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Mercator Matinéen 2019   - Platzhirsch-Festival 2019


- Sparda-Tag – ein Sommerfest im Lehmbruck Museum
- Kostenlose Sonntags-Führung im MKM

Duisburg, 22. August 2019 - Zum krönenden Abschluss der Ferienzeit lädt das Lehmbruck Museum gemeinsam mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West am 25. August zum Sparda-Tag ein – ein Sommerfest für Groß und Klein. Auf dem Skulpturenhof des Museums, inmitten des neu gestalteten Kant Parks, warten zahlreiche Aktionen, Angebote und Food Trucks auf unsere Besucher*innen.

Bei Snacks und kühlen Getränken können sie sich in verschiedenen Workshops künstlerisch betätigen, sich umstylen lassen, an Familienführungen teilnehmen oder sich die Präsentation der Kunstwerke aus den Ferienworkshops ansehen. Als besonderes Highlight wird die amerikanische Künstlerin Heather Hansen im Atrium des Lehmbruck-Flügels ihre „Body Movement“-Workshops anbieten, bei denen mit tänzerischen Bewegungen großformatige Zeichnungen entstehen.
Am Ende des Festes spielt die Duisburger Rock- Coverband Moonroxx ein Konzert auf dem Skulpturenhof.

Programm 11.00 bis 18.00 Uhr:
Freier Eintritt in das Lehmbruck Museum 12.00 bis 17.00 Uhr auf dem Skulpturenhof.
Workshops: In offenen Workshops können die Besucher*innen des Sommerfests eigene Kunstwerke erschaffen. Zusammen mit den Künstlerinnen Silvia Dierkes und Bettina Kohrs gestalten sie Piktogramme à la Julian Opie oder kunstvolle Hüte. Bei einem sommerlichen Windhauch besteht zudem die Möglichkeit, sich in einem Open Air- Friseursalon kunstvoll umstylen zu lassen.
12.00 / 14.00 / 16.00 Uhr im Museum:
Familienführungen. Das Kunstvermittler*innen-Team des Lehmbruck Museums lädt dazu ein, die Meisterwerke der Sammlung und auch die aktuellen Ausstellungen zu erleben. Familien haben hier die Gelegenheit, die farbenfrohen Skulpturen des britischen Künstlers Julian Opie aus nächster Nähe anzusehen. Zudem bietet sich eine der letzten Gelegenheiten, die große Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Rahmen einer Führung zu besuchen. Der Startpunkt ist jeweils in der großen Glashalle.

12.30 / 14.00 / 16.00 Uhr im Atrium des Lehmbruck-Flügels: Body Movement: Special Guest des diesjährigen Sommerfestes ist die amerikanische Performancekünstlerin Heather Hansen. In ihren Werken nutzt sie ihren Körper, um mit tänzerischen Bewegungen großformatige Zeichnungen auf Papier zu bringen. So entstehen ganz außergewöhnliche und faszinierende Muster.
Auf dem Sommerfest leitet die Künstlerin drei Workshops für Erwachsene und Kinder an, bei denen es auf die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ankommt. Die Teilnehmer*innen werden sich gegenüber sitzen und beidhändig zeichnen. Fast wie beim Partnertanzen entstehen so kollektive Zeichnungen, die sowohl kraftvoll als auch schön anzusehen sind.

15.00 Uhr im Lehmbruck-Flügel:
Begrüßung, Präsentation und Cajon-Konzert: Kulturdezernent Thomas Krützberg und Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla begrüßen offiziell die Gäste des Sommerfests. Zudem findet eine Präsentation der Kunstwerke der Kids aus den Ferienworkshops statt. Im Anschluss daran gibt es im Lehmbruck-Flügel ein Konzert mit selbstgebauten Cajons.

15.00 bis 18.00 Uhr auf dem Skulpturenhof:
Food Trucks sorgen auf dem Skulpturenhof für das leibliche Wohl der Gäste. 17.00 bis 18.00 Uhr auf dem Skulpturenhof: Konzert der Band Moonroxx: Zum stimmungsvollen Ende des Sommerfests heizt die Duisburger Band „Moonroxx“ bei einem Konzert mit bekannten Rockklassikern von Lynyrd Skynyrd, ZZ Top oder The Doors der Menge noch einmal so richtig ein. Daneben spielen die fünf Musiker auch eigene Kompositionen.

DIE STIFTUNG KUNST, KULTUR UND SOZIALES DER SPARDA-BANK WEST
Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West fördert in diesem Jahr die zweite Präsentation in der Reihe „Sculpture 21st“ im Lehmbruck Museum in Duisburg. „Im Rahmen dieser Förderung laden wir zum Sparda-Tag ein. Ziel ist es, bei freiem Eintritt und einem abwechslungsreichen Programm für Klein und Groß, Kunst für alle zugänglich zu machen“, sagt Ursula Wißborn, Vorstand der Stiftung der Sparda-Bank West.
Unter dem Motto #15JahreEngagiert feiert die Sparda-Stiftung in diesem Jahr ihr Jubiläum. Im Kunstbereich fördert die Stiftung im Jahr 2019 insgesamt 14 Museen in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hagen, Iserlohn, Köln, Krefeld und Witten. Jahres-Highlights im Kulturbereich sind der Sparda Jazz Award der Düsseldorfer Jazz Rally und der „future sounds- Wettbewerb“ der Leverkusener Jazztage. Ferner gibt es als Benefizkonzert zwei Sparda- Musiknächte in Essen und Wuppertal.
Auch die musikalische Bildungsarbeit wird im Rahmen des Sparda-Musiknetzwerks in diesem Jahr fortgesetzt. Im sozialen Bereich begleitet die Sparda-Stiftung wieder viele Projekte wie zum Beispiel: „Echt Klasse!“, ein Projekt zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern in Kooperation mit der Stiftung Hänsel + Gretel und das Mitmach-Hörspiel „Der Kinderfresser“ an Grundschulen in NRW.

Seit Gründung der Stiftung im Jahr 2004 wurden mehr als 450 Projekte mit über 16 Millionen Euro unterstützt. Mehr über die verschiedenen Projekte und die Werte der Sparda-Stiftung unter www.stiftung-sparda-west.de oder bei Facebook unter
www.facebook.com/stiftung.sparda.west


Kostenlose Sonntags-Führung im MKM
Am Sonntag, 25. August 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten.


 Platzhirsch-Festival 2019

Vom 30. August bis 1. September 2019 findet das siebte Platzhirsch-Festival der Artenvielfalt in Duisburg rund um den Dellplatz statt.

Duisburg, August 2019 - Nach den Sommerferien ist es wieder so weit: zum siebten Mal läuft der Platzhirsch durchs Duisburger Stadtrevier. Das Szenefestival zeigt wieder eine breite Mischung unterschiedlicher Musikstile, spartenübergreifender Projekte, bildender Kunst und Kinderprogramm. Die Duisburger City zwischen Dellplatz und Innenhafen wird vom 30.8. bis 1.9. zur großen Bühne. Das Herz des Festivals ist und bleibt der Außenbereich auf dem Dellplatz - 2019 mit ganz neuem Konzept.
„Hier kommen zwei Gruppierungen zusammen, die Musikfans und die, die Leute treffen wollen.“, sagt Sebastian Schwenk. „Beiden wollen wir mehr Raum geben.“ In diesem Jahr wird es zum ersten Mal zwei Bühnen auf dem Platz geben. Dazu kommen wieder etliche Stände für fair produzierte Waren und Kulinaria.
Bereits jetzt zeichnet sich wieder ein beachtliches Programm mit großem stilistischem Reichtum ab, ganz im Sinne des Festivalteams.
„Wir wollen nicht vorgefertigte Erwartungen erfüllen, sondern überraschen und Lust auf Entdeckungen machen.“, so Oliver Ludley. Die Spannbreite geht von Rockigem wie der belgischen Band Brutus (Foto) und Decibelles aus Frankreich, melodiösem Post-Punk der Deutsch-Briten The Underground Youth, Jazzigem wie Jan Klares RoKet und Furiopolis bis zum avantgardistischen Lautespieler Jan van Wissem. Darüber hinaus feiert die Noiserock-Band Mutter aus Berlin nach über 18 Jahren ihre lang ersehnte Rückkehr auf eine Duisburger Bühne.

Mit dabei ist auch wieder das Junge Ensemble Ruhr. Dessen Projekte werden zum Pool unterschiedlichster Künstler aus verschiedenen Kulturen und zum Fanal für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander. Ein Brücke zwischen den über 50 musikalischen Programmpunkten und dem Kunstbereich schlagen neben dem Tanz-Schlagzeug-Duo Ying Yun Chen & Simon Camatta und einer musikalischen Krimi-Lesung von Ulrich Land & Florian Walter, das neunköpfige Schauspiel-Trickfilm-Freejazz-Tanztheater Oper, Skepsis & Gleisbau (Foto) mit ihrem neuen Stück [… alles gut …].
Den Kunst-Kern des Festivals bilden in diesem Jahr drei sehr unterschiedliche Ausstellungen, dazu eine Präsentation überraschender Fotos, die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mitte unter dem Arbeitstitel "School Life" während eines Projektes gelungen sind. Ein weiteres Kunst- Umweltprojekt ist gerade in der Mache - in Zusammenarbeit mit "Fridays for Future". Das OINK! (kleinstes Autokino der Welt) hat auf dem Festival bereits Kult-Status und zeigt Kurzfilme aus Kunst- und Filmhochschulen. Und ein Poetomat spielt auf Knopfdruck kurze Texte verschiedener Autor*Innen ab - für alle, die Poesie, Wortspiele, Gedankensplitter und Ungereimtheiten lieben. Auch die Lesebühne ist wieder da - mit Werken des literarischen Nachwuchses.

Für die jüngeren Besucher und Familien bietet das Kitz!Kinderprogramm eine bunte Mischung aus Theater und Spiel- und Spaß-Angeboten auf dem Platz sowie besondere Familienkonzerte. So treten beispielsweise Kater Kati den Beweis an, dass Kindermusik nicht klingen muss, wie Kindermusik häufig klingt und The Mundorgel Project mit Daniel Brandl und Tommy Finke spielen erstmals auf dem
Platzhirsch ein spezielles Familien-Konzert mit Liedern aus dem Kult-Liederbuch.
Fester Bestandteil des Festivals ist auch in diesem Jahr für alle Kleinen und Großen die Lust und Appetit haben der Harrymob am Sonntagvormittag - das große Mitbringfrühstückspicknick auf dem Dellplatz.

