429

Ahlen, Stadt

52.287

445

561

445

552

Alfter

23.435

465

545

480

580

Alsdorf, Stadt

46.880

495

695

495

695

Arnsberg, Stadt

73.784

459

523

459

523

Attendorn, Hansestadt

24.676

395

315

395

315

Bad Honnef, Stadt

25.654

428

520

428

730

Bad Oeynhausen, Stadt

48.990

432

480

432

480

Bad Salzuflen, Stadt

53.341

445

620

445

620

Baesweiler, Stadt

26.819

420

430

420

430

Beckum, Stadt

36.560

425

435

425

435

Bedburg, Stadt

23.334

495

590

495

590

Bergheim, Stadt

60.390

500

600

500

600

Bergisch Gladbach, Stadt

111.366

460

545

460

545

Bergkamen, Stadt

47.803

480

670

480

670

Bielefeld, Stadt

333.090

480

620

480

660

Bocholt, Stadt

71.443

458

630

458

630

Bochum, Stadt

364.742

495

645

495

645

Bonn, Stadt

318.809

490

680

490

680

Borken, Stadt

42.272

417

456

417

450

Bornheim, Stadt

47.636

485

500

485

595

Bottrop, Stadt

117.143

490

590

490

590

Brilon, Stadt

26.232

434

480

434

480

Brühl, Stadt

44.768

430

600

430

600

Bünde, Stadt

45.615

415

440

425

445

Büren, Stadt

21.772

415

423

417

429

Castrop-Rauxel, Stadt

74.220

500

825

500

825

Coesfeld, Stadt

36.116

450

550

450

550

Datteln, Stadt

34.521

480

825

480

825

Delbrück, Stadt

31.964

415

423

415

423

Detmold, Stadt

74.817

446

550

446

550

Dinslaken, Stadt

67.452

460

498

460

648

Dormagen, Stadt

64.064

450

435

450

435

Dorsten, Stadt

75.431

495

780

495

780

Dortmund, Stadt

586.181

485

610

485

610

Duisburg, Stadt

491.231

520

855

520

855

Dülmen, Stadt

46.613

435

495

435

495

Düren, Stadt

90.244

450

590

450

590

Düsseldorf, Stadt

612.178

440

440

440

440

Elsdorf, Stadt

21.232

520

640

520

715

Emmerich am Rhein, Stadt

30.968

425

440

425

440

Emsdetten, Stadt

36.320

450

495

450

495

Enger, Widukindstadt

20.658

445

423

445

475

Ennepetal, Stadt der Kluterthöhle

29.926

445

485

460

712

Ennigerloh, Stadt

20.037

427

529

427

529

Erftstadt, Stadt

49.786

520

590

535

610

Erkelenz, Stadt

43.350

420

420

420

420

Erkrath, Fundort Neanderthaler, Stadt

44.086

420

420

420

520

Eschweiler, Stadt

55.909

490

520

490

520

Espelkamp, Stadt

24.921

403

423

417

429

Essen, Stadt

582.624

480

670

480

670

Euskirchen, Stadt

56.769

475

496

475

496

Frechen, Stadt

51.999

450

420

490

520

Fröndenberg/Ruhr, Stadt

20.961

460

610

465

695

Geilenkirchen, Stadt

26.963

418

486

418

486

Geldern, Stadt

33.841

417

429

417

429

Gelsenkirchen, Stadt

260.368

480

545

480

545

Geseke, Stadt

21.070

427

520

427

520

Gevelsberg, Stadt

31.315

490

695

490

695

Gladbeck, Stadt

75.455

495

690

495

690

Goch, Stadt

33.889

420

498

420

498

Greven, Stadt

36.674

455

540

455

580

Grevenbroich, Stadt

63.051

450

475

450

500

Gronau (Westf.), Stadt

47.010

417

429

417

429

Gummersbach, Stadt

50.412

460

520

470

560

Gütersloh, Stadt

97.586

411

381

411

381

Haan, Stadt

30.410

421

433

421

433

Hagen, Stadt der FernUniversität

189.044

520

750

520

750

Halle (Westf.), Stadt

21.709

403

381

417

429

Haltern am See, Stadt

38.020

500

825

500

825

Hamm, Stadt

179.397

465

600

465

600

Hamminkeln, Stadt

26.996

452

650

452

650

Harsewinkel, Die Mähdrescherstadt

24.769

370

260

370

260

Hattingen, Stadt

54.834

510

875

515

875

Heiligenhaus, Stadt

25.793

475

680

475

680

Heinsberg, Stadt

41.538

431

500

431

500

Hemer, Stadt

33.535

480

680

480

680

Hennef (Sieg), Stadt

46.902

480

600

480

600

Herdecke, Stadt

22.818

490

685

535

685

Herford, Hansestadt

66.521

430

440

430

440

Herne, Stadt

155.851

480

600

500

600

Herten, Stadt

61.163

480

795

480

795

Herzogenrath, Stadt

46.583

485

510

485

510

Hilden, Stadt

55.185

400

480

400

480

Höxter, Stadt

29.589

435

456

435

456

Hückelhoven, Stadt

39.531

417

429

417

429

Hürth, Stadt

59.496

480

480

480

480

Ibbenbüren, Stadt

50.935

430

448

438

529

Iserlohn, Stadt

93.537

480

496

480

496

Jüchen

23.260

450

440

450

440

Jülich, Stadt

32.601

513

535

513

535

Kaarst, Stadt

43.286

444

440

444

440

Kamen, Stadt

43.868

470

580

470

580

Kamp-Lintfort, Stadt

37.683

450

470

490

765

Kempen, Stadt

34.837

440

440

440

440

Kerpen, Kolpingstadt

65.477

500

600

500

600

Kevelaer, Stadt

28.311

415

460

415

460

Kleve, Stadt

49.729

417

471

417

471

Köln, Stadt

1.060.582

475

515

475

515

Königswinter, Stadt

40.702

470

485

470

500

Korschenbroich, Stadt

32.922

450

480

450

480

Krefeld, Stadt

225.144

480

533

480

533

Kreuztal, Stadt

31.500

420

460

420

460

Lage, Stadt

35.120

418

429

418

429

Langenfeld (Rheinland), Stadt

58.033

360

380

360

380

Leichlingen (Rheinland), Blütenstadt

27.937

