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Mercatorjahr 2012

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 







Mercator Matinée: „Die politische Neuvermessung der Welt - Machiavelli und Morus“  

Duisburg, 24. Mai 2017 - Dr. phil. Stefano Saracino von Ludwig Maximilians Universität München hält am Sonntag, 4. Juni, ab 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen einen Vortrag zum Thema „Die politische Neuvermessung der Welt: Machiavelli und Morus“ im Rahmen des Mercator Matinée.  
Der Vortrag wird die Grundlagen und Hauptmerkmale des politischen Denkens von Machiavelli und Morus rekonstruieren und darüber hinaus aufzeigen, wie beide die in ihrer Zeit stattfindenden Erneuerungen auf dem Gebiet der Nautik und Geographie in ihren Werken thematisieren und metaphorisch auf sie anspielen.  


Machiavelli - by divinewhirlwind

Zwischen Höllenfurcht und Visionen vom „Goldenen Zeitalter“ werden in Gerhard Mercators Epoche gesellschaftliche und politische Weichen gestellt, die noch heute für uns von Bedeutung sind. Unter anderem werden utopische Konzepte eines idealen Gemeinwesens entworfen. Der englische Staatsmann und Philosoph Thomas Morus gießt seine Utopie in die Form eines Reiseromans.

Sein fiktiver Bericht über die Insel „Utopia“ - nach dem Vorbild der erst kurz zuvor von Kolumbus entdeckten „Neuen Welt“ - erscheint etwa zur gleichen Zeit wie Machiavellis Essay „Il Principe“.
Während Morus den Menschen den Spiegel einer besseren Gesellschaft vorhält, erklärt Machiavelli, wie man politische Macht notfalls ohne Skrupel erobert und vor allem bewahrt.  
 (Morus, 1527 von Holbein d.J.)
Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Kartenreservierungen unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm@stadt-duisburg.de werden empfohlen. Der Besuch der Ausstellungen im Museum ist inbegriffen im Eintrittspreis.

 

Rodins Leben und Werk im Spiegel seiner fotografischen Sammlung
Am Donnerstag, 1. Juni 2017, 18 Uhr, kommt Hélène Pinet aus dem Musée Rodin, Paris, in das Lehmbruck Museum, um einen Vortrag anlässlich des 100. Todesjahres des berühmten Bildhauers und Zeitgenossen Wilhelm Lehmbrucks, Auguste Rodin, zu halten.
Auguste Rodin (1840 - 1917) begann sehr früh, seine persönlichen Papiere aufzubewahren: Briefe, Rechnungen, Bestellungen, und im Laufe der Zeit haben diese stattliche Anzahl an Dokumenten auch Presseartikel, eine Bibliothek und eine Sammlung von mehr als 10.000 vom Künstler in Auftrag gegebene Fotografien ergänzt.
Im Spiegel dieser dokumentarischen Sammlung erläutert der Vortrag die wichtigsten Ereignisse in Rodins persönlichem und beruflichen Leben, beginnend im Jahr 1860, als er noch ein junger, unbekannter Mann war, bis hin zu seinem Tod im Jahr 1917, als er längst Berühmtheit erlangt hatte. Neben diesem chronologischen Abriss gewähren uns Fotografien, die von Zeit zu Zeit im Atelier aufgenommen wurden, Einblick in die Techniken und Arbeitsweisen, mit denen der Bildhauer seine Skulpturen angefertigt hat.
Im Rahmen der großen Jubiläumsausstellung „Rodin, l’exposition du centenaire“ hat das Lehmbruck Museum dem Grand Palais in Paris drei hochrangige Leihgaben, u.a. den "Sitzenden Jüngling", zur Verfügung gestellt. Hélène Pinet ist Leiterin der Forschungsabteilung, der Archive, der Bibliothek und der Dokumentation sowie der fotografischen Sammlungen des Musée Rodin in Paris. Sie ist Verfasserin zahlreicher Publikationen über Skulptur und Fotografie.
Vortrag in französischer Sprache mit Konsekutivübersetzung. Eine Kooperation mit dem Institut Français Köln/Düsseldorf.
Eintritt: 5 Euro

Auguste Rodin, Portraitmaske Rose Beuret, 1888-1890, Bronze, Foto: Octavian Beldiman

 

plastikBAR: Solo- und Mitsingkonzert mit Anja Lerch
Die Duisburger Sängerin Anja Lerch präsentiert am Donnerstag, 8. Juni 2017, 19 Uhr, die zweite Hälfte ihres Soloprogramms „Von Venus bis Lilith: Göttinnenlieder“ sowie einen „Singabend Spezial“ in der plastikBAR des Lehmbruck Museums. Sie erzählen von der magischen Liebe und Verbundenheit zur Erde und Natur und den vielen verschiedenen Facetten und urwüchsigen Kräfte, die die Göttinnen in uns Frauen widerspiegeln.
Eine lang verschlossene Tür uralten Wissens voller inspirierender Weisheiten öffnet sich. Im zweiten Teil gibt es einen „Singabend Spezial“ mit traditionellen und eigenen Göttinnenliedern, Chants und Circlesongs. Locker, humorvoll, spontan und leidenschaftlich moderiert, singt und spielt Anja Lerch durch´s Göttinnen-Programm.

Tickets online reservieren unter kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de oder telefonisch unter T. 0203 283-2195. Eintritt: 15 Euro (Freie Sitzplatzwahl) Abbildung zur Veröffentlichung frei bei Nennung: Duisburger Lokalmatadorin Anja Lerch kommt zum legendären Singabend ins Lehmbruck Museum.

Foto: Künstlerin


Museum DKM: Sonderführung zu Christi Himmelfahrt

Sonderführung am Donnerstag, den 25. Mai 2017, 15 – 16 Uhr

mit Hartmut Boblitz 

Das Museum DKM ist an Christi Himmelfahrt, dem 25. Mai, von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt ab 15 Uhr zu einer einstündigen Sonderführung ein.

 

Der Schwerpunkt der Führung wird auf den beiden derzeit laufenden Sonderausstellungen liegen, die sich ausgewählten Preisträgern des Kunstpreis junger westen respektive den Fotografien von Tom Fecht widmen.  

Anlässlich des Gründungsjubiläums der Künstlergruppe junger westen präsentiert das Museum DKM die Ausstellung Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen. Der Bildhauer Ernst Hermanns war Gründungsmitglied der Künstlergruppe und 1951 Preisträger des gleichnamigen Recklinghäuser Kunstpreises. Im Museum DKM wird das Werk Ernst Hermanns in Beziehung zu Arbeiten sechs weiterer Preisträger aus der siebzig Jahre währenden Geschichte des Kunstpreises gesetzt.

 

Tom Fecht beschäftigt sich seit 2008 mit der Nachtfotografie, sein kreatives Potential schöpft er u.a. aus planetarischen und metereologischen Naturphänomenen, darunter Eklipsen, Mondphasen und besondere Schwerkrafteffekte im Wechselspiel der Gezeiten, oft unter extremen Licht- und Wetterbedingungen. In der Ausstellung TiefenZeit werden exemplarische Beispiele aus den Werkserien Eclipse, Electric Cinema, Incertitude und Gravitational Fields und thematisch verwandte Still-Leben bzw. Portraitstudien gezeigt.

 

Unter dem Titel "Linien stiller Schönheit" bietet aus die Dauerausstellung des Museum DKM eine interessante Reise durch 5.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. In den stillen Räumen erwarten den Besucher spannende Dialoge zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long werden mit bis zu 5.000 Jahre alter Kunst aus China Südostasien, Gandhãra und Alt-Ägypten in Beziehung gesetzt.  

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

 

Museum DKM, Ausstellungsansicht TiefenZeit. Tom Fecht Foto: Tom Fecht, VG Bildkunst 2017

 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Führung kostet 6€ zuzüglich Eintritt. 

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

 

- Theaterkasse jetzt barrierefrei erreichbar
- Jazz auf`m Plazz holt die Karibik in die Duisburger Innenstadt

- Konzertreihen

Theaterkasse jetzt barrierefrei erreichbar  
Duisburg, 23. Mai 2017 - Das Theater Duisburg verfügt jetzt über den barrierefreien Zugang zur Theaterkasse, an der es Karten und Abonnements für Philharmonie, Oper, Ballett, Schauspiel und Festivalbüro gibt. Um auch Rollstuhlfahrern den Zugang zu ermöglichen, hat das Immobilienmanagement Duisburg (IMD) eine neue Rampenanlage gebaut. Der barrierefreie Zugang wurde am 19. Mai eingeweiht.  

V.li.: Birgit Hoffman, Bauleiterin IMD, Christoph Weber, technischer Geschäftsführer IMD, Karoline Hoell, Amtsleiterin der Kulturbetriebe und Kulturdezernent Thomas Krützberg.

 

Jazz auf`m Plazz holt die Karibik in die Duisburger Innenstadt

Zum Auftakt in die Open-AirKonzert-Reihe Jazz auf’m Plazz werden Rody Reyes und seine Band Havanna con Klasse karibisches Flair versprühen. Mit traditioneller kubanischer Musik in den Stilrichtungen Salsa, Merengue und Bachata startet Jazz auf`m Plazz am Donnerstag, 01. Juni 2017, wie gewohnt um 19:30 Uhr auf dem KönigHeinrich-Platz.

Foto Rody Reyes & Havanna con Klasse

 

All jene, die an diesem Abend nicht nur karibischen Klängen lauschen möchten, können dazu auch an diesem Abend das Tanzbein schwingen. Der Duisburger Tanzlehrer Necky Velija und die Hamburger Salsatänzerin Lina Siepmann werden ab 18:30 Uhr einen Schnupperkurs für Tanzinteressierte geben und das frei nach dem Motto: ungezwungen, locker und für Jeden tanzbar.
Necky ist ein begnadeter Tänzer aus Duisburg, dem der Rhythmus und der Tanz in die Wiege gelegt worden ist. Er begann mit 4 Jahren Schlagzeug zu spielen und begann wenig später in einer Folkloregruppe zu tanzen. Seit 2011 unterrichtet, motiviert und entwickelt er Tanzschüler in seiner Tanzschule „Salsa con Corazón“.

Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein: Das Casino Duisburg serviert unter anderem Spezialitäten wie Spießbraten-Sandwich-Brötchen, Bacon-Cheese- und Veggie-Burger. Parallel zur Auftaktveranstaltung von Jazz auf’m Plazz lädt die Duisburger Spätschicht, der Duisburger Abendmarkt, ab 15:00 Uhr zum Einkaufen, Verweilen und Genießen in die Duisburger Innenstadt auf die Königstraße ein. Das Duisburg Kontor, die Sparkasse Duisburg sowie alle Sponsoren und Partner hoffen Duisburg mit dem Open-Air-Musik-Spektakel begeistern zu können.


Veranstaltungsprogramm Jazz auf`m Plazz: 01. Juni 2017:
Rody Reyes & Havanna con Klasse Rody Reyes und seine Band Havanna con Klasse versprühen pure kubanische Lebensfreude und verwandeln jedes Event in ein karibisches TanzHappening. Das Repertoire von Rody Reyes & Havanna con Klasse reicht vom traditionellen Son (Stil Buena Vista) über Salsa und Menrengue bis hin zu Bachata.
06. Juli 2017: Still On A Mission Der legendäre Film BLUES BROTHERS hat sie geprägt. Die neunköpfige Revival-Band „Still On A Mission“ kann auf über 800 Auftritte seit 1988 zurückblicken. Sie präsentiert ein abwechslungsreiches Song-Repertoire in den Stilrichtungen Blues, Soul, Rhythm`n Blues und Rock`n Roll.
03. August 2017: Zydeco Annie & Swamp Cats Bereits seit Jahren wird die deutsche Musikerin Anja Baldauf zur leibhaftigen Zydeco Annie. Mit ihren Swamp Cats taucht sie ein in die Musikwelt Louisianas. Die Band gilt als eine der besten europäischen Cajun- und Zydecobands und vermittelt die Begeisterung und Lebensfreude Louisianas.
31. August 2017: Soulfamily Die dreizehnköpfige Soulband mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard steht für ausgefeilte Grooves. Der fünfköpfige Bläsersatz besorgt den dafür typisch druckvollen Soulsound. Mit ihrer Bühnenshow bringt die Soulfamily jedes Publikum zum Toben.

 

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzerte 2017 im Musikpavillon

Termine im Überblick: 

04.06.2017 Hafenchor Duisburg

11.06.2017 Treue Bergvagabunden

18.06.2017 Musikfest, Musikvereinigung Duisburg –West (11.00 bis ca. 18.00 Uhr)

25.06.2017 BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum

02.07.2017 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen

09.07.2017 Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg, Bezirk West

30.07.2017 Chorgemeinschaft Hohenbudberg sowie BSW Musikcorps

06.08.2017 Gitarrenchor „Alt und Jung gemeinsam unterwegs“

03.09.2017 Männer- und Frauenchor Rumeln

Parkkonzerte im Hamborner Jubiläumshain 

Die Bezirksverwaltung Hamborn veranstaltet auch in diesem Jahr die traditionell beliebten Parkkonzerte im Jubiläumshain auf der Ziegelhorststraße in Hamborn. Auftakt ist am Sonntag, 28. Mai, um 11 Uhr mit einem Auftritt des Shanty-Chores Duisburg 1983. Der stimmkräftige Chor singt von der harten Arbeit auf See, den unzähligen Häfen, der Ferne, von Wellen, Wind und Meer. 

Insgesamt acht Konzerte konnten mithilfe des Lions-Club Duisburg-Hamborn organisiert werden. Der Eintritt ist frei. Alle Konzerte beginnen jeweils um 11 Uhr. An den darauffolgenden Sonntagen treten dann folgende Musikgruppen in der schönen Parkanlage Jubiläumshain auf:

04.06.2017 Die Bergsteirer

11.06.2017 Orchesterverein Gut Ton

18.06.2017 MGV Eintracht Buschhausen 1880 e. V.

25.06.2017 Musikgruppe Wahre Freunde

02.07.2017 Alt und Jung - gemeinsam unterwegs

09.07.2017 BSW Musikcorps Hohenbudberg 1973

16.07.2017 Thyssen Krupp Chor 

 

 

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Jana Sterbak. Life-Size. Lebensgröße“

Die außergewöhnlichen Werke der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak präsentiert Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach bei der kommenden öffentlichen Sonntagsführung am 28. Mai 2017, um 11.30 Uhr.  

„Ein wirklich gelungenes Kunstwerk kann uns dazu bringen, unsere Wahrnehmung neu zu überdenken – nicht nur innerhalb des Museums, sondern auch in der Welt außerhalb“, so die Künstlerin.  

Für Jana Sterbak geht es ebenso wie für den Bildhauer Wilhelm Lehmbruck darum, starke Empfindungen zu produzieren. Existenzielle Erfahrungen sind in ihrem Werk erkennbar: So setzt sie ein übergroßes Metallkleid unter Strom, fertigt ein Kleid aus rohem Fleisch an, backt eine Matratze eines Bettes aus Brot und präsentiert aus Schokolade gefertigte Gebeine.  

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Internationaler Museumstag im Lehmbruck Museum

Am Sonntag, 21. Mai, ist Internationaler Museumstag! Das Lehmbruck Museum beteiligt sich mit zwei außergewöhnlichen Führungen und Büchersonderverkauf. Außerdem heißt es wieder “pay what you want“, d.h. die Besucherinnen  und Besucher dürfen den Eintrittspreis selbst bestimmen.

Morgens um 11.30 Uhr wird die Kunstvermittlerin Reintje Brenders das neue Angebot „Kunst im Widerstand“ vorstellen. Ausgewählte Kunstwerke, unter anderem von dem Duisburger Heinz Kiwitz, erinnern an politische Verhältnisse, in denen in Deutschland Unterdrückung herrschte. Anlass dieses speziellen Themas ist die Kooperation des Lehmbruck Museums mit dem Kultur- und Stadthistorischen Museum, wo zur Zeit die Ausstellung „Das rote Hamborn. Politischer Widerstand in Duisburg 1933-1945“ läuft. Das Führungsangebot ist, unabhängig vom Museumstag, auch für Schulklassen buchbar.