Erfreuliche Resonanz fand im letzten Jahr die Einbeziehung verschiedener Spielstätten im Innenhafen. Das Platzhirschteam freut sich, auch in diesem Jahr wieder spannende Projekte im Museum Küppersmühle und dem Kindermuseum Explorado zeigen zu können. Um die örtliche Distanz ein wenig zu überbrücken, fährt auch in diesem Jahr wieder ein Shuttle-Bus zwischen Innenstadt und Innenhafen.
Alles in allem erwartet die Duisburger zum 7. Mal ein spannendes, buntes und wie immer frisches Programm – und das wie in den sechs Jahren zuvor zu konkurrenzlos günstigen Preisen. Ein Festivalticket für alle drei Tage kostet gerade mal 33 Euro (ermäßigt 25 Euro), das Tagesticket bekommt man bereits für 15 Euro (ermäßigt 12€)! Auch wenn die Festivalgäste nicht alles sehen können - oder wollen: Mit dem Kauf eines Tickets unterstützen sie ein wichtiges Stück urbaner Duisburger Kultur! Und Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Team & Volunteers: Ehrenamtliche Organisation
Wie in den sechs Jahren zuvor wird das Platzhirsch-Festval auch in diesem Jahr komplett ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Ein kleines Team erarbeitet das Jahr über neue Konzepte und Ideen aus, rekrutert Spielorte und Sponsoren und stellt das sehr umfangreiche Programm von über 100 Veranstaltungen an gut 20 Spielorten zusammen.
„Duisburg braucht kreatve Vielfalt - das Platzhirsch Festval braucht Unterstützung! Wir sind immer wieder auf der Suche nach Menschen, die von unserer Idee ebenfalls überzeugt sind, die den Wahnsinn mit uns mitmachen und mit anpacken wollen“ meint René Schwenk vom Organisatonsteam. Ohne die nahezu 100 Volunteers, die an den drei Tagen bei der Durchführung des Mammutprojekts mithelfen, wäre das Platzhirsch Festval nicht möglich. Ob Bier- oder Bratwurstverkauf, ob Einlasskontrolle oder kochen für die KünstlerInnen: es gibt immer jede Menge zu tun. Die Organisatoren rufen zum Mitmachen auf: „Das macht Spaß, man ist Teil eines tollen Teams und hilf dem Festval zu überleben.“ Jeder kann mitmachen und ist willkommen, ein gewachsenes Stück Duisburger Kultur zu unterstützen.
Unterstützung. Email: kontakt@platzhirsch-duisburg.de

- Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Papiertheater präsentiert das Stück „Titan“ 
- Spaziergang zwischen Innenhafen und Burgplatz    

Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 20. August 2019 - Im Rahmen der Reihe „Mitreden“ unterhält sich Elisa Tinnappel am Samstag, den 24. August, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum mit allen Teilnehmenden des Sprachcafés über Lieblingssongs und Songtexte.  Bei der kommenden Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Mitreden“ steht die Lieblingsmusik der einzelnen Teilnehmer*innen im Mittelpunkt. Bei der Gesprächsrunde soll über Lieblingssongs und Songtexte gesprochen werden. 
Bei einer Unterhaltung mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Regionen gelangt man so sicherlich zu interessanten Einblicken in andere Kulturen, deren Musik und vor allem den Musikgeschmack.  
In der Reihe „Mitreden“ kommen Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Bei der Unterhaltung können Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und Deutschkenntnisse verbessert werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

 „Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Elisa Tinnappel

Papiertheater präsentiert das Stück „Titan“ 

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 25. August, um 14 Uhr zum Papiertheaterstück „Titan“ an den Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. 

Wir befinden uns im Jahre 2359. Interplanetare Urlaubsreisen liegen voll im Trend.

Pauschalurlauber haben mittlerweile auch den letzten Winkel des Sonnensystems erkundet. Da gibt es keine Überraschungen mehr. Oder etwa doch? 

Martin und Sieglinde Haase, die seit 20 Jahren mit ihrem Herzblut-Hobby des Papier-Theaterspielens unterwegs sind, nehmen ihr Publikum mit auf eine unterhaltsame Phantasie-Reise. Ein haarsträubendes Science-Fiction-Abenteuer mit Raumschiffen, Aliens und Schwarzen Löchern – und mittendrin eine Familie, die eigentlich doch nur Urlaub machen wollte. 

Eintritt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Um vorherige telefonische Anmeldung unter (0203) 283 2640 wird gebeten.


Papiertheaterstück „Titan“


Spaziergang zwischen Innenhafen und Burgplatz  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 25. August, zu einem Spaziergang durch das alte Duisburg ein. Um 15 Uhr stehen „Mercators Nachbarn“ bei einer spannenden Zeitreise als fachkundige Begleitung zur Verfügung. An acht historischen Orten können die Teilnehmer interessante Geschichten erfahren. Treffpunkt für den Spaziergang ist der Eingang des Kultur- und Stadthistorischen Museums auf dem Johannes-Corputius-Platz 1 im Innehafen.  
So wird Jonas Krüning am Bronzemodell des alten Duisburg erklären, wie der Student Johannes Corputius im Jahre 1566 seinen Stadtplan vermessen hat. Vor dem Koblenzer Turm in der Stadtmauer wird erzählt, woher der Turm seinen Namen hat.
Ein weiteres Ziel ist das riesige Areal des künftigen Mercator-Quartiers, wo Roland Wolf über das frühere Mercatorhaus an der Oberstraße und über das aktuelle bürgerschaftliche Engagement für einen Wiederaufbau berichten wird. Auf dem Alten Markt unterhalb des Rathauses geht es einige Meter hinab in die Tiefe. Hier schildert Werner Pöhling die Ausgrabungen der 1980er Jahre und ihre beeindruckenden Ergebnisse.  
Der Spaziergang endet auf dem Burgplatz, der Kernzelle des alten Duisburg. Hier wird mit dem Mercator-Brunnen sichtbar, wie der Respekt der Bürger vor der Leistung des großen Gelehrten aus Flandern dazu führte, dass man dem Wahl-Duisburger ein Denkmal auf den Burgplatz setzte.   Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.   Der Rundgang ist für Jung und Alt geeignet und dauert etwa zwei Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.    
Die Stadtmauer (Credits: Uwe Köppen/Stadt Duisburg)



- Konzerte des "studio-orchesters duisburg" im September 2019
- MKM-Führung zur Reihe Reihe Kunst&Genuss

Konzerte des "studio-orchesters duisburg" im September 2019
Duisburg, 16. August 2019 - Dreimal wird das gleiche Programm an einem Wochenende an verschiedenen Stadtteilen in Duisburg aufgeführt.  In Hamborn gehört das Konzert zu den Serenadenkonzerten der Duisburger Philharmoniker, in Ruhrort organisiert das Kulturbüro der Stadt und in der Stadtmitte am Dellplatz organisiert das Orchester selbst.

- Konzert 1: Freitag, 13.09.2019, 20:00 Uhr in der Abteikirche Hamborn (Kreuzgang), An der Abtei, 47166 Duisburg
- Konzert 2: Samstag, 14.09.2019, 18:30 Uhr in der Kirche St. Joseph, Dellplatz 35, 47051 Duisburg  
- Konzert 3: Sonntag, 15.09.2019, 18:00 Uhr im Konzertsaal im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg   

Für alle Konzerte - Programm:
- Mozart, Ouvertüre zu „Le nozze di figaro“
- Mozart, Violinkonzert Nr 5 A-Dur
- Beethoven, 8. Sinfonie F-Dur
studio-orchester duisburg: Solist Paul Rosner (Violine),Leitung Cecilia Castagneto  

Witzig, gewitzt und unkonventionell – die spritzige Figaro-Ouvertüre, das Violinkonzert mit seinem fast „rockigen“ dritten Satz und die 8. Beethoven-Sinfonie, die – so ein Musikwissenschaftler -„vielverkannt, weil viel zu vordergründig verstanden“ wurde.
Mit diesen Höhepunkten der Klassik und dem international renommierten Geiger Paul Rosner gestaltet das studio-orchester duisburg seine drei Sommerkonzerte.



MKM-Führung zur Reihe Kunst&Genuss
Am 21. August um 17 Uhr ist es wieder soweit. Unsere Reihe Kunst&Genuss geht in eine neue Runde. Diesmal führen die Kunstvermittler Sabine Falkenbach und Jörg Mascherrek durch die aktuelle Ausstellung Melting Pott von Till Brönner mit anschließendem Wein und Imbiss im Küppersmühle Restaurant. Kosten: 21 EUR inkl. Eintritt, Führung, einem Getränk und Imbiss – Anmeldungen unter office@museum-kueppersmuehle.de oder 0203-301948-11.    
Außerdem findet wie jeden Sonntag auch am 18. August 2019 um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren statt.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten.


- Lehmbruck Museum: plastikBAR: In Rodins Atelier
- Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Kunst bewegt – Julian Opie

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Kunst bewegt – Julian Opie
Duisburg, 15. August 2019 - Am 20. August, 15 Uhr, widmet sich Dr. Bettina Dunker, Mitarbeiterin am Lehmbruck Museum, im Rahmen der Reihe „Kunst & Kaffee“ der Bewegung in der Kunst und den Werken Julian Opies. Anschließend können sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene unterhalten.   Unter dem Motto „Kunst bewegt“ führt Dr. Bettina Dunker, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehmbruck Museum, durch die Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“, in der der britische Künstler die Glashalle des Lehmbruck Museum mit seinen berühmten „Walking Figures“ bevölkert.
Auf dem Vorplatz des Museums ist außerdem die LED-Skulptur „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ zu sehen, die die Bewegung der Skulpturen aufgreift und in den Außenraum transferiert. Im Rahmen der Führung sollen auch Werke von Auguste Rodin und Olaf Metzel betrachtet werden, die sich ebenfalls mit der Bewegung in Bildhauerei auseinandersetzen.
Bei der anschließenden Zusammenkunft bei Kaffee und Kuchen kann man sich trefflich über die gewonnenen Eindrücke austauschen. Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter Tel.  0203 283-3294 oder E-Mail: info@lehmbruckmuseum.de

Ausstellungsansicht „Sculpture 21st: Julian Opie“, 2019, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Frank Vinken


Lehmbruck Museum: plastikBAR: In Rodins Atelier

Am 22. August, 19 Uhr, werfen Chloé Ariot, Kustodin des Musée Rodin, und Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, bei einer plastikBAR im Lehmbruck Museum einen Blick hinter die Kulissen des Ateliers von Auguste Rodin. Die beiden Kunsthistorikerinnen analysieren und erklären Techniken und Arbeitsweisen mit denen der Künstler seine Werke anfertigte.  

