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Redaktion Harald Jeschke

Termine im Kreativquartier Ruhrort im Oktober 2018

Bundesverdienstkreuz für Martin Schläpfer

Berlin/Düsseldorf/Duisburg, 20. September 2018 - Martin Schläpfer wird mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Der Chefchoreograph und Künstlerische Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg nimmt die Auszeichnung am 2. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Die Verleihung steht zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto „Kultur verbindet!“.
Neben Martin Schläpfer werden unter anderem die Bratschistin Tabea Zimmermann, die Künstler Neo Rauch und Jim Rakete, Regisseur François Ozon, Regisseurin Caroline Link, Schauspielerin Julia Jentsch, Sängerin Annette Humpe und der Komiker Otto Waalkes mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

Martin Schlaepfer - Foto Gert Weigelt

 

Ruhrtriennale-Programm war zu 80 Prozent ausgelastet
Mit dem Konzert "Aufbruch" der Cuban-European Youth Academy in der Grand Hall Zollverein Essen beschließt die Ruhrtriennale am kommenden Sonntag, 23. September, ihre diesjährige Spielzeit. Erfolgreich, wie Intendantin Stefanie Carp heute (19. September) bilanzierte: Sie rechnet mit einer Gesamtauslastung von 80 Prozent. Bislang wurden 27.000 Tickets ausgegeben, hinzu kommen rund 24.700 Besucher des Festivalzentrums sowie 2.000 in der Ausstellung "Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst" in Duisburg.
Insgesamt hatte die Ruhrtriennale vom 9. August bis zum 23. September 146 Veranstaltungen im Programm, mehr als 920 Künstler aus rund 30 Ländern waren beteiligt. Unter den 32 Produktionen und Projekten waren 18 Eigenproduktionen sowie 16 Uraufführungen, Neuinszenierungen, Europa- und Deutschlandpremieren sowie Installationen. Das Leitmotiv "Zwischenzeit" wird auch über der nächsten Ruhrtriennale-Ausgabe 2019 stehen. Die Ruhrtriennale wird u.a. von ihren Gesellschaftern, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr (RVR), gefördert. idr

 

Nominierungen aus der Metropole Ruhr für den Deutschen Theaterpreis
Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und das Junge Schauspielhaus Bochum stehen im Finale des Deutschen Theaterpreises "Der Faust". Nominiert wurden in der Kategorie "Regie Musiktheater" Stefan Herheim für "Wozzeck" an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und in der Sparte "Regie Kinder- und Jugendtheater" Martina van Boxen für "Lindbergh - Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus" am Jungen Schauspielhaus Bochum.

"Der Faust" wird in insgesamt acht Kategorien verliehen, daneben gibt es einen weiteren Preis für das Lebenswerk. Bekannt gemacht werden die Gewinner erst zur Preisverleihung am 3. November im Theater Regensburg. Der Deutsche Theaterpreis wird veranstaltet und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Regensburg, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Weiterer Kooperationspartner ist 2018 der Deutsche Bühnenverein Landesverband Bayern. idr

 

Lehmbruck Museum: Soundprojekt: Talking (about) Sculptures – THE WALK
„Ton ab!“ heißt es vom 28. bis zum 30. September im Lehmbruck Museum. Bei einem Soundworkshop begeben sich die Teilnehmenden zusammen mit Annette Ziegert und Susanne Heincke auf einen audiovisuellen Spaziergang durch die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.  

Mit Aufnahmegerät, Kopfhörer, Audioschnitt und Montage sind die Teilnehmenden des Workshops „Talking (about) Sculptures“ dazu eingeladen, eine eigene Tonaufnahme anzufertigen und sich so auf eine etwas andere Weise der Ausstellung THE WALK von Jochen Gerz anzunähern. Dabei werden Tonspuren von Wortschnipseln, Geräuschen und Klängen zu einem einzigen Beitrag zusammengeschnitten.
Die Produktion und Aufnahme von Wortbeiträgen und Sounds liegen dabei komplett in den Händen der Teilnehmenden. Den Teilnehmenden sind so  bei der individuellen Gestaltung der Aufnahme keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse werden für einiges Verblüffen sorgen. Das Soundprojekt ist zugleich Startschuss für ein umfangreiches Rahmenprogramm zur Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.  

Soundprojekt, Foto: Susanne Heincke

 

- Besetzungsänderung: Tanja Tetzlaff springt im 1. Philharmonischen Konzert für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh ein
- 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Besetzungsänderung: Tanja Tetzlaff springt im 1. Philharmonischen Konzert für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh ein

Duisburg, 18. September 2018 - Krankheitsbedingt kommt es im 1. Philharmonischen Konzert morgen und übermorgen (19. und 20. September 2018) in der Mercatorhalle zu einer kurzfristigen Besetzungsänderung: Statt Harriet Krijgh wird die 1973 in Hamburg geborene Tanja Tetzlaff als Solistin im Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 von Camille Saint-Saëns zu erleben sein.

Tanja Tetzlaff (Foto c Giorgia Bertazzi) studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen internationalen Wettbewerben spielte sie mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra, Orquesta Nacional de España, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de Paris und Cincinnati Symphony Orchestra.

Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik – sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit ihrem Bruder Christian Tetzlaff und dem Pianisten Lars Vogt, mit denen sie in dieser Saison in Wiesbaden (Rheingau Musik Festival), Bozen, Meran, Berlin (Pierre Boulez Saal), London (Wigmore Hall) und Frankfurt gastiert. Tanja Tetzlaff ist außerdem Mitglied des Tetzlaff Quartetts, welches 1994 zusammen mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gegründet wurde. Die Cellistin verfügt über ein weit gefächertes Repertoire, das sowohl Standardwerke als auch Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. Für NEOS spielte sie die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch ein.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

Claude Debussys 100. Todestag: Späte Werke und eine Huldigung Maurice Ravels an den Kollegen erklingen im 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker
Vor 100 Jahren starb Claude Debussy. Am 25. März 1918 erlag er seinem Krebsleiden, erlebte so nicht mehr das Ende des ersten Weltkriegs, den Sieg über das verhasste Deutsche Reich. Krieg und Krankheit – unter beiden hat der Komponist sehr gelitten, zeitweise quälte ihn eine Schreibblockade. Seine drei letzten Werke, Sonaten für unterschiedliche Kammerbesetzungen, entstanden zwischen 1915 und 1917. Sie stehen im Mittelpunkt des 1. Profile-Konzerts der Duisburger Philharmoniker (So. 23. September, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer).

Die Sonaten für Violine und Klavier, für Cello und Klavier sowie für Flöte, Viola und Harfe beschwören teils rückblickend eine impressionistisch angehauchte Idylle, tragen andererseits nervöse Spuren von Trauer und Wut in sich. Manches versinkt in Lethargie, anderes lebt durch freie Tonalität und Improvisation. In klarem Kontrast dazu steht ein Jugendwerk Debussys, das Klaviertrio G-Dur, 1880 komponiert. Es ist noch von romantischer Anmutung, besticht aber durch seine Klarheit und Delikatesse. Manche Wendung klingt salonhaft, anderes hingegen äußerst sinnlich. Die Klangwelt Debussys, sie wird schließlich gewürdigt durch Maurice Ravels Duo für Violine und Cello, entstanden 1918/20 als Hommage an den verstorbenen Kollegen. Hörbar besonders im trauernden, klagenden 3. Satz. Es musizieren Stephan Dreizehnter (Flöte), Önder Baloglu (Violine, Viola), Friedemann Pardall (Cello) sowie Yannick Rafalimanana (Klavier) und Lior Ouziel (Harfe).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Der Sturm“ und der Beginn des Spätstils: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum fort
Einen Beethoven-Zyklus zu spielen, nannte der Pianist Saleem Ashkar in einem Interview „ein außergewöhnliches Ereignis, jedes Mal neu, bereichernd und erschöpfend zugleich.“ Dieser intellektuellen und emotionalen Herausforderung stellt sich der israelisch-palästinensische Künstler erneut, wenn er den im November 2017 im Duisburger Lehmbruck Museum begonnenen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 26. September 2018 (20 Uhr) an gleichem Ort fortsetzt.


Ashkar beginnt das fünfte Konzert der Reihe mit der frühen Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3, die von den drei Sonaten des Opus 10 die virtuosesten Ecksätze und den weitesten Ausdrucksradius besitzt. Beinahe fiebrig drängt dann die leidenschaftliche Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 voran, die unter dem Beinamen Der Sturm bekannt ist. Von bisweilen bizarrer Originalität ist die nur zweisätzige Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54, die im Anschluss erklingt.

Der studienartig experimentelle Charakter dieses Stücks und seine Zwischenstellung zwischen der Waldstein- und der Appassionata-Sonate haben in der Vergangenheit häufig zu seiner Unterbewertung geführt. Zum Abschluss spielt Saleem Ashkar die Sonate Nr. 28 A-Dur op. 101, die all jene Merkmale aufweist, die als charakteristisch für Beethovens Spätstil gelten: ausgeprägte Kantabilität, das Ausweiten und Verwischen der klassischen Formsprache, die Betonung der zyklischen Idee durch Verklammerung der Sätze und die Einbeziehung einer Fuge.

Diese nimmt im Finalsatz einen so eigentümlich zwischen Düsternis und Drolligkeit schwankenden Charakter an, dass der Pianist András Schiff sie einmal mit den Worten beschrieb: „Es ist, als versuche ein Verbrecher auf Zehenspitzen über die Bühne zu trippeln.“
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Martin Stadtfeld verzauberte beim 5. Kammerkonzert der Volksbank Rhein-Ruhr die 250 anwesenden Gäste
Zum fünften Mal lud die Genossenschaftsbank am 13. September 2018 zum Kammerkonzert ein. Neben Alexander Hülshoff und Martin Stadtfeld durften die Gäste sich an vier jungen Streichern der Villa Musica erfreuen, denen die Möglichkeit gegeben wurde die Bühne mit zwei Größen der klassischen Musik zu teilen. Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr: „Der hohe Andrang bekräftigt uns, dass die Menschen in unserer Region unser kulturelles Angebot zu schätzen wissen.
Mit dem mehrfachen Echo-Gewinner, Martin Stadtfeld, konnten wir einen herausragenden Künstler für uns gewinnen. Wir sind überzeugt 2020 an diese künstlerische Leistung anzuknüpfen.“ Impressionen und Bilder vom Abend können auf der Homepage der Volksbank Rhein-Ruhr unter www.volksbank-rhein-ruhr.de/kammerkonzert eingesehen werden. Im Jahr 2020 können sich Liebhaber und Fans der Klassik auf das 6. Kammerkonzert der Genossenschaftsbank freuen.

