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Redaktion Harald Jeschke

Kreativquartier Ruhrort
Ausschreibung des „Fakir Baykurt Kulturpreises“  

Duisburg, 24. Mai 2018 - In diesem Jahr wird die Stadt Duisburg zum dritten Mal  zur Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt, der sich in den 20 Jahren, die er in Duisburg gelebt hat, literarisch mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Lebensalltag seiner Landsleute hier beschäftigt hat, den  Fakir Baykurt Kulturpreis vergeben.  
Der Preis wird für eine herausragende kulturelle Leistung im Bereich des interkulturellen Dialogs an Duisburger Kulturschaffende aller Nationen, die sich um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen  in unterschiedlichen Kulturbereichen verdient gemacht haben, vergeben. Alle Duisburger sind aufgefordert, in einem schriftlichen Antrag Einzelkünstler, freie Gruppen, Initiativen, Vereine oder Verbände zu benennen, die für den Preis prädestiniert sind. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt. Die Auswahl trifft ein hierfür einberufenes Gremium.  

Der mit 2500 Euro dotierte Preis soll an eine natürliche Person bzw. Personenvereinigung vergeben werden, die beziehungsweise deren Mitglieder in Duisburg wohnen oder arbeiten. Auszuzeichnen ist ein besonderes Engagement um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen in unterschiedlichen Kulturbereichen ebenso wie die gesellschaftskritische Beteiligung am Prozess des Zusammenlebens. Es können Kulturschaffende aus den Sparten Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater, sowie soziokulturelle und multikulturelle Projekte prämiert werden.  
 
Bis spätestens  31. August 2018 können Vorschläge eingereicht werden, denen eine detaillierte Darstellung zu  Inhalt, Zielsetzung,  und eventuellen Kooperationsbeziehungen der kulturellen Leistung (Beschreibung max. 1 DIN A4-Seite) der Name, die Adresse und ein kurzer Lebenslauf der/des Kunstschaffenden sowie eine Begründung der Preiswürdigkeit beizufügen sind. Die Grundsätze über die Verleihung des Fakir Baykurt Kulturpreises können auf Anfrage übersandt  oder im Internet eingesehen werden.  
Vorschläge richten Sie bitte an: Kulturbetriebe Stadt Duisburg, Kulturbüro,  Neckarstr. 1, 47051 Duisburg. Weitere Informationen erhalten Sie im Kulturbüro unter  0203-28362269. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.   

 

 

- Lehmbruck Museum: Familienführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“
- Vom Frühwerk zur visionären letzten Klaviersonate

Duisburg, 23. Mai 2018 - „Reichtum: Schwarz ist Gold“ – so lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung und nächsten öffentlichen Führung für Groß und Klein. Susanne Karow führt am 27. Mai um 11.30 Uhr interessierte Familien durch die Ausstellung. Mit  unterschiedlichsten künstlerischen Konzepten setzt sich die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ mit der Kohle als Gestaltungselement der Kunst auseinander.
Die Formel „Kohle bedeutet Reichtum“ wird bei dem Rundgang mit Werken von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart visuell und kindgerecht erfahrbar gemacht. Die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ist Teil des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht „Reichtum: Schwarz ist Gold“ (im Vordergrund: Reiner Ruthenbeck, Doppelaschehaufen, 1968, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018; im Hintergrund: Robert Smithson, Nonsite Oberhausen, 1968, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018), Foto: Dejan Saric

 

Vom Frühwerk zur visionären letzten Klaviersonate

Vom Frühwerk zur visionären letzten Klaviersonate: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum fort Als „neues Testament der Klaviermusik“ bezeichnete der Dirigent und Pianist Hans von Bülow einst die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven. Mit wachsender Kühnheit lotete der Komponist in ihnen aus, welche klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der zu seiner Zeit noch nicht vollständig ausgereifte Konzertflügel eröffnete. Pianistisch, formal und emotional stieß er dabei in neue Welten vor.

Vom klassischen Geist der Frühwerke über den Sturm und Drang der mittleren Sonaten bis zum unerhört spekulativen und noch heute modernen Spätwerk spannt sich ein Bogen, der mehrere Epochen der Musikgeschichte bündelt. Diese Entwicklung zeichnet der Pianist Saleem Ashkar nach, wenn er seinen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 30. Mai, 20 Uhr im Lehmbruck Museum fortsetzt. Er beginnt mit der frühen Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10/2, die im Kopfsatz verbindlichen Charme versprüht und im melancholischen Allegretto manche Farben Franz Schuberts voraus ahnt.
Sturm und Drang prägen die leidenschaftliche Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57, die unter dem Beinamen Appassionata bekannt ist und vibrierende, dunkle Erregungszustände der Seele spiegelt. In freundlichere Gefilde führt danach die Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14/2 zurück, die im Andante erstmals innerhalb der Sonaten die Variationenform aufgreift und im abschließenden Scherzo durch einen heiteren Tonfall und lockere Spielfreude mitreißt.

Zum Abschluss erklingt Beethovens letzte Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111: ein gewichtiges Spätwerk, das weit über seine Zeit hinaus weist. Vor allem der zweite und zugleich letzte Satz, die überproportional lange „Arietta“, sprengt jede klassische Form. Sie ist ein bizarres Gedankengebirge von größter Kühnheit und Universalität. Vom abgeklärten Hauptthema ausgehend, dringt Beethoven mit jeder neuen Variation in immer fernere Welten vor.
Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

 

SOLODUO | Marie Marie

SOLODUO, das Format für offene Improvisation
Duisburg, 21. Mai 2018 - Der Gast stellt sich solistisch vor um anschließend in einen Dialog mit dem Gastgeber Lokal Harmonie, vertreten durch Dirk Friedrich (Chromonica), zu treten. In diesem Fall wäre der richtige Titel für die Konzertreihe DUOTRIO, was zeigt, dass die improvisatorische Energie sich nicht nur in der Musik, sondern auch in Abwandlungen des Veranstaltungsformats ausdrückt.

Marie Marie
Mette Marie Ørnstrup (Dänemark) und Marie Daniels (Deutschland) lernten sich 2016 auf dem Melting Pot Lab, einem Get-together von ImprovisatorInnen aus Europa, in Wroclaw, Polen kennen. Sie stehen seit dem im regen Kontakt und erprobten 2017 ein Vocal-Duo-Programm, welches 2018 erstmalig in Deutschland auf die Bühnen kommen soll.


Ihre Musik bewegt sich zwischen freien Improvisationen, Eigenkompositionen, improvisierten Skizzen und Songelementen. Mit Hilfe von Percussion, Gongs, Elektronik und Raumakustik erschaffen sie mit ihren Stimmen abwechslungsreiche Klänge, die von weichen, eingängigen Melodien bis hin zu dröhnender, schräger Dissonanz reichen. Dabei verzichten sie bewusst auf Harmonieinstrumente. Auch kulturell geht das Programm durch verschiedene Genres. Mette Marie Ørnstrup lernte 1,5 Jahre in Istanbul türkische Volksmusik und lässt dies, sowie auch die dänische Sprache mit einfließen, während Marie Daniels auf deutsch singt.

Marie Marie singen, sprechen, schreien, krächzen, flüstern, entzücken, überraschen und erschrecken - uneitel, hässlich und schön.

 

Sonntag, 27. Mai 2018, 20 Uhr - Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Kreativquartier Ruhrort, 47119 Duisburg


Mette Marie Ørnstrup - voc, gongs, bells, comp
Marie Daniels - voc, electronics, kalimba, comp
https://soundcloud.com/mariedanielsmusic/marie-marie-live-in-denmark-snippets

Marie Ørnstrup und rechts Marie Daniels - Foto Tariq A Safieh

 

Bariton Tassis Christoyannis und die Pianistin Cécile Tallec interpretieren Lieder der französischen Romantik

Traum und Tristesse, Liebe und Trost 

Duisburg, 21. Mai 2018 - Zwischen Traum, Tristesse und Totentanz, von Liebe, Sehnsucht und Trost: Das Liedschaffen der französischen Romantiker und Impressionisten hat viele Seiten. Charme, Eleganz und Esprit bestimmen oft den Tonfall, Volkstümliches steht neben Exotischem. Eine derart exquisite Mischung ist nun in einem Konzert Außer der Reihe der Duisburger Philharmoniker zu erleben. Der Bariton Tassis Christoyannis und die Pianistin Cécile Tallec interpretieren am Samstag, 26. Mai (19.30) im Theater Duisburg (Opernfoyer) Lieder von Charles Gounod, Édouard Lalo, Camille Saint-Saens, und Henri Duparc, sowie von Maurice Ravel, Gabriel Fauré und Reynaldo Hahn.

 

Von Tassis Christoyannis ist dabei Stilsicherheit und Authentizität zu erwarten. Der Bariton, 2000 bis 2007 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, inzwischen an allen großen Häusern gern gesehener Gast, glänzt nicht zuletzt im französischen Fach. Davon zeugen viel beachtete Einspielungen der Lieder von Lalo und Saint-Saens. Die Pianistin Cécile Tallec wiederum, geboren in Paris, seit 2002 Korrepetitorin an der Rheinoper, hat bereits mit berühmten Sängerinnen wie Christa Ludwig und Teresa Berganza gearbeitet.

 

Tallec wird auch solistisch auftreten, mit feinen Intermezzi wie etwa Erik Saties meditativer
1. Gymnopédie, Gabriel Faurés zauberhaftem 1. Nocturne op. 33/1 oder Ravels berühmte, gemessen dahinschreitende  Pavane auf den Tod einer Infantin. Aus dem Kosmos der französischen Lieder mögen wiederum Ravels 5 griechische Melodien oder Saint-Saens’ Totentanz (Danse macabre) hervorstechen.

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: Wiedereröffnung der großen Glashalle mit Neupräsentation

Duisburg, 17. Mai 2018 - Die Modernisierung und die Umrüstung der Glashalle des Lehmbruck Museums auf LED-Beleuchtung sind abgeschlossen. Ab sofort können die Besucher die Meisterwerke der modernen Skulptur in einer Neupräsentation auf der gesamten Ausstellungsfläche betrachten.

 

In der großen Glashalle ist zum ersten Mal seit langer Zeit wieder die bedeutende Giacometti-Sammlung mit den drei Hauptwerken „Frau auf dem Wagen“, „Der Wald“ und „Das Bein“ zu sehen. Den Auftakt macht Wilhelm Lehmbrucks wichtige Skulptur „Die Schreitende“; zusammen mit herausragenden Skulpturen von Constantin Brancusi, Rudolf Belling und Max Bill erzählt sie die Geschichte vom Glanz des Goldes in der Kunst, vom Himmlischen und Irdischen. Das sind Themen, die uns zu der neuesten Errungenschaft der Sammlung von Rebecca Horn führen.

 

Im Zuge des „Kommunalen Investitionsprogramms“ KIDU hat das Immobilien Management Duisburg (IMD) mit Einbindung eines externen Elektroplanungsbüros seit November 2017 die energetische Sanierung der Beleuchtung in der Glashalle durch Umrüstung auf LED-Technik durchgeführt. Durch diese Umstellung der Beleuchtung unter Einhaltung der EnEV (Energieeinsparverordnung) werden die Energiekosten für die rund 1.000 m² große Glashalle gesenkt und es wird ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Oberbürgermeister Sören Link ist begeistert von dem Ergebnis: “Endlich können wir unsere international prämierte Museumsarchitektur mit hochmoderner Beleuchtung im besten Licht erscheinen lassen. Mit Hilfe der Investitionsoffensive des Bundes konnten wir die Kosten von rund 370.000 Euro stemmen, um unser Museum energetisch effizient und zukunftsfähig zu machen.“

 

Duisburgs Kulturdezernent Thomas Krützberg freut sich, „die hochkarätige Museumssammlung pünktlich zu den Pfingstfeiertagen neu arrangiert mit neuem Blick sehen zu können. In dem Baudenkmal Lehmbruck Museum ist die Erneuerung der Technik eine besondere Herausforderung, weil sie entsprechend dem Denkmalschutz gewissermaßen unsichtbar bleiben muss. Für die herausragende Sammlung hat sich der Einsatz sichtbar gelohnt, da sie jetzt zeitgemäß und ihrer internationalen Bedeutung entsprechend präsentiert werden kann.“

 

Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla ist glücklich, „dass das Herzstück der Neupräsentation „Tanz in einer Pirouette“ der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträgerin Rebecca Horn jetzt zum ersten Mal zusammen mit Lehmbruck, Giacometti, Bill und anderen Meisterwerken prominent in der großen Glashalle zu sehen ist. Besonders schön ist, dass sich der „Lifesaver“ von Niki de Saint Phalle jetzt in unserem „Schaufenster zur Stadt“ um seine eigene Achse dreht.“

 

Große Glashalle des Lehmbruck Museums, Foto: Dejan Saric

 

- Jetzt gibt es das Kulturticket für Duisburg  
- Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“  
- Museum DKM: Bustour zu Kunst & Kohle  