Werke wie das „Eherne Zeitalter“, „Eva“ oder „Der Denker“ von Auguste Rodin zählen nicht nur zu den bedeutendsten Werken des Künstlers, sie sind auch Meilensteine der modernen Bildhauerei. Doch trotz aller Bekanntheit wissen die wenigsten, wie seine Skulpturen eigentlichen entstanden sind. Chloé Ariot, Kustodin des Musée Rodin Paris, und Jessica Keilholz-Busch, Kustodin des Lehmbruck Museums, werfen bei dieser plastikBAR einen genaueren Blick hinter die Fassade und beleuchten in kurzen Beiträgen die Techniken und Arbeitsweisen mit denen Auguste Rodin seine Skulpturen angefertigt hat.
Daneben beschäftigen sie sich auch mit der Frage, wie Auguste Rodin seine Werke vermarktete. Die Zuhörer*innen können so Auguste Rodin und seine Kunst von einer anderen, ganz unbekannten Seite  erleben.  
An Tagen der plastikBAR hat das Lehmbruck Museum durchgehend von 12 bis 21 Uhr für die Besucher*innen geöffnet. Teilnahme: 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk.




KSM-Führung in der Ausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“

Duisburg, 13. August 2019 - Durch die aktuelle Sonderausstellung des Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Duisburger-Innenhafen führt Museumsführer Roland Wolf. Am Sonntag, 18. August, um 15 Uhr entführt er in die Ausstellung  unter dem Titel „Sagenumwoben! Goldstädte, Pardiesorte und ferne Welten“ wundersamen Orten, die Menschen früherer Zeiten gesucht haben. Antike Vorstellungen von der Welt spielten dabei genauso eine Rolle wie neu errungenes Wissen, Machtgier, Forscherdrang und der christliche Glaube.  

Es ist überraschend, wie lange sich sagenumwobene Orte noch auf Karten finden ließen und was Reisende tatsächlich – anstelle ihrer Wunschträume – auf der Welt vorfanden. Besucher entdecken die Geschichte von Orten wie El Dorado, Timbuktu und Shambhala und erfahren mehr über berühmte Entdecker und was sie angetrieben hat. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.




Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende hält das Lehmbruck Museum ein umfangreiches Programm für seine Besucher*innen bereit: Am Samstag, den 17. August, 15 Uhr, findet eine neue Ausgabe des Sprachcafés „Mitreden“ statt. Gleich zwei öffentliche Führungen zur Architektur und Sammlung sowie zur Ausstellung „Schönheit“ finden am Sonntag, den 18. August, 11.30 Uhr statt. Anschließend, um 14 Uhr, gibt es eine neue Ausgabe der Reihe „Jugend trifft Kunst“.  
Bei dem nächsten Termin in der Reihe „Mitreden“ geht es um Kunst: Zusammen mit Sabine Bazan nehmen alle Teilnehmenden die ausgestellten Exponate zum Anlass um miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Fokus der Unterhaltung liegt dabei auf Emotionen, Fantasie, Kreativität und individuellen Erfahrungen. Bei der Veranstaltung bietet sich auch die Gelegenheit über die Kunst anderer Kulturen zu reden, denn oftmals finden sich interessante Bezüge zwischen Werken aus unterschiedlichen Weltregionen. Bei dem Austausch über Kunst wird zudem das Deutsch der Teilnehmer*innen geschult. Für das Gespräch sind keine Kunstkenntnisse erforderlich.  Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.    
Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“
Kunstvermittlerin Ipek Genctürk wirft bei ihrer öffentlichen Führung einen genaueren Blick auf die Sammlung und die Architektur des Lehmbruck Museums. Dabei wird sie sich unter anderem mit der eindrucksvollen Architektur des Lehmbruck-Flügels beschäftigen. Außerdem werden in ihrer Führung Highlights von den „Klassikern“ der Kunstgeschichte genauer beleuchtet. Zeitgleich findet eine zweite Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ statt. 
Josefine Garbe gibt interessante Einblicke in die Kunst um 1900 und einem sich verändernden Schönheitsbegriff, der sich vor allem in den Werken von Lehmbruck, Rodin, Archipenko oder Brancusi widerspiegelt. Insgesamt werden in der Ausstellung rund 100 Exponate von elf verschiedenen Künstler*innen gezeigt.   Für die Teilnahme an einer der  Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.    
 Für alle Jugendlichen, die sich selbst künstlerisch betätigen wollen ist „Jugend trifft Kunst“ genau das Richtige: Zusammen mit Katharina Nitz fertigen junge Menschen von 14 bis 20 Jahren eigene Kunstwerke an oder machen Exkursionen zu Orten, an denen Kunst zu sehen ist.
Bei der nächsten Ausgabe von „Jugend trifft Kunst“ werden mit essbaren Materialien kleine Kunstwerke kreiert. Ist das Werk fertig, wird ein Foto für die Ewigkeit erstellt und danach genüsslich verzehrt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Lehmbruck Lecture entfällt

Duisburg, 12. August 2019 - Lehmbruck Lecture - Wilhelm Lehmbruck und der Erste Weltkrieg -Vortrag von Prof. Dr. Manfred Schneckenburger (Donnerstag, 15. August 2019, 18 Uhr) entfällt krankheitsbedingt .

 Wilhelm Lehmbruck und der Erste Weltkrieg  entfällt

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Schneckenburger


Duisburg, 8. August 2019 - Der Erste Weltkrieg gilt als einschneidendes Erlebnis für Wilhelm Lehmbruck und ist bedeutend für die weitere stilistische Entwicklung seiner Bildhauerei. In einem Vortrag wird sich der Kunsthistoriker Prof. Dr. Manfred Schneckenburger am 15. August, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum mit eben dieser Thematik beschäftigen.

 

Der Erste Weltkrieg war von verheerender Wirkung, nicht nur für Europa, sondern auch für viele Künstler*innen auf dem ganzen Kontinent. Auch in Wilhelm Lehmbrucks Werk hat der „Große Krieg“ tiefe Spuren hinterlassen, wie man eindrucksvoll in Werken wie dem „Gestürzten“ (1915) oder den „Sitzenden Jüngling“ (1916/17) erkennen kann.
Schwermut und Trauer kennzeichnen die Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks aus dieser Zeit. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Manfred Schneckenburger wird sich in seinem Vortrag mit dieser Phase Lehmbrucks auseinandersetzen und auf die Kunstwerke eingehen, die unter den Eindrücken des Ersten Weltkrieges entstanden sind.

                                                    

Prof. Dr. Manfred Schneckenburger studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Ethnologie. 1969 wird er Ausstellungsreferent im Olympiakomitee in München. 1973 übernimmt er die Leitung der Kunsthalle in Köln. 1977 verantwortet er erstmals die documenta in Kassel, 1987 – als bisher Einziger – ein zweites Mal.
 Es folgen Lehraufträge in Bochum, Kassel und an der Kunsthochschule Münster, die er neun Jahre als Rektor leitet. Daneben betätigt er sich als Autor und Herausgeber zahlreicher kunsthistorischer Schriften.  Eintritt: 5 EUR

Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915, Foto: Dejan Saric

Lehmbruck Museum:  Museumsspaß: „DIY – Bau dir eine X-Box“

„Do it yourself!“ – heißt es in unserem letzten Ferienworkshop. Zusammen mit Ingo Stanelle bauen die Kids im Lehmbruck Museum an ihrer eigenen „X-Box“. Der Workshop findet vom 19. bis zum 23. August, jeweils 10 bis 14 Uhr, im Lehmbruck Museum statt und ist kostenlos.

Kaum haben die Ferien angefangen, neigen sie sich auch schon wieder dem Ende entgegen. In der letzten schulfreien Woche können sich Kids von 10 bis 14 Jahren noch einmal in einem unserer Sommerferienworkshops künstlerisch betätigen. Zusammen mit dem Instrumentenbauer Ingo Stanelle wird eine eigene „X-Box“ gebaut. Damit ist nicht die Spielekonsole gemeint, sondern ein Cajon – ein südamerikanisches Trommelinstrument.
Der Name rührt vielmehr von der Form des Instruments, die an ein „X“ erinnert. Nachdem das Instrument fertig gebaut und gut geölt wurde, wird Musik gemacht: Nach einigen Proben steht als besonderer Schlusspunkt ein Konzert auf dem Sommerfest des Lehmbruck Museums auf dem Programm, bei dem die neuen Instrumente zum ersten Mal richtig zum Einsatz kommen.

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei und wird über das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert.

Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Der Workshop im Überblick:

19. August bis 23. August 2019:
DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle

Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.


