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 Redaktion Harald Jeschke
    
 
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Duisburger Philharmoniker 2023/24|  Schauspiel Duisburg | Kreativquartier Ruhrort | Kult-Pur | Brauchtum
 
„SHAPE! Körper + Form begreifen" - Die interaktive Tastausstellung  -  „Alicja Kwade. In Agnosie”

 

Die 45. Duisburger Akzente - ein Festival für die ganze Familie 1.-24. März









Künstlerinnengespräch: Über Zeit, Existenz und verkehrte Welten - Alicja Kwade im Gespräch mit Silke Hohmann

 Duisburg, 20. Februar 2024 - Am letzten Wochenende der erfolgreichen Ausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“ bietet das Lehmbruck Museum noch einmal ein besonderes Highlight an. Die Künstlerin Alicja Kwade wird im Gespräch mit der Kunstkritikerin Silke Hohmann in das große Thema der Ausstellung eintauchen: Von der eigenen Unkenntnis zum Zustand des Noch-Nicht-Wissens. Die Arbeitsmethoden und künstlerischen Überlegungen Alicja Kwades lassen dabei Rückschlüsse auf den internationalen Kunstbetrieb zu. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.  

Silke Hohmann: Wolfgang Stahr

Teilnahme: 5€ Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop des Museums zu erwerben. Alternativ kann eine Reservierung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.  

Alicja Kwade: Christian Werner


  

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung “Alicja Kwade. In Agnosie”
- „Kunst im Doppelpack“

Duisburg, 13. Februar 2024 - Kunstgenuss ist keine Frage des Alters – davon zeugt das Angebot des Lehmbruck Museums am Sonntag, den 18. Februar. Die öffentliche Sonntagsführung in der Ausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“ um 11.30 Uhr richtet sich an alle Interessierten, die sich von aktueller Bildhauerei beeindrucken lassen möchten. „Kunst im Doppelpack“ um 14 Uhr dagegen ist ein Programm speziell für Eltern mit Kleinkindern von 1 bis 3 Jahren.  


ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG  
Im Bereich der zeitgenössischen Skulptur besitzt das Werk von Alicja Kwade eine Ausnahmestellung: Die bestechende Ästhetik der Materialien, die Harmonie der Form gepaart mit der präzisen Formulierung von existenziellen Fragen, sind Qualitäten, die ihr Werk einzigartig machen. Mit ihrer Ausstellung „In Agnosie“ berührt sie die Kernpunkte der Bildhauerkunst. Ihre Skulpturen, raumgreifenden Installationen, Videos und Fotografien hinterfragen unser Verständnis von Wirklichkeit.


Für das Lehmbruck Museum hat Alicja Kwade eine Ausstellung konzipiert, die uns die Augen öffnet für die Geschichte der Kunst – von Wilhelm Lehmbruck über den Surrealismus und die Minimal Art bis in unsere Gegenwart.  
Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €)   Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.  

Öffentliche Sonntagsführung: Alicja Kwade, Light Touch of Totality, 2019, Lehmbruck Museum, Courtesy die Künstlerin und 303 Gallery, New York, Foto: Dejan Saric

KUNST IM DOPPELPACK
„Kunst im Doppelpack“ ist ein spezielles Format für Eltern mit Kleinkindern von 1 bis 3 Jahren. Mit dem Blick auf ausgesuchte Kunstwerke unter dem Motto „Eine runde Sache“ führt Kunstvermittlerin Christine Lutz durch die Ausstellungen des Lehmbruck Museums. In entspannter Atmosphäre zusammen mit anderen Eltern können die Kunstwerke auf spielerische Weise entdeckt werden.

Die Führung ist speziell auf junge Familien mit Kind ausgerichtet, bei Bedarf kann gestillt, gefüttert und gewickelt werden. So ist der Museumsausflug mit den Kleinsten eine Auszeit zum Genießen, bei der die Teilnehmer:innen gemeinsam künstlerische Erfahrungen machen und spannende Gespräche führen können.  


Teilnahme: 12 € (10 % Ermäßigung mit der Duisburger Familienkarte)   Anmeldung: Telefonisch unter 0203 283 2195 (Di., Do., Fr. 10-13 Uhr; Mi. 14-17 Uhr) oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Kunst im Doppelpack: Foto: Sonja Rothweiler     

   

Museum DKM im Februar und März 2024

Künstlerräume aus der Sammlung Krämer-Maas Ab 20.03.2024  

Ausstellungsansicht Museum DKM, © Stiftung DKM

- Claudia Terstappen und Richard Long
- Ulrich Erben
- Architekturfotografie
- Blinky Palermo - Die gesamte Grafik


Ausstellungsverlängerung KATSUHITO NISHIKAWA.
Werke 25.05.2023 – letztmalig verlängert bis zum 28.02.2024
Die gesamte Ausstellung wird am 29. Februar verpackt und geht auf die Reise, um im September in Japan gezeigt zu werden.

© Katsuhito Nishikawa  


Die Ausstellung mit Skulpturen, Zeichnungen, Malereien und Möbel des japanisch-deutschen Künstlers Katsuhito Nishikawa (JP, 1949) von den 1980er Jahren bis heute bietet somit einen umfangreichen Überblick in das facettenreiche Gesamtwerk des Künstlers. Seit 1994 arbeitet Katsuhito Nishikawa auf der Raketenstation Hombroich. Als ehemaliger Schüler von Erwin Heerich hat er Bauten und begehbare Skulpturen großen Ausmaßes errichtet. Gleichzeitig entstehen in seinem Atelier filigrane Arbeiten, die auf ihren natürlichen Umraum reagieren.


Seine Landschaftsbilder verorten uns auf der Insel Hombroich, in einem Sumpfgebiet der Erft. In grauen Farbtönen, die wie Nebelschleier einen Dunst über die Landschaft legen, umkreisen sie das Feuchtgebiet und lassen uns in die besondere Aura Nishikawas Œuvres eintreten, ein harmonisch in sich geschlossenes Gesamtwerk, das Natur und Kultur in sich vereint.  


WATANABE SADAO. Bibliotheksausstellung 03.05.2023 – verlängert bis auf weiteres
Im vergangenen Jahr schenkte Ruth Hetcamp der Stiftung DKM Arbeiten des japanischen Künstlers Watanabe Sadao (JP, 1913-1996), dessen Werk sie während Ihres 22-jährigen Japaneinsatzes kennenlernte. Bekannt wurde der japanische Grafiker für seine Bibeldrucke im Stile der Mingei-Tradition, einer Bewegung, die die Wiederbelebung des historischen Handwerks und der technischen Kenntnisse des traditionellen japanischen Kunstgewerbes anstrebte.


Die christliche Ikonographie verschmilzt in den Werken von Watanabe Sadao mit einer ausdrucksstarken buddhistischen Bildsprache, die sich lokaler Materialien wie Kozo-Papier und Momigami (geknetetes Papier) sowie der Katazome-Technik des Schablonierens bedient.  Eine Auswahl der Schenkung Ruth Hetcamp, die in ihrer Gesamtheit 34 Arbeiten von Watanabe Sadao umfasst, wird in der sonst nicht öffentlich zugänglichen Bibliothek des Museum DKM ausgestellt.  


Tanzveranstaltung im März
- Kaiser Antonino Dance Ensemble
- Shhh... Ein Tanzstück – Nationalitäten und Generationen übergreifend
- Samstag, den 16.03.2024, um 16:00 Uhr Sonntag, den 17.03.2024, um 12:00 Uhr

In diesen Zeiten kehrt ein klassisches Thema zurück: die „Institution“ Familie und ihre komplexen Beziehungen. Ihre Mitglieder sind verstrickt in ein Netz aus Liebe, Abhängigkeit, Gewalt, Widersprüchlichkeit und Ambivalenz. Das ist das Thema des Stücks. Der Titel beschreibt lautmalerisch die Aufforderung, auch bei heftigen Emotionen leise zu sein, Absichten zu verbergen. Die choreographische Struktur des Stücks ist bestimmt durch den Raum, der die Personen schützt, aber zugleich eine Art Gefängnis schafft, in dem Liebe, Hass und Aggression stattfinden.