Um 15 Uhr gibt es ein spezielles Programm für Flüchtlingsfamilien, nämlich eine Führung zum Museum und seinen Highlights in mehreren Sprachen – auf Farsi, Dari und Englisch. Die Leitung übernimmt Murtaza Ahmadi, der 2015 aus Afghanistan nach Duisburg kam. Er hat seitdem an Kunstprojekten teilgenommen, häufig Vernissagen besucht und im Lehmbruck Museum ein Praktikum absolviert. In Kabul arbeitete er als Grafikdesigner und Mediengestalter. 

Den ganzen Tag über werden Kunstkataloge zu Sonderpreisen verkauft und für den Eintrittspreis gilt: PAY WHAT YOU WANT!

 Menschen im Museum - Foto Britta Lauer.

 

Gegensätze ziehen sich an -  studio-orchester duisburg  mit Duisburger Philharmonikern

Duisburg, 19. Mai 2017 - Gegensätze ziehen sich an: Das studio-orchester duisburg stellt Kabalewskis herbes 2. Cellokonzert gegen Dvoráks melodienselige 8. Sinfonie „Gegensätze ziehen sich an“ ist das Gastkonzert überschrieben, zu dem die Duisburger Philharmoniker das studio-orchester duisburg am Donnerstag, 25. Mai (19.30 Uhr) ins Theater Duisburg eingeladen haben.
Das renommierte und beliebte Ensemble, gegründet 1970, spielt unter Leitung von Thomas Jung Werke von Dmitri Kabalewski und Antonin Dvorák. Jung ist seit 2012 erfolgreicher Chef des Orchesters, das sich aus Laien und (angehenden) Profis zusammensetzt. Der Dirigent ist im übrigen voller Ideen, wenn es um die Gestaltung außergewöhnlicher Programme geht. Bernhard Schwarz wird Kabalewskis Cellokonzert Nr. 2 op. 77 interpretieren.
Lange Jahre war Schwarz Solocellist der Neuen Philharmonie Westfalen. Als Mitglied vieler Kammermusikensembles wirkte er zudem bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mit. Das Stück des russischen Komponisten ist geprägt von einer teils schroffen, teils elegischen, stets jedoch energiegeladenen Tonsprache. Kabalewski schrieb das 2. Cellokonzert 1964.
Es ist brillant instrumentiert, oftmals blitzen Anklänge an den Zeitgenossen Dmitri Schostakowitsch auf. Im Gegensatz dazu ist Dvoráks 8. Sinfonie G-Dur op. 88 leichter gefügt, voller wohlklingender Melodien im böhmischen Farbgewand, mit Anlehnungen wiederum an Peter Tschaikowskis Musik. Das Werk, 1889 komponiert, sollte ursprünglich sogar in Russland uraufgeführt werden. Später hat diese Sinfonie den Beinamen „Die Englische“ bekommen.
Der irreführende Titel bezieht sich aber lediglich darauf, dass die Partitur zuerst in London gedruckt wurde und das Werk dort einige erfolgreiche Aufführungen erlebte.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

- Lehmbruck Museum: „Les enfants de Duisburg“ – ein Wiedersehen
- Lesung Blödsinn ohne Ende
- 11. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 16. Mai 2017 - In der plastikBAR des Lehmbruck Museums am Donnerstag, 18. Mai, 19 Uhr, werden Erinnerungen an die Entstehung des „Archiv der Duisburger Kinder“ / „Réserve des enfants de Duisburg“ von Christian Boltanski wach gerufen. Dr. Michael Krajewski (Kustos) und Sybille Kastner (Kunstvermittlerin) werden mit den Akteuren und den „Kindern von damals“ ein Gespräch über die interessante Entstehung des Kunstwerks  führen.
Die Museumsberaterin Cornelia Brüninghaus-Knubel, langjährig hauptamtliche Kunstvermittlerin und Gründerin des ehemaligen „Kindermuseums“ im Lehmbruck Museum, und die Kunsttherapeutin Barbara Frintrop, die zusammen mit dem Künstler Boltanski die Kinder für die Aktion begeisterte, werden „aus dem Nähkästchen plaudern“, wie es bei dem Projekt wirklich zuging. 
Das Museum hofft auf die rege Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von vor rund 25 Jahren, die über die Presse aufgerufen wurden, sich zu melden. Einige derer, die damals einen persönlichen Gegenstand – Kuscheltier, Auto, Ball usw. – ins Lehmbruck Museum gebracht und von Christian Boltanski haben archivieren lassen, haben ihr Kommen zugesagt.
Wer jetzt erst davon erfährt und alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen. An dem Abend gilt: PAY WHAT YOU WANT – jede/r kann den Eintrittsreis selbst bestimmen! Die Veranstaltung wurde von Clara Wanatirta organisiert und ist Teil des Programms Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Präsentation „Neuaufgestellt!“ im Lehmbruck Museum.

Boltanski, Christian, Réserve des enfants de Duisburg / Inventar der Duisburger Kinder, 1993, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Fotos: Britta Lauer


 

11. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker

„Alla turca": Dirigent Konrad Junghänel und die polnische Geigerin Alicja Smietana gestalten das 11. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker Die Kaiserstadt Wien zu erobern und so das Tor zu Westeuropa aufzustoßen, versuchte das Osmanische Reich zunächst im 16. und ein weiteres Mal im 17. Jahrhundert. Beide Anläufe schlugen bekanntlich fehl.
Aber die rasselnden Märsche der Elitetruppe der Osmanischen Armee, der so genannten Janitscharen, fanden ihren Weg in manche Komposition der Wiener Klassik: zum Beispiel in den Finalsatz aus Mozarts Klaviersonate Nr. 11, das allseits bekannte Rondo alla turca.
Wie stark solche Janitscharenmusiken mitreißen und wie effektvoll sie klingen, ist am Mi. 17. und Do. 18. Mai (jeweils 20 Uhr) im 11. Philharmonischen Konzert in der Philharmonie Mercatorhalle zu erleben. Unter dem Motto „Alla turca“ versammelt das Programm einige der schönsten Beispiele türkischer Spuren in der klassischen europäischen Musik: Angefangen bei der Ouvertüre zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Die Entführung aus dem Serail über sein Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 bis zu Joseph Haydns Sinfonie G-Dur Hob. I:100, die auch unter dem Namen Militärsinfonie bekannt ist.
Der Komponist Christoph Willibald Gluck ist mit der Ouvertüre aus seiner Oper La rencontre imprévue vertreten, deren deutscher Titel Die Pilger von Mekka lautet, sowie mit der Ballettmusik zu Iphigénie en Tauride. Am Dirigentenpult steht Konrad Junghänel, einer der ausgewiesenen Originalklang-Experten unserer Zeit.
Historisch stimmige Interpretationen, die gleichwohl nicht in Dogmen erstarren, sind ein Markenzeichen des im In- und Ausland geschätzten Dirigenten. Solistin in Mozarts Violinkonzert A-Dur ist die vielfach ausgezeichnete polnische Geigerin Alicja Smietana. Die temperamentvolle Künstlerin spielte regelmäßig mit Größen wie Neville Marriner und Martha Argerich, lässt es sich aber auch nicht nehmen, hin und wieder in den großen Londoner Jazzclubs kräftig einzuheizen.
Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzerte 2017 im Musikpavillon

Auch in diesem Jahr findet wieder die schon seit Jahren vom Bezirksamt Rheinhausen initiierte und beliebte Veranstaltungsreihe „Sonntagskonzerte 2017 im Musikpavillon des städtischen Volksparkes Rheinhausen“ statt. Insgesamt werden zehn Konzerte mit freundlicher Unterstützung durch den Bauverein Rheinhausen organisiert. Der Eintritt zu den Konzerten ist wie immer frei.

 

Über den schon traditionellen Start mit dem Eröffnungskonzert der Musikvereinigung Duisburg-West DSB e. V. in die Saison am Sonntag, 21. Mai, um 15 Uhr werden sich viele treue Besucherinnen und Besucher freuen. Die Musikvereinigung Duisburg-West ist durch zahlreiche Auftritte sowie erfolgreiches absolvieren der Landesmeisterschaften der Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge sehr bekannt. Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst wird die Mitwirkenden und die Gäste begrüßen und die Konzertreihe eröffnen.

 

Die Reihe setzt sich Pfingstsonntag, 4. Juni, um 15 Uhr fort mit dem Duisburger Hafenchor, der die Besucher mit zünftigen Liedern zum Mitsingen und Mitschunkeln anregt.

 

Ein besonderes Schmankerl gibt es dann am 11. Juni um 15 Uhr, wenn die Treuen Bergvagabunden ihre Fans mit alten deutschen Volksliedern, die in den 60er und 70er Jahren unter anderem von Heino interpretiert wurden, verwöhnen und für den ein oder anderen Gag sorgen.

 

Mit dem Musikfest der Musikvereinigung Duisburg-West am darauffolgendem Sonntag, 18. Juni, findet bereits ab 11 Uhr ein weiteres Highlight der diesjährigen Konzertreihe statt. Für Speis und Trank ist in Eigenregie ganztägig gesorgt.

 

Das BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951 gehört schon seit Jahren mit seinen ruhigen, melodischen Klängen zum Programm der Sonntagskonzerte und wird dieses Jahr am 25. Juni um 15 Uhr zu hören sein. 

Am folgenden Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr lädt das 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. mit beschwingten Musical-Melodien zum Verweilen ein. 

Am 9. Juli um 15 Uhr präsentiert sich der Bezirk West der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg mit einem Familienkonzert. Von unterschiedlichen Ensembles werden musikalische Beiträge erklingen, aber auch Soloauftritte von Schülerinnen und Schüler mit ihren Instrumenten werden die Zuhörer mitreißen.

 

Die Reihe setzt sich fort mit de Konzerten des BSW Musikcorps Hohenbudberg e.V. gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Hohenbudberg am 30. Juli um 15 Uhr.  

Weiter geht es in der Konzertreihe am 6. August um 15 Uhr mit dem Gitarrenchor „Alt und Jung gemeinsam unterwegs“, deren Repertoire vom alten deutschen Liedgut über bekannte Schlager bis hin zu Seemannsliedern reicht.

 

Zum Abschluss der diesjährigen Konzertreihe am 3. September um 15 Uhr lädt der Männer- und Frauenchor Rumeln 1877 e. V. ein, die Spielzeit mit bunten Melodien-Reihen zu beenden. 

Die mitwirkenden Gruppen und Chöre freuen sich schon sehr auf ihre Konzerte im Musikpavillon des städtischen Volksparkes und auf die Rheinhauser Konzertfreunde, die in den letzten Jahren auch dann zahlreich erschienen sind, wenn das Wetter nicht so ideal für die Open-Air-Konzerte war. Hier lässt sich der Sonntagsspaziergang mit einem schönen Besuch im Volkspark verbinden. Die Stadt Duisburg wünscht allen Besucherinnen und Besuchern gute Unterhaltung und vor allem gutes Wetter und den mitwirkenden Chören viel Erfolg.

 

Termine im Überblick: 

21.05.2017 Musikvereinigung Duisburg-West (Eröffnungskonzert)

04.06.2017 Hafenchor Duisburg

11.06.2017 Treue Bergvagabunden

18.06.2017 Musikfest, Musikvereinigung Duisburg –West (11.00 bis ca. 18.00 Uhr)

25.06.2017 BSW Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum

02.07.2017 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen

09.07.2017 Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg, Bezirk West

30.07.2017 Chorgemeinschaft Hohenbudberg sowie BSW Musikcorps

06.08.2017 Gitarrenchor „Alt und Jung gemeinsam unterwegs“

03.09.2017 Männer- und Frauenchor Rumeln

 

Musik- und Kunstschule: Großes Finale des Musik-Wettbewerbes „Ich bin DU!“  

Duisburg, 12. Mai 2017 - Im November hat die Musik- und Kunstschule zum zweiten Mal zusammen mit Peter Bursch unter dem Motto „Ich bin DU!“ zu einen musikalischen Wettbewerb aufgerufen und einen Song über Duisburg zu schreiben. Beim großen Finale am Donnerstag, 18. Mai, um 19 Uhr im Grammatikoff am Dellplatz treten die von der Jury ausgewählten Finalisten auf. Im Anschluss an die Präsentation der 14 Beiträge wird die Jury die Gewinnerinnen oder Gewinner auswählen und verkünden.  
Die 14 Wettbewerbsbeiträge sind in diesem Jahr sehr unterschiedlich: Vom Rocksong und Rap, bis zum Schlager und Songwriting ist alles dabei und das Alter der Musiker reicht von zwölf bis 74 Jahre. Die Initiatoren Johanna Schie, Leiterin der Musik- und Kunstschule, und Peter Bursch sind sehr glücklich, dass sie die Altersgrenze aufgehoben haben, denn das hat die Bandbreite der eingereichten Songs wesentlich bereichert.  
Kulturdezernent Thomas Krützberg eröffnet die Veranstaltung gemeinsam mit Moderator Thommie Black und stellt die Finalisten vor. Im Anschluss an die Präsentation wird die Jury (Peter Bursch, Daniel Jung, Andreas Klees, Bernd Stolle und Johanna Schie) die Gewinner auswählen und die Preise verkünden.  
Das Projekt wurde durch Spenden der Firma Krohne, Haniel, ake-consult, Foto Krischer, der Faselstiftung und dem Freundes- und Förderkreis der Musik- und Kunstschule finanziell unterstützt.   

 

 

- ERWIN WURM Gemeinschaftsausstellung im Lehmbruck Museum und im MKM Museum Küppersmühle
- „Kunst und Kaffee:
Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts“
- Hörtheater: Holzschnitzer - Wo ist denn die Sonne direkt über uns?

 Lehmbruck Museum: „Kunst und Kaffee: Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts“
Duisburg, 12. Mai 2017 - „Aufrecht gehen“ lautet das Motto bei der Führung am Dienstag, 16. Mai 2017, um 16 Uhr. Bei Kaffee und Kuchen begleitet Jörg Mascherrek die Besucher durch das Museum, um über den Mensch in der Kunst der Moderne zu sprechen.  
Eine äußerst humane Führung erwartet die Besucher, wenn ihnen innerhalb von 60 Minuten kunstvolle Darstellungen des Menschen (u.a. „Simplifikation“ von Christian Keinstar, sowie die „Große Stehende“ und die „Große Sinnende“ von Wilhelm Lehmbruck) vorgestellt werden. Zu sehen sind Abstraktionen des Menschen, welche mit ihren unterschiedlichen Formen und Haltungen die menschliche Gestalt in den Vordergrund der Kunst rücken.  
Eintritt: 9 Euro inkl. Kaffee und Kuchen

Antony Gormley, Sublimate VIII, 2007, © Atelier Gormley.

 

ERWIN WURM Gemeinschaftsausstellung im Lehmbruck Museum und im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Ab 7. Juli 2017 in Duisburg  
Diese Woche eröffnet in Venedig die Biennale für zeitgenössische Kunst. Zentraler Blickfang ist schon jetzt die spektakuläre Installation Erwin Wurms vor dem österreichischen Pavillon. Mit einem auf die Nase gestellten Lastwagen greift er das Thema Migration und Politik auf.   Wer es in diesem Sommer nicht nach Venedig schafft oder mehr von Erwin Wurm sehen möchte, ist herzlich nach Duisburg eingeladen: Ab dem 7. Juli 2017 zeigen das Lehmbruck Museum und das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst eine große Überblicks-Schau des international renommierten Künstlers.

Ausgestellt werden Skulpturen, Fotografien, Wandarbeiten, Strickbilder, Rauminstallationen und, wie auf der Biennale auch, seine berühmten „One Minute Sculptures“. Darüber hinaus sind eigens für die Ausstellung konzipierte Neuproduktionen zu sehen und auch einen Drink aus Wurms „Drinking Sculpture“ kann man im Duisburger Kunstsommer genießen.