Cajon-Konzert im Lehmbruck Museum, Foto: Frank Vinken


Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ - MKM  bietet kostenlose Besucher-Führung
Am Sonntag, 11. August 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten

 

MKM-Ausstellung "Melting Pott"

MI, 21.08.2019 | 17 Uhr: KUNST und GENUSS
Führung durch die Ausstellung, anschließend Wein und Imbiss im Küppersmühle Restaurant. Kosten: 21 EUR inkl. Eintritt, Führung, einem Getränk und Imbiss

Mi, 28.08.2019 | 18 Uhr: MKM MOVIE TIME – Führung und Filmabend
Till Brönner zeigt uns in seinen Fotografien ein emotionales Panorama der Metropole Ruhr mit großen Sympathien für die Region und ihre Menschen. Der von ihm portraitierte Regisseur Sönke Wortmann geht in seinem Spielfilm „Sommerfest“ (2017 / nach Frank Goosen) genauso vor, auf seine Art. Vor dem Film gibt es eine Kurzführung durch die Ausstellung. Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM


Mi, 04.09.2019 | 18.30 Uhr: KUNST trifft… JAZZ

Jazz fürs Auge: Ein Abend mit dem Musiker und Fotokünstler Till Brönner. Überraschungen nicht ausgeschlossen!
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Mi, 11.09.2019 | 18.30 Uhr: ZU SCHÖN UM NICHT WAHR ZU SEIN – Ästhetik in Wissenschaft und Forschung
Erleben Sie mit den beiden Experimentalphysikern Axel Lorke und Nicolas Wöhrl die ästhetischen Aspekte ihres Fachs. Die beiden Wissenschaftler und ihre Arbeit sind Teil der Fotografien von Till Brönner und informieren unterhaltsam über ihre Forschungen. Live-Experimente inklusive!
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Fr, 27.09.2019 | 18.30 Uhr: MKM GOES MUSIC – Soul & More
Für „Melting Pott“ hat Till Brönner STARLIGHT EXPRESS-Star Reva Rice alias "Mama Lok" portraitiert. Im MKM trägt die Sängerin Stücke aus ihrem musikalischen Repertoire vor, eingebettet in eine Gesprächsrunde mit Reva Rice, Eva Müller-Remmert (Kuratorin), Burkhard Koch (Geschäftsführer STARLIGHT EXPRESS GmbH), Walter Smerling (Direktor MKM).
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Bis zum 15. September ist auch die Teilnahme am Fotowettbewerb „My Melting Pott“ noch möglich. Eine Jury um Till Brönner prämiert die 10 stärksten Ruhrgebiets-Bilder von Foto-Fans unter office@museum-kueppersmuehle.de erhalten. Details, Gewinne und Teilnahmebedingungen unter http://www.stiftungkunst.de/kultur/aktuelles/.

Und natürlich findet wie gewohnt jeden Sonntag um 15 Uhr unsere öffentliche Besucherführung statt, mit Einblicken in die Ausstellung von Till Brönner und die Sammlung des MKM. Die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter
T 0203 30 19 48 -11 (Mi–So) oder office@museum-kueppersmuehle.de.
Bei Abendveranstaltungen ist ein Besuch von Ausstellung und Sammlung nur vor 18 Uhr möglich. Veranstaltungsort ist das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Alle aktuellen Programm-Infos auch unter www.museum-kueppersmuehle.de


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 6. August 2019 - Bei dem kommenden Wochenendprogramm im Lehmbruck Museum sind die Besucher*innen wieder zum Sprechen und Zuhören eingeladen: Am Samstag, den 10. August, 15 Uhr, geht das Sprachcafé „Mitreden“ in eine neue Runde. Am Sonntag, den 11. August, 11.30 Uhr, führt Madalina Rotter durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“.  
Dieses Mal soll es bei der Veranstaltungsreihe „Mitreden“ um ganz praktische Dinge gehen. Zusammen mit Irfan Zubair sollen Themen wie Gesundheit, Krankenversicherung oder Medikamente im Vordergrund stehen. Gerade für Menschen, die noch nicht so lange in Deutschland sind, ist es wichtig zu erfahren, wie man den richtigen Arzt findet, geeignete Arznei bekommt oder sich einfach versichert.
Bei der Beantwortung dieser Fragen hilft diese Ausgabe des Sprachcafés gewiss weiter und nebenbei werden durch das Gespräch auch die Deutschkenntnisse der Teilnehmenden verbessert.  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.    

Die Kunstvermittlerin Madalina Rotter widmet sich in ihrer öffentlichen Führung den Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Auguste Rodin und anderen bedeutenden Bildhauer*innen. Bei dem Rundgang durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ tauchen die Besucher*innen in eine der spannendsten Epochen der modernen Kunstgeschichte ein. So beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Schönheitsbegriff um 1900 und vereint bedeutende Exponate von insgesamt elf Künstlerinnen und Künstlern aus international renommierten Museen.
Die Teilnehmer*innen der Führung erwartet also ein abwechslungsreicher Streifzug durch die Kunst der klassischen Moderne.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Alfred Boucher, La beigneuse/Die Badende, 1902, Foto: Frank Vinken


Start der MKM-Aktion Kunstentdecker aufgepasst!

Duisburg, 1. August 2019 - Am 7. August startet das Museum Küppersmühle die neue 20 Jahre MKM-Aktion, diesmal für Kinder und Jugendliche. Im August heißt es: Kunstentdecker aufgepasst! 20 Tage lang können junge Kunst-Detektive unser Museums-Rätsel lösen, die Größeren alleine, die Kleineren gerne mithilfe ihrer Eltern. An der Kasse gibt es dann bei richtiger Lösung eine kleine Überraschung.

 

Am Sonntag, 4. August 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.

 

Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Sabine Falkenbach dauert eine Stunde.Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten.

Lehmbruck Museum:  Museumsspaß: Ready for Rock?!
(12.-16. August, jeweils 10 bis 14 Uhr)
Bei dem Museumsspaß-Workshop “Ready for Rock?!” geht es zur Sache: Mit Hammer und Meißel arbeiten die Ferienkinder zusammen mit Markus Kleikamp Skulpturen aus dem Gestein. Der Workshop findet auf dem Skulpturenhof des Lehmbruck Museums statt und geht vom 12. August bis 16. August, jeweils von 10 bis 14 Uhr.
Der Workshop „Ready for Rock?!” ist nichts für Zartbesaitete! Mit schwerem Gerät arbeiten Kids von 8 bis 14 Jahren zusammen mit dem erfahrenen Steinmetz Markus Kleikamp an eigenen Skulpturen. Aus einem unförmigen Gesteinsbrocken werden mit etwas Kraft und Kreativität feine Gegenstände, Tiere oder ausdrucksvolle Gesichter herausgearbeitet.
Da es beim Hämmern und Meißeln staubig zugeht, empfiehlt es sich Arbeitssachen anzuziehen. Bei der Arbeit mit Gestein ist außerdem festes Schuhwerk von Vorteil. Damit die Kids nicht schlapp machen, sollte zudem gut gefrühstückt werden.

Teilnahme: 50 EUR pro Kurs und Kind Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Die kommenden Workshops im Überblick: 12. August bis 16. August 2019: Ready for Rock?! (8 bis 14 Jahre), mit Markus Kleikamp 19. August bis 23. August 2019: DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.  

Museumsspaß im Lehmbruck Museum, Foto: Museum

„kulturbeutel-duisburg.de“ informiert über die Freie Kulturszene Duisburg

Duisburg, 31. Juli 2019 - Der Website „kulturbeutel-duisburg.de“ löste Anfang des Jahres die Website „kunstdu.de“ ab. Der Verein Kultursprung e.V. hat mit Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt Duisburg sowie Künstlerinnen und Künstlern aus der freien Szene die Gestaltung und Planung dieser Seite übernommen.  

„Der Kulturbeutel hat das Potenzial, einen umfassenden Überblick über das kulturelle Angebot der freien Szene in Duisburg zu geben. Ich freue mich, dass die Macher – sowohl aus der freien Szene, als auch aus der Verwaltung – in so kurzer Zeit schon so viele Angebote erfassen konnten und hoffe, dass sich die Angebote noch erweitern“, so Kulturdezernent Thomas Krützberg.  
Luise Hoyer zieht als eine der Administratoren Bilanz und erklärt, dass der Kulturbeutel Duisburg bereits gut angenommen werde, es gebe viele Anmeldungen und mache Freude, die Seite zu verwalten.  

Alle Kulturschaffenden Duisburgs sind daher aufgerufen, sich mit ihren Informationen noch mehr einzubringen. Wünschenswert ist es, dass neben Termin- und anderen Meldungen zu Neuigkeiten auch kurze, kritische, oder witzige persönliche Erfahrungsberichte mit der Kultur in Duisburg veröffentlicht werden. Der Kulturbeutel ist ein „Mitmachding“ und immer so gut wie der Input, der aus dem breiten Spektrum der Kulturszene in ihn eingebracht wird.  

Klaus Brüggenwerth schließt sich als weiterer Administrator dieser Meinung an und ergänzt, dass die Internetplattform auch eine wichtige Informationsbörse dahingehend sei, da das Kulturbüro hier unter anderem auf Fördermöglichkeiten, die Auslobung von Preisgeldern und Vergabe von Stipendien aufmerksam mache.  

kulturbeutel-duisburg.de wendet sich an Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, der bildenden Kunst, Musik, Theater, Tanz, Performance, Film, Medienkunst, etc. und versteht sich als zentrale Informationsplattform sowohl für die Kunst- und Kulturschaffenden, als auch Nutzer der Kulturlandschaft in Duisburg.  

Im Kulturbeutel sind inzwischen etwa 135 Künstlerinnen und Künstler registriert. Sowohl die Zahl der Anmeldungen, als auch der eingestellten Informationen und Veranstaltungen steigen stetig. Dennoch ist der Anspruch des Kulturbeutels, einen Überblick über die Freie Kulturszene zu präsentieren, noch nicht hinreichend erfüllt, seine Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft.  
Die Seite ist unter
www.kulturbeutel-duisburg.de z


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

 Am Samstag, den 3. August, 15 Uhr, findet im Lehmbruck Museum wieder „Mitreden“ statt. Bei einer offenen Unterhaltung können Menschen verschiedenster Herkunft ihre Deutschkenntnisse verbessern. Am Sonntag, den 4. August, 11.30 Uhr, widmet sich Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach bei ihrer Führung dem Torso bei Lehmbruck, Rodin und ihren Zeitgenossen.  
„Mitmachen führt zum Mitreden“ – unter diesem Motto steht die Veranstaltung „Mitreden“ an diesem Wochenende. Zusammen mit der Künstlerin Sabine Bazan werden Masken angefertigt. Beim künstlerischen Arbeiten kommen die Teilnehmer*innen miteinander ins Gespräch und tauschen sich aus: Wo kommen in den unterschiedlichen Kulturen eigentlich Masken zum Vorschein? Haben die Teilnehmenden schon einmal künstlerisch gearbeitet? Oder ganz einfach: Wer bin ich? Bei der Veranstaltung kann man sich auch über ausgestellte Kunstwerke unterhalten, die die Gesichtsmaske als Grundlage haben – vielleicht sind sie auch eine geeignete Inspirationsquelle.  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.    