Jetzt gibt es das Kulturticket für Duisburg  
Duisburg, 15. Mai 2018 - Studierende der Universität Duisburg- Essen erhalten ab sofort mit dem Kulturticket je eine Eintrittskarte zu einem Euro für das Schauspiel (Eigenproduktionen und Gastspiele im Theater Duisburg), Oper & Ballett (Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg) sowie Konzerte der Duisburger Philharmoniker in der Philharmonie Mercatorhalle und im Theater Duisburg.
Dies ist der Inhalt einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem AStA und den Vertragspartnern Kulturbetriebe Duisburg und Deutsche Oper am Rhein. Außerdem soll die Kooperation zwischen den Einrichtungen weiter ausgebaut werden, die Deutsche Oper am Rhein, die Philharmoniker und das Duisburger Schauspiel am Campus Duisburg künftig präsenter sein.  
Dazu erklärt der Duisburger Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Ich bin sehr froh, dass wir nun das Kulturticket anbieten können. Der Kulturausschuss der Stadt Duisburg hat in seiner letzten Sitzung den Weg dafür frei gemacht. Wir wollen den Studierenden zeigen, wie vielfältig und interessant die (Hoch-)kultur in Duisburg ist und hoffen, dass viele Studierende von dem Angebot Gebrauch machen“.  
Carlotta Kühnemann, Vorsitzende des AStAs der Universität Duisburg-Essen, ergänzt: „Universität bedeutet mehr als nur Studium. Wir wollen, dass Studierende die Uni und auch Duisburg als Teil ihrer Lebenswelt wahrnehmen können.“  

V.l..: Valeria Kaznov (AStA), Marcus Lamprecht (AStA), Thomas Krützberg (Beigeordneter für Familie, Bildung, Kultur, Arbeit und Soziales), Carlotta Kühnemann (AStA), Laurina Bleier (Duisburger Philharmoniker), Karoline Hoell (Kulturbetriebe Duisburg), Stephan Brinkmann (Deutsche Oper am Rhein) sowie Dr. Alfred Wendel (Intendant der Duisburger Philharmoniker)


Museum DKM: Bustour zu Kunst & Kohle  

Zechen, Halden, Fördertürme, Hochöfen und Gasometer: Das Zeitalter der Kohle hat monumentale Landschaften und neue Lebenswelten geformt. Wohnen, Arbeiten, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor.
Am kommenden Samstag, den 19. Mai verbindet eine kostenfreie Bustour unter dem Titel "Schwarzes Land" das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop mit der Ausstellung "Bernd und Hilla Becher. Bergwerke" mit der Ausstellung zu den Ideallandschaften: Industrielandschaften von Hermann Käthelöhn im Museum Folkwang, Essen und der Ausstellung "Die schwarze Seite" im Museum DKM, Duisburg und lädt zum Entdecken der Besonderheiten ein. Ausgangspunkt ist das Museum Quadrat Bottrop, die Tour beginnt um 11 Uhr.

 

Die kostenlosen Bustouren führen die Gäste zu jeweils drei RuhrKunstMuseen. Vor Ort erhalten die Besucherinnen und Besucher Kurzführungen und es verbleibt genug Zeit, um sich auch selbst ein Bild von den Ausstellungen zu machen. Alle teilnehmenden Gäste erhalten ein Lunchpaket. Zudem steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern während der Fahrt eine Reisebegleitung zur Seite. Die Bustouren sind kostenlos und dauern ca. 5,5 Stunden. Für Inhaber des Kombi-Tickets* sind die Eintritte frei. Darüber hinaus gelten die üblichen Eintrittspreise der Museen.

 

Es ist das größte städteübergreifende Ausstellungsprojekt, das je zum Thema Kunst & Kohle umgesetzt wurde. 17 Museen – 13 Städte – rund 150 künstlerische Positionen – ein Thema: Zum Ende der Steinkohleförderung in Deutschland und anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens zeigen die RuhrKunstMuseen eine ganz besondere Ausstellung, in der sich alles um die Kohle in der Kunst dreht. Abgerundet werden die Ausstellungen durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das unter anderem geführte Bustouren beinhaltet.

 

Anmeldungen für die Bustouren nimmt das Projektbüro unter buchungen@ruhrkunstmuseen.com oder 0203.93 55 54 723 gerne entgegen. Die Platzkapazität ist begrenzt.

Die Tour wird am Sonntag, den 03. Juni ein weiteres Mal angeboten.
Richard Long, Bark Circle, 1993 Leihgabe Galerie Tschudi, Zuoz (CH) Coal Circle, 1991 privater Leihgeber, Amsterdam Black Charcoal Circle, Athens, 1989 Leihgabe MUDAM Luxemburg | Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“  

Am Pfingstwochenende können Besucher des Lehmbruck Museums  sich der neuen Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ausgiebig widmen, unter anderem bei einer öffentlichen Führung am Sonntag, 20. Mai, um 11.30 Uhr. 

Die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ist Teil des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen. Allein im Lehmbruck Museum werden auf einer Fläche von etwa 800 Quadratmetern insgesamt 48 Arbeiten von 21 Künstlern aus Frankreich, Südafrika, den Vereinigten Staaten, Schottland, Italien, Belgien und Deutschland im Lehmbruck Museum ausgestellt. Entsprechend beeindruckt die Präsentation mit einer großen Vielfalt von Ansätzen, die zeigen, wie der Bergbau und die besonderen Eigenschaften der Kohle die Künstler beschäftigt haben und immer noch beschäftigen.

 

Zu den berühmten Künstlern, die sich mit der Kohle als Gestaltungselement auseinandergesetzt haben, zählen unter anderem Marcel Broodthears, William Kentridge, Richard Serra, Robert Smithson und Bernar Venet. Diesen gegenüber stehen Vertreter der jüngeren Generation, wie Peter Buggenhout oder Alicja Kwade, und drei Werke, die als Auftragsarbeiten eigens für die  Ausstellung entstanden sind, nämlich von Frauke Dannert, Kalin Lindena und Jürgen Stollhans.

 

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  Auch am Pfingstmontag ist das Museum von 11 bis 17 Uhr geöffnet.  

 

David Hammons, Chasing the blue train, 1989-1991, © Künstler, Foto: Dejan Saric

 


- Museum DKM: Sonderausstellung Kunst & Kohle
- Lehmbruck Museum: plastikBAR: Germinal

Sonderausstellung Kunst & Kohle: Die schwarze Seite 04. Mai bis 16. September 2018  
Duisburg, 10. Mai 2018 - Das Jahr 2018 steht ganz im Zeichen des auslaufenden Steinkohleabbaus. 17 RuhrKunstMuseen nehmen den Kohleausstieg zum Anlass für das größte städteübergreifende Ausstellungsprojekt, das je zu diesem Thema umgesetzt wurde. In 13 Städten werden von Mai bis September 2018 zeitgleich über die gesamte Region hinweg künstlerische Positionen gezeigt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema "Kohle" auseinandersetzen.
Die im Museum DKM ausgestellte Präsentation Die schwarze Seite vereint Positionen, die sich der in die Gegenwart fortwirkenden Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion widmen. Der Stiftung DKM langjährig verbundene Künstler, darunter Götz Diergarten, Sven Drühl, Bogomir Ecker, Gereon Krebber, Barbara Köhler, Richard Long, Olaf Metzel, Claudia Terstappen, Thomas Virnich und Hannes Vogel, widmen sich in teils eigens neu erstellten Arbeiten einzelnen Aspekten der Lebens- und Arbeitswelt von Bergleuten.  

Claudia Terstappen, Glück auf, 1991 / 2018 Ausstellungsansicht Museum DKM, Duisburg Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf  

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Germinal
Bei der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum trifft Musik auf Film. Zum Stummfilmklassiker „Germinal“ geben Martin Blume, Gunda Gottschalk und Eckard Koltermann am 17. Mai, 19 Uhr, ein musikalisches Stelldichein und sorgen so für ein ganz besonderes Bild-Klang-Experiment. Mit Albert Capellanis „Germinal“ zeigt das Lehmbruck Museum einen Film, der ausgehend von Emile Zolas gleichnamigen Roman, das Thema des Bergbaus in authentischer und eindringlicher Weise darstellt.
Der Film greift die harten Arbeitsbedingungen der Kumpel unter Tage auf, aus denen letztlich soziale Unruhen und revolutionäre Ideen keimen. Mit Klarinette, Viola und Percussion schaffen Martin Blume, Gunda Gottschalk und Eckard Koltermann ein Wechselspiel zwischen Film und Musik bei dem eine ganz besondere Atmosphäre entsteht und die Vorführung zu einem audiovisuellen Erlebnis wird. Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).  

  

Albert Capellani, Germinal (Filmstill), 1913

 

 

- Lehmbruck Museum: Internationaler Museumstag: Führung in syrischer Sprache - Kunst & Kaffee
- Museum DKM: Sonderführung zu Christi Himmelfahrt

Internationaler Museumstag: Führung in syrischer Sprache

Duisburg, 07./08. Mai 2018 - Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 13. Mai, bietet das Lehmbruck Museum um 11.30 Uhr eine Führung in syrischer Sprache an. Außerdem gilt am ganzen Tag „Pay What You Want!“.

                                                                                 

Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher.“ bietet das Lehmbruck Museum im Rahmen des 41. Internationalen Museumstages eine Führung der besonderen Art an: Maamon Alramadan wird in syrischer Sprache durch die Ausstellungsräume des Museums führen. Bei seinem Rundgang setzt er sich vor allem mit Themen der Figuration und Abstraktion auseinander. Er kennt das Museum durch verschiedene Projekte und absolvierte ein Praktikum in der Kunstvermittlung des Museums. Vor seiner Ankunft in Deutschland in 2015 studierte er Bildende Kunst in Raqqa in Syrien. Zum Internationalen Museumstag gilt „Pay What You Want!“ – Sie legen Ihren Eintritt selbst fest!

 

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Museum hinter den Kulissen 

Der nächste Nachmittagstreff im Lehmbruck Museum am 15. Mai, 15 Uhr, bietet allen Besuchern die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines Kunstmuseums zu blicken. Beim anschließenden Beisammensein mit Kaffee und Kuchen kann man sich über die gewonnenen Eindrücke unterhalten. 

Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kaffee“ führt die Besucher dieses Mal hinter die Kulissen eines Kunstmuseums. Beim Rundgang mit Jörg Mascherrek werden beispielsweise die Bibliothek des Hauses, die Presseabteilung, die technischen Räumlichkeiten oder die Werkstatt der Restauratoren erkundet. Die Führung ist damit nicht nur eine der seltenen Gelegenheiten, die unbekannte Seite des Lehmbruck Museums zu erblicken, sie illustriert darüber hinaus auch die Arbeit der Museumsmitarbeiter und bietet reichlich Gesprächsstoff für das anschließende Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. 

Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. 

Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen.

Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283 7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

 Lehmbruck Museum, Foto: Museum

 

 

Museum DKM: Sonderführung zu Christi Himmelfahrt mit Madalina Rotter Anlässlich des Feiertags ist das Museum DKM am Donnerstag, den 10. Mai von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Die Führung wird sich im Besonderen der Sonderausstellung Die schwarze Seite widmen. Die im Museum DKM gezeigte Präsentation verdeutlicht, dass sich die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit Untertage nicht auf den reinen Broterwerb beschränkt: Wohn- und Lebensumstände, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor.
Gemeinsam mit 17 weiteren RuhrKunstMuseen realisiert das Museum DKM von Mai bis September diesen Jahres unter dem Titel Kunst & Kohle ein Ausstellungsprojekt zu den kulturellen Aspekten des Ausstiegs aus dem Steinkohleabbau.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung kostet 6€ zuzüglich Eintritt. Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR    

Richard Long, Bark Circle, 1993 Leihgabe Galerie Tschudi, Zuoz (CH) Coal Circle, 1991 privater Leihgeber, Amsterdam Black Charcoal Circle, Athens, 1989 Leihgabe MUDAM Luxemburg | Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf  

 

Kölner Kabarettist Salim Samatou gewinnt "Das Schwarze Schaf" 2018

Duisburg, 05. Mai 2018 - Jurymitglied Mirja Boes übergab den renommierten niederrheinischen Kabarettpreis in Duisburg Duisburg, 5. Mai 2018. Der Sieger des niederrheinischen Kabarettwettbewerbs „Das Schwarze Schaf“ steht fest: der deutsch-indische Kabarettist Salim Samatou aus Köln setzte sich am Finalabend im Theater am Marientor in Duisburg gegen vier weitere Finalisten durch und überzeugte die Jury um Mirja Boes von seinem Können.

Eine ganz besondere Ehre, denn „Das Schwarze Schaf“ feiert Jubiläum und wurde zum 10. Mal verliehen. Den zweiten Platz belegte das Duo Mike & Aydin aus Köln, gefolgt von Artem Zolotarov aus Mainz auf dem dritten Platz. Vor fast ausverkauftem Haus präsentierten die fünf Finalisten jeweils 15-minütige Ausschnitte aus ihrem aktuellen Bühnenprogramm. Von Poesie über Gesangseinlagen bis hin zum politischen Kabarett war alles dabei, so dass Jury und Publikum einen Abend feinster Wortakrobatik ganz im Sinne von Wettbewerbsgründer Hanns Dieter Hüsch (1925 - 2005) erleben durften.

Jurorin Mirja Boes begründete die Entscheidung der Jury für Salim Samatou mit folgenden Worten: „Die Entscheidung ist uns heute Abend wirklich nicht leichtgefallen. Alle fünf Kabarettisten sind sehr talentiert und verstehen es, das Publikum für sich einzunehmen. Salim Samatou konnte aber letztlich mit der Vielfältigkeit seiner Themen überzeugen und ist somit wohlverdient Erstplatzierter und Gewinner des begehrten ‚Schwarzen Schafs’.“

Gewinner Salim Samatou freut sich über die Auszeichnung zum „Schwarzen Schaf“ 2018: „Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich gewonnen habe! Das war ein harter Kampf gegen so starke Mitbewerber! Dass ich es dennoch auf den ersten Platz geschafft habe – und dann auch noch im Jubiläumsjahr – macht mich wirklich sehr stolz!“ Der Sieger des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro sowie eine Gewinnertour durch die niederrheinischen Partnerstädte Emmerich, Duisburg, Krefeld, Moers und Wesel.
Wer den Titel „Das Schwarze Schaf“ 2018 gewinnt, hat sich diesen redlich verdient: Aus den bundesweit rund 90 Bewerbern wurden zunächst zwölf Kabarett-Newcomer ausgewählt. Diese mussten sich während der Vorrunden in den Städten Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel gegen ihre Mitstreiter durchsetzen und wurden vom Publikum in das Finale gewählt. Am Finalabend entschied dann die prominent besetzte Jury um Mirja Boes über „Das Schwarze Schaf“ 2018.

