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 „Junge Akzente“ – Bühnentag der Schul- und Jugendkultur

Am Freitag, 24. März, veranstalteten das Amt für Schulische Bildung/SchulKulturKontaktStelle und die Kulturbetriebe/Festivalbüro unter dem Motto „Ausnahmezustand Jugend“ in der Rheinhausenhalle den diesjährigen „Bühnentag der Schul- und Jugendkultur“.
Die Schul- und Jugendkultur hat seit vielen Jahren ihren Platz im spartenübergreifenden Kulturfestival „Duisburger Akzente“.  Seit 2016 unter dem Begriff „Junge Akzente“, orientiert sich diese Veranstaltung stets am Thema der aktuellen „Duisburger Akzente“.  

Kulturdezernent Thomas Krützberg hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der „Jungen Akzente“ als exzellentes Forum für Kinder- und Jugendliche hervor: „Die Einbindung des Tages der Schulkultur in das bundesweit bekannte Konzept der Akzente bietet den jungen Menschen in dieser Stadt eine hervorragende Plattform, ihr vielfältiges künstlerisches Talent zu präsentieren“. Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung betonte in diesem Zusammenhang, dass kulturelle Bildung inzwischen selbstverständlicher und unverzichtbarer Bestandteil schulischen Lebens geworden sei.  

Das Motto der diesjährigen Akzente „Umbrüche“ kann für die „Jungen Akzente“ als Aufbruch der Gefühlswelt, Schmetterlinge im Bauch und Rebellion gegen das Establishment verstanden werden. Die Jugend ist ein Umbruch – und zwar der besonderen Art. Schüler aus mehr als zehn kulturaktiven Duisburger Schulen und Jugendeinrichtungen hatten ein mehrstündiges und genreübergreifendes Bühnenprogramm zusammengestellt, durch welches Tänzerin und Choreografin Mia Sophia Bilitza führte. Die künstlerische Leitung hatte Max Bilitza.

Präsentiert wurden Kultur- und Kunst-Projekte aus Schulen, die z. B. im Rahmen der Landesprogramme „Kultur und Schule und Kulturrucksack NRW“ entstanden sind (Gesamtschule Globus am Dellplatz, James-Rizzi-Schule, Dahlingschule, Max-Planck-Gymnasiums, Lise-Meitner-Gesamtschule, Sekundarschule Hamborn, Franz-Haniel-Gymnasiums, Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums und Sekundarschule Rheinhausen).

Am „Verstrick dich mit deiner Stadt“-Projekt waren zehn- bis 14-jährige Schüler aus neun Schulen und Jugendeinrichtungen beteiligt. Duisburger Kinder und Jugendliche nutzten vielerlei Möglichkeiten, sich kulturell auszuprobieren und ihre Lebenswirklichkeit mit Kultur anzureichern. Auf einer großen, professionellen Bühne spielten sie Theater, sangen und performten selbst geschriebene Songs, tanzten und präsentierten Filme.

 

 

- Kreativquartier Ruhrort: Akkordeon - Feuerwerk in St. Maximilian  
- Akzente-Projekt -AbschlussSollbruchstellen und Abrisskanten

Akkordeon - Feuerwerk in St. Maximilian  
Die Konzertreihe „Maxi-Musik 2017“ lädt herzlich zum Konzert „Akkordeon mit russischer Seele – Ein musikalisches Feuerwerk“ mit dem renommierten Akkordeonisten Alexandre Bytchkov ein.  
Ein besonderes Hörerlebnis verspricht das Akkordeonkonzert am 2. April 2017 um 18 Uhr in der  Katholischen Kirche St. Maximilian, Sankt-Maximilian-Platz, 47119 Duisburg mit Alexandre Bytchkov.
Der bekannte Akkordeonvirtuose und mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, u.a. zweifacher Deutscher Akkordeonmeister, präsentiert die breite Palette der Möglichkeiten des Akkordeons. Er entführt den Zuhörer in unterschiedlichste Musikwelten und entfacht auf dem Akkordeon ein wahres Feuerwerk mit hohem künstlerischem Anspruch.  
Der Künstler stammt aus Sankt Petersburg (Russland) und lebt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Mainz. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich auch in Deutschland einen Namen als herausragender Musiker gemacht. Ob klassische Stücke, leichte Musettewalzer, spritzige Tangos oder gefühlvolle russische Romanzen – Alexandre Bytchkov fasziniert das Publikum durch seine Virtuosität uns sein musikalisches Einfühlungsvermögen.
Ein Vortrag, der unter die Haut geht und den man noch lange in seinem Herzen mit sich trägt.   www.alexandre-bytchkov.de

 

Hell wie der Mond und beständig wie der Wandel

Duisburg, 22. März 2017 - Am Freitag (24. März) wird Sabine Thomas in der Taverne im Deutschen Haus aus ihrem Buch Hell wie der Mond und stark wie Eisen lesen. Die Familienanwältin schildert in ihrem Buch Lebenssituationen und Ereignisse, ohne dabei konkret auf reale Fälle Bezug zu nehmen. Die Geschichten sind wie das Leben selbst: anrührend oder schockierend, erheiternd oder nachdenklich machend. Die akustisch-musikalische Begegnung des Abends gestalten Klaus Grospietsch und Holger Schörken.

 

Zwei Haustüren weiter in Richtung Süden geht dann am Samstag im ruhrKUNSTort die fünfteilige Reihe zu Ende. Thomas Klappstein wird eine Lesung mit eigenen Texten und Geschichten befreundeter Autoren lesen, die sich damit beschäftigen, worin man Halt in unsicheren Zeiten finden kann. Seine Frau, Musikpädagogin und Sängerin Claudia Klappstein gestaltet die korrespondierende Musik. 

 

Taverne im Deutschen Haus, Fabrikstr. 27, Duisburg-Ruhrort

Freitag, 24. März 2017 um 20 Uhr

 

- Zentralbibliothek: Literatur zum Welttag der Poesie  
- „Lehmbruck und seine Gusstechniken“
- Lehmbruck Museum: Workshop: Offener Samstag „Pinselwerkstatt“
- Stadtmuseum: Finissage „Freue Dich und trinke wohl!“  

Zentralbibliothek: Literatur zum Welttag der Poesie  
Duisburg, 21. März 2017 - Die Zentralbibliothek präsentiert zum heutigen Welttag der Poesie (21. März) im Stadtfenster (2. Etage) an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte eine Medienausstellung.
Vorgestellt werden ausgewählte Gedichtbände und Lyrikempfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des Deutschen Bibliotheksverbandes. Alle ausgestellten Medien können mit einem gültigen Jahresausweis ausgeliehen werden.

 

Kultur- und Stadthistorische Museum: Politik und Religion am Niederrhein zur Zeit der Reformation  
Die Duisburger Mercator-Gesellschaft lädt für Donnerstag, 30. März, um 19 Uhr in das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ein. Prof. Dr. lrmgard Hantsche, die viele Jahre an der Duisburger Universität gelehrt hatte, hält einen Vortrag über die Reformationszeit am Niederrhein. An den öffentlichen Vortrag schließt sich die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft an.  
Der Vortrag beleuchtet die konfessionelle Situation am Niederrhein im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation und zeigt dabei auf, wie eng Politik und Religion verknüpft waren und welchen Einfluss militärische Auseinandersetzungen auf die Konfessionslandschaft hatten.
Der Schwerpunkt wird auf den Vereinigten Herzogtümern liegen, wo das 1555 im Augsburger Religionsfrieden festgelegte Prinzip des 'cuius regio, eius religio' nicht streng durchgeführt wurde und in denen Herzog Wilhelm V. einen für diese Zeit erstaunlich großen konfessionellen Freiraum zuließ.
Die Ausdehnung des Protestantismus wurde zwar behindert, aber nicht aufgehalten. Viele Städte in überwiegend katholischen Gebieten wiesen lutherische oder reformierte Gemeinden auf, aber es gab auch katholische Gemeinden in mehrheitlich evangelischen Gebieten.   Der Eintritt zum Vortrag ist frei.  

Die Kupferstich-Karte 'BELGII' aus dem Mercator-Atlas von 1595 zeigt die Länder zwischen der Nordsee und dem Rheinland. Foto: KSM Duisburg

 

Zentralbibliothek: Andreas Altmann mit seiner „Gebrauchsanweisung für das Leben“ bei den Duisburger Akzenten  
Der Verein für Literatur und die Stadtbibliothek laden am Mittwoch, 22. März, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu einer Lesung mit Andreas Altmann ein.  
Andreas Altmann beginnt in Duisburg seine Lesereise mit seinem neuen Buch „Gebrauchsanweisung für das Leben“,  das eine sinnliche und sprachgewaltige Liebeserklärung an das Leben ist: „Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn?
Was ist teurer für den einen und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Was behüten Menschen mit mehr Macht, und was vernichten sie mit gleicher Vehemenz? Das Leben.“
In zentralen Begriffen umkreist Altmann das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat.  
Andreas Altmann, 1949 in Altötting geboren, studierte Psychologie und Jura. Anschließend arbeitete er in unterschiedlichen Berufen, unter anderem als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung zum Schauspieler und mehreren Bühnenengagements lebte er in einem indischen Ashram und in einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte bislang 19 Bücher und zahlreiche Reisereportagen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Altmann lebt in Paris.  
Der Eintritt zur Lesung kostet im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse fünf Euro. Karten sind während der Öffnungszeiten an der Erstinformation der Zentralbibliothek im Stadtfenster
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„Kultur vor Ort“ im Bezirksrathaus Hamborn: Aufruf an Künstlerinnen und Künstler  
Das Bezirksrathaus Hamborn ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für „Kultur vor Ort“, mit künstlerischen Darstellungen, Projekten, Lesungen, Präsentationen und Ausstellungen. In der „Galerie im Amt“ im ersten Obergeschoss des 113 Jahre alten Rathauses stehen Ausstellungsflächen für Wechsel- und Dauerausstellungen und zwei Vitrinen zur Verfügung.   Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke öffentlich ausstellen möchten, können sich bei Stefan Kalert von der Bezirksverwaltung Hamborn unter (0203) 283-5418 oder per E-Mail,
s.kalert@stadt-duisburg.de, melden. Persönliche Vorsprachen sind in Raum 111 des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 möglich. hältlich.    

 

„Amore Amore“ zum Abschluss des Akzente Literaturprogramms  
Der Verein für Literatur und die Stadtbibliothek laden am Freitag, 24. März, um 20 Uhr zu einer Lesung mit Musik in die Zentralbibliothek ein. Unter dem Titel „Amore Amore. Die schönsten italienischen Liebesgeschichten“ präsentieren Reinhold Joppich und Mario Di Leo einen literarisch-musikalischen Abend rund um die Liebe.  
„Amore“ bedeutet: Zwei Menschen begegnen sich und der Tanz beginnt. Es geht dabei sinnlich zu, leidenschaftlich und wild. Aber auch mal zärtlich, sanft und ganz und gar unschuldig. Nahezu immer sind die Liebenden mit Witz und Gewitztheit bei der Sache, mit einem verführerischen Augenzwinkern, einem koketten Augenaufschlag.


In den Liebesgeschichten und -liedern, die Reinhold Joppich und Mario Di Leo - Foto privat - zusammengestellt haben, kommt jede Spielart zum Zug. Vorgetragen werden Erzählungen von Umberto Eco, Andrea Camilleri, Franca Magnani und vielen anderen. Die zahlreichen „canzoni d’amore“ besingen die Liebe aufs Wunderbarste und Wehmütigste.  
Die Begrüßung spricht Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.  
Der Eintritt zur Lesung kostet im Vorverkauf acht Euro, an der Abendkasse neun Euro. Karten sind während der Öffnungszeiten an der Erstinformation der Zentralbibliothek im Stadtfenster erhältlich.  
Weitere Informationen:
Reinhold Joppich, geboren 1949 in Duisburg, arbeitete nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler in Rom. Von 1984 bis 2014 war er Vertriebs- und Verkaufsleiter bei Kiepenheuer & Witsch. Seit 1985 ist er zusammen mit Mario Di Leo mit seinen literarisch-musikalischen Italienabenden im deutschsprachigen Raum unterwegs. Mario Di Leo wurde 1956 in Rom geboren. Er studierte neben seiner Liebe zur Musik die Philosophie und Geschichte.
Mit großer Begeisterung recherchierte er volkstümliche Canzoni aus seiner Heimat und vertonte sie neu. Mit diesem Liederfundus zog es ihn nach seinem Examen nach Deutschland und hier als gefragter Cantautore auf die Konzertbühnen.  

 

 

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Lehmbruck und seine Gusstechniken“
Kunstvermittlerin Madalina Rotter bietet einen interessanten Rundgang durch die neue Begleitausstellung der Lehmbruck Lectures „Bronze oder Steinguss?“ an. Unter dem Thema „Lehmbruck und seine Gusstechniken“ beleuchtet sie die Arbeitsweise des Duisburger Bildhauers.  
Wilhelm Lehmbruck gehörte zu den ersten Bildhauern im frühen 20. Jahrhundert, die neben neuen Inhalten und Formen auch innovative Materialien in die Bildhauerei eingebracht haben. Ab 1910 begann er in Paris, mit dem bis dahin nur in der architekturgebundenen Außenskulptur eingesetzten Steinguss zu experimentieren. Daneben hat Lehmbruck auch traditionelle Materialien, wie Marmor, Terracotta und Bronze, für seine Arbeiten verwendet.  
Erstaunlich ist, dass Lehmbrucks Skulpturen nicht immer aus dem Material sind, aus dem sie zu sein vorgeben. Figuren mit bronze- oder terracottafarbener Anmutung sind oftmals aus Gips oder Steinguss gefertigt. Daneben gibt es nur wenige Arbeiten aus Bronze oder Marmor. Ist dies nur in den geringeren Kosten der ‚ärmeren‘ Materialien begründet, oder spielt nicht vielmehr die bildhauerische Experimentierfreude hier eine wesentliche Rolle?  

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht „Bronze oder Steinguss. Das Material und seine Wirkung in Lehmbrucks Skulpturen“, Wilhelm Lehmbruck, Geneigter Frauenkopf, 1911, links: Bronze, anthrazitfarben patiniert / rechts: Stuccoguss, terracottafarben gefasst, Foto: Lehmbruck Museum.

 

Lehmbruck Museum: Workshop: Offener Samstag „Pinselwerkstatt“
(25. März 2017, 11.00 – 13.30 Uhr und 14.30 – 17.00 Uhr)
Mit Bürsten, Gabeln und Pinseln malen Kinder von 6 bis 12 Jahren beim nächsten Offenen Samstag am 25. März 2017. Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe lädt in die „Pinselwerkstatt“ ein!  Regelmäßig bietet das Lehmbruck Museum die Offenen Samstage mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag an. Kinder von 6 bis 12 Jahren können hier mit professioneller künstlerischer Begleitung spielen, malen und sich mit Kunst auseinander setzen.
Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Haus tragen. 1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material. Anmeldung ist erforderlich unter: (0) 203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de
Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.

 

Stadtmuseum: Finissage der Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“  
Die Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“, in deren Mittelpunkt das antike griechische Trinkgelage steht, endet am Sonntag, 26. März, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen mit einem Vortrag zu den antiken orientalischen Fest- und Feierbräuchen von Prof. Dr. Astrid Nunn von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.  
Die Altorientalistin wird unter anderem Musik zu Gehör bringen und von den Trinksitten des Nahen Ostens berichten. Aus dem Orient übernahmen die Griechen zum Beispiel die Sitte, im Liegen zu trinken und zu feiern.    Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, an der letzten Führung durch die Ausstellung teil zu nehmen, die einen Blick auf diesen ganz besonderen Aspekt griechischer Geselligkeit gewährt.
Beim Gelage traf man sich in ausgewählter Runde, opferte den Göttern, tanzte zum Flötenspiel, sprach über Politik und Philosophie, knüpfte Kontakte und erfreute sich an Rätseln und Spielen.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, eine Anmeldung ist nicht notwendig.  

 

 

Interkulturelles Projekt „Mosaik“ im Rahmen der Duisburger Akzente  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum, das Kommunale Integrationszentrum sowie der Verein Arbeit und Leben Oberhausen e. V. beteiligen sich zusammen mit der Künstlergruppe „Sanfte Strukturen“ an dem interkulturellen Projekt „Mosaik“ im Rahmen der Duisburger Akzente.  
„Mosaik“ geht nun in die Realisierungsphase. Viele Kreative, Alt und Jung, Alteingesessene und Neubürger haben an diesem Willkommens-Mosaik gearbeitet.

 

Bach-Fest der Spitzenklasse: „Evgeni Koroliov & Friends“

Duisburg, 19. März 2017 - Ein Bach-Fest der Spitzenklasse: „Evgeni Koroliov & Friends“ spielen im 7. Kammerkonzert an ein bis vier Konzertflügeln – begleitet von den Duisburger Philharmonikern In herausragender Besetzung sind die vor Geist und Spielfreude sprühenden Klavierkonzerte von Johann Sebastian Bach am So. 26. März (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle zu erleben.
Der russische Pianist Evgeni Koroliov, einer der bedeutendsten Bach-Interpreten unserer Zeit, wird diesen pianistisch-orchestralen Kosmos für ein bis vier Klaviere mit einstigen Schülern und Weggefährten erkunden. Mit ihm musizieren seine Frau und Duo-Partnerin Ljupka Hadzigeorgieva sowie seine ehemaligen Schüler Anna Vinnitskaya und Stepan Simonian.

