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90 Ordner mit historischen Unterlagen zum politischen Widerstand in Duisburg

Zentrum für Erinnerungskultur: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes übergab 90 Ordner mit historischen Unterlagen zum politischen Widerstand in Duisburg

 

Duisburg, 20. Juli 2017 - Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Duisburg (VVN) hat dem Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie (ZfE) neunzig Ordner mit Unterlagen zum politischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Duisburg übergeben.

 

Über Jahrzehnte hinweg hat die VVN den politischen Widerstand in Duisburg dokumentiert. Vor allem hat sie von den überlebenden Widerstandskämpfern und deren Nachfahren historische Dokumente aus Privatbesitz gesichert und erschlossen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind in die Dauerausstellung zum Widerstand in der Grundschule Wrangelstraße in Kaßlerfeld eingeflossen; gleichzeitig basierte die grundlegende zweibändige Publikation „Tatort Duisburg“ in erheblichem Maße auf der Materialsammlung der VVN.

 

Anlässlich des Auszugs der VVN aus den Schulpavillons an der Wrangelstraße haben Doris Michel, Vorsitzende des Kreisverbandes der VVN-BdA Duisburg und ihre Kollegin Christa Bröcher, selbst Enkelin eines Widerstandskämpfers, die dort verwahrten Unterlagen dem Zentrum für Erinnerungskultur übereignet. Schon bei der Vorbereitung der aktuellen Ausstellung „Das rote Hamborn. Politischer Widerstand in Duisburg 1933 – 1945“ hat das Zentrum von diesen wertvollen Quellen profitiert.

 

Die Unterlagen wurden als eigener Bestand im Stadtarchiv am Karmelplatz archivisch erfasst und stehen ab sofort für die Benutzung im Lesesaal des Archivs während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Der neue Bestand trägt wesentlich dazu bei, dass der Widerstand in Duisburg besser noch erforscht werden kann. Gleichzeitig unterstützt das anschauliche und authentische Material die Workshops, mit denen im ZfE das Wissen über den Widerstand in Duisburg vor allem Schülerinnen und Schülern vermittelt wird.

 
Übergabe der 90 Ordner mit historischen Unterlagen zum politischen Widerstand in Duisburg: v.l.n.r. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg, Doris Michel, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Duisburg (VVN), Anne Ley-Schalles, Christa Bröcker, VVN und Beigeordneter Thomas Krützberg.

 

Stadtmuseum: Entdeckungstour in die Tierwelt - Origami-Tiere falten
Katharina Selent-Michel, Kuratorin der Ausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! Reisende vor 500 Jahren“, nimmt am Mittwoch, 26. Juli, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen kleine Besucherinnen und Besucher ab sieben Jahren mit auf Entdeckungstour durch die Sonderausstellung.  
Im Rahmen der Tour erfahren die Kinder, welche Tiere zu der damaligen Zeit lebten und was Opossum, Tatú, Alpaka und Tapir überhaupt für Tiere waren. Berichte unterschiedlicher Reisender brachten wertvolle Informationen mit sich, unter anderem zu der damaligen Tierwelt Brasiliens und Paraguays. Nach der kleinen Führung falten die Kinder Origami-Tiere. Jedes Kind darf sein Tier mit nach Hause nehmen.  
Der Eintritt kostet für Kinder ermäßigt zwei Euro. Erwachsene zahlen 4,50 Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen unter (0203) 283-2640 oder im Internet www.stadtmuseum-duisburg.de.        

Foto Ennelise Napoleoni-Bianco

Glückauf-Halle in Homberg:

Die Theaterreihe „bühne aktuell“ startet in die neue Spielzeit 2017/2018

 Der Kulturring Homberg „bühne aktuell“ startet ab sofort den Vorverkauf für die Spielzeit 2017/2018 in der Glückauf-Halle an der Luisenstraße 39 in Homberg. Komödien, Schauspiele und Operetten werden mit namhaften Schauspielern auf die Bühne gebracht.

 

Der Vorverkauf für die Einzelveranstaltungen hat bereits begonnen. Karten sind im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1, telefonisch unter (02066) 218832 sowie im Ticketeck Zemann an der Homberger Straße 353 in Moers, bei der Konzertkasse Lange GmbH an der Kuhstraße 14 und in der Tourist Information Duisburg an Königstraße 86 in der Innenstadt sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstraße 62 D in Rumeln-Kaldenhausen erhältlich.

 

Abonnements mit allen sechs Vorstellungen oder mit jeweils drei festgelegten Vorstellungen im Schnupper- oder Weihnachtsabonnement gibt es bei Doris Nielert-Browatzki im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl (Zimmer 108) am Bismarckplatz 1 in Homberg gebucht werden. Weitere Infos gibt es telefonisch unter (02066) 218832.

 

 

 

Das Programm:

 

Zum Auftakt am Donnerstag, 28. September, darf man sich auf Jasmin Wagner in der Komödie „Liebeslügen“ von Ildikó von Kürthy freuen. Drei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, tauschen sich über die vielen Probleme des Da(men)seins aus. Schnell stellt sich heraus, dass die  Beziehungen der drei nicht ganz frei von Geheimnissen und (Liebes)lügen sind. „Sex and the City“ auf Deutsch – das scheint die treffendste Beschreibung für diese urkomische Antwort auf die Herausforderungen der Frau von heute zu sein.

 

Weiter geht es am Donnerstag, 19. Oktober, mit einer ganz besonderen Bühnenadaption von Harriet Beecher Stowes „Onkel Toms Hütte“. Jugendliche Strafgefangene unterschiedlicher Herkunft führen in einem US-amerikanischen Gefängnis alljährlich „Onkel Toms Hütte“ auf. Dabei erzählen sie nicht nur vom Sklaven-Elend des 19. Jahrhunderts, sondern tragen auch ihre eigenen Geschichten und Songs vor und zeigen, dass  die altbekannten Konflikte auch heute noch zu spüren sind. Mit Titeln wie „Go down Moses“, „Bridge Over Troubled Water“, Lean On Me“ u.v.m. kommen traditionelle Gospels, Lieder aus der Bürgerrechtsbewegung und eigens für dieses Stück kreierte Kompositionen zum Einsatz.

 

In der grauen Jahreszeit gibt es am Mittwoch, 15. November, etwas fürs Herz: In der Komödie „Das Lächeln der Frauen“ nach dem Bestseller von Nicolas Barreau fällt der Restaurant-besitzerin Aurélie Bredin eines Tages ein Buch in die Hände, das aus ihrem Leben zu erzählen scheint. Aurélie glaubt sich in ihrem tiefsten Wesen verstanden und setzt nun alles daran, den Schriftsteller kennenzulernen, der ihr Leben verändert hat. Doch dies stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen… 

 

Ein Komödien-Klassiker von Unterhaltungs-Großmeister Neil Simon erwartet die Besucher am Samstag, 27. Januar. Martin Lindow spielt in „Der letzte der feurigen Liebhaber“ eine Paraderolle: Barney Silberman, 47, bislang treuer Langzeit-Ehemann, möchte sexuell endlich mal etwas erleben. Doch beim dreifachen Seitensprungversuch erweist er sich – sehr zum Amüsement der Zuschauer – als wirklich allerletzter der feurigen Liebhaber.

 

Am Montag, 12. März, darf man sich auf ein Wiedersehen mit Doris Kunstmann freuen. In der Beziehungsdramödie „Bella Figura“ von Yasmina Reza trifft Boris beim Rendezvous mit seiner Geliebten Andrea ausgerechnet auf die beste Freundin seiner Frau und fährt beim Verlassen des Parkplatzes auch noch deren zukünftige Schwiegermutter an. Der alten Dame ist zwar nichts passiert, doch nun fühlen sich Andrea und Boris genötigtbella figurazu machen. Es kommt, wie es kommen muss: Der Rest des Abends ist das reinste Fegefeuer der Peinlichkeiten und Fettnäpfchen.

 

Für einen grandiosen Abschluss sorgt am Montag, 23. April, die bekannte und beliebte Operette „Im weißen Rössl“ von Hans Müller und Erik Charell. Das pfiffige Singspiel frei nach dem gleichnamigen Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg erzählt mit Melodien von Benatzky, Stolz, Gilbert & Co. die Geschichte über das Liebeswirrwarr von Kellner Leopold und Rössl-Wirtin Josepha. Kann man eine Spielzeit besser beenden als mit Ohrwürmern wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, „Zuschau’n kann i net“?

 

 

 

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Erwin Wurm“
- Museum DKM: Künstlergespräch mit Gereon Krebber

Duisburg, 18. Juli 2017 - Am kommenden Sonntag, 23. Juli, um 11.30 Uhr führt Anita Bartus interessierte Besucher des Lehmbruck Museums durch die aktuelle Sonderausstellung „Erwin Wurm“.  

Der Bildhauer Erwin Wurm führt die Skulptur auf ihr Fundament zurück. Die Suche nach dem Wesenskern der Skulptur ist kein Selbstzweck. Sie ist vielmehr Mittel zum Zweck, um drängende Fragen immer wieder aktuell zu formulieren: Was macht den Menschen in unserer Gesellschaft heute aus? Was sind seine Schwächen, Fehler und Manien? Und: Was kann Skulptur heute leisten?
Wurm hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Skulptur an ihre Grenzen zu führen. Zu seinen Eigenheiten gehören die bis heute ungebrochene Innovationskraft und Originalität, die auf einer präzisen Beobachtung und einer – meist beißenden – Kritik am Zustand unserer Gesellschaft beruhen. Sei es der knallrote Sportwagen, der kugelrunde Künstler oder die Trinkskulpturen – vor ihm ist nichts sicher.    

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. „Erwin Wurm“ ist ein Ausstellungsprojekt des Lehmbruck Museums und des MKM Museum Küppersmühle.  

Ausstellungsansicht Erwin Wurm Land der Berge und Vaterland, Lehmbruck Museum,  2017 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Frank Vinken  


Museum DKM: Künstlergespräch mit Gereon Krebber
Am Samstag, den 22. Juli haben Besucher des Museum DKM um 15 Uhr die Gelegenheit, an einer einstündigen Führung durch den Preisträger des jungen westen, Gereon Krebber, teilzunehmen und ihn selbst zur Bedeutung des Kunstpreises und der Ausstellung zu befragen.  
Im Jahr 2007 wurde Gereon Krebber in der Kategorie Plastik, Skulptur, Installation ausgezeichnet. Im Museum DKM werden zwei seiner Werke aus der Preisträger-Ausstellung durch neuere Arbeiten aus den letzten zwei Jahren ergänzt. Besuchern des Museum DKM ist der Künstler durch seine Skulpturen in der Dauerausstellung sowie die Einzelausstellung antagomorph, die noch bis März diesen Jahres zu sehen war, bekannt.  
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Künstlergruppe junger westen widmen sich 2017/18 sechs RuhrKunstMuseen in einer städteübergreifenden Ausstellungsreihe dem Wirken dieser Künstler. Ernst Hermanns (1914–2000) ist Gründungsmitglied und 1951 Preisträger des nahezu gleichzeitig initiierten Recklinghäuser Kunstpreises.
Im Museum DKM wird das Werk des Bildhauers in Beziehung zu Arbeiten weiterer Preisträger aus sieben Jahrzehnten, wie Emil Cimiotti, Michel Sauer, Otto Boll, Stefan Kern, Ullrich Genth/Heike Mutter und Gereon Krebber, gesetzt.  

 

August 2017 im Kreativquartier Ruhrort

Riverside Reggae Dub Special

Freitag, 11. August 2017, 20:30 Uhr

Eintritt: 8,00€/10,00€

Zum Hübi, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/08/11/2878/-/riverside-reggae-dub-special  

 

HOFkultur 2017 | Seemannslieder

Sonntag, 13. Aug. 2017, 18:00 - 19:30

Eintritt: frei(willig)

Hanielstr. 3 | Stahlideen Ruhrmann

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/08/13/2360/-/hofkultur-2017-seemannslieder 

 

Bhutan Infoveranstaltung

Sonntag, 20. Aug. 2017, 18:00 - 19:30

Eintritt frei

Blue Elephants | Hanielstr. 3

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/08/20/2879/-/bhutan-infoveranstaltung 

 

Repair Café | Never take broken for an answer

Freitag, 25. Aug. 2017, 16:00 - 19:00

Eintritt frei

Christengemeinde | Landwehrstr. 55

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/08/25/2322/-/repair-cafe-never-take-broken-for-an-answer 

 

HOFkultur 2017 | Augenblicke und andere Zeiten

Sonntag, 27. Aug. 2017, 18:00 - 19:30

Eintritt frei(willig)

Mueseum der Deutschen Binnenschifffahrt | Apostelstr. 84

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/08/27/2361/-/hofkultur-2017-augenblicke-und-andere-zeiten  

 

HFN Jam | Zum Hübi

Donnerstag, 31. Aug. 2017, 19:30

Eintritt frei(willig)

Zum Hübi | Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/08/31/2887/-/hfn-jam-zum-huebi  

 

Folgende Ausstellungen sind zu den jeweils angegebenen Zeiten geöffnet:

  

Schiffsblicke – Alexander Calvelli

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Apostelstr. 84

Di bis So 10 bis 17 Uhr

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/06/01/2617/-/schiffsblicke-alexander-calvelli-sonderausstellung-im-binnenschifffahrtsmuseum 

 

Schellackschätzchen trifft mp3

Radiomuseum | Bergiusstr. 27

Do 11 bis 18 Uhr, So 11 bis 14 Uhr

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/06/01/2867/-/schellackschaetzchen-trifft-mp3-radiomuseum-duisburg 

 

ruhrKUNSTort, Fabrikstr. 23, Ausstellung und Atelier jeweils Di , Do und Fr von 17-19 Uhr und So von 15-18 Uhr geöffnet.

Stadtmuseum: Rundgang durch die Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! Reisende vor 500 Jahren“

Duisburg, 14. Juli 2017 Ausstellungskuratorin Katharina Selent-Michel lädt am Sonntag, 23. Juli, um 14 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! Reisende vor 500 Jahren“ ein. Sie führt die Besucherinnen und Besucher auf eine Entdeckungstour zu fernen Ländern und in eine Zeit, in der auch in Europa noch Urwälder zu durchqueren waren. 

Anders als heute verbanden die Menschen vor 500 Jahren das Reisen nicht mit Erholung, es war ein äußerst mühseliges Unterfangen und mit unzähligen Gefahren verbunden. Die gewohnte Heimat zu verlassen und sich dem Abenteuer der weiten Fremde auszusetzen, war allenfalls für die wenigen mutigen Entdecker ein erfreuliches Wagnis. Von den unterschiedlichen Motiven der Reisenden, ihrer Ausstattung, ihrer Organisation, aber auch von „den Anderen“, die ihnen unterwegs begegnet sind, existieren individuelle Zeugnisse.

 

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter (0203) 283-2640 oder www.stadtmuseum-duisburg.de.  

