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Das Wochenende im Lehmbruck Museum

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Am Samstag, den 26. Oktober, heißt es wieder „Mitreden“ im Lehmbruck Museum: Ab 15 Uhr sind interessierte Besucher*innen dazu eingeladen, sich über das Thema „Popkultur“ auszutauschen.

„Popkultur – was ist das?“ – Unter Anleitung von Elisa Tinnappel werden an diesem Samstag, 26. Oktober, ab 15 Uhr Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Popkultur in verschiedenen Ländern in den Blick genommen. Das öffentliche Sprachcafé „Mitreden" lädt Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und im Austausch über „Kunst und die Welt“ ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.

 

Ausstellung „Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“

Am Sonntag, 27. Oktober,  ist um 11.30 Uhr die Ausstellung „Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ der finnischen Künstlerin Eija-Liisa Ahtila das Thema der öffentlichen Führung, und im CITY ATELIER können Museumsbesucher*innen ab 14 Uhr Schmuck selbst herstellen.   

Eija-Liisa Ahtila gehört zu den international bedeutendsten Film- und Videokünstlerinnen unserer Zeit. In ihren jüngsten Arbeiten, die im Lehmbruck Museum erstmals in Deutschland zu sehen sind, beschäftigt sie sich mit Theorien des Posthumanismus und stellt gewohnte Vorstellungen vom Menschsein in Frage. Die retrospektiv angelegte Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ beeindruckt durch Videoinstallationen, die auf großen Screens oder auf mehreren Leinwänden zugleich laufen.

„öffentliche Führung: Wahrnehmung ist Ansichtssache“
Die öffentliche Führung am Sonntag, 27. Oktober, um 11.30 Uhr widmet sich der Thematik des Perspektivwechsels, getreu dem Motto: „Wahrnehmung ist Ansichtssache“. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.


Eija-Liisa Ahtila, Potentiality for Love, 2018 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Künstlerin

 City Atelier: Schmuckstücke gestalten 

Am Sonntag, 27. Oktober, ab 14 Uhr lädt das CITY ATELIER interessierte Besucher*innen dazu ein, selbst kreativ zu werden und kleine Schmuckstücke zu gestalten. Die Künstlerin und Kunsthistorikerin Madalina Rotter setzte sich mit Schmuck und Schmuckdesign bei der niederländischen Goldschmiedin und Designerin Marina Alexandre auseinander.
Ihr besonderer Schwerpunkt sind Silber- und Golddraht. Die Künstlerin betrachtet Formen und Strukturen, hält sie fotografisch oder zeichnerisch fest und überführt das Gesehene in Schmuckstücken und auch Skulpturen.

Der normale Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) berechtigt zur Teilnahme am CITY ATELIER. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Schmuckstücke von Madalina Rotter - Foto Künstlerin

 

 - „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Gussverfahren – Bildhauertechniken begreifen
- „Maske und Identität – Fantastische Selbstbildnisse“

Lehmbruck Lecture „Posthumanismus.
Duisburg, 19. Oktober 2019 - In der Reihe „Lehmbruck Lectures“ bezieht sich Dr. Stefan Herbrechter am Donnerstag, 24. Oktober, 18 Uhr, auf die aktuelle Wechselausstellung „Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ der finnischen Künstlerin Eija-Liisa Ahtila und führt in die posthumanistische Perspektive und ein mögliches Ende unserer Vorstellung vom Menschsein ein.   Seit ungefähr drei Jahrzehnten setzen sich die Geisteswissenschaftler*innen insbesondere im anglo-amerikanischen Raum mit einem posthumanistischen Denkmuster und Weltbild auseinander.
Anlass hierfür sind neue Herausforderungen auf ökologischer, technologischer und biologischer Ebene, die die traditionelle Abgrenzung zwischen Mensch und Tier, Mensch und Maschine oder Mensch und Umwelt aufheben und somit das humanistische Weltbild in Frage stellen. Der Vortrag versteht sich als Einführung in das komplexe Themenfeld und kritische Auseinandersetzung damit.  
Dr. Stefan Herbrechter ist Autor und Wissenschaftler. Zu seinen neuesten Publikationen gehört ein Handbuch zum Posthumanismus. Er forscht zurzeit an der Coventry University und ist Privatdozent an der Universität Heidelberg. Eintritt: 5 EUR

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Duisburg, 17. Oktober 2019 - Am Wochenende bietet das Lehmbruck Museum wieder Programme für verschiedenste Zielgruppen an: Am Samstag, 19. Oktober, um 15 Uhr wendet sich „Mitreden“ an Menschen, die sich im öffentlichen Sprachcafé des Lehmbruck Museums austauschen möchten, am Sonntag, 20. Oktober, 11.30 Uhr, können kunstbegeisterte Museumsbesucher*innen im Rahmen einer öffentlichen Führung die bildhauerische Technik des Gussverfahrens begreifen, und das CITY ATELIER am Sonntag ab 14 Uhr lädt Besucher*innen dazu ein, selbst künstlerisch aktiv zu werden.

An diesem Samstag, 15 Uhr, regt die Kunstvermittlerin Sabine Bazan in ungezwungener Atmosphäre zum Austausch über das Thema „Mensch und Umwelt“ an. Das öffentliche Sprachcafé „Mitreden" lädt Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und im Austausch über „Kunst und die Welt“ ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten  Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.

Mitreden - Foto: Elisa Tinnappel

 
Gussverfahren – Bildhauertechniken begreifen

In der mobilen Lehmbruck-Box befinden sich zahlreiche Gegenstände, mit denen sich die ausgestellten Werke durch Ertasten neu wahrnehmen lassen. Im Rahmen der öffentlichen Sonntagsführung, 11:30 Uhr, widmet sich Sybille Kastner Gusstechniken in der Bildhauerei und beleuchtet auf diese Weise den künstlerischen Arbeitsprozess. Durch Materialproben aus der Gießerei, Gussmodellen und akustischen Eindrücken wird die Führung zu einem taktilen und auditiven Erlebnis. Die Führung ist auch für Menschen mit Seheinschränkungen geeignet, sowie für Menschen mit kognitiven Einschränkungen.


 “Lehmbruck-Box”, Foto: Museum

Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung zahlen keinen Eintritt. 

 
„Maske und Identität – Fantastische Selbstbildnisse“

Die Maske besitzt eine lange Tradition: im Theater, als „Totenmasken“ in der Kunst, in religiösen Ritualen oder als Avatar im Cyber Space. Als „soziale“ Maske ist sie Fassade und dient der Außendarstellung. Die erstarrte Mimik einer Maske macht Inneres sichtbar – sie kann erschrecken oder erstaunen – Spiel und Ernst stehen im Wechsel.

Im Workshop im CITY ATELIER arbeiten interessierte Besucher*innen diesen Sonntag unter Anleitung von Sabine Bazan auf der Grundlage ihrer eigenen Gesichtsabdrücke in Gips. Mittels Modellage, Verformungen und durch Hinzunahme weiterer Elemente legen sie sich Ihr eigenes „Kunstgesicht“ zu.

Der normale Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) berechtigt zur Teilnahme am CITY ATELIER. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

 CITY ATELIER, Foto: Museum



Kunst im Sozialgericht Duisburg

Duisburg, 15. Oktober 2019 - Seit der Eröffnung der Ausstellung „Nach Aufruf…“ am 9. Oktober 2019 sind die Flure des Sozialgerichts Duisburg geschmückt durch die Malerei der Duisburger Künstlerin Serap Riedel, geb. 1960 in Sivas in der Türkei. Die Ausstellung wurde von dem Präsidenten des Sozialgerichts Ulrich Scheer eröffnet. Zu Gast war neben zahlreichen Besuchern der Bürgermeister der Stadt Duisburg, Volker Mosblech.
Die Künstlerin Serap Riedel lebt seit 1975 in Duisburg, malt seit mehr als 25 Jahren und hat die verschiedenen Techniken der Malerei von diffizil realistisch bis abstrakt weitgehend autodidaktisch erlernt und dies durch Studien an der Freien Akademie der bildenden Künste in Essen verfeinert. Sie hat ihre Werke seit 2003 in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und der Türkei der Öffentlichkeit präsentiert.
Neben dem Sozialgericht Münster, dem Landessozialgericht NRW, dem Bundessozialgericht, dem Oberlandesgericht Hamm und dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf hatte im Jahr 2005 auch das Sozialgericht Duisburg schon einmal die Ehre, ihre kraftvollen Werke ausstellen zu dürfen. Sie versteht sich als unabhängige Künstlerin. Im Leben gewonnene Eindrücke wandelt sie abhängig von der Stimmung frei von stilistischen Zwängen in künstlerischen Ausdruck um.
Frau Riedel arbeitet unter anderem mit Öl- und Acrylfarben auf Papier und Leinwand, so wie in der aktuellen Ausstellung. Die Ausstellung kann bis zum 31.01.2020 während der regulären Öffnungszeiten des Gerichts (Mo.-Fr. 8.30-12 und 13-14.30 Uhr, freitags nur bis 14 Uhr) besichtigt werden.  

V.l.: Präsident des Sozialgerichts Duisburg Ulrich Scheer, Künstlerin Serap Riedel und Bürgermeister Volker Mosblech

Ladies Night beim Kabarett in der Bezirksbibliothek Rheinhausen

Duisburg, 15. Oktober 2019 - Die Bezirksbibliothek in Rheinhausen lädt zu hochkarätiger Musik und Kabarett ein. Am Mittwoch, 27. November sind Dagmar Schönleber und Katinka Buddenkotte (ARD Ladies Night, 3Sat-Show „Pufpaffs Happy Hour“) gemeinsam mit der Musikkabarettistin Julia Hagemann zu Gast bei Matthias Reuters Kabarett in der Bibliothek auf der Händelstraße 6.  

Dagmar Schönleber zeigt in ihrem neuen Programm „Respekt“ kluges Kabarett mit frecher Albernheit und Punkrock mit Poesie. Dabei ist sie immer Menschenfreundin, es sei denn, es handelt sich um deutsche Popstars. Ein Programm zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast, bei dem gilt: Die Lebensweisheiten sind frei, während die Gitarre Akkordarbeit leistet. 

Dagmar Schoenleber- Foto Ralf Bauer

Zum ersten Mal in der Bibliothek dabei ist Julia Hagemann, ausgebildete Sopranistin und eine der lustigsten Musikkabarettistinnen der Republik. Mit Auszügen aus ihrem Programm „Fort, Bildung!“ verbindet sie gesangliches Können mit treffsicherem Spott und belegt endlich mal gehirnphysiologisch, warum Opernarien derart idiotische Texte und Chansons so dämliche Melodien haben. Ein Pisa-Seminar, bei dem Türme vor Lachen schief werden. 

Julia_Hagemann - Foto Gudrun Besler

Katinka Buddenkotte ist humoristische Bestseller-Autorin und liest Geschichten, die schon Jürgen von der Lippe in seiner Show „Was liest Du?“ Tränen vor Lachen bescherten. Mittlerweile ist sie auch mit ihrem ersten Solo-Lese-Kabarettprogramm „Liebling der Schwerkraft“ unterwegs, gibt witzig-wertvolle Tipps gegen Selbstoptimierung und erklärt, wie man Suchmaschinen nachhaltig zerstört, während sie gegen Kleidergrößenwahn und Ziermöbel protestiert. Matthias Reuter führt durch den Abend und sorgt mit neuen Songs und Geschichten für die nötige Portion Ruhrgebietshumor. 

Karten zum Vorverkaufspreis von 12 Euro gibt es ab sofort in der Bezirksbibliothek Rheinhausen. Eine telefonische Reservierung unter der Nummer 02065 905 – 8467 ist möglich. Der Preis an der Abendkasse beträgt 15 Euro. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Die Öffnungszeiten der Bibliothek sind dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.

Frau mit Flügel“: 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 14. Oktober 2019 - Frau mit Flügel“: Das 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker würdigt die Pianistin und Komponistin Clara Schumann anlässlich ihres 200. Geburtstags Wunderkind, Konzertpianistin, Komponistin, siebenfache Mutter, eine wirtschaftlich unabhängige Frau und vieles mehr war Clara Schumann, die vor 200 Jahren in Leipzig geboren wurde.
Auf ganz besondere Weise wird diese faszinierende Persönlichkeit am So. 20. Oktober 2019 (11 Uhr) im Opernfoyer im 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker lebendig. Im Wechsel zwischen Figurenspiel und Schauspiel wird Veronika Maruhn die kleine Clara auf die gereifte Künstlerin treffen lassen und so das Bild einer facettenreichen und widersprüchlichen Ikone formen.

Das Programm „Frau mit Flügel“ ist eine Collage, die viele Bausteine assoziativ zusammenfügt. Durch Zeitungsauszüge, Tagebucheintragungen bzw. Briefstellen Claras, Roberts und anderer Zeitgenossen entsteht eine ganz eigene Betrachtung von Clara Schumann. Hinzu kommen Texte und Gedichte von Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Grillparzer. Das Spiel gipfelt in einem Finale, in dem die Figuren- und die Schauspielebene zusammengeführt werden.
Dazu erklingen ausgewählte Lieder der Komponistin sowie – auf historischen Instrumenten – das Klaviertrio op. 17. Neben Veronika Maruhn und der Cellistin Anja Schröder, die an der Konzeption beteiligt war, singen und spielen Marion Eckstein (Alt), Luisa Höfs (Violine) und Stefania Neonato (Hammerflügel).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

Kulturprogramm „Ein Abend mit Roma-Dichtern“  
Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg lädt am 25. Oktober ab 19 Uhr zu einem Abend mit Roma-Dichtern ins Internationale Zentrum am Flachsmarkt 15. Im Mittelpunkt steht die mystisch-lyrische Welt der Roma-Poesie, tief geprägt durch Emotionen, die Liebe zum Leben, zum Menschen und zur Welt.   Die Poesie der Roma ist „die unsichtbare Literatur eines unsichtbaren Volkes“ beschrieb der Roma-Dichter Jovan Nikolic malerisch.
Die bekannten zeitgenössischen Roma-Dichter Ibraim Dezmail (Ratingen und Ruzdija Sejdovic (Köln/Foto)) werden einen Einblick in die Roma-Poesie vermitteln und darstellen, wie das jahrhundertelange Streifen der Roma um die Welt, die Suche nach ihren Wurzeln und erlittene Traumata die Poesie geprägt haben.  
Die Rezensenten Karima Renes und Jan Michaelis stellen die Werke der beiden Dichter vor. Ihre Gedichte werden von dem Schauspieler Sami Osman vorgetragen. Der Abend wird moderiert von Marijo Terzic, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“  

Duisburg, 10. Oktober 2019 - Wer eine Kunstführung mit dem Genuss von Kaffee und Kuchen verbinden möchte, kann sich auf Dienstag, 15. Oktober, 15 Uhr, freuen. Dann stellt Dr. Bettina Dunker die  große Wechselausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ im Lehmbruck Museum vor und bittet danach an den gedeckten Tisch. Eine Anmeldung ist erforderlich!  
Die Ausstellung gibt mit selten gezeigten Skulpturen, Filmen und raumgreifenden Videoinstallationen einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk Ahtilas, die seit ihrer großen Einzelausstellung in der Londoner Tate Gallery und ihrer Teilnahme an der documenta 11 in Kassel im Jahr 2002 zu den international renommiertesten Künstlerinnen gehört.
In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit grundlegenden menschlichen Erfahrungen wie Liebe, Trennung, Gewalt, Pubertät, Tod, psychischen Ausnahmezuständen und unserer Beziehung zur Natur. Als Pionierin hat Ahtila multimediale Rauminstallationen entworfen, die das Geschehen auf mehreren Bildflächen präsentieren. Der nicht-lineare Erzählfluss bringt uns dazu, unseren eigenen Standpunkt immer wieder zu wechseln, um so die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter Tel. 0203 283-3294 oder E-Mail: info@lehmbruckmuseum.de.

Neuer Konzertflügel für die Duisburger Philharmoniker: Anna Vinnitskaya weiht das Instrument mit  2. Klavierkonzert von Johannes Brahms ein 

Duisburg, 8. Oktober 2019 - Die Duisburger Philharmoniker dürfen sich über einen neuen Konzertflügel freuen: Dank der finanziellen Unterstützung dreier großzügiger Duisburger Förderer konnte ein hochwertiges Instrument der Firma Steinway & Sons erworben werden. Es handelt sich dabei um das Modell D-274, das Flaggschiff des renommierten Klavierbauers, das die Mehrzahl der international bedeutenden Bühnen erobert hat – von der Carnegie Hall bis zur Elbphilharmonie.

Mit einer Länge von 2,74 Metern und einem Gewicht von 500 Kilogramm verfügt dieses aus 12.000 Einzelteilen handwerklich gefertigte Meisterstück über einen voluminösen, farbenreichen Klang und entspricht perfekt den Ansprüchen großer Konzertsäle. Das Instrument mit der Seriennummer 610.963 wurde in der Hamburger Steinway Manufaktur von der Pianistin Anna Vinnitskaya, ihrem Lehrer Evgeni Koroliov und der Pianistin Ljupka Hadzi-Georgieva unter zehn erstklassigen Flügeln als das Beste ausgewählt.

 

Über die Flügelauswahl berichtet Anna Vinnitskaya: „Gemeinsam mit Evgeni Koroliov und Ljupka Hadzi-Georgieva hatten wir drei Runden. Zuletzt blieben von den ca. zehn Instrumenten, die zur Auswahl standen, in der letzten Runde drei Instrumente übrig. Und dann wurde es richtig schwierig. Es hat lange gedauert, bis wir uns einig waren. Der Flügel soll ja für ein möglichst großes Repertoirespektrum passen: Musik von Bach genauso wie von Strawinsky, Musik von Barock bis zur Moderne. Er sollte also sehr vielfältig sein. Natürlich muss man bei der Auswahl auch immer den Saal bedenken, wo er stehen wird. Und da war es gut, dass wir drei ja alle schon in der Philharmonie Mercatorhalle gespielt haben. Nun bin ich gespannt, wie er sich im Saal macht und auf das Publikum wirkt. So ein Steinway braucht auch seine Zeit, er muss sich an den Saal gewöhnen.“

 

Unter der Leitung der französischen Dirigentin Ariane Matiakh wird Anna Vinnitskaya den neuen Flügel im 2. Philharmonischen Konzert in der Philharmonie Mercatorhalle (9. und 10. Oktober) mit dem 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms einweihen. Warum die Anschaffung des Instruments dringend notwendig war, erklärt Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker: „Unser alter Flügel war mehr als 30 Jahre in Benutzung. Er wird den Erwartungen international bekannter Solisten an einen Konzertflügel inzwischen nicht mehr gerecht“.

Die Duisburger Philharmoniker freuen sich  über den prachtvollen Neuzugang und bedanken sich herzlich für die finanzielle Unterstützung bei dem Duisburger Unternehmen KROHNE Messtechnik, der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker und der Sparkasse Duisburg-Stiftung. Das Instrument ist Eigentum der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker und wird dem Orchester zur Verfügung gestellt.

 

Karten für das 2. Philharmonische Konzert am Mittwoch und Donnerstag gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Die Sopranistin Hana Blažíková und das Ensemble nuovo aspetto

Duisburg, 6. Oktober 2019 - Der österreichische Komponist Johann Georg Reutter (1708-1772) mag einer jener typischen „Kleinmeister“ der Frühklassik gewesen sein, die über die Zeit nahezu in Vergessenheit gerieten. Er bleibt jedoch, als Erster Kapellmeister am Wiener Stephansdom, untrennbar mit dem Namen Joseph Haydn verbunden. Reutter nahm den jungen Haydn unter seine Fittiche, brachte ihn im Chor unter und begutachtete die ersten Kompositionsversuche des Knaben.
Grund genug für eine Hommage: Im 2. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker erklingen Arien und Instrumentalstücke von Reutter wie von Haydn sowie Kompositionen der Zeitgenossen Giuseppe Porsile, Karl Kohaut und Francesco Bartolomeo Conti. In der Philharmonie Mercatorhalle (So., 13. Oktober, 19 Uhr) spielt das Ensemble nuovo aspetto. Solistin ist Hana Blažíková (Sopran).

Die Arien Johann Georg Reutters, für die führenden Gesangsvirtuosen ihrer Zeit geschrieben, sind subtile Piècen, dazu mit Salterio, Laute und Streichern äußerst farbenreich instrumentiert. Bis ins 15. Jahrhundert weist die Geschichte des exotisch anmutenden Salterio (Hackbrett) zurück, das in die europäische Folklore ebenso Eingang fand wie in die Kunstmusik. Reutters Sinfonia g-Moll aus dem Oratorium La Betulia liberata wiederum war nicht zuletzt Vorbild für Wolfgang Amadeus Mozarts gleichnamiges Werk, das er als 15Jähriger komponierte.

Mit Hana Blažíková gibt sich eine Interpretin die Ehre, die als Spezialistin für Alte Musik höchste Wertschätzung genießt. Und das 2011 gegründete Ensemble nuovo aspetto steht für „Neue Blicke“ auf Raritäten des Repertoires. Musik von Johann Georg Reutter hat die Formation inzwischen auf einer viel beachteten CD eingespielt. Der Veröffentlichung sind akribische Recherchen in Bibliotheken und Archiven vorausgegangen.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Kunstausstellung im Duisburger Sozialgericht  
Die Künstlerin Serap Riedel, geboren 1960 in Sevas (Türkei), lebt seit 1975 in Duisburg und malt seit 1990. Weitgehend autodidaktisch und durch Studien an der Freien Akademie der bildenden Künste in Essen hat sie sich künstlerisch gebildet. Sie malt diffizil realistisch bis abstrakt. Am Mittwoch, 9 Oktober 2019, 14.30 Uhr, wird ihre Ausstellung „Nach Aufruf…“ in den Räumen des Duisburger Sozialgerichts in der Mülheimer Straße 54 eröffnet. Die Vernissage findet in der 7. Etage statt. Die Einzelausstellung kann von allen Interessierten bis zum 31. Januar 2020 besichtigt werden.  

Lehmbruck Museum: Filmabend „Eija-Liisa Ahtila“

Duisburg, 4. Oktober 2019 - Am Donnerstag, 10. Oktober, 18 Uhr, veranstaltet das Lehmbruck Museum im filmforum Duisburg einen Filmabend im Rahmen der Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“. Jörg Mascherrek spricht einleitende Worte zu den gezeigten Filmen “If 6 Was 9” (1995), “Today” (1996), “The Hour of Prayer” (2005) und “The Annunciation” (2010).  

Eija-Liisa Ahtila schafft in ihren Arbeiten Bildwelten, die die Wirkung und den Stil üblicher Filmgenres wie Kurzfilme, Werbefilme und den Kino- oder Dokumentarfilm zur Disposition stellen. Im filmforum sind frühe Kurzfilme und neuere Arbeiten wie „The Annunciation“ zu sehen.

„The Annunciation“ greift das klassische religiöse Motiv der Verkündigung auf, welches von den Darstellerinnen ironisch rekonstruiert wird, indem sie das Menschliche durch das Göttliche und das Animalische neu definieren. Er wurde 2012 mit dem „ARTE-Preis für einen europäischen Kurzfilm“ der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen ausgezeichnet. Aus der Begründung: „Verschiedene Bedeutungs- und Sinnlichkeitsebenen werden auf unprätentiöse und entwaffnend witzige Art konstruiert und erzählt.“ Dagegen ist „The Hour of Prayer“ eine kurze Erzählung über Bindung und Tod, die auf den persönlichen Erlebnissen der Künstlerin beruht.
In beiden Filmen zeigt sich, welche Bildgewalt Ahtilas Arbeiten innewohnt. Ort: filmforum Duisburg, Dellplatz 16 Eintritt: 8 € (erm. 6,50 €), Vorverkauf unter: www.filmforum.de  

Eija-Liisa Ahtila, The Annunciation (Filmstill), 2010, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Jukka Rapo

 

 

Anna Vinnitskaya weiht neuen Steinway-Flügel der Duisburger Philharmoniker ein

„Der Meister und sein Mentor“: Anna Vinnitskaya weiht neuen Steinway-Flügel mit dem 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms ein

Duisburg, 2. Oktober 2019 - Eleganz und Leidenschaft, innige Empfindung und kraftvolle virtuose Grandezza: Das Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 von Johannes Brahms stellt hohe Anforderungen an den Interpreten, beglückt die Hörer aber durch die vielgestaltige orchestrale Pracht und Ausdruckstiefe seiner vier Sätze.
Das 1881 vollendete Werk wurde bald zu einem Meilenstein des Repertoires: Gelegenheit für die internationale gefeierte russische Pianistin Anna Vinnitskaya, Temperament und Musizierfreude auf dem neuen Konzertflügel der Duisburger Philharmoniker auszuspielen, den sie im März 2019 in der Hamburger Steinway Manufaktur mit aussuchen durfte.
Das hochwertige Instrument konnte Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung dreier Duisburger Förderer angeschafft werden. Wie es klingt, ist jetzt im 2. Philharmonischen Konzert der Saison zu erleben: am Mi. 9. und Do. 10. Oktober (jeweils 20 Uhr) in der Mercatorhalle.
Von Robert Schumann, dem engagierten Förderer des jungen Brahms, spielen die Duisburger Philharmoniker im Anschluss die Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 in der revidierten Fassung von 1851, die bei ihrer Uraufführung zwei Jahre später beim Niederrheinischen Musikfest in Düsseldorf begeisterten Anklang fand. Schumann selbst betitelte sie auf dem Autograph der zweiten Fassung als „Symphonische Phantasie“.

