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Mechanik und Menschlichkeit.
Eva Aeppli und Jean Tinguely
Zum 100. Geburtstag
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Laufzeit: 23. März bis 24. August 2025
Eröffnung: Samstag, 22. März, 16 Uhr
Duisburg, 20. März 2025 -
Das Lehmbruck Museum präsentiert anlässlich des 100.
Geburtstags die weltweit erste umfassende Ausstellung von
Jean Tinguely (1925-1991) und Eva Aeppli (1925-2015). Der
Lehmbruck-Preisträger Jean Tinguely, bekannt für seine
kinetischen Skulpturen und seinen innovativen Umgang mit
gefundenen Materialien, trifft auf Eva Aeppli, eine
Künstlerin, die es mit ihren handgenähten Figuren vermag,
eine berührende Menschlichkeit einzufangen.

Die Ausstellung stellt das Verhältnis zwischen Mensch und
Maschine in den Fokus, das beide auf spielerische und
zugleich kritische Weise geprägt haben.

links: Eva Aeppli, Aurevoir/Auf Wiedersehen, 1962,
Galerie Michael Haas, © Susanne Gyger, Luzern, Foto:
Christoph Reichwein
rechts: Eva Aeppli, Groupe de 48/48erGruppe, 1969-70,
Moderna Museet, Stockholm, © Susanne Gyger, Luzern, Foto:
Christoph Reichwein
Eva Aeppli, Jean Tinguely, Erste Hexe, 1990-91,
Galerie Michael Haas, © Susanne Gyger, Luzern, VG
Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Thomas
Köster/KunstArztPraxis.de
Der Titel der Ausstellung „Mechanik und
Menschlichkeit“ wirft eine vermeintlich einfache Frage
auf: Kann eine Maschine menschlich sein? Wieviel
Menschliches ist in einer Maschine und wie viel
Maschinelles ist dem Menschen eigen?
Diese
vertrackte Beziehung prägt unsere Gesellschaft bis heute.
Angesichts der Vernichtungsmaschinerien der beiden
Weltkriege bekommen diese Themen im Europa der
Nachkriegszeit (und auch heute wieder) eine besondere
Brisanz. Was macht den Menschen aus, dem auch eine
zerstörerische Unmenschlichkeit zu eigen ist?
Eva Aeppli und Jean Tinguely werden beide 1925 in der
Schweiz geboren (Aeppli am 2. Mai in Zofingen, Tinguely
am 22. Mai in Freiburg im Üechtland).
Sie
wachsen in Basel auf und lernen sich Mitte der
1940er-Jahre auf der Kunstgewerbeschule kennen. Sie
verbringen rund zwölf Jahre ihres Lebens zusammen. Es
sind wichtige Jahre ihrer künstlerischen Entwicklung, die
ihr weiteres Leben und Schaffen prägen. Entscheidend für
ihr Werk ist der gemeinsame Umzug nach Paris im Jahr
1953. In dieser Zeit entfaltet sich ihr rebellischer
Sinn, mit dem sie Kunst und Gesellschaft verändern.
Es entstehen Tinguelys ikonischen
Maschinenskulpturen, für die er weltweit bekannt wird.
Zeitgleich entwirft Aeppli ihre feingearbeiteten
Stofffiguren, die in der Kunstgeschichte ohne Vorbild
sind. Sie zeigen die außergewöhnliche Fähigkeit der
Künstlerin, Komik und tiefen Ernst miteinander zu
verbinden. So spiegeln sie die innere Zerrissenheit des
Menschen zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Sowohl Aeppli
als auch Tinguely, die von 1951 bis 1960 verheiratet
waren, verarbeiten in ihren Werken die Erfahrungen des
Zweiten Weltkriegs und rebellieren gegen die Macht der
Maschinen, die unser Leben bestimmen.
1953 zieht das Paar nach Paris in ein Atelier
in der heute legendären Künstlerkolonie Impasse Ronsin im
Quartier Montparnasse. In der pulsierenden Kunstszene der
Metropole beginnt Tinguely kleine Motoren in seine Werke
zu integrieren. Aeppli fertigt in dieser Zeit ihre ersten
selbstgenähten Handpuppen. Tinguely erinnert sich später,
wie sehr sie ihn in dieser frühen Zeit antrieb: »Ohne Eva
Aeppli, meine erste weibliche Kollegin und meine erste
Gattin, hätte ich nie funktioniert« [...] »Die Begegnung
mit Eva war […] für mich entscheidend: Diese Frau hat
mich einfach geführt, sie hat es verstanden, mich aus mir
selbst herauszuholen, mich zu strukturieren.«
1954 finden ihre ersten Ausstellungen in Paris statt.
Für Tinguely markiert dies den Beginn einer großen
Karriere. Mit seinen Maschinenskulpturen aus gefundenen
Materialien und Schrott definiert er die Regeln der Kunst
neu. Seine Werke wachsen schon bald ins Monumentale und
durchbrechen die Grenzen zur Alltagswelt. 1976 erhält
Jean Tinguely in Duisburg den Wilhelm-Lehmbruck-Preis für
sein künstlerisches Werk, mit dem er unsere Beziehung zur
Maschine verändert und „menschlicher“ gemacht hat.
Mitte der 1960er-Jahre entstehen die
ersten lebensgroßen Stofffiguren von Eva Aeppli.
Technisch sind sie eine Weiterentwicklung ihrer frühen
Handpuppen, künstlerisch entfalten sie eine völlig neue
Wirkung. Die seidenen Köpfe formt Aeppli zu plastischen
Objekten und verleiht ihnen durch feine Nähte einen
besonderen Ausdruck. Nach ihren Einzelfiguren entstehen
ganze Gruppen, die entweder auf Stühlen sitzen oder frei
im Raum stehen.
Ihre monumentalste
Installation Groupe de 48 (48er-Gruppe, 1969/70) ist ein
Epochenwerk. Sie besticht durch ihre ergreifende Präsenz:
Die lebensgroßen Figuren, in schwarze, samtene Gewänder
gehüllt, erheben sich kraftvoll im Raum. Sie formieren
sich zu einer Einheit, die ein gemeinsames Ziel verfolgt.
Die theatrale Installation hat die ästhetische Kraft, zum
ikonischen Ausdruck der Nachkriegszeit zu werden.
Denn in ihr spiegelt sich Widerstand und
Rebellion. Sie steht beispielhaft – gleichwohl
einzigartig in ihrer Form – für die Aufbruch- und
Protestbewegung der späten 1960er-und 1970er-Jahre, für
die Auflehnung gegen die verbliebenen Strukturen des
totalitären Regimes und gegen eine Geisteshaltung, die zu
Gewalt und Unterdrückung führt.

links: Jean Tinguely, Méta-Matic No. 10, 1959, Museum
Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle/Ein
Kulturengagement von Roche, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025,
Foto: Christoph Reichwein
rechts: Jean Tinguely, Miostar No. 2, 1974,
Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle/Ein
Kulturengagement von Roche, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025,
Foto: Thomas Köster/KunstArztPraxis.de
Ein Höhepunkt der Ausstellung sind die
Gemeinschaftswerke von Eva Aeppli und Jean Tinguely, die
bislang kaum bekannt sind. 1990 schaffen die beiden 13
großformatige Installationen, die die mechanischen
Skulpturen Tinguelys mit den ausdrucksstarken Figuren
Aepplis verbinden. Unter dem Titel „Collaboration“ wurden
sie 1991 in der Baseler Galerie Littmann präsentiert.
Es sind fantastische Maschinenwesen, in denen
sich ihr Sinn für das Groteske und das Makabre entfaltet.
Inspiriert vom Ausnahmezustand der Fasnacht inszenieren
Aeppli und Tinguely das Schaurige, das uns in den Bann
zieht, und hebeln es mit Humor gemeinsam aus. In ihrem
Gemeinschaftswerk trifft sich das Vergnügen an der
Revolte und dem Rebellischen, das beide miteinander
teilen.
Ihr spätes Gemeinschaftswerk, das
kurz vor dem Tod Tinguelys entsteht, ist Ergebnis ihres
unbändigen Freiheitswillens. Mit ihren Werken
überschreiten sie Grenzen – die Grenzen der Kunst, die
Grenzen der bürgerlichen Konventionen und die Grenzen des
sogenannten „guten Geschmacks“.
In ihrer
Gratwanderung zwischen Jahrmarktästhetik und Kunst nehmen
sie sich jede Freiheit. Die mit Menschen bestückten
Apparate stehen paradigmatisch für die Freiheit, sich
über den Tod lustig zu machen.
Die Ausstellung und die begleitende Publikation
leisten Pionierarbeit, denn sowohl das Gemeinschaftswerk
als auch das Werk Eva Aepplis ist europaweit und auch
weltweit nur wenig bekannt.
Mit 76 Werken (37
von Eva Aeppli, 25 von Jean Tinguely, 9
Gemeinschaftswerken und 5 Kollaborationen mit anderen
Künstlerinnen und Künstlern) präsentieren sie die
bedeutendsten Schaffensphasen Tinguelys und Aepplis
umfassend. Ausstellung und Publikation rücken Aepplis
Werke in den Fokus und verschaffen damit einer bisher
lange nur wenig beachteten Künstlerin die angemessene
Sichtbarkeit.

links: Eva Aeppli, Die Planeten (zehnteiliger Zyklus)
Sonne; Mond; Merkur; Venus; Mars; Jupiter, 1975-67,
Moderna Museet, Stockholm, Schenkung der Künstlerin, ©
Susanne Gyger, Luzern, Foto: Thomas
Köster/KunstArztPraxis.de
rechts: Eva Aeppli, Les Amoureux/Die Liebenden,
1988-89, Moderna Museet, Stockholm, © Susanne Gyger,
Luzern, Foto: Thomas Köster/KunstArztPraxis.de
Die Synergie zwischen Tinguelys und Aepplis Schaffen
bildet den Grundstein für die Vermittlung der
Ausstellung. Tinguely und Eva Aeppli werden 2025 zwar 100
Jahre alt, ihre Themen und Ansichten sind jedoch
aktueller denn je. Ihre Werke finden neue Formen für das
Spiel zwischen Mensch und Maschine, das wir jeden Tag
erleben. So stehen in der Vermittlung die Interaktion und
der Dialog der Werke mit den Besuchenden sowie die Freude
am Entdecken neuer Dinge im Mittelpunkt.
Die
Themen Nachhaltigkeit, Wandel und Vergänglichkeit
schaffen zahlreiche Bezüge zur eigenen Lebensrealität.
Die Ausstellung wird gefördert von dem Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen, dem Landschaftsverband Rheinland
(LVR), der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von
Siemens Kunststiftung, der duisport – Duisburger Hafen AG
und den Duisburger Akzenten.

