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Rote Teufel müssen im Pokal reisen

DRIV-Pokal-Achtelfinale: Samstag, 24.02.2018 – 20 Uhr Panndorfhalle Gera
SG Blue Lions – RESG Walsum

Duisburg, 23. Februar 2018 - Nach dem Bundesligaalltag steht für die RESG Walsum an diesem Samstag der DRIV Pokalwettbewerb auf dem Terminplan. Im Achtelfinale geht es zum RSC Gera nach Thüringen, Anstoß in der Pandorfhalle ist um 20 Uhr. Ob die späte Anstoßzeit RESG-Trainer Günther Szalek stört? Ein wenig hadert er damit schon: „Wir müssen es so nehmen wie es ist, auch wenn es nicht schön für uns ist. Ich habe aber Verständnis dafür, dass die aus dem Spiel ein Event machen wollen.“
Der RSC Gera kann auf eine schillernde Vergangenheit zurückblicken, bis zum Jahr 1990 konnte man in der ehemaligen DDR achtmal Meister werden, dazu kommen noch fünf Pokalsiege, der letzte 1989. Der Verein war stets im Wandel und hatte insgesamt zehn Vereinsnamen. Nach der Wiedervereinigung ist es um den RSC ruhiger geworden, und man konzentrierte sich voll und ganz auf die Nachwuchsarbeit. Mittlerweile spielt der RSC in der zweiten Bundesliga mit, da treten sie aber unter dem Namen SG Blue Lions an und sind hinter Marl-Hüls zweiter. Sie spielen mit der ersten Mannschaft vom RSC Chemnitz zusammen und bilden eine Spielergemeinschaft. Die Spielergemeinschaft wird am Samstag versuchen den Favoriten zu schlagen. Vom Papier ist die Sache klar, und jeder Walsumer Fan
erwartet einen deutlichen Sieg gegen den Underdog. Der Rekordmeister spielt eine sehr gute Saison und möchte über Gera ins Viertelfinale dieses Wettbewerbs einziehen. Die Gastgeber freuen sich auf die Walsumer, die als Rekordmeister und Europacup-Teilnehmer einen großen Ruf zu verteidigen haben. Die Fans vom RSC Gera fiebern dem Leckerbissen entgegen und wünschen sich ein ausgeglichenes Spiel.

Begleitet wird die RESG auch zu diesem späten Samstagsabend Termin von zahlreichen Fans. Der Fanclub macht sich mit einem Kleinbus auf die knapp 500 Kilometer lange Strecke, um das Team zu unterstützen. Einige Spieler der RESG werden die Reise aber nicht nach Gera antreten können. Kapitän Tobias Wahlen nimmt am Sonntag an einem Sichtungslehrgang der U20 Nationalmannschaft teil und wird nicht mitfahren, Nuno Rilhas bleibt ebenfalls zuhause.
Miquel Vila muss aus dem letzten Jahr noch eine Sperre absitzen, für ihn rückt Pelayo Ramos in den Kader nach. Für Wahlen wird Christian Mette aus der zweiten Mannschaft auf der Bank Platz nehmen. Auf der RESG-Bank wird also mehr Platz sein als sonst, trotz allem wird das Team sich davon nicht unterkriegen lassen, um die nächste Runde zu erreichen.

Am vergangenen Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung der Abteilung Rollhockey statt. Abteilungsleiter Peter Stier stand nicht mehr zur Verfügung, für ihn übernimmt Reinhold das Amt. Alle neun Positionen im Vorstand konnten an diesem Abend besetzt werden, und die RESG ist damit wieder breiter aufgestellt. Der neue Vorstand blickt optimistisch in die Zukunft.

Rote Teufel mit "Arbeitssieg"

Samstag, 17. Februar 2018, 15.30 Uhr Sporthalle Beckersloh
RESG Walsum – RHC Recklinghausen 6:1 (3:1)
Die junge Mannschaft aus Recklinghausen holte das Maximum aus sich heraus, konnte gegen die deutliche Überlegenheit der RESG aber nicht viel machen und so sicherten sich die Roten Teufel am Ende einen souveränen 6:1-Erfolg. In der Tabelle schoben sich die Walsumer auf den zweiten Rang vor.

Die Hälfte der Top Vier ließ an diesem Spieltag federn und Walsum und Remscheid nutzen das konsequent aus. Düsseldorf musste zuhause gegen Cronenberg eine 3:9-Niederlage einstecken. Im Spitzenspiel konnte Remscheid gegen Herringen mit 6:2 besiegen. Die Remscheider führen die Tabelle jetzt mit drei Punkten Vorsprung an. Walsum steht wegen dem direkten Vergleich vor Düsseldorf punktgleich mit 36 Punkten, dahinter kommt Herringen mit 33 Punkten.
Walsum bestimmte von der ersten Minute an das Spiel und erspielte sich schon die ein oder andere Möglichkeit. Xavier Berruezo gab mit dem ersten Tor in dem Spiel, in der sechsten Spielminute direkt die Richtung vor. Zwei Minuten später war sein katalanischer Landsmann Miquel Vila zur Stelle und schoss das 2:0. Im weiteren Verlauf des Spiels passierte nicht mehr viel, die Walsumer kontrollierten das Spiel, verpassten es aber weiter Tore zu schießen. Erst kurz vor der Pause konnte
Christopher Berg auf 3:0 erhöhen. Recklinghausen gelang im direkten Gegenzug der 1:3-Anschlusstreffer durch Niklas Nohlen.