Duisburg kann im Übrigen auch in anderer Hinsicht mit Venedig mithalten: Die Stadt hat mit 650 Brücken deutlich mehr als Venedig.  
ERWIN WURM ist ein Ausstellungsprojekt des Lehmbruck Museums und des MKM Museum Küppersmühle. Verantwortlich für die Ausstellung im MKM ist die Stiftung für Kunst und Kultur (www.stiftungkunst.de). Ermöglicht wird das Projekt durch die großzügige Unterstützung der Evonik Industries AG (für das MKM) und der Sparkasse Duisburg (für das Lehmbruck Museum).  

Erwin Wurm, Untitled, 2011, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, courtesy Studio Erwin Wurm, Foto Jesse Williams.  

Holzschnitzer - Wo ist denn die Sonne direkt über uns?
Hörstück von Luise Voigt. Unter Verwendung von Auszügen aus »Die Novelle vom dicken Holzschnitzer« von Antonio Manetti Redaktion: Barbara Gerland Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Im Anschluss Publikumsgespräch mit Luise Voigt Weiter geht es mit "Die Therapeuten-Story" beim nächsten Platzhirsch-Festival im September.  

 

 

Neue Konzertreihe im Theater Duisburg

Zauber der Operette: Neue Konzertreihe im Opernfoyer beginnt mit dem beliebten Glanzstück „Paganini“ von Franz Lehár 
Duisburg, 09. Mai 2017 - Der Melodienreichtum von Franz Lehárs Operette Paganini ist legendär. Mit dem ihm eigenen Charme reiht der Komponist einen Einfall an den nächsten: „Gern’ hab ich die Frau’n geküsst“, „Liebe, du Himmel auf Erden“, „Niemand liebt dich so wie ich“, „Deinen süßen Rosenmund“, „Einmal möchte’ Ich was Närrisches tun“ und „So ein Mann ist eine Sünde wert“ heißen einige der bekanntesten Musiknummern des Dreiakters, der 1925 in Wien uraufgeführt wurde.
Die Titelpartie ist zudem verbunden mit den Namen berühmter Sänger, unter ihnen Richard Tauber, Rudolf Schock, Peter Anders, Nicolai Gedda und Fritz Wunderlich.

Dass der so genannte Teufelsgeiger in Lehárs Welt zunächst als Frauenheld in Erscheinung tritt, bevor er sich ganz seinem Instrument weiht, ist beim Auftakt der neuen Konzertreihe „Zauber der Operette“ am Theater Duisburg zu erleben. Am So. 14. Mai (11 Uhr) erwecken zwei Sänger und ein Instrumentaltrio Paganini zum Leben. Katharina Göres (Sopran) und Michael Pflumm (Tenor) werden unterstützt vom Trio Sorrentino, bestehend aus Christiane Schwarz (Violine), Wolfgang Schindler (Violoncello) und Martin Fratz (Klavier).
Die Moderation übernimmt der Produzent, Autor und Dokumentarfilm-Regisseur Axel Fuhrmann. Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: Konzert mit dem „Märztrio“
Wie hört sich eine Wiese an? Auf ein experimentelles Konzert-Programm mit dem „Märztrio“ können sich Interessierte am kommenden Donnerstag, 11. Mai 2017, 19 Uhr, im Rahmen der „plastikBAR“ freuen.  Die elektrische Version des „Märztrios“ baut ihre kollektiven Improvisationen um einzelne Klangelemente herum. Die Instrumente werden über weite Strecken jenseits ihrer konventionellen Spielweisen eingesetzt. Das Konzert-Programm „Wiese hören“ nutzt Klänge einer beliebigen Wiese als Grundlage.
Das Märztrio Akemi Kobayashi studierte Komposition in Tokyo, Saarbrücken und Stuttgart und lebt und arbeitet als freischaffende Musikerin in Duisburg. Holger Klaus studierte Violine und Komposition in Aachen, Rostock und Essen, arbeitet als Musiklehrer und lebt in Duisburg. Friedhelm Pottel spielt elektrische Gitarre mit internationaler Erfahrung in Jazz-Funk-und Bluesbands.
Mehr Informationen auf www.schoenklang.de

Das „Märztrio“: Akemi Kobayashi (Synthesizer), Holger Klaus (Elektrifizierte Violine), Friedhelm Pottel (Elektrische Gitarre), Foto: Künstler.

 

- Duisburger Philharmoniker mit Charles-Marie Widors furioser 6. Orgelsinfonie
- Lehmbruck Lecture „Lehmbruck als Marmorbildhauer“

„Toccata“: Wayne Marshall eröffnet die beliebte Konzertreihe der Duisburger Philharmoniker mit Charles-Marie Widors furioser 6. Orgelsinfonie
Duisburg, 06. Mai 2017 - „Toccata“ heißt die beliebte Reihe der Duisburger Philharmoniker, die jetzt wiederaufgenommen wird und den Fokus auf die Eule-Orgel richtet, das klangprächtige Schmuckstück der Philharmonie Mercatorhalle. Den Auftakt am Samstag, 13. Mai (16 Uhr) wird ein Meister seines Fachs gestalten, der britische Organist, Pianist,
Dirigent und Komponist Wayne Marshall. Der vielseitige Musiker ist ein ausgezeichneter Interpret vor allem des französischen Orgelrepertoires. Entsprechend wird das Konzert geprägt sein von Charles-Marie Widors Orgelsinfonie Nr. 6 g-moll op. 42/2. Daneben lässt sich Marshall als furioser und fantasievoller Improvisator hören.

Der Franzose Widor (1844-1937) war jahrzehntelang Organist in Paris, sein Hauptwerk ist von der Orgel geprägt, daneben schrieb er geistliche Stücke, Orchester- und Kammermusik. Seine Orgelsinfonien sind hochkomplexe, farbenreiche, kraftvolle und virtuose Solostücke für die Königin der Instrumente. Widors spätromantischer Stil vereint Monumentales mit teils fragiler Lyrik. Er galt bereits zu Lebzeiten als Legende und wurde mit Preisen und Auszeichnungen geradezu überhäuft.

Die 6. Orgelsinfonie wurde 1878 uraufgeführt. Sie besteht aus fünf Sätzen, die symmetrisch angeordnet sind. Ein kraftvoller Marsch steht am Anfang und beschließt das Werk. Die Ecksätze umrahmen ein lyrisch-introvertiertes Adagio und ein idyllisch dahinfließendes Cantabile, das dunkel und geheimnisvoll endet. Im Zentrum des Werks steht ein scherzoartiges Intermezzo, atemlos vorwärts drängend, gemäßigt durch eine kleine Fuge. Insgesamt ist diese Sinfonie geprägt von treibender Dramatik, rauschhaften Klangeruptionen und eleganter Intimität.

Karten für das Konzert gibt es unter Tel. 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburgerphilharmoniker.de

 

 

Lehmbruck Lecture „Lehmbruck als Marmorbildhauer“ von Dr. Marion Bornscheuer
Ist Wilhelm Lehmbruck, der mit seinen in Kunststein und Bronze gegossenen Plastiken bekannt geworden ist, auch als Marmorbildhauer tätig gewesen? Diese Frage beleuchtet Kustodin Dr. Marion Bornscheuer in der nächsten Lehmbruck Lecture am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 18 Uhr im Lehmbruck Museum.
Die Verwendung des traditionellen Materials Marmor in Lehmbrucks Werk wurde in der Forschung kontrovers diskutiert, ohne dass ihr jemals systematisch nachgegangen worden ist. So widmet sich der letzte Vortrag im Rahmen des übergeordneten Themas „Das Material in Lehmbrucks bildhauerischem Werk“ nun der Untersuchung, ob sich Lehmbruck, der als ‚Modelleur‘ von Figuren in Gips, Ton und Terrakotta berühmt geworden ist, auch als ‚Skulpteur‘ in Stein betätigt hat.

 Wilhelm Lehmbruck, Mädchenkopf (Maria Wüstmann, 1903/04, Foto: Lehmbruck Museum

 

- Jan Klare "1000" im Ruhrorter Lokal Harmonie
- An einem Sonntag im Lokal

An einem Sonntag im Lokal:  „Und ich habe Deutschland so geliebt" | Mildred Harnack-Fish und die „Rote Kapelle“
Ein Vortrag von Hille Thomsen über die amerikanische Literaturprofessorin Mildred Harnack-Fish.


Duisburg, 04. Mai 2017 - Mildred Fish wurde im Jahr 1902 in Milwaukee, Wisconsin geboren. Die Literaturwissenschaftlerin heiratete den deutschen Juristen und Wirtschaftswissenschaftler Arvid Harnack und ging 1929 gemeinsam mit ihm nach Berlin, promovierte 1942 und arbeitete als Lehrbeauftragte, Übersetzerin und Dozentin. Mit ihrem Mann baute sie ab 1933 einen Diskussionszirkel auf, aus dem 1939 das Widerstandnetz „Die rote Kapelle“ entstand. Beide waren aktiv im Widerstand gegen Hitler, und werden 1942 bei einem Urlaub in Ostpreußen verhaftet. Innerhalb eines Monats werden beide im Winter 42/43 hingerichtet. Ihre letzten Worte waren: „Und ich hatte Deutschland so geliebt“.

 

Sonntag, 7. Mai 2017, 18.00 Uhr Lokal Harmonie | Harmoniestr. 43 | Duisburg-Ruhrort Eintritt frei, der Hut geht rum

 

 

Jan Klare "1000" im Ruhrorter Lokal Harmonie

Duisburg, 04. Mai 2017 - Das international besetzte Jazz Quartett “1000“ entwickelte im Winter 2016/17 ein neues Repertoire, das sich mit dem Nationalhymnen befasst. Der Impuls war zunächst musikalischen Ursprungs - Karl Heinz  Stockhausen sagt: “Es gibt nichts populäreres als eine Nationalhymne”- jedoch kam im Laufe der Recherche automatisch ein politischer Aspekt ins Spiel. Zunächst lautete der Arbeitstitel “1000 Anthems to avoid Nationalism“, jedoch kristallisierte sich in der Diskussion über Inhalte heraus, dass es besser ist für etwas Gutes als gegen etwas Schlechtes anzuspielen.

»1000« (sprich: tausend) ist eine deutsch/ niederländisch/ belgisch/ amerikanische “working band” und hat seit ihrer Gründung 2004 eine beachtliche Liste von Konzerten, Festivalauftritten, CD-Veröffentlichungen und Besprechungen vorzuweisen.
Zur Premiere des Projektes im Dezember in Münster schrieben die Westfälischen Nachrichten: ...politische Haltung ließen zwei ironisch vorgetragene chinesische Hymnen aus dem frühen 20. Jahrhundert erkennen sowie zwei Experimentalstücke, die sieben afghanische beziehungsweise sechs kambodschanische Nationalhymnen zu jazzigen „Suiten“ kombinierte, die mal schrill, mal rhythmusgeprägt, mal lautmalerisch und zart, sogar swingend daherkamen.

Das Quartett begnügte sich nicht damit, Hymnen zu zerlegen sondern zeigte auch große Empathie für Verfolgte und Flüchtlinge, etwa in den KlareKompositionen „Refugia“ und „Utopie“.... ein facettenreicher Jazzabend“. Eine CD des Programms ist soeben auf dem neugegründeten Label Umland Records in Kooperation mit dem belgischen El Negocito Label erschienen.

In Afghanistan hat es im letzten Jahrhundert 6 verschiedene Nationalhymnen gegeben, die die jeweiligen politische Umwälzungen spiegeln, sehr ähnlich in Kambodscha. Die Hymnen dieser Länder bilden den Kern unseres Projektes. Ausserdem spielen wir eine Auswahl von Hymnen, die völlig subjektiv ausgewählt sind und solchen, die wir für dieses Projekt erfunden haben.
Zu hören sein wird beispielsweise die syrische Nationalmelodie, kombiniert mit einem Lied , das während des 2. französischen Kaiserreichs als Nationalhymne funktionierte und auf eine verklärende Art und Weise zum Auszug in die Welt (nach Syrien) aufruft.
Das Phänomen der Ähnlichkeit vieler Hymnen, hat meist historische Gründe. Dennoch findet man viele Melodien, die einen ganz anderen Charakter zu haben. Zwei frühe chinesische Hymnen und die von Niue (ein Atoll im Südpazifik) haben wir aufgrund ihrer sehr speziellen Schönheit ausgewählt. Unsere eigenen europäischen nationalen Melodien werden in der Eurovisionsmelodie von Charpentier zitiert. Zudem spielen wir zwei selbst komponierte Stücke, eines ist die imaginierte „Hymne von Utopia" - die andere Komposition, „Refugia" ist sicherlich keine feierliche Hymne, sondern der Versuch, die Flucht eines Menschen aus seiner Heimat musikalisch nachzuzeichnen.
Die Auswahl sowie die Interpretationen der Nationalhymnen sind nicht von Musikologen recherchiert, sondern entspringen dem naiven Impuls, Melodien zu spielen. Uns interessiert, wie eine Melodie auf Menschen wirkt, und wie Hymnen benutzt werden künnen. Wir verfolgen keine tagespolitische Botschaft. Einige dieser Stücke mögen den einen oder anderen irritieren – hoffentlich aber nicht beleidigen.

PROGRAMM:
1. Europa (Marc Antoine Charpentier)
2. Partant pour la syrie (Hortense de Beauharnais)
3. Syrien (Mohammad und Ahmad Salim Flayfel)
4. Afghanistan

Durch das Gebiet des heutigen Afghanistans sind in der Geschichte viele Völker gezogen um in das warme, fruchtbare Indien zu gelangen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts gründete sich hier ein Staat, der Vorläufer des heutigen Afghanistan. Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts unterwarf Russland die nördlichen Nachbarn Afghanistans. Vom Südosten her schob sich das britische Indien heran. Schließlich lag nur noch Afghanistan zwischen den Russen und Briten. Weil die Briten fürchteten, die Russen könnten in Afghanistan die Oberhand gewinnen, marschierten sie 1839 und 1878 ein. 1919 griffen die Afghanen das britisch-indische Territorium an und erzwangen ihre vollständige Souveränität. 1978 putschten sich pro-sowjetische Offiziere an die Macht und wollten einen kommunistischen Staat errichten. Dies brachte die Mudschaheddin auf den Plan. Die Sowjetunion griff 1979 ein, um den afghanischen Kommunisten zu helfen. Aber sie konnten sich nicht gegen die Mudschaheddin behaupten. Ende 1991 zerfiel die Sowjetunion. 1992 gaben auch die afghanischen Kommunisten auf. Die Mudschaheddin zogen als Sieger in Kabul ein. 1994 entstand die Bewegung der Taliban, die nach 9/11 von den USA zurückgedrängt wurden.
4a. 1926 - 43 (unbekannt) - Die erste Hymne Afghanistans wurde während der Monarchie benutzt und bei Staatsbesuchen des Königs gespielt.
4b. 1943 - 73 (Mohammed Farukh) - Diesw Hymne wurde 1930 geschrieben und auch noch zu Ehren des Königs gespielt.
4c. 1973 – 78 (Abdul Ghafoor Breshna) - Nach der Abschaffung der Monarchie 1973 wurde die Republik von Afghanistan gegründet.
4d. 1978 – 92 (Jalil Zaland) - Diese Hymne wurde während der kommunistischen Herrschaft benutzt.
4e. 1992 - 99, 2002- 06 (Ustad Qasim) - Nach der Errichtung einer islamischen Republik wurde ein Mudschaheddin-Kampflied, 1919 komponiert, zusammen mit neuen nationalen Symbolen eingeführt. Nach der Niederlage der Taliban kam diese Hymne 2002 noch einmal zurück, aber nicht lange darauf entstand der Wunsch nach einer neue Melodie, die das neue Afghanistan reflektieren sollte.
4f. 1999- 2002 Während der Talibanherrschaft befand sich Afghanistan in der einzigartigen Situation, keine Nationalhymne zu haben, da die Taliban Musik komplett verboten hatten.
4g. 2006 (Babrak Wasa) - Die neue afghanische Verfassung gebietet, dass die Nationalhymne in „Pashto" gesungen werden soll und die Namen aller ethnische Gruppen des Landes beinhaltet.
5. Refugia (Jan Klare)

