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Lehmbruck Museum: Ausstellungen 2020    DOR SPIELPLAN Feb - Juni 2020 
Museum MKM: Sonderführungen und Sonderveranstaltungen Februar/März


Lehmbruck Museum: plastikBAR „Die Brücke".

Malerei und Grafik des Expressionismus” mit Jessica Keilholz-Busch und Live-Musik von White Crow - Anmeldung erforderlich 

Duisburg 29. Februar 2020 - Am kommenden Donnerstag, den 5. März, lädt das Lehmbruck Museum ab 17.30 Uhr erstmals zu „Kunst & Stulle” an die plastikBAR ein. Jessica Keilholz-Busch wird durch die aktuelle Kabinettausstellung „Die Künstler der Brücke” führen, Kristina Weiß und Martin Dobberstein von White Crow werden den Abend musikalisch begleiten.  
Bei „Kunst & Stulle” an der plastikBAR lädt das Lehmbruck Museum unter neuem Leitspruch an jedem ersten Donnerstag im Monat zum Kunsterlebnis mit Live-Musik am frühen Abend ein. Die Teilnehmer*innen erfahren Hintergründe und Neuigkeiten zur Sammlung und aktuellen Ausstellungen und können den Tag bei einem kleinen Imbiss musikalisch ausklingen lassen.

Ernst Ludwig Kirchner, Mädchen auf Fehmarn, 1913, Foto: Bernd Kirtz  

Am Donnerstag, 5. März, 17.30 Uhr, wird Jessica Keilholz-Busch durch die Ausstellung „Die Künstler der Brücke” führen. Anhand ausgewählter Arbeiten aus der Sammlung des Lehmbruck Museums vermittelt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken der „Brücke”-Künstler, die mit ihrer provokativen Bildsprache die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierten. Für die musikalische Untermalung sorgt an diesem Abend das Duo White Crow.

Martin Dobberstein und Kristina Weiß machen seit frühster Kindheit zusammen Musik, zwischenzeitlich trennten sich ihre Wege: Während Martin als Gitarrenvirtuose und kreativer Kopf verschiedener Rückbands durch das Land reiste, sang Kristina einige Jahre in einem klassischen Chor bevor sie schließlich mit eigenem Repertoire auf Berliner Bühnen zog. Nun prallen Gegensätze aufeinander und es entsteht ein beeindruckendes Klangfeld aus Gitarren und Stimmen. Tiefgründig bis witzig beleuchten White Crow in deutschen und englischen Songs das Menschsein in all seinen Facetten.  
An den Terminen der plastikBAR hat das Lehmbruck Museum bis 20 Uhr geöffnet. Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk. Anmeldung (bis spätestens 12 Uhr am Veranstaltungstag) erforderlich: Telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de.  

Kristina Weiß und Martin Dobberstein © White Crow


 

Lehmbruck Museum: Ausstellung "Lynn Chadwick. Biester der Zeit”

Austellungs-Eröffnung: Samstag, 29. Februar, 16 Uhr)
Duisburg, 27. Februar 2020 - Lynn Chadwick. Biester der Zeit Fantasievoll, poetisch und skurril ist das Werk Lynn Chadwicks, das für die britische Nachkriegsmoderne wegweisend war. Die Ausstellung würdigt die Bedeutung Lynn Chadwicks als einen der wichtigsten Bildhauer Großbritanniens der Nachkriegszeit. Sie präsentiert dem deutschen Publikum erstmals sein Werk so umfassend an einem Ort – beginnend mit den frühen feingliedrigen Mobiles und Stabiles bis hin zu seinem raumgreifenden Spätwerk.
Mit rund 70 Plastiken, zahlreichen Zeichnungen und Grafiken bietet die Ausstellung im Lehmbruck Museum ein kunsthistorisches Panorama des Werks des Künstlers, der zu den innovativsten Bildhauern seiner Zeit in Großbritannien zählt. In ausgesuchten Werkgruppen wird von den 1950er bis 1990er Jahren der beeindruckende künstlerische Werdegang des für die Nachkriegsmoderne wegweisenden Künstlers gezeigt.
Mit gerade einmal 41 Jahren gewinnt Lynn Chadwick 1956 als jüngster Bildhauer der Nachkriegszeit den Internationalen Preis für Skulptur auf der 28. Biennale in Venedig. Diese Auszeichnung überrascht, gelten doch Germaine Richier, César und Alberto Giacometti in diesem Jahr als Favoriten. Chadwick hingegen ist zu diesem Zeitpunkt ein relativer Newcomer in der Kunstszene.
Dass die Wahl auf Chadwick und nicht auf Giacometti oder Richier fällt, zeigt, dass seine Werke in besonderer Weise den Nerv der Zeit treffen. Seine ausdrucksstarken Kreaturen verbildlichen die für diese Zeit prägende Mischung aus utopischer Fortschrittshoffnung und existentieller Angst aufgrund der traumatischen Kriegserfahrungen.

Lynn Chadwick, Beast VII, 1956 © The Estate of Lynn Chadwick, Foto Steve Russell Studios

Chadwick entwickelt als Autodidakt eine ganz eigene Formensprache, die sich aus der Reflexion von Architektur und Natur speist. Seine hybriden Kreaturen setzen sich aus menschlichen, tierischen und architektonischen Elementen zusammen. Häufig arbeitet er über Jahrzehnte hinweg an seinen Werkgruppen. So entstehen bis 1990 über 100 Variationen der Biester.  

Eine wichtige Rolle spielt für den Künstler der Entstehungsprozess der Skulpturen. Chadwick, der zunächst als technischer Zeichner und Designer gearbeitet hat, modelliert seine Formen nicht in Gips oder Ton, sondern schweißt zunächst ein Gerüst aus Metallstangen. Dieses wird dann mit Stolit (einer Mischung aus Gips und pulverisiertem Eisen) ausgefüllt und die so entstandene Figur in Bronze gegossen. Chadwicks Zeichnungen auf Papier entstehen hingegen immer erst im Nachhinein. Sie basieren zwar motivisch auf seinen plastischen Arbeiten, haben aber keinen vorbereitenden Charakter. Stattdessen dienen sie dem Künstler zur Überprüfung der skulpturalen Formensprache, aber auch als Dokumentation.

Im Unterschied zu den Skulpturen ist die Darstellung von Körpern und Gesichtern weniger abstrahiert. Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk hinterlässt der Künstler mit Lypiatt Park, wo er 45 Jahre lebte und arbeitete. Im dort entstandenen Skulpturenpark finden Chadwicks Werke eine ideale Umgebung. Häufig sind die Figuren vor dem Horizont oder einer Steinwand platziert, um ihre Konturen hervorzuheben. In der sorgfältigen Positionierung der Werke zeigt sich einmal mehr Chadwicks besonderes Gespür für gebaute Konstruktion und organische Formen gleichermaßen.  

Lynn Chadwick, Crouching Beast IV, 1990 © The Estate of Lynn Chadwick, Foto Steve Russell Studios

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen, der die erste umfassende Publikation zum Gesamtwerk von Lynn Chadwick im deutschsprachigen Raum darstellt. Statements der Förderer Die Ausstellung „Lynn Chadwick. Biester der Zeit“ wird unterstützt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW, der Sparkasse Duisburg, der Henry Moore Foundation und der Stadt Duisburg im Rahmen der Duisburger Akzente. Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Haus am Waldsee, Berlin, und dem Georg Kolbe Museum, Berlin, entstanden.  

„Die Ausstellung Lynn Chadwick. Biester der Zeit bietet eine inspirierende Begegnung mit wahrlich fantastischen Schöpfungen des bedeutenden britischen Bildhauers Lynn Chadwick. Bereits 1960 machte eine Ausstellung mit kleinformatigen Arbeiten seines Frühwerks in Duisburg Station, umso größer ist heute die Freude, in einer umfassenden Werkschau die beeindruckende Entwicklung von den frühen 1950er Jahren bis zu seinem Lebensende zu zeigen. Es freut uns sehr, dass wir zum Auftakt des neuen Ausstellungsjahres mit Lynn Chadwick einen so hochkarätigen Künstler in Duisburg präsentieren können“, so Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg.

Dr. Söke Dinkla und Thomas Krützberg neben Lynn Chadwick, Stranger II, 1956 © The Estate of Lynn Chadwick, Foto Uwe Köppen, Stadt Duisburg

„Die Werke Lynn Chadwicks weisen weit über ihre Entstehungszeit hinaus“, so Dr. Ingrid Stoppa-Sehlbach, Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. „Zu Recht gilt er als einer der international profiliertesten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Mit der umfassenden Retrospektive Chadwicks behauptet das Lehmbruck Museum unter der Leitung von Frau Dr. Söke Dinkla überzeugend sein Profil als Zentrum internationaler Skulptur. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert Ausstellungen von Museen, die für den künstlerischen Dialog in Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung sind. Dies wird mit der Präsentation des international renommierten Künstlers Lynn Chadwick eindrucksvoll belegt.”  

Dorothee Mosters erläutert die Sicht der Kunststiftung NRW auf die Ausstellung: „Mit der großen Retrospektive des britischen Künstlers Lynn Chadwick wird das internationale Ausstellungsprogramm des Lehmbruck Museums um eine bedeutende Bildhauer-Position des 20. Jahrhunderts bereichert. Wir fördern als Kunststiftung NRW die herausragenden Projekte, programmatische Besonderheiten und nachhaltige Konzepte in der Kunst NRW‘s und unterstützen daher mit Überzeugung die Schau Lynn Chadwick. Biester der Zeit.“  

„Kulturförderung und gesellschaftliches Engagement sind für die Sparkasse Duisburg eine Selbstverständlichkeit. Für das Lehmbruck Museum übernehmen wir die Förderung besonders gerne, denn es ist ohne Zweifel eines der Aushängeschilder Duisburgs. Die gläserne Museumshalle ist nicht nur ein herausragendes Kennzeichen des Architekten, sondern öffnet für jedermann Einblicke in Kunst und Kultur. Das weckt Neugier – sicher auch auf die spannende Ausstellung des Bildhauers Lynn Chadwick“, so Ulrich Schneidewind, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.

Der Künstler Lynn Chadwick, geboren 1914 in London, zählt zu den bedeutendsten Bildhauern der britischen Nachkriegsmoderne. In seinen Arbeiten verbildlichen sich eine für diese Jahre oftmals beschriebene charakteristische Mischung aus Zivilisationsmüdigkeit, utopistischer Fortschrittsgläubigkeit und existenzieller Angst, die sich aus der unmittelbar zurückliegenden Kriegserfahrung speiste. 1956 repräsentiert Chadwick zusammen mit dem Maler Ivon Hitchens Großbritannien bei der Biennale von Venedig im britischen Pavillon. Überraschend gewinnt er den internationalen Preis für Skulptur. Im Alter von 88 Jahren stirbt Lynn Chadwick 2003 auf seinem Anwesen Lypiatt Park, Gloucestershire.

In seinem Leben hat Chadwick annähernd 1.000 Skulpturen geschaffen und ist in über 100 Einzelausstellungen gezeigt worden. Seine Werke befinden sich in den Sammlungen der berühmtesten Museen, wie dem Museum of Modern Art, New York, dem Art Institute of Chicago, der Tate Gallery, London und den Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel. In der ersten umfassenden, musealen Retrospektive in Deutschland, die in Zusammenarbeit mit dem Haus am Waldsee und dem Georg Kolbe Museum in Berlin entstanden ist, würdigt das Lehmbruck Museum den britischen Bildhauer als einen der innovativsten Künstler seiner Zeit.

Lynn Chadwick, 1966, Foto Maren Werthmann-Heyne

 

- Akzente-Auftakt: Mitsing-Abend in der Bibliothek  
- Akzente: Sebastian 23 und Fatih Çevikollu in der Zentralbibliothek   

Akzente-Auftakt: Mitsing-Abend in der Bibliothek  
Duisburg, 26. Februar 2020 - Passend zum diesjährigen Thema „Glück“ der Duisburger Akzente lädt Chorleiter und Komponist Axel Christian Schullz zu einem Mitsingabend am Dienstag, 10. März, in die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 ein. Ab 20 Uhr werden zum bekannte und unbekanntere Lieder über das Glück angestimmt. Jeder darf mitsingen, dabei sind Notenkenntnisse oder Gesangserfahrung völlig unwichtig. Im Mittelpunkt steht die Freude am gemeinsamen Gesang.  
Axel Christian Schullz vertont seit 2009 die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Er ist Autor musikalischer Fachbücher und ein bundesweit gefragter Workshop-Dozent. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Akzente: Sebastian 23 und Fatih Çevikollu in der Zentralbibliothek  
Für die Duisburger Akzente kommen mit Sebastian 23 und Fatih Çevikollu zwei Meister des gesprochenen Wortes in die Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26. Pointiert und ironisch beobachten die beiden Künstler die Gesellschaft und ihre Mitmenschen und lassen sich zwischen Poetry Slam, Comedy oder Kabarett kaum in ein Genre pressen.  
Sebastian 23 stellt am Dienstag, 17. März, sein neues Programm „Cogito, ergo dumm“ vor. Er nimmt das Publikum mit Gedichten, Geschichten und Lieder auf einen Parforce-Ritt durch die Dummheiten der Menschheit, von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart.  
Fatih Çevikollu präsentiert am Donnerstag, 19. März, seine „FatihMorgana“. Er lädt zu einem Perspektivwechsel ein, denn die Echokammer der Realität lässt nur durch, was man hören will. Sein Programm ist dem Schein und dem Sein gewidmet, den Nullen und Einsen, den Nachrichten und den Fake-News.  
Beide Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten kosten 12 Euro an der Abendkasse. Im Vorverkauf können Karten für 10 Euro an der Information im Erdgeschoss des Stadtfensters montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr erworben werden.   


VHS-Lesung: Mit Andreas Lukoschik auf Kreuzfahrt    

Kreuzfahrtfan Andreas Lukoschik - Foto ©Hannes Magerstaedt - liest am Freitag, 13. März, in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 aus seinen Büchern „Schläft das Personal auch an Bord?“ und „Ist das Schiff schon mal untergegangen?“. Ab 20 Uhr erzählt der Journalist und professionelle Reisebegleiter über seine Erlebnisse auf den Weltmeeren, die er alphabetisch von „Achterdeck“ bis „Zodiac“ zu Papier brachte.
Die Gäste erwartet ein heiterer Abend um die Frage, warum jährlich mehr als eine Million Deutsche den Urlaub mit Kreuzfahrten auf See verbringen. Andreas Lukoschik wurde mit seiner satirischen Sendung „Leo’s“ bundesweit bekannt. Der Grimme-Preisträger spielte Nebenrollen in mehreren Filmen, unter anderem in „Schtonk“.  
Die Lesung gehört zum Programm der Duisburger Akzente. Einlass ist um 19.30 Uhr. Karten sind zum Preis von 5 Euro an der Information im Erdgeschoss des Stadtfensters erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt 6 Euro.


Lehmbruck Museum am Wochenende

Öffentliche Sonntagsführung „Lynn Chadwick. Biester der Zeit“
Wer die brandneue Ausstellung „Lynn Chadwick. Biester der Zeit” und die begleitende Sammlungspräsentation mit Arbeiten Jiří Tichýs im Lehmbruck Museum unter fachkundiger Leitung erkunden möchte, ist dort am Sonntag, den 1. März, 11.30 Uhr, an der richtigen Adresse. Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow wird durch die erste museale Retrospektive Lynn Chadwicks in Deutschland führen, die in Zusammenarbeit mit dem Haus am Waldsee und dem Georg Kolbe Museum in Berlin entstanden ist.

 


Mit rund 70 Plastiken, zahlreichen Zeichnungen und Grafiken wird die Entwicklung des Werks Chadwicks (1914–2003) von den frühen Mobiles und Stabiles über seine regelrecht ikonisch gewordenen Biester bis hin zum Spätwerk aufgezeigt und der britische Bildhauer als einer der innovativsten Künstler seiner Zeit gewürdigt. Die gewebten Fantasien des tschechischen Künstlers Jiří Tichý, die die Dreiecksräume des Neubaus zieren, sind bildgewaltig und überwältigend in ihrer Monumentalität.

In ihnen verbinden sich traditionelle Volkskunst, mythologische Motive, die Farbigkeit und Ausdruckskraft des Expressionismus sowie die Mehrdeutigkeit und Widersprüchlichkeit surrealistischer Kunst.
Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Lynn Chadwick, Beast Alerted I, 1990 © The Estate of Lynn Chadwick, Foto:
Jonty Wilde

Jiří Tichý, Babylonisch genanntes Konzert, 1995, Lehmbruck Museum, Duisburg, Dauerleihgabe aus Privatbesitz © Marie Kosmatové, Foto: Jürgen Diemer



CITY ATELIER: „Scharf geschnitten”
Im CITY ATELIER ist am Sonntag, den 1. März, von 14 bis 17 Uhr, der Name Programm: „Scharf geschnitten” lautet das Motto, unter dem die Duisburger Künstlerin Silvia Dierkes interessierte Besucher*innen dazu einlädt, die Drucktechnik des Linolschnitts einmal selbst zu erproben.  

Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selbst zu machen. Jeden Sonntag besteht die Möglichkeit, Künstler*innen über die Schulter zu schauen sowie verschiedene Materialien und Techniken kennenzulernen.

Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind. Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Teilnahme kostenlos.

Karl Schmidt-Rottluff, Kuss in Liebe, 1918 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Jürgen Diemer

- 4. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker
- 7. Philharmonische Konzert: „Im Geisterreich des Unendlichen“

 „Volksweisen“: Im 4. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker erklingen folkloristisch gefärbte Klaviertrios in unterschiedlicher Besetzung.