Der Wettbewerb Hanns Dieter Hüsch, Gründer des Wettbewerbs „Das Schwarze Schaf“, gilt als „Poet unter den Kabarettisten“. Sein feinsinniger und nachdenklicher Humor beeinflusst bis heute viele Kabarettisten. Mit diesem Wettbewerb sollen sein Erbe gepflegt und zugleich Impulse für die Entwicklung des Wortkabaretts gegeben werden. Der Bezug zu Hanns Dieter Hüsch zeigte sich bereits in der Wahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Krefeld, Moers und

2018 feiert „Das Schwarze Schaf“ Jubiläum und wird zum 10. Mal vergeben. Der 1999 gegründete Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert.

Der Preis und die Jury am Finalabend Der Gewinner des „Schwarzen Schafs“ 2018 wurde am Finalabend am 5. Mai in Duisburg gekürt und erhält 6.000 Euro Siegerprämie sowie eine Gewinnertour durch die Vorrundenstädte. Außerdem wird er sein Bühnenprogramm einen Tag nach der Siegerehrung im Theater „Die Säule“ in Duisburg präsentieren. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Eine hochkarätig besetzte Finaljury entschied, wer die begehrte Auszeichnung erhält.
Neben der gebürtigen Niederrheinerin Mirja Boes und Kabarettist Sebastian Nitsch, Preisträger des „Schwarzen Schafs“ 2016, sind Martina Linn-Naumann, Leiterin des Kleinkunsttheaters „Die Säule“, Dr. h.c. Nikolaus Schneider, ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins sowie Hartmut Krause, Kabarettexperte beim WDR, Mitglieder der Jury. Der Kabarettist Matthias Brodowy, Gewinner aus dem Jahr 1999 und damit das „erste Schwarze Schaf“, führte traditionsgemäß durch den Abend.

 

10. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker

Bienenflug und Melancholie: Benjamin Shwartz dirigiert  Strawinsky, Rachmaninow und Bartók  

Duisburg, 05. Mai 2018 - Der junge amerikanisch-israelische Dirigent Benjamin Shwartz kehrt zurück nach Duisburg. Im Jahr 2010 glänzten er und die Duisburger Philharmoniker mit einer intensiven und inspirierenden Mahler-Interpretation. Nun, im 10. Philharmonischen Konzert, heißen die Komponisten Igor Strawinsky, Sergej Rachmaninow und Béla Bartók. Zu Shwartz gesellt sich dabei der Pianist Boris Giltburg, Resident dieser Saison in Duisburg. Er wird Rachmaninows 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 stemmen (16. und 17. Mai, 20 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle).  
Der Komponist vollendete das Werk 1901, gewissermaßen als Befreiungsschlag von einer schweren Schaffenskrise. Es ist zutiefst romantisch, voller schwelgerischer Leidenschaft, bisweilen schwermütig und sehnsüchtig. Die virtuosen Anforderungen an den Interpreten sind dabei enorm. Davon zeugt vor allem das quirlige Finale.   Zuvor erklingt Strawinskys äußerst vitales, von schwirrenden und flirrenden Klangfarben durchzogenes Scherzo fantastique op.3, mit dem vielsagenden Titel Der Bienenflug.
Angeregt dazu wurde der junge Komponist von Maurice Maeterlincks so sachkundigen wie zauberhaften Essay über das Bienenleben. Die Musik erinnert an Nikolai Rimski-Korsakows Hummelflug und Paul Dukas’ Zauberlehrling, kennt impressionistisches Flair, aber auch den dunklen Wagner-Ton. Am Schluss steht ein Paradestück des Musizierens mit- und gegeneinander, Béla Bartóks Konzert für Orchester. Angelehnt an das barocke Concerto grosso, treten verschiedene Instrumentengruppen in faszinierende Wechselbeziehungen. Bartóks fünfsätziges Werk ist aber auch eine große Durch-Nacht-zum-Licht-Sinfonie.
Der oft dunkel-geheimnisvolle Tonfall ringt sich durch zu einem blitzhellen, virtuosen Perpetuum mobile. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Lehmbruck Museum: Kuratorenführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“

Duisburg, 03. Mai 2018 - „Reichtum: Schwarz ist Gold“ – so lautet der Titel der neuen Ausstellung des Lehmbruck Museums, durch die Dr. Michael Krajewski, Kurator der Ausstellung, am 6. Mai, 11.30 Uhr, führt. 

Mit  unterschiedlichsten künstlerischen Konzepten setzt sich die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ mit der Kohle als Gestaltungselement der Kunst auseinander. Mit Werken von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart werden Positionen aufgezeigt, die das Grubengold in kritisch-poetischer Form reflektieren, ihre Rohheit und Eleganz aufzeigen oder sie in einen erzählerischen Kontext rücken. Bei seinem Rundgang gibt Dr. Michael Krajewski sowohl Einblicke in die Ausstellungsstücke, als auch in das Konzept, das der Werkschau zugrunde liegt. 

Die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ist Teil des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

                                                                           

Alicja Kwade, Lucy, 2004, © Künstlerin und König Galerie, Berlin/London, Foto Matthias Kolb

 

 

Freitagsführung im Museum DKM

Duisburg, 30. April 2018 - Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 04. Mai von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Nach einer nahezu vierwöchigen Umbauphase ist die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite am kommenden Wochenende zum ersten Mal zu besichtigen.

 

Die Führung stellt die neu eröffnete Gruppenpräsentation vor, in der sich dem Museum DKM langjährig verbundene Künstler, darunter Götz Diergarten, Sven Drühl, Bogomir Ecker, Ruth Hallensleben, Gereon Krebber, Barbara Köhler, Richard Long, Olaf Metzel, Albert Renger-Patzsch, Claudia Terstappen, Thomas Virnich, Hannes Vogel und Ludwig Windstosser, der Lebens- und Arbeitswelt von Bergleuten widmen. Jenseits von Zahlen und bekannten Klischees stellen die disparat fotografischen, installativen und skulpturalen Arbeiten heraus, wie sich die Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion bis heute niederschlägt.

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

Sven Drühl - S.D.D.K.M., 2018 - © Foto: Lepowski Studios, Berlin / Sven Drühl

Courtesy: CONRADS, Düsseldorf

 

 

- Das 8. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
- Pay What You Want –
Lehmbrucks Wege zur Abstraktion

„Verliebt, verschmäht, verrückt - barock!“: Das 8. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker erweckt konfliktreiche Helden des Barock zum Leben 

Duisburg, 29. April 2018 - „Verliebt, verschmäht, verrückt“: Unter diesem Motto spürten die Sopranistin Julia Sophie Wagner, der Bassbariton David Jerusalem und der Schauspieler Stefan Wilkening in der vergangenen Spielzeit komplizierte Beziehungskisten in der Liedkunst der Romantik auf. Nun findet dieses reizvolle Format seine Fortsetzung im Zauberreich der Barockoper.

Unter dem Titel „Verliebt, verschmäht, verrückt – barock!“ wenden sich die Künstler am So. 6. Mai (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle den inneren Konflikten barocker Helden zu. Wie schmerzlich Eros und Staatsraison quer liegen können, zeigt Georg Friedrich Händel in Arien des römischen Feldherren Julius Cäsar oder des Tatarenfürsten Tamerlan, die vertonten Charakterstudien gleichen. Der christliche Ritter Orlando verliert über seiner unglücklichen Liebe sogar zeitweise den Verstand. Es ist ein schillerndes Figurenkabinett aus gekrönten Häuptern, anmutigen Schäferinnen und zwielichtigen Gestalten der Londoner Unterwelt, das die Künstler auf der imaginären Opernbühne lebendig werden lassen, stilsicher begleitet von einem Barockensemble der Duisburger Philharmoniker.

Julia Sophie Wagner, von Helmuth Rilling nachhaltig gefördert, ist als Konzertsängerin auf den großen internationalen Podien erfolgreich. David Jerusalem wurde 2012 aus dem Studio der Deutschen Oper am Rhein ins Ensemble übernommen. Der Schauspieler und ausdrucksstarke Rezitator Stefan Wilkening, bekannt aus zahlreichen Fernsehrollen, flankiert das barocke Arienbouquet mit poetischen Texten der Epoche.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

Lembruck Museum: Pay What You Want – Lehmbrucks Wege zur Abstraktion

Am ersten Freitag des Monats heißt es im Lehmbruck Museum „Pay What You Want!“ Aus diesem Anlass begibt sich der Kunsthistoriker Jörg Mascherrek am 4. Mai, 15 Uhr, bei seiner Führung auf die Suche nach den Wegen Wilhelm Lehmbrucks zur Abstraktion. 

In seinem Rundgang durch die Lehmbruck-Sammlung illustriert Jörg Mascherrek anhand ausgewählter Werke die Wege Wilhelm Lehmbrucks zur Abstraktion. Schließlich wirkte der Bildhauer in einer Zeit, in der sich die Abstraktion über die verschiedensten Gebiete der Bildenden Kunst ausbreitete. Die Führung gibt einen Überblick zu Idee und Entwicklung der Werke Wilhelm Lehmbrucks und ist dabei zugleich eine Rückschau in die Kunstgeschichte, speziell in die klassische Moderne.

 

Teilnahme: Pay What You Want!

Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.

Wilhelm Lehmbruck, Weiblicher Torso, 1918, Foto: Jürgen Diemer

 

Deutsch-arabische Führung im Kultur- und Stadthistorischen Museum

Zum mittlerweile zweiten Mal bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am kommenden Sonntag, 29. April, um 14 Uhr im Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen eine Führung in der Dauerstellung „Duisburger Stadtgeschichte“ in deutscher und arabischer Sprache an.  

Frank Switala wird von dem jungen Syrer Malik Mardini bei der Führung „Duisburg vom Mittelalter bis zur Neuzeit“ unterstützt. Duisburger Neubürgerinnen und Neubürger sind herzlich eingeladen ihre Stadt besser kennenzulernen.

 

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

  

 

Bilanz der Duisburger Kulturkonferenz

Duisburg, 24. April 2018 - Die erste Duisburger Kulturkonferenz „#KK47“ am vergangenen Samstag im Theater Duisburg stieß mit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus freier Kunst- und Kulturszene, Wirtschaft, Politik und Verwaltung auf große Resonanz. 

Die Einrichtung einer regelmäßigen Kulturkonferenz ist eine der wesentlichen Forderungen aus dem Ende 2016 vom Rat der Stadt verabschiedeten Kulturentwicklungsplan. Ebenso wie dessen Ausgestaltung wurde nun auch die erste Kulturkonferenz von Akteuren aus Kultur- und Bildungsverwaltung, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, der Kreativwirtschaft und der Freien Kulturszene geplant und umgesetzt. 

Entsprechend vielseitig gestaltete sich das Programm: Während am Vormittag zwei Impulsrefe­rate des Berliner Musikproduzenten Miki Meuser und der Direktorin Nachhaltigkeit von Haniel, Jutta Stolle, zum Thema „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ im Vordergrund standen, wurden am Nachmittag insgesamt 17 Workshops mit verschiedenen Themenschwerpunkten angeboten. Im Fokus standen dabei Fragen zur Kulturförderung und der Dialog zwischen freier Kulturszene und Vertretern der Verwaltung, um neue Perspektiven einer kulturellen Ermöglichungskultur aufzu­zeigen. Aber es gab auch die Möglichkeit, neue Formate selbst auszuprobieren; so präsentierten dem Abschlussplenum zwei neue Poetry-Slammer, was sie im Workshop erarbeitet haben.

 

Ausrichter der Veranstaltung war das Kulturdezernat der Stadt Duisburg. Hierzu Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Erfreulich ist, dass wir am Ende des Tages einige konkrete Vereinbarungen treffen konnten. Aber das gegenseitige Kennenlernen und die Entwicklung eines neuen Verständnisses für die unterschiedlichen Sichtweisen waren für mich der eigentliche Erfolg dieser Kulturkonferenz. Wenn sich über 150 Menschen an einem sommerlichen Samstag mit sehr viel Engagement einbringen, zeigt das, wie wichtig die Fortentwicklung unserer Duisburger Kulturlandschaft allen Beteiligten ist.“

 

Gut angenommen wurde auch der begleitende „Markt der Möglichkeiten“ mit 13 Ständen aus den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Soziokultur, Kultur- und Kreativwirtschaft. Hierzu Theaterchefin Karoline Hoell: „Ich war überrascht, wie viele Kulturschaffende trotz der kurzen Vorlaufzeit einen Stand angeboten haben. Die Bandbreite ging von bürgerschaftlichen  Gruppen wie „Mercators Nachbarn“ über den Kultursprung e.V. bis hin zur Deutsch Französi­schen Gesellschaft. Es war schön zu sehen, dass die Stände reges Interesse fanden und die Kulturschaffenden dort direkt zum Beginn der Kulturkonferenz in den Dialog eingetreten sind.“

 

Alle Protokolle und Ergebnisse der einzelnen Sessions werden in Kürze auf der Website www.kk47.de veröffentlicht.