PAUSE

1. Utopia (Jan Klare)
2. China 1911-12 (Bo Tong)
3. China 1915-16 (Wang Lu)
4. Cambodia

Der früheste Hinweis auf die Besiedlung der tropischen Region stammt aus der Zeit um 4200 vor Christus. Im 5. Jahrhundert nach Christus gab es ein wohlhabendes Königreich, Funan, auf dem Gebiet des heutigen Kambodschas. Ende des 7. Jahrhunderts wurde Funan vom Königreich Chenla erobert. Beide Reiche wurden von den Khmer bewohnt, dem Nationalvolk des heutigen Kambodscha. Das hochentwickelte „Angkor-Reich", in dem vermutlich etwa eine Millionen Khmer lebten, entstand 802 bis 850. Es wurde 1430/31 von den Thai erobert. Thailand und Vietnam kämpften im 19. Jahrhundert heftig um die Vorherrschaft in Kambodscha und führten 1841 eine gemeinsame Verwaltung ein. Um an der Macht zu bleiben, unterzeichnete der kambodschanische König 1863 einen Vertrag mit Frankreich – ab 1941 regierten die Japaner Kambodscha, aber 1946 kehrten die Franzosen zurück.
Sie gewährten den Kambodschanern eine eigene Verfassung und
politische Parteien. Anfang der 1950er Jahre begann Kambodschas Kampf um Unabhängigkeit. 1953 übernahm König Sihanouk das Land. Nach einem Putsch schaffte Lon Nol die Monarchie ab und rief die Khmer-Republik aus.
Der exilierte Sihanouk leitete die Machtübernahme der Roten Khmer unter Pol Pot 1975 ein - die schlimmste Zeit in der Geschichte Kambodschas mit der Massakrierung von 20 und 30 Prozent der Bevölkerung begann. 1976 konstituierte man die „Demokratische Republik". 1979 besetzten vietnamesische Truppen Phnom Penh, 1989 zogen sie ab.
4a. 1941 - 70 (F. Perruchot/ J. Jekyll) - Diese Hymne, die sogenannte Nokoreach, wurde 1941 eingeführt und 1947 (parallel zur Unabhängigkeit von Frankreich) bestätigt.
4b. 1970 – 75 (written collectively) - In den 60er Jahren wurde Kambodscha immer mehr in den Vietnam Krieg involviert. 1970 putschte General Lon Nol und installierte eine pro-amerikanische Regierung. Das Land bekam eine neue Flagge und Hymne.
4c. 1975 - 76 (F. Perruchot/ J. Jekyll) - Nach dem kommunistischen Sieg 1975 wurden frühere royalistische Symbole für eine kurze Zeit wieder eingeführt, und Prinz Sihanouk wurde erneut zum Staatsoberhaupt .
4d. 1976 - 79 (unknown) - Kurz darauf wurde "Democratic Kampuchea" ausgerufen und mit eigenen Symbolen ausgestattet. Es wird behauptet, dass Pol Pot die Hymne selbst geschrieben habe.
Da die Roten Khmer von vielen westlichen Regierungen als die legitimen Vertreter Kambodschas anerkannt waren, wurde diese Hymne bis 1993 international anerkannt.
4e. 1979 - 89 (unknown) - Nach dem vietnamesischen Einmarsch 1979 wurde die Volksrepublik Kampuchea ausgerufen. Wieder folgten eine neue Flagge und Melodie. 1989 versuchte die Regierung größere internationale Anerkennung zu bekommen und änderte die Staatssymbole noch einmal.
Über diese Hymne, die von 89-91 in Gebrauch war, ist nicht viel bekannt. 1991 wurde ein UN Friedensplan unterzeichnet. Einige Quellen berichten von einer textlosen Hymne, komponiert von Prinz Ranariddh, aber auch hiervon ist wenig überliefert
4f. 1993 (F. Perruchot/ J. Jekyll) - 1993 wurde die Monarchie wieder eingeführt und international als die Regierung Kambodschas anerkannt.
5. Niue (unknown)

 

Freitagsführung im Museum DKM und die neu eröffnete Ausstellung TiefenZeit

Duisburg, 03. Mai 2017 - Am kommenden Freitag, dem 05. Mai 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Der Schwerpunkt der Führung liegt auf den beiden aktuellen Sonderausstellungen im Museum DKM.  

Erstmals ist an diesem Wochenende die neu eröffnete Ausstellung TiefenZeit. Das Unsichtbare in der Fotografie von Tom Fecht zu sehen. Seine großformatigen Fotografien zeigen u.a. langzeitbelichtete Ansichten von Meeresoberflächen oder dem Sternenhimmel. Tom Fecht gelingt es durch raffinierte und im jahrelangen Prozess entwickelte Techniken, Naturereignisse sichtbar werden zu lassen, die dem menschlichen Auge nahezu verborgen bleiben.  
Weiterhin wird mit Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen eine Werkauswahl von sieben Künstlern präsentiert, die den Kunstpreis junger westen seit der ersten Verleihung vor siebzig Jahren erhalten haben. Damit bietet diese Ausstellung einen ausschnitthaften Überblick über die Entwicklung der Bildhauerei in Deutschland.  

Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Tom Fecht ECLIPSE # 8031 2014 (Print 2017) (Unique archival c-print on KODAK 180 x 295 cm) Copyright: Tom Fecht, VG Bild-Kunst 2017 Courtesy: Museum DKM, Duisburg

Lehmbruck Museum: Führung „Jana Sterbak: Mode oder Körper-Kunst?“

Duisburg, 02. Mai 2017 -  Die spannende Verbindung von Mode, Körper und Kunst steht am kommenden Freitag, 5. Mai 2017, um 15 Uhr im Lehmbruck Museum im Fokus. Es gilt „Pay what you want“ jede/r bezahlt, was es ihr/ihm wert ist, wenn Kunstvermittlerin Sybille Kastner Interessierte zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Jana Sterbak.

Life-Size. Lebensgröße“ einlädt. Das von der Künstlerin Jana Sterbak aus rohem Fleisch genähte Kleid „Vanitas. Flesh Dress for an Albino Anorexic“ und ihre Arbeit „Mask“ sorgen dabei für kontroversen Gesprächsstoff.
Das Motiv des Fleischkleides wurde 2010 international bekannt durch die Popkünstlerin Lady Gaga. Auch große Modefirmen lassen sich aus der Welt der Kunst inspirieren, gründen Stiftungen, finanzieren Projekte und Ausstellungen oder laden Künstler ein um mit ihnen zusammen zu arbeiten.  
Teilnahme: Pay what you want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren  Eintritt selbst fest (Öffnungszeiten am Freitag: 12 bis 17 Uhr)  

Jana Sterbak, Vanitas: Flesh Dress for an Albino Anorexic, 1987, Farbfotografie, 26,5 x 20 cm, MNAM – Centre Pompidou, Paris, © Jana Sterbak  

Philharmonie Mercatorhalle und das 8. Kammerkonzert

Gesamtaufführung im 8. Kammerkonzert: Der Residenzkünstler Nicolas Altstaedt und Alexander Lonquich spielen alle 5 Cellosonaten von Ludwig van Beethoven

Duisburg, 01. Mai 2017 - Wie das Genie von Ludwig van Beethoven immer neue Gipfel anstrebte, zeigt sich auf faszinierende Weise in seinen fünf Sonaten für Klavier und Violoncello. Entstanden zwischen 1796 und 1815, markieren sie Schnittpunkte seiner künstlerischen Entwicklung. Die beiden Sonaten opus 5, in ihrer zweisätzigen Anlage bereits revolutionär, repräsentieren das Frühwerk.
Die dreisätzige Sonate opus 65 steht für die mittlere Schaffensperiode, in der auch die 5. und 6. Sinfonie entstanden. Mit den beiden Sonaten opus 102, eigenwillig in der formalen Gestaltung und zukunftsweisend in ihrer Ausdruckskraft, beginnt Beethovens legendärer Spätstil.

Von schier grenzenloser Vielfalt ist der Kosmos, den Beethoven in seinen Cellosonaten eröffnet. Immer stärker führen Einfallsreichtum und Experimentierfreude zu einer kompositorischen Freiheit, die weit über seine Zeit hinaus weist.

Im 8. Kammerkonzert ergibt sich jetzt die Gelegenheit, diese Sonaten mit zwei Ausnahmekünstlern zu erleben. Der Cellist Nicolas Altstaedt, aktueller Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker, musiziert am So. 7. Mai 2017 (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle mit einem Pianisten von Weltformat: dem aus Trier stammenden, seit langem in Italien lebenden Alexander Lonquich. Für ihre herausragende Interpretation der Beethoven-Sonaten erhielten die beiden Künstler den Beethoven Ring 2015. 

Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Gerne nehmen wir Ihre Kartenwünsche entgegen, wenn Sie über das Konzert berichten möchten. In der Anlage finden Sie diese Pressemitteilung auch als PDF-Datei.

 

- Ausstellung „Wasser in Sicht“ von Dietmar Janßen
- Lehmbruck Museum: Vortrag „Kunst in einer erschütterten Welt.“
- Zentralbibliothek: Matthias Reuter lädt zum Kabarett für´n Hut

Bezirksbibliothek Meiderich: Ausstellung „Wasser in Sicht“ von Dietmar Janßen 

Duisburg, 27. April 2017 - Die Fotoausstellung mit dem Titel „Wasser in Sicht“ von Dietmar Janßen, wird am Samstag, 29. April, um 11 Uhr in der Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 eröffnet.  

Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann und Fotokollege Bernd Ueltgesforth, werden die Ausstellung eröffnen. Den musikalischen Rahmen gestalten Schüler der Theodor-König-Gesamtschule in Duisburg-Beeck mit Cajon-Rhythmen.  

Gezeigt werden Aufnahmen, die auf vielen Reisen quer durch Europa, aber auch bei Ausflügen und Spaziergängen in die nähere Umgebung entstanden sind. Auch wenn man nicht gleich an Küste und Meer auf Entdeckungstour geht, trifft man nach kurzer Zeit fast zwangsläufig auf Wasser. Sei es ein Bach, Fluss oder Baggerloch, Tau auf Blumen und Gras. Wasser findet man überall. Wasser ist der Ursprung von allem.

 

Dietmar Janßen, 1950 in Duisburg geboren, war als technischer Angestellter in der chemischen Industrie tätig und ist seit zwei Jahren im Ruhestand. Seit 1972 fotografierte Janßen zunächst analog mit Dia und SW-Filmen. Ab 2003 verlagerte sich sein Interesse auf die digitale Fotografie.  

Die Ausstellung kann bis Samstag, 15. Juli, während der Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Meiderich besucht werden.

 

Zentralbibliothek: Matthias Reuter lädt zum Kabarett für´n Hut

Zur Veranstaltung „Kabarett für´n Hut“ lädt die Zentralbibliothek am Donnerstag, 18. Mai, um 20 Uhr in die Räumlichkeiten im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein.

 

Matthias Reuter, Klavierkabarettist und sympathisch-satirischer Gastgeber des Abends, spielt neue Songs. Mit dabei zwei Lieblings-Gäste aus der deutschen Kleinkunstszene. Das Motto des Abends lautet: Drei am Klavier, eine Gitarre und Benjamin Eisenberg hält sich die Ohren zu. Denn der Politkabarettist aus Bottrop hat als einziger kein Instrument dabei, bringt aber am Mikrophon das Publikum wie immer mit Politkabarett auf den neuesten Stand.

Am Klavier: Matthias Reuter, Gunzi Heil aus Karlsruhe und Jens Heinrich Claassen aus Münster. Gunzi Heil ist der langhaarige Kabarett-Rock´n Roller, Literaturwissenschaftler und Geschichtenerzähler am Klavier. Jens Claassen ist bekannt für seine emotionsgeladenen Comedy-Auftritte bei der TV-Show NightWash. Er spielt Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm „14 Zentimeter aus dem Leben eines ganz normalen Mannes“. Mit dabei ist auch wieder der musikalische Publikumsliebling: Alexx Marrone.
 

Kostenlose Sitzplatzkarten sind ab Donnerstag, 4. Mai, 11 Uhr in der Bezirksbibliothek Buchholz und in der Zentralbibliothek erhältlich. Pro Person werden maximal zwei Sitzplatzkarten ausgegeben. Eine telefonische Reservierung ist nur in der Bezirksbibliothek Buchholz (0203/283-7284) möglich. Reservierte Karten können bis Donnerstag, 18. Mai, in der Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 abgeholt werden sowie am Veranstaltungsabend von 19 bis 19.45 Uhr in der Zentralbibliothek. 

Lehmbruck Museum: Vortrag „Kunst in einer erschütterten Welt. Zum Werk von Jana Sterbak“

Marietta Frankes Vortrag „Kunst in einer erschütterten Welt“ am Sonntag, 30. April, um 15 Uhr nimmt das Werk der Künstlerin Jana Sterbak in den Blick, deren große Ausstellung „Life-Size. Lebensgröße“ aktuell im Lehmbruck Museum gezeigt wird. 

Marietta Franke geht davon aus, dass die Welt, in der der Mensch lebt, unübersehbare Erschütterungen erlebt hat und ständig erlebt. Dies sind aus der Natur kommende ebenso wie unmittelbar vom Menschen hervorgerufene Ereignisse, z. B. Atomexplosionen, Kriege, die sich auf die Zivilbevölkerung in unabsehbarem Ausmaß ausdehnen, Unfreiheit oder Verletzungen in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Jana Sterbak sagt: „Das, was mein Traum ist, existiert nicht. Ich bin so traurig.“ Ihr Werk geht sensibel, konkret, unvoreingenommen, radikal und mitunter humorvoll mit dieser Traurigkeit um. Sie betrachtet die Frage der Freiheit als ureigenes Thema der Kunst und fühlt sich dadurch in ihrer künstlerischen Verantwortung herausgefordert.

Die freischaffende Kunsthistorikerin Dr. Marietta Franke hat intensiv über das künstlerische Werk von Paul Thek geforscht. Als Autorin, Kuratorin und Bloggerin (www.mfaboutart.blogspot.com) setzt sie sich in erster Linie mit zeitgenössischen Kunstpositionen auseinander.

Eintritt: 5 Euro

Jana Sterbak, Sisyphus Sport, 1997, © Künstlerin, Foto: Gregor Sailer

„Das Schwarze Schaf“ feiert 10. Jubiläum

Duisburg, 25. April 2017 - „Das Schwarze Schaf“ feiert 10. Jubiläum: Jetzt mitmachen und für die renommierte Kabarettauszeichnung bewerben! Nachwuchskünstler aus dem deutschsprachigen Raum können ab 1. Mai 2017 ihre Bewerbung für „Das Schwarze Schaf 2018“ einreichen / Mirja Boes Mitglied der Wettbewerbsjury Essen, 25. April 2017 – Für den Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ ist es eine besondere Wettbewerbsrunde: Der von Hanns Dieter Hüsch gegründete Preis feiert 2018 Jubiläum und wird zum 10. Mal verliehen.

Kabaretttalente können ab dem 1. Mai 2017 ihre Bewerbung einreichen und sich auf die Jagd nach der begehrten Trophäe begeben – im Jubiläumsjahr eine besondere Ehre! Gesucht werden talentierte Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die als Einzelpersonen oder als Gruppe in der Kabarettszene aktiv sind. Bewerben können sich Kabarettisten, die am Anfang ihrer Karriere stehen und sich durch eine eigenständige künstlerische Leistung hervorheben. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. September 2017.