Martin Stadtfeld am Flügel - Foto Lothar Brunner, Volksbank Rhein-Ruhr

 

Romantisches Musical „Die Brücken am Fluss“  

Duisburg, 17. September 2018 - Das Musical „Die Brücken am Fluss“, nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Robert James Waller, ist am Samstag, 27. Oktober, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße zu sehen. Weltberühmt wurde der Roman durch die gleichnamige Verfilmung mit Meryl Streep und Clint Eastwood.  
Das Musical handelt über die ganz große Liebe, die das Leben zweier Menschen für immer verändert. Fotograf Robert Kincaid ist unterwegs, um die überdachten Brücken von Madison County zu fotografieren.
Dabei lernt er die verheiratete Farmersfrau Francesca Johnson kennen, die schon seit vielen Jahren mit ihrem Mann und den beiden fast erwachsenen Kindern in Iowa lebt. Vom ersten Augenblick an besteht zwischen beiden eine besondere Magie. In Francesca weckt Robert längst begraben geglaubte Sehnsüchte und Robert ist von der klugen und leidenschaftlichen Francesca fasziniert. Für beide ist es die große Liebe. Soll Francesca ihr Leben mit Mann und Kindern aufgeben und mit dem unabhängigen Fotografen durch die Welt reisen?  
Für die Musicalversion schrieb Jason Robert Brown eine Musik, die atemberaubend gefühlvolle Melodien mit großen, fast schon opernhaften Momenten verbindet.   Einzelkarten für diese Veranstaltung können ab sofort beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 113, 02065/905-8329 und -8520, der Mayerschen Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Straße 93, 02065/31033 sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 d, 02151/409992 und bei Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 02065/47906, erworben werden.

 

47. Internationale Kinderbuchausstellung  
Die Internationale Kinderbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek Duisburg steht in diesem Jahr unter dem Motto „Alles eine Frage der Technik". Vom 19. bis 24. November 2018 können Kinder im Rahmen vieler verschiedener Lesungen und Werkstätten zahlreiche spannende Geschichten hören und interessante Begegnungen mit Autoren, Schauspielern, Illustratoren und anderen Künstlern erleben. Am 24. November endet die IKiBu wie immer mit einem großen bunten Aktions- und Familientag auf der Kinder- und Jugendetage in der Zentralbibliothek in der Innenstadt.  
Das Programm und seine Schwerpunkte stellen am 24. Septemberum 11 Uhr  in der  Zentralbibliothek im Stadtfenster Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Jutta Flaßhove, Abteilungsleiterin Jens Holthoff, Leiter des Kindergarten- und Schulservice und Koordinator der IKiBu Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr im Rahmen eines Pressegespräches vor.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Hörschädigung
Die öffentliche Führung am Samstag, den 22. September, 15 Uhr, richtet sich speziell an Menschen mit Hörschädigungen. Dabei wird Rainer Miebach in Deutscher Gebärdensprache (DGS) durch die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ führen.  
In Deutscher Gebärdensprache wird Rainer Miebach den Teilnehmern der Führung einen Einblick in die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ geben. Dabei sehen die Besucher die Werke mehrerer Künstlergenerationen, die sich in verschiedener Weise dem Rohstoff Kohle annäherten und ganz unterschiedlich in ihre Kunst integrierten.
In einem der Ausstellungsräume wird darüber hinaus das Balkenwerk eines Stollens imitiert. Schwarze und weiße Balken, die vom Boden auf die Wände übergehen, sorgen bei den Besuchern für subtile Verunsicherung. Die gewohnten Sichtachsen werden konterkariert und neu formuliert. Die scheinbar vertraute Welt gerät ins Wanken.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Alicja Kwade, Kohle (Union), 2008, © Künstlerin und König Galerie, Berlin/London, Foto: Dejan Saric

 

 

- RVR fördert interkulturelles Projekt in Duisburg mit knapp 10.000 Euro
- 1. Philharmonisches Konzert

Essen/Duisburg, 13. September 2018 - Der Regionalverband Ruhr (RVR) unterstützt in diesem Jahr ein weiteres Projekt mit Mitteln aus seinem Förderfonds "Interkultur Ruhr". Der RVR-Ausschuss für Kultur und Sport beschloss in seiner heutigen Sitzung, das Projekt "Jazzpiya-Brückenklang" von Lokal Harmonie e. V., Duisburg mit 9.975 Euro zu unterstützen.
Die Idee ist, die leitenden Musiker der interkulturellen Duisburger Band Jazzpiya, Necati Teyhani und Gürsoy Tanc, und deutsche Künstler mit geflüchteten Musikern aus dem Iran, aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, der Türkei und den kurdischen Regionen zusammenzubringen. Vom 15. September bis zum 30. Dezember sind drei Workshops geplant, in denen temporäre Formationen zusammenfinden sollen. Am Ende jedes Workshops präsentieren sich die Gruppen in einem Konzert im Duisburger Kulturzentrum Lokal Harmonie.
Der Förderfonds Interkultur Ruhr wurde 2016 von RVR und Land NRW eingerichtet, um ein Klima interkultureller Offenheit zu fördern. Knapp 90 Projekte wurden bereits realisiert. Für 2018 stehen 200.000 Euro zur Verfügung. Über Projekte mit einer Fördersumme von mehr als 5.000 Euro entscheidet der RVR-Kulturausschuss. Infos:
www.interkultur.ruhr  idr

 

1. Philharmonisches Konzert mit der jungen niederländischen Cellistin Harriet Krijgh

Delikatesse und virtuoses Drama: Harriet Krijgh interpretiert im 1. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker Saint-Saens’ 1. Cellokonzert Sie besticht durch ihr sensibles Spiel wie durch eine Virtuosität, die niemals auftrumpft. Jetzt wird die junge niederländische Cellistin Harriet Krijgh in der Mercatorhalle auftreten.

Im 1. Philharmonischen Konzert (19. und 20. September, 20 Uhr) interpretiert sie das 1. Cellokonzert von Camille Saint-Saens. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht ihr Landsmann Jan Willem de Vriend, der das Orchester bereits 2010 höchst erfolgreich dirigierte. Krijgh ist längst international unterwegs, feierte etwa im letzten Jahr ihr Debut in der New Yorker Carnegie Hall. Ihre erste CD galt französischer Musik, eine schöne Voraussetzung, um im 1. Cellokonzert a-Moll op.

