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WM-Spiele ab 1936 
Nationalteam_ab 2000
WM-Teilnahmen 
WM 2011 

 

 









 

DRIV-Pokal: Beide RESG-Teams im Halbfinale

Damen: RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 9:2 (3:1)
Halbfinale 30. März: RESG Walsum - IG Remscheid

Herren: RESG Walsum Männer – RHC Recklinghausen 5:2
Halbfinale 30. März: IG Remscheid - RESG Walsum

Die Zuschauer in der Halle Beckersloh freuten sich, dass beide Mannschaften ihre Tickets für das Halbfinale gebucht haben. Die Damen zeigten eine erneut eindrucksvolle Leistung und schlugen Düsseldorf mit 9:2.

 

Damen: RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 9:2 (3:1)
Das Damen-Team von Düsseldorfs Trainer Alex Leon war dieses Mal gewarnt, vor der Walsumer Offensiv-Stärke. Nach der 6:1-Niederlage vor zwei Wochen, setzte es aber wieder eine deutliche Schlappe. RESG-Trainerin Silvia Romero war wieder zufrieden, hat aber wieder Verbesserungspotential gesehen: „In diesem Spiel haben wir mehr Fehler gemacht als sonst. Wir sind in der ersten Halbzeit gut gestartet, haben dann aber nachgelassen. Wir müssen noch ein wenig an unserer Physis arbeiten.“
Romero sieht in Ihrem Team also noch Luft nach oben, der fünfte Sieg hintereinander sorgte für den erstmaligen Einzug ins DRIV-Pokal Halbfinale. Lisa Dobbratz eröffnete das Torfestival in der sechsten und achten Minute und erhöhte schnell auf 2:0. Romero traf in der elften zum 3:0, den Anschluss für Düsseldorf erzielte Franziska Dloughy zum 3:1 vor der Halbzeit (21.).

Nach dem Pausentee traf Romero zum 4:1, Celina Baltes brachte den TuS nochmal auf 4:2 heran und ließ die Gäste von einer Aufholjagd nochmal träumen. Daraus wurde aber nichts, die Damen zogen jetzt das Tempo an und bis zur 45. Minuten trafen Dobbratz (33.), Romero (38.), Anna Kaub (41., 42. Foto Rald Isselhorst) und Lisa Dobbratz (45.) zum Endergebnis von 9:2. Die Walsumer kombinierten sich wieder in einen Rausch und verzückten die Walsumer Fans.

Im Halbfinale wartet die IGR Remscheid, gespielt wird am Samstag, 30. März in der Sporthalle Beckersloh. Mit einem Heimsieg könnten die Damen also ins Finale einziehen. Romero freut sich mit ihrem Team auf das Halbfinale: „Ich bin mir sicher, dass wir noch mehr können. Wir werden weiter an uns arbeiten und uns gut auf die kommenden Spiele vorbereiten. Auf das Ergebnis bin ich stolz, wir können allerdings noch mehr.“

Die Damen - Foto Faßbender - haben also noch Luft nach oben. Torwart Luciana Freitas zeigte gegen Düsseldorf auch wieder ihre Stärke und parierte zahlreiche Angriffe. Die aus Darmstadt kommende Torfrau ist ein sicherer Posten im Walsumer Team. Diese Leistungen blieben nicht unbemerkt. Freitas steht auf der Nominierungsliste für die brasilianische Damen-Nationalmannschaft, um bei den World Roller Games 2019 in Barcelona teilzunehmen. Bei Walsums Damen könnte also demnächst ein Nationaltorwart zwischen den Pfosten sitzen.

RESG Walsum: Luciana Freitag, Lisa Dobbratz, Sina Fernane, Anna Kaub, Friederike Kaub, Silvia Romero, Laura Nahlik, Sina Fernane, Maibritt Giesing, Vera Wortmann, Janine Hold, Lara Hämmerle

 

TuS Düsseldorf Nord: Maren van der Fels, Maya Tolk, Celina Baltes, Joyce Brusdeilis, Jenny Delgado, Ricarda Schulz, Marie – Christine Rittler, Franziska Dloughy, Leonie Kittel

 

Torfolge: 1:0 L. Dobbratz (6.), 2:0 L. Dobbratz (8.), 3:0 S. Romero (11.), 3:1 F. Dloughy (21.), 4:1 S. Romero (27.), 4:2 C. Baltes (32.), 5:2 L. Dobbratz (33.), 6:2 S. Romero (38.), 7:2 A. Kaub (41.), 8:2 A. Kaub (44.), 9:2 L. Dobbratz (45.)

 

Teamfouls: RESG 6 TuS Nord 8. Schiedsrichter: Brosien. Zeitstrafen: keine

Zuschauer: 70



Herren: RESG Walsum Männer – RHC Recklinghausen 5:2 (3:1)

Die Männer durften sich am Ende auch freuen, Ligakonkurrent RHC Recklinghausen wurde mit einer 5:2-Niederlage wieder nach Hause geschickt. Trainer Nusch konnte dieses Mal mit der Leistung seiner Spieler zufrieden sein: „Unser Plan war es: Vollgas bis zur letzten Minute zu geben. Das klappte auch ganz gut. Mit drei Kontertoren und einem verwandelten Penalty von Vila ging der Plan auch auf.“

Den Roten Teufel gelang dabei ein Blitzstart. Schon nach zwei Minuten traf Miguel Vila aus der Distanz zum 1:0.


Ein erfolgreich abgeschlossener Doppelpass von Sebastian Haas auf Xavier Berruezo sicherte der RESG in der sechsten Minute das 2:0. Vila spielte in der zwölften Minute RHC-Keeper Dennis Jakubiak schwindelig und legte im richtigen Moment auf Stan Holtzer auf, der ohne Probleme zum 3:0 traf. In der 13. Minute hätte Christopher Berg noch erhöhen können. Recklinghausens Spieler Mario Martins musste wegen eines Fouls mit „blau“ vom Feld. Berg nutze den fälligen Penalty aber nicht. Stattdessen konnte der RHC durch Marlon Angenendt auf 1:3 verkürzen (22.).

Angenendt hatte in der Jugend die Schuhe für die RESG geschnürt und spielt schon seit Jahren bei den Vestern. An alter Wirkungsstätte zu treffen, bereitete ihm ein besonderes Vergnügen. Nach der Halbzeit erhöhte Xavier Berruezo auf 4:1 (30.). Nach einer blauen Karte an Berg, bekam RHC-Spieler Philipp Wagner die Chance nochmal zu verkürzen. Tobias Wahlen ließ sich aber nicht überwinden und parierte souverän.

Tobias Wahlen (Foto Ralf Isselhorst) feierte nach langer Verletzung sein Comeback im RESG-Kasten. Trainer Nusch freute sich darüber, dass er sich auf seinen Kapitän verlassen konnte: „Tobi war hinten wieder sehr sicher. Er hat in der Woche vor dem Spiel erst wieder das Training aufgenommen. Tobi war auf den Punkt wieder konzentriert und zeigte seine Klasse.“

Miguel Vila traf in der 44. Minute noch vom Penalty Punkt (Foto Ralf Isselhorst), nachdem Mario Martins wieder mit einer blauen Karte vom Parkett musste. In der 46. Minute konnte Niklas Nohlen für den RHC auf 5:2 verkürzen, der Rekordmeister spielte im Anschluss die Zeit runter und machte den Doppelsieg für beide RESG–Mannschaften perfekt.

Trainer Nusch - Foto Faßbender - freute sich über das Weiterkommen und den Auftritt seiner Mannschaft: „Wir wollten ins Halbfinale und wir wollten zu den K.o.-Spielen Leistungsmäßig da sein. Beides haben wir geschafft. Dem Gegner haben wir keine Chance gelassen und jetzt gehen wir motiviert in die kommenden Aufgaben.“

In der Liga erwartet die Mannschaft von Trainer Nusch jetzt schwierige Aufgaben.
Am Samstag, 23. Februar kommt der Tabellenführer aus Herringen nach Walsum. Anstoß ist dieses Mal schon um 15.30 Uhr. Am Sonntag geht es nach Darmstadt, deswegen wurde der Anstoß vorgelegt, damit ein größeres Zeitfenster zwischen diesen beiden Begegnungen ist. Das Heimspiel gegen den Meister wird eine Standortbestimmung für die Roten Teufel werden.