Alle Infos sowie die vollständigen Bewerbungsunterlagen auf: www.dasschwarzeschaf.com. Für kompetente Unterstützung bei der Auswahl des 10. „Schwarzen Schafs“ sorgt StandUp Comedian und Musikerin Mirja Boes. Die gebürtige Niederrheinerin war 2016 zum ersten Mal Mitglied der Wettbewerbsjury und ist gespannt auf die neuen Bewerbungen: „Liebe Kabaretttalente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Nutzt die Chance und bewerbt euch jetzt für ‚Das Schwarze Schaf 2018’. Ich freu‘ mich, euch im Finale zu sehen!“

Auch Sebastian Nitsch, „Das Schwarze Schaf 2016“, ist wieder mit von der Partie, diesmal aber nicht auf der Bühne, sondern ebenfalls als Jurymitglied. „Ich bin immer noch dankbar, dass ich 2016 ‚Das Schwarze Schaf’ mit nach Hause nehmen konnte. Der Wettbewerb war ein großes Erlebnis, bescherte mir viel Aufmerksamkeit und brachte schöne Begegnungen“, so Nitsch.

Der Wettbewerb
Zum Ablauf: Aus allen Bewerbungen wählt eine qualifizierte Vorrundenjury zwölf Kandidaten aus. Die Nominierten ziehen in die Vorrunden ein, die im März 2018 in Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel stattfinden. Je sechs Künstlerinnen und Künstler präsentieren pro Abend einen 15-minütigen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm. Die Zuschauer entscheiden per Abstimmung, welche fünf Kabarettisten ins große Finale im Mai 2018 in Duisburg einziehen werden. Am Finalabend stellen sich die Finalisten dann der Finaljury und werden auf Originalität und Können geprüft.
Der Wettbewerb ist nach Hanns Dieter Hüsch benannt, der sich selbst gerne als „Schwarzes Schaf vom Niederrhein“ bezeichnete. Der 1999 von Hüsch gegründete Preis wird alle zwei Jahre verliehen, 2018 zum 10. Mal. Er ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH, die die Trägerschaft im Sommer 2013 vom Förderverein
Niederrheinischer Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ übernommen hat.

Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert. Hanns Dieter Hüsch gilt als „Poet unter den Kabarettisten“ und zählt nach wie vor zu den beliebtesten Vertretern des Genres. Sein feinsinniger und nachdenklicher Humor beeinflusst noch immer Generationen von Kabarettisten.
Mit dem Wettbewerb „Das Schwarze Schaf“ soll sein Erbe gepflegt werden. Dies spiegelt sich auch in der Wahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Wesel, Moers und Krefeld als Austragungsorte für die Vorrunden wider.
Der Preis Der Gewinner erhält 6.000 Euro und eine Gewinnertour durch die vier Vorrundenstädte und wird sein komplettes Programm einen Tag nach der Siegerehrung im Kleinkunsttheater „Die Säule“ in Duisburg vortragen. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 und 2.000 Euro dotiert.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuer

Duisburg, 24. April 2017 - Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuer können am Samstag, 29. April 2017, um 15 Uhr gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Sybille Kastner die Ausstellung „Jana Sterbak. Life-Size/ Lebensgröße“ entdecken. Nach einem ersten Kennenlernen bei einer Tasse Kaffee geht es zu den Exponaten der Ausstellung, die unter dem Gesichtspunkt „Anziehend oder Abstoßend?“ betrachtet werden.
Die Kunstwerke der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak drehen sich um große Themen wie Liebe, Leben und Tod. Sie benutzt für Ihre Skulpturen ungewöhnliche Materialien: Ein Bett mit einer Matratze aus Brot, ein Kleid aus Fleisch und ein gläsernes Planetarium machen neugierig und laden zu eigenen Interpretationen ein.
Die öffentliche Führung kostet 2 € zuzüglich zum Eintrittspreis von 9 € / ermäßigt 5 €. Die Begleitperson hat freien Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten!
Gruppenführungen für Menschen mit Demenz finden dienstags bis sonntags auf Anfrage statt Eine Gruppenführung dauert ca. 90 Minuten und kostet 90 € inkl. Kaffee trinken.  Anmeldung und Beratung: Kunstvermittlung, Tel: +49 (0) 203 283 2195

Jana Sterbak, Bread Bed / Brotbett, 1996, © Künstlerin, Foto: Dejan Saric

Lehmbruck Museum:  „Magischen Führung“
Bei einer „Magischen Führung“ können Besucher des Lehmbruck Museums sich am Sonntag, 30. April, um 11.30 Uhr verzaubern lassen. Kunstwerke und Zauberei haben viele Gemeinsamkeiten – sie fesseln unsere Blicke und unsere Aufmerksamkeit. Sie entführen uns aus der alltäglichen Welt und ebnen uns den Weg in eine andere:  die der Fantasie und der Vorstellungskraft.
Bei der „Magischen Führung“ verbindet die Kunstvermittlerin Eva Henning die Kunst mit der Zauberei und öffnet die Augen für das Wunderbare und Fantastische, z. B. in Werken von Alexander Calder, Jean Tinguely und Alberto Giacometti.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €/ erm. 5 €/ Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Eva Henning bei der magischen Führung, Foto: Lehmbruck Museum.

Kreativquartier Ruhrort: Afrikatage 2017 und Tanz in den Mai

Duisburg, 24. April 2017 - „Angeregt durch die bereits in der vierten Auflage stattfindenden Afrikatage der World Africa Initiative hat die Integration der „African Community“ ins Quartiersleben Fahrt aufgenommen“, schätzt Kreativquartiermoderator Heiner Heseding die Bedeutung der farbenfrohen Feste ein.

„Mit der Eröffnung des KMC-Cafés im Ruhrorter Hof hat die afrikanische Kultur in der Ruhrorter Kneipenszene einen festen Platz.“   Bei dem interkulturellen „Tanz in den Mai“, der vom Kulturbeirat der Stadt Duisburg und dem Programm Interkultur der Metropole Ruhr gefördert wird, stehen die in Musik und Tanz Ausdruck findende, überbordende Lebensfreude, die bunten Farben und die Gaumenfreuden exotischer Welten im Vordergrund. Von den bildhübschen Models der „WAI-Queens“ werden verschiedene modische Kreationen, die in handwerklicher Perfektion eigens für diesen Anlass geschaffen wurden, präsentieren.  
Mit Papa Julius und Zion Nexus ist als Headliner des Musikprogramms ein Ensemble eingeladen worden, das bereits im Vorjahr im Gemeindehaus Ruhrort zu überzeugen wusste. Das mit Musikern aus verschiedenen Nationalitäten formierte Ensemble um „Papa“ Julius Nartey vermischt Reggae mit Einflüssen aus verschiedenen Stilen des afrikanischen Kontinents zu einer tanzbaren Musik, die auch die Lebensumstände ihrer Heimat beraubter Menschen thematisiert.

Das Ensemble BOBA setzt mit Trommeln und Tanz ganz auf die afrikanischen Traditionen. Akrobatik und Virtuosität stehen hier gleichberechtigt neben einander.

Das Duo Lydia & Jonny präsentiert afrikanisch inspirierte Popmusik im Gesangsduo zur Gitarrenbegleitung. Organisator Paul Kalenda hat aber noch weitere attraktive Überraschungen im Blick: „Die Spontaneität meiner Landsleute sorgt immer dafür, dass noch weitere Programmpunkte dazu kommen, die nicht planbar sind, aber der Veranstaltung ihren ganz eigenen Reiz geben werden.“  

Zum Konzert am 30. April 2016 um 19.30 Uhr (Einlass 18.00 Uhr) beträgt der Eintritt 12,00€ an der Abendkasse. Auf 10,00€ ermäßigte Karten sind im Vorverkauf im Informationszentrum im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 und im KMC-Café an der Harmoniestr.45 erhältlich.  

 

Bezirksbibliothek Buchholz: Ausstellung „Autistische Gestalter und Gestalterinnen“ von Robin Schicha  

Duisburg, 24. April 2017 - Robin Schicha zeigt vom 3. Mai bis 30. Juni in der Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 eine Auswahl seiner Illustrationen aus seinem Buch über „Autistische Gestalter und Gestalterinnen“. Zu sehen sind unter anderem Schichas Cartoons und Karikaturen zu Janosch, Andy Warhol, Michelangelo, Tim Burton, Daniela Schreiter, Gee Vero und Stephen Wilshire.  
Der Künstler Robin Schicha wurde 1990 in Essen geboren, wohnt seit seinem dritten Lebensjahr in Duisburg. Schon in der Kindheit zeichnete er ausdauernd. Seine Leidenschaft waren Comics und Zeichentrickfilme. Während der Schulzeit begann er, eigene Geschichten zu schreiben. Seine Tagebuchaufzeichnungen, die während der Pubertät entstanden, führten zu dem Buch „Außerirdische Reportagen vom Schulalltag - ein junger Autist beschreibt seine Erdensicht“, das 2015 erschien. Robin Schicha wurde zu Lesungen nach Hamburg, Berlin, München, Leipzig und Germersheim/Pfalz eingeladen.

Seine Cartoons und Karikaturen wurden unter anderem in Berlin, Kassel, Köln, Koblenz, Düsseldorf, Erlangen und Duisburg ausgestellt. Der Künstler gewann mehrere Preise und Auszeichnungen. 2017 hat Robin Schicha den Bachelor in Kommunikationsdesign an der HSD in Düsseldorf bestanden. Weitere Infos auf der Homepage unter www.robin-schicha.de  

 

Die Bildhauerin Magdalena Abakanovicz ist heute verstorben

Duisburg, 23. April 2017 -  Das Lehmbruck Museum bedauert den Tod der Bildhauerin Magdalena Abakanovicz, die heute verstorben ist, wie der Rektor der Akademie der bildenden Künste in Warschau, Professor Adam Myjak, bestätigte.
Die gebürtige Polin wäre im Juni 87 Jahre alt geworden. Ihre Werke sind in Sammlungen bedeutender Museen, wie dem Metropolitan Museum in New York, der National Gallery in Washington, dem Nationalmuseum Reina Sofia in Madrid und dem  Musee d'Art Moderne in Paris, vertreten.   Vielen Duisburgern ist die Künstlerin durch die große, mehrteilige Arbeit „Neun-Figuren-Raum“ im Kant Park bekannt.
Die abstrahierten Figuren wurden in einem aufwändigen Gussverfahren aus Bronze hergestellt und 1990 von der Künstlerin auf der Wiese an der Ostseite des Museums platziert. Vom Weiten wirken sie wie große Steinmonumente und erinnern in der Konstellation an eine frühzeitliche Kultstätte.
Bei näherer Betrachtung wird die sorgfältig gearbeitete, viele Spuren der Bearbeitung aufweisende Oberfläche erkennbar. Durch die monumentale Arbeit wird die Erinnerung an Magdalena Abakanovicz in Duisburg noch lange präsent bleiben.  

Magdalena Abakanovicz, „Neun-Figuren-Raum“, 1990, © ZAIKS, Warschau, Foto: Jürgen Diemer  

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Die Höhner im Steinhof Duisburg

Duisburg, 23. April 2017 - Bereits im Herbst spielten die Höhner die gefeierte Premiere ihrer Akustik-Tour im Duisburger Steinhof. Das Publikum war – wie auch bei den weiteren Terminen dieses exklusiven Musikprogramms – durchweg begeistert. Jetzt gibt es die Zugabe: die Kölner KultGruppe kommt am Freitag, 28. April noch einmal nach Huckingen, ganz ohne Elektro-Gitarre und -Klavier bringen die Musiker ihre größten Hits, aber auch neue Lieder mal ganz anders auf die Bühne.
Die Höhner sind bekannt als passionierte Live-Band, und ihre Auftritte immer mehr als nur bloße Konzerte. „Wer zu unseren Konzerten kommt, soll einen Abend lang mit uns zusammen das Leben feiern“, so Frontmann Henning Krautmacher. „Und zwar in all seinen Facetten und mit all seinen Höhen und Tiefen, glücklichen wie traurigen Momenten.“ Und genau diese Vielfalt des Lebens fangen die Musiker auf der „Janz höösch“-Tournee ein und stellen damit erneut ihre immense musikalische Bandbreite unter Beweis, und zwar rein akustisch, ohne elektrische Verstärker, ohne Soundeffekte.
Was allgemein mit „Unplugged“ bezeichnet wird, nennen die Kölner in ihrem Dialekt „Janz höösch“, sprich: ganz ruhig. Aber nur ruhig wird es selbstverständlich nicht zugehen, wenn die Höhner auf der Bühne stehen. Mit gewohnt großer Spielfreude werden sie das Duisburger Publikum mitreißen. Und: intimer als „Janz höösch“ und in der Halle des Steinhofs
kann man die Höhner kaum erleben.

Das Konzert am 28. April im Steinhof Duisburg beginnt um 19:30 Uhr, der Einlass startet um 18.30 Uhr. Karten zum Preis von € 39,90 gibt es noch; sie können im Steinhof sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erstanden werden. Weiter gehende Informationen gibt es unter www.steinhof-duisburg.de

 

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Lehmbruck Lecture: „Gips und Zement: profane Materialien im Werk Lehmbrucks“

Duisburg, 20. April 2017 - Die Materialien Gips und Zement stehen im Mittelpunkt der nächsten „Lehmbruck Lecture“ am Donnerstag 27. April 2017, um 18 Uhr im Lehmbruck Museum. Restaurator Peter Bux aus Leipzig gibt mit dem Vortrag „Gips und Zement: profane Materialien im Werk Lehmbrucks“ einen Einblick in die Materialwahl des Bildhauers.

Auf den ersten Blick erscheinen Gips und Zement oft profan. Peter Bux veranschaulicht, was man sich genau unter den Werkstoffen vorstellen muss und wie sie sich bei der Verwendung in der Kunst verhalten. Wie nutzte Lehmbruck die Materialien für sich und was macht seine Oberflächengestaltung so besonders?
In seinem Vortrag ergründet er außerdem wie Lehmbruck durch die akademische Ausbildung um 1900 beeinflusst wurde und wie sein Umfeld sich auf seine künstlerische Wahrnehmung und Gestaltung ausgewirkt hat. Eintritt: 5 Euro

Wilhelm Lehmbruck, Kopf einer alten Dame (Madame Germain), 1913, Foto: Fabian Strauch

 

-„Unter der Haut.Geschichte des Fleischlichen in der Kunst“
- Philharmonisches Konzert: „Verklärte Nacht“- Axel Kober dirigiert

Lehmbruck Museum: Vortrag „Unter der Haut. Zur Geschichte des Fleischlichen in der Kunst“
Eine kunsthistorische Betrachtung des Themas vom Mittelalter bis in die Gegenwart unternimmt Jörg Mascherrek mit seinem Vortrag am kommenden Donnerstag, 20. April 2017, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum. Jana Sterbaks Fleischkleid ist eines der Hauptwerke in der aktuellen Sonderausstellung im Lehmbruck Museum. Es irritiert, wird intensiv diskutiert und letztlich bewundert.
Doch so außergewöhnlich und einzigartig ist die Präsentation von rohem Fleisch in der Kunst keineswegs! Jörg Mascherrek wird dies anschaulich mit vielen Bildbeispielen illustrieren. Eintritt: 5 Euro

Jana Sterbak, Vanitas: Flesh Dress for an Albino Anorexic, 2017, Präsentation im Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: Dejan Saric © Jana Sterbak.  