445

550

445

550

Lemgo, Stadt

41.276

430

480

435

480

Lengerich, Stadt

22.461

425

440

434

497

Lennestadt, Stadt

26.073

440

458

440

458

Leverkusen, Stadt

163.487

475

650

475

700

Lindlar

21.382

475

570

495

595

Lippstadt, Stadt

67.233

440

460

440

460

Lohmar, Stadt

30.348

485

590

485

590

Löhne, Stadt

40.086

431

490

431

490

Lübbecke, Stadt

25.462

417

429

417

429

Lüdenscheid, Stadt

73.354

470

630

480

680

Lüdinghausen, Stadt

24.263

460

460

460

460

Lünen, Stadt

85.867

490

760

490

760

Marl, Stadt

83.926

530

790

530

790

Mechernich, Stadt

27.170

498

595

498

595

Meckenheim, Stadt

24.357

475

501

475

501

Meerbusch, Stadt

54.892

450

440

450

440

Meinerzhagen, Stadt

20.670

450

575

450

575

Menden (Sauerland), Stadt

53.485

460

595

460

595

Meschede, Kreis- und  Hochschulstadt

30.119

435

475

435

475

Mettmann, Stadt

38.291

435

450

435

480

Minden, Stadt

81.598

447

460

447

460

Moers, Stadt

104.529

480

740

480

740

Mönchengladbach, Stadt

259.996

490

620

490

620

Monheim am Rhein, Stadt

40.885

265

385

260

385

Mülheim an der Ruhr, Stadt

169.278

520

640

525

640

Münster, Stadt

310.039

460

510

460

510

Netphen, Stadt

23.393

445

460

445

460

Nettetal, Stadt

41.964

410

415

410

450

Neukirchen-Vluyn, Stadt

27.178

460

470

465

480

Neuss, Stadt

155.414

455

495

455

495

Niederkassel, Stadt

37.583

450

600

450

600

Oberhausen, Stadt

210.934

550

640

550

670

Oelde, Stadt

29.299

412

504

412

504

Oer-Erkenschwick, Stadt

31.387

485

750

485

750

Olpe, Stadt

24.757

417

439

417

439

Overath, Stadt

27.264

465

850

465

850

Paderborn, Stadt

148.126

417

429

417

429

Petershagen, Stadt

25.663

423

600

423

600

Plettenberg, Stadt

25.781

450

590

450

590

Porta Westfalica, Stadt

35.430

460

590

460

590

Pulheim, Stadt

54.200

430

420

485

565

Radevormwald, Stadt auf der Höhe

22.386

470

470

470

470

Ratingen, Stadt

87.943

400

423

400

423

Recklinghausen, Stadt

114.330

510

650

520

695

Rees, Stadt

21.349

417

429

417

429

Remscheid, Stadt

109.499

490

784

490

784

Rheda-Wiedenbrück, Stadt

48.000

403

423

403

423

Rheinbach, Stadt

27.224

476

501

491

532

Rheinberg, Stadt

31.023

460

450

470

450

Rheine, Stadt

74.852

430

600

430

600

Rietberg, Stadt

29.436

414

425

414

425

Rösrath, Stadt

28.386

480

590

490

690

Salzkotten, Stadt

25.186

411

423

417

429

Sankt Augustin, Stadt

55.709

480

460

480

490

Schloß Holte-Stukenbrock, Stadt

27.092

370

280

370

280

Schmallenberg, Stadt

25.230

414

421

414

421

Schwelm, Stadt

28.330

495

742

495

742

Schwerte, Hansestadt an der Ruhr

46.723

490

780

490

810

Selm, Stadt

26.603

440

825

440

825

Senden

20.455

430

460

430

460

Siegburg, Stadt

41.016

515

790

515

790

Siegen, Universitätsstadt

102.355

485

525

485

525

Soest, Stadt

47.974

430

475

430

475

Solingen, Klingenstadt

158.726

475

590

475

590

Sprockhövel, Stadt

25.205

470

730

480

730

Stadtlohn, Stadt

20.411

417

429

417

429

Steinfurt, Stadt

33.682

428

569

450

592

Steinhagen

20.749

417

380

417

380

Stolberg (Rhld.), Kupferstadt

56.739

495

595

495

595

Sundern (Sauerland), Stadt

28.166

460

497

460

497

Tönisvorst, Stadt

29.296

475

500

475

500

Troisdorf, Stadt

74.400

500

500

500

590

Übach-Palenberg, Stadt

24.377

475

695

475

695

Unna, Stadt

59.111

470

762

470

762

Velbert, Stadt

81.430

440

550

440

550

Verl, Stadt

25.512

340

265

340

265

Versmold, Stadt

21.230

417

429

417

429

Viersen, Stadt

75.931

450

450

450

450

Voerde (Niederrhein), Stadt

36.675

460

690

470

690

Vreden, Stadt

22.688

417

429

417

429

Wachtberg

20.457

440

430

440

430

Waltrop, Stadt

29.354

495

700

495

700

Warburg, Hansestadt

23.629

420

429

420

429

Warendorf, Stadt

37.249

427

433

427

480

Warstein, Stadt

25.407

460

730

460

730

Wegberg, Stadt

27.827

433

491

433

491

Werl, Stadt

30.638

437

800

437

800

Wermelskirchen, Stadt

34.504

444

505

444

505

Werne, Stadt

29.955

445

565

445

665

Wesel, Stadt

60.595

448

448

448

448

Wesseling, Stadt

35.975

460

495

460

495

Wetter (Ruhr), Stadt

27.822

490

500

490

500

Wiehl, Stadt

25.274

430

430

430

430

Willich, Stadt

50.748

439

495

439

495

Wilnsdorf

20.512

475

475

475

475

Wipperfürth, Hansestadt

21.481

450

550

470

550

Witten, Stadt

96.700

520

910

520

910

Wülfrath, Stadt

21.223

440

465

440

465

Wuppertal, Stadt

350.046

490

620

490

620

Würselen, Stadt

38.962

495

575

495

575

Xanten, Stadt

21.510

425

450

425

450

Zülpich, Stadt

20.091

470

620

475

690

Duisburger Deckelspezialist Born Kunststoffverarbeitung GmbH im Wirtschaftsdialog