Sonntagsführung: „Der Torso" bei Rodin
Friederike Winkler-Rufenach beschäftigt sich in ihrer Führung mit dem Torso bei Lehmbruck, Rodin und anderen Zeitgenossen der beiden Künstler. Zusammen mit der Kunstvermittlerin werfen die Besucher*innen einen genaueren Blick in die aktuelle Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, in der sich ein Bereich explizit mit dem Torso auseinandersetzt.
Unter den zahlreichen Torsi finden sich bedeutende Werke wie Wilhelm Lehmbrucks „Weiblicher Torso“ (1918), Alexander Archipenkos „Gedrehter Torso“ (1921/22) oder Auguste Rodins berühmter „Schreitender Mann“ (1906) wieder. Die Teilnehmer*innen der Führung dürfen sich also auf erkenntnisreiche Ausführungen zu diesem ganz speziellen Bereich der modernen Bildhauerei freuen.   
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

- Auf Weltreise im Museum DKM
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Lehmbruck Museum: Pay What You Want & Führung

Freitagsführung im Museum DKM  

Duisburg, 29. Juli 2019 - Sommerzeit! - Freitagsführungen  Die Sammler und Museumsgründer führen wieder am ersten Freitag im August durch die Dauerausstellung. Unter dem besonderen Blickwinkel “Sommerzeit“ als künstlerische Themen für die Daheimgebliebenen im Ferienmonat August: Schmetterlinge und Früchte aus Beton, traumhaft schöne Gärten in Kyoto / Japan, Orangen und Orangenpflücker aus Italien, ein Schweizer See mit oszillierenden Farben im Vorübergehen (“je Meer ich See“), touristische Highlights Chiles durch die Schweißermaske, die Farben von Timanfaya / Lanzarote, in der vom Atlantik gesättigten Luft der Normandie oxidierte Granite und vieles mehr...
Tauchen Sie ein in Duisburger Urlaubsstimmungen und lassen die Woche bei Cappuccino und italienischem Konfekt ausklingen! Das Museum ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93555470   Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

Physalis -Katsuhito Nishikawa

Lehmbruck Museum: Pay What You Want & Führung
Am Freitag, den 2. August, heißt es im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want!“ – an diesem Tag legen die Besucher*innen ihren Eintritt selbst fest. Und als besonderen Programmpunkt gibt es um 15 Uhr eine öffentliche Führung mit Jörg Mascherrek durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck und Rodin – Meister der Moderne“. Zum 100. Todestag des Duisburger Bildhauers Wilhelm Lehmbruck hat das Lehmbruck Museum eine umfangreiche Ausstellung realisiert, die die Werke des Künstlers mit denen anderer großer Bildhauer*innen in einen Dialog stellt – allen voran Auguste Rodin.
Unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ geht die Schau der Frage nach, inwiefern sich der Schönheitsbegriff um das Jahr 1900 wandelte. Bei seiner Führung wird Jörg Mascherrek, Mitarbeiter des Lehmbruck Museums, Wissenswertes zu den einzelnen Werken erzählen, um so den Wandel in der Skulptur der klassischen Moderne offenzulegen. Neben Werken von Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin können sich die Teilnehmer*innen der Führung auch auf Exponate von Alexander Archipenko, Camille Claudel, Constantin Brancusi und vielen mehr freuen. Wie immer am ersten Freitag eines jeden Monats legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums ihren Eintritt selbst fest: Pay what you want!

Ausstellungsansicht „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, 2019, Foto: Dejan Saric

„- Mitreden“ im Lehmbruck Museum und „Walking Figures“
- „MY MELTING POTT“: Lieblingsbild vom Ruhrgebiet

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 24. Juli 2019 - Am Samstag, den 27. Juli, 15 Uhr, gibt es eine neue Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Mitreden“. Dabei kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft ins Gespräch und lernen Deutsch. Am Sonntag, den 28. Juli, 11.30 Uhr, führt Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach durch die Ausstellung „Julian Opie“.  
Das Sprachcafé „Mitreden“ beschäftigt sich beim nächsten Termin mit der Sprache der Kunst. Dazu werden einige ausgestellte Kunstwerke ausgewählt, um sich anschließend frei über Kunst auszutauschen – auch über Kunst anderer Kulturen. Dabei liegt der Fokus auf Emotion, Fantasie, Kreativität und individueller Wahrnehmung und Erfahrung. In einer lockeren Unterhaltung werden so auch die Deutschkenntnisse der Teilnehmenden verbessert und eine kulturübergreifende Wahrnehmung gefördert. Bei dem Gespräch ist jede*r willkommen, Kunstkenntnisse sind nicht erforderlich.  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  


 „Walking Figures“
Bei der öffentlichen Sonntagsführung stehen die „Walking Figures“ des britischen Künstlers Julian Opie im Mittelpunkt. Die Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach wird zusammen mit den Teilnehmer*innen der Führung die überlebensgroßen farbenfrohen Skulpturen erkunden. Zudem wird sie mit den Besucher*innen auch einen genauen Blick auf die LED-Skulptur „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ werfen, die auf dem Vorplatz des Lehmbruck Museums ihre Premiere feiert.  

Ausstellungsansicht „Sculpture 21st: Julian Opie“, 2019, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Frank Vinken

F O T O W E T T B E W E R B Z U R A U S S T E L L U N G
„MY MELTING POTT“: Lieblingsbild vom Ruhrgebiet

„MY MELTING POTT“ Zieht los und fangt für uns euer Lieblingsbild vom Ruhrgebiet ein! Aus allen Einsendungen wählen Künstler Till Brönner, Direktor Walter Smerling und Kuratorin Eva Müller-Remmert die 10 stärksten Bilder aus. Die Gewinnerfotos werden auf unserer Homepage präsentiert und mit jeweils 2 Freikarten honoriert. Der 1. Platz erhält zusätzlich einen von Till Brönner signierten Ausstellungskatalog, die Plätze 2-5 ein von Till Brönner signiertes Plakat.
Einsendeschluss ist der 15. September 2019.
Es ist nur eine Einsendung pro Teilnehmer möglich. Die Fotografien werden ausschließlich digital (Format: jpg) entgegengenommen. Die Bilddatei per Email an office@museum-kueppersmuehle.de.
Die vollständigen Teilnahmebedingungen: www.museum-kueppersmuehle.de.
 
Till Brönner, Rhein bei Thyssenkrupp, Duisburg 2019, (c) Till Brönner / courtesy Brost-Stiftung

-"Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne" - Verlängerung
- Museumsspaß-Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ mit Mareike Engelke

"Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne" - Verlängerung
Duisburg, 22. Juli 2019 - Wegen des großen Besuchererfolgs wird die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Lehmbruck Museum bis zum 1. September verlängert.  

„Gipfeltreffen der Giganten“, „Schönheit zum Niederknien“ und begeisterte Besucherinnen und Besucher – seit der Eröffnung der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ im März 2019 ruft sie ausgesprochen positive Reaktionen hervor.
Die Jubiläumsausstellung zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks ist ein großer Erfolg. Mit Skulpturen von Lehmbruck und Auguste Rodin, punktuell erweitert um Werke von Camille Claudel, Alexander Archipenko, Constantin Brancusi und vielen mehr, vereint sie rund 100 Exponate der bedeutendsten Künstler*innen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Mit Blick auf die „Belle Epoque“, der „schönen Epoche“, in der Lehmbruck und Rodin zu künstlerischem Ruhm gelangten, beleuchtet die Ausstellung das wechselnde Schönheitsverständnis in der Kunst der Moderne.

Wie groß das Interesse an diesem Thema ist und wie sehr die Kunst Lehmbrucks und Rodins auch heute noch berührt, spiegelt sich auch in den Stimmen der nationalen und internationalen Besucher*innen wider. Aufgrund der positiven Resonanz, die die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ erfährt, wird die Präsentation nun bis zum 1. September 2019 verlängert. Alle Kunstbegeisterten haben so die Gelegenheit noch länger die „Meisterwerke der Moderne“ zu entdecken.

Dementsprechend wird auch das Rahmenprogramm zur Ausstellung verlängert:

Donnerstag, 22. August, 19 Uhr
plastikBAR: In Rodins Atelier
Einblicke in die Arbeitsweise Auguste Rodins

Donnerstag, 29. August, 19 Uhr
1910 – Begegnungen in Paris
Ein Jahr im Leben Wilhelm Lehmbrucks

Sonntag, 1. September, 17 bis 19 Uhr
Finissage
Au revoir Monsieur Rodin

Die Museumsmitarbeiter*innen stellen ihre Lieblingswerke vor.
Musikalische Begleitung vom Niehusmann-Gitarrenduo

 Wilhelm Lehmbruck, Stehende weibliche Figur, 1910/12, Foto: Frank Vinken

Lehmbruck Museum:  Museumsspaß-Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ mit Mareike Engelke
Das Phantom hat wieder zugeschlagen: Zusammen mit der Künstlerin Mareike Engelke gehen die Kids beim Museumsspaß-Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ vom 29. Juli bis 2. August auf Verbrecherjagd im Lehmbruck Museum. Es sind noch Plätze frei! Bei dem Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ begeben sich Kids von 8 bis 12 Jahren auf Verbrecherjagd.
Zusammen mit Mareike Engelke werden sie jeden Tag neuen Indizien nachspüren, um dem Dieb der verschwundenen Skulptur nach und nach zu enttarnen. Die jungen Detektive stellen sich täglich einer neuen Schnitzeljagd. Nachdem sie den Fall gelöst haben, fertigen die Kids mit etwas Kreativität und künstlerischem Geschick einen „Bericht“ an, der von ihrem gelösten Kriminalfall erzählt.

Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Teilnahme: 50 EUR pro Kurs und Kind Die kommenden Workshops im Überblick:
  29. Juli bis 2. August 2019: Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur (8 bis 12 Jahre), mit Mareike Engelke
  5. August bis 9. August 2019: Kopf an Kopf – Porträtmalerei (6 bis 12 Jahre), mit Lisa Seidel
  12. August bis 16. August 2019: Ready for Rock?! (8 bis 14 Jahre), mit Markus Kleikamp
  19. August bis 23. August 2019: DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle. Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.