 

„Verklärte Nacht“: Axel Kober dirigiert Werke von Arnold Schönberg und Gustav Mahler im 10. Philharmonischen Konzert
Ein riesiger, leerer Raum scheint sich mit dem Beginn von Gustav Mahlers 1. Sinfonie aufzutun: ein kosmisches Ur-Dunkel, durchzuckt von rätselhaften Trompeten-Fanfaren aus der Ferne. Was allmählich aus diesem mystischen Nebel hervor tritt, ist ein kaleidoskopartiges Abbild der Welt.
Mahlers sinfonischer Erstling führt den Hörer zunächst durch eine Welt der Naturlaute, bringt im zweiten Satz fröhlich-derbe Ländler und Walzer, im dritten einen grotesken Trauermarsch und im vierten ein sturmgepeitschtes Finale, Ausdruck äußersten Seelenkampfes. Wie diese Musik nach vielen verzweifelten Anläufen doch noch in eine triumphale Zielgerade einbiegt, ist im 10. Philharmonischen Konzert zu erleben.
Am Mi. 26. und Do. 27. April leitet der designierte Chefdirigent Axel Kober die Duisburger Philharmoniker durch das monumentale Werk, das durchaus ironische Schärfen kennt. Vor der Pause erklingt Arnold Schönbergs spätromantische Komposition Verklärte Nacht in der Fassung für Streichorchester.
Warum die Uraufführung im März 1902 – damals als Sextett – einen Tumult auslöste, ist heute kaum mehr nachzuvollziehen, handelt es sich doch um eine berauschend klangschöne Musik, die in expressivem Überschwang von bedingungsloser Liebe kündet. Literarische Vorlage war ein gleichnamiges Gedicht von Richard Dehmel, in dem ein Liebespaar in heller Mondnacht ein ungewöhnliches Gespräch führt. Eine Frau gesteht schuldbewusst, dass sie das Kind eines anderen erwartet. Der Mann aber bekennt sich vollständig zu ihr und nimmt das fremde Kind als sein eigenes an.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Glückauf-Halle Homberg: Ziemlich beste Freunde  
Mit der Komödie „Ziemlich beste Freunde“ geht die Spielzeit 2016/2017  des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“ am Mittwoch, 10. Mai, um 20 Uhr  in der Glückauf-Halle in Homberg,  Dr.-Kolb-Straße 2, zu Ende.  
Zum Inhalt: Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn keiner hält es länger bei ihm aus.  
Da schneit der freche Ex-Knacki Driss aus der Pariser Banlieu herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steifes Umfeld gehörig aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.  
„Ziemlich beste Freunde“ ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft.
Aus dem gleichnamigen Film von Èric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomischen Ereignisse leicht und liebevoll erzählt.

 Kartenvorbestellungen und  Informationen gibt es im Rathaus Homberg, Zimmer 109, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, Telefon: 02066-218832. Darüber hinaus sind Karten bei Ticketeck Zemann, Homberger Str. 353, 47443 Moers, Konzertkasse Lange GmbH, Kuhstraße 14, 47051 Duisburg, in der Tourist Information Duisburg, Königstr. 86, 47051 Duisburg sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 D, 47239 Duisburg erhältlich.  

 

 

Literaturabend in der VHS: „Da kann ich mir nur an den Kopf fassen…“  
„Da kann ich mir nur an den Kopf fassen, …wenn er mir dafür nicht zu schade wäre!“ unter diesem Titel fischen Dr. Claudia Kleinert und Thomas Bouvier aus dem großen literarischen Angebot am Freitag, 28. April, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte höchst unterhaltsame Edelsteine des Unfassbaren.
Bis dahin sollten die Hörer behutsam mit Ihrem Kopf umgehen. Denn nur wenn es gelänge, in den abgelegensten Winkel der Erde zu entweichen, ohne die geringste Kommunikations-möglichkeit mit der Außenwelt, könnten Menschen sich jenen Nachrichten entziehen, die ihnen die Hand so oft reflexartig zur Stirn führen.  
Der Eintritt zu der Lesung kostet fünf Euro. Weitere Informationen: Dr. Claudia Kleinert unter (0203) 283-4157

 

Duisburger Philharmoniker: „Ein musikalischer Spaß“ und „Lodronische“ Klänge zur Nacht

Duisburg, 17. April 2017 - „Ein musikalischer Spaß“ und „Lodronische“ Klänge zur Nacht: Zwei berühmte Mozart-Divertimenti ertönen im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker. In Mozarts Musik liegen Freude und Klage, Vitalität und Melancholie, Heiterkeit und tiefer Ernst oft nah beieinander. 
Dafür stehen auch zwei berühmte Divertimenti des Komponisten: Die 1. Lodronische Nachtmusik F-Dur, KV 247 und Ein musikalischer Spaß F-Dur, KV 522. Beide Werke erklingen nun im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker (So. 23. April, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Der Fokus richtet sich zudem auf den virtuosen Briefeschreiber Mozart. Aus dem schier unerschöpflichen Fundus seiner Korrespondenz liest die Essener Schauspielerin Katja Heinrich.
Der „musikalische Spaß“ ist eine Ansammlung falscher Töne in vier Sätzen, eine groteske Abfolge leerer Floskeln und von Themen, die sich nicht entwickeln. Mozart komponierte das Werk 1787, im Jahr des Don Giovanni.
Er verspottete damit seine dilettierenden Kollegen ebenso wie selbstverliebte Streicher und allzeit betrunkene Hornisten. Der langsame Satz indes, eine Art Möchtegern-Violinkonzert, verweist bereits, gewollt oder ungewollt, auf modernere Zeiten. 
Die Nachtmusik wiederum, geschrieben 1776 für die Gräfin Antonia Lodron, besticht durch Charme, Esprit und Eleganz, gibt sich aber in den langsamen Sätzen ganz einer verhangenen Stimmung hin. Das Divertimento mochte zuerst der Unterhaltung des adligen Publikums dienen, ist bei Mozart allerdings stets von Tiefsinnigkeit geprägt. 
Es musiziert das Mercator-Ensemble, das sind Matthias Bruns und Peter Bonk (Violine), Eva Maria Klose (Viola), Hanno Fellermann (Kontrabass) sowie Ioan Ratiu und David Barreda Tena (Horn).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

- Theater in der Stadthalle Walsum: „Tussipark“
- Lokal Harmonie in Ruhrort: HÖRTHEATER | Blutsbrüder – Cliquenturbo

 Duisburg, 15. April 2017 - „Tussipark“ist eine junge, frische Komödie, die sich an die Sehgewohnheiten eines jungen Publikums anlehnt und die an Kinokomödien wie „Sex and the City“ und „Hangover“ erinnert. Die Aufführung ist am Samstag, 6. Mai, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum auf der Waldstraße 50 zu sehen.  
Mehr braucht es nicht: das Parkhaus eines Shopping Centers und vier grundverschiedene Frauen, die reichlich Männerfrust haben. Schon ist der „Tussipark“ gegründet!
Die soeben gekündigte Jennifer, die gestresste Grit, die Geschäftsfrau Pascaline und Wanda, die sich aus Liebeskummer in ihrem Auto verschanzt hat, erlauben sich an diesem Abend alles: kalorienreiche Riesen-Portionen Pommes, Träumereien und Helene-Fischer-Hits. Wenn Damen unter sich sind, bleibt natürlich kein Frauenthema unausgesprochen. Vor allem die Männer kriegen ihr Fett weg, können aber auch die ein oder andere nützliche Wahrheit über ihre Frauen erfahren. Wie Frauen wirklich ticken, wenn sie unter sich sind, kann man(n) hier auf höchst amüsante Weise entdecken.  
In mindestens einer der Damen im „Tussipark“ kann sich jede Frau wiedererkennen. Jede der vier Frauen lebt ihr Leben auf ihre Art und kämpft ihren persönlichen Kampf und doch überschneiden sich Träume und Sehnsüchte. Es geht in dem Stück vor allem um Entscheidungen, die jeder treffen muss und darum, dass das Finden des Glücks oft mit einer Entscheidung beginnt.  
Darstellerinnen: Beatrice Kaps-Zurmahr (bekannt aus der Lindenstraße), Ann-Sophie Dürmeyer, Dorothea Maria Kriegl und Heidi Jürgens. PRODUKTION: COMÖDIE Dresden in Koproduktion mit Theater im Rathaus Essen. Tourneedurchführung: Tournee-Theater THESPISKARREN. Eintrittskarten sind im Bürgerservice des Bezirksamtes Walsum, bei allen Eventim Vorverkaufsstellen und im Internet über "Eventim.de" erhältlich. Foto C ChrisGonz

 

HÖRTHEATER | Blutsbrüder – Cliquenturbo | DLR -  Hörstück von Thomas Martin    
Funkfassung des gleichnamigen Theaterstücks nach dem Roman von Ernst Haffner Regie: Der Autor in Zusammenarbeit mit Ulrike Brinkmann  
Mit: Bernhard Schütz, Kathrin Welisch, Pit Bukowski, Christian Gaul, Benjamin Kramme, Shorty Scheumann, Jonathan Kutzner, Judith Engel, Luc Schneider, Martin Seifert, Sebastian Witt, Carmen Maja Antoni, Thomas Wodianka, Fritz Hammer, Tino Mewes, Mandy Rudski, Nastassja Revvo, Jörg Malchow, Martin Engler, Thomas Neumann, Gerda Elli   Ton/Technik: Jean Szymczak · Komposition: Kriton Klingler-Ioannides Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016   Berlin zwischen den Kriegen. Jugendliche organisieren sich in Banden um zu überleben. Sie kommen aus Heimen, Auffanglagern, von der Straße, vom Strich, aus Kaschemmen und Spelunken.
Es sind kaputte, vitale, hungrige, raffinierte Kinder. Gierig nach Wärme, zum Verbrechen bereit.   Ernst Haffners Roman erschien unter  dem Titel „Jugend auf der Landstraße Berlin“. Von Haffner ist nur ein einziges Buch bekannt. 1932 erschien es in einer Auflage von 5000 Stück im Verlag von Bruno Cassirer. 2013 wurde es neu aufgelegt unter dem Titel: „Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman“.   Ernst Haffner, Journalist und Sozialarbeiter, um 1900 geboren, blieb nach 1938 verschollen.  

Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Thomas Martin
Thomas Martin, Jahrgang 1963. Geboren in Berlin/DDR. Dramatiker, Lyriker, Publizist, Regisseur. In Ostberlin aufgewachsen, war Martin nach dem Abitur als Transportarbeiter und Bühnentechniker tätig. Seine literarische Produktivität begann mit der Veröffentlichung von Lyrik, Prosa u. Essays in Zeitungen, Zeitschriften u. Anthologien seit 1987. Ab 1990 erschienen Reportagen, Rezensionen und Kolumnen u. a. in "FAZ", "taz" u. "Freitag". Zunächst Bühnentechniker, arbeitete Martin als Regieassistent, Dramaturg und Autor am Deutschen Theater Berlin (1984-1992). In Venedig (1992-94) inszenierte er mit der von ihm gegründeten freien Theatergruppe "Teatro Furioso" u. a. Brecht, Shakespeare, Maeterlinck.
1996 als Dramaturg am Berliner Ensemble sowie 1997-1999 als Redakteur der Berliner Zeitschrift "Sklaven" tätig, lebt Martin heute als freier Autor in Berlin. 2003 und 2006 leitete er die Internationalen Brecht-Tage im Literaturforum Berlin. Seit 2010 ist er Hausautor und künstlerischer Produktionsleiter an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.  
https://www.volksbuehne-berlin.de/ http://www.lokal-harmonie.de/veranstaltungen/icalrepeat.detail/2017/04/23/314/-/hoertheater-blutsbrueder-cliquenturbo-dlr  
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei

 

Lehmbruck Museum: Kinder aus Duisburg vor 25 Jahren gesucht (Bitte melden!)

Duisburg, 13. April 2017 - Kinder von damals gesucht! Wer hat als Kind vor rund 25 Jahren einen persönlichen Gegenstand – Kuscheltier, Auto, Ball usw. – ins Lehmbruck Museum gebracht und von Christian Boltanski im „Inventar der Duisburger Kinder“ („Réserve des enfants de Duisburg“) archivieren lassen?


Das Lehmbruck Museum möchte die Teilnehmer der damaligen Kunstaktion von Christian Boltanski zur plastikBAR am 18. Mai einladen. Was ist aus Ihnen geworden? Leben sie noch in Duisburg? Haben sie noch Erinnerungen an die Aktion und an ihr „Lieblingsobjekt“? Die „Enfants de Duisburg“ können sich melden unter: T. 0203 283 7068 oder per E-Mail unter presse@lehmbruckmuseum.de.

 

Die Veranstaltung  ist Teil des Programms Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Präsentation „Neuaufgestellt!“ im Lehmbruck Museum.

Fotos: Kinder in Aktion für die Installation von Christian Boltanski, Réserve des enfants des Duisburg, 1993 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Fotos: Britta Lauer

Bezirksbibliothek Buchholz: Lesung „Texte gegen Trübsal“ mit Gert Immich und Raniero Spahn  

Duisburg, 13. April 2017 - Die Bezirksbibliothek Buchholz lädt in Kooperation mit der Caritas am Donnerstag, 27. April, um 19 Uhr in die Räumlichkeiten des Caritaszentrums Süd an der Sittardsberger Allee 32 zu der Lesung „Texte gegen Trübsal: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ verschrieben von Gert Immich und Raniero Spahn ein.  

„Das soll unser Revier sein? Odysseus als Zuschauer auf Schalke. Und ein englischer Lord schließt Freundschaft mit ‚echten Jungens‘ aus dem Pott. Eine Revierstadt wird gar zum Wallfahrtsort“: Das sind nur drei Beispiele von vielen Geschichten und Gedichten, die das Ruhrgebiet in ganz ungewohnter Weise darstellen, verfremdet, parodistisch, satirisch – aber immer liebevoll. Es ist wie bei einer leckeren Häppchenplatte – man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.  
Gert Immich erzählt jedoch nicht die Erlebnisse von Figuren wie Odysseus oder Rotkäppchen in der Sprache des Ruhrgebiets nach, sondern lässt – umgekehrt – diese Figuren in Situationen des heutigen Reviers agieren. Dabei versucht er, der Sprache und dem Stil des Originals so nahe wie möglich zu kommen. In einem locker-entspannten Begleittext führt er die Leser durch das Buch.  
Der Duisburger Autor Raniero Spahn hingegen hat einen ganz eigenen Blick auf die Widrigkeiten des Alltags. Aus selbst noch so unwichtig und nebensächlich erscheinenden Tatsachen zieht er Schlüsse, welche die oftmals verborgenen Absurditäten, das Groteske und das Aberwitzige ans Licht bringen. So sind es unter anderem diese winzigen Kleinigkeiten aus dem Alltagsleben, aufgesogen aus dem täglichen Umfeld, die den Autor spontan darüber grübeln lassen, passieren könnte, wenn...  
Der Eintritt ist frei – Hut geht 'rum. Für Rückfragen steht die Bezirksbibliothek Buchholz telefonisch unter (0203) 283-7284 zur Verfügung.    
Kurz-Biografien
Gert Immich, Jahrgang 1939, ist ursprünglich Moselaner. 1967 kam er „mit langen Zähnen“ als Lehrer nach Oberhausen, wo damals Günter Büch Theatergeschichte schrieb und RWO in die erste Bundesliga aufstieg. Er blieb hängen, lernte Land und Leute kennen und lieben und hatte im hohen Alter das Gefühl, er sollte eine Huldigung ans Revier schreiben.  
Raniero Spahn, Diplom-Ingenieur der Architektur, ist ein spätberufener Autor und entdeckte im Alter von 56 Jahren das Schreiben für sich. Quasi über Nacht erfuhr er, dass man mit dem Werkzeug zum Entwerfen und Konstruieren von bunten Häusern nebenbei auch absurde Texte zu Papier bringen kann. So wurde aus dem Nebenbei in der Folgezeit ein Haupt-bei.
Mit Kurzgeschichten und Betroffenheitsprosa begann er und entdeckte dann, dass ihm die Satire mehr liegt. Auf diese Weise sind aus seiner Feder bereits sieben Bücher entstanden. Ein achter Band ist in Vorbereitung.  