Foto Fotocredit KSM


Rheinhausen-Halle: Theaterabonnement für die Spielzeit 2017/2018
 
Auch in der kommenden Saison bietet die Konzertdirektion Landgraf in Zusammenarbeit mit der Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen
e. V. und der Bezirksverwaltung Rheinhausen in der Rheinhausen-Halle eine gelungene Mischung aus frechen Komödien mit prominenten Persönlichkeiten, wie beispielsweise Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Jeanette Biedermann, dem Traumtheater Salome und dem Ballett im Abonnement.  
Alle Theaterabende beginnen um 20 Uhr.
Ein Abonnement umfasst sechs Theaterabende und ist in drei verschiedenen Preiskategorien erhältlich: 122 Euro, 87 Euro oder 65 Euro zuzüglich 2,50 Euro Bearbeitungsgebühr.  
Das Abonnement kann noch bis Freitag, 28. Juli, in der Bezirksverwaltung Rheinhausen am Körnerplatz (Zimmer 205) gebucht werden. Telefonische Auskünfte gibt es montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr, unter (02065) 905-8245.


Programm-Highlights:
 

Sonntag, 10. September 2017

Dinner für Spinner

Komödie von Francis Veber

mit Tom Gerhardt, Moritz Lindbergh, Tina Seydel u.a.

 

Sonntag, 05. November 2017

Terror

Schauspiel von Ferdinand von Schirach

mit Johannes Brandrup, Christian Meyer u.a.

 

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Die Schneekönigin

Klassisches Ballett

mit dem Rumänischen Staatsballett Oleg Danovski – Fantasio

 

Freitag, 16. Februar 2018

Kunst

Komödie von Yasmina Reza

mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink und Luc Feit

 

Montag, 12. März 2018

Traumtheater SALOME

Von Harry Owens

 

Montag, 14. Mai 2018

Aufguss

Wellness-Komödie von René Heinersdorff

mit Hugo Egon Balder, Jeanette Biedermann u. a.

 

-Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum hat das Gemälde gab „Frauen im Blumengarten“ von Emil Nolde an die Erben zurück

Duisburg, 11. Juli 2017 - Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum hat das Gemälde „Frauen im Blumengarten“ von Emil Nolde an die Erben der ehemaligen Besitzer zurückgegeben.

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 Emil Nolde, „Frauen im Blumengarten“, 1916, © Nolde Stiftung Seebüll, Foto: Britta Lauer.


Im Jahr 2004 forderten die Erben des jüdischen, in Dresden ansässigen Sammlerehepaares Eduard und Rita Müller das Lehmbruck Museum erstmals zur Rückgabe auf. In der Amtszeit der aktuellen Museumsdirektorin, Dr. Söke Dinkla, entschied das Kuratorium der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, einen Förderantrag für Provenienzrecherche bei der damaligen Arbeitsstelle für Provenienzforschung, Berlin (heute: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg) zu stellen. Die Recherche wurde von Facts & Files, Historisches Forschungsinstitut Berlin, durchgeführt. Das Fazit ist, dass das Gemälde eindeutig als zur Sammlung Müller gehörig identifiziert wurde und dass es sich um einen NS-verfolgungsbedingten Verlust handelt.

Demzufolge beschloss das Kuratorium der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum im November 2015: „Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum erkennt den NS-verfolgungsbedingten Verlust des Gemäldes Frauen im Blumengarten von Emil Nolde an, so dass nach den Maßgaben der Washingtoner Erklärung eine Restitution angezeigt ist.“

Anfang 1942 war Eduard Müller im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden. Kurz darauf versuchte Rita Müller die Flucht, zu deren Finanzierung sie u.a. das Nolde-Gemälde verkaufte. Doch auch sie wurde von den Nazis aufgegriffen und erlitt das gleiche Schicksal wie ihr Ehemann. Der Sohn konnte noch 1938 von Prag aus emigrieren.

Nun sind es die Urenkel des Sammlerehepaares, die das Gemälde zurück erhalten haben.

Für Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link ist der Abschluss des Restitutionsgesuches ein wichtiger Schritt: „Mir ist es eine Herzensangelegenheit, dass wir zu einer fairen und gerechten Lösung gefunden haben, wie es die Washingtoner Erklärung vorsieht. Das geschehene Unrecht kann damit nicht wiedergutgemacht werden, aber das in unseren Mitteln Stehende haben wir nun getan.“

Der Kulturdezernent der Stadt Duisburg, Thomas Krützberg, hat seit Beginn seiner Amtszeit 2013 die Gespräche um die Rückgabe maßgeblich mitgeführt: „Ich empfinde Erleichterung dabei, das Gemälde seinen rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben. Dass dieser Weg so lang war, ist der Verantwortung geschuldet, die das Museum als Bewahrer öffentlichen Eigentums besitzt. Letztlich sind die historischen Fakten auschlaggebend, die uns zur Rückgabe veranlassen.“

Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla „sieht das Museum in der historischen Verantwortung, die Enteignung der jüdischen Bevölkerung fundiert zu erforschen und Werke unserer Sammlung, die, wie Noldes Blumengarten, unter dem Druck nationalsozialistischer Verfolgung entzogen wurden, zu restituieren. Deshalb bin ich froh, dass mich das Kuratorium legitimiert hat, den Grundsätzen der Washingtoner Erklärung, der Erklärung von Terezin sowie der Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz vom Dezember 1999 zu folgen“.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Erwin Wurm“
Am kommenden Sonntag, 16. Juli, um 11.30 Uhr führt Anita Bartus interessierte Besucher des Lehmbruck Museums durch die aktuelle Sonderausstellung „Erwin Wurm“.  
„Vor mir ist nichts sicher“, sagt Erwin Wurm. Wie man sich im Lehmbruck Museum überzeugen kann,  gilt dies auch für anerkannte Statussymbole. Der knallrote Sportwagen in der Glashalle entspricht überhaupt nicht der Vorstellung eines schnittigen Flitzers. Das Auto ist hochgradig adipös, der auf Hochglanz polierte Lack wölbt sich über die Fettpolster. Untauglich für den Straßenverkehr und als Prestige-Objekt wird aus dem Gebrauchsgegenstand ein Kunstwerk, vor dem man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann.
Komisch und zugleich hilflos erscheint auch der Künstler in der Skulptur The Artist who Swallowed the World, unter dessen kugelrunden Bauch sich ein ganzer Kosmos philosophischer Weltanschauungen befindet. Die Werkkomplexe Land der Berge und Vaterland sind Neuproduktionen von Erwin Wurm und werden im Lehmbruck Museum erstmals öffentlich präsentiert. In den Dreiecksräumen ist der Besucher mit einer Tapete konfrontiert, bei der von allen Seiten der Künstler auf ihn herabschaut. Vor dieser Kulisse stehen die  legendären Drinking Sculptures, die unter besonderer Anleitung benutzt werden dürfen.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

 „Erwin Wurm“ ist ein Ausstellungsprojekt des Lehmbruck Museums und des MKM Museum Küppersmühle. Wer beide Ausstellungen auf einen Schlag kennen lernen möchte, kann am Samstag, 15. Juli, 14.30 bis 17.00 Uhr an einer Kombiführung teilnehmen. Sabine Falckenbach startet am MKM Museum Küppersmühle. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 EUR pro Person, inklusive Kombiticket. Weitere Termine: 5. August, 2. und 3. September.  


Kultur- und Stadthistorisches Museum: Rundgang durch die Ausstellung „Das Rote Hamborn“  

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie lädt am Sonntag, 16. Juli, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Das Rote Hamborn“ ein. Durch die Ausstellung führt Robin Heun, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Erinnerungskultur.  
Duisburg war Zentrum des politischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Geprägt durch Bergbau und Schwerindustrie gab es eine breite und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse, aus der heraus sich dieser Widerstand formierte.  
Aus einer Vielzahl beeindruckender Zeugnisse werden ausgewählte Biografien gezeigt. Sie stehen beispielhaft für unterschiedliche Positionen und Formen des Widerstands. Sie verdeutlichen die persönlichen Haltungen, Motive und das Selbstverständnis der Akteure, die bereit waren, selbst unter Lebensgefahr gegen den NS-Staat zu kämpfen.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.  

Auslieferungswagen der Brotfabrik „Germania“. Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung


- Lehmbruck Museum: - Museumsspaß in den Sommerferien

Duisburg, 11. Juli 2017 - Nix los in den Sommerferien? Kann nicht sein, denn im Lehmbruck Museum finden wieder die beliebten Museumsspaß-Workshops statt. Der erste Kurs beginnt am Montag, 17. Juli, 10 bis 14 Uhr – noch sind Plätze frei! Die ersten vier Angebote richten sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die letzten beiden an 10 bis 14-Jährige. Der Preis pro Kind und Kurs beträgt 50 EUR. Ab sofort ist eine Anmeldung möglich unter 0203/283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 

1. Woche. 17.-21.7.
Erwin Wurm. Kunst und Körper

Wir experimentieren mit Raum und Maß

Manchmal steckt man einfach in seinem Körper nicht mehr drin! Es gibt auch Momente, da möchte man den Kopf einziehen – und dann wirkt man wie eine Skulptur von Erwin Wurm. In der aktuellen Ausstellung bietet sich viel Raum für Experimente mit und um den Körper herum. Danach kann jede/r in der Werkstatt ein eigenes Kunstwerk herstellen.

Leitung: Hiltrud Lewe, Krefeld

Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren

 

Eine Übersicht der übrigen Termine:

 

2. Woche: 24.-28.7.

Jetzt geht’s um die Wurst!

Wir verwandeln Sprichwörter in dreidimensionale Bilder und Skulpturen

Leitung: Bettina Kohrs, Rotterdam

Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren

 

3. Woche. 31.7.-4.8.

Farbfleck-Kunstatelier

Wir geben Tipps und Tricks rund um das Thema Malen.

Leitung: Lorenzo Valverde, Köln

Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren

 

4. Woche. 7.8.-11.8.

Mein Gesicht malen – Mein Portrait!

Wir zeichnen und malen uns und andere.

Leitung: Peter Halves, Köln

Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren

 

5. Woche: 14.8.-18.8.

Das Museum. Architektur und Raum.

Ein Architekturworkshop mit Ecken und Kanten.

Leitung: Eva Robert, Duisburg

Für Kinder zwischen 10 bis 14 Jahren

 

6. Woche: 21.8-25.8.

Weltbaustellen.

Ein Grafitti-Workshop der besonderen Art.

Leitung: Robin Wolf, Duisburg

Für Kinder zwischen 10 bis 14 Jahren

 

Zusätzlich findet ein zweiwöchiger „Museum vor Ort“-Workshop im Kiebitz (Marienstr. 16a, 47169 Duisburg) statt:


14. bis 25. August 2017
Am Ende des Universums
Mit Anita Bartus und Patrick Decavele. Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren. Teilnahme kostenfrei!


Ergebnisse des letzten Museumsspaßes, Foto: Museum

 

Museum DKM: Sonderveranstaltungen im Juli  

 Duisburg, 11. Juli 2017 - Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr erwarten die Gäste in den kommenden Wochen folgende Sonderveranstaltungen:     Kaiser Antonino Dance Ensemble im Museum DKM   Samstag, 15. Juli, um 19 Uhr | Glocal Bach Sonntag, 16. Juli, um 12 Uhr | NOF - VIEW - AUSSICHT  

Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Tanzveranstaltungen im Museum DKM können wir Ihnen für das kommende Wochenende zwei neue Aufführungen des Kaiser Antonino Dance Ensemble vorstellen.   Glocal Bach wurde 2016 in Duisburg uraufgeführt. Die Tour führte Glocal Bach über das Tel Aviv Dance Festival und die International Dance Exposure wieder zurück nach Duisburg in einer neuen Version – umgeben von den Fotografien Tom Fechts im Museum DKM. Die formelhafte Musik Bachs wird sequenziell in abstraktere Musik übersetzt. Die vier individuellen Tänzer entwickeln sich zu einem Körper mit multiplen Extremitäten.  

Am Sonntag, den 16. Juli, um 12 Uhr folgt NOF (Hebräisch für Aussicht), eine neue Veranstaltung des Kaiser Antonino Dance Ensemble. Das improvisationsbasierte Programm konfrontiert die Tänzer mit Gastspielen von Künstlern aus dem Bereich der Musik, der bildenden Kunst und weiteren Gebieten, mit dem ihnen gegebenen Bewegungsmaterial und räumlichen Möglichkeiten, vom Publikum umgeben.

Gemeinsam mit weiteren Gastmusikern und -tänzern präsentieren Avi Kaiser und Sergio Antonino ihre neue Produktion in den Ausstellungsräumen der aktuellen Sonderausstellung TiefenZeit von Tom Fecht im Museum DKM.  

Foto: Inbal Hamo Cohen  

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es wird um Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 gebeten. Die Teilnahme ist in Verbindung mit einer Eintrittskarte kostenfrei. Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Lehmbruck Museum: plastikBAR on Tour: Künstlergespräch mit Ulrich Genth und Heike Mutter

Duisburg, 10. Juli 2017 - Das Lehmbruck Museum lädt zur „plastikBAR on Tour“ ein! Am Donnerstag, 13. Juli 2017, findet um 19 Uhr ein exklusives Künstlergespräch mit den Künstlern Ulrich Genth und Heike Mutter vor ihrem begehbaren Kunstwerk Tiger & Turtle auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark im Duisburger Süden, statt. Kunstvermittlerin Claudia Thümler wird mit den beiden Künstlern über Konzept und Hintergründe der begehbaren Großskulptur sprechen.

Kaum eine der Landmarken im Ruhrgebiet ist schon aus der Ferne betrachtet so eindrucksvoll wie die Skulptur Tiger and Turtle – The Magic Mountain von Ulrich Genth und Heike Mutter im Duisburger Angerpark. Die einzige begehbare „Achterbahn“ der Welt thront mit einer Höhe von 20 Metern weithin sichtbar auf der Heinrich Hildebrand Höhe im Süden Duisburgs.
Im Rahmen der Ausstellung „Junger Westen“ (Projekt der RuhrKunstMuseen).  Treffpunkt: „Tiger & Turtle“, Ehinger Str., 47249 Duisburg Eintritt frei!

Die Großskulptur „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ von Heike Mutter und Ulrich Genth, Foto: Heike Mutter & Ulrich Genth © Heike Mutter und Ulrich Genth, Landmarke Angerpark, Stadt Duisburg.

 

Platzhirsch Festival: „Ein Hirsch auf Reisen“

Duisburg, 10. Juli 2017  Am 8. Juli zeigten drei Musikbands die breitgefächerte Vielfalt des Platzhirsch Festivals im Duisburger Hauptbahnhof. Im Rahmen des Leitbildprozesses der Stadt Duisburg, der unter dem Titel „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ im Jahr 2016 stattgefunden hat, war eine Anregung aus den zahlreichen Bürgerideen, mehr Aufmerksamkeit auf kleine Kulturevents zu legen. 

