Januar
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Was ändert sich im
Januar 2025?
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4. Januar:
Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und
Eheschließungen: Zahlen und Daten des Standesamtes der Stadt
Duisburg aus dem Jahr 2024 Das Standesamt der Stadt
Duisburg hat die wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2024 rund um die
beliebtesten Vornamen für Neugeborene, Geburtsbeurkundungen und
Eheschließungen zusammengefasst: „Emma“ und „Noah“ waren im
vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen, die Duisburger Eltern
für ihre Kinder am häufigsten auswählten. Im Jahr 2023 war der
Vorname „Emma“ noch auf Platz 8 vertreten, „Noah“ war auch im
Vorjahr auf dem ersten Platz.
Die beliebtesten Vornamen
2024:

Geburtsbeurkundungen Die Geburt eines Kindes ist beim
Standesamt des Geburtsortes anzumelden. Im Jahr 2024 beurkundete das
Standesamt insgesamt 3.929 Geburten (2.020 Mädchen und 1.909
Jungen). Im Vorjahr 2023 wurden durch das Standesamt 4.430 Geburten
(2.127 Mädchen und 2.303 Jungen) beurkundet.
Eheschließungen
Von den drei Duisburger Standesämtern wurden im Jahr 2024
insgesamt 1.248 Ehen geschlossen. Hiervon waren 46 Eheschließungen
mit gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. Von den 46 Eheschließungen
mit gleichgeschlechtlichen Ehepartnern fanden 13 Eheschließungen mit
männlichen Ehepartnern und 33 Eheschließungen mit weiblichen
Ehepartnerinnen statt. Im Vorjahr 2023 wurden 1.330 Eheschließungen
(davon insgesamt 50 gleichgeschlechtliche Ehen) geschlossen.
Empfang der Sternsinger im Bezirksrathaus Hamborn
Die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde
Propstei St. Johann besuchten am Freitag, 3. Januar, das
Bezirksrathaus Hamborn und brachten ihren Segen in die Büros.
Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann und ihr Stellvertreter
Marcus Jungbauer empfingen die Kinder herzlich und luden sie zu
Keksen und Kakao ein. Im großen Sitzungssaal des Bezirksrathauses
stimmten die Sternsinger die Lieder „Stern über Bethlehem“, „Wir
kommen daher aus dem Morgenland“ sowie „Für die Kinder dieser Erde“
an.

Die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde Propstei St. Johann
haben am Freitag, 3. Januar das Bezirksrathaus Hamborn gesegnet.
Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Anschließend segneten sie
den Sitzungssaal und mehrere Büros. Die Aktion Dreikönigssingen 2025
steht unter dem Motto: „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für
Kinderrechte“. Sie erinnert an die Verabschiedung der
UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989 und stellt die Rechte von
Kindern weltweit in den Mittelpunkt. Die verpflichtenden Grundrechte
gelten für alle Kinder weltweit. Doch trotz großer Fortschritte in
den vergangenen 35 Jahren bleibt die Not von Millionen von Kindern
auf der Welt weiterhin groß.

Ifeoluwa (vorne) und Victory waren mit viel Freude dabei.
Mit ihrer Teilnahme an der Aktion Dreikönigssingen 2025 erfahren
die Sternsinger nicht nur, wie wichtig die Kinderrechte sind,
sondern setzen sich selbst auch aktiv für deren Schutz und Umsetzung
ein. Sie lernen, dass jedes Kind ein Recht auf ein Leben in Würde
hat, und ermutigen Gleichaltrige aller Kontinente, sich für die
Achtung ihrer Rechte stark zu machen. Die gesammelten Spenden
fließen in Hilfsprojekte, die in rund hundert Ländern weltweit
Kindern zugutekommen.
Duisburg: Drei Kaninchen bei Kälte am Rhein ausgesetzt –
PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise Tierquäler
gesucht: einem
Medienbericht zufolge haben Unbekannte drei Kaninchen im
Duisburger Ortsteil Asterlagen ausgesetzt. Die Tiere wurden am
Sonntag, dem 29. Dezember, in einer Plastikkiste direkt am Rhein
entdeckt. An diesem Tag herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Die Kaninchen wurden rechtzeitig gefunden und konnten in Sicherheit
gebracht werden. PETA setzt Belohnung aus Um den Fall aufzuklären,
setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus,
die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person
oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig
mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch
unter 0711-8605910 oder per
E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym.
„Bitte helfen Sie mit, diese traurige Tat aufzuklären.
Ohne die aufmerksame Finderin hätten die drei Kaninchen bei den
eisigen Temperaturen nicht überlebt“, so Lisa Redegeld,
Fachreferentin bei PETA. „Der herzlose Halter hätte genug
Verantwortungsbewusstsein zeigen und die Kaninchen im Tierheim
abgeben müssen. Die Tiere einfach in einer Plastikkiste zu entsorgen
und damit ihren Tod in Kauf zu nehmen, ist tierschutzwidrig und muss
bestraft werden.“
Die Tierrechtsorganisation weist
darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren laut Paragraf 3 des
Tierschutzgesetzes verboten ist und ebenso den Straftatbestand der
Tierquälerei nach Paragraf 17 des Gesetzes erfüllen kann. Dies kann
mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet
werden. Das Tierschutzgesetz greift auch, wenn Halter die Tiere
nicht artgerecht unterbringen und versorgen oder notwendige
Hilfeleistungen unterlassen. PETA setzt regelmäßig Belohnungen in
Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der
Ermittlung der Täter zu helfen.
6. Januar:
•
Sternsinger
segnen Duisburger Rathaus und engagieren sich für Kinderrechte

Oberbürgermeister Sören Link empfängt die Sternsinger im
Rathaus. Fotos Tanja Pickartz / Stadt
7. Januar:
Glücksbringer im Rathaus: Oberbürgermeister Sören
Link empfing Bezirksschornsteinfeger
Neues Jahr, neues Glück: 19 Duisburger
Bezirksschornsteinfeger besuchten am heutigen
Dienstag in traditioneller Berufskleidung das
Rathaus, um der Stadt und ihren Repräsentanten einen
Neujahrsgruß zu überbringen und viel Glück für 2025
zu wünschen.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link, Stadtdirektor Martin
Murrack sowie die Bürgermeisterinnen Edeltraud
Klabuhn und Sylvia Linn empfingen den
Kreisvorsitzenden der Schornsteinfeger, Heinz
Frütel, und seine Kollegen am Mittag im
Mercatorzimmer. Schornsteinfeger gelten als eine der
bekanntesten und ältesten Glückssymbole der
deutschen Kultur. Darüber hinaus leisten sie einen
unerlässlichen Beitrag zur Sicherheit und zum
Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit jedoch
deutlich verändert und ist heute moderner denn je.
Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger kehren
nicht nur Kamine und reinigen sowie warten
Lüftungsanlagen, sondern sind inzwischen auch als
Energieberater und Energiedienstleister gefragt und
unverzichtbar. Der Bundesverband des
Schornsteinfegerhandwerks besteht aus 16
Landesinnungsverbänden, 7600 Innungsbetrieben sowie
51 Schornsteinfegerinnungen mit rund 20.000
Beschäftigten und 2200 Auszubildenden. In Duisburg
gibt es 28 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger.

8. Januar:
Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an
Oberbürgermeister Sören Link
Die Schornsteinfeger hatten bereits am
Dienstag ihre Glückswünsche ins Duisburger Rathaus
getragen, heute hielt ein weiteres Glückssymbol
Einzug am Burgplatz: die Neujahrsbrezel.
Oberbürgermeister Sören Link nahm insgesamt drei
Brezel am Mittwoch im Mercatorzimmer von
Vertreterinnen und Vertretern der Bäcker-Innung
Rhein-Ruhr entgegen.

Die Bäckerei-Innung Rhein-Ruhr übergibt die
Traditionelle Neujahrsbrezel an Oberbürgermeister
Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Unter ihnen war auch ein Schülerpraktikant, der die
erste Brezel überreichte. Die Tradition der
Neujahrsbrezel hat eine lange Geschichte in
Deutschland. Das Gebäck steht für Hoffnung, Glück,
Zusammenhalt und den Wunsch nach einem guten Start
ins neue Jahr. Familien und Freunde kommen zusammen,
um das Hefegebäck zu genießen. Wie es üblich ist,
wurden die Brezel mit den anwesenden Gästen geteilt
und das neue Jahr in Gemeinschaft und Freude
begonnen.
Die Neujahrsbrezel erinnert in ihrer
charakteristischen Form an eine verschlungene
Schleife und symbolisiert damit die ununterbrochene
Verbindung des alten und neuen Jahres sowie die
Hoffnung auf Kontinuität und gute Veränderungen
neuen Jahr. In einigen Regionen Deutschlands ist es
auch Brauch, dass die Neujahrsbrezel mit speziellen
Zutaten verziert wird. So können zum Beispiel
Mandeln, Rosinen oder Zucker darauf gestreut werden
– als Zeichen für Wohlstand, Süße und Glück.
Empfang der Sternsinger im Stadtbezirk Rheinhausen
Sternsinger der Katholischen
Kirchengemeinde St. Peter Rheinhausen besuchten am
Dreikönigstag das Bezirksamt Rheinhausen und
hinterließen ihren traditionellen Segensspruch.
Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß empfing
„Kasper, Melchior und Balthasar“, die die anwesenden
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit bekannten
Liedern wie unter anderem „Wir kommen daher aus dem
Morgenland“ erfreuten.

Stadt Duisburg
Unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für
Kinderrechte“ werden in diesem Jahr von den
Sternsingerinnen und Sternsingern weltweit besonders
die Rechte von Kindern in den Blick genommen.
Unterstützt und vorgestellt werden Beispielprojekte
aus Turkana im Norden Kenias und in Kolumbien.
Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß überreichte im
Namen der Bezirksvertretung einen Spendenscheck, der
diesen Projekten zugutekommt.
Do. 9. Januar:
Hausgiebel eines Mehrfamilienhauses in
Duisburg-Bissingheim eingestürzt
Der Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen
13.10 Uhr der Einsturz des Hausgiebels eines
Mehrfamilienhauses auf der Bissingheimer Straße in
Bissingheim gemeldet. Beim Eintreffen der
Einsatzkräfte war die Giebelwand teilweise
eingestürzt und lag neben dem Haus.
Die Rettungskräfte stellten im Keller des Gebäudes
ein Feuer fest. Vermutlich ist der Brand genauso wie
der eingestürzte Dachgiebel auf eine Verpuffung im
Keller zurückzuführen. Eine Person wurde vermisst.
Sie konnte leider nur noch tot geborgen werden.
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand, setzte dazu
mehrere Trupps unter Atemschutz ein. Parallel wurde
das Gebäude auf möglich weitere Schäden und
Stabilität geprüft. Der Rettungsdienst betreute
zudem eine weitere Person.
Etwa 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr,
der Wache 1 (Mitte), Wache 7 (Süd) und Wache 3
(Hamborn), des Bautrupps und des Rettungsdienstes
sowie zwei Seelsorger waren vor Ort. Die Polizei hat
die Ermittlungen zur Ursache der Verpuffung
aufgenommen.
17. Januar:
Jahresbilanz 2024: Erfolgreiche
„Null-Toleranz“-Aktionen im Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt
Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2024
einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen
„Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen
fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen
Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Duissern,
Hamborn, Hochfeld, Homberg, Innenstadt, Marxloh,
Meiderich, Neudorf, Neumühl, Obermarxloh,
Rheinhausen, Walsum, Wanheim sowie Wanheimerort
statt.
Insgesamt wurden im Jahr 2024 über 14.000 Maßnahmen
getroffen. „Unsere Null-Toleranz-Aktionen haben viel
bewirkt: Missstände behoben, unsere Stadtteile
sicherer und sauberer gemacht. Das Ergebnis ist
Bestätigung und Motivation zugleich, nicht locker zu
lassen und vor Ort weiter starke Präsenz zu zeigen“,
so Oberbürgermeister Sören Link.

Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in
wechselnder Zusammenarbeit mit der Polizei und den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in
einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter
dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche
Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll die
zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen
Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten
geahndet werden...Bild: Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD In den vergangenen
zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden der
Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit
einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil
präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 393 wilde Müllkippen festgestellt und durch die
WBD beseitig (davon konnten 173 Fahrten den
jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt
werden),
• 179 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum
Beispiel für das illegale Entsorgen größerer
Müllmengen),
• und 174 Schrottfahrzeuge festgestellt Zahlen des
städtischen Außendienstes (SAD) Bei gleichzeitigen
Kontrollen des SAD wurden • 130
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 151 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen
freilaufender Hunde, Ruhestörungen, aggressivem
Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen,
• 28 Gefahren- sowie 152 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet,
• und in zwölf Fällen unerlaubte Sondernutzung
festgestellt, beispielsweise durch das Aufstellen
von Verkaufsständern oder Werbetafeln im Straßenraum
oder das Aufstellen von Stühlen und Tischen ohne
Genehmigung. Außerdem wurden auch weitere Maßnahmen,
zum Beispiel mündliche Verwarnungen, ausgesprochen.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt
Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So
wurden insgesamt 8.358 kostenpflichtige Verwarnungen
wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt.
Außerdem mussten 66 Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 4.183
kostenpflichtige Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 75.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in
Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg
einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine
Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch.
Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende
Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 über 75.000
Maßnahmen getroffen. In den Jahren 2020 bis 2022
wurden keine „Null-Toleranz“-Aktionen aufgrund der
Corona-Pandemie durchgeführt.
21.Januar:
Ideenwerkstatt und Onlinebeteiligung zum
neuen Friedrich-Park und zum Bewegungsparcours „Rund
um Marxloh“
Ein neuer Park für Marxloh entsteht. Auf den Flächen
einer ehemaligen Schachtanlage hat Thyssenkrupp die
ersten Schritte für den neuen FriedrichPark
geschaffen. Nun geht es weiter. Neben einem
Gewerbegebiet sind Flächen zur Erholung, zum Spielen
und zur Naturbeobachtung geplant. Außerdem entstehen
neue Spiel-, Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sowie
Umweltbildungsstationen im Stadtteil verteilt.
Dieser sogenannte ‚Bewegungsparcours‘ bildet ein
Rundwegenetz auf bestehenden Wegen, unter anderem
der Wolfsbahntrasse. Bevor die genaueren Planungen
starten, können Interessierte Wünsche und Ideen
einbringen. Die Ideenwerkstatt zum neuen
Friedrich-Park und den Bewegungsparcours findet am
Dienstag, 28. Januar, von 18.30 bis 20.30 Uhr im
Internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz
e.V. auf der Marienstraße 16A in Marxloh statt.
Eine Beteiligung für alle interessierten Bürgerinnen
und Bürger ist ab dem 28. Januar auch online möglich
unter www.plan-portal.de/friedrich-park Die genauen
Planungen werden in einem freiraumplanerischen
Wettbewerb entwickelt. Das heißt, eine unabhängige
Jury wählt aus mehreren Entwürfen die beste Lösung
für die Umgestaltung aus. Damit die teilnehmenden
Planungsbüros wissen, was den Menschen vor Ort
wichtig ist, werden nun Hinweise und Ideen für die
Umgestaltung gesammelt, damit diese in der weiteren
Planung berücksichtigt werden können.
Der Wettbewerb wird zur Umsetzung zweier Maßnahmen
aus dem Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept
„Duisburg – Stark im Norden AltHamborn und Marxloh“
durchgeführt. Die Stadt Duisburg ist damit Teil des
Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der
Städtebauförderung des Bundesministeriums für
Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWBS) und
erhält für die Planung und Umsetzung Unterstützung
durch die Städtebauförderung.
Bereits vorab hat die Stadt Duisburg einige
Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten
angeboten, darunter eine Aktion an der KiTa
Julius-Birck-Straße. Weitere
Beteiligungsmöglichkeiten sollen in den nächsten
Monaten folgen. Für Fragen rund um das Projekt steht
Karen Jung vom Umweltamt per E-Mail an
modellvorhaben-31@stadt-duisburg.de als
Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Zu Fuß gehen lohnt sich: Stadt Duisburg
bietet erstmals „SpoSpiTo-Bewegungs-Pass“ für
Grundschulen an
Elterntaxis sind an vielen Grundschulen ein
bekanntes Problem. Sie sorgen oft für Verkehrschaos,
manchmal auch für gefährliche Situationen – vor
allem für die Kinder. Um dem entgegenzuwirken, nimmt
die Stadt Duisburg dieses Jahr erstmals am
bundesweiten Projekt „SpoSpiTo-Bewegungs-Pass“ teil.
SpoSpiTo steht für „Sporteln, Spielen, Toben“.
Ziel der Initiative ist es, Grundschülerinnen und
Grundschüler zur Bewegung an der frischen Luft zu
motivieren und zugleich die Sicherheit auf
Schulwegen zu erhöhen. Die Teilnahme ist für alle
Grundschulen in Duisburg kostenlos. Die Sparkassen
Duisburg-Stiftung stellt dafür 20.000 Euro zur
Verfügung. Grundschulen, die mitmachen möchten,
können sich eigenständig über die Webseite des
Projekts (www.spospito-bewegungspass.de) anmelden.
Anmeldeschluss ist Freitag, 7. Februar. Während des
sechswöchigen Projekts lassen die Kinder, die zu Fuß
zur Schule gekommen sind, den Bewegungs-Pass an
ihrer Schule ausfüllen. Nach Abschluss werden die
Pässe an die Initiative zurückgeschickt. Alle
teilnehmenden Kinder haben die Chance, an einem
bundesweiten Gewinnspiel teilzunehmen. Der
Projektzeitraum geht vom 31. März bis zum 3. Juni
2025.
„Kinder sollen sicher zur Schule gehen können. Das
ist unsere Priorität“, begrüßt Oberbürgermeister
Sören Link die Aktion. „Wenn Kinder zu Fuß zur
Schule kommen, stärkt das nicht nur ihre
Selbstständigkeit, sondern entlastet auch unsere
Straßen. Jeder Schritt trägt somit dazu bei, die
Umwelt zu schonen, die Gemeinschaft zu stärken und
die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten. Der
Bewegungs-Pass setzt da richtige Anreize. Und ich
danke der Sparkassen-Stiftung für ihre großzügige
Unterstützung.“
Bildungsdezernentin Astrid Neese ergänzt: „Ich
hoffe, dass wir mit dem Bewegungs-Pass vielen
Duisburger Grundschulkindern den bewegten Einstieg
in den Tag schmackhaft machen können. Nach dem
Spaziergang zur Schule lässt sich auch der Lernstoff
besser aufnehmen. Und vielleicht werden die Kinder
zu Vorbildern für die Erwachsenen und geben in der
gesamten Familie einen Impuls für mehr Bewegung.“
„Als Sparkasse Duisburg-Stiftung ist es uns ein
Anliegen, Projekte zu fördern, die sowohl die
Lebensqualität unserer jüngsten Generation als auch
die Sicherheit und den Klimaschutz in unserer Stadt
stärken.
Mit dem SpoSpiToBewegungs-Pass unterstützen wir ein
Konzept, das nicht nur zu mehr Bewegung anregt,
sondern auch einen Beitrag zur Verkehrsberuhigung
vor unseren Grundschulen leistet. Gemeinsam möchten
wir dazu beitragen, die Basis für eine gesunde und
nachhaltige Zukunft unserer Kinder zu legen“,
unterstreicht Dr. Joachim Bonn,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg.
In den vergangenen zwei Jahren nahmen bundesweit
jeweils mehr als 100.000 Kinder an dem Projekt teil.
Für Duisburg ist es 2025 die Premiere. Weitere
Informationen zu SpoSpiTo finden Interessierte auf
der Internetseite der Initiative:
www.spospito.de
Zoo Duisburg bereitet den Abbruch der alten
‚Zooterrassen‘ vor
Perspektivisch werden an der
Mülheimer Straße die neuen Zooterrassen mit
angrenzender Savannenanlage entstehen. Damit werden
auch die Voraussetzungen geschaffen, dass sich dann
wieder Giraffen am Kaiserberg beobachten lassen. Die
Ausschreibung für den Abriss des alten Gebäudes aus
den frühen 1970er Jahren steht unmittelbar bevor.