links: Jean Tinguely, Maschinenbar (Detail), 1960-85,
Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle/
Ein Kulturengagement von Roche, © VG Bild-Kunst, Bonn
2025, Foto: Thomas Köster/KunstArztPraxis.de
rechts: Eva Aeppli, Jean Tinguely,
Kerzenhalter mit drei Larven, um 1990, Kunstmuseum
Solothurn, Schenkung Josef Imhof und Ursula Winkler
Imhof, © Susanne Gyger, Luzern, VG Bild-Kunst, Bonn 2025,
Foto: Thomas Köster/KunstArztPraxis.de
Statements der Partner und Förderinnen
und Förderer:
Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely, Basel
„Tinguely hat mit seiner Kunst die Betrachtenden
bewegt. Für ihn und seine Generation war zentral, dass
ihre Kunst in die Breite wirkt; es ging ihm um
gesellschaftlich relevante Kunst. Tinguely hat viele
zeitlose, im Alltag bedeutsame Themen bearbeitet – das
Verhältnis Mensch und Maschine, Zeitlichkeit, die Rolle
des Zufalls und die Bedeutung des Spiels, Sinnlichkeit,
Konsumkritik, Leben und Tod.
Es sind alles
Themen, die eine wunderbare Basis bieten für ein
aktuelles und zukunftsweisendes Programm am Museum
Tinguely. Moving Art ist unsere Kernkompetenz.“
Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt
Duisburg
„Die Ausstellung Mechanik und Menschlichkeit stellt
einen besonderen Höhepunkt in der Geschichte des
Lehmbruck Museums und der Stadt Duisburg dar. Es ist die
weltweit erste umfassende Ausstellung des Künstlerpaars
Jean Tinguely und Eva Aeppli. Sie vereint das Werk eines
international bekannten Bildhauers mit den Skulpturen
einer Künstlerin, die lange Zeit nur einem kleinen Kreis
bekannt war.
In unserer Ausstellung, die wir
zu den 100. Geburtstagen beider Persönlichkeiten
ausrichten, feiern wir also nicht nur Jean Tinguely, der
als Träger des Wilhelm-Lehmbruck-Preises tief in der
kulturellen Geschichte unserer Stadt verankert ist,
sondern leisten zugleich Pionierarbeit, um dem Werk von
Eva Aeppli wohlverdiente Sichtbarkeit zu verschaffen.“
Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der
Landschaftsversammlung Rheinland
„Die einzigartigen Werke Aepplis und Tinguelys
zeichnen sich durch ihre Menschlichkeit aus. Sie bestehen
aus Materialien und Elementen, die uns vertraut sind.
Ihre Bedeutung erschließt sich uns deshalb ohne viele
Worte – das ist die Qualität großer Kunst. Das Rheinland
hat Tinguely und Aeppli schon früh einen Raum zur
Entfaltung geboten und gab ihnen die Möglichkeit, ihre
Ideen umzusetzen.
Umso schöner ist es, dass diese
Ausstellung hier in Duisburg nun der Auftakt des 100.
Geburtstagsjahres beider ist. Der Landschaftsverband
Rheinland unterstützt diese Ausstellung mit großer
Überzeugung.“
Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der
Kulturstiftung der Länder
„Mit dieser Doppelausstellung trägt das Lehmbruck
Museum dazu bei, dass die Werke Eva Aepplis endlich die
ihnen gebührende Würdigung erhalten.
Bis in
die jüngste Vergangenheit wurden Künstlerinnen durch die
Ankaufs- und Ausstellungspolitik der meisten Museen
benachteiligt. Ich freue mich, dass die Kulturstiftung
der Länder in den vergangenen Jahren zahlreiche
Ausstellungsvorhaben unterstützen konnte, deren Ziel es
ist, dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken. Die erste
umfassende Präsentation des Gemeinschaftswerks von
Tinguely und Aeppli ermöglicht es, das künstlerische
Schaffen beider in einem neuen Kontext zu betrachten.“
Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär der
Ernst von Siemens Kunststiftung
„Gerade heute, im Jahr 2025, haben die Werke von
Tinguely und Aeppli eine ungebrochene Wirkung – umso
unverständlicher ist es, dass vor allem die Arbeiten von
Eva Aeppli so lange unerforscht bleiben konnten. Ich
freue mich mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, diese
Ausstellung und den Katalog zu unterstützen, die das
außergewöhnliche künstlerische Erbe von Eva Aeppli und
Jean Tinguely würdigen.“
Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck Museums
„In ihrem Vergnügen an der Revolte und dem
Rebellischen treffen sich die Werke von Eva Aeppli und
Jean Tinguely. Eros und Thanatos - der Lebenstrieb und
der Todestrieb gehen in ihrem Gemeinschaftswerk eine
seltene Allianz ein.“
Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der
duisport – Duisburger Hafen AG
„Bewegung und Veränderung sind die prägenden Merkmale
unserer Zeit. Es sind auch die Eigenschaften, die das
Werk von Tinguely und Aeppli mit dem Kern unserer Arbeit
hier im Duisburger Hafen verbinden. Es freut mich daher
sehr, dass wir die Ausstellung mit dem Transport der
wertvollen Leihgaben aus ganz Europa unterstützen können.
Aus dem Museum Tinguely in Basel reisen über 40
prominente Werke nach Duisburg, und das Moderna Museet in
Stockholm stellt einige der bedeutendsten Skulpturen von
Eva Aeppli zur Verfügung. Diese internationalen
Kooperationen mit renommierten Institutionen aus ganz
Europa machen die Ausstellung zu einem Ereignis von
weltweiter Strahlkraft.“

links: Jean Tinguely, Cenodoxus, 1981, Helvetia
Kunstsammlung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto:
Christoph Reichwein
rechts: Eva Aeppli, La Table / Die Tafel, 1965-67,
Moderna Museet, Stockholm, © Susanne Gyger, Luzern, Foto:
Christoph Reichwein
Katalog
Der begleitende Katalog mit Texten von Dr. Söke
Dinkla, Roland Wetzel, Anne Groh, Sarah Louisa Henn sowie
Barbara Räderscheidt im Gespräch mit Daniel Spoerri
präsentiert erstmals das individuelle und gemeinsame Werk
des Paares umfassend. Anhand von Schlüsselwerken zeichnet
die Publikation ihre künstlerische Entwicklung nach – von
Tinguelys frühen kinetischen Reliefs über Aepplis
lebensgroßen Figuren bis zu ihrem späten
Gemeinschaftswerk, das die Ideenwelten der beiden
vereint.
168 Seiten, 122 Abbildungen, Preis: 24 €
Begleitprogramm
Begleitend zur Ausstellung lädt das Lehmbruck
Museum zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. Aktuelle
Informationen werden auf der Website des Lehmbruck
Museums (www.lehmbruckmuseum.de) veröffentlicht.
Feste
· Sonntag, 23. März, 11 bis 17 Uhr
Lauschen und Staunen – ein Familientag mit Eva und
Jean
· Freitag, 1. August, 11 bis 17 Uhr
Schnitterfest
· Sonntag, 24. August, 11 bis 17 Uhr
Sparda-Sommerfest
Lesungen und Ausstellungsgespräche
· Mittwoch, 30. April, 18 Uhr
Niklaus Talman: „Die Tinguely-Clique“
· Donnerstag, 15. Mai, 18 Uhr Dominik
Müller: „Jean Tinguely – Motor der Kunst“
· Donnerstag, 12. Juni, 17 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Prof. Dr. Georg Imdahl und
Dr. Söke Dinkla
Kuratorinnenführungen
· Freitag, 25. April, 17.30 Uhr
„Eva Aeppli und Jean Tinguely – ein ungleiches
Künstlerpaar?“, mit Dr. Söke Dinkla
· Samstag, 31. Mai, 14 Uhr
„Rebellion gegen den Tod“, mit Anne Groh
Weltweite Veranstaltungen zu Jean Tinguelys 100.
Geburtstag finden Sie auf der Website tinguely100.com.
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MKM Museum Küppersmühle:
Maler, Diebe und Gesindel |
Eine Ausstellung mit Werken von Dieter
Krieg.
Laufzeit: 26. März bis 24. August 2025
Duisburg, 19. März 2025 - Das MKM Museum Küppersmühle für
Moderne Kunst in Duisburg präsentiert „Maler, Diebe und
Gesindel“ - eine Ausstellung des bedeutenden deutschen
Künstlers Dieter Krieg (1937-2005). Er zählt zu den
wichtigsten deutschen Malern der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts und schrieb als Vertreter der Neuen Figuration
Kunstgeschichte.

Die umfassende Übersichtsausstellung im MKM Museum
Küppersmühle legt einen besonderen Schwerpunkt auf das
Spätwerk des Künstlers mit Werken aus den 80er und 90er
Jahren. Sein künstlerischer Rang ist in der Fachwelt nach
wie vor unumstritten, auch wenn er heute in der
Öffentlichkeit weitgehend vergessen ist. Mit der Ausstellung
„Maler, Diebe und Gesindel“ wollen wir dem entgegenwirken.
Ausstellungseröffnung: Montag, 24. März um 19
Uhr Es sprechen: Walter Smerling, Direktor MKM Museum
Küppersmühle Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstandes
der National-Bank AG Christiane Friese, Stiftung Dieter
Krieg Dieter Nuhr, Kabarettist und Künstler
Ein
besonderes Erkennungsmerkmal seiner expressiven und
kraftvollen Kunst sind die extremen Formate seiner in
heftiger Malweise ausgeführten Gemälde. Dieter Krieg nahm
den großen Erfolg der „Neuen Wilden“ in den 1980er-Jahren
vorweg. Die Auswahl dieser Ausstellung demonstriert dies mit
Schriftbildern und monumentalen Darstellungen von banalen
Alltagsgegenständen wie Spiegeleiern, Koteletts,
Duschvorhängen, Kerzen und anderem.

In seiner Malerei wird neben ihrer
verführerisch-sinnlichen Qualität die Fragwürdigkeit der
Darstellbarkeit von Dingen besonders deutlich. Krieg war ein
obsessiver Leser, und seine Malerei ist geprägt durch eine
Affinität zur Literatur seiner Zeit von Sartre und Beckett
bis zu Peter Handke und den körperlichen Akt des Schreibens,
der zu einem weiteren Motiv der Gemälde wird.
Dieter Krieg, der an der Karlsruher Kunstakademie bei HAP
Grieshaber studierte, erregte bereits in den 1960er Jahren
durch seinen radikalen Malstil Aufsehen. Schon 1966 erhielt
er für seine bis zur Unkenntlichkeit verschnürten und
bandagierten Körperdarstellungen den deutschen Preis der
Jugend in Baden-Baden. 1978 vertrat er Deutschland auf der
Biennale in Venedig.
Als Professor an der
Kunstakademie Düsseldorf beeinflusste er eine ganze
Generation jüngerer Künstlerinnen und Künstler. Wenige
Wochen vor der Eröffnung hat eine Gruppe von Experten die
Aktualität dieses herausragenden Künstlers intensiv
diskutiert.
Der Gedankenaustausch zwischen dem
Intendanten des Kunstmuseums Bonn, Stephan Berg, dem
Vorsitzenden der Stiftung Dieter Krieg, Klaus Gerrit Friese,
der Direktorin des Neuen Museum Nürnberg, Simone Schimpf,
dem Autor, Filmemacher und Kurator Heinz-Norbert Jocks, dem
Kurator Kay Heymer sowie Walter Smerling, dem Direktor des
Museum Küppersmühle, ist dem Ziel gewidmet, das Schaffen des
Künstlers wieder stärker in das Bewusstsein der
Öffentlichkeit zu rücken.
Das Gespräch ist im
Ausstellungskatalog abgedruckt. „Die Ausstellung
demonstriert die anhaltende Aktualität und Verführungskraft
von Dieter Kriegs Malerei. […] Wenn die Realität eine Form
der Entzauberung ist, wenn die Zäune umgerissen gehören,
damit neue Erlebnisse und andere Formen der Messung möglich
sind, dann kann die Malerei nur die Dürftigkeit des eigenen
Genügens an diesem Anspruch protokollieren. Sie soll nicht
so tun, sagt Krieg, als wüsste sie es besser.
Als hätte sie einen Durchblick. Sie soll ihre Ungewissheit
ins Zentrum stellen, ohne sich dabei in unbeschreibliche
Abstraktion zu flüchten. Denn wir alle leben ja von der
vorgetäuschten Wirklichkeit, warum also suggerieren, wir
würden sie nicht kennen.“ (Simon Strauß, im
Ausstellungskatalog „Maler, Diebe und Gesindel“)
Der
Katalog zu Ausstellung erscheint im Wienand Verlag, Köln,
inkl. zahlreicher Installationsund Werkansichten sowie
Beiträgen von Simon Strauß, Thomas A. Lange und Walter
Smerling sowie einem Gespräch über Dieter Krieg zwischen
Stephan Berg, Klaus Gerrit Friese, Simone Schimpf,
Heinz-Norbert Jocks, Kay Heymer und Walter Smerling. Format
29 x 27 cm, 160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
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Familientag mit Eva und Jean “Lauschen und Staunen” |
Duisburg, 18. März 2025 - Direkt zu
Beginn der neuen Ausstellung „Mechanik und
Menschlichkeit. Eva Aeppli und Jean Tinguely“
veranstaltet das Lehmbruck Museum einen Familientag, bei
dem die Besuchenden im Rahmen von Führungen und Workshops
die faszinierende Welt des Paares kennenlernen können.
Besonderes Highlight ist die Führung um 13 Uhr mit
dem Restaurator des Museum Tinguely Jean-Marc Gaillard.
Er war einer der letzten Assistenten Tinguelys und
arbeitete eng mit dem Künstler zusammen. In der Führung
lässt er die interessierten Besuchenden an seinen mehr
als 20 Jahren Erfahrung teilhaben! Den ganzen Tag
gilt: Pay What You Want! Vollständiges Programm:
11.30-12.30 Uhr/15-16 Uhr Familienführung:
„Familien-Lausch-Führung“ 12.30-13 Uhr/14-14.30 Uhr
„Täuschung und Realität“ - Magische Performance mit Eva
Henning 13-14 Uhr „Mechanik und Technik“ – Führung
mit Jean-Marc Gaillard 12 bis 15 Uhr Workshops:
Kinetische Wnadbilder mit Friederike Winkler /
Geisterwesen und Schrottmaschinen mit Sabine Bazan
15-16 Uhr Robo Gym – Workshop

Aktion vor Jean Tinguely, Das Kleine Männchen, 1981, © VG
Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Museum
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Öffentliche Sonntagsführung
„Highlights der Sammlung“ und Kunst im Doppelpack
„Druckwerkstatt“
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Duisburg, 12. März 2025 - Am Sonntag,
16. März, bietet sich noch einmal die Gelegenheit, im
Rahmen der öffentlichen Sonntagsführung um 11.30 Uhr die
Sammlung des Lehmbruck Museums besser kennen zu lernen.
Für Familien mit Kleinkindern gibt es
außerdem das Format „Kunst im Doppelpack“ um 14 Uhr, das
speziell auf die Bedürfnisse der kleinen
Museumsbesuchenden zugeschnitten ist.
ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG Das Lehmbruck Museum ist
eines der führenden Museen für Skulptur in Europa. In der
Dauerausstellung werden Meister:innen der Bildhauerei wie
Rebecca Horn, Alicja Kwade, Alberto Giacometti und
Anthony Gormley präsentiert. In der öffentlichen
Sonntagsführung um 11.30 Uhr bietet sich die Gelegenheit,
mehr über die hochkarätigen Werke der Sammlung zu
erfahren.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum
Eintrittsgeld: 6 €/erm. 4 €). Interessierten
Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die
Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im
Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung
telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.