Aus diesem Anlass wurde am 8. Juli von 12 bis 22 Uhr  ein kleiner Vorgeschmack zum Platzhirschfestival unter dem Motto „Gut für Duisburg“ in der Bahnhofsvorhalle des Duisburger Hauptbahnhofs geboten. Ein gelungenes Kooperationsprojekt der Deutschen Bahn mit der Stadt Duisburg.  

Insgesamt waren im Laufe des Tages drei Live-Acts auf der Bühne zu sehen. „Autotext“mit dem Frontmann Mick Hanses  begeisterte mit seiner eigenwilligen Musik. Außerdem führte noch das Quintett „Groove Grants“ die Bühne in eine Welt aus bunten Klängen. Das Genre dieser Band ist überhaupt nicht zu beschreiben. Zudem schoss Harald „Sack“ Ziegler eine musikalische One-Man-Unterhaltungsrakete nach der anderen ab.  

Das Platzhirsch Festival mischt seit über vier Jahren Pop mit Hochkultur, Leichtes mit Schwerem und bringt ganz unterschiedliche Akteure zusammen. Vom 1. bis 3. September bringt es Duisburg wieder zum Leben, Aufblühen und auch zum Beben.
Hier zaubert eine kleine Gruppe kreativer Duisburger ausschließlich ehrenamtlich drei Tage Programm zusammen, das eine Reise an den Dellplatz in Duisburg zu einem Abenteuer der besonderen Art werden lässt. „Gut für Duisburg“ eben.    

 Band „Autotext“ (Fotograf: Peter Jacques). 

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR on Tour: Künstlergespräch mit Ulrich Genth und Heike Mutter
Das Lehmbruck Museum lädt zur „plastikBAR on Tour“ ein! Am Donnerstag, 13. Juli 2017, findet um 19 Uhr ein exklusives Künstlergespräch mit den Künstlern Ulrich Genth und Heike Mutter vor ihrem begehbaren Kunstwerk Tiger & Turtle auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark im Duisburger Süden, statt. Kunstvermittlerin Claudia Thümler wird mit den beiden Künstlern über Konzept und Hintergründe der begehbaren Großskulptur sprechen.
Kaum eine der Landmarken im Ruhrgebiet ist schon aus der Ferne betrachtet so eindrucksvoll wie die Skulptur Tiger and Turtle – The Magic Mountain von Ulrich Genth und Heike Mutter im Duisburger Angerpark. Die einzige begehbare „Achterbahn“ der Welt thront mit einer Höhe von 20 Metern weithin sichtbar auf der Heinrich Hildebrand Höhe im Süden Duisburgs.
Im Rahmen der Ausstellung „Junger Westen“ (Projekt der RuhrKunstMuseen).  Treffpunkt: „Tiger & Turtle“, Ehinger Str., 47249 Duisburg Eintritt frei!

Die Großskulptur „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ von Heike Mutter und Ulrich Genth, Foto: Heike Mutter & Ulrich Genth © Heike Mutter und Ulrich Genth, Landmarke Angerpark, Stadt Duisburg.

 

Lehmbruck Museum: ERWIN WURM: Philosophischer Rundgang und Kuratorenführung

Duisburg, 06. Juli 2017 - Die frisch eröffnete Ausstellung „Erwin Wurm“ im Lehmbruck Museum wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet. Los geht`s mit einem „Philosophischen Rundgang“ mit dem jüngsten Philosophie-Professor Deutschlands, Prof. Dr. Markus Gabriel, am Samstag, 8. Juli, um 15.30 Uhr, gefolgt von einer exklusiven Führung mit Kuratorin Ronja Friedrichs am Sonntag, 9. Juli, um 11.30 Uhr.

Philosophischer Rundgang zu Erwin Wurm mit Prof. Dr. Markus Gabriel, Universität Bonn
Samstag, 8. Juli, 15.30 Uhr

Markus Gabriel ist ein ausgezeichneter Kenner von Erwin Wurms Werk. In einem Rundgang durch die Ausstellung spricht er unterhaltsam und kenntnisreich über die Alltäglichkeit und die Besonderheiten im Werk von Erwin Wurm.

Aufsehen erregte Markus Gabriel als Begründer und Hauptvertreter des „Neuen Realismus“, einer philosophischen Strömungen zu dessen Kreis auch der Berliner Armen Avanessian oder Quentin Meillassoux zugerechnet werden. Es geht ihnen darum, die Thesen Kants hinter sich zu lassen, indem sie feststellen, dass die Welt unabhängig von dem Bild und der Vorstellung, die wir uns davon machen, existiert. So sind von Markus Gabriel auch bisweilen bizarre Aussagen zu hören wie etwa, dass es Einhörner gibt. Das fette Auto Erwin Wurms oder seine absurd anmutenden Bergformationen werden daher in diesem philosophischen Rundgang zum Ausgangspunkt einer Frage nach der Welt und dessen Realitätsgehalt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Büro medienwerk.nrw. Sie steht im breiteren Kontext des diesjährigen Themas „Speculative Technologies“ des medienwerk.nrw

Teilnahme: 2 € + Eintritt (9 €, erm. 5 €)

Führung „Erwin Wurm“ mit Kuratorin Ronja Friedrichs
Sonntag, 9. Juli, 11.30 Uhr

Behind the Scenes! Ronja Friedrichs verrät Konzept und Hintergründe der Ausstellung „Erwin Wurm“.

Während einer Kuratorenführung haben Sie die einmalige Gelegenheit, die Ausstellung aus Sicht der Ausstellungsmacher zu sehen. So lernen Sie nicht nur etwas über den Künstler Erwin Wurm und die Entstehung seiner Werke und ihre Bedeutung. Vielmehr gewährt Ihnen Ronja Freidrichs auch einen Blick hinter die Kulissen.

Teilnahme: 2 € + Eintritt (9 €, erm. 5 €)

Erwin Wurm, The Artist who Swallowed the World, 2006, Studio Erwin Wurm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Colin Davison

Erwin Wurm, Fat Convertible, 2005, Studio Erwin Wurm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Studio Erwin Wurm

Kinder- und Familiensommerprogramm im Stadtmuseum  

Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen bietet in den Schulferien immer mittwochs ab 14 Uhr ein Familien- und Kinderprogramm an. In diesem Jahr werden verschiedene Workshops angeboten wie „Fußball verbindet“ am 19. Juli, „Kartoffeldruck“ am 2. August, „Kleine Kartenwerkstatt“ am 9. August, „Mosaikwerkstatt“ am 16. August sowie eine „Schnitzwerkstatt“ am 23. August.

Alle Workshops werden von erfahrenen Fachkräften geleitet. Die Teilnahme kostet für Kinder zwei Euro.  

Aber auch sonntags gibt es viel zu erleben im Stadtmuseum: Im Rahmen des Marina-Marktes am kommenden Sonntag, 9. Juli, ab 13 Uhr findet ein Workshop zum Thema „Kämme, Halsschmuck und Fingerringe aus Knochen“ statt.

Das Papiertheater Haase ist am Sonntag, 23. Juli, ab 16 Uhr zu Gast im Museum und am Sonntag, 13. August, ab 13 Uhr kann der Workshop „Papierschöpfen“ im Rahmen des Marina-Marktes besucht werden. Die beiden Workshops zum Marina-Markt sind kostenfrei, der Besuch des Papiertheaters kostet für Kinder zwei Euro, für Erwachsene 4,50 Euro.   Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet: www.stadtmuseum-duisburg.de.  

- Lehmbruck Museum: „Pay what you want“
- Freitagsführung im Museum DKM

Lehmbruck Museum: „Pay what you want“ - Führung in englischer Sprache

Duisburg, 05. Juli 2017 - Freitag, der 7. Juli, ist wieder „Pay what you want“-Tag im Lehmbruck Museum! Um 15 Uhr findet eine englisch-sprachige Führung mit dem Titel „Materials as Memory Keepers“ statt.

Clara Wanatirta, die mehrere Jahre in New Yorker Museen gearbeitet hat, untersucht an ausgewählten Werken der Präsentation „Neuaufgestellt!“, wie diese durch die Materialien und ihre Eigenschaften – z. B. Geruch, Geräusch, Substanz, Gewicht – auf bestimmte Erinnerung anspielen können...

Die Veranstaltung ist Teil des Programms Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Präsentation „Neuaufgestellt!“ im Lehmbruck Museum.

Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest. Öffnungszeiten am Freitag: 12 bis 17 Uhr.

Jannis Kounellis, Detail aus: „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“, 1982/1999, © VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Museum

Freitagsführung im Museum DKM  

Am kommenden Freitag, dem 07. Juli 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Die Führung beleuchtet Landschaftsdarstellungen in der Dauer- und den Sonderausstellungen.  

So fängt Tom Fecht in seinen großformatigen Fotografien Ansichten von Himmels- und Meeresformationen ein, die für das menschliche Auge kaum zu erfassen sind. Erst beim längeren eingehenden Betrachten entfaltet sich ihr Gehalt. Ein vergleichbares Phänomen erleben Besucher des Museum DKM, wenn sie sich der subtilen, nahezu weißen, Landschaftsmalerei Qui Shi-Huas widmen.  

Die Fotografien von Albert Renger-Patzsch und die Fotoserien industrieller Bauten Bernd und Hilla Bechers bilden dagegen von Menschen geprägte (Ruhrgebiets)landschaften ab. Auch die besondere Architektur des Museum DKM ist gekennzeichnet durch die Einbeziehung landschaftlicher Elemente der Umgebung.

 

Museum DKM; Jai Young Park, Der Ort der Bilder, 1995 © Stiftung DKM | Foto: Werner J. Hannappel

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

Patzhirsch-Festival Duisburg

Gut für Duisburg“ - Vorgeschmack auf das Platzhirsch-Festival Duisburg Duisburg, 03. Juli 2017 - Das Platzhirsch Festival mischt seit über vier Jahren Pop mit Hochkultur, Leichtes mit Schwerem und bringt ganz unterschiedliche Akteure zusammen. Vom 1. bis 3. September  bringt es Duisburg wieder zum Leben, Aufblühen und auch zum Beben.
Hier zaubert eine kleine Gruppe kreativer Duisburger ausschließlich ehrenamtlich drei Tage Programm zusammen, das eine Reise an den Dellplatz  zu einem Abenteuer der besonderen Art werden lässt.  

Bereits am Samstag, 8. Juli, zeigen drei Musikbands von 12 bis 22 Uhr die breitgefächerte Vielfalt des Festivals im Duisburger Hauptbahnhof. Im Rahmen des Leitbildprozesses der Stadt Duisburg, der unter dem Titel „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ im Jahr 2016 stattgefunden hat, war eine Anregung zahlreicher Bürger, mehr Aufmerksamkeit auf kleine Kulturevents zu legen. Aus diesem Anlass wird ein kleiner Vorgeschmack zum Platzhirschfestival unter dem Motto „Gut für Duisburg“ in der Bahnhofsvorhalle geboten. Ein gelungenes Kooperationsprojekt der Deutschen Bahn mit der Stadt Duisburg.  
Insgesamt werden im Laufe des Tages drei Live-Acts auf der Bühne zu sehen sein. „Autotext“ mit dem Frontmann Mick Hanses  wird mit seiner eigenwilligen Musik begeistern. Weiterhin wird Harald „Sack“ Ziegler eine musikalische One-Man-Unterhaltungsrakete nach der anderen abschießen. Zudem wird noch das Quartett „The Sleepless Moon“ die Bühne in eine Welt aus bunten Klängen führen.  
Wer am Ende des Tages noch nicht genug von der Atmosphäre hat, kann natürlich das Platzhirsch Festival vom 1. bis zum 3. September besuchen, auf welches „Gut für Duisburg“ einstimmen möchte.  
Die Auftrittszeiten: Autotext von 14:10 bis 15:30 Uhr; Sleepless Moon von 16:20 bis 17:30 Uhr und Harald „Sack“ Ziegler von 18:30 bis 20:20 Uhr.

 

 

Duisburger Philharmoniker und Reihe „Toccata“

„Toccata“ heißt die beliebte Konzertreihe der Duisburger Philharmoniker, die jetzt wiederaufgenommen worden ist und den Fokus auf die Eule-Orgel richtet, das klangprächtige Schmuckstück der Philharmonie Mercatorhalle. Das 2. Konzert am Samstag, 8. Juli 2017 (16 Uhr) gestaltet der russische Organist Daniel Zaretsky.  
Dass es in Russland eine höchst lebendige Orgelszene gibt, ist hierzulande wenig bekannt. Möglicherweise hat da eine Erwartungshaltung überlebt, die sich noch immer an der bekanntermaßen kirchenfernen Ideologie der ehemaligen Sowjetunion orientiert. In diesem Kulturklima kam Daniel Zaretsky 1964 zur Welt. Er studierte Klavier und Orgel am berühmten Konservatorium seiner Heimatstadt St. Petersburg, in Kazan und Helsinki.
Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Kapazitäten wie Guy Bovet, Marie-Claire Alain und Jean Guillou.
Daniel Zaretsky war bei mehreren internationalen Wettbewerben erfolgreich. Auslandsreisen als Konzertorganist führten ihn in viele europäische Länder und die USA. Er machte Aufnahmen für Rundfunkanstalten in Russland, Lettland, Deutschland, Dänemark und der Schweiz. Daniel Zaretsky ist Organist der berühmten St. Peters­burger Philharmonie und lehrt am Konservatorium von Nischni Nowgorod, einer der größten musikalischen Lehranstalten Russlands.
Im Zentrum seines virtuosen Programms stehen Werke der großen französischen Orgelromantik von Louis Vierne, Charles-Marie Widor und Théodore Dubois. Zudem interpretiert er zwei Choralvorspiele von Johann Sebastian Bach und – als reizvolle Entdeckungen für mitteleuropäische Orgelfreunde – Musik aus der ehemaligen Sowjetunion.  
Karten für das Konzert gibt es unter Tel. 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Stadtmuseum: Workshop „Kämme, Halsschmuck und Fingerringe aus Knochen“  
Unter dem Motto „Gesichter unserer Stadt“ im Rahmen des Marina-Marktes lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum im Duisburger Innenhafen stets zu Musik, Tanz und anderen Aktionen ein. Jung und Alt haben am kommenden Sonntag, 9. Juli, von 13 bis 17 Uhr die Möglichkeit mit Knochen zu arbeiten.
Unter der Leitung des Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges entstehen wunderschöne Gegenstände: Schmuck, wie ihn Königinnen und Könige in früheren Zeiten getragen haben, ähnlich wie Elfenbein. Und nach antiker Vorlage werden Kämme gesägt, Amulette als Halsschmuck geschliffen und Fingerringe gefertigt. Mit Geduld und Zeit entstehen so für jeden Teilnehmer selbstgemachte Schmuckstücke, die mit nach Hause genommen werden können.  
Der Workshop sowie der Besuch der Dauerausstellung „Duisburger Stadtgeschichte“ sind kostenlos. Das Mercatorcafé ist geöffnet.


