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Mercator Matinéen 2019  
 
- Sonderführung zum Tag der Architektur im Museum DKM
- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Sonderführung zum Tag der Architektur im Museum DKM
Duisburg, 26. Juni 2019 - Der Tag der Architektur findet traditionell am letzten Wochenende im Juni statt, 2019 bereits zum 24ten Mal! Aus diesem Anlass lädt das Museum DKM am Sonntag, den 30.Juni um 15 Uhr zu einer kostenlosen, einstündigen Sonderführung ein, in der die beiden Sammler und Museumsgründer Dirk Krämer und Klaus Maas persönlich bei einem Rundgang durch das ganze Haus

- Frontansicht im Bild -  die besondere Architektur des Museums nahe bringen.  

Sie werden den Besuchern Ihr spezifisches Baukonzept, das die Kunst in den Mittelpunkt stellt, vorstellen, anhand von ausgesuchten Beispielen den Bauprozess erläutern und die Konzeption der Ausstellungsräume verständlich machen. Mit zurückhaltender Klarheit dient die Museumsarchitektur der Präsentation der privaten Sammlung DKM, die in sinnlich inszenierten, kontemplativen Räumen gezeigt werden.  
Die ehemalige Wohn- und Gewerbeimmobilie aus den 1960er Jahren wurde von 2005 bis Mitte 2008 von dem Schweizer Architekten und Sammlerfreund Hans Rohr und seinem Mitarbeiter Gordian Bayer in ein Haus für die Kunst umgewandelt, das über 2.700 qm Ausstellungsfläche verfügt, verteilt auf fünf Ebenen in 51 (!) Räumen.   Das Museum ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet, die Besucher haben die Möglichkeit, das Wochenende bei Kaffee-Spezialitäten und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen!

Urbane Künste Ruhr und ecce suchen Standort für Requisitenverleih
Urbane Künste Ruhr und ecce (european centre for creative economy) suchen nach einem geeigneten Standort für den gemeinnützigen Fundus "Materialverwaltung an der Ruhr". Die Materialverwaltung verleiht und verkauft gespendete Requisiten an Kulturschaffende für deren Produktionen und Veranstaltungen. Die Testphase des Projekts am Colosseum in Bochum endet am 30. Juni.
Theatermacher, Künstler, Filmproduzenten, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen nutzen das Angebot bereits. Standort-Vorschläge können an info@e-c-c-e.com gesendet werden.
Urbane Künste Ruhr ist neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und ChorWerk Ruhr eine Programmsäule der Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum, deren Gesellschafter das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) sind. Das european centre for creative economy ist Teil der Nachhaltigkeitsinitiative zur Kulturhauptstadt RUHR.2010.

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Mitreden, Mitgehen, Mitmachen – dazu lädt das Lehmbruck Museum am kommenden Wochenende, 29./30. Juni, mit verschiedenen Veranstaltungen ein.  
Bei „Mitreden“ können Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Das Motto des Tages lautet „Verkehr. Auto. Führerschein“. Bei diesem populären und für fast jeden Menschen wichtigen Thema können die Teilnehmer*innen viele eigene Erfahrungen aus verschiedenen Herkunftsländern einbringen. Den äußeren Rahmen bildet das Lehmbruck Museum mit seinen Kunstwerken, die ebenfalls Gesprächsanreize bieten können.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos.  
Mit der öffentlichen Führung am Sonntag, 11.30 Uhr, erhalten Besucher*ìnnen eine ideale Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung  „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ kennenzulernen. Während des einstündigen Rundgangs erklärt Kunstvermittlerin  Friederike Winkler ausgewählte Werke, darunter Highlights wie Rodins „Denker“ oder Lehmbrucks „Kniende“. Aber auch unbekanntere Werke werden vorgestellt, die den Schaffensprozess der beiden weltberühmten Bildhauer verdeutlichen. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Im CITY ATELIER schließlich können die Besucher*innen selbst künstlerisch aktiv werden, wobei die Strukturen, Formen, Linien und Farben des Duisburger Stadtplans als Inspiration für experimentelle Papierarbeiten dienen. Die Künstlerin Beate Gärtner zeigt, wie sie den Plan durch Cut Outs sowie Überzeichnungen und Übermalungen, aber auch durch Fragmentierung, Schichtung und Verformung in eine künstlerische Form überführen können.
Beate Gärtner interessieren klare Formen, geometrische Strukturen und schlichte, einfache Materialien. In ihrer Arbeit fokussiert sie Phänomene, Trends und Entwicklungen, die mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft verknüpft sind. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum.

Beate Gärtner, Stadtplan Essen, 2014, © / Foto: Künstlerin

Meisterwerke für drei Streicher

Duisburg, 23. Juni 2019 - Mercè Escanellas Mora, Friedemann Hecker und Fulbert Slenczka gestalten das 6. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker Ein Streichtrio ist keineswegs ein Quartett, das nur auf drei Rädern fährt. Gerade der Verzicht auf das klassische Satzprinzip der Vierstimmigkeit stellt den Komponisten ganz eigene Aufgaben. Von den Musikern erfordert diese Besetzung solistische Qualitäten, aber auch kammermusikalische Erfahrung. Im 6. Profile-Konzert am So. 30. Juni (11 Uhr) nehmen drei Streicher der Duisburger Philharmoniker diese Herausforderung an.
Mercè Escanellas Mora (Violine), Friedemann Hecker (Viola) und Fulbert Slenczka (Violoncello) spielen im Opernfoyer des Theaters Duisburg drei reizvolle Werke dieser Gattung, die immer wieder große Interpreten anzog. Zu Beginn erklingt die von Frohsinn und Grazie geprägte Serenade D-Dur op. 8 von Ludwig van Beethoven, die nachgerade exemplarisch zeigt, welche Klangschönheit ein ausgewogener dreistimmiger Streichersatz erreichen kann.

Das Werk wurde zum Modell für die 1902 komponierte Serenade C-Dur op. 10 des Ungarn Ernst von Dohnányi, die ihrerseits als Juwel und Meilenstein der Gattung gilt. Der Mentor von Béla Bartók und Zoltán Kodály, zum Zeitpunkt der Niederschrift erst 25 Jahre alt, weitet die Tonsprache der Romantik hier voller Kühnheit und Raffinesse aus. So füllt sich die alte Serenadentradition in einer freien, nicht selten nobel-ironisch eingefärbten Weise mit modernem Material.
Zwischen diese beiden großen Trios platzieren die drei Philharmoniker eine bezaubernde Petitesse: das 1905 entstandene Intermezzo des Ungarn Zoltán Kodály, ein reizvolles Frühwerk, das in schlichter Form wiegende Eleganz und warm strömendes Melos entfaltet – gespeist aus den Quellen des ungarischen Volkslieds.

- Mitmach-Ateliers im Kultur- und Stadthistorischen Museum
- Duisburger Philharmoniker: Sphärische Höhe – freier Fall
- Lehmbruck Museum: Filmabend: Camille Claudel

Mitmach-Ateliers im Kultur- und Stadthistorischen Museum

Duisburg, 19. Juni 2019 - „Wenn die eigene Stadt frei und ungebunden nach den eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Träumen entworfen werden könnte, wie sähe sie dann wohl aus?“
Im Stadtmuseum dürfen Besucherinnen und Besucher am Samstag, 22. Juni und Sonntag, 23. Juni, jeweils von 13 bis 16 Uhr ihrer Fantasie freien Lauf lassen und an der Weiterentwicklung der utopischen „Traumstadt“ mitwirken.  
Im Rahmen der diesjährigen Akzente im Kultur- und Stadthistorischen Museum haben das Künstlerpaar Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa, gemeinsam „Kelbassa´s Panoptikum“, die Stadt „Utopia“ erschaffen, in der sich fantastische Dinge bestaunen lassen: farbenprächtige Gebilde, kleinteilige Häuserschluchten, die hinter jedem Fenster neue Einsichten gewähren, verspielte Türme und futuristische Apparaturen. Sie ist Teil der Ausstellung „Weltensammler, Sinnsucher und Paradiesforscher“, die den Traum von der idealen utopischen Stadt in Miniaturform wahr werden lässt.  
Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Gäste des Museums wurde die Ausstellung, die eigentlich bis zum 2. Juni angesetzt war, bis zum 29. Juni verlängert. Und nicht nur das: Sie erstrahlt zur Extraschicht am 29. Juni als leuchtende Wunderkammer in neuem Glanz.  
Da die Ausstellung von Beginn an partizipativ ausgerichtet war, sollen sich Gäste des Museums auch in dieser Verlängerungsphase noch einmal einbringen können. Die Stadt „Utopia“, die bereits fertig ist, kann nun kreativ gestaltet werden. Sie wird bemalt, beklebt und verziert, so dass sich überall überraschende neue Ansichten ergeben.

Eintritt und Teilnahme kosten 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro



Sphärische Höhe – freier Fall
Die Duisburger Philharmoniker spielen die Uraufführung von Hauke Berheides symbolträchtigem Cellokonzert über den Mythos des Ikarus. Der Duisburger Komponist Hauke Berheide ist spätestens seit der Uraufführung seiner preisgekrönten Oper Mauerschau (2016) ein weithin beachteter Künstler.
Gleichwohl bleibt er seiner Heimatstadt verbunden: Im 12. Philharmonischen Konzert gelangt Icaro – Konzert für Violoncello und Orchester in der Mercatorhalle zur Uraufführung (26.  und 27. Juni, je 20 Uhr). 

Die Duisburger Philharmoniker, Auftraggeber dieses Werkes, spielen unter der Leitung von GMD Axel Kober, der an Stelle der erkrankten Oksana Lyniv am Pult steht. Solist ist der hochgelobte junge Cellist Maximilian Hornung, dem bestechende Musikalität und instinktive Stilsicherheit attestiert wird.   
Berheides dreiteiliger Icaro beleuchtet den Mythos des griechischen Helden, der sich aus dem Labyrinth des Königs Minos befreit, im Flug der Sonne zu nahe kommt und in den Tod stürzt. Das Cello spiegelt dabei den Weg vom Dunkel ins Licht, von dumpfer Enge zu glanzvoller Weite.
Sphärische Klänge stehen neben aggressiven Figuren, auf- und absteigende Linien symbolisieren Höhenrausch und tiefen Fall. Der Solist ist zugleich Mitgestalter und Führungsfigur, ohne als klassischer Virtuose in diesem Konzert aufzutreten.   Umrahmt wird Berheides so aufregendes wie durch tönende Schönheit geprägtes Werk von Richard Wagners Vorspiel und Isoldes Liebestod aus Tristan und Isolde sowie von Antonin Dvoráks Sinfonie Aus der Neuen Welt. In Wagners Klangkosmos schwebt die unendliche Melodie, die betörende Liebessehnsucht, die erlösende Transzendenz.
Dvorák wiederum reflektiert seinen Amerika-Aufenthalt mit teils monumentaler Pracht, teils feinen Anklängen an die Musik der indianischen Ureinwohner und der Schwarzen. Gleichwohl fehlt es nicht an böhmischer Lebensfreude. Schon die Uraufführung der Sinfonie in der New Yorker Carnegie Hall war ein riesiger Erfolg. Und bis heute hat sie ihre Faszination nicht verloren.  
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Lehmbruck Museum: Filmabend: Camille Claudel
Bei einem Filmabend am 27. Juni, 18 Uhr, wird im Lehmbruck Museum ein Drama über Camille Claudel gezeigt. Der Film illustriert das bewegte Leben der berühmten Bildhauerin und wirft dabei einen Blick auf  ihre Kunst und das Verhältnis zu Auguste Rodin.   
Der Film „Camille Claudel“ von Bruno Nuytten aus dem Jahr 1989 zeichnet das Leben der Bildhauerin Camille Claudel nach. Dabei zeigt der Film eindrucksvoll, wie sich die junge Künstlerin am Ende des 19. Jahrhunderts gegen die gesellschaftlichen Konventionen stemmt und selbstbestimmt als Bildhauerin arbeitet. Natürlich geht das Drama auch auf das Verhältnis Claudels zu Auguste Rodin ein. Obwohl Rodin doppelt so alt ist wie Claudel, wird sie nicht nur seine Assistentin, sondern auch seine Geliebte.
Die innige Verbindung zwischen den beiden Ausnahmekünstlern beflügelt sie zu immer neuen künstlerischen Taten. Doch das Verhältnis endet unglücklich und Claudel verlässt Rodin. Meisterhaft dargestellt von Isabelle Adjani und Gérard Depardieu, gewährt der Film einen Einblick in das Leben der legendären französischen Künstlerin. Teilnahme: 5 EUR

Camille Claudel im Atelier, 1887, Foto: William Elborne


 

- Museum DKM: Sonderführung an Fronleichnam
- DAS CITY ATELIER: Hau rein! – Holzwerkstatt mit Roger Löcherbach

Museum DKM: Sonderführung an Fronleichnam
Duisburg, 18. Juni 2019 - Anlässlich des Feiertags ist das Museum DKM ist am 20. Juni von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu einer einstündigen Sonderführung ein. Hartmut Boblitz bringt Teilnehmern der einstündigen Führung zu Fronleichnam anhand ausgewählter Werke die individuelle Handschrift der Sammlung DKM nahe.
Die beiden Sammler und Museumsgründer Dirk Krämer und Klaus Maas verbindet mit einigen in ihrer Sammlung vertretenen Künstlern eine fast jahrzehntelange Bekanntschaft. Sie begann zumeist durch die Begegnung mit einem Kunstwerk und führte dann zu dem Menschen, der hinter dem Werk steht.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Lehmbruck Museum: DAS CITY ATELIER: Hau rein! – Holzwerkstatt mit Roger Löcherbach
ür den nächsten Workshop im CITY ATELIER am Sonntag, den 23. Juni, 14 Uhr, bekommt das Lehmbruck Museum Besuch von dem Künstler Roger Löcherbach. Zusammen mit dem Bildhauer können die Teilnehmer*innen ausgefallene Skulpturen aus Holz anfertigen.   Bei dem Workshop „Hau rein! – Holzwerkstatt“ hantieren die Teilnehmenden wieder mit schwerem Gerät: Mit Hämmern, Sägen und Raspeln kreieren sie eigene Kunstwerke aus Holz. Das Besondere: Haltung und Gestik der Skulpturen ergibt sich aus der Wuchsform der vorgefundenen Holzstämme. So werden am Ende des Tages sicherlich einige skurril wirkende Skulpturen zu Tage treten. Auf jeden Fall aber steht Roger Löcherbach mit kreativen Impulsen und einiger Muskelkraft zur Seite. Frühzeitig da sein lohnt! – die Plätze sind begrenzt.  
Roger Löcherbach ist freischaffender Bildhauer und lebt in Essen. Nach seinem Studium in Kunst und Latein hat er ein Examen in Bildhauerei bei Ansgar Nierhoff abgeschlossen. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer ist er in Düsseldorf und Duisburg tätig. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

- Das neue Theaterprogramm in der Glückauf-Halle
- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum     

Duisburg, 14. Juni 2019 - Die Theaterreihe „bühne aktuell“ bietet in der kommenden Saison in der Glückauf-Halle wieder ein abwechslungsreiches Programm mit frechen Komödien, unterhaltsamen Shows und spannendem Schauspiel. Auch viele prominente Gesichter sind mit von der Partie. Ab sofort kann man sich die sechs Theaterabende im attraktiven „Abo-Paket“ sichern.  
Los geht es am 22. September mit dem turbulenten Bühnenspektakel „Chaos auf Schloss Haversham- The play that goes wrong!”. Einfach alles scheint sich gegen die Aufführung von „Mord auf Schloss Haversham“ verschworen zu haben. Requisiten verschwinden, die Technik versagt und das Bühnenbild kracht nach und nach in sich zusammen. Der im Stück (eigentlich) erzählte Krimistoff um einen Mord bildet das Hintergrundszenario für ein Geflecht aus Pannen, Verwirrung und verzweifelten Rettungsversuchen der Mitspieler, die sich nach dem ,The Show must go on‘-Prinzip durch ihre Premiere hangeln. Das blanke Chaos zu beobachten, macht einfach Spaß!  

Mit der Komödie „Funny Money“ folgt am 8. November ein äußerst vergnüglicher Abend mit Saskia Valencia und Peter Nottmeier, der als Buchhalter Liebig eines Tages seinen Aktenkoffer mit dem eines Fremden verwechselt und sich auf einmal im Besitz von 1,5 Millionen Euro befindet – und das an seinem Geburtstag. Liebig kann der Versuchung nicht widerstehen und drängt seine Frau, mit ihm die Flucht in den sonnigen Süden anzutreten. Doch schon bald taucht die Polizei auf und die plötzlich vor der Tür stehenden Geburtstagsgäste machen die Situation auch nicht einfacher.  

Bei dem Schauspiel „Wunschkinder“ darf man sich am 5. Dezember auf ein Wiedersehen mit Martin Lindow und Claudia Wenzel freuen, die sich in dem neuen Stück des Autorenduos Hübner/Nemitz („Frau Müller muss weg) um ihre heranwachsenden Kinder sorgen. Marc hat sein Abi bestanden und hängt nun plan- und antriebslos rum. Seine Eltern sind ratlos. Doch dann lernt er Selma kennen, die ihn mit ihrer Zielstrebigkeit wieder motivieren kann. Als Selma jedoch schwanger wird, gerät das Leben von Kindern und Eltern vollends aus der Bahn…
 
Weiter geht es am 16. Januar 2020 mit den beiden großartigen Schauspielern Wanja Mues und Jacqueline Macaulay, die sich in dem spannenden Verhörthriller „Heilig Abend“ von Daniel Kehlmann ein Duell liefern. Es ist der 24. Dezember, halb elf Uhr abends. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Nur genau 90 Minuten hat der Verhörspezialist Thomas Zeit, um von einer Frau namens Judith zu erfahren, ob sie tatsächlich um Mitternacht einen terroristischen Anschlag verüben will. Thomas gibt sein Bestes, Judith aus der Reserve zu locken. Doch da hat er mit ihr kein leichtes Spiel. Und die Zeit läuft…  

Ein ganz besonderer Leckerbissen erwartet die Zuschauer am 12. März mit dem wunderbaren Stück „Spatz und Engel“, das die Geschichte der tiefen Freundschaft zwischen Marlene Dietrich und Edith Piaf erzählt. Umrahmt von weltbekannten Chansons wie „La vie en rose“, „Lili Marleen“ oder „Non, je ne regrette rien“ wird den beiden großen Diven Respekt gezollt.  
 
Für einen grandiosen Abschluss sorgt am 16. April 2020 die Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“, die über 3,5 Millionen Besucher in die Kinos lockte. Die gutsituierte Familie Hartmann nimmt den afrikanischen Flüchtling Diallo in ihrer Villa auf. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Doch innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und ein verrückter Fremdenhasser verwandeln das schmucke Zuhause schnell zum Narrenhaus…  
Abonnements können ab sofort beim Amt für bezirkliche Angelegenheiten in der Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl am Bismarckplatz 1 oder telefonisch  (0203) 283-8832 bestellt werden.    

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum  
Am Samstag, den 22. Juni, 15 Uhr, geht im Lehmbruck Museum die  Veranstaltungsreihe „Mitreden“ in eine neue Runde. Menschen verschiedenster Herkunft können hier in der Praxis Deutsch lernen. Am Sonntag, den 23. Juni, 11.30 Uhr, führt Susanne Karow durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin Meister der Moderne“.  
Bei der Reihe „Mitreden“ kommen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, um bei einem Sprachcafé die eigenen Deutschkenntnisse zu verbessern. In einem lockeren Gespräch tauschen sich die Teilnehmenden über ein bestimmtes Thema aus und bringen ihre ganz persönliche Perspektive ein. Bei dem nächsten Termin in der Reihe wird es um das Feiern von Festen gehen. Gerade bei einer Gesprächsreihe mit Menschen aus verschiedenen Ländern ergeben sich bei diesem Thema mit Sicherheit interessante Einblicke in fremde Kulturen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenlos. Kunstwissenschaftlerin Susanne Karow führt bei ihrem Rundgang durch die aktuelle Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin -Meister der Moderne“.