Foto Zoo Duisburg
Der Zoo Duisburg setzt seinen Masterplan
kontinuierlich um und bereitet den Bau eines neuen
und überregionalen Highlights vor: An der Mülheimer
Straße entstehen perspektivisch die neuen
Zooterrassen mit angrenzender Savannenanlage. Hier
sollen künftig Giraffen und weitere afrikanische
Tierarten leben.
Das Projekt hat zwei wesentliche Zielsetzungen: „Mit
den neuen Zooterrassen soll zum einen ein
attraktiver Anziehungspunkt für unsere Gäste
geschaffen werden. Zum anderen ist es ein wichtiges
Ziel des Projektes, eine neue Savannenanlage zu
gestalten und damit einhergehend einen pädagogisch
wertvollen Rahmen für Besuchende unseres Zoos zu
schaffen“, erklärt Zoodirektorin Astrid Stewin.
Marcus Vunic, Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos,
betont: „Mit den Zooterrassen entsteht eine
Gastronomie mit Veranstaltungsräumen, die den Zoo
bis in die Abendstunden erlebbar macht. Die damit
verbundenen Möglichkeiten sind für die
Weiterentwicklung unseres Zoos von großer Bedeutung.
Denn damit folgen wir schlussendlich dem Masterplan,
mit dem wir insgesamt über die Jahre einen
dreistelligen Millionenbetrag in die umfassende
Sanierung des Zoos und neue Anlagen investieren“.
Um dem Projekt den Weg zu ebnen, wird noch in diesem
Jahr mit dem Abbruch der ehemaligen und lange nicht
mehr durch den Zoo genutzten Zooterrassen begonnen.
Parallel arbeitet das Planungsteam am Neubau samt
angrenzender Savannenanlage. Erste Ansichten des
Projektes, so die Zoo-Chefin, sollen im Laufe des
Jahres präsentiert werden.
Der Bau von neuen Großanlagen stellt den Zoo
Duisburg vor Herausforderungen, zu denen
beispielsweise die zur Verfügung stehende Fläche
gehört. Denn die benachbarte Autobahn sowie der
Kaiserberg begrenzen eine Ausdehnung des Zoos, so
dass die geplanten Projekte auf dem bestehenden
Areal realisiert werden müssen. So entstehen die
neuen Zooterrassen mit angeschlossener
Savannenanlage an der gleichen Stelle, wo sich heute
noch der Altbau befindet.
Dabei umfasst die Planungsfläche des Gesamtprojektes
rund 11.000 m² und schließt auch die ehemalige
Giraffenanlage sowie das heutige Areal der Elefanten
samt Stallgebäude ein. Auch ohne den Neubau der
Zooterrassen müsste die heutige Elefantenanlage an
einem anderen Standort im Zoo komplett neu gebaut
und deutlich erweitert werden, da die zur Verfügung
stehende Fläche am heutigen Standort die
Anforderungen an eine zukunftsfähige Haltung der
Dickhäuter nicht erfüllt.
Auf Empfehlung des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms (EEP) sollen die drei
Elefantenkühe zu gegebener Zeit in einem anderen
Zoologischen Garten leben. Die Empfehlung des EEPs
hat für den Zoo Duisburg als Mitglieder der
Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien
(EAZA) einen bindenden Charakter. Deswegen werden
derzeit Gespräche geführt und verschiedene Optionen
geprüft, um die bestmögliche Entscheidung im Sinne
der Tiere zu treffen.
„Auch wenn wir uns übergangsweise von den Elefanten
verabschieden müssen, planen wir perspektivisch den
Bau einer neuen Elenfanten-Anlage im Zoo Duisburg“,
betont Zoo-Chefin Astrid Stewin mit Verweis auf den
Masterplan. Im Rahmen des Zukunftsprojektes ist
vorgesehen, dass in den
nächsten Jahren an anderer Stelle auf dem Zoogelände
eine den Anforderungen gerechte neue
Elefanten-Anlage entstehen wird. „Dazu haben bereits
erste Gespräche stattgefunden“, sagt Stewin.
23. Januar:
Telenotarztsystem Niederrhein: Duisburg und Partnerkommunen
unterzeichnen Vertrag
Wer in eine Notsituation gerät, möchte
schnellstmöglich die bestmögliche Hilfe bekommen.
Doch nicht immer kann gewährleistet werden, dass mit
dem Rettungsdienst sofort ein Notarzt zur Stelle
ist. Das neue Telenotarztsystem Niederrhein, das in
Kooperation von Gesundheitsministerium,
Ärztekammern, Krankenkassenvertretern und kommunalen
Spitzenverbänden auf den Weg gebracht wurde, soll
diese Situation künftig verbessern.

Vertragsunterzeichnung Telenotarztsystem Niederrhein
- Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Andreas
Bischof
Die Trägergemeinschaft Telenotarztsystem
Niederrhein, vertreten durch Oberbürgermeister Sören
Link, seinen Amtskollegen Frank Meyer (Krefeld) und
Felix Heinrichs (Mönchengladbach), die Landräte
Christoph Gerwers (Kreis Kleve) und Dr. Andreas
Coenen (Kreis Viersen) sowie Dr. Lars Rentmeister
(Verwaltungsvorstand Kreis Wesel), unterzeichnete
gestern im Krefelder Rathaus die
öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung.
„Mit dem Start des gemeinschaftlichen
Telenotarztsystems setzen wir als Partnerkommunen
einen Meilenstein für eine effiziente und vernetzte
Notfallversorgung. Modernste Technologien gepaart
mit der Expertise erfahrener Rettungskräfte sorgen
dafür, dass medizinische Hilfe schneller und
zielgerichteter bei den Menschen ankommt“, betont
Oberbürgermeister Sören Link.
„Das System Telenotarzt ist ein gutes Beispiel, wie
technische Innovationen in den Kommunen einen
unmittelbaren Unterschied im Leben der Menschen
machen können: Ich bin überzeugt, dass dieses System
die Versorgung im Notfall weiter verbessern und
Leben retten wird“, erklärt Krefelds
Oberbürgermeister Frank Meyer.
„Dieses Projekt wird nur durch enge interkommunale
Zusammenarbeit möglich. Es wäre kaum zu leisten,
wenn eine Stadt allein ein solches System aufbauen
wollte – aber gemeinsam kriegen wir das hin. Dank
unserer hochmodernen und bestens ausgerüsteten
Feuerwache konnten wir die Zentrale für alle sechs
Städte und Landkreise hier in Krefeld ansiedeln.“
Was sind die nächsten Schritte?
Es wird nun damit begonnen, die technische
Ausstattung festzulegen und anzuschaffen. Parallel
dazu beginnt die Personalakquise von
Telenotärztinnen und Telenotärzten sowie deren
Dienstplanung. Nach dem Aufbau der
Telenotarztzentrale startet der Probebetrieb, in dem
die Zentrale zeitlich begrenzt besetzt wird. Dabei
sollen mögliche Schwierigkeiten unter
Realbedingungen frühzeitig erkannt und behoben
werden.
Bei reibungslosem Ablauf werden die Betriebszeiten
der Telenotarzt-Bereitschaft schrittweise erweitert
und schließlich auf einen 24/7- Vollbetrieb
umgestellt. „Durch die Einführung einer
Telenotarztzentrale verbessern wir die hochwertige
medizinische Unterstützung für unsere Bürgerinnen
und Bürger. Für mich ist das nicht nur ein gutes
Beispiel für gelebte interkommunale Zusammenarbeit,
sondern auch exemplarisch für die vielen Potenziale,
die in der Verwaltung durch Digitalisierung gehoben
werden können“, so Stadtdirektor, Feuerwehr- und
Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.
Das Telenotarztsystem ermöglicht dem Rettungsdienst
am Einsatzort, einen erfahrenen Notarzt digital zu
konsultieren. Es gibt drei Einsatzspektren:
Primäreinsätze: Das Rettungsdienstpersonal vor Ort
alarmiert den Telenotarzt in der Zentrale, der via
Echtzeit-Vitaldaten, Sprach- und ggf. Sichtkontakt
die Diagnostik absichert und Therapien wie
Medikamentengaben initiiert oder begleitet.

Unterstützende und überbrückende Einsätze: Stellt
der Rettungsdienst vor Ort fest, dass ein Notarzt
physisch benötigt wird und von der Leitstelle nicht
direkt mitalarmiert wurde, überbrückt der
Telenotarzt die Zeit bis zum Eintreffen des Kollegen
bzw. der Kollegin. Er kann sie zudem auch mit einer
Zweitmeinung unterstützen.
Verlegungsmanagement: Bei geforderten
Patientenverlegungen führt der Telenotarzt ein
standardisiertes Gespräch mit dem Klinikarzt, um die
Wahl des passenden Rettungsmittels/Fahrzeugs zu
prüfen und so Fehlplanungen zu vermeiden. Den
Zustand kranker oder verletzter Menschen aus der
Ferne zu beurteilen und Einsatzkräften vor Ort in
akuten Notfallsituationen ein verlässlicher und
besonnener Begleiter zu sein, stellt hohe Ansprüche
an Telenotärzte.
Die Bezeichnung unterliegt deshalb strengen Vorgaben
des Curriculums Telenotarzt der Bundesärztekammer
(BÄK). Voraussetzungen für die Tätigkeit als
Telenotarzt sind die Anerkennung als Facharzt sowie
die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin, mindestens
zwei Jahre regelmäßige und andauernde Tätigkeit als
Notarzt mit wenigstens 500 eigenständig absolvierten
Notarzteinsätzen und Erfahrung in der
eigenverantwortlichen Führung von Personen.
Darauf aufbauend kann die Qualifikation zum
Telenotarzt im Rahmen eines speziellen Lehrgangs
erworben werden. Die Stadt Krefeld ist Kernträgerin
des Projekts, da die 2016 eröffnete integrierte
Leitstelle in Krefeld optimale technische und
räumliche Bedingungen für eine Telenotarztzentrale
bietet. Neben dem Betrieb des Standorts übernimmt
sie unter anderem die Projektkoordination,
Abrechnung und Dienstplanung und führt Verhandlungen
mit den Kostenträgern.
Des Weiteren organisiert sie die
Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing für den
Telenotarzt Niederrhein. Außerdem ist Krefeld für
die Aus- und Fortbildung der Telenotärzte sowie die
Personalgewinnung und -verwaltung zuständig. Das
Projekt wird kollektiv von allen Mitgliedern der
Trägergemeinschaft vorangetrieben.
27./28. Januar.
Grundsteuerbescheide werden Ende Januar versendet
Die Stadt Duisburg wird ab Donnerstag, 30.
Januar, die ersten rund 25.000 von etwa 125.000
Grundsteuerbescheiden an Mehrfacheigentümer mit
sieben oder mehr Grundstücken verschicken. Die
Versendung der weiteren Bescheide wird sich bis Ende
Februar erstrecken.
Der Großteil der Grundsteuerbescheide wird aufgrund
des hohen Druck-, Kuvertier- und Postaufkommens im
Zuge der Bundestagswahl erst ab der letzten
Februarwoche
versendet. Jedem Bescheid wird auch ein Hinweisblatt
mit weiteren Erläuterungen beigefügt.
Mit Urteil vom 10. April 2018 erklärte das
Bundesverfassungsgericht die bisherigen gesetzlichen
Regelungen für die Bemessung der Grundsteuer für
verfassungswidrig, da die Bewertung noch auf Basis
der Grundbesitzwerte von 1964 erfolgte und zu
gravierenden und umfassenden Ungleichbehandlungen
von Grundvermögen führte. Mit der Grundsteuerreform
erfolgte eine Aktualisierung der
Besteuerungsgrundlagen. Das neue Grundsteuerrecht
gilt seit dem 1. Januar 2025.
Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die
Grundsteuerbescheide, die vor dem 1. Januar 2025
erlassen wurden, kraft Gesetzes zum 31. Dezember
2024 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben wurden.
Die hierauf basierenden Zahlungsverpflichtungen sind
seit dem 1. Januar 2025 entfallen.
Zahlungsrückstände bleiben hiervon jedoch unberührt
und müssen weiter beglichen werden.
Vor Erhalt des neuen Grundsteuerbescheides sind
keine Grundsteuerzahlungen für 2025 zu leisten.
Sofern Steuerpflichtige ihrem Kreditinstitut zur
Bezahlung der Grundsteuer einen Dauerauftrag erteilt
haben, wird gebeten, diesen zu stornieren.
Steuerpflichtige, die der Stadtverwaltung eine
Lastschrifteinzugsermächtigung (SEPA-Mandat) erteilt
haben, müssen nichts weiter veranlassen.
Die fälligen Beträge sowie deren Zahlungstermine
können dem neuen Bescheid entnommen werden. Für
Grundsteuerbescheide, die nach dem 15. Januar
verschickt werden, wird die Grundsteuer für das 1.
Quartal – soweit es sich um Quartalszahler handelt –
einen Monat nach Bekanntgabe fällig.
Sollte dem Amt für Rechnungswesen und Steuern ein
SEPA-Mandat vorliegen, werden die Abbuchungen zu den
im Grundsteuerbescheid genannten Fälligkeitsterminen
automatisch vorgenommen. Daueraufträge müssen
aufgrund des neuen Grundsteuerbescheides von
den Steuerpflichtigen selbstständig neu eingerichtet
bzw. angepasst werden.
Nach dem Versand der Grundsteuerbescheide wird mit
einem hohen Aufkommen von telefonischen Anfragen
gerechnet. Die telefonische Erreichbarkeit der
zuständigen Mitarbeitenden der Stadt Duisburg
kanndadurch nicht immer sofort gewährleistet sein.
Diese können aber auch per E-Mail, per Telefax oder
Brief kontaktiert werden. Die entsprechenden
Kontaktmöglichkeiten sind dem jeweiligen
Grundsteuerbescheid zu entnehmen.
Allerdings ist auch bei schriftlichen Anfragen davon
auszugehen, dass aufgrund der hohen Zahl zu
erwartender Eingaben eine Rückmeldung nicht immer
zeitnah erfolgen kann.
Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Rheinhausen: Ermittlungserfolg - Vier tatverdächtige
Brandstifter festgenommen
Am Wochenende (24. und 25. Januar) ist den
Ermittlerinnen und Ermittlern des
Kriminalkommissariats 11 ein großer Erfolg gelungen:
sie konnten nach einer Reihe von Brandstiftungen
vier Tatverdächtige festnehmen. Außerdem wurden auf
Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg die
Wohnanschriften der Verdächtigen durchsucht und
umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.
Die Männer werden verdächtigt, in den letzten Wochen
an mehreren Orten in Duisburg Heuund Strohballen in
Brand gesetzt zu haben. Wir berichteten:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5940160
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5941593
Nach dem vorläufigen Stand der Ermittlungen ist von
einer sechsstelligen Schadenshöhe auszugehen. Die
Tatverdächtigen sind sämtlich Mitglieder der
Freiwilligen Feuerwehr. Gegen sie wurde auf Antrag
der Staatsanwaltschaft Duisburg Haftbefehl erlassen,
sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Die
Hintergründe der Taten werden nunmehr weiter
ermittelt.
Einbürgerungsfeier der Stadt Duisburg
Die Stadt Duisburg richtete am 27. Januar
im Foyer der Mercatorhalle die erste
Einbürgerungsfeier in diesem Jahr aus.
Oberbürgermeister Sören Link empfing rund 360
Duisburgerinnen und Duisburger, darunter
eingebürgerte Personen sowie deren Angehörige und
Freunde, anlässlich ihrer Einbürgerung in den
vergangenen Monaten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt zur
Einbürgerungsfeier in der Mercatorhalle. Fotos Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
„Die Einbürgerung zu beantragen, ist ein wichtiger
Schritt: Er zeigt den Willen, hier bei uns die
Zukunft in die eigene Hand nehmen zu wollen. Nutzen
Sie bitte diese neuen Möglichkeiten und gestalten
Sie das gesellschaftliche und politische Leben
unseres Landes mit“, so Oberbürgermeister Sören
Link.