Förderverein der Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens ins Leben gerufen

Duisburg, 30. Juni 2017 - Heute fanden sich 14 Personen zusammen, um den bereits im Mai ins Leben gerufene Förderverein der Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens & Rumeln-Kaldenhausens mit Statuten zu versehen. Der gewählte Vorstand bestehend aus Angelika Röder (Vorsitzende), Elisabeth Liß (stellvertretende Vorsitzende) und Joachim Metzenthin (Schatzmeister) konnten in dieser ersten Mitgliederversammlung bereits von einem regen Interesse der Duisburger Prominenz als auch der ortsansässigen Firmen berichten.  

Ziel des Vereins ist es die Kunst, Kultur und Brauchtum in Rheinhausen durch organisiertes Einsammeln von Spenden und Beiträge zu neuem Glanz zu verhelfen.    

Stadtbibliothek: Bibliotheksausweis für Neubürgerinnen und Neubürger

Duisburg, 30. Juni 2017 - Auch die Stadtbibliothek Duisburg ist mit ihrem umfangreichen Angebot im Neubürgerscheckheft der Stadt Duisburg vertreten. Neu zugezogene Duisburgerinnen und Duisburger haben die Möglichkeit, den darin befindlichen Gutschein in der Zentralbibliothek, einer der dreizehn Zweigstellen im Stadtgebiet oder im Bücherbus in einen kostenlosen Jahresausweis umzutauschen.  
Mit dem Ausweis können mehr als 600 Medien aller Art ausgeliehen werden, zu denen neben Büchern auch eine große Auswahl an DVDs, CDs, Blu-ray Discs, Hörbücher, fremdsprachige Medien sowie tagesaktuelle Zeitungen und Zeitschriften gehören. Zusätzlich können mit dem Jahresausweis in der digitalen Zweigstelle rund um die Uhr über 20.000 Medien online entliehen werden.   Der kostenlose Ausweis ist ein Jahr gültig. Mehr Informationen zum Bibliotheksangebot gibt es unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.    

 

Duisburger Philharmoniker demonstrieren im 2. Serenadenkonzert die Klangnuancen eines Blechblasinstruments
Viel mehr als Jagdgeschmetter: Vier Hornisten der Duisburger Philharmoniker demonstrieren im 2. Serenadenkonzert die Klangnuancen eines Blechblasinstruments   Hornquartette von Carl Oestreich (1800-1840) und Jan Koetsier (1911-2006) stehen im Mittelpunkt des 2. Serenadenkonzerts der Duisburger Philharmoniker am Fr. 7. Juli 2017 (20 Uhr) im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn.
Zudem erklingen Werke, teils in Arrangements, von Michael Praetorius, Jacques-Francois Gallay und Anton Wicky, von Andreas Frey, Richard Wagner und Carl Maria von Weber.
Die Quartette von Carl Oestreich, noch für Naturhorn geschrieben, zeigen nahezu exemplarisch die Bedeutung des Instruments im beginnenden 19. Jahrhundert. Der Komponist, selbst ein ausgezeichneter Hornist, bediente einerseits die klassische Form, zum anderen verweisen der schmetternde Ton und farbenreiche Lyrik auf die Romantik.
Mehr als 100 Jahre später entstanden wiederum die Fünf Miniaturen op. 64 von Jan Koetsier, geschrieben für vier moderne Ventilhörner. Der holländische Komponist bevorzugt dabei einen klassizistischen Tonfall, orientiert an seinem Vorbild Strawinsky.
Dazu finden sich in dem nuancenreichen Programm Tänze aus der Renaissance, steht erhabene neben fetziger Alphornstimmung. Und mit Wagners Pilgerchor aus dem „Tannhäuser“ sowie Webers „Freischütz“-Jägerchor wird das Horn als Instrument der deutschen Romantik eindrucksvoll zur Geltung gebracht.
Es musizieren Nicolai Frey, Waltraud Prinz, David Barreda Tena und Ton Laschet, allesamt Hornisten der Duisburger Philharmoniker. Durch das Programm führt Andreas Reinhard.  
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Fachtagung „Archive ohne Grenzen“: Kooperationen zwischen dem Stadtarchiv Duisburg und dem Staatsarchiv Perm

Duisburg, 30. Juni 2017 - Die Archive in Perm und Duisburg veranstalten in Perm eine gemeinsame Internationale Fachtagung „Archive ohne Grenzen“ und stellen einen Bildband über die Geschichte der beiden Städte in den 1920er und 1930er Jahren vor   Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft veranstalteten das Staatsarchiv Perm und das Stadtarchiv Duisburg am 9. Juni 2017, dem Internationalen Tag der Archive, eine Tagung mit dem Titel „Archive ohne Grenzen“.
Die Tagung ging der Frage nach, wie sich die Archive stärker gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern öffnen und in der Gesellschaft verankern können. Archivvertreter aus unterschiedlichen Regionen Russlands, aus Deutschland, Großbritannien, Litauen und Österreich diskutierten in unterschiedlichen Sektionen neben der grundsätzlichen Funktion von Archiven für die Gesellschaft Aspekte der Organisation und Zugänglichkeit für verschiedene Nutzergruppen sowie Möglichkeiten einer verstärkten Vernetzung von Kultureinrichtungen auch über nationale Grenzen hinweg. Etwa 200 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und nahmen als Zuhörer und Mitdiskutanten an der Konferenz im „Digital Port“ in Perm teil.  

Vorgeschichte der Kooperation  
Der Tagung „Archive ohne Grenzen“ ist das Ergebnis eines intensiven fachlicher Austausch  zwischen Vertretern des Staatsarchivs Perm und des Stadtarchivs Duisburg. Der Kontakt zwischen den beiden Archiven geht zurück auf eine Einladung der Stadt Perm zu den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkriegs im Mai 2015. Im Rahmen dieser Delegationsreise fand der erste Besuch im Staatsarchiv Perm statt.
Der Leiter des Archivs, Andrey Borisov, entwickelte damals mit großem Enthusiasmus und beeindruckender Klarheit die Idee einer stärkeren gesellschaftlichen Öffnung des Archivs. Ähnlich Ansätze verfolgten und verfolgt bis heute auch das Stadtarchiv Duisburg.
Die Vorstellung, dass Archive nicht nur Speicher für historische Unterlagen sind, sondern zentrale Institutionen für die Ausprägung der Erinnerungskultur und der Identität einer Region oder Stadt, ist eine gemeinsame Überzeugung der Archive in Perm und Duisburg. Neue Vermittlungsformen, die neben der Wissenschaft auch ein breites Publikum adressieren und dabei Geschichtsinteressierte, Familienforscher, Schüler und auch neu zugewanderten Menschen anzusprechen versuchen, werden aktuell in beiden Archiven erprobt und ausgebaut. Vor diesem Hintergrund lag die Idee eines stärkeren fachlichen Erfahrungsaustausches für die „neuen“ Aufgaben und Konzepte der Archive nahe.  
Bereits wenige Monate nach dem ersten Besuch, im Herbst 2015, nahm eine Kollegin aus dem Stadtarchiv Duisburg mit einem Vortrag am Archivtag der Provinz Perm in Kudymkar teil; der Besuch festigte das Band zwischen den Archiven und verlieh der Idee der deutsch-russischen Archivkooperation schärfere Konturen. Bei dem Gegenbesuch einer Archivdelegation im Juni 2016 in Duisburg wurde das Konzept für eine gemeinsame Tagung zur gesellschaftlichen Funktion und Öffnung der Archive weiter konkretisiert. Eine Reihe von Archivbesuchen und Diskussionen mit archivischen Fachkollegen in Duisburg und im Rheinland (u. a. im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, beim Archiv für Alternatives Schrifttum und im Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbands Rheinland) gaben dabei zusätzliche wichtige Impulse.  
 
Internationale Vernetzung und Ergebnisse  
Für die ausrichtenden Archive war von Anfang an klar, dass die Grundsatzfrage zum Verhältnis von Archiv und Gesellschaft nur in einem internationalen Rahmen angemessen diskutiert werden kann. Die Basis bildeten deutsche und russische Erfahrungen und Ansätze. Diese Ansätze allerdings sollten ergänzt, präzisiert und reflektiert werden in Berichten und Gesprächen mit archivischen Fachkollegen aus anderen, vor allem westeuropäischen Ländern.
Aus diesem Grund knüpften die Archive in Duisburg und Perm, ausgehend von Netzwerk der Partnerstädte, Kontakte zu Kollegen in Portsmouth (GB), Kaunas (LT) und Graz (AT). Neben der Einbeziehung von Archivarinnen und Archivaren aus allen Teilen Russlands gewährleistete insbesondere die Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen aus anderen europäischen Ländern einen breiten Diskurs über aktuelle archivfachliche Fragestellungen.
In den einzelnen Sektionen der Tagung, an der auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und Forschung teilnahmen, herrschte große Einigkeit, dass sich das Leistungsspektrum der Archive in der klassischen Funktion der Sicherung von historisch bedeutenden Unterlagen nicht erschöpft. Archive haben vielmehr die Aufgabe, Ihre Überlieferung zugänglich und nutzbar zu machen. Sie müssen dafür geeignete organisatorische Rahmenbedingungen schaffen (z. B. hinsichtlich ihrer Öffnungszeit) und  sich neuen Vermittlungsformen gegenüber öffnen; dazu zählt der Ausbau digitaler Angebote im Internet ebenso wie die Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen (insbesondere Museen).
Neben grundsätzlichen Konzepten stellte die Tagung „Archive ohne Grenzen“ viele anschauliche Best-Practice-Beispiele vor, die für alle Teilnehmer wichtige, konkrete und neue Anregungen für die Arbeit in den eigenen Einrichtungen beinhalteten. – Ein ausführlicher Tagungsbericht wurde auf der Internetseite des Stadtarchivs Duisburg im Rahmen des Portals „Archive in NRW“ veröffentlicht.  
Gemeinsamer Bildband   Begleitend zur Tagung haben das Staatsarchiv Perm und das Stadtarchiv Duisburg einen Bildband zur vergleichenden Geschichte der beiden Partnerstädte in den 1920er und 1930er Jahren vorgelegt. Sowohl Perm als auch Duisburg waren in diesem Zeitraum stark vom Ausbau der Industrie geprägt. Trotz unterschiedlicher politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und phasenverschobener Entwicklungen führte die Industrialisierung in beiden Städten zu einschneidenden Veränderungen im Stadtbild. Sichtbar wurden diese Veränderungen vor allem im Neu- und Ausbau von Fabriken, Siedlungen und Verkehrswegen.
Historische Fotos aus den Beständen der Archive illustrieren diesen Wandel und werfen ein Licht auf die Entwicklung des Alltags und Kulturlebens beider Städte. Die auffallende Parallelität der Bildmotive, von denen gelegentlich ohne Vorwissen kaum zu erkennen ist, ob sie aus Duisburg oder Perm stammen, dienen als Impuls, um das Verbindende vor der Folie der Geschichte neu zu entdecken. Der durchgehend zweisprachig angelegte Bildband enthält neben den ausführlichen Bildunterschriften einführende Texte zur Geschichte Perms und Duisburg in der Zwischenkriegszeit sowie eine kurze quellenkritische Einordnung zu den verwendeten Fotobeständen.   Perspektiven für die zukünftige Kooperation.  
Um in Zukunft den archivischen Austausch über nationale Grenzen hinweg zu stärken, soll der Kontakt zwischen den Archiven in Duisburg und Perm vertieft und konzeptionell ausgearbeitet werden. Bereits in Kürze wollen die Vertreter beider Archive in Duisburg wieder zusammenkommen und gemeinsam bis zum Jahresende eine Agenda für die zukünftige deutsch-russische Kooperation zu erarbeiten. Dabei sollen über den engeren Bereich der Archive auch andere Kooperationsmöglichkeiten im Kultursektor (insbesondere mit der Oper in Perm) sondiert werden.  

Lehmbruck Museum: Internationale Konferenz „ACROSS BORDERS – Grenzen überschreiten“

 Duisburg, 28. Juni 2017 - Das Lehmbruck Museum lädt herzlich zur internationalen Konferenz „ACROSS BORDERS – Grenzen überschreiten“ am 10. Juli 2017, von 10 bis 17 Uhr ein. Museumsfachleute aus Italien und Irland, Erfahrungsberichte aus dem Stedelijk Museum, Amsterdam, und spannende Workshops zum Thema „Museen, Kunst & Demenz“ erwarten die Teilnehmer in Duisburg.

Initiatorin Sybille Kastner von der Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums engagiert sich seit gut 10 Jahren auf nationaler und internationaler Ebene für bessere und vielfältigere kulturelle Teilhabeangebote für Menschen mit Demenz. Inzwischen öffnen zahllose deutsche Museen ihre Türen für Besucher mit Orientierungs- und Gedächtnisstörungen, doch auch in anderen Ländern Europas gibt es spannende Vermittlungsansätze. Die internationale Konferenz „ACROSS BORDERS – Grenzen überschreiten“ präsentiert Vermittlungsmodelle aus den Partnermuseen in Italien, Irland, Deutschland und den Niederlanden sowie ein ungewöhnliches Musikprojekt des Rappers Joachim Cösta.

Es begrüßt Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege u. Alter des Landes Nordrhein-Westfalen a.D.)

Es sprechen:

Cristina Bucci und Luca Carlo di Ballola (Marino Marini Museum, Florenz, Italien), Bairbre Ann Harkin (Butler Gallery, Kilkenny, Irland), Iris Hendriks (Universität Amsterdam), Anouk Heesbeen (Stedelijk Museum, Amsterdam), Peter Wissmann (Demenz Support Stuttgart), Mattan Köster (Mein Name ist Nase).

Die Konferenz ist integraler Bestandteil des zweijährigen EU-Projekts MA&A – Museums Art und Alzheimer´s, das zum Ziel hat, europäische Museumsexpertise zu vernetzen und gesammelte Erfahrungen über die Grenzen zu tragen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich beruflich oder privat für kunstbezogene Ansätze zum Thema Demenz interessieren.


Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de / Tel.: +49 (0) 203 283 2195

Foto: Michael Hagedorn.


 Museum DKM im Juli

Freitagsführung im Museum DKM
Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 07. Juli von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Die Führung beleuchtet Landschaftsdarstellungen in der Dauer- und den Sonderausstellungen.   Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) | Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Kaiser Antonino Dance Ensemble im Museum DKM 

Samstag, 15. Juli, um 19 Uhr | Glocal Bach

Sonntag, 16. Juli, um 12 Uhr | NOF - VIEW - AUSSICHT 

Glocal Bach wurde 2016 in Duisburg uraufgeführt und kehrt nach Präsentationen auf dem Tel Aviv Dance Festival und der International Dance Exposure am Samstag, den 15. Juli, 19 Uhr zurück. Die formelhafte Musik Bachs wird sequenziell in abstraktere Musik übersetzt. Die vier individuellen Tänzer entwickeln sich zu einem Körper mit multiplen Extremitäten. 