In der Werkschau anlässlich des 100. Todestages Wilhelm Lehmbrucks, stehen die Werke des großen Duisburger Bildhauers in einem Dialog mit den Arbeiten anderer bedeutender Künstlerpersönlichkeiten, allen voran Auguste Rodin. Aus diesem Dialog lassen sich die Veränderungen des Schönheitsbegriffs in der Kunst um 1900 feststellen. So reicht das Spektrum der ausgestellten Skulpturen von klassisch wirkenden Werken wie Alfred Bouchers „Badende“ bis hin zu Alexander Archipenkos kubistisch beeinflusster Arbeit „Schreitende“.
Die Teilnehmer*innen der Führung erleben also einen abwechslungsreichen Rundgang, in dem eine der spannendsten Epochen der Kunstgeschichte genauer beleuchtet wird. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

 

 

- „Herzmusik“: Kostenfreies Konzert für Menschen mit Demenz
- Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee - „Julian Opie“

„Herzmusik“: Drei Streicher der Duisburger Philharmoniker gestalten kostenfreies Konzert für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter
Duisburg, 14. Juni 2019 - Musik kann Gefühle und Erinnerungen einfach und unmittelbar wachrufen. Um Demenzkranken dabei zu helfen, ein Stück Lebensqualität zu erhalten, veranstalten die Duisburger Philharmoniker in regelmäßigen Abständen rund 60-minütige Konzerte, die sich sowohl an Menschen mit Demenz als auch an deren Angehörige und Pflegekräfte richten.
In dieser Reihe mit dem Titel „Herzmusik“ stehen am Fr. 28. Juni (15 Uhr) in der barrierefrei zugänglichen Kassenhalle des Theaters Duisburg Auszüge aus dem 6. Profile-Konzert auf dem Programm.
 Bei kostenfreiem Eintritt spielen die Orchestermitglieder Mercè Escanellas Mora (Violine), Friedemann Hecker (Viola) und Fulbert Slenczka (Violoncello) Streichtrios von Ludwig van Beethoven und Ernst von Dohnányi sowie das bezaubernde kurze Intermezzo des Ungarn Zoltán Kodály.
Im Rahmen dieses Nachmittags sind die Besucher auch zum Mitsingen eingeladen. Für Früherkrankte, die noch mobil sind, ist auch ein begleiteter Besuch des 6. Profile-Konzerts am So. 30. Juni (11 Uhr) im Opernfoyer möglich. Hier kosten die Karten 11 €, der Eintritt für die jeweilige Begleitperson ist frei. Für beide Termine ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich (Kontakt, auch bei Rückfragen: Anja Renczikowski, Tel 0160 / 94 91 04 10,
a.renczikowski@t-online.de). U

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee - „Julian Opie“
Am 18. Juni, 15 Uhr, führt Jörg Mascherrek im Lehmbruck Museum durch die neu eröffnete Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“. Anschließend können sich die Teilnehmer*innen des Rundgangs auf ein Beisammensein bei Kaffee und Kuchen freuen.  
Bei der Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“ feiern gleich drei Arbeiten des britischen Künstlers ihre Premiere. Unter seinen berühmten, im Lehmbruck Museum ausgestellten, „Walking Figures“ werden die Skulpturen „High waist shorts“ und „Daisy print“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mit ihren vereinfachten Formen und grellen Farben erinnern sie an überlebensgroße Comicfiguren, die mit ihrer dargestellten Bewegung deutlich auf urbane Phänomene hinweisen. Auf dem Vorplatz des Museums korrespondiert seine LED-Animation „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ mit den Stahlskulpturen im Innenraum.
In einem unaufhörlichen Lauf werden hier vier „Runner“ gezeigt, die uns in den Routinen des Alltags innehalten lassen und eine hypnotische Wirkung ausstrahlen. Jörg Mascherrek gibt bei seiner Führung einen Einblick in das Schaffen Julian Opies. Im Anschluss können sich die Teilnehmenden der Führung bei Kaffee und Kuchen über die gewonnenen Eindrücke unterhalten.  

Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter  Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Ausstellungsansicht „Sculpture 21st: Julian Opie“, 2019, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Frank Vinken nterstützt wird die Konzertreihe durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, die Alzheimer Gesellschaft und das Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet.

 

Finale mit der Hammerklaviersonate: Der Pianist Saleem Ashkar bringt seinen Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum zum Abschluss

Pianist Saleem Ashkar bringt seinen Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum zum Abschluss
Duisburg, 12. Juni 2019 - „Jede Sonate ist ein Diamant. Jede trägt eine Erfindung in sich, eine Genialität, einen kreativen Funken. Nichts ist bei Beethoven Routine, nichts ist nur Handwerk“, sagt der Pianist Saleem Ashkar. Im November 2017 hatte der israelisch-palästinensische Künstler seinen Beethoven-Zyklus im Duisburger Lehmbruck Museum begonnen.
Am Mittwoch, 19. Juni (20 Uhr) wird er dort die Gesamtaufführung der 32 Klaviersonaten zum Abschluss bringen. Ein Hörvergnügen besonderer Art ist die frühe Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14/1, die zu Beginn des Abends erklingt. Vieles findet sich hier unter einem relativ knappen, aber genialen Bogen: lyrisch Heiteres und verspielte Figurationen, aber auch verhalten melancholische Melodien, die wie ein Vorausgriff auf den Tonfall von Franz Schubert klingen.

Die Sonate Nr. 18 Es-Dur op. 31/3, auch bekannt als Jagd-Sonate, kommt ohne langsamen Satz aus und wirkt entsprechend spritzig. Dafür sorgen vor allem das Scherzo, ein übermütiges Kabinettstück mit Ohrwurm-Qualitäten, und das abschließende Presto con fuoco mit seinem wirbelnden und hüpfenden Tarantella-Rhythmus. Den Schlusspunkt setzt Saleem Ahskar mit einem herausfordernden Spätwerk: Es ist die unter dem Titel Hammerklaviersonate bekannte Sonate Nr. 29 B-Dur op. 106, in der Beethoven extreme Anforderungen an die Interpreten und an die Instrumente seiner Zeit stellte.
Sie galt lange als unspielbar und wurde erst Jahrzehnte nach Beethovens Tod von Franz Liszt erstmals öffentlich aufgeführt. „Nach Umfang und Anlage geht die Hammerklavier-Sonate weit über alles hinaus, was auf dem Gebiet der Sonatenkomposition jemals gewagt und bewältigt wurde“, sagte der große Beethoven-Interpret Alfred Brendel einmal über das Werk.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

Saleem Ashkar (Copyright: Liudmila Jeremies)

DAS CITY ATELIER: Maß und Maserung – Malerisch effektvolle Oberflächen gestalten
Bei dem kommenden Workshop im CITY ATELIER am Sonntag, den 16. Juni, 14 Uhr, fertigen die Teilnehmer*innen zusammen mit der Künstlerin Petra Anders unter dem Motto „Maß und Maserung“ malerisch effektvolle Oberflächen an. Treffpunkt ist – wie immer – das Lehmbruck Museum.  
Ganz im Sinne des Lehmbruck-Zitates „Alle Kunst ist Maß“, geht es bei dem kommenden Workshop im CITY ATELIER um Maß und Maserung. Malerisch effektvolle Oberflächen zu gestalten, ist gar nicht schwer: Unter Anleitung der Duisburger Künstlerin Petra Anders werden mit Leichtigkeit Marmor, Holz, Lapislazuli, ein Wolkenhimmel oder ein ganzes Universum auf das Papier gezaubert. So wird jede Oberfläche zu einem Hingucker. Für Pinsel, ausreichend Papier und Farbe ist gesorgt, es braucht nur noch ein Fünkchen Kreativität.  

Petra Anders´ künstlerische Anfänge liegen beim deutschen Theater. In langjähriger Tätigkeit hat sie Zeichnungen von Bühnenszenen und Akteuren angefertigt. Später hat sie sich zunehmend der Malerei, auf der heute ihr Hauptaugenmerk liegt, gewidmet. Mit der Gründung des Duisburger Kunstquartiers 2005 ist sie tief in der Kunstszene der Stadt verwurzelt. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.


- Erstes Serenadenkonzert der Duisburger Philharmoniker
- Internationales Streichorchester: Neuntes Kammerkonzert

Horn und Streichquartett: Im 1. Serenadenkonzert setzen die Duisburger Philharmoniker auf Virtuosität und exquisite Klangmischungen bei Mozart, Bowen und Beethoven

Duisburg, 10. Juni 2019 - Eines haben Wolfgang Amadeus Mozart, York Bowen und Ludwig van Beethoven auf jeden Fall gemeinsam: die Liebe zum Horn. Alle schrieben wunderschöne Werke für das Instrument. Beethoven und Bowen konnten es selbst spielen, Mozart komponierte gern für einen Freund der Familie, den Hornisten Johann Leutgeb. Im 1. Serenadenkonzert werden Mitglieder der Duisburger Philharmoniker nun aparte Musik für Horn und Streichquartett interpretieren. Als besondere Spielstätte haben sie dazu den Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn ausgewählt (Freitag, 14. Juni, 20 Uhr).

Mozarts Quintett für Horn, Violine, zwei Violen und Cello Es-Dur (KV 407) fällt schon dadurch auf, dass die Quartettbesetzung zugunsten eines wärmeren Tons der Mittelstimmen leicht verändert wurde. Die Doppelung der Bratschen ergibt besonders im langsamen Satz eine dunklere Färbung. Die Virtuosität des Hornisten ist besonders im tänzerisch anmutenden Finale gefragt.

Beethovens Sextett für zwei Hörner und Streichquartett Es-Dur op. 81b wiederum ist ein wohltönendes, ausdrucksvolles Jugendwerk. Das Hornpaar bietet exquisite Klangmischungen. Bowens Quintett für Horn und Streichquartett c-moll op. 85 ist hingegen eine höchst expressive Musik, die sich, 1972 geschrieben, an Bartók und die Anfänge Schönbergs orientiert.

Es musizieren Magdalena Ernst und David Barreda Tena (Horn), Tonio Schibel (Violine, Viola), Teruko Habu (Violine), sowie Lolla Süssmilch (Viola) und Friedmann Dressler (Cello).
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.



Internationales Streichorchester: Neuntes Kammerkonzert
Mit dem Willen zum Wesentlichen: Im 9. Kammerkonzert spielt das internationale Streichorchester „Les essences“ unter Leitung von Önder Baloglu Als der Geiger Önder Baloglu 2009 das Streichquartett „Quart.essence“ gründete, ahnte er wohl noch nicht, dass Konzerte mit diversen Gästen die Formation allmählich zum Kammerorchester ausweiten würden. So wuchs das internationale Ensemble „Les essences“, dessen Name vom künstlerischen Willen zum Wesentlichen kündet. Der 1988 in Adana geborene Baloglu, seit sechs Jahren Konzertmeister der Duisburger Philharmoniker, legt Wert auf eine starke Kommunikation der Musiker untereinander.
Die Zuhörer emotional zu packen, müsse im Konzert das Ziel sein, sagt der Gründer und Leiter von „Les essences“. Wenn es darum geht, neue Programme zu entwickeln, lässt der Geiger seiner Entdeckerfreude freien Lauf. Seine Neugier auf spannendes, weitgehend unbekanntes Repertoire spiegelt sich im 9. Kammerkonzert am 16. Juni (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle.

Zu Beginn erklingt Edvard Griegs Suite Aus Holbergs Zeit, das einzige weithin bekannte Stück des Abends. Danach führt die Reise vom Hochbarock des Komponisten Heinrich Ignaz Franz Biber zu einer Suite von Kurt Atterberg, einem schwedischen Spätromantiker, dessen Sinfonien einst von Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler und Arturo Toscanini aufgeführt wurden. Zwei Musiker von „Quart.essence“ übernehmen darin Solo-Partien. Von der Polin Grazyna Bacewicz erklingt ein Konzert für Streichorchester, von Ernest Bloch dann das Concerto Grosso Nr. 1 für Streichorchester und obligates Klavier.

Als Solist und Dirigent in einer Person ist Önder Baloglu an diesem Abend auch zu erleben: und zwar in dem wehmütig-stimmungsvollen Poem Der Schnee von einst (Les Neiges d’antan) aus der Feder des belgischen Geigenvirtuosen Eugène Ysaÿe. Unterstützt werden die Musiker an diesem Abend von den multimedialen Bildwelten des Künstlerkollektivs Warped Type.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

- Museum DKM: Sonderführung an Pfingstmontag - A Walk in the Park
- MKM: Öffentliche Sonntagsführung
- Lehmbruck Museum: Programm während der Pfingsttage  

Museum DKM: Sonderführung an Pfingstmontag
Duisburg, 5./7. Juni 2019 - Das Museum DKM ist an Pfingstmontag, dem 10. Juni, von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt ab 15 Uhr zu einer einstündigen Sonderführung ein. Während der Führung vermittelt die Kunsthistorikerin Marie-Louise Hirschmüller umfassend, über Architektur, alte und neue Kunst, die Besonderheit des Hauses und der privaten Sammlung.
Ein Schwerpunkt des Rundgangs liegt auf ausgewählten Kunstwerken, deren tiefere Bedeutung sich erst "auf den zweiten Blick" erschließt. Besucher erfahren, wie Ulrich Erben Farbflächen mit einem Duisburger Stadtteil verbindet, was die vermeintlichen "Schachteln" von Yuji Takeoka beinhalten und weshalb Dorothee von Windheim einen durchlöcherten, roten Stoff in einem Schneewittchensarg präsentiert.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0   Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Museum DKM; Ulrich Erben, Farben der Erinnerung – Wannheimer Ort Fotos: Werner J. Hannappel; © Stiftung DKM

Lehmbruck Museum: plastikBAR: A Walk in the Park
„A Walk in the Park“ – der Name ist bei dieser Führung Programm: Kunstvermittlerin Madalina Rotter geht bei diesem ganz besonderen Rundgang am Donnerstag, den 13. Juni, 19 Uhr, auf künstlerische Entdeckungsreise durch den Kant Park. Startpunkt ist das Lehmbruck Museum.  
Mit den jüngst ausgestellten Werken Julian Opies als Ausgangspunkt, erschließt Kunstvermittlerin Madalina Rotter bei einer interaktiven Führung die Skulpturen des Kant Parks. Nachdem die „Walking Figures“ und die LED-Skulptur „Sam, Amelia, Jeremy, Teresa.“ des britischen Künstlers genauer unter die Lupe genommen wurden, widmet sich die Führung unter anderem den Werken Alf Lechners, Toni Stadlers und Magdalena Abakanowicz´.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk steht auch die jeweilige „Bewegung“ der Skulptur im Mittelpunkt. Daraus folgend sollen eigene Bewegungen zu den jeweiligen Kunstwerken entwickelt werden. Bei der gesamten Führung wird immer wieder auf die Grundidee Julian Opies verwiesen, unverkennbare Bewegungen herauszustellen.
Bevor die Führung startet, gibt es im Lehmbruck Museum noch ein Getränk zur Begrüßung  (und Stärkung). Teilnahme: 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk  

 
Lehmbruck Museum, Foto: Frank Vinken


MKM: Öffentliche Sonntagsführung
Am Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Zu entrichten ist lediglich der Eintritt ins Museum (9,00 € pro Person).  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde. Außerdem ist das Museum am Pfingstmontag von 11 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.


Lehmbruck Museum: Programm während der Pfingsttage  

Am Pfingstsonntag, den 9. Juni, 11.30 Uhr, führt Susanne Karow durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Kurz darauf, um 14 Uhr, fertigt Peter Steinebach bei einem Workshop im CITY ATELIER Installationen aus Draht an. Am Pfingstmontag, den 10. Juni, 11.30 Uhr, gibt es im Lehmbruck Museum eine zusätzliche Feiertagsführung durch die Ausstellung „Schönheit“.  
Am verlängerten Pfingstwochenende werden die Besucher*innen des Lehmbruck Museums bei gleich zwei öffentlichen Rundgängen durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ geführt. Anhand zahlreicher Exponate prominenter Museen aus ganz Europa erfahren die Teilnehmenden der Führung mehr über die Skulptur der klassischen Moderne.

Neben den Arbeiten von Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin, wird der Blick auch auf Werke von Alexander Archipenko, Camille Claudel und Constantin Brancusi gerichtet. Anhand ihrer Skulpturen kann einem wandelnden Schönheitsbegriff um 1900 nachgespürt werden.  
Zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) muss für die Teilnahme an der Führung ein Beitrag von 2 € pro Person erbracht werden.   
Bei dem Workshop im CITY ATELIER zeigt der Künstler Peter Steinebach, wie man aus Draht und anderen Materialien eindrucksvolle Installationen kreiert. So können ebenso abstrakte, wie figürliche Werke erschaffen werden, die mal geheimnisvoll, unheimlich oder ganz leicht wirken.
Bei dem Workshop sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit dem richtigen Händchen und etwas Glück wird das eigene Werk sogar als Kunstwerk der Woche ausgezeichnet und bekommt einen Ehrenplatz im CITY ATELIER.  Der Workshop des CITY ATELIERS ist im Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €)  inbegriffen.                             



- Sechs Suiten für Milliarden Bäume: Nicolas Altstaedt spielt in einem Benefiz-Konzert Bachs spektakulären Zyklus für Violoncello solo
- Konzertmeditation: Der Pianist Michael Gees

echs Suiten für Milliarden Bäume: Nicolas Altstaedt spielt in einem Benefiz-Konzert Bachs spektakulären Zyklus für Violoncello solo
Duisburg, 5. Juni 2019 - Nicolas Altstaedt, einer der bedeutendsten und vielseitigsten Cellisten seiner Generation, wird sich erneut der Herausforderung stellen, im Lehmbruck Museum alle sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach an einem Abend zu interpretieren. Bereits vor zwei Jahren, als Duisburger Residenzkünstler, hatte er sich auf den Weg gemacht, diesen Gipfelpunkt des Cello-Repertoires zu meistern, doch wegen einer gerissenen Saite konnte er den Zyklus nicht zu Ende spielen.

Im zweiten Anlauf also (Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr), soll es nun gelingen. Ein mitreißender Elan des Aufbruchs und der Erneuerung ist für das Spiel von Nicolas Altstaedt charakteristisch. Der 1982 in Heidelberg geborene Künstler möchte Musikstücken am liebsten so begegnen, als seien sie gerade erst gedruckt worden: neugierig, offen, voller Entdeckerdrang. Die fulminante Energie, die er in seinem Spiel entwickelt, hat den einstigen Schüler von Boris Pergamenschikow von Erfolg zu Erfolg getragen. An den sechs Cellosuiten fasziniert Altstaedt besonders „der unglaubliche Weg, den Bach hier zurücklegt durch die Vielfalt der Tonarten und Tanzformen“.

Der Komponist schrieb sie zu seiner Zeit als Hofkapellmeister in Köthen (1717-1723). Für die Interpretation nutz der Cellist einen speziellen Barockbogen.  Der außergewöhnliche Abend, der auch fürs Publikum als lohnende Herausforderung gelten kann, ist zugleich Benefiz-Konzert zugunsten der Initiative „Plant-for-the-Planet“. Sie wurde von einem Schüler 2007 ins Leben gerufen. Seither haben Kinder im Alter zwischen neun und zwölf Jahren weltweit 16 Milliarden Bäume gepflanzt, um der globalen Klimakrise entgegenzuwirken. Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.



        

Konzertmeditation: Der Pianist Michael Gees gestaltet mit drei Gesangspartnern einen Abend unter dem Titel „Composing Voices“
Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt: für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Die Interaktion führt zu einem Erlebnis, das im Wortsinne einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt. Diesmal hat Michael Gees, der als Liedpianist über reiche Erfahrung verfügt, zwei Sängerinnen und einen Sänger für die Konzertreihe KOMED gewonnen.

Michael Gees - Copyrigh: Hermann und Clärchen Baus

Unter dem Titel „Composing Voices“ tritt er am Do. 13. Juni (19.30 Uhr), im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal mit dem Bariton Frederik Schauhoff, der Mezzosopranistin Julia Spies und der Sprecherin, Sängerin und Schauspielerin Dagmar Boecker auf. Der Kölner Frederik Schauhoff pflegt ein breites Repertoire, das von der Oper über den Oratoriengesang über die Arbeit mit Kammermusikensembles bis zum Kunstlied reicht. Ähnliches gilt für die in der Nähe von Heidelberg aufgewachsene Mezzosopranistin Judith Spies, zu deren Leidenschaften es gehört, unkonventionelle künstlerische Projekte ins Leben zu rufen.
Dagmar Boecker leitet in Köln ein Atelier für Atemlehre und Stimmkunst. Sie widmet sich dem Zusammenwirken von Sprache und Musik, wobei der Improvisation ihre besondere Vorliebe gilt. Im Anschluss an den Abend in der Ludwig-Krohne-Straße 5 ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. In der Anlage finden Sie diese Pressemitteilung auch als Word- und als PDF-Datei, zudem ein kostenfreies Foto von Michael Gees (Copyright: Hermann und Clärchen Baus). Gerne nehme wir Ihre Kartenwünsche entgegen, wenn Sie über das Konzert berichten möchten.

 

- Freitagsführung im Museum DKM: "Silber, Gold und Edelstahl"  
- Lehmbruck Museum: Pay What You Want – CITY ATELIER & Führung

Freitagsführung im Museum DKM: "Silber, Gold und Edelstahl"  
Duisburg, 4. Juni 2019 - Das Museum DKM ist am Freitag, den 07. Juni von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, an einer 60-minütigen Führung durch die Sammlung teilzunehmen. Der Rundgang widmet sich den "glänzenden" Ausstellungsobjekten: Silber, Gold und Edelstahl finden bei Ernst Hermanns, Yuji Takeoka und zahlreichen anderen Künstlern Verwendung. Der Gebrauch von goldener und silberner Farbe verbindet chinesische Buddhaskulpturen, japanische Keramik sowie Rollbilder und zeitgenössische Rauminstallationen.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.   Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR    

Otagaki Rengetsu, Rollbild, 1869 Foto: Werner J. Hannappel; © Stiftung DKM


Lehmbruck Museum: Pay What You Want – CITY ATELIER & Führung
Am ersten Freitag des Monats heißt es im Lehmbruck Museum wieder „Pay what you want!“ – am 7. Juni legen die Besucher*innen ihren Eintritt wieder selbst fest. Aus diesem Anlass werden bei einem Workshop im CITY ATELIER ab 14 Uhr mittels Schrift, Illustration und Collage Geschichten erzählt.
Um 15 Uhr führt Dr. Bettina Dunker durch die just eröffnete Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“. Am ersten Freitag eines jeden Monats legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums ihren Eintritt selbst fest. Bei dem nächsten Pay what you want-Termin wird Mareike Engelke zusammen mit den Besucher*innen des CITY ATELIERS ein „Art Journal“ erstellen.
Mit ein paar guten Ideen, einer ruhigen Hand zum Zeichnen und lustigen Illustrationen fertigen die Teilnehmenden eine Collage an, mit der sie eine eigene Geschichte erzählen können. Besonders gute Werke haben die Chance, als Besucherkunstwerk der Woche ausgezeichnet zu werden. Bei dem Workshop sind Menschen aller Altersgruppen herzlich willkommen.