Jeder Darsteller wird sich in einer der klassischen Familienrollen ausdrücken. Es geht um die klandestinen Machtstrukturen. Die Tänzer bewegen sich zwischen dem Sich-Ausliefern und dem Willen zur Befreiung. Basis der Choreographie sind Recherchen: Flüstern, Schweigen, Lautwerden innerhalb von Familienstrukturen; Umsetzen von Stille in Bewegung, Dynamik, Qualität; Preisgabe von Geheimnissen durch Haltung und Stimme; Lügen mit Körpern.


Die Besucherzahl ist beschränkt! Bitte buchen Sie Ihr Ticket unter booking.com. Hier der Link:
http://www.museum-dkm.de/booking/  Das Ticket ermöglicht gleichzeitig auch den Museumsbesuch (siehe Sonderöffnung!).  


Filmpremiere: Linien stiller Schönheit – Eine Entdeckungsreise durch das Museum DKM Duisburg
Am 06.12.2023 hat das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen den Vorstand der Stiftung DKM, Dirk Krämer und Klaus Maas, nach Nürnberg eingeladen, um die 5. und letzte Premiere von Filmen über die in deutschen Museen bestehenden chinesischen Kunstschätze der Öffentlichkeit vorzustellen!

Episode 1: Die Sammelleidenschaft August des Starken - die chinesischen Porzellane in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Episode 2: Einzigartige Porzellane in einer fürstlichen, bürgerlichen und privaten Sammlung, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museen Schloss Aschach

Episode 3: Eine Schatzkammer für die Kunst Ostasiens - das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln Episode 4: Wechselhafte Geschichte einer bedeutenden Sammlung - das Museum für Asiatische Kunst im Humboldt Forum, Berlin

Episode 5: Linien Stiller Schönheit - Sammlung DKM, Duisburg


Das Museum ist sehr stolz, in der Reihe großer deutscher Museen und Sammlungen Chinesischer Kunst mit unseren Beständen alter und neuer Kunst aus China als vorläufig letzte Museumssammlung aufgenommen worden zu sein und empfehlen unseren Besuchern den 23-minütigen Film über Duisburg und das DKM in einer stillen Stunde anzuschauen! YouTube-Kanal: https://youtu.be/ecbKGaEaRtQ?si=SIQ_BUnry1ixbDvG


Das Museum dankt den Verantwortlichen in Nürnberg Frau Dr. Yan Xu-Lackner, Ronald Kiwitt, Mingzhe E, Wenbo Song, Elisa Perrin, Yijng Tao, Millerfilme.de für die angenehme Zusammenarbeit! Sonderöffnung am 24./25. Februar 2024 und 16./17. März
Das Museum ist an diesen Tagen von 12.00 bis 18.00h für alle Besucher geöffnet!


Wir bitten um Online-Ticketreservierung!
Online-Tickets Bitte reservieren Sie Ihren Besuch im Museum DKM online! Unser Buchungstool auf unserer Webseite informiert Sie zudem über aktuell verfügbare Veranstaltungen und Führungen: http://www.museum-dkm.de/booking/ 


Musik im Museum: Doppeltes Jubiläum

Duisburg, 9. Februar 2024 - Ein „Doppeltes Jubiläum“ gibt den Anlass für das Konzert im Lehmbruck Museum am Donnerstag, den 15. Februar, 19.30 Uhr: Sowohl der Todestag der Komponistin Dora Pejačević als auch das Uraufführungsjahr von Erich Wolfgang Korngolds „Klavierquintett E-Dur“ jähren sich 2023 zum 100. Mal. Es spielt ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker.


Dora Pejačević war ein Superstar ihrer Zeit, ging als komponierende Gräfin in die Geschichte ein – und geriet doch in Vergessenheit. Das Konzert ist also eine seltene Gelegenheit, einem ihrer immerhin 56 Werke zu begegnen. Deutlich populärer ist Erich Wolfgang Korngold, doch ist er vor allem für seine Opern und Filmmusiken bekannt – seine Kammermusik ist eine weniger beleuchtete Facette. Dabei verrät auch das Klavierquintett ganz den Dramatiker Korngold.


In der Mitte dieses Jubiläums-Sandwichs steht mit dem Sextett von Felix Mendelssohn Bartholdy ein Werk, das in seinem konzertierenden Zuschnitt durchaus auch als Klavierkonzert bezeichnet werden könnte.  

Programm:  
Dora Pejačević Klavierquintett h-Moll op. 40 Felix Mendelssohn Bartholdy Sextett D-Dur op. 110 für Klavier und Streicher Erich Wolfgang Korngold Klavierquintett E-Dur op. 15   Eintritt: 17 €, Ermäßigung möglich Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder online unter
www.duisburger-philharmoniker.de  

Blick in den Lehmbruck-Flügel, Foto: Dejan Saric  

Duisburger Philharmoniker spielen im MKM

Duisburg, 7. Februar 2024 - Die Musikerinnen und Musiker der Duisburger Philharmoniker besuchtigten nach ausverkauften Konzerten und positiver Resonanz erneut die Räume des MKM Museum Küppersmühle. Im Fokus steht dieses Mal die aktuelle Wechselausstellung DIE SAMMLUNG HANIEL - DER EIGENE WEG, die erstmalig rund 100 Arbeiten der hochkarätigen Unternehmenssammlung öffentlich präsentiert.


Mit Stücken von Heinrich Biber bis David Lang, von Elvis Suarez bis Tan Dun, reagieren die Musikerinnen und Musiker auf die Kunstwerke im Umfeld des Informel. Ergänzt wird das Ensemble durch den Performer und Akkordeonisten Andreas Borregard sowie die Multiflötistin Veronika Vitazkova. Die Kunstwerke werden „über Klänge und Musik neu entdeckt, um neue Blickwinkel und Perspektiven auf die Bilder zu ermöglichen“, wie Regisseur und Kurator Ludger Engels das Konzept hinter den Klang-Installationen passend zusammenfasst. Ermöglicht wird die Reihe mithilfe der großzügigen Unterstützung der Sparkasse Duisburg.

Wandelkonzerte finden an nachfolgenden Terminen statt:  Mittwoch, 14. Februar 2024 Mittwoch, 03. April 2024 Jeweils um 19.30 Uhr im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg Veranstaltungsort: MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg Teilnahmepreis: 15€ inkl. Eintritt ins MKM eine halbe Stunde vor Konzertbeginn Tickets erhalten Sie HIER

Klang-Performance im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst © Duisburger Philharmoniker / MKM Duisburg, Foto: Alica Prasch

SAMMLUNG STRÖHER
Auf gut 5.000qm sind im MKM Highlights aus der Sammlung Ströher zu sehen, einer der wichtigsten und umfangreichsten Sammlungen deuscher Kunst nach 1945. Der Fokus liegt auf Malerei, aber auch Skulptur, Installation und Fotografie sind vertreten. Die Sammlung umfasst zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Aktuelle Wechselausstellungen im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst


DIE SAMMLUNG HANIEL - DER EIGENE WEG
Laufzeit: 15. Dezember 2023 bis 5. Mai 2024 HEINZ KREUTZ - SCHWARZ-WEISS UND IN FARBE. ZUM 100. GEBURTSTAG Laufzeit: 29. September 2023 bis 25. Februar 2024


Öffentliche Sonntagsführung “SHAPE! Körper + Form begreifen” und Jugend trifft Kunst

Duisburg, 7. Februar 2024 - An diesen Sonntag, 11. Februar, bietet das Lehmbruck zwei spannende Programmpunkte an, Kunst auf eine neue Art und Weise kennen zu lernen: Bei der öffentlichen Sonntagsführung um 11.30 Uhr ist erlaubt, wovon man sonst im Museum nur träumen darf: Skulpturen dürfen – mit Handschuhen – berührt werden. Um 14 Uhr werden bei „Jugend trifft Kunst“ Selbstportraits aus Ton geschaffen.  


ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG  
Die interaktive Tastausstellung SHAPE! lädt dazu ein, Skulpturen mit den eigenen Händen, nur getrennt durch dünne Handschuhe, im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. In der öffentlichen Sonntagsführung können die Kunstwerke der Ausstellung so auf eine vollkommen neue Art und Weise erfahren werden. Aber auch der eigene Körper kann mit Hilfe von fluoreszierenden Bodypaintings und Kostümen modelliert und umgedeutet werden.  


Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €)   Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.  

Öffentliche Sonntagsführung: Timm Ulrichs, Handlese-Kunstbuch (Chiromantisches Manuskript), 1961/1966/1977, © VG Bild-Kunst Bonn 2024, Foto: Christoph Reichwein  


JUGEND TRIFFT KUNST  
Das Format „Jugend trifft Kunst“ des Lehmbruck Museums zeichnet sich durch Offenheit und Abwechslung aus. Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren können kostenlos an verschiedenen Workshops, Exkursionen oder Führungen teilnehmen. Diesen Sonntag widmet sich Katharina Nitz mit den Teilnehmer*innen dem spannenden künstlerischen Feld der Reliefs: Inspiriert von den Werken des Namensgebers des Museums Wilhelm Lehmbrucks werden zusammen Selbstportraits aus Ton geschaffen.  


Teilnahme: kostenfrei Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.  
 
Jugend trifft Kunst: Wilhelm Lehmbruck, Versuchung (Tanzendes Paar), 1911, Foto: Museum


 

 Bund fördert Duisburger Philharmoniker mit 383.609,- Euro  

Duisburger Philharmoniker erneut als Exzellenzorchester durch den Bund ausgezeichnet
 Neues Community-Projekt erhält Förderung über 383.609 Euro

Berlin/Duisburg, 1. Februar 2024 - Die Duisburger Philharmoniker sind erneut in das Bundesprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ aufgenommen. Damit wird die innovative Community-Arbeit des Orchesters künftig mit einer Summe von 383.609 Euro zusätzlich ermöglicht. Die Philharmoniker waren bereits von 2021 bis 2023 „Exzellenzorchester“ und haben sich mit ihren neuartigen Projekten als offene Kulturinstitution für eine vielfältige Gesellschaft eingesetzt und mit transkulturellen Ansätzen positioniert.


„Die Duisburger Philharmoniker haben in der Vergangenheit bereits als musikalische Botschafter die Stadtgesellschaft begeistert – dass dieses exzellente Engagement nun auch von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit der Förderung ausgezeichnet wird, macht uns sehr stolz“, erklärt Kulturdezernentin Linda Wagner. Auch der Intendant der Duisburger Philharmoniker, Nils Szczepanski, freut sich, dass die bisherigen Erfolge auch bundesweit Beachtung gefunden haben: „Die Duisburger Philharmoniker verstehen sich als ein Forum für alle Bürgerinnen und Bürger, als ästhetisches Kraftzentrum der Stadt Duisburg und als Laboratorium für das Konzertwesen im 21. Jahrhundert – schön, dass wir hier künftig anknüpfen können und noch weiter auf die bunte Stadtgesellschaft eingehen können.“


Mit dem Projekt „Marxloh Music Circus“ spüren die Duisburger Philharmoniker künftig dem Reichtum der Musik-Kulturen und Musizierweisen in der Stadt nach und ergründen in Jam-Sessions und Workshops die Schnittpunkte zwischen „klassischer“ und „nicht-klassischer“ Musik. In einer zweiten Projektphase im Sommer 2025 werden dann bei einem Straßenfest rund um das Pollmann-Eck die entstandenen Programme in einer räumlichen Collage als Panoptikum des musikalischen Lebens in Marxloh präsentiert. Dafür konnte der aus Duisburg stammende Regisseur und Kurator Ludger Engels gewonnen werden.


In der Spielzeit 2025/2026 wollen die Duisburger Philharmoniker mit den Projektpartner:innen schließlich ein gemeinsames Konzert planen, für das Neukompositionen von transkulturellen Werken in Auftrag gegeben werden, die einen direkten Bezug zur Stadt Duisburg, ihren Menschen und Themen haben. Die Bundesförderung „Exzellente Orchesterlandschaft“ Mit dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sollen Orchester in die Lage versetzt werden, neue Projektideen außerhalb des regulären Konzertbetriebes zu entwickeln. Zu den von der Bundesregierung geförderten Konzertorchestern zählen neben den Duisburger Philharmonikern u.a. auch die Münchner Symphoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin sowie die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.



- Sonntag im Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung “Alicja Kwade. In Agnosie
- Sonntagsworkshop “Kostümdesign”

Duisburg, 1. Februar 2024 - Am Sonntag, den 4. Februar 2024, bietet das Lehmbruck Museum interessierten Besucher*innen zwei spannende Programmpunkte an: In der öffentlichen Sonntagsführung um 11.30 Uhr kann man den Kosmos der Bildhauerin Alicja Kwade erkunden. Um 14 Uhr lädt Sabine Bazan in einem Workshop dazu ein, seine eigenen Kostüme zu gestalten.  


ÖFFENTLICHE SONNTAGSFÜHRUNG
Um 11.30 Uhr bietet sich die Möglichkeit, in die Welt Alicja Kwades einzutauchen: Im Bereich der zeitgenössischen Skulptur besitzt das Werk der deutschen Bildhauerin eine Ausnahmestellung: Die bestechende Ästhetik der Materialien, die Harmonie der Form gepaart mit der präzisen Formulierung von existenziellen Fragen, sind Qualitäten, die ihr Werk einzigartig machen.


Für das Lehmbruck Museum entwarf Alicja Kwade eine Ausstellung, die uns die Augen öffnet für die Geschichte der Kunst – von Wilhelm Lehmbruck über den Surrealismus und die Minimal Art bis in unsere Gegenwart.   Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €)   Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.

Öffentliche Sonntagsführung: Alicja Kwade, EMERGENZ, 2019, Courtesy die Künstlerin und Sammlung Holle, Foto: Thomas Köster / kunstarztpraxis.de    


SONNTAGSWORKSHOP „KOSTÜMDESIGN“  
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr können Besucher*innen mit der Designerin Sabine Bazan fantasievolle Kostüme gestalten, die in der neuen Ausstellung SHAPE! mit Schwarzlicht zum Leuchten gebracht werden. Die interaktive Tastausstellung SHAPE! lädt dazu ein, auch den eigenen Körper als potentielles Kunstwerk zu begreifen. Mitgebrachte Accessoires und Kleidungsstücke können in dem Workshop mit UV-Licht-Farben bemalt und später in dem Schwarzlicht-Raum der Ausstellung ausprobiert werden.  


Teilnahmegebühr: 5 € zuzüglich zum Eintritt (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €) Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.    
Sonntagsworkshop: Foto: Ilja Höpping


Pay What You Want! Führung „Alicja Kwade. In Agnosie“

Duisburg, 30. Januar 2024 - Ob die Besucher:innen dem Lehmbruck Museum ganz viel oder ganz wenig Eintrittsgeld hinterlassen möchten, dürfen diese selbst entscheiden - nicht immer, aber immer am ersten Freitag des Monats! So gilt auch am 2. Februar wieder das Motto „Pay What You Want!“, auch für die öffentliche Führung um 15 Uhr durch die große Sonderausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“.  