Die vier Sätze, die ohne Pause miteinander verbunden sind, lösen sich vom klassischen Formenkanon: Ein Netz von thematisch-motivischen Beziehungen überspannt das gesamte Werk. Die Leitung liegt in den Händen der Französin Ariane Matiakh, die am Pult der Duisburger Philharmoniker bereits 2018 mit ihrem Dirigat von Anton Bruckners 6. Sinfonie beeindruckt hatte und mit dieser Spielzeit ihre neue Position als Generalmusikdirektorin der Staatskapelle und Oper Halle antritt.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
 Wer seinen Museumsbesuch möglichst aktiv gestalten möchte, hat am Wochenende im Lehmbruck Museum Gelegenheit dazu: Am Samstag um 16 Uhr steht „Mitreden“ auf dem Programm, am Sonntagmorgen, 11.30 Uhr, eine öffentliche Führung in der Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“, und am Nachmittag, 14 bis 17 Uhr, das CITY ATELIER mit einem offenen Workshop. Die Arten und Feinheiten der Kommunikation können in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich sein. Gerade Mimik und Gestik, die beim Sprechen unbewusst eingesetzt werden, können zu unerwarteten Missverständnissen führen. 
Da es in der Reihe „Mitreden“ im Lehmbruck Museum grundsätzlich um das Miteinandersprechen von Menschen aus diversen Herkunftsländern geht, ist das Thema  „Mimik und Gestik“ besonders naheliegend und interessant. "Mitreden" können Menschen unterschiedlichster Herkunft in lockerer Atmosphäre über Alltägliches, Besonderes, Kunst und Kultur und dabei ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eingeladen sind Menschen aller Nationen, die ein offenes Ohr, Lust auf Kommunikation und Interesse an anderen Kulturen haben.
Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

Die Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila.
Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ im Lehmbruck Museum lädt Besucher*innen dazu ein, die Welt aus anderen, ungewöhnlichen Perspektiven wahrzunehmen, z. B. aus den Augen eines Mauerseglers. Dieser Blickwechsel findet z. B. in der Installation “Studies on the Ecology of Drama” statt, die aus vier gleichzeitig bespielten Videoleinwänden besteht. Darüber hinaus gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk der international renommierten Künstlerin Eija-Liisa Ahtila (*1959). Übrigens sind Ahtilas Werke in Duisburg erstmals mit deutschen Untertiteln zu sehen. 
Die Kunstvermittlerin Dr. Susanne Karow stellt die Ausstellung mit fachkundigen Erläuterungen vor.  Die Teilnahme an der öffentlichen Führung kostet 2 € zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €).  

Blick in die Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2019, Foto: Andreas Probst

Im CITY ATELIER schließlich können die Besucher*innen selbst künstlerisch aktiv werden, wobei die Strukturen, Formen, Linien und Farben des Duisburger Stadtplans als Inspiration für experimentelle Papierarbeiten dienen. Die Künstlerin Beate Gärtner zeigt, wie sie den Plan durch Cut Outs sowie Überzeichnungen und Übermalungen, aber auch durch Fragmentierung, Schichtung und Verformung in eine künstlerische Form überführen können. Beate Gärtner interessieren klare Formen, geometrische Strukturen und schlichte, einfache Materialien. In ihrer Arbeit fokussiert sie Phänomene, Trends und Entwicklungen, die mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft verknüpft sind.

 

Mercator-Musicalshow

Premiere der Mercator-Musicalshow: Goldene Momente des Musicals in der Mercatorhalle

Duisburg, 1. Oktober 2019 - Erstmalig wird die Mercator-Musicalshow am Freitag, 20. März 2020, in der ‚guten Stube` Duisburgs – der Mercatorhalle – stattfinden. Hier erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Abend mit national bekannten Musicalstars.
Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH, blickt mit Vorfreude auf die Show: „Wir freuen uns als Veranstalter der MercatorMusicalshow den vielen Musical-Fans eine hochkarätige Show mit absoluten Topstars der Szene bieten zu können.“

Weltbekannte Musicalhits von den Allstars Mit dem Cast der Musical Allstars dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf Altes und Neues, Bekanntes und Unbekanntes aus der Welt des Musicals freuen. Die Show ist natürlich LIVE – gesungen von einem hochkarätigen Ensemble der Musical Allstars, bestehend aus 6 Solisten.
Die musikalische Leitung übernehmen wird Arnim Bartetzky, der sehr zufrieden vorausblickt: „Es ist uns gelungen mit Jessica Kessler, Andreas Bieber, Anja Wendzel, Maike Schuurmans, D.M. Johnson und Chris Murray einen wunderbaren Cast zusammen zu stellen, der eine großartigen Show garantieren wird.“ Tickets gibt es ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen sowie online unter www.reservix.de.

Mercator-Musicalshow Daten | Zahlen | Fakten
Veranstalter Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH Veranstaltungszeitraum
 Freitag, 20. März 2020 in der Mercatorhalle Duisburg
 Einlass ist ab 18:30 Uhr, Start der Show ist um 19:30 Uhr
Ticketpreise:
 PK 1 = 65,00 / PK 2 = 55,00
 PK 3 = 44,00 / PK 4 = 33,00* *Jugendliche, Schüler und Studenten unter 26 Jahren erhalten 50% Rabatt.
Bei Rollstuhlfahrern und Schwerbehinderten (mit „B“ Ausweis) haben die Begleitpersonen freien Eintritt (mit separater Karte). Altersbeschränkung: ab 6 Jahren.
Vorverkauf Tourist-Information Duisburg Königstraße 86 47051 Duisburg Tel. 0203 285440 Online-Tickets www.reservix.de

Künstler/Innen mit viel Bühnenerfahrung
- Arnim Bartetzky ist Musikmann durch und durch. Als Musical Director und Dirigent arbeitete er bereits für „Starlight Express“ in Bochum und „Saturday Night Fever“ in Köln. Nun ist er erneut mit seinen erfolgreichen Musical Allstars zu Gast in Duisburg.

- Jessica Kessler ist eine absolute Ausnahmekünstlerin. In ihrer erfolgreichen Schauspielkarriere konnte sie bereits weltweite Erfolge feiern. Die gebürtige Duisburgerin sang unter anderem in „We Will Rock You“, oder „WAHNSINN!“ und jetzt auf der Bühne Ihrer Heimatstadt.
- Anja Wendzel beeindruckt mit ihrer sagenhaften Stimme, die Gänsehaut-Feeling garantiert. Nicht umsonst spielte sie bereits in vielen Musicals wie „Der Glöckner von Notre Dame“ mit. Zuletzt war sie mit „Der Tanz der Vampire“ in vielen Städten unterwegs und ist nun in Duisburg Live zu erleben.
- Andreas Bieber feierte seinen Durchbruch mit der langjährigen ARD-Vorabendserie „Marienhof“. Darüber hinaus spielte er bereits zahlreiche Hauptrollen in erfolgreichen Musicals wie „Elizabeth“, „Joseph“ und „Grease“ in Europa.
- Maike Schuurmans ist ein wahres Multitalent, denn sie ist sowohl Sängerin und Schauspielerin als auch Gesangslehrerin und Coach. Der Musicalstar lebt in den Niederlanden, ist aber auf den Bühnen der Welt Zuhause. In Musicals wie „Mary Poppins“ oder „West Side Story“ präsentierte sie erfolgreich ihre Vielfältigkeit.
- David Michael Johnson, der in der Musicalszene besser bekannt ist als DMJ, ist ein wahrer Ausnahmekünstler. Der US-Amerikaner rockte bereits in der deutschsprachigen Erstaufführung von „We will rock you“ die Bühne. Darüber hinaus performte er auch auf internationalen Bühnen, wie unter anderem in „Singin´ in the rain“ am Broadway in New York City.
- Chris Murray ist einer der profiliertesten Musicaldarsteller in Deutschland. Der gebürtige Braunschweiger präsentierte sein Deutschlanddebüt bereits 1997 bei "Das Phantom der Oper". Anschließend performte er auf den Bühnen von zahlreichen weltbekannten Musicals wie "Die Schöne und das Biest", „Dracula“ oder „Les Misérables“.
Internetseiten www.mercator-musicalshow.de www.mercatorhalle.de www.duisburglive.de www.duisburgkontor.de



- Komödie „Funny Money!“in der Glückauf-Halle
- „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“    

Komödie „Funny Money!“in der Glückauf-Halle
Duisburg, 1. Oktober 2019 -
Die Komödie „Funny Money!“ wird am Freitag, 8. November, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle an der Dr.-Kolb-Straße 2 in Homberg/Hochheide aufgeführt. In dieser Farce des britischen Komödienspezialisten Ray Cooney sorgt ein vertauschter Aktenkoffer mit brisantem Inhalt für Wirbel. Comedian Peter Nottmeier („Switch“, „Switch Reloaded“) spielt den kreuzbraven Buchhalter Heiner Liebig, der unverhofft zum Gangster wird. Ihm zur Seite stehen Saskia Valencia, Simone Pfennig und Ralf Komorr.  
 
Ausgerechnet an seinem Geburtstag verwechselt Liebig in der U-Bahn seinen Aktenkoffer mit dem eines Fremden – und besitzt plötzlich 1,5 Millionen Euro. Mit dem unerwarteten Geldsegen möchte er sich aus dem Staub machen, doch seine Pläne für einen spontanen Trip in den Süden werden schnell durchkreuzt. Die Besucher Betty und Victor lassen sich nicht so einfach abwimmeln. Der Taxifahrer, der schon für die Fahrt zum Flughafen bestellt war, wird unversehens zum Komplizen. Das Chaos ist perfekt, als noch neugierige Polizisten auftauchen und ein mysteriöser Mr. Big Anspruch auf den Koffer erhebt. In bester Ray-Cooney-Manier wird die Situation mit jeder Szene haarsträubender.  

Nach der Aufführung haben die Besucher Gelegenheit, den Theaterabend gemeinsam mit den Künstlern ausklingen zu lassen. Karten und  Informationen gibt es beim Bürgerservice im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 und telefonisch unter 02066/218970. Außerdem sind Karten in der Innenstadt bei der Konzertkasse Lange GmbH an der Kuhstraße 14 und der Tourist-Information Duisburg an der Königstraße 86 erhältlich.  

(Fotocredit: Dennis Häntzschel)

Stadtmuseum: Führung in der Ausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“  
Gästeführer Frank Switala führt am Sonntag, 6. Oktober, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen durch die aktuelle Sonderausstellung und entführt zu wundersamen Orten, die Menschen früherer Zeiten gesucht haben. Antike Vorstellungen von der Welt spielten dabei genauso eine Rolle wie neu-errungenes Wissen, Machtgier, Forscherdrang und der christliche Glaube.  
Einen Kontinent nimmt Switala dabei besonders in den Fokus: Afrika war lange Zeit für Europäer unerforschbar. Die fremdartige Natur, der islamische Glaube und die vielen unbekannten Völker machten die Erforschung der Gebiete jenseits der Küsten fast unmöglich. Die Ausstellung stellt zwei sagenumwobene Orte in Afrika vor: Die Goldstadt Timbuktu und die Quellen des Nils.  
Im Rahmen der Führung bekommt man viele Informationen über die Geschichte von Orten wie El Dorado, dem Nordpol und Shambhala und erfährt mehr über berühmte Entdecker und was sie angetrieben hat.   Die Teilnahme kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.


„Back to the future“: Familienkonzert der Reihe „klasse.klassik junior“

Duisburg, 29. September 2019 - „Back to the future“: Im Familienkonzert der Reihe „klasse.klassik junior“ schließen sich die Jungen Blechbläser NRW mit dem Quartett german hornsound zusammen Melodien aus Robin Hood treffen auf den Walkürenritt von Richard Wagner, Auszüge aus Händels Wassermusik auf den berühmten Triumphmarsch aus Giuseppe Verdis Oper Aida: Das kommende Familienkonzert im Theater Duisburg führt seine Besucher am So. 6. Oktober (17 Uhr) einmal quer durch die Musikgeschichte und zurück.

Für diesen Nachmittag in der erfolgreichen Reihe „klasse.klassik junior“ schließen sich die Jungen Blechbläser NRW, bestehend aus ausgewählten Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 13 und 22 Jahren, mit den vier Profimusikern des Hornquartetts german hornsound zusammen. Das Konzert mit dem Titel „Back to the future“ richtet sich an Besucher ab zehn Jahren sowie an deren Eltern und Großeltern. 

Wie sich das Leben als angehender oder bereits praktizierender Profimusiker gestaltet, berichten die Jugendlichen und Profis bei diesem Auftritt selbst. Im Wechsel moderieren sie ein Programm, das den strahlenden Klang der Blechblasinstrumente lustvoll in Szene setzt: Sei es in der Romanze aus Robert Schumanns Konzertstück für vier Hörner, sei es mit den Reitermärschen aus Richard Wagners Lohengrin. Dirigent ist Tobias Füller, Professor für Trompete an der Musikhochschule Lübeck und Dozent beim Bundesjugendorchester.

Die 15 bis 20 Mitglieder der Jungen Blechbläser NRW haben sich durch ihr erfolgreiches Abschneiden beim Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ für dieses Ensemble qualifiziert. Das Quartett german hornsound ging 2009 aus vier ehemaligen Studenten der Hornklasse von Christian Lampert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart hervor.
Sie sind heute Mitglieder der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Staatsoper Hannover, des Konzerthausorchesters Berlin und der Bamberger Symphoniker. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter 
www.duisburger-philharmoniker.de.


Ablenkung zum Gedöns um den „Brexit“ und Trump - Lesungen mit Raniero Spahn
Im Kleinkunsttheater »Die Säule« beglückt der Bissingheimer am Mittwoch, 09. Oktober 2019 um 20:00 Uhrmit einem Querschnitt aus acht Werken. Von Erzählungen aus seiner ersten, sogenannten „Kishon Phase“ über aberwitzige Stories bis zu absolut sinnfreien Geschichten aus der „Spät-Nonsens Epoche“ wird er in dieser Lesung darüber hinaus Texte vortragen, die teilweise noch nie an menschliche Ohren gedrungen sind; frei nach dem Motto eines bekannten Mülheimer Entertainers: Ich habe das alles zwar geschrieben, aber noch nicht gelesen - damit man endlich einmal vom Gedöns um den „Brexit“ abgelenkt wird.
Es folgt am Dienstag, 29. Oktober um 19:00 Uhr Teil zwei in der
Buchhandlung Scheuermannmit dem Motto „Was geschehen könnte, wenn … 

Der ganz normale Alltagswahnsinn“ zum noch geplanten Brexit*** mit speziellem Bezug aus seinen letzten beiden satirischen Büchern "Bitte recht freundlich“ sowie  „Wenn einmal der Wurm drin ist“, alles humorvolle skurrile Geschichten zum Schmunzeln. (
https://www.scheuermann.de/veranstaltungen/)
Ihm geht es  auch um die menschliche Phantasie, da neben dem Gedöns um den Brexitum dies um ein Vielfaches überboten wird von Boris Johnsons Zwillingsbruder im Weißen Haus***. Tja, wenn da nicht so richtig der Wurm drin ist...

Lehmbruck Museum: Pay What You Want
Im CITY ATELIER zeigt der Duisburger Künstler Wolf Lipka, wie man Figuren im Raum zeichnerisch darstellt. In seinen eigenen Arbeiten lässt er sich gern von Theater und Tanz inspirieren, vor allem von Menschen, die sich im Bühnenraum bewegen. Aber auch die Architektur von Industriedenkmälern hat es ihm angetan. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Kunstvermittlerin Sybille Kastner stellt in der öffentlichen Führung die neue Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ vor.
Fotografien, Zeichnungen, Filme und Multimediainstallationen geben einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk der international renommierten Künstlerin Eija-Liisa Ahtila (*1959), die seit ihrer großen Einzelausstellung in der Londoner Tate Gallery und ihrer Teilnahme an der documenta 11 in Kassel im Jahr 2002 zu den international renommiertesten Künstlerinnen gehört. Als Pionierin und eine der bedeutendsten internationalen Vertreterinnen der Film- und Videokunst hat die Finnin Ahtila, wie kaum ein anderer Künstler, Formen entwickelt, die in ihrer architektonischen Struktur und suggestiven Kraft zu einem anderen Verständnis des Miteinanders von belebter und unbelebter Umwelt (Ökologie) führen können. Für den Eintritt und für beide Veranstaltungen gilt „Pay What You Want!“

„MKM GOES MUSIC – Soul & More“ mit STARLIGHT EXPRESS-Gästen und „Melting Pott“-Ausstellung

Bochum/Duisburg, 27. September 2019 - Am Freitag Abend kamen in der Küppersmühle Musik- und Museum-Interessierte gleichermaßen auf ihre Kosten: Unter dem Motto „MKM GOES MUSIC – Soul & More“ begeisterte Reva Rice, US-amerikanische Darstellerin der „Mama“ in STARLIGHT EXPRESS, mit Songs aus ihrer über 30-jährigen Karriere das Publikum. Eingerahmt wurde das Konzert des Broadway-Stars von einem ebenso unterhaltsamen wie informativen und kurzweilig von Jörg Mascherrek moderierten Talk zwischen der Sängerin, Kuratorin Dr. Eva Müller-Remmert und STARLIGHT EXPRESS-Geschäftsführer Burkhard Koch.   
Das außergewöhnliche Event fand als Teil des Rahmensprogramms der Ausstellung „Melting Pott“ statt für die Jazz-Trompeter und Fotokünstler Till Brönner über ein Jahr lang Menschen, Orte und Architektur des Ruhrgebiets mit seiner Kamera besuchte.

Unter den Portraitierten: Reva Rice als alte Dampflokomotive „Mama“, die in Andrew Lloyd Webbers Musical-Welthit mit Ehrlichkeit und Fairness über die scheinbar überlegenen moderneren Züge siegt. Ein Eisenbahn-Märchen, das sich wie eine Parabel auf das Ruhrgebiet liest und sicher auch einer der Gründe, weshalb die Show bis heute über 31 Jahre lang mehr als 17 Millionen Besucher jeden Alters begeisterte. 
 „Die Akkustik hier in der Küppersmühle ist zum Singen perfekt!“, schwärmte Reva am Ende der Vorstellung. „Hier würde ich gerne öfter auftreten!“. Der Meinung waren auch die rund 100 Zuschauer, die am Ende der Veranstaltung stehend applaudierten.  
Die Ausstellung „Melting Pott“ ist noch bis zum 8. Oktober im Museum Küppersmühle zu sehen und soll im Anschluss deutschlandweit gezeigt werden.  
 
Vv.l.n.r.: Kuratorin Dr.Eva Müller-Remmert, Moderator Jörg Mascherrek, Sängerin Reva Rice und STARLIGHT EXPRESS-Geschäftsführer Burkhard Koch (Foto STARLIGHT EXPRESS)

Einweihung der Skulptur „Licht- und Luftfänger“ von Will Brüll  

Duisburg, 25. September 2019 - Die Skulptur „Licht- und Luftfänger“ von Will Brüll wurde heute auf dem Schulhof des Bertolt-Brecht-Berufskollegs in Huckingen eingeweiht. Sie schafft an markanter Stelle einen neuen ästhetischen Blickfang und kann als ein Symbol von Schutzgebung, Keimung und Wachstum, sowie Schaffenskraft und Willensstärke interpretiert werden.  

„Ich freue mich sehr, dass das Immobilienmanagement Duisburg eine Neuaufstellung der Skulptur ‚Licht- und Luftfänger‘ möglich gemacht hat und wir mit Unterstützung des Restaurierungsateliers ‚Die Schmiede‘ die Skulptur wieder in voller Schönheit der Öffentlichkeit zugänglich machen konnten“, sagt Kulturdezernent Thomas Krützberg.  

Will Brülls von 1968 bis 1974 entstandene Skulptur ist eine Raumplastik aus Edelstahl und stand bis zu ihrer Schließung an der Ungelsheimer Grundschule auf der Nordhäuser Straße im Jahre 2010. Der Künstler wurde am 20. November 1922 geboren und lebte und arbeitete bis zu seinem Tod am 22. August dieses Jahres in der Osterather Windmühle.
Bis Anfang der 1960er-Jahre schuf er gegenständliche Skulpturen aus Holz, Stein und Bronze. Danach legte er sein Augenmerk auf die Beziehung des plastischen Gebildes zum umgebenden Raum. Sein neues Konzept fand Brüll in abstrahierten Raumskulpturen aus Edelstahl, welche nunmehr den Schwerpunkt seines Schaffens darstellten. Seine großformatigen öffentlichen Raumplastiken finden sich im gesamten Bundesgebiet.  

„Licht- und Luftfänger“ von Will Brüll - Foto Uwe Köppen/Stadt Duisburg
o Uwe Köppen/Stadt Duisburg

Lehmbruck Museum: Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ - Mitreden“ im Lehmbruck Museum und City Atelier

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Duisburg, 24. September 2019 -Auch wenn das Lehmbruck Museum am Samstag, 28. September, um 16 Uhr die große  Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ eröffnet, ist das längst nicht alles, was dort am kommenden Wochenende in Sachen Kunst geboten wird: „Mitreden“ am Samstag, 15 Uhr, die öffentliche Führung am Sonntag, 11.30 Uhr – natürlich in der neuen Ausstellung – und das CITY ATELIER am Sonntag ab 14 Uhr komplettieren das Programm.

Kunstvermittlerin Sabine Bazan erörtert im Sprachcafé „Mitreden“ ein Thema, das viele Museumbesucher beschäftigt: „Was kostet die Kunst?“ Nicht bei allen Kunstwerken ist die Antwort so einfach zu geben wie bei Joseph Beuys´ Installation „Raum 90.000 DM“, die im Hinblick auf Wertvorstellungen reichlich Diskussionsstoff bietet.

"Mitreden" können Menschen unterschiedlichster Herkunft in lockerer Atmosphäre über Alltägliches, Besonderes, Kunst und Kultur und dabei ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eingeladen sind Menschen aller Nationen, die ein offenes Ohr, Lust auf Kommunikation und Interesse an anderen Kulturen haben. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten  Motto.

Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.

 

Wer die brandneue Ausstellung „Eija-Liisa Ahtila. Skulptur in Zeiten des Posthumanismus“ im Lehmbruck Museum in einer fachkundigen Führung erleben möchte, ist dort am Sonntag, 11.30 Uhr, an der richtigen Stelle.  Die Ausstellung gibt mit Fotografien, Zeichnungen, Filmen und Multimediainstallationen einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk der international renommierten Künstlerin Eija-Liisa Ahtila (*1959).
Als Pionierin und eine der bedeutendsten internationalen Vertreterinnen der Film- und Videokunst hat die Finnin Ahtila, wie kaum ein anderer Künstler, Formen entwickelt, die in ihrer architektonischen Struktur und suggestiven Kraft zu einem anderen Verständnis des Miteinanders von belebter und unbelebter Umwelt (Ökologie) führen können. Die Teilnahme an der öffentlichen Führung kostet 2 € zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €).

Eija-Liisa Ahtila, Potentiality for Love, 2018, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Malla Hukkannen

 

Wie man aus ganz einfachem Material und ohne großen Aufwand Kunstwerke schaffen kann, ist Thema des CITY ATELIERs am Sonntag, 14 Uhr: „Viel zu Schade fürs Altpapier – Skulpturen aus Tageszeitungen“. Die Künstlerin Regine Strehlow-Lorenz liebt es zu bummeln, zu schauen und zu staunen. Sie sammelt dabei nicht nur Zeitungen, sondern auch  übereinander geklebte Plakate, Aufkleber, Karten, Sticker, Blätter, Briefe, Prospekte. All dies kann von Altpapier in skulpturale Kunstobjekte transformiert werden. Die Teilnehmer*innen des Workshops sind eingeladen, vieles  einfach auszuprobieren!

Informationen über Regine Strehlow-Lorenz finden Sie unter www.illostre.de

Der normale Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) berechtigt zur Teilnahme am CITY ATELIER. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

 

 

- Offenes Atelier
- Mercator Matinée und der 450. Geburtstag der Mercator-Projektion

Duisburg, 23. September 2019 - Bereits zum 16. Mal laden über 150 Duisburger Künstlerinnen und Künstler in ihre Ateliers ein. Kunstinteressierte haben die Gelegenheit, die über das gesamte Stadtgebiet verteilten Ateliers zu besuchen und mehr über die künstlerische Lebens- und Arbeitswelt zu erfahren. Dabei handelt es sich sowohl um private Ateliers als auch die von der Stadt Duisburg geförderten Atelierhäusern, Kultur- und Freizeitzentren. Kulturdezernent Thomas Krützberg und Karoline Hoell, Leiterin der Kulturbetriebe, haben heute das Programm und die Broschüre vorgestellt.  
Die Veranstaltung findet an den zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden 28./29. September und 5./6. Oktober statt. Samstags öffnen die Ateliers von 14 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 18 Uhr.  

Die Kunst der Ateliers reicht von Malerei, Bildhauerei und Objektkunst, Fotografie, Grafik über Installation, Video und Performance bis zur Aktionskunst. Weitere Informationen sind im Internet unter www.duisburg.de zu finden.  

