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 DU-Kalender  2025 2024  2023  2022  2020  2019  2018  2017 2016  Redaktion Harald Jeschke

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+ + + Was ändert sich im Januar 2025? + + +


4. Januar:
Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen: Zahlen und Daten des Standesamtes der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2024
Das Standesamt der Stadt Duisburg hat die wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2024 rund um die beliebtesten Vornamen für Neugeborene, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen zusammengefasst: „Emma“ und „Noah“ waren im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen, die Duisburger Eltern für ihre Kinder am häufigsten auswählten. Im Jahr 2023 war der Vorname „Emma“ noch auf Platz 8 vertreten, „Noah“ war auch im Vorjahr auf dem ersten Platz.

Die beliebtesten Vornamen 2024:


Geburtsbeurkundungen
Die Geburt eines Kindes ist beim Standesamt des Geburtsortes anzumelden. Im Jahr 2024 beurkundete das Standesamt insgesamt 3.929 Geburten (2.020 Mädchen und 1.909 Jungen). Im Vorjahr 2023 wurden durch das Standesamt 4.430 Geburten (2.127 Mädchen und 2.303 Jungen) beurkundet.

Eheschließungen
Von den drei Duisburger Standesämtern wurden im Jahr 2024 insgesamt 1.248 Ehen geschlossen. Hiervon waren 46 Eheschließungen mit gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. Von den 46 Eheschließungen mit gleichgeschlechtlichen Ehepartnern fanden 13 Eheschließungen mit männlichen Ehepartnern und 33 Eheschließungen mit weiblichen Ehepartnerinnen statt. Im Vorjahr 2023 wurden 1.330 Eheschließungen (davon insgesamt 50 gleichgeschlechtliche Ehen) geschlossen.


Empfang der Sternsinger im Bezirksrathaus Hamborn
Die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde Propstei St. Johann besuchten am Freitag, 3. Januar, das Bezirksrathaus Hamborn und brachten ihren Segen in die Büros. Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann und ihr Stellvertreter Marcus Jungbauer empfingen die Kinder herzlich und luden sie zu Keksen und Kakao ein. Im großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses stimmten die Sternsinger die Lieder „Stern über Bethlehem“, „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ sowie „Für die Kinder dieser Erde“ an.

Die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde Propstei St. Johann haben am Freitag, 3. Januar das Bezirksrathaus Hamborn gesegnet. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Anschließend segneten sie den Sitzungssaal und mehrere Büros. Die Aktion Dreikönigssingen 2025 steht unter dem Motto: „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“. Sie erinnert an die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989 und stellt die Rechte von Kindern weltweit in den Mittelpunkt. Die verpflichtenden Grundrechte gelten für alle Kinder weltweit. Doch trotz großer Fortschritte in den vergangenen 35 Jahren bleibt die Not von Millionen von Kindern auf der Welt weiterhin groß.

Ifeoluwa (vorne) und Victory waren mit viel Freude dabei.


Mit ihrer Teilnahme an der Aktion Dreikönigssingen 2025 erfahren die Sternsinger nicht nur, wie wichtig die Kinderrechte sind, sondern setzen sich selbst auch aktiv für deren Schutz und Umsetzung ein. Sie lernen, dass jedes Kind ein Recht auf ein Leben in Würde hat, und ermutigen Gleichaltrige aller Kontinente, sich für die Achtung ihrer Rechte stark zu machen. Die gesammelten Spenden fließen in Hilfsprojekte, die in rund hundert Ländern weltweit Kindern zugutekommen.



Duisburg: Drei Kaninchen bei Kälte am Rhein ausgesetzt – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise
Tierquäler gesucht: einem Medienbericht zufolge haben Unbekannte drei Kaninchen im Duisburger Ortsteil Asterlagen ausgesetzt. Die Tiere wurden am Sonntag, dem 29. Dezember, in einer Plastikkiste direkt am Rhein entdeckt. An diesem Tag herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Kaninchen wurden rechtzeitig gefunden und konnten in Sicherheit gebracht werden. PETA setzt Belohnung aus Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.


„Bitte helfen Sie mit, diese traurige Tat aufzuklären. Ohne die aufmerksame Finderin hätten die drei Kaninchen bei den eisigen Temperaturen nicht überlebt“, so Lisa Redegeld, Fachreferentin bei PETA. „Der herzlose Halter hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und die Kaninchen im Tierheim abgeben müssen. Die Tiere einfach in einer Plastikkiste zu entsorgen und damit ihren Tod in Kauf zu nehmen, ist tierschutzwidrig und muss bestraft werden.“


Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren laut Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und ebenso den Straftatbestand der Tierquälerei nach Paragraf 17 des Gesetzes erfüllen kann. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Das Tierschutzgesetz greift auch, wenn Halter die Tiere nicht artgerecht unterbringen und versorgen oder notwendige Hilfeleistungen unterlassen. PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.


6. Januar:
Sternsinger segnen Duisburger Rathaus und engagieren sich für Kinderrechte

Oberbürgermeister Sören Link empfängt die Sternsinger im Rathaus. Fotos Tanja Pickartz / Stadt


7. Januar:
Glücksbringer im Rathaus: Oberbürgermeister Sören Link empfing Bezirksschornsteinfeger 
Neues Jahr, neues Glück: 19 Duisburger Bezirksschornsteinfeger besuchten am heutigen Dienstag in traditioneller Berufskleidung das Rathaus, um der Stadt und ihren Repräsentanten einen Neujahrsgruß zu überbringen und viel Glück für 2025 zu wünschen.


Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link, Stadtdirektor Martin Murrack sowie die Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn empfingen den Kreisvorsitzenden der Schornsteinfeger, Heinz Frütel, und seine Kollegen am Mittag im Mercatorzimmer. Schornsteinfeger gelten als eine der bekanntesten und ältesten Glückssymbole der deutschen Kultur. Darüber hinaus leisten sie einen unerlässlichen Beitrag zur Sicherheit und zum Brandschutz in Gebäuden.


Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit jedoch deutlich verändert und ist heute moderner denn je. Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger kehren nicht nur Kamine und reinigen sowie warten Lüftungsanlagen, sondern sind inzwischen auch als Energieberater und Energiedienstleister gefragt und unverzichtbar. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks besteht aus 16 Landesinnungsverbänden, 7600 Innungsbetrieben sowie 51 Schornsteinfegerinnungen mit rund 20.000 Beschäftigten und 2200 Auszubildenden. In Duisburg gibt es 28 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger.




8. Januar:
Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an Oberbürgermeister Sören Link
Die Schornsteinfeger hatten bereits am Dienstag ihre Glückswünsche ins Duisburger Rathaus getragen, heute hielt ein weiteres Glückssymbol Einzug am Burgplatz: die Neujahrsbrezel. Oberbürgermeister Sören Link nahm insgesamt drei Brezel am Mittwoch im Mercatorzimmer von Vertreterinnen und Vertretern der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr entgegen.

Die Bäckerei-Innung Rhein-Ruhr übergibt die Traditionelle Neujahrsbrezel an Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Unter ihnen war auch ein Schülerpraktikant, der die erste Brezel überreichte. Die Tradition der Neujahrsbrezel hat eine lange Geschichte in Deutschland. Das Gebäck steht für Hoffnung, Glück, Zusammenhalt und den Wunsch nach einem guten Start ins neue Jahr. Familien und Freunde kommen zusammen, um das Hefegebäck zu genießen. Wie es üblich ist, wurden die Brezel mit den anwesenden Gästen geteilt und das neue Jahr in Gemeinschaft und Freude begonnen.


Die Neujahrsbrezel erinnert in ihrer charakteristischen Form an eine verschlungene Schleife und symbolisiert damit die ununterbrochene Verbindung des alten und neuen Jahres sowie die Hoffnung auf Kontinuität und gute Veränderungen neuen Jahr. In einigen Regionen Deutschlands ist es auch Brauch, dass die Neujahrsbrezel mit speziellen Zutaten verziert wird. So können zum Beispiel Mandeln, Rosinen oder Zucker darauf gestreut werden – als Zeichen für Wohlstand, Süße und Glück.


Empfang der Sternsinger im Stadtbezirk Rheinhausen
Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter Rheinhausen besuchten am Dreikönigstag das Bezirksamt Rheinhausen und hinterließen ihren traditionellen Segensspruch. Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß empfing „Kasper, Melchior und Balthasar“, die die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit bekannten Liedern wie unter anderem „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ erfreuten.

Stadt Duisburg


Unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ werden in diesem Jahr von den Sternsingerinnen und Sternsingern weltweit besonders die Rechte von Kindern in den Blick genommen. Unterstützt und vorgestellt werden Beispielprojekte aus Turkana im Norden Kenias und in Kolumbien. Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß überreichte im Namen der Bezirksvertretung einen Spendenscheck, der diesen Projekten zugutekommt.


Do. 9. Januar:
Hausgiebel eines Mehrfamilienhauses in Duisburg-Bissingheim eingestürzt
Der Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 13.10 Uhr der Einsturz des Hausgiebels eines Mehrfamilienhauses auf der Bissingheimer Straße in Bissingheim gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Giebelwand teilweise eingestürzt und lag neben dem Haus.

Die Rettungskräfte stellten im Keller des Gebäudes ein Feuer fest. Vermutlich ist der Brand genauso wie der eingestürzte Dachgiebel auf eine Verpuffung im Keller zurückzuführen. Eine Person wurde vermisst. Sie konnte leider nur noch tot geborgen werden.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand, setzte dazu mehrere Trupps unter Atemschutz ein. Parallel wurde das Gebäude auf möglich weitere Schäden und Stabilität geprüft. Der Rettungsdienst betreute zudem eine weitere Person.

Etwa 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Wache 1 (Mitte), Wache 7 (Süd) und Wache 3 (Hamborn), des Bautrupps und des Rettungsdienstes sowie zwei Seelsorger waren vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Verpuffung aufgenommen.

17. Januar:
Jahresbilanz 2024: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2024 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Duissern, Hamborn, Hochfeld, Homberg, Innenstadt, Marxloh, Meiderich, Neudorf, Neumühl, Obermarxloh, Rheinhausen, Walsum, Wanheim sowie Wanheimerort statt.


Insgesamt wurden im Jahr 2024 über 14.000 Maßnahmen getroffen. „Unsere Null-Toleranz-Aktionen haben viel bewirkt: Missstände behoben, unsere Stadtteile sicherer und sauberer gemacht. Das Ergebnis ist Bestätigung und Motivation zugleich, nicht locker zu lassen und vor Ort weiter starke Präsenz zu zeigen“, so Oberbürgermeister Sören Link.


Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in wechselnder Zusammenarbeit mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden...Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Zahlen der Abfallaufsicht und WBD In den vergangenen zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 393 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitig (davon konnten 173 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden),
• 179 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen),
• und 174 Schrottfahrzeuge festgestellt Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD) Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden • 130 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 151 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen freilaufender Hunde, Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen,
• 28 Gefahren- sowie 152 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet,
• und in zwölf Fällen unerlaubte Sondernutzung festgestellt, beispielsweise durch das Aufstellen von Verkaufsständern oder Werbetafeln im Straßenraum oder das Aufstellen von Stühlen und Tischen ohne Genehmigung. Außerdem wurden auch weitere Maßnahmen, zum Beispiel mündliche Verwarnungen, ausgesprochen.


Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 8.358 kostenpflichtige Verwarnungen wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 66 Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 4.183 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.


Über 75.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch.

Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 über 75.000 Maßnahmen getroffen. In den Jahren 2020 bis 2022 wurden keine „Null-Toleranz“-Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie durchgeführt.



21.Januar:
Ideenwerkstatt und Onlinebeteiligung zum neuen Friedrich-Park und zum Bewegungsparcours „Rund um Marxloh“
Ein neuer Park für Marxloh entsteht. Auf den Flächen einer ehemaligen Schachtanlage hat Thyssenkrupp die ersten Schritte für den neuen FriedrichPark geschaffen. Nun geht es weiter. Neben einem Gewerbegebiet sind Flächen zur Erholung, zum Spielen und zur Naturbeobachtung geplant. Außerdem entstehen neue Spiel-, Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Umweltbildungsstationen im Stadtteil verteilt.


Dieser sogenannte ‚Bewegungsparcours‘ bildet ein Rundwegenetz auf bestehenden Wegen, unter anderem der Wolfsbahntrasse. Bevor die genaueren Planungen starten, können Interessierte Wünsche und Ideen einbringen. Die Ideenwerkstatt zum neuen Friedrich-Park und den Bewegungsparcours findet am Dienstag, 28. Januar, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e.V. auf der Marienstraße 16A in Marxloh statt.


Eine Beteiligung für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ist ab dem 28. Januar auch online möglich unter www.plan-portal.de/friedrich-park Die genauen Planungen werden in einem freiraumplanerischen Wettbewerb entwickelt. Das heißt, eine unabhängige Jury wählt aus mehreren Entwürfen die beste Lösung für die Umgestaltung aus. Damit die teilnehmenden Planungsbüros wissen, was den Menschen vor Ort wichtig ist, werden nun Hinweise und Ideen für die Umgestaltung gesammelt, damit diese in der weiteren Planung berücksichtigt werden können.


Der Wettbewerb wird zur Umsetzung zweier Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept „Duisburg – Stark im Norden AltHamborn und Marxloh“ durchgeführt. Die Stadt Duisburg ist damit Teil des Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWBS) und erhält für die Planung und Umsetzung Unterstützung durch die Städtebauförderung.


Bereits vorab hat die Stadt Duisburg einige Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, darunter eine Aktion an der KiTa Julius-Birck-Straße. Weitere Beteiligungsmöglichkeiten sollen in den nächsten Monaten folgen. Für Fragen rund um das Projekt steht Karen Jung vom Umweltamt per E-Mail an modellvorhaben-31@stadt-duisburg.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung.


Zu Fuß gehen lohnt sich: Stadt Duisburg bietet erstmals „SpoSpiTo-Bewegungs-Pass“ für Grundschulen an
Elterntaxis sind an vielen Grundschulen ein bekanntes Problem. Sie sorgen oft für Verkehrschaos, manchmal auch für gefährliche Situationen – vor allem für die Kinder. Um dem entgegenzuwirken, nimmt die Stadt Duisburg dieses Jahr erstmals am bundesweiten Projekt „SpoSpiTo-Bewegungs-Pass“ teil. SpoSpiTo steht für „Sporteln, Spielen, Toben“.


Ziel der Initiative ist es, Grundschülerinnen und Grundschüler zur Bewegung an der frischen Luft zu motivieren und zugleich die Sicherheit auf Schulwegen zu erhöhen. Die Teilnahme ist für alle Grundschulen in Duisburg kostenlos. Die Sparkassen Duisburg-Stiftung stellt dafür 20.000 Euro zur Verfügung. Grundschulen, die mitmachen möchten, können sich eigenständig über die Webseite des Projekts (www.spospito-bewegungspass.de) anmelden.


Anmeldeschluss ist Freitag, 7. Februar. Während des sechswöchigen Projekts lassen die Kinder, die zu Fuß zur Schule gekommen sind, den Bewegungs-Pass an ihrer Schule ausfüllen. Nach Abschluss werden die Pässe an die Initiative zurückgeschickt. Alle teilnehmenden Kinder haben die Chance, an einem bundesweiten Gewinnspiel teilzunehmen. Der Projektzeitraum geht vom 31. März bis zum 3. Juni 2025.


„Kinder sollen sicher zur Schule gehen können. Das ist unsere Priorität“, begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Aktion. „Wenn Kinder zu Fuß zur Schule kommen, stärkt das nicht nur ihre Selbstständigkeit, sondern entlastet auch unsere Straßen. Jeder Schritt trägt somit dazu bei, die Umwelt zu schonen, die Gemeinschaft zu stärken und die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten. Der Bewegungs-Pass setzt da richtige Anreize. Und ich danke der Sparkassen-Stiftung für ihre großzügige Unterstützung.“


Bildungsdezernentin Astrid Neese ergänzt: „Ich hoffe, dass wir mit dem Bewegungs-Pass vielen Duisburger Grundschulkindern den bewegten Einstieg in den Tag schmackhaft machen können. Nach dem Spaziergang zur Schule lässt sich auch der Lernstoff besser aufnehmen. Und vielleicht werden die Kinder zu Vorbildern für die Erwachsenen und geben in der gesamten Familie einen Impuls für mehr Bewegung.“ „Als Sparkasse Duisburg-Stiftung ist es uns ein Anliegen, Projekte zu fördern, die sowohl die Lebensqualität unserer jüngsten Generation als auch die Sicherheit und den Klimaschutz in unserer Stadt stärken.


Mit dem SpoSpiToBewegungs-Pass unterstützen wir ein Konzept, das nicht nur zu mehr Bewegung anregt, sondern auch einen Beitrag zur Verkehrsberuhigung vor unseren Grundschulen leistet. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, die Basis für eine gesunde und nachhaltige Zukunft unserer Kinder zu legen“, unterstreicht Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.

In den vergangenen zwei Jahren nahmen bundesweit jeweils mehr als 100.000 Kinder an dem Projekt teil. Für Duisburg ist es 2025 die Premiere. Weitere Informationen zu SpoSpiTo finden Interessierte auf der Internetseite der Initiative: www.spospito.de


Zoo Duisburg bereitet den Abbruch der alten ‚Zooterrassen‘ vor
Perspektivisch werden an der Mülheimer Straße die neuen Zooterrassen mit angrenzender Savannenanlage entstehen. Damit werden auch die Voraussetzungen geschaffen, dass sich dann wieder Giraffen am Kaiserberg beobachten lassen. Die Ausschreibung für den Abriss des alten Gebäudes aus den frühen 1970er Jahren steht unmittelbar bevor.

Foto Zoo Duisburg

Der Zoo Duisburg setzt seinen Masterplan kontinuierlich um und bereitet den Bau eines neuen und überregionalen Highlights vor: An der Mülheimer Straße entstehen perspektivisch die neuen Zooterrassen mit angrenzender Savannenanlage. Hier sollen künftig Giraffen und weitere afrikanische Tierarten leben.


Das Projekt hat zwei wesentliche Zielsetzungen: „Mit den neuen Zooterrassen soll zum einen ein attraktiver Anziehungspunkt für unsere Gäste geschaffen werden. Zum anderen ist es ein wichtiges Ziel des Projektes, eine neue Savannenanlage zu gestalten und damit einhergehend einen pädagogisch wertvollen Rahmen für Besuchende unseres Zoos zu schaffen“, erklärt Zoodirektorin Astrid Stewin.


Marcus Vunic, Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos, betont: „Mit den Zooterrassen entsteht eine Gastronomie mit Veranstaltungsräumen, die den Zoo bis in die Abendstunden erlebbar macht. Die damit verbundenen Möglichkeiten sind für die Weiterentwicklung unseres Zoos von großer Bedeutung. Denn damit folgen wir schlussendlich dem Masterplan, mit dem wir insgesamt über die Jahre einen dreistelligen Millionenbetrag in die umfassende Sanierung des Zoos und neue Anlagen investieren“.


Um dem Projekt den Weg zu ebnen, wird noch in diesem Jahr mit dem Abbruch der ehemaligen und lange nicht mehr durch den Zoo genutzten Zooterrassen begonnen. Parallel arbeitet das Planungsteam am Neubau samt angrenzender Savannenanlage. Erste Ansichten des Projektes, so die Zoo-Chefin, sollen im Laufe des Jahres präsentiert werden.


Der Bau von neuen Großanlagen stellt den Zoo Duisburg vor Herausforderungen, zu denen beispielsweise die zur Verfügung stehende Fläche gehört. Denn die benachbarte Autobahn sowie der Kaiserberg begrenzen eine Ausdehnung des Zoos, so dass die geplanten Projekte auf dem bestehenden Areal realisiert werden müssen. So entstehen die neuen Zooterrassen mit angeschlossener Savannenanlage an der gleichen Stelle, wo sich heute noch der Altbau befindet.


Dabei umfasst die Planungsfläche des Gesamtprojektes rund 11.000 m² und schließt auch die ehemalige Giraffenanlage sowie das heutige Areal der Elefanten samt Stallgebäude ein. Auch ohne den Neubau der Zooterrassen müsste die heutige Elefantenanlage an einem anderen Standort im Zoo komplett neu gebaut und deutlich erweitert werden, da die zur Verfügung stehende Fläche am heutigen Standort die Anforderungen an eine zukunftsfähige Haltung der Dickhäuter nicht erfüllt.


Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sollen die drei Elefantenkühe zu gegebener Zeit in einem anderen Zoologischen Garten leben. Die Empfehlung des EEPs hat für den Zoo Duisburg als Mitglieder der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) einen bindenden Charakter. Deswegen werden derzeit Gespräche geführt und verschiedene Optionen geprüft, um die bestmögliche Entscheidung im Sinne der Tiere zu treffen.


„Auch wenn wir uns übergangsweise von den Elefanten verabschieden müssen, planen wir perspektivisch den Bau einer neuen Elenfanten-Anlage im Zoo Duisburg“, betont Zoo-Chefin Astrid Stewin mit Verweis auf den Masterplan. Im Rahmen des Zukunftsprojektes ist vorgesehen, dass in den

nächsten Jahren an anderer Stelle auf dem Zoogelände eine den Anforderungen gerechte neue Elefanten-Anlage entstehen wird. „Dazu haben bereits erste Gespräche stattgefunden“, sagt Stewin.

23. Januar:
Telenotarztsystem Niederrhein: Duisburg und Partnerkommunen unterzeichnen Vertrag

Wer in eine Notsituation gerät, möchte schnellstmöglich die bestmögliche Hilfe bekommen. Doch nicht immer kann gewährleistet werden, dass mit dem Rettungsdienst sofort ein Notarzt zur Stelle ist. Das neue Telenotarztsystem Niederrhein, das in Kooperation von Gesundheitsministerium, Ärztekammern, Krankenkassenvertretern und kommunalen Spitzenverbänden auf den Weg gebracht wurde, soll diese Situation künftig verbessern.

Vertragsunterzeichnung Telenotarztsystem Niederrhein - Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Andreas Bischof

Die Trägergemeinschaft Telenotarztsystem Niederrhein, vertreten durch Oberbürgermeister Sören Link, seinen Amtskollegen Frank Meyer (Krefeld) und Felix Heinrichs (Mönchengladbach), die Landräte Christoph Gerwers (Kreis Kleve) und Dr. Andreas Coenen (Kreis Viersen) sowie Dr. Lars Rentmeister (Verwaltungsvorstand Kreis Wesel), unterzeichnete gestern im Krefelder Rathaus die öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung.


„Mit dem Start des gemeinschaftlichen Telenotarztsystems setzen wir als Partnerkommunen einen Meilenstein für eine effiziente und vernetzte Notfallversorgung. Modernste Technologien gepaart mit der Expertise erfahrener Rettungskräfte sorgen dafür, dass medizinische Hilfe schneller und zielgerichteter bei den Menschen ankommt“, betont Oberbürgermeister Sören Link.


„Das System Telenotarzt ist ein gutes Beispiel, wie technische Innovationen in den Kommunen einen unmittelbaren Unterschied im Leben der Menschen machen können: Ich bin überzeugt, dass dieses System die Versorgung im Notfall weiter verbessern und Leben retten wird“, erklärt Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer.


„Dieses Projekt wird nur durch enge interkommunale Zusammenarbeit möglich. Es wäre kaum zu leisten, wenn eine Stadt allein ein solches System aufbauen wollte – aber gemeinsam kriegen wir das hin. Dank unserer hochmodernen und bestens ausgerüsteten Feuerwache konnten wir die Zentrale für alle sechs Städte und Landkreise hier in Krefeld ansiedeln.“


Was sind die nächsten Schritte?
Es wird nun damit begonnen, die technische Ausstattung festzulegen und anzuschaffen. Parallel dazu beginnt die Personalakquise von Telenotärztinnen und Telenotärzten sowie deren Dienstplanung. Nach dem Aufbau der Telenotarztzentrale startet der Probebetrieb, in dem die Zentrale zeitlich begrenzt besetzt wird. Dabei sollen mögliche Schwierigkeiten unter Realbedingungen frühzeitig erkannt und behoben werden.


Bei reibungslosem Ablauf werden die Betriebszeiten der Telenotarzt-Bereitschaft schrittweise erweitert und schließlich auf einen 24/7- Vollbetrieb umgestellt. „Durch die Einführung einer Telenotarztzentrale verbessern wir die hochwertige medizinische Unterstützung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Für mich ist das nicht nur ein gutes Beispiel für gelebte interkommunale Zusammenarbeit, sondern auch exemplarisch für die vielen Potenziale, die in der Verwaltung durch Digitalisierung gehoben werden können“, so Stadtdirektor, Feuerwehr- und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.


Das Telenotarztsystem ermöglicht dem Rettungsdienst am Einsatzort, einen erfahrenen Notarzt digital zu konsultieren. Es gibt drei Einsatzspektren: Primäreinsätze: Das Rettungsdienstpersonal vor Ort alarmiert den Telenotarzt in der Zentrale, der via Echtzeit-Vitaldaten, Sprach- und ggf. Sichtkontakt die Diagnostik absichert und Therapien wie Medikamentengaben initiiert oder begleitet.


Unterstützende und überbrückende Einsätze: Stellt der Rettungsdienst vor Ort fest, dass ein Notarzt physisch benötigt wird und von der Leitstelle nicht direkt mitalarmiert wurde, überbrückt der Telenotarzt die Zeit bis zum Eintreffen des Kollegen bzw. der Kollegin. Er kann sie zudem auch mit einer Zweitmeinung unterstützen.


Verlegungsmanagement: Bei geforderten Patientenverlegungen führt der Telenotarzt ein standardisiertes Gespräch mit dem Klinikarzt, um die Wahl des passenden Rettungsmittels/Fahrzeugs zu prüfen und so Fehlplanungen zu vermeiden. Den Zustand kranker oder verletzter Menschen aus der Ferne zu beurteilen und Einsatzkräften vor Ort in akuten Notfallsituationen ein verlässlicher und besonnener Begleiter zu sein, stellt hohe Ansprüche an Telenotärzte.


Die Bezeichnung unterliegt deshalb strengen Vorgaben des Curriculums Telenotarzt der Bundesärztekammer (BÄK). Voraussetzungen für die Tätigkeit als Telenotarzt sind die Anerkennung als Facharzt sowie die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin, mindestens zwei Jahre regelmäßige und andauernde Tätigkeit als Notarzt mit wenigstens 500 eigenständig absolvierten Notarzteinsätzen und Erfahrung in der eigenverantwortlichen Führung von Personen.


Darauf aufbauend kann die Qualifikation zum Telenotarzt im Rahmen eines speziellen Lehrgangs erworben werden. Die Stadt Krefeld ist Kernträgerin des Projekts, da die 2016 eröffnete integrierte Leitstelle in Krefeld optimale technische und räumliche Bedingungen für eine Telenotarztzentrale bietet. Neben dem Betrieb des Standorts übernimmt sie unter anderem die Projektkoordination, Abrechnung und Dienstplanung und führt Verhandlungen mit den Kostenträgern.


Des Weiteren organisiert sie die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing für den Telenotarzt Niederrhein. Außerdem ist Krefeld für die Aus- und Fortbildung der Telenotärzte sowie die Personalgewinnung und -verwaltung zuständig. Das Projekt wird kollektiv von allen Mitgliedern der Trägergemeinschaft vorangetrieben.

27./28. Januar.
Grundsteuerbescheide werden Ende Januar versendet
Die Stadt Duisburg wird ab Donnerstag, 30. Januar, die ersten rund 25.000 von etwa 125.000 Grundsteuerbescheiden an Mehrfacheigentümer mit sieben oder mehr Grundstücken verschicken. Die Versendung der weiteren Bescheide wird sich bis Ende Februar erstrecken.

Der Großteil der Grundsteuerbescheide wird aufgrund des hohen Druck-, Kuvertier- und Postaufkommens im Zuge der Bundestagswahl erst ab der letzten Februarwoche
versendet. Jedem Bescheid wird auch ein Hinweisblatt mit weiteren Erläuterungen beigefügt.


Mit Urteil vom 10. April 2018 erklärte das Bundesverfassungsgericht die bisherigen gesetzlichen Regelungen für die Bemessung der Grundsteuer für verfassungswidrig, da die Bewertung noch auf Basis der Grundbesitzwerte von 1964 erfolgte und zu gravierenden und umfassenden Ungleichbehandlungen von Grundvermögen führte. Mit der Grundsteuerreform erfolgte eine Aktualisierung der Besteuerungsgrundlagen. Das neue Grundsteuerrecht gilt seit dem 1. Januar 2025.


Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die Grundsteuerbescheide, die vor dem 1. Januar 2025 erlassen wurden, kraft Gesetzes zum 31. Dezember 2024 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben wurden. Die hierauf basierenden Zahlungsverpflichtungen sind seit dem 1. Januar 2025 entfallen. Zahlungsrückstände bleiben hiervon jedoch unberührt und müssen weiter beglichen werden.


Vor Erhalt des neuen Grundsteuerbescheides sind keine Grundsteuerzahlungen für 2025 zu leisten. Sofern Steuerpflichtige ihrem Kreditinstitut zur Bezahlung der Grundsteuer einen Dauerauftrag erteilt haben, wird gebeten, diesen zu stornieren. Steuerpflichtige, die der Stadtverwaltung eine Lastschrifteinzugsermächtigung (SEPA-Mandat) erteilt haben, müssen nichts weiter veranlassen.


Die fälligen Beträge sowie deren Zahlungstermine können dem neuen Bescheid entnommen werden. Für Grundsteuerbescheide, die nach dem 15. Januar verschickt werden, wird die Grundsteuer für das 1. Quartal – soweit es sich um Quartalszahler handelt – einen Monat nach Bekanntgabe fällig.

Sollte dem Amt für Rechnungswesen und Steuern ein SEPA-Mandat vorliegen, werden die Abbuchungen zu den im Grundsteuerbescheid genannten Fälligkeitsterminen automatisch vorgenommen. Daueraufträge müssen aufgrund des neuen  Grundsteuerbescheides von den Steuerpflichtigen selbstständig neu eingerichtet bzw. angepasst werden.


Nach dem Versand der Grundsteuerbescheide wird mit einem hohen Aufkommen von telefonischen Anfragen gerechnet. Die telefonische Erreichbarkeit der zuständigen Mitarbeitenden der Stadt Duisburg kanndadurch nicht immer sofort gewährleistet sein. Diese können aber auch per E-Mail, per Telefax oder Brief kontaktiert werden. Die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten sind dem jeweiligen Grundsteuerbescheid zu entnehmen.

Allerdings ist auch bei schriftlichen Anfragen davon auszugehen, dass aufgrund der hohen Zahl zu erwartender Eingaben eine Rückmeldung nicht immer zeitnah erfolgen kann.


Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg Rheinhausen: Ermittlungserfolg - Vier tatverdächtige Brandstifter festgenommen
Am Wochenende (24. und 25. Januar) ist den Ermittlerinnen und Ermittlern des Kriminalkommissariats 11 ein großer Erfolg gelungen: sie konnten nach einer Reihe von Brandstiftungen vier Tatverdächtige festnehmen. Außerdem wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg die Wohnanschriften der Verdächtigen durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.


Die Männer werden verdächtigt, in den letzten Wochen an mehreren Orten in Duisburg Heuund Strohballen in Brand gesetzt zu haben. Wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5940160 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5941593
Nach dem vorläufigen Stand der Ermittlungen ist von einer sechsstelligen Schadenshöhe auszugehen. Die Tatverdächtigen sind sämtlich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Gegen sie wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg Haftbefehl erlassen, sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Taten werden nunmehr weiter ermittelt.


Einbürgerungsfeier der Stadt Duisburg
Die Stadt Duisburg richtete am 27. Januar im Foyer der Mercatorhalle die erste Einbürgerungsfeier in diesem Jahr aus. Oberbürgermeister Sören Link empfing rund 360 Duisburgerinnen und Duisburger, darunter eingebürgerte Personen sowie deren Angehörige und Freunde, anlässlich ihrer Einbürgerung in den vergangenen Monaten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt zur Einbürgerungsfeier in der Mercatorhalle. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Die Einbürgerung zu beantragen, ist ein wichtiger Schritt: Er zeigt den Willen, hier bei uns die Zukunft in die eigene Hand nehmen zu wollen. Nutzen Sie bitte diese neuen Möglichkeiten und gestalten Sie das gesellschaftliche und politische Leben unseres Landes mit“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Einbürgerungsfeier in der Mercatorhalle. Im Anschluß gab es die Möglichkeit für die neu Eingebürgerten sich mit Oberbürgermeister Sören Link zu fotografieren, hier Loveth Oamen.


Nach der Ehrung einiger Personen, stellvertretend für alle Eingebürgerten, wurde gemeinsam die deutsche Nationalhymne gesungen. Die musikalische Untermalung durch ein Streichquartett der Duisburger Philharmoniker verlieh der Veranstaltung eine festliche Atmosphäre.


Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung bot sich den Gästen die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und dabei auch Erinnerungsfotos mit Oberbürgermeister Sören Link zu machen. Das Interesse an einer Einbürgerung ist in Duisburg weiterhin hoch.

Im vergangenen Jahr wurde insgesamt 2.631 Personen in Duisburg die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen. Darunter am meisten vertreten waren Menschen mit der Herkunft aus Syrien, der Türkei und dem Irak. Im Vorjahr 2023 wurden 2.389 Personen eingebürgert.

Neudorf: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg: Tötungsdelikt - Mordkommission ermittelt
Ein 41-jähriger Duisburger ist am Sonntagabend (26. Januar, gegen 20:10 Uhr) auf der Grabenstraße lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Ausweislich der bisherigen Ermittlungen konnten Schussverletzungen an ihm festgestellt werden.


Da die Staatsanwaltschaft Duisburg die Tat als Tötungsdelikt wertet, wurde bei der Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Tat, möglichen Verdächtigen oder auch einem vermeintlichen Fluchtauto machen können. Insbesondere suchen die Ermittler einen Mann und eine Frau, die Erste Hilfe geleistet haben. Sie und weitere Zeugen werden dringend gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 zu wenden.



Agentur sucht Komparsen und Kleindarsteller für "Babylon Berlin"
Die finale Staffel der Erfolgsserie "Babylon Berlin" wird im April u. a. in Bochum und Duisburg gedreht. Für die Dreharbeiten in NRW werden insgesamt 1.500 Komparsen- und Kleindarsteller-Rollen vergeben. Gefragt sind z. B. hunderte Komparsen als historisch kostümierte Karnevalisten.


Bewerben können sich Menschen zwischen fünf und 80 Jahren, die optisch ins Jahr 1933 passen. Frauen müssten bereit sein, sich die Haare auf Kinnlänge schneiden zu lassen. Bei Männern sind kürzeres Seiten- und längeres Deckhaar gefragt. Tabu sind gefärbte oder gesträhnte Haare, Sonnenbankbräune, künstliche Fingernägel, Permanent-Make-up, Piercings und Tattoos an sichtbaren Körperstellen.

 Bewerbungsschluss ist am 31. März. "Babylon Berlin" ist eine Krimi-Reihe rund um den Berliner Kommissar Gereon Rath. Vorlage dafür sind die Romane von Volker Kutscher. idr - Infos und Bewerbungen: http://www.casting-babylon.de

Comedy-Preis "Hurz" für Lisa Feller, Olaf Schubert und Kai Magnus Sting
Die Preisträger für den Comedy-Preis "Recklinghäuser Hurz 2025" stehen fest: Die besondere Ehrung "Hanse-Hurz" geht an Lisa Feller (u.a. "Schillerstraße", "Quatsch Comedy Club", "Ladies Night"). Vergeben wird der Preis anlässlich des Westfälischen Hansetags, den die Stadt Recklinghausen im Juli erstmals ausrichtet.


"Lisa Feller ist Stammgast und hat eine enge Beziehung zum Hurz und somit auch zu Recklinghausen. Zudem kommt sie aus Münster, einer Stadt, die der Westfälischen Hanse angehört", so die Begründung. Den "Wolf-und-das-Lamm-Hurz" erhält Olaf Schubert, der Duisburg-Neudorfer Kabarettist Kai Magnus Sting wird mit dem "Heimat-Hurz" ausgezeichnet.

Der Preisträger des "Ehren-Hurzes" wird später bekannt gegeben. Um den "Kleinen Hurz" bewerben sich Florentine Osche, Robert Alan und Kristina Bogansky. Nach dem Votum der Jury bestimmen die Gäste wer sich künftig mit dem Nachwuchstitel schmücken darf. idr - Infos: https://derhurz.de

29. Januar:

Kontrolle in Neumühl: Stadt Duisburg überprüft Häuser an der Otto-Hahn- und Max-Planck-Straße
Die Stadt Duisburg hat am Mittwoch ab 6.30 Uhr vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 51 Wohnungen des Wohnkomplexes Otto-Hahn-Straße und MaxPlanck-Straße im Stadtteil Neumühl kontrolliert. An der melderechtlichen Kontrolle des Bürger- und Ordnungsamtes, bei der es auch um den illegalen Bezug von Wohnungen ging, waren zudem die Ausländerbehörde und die Polizei im Rahmen der Amtshilfe beteiligt – insgesamt rund 40 Einsatzkräfte.


Außerdem wurden Vertreter des Immobilienbesitzers bei der Begehung unvermieteter Wohnungen unterstützt und abgesichert. „Wir dulden es nicht, dass sich Menschen Wohnungen illegal unter den Nagel reißen, ihr Umfeld vermüllen und so das Leben anderer schwer machen. Das werden wir ändern. Mit der heutigen Meldekontrolle gehen wir den nächsten Schritt und machen sehr deutlich, dass so ein Verhalten Konsequenzen hat. Gemeinsam mit unseren Partnern tun wir alles, damit man hier im Quartier künftig wieder gut und gerne leben kann“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link die Aktion.


Nach einer Informationsveranstaltung mit Anwohnerinnen und Anwohnern im vergangenen November hatte die Stadt bereits Maßnahmen verstärkt und weitere eingeleitet. So wurde die Präsenz vom Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes erhöht, abgestellte Pkw ohne Nummernschilder wurden entfernt, die Stromanschlüsse der Häuser wegen des Verdachts auf Manipulation überprüft und die Gespräche mit dem Eigentümer intensiviert. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass eine große Anzahl der Wohnungen scheinbar illegal ohne Kenntnis des Eigentümers bezogen worden sind.


 Bereits im Herbst vergangenen Jahres hat die Stadt eine Anmeldesperre für die betroffenen Häuser erlassen. „Wir gleichen die Personen in den Wohnungen mit unseren Meldelisten ab. Natürlich nehmen wir auch diejenigen unter die Lupe, die im Hintergrund agieren und sich als vermeintliche Besitzer der Wohnungen ausgeben, um so illegal Mieten abzukassieren“, erläutert Ordnungsdezernent Michael Rüscher das gemeinsame Vorgehen.


In den heute kontrollierten Häusern wurden 89 Personen angetroffen, wovon 27 Personen offiziell gemeldet sind. Alle angetroffenen und nicht angemeldeten Personen werden an die Meldestelle zur weiteren Bearbeitung übermittelt. Bei den gemeldeten, aber nicht angetroffenen Personen wird die Abmeldung von Amts wegen geprüft. Bei 53 Angetroffenen wird seitens der Ausländerbehörde eine ausländerrechtliche Anhörung erfolgen.


Die Polizei hat während des Einsatzes 17 Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs/Einmietbetrugs gefertigt und dazu eine Person zwecks Identitätsfeststellung ins Polizeigewahrsam gebracht. Der Eigentümer hat alle unbewohnten Wohnungen unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt und durch einen Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig bewohnten Wohnungen wird der Eigentümer Räumungstitel erwirken. Die übrigen Immobilien werden zeitnah kontrolliert.


Duisburg beteiligt sich an landesweiter Kontrolle gegen Sozialleistungsbetrüger und kriminelle Machenschaften
In einer behördenübergreifenden Kontrollaktion am Donnerstag, 23. Januar, in Duisburg, Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen und Wuppertal wurden zahlreiche Sozialbetrugsfälle, Schwarzarbeit, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und lebensgefährdende Mängel in Gebäuden aufgedeckt.


Die Kontrollaktion fand auf Initiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen statt und wurde durch die beteiligten Städte und Institutionen umgesetzt. In Duisburg lag der Fokus auf einer Dienstleistungsfirma mit möglichen Scheinarbeitsverhältnissen für Zuwanderer aus Südosteuropa und dem damit verbundenen Zugang zu Sozialleistungen.


„Wir wehren uns mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen die Einwanderung in unsere Sozialsysteme. Wir werden keinen Millimeter nachgeben und immer wieder mit konzertierten Aktionen gegen diese betrügerischen Machenschaften vorgehen. Gleichzeitig erwarte ich aber auch vom Bund, dass er endlich seiner Verantwortung gerecht wird und gesetzliche Regelungen trifft, um diesem kriminellen Geschäftsmodell ein Ende zu bereiten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.


Während der Zoll eine Betriebsprüfung vornahm, kontrollierten der städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes und die Ausländerbehörde die insgesamt 62 bei dem Unternehmen angestellten Mitarbeitenden an deren Wohnanschriften. Weitere Unterstützung erfolgte unter anderem durch Ermittlungseinheiten der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Duisburg, durch zugelassene Dolmetscher und die Stabsstelle Sozialleistungsbetrug der Stadt Duisburg.


Bei der Betriebsprüfung fanden sich keinerlei Unterlagen, wie beispielsweise Eingangs- und Ausgangsrechnungen vom Firmeninhaber oder Steuerberater, die auf eine echte Tätigkeit der Firma hindeuten. Auch die Tatsache, dass augenscheinlich ein Großteil der gemeldeten Arbeitnehmer sich gar nicht in Duisburg aufhalten, erhärtet den Verdacht, dass die Firma, die seit dem 18. Oktober 2023 als Unternehmen gemeldet ist, wirtschaftlich am Markt nicht aktiv ist.


Derzeit wird davon ausgegangen, dass es sich um sogenannte Scheinarbeitsverhältnisse handelt, die geschlossen wurden, um den EUFreizügigkeitsanspruch zu begründen und zugleich aufstockendes Bürgergeld zu beziehen. Sollte sich der Verdacht der Scheintätigkeit bestätigen, ist davon auszugehen, dass dem Jobcenter Duisburg ein Schaden von monatlich etwa 122.000 Euro entstanden sein könnte. Die Prüfungen dauern noch an. Gleiches gilt für die durch die Ausländerbehörde vorzunehmende Prüfung des möglichen Nichtbestehens oder des Verlustes des Freizügigkeitsrechtes.

Februar

4. Februar:
„Schenk Liebe, geh wählen – die Demokratie braucht dich!“ – Stadt startet  Kampagne, mit der sie zur Teilnahme an der Bundestagswahl aufruft
Die Stadt Duisburg startet heute mit ihrer Plakatkampagne „Schenk Liebe, geh wählen – die Demokratie braucht dich“. Mit der Aktion möchte sie die Duisburgerinnen und Duisburger aufrufen, ihre Stimmen bei der Bundestagswahl am 23. Februar abzugeben. Die großflächigen Plakate sind in den nächsten Wochen stadtweit an rund 100 unterschiedlichen Standorten zu sehen.

Die Aktion wird von Duisburg Kontor Stadtmarketing mit DUISBURG IST ECHT unterstützt. Ergänzt wird die Plakatkampagne mit einer Radiospot-Reihe, in der Bürgerinnen und Bürger sagen, warum sie zur Wahl gehen.

 „Wir wollen ein klares Zeichen setzen für die demokratischen Grundwerte“, erklärt Stadtdirektor und Wahlleiter Martin Murrack. „Unsere Botschaft ‚Schenk Liebe, geh wählen‘ verdeutlicht, dass die Demokratie keineswegs selbstverständlich ist. Sie lebt davon, dass wir sie aktiv unterstützen und auch verteidigen – gerade jetzt, wo radikale Strömungen immer öfter versuchen, unsere freiheitliche Ordnung zu untergraben. Wählen ist gelebte Verantwortung und ein Zeichen der Wertschätzung für das, was uns alle verbindet.“

Die Plakate hängen im gesamten Stadtgebiet, hier an der Karl-Jarres-Straße. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Was Menschen in Duisburg antreibt wählen zu gehen, greifen auch diverse Wahl-Spots auf, die ab dem 10. Februar im Lokalradio zu hören sein werden. In den kurzen Beiträgen kommen Duisburgerinnen und Duisburger verschiedenen Alters zu Wort. Zudem wird die Bundestagswahl auch immer wieder auf den städtischen Social-Media-Kanälen präsent sein.

Düsseldorfer Straße, Ecke Paul-Esch-Straße. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Bereits kurz nach Bekanntwerden des Termins zu den Neuwahlen hat die Stadt mit Videobeiträgen erfolgreich um Wahlhelferinnen und Wahlhelfer geworben. Im Zuge der Plakatkampagne wird die Botschaft auch in der städtischen SocialMedia-Welt gespiegelt und durch weiteren vielfältigen Content zur Wahl angereichert.

6./7. Februar

Baubeginn im Sportpark Duisburg: Bezirkssportanlage wird modernisiert – künftig trainieren hier die Footballer von Rhein Fire

American Football begeistert auch in Deutschland immer mehr Fans. Rhein Fire, zweifacher Champion der European League of Football (ELF), zieht regelmäßig Tausende Zuschauer in seine Heimspielstätte – die Schauinsland-Reisen-Arena. Jetzt bekommt der Sport auch abseits der großen Spieltage ein dauerhaftes Zuhause in Duisburg.


Oberbürgermeister Sören Link, Duisburg-Kontor-Geschäftsführer Christoph Späh, DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz und Vertreter von Rhein Fire griffen heute symbolisch zum Spaten und starteten damit offiziell die Bauarbeiten zur Modernisierung der Bezirkssportanlage II. In Zukunft soll die Anlage unter anderem als Trainingsstätte für die Footballer von Rhein Fire dienen.

Das Football-Team Rhein Fire erhält in Duisburg eine Trainingsstätte. Dafür wird die Bezirkssportanlage II m Sportpark Wedau modernisiert. Fotos Ilja Höpping / Stadt

Beim Spatenstich: Martin Wagner (Gesellschafter und Mitbegründer Rhein Fire), Mirko Kürten (Gesellschafter und Mitbegründer), Mario Schulz (Operation & Logistics und Trainer), Jürgen Dietz (Betriebsleiter DuisburgSport), OB Sören Link, Marc Rüdesheim (stv. Betriebsleiter Duisburg Sport), Christoph Späh (Geschäftsführer Duisburg Kontor)), Max Paatz (General Manager Rhein Fire).

Die Stadt Duisburg investiert dort rund 1,115 Millionen Euro. Der Umbau soll bereits im 2. Quartal 2025 fertiggestellt sein. „Wir gestalten hier in Wedau einen Trainingsort mit Zukunft und stärken zugleich das sportliche Aushängeschild unserer Stadt – den Sportpark Duisburg. Sport entwickelt sich stetig weiter – und wir entwickeln mit. Da Football in den letzten Jahren enorm an Bedeutung und an Fans gewonnen hat, schaffen wir nun optimale Bedingungen für diese dynamische Sportart und ihre begeisterte Community“, sieht Oberbürgermeister Sören Link in der Modernisierung eine wichtige Entwicklung für die Sportstadt Duisburg.


Denn am Kalkweg entsteht eine Anlage in bester Lage – gut erreichbar und umgeben von vielfältigen Sportmöglichkeiten, die das Training ideal ergänzen. Mit der Installation eines modernen Flutlichtsystems wird die Anlage künftig das ganze Jahr über und auch in den Abendstunden bespielbar sein. Zusätzlich wird ein Drainagesystem installiert, hochwertiger Rollrasen verlegt und die Seitenbereiche werden gepflastert.


„Mit der Modernisierung schaffen wir eine ganzjährig nutzbare Trainingsstätte – für Rhein Fire und den American-Football-Sport“, erklärt Jürgen Dietz, Betriebsleiter von DuisburgSport. Die im vergangenen Herbst getroffene Entscheidung von Rhein Fire, Duisburg als festen Trainingsstandort zu wählen, spricht für die Qualität und Attraktivität des Sportparks.

„Der Sportpark Duisburg bietet uns die besten Voraussetzungen, um langfristig zu wachsen und den Footballsport in der Region nachhaltig zu fördern“, sagt Max Paatz, General Manager von Rhein Fire.


Kommunaler Entwicklungsbeirat zur Mobilität in Hochfeld: Oberbürgermeister Sören Link nimmt Empfehlungen entgegen
Am 6. Februar übergaben die Teilnehmenden des Kommunalen Entwicklungsbeirats (KEB) Oberbürgermeister Sören Link die gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen zur Gestaltung des öffentlichen Raums und zur Mobilität im Stadtteil Hochfeld. Sie werden nun dem Rat der Stadt Duisburg zur Entscheidung vorgelegt. Der KEB nahm 2024 seine Arbeit auf. Er setzte sich aus rund 50 Personen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um Empfehlungen zu Zukunftsfragen für die lokale Politik zu erarbeiten.


Acht Plätze wurden an Bürgerinnen und Bürger aus Hochfeld per Losverfahren vergeben. In insgesamt fünf Sitzungen rückte der KEB den Stadtteil Hochfeld in den Fokus. Ergänzend wurden in einem öffentlichen Herbstdialog weitere Ideen aus der Stadtgesellschaft eingeholt. Im dicht besiedelten Stadtteil Hochfeld ist die effiziente und gleichberechtigte Nutzung der verfügbaren Flächen entscheidend, um die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden sicher, attraktiv und zugänglich zu gestalten.


Gleichzeitig gilt es, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Zunächst stand die Erarbeitung einer Vision im Mittelpunkt der Diskussionen. Im weiteren Prozess wurden Handlungsfelder identifiziert und konkrete Vorschläge entwickelt.

Die vier Handlungsfelder betreffen den fließenden Verkehr, den ruhenden Verkehr, die Partizipation und Teilhabe sowie das Thema Aufenthaltsqualität und Sicherheitsgefühl. Konkret werden beispielsweise für die Wanheimer Straße zusätzliche Zebrastreifen, die Schaffung von mehr Grünflächen, gesicherte Fahrradabstellanlagen sowie ein Aktionsplan zur Verbesserung der Sauberkeit vorgeschlagen.

Die Teilnehmenden des Kommunalen Entwicklungsbeirats (KEB) übergaben Oberbürgermeister Sören Link ihre gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen zur Gestalung der Mobilität und des öffentlichen Raums im Stadtteil Hochfeld. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Für den Bereich Ecke Sedanstraße / Hochfeldstraße schlagen die Teilnehmenden u.a. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und die Aufstellung von Spielgeräten für Kinder vor. Auch für die Parkfläche im Siechenhaus-Dreieck wurden Gestaltungsvorschläge entwickelt. „Es ist wichtig, dass die Menschen vor Ort in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes mit einbezogen werden. Wenn dann alle Beteiligten auch noch so leidenschaftlich und kreativ an einem Strang ziehen wie hier in Hochfeld, kommen viele gute Ideen dabei heraus. Ich danke allen, die sich mit viel Engagement eingebracht haben“, lobt Oberbürgermeister Sören Link.


„Der Kommunale Entwicklungsbeirat in Hochfeld hat gezeigt, dass Politik Bürgerinnen und Bürger zusammenführen kann und sie sich mit ihrer Stadt bzw. ihrem Stadtteil identifizieren, wenn sie die Gelegenheit erhalten, respektvoll, diszipliniert aber ohne Zwang miteinander zu argumentieren und Kompromisse auszuhandeln“, so Prof. Dr. Gesine Schwan.


Entwicklungsbeirat (KEB) entwickelt und bereits erfolgreich erprobt.
An einer weiteren Ausschreibung hat sich auch Duisburg beworben und den Zuschlag bekommen, so dass nun der Kommunale Entwicklungsbeirat seine Arbeit aufnehmen kann. Kommunale Entwicklungsbeiräte bringen Politik und Verwaltung mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.


Ziel ist es, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und nachhaltige Lösungen für wichtige Zukunftsfragen zu entwickeln sowie durch einen neu geschaffenen Gestaltungsspielraum und Austausch auf Augenhöhe Demokratie erlebbar zu machen. Das erfordert eine gute Planung, Organisation und professionelle Begleitung. Das Ergebnis der Arbeit des KEB sind gemeinwohlorientierte Handlungsempfehlungen, die Visionen, Leitsätze, Ziele, Kriterien und/oder konkrete Maßnahmen enthalten können.

Partnerorganisationen & Fördernde
Das Projekt wird begleitet von der Berlin Governance Platform und durch die E.ON Stiftung gefördert. Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH begleitet und koordiniert den KEB gemeinsam mit der Stadt Duisburg. Die Berlin Governance Platform ist eine gemeinnützige Denkfabrik mit Sitz in Berlin. Sie entwickelt Formate, die darauf abzielen, Menschen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam kreative und gemeinwohlorientierte Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten.


Kommunale Entwicklungsbeiräte sind ein solches Format: Organisationsgründerin Gesine Schwan entwickelte den Ansatz auf Grundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeit und praktischen Erfahrungen mit Multi-Akteurs-Dialogformaten. Das Team der Berlin Governance Platform hat den Ansatz weiter konzeptualisiert. Er findet in bisher zehn Kommunen Anwendung. Die Berlin Governance Platform agiert allparteilich und unabhängig.


Die E.ON Stiftung ist die Unternehmensstiftung der E.ON SE mit Sitz in Essen. Sie fördert Projekte, die sich mit der Energiewende und der Transformation hin zum nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen. Die Stiftung versteht Beteiligung dabei als Gelingensbedingung und unterstützt daher bereits mit einer zweiten Projektförderung die Umsetzung von Kommunalen Entwicklungsbeiräten. Sie trägt keine inhaltliche Verantwortung für den Prozess.


Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Duisburg, vertreten durch die GEBAG, und dem Wirtschaftsverband Initiativkreis Ruhr. Ziel des Projektes ist es, mit den Erfahrungen, Kenntnissen und Ressourcen der Partner den Stadtteil Hochfeld in den Handlungsfeldern Infrastruktur, öffentlicher Raum, Wohnen, Bildung und Soziales, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu stärken.

So sollen den Menschen, die dort wohnen, neue Perspektiven geboten, aber auch die Attraktivität für neue Bewohnerinnen und Bewohner erhöht werden. Die Ergebnisse der Arbeit sollen auch als Blaupause für andere Städte im Ruhrgebiet dienen, die Stadtteile mit ähnlichen Herausforderungen haben.

10. Februar:

One Billion Rising – Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
One Billion Rising ist einer der weltweit größten Kampagnen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Gleichberechtigung. Unter dem Motto „Rise For Empathy“ beteiligt sich Duisburg auch in diesem Jahr wieder an der Aktion. Am Freitag, 14. Februar, um 13.30 Uhr wird daher in der Innenstadt vor dem Bereich des Forums Duisburg erneut einen Tanzprotest als Symbol weltweiter Frauensolidarität stattfinden.


Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn wird die vom Runden Tisch „Gewaltschutz für Duisburg“ organisierte Veranstaltung eröffnen. An der Tanzdemo beteiligen sich das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit, die Frauenhaus Duisburg gGmbH, die Duisburger Frauenberatungsstelle, die Vereine Mina e. V. und Mabilda, das autonome Frauenhaus, Solwodi e.V. sowie der Opferschutz der Duisburger Polizei und der Stadt Duisburg.


Mit diesem Protesttag rufen die Veranstalterinnen dazu auf, auf die weitverbreitete Gewalt gegen Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen und aktiv dagegen anzugehen. Getanzt wird zu dem Lied „Break the Chain – Sprengt die Ketten!“ Die Duisburger Heroes werden sich mit einem Statement an der Tanzdemo beteiligen und so ihre Solidarität und Unterstützung für diese wichtige Veranstaltung zum Ausdruck bringen.


Wie in den letzten Jahren, beteiligt sich auch das ADTV Tanzhaus Duisburg wieder an dem Protest und tritt mit einer Tanzgruppe auf. „Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine der gravierendsten Menschenrechtsverletzungen weltweit. Mit One Billion Rising möchten wir das weltweite Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzeigen und dagegen protestieren. Je mehr Duisburgerinnen und Duisburger teilnehmen, desto stärker das Zeichen!“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg, Elisabeth Koal, und lädt damit Alle zur Teilnahme ein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es online unter www.onebillionrising.de sowie telefonisch (0203/283-3316) und per E-Mail (frauenbuero@stadt-duisburg.de) beim Frauenbüro der Stadt Duisburg.


Engagement für Mädchen und junge Frauen: Verein Mabilda aus Obermarxloh erhält Fakir-Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg
Immer noch müssen sich viele Mädchen und junge Frauen gegen veraltete Rollenklischees behaupten, etwa wenn sie Fußball spielen oder einen Job bei der Feuerwehr ausüben wollen. Für sie gibt es in Duisburg seit zahlreichen Jahren eine Anlaufstelle: Mabilda. Das als Verein 1991 gegründete Mädchenzentrum in Obermarxloh ist jetzt für seine Arbeit mit dem Fakir-Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet worden.

Astrid Becker, 1. Vorsitzende des Vereins Mabilda bedankt sich für den Preis. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Den Preis verleiht die Stadt alle zwei Jahre – nun bereits zum sechsten Mal – in Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt für herausragende kulturelle Leistungen im Bereich des interkulturellen Dialogs. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert, das Preisgeld spendet die Stadtsparkasse Duisburg.

„Es ist bemerkenswert, mit welch dauerhaften Engagement sich der Verein Mabilda seit mehr als 30 Jahren für die Rechte von Mädchen und jungen Frauen einsetzt“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, der den Preis übergeben hat.


„Neben all den vielen Angeboten haben die Mitarbeiterinnen auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme junger Duisburgerinnen, die manchmal keine andere Person haben, mit der sie offen sprechen können.“

Der Verein Mabilda bietet verschiedene Programme und Projekte für Mädchen und junge Frauen im Alter von sechs bis 18 Jahren an. Dabei geht es um Themen wie Bildung, Integration und soziale Teilhabe. Zum Angebot zählen auch Sprachkurse, Nachhilfeangebote und Freizeitaktivitäten.

Vor Ort finden offene Beratungen, verschiedene Kurse und Feste statt, welche größtenteils aus Spendenmitteln finanziert werden. Zudem beantragt, plant und organisiert die Vereinsführung zahlreiche Projekte für Mädchen an Duisburger Schulen. Dabei geht es um Themen wie Selbstbehauptung, Lebensplanung, Gewaltprävention, Konflikttraining, Medienkompetenz, Ökound Umwelttechnik, Berufswahlorientierung, Liebe und Sexualität und Gesundheit.

Seit 1992 ist der Verein Mabilda als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Die Arbeit im Verein wird von sechs Vorstandsfrauen, vier hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, einem Team von Honorarkräften und zahlreichen ehrenamtlichen Mitstreiterinnen geleistet.

Der Verein Mabilda aus Obermarxloh erhält den Fakir Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

11. Februar:
Stadt Duisburg erhält Anschlussförderung aus der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE“ für die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit
Seit dem 01. Juni 2022 ergänzt das Projekt „Endlich ein ZUHAUSE“ sehr erfolgreich das bestehende System der Wohnungslosenhilfe in Duisburg. Mit einer Anschlussförderung für die nächsten drei Jahre kann das „Kümmerer“- Projekt weitergeführt werden.


„Seit Beginn des Projektes wurden fast 200 Wohnungslose in den regulären Wohnungsmarkt vermittelt. Ich bin zuversichtlich, dass in den nächsten Jahren noch viele weitere wohnungslose Menschen mit eigenem Wohnraum versorgt werden können.“, freut sich Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales über den großen Erfolg des Projektes.


Der Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Wohnungen an geflüchtete Menschen, die ein Bleiberecht erlangt haben, aber noch in Gemeinschaftsunterkünften leben und somit praktisch wohnungslos sind. Diese Menschen haben es oft schwer, sich auf dem regulären Wohnungsmarkt selbst mit Wohnungen zu versorgen.


Ein „Kümmerer“- Team unterstützt und begleitet auf dem Weg zum eigenen Mietvertrag und eröffnet somit die Möglichkeit für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft. Die Finanzierung des Projektes erfolgt durch Fördergelder der Europäischen Union, finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und einem städtischen Eigenanteil.


Kooperationspartner in dem Projekt ist weiterhin das Diakoniewerk Duisburg. Mit den Fördergeldern und dem Eigenanteil der Stadt werden dort zwei Arbeitsplätze für eine Immobilienfachkraft und eine Fachkraft aus der sozialen Arbeit für weitere drei Jahre gesichert. „Unser oberstes Ziel ist es, ein soziales friedvolles Miteinander aller Menschen in der Stadt Duisburg zu ermöglichen“, so Pfarrerin Barbara Montag, Geschäftsführerin des Diakoniewerks Duisburg.


„Es geht um menschenwürdige Mietverhältnisse und um Prozesse, bei denen wir die Menschen im Blick haben – auch wenn die Voraussetzungen auf dem Wohnungsmarkt für Flüchtlinge und Menschen mit Beeinträchtigung herausfordernd sind.“

Das Diakoniewerk bietet:
• Unterstützung bei der Wohnraumsuche und -vermittlung
• eine Begleitung zu Wohnungsbesichtigungsterminen
• Hilfe bei den notwendigen Formalitäten bis hin zum Mietvertragsabschluss • eine Initiierung wohnbegleitender Hilfen, dazu intensive Kooperation mit den Akteuren der Wohnungslosenhilfe und Flüchtlingshilfe (Angebote im Diakoniewerk, Jobcenter Duisburg, Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg etc.)
• eine Stabilisierung des Mietverhältnisses durch nachgehende Hilfe und Vermittlung zwischen Mietenden und Vermietenden (z.B. stabile Mieterschaft, pünktliche Mietzahlungen)
Interessierte Vermieterinnen und Vermieter können sich direkt an das Diakoniewerk Duisburg wenden (endlich-ein-zuhause@diakoniewerkduisburg.de)

12. Februar.


APPsolut Duisburg: Mängelmelder in der MEIN DUISBURG-App startet
Seit 2022 informiert die MEIN DUISBURG-App der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) ausführlich über Interessantes und Wichtiges in Duisburg. Ca. 45.000 Duisburgerinnen und Duisburger haben die App mittlerweile heruntergeladen.

Ab sofort bietet die App eine praktische Neuerung: Mängel wie Schlaglöcher, illegale Müllablagerungen oder überfüllte Papierkörbe können nun bequem und leicht über diese App gemeldet werden. Diese aufgeführten Dienstleistungen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind bereits integriert und werden künftig um weitere Angebote der Partner im Stadtkonzern ergänzt. Mit dieser neuen Funktion wird die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung noch einfacher und effizienter.


„Uns ist der kurze Draht zu den Menschen wichtig. Je früher und präziser wir von Mängeln erfahren, desto schneller und effektiver können sie behoben werden. Mithilfe des Mängelmelders kann jeder seinen Teil dazu beitragen, dass unsere Stadt sauberer wird“, sagt Oberbürgermeister Sören Link und ergänzt: „Mit der neuen App-Funktion geht Duisburg einen eigenen Weg. Sie ist eine gelungene Gemeinschaftsentwicklung im Stadtkonzern und setzt dabei auf modernste Software.“


Ein Mangel kann entweder direkt fotografiert oder ein Bild kann aus der Galerie hochgeladen werden. Eine Künstliche Intelligenz analysiert das Bild, erkennt das Problem und erstellt eine Beschreibung, die bei Bedarf auch noch ergänzt werden kann. Über die automatische Standorterkennung oder eine spätere manuelle Eingabe der Adresse wird der Mangel lokalisiert. Zum Schluss muss die Meldung nur noch abgeschickt werden. Sie wird dann automatisch an den entsprechenden Fachbereich zur Bearbeitung weitergeleitet.


Fotos, auf denen Autokennzeichen zu erkennen oder Menschen zu sehen sind, können aus Datenschutzgründen nicht hochgeladen werden. Somit ist eine Meldung von Falschparkern beispielsweise auf diesem Weg nicht möglich. Zahlreiche Dienstleistungen der Stadt Duisburg sind mittlerweile nicht nur über die städtische Homepage abrufbar, sondern auch über die MEIN DUISBURG-App.


Hier kann man direkt einen Termin für den Bürgerservice, die Fahrzeugzulassung oder für die Sperrgutabholung vereinbaren, mit KlimaGo Kilometer für satte Rabatte sammeln oder mit dem Spielplatzfinder auf Entdeckungsreise gehen. Auch eine Gewerbeanmeldung, die Beantragung von Führungszeugnissen oder Elterngeld sind über das Serviceportal der Stadt, das ebenfalls über die MEIN DUISBURG-App erreichbar ist, möglich. Die MEIN DUISBURG-App kann sowohl für Apple als auch Android in den bekannten APP-Stores heruntergeladen werden.



13. Februar:



Dritte Kontrolle in Neumühl: Stadt Duisburg überprüft drei weitere Häuser an der Otto-Hahn-Straße
Die Stadt Duisburg hat am heutigen Donnerstag die Kontrollen des Wohnkomplexes Otto-Hahn-Straße/Max-Planck-Straße im Stadtteil Neumühl fortgesetzt. Ab 6.30 Uhr wurden drei weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen an der Otto-Hahn-Straße überprüft. Neben der melderechtlichen Kontrolle durch das Bürger- und Ordnungsamt haben die Behörden erneut die Begehung der Immobilien durch Eigentümervertreter abgesichert.


In den Häusern gehen die Behörden dem Verdacht auf illegalen Bezug von Wohnungen nach. An der Aktion waren erneut die Ausländerbehörde mit Dolmetschern und die Polizei beteiligt. Insgesamt waren rund 20 Kräfte vor Ort im Einsatz. „Die bisherigen Einsätze haben unser gemeinsames Vorgehen bestätigt. Die Meldekontrollen zeigen Wirkung. Deswegen werden wir sie auch in den kommenden Wochen fortsetzen, bis wirklich jedes Haus in dem Wohnkomplex vom Keller bis zum Dachgeschoss überprüft worden ist“, zieht Oberbürgermeister Sören Link ein positives Zwischenfazit.


„Das Bürger- und Ordnungsamt, die Polizei, das Amt für Integration und Einwanderungsservice und der Eigentümervertreter zeigen durch die gemeinsam getroffenen Maßnahmen, dass die Stadt Duisburg die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt. Ich bin davon überzeugt, dass die erfolgreichen Kontrollen eine dauerhaft positive Wirkung auf den Stadtteil Neumühl haben und wir denjenigen, die sich nicht an Spielregeln halten wollen, deutlich zeigen, dass wir sie zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger im Blick haben und ihr Verhalten nicht hinnehmen werden“, betont Ordnungsdezernent Michael Rüscher.


In den heute kontrollierten Immobilien sind laut Melderegister insgesamt 45 Personen registriert. Bei der heutigen Kontrolle wurden indes 78 Personen angetroffen, wovon nur 35 bei der Stadt Duisburg gemeldet sind. Ein offizielles Mietverhältnis konnten von denen wiederum nur 21 Personen vorweisen. Alle angetroffenen und nicht angemeldeten Personen werden an die Meldebehörde zur weiteren Bearbeitung übermittelt.


Bei den gemeldeten, aber nicht angetroffenen Personen wird die Abmeldung von Amts wegen geprüft. Bei 52 Angetroffenen wird seitens der Ausländerbehörde eine ausländerrechtliche Anhörung erfolgen. Die Polizei Duisburg hat insgesamt neun Strafanzeigen wegen Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs gefertigt.

Alle nicht bewohnten Wohnungen wurden vom Eigentümer unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt und durch einen Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig bewohnten Wohnungen wird der Eigentümer einen Räumungstitel erwirken. In den kommenden Wochen werden die noch ausstehenden Immobilien kontrolliert.


Bundestagswahl 2025: Fehler in der technischen Verarbeitung der Briefwahlanträge
Aufgrund eines Fehlers in der maschinellen Verarbeitung der Briefwahlanträge ist es möglich, dass in etwa 2000 Fällen Wahlberechtigte beantragte Briefwahlunterlagen doppelt erhalten haben. Es ist ausgeschlossen, dass mit diesen Briefwahlunterlagen doppelt gewählt werden kann, weil beide Ausfertigungen dieselbe Wahlscheinnummer tragen und diese beim Eingang der Wahlbriefe vom Wahlamt geprüft wird.


Der technische Fehler wurde inzwischen behoben und die Kontrollmechanismen angepasst. Kreiswahlleiter Martin Murrack: „Die technische Panne ist ärgerlich, aber am Ende kommt es darauf an, dass doppelte Stimmabgaben ausgeschlossen werden. Und das können wir gewährleisten. Jede Stimme wird korrekt und nur einmal gezählt.“


Die potenziell betroffenen Wahlberechtigten werden persönlich kontaktiert und um Vernichtung einer Ausfertigung der Briefwahlunterlagen gebeten. Alternativ besteht für sie auch die Möglichkeit, die Dublette in einer der Briefwahlstellen in den Bezirksrathäusern oder der Stabsstelle Wahlen, In den Haesen 84 in Duisburg-Homberg abzugeben.

Darüber hinaus bietet das Wahlamt bei körperlicher Einschränkung eine Abholung durch einen eigenen Mitarbeiter an. Hierzu und zu weiteren Fragen steht die Wahlamts-Hotline unter der Rufnummer 0203/283-3333 zur Verfügung.


25. Februar: Bürger- und Ordnungsamt schließt vier Friseurbetriebe
Das Bürger- und Ordnungsamt hat in der vergangenen Woche in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes sowie mit Unterstützung der Kreishandwerkerschaft Duisburg, Kontrollen in Barbershops und Friseurbetrieben im Duisburger Stadtgebiet durchgeführt.


Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte zahlreiche, gewerberechtliche Verstöße festgestellt. Von den insgesamt fünf kontrollierten Betrieben in den Stadtteilen Beeck, Hamborn, Meiderich und Neumühl wurden vier Ladenlokale sofort geschlossen. Neben einem Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betreiber wird jetzt auch die Einleitung von Gewerbeuntersagungsverfahren geprüft. Gegen zwei Betreiber wurde aufgrund einer fehlenden Preisauszeichnung ein Verwarnungsgeld erhoben.


Das Friseur-Handwerk zählt zu den zulassungspflichtigen Handwerken und muss vor Aufnahme der Tätigkeit bei der Handwerkskammer eingetragen werden. Bei vier Betrieben fehlte die notwendige Eintragung des Betreibers somit die Vorrausetzung dieser Arbeit ordnungsgemäß nachzugehen. Bei einem Betrieb lag keine Gewerbeanmeldung vor, hier wurde der Betreiber zusätzlich aufgefordert, das Gewerbe entsprechend anzuzeigen.


Es kommt immer wieder vor, dass die Betreiber von „Barbershops“ ihre Gewerbebetriebe mit anderen Tätigkeitsbeschreibungen, wie zum Beispiel Kosmetiker oder Maskenbildner, anzeigen. Gegen Betriebe, die gegen die geltenden Regeln verstoßen, können Bußgelder bis zu 50.000 Euro verhängt werden. Das Bürger- und Ordnungsamt hat diese Betriebe weiterhin fest im Blick und wird weitere Kontrollen durchführen.


26. Februar:
Klimafreundliche Mobilität: DVG startet Linienbetrieb von elf Wasserstoffbussen
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der Modernisierung der Infrastruktur für einen zukunftsfähigen und nachhaltigen ÖPNV. In den vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel erreicht.

Ab dem 1. März 2025 erfolgt ein weiterer Schritt hin zu einem emissionsarmen öffentlichen Nahverkehr. Elf wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenbusse werden dann im Linienbetrieb durch Duisburg fahren. Sie sorgen emissionsfrei und leise für bessere Luft und weniger Lärm. Fahrgäste und Fahrpersonal profitieren von einer komfortablen und multifunktionalen Innenausstattung der 12 Meter langen Busse mit Klimatisierung, großzügigen Sondernutzungsflächen sowie Assistenzsystemen.


Stellen gemeinsam die neuen Wasserstoffbusse der DVG vor (v. l.): DVG-Technikvorstand Andreas Gutschek, Oliver Krischer, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und Oliver Wittke, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)


Kurz vor dem Start des Linienbetriebs haben die DVG-Vorstände Marcus Wittig (Vorsitz) und Andreas Gutschek (Technik) heute im Beisein von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Sören Link, und Oliver Wittke, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) die neuen wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenbusse der Öffentlichkeit vorgestellt.


Minister Oliver Krischer: „Wir wollen mehr Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen. Das gelingt mit attraktiven Angeboten im Nahverkehr und wie hier mit modernen Wasserstoffbussen. Das Land fördert die Umstellung auf klimafreundliche Antriebe. Ich freue mich, dass die neuen Wasserstoffbusse den Duisburger Stadtverkehr künftig klimafreundlicher machen.“


„Die neuen Wasserstoffbusse verbessern den Nahverkehr in unserer Stadt und sorgen für deutlich weniger Abgase. Dank der Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen kommen wir so in Duisburg der Verkehrswende mit smarten Lösungen ein großes Stück näher“, betont Oberbürgermeister Sören Link.


„Mein besonderer Dank gilt den Fördergebern, die diesen wichtigen Transformationsprozess mit erheblichen Mitteln unterstützt haben. Die Inbetriebnahme der ersten elf Wasserstoffbusse samt Wasserstoff-Tankanlage ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem komplett emissionsfreien Nahverkehr in Duisburg. Wir wollen als Verkehrsunternehmen diesen Weg weiter gehen.

Dabei sind wir auch in Zukunft auf Fördergelder angewiesen. Denn ohne effektive Unterstützung von Bund und Land werden wir nicht in der Lage sein, diesen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Lebensqualität in Duisburg zu leisten“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG.

„Die umweltfreundlichen Wasserstoffbusse bieten für den Einsatz im ÖPNV gleich mehrere Vorteile. Mit Reichweiten von bis zu 400 Kilometern und kurzen Betankungszeiten sind sie so flexibel einsetzbar wie herkömmliche Busse. Geräuscharm und nahezu emissionsfrei leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung“, erläutert DVG-Technikvorstand Andreas Gutschek.

„Mit der Förderung von 25 wasserstoffbetriebenen Bussen samt Tankinfrastruktur für die Duisburger Verkehrsgesellschaft leisten das Land NRW und der VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um energieeffiziente Antriebssysteme alltags- und linientauglich zu machen.
Denn die Transformation des ÖPNV hin zum Elektro- und Wasserstoffbetrieb ist ein nachhaltiger Beitrag zur Reduktion des lokalen Abgasausstoßes und somit ein wesentlicher Punkt für bessere Luft in den Städten. Darüber hinaus wird mit attraktiven und modernen Fahrzeugen die Akzeptanz des ÖPNV gesteigert und der Umweltverbund gestärkt“, erklärt Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR.


Gefördert mit Landesmitteln
Die DVG hat 25 Wasserstoffbusse im Juli 2023 bestellt. Der Bushersteller Solaris hat bereits elf Solobusse vom Typ Solaris Urbino 12 hydrogen an die DVG geliefert. Bis Ende 2025 werden vierzehn Gelenkbusse vom Typ Solaris Urbino 18 hydrogen die Busflotte erweitern.
Die Anschaffung dieser 25 Wasserstoffbusse und die für den Betrieb erforderliche Wasserstoff-Tank- und Werkstattinfrastruktur ist für die DVG mit erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt investiert die DVG rund 20,5 Millionen Euro für die 25 Fahrzeuge und erhält dafür über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Fördermittel vom Land in Höhe von rund 7 Millionen Euro.


Für die Tank- und Werkstattinfrastruktur sind rund 20 Millionen Euro Investitionen erforderlich, von denen rund 18 Millionen Euro vom Land gefördert werden. Die jetzt in Betrieb genommene mobile Wasserstoff-Tankstelle von Air Liquide wurde ohne Fördermittel angemietet. Sie überbrückt den Zeitraum, bis die geförderte fest installierte Wasserstoff-Tankstelle errichtet und in Betrieb genommen wird.


Wasserstoff-Busse mit neuester Technologie
Die Busse vom Typ Solaris Urbino hydrogen werden mit Wasserstoff betrieben, der gasförmig in den auf dem Fahrzeugdach platzierten Tanks gespeichert wird. Die elektrische Energie wird durch umgekehrte Elektrolyse erzeugt, in einer Batterie zwischengespeichert, und dann dem Elektro-Antrieb zugeführt. Die einzigen Nebenprodukte dieses Prozesses sind Wärme und Wasserdampf.

In jedem Bus werden ultramoderne Brennstoffzellenmodule mit einer Leistung von 70 Kilowatt und 100 Kilowatt verwendet. Der Antrieb besteht aus Traktionsmotoren mit jeweils 160 Kilowatt (Solowagen) und 240 Kilowatt (Gelenk) Leistung. Mit einer Tankfüllung erzielen die Busse eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.


Komfortable und sichere Ausstattung, mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Blick
In den vollklimatisierten Bussen empfängt die Fahrgäste ein freundlicher Innenraum. Die DVG hat mobilitätseingeschränkte Fahrgäste besonders im Blick. Im Bereich der zweiten Tür verfügen die Busse über gleich zwei Sondernutzungsflächen in Fahrtrichtung links und rechts für Rollstühle und Kinderwagen. Für weitere Fahrgäste sind in diesen Bereichen Klappsitze vorgesehen. TFT-Bildschirme informieren die Passagiere.


Der Fahrpersonalarbeitsplatz ist ebenfalls komfortabel ausgestattet, unter anderem durch eine Klimatisierung, einen ebenfalls klimatisierten Sitz mit Lordoseunterstützung und einen elektrisch verstellbaren Innenspiegel. Sicherheit vermittelt eine Fahrpersonalkabinentür.

Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme warnen das Fahrpersonal, wenn Fußgänger oder Radfahrer in der Nähe des Fahrzeugs auftauchen. Eine Videoüberwachungsanlage sorgt für zusätzliche Sicherheit.

H2-Tankstelle: DVG-Technikvorstand Andreas Gutschek, Oliver Wittke, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und Oliver Krischer, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Betankung eines Wasserstoffbusses (v. l.).


März



12. März:

Dialogskulptur von Yildirim Denizli nach Restaurierung zurück auf dem Marxloher Skulpturenweg
Die Dialogskulptur von Yildirim Denizli ist zurück in Marxloh: Nach erfolgreicher Restaurierung nahm sie nun ihren Platz in unmittelbarer Nähe zu ihrem bisherigen Standort ein: durch eine geänderte Straßenführung steht sie nun auf dem Marxloher Skulpturenweg, fußläufig zur Merkez Moschee. „Seit über 20 Jahren symbolisiert die Statue Begegnung, Kommunikation, Gemeinschaft und Zusammenhalt.


Dank der hervorragenden Arbeit des Restaurierungsateliers ‚Die Schmiede‘ und weiterer Beteiligter können wir das Werk wieder der Öffentlichkeit präsentieren. Es schafft an markanter Stelle einen ästhetischen Blickfang im Eingangsbereich von Marxloh“, freut sich Kulturdezernentin Linda Wagner über den Wiederaufbau. Im Jahr 2004 übersetzte der Ratinger Künstler das Konzept einer christlichislamischen Frauengruppe in ein eindrucksvolles, vier Meter hohes StahlKunstwerk der Begegnung. Seitdem schmückt es den Stadtteil.


Für ein paar Monate musste es weichen, da die Warbruckstraße umgebaut wurde. Mittlerweile ist die Sanierung abgeschlossen und die Dialogskulptur zurück. Das eröffnet nicht nur neue Perspektiven, sondern erinnert daran, unvoreingenommen miteinander umzugehen und sich wertschätzend zu begegnen: „Bis heute steht die Dialogskulptur für interreligiösen Austausch und Vielfalt unterschiedlicher Kulturen und Glaubensrichtungen“, erklärt Linda Wagner.

Die Dialogskulptur von Yildirim Denizli (im Bild mit Kulturdezernentin Linda Wagner vor der Sklptur) hat nun ihren Platz in unmittelbarer Nähe zu ihrem ursprünglichen Standort auf dem Marxloher Skulpturenweg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


Die Dialogskulptur fördert die künstlerische Wahrnehmung im öffentlichen Raum, verschönert das Stadtbild und bringt Menschen zueinander. Sie ist Beispiel sowie Inspirationsquelle dafür, Kunst zu nutzen, um über soziale Themen zu diskutieren. Auch der Künstler Yildirim Denizli selbst betont, dass dies bereits bei jungen Menschen anfängt. Er lädt Duisburger Schulklassen ein, sein Kunstwerk in Zukunft zu besuchen. Denn es ist ein Türöffner: Hier kann man einfach über Freundschaft und Nächstenliebe ins Gespräch kommen.



17. März: Baubeginn Fernwärmeleitung Quartier Wedau
Am Montag, 17. März 2025 begann die Fernwärme Duisburg GmbH mit dem Bau einer 7,7 Kilometer langen Fernwärmeleitung zur Anbindung des Quartiers Wedau sowie weiterer Stadtteile an das Fernwärmenetz Mitte-Süd-West.

Durch die entstehende Verbindungsleitung wird zukünftig sowohl eine Wärmeeinspeisung aus der Energiezentrale im Quartier Wedau in das Wärmenetz möglich als auch eine zusätzliche Wärmelieferung aus dem bestehenden Fernwärmenetz an die Wärmeabnehmer im Quartier Wedau. Über die neue Fernwärmeleitung lassen sich perspektivisch rund 6.000 Wohneinheiten mit Fernwärme versorgen.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 23,7 Millionen Euro. Davon werden 3,24 Millionen Euro im Rahmen des Landesprogramms „progres.nrw“ gefördert. Weitere Fördermittel über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) in Höhe von 40 Prozent der Investitionskosten sind möglich.

„Die neue Fernwärmeleitung ist ein wichtiger Bestandteil der Wärmewende hier bei uns in Duisburg, denn unser Ziel ist es, die Fernwärmeversorgung weiter auszubauen und bis 2035 die Wärme für unsere Kundinnen und Kunden in Duisburg vollständig CO2-neutral zu erzeugen“, erklärt Matthias Lötting, Geschäftsführer der Fernwärme Duisburg.

Ab dem 17. März 2025 beginnen die Netze Duisburg GmbH im Auftrag der Fernwärme Duisburg GmbH mit der Verlegung der neuen Fernwärmeerschließungsleitung. Innerhalb circa 8 Wochen soll der erste Bauabschnitt auf der Wedauer Straße zwischen dem Kreisverkehr Kalkweg bis hinter den Allensteiner Ring erfolgen.

Die weiteren Abschnitte erfolgen fortlaufend Richtung Masurenallee und Werkstättenstraße. Leider lassen sich hierfür entsprechende Tiefbauarbeiten und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden.

Fernwärme wichtiger Faktor für Wärmewende
In rund der Hälfte der Haushalte in Duisburg befinden sich aktuell noch Gasheizungen, weitere rund 15 Prozent der Haushalte heizen mit Öl. Bei der künftigen Umstellung liegt ein zentraler Fokus auf der Nutzung von Fernwärme, insbesondere in Ballungsgebieten. Bereits heute heizen mehr als 70.000 Haushalte mit Fernwärme, die Heizkessel und Brennstofflager überflüssig macht.

„In den kommenden Jahren wollen wir unser Fernwärmenetz und unsere Fernwärmeerzeugung deutlich ausbauen, so dass wir genug Wärme produzieren, um bis zu 15.000 weitere Haushalte anschließen zu können. Fernwärme ist heute schon umweltfreundlich, bis 2035 beabsichtigen wir unsere Wärme komplett CO2-neutral erzeugen“, sagt Matthias Lötting.


Vier Bauabschnitte
Die rund 7.700 Meter lange Verbindungsleitung wird in den kommenden zweieinhalb Jahren in vier Bauabschnitten verlegt. Durch die neue Fernwärmeleitung können dann in Zukunft die Quartiere Wedau-Süd und Wedau-Nord, die Stadtteile Wanheim, Buchholz mit Fernwärme versorgt werden. In Wanheimerort, Wedau und Großenbaum werden über entsprechende Leitungen im ersten Schritt Großkunden versorgt. Danach können entlang der Trasse auch weitere Anrainer durch Verdichtungs- und Erschließungsmaßnahmen an die Fernwärme angeschlossen werden.

Zur Orientierung hier der derzeitige Planungsstand:
Bauabschnitt 1
Bauzeit: März 2025 bis Anfang 2027
Wedauer Straße (ab Kreuzung Großenbaumer Allee), über Masurenallee, Wedauer Brücke, Werkstättenstraße bis zur Energiezentrale

Bauabschnitt 2
Bauzeit: Sommer 2025 bis Herbst 2027
Neuenhofstraße, Kreuzung Düsseldorfer Straße bis Wedauer Straße (bis Kreuzung Großenbaumer Allee)

Bauabschnitt 3
Bauzeit: Sommer 2025 bis Frühjahr 2027
Großenbaumer Allee (ab Kreuzung Wedauer Straße) bis ca. Gesamtschule Süd

Bauabschnitt 4
Bauzeit: Frühjahr 2026 bis Herbst 2027
Kalkweg (ab Kreisverkehr Wedauer Straße) bis ca. Landesportbund NRW e.V. (Kreuzung Friedrich-Alfred-Allee)

Für die Gesamtbauzeit plant die Fernwärme Duisburg unter Berücksichtigung von Parallelarbeiten mit ca. 2,5 Jahren. Für die entstehenden Behinderungen im Bereich der Baustellen und für den Wegfall von Parkplätzen bittet die Fernwärme Duisburg um Verständnis. Die Anwohner werden zusätzlich mit persönlichen Anschreiben über die sie betreffenden Baumaßnahmen informiert.

Verlegung einer Fernwärmeleitung im Quartier Wedau - Fotos Fernwärme Duisburg

20. März:


Forderung: „Altschulden sollen im Koalitionsvertrag geregelt werden“
Die Diskussion um die Beteiligung des Bundes an der Altschuldenlösung der Kommunen spitze sich zu, dies ist derzeit aus Verhandlungskreisen zu vernehmen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ mahnt deshalb eindringlich, die Belange der Kommunen zu berücksichtigen. Das Aktionsbündnis hat die klare Erwartung, nachdem nun alle betroffenen Bundesländer ein entsprechendes Landesmodell vorgestellt haben, dass jetzt auch der Bund zu seiner Verantwortung steht.


„Die Altschulden der Städte und Gemeinden sind entstanden, weil Bundes- und Landesgesetze, die die Kommunen ausführen müssen, nicht auskömmlich finanziert sind. Um einen Kollaps der Städte zu verhindern, müssen die Koalitionäre das Thema der Altschulden jetzt im Koalitionsvertrag regeln“, so Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses sowie Kämmerer und Stadtdirektor in Duisburg.


„Wenn die Lösung jetzt nicht kommt, wird das viele Geld aus den Sondervermögen verpuffen, weil die Bürgerinnen und Bürger in den Städten vor Ort merken, dass der Staat nicht funktioniert. Das merken die Bürgerinnen und Bürger an Straßen, Schulen, Kitas und hohen Gebühren, Steuern und Abgaben vor Ort“, betont Silke Ehrbar-Wulfen, Kämmerin aus Gladbeck und ebenfalls Sprecherin des Aktionsbündnisses.

Bundesfinanzminister Jörg Kukies hatte im Januar 2025 eine Vorlage für eine Grundgesetzänderung ins Bundeskabinett eingebracht, die eine kommunale Altschuldenlösung ermöglicht. Durch diese würde der Bund bei Beteiligung der Bundesländer die Hälfte der kommunalen Altschulden übernehmen.

Eine neue Regierungskoalition ist nun in der Pflicht sicherzustellen, dass diese beschlossene Vorlage schnellstmöglich mit den notwendigen Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat verabschiedet wird, so die Forderung des Aktionsbündnisses. Das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” kämpft seit Jahren für eine angemessene Finanzausstattung und eine Lösung der Altschuldenfrage.


Siebte Kontrolle in Neumühl: Stadt überprüft zwei weitere Häuser an der Max-Planck-Straße
Die Stadt Duisburg hat am heutigen Donnerstag die Kontrollen des Wohnkomplexes Otto-Hahn-Straße/Max-Planck-Straße im Stadtteil Neumühl fortgesetzt. Ab 6.30 Uhr wurden zwei weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 42 Wohnungen an der Max-Planck-Straße überprüft. Das Bürger- und Ordnungsamt führte eine melderechtliche Kontrolle durch. Die Behörden sicherten aber auch Eigentümervertreter bei der Begehung der Immobilien ab.


In den Häusern besteht der Verdacht auf illegalen Bezug von Wohnungen. An der Aktion waren erneut die Ausländerbehörde mit Dolmetschern und die Polizei beteiligt. Insgesamt waren 20 Kräfte vor Ort im Einsatz. In den heute kontrollierten Immobilien sind laut Melderegister insgesamt 53 Personen registriert. Angetroffen wurden indes nur 42 Personen, von denen 39 bei der Stadt Duisburg gemeldet sind. Ein offizielles Mietverhältnis konnten 38 Personen vorweisen. Alle angetroffenen und nicht angemeldeten Personen werden an die Meldebehörde zur weiteren Bearbeitung übermittelt.


Bei den gemeldeten, aber nicht angetroffenen Personen wird die Abmeldung von Amts wegen geprüft. Die Polizei Duisburg hat heute zwei Strafanzeigen wegen Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs gefertigt. Der Eigentümer hat alle nicht bewohnten Wohnungen unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt und durch einen Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig bewohnten Wohnungen wird er einen Räumungstitel erwirken. In den kommenden Wochen werden die noch ausstehenden Immobilien in dem Wohnkomplex kontrolliert.


Studie: Folgen des Arbeitsplatzabbaus in der Stahlindustrie in Duisburg  
Ein weiterer Stellenabbau in der Stahlindustrie in Duisburg hätte Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IW Consult, einer Tochter des Instituts der deutschen Wirtschaft, im Auftrag der Stadt Duisburg. Modellrechnungen zeigen: Sollte die Zahl der Arbeitsplätze in der Duisburger Stahlindustrie um 11.000 zurückgehen, wären in ganz Deutschland mittelfristig bis zu 55.000 Jobs gefährdet.


Das Bruttoinlandsprodukt würde um 5,6 Milliarden Euro schrumpfen. Besonders betroffen wären Unternehmen der Automobil- und Maschinenbaubranche, die stark auf Duisburger Stahl angewiesen sind. Fast die Hälfte des deutschen Stahls wird in Duisburg produziert, seit 2019 ist die Zahl der dort Beschäftigten um fast elf Prozent gesunken. Eine Chance sieht die Studie in der klimaneutralen Produktion. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen könnte Duisburg zum globalen Vorreiter in der grünen Stahlproduktion werden. idr
Unter https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/tillman-hoenig-benita-zink-stellenabbau-koennte-bundesweit-bis-zu-55000-arbeitsplaetze-kosten.html stehen alle Studienergebnisse.


Weiße Riesen in Duisburg-Hochheide: Sprengtermin für das dritte Hochhaus im Juli 2025
Die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils Duisburg-Hochheide erreicht in diesem Sommer einen weiteren Meilenstein: Am Sonntag, 27. Juli 2025, plant die Stadt Duisburg die Sprengung des dritten sogenannten Weißen Riesen. Nachdem 2019 das erste Hochhaus und 2021 das zweite im Wohnpark Hochheide abgerissen worden sind, soll jetzt der vorerst letzte Wohnturm gesprengt werden.

Erste Spreung eines Weißen Riesen erfolgte am 24. März 2019.

Spektakuläres Ereignis und

mit grandioser Präzision fiel der erste Weiße Riese in sich zusammen - Fotos Sadt Duisburg


Die zweite Sprenung gab es am 5. September 2021

So.05.09: BZ-Duisburg war vor Ort. Nico Herbertz von der Sprengung.



'High Noon' plus 10 Minuten fiel der zweite Weiße Riesen in Duisburg-Homberg


Bei dem Hochhaus handelt es sich um einen „kleinen“ Weißen Riesen. Die letzten Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hochhauses sind im Juli 2020 ausgezogen. „Mit der Sprengung des dritten Weißen Riesen machen wir für Hochheide einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne: Wo Beton lange dominiert hat, entsteht nun ein grüner Stadtpark“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.


„Ich freue mich sehr, wenn wir mit dem Abriss ein großes Etappenziel zur Aufwertung des Quartiers geschafft haben und für alle sichtbar zeigen können: Duisburg gestaltet seine Zukunft – nachhaltig, lebenswert und gemeinsam mit den Menschen, die hier zu Hause sind.“

Im vergangenen Jahr hat die Stadtverwaltung die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (DIG) mit der Leitung des Projekts beauftragt. Es erfolgte ein umfassendes und europaweites Vergabeverfahren. Ende 2024 erhielt schließlich das deutsch-österreichische Unternehmen Porr Becker Abbruchtechnik GmbH den Zuschlag für den Abriss des Hochhauses. Die tatsächliche Sprengung übernimmt die Thüringer Spreng GmbH, die bereits bei den vorangegangenen beiden Sprengungen der Weißen Riesen beteiligt war.


Im Dienst der Stadt steht zudem die rebuild.ing GmbH, die für die beiden ersten Sprengungen die Generalplanung erbrachte. Der „kleine“ Weiße Riese ist gleich dem zuletzt gesprengten Hochhaus rund 63 Meter hoch und ungefähr 17 Meter breit, jedoch nur zweizügig und somit nur etwa 45 Meter lang. Die Platzverhältnisse infolge nachbarschaftlicher Bebauung sind auch diesmal der Grund, um die komplexe, aber erprobte „Kipp-Kollaps-Faltung“ bei der Sprengung einzusetzen.


Dabei werden zwei Sprengebenen mit gegenläufigen Fallrichtungen zeitversetzt gezündet, sodass sich das Gebäude im Kippen in seiner Höhe reduziert und somit weniger Fläche für das sogenannte Fallbett benötigt wird. Auf diese Weise werden unter anderem auch die Auswirkungen – etwa durch Erschütterungen beim Einsturz – weniger spürbar sein.


Seit Dezember 2024 laufen umfangreiche Vorbereitungen: Die Entkernung des Gebäudes sowie die schadstofftechnische Sanierung sind in vollem Gange. Wegen der Bausubstanz aus den 1970ern sind auch bei diesem Weißen Riesen umfassende Maßnahmen notwendig, um Asbest und polychlorierten Biphenylen (PCB) sowie sonstige Schadstoffe zu entfernen. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann die finale Sprengung erfolgen. Die asbesthaltigen Fassaden sind bereits weitestgehend demontiert.


Die Entfernung der Schadstoffe im Innenbereich ist zu rund einem Drittel abgeschlossen. Zum Hochhausabriss gehört auch der Teilabbruch der angrenzenden Tiefgarage, was bereits geschehen ist. Die Sprengung wird mit größter Sorgfalt und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Sie wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und den Anwohnerinnen und Anwohnern geplant.


Mit der Festlegung des Sprengtermins beginnt auch die Organisation aller Maßnahmen, um die Sicherheit und Ordnung vor Ort rund um die Sprengung zu gewährleisten. Dazu gehören zum Beispiel die Festlegung der Evakuierungs- und Sperrzonen sowie Schutzmaßnahmen gegen Staub. Dabei profitieren die Planerinnen und Planer von den Erfahrungen aus den beiden bereits erfolgreich durchgeführten Sprengungen.


Zum Hintergrund: Mit dem vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen „Integrierten Handlungskonzept“ für das Sanierungsgebiet Hochheide soll der Stadtteil stabilisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden. Dazu gehört, dass Hochhäuser mit einem hohen Anteil leerstehender, perspektivisch nicht mehr vermarktbarer Wohnungen vom Wohnungsmarkt genommen und abgerissen werden.


Die Sanierungsmaßnahme in Duisburg-Hochheide hat das Ziel, die Lebensqualität der Menschen vor Ort spürbar zu verbessern. Dabei geht es darum, die Gebäude und Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass sie den sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entsprechen. Gleichzeitig wird die Siedlungsstruktur an Umweltstandards und gesunde Lebensbedingungen angepasst.


80 Prozent der Projektkosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert. Weiterführende Links zur Stadtteilentwicklung finden Sie unter: https://www.duisburg.de/microsites/pbv/planen_bauen/integrierteshandlungskonzept-hochheide/integriertes-handlungskonzept-hochheide.php

Der Wohnpark Hochheide mit seinem Ensemble aus sechs Wohnhochhäusern ist in den Jahren von 1969 bis 1974 auf einem Teilgelände der Bergarbeitersiedlung Rheinpreußen entstanden. Von den ehemals sechs Gebäuden werden nach der aktuellen Sprengung im Sommer 2025 dann noch drei stehen. Die übrigen Hochhäuser und deren Wohnungen befinden sich in Privatbesitz und sind in Teilen durch eine vielfältige Eigentümerschaft geprägt.

Der für die Sprengung vorgesehene Weiße Riese in Zahlen:
- Baujahr: 1972 - 160 Wohnungen
- 22 oberirdische Geschosse, 2 unterirdische Geschosse
- Länge: 45 m, Breite: 17 m, Höhe: 63 m
- Volumen: 53.500 m³
- Brutto-Geschossfläche: ca. 17.300 m²
Mehr Infos unter: https://www.duisburg.de/sprengung

Duisburg: 212.200 Wohnungen in 63.600 Häusern sind älter als 45 Jahre
Duisburgs Abgeordnete in Berlin: „Wohnen ist das A und O“

Ob aus Stein, Beton oder Holz: In Duisburg gibt es rund 82.800 Häuser mit rund 258.300 Wohnungen. Ein Großteil davon ist längst in die Jahre gekommen: Rund 63.600 der Gebäude wurden vor 1980 gebaut. Das geht aus einer statistischen Auswertung zum Gebäudebestand hervor, die das Pestel-Institut für die IG BAU Duisburg-Niederrhein gemacht hat.


Die Bau-Gewerkschaft will damit den Wohnungsbau in den Fokus rücken – den Neubau genauso wie die Sanierung älterer Gebäude: „Damit da in Duisburg mehr passiert, muss die neue Bundesregierung für den Wohnungsbau eine Offensive starten. Genau danach sieht es im Moment aber nicht aus“, sagt Karina Pfau. Die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt CDU/CSU und SPD davor, den Wohnungsbau bei den Koalitionsverhandlungen zu vernachlässigen.

Deshalb appelliert die IG BAU Duisburg-Niederrhein jetzt an die CDU und an die SPD in Duisburg, deutliche Signale nach Berlin zu senden: „Wohnen ist das A und O für die Menschen. Wohnungsnot und Mieten-Explosion sind für viele Menschen ein massives Problem. Eine Regierung, die das jetzt nicht effektiv anpackt, regiert an den Menschen vorbei“, so Karina Pfau. Diese Botschaft müsse dringend „von Duisburg aus an den Tisch der Koalitionsverhandlungen gefunkt werden“. Immerhin gehe es auch um den Neubau von Wohnungen in Duisburg. Ebenso wie um die Energiespar-Sanierung alter Wohngebäude – von der Dachdämmung bis zum Austausch alter Fenster.

Insgesamt gibt es in Duisburg nach Angaben des Pestel-Instituts rund 212.200 Wohnungen, die vor 1980 gebaut wurden. „Gerade von diesen Wohnungen, die 45 Jahre und älter sind, brauchen die meisten eine Sanierung: Es geht darum, deutlich mehr Wohnungen altersgerecht zu machen, wenn demnächst immer mehr Baby-Boomer in Rente gehen und älter werden“, sagt Karina Pfau. Dabei komme es auf Badsanierungen an. Denn bei Seniorenwohnungen seien vor allem Duschen ohne Schwellen wichtig. Außerdem gehe es um breite Türen: „Ältere müssen in der Lage sein, sich mit einem Rollator in der Wohnung zu bewegen“, sagt Pfau.

Die IG BAU Duisburg-Niederrhein appelliert außerdem an die neuen Koalitionäre in Berlin, „mehr Menschen in Duisburg endlich wieder eine Chance auf Wohneigentum“ zu geben. „Wer heute ein Durchschnittseinkommen hat, kann vom eigenen Einfamilienhaus, vom Reihenhaus oder von einer Eigentumswohnung nur träumen. Das muss sich ändern. Schwarz-Rot muss dafür sorgen, dass ein Facharbeiter, der Wohnungen baut, sich die endlich auch wieder leisten kann“, fordert Karina Pfau. Der Bund müsse da „dringend etwas unternehmen“ – erst recht bei wieder steigenden Bauzinsen.

Es komme darauf an, dass die neue Bundesregierung „die Weichen für eine Trendwende beim Wohnungsbau stellt – für einen Neubau-Turbo“, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. Insbesondere beim sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben. „Es ist höchste Zeit, dass wieder mehr Wohnungen gebaut werden – dass die Zahl der Neubauten wieder deutlich nach oben geht“, so Pfau. Als bundesweite Zielmarke nennt die IG BAU 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen und 60.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr.

Union und SPD setzten mit ihrer Infrastruktur-Offensive bei den Koalitionsverhandlungen einen entscheidenden Schwerpunkt: „Es ist richtig und wichtig, in die Infrastruktur zu investieren – in jede sanierte und neu gebaute Straße, jede Brücke, jede Schiene“, sagt Karina Pfau. Davon werde auch Duisburg enorm profitieren. Es sei auch gut, Schulen als Teil der Infrastruktur zu sanieren. „Es ist dabei aber auch wichtig und notwendig, dafür zu sorgen, dass sich Familien das Wohnen im Umfeld sanierter Schulen wieder leisten können“, so die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.

25. März:
Abwärtstrend gestoppt. Duisburgs Immobilienmarkt zeigt sich bei steigenden Umsätzen wertstabil
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg hat in seiner Jahressitzung am 19. März 2025 die Bodenrichtwerte, den Grundstücksmarktbericht und die sonstigen für die Wertermittlung erforderliche Daten zum Stichtag 01.01.2025 als Übersicht über den Grundstücksmarkt in der Stadt Duisburg ermittelt.

Grundlage bildet die gemäß § 195 Baugesetzbuch (BauGB) geführte Kaufpreissammlung. Der Duisburger Immobilienmarkt zeigt sich im abgelaufenen Jahr bei steigenden Umsätzen sehr stabil im Preisniveau erklärt Herr Alexander Bernt. Die Sicherheit bei den Immobilienpreisen führt zu einer steigenden Anzahl von Transaktionen.

Diese Wertbeständigkeit lässt sich bei den Eigentumswohnungen vor allem aus dem seit 2022 annähernd gleichbleibenden Preisindex herleiten und bei den Ein- und Zweifamilienhäusern über die Konsolidierung des Preisindexes im vergangenen Jahr.

Dank einer Vielzahl von Neubaugebieten im Duisburger Stadtgebiet gibt es attraktive Angebote in diesem Teilmarkt, dies zeigt sich vor allem in den steigenden Zahlen von neuerstellten Ein- und Zweifamilienhäusern (Bauträgerobjekte) und den gestiegenen Zahlen bei den Erstverkäufen aus Neubau bei den Eigentumswohnungen.

Ebenso werden aber auch Bestandsimmobilien wieder vermehrt veräußert und nachgefragt. Diese ausgewogene Entwicklung schafft eine gute Möglichkeit für alle Marktteilnehmende auf dem Duisburger Immobilienmarkt die richtige Immobilie zu finden.

Grundstückspreise für Baugrundstücke gleichbleibend
Bei den Bauflächen für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser konnte wie im letzten Jahr ein gleichbleibendes Preisniveau registriert werden.

Deutlich mehr Verkäufe
Im Jahr 2024 hat der Gutachterausschuss insgesamt 3.131 Kaufverträge über Verkäufe von Grundstücken, Häusern und Wohnungen (17 Prozent mehr als im Vorjahr) ausgewertet. Im Rahmen dieser ausgewerteten Vorgänge wurden im Duisburger Stadtgebiet rund 1,1 Milliarden Euro umgesetzt. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von rund 38 Prozent.

Ein Blick auf die Teilmärkte zeigt folgende Entwicklungen gegenüber dem Vorjahr: - Kaufverträge über unbebaute Grundstücke: Im Jahr 2024 sind insgesamt 22 Kaufverträge unbebauter Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke registriert worden. Ein weiterer Rückgang der Verkaufsfälle, auf nur mehr 8 Kaufverträge, ist bei den Grundstücken für eine Mehrfamilienhausbebauung zu verzeichnen gewesen.
- Kaufverträge über bebaute Grundstücke: Dieser Teilmarkt konnte mit einer Anzahl von 1.488 Kaufverträge den Abwärtstrend nicht nur stoppen, sondern mit rund 21 Prozent Zuwachs eine deutliche Steigerung verbuchen.

Es konnten 42 Kauffällen für neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser registriert werden. Der Durchschnittspreis für neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser im Stadtgebiet beträgt rund 700.000 Euro.
- Kaufverträge über Wohnungs- und Teileigentum: Im Jahr 2024 wechselten mit 1.448 ausgewerteten Kaufverträgen im Bereich des Wohnungs- und Teileigentumsmarktes rund 19 Prozent mehr Objekte den Eigentümer als im Vorjahreszeitraum. Der Geldumsatz ist dabei um rund 25 Prozent gestiegen auf rund 184,7 Mio. Euro. Insgesamt konnten 40 Erstverkäufe von Wohnungen nach Neubau registriert werden.

Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktdaten
2025 Die Bodenrichtwerte wurden auf Basis, der bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses geführten Kaufpreissammlung einer detaillierten Analyse unterzogen und hinsichtlich ihrer Abgrenzung, der wertbestimmenden Merkmale sowie dem Wert zum Stichtag untersucht. Ergebnis dieser Untersuchung ist ein gleichbleibendes Wertniveau bei den Bodenrichtwerten.

Neue Bodenrichtwerte für eine individuelle Wohnbebauung (Ein- und Zweifamilienhausbebauung) sind für den Bereich Eisvogelpfad mit 700 Euro/m² und für das Rahmerbuschfeld mit 530 Euro/m² gebildet worden. Die Bodenrichtwerte stehen kostenfrei im zentralen Informationssystem der Gutachterausschüsse und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Land NordrheinWestfalen unter www.BORIS.nrw.de zur Verfügung. Unter der Internetadresse kann auch der Grundstücksmarktbericht, der einen umfassenden Überblick über den Grundstücksmarkt in Duisburg gibt, voraussichtlich ab Ende März 2025 kostenfrei abgerufen werden.

Neben den aktuellen Daten können unter der Internetadresse auch alle Bodenrichtwerte ab 2011 und Grundstücksmarktberichte ab dem Jahr 2005 kostenfrei abgerufen werden.

• Index und Immobilienwerte für Einfamilienhäuser udn Eigentuzmswohnungen
In seiner Sitzung am 11. März 2025 hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg den Index und die Immobilienrichtwerte für Einfamilienhäuser und für Eigentumswohnungen 2025 beschlossen.
„Es zeigt sich bei den Einfamilienhäusern und bei den Eigentumswohnungen eine gleichbleibendes Wertniveau“, so der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Alexander Bernt. Unter www.BORIS.nrw.de steht ein „Immobilienpreiskalkulator“ für beide Teilmärkte zur Verfügung. Mit dessen Hilfe und den bereitgestellten Informationen aus der örtlichen Fachinformation kann ein Immobilienrichtwert leicht von jedem auf das vorläufige Vergleichswertniveau des zu bewertenden Objektes angepasst und ggf. sachverständig weiter modifiziert werden.


Landesförderung für Duisburger Impact Factory Accelerator
Mit ihrer Wachstumsunterstützung für gemeinwohlorientierte Start-ups ist die gemeinnützige Gesellschaft Anthropia in Duisburg jetzt teil des Landesförderprogramms für Start-up-Hubs. Das NRW-Wirtschaftsministerium hat sechs Hubs zur Förderung ausgewählt, um junge Unternehmen mit vielversprechenden Geschäftsmodellen gezielt beim weiteren Wachstum zu unterstützen.

Erstmals liegt ein Fokus dabei auch auf gemeinwohlorientierten Start-ups. Den Hubs stellt das Land für eine dreijährige Förderphase 2,4 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Zur Durchführung ihrer Programme leisten die Hubs auch Eigenanteile. Anthropia (Duisburg) bietet mit dem Impact Factory Accelerator Unterstützung für zukunftsfähige Projekte, Gründungen und Initiativen. Die Idee ist, auf ökonomische Weise Impact zu erzielen.

Die Impact Factory ist eine gemeinsame Initiative der Gründungspartner Beisheim Stiftung, Franz Haniel & Cie. GmbH, KfW Stiftung und Anthropia gGmbH mit Unterstützung des Programmpartners Der Paritätische NRW. Neben dem Duisburger Hub werden der digitalHUB Aachen, der Digital Hub Region Bonn, der Digihub Düsseldorf/Rheinland, der Digital Hub münsterLAND (Münster) und der Startplatz (Köln) vom Land gefördert. idr
Weitere Informationen zum Programm und den teilnehmenden Start-ups stehen unter http://www.wirtschaft.nrw/hubs

26. März:
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Solidaritätszuschlag  
Mit heute (26. März 2025) verkündetem Urteil hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde gegen das Solidaritätszuschlaggesetz 1995 (SolZG 1995) in der Fassung des Gesetzes zur Rückführung des Solidaritätszuschlags 1995 vom 10. Dezember 2019 zurückgewiesen.


Der zum 1. Januar 1995 eingeführte Solidaritätszuschlag stellt eine Ergänzungsabgabe im Sinne des Art. 106 Abs. 1 Nr. 6 Grundgesetz (GG) dar. Der Senat führt in seinem Urteil aus, dass eine solche Ergänzungsabgabe einen aufgabenbezogenen finanziellen Mehrbedarf des Bundes voraussetzt, der durch den Gesetzgeber allerdings nur in seinen Grundzügen zu umreißen ist.

Im Fall des Solidaritätszuschlags ist dies der wiedervereinigungsbedingte finanzielle Mehrbedarf des Bundes. Weiter führt der Senat aus, dass ein evidenter Wegfall des Mehrbedarfs eine Verpflichtung des Gesetzgebers begründet, die Abgabe aufzuheben oder ihre Voraussetzungen anzupassen. Insoweit trifft den Bundesgesetzgeber – bei einer länger andauernden Erhebung einer Ergänzungsabgabe – eine Beobachtungsobliegenheit.

Ein offensichtlicher Wegfall des auf den Beitritt der damals neuen Länder zurückzuführenden Mehrbedarfs des Bundes kann auch heute (noch) nicht festgestellt werden. Eine Verpflichtung des Gesetzgebers zur Aufhebung des Solidaritätszuschlags ab dem Veranlagungszeitraum 2020 bestand und besteht folglich nicht.

Die Verfassungsbeschwerde, mit der sich die Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführer gegen die unveränderte Fortführung der Solidaritätszuschlagspflicht und gegen den nur teilweisen Abbau des Solidaritätszuschlags wenden, blieb daher erfolglos. Richterin Wallrabenstein hat sich der Senatsmehrheit im Ergebnis angeschlossen, jedoch hinsichtlich der Begründung ein Sondervotum verfasst.

27. März:
Achte und vorerst letzte Kontrolle in Neumühl: Stadt Duisburg überprüft zwei weitere Häuser an der Max-Planck-Straße
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat heute zum achten und vorerst letzten Mal eine melderechtliche Kontrolle im Wohnkomplex Otto-HahnStraße/Max-Planck-Straße im Stadtteil Neumühl durchgeführt. Beteiligt waren auch die Ausländerbehörde mit Dolmetschern und die Polizei.

Die 19 Einsatzkräfte überprüften diesmal ab 6.30 Uhr an der Max-Planck-Straße zwei weitere Mehrfamilienhäuser mit 15 Wohnungen. Sie sicherten zudem Eigentümervertreter bei der Begehung der Immobilien ab. In der Siedlung hatte sich zuletzt der Verdacht auf illegalen Bezug von Wohnungen bestätigt. In den heute kontrollierten Immobilien sind laut Melderegister 15 Personen registriert. Angetroffen wurden 14 Personen. Alle sind bei der Stadt Duisburg gemeldet und konnten ein offizielles Mietverhältnis vorweisen.


Die Polizei Duisburg musste heute keine weiteren Strafanzeigen fertigen. Seit Beginn der Aktionen hat sie 49 Fälle von Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs zur Anzeige gebracht. Bilanz der acht Kontrollen Oberbürgermeister Sören Link zieht ein positives Fazit: „Die konsequenten Kontrollen haben Wirkung gezeigt. Das Wohnquartier hat sich deutlich stabilisiert. Das bestätigt uns auch die Nachbarschaft, aus der wir viel Zuspruch für die Aktionen bekommen haben. An unserer Haltung wird sich auch in Zukunft nichts ändern: Wir werden ganz genau hinschauen und wenn nötig entschieden reagieren.“


Seit dem 29 Januar hat die Stadt 21 Häuser mit 252 Wohnungen überprüft. Insgesamt waren dort - zum Zeitpunkt der jeweiligen Begehung - 322 Personen gemeldet. Angetroffen wurden jedoch 389 Menschen, von denen lediglich 217 gemeldet waren. Ein offizielles Mietverhältnis konnten 154 Bürgerinnen und Bürger nachweisen. 172 Personen waren weder gemeldet noch offiziell eingemietet.

Bislang konnten 72 Menschen von Amts wegen abgemeldet werden. Außerdem hat die Stadt sechs Schrott- und Gefahrenfahrzeuge entfernt. Zufrieden zeigt sich auch Ordnungsdezernent Michael Rüscher: „Wir haben ein wichtiges Zeichen gesetzt. Nicht nur in Richtung der Drahtzieher der illegalen Strukturen im Hintergrund, sondern auch an die Menschen im Viertel. Wir sehen die Herausforderungen und tragen unseren Teil dazu bei, die Situation vor Ort zu verbessern. Die bisherigen Ergebnisse und Rückmeldungen aus der Bevölkerung geben uns Recht und unterstreichen die Bedeutung unseres Vorgehens.“

Der Eigentümer hat alle nicht bewohnten Wohnungen unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt und durch einen Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig bewohnten Wohnungen wird er einen Räumungstitel erwirken. Deutlich verbessert hat sich auch die Müllsituation auf öffentlichen Flächen. Seit Februar gab es lediglich vier Meldungen illegaler Abfallablagerungen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg vermelden keinen erhöhten Reinigungsbedarf, haben die Lage aber weiterhin im Blick, um gegebenenfalls schnell zu reagieren.



April

 

Mai


Es läuft für den 42. Rhein-Ruhr-Marathon. Lukas Markmann hat sich als Teilnehmer Nummer 1.000 seine Startnummer für die Rennen am Sonntag, dem 18. Mai 2025, in Duisburg gesichert. Er wird beim Halbmarathon an der Startlinie auf der Kruppstraße im Sportpark Duisburg antreten.


Die Meldezahlen des Rhein-Ruhr-Marathons, veranstaltet vom Stadtsportbund Duisburg und dem LC Duisburg, zeigen eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Anfang Dezember 2023 hatten etwas mehr als 500 Läuferinnen und Läufer ihre Teilnahme an dem Klassiker fest eingeplant. In diesem Jahr sind es bereits über 1.000.

Den Anstieg bei den Anmeldungen erklärt Organisationsleiter Uwe Busch unter anderem mit der Terminwahl: „In der Szene hat sich inzwischen herumgesprochen, dass wir bereits im Mai starten. Zudem erhalten wir viel Lob für die Organisation und die Stimmung entlang der Strecke. Das überzeugt offenbar immer mehr Läuferinnen und Läufer.“


Busch rechnet mit einem weiteren Anmeldeschub bis zum Jahresende. Am 31. Dezember endet der Frühbucherzeitraum. Anmeldungen sind online unter www.rhein-ruhr-marathon.de möglich. Bis zum Jahreswechsel können Ausdauersportler ihre Startnummer für den Hauptlauf über 42,195 Kilometer – mit Ziel in der Schauinsland-Reisen-Arena – für 65 Euro erwerben. Danach steigt der Preis auf 75 Euro.


Die Teilnahme am Halbmarathon kostet bis zum Jahresende 50 Euro (später 55 Euro). Der 42. Rhein-Ruhr-Marathon bietet jedoch weit mehr als nur einen Lauf: Am 18. Mai 2025 werden die Finisher des Klassikers über die volle Distanz, des 24. Rhein-Ruhr-Halbmarathons, des 26. Rhein-Ruhr-Inline-Marathons, des 17. Handbike-Marathons sowie des 3. Rhein-RuhrStaffel-Halbmarathons in die Schauinsland-Reisen-Arena einlaufen – oder einrollen.


Ein Geschenk zum Fest: eine Startnummer Zum Abschluss noch ein Geschenktipp: Der Stadtsportbund Duisburg bietet eine ausdauernde Weihnachtsfreude an – einen Gutschein für die Teilnahme am 42. Rhein-Ruhr-Marathon. Startnummern für alle Rennen können beim Stadtsportbund unter loch@ssb-duisburg.de bestellt werden. Alle weiteren Informationen gibt es unter www.rhein-ruhr-marathon.de.


Juni

 

Juli


Mit Deichkind zum krönenden Abschluss: Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games feiern im Landschaftspark Duisburg-Nord
Die Vorfreude auf das Sportfestival steigt: 2025 steht auch für eines der größten Sportfestivals der Welt. Vom 16. bis zum 27. Juli werden die Städte Duisburg, Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Hagen und Berlin zum Schauplatz sportlicher Extraklasse und kultureller Highlights.


Zwölf volle Tage im Ruhrgebiet und Berlin enden mit einem besonderen Höhepunkt: Die Hamburger Kultband Deichkind gibt bei der Abschlussfeier im Landschaftspark Duisburg-Nord ein Konzert. Seit über 25 Jahren ist die Hip-Hop- und Electropunk-Band aus der deutschen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Das Quartett ist bekannt für energiegeladene Performances und aufwendige Bühnenshows, die auch beim Abschluss der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games am 27. Juli 2025 für eine große Party sorgen werden.


© Lennart Speer

In der besonderen Kulisse des Landschaftsparks Duisburg-Nord wird die Band dann auch Hits wie „Leider geil“, „Arbeit nervt“ oder „Bück dich hoch“ spielen. Tickets für die Abschlussfeier sind jetzt für 39 Euro erhältlich Für die Abschlussfeier der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games und somit auch für das Konzert von Deichkind sind ab dem 10. Dezember Tickets für 39 Euro zu erwerben.

Weitere Informationen zu den Tickets finden sich unter ticket.rhineruhr2025.com – dort gibt es auch weitere Karten zu erschwinglichen Preisen für die Eröffnungsfeier des Sportfestivals, bei der unter anderem der deutsche Superstar Ayliva sowie Montez und Querbeat mit dem WDR Rundfunkorchester auftreten, sowie Tickets für alle sportlichen Veranstaltungen der zwölf Tage.  


„Wenn im Sommer tausende Athletinnen, Athleten und Fans bei den FISU World University Games auch nach Duisburg kommen, reihen sich viele sportliche und kulturelle Höhepunkte aneinander. Gekrönt wird diese besondere Zeit mit einer großen Abschlussfeier im Landschaftspark Duisburg-Nord. Mit dem Top-Act Deichkind erwarte ich auch in musikalischer Hinsicht Höchstleistungen,“ sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.  

Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games setzen neue Maßstäbe
Mit der Verkündung des Deichkind-Auftritts bei der Closing Ceremony setzen die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games zum Abschluss des Jahres 2024 noch einmal Maßstäbe, die sich in eine Vielzahl von positiven Nachrichten der letzten Wochen einreihen: Die Vorbereitungen sind im Zeitplan und der Rücklauf aus den Teilnehmerländern herausragend. Schon jetzt haben über 130 Nationen ihre Teilnahme zugesagt. Die Verkündung eines weiteren internationalen Top-Acts für die große Eröffnungsfeier folgt im Jahr 2025.  


„Die hohe Anzahl an internationalen Anmeldungen, die starke Unterstützung durch die Region und die Begeisterung für unser kulturelles Rahmenprogramm zeigen, dass 2025 ein unvergessliches Jahr für das Ruhrgebiet wird“, sagt Niklas Börger, Geschäftsführer der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games. „Wir haben es in diesem Jahr als Team geschafft, die Veranstaltung mit dem neuen Konzept auf sichere Beine zu stellen und dafür zu sorgen, dass sich das Ruhrgebiet und Berlin auf ein derartiges internationales Großevent freuen können.“  


Sport, Kultur und Bildung vereint 2025 wird ein Jahr, in dem Sport, Kultur und Bildung auf außergewöhnliche Weise zusammenkommen. Denn neben den sportlichen Highlights und spektakulären Konzerten ist die FISU World Conference ein zentraler Programmpunkt der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games. Führende internationale Wissenschaftler:innen kommen zu einem Kongress in der Bochumer Jahrhunderthalle zusammen. Der besondere universitäre Rahmen des Großevents wird auch durch die stetige Einbindung und Zusammenarbeit mit den Hochschulen sowie deren Hochschulsporteinrichtungen sichergestellt.  

Die Menschen in der Region können sich somit schon jetzt auf ein spektakuläres Event im kommenden Sommer freuen. Das Ruhrgebiet wird dann als bunte, laute und internationale Region erlebbar. Landmarken wie der Landschaftspark Duisburg-Nord oder die Zeche Zollverein sowie die offene Art der Menschen vor Ort werden im Ruhrgebiet für eine authentische, herzliche Atmosphäre sorgen. Weitere Highlights werden folgen – und in den nächsten Wochen und Monaten bekannt gegeben.


August

 

September

Oktober

 

November


Duisburger Sportschau 2025
Der Vorverkauf für die 46. Auflage der Duisburger Sportschau hat begonnen. Tickets für die Show der Spitzenklasse am Freitag, 21. November 2025, um 19 Uhr im Theater am Marientor sind ab sofort über das Online-Portal www.rheinruhrticket.de erhältlich. Die Tickets kosten 23 Euro beziehungsweise 28 Euro. Veranstaltet wird die Sportschau vom Stadtsportbund Duisburg. Ein bisschen vorweihnachtliche Eile ist angeraten.


In 2024 waren die 1500 Eintrittskarten für die Gala des Duisburger Sports bereits Wochen vor dem Termin ausverkauft. Überdies eignet sich eine Sportschau-Karte als Weihnachtsgeschenk mit Vorfreude-Garantie. Was man schon jetzt über das Programm der 46. Duisburger Sportschau sagen kann: 
Die Homberger fliegen wieder. Das Show-Akrobaten-Ensemble aus dem Duisburger Westen präsentiert beim Heimspiel auf der großen Bühne sein neues Programm. Das hat Tradition und deshalb haben die Mädchen und Jungs aus Homberg direkt nach der Show die Einladung fürs kommende Jahr erhalten.

Fotos Bildwerk Brueggemann


Eine feste Zusage gibt es ebenfalls bereits von Aslı Sevindim und Bülent Aksen. Sie führen moderierend durch den Abend, der hochklassige Akrobatik mit anmutigen Choreografien und atemberaubender Artistik verbindet. Die Vorstandsmitglieder des veranstaltenden Stadtsportbunds Duisburg, Uwe Busch und Christoph Gehrt-Butry, haben bereits damit begonnen, internationale Topacts für den Galaabend des Sports in den Blick zu nehmen.


Dank an die Sponsoren Dass der Stadtsportbund Duisburg auch 2025 wieder ein hochkarätiges Programm zusammenstellen kann, machen nicht zuletzt zahlreiche Sponsoren und Förderer möglich. Der Dank gilt der Sparkasse Duisburg, der König-Brauerei, den Wirtschaftsbetrieben, Sinalco/Rheinfels, der Sportstadt Duisburg, der GEBAG, Haniel, dem Casino Duisburg, Duisburg Kontor, Schauinsland-Reisen, der Volksbank Rhein-Ruhr, Krohne Messtechnik und DuisburgSport. Weitere Infos unter www.ssb-duisburg.de/veranstaltungen/sportschau

Dezember