Einbürgerungsfeier in der Mercatorhalle. Im Anschluß
gab es die Möglichkeit für die neu Eingebürgerten
sich mit Oberbürgermeister Sören Link zu
fotografieren, hier Loveth Oamen.
Nach der Ehrung einiger Personen, stellvertretend
für alle Eingebürgerten, wurde gemeinsam die
deutsche Nationalhymne gesungen. Die musikalische
Untermalung durch ein Streichquartett der Duisburger
Philharmoniker verlieh der Veranstaltung eine
festliche Atmosphäre.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der
Veranstaltung bot sich den Gästen die Möglichkeit,
ins Gespräch zu kommen und dabei auch
Erinnerungsfotos mit Oberbürgermeister Sören Link zu
machen. Das Interesse an einer Einbürgerung ist in
Duisburg weiterhin hoch.

Im vergangenen Jahr wurde insgesamt 2.631 Personen
in Duisburg die deutsche Staatsangehörigkeit
verliehen. Darunter am meisten vertreten waren
Menschen mit der Herkunft aus Syrien, der Türkei und
dem Irak. Im Vorjahr 2023 wurden 2.389 Personen
eingebürgert.
Neudorf: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft
Duisburg und der Polizei Duisburg: Tötungsdelikt -
Mordkommission ermittelt Ein 41-jähriger Duisburger ist am
Sonntagabend (26. Januar, gegen 20:10 Uhr) auf der Grabenstraße
lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann erlag kurze Zeit später
seinen Verletzungen im Krankenhaus. Ausweislich der bisherigen
Ermittlungen konnten Schussverletzungen an ihm festgestellt werden.
Da die Staatsanwaltschaft Duisburg die Tat als
Tötungsdelikt wertet, wurde bei der Polizei Duisburg eine
Mordkommission eingerichtet. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die
Angaben zu der Tat, möglichen Verdächtigen oder auch einem
vermeintlichen Fluchtauto machen können. Insbesondere suchen die
Ermittler einen Mann und eine Frau, die Erste Hilfe geleistet haben.
Sie und weitere Zeugen werden dringend gebeten, sich an das
Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 zu wenden.
Agentur sucht Komparsen und Kleindarsteller
für "Babylon Berlin"
Die finale Staffel der Erfolgsserie "Babylon Berlin"
wird im April u. a. in Bochum und Duisburg gedreht.
Für die Dreharbeiten in NRW werden insgesamt 1.500
Komparsen- und Kleindarsteller-Rollen vergeben.
Gefragt sind z. B. hunderte Komparsen als historisch
kostümierte Karnevalisten.
Bewerben können sich Menschen zwischen fünf und 80
Jahren, die optisch ins Jahr 1933 passen. Frauen
müssten bereit sein, sich die Haare auf Kinnlänge
schneiden zu lassen. Bei Männern sind kürzeres
Seiten- und längeres Deckhaar gefragt. Tabu sind
gefärbte oder gesträhnte Haare, Sonnenbankbräune,
künstliche Fingernägel, Permanent-Make-up, Piercings
und Tattoos an sichtbaren Körperstellen.
Bewerbungsschluss ist am 31. März. "Babylon Berlin" ist eine Krimi-Reihe
rund um den Berliner Kommissar Gereon Rath. Vorlage
dafür sind die Romane von Volker Kutscher. idr -
Infos und Bewerbungen:
http://www.casting-babylon.de
Comedy-Preis "Hurz" für Lisa Feller, Olaf
Schubert und Kai Magnus Sting
Die Preisträger für den Comedy-Preis
"Recklinghäuser Hurz 2025" stehen fest: Die
besondere Ehrung "Hanse-Hurz" geht an Lisa Feller
(u.a. "Schillerstraße", "Quatsch Comedy Club",
"Ladies Night"). Vergeben wird der Preis anlässlich
des Westfälischen Hansetags, den die Stadt
Recklinghausen im Juli erstmals ausrichtet.
"Lisa Feller ist Stammgast und hat eine enge
Beziehung zum Hurz und somit auch zu Recklinghausen.
Zudem kommt sie aus Münster, einer Stadt, die der
Westfälischen Hanse angehört", so die Begründung.
Den "Wolf-und-das-Lamm-Hurz" erhält Olaf Schubert,
der Duisburg-Neudorfer Kabarettist Kai Magnus Sting
wird mit dem "Heimat-Hurz" ausgezeichnet.
Der Preisträger des "Ehren-Hurzes" wird später
bekannt gegeben. Um den "Kleinen Hurz" bewerben sich
Florentine Osche, Robert Alan und Kristina Bogansky.
Nach dem Votum der Jury bestimmen die Gäste wer sich
künftig mit dem Nachwuchstitel schmücken darf. idr -
Infos:
https://derhurz.de
29. Januar:
Kontrolle in Neumühl: Stadt Duisburg überprüft
Häuser an der Otto-Hahn- und Max-Planck-Straße
Die Stadt Duisburg hat am Mittwoch ab 6.30
Uhr vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 51
Wohnungen des Wohnkomplexes Otto-Hahn-Straße und
MaxPlanck-Straße im Stadtteil Neumühl kontrolliert.
An der melderechtlichen Kontrolle des Bürger- und
Ordnungsamtes, bei der es auch um den illegalen
Bezug von Wohnungen ging, waren zudem die
Ausländerbehörde und die Polizei im Rahmen der
Amtshilfe beteiligt – insgesamt rund 40
Einsatzkräfte.
Außerdem wurden Vertreter des Immobilienbesitzers
bei der Begehung unvermieteter Wohnungen unterstützt
und abgesichert. „Wir dulden es nicht, dass sich
Menschen Wohnungen illegal unter den Nagel reißen,
ihr Umfeld vermüllen und so das Leben anderer schwer
machen. Das werden wir ändern. Mit der heutigen
Meldekontrolle gehen wir den nächsten Schritt und
machen sehr deutlich, dass so ein Verhalten
Konsequenzen hat. Gemeinsam mit unseren Partnern tun
wir alles, damit man hier im Quartier künftig wieder
gut und gerne leben kann“, erklärt Oberbürgermeister
Sören Link die Aktion.
Nach einer Informationsveranstaltung mit
Anwohnerinnen und Anwohnern im vergangenen November
hatte die Stadt bereits Maßnahmen verstärkt und
weitere eingeleitet. So wurde die Präsenz vom
Städtischen Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes erhöht, abgestellte Pkw ohne
Nummernschilder wurden entfernt, die Stromanschlüsse
der Häuser wegen des Verdachts auf Manipulation
überprüft und die Gespräche mit dem Eigentümer
intensiviert. Dabei wurde unter anderem deutlich,
dass eine große Anzahl der Wohnungen scheinbar
illegal ohne Kenntnis des Eigentümers bezogen worden
sind.
Bereits im Herbst vergangenen Jahres hat die Stadt eine Anmeldesperre für
die betroffenen Häuser erlassen. „Wir gleichen die
Personen in den Wohnungen mit unseren Meldelisten
ab. Natürlich nehmen wir auch diejenigen unter die
Lupe, die im Hintergrund agieren und sich als
vermeintliche Besitzer der Wohnungen ausgeben, um so
illegal Mieten abzukassieren“, erläutert
Ordnungsdezernent Michael Rüscher das gemeinsame
Vorgehen.
In den heute kontrollierten Häusern wurden 89
Personen angetroffen, wovon 27 Personen offiziell
gemeldet sind. Alle angetroffenen und nicht
angemeldeten Personen werden an die Meldestelle zur
weiteren Bearbeitung übermittelt. Bei den
gemeldeten, aber nicht angetroffenen Personen wird
die Abmeldung von Amts wegen geprüft. Bei 53
Angetroffenen wird seitens der Ausländerbehörde eine
ausländerrechtliche Anhörung erfolgen.
Die Polizei hat während des Einsatzes 17
Strafanzeigen wegen
Hausfriedensbruchs/Einmietbetrugs gefertigt und dazu
eine Person zwecks Identitätsfeststellung ins
Polizeigewahrsam gebracht. Der Eigentümer hat alle
unbewohnten Wohnungen unmittelbar nach den
Kontrollen entrümpelt und durch einen
Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig
bewohnten Wohnungen wird der Eigentümer
Räumungstitel erwirken. Die übrigen Immobilien
werden zeitnah kontrolliert.
Duisburg beteiligt sich an landesweiter
Kontrolle gegen Sozialleistungsbetrüger und kriminelle
Machenschaften In einer behördenübergreifenden
Kontrollaktion am Donnerstag, 23. Januar, in Duisburg,
Gelsenkirchen, Krefeld, Leverkusen und Wuppertal wurden zahlreiche
Sozialbetrugsfälle, Schwarzarbeit, ausbeuterische
Arbeitsverhältnisse und lebensgefährdende Mängel in Gebäuden
aufgedeckt.
Die Kontrollaktion fand auf Initiative des
Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des
Landes Nordrhein-Westfalen statt und wurde durch die beteiligten
Städte und Institutionen umgesetzt. In Duisburg lag der Fokus auf
einer Dienstleistungsfirma mit möglichen Scheinarbeitsverhältnissen
für Zuwanderer aus Südosteuropa und dem damit verbundenen Zugang zu
Sozialleistungen.
„Wir wehren uns mit allen
rechtsstaatlichen Mitteln gegen die Einwanderung in unsere
Sozialsysteme. Wir werden keinen Millimeter nachgeben und immer
wieder mit konzertierten Aktionen gegen diese betrügerischen
Machenschaften vorgehen. Gleichzeitig erwarte ich aber auch vom
Bund, dass er endlich seiner Verantwortung gerecht wird und
gesetzliche Regelungen trifft, um diesem kriminellen Geschäftsmodell
ein Ende zu bereiten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Während der Zoll eine Betriebsprüfung vornahm, kontrollierten
der städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes und die
Ausländerbehörde die insgesamt 62 bei dem Unternehmen angestellten
Mitarbeitenden an deren Wohnanschriften. Weitere Unterstützung
erfolgte unter anderem durch Ermittlungseinheiten der Bundesagentur
für Arbeit und des Jobcenters Duisburg, durch zugelassene
Dolmetscher und die Stabsstelle Sozialleistungsbetrug der Stadt
Duisburg.
Bei der Betriebsprüfung fanden sich keinerlei
Unterlagen, wie beispielsweise Eingangs- und Ausgangsrechnungen vom
Firmeninhaber oder Steuerberater, die auf eine echte Tätigkeit der
Firma hindeuten. Auch die Tatsache, dass augenscheinlich ein
Großteil der gemeldeten Arbeitnehmer sich gar nicht in Duisburg
aufhalten, erhärtet den Verdacht, dass die Firma, die seit dem 18.
Oktober 2023 als Unternehmen gemeldet ist, wirtschaftlich am Markt
nicht aktiv ist.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass es
sich um sogenannte Scheinarbeitsverhältnisse handelt, die
geschlossen wurden, um den EUFreizügigkeitsanspruch zu begründen und
zugleich aufstockendes Bürgergeld zu beziehen. Sollte sich der
Verdacht der Scheintätigkeit bestätigen, ist davon auszugehen, dass
dem Jobcenter Duisburg ein Schaden von monatlich etwa 122.000 Euro
entstanden sein könnte. Die Prüfungen dauern noch an. Gleiches gilt
für die durch die Ausländerbehörde vorzunehmende Prüfung des
möglichen Nichtbestehens oder des Verlustes des
Freizügigkeitsrechtes.
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Februar
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4. Februar:
„Schenk Liebe, geh wählen – die Demokratie
braucht dich!“ – Stadt startet Kampagne, mit
der sie zur Teilnahme an der Bundestagswahl aufruft
Die Stadt Duisburg startet heute mit ihrer
Plakatkampagne „Schenk Liebe, geh wählen – die
Demokratie braucht dich“. Mit der Aktion möchte sie
die Duisburgerinnen und Duisburger aufrufen, ihre
Stimmen bei der Bundestagswahl am 23. Februar
abzugeben. Die großflächigen Plakate sind in den
nächsten Wochen stadtweit an rund 100
unterschiedlichen Standorten zu sehen.

Die Aktion wird von Duisburg Kontor Stadtmarketing
mit DUISBURG IST ECHT unterstützt. Ergänzt wird die
Plakatkampagne mit einer Radiospot-Reihe, in der
Bürgerinnen und Bürger sagen, warum sie zur Wahl
gehen.
„Wir wollen ein klares Zeichen setzen für die demokratischen Grundwerte“,
erklärt Stadtdirektor und Wahlleiter Martin Murrack.
„Unsere Botschaft ‚Schenk Liebe, geh wählen‘
verdeutlicht, dass die Demokratie keineswegs
selbstverständlich ist. Sie lebt davon, dass wir sie
aktiv unterstützen und auch verteidigen – gerade
jetzt, wo radikale Strömungen immer öfter versuchen,
unsere freiheitliche Ordnung zu untergraben. Wählen
ist gelebte Verantwortung und ein Zeichen der
Wertschätzung für das, was uns alle verbindet.“

Die Plakate hängen im gesamten Stadtgebiet, hier an
der Karl-Jarres-Straße. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Was Menschen in Duisburg antreibt wählen zu gehen,
greifen auch diverse Wahl-Spots auf, die ab dem 10.
Februar im Lokalradio zu hören sein werden. In den
kurzen Beiträgen kommen Duisburgerinnen und
Duisburger verschiedenen Alters zu Wort. Zudem wird
die Bundestagswahl auch immer wieder auf den
städtischen Social-Media-Kanälen präsent sein.

Düsseldorfer Straße, Ecke Paul-Esch-Straße. Foto:
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Bereits kurz nach Bekanntwerden des Termins zu den
Neuwahlen hat die Stadt mit Videobeiträgen
erfolgreich um Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
geworben. Im Zuge der Plakatkampagne wird die
Botschaft auch in der städtischen SocialMedia-Welt
gespiegelt und durch weiteren vielfältigen Content
zur Wahl angereichert.
6./7. Februar
Baubeginn im Sportpark
Duisburg: Bezirkssportanlage wird modernisiert – künftig trainieren
hier die Footballer von Rhein Fire
American Football
begeistert auch in Deutschland immer mehr Fans.
Rhein Fire, zweifacher Champion der European League
of Football (ELF), zieht regelmäßig Tausende
Zuschauer in seine Heimspielstätte – die
Schauinsland-Reisen-Arena. Jetzt bekommt der Sport
auch abseits der großen Spieltage ein dauerhaftes
Zuhause in Duisburg.
Oberbürgermeister Sören Link,
Duisburg-Kontor-Geschäftsführer Christoph Späh,
DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz und
Vertreter von Rhein Fire griffen heute symbolisch
zum Spaten und starteten damit offiziell die
Bauarbeiten zur Modernisierung der
Bezirkssportanlage II. In Zukunft soll die Anlage
unter anderem als Trainingsstätte für die Footballer
von Rhein Fire dienen.