Gemeinsam mit der VHS wird eine Busrundfahrt zu den Arbeitsstätten der Künstler sowie ein Rundgang zu den Ateliers in der Stadtmitte unter der Leitung von Renate Engel angeboten. Die Busrundfahrt findet am Sonntag, 29. September, ab 12 Uhr statt und kostet 15 Euro Person. Treffpunkt ist die Bushaltestelle am Citypalais an der Landfermannstraße 6 in der Innenstadt. Der Rundgang folgt am Sonntag, 6. Oktober.
Treffpunkt ist am städtischen Künstler- und Atelierhaus an der Goldstraße 15 im Dellviertel um 14 Uhr.
Die Teilnahme kostet 10 Euro. Für beide Führungen stehen noch Restplätze zur Verfügung, die bei der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte gebucht werden können. Informationen gibt es telefonisch unter 0203/283-2206 oder im Internet unter www.vhs-duisburg.de.  

Von links nach rechts: Claudia Bohndorf vom Kulturbüro, Künstlerin Elisabeth Höller, Kulturdezernent Thomas Krützberg, Künstlerin Fee Brandenburg (vorne) und Karoline Hoell, Leiterin der Kulturbetriebe (Fotocredit: Uwe Köppen/Stadt Duisburg)
Die Broschüre Offenes Atelier 2019 kann im Internet unter https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbuero/ heruntergeladen werden (26 MB).
 

Mercator Matinée und der 450. Geburtstag der Mercator-Projektion  
Das Mercator Matinée am Sonntag, 29. September, ab 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen widmet sich dem 450. Geburtstag der Mercator-Projektion. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Peter Mesenburg.  
In einer Podiumsdiskussion sprechen vier renommierte Experten über die Gründe für diese Beliebtheit, über die Kritik, die daran geübt wurde und über Grenzen und Bedeutung der Mercator-Projektion im digitalen Zeitalter. Im Jubiläumsjahr der bedeutenden Karte Mercators wird so die Aktualität der Karte bis heute in den Fokus gerückt.  
Die Redner bei der Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Peter Mesenburg aus Essen war von 1974 bis 2005 als Professor für Kartographie im Fachbereich Vermessungswesen der Universität Duisburg-Essen tätig. Seit 2014 ist er Präsident des Förderkreises des Vermessungstechnischen Museums e.V. in Dortmund.  
Dr. rer. Nat. Ulf von Rauchhaupt ist seit 2001 Redakteur im Ressort Wissenschaft der FAS, dort zuständig für Physik, Mathematik, Astronomie, Geo- und Altertumswissenschaften und seit 2008 mitverantwortlicher Ressortleiter.  
Dr. David Kuchenbuch aus Gießen arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dr. Ing. Christoph Hormann aus Freiburg ist Grafik-Designer im Bereich Geovisualisierung mit Schwerpunkten in 3D-Visuaisierungen, Satellitenbild-Verarbeitung, Reliefdarstellung sowie Verarbeitung und Generalisierung kartographischer Daten.  „Der Meister aus Rupelmonde steht unübertroffen in der Kartographiegeschichte seit der Zeit des Ptolemaios.“
Das schrieb der finnische Polarforscher und Kartenhistoriker Adolf Erik Nordenskiöld am Ende des 19. Jahrhunderts  über den Duisburger Kartographen Gerhard Mercator und hatte dabei vor allem seine Weltkarte aus dem Jahr 1569 und die dabei verwendete „Mercator-Projektion“ im Sinn.  
Gedacht war diese Karte für den „Gebrauch in der Seefahrt“, doch bis heute finden es lange nicht nur Seefahrende praktisch und ästhetisch, Länder, Kontinente oder die ganze Erde auf diese Weise darzustellen.  
Der Eintritt für Erwachsene kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Ein Getränk und der Besuch des Museums sind im Preis inklusive. Das Podiumsgespräch wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Sparkasse Duisburg.  




- Bach und das Bauhaus
- MKM GOES MUSIC

SOUL & MORE MIT MUSICAL-STAR REVA RICE
Freitag, 27.09.2019, 18.30 Uhr

Duisburg, 19. Oktober 2019 - Till Brönners Ausstellung "Melting Pott" ist im MKM noch bis zum 6. Oktober zu erleben. Zum Abschluss gibt es eine ganz besondere Veranstaltung ein: Sängerin Reva Rice lässt ihre unglaubliche Stimme in der Ausstellung erklingen und trägt Stücke aus ihrem musikalischen Repertoire vor.


Rice, die ihre Karriere am Broadway startete, wird derzeit als erste weibliche Dampflok im Musical STARLIGHT-EXPRESS gefeiert. In dieser Rolle hat Till Brönner sie für "Melting Pott" fotografiert.

Die Songs sind eingebettet in eine Gesprächsrunde, bei der es um Fotografie und Musik zwischen Broadway und Ruhrgebiet, Melting Pott und Musical geht. Teilnehmer sind - neben Reva Rice - Kuratorin Eva Müller Remmert, der Geschäftsrührer der STARLIGHT EXPRESS GmbH, Burkhard Koch, und Direktor Walter Smerling.

Informationen für Besucher:
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt in die Ausstellung. Wer vor 18h kommt, hat zusätzlich freien Eintritt in die Sammlung.
Anmeldung: T 0203 30 19 48 -11 (Mi–So) oder
office@museum-kueppersmuehle.de
Veranstaltungsort: MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg
www.museum-kueppersmuehle.de



Bach und das Bauhaus: Zum 100. Geburtstag der Weimarer Kunstschule erklingen im Lehmbruck Museum barocke Arien
Schönheit und Funktionalität, Strenge und Freiheit, die Ökonomie der Form – all dies steht für die Musik Johann Sebastian Bachs und, in Ableitung, für die Bauhausbewegung. Ob Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Sie beriefen sich auf die Fugenkunst des barocken Meisters. Klee nicht zuletzt mit seiner Fuge in Rot (1921), einer leuchtenden Polyphonie geometrischer Gebilde.

Auch Kandinsky nannte eine seiner konstruktivistischen Arbeiten Fuga, und Feininger gab seinen Kathedralen-Holzstichen eine so strenge wie harmonische Form. Alle drei Künstler waren Meister des Bauhauses, dessen Gründung vor 100 Jahren nun in einem Außer-der-Reihe-Konzert der Duisburger Philharmoniker gewürdigt wird. Das Ensemble Volcania und Julia Sophie Wagner (Sopran) setzen dabei im Lehmbruck Museum Bachs Musik in Verbindung mit einem neuen Werk Mark Scheibes (26. September, 20 Uhr).  

Von Bach sind vor allem Arien für Sopran, obligate Flöte und Streicher zu hören. Der 1968 in Bremen geborene Mark Scheibe, als Komponist, Sänger, Arrangeur und Conferencier ein äußerst vielseitiger Künstler, setzt sein neues Stück Architekten einer neuen Welt dagegen, das im Lehmbruck Museum uraufgeführt wird. Das Werk steht vor allem für eine sinnfällige Verbindung zwischen Musik und Raum.  
Für diese spannende Gegenüberstellung von Barock und Moderne ist das Ensemble Volcania um die Blockflötistin Elisabeth Champollion eine Idealbesetzung. Das Ensemble versteht es meisterhaft, die Schnittstellen zwischen Alter und Neuer Musik auszuloten. Julia Sophie Wagner wiederum, in Duisburg bereits bekannt durch das literarisch-musikalische Programm Verliebt, verschmäht, verrückt, gilt als ausgewiesene Expertin für die Interpretation Bachscher Oratorien. Mehr und mehr hat sie sich darüberhinaus Programme mit Werken der Moderne erarbeitet. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de




- Posaunengruppe der Duisburger Philharmoniker
- „Breathe with Me“ 
- Offenes Atelier 2019  

Workshop in Montepulciano: Die Posaunengruppe der Duisburger Philharmoniker präsentiert Musik von der Renaissance über die Romantik bis hin zur Filmmusik

 

Duisburg, 17. September 2019 - Die Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano ist das einzige deutsche Kulturinstitut in Italien, das schwerpunktmäßig der Musik gewidmet ist. 2002 gegründet, finden dort von Mai bis Oktober Meisterklassen statt, werden themenbezogene Projekte erarbeitet oder Studienaufenthalte ermöglicht. Seit 2010 sind auch Instrumentengruppen der Duisburger Philharmoniker dort in den Genuss von Workshops gekommen. In diesem Jahr hat die Posaunengruppe des Orchesters ein vielseitiges Programm erarbeitet, das nächsten Sonntag (22. September, 18.30 Uhr) im Theater Duisburg (Opernfoyer) zu hören sein wird. Der Studienaufenthalt wurde von der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker großzügig unterstützt.

 

Die Posaunisten Rocco Rescigno, Norbert Weschta, Lars Henning Kraft, Fred Deitz und Gerald Klaunzer sowie Ulrich Haas (Tuba) nutzten in Montepulciano vom 7. bis 14. April den Workshop, um ein Programm einzustudieren, das von der Renaissance bis zur Filmmusik, von der Klassik bis zu Richard Wagner reicht. Dies unter sachkundiger Leitung von Henning Wiegräbe, Professor für Posaune an der Musikhochschule Stuttgart.

 

Die Renaissance ist etwa mit Josquin Desprez (um 1450-1521) vertreten, dessen Messen und Choralsätze als kontrapunktische Meisterwerke längst anerkannt sind. Demgegenüber stehen die monumentalen Blech-Partien des Sinfonikers Anton Bruckner oder Richard Wagners spannende, symbolträchtige Leitmotive seiner Musikdramen. Georges Delerue (1925-1992) wiederum hat farbenreich für den Film komponiert, so für François Truffauts Jules und Jim oder Fred Zinnemanns Thriller Der Schakal. Weitere Arrangements für fünf Posaunen und Tuba stammen vom Lateinamerikaner Enrique Crespo, der 1941 in Montevideo geboren wurde und selbst ein fabelhafter Posaunist ist.

 Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


„Breathe with Me“ - Jeppe Hein & Art 2030: Ein Kunstprojekt für die Welt
Der Sonntag, 22. September, steht im Lehmbruck Museum ganz im Zeichen des Kunstprojekts „Breathe with Me“ des dänischen Künstlers Jeppe Hein.
Im Rahmen des Kunstprojekts „Breathe with Me“ des dänischen Künstlers Jeppe Hein lädt das Lehmbruck Museum am Sonntag, von 12.30 bis 14 Uhr, Menschen dazu ein, ihr eigenes und kollektives Atmen zu entdecken.
Jeppe Heins „Breathing Watercolours“ dienen hierbei als Inspirationsquelle. Ob Individuum oder Familie – jeder ist dazu aufgefordert, „Breathe with Me“ in das eigene Leben zu integrieren und sich so gemeinsam mit anderen mit der Botschaft des Projekts zu verbinden.  

„Das Leben beginnt und endet mit einem Atemzug.
Dazwischen atmen und leben wir alle unterschiedliche
Leben. Und doch hält jeder Atemzug uns zusammen,
verbindet uns, da wir dieselbe Luft teilen.“ Jeppe Hein

www.breathewithme.world Instagram: #breathewithme www.instagram.com/breathewithmeandtheworld
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten (zurzeit gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 5 €).


 


Das Museum präsentiert permanent bedeutende Exponate aus mehr als einem Jahrhundert moderner Skulptur. An den Werken von Wilhelm Lehmbruck (1881 – 1919) bis zu aktuellen Positionen, z. B. von Antony Gormley (geb. 1950), lässt sich die Entwicklung der menschlichen Darstellung eindrucksvoll aufzeigen. Die Teilnahme an der öffentlichen Führung kostet 2 € zusätzlich zum Eintrittspreis (zurzeit gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 5 €).

Wie bei Jeppe Hein, so wird auch im City Atelier mit weiten Pinselstrichen gemalt: „Schwünge und Formen“ heißt der Workshop, den die Künstlerin Petra Anders anleitet. Zusammen mit den Teilnehmer*innen nähert sie sich den malerischen Techniken des Informel. Mit breiten Pinseln, Händen oder Rakeln werden breite Schwünge und Formen auf Acrylglas gemalt. Diese sind stets veränderbar und können anschließend auf Papier übertragen werden. Ein Meister des Informel, Karl Otto Götz, ist übrigens mit einer Papierarbeit in der für ihn typischen Rakeltechnik im CITY ATELIER ausgestellt. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten (zurzeit gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 5 €). Es ist keine Anmeldung erforderlich.  

Blick in den Lehmbruck-Flügel, Foto: Dejan Saric


Offenes Atelier 2019    
Bereits zum 16. Mal laden über 150 Duisburger Künstlerinnen und Künstler in ihre Ateliers ein. Kunstinteressierte haben die Gelegenheit, die über das gesamte Stadtgebiet verteilten Ateliers zu besuchen und mehr über die künstlerische Lebens- und Arbeitswelt zu erfahren.
Die Veranstaltung findet an den zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden 28./29. September und 5./6. Oktober statt.   Gemeinsam mit der VHS gibt es auch eine Busrundfahrt zu den Arbeitsstätten der Künstler sowie einen Rundgang zu den Ateliers in der Stadtmitte.


- Neues Konzertformat mit WDR Sinfonieorchester Köln
- 1. Philharmonische Konzert: „Romantischer Bestseller“

Das WDR Sinfonieorchester Köln eröffnet die Reihe „Happy Hour – Klassik um Sieben“ mit der Istanbul Symphony von Fazil Say
Duisburg, 15. September 2019 - Mit der Reihe „Happy Hour – Klassik um Sieben“ führen die Duisburger Philharmoniker ein neues, einstündiges Konzertformat ein, bei dem die Besucher im Anschluss zu einem Umtrunk mit den Musikern im Foyer eingeladen sind. Den Auftakt gestaltet das WDR Sinfonieorchester am Sa. 21. September (19 Uhr) unter der Leitung von Howard Griffiths in der Philharmonie Mercatorhalle.

Im Gepäck haben die Gäste aus Köln das großorchestral tönende Porträt einer faszinierenden Stadt: Die in den Jahren 2008 und 2009 entstandene Istanbul Symphony des türkischen Pianisten Fazil Say, der für seine herausragenden künstlerischen Leistungen und sein bürgerrechtliches Engagement 2017 den Musikpreis der Stadt Duisburg erhielt. Die Istanbul Symphony eröffnet ein klingendes Panorama.
Sie verzichtet auf eine atonale Tonsprache, sondern versucht einen eher romantisch-nostalgisch gefärbten Brückenschlag von West nach Ost. Dabei erreicht sie eine Intensität, wie man sie aus berühmten Filmmusiken kennt. Angelehnt an die sieben Hügel, auf denen die Stadt erbaut wurde, ist die Istanbul Symphony in sieben Sätze gegliedert. Jeder Satz repräsentiert einen Aspekt des Lebens in Istanbul.
So beschreibt zum Beispiel Nostalgie, der erste Satz, das historische Istanbul und weckt Assoziationen an die Eroberung 1453 durch die Osmanen. Neben dem klassischen Sinfonieorchester verwendet Say Instrumente der traditionellen türkischen Musik, darunter Ney, Kanun, Kudüm, Bendir und Darbuk. Fazil Say zählt zu den kreativsten und gefragtesten Pianisten weltweit. 1970 in Ankara geboren, ausgebildet in Düsseldorf und Berlin, gilt er heute als Bürger zweier Welten und kritischer Patriot. Er konzertiert auf allen Kontinenten und ist bei den großen amerikanischen und europäischen Orchestern ein gern gesehener Solist.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.


1. Philharmonische Konzert: „Romantischer Bestseller“
„Romantischer Bestseller“: Der neue Erste Gastdirigent Benjamin Shwartz und der Geiger Nikolaj Szeps-Znaider gestalten das 1. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle Grandiose Erstlingswerke sind sie beide: Das 1. Violinkonzert von Max Bruch und das 1. Klavierquartett von Johannes Brahms zählen zu den beliebtesten Meisterwerken des romantischen Repertoires.
Gemein haben beide auch die Tonart (g-Moll) sowie ein feurig-virtuos auftrumpfendes Finale mit ungarischem Kolorit. Dank Arnold Schönberg, der Brahms‘ Klavierquartett 1937 in eine Orchesterfassung brachte, sind die genialen Kompositionen mit ihrer leidenschaftlichen Tonsprache jetzt im 1. Philharmonischen Konzert der Saison zu erleben: am Mi. 18. und Do. 19. September (jeweils 20 Uhr) in der Mercatorhalle.
Benjamin Shwartz, neuer Erster Gastdirigent der Duisburger Philharmoniker, eröffnet den Abend mit der Deutschen Erstaufführung des etwa zwölfminütigen Orchesterstücks „Pollux“, das der Finne Esa-Pekka Salonen im Jahr 2018 schrieb. Pollux, in der griechischen Mythologie ungleicher Halb- und Zwillingsbrüder von Castor, stellt sich in dieser Komposition feierlich-düster, mysteriös und faszinierend dar.
Mit einer dunklen, grüblerisch grundierten Solo-Kadenz beginnt im Anschluss das Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 von Max Bruch. Solist ist der einst von Yehudi Menuhin hoch geschätzte, in der internationalen Musikwelt seit langem arrivierte Geiger Nikolaj Szeps-Znaider. Die Orchesterfassung des Klavierquintetts Nr. 1 g-Moll op. 25 von Johannes Brahms schuf Arnold Schönberg nach eigenem Bekunden, „um endlich einmal alles zu hören, was in der Partitur steht“.
In seiner Bearbeitung kommt Schönberg der Klangwelt von Johannes Brahms teils überraschend nahe, setzt zuweilen aber auch Akzente, die verblüffen: zum Beispiel durch den Einsatz des Xylophons im berühmten „Rondo alla zingarese“.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Bei „Mitreden“ im Lehmbruck Museum am Samstag, 21. September, 15 Uhr, stehen sicheres Auftreten und Präsentieren sowie die Körpersprache im Mittelpunkt – also alles, was für ein Vorstellungsgespräch zu beachten ist. Das erfolgversprechende Motto lautet: Vermarkte dich selbst! In Rollenspielen können die Teilnehmer*innen üben, worauf es ankommt. In der Reihe "Mitreden", dem offenen Sprachcafé im Lehmbruck Museum, können Menschen unterschiedlichster Herkunft in lockerer Atmosphäre über Alltägliches, Besonderes, Kunst und Kultur plaudern und dabei ihre Deutschkenntnisse verbessern.
 Eingeladen sind Menschen aller Nationen, die ein offenes Ohr, Lust auf Kommunikation und Interesse an anderen Kulturen haben. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen wird moderiert und steht unter einem bestimmten Motto. Die Teilnahme ist kostenlos!



- Ausstellung Till Brönners Melting Pott - kostenlose MKM-Führung
- plastikBAR: Lehmbruck International

Deutscher Theaterpreis "Der Faust" für Roberto Ciulli
Duisburg, 12. September 2019 - Roberto Ciulli, Gründer und Leiter des Theaters an der Ruhr in Mülheim, wird mit dem Deutschen Theaterpreis "Der Faust" für sein Lebenswerk geehrt. Der Theatermacher stehe wie kein anderer für eine offene und diverse Gesellschaft, so die Jury. Er schaffe es seit fast 40 Jahren, sich immer weiter zu entwickeln, mit Humor, Menschenkenntnis, Ernst und Liebe. Der 1934 in Mailand geborene Ciulli gründete mit 26 Jahren sein erstes Theater, das Zelttheater "Il Globo".
In Deutschland war er u.a. an den Bühnen in Berlin, Düsseldorf und Köln tätig, bevor er 1980 zusammen mit dem Dramaturgen Helmut Schäfer (und dem Bühnenbildner Gralf-Edzard Habben) das Mülheimer Theater an der Ruhr gründete.
"Der Faust 2019" wird am 9. November im Staatstheater Kassel verliehen. Insgesamt werden herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt, sowie ein Preis für das Lebenswerk und ein Perspektivpreis verliehen. Aus der Metropole Ruhr sind außerdem nominiert: Marlúcia do Amaral für "Schwanensee", Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg (in der Kategorie Darstellerin / Darsteller Tanz) sowie Anselm Dalferth für "Nils Karlsson Däumling", einer Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn (Kategorie Regie Kinder- und Jugendtheater).
Der Deutsche Theaterpreis "Der Faust 2019" wird veranstaltet und gefördert durch das Hessische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Kassel, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. idr


Wechselausstellung Till Brönner – Melting Pott - kostenlose MKM-Führung

Am Sonntag, 15. September 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung Till Brönner – Melting Pott und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. 

Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  

Die Führung durch die Kunsthistorikerin Sabine Falkenbach dauert eine Stunde.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00€) ist zu entrichten.


plastikBAR: Lehmbruck International
In der plastikBAR am 19. September berichten die Teilnehmenden unseres Sprachcafés über Kunstschätze aus ihren, zumeist außereuropäischen, Heimatländern. Ob der jesidische Tempel Lalish, die Altstadt von Aleppo, Palmyra oder der syrischen Tanz Dabke, auch außerhalb Europas gibt es beeindruckende Kulturgüter zu bewundern.
Im Rahmen des Sprachcafés „Mitreden“, haben Menschen verschiedenster Herkunft ihr Wissen zusammengetragen und präsentieren an diesem Abend ihre Lieblingskunstwerke. Anhand von Bildern und Erzählungen, wird gemeinsam an wichtige Bestandteile der jeweiligen Landesgeschichte erinnert. An Tagen der plastikBAR hat das Lehmbruck Museum durchgehend von 12 bis 21 Uhr für die Besucher*innen geöffnet. Teilnahme: 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk      

„Syrischer Tanz“ - Foto Frank Fischer


Sieger des Roeder-Kunstpreises 2019 stehen fest

Duisburg, 10. September 2019 - In der cubus kunsthalle wurden am Samstag, 7. September, zum sechsten Mal die Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Kunstpreise vergeben.  
Der mit 1.200 Euro dotierte erste Preis ging an Christiane Kaus, die allerdings zur Ausstellungseröffnung verhindert war.

Christiane Kaus überzeugte mit detailreichen großformatigen Ölgemälden (Die Flötenspielerin/Flamingos), Elisabeth Schuhmacher mit filigranen Tuschezeichnungen (Venedig 1/Venedig 2) und Carolyn Pérez Hemphill mit ihren Zeichnungen in Mischtechnik. 

 

Den mit 800 Euro dotierten zweiten Preis bekam Elisabeth Schuhmacher.

Den dritten Preis über 400 Euro erhielt Carolyn Pérez Hemphill.

 

Weitere zehn Personen, die mit ihren Werken in der Ausstellung vertreten sind, erhielten von Volker Heckner, Leiter der Volkshochschule, eine „Lobende Erwähnung“-Urkunde.

 

Der Kunstpreis wurde von Ingeborg und Alfred Roeder 2006 aus der Taufe gehoben und für Menschen vorgesehen, die in den Kunstkursen der VHS Duisburg gegenständlich malen und in den letzten drei Semestern mindestens zweimal den gleichen Kurs besucht haben. Die Spannung im vollbesetzen Saal war groß, denn die Gewinner erfuhren erst bei der Ausstellungseröffnung von ihrem Preis.

- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Kunst & Kaffee „Restmüll? Wenn Abfall Kunst wird“ 

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 10. September 2019 - Am kommenden Wochenende  sind unsere Besucher wieder herzlich dazu eingeladen, an  den folgenden Veranstaltungen teilzunehmen: bei „Mitreden“, dem Sprachcafé am Samstag, 14. September, 15 Uhr, an der öffentlichen Führung zum Thema „ Julian Opie“ am Sonntag, 15. September, 11:30 und am Workshop im CITY ATELIER: „Schön gemacht – Schmuck selbst gestaltet“ am Sonntag, 15. September, 14 Uhr. 
Im Sprachcafé "Mitreden" können Menschen unterschiedlichster Herkunft in lockerer Atmosphäre über Alltägliches, Besonderes, Kunst und Kultur plaudern und dabei ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eingeladen sind Menschen aller Nationen, die ein offenes Ohr, Lust auf Kommunikation und Interesse an anderen Kulturen haben. Jede der wöchentlichen Veranstaltungen steht unter einem bestimmten  Motto.

Am 14. September soll es um „Bewerbungen“ gehen, also darum, wie man einen Ausbildungsplatz finden kann, auf welchen Internetseiten man danach sucht und worauf es ankommt, wenn man sich vorstellt, oder sich bewirbt. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.

Die öffentliche Führung am Sonntag, 11.30 Uhr ist die letzte Gelegenheit, die Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“ unter kundiger Begleitung zu bestaunen.  Schon von weitem machen die „Walking Figures“ des britischen Künstlers auf sich aufmerksam, zuerst die leuchtende LED-Skulptur „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ auf dem Vorplatz des Museums, dann die überlebensgroßen farbenfrohen Skulpturen in der Glashalle.
Mit ihren vereinfachten Formen und grellen Farben erinnern sie an überlebensgroße Comicfiguren, die mit ihrer dargestellten Bewegung deutlich auf das moderne städtische Leben hinweisen. Julian Opie, der in London lebt und arbeitet, zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern der New British Sculpture. Seien Werke sind weltweit in Sammlungen und Museen, von New York bis Osaka, vertreten. Die Teilnahme an der öffentlichen Führung kostet 2 € zusätzlich zum Eintrittspreis (zurzeit gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 5 €).

Am Sonntag, den 15. September, können die Teilnehmer*innen des CITY ATELIER kleine Schmuckstücke selbst  herstellen und gestalten.
Die Künstlerin und Kunsthistorikerin Madalina Rotter hat sich mit Schmuck und Schmuckdesign der niederländischen Goldschmiedin und Designerin Marina Alexandre auseinandergesetzt. Ihr besonderer Schwerpunkt sind Silber- und Golddraht. Die Künstlerin betrachtet Formen und Strukturen, hält sie fotografisch oder zeichnerisch fest und überführt das Gesehene in Schmuckstücke und Skulpturen. Für die Teilnahme am CITY ATELIER ist keine Anmeldung erforderlich.