Um 15 Uhr führt Dr. Bettina Dunker durch die von ihr betreute Ausstellung „Sculpture 21st: Julian Opie“. In der Nordhalle des Lehmbruck Museums stellt der britische Künstler seine berühmten „Walking Figures“ aus. Die Stahlskulpturen erinnern in ihrer Gestalt an Piktogramme bzw. Comicfiguren, die hastigen Schrittes zu laufen scheinen.
Mit ihrer Bewegung schaffen sie einerseits einen Bezug zu den umhergehenden Passanten, andererseits zu seiner LED-Skulptur „Amelia, Jeremy, Theresa, Sam.“ auf dem Vorplatz des Museums, auf der ebenfalls laufende Figuren zu sehen sind. Während ihrer Führung wird Dr. Bettina Dunker interessante Einblicke in das Werk des Künstlers geben, der als einer der bedeutendsten Vertreter der „New British Sculpture“ gilt. 
Teilnahme: Pay What You Want! – Die Besucher*innen legen ihren Eintritt selbst fest.

Mareike Engelke, Art Journals, 2019, Foto: Museum

Julian Opie, Amelia, Jeremy, Theresa, Sam., 2019, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Dejan Saric



- Duisburger Philharmoniker„Mozart exploded
- Museum DKM: Sonderführungen an den kommenden Feiertagen
- Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lecture: Rodin und die Schönheit.

Duisburg, 29. Mai 2019 - „Mozart exploded“: Das Armida Quartett, die Schauspielerin Nina Horvath und Mitglieder der Duisburger Philharmoniker suchen den inspirierenden Dialog Zu seinem zehnjährigen Bestehen hatte das 2006 gegründete Armida Quartett sich selbst beschenkt: und zwar mit der Konzertreihe „Mozart exploded“ im Heimathafen in Berlin-Neukölln.
Die vier Streicher, die aktuell an einer Noten-Neuausgabe der Mozart-Quartette mitwirken und 2021 eine Gesamteinspielung vorlegen werden, verfolgen in diesem Zyklus neue Interpretationsansätze, inspiriert von einem transparenten Klangbild, das auch Dissonanzen nachforscht.
Teil des Konzepts ist es, Mozarts Musik auf neue Kompositionen sowie auf andere Kunstformen treffen zu lassen. Ein überaus inspirierender Mozart-Abend ist deshalb zu erwarten, wenn die Residenzkünstler sich am 7. Juni (20 Uhr) im Gemeindehaus Duisburg-Ruhrort mit der Schauspielerin Nina Horvath und Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker zusammentun.
Das Konzert beginnt mit einem agilen Frühwerk, dem Divertimento D-Dur KV 136. Die dann folgende Serenata Notturna D-Dur KV 239 verbindet Symmetrie und Ebenmaß mit Anmut und Grazie, verzichtet im abschließenden Rondo aber nicht auf einen Schuss Übermut. Dem Armida Quartett gewidmet ist die Komposition Canons and Sparrows von Johannes Fischer.
Der Schlagzeuger und Komponist lässt das Tschilpen der Spatzen zu Beginn durch die hohen Geigen imitieren, um sie dann durch geräuschvolle Einwürfe von Cello und Bratsche zu torpedieren.
Über Tonrepetitionen und Akzentverschiebungen mündet das Stück schließlich in ein verfremdetes Zitat aus "Die Kunst der Fuge" von Johann Sebastian Bach. In Mozarts Klarinettenquintett A-Dur KV 581, einem Spätwerk von nachgerade himmlischer Schönheit, stößt der stellvertretende Duisburger Solo-Klarinettist Andreas Oberaigner zum Quartett hinzu. Die Schauspielerin Nina Horvath gibt mit Auszügen aus Mozarts mal frechen, mal anrührenden Briefen einen Einblick in Wesen und Werkstatt des Meisters.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

Armida Quartetts - Foto Felix Broede


Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lecture: Rodin und die Schönheit.
Die ausgewiesene Rodin-Expertin Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet wird sich bei ihrem Vortrag im Rahmen der Lehmbruck Lectures im Lehmbruck Museum am  Mittwoch, den 5. Juni, 18 Uhr, mit Auguste Rodins Schönheitskonzept befassen.  
Rodins Schönheitsauffassung steht in engem Zusammenhang mit seiner Faszination für den menschlichen Körper, für das Nicht-Statische, Fließende und die Bewegung. Um diese Aspekte einzufangen, entwickelte er neuartige Strategien, die seine gesamte Arbeit und Themenwahl prägen und starken Einfluss auf die Wahl seiner Materialien haben.
Skulpturen wie „Ich bin schön“ oder das „Eherne Zeitalter“ zeigen eindrucksvoll, wie es Rodin vermag, den menschlichen Körper darzustellen. Die Figuren scheinen aus der Bewegung heraus abgebildet zu sein und stehen stellvertretend für  Rodins Vorliebe für „lebendige“ Skulpturen. Auf dies und mehr richtet Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet, ihren Blick bei einem Vortrag zu Rodins Schönheitskonzept.  
Anne-Marie Bonnet ist Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Bonn. Nach wissenschaftlichen Tätigkeiten in München, Leipzig  und Paris lehrte die gebürtige Freiburgerin als Professorin an der Albert-Ludwigs-Universität in ihrer Heimatstadt. In ihren Publikationen hat sie sich unter anderem mit der Malerei der deutschen Renaissance und dem Akt bei Albrecht Dürer beschäftigt.
Einen besonderen Stellenwert in ihren Veröffentlichungen nimmt Auguste Rodin ein: Neben zahlreichen Aufsätzen zu dem Bildhauer hat sie unter dem Titel „Erotische Aquarelle - Rodins späte Zeichnungen - Für eine Kultur der Begierde“ auch eine Monografie zu dem Künstler verfasst. Für ihre universitäre Tätigkeit wurde sie als „Professor des Jahres“ nominiert. Eintritt: 5 EUR

Museum DKM: Sonderführungen an den Feiertagen  
Anlässlich der Feiertage im Mai und Juni ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Jeweils um 15 Uhr findet eine einstündige Führung statt. Die Teilnahme an einer Führung kostet 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) | Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR Wir bitten um Anmeldung für die Führungen unter 0203.9355547 0.    
Donnerstag, den 30. Mai (Christi Himmelfahrt), um 15 Uhr  "Landschaft und Orte" mit Madalina Rotter  
Unter dem Titel "Landschaft und Orte" stellt die Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter Landschaftsdarstellungen in den Werken von unter anderem Claudia Terstappen, Albert Renger-Patzsch und Qui Shi-hua vor. Die inszenierten Ausblicke auf die das Gebäude umgebenden Skulpturengärten werden ebenso in den Fokus genommen wie die chinesischen Gelehrtensteine, die an Gebirge erinnern.


Duisburger Philharmoniker und „Tanzekstasen“

Duisburg, 28. Mai 2019 - „Tanzekstasen“: Duisburger Philharmoniker spielen unter der Leitung von Clemens Schuldt Werke von György Ligeti, Daniel Schnyder und Sergej Prokofjew Wirbelnde Rundtänze und zigeunerisches Temperament prägen das Concert Românesc. Aber das 1951 vollendete Jugendwerk des Ungarn György Ligeti kennt auch ruhige Passagen mit elegischen Bläser-Soli. Ligeti studierte damals am Folklore-Institut in Bukarest und nahm an einigen Reisen zum Aufzeichnen rumänischer und ungarischer Volksmusik teil.
Vom kommunistischen Regime wurde das Stück aufgrund seiner scheinbar ungeordneten Ausgelassenheit und einiger harmonischer Dissonanzen wegen verboten. Erst 20 Jahre später gelangte das Concert Românesc zur Uraufführung. In Duisburg erklingt das Werk jetzt zum Auftakt des 11. Philharmonischen Konzerts. Unter dem Motto „Tanzekstasen“ spielen die Duisburger Philharmoniker am 5. und 6. Juni (jeweils 20 Uhr) in der Mercatorhalle auch mit dem Armida Quartett zusammen.
Die aktuellen Duisburger Residenzkünstler präsentieren sich diesmal mit Impetus, einem Konzert für Streichquartett und Orchester aus der Feder des Schweizer Saxophonisten und Komponisten Daniel Schnyder, der mit großem Erfolg an der Schnittstelle von Klassik und Jazz arbeitet. Quartett und Orchester liefern sich in dem Werk einen rhythmisch zugespitzten, höchst unterhaltsamen Schlagabtausch.
Im gleichen Jahr wie Ligetis Concert Românesc entstand die siebte und letzte Sinfonie von Sergej Prokofjew. Vieldeutig, ja rätselhaft ist dieser rund 30-minütige symphonische Schwanengesang. Er wird häufig als mildes, Rückschau haltendes Alterswerk bezeichnet, lässt in den tänzerisch übermütigen Passagen aber auch durch erfrischend parodistische Tendenzen aufhorchen.
Die Leitung des Abends liegt in den Händen des jungen Dirigenten Clemens Schuldt, seit 2016 Chef des Münchener Kammerorchesters und gern gesehener Gast beim BBC Philharmonic Orchestra sowie bei den Sinfonieorchestern des WDR, SWR und ORF. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

DAS CITY ATELIER: Räumliches Zeichnen – Installationen mit Naturmaterialien
 Zusammen mit dem Künstler Jochen Duckwitz wird im Lehmbruck Museum bei dem nächsten Workshop im Rahmen des CITY ATELIERS am 2. Juni, 14 Uhr, mit Naturmaterialien gearbeitet und räumlich gezeichnet.  
Mit einer guten Idee und etwas Fingerspitzengefühl kreieren die Teilnehmer*innen des CITY ATELIER-Workshops eigene Installationen. Durch vorgefundene Materialien, die auf dem ersten Blick unauffällig erscheinen, werden unterschiedlichste Werke erschaffen.
Holz, Steine, Erde oder Blätter sind die Grundbausteine für künstlerische Erzeugnisse, die mal ganz fragil wirken können oder aber vor Stärke und Robustheit strotzen. Durch Form und Beschaffenheit der einzelnen Naturmaterialien spielt bei der Arbeit am Kunstwerk auch der Zufall eine gewichtige Rolle.  
Nach seinem Studium der Biologie hat Jochen Duckwitz ein Studium am der Kunstakademie in Düsseldorf aufgenommen. Er war Stipendiat des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie und wurde mit dem Förderpreis der Stadt Wilhelmshaven und dem ersten Preis im Nana Gestaltungswettbewerb der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Künstlerführung mit „Kelbassa’s Panoptikum“
Zu einer Künstlerführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Weltensammler, Sinnsucher, Paradiesforscher“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte am Sonntag, 2. Juni, um 15 Uhr mit den beiden Schöpfern der Ausstellung, Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa, ein.  

Die Ausstellung, die unter dem Leitthema der diesjährigen Duisburger Akzente, den Utopien, entstanden ist, entführt in eine verwunschene Wunderkammer, in der sich utopische Ideen und Gedanken zu geheimnisvollen Objekten und Grafiken manifestiert haben, die oft erst auf den zweiten Blick ihre Geheimnisse preisgeben. Besucher sind ausdrücklich eingeladen, anzufassen, zu erkunden, Türen und Fenster zu öffnen und Blicke durch Spiegel und Linsen zu wagen.  
Der Eintritt für Erwachsene kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

- Museum DKM: Sonderführung "Landschaft und Orte"
- Lehmbruck: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“

Museum DKM: Sonderführung "Landschaft und Orte"

Duisburg, 27. Mai 2019 - Das Museum DKM ist an Christi Himmelfahrt, dem 30. Mai, von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt ab 15 Uhr zu einer einstündigen Sonderführung ein. Anlässlich des Feiertages wird die Kunstvermittlerin und Künstlerin Madalina Rotter Besucher des Museum DKM durch die umfangreiche Sammlung führen.  
Unter dem Titel "Landschaft und Orte" stellt die Führung Landschaftsdarstellungen in den Werken unter anderem von Claudia Terstappen, Albert Renger-Patzsch und Qui Shi-hua vor.
Die inszenierten Ausblicke auf die das Gebäude umgebenden Skulpturengärten werden ebenso in den Fokus genommen wie die chinesischen Gelehrtensteine, die an Gebirge erinnern. Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0.  Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)  

Museum DKM, Hugo Suter, Frühlicht, Dämmerung, 2012 © Stiftung DKM | Foto: Werner J. Hannappel

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ 
Bei der öffentliche Sonntagsführung am 2. Juni, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum befasst sich Kunsthistorikerin Susanne Karow mit den Werken aus der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.  
In der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ werden etwa 100 Werke von insgesamt elf Künstler*innen aus international renommierten Museen ausgestellt. Darunter befinden sich mit Hans Arp, Alfred Boucher, Camille Claudel, Henri Matisse und Auguste Rodin gleich eine ganze Reihe französischer Künstler*innen, die die Bildhauerei über Generationen hinweg geprägt haben. Ihr Einfluss reicht dabei weit über die Grenzen Frankreichs hinaus.

Susanne Karow wird sich bei ihrer Führung mit diesen und anderen Künstler*innen beschäftigen und Einblicke in die Entwicklung der Bildhauerei vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert geben.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  


Alfred Boucher, La baigneuse/ Die Badende, 1902, in der Ausstellung “Schönheit“, Foto: Frank Vinken

  


- Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin
- Melting Pott - Fotografie-Ausstellung im MKM

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“
Duisburg, 23. Mai 2019 - Am Sonntag, den 26. Mai, können sich die Besucher*innen den Lehmbruck Museums wieder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Nachdem die letzten Läufer des Duisburger City Trails das Haus verlassen haben, führt Bettina Kohrs um 11.30 Uhr durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“. Um 14 Uhr kann bei einem Workshop im CITY ATELIER selbst Kunst gemacht werden.  
Bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ wirft Kunstvermittlerin Bettina Kohrs zusammen mit den Teilnehmenden der Führung einen Blick auf die Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, Auguste Rodin, Alexander Archipenko, Camille Claudel und vielen mehr. Anhand von Exponaten wie der „Knienden“, dem „Denker“ oder der „Schreitenden“ (Archipenko), ihrer Materialität und Gestalt lassen sich die Unterschiede in der Wahrnehmung von Schönheit in der Kunst der klassischen Moderne nachempfinden.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Alexander Archipenko, Femme qui marche/ Schreitende, 1912, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Museum

Für alle, die schon immer selbst Kunstwerke kreieren wollten, ist der Workshop im Rahmen des CITY ATELIERS genau das Richtige: Dank professioneller Unterstützung fertigen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums eigene Modezeichnungen an. Mit tollen Ideen und einer ruhigen Hand zum Zeichnen kann so eine eigene Kollektion entworfen werden. So lässt sich mit etwas Geschick schnell den ganz großen Modeschöpfern nacheifern. Die besten Entwürfe werden dann vielleicht sogar zum „Kunstwerk“ der Woche ernannt.  
Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.  




Melting Pott - Fotografie-Ausstellung im MKM

Vom 3. Juli bis zum 6. Oktober 2019 wird das Museum Küppersmühle zum „Melting Pott“ und präsentiert die bislang umfangreichste Ausstellung des renommierten Musik- und Foto-Künstlers Till Brönner. Über ein ganzes Jahr lang hat Deutschlands Jazz-Musiker Nr. 1 Menschen und Orte im Ruhrgebiet fotografiert und offenbart seinen persönlichen Blick auf die Region:
Gesichter, Industrie-Architektur, Natur- und Kulturlandschaften, Verkehr und Urbanes, buntes Mit- und Nebeneinander verschiedener Nationen und Religionen in Deutschlands größtem Ballungsraum und natürlich der scheidende Steinkohle-Bergbau. Er steht nicht nur Pate für den Ausstellungstitel, sondern beeindruckte Brönner in seiner Allgegenwart und Symbolhaftigkeit.


Nach dem Wasserschaden im Theater Duisburg: Spielbetrieb wird eingeschränkt wieder aufgenommen  

Duisburg, 21. Mai 2019 - Nach dem Wasserschaden vom 5. April kann der Proben- und Vorstellungsbetrieb im Großen Haus des Theaters Duisburg ab Pfingstmontag in eingeschränkter Form wieder aufgenommen werden: Bis Ende der Saison können damit neun der 16 geplanten Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein sowie die Vorstellungen des Schauspiels stattfinden.  

Oberbürgermeister Sören Link: „Das ist eine gute Nachricht und ein erfreulicher Etappenerfolg auf dem Weg, das gesamte Haus wieder uneingeschränkt für alle Theaterbegeisterten zu öffnen. Ich hoffe jetzt sehr, dass ab der nächsten Spielzeit der Spielplan wie vorgesehen angeboten werden kann.“  
Kulturdezernent Thomas Krützberg ergänzt: „Mein Dank gilt dem Immobilien-Management Duisburg, dem Fachplaner, den Firmen, die das Theater betreuen sowie der Feuerwehr, die alle gemeinsam das Ziel der Wiederaufnahme des Spielbetriebs engagiert und zielstrebig verfolgt haben und weiterverfolgen werden.“  
Als erste Vorstellung nach der Schließphase präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Pfingstmontag, 10. Juni „Die Zauberflöte“ von Wolfgang A. Mozart. Am 19. Juni feiert die neue Familienoper „Geisterritter“ Premiere. Bis Saisonende finden alle sechs Vorstellungen der Familienoper wie geplant und angekündigt statt. Auch das Ballett am Rhein kann in das Theater Duisburg zurückkehren: Am 21. Juni steht der dreiteilige Ballettabend „b.38“ auf dem Spielplan. Der für den 3. Juli angesetzte Chorabend „Sing Together - Junge Chöre im Theater Duisburg“ findet ebenfalls statt.  
Indes konnten noch nicht alle durch das Wasser entstandenen technischen Schäden auf der Großen Bühne behoben werden, beispielsweise sind noch Teile der Drehbühne und der Boden der Seitenbühne beschädigt. Daher müssen die Vorstellungen „Die Fledermaus“ (08., 16., 20. Juni), „Don Pasquale“ (28. Juni, 04. Juli und „Don Carlo“ (29.Juni, 05. Juli) im Theater Duisburg ausfallen. Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit den Karteninhabern zwecks Erstattung des Kaufpreises in Verbindung.  
Prof. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein: „Dass wir nun noch immerhin neun von 16 Vorstellungen im Großen Haus in den letzten Wochen der Saison spielen können, sind äußerst gute Nachrichten. Insbesondere freuen wir uns darüber, dass wir durch die Möglichkeit, den Probenbetrieb im Theater Duisburg ab Pfingstmontag wieder aufzunehmen, unsere Familienoper `Geisterritter´ wie geplant zur Premiere bringen können. Unser Dank gilt allen im Theater Duisburg und in der Verwaltung, die in den vergangenen Wochen seit dem Wasserschaden unermüdlich und äußerst engagiert an seiner Behebung arbeiten. Es ist wunderbar, dass sie nun sogar eine Lösung gefunden haben, den Spielbetrieb noch in dieser Saison zumindest teilweise wieder zu ermöglichen. Besonders dankbar sind wir auch unserem Publikum, das uns in den vergangenen Wochen mit großen Verständnis für die Situation unterstützt hat.“   
Auch das Schauspiel kehrt auf die große Bühne zurück: die bis Ende der Spielzeit geplanten Vorstellungen von „#BerlinBerlin“ am 25. Juni, „INFINITA“ am 6. Juli und „Romeo und Julia“ am 12. und 13. Juli werden im Großen Haus gezeigt. Die am 19. Mai entfallene Vorstellung „Schiller Balladen Rave“ mit Philipp Hochmair wird in der nächsten Spielzeit nachgeholt. Die Vorstellungen im FOYER III und im Opernfoyer finden wie geplant statt.
Auf Grund der großen Nachfrage gibt es eine zusätzliche Vorstellung von „Being Freddie Mercury“ mit Kai Bettermann am 28. Juni im FOYER III.  
Während im Großen Haus am 23. Juni das Konzert des Klangkraft-Orchesters wie geplant präsentiert werden kann, muss der Tanztheaterabend „Das Traumfresserchen“ der Tanzwerkstatt Ulla Weltike am 30. Juni ins Theater am Marientor verlegt werden. Bereits gelöst Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Lehmbruck Museum: Die Lehmbruck-Box

Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz
Duisburg, 21. Mai 2019 - Die Führungen im Rahmen der Lehmbruck-Box am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr, richten sich an alle kunstbegeisterten Museumsbesucher. Darüber hinaus richtet sie sich aber auch an Menschen mit Beeinträchtigungen. So ist die kommende Führung am 26. Mai, 15 Uhr, gut für Menschen mit Demenz geeignet.  

Mit der Lehmbruck-Box erweitert das Lehmbruck Museum sein Angebot für Menschen mit Beeinträchtigungen. In einer mobilen Box befinden sich zahlreiche Gegenstände, mit denen die Teilnehmer*innen der Führung die Werke Wilhelm Lehmbrucks taktil und auditiv nachempfinden können. Lehmbrucks berühmte „Kniende“, ihr Aussehen, ihre Proportionen können anhand einer 3D-Miniatur erfühlt werden. Um den Arbeitsprozess hinter dem Kunstwerk nachvollziehen zu können, werden bei der Führung auch Audiomitschnitte abgespielt, die beispielsweise die Arbeit in einer Gießerei wiedergeben.
Die Führung durch das Museum wird somit zu einem spannenden und erkenntnisreichen Erlebnis, bei dem die Sinne angeregt werden.  Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung bezahlen keinen Eintritt.

Wilhelm Lehmbruck, Die Kniende, 1911 (Miniatur), Foto: Museum  


Unterstützung für Lehmbruck Museum  

Duisburg, 16. Mai 2019 - Landschaftsausschuss beschließt finanzielle Förderung von bis zu 100.000 Euro jährlich / Wilhelm-Lehmbruck-Preis wird umbenannt   Köln/Duisburg, 16. Mai 2019. Der Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland unter Vorsitz von Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig die finanzielle Unterstützung des Lehmbruck Museums beschlossen.  