Öffentliche Sonntagsführung: Blick in den Lehmbruck
Flügel, Foto: Dennis Stratmann
KUNST IM DOPPELPACK Das beliebte Format „Kunst im
Doppelpack“ findet diesen Sonntag erneut um 14 Uhr statt.
Hier können Familien mit Kindern im Alter von 1 bis 3
Jahren eine Auszeit im Lehmbruck Museum genießen. Jede
Führung ist auf Familien ausgerichtet – gemeinsam werden
künstlerische Erfahrungen gemacht und sich ausgetauscht.
Bei Bedarf kann gestillt, gefüttert und gewickelt werden.
Im Anschluss geht es in das Atelier der
Kunstvermittlung: Gemeinsam werden, unter Anleitung der
Kunstvermittlerin Christine Lutz, Drucke erstellt.
Teilnahme: 12 € (10 % Ermäßigung mit der Duisburger
Familienkarte). Anmeldung: Telefonisch unter 0203 283
2195 (Di., Do., Fr. 10-13 Uhr; Mi. 14-17 Uhr) oder per
E-Mail an
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Kunst im Doppelpack: Foto: Frank Vinken
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Duisburger Akzente 2025 mit hochkarätigem Literaturprogramm |
Duisburg, 5. März 2025 - Ein
breitgefächertes Literaturprogramm greift das diesjährige
Thema der 46. Duisburger Akzente „SEIN und SCHEIN“ auf.
Die Stadtbibliothek und der „Verein für Literatur
Duisburg“ haben ein vielfältiges Angebot
zusammengestellt. Alle Veranstaltungen finden in der
Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26, statt.
46.
Duisburger Aktente 2025
Die Lesungen sind jeweils von 20 bis 22 Uhr. Zum
Auftakt am Dienstag, 18. März, ist der Bochumer
Revier-Autor Frank Goosen mit einem eigens für den Abend
zusammengestellten Programm zu Gast. In „Mein Ich und
seine Bücher“ liefert er einen Überblick über sein
literarisches Schaffen. Am Freitag, 21. März, stellt
Autorin Olga Grjasnowa im Gespräch mit Wolfgang Schwarzer
ihren Roman „Juli August September“ vor.
In
diesem schildert sie die Geschichte „einer ganz normalen
jüdischen Familie in Berlin“, die weniger normal ist, als
sie auf den ersten Blick scheint. Es ist ein Roman über
eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern
zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen –
bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.
Ein weiteres Highlight: Schauspieler und Synchronsprecher
Christian Brückner liest am Dienstag, 25. März, aus „Die
vertauschten Köpfe“. Die Erzählung ist Thomas Manns
satirisch-poetische Antwort auf den Rassenwahn der
NS-Diktatur, die den Literaturnobelpreisträger wie
zahlreiche andere Schriftsteller 1933 ins Exil gezwungen
hat.
Am Freitag, 28. März, präsentiert
Michael Kumpfmüller seinen Roman „Wir Gespenster“, in dem
die ermordete Lilli versucht, ihren eigenen Tod
aufzuklären. In Kooperation mit der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wurde Shelly
Kupferberg eingeladen. Die Autorin liest am Montag, 31.
März, aus „Isidor“.
In dem Werk begibt sie sich
auf die Spuren ihres Großonkels Isidor Geller – einer
schillernden Persönlichkeit, die ihren Weg aus dem
ärmlichen ostgalizischen, jüdisch-orthodoxen Milieu nach
Wien machte, und dort erfolgreicher Jurist, Kommerzialrat
und Berater des österreichischen Staates wurde.
Abgerundet wird das Programm der Bibliothek in diesem
Jahr durch zwei Veranstaltungen zur Nacht der
Bibliotheken am Freitag, 4. April. Ab 19 Uhr präsentieren
Lale Öztürk, Morea Remy und Jay Nightwind auf der Bühne
im Stadtfenster ein Feuerwerk der Comedy-Kunst. Um 19 Uhr
und um 20.30 Uhr bietet Manfred Bellingrodt einen
Fotoworkshop an.
Bei einer Foto-Tour durch
die Bibliothek lernen die Teilnehmenden, wie man mit
einfachen Techniken mit Kamera oder Smartphone besondere
Aufnahmen erschaffen und Geschichten erzählen kann.
Weitere Informationen, der Online-Ticketshop und die
Anmeldung zu den Workshops finden sich auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de. Karten für die Lesungen
(ab 6 Euro im Vorverkauf) sind auch bei den bekannten
Vorverkaufsstellen erhältlich.
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- Erfolgreiches
Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ - Ausstellung „Schulkunst“ in der
Meidericher Bibliothek
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Erfolgreiches
Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“
Duisburg, 5. März 2025 -
Duisburger Kinder und Jugendliche wurden am vergangenen
Sonntag, 2. März, im Preisträgerkonzert in der Folkwang
Universität Duisburg gewürdigt. Die insgesamt 36
Teilnehmenden zwischen 7 und 25 Jahren erreichten zwei
zweite und 34 erste Preise, von denen 16 eine
Weiterleitung in den Landeswettbewerb im März beinhalten.
Neben Jugend musizierte wurden auch
Preisträger aus dem Wettbewerb Jugend jazzt, der schon im
vergangenen Jahr in Dortmund stattfand, ausgezeichnet. Im
Konzert präsentierten ausgewählte junge Talente ein
breites Repertoire verschiedenster Stilrichtungen von
Barock und Klassik über Romantik bis hin zum Pop-Gesang
und Jazz-Gitarre.
Sowohl die Dezernentin Astrid
Neese als auch der Vertreter der Sparkasse Rainer
Esperschidt und der Leiter der Musik- und Kunstschule
Bert Jonas waren sich einig: „Das Engagement, der Fleiß,
die Disziplin und das Talent der vielen jungen Menschen
machen Mut für die Zukunft und zeigen uns ein positives
Bild der jungen Generation.“ Großzügig unterstützt wird
die Veranstaltung des renommierten Wettbewerbs seit
Jahren von der Sparkasse Duisburg, die in diesem Jahr
neun Förderpreise für die Preisträger mit der
Höchstwertung von 25 Punkten verleiht.
Der
Landeswettbewerb Jugend musiziert für Nordrhein-Westfalen
findet vom 21. bis zum 25. März in Essen statt. Von hier
aus können erste Preisträger in den Bundeswettbewerb
kommen, der vom 5. bis 12. Juni über Pfingsten in
Wuppertal und somit ebenfalls in Nordrhein-Westfalen
stattfindet. Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Die
Teilnehmenden freuen sich über Unterstützung durch ein
wohlwollendes Publikum.

Foto der anwesenden Preisträger mit Duisburgs
Bildungsdezernentin Astrid Neese, VHS-Direktor Volker
Heckner, dem Leiter der MKS Bert Jonas und
Sparkassendirektor Rainer Esperschidt
Die
Ergebnisse im Einzelnen: Altersgruppe Ia: Neele Brune
(Violoncello Klasse Carolin Schröder) 21. P – 1. Preis
Bente Gindera (Violinklasse Irene Hontecillas) 24. P.
– 1. Preis Altersgruppe Ib: Samuel Casado & Jonathan
Hullen (Gitarrenduo Klasse Haruno Ikeda-Sprotte) 22
P. – 1. Preis Altersgruppe II: Jakob Steiz, Aaron
Kiendl & Erik Wilcke (Gitarrenensemble Haruno
Ikeda-Sprotte) 21 P. – 1. Preis Inga Marquardt,
Sarah Sun-Hee Fischer & Zehra Kahraman (Gitarrenklasse
Heinz-Peter Helmer) 22 P. – 1. Preis Ben
Trautvetter (Violoncello Klasse C. Schröder) 22 P. –
1. Preis Emilian Aquino (Violinklasse Matthias
Thönniß) 23 P. – 1. Preis mit Weiterleitung Jakob
Süßmilch & Delina Sadiki (Trompetenklasse Rüdiger
Testrut und Klavierklasse Melanie Geldsetzer) 23 P. –
1. Preis mit Weiterleitung Johanna Emse, Emmi Claeys &
Catherine Wei (Klassen Deborah Buschmann (Krefeld),
Andrea Kramer und Caroline Schröder) 24 P. – 1. Preis
mit Weiterleitung Altersgruppe III: Lilly Jiaxuan
Li (Violinklasse Irene Hontecillas) 23 P. – 1. Preis
mit Weiterleitung Altersgruppe IV: Sofiia Shamanova
(Gesang (Pop) Klasse Anna Bovanenko) 21 P. – 1. Preis
Altersgruppe V: Ella Bulj (Gesang (Pop) Klasse Daniel
Basso) 21 P. – 1. Preis Anke Hegedüs (Gesang (Pop))
24 P. – 1. Preis mit Weiterleitung Aja Helm (Gesang
(Pop) Klasse Daniel Basso) 24 P. – 1. Preis mit
Weiterleitung Altersgruppe VII: Manuela Steinberger
(Gesang (Pop) Klasse Adrian Kroneberger) 20 P. – 2.
Preis Jule Friedrich (Gesang (Pop) Klasse Daniel
Basso) 22 P. – 1. Preis Jugend jazzt (2024):
Noah Krause 21,67 P. – 2. Preis Hanno van Stiphaut
23,00 P. – 1. Preis Noah Küppers 23,67 P. – 1.
Preis Rainer Esperschidt, Astrid Neese und Bert Jonas:
FÖRDERPREIS DER SPARKASSE DUISBURG Altersgruppe Ib:
Thees Bente vom Stein & Sumin Mun (Klasse Andrea
Kramer und Melanie Geldsetzer) 25 P. – 1. Preis
Altersgruppe III: Constantin Oemler & Mila Zalac
(Trompetenklasse R. Testrut und Klavierklasse M.
Geldsetzer) 25 P. – 1. Preis mit Weiterleitung
Charlotte Sebald & Alessia Anderson (Klassen Gabriele
Sebald (Königswinter) und Melanie Geldsetzer) 25 P. –
1. Preis mit Weiterleitung Altersgruppe IV: Sara da
Silva Antunes Alves & Lilly Jiaxuan Li (Hornklasse
Andrea Kramer und Klavierklasse Caroline Schröder) 25
P. – 1. Preis mit Weiterleitung Vincent Tan
(Violinklasse Yamei Yu) 25 P. – 1. Preis mit
Weiterleitung Alle Infos, Termine und Ergebnisse unter
www.jugend-musiziert.org.
Ausstellung „Schulkunst“ in der
Meidericher Bibliothek In der Bezirksbibliothek
Meiderich, Von-der-Mark-Straße 71, wird am Donnerstag, 6. März, um 9
Uhr die 31. Ausstellung „Schulkunst“ eröffnet. Gezeigt werden
vielfältige Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler der
weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Meiderich/Beeck im
Kunstunterricht erstellt haben.

Die Musik-AG des Max-Planck-Gymnasiums begleitet die
Auftaktveranstaltung musikalisch. Organisiert wird die Ausstellung
von der Initiative KIM, Kunst in Meiderich. Darin haben sich
weiterführende Schulen des Bezirks, der Verein Aksus und die
Bezirksbibliothek zusammengeschlossen.
Die Ausstellung ist
bis zum 6. Mai während der Öffnungszeiten (dienstags bis freitags
von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10
bis 13 Uhr) zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
|
Kunst & Stulle: „Von Arp bis Zadkine: Wie
Künstlerinnen und Künstler Menschen sehen“
|
Duisburg, 4. März 2025 Wie vielfältig
das Bild vom Menschen bei den unterschiedlichen
Künstlerinnen und Künstlern der letzten 100 Jahren war,
erfahren die Teilnehmenden bei „Kunst & Stulle“ im
Lehmbruck Museum am Donnerstag, 6. März, um 17.30 Uhr.
Schwungvolle Kurven, kleine Klötzchen oder
spindeldürre Figurinen – Künstlerinnen und Künstler haben
seit dem frühen 20. Jahrhundert eine enorme Bandbreite
von Möglichkeiten zur Darstellung des Menschen gefunden.
Im Lehmbruck Museum wird eine Führung vor Originalen der
Sammlung zu den interessantesten Beispielen führen und
den ungeheuren Variantenreichtum künstlerischer
Sichtweisen deutlich machen.
Unter dem Titel
„Von Arp bis Zadkine“ werden Werke von Hans Arp, Rudolf
Belling, Alexander Calder, Alberto Giacometti, Antony
Gormley bis zu Jacques Lipchitz und Ossip Zadkine zu
sehen sein. Nach dem Rundgang kann mit Snacks und
Getränken in ungezwungener Atmosphäre über das Gesehene
gesprochen werden.
Interessierte Besucher*innen
werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der
Veranstaltung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann
eine Reservierung telefonisch unter 0203 283 3294 oder
per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.
Teilnahme: 12 € (inklusive Eintritt, Führung, Stulle,
Getränk)

Rudolf Belling, Kopf in Messing (Madonna), 1925, © VG
Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Fabian Strauch
|
Öffentliche Sonntagsführung “Wilhelm Lehmbruck –
Leben und Werk” |
Duisburg, 26. Februar 2025 - Die
kommende Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 2. März,
11.30 Uhr, widmet sich dem in Meiderich geborenen,
weltberühmt gewordenen Künstler Wilhelm Lehmbruck.
Das Lehmbruck Museum bietet eine umfassende Sammlung,
die einen weltweit einzigartigen Einblick in das Leben und
in die Werke des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck ermöglicht.
Nach seiner Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in
Düsseldorf und einem Bildhauerstudium an der Königlichen
Akademie, zog Lehmbruck im Jahre 1910 nach Paris.