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee „Restmüll? Wenn Abfall Kunst wird“
Bei Kaffee und Kuchen lässt sich sehr gut über alles reden, zum Beispiel über Kunst. Das Thema in der Reihe „Kunst & Kaffee“ am 17. September, 15 Uhr, heißt „Restmüll? Wenn Abfall Kunst wird“.  
"Der Fehler fängt schon an, wenn sich einer anschickt, Keilrahmen und Leinwand zu kaufen", so lautet ein bekanntes Zitat von Joseph Beuys. Aber womit soll ein Künstler dann arbeiten? Zum Beispiel, das wäre eine Möglichkeit, mit vorgefundenem Material, mit Abfall und Schrott.
Auf Beuys´ Werk „Raum 90000 DM“ aus der Sammlung des Lehmbruck Museums trifft dieses Vorgehen musterhaft zu. Verarbeitet sind zum Beispiel alte Blechfässer und eine ausrangierte Badewanne. Aber auch andere berühmte Künstler, wie Jean Tinguely oder Jannis Kounellis, haben ihre Kunstwerke aus offenbar Weggeworfenem zusammengesetzt. Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter Tel.:  0203 283-3294 oder E-Mail:  info@lehmbruckmuseum.de  

Blick in die Sammlung, Erweiterungsbau des Lehmbruck Museums, Foto: Thomas Köster

Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Kunstpreis wird zum sechsten Mal vergeben
- Märchen aus aller Welt im Stadtmuseum   

26 Wettbewerbsarbeiten werden in der cubus kunsthalle gezeigt

 

Duisburg, 9. September 2019 - „Nicht viele Volkshochschulen können sich mit einem eigenen Kunstpreis rühmen“, sagt stolz Volkshochschuldirektor Volker Heckner bei der Präsentation einer Kunstausstellung mit Werken von VHS-Teilnehmerinnen und -teilnehmern in der cubus kunsthalle. Zu verdanken hat das die VHS dem ihr sehr zugetanen Ehepaar Ingeborg und Alfred Roeder. Insbesondere Letzterer war lange Jahre begeisterter Teilnehmer verschiedener Kunstkurse an der VHS.
Kurz vor seinem Tode im Jahre 2003 hat er mit seiner Frau die Gründung einer Stiftung verabredet, deren Ziel die Förderung der künstlerischen Praxis in den VHS-Kursen über einen Wettbewerb sein soll. Die bisher schon sechs Mal ausgelobten Kunstpreise bezeichnet die Stifterin selbst als „Probeläufe“. Denn die Stiftung soll erst mit ihrem Ableben zum Tragen kommen.

 

An dem Wettbewerb beteiligen können sich nur Menschen, die in den drei Semestern vor dem Einreichungsschluss einen Kurs aus festgelegten Bereichen mindestens zwei Mal besucht haben. Jeder Bewerber muss genau zwei Arbeiten einreichen. Alle Arbeiten müssen gegenständlich sein. „Eine Arbeit sollte die handwerklichen und formal-ästhetischen Fähigkeiten unterstreichen. Die zweite Arbeit soll in erster Linie den eigenen Stil zum Ausdruck bringen“, betont Dr. Claudia Kleinert, die zuständige Fachbereichsleiterin an der VHS. 

Neben dem Renommee bekommen die Sieger auch nennenswerte Geldpreise. Der erste Platz ist mit 1200 Euro, der zweite mit 800 Euro und der dritte mit 400 Euro dotiert. 

„Wie man an den ausgestellten Bildern sehen kann, ist die Qualität aller ausgesuchten Arbeiten beeindruckend“, sagt der Juryvorsitzende Bernd Jußenhoven: „Die von der Jury ausgewählten drei Sieger sind nur in einigen Belangen etwas überzeugender gewesen als die anderen.“

 

Ihm stimmte auch Klaus Klönne als Vertreter von Ingeborg Roeder zu: „Ich glaube, die Werke bezeugen deutlich, dass der von den Stiftern beabsichtigte Zweck, die Motivation und das Leistungsniveau der Kursteilnehmer zu steigern, erreicht wurde.“

Dr. Claudia Schaefer, die Leiterin der cubus kunsthalle, freut sich über eine weitere spannende Ausstellung in diesem Jahr: „Wenn ich alle Ausstellungen des Jahres 2019 Revue passieren lasse, bin ich selbst über die Bandbreite dessen, was wir hier gezeigt haben, begeistert. Und ich freue mich, dass wir mit dieser Ausstellung engagierten Kunstschaffenden aus Duisburg eine repräsentative Plattform bieten können.“ 

Welche Bilder ausgezeichnet werden, erfahren alle am Samstag, 7. September, um 18 Uhr. Bei der offiziellen Ausstellungseröffnung werden nämlich erst die Sieger bekanntgegeben und die Urkunden übergeben.

 

Juryvorsitzender Bernd Jußenhoven, Volkshochschuldirektor Volker Heckner, Klaus Klönne, Vertreter von Ingeborg Roeder, Dr. Claudia Kleinert, Leiterin des Fachbereichs Kulturelle Bildung an der VHS Duisburg, und Jurymitglied Karlheinz Meuthen stellten die Ausstellung vor.

„Die Reise zur Sonne“ – Märchen aus aller Welt im Stadtmuseum    
Bekannte und exotische Märchen stellt Heike Koschnicke am Sonntag, 15. September, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 vor und lädt zu einer Traumreise zu sagenumwobenen Orten ein. Jedes Kind kennt bei uns die Märchen der Gebrüder Grimm, doch auch in anderen Erdteilen werden Märchen wie die „Skelettfrau“ der Inuit, die „Teigsuppe“ oder die „Reise zur Sonne“ erzählt.  
Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“, die noch bis Januar 2020 im Museum am Innenhafen zu sehen ist. Sie zeigt, welche Schätze und Wunder man sich in der Ferne erträumte und was Entdecker bei ihrer Suche tatsächlich fanden. Der Mythos von sagenhaften Orten entstand meist durch Erzählungen, die sich von Mund zu Mund zu fabelhaften Geschichten und Märchen verwoben. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

- 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
- „Farben einer Nacht“

1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker: Wiener Salon und Dramatik

Duisburg, 8. September 2019 - Ekstase, Wiener Salon und Dramatik: Das Trio Imàge spielt im 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker Werke von Peter Kerkelov, Siegfried Fall und Antonin Dvorak  
Das Trio Imàge pflegt das eher unkonventionelle Repertoire und hat dabei schon manches musikalische Juwel zutage gefördert. Das bulgarisch-deutsche Ensemble, mit Gergana Gergova (Violine), Thomas Kaufmann (Cello) und Pavlin Nechev (Klavier), spielt so energiegeladen wie sensibel, artikuliert kristallklar und pflegt ein edles, nuanciertes Klangbild. Identität heißt das Programm des Trios, das im 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 15. September (19 Uhr) in der Mercatorhalle zu erleben ist.

Spannend und kontrastreich ist die Werkauswahl: Das Ensemble spielt Peter Kerkelovs Ecstatic Eruptions als Uraufführung, präsentiert mit Siegfried Falls Klaviertrio a-Moll eine Entdeckung und mit Antonin Dvoraks f-Moll-Trio ein aufregendes Stück des Repertoires. Ecstatic Eruptions des Bulgaren Peter Kerkelov ist extra für das Trio Imàge geschrieben.
Das Werk hat zwei Sätze, die sich nahtlos aneinanderreihen. Auf „Im Schlaf“ folgt „In der Menge“. Kerkelov selbst sieht sein zehn Minuten langes Stück als einen musikalischen, ekstatischen Ausbruch aus der Routine des menschlichen Daseins. Im größten Kontrast dazu steht das ganz der Romantik verhaftete Klaviertrio a-Moll op. 4 von Siegfried Fall.
Hinzu gesellt sich eine charmante Mischung aus Wiener Salon und slawischem Temperament. Siegfried, Bruder des berühmten Operettenkomponisten Leo Fall, stammte aus dem mährischen Olmütz und wurde 1943 in einem KZ ermordet. Weniger slawisch geprägt, stattdessen orientiert an der grüblerischen Sprache eines Johannes Brahms, kommt Dvoraks berühmtes Klaviertrio f-Moll op. 65 daher.
Ein überwiegend düster-dramatisches Werk von teils sinfonischer Kraft. Erst im letzten Satz befreit sich die Musik aus Wehmut und Klage hin zur optimistischen, lichten Dur-Tonlage.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


„Farben einer Nacht“
Der Regisseur Jörg Maria Welke verwebt Erfahrungen von Zeitgenossen, Lyrik und Vokalmusik zu einem sinnlich-vergnüglichen Abend Als Gegenwelt zum hellen Tag hat die Nacht seit jeher Maler, Dichter und Literaten inspiriert. Ihr Dunkel kann inneren Frieden, milden Mondschein und süße Träume bringen, aber auch Ängste und Albträume wecken, ja sogar Dämonen vorgaukeln.
Welche Gedanken und Erfahrungen sich heute mit dem Thema Nacht verbinden, versuchte der Regisseur Jörg Maria Welke in persönlichen Gesprächen mit Menschen zwischen 7 und 83 Jahren herauszufinden. Ihre Antworten wurden Grundlage seines musikalisch-literarischen Abends Farben einer Nacht, der die aktuellen Berichte auf sinnlich-vergnügliche Weise mit Lyrik und Vokalmusik aus neun Jahrhunderten verwebt.
Bruchlos alle Genregrenzen überschreitend, finden sich unter den Kompositionen Lieder von anonymen Verfassern, von Meistern wie Robert Schumann und Richard Strauss, aber auch von Pop-Giganten wie ABBA und The Smiths. Sie alle künden vom Segen und Schrecken der Nacht – mal nachdenklich, mal lustvoll, zuweilen brüllend komisch, oft anrührend intim, immer aber authentisch und unverstellt frisch.
Mit diesem Konzert „Außer der Reihe“ beginnt am Sa. 14. September (18.30 Uhr) die neue Spielzeit im Theater Duisburg. Das Publikum darf dabei auf der Bühne Platz nehmen. Es singen und spielen Boshana Milkov (Mezzosopran), Kirsten Kadereit-Weschta (Oboe und Englischhorn), Zoe Knoop (Harfe), Ruthilde Holzenkamp (Akkordeon), Dirk Wedmann (Klavier und Arrangements) sowie ein Streichquintett der Duisburger Philharmoniker.
Die Rezitation übernehmen Veronika Maruhn und Jörg Maria Welke. Eine Wiederholung des Konzerts ist am So. 29. September 2019 (18.30 Uhr) am gleichen Ort vorgesehen. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

- Thekenlatein. Gespräche & Kultur am Tresen mit Preisträgerkonzert

Preisträgerkonzert: Der Pianist Oleksandr Loiko zu Gast im Zukunftsstadtteil

Herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Musik anzuerkennen und das Ansehen Duisburgs als eine international kulturoffene Stadt im In- und Ausland zu fördern, dazu .  hat sich die Initiative Zukunftsstadtteil Duisburg-Hochfeld entschlossen, Preisträger in den schönsten Stadtteil Duisburgs zu holen.

Nun  konnte Oleksandr Loiko, einer der Preisträger 2019, gewonnen werden, den Auftakt zu machen.  Wie gewohnt entscheidet der Gast Oleksandr Loiko, geboren in der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer (Ukraine) über sein Programm.


Künstlerischer Werdegang Oleksandr Loiko

Oleksandr Loiko ist ein klassischer Pianist. Mehrmals nahm er an Meisterkursen der Pianisten Boris Blokh , Arkadii Sevidov, Galina Popova und Josef Yermin teil.

Oleksandr interessiert sich für Moderne, Jazzmusik und Jazzimprovisation. Er war in der Meisterklasse des berühmten ukrainischen Jazzmusikers Andrei Pokaz.

Ausbildung

Sein Bachelorstudium hat er an der Nationalen Musikakademie Odessa bei Prof. Yuri Rakul absolviert. Aktuell macht er sein Masterstudium bei Prof. Till Engel und Kai Sehnmacher an der Folkwang Universität der Künste.

Seit September 2018 ist er Stipendiat des Lions Club Essen-Werethina. Am 7. Juli 2019 hat er den Musikpreis der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung verliehen bekommen.

Wettbewerbe, Festivals, Preise

2010 - XII . Vollukrainischer H. Neuhaus Wettbewerb, Kirovvrohrad, Gewinner des 2 . Preises
2010 - I. Internationaler Fryderyk Chopin Wettbewerb, Lwiw, Diplomand
2012 - III. Südukrainerinisches L. Ginzburg Festival, Gewinner des 1.  Preises
2015 - X. Internationaler Wettbewerb - Festival PERA Istanbul, Gewinner des 1. Preises
2015 - VI. Internationaler Emil Gilels Wettbewerb , Odessa, Diplomand
2016- Vollukrainischer "Horizonte der Klassiker" Wettbewerb, Nominierung "Kammermusik", Kiew, Grand Prix
2016- Vollukrainischer "Horizonte der Klassiker" Wettbewerb, Nominierung "Klavier Solo", Kiew, Grand Prix
2018- Stipendiat des Lions Club Essen-Werethina
2019- Musikpreis der Stadt Duisburg in Verbindung mit der Köhler-Osbahr-Stiftung


Weitere Informationen

Der Musikpreis der Stadt Duisburg wurde 1990 von der Duisburger Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft ins Leben gerufen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Musikpreis_der_Stadt_Duisburg


Termin:
Am Dienstag 17. September 2019 um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) Datum: 17. September 2019 um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) Ort: Traditionskneipe "Alt Hochfeld" Eigenstraße 50 D-47053 Duisburg-Hochfeld | Zukunftsstadtteil Anmeldung erbeten - bitte an:
thekenlatein@zukunftsstadtteil.de Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.  

 

MKM-Veranstaltungstermine

Mi, 11.09.2019 | 18.30 Uhr ZU SCHÖN UM NICHT WAHR ZU SEIN – Ästhetik in Wissenschaft und Forschung

Duisburger Wissenschaftler vor einem Mikrofokus-Röntgen-Spektrometer, 2019 © Till Brönner + courtesy Brost-Stiftung

Mit den Experimentalphysikern Axel Lorke und Nicolas Wöhrl von der Universität Duisburg-Essen erfahren – oder vielmehr – erleben die Teilnehmer*innen Wissenswertes und Spannendes zum Thema „Kunst und Ästhetik in Wissenschaft und Forschung“. Die Wissenschaftler und ihre Arbeit sind Teil der Fotografien von Till Brönner und informieren unterhaltsam über ihre Forschungen. Live-Experimente inklusive! Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM


Fr, 27.09.2019 | 18.30 Uhr MKM GOES MUSIC - Soul & More

Reva Rice alias "Mama Lok" vor ihrem Portrait von Till Brönner im MKM, Foto: Peter Wieler

 Für „Melting Pott“ hat Till Brönner STARLIGHT EXPRESS-Star Reva Rice alias "Mama Lok" portraitiert. Im MKM trägt sie Stücke aus ihrem musikalischen Repertoire vor, eingebettet in eine Gesprächsrunde mit der Sängerin, Eva Müller-Remmert (Kuratorin), Burkhard Koch (Geschäftsführer STARLIGHT EXPRESS GmbH) und Walter Smerling (Direktor MKM). Zuvor gibt es zudem eine Kurzführung durch die Ausstellung. Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter T 0203 30 19 48 -11 (Mi–So) oder office@museum-kueppersmuehle.de. Bei Abendveranstaltungen ist ein Besuch von Ausstellung und Sammlung nur vor 18 Uhr möglich. Jeden Sonntag um 15 Uhr Öffentliche Besucherführung durch die Ausstellung und die Sammlung. Die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis enthalten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsort MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Philosophenweg 55 47051 Duisburg T 0203 30 19 48 -11 office@museum-kueppersmuehle.de
www.museum-kueppersmuehle.de TILL

BRÖNNER MELTING POTT bis 6. Oktober 2019 #meltingpott Organisation Eine gemeinsame Ausstellung der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und der Brost-Stiftung im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst mit freundlicher Unterstützung von Evonik Industries. Katalog Zur Ausstellung ist ein umfassender Katalog erhältlich mit Beiträgen von Ulrich Rüter, Carl Friedrich Schröer sowie einem Gespräch mit Till Brönner, geführt von Walter Smerling  [35 EUR Museumsausgabe, Wienand Verlag, Köln 2019].


Lehmbruck Museum: Künstlerführung „Sculpture 21st: Julian Opie“  

Kurz vor Abschluss der Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“, am Freitag, 13. September, 17 Uhr,  lädt das Lehmbruck Museum zu einer Künstlerführung mit Julian Opie ein. Im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla erklärt er die Entstehungsgeschichte seiner „Walking Figures“.

 

Julian Opie, der in London lebt und arbeitet, zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern der New British Sculpture. Er nahm 1987 an der documenta 8 teil und dreimal an der Biennale in Venedig (1993, 2015 und 2017). Opies Werke sind in international renommierten Sammlungen vertreten, zum Beispiel im Museum of Modern Art, New York, im Institute of Contemporary Art, Boston, der Tate Britain, London, im Victoria & Albert Museum, London, im Kunsthaus Zürich, im San Francisco Museum of Modern Art, im Stedelijk Museum, Amsterdam, im Institut Valencià d’Art Modern, im Israel Museum, Jerusalem und im National Museum of Art, Osaka.

 

Opies Skulpturen und Installationen sind häufig im öffentlichen Raum anzutreffen, wo sie mit der Umgebung und den Menschen korrespondieren, Verbindungen eingehen. Ein ähnlicher Effekt stellt sich auch bei dem Ensemble ein, das Julian Opie für das Lehmbruck Museum entworfen hat: Durch die transparente Fassade der Glashalle wirken die „Walking Figures“ in den öffentlichen Raum des umgebenden Parks hinein. Ihre Bewegung, das Durchschreiten der Glashalle, wird im Lauf von  „Amelia, Jeremy, Theresa, Sam.“, der digitalen Installation im Außenraum, beschleunigt. Der Künstler sagt zu seiner Konzeption:

 

„Die sehr schönen und klassisch-modernistischen Ausstellungsräume des Lehmbruck Museums erfordern eine ganz besondere Reaktion und ermöglichen eine dramatische und offene Präsentation der Arbeiten. Die optimistische und erfrischende Architektur macht den sie umgebenden Park zur Kulisse für jede Installation und schafft eine dynamische Beziehung zu den Vorübergehenden.“

 

Bevor die Ausstellung am Sonntag ihren Abschluss findet, besteht somit bei dem Künstlergespräch noch einmal die Möglichkeit, Julian Opie persönlich zu erleben und seine Beweggründe aus erster Hand zu erfahren.

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Teilnahme: 2 € zusätzlich zum Museumseintritt (zurzeit gilt ein ermäßigter Eintritt von 5 €).

Ausstellungsansicht „Sculpture 21st: Julian Opie“, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto Dejan Saric

 

 

„Konzertmeditation“

„Konzertmeditation“: Der Pianist Michael Gees und der Kontrabassist Achim Tang leuchten mit Improvisationen die Phänomene Klang und Stille aus

 

Duisburg, 5. September 2019 - Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das seinen Reiz im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste findet. Es ist ein Miteinander, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt. Bei der ersten Meditation der neuen Saison setzen sich Gees und Achim Tang (Kontrabass) mit den Phänomenen Klang und Stille auseinander.
Zu erleben ist dieses Programm am Mi. 11. September (19.30 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5. Dieser Konzertraum, in stimmungsvolle Farben gehüllt und geschickt ausgeleuchtet, garantiert eine besondere Nähe zwischen Publikum und Solisten. Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant.

Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus. Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit.

Achim Tang ist einer der gefragtesten Improvisatoren seiner Generation. 1958 in Berlin geboren, kam er erst spät zum Kontrabassspiel. Inzwischen aber, nach dem Studium in Basel, Berlin und Graz, ist der Bass sein Instrument. Kreativität und Spontaneität zeichnen sein Spiel ebenso aus wie stilistische Vielfalt. Der Künstler hat sich zudem mit vielen musikpädagogischen Projekten einen Namen gemacht. Er selbst sieht sich in dieser Hinsicht als Botschafter, nicht als Missionar. „Ich bin ein Bass-Mensch“, hat er einmal gesagt.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Achim Tang (Copyright: Joanna Stoga). 


- Friemersheimer Kultursommer 2019
- Serenadenkonzert im Gemeindehaus Ruhrort  

Friemersheimer Kultursommer 2019

Duisburg, 3. September 2019 - Auf ein unterhaltsames Wochenende können sich die Besucher des diesjährigen Friemersheimer Kultursommers freuen, der vom 13. bis 15. September bereits zum 17. Mal rund um die Dorfkirche Friemersheim stattfindet. Die evangelische Kirchengemeinde Friemersheim und die Stadt Duisburg laden herzlich ein, einen Mix aus Kabarett, Theater, Gottesdienst, Musik und Spaß für die ganze Familie zu genießen! Auch in diesem Jahr wird die Veranstaltung freundlicherweise durch die Sparkasse Duisburg, den Bauverein Friemersheim und König-Pilsener unterstützt!

 

Zum Auftakt am Freitag, 13. September, um 19 Uhr präsentiert die „Bühne47/ Ketteler Spielschar“, die bekannte Kriminalkomödie von Walter G. Pfaus „Wohin mit der Leiche?“ Inhalt des Stückes: Kaum verheiratet, schlägt die junge und reiche Jutta Maler ihrem betrügerischen Ehemann im Streit eine Flasche auf den Kopf und hält ihn für tot. Gemeinsam mit ihrer Mutter hält sie die Leiche unter dem Sofa versteckt, denn die Schwierigkeiten beginnen gerade erst.
Auch andere Leute haben mit dem verstorbenen Ehegatten ein Hühnchen zu rupfen. Als schließlich noch die Polizei auftaucht verschwindet die Leiche spurlos und ein Erpresserbrief taucht auf. Während alle auf einmal Geld von Jutta verlangen, lügen sich die beiden Frauen aus jeder brenzligen Situation heraus. Doch als die Leiche auf einmal wieder auftaucht spitzt sich die Lage zu.

 

Weiter geht es am Samstag, 14. September, um 19 Uhr mit Kabarett vom Allerfeinsten, Stargast Konrad Beikircher berichtet in seinem Programm „400 Jahre Beikircher“ Vergnügliches aus gefühlt 400 Jahren als Kleinkünstler.

 

Nach dem Erfolg des letzten Jahres findet am Sonntag, 15. September, ab 10.30 Uhr das zweite KulturSommerFest für die ganze Familie statt. Das Gemeindefest beginnt mit einem Open-Air-Gottesdienst, der musikalisch vom Kleinen Chor Friemersheim ausgestaltet wird. Im Anschluss daran findet ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein auf der Bühne statt.

 

Auftreten werden ein Posaunenchor, die „Lindengirls Tanzgruppe“, das Improvisationstheater „Schwanensee´s Rache“ und  die Bigband „Eddy  & Friends“.

Für jeden ist etwas dabei, eine Tombola und auch ein tolles Kinderprogramm: kleine Kunst mit der KiTa Clarenbach, Programm von Kindern für Kinder. Nähere Informationen und Zeiten dazu unter www.evangelisch-in-friemersheim.de.

 

Alle Programmpunkte sind als Open-Air-Veranstaltung geplant. Bei schlechtem Wetter werden die Veranstaltungen nach drinnen in die Dorfkirche verlegt. Für das leibliche Wohl wird an allen Tagen ausreichend gesorgt.

 

Karten, Infos und Adressen zum Kultursommer: Für die Veranstaltungen am Freitag und Samstag gibt es Karten beim Gemeindeamt der Evangelischen Kirchengemeinde Friemersheim telefonisch unter (02065) 41692. Erreichbar dienstags und freitags von 9 bis 11 Uhr sowie mittwochs von 18 bis 19 Uhr.
Des Weiteren sind Karten erhältlich bei Lotto Körner Friemersheim auf der Kronprinzenstraße 11 sowie  im Bürgerservice des Bezirksamtes Rheinhausen (Zimmer 113) sowie telefonisch unter (02065) 905-8520. Erreichbar montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr.

 


Serenadenkonzert im Gemeindehaus Ruhrort  
Fast schon Tradition – die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden.  Das diesjährige Serenadenkonzert findet am Sonntag, 15. September, um 18 Uhr im Gemeindehaus Ruhrort auf der Dr. Hammacher Straße 6 statt. Mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre wird das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.  

Das Studio-Orchester Duisburg e.V. besteht seit 1970. Seine frische Art zu musizieren, sein Idealismus und seine Leidenschaft haben das Orchester weit über die Grenzen Duisburgs hinaus bekannt gemacht. Die ca. 50 aktiven Musiker unterrichten als Lehrer an den Musikschulen der Region oder sind in ganz anderen Berufen tätig, teilweise sind sie noch Schüler oder Studenten.  

studio orchester duisburg

Im Sommer 2018 sprang Cecilia Castagneto kurzfristig als Dirigentin des dritten Serenadenkonzerts ein. „Schwung und Leuchtkraft“ attestierte die Rheinische Post dem Spiel des Orchesters unter Leitung der jungen Argentinierin, die nach dem großen Erfolg prompt ein weiteres Mal eingeladen wurde.   Solist bei diesem sommerlich leichten Programm mit Meisterwerken der Wiener Klassik ist der russische Geiger Paul Rosner. Er studierte noch bei Größen wie David Oistrach und André Gertler, spielte auf großen Konzert- und Festspielpodien und lebt heute in Düsseldorf. In der Pause besteht wieder die Gelegenheit mit den Musikern ins Gespräch zu kommen.  
Karten zum Preis von elf Euro (ermäßigt 6,50 Euro) im InfoCenter im Maximilianhaus auf der Maximilianplatz in Ruhrort, im Cafe Klamotte auf der Moerser Straße 59 in Alt-Homberg sowie in der Tourist-Info auf der Königstraße 86 in der Stadtmitte erhältlich. Reservierungen zur Hinterlegung an der Abendkasse werden per E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-62264 entgegengenommen.    