Konzert mit Alexx Marrone fällt aus  
26. April: Das für Donnerstag, 26. April 2018, geplante Konzert des Oberhausener Sängers Alexx Marrone im Caritaszentrum Süd fällt wegen einer Erkrankung des Künstlers aus. Einen Ersatztermin wird die Bezirksbibliothek Buchholz bekannt geben, sobald dieser feststeht. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer der Bezirksbibliothek 0203 / 283 7284 erhältlich.

 

- Sonderausstellung „LIEBE & HASS – vom Schatten ins Licht“
- Komödie „Aufguss“ in der Rheinhausen-Halle  

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Abschluss der Sonderausstellung „LIEBE & HASS – vom Schatten ins Licht“

 Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Dienstag, 1. Mai, um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zum Abschluss der Sonderausstellung „Liebe & Hass – Vom Schatten ins Licht“ ein. Die Missed in Action Dance Company (kurz: M.I.A.) führt als ganz besonderen Höhepunkt ihre zehnminütige Tanzperformance „Peaceful Warriors“ auf.

 

Seit Januar 2017 arbeitet die Jugendtanzcompany, bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Fluchterfahrung, im Alter von 16 bis 26 Jahren, unter der Leitung von Choreografin und Tanzmanagerin Mia Sophia Bilitza. Die meisten der jungen Tänzerinnen und Tänzer kommen aus Syrien, manche aus dem Irak, aus Afghanistan, dem Libanon oder aus Duisburg und standen zuvor noch nie auf der Bühne.

 

Mit Methoden des zeitgenössischen Tanzes erforscht die Company Gegensätze zwischen Liebenswürdigkeit  und Harmonie in Zeiten der Aggression. Andersherum fragt sie, was uns heute noch zu Kriegern macht, für was wir noch kämpfen und wie man darin Frieden finden kann? Ist es überhaupt möglich, friedvolle und kriegerische Absichten zu vereinen und welchen Platz hat der Gedanke des Krieges überhaupt noch in unserem heutigen Alltag. Wenn wir so sehr im Licht stehen, können wir uns überhaupt noch an den Schatten erinnern?

 

Im Anschluss an die Performance führen der Künstler Mohamad Alnatour und die Projektleiterin Kornelia Kerth-Jahn durch die Ausstellung und  stehen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung.

 

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen nicht erforderlich.

Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

Komödie „Aufguss“ in der Rheinhausen-Halle  
Zum Abschluss der Theater-Spielzeit 2017/2018 gastiert am Montag, 14. Mai, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße die Komödie „Aufguss“ mit René Heinersdorff, Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann.  
Das mitreißende Verwirrspiel und das mittlerweile zwölfte Abendfüllende Stück von Theatermacher und Schauspieler René Heinersdorff wirft in bester Tradition des Boulevards einen modernen Blick auf das Beziehungswirrwarr der heutigen Zeit und kann sich dabei einiger bissiger Seitenhiebe nicht enthalten.  

Inhalt des Stückes: Nichts ist gemütlicher als sich an einem richtig kalten Winterabend in einen flauschigen Bademantel einzukuscheln – am besten direkt nach einem wohltuenden Sauna-Gang und einer anschließenden Abkühlung. Einfach mal im Liegestuhl versinken und die Seele baumeln lassen.  
Dieter, erfolgreicher Waschmittelhersteller und Self-Made-Man, möchte seiner Lebensgefährtin Mary ein ganz besonderes Geschenk machen, was allerdings einige Überredungskünste erfordert. Lothar, der Chef einer Kinderklinik, möchte ein ganz besonderes Geschenk bekommen. Zur Tarnung muss ihn seine Assistentin Emelie begleiten. Zwischen Sauna und Dampfbad begegnen sich die vier, und mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse. Phrasen wie „nicht mehr ganz flüssig sein“ oder die „assistierende rechte Hand“ werden so augenblicklich zu zweideutigen Köstlichkeiten der Schlüpfrigkeit und sorgen für herzliche Lacher beim Zuschauer.  
Einzelkarten für diese Veranstaltung können zum Preis von 13 Euro, 17 Euro sowie 22 Euro (je nach Preiskategorie) zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei  folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:

Bezirksverwaltung Rheinhausen, Bürger-Service Rheinhausen, Zimmer 113, Tel. (02065) 905-8329 oder (02065) 905-8520 Mayersche Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Straße 93, Tel. (02065) 31011 Klatt Reisen & Shop Rumeln, Dorfstraße 62 a, 47239 Duisburg, Tel. (02151) 409992 Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 47229 Duisburg, Tel. (02065) 47906 Ticket-Eck, Homberger Straße 353, Moers, Tel. (02841) 505048   Veranstalter: Konzertdirektion Landgraf, Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. und die Bezirksverwaltung Rheinhausen. Tourneedurchführung: Tournee-Theater THESPISKARREN.

Schuberts Quartettsatz und Oktett erklingen im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Die Überwindung des „Riesen“ Beethoven

Duisburg, 22. April 2018 - „Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört.“ Der sich so bedrängt sah und dem Dirigenten Hermann Levi sein Unbehagen mitteilte, war Johannes Brahms. Als „Riese“ aber, dessen kühne Werke weit in die Romantik hinein reichten, galt Beethoven. Dessen übermächtigen Schatten spürte auch Franz Schubert. Sein Quartettsatz und das Oktett sind Versuche, sich aus der Umklammerung Beethovens zu lösen. Beide Werke erklingen nun im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker, am 29. April (11 Uhr) im Opernfoyer des Duisburger Theaters.

Schuberts Quartettsatz C-Moll D 703, komponiert 1820 in Wien, sollte der Gattung Streichquartett neue Wege ebnen. Doch dem Komponisten gelang nur der erste Satz, vom Adagio sind nur 41 Takte erhalten, dann brach er die Arbeit ab. Der Beginn aber, das Allegro assai, hat es durchaus in sich. Die erregte Musik knüpft an Beethovens Furor an, typisch Schubert hingegen ist die stark kontrastierende, sehnsüchtige Lyrik. Licht und Düsternis im hinreißenden Wechsel.

Das Oktett F-Dur D 803, 1824 geschrieben, war für Schubert ein Schritt „auf dem Weg zur großen Sinfonie“, zugleich eine Befreiung vom übermächtigen Beethoven. Der typische lyrisch-dramatische, beseelte Schubertton setzt sich durch, mit teils düster-romantischer Grundierung. Es musizieren Christoph Schneider (Klarinette), Jens-Hinrich Thomsen (Fagott), Magdalena Ernst (Horn) sowie Önder Baloglu und Bianca Adamek (Violine), Friedemann Hecker (Viola), Ghislain Portier (Cello) und Max Dommers (Kontrabass).

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.   

 

Lehmbruck Museum: Familienführung
Im Rahmen einer Familienführung zeigt Hiltrud Lewe am 29. April, 11.30 Uhr, Highlights aus der Sammlung des Lehmbruck Museums.   Lehmbruck, Tinguely, Stella oder Kounellis – bei einem Rundgang durch das Lehmbruck Museum können sich alle Besucher und Familien auf Arbeiten des Who´s who der jüngeren internationalen Kunstgeschichte freuen.
Mit Werken von der abstrakten bis zur minimalistischen Kunst sind die Ausstellungsstücke Zeugnis des Stilpluralismus der Moderne.  Der Rundgang sorgt damit gewiss für ausreichend Gesprächsstoff bei Groß und Klein. Zur Führung sind sämtliche Familienkonstellationen ausdrücklich erwünscht!  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Jannis Kounellis, „Ohne Titel (Zwei Fenster)“ (Detail), 1982/99, © Jannis Kounellis / VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Museum

 

 

Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle schreitet voran

Duisburg, 20. April 2018 - Viergeschossig und weithin sichtbar zieht sich der Rohbau des Erweiterungsbaus des Museums Küppersmühle (Foto MKM) mittlerweile in die Höhe. Die Durchbrüche, die den Neubau über die historischen Silos mit dem Altbau verbinden, sind erfolgt, die Arbeiten am Rohbau werden im Sommer abgeschlossen. Auch die Baumaßnahmen für die Aussichtsplattform auf den Silos, die damit erstmals für Besucher zugänglich gemacht werden, schreiten voran.

Der neue Gebäudekomplex, geplant von den Basler Architekten Herzog & de Meuron, wird bei Fertigstellung der Sammlung Ströher rund 2.500 m2 mehr Ausstellungsfläche bieten. Die zusätzlichen Räume ermöglichen somit einer der wichtigsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945 eine weitaus umfangreichere Präsentation als bisher. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Im Juni 2018 soll der Ausstellungsbetrieb im Altbau wieder aufgenommen werden.

 

 

4. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Bach und Baltic: Iveta Apkalna stellt im 4. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker die urwüchsige Musik ihrer lettischen Heimat vor

 

Duisburg, 15. April 2018 - Die lettische Organistin Iveta Apkalna ist in Duisburg längst zum Publikumsliebling geworden. 2009 weihte sie die prachtvolle Eule-Orgel in der Philharmonie Mercatorhalle ein, zwei Jahre später glänzte sie in einem Philharmonischen Konzert. Apkalnas Spiel ist geprägt von Virtuosität, Klangfantasie und kühler Eleganz. Jetzt kehrt sie nach Duisburg zurück: Im 4. Toccata-Konzert, am 21. April (16 Uhr), präsentiert sie neben zwei berühmten Werken Johann Sebastian Bachs vor allem urwüchsige Orgelmusik aus ihrer Heimat. „Bach und Baltic“ ist denn auch der Titel des spannenden Nachmittags.

 

Als Stammvater der lettischen Musik gilt Jazeps Vitols, 1863 geboren und Schüler des berühmten russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow. Vitols’ The Song of Waves, eigentlich für Klavier komponiert, illustriert das Spiel der Wellen. Die klangfarbenprächtige Orgelfassung stammt von Talivaldis Deksnis. Das Ave Maria von Maija Einfelde wiederum verknüpft das gesprochene Gebet mit dem „Gesang“ der Orgel. Alfreds Kalnins schließlich wird präsentiert mit der weit ausgreifenden Fantasie G-Moll.

 

Breit angelegt, dabei äußerst spannungsvoll und beherrscht von starken Kontrasten, ist auch Bachs Orgelfantasie G-Dur, die 1712 in Weimar entstand. Und auch des Meisters Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, ebenfalls komponiert zur Weimarer Zeit, gewinnt durch den langsamen Satz formsprengende Dimension. Das Werk bietet Elemente der Improvisation, des Konzertierens sowie ein Adagio als stimmungsvollen Gesang, der schmerzvoll endend in die Fuge mündet.

 

Apkalna Iveta - Foto Sven Lorenz

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

„Ein Sommernachtstraum“: Duisburger Philharmoniker spielen Schauspielmusik von Mendelssohn und erhalten Auszeichnung für das Publikum des Jahres 2017

Noch unbehelligt vom späteren Weltruhm, komponierte der 34-Jährige Antonín Dvořák 1875 einige seiner inspiriertesten Werke: Darunter die Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22, Summe des Wohllauts und der herrlichsten böhmischen Melodien. Mit dieser Streicherserenade beginnt das
9. Philharmonische Konzert am 25. und 26. April (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle und am 27. April (20 Uhr) als Gastkonzert im Städtischen Bühnenhaus Wesel.

Unter ihrem Chefdirigenten Axel Kober begleiten die Duisburger Philharmoniker im Anschluss die 28-jährige Louise Pollock, 1. Solo-Posaunistin am Opernhaus in Göteborg. Sie spielt das Concertino für Posaune und Orchester Es-Dur op. 4 des Komponisten Ferdinand David. Der 1810 in Hamburg geborene Schüler von Louis Spohr schuf mit diesem Werk das entscheidende Posaunenkonzert der Romantik. Mit Elfenreigen, Traumklängen und Hochzeitsmarsch klingt der Abend schließlich aus: Felix Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre E-Dur op. 21 zu Shakespeares Sommernachtstraum, Geniestreich eines 17-Jährigen, folgt die gleichnamige Schauspielmusik op. 61, die Mendelssohn vier Jahre vor seinem Tod komponierte. Es singen Heidi Elisabeth Meier (Sopran), Katarzyna Kuncio (Mezzosopran) sowie der Konzertchor des Mädchenchores am Essener Dom.

Vor Beginn des Konzerts am Mittwoch, 25. April, erhalten die Duisburger Philharmoniker den vom Klassikmagazin „concerti“ ausgelobten Preis „Publikum des Jahres 2017“. Die Auszeichnung wird von Concerti-Herausgeber Gregor Burgenmeister an Axel Kober und den Intendanten Prof. Dr. Alfred Wendel überreicht. Mit dem Preis verbunden ist auch ein Empfang mit Fruchtsaftcocktails der Firma Vaihinger. Dieser findet an beiden Konzerttagen in der Pause statt. Das Orchester wird dann im Foyer mit seinem „Publikum des Jahres 2017“ feiern.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung am 22. April, 11.30 Uhr, befasst sich Kunsthistorikerin Anita Bartus mit der einmaligen Sammlung moderner Skulptur des Lehmbruck Museums.                                                                                   Die Führung wird sich mit exemplarischen Arbeiten von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst auseinandersetzen. Sie rückt Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks ebenso in den Mittelpunkt, wie Duane Hansons „War Piece“ oder Frank Stellas großes Gemälde. Die Sonntagsführung ist damit gleichsam ein Streifzug durch die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und illustriert neben Kontinuitäten auch deren Experimentierfreude, die in viele Stilrichtungen mündet.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.         