 


- KSM: „Schalom! Jüdisches Leben im alten Duisburg“
- Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ Jana Sterbak. Zeigt her eure Kleider

KSM: „Schalom! Jüdisches Leben im alten Duisburg“  
Duisburg, 12. April 2017 - Am Ostersonntag, 16. April, beginnt um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum eine Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung, deren Fokus auf dem jüdischen Leben im alten Duisburg liegt. Mit dem Rundgang bietet die Duisburger Archäologin Cordula Klümper in spannenden Geschichten einen Überblick über das Leben der Duisburger Juden von der ersten Erwähnung im 12. Jahrhundert bis hinein ins 20. Jahrhundert.
Dabei wird deutlich, wie wichtig die Beiträge der jüdischen Duisburger zu Kultur, Politik und Wirtschaft der Stadt gewesen sind.  
Cordula Klümper ist unter anderem engagiert in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und hat dort eine umfassende Materialsammlung zur Geschichte der Duisburger Juden erarbeitet, die vor allem jungen Menschen Geschichte und Gegenwart näherbringen soll.   Die Teilnahme inklusive Museumseintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    

 Duisburger Synagoge um 1902, erbaut 1875, zerstört 1938 - Foto Duisburger Stadtarchiv.  

 

 

Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ Jana Sterbak. Zeigt her eure Kleider
Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum nicht nur eine einfache öffentliche Führung, sondern „Kunst & Kaffee“ an. Am kommenden Dienstag, 18. April, 15 Uhr geht es bei dem Titel „Zeigt her eure Kleider“ um die aktuelle Ausstellung von Jana Sterbak. Natürlich steht bei diesem Thema das „Fleischkleid“ von Jana Sterbak im Mittelpunkt, das vollständig „Vanitas. Flesh Dress for an Albino Anorexic“/ „Fleischkleid für einen magersüchtigen Albino“, heißt.
Dieses wurde speziell für die Ausstellung vor Ort aus bestem Rindfleisch genäht und mit Salz konserviert. Nun kann der Besucher in der Ausstellung den Alterungsprozess des Materials beobachten. Doch es gibt noch weitere Kleid-artige Kunstwerke in der Ausstellung, z. B. „Mask“, einen grauen Umhang, der an eine Burka erinnert, und eine fernsteuerbare Konstruktion, „Remote Control“, die aus einer Frauenrock-ähnlichen Konstruktion ein Fahrzeug macht.
Genug Stoff also für Diskussionen, die im Anschluss mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Krajewski, bei Kaffee und Kuchen geführt werden können.
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 9 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Jana Sterbak, Remote Controll II, 1989, Foto: Alison Rossiter, © MACBA Collection, Barcelona, Jana Sterbak


Terminvorschau: 16. MAI 2017, 15 UHR Aufrecht gehen! Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts Führung von Jörg Mascherrek

 

- SONDERFÜHRUNG an den Ostertagen im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung

Ostermontag, 17. April 2017, 15–16 Uhr: Hartmut Boblitz zur Künstlergruppe "jungen westen"

Duisburg, 11. April 2017 - Das Museum DKM ist an allen Ostertagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt am Ostermontag, 17. April zu einer 60-minütigen Sonderführung um 15 Uhr ein.  

In der Führung wird die Geschichte der Künstlergruppe "junger westen" und des daraus entstandenen Recklinghäuser Kunstpreises vorgestellt. 1947 legte die Ausstellung "Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr" den Grundstein für die Künstlergruppe "junger westen". Anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums erinnert auch das Museum DKM an die Bedeutung des "jungen westen" für die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst im Ruhrgebiet.  

Die Künstlergruppe wurde nach 10 Jahren freundschaftlich aufgelöst, der zeitgleich entstandene Kunstpreis wird weiterhin alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bis heute haben 46 Künstler den Preis erhalten, von denen Ernst Hermanns (*1914-2000), Emil Cimiotti (*1927), Michel Sauer (*1949), Otto Boll (*1952), Stefan Kern (*1966), Heike Mutter/Ulrich Genth (*1969/*1971) und Gereon Krebber (*1973) in der Ausstellung vertreten sind.
Alle Künstler sind Kunstpreisträger, in ihrer Arbeitsweise unterscheiden sie sich jedoch erheblich. Dennoch zeigt die Ausstellung im Kleinen einen ausschnitthaften Überblick über die Entwicklung der Bildhauerei in Deutschland.

 

Auch das Museumscafé bietet mit Kaffeespezialitäten und italienischem Mandelgebäck eine Möglichkeit die Ostertage zu genießen.

 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR 

 

Öffnungszeiten während der Ostertage:

Karfreitag,          14. April, 12 bis 18 Uhr

Samstag,             15. April, 12 bis 18 Uhr

Ostersonntag,  16. April, 12 bis 18 Uhr

Ostermontag,   17. April, 12 bis 18 Uhr

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Highlights der Sammlung und der Sonderausstellungen im Lehmbruck Museum erleben Besucher der öffentlichen Führung mit Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach am Ostersonntag, 16. April 2017, 11.30 Uhr.   

In den aktuellen Ausstellungen zu Jana Sterbak und zu Christian Keinstar sind spannende, zum Teil spektakuläre Werke zu sehen. In beiden Präsentationen konfrontieren die Hauptwerke, Jana Sterbaks „Fleischkleid“, das vor Ort aus Rindfleisch genäht wurde, wie auch Christian Keinstars schmelzende Kopfplastik „Simplifikation“  den Betrachter in aufsehenerregender Weise mit dem Thema Vergänglichkeit. Ergänzend zu diesen zeitgenössischen Positionen veranschaulicht der Überblick über die Dauerausstellung die Entwicklung der Bildhauerkunst von Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) bis zur Gegenwart.

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: „Gesichter unserer Stadt“

Duisburg, 10. April 2017 - Unter dem Motto „Gesichter unserer Stadt“ startet das Kultur- und Stadthistorische Museum mit seinen Veranstaltungen zur Marina-Markt-Saison (16. April bis 8. Oktober).  

Gestartet wird am Ostersonntag, 16. April, und Ostermontag, 17. April, von 13 bis 17 Uhr mit dem kostenlosen Workshop „Pfeil- und Bogenbau“ unter der Leitung des Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges. Alt und Jung können Pfeile schnitzen, diese mit Pfeilspitzen und Federn versehen und einen Bogen bauen. Das Mercartorcafé ist ebenfalls geöffnet und die Ausstellung Duisburger Stadtgeschichte kann kostenlos besucht werden.

 

An jedem zweiten Sonntag von April bis Oktober zeigen Kulturschaffende der Region ihr Können mit Musik, Modenschau, Workshop-Angeboten und geben Informationen zu ihrer Arbeit. Indonesische Angklung-Musik und Flamenco-andalusische Musik erklingen, Workshops Papierschöpfen, Kräuterkunde und „Knochenarbeit“ werden angeboten. Am Sonntag, 14. Mai, stellt sich die WAI Africa Initiative Duisburg vor.

 Papierschöpfen

Im Stadtmuseum: Gerhard Mercator und die Religionen  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ist an Karfreitag, 14. April, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der ehemalige Museumssprecher Werner Pöhling lädt um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Mercator-Schatzkammer ein.  
Im Mittelpunkt der Führung stehen, passend zum Feiertag, die religiösen Einstellungen des berühmten Gelehrten aus dem 16. Jahrhundert. Er war im Jahre 1544 sieben Monate im Schloss zu Rupelmonde eingkerkert, weil er von der Inquisition wegen Ketzerei und Lutherey angeklagt worden war. Nach dieser Zeit hat er sich zu seiner religiösen Zugehörigkeit nie direkt geäußert, aber sowohl in seiner eigenen Familie wie in seinem Freundeskreis lassen sich deutliche Hinweise finden. Interessante Schlüsse ergeben sich auch aus der politischen Haltung der Herrscher, unter denen er lebte – und sogar in seinem kartographischen Werk.

Lehmbruck Museum: Familienpackung
Nach dem Osterfrühstück noch nichts vor? Am Ostersonntag, 16. April, 13.30 Uhr, entdeckt die ganze Familie beim Familienpackung-Workshop Kunstwerke spielerisch und setzt diese plastisch um. Jegliche Familienkonstellation ist dabei herzlich willkommen!
Die Arbeiten der Künstlerin Jana Sterbak inspirieren Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe und Interessierte zu eigenen Kleidungsstücken. Vom Fleischkleid über das mit Haaren bedruckte T-Shirt, bis zum fahrbaren Kleid bietet uns die Künstlerin Jana Sterbak genug Anregung für neue Kreationen.
Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

Familienpackung -  Foto © Lehmbruck Museum

Neue Folk- und Weltmusikreihe in Ruhrort

„Spelunken-Spektakel“ 

Duisburg, 07. April 2017 - Am 22. April 2017 startet das Kreativquartier Ruhrort eine neue Folk Konzert-Reihe „Spelunken-Spektakel“ in Ruhrort mit einem Doppelkonzert. Um 20:00 Uhr sind die Kölner Gruppe Singadjo sowie der Berliner Liedermacher Lüül mit Band zu Gast im Gemeindehaus an der Dr.-Hammacher-Str. 6 in Ruhrort.

 

Warum „Spelunken-Spektakel“?

Eine feine Adresse war Ruhrort vielleicht vor 150 Jahren. Heute ist mehr Currywurst als Kaviar, mehr Maloche als Highlife, mehr direkt und bodenständig als schick und großkotzig. RuhrorterInnen sind Deichblagen, auf Kohle geboren, mit Hafenwasser getauft, Stahl gehärtet und von  Containern umgeben – für viele ist das vielleicht schrecklich und doch hat es seinen Reiz hier an Rhein, Ruhr und in Ruhrort zu sein. Einfach schön-schäbbich hier.

Wer einmal bei Sonnenuntergang auf dem Leinpfad gesessen und den Kähnen beim festmachen zugeguckt hat, kann dieses besondere Lebensgefühl entdecken. Hier schmeckt Bier an der speckigen Theke einer Hafenkneipe halt besser als ein Prosecco im Gourmet-Restaurant. Und was passt besser zu unseren Spelunken als ehrliche, selbstgemachte Musik aus aller Welt die abgeht, bewegt und berührt. Folk- und Weltmusik, frisch ausgepackt und präsentiert in unserer neuen Reihe „Spelunken-Spektakel.“

 

Singadjo

Ursprünglich war diese Band einmal der „Bergische Orden“ des Zugvogels. Sie sind mehrfacher Sieger des Peter-Roland-Singewettstreits auf der Burg Waldeck und ständige Mitwirkende des Edelweißpiraten-Festivals in Köln. Sie sind ihren bündischen Wurzeln längst entwachsen und ihnen zugleich treu geblieben.

In ihren Liedern erzählen sie Geschichten vom Unterwegs-Sein und der Sehnsucht danach. Die Lust auf Fahrten in die Ferne steckt ihnen genauso tief in den Knochen wie ihre Kneipenphilosophie.

Sie haben sich den Bandnamen „Singadjo“ gegeben; ein Kunstwort aus „Sing“ und „Gadjo“, der Bezeichnung der Roma für diejenigen, die nicht zu ihnen gehören.

Die 10 Singadjos (9 Männer und eine Frau) verquicken virtuos viele unterschiedliche Stilrichtungen, ob Gipsy, Rumba, Rembetiko, Mariachi, Balkan, Latin, Chanson usw. Daher ist für ihre Musik „Folk“ im Sinne von „Weltmusik“ der einzig richtige Sammelbegriff. https://www.facebook.com/singadjo

 

Lüül

Wahre Hippies gehen nicht in Rente. Und das ist auch gut so. Denn sonst müssten wir auf Konzerte mit dem großartigen Liedermacher und Musiker verzichten.

Lüül, bürgerlich Lutz Graf-Ulbrich, steht mit Bands wie Agitation Free, Ashra, Rocktheater Reineke Fuchs und natürlich den 17 Hippies und seiner eigenen Band seit 50 Jahren auf den Bühnen dieser Welt.
Er ist Kosmopolit und (West-)Berlin-Erklärer, Liedermacher, Texter, Gitarrist und Sänger. Mit seinen Liedern und seinen Bands macht Lüül Weltmusik. Hier kann Polkaschwof, Cajunwalzer, Reggae, Rumba, Balkan-Folk, US-Rock oder Brit-Pop wie auf einer Weltreise nebeneinander stehen - und doch erzählen viele seiner Lieder dann eben auch von Berlin. http://www.luul.de

Foto Max Schwarzlose

 

Doppelkonzert von Singadjo und Lüül mit Band am 22. April 2017, um 20:00 Uhr im Gemeindehaus, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg-Ruhrort. 

Die nächsten Termine: 

23.06.2017          Die australische Singer/Songwriterin Minni Marx, Gaststätte „Zum Hübi“

22.10.2017          Schlagsaite aus Köln, Gaststätte „Zum Hübi“

12.11.2017          Butterwegge aus Duisburg, Gaststätte „Zum Hübi“

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Sculpture 21st: Christian Keinstar“

Duisburg, 05. April 2017 - Die gerade neu eröffnete Ausstellung „Sculpture 21st: Christian Keinstar“ steht im Lehmbruck Museum am 9. April 2017, um 11.30 Uhr im Mittelpunkt der öffentlichen Sonntagsführung von Friederike Winkler.
Der Künstler arbeitet mit ungewöhnlichen Materialien und Prozessen. Die Besucher stoßen auf einen Kopf aus seltenem Metall, der unaufhaltsam schmilzt, auf zerfallene Kirchenfenster oder auf aufgereihte menschliche Gerippe aus Metall. Das Thema der Vergänglichkeit aller Dinge kommt immer wieder zum Vorschein.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Christian Keinstar, Simplifikation, 2017, (c) Keinstar / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Lehmbruck Museum: Workshops für Kinder in den Osterferien

Noch gibt es freie Plätze in drei attraktiven Workshops für Kinder in der Osterzeit im Lehmbruck Museum. Interessierte Teilnehmer/innen können sich noch bis Freitag anmelden. Ob „Kitsch oder Kunst?“, „Couragiertes Collagieren“ oder „Ein Schnitzel auf meinem Rücken“, für jeden ist etwas dabei.
OFFENER SAMSTAG: Kunst oder Kitsch?
8. April 2017 (1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr). Im Workshop beschäftigen wir uns mit dem Herz als Motiv in der Kunst und erforschen spielerisch wie wir es für unsere eigenen Kunstwerke verwenden können. Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Hause tragen.
Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material.

Foto Lehmbruck Museum.   

MUSEUMSSPASS: Couragiertes Collagieren
10. bis 14. April 2017, inkl. Karfreitag

In diesem Workshop sind wir mutig! Ausgerüstet mit unseren Handy-Kameras begeben wir uns im und ums Museum auf die Suche nach Strukturen, Mustern und Oberflächen. Mit Hilfe von Schere, Cutter und Kleber fertigen wir anschließend Collagen aus unseren Fotos und Zeichnungen an. Mit Helena Parr. Für Kinder zwischen 10 bis 14 Jahren. Teilnahme 50 EUR

MUSEUMSSPASS: Ein Schnitzel auf meinem Rücken   
17. bis 21. April 2017, inkl. Ostermontag

Wir beschäftigen uns mit dreidimensionalen Objekten aus dem Bereich Nahrung. Aus den unterschiedlichsten Materialien entstehen so XXL Schnitzel, Bananen oder andere Objekte. Fotografisch festgehalten werden dann auch köstliche Kunstwerke aus echten Lebensmitteln. Wer hat schon einmal aus einer Kartoffel z.B. ein Pommes-Kleid geschnitzt?
Mit Katharina Nitz. Für Kinder zwischen 6 bis 10 Jahren. Teilnahme 50 EUR
Ab sofort ist eine Anmeldung möglich unter 0203/283 2195 oder
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 

 

Freitagsführung im Museum DKM

Am kommenden Freitag, dem 07. April 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. 