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Einen Anlass, am Wochenende ins Lehmbruck Museum zu gehen, gibt es immer - hier sind noch drei mehr: Erstens  „Mitreden“, das Sprachcafé am Samstag, 7. September, 15 Uhr, zweitens die öffentliche Führung zur Museumarchitektur am Sonntag, 8. September, „Tag des offenen Denkmals“, um 11.30 Uhr und drittens der Workshop „Malen mit Pigmenten“ im CITY ATELIER am Sonntagnachmittag um 14 Uhr.  
Dass Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen, ist Ziel des offenen Sprachcafés „Mitreden“ im Lehmbruck Museum. Das Thema „Masken“  bildet diesmal den thematischen Ausgangspunkt, doch natürlich können auch die Kunstwerke, die das Museum bietet, Anlässe oder Orientierungspunkte für die zwanglosen Diskurse sein.  Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

Die öffentliche Führung am Sonntag, 11.30 Uhr, gehört zum besonderen Programm am „Tag des offenen Denkmals“. Das Motto des bundesweiten Aktionstages, „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ könnte für das Lehmbruck Museum nicht passender gewählt sein, ist es doch einerseits als herausragender Museumsbau international anerkannt und beherbergt es doch andererseits Kunst, die mit dem Lebenswerk Wilhelm Lehmbrucks an der Schwelle zur Moderne ansetzt. Zudem hat der Sohn des Bildhauers, Manfred Lehmbruck, die Architektur geschaffen, so dass man von einem Museum als „Gesamtkunstwerk“ sprechen kann. Seine architektonischen Besonderheiten werden bei der Führung von der Kunstvermittlerin Susanne Karow erläutert.  
Darüber hinaus gilt für die architekturinteressierten Besucher am ganzen Sonntag „Pay What You Want!“. Für die in Dinslaken lebende und arbeitende Künstlerin Ulrike Int-Veen ist Malerei wie ein Gespräch zwischen Malerin und Bild, das sichtbar wird und dabei zeigt, was Worte nicht ausdrücken können. Am Sonntag, 8. September, 14 Uhr, im CITY ATELIER  führt sie vor, wie man Farben zum Malen aus Pigmenten und Bindemittel selber herstellen kann. „Selbst gerührt und frisch gepinselt“, entstehen brillante Acrylfarben, mit denen die Teilnehmer*innen, unterstützt von der Künstlerin, in die ungegenständliche Malerei einsteigen. Für die Teilnahme am CITY ATELIER ist keine Anmeldung erforderlich.  

- Lehmbruck Museum: Pay What You Want
- Öffentliche Führung mit Künstlerin Sybille Kastner
- Resümee zur Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want
Am Freitag, 6. September, dürfen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums wieder selbst entscheiden, was ihnen der Eintritt wert ist, denn dann heißt es wieder „Pay What You Want!“. Ein Workshop im CITY ATELIER um 14 Uhr und eine Führung zu den „Highlights der Sammlung“ um 15 Uhr machen das Angebot noch attraktiver. Im CITY Atelier können sich die Besucher*innen unter professioneller künstlerischer Anleitung an eigenen Kunstwerken versuchen. Am Freitag, 14 Uhr,  geht es um das Thema „Die Kunst der Proportion – Architektur und Wahrnehmung“ mit der in Berlin lebenden Künstlerin Marta Colombo. Zur Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.


Marta Colombo, The New Milan, 2016, Foto / ©: Künstlerin


Öffentlichen Führung mit Künstlerin Sybille Kastner
Bei der öffentlichen Führung um 15 Uhr widmet sich die Kunstvermittlerin Sybille Kastner den zahlreichen „Highlights der Sammlung“.  Ihre Auswahl erstreckt sich vom Namensgeber des Museums Wilhelm Lehmbruck über „Klassiker“ wie Käthe Kollwitz, Alberto Giacometti oder  Constantin Brancusi bis zu neueren und ganz neuen Positionen, z. B. Jean Tinguely und Rebecca Horn. 

Glashalle des Lehmbruck Museums, Foto: Philipp Fölting    

Lehmbruck Museum: Resümee zur Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ 

Am Sonntag, 1. September, endete mit der Finissage „Au revoir Monsieur Rodin“ mit über 24.000 Besuchern eine der erfolgreichsten Ausstellungen des Lehmbruck Museums: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.

 

Die besondere Bedeutung der Ausstellung würdigten Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg, die „Wilhelm Lehmbruck als einen der wichtigsten kulturellen Botschafter Duisburgs in dieser hochkarätig besetzten Jubiläumsausstellung und am dafür geeignetsten Ort der Welt, dem lichtdurchfluteten Lehmbruck Museum, geehrt“ sehen.
„Die enorme Resonanz und Begeisterung der Besucherinnen und Besucher, die wir auch gestern zur Finissage noch einmal erleben konnten, erfüllt uns alle mit großer Freude. Nur schweren Herzens  senden wir die uns von den renommierten Museen Europas anvertrauten Skulpturen wieder auf ihre Heimreise“, so Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla. Besonders erfreulich ist für sie, dass das Museum während der Ferienzeit immer gut besucht war, wozu auch das hochkarätige Rahmenprogramm und das gut besuchte Sommerfest beitrugen.

 

„Schönheit pur!“, „Marvellous exhibition: Rodin & Lehmbruck: sublime symbiosis“, „berührend und bewegend“ – so die Reaktionen von Besuchern der Ausstellung, die ihre Eindrücke im Gästebuch hinterlassen haben. Die Presse lobte die „klug inszenierten Skulpturen“ (WAZ), die „stimmungsvolle“ Präsentation (Neue Westfälische). „Lehmbruck und Rodin – das ist Weltklasse. (…)
Selten vermittelten die Meisterwerke der modernen Skulptur eine solch differenzierte Schönheit“, urteilte das Magazin Trailer. Stefan Lüddemann fragte in der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Wieviel glatte Perfektion verträgt die Schönheit?“ und befand: „Beide Bildhauer – jeder für sich ein Heros der Moderne – gewinnen mit ihren Werken frische Kontur, auch mit ihren Antworten auf die Frage, was Schönheit denn nun sein soll.“

 

In der großen Ausstellung vereinte das Museum rund 100 ausgewählte Werke der beiden „Meister der Moderne“. Sie wurden durch Exponate z. B. von Alexander Archipenko, Hans Arp, Alfred Boucher, Constantin Brancusi, Camille Claudel, Max Klinger und Henri Matisse in einen größeren kunsthistorischen Kontext gesetzt. Die Leihgaben stammten aus bedeutenden internationalen Museen, wie dem Musée Rodin und dem Centre Pompidou, Paris, dem Musée Camille Claudel, Nogent-sur-Seine, dem Albertinum/Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, dem Gemeentemuseum Den Haag oder der Pinakothek der Moderne, München.

 

          

4. Haniel Klassik Open Air

Musikfest auf dem Opernplatz im September

 

Duisburg, 27. August 2019 - Zu einem musikalischen Highlight in Duisburg laden die Franz Haniel & Cie. GmbH, die Deutsche Oper am Rhein, die Duisburger Philharmoniker, die Duisburger Kulturbetriebe am Freitag, 6. September um 20 Uhr ein. Gemeinsam organisieren und vertreten sie das 4. Haniel Klassik Open Air, das sich seit seiner erfolgreichen Premiere im Sommer 2013 zu einem festen Bestandteil des Duisburger Kulturlebens entwickelt hat. Auch an den beiden folgenden Tagen wird auf dem Opernplatz ein musikalisches Programm geboten.

 

„Das Open Air Konzert ist wieder einmal ein absolutes Sommer-Highlight, das zahlreiche Musikfreunde in die Innenstadt locken wird. Besonders freue ich mich, dass wir dieses Mal sogar an drei Tagen Musik unter freiem Himmel genießen können. Mein herzlicher Dank gilt vor allem dem Unternehmen Haniel, das dieses Event schon zum vierten Mal ermöglicht, aber auch den Kooperationspartnern, die das tolle Programm auf die Beine gestellt haben“, so Oberbürgermeister Sören Link. 

 

Jutta Stolle erwidert hierzu zur Motivation von Haniel: „Als wir 2012 unsere Unterstützung für ein Open Air Konzert zum 100. Geburtstag des Theaters zusagten, ahnten wir noch nicht, dass dies die Geburtsstunde einer neuen Veranstaltungsreihe bedeuten würde. Die überwältigende Resonanz des Publikums hat uns nicht nur motiviert, das Haniel Klassik Open Air als wiederkehrende Veranstaltung im Kulturprogramm der Stadt Duisburg zu unterstützen, sondern gemeinsam mit dem Organisationsteam auch an dem Ausbau dieser wundervollen Idee zu feilen.“

 

Kulturdezernent Thomas Krützberg betont die vorbildliche Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure, die charakteristisch für die Duisburger Kulturlandschaft sei: „Duisburg kann bekanntermaßen nicht aus dem Vollen schöpfen, um regelmäßig kulturelle Highlights anzubieten. Neben der finanziellen Unterstützung durch Haniel ist aber auch die spartenübergreifende Kooperation – nicht nur zwischen Oper, Philharmonie und den Kulturbetrieben – hervorzuheben, sondern auch das hohe Engagement der weiteren Partner und Förderer, die es uns ermöglichen, z.B. auch am Samstag ein hochkarätiges Programm anbieten zu können.“

 

Solistinnen und Solisten des Ensembles, Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein sowie die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Axel Kober präsentieren ein vielfältiges Programm mit Ausschnitten aus „Fidelio“, „Aida“ und „Samson et Dalila“. Unter anderem darf sich das Publikum auf musikalische Beiträge von Liana Aleksanyan, Anke Krabbe, Ramona Zaharia, Corby Welch, Bogdan Baciu, Sergej Khomov, Bogdan Taloş und Sami Luttinen freuen. Durch den Abend führt erneut der bekannte TV-Entertainer und Musiker Götz Alsmann, der erstmals beim Haniel-Open-Air von seiner Band begleitet wird. 

 

Auch an den beiden Folgetagen geht es musikalisch weiter. Am Samstag, 7. September wird gerockt. Los geht es um 14.45 Uhr mit der Schülerband des Homberger Haniel Gymnasiums, gefolgt von der Duisburger/Moerser Band Echo Appartment, die im letzten Jahr den Fernsehpreis der ARD gewannen.  Anschließend rocken die Lokalmatadore von Fools Errant den Opernplatz. Ihr Blues-inspirierter Rock, angereichert mit modernen Elementen aus Hardrock, Metal und Pop, hat viele Fans. Es folgt der Auftritt von Peter Bursch’s All Star Band. Mit seiner aus fantastischen Musikern bestehenden All Star Band wird er eine 75-minütige Reise durch die Rock- und Popgeschichte auf die Bühne bringen.

 

Höhepunkt des Abends ist um 20 Uhr der Auftritt der Schweizer Hardrock Band Gotthard, die im halbakustischen Gewand ihre größten Hits präsentieren. Die Hardrocker aus Lugano haben bei weit mehr als 2.000 Konzerten auf drei Kontinenten unter anderem mit Deep Purple, Bryan Adams, Bon Jovi und AC/DC gespielt, in ganz Europa gefeierte Headliner-Tourneen absolviert und weltweit über drei Millionen Tonträger verkauft.

 

Am Sonntag, 8. September, geht es von 12 bis 16 Uhr mit einer Sonntags-Matinee weiter. Beginnen wird der Kinderchor der Deutschen Oper am Rhein, gefolgt von der  Bigband der Musik- und Kunstschule Duisburg, die instrumental und mit Gesang Jazz, Funk und Rock, gewürzt mit solistischen Einlagen der Musiker spielen. Der überregional bekannte Duisburger Gospelchor beweist im Anschluss, wie viel Leben und Seele in dieser Musik steckt und präsentiert Gospel vom Feinsten. Die Musical Kids Rheinhausen, auch bekannt aus dem Finale der WDR-Produktion „Der beste Chor im Westen“,  werden einiges aus ihrem vielseitigen Programm darbieten. Zum Abschluss bietet das für seine außergewöhnlichen und aufwendig inszenierten Konzerte bekannte Klangkraft Orchester einen Hörgenuss aus seinen kreativen Projekten mit Musik, Film, Schauspiel und Tanz. 

Der Eintritt ist an allen drei Konzerttagen frei.

 

Das Veranstaltergremium bittet die Besucher um Beachtung folgender Sicherheitshinweise:

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die drei Parkhäuser Averdunk, Karstadt und City-Palais sind von der Landfermannstraße gegenüber der Mainstraße zu erreichen. Die Einfahrt Opernplatz zum Parkhaus ist an den Veranstaltungstagen gesperrt. Radfahrer werden gebeten, nicht über die Veranstaltungsfläche zu fahren. Fahrrad-Abstellmöglichkeiten gibt es auf dem Schulhof der Gustav-Heinemann-Realschule.

Für Menschen mit Gehbehinderung und deren Begleitpersonen wird wieder ein Podest mit freier Sicht auf die Bühne auf der Höhe Liebfrauenkirche zur Verfügung gestellt.

 

Während der Veranstaltung werden Programme verteilt, in denen sich auch ein Plan befindet, der alle relevanten Bereiche ausweist (Gastrobereiche, Toilettenanlagen, Sitz- und Behindertenplätze, Sanitätsdienst etc.). Das Mitbringen von Tischen und Stühlen, Regenschirmen, Glasflaschen und größeren Taschen ist nicht gestattet.

 

V. l.: Kulturdezernent Thomas Krützberg, Jutta Stolle, Firma Haniel, Prof. Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker, Prof. Christoph Meyer; DOR, und OB Sören Link mit dem Plakat zum 4. Haniel Klassik Open Air.

Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Kunstpreis    
Zum sechsten Mal werden in diesem Jahr Arbeiten von Teilnehmern verschiedener VHS-Kunstkurse mit dem Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Kunstpreis ausgezeichnet. 26 von einer fünfköpfigen Jury ausgewählte Wettbewerbsbeiträge werden vom 7. bis zum 28. September in einer Ausstellung in der Cubus Kunsthalle präsentiert.  
Im Rahmen einer Vorbesichtigung werden am Freitag, 6. September 2019, um 13 Uhr („Roter Salon“ der Cubus Kunsthalle Friedrich-Wilhelm-Str. 64 47051 Duisburg) die Werke vorgestellt.

Vortrag im Stadtmuseum: Gelehrte im Visier der Inquisition    
Das Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 nimmt seine Besucher am Sonntag, 1. September, um 15 Uhr mit in die Zeit der Reformation. Harald Küst, Mitglied der Bürgerinitiative „Mercators Nachbarn“, stellt Gelehrte vor, die unter Ketzerverdacht gerieten, im Kerker saßen oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Die Reihe ihrer Namen reicht von Gerhard Mercator über Giordano Bruno bis zu Galileo Galilei.  

Viele große Wissenschaftler und Gelehrte der Renaissance waren gläubige Christen. Doch wer den Lehren von Bibel und Kirche widersprach, lebte gefährlich. Hinter den Kulissen ging es häufig nur um Macht. Harald Küst beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Glaube und wissenschaftlicher Überzeugung und deckt mögliche Hintergedanken der Mächtigen und der Kirche auf.  Der Eintritt für Erwachsene beträgt 4,50 Euro, mit Ermäßigung 2 Euro.

Lehmbruck Museum: Finissage: Au revoir Monsieur Rodin

Au revoir Monsieur Rodin
Duisburg, 26. August 2019 - Das Lehmbruck Museum begeht das Ende der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ am 1. September, 17 Uhr, mit einer Finissage. Vor den jeweiligen Kunstwerken stellen die Museumsmitarbeiter*innen ihre Lieblingswerke vor.  

Seit März dieses Jahres erfreut die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ Besucher*innen aus Nah und Fern. Sie zeigt mehr als 100 Exponate von bedeutenden Künstler*innen der Jahrhundertwende und beschäftigt sich mit dem Schönheitsbegriff in der Kunst der klassischen Moderne. 
Zum Abschluss der Ausstellung geben die Mitarbeiter*innen des Lehmbruck Museums einen persönlichen Einblick in ihre Lieblingswerke. Im Rahmen von mehreren Kurzvorträgen vor dem jeweiligen Kunstwerk erfahren die Besucher*innen der Finissage Wissenswertes über die Kunstwerke der Ausstellung. Dabei werden ein letztes Mal bedeutende Arbeiten von Lehmbruck, Rodin, Claudel, Boucher und vielen mehr vorgestellt.
Für ein stimmungsvolles Ambiente sorgt das Niehusmann-Gitarrenduo, das Stücke der damaligen Zeit neu interpretiert. Teilnahme: 15 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk.


Letzte Führung "Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne
Am Sonntag, den 1. September, haben die Besucher*innen des Lehmbruck Museums ein letztes Mal die Gelegenheit im Rahmen einer Führung die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ zu entdecken. Im Anschluss, um 14 Uhr, meldet sich das CITY ATELIER mit einem Workshop aus der Sommerpause zurück.  
Ein letztes Mal haben die Besucher*innen des Lehmbruck Museum die Gelegenheit im Rahmen einer Führung die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ zu erleben. Josefine Garbe und Friederike Winkler-Rufenach erklären, was es mit dem Schönheitsbegriff im ausgehenden 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert auf sich hat.
Dabei gehen sie auf Exponate von den Namensgebern der Ausstellung – Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin – ein, aber auch auf Arbeiten von Camille Claudel, Constantin Brancusi oder Alexander Archipenko. Insgesamt zeigt die Ausstellung circa 100 Kunstwerke von elf Künstlerinnen und Künstlern – genügend Material also für einen sprichwörtlich „schönen“ Sonntagmittag.   Für die Teilnahme an der  Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.    

Wilhelm Lehmbruck, Badende, 1902-05, Foto: Frank Vinken

CITY ATELIER: Workshop „Art Journals – Erzählen mit Handschrift, Illustrationen und Collage“.
Zusammen mit der Künstlerin Mareike Engelke fertigen die Teilnehmer*innen des Workshops kleinformatige, aufwendig gestaltete Collagen an. Mit geistreichen Illustrationen soll das „Art Journal“ zum Schluss eine Geschichte erzählen. Besonders gute Werke haben die Chance, als Besucherkunstwerk der Woche ausgezeichnet zu werden. Bei dem Workshop sind Menschen aller Altersgruppen herzlich willkommen. Die Teilnahme am Workshop des CITY ATELIERS ist im Museumseintritt inbegriffen.

Workshop „Art Journals“ im CITY ATELIER, Foto: Museum

DAS CITY ATELIER „Art Journals“ mit Mareike Engelke (Sonntag, 1. September, 14 Uhr)  



Lehmbruck Museum: 1910 – Begegnungen in Paris. Ein Jahr im Leben des Wilhelm Lehmbruck

Duisburg, 23. August 2019 - Kurz vor dem Ende der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ widmen sich die Mitarbeiter*innen des Lehmbruck Museums dem Patron des Hauses: Bei der Veranstaltung „1910 – Begegnungen in Paris“, am Donnerstag, den 29. August, 19 Uhr, lassen sie anhand von Zeitzeugenberichten, Musik, Briefen, filmischen Dokumenten, Fotografien und ein bisschen Fiktion ein Jahr im Leben Wilhelm Lehmbrucks Revue passieren.  

Das Jahr 1910 stellt einen Wendepunkt im Leben des aufstrebenden Künstlers Wilhelm Lehmbruck dar. Mit seiner jungen Familie zieht er nach Paris, trifft erstmals sein großes Vorbild Auguste Rodin und wird Teil der künstlerischen Avantgarde des Landes. In den folgenden „Pariser Jahren“ erschafft Lehmbruck einige seiner bedeutendsten Werke. Skulpturen wie „Kniende“ (1911), die „Große Sinnende (1913) oder der „Emporsteigende Jüngling“ (1913/14) zählen heute zu den bekanntesten Arbeiten des Künstlers und sind allesamt in dieser Zeit entstanden. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde sein Aufenthalt in der französischen Hauptstadt jedoch jäh beendet. 1914 kehrt er nach Deutschland zurück.  
Mit zahlreichen Dokuemten und Anschauungsmaterialien lassen die Museumsmitarbeiter*innen Dr. Bettina Dunker, Nina Hülsmeier, Jessica Keilholz-Busch und Jörg Mascherrek das erste Pariser Jahr Wilhelm Lehmbrucks wieder auferstehen. Passend zum Jahr 1910 werden kleine französischen Speisen und Getränke gereicht.  
Am Tag der Veranstaltung hat das Lehmbruck Museum durchgehend bis 21 Uhr geöffnet. Teilnahme: 18 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk und Snacks  

Wilhelm Lehmbruck, Kniende, 1911, Foto: Jürgen Diemer


- Sparda-Tag – ein Sommerfest im Lehmbruck Museum
- Kostenlose Sonntags-Führung im MKM

Duisburg, 22. August 2019 - Zum krönenden Abschluss der Ferienzeit lädt das Lehmbruck Museum gemeinsam mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West am 25. August zum Sparda-Tag ein – ein Sommerfest für Groß und Klein. Auf dem Skulpturenhof des Museums, inmitten des neu gestalteten Kant Parks, warten zahlreiche Aktionen, Angebote und Food Trucks auf unsere Besucher*innen.

Bei Snacks und kühlen Getränken können sie sich in verschiedenen Workshops künstlerisch betätigen, sich umstylen lassen, an Familienführungen teilnehmen oder sich die Präsentation der Kunstwerke aus den Ferienworkshops ansehen. Als besonderes Highlight wird die amerikanische Künstlerin Heather Hansen im Atrium des Lehmbruck-Flügels ihre „Body Movement“-Workshops anbieten, bei denen mit tänzerischen Bewegungen großformatige Zeichnungen entstehen.
Am Ende des Festes spielt die Duisburger Rock- Coverband Moonroxx ein Konzert auf dem Skulpturenhof.

Programm 11.00 bis 18.00 Uhr:
Freier Eintritt in das Lehmbruck Museum 12.00 bis 17.00 Uhr auf dem Skulpturenhof.
Workshops: In offenen Workshops können die Besucher*innen des Sommerfests eigene Kunstwerke erschaffen. Zusammen mit den Künstlerinnen Silvia Dierkes und Bettina Kohrs gestalten sie Piktogramme à la Julian Opie oder kunstvolle Hüte. Bei einem sommerlichen Windhauch besteht zudem die Möglichkeit, sich in einem Open Air- Friseursalon kunstvoll umstylen zu lassen.
12.00 / 14.00 / 16.00 Uhr im Museum:
Familienführungen. Das Kunstvermittler*innen-Team des Lehmbruck Museums lädt dazu ein, die Meisterwerke der Sammlung und auch die aktuellen Ausstellungen zu erleben. Familien haben hier die Gelegenheit, die farbenfrohen Skulpturen des britischen Künstlers Julian Opie aus nächster Nähe anzusehen. Zudem bietet sich eine der letzten Gelegenheiten, die große Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Rahmen einer Führung zu besuchen. Der Startpunkt ist jeweils in der großen Glashalle.

12.30 / 14.00 / 16.00 Uhr im Atrium des Lehmbruck-Flügels: Body Movement: Special Guest des diesjährigen Sommerfestes ist die amerikanische Performancekünstlerin Heather Hansen. In ihren Werken nutzt sie ihren Körper, um mit tänzerischen Bewegungen großformatige Zeichnungen auf Papier zu bringen. So entstehen ganz außergewöhnliche und faszinierende Muster.
Auf dem Sommerfest leitet die Künstlerin drei Workshops für Erwachsene und Kinder an, bei denen es auf die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ankommt. Die Teilnehmer*innen werden sich gegenüber sitzen und beidhändig zeichnen. Fast wie beim Partnertanzen entstehen so kollektive Zeichnungen, die sowohl kraftvoll als auch schön anzusehen sind.

15.00 Uhr im Lehmbruck-Flügel:
Begrüßung, Präsentation und Cajon-Konzert: Kulturdezernent Thomas Krützberg und Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla begrüßen offiziell die Gäste des Sommerfests. Zudem findet eine Präsentation der Kunstwerke der Kids aus den Ferienworkshops statt. Im Anschluss daran gibt es im Lehmbruck-Flügel ein Konzert mit selbstgebauten Cajons.

15.00 bis 18.00 Uhr auf dem Skulpturenhof:
Food Trucks sorgen auf dem Skulpturenhof für das leibliche Wohl der Gäste. 17.00 bis 18.00 Uhr auf dem Skulpturenhof: Konzert der Band Moonroxx: Zum stimmungsvollen Ende des Sommerfests heizt die Duisburger Band „Moonroxx“ bei einem Konzert mit bekannten Rockklassikern von Lynyrd Skynyrd, ZZ Top oder The Doors der Menge noch einmal so richtig ein. Daneben spielen die fünf Musiker auch eigene Kompositionen.