Frank Stella, „Dawidgrodek II“, 1971 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Dejan Saric  

Abgesagt 25. April

Bezirksbibliothek Buchholz lädt zum Konzert mit Alexx Marrone  
Die Bezirksbibliothek Buchholz und das Caritaszentrum Süd laden am Donnerstag, 26. April, um 19 Uhr im Caritaszentrum Süd auf der Sittardsberger Allee 32 in Buchholz zu einem Konzertabend mit dem Singer/Songwriter Alexx Marrone ein.  
Marrones Interesse galt schon früh dem Folk.
Durch die Plattensammlung eines amerikanischen Nachbarn inspiriert, entdeckte Marrone unter anderem Folkgrößen wie Jim Croce, Dan Fogelberg, James Taylor für sich. Deren Songs waren die ersten in seinem Repertoire, das sich in den folgenden Jahren ständig erweiterte. Was zunächst Leidenschaft war, wurde zum Beruf. Marrone ist von Hunderten von Auftritten in Irish Pubs in ganz Deutschland, Galas, Auftritte bei Kleinkunst-veranstaltungen, Stadtfesten, Firmenfeiern und Festivals bekannt.
Alexx ist seiner Liebe zur akustischen Musik bis heute treu geblieben. Sein Spiel ist sowohl von altem American- und Irish Folk, Ragtime und Country wie auch von Rock, Pop und Blues beeinflusst. Dabei gilt sein Augenmerk immer dem Kern eines Stückes und nicht dem Genre. Aktuelle Songs werden folkig neu interpretiert und traditionelle Stücke modern arrangiert.
Das Publikum ist stets eingeladen den Abend durch eigene Liedwünsche mit zu bestimmen. In seinem großen Repertoire ist für jeden etwas dabei. Der Eintritt ist frei – ein Hut geht rum. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-7284 oder auf der Homepage von Alexx Marrone: www.alexxmarrone.de.

- Lehmbruck Museum: plastikBAR: Drink and Draw
- Gitarre Plus - Musik für zwei Gitarren  

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Drink and Draw

Duisburg, 13. April 2018 - „Drink and Draw“ heißt es bei der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum! Am 19. April, 19 Uhr, gibt die Künstlerin Katharina Jahnke einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen, während sich die Besucher bei einem Glas Wein an eigenen Zeichnungen oder Collagen versuchen können.

Alle angehenden Künstlerinnen und Künstler sind bei der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum genau richtig! Nach einer Präsentation der Kölner Künstlerin Katharina Jahnke sollen die Besucher an diesem Abend  selbst künstlerisch tätig zu werden. Bei einem Glas Wein, Sekt oder Bier geht so mancher Pinselstrich gewiss leichter von der Hand und das Collagieren und Zeichnen wird zum Kinderspiel.

Katharina Jahnke studierte von 1993 bis 1997 an der Kunstakademie Düsseldorf.

Sie hatte von 2009 bis 2017 Lehraufträge in Experimenteller Gestaltung, Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung an der Folkwang Universität Essen, der Kunstakademie Düsseldorf, der Universität Paderborn und der Universität Siegen.     

Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).    

Installation von Katharina Jahnke, © Künstlerin, Foto: Dejan Saric

 

 

Gitarre Plus - Musik für zwei Gitarren  
Sebastian Bödeker und Rainer Schrecklinger spielen im zweiten Konzert in der Schifferkirche St. Maximilian Werke europäischer und südamerikanischer Komponisten.  
Die beliebte Reihe von Konzerten in der Ruhrorter Schifferkirche St. Maximilian findet am Sonntag, 22. April um 18 Uhr mit einem Gitarrenkonzert Fortsetzung. Die historische Kirche im Hafenstadtteil hat nicht nur eine große geistliche Bedeutung, sondern auch einen hohen kulturellen Stellenwert  im Hafenstadtteil, wie die Kuratorinnen der Konzertreihe Bettina Henke und Regina Beste-Henke betonen:
„Bereits seit 7 Jahren sind die Konzerte in St. Maximilian wichtiger Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Kreativquartier Ruhrort und locken Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet und darüber hinaus an.“  
Die beiden Gitarristen Rainer Schrecklinger und Sebastian Bödeker lernten sich während ihres Musikstudiums in Mainz kennen und begannen ihre langjährige musikalische Zusammenarbeit. In ihrem aktuellen Programm stellen sie Werke für zwei Gitarren aus verschiedenen Epochen zusammen, um den klanglichen Facettenreichtum dieser Besetzung zu präsentieren. Es erklingen Werke von Dyens, Sor, Morales, Mertz, Bellinati, Granados und Piazzolla.  
Gitarre Plus | Musik für zwei Gitarren Sonntag, 22. April 2018, 18 Uhr Schifferkirche St. Maximilian, Fabrikstr. 20, Duisburg-Ruhrort Eintritt: 10€, ermäßigt 5€  

 Rainer Schrecklinger (links) und Sebastian Bödeker - Foto Kathrin Boedeker  

 

Zentralbibliothek bietet Medien für den Frühling  
Noch bis Ende April präsentiert die Zentralbibliothek im dritten Obergeschoss des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte in ihrer Medienausstellung alles für die Frühlingstage. Unter dem Motto „Zeit für den Frühling“ werden Bücher, Zeitschriften, CDs und DVDs vorgestellt, die auch schon auf den Sommer freuen lassen. Von Tipps für Balkon und Garten bis hin zu munteren Frühlingsgeschichten oder kreativen Bastelideen ist alles dabei.   Alle Medien können mit einem gültigen Jahresausweis entliehen werden.

 

#KK 47 ist Duisburgs neue Kulturkonferenz

Duisburg, 12. April 2018 - Die Duisburger Kulturkonferenz findet am Samstag, 21. April, ab 10 Uhr im Theater Duisburg statt. Unter dem Titel „#KK 47“ sind alle Interessierten eingeladen, daran teilzunehmen und die zukünftige Entwicklung der Kultur in Duisburg mit zu gestalten. 

Die Kulturkonferenz #KK47 ist eine der Maßnahmen, die im Rahmen des Kulturentwicklungsplanes als gemeinsame Forderung der am Entwicklungsprozess beteiligten Akteure aufgestellt wurde.  

Der  Kulturentwicklungsplan wurde von rund 100 Menschen aus Duisburg gemeinsam mit der Stadt erarbeitet. Akteure aus Kultur- und Bildungsverwaltung, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, der Kreativwirtschaft und der Freien Kulturszene haben sich regelmäßig in den letzten sechs  Monaten getroffen, um das Programm der #KK47  zu entwickeln.

 

Ausrichter der Veranstaltung ist das Kulturdezernat der Stadt Duisburg. Hierzu Dezernent Thomas Krützberg: „Auch wenn der Prozess mehr Zeit in Anspruch genommen hat als ursprünglich geplant, bin ich mir sicher, dass die Form der Beteiligung und gemeinsamen Zielentwicklung richtig ist. Die Arbeit des Vorbereitungsteams ist ein tolles Beispiel für die Forderung nach einer Ermöglichungskultur und ich kann nur ermuntern, dass jetzt möglichst viele Menschen am 21. April mitmachen, mitdenken und mitspielen.“

 

Das Programm ist weitgehend offen gestaltet: Neben einigen Impulsvorträgen am Vormittag wird ein Großteil der Konferenz in der Barcamp-Methode durchgeführt. Dabei können Interessierte im Plenum eigene (Kultur-)Themen zur Diskussion stellen und Arbeitsgruppen gestalten. Nachmittags werden interessante Workshops rund um das Thema Kulturförderung im stündlichen Wechsel angeboten. Das Urheberrecht wird beleuchtet, das Kreativquartier Ruhrort stellt sich vor, die Zukunft der Duisburger Akzente wird Thema sein sowie verschiedene Sessions zum Thema „Kultur des Ermöglichens“, bei denen sich Vertreter der Freien Szene und der Kommune zum Gedankenaustausch treffen.

Der begleitende „Markt der Möglichkeiten“ ergänzt das Ganze: Er zeigt, was die Menschen dieser Stadt bereits in Szene gesetzt haben und bringt Beiträge aus Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Soziokultur, Kultur- und Kreativwirtschaft.

 

Aufgelockert wird das Programm durch sogenannte „Kulturbonbons“, zum Beispiel Beiträge der Duisburger Philharmoniker oder Aufführungen aus dem Bereich des Tanztheaters.

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, Anmeldungen sind noch bis zum 17. April möglich. Aktuelle Informationen zum Anmeldeverfahren und Programm gibt es unter www.kk47.de. Telefonisch kann der Programmflyer auch im Kulturbüro der Kulturbetriebe unter 0203/283-62262 angefordert werden.

- Lehmbruck Museum: Lesung: MAX. Das Leben von Max Ernst
- „Singen macht Spaß!“ – Chorakademie in der Mercatorhalle  
- Der Pianist Volodymyr Lavrynenko spielt im 2. Haniel Akademie-Konzert

Lehmbruck Museum: Lesung: MAX. Das Leben von Max Ernst

Duisburg, 12. April 2018 - Mit einer Lesung aus seinem Buch „MAX“ gibt der Schriftsteller Markus Orths am 17. April, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum, einen Einblick in Leben und Wirken des Malers und Bildhauers Max Ernst. 

 

Er war einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Von der Dada-Bewegung bis zum Surrealismus hat der Maler und Bildhauer Max Ernst (1891-1976) die Entwicklung der Kunst maßgeblich beeinflusst. Außergewöhnliche Verwendung der Farbe und der Zeichenstifte sind für sein Werk typisch. Fabelhafte Wesen, halb Mensch und halb Tier bevölkern seine Bilder und die Skulpturen aus Metall und Holz sind ebenso heiter wie rätselhaft. Aber auch als Mensch liebte Max Ernst „die Abwechslung“. Sechs Frauen begleiteten ihn, mit vieren ging er eine Ehe ein. Dazu gehören Gala Dali, die später mit Salvador Dali verheiratet war, die Künstlerin Meret Oppenheim und die Kunstsammlerin und Mäzenin Peggy Guggenheim, mit der er vor den Nazis nach Amerika flüchtete.

 

Der Autor Markus Orths hat in seinem 2017 erschienen Roman „MAX“ die Lebens- und Liebesgeschichte des Künstlers überaus anschaulich und interessant dargestellt. Im Lehmbruck Museum stellt er sein Buch und den Künstler Max Ernst vor. Markus Orths ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, dessen Romane in viele Sprachen übersetzt und von denen eine Reihe auch verfilmt wurden. Teilnahme: 9 EUR (erm. 5 EUR) - Markus Orths, Foto: Peter Hassiepen

 

 

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Kunst und Architektur im Einklang
Bei einer Führung  durch das Lehmbruck Museum wird Andreas Benedict am 17. April, 15 Uhr, auf das einzigartige Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Architektur eingehen. Anschließend kann bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene diskutiert werden.  
Wie und ob Kunst und Architektur im Einklang miteinander stehen, zeigt Andreas Benedict bei seiner Führung durch den Lehmbruck-Flügel des Museums. Dort treffen die Werke Wilhelm Lehmbrucks auf das architektonische Erbe seines Sohnes Manfred – die Skulpturen des meisterhaften Bildhauers gehen eine Verbindung mit dem im „Betonbrutalismus-Stil“ entworfenen Gebäude ein und sorgen für ein besonderes visuelles Erlebnis.  
Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283 7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Lehmbruck Museum, Foto: Bernd Kirtz

 

 

„Singen macht Spaß!“ – Präsentation der Chorakademie in der Mercatorhalle  
350 singende Grundschulkinder präsentieren am Samstag, 21. April um 18 Uhr, im Großen Saal der Philharmonie in der Mercatorhalle Lieder, die sie zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in der Chorakademie Duisburg einstudiert haben.   Die Veranstaltung der Chorakademie Duisburg der Musik- und Kunstschule Duisburg unter dem Motto „Singen macht Spaß!“ steht unter der Leitung von Anne-Sarah Gibson, die mit großem Engagement die beteiligten Duisburger Grundschulen sowie ihre Lehrkräfte und Chöre anspornt und betreut und die Arbeit der Chorakademie Duisburg leitet und koordiniert.  
Die Chorakademie verfolgt das Ziel, das Singen in den Grundschulen in Form von Schulchören oder Chorklassen zu einer dauerhaften und verlässlichen Einrichtung zu machen. Die Zusammenführung der Schulchöre zur Chorakademie soll dieses Ansinnen durch gemeinsame Auftritte vorantreiben und durch den Kontakt mit den Kultureinrichtungen der Stadt verstärken. Dazu gehört auch die qualifizierte Fort- und Weiterbildung von Chorleitern und Musiklehrern. Der Eintritt ist frei.

 

Klaviermusik von Robert Schumann und Franz Schubert: Der Pianist Volodymyr Lavrynenko spielt im 2. Haniel Akademie-Konzert

„Volodymyr Lavrynenko ist ein außerordentliches Talent, das mit seinem weichen und fein abgestuften Klavierspiel überzeugt. Man spürt seine Leidenschaft für die Musik.“ So hieß es in der Laudatio auf den ukrainischen Pianisten, als dieser im Februar 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie den renommierten Berenberg Kulturpreis entgegennehmen durfte. Bereits im September 2016 errang Lavrynenko den 1. Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund. Nach Studien in Kiew, Bern und Luzern wird der 1984 in Zhitomir geborene Pianist derzeit an der Hamburger Musikhochschule von Evgeni Koroliov und Anna Vinnitskaya betreut.