Am Sonntag, den 16. Juli, um 12 Uhr folgt NOF (Hebräisch für Aussicht), eine neue Veranstaltung des Kaiser Antonino Dance Ensemble. Das improvisationsbasierte Programm konfrontiert die Tänzer mit Gastspielen von Künstlern aus dem Bereich der Musik, der bildenden Kunst und weiteren Gebieten, mit dem ihnen gegebenen Bewegungsmaterial und räumlichen Möglichkeiten, vom Publikum umgeben. Gemeinsam mit weiteren Gastmusikern und -tänzern präsentieren Avi Kaiser und Sergio Antonino ihre neue Produktion in den Ausstellungsräumen der aktuellen Sonderausstellung TiefenZeit von Tom Fecht im Museum DKM.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es wird um Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 gebeten. Die Teilnahme ist in Verbindung mit einer Eintrittskarte kostenfrei. Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

„Keith Jarrett“ im Ophardt Auditorium in Ruhrort

Duisburg, 25. Juni 2017 - In der ZDF-Serie „Kommissar Stolberg“ ist Mike Roelofs in der Eröffnungssequenz der Folge „Die Farnkenberg-Protokolle“ in einem Solokonzert zu sehen und hören. Hier spielte er einen Teil des berühmten Köln-Concert von Keith Jarrett, dessen Geschichte inzwischen legendär ist. Unter anderem weiß die Historie zu berichten, dass das Konzert auf einem Bösendorfer Stutzflügel gespielt wurde, der weder die erste Wahl des Musikers, noch das für Konzert und  Aufnahme vorgesehene Instrument war.

Über 40 Jahre danach sind die Bedingungen für Mike Roelofs für sein Solokonzert im Ophardt Auditorium deutlich besser. Steht doch dort ein Bösendorfer Flügel in der exquisiten Audi-Edition für das Konzertprogramm „Leaving the Valley of the Shadow“ zur Verfügung. Und diesmal wird Mike sein eigenes Konzept realisieren, das ausgehend von Melodielinien Raum für Improvisationen schafft.

 

Mike Roelofs – solo Piano

Leaving the Valley of the Shadow

Samstag, 1. Juli 2017, 20 Uhr - Ophardt Auditorium, Hafenstraße 69, Duisburg-Ruhrort

Eintrittskarten an der Abendkasse 15,00€,

ermäßigt (Schüler, Studenten, SGBII-Leistungsempfänger) 8,00€

Telefonische Kartenbestellung unter 0203-9356612

 

An einem Sonntag ins Lokal getraut  
Adriana Kocijan und Rupert J. Seidel, alias conterBande bitten zu Tisch und präsentieren in szenischem Wechselspiel Beispiele verquerer deutscher Lieblingsliteratur. Frei nach Karl Valentin: „mögen täten wir schon, aber dürfen haben wir uns nicht getraut“.  
Im Anschluss gibt es, wie immer an einem Sonntag im Lokal Harmonie, ein gemütliches Abendessen.  
An einem Sonntag im Lokal Sonntag, 2. Juli 2017, 18 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort    

 Foto von Adriana Kocijan und Ruper J. Seidel

Rebecca Horn bekommt den Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg für ihr Lebenswerk

Duisburg, 22. Juni 2017 - Die Stadt Duisburg und die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum freuen sich, mitteilen zu können, dass eine international besetzte Jury die Künstlerin Rebecca Horn zur Wilhelm-Lehmbruck-Preisträgerin der Stadt Duisburg gekürt hat. Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis, der zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer gehört, würdigt Rebecca Horn  für ihr Lebenswerk, mit dem sie die Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat.

 

Als Bildhauerin, Zeichnerin, Literatin, Filmemacherin, Video-, Installations- und Performancekünstlerin hat Rebecca Horn in den letzten Jahrzehnten ein umfassendes und stringentes Werk geschaffen, das eine eigene Poesie des Mechanischen entwirft. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Jochen Gerz würdigt Rebecca Horn „als eine der eigenwilligsten, innovativsten und experimentierfreudigsten Künstlerinnen Deutschlands, deren Werk internationale Anerkennung genießt. Sie entwickelt in ihren Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute ein ebenso komplexes wie unverwechselbares Werk, in dem es um die existentiellen Bedingungen des Menschenseins geht. Gerade in dem Überschreiten des Körperlichen ins Geistige entsteht eine Seelenverwandtschaft zu dem Namensgeber des Preises Wilhelm Lehmbruck. Der Ausstellung ihrer Werke im Lehmbruck Museum sehen wir mit Spannung entgegen.“

 

 „Es erfüllt mich mit Freude und mit Stolz, dass der Wilhelm-Lehmbruck-Preis von einem so großen bürgerschaftlichen Engagement getragen wird und nach einer Unterbrechung von mehr als zehn Jahren jetzt wieder vergeben werden kann“, so der Oberbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Sören Link. „Unser Dank gilt“, so Kulturdezernent Thomas Krützberg, „der Sparkasse Duisburg mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Bonn, die mit der Stiftung des Preisgeldes die erneute Vergabe der renommierten Auszeichnung maßgeblich ermöglichen. Mit seiner wichtigen Unterstützung trägt Herr Stephan Böninger, der mit seiner Familie dem Museum und der Stadt Duisburg eng verbunden ist, nun entscheidend zur Förderung der begleitenden Ausstellung bei.“

 

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und die Stadt Duisburg danken den folgenden Persönlichkeiten besonders für ihre kontinuierliche und leidenschaftliche Unterstützung, mit der sie die erneute Vergabe der Preises befördert haben: Herrn Dr. Thomas Ludwig als Vorstandsvorsitzendem des Freundeskreises der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Frau Dr. Doris König und Herrn Dr. Otmar Franz als Stellvertretenden Vorsitzenden des Freundeskreises, den Herren Paul Köser und Dr. Reimund Göbel als Freunden des Museums sowie allen Förderern, die ungenannt bleiben möchten.

 

Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis, der mit 10 000 Euro dotiert ist, wurde von 1966 bis 2006 alle fünf Jahre von einer Fachjury verliehen, um das Werk des in Duisburg geborenen Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) lebendig zu halten und um zeitgenössische, international bedeutende Bildhauerinnen und Bildhauer für ihr Gesamtwerk zu würdigen. Zu den Trägern des Wilhelm-Lehmbruck-Preises gehören die Künstlerpersönlichkeiten Eduardo Chillida, Norbert Kricke, Jean Tinguely, Claes Oldenburg, Joseph Beuys, Richard Serra, Richard Long, Nam June Paik und, zuletzt im Jahr 2006, Reiner Ruthenbeck, die mit ihrem Werk einen festen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte einnehmen.

 

Frau Dr. Dinkla, die Direktorin des Lehmbruck Museums, begrüßt die Entscheidung der Jury: „Es ist für unser Museum eine große Ehre und ein wichtiger Schritt, dass die Reihe der namhaften Künstlerpersönlichkeiten, die den Wilhelm-Lehmbruck-Preis bisher bekommen haben, jetzt nach mehr als 50 Jahren zum ersten Mal durch eine Künstlerin erweitert wird. Rebecca Horns Werk hat gerade in den letzten Jahren noch einmal eine überraschende, neue Wendung genommen. Ihre poetischen Arbeiten stehen für das Humane, für die Verletzlichkeit des Menschen und die sensible Balance des sozialen Miteinanders.“

 

Die Jury

Zur Jury, die heute zur Vergabe des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg im Lehmbruck Museum zusammentraf, gehören, neben der Museumsdirektorin des Wilhelm Lehmbruck Museums Dr. Söke Dinkla, der Museumsdirektor des Skulpturenmuseums Glaskasten Georg Elben (Marl), der Künstler Prof. Jochen Gerz (Dublin), der Kunstkritiker Prof. Dr. Georg Imdahl (Köln), der  Kulturdezernent der Stadt Duisburg Thomas Krützberg, das Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Dr. Günter Okon, die Kuratorin am Busch-Reisinger Museum, Harvard Art Museums Dr. Lynette Roth (Cambridge), der Museumsdirektor des Max Ernst Museums Brühl des LVR Dr. Achim Sommer, sowie der Ratsherr und Kulturausschussvorsitzende der Stadt Duisburg Udo Vohl.

 

Die Künstlerin

Rebecca Horn wurde 1944 in Michelstadt, Deutschland, geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin, Paris und Bad König. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen in den wichtigsten Museen weltweit, zuletzt 2016 in der Tate Modern in London. Sie nahm an vielen der bedeutendsten Ausstellungen der letzten Jahrzehnte teil, von der documenta in Kassel (1972, 1977, 1982 und 1992)  bis zur Biennale in Venedig (1980, 1986 und 1997). Ihre Werke befinden sich in den Sammlungen der berühmtesten Museen, wie dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, der Tate Gallery, London, dem Musée d´Art Modene, Centre Georges Pompidou, Paris, und der Berliner Nationalgalerie (Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz).

 

Rebecca Horn wurde im September des letzten Jahres zum Mitglied des „Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste“ gewählt und erhielt damit die höchste Auszeichnung, mit der die Bundesrepublik Deutschland Künstler und Wissenschaftler ehrt.

 

Die Mitglieder der Jury (v. l. n. r.: Dr. Günter Okon, Dr. Söke Dinkla, Udo Vohl, Prof. Jochen Gerz, Dr. Achim Sommer, Thomas Krützberg, Dr. Lynette Roth, Georg Elben, Prof. Dr. Georg Imdahl). Fotocredit: Museum

Interkulturelle Begegnungen - Extraschicht 2017 im Museum am Innenhafen

Duisburg, 21. Juni 2017 - Im Rahmen der Extraschicht 2017 öffnet am Samstag, 24. Juni, von 18 Uhr bis 2 Uhr das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen seine Türen, um seine wertvollsten Schätze und ganz besondere Neuheiten zu präsentieren.

An diesem Abend geht es unter anderem in die Mercator-Schatzkammer. Im Stundentakt wird „Gerhard Mercator“, der berühmteste Kosmograph des 16. Jahrhunderts, im historischen Gewand den Gästen seine Erdkugeln und Landkarten unterhaltsam erläutern.  

Das Museum bietet eine Sonderführung / Preview ab 22.15 Uhr in der Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! – Reisende vor 500 Jahren“ und in der Dauerausstellung „Duisburger Stadtgeschichte“ an. Ab sofort ist dort die maßstabsgetreue Nachbildung  (1:100) des Duisburger Stadtwerketurms zu bestaunen.  

Höhepunkt des Abends wird die „Nacht der Poesie“ mit dem AllerWeltEnsemble Duisburg, dem Medienbunker Marxloh und dem syrisch-kurdischen Ensemble PEL von 22 bis 24 Uhr im Mercatorsaal sein.  Das Mercatorcafé ist den ganzen Abend geöffnet. Spielort-Tickets für die Extraschicht sind im Museum für zwölf Euro erhältlich.  

Das Programm im Überblick:  
● 18.00 ● 19.00 ● 20.00 ● 21.00 ● 23.30 ● 0.30 Uhr Führungen in der Mercator-Schatzkammer  
● 22.15 Uhr Preview Sonderführung In der Ausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst – Reisende vor 500 Jahren“  
● 22.00 – 24.00 Uhr Nacht der Posie  

- "Zurückhaltende Klarheit" zum Tag der Architektur im Museum DKM  

 Sonderführung - Sonntag, 25. Juni 2017, um 15 Uhr mit der Architektin Tazalika te Reh
Der "Tag der Architektur" findet traditionell am letzten Wochenende im Juni statt, 2017 bereits zum 22ten Mal. Aus diesem Anlass lädt das Museum DKM am Sonntag, den 25. Juni, um 15 Uhr zu einer einstündigen Sonderführung mit der Dipl.-Ing. Architektin Tazalika te Reh ein. Die langjährige Mitarbeiterin der Stiftung DKM wird über die Architektur und die Umbauphase des Museum DKM erzählen. Sie hat die Sammler und Museumsgründer in dieser Zeit intensiv als Referentin begleitet und unterstützt.   
Unter dem diesjährigen Motto "Architektur schafft Lebensqualität!" stellt Tazalika te Reh die von ihr entworfene Inneneinrichtung des Museums vor. Sie wird Teilnehmern die Konzeption der Gestaltung und Möblierung des Foyers nahebringen und erläutern, wie diese das Motto des Museums "Linien stiller Schönheit" unterstreicht. Mit zurückhaltender Klarheit dient die Museumsarchitektur der Präsentation der privaten Sammlung DKM, die in sinnlich inszenierten, kontemplativen Räumen gezeigt werden.  

Die ehemalige Wohn- und Gewerbeimmobilie aus den 1960er Jahren wurde 2005 von dem Schweizer Architekten Hans Rohr in ein Haus für die Kunst umgewandelt, das über 2.700 m² Ausstellungsfläche verfügt, verteilt auf fünf Ebenen und 51 Räume.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, das Wochenende bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.   Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zzgl. Eintritt Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Foyer des Museum DKM © Stiftung DKM | Foto: Susan Feind

- Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzert mit dem BSW

- Rheinhausen-Halle: Das neue Theaterprogramm „Im Rampenlicht“

 Volkspark Rheinhausen:

Sonntagskonzert mit dem BSW – Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum   

Das nächste Sonntagskonzert des Volksparks Rheinhausen findet am 25. Juni, ab 15 Uhr im Musikpavillon an der Gartenstraße mit dem BSW – Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum  statt. Das Orchester spielt beliebte, bekannte Melodien von Klassik bis Folklore, unter dem Motto „Tänze aus aller Welt“. Brigitta Beckers, Dirigentin des Orchesters, hat Musikstücke zusammengestellt, die musikalisch durch viele bekannte Tänze der Welt führen.

 

Das Orchester musiziert zu vielen unterschiedlichen privaten und offiziellen Anlässen: konzertant oder volkstümlich. Konzerte und Mitwirkungen bei Musikfesten haben das Mandolinen-Orchester auch über Krefelds Grenzen hinaus bekanntgemacht. Unter der fachkundigen und engagierten Leitung der Dirigentin Brigitta Beckers hat das Orchester inzwischen ein beachtliches musikalisches Niveau erreicht. Eine CD mit „Melodien aus Oper, Operette und Musical“ ist für zehn Euro erhältlich.

Der Eintritt ist frei. 

 

Rheinhausen-Halle: Das neue Theaterprogramm „Im Rampenlicht“  

In der kommenden Theaterspielzeit 2017/2018 bietet die Konzertdirektion Landgraf in Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung Rheinhausen und der Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 eine gelungene Mischung aus frechen Komödien, unterhaltsamem Traumtheater, Klassischem Ballett und großartigem Schauspiel im Abonnement.