Der Schwerpunkt der Führung wird auf der aktuellen Sonderausstellung "Ernst Hermanns und 6 Preisträger. 70 Jahre junger westen" liegen. 1947 wird mit der Ausstellung "Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr" der Grundstein für die Künstlergruppe junger westen gelegt.
Anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums erinnert auch das Museum DKM an die Bedeutung des jungen westen für die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst im Ruhrgebiet. Die Künstlergruppe wurde nach 10 Jahren freundschaftlich aufgelöst, der zeitgleich entstandene Kunstpreis wird weiterhin alle zwei Jahre ausgeschrieben.
Bis heute haben 46 Künstler den Preis erhalten, von denen Ernst Hermanns (*1914-2000), Emil Cimiotti (*1927), Michel Sauer (*1949), Otto Boll (*1952), Stefan Kern (*1966), Heike Mutter/Ulrich Genth (*1969/*1971) und Gereon Krebber (*1973) in der Ausstellung vertreten sind. Alle Künstler sind Kunstpreisträger, in ihrer Arbeitsweise unterscheiden sie sich erheblich. Dennoch zeigt die Ausstellung im Kleinen einen ausschnitthaften Überblick über die Entwicklung der Bildhauerei in Deutschland. 

Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung. 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

 

Duisburger Autor Georg von Andechs liest aus neuem Krimi "Revier in Angst"

Duisburg, 04. April 2017 - Am Dienstag, 25. April 2017 liest um 20.15 Uhr der Duisburger Autor und Kriminalbeamte Georg von Andechs  in der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg aus seinem neuen Krimi "Revier in Angst".
Der Duisburger Kriminalbeamte Georg von Andechs liest in der Mayerschen Buchhandlung aus seinem neuen Krimi "Revier in Angst".
Das Buch: Hamit El Tannoui, Fahnder des PP Duisburg muss in Marrakesch den Tod eines Informanten miterleben. Selbst angeschossen und schwer verletzt gelingt es ihm, die ihm übergebenen Dateien per Handy ungezielt zu versenden. Kurz darauf werden in Duisburg und Umgebung scheinbar wahllose Morde verübt, die Klaus Heppner und seine Kollegen vom KK 11 vor Rätsel stellen. Derweil sucht der Leiter des Duisburger Staatsschutzkommissariates nach vier verschwundenen Nordafrikanern, und er erkennt entsetzt, es mit einer neu gebildeten Terrorzelle zu tun zu haben. Was haben diese Ereignisse miteinander zu tun? Heppner und seine Kollegen ahnen, dass von der schnellen Beantwortung dieser Frage viele Leben abhängen können...
Der Autor: Georg von Andechs ist das Pseudonym des Kriminalbeamten Jörg Ziemer, der seit mehr als 25 Jahren in seiner Heimatstadt Duisburg unter anderem als langjähriges Mitglied der Mordkommission Verbrechern das Handwerk legt. Jörg Ziemer ist in zweiter Ehe verheiratet und Vater von vier Kindern.
Eintritt: 10,-€ Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.

 

Amerikanische Musiktradition bei Banjo-Talks im Hutkonzert  
Der Musiker und Sänger Achim Hodde hat sich von der Faszination eines der urtypischen, amerikanischen Instrumente faszinieren lassen – dem Banjo. Einst von westafrikanischen Sklaven entwickelt, bildet das fünfsaitige Banjo mit „open back“ die Grundlage für Lieder, die über das entbehrungsreiche und harte Leben in den archaischen Gegenden der neuen Welt sprechen.


An Beispielen des Genres wird Achim Hodde im Wohnzimmerkonzert am Samstag ab 20 Uhr im ruhrKUNSTort an der Fabrikstr. 23 in Ruhrort verschiedene Banjo – Bauformen vorführen. Neben Liedbeispielen wird die Leidenschaft des Esseners für die Instrumente bei „Banjo Talks“ erfahrbar werden.  
Banjo Talks – Achim Hodde Samstag, 8. April 2017, 20 Uhr ruhrKUNSTort an der Fabrikstr. 23 in Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig)   http://www.banjo-talks.de/  

 

Lehmbruck-Leihgaben im Pariser Grand Palais: „Rodin, Ausstellung zur Hundertjahrfeier“
Anlässlich des 100. Todesjahres von Auguste Rodin (1840-1917) ist am 22. März im Grand Palais in Paris die große Jubiläumsausstellung „Rodin, l’exposition du centenaire“ (Ausstellung zur Hundertjahrfeier), mit drei hochrangigen Leihgaben aus dem Lehmbruck Museum, eröffnet worden.

Für diese international bedeutende Ausstellung hat das Lehmbruck Museum drei besondere Kunstwerke zur Verfügung gestellt: das Gipsmodel zu „Der Mensch“ (1909), den „Sitzenden Jüngling“ (1915/16) und den „Weiblichen Torso“ (1918). Außerdem war das Duisburger Museum bei dem ausstellungsbegleitenden internationalen Kolloquium „Rodin, l’onde de choc“ (eine Welle des Schocks) mit einem Vortrag von Dr. Marion Bornscheuer über die Rodin-Rezeption im Werk von Wilhelm Lehmbruck vertreten.
Die Pariser Ausstellung, die die bis heute gültige Modernität von Rodins Werken mit einem bis in die zeitgenössische Kunst reichenden Ausblick veranschaulicht, ist bis zum 31. Juli 2017 im Grand Palais zu sehen.

Wilhelm Lehmbruck, Sitzender Jüngling, 1916/17, Foto: Fabian Strauch.

 

Bezirksbibliothek Hamborn: Ausstellung „Buchfaltkunst“ von Petra Weidmann  
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt von Dienstag, 11. April bis Samstag, 20. Mai, zu den Öffnungszeiten in der Schreckerstraße 10 eine Ausstellung zur „Buchfaltkunst“.  
Bücher bereichern, begeistern, beglücken, berühren. Petra Weidmann liebt Bücher und stellt daraus kunstvoll gefaltete Exponate her. Bäume, Blumen, Schiffe, Namen, fast alles kann aus Buchseiten gefaltet werden und entwickelt seinen ganz eigenen Zauber. In einer kleinen, aber feinen Vitrinenausstellung stellt die Künstlerin ihre Meisterwerke vor. Der Welttag des Buches am 23. April ist beispielsweise ein guter Termin, um sich die Kunstwerke anzuschauen.

 

Lehmbruck Museum: „Pay what you want“ und Führung

Duisburg, 31. März 2017 - „Marmor, Stein und Eisen…“  spielen bei der nächsten öffentlichen Führung am Freitag, 7. April 2017, um 15 Uhr eine tragende Rolle. Jörg Mascherrek begleitet die Besucher durch das Museum und spricht über den Mensch in der Kunst der Moderne. Es gilt „Pay what you want“ jede/r bezahlt, was es ihr/ihm wert ist!
Für diesen Freitag hat Jörg Mascherrek besondere Meisterstücke ausgesucht, die das Menschenbild in der Kunst des 20. Jahrhunderts veranschaulichen. Anhand von prominenten Vertretern wie Wilhelm Lehmbruck, Alberto Giacometti, Käthe Kollwitz und Jana Sterbak wird er den Besuchern einen Einblick in die menschliche Darstellung der Kunst geben.

Alberto Giacometti, Frau auf dem Wagen 1942/43, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Werner Hannappel

 

 

„Back to the Future"

Konzert des „Blow in – Blow out“-Flöten- und Bläserensembles der Volkshochschule unter der Leitung von Guido Grospietsch mit Gästen   „Back to the Future", so hieß es in dem amüsanten Dreiteiler zweier Zeitreisender aus den achtziger Jahren. Eine musikalische Zeitreise unternimmt auch das aus zwanzig Musikerinnen und Musikern bestehende Bläserensemble am Freitag, 7. April, um 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr) in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte.  
Der Bogen der seit fünfzehn Jahren bestehenden Formation spannt sich von Stücken wie Fluch der Karibik, House of the Rising Sun, Zurück in die Zukunft  bis hin zu Auszügen aus The Second Waltz von Schostakowitsch begleitet von einer humorigen Moderation.  
Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro, und nicht wie fälschlicherweise im Programmheft der Volkshochschule ausgewiesen zehn Euro. Eine Platzreservierung ist bei Frau Thierfelder-Renk unter (0203) 283-2206 möglich.

 

Ausstellungseröffnung im St. Johannes-Stift: Bilderserie „Animals“  
Auch in diesem Jahr findet im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg eine neue Kunstausstellung statt. Unter dem Motto „Kunst im Stift“ präsentiert der Rheinberger Künstler Wolf Ademeit seine Ausstellung „Animals“. 
Die Ausstellung beginnt am Sonntag, den 09. April um 12.00 Uhr mit einer Vernissage und endet im Juli. Der Künstler zeigt darin eine breite Palette von tierischen Emotionen. Jede Grimasse, ein heftiges Gebrüll, ein zarter Kuss oder ein Blinzeln in den Augen - eingefangen im Bruchteil einer Sekunde.  
Wolf Ademeit, geb. 1954, lebt seit einigen Jahren am Niederrhein in Rheinberg. Seine Tierfotografien bezeichnet er selbst als Hobby, obwohl sein Berufsleben immer eng mit der Fotografie verbunden war. Während seiner Ausbildung zum Lithographen kam er erstmalig in Kontakt mit Berufsfotografen, die seine Leidenschaft weckten und förderten.
Es ist der eigenständige Ansatz von Wolf Ademeit, der seine Werke aus einer langen Reihe von trendigen Schwarz-Weiß-Fotografen abhebt. Anstatt sich auf Wildtiere in ihren natürlich, schönen Lebensräumen zu konzentrieren, zeigt der Fotograf Zootiere und legt mehr Wert auf den Charme und Persönlichkeit, die sich in den Gesichtern und der Körpersprache widerspiegeln.
Ademeits Werke zeigen nicht nur eine simple Darstellung der Tiere wie man sie aus der Dokumentarfotografie kennt, sondern auch das Wesen und die Persönlichkeit als künstlerische Darstellung, wie sie sonst nur für die menschliche Porträtfotografie verwendet wird.  
Interessierte sind herzlich eingeladen die Ausstellung zu besuchen: Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift, Johannisstr. 21, 47198 Duisburg

 

 

An einem Sonntag im Lokal …
Lehmbruck Museum: Atelierbesuch „Zur Technik des Bronzegusses“

Duisburg, 27. März 2017 - Im Ruhrorter Kreativquartier hat sich neben Repair Café und HFN-Jam eine weitere, regelmäßige Veranstaltungsreihe bereits fest etabliert. Immer am ersten Sonntag im Monat heißt es in der ehemaligen Eisenwarenhandlung an der Harmoniestraße An einem Sonntag im Lokal.  
Adriana Koczian, umtriebig schauspielernde Künstlerin lädt befreundete Kulturschaffende und das interessierte Publikum ins Lokal Harmonie zu einem Abend ein, an dem die künstlerische Vielfalt und geselliges Zusammenkommen gefeiert werden. Neben Aufführungen szenischer Spielformen, Lesungen oder Erzählungen steht der lebhafte Austausch über das Gehörte und Gesehene im Vordergrund des Programms, zu dem auch immer ein kleiner, schmackhafter, hausgemachter Imbiss gereicht wird.  
Im April ist der künstlerische Leiter des Theaters an der Ruhr zu Gast, dessen aktuelle Inszenierung Clowns im Sturm jüngst vielbeachtet wurde. Roberto Ciulli (Foto Harald Hoffmann) ist einer der wenigen europäischen Theatergründer der Gegenwart, denen es gelang ihr Haus nicht nur als führende Einrichtung im Kulturleben Deutschlands zu etablieren.

Seine künstlerische Suche nach einer textunabhängigen, ursprünglichen und universellen szenischen Sprache öffnete seinem Theater die ganze Welt. Wie kein anderer weiß er von den Gastspielreisen im Orient, Asien oder Lateinamerika wie auch aus dem ganz alltäglichen Wahnsinn der Theaterarbeit zuhause an der Ruhr höchst unterhaltsam und humorvoll zu erzählen.  
An einem Sonntag im Lokal | im Gespräch mit Robert Ciulli Sonntag, 2. April 2017, 18 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg Ruhrort Eintritt: frei(willig)

„Mittsommernacht“: Die Duisburger Philharmoniker erkunden im 9. Philharmonischen Konzert den nordischen Ton
Auf die Spuren des nordischen Tons begeben sich die Duisburger Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Giordano Bellincampi. Im Fokus stehen der schwedische Nationalkomponist Hugo Alfvén und der Norweger Edvard Grieg.
Den Schlusspunkt setzt ein Norddeutscher in Wien: Johannes Brahms. In diesem 9. Philharmonischen Konzert (Mittwoch 5. April und Donnerstag 6. April, Philharmonie Mercatorhalle, jeweils 20 Uhr) rundet das Orchester seinen viel beachteten Brahms-Zyklus mit dessen 3. Sinfonie. Am Beginn steht Hugo Alfvéns Mittsommernachtswacht, wohl sein bekanntestes Werk. Das kecke, fröhlich-tänzerische Hauptthema ist sogar zu Popmusik-Ehren (etwa bei Deep Purple) gekommen. Doch eigentlich enthält diese glänzend instrumentierte Schwedische Rhapsodie Nr. 1 op. 19 weit mehr als den munteren Folkloreton.
Im Verlauf bekommt das Stück düster-melancholische Gewichtung, aus der sich die festliche Stimmung mühsam wieder herausschälen muss. Griegs Klavierkonzert a-moll op. 16 wiederum bedient sich einerseits norwegischer Volksweisen, ist aber vor allem ein großer dramatisch-romantischer Wurf des damals gerade 24-Jährigen.
Der norwegische Pianist Håvard Gimse, der das Konzert spielen wird, gilt als herausragender Grieg-Interpret. Für seine CD-Veröffentlichungen wurde er  mit zahlreichen Preisen bedacht. Johannes Brahms schließlich schrieb seine 3. Sinfonie 1883, während eines Sommeraufenthalts in Wiesbaden. Antonin Dvořák attestierte den „herrlichen Melodien“ des Werkes, sie seien voller Liebe.
Auch Clara Schumann lobte das Werk in höchsten Tönen als so idyllisch wie geheimnisvoll. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Jana Sterbak - The inner side of the cocoon“

„The inner side of the cocoon“ nennt Irene Kastner ihre öffentliche Sonntagsführung am 2. April 2017, um 11.30 Uhr bei der sie die Besucher durch die Ausstellung „Jana Sterbak. Life-Size. Lebensgröße“ führt.
Die Betrachtung des Körpers steht im Mittelpunkt von Jana Sterbaks Arbeiten.
Auf subtile oder groteske Weise werden Fleisch, Schokolade, elektrische Drähte oder transparente Stoffe eingesetzt, um auf den menschlichen Körper aufmerksam zu machen. Sterbak leuchtet die Innenseiten des menschlichen Kokons aus. So z.B. auch beim Fleischkleid: Das Innere wird nach außen gekehrt und erhält damit eine neue Bedeutung, das Geschützte wird zur Angriffsfläche. 
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht Jana Sterbak. Life-Size. Lebensgröße. Foto: Dejan Saric.

Lehmbruck Museum: Atelierbesuch „Zur Technik des Bronzegusses“
Am kommenden Donnerstag 30. März 2017, um 18 Uhr lernen Interessierte bei einem Atelierbesuch etwas „Zur Technik des Bronzegusses“.
Das Lehmbruck Museum bietet die exklusive Möglichkeit, den Gießer Gernot Eichler in seinem Atelier zu besuchen, um in die Kunst des Bronzegusses eingeführt zu werden. Anlässlich der Lehmbruck Lectures und der aktuellen Begleitausstellung „Bronze oder Steinguss?“ bietet das Lehmbruck Museum diese besondere Möglichkeit an. Dabei können die Besucher einen Einblick hinter die Kulissen des Bronzegießens gewinnen und miterleben, wie Künstler bei der Erschaffung von Bronzegüssen vorgehen. Gernot Eichler beantwortet den Besuchern ihre Fragen zur Technik von Bronzegüssen.
Die genaue Adresse (in der Stadtmitte) wird den angemeldeten Teilnehmer mitgeteilt. Die Kosten betragen 5 € pro Person. Die Anmeldung für den Besuch im Atelier ist bis einschließlich Mittwoch möglich unter: 0203 283-7018 oder joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de

Wilhelm Lehmbruck, Kriechendes Kind, 1910, Bronze, Foto: Bernd Kirtz.