33 von Saint-Saens die Delikatesse des Menuetts ebenso zu betonen wie die quirlige  Virtuosität, die nicht selten im Dienste des dramatischen Verlaufs steht. Zuvor erklingt Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Sinfonie Nr. 35 D-Dur (Haffner), die in den Ecksätzen Prunk und strahlende Festlichkeit ausdrückt, zudem mit einem graziösen Andante und kraftvollen Menuett punktet. Das Werk ist die konzentrierte Fassung der ursprünglich sechssätzigen 2. Serenade zu Ehren des Salzburger Privatiers Sigmund Haffner, dessen Erhebung in den Adelsstand gefeiert werden sollte.
Am Schluss steht das Werk eines 16Jährigen: die 1. Sinfonie D-Dur von Franz Schubert. Die Musik mag sich im Prinzip noch an den klassischen Vorbildern Haydn und Mozart orientieren, führt aber harmonisch bereits in die Romantik. Und die dramatischen Untertöne besonders im 1. Satz lassen schon Schuberts spätere Meisterschaft erahnen. Das Thema dieses Satzes verweist im Übrigen auf Beethovens „Eroica“-Sinfonie. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: „Die Kunst zu spielen. Spieleabend mit Boris Roskothen im CITY ATELIER“
 Bei der nächsten plastikBAR am Donnerstag, den 20. September 2018 um  19 Uhr, werden Kunst und Spiel auf einzigartige Weise im Lehmbruck Museum zusammengebracht. Ein „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Spielbrett kann das Herz einiger Menschen höher schlagen lassen. Doch was passiert erst, wenn die Spiele darüber hinaus eine skulpturale Schönheit besitzen?
Boris Rostkothen, der Inhaber der traditionsreichen Spielwarenhandlung Rostkothen, hat besonders gestaltete Spiele für diese Ausgabe der plastikBAR ausgewählt. Diese können die Besucher an diesem Abend nach Lust und Laune ausprobieren und entdecken.
Dank Anleitungen, Erklärungen, Tipps und Tricks von Boris Rostkothen sind die Spiele für Jung und Alt geeignet. Die Veranstaltung wird inmitten des neu gestalteten CITY ATELIERS stattfinden, das von vornherein zum Spielen einlädt. Hier verbinden sich Spiel und Kunst aufs Trefflichste.  
Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).   Abbildung zur Veröffentlichung frei  bei Nennung: 

Das CITY ATELIER, Foto: Frank Vinken

 

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite

Museum DKM: Lesung aus 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss mit Barbara Köhler - Sonntag, 16. September, um 16:30 Uhr

 

Zum letzten Mal haben Besucher des Museum DKM am Sonntag, den 16. September, von 12 bis 18 Uhr die Gelegenheit, die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite zu besichtigen. Um 16:30 liest die Duisburger Lyrikerin Barbara Köhler anlässlich der Finissage aus ihrer Publikation 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss. 

 

Im Sommer 2016 zog Köhler im Rahmen der Emscherkunst für zwei Monate in die bewohnbare Skulptur Warten auf den Fluss der Rotterdamer Künstlergruppe Observatorium, um dort auf die seit Jahren nicht mehr vorbeifließende Emscher zu warten. Aus den Eindrücken und Gedanken dieser Zeit ist der Band 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss entstanden.

 

Aufbauend auf dieser Publikation hat Barbara Köhler sich für die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite mit der Sprache der Bergleute und des Bergbaus befasst. Unter dem Titel Lethe | Wasserlösung verknüpft sie diese mit der Terminologie der Langzeitfolgen des Steinkohlenbergbaus. Nachdem sie sich mit der Emscher befasst hat, greift die Peter-Huchel-Preisträgerin Barbara Köhler den mythologischen Fluss Lethe auf, der für den Übergang in die Unterwelt und das damit verbundene Vergessen des vorherigen Lebens steht. Barbara Köhler Foto: Tineke de Lange

Die Duisburger Traditionsbuchhandlung Scheuermann stellt einen Büchertisch auf, an dem Publikationen von Barbara Köhler erworben werden können. 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Lesung ist kostenfrei in Verbindung mit einer Eintrittskarte.

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR 

 

 

Begleitprogramm "Kunst & Kohle" im MKM: Figurentheater CARBON

Am Sonntag, dem 16. September 2018, um 16 Uhr zeigt das MKM Museum Küppersmühle in der aktuellen Wechselausstellung Kunst & Kohle – Hommage an Jannis Kounellis das Figurentheaterstück CARBON. Eine kleine Weltreise der Kohle. Das Dresdener Ensemble CIE. Freaks & Fremde hat das Stück für Erwachsene eigens für die Ausstellung Kunst & Kohle entwickelt.

Mittels verschiedener Projektionen und einer Theatermaschine, wie sie im 19. Jahrhundert üblich war, geht es auf eine Reise vom sächsischen Oelsnitz über das Ruhrgebiet nach Albania in Kolumbien. Porträts, Fantasien, Träume und Wirklichkeiten prallen aufeinander – das Leben mit, von und ohne Bergbau. Begrenztes Platzangebot, Anmeldungen unter T 0203 / 935 554 723 oder buchungen@ruhrkunstmuseen.com.  
Außerdem bietet das MKM am 16. September um 15 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Treffpunkt: Foyer MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.

CARBON -Foto André Wirsig

 

Spelunken-Spektakel

Am Samstag, 15. September 2018 ab 19 Uhr spielen in der Hafenkneipe Zum Hübi zwei lokale Helden der Ruhrorter Szene:

Resistanzen 2

Die Resistanzen 2 sind nicht nur die Local Heroes des Spelunken-Spektakels 2018, sondern sie haben sich in den letzten Jahren den Titel der Ruhrorter Stadtteilband ganz ehrlich in diversen Auftritten vor Ort verdient. Und wenn eine Band zum Spelunken-Spektakel passt, dann sind es die Resistanzen 2. Sie stehen für Spelunkenpolka auf knarrenden Holzdielen und „Umpa“-Songs vom wilden Mann, wie sie sonst nur in verruchten tschechischen Hospodkas zu finden sind.