Das Football-Team Rhein Fire
erhält in Duisburg eine Trainingsstätte. Dafür wird
die Bezirkssportanlage II m Sportpark Wedau
modernisiert. Fotos Ilja Höpping / Stadt

Beim Spatenstich: Martin Wagner (Gesellschafter und
Mitbegründer Rhein Fire), Mirko Kürten
(Gesellschafter und Mitbegründer), Mario Schulz
(Operation & Logistics und Trainer), Jürgen Dietz
(Betriebsleiter DuisburgSport), OB Sören Link, Marc
Rüdesheim (stv. Betriebsleiter Duisburg Sport),
Christoph Späh (Geschäftsführer Duisburg Kontor)),
Max Paatz (General Manager Rhein Fire).
Die Stadt Duisburg investiert dort rund 1,115
Millionen Euro. Der Umbau soll bereits im 2. Quartal
2025 fertiggestellt sein. „Wir gestalten hier in
Wedau einen Trainingsort mit Zukunft und stärken
zugleich das sportliche Aushängeschild unserer Stadt
– den Sportpark Duisburg. Sport entwickelt sich
stetig weiter – und wir entwickeln mit. Da Football
in den letzten Jahren enorm an Bedeutung und an Fans
gewonnen hat, schaffen wir nun optimale Bedingungen
für diese dynamische Sportart und ihre begeisterte
Community“, sieht Oberbürgermeister Sören Link in
der Modernisierung eine wichtige Entwicklung für die
Sportstadt Duisburg.

Denn am Kalkweg entsteht eine Anlage in bester Lage
– gut erreichbar und umgeben von vielfältigen
Sportmöglichkeiten, die das Training ideal ergänzen.
Mit der Installation eines modernen Flutlichtsystems
wird die Anlage künftig das ganze Jahr über und auch
in den Abendstunden bespielbar sein. Zusätzlich wird
ein Drainagesystem installiert, hochwertiger
Rollrasen verlegt und die Seitenbereiche werden
gepflastert.
„Mit der Modernisierung schaffen wir eine ganzjährig
nutzbare Trainingsstätte – für Rhein Fire und den
American-Football-Sport“, erklärt Jürgen Dietz,
Betriebsleiter von DuisburgSport. Die im vergangenen
Herbst getroffene Entscheidung von Rhein Fire,
Duisburg als festen Trainingsstandort zu wählen,
spricht für die Qualität und Attraktivität des
Sportparks.
„Der Sportpark Duisburg bietet uns die besten
Voraussetzungen, um langfristig zu wachsen und den
Footballsport in der Region nachhaltig zu fördern“,
sagt Max Paatz, General Manager von Rhein Fire.
Kommunaler Entwicklungsbeirat zur Mobilität
in Hochfeld: Oberbürgermeister Sören Link nimmt
Empfehlungen entgegen
Am 6. Februar übergaben die Teilnehmenden des
Kommunalen Entwicklungsbeirats (KEB)
Oberbürgermeister Sören Link die gemeinsam
erarbeiteten Empfehlungen zur Gestaltung des
öffentlichen Raums und zur Mobilität im Stadtteil
Hochfeld. Sie werden nun dem Rat der Stadt Duisburg
zur Entscheidung vorgelegt. Der KEB nahm 2024 seine
Arbeit auf. Er setzte sich aus rund 50 Personen aus
Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und
Verwaltung zusammen, um Empfehlungen zu
Zukunftsfragen für die lokale Politik zu erarbeiten.
Acht Plätze wurden an Bürgerinnen und Bürger aus
Hochfeld per Losverfahren vergeben. In insgesamt
fünf Sitzungen rückte der KEB den Stadtteil Hochfeld
in den Fokus. Ergänzend wurden in einem öffentlichen
Herbstdialog weitere Ideen aus der Stadtgesellschaft
eingeholt. Im dicht besiedelten Stadtteil Hochfeld
ist die effiziente und gleichberechtigte Nutzung der
verfügbaren Flächen entscheidend, um die Mobilität
für alle Verkehrsteilnehmenden sicher, attraktiv und
zugänglich zu gestalten.
Gleichzeitig gilt es, die Aufenthaltsqualität im
öffentlichen Raum zu verbessern. Zunächst stand die
Erarbeitung einer Vision im Mittelpunkt der
Diskussionen. Im weiteren Prozess wurden
Handlungsfelder identifiziert und konkrete
Vorschläge entwickelt.
Die vier Handlungsfelder betreffen den fließenden
Verkehr, den ruhenden Verkehr, die Partizipation und
Teilhabe sowie das Thema Aufenthaltsqualität und
Sicherheitsgefühl. Konkret werden beispielsweise für
die Wanheimer Straße zusätzliche Zebrastreifen, die
Schaffung von mehr Grünflächen, gesicherte
Fahrradabstellanlagen sowie ein Aktionsplan zur
Verbesserung der Sauberkeit vorgeschlagen.

Die Teilnehmenden des Kommunalen Entwicklungsbeirats
(KEB) übergaben Oberbürgermeister Sören Link ihre
gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen zur Gestalung
der Mobilität und des öffentlichen Raums im
Stadtteil Hochfeld. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Für den Bereich Ecke Sedanstraße / Hochfeldstraße
schlagen die Teilnehmenden u.a. Maßnahmen zur
Verkehrsberuhigung und die Aufstellung von
Spielgeräten für Kinder vor. Auch für die Parkfläche
im Siechenhaus-Dreieck wurden Gestaltungsvorschläge
entwickelt. „Es ist wichtig, dass die Menschen vor
Ort in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes mit
einbezogen werden. Wenn dann alle Beteiligten auch
noch so leidenschaftlich und kreativ an einem Strang
ziehen wie hier in Hochfeld, kommen viele gute Ideen
dabei heraus. Ich danke allen, die sich mit viel
Engagement eingebracht haben“, lobt
Oberbürgermeister Sören Link.
„Der Kommunale Entwicklungsbeirat in Hochfeld hat
gezeigt, dass Politik Bürgerinnen und Bürger
zusammenführen kann und sie sich mit ihrer Stadt
bzw. ihrem Stadtteil identifizieren, wenn sie die
Gelegenheit erhalten, respektvoll, diszipliniert
aber ohne Zwang miteinander zu argumentieren und
Kompromisse auszuhandeln“, so Prof. Dr. Gesine
Schwan.
• Entwicklungsbeirat (KEB) entwickelt und
bereits erfolgreich erprobt.
An einer weiteren Ausschreibung hat sich auch
Duisburg beworben und den Zuschlag bekommen, so dass
nun der Kommunale Entwicklungsbeirat seine Arbeit
aufnehmen kann. Kommunale Entwicklungsbeiräte
bringen Politik und Verwaltung mit Wirtschaft und
Zivilgesellschaft zusammen.
• Ziel ist es, gegenseitig Vertrauen
aufzubauen und nachhaltige Lösungen für wichtige
Zukunftsfragen zu entwickeln sowie durch einen neu
geschaffenen Gestaltungsspielraum und Austausch auf
Augenhöhe Demokratie erlebbar zu machen. Das
erfordert eine gute Planung, Organisation und
professionelle Begleitung. Das Ergebnis der Arbeit
des KEB sind gemeinwohlorientierte
Handlungsempfehlungen, die Visionen, Leitsätze,
Ziele, Kriterien und/oder konkrete Maßnahmen
enthalten können.
• Partnerorganisationen & Fördernde
Das Projekt wird begleitet von der Berlin Governance
Platform und durch die E.ON Stiftung gefördert. Die
Urbane Zukunft Ruhr GmbH begleitet und koordiniert
den KEB gemeinsam mit der Stadt Duisburg. Die Berlin
Governance Platform ist eine gemeinnützige
Denkfabrik mit Sitz in Berlin. Sie entwickelt
Formate, die darauf abzielen, Menschen aus Politik,
Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft
zusammenzubringen, um gemeinsam kreative und
gemeinwohlorientierte Lösungen für drängende
gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten.
Kommunale Entwicklungsbeiräte sind ein solches
Format: Organisationsgründerin Gesine Schwan
entwickelte den Ansatz auf Grundlage ihrer
wissenschaftlichen Arbeit und praktischen
Erfahrungen mit Multi-Akteurs-Dialogformaten. Das
Team der Berlin Governance Platform hat den Ansatz
weiter konzeptualisiert. Er findet in bisher zehn
Kommunen Anwendung. Die Berlin Governance Platform
agiert allparteilich und unabhängig.
Die E.ON Stiftung ist die Unternehmensstiftung der
E.ON SE mit Sitz in Essen. Sie fördert Projekte, die
sich mit der Energiewende und der Transformation hin
zum nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen. Die
Stiftung versteht Beteiligung dabei als
Gelingensbedingung und unterstützt daher bereits mit
einer zweiten Projektförderung die Umsetzung von
Kommunalen Entwicklungsbeiräten. Sie trägt keine
inhaltliche Verantwortung für den Prozess.
Die Urbane Zukunft Ruhr GmbH ist ein
Gemeinschaftsprojekt der Stadt Duisburg, vertreten
durch die GEBAG, und dem Wirtschaftsverband
Initiativkreis Ruhr. Ziel des Projektes ist es, mit
den Erfahrungen, Kenntnissen und Ressourcen der
Partner den Stadtteil Hochfeld in den
Handlungsfeldern Infrastruktur, öffentlicher Raum,
Wohnen, Bildung und Soziales, Nachhaltigkeit und
Digitalisierung zu stärken.
So sollen den Menschen, die dort wohnen, neue
Perspektiven geboten, aber auch die Attraktivität
für neue Bewohnerinnen und Bewohner erhöht werden.
Die Ergebnisse der Arbeit sollen auch als Blaupause
für andere Städte im Ruhrgebiet dienen, die
Stadtteile mit ähnlichen Herausforderungen haben.
10. Februar:
One Billion Rising – Tanzen gegen Gewalt an Frauen
und Mädchen
One Billion Rising ist einer der weltweit
größten Kampagnen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
und für Gleichberechtigung. Unter dem Motto „Rise
For Empathy“ beteiligt sich Duisburg auch in diesem
Jahr wieder an der Aktion. Am Freitag, 14. Februar,
um 13.30 Uhr wird daher in der Innenstadt vor dem
Bereich des Forums Duisburg erneut einen Tanzprotest
als Symbol weltweiter Frauensolidarität stattfinden.
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn wird die vom
Runden Tisch „Gewaltschutz für Duisburg“
organisierte Veranstaltung eröffnen. An der Tanzdemo
beteiligen sich das Referat für Gleichberechtigung
und Chancengleichheit, die Frauenhaus Duisburg
gGmbH, die Duisburger Frauenberatungsstelle, die
Vereine Mina e. V. und Mabilda, das autonome
Frauenhaus, Solwodi e.V. sowie der Opferschutz der
Duisburger Polizei und der Stadt Duisburg.
Mit diesem Protesttag rufen die Veranstalterinnen
dazu auf, auf die weitverbreitete Gewalt gegen
Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen und aktiv
dagegen anzugehen. Getanzt wird zu dem Lied „Break
the Chain – Sprengt die Ketten!“ Die Duisburger
Heroes werden sich mit einem Statement an der
Tanzdemo beteiligen und so ihre Solidarität und
Unterstützung für diese wichtige Veranstaltung zum
Ausdruck bringen.
Wie in den letzten Jahren, beteiligt sich auch das
ADTV Tanzhaus Duisburg wieder an dem Protest und
tritt mit einer Tanzgruppe auf. „Gewalt gegen
Mädchen und Frauen ist eine der gravierendsten
Menschenrechtsverletzungen weltweit. Mit One Billion
Rising möchten wir das weltweite Ausmaß von Gewalt
gegen Frauen und Mädchen aufzeigen und dagegen
protestieren. Je mehr Duisburgerinnen und Duisburger
teilnehmen, desto stärker das Zeichen!“, so die
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg,
Elisabeth Koal, und lädt damit Alle zur Teilnahme
ein.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es
online unter www.onebillionrising.de sowie
telefonisch (0203/283-3316) und per E-Mail
(frauenbuero@stadt-duisburg.de) beim Frauenbüro der
Stadt Duisburg.
Engagement für Mädchen und junge Frauen: Verein
Mabilda aus Obermarxloh erhält
Fakir-Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg
Immer noch müssen sich viele Mädchen und
junge Frauen gegen veraltete Rollenklischees
behaupten, etwa wenn sie Fußball spielen oder einen
Job bei der Feuerwehr ausüben wollen. Für sie gibt
es in Duisburg seit zahlreichen Jahren eine
Anlaufstelle: Mabilda. Das als Verein 1991
gegründete Mädchenzentrum in Obermarxloh ist jetzt
für seine Arbeit mit dem Fakir-Baykurt-Kulturpreis
der Stadt Duisburg ausgezeichnet worden.

Astrid Becker, 1. Vorsitzende des Vereins Mabilda
bedankt sich für den Preis. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Den Preis verleiht die Stadt alle zwei Jahre – nun
bereits zum sechsten Mal – in Erinnerung an den 1999
verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt für
herausragende kulturelle Leistungen im Bereich des
interkulturellen Dialogs. Die Auszeichnung ist mit
2.500 Euro dotiert, das Preisgeld spendet die
Stadtsparkasse Duisburg.
„Es ist bemerkenswert, mit welch dauerhaften
Engagement sich der Verein Mabilda seit mehr als 30
Jahren für die Rechte von Mädchen und jungen Frauen
einsetzt“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der
Stadt Duisburg, der den Preis übergeben hat.
„Neben all den vielen Angeboten haben die
Mitarbeiterinnen auch immer ein offenes Ohr für die
Sorgen und Probleme junger Duisburgerinnen, die
manchmal keine andere Person haben, mit der sie
offen sprechen können.“
Der Verein Mabilda bietet verschiedene Programme und
Projekte für Mädchen und junge Frauen im Alter von
sechs bis 18 Jahren an. Dabei geht es um Themen wie
Bildung, Integration und soziale Teilhabe. Zum
Angebot zählen auch Sprachkurse, Nachhilfeangebote
und Freizeitaktivitäten.
Vor Ort finden offene Beratungen, verschiedene Kurse
und Feste statt, welche größtenteils aus
Spendenmitteln finanziert werden. Zudem beantragt,
plant und organisiert die Vereinsführung zahlreiche
Projekte für Mädchen an Duisburger Schulen. Dabei
geht es um Themen wie Selbstbehauptung,
Lebensplanung, Gewaltprävention, Konflikttraining,
Medienkompetenz, Ökound Umwelttechnik,
Berufswahlorientierung, Liebe und Sexualität und
Gesundheit.
Seit 1992 ist der Verein Mabilda als freier Träger
der Jugendhilfe anerkannt. Die Arbeit im Verein wird
von sechs Vorstandsfrauen, vier hauptamtlichen
Mitarbeiterinnen, einem Team von Honorarkräften und
zahlreichen ehrenamtlichen Mitstreiterinnen
geleistet.