„Dieses international renommierte Haus zeichnet sich insbesondere durch seine einzigartige Sammlung moderner Skulpturen aus und hat sich wegen seiner außergewöhnlichen Ausstellungen einen Namen gemacht. Der LVR sorgt mit seiner Unterstützung dafür, dass dieses kulturelle Engagement nachhaltig gesichert wird“, betonte Henk-Hollstein.  
Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link unterstrich: „Das Lehmbruck Museum findet weit über die Stadtgrenzen hinaus große Beachtung und zieht Besucher aus dem In- und Ausland in unsere Stadt. Dank der Unterstützung des LVR werden wir auch zukünftig attraktive Wechselausstellungen realisieren und die lokale und regionale Kunstszene fördern können.“  

Der Förderung waren konstruktive Gespräche zwischen dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Stadt Duisburg vorausgegangen. Dabei verständigte man sich darauf, dass die Stadt ihre bisherige Förderung um mindestens weitere 60.000 Euro erhöht. Der LVR wird eine jährliche Unterstützung von bis zu 100.000 Euro leisten. Das Preisgeld für den „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg“ in Höhe von 10.000 Euro stellt künftig der LVR.
Der Preis wird umbenannt in „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland“. Er wird alle fünf Jahre vergeben, das nächste Mal im kommenden Jahr. Die begleitende Sonderausstellung wird ebenfalls maßgeblich vom LVR finanziert.  

 

- Duisburger Philharmoniker: Barockmusik mit exotischer Note
- Tag der offenen Tür an der Musik- und Kunstschule in Duissern  

Im 5. Profile-Konzert dreht sich alles um das Hackbrett, gespielt von Elisabeth Seitz, eine der führenden Virtuosinnen dieses Instruments

Duisburg, 14. Mai 2019 - Der Musiktheoretiker Sebastian Virdung sprach um 1500 noch abschätzig von einem Fastnachtsinstrument. Gemeint war das Hackbrett, auch Kastenzither genannt, deren Saiten mit Klöppeln angeschlagen werden. Bis ins 15. Jahrhundert weist die Geschichte dieses exotisch anmutenden Instruments zurück, das in die europäische Folklore ebenso Eingang fand wie in die Kunstmusik. Für das 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker wurde die international renommierte Hackbrett-Virtuosin Elisabeth Seitz gewonnen. Zusammen mit einem Barockensemble des Orchesters wird sie Werke u.a. von Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und Paolo Salulini vorstellen (Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer).



Elisabeth Seitz ist in Bayern aufgewachsen und lernte das Hackbrett schon als Kind kennen. Die klanglichen Möglichkeiten des Instruments erschlossen sich ihr allerdings erst während ihrer Studienzeit in Linz, München und Den Haag. Heute gilt Seitz als führende Interpretin von (italienischer) Barockmusik, in der das Hackbrett (italienisch: Salterio) nicht selten vorkommt. Die Solistin ist u.a. Mitglied im Ensemble nuovo aspetto. Ein eher selten gespieltes, wohl nur in Fachkreisen bekanntes Werk des Italieners Paolo Salulini steht dabei auf dem Programm: Das Konzert für Salterio, Streicher und Basso continuo, G-Dur.
Salulini (1709-1781) blieb zeitlebens seiner Heimatstadt Siena verbunden, war ein guter Geiger, wirkte deshalb im dortigen Theater als Konzertmeister. Das Stück schrieb er um 1751. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.  Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

Tag der offenen Tür an der Musik- und Kunstschule in Duissern.  
Die Duisburger Musik- und Kunstschule (MKS) lädt am Samstag, 18. Mai, von 11 bis 14 Uhr auf der Duissernstraße 16 in Duissern zum Tag der offenen Tür ein, um eine fundierte Wahl zu treffen und um die Musikschule einmal genauer kennen lernen zu können.
Das Unterrichtsangebot wird vorgestellt und interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, Instrumente, Singen, Kunst, musikalische Früherziehung und vieles andere mehr auszuprobieren, Informationen einzuholen und sich beraten zu lassen.
„Geige würde mir gefallen, oder vielleicht Trompete,....wie sieht eigentlich ein Fagott aus?....ist meine Tochter nicht zu klein für den Kontrabass?....bin ich nicht zu alt, um noch ein Instrument zu erlernen?“, solche Fragen werden häufig von Eltern, ihren Kindern und an Unterricht interessierten Erwachsenen gestellt, wenn es darum geht, das passende Instrument zu finden. Verschiedene Ensembles der MKS präsentieren ab 11 Uhr Stücke. Auch die Cafeteria ist geöffnet.

Lehmbruck Lecture: Schönheit, Spiritualität, Sinnlichkeit.
Jessica Keilholz-Busch, Kustodin am Lehmbruck Museum und Kuratorin der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, wirft bei ihrem Vortrag am 22. Mai, 18 Uhr, einen Blick auf das Werk der beiden Ausnahmeplastiker Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin.  
In der Kunstgeschichte war und ist der Schönheitsbegriff ständigen Veränderungen unterworfen. So änderte sich die Definition von „Schönheit“ in der Kunst im Wandel der Jahrhunderte: Anstelle des akademischen Ideals, in dem das „Schöngemachte“ oder „Schmeichelnde“ im Vordergrund stand, setzte sich der Wunsch durch, das Innere des Menschen aufzuzeigen.
Auguste Rodin fasste es so zusammen: „Hässlich in der Kunst ist das, was künstlich ist; was hübsch oder schön zu sein versucht, ohne ausdrucksstark [‚expressif‘] zu sein […].“ Bei dem Vortrag von Jessica Keilholz-Busch steht eben diese Veränderung der Schönheitsideale vom Klassizismus bis in die Moderne. Inmitten der Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodins soll die wechselhafte Geschichte des Schönheitsbegriffs anhand ausgewählter Werke illustriert werden.   Eintritt: 5 EUR

 

 

- Museum DKM: Sonderführung am internationalen Museumstag
- Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“

 Museum DKM: Sonderführung am internationalen Museumstag
Duisburg, 14. Mai 2019 - Anlässlich des internationalen Museumstags am Sonntag, den 19. Mai führen die Sammler und Museumsgründer Dirk Krämer und Klaus Maas Besucher selbst durch ihr Haus. In der einstündigen Führung werfen sie einen Blick auf ihre Wurzeln, ihre Vorbilder und die Architektur des Museum DKM.  
Mit ihren weit gespannten Schwerpunkten von traditioneller asiatischer bis moderner europäischer Kunst bietet die private Sammlung DKM einen Ausschnitt der Weltkulturen. Damit knüpft sie an eine Tradition namhafter privater Sammlungen an, denen die Zusammenstellung scheinbar divergenter Positionen und die gleichberechtigte Berücksichtigung europäischer und nicht-europäischer, traditioneller und zeitgenössischer Kunst gemeinsam sind.
Freiherr Eduard von der Heydt (1882–1964), Karl Ernst Osthaus (1875–1929) und Karl-Heinrich Müller (1936–2007) stellten ebenfalls Werke außerhalb des europäischen Bezugsrahmens zusammen – nicht als ethnografische Artefakte, sondern aufgrund ihres künstlerischen Wertes.  
Seit 1946 bildet die ostasiatische Sammlung des Freiherr Eduard von der Heydt den Grundstock des Museum Rietberg in Zürich. Seine wertvolle Gemäldesammlung stiftete er 1952 dem Städtischen Museum Wuppertal, das seit 1961 nach ihm benannt ist. Mit dem 1902 in Hagen eröffneten Folkwang-Museum, das als weltweit erstes Museum moderner Kunst gilt, prägte Karl Ernst Osthaus die Kulturlandschaft der Region entscheidend.
Sein Anspruch der Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens durch die Kunst kam auch in seiner zweiten Museumsgründung 1909, dem "Deutschen Museum für Kunst in Handel und Gewerbe", zum Ausdruck. Karl-Heinrich Müller schuf mit der 1987 eröffneten Museumsinsel Hombroich gemeinsam mit den Künstlern Gotthard Graubner und Erwin Heerich sowie dem Landschaftsplaner Bernhard Korte einen einzigartigen Kulturraum, in dem Kunst, Landschaft und Natur eine Einheit bilden.   Die Präsentationen tragen die individuelle Handschrift ihrer Sammler. Ihr Ziel ist es nicht, einen kunsthistorischen Überblick zu schaffen. Vielmehr sind Besucher angehalten, den ästhetischen Wert der Objekte und die Bezüge zwischen Ihnen selbst zu entdecken.  
Gemeinsam ist den Sammlern auch, dass sie ein großes Augenmerk auf die Architektur ihrer Sammlungspräsentationen legen. Karl Ernst Osthaus und Karl-Heinrich Müller ließen Anlagen in enger Zusammenarbeit mit Ihnen bekannten Architekten errichten, die neue Maßstäbe setzten.  
Die zurückhaltende, die Kunst in den Vordergrund stellende Architektur des Museum DKM steht in der Tradition des Bauhaus, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Der Schweizer Architekt Hans Rohr (*1945) verwandelte die ehemalige Wohn- und Gewerbeimmobilie in ein Haus für die Kunst, das über 2.700 qm Ausstellungsfläche verfügt.
Im Rahmen der Führung wird das Motto des internationalen Museumstags "Museen – Zukunft lebendiger Traditionen" somit nicht nur auf die Sammlung, sondern auch auf die besondere Architektur des Hauses bezogen.

Anmeldung für die Führung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei in Verbindung mit einer Eintrittskarte. Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR
    

 Museum DKM: Tiergefäße aus Iran/Amlash, ca. 1.000 v.u.Z. © Stiftung DKM | Foto: Werner J. Hannappel    

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“
Wegen großer Nachfrage gibt es am Dienstag, den 21. Mai, einen Zusatztermin in der Reihe „Kunst & Kaffee“. Um 14.30 Uhr führt Jörg Mascherrek durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Anschließend können sich die Teilnehmer*innen der Führung auf ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen freuen. Eine Anmeldung ist erforderlich.  

Die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ zeigt mit seinen etwa 100 Exponaten, wie sich der Schönheitsbegriff in der Kunstgeschichte wandelte. Mit Werken bedeutender Bildhauer*innen, darunter Archipenko, Claudel, Brancusi und den beiden Namensgebern der Ausstellung, ermöglicht die Werkschau einen umfassenden Einblick in die moderne Skulptur. Zusammen mit Jörg Mascherrek begeben sich die Besucher*innen auf eine aufschlussreiche Stippvisite.

Im Anschluss an die Führung können sich die Teilnehmer*innen der Führung bei Kaffee und Kuchen über die vielen Eindrücke unterhalten.  Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung unter unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.



Duisburger Musikpreis für Royston Maldoom

Konzerte in der Schifferkirche 2019

Duisburger Musikpreis für Royston Maldoom
Duisburg, 13. Mai 2019 -  Der mit 10.000 Euro dotierte Musikpreis der Stadt Duisburg 2019 geht an den britischen Choreographen Royston Maldoom. Maldoom realisierte in den 1990er Jahren seine Community-Tanzprojekte bei den Duisburger Akzenten. Seitdem arbeitet er eng mit der Duisburger Choreographin und Tanzpädagogin Ulla Weltike zusammen.
2016 brachte ihr gemeinsames Projekt "Tanzen für ein besseres Leben" rund 200 Duisburger aus verschiedenen Ursprungsländern und sozialen Schichten zusammen. Die Preisverleihung findet am 24. November statt. Royston Maldoom gilt als Mitbegründer der Community-Dance-Bewegung. Für sein soziales Engagement und seine künstlerische Arbeit hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. idr



Lehmbruck Museum: Internationaler Museumstag

Öffentliche Führung „Zeitlose Schönheit“
Duisburg, 11. Mai 2019 - Zum nunmehr 42. Mal findet der Internationale Museumstag statt. Am 19. Mai gilt deswegen im Lehmbruck Museum „Pay what you want!“. Außerdem können die Besucher*innen des Museums um 11.30 Uhr an einer Führung unter dem Motto „Zeitlose Schönheit“ sowie um 14 Uhr an einem Workshop im CITY ATELIER teilnehmen.  

Foto haje

Guter Besuch am Tag der Kantpark-Eröffnung - Foto haje

Passend zum Motto des 42. Internationalen Museumstages „Museen - Zukunft lebendiger Traditionen“  bietet das Lehmbruck Museum eine Führung mit dem Thema „Zeitlose Schönheit“ an. Dabei stehen die Werke der aktuellen Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ im Vordergrund. Die Teilnehmer*innen können während des Rundgangs vertiefte Einblicke in die Werke bedeutender Bildhauer*innen der Moderne gewinnen.

Wer sich selbst künstlerisch betätigen möchte, hat dazu bei dem Workshop „Tief beeindruckt – radierte Schönheit“ im CITY ATELIER ausreichend Gelegenheit. Zusammen mit der Künstlerin Lisa Seidel können die Teilnehmenden an eigenen Werken arbeiten.   Zum Internationalen Museumstag gilt „Pay What You Want!“ – Die Besucher*innen legen ihren Eintritt selbst fest.  

Das CITY ATELIER, Foto: Maamon Alramada

Ausstellungsansicht „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, 2019, Foto: Frank Vinken

- ExtraSchicht 2019: Zum 19. Mal Nacht der Industriekultur
- Axel Kober und die Duisburger Philharmoniker interpretieren Gustav Mahlers  „Auferstehn, ja, auferstehn“

ExtraSchicht macht die Nacht zum Tag - 2.000 Künstler machen Programm an 50 Spielorten
Duisburg, 9. Mai 2019 - Segelschiff-Odyssee in Duisburg, Virtual Reality-Fußball in Dortmund oder Rockabilly in Oberhausen - die Nacht des 29. Juni wird wieder lang und ereignisreich! Die ExtraSchicht in der Metropole Ruhr hält die Region an 50 Spielorten in 24 Städten wach. Heute stellte die Ruhr Tourismus GmbH das Programm der Langen Nacht der Industriekultur vor. 2.000 Künstler sorgen zwischen Moers und Hamm von 18 bis 2 Uhr für volles Programm.
Darunter sind auch alte Bekannte: Für schallendes Gelächter sorgen u.a. Schauspieler Ralf Richter und die Comedians Helmut Sanftenschneider und Martin Fromme, für Aaahs und Ooohs die "Phönix"-Show, das 50-köpfige Theater PAN.OPTIKUM, die antagon theaterAKTion, das Theater Lufttanz, das Straßentheater Flair Condition, das Aktionstheater Freier Vogel sowie die Luftakrobaten von SOL'AIR. Live-Musik, die direkt in die Gehörgänge und Tanzbeine geht, gibt’s zum Beispiel von den Alpin Drums, Tubeless Tom & The Coal Cats, Have You Met Miss Jones, Jini Meyer (Luxuslärm), Macondito, Mother's Darling, 4BoysNamedSue, Quichotte oder den grandiosen Botticelli Baby.

Mit dem ExtraSchicht-Ticket können alle Spielorte besucht werden, außerdem gilt "freie Fahrt" mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und den zahlreichen Shuttlebussen. Auch für Radler gibt es spezielle Touren. idr


Des Menschen Kämpfe und Erlösung: Axel Kober und die Duisburger Philharmoniker interpretieren Gustav Mahlers monumentale Auferstehungssinfonie „Auferstehn, ja, auferstehn“
Der Beginn von Friedrich Klopstocks Ode hat Gustav Mahlers 2. Sinfonie c-Moll ihren Namen gegeben. Sieben Jahre hat der Komponist mit der Auferstehungssinfonie gerungen, bis sie 1895 zur Uraufführung kam, mit den Berliner Philharmonikern und Mahler selbst am Pult.
Das monumentale fünfsätzige Werk erklingt nun im 10. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker, dirigiert von GMD Axel Kober (15. und 16. Mai, jeweils 20 Uhr, Mercatorhalle). Im 4. Satz (Urlicht) und im hymnisch-ekstatischen Finale singen Anke Krabbe (Sopran) und Ingeborg Danz (Alt), der philharmonische chor duisburg sowie der Landesjugendchor  NRW.
Mahler, der stets bestrebt war, mit allen verfügbaren musikalischen Mitteln eine klingende Welt zu zimmern, vertont in dieser Sinfonie nicht weniger als des Menschen Dasein mit all seinen Widrigkeiten und Schönheiten. Der erste Satz zeugt vom großen Ringen des Lebens, der zweite lässt die angestrengte Seele ein wenig zur Ruhe kommen, im Tonfall eines behäbigen Ländlers.
Das Scherzo wiederum gehorcht dem typisch sarkastischen Idiom des Komponisten, mit einer ungeheuer fantasievollen Instrumentierung. Nach Clemens von Brentanos „Wunderhorn“-Gedicht Des Antonius von Padua Fischpredigt schuf Mahler eine spukhafte Musik, mündend in einen großen Aufschrei. Die Fische (also wir alle) hören die Worte, allein es fehlt der Glaube.
In starkem Kontrast dazu steht eine rührend naive Glaubensbekundung, bevor im Finale die Apokalypse auszubrechen scheint, die indes nicht des Menschen Untergang bedeutet. Getreu des Mottos „Durch Nacht zum Licht“ winkt ihm nach unheimlichen „Dies irae“-Anklängen die Erlösung – „Auferstehn, ja, auferstehn“.  Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Lehmbruck Museum: Programm zur Wiedereröffnung des Kantparks

Lehmbruck Museum: Programm zur Wiedereröffnung des Kantparks
Am Samstag, den 11. Mai wird der Kantpark wiedereröffnet. Um diesen Anlass gebührend zu feiern, lädt das Lehmbruck Museum an diesem Tag zu vielen tollen Aktionen ein. Nach den Bauarbeiten erstrahlt der Kantpark in neuem Glanz. Mit zahlreichen Aktionen vieler umliegender Einrichtungen wird die offizielle Wiederöffnung des Parks gefeiert.
Auch das Lehmbruck Museum beteiligt sich an den Feierlichkeiten. So gilt am ganzen Tag im Museum freier Eintritt. Außerdem können sich die Besucher*innen an der plastikBAR im Freien eine Erfrischung genehmigen. Für die kleinen Parkbesucher*innen bietet das Lehmbruck Museum auf dem Skulpturenhof einen Kreativworkshop an, bei dem Kinder mit verschiedenen Naturmaterialien arbeiten können. Dabei werden sie von professionellen Künstler*innen begleitet. Bei Regenwetter findet der Workshop im CITY ATELIER statt. Teilnahme: frei  

Veranstaltung im Kantpark, Foto: Frank Vinken

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Rodin - Rilke: Der Briefwechsel. Lesung mit Musik
Wer die einzigartige Künstlerfreundschaft von Auguste Rodin und Rainer Maria Rilke selbst nacherleben will, ist bei der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum genau richtig: Am 16. Mai, 19 Uhr, lesen Wolfgang Schwarzer und Jörg Mascherrek Auszüge aus Briefen, die dem Schriftwechsel des Literaten und des Künstlers entstammen. Musikalisch werden sie vom Niehusmann-Gitarrenduo begleitet.  

Im Sommer 1902 nahm Rainer Maria Rilke das Angebot an, eine Monografie über Rodin zu verfassen. Nach Abschluss der Monografie hielt Rilke den Kontakt zu dem von ihm verehrten Bildhauer durch Besuche und Briefe weiterhin aufrecht. Von 1905 bis 1906 war Rilke sogar für einige Monate als Sekretär bei Rodin angestellt. Neben erhalten gebliebenen Briefen, die zwischen Rodin und Rilke gewechselt wurden, werden auch zum Teil längere Zitate aus Briefen Rilkes an andere Adressat*innen gelesen.
In musikalischer Begleitung des Niehusmann-Gitarrenduos können sich die Besucher*innen selbst ein Bild davon machen, wie sich die beiden Größen der Moderne miteinander „unterhalten“  haben. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft statt und ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.  
Die Teilnahmegebühr beträgt 9 EUR (erm. 5 EUR), inklusive Begrüßungsgetränk.    

Auguste Rodin, Le Sommeil, buste de jeune femme / Der Schlaf, Büste einer jungen Frau, Musée Rodin Paris, Foto: agence photographique du musée Rodin – Pauline Hisbacq


Eröffnungsfest Kantpark am Tag der Städtebauförderung
Bereits zum fünften Mal findet am kommenden Samstag der Tag der Städtebauförderung mit Veranstaltungen rund um das Thema in ganz Deutschland statt. Aus diesem Anlass gibt es im Kantpark, dessen Umbau mit Mitteln der Städtebauförderung realisiert wurde, nach Abschluss der Arbeiten ein Eröffnungsfest. Zwischen 12 bis 17 Uhr gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt. Oberbürgermeister Sören Link wird um 13.30 Uhr den Kantpark offiziell eröffnen.

Armida Quartett im Lehmbruck Museum mit „Tiefenrausch“

Duisburg, 5./7. Mai 2019 - „Tiefenrausch“: Das vielfach ausgezeichnete Armida Quartett begibt sich im Lehmbruck Museum auf spannendes interkulturelles Terrain Wie faszinierend und bereichernd es sein kann, wenn Klänge aus einer anderen Kultur in die europäische Musik Eingang finden, wusste schon Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Türkischer Marsch ungeheure Popularität erlangte.

Das experimentierfreudige Armida Quartett, aktuell Residenz-Ensemble bei den Duisburger Philharmonikern, fühlt sich auf interkulturellem Terrain zu spannenden Ausflügen aufgelegt. Unter dem Titel „Tiefenrausch“ haben Martin Funda (Violine), Johanna Staemmler (Violine), Teresa Schwamm (Viola) und Peter-Philipp Staemmler (Violoncello) ein Programm konzipiert, das lustvoll Grenzen überschreitet: sowohl in nationaler Hinsicht als auch zwischen verschiedenen Musikrichtungen.

Namensgeber für das Konzert am Samstag, 11. Mai (19 Uhr) im Lehmbruck Museum ist ein rund elfminütiges Stück des 1980 geborenen Serben Marko Nikodijevic, der ein Aufbaustudium bei Marco Stroppa in Stuttgart absolvierte und 2013 einen der drei Komponisten-Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung erhielt. Es steigert sich von hypnotischer Ruhe zu rhythmisch explosiven Mustern und greift dabei auch Elemente des Techno und Pop auf.

Nach diesem Auftakt erklingt Mugam-Sayagi, geschrieben von der 1947 in Baku/Aserbaidschan geborenen Komponistin Frangis Ali-Sade. Das Wort Mugam bezeichnet arabische Melodiemodelle, die ursprünglich in der Volksmusik verankert waren. In diesem Werk mit seinem fortschreitenden Melodiefluss, der sich trotz eleganter Wendungen stets auf einen Grundton bezieht, spielen die Streicher auch Schlaginstrumente. Zudem kommt ein Tonband zum Einsatz. Den Schlusspunkt setzen die vier Musiker mit dem Streichquartett Nr. 5 Sz 102 des Ungarn Béla Bartók: Musik mit folkloristischer Keimzelle, in deren Zentrum ein „Scherzo alla bulgarese“ steht.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


ARMIDA - Foto Felix Broede

Lehmbruck Museum: DAS CITY ATELIER „Der Goldene Schnitt - Zeichenübungen zur Proportion“ (Sonntag, 12. Mai, 14 Uhr)  

Im wiedereröffneten CITY ATELIER des Lehmbruck Museums können sich die Besucher*innen am kommendem Sonntag, den 12. Mai, 14 Uhr, auf die Suche nach dem „Goldenen Schnitt“ begeben. Bei verschiedenen Zeichenübungen zur Proportion erhalten sie Unterstützung von Kunststudent Maamon Alramadan. 

Der „Goldene Schnitt“, der schon von antiken Künstlern zum Maß der Schönheit gemacht wurde, bezeichnet das harmonische Verhältnis zweier Teile bzw. Größen zueinander. Ein Bild der Vollkommenheit wird dabei in erster Linie durch die Gleichheit der Proportionen erreicht.

Zusammen mit Maamon Alramadan üben  die Teilnehmer*innen im Workshop das Anwenden von Proportionsregeln und können selbst beobachten, welche Wirkung veränderte Proportionen auf den Gesamteindruck eines Werkes haben.  

Maamon Alramadan hat seine Erfahrungen als Flüchtling aus Syrien in einer Bildgeschichte verarbeitet und sich damit an der Hochschule Niederrhein beworben. Inzwischen ist er Grafikdesignstudent in Krefeld.

Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

 




„Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Am kommenden Wochenende bietet das Lehmbruck Museum seinen Besucher*innen wieder ein abwechslungsreiches Programm: Bei der Veranstaltung „Mitreden“ am Samstag, 15 Uhr, treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft aufeinander, können Erfahrungen austauschen und ihre Sprachkenntnisse verbessern. Die öffentliche Führung am Sonntag, 11.30 Uhr, widmet sich der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne“.  

Obwohl die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ zur Ausstellung „Jochen Gerz. THE WALK - keine Retrospektive“ ins Leben gerufen wurde, wird sie aufgrund ihrer großen Beliebtheit über die eigentliche Ausstellungsdauer verlängert. Die Exponate im Lehmbruck Museum helfen Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich sowohl über alltägliche Themen als auch persönliche Erfahrungen auszutauschen. Auf diese Weise können Menschen, die noch nicht lange in Deutschland leben, in praktischer Anwendung ihre Sprachkenntnisse verbessern. Die Teilnahme ist kostenlos.    

Bei ihrer öffentlichen Sonntagsführung durch die Ausstellung „Schönheit“ veranschaulicht Glenda Mense den Paradigmenwechsel in der Skulptur der Moderne. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Meisterwerke der Jahrhundertkünstler Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin, die das Schönheitsideal und somit auch das Menschenbild der Moderne maßgeblich mitgeprägt haben. Im Kontext dazu werden Exponate von weiteren renommierten Bildhauer*innen wie  Camille Claudel, Hans Arp oder Henri Matisse präsentiert.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  


- MKM: Besucherschule "Bazon Brock"
- Lehmbruck Lectures – Vom Schönen. Lesung von Eckhart Nickel

MKM: Besucherschule "Bazon Brock" und kostenlose Sonntagsführung
Duisburg, 2. Mai 2019 - Am Sonntag, dem 5. Mai 2019, um 11 Uhr lädt das MKM wieder zur Besucherschule mit Bazon Brock ein. Der selbsternannte „Denker im Dienst“ und emeritierte Ästhetik-Professor unterzieht diesmal Klaus Rinkes Schaffen seinen unkonventionellen Betrachtungen. Brocks Führungen jenseits klassischer Vermittlung sind legendär, seit er sie erstmals 1968 auf der documenta durchgeführt hat (Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt).
Wie jeden Sonntag, bietet das MKM auch am 5. Mai 2019, um 15 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde.

 

Theater Duisburg: Vorstellungen „Romeo und Julia“ und „Schiller Balladen Rave“ abgesagt

Die Schauspiel-Vorstellungen von „Romeo und Julia“ am 15. und 16. Mai sowie „Schiller Balladen Rave“ am 19. Mai müssen abgesagt werden. Die Bühne im Großen Haus des Theaters Duisburg ist aufgrund des massiven Wasserschadens von Anfang April  weiterhin unbespielbar.

Karteninhaber werden gebeten, sich bis zum Ende dieser Spielzeit an die Stelle zu wenden, bei der sie die Karten gekauft haben. Sie bekommen dann den Kartenpreis erstattet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theaterkasse im Theater Duisburg werden die Abonnenten beider Vorstellungen kontaktieren.

Geplant ist, die Vorstellung „Schiller Balladen Rave“ mit Philipp Hochmair im Herbst nachzuholen. Der genaue Termin wird im neuen Schauspiel-Kalender, der am 4. Juli erscheint, bekannt geben.


Lehmbruck Lectures – Vom Schönen. Lesung von Eckhart Nickel

Am 09. Mai, 18 Uhr, findet die zweite Lehmbruck Lecture zur Ausstellung  „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ statt. Der Schriftsteller und Journalist Eckart Nickel - (c) Jork Weismann - wird einen Auszug aus seinem Werk „Vom Schönen. Unterwegs zu einer neuen Ästhetik“ präsentieren und dabei eine zeitgemäße Theorie des Schönen anhand verschiedenster Beispiele entwickeln.
Seit der Mensch in der Lage ist, das Schöne als Qualität wahrzunehmen, streitet er darüber, was als schön gelten darf. Auch die aktuelle Ausstellung im Lehmbruck Museum, in der Werke der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin im Fokus stehen, hinterfragt die Kategorie des „Schönen“ und beleuchtet den Wandel des Schönheitsideals am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert.  

Für die heutige Zeit fordert der erfahrene und meinungsstarke Stilkritiker Eckhart Nickel eine Schönheitstheorie, die sich neben den klassischen Feldern der bildenden Kunst, der Literatur und Musik, auch der Architektur, der Mode, den sozialen Medien und der Performance widmet. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Rückkehr der Ästhetik ins Zentrum unserer Existenz. In seinem detaillierten Plädoyer zeigt Nickel an verschiedensten Gegenständen, Phänomenen, Inszenierungen und Verhaltensweisen Spielarten des Schönen auf – klug, überraschend, unterhaltsam und erkenntnisstiftend. Eintritt: 5 EUR.

Alfred Boucher, Die Badende, 1902, in der Ausstellung “Schönheit“, Foto: Frank Vinken

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum - Sonntagsführung: „Schönheit"

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 1. Mai 2019 - „Schönheit“ (05. Mai, 11.30 Uhr)   Am Samstag, den 04. Mai, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zur Veranstaltung „Mitreden“ ein. In Begleitung eines Moderators haben Teilnehmer*innen verschiedener Herkunft hier die Gelegenheit zu zwanglosen Gesprächen über alle möglichen Themen. Die öffentliche Sonntagsführung am 05. Mai, 11:30 Uhr, bietet den Besucher*innen einen Einblick in die  Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne“.  

Die wöchentlich stattfindende Gesprächsrunde „Mitreden“ ist speziell für Besucher*innen konzipiert, die am gegenseitigen Austausch interessiert sind und zudem ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten. Um eventuellen Verständigungsschwierigkeiten vorzubeugen, findet die Gesprächsrunde in Begleitung eines Moderators statt. Menschen unterschiedlichster Herkunft erhalten hier die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre sowohl über Kunst als auch über persönliche Erfahrungen und diverse Interessensgebiete auszutauschen. Dabei wirken die im Lehmbruck Museum ausgestellten Kunstwerke häufig als Gesprächsimpuls. Die Teilnahme an „Mitreden“ ist kostenlos.  


Sonntagsführung: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne“
Bei der öffentlichen Sonntagsführung können die Museumsbesucher*innen den Wandel des Schönheitsideals am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert miterleben. Die Jubiläumsaustellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne“ bietet einen Überblick über die künstlerischen Biografien der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin, deren Werke zu ihren Lebzeiten stark umstritten waren.
Heute gelten beide als Schlüsselfiguren der Moderne und haben sich zu Vorbildern für nachfolgende Künstlergenerationen entwickelt. Unter den etwa 100 Exponaten finden sich auch Werke anderer Künstler*innen, wie Camille Claudel, Alexander Archipenko oder Constantin Brancusi, die mit ihren Werken den Schönheitsbegriff in der Bildhauerei maßgeblich weiterentwickelt haben.  

Wilhelm Lehmbruck, Schlaf, 1907, Foto: Frank Vinken

Bezirksbibliothek Buchholz: Bilder-Ausstellung von Ursula Piek  
Die Bezirksbibliothek Buchholz auf der Sittardsberger Allee 14 lädt von Freitag, 3. Mai, bis Montag, 27. Juni, zu einer Bilder-Ausstellung unter dem Titel „Licht und Schatten“ der Künstlerin Ursula Piek ein. Gezeigt werden Werke in Acryl und Aquarell. Ursula Piek, 1945 in Köln geboren und aufgewachsen, lebt seit zehn Jahren in Buchholz.  
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bezirksbibliothek Buchholz, dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr, besichtigt werden.  


- „studio-orchester duisburg“ in Liebfrauenkirche und Centrum Westende 
- Galeriekonzert in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
- Freitagsführung im Museum DKM

 „studio-orchester duisburg“ spielt in der Kulturkirche Liebfrauen und im Centrum Westende 

Duisburg, 30. April 2019 - Das Konzert des „studio-orchester duisburg“, am Samstag, 11. Mai, um 19.30 Uhr, wird aufgrund des Wasserschadens im Theater Duisburg in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz gegenüber des Theaters stattfinden. Das zweite Konzert findet wie beabsichtigt am Sonntag, 12. Mai, um 18 Uhr im Centrum Westende an der Westender Straße 30–32 in Meiderich statt.

 

Mit Mozarts Klarinettenkonzert und der zweiten Sinfonie von Johannes Brahms werden zwei der berühmtesten Werke der Klassik bzw. Romantik aufgeführt. Der Kasseler Klarinettist Stefan Hülsermann wird die verschiedenen Stimmungen des Stücks hervorbringen.

 

Die Karten kosten 11 Euro im Vorverkauf. Karten für die Kulturkirche Liebfrauen gibt es beim Servicebüro im Theater (0203/283-62100, karten@theater-duisburg.de) und den Vorverkaufsstellen von WAZ und NRZ. Karten für das Centrum Westende sind u. a. beim Kulturbüro (0203/283-62264, kulturbüro@stadt-duisburg.de) und der Tourist-Information auf der Königstraße 86 in Duisburg-Mitte erhältlich. Bereits gekaufte Karten für das Konzert im Theater behalten ihre Gültigkeit.

 

Das „studio-orchester duisburg“ wurde vor fast 50 Jahren als Talentschmiede für fortgeschrittene Musikschüler gegründet und bietet heute ambitionierten Laien und studierten Musikern aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland die Möglichkeit, gemeinsam große Orchesterwerke auf hohem Niveau zu spielen. Für die Leitung der Proben und Konzerte konnten bisher immer hochqualifizierte Dirigenten gewonnen werden. Johannes Witt, der zweite Kapellmeister des Aalto-Theaters Essen, leitet als Gastdirigent die Konzerte. 

Weitere Informationen unter www.theater-duisburg.de und www.studio-orchester.de

studio-orchester duisburg

Galeriekonzert in der Bezirksbibliothek Rheinhausen mit „small is beautiful“    
Im Rahmen ihrer Galeriekonzerte empfängt die Rheinhauser Bezirksbibliothek auf der Händelstraße 6 am Mittwoch, 29. Mai, um 19.30 Uhr das Acoustic-Pop-Trio „small is beautiful“. Einlass ist ab 19 Uhr. Die Band besteht aus Minerva Díaz Pérez (Gesang), Jürgen Markus (Gesang, Gitarre) und Johannes Kassenberg (Gesang, Bass).  
Nach über tausend Live-Konzerten und Events sowie vier Alben ist die Band präziser, einfühlsamer und musikalisch hochkarätiger geworden. Ihre Sängerin  arbeitete mit „Bobby McFerrin + SLIXS & Friends“ zusammen, mit denen sie 2014 auf Europatour war. Das Programm umfasst Popsongs der letzten 50 Jahre, mit einigen Ausflügen in andere musikalische Gefilde. Man hört minimalistisch und auf das Wesentliche reduzierte Interpretationen. Ein wechselnder Lead-Gesang führt zu beeindruckend vielfältigen Darbietungen.  
Karten sind ab sofort in der Bezirksbibliothek Rheinhausen erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro im Vorverkauf und 12 Euro an der Abendkasse. Eine telefonische Reservierung ist unter 02065/905-8467 möglich. Reservierte Karten müssen spätestens am Mittwoch, 22. Mai, abgeholt werden.

Freitagsführung im Museum DKM
Das Museum DKM ist am Freitag, den 03. Mai von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, an einer 60-minütigen Führung teilzunehmen. Wir nehmen Sie mit auf eine Kunstreise entlang der Seidenstraße über das Alte Ägypten zur aktuellen Kunst aus Europa.
Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel "Linien stiller Schönheit" einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ai Weiwe, Ulrich Erben oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, dem Iran und Alt-Ägypten in Beziehung.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

„Toccata 4“ mit dem amerikanischen Klangmagier Stephen Tharp

„Toccata 4“: Reihe der Duisburger Philharmoniker 
Duisburg, 28. April 2019 - „Toccata“ heißt die beliebte Reihe der Duisburger Philharmoniker, die den Fokus auf die Eule-Orgel richtet, das klangprächtige Schmuckstück der Philharmonie Mercatorhalle. Zum 4. Konzert am  Samstag, 4. Mai (16 Uhr) wird sich der amerikanische Organist Stephen Tharp (Foto-Copyright: Ran Keren) die Ehre geben, der die großen, weltumspannenden Tourneen liebt. Kritiker loben Tharp als ungemein brillanten Virtuosen, als Magier an der Orgel.
Für Duisburg hat der Solist ein Programm im Gepäck, das vom imperialen Pomp eines Edward Elgar zur Orgelsinfonik Marcel Duprés reicht. Daneben erklingt Spektakuläres: Filmmusik von William Walton sowie Peter Tschaikowskys Ouverture solennelle 1812, Russlands Sieg über Napoleon illustrierend, Kanonenschläge inklusive. Werke von George Baker und Percy Whitlock runden  das Konzert ab. Elgars Imperial March op. 32, 1897 für Orchester gesetzt, ist eine klingende Verbeugung zum 60. Krönungsjubiläum Queen Victorias.

Neben allem royalen Pomp atmet das Werk edle Noblesse und Würde. Marcel Duprés Orgelsinfonie Nr. 2 op. 26 wiederum besticht durch außerordentliche Virtuosität, bietet indes weit mehr denn vordergründige Effekte. Nicht umsonst genoss der Organist und Komponist Dupré weltweites Ansehen. Nicht zuletzt als Schöpfer von Filmmusiken hat sich der Brite William Walton einen Namen gemacht. Die Hymne von Agincourt aus dem Film Henry V. kommt als farbenprächtiger Breitwand-Sound daher.

Das Stück feiert den Sieg Heinrichs über die Franzosen, eben in der Schlacht von Agincourt. Ähnlich geschichtsträchtig gibt sich Tschaikowskys Werk. Seine Schlachtenmusik über Napoleons Niederlage feiert zugleich Russlands Größe: mit orthodoxem Choral, alter Volksweise und Zarenhymne. Beide Stücke hat Stephen Tharp für die Orgel umgearbeitet. Karten für das Konzert gibt es unter Tel. 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

- KSM: Künstlerführung mit „Kelbassa’s Panoptikum“
- Lehmbruck Museum: „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Künstlerführung mit „Kelbassa’s Panoptikum“ 

Duisburg, 27. April 2019 - Zu einer Künstlerführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Weltensammler, Sinnsucher, Paradiesforscher“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte am Mittwoch, 1. Mai, um 15 Uhr mit den beiden Schöpfern der Ausstellung, Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa, ein.

 

Die Ausstellung, die unter dem Leitthema der diesjährigen Duisburger Akzente, den Utopien, entstanden ist, entführt in eine verwunschene Wunderkammer, in der sich utopische Ideen und Gedanken zu geheimnisvollen Objekten und Grafiken manifestiert haben, die oft erst auf den zweiten Blick ihre Geheimnisse preisgeben.

Besucher sind ausdrücklich eingeladen, anzufassen, zu erkunden, Türen und Fenster zu öffnen und Blicke durch Spiegel und Linsen zu wagen.

 

Der Eintritt für Erwachsene kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

 
Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“
Am Freitag, den 3. Mai, gilt im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want“ - den ganzen Tag können die Besucher*innen den Eintritt selbst festlegen. Zudem gibt der Kunsthistoriker Andreas Benedict um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Jeden ersten Freitag im Monat gilt im Lehmbruck Museum „Pay What You Want“.
An diesem Tag legen die Besucher*innen ihren Eintritt selbst fest. Aus diesem Anlass bietet das Museum auch immer eine Themenführung durch das Haus an. Diesen Monat wird Andreas Benedict durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ führen.
Darin sehen die Teilnehmer*innen des Rundgangs exzeptionelle Werke von Wilhelm Lehmbruck, Auguste Rodin, Hans Arp und vielen mehr. Im Dialog der ausgestellten Kunstwerke lässt sich die Entwicklung des Schönheitsbegriffes in der modernen Bildhauerei nachvollziehen. Teilnahme: Pay What You Want! – Die Besucher*innen legen ihren Eintritt selbst fest.

- Neues Schwarzes Schaf gesucht
- Lehmbruck Museum: Kunst im Doppelpack „Schönheit“
- Museum Küppersmühle am Maifeiertag geöffnet

 "Das Schwarze Schaf" vom Niederrhein sucht einen neuen Nachfolger
Duisburg, 25. April 2019 -
Am 1. Mai startet die Bewerbungsphase für die elfte Ausgabe. Der Wettbewerb ist nach Hanns Dieter Hüsch benannt, der sich selbst gerne als "Schwarzes Schaf vom Niederrhein" bezeichnete. Gesucht werden talentierte Nachwuchskünstler aus dem deutschsprachigen Raum, die als Einzelpersonen oder als Gruppe in der Kabarettszene aktiv sind. Sie müssen am Anfang ihrer Karriere stehen und ausschließlich eigene Texte im Programm haben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. September.

Der Wettbewerb ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH. Aus allen Bewerbungen wählt eine Jury, in der u.a. Stand-Up Comedian und Musikerin Mirja Boes sitzt, zwölf Kandidaten aus. Neu in der Jury ist Salim Samatou, der "Das Schwarze Schaf 2018" gewonnen hat. Die "Auserwählten" ziehen in die Vorrunden ein, die im März 2020 in Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel stattfinden.

Die Zuschauer entscheiden per Abstimmung, welche fünf Kabarettisten ins Finale im Mai 2020 in Duisburg einziehen. Der Gewinner erhält 6.000 Euro und eine Gewinnertour. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 und 2.000 Euro dotiert. idr Weitere Infos unter
www.dasschwarzeschaf.com

Lehmbruck Museum: Kunst im Doppelpack „Schönheit“
Am Freitag, den 3. Mai, können Eltern mit ihren Kleinkindern wieder Kunst im Lehmbruck Museum entdecken. Ab 10.30 Uhr findet eine Führung für Eltern mit Kindern bis 1,5 Jahre statt. Kinder von 1,5 bis 3 Jahren können zusammen mit ihren Eltern ab 15 Uhr an einer Führung teilnehmen. Bei ihrer Entdeckungstour durch das Museum werden sie von Teresa Grünhage begleitet.  
Zusammen mit ihren Kleinsten können Eltern bei „Kunst im Doppelpack“ eine Auszeit im Museum genießen. In Begleitung von Künstlerin und Kunstvermittlerin Teresa Grünhage können Eltern mit ihren Kindern an einer Führung durch das Lehmbruck Museum teilnehmen, Kunst entdecken und erleben.
Das Museum wird so zu einem spielerischen Lernort, der Möglichkeiten für künstlerische Erfahrungen und interessante Gespräche bietet. Nach der Führung bleibt noch genügend Zeit, um sich künstlerisch zu betätigen oder für den gegenseitigen Austausch. Bei Bedarf kann gestillt, gefüttert und gewickelt werden.   
Die nächsten Termine im Überblick:  
Schönheit 0 bis 1 Jahr: Freitag, 3. Mai, 10.30 bis 12 Uhr
1 bis 3 Jahre: Freitag, 3. Mai, 15 bis 16.30 Uhr  
Tierwelten 0 bis 1 Jahr: Freitag, 7. Juni, 10.30 bis 12 Uhr
1 bis 3 Jahre: Freitag, 7. Juni, 15 bis 16.30 Uhr  
Das CITY ATELIER 0 bis 1 Jahr: Freitag, 5. Juli, 10.30 bis 12 Uhr 1 bis 3 Jahre: Freitag, 5. Juli, 15 bis 16.30 Uhr   Teilnahme: 9 EUR/ erm. 5 EUR (+5 EUR Material bei 1-3 J) Anmeldung: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de oder T 0203 283 2195  

Kunst im Doppelpack, Foto: Museum


Museum Küppersmühle am Maifeiertag geöffnet
1. Mai | 11.00 bis 18.00 Uhr  
Außerdem gibt es am Sonntag, 28. April 2019, um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Da das Museum sein 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt. Der 28. April markiert das Ende und den letzten Tag der Aktion.  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde.