Unternehmen setzt auf Erfahrung, Erfindung, kurze Entscheidungswege und Lagegunst  

Duisburg, 22. August 2017 - In ihrem Bereich macht ihnen keiner so leicht etwas vor, haben die heutigen Geschäftsführer der Born Kunststoffverarbeitung GmbH ihr Handwerk doch von der Pike auf gelernt: Volker Born, Diplom-Ingenieur (FH), hat zunächst einmal eine Lehre zum Energie- und Anlagenelektroniker gemacht, arbeitete in der Produktion bei der Born Kunststoffverarbeitung GmbH, packte Paletten und fuhr einen der beiden unternehmenseigenen Lkw.

„Ich weiß, wie lange man für etwas braucht und was machbar ist. So kann ich realistisch planen, in welcher Zeit meine Mitarbeiter die Arbeit unter guten Bedingungen bewerkstelligen können“, bringt es MSV-Fan Born auf den Punkt, heute Chef von 40 Mitarbeitern – darunter 60 Prozent mit Migrationshintergrund. Sein Kompagnon, Matthias Dehen,  begann seinen Werdegang im Unternehmen vor rund 12 Jahren als Betriebsleiter und ist gelernter Elektromaschinenbauer und Industriemeister Elektrotechnik. Der 55-jährige passionierte Angler aus Dinslaken ist nicht nur ruhender Pol des Geschäftsführer-Duos, sondern auch für die Produktion und das Qualitätsmanagement, also die „technische Seite“, verantwortlich.  
Und davon gibt es eine ganze Menge: Renommierte Unternehmen wie Emmi, Nestle, Unilever, Dr. Oetker, Fuchs Gewürze, Birkel, Zott, Müller und Rotkäppchen gehören beispielsweise dazu. Sie alle werden mit Deckeln und Bechern aus dem Hause Born beliefert. Pro Jahr sind es bis zu 500 Millionen Deckel und 220 Millionen desto®becher, die in Wanheimerort gefertigt werden. „Wir sind absoluter Deckelspezialist. In der Vergangenheit haben wir schon Maschinen innerhalb von zwei Monaten für unsere Auftraggeber gebaut, die in größeren Unternehmen gar nicht so schnell hätten realisiert werden können. Unsere Vorteile sind die Erfahrung, eigene Erfindungen und kurze Entscheidungswege“, fasst Geschäftsführer Born zusammen, und konkretisiert:
„Das Unternehmen wurde 1906 am Standort gegründet und seit 1963 beschäftigen wir uns hier ununterbrochen mit dem Werkstoff Kunststoff. Unser Seniorberater ist der 74-jährige Fred Born. Früher selbst in der Geschäftsführung, weiß er, woran es sich weiterzuarbeiten lohnt und welche Wege wir gar nicht erst einschlagen müssen, weil der Werkstoff dieses und jenes eben nicht ‚kann‘ oder verträgt. Diese Expertise spart Um- und Irrwege und verschafft uns wertvollen Zeitvorsprung.“  

Oberbürgermeister Sören Link, der das Unternehmen in seiner Wirtschaftsdialog-Reihe gemeinsam mit Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, besuchte, erklärt: „Bei der Born Kunststoffverarbeitung GmbH sind 40 Männer und Frauen beschäftigt. Dabei arbeiten die beiden Unternehmer auch mit der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung zusammen. Die Fluktuation im Betrieb ist sehr gering. Das zeugt davon, dass hier solide Arbeit auf ordentliche Rahmenbedingungen treffen.“   Oberbürgermeister Link und Wirtschaftsförderer Meurer zeigten sich angetan vom desto®becher, dem Verkaufsschlager des Betriebs.
Da der Markt seinerzeit schnellstmöglich und damit „je eher, desto besser“ ein tiefgezogenes, stapelbares und bodendruckfähiges Behältnis benötigte – und zwar zur Auflistung von Zutaten, Mindesthaltbarkeitsdatum und Barcode – war der Namen schnell „geboren“: desto®becher. Dieser lässt sich prägen, mit Haptik-Lack überziehen, mit „Fenstern“ ausstaffieren und vieles mehr. „Der desto®becher zeigt beispielshaft die Wandlungsfähigkeit und den Erfindergeist der Unternehmerinnen und Unternehmer unserer Stadt“, so GFW-Chef Meurer.  

Heute dreht sich bei der Born Kunststoffverarbeitung GmbH alles um die ständige Weiterentwicklung bestehender Produkte und die Schaffung neuer Kunststoffverpackungen – hauptsächlich für die lebensmittelverarbeitende Industrie, aber auch für hochwertige Lifestyle-Produkte wie Krawatten und Einstecktücher oder individualisierte Behältnisse in Stadien und bei Festivals. „Zukünftig möchten wir auch Verpackungen für höherpreisige Waren im Lebensmittelsegment herstellen, bei denen es auf die exakte Dosierung ankommt. Wir fertigen immer erst ab einer gewissen Größe. So sind 1.000 Deckel das Minimum. Es sei denn, die Produkte sind so hochpreisig, dass es betriebswirtschaftlich abbildbar ist. Interessant sind für uns ganzjährig zu fertigende Produkte“, berichtet Dehen.  
Das Unternehmen gehört seit dem Jahr 2012 übergeordnet zur Dampack beheer b.V.; das Schwesterunternehmen Dampack International ist für die Distribution und Logistik der Born Kunststoffverarbeitung verantwortlich. „Das ist gut so; dann können wir uns am Standort Duisburg auf unsere Kernkompetenzen fokussieren“, erklärt Volker Born. Die Kunden der Born Kunststoffverarbeitung GmbH sind vorrangig in den BENELUX (Belgien, Niederlande, Luxemburg)-Ländern sowie in Österreich und der Schweiz verortet.
„Allein dafür ist der Standort Duisburg Gold wert, weil wir hier überaus zentral liegen. Unsere beiden Lkw-Fahrer können just in time nach der Produktion ausliefern und sind obendrein am Abend wieder zu Hause. Das bedeutet: gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter und die Ersparnis hoher Lagerkosten. So sind wir schnell beim Kunden und können flexibel reagieren“, schließt Dehen.


Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (1.v.r.) im Wirtschaftsdialog bei der Born Kunststoffverarbeitung GmbH – hier mit Vincent Klemenz, Ralf Meurer, Matthias Dehen und Volker Born (v.l.n.r.);  Foto: Uwe Köppen; Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

Verkehrsminister Hendrik Wüst:
Sperrung der Rheinbrücke Neuenkamp wird nächste Woche  aufgehoben

Duisburg, 09. August 2017 - Die Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann nach umfangreichen Reparaturarbeiten voraussichtlich ab dem nächsten Donnerstag, 17. August, 5 Uhr, wieder aufgehoben werden. Dies hat Verkehrsminister Hendrik Wüst bei einem Informationsgespräch bekanntgegeben, zu dem die betroffenen Verbände, die Wirtschaft und Behörden der Region eingeladen waren. "Nach der Freigabe können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren", sagte er.

Die Rheinbrücke war am Mittwoch der vergangenen Woche voll gesperrt worden, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war. Die sofort eingeleitete Überprüfung auf weitere Risse durch ein Expertengremium hat ergeben, dass mehr als 50 Risse in verschiedenen Längen saniert werden müssen. "Das aktuelle Beispiel zeigt, was passiert, wenn eine überlastete Infrastruktur so lange stiefmütterlich behandelt wird", sagte Minister Wüst.
"Ich danke allen Beteiligten, die derzeit mit Hochdruck an der Lösung des Problems mitarbeiten, um die belastende Situation in Duisburg für Anwohner, Pendler und den Güterverkehr so schnell wie möglich zu beenden. Dieser Dank gilt natürlich insbesondere den Arbeitern, die rund um die Uhr mit Schadenserhebung und Reparatur beschäftigt sind."

Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg-Wesel-Kleve, sagte: "Wir begrüßen, dass Minister Wüst über die aktuelle Situation informiert. Für die Unternehmen und die Pendler ist es wichtig zu wissen, wie es weitergeht. Wir haben bereits einen ersten Vorschlag gemacht, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Jetzt müssen wir gemeinsam daran arbeiten, um die Erreichbarkeit des Logistikstandorts Niederrhein zu sichern."

Vier konkrete Maßnahmen stellte Minister Wüst bei der IHK vor:
1. Tägliche Überprüfung der reparierten Schäden.
2. Unter Leitung der Regierungspräsidentin Düsseldorf werden die Beteiligten im 14-tägigen Rhythmus die Verkehrssituation analysieren und an einer Verbesserung der Umleitungskonzepte arbeiten.
3. Überladene Lkw werden konsequent abgeleitet.
4. Alle Möglichkeiten einer weiteren Beschleunigung des Neubaus werden genutzt. Die Prüfung des gesamten Bauwerkes, insbesondere der sensiblen Bereiche, geht kontinuierlich weiter. Auch wenn die Brücke für den Verkehr wieder freigegeben wird, kann niemand absehen, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Insbesondere die jetzt reparierten Schäden werden täglich in Augenschein genommen.
Alle zwei Wochen werden die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte und mögliche Back-Up-Lösungen zu erarbeiten. "Außerdem werden wir alles dafür tun, rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke zu stoppen", so Wüst weiter. "Um das zu gewährleisten, werden wir eine Waage- und Ableitungsanlage installieren", so Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Der Minister will auch beim Neubau Druck machen.

"Ich bin mir mit Bundesverkehrsminister Dobrindt einig: Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten einer weiteren Beschleunigung des Neubaus angehen." Nicht umsonst seien im Koalitionsvertrag der Erhalt, die Modernisierung und der bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu einem Schwerpunkt der Landespolitik erklärt worden.
"Das Geld ist da, aber es wurden zu lange nicht die nötigen Planungen und entscheidenden Schritte eingeleitet", so Wüst. "Das hatte auch ideologische Gründe, aber in dieser Landesregierung sind sich alle einig: Wir wollen die Straßen und Brücken in NRW schnellstmöglich wieder in Schuss bringen." Straßen.NRW nutzt die derzeitige Vollsperrung, um die Fahrbahn in Richtung Venlo zu sanieren. Eine bereits vorher geplante Vollsperrung in diesen Sommerferien für diese Arbeiten kann damit entfallen.

Zum Hintergrund: Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt von 1970, damals für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, davon 10.000 Lkw. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung für den Ausbau der A 40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich dem Bau der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Die Duisburger Rheinbrücke im Verlauf der A40 ist eine so genannte Schrägseilstahlbrücke. Sie ist 777 Meter lang und hat eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern. Instandsetzungsarbeiten gab es auch schon in den vergangenen Jahren: Die "Fahrbahnübergänge" wurden 1977 ausgetauscht, und schon zweimal, 1996 bis 1998 und 2010 bis 2013, wurde die Fahrbahnplatte wegen aufgetretener Risse saniert. Seit einigen Jahren hat man auch immer wieder Schäden in den Querträgern festgestellt, die regelmäßig geschweißt wurden.

 

Ja zu Duisburg!

Foto Harald Jeschke

 

A40-Rheinbrücke Duisburg: IHK-schlägt 5-Punkte-Plan vor

Notfall-Pläne und Baustellen-Management unabdingbar
Duisburg, 07. August 2017 - Angesichts der anhaltenden Sperrung der A40-Brücke bei Duisburg hat der Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Burkhard Landers, einen 5-Punkte-Plan vorgeschlagen. „Die Sperrung der Brücke kostet die Unternehmen pro Tag 1,2 Millionen Euro. Auch unser Hafen als europäische Logistik-Drehscheibe leidet gewaltig. Deswegen müssen wir sehr zügig handeln, damit die Betriebe Planungssicherheit haben“, so Landers.