Am Dirigentenpult der Duisburger Philharmoniker steht Wolfram-Maria Märtig. 1949 in Moskau geboren, verblüffte Koroliov schon als 17-Jähriger mit einer Gesamtaufführung von Bachs Wohltemperiertem Klavier. Erfolge bei den großen Wettbewerben in Montreux, Leipzig und Toronto rückten ihn bald auch ins Licht der Weltöffentlichkeit.
1978 wurde Evgeni Koroliov als Professor an die Musikhochschule Hamburg berufen, wo er bis 2015 lehrte. Aus Koroliovs Schule sind mit Anna Vinnitskaya und Stepan Simonian zwei international erfolgreiche Pianisten hervorgegangen, die mittlerweile selbst als Professoren in Hamburg lehren. Ein Koroliov-Schüler ist auch der Dirigent Wolfram-Maria Märtig, der nach Stationen in Nürnberg, Essen und Berlin derzeit als Kapellmeister an der Wiener Volksoper wirkt.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

„Kunst & Kaffee“ – Einfach und minimal. Kunst nach 1960

Duisburg, 16. März 2017 - Mit Kaffee und Kuchen lässt es sich besser diskutieren! Im Lehmbruck Museum findet die nächste öffentliche Führung in der Rubrik „Kunst & Kaffee“ am 21. März, 15 Uhr statt. Das Thema lautet „Einfach und minimal. Kunst nach 1960“.

Dr. Michael Krajewski begleitet die Besucher auf einem spannenden Rundgang durch die Highlights der Sammlung. Während der Führung werden Kunstwerke der Minimal Art in den Fokus gerückt. Im Anschluss kann bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über das Gesehene gesprochen und diskutiert werden. Das Format wird am jeweils dritten Dienstag im Monat im Lehmbruck Museum angeboten.
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 9 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail
joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de. A

Donald Judd, Unit Wall Sculpture, 1992,  © VG-Bildkunst, Bonn 2017

 

Die Kultur in Duisburg geht neue Wege: Künstler-Nutzung der fünf Zwischenetagen der Galeria Kaufhof

Duisburg, 14. März 2017 - Die Orte, an denen sich Kulturinteressierte treffen um gemeinsam Ausstellungen zu besuchen, Musik zu hören oder der Lesung eines Autoren zu folgen, werden immer weniger. Gründe für diesen Wandel zu finden, ist nicht ganz so einfach. Die einhellige Meinung unter den Kulturschaffenden sowie unter Kulturpräsentierenden ist jedoch, dass alle an der Kultur beteiligten neue Wege gehen müssen.

So formiert sich in Duisburg-Mitte ein sehr erfolgsversprechendes Projekt der Zusammenarbeit zwischen dem Duisburger Künstler Lisnoir, alias Sven Hohmann, und der ortsansässigen Galeria Kaufhof.
Angefangen hat alles 2012, als der Künstler in sein Atelier in die Passage der Galeria Kaufhof gezogen ist. Nach fünfjähriger Zusammenarbeit folgt im Frühjahr 2017 der nächste Schritt: der Bezug seines neuen Ateliers mit angeschlossener Galerie inkl. direktem Zugang von der Heuserstraße. Die über 200 qm bieten dem Künstler dann endlich genügend Platz und das passende Ambiente, um seine Werke auszustellen. Das Atelier im 1. Obergeschoss wird zum Showroom umgewandelt.

Dem nicht genug, entsteht unter der Leitung des Künstlers Lisnoir in einem größeren Teil der Schaufester die Galeria Galerie, auch „GaGa“ genannt. Auf knapp 30 Metern werden dort Ausstellungen namhafter Künstler sowie spannende Neuentdeckungen hängen. Ein Teil des „GaGa“ wird der Darstellung anderer Kulturbetriebe für z.B. Videobeiträge oder zur Präsentation ihrer Veranstaltungskalender zur Verfügung gestellt. Weitere Planungen sehen die Nutzung der fünf Zwischenetagen des Kaufhauses vor.
Diese sollen verschiedenen Künstlern für Ausstellungen und/oder Live-Performances zur Verfügung gestellt werden. Das Restaurant, ebenso wie einzelne Bereiche des Hauses, können auch für künstlerisch/musikalische Darbietungen genutzt werden.
Auf diesem Weg entsteht ein kultureller Knotenpunkt, der ganz ohne öffentliche Förderung oder Zugehörigkeit etwaiger Vereine bzw. anderer Organisationen auskommt. Über die künstlerische Eigen- und Fremddarstellung hinaus bleibt sogar Platz für z. B. Kinder- und Erwachsenenbildung. Dieses Angebot kann durch außenstehende Künstler, Pädagogen oder Kulturschaffende erfolgen. Demzufolge sind alle, die sich angesprochen fühlen, aufgerufen sich zu melden. Ziel ist es, Teil des Ganzen zu werden, und möglichst gemeinsam für die Kultur in und um Duisburg zu stehen und zu profitieren.

Lisnoir dazu: „Ich finde es wichtig, endlich die Kunst und Kulturszene zu vereinen und in modern- hochwertigen Stil im Zentrum unserer Stadt zu präsentieren. Barrierefrei, vorurteilsfrei.“
Frank Tüting, Geschäftsführer der Duisburger Galeria Kaufhof: „In den 5 Jahren, in denen wir bereits mit Lisnoir zusammenarbeiten, hat sich bei uns die Frage entwickelt, inwieweit unser Haus die Aufgabe übernehmen kann, Kunst und Kultur stärker in den Alltag der Menschen zu bringen. Warum soll man immer ins Museum gehen, um Kunst zu sehen. Der Zuspruch unserer Kunden hat uns in den Jahren, in denen Lisnoir Kunst bei uns präsentiert, bestätigt diesen Weg jetzt zu gehen.“

Alles in allem verspricht das Projekt neue Wege zu gehen, Kunst und Kultur in die Mitte unserer Stadt und in die Mitte unserer Gesellschaft zu bringen. Darüber hinaus wird es als Schauplatz dessen dienen, was die Kultur in und um Duisburg zu bieten hat – und das ist mehr, als man meint! Vielleicht werden über diesen Weg auch Duisburger erreicht, die nicht unbedingt in eine Ausstellung gehen und dennoch plötzlich vor einem Bild stehen, das sie fasziniert. Ziel ist es, das Interesse an Kunst zu wecken oder neu zu entfachen.

 

 

Zentralbibliothek: Ilija Trojanow zu Gast bei den Duisburger Akzenten
Ilija Trojanow ist mit seinem neuen Buch „Macht und Widerstand“ am Montag, 20. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu Gast. Die Einführung zur Lesung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.   Der Autor bietet mit seinem Roman einen schwindelerregenden Blick in den Abgrund. Konstantin ist Widerstandskämpfer, einer, der schon in der Schulzeit der bulgarischen Staatssicherheit auffällt und ihrem Griff nicht mehr entkommt.
Metodi ist Offizier, Opportunist und Karrierist, ein Repräsentant des Apparats. Beide sind in einen Kampf um Leben und Gedächtnis verstrickt, der über ein halbes Jahrhundert andauert. Der Roman entfaltet ein breites zeitgeschichtliches Panorama, eine Fülle einzelner Momente aus wahren Geschichten, verdichtet zu einer spannenden Schicksalserzählung von menschlicher Würde und Niedertracht.  
Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia geboren. Seine Familie floh 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 wanderte er mit seiner Familie nach Kenia aus. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Danach lebte er in Bombay und Kapstadt. Heute wohnt er, wenn er nicht durch die Welt reist, in Wien. Seine Romane sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.  
Der Eintritt zur Lesung kostet fünf Euro an der Abendkasse. Karten im Vorverkauf zum Preis von vier Euro sind in der Zentralbibliothek erhältlich.

 

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß in den Osterferien
(10. April bis 21. April 2017, je 10 bis 14 Uhr)
 
 Die Osterferien im Lehmbruck Museum werden bunt! Die Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums bietet Workshops für Kinder an, in denen sie ihre Kreativität ausleben können. Ob „Couragiertes Collagieren“ oder „Ein Schnitzel auf meinem Rücken“, für jeden ist etwas dabei. Couragiertes Collagieren 10. bis 14. April 2017, inkl. Karfreitag In diesem Workshop sind wir mutig!
Ausgerüstet mit unseren Handy-Kameras begeben wir uns im und ums Museum auf die Suche nach Strukturen, Mustern und Oberflächen. Mit Hilfe von Schere, Cutter und Kleber fertigen wir anschließend Collagen aus unseren Fotos und Zeichnungen an. Mit Helena Parr. Für Kinder zwischen 10 bis 14 Jahren. Teilnahme 50 EUR

Ein Schnitzel auf meinem Rücken
17. bis 21. April 2017, inkl. Ostermontag
Wir beschäftigen uns mit dreidimensionalen Objekten aus dem Bereich Nahrung. Aus den unterschiedlichsten Materialien entstehen so XXL-Schnitzel, Bananen oder andere Objekte. Fotografisch festgehalten werden dann auch köstliche Kunstwerke aus echten Lebensmitteln. Wer hat schon einmal aus einer Kartoffel z.B. ein Pommes-Kleid geschnitzt?
Mit Katharina Nitz. Für Kinder zwischen 6 bis 10 Jahren. Teilnahme 50 EUR Jeweils von 10 bis 14 Uhr!   Ab sofort ist eine Anmeldung möglich unter 0203/283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 

Hörtheater zum zweiten Mal in Duisburg
Deutschlandradio Kultur veranstaltet Klangkunst-Abend

Duisburg, 13. März 2017 - Zum zweiten Hörtheater-Abend in Duisburg präsentiert Deutschlandradio Kultur die Klangkünstlerin Hanna Hartman. Die international mehrfach ausgezeichnete Schwedin stellt am 19. März ihre Hörstücke „Fracture“ und „Törst“ im „Lokal Harmonie“ vor. In beiden Arbeiten entwickelt Hanna Hartman eine sehr prägnante Klangsprache: In „Fracture“ erkundet sie die Kraft der Zerstörung, in „Törst“ begibt sie sich auf eine akustischen Suche nach dem Lebenselixier Wasser.  

Hanna Hartman Foto © Peter Gannushkin

 

Das Hörtheater von Deutschlandradio Kultur ist in Berlin seit mehr als 20 Jahren eine feste Institution. Aufgrund der positiven Resonanz finden Hörtheater-Abende seit zwei Jahren auch in Leipzig statt. Duisburg ist seit dem 19. Februar das dritte Standbein der Reihe. Jeden dritten Sonntag im Monat bringt Deutschlandradio Kultur Hörspiele, Features, Krimis und Klangkunst auf die Bühne des „Lokal Harmonie“.  

Im Anschluss an die Aufführungen werden regelmäßig Publikumsgespräche mit Autoren, Regisseuren oder Redakteuren angeboten. Am 19. März steht Hanna Hartman als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Der Eintritt ist grundsätzlich frei.   Für die Veranstaltung am 19. März kooperiert Deutschlandradio Kultur mit dem Kulturfestival „Duisburger Akzente“.   „Fracture“ und „Törst“– Klangkunst von Hanna Hartman 19. März 2017, 18.00 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort  

 

Auftakt in der Baustelle  
Passender zum diesjährigen Akzente – Thema Umbrüche hätte der Ort für die Auftaktveranstaltung der Reihe literarisch musikalischer Begegnungen im Kreativquartier Ruhrort nicht gewählt werden können. Waren doch Baumaschinen, Gerüstteile und Abdeckplanen nicht Dekoration, war der auf dem Boden verteilte Staub keine Theaterrequisite, weil das Gemeindehaus Ruhrort derzeit in Renovierung befindlich ist.  

Unter dem vom Licht des ausgehenden Tages hinterleuchteten Ornamentfenster erläuterte Wolfgang Hausmann bei … und nicht nur Martin Luther eine Epoche des Umbruchs und rezitierte wortgewaltig, zum Teil wenig bekannte, Texte aus der Zeit der Reformation.
Dabei gab es für die Besucher offensichtlich immer wieder neues zu entdecken, waren die Vorgaben zu Tischzuchten des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs sicherlich einer der Höhepunkte des launigen Vortrags: „Und tu dich auch am Tisch nit schneuzen, daß ander Leut an dir nit scheuzen!“  
Musijkalisch griff der Popchor Praising! unter der einfühlsamen Leitung von Kirchenmusiker Daniel Drückes zur Begleitung des Klaviers Themen der Reformation auf und interpretierte die neugewonnene Glaubensfreiheit des Martin Luther in zeitgemäßen Liedern.  
Fortgesetzt wird die Reihe Sollbruchstellen und Abrisskanten am Freitag um 20 Uhr im Café R(h)einblick in Homberg mit Ich als Bulgare und doch Mensch.        

 

Lehmbruck Museum: Familienpackung „Lass es raus. Farbe und Drucken!“ Beim nächsten „Familienpackung“-Workshop im Lehmbruck Museum am Sonntag, 19. März 2017, 13.30 Uhr dreht sich alles um „Farbe und Drucken“. Die Teilnehmer/innen können anhand von expressionistischen Vorbildern eigene Drucke anfertigen. In einfachen Arbeitsschritten lernen sie den Vorgang des Druckens kennen, bevor in der Museumswerkstatt die Experimentierfreude aller gefragt ist.
Mit der individuellen Farbwahl kann jede/r seine Empfindungen ausdrücken, um neue Kunst zu schaffen. Dabei ist jegliche Familienkonstellation herzlich willkommen, auch Omas und Tanten können mit.
Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

 

 Duisburger Akzente in Homberg: Kanonen, Medaillen und Kulturen

Duisburg, 12. März 2017 - Dass sich Ruhrorter auf den Weg nach Homberg machen hat eine historische Tradition. Setzten doch am 12. Januar 1814 Ruhrorter Männer des Landsturms mit Schiffen über den Rhein, um drei Kanonen der französischen Besatzer zu sichern. Die Tat würdigte der preußische Kaiser Friedrich Wilhelm III mit der Verleihung der goldenen Medaille „Verdienst für den Staat“ an die damals noch selbstständige Stadt an Rhein und Ruhr.  
Die Rheinquerung am 17. März 2017 werden Ruhrorter Bürger bequem über die Friedrich-Ebert-Brücke vornehmen und sie kommen nicht in räuberischer Mission, sondern sie kommen in Freundschaft und mit einem Geschenk. Bringt das Kreativquartier Ruhrort doch das 38. Duisburger Kulturfestival Akzente „Umbrüche“ für einen Abend innerhalb des Stadtbezirks auf die andere Rheinseite.  
Im Café R(h)einblick findet ab 20 Uhr die zweite Veranstaltung der Reihe musikalisch-literarischer Begegnungen „Sollbruchstellen und Abrisskanten“ statt.
Unter dem Titel „Ich als Bulgare und doch Mensch“ wird Autor und Verleger Thomas Frahm aus seinen Erlebnissen als Wanderer zwischen den Kulturen in Duisburg und Bulgarien berichten. Lebt er doch in beiden Welten und nennt sowohl Sofia, wie Duisburg sein zuhause.
Als gebürtiger Homberger, der heute in Ruhrort lebt, kennt er die Sichtweisen beiderseits des Stroms einer Stadt in der derzeit über 8000 bulgarische Menschen leben. Der Abend wird abgerundet durch authentische bulgarische Musik, der Eintritt ist frei(willig).  
Angespornt durch die Verleihung der „Homberger Medaille“ für Kultur im Jahr 2016 bedankt sich die Ruhrorter Kreativszene mit dieser Veranstaltung und hofft dadurch den regen Austausch beiderseits des Flusses stärker anzuregen.    