Der Verein Mabilda aus Obermarxloh erhält den Fakir
Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
11. Februar:
Stadt Duisburg erhält Anschlussförderung aus der
Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE“ für die
Bekämpfung von Wohnungslosigkeit
Seit dem 01. Juni 2022 ergänzt das
Projekt „Endlich ein ZUHAUSE“ sehr erfolgreich das
bestehende System der Wohnungslosenhilfe in
Duisburg. Mit einer Anschlussförderung für die
nächsten drei Jahre kann das „Kümmerer“- Projekt
weitergeführt werden.
„Seit Beginn des Projektes wurden fast 200
Wohnungslose in den regulären Wohnungsmarkt
vermittelt. Ich bin zuversichtlich, dass in den
nächsten Jahren noch viele weitere wohnungslose
Menschen mit eigenem Wohnraum versorgt werden
können.“, freut sich Astrid Neese, Beigeordnete für
Bildung, Arbeit und Soziales über den großen Erfolg
des Projektes.
Der Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von
Wohnungen an geflüchtete Menschen, die ein
Bleiberecht erlangt haben, aber noch in
Gemeinschaftsunterkünften leben und somit praktisch
wohnungslos sind. Diese Menschen haben es oft
schwer, sich auf dem regulären Wohnungsmarkt selbst
mit Wohnungen zu versorgen.
Ein „Kümmerer“- Team unterstützt und begleitet auf
dem Weg zum eigenen Mietvertrag und eröffnet somit
die Möglichkeit für eine erfolgreiche Integration in
die Gesellschaft. Die Finanzierung des Projektes
erfolgt durch Fördergelder der Europäischen Union,
finanzieller Unterstützung des Landes
Nordrhein-Westfalen und einem städtischen
Eigenanteil.
Kooperationspartner in dem Projekt ist weiterhin das
Diakoniewerk Duisburg. Mit den Fördergeldern und dem
Eigenanteil der Stadt werden dort zwei Arbeitsplätze
für eine Immobilienfachkraft und eine Fachkraft aus
der sozialen Arbeit für weitere drei Jahre
gesichert. „Unser oberstes Ziel ist es, ein soziales
friedvolles Miteinander aller Menschen in der Stadt
Duisburg zu ermöglichen“, so Pfarrerin Barbara
Montag, Geschäftsführerin des Diakoniewerks
Duisburg.
„Es geht um menschenwürdige Mietverhältnisse und um
Prozesse, bei denen wir die Menschen im Blick haben
– auch wenn die Voraussetzungen auf dem
Wohnungsmarkt für Flüchtlinge und Menschen mit
Beeinträchtigung herausfordernd sind.“
Das Diakoniewerk bietet:
• Unterstützung bei der Wohnraumsuche und
-vermittlung
• eine Begleitung zu Wohnungsbesichtigungsterminen
• Hilfe bei den notwendigen Formalitäten bis hin zum
Mietvertragsabschluss • eine Initiierung
wohnbegleitender Hilfen, dazu intensive Kooperation
mit den Akteuren der Wohnungslosenhilfe und
Flüchtlingshilfe (Angebote im Diakoniewerk,
Jobcenter Duisburg, Amt für Soziales und Wohnen der
Stadt Duisburg etc.)
• eine Stabilisierung des Mietverhältnisses durch
nachgehende Hilfe und Vermittlung zwischen Mietenden
und Vermietenden (z.B. stabile Mieterschaft,
pünktliche Mietzahlungen)
Interessierte Vermieterinnen und Vermieter können
sich direkt an das Diakoniewerk Duisburg wenden
(endlich-ein-zuhause@diakoniewerkduisburg.de)
12. Februar.
APPsolut Duisburg: Mängelmelder in der MEIN
DUISBURG-App startet
Seit 2022 informiert die MEIN DUISBURG-App der
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
(DVV) ausführlich über Interessantes und Wichtiges
in Duisburg. Ca. 45.000 Duisburgerinnen und
Duisburger haben die App mittlerweile
heruntergeladen.
Ab sofort bietet die App eine praktische Neuerung:
Mängel wie Schlaglöcher, illegale Müllablagerungen
oder überfüllte Papierkörbe können nun bequem und
leicht über diese App gemeldet werden. Diese
aufgeführten Dienstleistungen der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind bereits integriert
und werden künftig um weitere Angebote der Partner
im Stadtkonzern ergänzt. Mit dieser neuen Funktion
wird die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und
Bürgern und der Verwaltung noch einfacher und
effizienter.
„Uns ist der kurze Draht zu den Menschen wichtig. Je
früher und präziser wir von Mängeln erfahren, desto
schneller und effektiver können sie behoben werden.
Mithilfe des Mängelmelders kann jeder seinen Teil
dazu beitragen, dass unsere Stadt sauberer wird“,
sagt Oberbürgermeister Sören Link und ergänzt: „Mit
der neuen App-Funktion geht Duisburg einen eigenen
Weg. Sie ist eine gelungene Gemeinschaftsentwicklung
im Stadtkonzern und setzt dabei auf modernste
Software.“
Ein Mangel kann entweder direkt fotografiert oder
ein Bild kann aus der Galerie hochgeladen werden.
Eine Künstliche Intelligenz analysiert das Bild,
erkennt das Problem und erstellt eine Beschreibung,
die bei Bedarf auch noch ergänzt werden kann. Über
die automatische Standorterkennung oder eine spätere
manuelle Eingabe der Adresse wird der Mangel
lokalisiert. Zum Schluss muss die Meldung nur noch
abgeschickt werden. Sie wird dann automatisch an den
entsprechenden Fachbereich zur Bearbeitung
weitergeleitet.
Fotos, auf denen Autokennzeichen zu erkennen oder
Menschen zu sehen sind, können aus
Datenschutzgründen nicht hochgeladen werden. Somit
ist eine Meldung von Falschparkern beispielsweise
auf diesem Weg nicht möglich. Zahlreiche
Dienstleistungen der Stadt Duisburg sind
mittlerweile nicht nur über die städtische Homepage
abrufbar, sondern auch über die MEIN DUISBURG-App.
Hier kann man direkt einen Termin für den
Bürgerservice, die Fahrzeugzulassung oder für die
Sperrgutabholung vereinbaren, mit KlimaGo Kilometer
für satte Rabatte sammeln oder mit dem
Spielplatzfinder auf Entdeckungsreise gehen. Auch
eine Gewerbeanmeldung, die Beantragung von
Führungszeugnissen oder Elterngeld sind über das
Serviceportal der Stadt, das ebenfalls über die MEIN
DUISBURG-App erreichbar ist, möglich. Die MEIN
DUISBURG-App kann sowohl für Apple als auch Android
in den bekannten APP-Stores heruntergeladen werden.
13. Februar:
Dritte Kontrolle in Neumühl: Stadt Duisburg überprüft drei
weitere Häuser an der Otto-Hahn-Straße
Die Stadt Duisburg hat am heutigen Donnerstag die Kontrollen des
Wohnkomplexes Otto-Hahn-Straße/Max-Planck-Straße im Stadtteil
Neumühl fortgesetzt. Ab 6.30 Uhr wurden drei weitere
Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen an der
Otto-Hahn-Straße überprüft. Neben der melderechtlichen Kontrolle
durch das Bürger- und Ordnungsamt haben die Behörden erneut die
Begehung der Immobilien durch Eigentümervertreter abgesichert.
In den Häusern gehen die Behörden dem Verdacht auf illegalen Bezug
von Wohnungen nach. An der Aktion waren erneut die Ausländerbehörde
mit Dolmetschern und die Polizei beteiligt. Insgesamt waren rund 20
Kräfte vor Ort im Einsatz. „Die bisherigen Einsätze haben unser
gemeinsames Vorgehen bestätigt. Die Meldekontrollen zeigen Wirkung.
Deswegen werden wir sie auch in den kommenden Wochen fortsetzen, bis
wirklich jedes Haus in dem Wohnkomplex vom Keller bis zum
Dachgeschoss überprüft worden ist“, zieht Oberbürgermeister Sören
Link ein positives Zwischenfazit.
„Das Bürger- und Ordnungsamt, die Polizei, das Amt für Integration
und Einwanderungsservice und der Eigentümervertreter zeigen durch
die gemeinsam getroffenen Maßnahmen, dass die Stadt Duisburg die
Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt. Ich bin
davon überzeugt, dass die erfolgreichen Kontrollen eine dauerhaft
positive Wirkung auf den Stadtteil Neumühl haben und wir denjenigen,
die sich nicht an Spielregeln halten wollen, deutlich zeigen, dass
wir sie zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger im Blick haben und
ihr Verhalten nicht hinnehmen werden“, betont Ordnungsdezernent
Michael Rüscher.
In den heute kontrollierten Immobilien sind laut Melderegister
insgesamt 45 Personen registriert. Bei der heutigen Kontrolle wurden
indes 78 Personen angetroffen, wovon nur 35 bei der Stadt Duisburg
gemeldet sind. Ein offizielles Mietverhältnis konnten von denen
wiederum nur 21 Personen vorweisen. Alle angetroffenen und nicht
angemeldeten Personen werden an die Meldebehörde zur weiteren
Bearbeitung übermittelt.
Bei den gemeldeten, aber nicht angetroffenen Personen wird die
Abmeldung von Amts wegen geprüft. Bei 52 Angetroffenen wird seitens
der Ausländerbehörde eine ausländerrechtliche Anhörung erfolgen. Die
Polizei Duisburg hat insgesamt neun Strafanzeigen wegen
Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs gefertigt.
Alle nicht bewohnten Wohnungen wurden vom Eigentümer
unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt und durch
einen Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig
bewohnten Wohnungen wird der Eigentümer einen
Räumungstitel erwirken. In den kommenden Wochen
werden die noch ausstehenden Immobilien
kontrolliert.
Bundestagswahl 2025: Fehler in der
technischen Verarbeitung der Briefwahlanträge
Aufgrund eines Fehlers in der maschinellen
Verarbeitung der Briefwahlanträge ist es möglich,
dass in etwa 2000 Fällen Wahlberechtigte beantragte
Briefwahlunterlagen doppelt erhalten haben. Es ist
ausgeschlossen, dass mit diesen Briefwahlunterlagen
doppelt gewählt werden kann, weil beide
Ausfertigungen dieselbe Wahlscheinnummer tragen und
diese beim Eingang der Wahlbriefe vom Wahlamt
geprüft wird.
Der technische Fehler wurde inzwischen behoben und
die Kontrollmechanismen angepasst. Kreiswahlleiter
Martin Murrack: „Die technische Panne ist ärgerlich,
aber am Ende kommt es darauf an, dass doppelte
Stimmabgaben ausgeschlossen werden. Und das können
wir gewährleisten. Jede Stimme wird korrekt und nur
einmal gezählt.“
Die potenziell betroffenen Wahlberechtigten werden
persönlich kontaktiert und um Vernichtung einer
Ausfertigung der Briefwahlunterlagen gebeten.
Alternativ besteht für sie auch die Möglichkeit, die
Dublette in einer der Briefwahlstellen in den
Bezirksrathäusern oder der Stabsstelle Wahlen, In
den Haesen 84 in Duisburg-Homberg abzugeben.
Darüber hinaus bietet das Wahlamt bei körperlicher
Einschränkung eine Abholung durch einen eigenen
Mitarbeiter an. Hierzu und zu weiteren Fragen steht
die Wahlamts-Hotline unter der Rufnummer
0203/283-3333 zur Verfügung.
25. Februar: Bürger- und
Ordnungsamt schließt vier Friseurbetriebe Das Bürger-
und Ordnungsamt hat in der vergangenen Woche in Zusammenarbeit mit
der Polizei, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes
sowie mit Unterstützung der Kreishandwerkerschaft Duisburg,
Kontrollen in Barbershops und Friseurbetrieben im Duisburger
Stadtgebiet durchgeführt.
Insgesamt wurden durch die
Einsatzkräfte zahlreiche, gewerberechtliche Verstöße festgestellt.
Von den insgesamt fünf kontrollierten Betrieben in den Stadtteilen
Beeck, Hamborn, Meiderich und Neumühl wurden vier Ladenlokale sofort
geschlossen. Neben einem Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die
Betreiber wird jetzt auch die Einleitung von
Gewerbeuntersagungsverfahren geprüft. Gegen zwei Betreiber wurde
aufgrund einer fehlenden Preisauszeichnung ein Verwarnungsgeld
erhoben.
Das Friseur-Handwerk zählt zu den
zulassungspflichtigen Handwerken und muss vor Aufnahme der Tätigkeit
bei der Handwerkskammer eingetragen werden. Bei vier Betrieben
fehlte die notwendige Eintragung des Betreibers somit die
Vorrausetzung dieser Arbeit ordnungsgemäß nachzugehen. Bei einem
Betrieb lag keine Gewerbeanmeldung vor, hier wurde der Betreiber
zusätzlich aufgefordert, das Gewerbe entsprechend anzuzeigen.
Es kommt immer wieder vor, dass die Betreiber von
„Barbershops“ ihre Gewerbebetriebe mit anderen
Tätigkeitsbeschreibungen, wie zum Beispiel Kosmetiker oder
Maskenbildner, anzeigen. Gegen Betriebe, die gegen die geltenden
Regeln verstoßen, können Bußgelder bis zu 50.000 Euro verhängt
werden. Das Bürger- und Ordnungsamt hat diese Betriebe weiterhin
fest im Blick und wird weitere Kontrollen durchführen.
26. Februar:
Klimafreundliche Mobilität: DVG startet
Linienbetrieb von elf Wasserstoffbussen
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
arbeitet gemeinsam mit der Stadt Duisburg an der
Modernisierung der Infrastruktur für einen
zukunftsfähigen und nachhaltigen ÖPNV. In den
vergangenen Jahren haben DVG und Stadt bereits viel
erreicht.
Ab dem 1. März 2025 erfolgt ein weiterer Schritt hin
zu einem emissionsarmen öffentlichen Nahverkehr. Elf
wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenbusse werden
dann im Linienbetrieb durch Duisburg fahren. Sie
sorgen emissionsfrei und leise für bessere Luft und
weniger Lärm. Fahrgäste und Fahrpersonal profitieren
von einer komfortablen und multifunktionalen
Innenausstattung der 12 Meter langen Busse mit
Klimatisierung, großzügigen Sondernutzungsflächen
sowie Assistenzsystemen.

Stellen gemeinsam die neuen Wasserstoffbusse der DVG
vor (v. l.): DVG-Technikvorstand Andreas Gutschek,
Oliver Krischer, Minister für Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen, Sören Link, Oberbürgermeister
der Stadt Duisburg und Oliver Wittke,
Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr
(VRR). Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
Kurz vor dem Start des Linienbetriebs haben die
DVG-Vorstände Marcus Wittig (Vorsitz) und Andreas
Gutschek (Technik) heute im Beisein von Oliver
Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und
Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,
Oberbürgermeister Sören Link, und Oliver Wittke,
Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr
(VRR) die neuen wasserstoffbetriebenen
Brennstoffzellenbusse der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Minister Oliver Krischer: „Wir wollen mehr Menschen
zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen. Das gelingt
mit attraktiven Angeboten im Nahverkehr und wie hier
mit modernen Wasserstoffbussen. Das Land fördert die
Umstellung auf klimafreundliche Antriebe. Ich freue
mich, dass die neuen Wasserstoffbusse den Duisburger
Stadtverkehr künftig klimafreundlicher machen.“
„Die neuen Wasserstoffbusse verbessern den
Nahverkehr in unserer Stadt und sorgen für deutlich
weniger Abgase. Dank der Unterstützung des Landes
Nordrhein-Westfalen kommen wir so in Duisburg der
Verkehrswende mit smarten Lösungen ein großes Stück
näher“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
„Mein besonderer Dank gilt den Fördergebern, die
diesen wichtigen Transformationsprozess mit
erheblichen Mitteln unterstützt haben. Die
Inbetriebnahme der ersten elf Wasserstoffbusse samt
Wasserstoff-Tankanlage ist ein weiterer wichtiger
Schritt hin zu einem komplett emissionsfreien
Nahverkehr in Duisburg. Wir wollen als
Verkehrsunternehmen diesen Weg weiter gehen.
Dabei sind wir auch in Zukunft auf Fördergelder
angewiesen. Denn ohne effektive Unterstützung von
Bund und Land werden wir nicht in der Lage sein,
diesen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und
zur Steigerung der Lebensqualität in Duisburg zu
leisten“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender
der DVG.
„Die umweltfreundlichen Wasserstoffbusse bieten für
den Einsatz im ÖPNV gleich mehrere Vorteile. Mit
Reichweiten von bis zu 400 Kilometern und kurzen
Betankungszeiten sind sie so flexibel einsetzbar wie
herkömmliche Busse. Geräuscharm und nahezu
emissionsfrei leisten sie einen wichtigen Beitrag
zur Luftreinhaltung“, erläutert DVG-Technikvorstand
Andreas Gutschek.
„Mit der Förderung von 25 wasserstoffbetriebenen
Bussen samt Tankinfrastruktur für die Duisburger
Verkehrsgesellschaft leisten das Land NRW und der
VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um
energieeffiziente Antriebssysteme alltags- und
linientauglich zu machen.
Denn die Transformation des ÖPNV hin zum Elektro-
und Wasserstoffbetrieb ist ein nachhaltiger Beitrag
zur Reduktion des lokalen Abgasausstoßes und somit
ein wesentlicher Punkt für bessere Luft in den
Städten. Darüber hinaus wird mit attraktiven und
modernen Fahrzeugen die Akzeptanz des ÖPNV
gesteigert und der Umweltverbund gestärkt“, erklärt
Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR.
Gefördert mit Landesmitteln
Die DVG hat 25 Wasserstoffbusse im Juli 2023
bestellt. Der Bushersteller Solaris hat bereits elf
Solobusse vom Typ Solaris Urbino 12 hydrogen an die
DVG geliefert. Bis Ende 2025 werden vierzehn
Gelenkbusse vom Typ Solaris Urbino 18 hydrogen die
Busflotte erweitern.
Die Anschaffung dieser 25 Wasserstoffbusse und die
für den Betrieb erforderliche Wasserstoff-Tank- und
Werkstattinfrastruktur ist für die DVG mit
erheblichen Investitionen verbunden. Insgesamt
investiert die DVG rund 20,5 Millionen Euro für die
25 Fahrzeuge und erhält dafür über den
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Fördermittel vom
Land in Höhe von rund 7 Millionen Euro.
Für die Tank- und Werkstattinfrastruktur sind rund
20 Millionen Euro Investitionen erforderlich, von
denen rund 18 Millionen Euro vom Land gefördert
werden. Die jetzt in Betrieb genommene mobile
Wasserstoff-Tankstelle von Air Liquide wurde ohne
Fördermittel angemietet. Sie überbrückt den
Zeitraum, bis die geförderte fest installierte
Wasserstoff-Tankstelle errichtet und in Betrieb
genommen wird.
Wasserstoff-Busse mit neuester Technologie
Die Busse vom Typ Solaris Urbino hydrogen werden mit
Wasserstoff betrieben, der gasförmig in den auf dem
Fahrzeugdach platzierten Tanks gespeichert wird. Die
elektrische Energie wird durch umgekehrte
Elektrolyse erzeugt, in einer Batterie
zwischengespeichert, und dann dem Elektro-Antrieb
zugeführt. Die einzigen Nebenprodukte dieses
Prozesses sind Wärme und Wasserdampf.
In jedem Bus werden ultramoderne
Brennstoffzellenmodule mit einer Leistung von 70
Kilowatt und 100 Kilowatt verwendet. Der Antrieb
besteht aus Traktionsmotoren mit jeweils 160
Kilowatt (Solowagen) und 240 Kilowatt (Gelenk)
Leistung. Mit einer Tankfüllung erzielen die Busse
eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.
Komfortable und sichere Ausstattung,
mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Blick
In den vollklimatisierten Bussen empfängt die
Fahrgäste ein freundlicher Innenraum. Die DVG hat
mobilitätseingeschränkte Fahrgäste besonders im
Blick. Im Bereich der zweiten Tür verfügen die Busse
über gleich zwei Sondernutzungsflächen in
Fahrtrichtung links und rechts für Rollstühle und
Kinderwagen. Für weitere Fahrgäste sind in diesen
Bereichen Klappsitze vorgesehen. TFT-Bildschirme
informieren die Passagiere.
Der Fahrpersonalarbeitsplatz ist ebenfalls
komfortabel ausgestattet, unter anderem durch eine
Klimatisierung, einen ebenfalls klimatisierten Sitz
mit Lordoseunterstützung und einen elektrisch
verstellbaren Innenspiegel. Sicherheit vermittelt
eine Fahrpersonalkabinentür.
Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme warnen das
Fahrpersonal, wenn Fußgänger oder Radfahrer in der
Nähe des Fahrzeugs auftauchen. Eine
Videoüberwachungsanlage sorgt für zusätzliche
Sicherheit.