Öffentliche Sonntagsführung: Blick in den Lehmbruck-Flügel,
Foto: Dejan Saric
Aufgrund des Ersten Weltkriegs kehrte er dann 1914
nach Deutschland zurück, wo er zunächst in Berlin und später
in Zürich lebte. Kurz vor seinem Tod, im Jahre 1919,
arbeitete er erneut in Berlin, während seine Familie in der
Schweiz zurückblieb. Das Lehmbruck Museum besitzt bedeutende
Werke aus allen seinen Lebensphasen.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 6 €/erm.
4 €). Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein
Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung
im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung
telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.
|
Hans-Jürgen Vorsatz. Zum 80. Geburtstag
|
(23. Februar bis 7. September
2025) Ausstellungseröffnung
Duisburg,
21. Februar 2025 - Anlässlich seines bevorstehenden 80.
Geburtstags wird der Duisburger Bildhauer Hans-Jürgen
Vorsatz (*1945) mit einer Werkschau im Souterrain
gewürdigt. Hans-Jürgen Vorsatz gehört zu den bedeutenden
Bildhauern der Stadt Duisburg. Er hat in den vergangenen
fast fünfzig Jahren ein bemerkenswertes Werk von
Skulpturen, Gemälden und Collagen geschaffen.
Anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstags wird
der Duisburger Bildhauer Hans-Jürgen Vorsatz (*1945) mit
einer Werkschau im Souterrain gewürdigt. Hans-Jürgen
Vorsatz gehört zu den bedeutenden Bildhauern der Stadt
Duisburg. Er hat in den vergangenen fast fünfzig Jahren
ein bemerkenswertes Werk von Skulpturen, Gemälden und
Collagen geschaffen. Seine bevorzugten Materialien sind
Stein und Metall, die er in seinen teilweise großen und
raumgreifenden Skulpturen verwendet.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 6
€/erm. 4 €) Interessierten Besucher*innen wird empfohlen,
ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen
Sonntagsführung im Ticketshop zu
erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch
unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.
|
Museum DKM mit Sonderöffnung |
Samstag 22. und Sonntag 23. Februar
2025
Duisburg, 20. Februar 2025 -
Das Museum ist an diesem Wochenende für alle Besucher
geöffnet! Online-Ticketreservierung! Sonntag: öffentliche
Direktorenführung um 15:00 Uhr. 51 Räume des Museums
sind mit Kunst aus 5000 Jahren bestückt. Altbekannte
und neue Positionen werden in den
Wechselausstellungsbereichen präsentiert und versprechen
einen erlebnisreichen Besuch.Ein Bild, das
Kunst, Statue, Menschliches Gesicht, Museum enthält.

© Stiftung DKM
Ausstellungsvorschau

Ein Bild, das Himmel, Wirbellose, draußen, Tausendfüßer
enthält. Arik Levy, FixingNature 37A, 2016, wood and
plaster bands, 36,5 x 13 x 10 cm LBH
Arik Levy Skulpturen: 29.03.2025 –
31.01.2026
Tanzveranstaltung
Tanzstück über Sein und Schein, Wahrheit und Lüge.
Kaiser Antonino Dance Ensemble Parmi d’autres (Unter
Anderen) Samstag, den
29.03.2025, um 17:00 Uhr Uraufführung Sonntag, den
30.03.2025, um 12:30 Uhr

Ein Bild, das Kleidung, Person, Menschliches Gesicht,
Wand enthält. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft
sein.
Es geht um Sein und Schein, Wahrheit und
Lüge. Und vor allem: ums Tanzen! Die Kluft zwischen
dem, was wir über uns selbst denken, fühlen und wissen,
und dem, was andere über uns denken, von uns wissen und
wahrnehmen, ist breit und oftmals unüberbrückbar. Es ist
eine Kluft, die alle Widersprüche in unserer
Persönlichkeit deutlich zutage treten lässt.
Zugleich lässt sie die Widersprüche unserer Zeit
offenkundig werden, einer Zeit, in der die Außensicht,
die Fassade, hohe Aufmerksamkeit erfährt und rascher und
intensiver wahrgenommen wird als das, was dahinter
stattfindet und das Wirkliche verbirgt.
Eine
Produktion des Kaiser Antonino Dance Ensemble, The
Roof-TanzRaum und der 46. Duisburger Akzente, Gefördert
von NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen.
Die Besucherzahl ist
beschränkt! Bitte buchen Sie Ihr Ticket unter:
http://www.museum-dkm.de/booking/ Das Ticket
ermöglicht gleichzeitig auch den Museumsbesuch (siehe
Sonderöffnung!).
Gefördert: Duisburger akzente,
NRW-Landesbüro für freie darstellende Künste, Ministerium
für Kultur Wissenschaft des Landes NRW.
|
Lehmbruck Museum:
Kunst & Kaffee „Von Arp bis Zadkine: |
Duisburg, 13. Februar 2025 - Kunst &
Kaffee „Von Arp bis Zadkine: Wie Künstlerinnen und
Künstler Menschen sehen“. Das Bild vom Menschen ist das
Thema der nächsten Veranstaltung in der Reihe „Kunst&
Kaffee“ im Lehmbruck Museum am Dienstag, 18. Februar, um
15 Uhr.
Schwungvolle Kurven, kleine
Klötzchen oder spindeldürre Figurinen – Künstlerinnen und
Künstler haben in den letzten hundert Jahren eine große
Bandbreite von Möglichkeiten zur Darstellung des Menschen
gefunden. Im Lehmbruck Museum wird eine Führung vor
Originalen der Sammlung zu den interessantesten
Beispielen führen und die ungeheure Vielfalt
künstlerischer Sichtweisen deutlich machen.
Unter dem Titel „Von Arp bis Zadkine“ werden Werke von
Hans Arp, Alexander Calder, Alberto Giacometti, Antony
Gormley bis zu Jacques Lipchitz und Ossip Zadkine zu
sehen sein. Nach dem Rundgang gibt es bei Kaffee & Kuchen
Gelegenheit für weitere Gespräche über die Kunst.
Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein
Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im
Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Reservierung
telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.
Die
Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung,
Heißgetränk und Kuchen.

Jacques Lipchitz, Sitzender Mann mit Gitarre, 1918, ©
Jacques Lipchitz Estate, Foto: Fabian Strauch
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Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
“Highlights der Sammlung” |
Duisburg, 12. Februar 2025 - Wer
die ständige Ausstellung des Lehmbruck Museums einmal
näher kennenlernen möchte, ist bei der öffentlichen
Sonntagsführung am 16. Februar, 11.30 Uhr, an der
richtigen Stelle. Kunstvermittlerin Sabine Bazan stellt
ausgewählte Werk aus der Museumssammlung vor.
Von Wilhelm Lehmbruck bis in die Gegenwart ermöglicht
das Lehmbruck Museum einen umfassenden Einblick in die
Entwicklung der modernen Skulptur. Werke großer
Künstlerpersönlichkeiten wie Alberto Giacometti, Rebecca
Horn, Käthe Kollwitz und Max Ernst verbinden sich, im
Einklang mit der einzigartigen Architektur des Hauses, zu
einer ganz besonderen ästhetischen Erfahrung.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 6
€/erm. 4 €). Interessierten Besucher*innen wird
empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der
öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben.
Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283
3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de
erfolgen.

Öffentliche Sonntagsführung: Blick in den
Lehmbruck-Flügel, Foto: Dejan Saric
|
SemperOpernball 2025: So schön war das
Jahrhundert-Jubiläum!
|
SemperOpernball verzaubert seit 100 Jahren