 

RESG Walsum: Tobias Wahlen, Miquel Vila, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Nuno Rilhas, Sebastian Haas, Christopher Nusch, Stan Holtzer, Leon Brandt 

 

RHC Recklinghausen: Dennis Jakubiak, Philipp Wagner, Mario Martins, Niklas Nohlen, Marlon Angenendt, Marius Schürmann, Nico Nohlen, Victor Martins

Torfolge: 1:0 M. Vila (2.), 2:0 X. Berruezo (6.), 3:0 S. Holtzer (12.), 3:1 M. Angenendt (22.), 4:1 X. Berruezo (30.), 5:1 M. Vila (44.), 5:2 N. Nohlen (46.)

 

Teamfouls: RESG 7 RHC 8. Schiedsrichter: Brosien/Wittig 

Zeitstrafen: RESG zweimal zwei Minuten (Chr. Berg/37, S. Holtzer/44.) RHC zweimal zwei Minuten (M. Martin/13. & 44.). Zuschauer: 160



DRIV-Pokal-Viertelfinale
Duisburg, 15. Februar 2019 - Zunächst spielen die Damen um 15.30 Uhr gegen den TuS Düsseldorf Nord, die Männer spielen um 18 Uhr gegen den RHC Recklinghausen. Die Roten Teufel gehen in beiden Duellen als Favoriten in die Spiele. Spielertrainerin Silvia Romero wird gerne an das letzte Aufeinandertreffen denken. Am 2. Februar gab es das letzte Duell in der Sporthalle Beckersloh. Damals konnten sich die Damen ohne Probleme mit 6:1 durchsetzen.

Die Gäste aus Düsseldorf sind gewarnt und werden in diesem Spiel sicher mehr Gegenwehr zeigen. Die Damen der RESG sind hochmotiviert und wollen ihren fünften Sieg in Folge holen.
Silvia Romero im roten Dress hatte beim Ligaspiel vor zwei Wochen keine Probleme mit den Gästen aus Düsseldorf. Die selbe Leistung soll jetzt den Halbfinaleinzug sichern.


Calenbergs Rückzug aus der Bundesliga
Obwohl die Liga wegen des Pokals pausiert, bestimmte die Woche nur ein Thema: Der SC Bison Calenberg hat sich mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb der ersten Rollhockey-Bundesliga abgemeldet. Die Liga schrumpft auf nur noch acht Teams zusammen, somit sind alle Mannschaften zur Teilnahme an den Play-offs qualifiziert.
Die sechs gewonnen Punkte gegen Calenberg sind weg, ärgerlich findet Trainer Nusch aber etwas anderes: „Es geht hier nicht um unsere Punkte. Es geht um unseren Sport und der kommt da sicher nicht gut weg."

Im Pokal wollen die Männer unbedingt ein Erfolgserlebnis feiern, Nusch ist da zuversichtlich: „Wir haben vor der Saison gesagt, zu den K.o.-Spielen wollen wir da sein. Dies wollen wir nun Taten folgen lassen." Personell hat sich die Lage bei der RESG entspannt, und alle Spieler stehen wieder zur Verfügung. Stammtorwart Tobias Wahlen ist nun auch wieder eine Option.

Doppelerfolg in Calenberg

Damen: SC Bison Calenberg - RESG 7:12 (6:6/1:3) nach Verlängerung

Herren: SC Bison Calenberg - RESG 1:3 (0:1)

 

Herren: SC Bison Calenberg - RESG 1:3 (0:1)

Die Männer lösten ihre Aufgabe nicht unbedingt souverän, hatten mit der Spielweise der Calenberger so ihre Probleme, wie Trainer Nusch nach dem Spiel zu Protokoll gab: „Wir hatten 90 Prozent Ballbesitz. Calenberg hat mit ihrem Viererblock hinten aber sehr dicht gestanden. Natürlich war mehr drin gewesen, als nur diese drei Tore.“
Gegen clever verteidigende Gastgeber taten sich kaum Lücken auf und der niederländische Nationaltorwart Joey van den Dungen hielt seinen Kasten lange Zeit sauber.
Die Walsumer Lebensversicherung, wenn es um das Tore schießen geht, traf in der 18. Minute zum erlösenden 0:1. Christopher Berg hatte mit seinem Schuss endlich die Lücke gefunden. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause. Weiterhin rannten die Gäste auf das Tor der Bison an. Trainer Nusch machte es in der 34. Minute dann selber und erhöhte auf 0:2. Anstatt weiter Gas zu geben wurde es durch Leif Johannson in der 44. Minute nochmal spannend, er verkürzte auf 1:2.
Mit der Schlusssirene traf erneut Berg zum 1:3. Mit Ruhm wurde sich nicht bekleckert, am Ende zählt bei Trainer Nusch weniger das Ergebnis. Die drei Punkte schoben die RESG auf den sechsten Platz, der zur Teilnahme am Europapokal Wettbewerb berechtigt. Am Samstag, 16. Februar geht es um den Einzug ins Halbfinale des DRIV-Pokals. Um 18 Uhr ist dann der RHC Recklinghausen zu Gast in der Sporthalle Beckersloh. Ein weiterkommen ist bei den Männern und Damen der RESG Walsum fest eingeplant.

SC Bison Calenberg: Joey van den Dungen, Damy Mertens, Steffen Leitmann, Joeri Mertens, Leif Johansson, Sergio Rita, Reik Johannson, Marvin Stoffle, Timo Tilborghs

RESG Walsum: Lean Brandt, Miquel Vila, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Nuno Rilhas, Sebastian Haas, Christopher Nusch, Christian Mette, Stan Holtzer, Daniel Quabeck

Torfolge: 0:1 Chr. Berg (18.), 0:2 Chr. Nusch (34.), 1:2 L. Johannson (44.), Chr. Berg (50.).  

Teamfouls: SCB 12 RESG 5. Schiedsrichter: L. Niestroy/W. Niestroy 

Zeitstrafen: SCB: zweimal zwei Minuten (J. Mertens/29., L. Johannson/48.) RESG: einmal zwei Minuten (Chr. Berg/29.)

 

Damen: SC Bison Calenberg - RESG 7:12 (6:6/1:3) nach Verlängerung

Mit diesem Ergebnis haben die wenigsten Rollhockey-Fans gerechnet, Die Damen der RESG Walsum konnten sich nach Verlängerung beim Favoriten aus Calenberg durchsetzen. Bei den Männern war sicherlich vom Ergebnis her mehr drin gewesen, am Ende waren aber alle froh, die drei Punkte im Sack zu haben. Ein wahres Schützenfest lieferten wieder die RESG-Damen ab. Nach regulärer Spielzeit stand es 6:6, in der Verlängerung drehte das Team von Silvia Romero aber nochmal auf und traf in den zweimal fünf Minuten noch sechsmal. Damit hatte wirklich niemand gerechnet und die Damen holten sich ihren vierten Sieg in Serie.

Trainerin Romero konnte es am Ende gar nicht fassen: „Mein Team hat hier wieder eine unglaubliche Leistung abgerufen. In der Verlängerung waren wir auf dem Punkt konzentriert und haben unsere Möglichkeiten konsequent genutzt.
Die zwei späten Gegentore ärgern uns zwar, aber ich bin sehr zufrieden.“

Zwei Tore von Romero (8., 21.) und eins von Anna Kaub (12.) sorgten schnell für eine 3:0-Führung. Emma Schulze traf in der 21. Minute zum 1:3-Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit ging es hin und her und Dobbratz sorgte mit ihren Toren in der 36. und 41. Minute für eine 4:6 Führung. Die Gastgeber konnten sich bei Emma Schulze bedanken, die mit ihrem Doppelschlag in der 46. Minute ihr Team in die Verlängerung rettete. Da gingen die Bisons das erste Mal in diesem Spiel durch Hartje mit 7:6 in Führung.

Dann gab es bei der RESG aber kein halten mehr und Anna Kaub (51.), Silvia Romero (51., 54.), Lisa Dobbratz (55.) und Frederike Kaub (56., 58.) sorgten für den klaren Sieg in der Nachspielzeit. Durch diesen Erfolg schoben sich die Damen in der Tabelle an den Bisons vorbei auf Platz drei vorbei. Die Konkurrenten aus Calenberg, Remscheid und den Moskitos aus Wuppertal haben zwei einige Spiele weniger. Trotz allem gibt der Erfolg den Damen der RESG recht. Als Newcomer gestartet und jetzt wirbelt das Team mit ihrer Spielweise die Liga durcheinander. Nächste Woche Samstag geht es im Pokal-Viertelfinale gegen Düsseldorf weiter. Es wird schon leise von Europa geträumt.

SC Bison Calenberg: Claudia Mayer, Charlotte van Putten, Anna Hartje, Annika Hasenheit, Emma Schulze, Kim Alina Henckels, Clara Nowotka, Michaela Paul, Franziska Hasenheit

RESG Walsum: Luciana Freitag, Lisa Dobbratz, Sina Fernane, Anna Kaub, Friederike Kaub, Silvia Romero, Laura Nahlik, Ece-Naz Yerden, Sina Fernane, Nour Sakr 

 

Torfolge: 0:1 S. Romero (8.), 0:2 A. Kaub (12.), 0:3 S. Romero (21.), 1:3 E. Schulze (21.), 2:3 E. Schulze (30.), 2:4 A. Kaub (34.), 3:4 A. Hartje (34.), 3:5 L. Dobbratz (36.), 4:5 C. Nowotka (36.), 4:6 L. Dobbratz (41.), 5:6, 6:6 E. Schulze (46., 46.)

7:6 A. Hartje (50.), 7:7 A. Kaub (51.), 7:8 S. Romero (51.), 7:9 S. Romero (54.), 7:10 L. Dobbratz (55.), 7:11, 7:12 F. Kaub (56., 58.)

 

Teamfouls: SCB 13 RESG 9. Schiedsrichter: L. Niestroy. Zeitstrafen: keine


Doppeleinsatz in Calenberg


Am Samstag, 9. Februar, fahren die beiden Rollhockey-Bundesligateams der RESG Walsum ins niedersächsische Eldagsen, wo der SC Bison Calenberg auf die Duisburger Gäste wartet. Anstoß für die Damen an der Hindenburgallee ist um 15.30 Uhr, die Männer starten um 18 Uhr.

Für das Team von Silvia Romero waren die letzten Wochen unglaublich erfolgreich. Mit drei Siegen in Serie wurde der vierte Platz erobert, der zur Teilnahme für die Meisterschaft ausreicht. Allerdings haben sowohl die Calenberger, als auch die Moskitos aus Wuppertal erst fünf Spiele bestritten, die RESG spielt am Samstag ihr neuntes aus. Verschiebungen in der Tabelle sind also noch möglich. Mit einem weiteren Sieg über die Bisons würden die Roten Teufel auf Platz drei, vorbei an den Calenbergern, springen. Damit hätte vor dieser Saison wahrlich niemand gerechnet. Das Team präsentiert sich als Einheit und möchte weiter oben dranbleiben.
Die Männer haben es mit der Niederlage am vergangenen Samstag verpasst, den Blick in der Tabelle weiter nach oben zu richten. Der Rekordmeister läuft seinen eigenen Ansprüchen unverändert hinterher. In Eldagsen soll jetzt der nächste Sieg her. Calenbergs erfolgreichster Torschütze Milan Brandt hat den Club hinter sich gelassen und stürmt wieder bei seinem alten Verein Germania Herringen. Für Trainer Nusch spielt dieser Umstand aber keine Rolle: „Natürlich fehlt Milan, trotzdem dürfen wir Calenberg nicht unterschätzen. Wir müssen genauso konzentriert und konsequent agieren wie im Hinspiel!" Personell sieht es bei der RESG aber nicht rosig aus. Pedro Queiros wird nicht dabei sein, so Nusch: „Auf Pedro werden wir verzichten, er ist aktuell nicht in der Form, dass er uns weiterhelfen kann."
Sebastian Haas hatte die ganze Woche einen Krankenschein, und es ist offen, ob er bei seinem Ex-Verein spielen kann. Torwart Tobias Wahlen könnte frühestens zum Pokalspiel nächste Woche gegen Recklinghausen wieder ein Thema sein, Leon Brandt macht seine Sache als Ersatz aber gut, dahingehend kann die RESG beruhigt sein.
Für Trainer Nusch zählt am Samstag nur ein Sieg: „Wir müssen unser Selbstvertrauen steigern und ein gutes Spiel abliefern. Wir müssen als Team funktionieren und kämpfen bis zum Schluss." Mit dem überraschenden Auswärtssieg des RHC Recklinghausen bei der ERG Iserlohn sind die Calenberger auf den letzten Platz in der Tabelle gerutscht. Die RESG ist bei diesem Spiel der klare Favorit und möchte das auch für drei Punkte nutzen.

 

 

Damen siegten, Herren patzten

Samstag, 02. Februar:
Damen: RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 15.30 Uhr 6:1 (3:1)
Herren: RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 18 Uhr 4:6 (2:2)

Silvia Romero und Lisa Dobbratz sorgten für die sechs Tore der Damen
Mit einer vollen Bank hatten die Walsumer keine Probleme mit den Düsseldorfern. Von Beginn an hatten die Roten Teufel das Spiel unter Kontrolle und spielten den Gegner an die Wand. Lisa Dobbratz sorgte mit einem Hattrick zwischen der vierten und zwölften Spielminute für die beruhigende drei Tore Führung. Bis zur Halbzeit hätte es auch zweistellig werden können, die Damen ließen aber zu viele Chancen liegen. Kurz nach der Halbzeit traf Romero zum 4:0.

Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:4 erzielte Celina Baltes. Romero traf bis zum Ende noch doppelt und sorgte damit für das 6:1 Endergebnis. Zehn Minute vor Schluss wurde bei Walsum noch der Torwart gewechselt. Lara Hämerle durfte ihre Premiere im RESG-Dress feiern und hielt ihren Kasten bis zum Ende sauber.
Trainerin Romero war am Ende zufrieden: „Wir haben den dritten Sieg hintereinander geholt und ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Klar wir hätten noch mehr Tore schießen können, wir werden an unseren Abschlüssen weiterarbeiten.“

Silvia Romero und Friederike Kaub ließen beim souveränene Heimsieg gegen Düsseldorf nichts anbrennen.

RESG Walsum: Luciana Freitag, Lisa Dobbratz, Sina Fernane, Anna Kaub,
Friederike Kaub, Silvia Romero, Meibritt Giesing, Vera Wortmann, Janine Hold, Lara
Hämmerle
TuS Düsseldorf Nord: Marah Rybarczyla, Maya Tolk, Tabea Brinkmann, Celina
Baltes, Lisa Hansel, Jenny Delgado, Ricarda Schulz, Marie Rittler, Franziska Dlouhy,
Leonie Kittel
Torfolge: 1:0 (4.), 2:0 (7.), 3:0 (12.) Dobbratz, 4:0 Romero (28.), 4:1 Baltes, (32., 5:1 (40.), 6:1 (49.) Romero.

Teamfouls: RESG: 5 TuS Nord 2. Schiedsrichter: Ehlert,
Zeitstrafen: RESG: keine TuS Nord: keine

 

 

Frust bei den Herren
Bei den Männern knallten aus Frust am Ende des Spiels nur noch die Schläger. Die Spieler beschwerten sich lautstark beim Schiedsrichtergespann Ullrich und Ehlert und konnten es nicht fassen. Am Ende standen unglaubliche 20 Teamfouls auf der Anzeigetafel für die RESG.
Trainer Nusch konnte das nicht richtig nachvollziehen: „Am Ende konnten wir keine Zweikämpfe an der Bande mehr führen, weil alles abgepfiffen worden ist. Bei den Düsseldorfn waren teilweise auch Fouls dabei, die man hätte pfeifen können. Bei so einem Spiel muss man Glück haben, wir hatten es am Ende leider wieder nicht.“

Tobias Paczia sorgte in der dritten Minute für die schnelle Düsseldorfer Führung. Sein Distanzschuss ging gerade ins Tor vorbei, an Leon Brandt. Die Brüder saßen bei diesem Spiel im Tor. Sebastian Haas machte es Paczia gleich und traf von der Mittellinie aus zum 1:1 drei Minuten später. Dieses Mal musste Luca Brandt hinter sich greifen.
In der neunten Minute traf Daniel Kutscha zur erneuten Gäste-Führung. Miquel Vila konnte in der 15. Minute auch diesen Rückstand wieder egalisieren. Mit dem 2:2 verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabinen. Die Fans in der Halle sahen ein Kampfbetontes Spiel.Christopher Berg traf per Doppelschlag zum 4:2 (29., 30.) und drehte damit das Ergebnis.  

Christopher Berg traf per Penalty zum 4:2.

Charlie Gatermann nutzte den Penalty vom zehnten Teamfoul und brachte sein Team in der 31. Spielminute auf 4:3 nochmal ran. Tobias Paczia brachte einen Angriff zum 4:4 im Tor unter, dabei hatte er Glück, dass Christopher Berg seinen Schuss mit seinem Schläger abfälschte. Nach dem 15. Teamfoul war Gatermann vom Punkt erneut zur Stelle und traf zum 4:5.
Die RESG rannte gegen den Rückstand an, bewies vor dem Tor aber keinerlei Ideen. Trainer Nusch spielte wieder selber mit, konnte seinem Team aber auch nicht wirklich helfen, um das Spiel nochmal zu drehen. Stattdessen traf der Portugiese Diogo Carrilho zum 4:6 Endstand.
Die Unterrather konnten so den Abstand auf die RESG vergrößern, Walsum hängt weiterhin im Niemandsland der Tabelle fest und muss in den nächsten Spielen unbedingt gewinnen. Am Samstag, 9.Februar geht es für beide Walsumer Teams zum Doppelspieltag nach Calenberg.

 

TuS Düsseldorf Nord: Luca Brandt, Jonas Pink, Diogo Carrilho, Andreas Paczia, Tobias Paczia, Charlie Gatermann, Tarek Abdalla, Daniel Kutscha, Andre´ Beckmann, Jan Kutscha
RESG Walsum: Lean Brandt, Miquel Vila, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Nuno Rilhas, Sebastian Haas, Pedro Queiros, Christopher Nusch, Christian Mette
Torfolge: 0:1 Paczia (3.), 1:1 Haas (6.), 1:2 Kutscha (9.), 2:2 Vila (15.),
3:2 (29.), 4:2 (30.) Berg, 4:3 Gatermann (31.), 4:4 Paczia (33.), 4:5
Gatermann (42.), 4:6 Carrilho
Teamfouls: RESG 20 TuS Nord 9. Schiedsrichter: T. Ullrich/ T. Ehlert

Zeitstrafen: RESG: einmal zwei Minuten (Berg) TuS Nord: Zwei Minuten
(Paczia). Zuschauer: 225

 

 

Heimspielzeit

Samstag, 02. Februar:

 Damen:  RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 15.30 Uhr
Herren: RESG Walsum – TuS Düsseldorf Nord 18 Uhr

Duisburg, 01. Februar 2019 - Zum Derby gegen Düsseldorf wollen beide Rollhockey-Teams einen Heimsieg holen Lange mussten die Fans der RESG auf ein Heimspiel warten. Die Damen spielten zuletzt gegen Calenberg am 27. Oktober, die Männer am 4. November gegen Darmstadt zuhause.

Am Samstag, 2. Februar können sie sich endlich wieder ihren Fans präsentieren. Die Damen spielen um 15.30 Uhr, die Männer um 18 Uhr. Vor den Spielen wird zunächst geschwiegen. Am 22. Januar ist der ehemalige Walsumer Bezirksbürgermeister und Rollhockey-Legende Willy Bernarding verstorben. Bernarding holte mit der RESG viele Meistertitel und setzte sich immer für die RESG ein.

Damen
Beide Mannschaften werden zudem mit einem Trauerflor auflaufen. In Düsseldorf gelang dem Team von Trainerin Silvia Romero, die ersten Punkte zu holen. Nach den jüngsten Erfolgen in Remscheid (8:10) und dem deutlichen Erfolg in Herten gegen Recklinghausen (4:12), soll es am Samstag auch mit dem ersten Heimsieg klappen. Romero ist optimistisch und traut ihrem Team viel zu. Die Verbreiterung des Kaders zur Winterpause hat schon Früchte getragen.

Am Samstag sollen dann auch Janine Hold und Laura Hämmerle das erste Mal im Team dabei sein. Die Damen sind in der Liga angekommen, und das möchten sie jetzt auch in der Beckersloh Halle unter Beweis stellen.

Bei den Männern war die Erleichterung groß, nach dem Auswärtssieg beim RHC Recklinghausen. Bevor die Serie von Auswärtsniederlagen begann, konnten sich die Roten Teufel in ihrem letzten Heimspiel am 4. November gegen den RSC Darmstadt durchsetzen. Die Unterrather sind angeschlagen, aus den letzten sechs Spielen gingen sie immer als Verlierer vom Parkett. Den letzten Sieg gab es am 3. November gegen Calenberg zuhause (6:3). Am letzten Samstag gab es eine 5:0 Niederlage in Herringen.
Mit einem Heimsieg könnte die RESG mit Punkten gleichziehen. Walsum steht momentan mit neun Zählern auf dem sechsten, Düsseldorf mit zwölf Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Walsum hat zudem ein Spiel weniger als der TuS.

Mit einem Sieg wäre der Sprung auf Platz fünf drin, aufgrund des besseren Torverhältnisses. Trainer Nusch nimmt am Samstag die Fans in die Pflicht: "Ich hoffe auch, das Walsumer Publikum freut sich drauf und unterstützt das Team trotz der bisherigen Ergebnisse. Wenn wir den Motor zu den Play-offs auf Hochtouren am laufen haben wollen, müssen wir ihn jetzt zünden. Dafür brauchen wir unsere Halle und den Rückhalt der Leute."

Bis auf die beiden Keeper Wahlen und Lorz sind alle Spieler dabei. Nusch stand gegen Recklinghausen selber am Platz. Ob er wieder spielen wird ließ er offen, soweit möchte er sich nicht in die Karten schauen lassen. Zusätzliche Motivation für seine Spiele ist bei so einem Gegner nicht nötig: "Spiele gegen Düsseldorf sind immer was Besonderes, da ist es egal, was vorher gelaufen ist, wer wie in Form war."

 

 

Nationaltrainer Tobias Wahlen nominiert Sebastian Haas

RESG-Spieler im vorläufigen Trainingskader des Nationalteams

 

Duisburg, 24. Januar 2019 - Nationaltrainer Tobias Wahlen und Co-Trainer Ralph Stenger haben den erweiterten Trainingskader zur Vorbereitung auf die World Roller Games 2019 in Barcelona nominiert. Mit dabei ist von der RESG Walsum Sebastian Haas. Der Walsumer war bei der letzten EM in La Coruna nicht berücksichtigt worden.
Jetzt möchte er seine Chance nutzen.

Die Konkurrenz ist groß. Wahlen und Stenger setzen auf eine gesunde Mischung aus erfahrenen Kräften und „jungen Wilden“. Mitte Juni finden die World Roller Games in Barcelona statt, das Turnier wird für alle Nationen ein absolutes Highlight sein. Haas möchte mit seinen konstanten Leistungen einen Platz im Kader erobern.

 

 

 

Beide RESG-Teams erfolgreich

RHC Recklinghausen Damen – RESG Walsum Damen 4:12 (2:8)

RHC Recklinghausen Herren – RESG Walsum Herren 2:6 (1:2)

Duisburg, 20. Januar 2019 - Endlich hat es mit dem Doppelerfolg für beide Mannschaften der Roten Teufel geklappt. Die Damen ließen den Gastgebern keine Chance und feierten mit dem deutlichen 12:4-Auswärtssieg den zweiten Sieg in Folge. Bei den Männern konnte der erste Sieg in der Fremde mit einem 6:2-Erfolg klar gemacht werden.

Damen

RHC Recklinghausen – RESG Walsum  4:12 (2:8)

Ein Dutzend Tore gab es beim ersten Spiel der Damen gegen Recklinghausen. Das Team von Silvia Romero kam mit dem Ausweichspielort in Herten sehr gut zurecht und die flache Bande bereitete auch keine Probleme. Romero war nach dem Spiel überglücklich: „Wir haben jetzt unser zweites Spiel hintereinander gewonnen und wieder viele Tore geschossen. Wir sind jetzt in der Liga angekommen und ich bin sehr stolz auf mein Team. Der Anfang war nicht leicht in der Liga aber jetzt kennen wir uns alle und das System funktioniert.“

Romero und Dobbratz waren die Top-Torschützen und trafen jeweils fünfmal. Bis zur 14. Minute hatten die RESG-Damen das Ergebnis von 0:6 herausgespielt. Romero machte in der vierten Minute den Auftakt, Anna Kaub erhöhte eine Minute später auf 0:2. Dobbratz traf in der fünften, Romero und Anna Kaub noch in der 7. und 12. Spielminute, Dobbratz machte das 0:6 dann in der 14. Minute. Der RHC wirkte bei dieser Offensivpower völlig überfordert. Vanessa Ehlert konnte in der 17. Minute zum 1:6 treffen, eine Minute später traf Friederike Kaub zum 1:7. Annika Nohlen konnte in der 19. zum
2:7 verkürzen. Silvia Romero erzielte in der 21. Spielminute den 2:8 Halbzeitstand. Romero tr

af dann noch in der 34. und 36. Minute, Lisa Dobbratz traf in der 41. und 45. Minute ebenfalls doppelt. Vanessa Ehlert und Annika Nohlen sorgten mit ihren beiden Toren (37., 42.) noch für etwas Ergebniskosmetik. Die Leistung stimmte ab der ersten Minute und die Damen durften sich am Ende zurecht feiern lassen. Jetzt soll es in zwei Wochen gegen Düsseldorf auch mit dem ersten Heimsieg klappen.

 

RHC Recklinghausen: Annabell Pillenkamp, Marie Schürmann, Vanessa Ehlert, Leonie Mackowiak, Annika Nohlen, Merle Vahrson, Tabea Andrioff, Leonie Stucke, Nele Weber

RESG Walsum: Luciana Freitag, Lisa Dobbratz, Sina Fernane, Anna Kaub, Friederike Kaub, Silvia Romero, Laura Nahlik, Cce-Naz Yerden, Nour Sakr, Vera Wertmann, Anna Möller

 

Tore: 0:1 S. Romero (3.), 0:2 A. Kaub (4.), 0:3 L. Dobbratz (5.), 0:4 S. Romero (7.), 0:5 A. Kaub (12.), 0:6 L. Dobbratz (14.), 1:6 V. Ehlert (17.), 1:7 F. Kaub (18.), 2:7 A. Nohlen (19.), 2:8 S. Romero (21.), 2:9 S. Romero (34.), 2:10 S. Romero (36.), 3:10 V. Ehlert (37.), 3:11 L. Dobbratz (41.), 4:11 A. Nohlen (42.), 4:12 L. Dobbratz (45.).

 

Teamfouls: RHC: 5 RESG 5. Schiedsrichter: M. Brosien 

Zeitstrafen: RHC: einmal zwei Minuten (M. Vahrson/40.) RESG: einmal zwei Minuten (F. Kaub/40.)

Herren
RHC Recklinghausen – RESG Walsum 2:6 (1:2)

Durchatmen war bei den Männern nach dem ersten Auswärtssieg angesagt, vor allem beim Trainer Nusch: „Die Erleichterung ist schon groß, es war schön die Jungs hinterher in der Kabine Lächeln zu sehen! Wir haben als Team ein ordentliches Spiel gemacht!“ Der Trainer hatte großen Anteil am Erfolg. Wegen den Ausfällen von Daniel Quabeck und Pedro Queiros spielte Nusch selber mit und brachte sein Team auf Erfolgskurs. Ob es zum Normalfall wird, ließ er offen: „Ich entscheide das von Spiel zu Spiel. Wir werden mit mir in der Offensive sehr viel stärker, doch die Defensive leidet ein wenig. Ich muss da die richtige Mischung finden und auch die Stärken und Schwächen der Gegner mit einberechnen.“

Mit Nusch auf dem Feld klappte das Zusammenspiel. Die RESG machte aber von der ersten Minute auch Druck und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten, für einen frühen Torerfolg fehlte aber die Präzision bei den Schüssen. Nusch erklärte sich das so: „Heute hatten die Jungs viel Pech. Ich glaube alleine Miquel und Sebastian haben sechsmal die Latte getroffen und der Torwart musste drei bis viermal mit dem Kopf retten! Glück muss man sich erarbeiten. Gearbeitet haben wir, der Rest wird wiederkommen!“

So dauerte es bis zur 19. Minute, ehe der Ball das erste Mal im Tor des RHC landete. Nusch sorgte für die Führung, Dobbratz traf in derselben Minute zum 0:2. Der Führungsdoppelschlag sorgte zunächst für Erleichterung, Niklas Nohlen konnte aber vor der Halbzeit noch verkürzen (21.). Die RESG drängte nach dem Seitenwechsel auf eine höhere Führung, scheiterte aber zunächst. Die Vester machten es besser und kamen durch Mario Martins zum 2:2 Ausgleich (35.). Christopher Berg stellte innerhalb von zwei Minuten die zwei-Tore-Führung wieder her (38./40.).
Nach einer blauen Karte für Nohlen übernahm Nusch die Verantwortung beim Penalty und netzte zum zweiten Mal ein (41.). Jan Dobbratz gehörte der Schlusspunkt, er traf in der letzten Minute zum 2:6. Die Begeisterung in Herten war bei den vielen mitgereisten RESG-Fans groß, endlich konnten drei Punkte mit an den Beckersloh genommen werden. Mit dieser Motivation und den beiden Siegen der Damen und Männer gehen beide Teams am Samstag, 2. Februar in das Derby gegen den TuS Düsseldorf-Nord. Die Fans können sich auf zwei packende Duelle in zwei Wochen freuen.

Trainer Christopher Nusch (Bildmitte) sorgte mit seinem Einsatz für den ersten RESG-Auswärtssieg. Foto Ralf Isselhort


RHC Recklinghausen: Dnis Jakubiak, Victor Martins, Philipp Wagner, Mario Martins, Niklas Nohlen, Marlon Angenardt, Marius Schürmann, Maik Carstensen, Niko Nohlen

RESG Walsum: Leon Brandt, Christian Mette, Miquel Vila, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo ©, Stan Holtzer, Nuno Rilhas, Sebastian Haas, Christopher Nusch

Torfolge: 0:1 Chr. Nusch (19.), 0:2 J. Dobbratz (19.), 1:2 N. Nohlen (21.), 2:2 M. Martins (35.), 2:3 Chr. Berg (38.), 2:4 Chr. Berg (40.), 2:5 Chr. Nusch (41.), 2:6 J. Dobbratz (50.)

Teamfouls: RHC: 5 RESG 8. Schiedsrichter: F. Schäfer/M. Brosien

Zeitstrafen: RHC: einmal zwei Minuten (N. Nohlen/40.) RESG: keine

Zuschauer: 100 

 

Bei den Schlusslichtern muss ein Sieg her

Damen und Herren der RESG Walsum wollen in Herten erfolgreich sein

 

Duisburg, 18. Januar 2019 - Der RHC Recklinghausen hat sein Heimspiel nach Herten verlegt. Eigentlich hätten beide Mannschaften am Samstag, 26. Januar in Recklinghausen gespielt. Der Termin war aber nicht machbar, deswegen weicht man ins benachbarte Herten aus. Gespielt wird in der Sporthalle der Feigen-Schule, In der Feige 192. Den Auftakt machen die Damen um 13 Uhr, die Männer spielen um 16 Uhr.

 

Für den einen oder anderen Hertener Rollhockey-Fan wird es ein schönes Erlebnis sein, endlich wieder Erstliga-Rollhockey sehen zu können. Um den Heimatverein Rspvgg Herten ist es sehr ruhig geworden. Die ersten Mannschaften wurden abgemeldet, und der ehemals erfolgreiche Traditionsverein mit mehreren Meistertiteln konzentriert sich voll und ganz auf seine Jugendarbeit.

Nach dem überraschenden Sieg der RESG-Damen in Remscheid, möchte das Team von Silvia Romero jetzt nachlegen. Der RHC konnte bisher keine Punkte sammeln, die RESG ist mit sechs Punkten auf Rang sechs und würde sich bei einem weiteren Sieg an das Mittelfeld heran tasten. Der Teamgeist stimmt in jedem Fall und in Remscheid wurde bis zum Ende gekämpft. Gegentore waren nur ein kurzer Dämpfer und so wurde ein Drei-Tore-Rückstand in den letzten Minuten noch gedreht. In Herten soll es so erfolgreich jetzt weiter gehen. Neben den drei Nachwuchsspielerinnen wird als Neuzugang Vera Wortmann dabei sein. Sie spielte zuletzt beim RSC Darmstadt in der Bundesliga.

Bei den Männern soll endlich der Knoten platzen und die ersten drei Punkte in der Fremde gesammelt werden. In Remscheid sah es zwischendurch nach einem Sieg aus, allerdings wurden in den Köpfen der Spieler wieder ein paar Gänge zurück geschaltet, sodass es den Gastgebern sehr leicht gemacht wurde das Spiel zu drehen. Gegen Recklinghausen sind die Walsumer der Favorit, der RHC steht mit null Punkten am Tabellenende.
Der Abgang von Jonas Rindfleisch nach Herringen ist nach wie vor ein schwerwiegender Ausfall. Rindfleisch zeigt seine Qualitäten nun bei den Germanen und trifft dort am laufenden Band. Große Sorgen hat RESG-Trainer Nusch mit seinen Torleuten: „Tobi und auch Rainer stehen uns aktuell nicht zur Verfügung. Bei Tobi wird es noch zwei bis drei Wochen dauern.“

Fehlen wird auch weiterhin Pedro Queiros, der beruflich in Dänemark unterwegs ist. Das Stammpersonal sollte die Lücken aber schließen können, um endlich wieder Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Nusch hat die jüngste Niederlage sehr kritisch analysiert, für ihn ist klar, wie der Sieg perfekt gemacht werden soll: „Mit Mut, Vertrauen in unsere eigene Stärke und guter Verteidigung wie wir es gegen Remscheid über 45 Minuten schon gezeigt haben.“

Die niedrige Bande in Herten wird ein schnelles Spiel nahezu unmöglich machen. Der Verteidigung kommt das immer zu Gute, so kann ein strukturiertes Spiel aufgezogen werden. Bei jedem hohen Ball, der über die Bande knallt, ist das Spiel durch ein Aus unterbrochen. Recklinghausen kennt diese Banden Konstellation aus der eigenen Halle, hat durch den Umzug also durchaus ein Vorteil. Trainer Nusch hat in dieser Trainingswoche das Gespräch mit seinen Spielern gesucht: „Der ein oder andere muss sich mal von außen sehen, die Wahrnehmung ist dann vielleicht eine andere und das kann uns weiterhelfen.“

 

Erster Sieg für die Damen, die Männer suchen weiter ihr Glück

GR Remscheid Damen – RESG Walsum Damen 8:10 (3:2)

IGR Remscheid Herren – RESG Walsum Herren 8:5 (2:2)

 

Duisburg, 13. Januar 2019 - Die Damen machten um 14 Uhr den Auftakt zu dem Doppelspieltag, den Fans wurde ein Spiel geboten, was man sicher nicht so schnell vergessen wird. Ganze 18 Tore standen am Ende des Spiels auf der Anzeigetafel, zehn davon auf Walsumer Seite. So sicherten sich die Damen die ersten drei Punkte in der Liga, nach regulärer Spielzeit.

Zur Halbzeit stand es noch 3:2 für die Gastgeber, dann drehten aber beide Teams auf und die Torleute auf beiden Seiten hatten ordentlich zu tun. Bis zur 39. Minute hatten sich die Gastgeber einen guten Vorsprung von 8:5 herausgeschossen. Damit gaben sich die Roten Teufel aber nicht zufrieden und drehten in den letzten zehn Minuten nochmal richtig auf. Vor allem dem Torriecher von Lisa Dobbratz war es zu verdanken, dass die Punkte mit nach Walsum genommen werden konnten. Dobbratz spielte sich in einen Rausch und besorgte die Hälfte der Walsumer Tore für den Erfolg. Dobbratz leitete in der 39. Minute dann auch die Aufholjagd zum 8:6 ein.
In derselben Minute schoss Romero den Anschlusstreffer zum 8:7. Anna Kaub traf in der 43. Minute zum viel umjubelten Ausgleich zum 8:8, Jetzt stand das Spiel vollends auf der Kippe und beide Mannschaften warfen nochmal alles nach vorne. Lisa Dobbratz machte mit einem Doppelpack in der 46. und 47. Minute den Sieg zum 8:10 perfekt.

Die Erleichterung beim Team war groß, endlich hat es mit den ersten drei Punkten geklappt. Neu im Team waren die drei Nachwuchskräfte Laura Nahlik, Ece-Naz Yerden und Nour Sakr dabei, sie sorgten für Entspannung auf der Reservebank.

Spielertrainerin Silvia Romero war am Ende überglücklich: „Der Teamgeist war gut und wir haben einen klaren Kopf behalten und unser Spiel gespielt. Wir haben als Team funktioniert, die Tore haben wir zusammen gemacht und es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Die Überraschung ist geglückt, für die kommenden Aufgaben wurde neues Selbstvertrauen getankt. Am kommenden Wochenende geht es bei den Damen vom RHC Recklinghausen weiter.

 

IGR Remscheid: Leonie Hochstein, Anna Behrendt, Saphira Coiersch, Julia Krause, Celina Söhngen, Kira Steinmetz, Lea Steinmetz, Annika Zech

 

RESG Walsum: Luciana Freitag, Lisa Dobbratz, Sina Fernane, Anna Kaub, Friederike Kaub, Silvia Romero, Laura Nahlik, Cce-Naz Yerden, Nour Sakr.

 

Torfolge: 1:0 Steinmetz (8.), 2:0 Coiersch (9.), 2:1 Romero (11.), 3:1 Zech (11.), 3:2 Kaub (21.), 4:2 Coiersch (25.), 4:3 Romero (25.), 5:3 Coiersch (27.), 5:4  Dobbratz (29.), 6:4 Coiersch (30.), 7:4 Behrendt (37.), 7:5 Dobbratz (38.), 8:5  Behrendt (39.), 8:6 Dobbratz (39.), 8:7 Romero (39.), 8:8 Kaub (43.), 8:9  Dobbratz (46.), 8:10  Dobbratz. 

Teamfouls: IGR: 7 RESG 14. Schiedsrichter: D. Loewe.

Zeitstrafen: IGR: 0 RESG: einmal zwei Minuten (S. Romero/41.)



IGR Remscheid Herren – RESG Walsum Herren 8:5 (2:2)

Bei den Männern setzte sich die katastrophale Auswärtsschwäche aus dem vergangenen Jahr fort, obwohl das Team von Trainer Nusch zweimal mit zwei Toren führte. Der Frust nach der Niederlage war beim Trainer besonders groß: „Wir ziehen unseren Plan nicht konsequent 50 Minuten durch. Wir führen mit zwei Toren Vorsprung und denken, jetzt haben wir alles im Griff. Doch dem ist nicht so. Wir müssen bis zum Schluss für jeden Punkt hart arbeiten, dass sind wir uns selber und allen die uns unterstützen schuldig.“

Diese Schuldigkeit blieb auch in Remscheid wieder auf der Strecke. Die Roten Teufel legten durch Sebastian Haas sehr gut los und gingen durch Tore von ihm in der 6. und 14. Minute mit 0:2 in Führung. Zwischen der elften und 15. Minute gab es auf beiden Seiten jeweils zwei blaue Karten. Bei den Remscheidern mussten Peinke und Ober für zwei Minuten runter, bei der RESG erwischte es Rilhas und Holtzer. Einen Vorteil gab es für beide Mannschaften dadurch nicht. Die Walsumer verpassten es, die Führung zu erhöhen. Stattdessen trafen Julian Peinke (17.) und Alexander Ober (21.) zum 2:2 Halbzeitstand.

Die Remscheider konnten durch Joshua Dutt in der 26. Minute das erste Mal in Führung gehen. Diese egalisierte Sebastian Haas aber mit seinem dritten Treffer zum 3:3 (28.). Nach diesem Tor war der Rekordmeister am Zug und Christopher Berg drehte das Spiel zum 3:4 (31.). Stan Holtzer traf in der 38. Minute zum 3:5 und sicherte seiner Mannschaft wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung. Anstatt diesen clever zu nutzen, wurden weitere Gegentreffer kassiert. Trainer Nusch erklärte sich das Auftreten seiner Mannschaft so: „Wir standen sicher. Haben viele gute Konter gelaufen und denken dann, wir haben alles im Griff und er reichen ein bis zwei Schritte weniger.“

Von der Bande aus bleiben Nusch nicht viele Möglichkeiten, stattdessen musste er mit ansehen, wie die Gastgeber das Spiel erneut drehten. Alexander Ober brachte sein Team auf 4:5 wieder heran. Ein Doppelschlag in der 46. Minute durch Ober und Strieder sorgten für das 6:5. Jetzt war endgültig die Luft raus und Kapitän Yannik Peinke (49.) und Daniel Strieder (50.) machten das Endergebnis von 8:5 für die IGR Remscheid perfekt. Die Enttäuschung war wieder bei allen Akteuren groß. Als Hauptgrund für die Niederlage sah Nusch bei seinem Team: „unseren Kopf.“ Von der Leistung konnten seine Jungs ganz klar mithalten und ein Sieg wäre auch durchaus möglich gewesen.
Die Serie von Auswärtsspielen endet am kommenden Wochenende gegen den RHC Recklinghausen. Zunächst war das Spiel für Samstag, 26. Januar vorgesehen. Die Vester haben zu dem Termin aber ihre Halle nicht, deswegen wird am kommenden Samstag, 19. Januar in Herten der Doppelspieltag ausgespielt. Um 13 Uhr spielen die Damen und um 16 Uhr die Herren.
In Herten soll es dann endlich mit dem ersten Auswärtssieg klappen. Der bisherige Saisonverlauf stellt weder die Fans, noch die Verantwortlichen zufrieden. Gründe zum diskutieren gibt es einige. Zur Jahreshauptversammlung am 27. Februar, im Walsumer Brauhaus finden die Mitglieder oder Nicht-Mitglieder wieder die Gelegenheit dazu. Beginn ist um 20 Uhr.

 

IGR Remscheid: Jonas Langenohl, Joshua Dutt, Fabian Selbach, Julian Peinke, Yannick Peinke ©, Eric Krämer, Alexander Ober, Daniel Strieder, Yannik Lukassen, Micheal Raab 

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Miquel Vila, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Stan Holtzer, Nuno Rilhas, Daniel Quabeck, Leon Brandt, Sebastian Haas,  

Torfolge: 0:1 Haas (6.), 0:2 Haas (14.), 1:2 Peinke (17.), 2:2 Ober (21.), 3:2  Dutt (26.), 3:3 Haas (28.), 3:4  Berg (31.), 3:5 Holtzer (38.), 4:5 Ober (43.), 5:5 Ober (46.), 6:5 Strieder (46.), 7:5 Peinke (49.), 8:5 Strieder (50.)

Teamfouls: IGR: 11 RESG 10. Schiedsrichter: D. Loewe/ T. Sörensen

 

Zeitstrafen: IGR: zweimal zwei Minuten (Peinke/12., Ober/14.) RESG: dreimal zwei Minuten (Rilhas/11., Holtzer/15., Vila/26.)

DRIV-Viertelfinale: RESG-Herren müssen zuhause gegen den RHC Recklinghausen, die Frauen gegen den TuS Nord bestehen

DRIV-Pokal Achtelfinale: Hülser SV Krefeld - RESG Walsum 2:4 (1:2)

Tore der RESG: Xavier Berruezo 3 (21. 26./36.) und Jan Erik Dobbratz 1 (17.).

Im Pokal-Viertelfinale geht es am Sonntag, 16. Februar in heimischer Halle gegen den Liga-Konkurrenten und derzeitigen Tabellenletzten RHC Recklinghausen.

Im DRIV-Viertelfinale treffen die Frauen der RESG treffen am gleichen Tag um 15:30 in Walsum auf den TuS Düsseldorf Nord.

RESG trifft im DRIV-Pokal Achtelfinale auf den ehemaligen Erstligisten

 

Duisburg-Walsum, 14. Dezember 2018 - Die Negativserie soll nach vier Auswärtsniederlagen in Folge unbedingt gestoppt werden. Der Druck ist groß. Der Erstligist und Rekordmeister kann sich beim Zweitligisten HSV Krefeld nur blamieren, bei einem entsprechendem Spielverlauf. Anstoß in der Bonhoeffer Halle ist am Samstag, 15. Dezember, um 19 Uhr.

Für die Krefelder wird es am Samstag ein kompletter Rollhockeytag. Drei Mannschaften wurden für den DRIV-Pokal Wettbewerb gemeldet. Als erstes spielt die zweite Mannschaft vom HSV um 13 Uhr gegen den RSC Cronenberg. Um 16 Uhr spielt die dritte gegen die ERG Iserlohn. Um 19 Uhr spielt dann die erste Mannschaft gegen die RESG Walsum.
Ein Novum im Pokalwettbewerb, dass gleich drei Mannschaften von einem Verein im Achtelfinale antreten werden. Die zweite und dritte werden wohl den Kürzeren ziehen, bei der Konkurrenz. Die erste rechnet sich durchaus Chancen aus, gegen die RESG, die angeschlagen aus der Liga nach Krefeld kommen. Versöhnlich soll es zu gehen, wie auf der Weihnachtsfeier am Mittwoch, als die Rollhockey und Rollkunstlauf Abteilung zusammen in der Halle Beckersloh feierten. Besinnlich wird das Spiel allerdings nicht werden. Der Underdog möchte für eine faustdicke Überraschung sorgen und den Favoriten zum Straucheln bringen.
Der Hallenboden in Hüls war schon immer ein Thema, traditionell tun sich die Gastmannschaften auf diesem rutschigen Boden schwer. Für RESG-Trainer Christopher Nusch spielt das aber keine Rolle: „Am Samstag geht es einzig und allein darum das wir unsere Leistung bringen. Egal welche Verhältnisse auf uns warten."
Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga fiebern die Hülser diesem Spiel ganz besonders entgegen. Zuletzt begegneten sich beide Mannschaft in Krefeld am 27. Januar. Die RESG setzte sich mit 6:2 durch und möchte am Samstag das Ergebnis gerne wiederholen. Trainer Nusch appelliert an sein Team: „Am Samstag muss jeder von uns seine Leistung zeigen. Dann werden wir eine Runde weiterkommen. Wir sind der Favorit, aber das müssen wir auch beweisen. Darauf kommt es an."

Tobias Wahlen wird am Samstag allerdings nicht im Tor stehen, er bekommt eine längere Pause um seine ganzen Verletzungen (Arm, Hand, Knie, Hüfte und Rücken) auszukurieren. Außerhalb vom Rollhockey wird er sich dann fit halten, um im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Die Krefelder möchten ihr Spiel des Jahres nutzen. Im Viertelfinale wartet der RHC Recklinghausen, die per Freilos in die nächste Runde gekommen sind. Die Fans der RESG wünschen sich einen schönen Abschluss für das Rollhockey Jahr 2018.

Kein Glück für die RESG-Teams in Cronenberg

Auswärts beißen die Männer weiterhin auf Granit. In der Liga ist jetzt Pause

RESG-Herren mit 3:5-Niederlage bei den Löwen

Duisburg, 09. Dezember 2018 - Die Fans der RESG Walsum freuen sich auf das kommende Jahr. Dann haben die vielen Auswärtsspiele ein Ende und die Hoffnung ist groß, dass wenigstens zu Hause gepunktet werden kann. Für die Männer war es die vierte Auswärtsniederlage in der Liga hintereinander. Die Damen mühten sich wieder ab, konnten dem Favoriten aber nicht viel entgegensetzen.

 

„Für die wenigen Fans die uns wirklich unterstützten, sowie für uns selber, ist es natürlich nicht schön.“ So kommentierte Christopher Nusch die Niederlagenserie seiner Mannschaft. Der Anschluss an die Spitze ist groß, der Rekordmeister dümpelt im grauen Mittelmaß der Liga herum. Gegen die couragiert spielenden Cronenberger musste sich die RESG am Ende des Spiels geschlagen geben, Spielertrainer Jordi Molet machte mit seinen zwei Treffern in der Schlussphase den Sieg erst perfekt.

Trainer Nusch wünscht sich für seine Mannschaft auch so einen Spieler: „Jordi ist einfach der Spielertyp der uns fehlt. Er macht aus einer halben Chance oder vom Punkt seine Tore und bringt sein Team dadurch zurück ins Spiel.“ Nusch weiß aber auch, was seiner Mannschaft in solchen Begegnungen fehlt: „Manchmal hat man das Gefühl, das Tor könnte leer sein und wir würden nicht treffen. Dies ist seit Jahren unser Problem und das kann man den Jungs auch nicht beibringen. Sie müssen selber daran arbeiten, bei jedem Training, bei jeder Übung, die fast immer mit Torabschluss sind, da muss mehr kommen!“

Cronenbergs Lucas Seidler erzielte in der 13. Minute die 1:0-Führung für die Bergischen. In einer vollen Alfred-Henkels-Halle fieberten die Zuschauer leidenschaftlich mit. Chancen auf beiden Seiten gab es genug, beide Torhüter verhinderten aber zur Pause mehr Tore. Christopher Nusch hatte in der Halbzeit aber zunächst die richtigen Worte für sein Team gefunden. Miquel Vila drehte mit einem Doppelschlag in der 31. und 35. Minute das Spiel zum 2:1. Christopher Berg konnte sogar auf 3:1 erhöhen.

Die Fans der RESG sahen sich schon auf der Siegesstraße. Jordi Molet konnte in der 39. Minute aber auf 2:3 verkürzen. Lucas Seidler machte dann mit seinem zweiten Treffer, zwei Minuten später, den Ausgleich zum 3:3 perfekt. Die Walsumer rannten jetzt weiter an, fanden aber keine Mittel, um Fynn Hilbertz im RSC-Tor zu überwinden. Stattdessen war Molet für sein Team wieder der wichtige Garant und drehte das Spiel mit einem herrlichen Treffer zum 4:3. Nach einer blauen Karte an Vila, trat Molet den fälligen Penalty. Der Kapitän ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und machte den Endstand zum 5:3 perfekt.
Mit hängenden Köpfen gingen die Spieler der RESG vom Parkett. Trotz vollem Kader hatte es gegen den Rivalen für einen Erfolg wieder nicht gereicht. Trainer Nusch war vollkommen bedient und kann die Spielweise nicht nachvollziehen: „Wir lassen den Gegner am Leben, um es mal anders zu formulieren, das ist unser Riesen Problem. Wir nutzen unsere vielen guten Möglichkeiten nicht und geben dem Gegner so die Chance mit einem Tor zurück ins Spiel zu kommen. Die Chancen Verwertung ist eine Katastrophe!“

Miquel Vila freut sich hier zusammen mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer zum 1:1. Am Ende reichte es trotz einer 3:1-Führung nicht für einen Sieg. Fotos Michael Simon

RESG Walsum: Tobias Wahlen ©, Miquel Vila, Christopher Berg, Jan Dobbratz, Xavier Berruezo, Stan Holtzer, Nuno Rilhas, Daniel Quabeck, Leon Brandt, Sebastian Haas, Pedro Queiros 

Torfolge: 1:0 Seidler (13.), 1:1 Vila (31.), 1:2 Vila (35.), 1:3 Berg, 2:3 Molet (39.), 3:3 Seidler (41.), 4:3 Molet (43.), 5:3 Molet. Teamfouls: RSC 9 RESG 6



Am Samstag 12. Januar 2019 geht es für die Roten Teufel mit dem Auswärtsspiel bei der IGR Remscheid weiter. Das Team muss weiter an sich arbeiten, um zumindest noch einen Europapokal Platz zu erreichen. Die Bilanz nach sieben Ligaspielen ist katastrophal. Sechs Punkte konnten erst geholt werden, zwei Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber.
Trotz allem könnte es noch einen versöhnlichen Abschluss geben. Am kommenden Samstag spielt die RESG um 19 Uhr im DRIV-Pokal Achtelfinale beim Zweitligisten HSV Krefeld. Mit einem Sieg würden sich die Feiertage entspannter gestalten. Der Druck ist da und der Favorit ist mehr als gefordert.

 

 

Cronenbergs Frauen schlagen RESG Walsum 3:1

Um 18 Uhr durften dann noch die Damen der RESG ran. Sie versuchten ihr Bestes um beim Favoriten mithalten zu können. Für die beiden Schwestern Anna und Friederike Kaub war es ein besonderes Spiel. Beide haben in Cronenberg gespielt und freuten sich auf das Duell mit ihren ehemaligen Mitspielern. 3:1 hieß es am Ende und es war wieder ein knappes Ergebnis gewesen, Anna Kaub kommentierte das Spiel so: „Wir haben den Ball einfach nicht ins Tor bekommen.“

Chancen waren mehr als genug da und so rächte es sich, wenn man den Ball vorne nicht rein bekommt. Der RSC ging mit einer knappen 1:0 Halbzeitführung in die Pause. Lea Seidler traf in der fünften Spielminute schon zur Führung. Spielertrainerin Silvia Romero sah die Fehler für die Niederlage in der Defensive: „Wir haben hinten einfach zu viele Fehler gemacht und haben die Cronenberger zum Tore schießen eingeladen.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichener aber um das Spiel zu drehen war es für uns schon zu spät gewesen. Nach dem Spiel waren wir alle enttäuscht, wir wissen einfach, dass wir mehr können. Hannah Thiel und erneut Lea Seidler erhöhten in der zweiten Spielhälfte noch auf 3:0. Den Anschlusstreffer der RESG erzielte Silvia Romero. Für das Jahr 2019 wollen die Damen endlich die ersten drei Punkte holen und in der Winterpause weiter an sich arbeiten.

RSC Cronenberg: Annika Gouder de Beauregard, Lara Immer – Marie Tacke, Hannah Thiel, Joana Spiecker, Julia Rüger, Lara Seidler, Lilli Dicke, Lea Seidler, Nina Fichtner. 

RESG Walsum: Luciana Freitag, Anna Kaub, Silvia Romero, Friederike Kaub, Lisa-Marie Dobbratz, Sina Fernane. 

Torfolge: 1:0 Seidler, 2:0 Thiel, 3:0 Seidler, 3:1 Romero

Die Walsumerinnen Friederike Kaub und Lisa Dobbratz hatten zusammen mit ihrer Keeperin Luciana Freitag gegen die Croneberger das Nachsehen.

 

 

Löwen gegen Rote Teufel -wie immer ein Prestigeduell

Torwart Tobias Wahlen wird Nationalmannschaftstrainer

RSC Cronenberg – RESG Walsum  

Duisburg, 07. Dezember 2018 - Beide Teams der RESG Walsum müssen am Samstag beim RSC Cronenberg ran. Das Duell der ewigen Rivalen steht an. Beide Teams haben die meisten Meistertitel in der Rollhockey-Bundesliga gesammelt (Walsum 16, Cronenberg 13). Das Duell der Altmeister wird auch an diesem Samstag die Zuschauer begeistern. Anstoß bei den Männern in der Alfred-Henkels-Halle ist um 15.30 Uhr, die Damen spielen um 18 Uhr.

Ob sich diese Rivalität auch auf die Damen überträgt, wird sich zeigen, schließlich wird es das erste Duell sein. Beide Mannschaften mussten am letzten Spieltag eine Niederlage verdauen. Die RESG musste in Iserlohn antreten, hielt zumindest in der ersten Halbzeit sehr gut mit und musste sich am Ende mit 6:2 geschlagen geben. Die Cronenberger verloren ihr Derby zuhause gegen die Moskitos Wuppertal mit 2:5. Die Tabelle bei den Frauen sagt über die Qualität der Liga schon einiges aus. Die Cronenberger stehen aktuell mit neun Punkten auf Platz drei, Walsum hat in vier Spielen zwei Punkte geholt und ist Vorletzter. Spielertrainierin Silvia Romero sieht die gute Entwicklung ihres Teams und erwartet von ihrer Mannschaft wieder das Maximum an Leistung.

Für beide Mannschaften ist es das letzte Ligaspiel in diesem Jahr. Die Damen verabschieden sich danach in die Winterpause. Für die Männer geht es am 15. Dezember in Krefeld noch um den Einzug in die nächste DRIV-Pokal Runde. Für Trainer Nusch war es eine Erleichterung, mal drei Spiele hintereinander zu spielen: „Das ist natürlich alles nicht ideal mit dem Spielplan in dieser Saison. Zwei Spiele, dann Weihnachtspause, wo wir wegen der Stadt Duisburg nicht trainieren können und im nächsten Jahr geht es so unrund weiter.“

Als Ausrede lässt er diesen Umstand natürlich nicht gelten. Nach der deutlichen Niederlage in Iserlohn wollen die Roten Teufel wieder angreifen und sich mit einem Sieg in die Liga-Pause verabschieden. Ohne personelle Probleme reist die RESG ins Bergische Land: „Wir werden am Samstag mal wieder alle Spieler an Bord haben. Wir können also jedes Tempo mitgehen und so die Konzentration hochhalten, das haben die Jungs in den Spielen, wo wir komplett waren, jedes Mal bewiesen.“

Die Cronenberger befinden sich weiter im Umbruch, junge Spieler sollen die altgedienten ersetzen. Für die Gastgeber geht es darum, den Kontakt zur Spitze herzustellen. Die RESG möchte sich rehabilitieren und das Jahr versöhnlich abschließen. Trainer Nusch weiß natürlich, womit sein Team zu rechnen hat: „Sie sind hoch motiviert, jung und hungrig. Ich erwarte ein Spiel mit hohem Tempo und vielen Torchancen auf beiden Seiten.“

 

Tobias Wahlen und die neue Herausforderung als Nationaltrainer
Für Torwart Tobias Wahlen (RESG-Foto 2012) wird es eine verrückte Begegnung werden. Anfang der Woche gab der Verband bekannt, dass Wahlen zusammen mit Ralph Stenger die Herren-Nationalmannschaft trainieren soll. Cronenbergs Spielertrainer Jordi Molet betreute vorher das Team. Wahlen möchte am Samstag das Gespräch mit seinem Vorgänger suchen, um Klarheit zu schaffen.

Auf dem Platz wird es wieder ein spannendes Duell zwischen beiden Kontrahenten geben. Trainer Nusch freut sich für seinen Torwart: „Tobi hat es sich verdient, den großen Teil der Truppe, die er seit der U17 betreut, weiter trainieren zu dürfen. Mit vier bis fünf älteren Top Spielern wird er eine Top Mannschaft, mit vielen taktischen Einflüssen aus Walsum, aufbauen können. Ich denk, Tobi verkörpert unsere Philosophie, die wir im Verein verfolgen perfekt.“ Wahlen möchte vermutlich seine Spielerlaufbahn im kommenden Jahr beenden.