 

Für einen heiteren Auftakt sorgt Tom Gerhardt am Sonntag, 10. September, in der Komödie „Dinner für Spinner“ von Francis Veber. Der überaus gutmütige Finanzbuchhalter Matthias (Tom Gerhardt) gibt sich alle Mühe, dem hexenschussgeplagten Peter (Moritz Lindbergh), der ihn zum Dinner eingeladen hat, zu helfen, löst dabei aber unabsichtlich eine Katastrophe nach der anderen aus. Innerhalb von zwei Stunden stellt er das Leben des Verlegers total auf den Kopf.

 

Das Schauspiel „Terror“ von Ferdinand von Schirach ist am Sonntag, 5. November, zu Gast. Schirach zwingt jeden Zuschauer dazu, sich als Schöffe ein Urteil zu bilden und stellt die brisante Frage: Darf Leben gegen Leben (egal in welcher Anzahl) aufgewogen werden?

 

Weihnachtlich wird es am Donnerstag, 21. Dezember, mit dem klassischen Ballett „Die Schneekönigin“ nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. In überwältigenden Bildern und wunderschönen Kostümen verleihen die jungen Tänzer/-innen dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus für kleine und große Zuschauer.

 

Hochkarätige Schauspieler begeistern am Freitag, 16. Februar 2018, in der Komödie „Kunst“ von Yasmina Reza. Mit federleichten Dialogen entlarvt Reza, Meisterin der intelligenten Gesellschaftskomödie, das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft.

 

Dort, wo sich Fantasie und Humor die Hand reichen, liegt das zauberhafte Reich von Altmeister Harry Owens, der mit seinem „Traumtheater SALOME“ am Montag, 12. März 2018, die Zuschauerinnen und Zuschauer ins Staunen versetzen möchte. Mit den verschiedensten Kunstformen wie Akrobatik, Tanz und Jonglage präsentiert Owens immer wieder neue Varieté-Shows und –Talente aus aller Welt und entführt die Zuschauer in kunterbunte Traumwelten.

 

Für einen grandiosen Abschluss der Spielzeit 2017/2018 sorgen am Montag, 14. Mai 2018, Hugo Egon Balder, Madeleine Niesche und Jeanette Biedermann in der Wellness-Komödie „Aufguss“. Ein spektakuläres Wochenende im topmodernen Wellness-Hotel hatte Frauenheld Dieter (H. E. Balder) für seine Lebensgefährtin geplant. Nicht geplant war allerdings das irrwitzige Durcheinander, das durch die anderen Hotelgäste entsteht.

 

Abonnements können ab sofort montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr, in der Bezirksverwaltung Rheinhausen am Körnerplatz 1 (Zimmer 205) gebucht werden. Das Abonnement ist in drei Preiskategorien zu 67,50 Euro, 89,50 Euro oder 124,50 Euro erhältlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (02065) 905-8245.

 

 

- Duisburger Philharmoniker und russische Rom
- Lehmbruck Museum: Kunstworkshop für Erwachsene

- Kreativquartier - Leaving the Valley of the Shadow 

Elegische Meisterwerke der russischen Romantik: Zwei Klaviertrios von Rachmaninow und Tschaikowsky erklingen im 6. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 19. Juni 2017 - Die dunkle Seite der russischen Romantik, die düstere Welt der Melancholie und Trauer spiegelt sich aufs Eindrucksvollste in Sergej Rachmaninows 1. Trio élégiaque g-moll und in Peter Tschaikowskys Trio a-moll op. 50. Beide Werke, gesetzt für Klavier, Violine und Cello, erklingen nun im 6. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker (So. 25. Juni, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Tschaikowsky widmete sein Klaviertrio 1882 „dem Andenken eines großen Künstlers“, dem plötzlich verstorbenen Pianisten Nikolai Rubinstein. Rachmaninow wiederum verbeugte sich mit seinem 1892 komponierten Trio vor dem großen Vorbild Tschaikowsky.

Das Trio élégiaque ist das Werk eines 19Jährigen. Es besticht durch seinen wild-romantischen Ausdruck, verdichtet in nur einem Satz, dessen Thema mehrere Varianten durchläuft, bevor es in einen finsteren Trauermarsch mündet. Rachmaninow galt als ernster, melancholischer Charakter. Viel davon ist in diesem Trio zu hören.

Auch Tschaikowskys Klaviertrio fällt auf durch eine ungewöhnliche Formgestaltung. Dem eingänglich-lyrischen, teils fatalistischen Eingangssatz folgt ein Andante-Thema, eine alte russische Volksweise, mit 12 Variationen, deren letzte in ihrer breit angelegten Form als 3., selbständiger Satz gesehen wird. Überschäumend tänzerische Elemente wechseln mit Episoden tiefster Verzweiflung. Dabei gelingt Tschaikowsky ein oft orchestral anmutendes Klangereignis.

Es musizieren Yongkyu Lee (Klavier), Tonio Schibel (Violine) und Fulbert Slenczka (Cello).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.


Lehmbruck Museum: Kunstworkshop für Erwachsene „Radieren geht über Studieren“
Wer Techniken der Radierung kennenlernen und selbst ausprobieren möchte, ist im Praxisworkshop „Radieren geht über Studieren“ des Lehmbruck Museums am Samstag, 24. Juni 2017, 11 bis 15 Uhr, an der richtigen Stelle.

Die Radierung –  lateinisch radere: kratzen, wegnehmen, entfernen – bezeichnet  ein Verfahren der künstlerischen Druckgrafik. Erfunden wurde es zur Vervielfältigung und Verbreitung von Zeichnungen. Viele berühmte Künstler wendeten die Technik der Radierung an, entwickelten sie weiter und brachten es dabei zu großer Meisterschaft, wie etwa Dürer, Rembrandt, Goya, Picasso – und nicht zuletzt Wilhelm Lehmbruck.

In dem Workshop, der sich an alle Interessierten ab 16 Jahren richtet, steht die eigene praktische Arbeit der Teilnehmer im Vordergrund.

Kursleiterin Friederike Winkler erklärt verschiedene Arten von Radierungen, insbesondere die Kaltnadelradierung und die Ätzradierung, wobei das Motiv zunächst in eine Metallplatte geritzt und dann per Walzendruckpresse auf Papier gedruckt wird.

Die Teilnehmer können gerne eigene Motivvorlagen, z. B. Landschaftsbilder oder Porträts, mitbringen. Die Kosten betragen 20 € pro Teilnehmer. Um Anmeldung wird gebeten unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 Wilhelm Lehmbruck, Macbeth V, Kaltnadelradierung, 1918,  Foto: Jürgen Diemer


Kreativquartier

Leaving the Valley of the Shadow 

‘There is no easy walk to freedom anywhere and many of us will have to pass through the valley of the shadow again and again before we reach the mountaintop of our desires. - Es gibt nirgends einen leichten Weg zur Freiheit. Viele von uns werden immer wieder durch das Tal der Schatten gehen müssen, ehe wir auf den Gipfel unserer Sehnsüchte gelangen.’ - Nelson Mandela

 

Zwischen den Extremen der streng komponierten und frei improvisierten Musik liegt für den niederländischen Komponisten und Pianisten Mike Roelofs der Königsweg zur musikalischen Freiheit. Im Konzertkonzept „leaving the valley of the shadow“ bilden die Stilformen des Impressionismus, die Erzählform des Bewusstseinsstroms (stream of consciousness) und Jazzelemente gleichsam die Basis auf der Mike Roelofs seine musikalische Freiheit definiert. Bei diesem Solo-Abenteuer beschränkt sich Mike nicht auf den Flügel allein.

„Ich bin auf der Suche nach der absoluten Freiheit in der Musik. Die kompositorischen Rahmen sollen als Grundlage minimal einengen, sodass Raum und Spannungsbogen für Entdeckungen gewahrt bleiben. Gleichzeitig sollen die Kompositionen als Quelle vielfältiger Inspiration dienen.“
Dabei lässt sich Mike auf die Atmosphäre des Konzertsaals und den Energieaustausch mit den Zuhörern bewusst ein. So wird jedes Konzert zu einem einzigartigen Ereignis, ist die dabei entstehende Musik nicht reproduzierbar und wird zu einer an Zeit und Ort gebundenen, gemeinsamen Entdeckungsreise.

Mike Roelofs ist Preisträger für die beste Theaterkomposition der Niederlande 2013. Er wurde mit dem Kompositionspreis beim North Sea Jazz Festival – Wettbewerb im Jahr 2008 ausgezeichnet. Auf der breiten Basis musikalischer Traditionen weiß er seine eigene Stimme zu finden. Neben seinen zahlreichen und vielfältigen eigenen Projekten ist er ein gefragter Session- und Studiomusiker für Jazzgrößen, wie Manfred Schoof, Lee Konitz oder Nicolas Simion. Aber auch Musiker wie Iain Matthews oder Richard Thompson haben sich die Tastenkünste des vielfältig talentierten Musikers gesichert.

 

‘Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.’ - Nelson Mandela

 

Das Ophardt Auditorium bietet einen überwältigenden Panoramablick auf die Geschäftigkeit größten Binnenhafen Europas und den Bunkerhafen und den dahinter liegenden historischen Werfthafen. Schönes Wetter vorausgesetzt, sorgt die Konzertplanung für ein Finale im Licht der hinter dem Tausendfensterhaus untergehenden Sommersonne. Die besondere Akustik des Raums und das zur Verfügung stehende, erlesene Instrument, sowie die virtuose Spieltechnik des Künstlers garantieren ein Konzerterlebnis auf höchstem Niveau. Mit etwas Glück bekommen wir auch einige der seltenen Vogelarten des Duisburger Hafens aus ungewöhnlicher Perspektive zu sehen. 

 

Leaving the Valley of the Shadow

Samstag, 1. Juli 2017, 20 Uhr - Ophardt – Auditorium, Hafenstr. 69, Duisburg Ruhrort

 

Eintrittskarten 15,00€, ermäßigt für Schüler, Studenten und SGBII-Leistungsempfänger 8,00€

Kartenvorverkauf im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg Ruhrort, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr

Kartenbestellungen telefonisch unter 0203-9356612 oder per Email an info@kreativquartier-ruhrort.de

 

 Foto Peter Jacques

Duisburger Philharmoniker: 1. Serenadenkonzert mit "Les essences" und "Quart.essence

Duisburg, 17. Juni 2017 - Meisterwerke voller Esprit: Önder Baloglu und seine Streicher-Ensembles gestalten das 1. Serenadenkonzert in der Abteikirche Duisburg-Hamborn. Seit 2013 ist der Geiger Önder Baloglu Konzertmeister bei den Duisburger Philharmonikern.
Mit seinen Streicherformationen Les essences und Quart.essence gestaltet er nun das 1. Serenadenkonzert am Fr. 23. Juni 2017 (20 Uhr) im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn. Das Programm spannt einen weiten Bogen von Luigi Boccherini, dem „Erfinder“ der Gattung Streichquintett, hin zum Violinvirtuosen und Komponisten Eugène Ysaye. Zwei berühmte romantische Serenadenmeisterstücke von Antonin Dvorák und Edward Elgar stehen im Mittelpunkt des Abends. Luigi Boccherini, Zeitgenosse Haydns, schrieb vor allem Kammermusik für Streicher, darunter weit mehr als 100 Quintette.
Sein jahrelanger Spanienaufenthalt spiegelt sich in dem Quintett C-Dur, op. 30/6. Die fünf Sätze illustrieren Eindrücke aus dem nächtlichen Madrid – Kirchenglocken, Bettlergesänge oder den Zapfenstreich des Militärs. Der Belgier Ysaye wiederum komponierte 1927 mit den Harmonies de soir für Streichquartett und Streichorchester op. 31 ein Werk voller süffiger Klänge, das trotz moderner Anmutung noch auf Richard Strauss blickt.

Ähnlich farbenprächtig, dabei so elegisch wie vital ist Elgars frühe, gleichwohl reife Serenade für Streichorchester e-moll, op. 20, entstanden 1892. Ebenfalls ein Frühwerk ist Dvoráks Serenade E-Dur, op. 22. Sie gibt sich elegant und kantabel, frisch und humorvoll, wehmütig und überschwänglich.
Das Stück avancierte schnell zu einem der beliebtesten und meistgespielten Werke des Komponisten. Bis heute hat es von seinem Reiz nichts verloren. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.  G

V.l.: Quart.essence mit Önder Baloglu und Bianca Adamek (Violine), Friedemann Hecker (Viola) und Ghislain Portier (Cello) - Copyright: Mischa Blank

hislain Portier (Cello) (v.l.n.r.). Copyright: Mischa Blank

- Kreativquartier Ruhrort: Spektakel zieht in die Spelunke
- Musikfest im Volkspark Rheinhausen
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Christian Keinstar“

Duisburg, 15. Juni 2017 - Zum zweiten Konzert am Freitag, 23. Juni zieht das Spektakel der Folkmusiker im Kreativquartier Ruhrort tatsächlich in die Spelunke. In der Hafenkneipe „Zum Hübi“ mit Blick auf den Hafenkanal und den Zusammenfluss von Rhein und Ruhr steht ab 20 Uhr die Singer-/Songwriterin Minnie Marks auf der Bühne.

 

Es gibt wohl wenig Künstler, die mit 23 Jahren auf bereits 3 Alben zurückblicken können. Die von der australischen Ostküste stammende Minnie Marks veröffentlichte dagegen ihr Debüt im Alter von 15 Jahren und ist seither auf sämtlichen Bühnen Australiens, Neuseelands und Europa unterwegs. 

 

Mit ihrer eigenwilligen Bluesstimme - Foto Kioui Pix - und ihrem virtuosen Gitarrenspiel kreiert sie eine musikalische Mischung, die sie selbst als „Dirty Sweet Rock´n´Roll“ bezeichnet und die ihr Vergleiche mit Janis Joplin oder John Butler einbrachten.

 

Auf der Bühne liefert sie eine rotzige und ausdrucksstarke Show ab, ohne dabei auf jegliches Tamtam zurückgreifen zu müssen. Sie schafft es so, sich eine stetig wachsende Fangemeinde zu erspielen. Unter den Bewunderern der jungen Sängerin/Komponistin/Gitarristin finden sich so auch zahlreiche Musikerkollegen, die ihr den Spitznamen „fantastic Minnie“ verpassten.

 

Sieht man die Show der 22 jährigen, so vergisst man schnell, dass es sich um eine gerade volljährige junge Frau handelt und nicht um einen „Alten Hasen“, so authentisch und ehrlich schafft sie es ihren Blues zu transportieren. https://www.facebook.com/minniemarksofficial/?fref=ts   www.minniemarks.com  

Der Eintritt ist frei(willig), das heißt: der Hut geht rum.  