Am Dienstag, 17. April, 20 Uhr wird Volodymyr Lavrynenko im Auditorium der Haniel Akademie konzertieren. Er beginnt mit der anmutigen Arabeske C-Dur op. 18 von Robert Schumann. Im Anschluss spielt er Robert Schumanns Zyklus Kreisleriana op. 16, der nach einer zentralen Figur im literarischen Schaffen von E.T.A. Hoffmann benannt ist. Mit dem klingenden Porträt des exzentrischen, unglücklichen Kapellmeisters Kreisler zeichnete Schumann das fesselnde Psychogramm einer romantischen Kunstfigur.
Nach der Pause lässt der Pianist Franz Schuberts Sonate B-Dur op. posth. D 960 folgen, die als musikalisches Vermächtnis des Komponisten gilt. Sie entstand zwei Monate vor Schuberts frühem Tod am 19. November 1828. Ihre immer wieder stockenden, manchmal gänzlich abreißenden Melodien scheinen ins Nichts hinein zu lauschen. Wehmut und Trauer prägen die ersten beiden Sätze, während dem leichtfüßigen Scherzo ein Finalsatz folgt, dessen Rondothema sich zu mehr als 500 Takten weitet.

Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

 

 

- Finalisten für den Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf" 2018 stehen fest
- „Mercator-Ehrennadel“ zur Ehrung von Verdiensten um die Kultur  
- Lehmbruck Museum: Workshop:" Sirren und Klirren – Norbert Kricke“

Duisburg, 09. April 2018 - Fünf Nachwuchs-Comedians aus Mainz, Heidelberg, Bonn und Köln ziehen ins Finale des niederrheinischen Kabarettpreises "Das Schwarze Schaf" ein: Artem Zolotarov, Berhane Berhane, Gregor Pallast, Mike & Aydin sowie Salim Samatou treten am Samstag, 5. Mai, um 19 Uhr im Theater am Marientor in Duisburg vor Publikum und Jury.
15 Minuten haben sie jeweils Zeit, mit einer Kostprobe aus ihrem aktuellen Programm zu punkten. Die Entscheidung fällt schließlich die Jury um Schauspielerin und Stand-Up Comedian Mirja Boes. Insgesamt waren zwölf Kabarettisten in den Vorrundenstädten Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel gegeneinander angetreten.
Das Publikum wählte an diesen Abenden die Finalisten aus. "Das Schwarze Schaf" ist mit einer Siegprämie von 6.000 Euro und einem Auftritt in Duisburg verbunden. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Der Preis erinnert an den Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch und wird in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Er ist ein Projekt von RuhrFutur und wird gefördert von der Stiftung Mercator. (idr)

 

„Mercator-Ehrennadel“ zur Ehrung von Verdiensten um die Kultur
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches Engagement  mit der „Mercator-Ehrennadel“ auszuzeichnen. Die Auswahl für insgesamt drei Auszeichnungen trifft ein Gremium des Kulturausschusses.  
Mit der „Mercator-Ehrennadel“ sollen insbesondere Aktivitäten mit gesamtstädtischer Bedeutung von Bürgerinnen und Bürgern und Institutionen und deren kontinuierliche Arbeit, Projekte oder Publikationen von gesamtstädtischer Bedeutung mit Bezug zur Kultur, der Wissenschaft, der Bildung, der Heimat- und Brauchtumspflege oder der Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs geehrt werden.  
Bis zum 31. Mai 2018 können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1 in 47051 Duisburg, gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es bei den Kulturbetrieben, 0203/283-62269.

 

Lehmbruck Museum: Workshop: "Sirren und Klirren – Norbert Kricke“
Es sirrt und klirrt bei der nächsten Familienpackung im Lehmbruck Museum! Am 15. April, 13.30 Uhr, orientieren sich alle teilnehmenden Familien bei einem Workshop mit Hiltrud Lewe an den drahtigen Arbeiten des Bildhauers Norbert Kricke.  
Bei dem Workshop stehen die Werke Norbert Krickes im Mittelpunkt.
Dieser verbiegt und verbindet bei seinen Skulpturen Drähte zu Formen, deren Dimensionen von einer kleineren Metallbildhauerei bis zur raumgreifenden Skulptur reichen. Seine Arbeiten strahlen dabei eine gewisse Transparenz bei gleichzeitiger Dynamik und Leichtigkeit aus.
Die teilnehmenden Familien können sich im Rahmen der Familienpackung selbst an stählernen Skulpturen ganz aus Draht versuchen. Die Kosten betragen 9 € (ermäßigt 5 €/ Familienkarte 15 EUR) pro Teilnehmer + 5 EUR Materialpauschale.                                                                                             Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung

Norbert Kricke, Raumplastik "Hornisse", 1955/56, © Dr. Ernst-Gerhard Güse, Weimar, Foto: Bernd Kirtz

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung am 15. April, 11.30 Uhr, durch das Lehmbruck Museum wird die ganze künstlerische Bandbreite Wilhelm Lehmbrucks illustriert.  
Wilhelm Lehmbruck zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des frühen 20. Jahrhunderts. Mit seinen vom Expressionismus beeinflussten Plastiken nimmt er einen besonderen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte ein. So ist beispielsweise die „Kniende“ von 1911 Ausdruck eines modernen Menschenbildes in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Führung gibt Einblick in das Schaffen eines herausragenden Repräsentanten deutscher Bildhauerei.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                               

 

7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Trauermusik und lyrische Schönheit: Im 7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker spielt das Dover Quartet Werke von Haydn, Borodin und Mendelssohn

Duisburg, 08. April 2018 - Seit den diffusen Anfängen Mitte des 18. Jahrhunderts erfreut sich das Streichquartett bis heute großer Beliebtheit. Kaum ein Komponist, der auf sich hält, kommt an dieser Königsgattung der Kammermusik vorbei. Entsprechend wachsen fortwährend junge Quartettformationen zur Pflege des Repertoires heran. Wie das amerikanische Dover Quartet, das sich vor zehn Jahren gründete, mit Preisen überhäuft wurde. Vier brillante Einzelstimmen, die gleichwohl dem Ensembleklang verhaftet sind.
Sie gestalten das
7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker, spielen am 15. April (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle Werke von Joseph Haydn, Alexander Borodin und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Haydn lässt in seinem Streichquartett F-Moll, Hob: III/35 überwiegend ernsthafte, ja melancholische Töne aufschimmern. Dabei sind die Stimmen bisweilen kunstvoll miteinander verflochten. Der Komponist erweist sich hier als experimentierfreudiger Meister der Gattung, abseits des galanten Stils seiner Vorläufer. Borodins Quartett Nr. 2 D-Dur hingegen ist von lyrischer Schönheit, nicht zuletzt eine Verbeugung vor Mendelssohn.

Dessen 6. Streichquartett F-Moll op. 80 allerdings ist weit entfernt vom Sommernachtstraum-Flirren. Geschrieben auf den Tod seiner Schwester Fanny, begegnet uns hier eine bisweilen zornige Trauermusik, düster, zerrissen, eine rauschhafte Klage. Es ist Mendelssohns letztes vollendetes Werk, komponiert 1847. Auch er starb  bald darauf mit nur 38 Jahren.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: Slow Art Day
Immer schön langsam! – Am 14. April wird im Lehmbruck Museum der Slow Art Day gefeiert! Um 15 Uhr lädt Kunstvermittlerin Sybille Kastner zu einer Führung ein, bei der sich die Besucher ganz intensiv mit dem einzelnen Kunstwerk auseinandersetzen können.  
Der Slow Art Day ermöglicht den Museumsbesuchern seit nunmehr zehn Jahren eine intensivere Auseinandersetzung mit der Kunst. Zusammen mit mehreren hundert Museen auf allen Kontinenten zelebriert auch das Lehmbruck Museum diesen besonderen Tag. Auf ihrer „langsamen“ Erkundungstour nähern sich die diesjährigen Teilnehmer vor allem den Arbeiten Kiki Smiths und Anish Kapoors an.  Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (5 €/erm. 3 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

- Freitagsführung im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: „Unvollständig und doch ganz: Der Torso“
- Beethoven-Klaviersonaten im Lehmbruck Museum
- Sonntagsführung zu Wilhelm Lehmbruck, Jean Tinguelys...

Freitagsführung im Museum DKM

Duisburg, 03. April 2018 - Das Museum DKM ist am Freitag, den 06. April 2018 von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. An diesem Wochenende haben Besucher das letzte Mal die Gelegenheit, die beiden aktuellen Sonderausstellungen TiefenZeit. Tom Fecht und Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis zu besichtigen.

 

Nach einer Laufzeit von nahezu einem Jahr endet die Präsentation der großformatigen Fotoserien von Tom Fecht. Fechts Arbeiten legen Phänomene offen, die unsichtbar hinter den Oberflächen von Himmel und Meer wirken und diese auf unwiederholbare Weise magisch gestalten. Minimale Wellenbewegungen und Blitze werden in ihren unerschöpflichen Mustern und fraktalen Brechungen sichtbar. Zugleich erlauben sie, sich emotional von einer kaum mehr erfassbaren Weite ergreifen und überwältigen zu lassen.

 

Auch die Werkschau Blaubeziehung des Lichtkünstlers Nikolaus Koliusis ist am kommenden Wochenende zum letzten Mal zu sehen. Für Koliusis, dessen Werk von der Farbe Blau bestimmt ist, handelt es sich sowohl um eine romantische, eine poetische wie auch eine abstrakte Farbe. Der Titel meint nicht nur diesen Beziehungsreichtum der realen Farbe Blau zu imaginären Konzepten, er referiert zum einen auf Koliusis' letztjährige Präsentation Blau im Museum DKM, zum anderen auf seine langjährige Beziehung zu den Museumsgründern Dirk Krämer und Klaus Maas.  

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. 

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Ausstellungsansicht Museum DKM: TiefenZeit. Tom Fecht © Tom Fecht, VG Bild-Kunst 2017

 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Unvollständig und doch ganz: Der Torso“

Diesen Freitag gilt im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want!“. Bei einer öffentlichen Führung um 15 Uhr wird sich Andreas Benedict dem Thema „Unvollständig und doch ganz: Der Torso“ widmen.

Mit dem Torso als Motiv des Unvollständigen und zugleich Vollendeten greift Andreas Benedict bei seinem Rundgang ein zentrales Element der Kunstgeschichte auf, das die Bildhauerei der Moderne mit der Antike verbindet. Wilhelm Lehmbruck hat als Zeitgenosse von Auguste Rodin den Torso auf seine Weise aufgegriffen und weiterentwickelt. Die unterschiedlichen Spielarten des Motivs lassen sich anhand seines im Lehmbruck-Flügel ausgebreiteten Oeuvres ideal miteinander vergleichen.   

Teilnahme: Pay What You Want!

Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest. 

Wilhelm Lehmbruck, Torso der Großen Sinnenden, 1913/14, Foto: Octavian Beldiman

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Bei der öffentlichen Sonntagsführung am 8. April, 11.30 Uhr, führt Kunsthistorikerin Anita Bartus durch die Highlights der Sammlung des Lehmbruck Museums. Mit den Werken Wilhelm Lehmbrucks, Jean Tinguelys oder Sol Lewitts ermöglicht der Museumsbesuch einen Überblick über die Skulptur der Moderne.

Mit Arbeiten der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts ist das Lehmbruck Museum ein Zentrum moderner Skulptur und genießt ein Renommee, das weit über die Grenzen Duisburgs hinaus reicht. So sind die expressionistisch beeinflussten Figuren Wilhelm Lehmbrucks exzeptionell für die Skulptur des frühen 20. Jahrhunderts, während die stählernen Werke Jean Tinguelys der Ausdruck einer mechanisierten Welt sind. Die Teilnehmer des Rundgangs können sich somit auf einen Streifzug durch die jüngere Kunstgeschichte freuen.

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (5 €/erm. 3 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 
Jean Tinguely, Märchenrelief: Le canard enchanté, Der rasende Gartenzwerg, Der traurige Löwe, Der stolze Adler, 1978, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Jürgen Diemer  

 

Von der Grande Sonate Opus 7 bis zu den Gipfeln des Spätwerks: Saleem Ashkar setzt seine Gesamtaufführung der Beethoven-Klaviersonaten im Lehmbruck Museum fort 

Es habe sein Leben verändert, Ludwig van Beethovens 32 Klaviersonaten zyklisch aufzuführen, sagt Saleem Ashkar (Foto Copyright: Liudmila Jeremies).
Der 1976 als Sohn palästinensischer Christen in Nazareth geborene Pianist tritt mit seiner Konzertreihe in die Fußstapfen legendärer Interpreten wie Arthur Schnabel und Alfred Brendel, welche im vergangenen Jahrhundert ebenfalls alle Beethoven-Sonaten auf CD einspielten. Die intensive Auseinandersetzung mit diesem genialen pianistischen Kosmos führte Ashkar bislang von Israel über Berlin und Osnabrück nach Duisburg und Prag. Bis zum Beethoven Festjahr 2020 soll seine Gesamtaufnahme komplett eingespielt und veröffentlicht werden.

 

In Duisburg setzt der Pianist seinen Zyklus am Mittwoch, 11. April, 20 Uhr im Lehmbruck Museum fort. Er beginnt mit der frühen, aber bereits weit ausgreifenden Sonate Nr. 4 Es-Dur op. 7. Sie wurde als Grande Sonate erstmals 1797 in Wien veröffentlicht. Im Anschluss erklingt die Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27/2, die aufgrund ihres melancholisch-verhangenen Kopfsatzes als Mondscheinsonate bekannt wurde – ein Name, der nicht von Beethoven selbst stammt. Ein nachgerade harmlos-heiteres Allegretto bildet den Mittelteil dieser Sonate, die schließlich in einen vehement aufbrodelnden Finalsatz mündet. Dem vergnüglichen Spiel mit der fallenden Terz im ersten Satz verdankt die darauf folgende Sonate Nr. 25 G-Dur op. 79 den Beinamen Kuckucks-Sonate.