DIE STIFTUNG KUNST, KULTUR UND SOZIALES DER SPARDA-BANK WEST
Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West fördert in diesem Jahr die zweite Präsentation in der Reihe „Sculpture 21st“ im Lehmbruck Museum in Duisburg. „Im Rahmen dieser Förderung laden wir zum Sparda-Tag ein. Ziel ist es, bei freiem Eintritt und einem abwechslungsreichen Programm für Klein und Groß, Kunst für alle zugänglich zu machen“, sagt Ursula Wißborn, Vorstand der Stiftung der Sparda-Bank West.
Unter dem Motto #15JahreEngagiert feiert die Sparda-Stiftung in diesem Jahr ihr Jubiläum. Im Kunstbereich fördert die Stiftung im Jahr 2019 insgesamt 14 Museen in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hagen, Iserlohn, Köln, Krefeld und Witten. Jahres-Highlights im Kulturbereich sind der Sparda Jazz Award der Düsseldorfer Jazz Rally und der „future sounds- Wettbewerb“ der Leverkusener Jazztage. Ferner gibt es als Benefizkonzert zwei Sparda- Musiknächte in Essen und Wuppertal.
Auch die musikalische Bildungsarbeit wird im Rahmen des Sparda-Musiknetzwerks in diesem Jahr fortgesetzt. Im sozialen Bereich begleitet die Sparda-Stiftung wieder viele Projekte wie zum Beispiel: „Echt Klasse!“, ein Projekt zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern in Kooperation mit der Stiftung Hänsel + Gretel und das Mitmach-Hörspiel „Der Kinderfresser“ an Grundschulen in NRW.

Seit Gründung der Stiftung im Jahr 2004 wurden mehr als 450 Projekte mit über 16 Millionen Euro unterstützt. Mehr über die verschiedenen Projekte und die Werte der Sparda-Stiftung unter www.stiftung-sparda-west.de oder bei Facebook unter
www.facebook.com/stiftung.sparda.west


Kostenlose Sonntags-Führung im MKM
Am Sonntag, 25. August 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten.


 Platzhirsch-Festival 2019

Vom 30. August bis 1. September 2019 findet das siebte Platzhirsch-Festival der Artenvielfalt in Duisburg rund um den Dellplatz statt.

Duisburg, August 2019 - Nach den Sommerferien ist es wieder so weit: zum siebten Mal läuft der Platzhirsch durchs Duisburger Stadtrevier. Das Szenefestival zeigt wieder eine breite Mischung unterschiedlicher Musikstile, spartenübergreifender Projekte, bildender Kunst und Kinderprogramm. Die Duisburger City zwischen Dellplatz und Innenhafen wird vom 30.8. bis 1.9. zur großen Bühne. Das Herz des Festivals ist und bleibt der Außenbereich auf dem Dellplatz - 2019 mit ganz neuem Konzept.
„Hier kommen zwei Gruppierungen zusammen, die Musikfans und die, die Leute treffen wollen.“, sagt Sebastian Schwenk. „Beiden wollen wir mehr Raum geben.“ In diesem Jahr wird es zum ersten Mal zwei Bühnen auf dem Platz geben. Dazu kommen wieder etliche Stände für fair produzierte Waren und Kulinaria.
Bereits jetzt zeichnet sich wieder ein beachtliches Programm mit großem stilistischem Reichtum ab, ganz im Sinne des Festivalteams.
„Wir wollen nicht vorgefertigte Erwartungen erfüllen, sondern überraschen und Lust auf Entdeckungen machen.“, so Oliver Ludley. Die Spannbreite geht von Rockigem wie der belgischen Band Brutus (Foto) und Decibelles aus Frankreich, melodiösem Post-Punk der Deutsch-Briten The Underground Youth, Jazzigem wie Jan Klares RoKet und Furiopolis bis zum avantgardistischen Lautespieler Jan van Wissem. Darüber hinaus feiert die Noiserock-Band Mutter aus Berlin nach über 18 Jahren ihre lang ersehnte Rückkehr auf eine Duisburger Bühne.

Mit dabei ist auch wieder das Junge Ensemble Ruhr. Dessen Projekte werden zum Pool unterschiedlichster Künstler aus verschiedenen Kulturen und zum Fanal für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander. Ein Brücke zwischen den über 50 musikalischen Programmpunkten und dem Kunstbereich schlagen neben dem Tanz-Schlagzeug-Duo Ying Yun Chen & Simon Camatta und einer musikalischen Krimi-Lesung von Ulrich Land & Florian Walter, das neunköpfige Schauspiel-Trickfilm-Freejazz-Tanztheater Oper, Skepsis & Gleisbau (Foto) mit ihrem neuen Stück [… alles gut …].
Den Kunst-Kern des Festivals bilden in diesem Jahr drei sehr unterschiedliche Ausstellungen, dazu eine Präsentation überraschender Fotos, die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mitte unter dem Arbeitstitel "School Life" während eines Projektes gelungen sind. Ein weiteres Kunst- Umweltprojekt ist gerade in der Mache - in Zusammenarbeit mit "Fridays for Future". Das OINK! (kleinstes Autokino der Welt) hat auf dem Festival bereits Kult-Status und zeigt Kurzfilme aus Kunst- und Filmhochschulen. Und ein Poetomat spielt auf Knopfdruck kurze Texte verschiedener Autor*Innen ab - für alle, die Poesie, Wortspiele, Gedankensplitter und Ungereimtheiten lieben. Auch die Lesebühne ist wieder da - mit Werken des literarischen Nachwuchses.

Für die jüngeren Besucher und Familien bietet das Kitz!Kinderprogramm eine bunte Mischung aus Theater und Spiel- und Spaß-Angeboten auf dem Platz sowie besondere Familienkonzerte. So treten beispielsweise Kater Kati den Beweis an, dass Kindermusik nicht klingen muss, wie Kindermusik häufig klingt und The Mundorgel Project mit Daniel Brandl und Tommy Finke spielen erstmals auf dem
Platzhirsch ein spezielles Familien-Konzert mit Liedern aus dem Kult-Liederbuch.
Fester Bestandteil des Festivals ist auch in diesem Jahr für alle Kleinen und Großen die Lust und Appetit haben der Harrymob am Sonntagvormittag - das große Mitbringfrühstückspicknick auf dem Dellplatz.

Erfreuliche Resonanz fand im letzten Jahr die Einbeziehung verschiedener Spielstätten im Innenhafen. Das Platzhirschteam freut sich, auch in diesem Jahr wieder spannende Projekte im Museum Küppersmühle und dem Kindermuseum Explorado zeigen zu können. Um die örtliche Distanz ein wenig zu überbrücken, fährt auch in diesem Jahr wieder ein Shuttle-Bus zwischen Innenstadt und Innenhafen.
Alles in allem erwartet die Duisburger zum 7. Mal ein spannendes, buntes und wie immer frisches Programm – und das wie in den sechs Jahren zuvor zu konkurrenzlos günstigen Preisen. Ein Festivalticket für alle drei Tage kostet gerade mal 33 Euro (ermäßigt 25 Euro), das Tagesticket bekommt man bereits für 15 Euro (ermäßigt 12€)! Auch wenn die Festivalgäste nicht alles sehen können - oder wollen: Mit dem Kauf eines Tickets unterstützen sie ein wichtiges Stück urbaner Duisburger Kultur! Und Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Team & Volunteers: Ehrenamtliche Organisation
Wie in den sechs Jahren zuvor wird das Platzhirsch-Festval auch in diesem Jahr komplett ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Ein kleines Team erarbeitet das Jahr über neue Konzepte und Ideen aus, rekrutert Spielorte und Sponsoren und stellt das sehr umfangreiche Programm von über 100 Veranstaltungen an gut 20 Spielorten zusammen.
„Duisburg braucht kreatve Vielfalt - das Platzhirsch Festval braucht Unterstützung! Wir sind immer wieder auf der Suche nach Menschen, die von unserer Idee ebenfalls überzeugt sind, die den Wahnsinn mit uns mitmachen und mit anpacken wollen“ meint René Schwenk vom Organisatonsteam. Ohne die nahezu 100 Volunteers, die an den drei Tagen bei der Durchführung des Mammutprojekts mithelfen, wäre das Platzhirsch Festval nicht möglich. Ob Bier- oder Bratwurstverkauf, ob Einlasskontrolle oder kochen für die KünstlerInnen: es gibt immer jede Menge zu tun. Die Organisatoren rufen zum Mitmachen auf: „Das macht Spaß, man ist Teil eines tollen Teams und hilf dem Festval zu überleben.“ Jeder kann mitmachen und ist willkommen, ein gewachsenes Stück Duisburger Kultur zu unterstützen.
Unterstützung. Email: kontakt@platzhirsch-duisburg.de

- Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Papiertheater präsentiert das Stück „Titan“ 
- Spaziergang zwischen Innenhafen und Burgplatz    

Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 20. August 2019 - Im Rahmen der Reihe „Mitreden“ unterhält sich Elisa Tinnappel am Samstag, den 24. August, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum mit allen Teilnehmenden des Sprachcafés über Lieblingssongs und Songtexte.  Bei der kommenden Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Mitreden“ steht die Lieblingsmusik der einzelnen Teilnehmer*innen im Mittelpunkt. Bei der Gesprächsrunde soll über Lieblingssongs und Songtexte gesprochen werden. 
Bei einer Unterhaltung mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Regionen gelangt man so sicherlich zu interessanten Einblicken in andere Kulturen, deren Musik und vor allem den Musikgeschmack.  
In der Reihe „Mitreden“ kommen Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Bei der Unterhaltung können Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und Deutschkenntnisse verbessert werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

 „Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Elisa Tinnappel

Papiertheater präsentiert das Stück „Titan“ 

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 25. August, um 14 Uhr zum Papiertheaterstück „Titan“ an den Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen ein. 

Wir befinden uns im Jahre 2359. Interplanetare Urlaubsreisen liegen voll im Trend.

Pauschalurlauber haben mittlerweile auch den letzten Winkel des Sonnensystems erkundet. Da gibt es keine Überraschungen mehr. Oder etwa doch? 

Martin und Sieglinde Haase, die seit 20 Jahren mit ihrem Herzblut-Hobby des Papier-Theaterspielens unterwegs sind, nehmen ihr Publikum mit auf eine unterhaltsame Phantasie-Reise. Ein haarsträubendes Science-Fiction-Abenteuer mit Raumschiffen, Aliens und Schwarzen Löchern – und mittendrin eine Familie, die eigentlich doch nur Urlaub machen wollte. 

Eintritt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Um vorherige telefonische Anmeldung unter (0203) 283 2640 wird gebeten.


Papiertheaterstück „Titan“


Spaziergang zwischen Innenhafen und Burgplatz  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 25. August, zu einem Spaziergang durch das alte Duisburg ein. Um 15 Uhr stehen „Mercators Nachbarn“ bei einer spannenden Zeitreise als fachkundige Begleitung zur Verfügung. An acht historischen Orten können die Teilnehmer interessante Geschichten erfahren. Treffpunkt für den Spaziergang ist der Eingang des Kultur- und Stadthistorischen Museums auf dem Johannes-Corputius-Platz 1 im Innehafen.  
So wird Jonas Krüning am Bronzemodell des alten Duisburg erklären, wie der Student Johannes Corputius im Jahre 1566 seinen Stadtplan vermessen hat. Vor dem Koblenzer Turm in der Stadtmauer wird erzählt, woher der Turm seinen Namen hat.
Ein weiteres Ziel ist das riesige Areal des künftigen Mercator-Quartiers, wo Roland Wolf über das frühere Mercatorhaus an der Oberstraße und über das aktuelle bürgerschaftliche Engagement für einen Wiederaufbau berichten wird. Auf dem Alten Markt unterhalb des Rathauses geht es einige Meter hinab in die Tiefe. Hier schildert Werner Pöhling die Ausgrabungen der 1980er Jahre und ihre beeindruckenden Ergebnisse.  
Der Spaziergang endet auf dem Burgplatz, der Kernzelle des alten Duisburg. Hier wird mit dem Mercator-Brunnen sichtbar, wie der Respekt der Bürger vor der Leistung des großen Gelehrten aus Flandern dazu führte, dass man dem Wahl-Duisburger ein Denkmal auf den Burgplatz setzte.   Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.   Der Rundgang ist für Jung und Alt geeignet und dauert etwa zwei Stunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.    
Die Stadtmauer (Credits: Uwe Köppen/Stadt Duisburg)



- Konzerte des "studio-orchesters duisburg" im September 2019
- MKM-Führung zur Reihe Reihe Kunst&Genuss

Konzerte des "studio-orchesters duisburg" im September 2019
Duisburg, 16. August 2019 - Dreimal wird das gleiche Programm an einem Wochenende an verschiedenen Stadtteilen in Duisburg aufgeführt.  In Hamborn gehört das Konzert zu den Serenadenkonzerten der Duisburger Philharmoniker, in Ruhrort organisiert das Kulturbüro der Stadt und in der Stadtmitte am Dellplatz organisiert das Orchester selbst.

- Konzert 1: Freitag, 13.09.2019, 20:00 Uhr in der Abteikirche Hamborn (Kreuzgang), An der Abtei, 47166 Duisburg
- Konzert 2: Samstag, 14.09.2019, 18:30 Uhr in der Kirche St. Joseph, Dellplatz 35, 47051 Duisburg  
- Konzert 3: Sonntag, 15.09.2019, 18:00 Uhr im Konzertsaal im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg   

Für alle Konzerte - Programm:
- Mozart, Ouvertüre zu „Le nozze di figaro“
- Mozart, Violinkonzert Nr 5 A-Dur
- Beethoven, 8. Sinfonie F-Dur
studio-orchester duisburg: Solist Paul Rosner (Violine),Leitung Cecilia Castagneto  

Witzig, gewitzt und unkonventionell – die spritzige Figaro-Ouvertüre, das Violinkonzert mit seinem fast „rockigen“ dritten Satz und die 8. Beethoven-Sinfonie, die – so ein Musikwissenschaftler -„vielverkannt, weil viel zu vordergründig verstanden“ wurde.
Mit diesen Höhepunkten der Klassik und dem international renommierten Geiger Paul Rosner gestaltet das studio-orchester duisburg seine drei Sommerkonzerte.



MKM-Führung zur Reihe Kunst&Genuss
Am 21. August um 17 Uhr ist es wieder soweit. Unsere Reihe Kunst&Genuss geht in eine neue Runde. Diesmal führen die Kunstvermittler Sabine Falkenbach und Jörg Mascherrek durch die aktuelle Ausstellung Melting Pott von Till Brönner mit anschließendem Wein und Imbiss im Küppersmühle Restaurant. Kosten: 21 EUR inkl. Eintritt, Führung, einem Getränk und Imbiss – Anmeldungen unter office@museum-kueppersmuehle.de oder 0203-301948-11.    
Außerdem findet wie jeden Sonntag auch am 18. August 2019 um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren statt.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten.


- Lehmbruck Museum: plastikBAR: In Rodins Atelier
- Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Kunst bewegt – Julian Opie

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Kunst bewegt – Julian Opie
Duisburg, 15. August 2019 - Am 20. August, 15 Uhr, widmet sich Dr. Bettina Dunker, Mitarbeiterin am Lehmbruck Museum, im Rahmen der Reihe „Kunst & Kaffee“ der Bewegung in der Kunst und den Werken Julian Opies. Anschließend können sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene unterhalten.   Unter dem Motto „Kunst bewegt“ führt Dr. Bettina Dunker, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehmbruck Museum, durch die Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“, in der der britische Künstler die Glashalle des Lehmbruck Museum mit seinen berühmten „Walking Figures“ bevölkert.
Auf dem Vorplatz des Museums ist außerdem die LED-Skulptur „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ zu sehen, die die Bewegung der Skulpturen aufgreift und in den Außenraum transferiert. Im Rahmen der Führung sollen auch Werke von Auguste Rodin und Olaf Metzel betrachtet werden, die sich ebenfalls mit der Bewegung in Bildhauerei auseinandersetzen.
Bei der anschließenden Zusammenkunft bei Kaffee und Kuchen kann man sich trefflich über die gewonnenen Eindrücke austauschen. Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter Tel.  0203 283-3294 oder E-Mail: info@lehmbruckmuseum.de

Ausstellungsansicht „Sculpture 21st: Julian Opie“, 2019, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Frank Vinken


Lehmbruck Museum: plastikBAR: In Rodins Atelier
Am 22. August, 19 Uhr, werfen Chloé Ariot, Kustodin des Musée Rodin, und Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, bei einer plastikBAR im Lehmbruck Museum einen Blick hinter die Kulissen des Ateliers von Auguste Rodin. Die beiden Kunsthistorikerinnen analysieren und erklären Techniken und Arbeitsweisen mit denen der Künstler seine Werke anfertigte.  

Werke wie das „Eherne Zeitalter“, „Eva“ oder „Der Denker“ von Auguste Rodin zählen nicht nur zu den bedeutendsten Werken des Künstlers, sie sind auch Meilensteine der modernen Bildhauerei. Doch trotz aller Bekanntheit wissen die wenigsten, wie seine Skulpturen eigentlichen entstanden sind. Chloé Ariot, Kustodin des Musée Rodin Paris, und Jessica Keilholz-Busch, Kustodin des Lehmbruck Museums, werfen bei dieser plastikBAR einen genaueren Blick hinter die Fassade und beleuchten in kurzen Beiträgen die Techniken und Arbeitsweisen mit denen Auguste Rodin seine Skulpturen angefertigt hat.
Daneben beschäftigen sie sich auch mit der Frage, wie Auguste Rodin seine Werke vermarktete. Die Zuhörer*innen können so Auguste Rodin und seine Kunst von einer anderen, ganz unbekannten Seite  erleben.  
An Tagen der plastikBAR hat das Lehmbruck Museum durchgehend von 12 bis 21 Uhr für die Besucher*innen geöffnet. Teilnahme: 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk.




KSM-Führung in der Ausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“

Duisburg, 13. August 2019 - Durch die aktuelle Sonderausstellung des Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Duisburger-Innenhafen führt Museumsführer Roland Wolf. Am Sonntag, 18. August, um 15 Uhr entführt er in die Ausstellung  unter dem Titel „Sagenumwoben! Goldstädte, Pardiesorte und ferne Welten“ wundersamen Orten, die Menschen früherer Zeiten gesucht haben. Antike Vorstellungen von der Welt spielten dabei genauso eine Rolle wie neu errungenes Wissen, Machtgier, Forscherdrang und der christliche Glaube.  

Es ist überraschend, wie lange sich sagenumwobene Orte noch auf Karten finden ließen und was Reisende tatsächlich – anstelle ihrer Wunschträume – auf der Welt vorfanden. Besucher entdecken die Geschichte von Orten wie El Dorado, Timbuktu und Shambhala und erfahren mehr über berühmte Entdecker und was sie angetrieben hat. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.




Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende hält das Lehmbruck Museum ein umfangreiches Programm für seine Besucher*innen bereit: Am Samstag, den 17. August, 15 Uhr, findet eine neue Ausgabe des Sprachcafés „Mitreden“ statt. Gleich zwei öffentliche Führungen zur Architektur und Sammlung sowie zur Ausstellung „Schönheit“ finden am Sonntag, den 18. August, 11.30 Uhr statt. Anschließend, um 14 Uhr, gibt es eine neue Ausgabe der Reihe „Jugend trifft Kunst“.  
Bei dem nächsten Termin in der Reihe „Mitreden“ geht es um Kunst: Zusammen mit Sabine Bazan nehmen alle Teilnehmenden die ausgestellten Exponate zum Anlass um miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Fokus der Unterhaltung liegt dabei auf Emotionen, Fantasie, Kreativität und individuellen Erfahrungen. Bei der Veranstaltung bietet sich auch die Gelegenheit über die Kunst anderer Kulturen zu reden, denn oftmals finden sich interessante Bezüge zwischen Werken aus unterschiedlichen Weltregionen. Bei dem Austausch über Kunst wird zudem das Deutsch der Teilnehmer*innen geschult. Für das Gespräch sind keine Kunstkenntnisse erforderlich.  Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.    
Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“
Kunstvermittlerin Ipek Genctürk wirft bei ihrer öffentlichen Führung einen genaueren Blick auf die Sammlung und die Architektur des Lehmbruck Museums. Dabei wird sie sich unter anderem mit der eindrucksvollen Architektur des Lehmbruck-Flügels beschäftigen. Außerdem werden in ihrer Führung Highlights von den „Klassikern“ der Kunstgeschichte genauer beleuchtet. Zeitgleich findet eine zweite Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ statt. 
Josefine Garbe gibt interessante Einblicke in die Kunst um 1900 und einem sich verändernden Schönheitsbegriff, der sich vor allem in den Werken von Lehmbruck, Rodin, Archipenko oder Brancusi widerspiegelt. Insgesamt werden in der Ausstellung rund 100 Exponate von elf verschiedenen Künstler*innen gezeigt.   Für die Teilnahme an einer der  Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.    
 Für alle Jugendlichen, die sich selbst künstlerisch betätigen wollen ist „Jugend trifft Kunst“ genau das Richtige: Zusammen mit Katharina Nitz fertigen junge Menschen von 14 bis 20 Jahren eigene Kunstwerke an oder machen Exkursionen zu Orten, an denen Kunst zu sehen ist.
Bei der nächsten Ausgabe von „Jugend trifft Kunst“ werden mit essbaren Materialien kleine Kunstwerke kreiert. Ist das Werk fertig, wird ein Foto für die Ewigkeit erstellt und danach genüsslich verzehrt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Lehmbruck Lecture entfällt

Duisburg, 12. August 2019 - Lehmbruck Lecture - Wilhelm Lehmbruck und der Erste Weltkrieg -Vortrag von Prof. Dr. Manfred Schneckenburger (Donnerstag, 15. August 2019, 18 Uhr) entfällt krankheitsbedingt .

 Wilhelm Lehmbruck und der Erste Weltkrieg  entfällt

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Schneckenburger


Duisburg, 8. August 2019 - Der Erste Weltkrieg gilt als einschneidendes Erlebnis für Wilhelm Lehmbruck und ist bedeutend für die weitere stilistische Entwicklung seiner Bildhauerei. In einem Vortrag wird sich der Kunsthistoriker Prof. Dr. Manfred Schneckenburger am 15. August, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum mit eben dieser Thematik beschäftigen.

 

Der Erste Weltkrieg war von verheerender Wirkung, nicht nur für Europa, sondern auch für viele Künstler*innen auf dem ganzen Kontinent. Auch in Wilhelm Lehmbrucks Werk hat der „Große Krieg“ tiefe Spuren hinterlassen, wie man eindrucksvoll in Werken wie dem „Gestürzten“ (1915) oder den „Sitzenden Jüngling“ (1916/17) erkennen kann.
Schwermut und Trauer kennzeichnen die Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks aus dieser Zeit. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Manfred Schneckenburger wird sich in seinem Vortrag mit dieser Phase Lehmbrucks auseinandersetzen und auf die Kunstwerke eingehen, die unter den Eindrücken des Ersten Weltkrieges entstanden sind.

                                                    

Prof. Dr. Manfred Schneckenburger studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Ethnologie. 1969 wird er Ausstellungsreferent im Olympiakomitee in München. 1973 übernimmt er die Leitung der Kunsthalle in Köln. 1977 verantwortet er erstmals die documenta in Kassel, 1987 – als bisher Einziger – ein zweites Mal.
 Es folgen Lehraufträge in Bochum, Kassel und an der Kunsthochschule Münster, die er neun Jahre als Rektor leitet. Daneben betätigt er sich als Autor und Herausgeber zahlreicher kunsthistorischer Schriften.  Eintritt: 5 EUR

Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915, Foto: Dejan Saric

Lehmbruck Museum:  Museumsspaß: „DIY – Bau dir eine X-Box“

„Do it yourself!“ – heißt es in unserem letzten Ferienworkshop. Zusammen mit Ingo Stanelle bauen die Kids im Lehmbruck Museum an ihrer eigenen „X-Box“. Der Workshop findet vom 19. bis zum 23. August, jeweils 10 bis 14 Uhr, im Lehmbruck Museum statt und ist kostenlos.

Kaum haben die Ferien angefangen, neigen sie sich auch schon wieder dem Ende entgegen. In der letzten schulfreien Woche können sich Kids von 10 bis 14 Jahren noch einmal in einem unserer Sommerferienworkshops künstlerisch betätigen. Zusammen mit dem Instrumentenbauer Ingo Stanelle wird eine eigene „X-Box“ gebaut. Damit ist nicht die Spielekonsole gemeint, sondern ein Cajon – ein südamerikanisches Trommelinstrument.
Der Name rührt vielmehr von der Form des Instruments, die an ein „X“ erinnert. Nachdem das Instrument fertig gebaut und gut geölt wurde, wird Musik gemacht: Nach einigen Proben steht als besonderer Schlusspunkt ein Konzert auf dem Sommerfest des Lehmbruck Museums auf dem Programm, bei dem die neuen Instrumente zum ersten Mal richtig zum Einsatz kommen.

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei und wird über das Programm „Kulturrucksack NRW“ gefördert.

Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Der Workshop im Überblick:

19. August bis 23. August 2019:
DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle

Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.