 

Schwarz 2

Nein, hier geht es nicht um die Pokémon Schwarze Edition 2, sondern um „Schwarz 2“, unsere zweite Local Heroes Band 2018. Wer regelmäßig die Hfn-Jam beim Hübi besucht oder sich beim letzen Hafenfest auf dem Neumarkt aufgehalten hat, kennt unsere lokalen Punk-Barden und wird sich wieder gerne von ihnen verzaubern lassen.

 

Der Eintritt ist, wie immer bei den Spelunken-Spektakeln im Kreativquartier Ruhrort frei. Der herum gereichte Hut lädt alle ein, nach Vermögen für die Musiker zu spenden.

 

Spelunken-Spektakel-Foto von von Peter Jacques

Rsistanzen 2 / Schwarz 2

Samstag, 15.9.2018, 19 Uhr

Zum Hübi, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse

 

 

 

 

- Toccata 1: Léon Berbens Orgelkonzert auf der Eule-Orgel
- Moers: Jazz-Matinee auf Schacht IV mit den „Spaceboys“

Toccata 1: Léon Berbens Orgelkonzert auf der Eule-Orgel

Duisburg, 09. September 2018 - Toccata 1: Léon Berben gestaltet Orgelkonzert mit berühmten Werken von Johann Sebastian Bach und Choralvorspielen von Johannes Brahms Majestätische Strenge, improvisatorische Freiheit und rhythmischer Drive: Was Johann Sebastian Bach in seiner berühmten Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 mühelos zusammenbringt, setzt die Orgel als „Königin der Instrumente“ so genial wie klanggewaltig in Szene.

Das Stück gilt als frühes Meisterwerk des vermutlich 20-jährigen Komponisten, das jedoch nur durch Abschriften seiner Schüler überliefert ist. Weil kein Autograph existiert, gilt Bachs Autorenschaft nicht als gesichert. Léon Berben, weithin anerkannt für die faszinierende Sogkraft seines Spiels und sein schier enzyklopädisches musikhistorisches Wissen, eröffnet mit diesem Werk die beliebte Orgelreihe Toccata in der Philharmonie Mercatorhalle.

Am Samstag, 15. September 2018 (16 Uhr) spielt der Niederländer auf der Eule-Orgel weitere Meistwerke von Bach: Zum Beispiel die Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 528 und ein Ricercar aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079. Von Johannes Brahms, einem großen Bach-Bewunderer, erklingen im weiteren Verlauf des Abends vier Choralvorspiele, darunter „O Welt, ich muss dich lassen“ op. 122/3 und „Schmücke dich, o liebe Seele“ op. 122/5.  Foto Léon Berben (Copyright: Lutz Voigtlaender)

Den Schlusspunkt setzt Berben mit einem Choralvorspiel des Bach-Schülers Johann Gottfried Müthel. Léon Berben ist Titular-Organist an St. Andreas in Ostönnen (Soest), wo ihm mit einem Instrument aus dem Jahr 1430 eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt zur Verfügung steht. Er war Cembalist im Barockensemble Musica Antiqua Köln und ist als Solist regelmäßig auf den großen Konzert- und Festspielpodien zu erleben. Viele seiner CD-Einspielungen wurden mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Moers: Jazz-Matinee auf Schacht IV mit den „Spaceboys“ Jan Lammert, Nils Lammert und Max Weißmann
Die traditionelle, herbstliche Jazz-Matinee in der Fördermaschinenhalle auf Schacht IV wird am 23. September 2018 von den beiden Brüdern Jan und Nils Lammert und Max Weißmann, den „Spaceboys“ bestritten. Seit vier Jahren treffen sich die drei Moerser-Jazz-Musiker regelmäßig zum gemeinsamen musikalischen Improvisieren und Experimentieren. Die Instrumentierung und Besetzung wird dabei ständig gewechselt. Mittlerweile ist ein abwechslungsreiches Repertoire entstanden, welches das Trio erstmals in einer Premiere in Moers auf Schacht IV, Zechenstraße 50 am Sonntag, den 23. September 2018 um 11:30 Uhr in einer Veranstaltung des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins e.V. vorstellen will.

Den Zuhörer erwartet eine Mischung aus akustischen und synthetischen Instrumenten, eine Kombination, die zum Ort der Darbietung, der Maschinenhalle, hervorragend passt.
Jan Lammert ist im Rahmen der Jazz-Matinee auf Schacht IV bereits eine bekannte Größe. Er wirkte schon bei der letzten Jazz-Matinee mit Tim Isfort und Dennis Renken mit. Musikalische Praxis sammelte er durch die Mitwirkung in verschiedenen Bands und Projekten, unter anderem bei Slik Tiger, Derendorfer Salonorchester oder Soul United. Im Juli 2017 absolvierte er seine instrumentale Abschlussprüfung im Hauptfach „Jazz-Piano“ an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Sein Bruder Nils Lammert studiert an der Folkwang Universität der Künste in Essen Jazz-Trompete, wird aber auch mit seiner E-Gitarre in herkömmlicher und verfremdeter Klangfarbe zu hören sein.
Max Weißmann, aufgewachsen mit und geprägt durch die Musik von Kraftwerk und Stockhausen, ist ursprünglich E-Bass Gitarrist, hat aber zunehmend Experimentierfreude an Software Synthesizern und VST Plugins entdeckt und musikalisch umgesetzt. So werden beim Konzert verschiedenste Sequenzen und selbstprogrammierte Effekte erklingen.
Dem gegenüber wird Jan Lammert wieder, wie bei der letzten Jazz-Matinee, analoge Synthesizer bedienen und diesmal auch sein „Fender Rhodes“ einsetzen.