In der Kabine gab es eine kurze knackige Ansprache von Trainer Günther Szalek an sein Team, mit den ersten 25 Minuten konnte er nicht ganz zufrieden sein, auch wenn er das hinterher relativiert hat: „Ohne Konzentration geht auch gegen Recklinghausen gar nichts. Einige Spieler waren mit ihren Köpfen schon woanders. Zufrieden war ich nicht aber es steht ihnen auch mal zu so ein Spiel zu spielen.“ Miquel Vila gelang in der 33. Minute sein zweiter Treffer zum 4:1, zu diesem Zeitpunkt war das Spiel natürlich schon entschieden gewesen.
Felipe Sturla (45.) und erneut Christopher Berg (48.) machten mit ihren Treffern das Ergebnis zum 6:1 perfekt. Recklinghausen konnte mit dem Ergebnis sehr gut leben und die vielen mitgereisten Fans in der Halle Beckerlsoh dürften es ähnlich gesehen haben.
Trainer Günther Szalek denkt nach diesem Erfolg schon weiter: „Ziel waren die drei Punkte, um in 14 Tagen das Topspiel zu haben. In Remscheid haben wir dann das Spiel des Jahres, erster gegen zweiter. Beide Mannschaften werden den ersten Platz unter sich ausmachen. Wir haben uns in der Saison entwickelt und freuen uns auf das Duell.
Am kommenden Samstag geht es beim RSC Gera um den Einzug in die nächste
Pokalrunde. Am Mittwoch, 21. Februar um 19.30 Uhr steht im Walsumer Brauhaus
Urfels die Jahreshauptversammlung der RESG an. Im Vorstand wird eine Position neu besetzt werden. Abteilungsleiter Peter Stier stellt sich nicht mehr zur Verfügung, sein Nachfolger wird Reinhold Luerweg werden.

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miquel Vila Gallaguet, Christopher
Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno
Rilhas, Felipe Sturla

RHC Recklinghausen: Dennis Jakubiak, Lukas Andrioff; Daniel Schneider, Philipp
Wagner ©, Christopher Rindfleisch, Niklas Nohlen, Marlon Angenendt, Sebastian
Sowade, Dennis Cholewinski, Niko Nohlen

Schiedsrichter: Ullrich / Häger
Torfe: 1:0 (6.) Berruezo, 2:0 (8.) Vila Gallaguet, 3:0 (22.) Berg, 3:1 (24.)
Niklas Nohlen, 4:1 (33.) Vila Gallaguet, 5:1 (45.) Sturla, 6:1 (48.) Berg
Zeitstrafen: RESG 0 min – RHC 0 min - Teamfouls: RESG 4 – RHC 9
Zuschauer: 180

 

RESG – RHC Recklinghausen: Mit Sieg Anschluss an die Spitze halten
Duisburg, 16. Februar 2018 - Die IGR Remscheid und Germania Herringen nehmen sich am Samstag die Punkte gegenseitig weg, Walsum könnte also an einer der beiden Mannschaften vorbeiziehen, Remscheid hat die Spielpause der anderen Teams gut genutzt und sich den ersten Platz geschnappt.
Für die RESG ist es wichtig, die Serie von unbesiegten Spielen zu halten und konstant weiter zu punkten. Die Gäste werden auch am Samstag wieder alles in die Waagschale werfen, um den haushohen Favoriten zu ärgern. Personell kann Trainer Günther Szalek aus den vollen Schöpfen und wird auch auf Rotationen verzichten, damit seine Mannschaft im Spielrhythmus bleibt. Für ihn zählen am Samstag nur der Sieg: „Die Karten sind ganz klar verteilt, und wir wollen und wir müssen gewinnen. Die Pause tat uns allen gut, und wir
werden in Bestformation spielen."

Auch den Tabellenzweiten bezwungen

RESG Walsum - SK Germania Herringen 6:3 (1:1) 

Mit einem Kraftakt konnte die RESG Walsum sich gegen den Tabellenzweiten Germania Herringen durchsetzen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein rasantes Spiel und Miquel Vila sorgte mit seinen vier Treffern für die Entscheidung.

Zu diesem Spiel drückten die Karnevalsvereine der KKG Wehofen und der KG Grün Weiß Walsum die Daumen und verteilten ihre Orden an verdiente Vereinsmitglieder. Sie sollten ihr kommen nicht bereuen, beide Mannschaften lieferten den Zuschauern in der Sporthalle Beckersloh ein packendes Spiel. Die Gäste mussten nicht nur auf ihren rotgesperrten Kapitän Kevin Karschau verzichten, auf der Reservebank blieben noch mehr Plätze frei, sodass Germanen Trainer Christian Zarod nur ein Minikader zur Verfügung stand.