Alicja Kwade ist eine der profiliertesten und zugleich erfolgreichsten Bildhauerinnen der Gegenwart. Sie nutzt auf eindrucksvolle Weise modernste Technik und Erkenntnisse, um die gewohnten Erklärungen und Modellen für das Verständnis unserer Welt auf den Kopf zu stellen. Große Rauminstallationen, wie „Light Touch of Totality“ und die Mobiles „Superheavy Skies“, die die Schwerkraft außer Kraft zu setzen scheinen, sind erstmals in Deutschland zu sehen. Ob in einzelnen Skulpturen, ganzen Räumen, Foto- oder Videoarbeiten, Kwade bringt uns mit Humor und Scharfsinn dazu, die eigenen Annahmen anzuzweifeln.  

Besucher*innen, die gerne an der öffentlichen Führung teilnehmen möchten, wird empfohlen, sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.

Alicja Kwade, Between Glances, 2018, © Die Künstlerin, König Galerie, Berlin, Foto: Thomas Köster / kunstarztpraxis.de


 

Neue interaktive Kartenanwendung bietet Einblicke in die NRW-Kulturlandschaft

 Düsseldorf/Duisburg, 29. Januar 2024 - Welche Kinos, Museen oder Theater befinden sich in meiner Nähe? Wie sind die einzelnen Kultureinrichtungen im Land verteilt? Die neue interaktive Kartenanwendung des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) liefert Antworten auf diese Fragen. Die Kulturkarte NRW https://url.nrw/kulturkarte steht ab sofort zum Abruf bereit. Auf Basis von Daten verschiedener Institutionen werden DAS LANDESARCHIV, DIE THEATER, VOLKSHOCHSCHULEN, ÖFFENTLICHEN MUSIKSCHULEN, SONSTIGEN WEITERBILDUNGSEINRICHTUNGEN, KINOS, MUSEEN/AUSSTELLUNGSHÄUSER UND BIBLIOTHEKEN in Nordrhein-Westfalen geographisch dargestellt.


Nutzende können sich einen ÜBERBLICK über die Kulturlandschaft in NRW verschaffen oder über die SUCHFUNKTION einen beliebigen Standort im Land auswählen und die dortigen Kulturangebote visualisieren. Beim Klick auf die Datenpunkte erscheinen weitere Angaben, z. B. die Adresse der jeweiligen Einrichtung. Über die links angeordnete Auswahlliste können einzelne Kultursparten gefiltert werden. Das Dashboard bildet die räumliche Verteilung von insgesamt fast 3 500 Kultureinrichtungen aus acht unterschiedlichen Kulturbereichen ab.


Im städtischen Raum entlang der Metropolregion Rhein-Ruhr ist die Dichte der Kultureinrichtungen am höchsten. Auch im ländlichen Raum finden sich kulturelle Angebote, z. B. in Form von Regional-, Heimatmuseen oder (kirchlichen) Bibliotheken. Mit 42 Museen bzw. Ausstellungshäusern ist Köln beispielsweise die museumsreichste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Der Kreis Lippe liegt mit 33 Museen bzw. Ausstellungshäusern noch knapp vor der Stadt Bonn und den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Steinfurt (jeweils 32).


Im Rhein-Sieg-Kreis sind landesweit die meisten Bibliotheken angesiedelt (83). Auf Platz 2 liegt die kreisfreie Stadt Köln mit 80 Bibliotheken vor der Stadt Bonn (69) auf Platz 3. Die Grundlage der Kulturkarte bilden Daten des Landesarchivs NRW, des Deutschen Bühnenvereins, des Landesverbands der Volkshochschulen von NRW, des Verbands deutscher Musikschulen e.V., des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE), des Arbeitskreises Arbeit und Leben e.V., der Filmförderungsanstalt FFA, des Instituts für Museumsforschung und des Hochschulbibliothekszentrums des Landes NRW (hbz).

Zukünftig soll die Kulturkarte NRW um weitere Kulturstandorte ergänzt werden und einen Überblick über die Erreichbarkeit der nächstgelegenen Kultureinrichtungen geben. (IT.NRW)
Die Kulturkarte NRW https://url.nrw/kulturkarte steht ab sofort zum Abruf bereit.


plastikBAR – Kunst & Stulle „Alicja Kwade. In Agnosie“ mit Dr. Susanne Karow

 Duisburg, 29. Januar 2024 - Noch bis zum 25. Februar ist im Lehmbruck Museum die Ausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“ zu sehen. Wer die Gelegenheit eines Besuchs nach Feierabend nutzen möchte, sollte am Donnerstag, 1. Februar, 17.30 Uhr, das Angebot „Kunst & Stulle” nicht verpassen. Nach einem geführten Rundgang mit Dr. Susanne Karow besteht die Möglichkeit, den Abend mit Snacks und Getränken in ungezwungener Atmosphäre ausklingen zu lassen.


Auf der Suche nach neuen Erklärungen und Modellen für das Verständnis unserer Welt befasst sich die Bildhauerin Alicja Kwade (*1979) mit den Grundsätzen unseres Seins. Dabei stellt sie unsere Vorstellung von Realität gekonnt auf die Probe und bringt uns dazu, die eigenen Annahmen anzuzweifeln. Denn: Wer Zweifel hat, sieht genauer hin und überdenkt, was sonst selbstverständlich erscheint. Alicja Kwade beherrscht dieses erkenntnisbringende Spiel der Irritation perfekt.


Teilnahme: 12 € (inklusive Eintritt, Führung, Stulle, Getränk) Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Reservierung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.

Alicja Kwade, Between Glances, 2018, Courtesy die Künstlerin und KÖNIG GALERIE, Foto: Roman März  

“Shape! Körper und Form begreifen”

“Shape! Körper und Form begreifen”
Duisburg, 26. Januar 2024 - Unser Körper ist in seiner Formenvielfalt individuell und außergewöhnlich. Egal ob rund oder eckig, schmal oder kompakt, begleitet er uns Tag für Tag und ist unser Zuhause. In der Bildhauerei ist er ein unerschöpfliches Thema und wird ganz unterschiedlich interpretiert. Die interaktive Tastausstellung SHAPE! lädt dazu ein, Skulpturen mit den eigenen Händen, nur getrennt durch dünne Handschuhe, im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Der eigene Körper kann mit Hilfe von fluoreszierenden Bodypaintings und Kostümen modelliert und umgedeutet werden.  


Die Ausstellung regt an, selbst aktiv zu werden. Sie ist barrierefrei zugänglich, eignet sich in besonderer Weise für die Sprachförderung und berücksichtigt die Bedürfnisse von Menschen mit Seh- oder kognitiven Einschränkungen. Die Ausstellung SHAPE! ist Teil des Projektes „Mach dein Ding!“ und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Beisheim Stiftung und von der Commerzbank-Stiftung.

Foto: Museum



- Sonntag im Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung für Familien
- Lehmbruck Museum: Open Space Atelier mit Jenny Ohst

Sonntag im Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung für Familien
TiM – Tandem im Museum “Kunst spricht viele Sprachen” -  Kunst im Doppelpack “Fantastische Wesen” (Sonntag, 28. Januar, 14 Uhr), Eröffnung “SHAPE! Körper + Form begreifen” (Sonntag, 28. Januar, 15 Uhr)  

Duisburg, 26. Januar 2024 - Am Sonntag finden im Lehmbruck Museum vier Veranstaltungen statt, die dazu einladen, die Woche mit Skulpturen in verschiedenen Kontexten ausklingen zu lassen.  Die öffentliche Sonntagsführung um 11.30 Uhr ist diese Woche speziell auf Familien zugeschnitten und vermittelt Kunst für Besucher*innen jedes Alters.  