Spelunken Spektakel #2 - Minnie Marks - Freitag, 23. Juni 2017, 20 Uhr

Zum Hübi, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse - Kreativquartier Ruhrort 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Christian Keinstar“
In der öffentlichen Sonntagsführung am 18. Juni 2017 um 11.30 Uhr bietet sich Besuchern die letzte Gelegenheit, etwas über die Ausstellung von Christian Keinstar im Rahmen der Reihe „Sculpture 21st“ zu erfahren.

Die Kunstvermittlerin Friederike Winkler setzt den Fokus auf die Präsentation von Christian Keinstar, zeigt davon ausgehend aber auch andere Werke der Sammlung. Keinstar arbeitet mit ungewöhnlichen Materialien und Prozessen.
Die Besucher stoßen auf einen Kopf aus dem seltenen Metall Gallium, der unaufhaltsam schmilzt, auf verformte Kirchenfenster oder auf aufgereihte menschliche Wirbel aus Metall. Es ist das Thema der Vergänglichkeit aller Dinge, das in diesen Werken immer wieder zum Vorschein kommt und das vielfältige Bezüge zu den anderen Künstlern im Lehmbruck Museum ermöglicht.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Christian Keinstar, Simplifikation, 2017, (c) Keinstar / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Musikfest im Volkspark Rheinhausen  
Das Musikfest im Volkspark Rheinhausen findet am kommenden Sonntag, 18. Juni, statt. Zwölf Chöre, Bands und Gruppen aus dem gesamten Ruhrgebiet beteiligen sich an dem Fest. Ob Jazz, Pop, Volksmusik und Tanz, eine bunte Mischung ist von 11 bis 18 Uhr garantiert. Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag gesorgt. Der Eintritt ist frei.  



Einladung zur ersten Duisburger Kulturkonferenz

Duisburg, 14. Juni 2017 - Am Donnerstag, 29. Juni, findet um 19 Uhr im Stadtfenster an der Steinsche Gasse 26 die erste Kulturkonferenz der Stadt Duisburg statt. Die Einrichtung einer Kulturkonferenz ist ein Baustein aus den Handlungsempfehlungen zum Kulturentwicklungsplan der Stadt Duisburg.  
Mit dieser ersten Kulturkonferenz als Auftakt sollen nach einem Rückblick auf den Prozess des Kulturentwicklungsplanes die nächsten Schritte zur Umsetzung der dort beschriebenen Handlungsempfehlungen mit den Kulturaktiven Duisburgs diskutiert werden.
„Es handelt sich dabei um einen wichtigen Meilenstein, mit dem der Kulturentwicklungsplan konkretisiert und mit Leben erfüllt wird“, sagt Kulturdezernent Thomas Krützberg.  
Weitere Themen sollen sein:  Wie soll der im Kulturentwicklungsplan aufgeführte „Markt der Möglichkeiten“ aussehen und organisiert werden, der künftig parallel zur Kulturkonferenz stattfinden soll? Welche Themen kommen für die Workshops anlässlich künftiger Kulturkonferenzen in Frage? Wie sollen die Vertreter oder Vertreterinnen der Kulturschaffenden für das neue Gremium „Kulturrat“ bestimmt werden?
 
Alle Interessierten sind eingeladen, an der Kulturkonferenz teilzunehmen. Sie können sich bis zum Freitag, 23. Juni, per Fax unter (0203) 283-62220 oder per Mail bei Daniel Jung unter „d.jung@stadt-duisburg.de“ anmelden.

Abschied von GMD Giordano Bellincampi

Duisburg, 14. Juni 2017 - „Viva Roma!“: GMD Giordano Bellincampi verabschiedet sich von Duisburg mit klangprächtigen Tondichtungen von Ottorino Respighi.  Mit drei üppig orchestrierten Tondichtungen hat der italienische Komponist Ottorino Respighi seiner Wahl-Heimat Rom ein einzigartiges Denkmal gesetzt.
Die „Römische Trilogie“, entstanden in den Jahren zwischen 1916 und 1928, beschwört die Brunnen, die Pinien und die Feste der ewigen Stadt. Der bildhafte Realismus dieser Kompositionen geht bis in die Beschreibung von Einzelheiten. Jeder Wassertropfen, jeder Sonnenstrahl, jedes Blätterrauschen und Vogelgezwitscher ist mit solcher Kunst instrumentiert, dass der Hörer der Illusion erliegt, an Ort und Stelle zu sein.
Mit der Schilderung eines Triumphmarschs auf der Via Appia wird ein Höhepunkt von imperialer Wucht erreicht.  Wie fulminant Respighi die Feinheit des französischen Impressionismus mit der Farbenglut des Südens verschmilzt, zeigt das 12. und letzte Philharmonische Konzert der Saison am Mi. 21. und Do. 22. Juni (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle.
Dirigent Giordano Bellincampi, ein gebürtiger Römer, verabschiedet sich mit dieser klingenden Hommage von Duisburg und den Duisburger Philharmonikern, denen er fünf Jahre lang als Generalmusikdirektor verbunden war.
Abgerundet wird das Programm durch die sinfonische Suite „Escales“ („Häfen“). Der  französische Komponist Jacques Ibert verbindet darin die Städte Rom, Palermo, Tunis, Nefta und Valencia zu einer Fantasie- und Sehnsuchtsreise durch den Kulturraum des Mittelmeers.  

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Traumzeit-Festival-Programm 2017

In der Gießhalle, der Gebläsehalle, auf dem Cowperplatz und der Gasometerbühne präsentieren sich internationale Stars und lokale Talente.  Verstärkung fürs Line-Up der Duisburger Traumzeit: Für das Musikfestival vom 16. bis 18. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord hat Alice Merton zugesagt, die mit "No Roots" gerade einen Top-Hit gelandet hat.
Zuvor hatten bereits u.a. die deutsche Band Milky Chance ("Stolen Dance", "Down by the River") und der britische Singer-Songwriter Tom Odell ("Another Love") zugesagt. Außerdem auf der Bühne stehen z.B. Amanda Palmer & Edward Ka-Spel und die Berliner Band "Von wegen Lisbeth". Die frühere Dinslakener Schülerband "Kilians" gibt bei der Traumzeit ihr Abschlusskonzert. (idr).

FREITAG, 16.06.2017

 

ERÖFFNUNG: KNAPPENCHOR HOMBERG

19:00 Uhr, Gebläsehalle

 

GLASGOW COMA SCALE

19:20 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

FEDERICO ALBANESE

19:30 Uhr, Gebläsehalle

 

JESPER MUNK

20:20 Uhr, Cowperplatz

 

THE SLOW SHOW

21:15 Uhr, Giesshalle

 

PHYRIA

21:15 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

HELGI JONSSON & TINA DICO

21:40 Uhr, Gebläsehalle

 

SHOUT OUT LOUDS

22:30 Uhr, Cowperplatz

 

KOJ

23:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

ALICE MERTON

23:45 Uhr, Giesshalle

 

SAMSTAG, 17.06.2017

 

AEDON

15:45 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

WALKING ON RIVERS

16:00 Uhr, Giesshalle

 

BEN HERMANSKI

16:45 Uhr, Gebläsehalle

 

WHY?

17:15 Uhr, Cowperplatz

 

FIL BO RIVA

18:05 Uhr, Giesshalle

 

R.O.N.

18:30 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

HOLLOW COVES

18:45 Uhr, Gebläsehalle

 

VON WEGEN LISBETH

19:00 Uhr, Cowperplatz

 

AMANDA PALMER & EDWARD KA-SPEL

20:05 Uhr, Giesshalle

 

MAMMAL HANDS

20:45 Uhr, Gebläsehalle

 

FOOLS ERRANT

21:05 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

TOM ODELL

21:45 Uhr, Cowperplatz

 

KOKOMO

23:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

LUBOMYR MELNYK

23:05 Uhr, Gebläsehalle

 

 

SONNTAG, 18.06.2017

 

LEIF VOLLEBEKK

15:30 Uhr, Gebläsehalle

 

EAST INDIAN ELEPHANT

16:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

GURR

16:00 Uhr, Giesshalle

 

THE LYTICS

16:45 Uhr, Cowperplatz

 

KILIANS

17:35 Uhr, Giesshalle

 

FOXLANE

18:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

MARIO BATKOVIC

18:40 Uhr, Gebläsehalle

 

GIANT ROOKS

18:45 Uhr, Cowperplatz

 

BUKAHARA

19:45 Uhr, Giesshalle

 

FLASH FORWARD

20:30 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

HONIG (SOLO) & GÄSTE

20:45 Uhr, Gebläsehalle

 

MILKY CHANCE

21:45 Uhr, Cowperplatz

Bis zum 15.06.2017 gibt es das Festival-Ticket für alle drei Festivaltage zum Vorverkaufspreis (75,00 €). Ab dem 16.06.2017 startet der Verkauf an der Tageskasse (85,00 €). Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit, Tages-Tickets für die einzelnen Festivaltage zu erwerben (35,00 €). Tickets und weitere Informationen unter www.traumzeit-festival.de

- Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn“
- Traumzeitfestival: DVG verstärkt den Busverkehr in den Nächten

Duisburg, 13. Juni 2017 -  Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie lädt am Sonntag, 18. Juni, um 15 Uhr zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte ein.  
Duisburg war Zentrum des politischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.
Geprägt durch Bergbau und Schwerindustrie gab es hier eine breite und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse, aus der heraus sich dieser Widerstand formierte. Aus einer Vielzahl beeindruckender Zeugnisse werden ausgewählte Biografien gezeigt. Sie stehen beispielhaft für unterschiedliche Positionen und Formen des Widerstands. Sie verdeutlichen die persönlichen Haltungen, Motive und das Selbstverständnis der Akteure, die bereit waren, selbst unter Lebensgefahr gegen den NS-Staat zu kämpfen.  
Durch die Ausstellung führt Anne Ley-Schalles, Ausstellungskuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Erinnerungskultur. Sie wird den Besuchern auch das Konzept der Ausstellung und die Geschichten hinter den ausgewählten Biografien und Exponaten näherbringen. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich.  

Fahrradkurier der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), Karl Kopavnik. (Nachlass K. Kopavnik)

 

Traumzeitfestival: DVG verstärkt den Busverkehr in den Nächten
Vom 16. bis 18. Juni findet im Landschaftspark Duisburg-Nord im Stadtteil Meiderich das Traumzeitfestival statt. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verstärkt für die An- und Abreise der Besucher des Festivals ihren Busverkehr auf der Nachtexpresslinie 3 (NE3). In der Nacht zu Samstag, 17. Juni, und zu Sonntag, 18. Juni, fahren die Busse in der Zeit von 0 bis 2 Uhr im 15-Minuten-Takt ab der Haltestelle „Hüttenwerk“ bis zum Duisburger Hauptbahnhof.
Zusätzlich gibt es in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Fahrt um 2:57 Uhr und in der Nacht von Samstag auf Sonntag jeweils eine Fahrt um 2:57 und 3:57 Uhr. In der Nacht zu Montag, 19. Juni, fährt der NE3 ab 22 bis 1 Uhr von der Haltestelle „Hüttenwerk“ ebenfalls alle 15 Minuten.
Die Eintrittskarte für das Traumzeitfestival ist gleichzeitig die Fahrkarte für die Nutzung der Busse und Bahnen des öffentlichen Personennahverkehrs im Gesamtgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

 

- Museum DKM mit Sonderführung zu Fronleichnam
- Lehmbruck Museum: „Familienpackung“-Workshop

Duisburg, 12. Juni 2017 -  Das Museum DKM ist anlässlich des Feiertags am Donnerstag, den 15. Juni von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu einer Sonderführung ein.  

Thema der Sonderführung mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter ist "Der Raum in der Kunst". Während der 60-minütigen Führung erhalten Teilnehmende einen Einblick in die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung von Tom Fecht.

 

Das Thema der Rauminszenierung spannt einen Bogen von alter chinesischer Kunst aus der Northern Qi Periode über zeitgenössische Installationen von Song Dong bis hin zu den großformatigen Nachtaufnahmen des Fotografen Tom Fecht. Unter Rückgriff auf raumbezogene Aspekte japanischer Zen-Philosophie werden Besuchern ausgewählte Exponate ebenso wie die Philosophie des Hauses näher gebracht.

 

Unter dem Titel "Linien stiller Schönheit" bietet das Museum DKM eine interessante Reise durch 5.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. In den stillen Räumen erwarten den Besucher spannende Dialoge zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long werden mit bis zu 5.000 Jahre alter Kunst aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung gesetzt.  

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

Lehmbruck Museum: „Familienpackung“-Workshop
Kunst für die ganze Familie: Im nächsten „Familienpackung“-Workshop, am Sonntag, den 18. Juni, 13:30 - 16:30 Uhr, dreht sich alles um die Materialien Draht und Gips.

Im Lehmbruck Museum steht eine einzigartige Frau, schmal und zart. Das staunende Mädchen verweilt still auf einem Kasten. Was hat sich der Künstler Giacometti dabei gedacht? Ebenso geheimnisvoll befindet sich ganz versteckt eine Frau im Spitzenhemd von George Segal, ganz in Weiß. Was ist das nur für ein Material? Nach eingehender Erkundung der Werke geht es direkt in die Werkstatt und es entstehen eigene Kunstwerke aus Draht und Gips.

Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

Alberto Giacometti, Frau auf dem Wagen, 1942/43, Foto: Werner Hannappel, © VG Bild-Kunst, Bonn.

 

 

David Alcántara im Kultur- und Stadthistorischen Museum

Duisburg, 08. Juni 2017 - Der in Duisburg lebende spanische Gitarrist David Alcántara ist im Rahmen der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ am Sonntag, 11. Juni, ab 13 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu Gast. Zusammen mit dem Gitarristen Daniel Sommer wird er Flamenco und spanische Musik vor dem Museum für die Besucherinnen und Besucher des Marina-Marktes spielen. Bei gutem Wetter wird das Mercatorcafé im Museum von 13 bis 17 Uhr auch draußen geöffnet sein. Die Veranstaltung ist kostenlos.  

David Alcántara stammt aus dem andalusischen Cádiz und ist in den Gassen der Hafenstadt durch den authentischen Flamenco geprägt worden. Hier gab es einen Zigeuner-Flamencosänger, der mit besonderer Vorliebe für das Meer gesungen hat: Enrique el Mellizo (1848-1906), Begründer des Cádiz Flamenco Stils.
Ein anderer Zigeuner-Flamencosänger der Stadt verkaufte Süßigkeiten an die Kinder, indem er seinen Wagen durch die Straßen schob und die Waren singend anbot. Jede Kleinigkeit hatte ihr eigenes Flamenco-Lied von Macandé (1897-1947).
Der große Patriarch des Cádiz Flamenco Stils Aurelio Sellé kam 1887auf die Welt und starb vier Tage nach der Geburt David Alcántaras. Auch in dessen Familie war und ist Flamenco immer sehr präsent. Unter anderem ist einer seiner Onkel ein berühmter Flamencomusiker. David Alcántara lebte viele Jahre in seiner Heimat Andalusien und arbeitete dort als Künstler und Flamencosänger bis er nach Deutschland kam. Auftritte hatte er bisher bei unterschiedlichen Anlässen in Spanien, Puerto Rico, den Niederlanden und Deutschland. Seitdem er in Deutschland aktiv ist, trat er mit unzähligen Flamencoformationen zusammen auf. Sein Stil ist pur und er verkörpert den authentischen Flamenco.  

 

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Last Call! Jana Sterbak“

Duisburg, 07. Juni 2017 - Last Call! Zum letzten Ausstellungstag von „Jana Sterbak. Life-Size.“ präsentiert Kunstvermittlerin Reintje Brenders am Sonntag, 11. Juni 2017, 11.30 Uhr, die außergewöhnlichen Werke Jana Sterbaks, wie z.B. das Fleischkleid, das Brotbett und aus Schokolade gefertigte Gebeine.

 

Jana Sterbaks subversive und ironisch-humorvolle Kunst steckt voller Anspielungen. Exemplarisch zeigt ihr Kosmos, wie sie mittels einfacher Eingriffe verfremdete bis groteske Situationen schafft, die unsere Lebensbedingungen grundsätzlich hinterfragen.    

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. 

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 Letzte Chance das Fleischkleid zu sehen!  Nach 3 Monaten Ausstellungszeit hat sich das Werk „Vanitas: Fleisch­kleid für ein magersüchtiges Albino“ stark verändert. Das gesalzene Rindfleisch wird langsam ledrig. Abb.: Lehmbruck Museum.

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzert mit den „Treuen Bergvagabunden“ im Musikpavillon  
Im Rahmen der Sonntagskonzertreihe stehen am kommenden Sonntag, 11. Juni, um 15 Uhr im Musikpavillon des Volksparks Rheinhausen die „Treuen Bergvagabunden“ im Vordergrund. Die in Rheinhausen bestens bekannte Band spielt in der Besetzung Pierre Lavendel (Gitarre, Gesang) und Buddy Diamond (Schlagzeug, Gitarre).
Zu Ihrem Repertoire zählen alte deutsche Volkslieder ebenso wie Instrumentals von den Shadows und Sputnick. Ihre Show ist actiongeladen, witzig, melancholisch und dank der Rockabilly-, Swing- und Punkattitüde der Jungs - rau und kraftvoll. Die Band absolvierte bereits viele Auftritte, die viel Anklang beim Publikum fanden, in Deutschland, der Schweiz, Holland, Belgien und England.  Der Eintritt ist kostenfrei.  

 Die „Treuen Bergvagabunden“

 

9. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker: „Wege zu Bach“

„Wege zu Bach“: Konrad Junghänel und sein vielfach ausgezeichnetes Vokal-Ensemble Cantus Cölln gestalten das 9. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 06. Juni 2017 - Zu Fuß legte Johann Sebastian Bach im Jahr 1705 die mehr als 400 Kilometer vom thüringischen Arnstadt nach Lübeck zurück, um Unterricht bei seinem musikalischen Vorbild Dietrich Buxtehude zu nehmen. Eigenmächtig dehnte der damals 20-jährige Bach diesen „Bildungsurlaub“ sogar erheblich aus. Grund genug hatte er dazu: Buxtehude war das Haupt jener berühmten norddeutschen Schule, aus der auch Komponisten wie Nikolaus Bruhns, Matthias Weckmann und Johann Rosenmüller hervorgingen.


Diesen Traditionslinien spüren der Lautenist, Dirigent und Kölner Hochschulprofessor Konrad Junghänel und sein vielfach ausgezeichnetes Vokal-Ensemble Cantus Cölln im 9. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker nach. „Wege zu Bach“ heißt das Programm, das die Künstler am Sonntag, 11. Juni 2017 (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle präsentieren. Es umfasst geistliche Konzerte, Kantaten und Instrumentalwerke von Dietrich Buxtehude und  seinen Schülern.

Titel wie „Herzlich lieb’ ich dich, oh Herr“, „Wie liegt die Stadt so wüste“ oder „Die Zeit meines Abschieds ist vorhanden“ zeigen, dass die großen Passionsmusiken des Thomaskantors keineswegs aus dem Nichts entstanden, sondern Vorläufer hatten, deren Kunst Bach aufgriff und zu höchster Blüte führte.

Das Ensemble Cantus Cölln, 1987 von Konrad Junghänel gegründet, wurde im Jahr 2000 durch die Stadt Lübeck für seine Leistungen auf dem Gebiet der Kirchenmusik mit dem „Buxtehudepreis“ ausgezeichnet. Ein Großteil der Produktionen von Cantus Cölln erhielt Schallplattenpreise und höchste Auszeichnungen französischer, deutscher und englischsprachiger Musikzeitschriften.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Ensemble Unterwegs – Aus der Zeit

Duisburg, 06. Juni 2017 - Die Liebe ist es, die das Kammermusikensemble Unterwegs in diesem Programm auf vielfältige Weise besingen wird.

 

Wie es der Titel verbirgt, werden verschiedene Facetten der Liebe zu hören sein - so wie sie sich in den unterschiedlichen Zeiten eines Lebens offenbart. Die Lied-Literatur ist übervoll mit wunderbaren Zeugnissen. Für die Reihe MAXI-Musik hat das Ensemble Unterwegs eine besondere Auswahl ihres eigens für ihre Besetzung arrangiertes Repertoire zusammengestellt. Zu hören sind jeweils Auszüge aus den bekannten Rückert-Lieder von Gustav Mahler und dem nicht minder bekannten Liederkreis Op. 39 von Robert Schumann. Ebenso werden Shakespeare-Vertonungen von Gerald Finzi zu hören sein und eigens für das Ensemble komponierte Lieder von Shane Woodborne.

Bekannt für ihre charmanten Gesprächskonzerte, dürfen die Geschichten aus den alljährlich stattfindenden „Wandertouren“ nicht fehlen. Denn der Ensemble Name „Unterwegs" ist Programm. Jedes Jahr im Sommer begeben sich die vier Musikerinnen mit ihren Liedern zu Fuß übers Land. Etwa so, wie die Wandergesellen auf der Walz. Die vier haben ausschließlich ihre Instrumente, Noten, Schlafsack und Isomatten dabei. Handy und Geld wird zu Hause gelassen. Überall wo es dem Ensemble gefällt wird musiziert und verweilt. So kommt es zu allerlei Begegnungen und Beherbergungen, wofür die vier Musikerinnen immer ein Haus-, oder Gartenkonzert darbringen.

Foto von Klaus Betzl

Neben Anekdoten des Musikwanderprojekts, bringt das Ensemble auch Lieder von den Touren mit. 2015 wanderte das Ensemble Unterwegs von Essen nach Köln, wobei sie zum einen Lieder der durchwanderten Regionen, sowie deutsches Kunstlied- und Volkslied spielten. Die vier Musikerinnen des Ensemble Unterwegs freuen sich auf eine gemeinsame imaginäre Reise über Berg und Tal mit dem Publikum.

 

Ensemble Unterwegs: 

Barbara Schachtner, Sopran

Eva Hennevogl, Violine

Friederike Imhorst, Viola

Anna Betzl-Reitmeier, Violoncello

 

Kirche St. Maximilian, Fabrikstr. 20, 47119 Duisburg-Ruhrort

Sonntag, 11. Juni 2017, 18 Uhr

Eintritt: 10,00€, ermäßigt für SGBII-Leistungsempfänger 5,00€

 

- Verein für Literatur Duisburg: Sommerspezial mit Georg Stefan Troller
- Ausstellung „Ohne Grenzen“ von Rainhard Krevet  
- Feiertag im Museum

Stadtbibliothek: Sommerspezial mit Georg Stefan Troller  
Duisburg, 02. Juni 2017 - Der Verein für Literatur Duisburg in Kooperation mit der Stadtbibliothek lädt am Montag, 19. Juni, um 19 Uhr in das Atrium der Volksbank Rhein Ruhr, Am Innenhafen 8 - 10, zu einer Begegnung mit Georg Stefan Troller ein.   Im Atrium der Volksbank liest Georg Stefan Troller aus seinem neuen Buch „Unterwegs auf vielen Straßen.
Erlebtes und Erinnertes“. Aus einem alten Emigrantenkoffer, der jahrzehntelang ungeöffnet in seinem Keller lag, hat Troller mit plötzlichem Entschluss die längst vergessenen Papiere, Briefe und Fotografien herausgeholt, die in ihm schlummerten.
Troller erzählt in seinem Buch von seinen Kriegserlebnissen, den wilden Trampfahrten quer durch die Neue Welt bis hinunter nach Zentralamerika, von seinen ersten Nachkriegsjahren in Paris und seinen Erfahrungen als deutscher Reporter.
Er berichtet über Politiker, Künstler und andere außergewöhnliche Menschen, die er vor Mikrofon und Kamera porträtieren durfte. Von Coco Chanel bis Romy Schneider, von Edith Piaf an ihrem Hochzeitstag bis zu dem Nazidarsteller Erich von Stroheim, der in Wirklichkeit der Sohn eines Wiener jüdischen Hutmachers war. Und natürlich wird auch die Kunst des Alterns thematisiert.  
Georg Troller, der 1921 in Wien geboren wurde, lebt seit 1949 als amerikanischer Staatsbürger in Paris. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer wurde dem deutschen Publikum insbesondere durch seine langjährigen Fernsehserien „Pariser Journal“ und „Personenbeschreibung“ bekannt.  
Der Eintritt zur Lesung kostet acht Euro im Vorverkauf und neun Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten sind nur an der Information der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt während der Öffnungszeiten der Bibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.  

 

Bezirksrathaus Hamborn:
Ausstellung „Ohne Grenzen“ von Rainhard Krevet

Mit einer Werkschau der freien Malerei, Installationen und Performance, mit seinen Liedern und Chansons zur Gitarre zeigt sich der Duisburg Künstler Rainhard Krevet am Donnerstag, 8. Juni, von19 bis 21 Uhr, der Öffentlichkeit. Als besonderer Act interpretiert der Gitarrist Norbert Klein die Ausstellung musikalisch.  
Die Ausstellung kann bis zum 7. Juli zu den gewohnten Öffnungszeiten des Bezirksrathaus Hamborn -montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr- in der Galerie, 1. Etage, besucht werden. „Ich reize die Freiheit der Kunst ohne Grenzen aus und mache auch vor Tabubrüchen nicht halt. Und die Grenzen meiner Sprache sind nicht die Grenzen meiner Werke“, so Krevet.
Der vielseitige Künstler wuchs im sauerländischen Winterberg auf. Der elterliche Gärtnereibetrieb, die Flora und Fauna seiner Heimat, prägten ihn nachhaltig und bildeten nicht nur seine Empathie. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine vierjährige Ausbildung zum Hotelfachmann. Er begann zu malen und schrieb im Alter von sechzehn Jahren erste Lieder zur Gitarre.
Nach einigen Jahren in verschiedensten Sparten seines Berufes tätig und der Zeit als Soldat, ließ er sich in Mülheim/Ruhr nieder. Er beschäftigte sich mit Anthroposophie und Psychologie und untersuchte in den siebziger und achtziger Jahren die Grundladen der Malerei, indem er die Möglichkeiten der Abstraktion in alle erdenklichen Richtung betreibt. Dabei entwickelten seine Werke unversehens erzählerische Züge.
In Mülheim/Ruhr fand er freundschaftlichen Kontakt zur dortigen Künstlerschaft. In Essen-Werden Kontakt zu Kunststudenten der Folkwang Schule, welche er auch als Gasthörer besuchte.


Feiertags-Öffnungszeiten im Lehmbruck Museum
Feiertage sind Museumstage – wann sonst hat man so viel Zeit und Muße für einen Besuch! Zu Pfingsten (4./5. Juni) und Fronleichnam (15. Juni) ist das Museum jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. An Feiertagen, wie zu Pfingsten, ist das Museum sogar montags für Besucher geöffnet. Eine gute Gelegenheit, sich in Ruhe die aktuellen Ausstellungen anzuschauen, bevor diese abgebaut werden.
Die Präsentation von Jana Sterbak „Life-Size. Lebensgröße“ mit dem legendären „Fleischkleid“ endet am 11. Juni. Eine Woche später, am 18. Juni, schmilzt auch Christian Keinstars „Simplifikation“, das Selbstportrait aus dem seltenen Metall Gallium (Schmelzpunkt ca. 29° C), zum letzten Mal dahin.

Menschen im Museum, Foto: Frank Vinken.

 „Sing together“ am 30. Juni im Theater Duisburg

Projektchor lädt Sing-Begeisterte ab 12 Jahren zum Mitsingen ein

Duisburg, 30. Mai 2017 - Auf das große Mitsing-Konzert „Sing together“ am 30. Juni, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg bereiten sich viele Schul- und Jugendchöre schon intensiv vor. Jetzt können sich  musikbegeisterte Menschen ab 12 Jahren auch zum „Sing together“-Projektchor anmelden: Er steht kostenlos allen interessierten Teilnehmern offen, die das musi­ka­lisch vielseitige Programm aus klassischer Chormusik, berühmten Opern­chören, bekannten Popsongs und Filmmusik mitgestalten wollen. Wer mitsingen möchte, meldet sich bis zum 6. Juni bei der Jungen Oper am Rhein (Tel. 0211.89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) an.

 

Mit der Anmeldung erhalten die Teilnehmer Materialien und eine CD zum Einüben der mehrstimmigen Stücke.  Unter der Leitung von Sabina López Miguez wird das Programm dann gemeinsam erarbeitet. Die drei Proben finden am Mittwoch, dem 14. und 28. Juni, sowie am Donnerstag,  29. Juni, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr im Ballettsaal im Theater Duisburg statt.

 

Am letzten Juni-Abend präsentieren die Sängerinnen und Sänger die Stücke zusammen mit Solisten und dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, dem Kinderchor am Rhein und den Duisburger Philharmoni­kern im Theater Duisburg. Durch den Abend führt Malte Arkona, der beliebte KiKA-Moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein. Opern­chordirektor Gerhard Michalski und Sabina López Miguez, die Leiterin des Kinderchors am Rhein, führen abwechselnd den Taktstock, und wenn mehrere Hundert Vokalisten mit den Profisängern der Oper Mozarts „Ave Verum Corpus“, John Lennons „Imagine“ und „Der Mond ist aufgegangen“ anstimmen, ist Gänsehaut garantiert.

 

Die Teilnahme am Projektchor ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Junge Oper am Rhein (Telefon 0211. 89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) entgegen. Der Eintritt für Zuhörer beträgt 12 € /ermäßigt 6 €. Karten sind an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und über www.operamrhein.de erhältlich.  

 

Erstes „Sing together“ am 19. April 2016 im Opernhaus Düsseldorf - FOTO Susanne Diesner