Duisburg, 23. Februar 2020 - Äußerst bekannt und beliebt war einst die Melodie aus der Oper Der Korsar aus Liebe von Joseph Weigl, die Ludwig van Beethoven im Finale seines Trios für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 11 aufgriff und variierte. Das brachte dem 1797 entstandenen Werk den Beinamen Gassenhauer-Trio ein. Mit ihm beginnt am 1. März (11 Uhr) im Opernfoyer des Theaters das 4. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker, dessen Programm drei Trios mit folkloristischen Anklängen vereint.
In wechselnder Besetzung spielen Andreas Reinhard (Klarinette), Magdalena Ernst (Horn), Matthias Bruns (Violine) und Friedemann Pardall (Violoncello) gemeinsam mit der Pianistin Cécille Tallec. Vom armenischstämmigen Komponisten Aram Chatschaturjan, den die meisten heute mit dem wirbelnden Säbeltanz aus dem Ballett Gayaneh verbinden, erklingt das Trio für Klarinette, Violine und Klavier g-Moll aus dem Jahr 1932.
Bewusst knüpfte Chatschaturjan darin nicht an die europäische Tradition an. Stattdessen legte er dem Werk modale (Kirchen-)Tonarten zugrunde, ließ folkloristisch gefärbte Themen und orientalische Anklänge in das Werk einfließen. Das Profile-Konzert endet mit dem Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40 von Johannes Brahms, in dem sich Reminiszenzen an Volkslieder wie „Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein“ und „Dort in der Weiden steht ein Haus“ finden.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203/283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

7. Philharmonische Konzert: „Im Geisterreich des Unendlichen“

„Im Geisterreich des Unendlichen“: Das 7. Philharmonische Konzert mit Werken von Mozart, Saint-Saëns und Beethoven ist an beiden Tagen komplett ausverkauft Der 1835 in Paris geborene Komponist Camille Saint-Saëns war ein Wunderkind: Er brillierte schon früh am Klavier und wagte sich bereits als 13jähriger an die Komposition einer Sinfonie, die er allerdings später verwarf.
Zu seinen erfolgreichsten Werken, das auf deutschen Bühnen aus unerfindlichen Gründen selten zu hören ist, zählt das 1875 uraufgeführte Klavierkonzert Nr. 4 c-Moll op. 44, das sich vom elegisch-ernsten Beginn zu feuriger Brillanz steigert und im Finale nachgerade heroisch auftrumpft.
Die Pianistin Anna Malikova, aktuell Artist in Residence bei den Duisburger Philharmonikern, wird das Werk im 7. Philharmonischen Konzert am Mi. 4. und Do. 5. März (jeweils 20 Uhr) in der Mercatorhalle aufführen. Sie kann dabei höchste Kompetenz in die Waagschale werfen: Ihre Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von Saint-Saëns, eingespielt 2003 mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, genießt Referenz-Status.
Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober eröffnen die Duisburger Philharmoniker den Abend mit der berühmten Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 von Wolfgang Amadeus Mozart, deren einprägsame Themen mit ihrem oft rastlosen Bewegungsimpuls eine Stimmung zwischen Tragik und Schmerz, Melancholie und Resignation zeichnen. Ludwig van Beethovens  5. Sinfonie c-Moll op. 67 hingegen führt mit ebenso genialer wie unerbittlicher Konsequenz vom düster pochenden Schicksalsmotiv in c-Moll zum ekstatischen Schlussjubel in C-Dur.

Ihr kompositorisches Prinzip „durch die Nacht zum Licht“ wurde zum Inbegriff musikalischer Utopie: Beethovens Vision galt der Emanzipation des bürgerlichen Subjekts. E.T.A. Hoffmann, Chefideologe der deutschen Romantik, sah in der Fünften mehr als in jedem anderen Werk des Komponisten eine besondere Kraft am Werk, die „den Zuhörer unwiderstehlich fortreißt in das wundervolle Geisterreich des Unendlichen.“
Das Konzert ist an beiden Tagen komplett ausverkauft. Informationen zu weiteren Konzerten der Duisburger Philharmoniker unter www.duisburger-philharmoniker.de

- MKM Museum Küppersmühle und Erwin Bechtold
- Russische Sextette und BEAT#03
- Konzert zum St. Patrick’s Day in der Bezirksbibliothek Rheinhausen

MKM Museum Küppersmühle und Erwin Bechtold
Duisburg, 19. Februar 2020 - Malerei als Suche nach Freiheit, als Gegenpol zu Ideologie und als Ausdruck von Unabhängigkeit: Diese zentralen Ideen sind Ausgangspunkt der Werke von Erwin Bechtold. Der Künstler gehört zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Nachkriegskunst in Deutschland und Spanien. In diesem Jahr feiert er seinen 95. Geburtstag – und steht noch immer fast täglich im Atelier.
 

Das MKM Museum Küppersmühle würdigt den Künstler mit einer umfassenden, retrospektiv angelegten Ausstellung, die Gemälde und Papierarbeiten aus sieben Jahrzehnten intensiven Kunstschaffens zeigt. Bechtolds Arbeiten bewegen sich zwischen spontaner Gestik und geometrischer Strenge, zwischen Emotion und Rationalität. Gegensätze und ‚Störungen‘, so sagt er, sollten in jedem guten Bild eine Rolle spielen.

Erwin Bechtold (*1925 in Köln) lebt und arbeitet seit 1958 auf der Künstlerinsel Ibiza. 1968 hat er sein Werk auf der documenta präsentiert. Seine Arbeiten finden sich in zahlreichen nationalen und internationalen Museen und Sammlungen, u.a. im Museo Nacional Reina Sofía (Madrid), der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland (Bonn), dem Ludwig Museum (Köln), der Tate Gallery (London), der Sammlung Ströher (Duisburg/Darmstadt) und der Graphischen Sammlung Albertina (Wien).

BECHTOLD 11. März bis 24. Mai 2020 | Museum Küppersmühle Duisburg

Eröffnung: 10. März 2020 | 19 Uhr

Russische Sextette
Anna Malikova und ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker spielen im Lehmbruck Museum Werke von Sergej Ljapunow und Michail Glinka Ein kraft- und glutvoller Geniestreich gelang dem 1859 in Jaroslawl geborenen Komponisten Sergej Ljapunow mit seinem Sextett b-Moll op. 63, das er 1915 zu schreiben begann.
Nach der russischen Revolution emigrierte er nach Paris. Erst dort gab er dem Stück 1921 die endgültige Fassung. Maßgeblich beeinflusst wurde Ljapunow von Franz Liszt und von seinem Mentor Mili Balakirew, der Mitglied des so genannten „Mächtigen Häufleins“ war: einer Gruppe von fünf Komponisten, vereint durch das Ziel, eine nationalrussische Musik in der Nachfolge Michail Glinkas zu fördern. Wieviel Dramatik, Temperament und bittersüße Melancholie das Werk zu bieten hat, ist bei einem Konzert mit dem Titel „Russische Sextette“ am 27. Februar (20 Uhr) im Lehmbruck Museum zu erleben.
Der Klavierpart, der zuweilen nachgerade sinfonische Pracht erreicht, liegt in den Händen der Pianistin und aktuellen Duisburger Residenzkünstlerin Anna Malikova. Mit ihr musizieren Florian Geldsetzer (Violine) sowie vier Streicher aus den Reihen der Duisburger Philharmoniker: Matthias Alexander Bruns (Violine), Mathias Feger (Viola), Anja Schröder (Violoncello) und Francesco Savignano (Kontrabass). Im Anschluss erklingt das Gran sestetto originale Es-Dur von Michail Glinka, das geprägt ist von den heiteren Eindrücken einer Italienreise.
Das virtuos-brillante Konzertstück entstand 1832 für die klavierspielende Tochter des Mailänder Arztes De Filippi, mit welcher auch Chopin bekannt war. Das Sextett gleicht einem kleinen Klavierkonzert, in dem die Oper und die Eleganz des italienischen Belcanto deutliche Spuren hinterlassen haben. Vor allem im Finalsatz „Allegro con spirito“ zieht Glinka fingertechnisch und kompositorisch viele Register. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

BEAT#03: Das Schlagzeugensemble Repercussion und der Pianist Frank Dupree stellen ihr neues Programm mit dem Titel „Roots & Visions“ vor
Mit grenzenloser Spielfreude, ungebremsten Emotionen und einem wahren instrumentalen Feuerwerk will das Schlagzeugensemble Repercussion die Philharmonie Mercatorhalle erobern, wenn es am 21. Februar (20 Uhr) in der noch jungen Konzertreihe BEAT auftritt. Das kürzlich mit dem Förderpreis für Kultur des Landes NRW ausgezeichnete Ensemble bringt dann ein neues Programm mit dem Titel „Roots & Visions“ auf die Bühne.
Gemeinsam mit dem international gefragten Pianisten und Arrangeur Frank Dupree werfen die vier Multipercussionisten Simon Bernstein, Veith Kloeters, Rafael Sars und Johannes Wippermann dabei einen Blick in die Zukunft, aber auch zurück auf die eigenen musikalischen Wurzeln. 
Unterstützt von blauer Beleuchtung, die eine Unterwasser-Atmosphäre in den Konzertsaal zaubert, wird Frank Dupree zum Beispiel La Cathédrale engloutie (Die versunkene Kathedrale) von Claude Debussy aus den Fluten emporsteigen lassen. Dem nassen Element verhaftet sind auch die Stücke Wasserklavier von Luciano Berio und The Wave Impressions von Keiko Abe, das Repercussion eigens für BEAT#03 arrangiert hat.
Für rhythmischen Drive sorgen zur Eröffnung ein Arrangement des ursprünglich für Marimbaphon komponierten Stücks Attraction von Emmanuel Séjourné und Spine von Michael Laurello. Melancholisch stimmungsreich ist das Klavierstück In a Landscape von John Cage. Vor der Jazzlegende Dizzy Gillespie verneigen sich Repercussion und Frank Dupree mit einer Paraphrase auf Manteca.
Die für diesen Abend vorbereitete Zugabe, die ebenfalls im Zeichen des Jazz steht, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Zur Aftershow-Party im Foyer sind alle Besucher im Anschluss herzlich eingeladen. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Konzert zum St. Patrick’s Day in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
Zum irischen Nationalfeiertag „St. Patrick's Day“ veranstaltet die Bezirksbibliothek Rheinhausen am Dienstag, 17. März, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Zweigstelle auf der Händelstraße 6 ein Konzert mit der irischen Folkband Cáirde.

Der Flötist, Gitarrist, Sänger, Komponist und Songwriter Pat McDonnell gilt in Irland als sehr gefragter Session-, Studio- und Bandmusiker. Er versteht es temperamentvolle, traditionelle Instrumentals auf der Holzquerflöte und interpretiert gefühlvolle Balladen in Englisch und Gälisch.  
Harald Jüngst, der in Deutschland als Bodhránspieler mit der Irish Folk Band "Sheevón" bereits zehn Alben veröffentlicht hat, spielt in Irland in dem Quintett "Fior Uisce". Otto Kruppa ist ein Meister auf den Saiteninstrumenten Gitarre, Mandoline und Bouzouki und Ina Tomec ergänzt die Gruppe mit ihrem Solo- und Harmoniegesang zum Quartett.  
Karten sind im Vorverkauf ab sofort für zehn Euro in der Bezirksbibliothek erhältlich. Der Preis an der Abendkasse beträgt zwölf Euro. Eine telefonische Reservierung ist unter (02065) 905-8467 möglich. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen ist dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.  



- Konzertprojekt  im Theater Duisburg  
-Lehmbruck Museum: Programm für das kommende Wochenende

Konzertprojekt  im Theater Duisburg
Duisburg, 17. Februar 2020 -  Kultur- und Musikfreunde sind am Sonntag, 23. Februar, um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im Theater Duisburg („Großes Haus“) an der Neckarstraße 1 in der Stadtmitte zu einem Konzert unter dem Motto „Eine Wanderung vom Paradies auf Erden ins Abendland“ eingeladen.  

Die Gruppe „Yola Muhabbet“ (Gruppe von Freunden des Weges und des Teilens) sind sechs Freunde: Ferda Calisgan, Arslan Dogan, Serdar Bozarslan, Mahir Sahin, Deniz Akkus und Ziya Kalin. Wie einst der deutsche Musikpädagoge Hermann Ritter sagte „Geh, wohin du willst: wo du auch Menschen triffst, überall wird dir ihre Musik, ihr innerstes Wesen erschließen“, denn Musik ist die Sprache der Völker.

Frei nach diesem Motto hat sich die Gruppe, das Völkerverständnis als Ziel gesetzt. Was einst zur Heiterkeit und Entspannung der eigenen Gemüter diente, entwickelte sich zu einem größeren Projekt. So besteht unser musikalisches Bündnis nunmehr seit fünf Jahren. Während sich zu Beginn Saz, Baglama und schöne Stimmen vereinten, gehören mittlerweile seit über zwei Jahren auch ein Saxophonist und ein Schlagzeuger zur Gruppe.  
Außerdem wird die Gruppe von Jens Polheid (Bass) und der Sängerin Nadia Meroni unterstützt. Mit typischen anatolischen Instrumenten und ergänzt durch Schlagzeug, Saxophon, Querflöte, Bass und Akkordeon geht es auf eine musikalische Reise. Sie beginnt im persisch-mesopotamischen Bereich und führt über den Bosporus, Griechenland und Balkan bis nach Italien, Frankreich und Deutschland.  
Das Ensemble präsentiert ein verzauberndes Zusammenspiel aus Erinnerungen und Emotionen und ein weltoffenes Konzert, in neun Sprachen. Zudem wird das Konzert, durch kurze literarische Texte begleitet und in deutscher Sprache moderiert.  
In Kooperation der Alevitische Gemeinde Duisburg und der Alevitische Kulturverein Ratingen wurde mit der Musikgruppe „Yola Muhabbet“ (Gruppe von Freunden und des Teilens) das Konzertprojekt initiiert.  Der Eintritt kostet 15 Euro. Tickets sind an der Theaterkasse des Theaters Duisburg oder online über
www.theater-duisburg.de oder www.yola-muhabbet.de.  



„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

„Freiheit und Unabhängigkeit“ lautet das Gesprächsthema im öffentlichen Sprachcafé „Mitreden“ am Samstag, den 22. Februar, 15 Uhr. Bedeutet Freiheit automatisch auch unabhängig zu sein? Und macht Unabhängigkeit uns frei? Was es bedeutet, unabhängig und frei zu sein, darüber können sich Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft in ungezwungener Atmosphäre austauschen und nebenbei ihre Deutschkenntnisse verbessern. Jede der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler


Kabinettausstellung und öffentliche Führung
In der öffentlichen Sonntagsführung am 23. Februar, 11.30 Uhr, widmet sich Hiltrud Lewe der aktuellen Kabinettausstellung im Souterrain der Glashalle: Anhand ausgewählter Arbeiten aus der eigenen Sammlung vermittelt das Lehmbruck Museum dort einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken der „Brücke“-Künstler, unter ihnen Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff.
Mit der 1905 in Dresden gegründeten expressionistischen Künstlergemeinschaft „Brücke“ begann in Deutschland der Aufbruch in die Moderne. Die Protagonisten der Bewegung lehnten sich gegen die traditionelle Malerei und akademischen Traditionen auf und entwickelten eine ganz eigene, provokative Bildsprache, mit der sie die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierten. 
Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (aktuell aufgrund von Ausstellungsumbauten ermäßigt: 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Blick in die Ausstellung „Die Künstler der Brücke“ im Souterrain der Glashalle, Foto: Dejan Saric

CITY ATELIER und „Fantastische Schatten“
Am Sonntag, den 23. Februar, 14 bis 17 Uhr, lautet das Motto im CITY ATELIER „Fantastische Schatten“. Josefine Garbe lädt interessierte Besucher*innen jeden Alters dazu ein, schaurig-schöne Schattenfiguren zu bauen. Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selber zu machen. Interessierte Museumsbesucher*innen können Künstlern über die Schulter schauen und verschiedene künstlerische Techniken und Materialien selbst erproben.
Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind. Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.

Das CITY ATELIER, Foto: Museum


Janet Cardiff und George Bures Miller bekommen den Wilhelm-Lehmbruck-Preis

Duisburg, 13. Februar 2020 - Die Stadt Duisburg, der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum freuen sich, dass eine international besetzte Jury das Künstlerpaar Janet Cardiff und George Bures Miller mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis 2020 der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland ausgezeichnet hat.

Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis, der zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer gehört, würdigt Janet Cardiff und George Bures Miller für ihr Lebenswerk, das der Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts neue Dimensionen eröffnet.

Janet Cardiff und George Bures Miller, Foto: Zev Tiefenbach


Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee „Antony Gormley. Ein Werk aus Stahl“

Duisburg, 13. Februar 2020 - Anlässlich der bevorstehenden Ausstellung des britischen Bildhauers Lynn Chadwick (29. Februar bis 26. Juli 2020) wandelt sich die Reihe Kunst & Kaffee zur Cream Tea Time. Wer den Kunstgenuss mit Scones, Cream und Marmelade ausklingen lassen möchte, ist am Dienstag, den 18. Februar, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum an der richtigen Adresse.
Jörg Mascherrek wird sich an diesem Tag dem Werk des britischen Bildhauers Antony Gormley widmen und anschließend an den gedeckten Tisch bitten. Eine Anmeldung ist erforderlich!  
Antony Gormley ist einer der bedeutendsten britischen Bildhauer des 21. Jahrhunderts. Mit seinem skulpturalen Werk hat er die menschliche Figur in der Bildhauerei neu definiert. Gormley interpretiert den Körper als eine Ansammlung miteinander in Beziehung stehender Zellen. In seinen „Blockworks“, zu denen auch die Arbeit „Sublimate XIII“ (2007) aus der Sammlung des Lehmbruck Museums zählt, fügt er Körper aus einzelnen Stahlblöcken zusammen, die an manchen Stellen Durchblicke erlauben. Gormley verbindet auf diese Weise Geschlossenheit und Transparenz miteinander, seine Figuren sind gleichermaßen an- wie abwesend.  

Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Tee/Kaffee und Scones. Anmeldung erforderlich! Telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an info@lehmbruckmuseum.de.  

Antony Gormley, Sublimate XIII, 2007 © Atelier Gormley

- Frankreich und Afrika heute – Ein schwieriges Verhältnis 
- Love Parade-Katastrophe auf der Bühne

 Frankreich und Afrika heute – Ein schwieriges Verhältnis 
Duisburg, 11. Februar 2020 -
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg führt eine Themenreihe zu Afrika durch, die Vorträge, Lesungen und Filme umfasst. Neben den Beziehungen zwischen Frankreich und Afrika spielen die Beziehungen zwischen Europa insgesamt und Afrika eine wichtige Rolle.  
Ziel dieser Veranstaltung ist es, die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen und Verflechtungen einerseits darzustellen und kritisch zu diskutieren. Andererseits sollen Lösungswege aufgezeigt werden, wie die afrikanischen Länder gestärkt werden können, ohne  ihnen eine weiße Vorherrschaft aufzuzwingen.    