Der Name „Spaceboys“ ist bei dem Trio Programm:
Die vom Jazz-Trio dargebotene Mischung aus improvisierter und komponierter Musik wird dem Zuhörer mit seinen flächigen Klangteppichen einen Einblick in große Dimensionen geben, die man unverkennbar mit dem Weltall assoziieren kann. Durch die Live-Surround-Beschallung werden diese Dimensionen noch deutlicher spürbar. Der Zuhörer wird sich im Zentrum von abgefahrenen Sounds und entspannten Melodien wiederfinden. Das Maschinengebäude des Schacht IV hilft durch seinen langen Nachhall dabei, in akustische Sphären eintauchen zu können.
Über viele Jahre hatte Siegmund Ehrmann die herbstliche Jazz-Matinee im Fördermaschinengebäude im Format „KulTour mit Siggi“ veranstaltet. Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein setzt diese Tradition als Veranstalter jetzt fort. Der Eintritt zur Matinee ist frei.


„Spaceboys“ Nils Lammert, Jan Lammert, Max Weißmann (v.l.n.r.)

 

 

 

 

- Dauerausstellung zur Stadtgeschichte  
- Lehmbruck Museum: Jahreskarte und Gutschein
- Kostenloser Handlettering-Workshop im LehmbruckMuseum  

Dauerausstellung zur Stadtgeschichte  
Duisburg, 07. September 2018 - Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 bietet am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr eine Führung mit Thorsten Fischer durch die Dauerausstellung des Museums an. Dabei entdecken Besucherinnen und 15.000 Jahre Stadtgeschichte von den ersten Siedlungsspuren bis zum Wirtschaftswunder. Treffpunkt ist im Foyer des Museums. Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung kosten 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.  

„Die alte Stadt“, Ausstellungsraum des KSM

 

 

Lehmbruck Museum: Jahreskarte und Gutschein des Lehmbruck Museums in neuem Design
Die Besucher und Freunde des Lehmbruck Museums können sich über neu gestaltete Jahreskarten und Gutscheinkarten freuen. Die Jahreskarte des Lehmbruck Museums präsentiert sich als praktische Plastikkarte im Checkkartenformat. Die Vorderseite ziert die berühmteste Skulptur des Hauses, die „Kniende“ von Wilhelm Lehmbruck.  
Die Jahreskarte ist für 35 EUR erhältlich, die ermäßigte Jahreskarte für 20 EUR. Ermäßigung erhalten dabei gebuchte Gruppen, Selbstführer/innen an 20 Personen, Menschen mit Behinderung (ab 70%), Schüler/innen und Student/innen und Menschen mit Sozialhilfebezug. Die Karte ermöglicht es den Inhabern, das ganze Jahr die Ausstellungen des Lehmbruck Museums kostenfrei zu besuchen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Dauer- oder Sonderausstellung gemacht.  

Der neue Geschenkgutschein eignet sich hervorragend als Geschenk für Museumsliebhaber und bietet sowohl eine praktische als auch schöne Möglichkeit, Artikel wie Ausstellungskataloge im Museumsshop zu erwerben. Natürlich lässt sich auch der Museumseintritt mit dem Geschenkgutschein bezahlen.  
Auch der Freundeskreis des Museums darf sich über eine neugestaltete Mitgliedskarte freuen. Die Mitglieder des Freundeskreises können an Premieren und Exkursionen teilnehmen, und tragen aktiv zu den verschiedenen Projekten des Museums bei, wie zum Beispiel an Kunstankäufen.  

Jahreskarte und Gutschein - Foto: Johanna Gebhardt

Kostenloser Handlettering-Workshop im LehmbruckMuseum  
Handlettering ist im Moment ein Riesentrend, den die Designerinnen Anika Schneider und Maia Kesseler von emma&maille in ihrem Kulturrucksack-Workshop am 22. September, 6. Oktober und 20. Oktober, jeweils von 13 bis 17 Uhr im LehmbruckMuseum auf der Düsseldorfer Straße 51 in der Innenstadt aufgreifen.  
In einer lockeren Atmosphäre lernen 10- bis 14-Jährige Jugendliche neue, moderne Herangehensweisen kennen, um mit kreativen Techniken, Sprache und Schrift zu experimentieren.
Am Schluss werden Postkarten gestaltet, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstverständlich mitnehmen und verschenken können. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Anmeldung per E-Mail an info@emmamaille.de gebeten.

 

Improvisationstheater IG Heimspiel 16 in der VHS  
Das Improvisationstheater IG Heimspiel 16 kehrt am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr in der VHS, Steinsche Gasse 26, zu den Wurzeln ihrer Theaterkarrieren zurück. Kennengelernt haben sie sich im Kurs Improvisationstheater in der VHS Duisburg vor zwei Jahren.
Seit 2016 spielen sie zusammen in einer zu diesem Zweck gegründeten Gruppe, nachdem sie einige Zeit abwechselnd in ihren Wohnzimmern für sich und andere gespielt haben. So entstand auch der Name IG Heimspiel 16. Diesmal sollen im Stadtfenster spontan Szenen entstehen, die es so noch nie gegeben hat und nie wieder so geben wird. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 10 € (mit VHS-Karte 5 €).