Der IHK-Präsident schlägt deswegen vor:
1) Verkehr intelligent und großräumig lenken Die Verkehre sollen großräumig, nach Bedarf auch verkehrsabhängig, gesteuert werden, um so die Verkehrsbelastung gleichmäßig zu verteilen. Mit Blick auf die Seehäfen bedeutet das, bereits in Belgien und den Niederlanden Hinweisschilder aufzustellen. Auch eine angepasste Verkehrslenkung und optimierte Ampelschaltung im Stadtgebiet Duisburg ist erforderlich.
2) Sicherheitskonzept anpassen Die veränderten Verkehre mit neuen Belastungspunkten erfordern ein angepasstes Sicherheitskonzept mit Tempo-Limits und Warn-Anlagen, besonders im nun veränderten Rückstau-Bereich.
3) Baustellen-Management optimieren
Die Baustellen auf den Autobahn-Ausweichstrecken und innerhalb des Stadtgebiets Duisburg müssen besser koordiniert werden. Hierfür ist erforderlich, das bestehende Baustellenmanagement für die Region neu zu organisieren und effizienter zu gestalten.
4) Zeitplan für Brücken-Neubau einhalten und Notfallpläne für Sperrungen bereithalten Der aktuelle Zeitplan (bislang vorgesehen: Fertigstellung erster Brückenzug 2023) sollte unter allen Umständen eingehalten werden. Um auf etwaige Unwägbarkeiten wie die momentane Vollsperrung vorbereitet zu sein, braucht es klare Notfallpläne.
5) Politische Initiative: Brücken-Neubau zügiger realisieren Trotz beschleunigtem Planungsverfahren und bereit stehender Gelder sollte überprüft werden, ob der Neubau der A40-Brücke noch früher realisiert werden kann. Für Ersatzbauten dürfen nicht die gleichen Anforderungen gelten wie für Neubauprojekte.

Landers: „Wir brauchen sowohl Sofort-Maßnahmen, mittelfristige Aktivitäten als auch eine langfristige Perspektive. Es darf nicht sein, dass die Unternehmen und ihre Beschäftigten als Pendler die Zeche zahlen. Und selbst wenn die Brücke kurzfristig wieder befahrbar ist, was wir alle sehr hoffen: Wir müssen damit rechnen, dass sich solch eine Sperrung jederzeit wiederholen kann. Darauf sollten wir vorbereitet sein.“
Die IHK schlägt der Landesregierung vor, zügig einen Koordinierungskreis einzurichten, um alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und den Informationsfluss zu verbessern. Landesbetrieb Straßen.NRW, Planungsgesellschaft DEGES, Stadt Duisburg, Polizei, Bezirksregierung, Verkehrsministerium und Vertreter der Wirtschaft könnten so die Probleme gemeinsam in Angriff nehmen.

BZ im August 2007:
Brückenbauarbeiten an der A40-Rheinbrücke bei Neuenkamp
Verkehr auf der A40 Rheinbrücke bei Duisburg-Neuenkamp in Fahrtrichtung Essen sowie Venlo gestört.
Hier erhält die Brücke eine neue Abdichtung gegen Korrosion und danach eine neue Fahrbahnoberfläche. Die beiden anderen Fahrstreifen konnten bereits mit der großen Brückensanierung 2005/2006 durchgeführt werden. Dem Verkehr stehen ab Samstag (28.07.) bis voraussichtlich Mitte Oktober in jeder Richtung nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Gleichzeitig wird auch von der Brücke bis zur Anschlussstelle Duisburg-Häfen in Richtung Essen der Standstreifen erneuert und auf dem rechten Fahrstreifen Spurrinnen beseitigt.

Zur aktuellen Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve am 02. August 2017:  
„Die Vollsperrung betrifft, neben vielen tausend Pendlern täglich, vor allem unseren Logistik-Standort: Das schränkt seine Erreichbarkeit erheblich ein, das spüren viele unserer Unternehmen. Ihre Lkw und Transporte werden noch länger verzögert: Das kostet Zeit und Geld und kann vor allem bei just-in-time-Transporten ganze Wertschöpfungsketten treffen.  
Wir halten es für nötig, dass sich sehr schnell alle Beteiligte an einen Tisch setzen, wie schon 2015: Wir müssen koordinieren, wie der Verkehr nun großräumig umgeleitet werden soll, einen Zeitplan entwickeln und die übrigen Baustellen darauf abstimmen. So schaffen wir wenigstens Planungssicherheit für die Unternehmen: Sie müssen wissen, was auf sie zukommt.   Selbst wenn die aktuelle Sperrung nur kurz dauern sollte, so ist sie ein deutliches Warnsignal, dass wir uns wohl auf eine solche Sperrung immer wieder auch sehr kurzfristig einstellen müssen. Darauf sollten wir vorbereitet sein.“    

 

Konjunkturumfrage zeigt positive Stimmung bei Unternehmen im Ruhrgebiet

Essen/Duisburg, 26. Juli 2017 - Positive Stimmung herrscht bei den Unternehmen im mittleren Ruhrgebiet. Von einem "Kickstart" der Wirtschaft spricht die Arbeitsgemeinschaft "arbeitgeber ruhr" bei der heutigen Vorstellung des aktuellen Konjunktur-Barometers Ruhrgebiet. Ruhrgebietsweit hatten sich an der Befragung für das erste Halbjahr 2017 insgesamt 55 Metall- und Elektrobetriebe und 235 branchenübergreifende Unternehmen beteiligt.

Drei Viertel dieser Unternehmen geht es besser als im vergangenen Jahr. Auch die erzielten Umsätze werden, mit wenigen Ausnahmen, als überwiegend gut angegeben. Ruhrgebietsweit meldeten in der Gesamtwirtschaft 88 Prozent der befragten Unternehmen eine befriedigende bzw. gute Geschäftslage (vor einem Jahr 74 Prozent). Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Umfrage im Jahr 2002. Die Arbeitsgemeinschaft von "arbeitgeber ruhr" besteht aus den Arbeitgeberverbänden des Ruhrgebiets mit den Verbandssitzen in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen mit zusammen 17 Arbeitgeberverbänden. (idr).