 

- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“

MKM: öffentliche Sonntagsführung
Duisburg, 18. Juli 2019 - Am Sonntag, 21. Juli 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Till Brönner – Melting Pott und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Gisela Luther-Zimmer dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00€) ist zu entrichten.  

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

 Am kommenden Wochenende können sich die Besucher*innen des Lehmbruck Museums wieder auf unterschiedlichste Weise den ausgestellten Kunstwerken annähern: Bei „Mitreden“ (Samstag, 15 Uhr) durch das gemeinsame Gespräch, bei der öffentlichen Führung (Sonntag, 11.30 Uhr) durch die Erläuterungen professioneller Kunstvermittler*innen.  
Beim nächsten Termin im Rahmen des Sprachcafés „Mitreden“ geht es um Wohnungen und die Wohnungssuche – ein Thema, zu dem fast jeder eine Geschichte erzählen kann. So kann das Gespräch von lustigen, erschreckenden oder verwunderlichen Begebenheiten bei der Wohnungssuche handeln oder sich mit bestimmten Formen des (Zusammen)Wohnens beschäftigen. Dem Gespräch sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt.    
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.
 


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Frank Fischer   


Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“
Bei der öffentlichen Sonntagsführung steht die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Mittelpunkt. Kunstvermittlerin Susanne Karow erklärt, was es mit den Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Auguste Rodin und Co. auf sich hat. Dabei wird sie sich vor allem mit dem Schönheitsbegriff in der Kunst um 1900 auseinandersetzen. Neben den Werken Lehmbrucks und Rodins rücken so auch die Skulpturen Camille Claudels, Alexander Archipenkos und Constantin Brancusis in den Fokus. Auf diesem Wege erfahren die Besucher*innen mehr über eine der spannendsten Epochen der modernen Kunstgeschichte.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, 2019, Foto: Dejan Saric



Lehmbruck Museum: Filmabend: Rodin – Wegbereiter der Moderne

Duisburg, 12. Juli 2019 - Im Rahmen der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ zeigt das Lehmbruck Museum am Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, die Filmdokumentation „Rodin – Wegbereiter der Moderne“ (F, 2017).  
Der Film (52 Min.) von Claire Druguet und Leslie Grunberg zeigt die wichtige Rolle Rodins im Kontext der Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Zu sehen sind neben seinen Skulpturen, Entwürfen und Skizzen auch private Fotografen und bewegende Filmaufnahmen von Rodin in seinem Atelier.

Gestützt auf Archivmaterial und Zeugnisse von Schaffensgefährt*innen Rodins aus dem künstlerischen, literarischen und gesellschaftlichen Umfeld jener Zeit—wie etwa Rilke, Mirbeau, Maillol, Hugo und Zola—zeichnet die Dokumentation das Leben und Werk des Künstlers nach.  
Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, begleitet den Filmabend mit einführenden Worten. Teilnahme: 5 EUR  

Filmstill, © absolut Medien GmbH

- Alte Musik trifft Moderne: Examenskonzert – Nikolay Bogdanovskiy
- Kunst & Kaffee: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“
- Ferienprogramm im Kultur- und Stadthistorischen Museum  

Alte Musik trifft Moderne: Examenskonzert – Nikolay Bogdanovskiy
Duisburg, 11. Juli, 2019 - In Kooperation mit dem Lehmbruck Museum setzt die Folkwang Universität der Künste die Reihe „Alte Musik trifft Moderne“ am Montag, 15. Juli, um 19 Uhr weiter fort. Dieses Mal legt Nikolay Bogdanovskiy aus der Klasse von Prof. Christian Rieger den ersten Teil seiner Abschlussprüfung im Exzellenzstudiengang Folkwang Konzertexamen ab.
In seinem Solo Recital spielt Nikolay Bogdanovskiy die legendären und sehr anspruchsvollen „Goldbergvariationen BWV 988“ von Johann Sebastian Bach.  
Das Konzertexamen ist der höchste an einer deutschen Musikhochschule zu erreichende Abschluss. Der Exzellenzstudiengang „Folkwang Konzertexamen“ dient der intensiven Ausbildung von Instrumentalsolist*innen, Sänger*innen, Komponist*innen sowie von Kammermusikerensembles ab einer Größe von drei Mitgliedern.
Auf der Basis der künstlerischen Persönlichkeitsentwicklung sollen in diesem Studium die für Solist*innen-, Komponist*innen oder Ensembletätigkeit notwendigen künstlerischen Fähigkeiten erworben und die Studierenden in die Lage versetzt werden, sich im internationalen Konzertbetrieb zu behaupten. Der Studiengang schließt mit dem Zertifikat „Folkwang Konzertexamen“ ab.  

Nikolay Bogdanovskiy Geboren in Arkhangelsk, einer Stadt im Norden Russlands, schloss Nikolay Bogdanovskiy sein Klavierstudium am Rachmaninov-Musikcollege in Kaliningrad mit Auszeichnung ab. Zur gleichen Zeit begann er im wiederaufgebauten Königsberger Dom Orgel zu spielen, was ihn zum Orgelstudium an das Moskauer Konservatorium bei Prof. N. Gureeva und A. Schmitov und anschließend an die Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. J. Geffert und Prof. Th. Mechler führte.
In Köln absolvierte Nikolay Bogdanovskiy das B-Kirchenmusikdiplom. Zudem studierte er Cembalo an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ketil Haugsand, Johannes Poth, Prof. Michael Borgstede und nun im Exzellenzstudiengang Folkwang Konzertexamen bei Prof. Christian Rieger an der Folkwang Universität der Künste in Essen.   Nikolay Bogdanovskiy ist Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bickendorf und ist als Cembalist, Organist und Pianist tätig. Er ist Stipendiat des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds.  
Das Folkwang Konzertexamen von Nikolay Bogdanovskiy findet am Montag, den 15. Juli, um 19.00 Uhr im Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 40, in Duisburg statt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.  

Nikolay Bogdanovskiy, Foto:  Roy Fochtmann



Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“
„Kunst & Kaffee“ und „Schönheit“ – um diese vielversprechende, höchst angenehme Assoziationen weckende Kombination geht es am Dienstag, 16. Juli, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum. Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, und mit der Ausstellung um die beiden Künstlerpersönlichkeiten Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin bestens vertraut, führt durch die aktuelle Sonderausstellung. Anschließend sind alle Teilnehmer*innen zum Kaffee- und Kuchengenuss eingeladen.  
Dass Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin unbestreitbar zu den bedeutendsten Bildhauern der klassischen Moderne gehören, zeigt sich eindrucksvoll in der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck und Rodin – Meister der Moderne“.

Mit ihren Werken haben sie den Schönheitsbegriff in der Skulptur neu definiert und erweitert. In einem „Dialog“ zwischen den beiden künstlerischen Positionen zeigen sich eindrucksvoll Unterschiede und Gemeinsamkeiten in ihrer Herangehensweise, wie auch in den dargestellten Motiven. Insgesamt vereint die Ausstellung knapp 100 Exponate, von 11 Künstler*innen. Nach der Führung durch die Werkschau gibt es ein nettes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bei dem über die gewonnenen Eindrücke geredet werden kann.  
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Wilhelm Lehmbruck, Betende, 1918, Foto: Frank Vinken

Ferienprogramm im Kultur- und Stadthistorischen Museum  
In den Ferien bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum ein buntes Sommerprogramm für Kinder und Familien am Johannes-Corputius-Platz 1 im Duisburger-Innenhafen. Vom 17. Juli bis zum 21. August sind Kinder ab sieben Jahren jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr herzlich eingeladen an den Programmen teilzunehmen.   
Inspiriert von der Sonderausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“, die im Museum bis Januar 2020 zu sehen ist, begeben sich die kleinen und auch die größeren Gäste gemeinsam auf die Suche und entdecken dabei verwunschene Ungeheuer, exotische Tiere und magische Pflanzen.  
Los geht es am Mittwoch, 17. Juli, mit Seerosen, die aus Recyclingmaterial hergestellt werden. Die Künstlerin Nurten Kocaman zeigt, wie aus Papier und Plastik kunstvolle florale Gebilde entstehen.  
In den kommenden Wochen werden dann Paradiesvögel, Traumfänger und Kaleidoskope gebastelt. Außerdem können Mercators Ungeheuer, die man in der Ausstellung sehen kann, in einer Druckwerkstatt bunt ausgedruckt werden. Auch Schiffchen sowie kleine Flöße werden aus Holz geschnitzt, damit diese dann auf dem Wasser schwimmen können. Die Teilnahme an den Workshops kostet für Kinder 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    

Florale Gebilde aus Papier und Plastik




 Platzhirsch-Festival 2019

Vom 30. August bis 1. September 2019 findet das siebte Platzhirsch-Festival der Artenvielfalt in Duisburg rund um den Dellplatz statt.

Duisburg, 9. Juli 2019 - Nach den Sommerferien ist es wieder so weit: zum siebten Mal läuft der Platzhirsch durchs Duisburger Stadtrevier. Das Szenefestival zeigt wieder eine breite Mischung unterschiedlicher Musikstile, spartenübergreifender Projekte, bildender Kunst und Kinderprogramm. Die Duisburger City zwischen Dellplatz und Innenhafen wird vom 30.8. bis 1.9. zur großen Bühne. Das Herz des Festivals ist und bleibt der Außenbereich auf dem Dellplatz - 2019 mit ganz neuem Konzept.
„Hier kommen zwei Gruppierungen zusammen, die Musikfans und die, die Leute treffen wollen.“, sagt Sebastian Schwenk. „Beiden wollen wir mehr Raum geben.“ In diesem Jahr wird es zum ersten Mal zwei Bühnen auf dem Platz geben. Dazu kommen wieder etliche Stände für fair produzierte Waren und Kulinaria.
Bereits jetzt zeichnet sich wieder ein beachtliches Programm mit großem stilistischem Reichtum ab, ganz im Sinne des Festivalteams.
„Wir wollen nicht vorgefertigte Erwartungen erfüllen, sondern überraschen und Lust auf Entdeckungen machen.“, so Oliver Ludley. Die Spannbreite geht von Rockigem wie der belgischen Band Brutus (Foto) und Decibelles aus Frankreich, melodiösem Post-Punk der Deutsch-Briten The Underground Youth, Jazzigem wie Jan Klares RoKet und Furiopolis bis zum avantgardistischen Lautespieler Jan van Wissem. Darüber hinaus feiert die Noiserock-Band Mutter aus Berlin nach über 18 Jahren ihre lang ersehnte Rückkehr auf eine Duisburger Bühne.