 

- Platzhirsch 2018
- Let´s do it“ – Klassik in der Galerie der Stadtteilbibliothek Rheinhausen 

Platzhirsch 2018: Die Winterausgabe am 23. und 24. November mit spannenden Acts
Duisburg, 04. September 2018 - So manch einer hat das Platzhirsch Festival in Duisburg im Spätsommer vermisst. Aus verschiedenen Gründen musste das Festival 2018 einmalig in den späten Herbst verlegt werden: am 23. und 24. November röhrt der Hirsch in den vertrauten, aber auch etlichen neuen Locations. Das Planungsteam erlaubt uns einen kleinen Einblick ins Programm.

NoWave-Ikone Lydia Lunch, in den 90ern zu einer der zehn einflussreichsten Pop-Künstler weltweit ernannt, bringt das Grammatikoff zum Beben. Da kann der schräge Hamburger Songwriter Bernd Begemann nur mit Ironie und ätzendem Sarkasmus parieren. Die Britin Abi Wade bringt sensible Songs, sich selbst auf dem Cello begleitend, zu Gehör. Das tut Mr. Marcaille aus Belgien auch, allerdings mit einer Brachialität, die manche Metal-Band an die Wand drückt!

„Wir haben dieses Jahr viele Frauen“, stellt Teammitglied René Schwenk fest. Rome in reverse ist ein Beispiel, elektronische Musik aus Dänemark. Auch das im letzten Jahr schmerzlich vermisste Blockflötenorchester passt dazu: die jungen Damen zwischen 14 und 24 haben schon mehrfach das Publikum entzückt. Die Jugendlichen des Jungen Ensemble Ruhr hingegen meditieren über Schuberts Winterreise.
Wie immer zeigt der Platzhirsch aber noch viel mehr: bildende Kunst, Literatur, Theater, Kinderprogramm, Film....
Als spartenübergreifendes Projekt, was nur hier zu erleben ist, sei Troll, der neue Roman des slowakischen Autors Michal Hvorecky genannt: an Stelle einer Lesung präsentiert Hvorecky sein Werk exklusiv als spannendes Live-Hörspiel.
Gewohnt günstig sind die Karten: eine Festivalkarte für beide Tage und alle Locations kostet gerade 20.- (Abendkasse 25.-). Und damit unterstützt man ein Stück gewachsener Duisburger Kultur!
 

 

uvm...

 

 

„Let´s do it“ – Klassik in der Galerie der Stadtteilbibliothek Rheinhausen  
Im Rahmen der Galeriekonzerte nimmt das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker am Mittwoch, 10. Oktober, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Galerie der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 mit auf eine musikalische Reise von Wien nach New Orleans. „Let´s do it“ ist die Aufforderung zum mitschwingen, mitschwelgen und mitschmunzeln.

Das Mercator-Ensemble hat sich dieses lebenslustige Stück zum Programm und zum Titel seiner ersten CD gemacht. Das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker ist eine feste Größe in der westdeutschen Kammermusik- und Konzertlandschaft. Der einzigartig orchestrale Klang des vierköpfigen Streich-Ensembles, hervorgerufen durch die Besetzung mir einem Kontrabass statt eines Cellos, entspricht dem der klassischen Wiener Serenadenquartette – den „Partybands“ des 18. Jahrhunderts. Der goldene „Wiener Klang“ ist auch die Spezialität der vier Musiker, die überall zuhause sind. Klassische Akzente schwingen mühelos hinüber zu südamerikanischen Klängen, der Dreivierteltakt von Johann Strauß streift – nicht ohne ein Augenzwinkern  - die funkelnden Klassiker des Amerikaners Cole Porter.
Es gibt Stücke, die nicht altern. Und so ergänzt das Ensemble sein Programm mit viel Witz und Charme durch bemerkenswerte Anekdoten zu den Komponisten und Ihren Werken. Das Mercator-Ensemble schafft es auf einzigartige Weise, Klassig mit Jazz, Kaffeehaus mit Blues-Bar und Walzer mit Tango zu verbinden. Das Signatur-Programm des Duisburger Streichquartetts zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, in der elegant- und  kaum merklich – Brücken über Jahrhunderte, Kontinente und Musikgenres geschlagen werden.  
Karten zum Preis von zehn Euro sind ab sofort im Vorverkauf in der Bezirksbibliothek Rheinhausen sowie für zwölf Euro an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter sind die Stadtbibliothek Rheinhausen, der Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens Rumeln-Kaldenhausens e.V. und das Kulturbüro der Stadt Duisburg.  

- Serenadenkonzert in Ruhrort mit dem studio-orchester duisburg
- KOnzertMEDitation bei KROHNE Messtechnik

Serenadenkonzert in Ruhrort mit dem studio-orchester duisburg

Duisburg, 04. September 2018 - Die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden, sind fast schon Tradition. Am 9. September wird um 18 Uhr an der Dr. Hammacher Straße 6 mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.

 

Das Ensemble hat diesmal das Werk eines „Youngsters“ im Gepäck – zumindest war Felix Mendelssohn-Bartholdy erst 15 Jahre alt, als er seine erste Sinfonie schrieb. 

Bei aller Anlehnung an klassische Vorbilder hört man schon deutlich seine musikalische Handschrift heraus. Das zweite Stück des Abends ist das erste und einzige Violinkonzert von Beethoven – lyrisch und majestätisch und vor allem in der musikalischen Gestaltung eine Herausforderung für jeden Solisten.

 

Den Solopart wird der Geiger Wilhelm Baberkoff übernehmen. Er studierte Violine und Komposition und arbeitet als Dozent, freischaffender Musiker und Komponist. „Ich bin mit dem studio-orchester seit meiner Jugend eng verbunden und freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte“, so Wilhelm Baberkoff.