 

 

- Museum DKM: Künstlergespräch
- Klaus Rinke-Ausstellung im MKM
- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum und Sonntagsführung

Künstlergespräch mit Dorothee von Windheim und Anne-Marie Bonnet
Duisburg, 23. April 2019 - Am Sonntag, den 28. April, findet im Museum DKM ein Gespräch zwischen der Kunsthistorikerin Anne-Marie Bonnet und der Künstlerin Dorothee von Windheim über ihre Rauminstallation Sebastian – Chronik einer Arbeit statt. Beide befassen sich seit 40 Jahren mit der Kunst, von Windheim aus einer produzierenden und Bonnet aus der rezipierenden Perspektive. Seit Langem tauschen beide sich über Ihre Erfahrungen und die gemeinsamen Vorlieben aus, dennoch bleibt offen, welche neuen Erkenntnisse den neugierigen Besucher erwarten.  
Seit der Eröffnung des Museum DKM vor zehn Jahren ist Dorothee von Windheim mit einem Raum, der Ihre Arbeit für Hanau dokumentiert, in der Dauerausstellung vertreten. Bis zum Sommer diesen Jahres ist in diesem Raum eine Vitrinenarbeit zu sehen, deren Titel durch die Legende vom Hl. Sebastian inspiriert wurde. Die in Köln lebende Künstlerin referiert in Ihrem Werk häufig auf Reliquien und Heiligendarstellungen, um Fragen von Bild, Abbild und Abnahme zu thematisieren. Oft dokumentiert sie dabei den Entstehungsprozess.
Mit der "Chronik" der Arbeit zum Hl. Sebastian stellt sie einen Entstehungszusammenhang dar, der sich über eine Spanne von 44 Jahren – fast der gesamte Zeitraum ihres künstlerischen Schaffens – erstreckt und Ihre vielfältigen Arbeitsweisen und -techniken darstellt.  
Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet leitet den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Sie hat die Forschungsgruppe FLOORPLAN, ein Netzwerk aus DoktorandInnen und PostdoktorandInnen, initiiert, das sich unter ihrer Supervision in einem eigenen Blog und Projekten museologischen Fragestellungen widmet.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0  
Die Teilnahme ist in Verbindung mit einer Eintrittskarte kostenfrei. Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR


Ausstellungsansicht Museum DKM: Sebastian – Chronik einer Arbeit. Dorothee von Windheim Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf  

Klaus Rinke-Ausstellung im MKM

Die Termine im Überlick:

25.04.2019 | 17 Uhr
KUNST und GENUSS
Führung durch die Ausstellung, anschließend Wein und Imbiss im Küppersmühle Restaurant
Mit Sabine Falkenbach und Jörg Mascherrek
21 EUR inkl. Eintritt, Führung, einem Getränk und Imbiss

05.05.2019 | 11 Uhr
Bazon Brocks Besucherschule
Der selbsternannte „Denker im Dienst“ und emeritierte Ästhetik-Professor lädt wieder zur Besucherschule ins MKM und unterzieht Klaus Rinkes Schaffen seinen unkonventionellen Betrachtungen. Brocks Führungen jenseits klassischer Vermittlung sind legendär, seit er sie erstmals 1968 auf der documenta durchgeführt hat.
10 EUR inkl. Eintritt

12.05.2019 | 11 Uhr
„MIT ALLEN WASSERN…“: KLAUS RINKE
Ein Künstlerportrait
Vortrag mit Bildern von Sabine Falkenbach und Jörg Mascherrek
10 EUR inkl. Eintritt. Anmeldung unter:
T 0203 30 19 48 -11 (Mi–So) oder office@museum-kueppersmuehle.de

KLAUS RINKE - Die vierte Kraft (29. März bis 23. Juni 2019)

Abb.: Klaus Rinke, Die Neugierige, 2008, Privatsammlung - © Klaus Rinke, Foto: Christian Schepe, Linz (A)



Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am 27. April, 15 Uhr, kommen wieder Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft zum „Mitreden“ im Lehmbruck Museum zusammen. Dabei können Erfahrungen ausgetauscht und Sprachkenntnisse verbessert werden. Bei der öffentlichen Sonntagsführung am 28. April, 11.30 Uhr, bekommen die Besucher*innen einen Einblick in die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.  
Die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ richtet sich speziell an Menschen, die mehr über andere Kulturen erfahren möchten oder ihre Sprachkenntnisse im Deutschen verbessern wollen. In einem unkomplizierten Gespräch kommen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, um über alle möglichen Themen zu reden. Die ausgestellten Kunstwerke im Lehmbruck Museum dienen dabei häufig als Anstoß für die spätere Unterhaltung. Die Teilnehmenden der Gesprächsrunde werden von Moderator*innen begleitet, um etwaigen Verständigungsschwierigkeiten vorzubeugen. Die Teilnahme für „Mitreden“ ist frei.  

Bei der öffentlichen Sonntagsführung können die Museumsbesucher*innen einen genaueren Blick auf die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ werfen. So erfahren sie mehr über die beiden titelgebenden Bildhauer sowie über Künstler*innen wie Camille Claudel, Alexander Archipenko oder Constantin Brancusi. Bei der Führung durch die Ausstellung erwarten die Besucher insgesamt etwa 100 Exponate von elf verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern.
Unter den ausgestellten Kunstwerken befinden herausragende Leihgaben aus international renommierten Museen wir dem Museé Rodin, dem Centre Pompidou oder der Münchner Pinakothek der Moderne.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben


Konzertverlegung in die Philharmonie Mercatorhalle

BEAT#02: Konzert mit dem Schlagzeugensemble Repercussion wird vom Theater Duisburg in die Philharmonie Mercatorhalle verlegt



Duisburg, 22. April 2019 - Aufgrund des Wasserschadens im Theater Duisburg wird das zweite Konzert der im Januar 2018 höchst erfolgreich gestarteten Reihe „BEAT“ mit dem Schlagzeugensemble Repercussion in die Philharmonie Mercatorhalle verlegt.
Unter dem Motto „Go Between“ stehen am Samstag, 27. April (19.30 Uhr) Werke des Niederländers Ruud Wiener und des Brasilianers Antonio Carlos Jobim auf dem Programm, aber auch Klassiker der Schlagwerkliteratur sowie eigene Stücke, die das Ensemble speziell für BEAT#02 komponiert und arrangiert hat.
Die jungen Schlagzeuger Simon Bernstein, Veith Kloeters, Rafael Sars und Johannes Wippermann wollen dabei erneut Wände einreißen: zwischen Unterhaltung und Klassik, aber vor allem zwischen Bühne und Publikum. Ganz ohne Instrument geht es los, denn die Musique de Table von Thierry de Mey gleicht einer choreographierten Performance für drei Paar Hände auf einer tischähnlichen Oberfläche.
Das titelgebende Go Between von Ruud Wiener ist ein faszinierend vielgestaltiges Werk, das ständig seinen Charakter wechselt. Auf eine Improvisation des Jazzpianisten Keith Jarrett geht das Stück Kyoto von John Psathas zurück, das hier in einem Arrangement von Repercussion zu erleben ist. Mitreißenden Drive entwickelt das Trio per uno von Nebojsa Zivkovic, für das sich drei Schlagzeuger um eine Bassdrum gruppieren. Zudem stehen Werke von Rüdiger Pawassar, Keiko Abe und Arvo Pärt auf dem Programm.
Unterstützt wird das Ensemble Repercussion von Max Kotzmann (Drumset) und Matthias Akeo Nowak (Kontrabass) sowie von Lichtskulpturen und visuellen Effekten von Teresa Grünhage. Zur Aftershow-Party im Foyer sind alle Besucher im Anschluss herzlich eingeladen.
Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Derzeit sind noch Tickets erhältlich, sowohl über die bekannten Vorverkaufsstellen als auch online unter www.duisburger-philharmoniker.de.  

- Lehmbruck Museum: Osterführungen „Schönheit“
- Tuscharbeiten im CITY ATELIER

Lehmbruck Museum: Osterführungen „Schönheit“
Montags ins Museum? Zu Ostern kein Problem! Das Lehmbruck Museum bietet nicht nur am Ostersonntag, sondern auch am Ostermontag, jeweils 11.30 Uhr, eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ an. Außerdem lädt das CITY ATLIER am Sonntag, ab 14 Uhr unter dem Motto „Frühlingserwachen“ zum Mitmachen ein.  

Die Ausstellung „Schönheit“ ehrt den großen deutschen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, dessen Todestag sich am 25. März 2019 zum 100sten Mal jährte. Sein Werk tritt in Dialog mit dem französischen Meister der Moderne, Auguste Rodin. Die Jubiläumsausstellung richtet den Blick auf die die „Belle Epoque“, die „schöne Epoche“, in der Rodin und Lehmbruck groß geworden sind. An den Werken der Bildhauer Auguste Rodin (1840 – 1917) und Wilhelm Lehmbruck (1881 – 1919) schieden sich zu ihren Lebzeiten die Geister.

Wilhelm Lehmbruck, Betende, 1918, Foto: Frank Vinken

Heute zählen beide unbestreitbar zu den wichtigsten Protagonisten der Kunst des 20. Jahrhunderts und sind zu Vorbildern nachfolgender Künstlergenerationen geworden.  
Für die öffentlichen Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Im CITY ATELIER begrüßt die Künstlerin Hiltrud Lewe mit farbigen Tuschearbeiten auf Leinwand den Frühling.
Die Teilnehmer*innen lernen, selbstständig Keilrahmen aufzuspannen. Danach werden die unbehandelten Leinwände mit Schichten von Aquarellfarbe bearbeitet. Der Workshop eignet sich für alle Altersgruppen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum (9 €, erm. 5 €, Familienkarte 15 €). 

Malworkshops für Groß und Klein, Foto: Frank Vinken

Das MKM ist während der Osterfeiertage wie folgt geöffnet:
Karfreitag | 11.00 bis 18.00 Uhr Samstag | 11.00 bis 18.00 Uhr Ostersonntag | 11.00 bis 18.00 Uhr Ostermontag | 11.00 bis 18.00 Uhr.
Da das MKM dieses Jahr sein 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt ins gesamte Haus!  
Außerdem gibt es am Ostersonntag, 21. April 2019, um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch den Kunsthistoriker Jörg Mascherrek dauert eine Stunde.

- Öffnungszeiten im Museum DKM über die Osterfeiertage
- Lehmbruck Museum: Museumsspaß -  „Comic Club – Comics zeichnen“

Öffnungszeiten im Museum DKM über die Osterfeiertage

Duisburg, 16. April 2019 - Das Museum DKM ist an allen Osterfeiertagen, von Karfreitag, den 19. April, bis einschließlich Montag, den 22. April, von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag, den 19. April sowie am Montag, den 22. April findet jeweils um 15 Uhr eine einstündige Führung statt. Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter stellt interessierten Besuchern ausgewählte Werke der dauerhaften Sammlungspräsentation und die Besonderheiten des privaten Hauses vor.

Anlässlich des 10-jährigen Geburtstags des Museum DKM ist seit Ende März auf der gesamten Wechselausstellungsfläche des Erdgeschoss und im Neubau erneut die Erstpräsentation originalgetreu nachgebildet zu sehen. Zur Eröffnung Anfang des Jahres 2009 wurden Künstler ausgewählt, die lange mit der Sammlung verbunden sind und eine sehr wichtige Position in ihr einnehmen, darunter Claudia Terstappen, Yuji Takeoka, Erwin Wortelkamp, Raimund van Well, Manfred Vogel, Ernst Hermanns, Hannes Vogel und Patrick Hamilton.
Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Richard Serra oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, dem Iran und Alt-Ägypten in Beziehung.

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, das Osterwochenende bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe zu genießen.  

Anmeldung für die Führungen unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an einer Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt.

Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR 

Öffnungszeiten während der Ostertage:

Karfreitag,                    19. April 2015, 12–18 Uhr

Samstag,                     20. April 2015, 12–18 Uhr

Ostersonntag,              21. April 2015, 12–18 Uhr

Ostermontag,               22. April 2015, 12–18 Uhr

Patrick Hamilton: Escape to Paradise, 2004 Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf


Lehmbruck Museum: Museumsspaß -  „Comic Club – Comics zeichnen“

Unter Anleitung der Illustratorin Silvia Dierkes können Kids von 6 bis 12 Jahren in der zweiten Osterferienwoche, vom 22. April bis 26. April, jeweils 10 bis 14 Uhr, im Rahmen eines Workshops im Lehmbruck Museum an eigenen Comics arbeiten.

 

Batman, Spiderman, Wonder Woman – sie alle sind „Klassiker“ im Comicuniversum und fast jedem ein Begriff. Mit Cleverness und Superkräften haben sie nicht nur einmal die Welt gerettet. Bei dem Workshop „Comic Club“ können die teilnehmenden Kids ihre ganz eigenen Helden kreieren und ihnen Kräfte verleihen. Mit einer passenden Geschichte und etwas malerischem Geschick hauchen die Kinder ihren Figuren Leben ein – und vielleicht sind es schon bald ihre Figuren, die jeder kennt…

 

Der Workshop im Überblick: 

22. bis 26. April, 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER
Comic Club – Comics zeichnen - mit Silvia Dierkes, für Kids von 6 bis 12 Jahren

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer*in, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de


Silvia Dierkes, Comic Club, Foto: Künstlerin


 

- DAS CITY ATELIER „Copy Shop – Paketbandtransfer“ mit Friederike Huft
-  Museumsspaß: „Flower Power – Die Kraft der
- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum

DAS CITY ATELIER „Copy Shop – Paketbandtransfer“ mit Friederike Huft
„Paketbandtransfer“? Was ungewöhnlich klingt, wird im CITY ATELIER zur Kunst: Zusammen mit Friederike Huft kreieren die Teilnehmer*innen des Workshops „Copy Shop“ im Lehmbruck Museum am 14. April, 14 Uhr, tolle Kunstwerke.  
 Dass Paketband nicht nur beim Einpacken von Geschenken oder Postsendungen Verwendung finden kann, wird im Workshop „Copy Shop – Paketbandtransfer“ bewiesen.
Zusammen mit Friederike Huft erkunden die Teilnehmer*innen die geheimen und künstlerischen Qualitäten des Paketbandes. Mit Hilfe einer besonderen Technik lassen sich Bilder, Grafiken und Schriften aus Magazinen oder Büchern übertragen. Collageartig werden sie dann zu neuen Kompositionen zusammengefügt. Die Veranstaltung findet im Freien statt, die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
„Mitreden“ ist eine Veranstaltungsreihe, bei der die Teilnehmer*innen mit anderen Menschen in Kontakt kommen und so Erfahrungen austauschen und Sprachkenntnisse verbessern können. Der nächste Termin ist am Samstag, 20. April, 15 Uhr. Am Sonntag, den 21. April, 11.30 Uhr, findet im Lehmbruck Museum die nächste öffentliche Sonntagsführung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ statt.  
Auch während der Osterfeiertage sind alle Interessierten wieder zum „Mitreden“ im Lehmbruck Museum eingeladen. Zusammen mit Moderator*innen können Menschen aller Altersstufen und jeglicher Herkunft an einem Gespräch teilnehmen, in dem sie über alle möglichen Themen sprechen können. Man kann Geschichten von früher erzählen, über Probleme berichten, oder Erfahrungen mitteilen. Durch den Austausch untereinander lernt man nicht nur vom Gegenüber, durch die praktische Anwendung werden darüber hinaus auch die Sprachkenntnisse verbessert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei.  
Bei der öffentlichen Sonntagsführung zeigen Sabine Bazan und Glenda Mense, was es mit der Schönheit in der Skulptur um 1900 auf sich hat.
Die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ präsentiert zahlreiche Skulpturen bedeutender Künstler*innen, allen voran Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin. In der Führung wird anhand bedeutender Exponate gezeigt, wie sich der Schönheitsbegriff in der Skulptur um die Jahrhundertwende von klassizistischen Idealen abwandte und zu einer gefühlsbetonten, realistischeren Darstellung gelangte.  Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.


Lehmbruck Museum: Museumsspaß - „Flower Power – Die Kraft der Farben“
Die Osterferien stehen vor der Tür und damit auch die Museumsspaß-Kurse im Lehmbruck Museum: Beim Workshop „Flower Power“, vom 15. bis zum 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr, zeigt Madalina Rotter, wie man mit kräftigen Farben ausdrucksstarke Werke anfertigt. In der zweiten Ferienwoche, vom 22. bis zum 26. April, fertigt Silvia Dierkes mit den Museumsspaß-Teilnehmer*innen eigene Comics an.

Bei dem Workshop „Flower Power – Die Kraft der Farben“ erkunden Kids von 8 bis 12 Jahren, was man mit Pinseln und Pigmenten alles machen kann. Mit den unterschiedlichen Materialien können die Ferienkinder Neues ausprobieren und eigene Ideen verwirklichen – ganz egal ob mit einem tollen Frühlingsmotiv oder einem ganz abstrakten Gemälde. Der Workshop „Comic Club“ widmet sich, wie es der Name schon sagt, dem Comiczeichnen. Kinder von 6 bis 12 Jahren kreieren dabei eigene Geschichten und ganz individuelle Superhelden. Bei dem Workshop werden sie Schritt für Schritt von der Designerin Silvia Dierkes unterstützt.

 Die Workshops im Überblick: 

15. bis 19. April, 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER

Power Flower – Die Kraft der Farben

Mit Madalina Rotter, für Kinder von 8  bis 12 Jahren

 

22. bis 26. April, 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER
Comic Club – Comics zeichnen
Mit Silvia Dierkes, für Kids von 6 bis 12 Jahren  

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer*in, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter Klöckner-Stiftung veranstaltet.

 

 

- 7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
- Sonaten mit Saleem Ashkar

- Schiffsparade eröffnet KulturKanal-Saison 2019

7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
„Zwischen Wachen und Träumen“: Im 7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker streifen Ingeborg Danz und Michael Gees durch nächtlich geprägte Liedkompositionen

Duisburg, 10. April 2019 - Die Nacht ist Künstlern seit jeher eine reiche Quelle der Inspiration. Vor allem die Komponisten der Romantik wussten, dass Mondlicht und Finsternis, Seelenfrieden und Albtraum oft erschreckend nahe beieinander liegen. Diesen Grat erkunden die Sängerin Ingeborg Danz (Alt, Foto) und der Pianist Michael Gees jetzt im 7. Kammerkonzert in der Philharmonie Mercatorhalle. Unter dem Titel „Zwischen Wachen und Träumen“ unternehmen die Künstler am So. 14. April (19 Uhr) einen atmosphärisch dichten Streifzug durch Kunstlieder, die sich mit den Stunden zwischen Sonnenuntergang und -aufgang befassen.

Robert Schumanns Mondnacht aus dem berühmten Eichendorff-Zyklus darf dabei ebenso wenig fehlen wie Die Nacht von Richard Strauss sowie Nacht- und Wiegenlieder von Franz Schubert und Johannes Brahms. Den Romantikern zur Seite treten Renaissance-Lieder von John Dowland und barocke Gesänge von Johann Sebastian Bach.

Ingeborg Danz, geboren in Witten an der Ruhr, springt an diesem Abend für die erkrankte Anna Lucia Richter ein. Die Altistin ist dem Duisburger Konzertpublikum gut bekannt: 2011 sang sie hier das Altsolo in der 2. Sinfonie von Gustav Mahler, 2012 wirkte sie an Max Bruchs Vertonung von Schillers Lied von der Glocke mit. Obwohl sie bereits an verschiedenen Opernhäusern gastierte, liegt der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit im Bereich des Konzert- und Liedgesangs.

Der vielseitig begabte Michael Gees erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit. In Duisburg hat er diese Qualitäten bereits an der Seite des Tenors Christoph Prégardien bewiesen. Mit ihm gewann er auch den MIDEM Classical Award für eine Einspielung von Franz Schuberts Die schöne Müllerin. Seiner Freude an der Improvisation lässt er in der Reihe der Konzertmeditationen (KOMED) freien Lauf.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

„Neue Wege“: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum mit Sonaten aus der Zeit um 1800 fort

Einen Beethoven-Zyklus zu spielen, nannte der Pianist Saleem Ashkar in einem Interview „ein außergewöhnliches Ereignis, jedes Mal neu, bereichernd und erschöpfend zugleich.“ Dieser intellektuellen und emotionalen Herausforderung stellt sich der israelisch-palästinensische Künstler erneut, wenn er den im November 2017 im Duisburger Lehmbruck Museum begonnenen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 17. April (20 Uhr) an gleichem Ort fortsetzt. Diesmal stehen vier Klaviersonaten auf dem Programm, die alle um das Jahr 1800 entstanden.