Um 13 Uhr findet ein weiteres Mal eine Veranstaltung des Projekts „TiM – Tandem im Museum“ statt. Unter dem Motto „Kunst spricht viele Sprachen“ fördert das Projekt interkulturellen Austausch und ermutigt dazu, neue Erfahrungen zu machen. Und für diejenigen, die mit Kindern zwischen 1 und 3 Jahren das Museum besuchen wollen, empfiehlt sich die Reihe „Kunst im Doppelpack“ um 14 Uhr: Die Kinder und Eltern können gemeinsam künstlerische Erfahrungen machen und spannende Gespräche führen. Bei Bedarf kann gestillt, gefüttert und gewickelt werden.  


Um 15 Uhr findet außerdem die Eröffnung der Ausstellung „Shape!“ statt. Neben Begrüßungen der Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla und dem Bürgermeister der Stadt Duisburg Dr. Sebastian Ritter wird es eine Tanzperformance geben. Die Teilnahme ist kostenlos.  

Familie in der Glashalle des Lehmbruck Museums, Foto: Sonja Rothweiler

Lehmbruck Museum: Open Space Atelier mit Jenny Ohst
Im Rahmen der Ausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“ öffnet sich im Lehmbruck Museum regelmäßig ein digitales Atelier: Die Werke Alicja Kwades werden mittels Grafiktablets in der virtuellen Welt neu interpretiert und dargestellt. Teilnehmer:innen des Workshops besuchen erst die Ausstellung und können dann im Anschluss gemeinsam mit der Grafikdesignerin Jenny Ohst ihre Eindrucke digital festhalten oder ganz neue Werke schaffen. Diese können anschließend unter dem Hashtag #kwadeopenspace im Internet geteilt werden. So entsteht eine komplett digitale Parallelwelt zur Ausstellung – passend zum Werk der Künstlerin.


Die digitalen Impressionen offenbaren einen neuen, spielerischen Blick auf die Werke und heben die individuellen Perspektiven auf die Kunst hervor. Im Bereich der zeitgenössischen Skulptur besitzt das Werk von Alicja Kwade eine Ausnahmestellung: Die bestechende Ästhetik der Materialien, die Harmonie der Form gepaart mit der präzisen Formulierung von existenziellen Fragen, sind Qualitäten, die ihr Werk einzigartig machen.


Mit ihrer Ausstellung IN AGNOSIE berührt sie dabei die Kernpunkte der Bildhauerkunst. Ihre Skulpturen, raumgreifenden Installationen, Videos und Fotografien hinterfragen unser Verständnis von Wirklichkeit. Sie bringen vertraute Formen der Wahrnehmung aus dem Lot und stellen Wertesysteme auf die Probe. All das ist notwendig, um unsere Vorstellung von Normalität gelegentlich zu bestimmen. Für das Lehmbruck Museum entwarf Alicja Kwade eine Ausstellung, die uns die Augen öffnet für die Geschichte der Kunst – von Wilhelm Lehmbruck über den Surrealismus und die Minimal Art bis in unsere Gegenwart.


Teilnahme: im Eintritt (9 €/erm. 5 €) enthalten Interessierten Besucher*innen wird eine Anmeldung empfohlen, entweder telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de. Empfohlen ab 14 Jahren.

Alicja Kwade, Der Tag ohne Gestern (Dimension 1-11), 2009, Courtesy die Künstlerin und Boros Collection, Berlin Foto: Thomas Köster / kunstarztpraxis.de  


KUNST trifft... HANIEL

Diskussionsveranstaltung zum Thema Unternehmenssammlungen und kulturelle Förderung im Rahmen der Wechselausstellung
Duisburg, 22. Januar 2024 - Mit welcher Motivation sammeln oder fördern Unternehmen Kunst? Geht es um Investition oder Prestigegewinn? Welche Öffentlichkeit soll mit einer Kunstsammlung erreicht werden? Wird sie in den Räumen des Unternehmens präsentiert oder auch außerhalb? Welche Rolle spielt die Kunst im Austausch mit der Belegschaft, ihren Kunden und Geschäftspartnern? Bewirkt Kunst einen ernsthaften Dialog oder wird sie als reine Dekoration wahrgenommen? Kann Kunst eine Unternehmensphilosophie transportieren? Wie wirkt sich Kunstengagement auf das Betriebsergebnis aus? Und wie reagieren Künstler, wenn ihre Werke Teil der DNA eines Unternehmens werden?   


Diese und weitere Fragen diskutiert Felix von Boehm, der Founding Partner von art/beats gemeinsam mit Kay Windthorst, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Franz Haniel & Cie. GmbH, Karin Kneffel, der Künstlerin und emeritierten Professorin der Akademie der Bildenden Künste München, Benita von Maltzahn, der Leiterin des Volkswagen Kulturengagements im Volkswagen Konzern und Walter Smerling, dem Direktor des MKM Museum Küppersmühle in unserer nächsten Veranstaltung der Diskussionsreihe KUNST trifft... im Rahmen der Wechselausstellung "DIE SAMMLUNG HANIEL - DER EIGENE WEG".

Abbildungen: Installationsansichten "DIE SAMMLUNG HANIEL - DER EIGENE WEG", MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, 2023, Fotos: Mick Vincenz


Die Ausstellung zeigt Arbeiten von: Georg Baselitz | Julius Bissier | Peter Brüning | Carl Buchheister | Corneille | Karl Fred Dahmen | Ulrich Erben | Jean Fautrier | Lucio Fontana | Adolf Frohner | Winfred Gaul | Rupprecht Geiger | Raimund Girke | K.O. Götz | Hans Hartung | Herbert Brandl | Damien Hirst | Gerhard Hoehme | Hans Hofmann | Katharina Grosse | Yves Klein | Imi Knoebel | Piero Manzoni | Georges Mathieu | Henri Michaux | Ernst Wilhelm Nay | Richard Oelze | Blinky Palermo | Georg Karl Pfahler | Otto Piene | Arnulf Rainer | David Reed | Gerhard Richter | Jean Paul Riopelle | Bernard Schultze | Emil Schumacher | Sonderborg | Pierre Soulages | Antoni Tàpies | Fred Thieler | Hann Trier | Emilio Vedova | Alicia Viebrock | Fritz Winter | Wols | Jerry Zeniuk | Peter Zimmermann.

DIE SAMMLUNG HANIEL - DER EIGENE WEG mit Kay Windthorst | Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats Franz Haniel & Cie. GmbH  Karin Kneffel | Künstlerin und em. Prof. Akademie der Bildenden Künste München Benita von Maltzahn | Director Cultural Engagement, Volkswagen Group  Walter Smerling | Direktor MKM Museum Küppersmühle Moderation: Felix von Boehm | Founding Partner art/beats   Mittwoch, 31. Januar 2024 | 19 Uhr


Vortrag „Die Realität der Virtualisierung in der künstlerischen Erfahrung“ mit Prof. Dr. Elena Esposito

Duisburg, 19. Januar 2024 - Am 25. Januar um 18 Uhr lädt das Lehmbruck Museum ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Elena Esposito von der Universität Bielefeld. Die Soziologin wird sich, ausgehend von dem Werk der Bildhauerin Alicja Kwade und der aktuellen Ausstellung „In Agnosie“, mit den Zusammenhängen von künstlerischem Schaffen, fortschreitender Digitalisierung und der neuen Form der Selbsterkenntnis beschäftigen. Denn die Ausdrucksmöglichkeiten, die die Virtualisierung für Künstler*innen wie Alicja Kwade bietet, gehen weit über die Produktion virtueller Kunstwerke und den Einsatz digitaler Programme hinaus.


Die Loslösung der virtuellen Welten von der konkreten Erfahrung der „realen Welt“ ruft im Gegenzug innovative und intensive Erfahrungen im Umgang mit den Exponaten hervor. Ausgehend von ihrer eigenen theoretischen Arbeit greift die Soziologin Elena Esposito das Thema der Virtualisierung in den Werken Kwades auf, an denen sich ein neues Interesse an noch nie dagewesenen Formen der Selbstbeobachtung ablesen lässt.  


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Reservierung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen. Teilnahme: 5€  

Portrait Elena Esposito, Foto: Universität Bielefeld


Kunstausstellung mit Bewerbungsbildern für den Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Kunstpreis

Duisburg, 17. Januar 2024 - In der Galerie im Künstlerhaus Weidenweg 10 in Duisburg-Kaßlerfeld wird am Freitag, 26. Januar, um 19 Uhr die Ausstellung mit 26 Bewerbungsbildern von 13 Kunstschaffenden um den Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Kunstpreis eröffnet. Der Preis wurde im vergangenen Jahr zum siebten Mal von der geplanten gleichnamigen Stiftung ausgeschrieben.


Bewerben konnten sich nur die Teilnehmende festgelegter Kunstkurse an der VHS Duisburg aus den Semestern Frühjahr 2022 bis Frühjahr 2023. Gezeigt werden Bilder der von einer Jury gekürten, aber noch nicht bekanntgegebenen drei Wettbewerbssieger. Außerdem sind Bilder von zehn weiteren von der Jury ausgewählten Bewerberinnen und Bewerbern zu sehen.


Die Bekanntgabe der Gewinner, die für den ersten Platz 1200 Euro, für den zweiten Platz 800 Euro und für den dritten Platz 400 Euro erhalten, findet bei der Finissage am 25. Februar statt. Die übrigen in der Ausstellung gezeigten Bilder werden mit jeweils 50 Euro anerkennend honoriert. Die Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstverein Duisburg e. V. kann freitags und samstags in der Zeit von 17 bis 20 Uhr und sonntags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.





- Sonntag im Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung “Alicja Kwade.
- Sonntagsworkshop “Muster-Memory”

 Öffentliche Sonntagsführung “Alicja Kwade.
Duisburg, 16. Januar 2024 - Auf der Suche nach neuen Erklärungen und Modellen für das Verständnis unserer Welt befasst sich die Bildhauerin Alicja Kwade (*1979) mit den Grundsätzen unseres Seins. Dabei stellt sie unsere Vorstellung von Realität gekonnt auf die Probe und bringt uns dazu, die eigenen Annahmen anzuzweifeln. Denn: Wer Zweifel hat, sieht genauer hin und überdenkt, was sonst selbstverständlich erscheint. Alicja Kwade beherrscht dieses erkenntnisbringende Spiel der Irritation perfekt.  


Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €). Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.
 

Sonntagsworkshop
Unter Anleitung der Künstlerin Merve Baran erkunden die Teilnehmer:innen die Werke von Alicja Kwade in der aktuellen Wechselausstellung. Angeregt von den verschiedenen Methoden, mit denen die Künstlerin alltägliche Materialien in Kunstwerke transformiert, wird danach im Besucheratelier experimentiert. Mit Papprollen, Eierkartons, Nussschalen usw. lassen sich Kompositionen erschaffen, die musterartige Strukturen aufweisen und an pflanzliche oder geologische Phänomene erinnern.

Teilnahmegebühr: 5 EUR (Materialpauschale zusätzlich zum regulären Eintritt)
Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.   


Themenführung „Annahmen über die Wirklichkeit“ mit Prof. Dr. Markus Gabriel

Duisburg, 15. Januar 2024 - Bei einem geführten Rundgang in der Ausstellung des Lehmbruck Museums „Alicja Kwade. In Agnosie“ lässt der renommierte Philosoph Markus Gabriel (Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart, Universität Bonn) die illusorischen Orte der Ausstellung „In Agnosie“ aufleben.


Er zeigt uns, dass die Welt nicht (nur) so ist, wie wir sie mit unseren Sinnen erfassen, sondern dass wir die Wirklichkeit nur begreifen können, indem wir permanent etwas zu ihr hinzudenken.   

Portrait Markus Gabriel  

Auf der Suche nach neuen Erklärungen und Modellen für das Verständnis unserer Welt befasst sich die Bildhauerin Alicja Kwade (*1979) mit den Grundsätzen unseres Seins. Dabei stellt sie unsere Vorstellung von Realität gekonnt auf die Probe und bringt uns dazu, die eigenen Annahmen anzuzweifeln.

Denn: Wer Zweifel hat, sieht genauer hin und überdenkt, was sonst selbstverständlich erscheint. Alicja Kwade beherrscht diese Erkenntnis bringende Spiel der Irritation perfekt.   Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Reservierung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen. Teilnahme: 5€  



 

Ausschreibung der Kunstpreise CityARTists 2024

Duisburg, 12. Januar 2024 - Das NRW KULTURsekretariat (NRWKS) schreibt gemeinsam mit seinen Mitgliedsstädten für das Jahr 2024 zehn Preise in Form einer Förderung (Stipendium) für Bildende Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Malerei, Skulptur, (Video-)Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie in der Gesamthöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro je Künstler oder Künstlerin und Mitgliedsstadt.


Insgesamt werden bis zu zehn Kunstschaffende aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet. Folgende Mitgliedsstädte nehmen teil: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Moers, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Oberhausen, Recklinghausen und Wuppertal. Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Kunstschaffende, die eine künstlerische Ausbildung (Hochschule, Akademie, Meisterklasse etc.) genossen haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen etc. vorweisen können.


Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss das 50. Lebensjahr vollendet sein und der Wohnsitz in der Mitgliedsstadt liegen, in der man sich bewirbt. Kunstschaffende, die sich in den Vorjahren beworben haben, sind eingeladen, sich erneut zu bewerben. Die bisherigen CityARTists-Preisträgerinnen und -Preisträger können sich nicht erneut bewerben. Eine lokale Jury wählt unter der Federführung des Kulturamts oder Kulturbüros der Stadt eine Künstlerin oder einen Künstler aus und schlägt sie oder ihn der zentralen Jury des NRWKS vor.


Gültig sind ausschließlich digitale Bewerbungen, die per E-Mail eingehen. Die Bewerbung (maximal zwölf Seiten und in einer pdf-Datei zusammengefasst) soll neben einem künstlerischen Lebenslauf mit aussagekräftigen Angaben zur Ausbildung und zu Ausstellungen (maximal zwei Seiten) auch Referenzen und Werkbeispiele enthalten. Internetverweise sind möglich, jedoch nicht maßgeblich. Ergänzend zum Bewerbungs-PDF wird ein Anschreiben (maximal zwei Seiten in einer pdf-Datei) erwartet, in dem unter anderem die beabsichtigte Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke dargelegt wird.


Für die Jurys sind – neben den Angaben zur Verwendung des Preisgeldes – vor allem die Arbeiten der Künstlerin oder des Künstlers maßgeblich. Sofern nicht anders verfügbar, kann fristgerecht auch ergänzendes Material in analoger Form bereitgestellt werden. Die Ausschreibungsfrist endet am 12. April 2024. Später eingehende Einreichungen können nicht berücksichtigt werden. Die Entscheidung der zentralen Jury wird spätestens bis zum 30. September 2024 bekannt gegeben. Bewerbungen nehmen Claudia Bohndorf (c.bohndorf@stadt-duisburg.de) oder Daniel Jung (d.jung@stadt-duisburg.de) vom Kulturbüro entgegen. Telefonische Auskunft gibt es unter 0203 283-62269.


Kulturelle Projekte im Ruhrgebiet starten im Förderprogramm von Kreativ.Quartiere Ruhr
27 Projekte starten im Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr. Mit der Initiative unterstützt das NRW-Kulturministerium in diesem Jahr die Entstehung künstlerischer und kreativer Milieus im Ruhrgebiet mit einer Million Euro. Im Bochumer Viktoria.Quartier stärkt beispielsweise der "Cute Community Space" durch Workshops und Talks die lokale kreative Szene beim Thema Diversität. LABSA e. V. bringt mit "TiTiMe - Tiniest Transcultural Market" im Dortmunder Unionviertel Menschen über Mode zusammen: "Kommse Ücken?!" ist das Motto einer besonderen Nacht in Gelsenkirchen-Ückendorf.


Bei der Veranstaltung der Insane Urban Cowboys erleben Besucher das kulturelle Quartiers- und Nachtleben an einem Abend. "Wiesenviertel 2024 – Strukturen für ein lebenswertes Quartier" des Wiesenviertel e. V. gestaltet das Wittener Quartier nachhaltig und kooperativ. Das Rezyklat zeigt mit "Trash" in Workshops und einer Ausstellung in der City Nord.Essen, wie Kunststoffabfall zu Kunst wird. "Ruhrort2030" setzt neue Impulse für die nächste Generation der Kreativen in Duisburg-Ruhrort: Das Duisburg Fringe Festival, Musik auf dem Neumarkt und das Fußball-Literaturfestival kombinieren bewährte Stärken des Quartiers für eine nachhaltige Zukunft.


Antragsberechtigt waren zehn Kreativ.Quartiere: Bochum Viktoria.Quartier, Dortmund Unionviertel, Duisburg Ruhrort, City Nord.Essen, Gelsenkirchen Ückendorf, Hagen Wehringhausen, Hamm.Mitte, Oberhausen.Mitte, Unna Lindenviertel und Witten Wiesenviertel. Aus insgesamt 49 Projektideen wählte eine Fachjury aus. Das Programm wird umgesetzt von ecce – european centre for creative economy GmbH. idr
Infos: https://www.e-c-c-e.de/kreativquartiere/gefoerderte-projekte

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung “Surreale Welten” und Jugend trifft Kunst

Öffentliche Sonntagsführung “Surreale Welten”
Duisburg, 12. Januar 2024 - Begeben Sie sich in der öffentlichen Sonntagsführung in die fantastische Welt des Surrealismus: In ihren Arbeiten lassen die Surrealist:innen die Grenzen zwischen den verschiedenen Ebenen von Traum und Wirklichkeit zu einer "Überwirklichkeit" verschmelzen und erweitern so das menschliche Bewusstsein. Künstler wie Max Ernst, Salvador Dalí und René Magritte fügen unserer gewohnten Vorstellung von Realität eine weitere Dimension hinzu.  


Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €) Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.  
Öffentliche Sonntagsführung: René Magritte, L’Avenir des statues, 1932, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2024  


Jugend trifft Kunst

Jugend trifft Kunst ist ein Format von Katharina Nitz, in dem sich Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren auf verschiedenste Arten mit Kunst auseinandersetzen und dabei selbst kreativ werden können. Einmal im Monat finden im Lehmbruck Museum kostenlose Workshops statt, bei denen sich künstlerisch ausprobiert werden kann. Diesen Sonntag widmet sich Katharina Nitz dem spannenden Thema „Masken“, was in der Kunstgeschichte bereits viel rezipiert wurde. Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.    

Jugend trifft Kunst: Foto: Frank Vinken  


 

echoFLUTEN Kunst mal anders – ein performativer Museumsbesuch

Ort: Museum Küppersmühle für Moderne Kunst (Philosophenweg 55, 47051 Duisburg) Datum: 13.01.2024, 18:30 bis 22 Uhr, Eintritt frei


Duisburg, 10. Januar 2024 - Am 13. Januar 2024 öffnet das neue Veranstaltungskollektiv aetheriaXspaces in Kooperation mit dem Museum Küppersmühle mit der Veranstaltung „echoFLUTEN“ ab 18:30 Uhr die Museumtüren zu einem etwas anderem nächtlichen Museumsbesuch. Im Rahmen der Wechselausstellung „Die Sammlung Haniel – Der eigene Weg“ laden die vier Studentinnen des Masters Kulturmanagement und Kulturpädagogik der Hochschule Niederrhein bei Getränken des Stapelkiosks und Musik der Duisburger DJs tzwiebe und resuraction dazu ein, das Museum aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.


Der Abend wird von verschiedenen Programmpunkten begleitet: Die Künstlerin Daniela Georgieva entwickelt eine eigene Performance zu den verschiedenen Werken der Sammlung Haniel, Dramaturg und Autor Alexander Weinstock stellt in einer Lesung seinen neuen Gedichtsband „Die Gefährdung der Jugend“ vor, während die Besucher*innen an Kreativtischen selber die Möglichkeit bekommen in angeleiteten Workshops tätig zu werden.


Des Weiteren wird der Visual Artist Marvin Moto live interaktive Visuals performen, die Studentin Tanja Kiewsky wird eine Tanzperformance zu den Beats der Duisburger DJs präsentieren und die Poetry Slammer*in Siham Karimi selbst geschriebene Texte vortragen. Unter dem Titel „Die Sammlung Haniel – Der eigene Weg“ werden im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg erstmalig rund 100 Werke der Sammlung des renommierten, in Duisburg ansässigen Familienunternehmens öffentlich präsentiert.


Die Sammlung ist von eminenter kunsthistorischer Bedeutung und wird bereits seit 1983 mit großem Engagement aufgebaut. Die Wechselausstellung umfasst Werke der Künstler*innen: Georg Baselitz, Rupprecht Geiger, Raimund Girke, K.O. Götz, Imi Knoebel, Norbert Kricke, Gerhard Richter, Peter Zimmermann, uvm. Der Eintritt ist frei.


Weitere Informationen zu der Veranstaltung echoFLUTEN finden Sie hier: Instagram: @aetheriaXspaces und @museumkueppersmuehle Webseite: www.museum-kueppersmuehle.de Kontakt: aetheriaxspaces@gmail.com VVK geschlossen! Es wird eine Abendkasse geben


- Musik im Museum: Why Patterns? Morton Feldman zum Geburtstag - Mit Ensemble Neuer Weg
- Öffentliche Führung “Kann die Welt auch anders sein?”

Musik im Museum: Why Patterns? Morton Feldman zum Geburtstag - Mit Ensemble Neuer Weg
Duisburg, 09. Januar 2024 - Die erste Veranstaltung des Jahres unter dem Motto „Musik im Museum“ im Lehmbruck Museum widmet sich Morton Feldman (1926-1987). Zu Ehren des 98. Geburtstags des amerikanischen Komponisten wird das Ensemble Neuer Weg am Freitag, 12. Januar, um 18 Uhr einen Einblick in sein Schaffen geben. Mit zum Teil radikalen Längen versuchte Feldman, sich dem traditionellen Konzertbetrieb entgegenzustellen.


Der Komponist hat seine Affinität zu bildlicher Darstellung – auch als Inspiration für seine Kompositionen – oft betont: „Die Klänge sollten für sich stehen – wie Skulpturen im Raum – ohne auf etwas zu verweisen oder etwas anderes abzubilden als sich selbst.“   Die dem Programm zugrunde liegende Besetzung von Flöte, Glockenspiel und Klavier nimmt eine zentrale Rolle im Schaffen von Feldman ein. Für diese Besetzung hat er 1980 den einstimmigen Klaviersatz von Cheap Imitation von John Cage arrangiert.


Diese Bearbeitung wurde erst 2021 wieder der Öffentlichkeit zugänglich, nachdem sie mehrere Jahrzehnte im Archiv verbracht hat. Die Gegenüberstellung mit der Originalkomposition „Why Patterns?“ (1978) in einem Konzertprogramm bietet eine einmalige Gelegenheit, die kompositorische Arbeit von Morton Feldman genauer kennen zu lernen. Das Ensemble Neuer Weg um den Pianisten Marin Petrov entsteht 2024 – wie es der Name verrät – um neue Wege in der Musik, Performance und der Klangkunst auszuprobieren. Eintritt frei!  

Porträt Marin Petrov, Foto: Lennert Piepers

 

Öffentliche Führung “Kann die Welt auch anders sein?” mit Jörg Mascherrek in der Ausstellung “Alicja Kwade. In Agnosie”
Am Freitag, den 12. Januar um 16 Uhr, bietet das Lehmbruck Museum eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“ mit Jörg Mascherrek an. Interessierten Besucher*innen bietet sich die Gelegenheit, einen tieferen Einblick in das Werk der gefeierten Bildhauerin zu bekommen.   Im Bereich der zeitgenössischen Skulptur besitzt das Werk von Alicja Kwade eine Ausnahmestellung: Die bestechende Ästhetik der Materialien, die Harmonie der Form gepaart mit der präzisen Formulierung von existenziellen Fragen, sind Qualitäten, die ihr Werk einzigartig machen.


Mit ihrer Ausstellung „In Agnosie“ berührt sie die Kernpunkte der Bildhauerkunst. Ihre Skulpturen, raumgreifenden Installationen, Videos und Fotografien hinterfragen unser Verständnis von Wirklichkeit. Für das Lehmbruck Museum hat Alicja Kwade eine Ausstellung konzipiert, die uns die Augen öffnet für die Geschichte der Kunst – von Wilhelm Lehmbruck über den Surrealismus und die Minimal Art bis in unsere Gegenwart.  


Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €)   Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.  

 Alicja Kwade, EMERGENZ, 2019, Courtesy die Künstlerin und Sammlung Holle    


Lehmbruck Museum: Open Space Atelier mit Jenny Ohst (Donnerstag, 11. Januar, 15 Uhr)

Duisburg, 08. Januar 2024 - Im Rahmen der Ausstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“ öffnet sich im Lehmbruck Museum regelmäßig ein digitales Atelier: Die Werke Alicja Kwades werden mittels Grafiktablets in der virtuellen Welt neu interpretiert und dargestellt. Teilnehmer:innen des Workshops besuchen erst die Ausstellung, um im Anschluss gemeinsam mit der Grafikdesignerin Jenny Ohst ganz eigene Versionen der Werke zu schaffen. Diese können anschließend unter dem Hashtag #kwadeopenspace im Internet geteilt werden. So entsteht eine komplett digitale Parallelwelt zur Ausstellung.


Die digitalen Impressionen offenbaren einen neuen, spielerischen Blick auf die Werke und heben die individuellen Perspektiven auf die Kunst hervor. Im Bereich der zeitgenössischen Skulptur besitzt das Werk von Alicja Kwade eine Ausnahmestellung: Die bestechende Ästhetik der Materialien, die Harmonie der Form gepaart mit der präzisen Formulierung von existenziellen Fragen, sind Qualitäten, die ihr Werk einzigartig machen.


Mit ihrer Ausstellung IN AGNOSIE berührt sie die Kernpunkte der Bildhauerkunst. Ihre Skulpturen, raumgreifenden Installationen, Videos und Fotografien hinterfragen unser Verständnis von Wirklichkeit. Sie bringen vertraute Formen der Wahrnehmung aus dem Lot und stellen Wertesysteme auf die Probe. All das ist notwendig, um unsere Vorstellung von Normalität gelegentlich zu bestimmen. Für das Lehmbruck Museum entwarf Alicja Kwade eine Ausstellung, die uns die Augen öffnet für die Geschichte der Kunst – von Wilhelm Lehmbruck über den Surrealismus und die Minimal Art bis in unsere Gegenwart.


Teilnahme: im Eintritt (9 €/erm. 5 €) enthalten Interessierten Besucher*innen wird eine Anmeldung empfohlen, entweder telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de. Empfohlen ab 14 Jahren.

 Alicja Kwade, Thoas, Agrios, Gration, 2009, Courtesy der Künstlerin Foto: Thomas Köster / kunstarztpraxis.de  

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung “Alicja Kwade. In Agnosie”

Duisburg, 04. Januar 2024 - Auch im neuen Jahr geht es im Lehmbruck Museum mit der gewohnten Tradition der öffentlichen Sonntagsführung weiter. Am Sonntag, den 7. Januar um 11.30 Uhr, können interessierte Besucher*innen in die Welt von Alicja Kwade eintauchen und einen fachkundigen Einblick in das spannende Werk der Künstlerin erhalten.  

 

Im Bereich der zeitgenössischen Skulptur besitzt das Werk von Alicja Kwade eine Ausnahmestellung: Die bestechende Ästhetik der Materialien, die Harmonie der Form gepaart mit der präzisen Formulierung von existenziellen Fragen, sind Qualitäten, die ihr Werk einzigartig machen. Mit ihrer Ausstellung „In Agnosie“ berührt sie die Kernpunkte der Bildhauerkunst. Ihre Skulpturen, raumgreifenden Installationen, Videos und Fotografien hinterfragen unser Verständnis von Wirklichkeit.

Für das Lehmbruck Museum hat Alicja Kwade eine Ausstellung konzipiert, die uns die Augen öffnet für die Geschichte der Kunst – von Wilhelm Lehmbruck über den Surrealismus und die Minimal Art bis in unsere Gegenwart.  


Teilnahmegebühr: 2 € (zuzüglich zum Eintrittsgeld: 9 €/erm. 5 €). Interessierten Besucher*innen wird empfohlen, ein Ticket für die Teilnahme an der öffentlichen Sonntagsführung im Ticketshop zu erwerben. Alternativ kann eine Anmeldung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.  

Alicja Kwade, Nissan (Parallelwelt 1+2), 2009, Courtesy die Künstlerin und Privatsammlung Stuttgart

 

 

Pay What You Want! Führung „Alicja Kwade. In Agnosie“

Duisburg, 02. Januar 2024 - Für alle, die sich für das neue Jahr „öfter ins Museum gehen“ vorgenommen haben, bietet sich am Freitag, 5. Januar, eine besonders günstige Gelegenheit, denn im Lehmbruck Museum heißt es dann wieder: Pay What You Want! Jeden 1. Freitag im Monat können die Besucher:innen die Höhe des Eintrittsgeldes selbst festlegen. Das gleiche Motto gilt auch für die öffentliche Führung um 15 Uhr durch die aktuelle Wechselstellung „Alicja Kwade. In Agnosie“.  


Alicja Kwade ist eine der profiliertesten und zugleich erfolgreichsten Bildhauerinnen der Gegenwart. Sie nutzt auf eindrucksvolle Weise modernste Technik und Erkenntnisse, um die gewohnten Erklärungen und Modellen für das Verständnis unserer Welt auf den Kopf zu stellen. Große Rauminstallationen, wie „Light Touch of Totality“ und die Mobiles „Superheavy Skies“, die die Schwerkraft außer Kraft zu setzen scheinen, sind erstmals in Deutschland zu sehen.


Ob in einzelnen Skulpturen, ganzen Räumen, Foto- oder Videoarbeiten, Kwade bringt uns mit Humor und Scharfsinn dazu, die eigenen Annahmen anzuzweifeln. Besucher*innen, die gerne an der öffentlichen Führung teilnehmen möchten, wird empfohlen, sich telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de anzumelden.  

Alicja Kwade, Selbstportrait als Geist, 2019, Courtesy die Künstlerin und Privatsammlung, Foto: Dejan Saric