Frankreich und Afrika heute – Ein schwieriges Verhältnis   
Seit der Unabhängigkeit ehemaliger französischer Kolonien in Afrika sind die Beziehungen zwischen Frankreich und Afrika  nicht abgebrochen, sondern haben sich im Gegenteil ausgeweitet. Aber finden diese Beziehungen politisch und kulturell auf  Augenhöhe statt und sind sie frei von französischer Einflussnahme auf die unabhängigen afrikanischen Staaten?
Zwei Fachleute der Geopolitik und der französisch-afrikanischen Beziehungen, Sonia Le Gouriellec (Dozentin an der Universität Lille, Autorin von „Notre monde est-il plus dangereux ?) und Dr. Amzat Boukar-Yabara ( Historiker der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Autor von „Africa Unite!) analysieren die schwierigen und kontroversen Verflechtungen, die Frankreich und Afrika immer noch miteinander verbinden.
Sowohl das Erstarken des Rechtsextremismus in Frankreich als auch radikale religiöse Bestrebungen in Afrika gehören zu den Nachwirkungen dieser Beziehungen, die immer noch nicht friedlich sind. Die Referenten behandeln das Thema zugleich aus einer Frankreich zentrierten als auch aus afrikanischer und globaler Sicht.

Internationales Zentrum, Flachsmarkt, 47051 Duisnurg  14.02.2020 um 19:00 – 20:30


Theater in Moers und Duisburg bringen Love Parade-Katastrophe auf die Bühne
- Premiere ist ausverkauft.
Die Duisburger Love Parade-Katastrophe wird jetzt theatral aufgearbeitet. Ab dem 19. Februar ist auf der Bühne des Schlosstheaters Moers das Rechercheprojekt "Parade 24/7" zu erleben. Intendant Ulrich Greb nähert sich auf der Basis von Interviews, Zeugenaussagen, Protokollen und Medienberichten dem tragischen Ereignis vom 24. Juli 2010, das 21 Todesopfer und mehr als 500 Verletzte forderte. Die Premiere ist ausverkauft.
Im Duisburger Kom'ma-Theater hat am 26. März das Stück "L_VEPAR_DE - eine Verblendung" Premiere. Im Vorfeld zur Aufführung stellte das Theater klar, dass es nicht das Unglück darstellen, sondern sich kritisch der Frage auseinandersetzen wolle, wie es dazu kommen konnte und wie im Nachhinein damit umgegangen wurde. Das Stück ist für Zuschauer ab 16 Jahren konzipiert. ​Infos: www.schlosstheater-moers.de und www.kommatheater.de ​ idr


Porträt einer großen Pianistin: Residenzkünstlerin Anna Malikova

Duisburg, 11. Februar 2020 - Eine dichte Folge von Konzerten zeigt die faszinierenden Facetten der aktuellen Residenzkünstlerin Anna Malikova.   Spätestens seit der gemeinsamen China-Tournee im Jahr 2007 ist die Pianistin Anna Malikova den Duisburger Philharmonikern eng verbunden. Einst Schülerin des berühmten Klavierpädagogen Lev Naumov, der seinerseits bei Heinrich Neuhaus studierte, zählt sie heute zu den vielleicht authentischsten Vertreterinnen der großen russischen Klavierschule.
Mit ihrem unprätentiösen Auftreten - Foto c-Kurt-Steinhausen - , das sich unnachahmlich mit der Leidenschaft und Wahrhaftigkeit ihres Spiels verbindet, hat sie in aller Welt die Herzen ihrer Zuhörer und die Anerkennung der Fachpresse gewonnen.  
Eine dichte Folge von insgesamt sieben Konzerten eröffnet ab Ende Februar die Gelegenheit, viele Facetten dieser faszinierenden Künstlerpersönlichkeit kennenzulernen.

Die Termine in chronologischer Reihenfolge:
27. Februar, Lehmbruck Museum: Russische Sextette. Gemeinsam mit einem Ensemble der Duisburger Philharmoniker spielt die Pianistin Sextette von Sergej Ljapunow und Michail Glinka.
4./5. März, Philharmonie Mercatorhalle: Als Solistin im 4. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns kann Anna Malikova ihre hohe Kompetenz als Interpretin der Musik des Franzosen einbringen. Wiederholung am 9. März als Gastkonzert in Wesel.
17. März, Auditorium der Haniel Akademie: Im Duo mit dem jungen rumänischen Cellisten Andrei Ionita spielt Anna Malikova Werke von Beethoven, Schumann und Prokofjew.
19. April, Philharmonie Mercatorhalle: Tastentänze. Anna Malikova hat drei befreundete Pianisten eingeladen, um den Abend zu einem Fest mit 40 Fingern auf 352 Tasten zu gestalten.
10. Mai, Philharmonie Mercatorhalle: In einem Konzert in Kooperation mit dem Orchesterzentrum NRW tritt Anna Malikova als Solistin in Ludwig van Beethovens 4. Klavierkonzert auf. Begleitet wird sie vom Sinfonieorchester des Orchesterzentrums NRW unter der Leitung von Marcus Stenz.  

Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg führt eine Themenreihe zu Afrika durch, die Vorträge, Lesungen und Filme umfasst. Neben den Beziehungen zwischen Frankreich und Afrika spielen die Beziehungen zwischen Europa insgesamt und Afrika eine wichtige Rolle.   In diesem Zusammenhang möchten wir Sie bitten, folgende Veranstaltung zu veröffentlichen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen und Verflechtungen einerseits darzustellen und kritisch zu diskutieren. Andererseits sollen Lösungswege aufgezeigt werden, wie die afrikanischen Länder gestärkt werden können, ohne  ihnen eine weiße Vorherrschaft aufzuzwingen.     Frankreich und Afrika heute – Ein schwieriges Verhältnis    Internationales Zentrum, Flachsmarkt, 47051 Duisnurg  14.02.2020 um 19:00 – 20:30

- Führung durch die Ausstellung „Dispargum – Königssitz
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Lehmbruck Museum am Wochenende

Stadtmuseum: Führung durch die Ausstellung „Dispargum – Königssitz, Kaiserpfalz, Hansestadt“ mit der Stadtarchäologie Duisburg
 
Duisburg, 10. Februar 2020 - Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 16. Februar, um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung in die aktuelle Sonderausstellung „Dispargum – Königshof, Kaiserpfalz, Hansestadt“ ein.  
Die Ausstellung wurde inhaltlich durch die Stadtarchäologie Duisburg konzipiert. Die letzten Jahre brachten zahlreiche neue Funde und Erkenntnisse über Duisburgs Vergangenheit in der fränkischen Zeit vom 9. bis 11. Jahrhundert. Die Führung mit den Experten der Stadtarchäologie verspricht spannendes Hintergrundwissen und Einblicke in die Arbeit der Archäologen aus erster Hand.  
Für die Ausstellung wurden mehrere mittelalterliche Schauplätze räumlich nachgebaut. So lassen sich typische Keramikgefäße, filigrane Metallobjekte und kostbarer Schmuck in der Atmosphäre eines fränkischen Marktplatzes betrachten, auf dem diese Gegenstände einst gehandelt wurden. Der Eintritt für Erwachsene kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.  


Lehmbruck Museum: Öffentliches Sprachcafé „Mitreden“

Interessierte Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft können sich im öffentlichen Sprachcafé „Mitreden“ am Samstag, 15. Februar, 15 Uhr, zum Thema „Mensch und Abbild“ austauschen.
Eingeladen sind Menschen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten, und all diejenigen, die Deutsch sprechen und sich gerne unterhalten. In ungezwungener Atmosphäre wird über „Kunst und die Welt“ gesprochen. Jede der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.  

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler


„Magische Führung“
Sowohl Kunstwerke als auch Zauberei fesseln uns und regen die Fantasie an. Für das Lehmbruck Museum hat Eva Henning, Mitglied des Magischen Zirkels, eine Führung entwickelt, in der sie die Besucher*innen auf einen ungewöhnlichen Rundgang durch die Ausstellungsräume mitnimmt. Am Sonntag, 16. Februar, 11.30 Uhr, nähern sich die Besucher*innen bei dieser Führung den Kunstwerken auf magische Art und Weise und erleben die Ausstellungsstücke aus einem ganz anderen Blickwinkel.
Die Zauberkünstlerin öffnet die Augen für das Wunderbare und Fantastische in den Werken des Lehmbruck Museums. Die „Magische Führung“ richtet sich an junge wie ältere Zauber- und Kunstfans. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (aktuell aufgrund von Ausstellungsumbauten ermäßigt: 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Blick in den Lehmbruck-Flügel, Foto: Dejan Saric

„Scharf geschnitten“
„Scharf geschnitten“ lautet das Motto im CITY ATELIER am Sonntag, den 16. Februar. Unter fachkundiger Anleitung von Silvia Dierkes können interessierte Besucher*innen von 14 bis 17 Uhr selbst zum Geißfuß greifen und die Drucktechnik des Linolschnitts erproben.
Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selber zu machen. Interessierte Museumsbesucher*innen können Künstlern über die Schulter schauen und verschiedene künstlerische Techniken und Materialien selbst erproben. Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind.
Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.  

 Das CITY ATELIER, Foto: Museum

 

 

- 6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
- VHS-Seminar „Urban Sketching im Lehmbruck Museum“  
- Homberg: „Spatz und Engel“ in der Glückauf-Halle  

18 Miniaturen und Beethovens Diabelli-Variationen: Alexander Lonquich gestaltet das 6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker mit einem ausgefeilten Programm

Duisburg, 09. Februar 2020 - Alexander Lonquich gehört in der internationalen Pianistenszene zu jenen hochgradig seriösen Künstlerpersönlichkeiten, die sich stundenlang in Details vertiefen können, ohne die große Linie zu verlieren. Auch als Dirigent und Kammermusikpartner genießt der 1960 in Trier geborene, seit langem in Italien lebende Pianist höchstes Ansehen.

Bereits dreimal ist Lonquich im Rahmen der Duisburger Kammerkonzerte aufgetreten: 2013 mit der Geigerin Carolin Widmann, 2017 mit dem Cellisten Nicolas Altstaedt und 2018 mit Carolin Widmann und dem Auryn Quartett. Im 6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am So. 16. Februar (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle ist er nun endlich solo zu erleben.

Für den ersten Teil seines Klavierabends hat er mit großer Sorgfalt 18 kurze Klavierstücke ausgewählt, zwischen denen er einen künstlerischen Zusammenhang schafft. Unter diesem großen Bogen finden sich Werke von Carl Philipp Emmanuel Bach über Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Peter Tschaikowsky und Igor Strawinsky bis hin zum Zeitgenossen Stefan Wolpe.

Nach der Pause spielt Lonquich die 33 Variationen, die Ludwig van Beethoven über ein Thema des österreichischen Verlegers und Komponisten Anton Diabelli schrieb. Diabelli hatte die eher schlichte Walzermelodie im Jahr 1819 an 50 renommierte Komponisten seiner Zeit geschickt – verbunden mit der Bitte, jeweils eine Variation zu einem geplanten Sammelband beizutragen. Was Ludwig van Beethoven nach einigem Zögern aus dieser Vorlage machte, geriet zu einem ebenso ironischen wie großartigen Resümee seines Klavierschaffens. Lustvoll zitierte er historische und eigene Klavierstile, parodierte sich selbst wie auch Komponistenkollegen.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


VHS-Seminar „Urban Sketching im Lehmbruck Museum“  
„Urban Sketching“ liegt im Trend. Getreu dem Motto „Wir zeigen die Welt, Zeichnung für Zeichnung!“ erkunden die Teilnehmer des VHS-Seminars am Samstag, 15. Februar, von 11 bis 17 Uhr das Lehmbruck Museum. Treffpunkt ist am Haupteingang des Lehmbruck Museums auf der Düsseldorfer Straße 51 in der Stadtmitte.  
Es geht hierbei ausdrücklich nicht um Perfektion, sondern um das Schaffen von etwas Persönlichem. Nach ein paar theoretischen Grundlagen geht es direkt in die Praxis. Zum Abschluss werden die angefertigten Zeichnungen im Plenum besprochen.  
Das Teilnahmeentgelt beträgt 30 Euro, darin enthalten ist auch der Museumseintritt. An diesem Tag sind wegen Umbaus einer Ausstellung nur der Lehmbrucktrakt und die Glashalle zugänglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es telefonisch bei Dr. Claudia Kleinert unter (0203) 283-4157.

Homberg: „Spatz und Engel“ in der Glückauf-Halle  
Von der Freundschaft zweier Ikonen des 20. Jahrhunderts, Marlene Dietrich und Edith Piaf, erzählt das Schauspiel „Spatz und Engel“ in der Glückauf-Halle in Homberg. Die Aufführung des Kulturringes Homberg von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry wird am Donnerstag, 12. März, ab 20 Uhr an der Dr.-Kolb-Straße 2 gezeigt.  
Weltbekannte Chansons wie „Lili Marleen“, „La vie en rose“, „Sag mir, wo die Blumen sind“ oder „Non je ne regrette rien“ begleiten die Erzählung der beiden Sängerinnen in flotter Szenenfolge und schöner Livemusik.  
Ende der 1940er-Jahre, als Edith Piaf (Heleen Joor) in den USA den Durchbruch sucht und zunächst kläglich scheitert, ist es die amerikaerfahrene Marlene (Susanne Rader), die ihr den Weg ebnet. Die Gegensätzlichkeit der Frauen sowie ihre tiefe gegenseitige Bewunderung führen zu einer lebenslangen Freundschaft. Als Edith nach dem Unfalltod ihres Geliebten zu Alkohol und Drogen greift, versucht Marlene ihr zu helfen. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge der „Dietrich“ steht der Unabhängigkeitsdrang der „Piaf“ gegenüber.  
Kartenvorbestellungen sind im Bürgerservice des Bezirksrathauses Homberg am Bismarckplatz 1 möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02066/218899.   Darüber hinaus sind Karten auch bei der Konzertkasse Lange GmbH, Kuhstraße 14, und in der Tourist Information Duisburg, Königstraße 86, in der Innenstadt erhältlich.


- Ausschreibung des „Fakir Baykurt Kulturpreises“ 2020
-Lehmbruck Lecture „Otto Mueller“, Vortrag von Dr. Tanja Pirsig-Marshall

Ausschreibung des „Fakir Baykurt Kulturpreises“ 2020'
Duisburg, 7. Februar 2020 -
In diesem Jahr wird die Stadt Duisburg zum vierten Mal den  Fakir Baykurt Kulturpreis vergeben. Der Preis erinnert an den  1999 verstorbenen Schriftsteller, der sich in den 20 Jahren, die er in Duisburg gelebt hat, literarisch mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Lebensalltag seiner Landsleute hier beschäftigt hat.   

Der Preis wird für eine herausragende kulturelle Leistung im Bereich des interkulturellen Dialogs an Duisburger Kulturschaffende aller Nationen, die sich um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen  in unterschiedlichen Kulturbereichen verdient gemacht haben, vergeben. 

Auszuzeichnen ist ein besonderes Engagement um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen in unterschiedlichen Kulturbereichen ebenso wie die gesellschaftskritische Beteiligung am Prozess des Zusammenlebens. Es können Kulturschaffende aus den Sparten Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater, sowie soziokulturelle und multikulturelle Projekte prämiert werden. 

Alle Duisburger sind aufgefordert, mit einer schriftlichen Begründung Einzelkünstler, freie Gruppen, Initiativen, Vereine oder Verbände vorzuschlagen, die für den Preis prädestiniert sind. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt. Der mit 2500 Euro dotierte Preis soll an eine natürliche Person oder  Personenvereinigung vergeben werden, die in Duisburg wohnt oder arbeitet. 

Bis spätestens  30.06.2020 können Vorschläge eingereicht werden, denen eine detaillierte Darstellung zu  Inhalt, Zielsetzung,  und eventuellen Kooperationsbeziehungen der kulturellen Leistung (Beschreibung max. 1 DIN A4-Seite), der Name, die Adresse und ein kurzer Lebenslauf der/des Kunstschaffenden und eine Begründung der Preiswürdigkeit beizufügen sind.

 

Die Grundsätze über die Verleihung des Fakir Baykurt Kulturpreises können auf Anfrage übersandt oder im Internet https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbuero/ eingesehen werden. 

Vorschläge richten Sie bitte an die Kulturbetriebe Stadt Duisburg, Kulturbüro,  Neckarstr. 1, 47051 Duisburg. Weitere Informationen erhalten Sie im Kulturbüro unter  (0203)283-62269. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Lehmbruck Museum:
Lehmbruck Lecture „Otto Mueller“, Vortrag von Dr. Tanja Pirsig-Marshall
Am nächsten Donnerstag, den 13. Februar, 18 Uhr, begrüßt das Lehmbruck Museum im Rahmen der Lehmbruck Lectures Dr. Tanja Pirsig-Marshall, stellvertretende Direktorin des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Münster. In ihrem Vortrag wird sie über Otto Mueller sprechen, der 1910 der Künstlergemeinschaft „Brücke“ beigetreten ist.

 

Otto Mueller (1874-1930) zog 1908 nach Berlin und kam dort mit den Künstlern der „Brücke“ in Kontakt, mit denen er von 1910 bis zur Auflösung der Künstlergruppe 1913 engen Kontakt hielt. Auch wenn sein Malstil dem der anderen „Brücke“-Künstler ähnelte, entwickelte Mueller doch einen ganz unverkennbaren eigenen Stil und war in seiner Farbgebung zurückhaltender als Ernst Ludwig Kirchner oder Erich Heckel. Mit Wilhelm Lehmbruck verband ihn eine Freundschaft und beide stellten ihre Werke unter anderem in der Sonderbundausstellung 1912 in Köln aus.