Mit dabei ist auch wieder das Junge Ensemble Ruhr. Dessen Projekte werden zum Pool unterschiedlichster Künstler aus verschiedenen Kulturen und zum Fanal für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander. Ein Brücke zwischen den über 50 musikalischen Programmpunkten und dem Kunstbereich schlagen neben dem Tanz-Schlagzeug-Duo Ying Yun Chen & Simon Camatta und einer musikalischen Krimi-Lesung von Ulrich Land & Florian Walter, das neunköpfige Schauspiel-Trickfilm-Freejazz-Tanztheater Oper, Skepsis & Gleisbau (Foto) mit ihrem neuen Stück [… alles gut …].
Den Kunst-Kern des Festivals bilden in diesem Jahr drei sehr unterschiedliche Ausstellungen, dazu eine Präsentation überraschender Fotos, die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mitte unter dem Arbeitstitel "School Life" während eines Projektes gelungen sind. Ein weiteres Kunst- Umweltprojekt ist gerade in der Mache - in Zusammenarbeit mit "Fridays for Future". Das OINK! (kleinstes Autokino der Welt) hat auf dem Festival bereits Kult-Status und zeigt Kurzfilme aus Kunst- und Filmhochschulen. Und ein Poetomat spielt auf Knopfdruck kurze Texte verschiedener Autor*Innen ab - für alle, die Poesie, Wortspiele, Gedankensplitter und Ungereimtheiten lieben. Auch die Lesebühne ist wieder da - mit Werken des literarischen Nachwuchses.

Für die jüngeren Besucher und Familien bietet das Kitz!Kinderprogramm eine bunte Mischung aus Theater und Spiel- und Spaß-Angeboten auf dem Platz sowie besondere Familienkonzerte. So treten beispielsweise Kater Kati den Beweis an, dass Kindermusik nicht klingen muss, wie Kindermusik häufig klingt und The Mundorgel Project mit Daniel Brandl und Tommy Finke spielen erstmals auf dem
Platzhirsch ein spezielles Familien-Konzert mit Liedern aus dem Kult-Liederbuch.
Fester Bestandteil des Festivals ist auch in diesem Jahr für alle Kleinen und Großen die Lust und Appetit haben der Harrymob am Sonntagvormittag - das große Mitbringfrühstückspicknick auf dem Dellplatz.

Erfreuliche Resonanz fand im letzten Jahr die Einbeziehung verschiedener Spielstätten im Innenhafen. Das Platzhirschteam freut sich, auch in diesem Jahr wieder spannende Projekte im Museum Küppersmühle und dem Kindermuseum Explorado zeigen zu können. Um die örtliche Distanz ein wenig zu überbrücken, fährt auch in diesem Jahr wieder ein Shuttle-Bus zwischen Innenstadt und Innenhafen.
Alles in allem erwartet die Duisburger zum 7. Mal ein spannendes, buntes und wie immer frisches Programm – und das wie in den sechs Jahren zuvor zu konkurrenzlos günstigen Preisen. Ein Festivalticket für alle drei Tage kostet gerade mal 33 Euro (ermäßigt 25 Euro), das Tagesticket bekommt man bereits für 15 Euro (ermäßigt 12€)! Auch wenn die Festivalgäste nicht alles sehen können - oder wollen: Mit dem Kauf eines Tickets unterstützen sie ein wichtiges Stück urbaner Duisburger Kultur! Und Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Team & Volunteers: Ehrenamtliche Organisation
Wie in den sechs Jahren zuvor wird das Platzhirsch-Festval auch in diesem Jahr komplett ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Ein kleines Team erarbeitet das Jahr über neue Konzepte und Ideen aus, rekrutert Spielorte und Sponsoren und stellt das sehr umfangreiche Programm von über 100 Veranstaltungen an gut 20 Spielorten zusammen.
„Duisburg braucht kreatve Vielfalt - das Platzhirsch Festval braucht Unterstützung! Wir sind immer wieder auf der Suche nach Menschen, die von unserer Idee ebenfalls überzeugt sind, die den Wahnsinn mit uns mitmachen und mit anpacken wollen“ meint René Schwenk vom Organisatonsteam. Ohne die nahezu 100 Volunteers, die an den drei Tagen bei der Durchführung des Mammutprojekts mithelfen, wäre das Platzhirsch Festval nicht möglich. Ob Bier- oder Bratwurstverkauf, ob Einlasskontrolle oder kochen für die KünstlerInnen: es gibt immer jede Menge zu tun. Die Organisatoren rufen zum Mitmachen auf: „Das macht Spaß, man ist Teil eines tollen Teams und hilf dem Festval zu überleben.“ Jeder kann mitmachen und ist willkommen, ein gewachsenes Stück Duisburger Kultur zu unterstützen.
Unterstützung. Email: kontakt@platzhirsch-duisburg.de

- Sonos Trio der Philharmoniker: Galanterie, Volkston und Bekenntnis

Sonos Trio der Philharmoniker: Galanterie, Volkston und Bekenntnis

Duisburg, 9. Juli 2019 - Galanterie, Volkston und Bekenntnis: Das Sonos Trio der Duisburger Philharmoniker spielt im 2. Serenadenkonzert Streichtrios von Mozart, Haydn und Weinberg. Von zarten Anfängen in der Klassik hat sich das Streichtrio, mit der Besetzung Violine, Viola und Violoncello, zu einer beliebten Gattung entwickelt. Davon zeugen nicht zuletzt zahlreiche Kompositionen des 20. Jahrhunderts.
Einen Einblick in dieses breite musikalische Spektrum bietet das neu gegründete Sonos Trio der Duisburger Philharmoniker. Im 2. Serenadenkonzert  erklingen Streichtrios von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Mieczyslaw Weinberg (16. Juli, 20 Uhr, im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn).

Es spielen Matthias Bruns (Violine), Kasumi Matsuyama (Viola) und Wolfgang Schindler (Cello). Mozarts Musik bildet den Rahmen dieses Konzerts. Am Beginn stehen dreistimmige Fugen und Präludien aus KV 404a, Streichtrio-Versionen von Bach-Werken. Mozart hat indes teils eigene, langsame Einleitungen hinzukomponiert. So leben die Stücke vom Kontrast barocker Strenge zu frei atmender Melodik. Am Schluss wiederum erklingt das Divertimento Es-Dur KV 563. Es ist Mozarts längstes Kammermusikwerk, 1788 komponiert, pendelnd zwischen Galanterie, tiefgründiger Reflexion und volkstümlichen Ton.
Von Haydn ist das Streichtrio G-Dur op. 53/1 zu hören, ein Stück, das ursprünglich als Klaviersonate geschrieben wurde. Es umfasst nur zwei Sätze, ein heiteres Allegro mit Variationen über zwei Themen, sowie ein munteres Presto. Auffällig ist die virtuose Behandlung der Violine. Demgegenüber steht Weinbergs hoch expressives Streichtrio op. 48, eine so nervöse und ruppige wie feinschillernd elegische Bekenntnismusik.
In manchem ähnelt sie der Ausdruckskraft seines Mentors Dmitri Schostakowitsch. Komponiert wurde das Trio 1950, als auch Weinberg sich Stalins Verdikt widersetzte, dem Formalismus in der Musik abzuschwören, zugunsten traditionell-russischer, volkstümlicher Klänge. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Lehmbruck Museum:  Museumsspaß in den Sommerferien

Duisburg, 8. Juli 2019 - Sommerferienzeit ist Museumspaßzeit: Am Montag, 15. Juli, beginnt der erste fünftägige Workshop für Kinder – noch können Anmeldungen entgegen genommen werden! Die Workshops laufen jeweils montags bis freitags und dauern täglich von 10 bis 14 Uhr.

Jede Woche steht ein neues Workshopthema für Kinder in Altersgruppen zwischen 6 und 14 Jahren auf dem Programm, Schauplatz ist das CITY ATELIER im Lehmbruck Museum. Die Kurse werden von erfahrenen Künstler*innen und Kunstpädagog*innen geleitet. Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Kind und Kurs. Manche Kurse sind schon fast ausgebucht – deshalb ist schnelles Anmelden Trumpf!

Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Die Workshops im Überblick:
15. Juli bis 19. Juli 2019:
Willkommen in der Pappstadt (6 bis 12 Jahre), mit Jana-Lina Berkenbusch

22. Juli bis 26. Juli 2019:
Lego total Museum (6 bis 12 Jahre), mit Cole Blaq

29. Juli bis 2. August 2019:
Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur (8 bis 12 Jahre), mit Mareike Engelke

5. August bis 9. August 2019:
Kopf an Kopf – Porträtmalerei (6 bis 12 Jahre), mit Lisa Seidel

12. August bis 16. August 2019:
Ready for Rock?! 
(8 bis 14 Jahre), mit Markus Kleikamp

19. August bis 23. August 2019:
DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle

Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.