 

Infoveranstaltung zur Digitalisierung am 10. August Roadshow Breitband@Mittelstand in Duisburg
Um über die Veränderungen, Chancen und technischen Möglichkeiten der Digitalisierung zu informieren, lädt die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und dem Unternehmerverband am 10. August zu zwei praxisnahen Veranstaltungen ein. Unter dem Schirm der bundesweiten Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ stehen die Perspektiven von Digitalisierung und Breitbandversorgung am Niederrhein auf der Agenda.

Ob in Industrie, Logistik oder im Einzelhandel: Längst halten 3D-Druck, autonome Steuerung oder Cloud-Lösungen zur Datenvermittlung Einzug bei mittelständischen Unternehmen. Um sie beim Digitalisierungsprozess zu unterstützen, wurde die Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Breitbandbüro des Bundes gestartet. Am Donnerstag, 10. August, macht die Roadshow Breitband@Mittelstand Halt in Duisburg mit zwei Informationsveranstaltungen. Am Vormittag erfahren die Teilnehmer wie Unternehmen vom Niederrhein ihren Digitalisierungsprozess gestaltet haben. Experten geben einen Überblick über den damit verbundenen Breitbandbedarf, den Ausbau des Breitbandnetzes vor Ort sowie über Fördermöglichkeiten. Am Nachmittag öffnet mit Klöckner & Co ein Digitalisierungsvorreiter aus der Region seine Türen und berichtet über die Strategie des Unternehmens. Begleitet werden beide Veranstaltungen von einem eigens gestalteten Informationsmobil, in dem von 3D-Drucker bis Telepräsenzroboter digitale Anwendungen ausprobiert werden können.

Die Veranstaltungen finden statt am 10. August von 10 bis 13 Uhr in der Niederrheinischen IHK, Mercatorstraße 22-24, 47051 Duisburg, sowie von 16 bis 17:30 Uhr bei Klöckner & Co, Am Silberpalais 1, 47057 Duisburg. Interessierte Unternehmen können sich wahlweise für eine oder für beide Veranstaltungen zusammen anmelden.

duisport steigert Umschlag im ersten Halbjahr - Containerumschlag steigt um 12%

Duisburg, 21. Juli 2017 - Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (duisport) ist im ersten Halbjahr 2017  zum Vorjahreszeitraum um 12% auf 2,01 Mio. TEU gestiegen. Der Containerumschlag macht rund die Hälfte des Gesamtgüterumschlages aus und ist das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe. Der Gesamtgüterumschlag steigerte sich  im ersten Halbjahr dieses Jahres um 7% auf 34,8 Mio. Tonnen. Während der Schiffsumschlag das hohe Vorjahresniveau erreichte, stiegen der Bahnumschlag um 14% sowie der Lkw-Umschlag um 7%.

 

Treiber des Umschlaganstiegs war der Stückgutbereich und hier insbesondere der kombinierte Verkehr. „Für das zweite Halbjahr erwarten wir moderate Zuwächse, da im Vergleichszeitraum des Vorjahres bereits ein gutes Umschlagsniveau erreicht wurde“, so Erich Staake.

 

Hiesiges Maklerunternehmen will an den erfolgreichen Messeauftritt des Vorjahres anknüpfen  

Duisburg, 18. Juli 2017 - „Die GIMDU der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg ist für uns gleich bei der Premiere in 2016 zu einem wichtigen Marktplatz für Gewerbeimmobilien in Duisburg geworden“, erklärt Axel Quester von der Armin Quester Immobilien GmbH. Der Geschäftsführer des familiengeführten Traditionsunternehmens hat sich vorgenommen, bei der 2. GIMDU  - am 8. und 9. November 2017 in der Mercatorhalle – an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen.
 
„Im vergangenen Jahr haben wir Gespräche mit einem breiten Spektrum von Nutzern, Eigentümern, Entwicklern und Immobiliendienstleistern geführt. Das reichte vom Malermeister, der ein kleines Lager in Innenstadtnähe suchte, über den Investor für ein Gesundheitszentrum auf Gründstückssuche bis hin zum Call Center auf der Suche nach einem bahnhofsnahen Büro“, so Quester und fährt fort: „Eine ganze Reihe von Anfragen konnten wir im Anschluss zur GIMDU durch unsere Beratung weiterbringen. Einige interessante Immobilienprojekte sind in der Zeitachse langwieriger. Gerade im Immobilienbereich sind nicht immer schnelle Lösungen möglich – manch gutes Investment und manche Umsiedlung brauchen ihre Zeit.“ Für die GIMDU 2017 erhoffen sich der Geschäftsmann und sein Team ebenso nachhaltige Gespräche wie bei der Premiere.  

Irmela Quester, Leiterin Gewerbeimmobilien bei der Armin Quester Immobilien GmbH, setzt auch diesjährig wieder auf den Netzwerkcharakter und das „Gesamtpaket“ der neu etablierten GFW-Plattform: „Die Messe führt insbesondere regionale Player zusammen und ist ein gutes Format, um Angebot und Nachfrage zusammenzuführen, zum Netzwerken und um Immobilien, Dienstleistungen und das Unternehmen zu präsentieren.“  

Irmela und Axel Quester von der Armin Quester Immobilien GmbH setzen auf die GIMDU 2017; Foto: Annegret Breilmann / Nutzungsrechte: GFW Duisburg

 

Handel zwischen Duisburg und Yiwu wird intensiviert

Chinesische Partner eröffnen Niederlassung

Duisburg, 14. Juli 2017 - Der Gütertransport zwischen der Duisburger Hafen AG (duisport) und der chinesischen Handelsmetropole Yiwu wird intensiviert. Dazu hat die chinesische Betreibergesellschaft des Güterzuges YXE International Container Train, der seit 2014 regelmäßig zwischen Yiwu und Duisburg verkehrt, jetzt die Niederlassung Yixinou International Freight GmbH in Duisburg eröffnet. Diese ist Ansprechpartner sowohl für die im Duisburger Hafen ansässigen Logistikunternehmen als auch für die Wirtschaft und den Handel aus der Region.

Yiwu ist Chinas wichtigstes Handels- und ECommerce-Zentrum vor allem für Kleinwaren. So stammen beispielsweise etwa zwei Drittel aller weltweit verkauften Weihnachtsartikel aus Yiwu. „Die Gründung einer Niederlassung zur Optimierung dieser bedeutenden Handelsverbindung zeigt einmal mehr, wie wichtig der Duisburger Hafen für den chinesischen Warenaustausch mit Europa ist“, so duisportsVorstandsvorsitzende Erich Staake.

 

Gewerbeimmobilienmesse Duisburg GIMDU 2017

Duisburg, 13. Juli 2017 - Zweite Gewerbeimmobilienmesse Duisburg (GIMDU) am 8. und 9. November 2017 Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg sucht Kooperationspartner   Duisburg. „Nach der GIMDU ist vor der GIMDU“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Er und sein Team wollen nach gelungener Premiere der Gewerbeimmobilienmesse GIMDU an den Vorjahreserfolg anknüpfen.„Auch dieses Jahr wollen wir wieder Angebot und Nachfrage zusammenbringen“, so Meurer.  

Am 8. und 9. November 2017 veranstaltet die GFW Duisburg im Tagungsbereich der Mercatorhalle im Duisburger CityPalais die zweite GIMDU. Jeweils von 14 bis 19 Uhr können Interessierte nach konkreten Angeboten für sofort verfügbare Ladenlokale, Gewerbeflächen, Büroimmobilien, Hallen, Garagen und mehr Ausschau halten, die vor Ort von den Eigentümern angeboten werden.  

Auch diesjährig werden wieder Dienstleister rund um Gewerbeimmobilien, Vertreter von Stadt und städtischen Institutionen anwesend sein. Ein schlankes Vortragsprogramm mit Impulsreferaten und Interviews sollen noch mehr Raum schaffen, um mit einander ins Gespräch zu kommen oder gar in erste Verhandlungen „einzusteigen“.  

Konnte die GFW Duisburg im Vorjahr auf 16 Kooperationspartner zählen, „freuen wir uns, dass wichtige Partner des Vorjahres bereits jetzt ihr Engagement auch für die GIMDU 2017 wieder zugesagt haben“, berichtet GIMDU-Koordinatorin und GFW-Projektmanagerin Manuela Kaminski. Dazu gehören beispielsweise die GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, die CUBION Immobilien AG sowie die Armin Quester Immobilien GmbH.  

Wer für sein Gewerbeobjekt – gleich welcher Größe oder Art – neue Besitzer, Nutzer, Pächter oder Eigentümer sucht, der sollte sein Angebot auf der GIMDU präsentieren. Darüber hinaus sollten alle diejenigen bei der Gewerbeimmobilienmesse Duisburg mit von der Partie sein, die derartige Objekte oder Flächen kaufen, mieten respektive pachten wollen.   Ansprechpartnerin für Ausstellungsmöglichkeiten und Teilnahme: Manuela Kaminski, Telefon: 0203 / 36 39 – 375, E-Mail:
kaminski@gfw-duisburg.de  

Ansprechpartner für Messebeteiligung und Sponsoring: Christian Felix Hendel, Telefon: 0203 / 36 39 – 366, E-Mail:
hendel@gfw-duisburg.de

 

Familienunternehmen als persönliche Herausforderung

Duisburg, 10. Juli 2017 - Seit fast drei Jahrzehnten führt Frank Schwarz seinen Cateringbetrieb in der Tradition eines klassischen Familienunternehmens. Dabei setzt der Geschäftsführer der Frank Schwarz Gastro Group (FSGG) auf Kontinuität, Zuverlässigkeit und absolute Qualität. Zur Firmenphilosophie gehören darüber hinaus Beratungskompetenz und der herzliche Umgang mit den Kunden. Mit seiner Frau Christine und den Kindern Gina und Sven möchte Frank Schwarz die FSGG Hand in Hand mit seiner Familie und den Mitarbeitern in eine erfolgreiche Zukunft führen.   
Die hohe Anzahl an Stammkunden stehen für die langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Doch was wäre ein erfolgreiches Familienunternehmen ohne seine engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Mit kreativen Ideen tragen sie maßgeblich zur gedeihlichen Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Durch flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege möchte die FSGG erreichen, dass jeder Mitarbeiter ein individueller Teil der Leistungskette wird.  Gründer des erfolgreichen Cateringunternehmens vom Duisburger Großmarkt ist Frank Schwarz. Vor nunmehr 27 Jahren hat sich der Fleischermeister mit einem Partyservice selbstständig gemacht. Mittlerweile gehört die FSGG zu den renommiertesten Cateringunternehmen an Rhein und Ruhr. „Gemeinsam mit meiner Frau Christine habe ich die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Mit meinen Kindern Gina und Sven ist nun die zweite Generation am Start. Für mich als Firmengründer und Familienvater eine optimale Konstellation.“
Um ihren Aufgabenbereich innerhalb der FSGG beschreiben zu können, muss Christine Schwarz weit ausholen. Als Geschäftsführerin der ViVentas, der unternehmenseigenen Gesellschaft für Eventmarketing, ist die überaus engagierte Geschäftsfrau für alle Marketingentscheidungen mitverantwortlich, kümmert sich um die Akquisition von Neukunden sowie die Betreuung von Bestandskunden, und repräsentiert das Unternehmen auf Messen und Großveranstaltungen. „Genau das spiegelt meine Aufgaben in einem Familienunternehmen wider“, bringt es Christine Schwarz auf den Punkt. „Ich setzt mich für das Gesamtunternehmen ein und fokussiere mich nicht nur auf einen bestimmten Bereich.“ 
Seit einem Jahr ist Sven Schwarz wieder mit dabei. Nach seiner Ausbildung war der Bäckermeister bereits als Pâtissier für die FSGG tätig. Nach den Lehr- und Wanderjahren ist der 27-Jährige jetzt als Leiter des Qualitätsmanagements tätig. Erst wenn er sein Okay gibt, verlassen die zubereiteten Speisen die Produktionsküche auf dem Großmarkt. „Die Einhaltung der strengen EU-Hygienevorschriften haben für uns oberste Priorität. Das ist einer unserer hohen Qualitätsansprüche, an denen wir uns täglich messen lassen.“
Jüngste im Familienbund ist Gina Schwarz. Um sich optimal für das im kommenden Jahr geplante Aufbaustudium am renommierten Institute of Culinary Art (ICA) vorbereiten zu können, arbeitet sie derzeit im Veranstaltungsmanagement der FSGG. „Genau jetzt ist die Zeit für Veränderung gekommen“, meint die gelernte medizinische Fachangestellte.
„Der medizinische Beruf ist Vergangenheit. Jetzt möchte ich in den Bereich Catering- und Veranstaltungsmanagement wechseln. In dieser Branche sehe ich bessere Entwicklungschancen im beruflichen und persönlichen Bereich.“ Und Erfahrungen hat die 25-Jährige allemal. Fast elf Jahre arbeitete Gina Schwarz nebenberuflich im Servicebereich der FSGG. 
„Auch innerhalb des Unternehmens sorgen wir für ein familiäres Umfeld, in dem sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen können“, beschreibt Frank Schwarz die sehr familienfreundliche Unternehmenskultur der FSGG. „Unser nachhaltiger unternehmerischer Erfolg ist sehr eng mit dem Zufriedenheitsgrad unseres Teams verbunden. Wir unternehmen alles, damit alle weiter an der Erfolgsgeschichte unseres Cateringunternehmens schreiben können. Und das auch gerne tun.“  

Sven, Christina, Frank und Gina Schwarz (v. l.) stehen hinter dem Markenzeichen FSGG.  © Holger Bernert

 

Unternehmen CCC siedelt sich in Duisburgs City an: 250 neue Arbeitsplätze sollen entstehen

Call Center erbringt Dienstleistungen für Bestandskunden aus e-Commerce und Versicherungssektor    
Duisburg, 06. Juli 2017 - „Bis Ende dieses Jahres wollen wir rund 250 neue Jobs an unserem neuen Standort im Herzen der Duisburger City, Königstraße 13, schaffen. Mittelfristig wollen wir hier sogar auf 450 Mitarbeiter anwachsen“, berichtet Christian Legat, Geschäftsführer der CCC Holding GmbH.  
„Wer kommunikativ und kundenorientiert ist und sich vorstellen kann, Dienstleistungen für Bestandskunden aus dem e-Commerce und Versicherungssektor zu erbringen, der kann sich gerne bei uns als Call Center-Agent bewerben. Mit Talent und Arbeitseifer kann man es bei uns weit bringen“, ermuntert Legat potenzielle Bewerberinnen und Bewerber. Er muss es wissen, begann der „Kopf“ des Unternehmens seine Karriere vor rund 18 Jahren doch selbst als Call Center Agent bei CCC.  
Ausschlaggebend für den Duisburger Standort waren die zentrale Lage gleich neben der U-Bahn Station König-Heinrich-Platz und dem „Life Saver“-Brunnen. „Die Verkehrsanbindung ist ideal für die Branche“, weiß Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), dessen Team die Ansiedlung begleitet hat.

„Uns freut insbesondere die hohe Mitarbeiterzahl, die hier kurz- und mittelfristig am Wirtschaftsstandort durch das Unternehmen geschaffen wird. Hinsichtlich der Stellenbesetzung haben wir, gemeinsam mit der Arbeitsagentur, unsere Unterstützung angeboten“, so Meurer.  

Das Unternehmen CCC („Competence Call Center“) hat seinen Muttersitz in Wien. Mittlerweile sind rund 5.500 Mitarbeiter von CCC in mehr als acht Ländern an 17 Standorten aktiv. In 28 Sprachen werden telefonische Kundendienstleistungen für Unternehmen erbracht und Kampagnen gesteuert. Hinzu kommen Arbeiten rund um die schriftliche Kundenkommunikation via E-Mail, Chat und Social Media sowie Backoffice-Aktivitäten.  
Wer sich bei CCC in Duisburg bewerben möchte, kann dies unter Telefon: 0800 / 7 44 33 22, E-Mail:
jobs.duisburg@yourccc.com
oder auf der der Website unter:
www.yourccc.com/duisburg

 

Volksbank Rhein-Ruhr ist neue Eigentümerin der Werhahn-Mühle am Innenhafen

Duisburg, 05. Juli 2017 – Die Volksbank Rhein-Ruhr investiert weiter am Innenhafen. Nach dem Erwerb der heutigen Bankzentrale „Am Innenhafen 8-10“ im Jahr 2014, gab die Genossenschaftsbank nun den Erwerb der Werhahn-Mühle am Innenhafen bekannt.
Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes hierzu: Dies ist ein für uns wichtiges und gut zu uns passendes Investment in der unmittelbaren Nachbarschaft. Als regionale Bank fördern und investieren wir in unser regionales Umfeld. Uns liegt die Sicherung dieses wichtigen Objektes für die Region sehr am Herzen.“

Die im Jahr 1896 von der Familie Cohen erbaute Immobilie bildet einen Teil der Geschichte Duisburgs. Im Jahr 1936, zur Zeit des 2. Weltkriegs übernahmen die „Rheinischen Mühlenwerke Werhahn“ die Mühle. Bis in die 1990er Jahre wurde hier noch Getreide gelagert. Im Hinblick auf den Strukturwandel der Industrie, wurde die Weiterentwicklung des Innenhafens Ende der 1990er Jahre angestoßen.
Die Werhahn-Mühle wurde in der Konsequenz von 2001 bis 2002 ertüchtigt und von der Baugesellschaft Franz Brüggemann zu Ausstellungsflächen, Büro-, Gastronomieräumen und Arztpraxen umgebaut. Der gesamte Gebäudekomplex mit ca. 27.000 m³ umbautem Raum fügte sich nun in den vom „Team Sir Norman Foster and Partners“ entwickelten Masterplan für die Stadt Duisburg ein.
V.l.: Die Vorstände der Volksbank Rhein-Ruhr: Carsten Soltau, Thomas Diederichs (Sprecher) und Oliver Reuter vor der Werhahn-Mühle - Foto Yvonne Rettig, Volksbank Rhein-Ruhr.