 

Da Thomas Jung, der bisherige Leiter des studio-orchesters, kurzfristig ans Royal Opera House in London berufen wurde, wird die junge argentinische Dirigentin Cecilia Castagneto das Konzert leiten. Sie schloss 2012 ihr Studium mit Auszeichnung ab und war von Juni 2013 bis Dezember 2017 bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

 

In der Pause besteht wieder die Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Homberg, Ruhrort, Baerl am Bismarckplatz in Duisburg-Homberg und an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt ab 17 Uhr.

KOnzertMEDitation bei KROHNE Messtechnik

„Konzertmeditation“: Der Pianist Michael Gees und der Obertonsänger Lothar Berger sorgen mit Improvisationen für ein kontemplatives Musikerlebnis Zwei Musiker ohne Noten, ohne Partitur, ohne Spielanleitung. Ganz auf ihren Auftritt, auf den Moment konzentriert, finden sie aus der Stille allmählich zu Interaktion: zu einem improvisierten Zusammenspiel, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt.
Denn auch der Raum und das Spannungsverhältnis zum Publikum fließen in die Improvisationskunst der Musiker ein. Der Pianist Michael Gees und der Obertonsänger und Gongspieler Lothar Berger gehen dieses Wagnis in einer Konzertmeditation mit dem Titel „KOMED Extempores“ ein.
Zu erleben ist dieser Abend am Mi. 12. September 2018 (19.30 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5.

Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant. Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus. Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit. Lothar Berger, 1953 in Köln geboren, befasste sich zunächst mit klassischer und Folkmusik, bevor er in den frühen 90er Jahren über den Bonner Künstler Udo Claaßen seine Liebe zum Obertongesang entdeckte.
Inzwischen leitet er mehrere Obertonensembles, widmet sich zudem der Arbeit mit asiatischen Rhythmusinstrumenten. Berger gilt als einer der renommiertesten Lehrer seines Fachs. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

- Freitagsführung im Museum DKM
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Lehmbruck Museum: „Nicht von dieser Welt? Skulptur des Surrealismus

Duisburg, 03. September 2018 - Die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden, sind fast schon Tradition. Am 9. September wird um 18 Uhr an der Dr. Hammacher Straße 6 mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.

 

Das Ensemble hat diesmal das Werk eines „Youngsters“ im Gepäck – zumindest war Felix Mendelssohn-Bartholdy erst 15 Jahre alt, als er seine erste Sinfonie schrieb. 

Bei aller Anlehnung an klassische Vorbilder hört man schon deutlich seine musikalische Handschrift heraus. Das zweite Stück des Abends ist das erste und einzige Violinkonzert von Beethoven – lyrisch und majestätisch und vor allem in der musikalischen Gestaltung eine Herausforderung für jeden Solisten.

 

Den Solopart wird der Geiger Wilhelm Baberkoff übernehmen. Er studierte Violine und Komposition und arbeitet als Dozent, freischaffender Musiker und Komponist. „Ich bin mit dem studio-orchester seit meiner Jugend eng verbunden und freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte“, so Wilhelm Baberkoff.

 

Da Thomas Jung, der bisherige Leiter des studio-orchesters, kurzfristig ans Royal Opera House in London berufen wurde, wird die junge argentinische Dirigentin Cecilia Castagneto das Konzert leiten. Sie schloss 2012 ihr Studium mit Auszeichnung ab und war von Juni 2013 bis Dezember 2017 bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

 

In der Pause besteht wieder die Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Homberg, Ruhrort, Baerl am Bismarckplatz in Duisburg-Homberg und an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt ab 17 Uhr.


Freitagsführung im Museum DKM
Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 07. September von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein.  Zum letzten Mal haben Besucher des Museum DKM Gelegenheit, an einem öffentlichen Rundgang durch die Sonderausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite teilzunehmen.  
Die Gruppenpräsentation befasst sich mit der Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute. Jenseits von Zahlen und bekannten Klischees stellen die disparat fotografischen, installativen und skulpturalen Arbeiten heraus, wie sich die Prägung des Ruhrgebiets als von der Bergbauindustrie geprägte Region bis heute niederschlägt.  
Die Führung stellt außerdem ausgewählte Werke der Dauerausstellung vor, die das Themengebiet der Prägung des Ruhrgebiets durch den Steinkohleabbau aufgreifen, wie die Fotografien industrieller Landschaften von Albert Renger-Patzsch sowie die "Anonymen Skulpturen" von Bernd und Hilla Becher.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Kunst & Kohle - Die schwarze Seite Ausstellungsansicht Museum DKM, Duisburg Claudia Terstappen, Glück auf, 1991 / 2018

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Nicht von dieser Welt? Skulptur des Surrealismus
„Nicht von dieser Welt?“ – fragt sich Kunsthistoriker Jörg Mascherrek bei seiner Führung zur Skulptur des Surrealismus am Freitag, den 7. September, 15 Uhr, wenn es im Lehmbruck Museum wieder heißt „Pay what you want!“ und die Besucher ihren Eintritt selbst festlegen. Mit Skulpturen von René Magritte, Salvador Dali und Max Ernst besitzt das Lehmbruck Museum herausragende Arbeiten des Surrealismus.
Die Arbeiten spielen mit dem Unbewussten, Traumhaften und Absurden. Sie gehen zurück auf eine geistige Bewegung, die sich in den 1920er Jahren herauskristallisierte und eine Abkehr von althergebrachten Normen vorsieht. So sind Arbeiten entstanden, die sich in Gestalt und Aussage klar von früheren Skulpturen unterscheiden. Bei der Führung durch die Sammlung erfahren die Besucher mehr über Werke aus einer der spannendsten Strömungen moderner Kunstgeschichte. Teilnahme: Pay What You Want! – Sie legen Ihren Eintritt selbst fest.

Max Ernst, Objet mobile recommandé aux familes / Mobiles Objekt, den Familien empfohlen, 1936, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Bernd Kirtz