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Christopher Nusch beerbt Günther Szalek hinter der Bande

Duisburg-Walsum, 16. Mai 2018 - Nachdem schon auf der Jahreshauptversammlung im Februar früh geklärt war, dass Trainer Günther Szalek auf die Tribüne wandern und nicht mehr hinter der Bande als Trainer sondern sich als Sportlicher Leiter um neue Aufgaben kümmern muss, gab es weitere personelle Entscheidungen.

 

Günther Szalek in der neuen Spielzeit voll auf sein Amt als sportlicher Leiter konzentrieren wird. „Diese Aufgabe ist umfangreich genug, um damit mehr als ausgelastet zu sein. Wir wollen unseren Kader verstärken, stehen mit den aktuellen Spielern im engen Kontakt, 80% des aktuellen Kaders können bereits für die neue Saison bestätigt werden, und arbeiten intensiv am Aufbau einer ersten Rollhockey-Damenmannschaft innerhalb der RESG seit vielen, vielen Jahren.“ so der Abteilungsleiter Reinhold Luerweg. Darum sieht er eine seiner Hauptaufgaben auch ganz eng an der Seite des sportlichen Leiters.

 

Trainerfrage entschieden!

Aus der beschriebenen Konstellation heraus, stand natürlich die Trainerfrage im absoluten Fokus. Da der deutsche Markt aber in diesem Bereich nicht wirklich viele Möglichkeiten offenlässt, ist man zunächst einmal innerhalb des Vereines geblieben und hat interne Gespräche geführt. Schnell wurde klar, dass wir eine sehr geeignete Person in den eigenen Reihen haben, von der wir erwarten dürfen, dass diese vielseitige Aufgabe, ernsthaft, intensiv und mit sehr viel Grundwissen über den Rollsport auch über Deutschland hinaus, angegangen wird. 
Christopher Nusch wird das Team nach der Sommerpause als Chefcoach übernehmen. Sicherlich haben wir alle noch seine Erfolge mit der damaligen U17 und U19 vor Augen. Aber die jetzige Aufgabe ist dann schon von einem anderen Kaliber. „Hier habe ich es ausschließlich mit erwachsenen Menschen zu tun, die anders angesprochen werden wollen, als meine damaligen Jungs“, so Christopher Nusch (Foto).

Auch wenn immer noch einige der Spieler seiner Mannschaft zum heutigen Kader zählen, steckt hier eine deutlich vielseitigere Aufgabe dahinter. Auch für die neue Saison werden die Ziele hochgesteckt sein. Das Erreichen eines Endspieles muss die Vorgabe sein.

Nun gilt es gemeinsam mit Christopher Nusch ein Trainerteam zusammen zu stellen, welches gemeinsam die Aufgaben bewältigen kann. Rainer Lorz hat die Co-Trainer-Position bereits zugesagt. Neben Christopher Paß, als medizinische Betreuung, er ist ausgebildeter Rettungssanitäter, wird auch Stefan Lettau weiterhin als Betreuer an der Bande stehen.
Neu dazu kommt Fabian Schmidt, der als Spieler aus beruflichen Gründen den Zeitaufwand nicht mehr erbringen kann.

Die Aufgabe der Vereinsführung und hier vorrangig die des sportlichen Leiters, wird es sein, den Spielerkader so zu erweitern und auch zu verstärken, das sowohl optimale Trainingsbedingungen geschaffen werden, optimal sind 10 Feldspieler und min. zwei Torleute in jeder Trainingseinheit, und auch ein breiterer Kader über die gesamte Saison zur Verfügung steht.

Hier spielt natürlich in allen Planungen die jüngste Entscheidung des DRIV zum Thema europäische Ausländerregelung eine gewichtige Rolle. Für die neue Saison gilt dann, dass EU-Ausländer im Bereich der EU nicht mehr als Ausländer gelten. Somit ist dem Gleichstellungsgesetz genüge getan. Neben der Suche im EU-Ausland sind natürlich auch alle Kontakte hier in Deutschland weiterverfolgt worden.

Daniel Quabeck kommt zurück.

Einen ersten Erfolg darf der Abteilungsleiter hier bereits verkünden. Er hatte ja unmittelbar nach seiner Wahl versprochen, Walsumer nach Walsum zurück zu holen.
„Die Gespräche sind bislang bei Weitem nicht so erfolgreich gelaufen, wie ich mir das erhofft habe,“ so Reinhold Luerweg. „Umso mehr freue ich mich, das mit Daniel Quabeck, ein gelernter RESG`ler von Krefeld zurück nach Walsum wechselt.“

 

 

 

Aus im Viertelfinale für die Roten Teufel

Sonntag, 29. April 2018, 15.30 Uhr Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – RSC Darmstadt  5:7 (1:4)
 

Samstag, 28. April 2018, 15.30 Uhr Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – RSC Darmstadt 7:4 (4:2)
 

 

Play-off-Viertelfinale 

Spieltag 3, Sonntag, 29. April 2018 (in roter Schrift Halbfinalteilnehmer):

RESG Walsum – RSC Darmstadt 7:4 und 5:7 - Play-off-Stand 1:2

TuS Düsseldorf-Nord - RSC Cronenberg 6:1 - Play-off-Stand 2:1

 

Spieltag 2, Samstag 28. April 2018 (in roter Schrift Halbfinalteilnehmer):

RESG Walsum – RSC Darmstadt 7:4 - Play-off-Stand 1:1

IGR Remscheid - SC Bison Calenberg  19:4 Play-off-Stand 2:0
SK Germania Herringen -
ERG Iserlohn 7:2 - Play-off-Stand 1:1

TuS Düsseldorf-Nord - RSC Cronenberg 6:7 n.P. - Play-off-Stand 1:1  

 

Spieltag 1, Samstag, 21. April 2018:

RSC Darmstadt – RESG Walsum 6:5 n.P. - Play-off-Stand 1:0

SC Bison Calenberg – IGR Remscheid 9:16 - Play-off-Stand 0:1

ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 2:6 - Play-off-Stand 0:1

RSC Cronenberg – TuS Düsseldorf-Nord 4:6 - Play-off-Stand 0:1 

 

Darmstadts Nis Koch schoss seine Mannschaft mit sieben Toren alleine ins Halbfinale
Ziel war es von Trainer Günther Szalek und seiner Mannschaft mindestens ein Finale zu erreichen. Nach dem frühen Aus im Pokal ist auch in der Meisterschaft jetzt Schluss. Der RSC Darmstadt entschied das dritte Spiel für sich und trifft im Halbfinale auf Germania Herringen.

Voll war es an beiden Tagen in der Halle Beckersloh. Die Walsumer Fans glaubten an ihr Team und an die Wende. Nach der Niederlage in Darmstadt musste am Samstag unbedingt gewonnen werden, damit es am Sonntag ein Entscheidungsspiel geben würde. Das Spiel am Samstag hatte die RESG voll unter Kontrolle gehabt und machte den Sieg schon zur Halbzeit perfekt. Am Ende konnte man mit 7:4 gewinnen und man traf sich 24 Stunden später an gleicher Stelle wieder.
Das ausgerechnet das Entscheidungsspiel, dass letzte Spiel von Trainer Günther Szalek sein sollte, hat wohl so auch niemand erwartet. Die Enttäuschung nach den 50 gespielten Minuten war riesig. Die Spieler kauerten auf dem Hallenboden und haben ihre Köpfe gar nicht mehr hochbekommen, die Fans quittierten die Leistung nach dem Spiel mit Applaus. Allerdings hatte man sich in dieser Spielzeit soviel mehr erhofft.
Den Titel werden wieder andere unter sich aus machen. Nach dem Halbfinale im letzten Jahr, ist dieses Mal schon im Viertelfinale Schluss, der Tabellensiebte schlug den Tabellenzweiten. Nicht ganz glücklich waren die Fans mit dem Schiedsrichtergespann Thomas Ullrich und Thoms Ehlert. Manche Entscheidungen waren nicht ganz nachvollziehbar gewesen. Sebastian Haas nahm der Kritik aber den Wind aus den Segeln: „An den Schiedsrichtern lag es nicht, dass wir verloren und ausgeschieden sind.“ Eine ehrliche Einschätzung von ihm, was auf das gesamte Team zutrifft. Was hat an diesem Tag gefehlt zum Weiterkommen? Trainer Günther Szalek hatte eine Erklärung parat: „Die Mannschaft ist nicht in der Lage, in den entscheidenden Momenten die Leistung abzurufen, die von ihr verlangt wird. In der ersten Halbzeit waren wir zu Hecktisch und haben unsere Coolness nicht behalten.“

Mann des Spiels war ohne Frage der Darmstädter Nils Koch, der sein Team im Alleingang ins Halbfinale schoss und alle sieben Tore beisteuerte. Ein Torjäger, wie er im Buche steht. Zur Halbzeit führten die Hessen schon mit 1:4, obwohl die RESG den besseren Start erwischte und in der zweiten Minute durch Felipe Sturla mit 1:0 in Führung gingen. In der 14. und 15. Spielminute gab es für Nuno Rilhas und Felipe Sturla jeweils die blaue Karte. Die Unterzahl nutzte Koch und traf binnen zwei Minuten zweimal. Für die zweite Halbzeit wollten die Roten Teufel eine Aufholjagd einleiten, als erstes traf aber wieder Koch zum 1:5.
Die RESG kam durch Sebastian Haas und Felipe Sturla nochmal auf 3:5 heran, am Ende reichte es aber nicht um die 5:7 Niederlage abzuwenden. Vom Punkt lief es für die RESG an diesem Tag überhaupt nicht und ein Penalty nach dem anderen wurde verschossen. Wenn die Penaltys drin gewesen wären, dann wäre die Walsumer jetzt im Halbfinale. So geht es jetzt schon in die Sommerpause, in der einige Veränderungen anstehen werden.

Trainer Günther Szalek wird auf die Tribüne wandern und nicht mehr hinter der Bande als Trainer stehen. Er wird sich als Sportlicher Leiter um neue Aufgaben kümmern müssen. Der Positionswechsel stand schon länger fest, trotz allem sagte er nach dem Schlusspfiff: „Nach der Niederlage wäre ich ohnehin zurückgetreten.“ So endet Szaleks dreijährige Amtszeit als Trainer, wobei er anmerkt: „Ich bin froh, dass es vorbei ist. Egal wer mein Nachfolger wird, ich hoffe er kann in einem besseren Umfeld arbeiten.“
Die Aufgaben für den neuen Cheftrainer werden nicht weniger. Die Zeit ohne Titel am Beckersloh muss irgendwann ein Ende finden. Die Sehnsucht nach einem Triumph ist und bleibt weiterhin groß. In der Sommerpause, die bis September dauert, wird sich im Kader sicher noch was tun. Wer bleibt? Wer geht?
Kommen neue Spieler in den Verein? Der Vorstand wird in den nächsten Monaten einige Gespräche führen müssen. Ein Sommerturnier ist in Planung, um die Rollhockey freie Zeit etwas zu überbrücken

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Nuno Rilhas

RSC Darmstadt: Philip Leyer ©, Marvin Mensah, Felix Bender, Philip Wagner, Paul Cuntz, Max Hack, Marcel Behnke, Nils Koch, Maximilian Becker, Alexandre Andrade

Spiel zwei am Samstag:

Schiedsrichter: Loewe/Häger.
Torfolge: 1:0 (5.) Haas, 1:1 (16.) Wagner, 2:1 816./Direkter) Vila Gallaguet, 2:2 (22.) Hack, 3:2 (23.) Sturla, 4:2 (24.) Berruezo, 5:2 (29./Penalty) Haas, 5:3 (32.)  Andrade, 6:3 (35./Direkter) Sturla, 7:3 (36.) Sturla, 7:4 (40.) Becker.
Zeitstrafen: RESG 0 min – RSC 4 min (Andrade/ 16. - Behnke/35.)
Teamfouls: RESG 5 – RSC 9.
Spiel drei am Sonntag: Schiedsrichter: Ullrich/ Ehlert

Torfolge: 1:0 F. Sturla (2.), 1:1 Koch (5.), 1:2 Koch (7.), 1:3 Koch (15.), 1:4 Koch (15.), 1:5 Koch (35.). 2:5 Haas (37.), 3:5 Sturla (38.), 3:6 Koch (40.), 4:6 Sturla (43.), 4:7 Koch (46.), 5:7 Haas (48.)

Zeitstrafen: RESG: dreimal zwei Minuten (Rilhas/14.; Sturla/15 & 29) – RSC: einmal zwei Minuten: Wagner (36.) . Teamfouls: RESG 17 RSC 16. Zuschauer: 300

 

 

 

Nur Siege helfen...

Duisburg-Walsum, 27. April 2018 - Am Samstag muss ein Sieg gegen Darmstadt her für ein drittes Spiel am Sonntag.

Nach der unglücklichen Niederlage im Penaltyschießen am vergangenen Samstag, müssen die Gastgeber im Playoff-Viertelfinale im zweiten Spiel unbedingt gewinnen. Ansonsten ist im Viertelfinale schon Schluss. Anstoß in der Halle Beckersloh ist um 15.30 Uhr.
 

Im ersten Duell in Darmstadt ging das Spiel über die volle Distanz, inklusive einem Penaltyschießen. Beide Mannschaften werden wieder an ihre Grenzen gehen müssen - Foto Ralf Isselhorst

 

Cheftrainer Günther Szalek ist kein klassischer Fußballfan, die Randsportarten begeistern ihn eher als die großen Fußballvereine. Das Champions League-Halbfinalspiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid war nach langer Zeit mal wieder ein Spiel, was er sich komplett angeschaut hat. Sein Fazit zum Spiel: „Ich habe gegen Real noch nie eine Mannschaft so überlegen gesehen wie die Bayern."
Seine Parallelen zum Rollhockey zieht er sofort: „Der Sport lebt von Überraschungen. Der Darmstädter Sieg war eine dieser Überraschungen. Das erste Spiel sagt aber gar nichts aus. Die Fußballer haben es in dieser Champions League-Spielzeit schon oft genug bewiesen."
Das Penaltyschießen ist aus den Köpfen, und der Fokus richtet sich voll und ganz auf einen Heimsieg am Samstag, um die Entscheidung im dritten Playoff Spiel am Sonntag zu erzwingen. Nur zwei Siege bringen den Rekordmeister ins Halbfinale. Die Vorfreude auf das Spiel ist groß und sein Team weiß worauf es ankommen wird: „Meine Spieler wissen natürlich worum es geht. Das Feuer muss von der ersten Sekunde an entfacht werden. Beim ersten Spiel waren wir nicht im Playoffs-Modus, Samstag stehen die Uhren wieder anders."
Walsum ist gefordert und die Roten Teufel müssen liefern. Personell sind alle Spieler dabei, und Szalek kann auf eine gute Ersatzbank zurückgreifen. Miquel Vila hielt sein Team letzte Woche im Spiel, jetzt möchte er mit seinen Teamkameraden einen schnellen Vorsprung rausholen. Die Gäste aus Hessen sollen früh unter Druck gesetzt werden, die entsprechende Leistung soll, wenn möglich, in beiden Spielen abgerufen werden. Die Fans der RESG werden ihr Team in der Halle Beckersloh unterstützen und würden sich auf ein drittes Spiel am Sonntag freuen.

 

Play-off-Auftakt: RESG-Niederlage nach Penaltyschießen in Darmstadt

Samstag, 21.April 2018 - 15.30 Uhr im Landesleistungszentrum Darmstadt:

RSC Darmstadt – RESG Walsum 6:5 n.P. - Play-off-Stand 1:0

SC Bison Calenberg – IGR Remscheid 9:16 - Play-off-Stand 0:1

ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 2:6 - - Play-off-Stand 0:1

RSC Cronenberg – TuS Düsseldorf-Nord 4:6 - - Play-off-Stand 0:1 

 

 

Ein Spiel auf Augenhöhe sahen die Zuschauer im Darmstädter Landesleistungszentrum. Den Start in die Playoffs hatten sich der Rollhockey-Bundesligist RESG Walsum sicher anders vorgestellt. Erst im Penaltyschießen konnte das Spiel, zugunsten der Darmstädter, entschieden werden. Am Samstag muss ein Sieg für das dritte Spiel am Sonntag her.

 

Mit 15 Minuten Verspätung musste das Spiel angepfiffen werden, rund um Köln waren die Autobahnen voll und die Mannschaft der RESG steckte lange im Stau fest. Auf dem Parkett ging es von Beginn an gleich gut los. Chancen auf beiden Seiten, sowohl Philip Leyer im Darmstädter, als auch Tobias Wahlen im Walsumer Tor hatten alle Hände voll zu tun, um ihre Tore sauber zu halten.

Felipe Sturla Führungstreffer in der 18. Spielminute leitete dann die Torejagd auf beiden Seiten ein. Der Portugiese Alexandre Andrade konnte eine Minute später für den RSC Darmstadt postwendend ausgleichen. Mit dem 1:1 Remis verabschiedeten sich beide Mannschaften in ihre Kabine. Die Zuschauer im Landesleistungszentrum waren sahen ein gutes Spiel. Trainer Günther Szalek war mit dem Auftritt alles andere als zufrieden: „Die erste Halbzeit war inkonsequent. Ich habe kein Wille, keine Power und keine Energie gesehen. Die Leistung die wir haben wurde nicht abgerufen.“

Walsum drehte jetzt auf und zeigte ein besseres Spiel. Beide Mannschaften drängten auf den Führungstreffer, konnten die jeweiligen Goalis aber nicht überwinden. Max Richter fand dann eine Lücke in der 37. Minute und konnte so den RSC in Führung bringen. Sturla konnte vier Minuten vor dem Ende wieder ausgleichen, dass 3:2 durch Nils Koch kam wieder eine Minute später. Die Zeit wurde knapp und die Walsumer brauchten noch unbedingt ein Tor, um sich in die Verlängerung zu retten.
Nach einer blauen Karte gegen den Darmstädter Max Hack hatte die RESG die letzten zwei Minuten ein Überzahlspiel. 33 Sekunden vor dem Ende war Miquel Vila zur Stelle und konnte zum 3:3 Ausgleich treffen. Das Tor hielt sein Team im Spiel und die Verlängerung stand an. Zwei Minuten waren gespielt, da traf abermals Nils Koch zum 4:3.
Die Darmstädter sahen sich schon als Sieger vom Parkett gehen. Walsum ließ sich dadurch aber nicht unterkriegen und bewies erneut Moral. In der 58. Minute war es wieder Vila, der für den Ausgleich zum 4:4 sorgte. Jetzt musste im Penaltyschießen ein Sieger ermittelt werden. Nachdem Wahlen den ersten Penalty entschärft hatte, musste dieser wiederholt werden. Andrade nutzte den zweiten Versuch und traf zum 5:4. Dobbratz sollte für Walsum als erstes schießen, vergab aber seinen Schuss. Max Hack konnte ebenfalls nicht verwandeln, es blieb beim 5:4.
Vila probierte es für die RESG als nächstes, scheiterte aber auch mit seinem Schuss. Sebastian Haas traf zum 5:5, der Darmstädter Schütze vor ihm verwandelte nicht.

Die RESG muss das Spiel jetzt schnell abhacken und sich voll und ganz auf das zweite Spiel am Samstag in eigener Halle konzentrieren. Für RESG-Trainer Günther Szalek ist klar, was sich ändern muss: „Das Spiel war reine Kopfsache. Nach dem 3:1 Rückstand war der Kopf endlich da und wir zeigten was nötig ist. Wir hätten das Spiel auch nach regulärer Spielzeit gewinnen können. Wir haben noch alles in eigener Hand, auch wenn wir nach diesem Wochenende nominell die Looser sind, wenn man sich die anderen Spiele anschaut. Wir müssen am Samstag mit dem Druck klarkommen, es ist enttäuschend keine Frage aber verloren ist noch gar nichts.“
Nach seiner Verletzung feierte Xavier Berruezo ein gelungenes Comeback. Alle Spieler werden am Samstag brennen, um ein drittes Spiel am Sonntag zu erzwingen.

  

RSC Darmstadt: Philip Leyer, Marvin Mensah, Felix Bender, Philip Wagner, Maximilian Becker, Max Hack, Marcel Behnke, Alexandre Andrade, Nils Koch, Paul Cuntz  

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Fabian Schmidt, Jan-Erik Dobbratz 

Schiedsrichter:  Loewe / Feiteira.

Torfolge: 0:1 (18.) Sturla, 1:1 (19.) Andrade, 2:1 (37.) Becker, 2:2 (46.) Sturla, 3:2 (47.) Koch, 3:3 (50./Überzahl) Vila Gallaguet, 4:3 (52.) Koch, 4:4 (58.) Vila Gallaguet. 

Penaltyschießen: Andrade, Becker –  Haas 

Zeitstrafen: RSC 2 min (M. Hack/48.) – RESG 0 min 

Teamfouls: RSC 8 RESG 8 

 

 

Neu geschaffene Bambini-Gruppe mit schon 20 Neuanmeldungen

Duisburg-Walsum, 21. April 2018 - Nach der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Abteilung Rollhockey der RESG Walsum, hat sich der neue Vorstand direkt an die Arbeit gemacht und mit dem Projekt „200plus“ ein großes Ziel ausgeschrieben. 

Die Mitgliederzahl soll in den kommenden zwei Jahren von derzeit knapp 80, auf 200 anwachsen lassen. Das bedeutet auch, dass vorrangig in die Jugendarbeit investiert werden muss.
Mit dem momentanen Erfolg der Ersten Mannschaft, die Vorrunde konnte mit einem tollen zweiten Tabellenplatz abgeschlossen werden, muss der Verein nun dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche in den Verein kommen, ihre Vorbilder sehen und ihnen nacheifern wollen.

Bereits in den ersten sechs Wochen konnte eine neu geschaffene Bambini-Gruppe gegründet werden, in der den Kindern zunächst das Rollschuhlaufen vermittelt wird. Abteilungsleiter Reinhold Luerweg bezeichnet diese Maßnahme schon als einen „tollen Erfolg.“
Immerhin konnten bereits 20 Neuanmeldungen verzeichnet werden, obwohl die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sich erst nach vier Wochen entscheiden müssen, ob sie dabeibleiben und in den Verein eintreten wollen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die RESG auch in der Lage, alle Neuanfänger mit neuen Leihrollschuhen ausstatten zu können. Das verdankt der Verein einem Spender, der nicht genannt werden möchte, dem es aber eine Herzensangelegenheit ist, den Verein nachhaltig zu unterstützen. Der nächste Schritt war dann, dass der Verein sich dem Sport-Projekt der Stadt Duisburg angeschlossen hat, jedem Schulanfänger einen Jahresbeitrag für einen Sportverein zu finanzieren.

Am ersten Schultag bei der Einschulung bekommen alle Kinder einen Sportgutschein und einen Flyer mit allen beteiligten Duisburger Sportvereinen und können sich dann damit im Verein ihrer Wahl melden und auch gleich durchstarten.

Dieses Angebot wird bereits seit dem 10. April von der RESG angeboten und dank der Unterstützung von Sabine Spitzer, einer ehemaligen Rollkunstläuferin der RESG, auch mit einem professionellen Training für die Neulinge. Das Training findet jeden Dienstag von 15.15 bis 17 Uhr in der Sporthalle Beckersloh, Beckersloh 13 statt.

Speziell für dieses Programm hat die RESG ihr Beitragsgefüge geändert, da ein Jahresbeitrag der Stadt Duisburg auf 50 Euro begrenzt ist. In den ersten beiden Jahren will die RESG nun diese Beitragshöhe übernehmen und erst dann, wenn die Kinder sich wirklich festgelegt haben, dem Rollsport, egal in welcher Abteilung (Kunstlauf oder Rollhockey), den normalen aktiven Beitrag abverlangen.

Der Verein freut sich schon auf weitere Kinder und Jugendliche und hofft so die RESG wieder zu alter Größe führen zu können.

Die ganz frischen Gesichter der RESG

Weitere Informationen und alle Kontaktdaten gibt es auf der Vereinshompage unter www.resg-walsum.de


Aufregung pur beim Einlaufen mit der Bundesligamannschaft - Fotos Hermann Lemkamp

Play-off-Start der Roten Teufel in Darmstadt

Samstag, 21.April 2018 - 15.30 Uhr im Landesleistungszentrum Darmstadt:

RSC Darmstadt – RESG Walsum


Duisburg, 19. April 2018 - Für den Rollhockey-Bundesligisten RESG Walsum beginnen an diesem Samstag die Spiele um den Titel. Die Hessen werden über diese Konstellation nicht erfreut sein, sie hatten am letzten Spieltag alles in eigener Hand, um für die Playoffs noch besser platziert zu sein. Mit der mehr als überraschenden Heimniederlage gegen den RHC Recklinghausen rutschte man auf den siebten Platz ab und hat es nun mit den Walsumern zu tun.

Beide Hinrundenspiele konnte die RESG ohne größere Probleme für sich entscheiden. Am Samstag möchte man mit einem Sieg den Grundstein fürs Weiterkommen legen. Die Darmstädter werden alles probieren, um die Roten Teufel zu fordern. RESG-Trainer Günther Szalek weiß das natürlich: „Darmstadt wird versuchen, aus einer kontrollierten Defensive heraus das Spiel zu gestalten. Die Hessen waren schon immer eine Wundertüte und werden es auch in den Playoffs sein." Trotz allem muss sein Team sofort Gas geben: „Wir müssen uns von Anfang an auf uns selber konzentrieren. Wir treten als Favorit an und müssen dieser Rolle auch gerecht werden."

Personell ist Xavier Berruezo nach seinem Rippenanbruch wieder dabei und entlastet damit die Personalsituation beim Rekordmeister. Für Trainer Szalek werden es die letzten Play-offs hinter der Bande sein, schon jetzt nimmt er eine Doppelfunktion als Trainer und sportlicher Leiter ein. Zum Saisonende möchte er sich nur noch um die Aufgabe im Vorstand kümmern. Am liebsten möchte sich Szalek natürlich mit einem Titel verabschieden, der Grundstein soll an diesem Samstag in Darmstadt gelegt werden.

 

Erster Gegner in den Play-offs wird der RSC Darmstadt
Auswärtssieg zum Abschluss der Hauptrunde

Play-off-Viertelfinale (Start, Samstag, 21 April 2018): 

SC Bison Calenberg – IGR Remscheid 

RSC Darmstadt – RESG Walsum 

ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 

RSC Cronenberg – TuS Düsseldorf-Nord

 

Rollhockey–Bundesliga 22. Spieltag, 18 Uhr Sporthalle Eldagsen:

SC Bison Calenberg – RESG Walsum 3:7 (2:3)

 Am letzten Spieltag erlebten die Darmstädter eine dieser Überraschungen. Statt Platz fünf sind sie jetzt wegen der Heimniederlage gegen Recklinghausen siebter und treffen auf die RESG Walsum im Playoff-Viertelfinale.

Meister Iserlohn wäre damit zunächst umgangen, stattdessen geht es am kommenden Samstag zum ersten Play-off-Spiel nach Darmstadt. In Calenberg konnte die RESG den nächsten Sieg für sich verbuchen und beendete die Serie mit einem weiteren dreier. Milan Brandt legte für die Gastgeber in der fünften Minute mit einem Penalty vor. Bis zur 11. Minute dauerte es, ehe Miquel Vila ausgleichen konnte. Eine Minute später drehte Sebastian Haas den Spielstand mit seinem Tor zum 1:2 aus Sicht der Walsumer.
Nuno Rilhas legte in der 21. Minute nochmal nach, der Calenberger Reik Johansson traf kurz vor der Pause noch zum 2:3 Anschlusstreffer und hielt damit sein Team im Spiel. Joeri Mertens traf für die Bisons nach dem Wiederanpfiff zum 3:3 und sorgte für Hoffnung bei den Heimfans. Ein erneuter Doppelschlag von Vila (31.) und Haas (32.) zum 3:5, brachten die Walsumer nun endgültig auf die Siegesstraße. Die Bisons mühten sich nach Kräften ab, fanden aber gegen kompakt stehende Teufel kein Mittel mehr. Stattdessen traf Vila in der 43. Minute nochmal und Routinier Nuno Rilhas sorgte in der 45. Minute für den Schlusspunkt.

Mit einem Sieg und Tabellenplatz zwei endet die Hinrunde für den Rekordmeister, am Beckersloh sind alle Beteiligten zufrieden und wünschen sich in den Playoffs einen weiteren erfolgreichen Saisonverlauf. Ein Startplatz für die kommende Europapokalsaison ist sicher und jetzt wünschen sich die Fans mehr. Die Spieler sind heiß auf den Auftakt am kommenden Samstag im Darmstädter Landesleistungszentrum. 

 

SC Bison Calenberg: Richter, D. Mertens; Leitmann, J. Mertens, Johansson, van den Dungen, Philipp, Brandt, Stoffle

RESG Walsum: Wahlen, Mette; Vila Gallaguet, Berg, Nusch, Dobbratz, Ramos, Haas, Schmidt, Rilhas

Schiedsrichter: Flössel / Niestroy.

Torfolge: 1:0 (5. / Penalty) Brandt, 1:1 (11.) Vila Gallaguet, 1:2 (12.) Haas, 1:3 (21.) Rilhas, 2:3 (25.) Johansson, 3:3 (26.) J. Mertens, 3:4 (31.) Vila Gallaguet, 3:5 (32.) Haas, 3:6 (43.) Vila Gallaguet, 3:7 (45.) Rilhas

Zeitstrafen: SCB 0 min – RESG 0 min. Teamfouls: SCB 7 – RESG 5 

 

Abschlussspiel der Hauptrunde
Zum Abschluss der Hauptrunde muss der Rollhockey-Bundesligist RESG Walsum nach Niedersachen zu den Calenbergern Bisons reisen. Anstoß in Springe ist um 18 Uhr.

Platz zwei ist den Roten Teufeln nicht mehr zu nehmen, deshalb hat dieses Spiel nur noch einen statistischen Wert. Der Gegner im Play-off-Viertelfinale wird sehr wahrscheinlich der amtierende Meister aus Iserlohn sein. Statt wie in den Jahren zuvor spielen beide Mannschaften nicht erst im Halbfinale aufeinander, sondern müssen schon in der ersten Playoff-Runde gegeneinander antreten.
Theoretisch könnten die Calenberger aber auch noch auf Platz sieben springen. Bei einem Sieg über Walsum und wenn die Iserlohner ihr Heimspiel gegen das Schlusslicht Moskitos Wuppertal verlieren würden, die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering.
Trainer Günther Szalek wird seine angeschlagenen Spieler schonen allerdings sagt er auch: „Wir werden das Spiel ernst nehmen aber auch kein unnötiges Risiko eingehen." Einige seiner Spieler sind nicht bei 100 Prozent und nicht ganz fit. Nach dem Abschlusstraining am Donnerstag hat Szalek sich dann entschieden, wer am Samstag auflaufen wird.

Ersatzkeeper Rainer Lorz wird berufsbedingt fehlen, für ihn wird Christian Mette als zweiter Torwart mitfahren. Dritter Keeper Christopher Paß hat genau wie Spieler Xavier Berruezo eine Verletzung an der Rippe. Bei beiden ist es schwierig zu sagen wann sie wieder spielen können, so Trainer Szalek: „Wir müssen den Heilungsprozess weiter abwarten, es ist schwierig zu sagen, ob und wann die beiden wieder spielen können."
Nuno Rilhas ist am Samstag wieder dabei, Fabian Schmidt fährt ebenfalls mit und Pelayo Ramos rückt für Berruezo in den Kader nach. Nächste Woche Samstag starten dann die Playoffs für die Roten Teufel mit einem Auswärtsspiel. Alle Beteiligten fiebernd dem Start schon entgegen, so Szalek: „Die Vorfreude ist schon da und wir sind gespannt wo es als erstes hingeht."
Calenbergs Milan Brandt ist weiterhin der Torgarant im Team und möchte auch am Samstag wieder erfolgreich sein. Mit einem Sieg möchten die Walsumer die tolle Hinrunde mit einem sehr guten zweiten Platz erfolgreich abschließen.

 

Rote Teufel drehen Spiel und sichern sich zwei wichtige Punkte

RESG Walsum – RSC Cronenberg 7:6 (1:4) n.V.
Platz zwei ist den Walsumern nicht mehr zu nehmen

Duisburg, 07. April 2018, 15:30 Sporthalle Beckersloh - Zum Heimspielabschluss bekamen die Zuschauer in der Halle Beckersloh nochmal einen richtigen Krimi zu sehen. Die Bergischen aus Cronenberg verspielten in der zweiten Halbzeit einen fünf Tore Vorsprung und die RESG Walsum drehte das Spiel in der Verlängerung zu ihren Gunsten.

Vor dem Anstoß wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Astrid Poluzyn und Klaus Arndt für ihr langjähriges Engagement bei der RESG geehrt. Unter großem Applaus der Zuschauer. Voller Stolz kündigte Abteilungsleiter Reinhold Luerweg die „Rookie“ Abteilung an, die zusammen mit den Spielern der ersten Mannschaft eingelaufen sind. Ein Sponsor und Freund der RESG, hat der neuen Bambini-Abteilung 20 Bambini-Rollschuhe gestiftet und im Jugendbereich der RESG geht es weiter aufwärts.

Die neue Rookie,Bambini Abteilung der RESG lief am Samstag zusammen mit der ersten Mannschaft auf das Spielfeld ein - Foto privat



Dann rollte der Ball und Walsums Miquel Vila traf in der zweiten Minute direkt den Pfosten. Die Anfangsphase war ausgeglichen und auf beiden Seiten gab es Chancen und Möglichkeiten zur Führung. Den Gästen aus Cronenberg gelang in der 10. Minuten durch Benjamin Nusch der erste Treffer. Fünf Minuten später legte Rath zum 0:2 nach. Christopher Berg, der kurzfristig doch spielen konnte, verkürzte eine Minute später auf 1:2. Jordi Molet stellte 60 Sekunden später aber wieder den zwei Tore Abstand her.
Nach einer blauen Karte für RESG-Spieler Sebastian Haas nach einem Foul an Kay Hövelmann gab es für die Cronenberger einen Penalty. Jordi Molet trat an, scheiterte zunächst, blieb aber am Ball und konnte den zweiten Versuch an Tobias Wahlen im Tor unterbringen. Eine Minute vor der Halbzeit musste für die Gäste Marco Bernadowitz mit „blau“ vom Parkett. Christopher Berg wollte mit dem Penalty wieder verkürzen, scheiterte aber mit seinem Versuch. So ging es für beide Mannschaften mit dem Ergebnis von 1:4 in die Halbzeit.

Die Fans der RESG und Trainer Günther Szalek waren vom Spielverlauf nicht begeistert gewesen.
Die Gäste kamen sehr gut aus der Kabine und Otto Platz traf in der 26. Minute zum 1:5. Vier Minuten darauf musste Berg mit einer blauen Karte vom Platz. Jordi Molet netzte den Penalty zum 1:6 ein. Einige Fans der RESG hatten daraufhin genug und verließen nach diesem Rückstand die Halle Beckersloh.
Was in den letzten 20 Minuten aber in der Halle Beckersloh passierte, war einfach unfassbar. Felipe Sturla traf in der 31. Minute zum 2:6, Haas traf in der 32. Minute aus der Distanz zum 3:6. Die Cronenberger stellten das Rollhockey spielen völlig ein und jetzt drehte der Rekordmeister erst richtig auf. Miquel Vila traf in der 34. Spielminute zum 4:6.
Der eingewechselte Jan Dobbratz wurde perfekt in Szene gesetzt und traf so zum 5:6 Anschlusstreffer in der 38. Minute. Die Wuppertaler bekamen jetzt ihre Defensive in den Griff und beendeten so zunächst die Walsumer Torflut. Sie wurden aber weiterhin in der eigenen Hälfte festgesetzt und kamen aus dem Angriffsspiel der RESG nicht mehr raus. Felipe Sturla vergab die Chance auf den Ausgleich nach dem zehnten Teamfoul für Cronenberg per Penalty. Eine Minute vor dem Ende gab es noch einen direkten Penalty für die RESG. Sebastian Haas übernahm die Verantwortung und nagelte den Ball zum 6:6-Ausgleich in die Maschen.
Die Halle stand Kopf und die RESG retttete sich so in die zweimal fünf Minuten dauernde Verlängerung. Eine Minute war gespielt, da traf Felipe Sturla zur ersten Führung für die Walsumer in diesem Spiel.
Nach dem zehnten Teamfoul bekam Molet noch die Chance zum Ausgleich, Wahlen konnte das aber durch eine starke Parade verhindern. Auf der anderen Seite scheiterte Christopher Nusch mit einem weiteren Penalty, damit hätte der den knappen Vorsprung ausbauen können. Cronenbergs Kapitän Kay Hövelmann musste kurz vor Schluss noch wegen einer blauen Karte nach einem Foul an Dobbratz runter. Einen Penalty gab es aber nicht, weil, das Spiel unterbrochen war. Dann war das Spiel vorbei und eine dramatische Begegnung ging zu Ende.

Zunächst sah es nach einem deutlichen Sieg für die Cronenberger aus. Die RESG bewies aber eine tolle Moral und drehte das Spiel - Foto privat


Nach zwei Niederlagen in Cronenberg konnte sich die RESG endlich revanchieren. Die Spieler bewiesen eine hervorragende Moral und ließen nicht locker und erkämpften sich so in der Verlängerung zwei wichtige Punkte. RESG-Trainer Günther Szalek musste nach Schlusspfiff erstmal tief durchatmen, hatte aber eine Erklärung für die vielen Gegentore: „Cronenberg hat aus fünf Chancen vier Tore gemacht. In der Halbzeit musste ich in der Kabine dann lauter werden, weil, ich merkte, dass bei meinen Jungs die gewisse Anspannung gefehlt hat.“

Bei den Spielen in Cronenberg lag stets die RESG vorne und musste am Ende als Verlierer vom Platz gehen, dieses Mal war es umgekehrt gewesen. Das machte den Trainer natürlich stolz: „Unser Ziel war es nicht zu verlieren und das haben wir geschafft. Die theoretische Chance erster zu werden haben wir uns zwar genommen aber wir bleiben definitiv zweiter. Wir haben eine geile Saison in der Liga gespielt und frohen uns auf die kommenden Aufgaben.“

Walsum hat jetzt 45 Punkte auf dem Konto und ist punktgleich mit Germania Herringen. Den direkten Vergleich haben die Roten Teufel aber auf ihrer Seite, Herringen hat nächste Woche spielfrei und wird als dritter in die Play-offs gehen. Walsum muss kommenden Samstag noch zum Auswärtsspiel nach Calenberg reisen. Der Play-off-Gegner wird erst am letzten Spieltag feststehen. Darmstadt, Calenberg, Iserlohn und Cronenberg könnten alle noch siebter werden und so auf die RESG treffen. Szaleks Spieler können ganz entspannt sein und sich mit dem letzten Auswärtsspiel in Calenberg erfolgreich aus der Hinserie verabschieden.

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Rainer Lorz; Miquel Vila Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Pelayo Ramos, Fabian Schmidt

RSC Cronenberg: Fynn Hilbertz, Leon Geisler, Marco Bernadowitz, Jordi Molet, Otto Platz, Benjamin Nusch, Kay Hövelmann ©, Sebastian Rath, Kai Riedel, Niko Morovic
Schiedsrichter: Ehlert/ Sörensen

Torfolge: 0:1 Nusch (10.), 0:2 Rath (15.), 1:2  Berg (16.), 1:3 Molet (17.), 1:4  Molet (21.), 1:5 Platz (26.), 1:6 Molet (30.), 2:6 Sturla (31.) 3:6 Haas (32.), 4:6  Vila (34.), 5:6 Dobbratz (38.), 6:6 Haas (49.), 7:6 Sturla (51.)

Zeitstrafen: RESG 4 min (S. Haas/20., Chr. Berg/30) – RSC 4 min (M. Bernadowitz/24, K. Hövelmann/59.). Teamfouls: RESG 10 – RSC 12 .
Zuschauer: 260

 

 

Letztes Heimspiel für die RESG vor den Play-offs - Rippenanbruch bei Xavier Berruezo
Nach zwei Niederlagen gegen die Löwen aus Cronenberg in Folge will der Rollhockey-Bundesligist RESG Walsum mit einem Heimsieg die Serie der Bergischen stoppen. Sowohl im Liga- als auch im Pokalspiel vor der Osterpause gab es für die RESG gegen den RSC Cronenberg nichts zu holen. Es waren jeweils zwei enge Spiele gewesen, spielerisch waren die Walsumer den Cronenbergern immer einen Schritt voraus, den längeren Atem hatte aber der RSC, der jeweils kurz vor dem Ende den entscheidenden Treffer erzielen konnte.
Für Trainer Günther Szalek war dieser Umstand das größte Manko: „Wir mussten uns nach den Spielen die Frage stellen: wie gehen wir mit einer Führung um? Wichtig ist es die Führung zu halten. Wenn wir kurz vor Schluss ein Gegentor kassieren, dann kann man das nicht ändern. Eine Führung zu halten, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen, das müssen wir beherrschen." Zwei Spiele müssen die Roten Teufel noch hinter sich bringen, dann starten die Playoffs, und der Kampf um die Meisterschaft beginnt.

Rippenanbruch bei Xavier Berruezo
Um Platz zwei vor Germania Herringen halten zu können, müssen zur absoluten Sicherheit zwei Siege her. Über was anderes möchte Szalek auch gar nicht nachdenken: „Unser Anspruch ist es, die letzten zwei Spiele zu gewinnen, um den zweiten Platz zu halten. Wir wollen den Heimvorteil nutzen und uns unseren Aufgaben stellen."
Personell sieht es bei der RESG allerdings nicht ganz so optimal aus. Xavier Berruezo hat sich beim Pokalspiel vor zwei Wochen die siebte Rippe angebrochen und wird ausfallen. Wie lange, darüber kann im Moment nur spekuliert werden. Der Spieler hofft jedenfalls, dass er seiner Mannschaft bald wieder helfen kann. Christopher Berg muss berufsbedingt passen, Nuno Rilhas wird ebenfalls fehlen. Somit stellt sich die Mannschaft praktisch von selbst auf. Pelayo Ramos wird für Berruezo in den Kader rücken, Jan Dobbratz wird den Kader komplettieren.

Aus für Rote Teufel im Pokal-Viertelfinale

Samstag, 24. März 2018, 15.30 Uhr Alfred-Henckels Halle Cronenberg:
RSC Cronenberg – RESG Walsum 5:4 (1:2)

 

Für beide Mannschaften gab es ein Déjà-vu Erlebnis. Für die RESG gab es kurz vor dem Ende den Knock-out durch Kay Hövelmann per Bauerntrick. Erneut war es Hövelmann, der auch schon beim Ligaspiel vor zweieinhalb Wochen den Siegtreffer für seine Mannschaft erzielte. Die RESG muss zerknirscht die Segel streichen und sich fragen, warum das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben wurde.

Das Bruderduell konnte Christopher Nusch (im roten Dress, Foto Michael Simon) für sich entscheiden. Benni traf einmal, er zweimal. Nach dem Spiel wurde Christopher drauf angesprochen und er sagte: „Das alles bringt mir nichts, da wir das Spiel trotzdem verloren haben.“

Ohne Torjäger Miquel Vila und Christopher Berg wurde es personell bei der RESG eng, Günther Szalek war trotz allem zufrieden mit seinen Ersatzspielern: „Die Jungs haben soweit einen guten Job gemacht.“ Beide Mannschaften schalteten sofort auf Offensive und es entwickelte sich ein packendes Pokalspiel. Die vielen mitgereisten Fans der RESG gaben in der Alfred-Henckels-Halle den Ton an und unterstützten ihr Team lautstark.
In der vierten Minute durften sie das erste Mal laut jubeln. Nach einem Handspiel von Benni Nusch im eigenen Strafraum gab es einen direkten Penalty für Walsum. Xavier Berruezo trat an und hämmerte die Kugel an Fynn Hilbertz vorbei ins Tor. In der 10. Minute gab es den nächsten direkten. Berruezo wollte es nochmal machen und schoss den Ball wieder unhaltbar ins Tor und erzielte so die 2:0-Führung für die RESG.
Das Spiel wurde von den Walsumern gestaltet, aus dem Spiel heraus wollte der Ball aber nicht mehr hinter die Linie. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte durften die Cronenberger auch nochmal vom Punkt schießen. Spieler-Trainer Jordi Molet verkürzte auf 1:2. Für die Gastgeber war das Tor kurz vor der Halbzeit immens wichtig und gab ihnen zusätzlichen Schub für die zweite Spielhälfte. Zunächst waren aber wieder die Walsumer am Zug.

Felipe Sturla und Christopher Nusch (im roten Dress, Foto Michael Simon)

In der 27. Minute konnte Christopher Nusch mit seinem ersten Treffer auf 1:3 erhöhen. Felipe Sturla bereitete perfekt vor, Nusch stand am langen Pfosten und schob die Kugel locker rein. Die RESG spielte sich wieder einen zwei Tore Vorsprung heraus und hätte mehr daraus machen müssen. Nach einem Foulspiel von Sebastian Haas gab es den nächsten Penalty. Molet verwandelte in der 35. Minute auch diesen und konnte so auf 2:3 wieder verkürzen, Tobias Wahlen war noch dran gewesen.
Vier Minuten später war für die Bergischen Routinier Marco Bernadowitz zur Stelle, der aus dem Rückraum das 3:3 erzielen konnte. Die Schlussphase hatte es nochmal in sich und beide Mannschaften legten noch eine Schippe drauf. Zunächst gelang Benni Nusch in der 42. Minute die erstmalige Führung für den RSC, eine Minute später konnte sein Bruder Christopher zum 4:4 ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt stand das Spiel auf Messers Schneide und beide Mannschaften warfen nochmal alles nach vorne. Beide Keeper hatten viel zu tun und hielten ihre Mannschaften weiterhin im Spiel.
In der letzten Spielminute kurz vor dem Ende konnte Hövelmann, Tobias Wahlen im Tor doch noch überwinden. Er fuhr um das Tor herum und konnte gezielt den Ball im oberen Eck unterbringen. Die Fans der Heim Mannschaft waren völlig aus dem Häuschen, die Walsumer Anhänger waren wie erstarrt und konnten nicht glauben, dass der Traum vom Halbfinale geplatzt war.

RESG-Trainer Günther Szalek war sichtlich bedient gewesen und saß einige Minuten nach dem Spielende tief enttäuscht auf der Trainerbank. „Wir sind hier angetreten um weiter zu kommen. Das Ausscheiden ist für uns alle mehr als enttäuschend. Wir hatten es selber in der Hand und haben uns selbst nicht belohnt. Wir haben uns selber ein großes Event genommen.“ Szalek spricht auf das verpasste Halbfinale an, dass man gegen Germania Herringen am ersten Mai zuhause gespielt hätte. Der RSC Cronenberg darf sich nun auf dieses Spiel freuen.
Nach der Osterpause treffen beide Mannschaften nochmal aufeinander, dann möchte die RESG endlich als Sieger vom Platz gehen. Für den Rekordmeister bleibt nur Wunden lecken über, und sich voll und ganz auf die Liga und die Meisterschaft zu konzentrieren.

RSC Cronenberg: Fynn Hilbertz, Sascha Schildberg; Marco Bernadowitz, Jordi
Molet, Otto Platz, Benni Nusch, Kay Hövelmann ©, Sebastian Ruth, Lucas Seidler,
Nico Mororic

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Rainer Lorz; Christopher Nusch, Xavier
Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Fabian Schmidt, Jan-Erik Dobbratz, Nuno
Rilhas, Pelayo Ramos

Schiedsrichter: Niestroy/ Niestroy
Torfolge: 0:1 Berruezo (4.), 0:2 Berruezo (10.), 1:2 Molet (25.), 1:3 Chr.
Nusch (27.), 2:3 Molet (35.), 3:3 Bernadowitz (39.), 4:3 B. Nusch (42.), 4:4 Chr. Nusch (43.), 5:4 Hövelmann (50.)
Zeitstrafen: RSC  2 Min. (K. Hövelmann/20.) – RESG 0. Teamfouls: RSC 12 RESG 4

DRIV-Pokal Viertelfinale: Rote Teufel müssen wieder bei den Löwen ran
RESG Walsum trifft auf den RSC Cronenberg im Pokal
Duisburg, 22. März 2018 - Das ewige Duell der beiden Altmeister steigt an diesem Samstag, um 15.30 in der Cronenberger Alfred-Henckels-Halle. Das DRIV-Pokalviertelfinale verspricht viel Spannung und beide Teams werden an ihre Grenzen gehen. Die RESG möchte unbedingt das Halbfinale erreichen. Binnen eines Monats treffen beide Mannschaften dreimal aufeinander. Das erste Duell vor knapp zwei Wochen konnten die Cronenberger Löwen 7:6 nach Verlängerung für sich entscheiden.
Zehn Sekunden haben dem Rekordmeister damals gefehlt um die drei Punkte mit nach Walsum zu nehmen. Spielertrainer Jordi Molet hielt sein Team vor allem mit verwandelten Penaltys im Spiel. Aus dem Spiel heraus gelang den Bergischen nicht viel und eine hart geführte Spielweise musste als Ausgleich dafür hinhalten. Die RESG kommt mit ordentlich Selbstvertrauen nach Wuppertal.

Der 4:0-Auswärtssieg beim amtierenden deutschen Meister Iserlohn am vergangenen Samstag schaffte ordentlich Ansporn. Das wollen die Walsumer mit in dieses Spiel nehmen. Personell muss Trainer Szalek aber nach wie vor auf seinen
Leistungsträger Miquel Vila verzichten. Er fehlt immer noch wegen einer Sperre aus
dem vergangenen Wettbewerb. Christopher Berg steht ebenfalls nicht zur Verfügung.
Pelayo Ramos und Fabian Schmidt werden die freigewordenen Plätze auf der RESG
Bank besetzten. Für Trainer Szalek ist es natürlich nicht von Vorteil, wenn zwei
seiner Stammspieler fehlen: „Es wird dadurch nicht leichter." Trotz allem weiß er,
dass seine Jungs der Aufgabe gewachsen sind: „Die Motivation für das Spiel ist sehr hoch. Ich gehe da mit gebotener Gelassenheit ran, wir können mit unseren
Leistungen jeden Gegner schlagen."

Beim letzten Aufeinandertreffen machten die Fans von Cronenberg ordentlich Stimmung und peitschten ihr Team nach vorne. Die Anhänger der Roten Teufel werden am Samstag zahlreich anreisen und den Heimfans Paroli bieten.


Trainer Szalek schätzt es sehr und freut sich darauf: „Eine gute Stimmung in der Halle trägt einen Sportler mit. Dadurch sind die Spieler auch motivierter und fokussierter."


Wenn die RESG das Halbfinale erreichen sollte, dann würde man zuhause gegen Germania Herringen spielen. Die Herringer spielen beim Regionalligisten HSV Krefeld II und dürften keine Probleme haben sich da durchzusetzen.
Ein Halbfinalspiel vor eigenem Publikum wäre eine weitere Belohnung. Für die guten Leistungen der RESG in den vergangenen Wochen.  

Ohne Torjäger Miquel Vila müssen die Roten Teufel in Cronenberg bestehen. Ganz so spannend möchte es Trainer Günther Szalek dieses Mal nicht machen. - Fotos Michael Simon

4:0-Sieg beim Meister - Miquel Vila mit drei Toren

ERG Iserlohn – RESG Walsum 0:4 (0:1)


Iserlohn/Duisburg, 18. März 2018 - Obwohl die Iserlohner eine volle Bank vorweisen konnten, reichte die Spielstärke gegen clever spielende Walsumer nicht aus. Direkt nach dem Spiel gab Trainer Günther Szalek zu Protokoll, das sich das Spiel: „ein bisschen komisch angefühlt hat.“ Von den Leistungen seiner Mannschaft war er natürlich begeistert: „unsere defensive war bärenstark und aus meiner Sicht, war vor allem die zweite Halbzeit eine Demonstration.“

Die Roten Teufel erwischten durch Miquel Vila in der vierten Spielminute schon einen Traumstart. Danach hatten beide Mannschaften eine Zwangspause. Am Zeitnehmertisch gab es technische Probleme mit der Uhr, die erstmal in Ordnung gebracht werden musste. Nach ein paar Minuten Pause konnte es dann weiter gehen. Die Gastgeber rannten gegen den Rückstand an, die Defensive um Torhüter Tobias Wahlen stand aber sicher und kompakt und so
bissen sich die Iserlohner die Zähne aus.

RESG-Trainer Günther Szalek erwischte genau die richtigen Worte und die Sturmabteilung des Rekordmeisters legte Tore mäßig nach. Erneut war es Vila - Foto Ralf Isselhorst - , der in der 32. Minute eine Lücke in der Iserlohner Hintermannschaft gefunden hat und zum 0:2 einnetzen konnte.

 

Felipe Sturla erhöhte zwei Minuten später auf 0:3 und ließ damit keinen mehr Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag die Hemberghalle als Sieger verlassen würde. Aus acht Metern jagte er den Ball aufs Tor und traf genau in den Giebel. Lukas Kost im Iserlohner Tor konnte nur noch hinterher schauen.
Im Anschluss bekam RESG-Trainer Szalek noch aus Versehen einen Schläger vom Kapitän der Iserlohner Sergio Pereira ins Gesicht, nach kurzer Behandlung konnte er seinen Platz an der Bande wieder einnehmen. Er sah zu, wie Vila in der 39. Minute den Sack mit dem 0:4 endgültig zu machte. Seine Mitspieler schafften die nötigen Freiräume für ihn, er konnte sich dadurch voll und ganz entfalten und seine Klasse bei den Toren aufblitzen lassen.
Vila hätte nach dem 15. Iserlohner Teamfoul in der 43. Minute noch einen machen können, hatte vom Punkt aus aber nicht soviel Erfolg wie aus dem Spiel heraus. Routinier Nuno Rilhas musste drei Minuten vor dem Ende noch mit einer blauen Karte vom Platz. Die Iserlohner hatten somit noch die Chance, zumindest auf den Ehrentreffer. Nils Hilbertz übernahm die Verantwortung, scheiterte mit seinem Versuch aber an Wahlen im Tor.
Das Überzahlspiel überstand die RESG schadlos und so blieb es am Ende beim verdienten 0:4 Auswärtssieg beim amtierenden deutschen Meister. Trainer Günther Szalek merkte zwar an, dass einige 100 prozentige Torchancen liegen gelassen wurden, seine Jungs konnte er nach dem Auftritt aber nur in einer Tour loben: „Für uns als Mannschaft war es ein tolles Spiel. Iserlohn konnte komplett antreten und hatte trotz alledem keine Chance gegen uns. Wir haben hochkonzentriert gespielt und eine bärenstarke Leistung abgerufen. Der zweite Platz ist für uns definitiv realisierbar.“
Die vielen mitgereisten Walsumer Fans können das nur unterschreiben. Nächste Woche steht das Pokalviertelfinale beim RSC Cronenberg an, wo man sich zuletzt nach Verlängerung hauchdünn geschlagen geben musste. Leider ohne Torjäger Miquel Vila, der immer noch wegen einer Karte aus dem vergangenen Wettbewerb gesperrt ist. Trainer Szalek ist sich aber sicher, dass seine Jungs den Ausfall kompensieren können und erhofft sich in Cronenberg einen ähnlichen souveränen Auftritt wie in Iserlohn.

ERG Iserlohn: Lukas Kost, Thomas Weber; Philipp Kirtyan, Nils Hilbertz, Sebastian Glowka, Christopher Hegener, Adrian Börkei, Sergio Pereira, Timon Henke, Kai Milewski

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Christian Mette; Miquel Vila Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Nuno Rilhas, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Fabian Schmidt
Schiedsrichter: Niestroy / Niestroy

Tore: 0:1 Vila (4.), 0:2 Vila (32.), 0:3 Sturla (34.), 0:4 Vila (39.)
Zeitstrafen: ERGI 0 min – RESG 2 min (N. Rilhas/47.)
Teamfouls: ERGI 17 – RESG 9. Zuschauer: 50


RESG beim Meister
Am Samstag,17 März um 15.30 Uhr hat der Rollhockey-Bundesligisten RESG Walsum das Auswärtsspiel bei der ERG Iserlohn in der Hemberghalle vor der Brust. Nach dem deutlichen Sieg gegen die Moskitos aus Wuppertal, wird dieses Spiel nicht ganz so leicht werden. Der amtierende deutsche Meister ist nach den Abgängen von Costa und Nunez immer noch auf der Suche nach seiner Form. Platz sechs mit 27 Punkten und 18 Punkten Rückstand auf Platz eins, spricht nicht für den bisherigen Saisonverlauf der Sauerländer.

Am vergangenen Wochenende endete der Europapokalwettbewerb für die ERGI mit einer 10:2 Niederlage gegen Reus Deportiu. Das Hinspiel ging mit 8:6 knapp an die Walsumer, eine fulminante Schlussphase sicherte der RESG damals den Sieg. Wenn alle Spieler bei Iserlohn fit sind, dann können sie nach wie vor eine Gefahr darstellen.
Für RESG-Trainer Günther Szalek ist das Spiel am Samstag eine „enge Kiste": „Ich erwarte von beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe. Iserlohn muss liefern, und die brauchten die Punkte. Sie werden mit offenem Visier spielen und uns sofort fordern. Wir wollen unsere Spiele weiter gewinnen und wollen den zweiten Platz festigen."
Tobias Wahlen wird am Samstag wieder im Tor sitzen können. Rainer Lorz und Erik Dobbratz müssen krankheitbedingt passen. Christian Mette fährt als zweiter Torwart wieder mit, Fabian Schmidt wird als Ersatz mitfahren.

Gast war einfach überfordert - RESG erobertezweiten Tabellenplatz

Samstag, 10. März, 15:30 Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – Moskitos Wuppertal 17:3 (9:1)

Moskitos zerlegt, RESG Walsum springt auf den zweiten Tabellenplatz
Die Anfangsphase dieses Spiels war doch ein wenig überraschend. Die Gäste gingen früh in der dritten Spielminute durch Nick Brikmann in Führung. Bis zur 12 Minute dauerte es, bis Felipe Sturla für den Ausgleich sorgte. Eine Minute später erzielte er die Führung. Bis zum Ende des Spiels landete der Ball noch 15 Mal im Tor von SC Keeper Tim Zimmerer.

Trainer Günther Szalek baute sein Team im Vorfeld ein wenig um. Stammtorwart Tobias Wahlen musste verletzungsbedingt zusehen. Für ihn saß Rainer Lorz zwischen dem Pfosten. Christian Mette nahm als zweiter Torwart auf der Bank Platz, die etatmäßige Nummer drei Christopher Paß ist auch noch verletzt. Xavier Berruezo wurde aufgrund seiner blauen Karten Statistik geschont, für ihn rückte Pelayo Ramos in den Kader nach.
Nach der Führung durch die Roten Teufel in der zwölften Minute legten Sebastian Haas (15.) und Nuno Rilhas zum 4:1 nach. Ein Doppelschlag in der 17. Minute durch Christopher Berg machten den Sieg schon früh klar. Miquel Vila traf in der 22. Minute zum 7:1. Ramos und Vila trafen in der 23. Minute jeweils und machten so das Halbzeitergebnis zum 9:1 perfekt.
Das nächste Tor war zunächst den Gästen vorbehalten, Nick Brikmann war in der 28. Minute für sein Team zum 9:2 zur Stelle. Jedes Gegentor reizte die Roten Teufel und sie schmissen die Tormaschine wieder an. Felipe Sturla machte es in derselben Spielminute mit dem 10:2 zweistellig. Tobias Lucht durfte noch ein Tor für die Gastmannschaft erzielen in der 42. Minute zum 14:3. Davor trafen noch für die RESG Sturla (30.), Rilhas (33.), Nusch (36.), Sturla (41.) und Neuzugang Pelayo Ramos (42.).
Nach einer blauen Karte gegen SC Spieler Robin Hauck in der 43. Minute, verwandelte Jan Dobbratz den Penalty für die RESG zum 16:3. Den Schlusspunkt setzte Christopher Berg, jeder Feldspieler der Walsumer konnte sich somit in die Torschützenliste eintragen. Mit dem Sieg steht der Rekordmeister mit 40 Punkten auf Platz zwei. Am kommenden Samstag steht das Auswärtsspiel beim amtierenden Meister ERG Iserlohn an.

Neuzugang Pelayo Ramos (rechts im Bild) traf gegen die Moskitos doppelt - Foto Ralf Isselhorst


RESG Walsum: Rainer Lorz, Christian Mette; Miquel Vila Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Pelayo Ramos, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Felipe Sturla

SC Moskitos Wuppertal: Tim Zimmerer, A. Obermeier; Robin Hauck, Tobias Lucht, Nick Brikmann, Güven Dincer, Dennis Meuer, Jan Henckels
Schiedsrichter: Loewe /  Sörensen

Tore: 0:1 (3.) Brikmann, 1:1 (12.) Sturla, 2:1 (13.) Sturla, 3:1 (15.) Haas, 4:1 (17.) Berg, 5:1 (17.) Berg, 6:1 (17.) Rilhas, 7:1 (22.) Vila Gallaguet, 8:1 (23.) Ramos, 9:1 (23.) Vila Gallaguet, 9:2 (28.) Brikmann, 10:2 (28.) Sturla, 11:2 (30.)  Rilhas, 12:2 (33.) Nusch, 13:2 (36.) Sturla, 14:2 (41.) Ramos, 14:3 (42.) Lucht, 15:3 (42.) Dobbratz, 16:3 (43./Direkter) Dobbratz, 17:3 (46.) Berg
Zeitstrafen: RESG 0 min – SCM 2 min (R. Hauck/43.). Teamfouls: RESG 3 – SCM 10


Sieg gegen Moskitos Pflicht

Samstag, 10. März, 15:30 Sporthalle Beckersloh:
RESG Walsum – Moskitos Wuppertal

 

Duisburg, 09. März 2018 - Nach den Niederlagen in Remscheid (3:2) und Cronenberg am Dienstag (7:6 nach Verlängerung) muss gegen das Schlusslicht ein Sieg her. Dass es ein Sieg werden wird und soll, steht für den Rollhockey Bundesligisten RESG Walsum außer Frage. Damit könnte die Woche gegen die Bergischen Teams versöhnlich enden. Anstoß in der Halle Beckersloh ist um 15.30 Uhr.
Das Nachholspiel bei den Cronenberger Löwen hatte es wirklich in sich. Viermal gingen die Roten Teufel in Führung, mussten sich in der zweiten Verlängerungshälfte dann aber doch geschlagen geben. Ausgerechnet Kay Hövelmann schoss das Siegtor für seine Mannschaft. 10 Sekunden fehlten am Ende der regulären Spielzeit um die drei Punkte mit nach Walsum zu nehmen. Die Treffsicherheit vom Punkt spielte den Cronenbergern in die Karten. Vor allem Jordi Molet traf dreimal hintereinander, während die Walsumer keinen Ball vom Punkt verwandeln konnten.
Trainer Günther Szalek sieht das Spiel aber nicht so eng: „Wir haben das Spiel nicht konsequent nach Hause gebracht. Für mich ist das Ergebnis aber überhaupt kein Beinbruch, wir sind weiterhin voll im Soll." Im Hinblick auf das Pokalspiel am 24. Februar könnte das Spiel ein heißes Eisen werden. Beruhigter können die Fans am Samstag sein, gegen das abgeschlagene Schlusslicht sollte auf heimischen Parkett nichts schief gehen. Nach 15 Spielen stehen die Wuppertaler immer noch ohne Punkte da. Die Herringer machten erst am vergangenen Spieltag kurzen Prozess mit den Moskitos und gewannen mit 0:25 in Wuppertal.

RESG-Trainer Günther Szalek freuen solche deutlichen Ergebnisse nicht, für ihn lässt das die Liga nicht gut dastehen. Tobias Wahlen wird verletzungsbedingt ausfallen, er hat in Cronenberg einen Ball vors Knie bekommen und hat eine Prellung zu behandeln. Pelayo Ramos rückt in den Kader rein. Xavier Berruezo bleibt im Hinblick auf seine blauen Karten Statistik draußen.

Dienstags-Krimi geht an die Löwen

RSC Cronenberg – RESG Walsum 7:6 (2:2) n.V.
Duisburg, 07. März 2018 -Im gestrigen Nachholspiel des neunten Spieltags musste die RESG erneut Federn lassen und konnte aus den beiden Spielen gegen die Bergischen Mannschaften Remscheid und Cronenberg nur einen Zähler holen. 10 Sekunden vor dem regulären Ende konnte Jordi Molet die Verlängerung erzwingen.

Trainer Günther Szalek nahm der Spielverlauf sichtlich mit, die Schiedsrichter waren sich auch nicht immer einig aufgrund ihrer Entscheidungen gewesen und so kostete das Spiel, vor allem den Walsumern Fans eine Menge Nerven. Dabei hatte alles so gut für die RESG angefangen. Xavier Berruezo konnte in der 11. Minute die Führung erzielen, zwei Minuten später sorgte Haas mit einem Distanzschuss für das 0:2. Die Cronenberger nahmen die Tore als Anlass die Schlagzahl zu erhöhen und ordentlich Druck zu machen.
In der 22. Minute konnte der Spanier Otto Platz auf 1:2 verkürzen. Felipe Sturla musste eine Minute vor der Halbzeit nach einem Foul im eigenen Strafraum mit „blau“ vom Platz. Eine harte Entscheidung, die sich Spielertrainer Jordi Molet nicht entgehen ließ und per Penalty das 2:2 besorgte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Die Roten Teufel starteten direkt wieder druckvoll und Miquel Vila gelang in der 26. Minute die erneute Führung zum 2:3. Nach einem Foul an Marco Bernadowitz musste der Torschütze für zwei Minuten vom Feld. Molet legte sich die Kugel beim Penalty wieder zurecht und sorgte so erneut für den Ausgleich zum 3:3. Spielerisch war die RESG den Cronenbergern überlegen, die holten allerdings die Brechstange raus und fielen durch eine nicht ganz faire Spielweise auf. Die Schiris sahen darüber hinweg.
In der 30. Minute erwischte es dann Benjamin Nusch das erste Mal mit einer blauen Karte, nachdem er Sebastian Haas von hinten mit dem Schläger die Beine weggezogen hat. Sein Bruder Christopher Nusch kam von der Bank aus für den Penalty ins Spiel, konnte die Möglichkeit zur erneuten Führung nicht nutzen. Nach dem 10. Teamfoul für Cronenberg der nächste Penalty für Walsum, Felipe Sturla scheiterte aber ebenfalls an Hilbertz im Tor.
In der 39. Spielminute machte er es dann besser, holte das Pfund raus und nagelte den Ball zum 3:4 ins Tor. Miquel Vila einen Konter erfolgreich abschließen und erhöhte auf 3:5 (43.). Der Zwei-Tore-Abstand wuar wieder hergestellt. Cronenberg gab aber nicht auf und wurde durch blaue Karten für Walsum im Spiel gehalten. Als nächstes erwischte es Xavier Berruezo mit „blau“ nach einem Foul an Kay Hövelmann. Molet per Penalty zum dritten Mal erfolgreich und der RSC kam auf 4:5 wieder heran.
In der 46. Minute dann der erneute Ausgleich für den RSC, Benjamin Nusch schoss den Ball von der Mittellinie aus auf das Tor von Tobias Wahlen, Kay Hövelmann hielt den Schläger rein und besorgte so den Ausgleich zum 5:5. Walsum gab nicht auf und belohnte sich durch Felipe Sturla erneut zum 5:6 in der vorletzten Minute. Sebastian Haas hätte den Sack zumachen können. Cronenberg kassierte das 15. Teamfoul, Haas vergab die Chance aber.
Die letzte Minute wurde dann nochmal richtig dramatisch und hatte es wirklich in sich. Nach einem Foul von Sturla an Molet im Strafraum gab es einen direkten Penalty für Cronenberg. Molet scheiterte an Wahlen, nachdem er vorher immer treffsicher war.
27 Sekunden vor dem Ende musste Vila dann mit „blau“ noch runter. Molet hatte wieder die Möglichkeit auf den Ausgleich, scheiterte aber wieder an Wahlen. Im Walsumer Unterzahlspiel fiel dann doch noch das 6:6. 10 Sekunden vor dem Ende drückte Jordi Molet den Ball über die Linie. Der Schock saß tief bei allen Walsumern und es ging in die Verlängerung.
Benjamin Nusch kassierte noch eine blaue Karte. Die ersten zwei Minuten von der zweimal fünf Minuten Verlängerung waren die Cronenberger dezimiert, brachte den Walsumer aber keinen Vorteil und die ersten fünf Minuten gingen ohne einen Treffer zu Ende. Das 20. Teamfoul für Cronenberg hätte die Entscheidung bringen können, Felipe Sturla versagten aber die Nerven. 48 Sekunden vor dem Ende war ausgerechnet Kapitän Kay Hövelmann zur Stelle und erzielte das viel umjubelte 7:6 für die Gastgeber. Dabei sollte es dann bleiben und der erste Cronenberger Sieg über Walsum nach vielen Jahren wurde intensiv bejubelt.

Es war ein sehr spannendes und dramatisches Spiel mit dem glücklicheren Ausgang für die Cronenberger. Ein Punkt nehmen die Walsumer mit, drei Punkte wären durch aus drin gewesen. Bereits am 24. März sehen sich beide Mannschaften im Viertelfinale des DRIV Pokals wieder. Am Samstag kommt das Schlusslicht Moskitos Wuppertal an den Beckersloh, die Bergischen Wochen gehen dann mit einem Heimspiel weiter.

RSC Cronenberg: Eric Soriano, Finn Hilbertz, Marco Bernadowitz, Jordi Molet, Otto Platz, Benjamin Nusch, Kay Hövelmann, Sebastian Ruth, Kai Riedel, Lucas Seidler

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz, Miquel Vila, Christopher Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Felipe Sturla

Schiedsrichter: Thomas Ullrich/Carsten Niestroy
Torfolge: 0:1 Berruezo 11', 0:2 Haas 13', 1:2 Platz 22', 2:2 Molet 24', 2:3 Vila 26., 3:3 Molet 30', 3:4 Sturla 39', 3:5 Vila 43', 4:5 Molet 45', 5:5 Hövelmann 46', 5:6 Sturla 49', 6:6 Molet 50' 2 Hälfte Verlängerung, 48 Sekunden vor Ende Hövelmann mit dem 7:6
Zeitstrafen: RSC 4 min (Nusch/30. & 50.) – RESG 8 min (Sturla/ 24. / Vila 30. & 50./ Berruezo 45..) Teamfouls: RSC 21 RESG 5

 

 

Sprung auf Platz ein gelang nicht

Rollhockey–Bundesliga,17. Spieltag -16 Uhr Sporthalle Hackenberg:
IGR Remscheid – RESG Walsum 3:2 (1:1)


Duisburg, 04. März 2018 -RESG-Trainer Günther Szalek war vor dem Anpfiff erstmal froh, dass ihm alle seine Feldspieler zur Verfügung standen, ein Umstand des es wochenlang so nicht mehr gegeben hat. Die ganze Liga schaute im Vorfeld auf diese Partie, Walsum wollte an Remscheid vorbeiziehen, die Bergischen ihre Tabellenführung ausbauen.

Von Zurückhaltung war von Beginn an nichts zu spüren, die Gastgeber gingen in der dritten Minute durch Alexander Ober früh in Führung. Walsum brauchte nach diesem frühen Schock erstmal ein paar Minuten um richtig ins Spiel zu finden. Das Tempo war von Anfang an hoch und sowohl Tobias Wahlen im Walsumer, als auch Jonas Langenohl im Remscheider Tor mussten einige Male brenzlige Situationen klären. In der 19. Spielminute konnte Sebastian Haas einen erfolgreichen Angriff der RESG zum verdienten 1:1 abschließen. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte die Schiedsrichter Miquel Vila die blaue Karte. Die Chance für Remscheid noch vor der Pause das 2:1
zu machen, daraus wurde aber nichts und mit 1:1 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen. Beide Teams zeigten eine feine Leistung auf dem Spielfeld und die Zuschauer waren begeistert vom bisherigen Spielverlauf. Das Tempo wurde auch in der zweiten Halbzeit hochgehalten und es ging hin und her. Allerdings hielten beide Defensiv Reihen stand und niemand wollte durch eine Unachtsamkeit der anderen Mannschaft ins offene Visier laufen. So wurde von der Seitenlinie aus viel taktiert. In der 33. Minute musste Yannik Lukassen mit „blau“ vom Platz.
Die RESG bekam die große Chance durch einen indirekten Penalty in Führung zu gehen. Xavier Berruezo probierte sein Glück, er verdribbelte sich und vergab die Möglichkeit. In derselben Minute machte es Routinier Nuno Rilhas besser und traf zur 1:2 Führung aus Sicht der Gäste.
Die Walsumer Fans freuten sich sehr über das Tor und hofften auf weitere, um den Sieg nach Hause zu bringen. In der 38. Minute sah Nuno Rilhas die blaue Karte, den Penalty und das Überzahlspiel konnten die Remscheider aber nicht für sich nutzen. Zwei Zeigerumdrehungen später sorgte Daniel Strieder für den erneuten Ausgleich zum 2:2.
Die Schlussphase wurde nochmal hektisch und beide Team wollten der Verlängerung entgehen. Mehr Glück vom Tor hatte Remscheids Kapitän Yannik Peine, der in der 43. Minute zum 3:2 traf und so das Spiel drehen konnte. Ihm gelang der Lucky Punch nachdem Sebastian Haas in derselben Minute einen Penalty verschossen hat. Walsum warf jetzt nochmal alles nach vorne und Trainer Günther Szalek ersetze kurz vor Schluss Tobias Wahlen durch einen sechsten Feldspieler. Der Strafraum von Jonas Langenhohl wurde belagert. Die Kugel wollte aber nicht mehr über die Linie und so blieb es beim 3:2. Trainer Günther Szalek war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „das Spiel war von den Chancen her einseitig gewesen. Die Spielanteile lagen klar auf unserer Seite, am Ende hat das glücklichere Team gewonnen. Es war nicht uns bestes Spiel gewesen, wir waren dem 3:2 deutlich näher gewesen. Nach dem 3:2 hatten wir auch noch viele Chancen das 3:3 zu erzielen aber meine Jungs haben an diesem Tag kein richtiges Zielwasser getrunken. Wir wollten das Spiel gewinnen, das haben wir leider nicht geschafft.“
Mit der Niederlage verpassten es die Roten Teufel an Remscheid vorbeizuziehen und den Platz an der Sonne einzunehmen. Die aktuelle Tabelle ist aber ohnehin nicht so aussagekräftig. Walsum steht jetzt an vierter Stelle, punktgleich mit Düsseldorf und Herringen, die auch 36 Punkte auf dem Konto haben. Die RESG hat aber zwei Spiele Rückstand auf die beiden und ein Spiel weniger als die Remscheider, die jetzt mit 42 Punkten auf Platz eins stehen. Die Bergischen
Wochen gehen für den Rekordmeister am Dienstag schon weiter, dann steht das Spiel beim RSC Cronenberg um 20 Uhr an. Wegen Schnee konnte das Spiel am 9. Dezember nicht gespielt werden, dass ist der Nachholtermin. Am Samstag kommt dann das Schlusslicht Moskitos Wuppertal an den heimischen Beckersloh.

IGR Remscheid: Jonas Langenohl, Joshua Dutt, Fabian Selbach, Yannik Peinke ©, Max Richter, Alexander Ober, Daniel Strieder, Yannik Lukassen, Til Cramer, Joey van den Dungen

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Miquel Vila, Christopher Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno Rilhas, Felipe Sturla, Rainer Lorz
Schiedsrichter: Ehlert/ Loewe

Tore: 1:0 Ober (3.), 1:1  Haas (19.), 1:2 Rilhas (33.), 2:2 Strieder (40.), 3:2  Peinke (43.)
Zeitstrafen: IGR 2 min (Lukassen/33.) – RESG 4 min (Vila/ 25. / Rilhas 38.)
Teamfouls: IGR 8 – RESG 6



Rollhockey-Bundesliga – 9. Spieltag Nachholspiel
Dienstag, 06. März 2018, 20 Uhr Alfred-Henkels Halle Cronenberg:
RSC Cronenberg – RESG Walsum
Duell beim ewigen Rivalen

Zu später Stunde müssen die Roten Teufel wieder ins Bergische Land reisen. Nachdem am Samstag in Remscheid knapp mit 3:2 verloren wurde, soll es in Cronenberg besser laufen. Die Cronenberger haben es sich in der Mitte der Tabelle gemütlich gemacht, jenseits von Gut und Böse. Nach dem Generationenwechsel laufen sie ihren eigenen Ansprüchen im Moment noch hinterher. Trotz allem ist mit ihnen immer noch zu rechnen, erst vor kurzem schickten Sie die ERG Iserlohn mit einer Niederlage nach Hause. Am vergangenen Samstag gab es für die Löwen aber eine 3:1 Pleite beim RSC Darmstadt. Für die Walsumer kommt am Dienstag nur ein Sieg in Frage, um zumindest wieder auf den zweiten Platz zu klettern.

 

Gelingt der Sprung auf den ersten Platz?
Rollhockey–Bundesliga,17. Spieltag -16 Uhr Sporthalle Hackenberg:
IGR Remscheid – RESG Walsum

Duisburg, 02. März 2018 - Die Liga ist heiß auf dieses Duell, wenn am Samstag der Tabellenführer aus Remscheid auf den zweiten Walsum trifft. Die Spiele der beiden Mannschaften hatten es schon immer in sich und sowohl in Walsum als auch in Remscheid wurde es immer hitzig. Die Schiedsrichter werden auch dieses Mal wieder besonders gefordert sein, wobei Walsum bisher eine der fairsten Mannschaften der Liga ist und sich von den Remscheidern auch nicht ärgern lassen möchte.

Nach dem Pokalsieg in Gera sollen auch in Remscheid die nächsten drei Punkte eingesammelt werden, um den Remscheidern den ersten Platz wegzunehmen. Das Hinspiel ging damals verloren, daran denkt in Walsum aber natürlich niemand mehr. Es geht darum das Optimum an Leistung abzurufen, um sich im Hinblick auf die Play-offs eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Anders als in Gera wird die RESG wieder in Bestbesetzung antreten können. Tobias Wahlen wird wieder im Tor sitzen und Miquel Vila, Nuno Rilhas und Sebastian Haas brennen auf ihre Einsätze gegen den Rivalen aus dem Bergischen Land.

Das junge Remscheider Team musste am Samstag im Pokal einen Rückschlag hinnehmen, in einem sehr spannenden Spiel musste man sich in Iserlohn mit 10:9 nach Penalty geschlagen geben. Die letzte Möglichkeit auf einen Titel bleibt somit noch in der Meisterschaft. Für beide Mannschaften ist das Spiel eine Belohnung, für die guten Leistungen in der bisherigen Saison.

RESG-Trainer Günther Szalek erwartet aufgrund der Tabellensituation ein Spiel auf Augenhöhe: „Für beide Mannschaften ist es eine tolle Momentaufnahme. Die Tagesform wird am Samstag entscheidend sein. Wir freuen uns alle drauf und das Spiel kann ein Stück weit wegweisend sein. Wenn man aus diesem Spiel als Sieger raus geht, ist es auch gut für die Seele und die Brust wird dadurch immer breiter." Fans beider Vereine können sich auf ein echtes Spitzenspiel freuen und die Halle am Hackenberg wird sicherlich gut gefüllt sein.

 

Rote Teufel locker in die nächste Runde

DRIV-Pokal-Achtelfinale: SG Blue Lions – RESG Walsum 2:17 (0:6)
Die lange Anreise zum Spiel nach Gera minderte die Leistung der Roten Teufel in keinem Fall, auch wenn sie gegen eine frei aufspielende Heimmannschaft erstmal Anlauf brauchten. Beide Mannschaften traten in einer Art Notbesetzung an, bei der Spielergemeinschaft aus Gera und Chemnitz fielen einige Spieler wegen Grippe aus.
Auf der Anreise ging es bei den Walsumern Christopher Berg nicht gut und drohte auszufallen, meldete sich dann aber kurz vor dem Anpfiff fit. Rainer Lorz nahm für Tobias Wahlen zwischen den Pfosten Platz und wurde bis zu seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit permanent gefordert.
Für RESG-Trainer Günther Szalek was das keine Überraschung gewesen: „die Lions haben die Flucht nach vorne angetreten und wollten zeigen, dass sie auch was können. In den ersten fünf bis sechs Minuten haben wir sehr viel zugelassen, danach haben wir das aber abgestellt und unser Spiel aufgezogen.“

An die niedrige Bande in der Panndorfhalle mussten sich die Spieler des Rekordmeisters erstmal gewöhnen. Rainer Lorz musste die ein oder andere Situation mit starken Reflexen entschärfen, über das 0:1 in der siebten Minute durch Felipe Sturla durfte er sich besonders gefreut haben. Bis zur Halbzeit erhöhte die RESG durch Christopher Berg (8.), Christopher Nusch (9., 18.), Christopher Berg (20.) und Felipe Sturla (23.) auf 0:6 aus Sicht der Gäste. In der zweiten Spielhälfte nahm die RESG noch mehr Fahrt auf und fast jeder Feldspieler durfte sich in die Tore Liste eintragen. Christopher Berg machte in der 28. Minute das 0:7.

Bis zur 44. Minute erhöhten Xavier Berruezo (30.), Felipe Sturla (30.), Christopher Nusch (32.), Xavier Berruezo auf 0:11. Pelayo Ramos durfte wegen der Sperre von Miquel Vila auch ran und machte per Doppelpack in der 37. und 38. Minute das 0:13. Youngstar Jan Erik Dobbratz nutzte seine Möglichkeiten ebenfalls konsequent und machte ebenfalls zwei Tore nach kurzen Abständen hintereinander in der 43. und 44. Spielminute.
Der Torwart der zweiten Mannschaft gab dann noch sein Comeback in der ersten Mannschaft, Christian Mette setzte sich zwischen die Pfosten und der Arbeitstag von Rainer Lorz ging ohne Gegentor zu Ende. Christian Mette nahm sich den Zuruf von einigen Walsumern Fans zu Herzen und gönnte den Gastgebern durch Kay Naumann (45.) und Thomas Köhler (46.) auch noch zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 2:15.
Christopher Nusch traf in der 47. Minute zum vierten Mal. Den Schlusspunkt setzte dann Christopher Berg in der 50. Spielminute zum 2:17 Endstand. Im Anschluss wurden beide Mannschaften mit viel Applaus vom Parkett verabschiedet, die mitgereisten Fans des RESG-Fanclubs hatten ihren Spaß und tauschten sich im Anschluss mit den Anhängern der Heim Mannschaft aus. Das ein oder andere Kleidungsstück wurde noch getauscht und sich gewünscht, dass man sich in der ersten Liga wiedersieht.

Für Trainer Günther Szalek zählte weniger das Ergebnis, viel mehr durfte er über die Spielweise seines Mini-Kaders zufrieden gewesen sein: „in der zweiten Hälfte habe ich kräftig rotiert und jeder Spieler kam zum Zug. Das Ergebnis sollte nicht ausarten, wir wollten das Spiel ernsthaft gestalten und das ist uns eindrucksvoll gelungen.“ Im Viertelfinale des DRIV-Pokals geht es zum Liga Konkurrenten RSC Cronenberg, die sich gegen den Zweitligisten Schweinfurt auch locker durchsetzen konnten. Am kommenden Samstag steigt das Spitzenspiel in der Rollhockey-Bundesliga. Dann muss die RESG als zweiter zum Tabellenführer nach Remscheid.

SG Blue Lions: Sandrino Lutz ©, Thomas Köhler, Randy Tiemer, Reinhard Weck, Kay Naumann, Enrico Rhein, Maximilian Rehfeld, Ron Naß

RESG Walsum: Rainer Lorz, Christian Mette, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Pelayo Ramos, Xavier Berruezo, Fabian Schmidt, Felipe Sturla ©, Christopher Nusch

Schiedsrichter: Torsten Flössel/Stephan Dahlbeck
Torfolge: 0:1 F. Sturla (7.), 0:2 Chr. Berg (8.), 0:3 Chr. Nusch (9.), 0:4 N. Chr. Nusch (18.), 0:5 Chr. Berg (20.), 0:6 F. Sturla (23.), 0:7 Chr. Berg (28.), 0:8 X. Berruezo (30.). 0:9 F. Sturla (30.), 0:10 Chr. Nusch (32.), 0:11 X. Berruezo (33.), 0:12; 0:13 P. Ramos (37.,38.), 0:14; 0:15 J. Dobbratz (43.,44.), 1:15 K. Naumann (45.), 2:15 T. Köhler (46.), 2:16 Chr. Nusch (47.) 2:17 Chr. Berg (50.)
Zeitstrafen: keine. Teamfouls: SG 6 RESG 5


DRIV-Pokal-Achtelfinale: Samstag, 24.02.2018 – 20 Uhr Panndorfhalle Gera
SG Blue Lions – RESG Walsum
Duisburg, 23. Februar 2018 - Nach dem Bundesligaalltag steht für die RESG Walsum an diesem Samstag der DRIV Pokalwettbewerb auf dem Terminplan. Im Achtelfinale geht es zum RSC Gera nach Thüringen, Anstoß in der Pandorfhalle ist um 20 Uhr. Ob die späte Anstoßzeit RESG-Trainer Günther Szalek stört? Ein wenig hadert er damit schon: „Wir müssen es so nehmen wie es ist, auch wenn es nicht schön für uns ist. Ich habe aber Verständnis dafür, dass die aus dem Spiel ein Event machen wollen.“
Der RSC Gera kann auf eine schillernde Vergangenheit zurückblicken, bis zum Jahr 1990 konnte man in der ehemaligen DDR achtmal Meister werden, dazu kommen noch fünf Pokalsiege, der letzte 1989. Der Verein war stets im Wandel und hatte insgesamt zehn Vereinsnamen. Nach der Wiedervereinigung ist es um den RSC ruhiger geworden, und man konzentrierte sich voll und ganz auf die Nachwuchsarbeit. Mittlerweile spielt der RSC in der zweiten Bundesliga mit, da treten sie aber unter dem Namen SG Blue Lions an und sind hinter Marl-Hüls zweiter. Sie spielen mit der ersten Mannschaft vom RSC Chemnitz zusammen und bilden eine Spielergemeinschaft. Die Spielergemeinschaft wird am Samstag versuchen den Favoriten zu schlagen. Vom Papier ist die Sache klar, und jeder Walsumer Fan
erwartet einen deutlichen Sieg gegen den Underdog. Der Rekordmeister spielt eine sehr gute Saison und möchte über Gera ins Viertelfinale dieses Wettbewerbs einziehen. Die Gastgeber freuen sich auf die Walsumer, die als Rekordmeister und Europacup-Teilnehmer einen großen Ruf zu verteidigen haben. Die Fans vom RSC Gera fiebern dem Leckerbissen entgegen und wünschen sich ein ausgeglichenes Spiel.

Begleitet wird die RESG auch zu diesem späten Samstagsabend Termin von zahlreichen Fans. Der Fanclub macht sich mit einem Kleinbus auf die knapp 500 Kilometer lange Strecke, um das Team zu unterstützen. Einige Spieler der RESG werden die Reise aber nicht nach Gera antreten können. Kapitän Tobias Wahlen nimmt am Sonntag an einem Sichtungslehrgang der U20 Nationalmannschaft teil und wird nicht mitfahren, Nuno Rilhas bleibt ebenfalls zuhause.
Miquel Vila muss aus dem letzten Jahr noch eine Sperre absitzen, für ihn rückt Pelayo Ramos in den Kader nach. Für Wahlen wird Christian Mette aus der zweiten Mannschaft auf der Bank Platz nehmen. Auf der RESG-Bank wird also mehr Platz sein als sonst, trotz allem wird das Team sich davon nicht unterkriegen lassen, um die nächste Runde zu erreichen.

Am vergangenen Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung der Abteilung Rollhockey statt. Abteilungsleiter Peter Stier stand nicht mehr zur Verfügung, für ihn übernimmt Reinhold das Amt. Alle neun Positionen im Vorstand konnten an diesem Abend besetzt werden, und die RESG ist damit wieder breiter aufgestellt. Der neue Vorstand blickt optimistisch in die Zukunft.

Rote Teufel mit "Arbeitssieg"

Samstag, 17. Februar 2018, 15.30 Uhr Sporthalle Beckersloh
RESG Walsum – RHC Recklinghausen 6:1 (3:1)
Die junge Mannschaft aus Recklinghausen holte das Maximum aus sich heraus, konnte gegen die deutliche Überlegenheit der RESG aber nicht viel machen und so sicherten sich die Roten Teufel am Ende einen souveränen 6:1-Erfolg. In der Tabelle schoben sich die Walsumer auf den zweiten Rang vor.

Die Hälfte der Top Vier ließ an diesem Spieltag federn und Walsum und Remscheid nutzen das konsequent aus. Düsseldorf musste zuhause gegen Cronenberg eine 3:9-Niederlage einstecken. Im Spitzenspiel konnte Remscheid gegen Herringen mit 6:2 besiegen. Die Remscheider führen die Tabelle jetzt mit drei Punkten Vorsprung an. Walsum steht wegen dem direkten Vergleich vor Düsseldorf punktgleich mit 36 Punkten, dahinter kommt Herringen mit 33 Punkten.
Walsum bestimmte von der ersten Minute an das Spiel und erspielte sich schon die ein oder andere Möglichkeit. Xavier Berruezo gab mit dem ersten Tor in dem Spiel, in der sechsten Spielminute direkt die Richtung vor. Zwei Minuten später war sein katalanischer Landsmann Miquel Vila zur Stelle und schoss das 2:0. Im weiteren Verlauf des Spiels passierte nicht mehr viel, die Walsumer kontrollierten das Spiel, verpassten es aber weiter Tore zu schießen. Erst kurz vor der Pause konnte
Christopher Berg auf 3:0 erhöhen. Recklinghausen gelang im direkten Gegenzug der 1:3-Anschlusstreffer durch Niklas Nohlen.

In der Kabine gab es eine kurze knackige Ansprache von Trainer Günther Szalek an sein Team, mit den ersten 25 Minuten konnte er nicht ganz zufrieden sein, auch wenn er das hinterher relativiert hat: „Ohne Konzentration geht auch gegen Recklinghausen gar nichts. Einige Spieler waren mit ihren Köpfen schon woanders. Zufrieden war ich nicht aber es steht ihnen auch mal zu so ein Spiel zu spielen.“ Miquel Vila gelang in der 33. Minute sein zweiter Treffer zum 4:1, zu diesem Zeitpunkt war das Spiel natürlich schon entschieden gewesen.
Felipe Sturla (45.) und erneut Christopher Berg (48.) machten mit ihren Treffern das Ergebnis zum 6:1 perfekt. Recklinghausen konnte mit dem Ergebnis sehr gut leben und die vielen mitgereisten Fans in der Halle Beckerlsoh dürften es ähnlich gesehen haben.
Trainer Günther Szalek denkt nach diesem Erfolg schon weiter: „Ziel waren die drei Punkte, um in 14 Tagen das Topspiel zu haben. In Remscheid haben wir dann das Spiel des Jahres, erster gegen zweiter. Beide Mannschaften werden den ersten Platz unter sich ausmachen. Wir haben uns in der Saison entwickelt und freuen uns auf das Duell.
Am kommenden Samstag geht es beim RSC Gera um den Einzug in die nächste
Pokalrunde. Am Mittwoch, 21. Februar um 19.30 Uhr steht im Walsumer Brauhaus
Urfels die Jahreshauptversammlung der RESG an. Im Vorstand wird eine Position neu besetzt werden. Abteilungsleiter Peter Stier stellt sich nicht mehr zur Verfügung, sein Nachfolger wird Reinhold Luerweg werden.

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miquel Vila Gallaguet, Christopher
Berg, Christopher Nusch, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Nuno
Rilhas, Felipe Sturla

RHC Recklinghausen: Dennis Jakubiak, Lukas Andrioff; Daniel Schneider, Philipp
Wagner ©, Christopher Rindfleisch, Niklas Nohlen, Marlon Angenendt, Sebastian
Sowade, Dennis Cholewinski, Niko Nohlen

Schiedsrichter: Ullrich / Häger
Torfe: 1:0 (6.) Berruezo, 2:0 (8.) Vila Gallaguet, 3:0 (22.) Berg, 3:1 (24.)
Niklas Nohlen, 4:1 (33.) Vila Gallaguet, 5:1 (45.) Sturla, 6:1 (48.) Berg
Zeitstrafen: RESG 0 min – RHC 0 min - Teamfouls: RESG 4 – RHC 9
Zuschauer: 180

 

RESG – RHC Recklinghausen: Mit Sieg Anschluss an die Spitze halten
Duisburg, 16. Februar 2018 - Die IGR Remscheid und Germania Herringen nehmen sich am Samstag die Punkte gegenseitig weg, Walsum könnte also an einer der beiden Mannschaften vorbeiziehen, Remscheid hat die Spielpause der anderen Teams gut genutzt und sich den ersten Platz geschnappt.
Für die RESG ist es wichtig, die Serie von unbesiegten Spielen zu halten und konstant weiter zu punkten. Die Gäste werden auch am Samstag wieder alles in die Waagschale werfen, um den haushohen Favoriten zu ärgern. Personell kann Trainer Günther Szalek aus den vollen Schöpfen und wird auch auf Rotationen verzichten, damit seine Mannschaft im Spielrhythmus bleibt. Für ihn zählen am Samstag nur der Sieg: „Die Karten sind ganz klar verteilt, und wir wollen und wir müssen gewinnen. Die Pause tat uns allen gut, und wir
werden in Bestformation spielen."

Auch den Tabellenzweiten bezwungen

RESG Walsum - SK Germania Herringen 6:3 (1:1) 

Mit einem Kraftakt konnte die RESG Walsum sich gegen den Tabellenzweiten Germania Herringen durchsetzen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein rasantes Spiel und Miquel Vila sorgte mit seinen vier Treffern für die Entscheidung.

Zu diesem Spiel drückten die Karnevalsvereine der KKG Wehofen und der KG Grün Weiß Walsum die Daumen und verteilten ihre Orden an verdiente Vereinsmitglieder. Sie sollten ihr kommen nicht bereuen, beide Mannschaften lieferten den Zuschauern in der Sporthalle Beckersloh ein packendes Spiel. Die Gäste mussten nicht nur auf ihren rotgesperrten Kapitän Kevin Karschau verzichten, auf der Reservebank blieben noch mehr Plätze frei, sodass Germanen Trainer Christian Zarod nur ein Minikader zur Verfügung stand.

Walsum machte ordentlich Druck auf das Tor von Timo Tegethoff und erspielte sich zahlreiche Chancen. Der Germanen Schlussmann ließ sich aber nicht knacken und auch die Defensive positionierte sich neu und alle Feldspieler agierten bei Walsumer Ballbesitz am eigenen Strafraum. Die Herringer versuchten es über schnelle Konter, Walsum musste es aus der Distanz probieren. Die Germanen forderten bis kurz vor der Halbzeit Tobias Wahlen das ein oder andere Mal, drei Pfostentreffer hielten die Walsumer im Spiel.
In der 22. Minute war Marcel Stork für die Gäste zur Stelle und erzielte das 1:0. Er stand völlig frei am kurzen Pfosten und konnte den Ball ohne Mühen ins Tor schieben. Die vielen mitgereisten Herringer Fans jubelten lautstark. Zwei Minuten später kam aber schon der Ausgleichstreffer.
Xavier Berruezo bediente Miquel Vila, der seinen ersten Treffer kurz vor der Halbzeit für sich verbuchen konnte. Mit dem Unentschieden ging es in die Halbzeit und die Fans beider Mannschaften wurden sehr gut unterhalten. RESG-Trainer Szalek hat in der Kabine die richtigen Worte gefunden und vor allem Vila legte ordentlich zu.
Vila besorgte in der 26. Minute die Führung für die Gastgeber, Lukas Karschau glich in der 29. Spielminute aber wieder zum 2:2 aus. In der 32. Minute musste Marcel Stork nach einem Foul an Felipe Sturlamit  vom Feld. Christopher Nusch kam von der Bank aus rein und sollte für die erneute Führung sorgen. Sein Versuch ging aber daneben und auch die zwei Minuten Überzahl konnten nicht genutzt werden. Felipe Sturla ebnete den Weg zum Sieg in der 35. und 37. Minute per Doppelpack. Lukas Karschau konnte RESG-Schlussmann Wahlen in der 40.
Minute noch einmal überwinden, sein Schuss aus spitzen Winkel prallte von Wahlen
zurück ins eigene Tor. Die Chance für den Ausgleich für Herringen gab es direkt eine Minute später. Xavier Berruezo sah die blaue Karte und musste für zwei Minuten vom Feld.
Lukas Karschau probierte sein Glück, der Ball ging aber deutlich über das Tor
und den Nachschuss konnte Wahlen halten. Sebastian Haas hätte nach dem zehnten Herringer Teamfoul das Spiel in die richtige Bahn bringen können. Sein Penalty konnte Tegethoff aber halten. Einen direkten Penalty gab es noch für Herringen, nachdem Christopher Berg an der Linie angeschossen worden ist und so einen Herringer Treffer verhindern konnte. Stefan Gürtler hatte nun die große Chance auf den Ausgleich.
Tobias Wahlen bewies aber erneut seine herausragenden Qualitäten und hielt den Ball sicher und souverän. Jetzt war Miquel Vila zur Stelle für sein Team und machte in der 48. Minute zwei Treffer innerhalb einer Minute zum 6:3 Endstand.

Die RESG sicherte sich durch zwei Siege gegen Herringen den direkten Vergleich. Trainer Günther Szalek konnte aber nur mit einer Halbzeit zufrieden sein: „Nach der Pause habe ich ein völlig anderes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir hatten in der ersten Halbzeit viele Abspielfehler und spielten zu lethargisch ohne den nötigen Druck. Das änderte sich dann und Herringen konnte den Druck nicht mehr standhalten, durch unser schnelles Spiel.“
Die Top vier rückten nach diesem Spieltag enger zusammen. Herringen, Remscheid
und Walsum haben jetzt 33 Punkte auf dem Konto. Tabellenführer Düsseldorf konnte die Niederlage der Herringer nicht für sich nutzen und seinen Vorsprung weiter ausbauen. Sie holten sich in Iserlohn eine 2:7-Niederlage ab, sodass es bei den drei Punkten Vorsprung vor den drei Verfolgern bleibt.
Remscheid und Walsum haben aber noch zwei Spiele weniger als Herringen und Düsseldorf. Nächstes Wochenende hat die RESG aufgrund des Karnevals spielfrei. Am 17. Februar geht es mit dem Heimspiel gegen den RHC Recklinghausen weiter.

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz, Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Nuno Rilhas, Fabian Schmidt
SK Germania Herringen: Timo Tegethoff, Michael Schartner; Liam Hages, Marcel Stork, Stefan Gürtler, Justin Klein, Lukas Karschau, Luis Hages
Schiedsrichter: Thomas Ehlert / Thomas Ullrich.


Tore: 0:1 (22.) Stork, 1:1 (23.) Vila-Gallaguet, 2:1 (26.) Vila-Gallaguet,
2:2 (29.) Karschau, 3:2 (35.) Sturla, 4:2 (37.) Sturla, 4:3 (40.) Karschau, 5:3
(48.) M. Vila-Gallaguet, 6:3 (48.) M. Vila-Gallaguet

Zeitstrafen: RESG 2 min (Berruezo/41.) – SKG 2 min (Stork/32.)
Teamfouls: RESG 6 – SKG 11. Zuschauer: 220


Spitzenspiel in Walsum
Beste Defensive trifft auf die beste Offensive
Am Samstag, 3. Februar können die Zuschauer sich in der Halle Beckersloh auf einen heißen Tanz freuen. Der Tabellenzweite Germania Herringen ist zu Gast und möchte seine Negativserie stoppen. Die RESG befindet sich weiter im Aufwind und möchte den nächsten Heimsieg einfahren.

Bis Sonntag waren die Herringer noch Tabellenführer der Rollhockey-Bundesliga. Zuhause muss-ten sich die Germanen mit 4:1 gegen den zweiten Düsseldorf-Nord geschlagen geben und haben jetzt drei Punkte Rückstand auf den Leader. Kurz vor Ende des Spiel brannten sowohl beim Sportlichen Leiter, Norbert Hages, als auch beim Spielmacher Kevin Karschau die Sicherungen durch und beide wurden mit der Roten Karte bestraft. Beide müssen in Walsum jetzt auf der Tribüne sitzen. Der Ausfall von Karschau wird sich im Herringer Team schon bemerkbar machen, davon geht zumindest der Cheftrainer der RESG, Günther Szalek aus: „Wenn ein Leistungsträger in unserem Sport ausfällt, dann kann man das nicht kompensieren. Das trifft auf jede Mannschaft zu.“ Die Offensive der Germanen muss sich jetzt was einfallen lassen, bisher konnte die Offensive 95 Tore erzielen.

Auf die Walsumer Defensive ist wiederum Verlass, und bisher musste Keeper Tobias Wahlen in 12 Spielen nur 33 mal hinter sich greifen. Die Linie soll bis zu den Playoffs beibehalten werden und auch am Samstag sollen die Punkte in Walsum bleiben. Letztes Jahr Oktober siegte die RESG knapp mit 7:6 in Herringen, das erlösende Tor fiel kurz vor dem Schlusspfiff.
Nach dem 6:2-Erfolg über Krefeld geht der Rekordmeister als leichter Favorit in diese Begegnung. Am Training konnten alle Spieler teilnehmen und sich hochmotiviert auf das Spiel. Trainer Szalek sieht die Gäste unter Zugzwang: „Herringen steht nach den letzten Spielen unter Druck und muss bei uns liefern. Ich erwarte ein hoch intensives Spiel, und wir wollen mit einem Sieg oben dran bleiben. Wir werden konzentriert spielen und unserer Linie treu bleiben.“Mit einem Sieg wäre man mit den Germanen punktgleich und hätte auch den direkten Vergleich gewonnen.
Die Fans der RESG sind am Samstag gefragt, die Herringer werden von ihren Fans wieder mit einem Fan-Bus unterstützt. Die Woche darauf wird eine Karnevalspause eingelegt.

Siegesseriere der Roten Teufel hält an

HSV Krefeld – RESG Walsum 2:6 (1:1)

 

Nach einer zähen ersten Halbzeit kam die RESG im zweiten Durchgang durch zwei Tore von Felipe Sturla und Miquel Vila auf Kurs. Den Schlusspunkt setzte Routinier Nuno Rilhas zum 6:2 Auswärtssieg beim HSV Krefeld.
Nach dem 14. Spieltag in der Rollhockey Bundesliga befinden sich die Top Vier weiter auf Schlagdistanz. Alle Teams haben ihre Hausaufgaben gemacht und Siege eingefahren. Herringen ist mit dem besseren Torverhältnis mit 33 Punkten Tabellenführer, dahinter kommen die punktgleichen Düsseldorfer. Remscheid und Walsum lauern mit jeweils 30 Punkten auf Platz drei und vier. Der Abstand auf den fünften Bison Calenberg beträgt schon zehn Punkte.

Die Ausgangslage war vor dem Spiel klar und die Walsumer waren in der Bonhoeffer Halle in Krefeld der Top-Favorit. Youngstar Finn Trender saß mit auf der Bank und komplettierte die Startelf von Trainer Günther Szalek. Philipp Greiffenstein war in der 12. Minute für den HSV zur Stelle und erzielte das 1:0 für die Hülser. Xavier Berruezo konnte in derselben Minute allerdings zum 1:1 ausgleichen.
Die zahlreichen Zuschauer in der Halle sahen ein abwechslungsreiches Spiel. Zur Pause hatte Szalek die richtigen Worte für sein Team gefunden und nun sollte es auch mit dem Tore schießen klappen. Felipe Sturla sorgte in der 27. Minute für die erste Führung der Roten Teufel. Diese konnte Colin Jachtmann 120 Sekunden später zwar wieder ausgleichen, doch das sollte an diesem Abend der letzte Treffer für die Krefelder bleiben.
Felipe Sturla traf zum 2:3 (30. ) und eEin Doppelpack von Miquel Vila in der 33. und 41. Minute zum 2:5 ebnete den Weg für den Auswärtssieg. Den Schlusspunkt setzte Nuno Rilhas in der 47. Minute.
Es zeichnete sich ab, was Trainer Szalek im Vorfeld der Partie erwartet hatte, vor allem die zweite Halbzeit hat ihn mehr überzeugt als die erste: „Unser Spielaufbau war gut aber die Chancenverwertung in der ersten Hälfte ließ zu wünschen übrig. Krefeld hat mit viel Herz gespielt und alles versucht, deswegen war es eine sehr enge erste Halbzeit gewesen. In der zweiten Hälfte haben wir den Sieg dann souverän herausgespielt.“

Am kommenden Samstag ist Germania Herringen zu Gast in der Sporthalle Beckersloh. Nach dem Sieg im Hinspiel wäre ein Heimsieg ein weiteres Ausrufezeichen an die Konkurrenz und ein weiterer Beleg für die Stärke der RESG Walsum. Im Hinblick auf die Play-offs möchte man so weit oben wie möglich in der Tabelle in die Spiele starten.

SV Krefeld: Marcel Hass, Ralph Surrey; Steffen Freyer, Stan Holtzer, Maximilian Hendricks, Daniel Horchmer, Mattia Hackel, Daniel Quabeck, Philipp Greiffenstein, Colin Jachtmann.

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Finn Trender
Schiedsrichter: Frank Schäfer/ Antonio Feiteira
Tore: 1:0 Greiffenstein (12.), 1:1 Berruezo (12.), 1:2 Sturla (27.), 2:2 Colin Jachtmann (29.), 2:3 Sturla (30.), 2:4 Vila (33.), 2:5 Vila (41.), 2:6 Rilhas (47.) Zeitstrafen: HSV 2 min (C. Jachtmann/31.) – RESG 0 min. Teamfouls: HSV 6 – RESG 1

Serie in Krefeld fortsetzen
Duisburg, 26. Januar 2018 - Zum kleinen Niederrheinderby geht es an diesem Samstag, 27. Januar um 18 Uhr in der Bonhoeffer-Halle in Krefeld-Hüls für den Rekordmeister RESG Walsum. Der dritte Sieg in diesem Jahr soll eingefahren werden, um den Kontakt zur Spitze zu halten.

Die Vorzeichen vor dem Spiel sind wieder klar, und auf dem Papier liegt die Favoritenrolle bei den Walsumern. Die Krefelder kommen auch in dieser Saison nicht richtig von der Stelle und stehen mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz zehn. Ein Sieg und 10 Niederlagen ist die bisherige Bilanz des HSV, nur die Moskitos aus Wuppertal sind schlechter, die noch gar keine Punkte holen konnten.
Nach dem überzeugenden 6:2 Sieg gegen Darmstadt ist die Motivation bei den Walsumern weiterhin hoch. Spielerisch passt im Moment einfach vieles zusammen. Tobias Wahlen ist weiterhin ein wichtiger Rückhalt im Tor und hält seinen Kasten sauber. Seine Vorderleute schalten von Verteidigung schnell um auf Angriff, die größte
Trainer Günther Szalek weiß, woran es liegt: „Durch
verschiedene Schützen haben wir in der bisherigen Saison eine sehr gute Quote.
Jeder der sich sicher ist, tritt im Moment.“ Die Roten Teufel suchen jetzt auch
konsequenter den Abschluss und knackten die Darmstädter mit Schüssen aus der
Distanz. Die Spieler harmonieren untereinander und sind selbst bei Ballverlusten
wieder schnell bei ihren Gegenspielern. Am Samstag in Krefeld soll die Serie
weitergehen, und die Generalprobe vor dem Spiel gegen Herringen soll erfolgreich
sein.
Das stellt auch Trainer Szalek klar: „Wir sind der Top-Favorit und wollen
unserer Rolle gerecht werden. Natürlich werden die Krefelder versuchen, uns zu
ärgern und alles aus sich rausholen. Wir müssen konzentriert bleiben und unsere
spielerische Entwicklung weiter fortsetzen.“
 Christopher Berg wird aus beruflichen
Gründen nicht dabei sein, hinter den Einsätzen von Felipe Sturla und Xavier
Berruezo stehen Fragezeichen. Berruezo muss weiterhin auf seine
Handgelenksverletzung achten, und Sturla plagte sich in der Woche mit einem Infekt
rum und konnte kaum trainieren.

Souveräner Heimerfolg

Samstag, 20. Januar 2018, 15.30 Sporthalle Beckersloh
RESG Walsum – RSC Darmstadt 6:2 (3:1)


Zur Halbzeit war das Spiel schon entschieden gewesen. Sebastian Haas hatte an diesem Tag den Torriecher und steuerte die Hälfte an Toren zum Sieg dabei. Nach dem frühen Rückstand durch Felix Bender, holte die RESG schnell auf und fuhr einen sicheren Heimsieg ein.
Die Karnevalisten der KG Rot-Weiß Alt-Walsum mit ihrem Prinzen Köpi-Klaus I. und ihrer Prinzessin Isabell II. waren mit ihrem Gefolge als Glücksbringer bei diesem Spiel dabei und verliehen ihre Orden an Betreuer Stephan Lettau, Geschäftsführer Klaus Arndt und Torhüter Tobias Wahlen.
Die Gäste aus Darmstadt mussten auf ihren Spielmacher Alexandre Andrade verzichten, überraschten aber mit Jacques Casez als neuen Trainer auf ihrer Bank. Die Gäste aus Hessen legten direkt gut los und gingen in der zweiten Spielminute durch Felix Bender in Führung. Sebastian Haas sorgte mit einem Distanzschuss in der fünften Minute für den Ausgleich. Die Roten Teufel bestimmten den Spielverlauf und hatten zahlreiche Chancen in Führung zu gehen. RSC – Keeper Philip Leyer verhinderte zunächst aber weitere Tore mit zahlreichen Paraden.

Die Darmstädter positionierten alle ihre vier Feldspieler rund um den eigenen Strafraum und es war schwer da eine Lücke zu finden. So dauerte es bis zur 18. Minute ehe der Ball endlich wieder im Netz landete. Felipe Sturla legte sich den Ball zurecht und zog einfach mal ab, an Leyer im Tor vorbei zur mehr als verdienten 2:1 Führung. In der 22. Minute spielte sich Sebastian Haas durch die Darmstädter Abwehr und verwandelte sicher zur 3:1 Halbzeitführung. Die Zuschauer in der Halle Beckersloh waren mehr als zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft und sahen einen couragierten Auftritt.

Sebastian Haas netzte dann zum dritten Mal ein, in der 32. Minute zum 4:1. Zwei Zeigerumdrehungen später schoss Sturla das 5:1. Er platzierte die Kugel aus der Distanz im unteren Eck und ließ Leyer im Tor keine Chance. Er guckte kurz hoch, suchte sich die Ecke aus und zog einfach ab. In der 35. Minute konnte Max Hack für die Gäste noch auf 5:2 verkürzen, nachdem er einen Sololauf erfolgreich abschließen konnte. Nach dem 10. Darmstädter Teamfoul trat Xavier Berruezo zum Penalty an. Der erste Versuch landete am Pfosten, den Nachschuss ließ er sich aber nicht nehmen und drückte den Ball an Leyer vorbei zum 6:2 Endstand. Darmstadt hat nach seinen Möglichkeiten das Beste herausgeholt, gegen frei aufspielende Walsumer mussten sie sich aber schon zur Halbzeit geschlagen geben.
RESG–Trainer Günther Szalek war dementsprechend zufrieden gewesen: „Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht und haben in unserer Entwicklung wieder einen Schritt nach vorne gemacht. In der zweiten Halbzeit hat unsere Zuordnung noch besser geklappt als in der ersten Hälfte.“
In Hinblick auf die kommenden Spiele ist Szalek zuversichtlich: „Jedes Spiel hat seinen eigenen Reiz, wir freuen uns auf jede Partie und wir sind am richtigen Weg.“

In der Tabelle geht es seit diesem Wochenende noch enger zu. Herringen hat die Niederlage von Düsseldorf in Remscheid ausgenutzt und ist jetzt neuer Tabellenführer mit 30 Punkten, punktgleich mit dem zweiten Düsseldorf. Remscheid ist mit 27 Punkten dritter, dahinter kommt die RESG mit ebenfalls 27 Punkten. Am kommenden Samstag geht es für die RESG nach Krefeld, Anfang Februar kommt dann Germania Herringen zum absoluten Topspiel an den Beckersloh.

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Rainer Lorz; Miguel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Nuno Rilhas
RSC Darmstadt: Philip Leyer ©, Marvin Mensah, Felix Bender, Philip Wagner, Paul Cuntz, Max Hack, Marcel Behnke, Mustafe Abdi, Nils Koch

Schiedsrichter: Sörensen/ Niestroy
Torfolge: 0:1 Bender (2.), 1:1 Haas (5.), 2:1 Sturla (18.), 3:1 Haas (22., 4:1 Haas (32.), 5:1 Sturla (34.), 5:2 Hack (35.), 6:2 Berruezo (42.)
Zeitstrafen: RESG: keine – RSC: keine. Teamfouls: RESG 8 - RSC 12.
Zuschauer: 220

Gegen den RSC Darmstadt  nachlegen

Nach dem überzeugenden Derbysieg am vergangenen Samstag geht es an diesem Samstag für den Rollhockey Bundesligisten RESG Walsum gegen den RSC Darmstadt weiter. Anstoß in der Sporthalle Beckersloh ist um 15.30 Uhr. Die Zufriedenheit nach dem Schlusspfiff war bei allen Beteiligten groß. Mit 6:1 konnte das Duell beim bis zu dem Zeitpunkt ungeschlagenen Tabellenführer gewonnen werden. Besser hätten die Roten Teufel nicht aus der Winterpause kommen können. Trotz des Umstandes, dass nicht in eigener Halle trainiert werden konnte, waren die Walsumer stets auf dem Posten und ließen ihrem Gegner keine Chance. Die Reparaturen in der Halle Beckersloh sind jetzt abgeschlossen und die jeweiligen Torhüter Zonen haben neue Böden bekommen, die Reparatur war längst überfällig gewesen. Die Firma hat es sogar hinbekommen, den Original-Boden zu verlegen, dafür wurden extra Restposten aus Bayern geholt, da das Holz nicht mehr verkäuflich ist. Die Bedingungen vor dem Anstoß gegen die Hessen sind also ideal.
Walsum geht als Favorit in diese Begegnung , die Darmstädter Krokodile konnten erst zweimal als Sieger vom Platz gehen und stehen mit 10 Punkten auf Platz acht. Die Tabelle ist in der Rollhockey Bundesliga aber nicht aussagekräftig. Darmstadt ist immer für eine Überraschung gut und sollte nicht unterschätzt werden. Germania Herringen konnte sich am vergangenen Samstag aber deutlich mit 8:2 bei den Darmstädtern
durchsetzen und auch die Roten Teufel möchten das erste Heimspiel in diesem Jahr erfolgreich gestalten. Nach den zahlreichen Penalty Toren gegen Düsseldorf, können es die Jungs von Trainer Szalek auch endlich vom Punkt, sehr zur Freude ihrer Fans. Die gute Stimmung nach dem Spiel in Düsseldorf wurde laut Szalek auch mit in die Trainingswoche genommen: „Es ist für uns weitaus angenehmer, mit einem Derbysieg in die Rückrunde zu starten. Die Momentaufnahme des gelungenen Spieltags nehmen wir natürlich gerne mit. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie ein Kollektiv sind, auch wenn nicht jeder Spieler zu dem Zeitpunkt 100 Prozent fit war. Wir haben aus dem Minimum in der Vorbereitung das Maximum herausgeholt." Xavier Berruezo hat in der Woche weiterhin mittrainiert, er kann seine Hand aber noch nicht voll belasten. Die Trainingsspiele verfolgte er dann sicher von der Bank aus. Im Zweikampfverhalten ist es noch zu gefährlich, und Szalek möchte da auch kein unnötiges Risiko eingehen.

Zu den kommenden beiden Heimspielen erhält die RESG wieder Unterstützung von Walsumer Karnevalsvereinen. Den Auftakt macht am Samstag die KG Rot Weiß Alt-Walsum mit ihrem Prinzen KöPi Klaus dem I. Beim Heimspiel gegen Herringen am 3. Februar kommt die KG Grün-Weiß und die KKG Wehofen, um in der Halle gute Stimmung zu verbreiten.

Derbysieg beim Tabellenführer aus Düsseldorf

TuS Düsseldorf Nord – RESG Walsum 1:6 (0:3)

Duisburg, 14. Januar 2018 - RESG-Trainer Günther Szalek wurde von seiner Mannschaft zu seinem Geburtstag mit einem souverän heraus gespielten Sieg beschenkt. Schon zur Halbzeit gab es keine Zweifel, wer hier als Sieger vom Feld gehen würde. Nach 10 Siegen hintereinander mussten die Unterrather das erste Mal in dieser Spielzeit als Verlierer vom Platz gehen.
TuS-Trainer Roobie van Dorren musste sich nach dem Spiel eingestehen, dass seine Jungs gegen die Roten Teufel ohne Chance waren und verdient verloren haben. Die RESG spielte konsequent, ließ hinten nichts zu und machte in den entscheidenden Momenten die Tore. Xavier Berruezo meldete sich fit für das Spiel zurück und legte vor allem in der zweiten Halbzeit ordentlich zu.

Beide Mannschaften starteten direkt druckvoll in die Partie und gingen sehr offensiv zu Werke. Nach einem feinen Zuspiel von Christopher Berg auf Felipe Sturla, in der fünften Minute, konnte dieser den Ball an Jan Kutscha im Tor vorbei spielen und so die frühe Walsumer Führung erzielen. In derselben Spielminute gab es einen Penalty für Walsum. Sebastian Haas ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erhöhte auf 2:0. Ein früher Doppelschlag brachte den Rekordmeister schon früh auf die Siegerstraße. Düsseldorf rannte jetzt gegen den Rückstand an, Walsum machte aber hinten dicht und dominierte das weitere Spielgeschehen.
In der 9. Minute musste Keeper Jan Kutscha mit „blau“ vom Feld nach einem Schubser. Luca Brandt ersetzte ihn und hielt den Penalty von Haas. Nach einem Fehlpass von Berruezo hatte Tobias Paczia den Anschlusstreffer auf dem Schläger, der Ball knallte aber an den Pfosten. Nach einem Foul von Haas an van Willigen musste dieser für zwei Minuten auf die Strafbank. Tobias Paczia trat zum Penalty an, konnte Wahlen im Tor überwinden aber von der Latte aus sprang der Ball zurück ins Feld.
Im Anschluss gab es einen weiteren Penalty für den TuS. Dieses Mal probierte es van Willigen. Tobias Wahlen ließ sich wieder nicht überwinden und hielt seine Mannschaft weiterhin im Spiel. Nach einem Foul von Willigen an Erik Dobbratz gab es den nächsten Penalty. Felipe Sturla nagelte den Ball zur 3:0 Halbzeitführung für die RESG ins Tor. Die vielen mitgereisten Walsumer Fans sahen einen sehr überzeugenden Auftritt von ihrem Team. Vor allem vom Punkt lief es sehr gut und eine Penaltyschwäche war nicht mehr zu sehen.
Kurz nach Wiederanpfiff musste Tobias Paczia mit „blau“ vom Feld, nach einem Gerangel mit Sebastian Haas. Das Schiedsrichtergespann Ullrich/ Brosien hatte alles im Griff, auch wenn die Fans vom TuS das Standesgemäß anders gesehen haben. Miquel Vila probierte sein Glück vom Punkt, Jan Kutscha behielt aber dieses Mal die Nerven und ließ sich nicht überwinden.
In der 34. Spielminute dezimierten sich die Düsseldorfer erneut. Tarek Abdalla langte zu und foulte Sebastian Haas von hinten. Szalek brachte von der Bank Christopher Nusch rein, damit er für die Vorentscheidung sorgen sollte. Nusch ließ sich die Chance nicht entgehen und spielte Kutscha clever aus und sorgte mit dem 4:0 für die Vorentscheidung. Nach dem verwandelten Penalty ging es für Nusch wieder auf die Bank zurück, sein Arbeitstag war mit dem Tor erledigt gewesen. Düsseldorf rannte weiter an, Walsum konnte sich stets auf Wahlen im Tor verlassen und spielte weiter munter nach vorne.
In der 49. Minute hatten die Unterrather die zehn an Teamfouls erreicht. Xavier Berruezo trug sich mit seinem Treffer auch noch in die Torschützenliste ein und erhöhte so auf 5:0. Nach einer Traumkombination von Nuno Rilhas und Miquel Vila konnte dieser auf 6:0 erhöhen, ebenfalls in der 49. Minute. Düsseldorfs Carrilho gelang in der letzten Minute noch der 1:6 Anschlusstreffer aus Düsseldorfer Sicht. Dann war das Spiel gelaufen und die Spieler der RESG feierten sich für diesen überragenden Erfolg und ließen sich im Anschluss noch von den zahlreichen Fans feiern.

Geburtstagskind Günther Szalek war mehr als zufrieden gewesen mit der Leistung seiner Mannschaft: „Kompliment an meine Jungs, alle haben ihren Job gut gemacht. Wir haben nichts zugelassen, Düsseldorf war aufgrund unserer Spielweise richtig genervt gewesen. Man hat aber auch gesehen, wenn wir in der Defensive gut stehen kann uns nicht viel passieren. Bei allen meinen Spielern ist noch Luft nach oben und das macht mich optimistisch. Sechs Tore hat in dieser Spielzeit noch keine Mannschaft gegen Düsseldorf geschossen.“
Den Abend konnte Trainer Szalek mit diesem Ergebnis genießen und alle Beteiligten sahen einen souveränen Derbysieg. Am kommenden Samstag geht es um 15 Uhr 30 mit dem Heimspiel gegen den RSC Darmstadt weiter.

TuS Düsseldorf-Nord: Jan Kutscha, Luca Brandt; Jonas Pink, Diego Carrilho, Davy van Willingen, Andre Beckmann, Andreas Paczia, Tobias Paczia, Charlie Gatermann, Tarek Abdalla

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Rainer Lorz, Miquel Vila-Gallaguet, Christopher Berg, Christopher Nusch, Xavier Berruezo, Sebastian Haas, Felipe Sturla, Jan-Erik Dobbratz, Nuno Rilhas
Schiedsrichter: Ullrich/ Brosien

Torfolge: 0:1 Sturla (5.), 0:2 Haas (5.), 0:3 Sturla (23.), 0:4 Nusch (34.), 0:5  Berruezo (49.), 0:6 Vila (49.), 1:6 Carrilho (50.)
Zeitstrafen: TuS 6 min (Kutscha/9.; Paczia/29.; Abdalla/34.) – RESG 2 min (Haas/19.). Teamfouls: TuS 10 – RESG 6

 

 

Rote Teufel möchten Düsseldorf die erste Niederlage zufügen

Duisburg, 12. Januar 2018 - Die RESG Walsum muss zum Nachbarn nach Düsseldorf und würde sich gerne für die 0:3-Auftaktpleite im September letzten Jahres revanchieren. Anstoß ist um 16 Uhr an der Rollsporthalle an der Eckenerstraße. Die Unterrrather sind allerdings im Moment das Maß aller Dinge und führen die Tabelle ohne Punktverlust ein.

Die Roten Teufel hatten am vergangenen Wochenende noch spielfrei. Der Gegner aus der Landeshauptstadt hatte den Tabellenzweiten Germania Herringen zu Gast. In einem packenden Spiel setzten sich die Hausherren am Ende knapp mit 5:4 durch und bauten den Vorsprung auf sechs Punkte aus. 10 Spiele – 10 Siege, das Team von Ex–RESG Spieler Robbie van Dorren hat eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen und geht als Favorit in die restlichen Spiele der Rückrunde.

Der Rekordmeister möchte diese Serie jetzt brechen, auch wenn die Trainingsbedingungen in diesem Jahr nicht ganz so optimal waren. Wegen Arbeiten in der Halle Beckersloh konnte dort nicht trainiert werden, und es mussten Ersatzhallen gefunden werden. Für Trainer Günther Szalek ist das natürlich keine Ausrede: „Die Bedingungen waren natürlich bescheiden gewesen. Ich sehe das aber mehr mit einem lachenden als mit einem weinenden Auge. Die Arbeiten in der Halle sind fertig, und beide sechs Meter Räume haben jetzt eine neue Spielfläche bekommen. Großen Dank geht nach Marl-Hüls, die ihre Halle für uns zur Verfügung gestellt haben."
Düsseldorf kann auf seine gestandenen Spieler wie Jan Kutscha im Tor oder die Pazcia Brüder zurückgreifen. Die Neuzugänge wie Davy van Willigen oder der Portugiese Diogo Carrilho sind echte Verstärkungen und haben ihrem Team mit zahlreichen Toren schon geholfen.
Die Walsumer sind wegen der Spielpause momentan auf Platz vier mit 21 Punkten hinter den punktgleichen Remscheidern. Im Fokus werden beide Torhüter stehen, sowohl Jan Kutscha auf Düsseldorfer als auch Tobias Wahlen auf Walsumer Seite. Die Tagesform kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Daniel Kutscha wird dem Tus verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen.

Fragezeichen bei Xavier Berruezo
Die Analyse zum Gegner fällt Szalek nicht schwer, er war beim Spiel gegen Herringen dabei und hat erkannt, wie es bei den Düsseldorfern läuft: „sie spielen einfach sehr effizient und machen aus wenigen Chancen viele Tore. Ihre Defensive ist sehr kompakt, und es funktioniert momentan bei denen. Wir müssen am Samstag liefern, es ist ein Derby, und wir sind gefordert."
 Xavier Berruezo plagt sich immer noch mit seiner Handverletzung rum, hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Wenn die Belastung nicht bei 100 Prozent ist, dann wird er nicht zum Einsatz kommen, Szalek möchte da kein unnötiges Risiko eingehen.