 

Dr. Tanja Pirsig-Marshall ist seit 2010 Kuratorin der Moderne, seit 2015 stellvertretende Direktorin am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Die Kunsthistorikerin arbeitete zuvor in Deutschland und Großbritannien, unter anderem im Folkwang Museum in Essen, dem Londoner Victoria & Albert-Museum und dem National Museum of Wales in Cardiff. Sie ist Mitherausgeberin des Werkverzeichnisses Otto Mueller und hat zahlreiche Publikationen zu Mueller und der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verfasst.  Eintritt: 5 €

  Otto Mueller, Paar in der Kaschemme, um 1921/22, Foto: Jürgen Diemer 


 

- Bilanz der zweiten Duisburger Kulturkonferenz
- „Die Familie Mercator: Kartenmacher, Verleger und Weinhändler“  

Bilanz der zweiten Duisburger Kulturkonferenz
Duisburg, 4. Februar 2020 - Die Gesamtschule Globus am Dellplatz war vergangenen Samstag Treffpunkt der zweite Duisburger Kulturkonferenz für 165 Teilnehmer der freien Kunst- und Kulturszene, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Eine vergleichbar gute Resonanz wie die der ersten Auflage im Frühjahr 2018. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Kulturdezernat.

 

Kulturdezernent Thomas Krützberg ist es wichtig miteinander im Gespräch zu bleiben: „Alle Beteiligten haben heute wieder gezeigt und bewiesen, dass der eingeschlagene Weg einer gemeinsamen Kulturentwicklung, im Dialog auf Augenhöhe, der richtige ist und wir stolz auf das sein können, was wir bisher zusammen erarbeitet haben. Viele Akteure bringen sich ehrenamtlich in diesen wichtigen Prozess ein, der sicher auch in der Zukunft wichtige Impulse für die Kulturpolitik setzen wird,“ und formuliert eins der nächsten Ziele: „der Kulturrat soll jetzt bald an den Start gehen.“

 

Das Programm gestaltete sich vielseitig: Nach der Begrüßung folgte die Darstellung der Historie des Kulturentwicklungsplans und das bisher Erreichte. In der anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation von Peter Grabowski wurde die These „Kunst und Kultur für alle?!“ beleuchtet und bildete den Einstieg in den thematischen Schwerpunkt. Der Fokus lag zwar dieses Mal auf den Themenbe­reichen Kulturelle Bildung, Kulturelle Vielfalt und Interkultur, aber in den 19 Sessions am Nachmittag wurde das gesamte Spektrum aktueller Kulturthemen abgelichtet. 

 

Besonderen Zuspruch fand dieses Mal der Markt der Möglichkeiten, der mit 21 Ständen in der Schulmensa die Bandbreite der Duisburger Kunst- und Kulturlandschaft darstellte: Neben den klassischen Bildungs- und Kulturinstitutionen präsentierten sich unter anderem das Landesbüro für bildende Kunst, das Platzhirsch­festival, die deutsch-indonesische Gesellschaft, die Esperanto Gruppe Duisburg, das Institut für Popularmusik und viele weitere.

 

Die Einrichtung einer regelmäßigen Kulturkonferenz ist eine der wesentlichen Forderungen aus dem vom Rat der Stadt verabschiedeten Kulturentwicklungsplan. Ebenso wie dessen Ausgestaltung wurde nun auch diese Kulturkonferenz durch ein interdisziplinäres Vorberei­tungsteam mit Akteuren aus Kultur- und Bildungsverwaltung, der Kulturpolitik, der Cooperative Duisburg, des kommunalen Integrationszentrums, der Freien Kulturszene und vielen mehr programmatisch entwickelt.

 

Alle Protokolle und Ergebnisse der einzelnen Sessions werden in Kürze auf der Website www.kk47.de veröffentlicht.

Vortrag in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg: „Die Familie Mercator: Kartenmacher, Verleger und Weinhändler“  
Das Stadtarchiv Duisburg lädt am Donnerstag, 13. Februar, um 18.15 Uhr in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 (Innenhafen) zu einem Vortrag von Jonas Krüning über den Wirkungskreis der Familie Mercator ein.  
Mit dem Namen Gerhard Mercator (1512–1594) verbindet man zwei wichtige innovative Ideen: Vor 450 Jahren entstand in seiner Kartenwerkstatt an der Duisburger Oberstraße die Weltkarte „ad usum navigantium“, die als Mercator-Projektion heutzutage in sämtlichen Navigationssystemen im Auto, Flugzeug oder sogar Weltall eingesetzt wird.
Zudem prägte der Kosmograf den Begriff „Atlas“, der für jedes Schulkind als Synonym eines systematisch aufgebauten Kartenbuchs verwendet wird. Beide Innovationen haben den Namen Gerhard Mercators schon zu Lebzeiten berühmt gemacht und sind auch heutigen Zeitgenossen maßgeblich in Erinnerung geblieben. Der Vortrag verfolgt den Werdegang von Mercators Söhnen Arnold, Bartholomäus und Rumold sowie seinen Enkeln Johannes, Michael und Gerhard jr.
Als Kartenmacher, Lehrer im Akademischen Gymnasium, Verleger und sogar Weinhändler haben sie im 16. Jahrhundert mannigfaltige Kontakte zu anderen europäischen Gelehrten und Kaufleuten geknüpft und großen Einfluss auf das Geistesleben in und um Duisburg ausgeübt. Anhand vieler Bilder aus dem Stadtarchiv Duisburg und dem Kultur- und Stadthistorischen Museum wird Jonas Krüning die einzelnen Biografien der Familie Mercator anschaulich vorstellen. Der Eintritt ist frei.    

Weltkarte von Rumold Mercator 1587 (Quelle: Stadtmuseum).

„Lass irre Hunde heulen“
 Ein Schubert-Abend mit dem Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen und dem Pianisten Kai Schumacher läuft rasant. „Traurigkeit ist ein Motor meiner Songs“ sagt der Liedermacher, Sänger und Gitarrist Gisbert zu Knyphausen, der für die Melancholie und die Gefühlstiefe seiner Musik geliebt wird. Sie ist für ihn ein Weg, seinen Schmerz auszudrücken, obgleich er nicht auf das Image des ewig Trübseligen reduziert werden sollte.
Es gibt bei ihm auch den Hunger nach Leben, nach Freundschaft und Liebe. Damit ergeben sich direkte Parallelen zu den Liedern von Franz Schubert, die oft von Vereinsamung und Seelennot erzählen, aber auch von einer großen Sehnsucht nach Wärme und Menschlichkeit künden.
Auf ein Schubert-Lied geht deshalb auch der Titel des 3. Konzerts der Reihe „Kai & Friends“ zurück, dessen Kartenvorverkauf sich rasant entwickelt. „Lass irre Hunde heulen“ heißt es am Fr. 13. März (20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle, wenn Gisbert zu Knyphausen, der Pianist Kai Schumacher und ein durch Gäste erweitertes Streichquartett der Duisburger Philharmoniker sich für ein Konzert zusammenschließen, das Genregrenzen leichtfüßig überschreitet.
Auszüge aus den berühmten Schubert-Zyklen Winterreise und Schwanengesang treffen dabei auf sieben Songs aus drei Solo-Alben des erfolgreichen Singer-Songwriters. Titel wie Niemand, So seltsam durch die Nacht oder Flugangst erklingen dabei in neuen kammermusikalischen Arrangements. Auch ein bisher unveröffentlichter Song wird sich darunter finden. Instrumentalstücke aus Franz Schuberts Streichquartett 

Der Tod und das Mädchen und der langsame Satz aus der späten Klaviersonate A-Dur D 959 runden das Programm ab. Optisch in Szene gesetzt wird dieser ungewöhnliche Abend von den Bildzauberern Andreas Huck und Roland Nebe („Warped Type“). Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, unter Tel. 0203 / 283 62 100 oder online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

cubus schüleratelier: Ausstellungseröffnung „Das unendliche Bild“  
Die Ausstellung „Das unendliche Bild“ eröffnet am Donnerstag, 13. Februar, um 10.30 Uhr im cubus schüleratelier in der cubus kunsthalle an der Friedrich-Wilhelm-Straße 64.  
 Gemeinsam mit 13 Schülerinnen und Schülern der internationalen Förderklasse des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs hat die Duisburger Künstlerin Regina Bartholme ein 4 Meter langes und 3,2 Meter hohes Bild erstellt. Bei dessen Entstehung als Teil des Landesprogramms Kultur und Schule wurden die Themen Form und Farbe „meistens nonverbal“ – wie die Künstlerin sagt – zum großen Thema gemacht. Die Veranstaltung findet in Anwesenheit der Schüler statt. Der Eintritt ist frei.  

Vortrag im Stadtmuseum: Einflussreiche Mediziner zu Zeiten Mercators  

Duisburg, 4. Februar 2020 - Gästeführer Harald Küst lässt sich immer wieder aufs Neue von der Stadtgeschichte-Ausstellung zu spannenden und interessanten Vortragsthemen inspirieren. Dabei wirft er am kommenden Sonntag, 9. Februar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz (Innenhafen) einen Blick auf das Hospitalwesen, Pest und Seuchen, aber auch auf bekannte Duisburger Mediziner und die medizinische Fakultät der Alten Universität.  
Aderlass. England, 14. Jahrhundert. Miniatur aus dem Luttrell-Psalter. (aus Wikipedia, gemeinfrei)

Die  Zeitreise der medizinischen Vorstellungen und Praktiken beginnt im 16. Jahrhundert und reicht bis hinein ins 19. Jahrhundert. Dabei werden die Praktiken der Vergangenheit nicht im Licht der modernen Medizin bewertet, vielmehr soll der historische Blick das Selbstverständnis der Gelehrten, der Praktiker und ihr Verhältnis zu den Patienten beleuchtet werden. 
Was heute befremdlich wirkt, wird in dem illustrierten Vortrag auf das historische Umfeld in Duisburg bezogen und ermöglicht spannende und gelegentlich überraschende Einblicke in die Diagnose und Therapie der damaligen Mediziner. Dem Durchbruch der Wissenschaft im 19. Jahrhundert wird ein abschließendes Kapitel gewidmet.  
Der Eintritt für Erwachsene kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen gibt es online unter www.stadtmuseum-duisburg.de.   

Mitreden im Lehmbruck Museum

Im öffentlichen Sprachcafé des Lehmbruck Museums können sich interessierte Besucher*innen am Samstag, den 8. Februar, 15 Uhr, zum Thema „Freiheit“ austauschen. 
Was bedeutet eigentlich „Freiheit“? Über diese Frage und die vielen Dimensionen des Begriffs können sich Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft im öffentlichen Sprachcafé „Mitreden“ am Samstag, 8. Februar, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum austauschen. Eingeladen sind Menschen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten, und all diejenigen, die Deutsch sprechen und sich gerne unterhalten. In ungezwungener Atmosphäre wird über „Kunst und die Welt“ gesprochen. Jede der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.  

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler


Öffentliche Sonntagsführung
In der öffentlichen Sonntagsführung am 9. Februar, 11.30 Uhr, widmet sich Dr. Susanne Karow der aktuellen Kabinettausstellung im Souterrain der Glashalle: Anhand ausgewählter Arbeiten aus der eigenen Sammlung vermittelt das Lehmbruck Museum dort einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken der „Brücke“-Künstler, unter ihnen Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff.
Mit der 1905 in Dresden gegründeten expressionistischen Künstlergemeinschaft „Brücke“ begann in Deutschland der Aufbruch in die Moderne. Die Protagonisten der Bewegung lehnten sich gegen die traditionelle Malerei und akademischen Traditionen auf und entwickelten eine ganz eigene, provokative Bildsprache, mit der sie die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierten. 
 Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (aktuell aufgrund von Ausstellungsumbauten ermäßigt: 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Ernst Ludwig Kirchner, Die Holzschale 1910, Foto: Bernd Kirtz

Nichts ist unmöglich!
„Mischen ist possible“ lautet das Motto im CITY ATELIER am Sonntag, 9. Februar, von 14 bis 17 Uhr. Mit der Malerin Petra Anders geht es in die Farbenküche: Bei diesem Ausflug in die Kunst des Farbenmischens können die Teilnehmer*innen entdecken, wie aus den Grundfarben Rot, Blau und Gelb ganze Farbwelten entstehen. Wer Petra Anders kennt, der weiß, dass es bei ihr mit viel Schwung zur Sache geht und dem Experimentieren keine Grenzen gesetzt sind. Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selber zu machen.

Interessierte Museumsbesucher*innen können Künstlern über die Schulter schauen und verschiedene künstlerische Techniken und Materialien selbst erproben. Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind. Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.  

Das CITY ATELIER, Foto: Museum


Lehmbruck Museum am ersten Februar-Wochenende und darüber hinaus

Lehmbruck Museum: Pay What You Want & Führung
Am Freitag, den 7. Februar, heißt es im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want!“ Besucher*innen können an diesem Tag, wie an jedem ersten Freitag im Monat, ihren Eintrittspreis selbst bestimmen. Um 15 Uhr bietet Jörg Mascherrek eine Themenführung zu Wilhelm Lehmbrucks künstlerischem Lebensweg an. Wilhelm Lehmbruck (1881-1919), der in nur zwei Jahrzehnten ein ungewöhnlich ausdrucksstarkes und umfangreiches Lebenswerk schuf, gilt als einer der wichtigsten deutschen Bildhauer der Klassischen Moderne.

Das Lehmbruck Museum verfügt heute über den weltweit größten Bestand an Werken Lehmbrucks und zeichnet in der aktuellen Studioausstellung „Wilhelm Lehmbruck. Ein Leben“ mit einzigartigen Dokumenten, Aufnahmen und Arbeiten das Leben und (Früh-)Werk des berühmten Duisburger Künstlers nach. Bei seiner Führung widmet sich Jörg Mascherrek selten gezeigten Arbeiten aus der Frühphase Lehmbrucks ebenso wie ikonischen Werken, die als sensible und erschütternde Figuren voller Melancholie und Einsamkeit erscheinen und eine tiefe Sehnsucht nach Menschlichkeit und innerem Frieden zum Ausdruck bringen. Für den Eintritt und die öffentliche Führung gilt „Pay What You Want!“  

Wilhelm Lehmbruck im Züricher Atelier vor seinem Portraitkopf Fritz von Unruh, 1918, Fotograf unbekannt

Lehmbruck Museum: Konzert Linebug
Am Donnerstag, den 6. Februar, 19 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einem audiovisuellen Konzerterlebnis der besonderen Art ein: Das dänische Duo Linebug kombiniert atmosphärische Klänge mit Zeichnungen und Animationen, die in Echtzeit auf die Bühne projiziert werden. Poetisch ergänzt wird die Darbietung vom Duisburger Autor Werner Muth.  
Mit ihren eigenen Songs tourte Line Bøgh bereits als Solokünstlerin durch Dänemark und Deutschland. Gemeinsam mit dem Digitalkünstler Christian Gundtoft entstand schließlich die Idee, ihre kreativen Kräfte zusammenzuführen und eine neue Art des Storytellings zu entwickeln: Ihre Geschichten erzählen sie seit 2017 in einer Symbiose aus Live-Zeichnungen und Musik, die bereits ein breites Publikum in Dänemark und Deutschland beeindruckt hat.
Zum Auftakt ihrer Deutschlandtour machen Linebug am 6. Februar Halt im Lehmbruck Museum. Der Duisburger Autor Werner Muth, dessen Hörrevuen ideal zum Flair des dänischen Duos passen, wird mit eigenen Gedichten den Abend atmosphärisch abrunden.  
Einen kleinen Vorgeschmack auf den faszinierenden Auftritt von Line Bøgh und Christian Gundtoft erhalten interessierte Besucher*innen auf der Website von Linebug: https://www.linebug.net/.  
Eintritt: 9 €, erm. 5 €    

Linebug, Foto: Heidi Sinnet

Lehmbruck Museum: Öffentliches Sprachcafé „Mitreden“ zu Gast auf der Kulturkonferenz Duisburg
Duisburg, 29. Januar 2020 -  Duisburgs Kulturinteressierte, Kulturschaffende, Wirtschaft, Politik und Verwaltung kommen am Samstag, 1. Februar, zusammen, um sich über aktuelle Projekte und neue Ideen auszutauschen. In der Gesamtschule Globus am Dellplatz richtet das Kulturdezernat der Stadt Duisburg ab 10 Uhr die diesjährige Kulturkonferenz aus.
Durch regelmäßigen Austausch soll zu neuen Ideen in relevanten Handlungsfeldern von Politik, Wirtschaft, Kultur, Institutionen, Jugend und Bildung anregt werden. Auch das öffentliche Sprachcafé „Mitreden“ des Lehmbruck Museums wird um 15 Uhr zu Gast sein und damit dem Aufruf der Konferenz „Seid Mitspieler statt Betrachter. Seid involviert statt distanziert“ folgen.

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler

Öffentliche Sonntagsführung: Leben und Wirken der „Brücke“-Künstler
In der öffentlichen Sonntagsführung am 2. Februar, 11.30 Uhr, widmet sich Friederike Winkler-Rufenach der aktuellen Kabinettausstellung im Souterrain der Glashalle: Anhand ausgewählter Arbeiten aus der eigenen Sammlung vermittelt das Lehmbruck Museum dort einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken der „Brücke“-Künstler, unter ihnen Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff.
Mit der 1905 in Dresden gegründeten expressionistischen Künstlergemeinschaft „Brücke“ begann in Deutschland der Aufbruch in die Moderne. Die Protagonisten der Bewegung lehnten sich gegen die traditionelle Malerei und akademischen Traditionen auf und entwickelten eine ganz eigene, provokative Bildsprache, mit der sie die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierten. 
Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Öffentliche Sonntagsführung, Blick in die Ausstellung „Die Künstler der Brücke“ im Souterrain der Glashalle, Foto: Dejan Saric

Michael Steindl und Wolfgang Schwarzer stellen neue Theatersaison vor  
Der Intendant des Duisburger Theaters Michael Steindl und der VHS-Dozent Wolfgang Schwarzer präsentieren das Theaterprogramm der ersten Jahreshälfte. Dazu laden sie Interessierte am Donnerstag, 6. Februar, von 17 bis 18 Uhr in den Saal der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, ein. Dort informieren sie über besondere Aufführungen, was dem Intendanten besonders am Herzen liegt und bei welchen Stücken er selbst Regie geführt hat. Der Eintritt ist frei.