H2-Tankstelle: DVG-Technikvorstand Andreas Gutschek,
Oliver Wittke, Vorstandssprecher des
Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und Oliver
Krischer, Minister für Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen bei der Betankung eines
Wasserstoffbusses (v. l.).
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März
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12. März:
Dialogskulptur von Yildirim Denizli nach
Restaurierung zurück auf dem Marxloher Skulpturenweg
Die Dialogskulptur von Yildirim Denizli ist zurück
in Marxloh: Nach erfolgreicher Restaurierung nahm
sie nun ihren Platz in unmittelbarer Nähe zu ihrem
bisherigen Standort ein: durch eine geänderte
Straßenführung steht sie nun auf dem Marxloher
Skulpturenweg, fußläufig zur Merkez Moschee. „Seit
über 20 Jahren symbolisiert die Statue Begegnung,
Kommunikation, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Dank der hervorragenden Arbeit des
Restaurierungsateliers ‚Die Schmiede‘ und weiterer
Beteiligter können wir das Werk wieder der
Öffentlichkeit präsentieren. Es schafft an markanter
Stelle einen ästhetischen Blickfang im
Eingangsbereich von Marxloh“, freut sich
Kulturdezernentin Linda Wagner über den
Wiederaufbau. Im Jahr 2004 übersetzte der Ratinger
Künstler das Konzept einer christlichislamischen
Frauengruppe in ein eindrucksvolles, vier Meter
hohes StahlKunstwerk der Begegnung. Seitdem schmückt
es den Stadtteil.
Für ein paar Monate musste es weichen, da die
Warbruckstraße umgebaut wurde. Mittlerweile ist die
Sanierung abgeschlossen und die Dialogskulptur
zurück. Das eröffnet nicht nur neue Perspektiven,
sondern erinnert daran, unvoreingenommen miteinander
umzugehen und sich wertschätzend zu begegnen: „Bis
heute steht die Dialogskulptur für interreligiösen
Austausch und Vielfalt unterschiedlicher Kulturen
und Glaubensrichtungen“, erklärt Linda Wagner.

Die Dialogskulptur von Yildirim Denizli (im Bild mit
Kulturdezernentin Linda Wagner vor der Sklptur) hat
nun ihren Platz in unmittelbarer Nähe zu ihrem
ursprünglichen Standort auf dem Marxloher
Skulpturenweg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Dialogskulptur fördert die künstlerische
Wahrnehmung im öffentlichen Raum, verschönert das
Stadtbild und bringt Menschen zueinander. Sie ist
Beispiel sowie Inspirationsquelle dafür, Kunst zu
nutzen, um über soziale Themen zu diskutieren. Auch
der Künstler Yildirim Denizli selbst betont, dass
dies bereits bei jungen Menschen anfängt. Er lädt
Duisburger Schulklassen ein, sein Kunstwerk in
Zukunft zu besuchen. Denn es ist ein Türöffner: Hier
kann man einfach über Freundschaft und Nächstenliebe
ins Gespräch kommen.
17. März: Baubeginn Fernwärmeleitung
Quartier Wedau
Am Montag, 17. März 2025 begann die
Fernwärme Duisburg GmbH mit dem Bau einer 7,7
Kilometer langen Fernwärmeleitung zur
Anbindung des Quartiers Wedau sowie weiterer
Stadtteile an das Fernwärmenetz
Mitte-Süd-West.
Durch die entstehende Verbindungsleitung wird
zukünftig sowohl eine Wärmeeinspeisung aus
der Energiezentrale im Quartier Wedau in das
Wärmenetz möglich als auch eine zusätzliche
Wärmelieferung aus dem bestehenden
Fernwärmenetz an die Wärmeabnehmer im
Quartier Wedau. Über die neue
Fernwärmeleitung lassen sich perspektivisch
rund 6.000 Wohneinheiten mit Fernwärme
versorgen.
Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf
23,7 Millionen Euro. Davon werden 3,24
Millionen Euro im Rahmen des Landesprogramms
„progres.nrw“ gefördert. Weitere Fördermittel
über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)
in Höhe von 40 Prozent der Investitionskosten
sind möglich.
„Die neue Fernwärmeleitung ist ein wichtiger
Bestandteil der Wärmewende hier bei uns in
Duisburg, denn unser Ziel ist es, die
Fernwärmeversorgung weiter auszubauen und bis
2035 die Wärme für unsere Kundinnen und
Kunden in Duisburg vollständig CO2-neutral zu
erzeugen“, erklärt Matthias Lötting,
Geschäftsführer der Fernwärme Duisburg.
Ab dem 17. März 2025 beginnen die Netze
Duisburg GmbH im Auftrag der Fernwärme
Duisburg GmbH mit der Verlegung der neuen
Fernwärmeerschließungsleitung. Innerhalb
circa 8 Wochen soll der erste Bauabschnitt
auf der Wedauer Straße zwischen dem
Kreisverkehr Kalkweg bis hinter den
Allensteiner Ring erfolgen.
Die weiteren Abschnitte erfolgen fortlaufend
Richtung Masurenallee und Werkstättenstraße.
Leider lassen sich hierfür entsprechende
Tiefbauarbeiten und damit einhergehende
Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden.
Fernwärme wichtiger Faktor für Wärmewende
In rund der Hälfte der Haushalte in Duisburg
befinden sich aktuell noch Gasheizungen,
weitere rund 15 Prozent der Haushalte heizen
mit Öl. Bei der künftigen Umstellung liegt
ein zentraler Fokus auf der Nutzung von
Fernwärme, insbesondere in Ballungsgebieten.
Bereits heute heizen mehr als 70.000
Haushalte mit Fernwärme, die Heizkessel und
Brennstofflager überflüssig macht.
„In den kommenden Jahren wollen wir unser
Fernwärmenetz und unsere Fernwärmeerzeugung
deutlich ausbauen, so dass wir genug Wärme
produzieren, um bis zu 15.000 weitere
Haushalte anschließen zu können. Fernwärme
ist heute schon umweltfreundlich, bis 2035
beabsichtigen wir unsere Wärme komplett
CO2-neutral erzeugen“, sagt Matthias Lötting.

Vier Bauabschnitte
Die rund 7.700 Meter lange Verbindungsleitung
wird in den kommenden zweieinhalb Jahren in
vier Bauabschnitten verlegt. Durch die neue
Fernwärmeleitung können dann in Zukunft die
Quartiere Wedau-Süd und Wedau-Nord, die
Stadtteile Wanheim, Buchholz mit Fernwärme
versorgt werden. In Wanheimerort, Wedau und
Großenbaum werden über entsprechende
Leitungen im ersten Schritt Großkunden
versorgt. Danach können entlang der Trasse
auch weitere Anrainer durch Verdichtungs- und
Erschließungsmaßnahmen an die Fernwärme
angeschlossen werden.
Zur Orientierung hier der derzeitige
Planungsstand:
Bauabschnitt 1
Bauzeit: März 2025 bis Anfang 2027
Wedauer Straße (ab Kreuzung Großenbaumer
Allee), über Masurenallee, Wedauer Brücke,
Werkstättenstraße bis zur Energiezentrale
Bauabschnitt 2
Bauzeit: Sommer 2025 bis Herbst 2027
Neuenhofstraße, Kreuzung Düsseldorfer Straße
bis Wedauer Straße (bis Kreuzung Großenbaumer
Allee)
Bauabschnitt 3
Bauzeit: Sommer 2025 bis Frühjahr 2027
Großenbaumer Allee (ab Kreuzung Wedauer
Straße) bis ca. Gesamtschule Süd
Bauabschnitt 4
Bauzeit: Frühjahr 2026 bis Herbst 2027
Kalkweg (ab Kreisverkehr Wedauer Straße) bis
ca. Landesportbund NRW e.V. (Kreuzung
Friedrich-Alfred-Allee)
Für die Gesamtbauzeit plant die Fernwärme
Duisburg unter Berücksichtigung von
Parallelarbeiten mit ca. 2,5 Jahren. Für die
entstehenden Behinderungen im Bereich der
Baustellen und für den Wegfall von
Parkplätzen bittet die Fernwärme Duisburg um
Verständnis. Die Anwohner werden zusätzlich
mit persönlichen Anschreiben über die sie
betreffenden Baumaßnahmen informiert.

Verlegung einer Fernwärmeleitung im Quartier
Wedau - Fotos Fernwärme Duisburg
20. März:
Forderung: „Altschulden sollen im Koalitionsvertrag geregelt
werden“
Die Diskussion um die Beteiligung des Bundes an der
Altschuldenlösung der Kommunen spitze sich zu, dies ist derzeit aus
Verhandlungskreisen zu vernehmen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde
unserer Städte“ mahnt deshalb eindringlich, die Belange der Kommunen
zu berücksichtigen. Das Aktionsbündnis hat die klare Erwartung,
nachdem nun alle betroffenen Bundesländer ein entsprechendes
Landesmodell vorgestellt haben, dass jetzt auch der Bund zu seiner
Verantwortung steht.
„Die Altschulden der Städte und Gemeinden sind entstanden, weil
Bundes- und Landesgesetze, die die Kommunen ausführen müssen, nicht
auskömmlich finanziert sind. Um einen Kollaps der Städte zu
verhindern, müssen die Koalitionäre das Thema der Altschulden jetzt
im Koalitionsvertrag regeln“, so Martin Murrack, Sprecher des
Aktionsbündnisses sowie Kämmerer und Stadtdirektor in Duisburg.
„Wenn die Lösung jetzt nicht kommt, wird das viele Geld aus den
Sondervermögen verpuffen, weil die Bürgerinnen und Bürger in den
Städten vor Ort merken, dass der Staat nicht funktioniert. Das
merken die Bürgerinnen und Bürger an Straßen, Schulen, Kitas und
hohen Gebühren, Steuern und Abgaben vor Ort“, betont Silke
Ehrbar-Wulfen, Kämmerin aus Gladbeck und ebenfalls Sprecherin des
Aktionsbündnisses.
Bundesfinanzminister Jörg Kukies hatte im Januar 2025 eine Vorlage
für eine Grundgesetzänderung ins Bundeskabinett eingebracht, die
eine kommunale Altschuldenlösung ermöglicht. Durch diese würde der
Bund bei Beteiligung der Bundesländer die Hälfte der kommunalen
Altschulden übernehmen.
Eine neue Regierungskoalition ist nun in der Pflicht
sicherzustellen, dass diese beschlossene Vorlage schnellstmöglich
mit den notwendigen Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat
verabschiedet wird, so die Forderung des Aktionsbündnisses. Das
Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” kämpft seit Jahren für
eine angemessene Finanzausstattung und eine Lösung der
Altschuldenfrage.
Siebte Kontrolle in Neumühl: Stadt überprüft zwei weitere
Häuser an der Max-Planck-Straße
Die Stadt Duisburg hat am heutigen Donnerstag die Kontrollen des
Wohnkomplexes Otto-Hahn-Straße/Max-Planck-Straße im Stadtteil
Neumühl fortgesetzt. Ab 6.30 Uhr wurden zwei weitere
Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 42 Wohnungen an der
Max-Planck-Straße überprüft. Das Bürger- und Ordnungsamt führte eine
melderechtliche Kontrolle durch. Die Behörden sicherten aber auch
Eigentümervertreter bei der Begehung der Immobilien ab.
In den Häusern besteht der Verdacht auf illegalen Bezug von
Wohnungen. An der Aktion waren erneut die Ausländerbehörde mit
Dolmetschern und die Polizei beteiligt. Insgesamt waren 20 Kräfte
vor Ort im Einsatz. In den heute kontrollierten Immobilien sind laut
Melderegister insgesamt 53 Personen registriert. Angetroffen wurden
indes nur 42 Personen, von denen 39 bei der Stadt Duisburg gemeldet
sind. Ein offizielles Mietverhältnis konnten 38 Personen vorweisen.
Alle angetroffenen und nicht angemeldeten Personen werden an die
Meldebehörde zur weiteren Bearbeitung übermittelt.
Bei den gemeldeten, aber nicht angetroffenen Personen wird die
Abmeldung von Amts wegen geprüft. Die Polizei Duisburg hat heute
zwei Strafanzeigen wegen Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs
gefertigt. Der Eigentümer hat alle nicht bewohnten Wohnungen
unmittelbar nach den Kontrollen entrümpelt und durch einen
Schlüsseldienst verschlossen. Bei unrechtmäßig bewohnten Wohnungen
wird er einen Räumungstitel erwirken. In den kommenden Wochen werden
die noch ausstehenden Immobilien in dem Wohnkomplex kontrolliert.
Studie: Folgen des Arbeitsplatzabbaus in der Stahlindustrie
in Duisburg
Ein weiterer Stellenabbau in der Stahlindustrie in Duisburg hätte
Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt
eine Studie der IW Consult, einer Tochter des Instituts der
deutschen Wirtschaft, im Auftrag der Stadt Duisburg.
Modellrechnungen zeigen: Sollte die Zahl der Arbeitsplätze in der
Duisburger Stahlindustrie um 11.000 zurückgehen, wären in ganz
Deutschland mittelfristig bis zu 55.000 Jobs gefährdet.
Das Bruttoinlandsprodukt würde um 5,6 Milliarden Euro schrumpfen.
Besonders betroffen wären Unternehmen der Automobil- und
Maschinenbaubranche, die stark auf Duisburger Stahl angewiesen sind.
Fast die Hälfte des deutschen Stahls wird in Duisburg produziert,
seit 2019 ist die Zahl der dort Beschäftigten um fast elf Prozent
gesunken. Eine Chance sieht die Studie in der klimaneutralen
Produktion. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen könnte
Duisburg zum globalen Vorreiter in der grünen Stahlproduktion
werden. idr
Unter
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/tillman-hoenig-benita-zink-stellenabbau-koennte-bundesweit-bis-zu-55000-arbeitsplaetze-kosten.html
stehen alle Studienergebnisse.
Weiße Riesen in Duisburg-Hochheide: Sprengtermin für das
dritte Hochhaus im Juli 2025
Die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils Duisburg-Hochheide
erreicht in diesem Sommer einen weiteren Meilenstein: Am Sonntag,
27. Juli 2025, plant die Stadt Duisburg die Sprengung des dritten
sogenannten Weißen Riesen. Nachdem 2019 das erste Hochhaus und 2021
das zweite im Wohnpark Hochheide abgerissen worden sind, soll jetzt
der vorerst letzte Wohnturm gesprengt werden.
Erste Spreung eines Weißen Riesen erfolgte am 24. März 2019.

Spektakuläres Ereignis und

mit grandioser Präzision fiel der erste Weiße Riese in sich
zusammen - Fotos Sadt Duisburg
Die zweite Sprenung gab es am 5. September
2021
So.05.09:
BZ-Duisburg war vor Ort. Nico
Herbertz von der Sprengung.

'High
Noon' plus 10 Minuten fiel der zweite Weiße Riesen
in Duisburg-Homberg
Bei dem Hochhaus handelt es sich um einen
„kleinen“ Weißen Riesen. Die letzten
Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hochhauses
sind im Juli 2020 ausgezogen. „Mit der
Sprengung des dritten Weißen Riesen machen
wir für Hochheide einen weiteren wichtigen
Schritt nach vorne: Wo Beton lange dominiert
hat, entsteht nun ein grüner Stadtpark“,
sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt
Duisburg.
„Ich freue mich sehr, wenn wir mit dem
Abriss ein großes Etappenziel zur Aufwertung
des Quartiers geschafft haben und für alle
sichtbar zeigen können: Duisburg gestaltet
seine Zukunft – nachhaltig, lebenswert und
gemeinsam mit den Menschen, die hier zu
Hause sind.“
Im vergangenen Jahr hat die Stadtverwaltung
die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH
(DIG) mit der Leitung des Projekts
beauftragt. Es erfolgte ein umfassendes und
europaweites Vergabeverfahren. Ende 2024
erhielt schließlich das
deutsch-österreichische Unternehmen Porr
Becker Abbruchtechnik GmbH den Zuschlag für
den Abriss des Hochhauses. Die tatsächliche
Sprengung übernimmt die Thüringer Spreng
GmbH, die bereits bei den vorangegangenen
beiden Sprengungen der Weißen Riesen
beteiligt war.
Im Dienst der Stadt steht zudem die
rebuild.ing GmbH, die für die beiden ersten
Sprengungen die Generalplanung erbrachte.
Der „kleine“ Weiße Riese ist gleich dem
zuletzt gesprengten Hochhaus rund 63 Meter
hoch und ungefähr 17 Meter breit, jedoch nur
zweizügig und somit nur etwa 45 Meter lang.
Die Platzverhältnisse infolge
nachbarschaftlicher Bebauung sind auch
diesmal der Grund, um die komplexe, aber
erprobte „Kipp-Kollaps-Faltung“ bei der
Sprengung einzusetzen.
Dabei werden zwei Sprengebenen mit
gegenläufigen Fallrichtungen zeitversetzt
gezündet, sodass sich das Gebäude im Kippen
in seiner Höhe reduziert und somit weniger
Fläche für das sogenannte Fallbett benötigt
wird. Auf diese Weise werden unter anderem
auch die Auswirkungen – etwa durch
Erschütterungen beim Einsturz – weniger
spürbar sein.
Seit Dezember 2024 laufen umfangreiche
Vorbereitungen: Die Entkernung des Gebäudes
sowie die schadstofftechnische Sanierung
sind in vollem Gange. Wegen der Bausubstanz
aus den 1970ern sind auch bei diesem Weißen
Riesen umfassende Maßnahmen notwendig, um
Asbest und polychlorierten Biphenylen (PCB)
sowie sonstige Schadstoffe zu entfernen.
Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann die
finale Sprengung erfolgen. Die
asbesthaltigen Fassaden sind bereits
weitestgehend demontiert.
Die Entfernung der Schadstoffe im
Innenbereich ist zu rund einem Drittel
abgeschlossen. Zum Hochhausabriss gehört
auch der Teilabbruch der angrenzenden
Tiefgarage, was bereits geschehen ist. Die
Sprengung wird mit größter Sorgfalt und
unter strengen Sicherheitsvorkehrungen
durchgeführt. Sie wird in enger Abstimmung
mit den zuständigen Behörden und den
Anwohnerinnen und Anwohnern geplant.
Mit der Festlegung des Sprengtermins beginnt
auch die Organisation aller Maßnahmen, um
die Sicherheit und Ordnung vor Ort rund um
die Sprengung zu gewährleisten. Dazu gehören
zum Beispiel die Festlegung der
Evakuierungs- und Sperrzonen sowie
Schutzmaßnahmen gegen Staub. Dabei
profitieren die Planerinnen und Planer von
den Erfahrungen aus den beiden bereits
erfolgreich durchgeführten Sprengungen.
Zum Hintergrund: Mit dem vom Rat der Stadt
Duisburg beschlossenen „Integrierten
Handlungskonzept“ für das Sanierungsgebiet
Hochheide soll der Stadtteil stabilisiert
und zukunftsfähig aufgestellt werden. Dazu
gehört, dass Hochhäuser mit einem hohen
Anteil leerstehender, perspektivisch nicht
mehr vermarktbarer Wohnungen vom
Wohnungsmarkt genommen und abgerissen
werden.
Die Sanierungsmaßnahme in Duisburg-Hochheide
hat das Ziel, die Lebensqualität der
Menschen vor Ort spürbar zu verbessern.
Dabei geht es darum, die Gebäude und
Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass
sie den sozialen und wirtschaftlichen
Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner
entsprechen. Gleichzeitig wird die
Siedlungsstruktur an Umweltstandards und
gesunde Lebensbedingungen angepasst.
80 Prozent der Projektkosten werden vom Land
Nordrhein-Westfalen im Rahmen des
Förderprogramms „Soziale Stadt“ finanziert.
Weiterführende Links zur
Stadtteilentwicklung finden Sie unter:
https://www.duisburg.de/microsites/pbv/planen_bauen/integrierteshandlungskonzept-hochheide/integriertes-handlungskonzept-hochheide.php
Der Wohnpark Hochheide mit seinem Ensemble
aus sechs Wohnhochhäusern ist in den Jahren
von 1969 bis 1974 auf einem Teilgelände der
Bergarbeitersiedlung Rheinpreußen
entstanden. Von den ehemals sechs Gebäuden
werden nach der aktuellen Sprengung im
Sommer 2025 dann noch drei stehen. Die
übrigen Hochhäuser und deren Wohnungen
befinden sich in Privatbesitz und sind in
Teilen durch eine vielfältige
Eigentümerschaft geprägt.
Der für die Sprengung vorgesehene Weiße
Riese in Zahlen:
- Baujahr: 1972 - 160 Wohnungen
- 22 oberirdische Geschosse, 2 unterirdische
Geschosse
- Länge: 45 m, Breite: 17 m, Höhe: 63 m
- Volumen: 53.500 m³
- Brutto-Geschossfläche: ca. 17.300 m²
Mehr Infos unter:
https://www.duisburg.de/sprengung
Duisburg: 212.200 Wohnungen in
63.600 Häusern sind älter als 45 Jahre
Duisburgs Abgeordnete in Berlin: „Wohnen ist
das A und O“
Ob aus Stein, Beton oder Holz: In Duisburg
gibt es rund 82.800 Häuser mit rund 258.300
Wohnungen. Ein Großteil davon ist längst in
die Jahre gekommen: Rund 63.600 der Gebäude
wurden vor 1980 gebaut. Das geht aus einer
statistischen Auswertung zum Gebäudebestand
hervor, die das Pestel-Institut für die IG
BAU Duisburg-Niederrhein gemacht hat.
Die Bau-Gewerkschaft will damit den
Wohnungsbau in den Fokus rücken – den Neubau
genauso wie die Sanierung älterer Gebäude:
„Damit da in Duisburg mehr passiert, muss
die neue Bundesregierung für den Wohnungsbau
eine Offensive starten. Genau danach sieht
es im Moment aber nicht aus“, sagt Karina
Pfau. Die Vorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein warnt CDU/CSU und SPD
davor, den Wohnungsbau bei den
Koalitionsverhandlungen zu vernachlässigen.
Deshalb appelliert die IG BAU
Duisburg-Niederrhein jetzt an die CDU und an
die SPD in Duisburg, deutliche Signale nach
Berlin zu senden: „Wohnen ist das A und O
für die Menschen. Wohnungsnot und
Mieten-Explosion sind für viele Menschen ein
massives Problem. Eine Regierung, die das
jetzt nicht effektiv anpackt, regiert an den
Menschen vorbei“, so Karina Pfau. Diese
Botschaft müsse dringend „von Duisburg aus
an den Tisch der Koalitionsverhandlungen
gefunkt werden“. Immerhin gehe es auch um
den Neubau von Wohnungen in Duisburg. Ebenso
wie um die Energiespar-Sanierung alter
Wohngebäude – von der Dachdämmung bis zum
Austausch alter Fenster.
Insgesamt gibt es in Duisburg nach Angaben
des Pestel-Instituts rund 212.200 Wohnungen,
die vor 1980 gebaut wurden. „Gerade von
diesen Wohnungen, die 45 Jahre und älter
sind, brauchen die meisten eine Sanierung:
Es geht darum, deutlich mehr Wohnungen
altersgerecht zu machen, wenn demnächst
immer mehr Baby-Boomer in Rente gehen und
älter werden“, sagt Karina Pfau. Dabei komme
es auf Badsanierungen an. Denn bei
Seniorenwohnungen seien vor allem Duschen
ohne Schwellen wichtig. Außerdem gehe es um
breite Türen: „Ältere müssen in der Lage
sein, sich mit einem Rollator in der Wohnung
zu bewegen“, sagt Pfau.
Die IG BAU Duisburg-Niederrhein appelliert
außerdem an die neuen Koalitionäre in
Berlin, „mehr Menschen in Duisburg endlich
wieder eine Chance auf Wohneigentum“ zu
geben. „Wer heute ein Durchschnittseinkommen
hat, kann vom eigenen Einfamilienhaus, vom
Reihenhaus oder von einer Eigentumswohnung
nur träumen. Das muss sich ändern.
Schwarz-Rot muss dafür sorgen, dass ein
Facharbeiter, der Wohnungen baut, sich die
endlich auch wieder leisten kann“, fordert
Karina Pfau. Der Bund müsse da „dringend
etwas unternehmen“ – erst recht bei wieder
steigenden Bauzinsen.
Es komme darauf an, dass die neue
Bundesregierung „die Weichen für eine
Trendwende beim Wohnungsbau stellt – für
einen Neubau-Turbo“, so die IG BAU
Duisburg-Niederrhein. Insbesondere beim
sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau. Ein
„Weiter so“ dürfe es nicht geben. „Es ist
höchste Zeit, dass wieder mehr Wohnungen
gebaut werden – dass die Zahl der Neubauten
wieder deutlich nach oben geht“, so Pfau.
Als bundesweite Zielmarke nennt die IG BAU
100.000 neu gebaute Sozialwohnungen und
60.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr.
Union und SPD setzten mit ihrer
Infrastruktur-Offensive bei den
Koalitionsverhandlungen einen entscheidenden
Schwerpunkt: „Es ist richtig und wichtig, in
die Infrastruktur zu investieren – in jede
sanierte und neu gebaute Straße, jede
Brücke, jede Schiene“, sagt Karina Pfau.
Davon werde auch Duisburg enorm profitieren.
Es sei auch gut, Schulen als Teil der
Infrastruktur zu sanieren. „Es ist dabei
aber auch wichtig und notwendig, dafür zu
sorgen, dass sich Familien das Wohnen im
Umfeld sanierter Schulen wieder leisten
können“, so die Vorsitzende der IG BAU
Duisburg-Niederrhein.
25. März:
Abwärtstrend gestoppt. Duisburgs
Immobilienmarkt zeigt sich bei steigenden
Umsätzen wertstabil
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte
in der Stadt Duisburg hat in seiner
Jahressitzung am 19. März 2025 die
Bodenrichtwerte, den Grundstücksmarktbericht
und die sonstigen für die Wertermittlung
erforderliche Daten zum Stichtag 01.01.2025
als Übersicht über den Grundstücksmarkt in
der Stadt Duisburg ermittelt.
Grundlage bildet die gemäß § 195
Baugesetzbuch (BauGB) geführte
Kaufpreissammlung. Der Duisburger
Immobilienmarkt zeigt sich im abgelaufenen
Jahr bei steigenden Umsätzen sehr stabil im
Preisniveau erklärt Herr Alexander Bernt.
Die Sicherheit bei den Immobilienpreisen
führt zu einer steigenden Anzahl von
Transaktionen.
Diese Wertbeständigkeit lässt sich bei den
Eigentumswohnungen vor allem aus dem seit
2022 annähernd gleichbleibenden Preisindex
herleiten und bei den Ein- und
Zweifamilienhäusern über die Konsolidierung
des Preisindexes im vergangenen Jahr.
Dank einer Vielzahl von Neubaugebieten im
Duisburger Stadtgebiet gibt es attraktive
Angebote in diesem Teilmarkt, dies zeigt
sich vor allem in den steigenden Zahlen von
neuerstellten Ein- und Zweifamilienhäusern
(Bauträgerobjekte) und den gestiegenen
Zahlen bei den Erstverkäufen aus Neubau bei
den Eigentumswohnungen.
Ebenso werden aber auch Bestandsimmobilien
wieder vermehrt veräußert und nachgefragt.
Diese ausgewogene Entwicklung schafft eine
gute Möglichkeit für alle Marktteilnehmende
auf dem Duisburger Immobilienmarkt die
richtige Immobilie zu finden.
Grundstückspreise für Baugrundstücke
gleichbleibend
Bei den Bauflächen für Ein- und
Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser
konnte wie im letzten Jahr ein
gleichbleibendes Preisniveau registriert
werden.
•
Deutlich mehr Verkäufe
Im Jahr 2024 hat der Gutachterausschuss
insgesamt 3.131 Kaufverträge über Verkäufe
von Grundstücken, Häusern und Wohnungen (17
Prozent mehr als im Vorjahr) ausgewertet. Im
Rahmen dieser ausgewerteten Vorgänge wurden
im Duisburger Stadtgebiet rund 1,1
Milliarden Euro umgesetzt. Dies entspricht
einer Umsatzsteigerung von rund 38 Prozent.
Ein Blick auf die Teilmärkte zeigt folgende
Entwicklungen gegenüber dem Vorjahr: -
Kaufverträge über unbebaute Grundstücke: Im
Jahr 2024 sind insgesamt 22 Kaufverträge
unbebauter Ein- und
Zweifamilienhausgrundstücke registriert
worden. Ein weiterer Rückgang der
Verkaufsfälle, auf nur mehr 8 Kaufverträge,
ist bei den Grundstücken für eine
Mehrfamilienhausbebauung zu verzeichnen
gewesen.
- Kaufverträge über bebaute Grundstücke:
Dieser Teilmarkt konnte mit einer Anzahl von
1.488 Kaufverträge den Abwärtstrend nicht
nur stoppen, sondern mit rund 21 Prozent
Zuwachs eine deutliche Steigerung verbuchen.
Es konnten 42 Kauffällen für neuerstellte
Ein- und Zweifamilienhäuser registriert
werden. Der Durchschnittspreis für
neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser im
Stadtgebiet beträgt rund 700.000 Euro.
- Kaufverträge über Wohnungs- und
Teileigentum: Im Jahr 2024 wechselten mit
1.448 ausgewerteten Kaufverträgen im Bereich
des Wohnungs- und Teileigentumsmarktes rund
19 Prozent mehr Objekte den Eigentümer als
im Vorjahreszeitraum. Der Geldumsatz ist
dabei um rund 25 Prozent gestiegen auf rund
184,7 Mio. Euro. Insgesamt konnten 40
Erstverkäufe von Wohnungen nach Neubau
registriert werden.
•
Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktdaten
2025 Die Bodenrichtwerte wurden auf Basis,
der bei der Geschäftsstelle des
Gutachterausschusses geführten
Kaufpreissammlung einer detaillierten
Analyse unterzogen und hinsichtlich ihrer
Abgrenzung, der wertbestimmenden Merkmale
sowie dem Wert zum Stichtag untersucht.
Ergebnis dieser Untersuchung ist ein
gleichbleibendes Wertniveau bei den
Bodenrichtwerten.
•
Neue Bodenrichtwerte für eine individuelle
Wohnbebauung (Ein- und
Zweifamilienhausbebauung) sind für den
Bereich Eisvogelpfad mit 700 Euro/m² und für
das Rahmerbuschfeld mit 530 Euro/m² gebildet
worden. Die Bodenrichtwerte stehen
kostenfrei im zentralen Informationssystem
der Gutachterausschüsse und des Oberen
Gutachterausschusses für Grundstückswerte im
Land NordrheinWestfalen unter
www.BORIS.nrw.de zur Verfügung. Unter der
Internetadresse kann auch der
Grundstücksmarktbericht, der einen
umfassenden Überblick über den
Grundstücksmarkt in Duisburg gibt,
voraussichtlich ab Ende März 2025 kostenfrei
abgerufen werden.
Neben den aktuellen Daten können unter der
Internetadresse auch alle Bodenrichtwerte ab
2011 und Grundstücksmarktberichte ab dem
Jahr 2005 kostenfrei abgerufen werden.
• Index und
Immobilienwerte für Einfamilienhäuser udn
Eigentuzmswohnungen
In seiner Sitzung am 11. März 2025 hat der
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in
der Stadt Duisburg den Index und die
Immobilienrichtwerte für Einfamilienhäuser
und für Eigentumswohnungen 2025 beschlossen.
„Es zeigt sich bei den Einfamilienhäusern
und bei den Eigentumswohnungen eine
gleichbleibendes Wertniveau“, so der
Vorsitzende des Gutachterausschusses,
Alexander Bernt. Unter www.BORIS.nrw.de
steht ein „Immobilienpreiskalkulator“ für
beide Teilmärkte zur Verfügung. Mit dessen
Hilfe und den bereitgestellten Informationen
aus der örtlichen Fachinformation kann ein
Immobilienrichtwert leicht von jedem auf das
vorläufige Vergleichswertniveau des zu
bewertenden Objektes angepasst und ggf.
sachverständig weiter modifiziert werden.
Landesförderung für Duisburger
Impact Factory Accelerator
Mit ihrer Wachstumsunterstützung für
gemeinwohlorientierte Start-ups ist die
gemeinnützige Gesellschaft Anthropia in
Duisburg jetzt teil des
Landesförderprogramms für Start-up-Hubs. Das
NRW-Wirtschaftsministerium hat sechs Hubs
zur Förderung ausgewählt, um junge
Unternehmen mit vielversprechenden
Geschäftsmodellen gezielt beim weiteren
Wachstum zu unterstützen.
Erstmals liegt ein Fokus dabei auch auf
gemeinwohlorientierten Start-ups. Den Hubs
stellt das Land für eine dreijährige
Förderphase 2,4 Millionen Euro pro Jahr zur
Verfügung. Zur Durchführung ihrer Programme
leisten die Hubs auch Eigenanteile.
Anthropia (Duisburg) bietet mit dem Impact
Factory Accelerator Unterstützung für
zukunftsfähige Projekte, Gründungen und
Initiativen. Die Idee ist, auf ökonomische
Weise Impact zu erzielen.
Die Impact Factory ist eine gemeinsame
Initiative der Gründungspartner Beisheim
Stiftung, Franz Haniel & Cie. GmbH, KfW
Stiftung und Anthropia gGmbH mit
Unterstützung des Programmpartners Der
Paritätische NRW. Neben dem Duisburger Hub
werden der digitalHUB Aachen, der Digital
Hub Region Bonn, der Digihub
Düsseldorf/Rheinland, der Digital Hub
münsterLAND (Münster) und der Startplatz
(Köln) vom Land gefördert. idr
Weitere Informationen zum Programm und den
teilnehmenden Start-ups stehen unter
http://www.wirtschaft.nrw/hubs
26. März:
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Solidaritätszuschlag
Mit heute (26. März 2025) verkündetem Urteil hat der
Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe eine
Verfassungsbeschwerde gegen das Solidaritätszuschlaggesetz 1995
(SolZG 1995) in der Fassung des Gesetzes zur Rückführung des
Solidaritätszuschlags 1995 vom 10. Dezember 2019 zurückgewiesen.
Der zum 1. Januar 1995 eingeführte Solidaritätszuschlag
stellt eine Ergänzungsabgabe im Sinne des Art. 106 Abs. 1 Nr. 6
Grundgesetz (GG) dar. Der Senat führt in seinem Urteil aus, dass
eine solche Ergänzungsabgabe einen aufgabenbezogenen finanziellen
Mehrbedarf des Bundes voraussetzt, der durch den Gesetzgeber
allerdings nur in seinen Grundzügen zu umreißen ist.
Im Fall
des Solidaritätszuschlags ist dies der wiedervereinigungsbedingte
finanzielle Mehrbedarf des Bundes. Weiter führt der Senat aus, dass
ein evidenter Wegfall des Mehrbedarfs eine Verpflichtung des
Gesetzgebers begründet, die Abgabe aufzuheben oder ihre
Voraussetzungen anzupassen. Insoweit trifft den Bundesgesetzgeber
– bei einer länger andauernden Erhebung einer Ergänzungsabgabe –
eine Beobachtungsobliegenheit.
Ein offensichtlicher Wegfall
des auf den Beitritt der damals neuen Länder zurückzuführenden
Mehrbedarfs des Bundes kann auch heute (noch) nicht festgestellt
werden. Eine Verpflichtung des Gesetzgebers zur Aufhebung des
Solidaritätszuschlags ab dem Veranlagungszeitraum 2020 bestand und
besteht folglich nicht.
Die Verfassungsbeschwerde, mit der
sich die Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführer gegen die
unveränderte Fortführung der Solidaritätszuschlagspflicht und gegen
den nur teilweisen Abbau des Solidaritätszuschlags wenden, blieb
daher erfolglos. Richterin Wallrabenstein hat sich der
Senatsmehrheit im Ergebnis angeschlossen, jedoch hinsichtlich der
Begründung ein Sondervotum verfasst.
27. März:
Achte und vorerst letzte Kontrolle
in Neumühl: Stadt Duisburg überprüft zwei
weitere Häuser an der Max-Planck-Straße
Das Bürger- und Ordnungsamt der
Stadt Duisburg hat heute zum achten und
vorerst letzten Mal eine melderechtliche
Kontrolle im Wohnkomplex
Otto-HahnStraße/Max-Planck-Straße im
Stadtteil Neumühl durchgeführt. Beteiligt
waren auch die Ausländerbehörde mit
Dolmetschern und die Polizei.
Die 19 Einsatzkräfte überprüften diesmal ab
6.30 Uhr an der Max-Planck-Straße zwei
weitere Mehrfamilienhäuser mit 15 Wohnungen.
Sie sicherten zudem Eigentümervertreter bei
der Begehung der Immobilien ab. In der
Siedlung hatte sich zuletzt der Verdacht auf
illegalen Bezug von Wohnungen bestätigt. In
den heute kontrollierten Immobilien sind
laut Melderegister 15 Personen registriert.
Angetroffen wurden 14 Personen. Alle sind
bei der Stadt Duisburg gemeldet und konnten
ein offizielles Mietverhältnis vorweisen.
Die Polizei Duisburg musste heute keine
weiteren Strafanzeigen fertigen. Seit Beginn
der Aktionen hat sie 49 Fälle von
Einmietbetrugs/Hausfriedensbruchs zur
Anzeige gebracht. Bilanz der acht Kontrollen
Oberbürgermeister Sören Link zieht ein
positives Fazit: „Die konsequenten
Kontrollen haben Wirkung gezeigt. Das
Wohnquartier hat sich deutlich stabilisiert.
Das bestätigt uns auch die Nachbarschaft,
aus der wir viel Zuspruch für die Aktionen
bekommen haben. An unserer Haltung wird sich
auch in Zukunft nichts ändern: Wir werden
ganz genau hinschauen und wenn nötig
entschieden reagieren.“
Seit dem 29 Januar hat die Stadt 21 Häuser
mit 252 Wohnungen überprüft. Insgesamt waren
dort - zum Zeitpunkt der jeweiligen Begehung
- 322 Personen gemeldet. Angetroffen wurden
jedoch 389 Menschen, von denen lediglich 217
gemeldet waren. Ein offizielles
Mietverhältnis konnten 154 Bürgerinnen und
Bürger nachweisen. 172 Personen waren weder
gemeldet noch offiziell eingemietet.
Bislang konnten 72 Menschen von Amts wegen
abgemeldet werden. Außerdem hat die Stadt
sechs Schrott- und Gefahrenfahrzeuge
entfernt. Zufrieden zeigt sich auch
Ordnungsdezernent Michael Rüscher: „Wir
haben ein wichtiges Zeichen gesetzt. Nicht
nur in Richtung der Drahtzieher der
illegalen Strukturen im Hintergrund, sondern
auch an die Menschen im Viertel. Wir sehen
die Herausforderungen und tragen unseren
Teil dazu bei, die Situation vor Ort zu
verbessern. Die bisherigen Ergebnisse und
Rückmeldungen aus der Bevölkerung geben uns
Recht und unterstreichen die Bedeutung
unseres Vorgehens.“
Der Eigentümer hat alle nicht bewohnten
Wohnungen unmittelbar nach den Kontrollen
entrümpelt und durch einen Schlüsseldienst
verschlossen. Bei unrechtmäßig bewohnten
Wohnungen wird er einen Räumungstitel
erwirken. Deutlich verbessert hat sich auch
die Müllsituation auf öffentlichen Flächen.
Seit Februar gab es lediglich vier Meldungen
illegaler Abfallablagerungen. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg vermelden
keinen erhöhten Reinigungsbedarf, haben die
Lage aber weiterhin im Blick, um
gegebenenfalls schnell zu reagieren.
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April
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Mai
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Es läuft für den 42. Rhein-Ruhr-Marathon. Lukas
Markmann hat sich als Teilnehmer Nummer 1.000 seine
Startnummer für die Rennen am Sonntag, dem 18. Mai
2025, in Duisburg gesichert. Er wird beim
Halbmarathon an der Startlinie auf der Kruppstraße
im Sportpark Duisburg antreten.