Walsum machte ordentlich Druck auf das Tor von Timo Tegethoff und erspielte sich zahlreiche Chancen. Der Germanen Schlussmann ließ sich aber nicht knacken und auch die Defensive positionierte sich neu und alle Feldspieler agierten bei Walsumer Ballbesitz am eigenen Strafraum. Die Herringer versuchten es über schnelle Konter, Walsum musste es aus der Distanz probieren. Die Germanen forderten bis kurz vor der Halbzeit Tobias Wahlen das ein oder andere Mal, drei Pfostentreffer hielten die Walsumer im Spiel.
In der 22. Minute war Marcel Stork für die Gäste zur Stelle und erzielte das 1:0. Er stand völlig frei am kurzen Pfosten und konnte den Ball ohne Mühen ins Tor schieben. Die vielen mitgereisten Herringer Fans jubelten lautstark. Zwei Minuten später kam aber schon der Ausgleichstreffer.
Xavier Berruezo bediente Miquel Vila, der seinen ersten Treffer kurz vor der Halbzeit für sich verbuchen konnte. Mit dem Unentschieden ging es in die Halbzeit und die Fans beider Mannschaften wurden sehr gut unterhalten. RESG-Trainer Szalek hat in der Kabine die richtigen Worte gefunden und vor allem Vila legte ordentlich zu.
Vila besorgte in der 26. Minute die Führung für die Gastgeber, Lukas Karschau glich in der 29. Spielminute aber wieder zum 2:2 aus. In der 32. Minute musste Marcel Stork nach einem Foul an Felipe Sturlamit  vom Feld. Christopher Nusch kam von der Bank aus rein und sollte für die erneute Führung sorgen. Sein Versuch ging aber daneben und auch die zwei Minuten Überzahl konnten nicht genutzt werden. Felipe Sturla ebnete den Weg zum Sieg in der 35. und 37. Minute per Doppelpack. Lukas Karschau konnte RESG-Schlussmann Wahlen in der 40.
Minute noch einmal überwinden, sein Schuss aus spitzen Winkel prallte von Wahlen
zurück ins eigene Tor. Die Chance für den Ausgleich für Herringen gab es direkt eine Minute später. Xavier Berruezo sah die blaue Karte und musste für zwei Minuten vom Feld.
Lukas Karschau probierte sein Glück, der Ball ging aber deutlich über das Tor
und den Nachschuss konnte Wahlen halten. Sebastian Haas hätte nach dem zehnten Herringer Teamfoul das Spiel in die richtige Bahn bringen können. Sein Penalty konnte Tegethoff aber halten. Einen direkten Penalty gab es noch für Herringen, nachdem Christopher Berg an der Linie angeschossen worden ist und so einen Herringer Treffer verhindern konnte. Stefan Gürtler hatte nun die große Chance auf den Ausgleich.
Tobias Wahlen bewies aber erneut seine herausragenden Qualitäten und hielt den Ball sicher und souverän. Jetzt war Miquel Vila zur Stelle für sein Team und machte in der 48. Minute zwei Treffer innerhalb einer Minute zum 6:3 Endstand.

Die RESG sicherte sich durch zwei Siege gegen Herringen den direkten Vergleich. Trainer Günther Szalek konnte aber nur mit einer Halbzeit zufrieden sein: „Nach der Pause habe ich ein völlig anderes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir hatten in der ersten Halbzeit viele Abspielfehler und spielten zu lethargisch ohne den nötigen Druck. Das änderte sich dann und Herringen konnte den Druck nicht mehr standhalten, durch unser schnelles Spiel.“
Die Top vier rückten nach diesem Spieltag enger zusammen. Herringen, Remscheid
und Walsum haben jetzt 33 Punkte auf dem Konto. Tabellenführer Düsseldorf konnte die Niederlage der Herringer nicht für sich nutzen und seinen Vorsprung weiter ausbauen. Sie holten sich in Iserlohn eine 2:7-Niederlage ab, sodass es bei den drei Punkten Vorsprung vor den drei Verfolgern bleibt.
Remscheid und Walsum haben aber noch zwei Spiele weniger als Herringen und Düsseldorf. Nächstes Wochenende hat die RESG aufgrund des Karnevals spielfrei. Am 17. Februar geht es mit dem Heimspiel gegen den RHC Recklinghausen weiter.

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz, Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Nuno Rilhas, Fabian Schmidt
SK Germania Herringen: Timo Tegethoff, Michael Schartner; Liam Hages, Marcel Stork, Stefan Gürtler, Justin Klein, Lukas Karschau, Luis Hages
Schiedsrichter: Thomas Ehlert / Thomas Ullrich.


Tore: 0:1 (22.) Stork, 1:1 (23.) Vila-Gallaguet, 2:1 (26.) Vila-Gallaguet,
2:2 (29.) Karschau, 3:2 (35.) Sturla, 4:2 (37.) Sturla, 4:3 (40.) Karschau, 5:3
(48.) M. Vila-Gallaguet, 6:3 (48.) M. Vila-Gallaguet

Zeitstrafen: RESG 2 min (Berruezo/41.) – SKG 2 min (Stork/32.)
Teamfouls: RESG 6 – SKG 11. Zuschauer: 220


Spitzenspiel in Walsum
Beste Defensive trifft auf die beste Offensive
Am Samstag, 3. Februar können die Zuschauer sich in der Halle Beckersloh auf einen heißen Tanz freuen. Der Tabellenzweite Germania Herringen ist zu Gast und möchte seine Negativserie stoppen. Die RESG befindet sich weiter im Aufwind und möchte den nächsten Heimsieg einfahren.