- Kulturkonferenz: Kultur aktiv mitgestalten
- Junge Triennale eröffnet "Safe Space" in Duisburg  
- Vortrag im Stadtmuseum: Duisburger Platt  

Kulturkonferenz: Kultur aktiv mitgestalten  
Duisburg, 28. Januar 2020 - Die zweite Duisburger Kulturkonferenz #KK47 findet am Samstag, 1. Februar, ab 10 Uhr in der Gesamtschule Globus auf der Gottfried-Könzgen-Straße 3 am Dellplatz statt. Alle Interessierten sind eingeladen, daran teilzunehmen und die zukünftige Entwicklung der Kultur in Duisburg mitzugestalten.   Das Programm ist weitgehend offen gestaltet, wobei der Fokus dieses Mal auf die Themenbe­reiche kulturelle Bildung, kulturelle Vielfalt und Interkultur gelegt wird. Unter der Moderation durch Kulturreporter Peter Grabowski wird am Vormittag eine Podiumsdiskussion in die Thema­tik einstimmen, am Nachmittag werden interessante Sessions (Workshops) im stündlichen Wech­sel angeboten.  
Der bereits ausgebuchte begleitende „Markt der Möglichkeiten“ ergänzt das Ganze: Er zeigt mit 19 Ständen, was die Menschen dieser Stadt bereits in Szene gesetzt haben und bringt Beiträge aus Kunst, Musik, Tanz, Litera­tur, Soziokultur, Kultur- und Kreativwirtschaft.  
Der Markt der Möglichkeiten ist bereits ausgebucht, aber die kostenlose Teilnahme an der Kulturkonferenz ist mit einer Anmeldung noch möglich. Hierzu ist eine Mail an anmeldung@kk47.de erforderlich. Alle Informationen zum Programm gibt es unter www.kk47.de.  


Junge Triennale eröffnet "Safe Space" in Duisburg

Die Junge Triennale des Festivals Ruhrtriennale eröffnet am 7. Februar in Duisburg den neuen Projektstandort "Safe Space". In dem kreativen Treffpunkt können Kinder und Jugendliche ab acht Jahren ganzjährig Kulturschaffenden begegnen und sich selbst künstlerisch betätigen.
In Workshops und Gruppen wird der Projektstandort zum künstlerischen Labor und lädt zum gemeinsamen Experimentieren ein. Im Mittelpunkt dieses Jahres steht das Thema Zukunft. Zur Eröffnung gibt es Theater, Musik und eine Foto-Ausstellung. Infos: www.jungetriennale.de   idr

Vortrag im Stadtmuseum: Duisburger Platt  
Thomas Heiken von der Initiative „Mercators Nachbarn“ hält am Sonntag, 2. Februar, um 15 Uhr einen Vortrag rund um das „Düsbergsch Platt“. Im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 erzählt er von 500 Jahren Duisburger Sprachgeschichte und geht den Fragen nach, wo in Duisburg „De Borch“ zu finden ist und welche Tiere mit „Keckwosch“ und „Hipp“ bezeichnet wurden.  
Mit vielen interessanten Beispielen und Geschichten werden vergangene und gegenwärtige Duisburger Sprachwelten lebendig. Beantwortet wird auch die Frage, in welcher Sprache eigentlich Gerhard Mercator redete. Der Eintritt in das Museum kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

 

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz
- Das Lehmbruck Museum am Wochenende

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz
Duisburg, 28. Januar 2020 - Für Menschen mit Demenz bietet das Lehmbruck Museum am Sonntag, den 2. Februar, 15 Uhr, eine Führung durch die Ausstellung „Die Künstler der Brücke“ an.
Gemeinsam mit Kunstvermittlerin Sybille Kastner können die Teilnehmer*innen die präsentierten Kunstwerke sinnlich erfahren. Nach einer Tasse Kaffee zum Kennenlernen begeben sich die Teilnehmer*innen auf Erkundungstour durch die aktuelle Kabinettausstellung im Souterrain der Glashalle.

Die farbenfrohen Gemälde der Expressionisten laden zum Verweilen ein: Gemeinsam werden einzelne Kunstwerke in den Blick genommen, manche von ihnen erzählen eine ganz eigene Geschichte, andere wecken durch ihre Formgebung und Farbigkeit vielleicht Assoziationen oder Erinnerungen. Begleitpersonen haben freien Eintritt. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.

 Führung für Menschen mit Demenz, Foto: Frank Oppitz Blick in die Ausstellung

„Die Künstler der Brücke“, Foto: Dejan Saric  

Das Lehmbruck Museum am Wochenende
Jugend trifft Kunst – Wir bauen uns eine Skulptur“

Bei Jugend trifft Kunst wird am Sonntag, 2. Februar, alten Materialien neues Leben eingehaucht: Aus Holz, Schrott und Draht entstehen dabei skulpturale Arbeiten. Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren können sich unter Anleitung von Kunstvermittlerin Katharina Nitz künstlerisch erproben und in die Kunstszene hineinschnuppern. Jugend trifft Kunst findet einmal monatlich, sonntags, von 11.30 bis 17 Uhr (inklusive Mittagssnack) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Jugend trifft Kunst, Foto: Katharina Nitz  



CITY ATELIER: "Hin und weg“

„Hin und weg“ lautet das Motto im CITY ATELIER am Sonntag, 2. Februar, ab 14 Uhr. Die Duisburger Künstlerin Kerstin Müller-Schiel lädt alle interessierten Besucher*innen dazu ein, die Techniken des Kollagierens und Übermalens einmal selbst zu erproben. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selber zu machen. Museumsbesucher*innen haben die Möglichkeit, Künstler*innen über die Schulter zu schauen und verschiedene Materialien und Techniken kennenzulernen.
Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind. Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.  

 Das CITY ATELIER, Kerstin Müller-Schiel, o. T._006 aus der Serie “Chemical Beauties”, 2016  


 

- Yola Muhabbet: „Wanderung vom Paradies auf Erden ins Abendland“
- Zauber der Operette

Yola Muhabbet: „Eine Wanderung vom Paradies auf Erden ins Abendland“
Duisburg, 27. Januar 2020 - „Eine Wanderung vom Paradies auf Erden ins Abendland“ ist das Motto eines Konzerts der Musikgruppe „Yola Muhabbet“ am Sonntag, 23. Februar, um 19 Uhr im Stadttheater Duisburg am Opernplatz. In Kooperation mit der Alevitischen Gemeinde Duisburg und dem Alevitischen Kulturverein Ratingen wurde das Konzertprojekt initiiert, bei dem die Musik durch kurze literarische Texte begleitet und in deutscher Sprache moderiert wird. 

Die Musikgruppe besteht seit sechs Jahren: Mit Gesang und typischen anatolischen Instrumenten wie Saz und Bağlama, ergänzt durch Schlagzeug, Querflöte, Bass und Saxophon, geht es auf eine musikalische Reise. Sie beginnt im persisch-mesopotamischen Gebiet und führt über Anatolien, den Bosporus, Griechenland und dem Balkan bis nach Italien, Frankreich und Deutschland.

 

„Ich war von diesem spannenden Projekt sofort begeistert und freue mich, dass es gelungen ist, diese einzigartige musikalische Wanderung nach Duisburg zu holen“, sagt Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg. 

Karoline Hoell, Geschäftsleiterin der Kulturbetriebe, ergänzt: „Ich freue mich auf die Gruppe Yola Muhabbet und den breiten Bogen, der vom Orient bis zu uns gespannt wird.“ 

Karten sind direkt bei „Yola Muhabbet“, der Alevitischen Gemeinde Duisburg und der Theaterkasse am Opernplatz zum Preis von 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, erhältlich.



„Zauber der Operette
„Zauber der Operette“: Das 3. Profile-Konzert im Opernfoyer bietet eine unterhaltsame Klangreise mit bekannten Arien und tönenden Raritäten Rheinaufwärts und donauabwärts geht es im 3. Profile-Konzert am So. 2. Februar (11 Uhr), das eine unterhaltsame Klangreise durch die Welt der Operette unternimmt. Im Opernfoyer des Theaters Duisburg singen die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier und der Tenor Ibrahim Yesilay, beide aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein.
Auf dem Programm stehen Arien und Duette wie „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ aus Franz Lehárs Giuditta, „Ich bin die Christel von der Post“ aus Carl Zellers Der Vogelhändler oder das Duett „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus Paul Abrahams Viktoria und ihr Husar. Instrumental unterstützt werden die beiden Sänger von Musikern des Mercator-Ensembles sowie von Andreas Reinhard (Klarinette) und Wolfgang Wiechert (Klavier). 

Heidi Elisabeth Meier studierte in München. Sie gewann den Anneliese Rothenberger-Gesangswettbewerb und erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis. Vom Deutschlandradio wurde sie 2010 zur „Opernsängerin des Jahres“ gewählt. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie die Zerbinetta in Ariadne auf Naxos von Richard Strauss, die Susanna in Die Hochzeit des Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, die Musetta in Giacomo Puccinis La Bohème und die Titelrolle in Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor.
Ibrahim Yesilay war von 2014 bis 2016 Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Nach einem Engagement am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen ist er seit der Spielzeit 2018/2019 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo er als Fenton in Falstaff und Cassio in Otello von Giuseppe Verdi sowie als Tybalt in Roméo et Juliette von Charles Gounod zu erleben war. In der der aktuellen Spielzeit folgen u.a. Auftritte als Tonio in La fille du régiment von Gaetano Donizetti, Malcolm in Macbeth von Giuseppe Verdi und als Narraboth in Salome von Richard Strauss.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

 

Lehmbruck Museum: Ausstellungen 2020

Duisburg, 24. Januar 2020 - Der Mensch steht 2020 im Zentrum des Programms. Ob fantasievoll und dem Alltag entrückt wie im Werk des Briten Lynn Chadwick oder in seiner unverwechselbaren Normalitat im Werk des großen deutschen Bildhauers Stephan Balkenhol.  
29. Februar bis 26. Juli 2020: Lynn Chadwick – Biester der Zeit
29. Februar bis 26. Juli 2020: JiřÍ Tichý
7. Mai bis 9. August 2020: Sculpture 21 - Nevin Aladağ
29. August 2020 bis 28. Februar 2021: Stephan Balkenhol

Start des neuen Ausstellungsjahres: Lynn Chadwicks
Der Start des neuen Ausstellungsjahres ist der ersten umfassenden und musealen Retrospektive Lynn Chadwicks gewidmet, der zu den innovativsten Bildhauern seiner Zeit gehört. Seine freundlich-abgründigen „Biester“, die regelrecht ikonisch geworden sind, verwandeln die Räume des Museums in eine eigene Welt abseits unserer Realitat.  
Lynn Chadwick: Biester der Zeit 29. Februar bis 26. Juli 2020 - Donnerstag, 27. Februar, 11 Uhr Eröffnung: 29. Februar, 16 Uhr

Photo Jonty Wilde-5caf


Jiři Tichýs gewebte Fantasien
Jiři Tichýs gewebte Fantasien sind bildgewaltig und überwältigend in ihrer Monumentalitat. Der tschechische Künstler hat seine Werke nicht am Stück gewebt, sondern in verschiedenen Partien, die er schließlich zusammenfügte. Dafur arbeitete er an einem eigens konstruierten Hochwebstuhl manchmal Monate, manchmal Jahre lang an einem einzelnen Werk. Die Resultate sind nicht Tapisserien im herkömmlichen Sinne, denn sie geben Flächigkeit und Rechtwinkligkeit auf.
Oft sind sie kaum mehr als ein loser Zusammenhang eines Gewebes, von Lücken und Löchern durchsetzt, mit eingearbeiteten Fundstücken versehen. Sie formen sich zu spielerischen Konturen mit reliefhaften, plastischen Oberflächen, die Tichý ausdrucksstark strukturiert und rhythmisiert hat.

Jiři Tichý, Babylonisch genanntes Konzert - Nachlass Jiři Tichý, Foto Dejan Saric

Seine Arbeiten verbinden traditionelle Volkskunst, mythologische Motive, die Farbigkeit und Ausdruckskraft des Expressionismus, die Mehrdeutigkeit und Widersprüchlichkeit surrealistischer Kunst und nicht zuletzt die Ornamentik des Jugendstils und Bauhauses.
Tichýs Werke sind figürlich, abstrakt und ornamental zugleich. Jiří Tichý ist in öffentlichen und privaten Institutionen und Sammlungen in mehreren Ländern Europas, in Japan und Indien, in Kanada und in den Vereinigten Staaten von Amerika vertreten.
Er zählt zu den Gründervätern der Neuen Textilkunst seit 1960, die die weitere Entwicklung dieser Kunstbewegung seit dem Beginn der „Biennale internationale de la tapisserie“ in Lausanne im Jahre 1962 geprägt haben.
Jiři Tichý 29. Februar bis 26. Juli 2020

Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland
Ein besonderer Höhepunkt ist die Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises, die uns in diesem Jahr erwartet. Der unserem Namenspatron gewidmete Preis gehört zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauer*innen.  
 Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis ist eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer, die einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Skulptur geleistet haben.
Er wird vergeben „zur Erinnerung an den im Jahre 1881 in Duisburg-Meiderich geborenen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, zum Ansporn für die lebenden Künstler und zur Förderung der kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und anderen Ländern“. Die erste Preisvergabe fand 1966 anlässlich des 85. Geburtstags Wilhelm Lehmbrucks (1881-1919) statt.
Durch die international bekannten Preisträger wie Claes Oldenburg, Joseph Beuys, Nam June Paik, Richard Serra und zuletzt 2017 Rebecca Horn besitzt der Preis eine internationale Strahlkraft, die für die zukünftige Entwicklung der Skulptur und ebenso für das Lehmbruck Museum von immenser Bedeutung ist.  
Im Zuge seiner großzügigen jährlichen Förderung stellt der LVR künftig das Preisgeld für den „Wilhelm-Lehmbruck-Preis“ in Höhe von 10.000 EUR. Der Preis wird daher umbenannt in „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland“. Er wird alle fünf Jahre vergeben, das nächste Mal im laufenden Jahr. Die begleitende Sonderausstellung wird ebenfalls maßgeblich vom LVR finanziert.

Nevin Aladağ mit ihren spektakulären Performances
Im Frühjahr wird die Glashalle zu einem Resonanzkörper für ungewohnte Klänge. Nevin Aladağ, die sich mit ihren spektakulären Performances auf der documenta 14 und der Biennale in Venedig 2017 einen festen Platz in der Kunstwelt erobert hat, produziert neue Werke für die Reihe „Sculpture 21st“.  

Resonator Wind, 2019, © die Künstlerin und Wentrup, Berlin, Foto Künstlerin

Aladağs künstlerische Praxis ist von einem breiten medialen ästhetischen Spektrum geprägt. Als Bildhauerin modelliert sie nicht mit klassischen Materialien, sondern verknüpft ihre Arbeiten mit Metaphern und Geschichten. Dieser besondere materialästhetische Blick kennzeichnet sowohl ihre Performances als auch ihre Objekte und Rauminstallationen. Dabei überschreiten die Werke formale und funktionelle Einordnungen und bewegen sich ohne theoretische Überfrachtung durch historische, kulturelle und politische Diskurse.
Aladağs künstlerische Herangehensweise spricht einen der Kernpunkte des Potenzials von zeitgenössischer gesellschaftsrelevanter Skulptur an, die im Lehmbruck Museum in der programmatischen Reihe „Sculpture 21st“ untersucht wird. Die Künstlerin konzipiert für die ikonische Glashalle im Lehmbruck Museum eine Installation mit ihren zwei neuen Arbeiten mit den Titeln Resonator Percussion und Resonator Wind, die erstmals in Deutschland zu sehen sein und diese in den öffentlichen Raum geöffnete, transparente Architektur zur Bühne machen werden.
Nevin Aladağs neueste polyphone Skulpturen sind phantastische und gesampelte Musikinstrumente. Diese skulpturalen Collagen werden aus verschiedenen Instrumenten bzw. Mundstücken von Instrumenten zusammengebaut. Musikerinnen oder Musiker können parallel die vielgestaltigen Instrumente spielen.
Die 1972 in Van in der Türkei geborene, deutsche Künstlerin Nevin Aladağ wuchs in Stuttgart auf und studierte von 1993 bis 2000 Bildhauerei bei Olaf Metzel an der Akademie der Bildenden Künste in München. Bekannt wurde Aladağ vor allem 2017 durch ihre Teilnahme an der 57. Biennale von Venedig sowie an der documenta 14 in Athen und Kassel.
Ihr „Musikzimmer“ am documenta-Standort Athen erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Dort hatte sie alte Möbel von Musikinstrumentenbauern zu benutzbaren Saiten- und Schlaginstrumenten umbauen und von professionellen Musikern bespielen lassen. Sie ist momentan eine der innovativs­ten deutschen Künstlerinnen mit Einzelausstellungen in der Kunst­halle Basel oder 2019 im San Francisco Museum of Modern Art.
7. Mai bis 9. August 2020

Die Kreativitat Stephan Balkenhols
Der Herbst steht ganz im Zeichen der unerschöpflichen Kreativitat Stephan Balkenhols: Seine prägnanten Figuren, namenlose Männer und Frauen, aber auch Tiere und Objekte, formieren sich zu einem eigenen Kosmos.

Kaum einem anderen zeitgenössischen Bildhauer ist es gelungen, so prägnante und unverwechselbare plastische Werke zu schaffen, wie dem deutschen Künstler Stephan Balkenhol (*1957). Seine ikonischen Figuren eines Mannes mit weißem Hemd und schwarzer Hose haben ihn weit über Deutschland hinaus bekannt gemacht. Als Bildhauer im klassischen Sinn arbeitet er mit Klöpfel und Beitel, Säge und Messer seine Skulpturen und Reliefs aus zum Teil riesigen Holzstämmen heraus. Handwerkliche Arbeitsspuren und Materialeigenschaften werden nicht verleugnet, sondern machen den besonderen Reiz seiner Skulpturen aus. In auffälliger Opposition zu seinem Lehrer Ulrich Rückriem ist sein Thema seit über 30 Jahren die menschliche Figur.
An diese aber legt er selbst formulierte hohe Ansprüche: „Ich will alles auf einmal: Sinnlichkeit, Ausdruck, aber nicht zu viel, Lebendigkeit, aber keine oberflächliche Geschwätzigkeit, Momentanität, aber keine Anekdote, Witz, aber keinen Kalauer, Selbstironie, aber keinen Zynismus.
Diesem wichtigen deutschen Bildhauer widmet das Lehmbruck Museum im Spätsommer eine umfassende Werkschau, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entsteht. Ausgehend von seinen frühen Arbeiten aus der Mitte der 1980er-Jahre spannt sich die Ausstellung bis hin zu eigens für das Lehmbruck Museum entstandenen Werke.
Zahlreiche Zeichnungen und Gipsmodelle bieten darüber hinaus Einblicke in seinen Schaffensprozess und seine künstlerische Ideenwelt. Die Ausstellung zeigt durch Balkenhols bildhauerische Virtuosität und seine kompetent eingesetzte Kenntnis der Kulturgeschichte sowie seine offenkundige Beobachtungsgabe einen faszinierenden Blick auf den Menschen jenseits der verbalen Sprache.   Mit Unterstützung der Nationalbank und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
29. August 2020 bis 28. Februar 2021


- Anmeldung für die 7. Schiffsparade auf dem KulturKanal startet
- „Toccata 2“: Die Koreanerin Sul Bi Yi gibt ihr Duisburger Debüt

Anmeldung für die 7. Schiffsparade auf dem KulturKanal startet

Am Sonntag, 26. April, erwacht der KulturKanal: Mit der 7. großen Schiffsparade startet der Regionalverband Ruhr (RVR) ins KulturKanal-Jahr 2020. Mehr als 60 Fahrgastschiffe, Motorsport- und Ruderboote „flanieren“ den Rhein-Herne-Kanal hinab, begleitet von tausenden Schaulustigen und zahlreichen kleinen und größeren Festen am Ufer des Kanals zwischen Duisburg und Datteln.

Noch nicht angemeldete Vereine, Motorsportboote, Ruderer, Kanuten, Institutionen, Marinas und weitere "Wasserratten" sind aufgerufen, bei der Parade mitzufahren oder sich am KanalErwachen mit einer Veranstaltung oder Tour am Ufer zu beteiligen.
Die Tour führt ab 14 Uhr vom Gelsenkirchener Nordsternpark über Bottrop bis nach Oberhausen zum Kaisergarten, wo die Parade mit dem Abschlussfest ausklingt. Parallel dazu laden zahlreiche Uferveranstaltungen zum Verweilen ein. 2020 steht die Parade zum Auftakt des Kulturjahres am Kanal im Zeichen des 100-jährigen RVR-Jubiläums. Besucherinnen und Besucher haben wie jedes Jahr die Möglichkeit, auf den Paradeschiffen mitzufahren. Der Ticketverkauf für die Fahrgastschiffe ist gestartet. Zusteigen können sie ab Mülheim, Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen und Herne.
Der "KulturKanal" wurde als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gegründet. Projektträger ist seit 2012 der Regionalverband Ruhr in enger Kooperation mit den zehn Anrainerkommunen des Rhein-Herne-Kanals Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop, Datteln sowie den Partnern Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich, Ruhr Tourismus GmbH, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW und Emschergenossenschaft/Lippeverband.

„Toccata 2“: Die Koreanerin Sul Bi Yi gibt ihr Duisburger Debüt
„Toccata 2“: Die Koreanerin Sul Bi Yi gibt ihr Duisburger Debüt mit Transkriptionen und Adaptionen von Franz Liszt bis Astor Piazzolla 2006 kam Sul Bi Yi zum Studium aus Südkorea nach Deutschland – und seit 2009 ist kaum ein Jahr vergangen, in dem die junge Organistin nicht bei einem großen internationalen Wettbewerb erfolgreich war.
Wichtig für ihre Konzertkarriere war vor allem die Aufnahme in die Yehudi Menuhin Stiftung, als deren Stipendiatin sie mehrfach in der Reihe „Live Music Now“ auftrat. 2013 machte Sul Bi Yi ihr Kirchenmusikexamen an der Münchner Musikhochschule. 2016 schloss sie hier außerdem die Meisterklasse für Orgel ab. Im gleichen Jahr trat sie eine Stelle als Organistin und Kirchenmusikerin im bayerischen Wallfahrtsort Andechs an. Daneben bereist sie weiterhin regelmäßig die deutsche Orgellandschaft zwischen Sylt und Benediktbeuern.
Am 1. Februar (16 Uhr) ist Sul Bi Yi jetzt in der Reihe „Toccata“ in der Philharmonie Mercatorhalle zu erleben. In ihrem Duisburger Debüt-Programm konzentriert sie sich auf Transkriptionen und Adaptionen, die sie teils selbst erstellt, teils von großen Kollegen wie dem Franzosen Jean Guillou übernommen hat. Hier bietet ihr die philharmonische Eule-Orgel reiche Gelegenheit, die verschiedenen Chor- und Orchesterfarben mit klangvollen Registern nachzuformen: vom sturmgrollenden Eingang in Liszts Prometheus bis zum stimmungsvollen Englischhorn-Solo aus Antonín Dvořáks 9. Sinfonie (Aus der neuen Welt), vom rauschend virtuosen Eröffnungssatz der Bach’schen Ratswahlkantate bis zur lodernden Tangoglut in zwei Welthits von Astor Piazzolla.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

- Konzertmeditation
- Lehmbruck Museum: Rainer Grillo ist neuer Vorsitzender des Vorstands des Freundeskreises Wilhelm Lehmbruck Museum e. V.

Der Pianist Michael Gees und der Klarinettist Patrick Hagen gestalten einen Abend mit musikalischen Improvisationen

Duisburg, 23. Januar 2020 - Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt: für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Die Interaktion führt zu einem Erlebnis, das im Wortsinne einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt.
Im 3. Konzert der Reihe KOMED tritt Michael Gees - Foto -c-Hermann und Claerchen Baus -, der stets nach grenzübergreifender Kreativität strebt, jetzt mit dem Klarinettisten Patrick Hagen auf. Gees und Hagen haben bereits mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet. Wie gut das Verständnis zwischen den beiden Musikern funktioniert, ist am Mi. 29. Januar (19.30 Uhr), im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal zu erleben.
 
Patrick Hagen hat sich durch seine Arbeit im Ensemble Modern und als Klarinettist der Amsterdamer Avantgarde-Bigband „De Contraband“ ein weites stilistisches Spektrum erarbeitet. Engagements als Theatermusiker führten ihn ins Schlosstheater Moers, ans Bochumer Prinz-Regent-Theater und ans Consol Theater in Gelsenkirchen. Er lehrte an der Folkwang Universität in Essen, hat mehrere musikpädagogische Editionen veröffentlicht und ist derzeit als Musikschullehrer in Mülheim an der Ruhr tätig.
Im Anschluss an den Abend in der Ludwig-Krohne-Straße 5 ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Lehmbruck Museum: Rainer Grillo ist neuer Vorsitzender des Vorstands des Freundeskreises Wilhelm Lehmbruck Museum e. V.
Am Dienstag, 21. Januar, wurde Rainer Grillo als neuer Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises Wilhelm Lehmbruck Museum e. V. gewählt. Rainer Grillo, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Grillo-Werke AG und Bruder von Gabriela Grillo, löst Dr. Thomas Ludwig ab, der im Dezember letzten Jahres aus dem Amt schied.  

Mit dem Freundeskreis steht dem Lehmbruck Museum ein verlässlicher Partner zur Seite, der die erfolgreiche Weiterentwicklung des Museums engagiert begleitet. Freunde und Förderer haben in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Ankäufe für die Sammlung, wie z.B. jüngst die Skulptur des britischen Bildhauers Antony Gormley sowie wichtige Ereignisse wie die Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises und Programme der Kunstvermittlung gefördert.

 

Im Jahr 2000, als das Lehmbruck Museum zur Stiftung wurde, fusionierten der Museumsverein und der Fördererkreis. Vorsitzender des neu gegründeten Freundeskreises war bis 2010 Dr. Herbert Krämer, der ehemalige Duisburger Oberstadtdirektor (1978 bis 1986) und spätere Vorstandsvorsitzende der RWE Entsorgung AG in Essen und Aufsichtsratsmitglied der RWE Energie AG. Von 2010 bis 2019 hatte Dr. Thomas Ludwig, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Klöckner & Co, diesen Posten inne.  

Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck Museums, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden: „Herr Grillo ist ein sehr tatkräftiges und verlässliches Mitglied im Vorstand des Freundeskreises. Ich freue mich, dass er den Vorsitz übernommen hat, denn er steht für Kontinuität in diesem für das Museum sehr wichtigen Gremium. In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei seinem Vorgänger, Herrn Dr. Thomas Ludwig, herzlich für seine Verdienste als Vorsitzender bedanken. Er hat die Interessen des Museums immer mit größter innerer Überzeugung unterstützt.“

 

 

- Das Programm der 41. Duisburger Akzente steht
- Stadtmuseum: Finissage der Ausstellung „Sagenumwoben“  

Das Programm der 41. Duisburger Akzente steht
Duisburg, 20. Januar 2020 - Dem Thema "Glück" widmen sich die 41. Duisburger Akzente vom 7. bis zum 29. März. In rund 100 Veranstaltungen beleuchtet das Festival Glückskonzepte in Theater, Literatur, Musik, Film, Wissenschaft und im Alltag. Im Zentrum des Sparten übergreifenden Programms steht das Akzente-Theatertreffen.
So feiert u.a. das Stück "Klasse Glück" Premiere, das in einer Kooperation des Theater Strahl mit dem Duisburger Haus entstand. Zu Gast sind u.a. das Berliner Ensemble mit der Produktion "Panikherz" und das Staatsschauspiel Dresden mit einer spielerisch-musikalischen Inszenierung von Shakespeares "Sommernachtstraum".
Auf dem Festivalprogramm stehen außerdem auch Clownstheater mit der kanadischen Compagnie "Les Foutoukours", Puppenspiel mit dem Spanier Javier Aranda sowie Musik, u.a. mit dem theatralen Musikspektakel "Beethovens 9. Sinfonie der Tiere" des Klangkraft Orchesters, und Literatur, z.B. mit Frank Goosen und Wladimir Kaminer. Weitere Informationewn: www.duisburger-akzente.de  idr


Stadtmuseum: Finissage der Ausstellung „Sagenumwoben“  
Zum Abschluss der Ausstellung „Goldstädte, Paradiesorte und fern Welten“ lädt Kuratorin Frauke Berndt am Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr, noch einmal zu einem Rundgang ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 ein. Sie erläutert dabei Geschichten der sagenumwobenen Orte wie El Dorado, Tahiti oder Shambala. Dies ist die letzte Möglichkeit für Besucher, sich auf die Suche nach sagenumwobenen Orten zu begeben.  
Die Sonderausstellung blickt auf die Wahrheiten hinter den Legenden und Mythen, die sich vom 16. Jahrhundert bis weit in die Neuzeit um noch unentdeckte Orte und Erdteile rankten. Sagenhafte Orte aus allen Erdteilen regten die Fantasie der Menschen an und inspirierten sie zu abenteuerlichen Entdeckungsfahrten, bei denen die Erde Stück für Stück erkundet und erforscht wurde.
Meist bewahrheiteten sich weder Ängste noch Träume der Entdecker, aber jedes Mal kehrten sie mit neuem Wissen und neuen Geschichten in die Heimat zurück. Der Eintritt für Erwachsene kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.


 

Programm am Wochenende im Lehmbruck Museum

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

 „Menschenrechte“ lautet das Thema im öffentlichen Sprachcafé „Mitreden“ am Samstag, 25. Januar. Menschenrechte sind angeboren, können weder verliehen noch aberkannt werden und sind weltweit gültig. Vor dem Gesetz ist jeder Mensch gleichberechtigt und darf nicht diskriminiert werden. Doch wie sieht es in der Realität aus? Interessierte Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft können sich hierzu ab 15 Uhr in ungezwungener Atmosphäre austauschen und dabei spielerisch ihre Deutschkenntnisse verbessern. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler

Leben und Wirken der „Brücke“-Künstler

In der öffentlichen Sonntagsführung am 26. Januar, 11.30 Uhr, widmet sich Dr. Susanne Karow der aktuellen Kabinettausstellung im Souterrain der Glashalle: Anhand ausgewählter Arbeiten aus der eigenen Sammlung vermittelt das Lehmbruck Museum dort einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken der „Brücke“-Künstler, unter ihnen Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff.
Mit der 1905 in Dresden gegründeten expressionistischen Künstlergemeinschaft „Brücke“ begann in Deutschland der Aufbruch in die Moderne. Die Protagonisten der Bewegung lehnten sich gegen die traditionelle Malerei und akademischen Traditionen auf und entwickelten eine ganz eigene, provokative Bildsprache, mit der sie die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierten.  Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Öffentliche Sonntagsführung, Ernst Ludwig Kirchner, Sitzender weiblicher Akt, 1908-09, Foto: Jürgen Diemer


Im CITY ATELIER wird es bunt
Am Sonntag, 26. Januar, 14 bis 17 Uhr, lädt die Duisburger Künstlerin Katrin Roth dazu ein, „Farbige Landschaften“ in Acryl zu malen. Dabei geht es weniger um eine direkte, realistische Abbildung der Natur, als vielmehr um eine reduzierte und abstrahierte Überhöhung der Atmosphäre. Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selber zu machen. Museumsbesucher*innen haben die Möglichkeit, Künstler*innen über die Schulter zu schauen und verschiedene Materialien und Techniken kennenzulernen.
Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind. Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.  

Katrin Roth, Boddenlicht, 2019

- "Kunst trifft..." im MKM ANDREAS GÖRGEN, Kulturchef Auswärtiges Amt
- Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lecture „Ernst Ludwig Kirchner

Kunst trifft..." im MKM ANDREAS GÖRGEN, Kulturchef Auswärtiges Amt
Duisburg, 20. Januar 2020 - Gesprächsreihe "Kunst trifft..." im MKM ANDREAS GÖRGEN, Kulturchef Auswärtiges Amt KATHARINA SIEVERDING, Künstlerin ANDREAS MÜHE, Künstler Moderation: Walter Smerling, Direktor MKM Mittwoch, 22. Januar 2020 | 18.30 Uhr Mit Andreas Görgen, Katharina Sieverding und Andreas Mühe trifft hohe Diplomatie auf große Kunst. Inmitten der Farbräume von Katharina Grosse und Gotthard Graubner lädt das MKM zum Gespräch über Kunst und Diplomatie, Bildung und Billard und interkulturellen Dialog als Aufgabe von Kunst, Politik und Gesellschaft gleichermaßen.

Was bedeutet Kulturpolitik für ein Land wie Deutschland in einer globalisierten Welt, in der zugleich Nationalismen erstarken? Was haben Billardkugeln mit kulturellem Austausch gemeinsam? Wie kann der Zugang zu Kunst und Bildung verbessert werden? Wie sieht die Zukunft der internationalen Museumskooperation aus?

In der Ausstellung "Farbe Absolut" von Katharina Grosse und Gotthard Graubner empfängt MKM-Direktor Walter Smerling den Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, und die beiden Fotokünstler Katharina Sieverding und Andreas Mühe zum Gespräch.

Veranstaltungsort MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Philosophenweg 55 47051 Duisburg T 0203 3019 48 -11 office@museum-kueppersmuehle.de www.museum-kueppersmuehle.de Besucherinformationen: Teilnahme: 10,- € (Studierende: 5,- €) inkl. Eintritt ins MKM.
Ein Besuch der Ausstellungsräume ist nur vor Veranstaltungsbeginn möglich. Anmeldung: office@museum-kueppersmuehle.de oder T 0203 3019 48 -11 (Mi-So) sowie Abendkasse Ein Projekt der Stiftung für Kunst und Kultur Bonn im Museum Küppersmühle www.stiftungkunst.de



Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lecture „Ernst Ludwig Kirchner.

Zur Ästhetik des Fremden“, Vortrag von Katharina Beisiegel (Donnerstag, 23. Januar 2020, 18 Uhr) Am Donnerstag, den 23. Januar, 18 Uhr, findet die zweite Lehmbruck Lecture im Rahmen der aktuellen Kabinettausstellung „Die Künstler der Brücke“ statt.
Aus diesem Anlass begrüßt das Lehmbruck Museum die Kunst- und Literaturwissenschaftlerin Katharina Beisiegel, die sich in ihrem Vortrag mit der „Ästhetik des Fremden“ im Werk Ernst Ludwig Kirchners befassen wird.   Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“, gilt heute als einer der wichtigsten deutschen Expressionisten.
Durch sein Leben und Werk zieht sich wie ein roter Faden die Suche nach dem Fremden und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Obwohl Kirchner nie über die Grenzen Deutschlands und der Schweiz hinaus reiste, zeigt seine Kunst eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit außereuropäischen Kulturen: Entstanden sind farbgewaltige Werke, in denen er fremde Welten erschuf und durch die Einbindung aktueller gesellschaftlicher und künstlerischer Einflüsse immer wieder malerisches Neuland betrat.  
Katharina Beisiegel ist Kuratorin und Publizistin, mit einem Schwerpunkt auf den Anfängen der Moderne. Von 2010 bis 2018 war sie am Art Centre Basel tätig, wo sie ab 2013 die Position des Deputy Director innehatte. Seither arbeitet sie als freie Kuratorin und verantwortet diverse internationale Projekte, darunter Ausstellungen zu Claude Monet, Pablo Picasso und Ernst Ludwig Kirchner.  
Eintritt: 5 €  

Katharina Beisiegel


 

Bläser-Balladen: Mitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen im Lehmbruck Museum

Duisburg, 16. Januar 2020 - Facettenreiche musikalische Kleinodien reiht ein Konzert mit dem Titel Bläser-Balladen aneinander, das am So. 26. Januar (19 Uhr) im Lehmbruck Museum zu erleben ist.
Die Flötistin Franca Cornils und der Fagottist Carl-Sönje Montag, beide Mitglieder der Duisburger Philharmoniker, schließen sich dafür mit dem Pianisten und Dirigenten Volker Krafft zusammen, der an der Hamburgischen Staatsoper tätig ist. Heiter und geistreich fließt Gaetano Donizettis Trio für Flöte, Fagott und Klavier dahin, mit dem die Musiker den Abend eröffnen.