Der Beethoven-Experte Joachim Kaiser beschrieb sie als „eine fast übermütige Demonstration leichthändiger Meisterschaft“. Den unverkennbar abgeklärten Ton des Spätwerks schlägt Ashkar zum Schluss mit der Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109 an. Ein ernster, aber heller und hoffnungsfroher Grundgestus prägt die drei Sätze, die in einen kühnen Variationssatz gipfeln. An die Widmungsträgerin, die 19-jährige Maximiliane Brentano, schreibt Beethoven: „Es ist der Geist, der edle und bessere Menschen auf diesem Erdenrund zusammenhält, der jetzt zu ihnen spricht.“

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de 

 

 

Lehmbruck Museum: Finissage „Rebecca Horn“ – Konzert Hauschka & Kuratorenführung „Rebecca Horn“
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“ Duisburg, 27. März 2018 - Mit einer öffentlichen Sonntagsführung läutet das Lehmbruck Museum das Ausstellungsende von „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ ein. Am 1. April, 11.30 Uhr, können sich alle Museumsbesucher im Rahmen eines Rundgangs nochmals den Werken der Lehmbruck-Preisträgerin hingeben.
Mit ihren Arbeiten – den Skulpturen, Filmen und Malereien – hat Rebecca Horn die Besucher des Lehmbruck Museums in den letzten Monaten verzückt, erschreckt, provoziert und zum Nachdenken gebracht. Nun endet die Retrospektive der großen Künstlerin. Bei der Sonntagsführung wird der Blick nochmals auf Werke wie den „Schildkrötenseufzerbaum“, „Amore Continental“ oder die neuen „Hauchkörper“ geworfen, womit sie einen Überblick über das abwechslungsreiche und langjährige Schaffen der Künstlerin gibt.  
Zur Finissage findet um 15 Uhr ein Konzert des berühmten Komponisten und Pianisten Hauschka statt.  Das Lehmbruck Museum hat am gesamten Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag bis 18 Uhr geöffnet.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Finissage „Rebecca Horn“

Das Finale! Die Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ endet fulminant: Am Ostersonntag, 15 Uhr, wird Hauschka alias Volker Bertelmann, Komponist, Klaviervirtuose und Klangmagier, ein Konzert der besonderen Art im Lehmbruck Museum geben. Tags darauf, am 2. April, 15 bzw. 16 Uhr, werden Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla und die Leiterin der Kunstvermittlung Claudia Thümler in vier Rundgängen ein letztes Mal durch die Ausstellung der Lehmbruck-Preisträgerin führen.

 

Am vorletzten Tag der Rebecca Horn-Ausstellung gesellt sich zu den „Hauchkörpern“ der Künstlerin ein Klangkörper! Mit Hauschka alias Volker Bertelmann gibt einer der bedeutendsten zeitgenössischen Pianisten Deutschlands ein Stelldichein im Lehmbruck Museum. Mit seinen Kompositionen und präparierten Klavieren erzeugt er exotische Soundeffekte, die für ein außergewöhnliches Hörerlebnis und Verzückung bei den Zuhörern sorgen. Seine Kunstfertigkeit brachte ihm 2017 eine Oscarnominierung für die beste Filmmusik ein.

 

Zum letzten Ausstellungstag bekommen alle Besucher nochmals die Chance, die Werke der berühmten Künstlerin und deren bewundernswerte Einzigartigkeit im Rahmen einer Führung zu erleben. Mit ihren Filmen, Malereien, vor allem aber den Skulpturen hat sie die Kunstgeschichte des 20. Und 21 Jahrhunderts geprägt und ist zu einer der renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands avanciert. Bei der Führung durch neuere wie ältere Werke Rebecca Horns wird die Poesie ihrer Arbeiten ebenso aufgedeckt, wie das Konzept, das der Ausstellung zugrunde liegt. 

 

Als besonderes Extra haben alle Gäste, die am Montag eine Grafik aus der neuen Edition Rebecca Horns „Herzblume, Herzfrucht, Herzfeuer“ erwerben, die Möglichkeit, das Privatmuseum der Künstlerin in Bad König zu besuchen.

 

Anmeldung zum Konzert unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Teilnahme Konzert: 20€                                                                                 

Für die Teilnahme an einer der Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Hauschka, Foto: Nina Ditscheid

 

Stadthistorisches Museum: Mercators Wanderkarte von Europa    
Zu einem besonderen Rundgang durch die „Schatzkammer“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Karfreitag, 30. März, um 14 Uhr am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte ein.  
Im Mittelpunkt dieser Sonderführung wird Gerhard Mercators Wandkarte von Europa stehen. Mindestens vier Jahre Arbeit hat Mercator in dieses Werk gesteckt; begonnen noch in Löwen (Belgien), konnte er es 1554 in Duisburg fertigstellen. Mehr als 8.000 Koordinaten des berühmten griechischen Geographen Ptolemaios musste er nachrechnen und verbessern. So gelang es ihm schließlich als Erstem, die europäischen Länder korrekt darzustellen. Mehr als anderthalb Jahrhunderte blieb seine Karte unübertroffen und begründete Mercators Weltruf als Kartograph.  
Werner Pöhling, Mitglied der Bürgerinitiative „Mercators Nachbarn“, weiß kenntnisreich und humorvoll über diesen berühmten Duisburger Wissenschaftler und seine Zeit, das 16. Jahrhundert, zu berichten.  
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen beim Kultur - und Stadthistorischen Museum, 0203/283-2640, www.stadtmuseum-duisburg.de

 

 

Museum DKM: Ostern mit Tom Fecht

Öffnungszeiten im Museum DKM über die Osterfeiertage  
Duisburg, 26. März 2018 - Das Museum DKM ist an allen Osterfeiertagen, von Karfreitag, den 30. März bis einschließlich Montag, den 02. April, von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Während des langen Wochenendes bietet sich eine der letzten Gelegenheiten, die beiden aktuellen Sonderausstellungen TiefenZeit. Tom Fecht und Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis zu besichtigen.  
Tom Fechts großformatige Landschaftsfotografien legen Phänomene offen, die unsichtbar hinter den Oberflächen von Himmel und Meer wirken und diese auf unwiederholbare Weise magisch gestalten. Zugleich erlauben sie, sich emotional von einer kaum mehr erfassbaren Weite ergreifen und überwältigen zu lassen.   Auch die Rauminszenierungen Nikolaus Koliusis nehmen den Betrachter mit ihrem Wechselspiel von Transparenz und Spiegelung gefangen. Beide Ausstellungen enden am Sonntag, den 08. April.   


Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, das Osterwochenende bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe zu genießen.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0  
Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

 Ausstellungsansicht Museum DKM: TiefenZeit. Tom Fecht © Tom Fecht, VG Bild-Kunst 2018

 

- Musikerlebnis mit Pianist und Geigerin
- Lehmbruck: Museumsspaß - BrickArt  und Magische Familienführung

Musikerlebnis mit Pianist Michael Gees und Geigerin Margarita Rumyantseva

Duisburg, 21. März 2018 - Zwei Musiker ohne Noten, ohne Partitur, ohne Spielanleitung. Ganz auf ihren Auftritt, auf den Moment konzentriert, finden sie aus der Stille allmählich zu Interaktion: zu einem improvisierten Zusammenspiel, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt. Denn auch der Raum und das Spannungsverhältnis zum Publikum fließen in die Improvisationskunst der Musiker ein.
Der Pianist Michael Gees und die Geigerin Margarita Rumyantseva gehen dieses Wagnis in einer Konzertmeditation mit dem Titel „KOMED – Klang und Stille“ ein. Zu erleben ist dieser Abend am Mi. 28. März 2018 (19 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5. Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant.
Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus.
Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit.

Margarita Rumyantseva, 1989 in Moskau geboren, erhielt mit sieben Jahren ersten Violin-Unterricht in der Moskauer Mstislaw Rostropowitsch Musikschule. Ab 2002 begann sie ihr Studium am Staatlichen Gnessin-College in Moskau. Im Jahr 2008 führte sie ihre musikalische Laufbahn nach Deutschland, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Jakob Gilman studierte. Orchestererfahrung sammelte sie beim Münchner Rundfunkorchester und bei den Duisburger Philharmonikern. Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß - BrickArt
Im Osterferien-Workshop "Brick Art" werden Kindheitsträume aus LEGO wahr! Zusammen mit Cole Blaq können Kids von 8 bis 12 Jahren beim Museumsspaß im Lehmbruck Museum, vom 26.03. bis 30.03., jeweils 10 bis 14 Uhr,  Kunstwerke aus den Bausteinen erschaffen. Jeder Lego-Fan kennt es: Man hat eine großartige Idee, will wild darauf los bauen, doch es fehlen mal wieder die passenden Steine. Bei dem Workshop "Brick Art" können die Workshop-Teilnehmer aus den Vollen schöpfen und Kunstwerke ganz nach ihrem Geschmack konstruieren.
Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Street Art-Künstler Cole Blaq und schier unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten erschaffen die Kids gewiss fantasie- und abwechslungsreiche Kunstobjekte.
Teilnahme: 50 €   Anmeldung unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de   Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter-Klöckner-Stiftung.  


Brick Art, Foto: Cole Blaq (Aron Hudson)

 

Lehmbruck Museum: Magische Familienführung
Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum können sich Groß und Klein verzaubern lassen. Eva Henning führt am 25. März, 11.30 Uhr, durch die Ausstellungsräume und gibt mit allerlei magischen Tricks Einblick in die ausgestellten Exponate.  
Bei der Familienführung mit Eva Henning nähern sich Familien und andere kunstinteressierte Besucher auf zauberhafte Art und Weise den Ausstellungsstücken des Lehmbruck Museums an. Die Zauberkünstlerin ermöglicht einen ganz anderen Blick auf die Ausstellungsstücke zu werfen und den Kunstwerken das Wunderbare und Fantastische zu entlocken. Hier kommen ältere wie jüngere Zauber- und Kunstfans voll auf ihre Kosten.   Diese Veranstaltung richtet sich nicht nur an Familien, auch andere kunstinteressierte Museumsbesucher sind herzlich zur Führung eingeladen.

 

Für die Teilnahme an der Magischen Familienführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                       

Eva Henning bei der magischen Führung, Foto: Lehmbruck Museum

 

 

Glückaufhalle: Im weißen Rössl 

Das munter-musikalische Liebes-Verwirrspiel „Im weißen Rössl“ wird am Montag, 23. April, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle auf der Dr. Kolb-Straße 2 in Homberg aufgeführt. 

Zahlkellner Leopold bemüht sich schon lange um die Gunst seiner Chefin, der „Rössl“-Wirtin Josepha, die aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, die soeben mit ihrem Vater, dem Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke, im „Weißen Rössl“ abgestiegen ist. Auch Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, ist angekommen.
Er soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen den beiden Firmen ein Ende zu bereiten. Dr. Siedler, der Rechtsbeistand Gieseckes, verspricht seine Unterstützung, ohne jedoch ernstlich daran zu denken, Ottilie einem anderen Mann zu überlassen. Sigismund bemüht sich indessen um das reizende Klärchen, die Tochter des armen Professors Hinzelmann. Klarheit ins Gefühls-Chaos bringt am Ende der anreisende Kaiser Franz Joseph.

Mit viel ohrwurmträchtiger Musik wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Zuschau’n kann i net“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, „Die ganze Welt ist himmelblau“, „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ und vieles mehr, findet am Ende jedes Töpfchen sein Deckelchen. Denn es bewahrheitet sich immer wieder aufs Neue: „Im Salzkammagut, da kamma gut lustig sein...“ 

Nach der Aufführung haben die Besucher wieder Gelegenheit, den Theaterabend gemeinsam mit den Künstlern in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

 

Kartenvorbestellungen und  Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es im Bezirksrathaus Homberg, Bürger-Service, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, (02066) 218959. Darüber hinaus sind Karten bei Ticketeck Zemann, Homberger Str. 353, 47443 Moers, Konzertkasse Lange GmbH, Kuhstr. 14, 47051 Duisburg, in der Tourist Information Duisburg, Königstr. 86, 47051 Duisburg sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 D, 47239 Duisburg erhältlich.


Glutvolle Romantik und lyrisch-heitere Klassik

Das studio-orchester duisburg und der Pianist Henri Sigfridsson spielen kontrastreiche Meisterwerke im Theater Duisburg

Duisburg, 18. März 2018 - Einer großen Brandung gleich strömen die Melodien von Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von einem glutvollen Höhepunkt zum nächsten. Sinfonische Pracht verschmilzt darin mit romantischem Feuer. Auf introvertierte Tiefen folgen Ausbrüche funkelnder Virtuosität. Kein Wunder, dass dieses Werk Rachmaninow im Jahr 1900 zum internationalen Durchbruch verhalf und noch heute zu den populärsten Klavierkonzerten überhaupt zählt.

 

Mit diesem Kronjuwel des pianistischen Repertoires eröffnet das studio-orchester duisburg unter der Leitung von Thomas Jung am So. 25. März 2018 (18.30 Uhr) ein Konzert der Serie „Außer der Reihe“ im Theater Duisburg. Solist in Rachmaninows Klavierkonzert ist Christian Fritz, der kurzfristig für den erkrankten Henri Sigfridsson einspringt. Schon in seiner Jugend war er mehrfacher 1. Preisträger im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Studium schloss er 2015 bei Prof. Lev Natochenny in Frankfurt am Main ab. Er erhielt mehrere nationale und internationale Preise und wird ab April der neue Pianist bei „SPARK-die klassische Band“.