Die Moderatoren des Abends:
Marco Schreyl, Cathy Hummels, Tom Wlaschiha, Stephanie
Stumph, Wolfgang Lippert (v.l.). © SemperOpernball e.V.
/Riverside Entertainment GmbH / Carsten Beier
Dresden, 8. Februar 2025 – Ein unvergesslicher Abend
voller Musik, Tanz und emotionaler Momente: Der
SemperOpernball 2025 feierte am Freitag sein 100.
Jubiläum. Deutschlands schönstes
Klassik-Entertainment-Event erwies sich auch in diesem
Jahr wieder als voller Erfolg und bot ein erstklassiges
Programm, gestaltet von Spitzenkünstlerinnen und
-künstlern. Traditionell feierten auch draußen auf dem
Theaterplatz wieder tausende Dresdnerinnen und Dresdner
beim SemperOpenairball das Event des Jahres. Ein
Millionenpublikum verfolgte den Ball live im MDR
Fernsehen.
SemperOpernball verzaubert seit 100
Jahren Dass der SemperOpernball zu den gefragtesten
und schönsten Bällen Europas gehört, hat er am
Freitagabend wieder einmal eindrucksvoll bewiesen: Nur in
Dresden gelingt es, die Ballbesucher in der Oper
gemeinsam mit den tausenden Gästen vor der Oper zum
Tanzen zu bewegen. „Dieses Jubiläum zeigt, wie sehr der
SemperOpernball die Menschen berührt. Es ist ein
Ereignis, das verbindet“, sagt Gerhard Müller,
Vorstandsvorsitzender des SemperOpernball Vereins.
Prominente Gäste und großartige Preisträger In der
Oper war die Stimmung ausgelassen und festlich zugleich:
prominente Gäste wie Star-Trompeter Till Brönner, die
zweifache Olympia-Siegerin Katarina Witt, Reality-TV-Star
Micaela Schäfer, Moderatorin Cathy Hummels sowie Model
Anna Ermakova und ihre Mutter Angela verliehen dem Abend
zusätzlichen Glamour. Einer der Höhepunkte war die
Verleihung der CHOROS Awards. Tino Piontek, besser
bekannt als Purple Disco Machine, bekam den Preis in der
Kategorie “Kunst und Kultur” verliehen. “Als gebürtiger
Dresdner ist es für mich eine besondere Ehre, den Preis
hier in der Semperoper Dresden entgegenzunehmen”, sagt
der weltberühmte DJ und Musikproduzent.
Als
beste Newcomerin wurde Jasmin Delfs ausgezeichnet. Die
Sopranistin gehört seit der Spielzeit 2024/25 zum
Ensemble der Semperoper Dresden. Der dritte CHOROS Award
wurde der deutschen Schauspielerin Martina Gedeck
ebenfalls in der Katergorie “Kunst und Kultur” verliehen.
Gedeck brillierte im Oscar prämierten Film „Das Leben der
Anderen“ und in “Mefistofele” in der Semperoper als
Gegenspielerin des Mephisto.
Stumph und Wlaschiha
begeistern die Ballgäste Durch den Ballabend führten
nun bereits zum zweiten Mal Stephanie Stumph und Tom
Wlaschiha, die das Publikum mit Charme und Witz
unterhielten. „Es ist immer wieder etwas ganz Besonderes,
diesen Ball zu moderieren - besonders hier in meiner
Heimat in Sachsen. Die Atmosphäre und die Begeisterung
der Gäste machen diesen Abend einzigartig“, sagt
Schauspieler Tom Wlaschiha. Für Stephanie Stumph,
waschechte Dresdnerin, war der Abend ein Heimspiel: “Der
SemperOpernball gehört für mich schon jetzt zum absoluten
Jahreshighlight.”
Klassik trifft auf Pop: Ein
Ballprogramm der Extraklasse Musikalische Highlights
setzte u.a. die Sächsische Staatskapelle Dresden unter
der Leitung von Star-Dirigent Jonathan Darlington. Zudem
verzauberten das Semperoper Ballett, die Palucca
Hochschule für Tanz Dresden, die gefeierte Sopranistin
Golda Schultz, Jazz-Star Till Brönner, der Sächsische
Staatsopernchor und der Kinderchor der Semperoper das
Publikum mit ihren Darbietungen.
„Der
SemperOpernball ist ein Höhepunkt für Dresden. Die
Verbindung von Kunst, Kultur und Begegnung macht ihn für
mich zu etwas Einzigartigem. Meinen ersten SemperOpenball
als Intendantin der Oper hätte ich mir nicht schöner
ausmalen können“, betonte Nora Schmid, Intendantin der
Semperoper. Ein emotionaler Moment war der traditionelle
Eröffnungstanz der Debütantenpaare. Promi-Debütantin
Lucia von Faber-Castell, Tochter der Schauspielerin
Mariella Ahrens, setzte die Tradition mit besonderer
Eleganz fort.
Krönender Abschluss war das
Live-Konzert von Max Giesinger, danach wurde bis in die
frühen Morgenstunden im Semper Dance Club und im großen
Ballsaal bei der Fledermaus Party weitergefeiert. “Ich
stand 2018 auf der Bühne beim SemperOpernairball, dieses
Jahr durfte ich das große Live-Konzert im Ballsaal
spielen - was für eine Ehre! Ich hatte wahnsinnig viel
Spaß, das Publikum hat mich mitgerissen”, sagt Max
Giesinger.
10.000 Dresdnerinnen und Dresdner
feiern auf dem Theaterplatz Während in der Semperoper
2.000 Gäste eine rauschende Ballnacht zelebrierten,
verwandelte sich der Theaterplatz in das größte
Tanzparkett der Welt. Beim SemperOpenairball tanzten über
10.000 Ballfans unter freiem Himmel und feierten zur
Musik von Künstlern wie den Comedian Harmonists Forever,
den Impulso Tenors und Moss Kena.
Moderiert wurde
das Open-Air-Event erneut von Entertainer Wolfgang
Lippert. “Es beeindruckt mich wirklich jedes Jahr aufs
Neue, wie sehr die Dresdner ihren Ball lieben. All diese
vielen Menschen hier draußen vor der Bühne beim
SemperOpenairball zu sehen, das ergreift mich sehr”, sagt
Wolfgang Lippert. Den krönenden Abschluss des
Freiluft-Balls bildete das spektakuläre Feuerwerk über
der Semperoper.
|
Duisburger Akzente 2025
mit hochkarätigem Literaturprogramm
|
Duisburg, 4. Februar 2025 - Ein breitgefächertes
Literaturprogramm greift das diesjährige Thema der 46.
Duisburger Akzente „SEIN und SCHEIN“ auf. Die
Stadtbibliothek und der „Verein für Literatur Duisburg“
haben ein vielfältiges Angebot zusammengestellt. Alle
Veranstaltungen finden in der Zentralbibliothek,
Steinsche Gasse 26, statt.
Die Lesungen sind
jeweils von 20 bis 22 Uhr. Zum Auftakt am
Dienstag, 18. März, ist der Bochumer
Revier-Autor Frank Goosen mit einem eigens für
den Abend zusammengestellten Programm zu Gast. In „Mein
Ich und seine Bücher“ liefert er einen Überblick über
sein literarisches Schaffen.
Am Freitag, 21.
März, stellt Autorin Olga Grjasnowa im
Gespräch mit Wolfgang Schwarzer ihren
Roman „Juli August September“ vor. In diesem
schildert sie die Geschichte „einer ganz normalen
jüdischen Familie in Berlin“, die weniger normal ist, als
sie auf den ersten Blick scheint. Es ist ein Roman über
eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern
zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen –
bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.
Ein weiteres Highlight: Schauspieler und Synchronsprecher
Christian Brückner liest am Dienstag, 25. März,
aus „Die vertauschten Köpfe“. Die Erzählung ist Thomas
Manns satirisch-poetische Antwort auf den Rassenwahn der
NS-Diktatur, die den Literaturnobelpreisträger wie
zahlreiche andere Schriftsteller 1933 ins Exil gezwungen
hat.
Am Freitag, 28. März,
präsentiert Michael Kumpfmüller seinen Roman
„Wir Gespenster“, in dem die ermordete Lilli versucht,
ihren eigenen Tod aufzuklären. In Kooperation mit der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wurde
Shelly Kupferberg eingeladen. Die Autorin liest
am Montag, 31. März, aus „Isidor“. In dem Werk
begibt sie sich auf die Spuren ihres Großonkels Isidor
Geller – einer schillernden Persönlichkeit, die ihren Weg
aus dem ärmlichen ostgalizischen, jüdisch-orthodoxen
Milieu nach Wien machte, und dort erfolgreicher Jurist,
Kommerzialrat und Berater des österreichischen Staates
wurde.
Abgerundet wird das Programm der
Bibliothek in diesem Jahr durch zwei Veranstaltungen zur
Nacht der Bibliotheken am Freitag, 4. April.
Ab 19 Uhr präsentieren Lale Öztürk, Morea Remy
und Jay Nightwind auf der Bühne im Stadtfenster
ein Feuerwerk der Comedy-Kunst. Um 19 Uhr und um 20.30
Uhr bietet Manfred Bellingrodt einen Fotoworkshop an.
Bei einer Foto-Tour durch die Bibliothek lernen
die Teilnehmenden, wie man mit einfachen Techniken mit
Kamera oder Smartphone besondere Aufnahmen erschaffen und
Geschichten erzählen kann. Weitere Informationen, der
Online-Ticketshop und die Anmeldung zu den Workshops
finden sich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de. Karten
für die Lesungen (ab 6 Euro im Vorverkauf) sind auch bei
den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
|
Letzte
Woche der Ausstellung „Henry Moore. For Duisburg“: Pay
What You Want!
|
Duisburg, 4. Februar 2025 - Diese
Woche endet bereits die Ausstellung „Henry Moore. For
Duisburg“! Für die letzte Woche der Laufzeit gibt es noch
einmal diverse Möglichkeiten, sich näher mit den Werken
auseinander zu setzen: Am Freitag wird im Rahmen des
beliebten Formats „Pay What You Want“ um 15 Uhr eine
Führung durch die Ausstellung angeboten.
Und
am letzten Ausstellungstag dreht sich noch einmal alles
ganz um den britischen Bildhauer: Um 11.30 Uhr findet
eine öffentliche Führung statt, und ab 16 Uhr heißt es
„Goodbye, Mr. Moore“: Bei der Finissage wird es zum
Abschied Kuchen, Kaffee und Live-Musik geben!
PAY WHAT YOU WANT / ÖFFENTLICHE FÜHRUNG Jeden 1.
Freitag im Monat können die Besucher:innen die Höhe des
Eintrittsgeldes im Lehmbruck Museum selbst festlegen -
das Gleiche gilt auch für die öffentliche Führung um 15
Uhr! Eine ideale Gelegenheit, kurz vor Ende der Laufzeit
noch die Ausstellung „Henry Moore. For Duisburg“ zu
besuchen. Egal ob zum ersten, oder zum wiederholten Mal,
die organischen Formenwelten von Moore laden immer wieder
dazu ein, sie zu erkunden!
Teilnahmegebühr: Pay
What You Want!
Besucher:innen, die gerne an der
öffentlichen Führung teilnehmen möchten, wird empfohlen,
sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.

Henry Moore, Upright Internal/External Form, 1951 (Guss
von 1959), Hamburger Kunsthalle, © Henry Moore
Foundation, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Christoph
Reichwein
ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG Am
letzten Tag der Ausstellung widmet sich die öffentliche
Sonntagsführung noch einmal Henry Moore. In der
Ausstellung „Henry Moore. For Duisburg“ wird nicht nur
der beeindruckende Schatz an Grafiken des Lehmbruck
Museums präsentiert, sondern auch eine Reihe von Moores
Skulpturen, die das Erlebnis abrunden. Die Ausstellung
präsentiert sein grafisches Œuvre im Dialog mit
ausgewählten Skulpturen und bietet einen tiefen Einblick
in die organischen Bildwelten des Künstlers, in denen
Mensch und Natur miteinander verschmelzen.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9
€/erm. 5 €) Besucher:innen, die gerne an der
öffentlichen Führung teilnehmen möchten, wird empfohlen,
sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.
FINISSAGE Die erfolgreiche Ausstellung „Henry Moore.
For Duisburg“ endet am Sonntag, den 9.2. – und natürlich
muss dieser Abschied gefeiert werden! Von 16 bis 19 Uhr
bietet das Lehmbruck Museum Kurzführungen durch die
Ausstellungen an, sowie ein Kuchen- und
Heißgetränkebuffet und wunderbare Live-Musik in der
Ausstellung.
Teilnahme: Pay What You Want!

Henry Moore, Skulpturale Objekte, 1949, © Henry Moore
Foundation, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Lehmbruck
Museum
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„Jugend musiziert“-Preisträger der Musik- und Kunstschule
2025 |
Duisburg, 31. Januar 2025 -
Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule
Duisburg präsentierten sich überaus erfolgreich im
diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“. Die insgesamt
27 Teilnehmenden zwischen sieben und 18 Jahren erreichten
14 erste Preise, von denen acht eine Weiterleitung in den
Landeswettbewerb im März beinhalten.
In den
diesjährigen Kategorien Gesang (Pop), Streichinstrumente
solo, ZupfEensemble, Duo: Klavier und ein Blasinstrument
sowie Kammermusik mit Klavier, maßen sich die jungen
Duisburger Talente in der Region mit Musizierenden aus
Mülheim sowie den ausrichtenden Städten Dinslaken und
Oberhausen.
Bildungsdezernentin Astrid Neese
freut sich auch in diesem Jahr über die Erfolge: „Die
kontinuierlichen Erfolge der Schülerinnen und Schüler
unserer Musik- und Kunstschule sind ein Zeichen für
nachhaltige Qualität in der kulturellen
Bildungslandschaft in Duisburg. Das überragende
Engagement bei den beteiligten Lehrkräften, den Familien
und besonders den Kindern und Jugendlichen begeistert
mich jedes Jahr aufs Neue. Diese Erfolge ermutigen auch
die jüngeren Schülerinnen und Schüler, sich dem
Wettbewerb zu stellen.“
Großzügig unterstützt
wird die Veranstaltung des renommierten Wettbewerbs seit
Jahren von der Sparkasse Duisburg, die auch zusätzliche
Förderpreise verleiht. Das Preisträgerkonzert mit
Übergabe der Urkunden an alle Duisburger Teilnehmenden
findet am Sonntag, 2. März, um 11 Uhr im Saal der
Folkwang Universität der Künste in Duisburg statt. In
einem weiteren Konzert am Freitag, 21. Februar, um 18 Uhr
in der Lutherkirche in Neudorf spielen alle in den
Landeswettbewerb weitergeleiteten Musizierenden ihr
Wertungsprogramm in der Reihe der Abendmusiken.
Der Landeswettbewerb Jugend musiziert für
Nordrhein-Westfalen findet vom 21. bis zum 25. März in
Essen statt. Von hier aus können erste Preisträger in den
Bundeswettbewerb kommen, der vom 5. bis 12. Juni über
Pfingsten in Wuppertal und somit ebenfalls in
Nordrhein-Westfalen stattfindet. Alle Wertungsspiele sind
öffentlich, die Teilnehmenden freuen sich über
Unterstützung durch ein wohlwollendes Publikum. Alle
Informationen, Termine und Ergebnisse sind online
abrufbar unter
www.jugendmusiziert.org
Die
Ergebnisse der Duisburger im Einzelnen:
•
Altersgruppe Ia: Neele Brune (Violoncello Klasse
Carolin Schröder) 21. P – 1. Preis
•
Altersgruppe Ib: Samuel Casado & Jonathan Hullen
(Gitarrenduo Klasse Haruno Ikeda-Sprotte) 22 Punkte – 1.
Preis Thees Bente vom Stein & Sumin Mun (Hornklasse
Andrea Kramer und Klavierklasse Melanie Geldsetzer 25
Punkte – 1. Preis
•
Altersgruppe II: Jakob Steiz, Aaron Kiendl & Erik
Wolcke (Gitarrenensemble Haruno Ikeda-Sprotte) 21
Punkte – 1. Preis Ben Trautvetter (Violoncello Klasse
C. Schröder) 22 Punkte – 1. Preis Emilian Aquino
(Violinklasse Matthias Thönniß) 23 Punkte – 1.Preis
mit Weiterleitung Jakob Süßmilch & Delina Sadiki
(Trompetenklasse Rüdiger Testrut und Klavierklasse
Melanie Geldsetzer) 23 Punkte – 1. Preis mit
Weiterleitung Johanna Emse, Emmi Claeys & Catherine
Wei (Klarinettenklasse Deborah Buschmann (Krefeld),
Hornklasse Andrea Kramer und Klavierklasse Caroline
Schröder) 24 Punkte – 1. Preis mit Weiterleitung
•
Altersgruppe III: Lilly Jiaxuan Li (Violinklasse Irene
Hontecillas) 23 Punkte – 1. Preis mit Weiterleitung
Constantin Oemler & Mila Zalac (Trompetenklasse
Rüdiger Testrut und Klavierklasse Melanie Geldsetzer)
25 Punkte – 1. Preis mit Weiterleitung Charlotte
Sebald & Alessia Anderson (Querflötenklasse Gabriele
Sebald (Königswinter) und Klavierklasse Melanie
Geldsetzer 25 Punkte – 1. Preis mit Weiterleitung
•
Altersgruppe IV: Sara da Silva Antunes Alves & Lilly
Jiaxuan Li (Hornklasse Andrea Kramer und Klavierklasse
Caroline Schröder) 25 Punkte – 1. Preis mit
Weiterleitung
•
Altersgruppe V: Ella Bulj (Gesang (Pop) Klasse Daniel
Basso) 21 Punkte – 1. Preis Aja Helm (Gesang (Pop)
Klasse Daniel Basso) 24 Punkte – 1. Preis mit
Weiterleitung
•
Altersgruppe VII: Jule Friedrich (Gesang (Pop) Klasse
Daniel Basso) 22 Punkte – 1. Preis
|
46. Duisburger Akzente: „Sein und Schein“ |
„Sein und Schein“: 46. Duisburger Akzente bieten drei Wochen
jede Menge Veranstaltungshighlights in der gesamten Stadt
Duisburg, 30. Januar 2025 - Drei Wochen, über 90 Veranstaltungen, 40
Schauplätze – die Duisburger Akzente feiern vom 15. März bis 6.
April 2025 ihre 46. Auflage. Unter dem Motto „Sein und Schein“
präsentieren Künstlerinnen und Künstler Aufführungen, Ausstellungen,
Lesungen, Konzerte, Filme, Rundgänge und Vorträge. Ihre alljährliche
Bühne: die gesamte Stadt.

Die 46. Duisburger Akzente ermutigen, neue Wahrheiten zu entdecken
und laden gleichzeitig ein, sich der künstlerischen Illusion
hinzugeben. „Kultur schöpft ihre Kraft aus dem Wechselspiel zwischen
Täuschung und Realität, Fantasie und Gewissheit“, freut sich
Kulturdezernentin Linda Wagner über das vielfältige Programm.
Spieglein Spieglein -Musik-Poesie-Tanz-Bilder
 ©Ruth
Bamberg.
Zu den Höhepunkten des Programms zählt das
Theatertreffen, beispielsweise mit dem Besuch des Staatsschauspiel
Dresden. Bereits am Eröffnungstag, 15. März, zeigt das Thalia
Theater Hamburg ein Highlight mit Shakespeares Klassiker „König
Lear“. Besucherinnen und Besucher der Duisburger Akzente erwarten
aber noch viele weitere Performances zwischen Wirklichkeit und
Fassade.
Gastspiel Staatsschauspiel Dresden: All das Schöne

©Sebastian Hoppe
„Wir haben erneut das ‚Kaiser Antonino
Dance Ensemble‘ für die Akzente gewonnen. Vor über 20 Jahren
gründeten Avi Kaiser und sein Partner Sergio Antonino ihr Tanzlabel
hier am Innenhafen. Seither beleben und bereichern sie die
Kulturszene – so auch unsere Akzente. In ihrer geplanten
Uraufführung ‚Parmi d’autres‘ (Unter Anderen) geht es um die Kluft
zwischen dem, was wir über uns selbst denken, fühlen und wissen und
dem, wie es beim Gegenüber ankommt. Also das Innere, Wirkliche gegen
das Äußere, die Fassade“, erklärt Petra Schröder, Leiterin der
Kulturbetriebe.
Kammerkonzert Feamal Voices United

©André
Symann.
Daneben spielt das Kino bei den
diesjährigen Akzenten eine große Rolle, denn der Schein
ist bekanntlich das Sein des Films. Dafür hat das
filmforum ein facettenreiches Programm zusammengestellt.
Das reicht von Klassikern wie der Truman Show bis zum
Kinderkino.
Event

©Sascha Kreklau
„Kultur verbindet Generationen.
Wir schaffen nicht nur Kultur, sondern fördern
Begegnungen. Es ist besonders schön, dass sich auch die
Freie Szene mit zahlreichen Stücken beteiligt“, so
Clemens Richert, Veranstaltungsmanager bei den
Kulturbetrieben Duisburg.
Stolz und Vorteil
-Sonderausstellung

©Stadtarchiv Duisburg.
Wer sich für die
Quartiersentwicklung interessiert, begibt sich mit
Künstler und Guide Heiner Heseding auf einen Rundgang
durch Ruhrort. Im Lehmbruck Museum erwarten
Kulturbegeisterte Skulpturen sowie Figuren von
Materialkünstlerin Eva Aeppli und Bildhauer Jean
Tinguely. Sie eröffnen abstrakte und unkonventionelle
Perspektiven auf Menschlichkeit und Technik und berühren
die ganze Familie mit ihrer Sicht auf große Lebensfreude,
Wandel, Vergänglichkeit.
Für Musikfans gibt es
improvisierte Jam-Formate mit Jazz, Pop, Rock und
elektronischen Sounds und verschiedene Konzerte. Und wer
Literatur bevorzugt, schaut beim Poetry-Slam oder einer
Lesung vorbei. Zum Beispiel bei Schauspieler Christian
Brückner, der ein Werk von Thomas Mann vorträgt.
Die Schirmherrschaft für die 46. Duisburger Akzente
übernimmt erneut NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Gefördert wurde die Veranstaltungsreihe durch die
Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Sparkasse
Duisburg. Das gesamte Programmheft mit über 90 Seiten ist
online abrufbar unter
www.duisburger-akzente.de.
Um solch ein
umfangreiches Programm anbieten zu können, benötigen die
vielen Kunst- und Kulturschaffenden einen entsprechenden
Planungsvorlauf. Daher blickt Petra Schröder bereits auf
das Jahr 2026: „Im nächsten Jahr dürfen sich die Akteure
und das Publikum bei den 47. Duisburger Akzenten auf das
Thema ‚Begegnungen – was uns trennt, was uns verbindet‘
freuen.“
Als Veranstaltungszeitraum ist der 27.
Februar bis 22. März 2026 geplant.
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Lehmbruck Museum:
Jahresprogramm 2025 Ausstellungen, Projekte,
Veranstaltungen, Kooperationen
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Duisburg, 28. Januar 2025 - Das
Lehmbruck Museum 2025 Ausstellungen Mechanik und
Menschlichkeit. Eva Aeppli und Jean Tinguely Zum 100.
Geburtstag 23. März bis 24. August 2025
Das Lehmbruck Museum präsentiert anlässlich des
100. Geburtstag die weltweit erste umfassende Ausstellung
von Jean Tinguely (1925-1991) und Eva Aeppli (1925-2015).
Der Lehmbruck-Preisträger Jean Tinguely, bekannt für
seine kinetischen Skulpturen und seinen innovativen
Umgang mit gefundenen Materialien, trifft auf Eva Aeppli,
eine Künstlerin, die es mit ihren handgenähten Figuren
vermag, eine berührende Menschlichkeit einzufangen.
Die Ausstellung stellt das Verhältnis zwischen
Mensch und Maschine in den Fokus, das beide auf
spielerische und zugleich kritische Weise geprägt haben.
Sowohl Aeppli als auch Tinguely, die von 1951 bis 1960
verheiratet waren, verarbeiten in ihren Arbeiten die
schmerzhaften Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und
rebellieren gleichzeitig gegen die bis heute andauernde,
immer stärker werdende Präsenz von Maschinen und Technik
in unserem Alltag.
Die Ausstellung und die
begleitende Publikation leisten dabei Pionierarbeit, denn
das Werk Eva Aepplis ist europaweit und auch weltweit nur
wenig bekannt. Mit mehr als 90 Werken präsentieren sie
die verschiedenen Schaffensphasen Tinguelys und Aepplis.
Von Tinguelys bewegten Reliefs, die von Lebensfreude und
Ironie strotzen, bis hin zu Aepplis stillen Figuren, die
die Psyche des Menschen, seine Spiritualität und seine
Zweifel ergründen. Die Ausstellung rückt Aepplis Werke
und sie als starke und einzigartige Künstlerin in den
Fokus und verschafft damit einer bisher langen
unbeachteten Frau der Kunstgeschichte Sichtbarkeit.

Eva Aeppli, Les Amoureux (Niki de Saint Phalle et Jean
Tinguely), 1988-89, © Susanne Gyger, Luzern, Foto Moderna
Museet Stockholm.png
Ein weiterer wichtiger
Teil der Ausstellung sind die Gemeinschaftswerke von Eva
Aeppli und Jean Tinguely, die ebenfalls kaum bekannt
sind. In den frühen 1990er-Jahren schaffen die beiden
eine ganze Reihe großformatiger Installationen, die die
lauten, mechanischen Skulpturen Tinguelys mit den
ausdrucksstarken und doch zarten Figuren Aepplis
verbinden. Zwischen Stille und Lärm, Statik und Bewegung,
Leben und Tod befassen sich die Arbeiten mit den
Bedingungen des Menschseins und sprechen dabei
universelle menschliche Erfahrungen an.
Die
Synergie zwischen Tinguelys und Aepplis Schaffen bildet
auch den Grundstein für die Vermittlung der Ausstellung.
Die Werke Tinguelys und Aepplis finden neue Formen für
das Spiel zwischen Mensch und Maschine, das wir jeden Tag
erleben. So stehen in der Vermittlung die Interaktion und
der Dialog der Werke mit den Besuchenden sowie die Freude
am Entdecken neuer Dinge im Mittelpunkt.
In
der Auseinandersetzung mit Aepplis und Tinguelys Schaffen
entstehen zugleich zahlreiche Anknüpfungspunkte zur
eigenen Lebensrealität und zu Fragen wie Nachhaltigkeit,
Bewegung, Wandel und Vergänglichkeit. Tinguely und Aeppli
werden 2025 zwar 100 Jahre alt, ihre Themen und Ansichten
sind jedoch aktueller denn je.
Die Ausstellung
wird gefördert vom Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem
Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Kulturstiftung
der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der
duisport – Duisburger Hafen AG und den Duisburger
Akzenten.
Queer Ecology. Mika
Rottenberg 27. September 2025 bis 1. März 2026

Rottenberg NoNoseKnows2015 Still.
Unter dem
Titel „Queer Ecology“ stehen die neuesten Werke der
argentinisch-israelischen Künstlerin Mika Rottenberg
(*1976 in Buenos Aires) im Zentrum der Ausstellung. Die
Werke handeln von der Rolle des Menschen in dem stetig
wachsenden System des globalen Konsums. Sie zeigen die
Absurdität der exzessiven, kapitalistischen
Warenproduktion und die prekären Arbeitsbedingungen,
insbesondere von Frauen, auf humorvolle, manchmal bissige
und sarkastische Weise.
Mit mehr als 30 Arbeiten –
Skulpturen, Videos, begehbaren Rauminstallationen,
interaktiven Werken sowie ihrem ersten Spielfilm „REMOTE“
(2022) – ist es bis heute die international umfassendste
repräsentative Präsentation der Künstlerin der letzten
zwei Jahrzehnte. Den kommunikativen Mittelpunkt der
Ausstellung, die von der Künstlerin speziell für das
Lehmbruck Museum konzipiert wird, bilden die neuen
Skulpturen „Lampshares“ aus organischen Materialien und
recyceltem Plastik, mit denen sie erstmals in ihrem
Studio einen Produktionskreislauf realisiert.
Die Ausstellung entfaltet sich netzförmig mit den
Themen „Arbeit“, „Körper“ und „Zukunft“. Sie knüpft
Verbindungen zu den Hauptwerken „NoNoseKnows“ (2015),
„Cosmic Generator“ (2017) und „Cheese“ (2008). Bei dieser
Ausstellung initiiert das Lehmbruck Museum eine
Kooperation mit dem Modellprojekt „Urban Zero“, das den
ambitionierten Versuch unternimmt, den Stadtteil
Duisburg-Ruhrort umweltneutral zu transformieren. Die
Ausstellung widmet sich mit ihrem Thema einer
existenziellen Frage unserer Zeit und verlässt dabei
bewusst den Raum des Museums.
Der Titel „Queer
Ecology“ beschreibt die Verstrickung zwischen Mensch,
Technologie und Umwelt und macht Prozesse der
Transformation und Fluidität erlebbar. „Queer Ecology“
ist ein Weg, die binären Auffassungen von Mensch und
Natur aufzulösen und zusammen zu denken: Wie muss sich
unser Denken über die Welt und die Materie verändern, um
den Folgen des Kapitalismus und wirtschaftlichen
Missverhältnissen zu entkommen?

Mika Rottenberg, #33 with bamboo and bicycle, 2020, ©
Mika Rottenberg, Courtesy the artist and Hauser & Wirth –
Photo Zak Kelley.
Mit der Kreislaufwirtschaft
der „Lampshares“ und dem Outreach-Programm initiiert das
Museum ein Modellprojekt, das seinerseits auf
Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Es ist das Ziel des
Projekts, das Bewusstsein und die Urteilskraft für
Nachhaltigkeit und ökologische Themen zu schärfen. In
diesem Kontext wirken Rottenbergs Arbeiten als aktiver
Katalysator für Veränderungsprozesse, sodass Ressourcen
neu gedacht und künstlerische Prozesse nachhaltig
gestaltet werden können.
Mika Rottenberg ist in
Israel aufgewachsen, lebt und arbeitet in New York. Sie
erwarb 2000 ihren Bachelor an der School of Visual Arts
in New York und 2004 ihren MFA an der Columbia
University. 2019 gewann Rottenberg den den Kurt
Schwitters Preis. Rottenbergs Videoinstallation
NoNoseKnows war 2015 auf der 56. Biennale di Venezia zu
sehen.
Einzelpräsentationen Rottenbergs waren
unter anderem im Museum Tinguely, Basel (2023), im
Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk (2021), im MOCA
Museum of Contemporary Art Toronto (2020), im Sprengel
Museum, Hannover (2020), im Museo d’Arte Moderna di
Bologna (2019) und im MCA Museum of Contemporary Art,
Chicago (2019) zu sehen.
Rottenbergs Werke sind
Teil wichtiger Sammlungen auf der ganzen Welt, darunter
das Solomon R. Guggenheim Museum, New York, das MoMA, New
York, die JULIA STOSCHEK FOUNDATION, Düsseldorf und das
Si Shang Art Museum, Beijing.
Die Ausstellung wird
gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der
Sparkasse Duisburg.
Sculpture 21st:
Peter Kogler 5. Juli bis 20. Oktober 2025