Cajon-Konzert im Lehmbruck Museum, Foto: Frank Vinken


Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ - MKM  bietet kostenlose Besucher-Führung
Am Sonntag, 11. August 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten

 

MKM-Ausstellung "Melting Pott"

MI, 21.08.2019 | 17 Uhr: KUNST und GENUSS
Führung durch die Ausstellung, anschließend Wein und Imbiss im Küppersmühle Restaurant. Kosten: 21 EUR inkl. Eintritt, Führung, einem Getränk und Imbiss

Mi, 28.08.2019 | 18 Uhr: MKM MOVIE TIME – Führung und Filmabend
Till Brönner zeigt uns in seinen Fotografien ein emotionales Panorama der Metropole Ruhr mit großen Sympathien für die Region und ihre Menschen. Der von ihm portraitierte Regisseur Sönke Wortmann geht in seinem Spielfilm „Sommerfest“ (2017 / nach Frank Goosen) genauso vor, auf seine Art. Vor dem Film gibt es eine Kurzführung durch die Ausstellung. Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM


Mi, 04.09.2019 | 18.30 Uhr: KUNST trifft… JAZZ

Jazz fürs Auge: Ein Abend mit dem Musiker und Fotokünstler Till Brönner. Überraschungen nicht ausgeschlossen!
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Mi, 11.09.2019 | 18.30 Uhr: ZU SCHÖN UM NICHT WAHR ZU SEIN – Ästhetik in Wissenschaft und Forschung
Erleben Sie mit den beiden Experimentalphysikern Axel Lorke und Nicolas Wöhrl die ästhetischen Aspekte ihres Fachs. Die beiden Wissenschaftler und ihre Arbeit sind Teil der Fotografien von Till Brönner und informieren unterhaltsam über ihre Forschungen. Live-Experimente inklusive!
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Fr, 27.09.2019 | 18.30 Uhr: MKM GOES MUSIC – Soul & More
Für „Melting Pott“ hat Till Brönner STARLIGHT EXPRESS-Star Reva Rice alias "Mama Lok" portraitiert. Im MKM trägt die Sängerin Stücke aus ihrem musikalischen Repertoire vor, eingebettet in eine Gesprächsrunde mit Reva Rice, Eva Müller-Remmert (Kuratorin), Burkhard Koch (Geschäftsführer STARLIGHT EXPRESS GmbH), Walter Smerling (Direktor MKM).
Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Bis zum 15. September ist auch die Teilnahme am Fotowettbewerb „My Melting Pott“ noch möglich. Eine Jury um Till Brönner prämiert die 10 stärksten Ruhrgebiets-Bilder von Foto-Fans unter office@museum-kueppersmuehle.de erhalten. Details, Gewinne und Teilnahmebedingungen unter http://www.stiftungkunst.de/kultur/aktuelles/.

Und natürlich findet wie gewohnt jeden Sonntag um 15 Uhr unsere öffentliche Besucherführung statt, mit Einblicken in die Ausstellung von Till Brönner und die Sammlung des MKM. Die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter
T 0203 30 19 48 -11 (Mi–So) oder office@museum-kueppersmuehle.de.
Bei Abendveranstaltungen ist ein Besuch von Ausstellung und Sammlung nur vor 18 Uhr möglich. Veranstaltungsort ist das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Alle aktuellen Programm-Infos auch unter www.museum-kueppersmuehle.de


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 6. August 2019 - Bei dem kommenden Wochenendprogramm im Lehmbruck Museum sind die Besucher*innen wieder zum Sprechen und Zuhören eingeladen: Am Samstag, den 10. August, 15 Uhr, geht das Sprachcafé „Mitreden“ in eine neue Runde. Am Sonntag, den 11. August, 11.30 Uhr, führt Madalina Rotter durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“.  
Dieses Mal soll es bei der Veranstaltungsreihe „Mitreden“ um ganz praktische Dinge gehen. Zusammen mit Irfan Zubair sollen Themen wie Gesundheit, Krankenversicherung oder Medikamente im Vordergrund stehen. Gerade für Menschen, die noch nicht so lange in Deutschland sind, ist es wichtig zu erfahren, wie man den richtigen Arzt findet, geeignete Arznei bekommt oder sich einfach versichert.
Bei der Beantwortung dieser Fragen hilft diese Ausgabe des Sprachcafés gewiss weiter und nebenbei werden durch das Gespräch auch die Deutschkenntnisse der Teilnehmenden verbessert.  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.    

Die Kunstvermittlerin Madalina Rotter widmet sich in ihrer öffentlichen Führung den Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Auguste Rodin und anderen bedeutenden Bildhauer*innen. Bei dem Rundgang durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ tauchen die Besucher*innen in eine der spannendsten Epochen der modernen Kunstgeschichte ein. So beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Schönheitsbegriff um 1900 und vereint bedeutende Exponate von insgesamt elf Künstlerinnen und Künstlern aus international renommierten Museen.
Die Teilnehmer*innen der Führung erwartet also ein abwechslungsreicher Streifzug durch die Kunst der klassischen Moderne.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Alfred Boucher, La beigneuse/Die Badende, 1902, Foto: Frank Vinken


Start der MKM-Aktion Kunstentdecker aufgepasst!

Duisburg, 1. August 2019 - Am 7. August startet das Museum Küppersmühle die neue 20 Jahre MKM-Aktion, diesmal für Kinder und Jugendliche. Im August heißt es: Kunstentdecker aufgepasst! 20 Tage lang können junge Kunst-Detektive unser Museums-Rätsel lösen, die Größeren alleine, die Kleineren gerne mithilfe ihrer Eltern. An der Kasse gibt es dann bei richtiger Lösung eine kleine Überraschung.

 

Am Sonntag, 4. August 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung „Till Brönner. Melting Pott“ und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.

 

Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Sabine Falkenbach dauert eine Stunde.Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00 €) ist zu entrichten.

Lehmbruck Museum:  Museumsspaß: Ready for Rock?!
(12.-16. August, jeweils 10 bis 14 Uhr)
Bei dem Museumsspaß-Workshop “Ready for Rock?!” geht es zur Sache: Mit Hammer und Meißel arbeiten die Ferienkinder zusammen mit Markus Kleikamp Skulpturen aus dem Gestein. Der Workshop findet auf dem Skulpturenhof des Lehmbruck Museums statt und geht vom 12. August bis 16. August, jeweils von 10 bis 14 Uhr.
Der Workshop „Ready for Rock?!” ist nichts für Zartbesaitete! Mit schwerem Gerät arbeiten Kids von 8 bis 14 Jahren zusammen mit dem erfahrenen Steinmetz Markus Kleikamp an eigenen Skulpturen. Aus einem unförmigen Gesteinsbrocken werden mit etwas Kraft und Kreativität feine Gegenstände, Tiere oder ausdrucksvolle Gesichter herausgearbeitet.
Da es beim Hämmern und Meißeln staubig zugeht, empfiehlt es sich Arbeitssachen anzuziehen. Bei der Arbeit mit Gestein ist außerdem festes Schuhwerk von Vorteil. Damit die Kids nicht schlapp machen, sollte zudem gut gefrühstückt werden.

Teilnahme: 50 EUR pro Kurs und Kind Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Die kommenden Workshops im Überblick: 12. August bis 16. August 2019: Ready for Rock?! (8 bis 14 Jahre), mit Markus Kleikamp 19. August bis 23. August 2019: DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.  

Museumsspaß im Lehmbruck Museum, Foto: Museum

„kulturbeutel-duisburg.de“ informiert über die Freie Kulturszene Duisburg

Duisburg, 31. Juli 2019 - Der Website „kulturbeutel-duisburg.de“ löste Anfang des Jahres die Website „kunstdu.de“ ab. Der Verein Kultursprung e.V. hat mit Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt Duisburg sowie Künstlerinnen und Künstlern aus der freien Szene die Gestaltung und Planung dieser Seite übernommen.  

„Der Kulturbeutel hat das Potenzial, einen umfassenden Überblick über das kulturelle Angebot der freien Szene in Duisburg zu geben. Ich freue mich, dass die Macher – sowohl aus der freien Szene, als auch aus der Verwaltung – in so kurzer Zeit schon so viele Angebote erfassen konnten und hoffe, dass sich die Angebote noch erweitern“, so Kulturdezernent Thomas Krützberg.  
Luise Hoyer zieht als eine der Administratoren Bilanz und erklärt, dass der Kulturbeutel Duisburg bereits gut angenommen werde, es gebe viele Anmeldungen und mache Freude, die Seite zu verwalten.  

Alle Kulturschaffenden Duisburgs sind daher aufgerufen, sich mit ihren Informationen noch mehr einzubringen. Wünschenswert ist es, dass neben Termin- und anderen Meldungen zu Neuigkeiten auch kurze, kritische, oder witzige persönliche Erfahrungsberichte mit der Kultur in Duisburg veröffentlicht werden. Der Kulturbeutel ist ein „Mitmachding“ und immer so gut wie der Input, der aus dem breiten Spektrum der Kulturszene in ihn eingebracht wird.  

Klaus Brüggenwerth schließt sich als weiterer Administrator dieser Meinung an und ergänzt, dass die Internetplattform auch eine wichtige Informationsbörse dahingehend sei, da das Kulturbüro hier unter anderem auf Fördermöglichkeiten, die Auslobung von Preisgeldern und Vergabe von Stipendien aufmerksam mache.  

kulturbeutel-duisburg.de wendet sich an Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, der bildenden Kunst, Musik, Theater, Tanz, Performance, Film, Medienkunst, etc. und versteht sich als zentrale Informationsplattform sowohl für die Kunst- und Kulturschaffenden, als auch Nutzer der Kulturlandschaft in Duisburg.  

Im Kulturbeutel sind inzwischen etwa 135 Künstlerinnen und Künstler registriert. Sowohl die Zahl der Anmeldungen, als auch der eingestellten Informationen und Veranstaltungen steigen stetig. Dennoch ist der Anspruch des Kulturbeutels, einen Überblick über die Freie Kulturszene zu präsentieren, noch nicht hinreichend erfüllt, seine Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft.  
Die Seite ist unter
www.kulturbeutel-duisburg.de z


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
 Am Samstag, den 3. August, 15 Uhr, findet im Lehmbruck Museum wieder „Mitreden“ statt. Bei einer offenen Unterhaltung können Menschen verschiedenster Herkunft ihre Deutschkenntnisse verbessern. Am Sonntag, den 4. August, 11.30 Uhr, widmet sich Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach bei ihrer Führung dem Torso bei Lehmbruck, Rodin und ihren Zeitgenossen.  
„Mitmachen führt zum Mitreden“ – unter diesem Motto steht die Veranstaltung „Mitreden“ an diesem Wochenende. Zusammen mit der Künstlerin Sabine Bazan werden Masken angefertigt. Beim künstlerischen Arbeiten kommen die Teilnehmer*innen miteinander ins Gespräch und tauschen sich aus: Wo kommen in den unterschiedlichen Kulturen eigentlich Masken zum Vorschein? Haben die Teilnehmenden schon einmal künstlerisch gearbeitet? Oder ganz einfach: Wer bin ich? Bei der Veranstaltung kann man sich auch über ausgestellte Kunstwerke unterhalten, die die Gesichtsmaske als Grundlage haben – vielleicht sind sie auch eine geeignete Inspirationsquelle.  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.    

Sonntagsführung: „Der Torso" bei Rodin
Friederike Winkler-Rufenach beschäftigt sich in ihrer Führung mit dem Torso bei Lehmbruck, Rodin und anderen Zeitgenossen der beiden Künstler. Zusammen mit der Kunstvermittlerin werfen die Besucher*innen einen genaueren Blick in die aktuelle Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, in der sich ein Bereich explizit mit dem Torso auseinandersetzt.
Unter den zahlreichen Torsi finden sich bedeutende Werke wie Wilhelm Lehmbrucks „Weiblicher Torso“ (1918), Alexander Archipenkos „Gedrehter Torso“ (1921/22) oder Auguste Rodins berühmter „Schreitender Mann“ (1906) wieder. Die Teilnehmer*innen der Führung dürfen sich also auf erkenntnisreiche Ausführungen zu diesem ganz speziellen Bereich der modernen Bildhauerei freuen.   
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

- Auf Weltreise im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: Pay What You Want & Führung

Freitagsführung im Museum DKM  

Duisburg, 29. Juli 2019 - Sommerzeit! - Freitagsführungen  Die Sammler und Museumsgründer führen wieder am ersten Freitag im August durch die Dauerausstellung. Unter dem besonderen Blickwinkel “Sommerzeit“ als künstlerische Themen für die Daheimgebliebenen im Ferienmonat August: Schmetterlinge und Früchte aus Beton, traumhaft schöne Gärten in Kyoto / Japan, Orangen und Orangenpflücker aus Italien, ein Schweizer See mit oszillierenden Farben im Vorübergehen (“je Meer ich See“), touristische Highlights Chiles durch die Schweißermaske, die Farben von Timanfaya / Lanzarote, in der vom Atlantik gesättigten Luft der Normandie oxidierte Granite und vieles mehr...
Tauchen Sie ein in Duisburger Urlaubsstimmungen und lassen die Woche bei Cappuccino und italienischem Konfekt ausklingen! Das Museum ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93555470   Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

Physalis -Katsuhito Nishikawa

Lehmbruck Museum: Pay What You Want & Führung
Am Freitag, den 2. August, heißt es im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want!“ – an diesem Tag legen die Besucher*innen ihren Eintritt selbst fest. Und als besonderen Programmpunkt gibt es um 15 Uhr eine öffentliche Führung mit Jörg Mascherrek durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck und Rodin – Meister der Moderne“. Zum 100. Todestag des Duisburger Bildhauers Wilhelm Lehmbruck hat das Lehmbruck Museum eine umfangreiche Ausstellung realisiert, die die Werke des Künstlers mit denen anderer großer Bildhauer*innen in einen Dialog stellt – allen voran Auguste Rodin.
Unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ geht die Schau der Frage nach, inwiefern sich der Schönheitsbegriff um das Jahr 1900 wandelte. Bei seiner Führung wird Jörg Mascherrek, Mitarbeiter des Lehmbruck Museums, Wissenswertes zu den einzelnen Werken erzählen, um so den Wandel in der Skulptur der klassischen Moderne offenzulegen. Neben Werken von Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin können sich die Teilnehmer*innen der Führung auch auf Exponate von Alexander Archipenko, Camille Claudel, Constantin Brancusi und vielen mehr freuen. Wie immer am ersten Freitag eines jeden Monats legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums ihren Eintritt selbst fest: Pay what you want!

Ausstellungsansicht „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, 2019, Foto: Dejan Saric

„- Mitreden“ im Lehmbruck Museum und „Walking Figures“
- „MY MELTING POTT“: Lieblingsbild vom Ruhrgebiet

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 24. Juli 2019 - Am Samstag, den 27. Juli, 15 Uhr, gibt es eine neue Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Mitreden“. Dabei kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft ins Gespräch und lernen Deutsch. Am Sonntag, den 28. Juli, 11.30 Uhr, führt Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach durch die Ausstellung „Julian Opie“.  
Das Sprachcafé „Mitreden“ beschäftigt sich beim nächsten Termin mit der Sprache der Kunst. Dazu werden einige ausgestellte Kunstwerke ausgewählt, um sich anschließend frei über Kunst auszutauschen – auch über Kunst anderer Kulturen. Dabei liegt der Fokus auf Emotion, Fantasie, Kreativität und individueller Wahrnehmung und Erfahrung. In einer lockeren Unterhaltung werden so auch die Deutschkenntnisse der Teilnehmenden verbessert und eine kulturübergreifende Wahrnehmung gefördert. Bei dem Gespräch ist jede*r willkommen, Kunstkenntnisse sind nicht erforderlich.  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  


 „Walking Figures“
Bei der öffentlichen Sonntagsführung stehen die „Walking Figures“ des britischen Künstlers Julian Opie im Mittelpunkt. Die Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach wird zusammen mit den Teilnehmer*innen der Führung die überlebensgroßen farbenfrohen Skulpturen erkunden. Zudem wird sie mit den Besucher*innen auch einen genauen Blick auf die LED-Skulptur „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ werfen, die auf dem Vorplatz des Lehmbruck Museums ihre Premiere feiert.  

Ausstellungsansicht „Sculpture 21st: Julian Opie“, 2019, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Frank Vinken

F O T O W E T T B E W E R B Z U R A U S S T E L L U N G
„MY MELTING POTT“: Lieblingsbild vom Ruhrgebiet
„MY MELTING POTT“ Zieht los und fangt für uns euer Lieblingsbild vom Ruhrgebiet ein! Aus allen Einsendungen wählen Künstler Till Brönner, Direktor Walter Smerling und Kuratorin Eva Müller-Remmert die 10 stärksten Bilder aus. Die Gewinnerfotos werden auf unserer Homepage präsentiert und mit jeweils 2 Freikarten honoriert. Der 1. Platz erhält zusätzlich einen von Till Brönner signierten Ausstellungskatalog, die Plätze 2-5 ein von Till Brönner signiertes Plakat.
Einsendeschluss ist der 15. September 2019.
Es ist nur eine Einsendung pro Teilnehmer möglich. Die Fotografien werden ausschließlich digital (Format: jpg) entgegengenommen. Die Bilddatei per Email an office@museum-kueppersmuehle.de.
Die vollständigen Teilnahmebedingungen: www.museum-kueppersmuehle.de.
 
Till Brönner, Rhein bei Thyssenkrupp, Duisburg 2019, (c) Till Brönner / courtesy Brost-Stiftung

-"Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne" - Verlängerung
- Museumsspaß-Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ mit Mareike Engelke

"Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne" - Verlängerung
Duisburg, 22. Juli 2019 - Wegen des großen Besuchererfolgs wird die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Lehmbruck Museum bis zum 1. September verlängert.  

„Gipfeltreffen der Giganten“, „Schönheit zum Niederknien“ und begeisterte Besucherinnen und Besucher – seit der Eröffnung der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ im März 2019 ruft sie ausgesprochen positive Reaktionen hervor.
Die Jubiläumsausstellung zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks ist ein großer Erfolg. Mit Skulpturen von Lehmbruck und Auguste Rodin, punktuell erweitert um Werke von Camille Claudel, Alexander Archipenko, Constantin Brancusi und vielen mehr, vereint sie rund 100 Exponate der bedeutendsten Künstler*innen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Mit Blick auf die „Belle Epoque“, der „schönen Epoche“, in der Lehmbruck und Rodin zu künstlerischem Ruhm gelangten, beleuchtet die Ausstellung das wechselnde Schönheitsverständnis in der Kunst der Moderne.

Wie groß das Interesse an diesem Thema ist und wie sehr die Kunst Lehmbrucks und Rodins auch heute noch berührt, spiegelt sich auch in den Stimmen der nationalen und internationalen Besucher*innen wider. Aufgrund der positiven Resonanz, die die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ erfährt, wird die Präsentation nun bis zum 1. September 2019 verlängert. Alle Kunstbegeisterten haben so die Gelegenheit noch länger die „Meisterwerke der Moderne“ zu entdecken.

Dementsprechend wird auch das Rahmenprogramm zur Ausstellung verlängert:

Donnerstag, 22. August, 19 Uhr
plastikBAR: In Rodins Atelier
Einblicke in die Arbeitsweise Auguste Rodins

Donnerstag, 29. August, 19 Uhr
1910 – Begegnungen in Paris
Ein Jahr im Leben Wilhelm Lehmbrucks

Sonntag, 1. September, 17 bis 19 Uhr
Finissage
Au revoir Monsieur Rodin
Die Museumsmitarbeiter*innen stellen ihre Lieblingswerke vor.
Musikalische Begleitung vom Niehusmann-Gitarrenduo

 Wilhelm Lehmbruck, Stehende weibliche Figur, 1910/12, Foto: Frank Vinken

Lehmbruck Museum:  Museumsspaß-Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ mit Mareike Engelke
Das Phantom hat wieder zugeschlagen: Zusammen mit der Künstlerin Mareike Engelke gehen die Kids beim Museumsspaß-Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ vom 29. Juli bis 2. August auf Verbrecherjagd im Lehmbruck Museum. Es sind noch Plätze frei! Bei dem Workshop „Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur“ begeben sich Kids von 8 bis 12 Jahren auf Verbrecherjagd.
Zusammen mit Mareike Engelke werden sie jeden Tag neuen Indizien nachspüren, um dem Dieb der verschwundenen Skulptur nach und nach zu enttarnen. Die jungen Detektive stellen sich täglich einer neuen Schnitzeljagd. Nachdem sie den Fall gelöst haben, fertigen die Kids mit etwas Kreativität und künstlerischem Geschick einen „Bericht“ an, der von ihrem gelösten Kriminalfall erzählt.

Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Teilnahme: 50 EUR pro Kurs und Kind Die kommenden Workshops im Überblick:
  29. Juli bis 2. August 2019: Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur (8 bis 12 Jahre), mit Mareike Engelke
  5. August bis 9. August 2019: Kopf an Kopf – Porträtmalerei (6 bis 12 Jahre), mit Lisa Seidel
  12. August bis 16. August 2019: Ready for Rock?! (8 bis 14 Jahre), mit Markus Kleikamp
  19. August bis 23. August 2019: DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle. Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.

 

- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
- Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“

MKM: öffentliche Sonntagsführung
Duisburg, 18. Juli 2019 - Am Sonntag, 21. Juli 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Till Brönner – Melting Pott und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Gisela Luther-Zimmer dauert eine Stunde. Die Veranstaltung ist kostenlos. Nur der Eintritt ins MKM (9,00€) ist zu entrichten.  

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
 Am kommenden Wochenende können sich die Besucher*innen des Lehmbruck Museums wieder auf unterschiedlichste Weise den ausgestellten Kunstwerken annähern: Bei „Mitreden“ (Samstag, 15 Uhr) durch das gemeinsame Gespräch, bei der öffentlichen Führung (Sonntag, 11.30 Uhr) durch die Erläuterungen professioneller Kunstvermittler*innen.  
Beim nächsten Termin im Rahmen des Sprachcafés „Mitreden“ geht es um Wohnungen und die Wohnungssuche – ein Thema, zu dem fast jeder eine Geschichte erzählen kann. So kann das Gespräch von lustigen, erschreckenden oder verwunderlichen Begebenheiten bei der Wohnungssuche handeln oder sich mit bestimmten Formen des (Zusammen)Wohnens beschäftigen. Dem Gespräch sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt.    
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.
 


„Mitreden“ im Lehmbruck Museum, Foto: Frank Fischer   


Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“
Bei der öffentlichen Sonntagsführung steht die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Mittelpunkt. Kunstvermittlerin Susanne Karow erklärt, was es mit den Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Auguste Rodin und Co. auf sich hat. Dabei wird sie sich vor allem mit dem Schönheitsbegriff in der Kunst um 1900 auseinandersetzen. Neben den Werken Lehmbrucks und Rodins rücken so auch die Skulpturen Camille Claudels, Alexander Archipenkos und Constantin Brancusis in den Fokus. Auf diesem Wege erfahren die Besucher*innen mehr über eine der spannendsten Epochen der modernen Kunstgeschichte.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, 2019, Foto: Dejan Saric



Lehmbruck Museum: Filmabend: Rodin – Wegbereiter der Moderne

Duisburg, 12. Juli 2019 - Im Rahmen der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ zeigt das Lehmbruck Museum am Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, die Filmdokumentation „Rodin – Wegbereiter der Moderne“ (F, 2017).  
Der Film (52 Min.) von Claire Druguet und Leslie Grunberg zeigt die wichtige Rolle Rodins im Kontext der Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Zu sehen sind neben seinen Skulpturen, Entwürfen und Skizzen auch private Fotografen und bewegende Filmaufnahmen von Rodin in seinem Atelier.

Gestützt auf Archivmaterial und Zeugnisse von Schaffensgefährt*innen Rodins aus dem künstlerischen, literarischen und gesellschaftlichen Umfeld jener Zeit—wie etwa Rilke, Mirbeau, Maillol, Hugo und Zola—zeichnet die Dokumentation das Leben und Werk des Künstlers nach.  
Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, begleitet den Filmabend mit einführenden Worten. Teilnahme: 5 EUR  

Filmstill, © absolut Medien GmbH

- Alte Musik trifft Moderne: Examenskonzert – Nikolay Bogdanovskiy
- Kunst & Kaffee: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“
- Ferienprogramm im Kultur- und Stadthistorischen Museum  

Alte Musik trifft Moderne: Examenskonzert – Nikolay Bogdanovskiy
Duisburg, 11. Juli, 2019 - In Kooperation mit dem Lehmbruck Museum setzt die Folkwang Universität der Künste die Reihe „Alte Musik trifft Moderne“ am Montag, 15. Juli, um 19 Uhr weiter fort. Dieses Mal legt Nikolay Bogdanovskiy aus der Klasse von Prof. Christian Rieger den ersten Teil seiner Abschlussprüfung im Exzellenzstudiengang Folkwang Konzertexamen ab.
In seinem Solo Recital spielt Nikolay Bogdanovskiy die legendären und sehr anspruchsvollen „Goldbergvariationen BWV 988“ von Johann Sebastian Bach.  
Das Konzertexamen ist der höchste an einer deutschen Musikhochschule zu erreichende Abschluss. Der Exzellenzstudiengang „Folkwang Konzertexamen“ dient der intensiven Ausbildung von Instrumentalsolist*innen, Sänger*innen, Komponist*innen sowie von Kammermusikerensembles ab einer Größe von drei Mitgliedern.
Auf der Basis der künstlerischen Persönlichkeitsentwicklung sollen in diesem Studium die für Solist*innen-, Komponist*innen oder Ensembletätigkeit notwendigen künstlerischen Fähigkeiten erworben und die Studierenden in die Lage versetzt werden, sich im internationalen Konzertbetrieb zu behaupten. Der Studiengang schließt mit dem Zertifikat „Folkwang Konzertexamen“ ab.  

Nikolay Bogdanovskiy Geboren in Arkhangelsk, einer Stadt im Norden Russlands, schloss Nikolay Bogdanovskiy sein Klavierstudium am Rachmaninov-Musikcollege in Kaliningrad mit Auszeichnung ab. Zur gleichen Zeit begann er im wiederaufgebauten Königsberger Dom Orgel zu spielen, was ihn zum Orgelstudium an das Moskauer Konservatorium bei Prof. N. Gureeva und A. Schmitov und anschließend an die Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. J. Geffert und Prof. Th. Mechler führte.
In Köln absolvierte Nikolay Bogdanovskiy das B-Kirchenmusikdiplom. Zudem studierte er Cembalo an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ketil Haugsand, Johannes Poth, Prof. Michael Borgstede und nun im Exzellenzstudiengang Folkwang Konzertexamen bei Prof. Christian Rieger an der Folkwang Universität der Künste in Essen.   Nikolay Bogdanovskiy ist Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bickendorf und ist als Cembalist, Organist und Pianist tätig. Er ist Stipendiat des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds.  
Das Folkwang Konzertexamen von Nikolay Bogdanovskiy findet am Montag, den 15. Juli, um 19.00 Uhr im Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 40, in Duisburg statt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.  

Nikolay Bogdanovskiy, Foto:  Roy Fochtmann



Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ „Kunst & Kaffee“ und „Schönheit“ – um diese vielversprechende, höchst angenehme Assoziationen weckende Kombination geht es am Dienstag, 16. Juli, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum. Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, und mit der Ausstellung um die beiden Künstlerpersönlichkeiten Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin bestens vertraut, führt durch die aktuelle Sonderausstellung. Anschließend sind alle Teilnehmer*innen zum Kaffee- und Kuchengenuss eingeladen.  
Dass Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin unbestreitbar zu den bedeutendsten Bildhauern der klassischen Moderne gehören, zeigt sich eindrucksvoll in der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck und Rodin – Meister der Moderne“.

Mit ihren Werken haben sie den Schönheitsbegriff in der Skulptur neu definiert und erweitert. In einem „Dialog“ zwischen den beiden künstlerischen Positionen zeigen sich eindrucksvoll Unterschiede und Gemeinsamkeiten in ihrer Herangehensweise, wie auch in den dargestellten Motiven. Insgesamt vereint die Ausstellung knapp 100 Exponate, von 11 Künstler*innen. Nach der Führung durch die Werkschau gibt es ein nettes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bei dem über die gewonnenen Eindrücke geredet werden kann.  
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Wilhelm Lehmbruck, Betende, 1918, Foto: Frank Vinken

Ferienprogramm im Kultur- und Stadthistorischen Museum  
In den Ferien bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum ein buntes Sommerprogramm für Kinder und Familien am Johannes-Corputius-Platz 1 im Duisburger-Innenhafen. Vom 17. Juli bis zum 21. August sind Kinder ab sieben Jahren jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr herzlich eingeladen an den Programmen teilzunehmen.   
Inspiriert von der Sonderausstellung „Sagenumwoben! Goldstädte, Paradiesorte und ferne Welten“, die im Museum bis Januar 2020 zu sehen ist, begeben sich die kleinen und auch die größeren Gäste gemeinsam auf die Suche und entdecken dabei verwunschene Ungeheuer, exotische Tiere und magische Pflanzen.  
Los geht es am Mittwoch, 17. Juli, mit Seerosen, die aus Recyclingmaterial hergestellt werden. Die Künstlerin Nurten Kocaman zeigt, wie aus Papier und Plastik kunstvolle florale Gebilde entstehen.  
In den kommenden Wochen werden dann Paradiesvögel, Traumfänger und Kaleidoskope gebastelt. Außerdem können Mercators Ungeheuer, die man in der Ausstellung sehen kann, in einer Druckwerkstatt bunt ausgedruckt werden. Auch Schiffchen sowie kleine Flöße werden aus Holz geschnitzt, damit diese dann auf dem Wasser schwimmen können. Die Teilnahme an den Workshops kostet für Kinder 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    

Florale Gebilde aus Papier und Plastik




 Platzhirsch-Festival 2019

Vom 30. August bis 1. September 2019 findet das siebte Platzhirsch-Festival der Artenvielfalt in Duisburg rund um den Dellplatz statt.

Duisburg, 9. Juli 2019 - Nach den Sommerferien ist es wieder so weit: zum siebten Mal läuft der Platzhirsch durchs Duisburger Stadtrevier. Das Szenefestival zeigt wieder eine breite Mischung unterschiedlicher Musikstile, spartenübergreifender Projekte, bildender Kunst und Kinderprogramm. Die Duisburger City zwischen Dellplatz und Innenhafen wird vom 30.8. bis 1.9. zur großen Bühne. Das Herz des Festivals ist und bleibt der Außenbereich auf dem Dellplatz - 2019 mit ganz neuem Konzept.
„Hier kommen zwei Gruppierungen zusammen, die Musikfans und die, die Leute treffen wollen.“, sagt Sebastian Schwenk. „Beiden wollen wir mehr Raum geben.“ In diesem Jahr wird es zum ersten Mal zwei Bühnen auf dem Platz geben. Dazu kommen wieder etliche Stände für fair produzierte Waren und Kulinaria.
Bereits jetzt zeichnet sich wieder ein beachtliches Programm mit großem stilistischem Reichtum ab, ganz im Sinne des Festivalteams.
„Wir wollen nicht vorgefertigte Erwartungen erfüllen, sondern überraschen und Lust auf Entdeckungen machen.“, so Oliver Ludley. Die Spannbreite geht von Rockigem wie der belgischen Band Brutus (Foto) und Decibelles aus Frankreich, melodiösem Post-Punk der Deutsch-Briten The Underground Youth, Jazzigem wie Jan Klares RoKet und Furiopolis bis zum avantgardistischen Lautespieler Jan van Wissem. Darüber hinaus feiert die Noiserock-Band Mutter aus Berlin nach über 18 Jahren ihre lang ersehnte Rückkehr auf eine Duisburger Bühne.

Mit dabei ist auch wieder das Junge Ensemble Ruhr. Dessen Projekte werden zum Pool unterschiedlichster Künstler aus verschiedenen Kulturen und zum Fanal für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander. Ein Brücke zwischen den über 50 musikalischen Programmpunkten und dem Kunstbereich schlagen neben dem Tanz-Schlagzeug-Duo Ying Yun Chen & Simon Camatta und einer musikalischen Krimi-Lesung von Ulrich Land & Florian Walter, das neunköpfige Schauspiel-Trickfilm-Freejazz-Tanztheater Oper, Skepsis & Gleisbau (Foto) mit ihrem neuen Stück [… alles gut …].
Den Kunst-Kern des Festivals bilden in diesem Jahr drei sehr unterschiedliche Ausstellungen, dazu eine Präsentation überraschender Fotos, die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mitte unter dem Arbeitstitel "School Life" während eines Projektes gelungen sind. Ein weiteres Kunst- Umweltprojekt ist gerade in der Mache - in Zusammenarbeit mit "Fridays for Future". Das OINK! (kleinstes Autokino der Welt) hat auf dem Festival bereits Kult-Status und zeigt Kurzfilme aus Kunst- und Filmhochschulen. Und ein Poetomat spielt auf Knopfdruck kurze Texte verschiedener Autor*Innen ab - für alle, die Poesie, Wortspiele, Gedankensplitter und Ungereimtheiten lieben. Auch die Lesebühne ist wieder da - mit Werken des literarischen Nachwuchses.

Für die jüngeren Besucher und Familien bietet das Kitz!Kinderprogramm eine bunte Mischung aus Theater und Spiel- und Spaß-Angeboten auf dem Platz sowie besondere Familienkonzerte. So treten beispielsweise Kater Kati den Beweis an, dass Kindermusik nicht klingen muss, wie Kindermusik häufig klingt und The Mundorgel Project mit Daniel Brandl und Tommy Finke spielen erstmals auf dem
Platzhirsch ein spezielles Familien-Konzert mit Liedern aus dem Kult-Liederbuch.
Fester Bestandteil des Festivals ist auch in diesem Jahr für alle Kleinen und Großen die Lust und Appetit haben der Harrymob am Sonntagvormittag - das große Mitbringfrühstückspicknick auf dem Dellplatz.

Erfreuliche Resonanz fand im letzten Jahr die Einbeziehung verschiedener Spielstätten im Innenhafen. Das Platzhirschteam freut sich, auch in diesem Jahr wieder spannende Projekte im Museum Küppersmühle und dem Kindermuseum Explorado zeigen zu können. Um die örtliche Distanz ein wenig zu überbrücken, fährt auch in diesem Jahr wieder ein Shuttle-Bus zwischen Innenstadt und Innenhafen.
Alles in allem erwartet die Duisburger zum 7. Mal ein spannendes, buntes und wie immer frisches Programm – und das wie in den sechs Jahren zuvor zu konkurrenzlos günstigen Preisen. Ein Festivalticket für alle drei Tage kostet gerade mal 33 Euro (ermäßigt 25 Euro), das Tagesticket bekommt man bereits für 15 Euro (ermäßigt 12€)! Auch wenn die Festivalgäste nicht alles sehen können - oder wollen: Mit dem Kauf eines Tickets unterstützen sie ein wichtiges Stück urbaner Duisburger Kultur! Und Kinder bis einschließlich 14 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Team & Volunteers: Ehrenamtliche Organisation
Wie in den sechs Jahren zuvor wird das Platzhirsch-Festval auch in diesem Jahr komplett ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Ein kleines Team erarbeitet das Jahr über neue Konzepte und Ideen aus, rekrutert Spielorte und Sponsoren und stellt das sehr umfangreiche Programm von über 100 Veranstaltungen an gut 20 Spielorten zusammen.
„Duisburg braucht kreatve Vielfalt - das Platzhirsch Festval braucht Unterstützung! Wir sind immer wieder auf der Suche nach Menschen, die von unserer Idee ebenfalls überzeugt sind, die den Wahnsinn mit uns mitmachen und mit anpacken wollen“ meint René Schwenk vom Organisatonsteam. Ohne die nahezu 100 Volunteers, die an den drei Tagen bei der Durchführung des Mammutprojekts mithelfen, wäre das Platzhirsch Festval nicht möglich. Ob Bier- oder Bratwurstverkauf, ob Einlasskontrolle oder kochen für die KünstlerInnen: es gibt immer jede Menge zu tun. Die Organisatoren rufen zum Mitmachen auf: „Das macht Spaß, man ist Teil eines tollen Teams und hilf dem Festval zu überleben.“ Jeder kann mitmachen und ist willkommen, ein gewachsenes Stück Duisburger Kultur zu unterstützen.
Unterstützung. Email: kontakt@platzhirsch-duisburg.de

- Sonos Trio der Philharmoniker: Galanterie, Volkston und Bekenntnis

Sonos Trio der Philharmoniker: Galanterie, Volkston und Bekenntnis

Duisburg, 9. Juli 2019 - Galanterie, Volkston und Bekenntnis: Das Sonos Trio der Duisburger Philharmoniker spielt im 2. Serenadenkonzert Streichtrios von Mozart, Haydn und Weinberg. Von zarten Anfängen in der Klassik hat sich das Streichtrio, mit der Besetzung Violine, Viola und Violoncello, zu einer beliebten Gattung entwickelt. Davon zeugen nicht zuletzt zahlreiche Kompositionen des 20. Jahrhunderts.
Einen Einblick in dieses breite musikalische Spektrum bietet das neu gegründete Sonos Trio der Duisburger Philharmoniker. Im 2. Serenadenkonzert  erklingen Streichtrios von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Mieczyslaw Weinberg (16. Juli, 20 Uhr, im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn).

Es spielen Matthias Bruns (Violine), Kasumi Matsuyama (Viola) und Wolfgang Schindler (Cello). Mozarts Musik bildet den Rahmen dieses Konzerts. Am Beginn stehen dreistimmige Fugen und Präludien aus KV 404a, Streichtrio-Versionen von Bach-Werken. Mozart hat indes teils eigene, langsame Einleitungen hinzukomponiert. So leben die Stücke vom Kontrast barocker Strenge zu frei atmender Melodik. Am Schluss wiederum erklingt das Divertimento Es-Dur KV 563. Es ist Mozarts längstes Kammermusikwerk, 1788 komponiert, pendelnd zwischen Galanterie, tiefgründiger Reflexion und volkstümlichen Ton.
Von Haydn ist das Streichtrio G-Dur op. 53/1 zu hören, ein Stück, das ursprünglich als Klaviersonate geschrieben wurde. Es umfasst nur zwei Sätze, ein heiteres Allegro mit Variationen über zwei Themen, sowie ein munteres Presto. Auffällig ist die virtuose Behandlung der Violine. Demgegenüber steht Weinbergs hoch expressives Streichtrio op. 48, eine so nervöse und ruppige wie feinschillernd elegische Bekenntnismusik.
In manchem ähnelt sie der Ausdruckskraft seines Mentors Dmitri Schostakowitsch. Komponiert wurde das Trio 1950, als auch Weinberg sich Stalins Verdikt widersetzte, dem Formalismus in der Musik abzuschwören, zugunsten traditionell-russischer, volkstümlicher Klänge. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Lehmbruck Museum:  Museumsspaß in den Sommerferien

Duisburg, 8. Juli 2019 - Sommerferienzeit ist Museumspaßzeit: Am Montag, 15. Juli, beginnt der erste fünftägige Workshop für Kinder – noch können Anmeldungen entgegen genommen werden! Die Workshops laufen jeweils montags bis freitags und dauern täglich von 10 bis 14 Uhr.

Jede Woche steht ein neues Workshopthema für Kinder in Altersgruppen zwischen 6 und 14 Jahren auf dem Programm, Schauplatz ist das CITY ATELIER im Lehmbruck Museum. Die Kurse werden von erfahrenen Künstler*innen und Kunstpädagog*innen geleitet. Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Kind und Kurs. Manche Kurse sind schon fast ausgebucht – deshalb ist schnelles Anmelden Trumpf!

Anmeldung und Info unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Die Workshops im Überblick:
15. Juli bis 19. Juli 2019:
Willkommen in der Pappstadt (6 bis 12 Jahre), mit Jana-Lina Berkenbusch

22. Juli bis 26. Juli 2019:
Lego total Museum (6 bis 12 Jahre), mit Cole Blaq

29. Juli bis 2. August 2019:
Das Geheimnis der verschwundenen Skulptur (8 bis 12 Jahre), mit Mareike Engelke

5. August bis 9. August 2019:
Kopf an Kopf – Porträtmalerei (6 bis 12 Jahre), mit Lisa Seidel

12. August bis 16. August 2019:
Ready for Rock?! 
(8 bis 14 Jahre), mit Markus Kleikamp

19. August bis 23. August 2019:
DIY: Bau dir eine X-Box (10 bis 14 Jahre), mit Ingo Stanelle

Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter Klöckner Stiftung.

 

Foto: Frank Vinken


Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende bietet das Lehmbruck Museum seinen Besucher*innen vielfältige Möglichkeiten, sich mit Kunst zu beschäftigen: beim Gespräch („Mitreden“ am Samstag, 15 Uhr), bei der öffentliche Führung („Schönheit – mit der Lehmbruck-Box“ am Sonntag, 11.30 Uhr) oder beim einem praktischen Workshop (Das CITY ATELIER am Sonntag, 14 Uhr).  
Bei „Mitreden“, dem öffentlichen Sprachcafé im Lehmbruck Museum, sind Mentalitätsunterschiede das Thema des Tages. Wie unterscheiden sich Mentalitäten im europäischen, im arabischen und im asiatischen Raum? Wie sieht es zum Beispiel mit dem Umgang mit Zeit, Freundschaft, Individualität, Familie oder Emotionen aus? Wie universell ist die Körpersprache?  
In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  
Die öffentliche Sonntagsführung nähert sich der aktuellen Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“  auf ungewöhnliche Weise: In der mobilen „Lehmbruck-Box“ befinden sich zahlreiche Gegenstände, mit denen die Teilnehmer*innen der Führung die Werke Wilhelm Lehmbrucks taktil und auditiv nachempfinden können.
So kann z. B.  Lehmbrucks berühmte „Kniende“ anhand einer 3D-Miniatur erfühlt werden.   Um den Arbeitsprozess hinter dem Kunstwerk nachvollziehen zu können, werden bei der Führung auch Audiomitschnitte abgespielt, die beispielsweise die Arbeit in einer Gießerei wiedergeben. Die Führung wir von dem Künstler Tom Koesel geleitet und ist auch  für Menschen mit Sehbehinderung gut geeignet.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung bezahlen keinen Eintritt.  

Im CITY ATELIER zeigt der Duisburger Künstler Wolf Lipka, wie man Figuren im Raum zeichnerisch darstellt. In seinen eigenen Arbeiten lässt er sich gern von Theater und Tanz inspirieren, vor allem von Menschen, die sich im Bühnenraum bewegen. Aber auch die Architektur von Industriedenkmälern hat es ihm angetan.   Es ist keine Anmeldung erforderlich. Zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum.  

 

Lehmbruck Museum: Aktzeichenkurs mit "Rodinmuse" Tanja Wilking

Lehmbruck Museum: plastikBAR - Aktzeichenkurs mit "Rodinmuse" Tanja Wilking
Duisburg, 5. Juli 2019 - Passend zur aktuellen Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ ist das Thema der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum am Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr, das „Aktzeichnen“. In den Oeuvres Wilhelm Lehmbrucks und Auguste Rodins nehmen Akte einen erheblichen Anteil ein, denn der unbekleidete menschliche Körper ist ein klassisches Sujet für Künstler. Schon in der künstlerischen Ausbildung gehörte und gehört auch heute noch die Aktdarstellung zu den  grundlegenden Inhalten.    

In dem Workshop im Rahmen der plastikBAR leitet die  Künstlerin Bettina Kohrs die Teilnehmer*innen beim Zeichnen an. Als Modell konnte Tanja Wilking, auch bekannt als die „Rodinmuse“ – „Meine Arbeit ist meine Berufung“ – für diesen Abend gewonnen werden. Material ist vorhanden, gerne können die Teilnehmer*innen aber auch Ihre eigenen Zeichenutensilien mitbringen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: T. 0203 283 2195 oder E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  
Teilnahme: 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk  

Wilhelm Lehmbruck, Kleiner sitzender Frauenakt (Hockende)“, 1911/1912, Foto: Bernd Kirtz

Vom Stahlwerk in die Küppersmühle - Ausstellung von Till Brönner

Mitarbeiter von thyssenkrupp Teil der aktuellen Fotoausstellung von Till Brönner in der Küppersmühle in Duisburg  
Duisburg, 3. Juli 2019 - Wenn Deutschlands berühmtester Jazz-Musiker Mitarbeiter des Duisburger Stahlherstellers fotografiert, dann finden die sich in einer Ausstellung im Duisburger Innenhafen wieder: In der Küppersmühle in Duisburg startet am 3. Juli die Fotoausstellung „Melting Pott“, für die kein geringerer als Till Brönner Menschen und Orte im Ruhrgebiet fotografiert und in Szene gesetzt hat.  

Kein Ruhrgebiet ohne Stahl
Stahl und thyssenkrupp sind so sehr Bestandteile des Ruhrgebiets wie die A40 und die Ruhr, wie Schrebergärten, Fußball und Zechen, wie Hochschulen und High-Tech Labore. Die Menschen und Orte im Ruhrgebiet sind ganz besonders, und darum widmet das Duisburger Museum Küppersmühle diesen Menschen und Orten eine eigene Ausstellung, gestiftet von der Brost-Stiftung.
Till Brönner, der eigentlich in den Konzertsälen der Welt zu Hause ist, war auch auf dem Duisburger Werkgelände von thyssenkrupp auf der Suche nach einmaligen Motiven – und hat sie in Mitarbeitenden und Anlagen gefunden. Vom Stahlarbeiter bis zum Vorstand, vom Hochofen bis zu den Mischbetten reichen die Motive. Dafür zog sich der Künstler sogar den Silbermantel an.  


Über die Ausstellung Unter der Schirmherrschaft von Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnet am 3. Juli die Ausstellung „Melting Pott“ im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg. Bis zum 6. Oktober 2019 können sich Besucher von der Vielfalt im Ruhrgebiet überzeugen.

Deutschlands berühmtester Jazz-Musiker, Till Brönner, hat Mitarbeiter des Duisburger Stahlherstellers für seine Ausstellung in der Küppersmühle, unterstützt von der Brost-Stiftung, fotografiert.

 

Für das Portrait am Hochofen bei thyssenkrupp Steel Europe zog Till Brönner sogar den Silbermantel an.

Seine Fotoausstellung in der Küppersmühle zeigt alle Facetten des Ruhrgebiets. Auch bei thyssenkrupp in Duisburg fand Till Brönner seine Motive, hier in den Mischbetten im Hafen Schwelgern. Fotos thyssenkrupp

- Freitagsführung im Museum DKM
- CITY ATELIER & Öffentliche Führung  „Schönheit“

Auf Weltreise im Museum DKM am Freitag, 05. Juni 2019, um 16 Uhr

Duisburg, 2. Juli 2019 - Am ersten Freitag im Juni setzt das Museum DKM die Reihe der monatlichen Freitagsführungen fort. Einer der Museumsgründer des MDKM wird die Besucher auf eine persönliche Reise durch ihr Haus mitnehmen und dabei sein persönliches Lieblingswerk des Monats den Besuchern näherbringen.

 

Die Führung befasst sich mit dem Thema: "Das Auge des Sammlers". Auf der Reise durch die verschiedenen Kulturen werden die besonderen, spezifischen Vorlieben in der Sammlung beleuchtet. Diese sind vor allem von den alten, mystischen Artefakten aus Ägypten und China sowie buddhistische Kunst aus Gandhāra, mit den Einflüssen der griechisch-römischen Kultur, bis in die aktuelle, bildende Kunst geprägt. 

Wer dem Alltag für kurze Zeit ein Schnäppchen schlagen möchte, Hintergrundgeschichten und von der Leidenschaft des Sammelns mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen an der Führung teilzunehmen!



Lehmbruck Museum: Pay What You Want – CITY ATELIER & Öffentliche Führung  „Schönheit“
Am ersten Freitag des Monats hält das Lehmbruck Museum wieder besondere Angebote für seine Besucher*innen bereit: einen Workshop im CITY ATELIER um 14 Uhr und eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ um 15 Uhr . Für den Eintrittspreis gilt: Pay what you want!  
Im CITY ATELIER können die Besucher*innen sich im Zeichnen von floralen Mustern mit farbiger Tusche üben. Die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe leitet dabei an, die Skizzen auf Leinwand zu bringen.
Ein besonderer Anreiz: die gelungensten Besucher-Kunstwerke werden prämiert und ausgestellt. Bei dem Workshop sind Menschen aller Altersgruppen herzlich willkommen. Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum, kennt sich in der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ bestens aus und kann diese von der Idee bis zum einzelnen Werkbeispiel erläutern.
In der großen Präsentation anlässlich des 100. Todestages Wilhelm Lehmbrucks stehen die Werke des großen Duisburger Bildhauers denen Auguste Rodins und anderer bedeutender Künstlerpersönlichkeiten gegenüber. Der Wandel des Schönheitsbegriffs in der Zeit um 1900 lässt sich im Zusammenhang der Kunst besonders gut nachvollziehen. So reicht das Spektrum der ausgestellten Skulpturen von klassisch wirkenden „Badenden“ bis hin zu den kubistisch anmutenden Torsi Alexander Archipenkos.
Wie immer am ersten Freitag eines jeden Monats legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums ihren Eintritt selbst fest: Pay what you want!

Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Wer besondere Wochenend-Aktivitäten sucht, ist im Lehmbruck Museum an der richtigen Stelle. Vom Gespräch („Mitreden“, 6. Juli, 15 Uhr) über die öffentliche Sonntagsführung (7.  Juli, 11.30 Uhr) bis zum Workshop (CITY ATELIER, 7. Juli, 14 Uhr) reicht das Angebot.   Fast jeder Mensch hat heute mit Social Media zu tun, egal welchen Alters oder welcher Herkunft.
Bei „Mitreden“ am Samstag, 6. Juli, 15 Uhr, können sich die Besucher*innen darüber austauschen, welche Social Media am liebsten benutzt werden und wie man sich am besten vernetzt. In der Reihe „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  

Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, 7. Juli, 11.30 Uhr, richtet sich das Interesse speziell auf das Thema „Torso“. Auguste Rodin war der große Vorreiter in der Methode, fragmentarische Werke zum eigenständigen Kunstwerk zu erheben. Viele weitere berühmte Bildhauer, darunter Wilhelm Lehmbruck, Constantin Brancusi und Alexander Archipenko folgten ihm darin, wobei jeder auf seine Weise den Umgang mit dem Torso variierte.
Die aktuelle Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, die anlässlich Wilhelm Lehmbrucks 100. Todesjahres stattfindet, bietet zahlreiche attraktive Anschauungsobjekte für diese Thematik. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  
Im CITY ATELIER am Sonntag, 7. Juli, 14 Uhr, wird dieses Mal „Kleidung in Szene gesetzt“. Die Künstlerin Bettina Kohrs fertigt mit den Besucher*innen künstlerische Modezeichnungen, wobei Techniken  wie Frottage, Materialverformung und Collage zum Einsatz kommen. Gerne dürfen auch eigene Kleidungsstücke, die ihre besten Zeiten hinter sich haben, verarbeitet werden. 
 Die in Düsseldorf und Rotterdam lebende und arbeitende Künstlerin studierte bildende Kunst in Düsseldorf bei A. R. Penck. In ihren eigenen Werken und Papierarbeiten beschäftigt sie sich mit figurativen und abstrakten Motiven, sowie der weiblichen Figur. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum.