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Redaktion Harald Jeschke

 

- Unsere geprägten Leben – Teil 2  
- Preise der 42. Duisburger Filmwoche und Stipendium verliehen

Unsere geprägten Leben – Teil 2  
Duisburg, 12. November 2018 - Die älteren Duisburger haben den Zweiten Weltkrieg als Kinder oder Jugendliche erlebt. Dieser Krieg hat ihren Werdegang auf unterschiedliche Weise bestimmt. Welche Erfahrungen teilen diese Kriegskinder? Wie bewältigen Menschen die so existentielle Erfahrung eines Krieges? Wie wirkt das lang zurückliegende Geschehen weiter? Wie findet die traumatische Erfahrung ihren Niederschlag im Leben von Kindern und Enkeln der Kriegskinder?
In Erinnerungswerkstätten mit dem Autor Ralf Koss wurden die persönlichen Texte festgehalten, die im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6,  am Volkstrauertag, Sonntag, den 18. November, ab 17 Uhr, von Duisburgern gelesen werden. Nie wieder Krieg, da sind sich die Erinnernden einig!

 


Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Am 17. November, 15 Uhr, sind Menschen verschiedenster Herkunft wieder zum „Mitreden“ eingeladen. Hier kann man Erfahrungen austauschen und nebenbei seine Deutschkenntnisse verbessern. Bei der öffentlichen Sonntagsführung am 18. November, 11.30 Uhr, bekommen die Museumsbesucher einen Einblick in die Sammlung und die aktuellen Ausstellungen des Lehmbruck Museums.  

Bei „Mitreden“ geht es darum, im lockeren Gespräch Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Die ausgestellten Kunstwerke des Museums dienen dabei lediglich als Anstoß für eine Unterhaltung über Themen, die weit über die Kunst hinausreichen. Während der Konversation sollen Teilnehmer, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschen,  im gegenseitigen Austausch mit Muttersprachlern ihre Kenntnisse verbessern. Die Gesprächsrunden werden jeweils von einer Moderatorin begleitet.   
Die öffentliche Sonntagsführung gibt den Museumsbesuchern einen Einblick in ausgewählte Exponate aus der hochkarätigen Sammlung des Hauses sowie derzeit laufenden Ausstellungen des Lehmbruck Museums: „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“, „Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus“, „Meisterwerke des Expressionismus“ und „Vor Ort 2018. IG Duisburger Künstler“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung erwartet ein facettenreicher Einblick in internationale wie regionale Kunst.      
Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos! Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

 

Preise der 42. Duisburger Filmwoche und Stipendium für Kinder- oder Jugenddokumentarfilm verliehen
Die Preise der 42. Duisburger Filmwoche sind vergeben: Zum Abschluss des Filmfestivals am vergangenen Wochenende wurden fünf Auszeichnungen im Gesamtwert von 23.000 Euro verliehen. 23 Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren in den Wettbewerb getreten. Der 3sat-Dokumentarfilmpreis ging an "Kulenkampffs Schuhe" von Regina Schilling, der Arte-Dokumentarfilmpreis an "Barstow, California" von Rainer Komers. Der Förderpreis der Stadt Duisburg wurde dem Film "Der Funktionär" von Andreas Goldstein zuerkannt, der "Carte Blanche"–Nachwuchspreis des Landes NRW geht "Aggregat" von Marie Wilke.
Der Publikumspreis der Rheinischen Post wurde an "Seestück" von Volker Koepp vergeben. In der Kinder- und Jugendsektion des Festivals gab es ebenfalls eine Auszeichnung: Erstmals hat das Land NRW ein Stipendium Künstlerischer Kinder- oder Jugenddokumentarfilm vergeben. Trägerin ist die Regisseurin und Autorin Dana Linkiewicz. Sie erhält die mit 9.900 Euro dotierte Förderung des Landes NRW, um ihr Filmprojekt "Die große Stille" weiter entwickeln und ausarbeiten zu können. Die Dokumentation befasst sich mit der Erkundung des politischen Bewusstseins der unter 30-Jährigen und ihrem fehlenden politischen Engagement für bessere Sozialverhältnisse. idr


- Musikpreis der Stadt Duisburg 2018

- 3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Cellist Nicolas Altstaedt erhält die Ehrung für seine herausragenden künstlerischen Leistungen

Duisburg, 11. November 2018 - Der Cellist Nicolas Altstaedt erhält den Musikpreis der Stadt Duisburg 2018. Eine Fachjury sprach dem Künstler den mit 10.000 Euro dotierten und von der Köhler-Osbahr-Stiftung ausgelobten Preis für seine herausragenden künstlerischen Leistungen zu. Die Auszeichnung wird während eines Festaktes im Theater Duisburg (So. 18.11., 11 Uhr) von Oberbürgermeister Sören Link überreicht.

Ein mitreißender Elan des Aufbruchs und der Erneuerung ist für das Spiel von Nicolas Altstaedt charakteristisch. Der 1982 in Heidelberg geborene Künstler möchte Musikstücken am liebsten so begegnen, als seien sie gerade erst gedruckt worden: neugierig, offen, voller Entdeckerdrang. Die fulminante Energie, die er in seinem Spiel entwickelt, hat den einstigen Schüler von Boris Pergamenschikow von Erfolg zu Erfolg getragen. Als sei seine spektakuläre Solistenkarriere nicht genug, engagiert er sich glühend als Kammermusiker und als Leiter des legendären Lockenhaus-Festivals in Österreich, dem er als Nachfolger des Begründers Gidon Kremer neue Akzente verlieh.

In Duisburg hat Altstaedt als „Artist in Residence“ (Saison 2016/17) das Publikum nachhaltig beeindruckt. Damals spielte er u.a. fünf der sechs Cellosuiten Johann Sebastian Bachs. Zum Festakt wird er nun die 6. Suite interpretieren, die spieltechnisch komplexeste und schwierigste. Zudem wird Altstaedt im Gespräch mit dem Musikjournalisten Holger Noltze zu erleben sein.

Den musikalischen Rahmen gestalten wiederum Mitglieder der Duisburger Philharmoniker. Sie interpretieren zwei Preziosen der Kammermusik: das Quartett für Oboe, Violine, Viola und Cello von Wolfgang Amadeus Mozart (1. Satz, ein feingesponnenes, lyrisches Allegro) sowie in gleicher Besetzung das Quartett Phantasy von Benjamin Britten, das er als 18Jähriger komponierte, eine teils schroffe, aufgewühlte, teils sehnsuchtsvolle Musik. Es spielen Mischa Zhuravlev (Oboe), Johanna Klose (Violine), Mathias Feger (Viola) und Anja Schröder (Violoncello).

Karten gibt es ab sofort bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Verneigung vor der Wahlheimat Wien: Meisterpianistin Elisabeth Leonskaja gestaltet das 3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker. Einst führte der legendäre Svjatoslav Richter die Pianistin Elisabeth Leonskaja in die Tiefen von Schuberts Musik ein. Im künstlerischen Leben der gebürtigen Georgierin blieb sie die vielleicht wichtigste Konstante.
Heute erreicht das Schubertspiel der Pianistin eine selten gewordene Wahrhaftigkeit des Ausdrucks: einen Ausnahmerang, der nicht allein aus der jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Klavierwerk dieses Komponisten erwächst. Denn die „Grande Dame“ der russischen Klavierschule, die 1978 aus der Sowjetunion auswanderte und Wien als ständigen Wohnsitz wählte, bringt Schubert ihre eigenen Qualitäten als Interpretin entgegen: Integrität und Diskretion, Nuancenreichtum und Poesie, die gleichwohl den kraftvollen Zugriff kennt.

Im 3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am So. 18. November (19 Uhr) verschränkt Elisabeth Leonskaja drei Klavierwerke von Franz Schubert mit kurzen Stücken von Arnold Schönberg und Anton Webern, beide Meister der so genannten Zweiten Wiener Schule. Ihr Konzert, ein Bechstein-Klavierabend, in der Philharmonie Mercatorhalle eröffnet sie mit Schuberts Sonate E-Dur D 459. Dieser lässt sie Sechs kleine Klavierstücke op. 19 von Arnold Schönberg folgen: schillernde, hochkonzentrierte Miniaturen von großer atmosphärischer Dichte. Mit der so genannten Wanderer-Fantasie wendet sie sich dann einem zentralen, kraftvoll-virtuosen Meisterwerk von Franz Schubert zu. Diesem folgen die so asketisch wie expressiv anmutenden Variationen op. 27 von Anton Webern.

Den Schlusspunkt setzt die Künstlerin mit Schuberts Sonate a-Moll D 845, die bei ihrer Veröffentlichung den Titel Première Grande Sonate erhielt. Vom schmerzlich melancholisch gefärbten Beginn führt diese in die Gefilde beseligender Melodien, innig empfundener Lyrik und schicksalhaft-dramatischer Ausbrüche. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Lehmbruck Museum: NRW-Erklärung der Vielen

Duisburg, 09. November 2018 - Mit der NRW-Erklärung der Vielen setzt das Lehmbruck Museum zusammen mit vielen anderen öffentlichen und freien Kultureinrichtungen, Festivals, Verbänden, Stiftungen sowie Künstlerinnen und Künstlern ein Zeichen gegen völkisch-nationalistische Propaganda und  gegen die Instrumentalisierungen der Kultur durch rechte Gruppierungen.  

Als eine der erstunterzeichnenden Institutionen zeigt sich das Lehmbruck Museum mit der der NRW-Erklärung der Vielen solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik aus der Mitte der Gesellschaft gedrängt werden. Das Lehmbruck Museum setzt mit der Unterzeichnung der Erklärung zudem ein Zeichen gegen Propaganda von rechts und die zunehmende Instrumentalisierung der Kultur bzw. Kulturveranstaltungen durch rechte Parteien oder Gruppierungen.

Das Lehmbruck Museum versteht sich als offenen Raum, in dem Menschen verschiedenster Herkunft einen Ort finden, um sich offen über Kunst auszutauschen.

„Wir sind viele – Jede*r Einzelne von uns“  

 

 NRW-Erklärung der Vielen 

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt 

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich so im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der NRW Kunst- und Kultureinrichtungen, ihrer Interessensverbände und freien Kunst- und Kulturschaffenden begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

 

·       Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.

·       Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.

·       Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

·       Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Rassismus ist Alltag. Rechtsextremismus ist ein Symptom davon. Dieses Bündnis will nicht nur Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden! 

 

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Kampagne: Erklärung der Vielen NRW

Mit der Erklärung wollen DIE VIELEN NRW den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren. Die Kunst- und Kulturschaffenden setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift. Wir zeigen gemeinsam, NRW und bundesweit, Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt.

Erklärung der Vielen NRW – Selbstverpflichtung

1. Als Unterzeichner*innen sind Kultureinrichtungen, Kunstinstitutionen, ihre Interessensvertretungen oder Verbände sowie freie Kunst- und Kulturschaffende angefragt.

2. Mit ihrer Unterschrift erklären sich die Unterzeichnenden bereit, den Text der Erklärung innerhalb der eigenen Organisation bzw. des eigenen Arbeitsumfeldes unter bspw. Mitarbeiter*innen, Ensemblemitgliedern, Kurator*innen, Publikum und Besucher*innen bekannt zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.

3. Die Erklärung wird auf der Internetseite, im Programmheft, als Aushang im Foyer uvm. veröffentlicht.

4. Die Unterzeichnenden werden auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht. Eine Verlinkung ist gewünscht.

5. Die golden–glitzernde Rettungsdecke, das Symbol der Vielen, soll je nach Corporate Design der Einrichtung Anwendung im Zusammenhang mit der Erklärung finden – ob als Fahne, Layout-Hintergrund, als Icon oder golden-glänzend hinterlegte Schrift (Tool-Kit wird bereitgestellt).

6. Die Unterzeichnenden bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der vier Handlungsebenen der Erklärung vor, die Termine werden gemeinsam über www.dievielen.de kommuniziert.

7. Im Rahmen der eigenen Pressearbeit und einer zentralen Pressekonferenz werden die Erklärung und die Kampagne mit Stichtag zum 9. November veröffentlicht. Aktionen zum Kampagnenstart wie das Hissen der goldenen Rettungsdecken an den Kulturorten, erste Informationsveranstaltungen, Lesungen uvm. werden selbstständig realisiert und gemeinsam koordiniert.

8. Die Kampagne zur Erklärung der Vielen hat einen regionalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse von Kulturschaffenden als „Berliner, Hamburger, Dresdner, NRW uvm. Erklärung der Vielen“ bundesweit verbreitet.

9. Die Unterzeichnenden bleiben durch regelmäßige Treffen im Austausch miteinander. Sie verpflichten sich außerdem zu einer kritischen Überprüfung der Ausschlussmechanismen im eigenen Arbeitsumfeld sowie im Zusammenschluss der Vielen NRW.

10. Die Unterzeichnenden beteiligen sich aktiv an einer bundesweiten Kampagne mit Aktionstagen, Dialogforen und der Mobilisierung zu einer „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!“ in Berlin zum Mai 2019 (voraussichtlich Samstag, den 18. Mai 2019).

11. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Akteur*innen der Künste, die durch Hetze und Schmähungen unter Druck gesetzt werden.

Zum Unterzeichnen der Erklärung oder bei Fragen, bitte melden unter: nrw.erklaerung@dievielen.de

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: „Mein Weg – Bildgeschichten vom Rande Europas“
Im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ stehen bei der plastikBAR „Mein Weg – Bildgeschichten vom Rande Europas“ am 15. November, 19 Uhr, die Wege der Flüchtlinge, wenn sie nach Europa kommen, im Fokus zweier Präsentationen im Lehmbruck Museum.  
Mit dem Bildband „Lampedusa. Bildgeschichten vom Rande Europas“ hat Anne König zusammen mit Künstlern, Grafikern, Designern und Mitgliedern der Migrant Image Research Group ein Buch veröffentlicht, das die Flüchtlingskrise anhand zahlreicher Abbildungen und Texte eindrucksvoll wiedergibt.
Mit ihren Blick aus der Distanz ist es der Gruppe gelungen einen Band zu erstellen, das den Weg der Flüchtlinge und die teils verheerenden Verhältnisse auf der Mittelmeerinsel Lampedusa illustriert. In einer Präsentation wird Anne König das Buch vorstellen.
Im Gegensatz dazu hat Maamon Alramadan - selbst aus Syrien geflüchtet - eine Bildgeschichte seiner eigenen Erlebnisse angefertigt. Der frühere Kunststudent hat sich mit seiner Bildgeschichte an der Hochschule Niederrhein beworben und ist seit Kurzem Grafikdesignstudent in Krefeld. Aus einem ganz anderen Blickwinkel wird auch er seine Geschichte vom Weg nach Europa schildern. Die Teilnahme an der plastikBAR kostet 9 EUR, inkl. Begrüßungsgetränk.

 

Tag der offenen Tür an der Musik- und Kunstschule in Duissern

Duisburg, 08. November 2018 - Die Duisburger Musik- und Kunstschule lädt am Samstag, 17. November, von 11 bis 14 Uhr auf der Duissernstraße 16 in Duissern zum Tag der offenen Tür ein, um eine fundierte Wahl zu treffen und um die Musikschule einmal genauer kennen lernen zu können. Das Unterrichtsangebot wird vorgestellt und interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, Instrumente, Singen, Kunst, Musikalische Früherziehung und vieles andere mehr auszuprobieren, Informationen einzuholen und sich beraten zu lassen.

„Flöte würde mir gefallen, oder vielleicht Keyboard,....wie sieht eigentlich ein Fagott aus?....ist mein Sohn nicht zu klein für den Kontrabass?....bin ich nicht zu alt, um noch ein Instrument zu erlernen?", solche Fragen werden häufig von Eltern, ihren Kindern und an Unterricht interessierten Erwachsenen gestellt, wenn es darum geht, das passende Instrument zu finden.


Das MKS Orchester eröffnet um 11 Uhr den Tag der offenen Tür; es folgen zu jeder vollen Stunde Präsentationen verschiedener Ensembles der MKS. Auch die Cafeteria ist geöffnet. Weitere Infos über das Programm sind auf der Webseite der Musik- und Kunstschule unter www2.duisburg.de/mks abrufbar.

 

 

 

„Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)“ mit Thos Renneberg  

Duisburg, 07. November 2018 - Der Schauspieler, Autor und Regisseur Thos Renneberg aus Essen in längst vergangene Zeiten ist am kommenden Sonntag, 11. November, um 15 Uhr zu Gast im Mercatorcafé im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen. Im Mercatorcafé wird die uralte Tradition des „Erzählens“ gepflegt.  
Bei seiner Vorlesung im „Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)“ stehen jedoch weniger historische Wahrheiten als vielmehr die „Geschichten und Sagen aus dem Ruhrgebiet“ im Vordergrund. Renneberg liest aus dem gleichnamigen Buch, das 2018 im Goldauge Verlag erschienen ist.
Es enthält Geschichten, die Sylvia Scholz zusammengetragen und Franka Maria Kupat mit zauberhaften Aquarellen illustriert haben.  
Die kurzweiligen Texte erinnern an die große Bedeutung des Bergbaus für das Leben der Menschen im Ruhrgebiet und an die zahlreichen Spuren, die er in der Region hinterlassen hat. Sie erzählen auch von den unbekannten oder vergessenen Seiten des Lebens in den Städten und Dörfern entlang der Ruhr vor dem Zeitalter der Industrialisierung.
Zu sehen sind auch die farbigen und ausdrucksstarken Aquarelle, mit denen Franka Maria Kuprat die Veröffentlichung illustriert hat.  
Thos Renneberg ist Schauspieler und Gründer des Theaters Narrattak, Essen; in Vertretung für Rainer Besel, Theater Kreuz & Quer. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-duisburg.de  

Lehmbruck Museum: Öffentliche Familienführung „Vor Ort 2018“

Duisburg, 06. November 2018 - Zum Auftakt der Ausstellung „Vor Ort 2018“ können sich kunstbegeisterte Familien am Sonntag, den 11. November, 11.30 Uhr, auf eine öffentliche Führung im Lehmbruck Museum freuen. Zu sehen sind Werke von Künstlern, die in enger Verbindung zur Stadt Duisburg stehen.   Bei dem Rundgang durch die Ausstellung „Vor Ort 2018“ bekommen Groß und Klein einen Einblick in die Kunstszene der Stadt Duisburg. Mehr als 30 Künstler*innen zeigen im Lehmbruck Museum ihre Werke, die von skulpturalen Arbeiten bis hin zu Videoinstallationen reichen.
In diesem kontrastreichen Feld treffen organisch anmutende Arbeiten auf verspielt wirkende Videoinstallationen und monumentale Holzskulpturen. Die Teilnehmer der Führung können sich also auf eine abwechslungsreiche Ausstellung freuen, die mit verschiedensten künstlerischen Stilen aufwartet.  
Bei der Führung sind alle Familienkonstellationen herzlich willkommen!   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ulrike Waltemathe, Kontakt, 2015-2017, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Künstlerin

 

Lehmbruck Museum und "100 jahre bauhaus im westen"

Als Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW "100 jahre bauhaus im westen" widmet das Lehmbruck Museum Duisburg vom 10. November bis 17. Februar dem Künstler Oskar Schlemmer eine Kabinettausstellung. Schlemmer war nicht nur als Maler, sondern auch als Grafiker, Bühnenbildner, Choreograf, Wandgestalter und Bildhauer tätig. Mit dem Gemälde "Fünfzehnergruppe" (1929) steht eines seiner Schlüsselwerke im Zentrum der Schau. Es wird ergänzt durch Leihgaben, die Schlemmers malerisches und plastisches Werk beispielhaft vorstellen.

 


Lehmbruck Museum: DAS CITY ATELIER „Zeichnen und Collagieren“

Zum Wochenausklang, am Sonntag, den 11. November, 14 Uhr, können alle Kunstbegeisterten im CITY ATELIER des Lehmbruck Museums unter künstlerischer Anleitung  Collagen kreieren.  
Unter dem Motto „Zeichnen und Collagieren“ können die Teilnehmer des CITY ATELIERS zusammen mit der Duisburger Künstlerin Barbara Koxholt eigene Collagen erstellen. Mit etwas Fingerspitzengefühl, Folien, Tuschen, Zeitschriften und Fotos sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Die Besucher dürfen gern eigene Fotos mitbringen und so ihr ganz individuelles Meisterwerk erschaffen. Die beste Arbeit wird als Kunstwerk der Woche ausgezeichnet und anschließend sieben Tage lang im Lehmbruck Museum zu sehen sein. Der Workshop des CITY ATELIERS ist im Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €)  enthalten.  

Kunstvermittlung, Foto: Marta Colombo

 


Duisburger Philharmoniker und Con Brio

Duisburg, 01. November 2018 - Con Brio: Die Duisburger Philharmoniker spielen Jörg Widmanns Beethoven-Hommage und Francis Poulencs konzertante Verneigung vor Johann Sebastian Bach. Con Brio: Der Titel des 3. Philharmonischen Konzerts in der Mercatorhalle (7.  und 8. November, je 20 Uhr) ist dem Namen des Eröffnungsstückes von Jörg Widmann entlehnt.
Con Brio, 2008 komponiert, ist eine achtminütige Parforce-Jagd zu Ehren Ludwig van Beethovens. Der Wiener Klassiker selbst kommt mit seiner 8. Sinfonie zu Wort. Und der österreichische Organist Gunther Rost, ein entdeckungsfreudiger Virtuose ersten Ranges, spielt Francis Poulencs g-Moll-Orgelkonzert. Die musikalische Leitung hat Axel Kober, derzeitiger Chefdirigent der Duisburger Philharmoniker. Con brio bedeutet, „mit Feuer“ zu spielen.
So hat Ludwig van Beethoven den ersten Satz seiner 8. Sinfonie F-Dur op. 93 bezeichnet. Das relativ kurze Werk atmet Frische und Heiterkeit. Ein langsamer Satz fehlt, dafür spielt der Komponist mit den Konventionen von Scherzo und Menuett, dem er gar parodistische Züge gibt. Jörg Widmann, als Klarinettist und Komponist gleichermaßen erfolgreich, bezieht sich in seinem Stück ausdrücklich auf Beethovens 7. und 8. Sinfonie.
Herausgekommen ist so ein munteres Instrumentaltheater, das indes ganz ohne direkte Zitate auskommt. Widmann hat in seiner „Konzertouvertüre“ lediglich Beethovens Instrumentierung übernommen, „gespickt mit grimmigen Scherzo-Elementen“, wie es der Komponist einmal selbst formulierte. Im Mittelpunkt des Abends steht Francis Poulencs groß angelegtes, eigenwillig instrumentiertes  g-Moll-Konzert für Orgel, Streicher und Pauken.
Das Werk, 1938 fertiggestellt, ist Ausweis von Poulencs Hinwendung zum Katholizismus, nicht zuletzt eine Hommage an Johann Sebastian Bach. Das Konzert ist einsätzig gehalten, kennt aber sieben verschiedene Abschnitte mit unterschiedlichen Tempobezeichnungen. Die Musik pendelt zwischen kraftvollem Ausdruck, lyrischer Intensität und ruhigen, gefühlvollen Passagen.  

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures – Der Schock des Fremden. Zur Skulptur des Expressionismus (
Unter dem Titel „Der Schock des Fremden“ gehen die Lehmbruck Lectures in eine neue Runde: Am 8. November, 18 Uhr, widmet sich Dr. Gisela Luther-Zimmer bei einem Vortrag im Lehmbruck Museum der Skulptur des Expressionismus.   In ihrem Vortrag wird sich Dr. Gisela Luther-Zimmer mit der Skulptur des Expressionismus auseinandersetzen. Dabei wird sie zugleich auf einige der bedeutendsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts eingehen.
 Mit deren Hinwendung zum Expressionismus hielt eine neue Formensprache Einzug in die Kunst der Moderne. Im Mittelpunkt dieser Strömung steht der Mensch mit seinen Emotionen, Gefühlen und Empfindungen. Bildhauer wie Ernst Barlach, Rudolf Belling und Wilhelm Lehmbruck sind nur einige der zahlreichen Künstler, die sich dem Expressionismus zuwandten. Mit ihren Skulpturen, die von abstrahierten Formen bis hin zu emotional aufgeladenen Figuren reichen, zeigt sich die enorme Bandbreite expressionistischer Skulptur.  
Dr. Gisela Luther-Zimmer ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. In ihren Vorträgen setzt sie sich hauptsächlich mit der Kunst der klassischen Moderne, insbesondere mit der Kunst des Expressionismus, auseinander.  
Die Lehmbruck Lectures sind eine regelmäßig stattfindende Vortragsreihe, die sich in den kommenden Wochen mit dem künstlerischen Umfeld Lehmbrucks und seinen Zeitgenossen beschäftigt. Eintritt: 5 EUR  

Rudolf Belling, Der Dreiklang, 1919/58-59, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Bernd Kirtz

 


- Lehmbruck Museum: CITY ATELIER „Radieren geht über Studieren“
- Museum Küppersmühle mit kostenloser Führung am 04. November 2018

Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER „Radieren geht über Studieren“

Duisburg, 31. Oktober 2018 -  (Sonntag, 4. November 2018, 14 Uhr)   Auch am Sonntag, den 4. November, hält DAS CITY ATELIER wieder einen spannenden Workshop im Lehmbruck Museum bereit: Unter dem Motto „Radieren geht über Studieren“ können alle Kunstbegeisterten ab 14 Uhr zusammen mit Friederike Winkler-Rufenach eigene Kunstwerke kreieren.  

Bei dem Workshop „Radieren geht über Studieren“ können sich Jung und Alt in spannenden Techniken ausprobieren. Friederike Winkler-Rufenach erklärt, was es mit den verschiedenen Arten der Radierung auf sich hat. Das Motiv wird zunächst in eine Metallplatte geritzt, anschließend wird es mit einer Walzendruckpresse auf Papier gedruckt - schon hat man sein eigenes Kunstwerk angefertigt.  

DAS CITY ATELIER ist ein Angebot der Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums, dass Menschen verschiedenster Herkunft und unterschiedlichen Alters ermöglicht, selbst künstlerisch tätig zu werden. Dabei stehen ihnen neben modernen 3D-Doodlern und interaktivem Sand, auch viele klassische Bildhauermaterialen zur Verfügung.  
Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird lediglich der normale Museumseintritt (9 €, erm. 5 €) erhoben.   

DAS CITY ATELIER, Foto: Frank Vinken

 

Museum Küppersmühle mit kostenloser Führung am 04. November 2018

Am Sonntag, 04. November 2018, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.
Zu entrichten ist lediglich der Eintritt ins Museum (7,00 € pro Person). Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.   Die Führung durch die Kunsthistorikerin Sabine Falkenbach dauert eine Stunde.

 

 

Zentralbibliothek: Lesung mit Lütfiye Güzel

Duisburg, 30. Oktober 2018 - Der Verein für Literatur in Duisburg lädt am Donnerstag, 8. November um 20 Uhr zu einer Lesung mit der Duisburger Autorin Lütfiye Güzel in die Zentralbibliothek im Stadtfenster ein. Sie stellt ihr neues Werk „Nix Meer“ mit dem Untertitel „Episode“ vor. Es ist die elfte eigene Publikation seit 2012.  
Nach Gedichten, Notizen, Kurzgeschichten, einer Novelle und zuletzt dem Handzettel-Buch „Elle-Rebelle“ folgt nun eine von der Kritik bezeichnete „güzeltypische“ Tristesse: „Wenige Worte, die aber so hängen bleiben, dass danach wenig bleibt, wie es war. Große Hoffnung, ja. Aber fragil.“  
Lütfiye Güzel wurde 1972 in Duisburg geboren und lebt heute in Duisburg und in Berlin.
Sie veröffentlicht Notizen, Novellen, Gedichte und Selbstgespräche unter ihrem eigenen Label „Go-Güzel-Publishing“.
Im Mai 2014 wurde Lütfiye Güzel mit dem Fakir-Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet und im November 2017 mit dem Literaturpeis Ruhr. Die Einführung zur Lesung hält der Direktor der Stadtbibliothek, Dr. Jan-Pieter Barbian.
  
Der Eintritt kostet fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten sind während der Öffnungszeiten der Bibliothek an der Information des Stadtfensters erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.

 

 

„Auf ein Neues“ in der Rheinhausen-Halle  
Antoine Rault zeigt mit „Auf ein Neues“ auf satirisch-amüsante Weise den Zusammenhang zwischen Mechanismen sozialen Ab- und Aufstiegs sowie seelischer Verarmung, zeigt aber gleichzeitig auch Möglichkeiten, durch eine unerwartete Begegnung ein Für- und Miteinander zu lernen. Am Ende der Geschichte könnte daraus fast eine romantische Komödie werden.

Das Publikum kann dieses charmante Gegenwartsstück am Montag, 19. November, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße 20 erleben. In der Inszenierung von Martin Woelffer stehen Marion Kracht (erstmalig auf der Rheinhausener Bühne), Daniel Morgenroth und Emma Henrici auf der Bühne.  

Das Stück: Die alleinerziehende Powerfrau Catherine hat eine  beachtliche Karriere gemacht. Weniger erfolgreich ist sie als alleinerziehende Mutter. Ihre aufmüpfige 14-jährige Tochter Sarah fühlt sich vernachlässigt und unterdrückt. An Heilig Abend stolpert Catherine über den abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hatte, und wirft ihn erbarmungslos wieder hinaus. Sarah ist empört. Sie beschimpft ihre Mutter als herzloses Monster, das zu keiner Liebe, geschweige denn Nächstenliebe fähig ist. Daraufhin lädt Catherine den Clochard kurzerhand ein, Weihnachten gemeinsam mit ihr und ihrer Tochter zu feiern.
Als Catherine versucht, dem heruntergekommenen, ehemaligen Informatiker Michel zu helfen und ihn wieder in die Geschäftswelt zu integrieren, bemerkt sie, dass nicht so sehr Michel, sondern sie selbst sich durch die Konfrontation mit der völlig gegensätzlichen Lebenseinstellung verändert.  

Einzelkarten für diese Veranstaltung können bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden: Bezirksverwaltung Rheinhausen, Bürger-Service Rheinhausen, Zimmer 113, (02065) 905 8329 oder (02065) 905 8520
Mayersche Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Straße 93, (02065) 31011
Klatt Reisen & Shop Rumeln, Dorfstraße 62 D, 47239 Duisburg, (02151) 409992 Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 47229 Duisburg, (02065) 47906

 

 

Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER: Bild auf Bild
- Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum

Duisburg, 30. Oktober 2018 - Bei dem Workshop „Bild über Bild“ können am 2. November, 14 Uhr, im CITY ATELIER eigene Collagen angefertigt werden. Außerdem gilt an diesem Tag im Lehmbruck Museum „Pay What You Want“ – die Besucher können am ganzen Tag ihren Eintrittspreis selbst bestimmen und an einer Themenführung zu den Highlights der Sammlung um 15 Uhr teilnehmen.  

Beim CITY ATELIER, einem Projekt der Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums, können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger an eigenen Kunstwerken versuchen und an wechselnden Workshops teilnehmen. Dieses Mal arbeitet die Duisburger Künstlerin Kerstin Müller-Schiel zusammen mit den Besuchern auf Papier, mit Tusche und Farbe. Bei dem Workshop „Bild auf Bild“ werden so in mehreren Schichten eigene erzählerische Collagen angefertigt.  

Bei ihrer Themenführung widmet sich Kunstvermittlerin Claudia Thümler den Highlights der hauseigenen Sammlung. Beginnend mit Alexander Calders „Tischmobile mit S“ geht der Rundgang auf bedeutende skulpturale Werke von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst ein.  Die Besucher des Lehmbruck Museums können sich also auf eine Stippvisite durch knapp 100 Jahre Kunstgeschichte freuen.  
Teilnahme: Pay What You Want! – An jedem ersten Freitag im Monat legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.

DAS CITY ATELIER, Foto: Frank Vinken - Alexander Calder, Ohne Titel (Tischmobile mit S), um 1940, © Ars New York, Foto: Britta Lauer

 

Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Bei der Veranstaltung „Mitreden“ treffen sich Menschen verschiedenster Herkunft am Samstag, 3. November, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und ihren persönlichen Horizont zu erweitern. Am Sonntag, den 4. November, findet um 11.30 Uhr eine öffentliche Führung zur Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ statt.  

Die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ geht in eine neue Runde! Menschen die gerade die deutsche Sprache lernen, treffen hier bei einem lockeren Gespräch auf Muttersprachler und können ihre bisher erlernten Sprachkenntnisse praktisch anwenden und verbessern. Die im Lehmbruck Museum ausgestellten Kunstwerke sollen hierbei lediglich als Initiator für ein Gespräch dienen, das sich über beliebige Themen erstrecken kann. Die Teilnehmenden tauschen Erfahrungen aus und lernen vom jeweils anderen.  
Am darauffolgenden Tag führt Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach bei einer öffentlichen Sonntagsführung entlang der Glashalle, auf einem etwa 3 Meter hohen Steg, durch die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“. Der Konzeptkünstler hat die transparente Fassade mit seiner Lebensgeschichte beschriftet. Mit zahlreichen Verweisen zum Zeitgeschehen der letzten acht Dekaden, verfolgt man das Leben und den künstlerischen Werdegang Jochen Gerz´ von der Nachkriegszeit bis hinein in das neue Jahrtausend.  
Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos! Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                                                                              

 

 

 

Museum DKM: Sonderveranstaltungen zu Allerheiligen

Duisburg, 26. Oktober 2018 - Besucher des Museum DKM erwarten in den ersten beiden Novembertagen vier Veranstaltungen: Sonderführung zu Allerheiligen Do., 01.11., 15 Uhr, 6 € zzgl. Eintritt Kaiser Antonino Dance Ensemble | Sehen ist eine Wahl Do., 01.11., 17 Uhr, im Museumseintritt enthalten Freitagsführung Fr., 02.11., 16 Uhr, 6 € zzgl. Eintritt Kaiser Antonino Dance Ensemble | Radical Roots Fr., 02.11., 17 Uhr im Museumseintritt enthalten  

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR. Die Plätze sind begrenzt, wir bitten um Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 oder mail@museum-dkm.de  
Anlässlich des Feiertags ist das Museum DKM am Donnerstag, den 01. November (Allerheiligen) von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr findet eine einstündige Sonderführung statt. Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter stellt Teilnehmern die aktuellen Sonderausstellungen Sterben.

Tod HANNES VOGEL und Schwarze Werkzeuge.
Patrick Hamilton sowie ausgewählte Werke der dauerhaften Sammlungspräsentation vor. Um 17 Uhr ist unter dem Titel Sehen ist eine Wahl eine ortsbezogene Choreografie des Kaiser Antonino Dance Ensemble zu sehen. Im Rahmen der duistanz-Reihe, die im Jahr 2018 in ihre sechste Ausgabe geht, erforscht das Kaiser Antonino Dance Ensemble tanzend besondere Orte.  

Am Freitag, den 02. November ist das Museum DKM ebenfalls wie jeden ersten Freitag im Monat von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die monatliche 60-minütige Freitagsführung um 16 Uhr widmet sich den in schwarz-weiß gehaltenen Werken der Ausstellungspräsentation. Neben den aktuellen Sonderausstellungen sind auch die Fotografien von Albert Renger-Patsch, Bernd und Hilla Becher sowie die Tom Fecht oder Norbert Frensch gewidmeten Künstlerräume zu berücksichtigen. Direkt im Anschluss, um 17 Uhr, können Besucher das Stück Radical Roots des Kaiser Antonino Dance Ensemble erleben.
Nach der Uraufführung im März dieses Jahres im Rahmen der Duisburger Akzente und Stationen auf Festivals in u.a. Mailand und Tel Aviv kehrt die Inszenierung nun zurück an den Ort ihrer Premiere.  
Foto Giovanni Pinna
Interessierten Gästen steht es frei, ob sie einen Besuch der Veranstaltungen kombinieren oder diese einzeln besuchen möchten. Selbstverständlich können Sie das Museum auch besichtigen, ohne an einer Veranstaltung teilzunehmen. Auch am Samstag, den 03. November und Sonntag, den 04.November ist das Museum DKM regulär von 12 bis 18 Uhr geöffnet.  

 

Museum Küppersmühle zeigt große Emil Schumacher-Retrospektive
Der Hagener Künster Emil Schumacher zählt zu den wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsabstraktion. Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg widmet dem mehrfachen Documenta- und Biennale-Teilnehmer unter dem Titel "Inspiration und Widerstand" eine umfassende Retrospektive. Vom 15. November bis 10. März zeigt das Haus mehr als 80 Arbeiten aus öffentlichen und privaten Sammlungen.
Ausgehend von frühen figurativen Bildern und Schumachers Weg zur abstrakten Malerei, werden schwerpunktmäßig großformatige Gemälde aller Schaffensphasen des Künstlers vorgestellt. Ausgewählte Gouachen ergänzen die Schau. Infos: www.museum-kueppersmuehle.de - idr

 

Besuch aus Kabul: Das ANIM Ensemble aus Afghanistan gastiert Anfang November in der Philharmonie Mercatorhalle und im Lehmbruck Museum

Viele afghanische Musiker flohen ins Exil, nachdem das Taliban-Regime Mitte der 1990er Jahre ein Musizierverbot verhängt hatte. Erst ein Jahrzehnt später besserten sich die Verhältnisse für die Kultur des Landes. Durch steigendes internationales Engagement ermutigt, gründete der Musik-Ethnologe Dr. Ahmad Sarmast 2010 eine Musikschule in Kabul: das Afghanistan National Institute of Music (kurz: ANIM) hat das Ziel, die reiche musikalische Tradition des Landes wiederzubeleben. Sie nimmt neben überdurchschnittlich begabten jungen Menschen auch Waisen und sozial benachteiligte Kinder auf. 

Anfang November ist das ANIM Ensemble gleich zweimal in Duisburg zu erleben. Im Konzert der Orgelkonzertreihe Toccata spielen die Gäste aus Kabul am So. 3. November (16 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle mit dem Konzertorganisten Roland Maria Stangier und dem Kontrabassisten Oliver Potratz. Die Musiker Rameen Saqizada, Murad Sarkhosh, Fraidoon Miazada, Rasul Aziz und Abdul Latif Sharifi bringen dabei traditionelle Instrumente ihrer Heimat zum Klingen: Rubab, Ghichak, Tabla, Tanbur, Dohl und Tula.
Am Mo. 5. November (19.30 Uhr) tritt das ANIM Ensemble dann im Lehmbruck Museum auf. Gemeinsam mit dem Kontrabassisten Oliver Potratz wagen sie den Blick über den Tellerrand: Sie spielen traditionelle Musik aus ihrer Heimat, aber auch Kompositionen des 20. Jahrhunderts und eigene Arrangements.

Karten für das Konzert gibt es unter Tel. 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de


Foto-Copyright: Guido Werner

 

Finissage: KUNST TRIFFT KOHLE

Museum Küppersmühle: Kostenlose Führung am 28. Oktober 2018
Duisburg, 25. Oktober 2018 - Am Sonntag, dem 28. Oktober, um 11 Uhr lädt das MKM Museum Küppersmühle ein zur Finissage: KUNST & KOHLE. Eine Diskussionsrunde zieht Bilanz zum städteübergreifenden Kunst & Kohle-Projekt der RuhrKunstMuseen und fragt: Was hat es gebracht und wie geht es weiter? Im Anschluss ist die Aktion „Kohle-Ofen, brennbar“ des Künstlers Timm Ulrichs zu sehen. Weitere Informationen unter
www.museum-kueppersmuehle.de.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos (im Eintrittspreis enthalten).   Außerdem findet wie gewohnt unsere kostenlose Besucherführung um 15:00 Uhr statt. Sie bietet letztmalig Einblicke in die aktuelle Wechselausstellung: Kunst & Kohle. Hommage an Jannis Kounellis und führt darüber hinaus durch die Sammlung des Hauses. Zu entrichten ist lediglich der Eintritt ins Museum (9,00 € pro Person). Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst,
 Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.

 

Lehmbruck Museum: „DAS CITY ATELIER inklusiv“
Am Sonntag, 28. Oktober, 14 bis 17 Uhr, begleitet die Kunstvermittlerin Claudia Thümler die Besucherinnen und Besucher auf einer inklusiven Entdeckungstour durch DAS CITY ATELIER. Die Veranstaltung ist ausdrücklich für Besucher mit Einschränkungen geeignet.  
Das CITY ATELIER bietet eine ganze Reihe kreativer Arrangements: Es gibt klassische Bildhauermaterialien, wie Ton und Draht, oder eine Druckwerkstatt, aber auch ungewohnte Materialien wie einen 3D-Doodler und eine interaktive Sand-Skulptur. Einige Kunstwerke laden dazu ein, etwas mit ihnen zu tun, mit der Kunst zu spielen oder sie einfach nur zu genießen. Spezielle Bereiche bieten Ruhe oder Rückzugsmöglichkeiten zum Lesen, Entspannen oder Spielen.  
Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird lediglich der normale Museumseintritt (9 €, erm. 5 €) erhoben. 



2. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Französische Violinsonaten und ein estnischer Akzent: Isabelle Faust und ihr Duopartner Alexander Melnikov gestalten das 2. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker.
Duisburg, 22. Oktober 2018 - „Bei der Entwicklung unserer musikalischen Identität haben wir uns gegenseitig viel zu verdanken“, sagt Isabelle Faust über ihren langjährigen Klavierpartner Alexander Melnikov. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet die 1972 in Esslingen am Neckar geborene Geigerin nun schon mit dem aus Moskau stammenden Pianisten zusammen.
Die gemeinsame musikalische Auseinandersetzung mit dem Notentext hat beide Künstler auch individuell auf neue Wege gebracht. Isabelle Faust, die ihre Karriere behutsam entwickeln konnte, ist heute weltweit für die virtuos-intellektuelle Meisterschaft ihres Spiels berühmt.
Wie gerne sie auf ihrer Stradivari mit dem schönen Beinamen „Dornröschen“ Klartext denkt, ist ihren fundierten Interpretationen immer anzumerken. Mit einem Programm, das gegenüber der Spielzeitbroschüre „play!“ leicht verändert ist, gastiert das mit begehrten Schallplattenpreisen ausgezeichnete Duo am Sonntag, 28. Oktober (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle.
Im 2. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker spielen die Künstler französische Musik für Violine und Klavier, ergänzt durch ein zeitgenössisches Werk aus Estland. Der Abend beginnt mit Claude Debussys so fein gewobener wie farbenreicher Sonate g-moll. Im Anschluss erklingt die Violinsonate Nr. 2 e-moll op. 108 von Gabriel Fauré, die zum Spätwerk des Komponisten zählt.

Beinahe noch frisch ist die Tinte auf dem Stück Retrospect des 1981 geborenen Esten Mihkel Kerem, der eine hochemotionale, atmosphärisch dichte Musik in der Tradition Schostakowitschs und der nordischen Romantik schreibt. Den Schlusspunkt setzt das Duo mit einem viel gespielten Meilenstein des Repertoires, der flammend leidenschaftlichen Violinsonate A-Dur von César Franck.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Isabelle Faust und Alexander Melnikov (Copyright: Marco Borggreve). 

 


Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
 
Mit „Mitreden“ hat das Lehmbruck Museum eine Veranstaltungsreihe initiiert, die es Menschen mit wenig Deutschkenntnissen ermöglicht, das Gelernte praktisch anzuwenden. Die nächste Veranstaltung findet am 27. Oktober, 15 Uhr, statt. Tags darauf, am 28. Oktober, 11.30 Uhr, können sich die Museumsbesucher auf eine öffentliche Sonntagsführung zur Ausstellung  „Jochen Gerz: THE WALK“ sowie zur hauseigenen Sammlung freuen.  

Das Format „Mitreden“ ist eine samstägliche Veranstaltungsreihe, die im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK“ entstand und aus dem interkulturellen Austausch zwischen Deutsch-Sprechenden und Deutsch-Lernenden besteht. Die nächste Veranstaltung findet am 27. Oktober von 15.00 bis 16.30 Uhr statt und ist kostenlos.  
Im zwanglosen Austausch über Kunst und die Welt bewirkt die Sprachpraxis eine Verbesserung von Wortschatz und Sprachvermögen. Das Einbringen persönlicher und herkunftsbedingter Sichtweisen und Weltbilder führt zu Einblicken und zu gegenseitigen Horizonterweiterungen. Thematische Gesprächsbasis können  die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK“ oder Kunstwerke der Sammlung sein.  
 
Am Sonntag, dem 28. Oktober, um 11.00 Uhr geht es in der öffentlichen Führung durch das Museum, wobei ausgewählte Werke gezeigt und besprochen werden. Die Werke Wilhelm Lehmbrucks und anderer Künstler*innen des 20. Jahrhunderts stehen dabei auf dem Programm. Außerdem wird der Steg begangen, der die Glashalle des Lehmbruck Museums umfasst und einen unverwechselbaren Blick auf die Lebensgeschichte Jochen Gerz‘, in das Museum und den angrenzenden Kant Park bietet.  
Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos!   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

(Samstag, 27. Oktober, 15 Uhr)/ Öffentliche Sonntagsführung „Jochen Gerz: THE WALK“ & Highlights (Sonntag, 28. Oktober, 11.30 Uhr)

 

 

 

 

GrenzWERTüberschreitung mit bulgarisch-deutschem DUO

Duisburg, 22. Oktober 2018 - Das Kulturministerium und der Landesmusikrat NRW möchten Brücken in der kulturellen Vielfalt der Breitenkultur initiieren, festigen und fördern. Unter dem Projektnamen Brückenklang werden bis Ende 2019 unterschiedliche Projekte gefördert. So auch die Musikreihe „GrenzWERTüberschreitung“ des Kreativquartier Ruhrort.  
Am Montag führt die GrenzWERTüberschreitung im Hafenlager von DU-Tours am Leinpfad einen deutschen Akkordeonisten und einen bulgarischen Zimbalspieler in der verlängerten Ausstellung „Tatort Ruhrort“ zusammen. Eberhard Morsch und Angel Angeldu trafen sich in Rheinland Pfalz auf der Straße zufällig und stellten fest, dass beide im Ruhrgebiet zuhause sind.

Seitdem verbindet die beiden eine Freundschaft, zumal das Musizieren ihre gemeinsame Leidenschaft ist. So spielten sie bei privaten Feiern immer wieder mit der ungewöhnlichen Instrumentenkombination des Schifferklaviers und der Balkanzither – dem Akkordeon und der mit Klöppeln gespielten Zimbal.
Das Repertoire bewegt sich ständig zwischen Seemanns- und Balkanklängen changierend. Der Reiz liegt in den aus den unterschiedlichen Musiktraditionen zusammengeführten Klangvariationen sich erschließenden, neuen Hörerlebnissen.  

Der Eintritt zu Konzert und Ausstellung sind frei – der Hut geht zur Deckung der Kosten in der Pause herum.  
GrenzWERTüberschreitung Eberhard Morsch, Akkordeon | Angel Angeldu, Zimbal Montag, 29. Oktober 2018, 20 Uhr DU-Tours Hafenlager, Dammstr. 1/Eingang vom Leinpfad, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei – Hutveranstaltung

Foto von Martin Morsch

 

 

plastikBAR: Hirnfick – wie die Gedanken in den Kopf kommen

Duisburg, 18. Oktober 2018 - Die Video-/Sound-Performance von Karl-Heinz Mauermann und Christoph Kammer am 25. Oktober, 19 Uhr, im Lehmbruck Museum ruft nervöse Zustände hervor: Mit modernen bildgebenden und klangerzeugenden Verfahren kitzeln sie die Synapsen und Gehirnareale.  


Für die Augen und Ohren: Bei der Performance von  Karl-Heinz Mauermann und Christoph Kammer werden Straßengeräusche, die zu Musik gemischt werden, und alte Urlaubbilder zu einem einzigartigen Bild-Klang-Erlebnis verwoben. Dabei gehen sie mit ihrem Publikum auf Reisen und erkunden so unter anderem das Italien der 50er Jahre, eine Weltausstellung in Amerika oder die Alpen bei einer Bergwanderung.
Eine Flut an Bildern und Geräuschen prasselt auf das Publikum ein, reizt die Großhirnrinde und stimuliert das limbische System, den stammesgeschichtlich alten Teil unseres Gehirns – deswegen auch Hirnfick. Die Teilnahme an der plastikBAR beträgt 9 EUR (erm. 5 EUR), inklusive Begrüßungsgetränk.

khm + klangkammer: Hirnfick, Foto: Stephan von Knobloch

 

Lehmbruck Museum: „Intelligente Gesellschaft bekommt intelligenten Besuch“ – Jochen Gerz im Gespräch mit Leyla Özmal (
„Es geht nicht darum, die Migranten zu integrieren, sondern darum, die Deutschen zu integrieren.“ - sagt der Künstler Jochen Gerz, der am 28. Oktober, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum mit Leyla Özmal, der Interkulturbeauftragte des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, über das aktuelle Ausstellungsprojekt des Künstlers - „THE WALK“ - und die Herausforderungen einer migrantischen Gesellschaft sprechen wird.  

Mit „THE WALK“ hat Jochen Gerz - Fot: Sonja Rothweiler - zusammen mit dem Lehmbruck Museum eine Ausstellung realisiert, die die sieben Meter hohe Glasfassade des Museums in ein monumentales Buch verwandelt. Auf den Fenstern ist die Lebensgeschichte des Konzeptkünstlers zu lesen, die seinen Weg, aber auch den unserer Gesellschaft während der letzten acht Dekaden nachzeichnet.  
In einem offenen Gespräch wird sich Leyla Özmal mit Jochen Gerz über „THE WALK“ und den Weg des Künstlers unterhalten. Obwohl sich die Erzählung des Künstlers mit der Vergangenheit auseinandersetzt, lassen sich in ihr doch zahlreiche Parallelen zur Gegenwart feststellen. Gerade im Hinblick auf Themen der Flucht und Migration ist der Text „Zeitgenossenschaften“ aktueller denn je.    
Jochen Gerz dreht die übliche Auffassung um: Bei ihm sind es die Neuangekommenen, die auf die deutsche Gesellschaft zugehen sollen. So werden die Besucherinnen und Besucher des Lehmbruck Museums von jungen Menschen mit Fluchtgeschichte begrüßt, die im Museum ein Praktikum absolvieren. Das Gespräch zwischen Jochen Gerz und Leyla Özmal richtet sich an alle Duisburgerinnen und Duisburger, die an den Problemen und Herausforderungen der migrantischen Stadtgesellschaft interessiert sind. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mitzureden und lebhaft zu diskutieren.  
Die Sozialwissenschaftlerin Leyla Özmal ist Interkulturbeauftragte des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie. Bei ihrer Arbeit entwickelt sie Konzepte und Handlungsstrategien zur städtischen Integrationsarbeit und „Interkulturellen Urbanität“. Ihr Schwerpunkt liegt in der Konzipierung der interkulturellen Stadtgeschichte und Dokumentation des Lebens der unterschiedlichen Zuwanderergruppen in Duisburg.  
Das Gespräch ist zugleich Auftakt der Reihe „My Walk – Zeitzeugen berichten“. (Termine: 27. Januar 2019, 15 Uhr & 10. März 2019, 15 Uhr). 
Für die Teilnahme an der Gesprächsrunde wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

 

 

Finissage: Kunst trifft Kohle / Kunstaktion und Diskussionsrunde im MKM Museum Küppersmühle

Zur Finissage der Ausstellung "Hommage an Jannis Kounellis" im MKM Museum Küppersmühle lässt der Künstler Timm Ulrichs sein Werk Kohle-Ofen, brennbar in Flammen aufgehen und die Zuschauer hautnah die Überführung des Werkstoffs Kohle in Kunst erleben. Mit dieser Aktion geht das städteübergreifende Ausstellungsprojekt „Kunst & Kohle“ zu Ende.
17 RuhrKunstMuseen waren an dem Projekt beteiligt und haben sich dem Kohle-Ausstieg im Ruhrgebiet künstlerisch zugewandt. Eine Podiumsrunde im Museum Küppersmühle zieht Bilanz und fragt: Was hat es gebracht und wie geht es weiter? Es diskutieren: Wolfgang Heit (Vorstandsvorsitzender Brost-Stiftung), Edwin Jacobs (Leiter Dortmunder U/Sprecher der RuhrKunstMuseen), Stefanie Reichart (Abteilungsleiterin Kultur, Ruhr Tourismus), Ferdinand Ullrich (Kurator), Timm Ulrichs (Künstler), Walter Smerling (Direktor MKM).
Termin: Sonntag, 28. Oktober 2018, 11 Uhr Veranstaltungsort: MKM Museum Küppersmühle, Duisburg Eintritt: für Museumsbesucher frei (im Eintrittsticket enthalten) Anmeldung: office@museum-kueppersmuehle.de oder T 0203 / 30 19 48 -11 (Mi-So).

© Timm Ulrichs / Foto: Ferdinand Ullrich

 


- Stadtmuseum: Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung
- Stadtbibliothek lädt zum virtuellen Gang durch die jüdische Altstadt

Stadtmuseum: Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung
Duisburg, 17. Oktober 2018 - Für alle, die die Dauerausstellung des Museums noch nicht kennen oder ihr Wissen noch einmal auffrischen möchten, bietet Gästeführer Roland Wolf am Sonntag, 21. Oktober, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen eine Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung an.  

Auch erfahrene Museumsbesucher können bei jeder Führung etwas Neues über die wechselvolle Geschichte Duisburgs und der Region entdecken: Spannende Geschichten über die Römer am Rhein, über ein kleines fränkisches Dorf, das sich zur Kaiserpfalz entwickelte und über die blühende mittelalterliche Handelsstadt „Diusburg“. Die Industrialisierung machte Duisburg schließlich zur „Stadt Montan“. Ein Erbe, das bis heute das Image und das Selbstverständnis Duisburgs mitbestimmt.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen online unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

Stadtbibliothek lädt zum virtuellen Gang durch die jüdische Altstadt
Der Verein für Literatur Duisburg in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg, Mülheim/Ruhr, Oberhausen lädt am Montag, 29. Oktober, zu einem Vortrag in die Zentralbibliothek im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein.  
Unter dem Titel „Ein virtueller Gang durch die jüdische Altstadt Duisburgs oder warum eine Erinnerungstafel notwendig ist“, erinnert der Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Ludger Joseph Heid an die (ost)jüdische Existenz in Duisburg, die im Nationalsozialismus unwiederbringlich vernichtet wurde.  
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Duisburg einen nennenswerten Zuzug von osteuropäischen Juden, die infolge Pogrome in Russland nach Deutschland geflohen waren. Diese Menschen entstammten dem mittelständischen, kleinbürgerlichen und proletarisierten Milieu. Sie waren traditionsbewusst und entsprachen dem Bild von „typischen“, aus dem Osten stammenden Juden. Sie wohnten unter sich, inmitten der Duisburger Altstadt. Die Lage der kleinen Synagoge (Schtibl) in der Universitätsstraße zwischen Steinsche Gasse und Beekstraße, markierte den Kristallisationspunkt des Ostjudenviertels in Duisburg.  
Der Eintritt zum Vortrag kostet fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten sind während der Öffnungszeiten der Bibliothek an der Information des Stadtfensters erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.

Theaterabende 2019 in der Glückauf-Halle

Duisburg, 16. Oktober 2018 - Die Stadt Duisburg bietet in Kooperation mit der Konzertdirektion Landgraf für nächstes Jahr ein Theaterabonnement des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“ in der Glückauf-Halle an der Dr.-Kolb-Straße 2 an. 

Den Auftakt macht am Montag, 18. Februar, um 20 Uhr  die Komödie „Fehler im System“ von Folke Braband mit Jürgen Tarrach und Jasmin Wagner. Inhalt: Emmas Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung und ihren Freund Oliver hat sie nach einem handfesten Krach vor die Tür gesetzt. Doch kurz darauf ist Oliver zurück. Es stellt sich heraus, dass dieser Oliver ein menschenähnlicher Computer, als Haushaltsroboter für Emma entwickelt wurde. Der virtuelle Wunderknabe erweist sich als perfekter Ersatz für den echten Oliver, entwickelt ungeahnte Fähigkeiten und zunehmend menschliche Züge. Was passiert, wenn ein Roboter plötzlich die Liebe entdeckt?

 

Foto 5 Ensemble c DERDEHMEL Urbschat


Das Stück „Terror“ von Ferdinand von Schirach folgt am Freitag, 12. April, um 20 Uhr, mit Johannes Brandrup und Christian Meyer. Inhalt: Bundeswehrpilot Lars Koch steht vor Gericht. Angeklagt des 164-fachen Mordes. Am Koch erhielt den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, allerdings erfolglos. Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen. Ist Koch schuldig, weil er die im deutschen Grundgesetz verletzte? Schirach zwingt jeden Zuschauer, nach der Theaterpause für schuldig/unschuldig zu stimmen. Das Abstimmungsergebnis entscheidet dann über das Stückende.

 

Foto c Dietrich Dettmann

 

Den Abschluss macht am Mittwoch, 1. Mai, um 20 Uhr, die Komödie „Aufguss“ von René Heinersdorff mit Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann. Inhalt: Ein spektakuläres Wochenende im topmodernen Wellness-Hotel hatte Frauenheld Dieter für seine Lebensgefährtin Mary geplant. Nicht geplant war allerdings das irrwitzige Durcheinander, das durch die anderen Hotelgäste entsteht. Mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse, bis seine so gut geplante Bademanteldiplomatie kurz vor dem Kollaps steht und niemand mehr weiß, wer was eigentlich will.  

 

Das Abonnement sowie Einzelkarten sind bis einschließlich Freitag, 21. Dezember, im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1, Zimmer 108, erhältlich. Weitere Informationen und Reservierungen unter 02066/218832.

 

 

Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende können sich die Besucher des Lehmbruck Museums wieder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Am Samstag, dem 20. Oktober, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zur Gesprächsrunde „Mitreden“ ein. Bei einer öffentlichen Führung am Sonntag, den 21. Oktober, 11.30 Uhr, erfahren die Besucher mehr über Jochen Gerz´ „THE WALK“ sowie über die Sammlungshighlights des Hauses.  

Bei der Veranstaltung „Mitreden“ steht das Lernen im Vordergrund: Menschen, die die deutsche Sprache beherrschen, sollen hier auf Menschen treffen, die gerade Deutsch lernen. Betreut von einem Moderator, geht es dabei vor allem darum, das Gelernte in der Praxis einzusetzen. Den Gesprächsteilnehmern steht es dabei frei, über welches Thema sie sich unterhalten möchten. Neben Gesprächen über die Kunst können so auch Unterhaltungen über ganz alltägliche Erlebnisse und Beobachtungen geführt werden. Bei der öffentlichen Sonntagsführung begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen Rundgang durch und um das Museum.
Den Besuchern werden so nicht nur die Highlights der hauseigenen Sammlung um Werke von Rebecca Horn, Max Ernst oder Wilhelm Lehmbruck nähergebracht, sondern auch die Ausstellung „THE WALK“ von Jochen Gerz. Der Künstler erzählt anhand eines Textes von seinem Leben und zeichnet damit auch die Zeitgeschichte von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in das neue Jahrtausend nach. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass die Besucher auf einem Steg, der um die Glashalle des Museums gebaut wurde, die Erzählung des Künstlers nachvollziehen können.  
Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos! Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

 

- Museumsspaß „Zwischen Zeche Fritz und Carl  – Dein Minihausprojekt
- Lehmbruck Museum: DAS CITY ATELIER „Wortsalat“

Duisburg, 15. Oktober 2018 - Der kommende Sonntag steht ganz im Zeichen des CITY ATELIERS. Am 21. Oktober, 14 Uhr, lädt Hiltrud Lewe alle Besucher des Lehmbruck Museums zum Workshop „Wortsalat“ ein. Passend zur Ausstellung „THE WALK – keine Retrospektive“ von Jochen Gerz ist der kreative Umgang mit Sprache, Bildern und Buchstaben das Thema dieses Workshops im Rahmen des CITY ATELIERS.

Die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe zeigt in verschiedenen Herangehensweisen, wie man mit Worten spielen, malen und Kunst machen kann. Dabei wird sie unter anderem in die Kalligraphie – die Kunst des Schönschreibens – einführen, sodass das geschriebene Wort mit Tusche und Federn in eine neue Bildsprache umgesetzt werden kann.
Die Initialen der Teilnehmer werden sich so schon bald von ihrer schönsten Seite zeigen. Für die Teilnahme am CITY ATELIER wird lediglich der normale Museumseintritt (9 €, erm. 5 €) erhoben. 

Jochen Gerz, The WALK, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Sonja Rothweiler

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß „Zwischen Zeche Fritz und Carl – Dein Minihausprojekt Bei dem Ferienworkshop „Zwischen Zeche Fritz und Carl“ vom 22. bis 26. Oktober, jeweils 10 bis 14 Uhr, können Kids von 6 bis 12 Jahren unter Anleitung von Bettina Kohrs im Lehmbruck Museum ein eigenes Minihaus erschaffen. 

Welches Kind träumt nicht davon sein eigenes Haus zu bauen? Bei dem Ferienworkshop „Zwischen Zeche Fritz und Carl“ wird dieser Traum ein Stück weit Wirklichkeit: Von der Tür bis zum Dach können die Ferienkids mit vielen unterschiedlichen Materialien ihre eigenen Ideen verwirklichen und ein Minihaus errichten. Mit Bettina Kohrs wird den Kindern dabei eine professionelle Künstlerin über die Schultern schauen, die selbst als Malerin tätig ist.

Der Workshop im Überblick: 

22. OKTOBER  BIS 26. OKTOBER, JEWEILS 10.00 BIS 14.00 UHR

Zwischen Zeche Fritz und Carl

Erschaffe dein eigenes fantastisches Minihaus!

Mit Bettina Kohrs, für Kinder von 6  bis 12 Jahren.

 

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter-Klöckner-Stiftung veranstaltet.

Foto Museum

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß in den Herbstferien
Während der Herbstferien wird das Lehmbruck Museum mit dem bewährten Workshop-Format „Museumsspaß“ wieder zum musealen Kreativ-Labor für Kinder und Jugendliche. Die Anmeldung läuft bereits! (0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de) Eingebunden in altersgerechte, spannende Thematiken und in der Auseinandersetzung mit sich selbst wird die praktische, materialgerechte Umsetzung von erfahrenen KünstlerInnen und KunstvermittlerInnen unterstützend angeleitet.

Ziel ist das Entstehen eines „eigenen Werks“. Der „Museumsspaß“ möchte Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Interessen ansprechen und im gemeinschaftlichen Werkprozess zum Austausch und Erlernen der deutschen Sprache anregen.

In den Herbstferien finden drei Museumsspaß-Workshops statt:  
15. OKTOBER  BIS 19. OKTOBER, JEWEILS 10.00 BIS 14.00 UHR
Wir sind die Roboter. Kinder und Jugendliche werden zu künstlerischen Entwicklern und fertigen bewegliche, leuchtende Roboter. Idee und Fantasie sind hier gefragt! Mit Jana Lina Berkenbusch, für Kinder von 8 bis 12 Jahren.  

15. OKTOBER  BIS 19. OKTOBER, JEWEILS 14.00 BIS 17.00 UHR Geschüttelt oder gerührt? Malerei trifft Schablone.
Spannende Entwürfe auf Papier und Leinwand. Kombiniere Techniken und Muster mit Schablone, Schwamm,  Rolle und Texten. Mit Judith Ganz, für Kinder ab 11 Jahren.  
22. OKTOBER  BIS 26. OKTOBER, JEWEILS 10.00 BIS 14.00 UHR Zwischen Zeche Fritz und Carl bei den Schubutzkas
Erschaffe dein eigenes fantastisches Minihaus! Mit Bettina Kohrs, für Kinder von 6  bis 12 Jahren.  
Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter-Klöckner-Stiftung veranstaltet.  


Museumsspaß im Lehmbruck Museum, Foto: Frank Vinken

 

 

- Lehmbruck Museum - plastikBAR: „Nach der Flucht.
- Museum DKM: Sterben. Tod. HANNES VOGEL  
-
Die Duisburger Philharmoniker würdigen Bernd Alois Zimmermann
- Binnenschifffahrtsmuseum: Finissage Flaggenausstellung „in flaGGranti“

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 10. Oktober 2018 - Am Samstag, den 13. Oktober, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum unter dem Motto „Mitreden“ zum offenen Austausch zwischen Menschen, die Deutsch lernen, und Muttersprachlern ein. Am Sonntag, den 14. Oktober, 14 Uhr, können die Besucher ihrer kreativen Ader im Rahmen des CITY ATELIERS freien Lauf lassen.  
Bei „Mitreden“ wird in lockerer Atmosphäre eine Unterhaltung geführt, bei der „Neuangekommene“ auf „Alteingesessene“ treffen, um die deutsche Sprache zu lernen und in der Praxis anzuwenden.

Es werden Geschichten erzählt, Erfahrungen ausgetauscht und Sichtweisen erläutert. Bei der Fülle an Themen, die so zur Sprache kommen, kann einerseits Deutsch gelernt, andererseits aber auch das eigene Wissen um viele Facetten bereichert werden - ein lohnender Zeitvertreib also! Der nächste Workshop im Rahmen des CITY ATELIERS ist etwas für Tüftler und Bastler jeden Alters.
Groß und Klein können hier mit etwas Kreativität wahre LED-Meisterwerke erschaffen. Dabei werden die Teilnehmer des Workshops von Ole Langenbach unterstützt. Er arbeitet am FabLab, einem hochspezialisierten 3D-Kompetenzzentrum in Kamp Lintfort, und macht mithilfe digitaler Werkzeuge Ideen zu Gegenständen. Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos!

 

plastikBAR: „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für die Einwanderungsgesellschaft“
„Herkunft ist kein Defizit“ – so lautet eine der Hauptthesen des renommierten Autoren und Migrationsforschers Dr. Mark Terkessidis. Am 18. Oktober, 19 Uhr, besteht im Lehmbruck Museum die Möglichkeit, ihn bei einem Vortrag zum Thema „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für die Einwanderungsgesellschaft“ live zu erleben.  
Charismatisch und kenntnisreich wird sich der Autor und Migrationsforscher Mark Terkessidis in seinem Vortrag auf sein kürzlich erschienenes Werk „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für eine Einwanderungsgesellschaft“ beziehen. Darin liefert er einen aufschlussreichen Beitrag zur aktuellen Migrationsdebatte. Von der „Interkultur“ ausgehend, entwickelt er den „Vielheitsplan“. 

In ihm wird die Vielheit der Gesellschaft als positive Kraft beschrieben, die das Neue nicht als Bedrohung, sondern vielmehr als Bereicherung wahrnimmt. Terkessidis stellt fest, dass nur so eine ständige Erneuerung der Gesellschaft möglich ist. Daraus leitet er auch Konsequenzen für die Politik ab, die sich entschlossener den populistischen Bewegungen entgegenstellen muss.  
Mark Terkessidis - Foto Andreas Langen - hat Psychologie studiert und in Mainz zum Thema Rassismus promoviert. Er arbeitet als Migrationsforscher und freier Autor für diverse große Tages- und Wochenzeitungen. Überregionale Bekanntheit erlangte er durch Radiosendungen beim „Westdeutschen Rundfunk“, „Radio Bremen“ und „DeutschlandFunk“.
Mark Terkessidis ist Mitglied in der „Akademie der Künste der Welt“ in Köln und seit 2012 Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen. Nach Werken wie „Mainstream der Minderheiten“, „Die Banalität des Rassismus“ oder „Interkultur“ ist „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für die Einwanderungsgesellschaft“ bereits seine elfte Buchveröffentlichung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ statt.  
Der Eintritt kostet 9 Euro, inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).  

 

Kostenlose einstündige Führung des Museums Küppersmühle

Am Sonntag, 14. Oktober 2018, um 15:00 Uhr bieten wir unseren Besuchern wieder eine kostenlose einstündige Führung durch die aktuelle Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.    
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Sabine Falkenbach dauert eine Stunde.     Die Veranstaltung ist kostenlos – es ist lediglich der Eintritt ins MKK zu entrichten.  

 


Sterben. Tod. HANNES VOGEL  
Hannes Vogel ist 80 geworden und das Museum DKM würdigt den Geburtstag des langjährigen Wegbegleiters mit einer konzentrierten Präsentation seiner neusten Arbeiten vom 20. Oktober 2018 bis zum 27. Januar 2019.
Ausgehend von der Arbeit Finnegans Sehschule, 1999, die Teil der Sammlung DKM ist und häufig mit Der Scherben Schönheit ist nicht die der Töpfe, 1998, im Rahmen der Dauerausstellung präsentiert wird, wählt Vogel Stricharten und verdichtet diese zu Zeichnungen. Er befragt Striche und Punkte danach, wie sie zu Zeichen werden, die Inhalte vermitteln.
Damit wird das Werk des Schweizer Künstlers, nach Ausstellungen in der Galerie Linie (1984, 1989), der Galerie DKM (2001) und dem Museum DKM (2009), bereits zum fünften Mal von Dirk Krämer und Klaus Maas ausgestellt. 

 


Hannes Vogel: Tadeus Pfeifer: Weiß steht im Rücken / Was schwarz vor uns stünde, 2014 Bleistift auf Papier, 70 x 100 cm

 

 

Narretei und Tyrannei: Die Duisburger Philharmoniker würdigen Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag mit zwei aufregenden Werken
Das Werk von Bernd Alois Zimmermann, dessen 100. Geburtstag die musikalische Welt feiert, pendelt zwischen politischem Bekenntnis und kerniger Ironie, zwischen katastrophischer Wucht und lustvoller Parodie. Überdeutlich wird dies in zwei so gegensätzlichen Stücken wie der Sinfonie in einem Satz und der Musik für ein Souper König Ubus.
Sie sind nun im 2. Philharmonischen Konzert (17. und 18. Oktober, 20 Uhr, Mercatorhalle) zu hören, sinnfällig kombiniert mit Béla Bartóks 3. Klavierkonzert und Richard Strauss’ Till Eulenspiegel. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht Peter Hirsch, Solist ist Denys Proshayev. Hirsch ist profunder Kenner von Zimmermanns Musik, besonders der Urfassung der 1951 komponierten Sinfonie, die im Konzert erklingen wird. Sie zeugt überwiegend von apokalyptischer Bedrohung, die Schrecken des gerade vergangenen Krieges reflektierend.

Bartóks Klavierkonzert, 1945 geschrieben, spiegelt eine Flucht nach innen, hauptsächlich in romantischem Tonfall, mit feinen Naturlauten. Es ist sein letztes Werk: Der Totkranke im New Yorker Exil würde die zerstörte ungarische Heimat niemals wiedersehen. Bei dem Klangmagier und Virtuosen Proshayev wird das Konzert in besten Händen sein. Danach regiert der Schalk, die Narretei, die Parodie. Mit Strauss’ Till Eulenspiegel in Form eines genialisch instrumentierten, orchestralen Parforcerittes, die Abenteuer eines Schelms, eines lustvollen Anarchisten nachzeichnend. Und mit Zimmermanns König Ubu als genüsslich zelebrierte Farce über einen Tyrannen.
Der Coup des Stückes: Es besteht ausschließlich aus Zitaten, kunstvoll geschichtet und ineinander verschränkt.  Der Komponist schuf mithin eine Collage, die nicht zuletzt manchen Avantgarde-Kollegen mächtig aufs Korn nimmt. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Finissage der Flaggenausstellung „in flaGGranti“  
Die Ausstellung „in flaGGranti - Piratenflaggen unserer Zeit“ findet am Sonntag, 14. Oktober, ab 11 Uhr im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße 84 in Ruhrort ihren großen Abschluss. Die Künstlergemeinschaft um Dorothee Büsse präsentiert eine Finissage mit Filmvorführung, Musik und Zwiebelkuchen. Außerdem erscheint der Ausstellungskatalog.  
Die Flaggen setzen sich kritisch mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen auseinander. Sie hängen bereits seit Ende Mai dieses Jahres im Innenhof des Museums und sind noch bis zum Sonntag, 28. Oktober, zu sehen.  
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um das Museum per E-Mail an service@binnenschifffahrtsmuseum.de sowie im Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.      

Fassade im Innenhof des Museums (Fotocredit: Museum der Dt. Binnenschifffahrt)

 


 

- Platzhirsch 2018
- Verleihung des "Fakir Baykurt Kulturpreises" der Stadt Duisburg  

 

Neue Wege, neue Locations
Die Winterausgabe wartet mit spannenden Acts auf
So manch einer hat den Platzhirsch im Spätsommer vermisst. Aus verschiedenen Gründen musste das Festival 2018 einmalig in den späten Herbst verlegt werden: am 23. und 24. November röhrt der Hirsch in den vertrauten, aber auch etlichen neuen Locations. So wagen die Veranstalter einen Abstecher in den nahen Innenhafen.

Dafür gibt’s sogar einen halbstündlich fahrenden Shuttle-Service.“, erklärt Oliver Ludley vom Musikteam. Denn die einmalige Atmosphäre am Innenhafen hat das Team schon lange gereizt. Unter anderem mit der heißen brasilianischen Band RAKTA aus Sao Paolo und WY aus Schweden sind die Spielorte in alten Speichern wie dem Museum Küppersmühle hochkarätig besetzt. The Black Heart Rebellion sind im Explorado Kindermuseum mit einer Live-Filmvertonung des düsteren iranischen Films „A Girl Walks Home At Night“ zu sehen.

Doch auch der Dellplatz hat wieder einiges zu bieten: NoWave-Ikone
Lydia Lunch, in den 90ern zu einer der zehn einflussreichsten Pop-Künstler weltweit ernannt, bringt das Grammatikoff zum Beben. Das schafft Mr. Marcaille aus Belgien allein(!) am Cello auch, und zwar mit einer Brachialität, die manche Metal-Band an die Wand drückt! Bernd Begemann reagiert da gelassen mit feiner Ironie und Ten Volt Shock mit partykompatiblem Noise Rock im Djäzz.

Die Britin
Abi Wade hingegen bringt sensible Songs, sich selbst auf dem Cello begleitend, in der St. Joseph Kirche zu Gehör. „Wir haben dieses Jahr viele weibliche Künstler“, stellt Teammitglied René Schwenk fest. So trifft etwa die Amsterdamer Blockflötistin Josephine Bode auf die australische Weltklasse-Posaunistin Shannon Barnett – ein Duo, das nur hier zu erleben ist.

Im Lehmbruck-Museum performen die internationalen Jugendlichen des Jungen Ensemble Ruhr über Schuberts Winterreise. Und auch der Kinosaal im Filmforum wird mal wieder zu einer Platzhirsch Bühne umfunktioniert, um eine Sinfonie der Arbeit unter Tage zu präsentieren.

Untertagemusik
, das sind Klänge und Geräusche aus 1000 Metern Tiefe, die von Video-Projektionen aus dem einzigartigen Filmarchiv von Jochen Balke begleitet werden.
Ein weitere Höhepunkt ist sicher der Auftritt des belgischen Echo Collective, die auf ihrer Tour immerhin auch in der Elbphilharmonie zu Gast sind. Die Formation interpretiert mit klassischen Instrumenten das legendäre Album 'Amnesiac' von Radiohead.

Wie immer zeigt der Platzhirsch aber noch viel mehr: bildende Kunst, Literatur, Theater, Kinderprogramm, Film. Den Kindern wird auch in diesem Jahr so manches geboten.
Maria Trautmann bringt die immer wieder aktuelle 'Momo' auf die Bühne, die beliebte Krümelmucke spielen intelligente und witzige Songs.
Wie in den vergangenen fünf Jahren gelang den nach wie vor ehrenamtlich(!) arbeitenden Veranstaltern ein enorm breit gefächertes, dabei qualitativ immer hochrangiges Programm, das zum Entdecken einlädt.

Gewohnt günstig sind die Karten: eine Festivalkarte für beide Tage und alle Locations kostet 20 Euro (Abendkasse 25.-). Damit unterstützt man ein Stück gewachsener Duisburger Kultur! Der Eintritt für Kinder bzw. Jugendliche unter 14 Jahren ist frei.
Weitere Infos unter:
www.platzhirsch-duisburg.de

 

Verleihung des "Fakir Baykurt Kulturpreises" der Stadt Duisburg    
In der Jurysitzung am 20. September wurde Diana Amiryan zur Preisträgerin des im Jahr 2018 zum dritten Mal zu vergebenden "Fakir Baykurt Kulturpreis" gewählt.   Diana Amiryan, geboren in Armenien, lebt seit 2006 in Deutschland und seit 2007 in Duisburg. Sie erhält den zur Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt von der Stadt Duisburg gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Preis für ihre künstlerische Arbeit als Sängerin und Gesangspädagogin.  
Durch ihr Engagement leistet sie wertvolle Beiträge für ein vorurteilsfreies Leben und verbindet über die Musik u.a. auch Türken, Kurden und Armenier. Sie hilft dabei ethnische Probleme zu überwinden. In Ihrer Gesangschule bringt sie Jugendlichen aller Nationen die Hochkultur nah und zeigt Ihnen, dass klassische Musik kein Privileg der Reichen darstellt, sondern jedermann, egal welcher Herkunft zugänglich ist. Diana Amiryan geht in Schulen und Vereine und bringt Migranten und deutsche Bürger zusammen. Die Preisverleihung findet am 12. Dezember im Rathaus der Stadt Duisburg statt.

 

 

 

- Freitagsführung im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER - Pattern Art und Mustermix

Duisburg, 03. Oktober 2018 - Der Schwerpunkt der Führung liegt auf der neu eröffneten Sonderausstellung Schwarze Werkzeuge von Patrick Hamilton. Der aus Chile stammende Künstler befasst sich seit Anfang der 2000er Jahre mit der ökonomischen Transformation seiner Heimatstadt Santiago.
Diese stellt er mithilfe so unterschiedlicher Medien wie Collagen, Videos, Fotografien und Raumskulpturen dar. Weiterhin sind die von Götz Diergarten, Claudia Terstappen sowie Sven Drühl und Olaf Metzel gestalteten Räume der Ausstellung Kunst und Kohle – Die schwarze Seite zu sehen. Beide Präsentationen stellen auf subtile, hochästhetisierte Weise die sozialen Auswirkungen strukturellen Wandels heraus.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

 

Freitag, 05. Oktober von 12 bis 18 Uhr geöffnet - ab 16 Uhr eine 60-minütigen Führung. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Abrasive Painting # 48, 2018, Sandpapier und Acryl auf Leinwand Foto: Patrick Hamilton

 

Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER - Pattern Art und Mustermix
„Pattern Art und Mustermix“ heißt das Programm im CITY ATELIER des Lehmbruck Museums am Freitag, 5. Oktober, 14 bis 17 Uhr. Das Besondere an diesem Freitag: Die Teilnehmer müssen für diesen Workshop nichts bezahlen, dürfen es aber: „Pay what you want!“.
Unter Anleitung der Künstlerin Judith Ganz können die Teilnehmer unterschiedlichste Muster mit Schablonen, Schwämmen oder Rollen gestalten. Passend zur aktuellen Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK“ können die Muster auch mit Textelementen kombiniert werden.
Judith Ganz ist Malerin und Installationskünstlerin. Sie hat das Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig als Meisterschülerin abgeschlossen und danach noch an der State University in San Francisco studiert. Aktuell ist sie u.a. Lehrbeauftragte der Universität Köln. DAS CITY ATELIER im Lehmbruck Museum vernetzt das künstlerische Potential der Stadt. Auf einer ganzen Etage findet man kreative Arrangements. 

DAS CITY ATELIER möchte Besucher unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Interessen ansprechen. Sie können an Wochenenden – und am jeweils ersten Freitag im Monat („Pay what you want!“) zu offenen Workshop-Sessions kommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Freitag, 5. Oktober, 14 Uhr - Pay what you want!)


Judith Ganz, Forgotten Landscape, 2014, ©  VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Museum

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung 

Gleich zwei regelmäßige Angebote für Besucher offeriert das Lehmbruck Museum neuerdings an Sonntagen: Am 7. Oktober um 11.30 Uhr findet die öffentliche Sonntagsführung statt, aktuell zu der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“, und um 14 Uhr beginnt der Workshop „3D Doodling“ unter der Leitung von Christian Spieß.

 

In der öffentliche Sonntagsführung stellt die Kunstvermittlerin Madalina Rotter die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ vor. Von einem speziell errichteten, 3 bis 4 Meter hohen Steg aus lesen die Besucher einen autobiografischen Text des Künstlers Jochen Gerz, der auf der gesamten Fensterfläche der Glashalle angebracht ist. Das Museum wird somit zu einem gigantischen Buch. Gleichzeitig ermöglicht der Steg ungewohnte Perspektiven in das Museumsinnere und in die Umgebung.

Der offene Workshop des CITY ATELIERs stellt ein ganz modernes Gerät und dessen kreative Anwendung in den Mittelpunkt: den 3D-Doodler. Christian Spieß zeigt, wie man damit Figuren dreidimensional „malen“ kann.  Mit ein bisschen Geduld und Übung entstehen schon nach kurzer Zeit beeindruckende Ergebnisse, z. B. kleine Figuren. Richtig genutzt, bereitet das Gestalten mit dem 3 D-Doodler viel Spaß! 

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Der Workshop des CITY ATELIERS ist im Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €)  enthalten.

 

 

KSM: Museumsgespräch führt ins Reich der Seeungeheuer und Fabelwesen
Im Rahmen Reihe „Mit anderen Augen sehen – Lieblingsobjekte“ stellt Harald Küst am Mittwoch, 3. Oktober, um 15 Uhr im Kultur-und Stadthistorischen Museum (KSM) am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte seine „Lieblingsobjekte“ vor.  
Die Reihe nimmt einzelne Objekte des Museums in den Fokus und gibt Gelegenheit, diese neu zu entdecken. Die Beschäftigung mit Altbekanntem aus der Perspektive eines Anderen führt nicht selten zu neuen Erkenntnissen und unerwarteten Erfahrungen. Harald Küst ist Mitglied der Bürgerinitiative Mercators Nachbarn und Gästeführer im Kultur- und Stadthistorischen Museum und  präsentiert Monster, Seeungeheuer und Fabelwesen.  
 Mercators Weltkarte von 1569 illustriert Monster und Fabelwesen, Museumskeramik zeigt das Einhorn als magisches Phantasiewesen. Hendrik Goltzius‘ Darstellung des grausam tötenden Drachen gehört zu den gleichsam faszinierenden und schaurigen Bildern des Mittelalters und der frühen Neuzeit, die schockieren und Angst erzeugen sollten.
Überall begegnete man im Mittelalter Monstern und Fabelwesen – etwa an Gebäuden, auf Globen, Gemälden, Wappen oder in Reiseberichten.  Die Duisburger staunten schon zu Mercators Zeiten über Reiseberichte und Romane mit Illustrationen schauriger Kreaturen. Harald Küst ermutigt, Monster mit anderen Augen zu sehen – oder sie im Stadtbild und im Alltag neu zu entdecken. "Wir sehen ja in Filmen und Computerspielen wie relevant und allgegenwärtig diese Mythen heute noch sind", so Küst. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.

 



Jüdische Kulturtage: 2. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 30. September 2018 - Wie spannungsreich und hoch sensibel jüdisch-stämmige Tonkünstler vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert komponierten, zeigt das 2. Profile-Konzert im Opernfoyer des Theaters Duisburg. Anlässlich der im Frühjahr 2019 bevorstehenden Jüdischen Kulturtage spannt ein Kammerensemble der Duisburger Philharmoniker einen facettenreichen musikalischen Bogen von Franz Schreker über Mátyás György Seiber, Mieczyslaw Weinberg und Gustav Mahler bis Paul Ben-Haim. Hinter den teils berühmten, teils weniger bekannten Namen schimmern zugleich Lebensgeschichten auf, die von Anfeindungen im Alltag, beruflicher Degradierung, Ächtung, Verfolgung und Vertreibung erzählen. 

Das Konzert am So. 7. Oktober 2018 (11 Uhr) beginnt farbenreich und zart mit der Pantomime Der Wind, die Franz Schreker für die Tänzerin Grete Wiesenthal komponierte. Das Notturno für Horn und Klavier, das im Anschluss erklingt, stammt von dem ungarisch-britischen Komponisten Mátyás György Seiber, der von Béla Bartók, Arnold Schönberg und von der Jazzmusik beeinflusst wurde. Dem Streichtrio op. 48 des Polen Mieczyslaw Weinberg hört man – trotz eigenständiger Klangsprache – die freundschaftliche Nähe zu Dmitri Schostakowitsch an, der nach der Emigration nach Moskau sein Nachbar wurde.

Einen hoch emotionalen Höhepunkt erreicht die Matinee mit dem Klavierquartettsatz a-Moll von Gustav Mahler, den dieser als 16-Jähriger während seiner Wiener Studienzeit schrieb. Von Paul Ben-Haim, der ursprünglich Paul Frankenberger hieß und einst Dirigier-Assistent von Hans Knappertsbusch und Bruno Walter war, erklingt zum Abschluss die Pastorale Variée für Klarinette und Klavier.
Es spielen Andreas Oberaigner (Klarinette), David Bareda Tena (Horn), Teruko Habu (Violine), Lolla Süßmilch (Viola), Fulbert Slenczka (Violoncello) und Mirella Slenczka (Klavier).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Ein Künstler textet ein Kunstwerk“
Am 5. Oktober können die Besucher des Lehmbruck Museums, wie an jedem ersten Freitag des Monats, ihr Eintrittsgeld selbst bestimmen: „Pay what you want!“. Zusätzlich findet um 15 Uhr eine öffentliche Führung zu der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – Keine Retrospektive“ statt. Nina Hülsmeier, die das komplexe Werk mit seinen einzelnen Bestandteilen erläutert, war als Mitarbeiterin des Lehmbruck Museums intensiv in dessen Realisierung eingebunden. Ihre Führung beinhaltet einen Gang auf den Steg, der in drei bis vier Metern Höhe um die Glashalle des Museums herumführt.
Zum einen sind die Besucher dort dem autobiografischen Text des Künstlers Jochen Gerz ganz nah, was zu einer direkten Auseinandersetzung mit dem Geschriebenen einlädt, zum anderen bieten sich von dem erhöhten Standpunkt aus ungewöhnliche Blicke in die Umgebung sowie in das Museum selbst.
Teilnahme: Pay What You Want! – Sie legen Ihren Eintritt selbst fest.

Jochen Gerz, The WALK, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Sonja Rothweiler

 

 

 - Museum DKM: Sonderführung zum Tag der deutschen Einheit
- Mercator-Ensemble zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen

Duisburg, 28. September 2018 - Zum ersten Mal haben Besucher des Museum DKM am Mittwoch, den 03. Oktober, Gelegenheit, an einer öffentlichen Führung durch die neu eröffnete Sonderausstellung Schwarze Werkzeuge. Patrick Hamilton teilzunehmen. Das Museum DKM ist anlässlich des Feiertags von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu der 60-minütigen Sonderführung ein.  

Seit Anfang der 2000er Jahre befasst sich Hamilton mit der ökonomischen Transformation seiner Heimatstadt Santiago de Chile. Diese stellt er mithilfe so unterschiedlicher Medien wie Collagen, Videos, Fotografien und Raumskulpturen dar. Die Präsentation Schwarze Werkzeuge gibt zum ersten Mal die Möglichkeit, Werke aus verschiedenen Schaffensphasen Hamiltons in Deutschland zu sehen. Die weiterhin bestehenden Positionen der Kunst & Kohle – Ausstellung Die schwarze Seite von Götz Diergarten, Claudia Terstappen, Sven Drühl und Olaf Metzel werden im Rahmen der Führung ebenfalls vorgestellt.  

Mittwoch, den 03. Oktober 2018, 15 – 16 Uhr mit Madalina Rotter


Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt. Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Red and black Sun II, 2018, Glasur auf Spachtel Foto: Patrick Hamilton

 

 

plastikBAR „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Samstag, 6. Oktober, 15 Uhr, startet die neue Veranstaltungsreihe „Mitreden“ im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK“. Als Einstimmung in die Thematik präsentiert die plastikBAR am Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr den preisgekrönten Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“.   Jeden Samstag lädt das Lehmbruck Museum zu einem offenen Austausch zwischen  MuseumsbesucherInnen und Menschen ein, die Deutsch lernen.

In lockerer Atmosphäre bieten die Termine Gelegenheit, sich über Kunst, aber auch über Alltagsfragen zu unterhalten, und so Geschichten, Erfahrungen und Sichtweisen von Neuangekommenen bzw. Ortsansässigen kennenzulernen. Die Veranstaltungen werden durch eine Moderatorin oder einen Moderator begleitet.   In der plastikBAR am Donnerstag davor stellen Reiner Siebert, Leiter des Beratungsbüros des IvAF-Netzwerkes zur beruflichen Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Duisburg, und Sybille Kastner, Kunstvermittlerin im Lehmbruck Museum,  die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ vor. „Mitreden“ richtet sich an alle, die die deutsche Sprache besser kennenlernen möchten.

Im Anschluss wird der preisgekrönte Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“ gezeigt: In der Bibliothek des Centre Pompidou treffen sich wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um Französisch zu sprechen und sich auszutauschen. Bernhard Braunstein ist ein berührender, hoffnungsvoller Film über Sprechen und Zuhören und den Versuch, sich zu verstehen, gelungen.  

Weitere „Mitreden“-Termine im Oktober: jeweils 15-16:30 Uhr an den Samstagen 13.10.2018, 20.10.2018 und 27.10.2018.   Der Eintritt zur plastikBAR beträgt 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro). Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ beträgt pro Termin 2 € plus Eintritt (9 Euro, erm. 5 Euro).

Foto: Frank Fischer

 

Mercator-Ensemble zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen  
Das Mercator-Ensemble ist am Mittwoch, 10. Oktober, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 mit seinem Programm „Let's do it - Eine musikalische Reise von Wien nach New Oleans“ in der Reihe der Galerie-Konzerte zu Gast.  
Das Mercator-Ensemble schafft es auf einzigartige Weise, Klassik mit Jazz, Kaffeehaus mit Blues-Bar und Walzer mit Tango zu verbinden. Das Programm des Duisburger Streichquartetts zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, in der elegant Brücken über Jahrhunderte, Kontinente und Musikgenres geschlagen werden.
Zuhause sind die vier Musiker, deren Besetzung mit dem Kontrabass für besondere Fülle und viel Spannkraft sorgt, überall. Klassische Akzente schwingen mühelos hinüber zu südamerikanischen Klängen, der Dreivierteltakt von Johann Strauss streift, nicht ohne ein Augenzwinkern, die funkelnden Klassiker des Amerikaners Cole Porter. Es gibt Stücke, die nicht altern. Und so ergänzt das Ensemble sein zeitloses Programm mit viel Witz und Charme durch bemerkenswerte Anekdoten zu den Komponisten und ihren Werken. „Let's do it“ ist die Aufforderung zum Mitschwingen, Mitschwelgen und Mitschmunzeln.  
Der Eintritt kostet im Vorverkauf zehn Euro, an der Abendkasse zwölf Euro. Eintrittskarten sind in der Bezirksbibliothek Rheinhausen während der üblichen Öffnungszeiten erhältlich oder können telefonisch unter (02065) 906-8467 reserviert werden.  

 

 

 

Ausstellung „Vom Himmel gefallen“ in der Bezirksbibliothek Buchholz  
Unter dem Titel „Vom Himmel gefallen“ zeigt die Duisburger Künstlerin Heide Illmann ab Donnerstag, 4. Oktober, ihre Bilder in der Bezirksbibliothek Buchholz auf der Sittardsberger Allee 1. Die Ausstellung wird bis zum 30. Oktober im Rahmen der Öffnungszeiten der Bezirksbibliothek präsentiert.  
Heide Illmann beschreibt ihre Werke wie folgt: „In den Bildern meiner Ausstellung vom Himmel zur Erde und wieder zurück: von der Farbe der Unschuld - dem Weiß - ausgehend zu den vielfältigen Farben der Erde.
Wie die Motten streben wir ins Licht, erfreuen uns an der klaren Linie des Horizonts - bis der Engel verschwindet. Die Kreise, die wir zogen, werden unterbrochen, und wir sitzen in der Schlinge. Von nun an beginnen die Unsicherheiten und alles wird in Frage gestellt. Neue Anfänge werden versucht, das Ich zerfällt und wird neu zusammengesetzt. Stürmische Zeiten beginnen und erst über den Wolken finde ich meinen Platz des Himmlischen Friedens.“ Weitere Informationen unter www.heide-illmann.de.

 

- Wechselausstellung Kunst & Kohle
- Programm der Duisburger Filmwoche steht

 Wechselausstellung Kunst & Kohle
Duisburg, 25. September 2019 -Die Hommage an Jannis Kounellis findet am Freitag, 28. September 2018, um 17:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten statt. Das ROTTSTR5 Theater wird die Performance „Die im Schatten leben“ im Erdgeschoß präsentieren. Diese Aufführung basiert auf dem gleichnamigen Drama von Emil Rosenow. Die dort beschriebenen Lebensumstände in einer Bergwerkkolonie des Ruhrgebiets sind einzigartig und erstaunlich.
Das kleine Ensemble wirft unter Regie von Hans Dreher einen bewegenden und zugleich traumwandlerischen Blick auf die Lebensaufgabe der Kohleförderung. Am Sonntag, 30. September 2018, um 15:00 Uhr bieten wir außerdem wieder unseren Besuchern eine kostenlose einstündige Führung durch die aktuelle Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.    Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Beide Veranstaltungen sind kostenlos – es ist lediglich der Eintritt ins MKM zu entrichten.  

 

Programm der Duisburger Filmwoche steht
"Handeln" - unter diesem Motto steht das Programm der 42. Duisburger Filmwoche. Vom 5. bis 11. November präsentiert das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms 23 Streifen. Als Eröffnungsfilm wird "Kulenkampffs Schuhe" von Regina Schilling gezeigt.
Der Streifen arbeitet deutsche Geschichte anhand der Geschichte dreier Showmaster und der Familie der Filmemacherin auf. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Entstehen von Öffentlichkeit als Ort der Verständigung und der Entwicklung von Meinungen und Haltungen. Weitere Themen sind die Beziehung des Menschen zur Natur, das prekäre Leben von Menschen am Rande der Gesellschaft und das nach wie vor prägende Thema der Migration. Infos: www.duisburger-filmwoche.de - idr

 

 

- Chorkonzert in der Schifferkirche  
- Das CITY ATELIER: Kunst aus Plakaten

Chorkonzert in der Schifferkirche  
Duisburg, 24. September 2019 - Am Samstag, dem 29. September startet die Konzertreihe in der Schifferkirche St. Maximilian im Kreativquartier Ruhrort in den zweiten Teil der Saison 2018 mit dem ~ensemble provocale düsseldorf~ unter Leitung von Sebastian Voges.  
provocale war schon mehrfach zu Gast in der Konzertreihe der St.-Maximilian-Kirche. Regelmäßig gastiert der Chor beim düsseldorf festival! und erhält Einladungen zu Konzerten in ganz Nordrhein-Westfalen. Konzertreisen führten ihn wiederholt nach u.a. Berlin, Paris oder Salzburg. Voges konzipiert immer wieder kluge Programme, die thematisch einem Leitgedanken folgen, der in der Musik seinen Ausdruck findet.
Das aktuelle Programm wird bestimmt von Rheinbergers Messe Es-Dur op. 109 für zwei vierstimmige Chöre a cappella, die verschiedentlich als „schönste reine Vokalmesse des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet worden ist. Die Gesänge von Johannes Brahms und Arvo Pärt spiegeln tragische Stimmungen wider, die bis in den Herbst des Menschen und seine Sterblichkeit reichen. Nach der musikalischen Bitte um Frieden auf Erden schließt sich der Kreis mit Brahms und einem Satz aus seinem Deutschen Requiem: „Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth.“

Musik für Klavier zu vier Händen (Marita Bahr und Harald Mohs) ergänzt das Programm sinnhaft.   Konzerte in der Schifferkirche St. Maximilian, Fabrikstr. 20, Duisburg-Ruhrort ~ensemble provocale düsseldorf~ Samstag, 29. September 2018 Beginn: 18 Uhr, Eintritt 10€ / ermäßigt 5 €, Karten an der Abendkasse Nächstes Konzert der Reihe: Basically Baroque, 4. November,

Foto ensemble provocale

 

Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER: Kunst aus Plakaten
Zusammen mit Regine Strehlow-Lorenz sind Jung und Alt dazu eingeladen am 30. September, 14 Uhr, bei einem Workshop im Lehmbruck Museum Kunst aus Plakaten zu machen.  
Regine Strehlow- Lorenz macht  Kunst aus Abgelaufenem. Sie hat sich auf den Weg gemacht, um „Zeitzeugen“, deren Gültigkeit seit geraumer Zeit abgelaufen ist, aus ihrem ursprünglichen Kontext im Vorbeigehen herauszureißen und ihnen eine neue Gestalt und neuen Inhalt in Form von Collagen zu geben.
Aus zentimeterdick übereinander geklebten Plakaten, Aufklebern und Karten werden neue Kunstwerke geschaffen. Mit einer Schere und etwas Kleber kann so vielleicht das „Kunstwerk der Woche“ kreiert werden, das dann für eine Woche im Lehmbruck Museum zu sehen sein wird. Seit 1975 arbeitet Regine Strehlow-Lorenz als Kunstpädagogin mit Schwerpunkt Kunst und Theaterspiel. Daneben ist sie als Künstlerin tätig und hat mit ihren Installationen, Fotografien und Collagen zahlreiche Ausstellungen realisiert. Für die Teilnahme am CITY ATELIER wird lediglich der normale Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) erhoben. 

 

Lehmbruck Museum: Kuratorenführung: „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“
Bei der Auftaktführung durch die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ wird Kuratorin und Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla, am 30. September, 15 Uhr, durch die erste Museumsausstellung des Künstlers seit 15 Jahren führen.  
 Seit wenigen Tagen wird die Glasfassade des Lehmbruck Museums von der Lebensgeschichte Jochen Gerz´ umhüllt. Von einem bewegten Leben ausgehend, seinen Eindrücken und Erfahrungen, blickt der Künstler auf mehr als 70 Jahre Zeitgeschichte zurück.
Mit Verweisen auf historische Ereignisse, Zäsuren und Entwicklungen aus den letzten sieben Dekaden, wirft die Ausstellung nicht nur ein Schlaglicht auf die Ursprünge unserer demokratischen Gesellschaft, sondern auch auf ihre mögliche Zukunft. Zusammen mit Kuratorin und Direktorin Dr. Söke Dinkla kann die Erzählung Jochen Gerz´ auf einem, speziell für diese Ausstellung errichteten, Steg, erlaufen werden. Dabei bekommt der Besucher exklusive Einblicke von der Idee bis zur Realisierung von THE WALK.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Jochen Gerz, THE WALK, 2018, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Sonja Rothweiler

 

 

 

1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Gebrochene Vitalität: Im 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker erklingen die Klavierquintette von Schumann und Schostakowitsch

Duisburg, 23. September 2019 - Er gilt als Begründer der Gattung: Robert Schumann schuf 1842 mit seinem Klavierquintett gewissermaßen einen Prototypen, dem Generationen von Komponisten nacheiferten. Auch Dmitri Schostakowitsch schrieb ein solches Quintett, freilich 100 Jahre später als sein romantischer Vorgänger. Beide Werke erklingen nun im 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker (Sonntag, 30. September, 19 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle). Es musizieren die Pianistin Anna Malikova und das Belenus Quartett.

Das 2004 in der Schweiz gegründete Streichquartett, nach dem keltischen Gott der Künste benannt, besticht durch eine sensible wie virtuos-brillante Spielweise. Sein Repertoire reicht von der Frühklassik bis zur Moderne, bisweilen greift es auch Crossover-Projekte auf. Anna Malikova wiederum, aus Usbekistan stammend, ist dem Duisburger Publikum seit Jahren vertraut. Pianistin und Quartett haben übrigens jüngst eine CD mit den beiden Werken produziert, die in Kürze erscheinen soll.

Schumanns Klavierquintett Es-Dur op. 44 ist ein tiefromantisches Werk, voller explosiver Kraft und von optimistischem Drang. Gebrochen wird der Überschwang indes durch einen stockenden Trauermarsch, in dem Tschaikowsky eine ganze Tragödie erkannte. Auch Schostakowitschs Klavierquintett g-Moll op. 57 lebt bei allem Bezug auf die strenge Kontrapunktik Bachs als ein Gebilde von unterdrückter Dramatik. Kraftvolle Wellen wechseln mit fahlen Klängen. Beide Stücke erzählen nicht zuletzt von den seelischen Konflikten ihrer Schöpfer.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Bundesverdienstkreuz für Martin Schläpfer

Berlin/Düsseldorf/Duisburg, 20. September 2018 - Martin Schläpfer wird mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Der Chefchoreograph und Künstlerische Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg nimmt die Auszeichnung am 2. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Die Verleihung steht zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto „Kultur verbindet!“.
Neben Martin Schläpfer werden unter anderem die Bratschistin Tabea Zimmermann, die Künstler Neo Rauch und Jim Rakete, Regisseur François Ozon, Regisseurin Caroline Link, Schauspielerin Julia Jentsch, Sängerin Annette Humpe und der Komiker Otto Waalkes mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

Martin Schlaepfer - Foto Gert Weigelt

 

Ruhrtriennale-Programm war zu 80 Prozent ausgelastet
Mit dem Konzert "Aufbruch" der Cuban-European Youth Academy in der Grand Hall Zollverein Essen beschließt die Ruhrtriennale am kommenden Sonntag, 23. September, ihre diesjährige Spielzeit. Erfolgreich, wie Intendantin Stefanie Carp heute (19. September) bilanzierte: Sie rechnet mit einer Gesamtauslastung von 80 Prozent. Bislang wurden 27.000 Tickets ausgegeben, hinzu kommen rund 24.700 Besucher des Festivalzentrums sowie 2.000 in der Ausstellung "Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst" in Duisburg.
Insgesamt hatte die Ruhrtriennale vom 9. August bis zum 23. September 146 Veranstaltungen im Programm, mehr als 920 Künstler aus rund 30 Ländern waren beteiligt. Unter den 32 Produktionen und Projekten waren 18 Eigenproduktionen sowie 16 Uraufführungen, Neuinszenierungen, Europa- und Deutschlandpremieren sowie Installationen. Das Leitmotiv "Zwischenzeit" wird auch über der nächsten Ruhrtriennale-Ausgabe 2019 stehen. Die Ruhrtriennale wird u.a. von ihren Gesellschaftern, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr (RVR), gefördert. idr

 

Nominierungen aus der Metropole Ruhr für den Deutschen Theaterpreis
Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und das Junge Schauspielhaus Bochum stehen im Finale des Deutschen Theaterpreises "Der Faust". Nominiert wurden in der Kategorie "Regie Musiktheater" Stefan Herheim für "Wozzeck" an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und in der Sparte "Regie Kinder- und Jugendtheater" Martina van Boxen für "Lindbergh - Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus" am Jungen Schauspielhaus Bochum.

"Der Faust" wird in insgesamt acht Kategorien verliehen, daneben gibt es einen weiteren Preis für das Lebenswerk. Bekannt gemacht werden die Gewinner erst zur Preisverleihung am 3. November im Theater Regensburg. Der Deutsche Theaterpreis wird veranstaltet und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Regensburg, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Weiterer Kooperationspartner ist 2018 der Deutsche Bühnenverein Landesverband Bayern. idr

 

Lehmbruck Museum: Soundprojekt: Talking (about) Sculptures – THE WALK
„Ton ab!“ heißt es vom 28. bis zum 30. September im Lehmbruck Museum. Bei einem Soundworkshop begeben sich die Teilnehmenden zusammen mit Annette Ziegert und Susanne Heincke auf einen audiovisuellen Spaziergang durch die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.  

Mit Aufnahmegerät, Kopfhörer, Audioschnitt und Montage sind die Teilnehmenden des Workshops „Talking (about) Sculptures“ dazu eingeladen, eine eigene Tonaufnahme anzufertigen und sich so auf eine etwas andere Weise der Ausstellung THE WALK von Jochen Gerz anzunähern. Dabei werden Tonspuren von Wortschnipseln, Geräuschen und Klängen zu einem einzigen Beitrag zusammengeschnitten.
Die Produktion und Aufnahme von Wortbeiträgen und Sounds liegen dabei komplett in den Händen der Teilnehmenden. Den Teilnehmenden sind so  bei der individuellen Gestaltung der Aufnahme keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse werden für einiges Verblüffen sorgen. Das Soundprojekt ist zugleich Startschuss für ein umfangreiches Rahmenprogramm zur Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.  

Soundprojekt, Foto: Susanne Heincke

 

- Besetzungsänderung: Tanja Tetzlaff springt im 1. Philharmonischen Konzert für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh ein
- 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Besetzungsänderung: Tanja Tetzlaff springt im 1. Philharmonischen Konzert für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh ein

Duisburg, 18. September 2018 - Krankheitsbedingt kommt es im 1. Philharmonischen Konzert morgen und übermorgen (19. und 20. September 2018) in der Mercatorhalle zu einer kurzfristigen Besetzungsänderung: Statt Harriet Krijgh wird die 1973 in Hamburg geborene Tanja Tetzlaff als Solistin im Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 von Camille Saint-Saëns zu erleben sein.

Tanja Tetzlaff (Foto c Giorgia Bertazzi) studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen internationalen Wettbewerben spielte sie mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra, Orquesta Nacional de España, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de Paris und Cincinnati Symphony Orchestra.

Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik – sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit ihrem Bruder Christian Tetzlaff und dem Pianisten Lars Vogt, mit denen sie in dieser Saison in Wiesbaden (Rheingau Musik Festival), Bozen, Meran, Berlin (Pierre Boulez Saal), London (Wigmore Hall) und Frankfurt gastiert. Tanja Tetzlaff ist außerdem Mitglied des Tetzlaff Quartetts, welches 1994 zusammen mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gegründet wurde. Die Cellistin verfügt über ein weit gefächertes Repertoire, das sowohl Standardwerke als auch Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. Für NEOS spielte sie die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch ein.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

Claude Debussys 100. Todestag: Späte Werke und eine Huldigung Maurice Ravels an den Kollegen erklingen im 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker
Vor 100 Jahren starb Claude Debussy. Am 25. März 1918 erlag er seinem Krebsleiden, erlebte so nicht mehr das Ende des ersten Weltkriegs, den Sieg über das verhasste Deutsche Reich. Krieg und Krankheit – unter beiden hat der Komponist sehr gelitten, zeitweise quälte ihn eine Schreibblockade. Seine drei letzten Werke, Sonaten für unterschiedliche Kammerbesetzungen, entstanden zwischen 1915 und 1917. Sie stehen im Mittelpunkt des 1. Profile-Konzerts der Duisburger Philharmoniker (So. 23. September, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer).

Die Sonaten für Violine und Klavier, für Cello und Klavier sowie für Flöte, Viola und Harfe beschwören teils rückblickend eine impressionistisch angehauchte Idylle, tragen andererseits nervöse Spuren von Trauer und Wut in sich. Manches versinkt in Lethargie, anderes lebt durch freie Tonalität und Improvisation. In klarem Kontrast dazu steht ein Jugendwerk Debussys, das Klaviertrio G-Dur, 1880 komponiert. Es ist noch von romantischer Anmutung, besticht aber durch seine Klarheit und Delikatesse. Manche Wendung klingt salonhaft, anderes hingegen äußerst sinnlich. Die Klangwelt Debussys, sie wird schließlich gewürdigt durch Maurice Ravels Duo für Violine und Cello, entstanden 1918/20 als Hommage an den verstorbenen Kollegen. Hörbar besonders im trauernden, klagenden 3. Satz. Es musizieren Stephan Dreizehnter (Flöte), Önder Baloglu (Violine, Viola), Friedemann Pardall (Cello) sowie Yannick Rafalimanana (Klavier) und Lior Ouziel (Harfe).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Der Sturm“ und der Beginn des Spätstils: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum fort
Einen Beethoven-Zyklus zu spielen, nannte der Pianist Saleem Ashkar in einem Interview „ein außergewöhnliches Ereignis, jedes Mal neu, bereichernd und erschöpfend zugleich.“ Dieser intellektuellen und emotionalen Herausforderung stellt sich der israelisch-palästinensische Künstler erneut, wenn er den im November 2017 im Duisburger Lehmbruck Museum begonnenen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 26. September 2018 (20 Uhr) an gleichem Ort fortsetzt.


Ashkar beginnt das fünfte Konzert der Reihe mit der frühen Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3, die von den drei Sonaten des Opus 10 die virtuosesten Ecksätze und den weitesten Ausdrucksradius besitzt. Beinahe fiebrig drängt dann die leidenschaftliche Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 voran, die unter dem Beinamen Der Sturm bekannt ist. Von bisweilen bizarrer Originalität ist die nur zweisätzige Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54, die im Anschluss erklingt.

Der studienartig experimentelle Charakter dieses Stücks und seine Zwischenstellung zwischen der Waldstein- und der Appassionata-Sonate haben in der Vergangenheit häufig zu seiner Unterbewertung geführt. Zum Abschluss spielt Saleem Ashkar die Sonate Nr. 28 A-Dur op. 101, die all jene Merkmale aufweist, die als charakteristisch für Beethovens Spätstil gelten: ausgeprägte Kantabilität, das Ausweiten und Verwischen der klassischen Formsprache, die Betonung der zyklischen Idee durch Verklammerung der Sätze und die Einbeziehung einer Fuge.

Diese nimmt im Finalsatz einen so eigentümlich zwischen Düsternis und Drolligkeit schwankenden Charakter an, dass der Pianist András Schiff sie einmal mit den Worten beschrieb: „Es ist, als versuche ein Verbrecher auf Zehenspitzen über die Bühne zu trippeln.“
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Martin Stadtfeld verzauberte beim 5. Kammerkonzert der Volksbank Rhein-Ruhr die 250 anwesenden Gäste
Zum fünften Mal lud die Genossenschaftsbank am 13. September 2018 zum Kammerkonzert ein. Neben Alexander Hülshoff und Martin Stadtfeld durften die Gäste sich an vier jungen Streichern der Villa Musica erfreuen, denen die Möglichkeit gegeben wurde die Bühne mit zwei Größen der klassischen Musik zu teilen. Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr: „Der hohe Andrang bekräftigt uns, dass die Menschen in unserer Region unser kulturelles Angebot zu schätzen wissen.
Mit dem mehrfachen Echo-Gewinner, Martin Stadtfeld, konnten wir einen herausragenden Künstler für uns gewinnen. Wir sind überzeugt 2020 an diese künstlerische Leistung anzuknüpfen.“ Impressionen und Bilder vom Abend können auf der Homepage der Volksbank Rhein-Ruhr unter www.volksbank-rhein-ruhr.de/kammerkonzert eingesehen werden. Im Jahr 2020 können sich Liebhaber und Fans der Klassik auf das 6. Kammerkonzert der Genossenschaftsbank freuen.

Martin Stadtfeld am Flügel - Foto Lothar Brunner, Volksbank Rhein-Ruhr

 

Romantisches Musical „Die Brücken am Fluss“  

Duisburg, 17. September 2018 - Das Musical „Die Brücken am Fluss“, nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Robert James Waller, ist am Samstag, 27. Oktober, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße zu sehen. Weltberühmt wurde der Roman durch die gleichnamige Verfilmung mit Meryl Streep und Clint Eastwood.  
Das Musical handelt über die ganz große Liebe, die das Leben zweier Menschen für immer verändert. Fotograf Robert Kincaid ist unterwegs, um die überdachten Brücken von Madison County zu fotografieren.
Dabei lernt er die verheiratete Farmersfrau Francesca Johnson kennen, die schon seit vielen Jahren mit ihrem Mann und den beiden fast erwachsenen Kindern in Iowa lebt. Vom ersten Augenblick an besteht zwischen beiden eine besondere Magie. In Francesca weckt Robert längst begraben geglaubte Sehnsüchte und Robert ist von der klugen und leidenschaftlichen Francesca fasziniert. Für beide ist es die große Liebe. Soll Francesca ihr Leben mit Mann und Kindern aufgeben und mit dem unabhängigen Fotografen durch die Welt reisen?  
Für die Musicalversion schrieb Jason Robert Brown eine Musik, die atemberaubend gefühlvolle Melodien mit großen, fast schon opernhaften Momenten verbindet.   Einzelkarten für diese Veranstaltung können ab sofort beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 113, 02065/905-8329 und -8520, der Mayerschen Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Straße 93, 02065/31033 sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 d, 02151/409992 und bei Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 02065/47906, erworben werden.

 

47. Internationale Kinderbuchausstellung  
Die Internationale Kinderbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek Duisburg steht in diesem Jahr unter dem Motto „Alles eine Frage der Technik". Vom 19. bis 24. November 2018 können Kinder im Rahmen vieler verschiedener Lesungen und Werkstätten zahlreiche spannende Geschichten hören und interessante Begegnungen mit Autoren, Schauspielern, Illustratoren und anderen Künstlern erleben. Am 24. November endet die IKiBu wie immer mit einem großen bunten Aktions- und Familientag auf der Kinder- und Jugendetage in der Zentralbibliothek in der Innenstadt.  
Das Programm und seine Schwerpunkte stellen am 24. Septemberum 11 Uhr  in der  Zentralbibliothek im Stadtfenster Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Jutta Flaßhove, Abteilungsleiterin Jens Holthoff, Leiter des Kindergarten- und Schulservice und Koordinator der IKiBu Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr im Rahmen eines Pressegespräches vor.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Hörschädigung
Die öffentliche Führung am Samstag, den 22. September, 15 Uhr, richtet sich speziell an Menschen mit Hörschädigungen. Dabei wird Rainer Miebach in Deutscher Gebärdensprache (DGS) durch die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ führen.  
In Deutscher Gebärdensprache wird Rainer Miebach den Teilnehmern der Führung einen Einblick in die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ geben. Dabei sehen die Besucher die Werke mehrerer Künstlergenerationen, die sich in verschiedener Weise dem Rohstoff Kohle annäherten und ganz unterschiedlich in ihre Kunst integrierten.
In einem der Ausstellungsräume wird darüber hinaus das Balkenwerk eines Stollens imitiert. Schwarze und weiße Balken, die vom Boden auf die Wände übergehen, sorgen bei den Besuchern für subtile Verunsicherung. Die gewohnten Sichtachsen werden konterkariert und neu formuliert. Die scheinbar vertraute Welt gerät ins Wanken.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Alicja Kwade, Kohle (Union), 2008, © Künstlerin und König Galerie, Berlin/London, Foto: Dejan Saric

 

 

- RVR fördert interkulturelles Projekt in Duisburg mit knapp 10.000 Euro
- 1. Philharmonisches Konzert

Essen/Duisburg, 13. September 2018 - Der Regionalverband Ruhr (RVR) unterstützt in diesem Jahr ein weiteres Projekt mit Mitteln aus seinem Förderfonds "Interkultur Ruhr". Der RVR-Ausschuss für Kultur und Sport beschloss in seiner heutigen Sitzung, das Projekt "Jazzpiya-Brückenklang" von Lokal Harmonie e. V., Duisburg mit 9.975 Euro zu unterstützen.
Die Idee ist, die leitenden Musiker der interkulturellen Duisburger Band Jazzpiya, Necati Teyhani und Gürsoy Tanc, und deutsche Künstler mit geflüchteten Musikern aus dem Iran, aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, der Türkei und den kurdischen Regionen zusammenzubringen. Vom 15. September bis zum 30. Dezember sind drei Workshops geplant, in denen temporäre Formationen zusammenfinden sollen. Am Ende jedes Workshops präsentieren sich die Gruppen in einem Konzert im Duisburger Kulturzentrum Lokal Harmonie.
Der Förderfonds Interkultur Ruhr wurde 2016 von RVR und Land NRW eingerichtet, um ein Klima interkultureller Offenheit zu fördern. Knapp 90 Projekte wurden bereits realisiert. Für 2018 stehen 200.000 Euro zur Verfügung. Über Projekte mit einer Fördersumme von mehr als 5.000 Euro entscheidet der RVR-Kulturausschuss. Infos:
www.interkultur.ruhr  idr

 

1. Philharmonisches Konzert mit der jungen niederländischen Cellistin Harriet Krijgh

Delikatesse und virtuoses Drama: Harriet Krijgh interpretiert im 1. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker Saint-Saens’ 1. Cellokonzert Sie besticht durch ihr sensibles Spiel wie durch eine Virtuosität, die niemals auftrumpft. Jetzt wird die junge niederländische Cellistin Harriet Krijgh in der Mercatorhalle auftreten.

Im 1. Philharmonischen Konzert (19. und 20. September, 20 Uhr) interpretiert sie das 1. Cellokonzert von Camille Saint-Saens. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht ihr Landsmann Jan Willem de Vriend, der das Orchester bereits 2010 höchst erfolgreich dirigierte. Krijgh ist längst international unterwegs, feierte etwa im letzten Jahr ihr Debut in der New Yorker Carnegie Hall. Ihre erste CD galt französischer Musik, eine schöne Voraussetzung, um im 1. Cellokonzert a-Moll op.

33 von Saint-Saens die Delikatesse des Menuetts ebenso zu betonen wie die quirlige  Virtuosität, die nicht selten im Dienste des dramatischen Verlaufs steht. Zuvor erklingt Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Sinfonie Nr. 35 D-Dur (Haffner), die in den Ecksätzen Prunk und strahlende Festlichkeit ausdrückt, zudem mit einem graziösen Andante und kraftvollen Menuett punktet. Das Werk ist die konzentrierte Fassung der ursprünglich sechssätzigen 2. Serenade zu Ehren des Salzburger Privatiers Sigmund Haffner, dessen Erhebung in den Adelsstand gefeiert werden sollte.
Am Schluss steht das Werk eines 16Jährigen: die 1. Sinfonie D-Dur von Franz Schubert. Die Musik mag sich im Prinzip noch an den klassischen Vorbildern Haydn und Mozart orientieren, führt aber harmonisch bereits in die Romantik. Und die dramatischen Untertöne besonders im 1. Satz lassen schon Schuberts spätere Meisterschaft erahnen. Das Thema dieses Satzes verweist im Übrigen auf Beethovens „Eroica“-Sinfonie. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: „Die Kunst zu spielen. Spieleabend mit Boris Roskothen im CITY ATELIER“
 Bei der nächsten plastikBAR am Donnerstag, den 20. September 2018 um  19 Uhr, werden Kunst und Spiel auf einzigartige Weise im Lehmbruck Museum zusammengebracht. Ein „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Spielbrett kann das Herz einiger Menschen höher schlagen lassen. Doch was passiert erst, wenn die Spiele darüber hinaus eine skulpturale Schönheit besitzen?
Boris Rostkothen, der Inhaber der traditionsreichen Spielwarenhandlung Rostkothen, hat besonders gestaltete Spiele für diese Ausgabe der plastikBAR ausgewählt. Diese können die Besucher an diesem Abend nach Lust und Laune ausprobieren und entdecken.
Dank Anleitungen, Erklärungen, Tipps und Tricks von Boris Rostkothen sind die Spiele für Jung und Alt geeignet. Die Veranstaltung wird inmitten des neu gestalteten CITY ATELIERS stattfinden, das von vornherein zum Spielen einlädt. Hier verbinden sich Spiel und Kunst aufs Trefflichste.  
Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).   Abbildung zur Veröffentlichung frei  bei Nennung: 

Das CITY ATELIER, Foto: Frank Vinken

 

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite

Museum DKM: Lesung aus 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss mit Barbara Köhler - Sonntag, 16. September, um 16:30 Uhr

 

Zum letzten Mal haben Besucher des Museum DKM am Sonntag, den 16. September, von 12 bis 18 Uhr die Gelegenheit, die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite zu besichtigen. Um 16:30 liest die Duisburger Lyrikerin Barbara Köhler anlässlich der Finissage aus ihrer Publikation 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss. 

 

Im Sommer 2016 zog Köhler im Rahmen der Emscherkunst für zwei Monate in die bewohnbare Skulptur Warten auf den Fluss der Rotterdamer Künstlergruppe Observatorium, um dort auf die seit Jahren nicht mehr vorbeifließende Emscher zu warten. Aus den Eindrücken und Gedanken dieser Zeit ist der Band 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss entstanden.

 

Aufbauend auf dieser Publikation hat Barbara Köhler sich für die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite mit der Sprache der Bergleute und des Bergbaus befasst. Unter dem Titel Lethe | Wasserlösung verknüpft sie diese mit der Terminologie der Langzeitfolgen des Steinkohlenbergbaus. Nachdem sie sich mit der Emscher befasst hat, greift die Peter-Huchel-Preisträgerin Barbara Köhler den mythologischen Fluss Lethe auf, der für den Übergang in die Unterwelt und das damit verbundene Vergessen des vorherigen Lebens steht. Barbara Köhler Foto: Tineke de Lange

Die Duisburger Traditionsbuchhandlung Scheuermann stellt einen Büchertisch auf, an dem Publikationen von Barbara Köhler erworben werden können. 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Lesung ist kostenfrei in Verbindung mit einer Eintrittskarte.

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR 

 

 

Begleitprogramm "Kunst & Kohle" im MKM: Figurentheater CARBON

Am Sonntag, dem 16. September 2018, um 16 Uhr zeigt das MKM Museum Küppersmühle in der aktuellen Wechselausstellung Kunst & Kohle – Hommage an Jannis Kounellis das Figurentheaterstück CARBON. Eine kleine Weltreise der Kohle. Das Dresdener Ensemble CIE. Freaks & Fremde hat das Stück für Erwachsene eigens für die Ausstellung Kunst & Kohle entwickelt.

Mittels verschiedener Projektionen und einer Theatermaschine, wie sie im 19. Jahrhundert üblich war, geht es auf eine Reise vom sächsischen Oelsnitz über das Ruhrgebiet nach Albania in Kolumbien. Porträts, Fantasien, Träume und Wirklichkeiten prallen aufeinander – das Leben mit, von und ohne Bergbau. Begrenztes Platzangebot, Anmeldungen unter T 0203 / 935 554 723 oder buchungen@ruhrkunstmuseen.com.  
Außerdem bietet das MKM am 16. September um 15 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Treffpunkt: Foyer MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.

CARBON -Foto André Wirsig

 

Spelunken-Spektakel

Am Samstag, 15. September 2018 ab 19 Uhr spielen in der Hafenkneipe Zum Hübi zwei lokale Helden der Ruhrorter Szene:

Resistanzen 2

Die Resistanzen 2 sind nicht nur die Local Heroes des Spelunken-Spektakels 2018, sondern sie haben sich in den letzten Jahren den Titel der Ruhrorter Stadtteilband ganz ehrlich in diversen Auftritten vor Ort verdient. Und wenn eine Band zum Spelunken-Spektakel passt, dann sind es die Resistanzen 2. Sie stehen für Spelunkenpolka auf knarrenden Holzdielen und „Umpa“-Songs vom wilden Mann, wie sie sonst nur in verruchten tschechischen Hospodkas zu finden sind.

 

Schwarz 2

Nein, hier geht es nicht um die Pokémon Schwarze Edition 2, sondern um „Schwarz 2“, unsere zweite Local Heroes Band 2018. Wer regelmäßig die Hfn-Jam beim Hübi besucht oder sich beim letzen Hafenfest auf dem Neumarkt aufgehalten hat, kennt unsere lokalen Punk-Barden und wird sich wieder gerne von ihnen verzaubern lassen.

 

Der Eintritt ist, wie immer bei den Spelunken-Spektakeln im Kreativquartier Ruhrort frei. Der herum gereichte Hut lädt alle ein, nach Vermögen für die Musiker zu spenden.

 

Spelunken-Spektakel-Foto von von Peter Jacques

Rsistanzen 2 / Schwarz 2

Samstag, 15.9.2018, 19 Uhr

Zum Hübi, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse

 

 

 

 

- Toccata 1: Léon Berbens Orgelkonzert auf der Eule-Orgel
- Moers: Jazz-Matinee auf Schacht IV mit den „Spaceboys“

Toccata 1: Léon Berbens Orgelkonzert auf der Eule-Orgel

Duisburg, 09. September 2018 - Toccata 1: Léon Berben gestaltet Orgelkonzert mit berühmten Werken von Johann Sebastian Bach und Choralvorspielen von Johannes Brahms Majestätische Strenge, improvisatorische Freiheit und rhythmischer Drive: Was Johann Sebastian Bach in seiner berühmten Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 mühelos zusammenbringt, setzt die Orgel als „Königin der Instrumente“ so genial wie klanggewaltig in Szene.

Das Stück gilt als frühes Meisterwerk des vermutlich 20-jährigen Komponisten, das jedoch nur durch Abschriften seiner Schüler überliefert ist. Weil kein Autograph existiert, gilt Bachs Autorenschaft nicht als gesichert. Léon Berben, weithin anerkannt für die faszinierende Sogkraft seines Spiels und sein schier enzyklopädisches musikhistorisches Wissen, eröffnet mit diesem Werk die beliebte Orgelreihe Toccata in der Philharmonie Mercatorhalle.

Am Samstag, 15. September 2018 (16 Uhr) spielt der Niederländer auf der Eule-Orgel weitere Meistwerke von Bach: Zum Beispiel die Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 528 und ein Ricercar aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079. Von Johannes Brahms, einem großen Bach-Bewunderer, erklingen im weiteren Verlauf des Abends vier Choralvorspiele, darunter „O Welt, ich muss dich lassen“ op. 122/3 und „Schmücke dich, o liebe Seele“ op. 122/5.  Foto Léon Berben (Copyright: Lutz Voigtlaender)

Den Schlusspunkt setzt Berben mit einem Choralvorspiel des Bach-Schülers Johann Gottfried Müthel. Léon Berben ist Titular-Organist an St. Andreas in Ostönnen (Soest), wo ihm mit einem Instrument aus dem Jahr 1430 eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt zur Verfügung steht. Er war Cembalist im Barockensemble Musica Antiqua Köln und ist als Solist regelmäßig auf den großen Konzert- und Festspielpodien zu erleben. Viele seiner CD-Einspielungen wurden mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Moers: Jazz-Matinee auf Schacht IV mit den „Spaceboys“ Jan Lammert, Nils Lammert und Max Weißmann
Die traditionelle, herbstliche Jazz-Matinee in der Fördermaschinenhalle auf Schacht IV wird am 23. September 2018 von den beiden Brüdern Jan und Nils Lammert und Max Weißmann, den „Spaceboys“ bestritten. Seit vier Jahren treffen sich die drei Moerser-Jazz-Musiker regelmäßig zum gemeinsamen musikalischen Improvisieren und Experimentieren. Die Instrumentierung und Besetzung wird dabei ständig gewechselt. Mittlerweile ist ein abwechslungsreiches Repertoire entstanden, welches das Trio erstmals in einer Premiere in Moers auf Schacht IV, Zechenstraße 50 am Sonntag, den 23. September 2018 um 11:30 Uhr in einer Veranstaltung des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins e.V. vorstellen will.

Den Zuhörer erwartet eine Mischung aus akustischen und synthetischen Instrumenten, eine Kombination, die zum Ort der Darbietung, der Maschinenhalle, hervorragend passt.
Jan Lammert ist im Rahmen der Jazz-Matinee auf Schacht IV bereits eine bekannte Größe. Er wirkte schon bei der letzten Jazz-Matinee mit Tim Isfort und Dennis Renken mit. Musikalische Praxis sammelte er durch die Mitwirkung in verschiedenen Bands und Projekten, unter anderem bei Slik Tiger, Derendorfer Salonorchester oder Soul United. Im Juli 2017 absolvierte er seine instrumentale Abschlussprüfung im Hauptfach „Jazz-Piano“ an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Sein Bruder Nils Lammert studiert an der Folkwang Universität der Künste in Essen Jazz-Trompete, wird aber auch mit seiner E-Gitarre in herkömmlicher und verfremdeter Klangfarbe zu hören sein.
Max Weißmann, aufgewachsen mit und geprägt durch die Musik von Kraftwerk und Stockhausen, ist ursprünglich E-Bass Gitarrist, hat aber zunehmend Experimentierfreude an Software Synthesizern und VST Plugins entdeckt und musikalisch umgesetzt. So werden beim Konzert verschiedenste Sequenzen und selbstprogrammierte Effekte erklingen.
Dem gegenüber wird Jan Lammert wieder, wie bei der letzten Jazz-Matinee, analoge Synthesizer bedienen und diesmal auch sein „Fender Rhodes“ einsetzen.

Der Name „Spaceboys“ ist bei dem Trio Programm:
Die vom Jazz-Trio dargebotene Mischung aus improvisierter und komponierter Musik wird dem Zuhörer mit seinen flächigen Klangteppichen einen Einblick in große Dimensionen geben, die man unverkennbar mit dem Weltall assoziieren kann. Durch die Live-Surround-Beschallung werden diese Dimensionen noch deutlicher spürbar. Der Zuhörer wird sich im Zentrum von abgefahrenen Sounds und entspannten Melodien wiederfinden. Das Maschinengebäude des Schacht IV hilft durch seinen langen Nachhall dabei, in akustische Sphären eintauchen zu können.
Über viele Jahre hatte Siegmund Ehrmann die herbstliche Jazz-Matinee im Fördermaschinengebäude im Format „KulTour mit Siggi“ veranstaltet. Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein setzt diese Tradition als Veranstalter jetzt fort. Der Eintritt zur Matinee ist frei.


„Spaceboys“ Nils Lammert, Jan Lammert, Max Weißmann (v.l.n.r.)

 

 

 

 

- Dauerausstellung zur Stadtgeschichte  
- Lehmbruck Museum: Jahreskarte und Gutschein
- Kostenloser Handlettering-Workshop im LehmbruckMuseum  

Dauerausstellung zur Stadtgeschichte  
Duisburg, 07. September 2018 - Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 bietet am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr eine Führung mit Thorsten Fischer durch die Dauerausstellung des Museums an. Dabei entdecken Besucherinnen und 15.000 Jahre Stadtgeschichte von den ersten Siedlungsspuren bis zum Wirtschaftswunder. Treffpunkt ist im Foyer des Museums. Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung kosten 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.  

„Die alte Stadt“, Ausstellungsraum des KSM

 

 

Lehmbruck Museum: Jahreskarte und Gutschein des Lehmbruck Museums in neuem Design
Die Besucher und Freunde des Lehmbruck Museums können sich über neu gestaltete Jahreskarten und Gutscheinkarten freuen. Die Jahreskarte des Lehmbruck Museums präsentiert sich als praktische Plastikkarte im Checkkartenformat. Die Vorderseite ziert die berühmteste Skulptur des Hauses, die „Kniende“ von Wilhelm Lehmbruck.  
Die Jahreskarte ist für 35 EUR erhältlich, die ermäßigte Jahreskarte für 20 EUR. Ermäßigung erhalten dabei gebuchte Gruppen, Selbstführer/innen an 20 Personen, Menschen mit Behinderung (ab 70%), Schüler/innen und Student/innen und Menschen mit Sozialhilfebezug. Die Karte ermöglicht es den Inhabern, das ganze Jahr die Ausstellungen des Lehmbruck Museums kostenfrei zu besuchen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Dauer- oder Sonderausstellung gemacht.  

Der neue Geschenkgutschein eignet sich hervorragend als Geschenk für Museumsliebhaber und bietet sowohl eine praktische als auch schöne Möglichkeit, Artikel wie Ausstellungskataloge im Museumsshop zu erwerben. Natürlich lässt sich auch der Museumseintritt mit dem Geschenkgutschein bezahlen.  
Auch der Freundeskreis des Museums darf sich über eine neugestaltete Mitgliedskarte freuen. Die Mitglieder des Freundeskreises können an Premieren und Exkursionen teilnehmen, und tragen aktiv zu den verschiedenen Projekten des Museums bei, wie zum Beispiel an Kunstankäufen.  

Jahreskarte und Gutschein - Foto: Johanna Gebhardt

Kostenloser Handlettering-Workshop im LehmbruckMuseum  
Handlettering ist im Moment ein Riesentrend, den die Designerinnen Anika Schneider und Maia Kesseler von emma&maille in ihrem Kulturrucksack-Workshop am 22. September, 6. Oktober und 20. Oktober, jeweils von 13 bis 17 Uhr im LehmbruckMuseum auf der Düsseldorfer Straße 51 in der Innenstadt aufgreifen.  
In einer lockeren Atmosphäre lernen 10- bis 14-Jährige Jugendliche neue, moderne Herangehensweisen kennen, um mit kreativen Techniken, Sprache und Schrift zu experimentieren.
Am Schluss werden Postkarten gestaltet, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstverständlich mitnehmen und verschenken können. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Anmeldung per E-Mail an info@emmamaille.de gebeten.

 

Improvisationstheater IG Heimspiel 16 in der VHS  
Das Improvisationstheater IG Heimspiel 16 kehrt am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr in der VHS, Steinsche Gasse 26, zu den Wurzeln ihrer Theaterkarrieren zurück. Kennengelernt haben sie sich im Kurs Improvisationstheater in der VHS Duisburg vor zwei Jahren.
Seit 2016 spielen sie zusammen in einer zu diesem Zweck gegründeten Gruppe, nachdem sie einige Zeit abwechselnd in ihren Wohnzimmern für sich und andere gespielt haben. So entstand auch der Name IG Heimspiel 16. Diesmal sollen im Stadtfenster spontan Szenen entstehen, die es so noch nie gegeben hat und nie wieder so geben wird. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 10 € (mit VHS-Karte 5 €).

 

- Platzhirsch 2018
- Let´s do it“ – Klassik in der Galerie der Stadtteilbibliothek Rheinhausen 

Platzhirsch 2018: Die Winterausgabe am 23. und 24. November mit spannenden Acts
Duisburg, 04. September 2018 - So manch einer hat das Platzhirsch Festival in Duisburg im Spätsommer vermisst. Aus verschiedenen Gründen musste das Festival 2018 einmalig in den späten Herbst verlegt werden: am 23. und 24. November röhrt der Hirsch in den vertrauten, aber auch etlichen neuen Locations. Das Planungsteam erlaubt uns einen kleinen Einblick ins Programm.

NoWave-Ikone Lydia Lunch, in den 90ern zu einer der zehn einflussreichsten Pop-Künstler weltweit ernannt, bringt das Grammatikoff zum Beben. Da kann der schräge Hamburger Songwriter Bernd Begemann nur mit Ironie und ätzendem Sarkasmus parieren. Die Britin Abi Wade bringt sensible Songs, sich selbst auf dem Cello begleitend, zu Gehör. Das tut Mr. Marcaille aus Belgien auch, allerdings mit einer Brachialität, die manche Metal-Band an die Wand drückt!

„Wir haben dieses Jahr viele Frauen“, stellt Teammitglied René Schwenk fest. Rome in reverse ist ein Beispiel, elektronische Musik aus Dänemark. Auch das im letzten Jahr schmerzlich vermisste Blockflötenorchester passt dazu: die jungen Damen zwischen 14 und 24 haben schon mehrfach das Publikum entzückt. Die Jugendlichen des Jungen Ensemble Ruhr hingegen meditieren über Schuberts Winterreise.
Wie immer zeigt der Platzhirsch aber noch viel mehr: bildende Kunst, Literatur, Theater, Kinderprogramm, Film....
Als spartenübergreifendes Projekt, was nur hier zu erleben ist, sei Troll, der neue Roman des slowakischen Autors Michal Hvorecky genannt: an Stelle einer Lesung präsentiert Hvorecky sein Werk exklusiv als spannendes Live-Hörspiel.
Gewohnt günstig sind die Karten: eine Festivalkarte für beide Tage und alle Locations kostet gerade 20.- (Abendkasse 25.-). Und damit unterstützt man ein Stück gewachsener Duisburger Kultur!
 

 

uvm...

 

 

„Let´s do it“ – Klassik in der Galerie der Stadtteilbibliothek Rheinhausen  
Im Rahmen der Galeriekonzerte nimmt das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker am Mittwoch, 10. Oktober, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Galerie der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 mit auf eine musikalische Reise von Wien nach New Orleans. „Let´s do it“ ist die Aufforderung zum mitschwingen, mitschwelgen und mitschmunzeln.

Das Mercator-Ensemble hat sich dieses lebenslustige Stück zum Programm und zum Titel seiner ersten CD gemacht. Das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker ist eine feste Größe in der westdeutschen Kammermusik- und Konzertlandschaft. Der einzigartig orchestrale Klang des vierköpfigen Streich-Ensembles, hervorgerufen durch die Besetzung mir einem Kontrabass statt eines Cellos, entspricht dem der klassischen Wiener Serenadenquartette – den „Partybands“ des 18. Jahrhunderts. Der goldene „Wiener Klang“ ist auch die Spezialität der vier Musiker, die überall zuhause sind. Klassische Akzente schwingen mühelos hinüber zu südamerikanischen Klängen, der Dreivierteltakt von Johann Strauß streift – nicht ohne ein Augenzwinkern  - die funkelnden Klassiker des Amerikaners Cole Porter.
Es gibt Stücke, die nicht altern. Und so ergänzt das Ensemble sein Programm mit viel Witz und Charme durch bemerkenswerte Anekdoten zu den Komponisten und Ihren Werken. Das Mercator-Ensemble schafft es auf einzigartige Weise, Klassig mit Jazz, Kaffeehaus mit Blues-Bar und Walzer mit Tango zu verbinden. Das Signatur-Programm des Duisburger Streichquartetts zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, in der elegant- und  kaum merklich – Brücken über Jahrhunderte, Kontinente und Musikgenres geschlagen werden.  
Karten zum Preis von zehn Euro sind ab sofort im Vorverkauf in der Bezirksbibliothek Rheinhausen sowie für zwölf Euro an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter sind die Stadtbibliothek Rheinhausen, der Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens Rumeln-Kaldenhausens e.V. und das Kulturbüro der Stadt Duisburg.  

- Serenadenkonzert in Ruhrort mit dem studio-orchester duisburg
- KOnzertMEDitation bei KROHNE Messtechnik

Serenadenkonzert in Ruhrort mit dem studio-orchester duisburg

Duisburg, 04. September 2018 - Die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden, sind fast schon Tradition. Am 9. September wird um 18 Uhr an der Dr. Hammacher Straße 6 mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.

 

Das Ensemble hat diesmal das Werk eines „Youngsters“ im Gepäck – zumindest war Felix Mendelssohn-Bartholdy erst 15 Jahre alt, als er seine erste Sinfonie schrieb. 

Bei aller Anlehnung an klassische Vorbilder hört man schon deutlich seine musikalische Handschrift heraus. Das zweite Stück des Abends ist das erste und einzige Violinkonzert von Beethoven – lyrisch und majestätisch und vor allem in der musikalischen Gestaltung eine Herausforderung für jeden Solisten.

 

Den Solopart wird der Geiger Wilhelm Baberkoff übernehmen. Er studierte Violine und Komposition und arbeitet als Dozent, freischaffender Musiker und Komponist. „Ich bin mit dem studio-orchester seit meiner Jugend eng verbunden und freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte“, so Wilhelm Baberkoff.

 

Da Thomas Jung, der bisherige Leiter des studio-orchesters, kurzfristig ans Royal Opera House in London berufen wurde, wird die junge argentinische Dirigentin Cecilia Castagneto das Konzert leiten. Sie schloss 2012 ihr Studium mit Auszeichnung ab und war von Juni 2013 bis Dezember 2017 bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

 

In der Pause besteht wieder die Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Homberg, Ruhrort, Baerl am Bismarckplatz in Duisburg-Homberg und an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt ab 17 Uhr.

KOnzertMEDitation bei KROHNE Messtechnik

„Konzertmeditation“: Der Pianist Michael Gees und der Obertonsänger Lothar Berger sorgen mit Improvisationen für ein kontemplatives Musikerlebnis Zwei Musiker ohne Noten, ohne Partitur, ohne Spielanleitung. Ganz auf ihren Auftritt, auf den Moment konzentriert, finden sie aus der Stille allmählich zu Interaktion: zu einem improvisierten Zusammenspiel, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt.
Denn auch der Raum und das Spannungsverhältnis zum Publikum fließen in die Improvisationskunst der Musiker ein. Der Pianist Michael Gees und der Obertonsänger und Gongspieler Lothar Berger gehen dieses Wagnis in einer Konzertmeditation mit dem Titel „KOMED Extempores“ ein.
Zu erleben ist dieser Abend am Mi. 12. September 2018 (19.30 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5.

Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant. Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus. Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit. Lothar Berger, 1953 in Köln geboren, befasste sich zunächst mit klassischer und Folkmusik, bevor er in den frühen 90er Jahren über den Bonner Künstler Udo Claaßen seine Liebe zum Obertongesang entdeckte.
Inzwischen leitet er mehrere Obertonensembles, widmet sich zudem der Arbeit mit asiatischen Rhythmusinstrumenten. Berger gilt als einer der renommiertesten Lehrer seines Fachs. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

- Freitagsführung im Museum DKM
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Lehmbruck Museum: „Nicht von dieser Welt? Skulptur des Surrealismus

Duisburg, 03. September 2018 - Die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden, sind fast schon Tradition. Am 9. September wird um 18 Uhr an der Dr. Hammacher Straße 6 mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.

 

Das Ensemble hat diesmal das Werk eines „Youngsters“ im Gepäck – zumindest war Felix Mendelssohn-Bartholdy erst 15 Jahre alt, als er seine erste Sinfonie schrieb. 

Bei aller Anlehnung an klassische Vorbilder hört man schon deutlich seine musikalische Handschrift heraus. Das zweite Stück des Abends ist das erste und einzige Violinkonzert von Beethoven – lyrisch und majestätisch und vor allem in der musikalischen Gestaltung eine Herausforderung für jeden Solisten.

 

Den Solopart wird der Geiger Wilhelm Baberkoff übernehmen. Er studierte Violine und Komposition und arbeitet als Dozent, freischaffender Musiker und Komponist. „Ich bin mit dem studio-orchester seit meiner Jugend eng verbunden und freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte“, so Wilhelm Baberkoff.

 

Da Thomas Jung, der bisherige Leiter des studio-orchesters, kurzfristig ans Royal Opera House in London berufen wurde, wird die junge argentinische Dirigentin Cecilia Castagneto das Konzert leiten. Sie schloss 2012 ihr Studium mit Auszeichnung ab und war von Juni 2013 bis Dezember 2017 bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

 

In der Pause besteht wieder die Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Homberg, Ruhrort, Baerl am Bismarckplatz in Duisburg-Homberg und an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt ab 17 Uhr.


Freitagsführung im Museum DKM
Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 07. September von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein.  Zum letzten Mal haben Besucher des Museum DKM Gelegenheit, an einem öffentlichen Rundgang durch die Sonderausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite teilzunehmen.  
Die Gruppenpräsentation befasst sich mit der Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute. Jenseits von Zahlen und bekannten Klischees stellen die disparat fotografischen, installativen und skulpturalen Arbeiten heraus, wie sich die Prägung des Ruhrgebiets als von der Bergbauindustrie geprägte Region bis heute niederschlägt.  
Die Führung stellt außerdem ausgewählte Werke der Dauerausstellung vor, die das Themengebiet der Prägung des Ruhrgebiets durch den Steinkohleabbau aufgreifen, wie die Fotografien industrieller Landschaften von Albert Renger-Patzsch sowie die "Anonymen Skulpturen" von Bernd und Hilla Becher.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Kunst & Kohle - Die schwarze Seite Ausstellungsansicht Museum DKM, Duisburg Claudia Terstappen, Glück auf, 1991 / 2018

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Nicht von dieser Welt? Skulptur des Surrealismus
„Nicht von dieser Welt?“ – fragt sich Kunsthistoriker Jörg Mascherrek bei seiner Führung zur Skulptur des Surrealismus am Freitag, den 7. September, 15 Uhr, wenn es im Lehmbruck Museum wieder heißt „Pay what you want!“ und die Besucher ihren Eintritt selbst festlegen. Mit Skulpturen von René Magritte, Salvador Dali und Max Ernst besitzt das Lehmbruck Museum herausragende Arbeiten des Surrealismus.
Die Arbeiten spielen mit dem Unbewussten, Traumhaften und Absurden. Sie gehen zurück auf eine geistige Bewegung, die sich in den 1920er Jahren herauskristallisierte und eine Abkehr von althergebrachten Normen vorsieht. So sind Arbeiten entstanden, die sich in Gestalt und Aussage klar von früheren Skulpturen unterscheiden. Bei der Führung durch die Sammlung erfahren die Besucher mehr über Werke aus einer der spannendsten Strömungen moderner Kunstgeschichte. Teilnahme: Pay What You Want! – Sie legen Ihren Eintritt selbst fest.

Max Ernst, Objet mobile recommandé aux familes / Mobiles Objekt, den Familien empfohlen, 1936, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Bernd Kirtz