 38. Duisburger Akzente - Umbrüche Sollbruchstellen und Abrisskanten #2 – Ich als Bulgare und doch Mensch Café R(h)einblick, Rheinanlagen 13, Duisburg-Homberg Freitag, 17. März 2017 um 20 Uhr Eintritt frei(willig)  

 

AKZENTE 2017-Thomas Frahm-Lesung-Foto des Ladens Bogat i Beden-Fuer

 

Duisburger Philharmoniker: 4. Profile-Konzert "Drei mal zwei"
Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps Münster

 Duisburger Philharmoniker: 4. Profile-Konzert "Drei mal zwei"

Duisburg, 12. März 2017 - „Drei mal zwei“:  Rare Streicherduos und ein berühmtes Sextett erklingen im 4. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker.  Sechs Streicher der Duisburger Philharmoniker (Violine, Bratsche und Cello) erkunden selten gespielte Duo-Literatur von Mieczyslaw Weinberg, Béla Bartók und David Popper, um schließlich gemeinsam Johannes Brahms’ 1. Streichsextett zu spielen.
„Drei mal zwei“ lautet der Titel dieses 4. Profile-Konzertes der Duisburger Philharmoniker (So., 19. März, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Es musizieren Önder Baloglu und Johannes Heidt (Violinen), Lolla Süßmilch und Kasumi Matsuyama (Bratschen) sowie Robert Kruzlics und Anselm Schardt (Celli).
Die Musik des polnischen Komponisten Weinberg wird gerade erst wieder entdeckt. In der Sonate für 2 Violinen op. 69 finden sich viele typische Elemente seines Schaffens. Sei es der teils spöttische, mitunter bittersüße Tonfall oder die an Schostakowitsch angelehnte Motorik, sei es die Verwendung jüdischer Idiome. 
Weinbergs Expressivität wiederum verweist auf den Ungarn Bartók. Dieser hat nahezu regelmäßig Volksklänge aus Osteuropa und dem Nahen Osten in seiner Musik verwendet, so auch in den Duos für zwei Violinen. Elf davon erklingen hier in einer Fassung für zwei Bratschen, es sind schöne Miniaturen, mal tänzerisch, mal melancholisch angelegt. David Popper gilt als Cello-Papst des 19. Jahrhunderts. Er war zugleich einer der gefragtesten Lehrer und Solisten.
In der Suite für 2 Celli op. 16 entpuppt er sich als Meister der kleinen Form, als genuin romantischer Komponist. Stets stand er indes im Schatten von Johannes Brahms und anderer Größen. Brahms’ 1. Streichsextett B-Dur op. 18, das es sogar zu Filmmusik-Ehren gebracht hat (Louis Malle: Die Liebenden), bildet den lyrisch-eindringlichen Abschluss dieses Konzerts.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

 

Duisburger Philharmoniker: Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps Münster

Duisburg, 10. März 2017 - Von der Operette bis zum Swing: Das Luftwaffenmusikkorps Münster ist mit einem Benefizkonzert erstmals zu Gast in der Philharmonie Mercatorhalle Hohe Professionalität, Spielfreude und stilistische Bandbreite sind charakteristisch für das Luftwaffenmusikkorps Münster.
Die Popularität des Bundeswehr-Ensembles, das im In- und Ausland tätig ist, hat sich durch die Präsenz auf internationalen Show-Bühnen sowie durch Fernseh- und CD-Produktionen noch erhöht. Die Auftritte der rund 60 Musikerinnen und Musiker sind ausnahmslos als Benefizkonzerte angelegt: Auf diese Weise hat das Musikkorps im Laufe seiner 60-jährigen Geschichte einen Reinerlös von mehr als fünf Millionen Euro eingespielt.

Erstmals ist der musikalische Botschafter der Luftwaffe nun in der Philharmonie Mercatorhalle zu Gast. Das Benefizkonzert am Do. 23. März (20 Uhr) beginnt mit der beschwingten Ouvertüre zur Strauß-Operette Die Fledermaus, gefolgt von Werken des US-amerikanischen Komponisten Alfred Reed, der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß und dem Marsch Eherne Wehr von Georg Fürst.
Mit viel Swing geht es nach der Pause weiter: Zu erwarten sind Titel wie Fanfare 2000 von Udo Jürgens und Sing, Sing, Sing von Louis Prima. Hauptfeldwebel Lucas Knappe spielt auf dem Sopransaxofon den Titel Grace von Jeremy Lubbock und Quincy Jones. Im Anschluss werden vier Trompeten den Root Bear Rag von Billy Joel anstimmen.
Drei Damen des Gesangstrios „The Judies“ intonieren zudem unterhaltsame Medleys. Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Händen von Hauptmann Alexander Kalweit, der in Düsseldorf Dirigieren studierte und  Meisterkurse bei so berühmten Dirigenten wie Bernard Haitink belegte. Im Juni wird er am Pult der Duisburger Philharmoniker zu erleben sein.
Der Erlös des in Kooperation mit den Duisburger Rotary-Clubs durchgeführten Konzerts kommt Flüchtlingskindern in Duisburg und im Libanon zugute. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Lehmbruck Museum: Vortrag  „Minimal and after…“ von Ludwig Seyfarth Im Rahmen der nächsten plastikBAR am Donnerstag, 16. März 2017, 19 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zum Vortrag „Minimal and after…“ des preisgekrönten Kunstkritikers Ludwig Seyfarth ein.  
Der Minimalismus, pur und pathetisch, war einer der großen Einschnitte in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Mittlerweile ist er selbst Geschichte, aber bleibt einflussreich. Das Lehmbruck Museum besitzt Werke aus dieser Zeit von Künstlern wie Sol Lewitt und Donald Judd.

Ludwig Seyfarth führt uns anhand zahlreicher Beispiele aus der Sammlungspräsentation „Neuaufgestellt!“ vor, wie der Minimalismus auch dadurch weiterlebt, dass er ironisch und humorvoll konterkariert wird. Ludwig Seyfarth ist u.a. als Kurator für „KAI 10 | Arthena Foundation“ in Düsseldorf tätig und mit dem Preis für Kunstkritik der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine“ ausgezeichnet worden.
Eintritt: 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro)

 

Bruno Weil und Aris Alexander Blettenberg dirigieren die Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 07. März 2017 - „Auf den Schultern des Meisters“: Bruno Weil und Aris Alexander Blettenberg dirigieren die Duisburger Philharmoniker im 8. Philharmonischen Konzert Johann Christian Bach zählte für Wolfgang Amadeus Mozart zu den wichtigen Vorbildern. Stilistische Einflüsse des Bach-Sohns lassen sich bereits in Mozarts ersten Londoner Sinfonien nachweisen und noch bis in seine reifsten Werke weiterverfolgen.
Es ist daher wohl kein Zufall, dass beide Komponisten eine Oper über den machtmüden römischen Kaiser Lucio Silla schrieben. Mit Johann Christian Bachs Ouvertüre zu Lucio Silla beginnt das 8. Philharmonische Konzert am Mi. 15. und Do. 16. März (jeweils 20 Uhr).
Bruno Weil, am 20. November 2016 mit dem Musikpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet, kehrt für diesen Abend ans Dirigentenpult der Duisburger Philharmoniker zurück. Im Anschluss erklingt Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414, das an den galanten Stil des Bach-Sohns anknüpft, ja sogar eines seiner Themen zitiert.
Für die Aufführung dieses Werks überlässt Bruno Weil die Bühne dem Dirigenten und Pianisten Aris Alexander Blettenberg. Der aus Mülheim stammende Künstler wird das hell und freundlich klingende Stück vom Konzertflügel aus leiten.
Nach der Pause spielen die Duisburger Philharmoniker unter Bruno Weil die Sinfonie Nr. 2 c-Moll von Anton Bruckner. Das Werk, das die Wiener Philharmoniker zunächst als „unspielbar“ ablehnten, erlebte bei der Schlussfeier der Wiener Weltausstellung im Jahr 1873 seine triumphale Uraufführung unter Leitung des Komponisten.
In Duisburg erklingt es in der Fassung von 1877 in der Ausgabe des österreichischen Musikwissenschaftlers Leopold Nowak, die im Musikwissenschaftlichen Verlag der Internationalen Bruckner-Gesellschaft Wien erschienen ist. Das Konzert wird am Fr. 17. März in der Stadthalle Mülheim wiederholt (20 Uhr). Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

 

Zentralbibliothek: Axel Hacke liest bei den Duisburger Akzenten

Duisburg, 07. März 2017 - Der bekannte Schriftsteller und Journalist Axel Hacke ist am Dienstag, 14. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte mit seinem neuen Buch „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ zu Gast. Die Einführung zur Lesung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.  
In seinem Buch schildert er seine Begegnung mit dem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht. Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind.

An dem Abend mit Axel Hacke trifft man aber nicht nur Gott, sondern auch den Büro-Elefanten, den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn. Und weil vieles von dem, was Axel Hacke erzählt, aus dem eigenen Leben stammen könnte, trifft man vielleicht sogar sich selbst.  
Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.  
Der Eintritt zur Lesung kostet neun Euro an der Abendkasse. Karten im Vorverkauf zum Preis von acht Euro sind in der Zentralbibliothek erhältlich.  

 

Lehmbruck Museum: Kuratorenführung „Jana Sterbak. Life-Size. Lebensgröße“
Das Lehmbruck Museum lädt  zur Kuratorenführung im Rahmen der Ausstellung „Jana Sterbak. Life-Size“ am kommenden Sonntag, 12. März 2017, 11.30 Uhr ein. Der Rundgang mit den Kuratoren Dr. Lena Nievers (Galerie im Taxispalais, Innsbruck) sowie Dr. Michael Krajewski (Lehmbruck Museum, Duisburg) bietet einen umfassenden Einblick in die Ausstellung.  
Um große Themen wie Liebe, Leben und Tod kreisen die Arbeiten der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak (*1955 in Prag). In ihrem poetischen Werk begegnen uns Fleisch, Haut, Haare, Leder, Brot und Eis – Materialien, die unsere eigene Vergänglichkeit spürbar machen. Unter dem Titel „Life-Size. Lebensgröße“ stellt die umfassende Retrospektive im Lehmbruck Museum den Körper und sein Maß in den Mittelpunkt.  
In ihrer legendären Arbeit „Vanitas.
Flesh Dress for an Albino Anorexic“ von 1987, die im Zentrum der Schau steht, vernähte Jana Sterbak rohes Fleisch zu einem Kleid. Das Motiv des Fleischkleides wurde 2010 international bekannt durch die Popkünstlerin Lady Gaga.  
Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Sie findet im Rahmen der  38. Duisburger Akzente statt, die in diesem Jahr unter dem Thema „Umbrüche“ stehen.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

 Jana Sterbak, Vanitas: Flesh Dress for an Albino Anorexic, 1987, MNAM – Centre Pompidou, Paris, © Jana Sterbak

 

Kreativquartier Ruhrort: Sollbruchstellen und Abrisskanten

Duisburg, 07. März 2017 - Wie sich Sachverhalte aus der Technik oder Merkmale von Gebrauchsartikeln in eine Beziehung zu Lebensbiographien setzen lassen, versucht das Kreativquartier Ruhrort beim diesjährigen Kulturfestival der Stadt Duisburg heraus zu arbeiten.  
Eine Sollbruchstelle ist ein durch konstruktive Maßnahmen oder Auslegungen vorgesehenes Konstruktionselement. Im Schadens- oder Überlastfall wird dieses Element gezielt und vorhersagbar versagen, um hierdurch den möglichen Schaden in einem Gesamtsystem klein zu halten. An der geplanten Bruchstelle ist häufig eine Kerbe oder eine Einritzung zu finden.
Abrisskanten kennzeichnen beispielweise die Benutzung eines Theater- oder Konzerttickets, können aber auch Abbruchkanten im Gelände, z.B. nach extremen Wetterereignissen beschreiben.  
Wie Sollbruchstellen im übertragenen Sinne auch in Lebensgeschichten nützlich sein können, welche Schäden unvorhersehbare Ereignisse hinterlassen oder welche Erinnerungen mit gesammelten Artikeln verbunden sind – das sind einige der Aspekte, die die Reihe musikalisch – literarischer Begegnungen beleuchten wird.
Die Auswahl der Orte, an denen diese Begegnungen stattfinden, sind nicht zufällig auch Orte, die in der Vergangenheit oder aktuell Umbrüchen ausgesetzt waren oder sind. So startet die fünfteilige Reihe im Gemeindehaus Ruhrort, das derzeit in neuer Besitzerschaft renoviert wird. Lange Jahre als Kirchengebäude genutzt, finden hier seit einigen Jahren kulturelle Veranstaltungen gemeinnütziger Vereine und Organisationen statt. Zukünftig soll das Haus als Tagungs- und Veranstaltungszentrum auch kommerziell erfolgreich werden.  
„O ho, wie reiff seynt die faulen opffel! O ho, wie morbe synt dye außerwelten worden! Dye zceyt der ernde ist do!“ Solch apokalyptische Stimmungen wie aus dem Mund des wortgewaltigen Thomas Müntzer rütteln durch Entsetzen auf, zugleich sind sie durchzittert von einer rasenden Vorfreude auf den Untergang, auf den ersehnten Tag des Jüngsten Gerichts, in dem sich der göttliche Heilsplan erfüllt und das menschliche Verlangen nach Abrechnung seine Befriedigung findet. Rezitator und Literaturentdecker Wolfgang Hausmann lässt Zeitgenossen Luthers zu Wort kommen wie Sebastian Brant mit Texten aus seinem "Narrenschiff", Christoph Kolumbus und den Meistersinger aus Nürnberg, Hans Sachs.
Die gewaltige Dynamik der Zeit der Renaissance wird erkennbar: Expansion Europas nach Amerika, der Globus, halbwegs korrekte Weltkarten, die tragbare Uhr, das Schießpulver! Die Druckerpresse sorgt auch für Explosionen - für die von Gedanken!  
Der Pop-Chor der ev. Gemeinde Wanheimerort, 'PraiSing', unter Leitung von Daniel Drückes begleitet die Lesung musikalisch.  
Sollbruchstellen und Abrisskanten #1 Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 Sonntag, 12. März 2017 um 18 Uhr Eintritt frei(willig)    

 

Terminkalender für den Monat April im Kreativquartier Ruhrort mit folgenden Links: 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/01/2755/-/riverside-reggae-festival

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/02/2379/-/kollektives-schiffspostkartenmuseum-musee-maritime-de-balsieges

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/02/2343/-/maxi-musik-2017-akkordeon-mit-russischer-seele

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/02/2546/-/an-einem-sonntag-im-lokal-im-gespraech-mit-roberto-ciulli

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/08/2516/-/banjo-talks-achim-hodde

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/08/2751/-/schattenkiosk-11

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/22/2754/-/spelunken-spektakel-singadjo-und-lueuel

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/21/2302/-/duisburger-improsession

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/23/2309/-/hoertheater-blutsbrueder-cliquenturbo-dlr

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/26/2752/-/katzentisch-feministische-perspektiven

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/27/2331/-/hfn-jam-zum-huebi

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/27/2750/-/empire-meets-john-dennis-renken

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/28/2319/-/repair-cafe-never-take-broken-for-an-answer

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/28/2355/-/kneipen-kiez-tour-durch-ruhrort

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/30/2593/-/schiffsblicke-alexander-calvelli-austellungseroeffnung-im-binnenschifffahrtsmuseum

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/30/2777/-/interkultureller-tanz-in-den-mai-world-africa-initiative-festival

 

Folgende Ausstellungen sind zu den jeweils angegebenen Zeiten geöffnet:

 http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/01/2494/-/18-kunst-und-textilausstellung-quer-30

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/01/2182/-/hinger-fokus-duisburg-sonderausstellung-im-binnenschifffahrtsmuseum

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/04/02/2757/-/schellackschaetzchen-trifft-mp3-radiomuseum-duisburg

 

ruhrKUNSTort, Fabrikstr. 23, Ausstellung und Atelier jeweils Di , Do und Fr von 17-19 Uhr und So von 15-18 Uhr geöffnet. 

 

Mitsing-Abend des Fachbereichs Englisch mit Joel Handley  
Willi Winkler und seine Luther-Biografie

VHS: Mitsing-Abend des Fachbereichs Englisch mit Joel Handley  
In Duisburg ist der Sänger und Musiker Joel Handley längst kein Unbekannter mehr. Populäre und weniger populäre Songs - einige zum Hören, andere zum Mitsingen – wird Joel Handley am Donnerstag, 9. März, um 20 Uhr im Saal der Volkshochschule an der Steinschen Gasse 26 in Stadtmitte erklingen lassen.  
Nach einem beeindruckenden Weihnachtskonzert, das auch zum Mitsingen einlud, möchte er dies nun mit seinem Publikum wiederholen. Freude am gemeinsamen Gesang, Interesse an populären englischen Songs und ohne Scheu mitsingen zu wollen, sind das Rüstzeug für den Abend.  
Joel Handley ist sowohl bei Jazz auf’m Platz als Sänger in größeren Formationen als auch in vielen Einzelkonzerten in Duisburg und Umgebung hat er sich in Clubs und Kneipen einen Namen gemacht. Der Sänger arbeitet zudem seit zwei Semestern bei der Volkshochschule als Dozent. Das Teilnahmeentgelt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.  

 

Willi Winkler stellt seine Luther-Biografie zur Eröffnung der Akzente-Lesungen vor  
Zur Eröffnung des Akzente-Literaturprogramms laden der Verein für Literatur Duisburg und die Stadtbibliothek am Samstag, 11. März, um 20 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu einer Lesung mit Willi Winkler, dem ehemaligen Kulturchef des „Spiegel“, ein. Die Einführung zur Lesung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.  
Willi Winkler, der derzeit für die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, liest aus seinem aktuellen Buch „Luther. Ein deutscher Rebell“.
Martin Luther hat mit den Hammerschlägen, mit denen er seine 95 Thesen an das Tor der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte, das Mittelalter beendet und ein neues Zeitalter begründet: das, in dem wir heute leben. Die von ihm angestoßene Reformation wirkte wie ein ungeheurer Modernisierungsschub auf Kunst und Alltagsleben, Literatur, Wissenschaft und Publizistik. Luthers Bibelübersetzung ist der Grundtext für das heutige Deutsch.
Vor allem aber gab der entlaufene Augustinermönch den Deutschen zum ersten Mal einen Begriff von der Individualität des Menschen. Winklers Biografie zeigt vor dem Hintergrund des aufregenden 16. Jahrhunderts Luther als den Mann, der seine Welt vom Kopf auf die Füße gestellt hat.   Willi Winkler, geboren 1957, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht.
1998 erhielt Winkler den Ben-Witter-Preis, 2010 den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und 2013 den Michael-Althen-Preis. Der Eintritt zur Lesung kostet fünf Euro an der Abendkasse. Karten sind auch im Vorverkauf zum Preis von vier Euro sind in der Zentralbibliothek erhältlich.  