Die Meldezahlen des Rhein-Ruhr-Marathons,
veranstaltet vom Stadtsportbund Duisburg und dem LC
Duisburg, zeigen eine deutliche Steigerung im Vergleich
zum Vorjahr. Anfang Dezember 2023 hatten etwas mehr als
500 Läuferinnen und Läufer ihre Teilnahme an dem
Klassiker fest eingeplant. In diesem Jahr sind es bereits
über 1.000.
Den Anstieg bei den Anmeldungen
erklärt Organisationsleiter Uwe Busch unter anderem mit
der Terminwahl: „In der Szene hat sich inzwischen
herumgesprochen, dass wir bereits im Mai starten. Zudem
erhalten wir viel Lob für die Organisation und die
Stimmung entlang der Strecke. Das überzeugt offenbar
immer mehr Läuferinnen und Läufer.“
Busch
rechnet mit einem weiteren Anmeldeschub bis zum
Jahresende. Am 31. Dezember endet der Frühbucherzeitraum.
Anmeldungen sind online unter www.rhein-ruhr-marathon.de
möglich. Bis zum Jahreswechsel können Ausdauersportler
ihre Startnummer für den Hauptlauf über 42,195 Kilometer
– mit Ziel in der Schauinsland-Reisen-Arena – für 65 Euro
erwerben. Danach steigt der Preis auf 75 Euro.
Die Teilnahme am Halbmarathon kostet bis zum
Jahresende 50 Euro (später 55 Euro). Der 42.
Rhein-Ruhr-Marathon bietet jedoch weit mehr als nur einen
Lauf: Am 18. Mai 2025 werden die Finisher des Klassikers
über die volle Distanz, des 24. Rhein-Ruhr-Halbmarathons,
des 26. Rhein-Ruhr-Inline-Marathons, des 17.
Handbike-Marathons sowie des 3.
Rhein-RuhrStaffel-Halbmarathons in die
Schauinsland-Reisen-Arena einlaufen – oder einrollen.
Ein Geschenk zum Fest: eine Startnummer Zum
Abschluss noch ein Geschenktipp: Der Stadtsportbund
Duisburg bietet eine ausdauernde Weihnachtsfreude an –
einen Gutschein für die Teilnahme am 42.
Rhein-Ruhr-Marathon. Startnummern für alle Rennen können
beim Stadtsportbund unter loch@ssb-duisburg.de bestellt
werden. Alle weiteren Informationen gibt es unter
www.rhein-ruhr-marathon.de.
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Juni
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Juli
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Mit Deichkind zum krönenden Abschluss: Rhine-Ruhr
2025 FISU World University Games feiern im
Landschaftspark Duisburg-Nord
Die Vorfreude auf
das Sportfestival steigt: 2025 steht auch für eines der größten
Sportfestivals der Welt. Vom 16. bis zum 27. Juli
werden die Städte Duisburg, Essen, Bochum, Mülheim
an der Ruhr, Hagen und Berlin zum Schauplatz
sportlicher Extraklasse und kultureller Highlights.
Zwölf volle Tage im Ruhrgebiet und Berlin enden mit
einem besonderen Höhepunkt: Die Hamburger Kultband
Deichkind gibt bei der Abschlussfeier im
Landschaftspark Duisburg-Nord ein Konzert. Seit über
25 Jahren ist die Hip-Hop- und Electropunk-Band aus
der deutschen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Das
Quartett ist bekannt für energiegeladene
Performances und aufwendige Bühnenshows, die auch
beim Abschluss der Rhine-Ruhr 2025 FISU World
University Games am 27. Juli 2025 für eine große
Party sorgen werden.

© Lennart Speer
In der besonderen Kulisse des Landschaftsparks
Duisburg-Nord wird die Band dann auch Hits wie
„Leider geil“, „Arbeit nervt“ oder „Bück dich hoch“
spielen. Tickets für die Abschlussfeier sind jetzt
für 39 Euro erhältlich Für die Abschlussfeier der
Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games und
somit auch für das Konzert von Deichkind sind ab dem
10. Dezember Tickets für 39 Euro zu erwerben.
Weitere Informationen zu den Tickets finden sich
unter
ticket.rhineruhr2025.com – dort gibt es auch
weitere Karten zu erschwinglichen Preisen für die
Eröffnungsfeier des Sportfestivals, bei der unter
anderem der deutsche Superstar Ayliva sowie Montez
und Querbeat mit dem WDR Rundfunkorchester
auftreten, sowie Tickets für alle sportlichen
Veranstaltungen der zwölf Tage.
„Wenn im Sommer tausende Athletinnen, Athleten und
Fans bei den FISU World University Games auch nach
Duisburg kommen, reihen sich viele sportliche und
kulturelle Höhepunkte aneinander. Gekrönt wird diese
besondere Zeit mit einer großen Abschlussfeier im
Landschaftspark Duisburg-Nord. Mit dem Top-Act
Deichkind erwarte ich auch in musikalischer Hinsicht
Höchstleistungen,“ sagt Duisburgs Oberbürgermeister
Sören Link.

Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games setzen
neue Maßstäbe
Mit der Verkündung des Deichkind-Auftritts bei der
Closing Ceremony setzen die Rhine-Ruhr 2025 FISU
World University Games zum Abschluss des Jahres 2024
noch einmal Maßstäbe, die sich in eine Vielzahl von
positiven Nachrichten der letzten Wochen einreihen:
Die Vorbereitungen sind im Zeitplan und der Rücklauf
aus den Teilnehmerländern herausragend. Schon jetzt
haben über 130 Nationen ihre Teilnahme zugesagt. Die
Verkündung eines weiteren internationalen Top-Acts
für die große Eröffnungsfeier folgt im Jahr 2025.
„Die hohe Anzahl an internationalen Anmeldungen, die
starke Unterstützung durch die Region und die
Begeisterung für unser kulturelles Rahmenprogramm
zeigen, dass 2025 ein unvergessliches Jahr für das
Ruhrgebiet wird“, sagt Niklas Börger,
Geschäftsführer der Rhine-Ruhr 2025 FISU World
University Games. „Wir haben es in diesem Jahr als
Team geschafft, die Veranstaltung mit dem neuen
Konzept auf sichere Beine zu stellen und dafür zu
sorgen, dass sich das Ruhrgebiet und Berlin auf ein
derartiges internationales Großevent freuen können.“
Sport, Kultur und Bildung vereint 2025 wird ein
Jahr, in dem Sport, Kultur und Bildung auf
außergewöhnliche Weise zusammenkommen. Denn neben
den sportlichen Highlights und spektakulären
Konzerten ist die FISU World Conference ein
zentraler Programmpunkt der Rhine-Ruhr 2025 FISU
World University Games. Führende internationale
Wissenschaftler:innen kommen zu einem Kongress in
der Bochumer Jahrhunderthalle zusammen. Der
besondere universitäre Rahmen des Großevents wird
auch durch die stetige Einbindung und Zusammenarbeit
mit den Hochschulen sowie deren
Hochschulsporteinrichtungen sichergestellt.

Die Menschen in der Region können sich somit schon
jetzt auf ein spektakuläres Event im kommenden
Sommer freuen. Das Ruhrgebiet wird dann als bunte,
laute und internationale Region erlebbar. Landmarken
wie der Landschaftspark Duisburg-Nord oder die Zeche
Zollverein sowie die offene Art der Menschen vor Ort
werden im Ruhrgebiet für eine authentische,
herzliche Atmosphäre sorgen. Weitere Highlights
werden folgen – und in den nächsten Wochen und
Monaten bekannt gegeben.
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August
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September
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Oktober
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November
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Duisburger Sportschau
2025
Der Vorverkauf für die 46.
Auflage der Duisburger Sportschau hat begonnen.
Tickets für die Show der Spitzenklasse am Freitag,
21. November 2025, um 19 Uhr im Theater am Marientor
sind ab sofort über das Online-Portal
www.rheinruhrticket.de erhältlich. Die Tickets kosten
23 Euro beziehungsweise 28 Euro. Veranstaltet wird die
Sportschau vom Stadtsportbund Duisburg. Ein bisschen
vorweihnachtliche Eile ist angeraten.

In 2024 waren die 1500 Eintrittskarten für die
Gala des Duisburger Sports bereits Wochen vor dem Termin
ausverkauft. Überdies eignet sich eine Sportschau-Karte
als Weihnachtsgeschenk mit Vorfreude-Garantie. Was man
schon jetzt über das Programm der 46. Duisburger
Sportschau sagen kann: Die Homberger fliegen wieder.
Das Show-Akrobaten-Ensemble aus dem Duisburger Westen
präsentiert beim Heimspiel auf der großen Bühne sein
neues Programm. Das hat Tradition und deshalb haben die
Mädchen und Jungs aus Homberg direkt nach der Show die
Einladung fürs kommende Jahr erhalten.

Fotos Bildwerk Brueggemann
Eine feste Zusage
gibt es ebenfalls bereits von Aslı Sevindim und Bülent
Aksen. Sie führen moderierend durch den Abend, der
hochklassige Akrobatik mit anmutigen Choreografien und
atemberaubender Artistik verbindet. Die
Vorstandsmitglieder des veranstaltenden Stadtsportbunds
Duisburg, Uwe Busch und Christoph Gehrt-Butry, haben
bereits damit begonnen, internationale Topacts für den
Galaabend des Sports in den Blick zu nehmen.
Dank an die Sponsoren Dass der Stadtsportbund Duisburg
auch 2025 wieder ein hochkarätiges Programm
zusammenstellen kann, machen nicht zuletzt zahlreiche
Sponsoren und Förderer möglich. Der Dank gilt der
Sparkasse Duisburg, der König-Brauerei, den
Wirtschaftsbetrieben, Sinalco/Rheinfels, der Sportstadt
Duisburg, der GEBAG, Haniel, dem Casino Duisburg,
Duisburg Kontor, Schauinsland-Reisen, der Volksbank
Rhein-Ruhr, Krohne Messtechnik und DuisburgSport. Weitere
Infos unter
www.ssb-duisburg.de/veranstaltungen/sportschau
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Dezember
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