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Oper und Ballett    DOR Schauspiel 
„Der fliegende Holländer“ - Premiere am 2. Oktober in Duisburg 


plastikBAR Kunst & Stulle „Gormley / Lehmbruck” mit Sabine Bazan

Duisburg, 30. September 2022 - Am Donnerstag, 6. Oktober, 17.30 Uhr, widmet sich die Reihe „Kunst & Stulle” der neuen Sonderausstellung des Lehmbruck Museums „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body“. Sabine Bazan führt durch die Ausstellung und steht danach, bei Snacks und Getränken, für Gespräche zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erforderlich!  


Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  

Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk. Anmeldung erforderlich! Tickets können online im Ticketshop des Museums gebucht oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de reserviert werden.  

 Antony Gormley, Close V, 1998, © und Foto: Künstler  

 

 

- 1. Kammerkonzert: Klassische Begegnung zwischen Violine und Klavier
- Piano Extra I: Künstlerfreundschaften am Klavier

Sonntag, 9. Oktober 2022, 19.00 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle

Duisburg, 29. September 2022 - Es ist ein Dialog auf Augenhöhe: Schon Johannes Brahms war die Gleichberechtigung zwischen Klavier und Geige in seinem Opus 100 besonders wichtig. Nun drehen und wenden Akiko Suwanai (Violine) und Evgeni Bozhanov (Klavier) die Themen und Motive im 1. Kammerkonzert der Konzertsaison so, dass beide Partner gleichauf glänzen können. Nicht nur die lyrisch-liedhafte Sonate für Violine und Klavier von Johannes Brahms bietet dafür die musikalische Grundlage, sondern auch Ludwig van Beethovens und Richard Strauss‘ Sonaten in Es-Dur.


Die japanische Geigerin Akiko Suwanai arbeitet mit bedeutenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach und Paavo Järvi zusammen und ist ebenfalls im 2. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker am 19. und 20. Oktober zu erleben. Ihr Partner am Klavier, Evgeni Bozhanov, ist Professor an der Folkwang Universität der Künste und tritt regelmäßig beim Hamburger Festival von Martha Argerich auf. Konzertführer live um 18.15 Uhr im „Tagungsraum 6“ des Kongresszentrums Citypalais

Piano Extra I: Künstlerfreundschaften am Klavier
Freitag, 14. Oktober 2022, 19.00 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
Das Verhältnis von Clara Schumann und Johannes Brahms hat die Fantasie der Musikwelt immer wieder angeregt. Die innige Freundschaft der beiden Künstler:innen war aber auch für ihr musikalisches Schaffen fruchtbar.

Die Pianistin Yow-Ting Hsieh reflektiert im „Piano Extra“- Konzert in der Philharmonie Mercatorhalle die berühmte Künstlerfreundschaft mit Clara Schumanns Variationen über ein Thema von Robert Schumann und Johannes Brahms Sonate Nr. 1 C-Dur. Sie bereitet sich derzeit auf ihr Konzertexamen in der Klasse von Henri Sigfridsson vor. Der Klavierprofessor der Folkwang Universität präsentiert im Konzert Chopin-Bearbeitungen von Leopold Godowsky sowie eine Bearbeitung Mozarts Ouvertüre zur Zauberflöte. Konzertführer live um 18.15 Uhr im „Tagungsraum 6“ des Kongresszentrums Citypalais

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”

Duisburg, 28. September 2022 - In einer öffentlichen Führung widmet sich die Kunstvermittlerin Katharina Radcenko am Sonntag, 2. Oktober, 11.30 Uhr, der großen Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”. Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden.


Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Öffentliche Sonntagsführung: Antony Gormley, Reflection II, 2008, Ausstellungsansicht, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 © Antony Gormley, Foto: Dejan Saric   


Workshop „Working with the Body”
In einer sanften und dynamischen Yogastunde erleben die Teilnehmer*innen des Workshops „Working with the Body” am Sonntag, 2. Oktober, 14 Uhr, Yoga-Bewegungen, die ein neues Bewusstsein dafür schaffen, wie Skulpturen als komplexe Prozesse verstanden werden können, die sich unter der Oberfläche bewegen. Dabei werden neue Perspektiven auf die Werke Antony Gormleys eröffnet, die aktuell im Lehmbruck Museum zu sehen sind.

Die Vinyasa Yoga-Session ist von der Liebe zum Tanz inspiriert und ohne Vorkenntnisse zugänglich. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, bequeme, wärmere Kleidung, eine Yoga- oder Turnmatte sowie eine leichte Decke mitzubringen.  

Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Für die Teilnahme am Workshop wird ein Betrag von 10 EUR pro Person erhoben.    

„Working with the Body”, Yoga-Session mit Dwayne Holliday, Foto: Chris Abatzis  

 

Vorstellung der „Duisburg-Trilogie“ von Fakir Baykurt in der Zentralbibliothek

Duisburg, 28. September 2022 - Der Verein für Literatur Duisburg und die Stadtbibliothek laden am Dienstag, 11. Oktober, um 20 Uhr zur Vorstellung der nun vollständig übersetzten „Duisburg-Trilogie“ von Fakir Baykurt - Foto Kemal Yalçın - ein. Der Autor, geboren 1929, lebte seit 1979 bis zu seinem Tod im Jahr 1999 in Duisburg. Er arbeitete hier als Bildungs- und Erziehungsberater in der „Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher“ und betätigte sich weiterhin als Schriftsteller.

Schon in der Türkei hatte er über die „Arbeitsmigration“ und deren Auswirkungen auf die Menschen und die Gesellschaft geschrieben. Gegenstand seiner Werke waren die mit dem Aufbruch aus der Türkei verbundenen Sorgen, Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche. In Duisburg entstand eine Romantrilogie, die das Leben der Migrantinnen und Migranten in ihrer neuen Heimat beschreibt. Der erste Teil der Trilogie wurde bereits 2011 übersetzt und unter dem Titel „Halbes Brot“ veröffentlicht. Nun liegen auch die weiteren Bände „Vater Rhein“ und „Hochöfen“ in deutscher Übersetzung vor.

Die beiden Übersetzer geben an dem Abend einen Einblick in ihre Arbeit und in die Bedeutung des umfangreichen Werks, auch für die Duisburger Stadtgeschichte. Tayfun Demir, früherer Leiter der „Türkischen Bibliothek“, stellt das Übersetzungsprojekt vor. Das Gespräch wird von Dr. Jan-Pieter Barbian, Leiter der Stadtbibliothek, moderiert. Der Eintritt kostet 5 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Karten gibt es online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de (unter dem Menüpunkt „Veranstaltungen“), bei Eventim und vor Ort an den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Frauen im Licht

 Akustisches Empowerment für Komponistinnen der Gegenwart und Vergangenheit Donnerstag, 27. Oktober 2022, 19.30 Uhr in der Liebfrauenkirche Duisburg

Frauen im Rampenlicht sind für die Musikwelt nicht immer selbstverständlich gewesen. Allzu oft standen sie im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Das Konzert „Frauen im Licht“ stellt sowohl zeitgenössische Komponistinnen in den Fokus als auch Künstlerinnen früherer Jahrhunderte. „Ziel des Projektes ist es, eine Plattform für Komponistinnen zu schaffen. Frauen haben heute leider immer noch nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer, sich zu entwickeln, zu vernetzen und ihre Werke präsentieren zu können“, erklärt Dirigentin und Initiatorin Cecilia Castagneto.


Für „Frauen im Licht“ hat Castagneto zusammen mit den Videokünstler:innen Julia Charakter und Jonas Eckert ein interdisziplinäres Projekt aus Musik und Videosequenzen arrangiert, das Frauen und ihr künstlerisches Schaffen in den Mittelpunkt stellt. So stehen Videoporträts der Komponistinnen neben ihren Musikstücken. Das Ensemble „Lux“ spielt an diesem Abend in der Liebfrauenkirche Werke von Cecilia Pereyra, Mijn Oh, Akiko Yamane, Tamara Miller und Dariya Maminova.

Das Konzert wird gefördert von der Kunststiftung NRW. Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Philharmonic Rock“ mit Peter Bursch’s „All Star Band“ und den Duisburger Philharmonikern

amstag, 8. Oktober 2022, 19.30 Uhr im Theater Duisburg (Großer Saal)

Duisburg, 22. September 2022 - Für diese Erkundungstour durchs popkulturelle Repertoire holen sich die Musikerinnen und Musiker der Duisburger Philharmoniker echte Experten an die Seite: Gemeinsam mit Peter Bursch’s „All Star Band“ geht es mit Hits von Queen, Pink Floyd und den Beatles einmal quer durch die Hitparade der 70er, 80er und 90er – bis hin zu aktuellen Songs von Adele. Neben berühmten Rockballaden, wie Nothing Else Matters von Metallica, stehen auch rockige Hits wie Smells Like Teen Spirit von Nirvana oder School’s Out von Alice Cooper auf dem Programm.


Peter Bursch ist eine nordrhein-westfälische Rock-Legende. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist „Deutschlands dienstältester Hippie“ (Tagesspiegel) nun schon mit seiner „All Star Band“ unterwegs, die Klassikern der Rockmusik ebenso wie aktuellen Top Hits ihren ganz persönlichen Stempel aufdrückt. Bereits zweimal stand die Band gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern beim Finale des Haniel Klassik Open Air auf der Bühne. Das Konzert widmen die Mitwirkenden der Initiative „Orchester des Wandels“.


Die teilnehmenden Orchester, darunter die Duisburger Philharmoniker, engagieren sich für den Umweltschutz und den Erhalt der globalen Wälder. Zwei Euro von jeder Eintrittskarte fließen in das Madagaskar-Projekt vom „Orchester des Wandels“.

Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

 

Lehmbruck Museum: Ausstellung „Gormley / Calling on the Body”

Laufzeit: 23. September 2022 bis 26. Februar 2023
Eröffnung: Donnerstag, 22. September, 19 Uhr

Duisburg, 21. September 2022 - Das Lehmbruck Museum zeigt die bislang größte Ausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley in Deutschland. Gormley, international bekannt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Bildhauer der Gegenwart, ist ein langjähriger Bewunderer der Werke Wilhelm Lehmbrucks, ihrer Innerlichkeit, Ausgeglichenheit, Ruhe und ihres reflexiven Potenzials. Die Ausstellung ist als Dialog zwischen den beiden Künstlern angelegt und zeigt Schlüsselwerke, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Sie zieht Parallelen zwischen Gormley und Lehmbruck, die beide den Körper als Ort der Transformation hin zu einem Zustand des reinen Seins und der stillen Kontemplation begreifen.




Calling on the Body erstreckt sich über das gesamte Museum. Auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche setzen Gormleys Skulpturen dabei im ganzen Gebäude Interpunktionszeichen. Die ausgewählten Arbeiten spiegeln die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt. Zum ersten Mal seit über 10 Jahren wird Allotment II (1996) der Öffentlichkeit präsentiert, eine raumgreifende Installation aus 300 lebensgroßen Betonbunkern.


Im gläsernen Atrium des Museums schwebt Drift VI (2010) – eine durchsichtige, feine stählerne Drahtskulptur, die wie eine dreidimensionale Zeichnung im Raum erscheint. Insgesamt geben 14 Skulpturen und Installationen, 111 Modelle, 35 Zeichnungen und mehr als 260 Workbooks Antony Gormleys einen aktuellen und umfassenden Einblick in seine „Bildhauerei als physisches Denken.“

„Zu jeweils unterschiedlichen Zeitpunkten – am Anfang der Moderne und in der Spätmoderne – stellen Wilhelm Lehmbruck und Antony Gormley die fundamentale Frage danach, was der Mensch ist, neu. Das Wesen des Menschen steht im Zentrum der Arbeit beider Künstler”, so Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck Museums. „Ein wesentliches Ziel Gormleys ist es, Emotionen zu wecken und uns mit unserem inneren Raum körperlich zu verbinden – er betrachtet den Körper weniger als Objekt, sondern vielmehr als einen Ort.”

Publikationen
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit neuen wissenschaftlichen Beiträgen von Dr. Söke Dinkla, Ronja Friedrichs und Jon Wood sowie einem erkenntnisreichen Gespräch zwischen Antony Gormley und dem Journalisten Tobias Haberl. Ein Ausstellungsheft in deutscher und englischer Sprache ist zum Preis von 3 Euro an der Museumskasse erhältlich.


Statements der Förder:innen
Für die großzügige Förderung dankt das Museum dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Kulturstiftung der Länder, der Sparkasse Duisburg, der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, der duisport – Duisburger Hafen AG sowie der Galerie Thaddaeus Ropac. „Die größte Ausstellung der Werke Antony Gormleys, die bisher in Deutschland zu sehen war, zeigen wir jetzt im Lehmbruck Museum. Das ist der ideale Ort für diese Ausstellung und Duisburg ist genau die richtige Stadt, um mit Gormley einen der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart zu würdigen. Denn hier steht der Mensch mit allen seinen Besonderheiten im Mittelpunkt”, so Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.


„Der große britische Künstler tritt mit Wilhelm Lehmbruck in ein Zwiegespräch, das ist ein Meilenstein in der Museumsgeschichte und ein kultureller Höhepunkt in Duisburg.“ Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: „Ich freue mich, dass im Lehmbruck Museum das Werk Antony Gormleys zum ersten Mal umfassend in Nordrhein-Westfalen gezeigt wird. Das ist genau der richtige Ort dafür, denn das Lehmbruck Museum gehört zu den bedeutendsten und schönsten Museen für Skulptur in unserem Land. Es ist faszinierend, wie das Werk Gormleys mit den Werken dieser herausragenden Sammlung in einen Dialog eintritt. Ich kann jedem nur empfehlen, die Ausstellung selbst zu besuchen. Sie werden eine Menge Neues entdecken.”


„Angeregt durch die Skulpturen Antony Gormleys beginnen wir über Gemeinschaft und Vereinzelung nachzudenken, über städtisches Leben und unsere Wahrnehmung von Natur und Umgebung. Damit treffen sich auf überraschende Weise die Themen des Künstlers mit den Aufgaben des Landschaftsverbandes Rheinland”, darin stimmen die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Anne Henk-Hollstein, und die Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland, Ulrike Lubek, überein.


„Die Ausstellung bringt uns dazu, auf das Grundsätzliche zu schauen: Was macht uns als Menschen aus?  Wie wollen wir leben? Diese Fragen beschäftigen auch den Landschaftsverband Rheinland, denn wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.”   


„Mit diesem Ausstellungsprojekt ermöglicht das Lehmbruck Museum uns einen neuen Blick auf das Werk Wilhelm Lehmbrucks”, so Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. „Die Schau rückt nicht nur die zeitgenössische britische Bildhauerei in den Fokus. Sie ermöglicht auch einen neuen Zugang zum Œuvre Wilhelm Lehmbrucks, auf den Gormley immer wieder Bezug genommen hat.

Ich freue mich, dass die Kulturstiftung der Länder einen Beitrag dazu leisten konnte, dass nicht nur Museumsbesucherinnen und -besucher einen neuen Blick auf beide Künstler und den Dialog ihrer Werke gewinnen können, sondern darüber hinaus das Werk Gormleys und seine Verbindung zu Lehmbruck auch Gegenstand zweier Forschungsprojekte sein werden.”


Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg: „Kunst und Kultur verschaffen Identität. Erst recht in Duisburg, der Stadt Wilhelm Lehmbrucks. Seine Skulpturen und das Lehmbruck Museum prägen unsere Stadt und machen Duisburg unverwechselbar.
‚Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body‘ ist ein weiteres wichtiges Ausstellungsprojekt, das wir aus voller Überzeugung gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland mit 56.000 Euro unterstützen. Es freut mich besonders, dass wir so an unser Engagement der Förderung der ersten Ausstellung Gormleys im Lehmbruck Museum im Jahr 2014 anlässlich des 50. Museumjubiläums anknüpfen können. Denn durch unsere nachhaltige und verlässliche kulturelle Förderung tragen wir dazu bei, dass sich Kunst und Kultur in Duisburg entfalten können und der Standort Duisburg attraktiv und unverwechselbar bleibt.“


„Mit der Ausstellung ‚Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body‘ setzt das Lehmbruck Museum zwei herausragende Bildhauer in den Dialog”, erklärt Michael Breuer, Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland. „Die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland fördert Projekte, die das rheinische Kunst- und Kulturleben prägen und dessen Weiterentwicklung fördern. Wir sind sicher, dass das Lehmbruck Museum mit dieser Ausstellung einen wichtigen Beitrag leistet, um das Rheinland kulturell zu profilieren und seine internationale Strahlkraft zu stärken.”

Kurzbiografie Antony Gormley
Antony Gormley, geboren 1950 in London, absolvierte Anfang der 1970er-Jahre ein Studium der Archäologie, Anthropologie und Kunstgeschichte am Trinity College in Cambridge, bevor er durch Indien und Sri Lanka reiste. Nach seiner Rückkehr nach London studierte er Kunst und Bildhauerei an der Central School of Art, dem Goldsmiths College und der Slade School of Fine Art. Gormley ist einer der bedeutendsten britischen Bildhauer des 21. Jahrhunderts. Er ist weithin bekannt für seine Skulpturen, Installationen und öffentlichen Kunstwerke, die die Beziehung des menschlichen Körpers zum Raum untersuchen.

Gormleys Werke sind international in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter in so bedeutenden Museen wie dem British Museum, London, der Tate Gallery, London, dem San Francisco of Modern Art (SFMOMA), San Francisco, dem Lehmbruck Museum, Duisburg, und im Nationalmuseum für moderne Kunst, Tokio.

Gormleys Arbeiten wurden in Großbritannien und international vielfach ausgestellt, zuletzt im Museum Voorlinden, Niederlande (2022), der National Gallery Singapore, Singapur (2021), der Royal Academy of Arts, London (2019), in Delos, Griechenland (2019), dem Philadelphia Museum of Art, Philadelphia (2019), der National Portrait Gallery, London (2016), im Zentrum Paul Klee, Bern (2014), den Deichtorhallen, Hamburg (2012), der Staatlichen Eremitage, St. Petersburg (2011), im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2010), der Hayward Gallery, London (2007), in der Malmö Konsthall, Schweden (1993) und im Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark (1989).

Darüber hinaus war Gormley 1982 und 1986 auf der Biennale in Venedig vertreten und nahm an der documenta 8, Kassel (1987), teil. Zu den permanent im öffentlichen Raum ausgestellten Werken gehören Angel of the North (Gateshead, England), Another Place (Crosby Beach, England), Inside Australia (Lake Ballard, Westaustralien), Exposure (Lelystad, Niederlande) und Chord (MIT – Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA, USA).


Gormley wurde 1994 mit dem Turner Prize, 1999 mit dem South Bank Prize for Visual Art, 2007 mit dem Bernhard Heiliger Award for Sculpture, 2012 mit dem Obayashi-Preis und 2013 mit dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. 2014 wurde er in der Neujahrsliste zum Ritter geschlagen. Seit 2003 ist Gormley Mitglied der Royal Academy. Antony Gormley lebt und arbeitet in London.


 

Lehmbruck Museum: Nacht der Jugendkultur „Kunstorakel”

Nacht der Jugendkultur
Duisburg, 20. September 2022 - Am Samstag, 24. September, findet die Nacht der Jugendkultur statt. Im Lehmbruck Museum können Jugendliche ab 13.45 Uhr das Kunstorakel von „Jugend trifft Kunst” befragen.

Seit die Nacht der Jugendkultur im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, steigt die Anzahl der teilnehmenden Städte kontinuierlich. Auch Duisburg ist in diesem Jahr wieder einmal mit von der Partie. Im Lehmbruck Museum können Jugendliche am Samstag, 24. September, ab 13.45 Uhr, das Kunstorakel von „Jugend trifft Kunst” befragen: Welche Kunstform und welche*r Künstler*in passt zu mir?
Das Kunstorakel offenbart die Wahrheit. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer*innen alle nötigen Utensilien, um selbst kreativ zu werden. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Voranmeldung nötig.    

Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body”
In einer öffentlichen Führung widmet sich die Kunstvermittlerin Nina Strachanski am Sonntag, 25. September, 11.30 Uhr, der großen Ausstellung „Gormley / Lehmbruck: Calling on the Body” (23. September 2022 bis 26. Februar 2023). Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Antony Gormley und Wilhelm Lehmbruck angelegt und zeigt Schlüsselwerke beider Bildhauer, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Im gesamten Museum, auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, setzen Gormleys Skulpturen Interpunktionszeichen.

Die ausgewählten Arbeiten spiegeln dabei die große Bandbreite seines Schaffens, von den bahnbrechenden frühen Bleiarbeiten zu der neueren Serie Slabworks, die den Körperraum in Architektur verwandelt.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

Öffentliche Sonntagsführung: Antony Gormley, ALLOTMENT II, 1996, Ausstellungsansicht, Kunsthaus Bregenz, Österreich, 2009 © Antony Gormley, Foto: Markus Tretter 

Kreativ im CITY ATELIER
Am Sonntag, 25. September, 14 Uhr, können interessierte Besucherinnen und Besucher im CITY ATELIER selbst kreativ werden: Unter der fachkundigen Anleitung des Duisburger Künstlers Orpheo Winter entstehen im Workshop „Das zweite Gesicht” Gesichtsabformungen aus Ton. Hierzu wird zunächst das eigene Gesicht aus Ton abgeformt und in einem zweiten Arbeitsschritt in Gips ausgegossen.  

CITY ATELIER, Foto: Lehmbruck Museum


Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen. Für die Teilnahme am Workshop wird eine Materialpauschale in Höhe von 5 EUR erhoben.    

Kunstorakel, Foto: Philipp Gruissem

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß in den Herbstferien

Duisburg, 16. September 2022 - Ferienzeit ist Museumsspaß-Zeit! In den Herbstferien bietet das Lehmbruck Museum zwei abwechslungsreiche Workshops für Kinder ab 6 bzw. 8 Jahren an: Während in der ersten Ferienwoche kleine Doppelgänger*innen aus unterschiedlichsten Materialien entstehen, wird in der zweiten Ferienwoche „Geknotet und geflochten”.


Die Workshops, die jeweils von Montag bis Freitag, 10 bis 14 Uhr, stattfinden, werden von erfahrenen Künstlerinnen angeleitet. Die Teilnahme kostet 50 EUR pro Kind und Kurs. Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.

Antony Gormley, INSIDER II, 1997 © Antony Gormley, Foto: Stephen White & Co., London


Hier die Daten und Themen der beiden Workshops im Einzelnen:
3. bis 7. Oktober 2022 Mein kleiner Doppelgänger Workshop mit Katharina Bodenmüller für Kinder ab 6 Jahren Wir erschaffen unseren Doppelgänger: eine kleine menschliche Figur, für die uns unser eigener Körper als Modell zur Verfügung steht. Wir überlegen, welche besonderen Eigenschaften unser „Mini-Me” haben könnte und suchen dafür Symbole. Wir experimentieren mit klassischen Materialien wie Gips, Wachs, Draht und Ton und nutzen sie, um daraus unser geheimes anderes Ich zu kreieren.

10. bis 14. Oktober 2022 Geknotet und geflochten
Workshop mit Maia Kesseler für Kinder ab 8 Jahren Dieser Workshop bietet dir die Möglichkeit unterschiedliche künstlerische Techniken im Umgang mit Textilien kennenzulernen und dich darin auszuprobieren. Wir widmen uns den Techniken Makramee, Knüpfen, Weben und dem Textildruck. Ob Knoten, Schlaufen oder Maschen - alles wird euch anhand einzelner Übungen erklärt. Im Anschluss kannst du mit deinen neuen Fähigkeiten eigene Kunstwerke schaffen.

Workshop „Geknotet und geflochten”, Foto: Maia Kesseler


Neben Fingerfertigkeit ist jede Menge Kreativität gefragt. Als Material dienen uns Garne, Stoffe und Farben. Es gelten die tagesaktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Das Tragen einer FFP2-Maske wird empfohlen.  
 


 

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Positionen des Surrealismus”

Duisburg, 14. September 2022 - Am Sonntag, 18. September, lädt das Lehmbruck Museum um 11.30 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein, die sich „Positionen des Surrealismus” aus der hochkarätigen Sammlung des Lehmbruck Museums widmet.   Salvador Dalí, Max Ernst, Alberto Giacometti – diese großen Namen fallen allen Kunstfreund*innen bei surrealistischer Kunst ein.

In der Sammlung des Lehmbruck Museums sind sie alle vertreten, viele ihrer Plastiken und Gemälde gehören zweifelsohne zu den Lieblingsstücken der Besucher*innen. In einer öffentlichen Führung widmet sich die Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow „Positionen des Surrealismus”, die den Besucherinnen und Besuchern in der Glashalle begegnen.  

Salvador Dalí, Kopf Dante, 1964 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Britta Lauer

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.   Für die Teilnahme an der Führung wird ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.      


Kunst & Kaffee „Dies Bildnis ist bezaubernd schön! Porträts, Gesichter, Köpfe von Lehmbruck bis Balkenhol” mit Jörg Mascherrek
Am Dienstag, 20. September, 15 Uhr, können interessierte Besucherinnen und Besucher im Lehmbruck Museum „Kunst & Kaffee” genießen. In seiner Führung wird sich Jörg Mascherrek Porträts, Gesichtern und Köpfen von Lehmbruck bis Balkenhol widmen und im Anschluss zu Kaffee und Kuchen an den gedeckten Tisch laden. Eine Anmeldung ist erforderlich!  


Unter dem Motto „Dies Bildnis ist bezaubernd schön!” lädt Jörg Mascherrek zu einer Führung ein, bei der die Teilnehmer*innen skulpturale Porträts aus der hochkarätigen Sammlung des Lehmbruck Museums entdecken können. Von Wilhelm Lehmbruck über Auguste Rodin bis hin zu Stephan Balkenhol – sie alle haben sich, zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Materialien, dem Abbild des menschlichen Antlitzes zugewendet. Im Anschluss an die Führung können sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene austauschen  


Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de zu reservieren. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske wird empfohlen.Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen.  


Stephan Balkenhol, Großer Kopf mit kleinem Mann, 2010 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Lehmbruck Museum



„Grüne Bänke“ vor dem Theater Duisburg machen auf das Klimaschutzideenportal aufmerksam

Duisburg, 09. September 2022 -  Auf dem Vorplatz des Duisburger Theaters wurden heute die ersten „Grünen Bänke“ im Rahmen des Klimaschutzideenportal der Stadt Duisburg vorgestellt. Das Kooperationsprojekt wurde durch die Stabsstelle Klimaschutz, des Theaters Duisburg der Klima AG der Duisburger Philharmoniker mit Unterstützung der Initiative „Orchester des Wandels“ umgesetzt. „Klimaschutz ist ein zentrales Thema, dass wir noch mehr in den Fokus rücken müssen. Jeder kann und muss hier aktiv werden und seinen Beitrag leisten.

Mit den ‚Grünen Bänken‘ laden wir alle Duisburgerinnen und Duisburger ein, sich mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen“, so Oberbürgermeister Sören Link. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort mit dem QR-Code, der sich auf einer Texttafel an den Bänken befindet, online auf das Klimaschutzideenportal zugreifen und Ideen, Anregungen und Fragestellungen zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit online einreichen, die später auf dem Klimaschutzideenportal veröffentlicht werden: www.duisburg.de/klimaschutzideen „Die Stabsstelle Klimaschutz initiiert und koordiniert den kommunalen Klimaschutz in Duisburg.

Nach und nach werden verschiedene Projekte umgesetzt, dazu zählen auch die ‚Grünen Bänke‘. Das Projekt verbindet Klimaschutz mit Kulturarbeit, um gemeinsam auf eines der wichtigsten Zukunftsthemen aufmerksam zu machen. Musik als Kunstform ist ein äußerst effizienter Mittler für eine klimagerechte und nachhaltige Transformation Duisburgs“, so Umwelt- und Kulturdezernent Matthias Börger.


Die „Grünen Bänke“ sind Sitzbänke mit angrenzenden Pflanzkästen, die Platz für blühende, bienenfreundliche Blumen und immergrüne CO2-Umwandler bieten. Sie leisten einen kleinen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz und laden als kleine grüne Inseln in der Stadtmitte zum Verweilen ein. Die Bänke bestehen aus zertifizierten Lärchenholz aus dem Stadtwald und wurden durch nachhaltige Forstwirtschaft erzeugt. „Im Vordergrund des Projektes steht der integrative Ansatz und der nachhaltige Charakter. Die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung hat die Bänke produziert, aufgestellt und wird sich in Zukunft um die Bewässerung und Pflege kümmern. An besonders heißen Sommertagen sollen zusätzlich Gießpaten die Bewässerung unterstützen“, so die Klimaschutzmanager Sarah Sticksel und Thomas Schmidt.


Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln aus i², eines Innovationsfonds der Stadt Duisburg und Spenden der Sparkasse Duisburg. Die Initiative „Orchester des Wandels“ wird die regelmäßige Bepflanzung der Bänke durch themenbezogene Konzerte bezuschussen. Hintergrund: Die Stabsstelle Klimaschutz wurde 2021 gegründet und hat die Aufgabe Klimaschutzprojekte auf städtischer Ebene in verschiedenen Handlungsfeldern, wie zum Beispiel in den Bereichen Energie und Mobilität, umzusetzen und den Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Drei Stadt Duisburg Klimaschutzmanager*innen kümmern sich um die Umsetzung des bereits 2017 vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen Klimaschutzkonzeptes.


Der Verein „Orchester des Wandels Deutschland e. V.“ verbindet deutschlandweit Berufsmusiker*innen, die die Themen Klima- und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit voranbringen wollen. Auch die Mitglieder der Duisburger Philharmonie gehören der Initiative an. Musik als Kunstform spielt dabei eine wichtige Rolle in der Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft, insbesondere soll die emotionale Kraft der Musik Menschen für den Klimaschutz begeistern und dazu inspirieren, selbst aktiv zu werden. Die Arbeit der Initiative besteht aus der aktiven Initiierung und Beteiligung in Klima- und Naturschutzprojekten sowie in der Veranstaltung von themenbezogenen Konzertformaten.

Philharmoniker: 1. Profile-Konzert: Glanz in Ton und Optik

Sonntag, 18. September, 11.00 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer

Duisburg, 07. September 2022 - Wenn Blechbläser das 1.Profile-Konzert bestreiten, wird es festlich und feierlich: Mit strahlendem Trompetenglanz, warmen Hörner- und Posaunenklängen präsentiert die Blechfraktion der Duisburger Philharmoniker ihr Können mit einem Programm, das zwischen Tanzlaune und Pastoral-Sound changiert. Die Hornist:innen Nicolai Frey, Rosa Schell, Waltraud Prinz, Ton Laschet und Juan Guzmán Esteban treffen auf Thomas Hammerschmidt (Trompete), Rocco Rescigno (Posaune) und Cécile Tallec (Klavier).


Die beliebte Profile-Konzertreihe präsentiert auch in dieser Spielzeit die Spezialist:innen der Duisburger Philharmoniker von ihrer kammermusikalischen Seite. In intimerem Rahmen können die Zuschauer:innen einmal ihr Orchester von anderen Seiten kennenlernen, genauer hinhorchen und in den Sound der einzelnen Instrumentengruppen eintauchen.

Weitere Termine der Profile-Reihe in dieser Saison:
- 2. Profile-Konzert: 16. Oktober, Streichquartett und Tenor mit Schuberts Winterreise
- 3. Profile-Konzert: 27. November, Mezzo-Sopran und Streicher mit Rossini-Arien
- 4. Profile-Konzert: 19. Februar, Klarinette und Streichquartett mit Mozart, Brahms und Reger
- 5. Profile-Konzert: 23. April, Streichquintett mit Mozart und Bruckner 6. Profile-Konzert: 4. Juni, Klarinette, Horn und Streicher mit Penderecki und Dohnány

Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


„KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“:
Vielfältiges Programm zum Tag des offenen Denkmals® in Duisburg

 Duisburg, 07. September 2022 - Der diesjährige Tag des offenen Denkmals® findet am kommenden Sonntag, 11. September, unter dem Titel „Kultur.Spur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ auch wieder in Duisburg statt. Denkmäler verbergen viele Beweise zu ihrer eigenen Geschichte und damit auch zur Historie ihres Standortes. Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals® gibt es in Duisburg ein vielfältiges Programm mit Highlights und es gibt so manche Geheimnisse zu entdecken: Das Cover-Foto des Flyers zum Denkmaltag allein macht schon neugierig und der Betrachter stellt sich die Frage, zu welchem Denkmal mag dies gehören, was ist hier überhaupt abgebildet.

V.l.: Thorsten Fischer und Jörg Weißmann, Heimatvereins Hamborn e.V., Susanne Schütters, Verwaltungsleiterin Pfarrei St. Johann/Abtei Hamborn, Petra Kastner, Untere Denkmalbehörde, Jürgen Müller, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Martin Breil, Untere Denkmalbehörde und Pater Alfried.


Diese Detailaufnahme ist gehört zum Innenbereich der zu neuem Leben erweckten Rheinkirche in Duisburg-Homberg. Nach der umfangreichen, durch die Untere Denkmalbehörde begleitete Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahme, wird die ehemalige Kirche heute als moderne Urnen-Grabstätte genutzt. Weitere Highlights: Viele kennen Friemersheim-Dorf und die ehemalige Gaststätte Schuhmachers. Am kommenden Sonntag können die Besucherinnen und Besucher neben der Besichtigung auch erfahren, dass hier bereits vor 1827 Bier gebraut wurde und die Belieferung bis nach Krefeld-Uerdingen reichte.


Das beliebte Stadttheater öffnet ebenfalls am Sonntag seine Türen, es finden drei Führungen statt, zu welchen eine Voranmeldung erforderlich ist. Ein weiteres Highlight wird es sein, durch den romanischen Kreuzgang der Prämonstratenser Abtei in Duisburg Hamborn zu wandeln und Vorträgen zur Geschichte der Abtei lauschen. Weitere geöffnete Denkmäler in Duisburg sind unter anderem die Central Apotheke in Homberg, die Kulturkirche Liebfrauen in der Stadtmitte oder die Kreuzeskirche „Rote Kirche“ in Marxloh. Bei dem Streifzug durch die Stadt, können kulturell Interessierte der „KulturSpur“ folgen. Der Programm-Flyer stellt alle Objekte in Kurzform dar.



Jeder kann sich seine eigene Tour zusammenstellen und so sein persönliches Highlight entdecken: https://www.duisburg.de/vv/produkte/pro_du/dez_vii/102010100000093940.php https://programm.tag-des-offenen-denkmals.de/programm

Durch Maßnahmen zum Erhalt der historischen Bausubstanz als auch durch umgesetzte Umnutzungen wird ein Denkmal zum Fall für den Denkmalschutz, weil es eine wichtige Aufgabe ist, unsere Kulturgüter heute und für künftige Generationen zu erhalten. Dank gilt dem Engagement der Denkmaleigentümer, der Denkmalbehörden, die beratend zur Seite stehen, Heimatvereine, die sich ehrenamtlich für Kulturgüter einsetzen, Fördermittelgeber wie Land und Bund, Stiftungen und viele andere Institutionen, die sich dem Thema Denkmalschutz widmen.


Der Denkmaltag bietet Gelegenheit einmal „hinter die Kulissen“ zu schauen, ein historisches Gebäude „bewusst“ zu erleben. Jedes Jahr, leider Pandemie bedingt im Jahr 2020 und 2021 mit abgespecktem Programm durch digitale Präsentationen, strömen tausende interessierte Besucher zu den sich der Öffentlichkeit präsentierenden Denkmälern. Im Jahr 2019 waren in Duisburg über 3.900 Besucher unterwegs und sind den Kulturspuren gefolgt.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert seit 1993 den Tag des offenen Denkmals®, als größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Die Stiftung ist bundesweit tätig und vertritt und fördert und förderte Denkmäler aller Gattungen, kann frei und unabhängig von Einzelinteressen, politischer Stimmungslage oder örtlichem Druck agieren. In Duisburg konnten bereits viele Maßnahmen an Baudenkmälern mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert werden, so dass diese für die Zukunft erhalten und weiterhin als Zeugnisse unserer Stadt sichtbar und erlebbar bleiben.

Damit es immer etwas Neues zu entdecken gibt, wird der Denkmaltag seitens der Stiftung jährlich unter ein anderes Motto gestellt. 



Pater Alfried in der Paramentenkammer der Abtei Hamborn. In der so genannten Schatzkammer sind bemerkenswerte kirchliche Geräte und Kleidungsstücke sowie Ausgrabungsfunde zusammengetragen.


Abtei Hamborn


MKM: "Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum"

Duisburg, 07. September 2022 - unter dem Titel "Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum" erkunden die Musiker:innen der Duisburger Philharmoniker und Regisseur Ludger Engels in ihrem nächsten Konzert im Museum Küppersmühle neue Erlebnisebenen. Sie entwickeln sich aus den Themen und Inhalten der ausgestellten Werke oder treten in einen direkten Dialog mit ihnen.


Im Zentrum steht die Erfahrung des Klangs im Raum – aber auch, ganz unmittelbar, des eigenen Körpers im Raum. Wie verändert sich durch Klang und Bewegung das Verhältnis zum Kunstwerk? Die Musiker:innen durchwandern in ihrer Konzert-Performance die Räume des Museums. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich der Bewegung und der Erkundung neuer Positionen anzuschließen. Auf diese Weise soll die individuelle Beziehung zum Kunstwerk in jedem Raum neu ausgelotet und im Zusammenspiel von visuellen und akustischen Sinneseindrücken, von bildender Kunst und Performance, eine neue Ebene des Erlebens und der Teilnahme geschaffen werden.


Ensembles des Duisburger Philharmoniker im MKM Museum für Moderne Kunst © Duisburger Philharmoniker / MKM Duisburg, Foto: Kurt Steinhausen www.stiftungkunst.de/kultur/presse

Die Konzerte sind als Curated Concerts Teil des Exzellenzprojekts „ÉRCHOMAI – Das bewegte Orchester“ der Duisburger Philharmoniker. Weitere Termine sind in Planung und werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Besucherinformation MI, 14.09.20222 | 19.30 Uhr MKM meets Duisburger Philharmoniker Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum Veranstaltungsort: MKM Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg Teilnahmepreis: 15,00 € inkl. Eintritt ins MKM eine Stunde vor Konzertbeginn Tickets online unter:
https://duisburger-philharmoniker.de/Konzerte >

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