Lehmbruck Museum: Vortrag „Der Blaue Reiter“

Duisburg, 04. März 2017 - Der Vortrag „Der Blaue Reiter - Aufbruch in München und eine ménage à quatre in Murnau am Staffelsee“ von Dr. Gisela Luther-Zimmer und Jörg Mascherrek findet am Donnerstag 9. März 2017, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum statt.  
Wassily Kandinsky gründete 1909 „Die neue Künstlervereinigung“ in München, die schon nach der ersten Ausstellung im Streit zerbrach. Zu unterschiedlich waren die Auffassungen der beteiligten Künstler. Gemeinsam mit Franz Marc gründete Kandinsky dann eine neue Gruppe, die als „Der Blaue Reiter“ verschiedenste künstlerische Ausdruckformen vereinigen sollte.  
Die Kunsthistorikerin Dr. Gisela Luther-Zimmer und Jörg Mascherrek gehen auf die Entwicklung des Blauen Reiters und die unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten ein. Die kleine informelle Gemeinschaft von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, Marianne von Werefkin und Alexeij von Jawlensky in Murnau am Staffelsee wird ebenfalls vorgestellt.   Kosten: 5 Euro  

Alexej Jawlensky, Großer Frauenkopf, 1917, Foto: Bernd Kirtz.

 

Workshop: Offener Samstag „Naturexplosion“
Mit dem Lehmbruck Museum eine „Naturexplosion“ erleben! Unter der Leitung von Hiltrud Lewe können Kinder von 6 bis 12 Jahren beim nächsten Offenen Samstag am 11. März 2017 den Frühling auf künstlerische Weise begrüßen. Im Frühjahr bringt jede Blüte etwas Neues zum Vorschein. 
Die Natur lässt etwas Einzigartiges entstehen. Die Teilnehmer/innen sollen sich dem Thema „Frühling“ fantasievoll nähern und anschließend ihre eigenen Eindrücke künstlerisch mit Draht und Gips ausdrücken. Regelmäßig bietet das Lehmbruck Museum die Offenen Samstage mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag an. Kinder von 6 bis 12 Jahren können hier mit professioneller künstlerischer Begleitung spielen, malen und sich mit Kunst auseinander setzen.
Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Hause tragen. 1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material. Anmeldung ist erforderlich unter: (0) 203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de
Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.

 

Schauspielerin Lili Koehler stellt ihren Gedichtband „Mein zartgrünes Leben“ vor

Autorenlesung: Schauspielerin Lili Koehler stellt im Opernfoyer ihren Gedichtband „Mein zartgrünes Leben“ vor – unterstützt von der Harfenistin Katrina Szederkényi

Duisburg, 02. März 2017 - Jeden Morgen lernt man es neu kennen, dieses „Ich“, und jede Nacht spinnt es einen neuen Traum. Mein zartgrünes Leben, der erste Gedichtband der Schauspielerin Lili Koehler, handelt von den Fragen einer jungen Erwachsenen an das Leben. Sie reflektiert darin Eindrücke und Fragen, die jeder Mensch kennt: gestellt bei einem Kaffee auf dem Balkon, einem Blick auf die Zeit oder mitten im Alltagsstrom.

1991 in Dortmund geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen, ging Lili Koehler mit 16 Jahren nach England. Aus den geplanten zwei Jahren Auslandsaufenthalt wurden sieben Jahre, in denen sie sowohl die Schule als auch ein Literatur- und Filmstudium in London abschloss und nach zwei weiteren Jahren ihr internationales Schauspieldiplom in New York erhielt. Diese Jahre, die sie auf ihren Traum hinarbeitend in einer anderen Sprache verbrachte, prägten ihr Verständnis von Herkunft, von Dazugehörigkeit und der Fähigkeit, zu Hause zu sein. Seit 2015 lebt sie in Berlin und arbeitet als Schauspielerin, Moderatorin und Model.


In einer Veranstaltung „Außer der Reihe“ stellt Lili Koehler ihren Erstling am Mi. 8. März (20 Uhr) im Opernfoyer des Theaters Duisburg vor. Musikalisch unterstützt wird sei dabei von der international anerkannten Harfenistin Katrina Szederkényi. Die Künstlerin spielte u. a. im Orchester der Wiener Staatsoper und als Solo-Harfenistin im Leipziger Gewandhaus-Orchester, ist aber auch als Kammermusikerin und Solistin sehr aktiv.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Interkulturelles Frauenfest „Schwester – Abla – Sister“  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum veranstaltet am Sonntag, 12. März, von 14 bis 19 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen ein interkulturelles Frauenfest im Rahmen der Duisburger Akzente. Die Welt ist voller starker Frauen – Politikerinnen, Autorinnen, Künstlerinnen und Musikerinnen, deren Leben in Bildern, Geschichten und Songs die Kraft, den Mut und ihre „Umbrüche“ widerspiegeln und von grundlegenden Veränderungen erzählen.
Künstlerinnen aus Syrien, Afghanistan und dem Ruhrgebiet, Autorinnen aus Duisburg, interkulturelle Gruppen und Duisburger Fraueninitiativen werden sich und ihre Arbeit vorstellen. Das „Theater hinten links“ aus Krefeld bietet mit einem Claire Waldoff-Liedernachmittag „Da wackelt die Wand“ ein musikalisches Theaterprogramm über die Kabarettkönigin vom Kurfürstendamm. Claire Waldoff war eine Pflanze des Ruhrgebiets, kam in Gelsenkirchen zur Welt und stieg empor zur unbestrittenen Königin des Kabaretts der 1920er und 1930er Jahre in Berlin.

Zu ihren besten Liedern gehören beispielsweise „HermannHeeßt er“, „Lieber Leierkastenmann“, „Da wackelt die Wand“ oder „Das ist mein Berlin“. Die Duisburger Sängerin Anja Lerch (Foto) wird alle mit ihrer besonderen Mitsingaktion erfreuen und ihre Lieder ebenso mitreißend wie authentisch gemeinsam mit dem Publikum singen.  
Autorinnen vom Duisburger Wortwechsel werden ihre biografischen Geschichten lesen. Die WAI Africa Initiative Duisburg bringt eine afrikanische Modenschau auf den Laufsteg: Fünf Nachwuchsmodels präsentieren traditionelle und moderne Kleidung von Frauen aus Kamerun, Kongo und Ghana. Carmina Suliman aus Syrien, die Weltmeisterin im klassisch-orientalischen Tanz, wird das Publikum verzaubern.    
Drei kleine Ausstellungen sind im Rahmen des Nachmittages zu sehen: „Alle anders – Alle gleich?!“ mit Fotos aus einem Kunst- und Demokratieprojekt für Mädchen 2013 von Mabilda e.V. in Kooperation mit Theodor-König Gesamtschule Beeck und der Herbert-Grillo Gesamtschule Marxloh. Khadijah aus Afghanistan/Düsseldorf stellt in ihrer Ausstellung „Ankommen…“ ihre in Deutschland gemalten Bilder vor. Außerdem gibt es das Fotoprojekt „Auf unseren Wegen“ von geflüchteten Frauen aus Syrien, Afghanistan und Irak zu sehen. Die Frauen leben zurzeit in einer Flüchtlingsunterkunft in Duisburg (Projekt „aufrichten“ vom Institut für soziale Innovationen).  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Darin enthalten ist auch der Eintritt ins Museum. Für das leibliche Wohl sorgen türkische, afrikanische, indonesische Speisen, die von interkulturellen Gruppen zubereitet werden. Das „Café Himmelreich“ lädt vor dem Museum zum Kaffeetrinken ein.

 

Mercator Matinéen 2017

 Duisburg, 01. März 2017 - Die Mercator Matinéen beschäftigen sich unter dem Titel „Welt im Wandel“ beschäftigen 2017 mit Entwicklungen in Gesellschaft und Politik seit Beginn der Neuzeit. Zwischen Höllenfurcht und Visionen vom „Goldenen Zeitalter“ wurden in Gerhard Mercators Epoche gesellschaftliche und politische Weichen gestellt, die noch heute für uns von Bedeutung sind.
Vor dem Hintergrund der Frage, wie auf dem Planeten eine nachhaltige Entwicklung zur Stabilisierung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Prozesse erreicht werden kann, werden Wissenschaftler, Kuratoren und Autoren Referate zu brennenden Themen unserer Zeit halten. Erneut wird WDR5 eine Diskussion für das „Philosophische Radio“ mitschneiden.

In der ersten Veranstaltung unter dem Titel „Liebe, Macht, Tod, Identität“ am Sonntag, 5. März, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen erzählt der Schriftsteller Michael Köhlmeier - Foto Michael Guggenheimer - die Shakespeare-Dramen „Hamlet“ und „King Lear“ neu.
Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller macht die großen dramatischen Werke des Briten auf neue Weise zugänglich. Er fasst sie in eigene Worte – und spricht so von Shakespeare und von uns heutigen Lesern und Theaterbesuchern zugleich.  
Mit Nacherzählungen großer Stoffe hat sich Köhlmeier bereits einen Namen gemacht: Der Schriftsteller brachte antike Mythen, Märchen und biblische Geschichten in eine neue Sprache und verstand es, dabei auch Götter und Helden dem Hörer sehr nahekommen zu lassen. 2017 erhält Michael Köhlmeier für sein Gesamtwerk den Marie Luise Kaschnitz-Preis.  Die Veranstaltung wird unterstützt von der Fasselt-Stiftung und dem Verein für Literatur.
Der Eintritt kostet sechs Euro. Kartenreservierungen können telefonisch unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail ksm@stadt-duisburg.de vorgenommen werden. Der Besuch der Ausstellungen im Stadtmuseum ist inbegriffen.  

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Der Sockel in Skulptur und Plastik“
„Der Sockel in Skulptur und Plastik“ heißt das aktuelle Thema der öffentlichen Führung am Sonntag, 5. März, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum. Auf die Suche nach dem Sinn des Sockels begibt sich Friederike Winkler in dieser Führung. Die Beziehung eines Kunstwerks zu seinem Untergrund wird erläutert: Spielt die Plinthe nur eine tragende Rolle oder ist sie ein fester Bestandteil des Kunstwerks?
Von Wilhelm Lehmbruck  über Alberto Giacometti bis zu Duane Hanson werden Kunstwerke und ihre Wirkung in Bezug auf den Sockel untersucht. Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  


Alberto Giacometti, Frau auf dem Wagen, 1942/43, Gips, bemalt, Holzwagen, drei Teile, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Werner J. Hannappel  

 

Freitagsführung im Museum DKM
Am kommenden Freitag, dem 03. März 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein.   Der Schwerpunkt der Führung wird auf der aktuellen Sonderausstellung antagomorph des Bildhauers Gereon Krebber liegen, die am ersten März-Wochenende zum letzten Mal zu sehen ist.
Die anspruchsvolle Wortbildung des Künstlers bezieht sich auf die Gegenläufigkeit in Form und Material, die den gemeinsamen Nenner der ausgestellten Arbeiten darstellt. Großformatige Mobiles, farbiges, geschmolzenes Klebeband, verbranntes Holz oder eine raumfüllende Welle aus Sterilisationsfolie - Gereon Krebbers Arbeiten wirken bewusst verstörend.  
Nach einer Ausstellungslaufzeit von einem halben Jahr, in der sie großes Interesse der Museumsbesucher auf sich gezogen hat, wird die erste museale Überblicksausstellung des Düsseldorfer Akademieprofessors am 5. März beendet.  
Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Gereon Krebber -Ausstellungsansicht Raum I - Foto Achim Kukulies Düsseldorf

 

Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker:
Faszination Klarinettenklang

Faszination Klarinettenklang: Das Trio di Clarone gastiert im 6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker mit Musik der Romantik Duisburg, 26. Februar 2017 - „Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten“ seufzte Mozart, in Mannheim auf Reisen, fasziniert von diesen klangreichen Instrumenten. So etwas gab es in Salzburg nicht. Die Faszination aber  für die Klarinette und das tiefer tönende Bassetthorn ließ Mozart nicht mehr los und übertrug sich später auf die Komponisten der Romantik.
Das berühmte Trio di Clarone mit Sabine Meyer, Wolfgang Meyer und Reiner Wehle sowie der Pianist Kalle Randalu werden einige Werke für Klarinette, Bassetthorn und Klavier im 6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 5. März (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle  vorstellen. Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Max Bruch.  
Mendelssohn schrieb seine beiden Konzertstücke f-moll op. 113 und d-moll op. 114, die den Rahmen des Programms bilden, für Heinrich Josef Baermann und Carl Baermann, die berühmtesten Klarinettisten ihrer Zeit. Die Musik klingt so innig wie bravourös virtuos.
Weit schlichter, insgesamt sanglicher und eigentlich für engagierte Hausmusiker komponiert, geben sich Schumanns Romanzen für Klarinette und Klavier op. 94. Dessen Kanonische Studien für Pedalflügel (aus op. 56, übertragen für Klarinette, Bassetthorn und Klavier von Jost Michaels, sind hingegen weit anspruchsvoller im Wechsel zwischen strenger kontrapunktischer Form und romantischer Emotionalität.  

Die Drei Stücke für Klarinette, Bassetthorn und Klavier (aus op 83) von Max Bruch wiederum, geschrieben um 1909, sind in ihrem volkstümlichen Tonfall angelehnt an Schumanns Märchen- und Charakterstücke. Bruch blieb auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Romantik tief verhaftet.  

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

"Heimat-Hurz" für Duisburgs Comedian Markus Krebs

 Recklinghausen/Duisburg, 24. Februar 2017 - Comedian Markus Krebs wird mit dem Recklinghäuser Hurz ausgezeichnet. Der Duisburger wurde per öffentlicher Abstimmung als Preisträger in der Kategorie "Heimat-Hurz" ermittelt. Zuvor hatte eine Jury sich bereits Kurt Krömer als Träger des "Der-Wolf-das-Lamm-Hurz" und Dr. Ludger Stratmann als Träger des "Ehren-Hurz" entscheiden.
Der Heimat-Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Geehrt werden Künstler, die aus dem Ruhrgebiet stammen und sich in ihren Programmen intensiv mit der Region auseinandersetzen.
Alle Preise werden am Montag, 20. März, ab 20 Uhr im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen vergeben.
Der Recklinghäuser Hurz wird in diesem Jahr erstmals verliehen. Anlass ist die Feier der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt vor 1.000 Jahren. Schirmherrschaft und Jury-Präsidentschaft haben die Komiker und gebürtigen Recklinghäuser Hape Kerkeling und Achim Hagemann übernommen.  (idr).

 

Aufführung im Stadtmuseum: Aus dem Leben des Gerhard Mercator
Preisträgerkonzert: „Virtuosen von morgen“

Aufführung im Stadtmuseum: Aus dem Leben des Gerhard Mercator  
Duisburg, 24. Februar 2017 - Ein szenisches Hörspiel zeigt die Aufführung am Sonntag, 5. März, um 15 Uhr in der Mercator-Werkstatt des Kultur- und Stadthistorischen Museums am Johannes-Corputius-Platz in der Stadtmitte.
Das 90-minütige Stück (inklusive Pause) wurde von der Gruppe „Mercators Nachbarn“ erdacht und wird von dieser auch aufgeführt. In sechs Akten erzählen die Darsteller viele Details aus dem Leben Mercators im 16. Jahrhundert.  
Die meisten Duisburger wissen nicht einmal, dass der laut Umfrage bekannteste Einwohner der Stadt erst im Alter von 40 Jahren mit seiner Familie aus den spanischen Niederlanden nach Duisburg gekommen war, weil er hier ohne Angst vor Verfolgung leben und arbeiten konnte. Einige turbulente oder prägende Lebensstationen des Universalgelehrten werden lebendig: seine Verhaftung durch die Inquisition in Rupelmonde, das Netzwerk humanistischer Gelehrter in Duisburg oder die Entstehung des Corputius-Stadtplans von 1566.
Dass es in den Szenen nicht ohne Humor zugeht, wird bei einem fiktiven Gelehrten-Stammtisch im „Versoffenen Finken“ deutlich. Bei der szenische Lesung treten Mercators Nachbarn in nachgeschneiderten historischen Gewändern auf, die allerdings erst bei Mercator und Corputius komplett sind; aktuell wird um eine kleine Spende für die standesgemäße Kleidung des Herzogs Wilhelm V. gebeten.  
Mit der Aufführung am Geburtstag von Gerhard Mercator (1512–94), feiern „Mercators Nachbarn“ auch ein kleines eigenes Jubiläum:
Zu den Mercator-Akzenten 2012, also vor fünf Jahren, hatten sie sich zusammengefunden, um ein Theaterstück über Mercator aufzuführen. Es wurde in der nun längst abgerissenen Berufsschule aufgeführt, wo inzwischen das Wohnhaus des Kartographen archäologisch untersucht wurde.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, darin enthalten ist der Eintritt ins Stadtmuseum. Es gibt keine Reservierungen, bei der begrenzten Platzzahl empfiehlt es sich also, rechtzeitig zu kommen. Bei großer Nachfrage sind allerdings weitere Aufführungen geplant.  

 

Probst wp Mercator

 

Interkulturelles Frauenfest unter dem Motto: „Schwester – Abla – Sister“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum organisiert am Sonntag, 12. März, ein interkulturelles Frauenfest im Rahmen der Duisburger Akzente anlässlich des Internationalen Frauentages.  
Die Welt ist voller starker Frauen – Politikerinnen, Autorinnen, Künstlerinnen und Musikerinnen, deren Leben in Bildern, Geschichten und Songs die Kraft, den Mut und ihre „Umbrüche“ widerspiegeln – und von grundlegenden Veränderungen erzählen. Künstlerinnen aus Syrien, Afghanistan und dem Ruhrgebiet, Autorinnen aus Duisburg und interkulturelle Gruppen werden das Programm mitgestalten und Duisburger Fraueninitiativen werden sich und ihre Arbeit vorstellen.

 

Preisträgerkonzert: „Virtuosen von morgen“ stellen sich am Fr. 3. März solistisch in der Philharmonie Mercatorhalle vor

 Drei erfolgreiche junge Musiker dürften diesem Konzertabend in der Philharmonie Mercatorhalle ganz besonders entgegen fiebern: Lucas Huber Sierra (Klavier), Seong-Woo Bae (Violoncello) und Krisztián Palágyi (Akkordeon) treten am Fr. 3. März 2017 (19 Uhr) als Solisten auf, begleitet von den Duisburger Philharmonikern unter Leitung des Dirigenten David Marlow.
Die Studenten der Musikhochschulen in Essen und Köln hatten im November 2016 beim Wettbewerb „Virtuosen von morgen“ gesiegt, mit dem die Duisburger Philharmoniker sich um Nachwuchsförderung bemühen. Farbenreichtum, Virtuosität und Temperament prägen das Programm, das die Duisburger Philharmoniker mit der funkelnden Tondichtung Der Zauberlehrling eröffnen.
Es handelt sich dabei um ein Meisterwerk des Franzosen Paul Dukas, inspiriert von Goethes gleichnamiger Ballade. Im Anschluss spielt der 21-jährige Lucas Huber Sierra das Klavierkonzert für die linke Hand von Maurice Ravel. Das Werk entstand im Auftrag des Pianisten Paul Wittgenstein, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verlor. An einen Meilenstein des Repertoires wagt sich der koreanische Cellist Seong-Woo Bae mit dem Konzert für Violoncello und Orchester von Antonín Dvořák, das überströmenden Melodiereichtum und böhmisches Kolorit verbindet.
Mit einer feurigen, rhythmisch explosiven Klangsprache trumpft das Concerto Classico für Akkordeon und Orchester des 1983 in Warschau geborenen Komponisten Mikolaj Majkusiak auf, mit dem der aus Ungarn stammende Krisztián Palágyi den Abend beschließt.
Als Moderatorin führt die Journalistin und Schriftstellerin Asli Sevindim durch das Preisträgerkonzert. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

- Museum DKM: Sonderöffnung zu Karneval
- 9. Buchholzer Autorenplausch  
- Kreativquartier Ruhrort: Königspudel mögen keinen Jazz

Duisburg, 23. Februar 2017 - Wer dem bunten Karnevalstreiben entfliehen möchte, muss nicht notwendigerweise weit reisen. Am Rosenmontag, dem 27. Februar 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr findet eine kostenfreie 60-minütige Führung mit den Sammlern und Museumsgründern, Dirk Krämer und Klaus Maas, durch die Sonder- und die Dauerausstellung statt.  
Unter dem Titel "Linien stiller Schönheit" bietet das Museum DKM einen kontemplativen Ausgleich zu den närrischen Tagen und eine interessante Reise durch 5.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. In den stillen Räumen erwarten den Besucher spannende Dialoge zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long werden mit bis zu 5.000 Jahre alter Kunst aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung gesetzt.  

Die aktuelle Sonderausstellung antagomorph bietet die erste große museale Einzelausstellung des Bildhauers Gereon Krebber. Die anspruchsvolle Wortbildung des Künstlers bezieht sich auf die Gegenläufigkeit in Form und Material, die den gemeinsamen Nenner der ausgestellten Arbeiten darstellt.
Exemplarisch ausgewählte Werkgruppen der letzten fünf Jahre werden in den sieben Räumen der fast 500 Quadratmeter großen Wechselausstellungsfläche gegenübergestellt.   Auch das Museumscafé bietet mit Kaffeespezialitäten und italienischem Mandelgebäck eine nichtkarnevalistische Möglichkeit, den Montag zu genießen.    

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 oder via Mail mail@museum-dkm.de
Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Gereon Krebber Ontö - Foto Achim Kukulies Düsseldorf

it einer Eintrittskarte kostenfrei.    

 

9. Buchholzer Autorenplausch  
Die Bezirksbibliothek Buchholz und die Caritas laden am Donnerstag, 2. März, um 19 Uhr ins Caritascentrum Süd auf der Sittardsberger Allee 32 zum Buchholzer Autorenplausch mit Raniero Spahn und Werner Zapp ein. Die Literaturserie der Bezirksbibliothek Buchholz findet mittlerweile schon zum neunten Mal statt und bietet unter der Moderation von Raniero Spahn und Werner Zapp launige Gesprächsrunden mit interessanten Gästen und Musik von Verena Merder.  
Im gemütlichen Rahmen präsentieren sich Gastautoren mit ihren Werken. Zu Gast sind an diesem Abend: Jacqueline Montemurri und Werner Muth. Zur Abrundung des Ganzen steuern die gastgebenden Autoren ggf. kleinere literarische Beiträge aus eigenen Federn bei. Der Eintritt ist frei –  Literatur für'n Chapeau Claque.    

Jacqueline Montemurri    
Geboren in Sachsen. Abitur in Wulfen. Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Aachen. Wohnt mit ihrer Familie in Neviges. Nach dem Studienabschluss begann sie Kurzgeschichten zu verfassen. Aus einer dieser Stories entstand ihr Thriller Die Maggan-Kopie. Er war für den Deutschen Science Fiction Preis 2013 nominiert.
Ihre Erzählband Fremde Welt war für den Deutschen Phantastik Preis 2014 und ihre Story Sonnenmondfinsternisstern für den Kurt Laßwitz Preis 2016 nominiert. Sie ist in zahlreichen Anthologien und Magazinen vertreten sowie regelmäßig in den Phantastischen Miniaturen der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Derzeit arbeitet sie u.a. an einem Fantasy-Projekt des Karl May Verlags mit.   www.jacquelinemontemurri.blogspot.de

 

Königspudel mögen keinen Jazz - Buchveröffentlichung im Kreativquartier Ruhrort
Als Musiker, Komponist, Texter, Galerist, Kunstsammler, Schauspieler, Tänzer und Veranstaltungsorganisator ist Klaus Grospietsch bereits seit Jahren im Kreativquartier Ruhrort bekannt und beliebt.   Zu den 38. Duisburger Akzenten lässt uns Klaus nun ein weiteres Geheimnis seines künstlerischen Multitalents entdecken. Mit der musikalisch-literarischen Begegnung der Reihe Sollbruchstellen und Abrisskanten begegnet er sich nun selbst als Buchautor mit seinem Trio Alioloco in der Ruhrorter Hafenkneipe Zum Hübi am Sonntag, 19. März um 20 Uhr an der Horst-Schimanski-Gasse.
Bei diesem Anlass erscheint im Chora Verlag Thomas Frahm seine Sammlung von Gedichten und Songtexten in Buchform, ergänzt durch Zeichnungen seiner Frau Tatjana Grospietsch unter dem Titel Königspudel mögen keinen Jazz.  

 

 Leseprobe:
All die Kleinen und die Feinen, die Tränen lachen oder weinen, die Neo-Retros und Barocken, in Seidenstrümpfen oder Socken:
Alle machen sich was vor – und dann machen’s alle nach.
Alle Feinen und Gemeinen in Leder, Kaschmir oder Leinen, in Spitze, Nylons oder nackt, oder lecker eingepackt:
Alle machen sich was vor – und dann machen’s alle nach.

 

Klaus Grospietsch
Königspudel mögen keinen Jazz Lyrik & Lyrics Mit 15 Zeichnungen von Tatjana Grospietsch 80 S., geb. m. Schutzumschlag, 18 Euro ISBN 978-3-929634-78-5 CHORA Verlag Thomas Frahm, Duisburg www.choraverlag.de Presseexemplare geg.Vorlage eines Presseausweises o. ä. kostenlos anfordern bei presse@bod.de
Klaus Grospietsch, geboren 1957 in Duisburg. Gitarrist, Sänger und Songwriter. Begann mit der 80er-Szeneband KNOOTSCH. Begründer der Band pietsch aus Duisburg. Schreibt seit 1980 Songtexte und Ultrakurzgeschichten für Musikprojekte. Leitete gemeinsam mit seiner Frau Tatjana zwischen 2008 und 2016 die ruhrArt-Galerie in Duisburg-Ruhrort.

 

Zentralbibliothek: Matthias Reuter lädt zum Kabarett für´n Hut  

Duisburg, 21. Februar 2017 - Matthias Reuter lädt am Donnerstag, 16. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zum Kabarett für´n Hut ein. Matthias Reuter ist Klavierkabarettist, Geschichtenschreiber und seit ein paar Jahren der gutgelaunte Gastgeber der Kabarettreihe in der Duisburger Stadtbibliothek: immer wieder aktuell und mit ständig neuen Gästen aus der deutschen Kabarettszene, nach dem Motto „Da, wo bei Ihnen sonst der Fernseher steht, steh eben heute mal ich.“  
Und im Vergleich zum Fernsehprogramm schneiden Reuter und seine Gäste gut ab. Sie kochen nicht öffentlich, brabbeln keinen Blödsinn und essen keine Kakerlaken. Stattdessen kümmern sie sich um die Duisburger Grundversorgung mit Musik, Kabarett und satirischen Texten. Wie immer dabei sind Benjamin Eisenberg und Alexx Marrone.  
Der eine macht Politkabarett und räumt mit seinem Programm „Im Visier“ ab und der andere ist als Ruhrgebiets-One-Man-Band Publikumsliebling der Show. Gäste des Abends sind Jens Neutag mit bissigem politischen Kabarett und Rüdiger Höfken mit niederrheinischem Humor.

Neutag ist preisgekrönter Solokabarettist und führt laut der Jury des Stuttgarter Besens auf grandiose Art zusammen, was nicht zusammengehört: Merkel und Politik, Essen und Qualität, Gesetze und Anarchie. Der Krefelder Kabarettist Rüdiger Höfken hat den Schalk im Nacken und kümmert sich bravourös um alle kleinen Katastrophen, die die Welt ihm zu bieten hat. Denn er hat eine Entscheidung getroffen: Midlife-Comedy statt Midlife-Crisis. Außerdem ist als Special Guest auch dieses Mal Gregor Pallast mit dabei.  

Kostenlose Sitzplatzkarten sind ab Donnerstag, 2. März, in der Bezirksbibliothek Buchholz und in der Zentralbibliothek im Stadtfenster erhältlich. Pro Person werden maximal zwei Sitzplatzkarten ausgegeben. Eine telefonische Reservierung ist nur in der Bezirksbibliothek Buchholz unter (0203) 283-7284 möglich. Reservierte Karten können bis zum 16. März in der Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 abgeholt werden und am Veranstaltungsabend in der Zeit von 19 bis 19.45 Uhr in der Zentralbibliothek.   

Sonntag im Stadtmuseum: Fake Oldies aus Duisburg?  

Duisburg, 20. Februar 2017 - Werner Pöhling lädt am kommenden Sonntag, 26. Februar, um 15 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Stadtgeschichte-Ausstellung ein.  
Schon seit vielen Jahren erzählt Werner Pöhling, ehemaliger Museumssprecher, am Karnevalssonntag besondere Anekdoten aus dem Mittelalter und der Neuzeit der Stadt. Pöhling selbstkritisch zu seinem Konzept in 2017: „Im Herbst hatte ich ‚Unglaubliches aus Duisburg!‘ als Titel des Rundgangs gewählt, aber nun beschleichen mich Zweifel, ob das noch jemanden ins Museum lockt.
Wenn ich sehe, welchen obskuren ‚News‘ die Leute so glauben. Damals konnte ich noch nicht ahnen, in welchem Unmaß mir heute einige Politiker mit ihren alternativen Fakten und Twitterfakes die Butter vom Brot nehmen.“
Er hofft, dass die Besucher ihm doch so manche Geschichte abnehmen können, selbst wenn sie noch nicht in den neuen Medien als Tatsachen Verbreitung gefunden haben… Der Eintritt kostet 4,50 Euro, Anmeldung nicht notwendig. Weitere Informationen: www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Jannis Kounellis und die Arte povera“
Anlässlich des Todes des Künstlers Jannis Kounellis dreht sich bei der kommenden öffentlichen Sonntagsführung am 26. Februar, 11.30 Uhr, alles um seine großformatige Arbeit „Zwei Fenster“ sowie die Besonderheiten der „Arte povera“.   
Der 1936 in Piräus, Griechenland, geborene Bildhauer galt als einer der herausragenden Vertreter der „Arte povera“. 1999 installierte er mit seinen Studenten im Lehmbruck Museum an einer Wand im Erweiterungsbau seine große Arbeit „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“.  
Das Werk, heute Teil der Präsentation „Neuaufgestellt!“, beeindruckt durch seine monumentale Wirkung, die durch die darin versammelten einfachen Materialien und Alltagsgegenstände entsteht, und durch seine erzählerische Vielfältigkeit.
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Jannis Kounellis, Detail aus: „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“, 1982/1999, © VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Museum

 

Das Lehmbruck Museum trauert um Jannis Kounellis

Der Bildhauer Jannis Kounellis ist am 16. Februar 2017 verstorben  
Duisburg, 17. Februar 2017 - Das Lehmbruck Museum trauert um Jannis Kounellis, dessen Todesnachricht heute bekannt wurde. Der 1936 in Piräus, Griechenland, geborene Bildhauer galt als einer der herausragenden Vertreter der Arte Povera. 1999 installierte er mit seinen Studenten im Lehmbruck Museum an einer Wand im Erweiterungsbau seine große Arbeit „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“.  
Das Werk, heute Teil der Präsentation „Neuaufgestellt!“, beeindruckt durch seine monumentale Wirkung, die durch die darin versammelten einfachen Materialien und Alltagsgegenstände entsteht, und durch seine erzählerische Vielfältigkeit. Es ist beim Publikum wie auch in der Kunstvermittlung sehr beliebt.
Am kommenden Sonntag, 19. Februar, findet ein Familienworkshop im Lehmbruck Museum statt, der von Kounellis´ Arbeit inspiriert ist –  ein Beweis dafür, dass der großartige Künstler durch sein Werk im Lehmbruck Museum lebendig bleibt.  

Jannis Kounellis, „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“, 1982/1999 (Vier Details), © VG Bild-Kunst, Bonn, Fotos: Museum

 

Sollbruchstellen im Kreativquartier Ruhrort

Duisburg, 17. Februar 2017 - Mit musikalisch-literarischen Begegnungen unter der Überschrift „Sollbruchstellen und Abrisskanten“ stellt sich das Kreativquartier Ruhrort dem diesjährigen Thema Umbrüche der 38. Duisburger Akzente.  
Waren die Themen der beiden letzten Duisburger Akzente Heimat und Nah und Fern bereits dem Ruhrorter Kreativquartier wie auf den Leib geschneidert, so ist auch das Thema Umbrüche fast schon Zustandsbeschreibung des sich ständig neu erfindenden Hafenquartiers. So stehen fünf Veranstaltungen in und gegenüber der Ruhrorter Halbinsel im Zeichen sich wandelnder Lebensumstände.
Dabei wird selbst die räumliche Anordnung von zwei der fünf Veranstaltungen mit der Hafenkneipe Zum Hübi und dem Homberger Café Rheinblick fast schon in sich zu einem Statement sich anbahnender Perspektivveränderungen im Blick über die Mercatorinsel hinweg. Ist doch unklar, ob sich zukünftig die Bewohner und Gäste der beiden sich am Rhein gegenüber liegenden Teile des Bezirks Homberg-Ruhrort Baerl überhaupt noch sehen, geschweige denn zuwinken können.
Bald schon wird, so die beschlossenen Planungen umgesetzt werden, eine Monster-Lagerhalle die heute fast schon idyllische Begegnung beiderseits des Stroms verhindern.
Doch los geht es am Sonntag, 12. März um 18 Uhr mit der Veranstaltungsreihe im Gemeindehaus Ruhrort, das derzeit unter neuem Besitz der FAKT AG frisch renoviert und mit erweiterten Nutzungen belebt, weiterhin Spielort des kreativen Ruhrort bleibt. Wolfgang Hausmann wird bei „… und nicht nur Martin Luther“ Texte aus der Zeit der Reformation lebendig werden lassen.
Musikalisch setzt der Popchor Praising! die abendlichen Akzente. „Ich als Bulgare und doch Mensch“ am Freitag, 17. März um 20 Uhr bringt den gebürtigen Homberger und heute in Ruhrort lebenden Autor und Verleger Thomas Frahm über den Rhein an den Ort seiner Kindheit und Jugend. Für die musikalische Begegnung sorgen Pietsch, der Schurke und vielleicht auch andere, ebenso wie bei „Hell wie der Mond und stark wie Eisen“, der Autorenlesung mit Sabine Thomas (Foto) am 24. März um 20 Uhr in der Taverne im Deutschen Haus, Fabrikstr. 27 in Ruhrort.
Dazwischen stellt Klaus Grospietsch am Sonntag, 19. März ab 20 Uhr  in seiner Stammkneipe am Leinpfad sein erstes Buch „Königspudel mögen keinen Jazz – Lyrik und Lyrics“ vor und begegnet sich bei „Poesie von der Hafenmündung“ dabei musikalisch selbst mit seinem Trio Alio Loco in der Kultkneipe an der Ecke Horst-Schimanski-Gasse.
Die ambitionierte und von Kreativquartier – Moderator Heiner Heseding zusammengestellte Reihe endet im ruhrKUNSTort an der Fabrikstr. 23 am 25. März um 20 Uhr  in einem ehemaligen Ladenlokal, in dem heute die Künstler Arno Bortz und Ralf Lüttmann ausstellen, arbeiten und sich gerne Gäste einladen. Thomas Klappstein, Autor, Pastor, Redner, etc. wird „Beständigkeit in Zeiten des Wandels“ ausloten. Claudia Klappstein sorgt für die musikalischen Atempausen.      

 

Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ Lehmbrucks Meisterstücke
Die nächste öffentliche Führung unter dem Motto „Kunst & Kaffee“ findet am 21. Februar, 15 Uhr, zum zweiten Mal im Lehmbruck Museum statt. Das Format wird am jeweils dritten Dienstag im Monat angeboten. Wie Wilhelm Lehmbruck einst sagte: „Alle Kunst ist Maß“.
Dieser Grundsatz ist unwiderruflich in die Schaffung seiner Plastiken eingeflossen. Madalina Rotter begibt sich nun in einem spannenden Rundgang auf seine Spuren.
Die Besucher können die Meisterstücke der Sammlung genießen, außerdem bietet sich eine letzte Chance die Plastik „Sitzender Jüngling“ zu besichtigen, bevor diese für drei Monate an das Grand Palais in Paris entliehen wird.
Im Anschluss kann bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über das Gesehene gesprochen und diskutiert werden.

Wilhelm Lehmbruck, Sitzender Jüngling, 1916/17, Foto: Fabian Strauch.

 

Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 9 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Alle Termine im Überblick:
21. MÄRZ 2017, 15 UHR Einfach und minimal. Kunst nach 1960 Führung von Dr. Michael Krajewski
18. APRIL 2017, 15 UHR Jana Sterbak: Zeigt her eure Kleider Führung von Dr. Michael Krajewski
16. MAI 2017, 15 UHR Aufrecht gehen! Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts Führung von Jörg Mascherrek

 

Ein Song für Duisburg

Erfolgreicher Wettbewerb der Musik- und Kunstschule und der Gitarrenschule Peter Bursch geht in die zweite Runde  
Duisburg, 16. Februar 2017 - Du lebst in Duisburg, Du hast hier Freunde gefunden. Was gefällt Dir an Duisburg und was nervt Dich? Bist Du stolz auf Deine Stadt? Dann schreibe einen Song für Duisburg, gerne auch in Deiner Muttersprache, der das Lebensgefühl in unserer Stadt wiedergibt und nach außen trägt. Nach der Premiere von „Ich bin DU!“ im letzten Jahr, haben sich die Musik- und Kunstschule und die Gitarrenschule Peter Bursch dazu entschieden, diesen musikalischen Wettbewerb erneut durchzuführen.   Die Teilnahmebedingen haben sich verändert, denn nun können Duisburger Musiker, ohne jegliche Altersbeschränkung mitwirken.

Es sind alle musikalischen Ausdrucksformen erlaubt, instrumental und vokal. Zugelassen sind sowohl Einzelbeiträge wie auch Ensembles, Orchester, Chöre oder Bands. Einschränkung der Stilrichtungen gibt es auch nicht, von Klassik bis Rap ist alles gewünscht! Einzige Teilnahmebedingung ist, dass die eingereichten Beiträge sich musikalisch mit der Stadt Duisburg auseinandersetzen. Die Beiträge können als Audio- oder Videodatei eingereicht werden, der Bewerbungsschluss ist am 10. April.  
Im Finale am 18. Mai 2017 im Grammatikoff werden die Preisträger vorgestellt und ausgezeichnet. Neben attraktiven Liveauftritten z.B. innerhalb des Eurorock-Festivals oder beim Duisburger Stadtfest, winken Sachpreise und die Aufnahme des Gewinnersongs auf dem Duisburg Sampler 2017.
Alle wichtigen Informationen gibt es unter www.ich-bin-du.info bei der Musik- und Kunstschule unter www.duisburg.de/mks und der Gitarrenschule www.peter-bursch.de. Die Ausschreibung und Teilnahmebedingungen sind dem angehängten pdf-Dokument zu entnehmen.  

Das Projekt wird von den Firmen Haniel und Krohne finanziell unterstützt sowie von der Faselstiftung, Krischer Fotografie und ake-consult.

 

RuhrKunstMuseen widmen dem "jungen westen" eine Ausstellungsreihe
(idr). 70 Jahre ist es her, dass sich im Ruhrgebiet eine Gruppe junger Künstler zusammenfand, um den Aufbruch in die Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg mit Leben zu füllen. Unter dem Titel "junger westen" arbeiteten sie gemeinsam an neuen Ideen.
Besonders die Kerngruppe um Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Gustav Deppe, Heinrich Siempann, Emil Schumacher und Ernst Hermanns machte das Ruhrgebiet so zu einem Zentrum der künstlerischen Avantgarde der 1950er Jahre.
Ihnen und dem Jungen Westen widmen sechs RuhrKunstMuseen von Februar 2017 bis April 2018 eine städteübergreifende Ausstellungsreihe. Beteiligt sind das Märkische Museum Witten mit der Schau "Die Künstlergruppe junger westen 1947 – 1962" (18. Februar bis 20. August 2017), das Museum DKM, Duisburg, mit "Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

70 Jahre junger westen" (25. März bis 24. September 2017), das Kunstmuseum Gelsenkirchen mit "Bruchstücke eines Traums. Arbeiten des jungen westen auf Papier" (2. Mai bis 9. Juli 2017), das Kunstmuseum Bochum mit "Der junge westen" und sein Nachhall in der Bochumer Kunstsammlung" (25. Juni bis 13. August 2017), das Campusmuseum der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum mit "Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe junger westen" (18. Mai bis 1. Oktober 2017) und das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit "Heinrich Siepmann (1904 − 2002)" (28. Januar bis 2. April 2018).
Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt eine Hommage zum siebzigsten Gründungsjubiläum unter dem Titel "Die wesentliche Entdeckung der zeitgenössischen Malerei ist die Freiheit. Auf dem Weg zur Avantgarde – Die Künstlergruppe junger westen" (7. Mai bis 13. August 2017). Die RuhrKunstMuseen planen in den Sommermonaten Bustouren, die vor allem auch die Kunst im öffentlichen Raum der "jungen westler" in den Fokus nehmen.

 

Veranstaltungsreihe Hörtheater startet in Duisburg

Duisburg, 16. Februar 2017 - Duisburg wird ab dem 19. Februar zum dritten Standort des Hörtheaters von Deutschlandradio Kultur. Jeden dritten Sonntag im Monat präsentiert das bundesweite Kulturprogramm im „Lokal Harmonie“ live auf der Bühne Hörspiele, Features und Klangkunst. Den Auftakt markiert das Feature „Leiser Regen auf der Autobahn“, in dem der französische Autor und Toningenieur Lionel Quantin in einer Mischung aus Roadmovie, Radioessay, Soundscape und Reenactment eines Wim-Wenders-Films die deutsche Autobahn aus französischer Sicht zum Sprechen bringt.

 

Das Hörtheater von Deutschlandradio Kultur ist in Berlin seit mehr als 20 Jahren eine feste Institution. Aufgrund der positiven Resonanz finden Hörtheater-Abende seit zwei Jahren auch in Leipzig statt. Duisburg ist damit das mittlerweile dritte Standbein der künstlerisch ambitionierten Reihe. 

Im Anschluss an die Aufführungen werden regelmäßig Publikumsgespräche mit Autoren, Regisseuren oder Redakteuren angeboten. Am 19. Februar stehen Deutschlandradio-Redakteur Ingo Kottkamp und Regieassistent Étienne Röder als Gesprächspartner zur Verfügung. 

Der Eintritt ist grundsätzlich frei. Die Termine für die nächsten Hörtheaterveranstaltungen in Duisburg finden Sie im angehängten Flyer.

„Leiser Regen auf der Autobahn“ – Feature von Lionel Quantin

19. Februar 2017, 18.00 Uhr

Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort

Foto: Lokal Harmonie, © Lokal Harmonie

 

Stadtmuseum: Gespräch zu den etruskischen Trinksitten

Duisburg, 15. Februar 2017 - Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“ erzählt die Archäologin Prof. Cornelia Weber-Lehmann von der Universität Bochum in einer außergewöhnlichen Veranstaltung am kommenden Sonntag, 19. Februar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Gespräch mit den beiden Kuratorinnen Dr. Yvonne Gönster und Dr. Andrea Gropp von der Feierkultur der Etrusker.  
Im Kontakt mit den Griechen haben die Etrusker nämlich unter anderem die Sitte des geselligen Gelages übernommen, aber sie dann neu interpretiert. So waren beispielsweise auch die Ehefrauen – anders als in Griechenland – ganz selbstverständlich bei den Feiern anwesend. Warum das so war und welche sonstigen Sitten und Gewohnheiten die Etrusker hatten, wird ebenfalls Teil des Gesprächs sein.  
Prof. Cornelia Weber-Lehmann steht auch für Fragen des Publikums zur Verfügung. An das Gespräch schließt sich ein Rundgang durch die Sonderausstellung zum griechischen Symposion an.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, Ermäßigungen und Familienkarten sind möglich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Ein Glas Wein/Saft sowie der Museumseintritt sind inklusive. Weitere Informationen: www.stadtmuseum-duisburg.de.    

 Flötenspielerin im Symposion. Foto: Marie-Lan Nguyen

Etruskische Musikanten und Tänzer. Foto: Yann Forget

 

Glückauf-Halle: Traumtheater Salome - Das schöne Spiel  

Duisburg, 14. Februar 2017 - Das legendäre Traumtheater Salome ist im Rahmen des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“  am Montag, 13. März, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle auf der Dr.-Kolb-Straße 2 in Homberg zu Gast. Nach einer Idee und inszeniert von Harry Owens (Produktion: Akademie der Schönen Künste des Traumtheaters SALOME) wird „Das schöne Spiel“ für alle die an ihre Träume glauben gezeigt.  

Dort, wo sich Fantasie und Humor die Hand reichen, liegt das zauberhafte Reich von Altmeister Harry Owens, der mit seinem Traumtheater Salome seit 36 Jahren Groß und Klein in Staunen versetzt. Mit den verschiedensten Kunstformen wie Akrobatik, Tanz und Jonglage präsentiert Owens immer wieder neue Varieté-Shows mit Talenten aus aller Welt. Das Stück entführt die Zuschauer in kunterbunte Traumwelten in denen die Gesetze der Schwerkraft nicht zu gelten scheinen. Hier entsteht gerade noch ein magisches Gemälde aus Sand, dort verwandelt es sich bereits in ein ästhetisches Tanzszenario mit mehreren Artisten.
Das Unmögliche wird möglich und Träume verwandeln sich in ein großes poetisches und gleichsam amüsantes Bühnenspektakel.  

Kartenvorbestellungen können im Rathaus Homberg (Zimmer 109) am Bismarckplatz 1 oder telefonisch (02066) 218832 vorgenommen werden, dort gibt es auch weitere Informationen. Darüber hinaus sind Karten im Ticketeck Zemann auf der Homberger Straße 353 in Moers, im Ticketshop FALTA auf der Kuhstraße 14 sowie in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße 86 in der Stadtmitte und bei Klatt Reisen & Shop auf der Dorfstraße 62 D in Rumeln-Kaldenhausen erhältlich.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Skulpturen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart“
Einen Rundgang durch die Epochen, von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart, können Besucher der öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 19. Februar, 11.30 Uhr, erleben. Kunstvermittlerin Madalina Rotter geht von Lehmbrucks Werk aus, beschreitet den Weg durch die Kunstgeschichte bis zu den Installationen von Duane Hanson und Joseph Beuys, um dann bei der aktuellen Klanginstallation „Missing Sculpture“ von Danica Dakić zu enden.    
Danica Dakić nimmt das Erbe der berühmten Künstler Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys auf. In ihrer Bodenzeichnung zitiert sie aus Beuys‘ Rede zur Verleihung des Lehmbruck-Preises, in der er sich auf Lehmbruck als ein wichtiges Vorbild bezogen hat und unter anderem äußerte: „Alles ist Skulptur.“  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Blick in den Lehmbruck-Flügel (im Vordergrund Wilhelm Lehmbruck, „Der Gestürzte“, 1915), Foto: Dejan Saric.

 

 

 Donnerstag, 9. Februar 2017: 85. Geburtstag von Gerhard Richter ·Maler, Grafiker * 1932 in Dresden

Gerhard Richter - auch in Duisburg öffentlich dauerhaft im Untergrund zu
bewundern

König-Heinrich-Platz

Wände, Säulen und sonstige Einrichtungen am U-Bahnhof König-Heinrich-
Platz wurden von den Künstlern Isa Genzken und Prof. Gerhard Richter mit farbiger Emaille auf Edelstahlplatten und Spiegelglas gestaltet.
Im unteren Bereich des Bahnhofs stechen Kurven besonders hervor,
skizzierte Kreise, die Planeten andeuten sollen, dominieren dort.
Fahrgäste, die von Westen herein kommen, empfängt ein abstraktes Emaille-Bild von Gerhard Richter. Der östliche Eingang zeigt Texte der Stadtgeschichte, 24 Emailletafeln geben einen historischen Rückblick zu Duisburg.
Architektur: Klaus Ulrich Zigan - Künstler: Isa Genzken und Prof. Gerhard
Richter aus Köln

Lehmbruck Museum:  plastikBAR „Ozzy Ostermann Privat-Open“ 
Ein Jazz-Konzert mit Ozzy Ostermann bietet die plastikBAR im Lehmbruck Museum am Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr. Seit über 20 Jahren kennt man ihn als festes Ensemblemitglied bei Herbert Knebels Affentheater. Die Perücke mit dem Seitenscheitel ist sein Markenzeichen. Neben dem Affentheater ist Ozzy seit einigen Jahren rein musikalisch unterwegs.

Im Lehmbruck Museum stellt er sein musikalisches Projekt vor – Open Soundscapes – Jazz im Trio. Ozzy Ostermann trifft dabei auf den zweifachen Ruhrpreisträger Peter Eisold (Schlagwerk/Elektronik) und den virtuosen Kontrabassisten Peter Deinum. Das Publikum kann sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit frischen Sounds von schräg bis harmonisch, von meditativ bis fetzig freuen.
Zum Künstler:  Jahrgang ’62, geboren und aufgewachsen in Leer/Ostfriesland, wohnt er seit 1984 im Ruhrgebiet, oder genauer in Duisburg-Neudorf, „da wo der Bär steppt, also nich weit vom Duisburger Zoo“ (Zitat Knebel). Teilnahme: 9 € inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 €)

Foto: Künstler  

 

EVONIK JUGENDKUNSTPREIS 2016 Jugend interpretiert Kunst

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

Duisburg, 7./8. Februar 2017 - Der erste Platz ging an das Hermann-Staudinger Gymnasium aus Erlenbach in Bayern für ihren Beitrag "ART TO GO". Zwei weitere Preise des mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Wettbewerbs gab es für das Städtische Gymnasium Ahlen für seine Arbeit "Distanz(los)" und das Freie Gymnasium Regenbogen Augustusburg in Sachsen für "18".

450 Schüler, 1000 Ideen, eine nicht zu beziffernde Menge an neuen Eindrücken und insgesamt 8.000 Euro Preisgeld – das ist der Evonik Jugendkunstpreis im MKM. 2016 hatten 20 Schulklassen aus ganz Deutschland die Chance zur Teilnahme am Wettbewerb, bei dem es um vieles geht: um Neugierde, Inspiration, Teamwork, Organisationstalent, die Entwicklung neuer Ideen und die Freisetzung von Potenzialen – kurz: die Kreativität der Zukunft zu fördern. Die drei besten Wettbewerbsbeiträge werden mit dem Evonik Jugendkunstpreis ausgezeichnet. Unabhängig davon werden alle Arbeiten mit einer gemeinsamen Museumsschau honoriert.

Schüler lernen Kunst kennen „Jugend interpretiert Kunst“ ist ein ambitioniertes, intensives Kunstvermittlungsprojekt, das seit dem Jahr 2000 von der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. im Museum Küppersmühle realisiert wird, seit 2014 mit dem Partner Evonik Industries. Mehrere Tausend Schulen aus ganz Deutschland werden jährlich eingeladen, sich zu bewerben.
20 Teilnehmer werden per Los ermittelt und besuchen das MKM über das Jahr hinweg einen ganzen Tag lang. Dabei werden sie kunstpädagogisch und organisatorisch betreut. Die Schüler setzen sich mit den im MKM präsentierten Künstlern und ihren Werken auseinander, können die Kunstwerke in aller Ruhe betrachten und vergleichen, Fachleute mit Fragen bestürmen und schließlich die eigene Kreativität unter Beweis stellen.

Gefordert – Gefördert: Reflexion, Organisation, Teamwork, Kreativität Jede Schule verbringt einen Tag im Museum Küppersmühle und wird dort mit den verschiedenen Richtungen und Entwicklungen der Kunst nach 1945 konfrontiert. Unsere Kunstpädagogin vermittelt Hintergrundkenntnisse und betreut die Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrern während des ganztägigen Aufenthalts im Museum. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen ihren Tag im Museum zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene Interpretation in einer frei gewählten Arbeit mit künstlerischen Mitteln darzustellen.
Über die Auseinandersetzung innerhalb des Teams soll eine spannende Idee eigenständig entwickelt, vorbereitet und umgesetzt werden. Seinen Abschluss findet das Projekt in einer gemeinsamen Ausstellung aller 20 teilnehmenden Schulen im Museum Küppersmühle. Eine hochkarätige Fachjury prämiert die Gewinner des Wettbewerbs, die während der Ausstellungseröffnung bekannt gegeben werden. Die Preisträger erhalten den Evonik Jugendkunstpreis in Höhe von 5.000,-, 2.000,- und 1.000,- Euro.

Nah dran Die Schüler erhalten nicht nur die Gelegenheit, zeitgenössische Kunst hautnah kennen zu lernen und neues Wissen und Kreativität zu entfalten, sondern wir möchten auch Teamwork, Organisationstalent und Verantwortlichkeit für ein gemeinsames Projekt fördern. Ein intensiver Prozess des Kennen- und Verstehenlernens von zeitgenössischer Kunst zeichnet diesen umfangreichen nationalen Jugendkunstwettbewerb aus. „Nah dran“ heißt die Devise: keine Scheu vor zeitgenössischer Kunst, vor neuen Themen, vor unbekanntem Terrain. Wie keine andere Disziplin verfolgt die kulturelle Bildung einen ganzheitlichen Ansatz – kognitiv, emotional, sozial, ästhetisch – und leistet so einen bedeutenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

Teilnehmende Schulen:
1. Städtisches Gymnasium Ahlen (NRW)
2. Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg (BY)
3. Freies Gymnasium Regenbogen Augustusburg (SN)
4. Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn (NRW)
5. Realschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum, Dinslaken (NRW)
6. Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg (NRW)
7. Marienschule Dülmen (NRW)
8. Hermann-Staudinger Gymnasium, Erlenbach (BY)
9. Auguste-Viktoria-Schule Flensburg (SH)
10. Freiherr-vom-Stein-Realschule, Gütersloh (NRW)
11. Stadtteilschule Winterhude, Hamburg (HH)
12. Jacob-Curio-Realschule Hofheim (HE)
13. Pestalozzischule Idstein (HE)
14. Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn (BY)
15. Gymnasium am Stefansberg, Merzig (SL)
16. Evangelisches Gymnasium Nordhorn (NI)
17. Von-Müller-Gymnasium, Regensburg (BY)
18. Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich (RP)
19. Gymnasium am Kaiserdom, Speyer (RP)
20. Hans und Sophie Scholl-Gymnasium Ulm (BW)


Der Evonik Jugendkunstpreis ist ein Projekt der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und Evonik Industries in Kooperation mit der Stadt Duisburg und der Firma Hasenkamp.

 

Jugendautorenpreis wird im Rahmen von "Kaas & Kappes" in Duisburg vergeben
 "Kaas und Kappes" treffen beim gleichnamigen Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival aufeinander. Vom 16. bis zum 19. Februar stellen sich vier Theater-Produktionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland im KOM'MA Theater in Duisburg-Rheinhausen vor.
Im Rahmen der Theatertage wird zudem der mit 7.500 Euro dotierte Jugendautorenpreis "Lampenfieber" verliehen. Die beiden deutschen Produktionen, die sich beim Festival vorstellen, stammen von Kristo Sagor vom Theaterhaus Ensemble Frankfurt und Daliel Ratthei vom Landestheater Coburg.

 

Lehmbruck Museum: Familienpackung „Jedes Ding braucht seinen Platz!“ In dieser „Familienpackung“ – einem Workshop für die ganze Familie – am Sonntag, 19. Februar, 13.30 Uhr, dreht sich alles um Jannis Kounellis‘ Wandinstallation „Zwei Fenster“.
Der Künstler hat eine riesige Wand aus Fundstücken im Lehmbruck Museum aufgebaut. Manches scheint aus den Fugen geraten oder ist zerbrochen, doch beim genauen Betrachten lassen sich Zusammenhänge und vielleicht auch die eine oder andere Geschichte erkennen. In dem Workshop kann jede/r eine eigene Geschichte aus Dingen – mitgebrachten oder in der Museumswerkstatt vorgefundenen –  zusammenstellen.
Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

Jannis Kounellis, „Ohne Titel (Zwei Fenster)“ (Detail), © Jannis Kounellis / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Museum


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Bewegte Kunst“

Duisburg, 7. Februar 2017 - Gesten, Bewegung, Rhythmus, Musik – diese Themen stellt Hiltrud Lewe bei der öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 12. Februar, 11.30 Uhr, in den Mittelpunkt der Betrachtung.  
Die Expressionisten haben die gestischen Spuren des Malvorgangs auf Ihren Werken zum Stilmittel gemacht und damit zunächst Empörung beim zeitgenössischen Publikum ausgelöst. Heute sind die Meisterwerke von Malern wie Heckel, Kirchner, Nolde oder Pechstein, von denen das Lehmbruck Museum eine ansehnliche Sammlung besitzt, gerade wegen der sichtbaren Pinselstriche und der lebhaften Farbigkeit besonders beliebt.
Die Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe stellt einige ausgesuchte Kunstwerke dieser Stilrichtung vor und blickt von da aus auf diejenigen Künstler, die in der zeitlichen Nachfolge die Bewegung ebenfalls zu ihrem Sujet gemacht haben: Dazu zählen berühmte Namen wie Johannes Molzahn und Rudolf Belling, Tony Cragg und Richard Long.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Johannes Molzahn, „Der Idee-Bewegung-Kampf - Karl Liebknecht gewidmet“, 1919, © Johannes-Molzahn-Centrum, Foto: Bernd Kirtz

 

Volkshochschule lädt zu einem literarischen Musikabend  
Michael Sorg spielt Klavier wie kein Zweiter. Peggy O. singt, spielt und tanzt mit vollem Körpereinsatz. Zusammen bringen Sie das Programm „Kunst Stück“ am Freitag, 10. Februar, um 20 Uhr auf die Bühne der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte. „Kunst Stück“ ist ein Mix aus Chanson, Jazz, Tanz, Theater und vertonter Lyrik, bei dem immer die Kunst im Mittelpunkt steht.  
Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro. Mehr Informationen gibt es telefonisch bei Dr. Claudia Kleinert unter (0203) 283-4157.

 

 

Duisburger Akzente spüren "Umbrüchen" nach

Duisburg, 7. Februar 2017-  Unter dem Titel "Umbrüche" setzen sich die 38. Duisburger Akzente vom 10. bis 26. März mit tief greifenden Veränderungen in Kultur, Politik, Gesellschaft, Geschichte und Technik, aber auch in individuellen Biografien auseinander.
 Auf dem Programm stehen rund 110 Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Literatur, Bildende Kunst und Musik. Zur Eröffnung der Akzente zeigt die Neuköllner Oper aus Berlin die Inszenierung "Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm". Das Musiktheaterstück erzählt die authentische Geschichte der Jüdin Stella Goldschlag, die für die Gestapo untergetauchte Juden aufspürt, um ihre Eltern vor dem KZ zu retten.
Bekannte Gäste, die beim Festival auftreten, sind u.a. Autor Dirk Stermann, der unter dem Titel "6 Österreicher unter den ersten 5" ein Best Of-Programm liest, sowie Frank Goosen und Kabarettist Kai Magnus Sting, der mit Musiker Jupp Götz zum "Heymatabend" einlädt. Sie alle kommen ins Festivalzelt im zukünftigen Mercatorviertel.
In der Stadtbibliothek sind z.B. Kolumnist Axel Hacke, Autor Ilija Trojanow und PoetrySlammer Sebastian 23 live zu erleben. Herzstück der Akzente ist das Theatertreffen. Zu den Häusern, die im Theater Duisburg ein Gastspiel geben, zählen das Wiener Burgtheater, das Deutsche Theater Berlin und erstmals auch das Münchner Volkstheater. (idr)  - Infos: www.duisburger-akzente.de

 

Zentralbibliothek: Verein für Literatur lädt zum Valentinstag ein  
Der Verein für Literatur Duisburg lädt am Dienstag, 14. Februar, um 20 Uhr in die Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu einer Valentins-Lesung ein. Gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg  präsentiert der Verein den „Lauschsalon“ der Schauspielerin Anja Bilabel. Unter dem Titel „Es träumte mir von einer Sommernacht“ trägt Bilabel im Rahmen eines Kammerhörstücks meisterhafte Lyrik und Prosa Heinrich Heines vor.  
Der kurzweilige und poetische Abend wird mit biographischen Elementen Heinrich Heines angereichert und musikalisch umrahmt. Die Einführung zur Veranstaltung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.  
Heine (1797-1856) gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Heine träumte von besseren politischen Verhältnissen und goss seine Kommentare zurzeit in bissige Verse und Prosa über Liebe und Freundschaft, Politik und Gesellschaft.  
Der Eintritt kostet vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der Abendkasse. Karten sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.    

 

Workshop: Offener Samstag „Durch Dick und Dünn“
Mit dem Lehmbruck Museum „durch dick und dünn gehen“! Kinder von 6 bis 12 Jahren gestalten Figuren aus Ton für jede Kragenweite beim nächsten Offenen Samstag am 11. Februar 2017. Regelmäßig bietet das Lehmbruck Museum die Offenen Samstage mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag an.
Kinder von 6 bis 12 Jahren können hier mit professioneller künstlerischer Begleitung spielen, malen und sich mit Kunst auseinander setzen. Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Hause tragen.
1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material. Anmeldung ist erforderlich unter: (0) 203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.

Foto © Lehmbruck Museum.

 

Veranstaltungen im Kreativquartier Ruhrort im März 2017

http://kreativquartierruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/05/2311/-/an-einem-sonntag-im-lokal-gedichte-ein-stueck-blogbeitraege-von-jens-schoenlau

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/09/2301/-/kreativquartier-treffen

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/11/2448/-/2047-oder-am-anfang-aller-tage-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/12/2334/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-1-und-nicht-nur-martin-luther

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/17/2313/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-2-ich-als-bulgare-und-doch-mensch

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/19/2308/-/hoertheater-fracture-toerst-dlr

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/19/2314/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-3-poesie-von-der-hafenmuendung

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/21/2452/-/wer-ein-haus-baut-der-will-bleiben-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/22/2453/-/juedisches-leben-in-ruhrort-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/23/2330/-/hfn-jam-zum-huebi

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/24/2454/-/the-best-of-trikont-und-dialog-edition-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/24/2315/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-4-hell-wie-der-mond-und-stark-wie-eisen

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/26/2333/-/der-salon-hutprobe-mit-programm

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/25/2316/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-5-bestaendigkeit-in-zeiten-des-wandels

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/31/2318/-/repair-cafe-never-take-broken-for-an-answer 

 

Das Radiomuseum, Bergiusstr. 27 zeigt weiterhin die Ausstellung mp3 trifft Schelllackschätzchen jeweils zu den Öffnungszeiten sonntags 11 bis 14 Uhr und donnerstags 11 bis 18 Uhr.

 

Kooperation zwischen dem Museum DKM und der Anne-Frank-Gesamtschule Moers fördert kreatives Lernen  

Duisburg, 3. Februar 2017 - Am Dienstag, den 07.02.2017 um 13:30 zeigen die Schülerinnen und Schüler des 8. und 10. Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule, was sie im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen" im Museum DKM künstlerisch erarbeitet haben.
Durch die Förderung der Volksbank Niederrhein eG werden den Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule Besuche im Museum DKM ermöglicht. Den Transfer der Schülerinnen und Schüler von Moers nach Duisburg stellt das Autohaus Minrath sicher.

Über das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen im Netzwerk Duisburg-Moers", wird das Projekt mitfinanziert. Den Beginn macht die Kunst-AG der 10. Klasse sowie Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe, die Interesse an einer zukünftigen Beteiligung an der AG haben. In zwei jeweils vierstündigen Workshops bekommen 15 Teilnehmer die Gelegenheit, sich kreativ mit ausgewählten Kunstwerken aus dem Museum DKM auseinanderzusetzen. Es folgen Workshops zum kreativen Schreiben.
 
Bereits zum zweiten Mal in Folge entsteht so eine Kooperation des Museum DKM mit einer der lokalen, am Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" beteiligten, Institutionen. Eigens für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wird das Museum geöffnet und die Ausstellung damit zugänglich gemacht, so dass ihnen unter der fachkundlichen Leitung von Beate von der Ruhren und Madalina Rotter die ausgewählten Kunstwerke als Denkanstöße für eigene schriftliche und gestalterische Arbeiten dienen können.  
Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter wird ihre Erfahrungen sowohl in der kunstpädagogischen wie auch in der kreativen Arbeit mit Materialien wie Papier, Draht und Klebeband an die Teilnehmenden weitertragen. Im Kurs der Kunstlehrerin Beate von der Ruhren werden diese "Türöffner" der Kunstvermittlerin mit bildnerischen Erfahrungsangeboten in den darauffolgenden Unterrichtsstunden ergänzt. Nachhaltig soll den Schülerinnen und Schülern so eine künstlerische Herangehensweise und Erfahrungswelt zugänglich gemacht werden.  
Das Projekt wird im Rahmen des Transferprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ im Netzwerk Duisburg-Moers durchgeführt, zu dem neben der Anne-Frank-Gesamtschule auch das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium sowie die Erich-Kästner Gesamtschule Homberg gehören.

Seit 2015 ist das durch die Stiftung Mercator, die Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Transferprogramm mit der Kulturagentin Nina Pelletier in der SchulKulturKontaktstelle Duisburg angesiedelt.

 

Lehmbruck Museum:  plastikBAR / Zeichenworkshop: Drink & Draw 
Wer die Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Bettina Kohrs kennt, weiß: Sie ist eine Meisterin in der Darstellung von Menschen und hat für das Genre des Aktes einen ganz eigenen Stil gefunden. Um einiges ihrer Erfahrung im Aktzeichnen weiterzugeben ist Bettina Kohrs am Donnerstag, 9. Februar, 19 Uhr, mit einem Workshop zu Gast bei der plastikBAR im Lehmbruck Museum.
 Mit Unterstützung eines Modells werden die Teilnehmer bei dem Kurs in grundlegende Techniken eingewiesen und von Bettina Kohrs mit Rat und Tat bei den ersten Zeichenversuchen unterstützt. Der Workshop findet im Rahmen der Sammlungspräsentation „Neuaufgestellt!“ statt.
 Teilnahme: 9 € inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro)

 Bettina Kohrs, o.T.(wearing pink shoes), Zeichnung, © Künstlerin Portrait Bettina Kohrs

Der Zeichenworkshop Drink&Draw ist Teil des Programms „Fellowship Internationales Museum“ der Kulturstiftung des Bundes.

 

Stadthalle Walsum: Traumtheater Salome  
Die Komödie „Kunst“ die am 9. März in der Stadthalle Walsum stattfinden sollte, wurde leider durch die Konzertagentur Landgraf abgesagt. Der Schauspieler Leonard Lansink steht aufgrund aktueller Dreharbeiten nicht zur Verfügung. Mit dem „Traumtheater Salome“ kann die Konzertagentur ein Ersatzstück für die abgesagte Veranstaltung am Donnerstag, 9. März, um 20 Uhr anbieten.
Die Variete-Show der Extraklasse mit Akrobatik, Tanz und Jonglage verzaubert mit kunterbunten Traumwelten, in denen die Gesetze der Schwerkraft nicht zu gelten scheinen.  
Seit mehr als 32 Jahren begeistert das legendäre Traumtheater Salome viele Millionen Besucher. In Zusammenarbeit mit dem Tournee-Theater „Thespiskarren“ geht Salome nun mit seinem neuesten Programm „Das schöne Spiel. Für alle, die an ihre Träume glauben!“ nach einer Idee und inszeniert von Harry Owens auf Tournee und gastiert in der Stadthalle Walsum.  
Jede einzelne Darbietung hat etwas Besonderes, bietet vielfach ganz neue Eindrücke von Zirkus und Varieté. Gleichgültig ob Magie, Spitzentanz oder Clownerie – jeder Akteur zeigt sein Können auf höchstem technischen und künstlerischen Niveau, präsentiert vollkommene Ästhetik und stellt seine Kreativität unter Beweis. Eine Produktion der Akademie der Schönen Künste des Traumtheaters Salome.  
Eintrittskarten gibt es im Bürgerservice der Bezirksverwaltung Walsum, bei allen Eventim Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.eventim.de.    

„Traumtheater Salome“

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Highlights“

 Duisburg, 1. Februar 2017 - Auf einen abwechslungsreichen Gang durch die Sammlungspräsentationen und Ausstellungen des Lehmbruck Museums können sich alle interessierten Besucher bei der öffentlichen Führung mit Barbara Wolf-Meyer am Sonntag, 5. Februar, um 11.30 Uhr freuen.  
Der Weg führt von Wilhelm Lehmbruck, dessen Lebenswerk den sogenannten Lehmbruck-Flügel ausfüllt, über die Glashalle mit den Klassikern der Moderne bis hin zur Ausstellung „Neuaufgestellt!“ im kürzlich wiedereröffneten Teil des Erweiterungsbaus, wo sich große Namen der neueren Kunstgeschichte, wie Joseph Beuys, Jannis Kounellis, Christian Boltanski oder Jean Tinguely versammelt finden.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

 

Das Kreativquartier - Eventwochenende zum Start in den Februar  

Duisburg, 31. Januar 2017 - Winterruhe? – solch ein Begriff hat im Vokabular der Kreativen im Hafenquartier an Rhein und Ruhr keine Bedeutung. Hatten über den Jahreswechsel sicherlich einige Akteure ein wenig Luft holen müssen, nach der Fülle von Aktionen und Veranstaltungen zum 300-jährigen Hafenjubiläum, so ist spätestens zum Monatswechsel die Betriebstemperatur im Zauberkessel der kulturellen Vielfalt im Kreativquartier Ruhrort wieder erreicht.  
Wie so oft, hat man auch nun wieder die erfreulich angenehme Qual der Wahl, locken doch sowohl am Samstag, wie auch am Sonntag, zumindest teilweise zeitgleiche Events zum Besuch.  
Samstag 20 Uhr ist der Starttermin für das Konzert der Bluesveteranen der Magic Johnson’s Bluesband in der Hafenkneipe Zum Hübi an der Ecke Horst-Schimanski-Gasse und Leinpfad. Fernweh, angesichts der in den Hafen ein- und auslaufenden Schiffe, die man vom Fenster der urigen Kneipe am besten vor der beleuchteten Silhouette der Rheinorange beobachten kann und gitarrenlastiger Blues sind sicherlich wieder eine lohnende Kombination.  
Zeitgleich startet im Kristall an der Hafenstraße The Show must go on mit dem Ruhrorter Travestiekünstler(in) Michelle Charell. Bei beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei, der obligatorische Hut ermutigt zum Mittragen der Kosten.  
Nach einem Frühstück oder Brunch im neu eröffneten „Zum Anker“ am Neumarkt ist am Sonntag von 14 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt wieder Der Salon geöffnet. Hutmacherin Rita Gomez, alias Astrid Szibbat lädt in ihr gemütliches Atelier Am Neumarkt 15 und gibt Einblicke in ihr Schaffen. Unterstützt von Fräulein Plissee und Jean Jewel, die trendige Mode mit nostalgischem Schick und dem Lebensgefühl der 50er – Jahre präsentieren, zeigt Rita Gomez passenden Kopfschmuck aus eigener Produktion, der auch anprobiert werden darf.  
In der historischen Kirche St. Maximilian startet dann um 17 Uhr die diesjährige MAXI-Musik mit einer kammermusikalischen Besonderheit. Eröffnet wird die vierteilige Konzertreihe mit der Nachtmusik, einem Konzert für Harfe und Baritongesang. Sebastian Voges und Ewa Matejewska entführen die Zuhörer in eine neu zu entdeckende Klangwelt von Harfe und Gesang mit Liedern aus verschiedenen Epochen. Deintriit beträgt 10€, ermäßigt 5€.  
Das Lokal Harmonie wird ab 18 Uhr zum Spielort der monatlichen Reihe An einem Sonntag im Lokal. Das Ensemble conter.bande präsentiert diesmal in einer Inszenierung von Dijana Brnic das Stück Die Ballade vom traurigen Café. Aus der literarischen Vorlage Carson Mullers wird dem  Southern-Gothic-Klassiker aus seelischer Vereinzelung und Ungleichheit der Empfindungen neues Leben eingehaucht. Anschließend ist bei einem Imbiss Gelegenheit, mit den Künstlern den Abend ausklingen zu lassen. Der Hut soll die Kosten auf freiwilliger Basis decken.  

 

 Hutprobe Hutprobe - Foto von Peter Jacques

 Magic Johnson’s Bluesband

 

Stadtmuseum: Führung zum griechischen Symposion  

Duisburg, 30. Januar 2017 - Kuratorin Dr. Yvonne Gönster lädt am kommenden Sonntag, 5. Februar, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“ ein. Im Mittelpunkt der Präsentation altgriechischer Kostbarkeiten steht das Symposion, das Trinkgelage der Athener Aristokratie.  
Doch ein Symposion war weit mehr als bloß ein weinseliger Abend: Hier traf man sich in ausgewählter Runde, opferte den Göttern, tanzte zum Flötenspiel, sprach über Politik und Philosophie, knüpfte Kontakte und erfreute sich an Rätseln und Spielen. Oft gingen diese Gelage bis in die frühen Morgenstunden.  
Die Ausstellung ermöglicht einen Blick auf einen besonderen Aspekt antiker griechischer Geselligkeit. Lebendig wird diese vergangene Welt auf Trinkgefäßen und Münzen. Besondere Leihgaben wie eine überlebensgroße Hermes/Dionysos-Statue oder eine Aphrodite-Skulptur intensivieren als Repliken die Atmosphäre in der Ausstellung.  Der Eintritt kostet 4,50 Euro, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.    

 Die Hetäre Phryne, auch bekannt als knidische Aphrodite. Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke, München.

 

 

Madame de Staëls Befunde „Über Deutschland“ und Musik der französischen Romantik im 3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Madame de Staël (1766-1817) schrieb Theaterstücke, Briefromane, theoretische Abhandlungen über Literatur. Eines ihrer Schlüsselwerke aber ist „Über Deutschland“, basierend auf einer Reise nach Weimar und Berlin, in dem die französische Autorin deutsche Sitten sowie die aufkeimende Romantik kundig in den Blick nahm.
„Über Deutschland“ ist nun Thema des
3. Profile-Konzertes der Duisburger Philharmoniker (So., 5. Februar, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Die Schauspielerin Veronika Maruhn liest aus dem Werk, Kammermusik der französischen Romantik von Jules Massenet, César Franck, Charles Gounod, Gabriel Fauré und Charles E. Lefebvre bilden dazu einen reizvollen Kontrapunkt.

Es sind teils zart, teils leidenschaftlich tönende Kleinode in ungewöhnlicher Besetzung. Vier Lieder von Massenet, Élégie und On dit (Das Gerücht), Franck, Le Sylphe und Gounod, Viens, mon coeur (Komm, mein Herz) sind für Stimme, Cello und Klavier gesetzt. Die Sopranistin Alexandra von der Weth, berühmt durch ihre glanzvollen Auftritte an der Deutschen Oper am Rhein, wird sie singen.

Von Gabriel Fauré wiederum, der als Meister der Melodie und Magier des Klangs gilt, ist zunächst die Fantasie op. 79 für Flöte und Klavier zu hören, ein brillantes Stück voller Eleganz und Esprit. Seine Fantasie „Papillon“ op. 77 für  Cello und Klavier versprüht quirligen Sommernachtstraum-Charme. Das Prélude g-moll op. 103/3 für Klavier schließlich steht noch unter dem Einfluss der Klassik.
Das Konzert-Finale hingegen blickt auf die Welt des Impressionismus. Charles E. Lefebvre hat seine
Ballade F-Dur op. 57 für Flöte, Cello und Klavier in zarte Farben gegossen.

Es musizieren Stephan Dreizehnter (Flöte); Anja Schröder (Cello) und Melanie Geldsetzer (Klavier).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de 

 

Sonderausstellungen: Einerlei wo außerhalb der Welt. Johannes Brus
Letztmalig haben Besucher des Museum DKM am ersten Wochenende im Februar die Gelegenheit, die Werkschau Einerlei wo außerhalb der Welt des Essener Bildhauers Johannes Brus zu erleben. Nach einer Laufzeit von nunmehr beinahe einem Jahr, in dem sich die Ausstellung mit ihren exotisch-mythischen Motiven durchgängig großer Beliebtheit erfreute, endet die Ausstellung am Sonntag, den 05. Februar.
Die im Museum DKM ausgestellten Skulpturen und Fotografien von Johannes Brus lassen den Betrachter in eine versunkene und magisch aufgeladene Welt eintauchen. Johannes Brus, Nashorn (stehend), 2010; The Maharoo Raja Rahubir Singh Bahadur, 2002 Elefant (auf Sockel klein), o.J. Foto: Mick Vincenz, Essen  
Besucher haben die Möglichkeit, zwei Editionen zur Ausstellung zu erwerben: Die Skulptur Igor und Olga sowie vom Künstler signierte Kataloge mit beigelegtem Kunstdruck. Den Katalog zur Ausstellung erhalten sie zum Preis von 29,80 EUR im Museum DKM.  
antagomorph. Gereon Krebber bis 05. März 2017  
Bereits mit dem Titel antagomorph wirft der Düsseldorfer Akademieprofessor mehr Fragen auf, als Antworten zu geben. Die anspruchsvolle Wortbildung des Künstlers bezieht sich auf die Gegenläufigkeit in Form und Material, die den gemeinsamen Nenner der ausgestellten Arbeiten darstellt. Die Ausstellung hinterfragt die in den vergangenen Jahren entstandenen, exemplarisch ausgewählten Arbeiten von Krebber; steckt doch eine zentrale Idee dahinter?  

 

Lehmbruck Museum: „Pay What You Want“ und Führung „Aufgestellt.
Am kommenden Freitag, 3. Februar, gilt nicht nur „Pay What You Want“ – jede/r bezahlt, was es ihr/ihm wert ist – , sondern in einer öffentlichen Führung um 15 Uhr präsentieren Experten aus dem Museumsteam jeweils ihre Lieblingswerke. Für diesen Freitag hat Claudia Thümler, Leiterin der Kunstvermittlung und Ausstellungsdesignerin, einige Werke der Neupräsentation „Neuaufgestellt!“ ausgesucht.
Besucher haben die einmalige Gelegenheit, die Ausstellung aus Sicht der Ausstellungsmacher zu sehen. So lernen Sie nicht nur etwas über den jeweiligen Künstler und die Entstehung seiner Werke und ihre Bedeutung. Viel­mehr gewährt Ihnen Claudia Thümler auch einen Blick hinter die Kulis­sen.    

Blick in die Neupräsentation „Neuaufgestellt!“, Foto: Thomas Köster.  

 

Stadtmuseum: Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) startet mit neuem Programm  
Das Frühjahrsprogramm des Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) steht fest. Bereits Februar findet die erste von vier Veranstaltungen im ersten Halbjahr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen.  
Der Autor Mevlüt Asar, der 2016 mit dem Fakir-Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet wurde, liest am Sonntag, 12. Februar, um 15 Uhr unter dem Titel „Wanderer zwischen den Welten“ Geschichten über und von seiner „neuen“ Heimat im Ruhrgebiet. Hasan Kalcik ist kurdischer Journalist und Schriftsteller und lebt in Duisburg. Er erzählt in seinem aktuellen Kurzgeschichten-Band vom Leben in seiner neuen und alten Heimat. Der Musiker Neser Zedan begleitet die Lesung an der Gitarre.  
Im Rahmen des Interkulturellen Frauenfestes „Schwester, Alba, Sister…“ am Sonntag, 12. März, um 14 Uhr lesen Svenja Berger, Heinrike Großher und Birgit Stieler vom Duisburger Wortwechsel ihre Texte zum Thema. Musikalisch begleitet werden sie von der Cellistin Friederike Lisken.   Frank Zepp Oberpichler ist am Sonntag, 30. April, um 15 Uhr mit seinem literarisch- musikalisch Programm „Ein Grubenkind im Heartland“ zu Gast im Erzählcafé. Er liest Geschichten aus seinen gleichnamigen Büchern, zeigt alte schwarz-weiß Fotografien und spielt dazu Gitarre.  
Und im Mai kommt ein Kammerhörstück vom Lauschsalon „Geschichten eines ungestümen Herzens“ am Sonntag, 21. Mai, um 15 Uhr mit der Hörfunksprecherin und Schauspielerin Anja Bilabel ins Stadtmuseum. Die Sprecherin erzählt über das Leben und Wirken von Rose Ausländer, Gertrud Kolmar, Mascha Kaléko und Nelly Sachs. Sie stellt neben der Historie die Phantasie, die Stärke und den Mut der Frauen und ihrer Leidenschaft zum Schreiben. Musikalisch begleiten wird die virtuose Querflötistin Marchela Margaritova.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 27. Januar 2017 - Gesangskunst von androgyner Eleganz: Der Countertenor Valer Sabadus und das Ensemble „nuovo aspetto“ gestalten das 5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker.

Fünf Jahre alt war Valer Sabadus, als seine Familie nach dem Ende des Ceauşescu-Regimes von Rumänien nach Bayern emigrierte. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass er als Mann eine der gefragtesten Sopranstimmen der Welt entwickeln würde.
Bereits mit 17 Jahren verhalfen ihm seine brillante Kopfstimme und Falsett-Technik zum Durchbruch. In der Folge feierte der Sänger Triumphe in Barockopern von Georg Friedrich Händel, Francesco Cavalli und Claudio Monteverdi. Europas große Opernhäuser und Musikfestivals stehen derzeit förmlich Schlange, um den Countertenor für ein Engagement zu gewinnen.

Androgyn, agil, elegant: Nach Meinung vieler Musikliebhaber klingt Sabadus‘ Stimme wie aus einer anderen Zeit zu uns herüber. Er fasziniert als Interpret, der hoch Virtuoses mit solcher Natürlichkeit singt, als handele es sich um schlichte Kinderlieder. Auch in den vertracktesten Koloraturläufen scheint seine Stimme nie in Bedrängnis zu geraten. Mit dem Barockensemble „nuovo aspetto“ gestaltet der gefeierte Sänger nun das 5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 12. Februar 2017 (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle.
Die Künstler werden Arien des Wiener Hofkapellmeisters Antonio Caldara aufführen, der zu seinen Lebzeiten (1670 – 1736) als einer der bedeutendsten Komponisten galt. Klangsinnlichkeit und Virtuosität vereinen sich in Caldaras Musik, die Valer Sabadus bereits auf seiner vorletzten CD dem Vergessen entrissen hat. Das Ensemble „nuovo aspetto“ flankiert den Sänger mit Orchesterwerken des Caldara-Schülers Johann Georg Reutter, der als Hoforganist in Wien den jungen Joseph Haydn entdeckte und förderte.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Das Ruhrgebiet bekommt eine neues Literaturfestival

 Köln/Duisburg, 27. Januar 2017 - (idr). Das Ruhrgebiet goes lit.COLOGNE: Die Macher des renommierten Kölner Literaturfestes "exportieren" die Idee in die Metropole Ruhr. Vom 4. bis 8. Oktober 2017 findet erstmalig das Internationale Literaturfest lit.RUHR statt. Geplant sind 40 Veranstaltungen für Erwachsene und 35 für Kinder und Jugendliche. Spielorte werden neben Essen mit dem Welterbe Zollverein als Festivalzentrum auch Bochum, Dortmund und Duisburg sein.

Das detaillierte Programm wird am 31. August präsentiert. Hinter der lit.RUHR steht der Kölner lit e.V., Verein zur Förderung der Literatur, der auch die lit.COLOGNE verantwortet. Hauptförderer sind die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-, die Brost- und die RAG-Stiftung sowie die Stiftung Mercator, die innogy Stiftung und das NRW-Kultur-Ministerium.

 

 

Vortrag: „Max Pechstein und Emil Nolde. Der Traum vom Paradies. Südseereisen der expressionistischen Maler“  

Emil Nolde und Max Pechstein erlebten einen Südseetraum - fern der Zivilisation und ganz ursprünglich. Mit Blick auf die expressionistischen Werke in der Sammlungspräsentation „Neuaufgestellt!“ lassen Kustodin Dr. Marion Bornscheuer und Jörg Mascherrek am Donnerstag, 2. Februar 2017 um 18 Uhr, die Reiseerlebnisse der „Brücke“-Künstler lebendig werden.    

1913-1914 reisten die expressionistischen Maler in die Südsee. Emil Nolde nahm als inoffizielles Mitglied an einer vom Reichskolonialamt beauftragten Expedition teil. Max Pechstein reiste zu den Palau-Inseln, wo er eine Gemeinschaft jenseits der gewohnten bürgerlichen Konventionen erlebte. Erste Eindrücke dieser fernen Welt hatten sie im Berliner und Dresdner Völkerkundemuseum gesammelt. Gemälde, Briefe und Tagebuchnotizen der beiden Künstler veranschaulichen die Erlebnisse und Begegnungen dieser Reisen. Teilnahme: 5 Euro


Emil Nolde, Meer am Abend, 1919, Foto: Bernd Kirtz