Bis Sonntag waren die Herringer noch Tabellenführer der Rollhockey-Bundesliga. Zuhause muss-ten sich die Germanen mit 4:1 gegen den zweiten Düsseldorf-Nord geschlagen geben und haben jetzt drei Punkte Rückstand auf den Leader. Kurz vor Ende des Spiel brannten sowohl beim Sportlichen Leiter, Norbert Hages, als auch beim Spielmacher Kevin Karschau die Sicherungen durch und beide wurden mit der Roten Karte bestraft. Beide müssen in Walsum jetzt auf der Tribüne sitzen. Der Ausfall von Karschau wird sich im Herringer Team schon bemerkbar machen, davon geht zumindest der Cheftrainer der RESG, Günther Szalek aus: „Wenn ein Leistungsträger in unserem Sport ausfällt, dann kann man das nicht kompensieren. Das trifft auf jede Mannschaft zu.“ Die Offensive der Germanen muss sich jetzt was einfallen lassen, bisher konnte die Offensive 95 Tore erzielen.

Auf die Walsumer Defensive ist wiederum Verlass, und bisher musste Keeper Tobias Wahlen in 12 Spielen nur 33 mal hinter sich greifen. Die Linie soll bis zu den Playoffs beibehalten werden und auch am Samstag sollen die Punkte in Walsum bleiben. Letztes Jahr Oktober siegte die RESG knapp mit 7:6 in Herringen, das erlösende Tor fiel kurz vor dem Schlusspfiff.
Nach dem 6:2-Erfolg über Krefeld geht der Rekordmeister als leichter Favorit in diese Begegnung. Am Training konnten alle Spieler teilnehmen und sich hochmotiviert auf das Spiel. Trainer Szalek sieht die Gäste unter Zugzwang: „Herringen steht nach den letzten Spielen unter Druck und muss bei uns liefern. Ich erwarte ein hoch intensives Spiel, und wir wollen mit einem Sieg oben dran bleiben. Wir werden konzentriert spielen und unserer Linie treu bleiben.“Mit einem Sieg wäre man mit den Germanen punktgleich und hätte auch den direkten Vergleich gewonnen.
Die Fans der RESG sind am Samstag gefragt, die Herringer werden von ihren Fans wieder mit einem Fan-Bus unterstützt. Die Woche darauf wird eine Karnevalspause eingelegt.

Siegesseriere der Roten Teufel hält an

HSV Krefeld – RESG Walsum 2:6 (1:1)

 

Nach einer zähen ersten Halbzeit kam die RESG im zweiten Durchgang durch zwei Tore von Felipe Sturla und Miquel Vila auf Kurs. Den Schlusspunkt setzte Routinier Nuno Rilhas zum 6:2 Auswärtssieg beim HSV Krefeld.
Nach dem 14. Spieltag in der Rollhockey Bundesliga befinden sich die Top Vier weiter auf Schlagdistanz. Alle Teams haben ihre Hausaufgaben gemacht und Siege eingefahren. Herringen ist mit dem besseren Torverhältnis mit 33 Punkten Tabellenführer, dahinter kommen die punktgleichen Düsseldorfer. Remscheid und Walsum lauern mit jeweils 30 Punkten auf Platz drei und vier. Der Abstand auf den fünften Bison Calenberg beträgt schon zehn Punkte.

Die Ausgangslage war vor dem Spiel klar und die Walsumer waren in der Bonhoeffer Halle in Krefeld der Top-Favorit. Youngstar Finn Trender saß mit auf der Bank und komplettierte die Startelf von Trainer Günther Szalek. Philipp Greiffenstein war in der 12. Minute für den HSV zur Stelle und erzielte das 1:0 für die Hülser. Xavier Berruezo konnte in derselben Minute allerdings zum 1:1 ausgleichen.
Die zahlreichen Zuschauer in der Halle sahen ein abwechslungsreiches Spiel. Zur Pause hatte Szalek die richtigen Worte für sein Team gefunden und nun sollte es auch mit dem Tore schießen klappen. Felipe Sturla sorgte in der 27. Minute für die erste Führung der Roten Teufel. Diese konnte Colin Jachtmann 120 Sekunden später zwar wieder ausgleichen, doch das sollte an diesem Abend der letzte Treffer für die Krefelder bleiben.
Felipe Sturla traf zum 2:3 (30. ) und eEin Doppelpack von Miquel Vila in der 33. und 41. Minute zum 2:5 ebnete den Weg für den Auswärtssieg. Den Schlusspunkt setzte Nuno Rilhas in der 47. Minute.
Es zeichnete sich ab, was Trainer Szalek im Vorfeld der Partie erwartet hatte, vor allem die zweite Halbzeit hat ihn mehr überzeugt als die erste: „Unser Spielaufbau war gut aber die Chancenverwertung in der ersten Hälfte ließ zu wünschen übrig. Krefeld hat mit viel Herz gespielt und alles versucht, deswegen war es eine sehr enge erste Halbzeit gewesen. In der zweiten Hälfte haben wir den Sieg dann souverän herausgespielt.“

Am kommenden Samstag ist Germania Herringen zu Gast in der Sporthalle Beckersloh. Nach dem Sieg im Hinspiel wäre ein Heimsieg ein weiteres Ausrufezeichen an die Konkurrenz und ein weiterer Beleg für die Stärke der RESG Walsum. Im Hinblick auf die Play-offs möchte man so weit oben wie möglich in der Tabelle in die Spiele starten.

SV Krefeld: Marcel Hass, Ralph Surrey; Steffen Freyer, Stan Holtzer, Maximilian Hendricks, Daniel Horchmer, Mattia Hackel, Daniel Quabeck, Philipp Greiffenstein, Colin Jachtmann.

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Finn Trender
Schiedsrichter: Frank Schäfer/ Antonio Feiteira
Tore: 1:0 Greiffenstein (12.), 1:1 Berruezo (12.), 1:2 Sturla (27.), 2:2 Colin Jachtmann (29.), 2:3 Sturla (30.), 2:4 Vila (33.), 2:5 Vila (41.), 2:6 Rilhas (47.) Zeitstrafen: HSV 2 min (C. Jachtmann/31.) – RESG 0 min. Teamfouls: HSV 6 – RESG 1

Serie in Krefeld fortsetzen
Duisburg, 26. Januar 2018 - Zum kleinen Niederrheinderby geht es an diesem Samstag, 27. Januar um 18 Uhr in der Bonhoeffer-Halle in Krefeld-Hüls für den Rekordmeister RESG Walsum. Der dritte Sieg in diesem Jahr soll eingefahren werden, um den Kontakt zur Spitze zu halten.

Die Vorzeichen vor dem Spiel sind wieder klar, und auf dem Papier liegt die Favoritenrolle bei den Walsumern. Die Krefelder kommen auch in dieser Saison nicht richtig von der Stelle und stehen mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz zehn. Ein Sieg und 10 Niederlagen ist die bisherige Bilanz des HSV, nur die Moskitos aus Wuppertal sind schlechter, die noch gar keine Punkte holen konnten.
Nach dem überzeugenden 6:2 Sieg gegen Darmstadt ist die Motivation bei den Walsumern weiterhin hoch. Spielerisch passt im Moment einfach vieles zusammen. Tobias Wahlen ist weiterhin ein wichtiger Rückhalt im Tor und hält seinen Kasten sauber. Seine Vorderleute schalten von Verteidigung schnell um auf Angriff, die größte
Trainer Günther Szalek weiß, woran es liegt: „Durch
verschiedene Schützen haben wir in der bisherigen Saison eine sehr gute Quote.
Jeder der sich sicher ist, tritt im Moment.“ Die Roten Teufel suchen jetzt auch
konsequenter den Abschluss und knackten die Darmstädter mit Schüssen aus der
Distanz. Die Spieler harmonieren untereinander und sind selbst bei Ballverlusten
wieder schnell bei ihren Gegenspielern. Am Samstag in Krefeld soll die Serie
weitergehen, und die Generalprobe vor dem Spiel gegen Herringen soll erfolgreich
sein.
Das stellt auch Trainer Szalek klar: „Wir sind der Top-Favorit und wollen
unserer Rolle gerecht werden. Natürlich werden die Krefelder versuchen, uns zu
ärgern und alles aus sich rausholen. Wir müssen konzentriert bleiben und unsere
spielerische Entwicklung weiter fortsetzen.“
 Christopher Berg wird aus beruflichen
Gründen nicht dabei sein, hinter den Einsätzen von Felipe Sturla und Xavier
Berruezo stehen Fragezeichen. Berruezo muss weiterhin auf seine
Handgelenksverletzung achten, und Sturla plagte sich in der Woche mit einem Infekt
rum und konnte kaum trainieren.

Souveräner Heimerfolg

Samstag, 20. Januar 2018, 15.30 Sporthalle Beckersloh
RESG Walsum – RSC Darmstadt 6:2 (3:1)


Zur Halbzeit war das Spiel schon entschieden gewesen. Sebastian Haas hatte an diesem Tag den Torriecher und steuerte die Hälfte an Toren zum Sieg dabei. Nach dem frühen Rückstand durch Felix Bender, holte die RESG schnell auf und fuhr einen sicheren Heimsieg ein.
Die Karnevalisten der KG Rot-Weiß Alt-Walsum mit ihrem Prinzen Köpi-Klaus I. und ihrer Prinzessin Isabell II. waren mit ihrem Gefolge als Glücksbringer bei diesem Spiel dabei und verliehen ihre Orden an Betreuer Stephan Lettau, Geschäftsführer Klaus Arndt und Torhüter Tobias Wahlen.
Die Gäste aus Darmstadt mussten auf ihren Spielmacher Alexandre Andrade verzichten, überraschten aber mit Jacques Casez als neuen Trainer auf ihrer Bank. Die Gäste aus Hessen legten direkt gut los und gingen in der zweiten Spielminute durch Felix Bender in Führung. Sebastian Haas sorgte mit einem Distanzschuss in der fünften Minute für den Ausgleich. Die Roten Teufel bestimmten den Spielverlauf und hatten zahlreiche Chancen in Führung zu gehen. RSC – Keeper Philip Leyer verhinderte zunächst aber weitere Tore mit zahlreichen Paraden.

Die Darmstädter positionierten alle ihre vier Feldspieler rund um den eigenen Strafraum und es war schwer da eine Lücke zu finden. So dauerte es bis zur 18. Minute ehe der Ball endlich wieder im Netz landete. Felipe Sturla legte sich den Ball zurecht und zog einfach mal ab, an Leyer im Tor vorbei zur mehr als verdienten 2:1 Führung. In der 22. Minute spielte sich Sebastian Haas durch die Darmstädter Abwehr und verwandelte sicher zur 3:1 Halbzeitführung. Die Zuschauer in der Halle Beckersloh waren mehr als zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft und sahen einen couragierten Auftritt.

Sebastian Haas netzte dann zum dritten Mal ein, in der 32. Minute zum 4:1. Zwei Zeigerumdrehungen später schoss Sturla das 5:1. Er platzierte die Kugel aus der Distanz im unteren Eck und ließ Leyer im Tor keine Chance. Er guckte kurz hoch, suchte sich die Ecke aus und zog einfach ab. In der 35. Minute konnte Max Hack für die Gäste noch auf 5:2 verkürzen, nachdem er einen Sololauf erfolgreich abschließen konnte. Nach dem 10. Darmstädter Teamfoul trat Xavier Berruezo zum Penalty an. Der erste Versuch landete am Pfosten, den Nachschuss ließ er sich aber nicht nehmen und drückte den Ball an Leyer vorbei zum 6:2 Endstand. Darmstadt hat nach seinen Möglichkeiten das Beste herausgeholt, gegen frei aufspielende Walsumer mussten sie sich aber schon zur Halbzeit geschlagen geben.
RESG–Trainer Günther Szalek war dementsprechend zufrieden gewesen: „Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht und haben in unserer Entwicklung wieder einen Schritt nach vorne gemacht. In der zweiten Halbzeit hat unsere Zuordnung noch besser geklappt als in der ersten Hälfte.“
In Hinblick auf die kommenden Spiele ist Szalek zuversichtlich: „Jedes Spiel hat seinen eigenen Reiz, wir freuen uns auf jede Partie und wir sind am richtigen Weg.“

In der Tabelle geht es seit diesem Wochenende noch enger zu. Herringen hat die Niederlage von Düsseldorf in Remscheid ausgenutzt und ist jetzt neuer Tabellenführer mit 30 Punkten, punktgleich mit dem zweiten Düsseldorf. Remscheid ist mit 27 Punkten dritter, dahinter kommt die RESG mit ebenfalls 27 Punkten. Am kommenden Samstag geht es für die RESG nach Krefeld, Anfang Februar kommt dann Germania Herringen zum absoluten Topspiel an den Beckersloh.

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Nuno Rilhas
RSC Darmstadt: Philip Leyer ©, Marvin Mensah, Felix Bender, Philip Wagner, Paul Cuntz, Max Hack, Marcel Behnke, Mustafe Abdi, Nils Koch

Schiedsrichter: Sörensen/ Niestroy
Torfolge: 0:1 Bender (2.), 1:1 Haas (5.), 2:1 Sturla (18.), 3:1 Haas (22., 4:1 Haas (32.), 5:1 Sturla (34.), 5:2 Hack (35.), 6:2 Berruezo (42.)
Zeitstrafen: RESG: keine – RSC: keine. Teamfouls: RESG 8 - RSC 12.
Zuschauer: 220

Gegen den RSC Darmstadt  nachlegen

Nach dem überzeugenden Derbysieg am vergangenen Samstag geht es an diesem Samstag für den Rollhockey Bundesligisten RESG Walsum gegen den RSC Darmstadt weiter. Anstoß in der Sporthalle Beckersloh ist um 15.30 Uhr. Die Zufriedenheit nach dem Schlusspfiff war bei allen Beteiligten groß. Mit 6:1 konnte das Duell beim bis zu dem Zeitpunkt ungeschlagenen Tabellenführer gewonnen werden. Besser hätten die Roten Teufel nicht aus der Winterpause kommen können. Trotz des Umstandes, dass nicht in eigener Halle trainiert werden konnte, waren die Walsumer stets auf dem Posten und ließen ihrem Gegner keine Chance. Die Reparaturen in der Halle Beckersloh sind jetzt abgeschlossen und die jeweiligen Torhüter Zonen haben neue Böden bekommen, die Reparatur war längst überfällig gewesen. Die Firma hat es sogar hinbekommen, den Original-Boden zu verlegen, dafür wurden extra Restposten aus Bayern geholt, da das Holz nicht mehr verkäuflich ist. Die Bedingungen vor dem Anstoß gegen die Hessen sind also ideal.
Walsum geht als Favorit in diese Begegnung , die Darmstädter Krokodile konnten erst zweimal als Sieger vom Platz gehen und stehen mit 10 Punkten auf Platz acht. Die Tabelle ist in der Rollhockey Bundesliga aber nicht aussagekräftig. Darmstadt ist immer für eine Überraschung gut und sollte nicht unterschätzt werden. Germania Herringen konnte sich am vergangenen Samstag aber deutlich mit 8:2 bei den Darmstädtern
durchsetzen und auch die Roten Teufel möchten das erste Heimspiel in diesem Jahr erfolgreich gestalten. Nach den zahlreichen Penalty Toren gegen Düsseldorf, können es die Jungs von Trainer Szalek auch endlich vom Punkt, sehr zur Freude ihrer Fans. Die gute Stimmung nach dem Spiel in Düsseldorf wurde laut Szalek auch mit in die Trainingswoche genommen: „Es ist für uns weitaus angenehmer, mit einem Derbysieg in die Rückrunde zu starten. Die Momentaufnahme des gelungenen Spieltags nehmen wir natürlich gerne mit. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie ein Kollektiv sind, auch wenn nicht jeder Spieler zu dem Zeitpunkt 100 Prozent fit war. Wir haben aus dem Minimum in der Vorbereitung das Maximum herausgeholt." Xavier Berruezo hat in der Woche weiterhin mittrainiert, er kann seine Hand aber noch nicht voll belasten. Die Trainingsspiele verfolgte er dann sicher von der Bank aus. Im Zweikampfverhalten ist es noch zu gefährlich, und Szalek möchte da auch kein unnötiges Risiko eingehen.

Zu den kommenden beiden Heimspielen erhält die RESG wieder Unterstützung von Walsumer Karnevalsvereinen. Den Auftakt macht am Samstag die KG Rot Weiß Alt-Walsum mit ihrem Prinzen KöPi Klaus dem I. Beim Heimspiel gegen Herringen am 3. Februar kommt die KG Grün-Weiß und die KKG Wehofen, um in der Halle gute Stimmung zu verbreiten.

Derbysieg beim Tabellenführer aus Düsseldorf

TuS Düsseldorf Nord – RESG Walsum 1:6 (0:3)

Duisburg, 14. Januar 2018 - RESG-Trainer Günther Szalek wurde von seiner Mannschaft zu seinem Geburtstag mit einem souverän heraus gespielten Sieg beschenkt. Schon zur Halbzeit gab es keine Zweifel, wer hier als Sieger vom Feld gehen würde. Nach 10 Siegen hintereinander mussten die Unterrather das erste Mal in dieser Spielzeit als Verlierer vom Platz gehen.
TuS-Trainer Roobie van Dorren musste sich nach dem Spiel eingestehen, dass seine Jungs gegen die Roten Teufel ohne Chance waren und verdient verloren haben. Die RESG spielte konsequent, ließ hinten nichts zu und machte in den entscheidenden Momenten die Tore. Xavier Berruezo meldete sich fit für das Spiel zurück und legte vor allem in der zweiten Halbzeit ordentlich zu.

Beide Mannschaften starteten direkt druckvoll in die Partie und gingen sehr offensiv zu Werke. Nach einem feinen Zuspiel von Christopher Berg auf Felipe Sturla, in der fünften Minute, konnte dieser den Ball an Jan Kutscha im Tor vorbei spielen und so die frühe Walsumer Führung erzielen. In derselben Spielminute gab es einen Penalty für Walsum. Sebastian Haas ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erhöhte auf 2:0. Ein früher Doppelschlag brachte den Rekordmeister schon früh auf die Siegerstraße. Düsseldorf rannte jetzt gegen den Rückstand an, Walsum machte aber hinten dicht und dominierte das weitere Spielgeschehen.
In der 9. Minute musste Keeper Jan Kutscha mit „blau“ vom Feld nach einem Schubser. Luca Brandt ersetzte ihn und hielt den Penalty von Haas. Nach einem Fehlpass von Berruezo hatte Tobias Paczia den Anschlusstreffer auf dem Schläger, der Ball knallte aber an den Pfosten. Nach einem Foul von Haas an van Willigen musste dieser für zwei Minuten auf die Strafbank. Tobias Paczia trat zum Penalty an, konnte Wahlen im Tor überwinden aber von der Latte aus sprang der Ball zurück ins Feld.
Im Anschluss gab es einen weiteren Penalty für den TuS. Dieses Mal probierte es van Willigen. Tobias Wahlen ließ sich wieder nicht überwinden und hielt seine Mannschaft weiterhin im Spiel. Nach einem Foul von Willigen an Erik Dobbratz gab es den nächsten Penalty. Felipe Sturla nagelte den Ball zur 3:0 Halbzeitführung für die RESG ins Tor. Die vielen mitgereisten Walsumer Fans sahen einen sehr überzeugenden Auftritt von ihrem Team. Vor allem vom Punkt lief es sehr gut und eine Penaltyschwäche war nicht mehr zu sehen.
Kurz nach Wiederanpfiff musste Tobias Paczia mit „blau“ vom Feld, nach einem Gerangel mit Sebastian Haas. Das Schiedsrichtergespann Ullrich/ Brosien hatte alles im Griff, auch wenn die Fans vom TuS das Standesgemäß anders gesehen haben. Miquel Vila probierte sein Glück vom Punkt, Jan Kutscha behielt aber dieses Mal die Nerven und ließ sich nicht überwinden.
In der 34. Spielminute dezimierten sich die Düsseldorfer erneut. Tarek Abdalla langte zu und foulte Sebastian Haas von hinten. Szalek brachte von der Bank Christopher Nusch rein, damit er für die Vorentscheidung sorgen sollte. Nusch ließ sich die Chance nicht entgehen und spielte Kutscha clever aus und sorgte mit dem 4:0 für die Vorentscheidung. Nach dem verwandelten Penalty ging es für Nusch wieder auf die Bank zurück, sein Arbeitstag war mit dem Tor erledigt gewesen. Düsseldorf rannte weiter an, Walsum konnte sich stets auf Wahlen im Tor verlassen und spielte weiter munter nach vorne.
In der 49. Minute hatten die Unterrather die zehn an Teamfouls erreicht. Xavier Berruezo trug sich mit seinem Treffer auch noch in die Torschützenliste ein und erhöhte so auf 5:0. Nach einer Traumkombination von Nuno Rilhas und Miquel Vila konnte dieser auf 6:0 erhöhen, ebenfalls in der 49. Minute. Düsseldorfs Carrilho gelang in der letzten Minute noch der 1:6 Anschlusstreffer aus Düsseldorfer Sicht. Dann war das Spiel gelaufen und die Spieler der RESG feierten sich für diesen überragenden Erfolg und ließen sich im Anschluss noch von den zahlreichen Fans feiern.

Geburtstagskind Günther Szalek war mehr als zufrieden gewesen mit der Leistung seiner Mannschaft: „Kompliment an meine Jungs, alle haben ihren Job gut gemacht. Wir haben nichts zugelassen, Düsseldorf war aufgrund unserer Spielweise richtig genervt gewesen. Man hat aber auch gesehen, wenn wir in der Defensive gut stehen kann uns nicht viel passieren. Bei allen meinen Spielern ist noch Luft nach oben und das macht mich optimistisch. Sechs Tore hat in dieser Spielzeit noch keine Mannschaft gegen Düsseldorf geschossen.“
Den Abend konnte Trainer Szalek mit diesem Ergebnis genießen und alle Beteiligten sahen einen souveränen Derbysieg. Am kommenden Samstag geht es um 15 Uhr 30 mit dem Heimspiel gegen den RSC Darmstadt weiter.

TuS Düsseldorf-Nord: Jan Kutscha, Luca Brandt; Jonas Pink, Diego Carrilho, Davy van Willingen, Andre Beckmann, Andreas Paczia, Tobias Paczia, Charlie Gatermann, Tarek Abdalla

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz, Miquel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Nuno Rilhas
Schiedsrichter: Ullrich/ Brosien

Torfolge: 0:1 Sturla (5.), 0:2 Haas (5.), 0:3 Sturla (23.), 0:4 Nusch (34.), 0:5  Berruezo (49.), 0:6 Vila (49.), 1:6 Carrilho (50.)
Zeitstrafen: TuS 6 min (Kutscha/9.; Paczia/29.; Abdalla/34.) – RESG 2 min (Haas/19.). Teamfouls: TuS 10 – RESG 6

 

 

Rote Teufel möchten Düsseldorf die erste Niederlage zufügen

Duisburg, 12. Januar 2018 - Die RESG Walsum muss zum Nachbarn nach Düsseldorf und würde sich gerne für die 0:3-Auftaktpleite im September letzten Jahres revanchieren. Anstoß ist um 16 Uhr an der Rollsporthalle an der Eckenerstraße. Die Unterrrather sind allerdings im Moment das Maß aller Dinge und führen die Tabelle ohne Punktverlust ein.

Die Roten Teufel hatten am vergangenen Wochenende noch spielfrei. Der Gegner aus der Landeshauptstadt hatte den Tabellenzweiten Germania Herringen zu Gast. In einem packenden Spiel setzten sich die Hausherren am Ende knapp mit 5:4 durch und bauten den Vorsprung auf sechs Punkte aus. 10 Spiele – 10 Siege, das Team von Ex–RESG Spieler Robbie van Dorren hat eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen und geht als Favorit in die restlichen Spiele der Rückrunde.

Der Rekordmeister möchte diese Serie jetzt brechen, auch wenn die Trainingsbedingungen in diesem Jahr nicht ganz so optimal waren. Wegen Arbeiten in der Halle Beckersloh konnte dort nicht trainiert werden, und es mussten Ersatzhallen gefunden werden. Für Trainer Günther Szalek ist das natürlich keine Ausrede: „Die Bedingungen waren natürlich bescheiden gewesen. Ich sehe das aber mehr mit einem lachenden als mit einem weinenden Auge. Die Arbeiten in der Halle sind fertig, und beide sechs Meter Räume haben jetzt eine neue Spielfläche bekommen. Großen Dank geht nach Marl-Hüls, die ihre Halle für uns zur Verfügung gestellt haben."
Düsseldorf kann auf seine gestandenen Spieler wie Jan Kutscha im Tor oder die Pazcia Brüder zurückgreifen. Die Neuzugänge wie Davy van Willigen oder der Portugiese Diogo Carrilho sind echte Verstärkungen und haben ihrem Team mit zahlreichen Toren schon geholfen.
Die Walsumer sind wegen der Spielpause momentan auf Platz vier mit 21 Punkten hinter den punktgleichen Remscheidern. Im Fokus werden beide Torhüter stehen, sowohl Jan Kutscha auf Düsseldorfer als auch Tobias Wahlen auf Walsumer Seite. Die Tagesform kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Daniel Kutscha wird dem Tus verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen.

Fragezeichen bei Xavier Berruezo
Die Analyse zum Gegner fällt Szalek nicht schwer, er war beim Spiel gegen Herringen dabei und hat erkannt, wie es bei den Düsseldorfern läuft: „sie spielen einfach sehr effizient und machen aus wenigen Chancen viele Tore. Ihre Defensive ist sehr kompakt, und es funktioniert momentan bei denen. Wir müssen am Samstag liefern, es ist ein Derby, und wir sind gefordert."
 Xavier Berruezo plagt sich immer noch mit seiner Handverletzung rum, hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Wenn die Belastung nicht bei 100 Prozent ist, dann wird er nicht zum Einsatz kommen, Szalek möchte da kein unnötiges Risiko eingehen.