Ashkar mit Bechstein-Fluegel © Liudmila Jeremies

Ashkar beginnt das siebte Konzert der Reihe mit der frühen
Sonate Nr. 5 c-Moll op. 10/1, die von urwüchsiger Kraft bis hin zur Raserei lebt, aber auch tiefe Empfindsamkeit atmet. Im klaren Kontrast dazu steht die Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31/1, das erste Werk, mit dem Beethoven „neue Wege“ zu gehen gedachte. Es zeichnet sich durch harmonische Erweiterungen sowie formale Experimentierlust aus. So ist etwa der 2. Satz in seiner Ornamentik und mit zahlreichen Kadenzformeln außerordentlich lang geraten. Die Sonate Nr. 11 B-Dur op. 22 hingegen steht noch im Gefolge von Haydn und Mozart. Sie wirkt heiter und leichtfüßig, kennt aber auch meditative Gelassenheit sowie im 3. Satz den starken Gegensatz zwischen Menuett und Trio.

Zum Abschluss spielt Saleem Ashkar die Sonate Nr. 15 D-Dur op. 28, die den Beiname Pastorale trägt. Die Bezeichnung ist der Hamburger Druckausgabe zu entnehmen, stammt aber nicht vom Komponisten. Gleichwohl weist das Werk idyllische Momente auf und eine heiter bewegte, ländliche Atmosphäre wie in der 6. Sinfonie, der berühmteren Pastorale. Doch Beethoven verschattet in der Sonate oft die gute Stimmung, etwa im verhaltenen Trauermarsch des 2. Satzes.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de



Schiffsparade eröffnet KulturKanal-Saison 2019
"Leinen los" heißt es am 28. April, wenn der Regionalverband Ruhr (RVR) mit einer großen Schiffsparade das KulturKanal-Jahr 2019 eröffnet. Über 60 Schiffe, Motorsport- und Ruderboote formieren sich um 14 Uhr zur Parade am Gelsenkirchener Nordsternpark. Die Schiffstour auf dem Rhein-Herne-Kanal führt dann über Bottrop bis nach Oberhausen zum Kaisergarten. Dort wird der Konvoi um 16 Uhr mit Musik und einem Abschlussfest empfangen.
Im vergangenen Jahr säumten zur Parade mehr als 25.000 Menschen die Ufer. Aus Anlass der Schiffsparade veranstaltet die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen von 11 bis 17 Uhr ein Familienfest im Nordsternpark ein. Geboten werden kostenlose Kinderattraktionen, Walkact Wicke (bis 13 Uhr), Live-Musik sowie Mitmachaktionen und Infos rund um die Themen Kanal, Wasser und Ruhrgebiet.
Auch der Bergbaustollen im Park ist geöffnet, und der Nordsternturm mit Museum und Besucherterrasse bietet reduzierte Eintrittspreise. Das NRW-Laborschiff Max Prüss kann besichtigt werden, bevor es sich in die Parade einreiht. Für das Kulturschiff Herne ab Herne und Gelsenkirchen sowie die MS-Heisingen ab Oberhausen und Essen gibt es noch wenige Resttickets. Auf beiden Schiffen wird ein Unterhaltungsprogramm geboten.
Tickets können unter www.reservix.de bestellt werden. Zudem können sich die Besucher auf weitere Veranstaltungen und Radtouren in Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Herne, Recklinghausen und Waltrop freuen. In diesem Jahr ist die 6. Schiffsparade wieder Teil des KanalErwachens, das sich über die kompletten 70 Kilometer des KulturKanals von Duisburg bis Datteln erstreckt.
Dazu gehören u.a. das Familienfest der Marina Oberhausen und das Fest des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg. Wer den Rhein-Herne-Kanal nicht vom Schiff aus erfahren will, nimmt das Fahrrad und begibt sich auf eine der geführten Touren, die im Rahmen des KanalErwachens stattfinden.
Der KulturKanal wurde als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gegründet. Projektträger ist seit 2012 der RVR in enger Kooperation mit den zehn Anrainerkommunen des Rhein-Herne-Kanals Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop, Datteln sowie den Partnern Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich, Ruhr Tourismus GmbH, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW und Emschergenossenschaft/Lippeverband. idr

- Museumsspaß „Flower Power – Die Kraft der Farben“
- Lehmbruck Museum: Führungen am Wochenende: „Lehmbruck-Box“

Museumsspaß „Flower Power – Die Kraft der Farben“
Duisburg, 9. April 2019 - Bei dem Ferienworkshop „Flower Power“, können Kids von 8 bis 12 Jahren zusammen mit Madalina Rotter im Lehmbruck Museum die Kraft der Farben erkunden. Der Workshop geht vom 15. bis zum 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr.

Passend zum Frühling und dem bunten Farbenkleid der Natur findet im Lehmbruck Museum ein Workshop statt, in dem das Spiel mit Farben im Vordergrund steht: Unter Anleitung der Duisburger Künstlerin Madalina Rotter können die Ferienkinder mit Pigmenten und Pinseln herumexperimentieren und ihrer guten Laune Ausdruck verleihen. So entsteht nicht nur ein farbenfrohes selbstgestaltetes Kunstwerk, es stellen sich auch garantiert Frühlingsgefühle ein.

Der Workshop im Überblick: 

15. bis 19. April von 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER

Power Flower – Die Kraft der Farben

Mit Madalina Rotter, für Kinder von 8  bis 12 Jahren. 

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer*in, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter Klöckner-Stiftung veranstaltet.

Museumsspaß, Flower Power, Foto: Museum

Lehmbruck Museum: Führungen am Wochenende: „Lehmbruck-Box“
Am 14. April, 11.30 Uhr, führt Tom Koesel erstmals mit der Lehmbruck-Box und speziellem Equipment für Menschen mit Seheinschränkungen durch das Lehmbruck Museum. Parallel dazu findet eine öffentliche Sonntagsführung mit Dominik Olbrisch durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ statt.  
Mit der „Lehmbruck-Box“ erweitert das Museum sein Angebot für Menschen mit Seheinschränkungen. In einem speziell designten Wagen – der Box – befinden sich zahlreiche Skulpturen in Miniaturformat, die mittels 3D-Drucker extra für die Führung angefertigt wurden. Mit ihnen lassen sich die ausgestellten Werke durch Ertasten neu wahrnehmen.
Durch Materialproben aus der Gießerei, Gussmodellen und akustischen Eindrücken wird die Führung zu einem taktilen und auditiven Erlebnis. Die Teilnehmer*innen der Führung werden von Tom Koesel begleitet, der selbst als Künstler tätig ist und schon seit längerer Zeit Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen im Lehmbruck Museum anbietet. Parallel dazu gibt Kunstvermittler Dominik Olbrisch bei seiner Führung einen Einblick in die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.

Mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks und Auguste Rodins spürt die Werkschau den sich ändernden Schönheitsidealen der Skulptur um 1900 nach. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten anderer bedeutender Bildhauerpersönlichkeiten wie Alexander Archipenko, Camille Claudel oder Reinhold Begas.    
Für beide Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Tastführung im Lehmbruck Museum, Foto: Museum

Bühnenbereich im Theater der Stadt Duisburg unter Wasser
Akzente-Veranstatungen abgesagt

16:00 Uhr: Letztes update zum Wasserschaden im Theater Duisburg

Durch den massiven Wasserschaden im Theater Duisburg können leider die beiden Vorstellungen „Die Welt im Rücken“  des Burgtheaters am Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April, im Großen Haus des Theaters Duisburg nicht stattfinden. 

Die Karten können bis zum Ende der Spielzeit (also Mitte Juli) erstattet werden. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich an die Stelle wenden, bei der sie die Karten gekauft haben. Die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theaterkasse werden die Abonnenten kontaktieren, das heißt, diese müssen nicht selbst tätig werden.  

Das Profilekonzert am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr im Opernfoyer und „1968“ am Sonntag, 7. April, um 19.30 Uhr im Foyer III finden statt.  

In der nächsten Woche wird mitgeteilt, ob im Opernfoyer und im Foyer III die anstehenden Vorstellungen stattfinden können.

15:00 Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg  
Die Feuerwehr hat aktuell ihre Arbeiten abgeschlossen. Der Großteil des Wassers konnte aus dem Theater abgepumpt werden. Die Brandwachen werden durch die Firma Octeo gestellt. Nach wie vor ist der Zutritt zum Theater untersagt.

14:30
Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg   Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters. Sie sind sich einig:

"Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."
Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters.
Sie sind sich einig: "Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."

12:00 Uhr: 1. Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg
 
Mittlerweile gibt es erste Informationen zum Wasserschaden im Theater der Stadt Duisburg. Der Schaden entstand im Rahmen von Wartungsarbeiten an der Sprinkleranlage, die seit drei Jahren wöchentlich durch eine externe Fachfirma durchgeführt werden.
Um 7:04 löste die Anlage aus. Der Firma gelang es nicht mehr, den Automatismus zu stoppen und 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater. Betroffen sind weite Teile des Theaters, unter anderem der Bühnenbereich, die Unterbühne und die technischen Aufzüge. Besonders kritisch ist, dass auch die Leitungsschächte voller Wasser stehen.  
Die genaue Schadensaufnahme dauert an und wird sich über Wochen hinziehen. Sachverständige und eine Bautrocknungsfirma haben die Arbeit aufgenommen. Die Feuerwehr ist damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen.  
Aus Sicherheitsgründen musste die Haustechnik vom Netz genommen werden. Dies betrifft auch die Brandmeldeanlage. Damit die Sicherheit vor Ort trotzdem gewährleistet ist, stellt die Feuerwehr Brandwachen.  
Konkrete Aussagen zum Ausmaß des Schadens oder zur konkreten Schadensursache gibt es derzeit nicht. Auch kann niemand derzeit sagen, wann das Theater wieder bespielbar sein wird.

 
Duisburg, 5. April 2019 - Im Theater der Stadt Duisburg ist es heute morgen (5. April) gegen 7.15 Uhr zu einem massiven Wassereinbruch an der Sprenkleranlage gekommen. 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater und haben vor allem den Bühnenbereich unter Wasser gesetzt.  
Der Schaden wird derzeit aufgenommen und kann im Moment noch nicht beziffert werden. Fest steht jedoch, dass das Theater auf im Moment noch nicht absehbare Zeit nicht bespielbar sein wird.  Die Akzente Vorstellungen müssen ausfallen. Im Rahmen unser für heute geplanten Pressekonferenz zur Akzente-Bilanz wird Kulturdezernent Thomas Krützberg darüber informieren, wie bereits gekaufte Karten zurück gegeben werden können.  










Fotos mit Datum Stadt Duisburg

- Frank Schätzing zu Gast im MKM
- Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures
- DAS CITY ATELIER „Hau rein! -Holzwerkstatt“ mit Roger Löcherbach

Frank Schätzing zu Gast im MKM
Duisburg, 3. April 2019 - Frank Schätzing (*1957 in Köln) gehört zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands und ist Dauergast auf Rang 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Mit Büchern wie „Tod und Teufel“, „Die Tyrannei des Schmetterlings“ und allen voran dem millionenfach verkauften Titel „Der Schwarm“ hat er sich ein weltweites Publikum erschrieben.

Vom Kölner Dom als Krimi-Plot über unheimliche Phänomene in den Weltmeeren bis zur künstlichen Intelligenz ist Schätzing thematisch breit aufgestellt und mischt akribisch recherchierte Fakten mit Fiktion. Wie kommt der Autor zu seinen Themen? Wie recherchiert er für einen Roman? Wie hält er Erfolg und Kritik stand? Welcher bildende Künstler beeindruckt ihn am meisten? Und warum sollten Männer unbedingt kochen können?

Diese und weitere Fragen diskutiert MKM-Direktor Walter Smerling im Einzelgespräch mit Frank Schätzing. Informationen für Besucher des MKM: Teilnahme: 10,- € inkl. Eintritt ins MKM (Besuch der Ausstellungsräume nur vor Veranstaltungsbeginn möglich) Anmeldung: office@museum-kueppersmuehle.de oder 0203 3019 48 -11 (Mi-So)


MKM: Kostenlose Sonntagsführung
Am Sonntag, 7. April 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Da das MKM dieses Jahr 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt ins gesamte Haus!  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde.

Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures – Anschauung und Komplexität. Zum Werk und Werkstoff Wilhelm Lehmbrucks während der Pariser Jahre Am 11. April, 18 Uhr, hält Dr. Mario von Lüttichau im Lehmbruck Museum den ersten Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. In der Lehmbruck Lecture wird Materialität und Werk Wilhelm Lehmbrucks während seiner Pariser Jahre in den Mittelpunkt gerückt.  

Mit Skulpturen wie der „Knienden“, der „Großen Sinnenden“ oder dem „Emporsteigenden Jüngling“ hat Wilhelm Lehmbruck in seiner Pariser Zeit von 1910 bis 1914 mehrere seiner Hauptwerke geschaffen. Die Ästhetik, die Lehmbrucks Arbeiten bis an sein Lebensende bestimmen sollte, wird in den Werken dieser Zeit offenkundig.
Der Kunsthistoriker und Lehmbruck-Experte Dr. Mario von Lüttichau, wird in seinem Vortrag nicht nur exemplarisch auf einzelne Werke Lehmbrucks eingehen, sondern auch den Werkstoff der Skulpturen näher beleuchten.  
Dr. Mario von Lüttichau ist als Kurator und Kunstberater tätig. Er arbeitete 26 Jahre am Folkwang Museum in Essen und war dort als Kustos für die Werke vom 18. bis zum 21. Jahrhundert zuständig. Darüber hinaus arbeitete er als Kunstberater für die Sparkasse Essen und hatte einen Lehrauftrag am kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Seit 2017 arbeitet er als Experte für das Kunsthaus Lempertz.   Eintritt: 5 EUR  

Wilhelm Lehmbruck, Große Sinnende, 1913, Foto: Jürgen Diemer

 

DAS CITY ATELIER „Hau rein! -Holzwerkstatt“ mit Roger Löcherbach

Im Rahmen des CITY ATELIERS im Lehmbruck Museum zeigt der Künstler Roger Löcherbach in einem Workshop am 7. April, 14 Uhr, wie man aus großen Holzelementen einzigartige Skulpturen anfertigt.   Dieser Workshop ist nichts für Zartbesaitete. Zusammen mit dem Künstler Roger Löcherbach kreieren die Workshopteilnehmer*innen Holzskulpturen, die sie mit Sägen, Feilen und Farben anfertigen.
Das Besondere daran: Die Skulpturen bestehen aus einem einzigen Baumstamm, dessen individuelles Wachstum bei der Erschaffung der Figuren berücksichtigt werden muss. Jede Skulptur wird so zu einem echten Unikat.   
Roger Löcherbach ist seit 1998 freischaffender Künstler und vor allem in Essen und Duisburg tätig. Er hat an der Kunstakademie in Münster studiert und sein Examen in Bildhauerei bei Prof. Ansgar Nierhoff gemacht. Seine Werke sind auf zahlreichen öffentlichen Plätzen zu sehen und wurden vielfach in Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, so zuletzt auch in der Ausstellung „Vor Ort 2018“ im Lehmbruck Museum.  
Die Veranstaltung findet draußen statt und die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

Roger Löcherbach, Hau rein! - Holzwerkstatt, © Künstler, Foto: Künstler

20 Jahre MKM Museum Küppersmühle

Jubiläums-Aktionen zum Geburtstag von April bis September 2019
Duisburg, 2. April 2019 - 20 Jahre sind ein Grund zum Feiern! Wir lassen die 20 hochleben und öffnen unsere Türen für Nachbarn und neue Gäste, Duisburger und Besucher aus aller Welt, Kunstfreunde und alle, die es noch werden wollen.

Rückblick: im April 1999 hat das MKM erstmals seine Tore als Kunstmuseum geöffnet, in einem Industriebau der Jahrhundertwende, der bis in die 1970er Jahre als Mühlen- und Speichergebäude gedient hatte. Die Umgestaltung zum Museum haben die Basler Architekten Herzog & de Meuron übernommen, die aktuell auch den Erweiterungsbau des MKM realisieren. Die denkmalgeschützte Backstein-Fassade der historischen Küppersmühle, die alten Stahlsilos, aber auch der Name „Küppersmühle“ blieben erhalten und sind zu Markenzeichen des Museums geworden.

Verantwortlich für Konzeption, Organisation und Betrieb des MKM ist von Beginn an die Bonner Stiftung für Kunst und Kultur e.V. (www.stiftungkunst.de).

Neben großen Wechselausstellungen zeigt das MKM dauerhaft Werke der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler aus der Sammlung Ströher, von K.O. Götz über Anselm Kiefer bis zu Gerhard Richter. Die erste Ausstellung „Malerwald“ von Jörg Immendorff öffnete am 18.4.1999.
Wichtige Ausstellungen der letzten 20 Jahre waren u.a.
- „ChinArt“ (2002),
- „Wonderlands“ (2003)
- „The New Ten“ (2004),
- „Gerhard Richter: Bilder aus privaten Sammlungen“ (2009),
- Olaf Metzel im Kulturhauptstadtjahr (2010),
- „Tony Cragg – Dinge im Kopf“ (2011),
- die Retrospektiven von Günther Uecker (2005),
- Stephan Balkenhol (2006),
- Peter Brüning (2007) oder
- K.O. Götz (2014),
- das städteübergreifende Projekt „China8“ (2015),
- die Hommage an Jannis Kounellis im Rahmen von „Kunst & Kohle“ (2018)
- das Förderprojekt „Jugend interpretiert Kunst“ (2000-2017).

Der 20. Geburtstag des Museums Küppersmühle soll mit den Besuchern gefeiert werden- Ein halbes Jahr lang wird es monatlich neue Aktionen geben:

April: 20 Tage freier Eintritt für alle! Zum Auftakt schenken wir allen Besuchern freien Eintritt in die Sammlung des MKM mit Werken von Georg Baselitz, K.O. Götz, Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Günther Uecker & Co sowie in die aktuelle Ausstellung von Klaus Rinke. Aktions-Zeitraum: 3.4. – 28.4.(Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)
Mai: Wir verschenken 20 Kunst-Kataloge An 20 Tagen im Mai erhält jeder 20. Besucher einen Gratis-Katalog, frei wählbar unter verschiedenen Titeln. Aktions-Zeitraum: 1.5. – 26.5. (Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)

Juni: Freie Freitags-Führungen An den Freitagen im Juni heißt es um 17 Uhr: Freier Eintritt mit exklusiver Feierabend-Führung durch die Sammlung für bis zu 20 Personen. Die Plätze werden nach Anmeldung vergeben. Es gilt also: Wer zuerst mailt, ist dabei. Daten: Fr 7.6. / Fr 14.6. / Fr 21.6. / Fr 28.6. Anmeldung unter office@museum-kueppersmuehle.de. Bitte Wunschdatum angeben!

Juli: Kunst-Kaffee-Kuchen Was ist schöner als ein Tag im Museum? Ein Tag im Museum und anschließend ins Café, genau. 20 Tage lang schenken wir jedem 20. Besucher einen Gutschein für Kaffee & Kuchen im Küppersmühle Restaurant. Aktions-Zeitraum: 3.7. – 28.7. (Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)

August: Kunstentdecker aufgepasst! 20 Tage lang können Kunst-Detektive (bis 12 Jahre) unser Museums-Rätsel lösen. An der Kasse gibt es dann bei richtiger Lösung ein kleines Geschenk. Aktions-Zeitraum: 7.8. – 1.9. (Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)

September: 20 Jahreskarten frei Zum Finale verlosen wir exklusiv 20 Jahreskarten für das MKM. Die Karten gelten ab Oktober 2019 für jeweils eine Person. Weitere Informationen zur Verlosung werden noch bekanntgegeben.

Freitagsführung im Museum DKM

Das Museum DKM ist am Freitag, den 05. April von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr findet eine einstündige Führung statt, die Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Ausstellung gibt und Besonderheiten der privaten Sammlung vorstellt.

 

Anlässlich des zehnten Geburtstags des Museum DKM wird seit Ende März erneut die Ersteinrichtung präsentiert. 2009 wurden Künstler ausgewählt, die lange mit der Sammlung verbunden sind und eine sehr wichtige Position in ihr einnehmen, darunter Claudia Terstappen, Yuji Takeoka, Erwin Wortelkamp, Raimund van Well, Manfred Vogel, Ernst Hermanns, Hannes Vogel und Patrick Hamilton.

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Bis Ende April erhält jeder zehnte Besucher, der Eintritt zahlt, eine Jahreskarte, die für die Laufzeit von einem Jahr zum kostenfreien Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellungen zu den regulären Öffnungszeiten berechtigt.

 

Erwin Wortelkamp, Orangen für Hans von Marées, 1996 - © Stiftung DKM | Foto: Werner J. Hannappel  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 oder mail@museum-dkm.de

Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt. Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende gibt es im Lehmbruck Museum etwas für Augen und Ohren: Am Samstag, den 6. April, 15 Uhr, lädt die Kunstvermittlung zur einer neuen Ausgabe von „Mitreden“ ein. Am darauffolgenden Sonntag, 11.30 Uhr, findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ statt.  
„Mitreden“ ist eine Veranstaltungsreihe, bei der sich Menschen verschiedenster Herkunft treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Dabei können sie Geschichten erzählen, Erfahrungen austauschen und nebenher bei praktischer Anwendung ihre Deutschkenntnisse verbessern. Die Teilnehmenden werden dabei von Moderator*innen begleitet, die bei der Gesprächsführung helfen. Die Gespräche sind an kein bestimmtes Thema gebunden, die Teilnehmer*innen können selbst entscheiden, über was sie sprechen möchten. Die Teilnahme zu dieser Veranstaltung ist frei.  
Dass Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin wahre Meister der Moderne waren, zeigen Sabine Bazan und Susanne Karow bei ihrer öffentlichen Sonntagsführung durch die Ausstellung „Schönheit“. In einem thematisch gesonderten Bereich fokussiert sich die Werkschau beispielsweise auf den Torso in der Skulptur der klassischen Moderne.
Neben Lehmbrucks „Weiblichen Torso“ wird mit Rodins „Schreitendem Mann“ eines der bekanntesten Werke des Bildhauers gezeigt, ist diese Skulptur doch zugleich Ausgangspunkt für den Torso als bildhauerische Gattung und damit von großer kunstgeschichtlicher Bedeutung. Dieses und viele weitere Exponate von Rodin, Lehmbruck, Claudel oder Arp illustrieren die Extraklasse der Künstler*innen.    
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.



- Mercator-Ensemble: Heimat und Aufbruch
- CITY ATELIER „Meisterliche Radierungen” - Themenführung „Schönheit”

Heimat und Aufbruch: Das Mercator-Ensemble interpretiert im 4. Profile-Konzert Tänze aus aller Welt von Georges Bizet und Alexander Borodin bis Cole Porter und Jerry Bock  
Duisburg, 01. April 2019 - Das Mercator-Ensemble, 2008 aus den Reihen der Duisburger Philharmoniker und des WDR-Sinfonieorchesters gegründet, steht für schwungvolles Zusammenspiel und ein breites Repertoire.  In seiner aktuellen Besetzung mit zwei Violinen, Viola und Kontrabass bietet es einen Mix aus Klassik, Jazz und Folklore. Jetzt ist das Ensemble im 4. Profile-Konzert mit Tänzen aus aller Welt zu erleben (Sonntag, 7. April, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer).

Der musikalische Bogen spannt sich von Fritz Kreislers Altwiener Tanzweisen über Georges Bizets Habanera aus der Oper Carmen bis zum Tango por una cabeza von Carlos Gardel. Es spielen Matthias Bruns und Peter Bonk (Violine), Eva Maria Klose (Viola) sowie Hanno Fellermann (Kontrabass). Die Moderation übernimmt Lena Siep. „Heimat und Aufbruch – Tänze aus aller Welt“ ist das Programm überschrieben. Es entführt das Publikum in die Ballsäle von Wien bis New York.

Die ausgewählten Komponisten stehen einerseits für die Verwurzelung in musikalischen, teils folkloristischen Traditionen, zum anderen für den Blick über den Tellerrand. Antonin Dvoraks Slawischer Tanz Nr. 2 und Alexander Borodins  1. Polowetzer Tanz aus der Oper Fürst Igor haben den slawischen bzw. russischen Volkston im Blick. Der Amerikaner Cole Porter hingegen, einer der bedeutendsten Musical-Komponisten, der hier mit dem Welthit Begin the Beguine vorgestellt wird, nahm Impulse der europäischen Kunstmusik ebenso auf wie die Exotik lateinamerikanischer Rhythmen. Und Jerry Bock richtet mit If I were a rich man aus dem Musical Anatevka den Fokus auf ein jüdisches Schtetl.

Mercator-Ensemble - Copyright: Mischa Blank).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.  Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V. 

Lokal Harmonie: Wie jetzt?! Wirklich wirklich?
Die Welt verändert sich immer schneller. Wir spüren, schon morgen wird unser Alltag ein anderer sein. Angst vor zukünftiger Entwicklung findet viele Anlässe. Eine gute Zeit für Utopien. So lauten Buchtitel auf den Bestsellerlisten gegenwärtig „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“, „Alles könnte anders sein“ oder „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für eine digitale Gesellschaft“.
Doch der Mensch störte in früheren Utopien. Er musste immer erst erzogen werden für die erdachten idealen Welten. Hat sich das geändert? Auf der Bühne sitzen drei Menschen. Hier ist eine frühe Utopie verwirklicht. Denn die Figuren machen, was der Erzähler will. Die drei Menschen sprechen miteinander.
Sie werden unterschiedliche Rollen annehmen. Sie suchen das Mögliche in den Utopien der Gegenwart. Sie streiten sich. Sie finden zueinander. Sie sind abhängig von ihrem Publikum. Ralf Koss - Foto Fritz Hemberger - macht sein Lese- und Hörstück „Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ zu einer Begegnung der Bestseller-Utopien mit der Duisburger Wirklichkeit. Denn auch Duisburger wissen, wie für die Zukunft gehandelt werden muss. Ihre Stimmen werden zum kommentierenden Chor.


„Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ erzählt von dem, was möglich und nötig ist. Es erzählt vom drohenden Scheitern und vom Mut, weiter zu machen.  
Wie jetzt?! Wirklich wirklich? Im Rahmen der 40. Duisburger Akzente UTOPIEN Sonntag, 6.April 2019, 16 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort Eintritt frei, Hutveranstaltung   

 

 

CITY ATELIER „Meisterliche Radierungen” - Themenführung „Schönheit”
Am Freitag, den 5. April, legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museum ihren Eintritt selbst fest. Aus diesem Anlass gibt es um 14 Uhr im CITY ATELIER einen neuen Workshop, in dem es um „Meisterliche Radierungen“ geht. Und um 15 Uhr führt Jörg Mascherrek durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.
Bei dem Workshop „Meisterliche Radierungen“ gehen die Teilnehmer*innen auf Tuchfühlung mit den Techniken Wilhelm Lehmbrucks. Obwohl dessen graphisches Werk sehr umfangreich ist, ist es weit weniger bekannt als seine Skulpturen. Lisa Seidel zeigt, wie man mit wenigen geritzten Linien in einer Zinkplatte markante Motive entwerfen und diese dann mittels Walzendruckpresse auf Papier bringen kann.
Passend dazu gibt Jörg Mascherrek eine Führung durch die jüngst eröffnete Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Dabei widmet er sich den bedeutendsten Bildhauer*innen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, allen voran Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin. Mit Werken wie Lehmbrucks „Kniender“  oder Rodins „Schreitendem Mann“ zeigt die Ausstellung ikonische Skulpturen der klassischen Moderne.
Die Exponate können somit vielleicht etwas Licht hinter die alte Frage „Was ist schön?“ bringen. An diesem Tag gilt im Lehmbruck Museum „Pay What You Want!“ – Die Besucher*innen legen ihren Eintritt selbst fest.

- Lehmbruck Museum: Besuch der französischen Botschafterin
-
„Lehmbruck-Box“  zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks
- Lehmbruck Museum / Filmforum: Kinoabend „Auguste Rodin“

Lehmbruck Museum: Besuch der französischen Botschafterin
Die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ist die Schirmherrin einer der wichtigsten Ausstellungen der Bildhauerkunst der letzten Jahre im Lehmbruck Museum. Jetzt besuchte sie am Donnerstag 28. März, die Ausstellung, die unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ den 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks würdigt.  
Die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ist die Schirmherrin einer der wichtigsten Ausstellungen der Bildhauerkunst der letzten Jahre im Lehmbruck Museum. Jetzt besuchte sie am Donnerstag, 28. März, die Ausstellung, die unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ den 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks würdigt. In Begleitung des Bürgermeisters Volker Mosblech zeigte Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla der Botschafterin und der Generalkonsulin Berkeley-Christmann Meisterwerke der Ausstellung wie Rodins berühmten „Denker“, seine „Eva“ sowie die „Kniende“ und den „Sitzenden Jüngling“ von Lehmbruck.

  „Die Jubiläumsausstellung hätte ohne die wichtige Zusammenarbeit mit dem Pariser Musée Rodin so nicht realisiert werden können. Ich bin der Botschafterin für ihre Vermittlung und Kooperation sehr zu Dank verpflichtet“, sagt Dr. Söke Dinkla. Für Bürgermeister Volker Mosblech „hat die deutsch-französische Partnerschaft in der aktuellen politischen Situation in Europa einen ganz besonderen Stellenwert. Wir sind stolz, dass wir in Duisburg auf der Basis der kulturellen Kooperation daran mitwirken können, diese Verbundenheit zu stärken.“  

Die Botschafterin zeigte sich von der Gegenüberstellung der beiden weltberühmten Künstler, des Franzosen Auguste Rodin (1840 – 1917), und des gebürtigen Duisburgers Wilhelm Lehmbruck (1881 – 1919) sehr beeindruckt. Für sie ist die kulturelle Zusammenarbeit – viele Leihgaben der Ausstellung stammen aus dem Pariser Musée Rodin – „ein mustergültiges Beispiel für den kulturellen Austausch der benachbarten Nationen.
Auf der Ebene der Kunst und Kultur finden das gegenseitige Interesse und die Hochachtung füreinander einen adäquaten Ausdruck. Ich würde mir auch wünschen, dass viele Kunstfreundinnen und  -freunde aus Frankreich die Ausstellung besuchen.“  

Die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes (rechts) und Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla in der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister Moderne“, vor der „Stehenden weiblichen Figur“ (1910, Marmor) von Wilhelm Lehmbruck, Foto: Frank Vinken

 

„Lehmbruck-Box“  
Duisburg, 28. März 20Zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks sollen seine Werke mittels taktiler und auditiver Sinneseindrücke ab Donnerstag, 4. April 2019 dauerhaft erfahrbar gemacht werden. Mit der Förderung des  Deutschen Blindenhilfswerks (DBHW) erweitert die Lehmbruck-Box das bestehende Angebot für Menschen mit Seheinschränkungen und schafft damit neue Möglichkeiten der Vermittlung.   

Foto: Museum

 

Lehmbruck Museum / Filmforum: Kinoabend „Auguste Rodin“
Am Mittwoch, 3. April, 18 Uhr, zeigt das Filmforum Duisburg den Film „Auguste Rodin“ in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum anlässlich der Ausstellung „Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Darin wird das Leben und Wirken des weltbekannten französischen Bildhauers nachgezeichnet. Der Film wurde 2017 für die Goldene Palme der Filmfestspiele in Cannes als bester Film nominiert.  

In Frankreich ist Auguste Rodin (Vincent Lindon) eine nationale Ikone. Regisseur Jacques Doillon gilt dort als Altmeister des französischen Kinos. Einer, der sich erlauben darf, aus dem Leben einer Legende zu erzählen. Das passt in weiterer Hinsicht. Doillon sagte einmal über seine Art, Filme zu machen: „Ich habe immer gewollt, dass die Körper meiner Filmcharaktere sprechen.“ Sein Bio-Pic AUGUSTE RODIN porträtiert einen Künstler, der „sprechende Körper“ formt.

Vincent Lindon, mit Rauschebart und langem Künstlerkittel, verkörpert den Meister der Moderne beredt. Seine Hände übersetzen aus Ton die Formsprache der Natur in Kunstwerke. 1880 erhält Rodin den Auftrag, „das Höllentor“ zu gestalten. In dieser Zeit tritt auch die junge Camille Claudel (Izïa Higelin) in sein Leben. Als Assistentin unterstützt sie seine Arbeit, um dann viel mehr zu werden als eine Muse.   Jörg Mascherrek, Mitarbeiter des Lehmbruck Museums, wird eine kurze Einführung zum Film geben.  
Die Aufführung des Films findet im Filmforum Duisburg, Dellplatz 16, statt. Der Eintritt beträgt 8,00 € (erm. 6,50 €). Tickets gibt es an der Abendkasse des Filmforums sowie im Vorverkauf unter
www.filmforum.de und - ebenfalls im Vorverkauf  - an der Kinokasse zu den üblichen Öffnungszeiten.  

Filmstills „Auguste Rodin"
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„Die Uhr, John Harrison und das Längengradproblem“ von Klaus Dinger  
Uhrensammler und Buchautor Klaus Dinger ist im Rahmen der Mercator Matinéen am Sonntag, 7. April, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz (Innenhafen) mit seinem Vortrag „Die Uhr, John Harrison und das Längengradproblem“ zu Gast.  
Mit dem ausgehenden 15. Jahrhunderts wagen sich Abenteurer, Forscher und Kaufleute zunehmend auf offene See hinaus, obwohl die Positionsbestimmung fernab aller Küsten mit den gegebenen Mitteln so ungewiss wie ein Glücksspiel ist. Zwar lassen sich aus der Mittagshöhe der Sonne die Breitengrade ermitteln, doch gibt es weder seetaugliche Uhren, mit deren Hilfe sich aus der Ortszeitdifferenz zum Heimathafen die geografische Länge auf See bestimmen ließe, noch kann die Astronomie in ausreichendem Umfang Navigationshilfen liefern.
Verheerende Schiffskatastrophen fordern das Leben abertausender Seeleute, und der Verlust an Fracht und Schiffen ist enorm. Mit dem Longitude-Act von 1714 lobt die Englische Krone den Preis von 20.000 Pfund für ein Verfahren zur genauen Längengradbestimmung aus, um den der gelernte Tischler John Harrison mit seinen genialen Seechronometern gegen die Konkurrenz der Astronomen kämpft. Der Vortrag gibt einen Einblick in die frühe Navigation und schildert die Entwicklung der Räderuhr und dem Traum, sie einmal zum Segen der seefahrenden Nationen einsetzen zu können.  
Klaus Dinger wurde 1942 in Kassel geboren und wuchs in Köln auf. Er absolvierte eine Berufsausbildung im Modellbauhandwerk, ein Ingenieurstudium an der „Duisburger Hüttenschule“ und ist seit 1963 Duisburger Bürger. Im Anschluss nahm er eine Ingenieurtätigkeit in der Planung und Projektierung elektrometallurgischer Anlagen wahr, arbeitete als Fachschuldozent für Werkstoff- und Fertigungstechnik und absolvierte parallel dazu ein Lehramtsstudium an der RWTH Aachen.

Von 1977 bis 2004 arbeitete er als Lehrer und ab 1994 war er als Studiendirektor am Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg in Duisburg tätig. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit historischen Uhren und der Entwicklung der mechanischen Räderuhr. Er ist Mitglied der DGC (Deutsche Gesellschaft für Chronometrie). Er veröffentlichte zudem das Buch „Die Großuhr, Pendule, Regulator &Co.“ im Heel-Verlag.  
Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung telefonisch unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm@stadt-duisburg.de wird empfohlen. Ein Glas Wein oder Saft sowie der Besuch der Ausstellungen sind inklusive.



- Doppelspitze: Neue Leitung für die Duisburger Filmwoche und doxs!
-  Duisburger Akzente: Vortrag „Die Utopie der rationalen Verwaltung“

Doppelspitze: Neue Leitung für die Duisburger Filmwoche und doxs!
Duisburg, 27. März 2019 - Die Stadt Duisburg hat mit Wirkung zum April 2019 Gudrun Sommer und Christian Koch mit der gemeinsamen Leitung der Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ betraut. Die Festivals finden in diesem Jahr vom 4. bis 10. November statt.  
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gudrun Sommer und Christian Koch ein Leitungsteam gewinnen konnten, das über eine vielseitige Expertise verfügt“, erklärt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Nach der erfolgreichen Ära Werner Ružičkas verspricht diese Doppelspitze Kontinuität, aber auch neue künstlerische Akzente.“  
Veränderung gibt es für die Festivals auch in struktureller Hinsicht, wie Thomas Krützberg, Leiter des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, ausführt: „Die Kommune hat mit der finanziellen Absicherung von sechs festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen geschaffen, um die Rahmenbedingungen und Qualität der Festivals langfristig zu stärken.“ Auf eigenen Wunsch sind die Verträge für die beiden Leitungspositionen zunächst auf zwei Jahre befristet.  
In dem Vorhaben, eine engere Kollaboration auch mit lokalen Akteuren des Duisburger Kulturlebens anzustreben, werden Gudrun Sommer und Christian Koch von kommunaler Seite unterstützt. Volker Heckner, kommissarischer Leiter der VHS: „Der Anspruch der neuen Doppelspitze, lokale Verankerung und internationale Ausstrahlungskraft in Einklang zu bringen, ist eine vielversprechende Perspektive für die Festivals wie für die Bildungsregion Duisburg.“  
Innerhalb der deutschen Kulturlandschaft ist die Filmwoche eine besondere Begegnungsstätte zwischen Filmschaffenden und dem Publikum. Gemeinsam sieht das Leitungsteam das Festival „als offenen Raum, der für das Gespräch über dokumentarisches Kino steht und einsteht. Wir setzen auf diese Duisburger Debattenkultur, wollen ihr und den Filmen kompromisslos Aufmerksamkeit widmen.“ Gudrun Sommer führt aus: „Ich verstehe die Filmwoche und doxs! als Work-in-Progress. Das Kino, ebenso wie die Öffentlichkeit sind dynamische Orte, deren Setzungen und Rahmenbedingungen stetig hinterfragt und neu verhandelt werden müssen. Nicht nur von uns als Leitung, sondern von und mit allen am Festival Beteiligten.“   Christian Koch macht weiter deutlich, mit welchem Antrieb das neue Team an den Start geht: „Mich interessieren innovative Formen der Zusammenarbeit mit Filmschaffenden, der Branche und dem Publikum in Duisburg. Unsere Herangehensweise ist offen für interdisziplinäre Impulse von außerhalb des Kinos. Das Festival muss sich auch aus der Stadt heraus weiterentwickeln.“   Dadurch, dass Gudrun Sommer und Christian Koch gemeinsam sowohl die Filmwoche als auch doxs! gestalten, werden sich die Festivals strukturell enger miteinander verzahnen, ohne dabei ihre programmatische Eigenständigkeit zu verlieren. Das inhaltliche Profil der Duisburger Filmwoche wird auch zukünftig in enger Zusammenarbeit mit einer künstlerischen Auswahlkommission entwickelt, die im Mai 2019 vorgestellt und ihre Arbeit aufnehmen wird.  
Gudrun Sommer wurde 1973 in der Steiermark geboren und studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Graz und Bochum. Für die Duisburger Filmwoche ist die Österreicherin seit 1997 in unterschiedlichen Funktionen tätig: von 1998 bis 2003 als Organisationsleitung, von 2002 bis 2009 als Mitglied der Auswahlkommission. 2002 gründete sie doxs! und entwickelte die Kinder-und Jugendsektion des Festivals zu einer anerkannten Marke in der europäischen Kinderfilmlandschaft.   Als Kuratorin und Programmberaterin arbeitete Gudrun Sommer zuletzt für die Diagonale, das Festival „steirischer herbst“, das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln, das Kindermedienfestival Goldener Spatz und das Goethe-Institut. Seit 2012 ist sie Jurorin des Grimme-Preises.  
Für die RUHR.2010 konzipierte Gudrun Sommer gemeinsam mit Vinzenz Hediger und Oliver Fahle die Ringvorlesung und Publikation „Orte filmischen Wissens. Filmbildung im Zeitalter digitaler Netzwerke“ an der Ruhr-Universität-Bochum, wo sie neben der Universität Duisburg-Essen und der Athanor-Akademie Lehraufträge wahrnahm.  
Christian Koch wurde 1971 in Bochum geboren und ist studierter Germanist und Historiker. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen in Kultur- und Theaterinstitutionen, etwa für den Württembergischen Kunstverein Stuttgart, PACT Zollverein Essen oder das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Derzeit leitet Christian Koch für die Stadt Wuppertal das Projektbüro für das dort geplante Pina Bausch Zentrum. Er war maßgeblich beteiligt an der Realisierung zahlreicher Ausstellungsprojekte, internationaler Koproduktionen der zeitgenössischen darstellenden Kunst und Performance, Festivals wie Theater der Welt, dem Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010, der Ruhrtriennale und verschiedener Debatten-, Diskurs- und Kunstvermittlungsformaten.  
Christian Koch arbeitete als Produzent, Kurator, und Dramaturg in Medienkunst- und Theaterprojekten. Er veröffentlichte zu Positionen der Medienkunst sowie Kulturtheorie und -politik, zuletzt den Band „Komplement und Verstärker. Zum Verhältnis von Stadtentwicklung, künstlerischer Praxis und Kulturinstitutionen“, der im Sommer erscheint (Ko-Herausgeber mit  Isabel Finkenberger, Eva Maria Baumeister; Jovis Berlin).
Christian Koch ist Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Folkwang Universität der Künste und der Universität Witten/Herdecke.  
Die Stadt Duisburg und das Festivalteam freuen sich auf die Begegnungen im Rahmen der 43. Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche #18“.  
Die Duisburger Filmwoche, das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms, und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ werden von der Stadt Duisburg veranstaltet. Gefördert werden beide Festivals vom Land NRW und der Film- und Medienstiftung NRW.
Medienpartner und Preisstifter der Festivals sind ARTE, 3sat, die Rheinische Post, Deutschlandfunk Kultur, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie der europäische Kinderfilmverband ECFA. Die Sparkasse Duisburg und die Stiftung der Sparkasse Duisburg unterstützen als lokale Partner beide Festivals.  

  Gudrun Sommer und Christian Koch (Foto: Dirk Rose)

 



Duisburger Akzente: Vortrag „Die Utopie der rationalen Verwaltung“  

Als Teil der Duisburger Akzente lädt das Stadtarchiv am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr zu einem Vortrag über „Die Utopie der rationalen Verwaltung.  Konzepte zur Effizienzsteigerung in der städtischen Bürokratie ca. 1900 – 1960“ in die DenkStätte auf den Kamelplatz 5 am Innenhafen ein. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs, arbeitet in dem Vortrag die utopischen Idealvorstellungen heraus und zeigt auf, welche Probleme entstanden sind.  
Nach der allmählichen Etablierung bürokratischer Strukturen im späten 19. Jahrhundert waren vor allem die Jahrzehnte nach den beiden Weltkriegen für die Duisburger Stadtverwaltung Zeiten eines beschleunigten organisatorischen Wandels. Die öffentlichen Aufgaben nahmen vor allem im Sozialbereich zu, das zur Verfügung stehende Personal und die Finanzmittel waren hingegen begrenzt. Dies führte innerhalb der Stadtverwaltung zu verschiedenen Maßnahmen der Effizienzsteigerung.
Dazu zählten die kritische Überprüfung des Aufgabenkanons und des administrativen Aufbaus, eine verstärkte Standardisierung der Geschäftsabläufe und Aktenführung und nicht zuletzt der verstärkte Einsatz von Technik. Vielen dieser Ansätze lagen utopische Vorstellungen von der Wirkungsmacht rationaler Planung zugrunde. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.      

Lochkartenabteilung der Stadtverwaltung Duisburg 1960 (Quelle: Stadtarchiv)