Peter Kogler, Ohne Titel, Digitaldruck auf Folie, Artists
& Robots, Grand Palais, Paris, 2018, © Künstler
Peter Kogler (*1959) ist ein Meister in der
Gestaltung von Räumen und der Verstärkung der Wirkmacht
von Architektur. Sein Werk zeichnet sich durch eine
enorme Formen- und Medienvielfalt aus: Er arbeitet in den
Bereichen Skulptur, Film, Videoprojektionen,
Computeranimationen, Zeichnung und großen Projekten im
öffentlichen Raum. Seine Raumvision entfaltet sich als
doppelbödige Erfahrung von Bildraum und Erlebnisraum.
Für die Glashalle des Lehmbruck Museums entwirft
Peter Kogler innerhalb der Reihe „Sculpture 21st“ einen
immersiven Raum, der eine ganz eigene künstliche Realität
erschafft. Raumfüllende Vorhänge schaffen einen
illusionistischen Raum, den sie sich mit metallenen
Objekten und einem verspiegelten, begehbaren Kubus
teilen. Dieser ermöglicht es uns, in einen virtuellen
Kosmos aus schwarz-weißen Mustern einzutauchen und
irritierende Bewusstseinsphänomene zu erleben.
Diese Raumerfahrungen erweitert Kogler mit Wesen, die
sich virtuell zu den Objekten in der Glashalle gesellen.
Die virtuellen Realitäten Koglers können auch über das
eigene Smartphone erlebt werden. An der Schnittstelle
zwischen dem öffentlichen Raum des Kantparks und der
Glashalle des Museums erleben wir die „Mixed Reality“
Peter Koglers.
Peter Kogler gehört zu den
Pionieren der Medienkunst. Er begann bereits 1984, mit
Computern zu arbeiten, und perfektionierte die Gestaltung
von mediatisierten Räumen in den 1990er-Jahren. Zur
charakteristischen Motivwelt seiner prägnanten
Computeranimationen gehören Röhren, Weltkugeln, Gehirne
und Ameisen.
Kogler entwirft Bildcodes für
unsere heutige Zeit, die von Datenströmen geprägt ist,
und verbindet mit ihnen eine körperliche Erfahrung von
Desorientierung. Mit großer Experimentierfreude schafft
er architektonische Illusionen an der Schnittstelle von
realer und virtueller Raumvorstellung. Es sind immersive
Räume, die uns mit allen Sinnen einnehmen.
Peter
Kogler hat an der documenta 1992 und 1997 teilgenommen,
1995 gestaltete er auf der 46. Biennale di Venezia den
Österreichischen Pavillon. Kogler stellte bereits in
verschiedenen internationalen Museen aus, darunter das
Centre Georges Pompidou in Paris (1994), das Museum of
Modern Art (MoMA) (2006), das MUMOK Wien (2008) und die
Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main (2010). Kogler
realisiert bis heute diverse Projekte im öffentlichen
Raum – seine Werke sind am Wiener Flughafen, dem Grazer
Hauptbahnhof oder im österreichischen Parlament.
Die Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Kunst,
Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
Hans-Jürgen Vorsatz. Zum 80. Geburtstag 23.
Februar bis 7. September 2025

Hans-Jürgen Vorsatz (*1945) gehört zu den bedeutendsten
Bildhauern der Stadt Duisburg. Anlässlich seines 80.
Geburtstags würdigt das Lehmbruck Museum ihn mit einer
Ausstellung. Er hat in den vergangenen fast fünfzig
Jahren ein bemerkenswertes Werk von Skulpturen, Gemälden
und Collagen geschaffen. Seine bevorzugten Materialien
sind Stein und Metall, die er in seinen teilweise großen
und raumgreifenden Skulpturen verwendet.
Die
begehbare Brunnenanlage vor der Zentrale der Stadtwerke
Duisburg und das Monument „Ehre den Moorsoldaten: Ein
Denkmal für den Widerstand gegen den Faschismus“ prägen
das Bild der Stadt und der Region. Die Ausstellung wird
eine Auswahl seiner Arbeiten aus allen Lebens- und
Schaffensphasen präsentieren.
Die Ausstellung wird
gefördert von der Stadt Duisburg, dem Kulturbeirat der
Stadt Duisburg und der Duisburger Sezession.
Projekte Audio-Guide: Kunst im Kantpark
Der Skulpturenpark des Lehmbruck Museums ist eine
besondere Sehenswürdigkeit. Der gerade erschienene
Audio-Guide gibt Kunstinteressierten die wichtigsten
Informationen über hochkarätige Werke von Künstlerinnen
und Künstlern wie Meret Oppenheim, Richard Serra, Henry
Moore, Julian Opie, Magdalena Abakanowicz und Dani
Karavan.
Im Kantpark können Besuchende nun
rund um die Uhr und kostenlos die Werke auch digital
erfahren, entweder von zuhause aus oder beim nächsten
Spaziergang durch den Park. Der Audio-Guide ist einfach
über die Website des Lehmbruck Museums aufrufbar:
https://lehmbruckmuseum.de/museum/public-art/kunst-im-kantpark/audio-guide/
Der Audio-Guide ist im Rahmen eines
Forschungsvolontariats entstanden, das vom Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.
Ruhrkunstbewegt – Ein Vermittlungsprojekt der
RuhrKunstMuseen Das Lehmbruck Museum ist Teil
des seit 2010 bestehenden Netzwerks der RuhrKunstMuseen.
Dieses hat sich mit seinem vielseitigen Programm und
besonderen Bildungs- und Vermittlungsangeboten, wie den
Collection- Tours, RuhrKunstNachbarn, RuhrKunstUrban,
oder der Entwicklung einer gemein-samen Schulmatrix auch
außerhalb der Region etabliert.
Die
RuhrKunstMuseen entwickeln mit RuhrKunstbewegt gezielt
ein Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche. Das
aktuelle Projekt verstärkt die bereits bestehende die
Zusammenarbeit mit Schulen der Region sowie mit Kinder-
und Jugendfreizeiteinrichtungen. Schülerinnen und Schüler
aller Altersklassen und Schulformen lernen das Museum als
neuen Erlebnisort kennen und erweitern ihre Kompetenzen
durch kreative Ausdrucksformen. Dabei ergänzen Zugänge
aus Theater, Tanz und Musik museale Angebote, um Kindern
und Jugendlichen eine Vielzahl von Zugängen zu Kunst und
Kultur anzubieten.
„Ziel eines solchen
Projekts ist neben der Stärkung der Bildungsarbeit des
Netzwerkes auch ein wichtiges Standbein für
künstlerisch-ästhetische Bildung im Ruhrgebiet zu sein
und somit Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen
gemeinsam zu fördern“, sagt Barbara Walter, Sprecherin
der Arbeitsgruppe Bildung und Vermittlung. Bis August
2026 können Kinder und Jugendliche an verschiedenen
Workshops teilnehmen.
Das Vermittlungsprojekt
RuhrKunstbewegt wird gefördert durch die RWE Foundation,
die sich wie auch die RuhrKunstMuseen für
Chancengerechtigkeit zu Angeboten kultureller Bildung
einsetzt.
Deine City - Dein Museum

Foto Anne Orthen (1).
Die neue Initiative
des Lehmbruck Museums bietet kostenlosen Zugang zu Kunst
und Kultur für Bürgerinnen und Bürger ausgewählter
Stadtteile in Duisburg. Es finden niedrigschwellige
Abendveranstaltungen mit familienfreundlichen Führungen,
Workshops und Musik von Kunstschaffenden aus dem
Stadtteil statt. Für Snacks, Getränke und die Übernahme
der Transferkosten wird gesorgt. Das Ziel ist der Abbau
von Hemmschwellen und die Integration von Bezirken
außerhalb des Stadtzentrums.
Das Projekt
bietet eine wertvolle Gelegenheit, die kulturelle
Teilhabe in Duisburg zu fördern und sozial zu stärken.
Durch die Schaffung eines einladenden und integrativen
Umfelds im Lehmbruck Museum wird die Gemeinschaft aktiv
in den kulturellen Dialog einbezogen und die
Identifikation mit dem Museum als kulturelles Zentrum
gefördert. Am besten gelingt dies, wenn es als Ort des
Wohlbefindens, der Erholung und Entspannung wahrgenommen
wird und einen informellen Austausch fördert.
"Deine City - Dein Museum" richtet sich an diverse
Zielgruppen, insbesondere Kinder und Jugendliche. Der
gesamte Stadtteil ist als Gemeinschaft eingeladen.
„Deine City – Dein Museum“ ist inspiriert von der
erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Dein Kunstpalast“ in
dem gleichnamigen Museum, das wiederum auf das
Bildungsprojekt „City Meets Museum“ des Gemeentemuseums
in Den Haag zurückgeht.
Veranstaltungen
Extraschicht – Nacht der Industriekultur - Samstag, 28.
Juni 2025 Auch 2025 nimmt das Lehmbruck
Museum an der Nacht der Industriekultur teil. Jedes Jahr
präsentiert sich das Ruhrgebiet von seiner buntesten und
auch magischsten Seite und feiert dabei das einzigartige
kulturelle Erbe der Region. Das Kulturfestival zieht sich
durch die ganze Region und zum dritten Mal ist auch das
Lehmbruck Museum dabei und öffnet seine Türen bis spät in
die Nacht und präsentiert dabei ein außergewöhnliches
Programm.
Sparda-Sommerfest: Sonntag,
24. August 2025 Zum sechsten Mal lädt das
Lehmbruck Museum am letzten Wochenende der Sommerferien
zum „Sparda- Sommerfest“ ein. An dem Sonntag, an dem auch
die Ausstellung „Mechanik und Menschlichkeit. Eva Aeppli
und Jean Tinguely“ endet, können Besuchende, egal ob jung
oder alt, als Einzelperson oder als Familie, mit einem
abwechslungsreichen Programm aus Führungen, Workshop,
Musik und Aktionen rechnen.
Kooperationen
- 21x21 Das breite Spektrum der Sammlungen
der RuhrKunstMuseen wird aktuell auf der Website 21x21.de
mit rund 420 Kunstwerken online erfahrbar. Jedes der 21
Museen wählte zunächst ein Kunstwerk aus, das
stellvertretend für die eigene Sammlung steht. Der
sogenannte Impuls gibt damit eine thematische, formale
oder zeitliche Richtung vor. Die anderen Häuser
reagierten mit je einem sogenannten Reaktionswerk aus
ihren Sammlungen auf jedes der 21 Ankerwerke, wo immer
dies möglich und inhaltlich sinnvoll war.
Ab
dem 11. April können außerdem ausgewählte Werke in der
Villa Hügel erlebt werden: Erstmalig vereinen sich die 21
RuhrKunstMuseen zu einer gemeinsamen Ausstellung. Unter
dem Titel „21x21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“
treten Werke moderner und zeitgenössischer Kunst aus den
Sammlungen der 21 Museen in Themenräumen in Dialog
miteinander.
O Mensch! Wilhelm
Lehmbruck – die letzten Jahre Kunsthaus Zürich,
24.10.2025-18.1.2026
Kunstmuseum
Moritzburg, 22.3.-28.6.2026
Wilhelm Lehmbruck
(1881-1919), einer der wichtigsten Bildhauer der Moderne,
zog 1916 aus Deutschland nach Zürich. In der Zeit des
Ersten Weltkriegs wurde die Stadt zu einem Treffpunkt für
internationale Kunstschaffende. In diesem inspirierenden
Umfeld erreichte Lehmbruck einen Höhepunkt seines
Schaffens: Gerade in seinen letzten Werken zeigt er sich
als Visionär, der mit seinen Plastiken und seiner
einzigartigen Formensprache in eine neue Richtung wies.

Als Dialogpartner der Gegenwart begegnet ihm in der
Ausstellung der bekannte Schweizer Künstler Yves
Netzhammer (*1970 Schaffhausen), der auch bereits im
Lehmbruck Museum zu sehen war. Seine Zeichnungen,
Rauminstallationen und mit Hilfe des Computers
generierten Videofilme faszinieren durch ihre körperhafte
Ausstrahlung und die bildnerische Erzählweise. Netzhammer
wird neue Arbeiten entwickeln und die Gestaltung der
Ausstellung konzipieren.
|
Museum DKM: Wiederkehr der Eröffnung
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Duisburg, 22. Januar 2025 - Am 22.
Januar feiern wir die Wiederkehr der Eröffnung unseres
Museums in Duisburg vor 16 Jahren. Erste Sonderöffnung am
Wochenende des 25./26. Januar. Bis Mitte März werden noch
die aktuellen Ausstellungen “Aus der Sammlung
Krämer-Maas“ gezeigt: - Architektur-Fotografie des 20.
Jahrhunderts - Ulrich Erben – Frühwerk - Richard
Long: Zig Zag Linie und Claudia Terstappen: Fotos aus
Kyoto - Blinky Palermo – die gesamte Grafik -
Hannes Vogel: “Der Scherben Schönheit ist nicht die der
Töpfe“
Die nächsten Sonderöffnungs-Wochenenden:
08./09. Februar und 29./30. März.
Am
März-Wochenende werden wieder unsere Freunde Avi Kaiser +
Sergio Antonino Ihre sehr erfolgreiche Tanz-Perfomance in
unserem Museum an beiden Tagen fortsetzen, die genauen
Aufführungszeiten werden in Kürze veröffentlicht!

Ein Bild, das Zimmer, Kunst, Wand, Kunstgalerie
enthält. Automatisch generierte Beschreibung - Claudia
Terstappen und Richard Long
Sonderöffnung
Samstag 25. und Sonntag 26. Januar 2025
Ein Bild,
das Kunst, Statue, Menschliches Gesicht, Museum enthält.
Automatisch generierte Beschreibung

Das Museum ist an diesem Wochenende für alle Besucher
geöffnet! Online-Ticketreservierung! Sonntag:
öffentliche Direktorenführung um 15:00 Uhr. Sie sind
herzlich eingeladen, die 51 Räume des Museums mit Kunst
aus 5000 Jahren, individuell zu besuchen. Altbekannte
und neue Positionen werden in den
Wechselausstellungsbereichen präsentiert und versprechen
einen erlebnisreichen Besuch.
Online-Tickets
Bitte reservieren Sie Ihren Besuch im Museum DKM online!
http://www.museum-dkm.de/booking/
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Ausstellung „Henry Moore – For Duisburg“ verlängert
bis 9. Februar 2025
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Duisburg, 20. Januar 2025 - Die
Ausstellung „Henry Moore – For Duisburg“ lockt aktuell
zahlreiche Besuchende in das Lehmbruck Museum. Aufgrund
des großen Interesses an den Werken des berühmten
englischen Künstlers wird die Ausstellung um drei Wochen
verlängert.
Bis zum 9. Februar besteht die
Möglichkeit, die lichtempfindlichen und daher selten
ausgestellten Grafiken aus dem eigenen Museumsbestand und
ausgewählte Skulpturen zu sehen. Mit mehr als 450
Arbeiten beherbergt das Duisburger Museum heute eine der
größten Grafiksammlungen Moores weltweit.
Der
britische Bildhauer widmete dem Haus nach seinem Besuch
im Jahr 1965 ein Blatt aller zukünftig entstehenden
Grafiken. Der Abschluss der Ausstellung wird
selbstverständlich gefeiert: Am Sonntag, 9. Februar, von
16 bis 19 Uhr versüßen Livemusik, Führungen und ein
Kuchenbuffet den Museumsbesuch. Eintritt: 9 € / erm.
5 €

Blick in Ausstellung, Foto: Christoph Reichwein
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Klang und Performance im Dialog
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Duisburger Philharmoniker spielen aufgrund
großer Nachfrage zwei Konzerte an einem Abend im MKM
Mittwoch, 15. Januar 2025 | 18 Uhr und 19.30 Uhr
Duisburg, 9. Januar 2025 - Wie verändert sich durch
Klang und Bewegung das Verhältnis zwischen Mensch und
Kunstwerk? Die Musikerinnen und Musiker der Duisburger
Philharmoniker durchwandern erneut die Räume des MKM
Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg – ab
sofort sogar in zwei Konzerten an einem Abend. Dadurch,
dass die Konzerte in der Vergangenheit immer sofort
ausverkauft waren, haben wir uns zu dem Zusatzkonzert
entschlossen. Auch die Besucherinnen und Besucher sind im
Konzert eingeladen, sich der Bewegung und der Erkundung
der Klangräume anzuschließen.
•
Am Mittwoch, dem 15. Januar, werden die Werke des
renommierten spanischen Künstlers Miquel Barceló der
aktuellen Wechselausstellung „Vida y Muerte“ im Fokus
stehen. Die Kunst von Miquel Barceló findet ihre großen
Vorläufer in den Werken von Tintoretto und Veronese, und
später in den Gemälden von Joan Miró und Pablo Picasso.
Seine Gemälde erzählen vom Alltäglichen, von Leben und
Tod und auch von fremden und weit entfernten Welten – von
Afrika, wo er zeitweise lebt und arbeitet, von der
katalanischen Küste und den Balearen, auf denen er
geboren wurde und von der Unterwasserwelt des Meeres.
Die Duisburger Philharmoniker entführen mit den
Gastmusikerinnen und Gastmusikern Kamalini Mukherji
(Gesang), Soumyajyoti Ghosh (Flöte), Anjan Bandyopadhyay
(Tabla-Khol), José Quevedo Bolita (Flamenco Gitarre),
Valer Sabadus (Gesang) sowie Musiker:innen von Concerto
Köln in „Zwischenwelten“ und wandeln an der Schwelle von
Leben und Tod mit Werken von Henry Purcell, Antonio
Vivaldi und Rabindranath Tagore.
Die Lieder
und Songs aus anderen Zeiten und Kulturkreisen erzeugen
somit neue Schichten und Oberflächen, die sich mit den
Gemälden überlagern und neue Räume der Wahrnehmung
eröffnen. Wie in den vergangenen Konzerten wird das
Programm von Kurator und Regisseur Ludger Engels aus der
Ausstellung heraus entwickelt und steht in thematischem
Bezug zu den Bildern.
Neuerung: Einlass ins Museum
Küppersmühle ist 15 Minuten vor Konzertbeginn.
Konzerttickets können bis zum 21. Mai 2025 gegen ein
kostenloses Museumsticket für das gesamte Haus an der
Museumskasse eingelöst werden.
Veranstaltungsort:
MKM Museum Küppersmühle für Modern Kunst, Duisburg
Tickets online unter:
https://duisburger-philharmoniker.de/Konzerte

Installationsansicht „Miquel Barceló. Vida y Muerte“, MKM
Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, 2024 ©
Foto: Mick Vincenz

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, 2024
© Foto: André Symann
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Öffentliche Sonntagsführung “Freiheit und
Gemeinschaft: Der Expressionismus” Jugend trifft
Kunst “Zauberhafte Leuchtobjekte”
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Duisburg, 8. Januar 2025 - Wie jede
Woche wird auch diesen Sonntag im Lehmbruck Museum im
Rahmen der öffentlichen Sonntagsführung um 11.30 Uhr ein
Teil des Museums genauer betrachtet – am 12. Januar soll
es um die spannende Sammlungspräsentation der
Expressionisten gehen. Bei „Jugend trifft Kunst“ um 14
Uhr wird eine ganz besondere Zielgruppe angesprochen:
Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren können hier in
diesem Format mit Kunstwerken auseinander setzen.
ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG Das Lehmbruck Museum
verfügt über eine herausragende Sammlung
expressionistischer Gemälde und Grafiken. Im Rahmen der
Sonntagsführung um 11.30 Uhr bietet sich die Gelegenheit,
die expressionistischen Werke näher kennen zu lernen und
sich in die farbenreichen Welten von Kandinsky, Mueller
und Chagall zu begeben. Teilnahmegebühr: 2 €
(zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €)
Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket
für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im
Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung
telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.

Johannes Molzahn, Astro-Konstellationstafel, 1923, Foto:
Christoph Reichwein
JUGEND TRIFFT KUNST
Bei dem Format „Jugend trifft Kunst“ sind Jugendliche
zwischen 14 und 20 Jahren dazu eingeladen, selbst kreativ
zu werden und Kunst ganz nah zu erfahren. Unter Anleitung
von Katharina Nitz werden künstlerische Techniken
ausprobiert oder sich intensiv und doch spielerisch mit
einer Kunstgattung auseinandergesetzt. Diesen Sonntag um
14 Uhr geht es Leuchtobjekte, die das Museum erstrahlen
lassen. Teilnahme: kostenfrei. Anmeldung: Telefonisch
unter 0203 283 2195 (Di., Do., Fr. 10-13 Uhr; Mi. 14-17
Uhr) oder per E-Mail an
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Jugend trifft Kunst: Dan Flavin, Untitled, 1969, Foto:
Jürgen Diemer
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Land NRW und RVR unterzeichnen Regionale Kulturstrategie
Ruhr
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Sechs Millionen Euro jährlich
für neue und bewährte Projekte Duisburg, 7.
Januar 2025 - In der Folge der Kulturhauptstadt Europas
RUHR.2010 hatten das Land NRW und der Regionalverband
Ruhr (RVR) eine Nachhaltigkeitsvereinbarung geschlossen,
um die positive Entwicklung zu verstetigen. Jetzt haben
das NRW-Kulturministerium und der RVR eine
Folgevereinbarung unterzeichnet. Mit der Regionalen
Kulturstrategie Ruhr stellen das Land und der
Regionalverband Ruhr gemeinsam sechs Millionen Euro pro
Jahr zur Verfügung, um neue Impulse für die regionale
Entwicklung zu setzen und bewährte Strukturen, Netzwerke
und Projekte für die Zukunft zu sichern.
Der
RVR nimmt eine zentrale Rolle in der Kulturkoordination
im Ruhrgebiet ein und verantwortet Aufgaben im Bereich
Vernetzung und Förderung sowie der Initiierung und
Umsetzung von regionalen Kooperationsprojekten. "Mit der
Regionalen Kulturstrategie Ruhr unterstützen wir die
weitere Vernetzung von Kulturorten, die zum Markenkern
des Kulturstandorts Ruhrgebiet gehört", so
NRW-Kulturministerin Ina Brandes.

RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin: "Schon heute
prägen etablierte Netzwerke wie die RuhrKunstMuseen oder
die RuhrBühnen das Ruhrgebiet als wichtigen Kunst- und
Kulturstandort. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen in
die kulturellen Potenziale der Region und die finanzielle
Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen."
Die Regionale Kulturstrategie Ruhr umfasst
mehrere Projekte und Initiativen: Die Kulturkonferenz
Ruhr wird durch den RVR als Plattform für den
kulturpolitischen Dialog fortgeführt und um weitere
unterjährige Formate ergänzt. Die Aktivitäten zur
kulturellen Vernetzung der Region werden gestärkt. In
diesem Rahmen übernimmt der RVR eine moderierende,
koordinierende bzw. fördernde Funktion. Das
Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr des
NRW-Kulturministeriums wird ab dem Jahr 2026 vom RVR
umgesetzt.
Der Emscherkunstweg wird als
Kooperation von Emschergenossenschaft und Regionalverband
Ruhr mit Blick auf die IGA 2027 fortgeführt. Das
Förderprogramm von Interkultur Ruhr wird ausgebaut und um
Stipendien ergänzt. Die Sichtbarkeit des Projektes soll
durch ein Festivalformat, das in Kooperation mit
Akteurinnen und Akteuren der Region entwickelt wird,
ausgebaut werden.
Die Förderung der Urbanen
Künste Ruhr als eigenständige Programmsäule der Kultur
Ruhr GmbH wird fortgesetzt. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG)
bleibt zuständig für die Entwicklung eines eigenständigen
kulturtouristischen Profils für das Ruhrgebiet. Sie wird
sich dabei stärker auf die Ansprache neuer und junger
Zielgruppen fokussieren. Die Event-Formate ExtraSchicht
und Tag der Trinkhallen werden weiterentwickelt. idr
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Öffentliche Sonntagsführung “Henry Moore – For
Duisburg”
und Kunst im Doppelpack |
Duisburg, 2. Januar 2025 - Noch bis
zum 9. Februar zeigt das Lehmbruck Museum die Ausstellung
„Henry Moore – For Duisburg“. Zwei Führungen am Sonntag,
5. Januar, bieten verschiedenen Zielgruppen die
Möglichkeit, das grafische Werk und ausgesuchte
Skulpturen des berühmten britischen Künstlers näher
kennenzulernen: Erstens die öffentliche Führung um 11.30
Uhr für alle Besuchenden und zweitens „Kunst im
Doppelpack“ um 14 Uhr für Eltern mit Kleinkindern.
ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG Anlässlich des
Jubiläumsjahres präsentiert das Lehmbruck Museum eine
Auswahl seiner umfangreichen Grafiksammlung: Mit mehr als
450 Arbeiten beherbergt das Duisburger Museum heute eine
der größten Grafiksammlungen Moores weltweit. Der
britische Bildhauer widmete dem Haus nach seinem Besuch
im Jahr 1965 ein Blatt aller zukünftig entstehenden
Grafiken. Die Ausstellung präsentiert sein grafisches
Œuvre im Dialog mit ausgewählten Skulpturen und bietet
einen tiefen Einblick in die organischen Bildwelten des
Künstlers, in denen Mensch und Natur miteinander
verschmelzen.
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum
Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €) Interessierten
Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die
Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im
Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung
telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an
anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.

Blick in die Ausstellung „Henry Moore – For Duisburg“,
Foto: Christoph Reichwein
KUNST IM
DOPPELPACK In entspannter Atmosphäre können Eltern
mit Kleinkindern zusammen mit der Kunstvermittlerin
Christine Lutz die Bildwelten des Künstlers Henry Moore
erkunden und dabei die Einflüsse der Natur auf sein
Schaffen nachvollziehen. Das beliebte Format „Kunst im
Doppelpack“ bietet Familien eine Auszeit im Lehmbruck
Museum. Jede Führung ist auf Familien ausgerichtet –
gemeinsam werden künstlerische Erfahrungen gemacht und
sich ausgetauscht. Bei Bedarf kann gestillt, gefüttert
und gewickelt werden.
Teilnahme: 12 € (10 %
Ermäßigung mit der Duisburger Familienkarte)
Anmeldung: Telefonisch unter 0203 283 2195 (Di., Do., Fr.
10-13 Uhr; Mi. 14-17 Uhr) oder per E-Mail an
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Kunst im Doppelpack: Foto: Sonja Rothweiler
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