 

Foto: Frank Vinken


Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende bietet das Lehmbruck Museum seinen Besucher*innen vielfältige Möglichkeiten, sich mit Kunst zu beschäftigen: beim Gespräch („Mitreden“ am Samstag, 15 Uhr), bei der öffentliche Führung („Schönheit – mit der Lehmbruck-Box“ am Sonntag, 11.30 Uhr) oder beim einem praktischen Workshop (Das CITY ATELIER am Sonntag, 14 Uhr).  
Bei „Mitreden“, dem öffentlichen Sprachcafé im Lehmbruck Museum, sind Mentalitätsunterschiede das Thema des Tages. Wie unterscheiden sich Mentalitäten im europäischen, im arabischen und im asiatischen Raum? Wie sieht es zum Beispiel mit dem Umgang mit Zeit, Freundschaft, Individualität, Familie oder Emotionen aus? Wie universell ist die Körpersprache?  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  
Die öffentliche Sonntagsführung nähert sich der aktuellen Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“  auf ungewöhnliche Weise: In der mobilen „Lehmbruck-Box“ befinden sich zahlreiche Gegenstände, mit denen die Teilnehmer*innen der Führung die Werke Wilhelm Lehmbrucks taktil und auditiv nachempfinden können.
So kann z. B.  Lehmbrucks berühmte „Kniende“ anhand einer 3D-Miniatur erfühlt werden.   Um den Arbeitsprozess hinter dem Kunstwerk nachvollziehen zu können, werden bei der Führung auch Audiomitschnitte abgespielt, die beispielsweise die Arbeit in einer Gießerei wiedergeben. Die Führung wir von dem Künstler Tom Koesel geleitet und ist auch  für Menschen mit Sehbehinderung gut geeignet.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung bezahlen keinen Eintritt.  

Im CITY ATELIER zeigt der Duisburger Künstler Wolf Lipka, wie man Figuren im Raum zeichnerisch darstellt. In seinen eigenen Arbeiten lässt er sich gern von Theater und Tanz inspirieren, vor allem von Menschen, die sich im Bühnenraum bewegen. Aber auch die Architektur von Industriedenkmälern hat es ihm angetan.   Es ist keine Anmeldung erforderlich. Zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum.  

 

Lehmbruck Museum: Aktzeichenkurs mit "Rodinmuse" Tanja Wilking

Lehmbruck Museum: plastikBAR - Aktzeichenkurs mit "Rodinmuse" Tanja Wilking
Duisburg, 5. Juli 2019 - Passend zur aktuellen Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ ist das Thema der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum am Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr, das „Aktzeichnen“. In den Oeuvres Wilhelm Lehmbrucks und Auguste Rodins nehmen Akte einen erheblichen Anteil ein, denn der unbekleidete menschliche Körper ist ein klassisches Sujet für Künstler. Schon in der künstlerischen Ausbildung gehörte und gehört auch heute noch die Aktdarstellung zu den  grundlegenden Inhalten.    

In dem Workshop im Rahmen der plastikBAR leitet die  Künstlerin Bettina Kohrs die Teilnehmer*innen beim Zeichnen an. Als Modell konnte Tanja Wilking, auch bekannt als die „Rodinmuse“ – „Meine Arbeit ist meine Berufung“ – für diesen Abend gewonnen werden. Material ist vorhanden, gerne können die Teilnehmer*innen aber auch Ihre eigenen Zeichenutensilien mitbringen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: T. 0203 283 2195 oder E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  
Teilnahme: 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk  

Wilhelm Lehmbruck, Kleiner sitzender Frauenakt (Hockende)“, 1911/1912, Foto: Bernd Kirtz

Vom Stahlwerk in die Küppersmühle - Ausstellung von Till Brönner

Mitarbeiter von thyssenkrupp Teil der aktuellen Fotoausstellung von Till Brönner in der Küppersmühle in Duisburg  
Duisburg, 3. Juli 2019 - Wenn Deutschlands berühmtester Jazz-Musiker Mitarbeiter des Duisburger Stahlherstellers fotografiert, dann finden die sich in einer Ausstellung im Duisburger Innenhafen wieder: In der Küppersmühle in Duisburg startet am 3. Juli die Fotoausstellung „Melting Pott“, für die kein geringerer als Till Brönner Menschen und Orte im Ruhrgebiet fotografiert und in Szene gesetzt hat.  

Kein Ruhrgebiet ohne Stahl
Stahl und thyssenkrupp sind so sehr Bestandteile des Ruhrgebiets wie die A40 und die Ruhr, wie Schrebergärten, Fußball und Zechen, wie Hochschulen und High-Tech Labore. Die Menschen und Orte im Ruhrgebiet sind ganz besonders, und darum widmet das Duisburger Museum Küppersmühle diesen Menschen und Orten eine eigene Ausstellung, gestiftet von der Brost-Stiftung.
Till Brönner, der eigentlich in den Konzertsälen der Welt zu Hause ist, war auch auf dem Duisburger Werkgelände von thyssenkrupp auf der Suche nach einmaligen Motiven – und hat sie in Mitarbeitenden und Anlagen gefunden. Vom Stahlarbeiter bis zum Vorstand, vom Hochofen bis zu den Mischbetten reichen die Motive. Dafür zog sich der Künstler sogar den Silbermantel an.  


Über die Ausstellung Unter der Schirmherrschaft von Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnet am 3. Juli die Ausstellung „Melting Pott“ im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg. Bis zum 6. Oktober 2019 können sich Besucher von der Vielfalt im Ruhrgebiet überzeugen.

Deutschlands berühmtester Jazz-Musiker, Till Brönner, hat Mitarbeiter des Duisburger Stahlherstellers für seine Ausstellung in der Küppersmühle, unterstützt von der Brost-Stiftung, fotografiert.

 

Für das Portrait am Hochofen bei thyssenkrupp Steel Europe zog Till Brönner sogar den Silbermantel an.

Seine Fotoausstellung in der Küppersmühle zeigt alle Facetten des Ruhrgebiets. Auch bei thyssenkrupp in Duisburg fand Till Brönner seine Motive, hier in den Mischbetten im Hafen Schwelgern. Fotos thyssenkrupp

- Freitagsführung im Museum DKM
- CITY ATELIER & Öffentliche Führung  „Schönheit“

Auf Weltreise im Museum DKM am Freitag, 05. Juni 2019, um 16 Uhr

Duisburg, 2. Juli 2019 - Am ersten Freitag im Juni setzt das Museum DKM die Reihe der monatlichen Freitagsführungen fort. Einer der Museumsgründer des MDKM wird die Besucher auf eine persönliche Reise durch ihr Haus mitnehmen und dabei sein persönliches Lieblingswerk des Monats den Besuchern näherbringen.

 

Die Führung befasst sich mit dem Thema: "Das Auge des Sammlers". Auf der Reise durch die verschiedenen Kulturen werden die besonderen, spezifischen Vorlieben in der Sammlung beleuchtet. Diese sind vor allem von den alten, mystischen Artefakten aus Ägypten und China sowie buddhistische Kunst aus Gandhāra, mit den Einflüssen der griechisch-römischen Kultur, bis in die aktuelle, bildende Kunst geprägt. 

Wer dem Alltag für kurze Zeit ein Schnäppchen schlagen möchte, Hintergrundgeschichten und von der Leidenschaft des Sammelns mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen an der Führung teilzunehmen!



Lehmbruck Museum: Pay What You Want – CITY ATELIER & Öffentliche Führung  „Schönheit“
Am ersten Freitag des Monats hält das Lehmbruck Museum wieder besondere Angebote für seine Besucher*innen bereit: einen Workshop im CITY ATELIER um 14 Uhr und eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ um 15 Uhr . Für den Eintrittspreis gilt: Pay what you want!  
Im CITY ATELIER können die Besucher*innen sich im Zeichnen von floralen Mustern mit farbiger Tusche üben. Die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe leitet dabei an, die Skizzen auf Leinwand zu bringen.
Ein besonderer Anreiz: die gelungensten Besucher-Kunstwerke werden prämiert und ausgestellt. Bei dem Workshop sind Menschen aller Altersgruppen herzlich willkommen. Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, kennt sich in der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ bestens aus und kann diese von der Idee bis zum einzelnen Werkbeispiel erläutern.
In der großen Präsentation anlässlich des 100. Todestages Wilhelm Lehmbrucks stehen die Werke des großen Duisburger Bildhauers denen Auguste Rodins und anderer bedeutender Künstlerpersönlichkeiten gegenüber. Der Wandel des Schönheitsbegriffs in der Zeit um 1900 lässt sich im Zusammenhang der Kunst besonders gut nachvollziehen. So reicht das Spektrum der ausgestellten Skulpturen von klassisch wirkenden „Badenden“ bis hin zu den kubistisch anmutenden Torsi Alexander Archipenkos.
Wie immer am ersten Freitag eines jeden Monats legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums ihren Eintritt selbst fest: Pay what you want!

Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Wer besondere Wochenend-Aktivitäten sucht, ist im Lehmbruck Museum an der richtigen Stelle. Vom Gespräch („Mitreden“, 6. Juli, 15 Uhr) über die öffentliche Sonntagsführung (7.  Juli, 11.30 Uhr) bis zum Workshop (CITY ATELIER, 7. Juli, 14 Uhr) reicht das Angebot.   Fast jeder Mensch hat heute mit Social Media zu tun, egal welchen Alters oder welcher Herkunft.
Bei „Mitreden“ am Samstag, 6. Juli, 15 Uhr, können sich die Besucher*innen darüber austauschen, welche Social Media am liebsten benutzt werden und wie man sich am besten vernetzt. In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, 7. Juli, 11.30 Uhr, richtet sich das Interesse speziell auf das Thema „Torso“. Auguste Rodin war der große Vorreiter in der Methode, fragmentarische Werke zum eigenständigen Kunstwerk zu erheben. Viele weitere berühmte Bildhauer, darunter Wilhelm Lehmbruck, Constantin Brancusi und Alexander Archipenko folgten ihm darin, wobei jeder auf seine Weise den Umgang mit dem Torso variierte.
Die aktuelle Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, die anlässlich Wilhelm Lehmbrucks 100. Todesjahres stattfindet, bietet zahlreiche attraktive Anschauungsobjekte für diese Thematik. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  
Im CITY ATELIER am Sonntag, 7. Juli, 14 Uhr, wird dieses Mal „Kleidung in Szene gesetzt“. Die Künstlerin Bettina Kohrs fertigt mit den Besucher*innen künstlerische Modezeichnungen, wobei Techniken  wie Frottage, Materialverformung und Collage zum Einsatz kommen. Gerne dürfen auch eigene Kleidungsstücke, die ihre besten Zeiten hinter sich haben, verarbeitet werden. 
 Die in Düsseldorf und Rotterdam lebende und arbeitende Künstlerin studierte bildende Kunst in Düsseldorf bei A. R. Penck. In ihren eigenen Werken und Papierarbeiten beschäftigt sie sich mit figurativen und abstrakten Motiven, sowie der weiblichen Figur. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum.