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Oper und Ballett am Rhein:Programm für Düsseldorf und Duisburg - DOR Spielplan

 

Die Spielzeit 21/22 am Schauspiel Duisburg 
Ballett am Rhein tanzt im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

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6. Philharmonisches Konzert mit verringerter Platzkapazität: Klaus Florian Vogt singt vor 750 Zuhörer*innen

Mittwoch, 19. Januar 2022, 19.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
Donnerstag, 20. Januar 2021, 19.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle


Duisburg, 12. Januar 2022 -
Aufgrund der Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind die Platzkapazitäten in der Philharmonie Mercatorhalle reduziert, sodass die Duisburger Philharmoniker und ihr Stargast Klaus Florian Vogt im 6. Philharmonischen Konzert vor nunmehr 750 Gästen spielen. Die Ticketverkäufe übersteigen diese maximal zulässige Anzahl, so dass zu dieser Veranstaltung nun nur noch Abonnent*innen der Duisburger Philharmoniker Zutritt erhalten.

Bei Ticketinhaber*innen von Einzelkarten werden die Buchungen automatisch storniert. Sie erhalten dafür aber das Angebot, das Konzert „Waldzauber“ am 17. Juni 2022 in der Philharmonie Mercatorhalle mit einem Preisnachlass zu besuchen. Die Theaterkasse kommt bei Rückfragen auf die Kartenkäufer*innen zu.

Die Winterreise als „komponierte Interpretation“ Franz Schubert ist in keiner guten Verfassung, als er seine Winterreise komponiert – in 24 Seelenzuständen tun sich tiefe Abgründe auf: Zentrale Figur seines berühmten Liederzyklus ist ein Wanderer, der nach enttäuschter Liebe ziel- und hoffnungslos in die Winternacht hinauszieht – ein Sujet, das über das persönliche Schicksal hinausweist: Der Winter fungiert hier im Dialog zwischen Wanderer und Klavierbegleitung als Metapher für Restauration, für Erstarrung, Einsamkeit und den existentiellen Schmerz des Menschen.

Das Motiv des Todes und der Todessehnsucht durchzieht unterschwellig den gesamten Zyklus. Komponist und Dirigent Hans Zender hat 1993 mit seiner Orchesterbearbeitung eine, wie der Untertitel verrät, „komponierte Interpretation“ vorgelegt. Dabei wird die Dialogstruktur, wie sie im Originaltext zwischen Klavier und Wanderer angelegt ist, bei Zender zum vielstimmigen Klanggebilde ausgeweitet, das neue Perspektiven herausarbeitet und es schafft, die Dramatik der Seelenzustände von Liebe, Schmerz und Entfremdung noch zu steigern.

Die Duisburger Philharmoniker führen in kleiner Besetzung die Interpretation von Hans Zender an der Seite des Startenors Klaus Florian Vogt auf. Der aus Norddeutschland stammende Sänger begann seine Karriere als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg; parallel dazu studierte er Gesang an der Musikhochschule Lübeck.

Klaus Florian Vogt - C Harald Hoffmann - wird als feinfühliger Liedinterpret und charismatischer Opernsänger gleichermaßen geschätzt. Wagners Gralsritter Lohengrin hat er auf den größten Bühnen der Welt erfolgreich verkörpert – von den Bayreuther Festspielen über die Mailänder Scala bis zur Metropolitan Opera New York.

Konzerteinführung: Mittwoch und Donnerstag jeweils um 18.30 Uhr Die öffentliche Probe entfällt! Der Zutritt zu den Vorstellungen erfolgt auf Basis der 2G-Regel. Zugang erhalten nur noch Genesene und Geimpfte. Sie benötigen einen entsprechenden Nachweis und Ihren Personalausweis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://duisburgerphilharmoniker.de/all-service-list/hinweise-zum-konzertablauf/
 

Kulturbüro: Ausschreibung der Kunstpreise CityARTists 2022

 Duisburg, 12. Januar 2022 - Das NRW KULTURsekretariat (NRWKS) schreibt gemeinsam mit seinen Mitgliedsstädten für das Jahr 2022 zehn Preise im Sinne einer Förderung (Stipendium) für Bildende Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Malerei, Skulptur, (Video-)Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie in der Gesamthöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro je Künstler und Mitgliedsstadt. Insgesamt werden bis zu zehn Künstler aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet.

Das Kulturbüro der Stadt Duisburg sucht daher einzelne Duisburger Künstlerinnen und Künstler, die eine künstlerische Ausbildung (Hochschule, Akademie, Meisterklasse etc.) genossen haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen etc. vorweisen können. Die Bewerber müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Mitgliedsstadt haben, in der sie sich bewerben. Künstler, die sich in den Vorjahren beworben haben, sind herzlich eingeladen, sich erneut zu bewerben.


Die bisherigen CityARTistsPreisträger können sich nicht erneut bewerben. Gültig sind ausschließlich digitale Bewerbungen, die per E-Mail eingehen. Die Bewerbung (maximal 12 Seiten und in einem PDF zusammengefasst) soll einen künstlerischen Lebenslauf mit aussagekräftigen Angaben zur Ausbildung und zu Ausstellungen (maximal 2 Seiten) sowie Referenzen und Werkbeispiele enthalten. Internetverweise sind möglich, jedoch nicht maßgeblich. Ergänzend zum Bewerbungs-PDF wird ein Anschreiben (maximal 2 Seiten in einem PDF) erwartet, in dem unter anderem die beabsichtigte Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke dargelegt wird.


In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass für die Jurys neben den Angaben zur Verwendung des Preisgeldes vor allem die Arbeiten der Künstlerin / des Künstlers maßgeblich sind. Sofern nicht anders verfügbar, kann dem Kulturbüro fristgerecht ergänzendes Material in analoger Form bereitgestellt werden. Die Ausschreibungsfrist endet am 29. April 2022. Später eingehende Einreichungen können nicht berücksichtigt werden. Eine lokale Jury wählt unter der Federführung des Kulturbüros der Stadt Duisburg eine/n Künstler/in aus und schlägt sie/ihn der zentralen Jury des NRWKS vor.

Die Entscheidung der zentralen Jury wird spätestens bis zum 30. September 2022 bekannt gegeben. Neben Duisburg beteiligen sich auch weitere Mitgliedsstädte, dazu zählen Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Moers, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Oberhausen, Recklinghausen, Solingen sowie Wuppertal.

Bewerber können sich bei Fragen an das Kulturbüro der Stadt Duisburg wenden und dorthin ihre digitale Bewerbung senden. Als Ansprechpersonen stehen Claudia Bohndorf, (0203) 283-62269, c.bohndorf@stadt-duisburg.de und Daniel Jung, (0203) 283-62262, d.jung@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Informationen sind online abrufbar unter: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbuero-duisburg/ https://www.kulturbeutel-duisburg.de

 

 Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee „Freunde sammeln”

Duisburg, 12. Januar 2022 - Am Dienstag, den 18. Januar, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum wieder zu „Kunst & Kaffee” ein. Ronja Friedrichs wird an diesem Nachmittag durch die Ausstellung „Freunde sammeln” führen, die ausschließlich Werken gewidmet ist, die mit Unterstützung des Freundeskreises des Museums erworben wurden. Im Anschluss an die Führung können sich die Teilnehmer*innen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen über das Gesehene austauschen. Eine Anmeldung ist erforderlich!  

Anhand von Werken bedeutender Protagonist*innen wie Nikolaus Lang, Jessica Stockholder, Keith Sonnier und Ferdinand Kriwet ermöglicht die Ausstellung „Freunde sammeln” den Besucher*innen, die Entwicklung der wichtigsten künstlerischen Bewegungen der Bildhauerei von den Sechziger- und Siebzigerjahren bis in die heutige Zeit nachzuvollziehen. Sie demonstriert eindrucksvoll, wie in den vergangenen Jahrzehnten Ankäufe bedeutender Skulpturen, Installationen, multimedialer Werke und Papierarbeiten geglückt sind, die zeigen, dass der Freundeskreis Wilhelm Lehmbruck Museum e.V. in seiner Sammlungstätigkeit seiner Zeit oft voraus war.  


Für den Museumsbesuch und die Teilnahme an der Veranstaltung gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch.  
Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen. Anmeldung erforderlich! Tickets können online im Ticketshop des Museums gebucht oder telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de reserviert werden.  

Ausstellungsansicht „Freunde sammeln”, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2021–2022 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Frank Vinken

Kurzfilm als Geschenk zu Art’s Birthday  
Enkaustik-Papierpaare und Oxford Improvisers beschenken die Kunst  

 Duisburg, 12. Januar 2022 - Ein reales Geschenk zum fiktiven Geburtstag der Kunst macht das Kreativquartier Ruhrort – und alle dürfen mitfeiern. Schon seit einigen Jahren beteiligt sich die kreative Szene des Hafenquartiers mit originellen Aktionen an der weltweiten Bewegung „Art’s Birthday“. So wurde das Lokal Harmonie zu einem Radiosender, der ins europäische Radio-Satellitennetz einspeiste, oder Konzerte oder Videos feierten den Jahrestag.

Der im Jahr 1963 von dem französischen Fluxus-Künstler Robert Filliou (1926–1987) willkürlich auf den Tag seiner eigenen Geburt, den 17. Januar und auf 1.000.000 Jahre vor 1963 festgelegte Geburtstag der Kunst inspiriert weltweit Künstler und Kreative zu einem jährlichen Aktionstag. Als Hommage an die Kunst gestiftet, wird der Aktionstag, der die Präsenz der Kunst im täglichen Leben würdigen soll, inzwischen jährlich zelebriert und findet globale Resonanz.

Am 17. Januar 2022 wird der 1.000.059te Geburtstag der Kunst gefeiert. Im Kreativquartier Ruhrort wird in diesem Jahr mit einem Kurzfilm der in Berlin lebenden und seit Jahren dem Ruhrorter Kulturtreiben verbundenen, Regisseurin Ebba Jahn mitgefeiert.

„Solo for Encaustics“ ist eine Videocollage der international beachteten Künstlerin und Filmemacherin, in der sich gemalte Kunst und musizierte Kunst begegnen. Sogenannte Paper-Pairs von Ulrike Hasenburg sind die visuelle Basis, auf der die Oxford-Improvisers, ein Oktett von Musikerinnen improvisieren.


Der Film wird ab dem 16.1.2022 um 11 Uhr (dem globalen Start des Art’s Birthday) auf dem Youtube-Kanal der Kulturinitiative im Duisburger Hafen veröffentlicht:  https://youtu.be/wb4KKnMkkPk   Darüber hinaus empfehlen die Organisatoren, den Geburtstag der Kunst mit eigenen, spontanen Aktionen zu begehen. Im Quartier an Rhein und Ruhr bieten sich dafür zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum, vom Männeken Piss bis hin zu Kreationen der Strickguerilla für einen Rundgang an. Enthusiasten lassen sich unter einer Kopfbedeckung, die im Internet als Vorlage heruntergeladen werden kann, inspirieren: http://planktone.be/abd/fold_a_hat/download.html

Foto und Montage von Ebba Jahn

- GURSKY-Ausstellung im MKM verlängert
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Meisterwerke des Surrealismus”

GURSKY-Ausstellung im MKM bis 13 Februar 2022 verlängert
Duisburg, 11. Januar 2022 - Das MKM Museum Küppersmühle freut sich über das starke Publikumsinteresse an der Andreas Gursky-Ausstellung und verlängert die Werkschau bis zum 13. Februar 2022. Die Retrospektive versammelt rund 60 Fotografien aus vier Jahrzehnten. Frühe Arbeiten aus dem Ruhrgebiet bieten vielfältige Regionalbezüge; bekannte ikonische Werke und neue Arbeiten im Großformat führen zudem umfassend in Gurskys Bildkosmos ein.


Der ebenso distanzierte wie subjektive Blick des Fotokünstlers auf Phänomene der Alltagskultur, auf Konsumerscheinungen, Globalisierung, Umwelt, Klima, Wirtschaft oder Politik machen ihn zu einem einzigartigen Beobachter unserer Zeit. SAVE THE DATE Artist Talk am 12.2.2022, 16.00 Uhr Andreas Gursky im Gespräch mit Ästhetikprofessor Bazon Brock (begrenzte Teilnehmendenzahl, kostenlose Online-Tickets unter www.museum-kueppersmuehle.de/shop; es gilt die 2G-Regelung)

ANDREAS GURSKY 9. September 2021 bis 13. Februar 2022 KUMI – DER KUNSTMITTWOCH mittwochs | 15.00 Uhr
Jeden Mittwoch führt ein*e Kunstvermittler*in durch die Ausstellung ANDREAS GURSKY. Die Führung ist kostenfrei und auf eine Anzahl von 25 Personen beschränkt. Eine Anmeldung wird nicht benötigt. Bitte beachten Sie, dass ein Nachweis der 2-G’s für eine Teilnahme an der Führung vorgelegt werden muss. Der nächste KUMI findet am 12. Januar statt. Zur Teilnahme wird ein Ticket für die Wechselausstellung benötigt.

Die Ausstellung „Andreas Gursky“ verdanken wir dem großartigen Einsatz des Künstlers und seinem Team sowie der Kooperation mit der Galerie Sprüth Magers und dem Museum der bildenden Künste Leipzig. Besonderer Dank gilt darüber hinaus der NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft, ohne deren finanzielles Engagement die Ausstellung in dieser Dimension nicht möglich gewesen wäre. KÜNSTLERBUCH „–2020. Andreas Gursky“, Künstlerbuch hrsg. von Andreas Gursky, 188 Seiten, 57 Bildtafeln, Hardcover mit Leineneinband, 30 x 26,3 cm, ISBN 978-3-00-066711-4, eine Publikation von Andreas Gursky, 1. Edition 03/2021. – 89 EUR –

Abb.: Andreas Gursky, Rhein III, 2018 (li.), und Frankfurt, 2007, Installationsansicht MKM, 2021 | © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Courtesy: Sprüth Magers | Foto: MKM

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Meisterwerke des Surrealismus” (Sonntag, 16. Januar, 11.30 Uhr)   Die „Meisterwerke des Surrealismus“ im Lehmbruck Museum sind das Thema der öffentlichen Sonntagsführung am 16. Januar um 11.30 Uhr mit Friederike Winkler-Rufenach.   Salvador Dalí, Max Ernst, Jean Arp – diese großen Namen fallen allen Kunstfreund*innen bei surrealistischer Kunst ein. In der Sammlung des Lehmbruck Museums sind sie alle vertreten, Max Ernst sogar mit Gemälden und Skulpturen. 

Seine „Versuchung des Heiligen Antonius“, 1945 im amerikanischen Exil gemalt, gehört zu den absoluten Publikumslieblingen des Museums. Ernst gewann damit einen Wettbewerb für einen Hollywoodfilm und konnte sich u.a. gegen Mitbewerber Dalí durchsetzen. Dieses und andere spannende, zum Teil hintersinnig humorvolle Werke wird Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach in ihrer Führung vorstellen.   

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Für den Museumsbesuch und die Teilnahme an der Führung gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.  

 Max Ernst, Ein emsiger Freund, 1944 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Fabian Strauch



- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Mensch und Raum”
- Offenes Atelier für Menschen mit Demenz

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Mensch und Raum”
Duisburg, 04. Januar 2022 - Am Sonntag, den 9. Januar, 11.30 Uhr, lädt die Kunstvermittlerin Sabine Bazan zu einer öffentlichen Führung mit dem Titel „Mensch und Raum” ins Lehmbruck Museum ein. Ab 14 Uhr können Menschen mit Demenz im “Offenen Atelier” künstlerisch aktiv werden und ihrem persönlichen Ausdrucksbedürfnis folgen.    

„Mensch und Raum” lautet das Thema der öffentlichen Führung am Sonntag, den 9. Januar, 11.30 Uhr. Die Kunstvermittlerin Sabine Bazan stellt bei ihrem Rundgang unter Beweis, dass Raum nichts Gegebenes oder Konstantes ist, sondern durch Bezugspunkte definiert wird und je nach Standort, Stimmung, Tages- oder Jahreszeit verschiedenartig erlebbar ist. Die Plastizität des menschlichen Körpers im Raum bildet für viele Bildhauer*innen den Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung.   
Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Für den Museumsbesuch und die Teilnahme an der Führung gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.   

Öffentliche Sonntagsführung, Blick in den Lehmbruck-Flügel, Foto: Fabian Strauch


Im „Offenen Atelier für Menschen mit Demenz” können Betroffene und ihre Begleiter*innen am Sonntag, 9. Januar, 14 Uhr, künstlerisch frei arbeiten, ihr individuelles künstlerisches Potential entfalten und dem persönlichen Ausdrucksbedürfnis folgen. Die Teilnahme ist an keine Vorbedingungen gebunden und in jedem Stadium der Demenz möglich.   Anmeldungen nimmt das Team der Kunstvermittlung telefonisch unter 0203 283 2195 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de entgegen.

Für die Teilnahme am Workshop gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch. Die Teilnahme ist kostenfrei.   

Offenes Atelier für Menschen mit Demenz, Foto: Michael Uhlmann


Aktuelle Ausstellungen im MKM

Omoshirogara

kuratiert von Roger M. Buergel, Mariko Mikami, Miwa Negoro 01.10.2021 – 27.02.2022

Duisburg, 01. Januar 2022 - Die aktuelle Sonderausstellung "Omoshirogara" präsentiert die außergewöhnliche Sammlung historischer Kimonos der Textilhistorikerin und -sammlerin Yoshiko Inui (Sapporo, JP). In den Mustern und Symbolen der Kleidungsstücke offenbart sich das ganze Drama der japanischen Modernisierung um 1900, die durch die Begegnung mit dem Westen angestoßen wurde.

Die Kimonos werden neben zeitgenössischen Werken von Yu Araki (JP), Erika Kobayashi (JP), Jong Ok Ri (JP/KR), Kei Takemura (JP), Yuichiro Tamura (JP) gezeigt. Die Ausstellung wird vom Auswärtigen Amt und von der Japan Foundation gefördert. 

Ausstellungsansicht Omoshirogara © Christina Wild

 

 

Kuratorenführungen

Das Kuratorenteam bestehend aus Roger M. Buergel, Mariko Mikami und Miwa Negoro führt Sie persönlich durch die Ausstellung "Omoshirogara", die wir anlässlich 160 Jahre deutsch-japanischer Freundschaft präsentieren. Die Kimonos aus der Sammlung von Yoshiko Inui (JP) erzählen die dramatische Geschichte der japanischen Moderne — von der Ankunft der «schwarzen Schiffe», die Mitte des 19. Jahrhunderts das Inselreich zu Handel und Austausch mit dem Westen nötigten, bis zur Neuerfindung Japans als Industrienation und militärische Macht, die Anfang des 20. Jahrhunderts dem Westen auf Augenhöhe begegnete.  
Kuratorenführung auf Deutsch am 07.01.2022 um 16.00 Uhr mit Roger M. Buergel  Kuratorenführung auf Japanisch am 30.01.2022 um 14.30 Uhr mit Mariko Mikami  Kuratorenführung auf Englisch am 30.01.2022 um 16.00 Uhr mit Miwa Negoro   Bitte melden Sie sich per E-Mail mail@museum-dkm.de oder telefonisch: 0203.93555470 an. Museumseintritt zuzüglich EUR 6,- Führungsgebühr 
 

 

Künstlergespräch

Digitales Künstlergespräch mit Erika Kobayashi am 30.01.2022 um 12.30 Uhr

Erika Kobayashi (1978, JP) ist Schriftstellerin, Mangazeichnerin und bildende Künstlerin. In ihrem Werk geht sie der irrationalen Faszination nach, die Menschen für Licht, leuchtende Materie und Unsichtbares hegen. Im digitalen Künstlergespräch wird sie zusammen mit dem Kuratorenteam der Ausstellung Omoshirogara in ihr Werk einführen.  

Erika Kobayashi, Sie hat gewartet, Ausstellungsansicht, Museum DKM © Subaru Morikawi

 

 

Ausstellungsempfehlungen

The 2000 Sculpture, Kunsthaus Zürich bis zum 20.02.2022 

The 2000 Sculpture von Walter De Maria (1935 – 2013) – einem der wichtigsten Vertreter des Minimalismus, der Konzeptkunst und der Land-Art – ist eine der größten für Innenräume konzipierten Bodenskulpturen weltweit. Sie besteht aus insgesamt 2000 weißen Gipsbarren, die auf einer Fläche von 500 Quadratmetern ausgelegt werden, in insgesamt 20 Reihen à 100 Barren.
Die Anordnung der teils 5-, 7- oder 9-seitigen Gipselemente folgt einem spezifischen Rhythmus, womit sich eine Art Fischgrätmuster ergibt. Es entsteht eine Spannung zwischen durchschaubarer Gesetzmäßigkeit und individueller Wahrnehmung.  

Nähere Infos unter https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/2000-sculpture/

 
Beate Terfloth, Museum Goch bis zum 13.03.20022 
Das Hauptthema der Ausstellung im Museum Goch umfasste die Grenze zwischen Malerei und Zeichnung sowie deren Wirkung und Verknüpfung im Raum. Terfloth baut auf zwei Geschossen des Hauses auf die Thematik des Wirkens der Kunstwerke im Raum auf und setzt sie in einen erweiterten Kontext.
Die Gestaltungsmittel wechseln zwischen einfacher und doppelter Linie, die aufeinandertreffen, sich kreuzen, gliedern, trennen, sich eingrenzen können oder auch über begrenzte Flächen hinausgehen. Dennoch kommt es zu keiner bildnerischen Schließung. Inhaltlich werden Erinnerungen von Landschaften, Gebäuden oder Gemälden verarbeitet, die die Künstlerin selbst gesehen und wahrgenommen hat. Sie übersetzt und verwandelt sie in reduzierter und abstrakter Form in gezeichnete Linien. Nähere Infos unter https://museum-goch.de/tag/beate-terfloth/ 

 

 

Museum DKM, Güntherstraße 13–15, 47051 Duisburg, T: +49.203.93555470,
mail@museum-dkm.de, www.museum-dkm.de

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 12–18 Uhr. Jeden ersten Freitag im Monat: 12–18 Uhr. An allen Tagen für Gruppen nach Vereinbarung. An allen Feiertagen und Rosenmontag geöffnet, ausgenommen sind 24./25./26.12. und 31.12./01.01.

Absage Neujahrskonzert: Gala wird verschoben
Termin am 1. Januar 2022 in der Philharmonie Mercatorhalle entfällt!

Aufgrund der neuen Kapazitätsbegrenzungen der Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus haben sich die Duisburger Philharmoniker zusammen mit der Gesellschaft der Freunde dazu entschlossen, das gemeinsam geplante Neujahrskonzert zu verschieben. Ursprünglich war geplant, das neue Jahr mit der Filmmusik-Gala feierlich und optimistisch vor fast ausverkauftem Haus zu begrüßen.

„Wir möchten diese besondere Veranstaltung aber mit möglichst vielen treuen Gästen der Duisburger Philharmoniker feiern und niemanden ausladen“, erklärt Intendant Nils Szczepanski und ergänzt: „Wir werden diese Heldenreise durch die Filmmusik aber noch in 2022 nachholen.“ GMD Axel Kober hat für das Neujahrskonzert ein Programm aus epischen Melodien aus der Traumfabrik Hollywood zusammengestellt. Die Nachfrage nach Tickets war so groß, dass die Duisburger Philharmoniker an Neujahr vor nahezu ausverkauftem Haus gespielt hätten. Die Theaterkasse wird automatisch die Rückabwicklung übernehmen und kommt bei Rückfragen auf die Kartenkäufer*innen zu.

 

- Lehmbruck Museum: „Alles neu – alles glänzt! Brâncuși, Belling und mehr”
- Lehmbruck Museum: plastikBAR Kunst & Stulle „Vor Ort 2021” mit Jörg Mascherrek

Neujahrsführung: „Alles neu – alles glänzt! Brâncuși, Belling und mehr”
Duisburg, 28. Dezember 2021 - An Silvester, 31. Dezember, bleibt das Lehmbruck Museum geschlossen. Am Neujahrstag, 1. Januar, an dem das Museum von 13 bis 17 Uhr geöffnet ist, sind alle Besucher*innen herzlich zu einer Neujahrsführung unter dem Motto „Alles neu – alles glänzt! Brâncuși, Belling und mehr” eingeladen, die um 13 Uhr startet.

Die öffentliche Führung am Sonntag, 2. Januar, 11.30 Uhr, widmet sich der Ausstellung „Vor Ort 2021”, die noch bis zum 30. Januar zu sehen ist.  „Alles neu – alles glänzt!” Unter diesem Motto startet das Lehmbruck Museum kunstvoll ins neue Jahr: Die Kunstvermittlerinnen Dr. Susanne Karow und Sabine Bazan begrüßen am 1. Januar, 13 Uhr, das neue Jahr 2022 mit einer Neujahrsführung, die sich glanzvollen Highlights der hochkarätigen Sammlung widmet. Zu sehen sind unter anderem Werke von Constantin Brâncuși, Rudolf Belling und Max Bill.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Neujahrsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Für den Museumsbesuch und die Teilnahme an der Führung gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.    

Neujahrsführung: Rudolf Belling, Kopf in Messing (Madonna), 1925 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Fabian Strauch


Öffentlichen Führung: Gruppenausstellung „Vor Ort 2021”
In der öffentlichen Führung am Sonntag, 2. Januar, 11.30 Uhr, widmet sich die Kunstvermittlerin Friederike Winkler der Gruppenausstellung „Vor Ort 2021”. Mit ihrem Titel verbildlicht die Werkschau die enge Verbundenheit der 41 teilnehmenden Künstler*innen mit der Stadt Duisburg. Mit 40 Werken von 22 Künstlerinnen und 19 Künstlern gibt die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler entstanden ist, einen facettenreichen Einblick in die experimentierfreudige und vitale Duisburger Kunstszene. Ebenso vielfältig wie die teilnehmenden Künstler*innen selbst sind ihre Werke, darunter Gemälde, Fotoarbeiten, Zeichnungen, Installationen, Videoarbeiten und Skulpturen.  

Interessierte Besucher*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Sonntagsführung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu buchen oder telefonisch unter 0203 283 3294 zu reservieren. Für den Museumsbesuch und die Teilnahme an der Führung gilt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene).

Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) ein Beitrag von 2 EUR pro Person erhoben.

Öffentliche Sonntagsführung: Evangelos Koukouwitakis, natura morte 1, 2019, Fine Art Print, Foto: Künstler


Lehmbruck Museum: plastikBAR Kunst & Stulle „Vor Ort 2021” mit Jörg Mascherrek

Am Donnerstag, den 6. Januar, lädt Jörg Mascherrek ab 17.30 Uhr zu „Kunst & Stulle” an die plastikBAR ein. Nach einem geführten Rundgang durch die Gruppenausstellung „Vor Ort 2021”, die noch bis zum 30. Januar im Lehmbruck Museum zu sehen ist, können die Teilnehmer*innen den Abend mit Snacks und Getränken in ungezwungener Atmosphäre ausklingen lassen. Eine Anmeldung ist erforderlich!  

Sie sind in Duisburg geboren, hier zu Hause oder haben ihr Atelier in der Stadt: Mit ihrem Titel „Vor Ort 2021” verbildlicht die facettenreiche Werkschau im Lehmbruck Museum die enge Verbundenheit der 41 teilnehmenden Künstler*innen mit der Stadt Duisburg. Mit 40 Werken von 22 Künstlerinnen und 19 Künstlern gibt die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler entstanden ist, einen Einblick in die experimentierfreudige Duisburger Kunstszene. Ebenso vielfältig wie die teilnehmenden Künstler*innen selbst sind ihre Werke, darunter Gemälde, Fotoarbeiten, Zeichnungen, Installationen, Videoarbeiten und Skulpturen.  

An den Terminen der plastikBAR hat das Lehmbruck Museum bis 20 Uhr geöffnet.   Für die Teilnahme an der Veranstaltung gilt 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Die Teilnehmer*innen werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis und einen Lichtbildausweis an der Museumskasse vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch.  
Die Teilnahmegebühr von 12 € beinhaltet Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk.   Interessent*innen werden gebeten, ein Ticket für die Teilnahme an der Veranstaltung im Ticketshop des Lehmbruck Museums zu erwerben. Alternativ kann eine Reservierung telefonisch unter 0203 283 3294 oder per E-Mail an anmeldung@lehmbruckmuseum.de erfolgen.    

Regina Bartholme, Blumenzucht, 2020, 21 Objekte, Foto: Künstlerin  

 

Absage Neujahrskonzert: Gala wird verschoben
Termin am 1. Januar 2022 in der Philharmonie Mercatorhalle entfällt!

Duisburg, 24. Dezember 2021 - Aufgrund der neuen Kapazitätsbegrenzungen der Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus haben sich die Duisburger Philharmoniker zusammen mit der Gesellschaft der Freunde dazu entschlossen, das gemeinsam geplante Neujahrskonzert zu verschieben. Ursprünglich war geplant, das neue Jahr mit der Filmmusik-Gala feierlich und optimistisch vor fast ausverkauftem Haus zu begrüßen.

„Wir möchten diese besondere Veranstaltung aber mit möglichst vielen treuen Gästen der Duisburger Philharmoniker feiern und niemanden ausladen“, erklärt Intendant Nils Szczepanski und ergänzt: „Wir werden diese Heldenreise durch die Filmmusik aber noch in 2022 nachholen.“ GMD Axel Kober hat für das Neujahrskonzert ein Programm aus epischen Melodien aus der Traumfabrik Hollywood zusammengestellt. Die Nachfrage nach Tickets war so groß, dass die Duisburger Philharmoniker an Neujahr vor nahezu ausverkauftem Haus gespielt hätten. Die Theaterkasse wird automatisch die Rückabwicklung übernehmen und kommt bei Rückfragen auf die Kartenkäufer*innen zu.

 

CALL FOR MUSIC – JENSEITS DES KANONS

Duisburg, 23. Dezember 2021 - Umjubelt oder ausgebuht, höflicher Applaus oder stehende Ovationen – die Uraufführung entscheidet häufig über die Zukunft eines Opus. Landet die Partitur anschließend im Archiv oder wird das Werk in den Kanon aufgenommen?
Doch die Musikgeschichte hat gezeigt: Es gibt auch Kompositionen, die trotz – oder vielleicht gerade wegen – großer Uraufführungsskandale im Aufführungsgedächtnis geblieben sind und bis heute im Repertoire frequentieren – wie zum Beispiel Le Sacre du Printemps. Die Musikgeschichte ist voll von Beispielen, bei denen die Premiere verunglückte und die Werke hinterher trotzdem ein großer Erfolg wurden.


Aber was ist mit den Werken „Dazwischen“? Kompositionen, die einmal gespielt wurden und dann in die Archive der Konzerthäuser wanderten – ohne Tonaufzeichnung, ohne Erfolg, ohne Skandal. Aus welchen Gründen haben sie die Zeit nicht überdauert?

Die Duisburger Philharmoniker verstehen sich als neu schöpfendes Orchester und möchten mit diesem „Call for Music“ den Kanon kritisch hinterfragen. Dafür rufen sie nun Musikwissenschaftler*innen dazu auf, Archive zu erkunden und Partiturschätze daraus zu heben. In diesem Austausch zwischen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen sollen Werke erneut zur Aufführung gebracht werden, die zwischen 1700 und 2000 komponiert wurden und entweder noch gar nicht oder erst wenige Male gespielt wurden.
Der „Call for Music“ möchte die Repertoirefähigkeit dieser vielleicht verschollenen oder verkannten Werke überdenken und unbekanntere Komponist*innen wieder in den Fokus rücken. Mit dieser Initiative soll gleichzeitig auch die gängige Kanonbildung, deren Mechanismen oftmals im Dunkeln bleiben, hinterfragt werden. Die eingereichten Vorschläge werden auf folgende Kriterien überprüft und dann in einem der Philharmonischen Konzerte der Duisburger Philharmoniker in der Saison 2022/2023 zur Aufführung gebracht.
Der/die Vorschlagende, deren Werk am Ende aufgegriffen wird, ist herzlich eingeladen sowohl den Text fürs Programmheft als auch die Werkeinführung auf der Bühne mitzugestalten – und erhält ein Preisgeld von 500 Euro.

Das vorgeschlagene Werk muss folgende Kriterien erfüllen:
• zwischen 1700 und 2000 komponiert • noch nie oder erst wenige Male aufgeführt
• innovativ für die Zeit mit einzigartigen kompositorischen Ansätzen
• 20 bis 30-minütiges orchestrales Werk
• Sollte idealerweise noch nicht in einer qualitativ hochwertigen Einspielung vorliegen fügen Sie bitte Ihrem Vorschlag folgende Unterlagen bei:
• zweiseitige Begründung (pdf), warum Sie das Werk vorschlagen (Informationen: wann es wo und unter welchen Umständen erstaufgeführt wurde)
• Biografie des Komponisten/ der Komponistin (max. 150 Wörter)
• Partitur oder Hinweis zum Archivort der Partitur • Einreichungen als Gruppe oder Seminar sind ebenso möglich wie Einreichungen durch Einzelpersonen.

Schicken Sie bitte Ihre Vorschläge mit Begründung, Biografie und Partitur bis zum 31. März 2022 an folgende Mailadresse:
post@elfi-vomberg.de
Kontakt: Dr. Elfi Vomberg post@elfi-vomberg.de

Der Call for Music ist Teil des Projekts „ÉRCHOMAI – das bewegte Orchester“ der Duisburger Philharmoniker und wird im Rahmen des Bundesförderprogramms „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

 

Kulturmarken-Award für „Beuys & Bike“

Düsseldorf/Moers/Duisburg, 23. Dezember 2021 - Joseph Beuys war der wohl einflussreichste Künstler vom Niederrhein. Der Mann mit dem Filzhut und der Sportweste hat Weltruhm erlangt. 2021 wäre er 100 Jahre alt geworden. Orte, die in Leben und Wirken des Künstlers Joseph Beuys eine wichtige Rolle gespielt haben, sind unter der Überschrift „Beuys & Bike“ zu einer rund 300 Kilometer langen Radroute zusammengefasst worden. Für das Projekt „Beuys & Bike“ hat NRW-Tourismus jetzt den Europäischen Kulturmarken-Award in der Kategorie „Europäische Kulturtourismusregion“ erhalten.

In Düsseldorf überreichte der Initiator der Kulturmarken-Awards, Hans-Conrad Walter, den Preis an Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW. Sie nahm die Bronzestatue Aurica stellvertretend für alle Partner an, die gemeinsam zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys die Radroute zu den Spuren und Zeugnissen des bedeutenden Künstlers vom Niederrhein entwickelt hatten. Zu den Stationen zählen sein Geburtshaus, das erste Atelier, die Kunstakademie und Museen, die seine Kunst früh bekannt machten.

„Wir von Tourismus NRW sehen in dem Preis eine Bestätigung der von uns gepflegten, interdisziplinären Netzwerke zur Beförderung des Kulturtourismus. Mit uns freuen sich unsere Kolleginnen und Kollegen aus vielen und vor allem verschiedenen Bereichen wie Museen, lokalen und regionalen Tourismusorganisationen und dem ADFC“, sagt Dr. Heike Döll-König bei der Verleihung. Die Wertschöpfung sei nachhaltig, das Projekt stelle auch langfristig einen Reiseanlass dar, hat auch Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin Niederrhein Tourismus, festgestellt. „Die eigens für das Projekt konzipierten, mehrtägigen Pauschalen stoßen bis heute bei den Gästen auf starkes Interesse. Gerade in Pandemiezeiten ein wertvolles Angebot“, sagt Baumgärtner.

„Beuys & Bike“ ist ein Projekt von Tourismus NRW e.V. in enger Partnerschaft mit dem Projektbüro beuys 2021 sowie Düsseldorf Tourismus GmbH, Niederrhein Tourismus GmbH, Duisburg Kontor, Stadt Kleve – Wirtschaft und Tourismus, Stadt Krefeld – Stadtmarketing, Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH, Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss, dem ADFC, Stiftung Museum Schloss Moyland sowie weiteren Museen und Einrichtungen. „Beuys & Bike“ wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. www.dein-nrw.de/beuys

Freuen sich über den Kulturmarken-Award für „Beuys & Bike“: (v.r.) Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW, Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin Niederrhein Tourismus GmbH, und Ole Friedrich, Geschäftsführer von Düsseldorf Tourismus. Foto: Tourismus NRW/Ralph Sondermann

 

Duisburger Philharmoniker erhalten Förderbescheid

 Arbeit als „Exzellenzorchester“ startet offiziell
Duisburg, 21. Dezember 2021 - Nachdem die Duisburger Philharmoniker im Sommer in das Bundesförderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ aufgenommen wurden, ging inzwischen der Förderbescheid des Bundes ein, sodass nun die programmatische Arbeit beginnen kann. „Wir können nun gut vorbereitet in die Umsetzung gehen und für das kommende Jahr bereits erste Aktionen ankündigen“, erklärt Intendant Nils Szczepanski und ergänzt: „Die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur wächst insbesondere in Krisenzeiten. Wir sind froh, durch die Bundesmittel zusätzlich zu unserem Programm viele Facetten des Orchester- und Musiklebens mal auf anderen Wegen – auch außerhalb des Konzertsaals – präsentieren zu können“.

Mit ihrem Projekt „ÉRCHOMAI – Das bewegte Orchester“ initiieren die Duisburger Philharmoniker künftig im Rahmen des Exzellenzprogramms vielfältige Impulse und schaffen innovative Formate, damit eine breitere Öffentlichkeit in der Rhein-Ruhr-Metropolregion partizipieren kann: Menschen mit den verschiedensten Bildungs- und Kultur-Hintergründen sollen erreicht und für die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Orchestermusik begeistert werden. Neben trans- und interkulturellen Projekten spielt auch die Erweiterung des symphonischen Repertoires und die Verbindung von Natur und Kultur eine große Rolle. Innerhalb der Initiative gliedern sich die programmatischen Aktionen in insgesamt vier Prozesse:

1. Das sich öffnende Orchester
Das Orchester öffnet sich hin zur diversen Stadtgesellschaft Duisburgs und initiiert mit dem türkischen „Community Musician“ Koray B. Sari (Bağlama und Gitarre) und mit in Duisburg lebenden (freien) Künstler*innen aus verschiedenen Musikkulturen und Orchestermusiker*innen einen musikalischen Austausch. Geplant sind u.a. Jam-Sessions, Kultur-Workshops in den Duisburger Stadtteilen, Kooperationen mit lokalen Vereinen und soziokulturellen Zentren.

2. Das forschende Orchester
Die Duisburger Philharmoniker wollen im Geiste des bedeutenden Kartographen Gerhard Mercator die Welt von Duisburg aus musikalisch neu vermessen. Dafür wird beispielsweise zum 40. Bestehen der Städtepartnerschaft mit Wuhan die Seidenstraße als musikalische Achse neu gedacht und auf künstlerischer Ebene ein Dialog der Kulturen angeregt.


3. Das schützende Orchester
In diesem dritten Prozess beschäftigen sich die Duisburger Philharmoniker mit der Verbindung zwischen Natur und Mensch: Einerseits sollen in Education-Projekten Gespräche mit Instrumentenbauern geführt werden, andererseits soll der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis durch Gesprächskonzerte, in denen Themen wie etwa Natur- und Klimaschutz debattiert werden, gefördert werden.

4. Das neu schöpfende Orchester
Im vierten Prozess geht es um die Erweiterung des sinfonischen Repertoires. Bei einem „Call for Music“ sind Musikwissenschaftler*innen aus aller Welt dazu aufgerufen, Werke vorzuschlagen, die vielleicht noch gar nicht oder nur einmal aufgeführt worden sind, aber unbedingt mehr Gehör finden sollten. Es soll außerdem einen transkulturellen Kompositionspreis geben.

Die Bundesförderung „Exzellente Orchesterlandschaft“
Die programmatische Arbeit des Orchesters wird bis 2023 mit einer Summe von 315.000 Euro zusätzlich unterstützt. Mit dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sollen Orchester in die Lage versetzt werden, neue Projektideen außerhalb des regulären Konzertbetriebes zu entwickeln.

 

Philharmonic Rock – Duisburger Philharmoniker treffen auf Peter Bursch’s „All Star Band“

Dienstag, 11. Januar 2022, 19.30 Uhr im Theater Duisburg (Großer Saal)
Mittwoch, 12. Januar 2022, 19.30 Uhr im Theater Duisburg (Großer Saal)

Duisburg, 16. Dezember 2021 -
Die Duisburger Philharmoniker präsentieren im Programm „Philharmonic Rock“ Songs, die die Welt bewegten und die damit Rock- und Popgeschichte schrieben. Für diese Erkundungstour durchs popkulturelle Repertoire holen sich die Musikerinnen und Musiker echte Experten an die Seite: Gemeinsam mit Peter Bursch’s „All Star Band“ geht es mit Hits von Queen, Pink Floyd und den Beatles einmal quer durch die Hitparade der 70er, 80er und 90er – bis hin zu aktuellen Songs von Adele.

Neben berühmten Rockballaden, wie Nothing Else Matters von Metallica, stehen auch rockige Hits wie Smells Like Teen Spirit von Nirvana oder School’s Out von Alice Cooper auf dem Programm. Peter Bursch ist eine nordrhein-westfälische Rock-Legende. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist „Deutschlands dienstältester Hippie“ (Tagesspiegel) nun schon mit seiner „All Star Band“ unterwegs, die Klassikern der Rockmusik ebenso wie aktuellen Top Hits ihren ganz persönlichen Stempel aufdrückt.

Bereits zweimal stand die Band gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern beim Finale des Haniel Klassik Open Air auf der Bühne. Mit diesem Konzert schließen sich die Duisburger Philharmoniker der Initiative „Orchester des Wandels“ an, die von der Staatskapelle Berlin begründet wurde. Die teilnehmenden Orchester engagieren sich für den Umweltschutz und unterstützen Projekte zum Erhalt der globalen Wälder. Karten gibt es über die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

All Star Band - Foto Horst Engels