Einen farbenreichen, zuweilen von Trauer umflorten Kontrapunkt setzt danach das Stück Sarabande et cortege für Fagott und Klavier aus der Feder von Henri Dutilleux: Das Wort cortege kann eine Prozession meinen, aber auch einen Trauerzug bezeichnen.
Zentrales Werk des Abends mit rund 26 Minuten Länge ist das Trio für Klavier, Flöte und Fagott G-Dur WoO 37, das aus den frühen Bonner Jahren von Ludwig van Beethoven stammt. Wahrscheinlich wurde der Komponist von den Bläsern der Bonner Hofkapelle zu dieser glanzvollen konzertierenden Sonate inspiriert.
Faszinierend vielgestaltig, ja stellenweise regelrecht unterhaltsam klingt im Anschluss das Trio für Flöte, Fagott und Klavier op. 81 des 1911 in Amsterdam geborenen Holländers Jan Koetsier, der manchem womöglich eher als Dirigent bekannt ist. Danach spielen Franca Cornils und Volker Krafft die Ballade für Flöte und Klavier des Schweizers Frank Martin, die einem expressiven Gesang mit einigen virtuosen Höhepunkten gleicht. Den Schlusspunkt setzen die Künstler mit einem Trio für Flöte, Fagott und Klavier von Pietro Morlacchi/Antonio Torriani.

Karten für das Konzert gibt es unter Tel. 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburgerphilharmoniker.de

- „Jack und die Bohnenranke“ - Familienkonzert mit KIKa-Moderator
-Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee

„Jack und die Bohnenranke“: KIKA-Moderator Juri Tetzlaff ist im Familienkonzert der Reihe klasse.klassik junior Sprecher eines spannenden Orchestermärchens

Duisburg, 16. Januar 2020 - Ein eindrucksvolles Bühnenbild haben Schülerinnen und Schüler der Alfred-Adler-Schule Duisburg für das Orchestermärchen Jack und die Bohnenranke geschaffen, das nach der erfolgreichen Uraufführung im Jahr 2012 jetzt ins Theater Duisburg zurückkehrt. Das für den Medienpreis LEOPOLD in 2015 nominierte Stück des Komponisten Andreas N. Tarkmann ist am Mi. 22. Januar (18 Uhr) und Do. 23. Januar (10 Uhr) im Großen Saal zu erleben.

„Es war uns ein Herzenswunsch, die Abenteuer von Jack noch einmal musikalisch zu erzählen. Die Schülerinnen und Schüler haben dafür in einer Projektwoche tolle, große Bühnenelemente gebaut“, freut sich Annette Keuchel, Koordinatorin für Konzertpädagogik der Duisburger Philharmoniker.

Das 60-minütige Familienkonzert im Rahmen der Reihe „klasse.klassik junior“ richtet sich an alle ab sechs Jahren. Es erzählt von dem Jungen Jack, der von seiner Mutter zum Markt geschickt wird, um eine Kuh zu verkaufen – den letzten Besitz der Familie. Unterwegs aber tauscht Jack die Kuh gegen fünf Zauberbohnen ein, die ein Fremder ihm anbietet. Erzürnt schickt die Mutter ihren Sohn ohne Essen ins Bett und wirft die Bohnen aus dem Fenster. Über Nacht erwächst eine wundersame Ranke, die Jack den Weg in ein Reich voller Abenteuer weist.

Andreas N. Tarkmann komponierte sein phantasievolles Orchestermärchen im Auftrag der Duisburger Philharmoniker, die hier unter der Leitung von Francesco Savignano spielen. Savignano hatte schon die Premiere und auch die CD-Aufnahme geleitet.
Als Erzähler konnte der aus dem Fernsehen bekannte Juri Tetzlaff - Foto Copyright Ulrich Hartmann - gewonnen werden, Gründungsmoderator des Kinderkanals KIKA. Für die Textfassung verantwortlich ist der Autor und Regisseur Jörg Schade, der bereits mehrfach mit dem Komponisten zusammengearbeitet hat.

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee „Blick hinter die Kulissen“ mit Dr. Susanne Karow
Am Dienstag, den 21. Januar, 15 Uhr, gewährt Dr. Susanne Karow in der Reihe Kunst & Kaffee einen „Blick hinter die Kulissen“ des Lehmbruck Museums. Interessierte Besucher*innen können dabei die Aufgaben eines Kunstmuseums und die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche im Museumsbetrieb kennenlernen.
Anschließend sind alle Teilnehmer*innen zum Kaffee- und Kuchengenuss eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich!  
Das Museumswesen bietet eine enorme Vielfalt an Berufsfeldern: Was macht ein Kurator? Was passiert in der Restaurierungswerkstatt und wieso gibt es im Museum eine eigene Schreinerei? Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow gewährt seltene Einblicke in den Arbeitsalltag eines Museums und gibt Antworten auf diese und andere Fragen.  
Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen. Anmeldung erforderlich! Telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an info@lehmbruckmuseum.de.    

Blick in den Neubau des Lehmbruck Museums, Foto: Dejan Saric  


- Lehmbruck Museum: Jugend trifft Kunst
- CITY ATELIER: Holzschnittverfahren

Lehmbruck Museum: Jugend trifft Kunst
Duisburg, 14. Januar 2020 - Zum Auftakt am Sonntag, 19. Januar, lautet das Motto „Stop-Motion-Film und Daumenkino – Wir bringen Bewegung ins Spiel!“ Unter Anleitung von Katharina Nitz können Jugendliche die Animationstechnik des Stop-Motion-Films selbst erproben und mithilfe einer App auf ihrem Smartphone unterschiedlichste Gegenstände – Foto für Foto – in Bewegung versetzen.
Die App kann über das kostenlose WLAN im Museum heruntergeladen werden, Steckdosen sind ebenfalls vorhanden. Wer lieber analog kreativ werden möchte, kann ein eigenes Daumenkino gestalten und dabei Klebepunkte springen lassen oder eigene Zeichnungen animieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.  

Jugend trifft Kunst, Stop-Motion-Film, Foto: Katharina Nitz

CITY ATELIER: Holzschnittverfahren
Im CITY ATELIER können interessierte Besucher*innen am Sonntag, den 19. Januar, von 14 bis 17 Uhr, ein für den Expressionismus typisches Druckverfahren kennenlernen: Passend zur aktuellen Kabinettausstellung „Die Künstler der Brücke“ widmet sich Friederike Winkler-Rufenach in dieser Woche dem Holzschnittverfahren. Besucher*innen dürfen sich „Grobe Schnitzer“ leisten, denn der eigenen Spontaneität setzt das Holz seine Sperrigkeit entgegen.

Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selbst zu machen. Jeden Sonntag besteht die Möglichkeit, Künstler*innen über die Schulter zu schauen sowie verschiedene Materialien und Techniken kennenzulernen. Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind. Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale.
Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.  

Das CITY ATELIER, Karl Schmidt-Rottluff, Melancholie, 1914 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Jürgen Diemer


- Künstlergespräch "Ein ganzes Leben für die Kunst - Erwin Wortelkamp"
- Prof. Dr. Christoph Brockhaus im Museum DKM
- MKM Poetry Time - Kunst trifft Außenpolitik

Duisburg, 13. Januar 2020 - Am Samstag, den 18. Januar 2020, führen Professor Dr. Christoph Brockhaus und Erwin Wortelkamp in den Räumen der aktuellen Ausstellung ein gemeinsames Gespräch über Ausstellungskonzeption und Auswahl der Skulpturen und Papierarbeiten aus mehr als 45 Jahren künstlerischer Arbeit.  
Christoph Brockhaus – langjähriger Direktor des Lehmbruck Museums Duisburg – hat dem Künstler bereits 2001 eine großangelegte Ausstellung in den Räumen des Museums und übergreifend im Stadtraum bis in den Garten der Erinnerungen ausgerichtet. Die damalige Galerie DKM war Endpunkt der Ausstellung und zeigte in der Fenstergalerie im Innenhafen eine große ortsbezogene Arbeit mit dem Titel "Skulptur – Architektur", die nun nach nahezu 20 Jahren und Zwischenstationen in Kaiserslautern und Magdeburg in den ersten Raum der Ausstellung zurückgekehrt ist.

Bereits zur Ausstellungseröffnung hat Professor Brockhaus in einem grundsätzlichen Grußwort seine intensive Verbindung und Beschäftigung mit dem Werk Wortelkamps ins Spiel gebracht, um nun im wechselseitigen Gespräch mit dem Künstler das zentrale Thema von Mensch, Natur und Architektur, die mit dem Raum "Orangen für Hans von Marées" verbundenen Werke und künstlerischen Gestaltungsprozesse zu erörtern.  

Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch einen der beiden Museumsgründer, Dirk Krämer und Klaus Maas, können die Besucher in einem etwa einstündigen Zwiegespräch zwischen Christoph Brockhaus und Erwin Wortelkamp den Entwicklungslinien eines großartigen Lebenswerks an beeindruckenden Beispielen in den sechs Räumen der Ausstellung folgen.
Abschließend wird auch der größte private Skulpturenpark Deutschlands, die von Erwin und Ulla Wortelkamp gegründete private Stiftung "Im Tal" in Hasselbach / Westerwald mit über 50 ortsgebundenen Arbeiten von ebenso vielen Künstlern auf 110.000 qm ehemaliger landwirtschaftlicher Flächen und Waldstücken angesprochen.  
Das Künstlergespräch findet in der Zeit von 15 – 16 Uhr statt. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 12 € | ermäßigt 6 €. Wir bitten um eine Anmeldung unter mail@museum-dkm.de oder +49.203.93555470.  


BZ im Januar 2010: Direktorenwechsel am 1. Februar 2010

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur steht im neuen Jahr vor einem Direktorenwechsel: Prof. Dr. Christoph Brockhaus, der seit 1985 als Direktor dem renommierten Skulpturenmuseum vorsteht, gibt die Leitung zum 1. Februar 2010 an Prof. Raimund Stecker ab.

Seit 1985 ist Christoph Brockhaus dem Duisburger Wilhelm Lehmbruck Museum verpflichtet, dessen Leitung er nun nach 25 Jahren abgibt.
Ein lebendiges Bild von der Qualität und Vielfalt moderner und zeitgenössischer, gelegentlich auch alter Skulptur, im Lehmbruck Museum zu vermitteln, liegt ihm seitdem am Herzen. Ziel war es stets, aus den seit 1964 angelegten Ansätzen eines Museums moderner Skulptur eine Institution von europäischem Rang zu entwickeln und das Museum – und damit auch Duisburg – mit der modernen Skulptur in der Welt zu verankern.
Jenseits der Kernsammlung engagierte sich Brockhaus unermüdlich stets auch für die Kunst im öffentlichen Raum, für architektonische wie städtebaulichen Perspektiven, kulturelle Vielfalt in den Sparten Musik, Performance und Tanz sowie den sehr frühen Aufbau einer museumspädagogischen Abteilung.
Brockhaus (geb. 1944 in Lübeck) ist Wahl-Duisburger, seit er am 1. Januar 1985 die Nachfolge von Dr. Siegfried Salzmann im Lehmbruck Museum antrat.
Der Kunsthistoriker, der über das zeichnerische Frühwerk von Alfred Kubin promovierte, war zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein und wechselte 1979 nach Köln in die Leitung der Grafik- und Fotosammlung des Museums Ludwig, wo er bis 1984 u.a. auch als Sonderbeauftragter für den Neubau von Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig in Köln verantwortlich zeichnete.
Sammlung Internationaler Skulptur der Moderne Die Sammlung des Lehmbruck Museums konnte in den vergangenen zwei Jahrzehnten qualitativ ausgebaut, quantitativ verdreifacht werden und wurde ständig neu akzentuiert in Sammlungspräsentationen und integriert in Wechselausstellungen präsentiert.
Neben dem Erwerb zahlreicher Werkgruppen ebenso wie Hauptwerken der internationalen Skulptur der Moderne kann der Aufbau der Fotosammlung mit dem Schwerpunkt der Bildhauerfotografie als besonders innovativ herausgestellt werden.

Nach vierjährigen Verhandlungen gelang Brockhaus zu Beginn des Jahres 2008 schließlich ein Meilenstein für die Sammlung des Lehmbruck Museums: Der gesamte Lehmbruck-Nachlass – bestehend aus 1141 Werken des in Duisburg geborenen Bildhauers – konnte, finanziert durch ein einzigartiges Public-Private-Partnership-Modell, von der Erbengemeinschaft Lehmbruck, die Seite 3/5. Januar 2010 bislang die Werke als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt hatten, übernommen werden.

Die seit langem angestrebte Sicherung des umfassenden Lebenswerkes von Wilhelm Lehmbruck kann nicht hoch genug eingeschätzt werden und ermöglicht auch in Zukunft die Präsentation von Hauptwerken Lehmbrucks im Duisburger Haus wie in internationalen Ausstellungen.


MKM Poetry Time - Kunst trifft Außenpolitik

Am Samstag, 18. Januar um 15 Uhr laden wir Besucherinnen und Besucher herzlich ein, erste oder weitere Schreiberfahrung zu sammeln. Lyriker Bastian Schneider ist erstmals im MKM zu Gast – sein Lyrik-Workshop für Jugendliche und Erwachsene auch. Er beginnt mit einem gemeinsamen Gang durch die aktuelle Ausstellung „Farbe absolut. Katharina Grosse x Gotthard Graubner“.

Den Werken beider Künstler ist eines gemein: die existenzielle Kraft der Farbe.
Im Workshop dient diese als Inspiration für kreative Schreibaufgaben. Willkommen sind Teilnehmer*innen mit und ohne Schreiberfahrung! Die einzige Bedingung ist die Freude am Schreiben.  
20 EUR inkl. Eintritt ins MKM | Max. 15 Teilnehmer*innen| Anmeldung unter: T 0203 / 30 19 48 11 (Mi- So) oder office@museum-kueppersmuehle.de    
Außerdem findet am Mittwoch, 22. Januar 2020, um 18:30 Uhr eine weitere Ausgabe unserer Reihe Kunst trifft.. statt. In der Ausstellung "Farbe Absolut" von Katharina Grosse und Gotthard Graubner empfängt MKM-Direktor Walter Smerling den Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, und die beiden Fotokünstler Katharina Sieverding und Andreas Mühe zum Gespräch. Unter dem Titel Kunst trifft Außenpolitik beschäftigen sich die Gesprächsteilnehmer*innen mit Fragen wie „Was bedeutet Kulturpolitik für ein Land wie Deutschland in einer globalisierten Welt, in der zugleich Nationalismen erstarken?“
„Was haben Billardkugeln mit kulturellem Austausch gemeinsam?“ „Wie kann der Zugang zu Kunst und Bildung verbessert werden?“ „Wie sieht die Zukunft der internationalen Museumskooperation aus?“.  
10 EUR inkl. Eintritt ins MKM. Bitte beachten Sie, dass ein Besuch der Ausstellungsräume nur vor Veranstaltungsbeginn möglich ist. Ermäßigter Preis für Studierende: 5 EUR inkl. Eintritt ins MKM. Anmeldung unter: T 0203 / 30 19 48 11 (Mi- So) oder office@museum-kueppersmuehle.de

 



Gesprächsbereit im März: Künstler Tom Fecht
Am 08. März 2020  - zur gleichen Uhrzeit - wird der Künstler Tom Fecht, der im Rahmen der Vorbereitung seiner Ausstellung TiefenZeit (Fotografie) in 2017/2018 Erwin Wortelkamp und wichtige Teile seines Werkes kennengelernt und die Wortelkamp-Ausstellung bereits kongenial fotografiert hat, sich ebenso gesprächsweise im Museum DKM der Kunst des Bildhauers auf seine Weise nähern und ein zweites Künstlergespräch mit Erwin Wortelkamp führen.

Lehmbruck-Museum am Wochenende

Mitreden“ im Lehmbruck Museum - Öffentliches Sprachcafé
„Lebensmotto und Lieblingszitat“ lautet das Thema im öffentlichen Sprachcafé am Samstag, den 18. Januar, ab 15 Uhr. Für jede Stimmung und Lebenssituation gibt es einen passenden Spruch – ob erheiternd, inspirierend oder motivierend. Ein Lebensmotto kann helfen, schwierige Zeiten zu überstehen und die eigenen Ziele und Prinzipien nicht aus den Augen zu verlieren.
Interessierte Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft können „Mitreden“ und in ungezwungener Atmosphäre spielerisch ihre Deutschkenntnisse verbessern. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.
 
„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler Öffentliche


Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“
In der öffentlichen Sonntagsführung am 19. Januar, 11.30 Uhr widmet sich Hiltrud Lewe der Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“, die noch bis zum 26. Januar im Lehmbruck Museum zu sehen ist. Eija-Liisa Ahtila gehört zu den international bedeutendsten Film- und Videokünstlerinnen unserer Zeit. In ihren jüngsten Arbeiten, die im Lehmbruck Museum erstmals in Deutschland zu sehen sind, beschäftigt sie sich mit Theorien des Posthumanismus und stellt gewohnte Vorstellungen vom Menschsein in Frage.
Die retrospektiv angelegte beeindruckt durch Videoinstallationen, die auf großen Screens oder auf mehreren Leinwänden zugleich laufen. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Sonntagsführung, Eija-Liisa Ahtila, The House, 2002 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Markus Tretter  


- Ausgefeilte Klangkultur
- Musikpädagogikpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung 2020  

Das Morgenstern Trio umrahmt Uraufführung von Thomas Blomenkamp mit zentralen Werken von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms

Duisburg, 12. Januar 2020 - Noch während ihrer Studienzeit an der Folkwang Hochschule in Essen fanden die Mitglieder des Morgenstern Trios zueinander. Seither haben Catherine Klipfel (Klavier), Stefan Hempel (Violine) und Emanuel Wehse (Violoncello) höchste Auszeichnungen errungen und große Konzertpodien erobert, darunter die New Yorker Carnegie Hall, den Wiener Musikverein, die Philharmonien von Köln und Berlin sowie das Concertgebouw Amsterdam. Gerühmt wird das Ensemble für sein inspiriertes Musizieren und seine minutiöse Feinabstimmung.

Im 5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker gastieren die Künstler am So. 19. Januar (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle. Sie eröffnen den Abend mit dem heiter-spielfreudigen Klaviertrio Es-Dur op. 70/2 von Ludwig van Beethoven, das aus der mittleren Schaffensphase des Komponisten stammt und weitgehend von klassischer Ausgewogenheit geprägt ist.
Von den Duisburger Philharmonikern in Auftrag gegeben wurde das neue Klaviertrio von Thomas Blomenkamp, das danach zur Uraufführung gelangt. Der 1955 geborene Düsseldorfer Komponist hat längst internationale Reputation erlangt, ist der Rhein-Ruhr-Region jedoch verbunden geblieben.

Zum Abschluss erklingt das leidenschaftlich ausgreifende Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87 von Johannes Brahms, das in unmittelbarer Nähe zum 1881 vollendeten 2. Klavierkonzert entstand. Der komplexe Kopfsatz pendelt rhapsodisch zwischen zartem Klangspiel, ständigen Modulationen und wuchtiger Dramatik.
Im Andante spielen die Streicher, vom Klavier wie von einem Zymbal begleitet, ein ungarisches Thema von leidenschaftlichem Duktus. Von Clara Schumann wurde das Werk sehr geschätzt.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Musikpädagogikpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung 2020  

Die Köhler-Osbahr-Stiftung für Kunst und Wissenschaft beabsichtigt, auch im Jahr 2020 wieder den 1999 erstmals vergebenen Musikpädagogikpreis an in Duisburg wirkende Musikpädagoginnen und Musikpädagogen zu vergeben.  
Für den Musikpädagogikpreis können bis zum 7. Februar Personen vorgeschlagen werden, die über ein herausragendes musikpädagogisches Profil verfügen, das sich durch eine oder mehrere der nachfolgenden Eigenschaften zeigt: kontinuierliche und hochrangige musikpädagogische Leistungen, innovative musikpädagogische Aktivitäten, musikpädagogische Forschungsarbeit oder Entwicklung  von Lehrmethoden und –werken oder besondere wissenschaftliche Leistungen auf musikpädagogischem Gebiet.  
Nähere Informationen und den Vorschlagsbogen gibt es bei der Stadt Duisburg telefonisch unter (0203) 283-2526 oder per Mail an
d.feldkeller@stadt-duisburg.de.  

 

- Mercator-Ehrennadel für Verdienste um die Kultur
- Kulturkonferenz #KK 47 startet mit der zweiten Auflage  

Mercator-Ehrennadel für Verdienste um die Kultur
Duisburg, 10. Januar 2020 - Die Stadt Duisburg wird auch im Jahr 2020 bürgerschaftliche Aktivitäten, insbesondere Engagement für die Kultur mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Es werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen für ihr Engagement für die Kultur, die Wissenschaft, die Bildung, die Heimat- und Brauchtumspflege sowie zur Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs, geehrt.  

Neben weiteren Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem Fakir-Baykurt-Preis, sollen mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere bürgerschaftliche Aktivitäten von gesamtstädtischer Bedeutung mit Bezug zur Kultur, der Wissenschaft, der Bildung, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie der Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs durch kontinuierliche Arbeit, Projekte oder Publikationen  geehrt werden.  

Ein besonderes Augenmerk gilt im Jahr 2020 der Ehrung der Brauchtumspflege, wie beispielsweise der Ehrung von Karnevals- und Schützenvereinen oder dem Brauchtum an Sankt Martin.  
Vorschläge für eine Ehrung  können bis zum 31. Mai mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei den Kulturbetrieben unter (0203) 283-62269.

Kulturkonferenz #KK 47 startet mit der zweiten Auflage  
Die zweite Auflage der Kulturkonferenz in Duisburg startet am 1. Februar. Ab 10 Uhr sind alle Interessierten in die Gesamtschule Globus am Dellplatz eingeladen, die zukünftige Entwicklung der Kultur in Duisburg mit zu gestalten. Die Kulturkonferenz ist eine der Maßnahmen, die im Kulturentwicklungsplan als gemeinsame Forderung der am Entwicklungsprozess beteiligten Akteure aufgestellt wurde.  
Die Schritte und Perspektiven des Plans, der Ende 2016 vom Rat der Stadt verabschiedet wurde, haben mit viel Einsatz rund 100 Menschen aus Duisburg gemeinsam mit der Stadt erarbeitet. Zu den Zukunftsaufgaben, auf die sie sich geeinigt haben, gehören unter anderem das Reden und Zuhören, das Schaffen intelligenter Kommunikationskanäle und neuer Beteiligungsgremien sowie kreativer Orte und Räume.  

In diesem Sinne wurde nun auch die Organi­sation und Ausgestaltung der zweiten Kulturkonferenz durch ein interdisziplinäres Vorberei­tungsteam erarbeitet. Akteure aus Kultur- und Bildungsverwaltung, der Kulturpolitik, der Cooperative Duisburg, des kommunalen Integrationszentrums, der Freien Kulturszene und viele mehr haben sich regelmäßig in den letzten fünf Monaten getroffen, um das Programm der #KK47  zu entwickeln.  
Das Programm ist weitgehend offen gestaltet, wobei der Fokus dieses Mal auf die Themenbe­reiche kulturelle Bildung, kulturelle Vielfalt und Interkultur gelegt wird. Moderiert von Peter Grabowski wird am Vormittag eine Podiumsdiskussion in die Thema­tik einführen. Ein Großteil der Konferenz  wird in der sogenannten „Barcamp-Methode“ durchgeführt.
Dabei können Interessierte im Plenum eigene (Kultur-) Themen zur Diskussion stellen und Arbeitsgrup­pen gestalten. Am Nachmittag werden interessante Workshops im stündlichen Wech­sel angeboten.   Der begleitende „Markt der Möglichkeiten“ ergänzt das Ganze: Er zeigt, was die Menschen dieser Stadt bereits in Szene gesetzt haben und bringt Beiträge aus Kunst, Musik, Tanz, Litera­tur, Soziokultur, Kultur- und Kreativwirtschaft. Ausrichter der Veranstaltung ist das Kulturdezernat der Stadt Duisburg.

Hierzu Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Nach dem erfolgreichen Auftakt mit der ersten Kulturkonferenz im Frühjahr 2018 setzen wir auf Wunsch des Vorbereitungsteams nun den Schwerpunkt auf das Thema kulturelle Vielfalt und Interkultur. Darüber freue ich mich sehr, denn es ist ein wichtiges Thema zur Entwicklung der Stadtgesellschaft und ich kann nur ermuntern, dass sich wieder möglichst viele Menschen einbringen, wenn wir am 1. Februar zur zweiten Kulturkonferenz einladen.“  
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, Anmeldungen sind noch bis zum 27. Januar unter anmeldung@kk47.de möglich. Aktuelle Informationen zum Programm gibt es unter www.kk47.de. Telefonisch kann der Programmflyer auch im Kulturbüro der Kulturbetriebe unter der Rufnum­mer 0203/283-62262 angefordert werden.

Besetzungsänderung: Nikolaj Szeps-Znaider erkrankt – Mahler-Experte Roger Epple übernimmt das Dirigat des 5. Philharmonischen Konzerts

Duisburg, 9. Januar 2020 - Krankheitsbedingt kommt es im 5. Philharmonischen Konzert zu einer Besetzungsänderung: Statt Nikolaj Szeps-Znaider wird am 15. und 16. Januar (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle der ausgewiesene Mahler-Experte Roger Epple am Dirigentenpult zu erleben sein.
Das bereits angekündigte Programm des Abends bleibt unverändert. Im ersten Teil des Abends erklingt das Klavierkonzert Nr. 2 d-Mol op. 40 von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Pianisten Saleem Ashkar.
Nach der Pause spielen die Duisburger Philharmoniker die 9. Sinfonie von Gustav Mahler. Der im Allgäu aufgewachsene und in München zum Dirigenten ausgebildete Epple wurde nach festen Dirigentenpositionen an der Oper Leipzig und am Mannheimer Nationaltheater als Generalmusikdirektor an das Opernhaus Halle berufen, wo er acht Jahre lang die künstlerische Leitung des größten und bedeutendsten Orchesters des Landes Sachsen-Anhalt übernahm.

Schwerpunkte seines Schaffens dort waren das sinfonische Repertoire von Mahler, Brahms und Bruckner sowie die Opern von Richard Strauss und Richard Wagner, aber auch herausragende Werke des 20. und 21.Jahrhunderts. Epple leitete im Laufe seiner Karriere bereits mehr als 60 namhafte Orchester in Europa sowie Nord- und Südamerika, darunter das Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris, das Orchestre National de Belgique in Brüssel, die Staatskapelle Berlin und das Gewandhausorchester Leipzig.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

„Poesie des Zerfalls“- Duisburger Philharmoniker und Nikolaj Szeps-Znaider

„Poesie des Zerfalls“: Nikolaj Szeps-Znaider kehrt mit Gustav Mahlers 9. Sinfonie als Dirigent zu den Duisburger Philharmonikern zurück


Duisburg, 8. Januar 2020 - Kein Hammer, keine Herdenglocken, keine Singstimmen, kein übermäßig besetztes Orchester: Die letzte vollendete Sinfonie von Gustav Mahler (Nr. 9 D-Dur) sucht nicht die Extreme, sondern die Expressivität des vornehmlich Leisen. Immer wieder wurde ihr der Charakter eines Testaments zugeschrieben, vor allem wegen des völligen Verlöschens im Schluss-Satz: Ein Adagio, in dem Mahler das Ersterben der Musik bis an die Schmerzensgrenze dehnt. Mag man den Charakter des Schwanengesangs auch kritisch hinterfragen, so steht die 9. Sinfonie doch für eine Krise der musikalischen Sprachfähigkeit. Damit ist sie wohl auch eine Reaktion auf das Unglücksjahr 1907, in dem Mahlers vierjährige Tochter Marie an einer Scharlach-Diphterie starb und ein Arzt bei dem Komponisten eine Herzerkrankung diagnostizierte, die ihm fortan einen Strich durch die geliebten Bergwanderungen zu machen drohte.

Um dieses epochale Spätwerk mit den Duisburger Philharmonikern aufzuführen, kehrt Nikolaj Szeps-Znaider nach seinem solistischen Auftritt zu Saisonbeginn jetzt als Dirigent zurück. Zu erleben ist Mahlers rund 90-minütige Sinfonie am 15. und 16. Januar (jeweils 20 Uhr) im 5. Philharmonischen Konzert in der Mercatorhalle.
Zu Beginn des Abends rückt der in Duisburg durch seinen Beethoven-Zyklus bestens bekannte Pianist Saleem Ashkar ein selten gespieltes Juwel der romantischen Konzertliteratur ins Rampenlicht. Er spielt das ebenso brillante wie leidenschaftliche Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40 von Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen drei Sätze nahtlos ineinander übergehen.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Lehmbruck Museum: „Das Haus des menschlichen Bewusstseins“
- CITY ATELIER: „Hauptsache Farbe – Malerei auf Holz“

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 7. Januar 2020 - Im öffentlichen Sprachcafé „Mitreden“ werden am Samstag, 11. Januar, 15 Uhr, die Grundvoraussetzungen für ein friedliches Miteinander thematisiert: „Achtung und Respekt“ stehen im Mittelpunkt des ersten Termins im neuen Jahr.  Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft sind eingeladen, miteinander über Toleranz und Rücksichtnahme ins Gespräch zu kommen und dabei spielerisch ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  


Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Sonja Rothweiler


Öffentliche Führung im Lehmbruck Museum:„Das Haus des menschlichen Bewusstseins“
Die öffentliche Führung am Sonntag, den 12. Januar, um 11.30 Uhr trägt den Titel „Das Haus des menschlichen Bewusstseins“ und widmet sich der großen Wechselausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“, die noch bis zum 26. Januar im Lehmbruck Museum zu sehen ist.
Eija-Liisa Ahtila gehört zu den international bedeutendsten Film- und Videokünstlerinnen unserer Zeit. In ihren jüngsten Arbeiten, die im Lehmbruck Museum erstmals in Deutschland zu sehen sind, beschäftigt sie sich mit Theorien des Posthumanismus und stellt gewohnte Vorstellungen vom Menschsein in Frage.
Die retrospektiv angelegte beeindruckt durch Videoinstallationen, die auf großen Screens oder auf mehreren Leinwänden zugleich laufen. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.
 
Eija-Liisa Ahtila, The Tent House, 2004 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Ellen Page Wilson



CITY ATELIER: „Hauptsache Farbe – Malerei auf Holz“
„Hauptsache Farbe – Malerei auf Holz“ lautet das Motto im CITY ATELIER am Sonntag, den 12. Januar, von 14 bis 17 Uhr. Die Künstlerin Andrea Bender lädt interessierte Besucher*innen dazu ein, gemeinsam kreativ zu werden. Nach Lockerungsübungen und Farbskizzen auf Papier geht es an die Holzplatten, deren Oberflächenstruktur die Malweise beeinflusst.
Mit Acrylfarbe wird darauf lasiert, gespachtelt, gekratzt und anschließend auf Papier gedruckt. Das Druckergebnis kann im Anschluss weiter bearbeitet werden. Im CITY ATELIER können Museumsbesucher*innen selbst kreativ werden: Jeden Sonntag besteht die Möglichkeit, Künstler*innen über die Schulter zu schauen, verschiedene Materialien kennenzulernen und künstlerische Techniken selbst zu erproben.  Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum zzgl. 5 € Materialpauschale. Für Kinder unter 15 Jahren ist die Veranstaltung kostenfrei.  

Emil Nolde, Meer am Abend, 1919, Foto: Bernd Kirtz


 

„Schamanen, Rentiere und das Gleichgewicht von Mensch, Geistern und Natur“

Duisburg, 7. Januar 2020 - Der Vortrag von Harald Küst am Sonntag, 12. Januar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen rückt die fernen Nordregionen der Erdkugel in den Fokus. Die virtuelle Zeitreise führt vom Ende der Eiszeit bis in Neuzeit.  
Harald Küst berichtet von Rentierjägern, Rentierzüchtern und von Schamanen in einer faszinierenden Landschaft, in der Nomaden sich der Natur anpassen mussten. Ohne Rentiere wäre ein Überleben in den nördlichen Regionen während der Eiszeit nicht möglich gewesen.  
Schamanen dienten als Mittler zwischen Diesseits und Jenseits. Sie stellten eine spirituelle Verbindung zwischen Menschen, Tieren und Geistern her. Die Beschäftigung mit dem Schamanentum ist heute einerseits faszinierend, andererseits geht der schleichende Verlust der erdverbundenen Traditionen mit Naturzerstörung einher. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.      

Stadtmuseum Bereich Urzeit

- Lehmbruck Museum: plastikBAR: Lesung „STREIF“
- Mercators Weltkarte von 1569 und die Ebstorfer Weltkarte

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Lesung „STREIF“
Duisburg, 2. Januar 2020 - Am kommenden Donnerstag, den 9. Januar, 19 Uhr, stellen Duisburger Künstler*innen im Rahmen der plastikBAR die fünfte Ausgabe der freien Duisburger Kulturzeitschrift STREIF vor. Mitwirkende der Jubiläumsausgabe zeigen ihre Werke und erzählen ihre Geschichten.   

Seit 2014 geben Holger Albertini, Stacey Blatt, Martin Gensheimer und Elisabeth Höller mit STREIF eine Kunst- und Literaturzeitschrift heraus, die Duisburger Künstler*innen ein Forum bietet: Insgesamt 29 Kreative haben die aktuelle Ausgabe gemeinsam erarbeitet. Mit Gedichten, Kurzgeschichten, Bildern und Fotografien erhalten Kunst- und Kulturinteressierte einen Einblick in die Kunstszene Duisburgs.   Die Teilnahmegebühr beträgt 9 € (erm. 5 €) inklusive Begrüßungsgetränk.  

Mitwirkende der STREIF-Ausgabe 2018/19 anlässlich der Vorstellung des Heftes im Kunstraum SG1, Foto: Olaf Reifegerste

Lehmbruck Museum: Pay What You Want & Führung
Am Freitag, den 10. Januar, heißt es im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want!“ Besucher*innen können an diesem Tag ihren Eintrittspreis selbst bestimmen und um 15 Uhr an einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ teilnehmen, die noch bis zum 26. Januar im Lehmbruck Museum zu sehen ist.
Eija-Liisa Ahtila gehört zu den international bedeutendsten Film- und Videokünstlerinnen unserer Zeit. In ihren jüngsten Arbeiten, die im Lehmbruck Museum erstmals in Deutschland zu sehen sind, beschäftigt sie sich mit Theorien des Posthumanismus und stellt gewohnte Vorstellungen vom Menschsein in Frage. Dazu erarbeitet sie neue Formen des Erzählens mit bewegten Bildern, um Möglichkeiten der Erfahrung zu schaffen, die über eine anthropozentrische Weltsicht hinausgehen.
Die retrospektiv angelegte Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ beeindruckt durch Videoinstallationen, die auf großen Screens oder auf mehreren Leinwänden gleichzeitig laufen. Für den Eintritt und die öffentliche Führung gilt „Pay What You Want!“  

Eija-Liisa Ahtila, The House, 2002 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Markus Tretter

Weihnachtsliedersingen  
Unter dem Motto „O du fröhliche“ findet am 12. Januar 2020 das Weihnachtliedersingen um 17.00 Uhr in der St.-Joseph-Kirche an der Rennerstraße statt. Der Kinderchor „Kreatives Chaos“ und der Projektchor St. Joseph, sowie die Chorgemeinschaft Cäcilia Hamborn/Kirchenchor St. Barbara und der „Praise and Worship Projektchor mit Band unterstützen das gemeinsame Singen mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern. Bei Gebäck und Punsch klingt der Nachmittag aus. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Unterstützung der Kirchenmusik wird gebeten.


Stadtmuseum: Mercators Weltkarte von 1569 und die Ebstorfer Weltkarte
Thomas Heiken von der Initiative „Mercators Nachbarn“ geht im Kultur- und Stadthistorischen Museum der Frage nach, wieviel Moderne und wieviel Mittelalter in Gerhard Mercator steckte. Am Sonntag, 5. Januar, vergleicht er in einem Vortrag um 15 Uhr Mercators Weltkarte von 1569 mit der „Ebstorfer Weltkarte“. Bei der Ebstorfer Karte handelt es sich nach derzeitigem Kenntnisstand um die größte und umfangreichste Weltkarte des Mittelalters.  
Bei seinem Vortrag geht es nicht nur um die Betrachtung verschiedener Weltsichten der Epoche, sondern auch um Anekdoten und Mythen. So berichtet Thomas Heiken unter anderem, wie das Fabelwesen Bonacus auf die Karte kam. Der Eintritt in das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.