Der zweite Teil des Abends führt in eine gänzlich andere Welt. Ludwig van Beethovens 4. Sinfonie B-Dur op. 60 klingt über weite Strecken elegant und lyrisch-heiter, ist kompositorisch aber keineswegs weniger kühn als die ihr vorangehende Eroica oder die düster gefärbte 5. Sinfonie c-Moll op. 67. Zu den vielen bedeutenden Dirigenten, die Beethovens 4. Sinfonie schätzten, zählt neben Herbert von Karajan und Carlos Kleiber auch Felix Mendelssohn Bartholdy, der mit ihr sein Debüt als Dirigent in Leipzig gab – mit durchschlagendem Erfolg.

 

Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

Akzente-Literaturprogramm erfolgreich beendet    
Das diesjährige Akzente-Literaturprogramm der Stadtbibliothek und des Vereins für Literatur Duisburg war das erfolgreichste seit Jahren. Die hochkarätig besetzten Veranstaltungen waren ein großer Erfolg.  
Frühzeitig ausverkauft waren die Lesungen mit Christian Brückner, Axel Hacke und Navid Kermani sowie die PoetrySlam-Veranstaltung mit der Berliner Kabarettistin Sarah Bosetti. Die musikalische Lesung von Zepp Oberpichler und Werner Streletz zu den Nibelungen sowie der Abend mit der Mafiaexpertin Petra Reski fanden ebenfalls großen Zuspruch.
Auch die Tagung zu dem Dokumentarfilmer "Eberhard Fechner - Ein deutscher Erzähler", unter der Leitung von Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek und Werner Ružicka, Leiter der Duisburger Filmwoche, sprach ein interessiertes Fachpublikum aus ganz Deutschland an und setzte den Schluss-Akzent im Programm. Der Tagungsband erscheint bis zum Ende des Jahres.  

 

Lehmbruck Museum:  Offener Samstag: „Einfach und Schauderhaft! Gruseliges aus Pappmaché“
Der nächste Offene Samstag im Lehmbruck Museum wird unheimlich! Unter dem Motto „Einfach und Schauderhaft!“ fertigt Friederike Winkler-Rufenach mit Kids von 6 bis 12 Jahren am 24. März, 11 Uhr, Gruseliges aus Pappmaché an. Mit einer Portion Kreativität und Einfallsreichtum können sich die jungen, angehenden Künstler an interessanten Werken aus Pappmaché versuchen. Dabei stehen sie vor der Aufgabe, möglichst gruselige Arbeiten zu kreieren. Vielleicht jagen sie damit dem ein oder anderen sogar einen kleinen Schrecken ein. 
Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

- Duisburger Philharmoniker: „Tönende Bilder, gemalte Musik“
- Der „Faust“ als moderne Pekingoper

Duisburger Philharmoniker spielen stimmungs- und farbenreiche Werke von Claude Debussy, Edward Elgar und Modest Mussorgsky

Duisburg, 14. März 2018 - Kastagnettenklang und spanisches Kolorit prägen den Mittelteil von Claude Debussys dreiteiligem Orchesterzyklus Images, der nicht umsonst den Namen Ibéria trägt. Mit dieser knapp 20-minütigen Komposition, einer faszinierend sinnlichen Hommage an Debussys Fernweh-Land Spanien, eröffnen die Duisburger Philharmoniker am 21. und 22. März 2018 (jeweils 20 Uhr) das 8. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle, dessen Programm den Zusammenhang zwischen Farbe und Klang, Musik und Malerei in den Fokus rückt.

Der Brite Edward Elgar hingegen blieb mit seinen Sea Pictures im heimischen Hafen. Zwar lässt er seine Fantasie in diesen fünf Liedern für Orchester und Mezzosopran zuweilen in die Ferne schweifen, auf die Mittelmeerinsel Capri und zu den Korallenbänken der Südsee, aber über allem schwebt doch unverkennbar die sanfte Melancholie eines grau verhangenen nordatlantischen Himmels.

In Duisburg wird der stimmungsvolle Liederzyklus von der Mezzosopranistin
Eva Vogel - Foto Uwe Hauth - gestaltet, die auf dem Konzertpodium regelmäßig mit Größen wie Simon Rattle, John Eliot Gardiner und Ingo Metzmacher arbeitet. Das ehemalige Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein war bereits 2012 mit Berlioz’ Sommernächten bei den Philharmonischen Konzerten zu Gast.

Im zweiten Teil des Abends ist Modest Mussorgskys Zyklus Bilder einer Ausstellung in der ebenso genialen wie berühmten Orchesterfassung von Maurice Ravel zu erleben.
Unter der Leitung von David Marlow, derzeit Chefdirigent der thüringischen Vogtland Philharmonie und bis 2015 Assistent von Andris Nelsons bei den Bayreuther Festspielen, unternehmen die Duisburger Philharmoniker eine musikalische Promenade, die vom alten Schloss über die heiteren Gärten der Tuilerien und der Hütte der Hexe Baba Yaga bis zum Großen Tor von Kiew führt.

Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. In der Anlage finden Sie diese Pressemitteilung auch als Word-Dokument und als PDF-Datei, zudem ein kostenfreies Foto der Sängerin Eva Vogel (Copyright: Uwe Hauth).

 

Der „Faust“ als moderne Pekingoper – ein Werkstattbericht Regisseurin gibt Einblick in interkulturelle Inszenierung
Die Pekingoper ist eines der höchsten Kulturgüter Chinas. Wer zum ersten Mal eine Aufführung sieht, ist überwältigt von den laut scheppernden Schlaginstrumenten, dem schrillen Gesang, der Eleganz und der akrobatischen Kampfkunst. Wie lässt sich diese Bühnenkunst mit Goethes „Faust“ in Einklang bringen, einem der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur? Wie wurden Gretchen und Mephisto chinesisch in Szene gesetzt? Darüber berichtet Regisseurin Anna Peschke. Sie hat den „Faust“ als moderne Pekingoper in Deutschland und China auf die Bühne gebracht.

In ihrer Arbeit verbindet Anna Peschke die Pekingoper mit zeitgenössischen westlichen Darstellungsmitteln und schafft so eine neue Theaterform, die gegenwärtige gesellschaftliche Fragen widerspiegelt. Als erste westliche Regisseurin wurde Anna Peschke von der National Peking Opera Company nach China eingeladen.
Im Vortrag berichtet sie, wie die Synthese von Goethes Klassiker, der traditionellen Pekingoper und westlichem Theater gelang: Wo waren Experimente möglich und wann wurde die Tradition gewahrt? Sie entführt uns in die Welt der traditionellen Pekingoper: Die Rollenfächer und Kostüme, die Darstellungsregeln, sowie die Besonderheiten des Bühnenbildes.

Der „Faust“ als moderne Pekingoper – ein Werkstattbericht Dienstag, den 20. März 2018, 18:30 Uhr Konfuzius-Institut Metropole Ruhr Konferenzraum 3 | Tec-Center Bismarckstraße 120 | 47057 Duisburg Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

 

Workshop „Bildhauerei“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum:
Akzente Ausstellung „LIEBE & HASS – vom Schatten ins Licht“
 
Der Bildhauer Mohamad Alnatour bietet am Samstag, 17. März sowie am Sonntag, 18. März, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen den Workshop „Bildhauerei – Kunsthandwerk aus Leidenschaft“ für Erwachsene an. Weitere Termine finden am 24. sowie 25. März statt.   Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die noch keine Erfahrung mit der Bildhauerei haben,  lernen erste Schritte bei der Bearbeitung von Holz kennen und können eigene kleine Stücke behauen. Die Erfahrenen können an einer Großskulptur mitwirken.  
Die Teilnahme ist an nur einem Tag möglich, optional an zwei Tagen. Der Kostenbeitrag für einen Tag beträgt 20 Euro, für zwei Tage 35 Euro. Anmeldungen sind im Stadtmuseum unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen rund um Museum unter www.stadtmuseum-duisburg.de.  

 Bildhauer Mohamad Alnatour sowie seine Werke

 

 

 

Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n) im Stadtmuseum: Elle-Rebelle Poetry goes Museum  
Die Duisburger Autorin Lütfiye Güzel ist im Rahmen der 39. Duisburger Akzente im „Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)“  am Sonntag, 18. März, um 15 Uhr zu Gast im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen. Die Veranstaltung dauert circa 1,5 Stunden.  
Lütfiye Güzel, die im vergangenen Jahr mit dem Literaturpreis Ruhr gewürdigt wurde, überrascht unter dem Titel „Elle-Rebelle Poetry goes Museum“ mit lakonischen Momentaufnahmen und Alltagsbeobachtungen.

Die in Duisburg-Marxloh aufgewachsene Tochter eines türkischen Stahlarbeiters veröffentlichte seit 2012 fast ein Dutzend schmale Lyrik- und Prosabände  – die meisten im Selbstverlag. Die dazugehörige kleine Ausstellung präsentiert ihre Handzettel-Gedichte in Butterbrottüten, ausgestellt in Obstkisten.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

 

Junge-Akzente-Schulkultur-Performance

Das Leben setzt sich durch – Widerstand und Wiederaufbau“  
Duisburg, 13. März 2018 - Die Junge-Akzente-Schulkultur-Veranstaltung mit dem Titel „Das Leben setzt sich durch – Widerstand und Wiederaufbau“ findet am Donnerstag, 15. März, von 10 bis 12 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen statt. Da der traditionelle Schulkultur-Akzente Tag  2018 in der Rheinhausenhalle nicht erfolgen kann, ist ein anderes Format erdacht worden: eine gebündelte und themenzentrierte Gesamtperformance.  
Der freischaffende Künstler und Kulturmanager Max Bilitza fungiert auch in diesem Jahr als künstlerisch- technischer Leiter der  Jungen Akzente mit dem veränderten Tag der Schul- und Jugendkultur. Zusammen mit dem jungen Schauspieler Bashar Al Murabea, der vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland kam, entwickelte er auf Basis ausgewählter Schul- und Jugendbeiträge, die sich künstlerisch den Themen „Krieg/Frieden, Flucht/Widerstand, Zerstörung/Wiederaufbau‘“ widmen, eine außergewöhnliche Inszenierung mit Performancecharakter.

Die besondere Herausforderung bestand darin, die verschiedenen Beiträge der künstlerisch aktiven Jugendlichen aus den Sparten Theater, RAP, Hörspiel, Bühnenbild, u.Ä. theatralisch-moderierend zu verbinden. Das Resultat ist eine außergewöhnliche Performance, bei der sowohl  Zuschauer als auch projektbeteiligten Schülern und Kinder/Jugendliche eines Kulturrucksack-Projektes der Deutschen Oper am Rhein ins Spiel hineingezogen werden – ohne ein Vorwissen um den genauen Ablauf der knapp zweistündigen Veranstaltung.  

Neben Max Bilitza und Bashar Al Murabea sind folgende KünstlerInnen und Institutionen beteiligt: Steffi Lehmann (Schauspielerin), Maliq Möbius (Rapper), Manuel Schroeder (Fotograf und Bildender Künstler), Olaf Knöpges (Historiker und Bildender Künstler), Sonja Bansemer und Marco Rentrop (Video, Hörspiel, Schauspiel), das Zentrum für Erinnerungskultur mit Robin Richterich, das Amt für Schulische Bildung mit der SchulKulturKontaktStelle, die Erich-Kästner-Gesamtschule, das Gertud- Bäumer-Berufskolleg, die Gesamtschule Süd, die August-Thyssen-Realschule und das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium.

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Talking (about) Sculptures – Soundprojekt zu Rebecca Horns „Hauchkörper”
TERMINKORREKTUR! (Donnerstag, 15. März  2018, 18 Uhr)
Am 15. März, 18 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einem Soundprojekt zu Rebecca Horns „Hauchkörpern“ ein. Die Kunstvermittlerinnen Annette Ziegert und Susanne Heincke entwickeln nämlich zusammen mit den Besuchern experimentelle Audioproduktionen zu den Arbeiten der Künstlerin.
Mit Aufnahmegerät, Kopfhörer, Audioschnitt und Montage nähern sich die angehenden Soundkünstler den Werken Rebecca Horns an und nehmen die ungewöhnlich anmutenden Geräusche der Skulpturen auf. Im Zusammenspiel mit Wortschnipseln, bereits aufgenommenen oder selbst produzierten Geräuschen und Klängen entstehen dann ganz eigene Hörstücke.
Die Produktion und Aufnahme von Wortbeitragen und Sounds sowie dem Audioschnitt liegt dabei komplett in der Hand der Teilnehmenden. Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).    


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Mit Arbeiten wie dem „Schildkrötenseufzerbaum“, dem „Schlangenklavier“ oder den neuen „Hauchkörpern“ hat sich Rebecca Horn als feste Größe in der deutschen Kunstszene etabliert. Bei einer Führung am 18. März, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum, gibt Susanne Karow einen Einblick in die poetisch-mechanischen Werke der Künstlerin.  
In den vielen Jahrzehnten künstlerischer Tätigkeit hat Rebecca Horn ein unverwechselbares Oeuvre geschaffen, das filmische, malerische wie skulpturale Arbeiten umfasst. Mit der Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ zeigt das Lehmbruck Museum nun eine umfassende Werkschau mit retrospektivem Charakter, die den Zauber ihrer Arbeiten einfängt und mittels Bewegungen, Geräuschen und Überraschungseffekten auf den Besucher überträgt. So wird die Führung durch die Ausstellung Rebecca Horns zu einem Erlebnis der besonderen Art.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.